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Rabbiner Samson Raphael HIRSCH
(1808-1888)

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Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH
(1833-1900)
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Rabbiner Dr. Salomon BREUER
(1850 - 1926)
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Rabbiner Dr. Raphael BREUER
(1881-1932)
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Reb Julius HIRSCH
(1842-1909)
Jubelsinget, Gerechte, in Gottesanschauung, den Geraden geziemt Thatenoffenbarungslied (Psalm 33)

ברוך הבא!    السلام عليكم!

 

Welkom op de blog van de studievereniging JESJOEROEN, Thora tegen nationaal-jodendom (sionisme)


Thoratrouwe antizionistische inzet en anti-imperialistische solidariteit. U vindt hier Rabbijnse teksten (vooral Samson Raphael HIRSCH strekking), nieuws en achtergrondinfo.

 

Bienvenue sur le blog de l'association d’études rabbiniques YECHOUROUN, Thora contre national-judaïsme (sionisme).

 

Nous proposons des textes rabbiniques, (surtout de l’école de Samson Raphael HIRSCH) ainsi que des infos et documentations, le tout avec engagement antisioniste et solidarité anti-impérialiste, inspirés par la fidélité à la Thora. Visitez notre blog similaire en langue française: www.bloggen.be/yechouroun .  

 

Willkommen im Blog des Studienverbandes JESCHURUN, Tauro gegen Nationaljudentum (Zionismus).

Wir bieten Rabbinische Texten (hauptsächlich von der Samson Raphael HIRSCH Tendenz – meistens in deutsche Originalfassung), sowie Nachrichten und Hintergrundinformationen, im ganzen mit Thoratreues antizionistisches Engagement und anti-imperialistische Solidarität.

 

Welcome to the blog of the Study Association YESHURUN, Thora against Nationaljudaism (Zionism).

We propose Rabbinical texts (mostly from the S R HIRSCH tendency), news and information, the whole inspired by Thora-true anti-Zionist Commitment and anti-imperialist Solidarity.

Inhoud blog
  • Ludwig STERN: Das Hüttenfest
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt HAASINU
  • Rabbiner Dr. Mendel Hirsch zur Haftoroh des Wochenabschnittes Haasinu
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER : JAUM HAKIPPURIM
  • Samson Raphael HIRSCH : Kommentar Owinu Malkenu
  • Samson Raphael HIRSCH: Zaum G'daljoh
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER : RAUSCH HASCHAUNOH
  • Ludwig Stern: Der Tag der Erinnerung, das Neujahrsfest
  • Rabbiner Samson Raphael Hirsch Komm. Wochenabschnitt Nezovim
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro Wochenabschnitt NEZOWIM
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt NEZOWIM
  • Rabbi Leo BRESLAUER Special Address Nitsovim -Vayelech
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH : ELUL Zu den Selichauss-Tage (2)
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH : ELUL Zu den Selichauss-Tage (1)
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt KI SSOVAU
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Ki Ssovau
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt KI SsOWAU
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt KI SsETSÉ
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt KI SSETSÉ
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Ki Ssetsé
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    Tauro gegen Nationaljudentum (Zionismus)
    16-04-2021
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    Shmireh leMageifoh – Hütung gegen Seuche

    Zettel von Rabbi Moshe Teitelbaum (1759-1841) berühmt als Yismach Moshe

    Gilt freilich auch gegen die Infizierung durch das Nationaljudentum (Zionismus)!

    16-04-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-10-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

     

    פרשת האזינו

     

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt  Haasinu

     

    Kap.32,4 Der Hort, vollkommen ist sein Wirken,

    Denn alle seine Wege sind Rechtswaltung;

    Ein Gott des Vertrauens und keiner Gewalt,

    Gerecht und gerad’ ist Er.

     

    Kap.32, 4 הצור וגו'… …In Beziehung zu Jissroél spricht daher die Bezeichnung Gottes als צור die doppelte Gewissheit aus. Jissroél hat in Gott den ewigen Halt seines geschichtlichen Daseins. Gott will, daß es sei, darum geht es nimmer verloren. Allein Gott will auch eine bestimmte Art

    Seines Seins, die Er ihm in seinem Gesetze offenbart. Diesen Anforderungen kann sich Jissroél nimmer entziehen. Sie sind ebenso unwandelbar wie Gottes Sein und Wollen. Und welche Geschickeswandlungen Jissroél auch durchmachen hat, sie haben alle die endliche Verwirklichung dieser Gottesbestimmungen an Jissroél und durch Jissroél zum Ziele, sie sind eben nichts als die gestaltenden Hammerschläge der unwiderstehlichen Gestaltungskraft der göttlichen Waltung, כי ביה ד' צור עולמים (vergl. zu 4 B.M. 8,4) – Daher der Name צור das Charakteristikon der שירת האזינו, in ihm liegt der Schlüssel dieses Gottes Waltungen an Jissroél, mit Jissroél und durch Jissroél schauend offenbarenden Gesanges. –

     

    V.6 Fragt euch doch: Gott wollt ihr das vergelten?

    Entwelkes, mit nichten weises Volk!

    Ist Er nicht dein Vater, der dich sein eigen nennt,

    deine Bestimmung gab?

     

    V.6 …נבל ,עם נבל ולא חכם -  siehe zu 1 B.M. 34,7 und 2 B.M.18,17). Im Zusammenhange mit der Frage הלד' תגמלו זאת tritt die eigentliche Bedeutung von נבל in voller Prägnanz vor. Beide bezeichnen ja ursprünglich Beziehungen des Pflanzenlebens, גמל die vollendete Fruchtreife, נבל das fruchtversagende Welken. Alles, was Gott für Jissroél und an Jissroél getan, die besondere Führungen der Geschicke wie die Lehren und die Vorschriften seines Gesetzes, alles hatte den einen Zweck, die Saaten des Lichts und des Lebens in Geist und Gemüt des Volkes zu streuen, die in Früchten der Erkenntnis und der Tat im Einzel- und Gesamtleben aufgehen sollten. Das Volk aber ist נבל, ist geistig und sittlich welk geworden. Die mit so vielen Veranstaltungen begonnene Gottespflanzung hat es noch bevor sie zur Blüte aufgehen konnte „welk“ werden lassen, und steht es, statt ein mustergültiges Volksleben zu entwickeln, als עם נבל, als ein geistig und sittlich abgewelktes Volk da, ולא חכם, das keineswegs, wie es sich dünkt und wie es in der Mitte der Völker ein עם חכם ונבון (Kap. 4,6) hätte sein sollen, „weise“ ist, nicht, wie ja חכם bedeutet (siehe 2 B.M. S.363) die gegebenen Wahrheiten in sich aufgenommen, aus welchen allein die wahre Erkenntnisse und richtige Grundsätze fürs Leben sich ergeben. So auch im ספרי:עם נבל לשעבר ולא חכם לעתיד לבא .

    הלא הוא אביך קנך, wenn er dich sein eigen nennt und über all dein Sein und Wollen, über alle deine inneren und äußeren Kräfte und Mittel in seinem Gesetze disponiert, hat er nicht ein Recht dazu und sollte dir nicht zugleich das unerschütterliche Bewusstsein innewohnen, daß er allein diese Verfügungen, mit allen Anforderungen und Versagungen nur dein Bestes will! Ist es doch dein Vater, der also über dich verfügt, bist du doch ganz eigentlich völkerrechtlich sein Erzeugtes. Dein Ganzes völkerrechtlichen Dasein ist ausschließlich sein Werk. Ohne Ihm wärt du überall nicht da. Inmitten der sich gestaltenden Völkerbildungen hat allein Er vom ersten unscheinbarsten, individuellen Anfang grundlegend dich zum Volke erzeugt und erzogen. Was andere als Menschen sind, bist du zugleich als Volk: Gottes Geschöpf. Er hat also ein ausschließliches Recht an dich, und zugleich bürgt dieser ganze Ursprung dir, daß was Er, dein Vater, von dir fordert, nur deine, seines von ihm erzeugten Kindes, Wohlfahrt bezweckt. …

    V.9 Denn Gottes Teil ist sein Volk,

    Jaakob das ihm zugefallene Erde.

     

    V.9 כי חלק ד' עמו Gott ließ Jissroéls Söhne nicht in dem für sie bestimmten Lande zum Volke heranwachsen und sich unter den von diesem Lande gegebenen Bedingungen und Einflüssen zu einem Volke entwickeln und ausbilden, ließ es vielmehr im Gegensatz zu allen anderen Völker ohne Land ein Volk werden und dann ein im Gegensatz zu allen andern bereits völlig kultiviertes und angebautes – ja wie wir 3 B.M. S.585 anzumerken hatten, in seinen vorgefundenen Bodenkultur- und Städtebauverhältnissen gewissermaßen stabil zu erhaltendes – Land in Besitz zu nehmen, weil חלק ד' עמו, weil dieses Volk als Volk, Gottes Volk, Gott angehörig, mit seinem Volkwerden Gott zu Teil sein und bleiben sollte. Was den anderen Völkern ihr Landesboden ist, das ist Jissroél seine Beziehung zu Gott. Wenn andere Völkern mit ihrem ganzen Sein und Werden in ihrem Boden wurzeln, aus ihm und an ihm, in dessen Überwindung, Aneignung, kultivierender und anbauender Umwandlung zum sozialen Menschenboden und unter dessen klimatischen Einflüssen die Bedingungen ihrer physischen, geistigen, sittlichen und sozialen Kulturentwicklungen schöpfen, – und daher die in dem Rahmen ihrer Völkerkultur ihnen fühlbar wirkenden Potenzen und Mächte vergöttern und als ihr Völkergedeihen bedingende Gottheiten verehren: soll Jissroél seine physische, geistige, sittliche und soziale Kultur von Gott gestaltet mitbringen ins Land, soll sich und sein Volksleben nicht dem Lande, sondern das Land sich und seinem von Gott festgestellten Volksleben unterwerfen und so mit seinem Volksdasein, seinem Volksleben und Volksgedeihen, im Gegensatz zu den Verirrungen und Wahngeburten der Völker, Gott als die einzige wirkliche und wahrhaftige Macht und Quelle aller Völkerwohlfahrt proklamieren – ולקחתי אתכם לי לעם sprach Gott an Jissroéls Leiden umnachteter Volkeswiege, und dann erst: והבאתי אתכם אל הארץ וגו' (2 B.M.6,7 u.8).   Andere Völker sind in tiefem Grundeחלק ארצם , Jissroél ist nach Ursprung und Bestimmung:חלק ד' .

    יעקב חבל נחלתו. Darum heißt die Wurzel dieses Volkes nicht Jissroél, sondern Jaakob, eine Menschenfamilie, die als יעקב bodenlos und heimatlos den ganzen Leidenskelch austrinken musste, welcher bodenlosen und heimatlosen und darum, nach Anschauungen der Völker, rechtlosen, nirgends berechtigten Menschen inmitten eines auf Bodenbesitz und Landeshoheit machtstolzen Volkes kredenz ward, das von der eingeborenen unverlierbaren Hoheit des Menschen als Menschen nichts mehr wusste. „Jaakob“, in allem die „Ferse haltend“, in welchem die Menschen sonst ihren Halt und ihre Größe suchen;  ohne Boden und ohne Macht, und darum ungeübt und nimmer glänzend in den Erfindungen, Künsten, Wissenschaften und Fertigkeiten, die der Menschengeist in seinem Ringkampf mit der Natur und den mitstrebenden Einzel- und Volksgenossen zu dem Aufbau und Ausbau eines Einzel- und Volksleben erwirbt und darin triumphierend die Menschengröße feiert; Jaakob, יעקב חבל נחלתו, Jaakob,  um der Armut und des Glanzlosen seiner Erscheinung willen von dem Symposion der Völker zurückgewiesen, fiel gleichsam als Los Gott zum Erbe. Alle anderen Völker konnten, so zu sagen, Gott nicht, und noch weniger konnten sie sein Gesetz gebrauchen. Es waren andere Götter, deren Gunst vermeintlich sie groß machte, und vor allem waren es andere Ziele und andere Motive, in welchen sie das Regime ihres Lebens suchten und schöpften. Für ein auf dem Gottesdiktaten der Sittenheiligung, der Wahrheit, des Rechts und der Liebe sich aufbauendes Leben, das in jeder Füge die alleinige Gottesherrschaft auf Erden und über die Erde zur Anschauung bringen soll, da war kein Raum, wo mit der Jubelruf: „wir wollen uns einen Namen machen!“ der Turmbau des menschengeschichtlichen Ruhmes eingeleitet war. Nur Jaakob, das aus sich nichts hatte, dem keine der von den anderen Völkern als Gottesmächte verehrten Potenzen etwas gewährte, noch gewähren konnte, das alles nur aus Gottes Hände zu empfangen hatte und empfing, nur Jaakob war das geeignete Gefäß für Gottes Menschheitszwecke auf Erden, nur es konnte als „Jaakob“ die Sendung empfangen, „Jissroél“ zu sein: die Gottesherrschaft und deren Huldigung durch ein pflichtgetreues Leben inmitten der Völker zu verkünden. …

     

    15. Da ward Jeschurun fest und da schlug es aus –

    So oft du fest wardst, wurdest du feist und übermannt vom Fett –

    Da verliess es Gott, der es gebildet hatte,

    Und betrachtete als wertlos den Hort seines Heils.

     

    V.15 וישמן וגו' Wir begegnen hier das erstemal den Namen Jeschurun. Es bezeichnet Jissroél nach seiner idealen Bestimmung, das in dem Charakter ישר, des Geraden, seiner Bestimmung ohne Abweichung Entsprechenden, seine Bezeichnung findet. Vergl. זבולון und זבל. Es hieß oben: Gott wollte es die Doppelhöhen der irdischen Ziele ersteigen lassen, die höchste materielle Wohlfahrt und die höchste geistige und sittliche Vollendung. Sollte Jissroél ja in einem leuchtenden Beispiel zeigen wie ein vollendetes geistig sittliches Pflichtleben keineswegs auf irdisch heiteres Glück notwendig zu verzichten habe, vielmehr der höchste Grad von Sittlichkeit sehr wohl mit dem höchsten Maß irdischen Glückes vertrage, ja sich eben in einem solchen zu bewähren und alle irdischen Mittel und Genüsse in geistigen Errungenschaften sittlicher Pflichttaten umzusetzen habe. Als aber dem diesen sittlichen Ideale bestimmten Jeschurunvolke zur Lösung seiner Aufgabe sinnliche Güter und Genüsse in Fülle geworden, als es aus der Wüste zum Lande von Milch und Honig gelangt war, da wurde es fett und schlug es aus. שמנת עבית כשית ist eine Anrede in Parenthese an das Moses gegenwärtige und jedes künftige, sein שירה-Wort lesende Volk. Sie enthält die Quintessenz der ganzen jüdischen Geschichte. In Leiden hat sich das jüdische Volk  meist großartig bewährt. Allein Glück hat es noch selten ertragen. „ So oft es fett wurde, wurde es feist und vom Fett überwuchert“, eigentlich „bedeckt“. כשית scheint Pual zu sein, wie כסו הרים צלה (Ps.80, 11) Berge wurden von seinem Schatten bedeckt. כסו פניו חרולים (Prov. 24, 31) seine Fläche war mit Dornen bedeckt.  Es würde dann allerdings das Dagesch im fehlen, wofür sich jedoch Beispiele finden יוקשים בני אדם (Pred. 9,12), לב הותל הטהו (Jes.44,19) Oder כשׂה hat die intransitive Bedeutung: bedeckt werden wie כסה die aktive, bedecken. Der Sinn ist: je mehr markiger, fetter Nahrungsstoff dem Körper zugeführt wird, umsomehr sollte er den Überfluß an Stoff in Kraft und Arbeit umsetzen, um so erhöhter sollte seine Tätigkeit und Leistung sein. Dann beherrscht er die Fülle und bleibt körperlich und geistig gesund und hat durch die größere Leistung einen größeren sittlichen Wert. Unterläßt er dieses aber, so lagert sich der unverbrauchte Nahrungsstoff in seinem Körper hat, er wird korpulent, feist, und statt die Fülle zu beherrschen, wird er, sein eigentliches geistiges, tätiges Selbst, von dem Fett übermannt und geht darin unter. Das ist Jissroéls Geschichte. Es hat Fülle und Überfluß nicht zu erhöhten geistigen und sittlichen Leistungen, nicht zur vollerer Lösung seine Aufgabe benutzt; seine sittliche Vervollkommnung hat nicht mit seiner glücklicheren äußeren Lage Schritt gehalten; es hat nicht verstanden, Herr seines Reichtums und seines Glücks zu bleiben, hat sie nicht in sittliche Pflichterrungenschaften umzusetzen gewußt, es hat sich vom Reichtum und Glück übermannen und sein besseres,  geistiges, sittliches Selbst darin untergehen lassen.

    07-10-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-10-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

    הפטרת האזינו

      

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Haasinu

     

    Joel Kap.2, V.15

     

    An die Worte Hosea’s, die den Anfang der Haftora bilden (Siehe oben S.368, den Commentar S.64)  mit ihrer Fortsetzung mit ihrer Aufforderung zur Rückkehr und dem Ausblick auf den einstigen Sieg des Guten schließt sich  sodann ein sinnverwandter Abschnitt aus einer ergreifenden großen Rede des Propheten Joel. Als Vorläufer der großen nationalen Katastrophe des staatlichen Untergangs hatte er eine schwere Verheerung durch Heuschreckenschwärme zu verkünden gehabt, die die ganze Vegetation vernichten und das blühende Land in eine Wüstenei verwandeln würden. Durch aufrichtige Besserung aber hätte Jissroél die Heimsuchung abwenden können, denn – daran erinnerte er das verblendete Volk – nicht plötzlich, nicht ohne  vorhergegangene Warnung und Mahnung zur Rückkehr war sie eingetreten. „Gott hatte seien Ruf ergehen lassen vor seinem Heere!“ – Doch umsonst, die Warnung war ungehört verhallt. Jissroél möge nun nicht wähnen, damit sei die Reihe der Heimsuchungen erschöpft: „Unendlich groß ist  Sein Lager, denn unwiderstehlich ist jedes, auch das an sich kleinste Werkzeug der Vollbringung seines Wortes.“ Und  mit den Worten: „Denn groß ist der Tag Gottes, und wer erfaßt ihn?“ – hatte er auf den drohenden Untergang des Staates und auf das Galuth hingewiesen und dann fortgefahren: „Und selbst jetzt noch ergeht der Spruch Gottes: „Kehret zurück bis zu mir mit eurem ganzen Herzen, mit dem Fasten, mit dem Weinen und mit der Klage! Und zerreißet euer Herz, und nicht eure Herz, und kehret zu Gott, eurem Gott zurück! Dem gewährungsbereit  und sein Geschöpf liebend ist er, lange geduldend und reich an Liebe und bereit zur Änderung seines Unglück verhängenden Beschlusses.“ Dann werden die Verheerung in Wahrheit reichen Segen hinterlassen haben (Joel 2, 11-14).   Das folgende bildet nun die weitere Ausführung dieses Gedankens.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 377 – 392 ) 

    06-10-2022 om 08:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-10-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    יוה"כ

     

     

    Belehrung und Mahnung zu JAUM KIPPUR (Auszug)

     

    …

    Es gibt auch sonst  im Jahre Momente, die zu sühnen und Reinheit anzubahnen vermögen יסורין מכפרין, מיתה מכפרת leidvoller Verhängnis, durch das Gottes erziehende Gerechtigkeit uns aus Verirrungen und Entfremdung zu sich zurückführt, aber auch die bange Todesstunde hat ihre läuternde und sühnende Kraft gar oft bewährt. Und doch, nicht  Todesschrecken oder Leidensnot soll uns nun in Gottes Nähe führen, nicht Gottes strafende Gerechtigkeit uns Anlaß geben, seine verzeihende Nähe zu suchen – כי ביום הזה dieser Tag soll in uns die Sehnsucht, die Kinder nach dem Vaterhaus zieht, in den das Bewußtsein dessen lebt, was Kinder ihrem Vater schulden und was allein väterliche Liebe ihnen zu gewähren vermag. Das seinem Vater entfremdete Kind, das, von Not und Elend heimgesucht, die Sehnsucht nach dem Vaterhause fühlt, führt ja nicht kindliche Liebe in die Nähe des Vaters, es ist die Not und die Enttäuschung, die es veranlaßt haben, sich des Vaters zu erinnern. Es kann daher auch nicht erwarten, daß sein Vater bei aller Nachsicht seiner Entfremdung nicht mehr gedenke; vielmehr wird der Vater abwarten, ob es sich für die Folge die Pflichten bewußt bleibt, die das Vaterhaus ihm auferlegt.  Das Kind jedoch, dem die Fremde alles gegeben, was Menschenleben zu beglücken vermag, in dessen Herzen aber dennoch die Sehnsucht erwacht nach dem Vaterhaus, weil es erkannt hat, daß alle Güter der Welt die Öde und die Leere aus seinem Leben nicht zu bannen vermögen und nur die Heimkehr in das Vaterhaus ihm die Ruhe und den Frieden bringen könnte, dieses Kind darf der reichen, verzeihenden Liebe des Vaters sicher sein.

    כי ביום הזה יכפר Eine solche Heimkehr möchte der Jaum hakippurim anbahnen – keine Th’schuwo מיראה, zu der die Furcht vor Gottes strafender Gerechtigkeit(מדת הדין) den Anlaß gibt, תשובה מאהבה die Th’schuwo, die der Ausfluß ist kindlich liebender Sehnsucht nach Gottes Nähe, weil nur seine  Nähe unser Leben aus trauriger Öde und Leere zu retten vermag, und die in unsrem Herzen den einen starken Vorsatz nährt, uns fortan der Gottesnähe würdig zu erweisen und seiner väterlichen Führung uns anzuvertrauen, sie führt uns an diesem Tage zu Gott, und לפני ה' תטהרו Gott in seiner unendlichen Liebe (מדת הרחמים) ist bereit, unser sehnendes Verlangen aus dem reichen Füllhorn seiner Gnade zu stillen – אשריכם ישראל „Heil euch, Jissroél, vor wem erstrebt ihr Reinheit, und wer gewährt euch Reinheit – es ist euer Vater im Himmel“!

    לפני ה' תטהרו Aus Gottes liebender Vaterhand ersehnen wir die Kraft- und Segensspende zu weiterem Leben. Und ist auch unser Leben arm an Gütern, die uns ein Anrecht auf Gottes Beistand geben könnten, Gott sieht unsre Sehnsucht und sieht unsre Armut und ist bereit, unser Verlangen zu sättigen und uns zum wahren Lebensreichtum zu verhelfen.

    ונדעה נרדפה לדעת את ה' וגו' ויבוא כגשם לנו Wir sehnen uns nach Gott, daß „er wie der Regen uns komme“. – Die Natur lechzt nach dem Regen, aber die Erde muß die Feuchtigkeit geben, wenn der Wolkenhimmel Regen spenden soll. – Sind wir sicher, daß wir die Voraussetzungen mitbringen, unter denen die „Regenspenden“ göttlicher Liebe uns zuteil werden? Wie, wenn diese Voraussetzungen fehlen? Und auch nicht zu jeder Zeit ist der Regen ein Segen. –

    Wem aber יוה"כ zum wahrhaft neuen Leben verhelfen soll, der darf keine Lebensmöglichkeit kennen ohne Gottes dauernden Beistand, der ersehnt von Gottes Segensspende den belebenden Tau; der dauernd auch dann niederfällt, wenn der Regen ausbleibt, der sich der Erde nie versagt: אהיה כטל לישראל יפרח כשושנה Wie die Rose ihren Kelch öffnet, um gierig das Naß zu trinken das ihr zu prächtigen Gedeihen verhilft, so öffnet eure Herzen eurem Vater im Himmel, daß der Wundertau seiner göttlichen Gnade eurem Leben zuteil werde! –

    …

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung fünfter Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 105-109

    04-10-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-09-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    Kommentar zum Gebet Owinu Malkenu

    In seinem Siddur „ Jisrael’s Gebete“ Seiten 629-631. Hier als Beilage wiedergegeben.

    Bijlagen:
    S.R. HIRSCH Kommentar Avinu Malkenu 1.JPG (101.6 KB)   
    S.R. HIRSCH Kommentar Avinu Malkenu 2.JPG (42.5 KB)   
    S.R. HIRSCH Kommentar Avinu Malkenu 3.JPG (47.4 KB)   

    29-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-09-2022
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    Samson Raphael Hirsch

    Aus Chaurew  Kap. 33 Fasttage

    § 237

     

    II. WARNENDE DENKMÄLER VOR EXILSSÜNDEN:, צום גדליה und תענית אסתר

     

    1. צום גדליה Begebenheit: Die Stadt war eingenommen, der Tempel zerstört, des Volkes Kern nach Bowél geführt, gefühlt des Eroberers Wut, gegen den Rest er mild gestimmt, also daß er dem Rest ein Bleiben gab im Lande, und, aus ihrer eigenen Mitte, ihnen den G’daljoh ben Achikom als Leiter vorsetzte. G’daljoh erkannte die Jissroélaufgabe in Beziehung zu den Völkern, in deren Hand Gott sie gab, wie sie nichts anderes sei, als williger Gehorsam, darin selbst Gottergebung bezeigend, achtend die Macht, durch die Gott gezüchtigt, und gefügig sich hingebend dem Plane, den Gott duchs Goluβ heranreifen läβt; den Fürsten und Ländern gute, treue, nützliche Untertanen und Landesgenossen zu sein, es Gott anheim zu stellen, daß Er das Herz  der Fürsten und Völker zur Milde lenke, auf daβ sie in dem ihnen hingegebenen  Volke den leidenden Menschen achten, und heilen lernen die Wunden, die sie selber geschlagen. Wie es ja Jirmijohu (Kap.29) auch den nach Bowel Gewanderten als Gotteswillen verkündigte: „Suchet das Wohl der Stadt u.s.w.“, und dies Eingehen in Gottes Plan von Zidkijohu selbst während der Belagerung noch als Preis für der Stadt und des Tempels und die eigene Erhaltung gefordert wordern. Darum schwur ihnen G’daljoh, als babylonischer Beamter, daβ sie nur treu dienen mögen den kassdischen Staate, so werde es ihnen gut ergehen. – Aber selbst der zurückgebliebene Rest des Volkes konnte sich zu diesem freiwilligen, gefügigen Eingehen nicht erheben. Jischmoél ben N’ssanjoh, fluchwürdigen Andenkens, erhob sich, – von Eifersucht und fremden Einfluβ gestachelt, und nicht achtend seines Fürsten, des Königs von Bowel Willen, ja vielleicht eben ihm trotzend, – und tötete meuchlings G’daljoh und alle J’hudim und Kassdim, die um ihn waren. – Daβ aber die übrigen, wenn gleich nicht also verruchte Gesinnung, doch die Grundgesinnung des Nichteingehens in Gottes Führung teilten, und, wenn gleich ihre Verhältnisse begründen wollten, das zeigte sich wieder in den Widerspruch, in den sie alle einstimmten, gegen Gottes durch Jirmijohu’s Mund ihnen verkündeten Befehl: auch jetzt noch, nach so groβer Verschuldung, der Milde des N’wuchadnedzár zu harren, im Lande zu bleiben und ihm gefügig gehorsame Untertanen zu sein; – und Untergang ihrer alle, gerade durch den Weg, den sie selbständig einschlugen, war Folge ihres Wahns, der nur das als Gottes Willen erkennen wollte, was ihrer eigenen Kurzsichtigkeit entsprach. (ירמי' 38 – 44) –

     

    2. Warnung: Wovor warnt uns also Zaum G’daljoh? 1) Vor dem Wahne als müsse Jissroél im Goluβ sich selbst Selbständigkeit erringen, als wäre es nun in seiner Wanderung durch der Zeiten Wüste an sich selbst gewiesen, und müsse, so viel es könne, sich losreiβen von der Leidenskette, die es hält; und das es 2) auch alle Jahrhunderte hindurch Jissroéls Geschlechtern die Warnung zugerufen: „Bleibet treu dem Lande, das euch aufgenommen, dem Fürsten, der euch schirmt! Gott ist’s, der überall euch hingeführt, und überall mit euch ist. Auch in diesem groβen Wüstengange wandelt Er unsichtbar vor euch her, und weist euch an wo ihr weilen sollt, wo weichen. Gebt euch ganz ihm hin und zeigt diese Hingebung in treuer Anhänglichkeit an schirmenden Fürsten und Land, in geduldigem Gehorsam selbst gegen eure Dränger; so wird Er zur Milde stimmen ihr Herz, und auch die Zeit eurer Leiden wird sich mildern. – “  

     

    Aus: Samson Raphael HIRSCH : Chauréw, Versuche über Jissroéls Pflichten in der Zerstreuung, zunächst  für Jissroéls denkende Jünglinge und Jungfrauen. Vierte Auflage Frankfurt  a.M. Verlag J. Kaufmann 1909

    28-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-09-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    ראש השנה

     

     

    Belehrung und Mahnung zu RAUSCH HA SCHAUNO (Auszug)

     

    …

    Gott ruft uns, denn Gott will uns beistehen! בכסה ליום חגנו Im Zeichen der Mondverhüllung trifft uns sein Ruf, aus tiefster Nacht will Gott uns emporheben, will, wenn wir nur wollen, alle Hemmungen aus dem Weg räumen, die sich unsrem Emporringen zum Lichte entgegenstellen – בכסה, אני מכסה על עונותיכם Gott ist bereit, gnädig die hüllende Decke zu breiten über unsre durch Sünde und Leichtsinn verscherzte Vergangenheit, daß wir vor seinem Angesicht ליום חגנו einem Leben uns zuwenden, wo reiche, beglückende Lebensernte unser harrt. –

    Diesen dreifachen Gottesruf der Th’kia, Th’rua und Th’kia haben, wie wir glauben, unsre Weisen (מ"ר נשא) im Auge gehabt wenn sie lehren:

    „Es heißt im Hohenliede (5): „Sein Gaumen ist süß, sein Ganzes lieblich“ – das gilt von Gott; denn Gott spricht: „Suchet mich und lebet“ (Amos 5) – gibt es eine süßere Sprache?“  „Nicht will ich den Tod des Frevlers, es kehre um der Frevler von seinem Wege und lebe“ (Jech. 33) – gibt es eine süßere Sprache? „Kehrt er um von seinem Leichtsinn – alle Sünden,  die er begangen, werden ihm nicht gedacht, Recht und Pflichttreue übt er, leben, leben soll er!“ (das.)  – wahrlich, keine süßere Sprache ist denkbar!“

    Es ist die in Töne gekleidete süße, liebliche Sprache unsres Gottes, die unsre Weise aus dem Dreiklangdes Rausch-haschono-Schaufors herausgehört haben. Ist es doch die Th’kia, der gerade, ungebrochene Rufton, mit dem Gott sein Volk zum Sinai rief, mit dem Gott die Seinen ruft, die seine Nähe suchen, weil nur dort Lebensmöglichkeit ihnen gegeben ist:  דרשוני וחיוSuchet mich, lasset euch nicht irre machen, unentwegt dem Gottesruf zu folgen, denn, solange er euch den Weg durchs Leben weist, ist Leben euch gegeben! – Aber auch die Th’kia folgt, die aufrüttelnde, erschütternde Th’rua, sie richtet sich an alle, die sich der Gottesnähe entfremdet, durch Leichtsinn und Frevel dem Leben „erstorben“ sind: אם אחפץ במות הרשע Nicht will ich den Tod der Frevler, Gottes Th’rua rüttelt sie auf und ruft sie zum Leben. –

    Hat aber Gottes Th’rua den Weg zu ihrem Herzen gefunden, dann richtet die darauffolgende Th’kia die gesteigerte, eindringliche Mahnung an sie, fortan dem Gottesruf durchs Leben zu entsprechen, um in Gottes Nähe zu wahrhaft beglückendem Leben zu gelangen: חיו יחיה, אין לך חיך מתוק גדול מזה Kann die Süße solcher zum Leben rufender Gottessprache, die gerade dem Entfremdeten, in Leichtsinn und Sünde Verstrickten doppelte Daseinspende zu gewähren bereit ist, noch übertroffen werden? –

    Oh, daß dieser Rausch-haschauno uns allen zu einem wahrhaften Rausch Chaudesch würde, חדשו מעשיכם שפרו מעשיכם wir alle seine eindringliche Mahnung beherzigten, auf die Erneuerung unsres Lebens bedacht zu sein und ihm  zu immer größerer Schöne zu verhelfen! Gottes unendliche Liebe ist gewillt, sich unsrer „Armut“ anzunehmen; dieses Jahr, so arm es uns auch findet, סופה מתעשרת, soll uns, wenn wir nur wollen, zu einem reichen, glücklichen werden – reich an Lebensgütern, die nur in Gottes Nähe erworben werden können, glücklich, in dem Bewußtsein, vor Gottes Angesicht den Forderungen des Lebens zu entsprechen. – Heil uns, wenn wir alle in Wahrheit begreifen, wozu Gottes Th’rua uns ruft – „Gott, im Lichte   deines Angesichtes wandeln sie fortan“ – אשרי העם ידעי תרועה ה' באור פניך יהלכון  

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung fünfter Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 97-100

    26-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-09-2022
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    Ludwig Stern

     

    63. Der Tag der Erinnerung, das Neujahrsfest.

    (יום הזכרון, יום תרועה, ראש השנה)

     

    1. Geschichtliche Veranlassung. Der Tag der Erinnerung oder das Neujahrsfest bildet mit dem ihm folgenden Versöhnungstage und den zwischen beiden liegenden Tagen eine Einheit, die auch unter der gemeinschaftlichen Bennennung: die zehn  Buβtage (עשרת ימי תשובה) zusammengefaβt wird; darum gilt die geschichtliche  Veranlassung zum Versöhnungstage auch für ראש השנה. Diese Veranlassung ist folgende:

    Jissroél hatte der Erlösung aus Ägypten und des am Sinai mit Gott geschlossenen Bundes bald vergessen und die gröβte Verirrung in seiner ganzen Geschichte begangen, indem es das goldene Kalb gemacht und verehrt hatte. Dadurch waren sie der Vernichtung schuldig geworden. Moses weilte aber noch zweimal vierzig Tage vor Gott und flehte für sein Volk um Vergebung dieser schweren Sünde. Unsre Weisen s.A. weisen aus der Thora nach, daβ die letzten vierzig Tage mit dem ersten Tage des Monats Tischri endigten; an diesem Tage sprach Gott zu Moses das trostreiche Wort: סלחתי = Ich habe vergeben. Darum setzte Gott diesen Tag für ewige Zeiten als Versöhnungstag für Jissroél ein und bestimmte die neun vorangehenden Tage des Monats Tischri mit ראש השנה an der Spitze zur Vorbereitung auf den Versöhnungstag.

