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    11-09-2015
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    Komm, giess mein Glas noch einmal ein,

     

    Reinhard  Mey (1942)

    Komm, gieߑ mein Glas noch einmal ein
    Mit jenem bill‘gen roten Wein,
    in dem ist jene Zeit noch wach,
    Heut‘ trink ich meinen Freunden nach.

    Bei diesem Glas denk‘ ich zurück
    An Euch, mit denen ich ein Stück
    Auf meinem Weg gegangen bin;
    Mit diesem Glas trink‘ ich im Sinn
    Nach Süden, Osten, West und Nord
    Und find‘ Euch in Gedanken dort,
    Wo immer Ihr Zuhause seid,
    Seh‘ die Gesichter nach der Zeit
    In meinem Glas vorüberzieh‘n,
    Verschwommene Fotografien,
    Die sich wirr aneinanderreih‘n:
    Und ein paar Namen fall‘n mir ein.

    Karl, der sich nicht zu schade fand,
    Der, wenn es mulmig um mich stand,
    So manche Lanze für mich brach.
    Auf Klaus, der viel von Anstand sprach
    Und der mir später – in der Tat,
    Die beste Pfeife geklaut hat.
    Mein Zimmernachbar bei Frau Pohl,
    Der nach Genuß von Alkohol
    Mein Zimmer unerträglich fand
    Und alles kleinschlug kurzerhand.
    So übte der sich damals schon
    Für seine Weltrevolution.

    Dem stets betrunk‘nen Balthasar,
    Der immer, wenn er pleite war,
    Seinen Kredit bei mir bekam,
    Und wenn ich mich selbst übernahm,
    Dann zahlte stets der Franz für mich,
    Bis Balthasar die Schuld beglich.
    Volker und Georg, die mit mir
    Brüderlich teilten Schnaps und Bier,
    Die fahr‘n zu dieser Zeit voll Rum
    Auf irgendeinem Pott herum,
    Auf irgendeinem Ozean
    Und spinnen neues Seemannsgarn.

    Verwechs‘le ich Euch, vergaß ich Dich,
    Läßt mich mein Gedächtnis im Stich?
    Vieles ist schon so lange her,
    Kenn‘ ich nicht alle Namen mehr,
    So kenn‘ ich die Gesichter doch
    Und erinnere mich noch.
    Und widme Euch nicht wen‘ger Raum,
    Geschrieben haben wir uns kaum. –
    Denn eigentlich ging keiner fort:
    In einer Geste, einem Wort,
    In irgendeiner Redensart
    Lebt Ihr in meiner Gegenwart.



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