    (רשי, שמות לג'; דברים ט' יח; ח"א קלח )

     

    2. Die besondere Festvorschrift, die wir am ראש השנה zu beobachten haben, läβt  uns die Bedeutung des Festes deutlich erkennen.

     

    Die Thora gebietet uns nämlich, an diesem Feste gewisse, durch die mündliche Überlieferung  näher bestimmte Töne eines aus einem Widderhorn gefertigten  Instruments (שופר) zu hören. Wenn das Fest auf einen Sabbat fällt, unterbleibt das Blasen des Schofars, damit nicht veranlaβt werde, daβ das Instrument nötigenfalls von einem Besitzkreise in den anderen getragen werde (56,39). Am Sabbat wird des Schofars nur im Gebete erwähnt. Zufälliges Hören genügt nicht; der Blasende sowohl als der Hörer müssen gegenseitig die Absicht haben, daβ durch dieses Blasen und Anhören die Vorschrift der Thora erfüllt werden soll.

    Der Blasende muβ stehen, und bei den Tönen, die während des Muβafgebetes geblasen werden, auch der Hörer. Wir sollen die Schofartöne mit Beherzigung des tiefen Sinnes anhören, welcher darin liegt. (סה"ח תה; א"ח תקפה, תקפט ח)

     

    3. Die Bedeutung des Schofars und dieses Festes ergiebt sich aus verschiedenen Schriftstellen und aus den Namen des Festes; es heiβt:

     

    a.        Tag der Erinnerung יום הזכרון; es erinnert uns durch das Widderhorn an den Gehorsam unsres Stammvaters Abraham, der bereit war seinen einzigen Sohn zu opfern; es erinnert uns ferner an die unter Schofartöne am Sinai offenbarte Thora; es lenkt endlich unser Blick in die Zukunft und erinnert uns an die Verheiβung, daβ Jissroél einst, wenn der Zweck seiner Zerstreuung an ihm selbst und an der Menschheit erfüllt ist, durch Schofartöne wieder versammelt und vereinigt werden wird, nach dem Worte des Propheten: An jenem Tage wird der groβe Schofar geblasen werden, da werden kommen, die da verloren sind im Lande Aschur und die verstoβen sind im Lande Ägypten, und werden Gott anbeten auf dem heiligen Berge in Jerusalem (Jes. 27,13) Wenn wir uns aber sagen müssen daβ wir das alles noch nicht beherzigt haben, so ist dieses Fest

    b.        Tag der Erschütterung יום תרועה Die im Altertum allgemein bekannte Bestimmung des Schofars war, zu erwecken, zu erschüttern, vor Gefahr zu warnen, wie die Propheten sagen: So man das Schofar bläst in der Stadt, sollte da das Volk nicht erschrecken (Amos 3,6). Wer der Schall des Schofars hört und läβt sich nicht warnen, und das Schwert kommt und rafft ihn hin, der hat sein eigen Blut verschuldet, weil er den Schall des Schofars gehört und sich nicht warnen lieβ. (Jech. 33 4.5) Auch uns sollen die Schofartöne erschüttern bei dem Gedanken an unsre Sünden und warnen vor der Gefahr, die uns durch sie bedroht; das Fest ist ferner

    c.        Tag des Gerichts יום הדין. Nach der Überlieferung unsrer Weisen s.A. richtet Gott an diesem Tage alle Sterblichen und entscheidet am Versöhnungstage endgiltig über ihr Geschick, über Leben und Tod, über Heil und Unheil, je nachdem sie sich bessern oder verstockt bleiben. Die Schofartöne rufen uns mit dem Propheten (Zeph.1, 12-18) zu: Es naht den Tag Gottes, der groβe, er naht und kommt sehr schnell heran, ein Tag der Not und der Bedrängnis, ein Tag der Dunkelheit und der Finsternis, ein Tag des Schofar- und Lärmblasens für die da auf ihr Gold und Silber vertrauen und wähnen, Gott belohne nicht die Guten, bestrafe nicht die Bösen. Endlich ist dieses Fest

    d.        Anfang eines neuen Jahres ראש השנה Obwohl wir im Bezug auf die Reihenfolge der Feste Nisson als den ersten Monat zählen, so ist für uns doch der erster Tischri der Anfang des bürgerlichen Jahres, nach welchem wir die Jahre seit der Weltschöpfung rechnen. Auch diese Bedeutung des Festes bringen die Schofartöne zum Ausdruck. Diese galten bei unsren Vätern als ein dem Könige dargebrachter Huldigungsruf, wie es heiβt (I.König. 1,34): Blaset mit dem Schofar und rufet: Es lebe der König! Auch wir huldigen durch die Schofartöne am Anfang des Jahres aufs neue dem bei allem Wechsel der Zeiten ewigen und unwandebaren Schöpfer und Regierer der Welt.

                (מחזור בשם רס"ג; רמב"ם, תשובה ד')

     

    4. Diese durch das Schofar ausgedrückte Bedeutung des Festes sprechen wir auch in dem erhabensten unsrer Gebete, im Muβaf aus: Huldigung מלכיות, Erinnerung זכרונות, Erschütterungשופרות . Wer diese Bedeutung beachtet, wird gewiβ die mit dem Feste beginnenden zehn Buβtage benützen, um sich durch Besserung seines Wandels (תשובה) durch   andächtiges Gebet (תפלה) und durch Wohltätigkeit und Almosen (צדקה) auf den Versöhnungstag würdig vorzubereiten.

     

    (es folgen noch 5. und 6. mit Vorschriften und Bräuche)

     

    Aus עמודי הגולה Die Vorschriften der Thora welche Jissroél in der Zerstreuung zu beobachten hat.

    Ein Lehrbuch der Religion für Schule und Familie von Ludwig Stern, Direktor der israelitischen Schule in Würzburg. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage Frankfurt am Main 1886 S.125-129

    25-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-09-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    אתם נצבים פרשת

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Atèm Nizovim

    …

    Kap.29 V.13 Und nicht mit euch allein stelle ich diesen Bund fest und diesen Eid,

    V.14 sondern mit dem, der hier mit uns heute steht vor Gott, unserem Gotte, und mit dem, der nicht hier mit uns heute ist.

     

    Kap. 29 VV. 13 u. 14 ולא אתכם לבדכם וגו' . Wie unbeschränkt hinsichtlich der von der Bundeseidesverpflichtung betroffenen Personen, ebenso unbeschränkt hinsichtlich der Zeitdauer ist der hiermit geschlossene Gesetzbund. Er umfaßt alle zu Jissroél zählenden Menschen aller Zeiten, und ist jedem Wahn einer etwa nur zeitliche Geltung der Verpflichtung zum Gesetze, sowie jeder Möglichkeit eines etwaigen Austritts aus dieser Verpflichtung, hiermit unzweideutig begegnet. והעלה על רוחכם, ließ Gott Ezechiel den vor ihm mit der Frage nach der neuen Weisung für die neue Zeitverhältnisse erschienenen Männern von den Ältesten Jissroéls erwidern: והעלה על רוחכם היו לא תהיה אשר אתם אומרים נהיה כגוים כמשפחות הארצות לשרת עץ ואבן חי אני נאם אדני אלדי אם לא ביד חזקה ובזרוע נטויה ובחמה שפוכה אמלוך עליכם, der in eurem Sinne aufsteigende Gedanke wird nimmer zur Wirklichkeit werden, die ihr saget, wir können nun wie die Völker sein, wie die Familien der Länder, Holz und Stein zu dienen. So wahr ich lebe, spricht Gott, mit fester Hand und mit gestrecktem Arm und mit ergossenem Unwillen bleibe ich euer König (Ezech. 20, 32 u. 33).

     

    VV. 21-27.

    …

    הכתובה בספר הזה, das Land und das Volk und dieses Buch, –Palästina, Jissroél und die Bibel – das sind die drei Zusammengehörigen, sich gegenseitig erläuternden, ewigen Bezeugungen Gottes vor den Augen der Völker bis auf diesen Tag.

     „וישלכם“das ist das mit großem ל über die Zerstreuten dieses Volkes für ihr und der Völkerbewußtsein sich aussprechende Wort. Wo immer sie sind, da ist nicht ihre ursprüngliche Heimat, und wo sie sich befinden, da sind sie nicht zufällig dort. Der Gott der Menschen und Völkergeschichte hat sie dorthin „geworfen“. וישלכם, als ein „großes Lamed“, als ein großes „Lehr- und Wahrzeichen“ für die Entwicklungsgeschichte der Völker, vielleicht auch, mit das ש in den Schatten stellendem ויליכם: ל , sie dorthin „geführt“, auch dort in der Verzweiflung aus dem ureigenen Lande, unter den Völkern Seinen Menschheitszwecken – vorbereitend – zu dienen.

     

    V.28 Das Verborgene ist Gottes, unseres Gottes; aber, was offenbar ist, das ist unser und unserer Kinder auf ewig: alle Worte dieser Lehre zu erfüllen.

     

    V. 28

     הנסתרת וגו'An diese Gott und seine Waltung dokumentierende Bedeutung Israels in Exil knüpfen sich weitaussehende in die fernsten Zeiten ausblickende Zukunftsgestaltungen.  Doch diese, als נסתרות, überlassen wir Gott. Was für uns das Offenbare für immer und für jede Zeit das klar Bewußte, Zweifellose ist, das ist: daß, wie sich auch unsere Zukunft gestalten möge und welche Zeiten und Geschicke wir noch zu bestehen haben mögen, unsere und unserer Kinder ewige Aufgabe bleibt überall und immer, im Lande und im Exil: Gottes Gesetze treu zu erfüllen. …

     

    Kap. 30 V. 1 Und es wird geschehen, wenn über dich alle diese Worte, der Segen und der Fluch, die ich vor dich hingeben, so wirst du dir es zu Herzen bringen, unter allen Völkern, wohin Gott, dich verwiesen,

    V. 2 und wirst  ganz bis zu Gott, deinem Gotte, zurückkehren und auf seine Stimme hören, nach allem, was ich dir heute gebiete, du und deine Kinder, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele.

     

    Kap.30 VV.1 und 2

    …בכל הגוים וגו'  unter allen Völkern, wohin dich Gott zerstreut, bleibst du  trotz aller Wandlungen bis an Ende der Jahrtausende das „Gottesvolk mit dem Gottesgesetze in Händen“, und das ermöglicht und bewirkt, zusammen mit der Erfüllung deines Geschickes, deine endliche Umkehr und Aufkehr und Rückkehr zu Gott und seinem Gesetze. –   ושבת עד וגו', nicht – ושבת אל , welches auch nur eine rückkehrende Richtung zu Gott hin bedeuteten könnte, sondern – עד , du wirst nicht auf halbem Wege stehen bleiben, sondern deine Umkehr so vollständig vollbringen, daß du ganz wieder zu Gott hin gelangt.

     

    V. 3 Und dann wird auch Gott, dein Gott, sich wieder zurückwendend deine Vertriebenen auffsuchen und wird sich deiner erbarmen, und wird dich zusammen sammeln aus all den Völkern, wohin Gott, dein Gott, dich zerstreut

    …Hier ist somit gesagt: es kommt die Zeit, wo die über dich hingegangen Geschicke und das sie dir deutende Buch, das du in Händen hast, ihre Wirkung an dir vollbracht haben und du dann im Exil unter allen Völker mit ganzem Herzen und zur Folge haben, daß dann auch Gott sich dir wieder zuwenden, dich im Exil aufsuchen wird, dir wieder wie in der Vorzeit nahe zu sein.

     ורחמךund nimmt dich mit seinem רחמים , mit der nimmer zu verlierenden Weise der „Gottesgüte“ (2 B.M. S. 492) wieder auf, als Geschöpf seiner weltgeschichtlichen Waltung, als פעלו בקרב שנים , als Sein Werk inmitten der Zeiten (Habakuk 3,2), als נצר מטעיו מעשי ידיו (Jes.60, 21), als die lang bewahrte Blütenknospe seiner wiederholten Pflanzungen, als das Werk seiner Hände, das nun für seine endliche Blütenherrlichkeit reif geworden.

     ושב וקבצךund sammelt dich wieder aus allen Völkern, unter welche er dich zerstreut, zu einer Volkeseinheit zusammen.

     

    V. 4 Wenn aber auch einer deiner Verwiesenen am Ende des Himmels sein wird, wird von dort Gott, dein Gott, dich zusammen sammeln und von dort zu sich nehmen.

     

     נדח, נדחך, das verstärkte נדה , von sich entfernen, verweisen. יקבצך , er sammelt alle, selbst den vereinzelten, in die weiteste Ferne Verschlagenen deiner Zerstreuung zusammen, und יקחך , nimmt dich wieder zu sich für deine ausschließlich Ihm eignende Urbestimmung, wie er es bei deiner ersten Erlösung und Erwählung gesprochen:  ולקחתי אתכם לי לעם(2 B.M. 6, 7).

     

    V. 5  und Gott, dein Gott, dich heimbringen zu dem Lande, das deine Väter einst in Besitz genommen, und wird dich nun noch in größerem Maße als deine Väter beglücken und vermehren.

     

     והביאך וגו', und bringt dich heim zu dem Lande, daß du bereits zweimal in Besitz genommen, einmal durch deine Väter und Moses und Josua, welche Besitznahme durch die babylonische Eroberung verloren gegangen war, und dann, nun für immer unverlierbar, als das Exilsvolk unter Esra (siehe zu 4 B.M. Kap. 15, 18)

     

    VV. 8 – 10.

    …Mit diesen klaren und unzweideutigen Sätzen (Verse 1 – 10) ist nun aber der unerschütterlichen Granitboden gelegt, auf welchem noch heute das Judentum der Gegenwart und in aller Zukunft hin besteht. Klar und unzweideutig ist daקבוץ גליות : die noch von uns zu erwartenden Wiedersammlung aus der Zerstreuung zur Gesamtrückkehr in das Land der Verheißung, und ebenso klar und unzweideutigנצחיות התורה:  die unveränderlich bleibende Verpflichtungskraft des uns durch Moses übermittelten Gesetzes ausgesprochen. Nur eine volle Rückkehr zur unverbrüchlichen Treue gegen dieses Gesetz in aller Zerstreuung unter die Völker endet diese Zerstreuung, und nur die endliche volle Verwirklichung dieses Gesetzes auf dem Boden des ihm angehörigen Landes ist das Ziel der einstigen Wiedersammlung in demselben. Diese klaren und unzweideutigen Aussprüche Gottes machen alles zu Schanden, was von einer Antiquierung Jissroéls und seines Gesetzes Geister und Gemüter irre führend doziert werden möchte.  Nicht einer abgestorbenen Vergangenheit, der lebendigsten Gegenwart und der hoffnungsreichen Zukunft gehören beide an, und nur an der Hand einer ungetrübten Anerkennung und Würdigung dieser Wahrheit und eine rückhaltlosen, freudigen Hingebung an diese Bestimmung finden wir in jeder Zeit das gottgefällige Rechte und aus jeder Zeit den Weg zum gottgewiesenen Heil. הנסתרת לד' אלדינו והנגלות לנו ולבנינו עד עולם לעשות את כל דברי התורה הזאת, das war am Schlusse des vorigen Kapitels zu unserer  Orientierung in den Zeiten des Exils gesprochen und die darauf folgende Enthüllung der unser wartenden Zukunft bildet dazu den Kommentar. –      

    23-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-09-2022
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    הפטרת אתם נצבים

      

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Nezowim

     

    Jesajas Kap.61, Vers 10

     

    Der Prophet spricht aus der Seele Jissroéls, das er im Geiste am Ziele erblickt. Er steht noch ganz unter dem tiefen Eindrucke der unmittelbar zuvor ausgesprochene Verkündigung, die mit den Worten schloß: „Kenntlich wird Jissroéls Same sein unter den Nationen und ihre Sprossen inmitten der Völker: alle, die sie sehen, werden sie erkennen, daß die eine Saat sind, die Gott gesegnet hat.“ Daran schließen sich nun die dem schwellenden Hochgefühle entströmenden Worte unseres Verses. –

     

    Das Heil, ישע, ist die Folge, das „Sichkleiden in das Priestergewand der Pflichttreue“ ist der Grund. Indem Gott, mich, Jissroél, zur Pflichttreue erzog und mich damit menschheitpriesterlich weihte, hat er mich zugleich des höchsten irdischen Glückes wie würdig so auch teilhaftig gemacht. Diese Würdigkeit wird in der zweiten Vershälfte in ungemein charakteristischer Weise zum Ausdruck gebracht. Dabei wird von einer Anschauung ausgegangen, die der gewöhnlichen vollständig entgegengesetzt ist. Denn eine geradezu ideale Vollendung der Persönlichkeit setzt es voraus,  wenn der Bräutigam seinem Festgewande nicht Hoheit und Würde verdanken, sondern priesterliche Weihe und Hoheit verleihen soll. Und ferner ist es die feinsinnigste Zeichnung weiblicher Anmut, wenn von einer Braut gesprochen wird, die ihren Gewändern und ihrem Schmuck erst in Wahrheit Schönheit verleihen. So werden, im schärfsten Gegensatze zur Vergangenheit, die irdischen Güter durch die herangereiften Söhne und Töchter Zijauns ihre reinste und edelste Verwendung gewinnen.

    …

    Kap.62, V. 1-5  Es ist der Prophet als Jissroéls Genius, der im Hinblick auf die eben verkündete Herrlichkeit das Gelöbnis ausspricht, um Zijauns und Jeruscholoims Willen nicht zu ruhen, bis ihre Pflichtgerechtigkeit wie die Morgenröte und ihr Heil wie die Flamme aufleuchte. Dann wird auch die Zeit der Verkennung geschwunden sein (V.2), Völker werden deine Gerechtigkeit und Könige deine Herrlichkeit schauen. Der „neue Name“, den erst „Gottes Mund bestimmen“ werde, weist auf eine alle unsere Vorstellungen überragende Hoheit und Innigkeit der Beziehungen Jissroéls zu Gott und zur Menschheit hin, die in diesem Namen ihren Ausdruck finden werde. Diese Bedeutung selbst aber wird V.3 in der Bezeichnung des Jissroélideales als „Krone und Diadem in der Hand Gottes“ ausgesprochen. Der Menschenkreis, der unter der erziehenden Einwirkung Gottes in freier Betätigung seiner  Selbstbestimmung seinem ganzen Leben das Gepräge des dem göttlichen Schöpferwillen entsprechenden Menschenideals zu geben verstand, ist selbst die sprechendste Verkündigung der Gottesherrschaft, leuchtender als Krone und Diadem. Es ist die für die ganze Menschheit „wirksamste“ Bekundung: ביד ה' es ist die teuerste Errungenschaft: בכף ה'; denn יד bezeichnet stets die tätige, wirkende, כף die besitzende, festhaltende Hand. In den beiden folgenden Versen, 4 und 5, wird sodann in Tönen höchster Liebe die Seligkeit der Wiedervereinigung Jissroéls mit Zijaun und mit seinem Gotte und die Paradiesherrlichkeit im jüdischen Lande verkündet. – „ Wie ein Bräutigam sich mit seiner Braut freut, freut sich über dich dein Gott!“ – Mann kann an solchen Aussprüche nicht vorübergehen, ohne sich zu fragen, wie es möglich sei, die Bücher des sogenannten „Alten Testamentes“ in der Hand, mit eiserner Stirn ein Jahrtausend lang das Märchen von den flammenden Rachegott aufrechtzuhalten, als welchen allein das Judentum Gott kenne, während es erst eine Tochterreligion vorbehalten gewesen sei, in der höheren Auffassung Gott als den Gott der Liebe und des Erbarmens zu verkünden!

    …

    Kap. 63 V.9  Und auch bis zur Stunde der Erlösung hat Er stets mit seinen Kindern gefühlt, wie das hier in so unendlicher Milde und Innigkeit ausgesprochen wird: „Ihm war eng, wenn seine Kinder in Not waren“ –, wenngleich von dieser Teilnahme dem nur das Äußere wahrnehmenden Blicke der Menschen nichts erkennbar war, – das Kethib לא bezeichnet die Erscheinung, das Keri לו, die Wirklichkeit, das Wahre Wesen – ומלאך פניו הושיעם: der Bote seiner Vorsehung, die von Ihm gestalteten und gelenkten natürlichen Verhältnisse haben Jissroél gerettet, ja Er selbst hat sie emporgehoben und alle Zeiten durchgetragen. Jissroél spricht es hier aus, wie seine ganze Erhaltung die Jahrtausende seiner Geschichte hindurch eine große ununterbrochene Kette von Gotteswaltungen war, bei denen teils Gott sich der natürlichen, von ihm nur zu bestimmten Zwecke gelenkten Kausalitätsverhältnisse bediente: מלאך פניו הושיעם, die sich aber auch teils als unmittelbare Gottestaten darstellen: הוא גאלם. Unsichtbare und sichtbare Wunder, in vielfachem Gegensatze zu dem sonstigen Pragmatismus der geschichtlichen Ereignisse, sie bilden das charakteristischen Gepräge der jüdischen Geschichte.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 359 – 368   Kommentar zu Jesajas Kap. 61 V.10…) 

    22-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-09-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    נצבים פרשת

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    Nezowim (Auszug)

    …

    היא ישבה בגוים לא מצאה מנוח klagt der Prophet (Echa 1,3) „ Es saß unter den Völkern und fand keine Ruhe“. Und die Weisen erinnern an denselben Ausdruck im Thoravers (Gen. 8,9): ולא מצאה היונה מנוח לכף רגלה Die Taube fand keine Ruhe für den Ballen ihres Fußes.“ – Inmitten der Völker der Erde sollte das jüdische Volk, getragen von Gott schützender Nähe, ruhig Sicherheit finden und in der Pflege des Menoralichtes der Thora seiner von Gott ihm erteilten Lebensbestimmung entsprechen. In verhängnisvoller Verblendung verkannte Jissroél seinen Beruf, von dessen treuer Erfüllung sein Wohl und sein Wehe abhing. Und da ereilte es das strafende Gottesverhängnis, wie es ihm Mausche prophezeit hatte. Zerstreut ist es unter die Völker, und da umbranden es seitdem die מבול-Fluten des Hasses und der Verfolgung, aus denen nur die rettende Arche der Thora ihm Schutz und Sicherheit zu geben vermag – לך עמי בא בחדריך וסגר דלתיך בעדך וגו' עד יעבור זעם Gehe, mein Volk, komme in deine Kammern, schließe deine Thoren hinter dir, bis der Zorn vorübergegangen (Jes.26,20), ruft ihm mahnend der Prophet zu und weist ihm den einzigen Weg zur Rettung. Und sooft es geglaubt hat, in Zeiten der Milde, da die unwirtlichen Fluten nachzulassen schienen, durch Preisgabe seiner Thora inmitten der Völker „Ruhe zu finden“, hat es noch stets sich jämmerlich getäuscht: die wieder ansteigende Flut hat ihm noch immer die bitterste Enttäuschung gebracht. –

    Zurück in die Arche! Dazu aber genügt noch lange nicht, והשבת אל לבבך בכל הגוים אשר הדיחך ה' אלקיך שמה daß das Herz sich dem „Judentum“ erschließt, ושבת עד ה' אלקיך der Weg des Juden muß zurückführen „bis zu Gott, deinem Gott“. Jissroél gleicht der Taube, die, auch wenn der Schechita über sie verhängt ist, nicht wie andere Vögel sich sträubt, sondern willig ihren Hals der Schechita hinstreckt. Hat Jissroél den Weg bis zu Gott zurückgefunden, dann muß es auch die Kraft zur freudigen מסירת הנפש, zur rückhaltlosen Hingabe an Gott aufbringen, die bereit ist, das flüchtige Leben auf Erden der Treue gegen Gott und seine Thora hinzuopfern כי עליך הורגנו כל היום!

    Hat sich aber Jissroél wieder zu seinem wahren Beruf zurückgefunden und findet es in der Pflege der Menora seine einzige Bestimmung auf Erden, dann darf es getrost und zuversichtlich in der „Isolierung“ verharren, die die „Arche“ ihm auferlegt. Diese Isolierung wird keine ewige sein. Wie die Pflege des Öllichtes der Thora, zunächst Priesterhänden anvertraut, doch חקת עולם לדרתם מאת בני ישראל (Ex. 27,21) für alle Zeiten heiligstes Anliegen ist es, der den jüdischen Namen trägt, so kommt der Augenblick, da auch draußen in der von מבול-Fluten erfüllten Welt die Thora den Ölbaum für ihre Nahrung findet. –

    Wird „zur Abendzeit“ sein (Sech. 14,7), da wird die Taube mit dem ‚Olivenblatt im Mude“ die frohe Botschaft bringen, כי קלו המים, daß die מבול-Fluten gewichen, daß das Licht der Thorawahrheit sich anschickt, die Finsternis zu verdrängen, die bis dahin die Erde deckt. Und das wird der Augenblick sein, da Jissroél, das taubengleiche,  nach banger, banger Leidenszeit die Arche seines Galuth verläßt,  um dem heimwärts führenden Rufe Gottes zu folgen ושב וקבצך מכל העמים אשר הפיצך ה' אלקיך שמה.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung fünfter Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S.55-60

    21-09-2022 om 17:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-09-2022
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    Synopsis of a Special Address by Rabbi Leo BRESLAUER
    of Congregation Kehilas Yaakov of Washington Heights

     

     

    My friends, all of Kehillas Yaakov!

     

    Although I had already given notice in our Board some times ago, I am sorry that by force of circumstances I had to delay my appearance before you. Now, that we have moved to Monsey, we are in the situation of a Niftor M’Chaveiro, one who parts with his friend and does not want to be forgotten. We in Monsey will surely never forget you. After all those forty years how can we forget so much of our individual life span. But you are a Tzibbur, your timing is different.

     

    I would like to follow the advice of Chazal; they said: “If, Chaveirim are parting with each other, it should be done by a D’var Halocho. Being Chaveitim they belong together, and a D’var Halocho can keep them together even while separated by the longest distance.

     

    We are now in the Parshios Nitzovim-Vayeilech. These two words reflect our problem. Nitzovim means remaining firmly, and is a Loshon Rabbim, plural, referring to K’lall Yisroel. But Vayelech means moving, and is Loshon Yochid, referring to a single person. Even though he was Moshe Rabbeinu, yet he was a mortal individual and the Tzibbur would still remain long after him. And also he might have been concerned about being forgotten, were it not for the Toras Moshe which made him unforgettable.

     

    So, I came now to take leave from you with two Divrey Halocho.

     

    First, a D’var Halocho on Vayelech. It is a matter of Hashkofo. I will try to be very precise. Moshe Rabbeinu had to teach Shiras HaAzinu to B’nei Yisroel so intensively that it would never be forgotten. Its essence is: Heaven and earth are made witnesses by their Creator that: “Hashem bodod yanehenu ve’ein lmo Eil Neichor.” Hashem alone shall guide His people and no strange god with him.

     

    About 65 years ago, in Kattowitz, the Agudas Yisroel World Organization was founded expressively for the purpose to put up an absolute negating factor against the worldwide wide Zionist movement, which denied and opposed the belief in Shomer Yisroel. Political Zionism, the very Eil Neichor, declared that the Jewish nation cannot rely on Hakodosh Baruch Hu for its survival. It must normalize itself by establishing a secular Jewish national statehood, independent of HaShem and His Torah. Real Meenus (atheism). To make bad worse, political Zionism, characteristically prone to disguise, insisted on Admas Kodesh (the Holy Land) for its unholy statehood, thus turning the Meenus into the gravest tempting test for Torah true Achdus. A real Satan. In the year 5709, the United Nations recognized a part of Palestine as a territory of the Zionist State and so gave unwittingly recognition to the worst global Chilul Hashem, which – to our shame – was seconded by the prompt silencing of protesting Ma’aminim (Faithful) among us.

     

    Now, again a Knessio Gedaulo of Agudath Yisroel World Organization in Jerusalem is in the making, but the genuine Agudath Ysroel World Organization of Kattowitz -- faithful to her raison d’être for the sake of K’vaud Shomayim -- would never parade in a Jewish national state of secular normalization, which l’maan Hashem should never have come into being -- even without enjoying the facilities of the capital and official felicitations.

     

    So, who is who?

     

    As long as Torah-political truth is basis Hashkofo in Kehilas Yaakov, we will be united in mutual remembrance.

     

    Second, a D’var Halocho on Nitzovim:  Areivus as responsible in behalf of the Tzibbur. Rabbon Gamliel, in the second peirek calls it “La’aruk im hatzibbur le Shem Shomayim.” Also we all being members of our Kehillas Yaakov, must be concerned about it, although not all in the same way.

     

    First of all, those who do the administrative or fulfill specific congregational functions or represent K.Y. in social and public life. Also those who are learning Torah or teaching it. Then, those who take part in making K.Y. an Eido of Yereim morning and evening. And even those who just say “Omein”. Those last ones are far from being the least ones.

     

    You probably heard about New Square, a Chassidic village in Spring Valley. They had a beautiful Shul and in it a small cheder where the Rebbe could be by himself, to daven and meditate. One day, a fire destroyed the Shul but the cheder survived unharmed. Someone asked the Rebbe, “Is it true?” and he answered, “It is; but why are you so amazed by it? In my cheder there is never Sichas Betello, no shmuessing during the davening.”

     

    The Sh’mone Esre is primarily a substitute for the daily Korban Tamid in the Beis Hamikdosh. Just as one lamb was offered for K’lal Yisroel, all united by the common Shekel, so its substitute is the Sh’mone Esre, said by one man for the entire Tzibbur, all united by the common “omein”, in other words, the loud repetition of the Sh’liach Tzibbur. Nobody would have dared to shmuess during the offering of the Korban Tomid in the Beis Hamikdosh, the House of the Shechino. Nobody should dare to schmuess during the loud Sh’moneh Esre in our Mikdosh M’at, also a House of the Shechino.

     

    This is the meaning of the sign over the Aron Hakodesh: “Da Lifnei Mi Ato Omed.” No schmuess even with the best friend, not even a word of Torah, only “Omein”. If this is not done, then, chas vesholom, our Beis Haknesses is not properly shielded, in spite of all insurances. But those who resist all temptations and say “Omein” and only “Omein” in the loud Sh’mone Esre because they feel responsible for the Tzibbur, even the ladies on their balcony, they, that are “oskim im HaTsibbur LeShem Shomayim” in the fullest sense of the word “Ve’Lezidkosom Omedes l’ad.”

     

    Now you might ask: Is this mutual remembrance among people really so important?  Perhaps is it just a human frill? You are right: If just among people, it can be just unimportant. But our remembrance of two or more B’nei Yisroel is through a D’var Halocho which is Torah, and Thora is always remembered by HaKodosh Boruch Hu, thus performing the very important union of Hakodosh Boruch, Torah and Yisroel.

     

     It is just what we are praying and hoping for in these days of Slichoss “Zochreinu LeChayim, Melech Chofetz BaChaim.”

     

    May Hakodosh Boruch Hu grant us this Z’chiro, all of us and K’lall Yisroel, today and forever, omein!

     

    Source: The Jewish Guardian Archive

    Vol 2 Number 5 1982

    20-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-09-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     


    ELUL

    Zu den Selichauss-Tagen (2)

     

    מה שהיה

    הוא שיהיה

    Was geworden ist,

    das soll erst werden

    (Koheleth K.I. V. 9)

     

     

     

     

    Was wir mit diesen Betrachtungen an dieser Stelle bezwecken? Nichts, als unserm Verständnis den Ernst näher zu bringen, den der jüdische Lebensgedanke über den letzten Monat unseres Jahres verbreitet, und die Bedeutung der Selichauss-Tage zu begreifen, die zu dem Anfange unseres Jahres geleiten.

    Zum neuen Jahre geht’s, und Freude soll das neue Jahr dir, soll es uns allen bringen. Mit frischem, frohen, freudigem Mut sollen wir es betreten; sollen, wenn es kommt, den Kelch des Heiles freudig zu unserem Gotte heben und ihm danken, festlich, froh und freudig danken; שהחיינו וקימנו והגיענו לזמן הזה, daß er Leben und Dauer gewährt und dieses neue Jahr uns hat erreichen lassen. – Nicht der Leichtsinn und der Wahn, nicht die Täuschung und der über die Schwelle der neuen Zukunft in mitternächtlichem Jubel hinübertaumelnde Rausch gewährt diese Freude,, nur der Elul-Schaufor und der Selichauß-Ernst erzeugt diese Freude, nur im ernst der Selichauß-Tage werden die Gedanken gewonnen, die das neue Jahr als eine neue, frische Bahn der heiteren Seligkeit begrüßen.

    Laߒ den Leichtsinn und den Wahn sich im Rausch die welkenden Kränze winden, sich über den Jammer der Wirklichkeit durch poetische Träume goldener Zeiten im festlichen Augenblicke täuschen, um dann entnüchtert, um so dürrer von der elenden Wirklichkeit angegähnt zu werden.

    Laߒ die Verzweiflung dumpf am Wege sitzen, gleichgültig den Wechsel der Zeiten an sich vorübergehen sehen, kraftgebrochen, hoffnungberaubt, ohne Wunsch, ohne Furcht, ohne Streben, ohne Wollen, weil die Vergangenheit ihr alle ihre Ideale und ihre Idole zertrümmert. Laߒ den Dünkel stolze Pläne seiner Klugheit und Macht zur Bewältigung der Geschichte entwerfen, im voraus Triumphe durchkosten, die er nimmer erreicht, Siege feiern, die er nimmer erringt, um dann im Laufe des Jahres sich der Verzweiflung an die Seite zur Erde zu setzen, um über die Übermacht des Geschickes und die Ohnmacht des Menschen Klagelieder zu singen.

    Du horche des Schaufortons des jüdischen Lebensgedankens und gehe in das „Sammelhaus“ der Väter, um eine andere Anschauung des Lebens zu lernen. Nicht unserer Zukunft, unserer Vergangenheit zu denken werden wir dort geladen, und nicht die Summe des Glücks und des Unglücks, des Gewinnstes und des Verlustes zu berechnen, welche uns die ablaufende Jahresrechnung als Saldo bietet, sondern der Gedanke ergreift uns dort mit seinem ganzen Ernst: Was wir geworden im Laufe des Jahres, wie haben wir die Aufgabe gelöst, für welche das Jahr uns geworden, wie haben wir die Pflichten erfüllt, die Mizwaus geübt, die Gott uns geboten?

    Und wenn dann der ernst dieser Prüfung uns ganz ergreift; wenn wir vor Gott das Bewußtsein der hohen Bestimmung wieder rein gewinnen, die uns geworden; wenn wir mit dem von Gott in seinem heiligen Worte gezeichneten Bilde die Wirklichkeit unseres Lebens vergleichen und überall das noch Unvollendete, das noch Unerreichte in der Gerechtigkeit und der Liebe und in der Heiligung des Lebens gewahren; gewahren wie weit wir überall in unserem Einzeln-, Familien, und Gemeindeleben gegen das anzustrebende Ideal unserer Aufgabe zu kurz geblieben, o, dann wird uns die Sehnsucht nach einer neuen Spanne Zeit erfassen, in dem wir sühnen und vollenden könnten, was wir fehlervoll und mangelhaft in der Vergangenheit gelassen, dann werden wir uns freuen auf ein neues Jahr, wenn uns die göttliche Gnade eines gewährt, wie wenig Neues es auch sonst in seinem Gefolge bringen möge. Uns wird es ein neues sein, wir werden darin mit neuem, frischem Mute an die Vollendung unserer alten Aufgabe gehen; wir wissen: מה שהיה הוא שיהיה, was geworden ist, das soll erst werden! In alle Ewigkeit reicht der Bund des alten Gotteswortes und mit jedem neuen Jahr tritt das alte, ewige Wort zu neuer, frischen Lösung an uns heran.

    Es ist der Ernst, der uns über die Schwelle des neuen Jahres geleitet.

    Wenn das alte Jahr sich neigt, wenn die Natur den Wechsel ihrer Erscheinungen an uns vorübergeführt und die Geschichte den Kreis ihrer Erinnerungen zu schließen beginnt; wenn uns der Herbst und der Winter, der Frühling und der Sommer gegrüßt und wir alle die großen geschichtlichen Erfahrungen der Väter, der Schuld und der Sühne, der Erhaltung, Erlösung und Erwählung zum Volke der Thora, der Verirrung, des Untergangs, der Verbannung und der Erhaltung mitten im Verfall, an ihren Fest- und Fasttagen feiernd und fastend wieder einmal im Geiste durchlebt, dann ruft uns der Schaufor im Elul vor dem Schlusse dieses großen, hehren Zyklus, uns zu sammeln und uns klar zu machen, was wir denn nun gewesen und geworden in diesem Gange der zu Gott weckenden Jahreserziehung; ob alle diese leuchtenden Zeitbilder spurlos an uns vorübergegangen oder ein jedes von ihnen die Saaten des Geistes und Gemütes, in uns gezeitigt und zur Reife gebracht, die uns bessere Menschen, wahrere, wackere Juden und Jüdinnen hätten werden lassen.

    Und wenn wir dann gewahren, wie all’ unser Tun so lückenhaft und mangelhaft unser Streben, wie unsere Liebe so karg und unsere Gerechtigkeit schwanken und unsere Heiligung getrübt; wenn uns dann klar vor Augen steht; wie nicht im Schmucke reicher Liebeshingebung und reiner Werte, wie arm und dürftig wir an die Pforte der neuen Zukunft gelangen, לא בחסד ולא במעשים באנו לפניך כדלים וכרשים דפקנו דלתיך, – dann tritt zugleich die leuchtende Erinnerung vor die Seele, wie so arm und dürftig die Väter einst gestanden, durch ihre Schuld eines jeden Anspruchs, einer jeden Hoffnung auf fernere Zukunft beraubt, und eben Gott ihnen die ganze Fülle seiner Gnade und Barmherzigkeit, seiner Langmut und Huld, seiner verzeihenden und sühnenden Milde offenbart und ihnen  das Gedächtnis dieser sühnenden Gottesliebe als das heiligste, seligste Erbteil für ihre Enkel übergeben hat. Und diese Erinnerung führt auch die sündigen Enkel zu Gott und läßt  sie aus den Händen des in seiner Barmherzigkeit und Gnade allmächtigen Gottes ein neues Jahr in freudiger, sehnsuchtsvoller Hoffnung hinnehmen, daß es ihnen werden möge קץ תכלית לשבי פשע ועת סוף לגלותנו ולאבלנו:

    Ein Jahr vollendeter Rückkehr aus jeglichem Abfall, ein Jahr des Endes unserer Zerstreuung und unserer Trauer.

     

    Quelle:  Gesammelte Schriften von Samson  Raphael HIRSCH herausgegeben von Justizrat Dr. Naphtali HIRSCH Zweiter Band Frankfurt am Main Verlag von J. Kauffmann Verlag 1904 153-159

     

    19-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-09-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    ELUL

    Zu den Selichauss-Tagen

     

    מה שהיה

    הוא שיהיה

    Was geworden ist,

    das soll erst werden

    (Koheleth K.I. V. 9)

     

     

    Die Weisheit, die sich in diesen Worten aussprechen soll, hat sich tief in die Eigentümlichkeit des jüdischen Denkens und Fühlens hineingelebt. Der wahre Jude wird nie fertig, hat nie etwas abgeschlossen, blickt nie mit selbstzufriedener Genügsamkeit auf das bereits Errungene und Geschaffene zurück. Er steht nie am Ende, sondern immer am Anfange. Er schlägt das Buch der Lehre nie zu, wenn er bis לעיני כל ישראל zu Ende gelesen, er beginnt sofort בראשית wieder. הדרן עלך „Ich komme wieder zu dir“ grüßt  er beim Abschied den Abschnitt des göttlichen Gesetzes, den er of mir jahrelanger Emsigkeit durchstudiert. „Was geworden ist, das soll erst werden!“. Das Gewordene ist ihm nichts, ist ihm nur Bürge dafür, daß etwas werden könne. Er fühlt die Unzulänglichkeit einer jeden Leistung und immer vorwärts ruft ihn das Ideal, das von den Anforderungen seiner Aufgabe in seiner Brust geschrieben steht. Er täuscht sich über seine Schwächen und Irrtümer nimmer; und wenn er des Guten gedenkt, das er geübt, und des Wahren, das er erkannt, so geschieht dies nur, um in sich die Bürgschaft zu finden, daß er doch Gutes üben,  daß er doch bis zur Erkenntnis des Wahren durchdringen könne um sich selber mit dem jüdischen Steigergruß zu ermuntern: „חזק ונתחזק!“  „Nun fest und mutig vorwärts!“

    Eben deshalb aber lebt auch die Wahrheit der zweiten Hälfte jenes Weisheitssatzes in seinem Bewußtsein:ואין כל חדש תחת השמש, er erwartet nichts Neues unter der Sonne. Er schaut nicht nach einen neuen Judentum aus; hat er denn das alte schon ganz gelöst? Er erwartet nicht von einem neuen Gottesdienst Stachel und Reiz zur „Andacht“ – hat er denn den alten schon ganz auf sich wirken lassen, schon alles erschöpft, in sich aufgenommen, was der alte an Licht für den Geist und Feuer für die Brust und Luft und Kraft für das ganze Leben zu bringen weiß? 

    Sein Judentum wird ihm nimmer alt, sein Gottesdienst nimmer obsolet. Wenn er gebetet hat, fühlt er erst recht, wie er  hätte beten sollen. Wenn er die Mizwo vollbracht, so sieht er erst recht, wie er sie das nächste Mal erst noch vollendeter erfüllen möchte. Und wenn er seine Jahre vollbracht, so ist’s ihm erst klar, wie er sie hätte vollbringen mögen. „שנים“, „Wiederholung“ sind ihm die Jahre seines Lebens; wiederholte und immer größere Vollendung zu erstrebende Lösung einer und derselben Aufgabe, das ist der Gedanke, der ihm bewegt. Und an diese „Wiederholung“ mit immer neuer jugendlicher Kraft, mit immer frischer, unverbrauchter Freudigkeit zu gehen, „das Alte immer neu zu beginnen“, das ist die Lebensweisheit, die ihm die Jahrhunderte vererbt.

    „Laß euer Judentum nicht alt werden!“ Das ist die Mahnung der Väterweisheit an ihre Söhne und Enkel. ביום הזה באו מדבר סיני (2 B.M. K.19 V.1) „Heute kommen sie in die Wüste Sinai“. „Wenn du Thora lernst, sei sie dir nicht etwas Altes, sondern als ob sie heute dir vom Sinai geworden“. אשר אנכי מצוך היום (5 B.M. K.6, V.6) „Die ich dir heute gebiete“, spricht Gott von seinen Geboten. שלא יהו בעיניך כדיוטגמא ישנה שאין הכל סופגין איתה אלא כחדשה שהכל רצין לקראתה,  „Laߒ sie dir nie ein altes Dekret werden, mit dessen Inhalt keiner mehr glaubt sich vertraut machen zu müssen, sondern sie bleiben dir immer ein neues, zu dem jeder eilt, es kennen zu lernen!“, fügt das Wort der Weisheit erläuternd hinzu – und das ונושנתם בארץ, das „Altwerden“ im Lande, das schwebte Jissroéls Geistern als das am meisten zu fürchtende Entwicklungsstadium vor der Seele. Sie wußten, wenn es einmal vollständig dahin gekommen sein würde, in welcher alle die Jissroél in ewig frischer Jugend zu tragen bestimmten göttlichen Institutionen und Gestaltungen Jissroél alt und verlebt erscheinen, die Zeit in welcher, Jissroél sich und seine Thora als etwas bereits Erschöpftes hinter dem Rücken zu haben vermeinen und die Freudigkeit und die Kraft verloren haben würde, aus dem uralten Born ewige, frische und rüstige Lebensmunterkeit zu schöpfen – daß dann es mit Jissroél vorbei sein würde, und sie priesen die Barmherzigkeit Gottes, die durch das zeitig einbrechende Golusgeschick jenem Ende zuvorgekommen ist und durch die Schläge des Leidens Jissroél zum frischen Selbstbewusstsein wach gerüttelt hat.

    Nicht umsonst bezeichnet Jissroéls Sprache „altern“ und „schlafen gehen“ mit einem Worte. Nicht umsonst trat Jissroél im Opfer stets als בן שנה, als „noch im ersten Jahre“ zu Gottes Altar; nicht umsonst begann der tägliche Opferdienst damit, den Altar von der Asche des gestrigen Opfer s zu räumen (תרומת הדשן); nicht umsonst war das gestrige Opfer paßul, verlor das gestrige Opfer heute Kraft und Weihe – jeder Tag brachte neues Leben und stellte die volle, ganze Lebensanforderung aufs neue.

    Es ist aber nur der Ernst und die Bescheidenheit, und nicht der Leichtsinn und der Dünkel, die die ewige Jugendfrische des Geistes und des Gemütes verleihen. Der Leichtsinn, der wie der Schmetterling von Blume zu Blume fliegt und nur den Honig aus allen Blüten saugt; dem die Erde zum großen Gasthaus wird, an dessen Table d’hôte er mit Schmarotzer-Ansprüchen tritt; der Leichtsinn, der das Leben nur nach Genüssen schätzt und  nur im Genuße seine Seligkeit findet, dem wird das Leben gar bald keine Genüsse mehr bieten; Das ganze Weltall wird ihm schaal; verdrossen schiebt er Gott die durchgekostete Welt zurück und erbittet sich eine neue Welt, da ihm die alte nicht mehr mundet. Er meint, die Welt sei alt geworden – und er vergisst, daß er allein in der ewig jungen Welt gealtert, weil er allein es nicht verstanden, mit jedem neuen Tag, mit jedem neuen Jahre jung und frisch und neugeboren zu erstehen.

    Die Unbesonnenheit, die gedankenlos das Heil vom Zufall hofft, die es vergißt, daß jeder Mensch des eigenen Glückes Meister sei und nur das glücklich mache, was der Mensch mit eigener Kraft errungen; die Gedankenlosigkeit, die von der Urne des Geschickes das große Los erhofft, an das sie nicht einmal durch Einsatz den ersten Anspruch  sich erworben – und ebenso der kecke Dünkel, der seine ganze Lebenskraft an die Erreichung eines selbstgeschaffenen Zieles setzt, der den ganzen Wert seines Daseins und die Erringung dieses einen Zieles aufgehen läßt, diesem Ziele mit rastloser Hast nachjagt und von dem Gelingen selbstgeschaffener Pläne seines Lebens Glück bedingt – beide werden sehr bald getäuscht und mutlos in verdrossener Schlaffheit an dem Markstein ihrer Laufbahn sitzen, weil sie das Heil von außen erwartet oder an Gestaltungen der Außenwelt geknüpft; die sich in ihren Berechnungen und ihren klügsten Vermittlungen entziehen; weil sie das Heil und die Freudigkeit und die Frische des Lebens überall, nur nicht da gesucht, wo sie allein zu finden.

    Nur der Ernst macht froh, nur die Bescheidenheit stark, nur Mizwo, Pflichterfüllung glücklich, und nur die ernste Arbeit nach den von Gott gesetzten Ziele gibt ewige Jugendkraft, gibt immer neuen frischen Mut.

    Nur auf dem Wege der ernsten Arbeit nach dem von Gott gesetzten Ziele haben wir unser Lebensziel nie erreicht und nie verloren, und beides gehört zur Jugend. Nur der ernste Arbeiter nach dem von Gott gesetzten Ziele spricht: ברוך ד' יום יום, „Gesegnet Gott für jeden Tag“, „gesegnet Gott mit jedem Tage, יעמס לנו „Er legt uns die Pflichten auf“, „Er gibt uns des Lebens Ziele“, הא ישועתנו סלה, „Er ist auch der Gott unseres Heils“, „Er gibt auch die Kraft zu lösen die Pflicht, zu immer frischem Streben nach dem Ziele“ (Psalm 68 V.20)

    Nur der jüdische Gedanke Mizwo, der das ganze Leben in Pflicht, in Lösung von Gott gestellter Aufgaben, in Erfüllung göttlicher Gebote aufgehen läßt, nur dieser Gedanke vermag die Fülle der Seligkeit an jeden kommenden Augenblick des Lebens zu knüpfen und jeden gewährten Augenblick des Daseins als reiches Gnadengeschenk seines Gottes entgegenzunehmen. Nicht nach dem, was die Zeit uns bringt, mißt der Gedanke die  Zeit, sondern nach dem, was wir in der Zeit vollbringen, haben unsere Jahre und Monate, unsere Wochen und Tage Bedeutung. Unsere Vergangenheit, mit allem was sie uns gewährte oder versagte, war ja nur eine für unsere Pflichterfüllung gewährten Raum, ein für die Lösung unserer Aufgaben gestellter Boden. Und wo ist das Ziel für diese Pflicht, wo die Grenze dieser Aufgabe, daß wir je sagen könnten: nun genug, ich mag, ich bedarf der kommenden Zeit nicht mehr, ich habe meines Lebens Bedeutung erschöpft. Unsere Zukunft, was sie uns bringen möge, Süßes oder Bitteres, Freud und Leid, wer mag’s ermessen;  und wenn wir danach ihre Bedeutung für uns feststellen, wer ist’s, der nicht zagend und fürchtend einer jeden Zukunft entgegenginge, wen schreckte der bange Zweifel nicht, ob sie nicht Zerstörung bringen werde allen unseren Glücksblüten, ob sie nicht allen unseren Hoffnungen Täuschung zu bringen komme?

    Der jüdische Mizwo-Gedanke aber ist nicht im Zweifel über die Zukunft. Mag sie Süßes oder Bitteres, Freud- oder Leidvolles in ihrem Schoße tragen, הנסתרות לד' אלקינו, diese Mysterien überlässt er gerne seinem Gotte, ihn gelüstet es gar nicht, den Schleier zu lüften. Eines ist ihm klar: ihm wird in aller Ewigkeit jeder Zeitmoment nur den Aufruf bringen, seines Gottes Gebote zu erfüllen, seine Aufgabe zu lösen und in dieser Erfüllung und Lösung seinem Gotte immer näher zu kommen. Er überlässt es Gott, ob er diese Erfüllung und Lösung in Freud’ oder Leid, in Glück oder Unglück fordern werde. הנגלות לנו ולבנינו עד עולם לעשות את כל דברי התורה הזאת! Dem Dienste seines Gottes, der Erfüllung seines Willens, der Lösung seiner Aufgaben, wird es gelten, und er freut sich dieses Dienstes in Freude und in Leid. –  –

     

     

    (Fortsetzung folgt)

    18-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-09-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    כי תבוא פרשת

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Ki Ssovau

     

    Kap. 26, 17 Du hast es heute bewirkt, daß man von Gott sagt, er soll dir Gott sein und du wolltest in seinen Wegen wandeln, seine Gesetze, seine Gebote und seine Rechtsordnungen hüten und wolltest seiner Stimme gehorchen.

     

    Kap.26, 17…Jissroéls Gelöbnis an Gott und Gottes Zusage an Jissroél ist kein so zu sagen privates geblieben, es ist ein weltkundiges, in das Bewußtsein der Menschheit eingegrabenes geworden. Man bezeichnet fortan Gott als Jissroéls Gott und Jissroél als Gottes Volk.“

     

    V.18 Und Gott hat es heute bewirkt, daß man von dir sagt, du sollst ihm ein nur ihm angehörendes Volk werden, wie er dir verheißen hat, und sollest alle seine Gebote hüten;

    19. und er wolle dich hoch über alle Völker, die er geschaffen, zur Tatverkündigung, zum Namen und zur Verherrlichung hinaussstellen, und du sollest Gott, deinem Gotte, eine heilige Nation sein, wie er es ausgesprochen;

     

    VV. 18  u. 19 .וד' האמירך וגו': Und Gott hat vor aller Welt Jissroél ausgesprochen,להיות לו וגו' : daß Jissroéll ihm ausschließlich angehören, keine andere Macht Gewalt über Jissroél haben, ולשמר כל מצותיו : und Israel wie der Cherub am Wege zum Baum des Lebens, wie die Cherubim über der Bundeslade, der Wächter des göttlichen Sittengesetzes auf Erden sein solle.ולתתך עליון על כל הגוים וגו' , hat Israel, sobald es sich als gewissenhafter Hüter seines Gesetzes bewährt, eine weltgeschichtliche Stellung verheißen, die es hoch über alle anderen von Gott gestalteten Völker hinaus heben soll, so daß die Tatsache seiner völkergeschichtlichen Erscheinung soll תהלה werden: eine Offenbarung der Gotteswaltung inmitten der Menschheit, ja eigentlich eine „Ausstrahlung“ in geschichtlichen Erscheinungen, die auf Gott, als deren Ausgang zurückführen und sein Dasein und Walten konstatieren; und mehr als dies, soll לשם werden: soll nicht nur eine unbestimmte Ahnung von einem einzigen Meister der Gänge in der Natur und Geschichte, soll שם , soll, indem es mit dem Buche seiner Lehr- und Gesetzoffenbarung in der Hand, dem einzigen Quell seines Geistes- und Tatenlebens und seiner Wundererhaltung, in Mitten der Völker wandelt, eine ganz bestimmte, klar umschriebene Erkenntnis von dieses  einzigen Gottes Sein und Wollen vermitteln, und – wenn es von diesem Gotte und seinem treu erfüllten Gesetze getragen, das Menschen- und Volkesglück erreicht, das Gott ihm in seinem Gesetze verbrieft, – so wird dies לתפארת , wird ein alles andere so weithin überstrahlende Verherrlichung Gottes und seines Gesetzes werden, daß „Völker zu diesem Licht wandeln werden“ und Jissroél ein „Kranz der Verherrlichung in Gottes Hand, ein Königsdiadem seinem Gotte wird“  והיית עטרת תפארת ביד ד' וצניף מלוכה בכף אלדיך(Jes. 62,3). ולהיותך עם קדוש וגו' und während Gott es vor aller Welt ausgesprochen, daß Jissroél als das Volk des Gottesgesetzes ein Werkzeug der Völkererleuchtung und Völkergesittung werden solle, so hat er eben damit האמירך : zum Bewußtsein aller Menschen die Bestimmung und Erwartung von Jissroél ausgesprochen, daß es in allen zu ihm Zählenden ein עם קדוש , eine „heilige“, nur dem sittlich Guten und Gott Wohlgefälligen zugewandte Nation sein solle, also – daß, wenn je es seiner heiligen Bestimmung untreu werden sollte, der kleinste Bube aus der übrigen Menschheit es an seine Bestimmung und seine Verpflichtung mahnen könne.

     

    Kap.27, V. 2 Darum sei es, an dem Tage an welchem ihr den Jarden zu dem Lande hin überschreiten werdet, welches Gott, dein Gott dir gibt, so richtest du dir grosse Steine auf und überzieht sie  mit Kalk,

     

    …Nur der תורה verdankt ihr das Land, für das Gesetz, für die Erhaltung und Erfüllung des Gesetzes erhaltet ihr das Land…

     

    V.8 und schreibst auf die Steine alle Worte dieser Lehre zu hingänglichem Verständnis.

     

    V. 8. … באר היטב verglichen mit Habakuk 2,2 כתוב חזון ובאר על הלחות למען ירוץ קורה בו könnte באר היטב auch hier die hinlängliche Deutlichkeit der Schrift bezeichnen.  Sota 32a wird jedoch hier באר in dem Sinne wie הואיל משה באר את התורה הזאת (Kap. 1,5) als Erläutern, zum Verständnis bringen gefaßt, und gelehrt das dieser Abschrift des Gesetzes zugleich eine Übersetzung für das Verständnis der anderen Völker beigegeben war, somit Jissroél, fern von dem uns angedichteten Partikularismus, seine Mission zur geistigen und sittlichen Erlösung der Gesamtmenschheit von vornherein zu begreifen hatte, deren Zukunftsheil ebenfalls mit diesem Einzuge des göttlichen Gesetzes in ihre Mitte gegeben sein sollte.  Ja, daselbst (35a) wird gelehrt, daß selbst für das Verständnis der kanaanitischen Völker die Kap. 20,18 gegebene Klausel für deren Vertreibung:  למען אשר לא ילמדו אתכם לעשות ככל וגו' unter die Gesetzabschrift wiederholt und erläutert warn damit sie es wissen sollten, daß nur, wenn sie ihren polytheistischen Anschauungen und Lebensweisen getreu bleiben wollen, ihre Vertreibung bevorstehe, mit ihrer Rückkehr zur allgemein menschlichen Gesetzlichkeit aber ihrem Verbleiben im Lande nichts im Wege steht. (siehe zu K.20, 10 f. u. 18).

     

    V.9 Darauf sprach Mosche und die Priester, die  Leviten, zu ganz Jissroél: Merke auf und höre Jissroél: an diesem Tage bist du zu einem Volk geworden, Gott, deinem Gott.

     

    V.9. … היום הזה נהיית לעם , heute bist du zu einem Volk geworden! Die gemeinsame Verpflichtung zum Gesetze und für das Gesetz, die so eben für alle deine Angehörigen ausnahmslos ausgesprochen worden, die gemeinsame Gesetzeshut, auf deren Wacht ihr alle bestellt seid, die macht dich zu einem Volke.  Heute, nicht erst der nun bevorstehende Besitz des Landes, der gemeinsame Besitz des Gesetzes macht dich zum Volk. Das Land kann dir verloren gehen, wie es dir werden wird, aber das Gesetz und deine ewige Verpflichtung zu ihm bleibt dein ewiges unverlierbares Band der Volkeseinigung. Diese Jissroél tief von allen anderen Völkergestaltungen scheidende, das Geheimnis der jüdischen Volkesunsterblichkeit in sich bergende Grundthatsache mit allen Konsequenzen, die daran sich für Jissroéls Zukunft knüpfen, sie sind es – wenn wir ihn recht verstehen – welche das bedeutungsschweren Inhalt des Satzes היום הזה נהיית לכם bildet. Die allererste Konsequenz, daraus ist freilich:

     

    V.10 So gehorche denn der Stimme Gottes, deines Gottes, und vollbringe seine einheitlichen Gebote, und seine Gesetze, zu denen ich dich heute verpflichte.

     

    V.10. ושמעת וגו' die noch gesteigerte Treue und Gewissenhaftigkeit in Erfüllung dieses Gesetzes. Was anderen Völkern Landesverrat ist, das ist fortan für Jissroél Verrat an dem Gesetze, und bezeichnend sind hier nur מצות und חקים genannt, Gesetze die nach gewöhnlicher Anschauung nicht also wie משפטים den staatlichen Bestand und die Nationalwohlfahrt berühren, und zwar ist מצותיו mit verkürztem Pluralzeichen geschrieben, die Einheit und die völlig gleiche Wichtigkeit aller Gebote bezeichnend (vergl. 2.B.M. 33,13)

     

    V.11 Endlich gebot Mosche dem Volke an demselben Tage:

     

    V.11. ויצו משה וגו' Nachdem Moses zuerst mit Hinzuziehung der Ältesten das Volk zu Wächtern des Gesetzes bestellt, sodann mit Hinzuziehung der Priester ganz Jissroél aufgefordert, diese gemeinsame Verpflichtung für das Gesetz als ihr einziges volksbildendes Element zu begreifen und zu beherzigen, gebietet er nun dem Volke von diesem Standpunkte aus die Ausführung der Segen- und Flucherteilung auf Gerisim und Ebal, die bereits oben Kap. 11, 29 u. 30 angeordnet war…

     

    VV. 15 – 25

    …Fluch kehrt nur ein, wo das Schlechte positiv geübt wird. Allein es bedarf nur der Fernhaltung von allem Fluchwürdigen, um schon den Segen Eingang bei uns zu bereiten.  Nur der letzte Satz ארור אשר לא יקים spricht ארור über eine Unterlassung aus und verheißt somit den Segen nur für eine Erfüllung: –   ברוך אשר יקים את דברי התורה הזאת לעשות אותם. Denn es gilt der Anerkennung oder Nichtanerkennung, der Aufrechthaltung oder Nichtaufrechthaltung des Gesetzes. Da ist die Gleichgültigkeit schon das fluchwürdige Verbrechen, und Segen kehrt erst ein, wenn jeder das Seine tut, dem ewigen Gesetze auch ewige Geltung und Erfüllung zu schaffen.

     

    Kap. 28, V.7 Es gibt Gott deine Feinde, die wider dich aufstehen, geschlagen vor dich hin; auf einem Wege ziehen sie dir entgegen, und auf sieben Wege fliehen sie vor dir.

     

     יתן ד' את איביך וגוund auch für deine Beziehungen nach außen zu andern Völkern bedarfst du, außer deines treuen Pflichtgehorsams gegen Gott, keiner sonstigen nationalpolitischen Gestaltung. Gott, der dir das Glück deiner Häuser und Städte, die Blüte deiner Felder und Herden gewährt, stellt dich auch gegen jeden Angriff von außen sicher.

     

     

    V.20 Es läßt Gott wider dich den Fluch, die Unruhe, los und das Vorwurfsgefühl in all deiner Handtierung, die du ausführst, bis du gar bald vernichtet wirst und zu Grunde gehst, wegen der Schlechtigkeit deiner Handlungsweisen, daß du mich verlassen hast.

     

    V.20 ישלח וגו' Man hat vielfach geglaubt, die buchstäbliche Verwirklichung aller der hier folgenden Ankündigungen des Unsegens in der späteren Leidensgeschichte des Untergangs des zweimaligen jüdischen Staatslebens nachweisen zu müssen; Und in der That ist ja auch die mehr als zweitausendjährige Leidensgeschichte des jüdischen Volkes im großen Ganzen der lebendigste Kommentar dieser Ankündigungen, und namentlich die buchstäbliche Verwirklichung der Verse 64-67 angekündigten Zerstreuungschicksals unter allen Völkern macht noch bis auf den heutigen Tag, selbst für das blödeste Auge, einen jeden Juden zum lebendigsten Denkmal und Zeugnis für die Wahrhaftigkeit und Göttlichkeit der Schrift, die ihren Gesetzen solchen Ankündigungen als Garanten für Jahrtausende der Zukunft mit hinausgegeben.  Allein hinsichtlich der einzelnen Züge des hier im vorhinein entrollten Leidebildes glauben wir ein Zweifaches erwägen zu dürfen.

    Zuerst können unmöglich die hier folgenden Leidensschilderungen als solche gegeben sein, welche alle die nationale Gesamtheit betreffen werden. …. Immer, wie wir es aus den Propheten wissen, war ein treu gebliebener Rest, einשארית , vorhanden. Ja, wir haben anderwärts nachgewiesen (Jeschurun IX, S. 206 f.), wie dieser treugebliebene Rest, wenn gleich die Minderzahl, doch eine sehr bedeutende Minderzahl gebildet haben müssen daß überhaupt Abfall und Verderbnis sich vorzüglich in den höheren Gesellschaftsschichten verbreitete, das Volk aber einen sehr reinen tüchtigen Kern im Stille pflegte, sonst hätten nicht in Zeiten der größten Verderbnis, in Zeiten der Richter und Könige, Männer und Frauen von so hohem Geistes- und Sittenadel erstehen können, die sich Gott zu Werkzeugen und Boten seiner Sendung darboten.  War aber der Abfall nie absolut an Höhe und Umfang, so trat auch „Vernichtung“ nie in absoluter Schärfe ein, und es konnte sich die göttliche Milde „ihren Rest“ für die nicht minder (Kap. 30. 1-10) verkündete endliche Heileszukunft retten….

     

    VV. 37-45

    והיית למשה למשל ולשנינה וגו'. Mit diesem Satze wird ein Zweck, jedenfalls eine Heilesfolge enthüllt, die sich an die über Jissroél einbrechende „Verödung“ knüpft.  שמהist der völlige Gegensatz zu einem in Segen aufblühenden Zustände (siehe zu 1.B.M.42,21). Diese Verödung, die in folgenden Versen 38-44 nochmals in großen Zügen vorgeführt wird, und die sie veranlassende Ursache (V.45) werden eine weltgeschichtliche, offenkundige Tatsache, mit welcher Jissroél ins Exil geht und damit das Bewußtsein von dem Menschen und Völker verpflichtenden und richtenden Einzigeinen in den Kreis der Völker trägt.  Jissroéls שמה , Jissroéls weltgeschichtlicher Untergang wird למשל ולשנינה zum mahnenden  und warnenden Beispiel  und zur eindringlichen Lehre für die Völker. Was sich an Jissroél vollzieht, ist nur ein משל , ist nur die an einem Volke veranschaulichte Wahrheit, die alle Völker zu fürchten haben, sobald sie del göttlichen Sittengesetze den Rücken zuwenden. Und indem Jissroél unter alle Völker zerstreut wird und trotz der Vereinzelung nicht in sie aufgeht, sondern, wie es V.46 heißt, eben durch sein auf Gott hinweisendes Geschick Jahrhunderte hindurch gekennzeichnet bleibt, wird es in Wahrheit שנינה (sie Kap.6,7), ein präzises, scharfumschriebenes, eindringliches Lehrmittel in Gottes Händen zur Erziehung der Völker, und das, was das Gott treue Israel in heiterem Glücke hätte sein sollen und was es einst in wiedererstandenem Glück werden wird, die Völker zu Gott und seinem Gesetze sammelnde Leuchte (Jesajas 2), das wird nun Jissroél im Exil unter schwerem Leiden zum einstigen vollen Heile der Völker vorbereiten. …

     

    V. 46 Und so werden sie an dir zu einem Zeichen und einem Belehrungswunder und an deinen Nachkommen auf ewig.

     

    והיו בך. Diese deinen staatlichen Untergang herbeiführenden Strafgerichte werden zu einem welthistorischen, Gottes Waltung zeigenden אות und die Menschen ihre Pflicht lehrenden מופת , deren Erinnerung du und deine Nachkommen für alle Zeiten in die Mitte der Völker hinaustragen, und mit diesen Erinnerungen kommst du zu den Völkern ins  Exil…


    16-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-09-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה פרשת כי תבוא 

      

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Ki Ssovau

     

    Diese Haftora schildert die Erreichung des Zieles, das im zweiten Kapitel des Propheten Jesajas mit den Worten ausgesprochen worden war: „Denn von Zijaun wird die Thauro ausgehn und das Wort Gottes von Jeruscholajim“.

    Überall auf Erden unter der Herrschaft der Leidenschaften und des Wahnes Finsternis und schwer drohende Wetterwolke: ein Punkt auf Erden ein leuchtend Lichtmeer, Ströme Lichtes nach allen Seiten ausstrahlend – dies Lichtmeer ist Jerusalem und Zijaun ist der Quell dies Lichtes. Und die Binde des Wahns sinkt von den Augen der Menschen, und sie sehen, daß es Gottes Herrlichkeit ist, die auf Zijaun leuchtet – וכבודו עליך יראה – und daß deren Strahlen auch sie, sie alle alle hin zu Ihm rufen, der ja auch ihrer aller Vater ist, und der sie durch sein auf Zijaun thronendes Wort zu sich ruft.  Das sind die Völker, das die Könige, die sich diesem „Lichte“, dieser „Morgenröte“ zuwenden (V.3) Die Völker  sind hier bezeichnend vor den Könige genannt, ganz wie in V.11, wo dies noch mehr betont wird (Sie das.) Ferner heißt es nicht: „alle“ Völker, sondern: Völker. Das Ziel ist freilich die Gewinnung aller Völker, der gesamte Menschheit, aber die Erreichung des Zieles wird nicht mit einem Male erfolgen. Heißt es ja selbst Jes. 2,3 – nachdem im vorhergehenden Verse das Ziel mit den Worten bezeichnet war: ונהרו אליו כל הגוים alle Völker werden zum Gottesberge hinströmen – : והלכו עמים רבים, nicht in aller Herzen wird sofort der Strahl des Göttlichen hineinleuchten, nicht „alle“, sondern „viele“ Völker  werden sich gen Zijaun aufmachen. Ebenso hier.

     

    V.4 Zuerst aber hat Zijaun das Glück, an der Spitze des heimkehrenden „Völkerstromes“ seine eigenen Söhne und seine eigenen Töchter, die so lange entfremdeten zu erblicken.

    ובנותיך על צד תאמנה Wem, der es mit seinem Volke treu meint, zieht nicht tiefe Wehmut durch die Seele, wenn er die Worte liest:  – „ und deine Töchter, die wieder dir zur Seite erzogen werden sollen!“ – Die Töchter des heutigen Jissroél, was wissen sie, in ihrer großen Mehrheit, von ihrer hehren Mutter Zijaun? Was vom Gesetze, was vom Wesen und von der weltgeschichtlichen Bedeutung des Judentums. Ihr Sinn wird geweckt und empfänglich gemacht für die Schönheiten  der klassischen vaterländischen Literatur, auch die Meisterwerke der fremden Literaturen wird ihnen vielfach ein Einblick eröffnet – : aber von den begeisterten Reden der Propheten, diesem Höchsten, was je in der Menschensprache gefaßt ist, dem an Erhabenheit, Gedankentiefe, zündender Kraft und begeisterndem Schwunge nichts an die Seite gestellt werden kann, , diesem laut gewordenen Gewissen der Menschheit, das alle Zeiten hindurch arbeitet und dessen Wahrheiten in den erhabensten Schöpfungen der Weltliteratur nachbeben – ist es nicht ein Jammer, daß davon die große Mehrzahl unsrer Töchter auch nicht eine entfernte Ahnung hat? Daß sie für eine große Fülle von Wahrheiten und Anschauungen sich erwärmen, ohne eine Ahnung davon zu haben, daß dies jüdische Wahrheiten, daß dies nur einzelne Strahlen aus dem Lichtquell jüdischer Wahrheiten sind, die an dem Nachthimmel der Menschheit bereits siegreich aufgegangen! – Und befindet sich die Mehrzahl unserer Söhne etwa nicht mehr „in der Ferne“, daß nicht  auch in Bezug auf sie der heiße Sehnsuchtswunsch berechtigt wäre, daß recht bald der Tag anbreche, an dem auch sie „aus der Ferne“ zu ihrer, zu unserer „Mutter Zijaun heimkämen“?

    …

    V.12. והגוים חרוב יחרבו Indem unmittelbar zuvor die Unterstellung in den Dienst der höchsten Menschheitsziele als Bedingung des Fortbestandes der einzelnen Völker und ihrer Staatengebilder angesprochen war, so können unter „den Völkern“, denen hier jede Zukunft abgesprochen wird, nur diejenigen verstanden sein, die jene Prinzipien eben nicht anerkennen, sondern fortfahren möchten in feindlichem Abschluß und beschränkter Selbstüberhebung durch rücksichtslose Verfolgung ihrer Einzelinteressen eine fortdauernde Bedrohung des allgemeinen Friedens zu sein. Diese einseitige Behauptung des Nationalitätsprinzips um seiner selbst willen und auf Kosten der höheren Prinzipien des Reinmenschlichen hat keine Stätte mehr auf einer Erde, auf der die ganze Menschheit sich als eine große Familie um Gott sammelt und keine höre Aufgabe und kein höheres Glück kennt, als den Willen ihres gemeinsamen Vaters, ein jedes Volk in seine Eigenart, durch Lauterkeit der Gesinnung und ein in Verwirklichung der Gerechtigkeit und Liebe sich vollendetes Tatenleben zur Erfüllung bringen.   

    …

    V.17 תחת הנחשת Die erste Vershälfte schildert eine Steigerung in der gesamten Lebenshaltung des Menschen, indem an Stelle des minder Wertvollen das Wertvollere, an Stelle des von der Natur Gebotenen das erst künstlich von Menschen Hergerichtete gesetzt wird. Diese Erhöhung des materiellen Besitzes, diese Gewinnung und Ausnutzung der Schätze der Natur durch Anspannung der Geisteskräfte in Erforschung der Naturgesetze und in deren Anwendung zur Erhöhung des Lebensbehagens, weit entfernt daß sie im Gegensatze zu den Absichten der göttlichen Menschheitserziehung stünde, wird vielmehr, wie es hier heißt, von Gott selbst gefügt. Das aber, diese Förderung der materiellen Güter der Menschheit, läßt Gott die Aufgabe anderer Völker sein.  „Zu deinem Berufe, deinem Auftrage, deiner Bestimmung – denn alles dieses heißt פקדה – mache ich jedoch den Frieden“. – Was Zijaun der Menschheit zu bringen hat, das sind die Saaten des wahren Menschenheiles. – ונגושיך צדקה: Und zu deinen נוגשים wörtlich: Antreibern, Exekutivbeamten, Aufsehern – mache ich das Pflichtgefühl. In dem auf Jeruscholajim-Zijauns Boden atmenden Menschenkreise bedarf es dann zur Erzielung der Pflichterfüllung und zur Verhütung von Gesetzwidrigkeit keiner Polizei und keines Staatsanwalts. Ein jeder hat seinen nimmer ruhenden unbestechlicher Mahner in der eigenen Brust, es ist das Wort Gottes, das in jedem lebendig ist. Wo aber das Pflichtgefühl der „Treiber“ ist, da herrscht nicht bloß äußere Gesetzlichkeit, sondern diese Gesetzmäßigkeit ist nur der Ausfluß    und die äußere Betätigung der Lauterkeit der Gesinnung.

    …

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 351-359  Kommentar zu Jesajas Kap. 60 V.1…) 


    15-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-09-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    כי תבוא פרשת

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    Ki Ssowau (Auszug)

    …

    והיה אם שמוע תשמעו וגו' לשמר לעשות וגו' Die Wahrung und Verwirklichung des Gottesgesetzes als einziges Ziel alles Strebens, in dessen Dienst aller irdischen Segen von Gott gewährt wird, kennzeichnet die Bestimmung des jüdischen Volks, die der 105.Psalm in die Worte kleidet: ויתן להם ארצות גוים וגו' בעבור ישמרו חקיו ותורתיו ינצרו Gott gab ihnen Länder von Völkern, sie traten das Erbe von Nationen an, „damit sie Gottes Satzungen hüten und seine Lehren bewahren“. Nicht Land und sein Reichtum, sondern חקים und תורות bilden den jüdischen Nationalreichtum, dessen Pflege uns zum Volke macht und uns unsere Stellung inmitten der Völker sichert. Und wenn das Gotteswort uns verspricht ונתנך ה' אלקיך עליון על כל גויי הארץ, daß Gott  uns eine ragende Stellung hoch über allen Völkern der Erde einräumt, so sollte das jüdische Volk diese Stellung nicht etwa dem Reichtum seiner irdischen Mittel, sondern ausschließlich der Tatsache seines unter der Herrschaft des allmächtigen Gottesgesetzes stehenden Volkslebens verdanken, dessen unvergleichliche Weihe und Heiligkeit ihm die huldigende Verehrung der Völker einbringen mußte.

    Ehe daher unser Gotteswort zu den Verheißungen irdischer Segnungen übergeht, unabhängig und losgelöst von ihnen, stellt es die Verheißung ונתנך ה' אלקיך עליון וגו' als alleinige unmittelbare Folge der gewissenhaften Verwirklichung des Gottesgesetzes hinוהיה אם שמוע וגו' ונתנך ה' אלקיך עליון  und hat dadurch mit eindringlichem Ernste sich gegen jene traurigen, leider noch immer nicht überwundenen Wahn gekehrt, der da glaubt, auf anderem Wege dem jüdischen Volke und dem jüdischen Namen zur Achtung und Anerkennung zu verhelfen. Nicht der Beitrag, den der Jude auf wissenschaftlichem, künstlerischem oder kommerziellem Gebiete leistet, und wäre er noch so bedeutend, sichert ihm Achtung und Anerkennung – vielleicht im besten Falle jene beschämende, erniedrigende Duldung, die es dem Manne der Wissenschaft, dem Künstler oder Kaufherrn verzeiht, daß er Jude ist – sondern lediglich die vorbildliche Verwirklichung des Gottesgesetzes, die seinem Denken und Forschen, seinem Streben und Wollen unvergleichliche Weihe und Adelung verleiht, sichert ihm die Achtung und Anerkennung inmitten einer großen Welt. – Hätte das Gotteswort die Zusage ונתנך וגו' in die Reihe der nachfolgenden Segnungen aufgenommen, so wäre damit er Meinung Vorschub geleistet, als ob diese ragende Stellung des jüdischen Volkes von dem größeren oder geringeren Reichtum an irdischen Güter abhängig sei; so aber stellt sich das ונתנך וגו' als unmittelbare Folge von והיה אם שמוע וגו' dar: seid Juden, ganzen Juden, in deren Leben Gottes heiliges Gesetz zur unbedingten Verwirklichung gelangt, und die huldigende Anerkennung einer großen Welt wird euch nicht versagt bleiben!

    Diesen Gedanken aber finden in die Weisen in einem herrlichen Bilde in dem Vers aus dem Hohenliede ausgesprochen, den sie als Erklärung zu unserem Gottesworte heranziehen: לריח שמניך טובים שמן תורק שמך על כן עלמות אהבוך Nur weil und solange Jissroél dem hingegossenen Öle gleicht, lieben es die „Jungfrauen“ (מ"ר)אלו הגרים , findet es in Völkermitte huldigende Achtung – Mag Öl auch in andere Flüssigkeiten vermengt werden, es steigt immer wieder empor, mag Jissroél „noch so tief inmitten aller Völker daniederliegen“, beraubt aller Machtmittel und Lebensstützen, die sonst einem Volke zur Blüte und Dauer verhelfen, nicht ihnen, sondern lediglich seinem jüdischen Wesen, der Macht der in ihm unverfälscht zur Verwirklichung gelangenden Gotteswahrheit allein verdankt es seine Erhebung und endlich Anerkennung auf Erden.

    Vergeblich sind alle Versuche, auf anderem Wege der „Judennot“ abzuhelfen, die „Judenfrage“ zu lösen. Alle sozialen Unternehmungen der Welt, und sollten sie noch so gut gemeint sein, vermögen die „Erlösung“ des jüdischen Volkes nicht einen Schritt zu fördern und noch weniger seine Heimkehr ins heilige Land, auch wenn die politische Konstellationen scheinbar noch so günstig sich anbahnen. – Die Rückkehr zur alten jüdischen Pflichttreue, Rückkehr zum alten jüdischen Gottesgehorsam, der in Verwirklichung aller von Gott gebotenen Lebenspflichten sich bewährt, sie allein vermag unser armes Volk aus der Tiefe zu jener Höhe zu erheben, die das Gotteswort für alle Zukunft uns zugesichert hat; dann, aber auch nur dann gelangt auch jene Verheißung zur Erfüllung, die uns den reichsten irdischen Segen als Mittel zum Aufbau eines Gott dienenden Lebens aus Gottes Hand zusagt: והיה אם שמוע תשמע בקול ה' אלקיך לשמר לעשות את כל מצותיו וגו' ונתנך ה' אלקיך עליון וגו' ובאו עליך כל הברכות האלה והשיגך כי תשמע בקול ה' אלקיך.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung fünfter Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S.49-54


     

    14-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-09-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

    פרשת כי תצא 

                   

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Ki Ssétzé:

     

    Kap.23 V.4: Es komme nicht ein Ammoniter und ein Moabiter in die Versammlung Gottes; auch das zehnte Geschlecht komme von ihnen nicht in die Versammlung Gottes auf ewig.

    V.5 Weil sie euch nicht mit Brot und Wasser auf der Wanderung entgegengekommen sind, als ihr aus Mizrajim zoget, und weil er wider dich Bileam, den Sohn Beors aus Pethor Aram Naharajim, gedungen, dich zu fluchen,

    V.6 und Gott, dein Gott, Bileam kein Gehör zuwenden wollte, vielmehr Gott, dein Gott, dir den Fluch in Segen umwandelte, weil Gott, dein Gott, dich liebte.

    V.7 Deren Friede und Wohl sollst du alle deine Tage auf ewig nicht suchen.

     

    Kap. 25 V. 4 – 7  לא יבא עמוני ומואבי וגו' Jebamoth 76b wird als Halacha gelehrt: עמוני ומואבי אסורים ואסורין אסור עולם אבל נקיבותיהם מותרות מיד, von Ammon und Moab sind die Männlichen selbst nach ihrem Übertritt zum Judentum in allen Folgegeschlechtern für den jüdischen Ehekreis אסור, die weibliche sind jedoch sofort nach ihrem Übertritt zum Judentum für den jüdischen Ehekreis gestattet; das Verbot trifft nur den Ammoniter und den Moabiter, nicht aber die Ammoniterin und Moabitering, עמוני ולא עמונית מואבי ולא מואבית. Motiviert wird die Halacha mit Hinweis auf die im Gesetzte gegebene Motivierung des Verbotes: על דבר אשר לא קדמו אתכם בלחם ובמים, weil die internationale Menschlichkeit nicht geübt, an ihr Gebiet vorüberziehende von langer Wüstenwanderung ermattete Menschen mit Speise und Trank zu laben, דרכו של איש לקדם ולא דרכה של אשה לקדם, die öffentliche Ausübung solcher internationalen Humanität aber zunächst von den Männern abhängt. Die Frauen trifft den Vorwurf nicht. Nicht zu übersehen dürfte auch der Wechsel des Numerus sein. Der Vorwurf der unterlassenen Labung wird im Plural ausgesprochen, לא קדמו וגו'; es ist dies ja eine internationale Menschenpflicht, die von jedem einzelnen ihre Erfüllung erwartet. Der Versuch, Israel durch Fluchen zu vernichten, war aber von der nationalen Spitze, dem Könige von Moab, versucht worden und spricht sich darin nicht sowohl die völkerfeindliche Gesinnung der einzelnen Nationalen, als die der Nation im Ganzen aus: Dieser Fluchversuch steht daher in der Einheit שכר עליך וגו'.

    Diese internationale Härte, Schroffheit und Unmenschlichkeit ist es auch, die Moab noch von den späteren Propheten vorgeworfen wird. Im Anblick der über Moab hereinbrechenden Katastrophe wird Jesajas 15 u. 16 darauf hingewiesen, wie alle Nachbarbevölkerungen über Moab zu schreien hatten, כי הקיפה הזעקה את גבול מואב, wie in der Ferne man nur von Moabs Hochmut und Stolz und blindem Wüten, גאותו וגאונו ועברתו, hörte, so daß (daselbst) als einziges das Verhängnis noch vielleicht abwendendes Sühnemittel die Belehrung zur Milde und die Betätigung derselben gegen unglückliche Flüchtlinge Moab auf der Mittagshöhe seines Glückes angeraten wird. „Schaffe Rat“, ruft im Jesajas zu, „übe Überlegung, mache, als wär’s schon Nacht deinen Schatten im hellen Mittag, birg Verwiesene, verrate keinen Flüchtling, daß meine Verwiesenen bei dir eine Stätte finden, Moab, sei ihnen Schutz vor dem Räuber; denn Erpressung  hört auf, Raub geht zu Enden es schwindet der Gewaltstritt von der Erde, und in Milde wird ein Thron errichtet u.s.w.“

    Wenn nach der Halacha  an diesem Mangel internationalen Humanitätsgefühls, an diesem partikularen Nationalhochmut die moabitischen Frauen keinen Anteil hatten, so ist dies solchen Männern zur Seite doppelt hoch anzurechnen, und wohl dürfte in der Brust jener menschlich edeln Moabiterin Ruth, der großen Mutter des Davidischen Geschlechtes, die Flamme einer solchen alle Völkerscheiden überbrückenden Menschenliebe hell geleuchtet und einigen Anteil an dem Geist gehabt haben, der in den Harfentönen ihres Enkels den einstigen Morgen einer um Gott vereinten Völkergesamtheit singt und der Herold dieser Morgenröte inmitten der Menschheit geworden ist – מאי רות אר"י שזכתה ויצא ממנה דוד שריוהו להב"ה בשירות ותשבחות (Berachoth 7b).

     

     

    Kap. 25 V.17 Gedenke dessen, was dir Amalek getan, als ihr als Mizrajim zoget.

     

    Kap.25 V. 17 זכור וגו' Das Fernhalten von jedem עול, von dem Mißbrauch jeder, sei es auch nur momentanen Überordnung (עול) über den andern zu dessen Schaden, von dem Missbrauch eines jeden Vertrauens, das ein Mensch in den andern setzen muss, wenn überall ein Zusammenleben der Menschen möglich sein soll, das Durchdrungensein von der Überzeugung, daß wir nur so lange Gott nennen dürfen, als wir ängstlich das kleinste Unrecht gegen seine Menschen auf Erden scheuen, und die daraus hervorgehende fleckenloseste Rechtschaffenheit in unserem Verkehr mit Menschen, das war der letzte Zug, den das Gesetz für das Charakterbild des von ihm zu leitenden und nach ihm zu nennenden Volkes gezeichnet. Das Volk, in dessen Nationalcharakter die Züge des Mitgefühls, der Rücksicht, der Milde, des Wohltuns gegen alles, was lebt hervorleuchten sollen, wie dazu die letzten Kapitel des  Gottesgesetzes wiederholt gemahnt, das überall bereit sein soll, „wohl“ zu tun, dem solle es in allerersten Linie unmöglich werden, „wehe“ zu tun, das soll im vollendetsten Ideal als „ישרון“ (Kap. 33, 26) über die Erde wandeln, in dessen Verkehr mit Menschen solle es als ישר, als das geradeste, rechtschaffenste, biederste unter den Völkern sich ankündigen, und שארית ישראל, diejenigen, die alle Zeiten und alle Prüfungen für die einstige jüdische Vollendung durchdauern, erblickt das Prophetenwort in denjenigen, welche „Kein Unrecht tun, keine Täuschung reden und in deren Mund sich keine Zunge des Truges findet; sie allein finden Weide und Ruhe, sie allein haben, vor nichts und niemand zu zittern“ שארית ישראל לא יעשו עולה ולא ידברו כזב ולא ימצא בפיהם לשון תרמית כי המה ירעו ורבצו ואין מחריד (Zefanja 3, 13).

     Den geraden Gegensatz zu diesem aus Gerechtigkeit und Liebespflicht gewobenen Charakterbilde eines Volkes, das nur in gewissenhafter  Pflichttreue seine Macht und seine Zukunft erblicken, und durch deren Vorgang die ausschließliche Pflichthuldigung einst das Anteil der Gesamtmenschheit werden soll, bildet eine Völkergröße, die, wie Amalek, nur in dem Schwerte ihre Macht und in den Niedertreten aller ungerüsteten Schwächern ihre Ruhmesfreude findet. Sie trat bereits bei dem ersten Hineintreten des Volkes der siegreichen Pflichttreue in die Völkergeschichte (2 B.M. 17, 8-16) diesem feindlich entgegen und ihr ward (daselbst) gleich bei diesem ersten gegensätzlichen Versuch das einstige Verschwinden aus dem Gedächtnis der Völker verkündet (siehe daselbst).

    Die nunmehr mit ihrer Pflichtaufgabe in das Land des Gesetzes zu dessen treuer Erfüllung Einziehenden werden daher hier auf diesen ausgesprägtesten Gegensatz, und zwar zu dauernder Erinnerung, nochmals hingewiesen, in den einzelnen Zügen seines Auftretens ihnen dieser Gegensatz zu ihrer Bestimmung zum klarsten Bewusstsein gebracht, und – während dort der Kampf gegen Amaleks Völkerprinzip bis zu dessen völligem Verschwinden als Inhalt aller völkergeschichtlichen Gotteswaltungen auf Erden verkündet ist – wird hier Jissroél aufgefordert, sich als mitwirkendes Werkzeug für diesen Gotteskampf gegen Amalek zu begreifen und zu bewähren, aus dessen die Menschen irreführenden, mit seinem Glanze blendenden Ruhmeslorbeer das letzte Blatt eben dann fallen werde, wenn nicht vor einem stärkeren Schwerte sein Schwert, wenn vor einer nur auf Pflichttreue gegen Gottes Sittengesetz aufgeblüht stehenden, nur von Gott getragenen Macht Amaleks Schwert zusammenbricht.

    בדרך בשעת טירופיכם בצאתכם, את אשר עשה לך עמלק בדרך בצאתכם ממצרים (ספרי) eure Gesamtheit (לך) war בדרך, auf der Wanderung begriffen, von ganz anderen Gedanken und Sorgen, als von Kriegsgedanken eingenommen; es war die Wanderung einer heimatlosen Menge mit Frauen und Kindern in der Wüste, deren Lage menschliche Teilnahme von jedem menschlich Fühlenden und nicht Feindseligkeit hätte erwarten dürfen. Und über jedem einzelnen von euch (בצאתכם) schwebte noch die Bekundung des einen Einzigen unsichtbar gegenwärtig, der seine Fesseln gebrochen und ihn aus der Knechtschaft einer solchen Macht wie Mizrajim zur Freiheit geführt, eine Tatsache, die den Wehrlosen von euch zu Schirm und Schild gegen jeden mutwilligen Angriff hätte dienen müssen.

    מקרה, אשר קרך בדרך ist ja das, was für sie den davon Betroffenen außer alle Berechnung und Erwartung geschieht (siehe 1 B.M. 24,12). Du zogst deines Weges und hattest gar keine Veranlassung, einen feindlichen Überfall zu vermuten. Sein Angriff war völlig unprovoziert, war von purer Freude an Menschenschlächterei, oder von einer Ahnung der Gefahr getrieben, die aus dem mit dir in die Geschichte einziehenden Prinzipe der reinen Menschlichkeit und Pflichttreue seinem Prinzipe der Schwertgewalt zu drohen begann.

    זנב, ויזנב בך, der Schweif (so rabb. סניף: Anhängsel, das Nebensächliche, einem Hauptkörper Anhängende, und צנף: die Anhängsel, Enden, mit einem Hauptkörper verbinden, zusammenrollen), hier: die Nachzügler, und זנב, Piel (wie סעף) entasten): die Nachzügler von dem Haupttrupp abschneiden, oder niedermachen. כל הנחשלים אחריך חשל (verwandt mit חסל: abfressen, zu Ende bringen, אזל schwinden, עצל träge) Daniel 2,40: פרזלא מהדק וחשל כלה Eisen zerschlägt und vernichtet alles, bezeichnet jedenfalls eine Schwächezustand, ähnlich wie das versetzte חלש: also: alle, die dir nur schwach nachfolgen konnten, aus Schwäche zurückblieben. ואתה עיף ויגע, du selbst – das ganze Volk, der Hauptkörper selbst – warst matt und abgemüht. Es waren also die Schwächsten, die selbst einer langsamen Fortbewegung nicht folgen konnten, die er überfiel. Ihn lud somit nicht Schwäche zu Mitleid und Schonung, sondern zu roher, höhnender Mißhandlung.

    ולא ירא אלדי' und er sah nicht Gott, der für den Schwachen eintritt gegen die Faust des Starken, und hatte keine Scheu vor Ihm.

     

    V.19 So sei es denn: wenn Gott, dein Gott, dir Ruhe gegeben haben wird von allen deinen Feinden ringsum in dem Lande, welches Gott, dein Gott, dir als Erbe zur Besitznahme gibt; sollst du das Andenken Amaleks von unter dem Himmel weglöschen; vergiß dies nicht.

     

    V.19 והיה בהניח וגו' wenn Gott dir dein Gott ist, wenn du, im geraden Gegensatz zu allen diesen Amalekzügen, all dein Tun nach seinem Willen richtest und all dein Sein Ihm anheim stellst und du so – nicht durch dein Schwert und deine Macht – durch den mit deiner Pflichttreue gewonnenen Gottesschutz, in dem dir von Gott angewiesenen Lande, unangetastet von allen deinen Feinden ringsum sicher und glücklich ruhst.

    נתן לך נחלה לרשתה das Land, das er dir jetzt zur Besitznahme gibt, war bereits deinen Vätern zugesagt, es kommt dir nur von ihnen als Erbe zu, auf daß du es weiter auf deinen Kinder vererbest.  Es ist nichts, was du aus eigener Machtvollkommenheit besitzest. Der Pflichttreue in dem Gottesbunde mit deinen Vätern verdankst du es, und nur durch Vererbung dieser Pflichttreue auf deine Kinder wirst du ihnen das Land vererben.

    תמחה את זכר עמלק (siehe 2 B.M. 17,14)

    לא תשכח, vergiß dies nicht, wenn du je hinüberschwanken und Amalek gleich nicht Pflicht, nicht Gott kennen und, in kleinen oder grossen Dingen, nur Gelegenheit suchen wolltest, deine Überlegenheit zum Schaden deiner Mitmenschen zu üben!

    Vergiß dies nicht, wenn du je deines Jissroélberufes und deiner Jissroélsendung in der Mitte der Menschen vergessen und die Lorbeerkränze beneiden möchtest, die eine betörte Welt dem Andenken glücklicher Menschenglückzerstörer flicht und den tränengetränkten Boden vergißt, aus welchem der Lorbeer zu solchen Kränzen erwächst.

    Vergiß dies nicht, wenn du je selbst unter Amalekrohheit und Gewalt zu leiden hast. Bleibe aufrecht! Bleibe bei der Menschlichkeit und Rechtsachtung, die dein Gott dich gelehrt. Ihnen gehört die Zukunft, Menschlichkeit und Gerechtigkeit bleiben Sieger über Rohheit und Gewalt, und du selbst bist gesendet, durch dein Geschick und Beispiel diesen Sieg und die Zukunft mitwirkend herbeizuführen. 

    לא תשכח vergiss dies nicht, und auf daß du es nicht vergessest, זכור, erneue dir von Zeit zu Zeit Amaleks Gedächtnis und das, was dir über deine Zukunft gesagt ist

    09-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-09-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

     הפטרת פרשת  כי תצא

     Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Ki Ssetzé

     

    GOTT IST UNSER VATER, ZIJAUN UNSERE MUTTER

     

    Haftara und Kommentar sind dieselbe als  Anfang Wochenabschnitt נח Jesajas Kap. 54

     

    Der Wochenabschnitt des Gotteswortes zeigte uns die gewaltige Katastrophe, von der die Erde und ihre Wesenschar nach dem Ratschluß des barmherzigen Gottes getroffen wurde. Sie erschien als Verderben und war die Rettung, sie erschien als der Untergang und war die Erhaltung. Zu Grunde ging das Entarte, erhalten wurde und befreit von der Überwucht des Entarteten das die reine Keime einer reinen Zukunft in sich Bergende. Auf der neu gestalteten Erde sollen die alten ewigen Waltungsziele Gottes erreicht werden. Gottes Wille wird unter allen Umständen ausgeführt, sein Wort ist das unerschütterlich feststehende, es ist das einzig Unbedingte und findet seine Verwirklichung, auch wenn ganze Generationen des Menschengeschlechtes sich dagegen verschworen hätten – das ist die ernste Mahnung, aber auch die trostreiche Verheißung, die aus diesem Wochenabschnitt uns entgegentönt.

    Eines der Waltungswerkzeuge zur Erreichung dies Ziele ist die Abrahamsfamilie, das jüdische Volk als Träger der göttlichen Offenbarung. Allein auch dieser Träger der Lehre vom Menschen-Ideale hielt sich nicht rein. Der menschheitspriesterlich den anderen voranschreiten sollte den Gottesweg zum Baum des Lebens, versank selbst in der großen Mehrzahl seiner Glieder in die Entartung, aus der er die anderen retten sollte, und unsere ehre geistige Mutter Zion hatte den Schmerz, von ihren Kindern sich verlassen zu sehn. Der größte Teil, das Reich Jissrooel, ward gänzlich entfremdet. Allein auch der kleinere Teil, das Reich Juda, der noch in Jerusalem seinen Mittelpunkt erblickte und das Band, das ihn mit Zion vereinigte, wenigstens äußerlich noch nicht gänzlich zerrissen hatte, entsprach so wenig seiner Bestimmung, daß auch der jüdische Staat vernichtet, der Tempel zerstört und das Volk durch wiederholt über es hereinbrechende Verhängnisse über die weite Erde zerstreut wurde. Es war ein partielles מבול, eine partielle „Entseelung“, von der alle diejenigen Güter und Bestrebungen und äußeren Errungenschaften getroffen wurden, in denen die verblendeten Sprossen des Menschheitspriestervolkes ihre Lebensziele erblickt und in denen sie geglaubt hatten, mit den anderen Völkern wetteifern zu sollen. Allein auch diese Katastrophe, so lehrt uns unser Prophetenwort, erschien nur als Vernichtung. Sie war die Rettung. Sie erschien als Untergang, sie war die Erhaltung. Nicht Verlust, sondern Wiedergewinnung, oder vielmehr erst wirkliche wahrhafte Gewinnung ihrer Kinder bedeutet deren Galuth für unsere Mutter Zion.

    Unser Prophetenwort versetzt uns nun in den heißersehnten Augenblick, in welchem das Galuth sein Läuterungs- und Erziehungswerk an uns vollbracht haben wird. Es bringt die frohe Kunde davon, diese wahrhaftige Heilesbotschaft, der so lange einsam trauernden Mutter.

     

    Kap. 54, Vers 1-3 Gott ist unser Vater; Zion, die Personifikation der Thora, wie diese in dem Gottesheiligthume ihre Stätte hatte und hier die symbolische Vergegenwärtigung ihrer Anforderungen und Segenswirkungen darbot, Zijaun ist unsere Mutter. Ihre Kinder haben sie lange verkannt und verlassen. Jetzt nun wird ihr die Freudenbotschaft, aß mehr heimkommen als sie je bei sich geschaut. Was die Zeit der Selbständigkeit und des Glückes an den um das sichtbare Gottesheiligthum Versammelten nicht vermocht, die Prüfungsjahrhunderte des Galuth haben es vollbracht. Die räumlich Fernen sind die geistig Nahen geworden. Die einst geistig und sittlich Entfremdeten kehren als Söhne und Töchter zurück. – וזרעך גוים יירש וגו'. So lange bleibt das jüdische Land im Besitze der Völker und harret trauernd der Rückkehr Jissroéls; bis dahin sind die Stätte ,נשמות verödet, die Blüte des Landes ist an die Heimkehr Jissroéls geknüpft. Vergl. 3 B.M. 26,34.

     

    V.4. Gieb dich rückhaltlos der Freude hin, fürchte nicht du könntest enttäuscht werden, die Rückkehr deiner Kinder könnte sich nur als eine zeitweilige, ihre Besserung als nur der vorübergehend erweisen. Nur zu oft hat Zijaun während der Zeit ihrer Verlassenheit Phasen der Erhebung und des begeisterten Aufschwunges ihrer Kinder erlebt, den immer wieder ein Rücksinken in die alte Nacht folgte. Jetzt aber ist die Erziehung ihrer Kinder vollendet, die Schule der Leiden hat für ihre Kinder, und damit die Zeit des Grames für die Mutter ihr Ende erreicht.

    V.5 וגואלך וגו' אלהי כל הארץ יקרא. Mit dieser sittlichen Vollendung Jissroéls Hand in Hand geht die Erhebung der Gesamtmenschheit: der dein Erlöser ist, der Jissroél durch seine Gesetze heiligt, der wird jetzt von der ganzen Erde anerkannt.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 11-13  Kommentar zu Jesajas Kap. 54 V.1…) 

    08-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-09-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    כי תצא

     

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    Ki Ssezè (Auszug)

    …

    In dem יפת תואר-Kapitel hat uns das Gottesgesetz ein warnendes Beispiel hingestellt, das geeignet ist, uns den יצר הרע in seiner fadengleichen Nichtigkeit erkennen zu lassen. In der Tat: דברה תורה כנגד יצה"ר wenn etwas geeignet ist, uns die Augen zu öffnen, daß wir die Lockungen des יצה"ר in ihrer flüchtigen Nichtigkeit erkennen, so ist es diese „Konzession“, die die Thora den Einflüsterungen des יצה"ר einräumt. – וראית בשביה – וחשקת בה ולקחת -  והבאתה. Nimm sie, die du unter der Herrschaft der Leidenschaft dir erwählt, in dein Haus, dann aber וגלחה את ראשה וגו' והסירה את שלמת שביה מעליה ובכתה וגו' möge sie der Reize sich entkleiden, den schillernden Glanz ablegen, der dein Auge gefesselt – vergegenwärtige dir, wie flüchtig die Reize und der Glanz, mit denen der יצה"ר seine Lockungen bewerkstelligt, vielleicht kommst du zur Besinnung – wenn nicht, so sage ich dir heute schon והיה אם לא חפצת בה, הכתוב מבשרך שסופך לשנאותה du wirst für die Dauer keinen Gefallen an ihr finden, es ersteht der Feind dir in deinem Hause, der aus deinen Räumen die Genien des Friedens und Glücks verscheucht, und zu spät wird nach bitterer Enttäuschung die reuige Klage sich auf deine Lippen drängen היאך לא יכולנו לכבוש את חוט השערה הזה, daß du nicht die Kraft gefunden, solcher Versuchung zu widerstehen!

    ונתנו ה' אלקיך בידך, אם עשית כל האמור בענין סוף שה' אלקיך נתנו בידך kommentieren die Weisen so klar und so eindrucksvoll: Wollen wir, daß Gott den äußeren Feind uns in die Hand gibt, wollen wir, daß Gott uns den Sieg erringen hilft über den Feind, der von außen uns bedroht, dann müssen wir  vor allem selber den Sieg über den יצה"ר, den Feind in uns erstreiten, und dieser Sieg wird und kann uns nicht schwer fallen, wenn wir uns dauernd die Warnung vor Augen halten, die aus dieser יפת תואר- Vorschrift zu uns spricht: Wir werden die Lockungen des יצה"ר sieghaft uns erwehren, auch wenn sie „berghoch“ uns erscheinen; denn wir werden nicht das Los derer teilen wollen, die zu spät, nach bitterer Enttäuschung, die wehe Klage anstimmen müssen über ihre Jämmerlichkeit, die sie die ohnmächtigen „Fäden“ nicht rechtzeitig zerreißen ließ, mit denen der יצה"ר sie zu fesseln suchte. In diesem Sinne reicht uns das Gottesgesetz dieses יפת תואר Kapitel, damit wir aus ihm die Kraft schöpfen, den Sieg zu erringen, von dem das Heil unseres Lebens bedingt ist לא דברה תורה אלא כנגד יצר הרע.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung fünfter Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S.40-47

    07-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-09-2022
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    Der Monat אלול – Der Monat der Rückkehr

    ימי סליחות.

    Die Tage der Sühne

     

     

    Im Monate Elul finden wir keinen Tag, welcher durch ein Fest ausgezeichnet wäre, doch ist der ganzen Monat ernst und weihevoll, denn er ist in unserer Zeitrechnung der letzten Monat des Jahres, der Monat, der den Tagen des Gerichtes Roschaschono vorangeht und uns darum zu besonders inniger Beschäftigung mit uns selbst, zur Betrachtung unserer Lebensaufgabe anregt.

     

      In den letzten Tagen dieses Monates werden in ganz Jissroél besondere innige Gebete verrichtet. Schon vor Tagesanbruch, ehe das gewöhnliche Morgengebet verrichtet wird, versammelt sich das Volk in den Synagogen, um das scheidende Jahr durch aufrichtige Bußgebete zu beschließen. Viele andächtige Beter fasten auch freiwillig an diesen Tagen, die ganze Gemeinde fastet gewöhnlich am ersten Tage der Selichoth und am Tage vor Roschhaschono,  da gedenken sie bereuend so manchen Fehltrittes des verlorenen Jahres, fassen edle Entschlüsse für die Zukunft und streben, durch Ausübung guter Werke sich mit ihrem Gewissen auszusöhnen, um an den herannahenden heiligen Tagen des Gerichtes rein vor Gott erscheinen zu können.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 419  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

     

    05-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-09-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

    פרשת שפטים 

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt  Schaufetim

     

     

    Kap.17 V.14  Wenn du zu dem Lande hinkommst, welches Gott, dein Gott, dir gibt, und du hast es in Besitz genommen und wohnst darin, so wirst du sagen: Ich möchte über mich einen König setzen, wie alle Völker, die um mich sind.

     

    Kap.17 V.14: …Wenn Du zu dem Lande, „welches Gott, dein Gott, dir gibt, gekommen sein wirst und hast es in Besitz genommen du wohnest darin – “, diese das Königskapitel einleitenden Worte sprechen in vorinhein unzweideutig aus, daß nicht zur Eroberung des Landes und nicht zur Entfaltung nach außen, die Bestimmung des jüdischen Königs sein soll. Es ist Gott, der Jissroél das Land gibt, Gott, unter dessen Beistand er das Land erobert und unter dessen Schutz sicher darin wohnt, wie dieser allein ausreichende Beistand, Schutz und Segen Jissroél wiederholt und wiederholt im Gesetze zugesichert ist, und auch von Moses in seinen die Eroberung des Landes vorbereitenden Ermahnungen wieder und wieder hervorgehoben worden. Dazu bedarf Jissroéll keine Königsmacht, dazu hat Jissroéll nur „Jissroél“ zu sein, hat sich nur als das pflichtgetreue Volk des göttlichen Gesetzes zu bewähren, hat nur den sittlichen Sieg über sich selber zu vollbringen, um des Sieges über die feindlich entgegenstehende Macht von außen gewiss zu sein. Prägnant spricht ספרי dies mit einem erläuternden Worte zu unsere Stelle aus: אשר ד' אלדיך נותן לך ,בזכותך, Gott gibt das Land dir, zu dessen Gewinnung bedarfst du keines Königs, brauchst du nur dich, dein eigenes selbst. In der Tat spricht auch die Halacha die Einsetzung eines Königs, als erst nach vollendeter Eroberung und Besitznahme des Landes, לאחר ירושה וישיבה, geboten aus (Kiduschin 37b) und weist dort ausdrücklich die Präsumtion zurück, als sei kriegerische Eroberungsmacht Zweck des jüdischen Königtums (siehe daselbst).

    …Die Beifügung: ככל הגוים אשר סביבתי wäre demnach zweifelsohne nur also zu fassen: wie alle Völker die Einigung aller nationalen Kräfte für die höchste nationale Wohlfahrt, die ihnen in Entfaltung einer möglichst großen Macht nach außen besteht, nur durch Unterordnung unter ein Oberhaupt erreichen, dem für diesen Zweck alle nationale Kraft zu Gebote gestellt ist, so wirst du das Bedürfnis fühlen, deine Einigung für deine höchste nationale Wohlfahrt, die dir aber nur in möglichst vollendeter Verwirklichung des göttlichen Gesetzes im Innern besteht, durch Unterordnung unter einen Oberhaupt zu gewinnen, das selber als erster gesetztreuer Jude in dem sittlichen Adel dieser Gesetztreue mustergültig voran leuchtet, mit dem Geiste dieser Bestimmung erfüllt, diesem Geiste alle Geister und Herzen in Erkenntnis, Gesinnung, Wort und Tat zu gewinnen und allem diesem Geiste sich Entfremdenden  mit der Macht seines Wortes, seines Beispiels und seines Ansehens entgegen zu treten hat, und dem du für diesen vorkämpfenden Schutz deiner nationalen Bestimmung in deinem Innern alle deine Kräfte zur Verfügung stellt.  Wie sehr dies die eigentliche Bestimmung des jüdischen Königs sein sollte, wie sehr durch ihn der mit der Dezentralisierung drohenden Gefahr der Entfremdung und Entfernung der vereinzelten nationalen Teile von der einen sittlich nationalen Gesamtaufgabe entgegenwirkt werden sollte, das bekunden die Geschichtsbücher des jüdischen Verfalls durch die bei besonders hervortretenden Momenten desselben wie פסל מיכה und פלגש בגבעה wiederkehrende Erläuterung: בימים ההם אין מלך בישראל איש הישר בעיניו יעשה (Richter 17,6. 18,1 19,1 und 21,28).

    In vollstem Gegensatz zu dieser ursprünglichen Bestimmung des jüdischen Königs stehen die Motive, aus welchen, und die Zwecke, für welche die erste Königswahl unter Samuel (Sam. I,8) geschah. Der Vorwurf in Samuels Rede ans Vol (daselbst 12,12): ותראו כי נחש מלך בני עמון בא עליכם ותאמרו לי לא כי מלך ימלך עלינו וד' אלדיכם מלככם lässt keinen Zweifel darüber zu, daß die Verteidigung gegen äußere Feinde, mit völliger Verkennung des nun in Gott ruhenden und von Gott zu erwartenden Landesschutzes, Motiv und Zweck dieser Königswahl gewesen. Sie wollten einen König nicht nur nach der Form, sondern im Sinne aller Völker, wie sich dies ja auch in der Forderung des Volkes (daselbst 8,20) unzweideutig ausspricht: ויאמרו לא כי אם מלך יהיה עלינו והיינו גם אנחנו ככל הגוים ושפטנו מלכנו ויצא לפנינו והלחם את מלחמתנו, wo das durch das folgende ויצא לפנינו וגו' erklärte ושפטנו מלכנו entschieden nicht im Sinne der inneren Rechtshandhabung, sondern der Rechtsvertretung, der Verteidigung nach außen gemeint ist, in welchem Sinne ja alle die zur Verteidigung der Unabhängigkeit des jüdischen Landes und Volkes aufgestandenen Männer: שופטים genannt werden, und – שפט את ja überwiegend: jemanden zu seinem Recht verhelfen heißt. …

    Für das in unserem Königskapitel besprochene erbliche Königtum war ja im eigentlichen Sinne die Zeit noch gar nicht gekommen. Die ausdrücklich gestellte Vorbedingung ירושה וישיבה war ja nur sehr unvollkommen erfüllt. Nicht vor vollendetem Eroberungswerk, nicht mit kriegerischem Lorbeer geschmückt sollte der erste jüdische Dynast den erblichen Königsthron besteigen. Die unter Gott und nur unter Gott in treuem Gottgehorsam geeinigte Nation sollte das Eroberungswerk vollbringen und das völlig eroberte Land unter Gottes leitender Anordnung verteilen. Daraus sollte der künftige jüdische König keinen Anspruch auf Macht huldigende Anerkennung für sich und seine Nachfolger herzuleiten vermögen. Erst wenn das ganze Land erobert und verteilt geworden und jeder sich auf seinem Acker fortan der für immer friedlichen Lösung der hohen jüdischen Lebensaufgabe hingegeben sehen würde, sollte, wie der symbolische Einigungspunkt im מקדש, so ein konkreter Träger dieser nationalen Einheit im Könige erstehen. Beiden Momente sollte ja ירושה וישיבה vorangehen, und nur eine Schlacht sollte der für die Friedensarbeit der jüdischen Nation berufene König schlagen, die letzte vor dem מקדש-Bau, die Schlacht gegen Amalek (Sanhedrin 20b), dann sollte nach dem jüdischen Königsideal sein Schwert für immer in der Scheide ruhen.

    Dies Ideal kam nicht zur Verwirklichung. Es gehört, wie das ganze Gottesgesetz, noch der Zukunft an.

    Bedeutsam erläutert ספרי unseren Text: אשר ד' אלדיך נותן לך בזכותך וירשת וישבת בה בשכר שתירש תשב das Land wird dir von Gott lediglich durch sittliches Verdienst, und du erlangst die dauernd gesicherte Niederlassung im Lande nur durch volle Erfüllung des Eroberungsgesetzes. Beides war nicht geschehen. Die Eroberung blieb unvollendet, und viel zu früh ließen sich die Stämme von den Reizen der Niederlassung bestimmen, einen großen Teil der Bewohner mit ihren polytheistischen Anschauungen und Sitten neben sich im Lande wohnen und rasch ließen sie sich zum Selbsthinfall an dieses verlockende Unwesen verleiten. Der Moment der Königswahl unter Samuel war in Wahrheit noch verfrüht. Es hätte erst gegolten, das durch Samuel begonnene Werk der sittlichen Rückkehr zum Gottesgehorsam zu vollenden und damit den Gottesbeistand zu der noch zu vollbringenden Gesamtbesitznahme des Landes zu erzielen. Stattdessen glaubte das Volk, beides entraten und die sittliche Besserung, sowie den Gottesbeistand durch ein erbliches kriegerisches Oberhaupt, wie alle Völker umher, ersetzen zu können, und darin lag das Vergehen.

    …Das glauben wir denn auch sei der Sinn der Worte'ר יהודא s im ספרי:והלא מצוה מן התורה לשאול להם מלך שנאמר שום תשים עליך מלך אשר יבחר ד' אלדיך בו ולמה נענשו בימי שמואל לפי שהקדימו על יום . Der Fehler lag in der Verfrühung der Königswahl. Sie forderten einen König in einer Zeit, die noch erst die Sicherstellung des Landesbesitzes heischte und forderten ihn daher „zu früh in ihrem (vermeintlichen) materiellen Interesse“ (על ידם wie: קיצץ אדם על ידי עצמו ע"י בנו ובתו הגדולים u.s.w. (B.M.93a) השוקל על ידי כהן וכו' השוקל על ידי עני וכו' (Schekalim I, 6 u.7) und sonst. Das ככל הגוים אשר סביבותי welches die Kommentare zum ספרי hinauf zu  על ידםlesen, gehört offenbar hinunter und leitet einen neue Erläuterungssatz ein. Es fehlt auch in der תוספתא zu Sanhedrin (Kapitel VI), wo dieser Ausspruch des ר' יהודא, gebracht wird und in der ספרי-Ausgabe mit הגהות הגר"א ווילנא ist auch die Interpunktion unserer Auffassung gemäß.  

    Wenn nun Sam. I. 8, 11 f. das Königsrecht, משפט המלך, als eine absolute Gewalt über Personen und Güter des Volkes geschildert wird, und, obgleich offenbar diese Schilderung die Absicht hatte, das Volk von der Wahl  eines solchen Königs zurückzuschrecken, was unzweideutig aus dem Bericht über den Mißerfolg dieser Schilderung die erhellt: וימאנו העם וגו' ויאמרו לא כי וגו' והיינו וגו' (daselbst Verse 19 u.20), dennoch nach einer als Halacha rezipierten Ansicht (Sanhedrin 20b) alle die dort geschilderte absolute Macht als die wirklich dem gewählten Könige zuständige Machtsvollkommenheit begriffen wird, כל האמור בפרשת מלך מלך מותר בו: so dürfte dies gleichwohl nicht das ursprüngliche Recht des im Sinne unseres Textes gebotenen Königtums sein. Einem Könige, wie das Volk von Samuel verlangte und seinem Verlangen nachgegeben wurde, einem Könige zu dessen Attribut im Sinne aller damaligen Völkerkönige vor allem die Entfaltung einer großen nach außen gefürchteten Kriegsmacht gehörte, einem solchen Könige mußte unbedingt nach dem damals geltenden Königsrecht der Völker eine absolute Gewalt über Gut und Blut seiner Untertanen eingeräumt werden. Eine solche absolute Verfügung über Menschen und Güter der Nation war unumgänglich, um jederzeit die gesamte Nationalkraft zur schlagfertigen Kriegsbereitschaft entbieten zu können und, indem das Volk mit vollem Bewußtsein einen solchen mit den Attributen der Völkerkönige bekleideten König für die Zwecke der Völkerkönige verlangte und wählte, begab es sich allerdings einem solchen nunmehr eintretenden Königtum gegenüber aller Selbständigkeit, und כל האמור בפרשת מלך מלך מותר בו, und alles in der samuelischen Verwarnung Enthaltene stand fortan den jüdischen Königen rechtlich zu.

    Daß eine solche Königswahl nicht im ursprünglichen Sinne des göttlichen Gesetzes lag, daß der Forderung nur zum Erziehungszwecke der Nation nachgegeben wurde, damit sie, die darin ihr Heil erblickte, auch das einmal in bitterer Erfahrung kennen lernen möchte, das spricht noch das Prophetenwort (Hoseas 13, 9-11) mit bitteren Ernste aus: שחתך ישראל כי בי בעזרך, אהי מלכך אפוא ויושיעך בכל עריך ושפטיך אשר אמרת תנה לי מלך ושרים, אתן לך מלך באפי ואקח בעברתי, „dein ist das Verderben, denn in mir warst du in deiner Hilfe. Wo ist dein König nun; wo daß er dir helfe in allen deinen Städte! Und deine Richter, der du gesprochen: gib mir einen König und Fürsten! Ich gab dir einen König in meinem Unwillen und nahm ihn in meinem Zürnen.“

    Unter den auf Grund dieses Volksaktes gewählten Königen fand sich einer, der neben der kriegerischen Tüchtigkeit der siegreichen Volkes- und Landesverteidigung sich gleichzeitig mit dem geistigen Ideale eines jüdischen Königs „nach dem Herzen Gottes“ so erfüllte, daß er wie kein anderer vor ihm und nach ihm die ganze Fülle jüdischer Menschen- und Volksbeziehungen zu Gott in begeisterten und begeisternden Gedanken- und Empfindungstönen also hinaussang, daß er mit seinen Gesängen der eigentliche Schöpfer und Träger des jüdischen Volksgeistes geworden, und noch heute, und weit über den jüdischen Kreis hinaus, unmittelbar oder mittelbar auf den Schwingen seines Wortes jedes Gemüt zu Gott emporträgt, das Erkenntnis und Stütze von Gott und in Gott sucht – diesen König David den Jisaiden, in welchem die Doppelseite des jüdischen Königtums, das Schwert und die Leier, die geistige Trägerschaft der Nation neben deren siegreichen Verteidigung nach außen in so eminenter Weise in die Erscheinung trat; daß ein von seinem Geiste geweckter Nationalsänger ihn geradezu eine מציאה, einen „Fund“ nannte, den Gott für den Dienst seines Werkes gefunden, מצאתי דוד עבדי (Ps. 89,21), ihn weihte Gott zur königlichen Stammeswurzel bis in die späteste Zukunft hin, die einst mit der vollen Verwirklichung des göttlichen Gesetzes auch die reine Verwirklichung des Gesetzeskönigs in Jissroél bringen wird, und noch der Mann dieser jüdischen Zukunft, der einstige Heranbringer dieser Wirklichkeit, auf dem ruhen wird der Geist Gottes, der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Gotteserkenntnis und der Gottesfurcht, dessen Wort zum erdgebietenden Szepter sich gestalten wird, und vor dessen Geist die Gesetzlosigkeit erstirbt, der das Recht und die Treue also zur Herrschaft bringen wird, daß der „Wolf“ neben dem „Schafe“ und der „Tiger“ neben dem „Böckchen“ ruht, daß auf der zum Berge des Gottesheiligtums emporstrebenden Erde keine Bosheit, keine Unsittlichkeit mehr verübt wird, weil die Erde voll sein wird von der Gotteserkenntnis, wie das Wasser des Meeres Bette deckt – diese späte edelste Verwirklichung eines jüdischen Gesetzeskönigs wird noch ein Reis sein aus dem scheinbar gefällten Jisaisstamm und ein langbewahrter Sproß auf seinen bis dahin nachtbedeckten Wurzeln – (Jesajas 11).

    Allein, wie die kriegerische Seite seines Königtums David die Würdigkeit entzog, Gott sein Gesetzesheiligtum zu bauen (Chron. I. 22,8) und dieses seinem Sohne verblieb, dem er den siegreich erstrittenen Frieden als Erbteil hinterließ, so wucherte diese Seite eines Königtums „nach Völkerart“ bei diesem seinen Sohne selbst in den Frieden über, und „Salomo“, der geistig große Davidssohn, der Friedensfürst, der mit seiner Weisheit sein Volk erleuchtete und die Völker weithin zur Bewunderung hinriß, setzte sein Ideal nicht in die geistige und sittliche Hebung und Vollendung seines Volkes, sondern in die Friedensnachahmung der „Könige nach Völkerart“, deren Töchter er freite und die er in die Pracht und Üppigkeit zu überstrahlen wetteiferte und, indem er die drei Paragraphen des hier folgenden Königsgesetzes brach, „viele Rosse und viele Frauen und viele Schätze“ zu besitzen suchte, legte er selbst den Grund zum Untergang des Heiligtums, das er der dem Gottesgesetz     erbaute. An dem Tage – spricht eine alte Überlieferung –, an welche Salomo die Pharaonentochter heimführte, stieg Gabriel, „der Bote der Gottesmacht“, nieder und pflanzte einen Stab ins Meer und daran setzte sich der Grund an, auf welchem die große Stadt Roma erbaut  wurde. בשעה שנשא שלמה את בת פרעה ירד גבריאל ונעץ קנה בים והעלה שירטון ועליו נבנה כרך גדול של רומי (Sanhedrin 21b nach der Leseart im ילקוט).

    02-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-09-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

     הפטרת פרשת שפטים

     

       Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes SCHAUFETIM

    (Auszüge)

     

    … …

    V.14 צעה und מהר sind Gegensätze. Jissroél, das scheinbar zurückbleibende, nicht „rasch vorwärtskommende“, geht schließlich noch am frühesten seine Erlösung entgegen; über alle ihm bereiteten Fallen, Gruben und Gefahren, das ist שחת, hebt sein Gott es hinweg, und Er trägt auch Sorge dafür, daß: ,לא יחסר לחמו daß es auch vor der Erreichung des Zieles nicht zu darben braucht.

     

    V.15 Jedoch nicht bedingungslos ist diese Verheißung. In dem Hinweis „dein Gott“ liegt die ernsteste Mahnung zur Rückkehr in allem, wo gefehlt wurde. Nur wo diese Bedingung erfüllt wird, ist kein Grund zum Zagen. Gott hat die Geschicke noch im letzten Augenblick in seiner Gewalt. Wenn du dich seiner Gnade würdig machst, so „gebietet erden Wogen des Verderbens Einhalt noch in dem Augenblicke, da sie über dich zusammenzubrechen drohen“ – denn: „ה' צבאות ist sein Name.“  Hier in doppelter Beziehung zu fassen: alle Wesen, auch die in seinem Dienste dich gefährdenden, gehorchen ihm, und: nur derjenige darf auf ihn hoffen, der sich in Wahrheit in seinen Dienst stellt.

     

    V.16. ואשים דברי בפיך וגו'. Da Gott Jissroél zum Träger Seiner Worte machte, es an die Menschheit sandte mit jener Lehre von der Gotteskindschaft aller Menschen, unabhängig von Rasse und Religion, von der gegen sie ausnahmslos zu übenden Gerechtigkeit und Liebe als höchster Liebespflicht, mit der Lehre von dem Einen Gotte, der seine Menschenkinder weder in Schlamme der Unsittlichkeit noch in der Verherrlichung der Gewalt vergossenen Strömen Blutes zu Grunde gehen lassen will – : da wußte Er, daß sein Volk mit dieser Lehre inmitten einer Gewalt vergötternden Völkermenge auf erbitterten Haß und fortgesetzte Anfeindung gefaßt sein müsse. Sollte es doch den Maßstab des Sittlich-Guten und Wahren überall da anlegen, wo sonst nur die Nützlichkeit, das Interesse entschied und entscheidet und vor allem der Erfolg angebetet wird. Deshalb heißt es hier: da ich dich mit einer die Gefahren so geradezu herausfordenden  Sendung hinaussandte, da hatte ich dich bereits von vornherein mit dem ganz besonderen Schutze meiner Waltung ausgestattet. Habe ich dich doch bestimmt:

     

    לנטוע שמים וליסוד ארץ! In diesen vier Worten ist der ganze Inhalt des Judentums zusammengefaßt. Überall sonst sind in den Religionsvorstellungen der Menschen Himmel und Erde; Himmliches und Irdisches, Göttliches und Menschliches, Geistiges und Weltliches unversöhnliche Gegensätze. Wer den Himmel will, muß die Erde aufgeben. Das Diesseits ist der Feind des Jenseits, und ebenso umgekehrt. Als Inhalt des Judentums wird demgegenüber hier gelehrt: Nicht ein feindlicher Gegensatz besteht zwischen  dem Himmlischen und den Irdischen, des Zeitlichen und mit dem Ewigen, liegt des Menschen Heil. Den Himmel auf Erden bringen will das Gottesgesetz. Nicht Weltflucht sondern Aneignung, Gewinnung der Welt für das Göttliche ist sein Grundgedanke. Diese „Pflanzung des Himmlischen in den Boden des Irdischen“ bewirkt aber keine Verkümmerung des Irdischen, vielmehr gewinnt diese erst dadurch Festigkeit und Dauer. So pflanzen alle die Gesetze der Gerechtigkeit und der Nächstenliebe die göttlichen Saaten des Heiles in den Boden der großen und kleinen Welt, die die Beziehungen des Menschen zum Menschen in ihrer unendlichen Mannigfaltigkeit darstellen. Und erst durch das Aufgehen dieser Saaten gewinnen diese sonst ewig schwanken Verhältnisse ihre eigentliche „Grundlage“, יסוד, als die Bedingung ihrer Festigkeit und Dauer. Ebenso wird durch jede Verwendung irdischer Habe zur Förderung von Menschenglück und Menschenwohlfahrt das Irdische selbst als Hülle und Werkzeug des Geistes gehoben und der sinnliche Genuß selbst dem Bereiche des Tierlebens enthoben und menschlich geadelt und geweihet. Nicht Ertötung und nicht Entfesselung, sondern Beherrschung der Sinnlichkeit ist das Ziel dieser Gesetze. Denn ein Doppelwesen, ein göttlicher Funke in irdischer Hülle, ist der Mensch. Erst die harmonische Gestaltung des Lebens, die beiden Seitengerecht wird, schafft den Frieden, den jeder widernatürliche Zwang vergebens erstrebt. – –  (Jes. 26,3)

     

    ולאמור לציון עמי אתה. Denn Gott will das ganze Leben, nicht bloß eine Seite desselben. Denn nicht eine „Religionsgemeinschaft“, bei der bloß die Momente des im engeren Sinne so genannten „gottesdienstlichen“ Lebens nach besonderen Normen bestimmt werden, sondern: „mein Volk bist du“ – ein Volk, das in ausnahmslos allen Beziehungen des Einzeln- wie des Gesamtheits-, des „bürgerlichen“ wie des „religiösen“ Lebens das Gepräge der Gotteshörigkeit trägt. – Es ist das die einfache Konsequenz des eben ausgeführten Satzes vom „Pflanzen des Himmlischen in den Kreis des Irdischen“.

    … …

    Kap.52. V. 11 und 12 lenken wieder den Blick auf den großen Weg zurück, der zu diesem Ziele führt und auf die besonderen Aufgaben, die er Jissroél bringt. Die erste dieser Aufgaben heißt: סורו וגו' sich zurückhalten, fern halten, damit es nicht angesteckt werde von der sittlichen Rohheit seiner Umgebungen. Allem Edlen und Guten seiner Menschenbrüder innig zugewandt; in dem es ja so oft so glücklich ist nur die aufgegangenen Blüten der von ihm gebrachten Saaten zu begrüßen, soll es stets der Sorge eingedenk bleiben: טמא אל תגעו, sich durch kein Beispiel verführen zu lassen: „das Unreine berühret nicht!“ –

     

    Der zweite große Mahnruf lautet: Denkt an eure Lauterkeit! Haltet euch lauter! Ihr seid Träger des Werkzeugs Gottes! Jedem Juden wird es damit aufs eindringlichste als ernsteste Pflicht ausgesprochen, sich selbst den strengsten Richter zu sein. Er kann sich vor seinem Gotte nie damit entschuldigen, andere seien in der Hochhaltung der Gewissenhaftigkeit in den Beziehungen zwischen Mensch und Mensch, in der Übung der Pflichten der Rechtschaffenheit und Nächstenliebe auch nicht besser. Gesteigerte, nicht geminderte Pflichttreue fordert der jüdische Beruf. Nicht bloß äußere Legalität, Loyalität fordert das Judentum. Nicht mit knapper strenger Innehaltung  der scharfen Linien äußerer Gesetzlichkeit darf er sich begnügen. Das wackere Tatenleben soll der Ausfluß einer edlen, lauteren Gesinnung sein, wie sich nach dem Worte der Thora der Gottesliebe entspringt.  Dieses hohe Gefühl seiner Verantwortung als Menschheitspriester soll den Juden nie verlassen, er ist ja „Träger göttlichen Werkzeugs“. Diese כלי ה', „Werkzeug Gottes“ sind die Pflichten, die er zu üben, die Lehren, mit denen er sich zu durchdringen hat. Würde sein Leben mit die Pflichten, die er zu üben,  mit dieser Pflichtübung und diesen Lehren nicht im Einklang stehen, würde er die unbestechliche Geradheit, jene Rechtschaffenheit und Biederkeit, jene Nächstenliebe, zu denen ihm sein Judentum erziehen will, nicht im praktischen Leben ausnahmslos seinem jüdischen wie seinem nichtjüdischen Menschenbruder gegenüber bewähren, so würde er ja dieses „Werkzeug Gottes“ entehren, er würde dieses Werkzeug, mit dem er die Menschheit Gott zurückgewinnen soll, selbst jeder Kraft berauben, das lebendige Gotteswort würde „durch seine Hand“, d.h. durch sein Tatenleben, wie das Gotteswort es nennt „zur Leiche!“. Daher kommt es, aß nach jüdischer Anschauung eine gegen einen Nichtjuden geübte Unrechtfertigkeit vor Gott vor Gott noch  schwerer wiegt als die gegen einen Juden geübte.

    …

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 11-13  Kommentar zu Jesajas Kap. 51 V.12…) 

    01-09-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-08-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    שפטים

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    SCHAUFETIM

    (Auszug)*

     

    * Diese Abschiedsrede (gehalten im Jahre 5656/1896, in der Absicht, das Rabbinat der Schiffschul-Gemeinde in Wien überzunehmen) empfing 30Jahre später den Charakter eines ergreifenden Vermächtnisses und würde aus diesem Grunde dieser Sammlung eingereiht.

    …

    Und nun  scheide ich von Ihnen, meinen Brüdern und Schwestern, scheide von dieser Gemeinde, die mich der großen Ehre gewürdigt hat, Gesetzeslehrer in ihrer Mitte zu sein – aber in diesem Scheiden liegt nichts ungewöhnliches. Der einzelne, und mag der der Bedeutendste sein, unterliegt im Leben der Gemeinde dem Wechsel und der Vergänglichkeit, nur die Gemeinde als solche kennt den Tod nicht und spottet der Vergänglichkeit. Als daher Mosche von seinem Volke Abschied nahm, richtete er, nach den Worten der Weisen, die Aufmerksamkeit seines Volkes auf die Vergänglichkeit der Führer und die Unvergänglichkeit der Gesamtheit: אתם נצבים Ihr seid die Bleibenden! עשאן מצבה er machte sie zum Zeiten überdauernden Denkmal des Gottesgesetzes auf Erden. Und wie Mosche, so handelten Jehoschua und Schemuel, als sie von ihrem Volke Abschied nahmen. – Auf den Führer, und mag er selbst ein Mosche sein, kann auf die Dauer nicht gerechnet werden, die Gemeinde ist die מצבה, die allen Wechsel überdauert. Weil aber bei jedem Wechsel des Führers in der Gemeinde gar leicht die Gefahr eines Prinzipienwechsels droht, hat gerade in solchen Zeiten die Gemeinde als  מצבהsich zu bewähren, die mit eiserner, unerschütterlicher Festigkeit allen Gefahren zu begegnen und nicht zu ruhen hat, bis ihr der Führer geworden, in dessen Hände sie vertrauensvoll ihre heiligsten Güter legen kann.

    אתם נצבים rufe ich auch Ihnen, meine Brüder und Schwestern, zu! Oh, daß ich die Kraft hätte, Sie allen mit dem großen Bewußtsein der heiligen Aufgaben und Pflichten zu erfüllen, die Ihrer nunmehr harren, daß Sie als מצבה sich bewähren möchten, um mit eisernen, unerschütterlichen Festigkeit die heiligen Güter zu schützen, deren Hut Ihnen anvertraut ist! Mehr als irgend einer Gemeinde erwächst unsere Kehilla die teuerste, heiligste Pflicht, als מצבה sich zu bewähren.

    השביעני במרורים הרוני לענה klagt der Prophet: „Er hat mit Bitterkeit mich gesättigt, mich getränkt mit Wermut“ (Echa 3,15) ממה שהשביעני במרורים בלילי פסח הרוני לענה בליל ט"ב kommentieren die Weisen: die Moraursättigung der Peßachnacht hat mir Wermut gegeben in der Nacht des Tischo-B’aw. – Der Gedanke dürfte folgender sein. Der Verlust eines über Nacht, mühelos gewonnenen Schatzes schmerzt lange nicht so sehr wie der Verlust eines Schatzes, den man durch die Kraft und Mühe errungen hat; diesen verlieren zu müssen, für dessen Erwerb keine Mühe zu groß war und keine Sorgen erspart blieb, schmerzt bis tief in der Seele. Das gilt auch für den Verlust unserer staatlichen Selbständigkeit und unsrer Heiligtümer, die wir jährlich am Tischo-B’aw beweinen. Wie schwer war doch der Leidensweg, auf dem wir sie errungen: וימררו את חייהם das Moraur der Sederabende erzählt von dem bitteren Leidensweg des mizrischen Galuth, auf dem wir zum Volke wurden und dadurch in den Besitz der heiligsten Güter gelangten. Umso größer der Schmerz, nun trotzdem das alles eingebüßt zu haben: השביעני במרורים הרוני לענה das Moraur der Sederabende hat uns die Bitterkeit der Tischo-B’aw-Nacht nur noch erhöht! –

    Unter schweren und bitteren Kämpfen, unter Moraur-Sättigung sondergleichen ist der Boden erstritten worden, auf dem unsere Kehilla unter Gottes Hilfe sich erhebt, unter unendlichen Kämpfen, mit מסירת הנפש sind die Güter errungen worden, die unsere Kehilla zum Segen gereichten und ihr die Geltung in der großen jüdischen Welt bereiteten. Unsagbar bitter, ja äußerst schmerzlich wäre es, wenn man sich sagen müßte, daß von allen diesen herrlichen Gütern auch nur eines verloren gehen oder gar die Grundlage, auf der unsere Kehilla sich erhebt, ins Schwanken geraten und dem verhängnisvollen פוסח על שתי הסעפים Platz machen könnte!

    אתם נצבים, עשאן מצבה Siehe aber, dessen bin ich gewiß,  werden sie als unvergängliche, nicht zu erschütternde מצבה erweisen, werden sich mit aller Kraft dafür einsetzen, aß das heiligste Gut Ihrer Kehilla, das heiligste, köstliche Vermächtnis Ihrer Väter ע"ה unversehrt einst auch Ihren Kindern überantwortet werde, auf daß Sie, wenn Sie einst nach einem langen, gesegneten Leben der Pflicht von Gott heimgerufen werden zu Ihren Vätern, von ihnen als ihre Kindern Kinder ihres Geistes und Wollens, erkannt werden. – Dann wird es Ihnen auch gelingen die Aufgabe zu lösen, die Ihrer harrt und deren Lösung zu keiner Zeit leicht war, die selbst einem Mosche schwerste Sorge bereitete, יפקד ה' אלקי הרוחת לכל בדר איש על העדה daß Sie mit Gott dieser Gemeine einen Mann, Heiligtümer anvertrauen kann, der mit der Helle seines Geistes, mit der Größe seines Wissens und der Festigkeit seines Willens das fortsetze und vollende, was zu verwirklichen meiner schwachen Kraft nicht beschieden war.

    So scheide ich denn von Ihnen, meine Brüder und Schwestern, scheide von dem Amte, an dem ich mit jeder Faser meines Herzens hing, scheide von der Gemeinde, deren Wohl und Wehe Gegenstand meiner ängstlichsten Sorge war: Dank der verehrlichen Verwaltung unserer Gemeinde für das Vertrauen, das sie mir entgegenbrachte, Dank den verschiedenen Kommissionen, vor allem der Jeschiwa-Kommission, den Männern und Frauen, die der Förderung des למוד התורה verständnisvoll ihre Kraft geliehen, unterstützen, Dank allen Freunden, die mich in meinem heiligen Amt tatkräftig unterstützten, Dank meinen etwaigen Gegnern, die mich in meiner Überzeugungstreue nur bestärkten und den Beweis mir gaben, daß ich den rechten Weg gegangen. – Mit dem Gefühle unaussprechlicher Ergriffenheit nehme ich Abschied von dieser heiligen Stätte, Abschied von allen Brüdern und Schwestern, den anwesenden und abwesenden, die als Glieder unserer Kehilla sich begreifen. – Und wenn Sie meiner nicht ganz vergessen möchten, dann haben Sie Nachsicht mit einem schwachen Menschen, der gar vieles gewollt und erstrebt und doch nicht alles verwirklichen konnte, der aber mit dem beglückenden Bewußtsein scheiden durfte, das Seine voll und ganz getan zu haben. –

    ה' אלקי אבותכם יסף עליכם ככם אלף פעמים ויברך אתכם Gott segne euch alle, alle, gebe euch Kraft und Mut und Ausdauer, daß ein jeder von euch freudig auf dem Posten ausharre und seine Pflicht erfülle, die Gott von ihm erwartet. Dient aber euer Leben und das Leben eurer Kinder den heilig großen Zielen, die ה' צבאות seinem Volke gesteckt, dann dürft ihr voll Vertrauen euch der Führung eures Gottes hingeben nach der Prophetenbotschaft unserer heutigen Haftora: „Nicht in Eile braucht ihr hinauszuziehen, nicht in fluchtähnlicher Hast dahinzugehen, denn es wandelt vor euch Gott, und der eure Nachhut bildet, ist Gott Jissroéls“ כי לא בחפזון תצאו ובמנוסה לא תלכון כי הלך לפניכם ה' ומאספכם אמן – אלקי ישראל .

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung fünfter Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S.30-39

    31-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-08-2022
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    Der Monat אלול. – Der Monat der Rückkehr

    ימי סליחות.

    Die Tage der Sühne

     

    Im Monate Elul finden wir keinen Tag, welcher durch ein Fest ausgezeichnet wäre, doch ist der ganzen Monat ernst und weihevoll, denn er ist in unserer Zeitrechnung der letzten Monat des Jahres, der Monat, der den Tagen des Gerichtes Roschaschono vorangeht und uns darum zu besonders inniger Beschäftigung mit uns selbst, zur Betrachtung unserer Lebensaufgabe anregt.

      In den letzten Tagen dieses Monates werden in ganz Jissroél besondere innige Gebete verrichtet. Schon vor Tagesanbruch, ehe das gewöhnliche Morgengebet verrichtet wird, versammelt sich das Volk in den Synagogen, um das scheidende Jahr durch aufrichtige Bußgebete zu beschließen. Viele andächtige Beter fasten auch freiwillig an diesen Tagen, die ganze Gemeinde fastet gewöhnlich am ersten Tage der Selichoth und am Tage vor Roschhaschono,  da gedenken sie bereuend so manchen Fehltrittes des verlorenen Jahres, fassen edle Entschlüsse für die Zukunft und streben, durch Ausübung guter Werke sich mit ihrem Gewissen auszusöhnen, um an den herannahenden heiligen Tagen des Gerichtes rein vor Gott erscheinen zu können.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 419  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    30-08-2022 om 13:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-08-2022
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Erklärung des Vorstandes des Rabbiner-Verbandes in Deutschland gegen das Nationaljudentum (1897)
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    Historisches Dokument

    Erklärung des Vorstandes des Rabbiner-Verbandes in Deutschland gegen das Nationaljudentum (1897)

    Erklärung:

    "Durch die Einberufung eines Zionisten-Kongresses und durch die Veröffentlichung seiner Tagesordnung sind so irrige Vorstellungen über den Lehrinhalt des Judentums und über die Bestrebungen seiner Bekenner verbreitet worden, daß der unterzeichnete Vorstand des Rabbiner-Verbandes in Deutschland es für geboten erachtet, folgende Erklärung abzugeben:

    1. Die Bestrebungen sogenannter Zionisten, in Palästina einen jüdisch-nationalen Staat zu gründen, widersprechen den messianischen Verheißungen des Judenthums, wie sie in der heiligen Schrift und den späteren Religionsquellen enthalten sind.

    2. Das Judentum verpflichtet seine Bekenner, dem Vaterlande, dem sie angehören, mit aller Hingebung zu dienen und dessen nationale Interessen mit ganzem Herzen und mit allen Kräften zu fördern.

    3. Mit dieser Verpflichtung aber stehen nicht im Widerspruch jene edlen Bestrebungen, welche auf die Kolonisation Palästinas durch jüdische Ackerbauer abzielen, weil sie zur Gründung eines nationalen Staates keinerlei Beziehungen haben.

    Religion und Vaterlandsliebe legen uns daher in gleicher Weise die Pflicht auf, alle, denen das Wohl des Judentums am Herzen liegt, zu bitten, daß sie sich von den vorerwähnten zionistischen Bestrebungen und ganz besonders von dem trotz aller Abmahnungen noch immer geplanten Kongreß fern halten."

    Berlin,  den 6. Juli 1897.

    Der geschäftsführende Vorstand des Rabbiner-Verbandes in Deutschland

    Dr. Maybaum (Berlin), Dr. Horowitz (Frankfurt), Dr. Guttmann (Breslau), Dr. Auerbach (Halberstadt), Dr. Werner (München)

    Ursprünglich erschienen in „Berliner Tageblatt“

    Abbildung in „Sefer ol goliosseenu“ NY 2018

    Diese einzigartige rabbinische Erklärung  zielte darauf ab, die Abhaltung des ersten internationalen zionistischen Kongresses in München (der daraufhin in Basel stattfand) zu verhindern. Die Unterzeichner haben sich den Zorn der Verurteilung der zionistischen Führer, Dr. Max Nordau und Dr. Theodor Herzl, zugezogen, die sie  „Protestrabbiner" nannten. Diese Rabbiner gegensätzlicher Richtung - Dr. Horowitz und Dr. Auerbach waren orthodox, die anderen Liberalen – machten Einheitsfront gegen den Nationaljudentum.

     

    28-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    Der Elul- Schaufor

     

    (Auszug aus Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt EKEW  עקב

    Die dargebotene Predigt datiert aus August 1914, beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges)


    ... 

    הכל מוכן לעשות תשובה Gott wartet, daß wir den Weg zu ihm zurückfinden. Meine Brüder und Schwestern! Die erchütternden Ereignisse der letzten Wochen sind dem Elul-Monat, den der heutige Sabbath verkündet, vorausgeeilt: In den Gottesschofar des Krieges, unter dem eine Welt erbebt, tönt der Schaufor des heraufziehenden Elul-Monats. Wehe uns, wehe dem Menschenkreise, den „Gott aus Mizrajim emporgeführt“ und der seitdem berufen ist, in allen historischen Ereignissen die geheimnisvoll schaffende Waltung Gottes zu erblicken und auch in allem Weh und Leid die gerecht erziehende Gottesfügung zu verehren, wehe uns, wenn selbst in solcher Zeit; wie wir sie erleben, der Prophet (Amos 3) ankämpfen muß wider den verhängnisvollen traurigen Wahn, der Zufall nur sieht, wo jedes sehende Auge das Schreiten Gottes durch die Geschichte bebend erschaut! אם יתקע שופר בעיר ועם לא יחרדו, אם תהיה רעה בעיר וה' לא עשה „Es erschallt der Schaufor in der Stadt, und das Volk hätte nicht zu erbeben? Unglück kommt über die Stadt, und da hätte nicht Gott es bereitet?“ – 

    Meine Brüder uns Schwestern! אם יתקע שופר בעיר Mit erhöhter Eindringlichkeit ergeht der Weckruf des Elul-Schaufors an jede empfängliche jüdische Seele, denn unendliches Weh ist ihm bereits vorangegangen. Nur die wahrhafte Beherzigung des Elul-Schaufors vermag uns die Kraft zu geben, daß wir nicht unter der Schwere des Leides erliegen, das Gottes gerechte Waltung uns zu tragen gegeben. Laßt uns ankämpfen wider das Leid, das durch die Welt zieht ותשובה ותפילה וצדקה מעבירין את רוע הגזרה Nur in der aufrichtigen Rückkehr zu Gott liegt unsere Rettung; aus den unerschöpflichen Kraftquellen der Gebete, zu denen unsere Gotteshäuser uns laden, strömt uns alleinige Aufrichtung und wahrhafter Trost; in Werken allumfassender Menschenliebe, zu denen die Not und das Elend, die Sorge und die Verzweiflung jedes abrahamitisches Herz aufrufen, winkt uns die Möglichkeit, vor aller Welt zu zeigen, daß wir den jüdischen Namen mit Ehren tragen. Wenn uns der Elul-Schaufor in dieser leidensschweren Zeit nicht vergebens ruft, wahrzumachen, was das עקב תשמעון von uns allen fordert, dann haben wir das Recht, der Prophetenbotschaft unserer heutigen Haftora (Jes. 50,10) zu vertrauen, eine Botschaft, dessen ewigen Wahrheit sich dann auch an uns erfüllen wird: מי בכם ירא ה' שמע בקול עבדו אשר הלך חשכים ואין נגה לו יבטח בשם ה' וישען באלקיו „Wer unter euch Gott fürchtet, hört auf die Stimme seines Dieners, und wandelte er auch in Finsternis, ohne daß ein Lichtstrahl ihm wäre – er vertraue auf Gottes Namen und stütze sich auf seinen Gott“ (ילקוט מכירי) מי היה בצרה וקראני ולא עניתיו, מי היה בחשכה ולא הארתי לו. Wir werden jene Botschaft in dem Sinne erleben, wie sie unsere Weisen uns gedeutet: „Wer wäre je in der Not gewesen und hätte zu Gott gerufen, ohne daß er Erhörung gefunden, wer in Finsternis, ohne daß Gott ihm geleuchtet hätte?“ – Diese Hilfe inmitten aller Not und Leidensschwere, dieses Licht inmitten tiefster Nacht – Gott ist bereit, seinen Beistand denen zu leihen, die sich sehnen nach der Stärke, die von seiner Thora ausgeht, sich sehnen nach dem Frieden, den sie allein unserem Leben zu spenden vermag ה' עוז לעמו יתן ה' יברך את עמו בשלום.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung fünfter Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 16-23

    28-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-08-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     פרשת ראה

     Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Reéh :

     

    Kap.14,2 Denn eine heilige Nation bist du Gott, deinem Gotte, und dich hat Gott erwählt, ihm zu einer ausschließlich ihm gehörende Nation zu werden aus allen Nationen, die auf dem Erdboden hin sich befinden.

     

    Kap. 14, V.2:  כי עם קדוש אתה וגו', nicht גוי קדוש in ihrer Einheit nach außen, sondern עם קדוש eins in ihrer inneren vielgliederigen sozialen Gestaltung, jedes Glied dieses Gott hörigen Volksvereines gleich heilig, gleich unmittelbar zu Gott stehend, und eben diese ausschließliche Gotteshörigkeit eines Menschenvereins und der Aufbau eines ganzen sozialen Volkslebens auf der Basis dieser ausschließliche Gotteshörigkeit, ist eben die Bestimmung, für welche Gott dich erwählte. סגלה (siehe 2 B.M.19,5).

    Jebamoth 13b u. 14a. wird das Verbot לא תתגודדו, machet keine Schnitte in euren Körper, auch auf den Nationalkörper bezogen und daran die Lehre gelehrt: לא תעשו אגודות אגודות, auf dem Boden der Gesetzerfüllung die Einheit zu erhalten und in verschiedene Gemeinschaften, nicht zu „Spaltungen“ führen zu lassen. In der Tat heißt ja auch ein gesonderter Haufe, eine detachierte Heeresabteilung: גדוד und לא תתגודדו kann ebenso wohl heißen: sondert, teilt euch nicht in Parteien, Gruppen.

    Wäre doch, wenn unsere Auffassung hinsichtlich der פ-wurzeln richtig ist, אגד selbst nichts anders als א גד: zu einer besonderen Einheit sondern. Das Zeitwort sich in Haufen sammeln, in gesondertem Haufen auftreten, kommt nur im Kal von גוד oder גדד vor: יגוד עקב ,גדוד יגודנו (1 B.M.49,19) und יגדו על נפש צדיק (Ps.94,21). Darauf beruht, wie uns scheint (Jebamoth 13b), die Bemerkung: א"כ לימא קרא לא תגודו und glauben wir לא תגודו, oder לא תגדו lesen zu müssen. Um bloß die Parteiung zu verbieten, hätte לא תגודו genügt…

    Demnach wäre hier zugleich die Mahnung gegeben, durch Meinungsdifferenzen in Gesetzesauffassungen und Folgerungen aus dem Gesetze keine Spaltungen innerhalb eines einheitlichen Gemeinwesens entstehen zu lassen, daß sich nicht ein Teil desselben um die Vertreter der einen Ansicht und ein anderer Teil um die Vertreter der anderen Ansicht gruppieren, כגון ב"ד בעיר אחת פלג מורין כדברי ב"ש ופלג מורין כדברי ב"ה, und dadurch die אגודה אחת des einheitlichen Gemeinwesens zu אגודות אגודות werde; vielmehr sollen alle derartigen Meinungsverschiedenheiten auf Grund der von dem Gesetze selbst für solche Fälle getroffenen Entscheidungsregeln zum Austrag gebracht und die Einheit der Gesetzespraxis erhalten werden, soweit dieselbe durch das Gesetz normiert ist.

    Unter Verwirklichung der von diesem Gesetze geschaffenen Institutionen war im großen Ganzen für eine übereinstimmende Einheit der Gesetzpraxis gesorgt. Durch die Kap.17,18 f. eingesetzte oberste Gesetzautorität war, wie wir dort zu entwickeln haben werden, eine endgültige Austragung einer jeden Meinungsdifferenz hinsichtlich der Interpretation oder Folgerung aus dem Gesetze gegeben. In der Tat war auch über zwölfhundert Jahre, bis in die ersten Jahrhunderte des zweiten Tempels, eine völlige Übereinstimmung in der Gesetzespraxis erhalten. Eine einzige Differenz war unausgetragen, und diese betraf nur die Tragweite einer rabbinischen Präventivbestimmung: משתמש בבעלי חיים für die Ausübung der סמיכה-Mizwa am י"ט (siehe Chagiga 16 a. und b.). Selbst Hillel und Schammai differierten nur hinsichtlich dreier Momente, wovon nur eines Präventivbestimmungen betraf, die beiden anderen aber ebenfalls nur auf rabbinische Präventivbestimmungen sich bezogen (siehe Sabbat 15a). Erst als in den Zeiten ihrer Schüler mit den politischen Wirren Klarheit und Muße den Jüngern der Gesetzeswissenschaft schwand, und mit dem Hereinbruch der Katastrophe des staatlichen Untergangs Druck und Verfolgung und Zerstreuung der Zusammenhang zerstreuter Gemeinden mit dem Zentrum des nationalen unterbrachen, erst da mußten naturgemäß unausgetragene Zweifel und Meinungsverschiedenheiten in Überlieferung und Auslegung des Überlieferten, und ebensomit auch örtliche Verschiedenheit des Gesetzespraxis entstehen, Zustände, die erst wieder durch die Wirksamkeit des R. Jehudi Hanaßi durch Sammlung, Sichtung, Austragung der vorhandenen Überlieferungs- und Meinungsverschiedenheiten und halachische Fixierung der Resultate in der Mischna ebenso wie 250 Jahre später Rabina und R. Aschi dasselbe Werk der Einheit in der Gesetzespraxis bei der inzwischen noch größer gewordene Trennung und Zerstreuung der Gemeinden und einzelnen in der Redaktion der Gemara zur Vollendung brachten. Für solche Zeiten des Mangels an einer jede Differenz austragenden obersten nationalen Gesetzesautorität, in welchen örtliche Verschiedenheiten der Gesetzespraxis unvermeidlich, oder wie  הל' ממרים רמב"ם1,5 hinzufügt, auch während der Existenz derselben bis Einholung und Eingang ihrer Entscheidung, ist vor allem das לא תתגדדו,לא תעשו אגודות אגודות  gesagt und verlangt, daß innerhalb eines einheitlichen Gemeinwesens ב"ד בעיר אחת –  nach רמב"ם’s Auffassung  הל' ע"ז12,14 selbst zweier Gemeinwesen eines Ortes,  ב' בתי בעיר אחת (siehe jedoch כ"מ und ל"מ daselbst – jede Meinungsdifferenz hinsichtlich der Handhabung des Gesetzes nach dem für Gesetzeszweifel bestehenden Normativ zum Austrag gebracht und so einer größeren Zerfällung der Gesetzverwirklichung vorgebeugt werde.

    Erwägen wir, wie alle die vorangegangen Gesetze die Nachteile zum Gegenstand hatten, welche aus dem überwiegenden Einflusse einzelner Persönlichkeiten inmitten ihrer nächsten Kreise entstehen können; erwägen wir, daß, wie wir glauben, das גדידה ושריטה לנפש-Verbot, eben einer ungerechtfertigten Überschätzung einzelner Persönlichkeiten entgegentreten soll; erwägen wir endlich, daß die אגודות אגודות, vor deren Entstehung die anderen Auffassung des לא תתגודדו warnen soll, größtenteils durch Parteiergreifung für die eine und die andere zweier differierenden Persönlichkeiten ins Leben treten; so, glauben wir, dürfte sich der tiefe innige Zusammenhang begreifen lassen, in welchem die beiden gleichzeitig  aus לא תתגודדו resultierenden Verbote zu einander stehen.

    26-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-08-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת ראה

     

       Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes REEH

     

     

    Haftora und Kommentar sind dieselbe als in  Wochenabschnitt נח Jesajas Kap. 54 V.11-17 u. Kap.55, 1-5

     

    Kap. 55,  V1.  Wenn die Pflichterfüllung allein freimacht von den demoralisierenden Folgen  der Furcht und unnahbar macht plötzlichen Schrecken, so schließt sich hieran die Aufforderung an Alle, reich wie arm, sich nun zuzuwenden dem Quell, von dem allein die Erkenntnis der Pflicht zu schöpfen sei, nämlich dem Gottesworte. Es gewährt Ersatz für die äußeren Lebensgüter, wo sie fehlen, und es lehrt denjenigen, der sie besitzt, erst die rechte Verwendung, durch die er ihrer in Wahrheit froh wird. Es wird verglichen mit dem belebenden Wasser; dieser Bedingung alles organischen Lebens, Blühens und Gedeihens, mit der nährenden Milch und dem stärkenden und Freude spendenden Weine. Wer in dem ernsten Sinne echter Gottesfurcht das Leben in seiner Mannigfaltigkeit seiner Gestaltungen nur als eben so viele Aufgaben betrachtet, für deren Lösung er seine geistige und sittliche Kraft zu erproben hat: für den wird auch die herbste Prüfung, indem er sie treu und tapfer besteht, zu einem Quell der reinsten Freude und zu einer Kräftigung seines inneren Menschen. Ihm erweist sich so in Wahrheit das Gotteswort als nimmerversiegender Born der Lebenskraft, der Nahrung und der durch nichts zu trübenden Lebensfreude. Der tiefe Seelenfriede, die innige Lebensheiterkeit und der tapfere, hochgemute, allen Widerwärtigkeiten standhaltenden Frohsinn, deren Stätten die stillen abgeschiedenen bescheidenen, aller äußeren Güter und Genußesmittel, ja nur zu oft des Lichtes und der Luft entbehrenden jüdischen Heimstätten  gleichwohl waren, sind ohnehin das sprechendste Zeugnis dafür, daß dieser Satz von den Segenswirkungen des Gotteswortes keine rethorische Überschwänglichkeit, sondern daß er lebendige Wahrheit sei.

     

    V.2 Doch nicht ist etwa die Thora nur das Surrogat der Lebensgüter für den Armen. Sie ist ebenso unentbehrlich für den Reichen. An diese wendet sich unser Vers. Denn es kann ein Mensch der Güter reichste Fülle besitzen, aber er wird ihrer nicht froh; er selbst ist und bleibt ein segen- freund- und friedloser, armer Mann. אכלו טוב, genießet das Gute ותתענג בדשן נפשעם, das inmitten aller Fülle auch eure eigene Person sich wonnig fühle. Dazu kommt ihr aber nur, wenn ihr „auf mich horchet“, wenn ihr aus der Thora das Geheimnis erfahret, wie ihr eure Güter zu verwenden habt, damit ihr nicht ausgebet für das, „was nicht Brot ist und nicht zur Sättigung, zur Befriedigung gereicht“. Sonst bleibt das nach wahrer Lebensfreude lechzende Verlangen- das צמא des V.1  – auch  des Reichsten ewig ungestillt.

     

    V.3 Wenn ihr aber, Reiche wie Arme, meinem Rufe folget, so: ותחי נפשכם, wird euer Leben erst ein wirkliches neues Leben werden, ואכרתה וגו': und das stille Glück, das aus der Hüte des Armen strahlt, die reiche Segensfülle, die aus dem stattlichen Wohnsitze des Reichen flutet, das edle reine Menschentum, das aus der Persönlichkeit des von den Gottesgesetzen beherrschten und gestalteten jüdischen Menschen der Menschheit entgegenleuchtet, sie werden zum mächtigen, David-gleichen Herold an die Menschheit. Dann aber macht ihr auch des Davidbundes und der von mir ihm und seinem Wirken verheißenen und bewahrten Liebeswaltungen teilhaftig.

     

    V.4  Wie kein Zweiter ist David durch sein Psalmwort ein Zeuge für Gott an die Menschheit geworden, keines anderen Menschenwort war also in weitesten Kreisen der Menschheit aller Zeiten der Wegweiser zu Gott. Allein nicht Pflanzung und Verbreitung des Gottesbewußtseins ist Endziel und erschöpft nicht die Bedeutung der welthistorischen Bestimmung Davids. Nicht nur zum Zeugen, sondern auch zum נגיד ומצוה habe ich ihn dahingegeben. נגיד Fürst, von נגד, Grundbedeutung: gegenüber, vor Augen, gegenwärtig sein, daher im Hifil: vergegenwärtigen, bezeichnet den Fürsten in der idealsten Auffassung des Fürstenberufes, nicht bloß Wächter des Rechtes und der Pflichtübung, sondern in seiner Person selbst deren lebendigen Verkörperung und leuchtende Verwirklichung zu sein. In diesem Sinne ist es mit Vorbild übersetzt. Als solches war David durch die in seinem unendlich reichen, wechselvollen Leben bewährte Pflichttreue zugleich מְצַוֵה „Bringer der Pflicht den Nationen“. Denn viel wichtiger als der Glaube an Gott ist das Bewußtsein von der in freier Gott dienender Tat zu erfüllenden Menschenbestimmung.

     

    V.5 Wie David, so wird auch einst Jissroél und jener Einzelne in Jissroél durch das stille Beispiel der sittlichen Vollendung seines Lebens und des auf jeder Stätte solchen reinen Menschentums sichtlich ruhenden göttlichen Segens in ungekannte Fernen, auf Völker wirken, die bisher von ihm abgeschlossen, לא תדע, und: die dich bisher verkannt – darum steht auch wiederholt גוי, Singular, der in sich abgeschlossene Nationalkörper – werden zu Jissroél eilen, nicht um deiner äußeren Größe willen, sondern, um sich Dem huldigend unterzuordnen, der als קדוש ישראל, durch seine Gesetze dich sittlich adelt. כי פארך: denn nicht der Lorbeer des Krieges, nicht die Errungenschaften in Wissenschaft und Kunst, sondern die sittliche Hoheit ist es, die deine Herrlichkeit bildet.

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 14-19  Kommentar zu Jesajas Kap. 54 V.11…) 

    25-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-08-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    ראה

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    REEH

    (Auszüge)

    …

    Dornig erscheint oft der Weg, der in Wirklichkeit nach kurzer Strecke eben dahinführt, während der anfänglich eben erscheinende oft in Dornen endigt. – An dieses Bild denket,  wenn ihr vorschnell zu urteilen euch erkühnet über Gut oder Böse, Segen oder Unsegen, der euerem Leben beschieden ist. Euch aber reicht euer unsterblicher Führer das Gut, dessen Besitz oder Ablehnung euch heute bereits die Gewißheit gibt, ob euer Leben des Segens teilhaftig oder dem Fluch verfallen ist: ראה אנכי נתן לפניכם היום ברכה וקללה.

    Unsere Weisen haben noch eine andere Wahrheit aus diesem Satze herausgehört: רבנן אמרו אמר הקב"ה לא לרעתם נתתי להם ברכות וקללות אלא להודיען איזו דרך טובה שיבחרו אותו כדי שיטלו שכר, מנין ממה שקרינן בענין ראה אנכי נתן לפניכם וגו' „Es lehren die Rabbinen: Gott spricht, nicht zum Bösen, nicht zu ihrem Nachteil habe ich ihnen Segen und Fluch gegeben, sondern um ihnen den guten Weg zu weisen, den sie zu wählen haben, um einst Lohn zu empfangen. Woher schöpfen wir diesen Gedanken? Eben aus unserem Verse: „sieh, ich gebe heute vor euch hin Segen und Fluch–“. Wir glauben den Sinn dieses an sich recht dunklen Weisheitsworte zu verstehen.

    Mit Verheißungen irdischen Segens begleitet unser Gottesbuch immer wieder die Mahnung an unser Volk, Gottes Willen die Treue zu wahren, so wie die Warnung vor dem Unsegen immer wiederkehrt, der über sein Leben kommt, sobald es Gott die Treue bricht. Diese Tatsache verleiht, wie unsere großen jüdischen Denker mit Recht betonen, unserer Thora auch für den zweifelnden Sinn göttliches Gepräge. Lohnverheißungen oder Strafandrohungen, die sich auf ein jenseitiges Leben beziehen, von dem noch kein Mensch je Kunde gebracht hat, vermag sich auch der erste beste Schwindler zu leisten; aber jene erschütternden großen Kapitel der תוכחה, die sich in dem Leben des jüdischen Volkes bis auf den letzten Buchstaben verwirklicht haben, hat nur ה' אלקים אמת ומלך עולם, hat nur Gott der Wahrheit, König aller Zeiten, dessen Schöpferwille nicht nur Natur, sondern auch Geschichte meistert, in das Lebensbuch seines Volkes geschrieben!

    Diese Verheißungen, die unserem irdischen Leben die Segensfülle zusichern, stehen in innigen Zusammenhang mit der großen Aufgabe, die Gottes Thora auf Erden zu verwirklichen berufen ist, die ja gekommen ist, daß durch sie der jüdische Menschenkreis Gottes Schechina auf Erden wieder Stätte bereite, das heißt, durch die Erhebung alles irdischen zu Gott und die weihende Hingabe aller Lebensgüter an Gottes beherrschenden Willen dem Erdenleben wieder jenes Gepräge zu verleihen, das von Anfang an im Schöpfungsplane Gottes lag, dessen Verwirklichung allein einer irre gegangene Menschheit die ersehnte Erlösung bringen wird. Diese Zusicherungen irdischen Segens sind uns aber nicht als Lohn gegeben, weil wir Gottes Gesetz erfüllen. Je größer die irdische Fülle, desto umfassender die Möglichkeit, den Gottesforderungen der Thora im Leben Verwirklichung zu bringen: wie, nach einem bekannten Weisheitswort, das Zizithgebot den Besitz des Kleides, die מזוזה dem Besitz des Hauses, מילה das Kind, der שבת die werkschaffende Woche zur Voraussetzung hat, so ist Gott gewillt, unserem Leben die reiche Fülle irdischen Segens zu gewähren, damit wir in umfassenden Maße der Verwirklichung des Gotteswillens mit unserem Leben zu dienen imstande seien. Gehen somit die ברכות in unserem Leben der pflichttreuen Tat voraus, die sie bezwecken und ermöglichen wollen, so sind dagegen, Gott bewahre, קללות die Folge unseres Gott entfremdeten Lebens, die aber Gott uns nur verhängt, um uns zur Pflichttreue zurückzuführen. Das aber ist der Sinn unseres Gottes Wortes: את הברכה אשר תשמעו Gottes Segen empfangt ihr, damit ihr seinen Willen verwirklicht, והקללות אם לא תשמעו Gottes Fluch, wenn ihr nicht höret!

    Wohl ruft uns das Gotteswort zu (Deut. 7,11): ושמרת את המצוה ואת החקים ואת המשפטים אשר אנכי מצוך היום לעשותם daß alle Gottesgesetze von uns heute erfüllt werden sollen, was nach der Erklärung der Weisen (Abod. Sar. 4) sagen will: היום לעשותם ולא היום ליטול שכרן Heute, d.h. das diesseitige Leben fordert von uns Pflichterfüllung, ohne daß uns Lohn dafür wird, denn שכר מצוה בהאי עלמא ליכא Lohn für Pflichttreue gibt es in dieser Welt nicht (Kiduschin 39) – doch gerade um dieser Forderung היום לעשותם in vollem Umfang entsprechen zu können, empfangen wir irdischen Segen, während aller Unsegen uns für die Forderung des היום לעשותם zurückgewinnen möchte.

    Und so ergeht die Mahnung unseres Gotteswortes: ראה אנכי נתן לפניכם היום ברכה וקללה Sieh, heute reich ich euch ברכה und קללה – nicht erst im jenseitigen Leben, dort winkt euch שכר – und sinnig fügen die Weisen erläuternd hinzu:  לא לרעתם נתתי להם ברכות וקללות nicht zum Nachteil soll ihnen Segen oder Unsegen gereichen, der Unsegen, von dem unser Leben heimgesucht wird, soll unser Leben der Gottesnähe zurückgewinnen, und der irdischen Segen dem Gott dienenden Leben zugute kommen, nicht aber den im jenseitigen Leben unser harreden Lohn schmälern – Beide vielmehr, Segen und Unsegen, läßt Gott über unser Leben kommen, להודיען איזו דרך טובה שיבחרו אותה כדי שיטלו שכר um uns, ist es Segen, in unserem pflichttreuen Leben zurückzugewinnen, damit einst unserem Erdendasein der Lohn folgen könne, der seiner im jenseitigen Leben harrt.

    Wie reich oder kärglich aber auch Gottes Vorsehung unser Leben mit irdischen Segen zu bedenken für gut hält, den wahren Reichtum, den wir erringen können und den  keine Lebensbeschickung uns zu rauben vermag, den wirklich beglückenden um und dauernden Segen hat Gott in unsere Hand gegeben: an uns liegt es, ihn durch ein תורה und מצות geweihtes Leben uns zu sichern ראה אנכי נתן לפניכם היום ברכה וקללה.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung fünfter Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S.24-29

    24-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-08-2022
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    ZUM JAHRZEIT VON

    RABBINER JOEL TEITELBAUM (1887-1979)

    der REBBE VON SATMAR זי"ע

     

     

     

    אשמים אנחנו שלא מחינו בכל כוחינו

     

    אבל אשמים אנחנו שלא מחינו בכל כוחינו, והכלל ישראל חפשו להם גאולה שלא מאת השי"ת ולדחוק את הקץ אשר אחז"ל שהביע הקב"ה את הכנסת ישראל שלא יעלו בחומה וכו' (כתובות קי"א ע"א) א"ל הקב"ה לישראל אם אתם מקיימים את השבועה מוטב ואם לאו אני מתיר את בשרכם כצבאות או כאילות השדה – ובעוה"ר עברו על השבועות הללו ונבראו מזה מלאכים מקטריגים  ונתקיים בעוה"ר הרי אני מתיר את בשרכם בפועל ממש – והדבר ידוע לכל שכל הרציחות והצרות שעברו על הכלל ישראל בדורינו השפל הזה הכל הי' באשמת המסיתים והמדיחים הללו מכתות השטן והס"א.

    (חד"ת תשט"ז וארא, עמוד קמ"ח)

     

     

    פסק דין נורא!!

    מוטב להשתחוות לצלם מאה פעמים ביום מללמוד לשון זה

     

    ובעוה"ר בלשון הטמא הזה "עברית" נתפסין כל העולם ולומדין אותו בישיבות ובבתי חינוך כדי למצוא חן ושכל טוב בעיני הכופרים, ואני אומר להוי ידוע שהלשון הטמא הוא חומר הרבה יותר מע"ז, ומוטב להשתחוות לצלם מאה פעמים ביום מללמוד לשון זה, ואני אומר זאת עפ"ז הלכה, ואפי' אם כל העולם יאמרו להיפוך ג"כ לא אסוג אחור כי זהו שורש פורה ראש ולענה, ובעוה"ר כמו שנתפס כל העולם כולו בענין המדינה כן נתפסין גם בזה, ד' ירחם.

    (במסיבה  לטובת מוסדות יט"ל בא"י בהעלתך תשכ"א)

     

     

    ספר גחלי אש

    ילקוט מאמרים

    מספרי מרן הקדוש מסאטמאר זי"ע

     

    Herausgeber: Arthur Goldberger Monroe, 1984. Dieses voluminöses Zitatenband, von den Talmidim als "Telefonbuch" bezeichnet –  ist –bezeichnender Weise – schon Jahren lang im Buchhandel NICHT mehr erhältlich.

    23-08-2022 om 13:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-08-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

    פרשת עקב

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt  Ekew

     

    Kap. 8, V.10 Issest du dann und hast dich gesättigt, so segne Gott, deinen Gott, für das gute Land, das er dir gegeben.

     

    Kap. 8, V. 10

    „...Allein, wenn Gott dem Lebensgeschicke und der Lebensbestimmung eines jeden Menschen nahe ist, so steht das Lebensgeschick und die Lebensbestimmung des jüdischen Menschen noch in besonderer Beziehung zu ihm und seiner Waltung, eine Beziehung, die Er durch Verheißung und Erteilung des jüdischen Landes an die jüdische Menschenfamilie für ewige Zeiten dokumentiert hat. Dieses jüdische Land in seiner Blüte und in seinem zeitlichen Churban ist das Unterpfand der besonderen geschichtlichen Stellung Jissroéls auf Erden; ihm ist die zweite Beracha, ברכת הארץ, geweiht. Allein sie soll in ihrer Bedingung und in ihrem Zwecke zur Beherzigung kommen. Die ganze von dem „Lande der Verheißung“ getragene jüdische geschichtlichen Stellung beruht auf dem die ganze Leiblichkeit in den Dienst Gottes stellenden  ברית אברהם(1 B.M. 17, 7 und 8) und hat zum Zwecke die pflichtgetreue Erfüllung derתורה ,ויתן להם ארצות גוים וגו' .  בעבור ישמרו חוקיו ותורותיו ינצרו (Ps. 105, 44 und 45. – Des gottverheissenen Landes ist daher nur im Zusammenhange mit Briss und  תורהzu gedenken und nur dem Forttragen dieses  ברית בבשרנוund der treuen Hingebung an die Aufgaben der  תורהverdanken wir die ‚täglich und stündlich durch alle Zeiten’ uns erhaltende Fürsorge der göttlichen Waltung.

    Diese der Verwirklichung des göttlichen Gesetzes ausschließlich angehörende jüdisch nationale Bestimmung hat aber ihren bleibenden Ausdruck im Gesetzheiligtum zu Zion und ihren bleibenden Träger in der Dynastie Davids erhalten...           

    Die in der dritten Beracho nur im Zusammenhange mit dem Anliegen und die Forterhaltung und Gewährung materieller und geistiger Gesamtwohlfahrt zum Ausdruck kommende Bitte um die Forterhaltung und Gewährung der Einzelexistenz und Unabhängigkeit hatte daher während des Bestandes des Davidischen Reiches und Tempels diese Anliegen um die Gesamtwohlfahrt in einer Bitte um die Erhaltung dieser Träger der nationalen Zukunft zu bringen;  seit dem Churban und Galuth aber gestaltet sich diese Bitte zur Bitte um den Wiederaufbau Jerusalems, בונה ירושלים .

    Damit sind die  דאוריתאin  ברכת המזוןzu beherzigende Momente erschöpft.

    Als der von Barkochba geleitete Aufstand unter Hadrian sich als eine unheilvolle Verirrung erwiesen und es galt, für alle Zeiten dem jüdischen Bewußtsein die Warnung stets gegenwärtig zu halten, mit eigener Macht nie wieder den Versuch zur nationalen Wiederherstellung zu machen, diese nationale Zukunft vielmehr ausschließlich und allein der Gotteswaltung anheim zu stellen, schrieben – als der niedergetretene Nation wider aufzuatmen begann und schon die bloße Gestatung, die hunderdtausende um Bethar Gefallener endlich zu begraben, als den Anfang einer besseren Zeit begrüßte – die in Jabne tagenden Weisen eine vierte Berocho:  הטוב והמטיבin das tägliche Tischgebet ihres Volkes, in welcher das Andenken an die beispiellose Niederlage zu Bethar in dem Dank verewigt wird, der schon die Erhaltung der Leichen und deren Bestattung als überschwängliche Gnade begrüßen durfte,  הטוב שלא הסריחו והמטיב שנתנו לקבורה(Berochauss 48b), und für alle Zukunft hin den Blick von jeglicher Menschenhülfe ab und ganz allein auf Gott, ausschließlich auf Gott hinrichtet, הוא הטיב וכו' הוא יטיב לנו הוא יגמלנו וכו' הוא ימלך וכו' הוא ישבור וכו' .  ......“ (Kommentar Seiten 112 und 113)

     

    (Dasselbe im Kommentar des Gebetbuches:  S.709)


    4.
    הטוב והמטיב. Mit diesen drei Berachoth sind die min haTauroh in  ברכת המזוןzu beherzigenden Momente erschöpft. Als der von Barkochba geleitete Aufstand unter Hadrian sich als eine unheilvolle Verirrung erwiesen hatte, galt es dem jüdischen Bewußtsein für alle Zeiten die Warnung stehst gegenwärtig zu halten, nie wieder durch eigene Macht die Wiederherstellung  der nationalen Selbständigkeit zu versuchen, vielmehr  diese nationale Zukunft ganz allein der göttlichen Waltung anheimzustellen. Als daher die niedergetretene Nation wieder aufzuatmen begann und schon die bloße Gestattung, die Hunderttausende der um Bethar Gefallenen endlich zu begraben, als den Anfang einer bessern Zeit begrüsste, fügten die in Jabne tagenden Weisen der  Bitte um den Wiederaufbau Jerusalems noch eine vierte Beracha bei, in welcher das Bekenntnis niedergelegt ist, daß Gott, und nur Gott allein in aller Vergangenheit und Gegenwart alles Gute, dessen wir uns freuten und freuen, gespendet hat und spendet und er allein es ist, von dem wir, was wir Gutes erhoffen, in aller Zukunft zu erwarten haben, הוא הטיב, הוא מטיב, הוא יטיב לנו וגו'.  הוא יגמלנו וגו'.

     

     

    Kap 9 v. 20: Auch über Aharon war Gott sehr erzürnt, ihn zu vernichten, und ich betete auch für Aharon in jener Zeit.

     

    „...Wäre doch selbst Aharon, ohne Moses Fürbitte, in Folge seines nicht entsprechenden Verhaltens dem sündhaften Ansinnen des Volkes, gegenüber, dem Untergange verfallen. Was aber der Priester im Volke ist, das ist Jissroél in der Völker Mitte. Beide schützt nicht nur ihre gottgewiesene Stellung nicht vor den Folgen ihrer Verirrungen; ihre Stellung macht diese nur um so verantwortungsschwerer.“

     

    (Kommentar Seite 125)

     

    18-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-08-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת עקב

     

       Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes EKEW

     

     Jesajas Kap.49, Vers 14 und folgende

     

    Kap.49, V.14 f. In die Mitte einer Gottesrede führt uns das Anfangswort der Haftora. In dem Vorhergehenden war nämlich die weltgeschichtliche Bedeutung der Mission Jissroéls in ihrer ganzen Größe ausgeführt worden,  wie es gesandt sei den Völkern Licht und Freiheit zu bringen, die Verbrüderung der Völker anzubahnen und das Gottesheil auf Erden zu begründen. Sodann war die Rückkehr der so lange von ihrer Mutter Zijaun entfernten Kinder verkündet worden.  Daran schließt sich nun unser Vers an „Und angesichts dieser Größe und dieser Verheißung könnte Zijaun zagen und glauben, Gott habe sein vergessen?

    V.15 führt sodann diesen Gedanken in dem innigsten Liebeshauche weiter aus, der je in Worte gefaßt wurde.

    …

    V.17 מהרו בניך וגו'. בן und בת von בנה bezeichnet die Kinder als diejenigen, die das Werk ihrer Eltern weiter „bauen“, das Wirken der Eltern fortsetzen. Der Gegensatz dazu ist הרס, niederreißen. Deine Vereinsamung, die Fortführung deiner Kinder erschien dir als Unglück. Das wäre es auch, wenn sie wirklich בניך, nach Sinnesart und Leben die deinigen gewesen wären. In Wahrheit jedoch waren sie dir längst abgestorben, sie verachteten, was du sie über alles hoch halten, sie haßten, was du sie lieben lehrest, rissen nieder, was du erbauen wolltest und vergötterten dafür, was du sie verachten lehrtest: nicht deine Kinder, sondern deine grimmige Feinde waren es, denen du durch das Golus befreit wurdest. Ihre Entfernung war deine Rettung. יֵצֵאוּ, nicht יָצָאוּ Präter., was die geschehene Tatsache verzeichnen würde, sondern Futurum, um dieses Geschehnis als von Gott ausgehende Bestimmung zu bezeichnen.

     

    V.18 f. Die folgenden Verse schildern nun in vollendeten Gegensatz dazu die  Zeit der Rückkehr der Kinder zu der so lange verlassenen einsamen Mutter. Aber in der harten Schule des Exiles sind es in Wahrheit ihre Kinder geworden, sie sind jetzt der Mutter höchster Schmuck und schmiegen sich wie Kinder an ihre Mutter. Diese aber, die hehre Zijaun, blüht jugendlich auf gleich einer Braut (V/18). – Denn nur das dich Gefährdende ist überhaupt  zerstört worden, und das Land mußte nur so lange verödet sein, bis deine Kinder reif geworden, seine reiche Spenden ohne Einbuße ihres besseren Selbst zu genießen. Bis dahin war es ein Boden nicht deiner Blüte und deines Gedeihens, sondern: הרסתך, deines Untergangs, wörtlich: des Niederreißens alles dessen, was du erbauen möchtest. Das Reich der Liebe und der Gerechtigkeit, das unter der Herrschaft, des Gotteswortes auf  Zijauns Boden errichtet werden sollte, wurde durch die Verderbnis der auf dem üppigen Boden entarteten Bewohner vereitelt. Also: nur das Feindliche wurde entfernt, nur das dich Gefährdende beseitigt: wenn du jetzt von deinen heimkehrenden Kindern so erfüllt sein wirst, daß  gar kein Platz mehr frei ist, so wird doch unter dieser großen Zahl sich kein einziger befinden, der nicht in Wahrheit zu בניך gehörte, nicht in Wahrheit der deinige wäre? – Charakteristisch   werden hier die entarteten Söhne Zijauns מבלעיך genannt. בלע verschlingen, in Piel: verschwinden machen. Es sind das diejenigen, die die Eigenart, die Einzigkeit des in Zijaun thronenden Gotteswort verkennen, es in eine Linie mit Menschen irgendwelcher Kulturstufe stammenden Religionen stellen, es damit aber in seinem Wesen töten. Moses steht ihnen auf einer Linie mit Zoroaster und Confucius und den anderen „Religionsstiftern“ – das ist buchstäblich: מבלעיך, die Zijaun und das auf ihm thronende Gotteswort den Blicken und der Erkenntnis der Menschen verschwinden lassen.

     

    V.23 Es wird  zeigen, daß, was alle Mahnungen und Belehrungen der Propheten nicht vermochten, die Macht der Geschicke vollbracht hat. Die Könige der Jissroél unterdrückenden Völker werden – Zijauns Erzieher, und „ihre Fürstinnen“ werden – Zijauns Ammen gewesen sein. Diese „ihre“ Fürstinnen kann sich nur auf die eben genannten Könige vollziehen, eine feine Ironie: die mächtigen Könige werden von den noch mächtigerern fürstlichen Damen beherrscht. מלכים und שרותיהם, Königswillkür und Weiberherrschaft, sind das Bild des Völkergetriebes, unter dem Jissroél Jahrtausende gelebt und geduldet hat. Die „Könige und ihre Fürstinnen“ jedoch werden Jissroéls Söhne für Zijaun erzogen haben. Dann aber fällt auch ihnen die Binde von den Augen, sie erkennen die Hoheit Gottes und die Herrlichkeit seines Wortes an, dessen Wahrheiten sie in tiefer Erregung voll Ehrfurcht huldigend in sich aufnehmen. – Das ילחכו ist das Bild der Sehnsucht. Nicht vor Jissroél, vor Zijaun sinken sie huldigend nieder.

     

    VV. 24 und 25. Daß aber diese vollständige Umwälzung, die sich in den Gesinnungen der Menschen vollzogen hat, sodaß die so lange „Vereinsamte und Gemiedene“ sich plötzlich zum Strebeziel der Völker geworden und ihre bisher verachteten und verkannten Kinder urplötzlich als Träger der Heilssaaten geehrt und emporgehoben erblickt – daß dieser ganzer Umschwung nur von Gott gewirkt ist, das sollte auch dem blödesten Auge klar sein. Denn: היקח וגו' entspricht es wohl dem gewöhnlichen, natürlichen Gange der geschichtlichen Ereignisse, daß der Wehrlose der Gewalt des Mächtigen entrissen wird? Wenn es die Signatur deiner Geschichte bildet, daß das schwächlichste Volk seit Jahrtausenden alle seine mächtigen Unterdrücker überdauert und aus allen ihren wütenden Verfolgungen gerettet wird, so ist es dies, weil Gott Jissroéls Streitsache führte.

     

    V.26 והאכלתי את מוניך וגו' Sie werden es erfahren, daß, indem sie Jissroél zu verzehren glaubten, sie ihr eigenes Fleisch verzehrt, und daß sie in ihrem eigenen Blute sich berauscht haben in der Meinung es sei Jissroéls Blut –: Gott wird sie durch Erfahrung erkennen lassen, daß durch die an dem schwachen wehrlosen Jissroél verübte Rechtskränkung und Vergewaltigung der Mächtige sich selbst jedes Rechtsschutzes beraubt und daß in dem mit dem Raube der Ausgebeuteten gefeierten Orgien sein eigenes Blut und Adern entströmt. Aus deiner leiblichen Erhaltung und deiner geistig-sittlichen Vollendung aber wird es der ganzen Welt entgegenleuchten, daß Gott dein Retter, dein Annehmer, die „Schwungkraft Jakobs“ ist. אביר von אבר, Schwinge; der das Jaakauw-Jissroél nicht nur gerettet, sondern auch emporgehalten hat, daß es nicht in dem Sumpf der Entartung und Gemeinheit versunken ist, von dem es so oft umgeben war, und daß auch die Mißhandlungen und Beraubungen, die es zu erdulden hatte, seinem Sinne nicht die Selbstachtung und seinem Charakter nicht die Geradheit raubten.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 327-338  Kommentar zu Jesajas Kap. 49 V.14…) 

    17-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-08-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    עקב

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    EKEW

    (Auszüge)

    …

    Die zurückliegenden Wochen der Trauer haben uns wieder den ganzen Jammer unseres Golus vor die Seele gestellt; und überall, wo noch das jüdische Gewissen nicht erstorben, jüdische Herzen im Anblick der Trümmer Zijauns und Jeruscholaims, im Anblick des gottentfremdetes heiligen Landes mit unendlichem Weh sich füllen und als eigenes Leid, als eigenen Schmerz fühlen das unendliche Leid und die unendliche Schmerzen, von denen die in alle Welt zersprengten Glieder unseres armes Volkes seit Jahrtausenden heimgesucht werden, sind die Propheten Jesaja und Jirmeja mit ihren aufwühlenden und erschütternden Mahnworte an die Söhne und Töchter ihres Volkes herangetreten, und aus allen ihren Worten vernahmen wir die eine große Frage: was habt ihr getan, was seid ihr gewillt zu tun, um das Golus zu beenden?

    Und nun folgen aber auf diese drei Wochen der Trauer die sieben Wochen des Trostes, in denen ein Jesaja nicht müde wird, uns die Wege zu weisen, auf den Gottes ewige Liebe unser wartet, um den Jammer unseres Volkes eine Ende zu bereiten und jene heilvolle Zukunft anzubahnen, die in den Blättern unsrer Thora und durch Gottes Zusicherung verbrieft ist. Sollen aber diese tröstlichen Verheißungen auch uns gelten, dann laßt uns, soweit es an uns liegt, wahr machen die Bedingungen, die das Gottesbuch unsrer Thora in das eine Wort zusammenfaßt: עקב תשמעון!

    Zur treuesten Erfüllung aller uns von Gott gewordenen Lebenspflichten mahnt das Gotteswort und verheißt als Folge: (עקב= die Ferse, was hinterher folgt), nicht als Lohn, wohl aber als natürliche Folge die mit unsrem Gehorsam Hand in Hand gehende heilvolle Gestaltung unsres irdischen Lebens. Dieses עקב תשמעון sagt aber unsren Weisen mehr, ruft uns, wenn wir ihre Worte recht verstehen, zur gewissenhaften, restlosen Verwirklichung aller göttlichen Lebensforderungen auf.

    Aus עקב תשמעון spricht die Mischlemahnung (5,6):  ארח חיים פן תפלס נעו מעגלתיה לא תדע„Wäge nicht den Weg des Lebens, schwankend sind seine Kreise, du weißt es nicht“ – Sprich nicht von bedeutsamen oder minder bedeutsamen Pflichten, Pflichten deren Erfüllung du für wichtig erachtest, im Gegensatz zu solchen, deren Außerachtlassung du verantworten zu können glaubst – gar schwankend ist der Lebensweg der Thora, die leichtfertige Übertretung auch nur einer ihrer Forderungen bedroht den bestand des ganzen Lebensbaus, zu dem dein Leben sich in Weihe formen soll. מה אגוז זה אתה נוטל אחד מחברו וכולן מתגלגלין זה אחר זה sprechen die Weisen, eine Nußhügel gleicht der geschlossene Bau der Thora, du brauchst nur eine Nuß zu entfernen, und eine rollt der andren nach und reißt den ganzen Bau in Trümmer!

    Wäre es denn auch anders denkbar! Wer den Schabbos durch Verletzung des Tragverbots entweiht – und wäre es nur das Taschentuch, das er nicht missen mag – muß nicht früher oder später, wenn nicht in seinem Leben, so im Leben seiner Kinder schließlich der ganze Schabbos daran glauben und mit dem Schabbos alles dahinschwinden, was dem Juden zum Juden macht? – Wer das Rasierverbot oder das Verbot der Schaatnes nicht gewissenhaft beachtet – stehn die nicht auf derselben göttlichen Urkunde, die unserem ganzen Leben das Gepräge göttlichen Willens verleihen will, und wenn da der Gotteswille ihm nichts zu sagen hat, weshalb soll er auf anderem Gebiete von ihm Beachtung erwarten können? – Der jüdische Sohn, die jüdische Tochter, die im Gegensatz zur Mahnung der Thora in den gemeinsamen Tanz der Geschlechter nur ein „unschuldiges“ Vergnügen erblicken, warum sollen sie auf anderen Gebieten der Mahnung der Thora mehr Beachtung schenken? – Die jüdische Frau, die den von Gott gereichten Schmuck der Haarverhüllung verschmäht, weshalb sollen sie diese von dem gleichen Gotteswort geforderten Gesetze der ehelichen Reinheit und Heiligung des genießenden Lebens mit größerer Gewissenhaftigkeit beachten – und wenn sie selbst vor diesen letzten Konsequenzen zurückschrickt – wird ihre Tochter die gleiche Scheu kennen, wird sie nicht vielmehr den Heiligtumsbau ihres Lebens völlig in Trümmer legen, zu dessen Zerstörung die Mutter den Anfang gemacht hat?! –

    …

    Bebet ihr vor völligem Verfall zurück, dann עקב תשמעון gilt es den Anfängen jeder Entfremdung entgegenzutreten, jenem leichtfertigen Spiel mit del Heiligsten, das nicht begreift, nicht begreifen will, daß der vollendeten Abfall von Gott und seinem Gesetz noch stets die Folge der Außerachtlassung jener großen Mahnung war, die das scharfe Auge unserer Weisen in dem Worte עקב תשמעון erblickten. Die Wahrheit derוהיה עקב תשמעון  laßt uns beherzigen, wenn wir die Gëula unseres Volkes die Wege bahnen, dem Golusjammer ein Ende bereiten wollen. Nicht eher winkt uns das Heil, und alle Versuche, auf anderem Wege unserem nationalen Elend ein Ende zu bereiten, müssen an der Tatsache des Lebensgestaltung fordernden Gotteswillen kläglich scheitern.

    …

    הכל מוכן לעשות תשובה Gott wartet, aß wir den Weg zu ihm zurückfinden. … …Wehe uns, wehe dem Menschenkreise, den „Gott aus Mizrajim emporgeführt“ und der seitdem berufen ist, in allen historischen Ereignissen die geheimnisvoll schaffende Waltung Gottes zu erblicken und auch in allem Weh und Leid die gerecht erziehende Gottesfügung zu verehren, wehe uns, wenn selbst in solcher Zeit; wie wir sie erleben, der Prophet (Amos 3) ankämpfen muß wider den verhängnisvollen traurigen Wahn, der Zufall nur sieht, wo jedes sehende Auge das Schreiten Gottes durch die Geschichte bebend erschaut! אם יתקע שופר בעיר ועם לא יחרדו, אם תהיה רעה בעיר וה' לא עשה „Es erschallt der Schaufar in der Stadt, und as Volk hätte nicht zu erbeben? Unglück kommt über die Stadt, und da hätte nicht Gott es bereitet?“ – 

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung fünfter Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 16-23

    16-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-08-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    Programmrede auf der Gründungskonferenz der Aguda in Kattowitz

     

    Es freut uns die „Erinnerungen an Kattowitz” von J. Kreppel, erschienen in der  Wiener Wochenzeitung „Jüdische Presse“ (1923, Folgen 26, 27, 28) in Beilage zu bringen. Hieraus heben wir hervor:

     

     „…Hierauf ergriff  Rabbiner Dr. S. BREUER (Frankfurt) das Wort zur Programmrede.

    Bereits vor 15 Jahre – erklärte der Redner – habe er gelegentlich einer jüdischen Konferenz in Frankfurt die Schaffung einer solchen Organisation wie die geplante „Aguda“ angeregt.

    Als die „Allianz“ vor 50 Jahre gegründet  wurde, habe sein Schwiegervater Samson R. Hirsch s.Z.l. dieselbe als ein Gefahr für das Judentum bezeichnet. Dies hat sich auch bestätigt.

    Nachher ist der Zionismus auf den Plan getreten. Die massgebendste Rabbiner haben ihn als dem religiösen Judentum schädlich bekämpft. Selbst die „Misrachi“, die formell zum Zionismus schwören, sahen die Gefahr desselben für das unverfälschte Judentum ein, denn sie fanden sich veranlasst, eine eigene Organisation zu schaffen, um den schädlichen Rückwirkungen des modernen Zionismus entgegenzuwirken. Seither sind noch andere jüdische Organisationen entstanden. Doch kein einzige aus den Kreisen der Orthodoxie. Die orthodoxen Juden sind zu alle mögliche Aktionen materiell herangezogen worden, doch hatten sie dabei nichts mitzureden. Selbst dann nicht, wenn diese Aktionen gegen den Geist unserer Thora geführt wurden. Nun taucht die Frage die Frage auf: Sollen wir weiterhin untätig bleiben? Sollen wir weiterhin diejenigen als „Führer“ und „Retter‘ des Judentums gelten lassen, die sehr oft zum Schaden desselben handeln? Ich verkenne nicht die Schwierigkeiten – erklärt Rabbiner Breuer weiter – die uns entgegenstellen werden. Aber „kol Kenessio schehi Leschemschomaim, saufo lehiskajem“ Jede Gründung, die gottgefällige Ziele verfolgt, hat einen Bestand. Kaum werden wir den ersten Stein legen, wird das Haus gar bald stehen. Wir wollen kein zionistisches Surrogat ins Leben rufen. Wir wollen auch keine zionistische Orthodoxie sein. Wir wollen eine wirklich jüdische Orthodoxie sein…“

    Bijlagen:
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    JPW 1923 26 Erinnerungen an Kattowitz 3.JPG (63.3 KB)   
    JPW 1923 26 Erinnerungen an Kattowitz.JPG (109.2 KB)   
    JPW 1923 27 Erinnerungen an Kattowitz 1.JPG (36.5 KB)   
    JPW 1923 27 Erinnerungen an Kattowitz 2.JPG (76 KB)   
    JPW 1923 27 Erinnerungen an Kattowitz 3.JPG (79.9 KB)   
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    JPW 1923 28 Erinnerungen an Kattowitz IIb.JPG (92.2 KB)   

    14-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-08-2022
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    חמשה עשר באב:


    Freudentag.

     

    Der 15. Aw war zur Zeit des Tempels besonderer Fröhlichkeit geweiht, an diesem Tage überließ man sich er herzlichsten Freude, weil an denselben Tag das Holzfällen zum Dienste des Altars alljährlich beendet wurde, vom 15.Aw an läßt nämlich die Kraft der sommerlichen Sonne schon nach und vermag nicht mehr das gefällte Holz genügend zu trocknen. Dieser Tag ist zur Erinnerung daran auch heute noch unter den Namen חמשה עשר באב in Jissroél ausgezeichnet.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 374  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    12-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    פרשת ואתחנן

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt  Woésschanan

     

     Kap 4 V 5 Siehe, ich habe euch Gesetze und Rechtsordnungen gelehrt; wie mich Gott, mein Gott, verpflichtet, damit ihr danach handelt in Mitten des Landes, wohin ihr es in Besitz zu nehmen kommet.

     

    V. 5 ראה, eine fernere Tatsache, die ihr als selbsterfahrene festhalten sollt, ist die: למדתי וגו' לעשות כן וגו' אשר אתם באים וגו'. Ihr seht, ich habe euch nach mir gewordenem göttlichen Befehle Gesetze und Rechtsordnungen gelehrt, damit ihr sie in dem Lande zur Erfüllung bringet, in welches ihr nun einzieht. Damit ist für eure Bestimmung und für die Bedeutung diese Gesetze die euch und sie von allem andern charakteristisch unterscheidende Tatsache festgestellt: ihr seid das einzige Volk auf Erden, das Gesetze hatte, bevor es ein Land besaß, und diese Gesetze sind die einzigen, deren Erfüllung nicht als Mittel zu einem Volksdasein und einer nationalen Boden zu schöpfenden nationalen Selbständigkeit und Wohlfahrt, sondern als Zweck derselben dastehen. Jedes andere Volk wird ein Volk durch sein Land und schafft sich dann Gesetze für sein Land. Ihr aber seid ein Volk durch das Gesetz und erhaltet ein Land für das Gesetz. Alle andere Gesetze sind aus der vom Lande erzeugten Eigentümlichkeit des Volkes und seiner wechselnden  Entwicklungsbedürfnisse hervorgegangen, euer Gesetzgeber – der Mensch, aus dessen Hände ihr euer Gesetz empfangen,– hat euer Land nie gesehen, seinen Boden nie betreten, er war nur der Überbringer des Gesetzes, und sein Grab in der Wüste ist das Gottessiegel an dem Gesetze, das er überbracht, sowie die Wardeiung seiner Ewigkeit und Unwandelbarkeit. Das Gesetz ist das absolute, ihr und das Land seid das Bedingte.  Nicht nach eurem und eures Landes wechselndem Geschicke hat das Gesetz sich zu wandeln, sondern nach eurer wandelnden Gesetztreue wandelt euer und eures Landes wechselnden Gesetztreue wandelt euer und eures Landes Geschick. Mit dem Gesetze im Arme steht ihr als Volk  an der Grenze des Landes, mit dem Gesetze im Arme werdet ihr – einst des Landes zeitweilig verlustig- immer und immer wieder als Volk dastehen, das keine andere Bestimmung hat, als der Erfüllung dieses Gesetzes der ihm wieder den Eintritt in das Land eröffnet, das ihm für die Erfüllung dieses Gesetzes gegeben. Ihr seid das Gesetzesvolk, Palästina ist das Gesetzesland, nicht aber seid ihr das palästinensische Volk und Palästina ist nicht das jüdische Land. –  

     

    V. 6 So hütet denn und erfüllet; denn das ist eure Weisheit und eure Einsicht vor den Augen der Nationen, welche alle diese Gesetze hören werden und werden sagen: Es ist doch eine weise und einsichtsvolle Nation dieses grosse Volk!

     

    „…Welche Wissenschaften und Künste das charakteristische Erbteil der anderen Kulturvölker sei mögen, eure, die jüdische Wissenschaft und Kunst, ist die Wissenschaft und Kunst des Aufbaus eines ganzen Menschen- und Volkslebens auf dem Fundamente des Gottesbewußtseins und der Menschenpflicht, ist die Wissenschaft und Kunst der Erkenntnis und der Verwirklichung des Gottesgesetzes, die Wissenschaft und Kunst der Wahrheit und der Harmonie des Lebens.

     לעיני העמים, diese eure Wissenschaft und Kunst des Lebens wird euer Charakteristikum bilden in der Anschauung der Völker.… Andere Völker suchen unablässig das den jedesmaligen, in unaufhörlichem Wechsel begriffenen Zuständen entsprechende Maß der Staatenweisheit. Und weil ihre legislatorischen Schöpfungen nur dem das zeitlich Beschränkte und die Oberfläche der Dinge erfassenden Menschengedanken entspringen, darum sind ihre Normen in ewigem Fluß, und das heute als Heil und Segen bedingende Wahrheit und Recht Verkündete wird vom Morgen als verderbliche Torheit begraben. Nur das jüdische Volk hat ein ewiges Pflichtmaß für alles Sein und Wollen des inneren und äußeren Menschen- und Volkslebens, dem es mit kühner Zuversicht seine Menschen- und Volksexistenz aller Zeiten unterwirft, wissend, daß es eben mit dieser seiner Unterordnung unter Gottes Gesetz sich zum Herrn und Meister seiner Geschicke macht. Wie sein Gesetz, so ist auch seine Geschichte ein von vornherein Gegebenes. Diese, eine ganze Nation in allen ihren Geschlechtern umfassende Hingebung an die Erkenntnis und Erfüllung eines Gesetzes, macht das jüdische Volk zu eine imponierenden geistigen Größe in den Augen der Völker. Sie erhalten Kunde von allen diesen, das jüdische Menschen- und Volksleben gestaltenden Normen und bekennen, dieses große Volk sei doch ein von Weisheit und Einsicht erfüllter nationaler Verein! …“

     

    V. 25 Wenn Du Kinder und Kindeskinder zeugen wirst, und ihr werdet alt geworden sein im Lande, und werdet Verderbnis üben und ein Bild machen, die Darstellung von irgend etwas, und werdet tun, was in den Augen Gottes, deines Gottes, schlecht ist, Ihn zu erzürnen:

     

    „ כי תוליד . Nicht sogleich nach dem Eintritt in das Land fürchtet Moses die Gefahr der Verirrung, aber er sieht sie kommen, je länger sie im Lande seine werden sieht sie kommen, wenn erst das zweite und dritte Geschlecht im Lande geboren sein wird, ונושנתם בארץ : und sie „alt“ geworden sein werden im Lande. ישן ist nicht wie זקן der Gegensatz von „jung“ sondern der Gegensatz von „neu“, „frisch“, wie ja schon in den Begriffen „Dunkel’ und „Schlaf“ liegt, die ja auch mit ישן bezeichnet werden. (siehe 1 B.M. S. 58 und 319) Wenn die  Nation erst zwei, drei Generationen hinter sich im Lande hat, werden sich ihre Bürger als aus dem Lande entsprungen, mit dem Lande verwachsen begreifen; es wird die Zeit, in der sie noch heimatlos und bodenlos gewesen, ihrem Bewußtsein entrückt werden und sie gänzlich ihres Ursprungs und dessen vergessen, dem sie das Land und jede Daseinsdauer im Lande verdanken.  Nicht umsonst hat mit seinem:  למען תזכר את יום צאתך מארץ מצרים כל ימי חייךdie ägyptische Erlösungstatsache in unser tägliches Bewußtsein zu immer frischem Gedenken verwebt, nicht umsonst seine Feste und seine große Schemita- und Jobelinstitutionen zu ewig wiederkehrenden national gemeinsamen Erkenntnis und Bekenntnistaten dieses Ursprungs und der Gotthörigkeit des Landes gestiftet, nicht umsonst das כבש בן שנה , das „Junge der Herde“ zum ewigen Symbolausdruck seines Volkes in dessen Beziehungen zu ihm bestimmt. Wir haben in unseren individuellen und nationalen Beziehungen zu Gott kein größeren Feind, als dieses die Begeisterungsfrische unseres Gotthörigkeitsbewusstseins in „Blasiertheit“ verkehrende „Altgewordensein im Lande der Verheißung“ wenn das, was als „Verheißung“ das sehnsüchtige Ziel unserer Wünsche und Hoffnungen gewesen, „unser“ geworden und wir „im Besitze verjähren“. –

     

    …Es ist dann nicht mehr Gott, der euch in Seinem Lande und durch Sein Land segnet, je nachdem ihr eurer Thun und Lassen Seinem euch geoffenbarten Willen gemäß regelt, sondern es ist dieses Land selbst mit allem in ihm sichtbar wirkenden sinnlichen Potenzen, in denen ihr Gewähren und Versagen eures Gedeihens erblickt,   ועשיתם פסל תמונת כל: und die ihr euch in sinnlicher Darstellung vergegenwärtigt und endlich dahin gelangt, das ועשיתם הרע בעיני ה' אלהיך להכעיסו , daß ihr in Gott, mit seinem die stete entsagungsfreudige Unterordnung eurer Sinnlichkeit fordernden Gesetze nicht den Spender, sondern den Hinderer eurer Lebensfreuden erblicket, zu dem in prinzipiellen Gegensatz zu treten, euch die Heilesrettung eurer Lebensrichtung dünkt. –

     

    V.26 So bestelle ich heute Himmel und Erde wider euch zu Zeugen, daß verloren, rasch verloren ihr gehen werdet von dem Lande weg, wohin ihr den Jarden überschreitet, es in Besitz zu nehmen; ihr werdet nicht längere Zeit darin bleiben, ihr würdet sonst gänzlich vernichtet werden.

     

    V. 26,…Ihre rasche Entfernung ist  ihre geistige und sittliche Rettung.  Sie müssen Land und staatliche Selbständigkeit verlieren, um nicht in denselben Grad der Entartung zu verfallen, welcher über die kanaanitische Bevölkerung vor ihnen den Stab der Vernichtung gebrochen.  Damit ist denn gesagt, was die Weisen so bedeutungsgroß an den Zahlenwert des verhängnisvollen Wortes „ונושנתם„ geknüpft. Der Zahlenwert von  ונושנתםist 852. Wir blieben jedoch nur 850 Jahre im Lande, 440 bis zum Tempelbau (der 480 Jahre nach dem Auszuge aus Egypten, somit 440 Jahre nach dem Einzug in das Land stattfand – Kön. 1,6,1) und 410 Jahre des Tempelbestandes. Das Verhängnis der Vertreibung trat daher zwei Jahre vor der mit  ונושנתםangedeuteten Frist ein צדקה עשה הקב"ה עם ישראל שהקדים שתי שנים לונושנתם (Gittin 88a) und diese rasche Vertreibung war eine wohltätige Rettung der Nation. Staat und Tempel gingen zu Grunde, aber das Volk ging, mit einem ihm noch gebliebenen Rest seines geistigen Erbes im Herzen, der Lösung seiner großen Aufgabe in der Zerstreuung entgegen. “  

     

     

    V. 27 Es wird Gott euch unter die Nationen hin zerstreuen, und ihr werdet in geringer Anzahl bleiben unter den Völkern, wohin Gott euch führen wird.

     

    והפיץ וגו' Ihr werdet auseinander- und hingestreut unter die Völker. Ihr werdet nicht zusammenbleiben im Exil, unter alle Völkerschaften werden einzelne von euch kommen. Dieser Zerstreuung unter die Völker dürfte ein zweifacher Zweck innewohnen. Sie werden nirgends eine kompakte numerische Größe bilden und vor der politischen Verirrung geschützt bleiben, in welche sie ihr einstiges Staatenleben geraten ließ, und sie werden eine unter die Völker gestreute Gottesaussaat sein, und בעמים , in der Mitte des sozialen Völkerlebens die Idee einer anderen Welt und Lebensanschauung und einer anderen Lebenserfüllung werden und pflegen. Ist doch הפיץ nicht nur eine zerstörende Zerstreuung, sondern auch das Ausstreuen einer Saat והפיץ קצח (Jes. 28,25) und יזרעאל, „Gottessaat“ ward (Hosea 1,2) Jissroéls Galuthname, als dies Verhängnis an im in Erfüllung ging.

     ונשארתם מתי מספר וגו', obgleich gering an Zahl, bleibet ihr doch ein gesondertes  גויunter den גוים , eine besondere Nationalität unter den Nationen.  Erwägt man, daß, so weit bekannt, man noch heute höchstens vier bis fünf Millionen Juden, also höchstens die doppelte Zahl der aus Egypten gezogen zählt, erwägt man, daß diese Zahl bereits zu Davids Zeiten erreicht, ja überschritten war, erwägt man, daß trotz des Abgangs der zehn Stämme zur Zeit des zweiten Tempels (nach Pessachim 64b) sich die Volkszahl auf mehr als zwölf Millionen berechnen ließ, so daß nach Josephus während der Belagerung Jerusalems über eine Million umgekommen sind, und man daher kaum mit der Annahme fehlgeht, daß beim Untergang des jüdischen Staates durch die Römer mindestens noch vier Millionen in der ganzen Welt vorhanden waren: so scheint in der That, trotz der vielbesprochenen Geburtsvermehrung der Juden, ihre Anzahl in allen den langen Jahrhunderten des Exils stationär geblieben zu sein und sich durch eine besondere göttliche Fügung das hier angekündigte ונשארתם מתי מספר בגוים וגו' , ihr bleibet gering an Zahl, unausgesetzt zu verwirklichen. – 

     

    Kap. 5 V.28 Und du, hier bleibe bei mir, damit ich zu dir die ganze Verpflichtung, die Gesetze und die Rechtsordnungen ausspreche, welche du sie lehren sollst, und haben sie sie in dem Lande zu vollbringen, welches ich ihnen zum Besitze gebe.

     

    V.28…ועשו בארץ : sie erhalten nur das Land, um darin dieses Gesetz zur vollen Verwirklichung zu bringen.

     

    Kap. 6 ,V.4 Höre Jissroél: Haschem, unser Gott, ist Haschem der einzig Eine.

     

    V.4 … Der Inhalt von שמע ישראל ist eines von Jissroél an Jissroél bezeugtes Zeugnis, und jeder, der es ausspricht, tritt damit als Gotteszeuge an sich und an die Welt heran. Vielleicht ist es nicht allzu gewagt, zu meinen: עין, das Auge, war עד, war Zeugen dessen, was שמע ישראל aussagt. שמע tradiert: אתה הראת לדעת 

    … …

    12-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-08-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     


    ן הפטרה פרשת ואתחנ

     

       Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes WOÈSSCHANAN

     

     Jesajas Kap.40, Vers 1 und folgende

     

    Kap.40, V.1 und 2. Die Haftora beginnt mit dem Ausblick auf eine lichte Zukunft, in der Jissroéls Leiden und Kämpfe zu Ende, weil es seine Bestimmung erfüllt hat. Jerusalem, der Herzpunkt des jüdischen Nationallebens, der Bestimmung nach: die Stätte, wo die ganze Herrlichkeit der Verwirklichung des Gottesgesetzes in der schon hieniedigen Paradiesseligkeit „sichtbar werden“ sollte, ist hier als geistige Mutter des über die Erde zerstreuten Jissroél gefaßt und zugleich mit ihm identifiziert.  צבאה, Heeresdienst und Kampf, ersteres הלא צבא לאנוש עלי ארץ, letzteres חליפות וצבא עמי, Job 7,1 und 10,17, hier weiblich gebraucht, wie Daniel 8,12: וצבא תנתן התמיד.

     

    כי לקחה מיד ה' וגו'. Das Golus wird hier in seiner Doppelbedeutung betrachtet, für Jissroél und für die Gesamtmenscheit. Für jenes ist es die Erziehung zur Erkenntnis und Verwirklichung des Gotteswortes, für diese die Verbreitung der Lehre von Gott und vom reinen Menschentum. Gerade diese menschheitpriesterliche Bedeutung der Hinaussendung Jissroéls wird im folgenden Verse ausdrücklich hervorgehoben. Das Prophetenwort schaut die Zeit, in der das Jakobsvolk in Wahrheit „Jissroél“ geworden ist und als Menschheitpriestervolk seine Bestimmung erfüllt hat. Dann ist Jerusalem der Herzpunkt geworden, von dem und zu dem nicht nur der Lebensstrom Jissroéls, sondern auch der mit Jissroél innig verbundenen Gesamtmenschheit pulsiert. Das ist das כפלים, das wörtlich: „zwiefach gedoppelte“, die unendlich höhere Stellung, die das Jerusalem der Zukunft einnimmt im Vergleiche zu dem der Vergangenheit. Der einst von den eignen Kindern Verlassenen und Verkannten wallt jetzt der Pulsschlag der Gesamtmenschheit zu.

     

    בכל חטאתיה. Das ב ist der Ausdruck des adversativen Grundes und läßt den Gegensatz zu der tiefen Gesunkenheit der damaligen Gegenwart nur um so schärfer hervortreten. Damit ist zugleich der Übergang zum Folgenden eingeleitet.

     

    V. 3 … In dem Bisherigen verkündete der Prophet das Gotteswort, das einst ertönen wird, wenn die Zeiten sich erfüllet, wenn Jissroél am Ziele. Jissroél steht aber noch vor dem Anfang dieses Weges. Deshalb hat er jetzt den Gottesruf zu verkünden, der Jissroél auf diesen Weg „in die Wüste“ hinaussendet. Der ganze große, mit Blut und Tränen unseres Volkes getränkte, an äußeren und inneren Kämpfe so reiche, durch alle Völker und Zonen, durch alle Zeiten führende weltgeschichtliche Exilesweg Jissroéls zwischen diesen beiden Gottesrufen. Der Trostesruf am Ziele soll Jissroél mit Kraft erfüllen, den Kämpfen und Leiden mit starkem Geiste und tapferem Sinne entgegen zu gehen, denen dieser Ruf: „Hinaus in die Wüste!“ es entgegensandte. Es ist die Zuversicht, es ist die Siegesgewißheit, nicht des eignen Sieges, sondern des Sieges des Wahren und Guten auf Erden. Was aber Jissroél befähigt hat, inmitten der entsetzlichsten Knechtung und Demütigung, unter Höhnung und Lästerung, unter stets sich wiederholender Beraubung und Vergewaltigung, nicht nur geistig und sittlich zu verkommen, sondern innerlich stolz und frei und aufrecht zu bleiben und auf seine Peiniger nicht mit Haß, sondern mit – Mitleid hinzublicken, das war das Bewußtsein seiner Sendung, wie sie in diesem hinausweisenden Gottesrufe ausgesprochen ist: „in der Wüste“ der Völker, auch wo scheinbar für die Keime des Göttlichen, des Reinmenschlichen kein empfänglicher Boden vorhanden, vielmehr jede Aussicht auf Verständnis, auf Aufnahme versagt scheint, „den Weg zu bahnen, der zu Gott führt“. Das Wort, das einst einem sterbenden Sprößling des Jakobhauses in den Mund gelegt ward: „Vergieb ihnen, Vater, sie wissen nicht, was sie tun“ – nicht in einem verhauchenden Augenblicke, auf einem mehr als tausendjährigen Märtyrergange ohne Gleichen hat das jüdische Volk diese erhabene Milde durch sein ausnahmslos allen Menschen, auch seinen Unterdrückern, zugewandte warmherzige Menschenliebe, durch sein ausnahmslos allen Bestrebungen zur Förderung des Menschenheils und der Menschenwohlfahrt zugewandte weltbürgerliche Gesinnung und freundwillige Förderung bis auf den heutigen Tag aufs glänzendste durch die Tat bewiesen. Dieses weite Herz, das auch für die weitesten Gewissen seiner Verfolger und Verlästerer noch einen unerschöpflichen Schatz der Milde und des Mitleids übrig hat, ist eine Erbschaft seiner großen Vergangenheit, die auch das Jissroél der Gegenwart voll und ohne Vorbehalt  angetreten hat. Froh und stolz darf Jissroél dies aussprechen, gehobenen Hauptes vor Gott und Welt, angesichts der schamlosen zeitgenössischen Verdächtigungen, die sich den Schein geben, allen Ernstes nach „Geheimlehren des Judentums“ forschen zu müssen, welche Schädigungen und Benachteiligungen von Nichtjuden angeblich für gestattet,  ja für geboten erklären – –  

     

    ערבה Während מדבר die Wüste, den „keine Saat aufnehmenden Boden, mehr die Unempfänglichkeit, Stumpfheit bezeichnet, scheint ערבה, von ערב, unterscheidungslos mischen, mehr die Wildnis, im Gegensatz zum Kulturboden, zu bedeuten, die in üppigem Wildwuchs den Boden deckende Vegetation, die für anderes keine Stätte läßt. Stumpfheit und die Macht ungebändigter, durcheinander wogender Leidenschaften setzen dem Aufkommen der Saaten des Göttlichen das größte Hindernis entgegen.

     

    דרך ה', „der Gottesweg“, heißt sowohl der Weg, der zu Gott führt, als auch die in Selbstbeherrschung, in Übung von Gerechigkeit und Nächstenliebe sich vollziehende Lebensführung, die Gott den Menschen geboten. Beides fällt zusammen. – פנו: „Bahnen“ setzt Hindernisse voraus, die sich der Erkenntnis des Weges und dem Beharren, dem Fortschreiten auf demselben entgegen setzen. Alles, was dem Menschen den Aufblick zu Gott versperrt, ist ein solches zu beseitigendes Hindernis. Jeder Sieg der Gewalt über das Recht, jede gleisnerische Heiligsprechung siegreichen Unrechts als angeblicher Erfüllung göttlichen Willens erschüttert in den kurzsichtigen Menschen den Glauben an die sittliche Weltordnung. Not macht stumpf, schweigend zu erduldendes Unrecht verbittert, Lustschwelgerei aber vertiert den Menschen, und die ungezügelte Jagd nach den Mitteln zum Genuß und nach Besitz ihm zum Raubtier. – ישרו: gerade machen, das Gerade suchen oder herstellen. Unzählig sind die Abwege. Zwischen den Extremen hin und her, zwischen den entgegengesetzten Wahnvorstellungen schwankten und schwanken kompaßlos die Menschen die Menschen, zwischen Bigotterie und Nihilismus, zwischen Fetischdienst und Materialismus, zwischen fanatisch blindem Glauben und ebenso fanatisch blindem Unglauben, zwischen Entfesselung und Ertötung der Sittlichkeit, zwischen Weltdienst und Weltflucht.

     

    Das ist die Wüste, in die Jissroél als Bannerträger der Wahrheit hinausgesandt wird, das sind die Hindernisse, die es zu überwinde, das der Wirrsal, durch den es den rechten, den geraden Weg finden soll. Die bloße Tatsache, aß ihm diese Aufgabe gestellt ist, verweist es eben damit auf jenen unverlierbaren, unverwüstlichen edlen Kern in der tiefsten Tiefe einer jeden Menschenbrust, zu dem das Wort der Wahrheit nicht auf ewig vergebens Zugang suchen werde.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 317-327  Kommentar zu Jesajas Kap. 40 V.1…) 

    11-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-08-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER >

                    (1850 – 1926)

     

    ואתחנן

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    WOESSCHANAN

    (Auszüge)

    …

    ואתחנן אל ה' Mausche flehte um Gewährung.  Seine Seele ersehnte den Eintritt ins heilige Land nicht, so sprechen die Weisen, um sich an dessen Früchten zu laben und dessen Reichtum zu genießen, wohl aber, um dort, auf dem Boden des Gottesgesetzes, der Verwirklichung des Gotteswillens in umfassenderem Maße ferner sein Leben zu weihen. Hätte er nicht Anlaß gehabt, pochend auf seine unendlichen Verdienste, dieser Bitte der Charakter einer Rechtsforderung zu verleihen? Nicht so Mausche: ואתחנן אל ה' – wie ein Armer, der Gewährung seiner Bitte fleht, steht er im Gebete vor Gott.

    Und die Weisen kommentieren die Tatsache mit dem erwähnten Mischlevers: תחנונים ידבר רש ועשיר יענה עזות. Dieser Satz spricht, wenn wir nicht irren, eine Forderung aus, die unserem sozialen Leben im Geiste der Thora das jüdische Gepräge verleiht. צדקה ist nach der tiefen Erklärung unseres großen Rabbiners זצ"ל jene Verbindung von Pflicht und Liebe, die für die Beziehung zwischen reich und arm nach dem Willen Gottes grundlegend zu sein hat: die Liebe, auf die der Arme aus sich keinen Anspruch hat, in Gottes Namen erwächst sie zu einem Recht, dem zu entsprechen der Reiche sich verpflichtet weiß.  Die Gabe, die sonst den Armen erniedrigen könnte, empfängt er in Gottes Namen als ein ihm zustehendes Recht. Unser Mischlevers dürfte nun für das Verhalten des Armen und des Reichen Bestimmungen enthalten, die ganz dem Geiste dieser jüdischen צדקה entsprechen: תחנונים ידבר רש flehend spreche der Arme, bittend trete er vor den Reichen, poche nicht auf das von Gott verbriefte Recht, das ihm Anspruch auf die Hilfe des Reichen zuerkennt. ועשיר יענה עזות (עזות bezeichnet „Festigkeit“, die auch im Charakter des jüdischen Volkes seine größte Tugend oder Untugend darstellt, je nachdem sie sich zum Guten oder zum Schlechten auswirkt) Pflicht der Reichen aber ist es, ihm mit Festigkeit zu antworten, ihm auf sein bittendes Flehen zu bedeuten, daß er nach Gottes Willen Anspruch auf seine Hilfe habe; denn in dieser den Armen aufrichtenden und stärkenden Einwirkung, die von dem Reichen ausgeht, liegt das Geheimnis des Segens, der unter der Herrschaft der Thora das jüdisch-soziale Leben erfüllt.

    Sinnig haben nunmehr die Weisen diese Mischleforderung aus unserer Thorastelle herausgehört. Mausche flehte um Gewährung: die Bitte, die er, auf seine Verdienste pochend, als Rechtsforderung hätte vorbringen können, er spricht sie „als Armer stehend vor der Türe – flehend spreche der Arme, das ist Mausche“ – Gott aber erwidert: רב לך אל תוסף דבר אלי וגו' Du hast genug – Hatte Mausche um Eintritt in das heilige Land gefleht, als ob sein Leben noch nicht reich genug an Pflichterfüllung und sich ferner noch in מצות auszuwirken verpflichtet wäre, wozu Gott ihm verhelfen möge – so bedeutet ihm Gott mit dem Worte: רב לך, הרבה מזה שמור לך, רב טוב הצפון לך „Du hast genug“, d.h. dein bisheriges Leben ist überreich an Errungenschaften, deren Genuß deiner in dem künftigen Leben harrt – „Der Reiche antworte mit Festigkeit, das ist Gott“, denn seinem im Gefühl bescheidener Armut flehenden Diener bedeutete Gott, welchen Reichtum sein Leben vor Gottes Auge besitze.

    Von Mausche laßt uns lernen. Und treten wir betend vor Gott, dann laßt uns flehen „gleich dem Armen vor der Türe“ –, nicht pochen auf etwaige Verdienste – wozu selber unser Gebet in seiner Geltung einschränken? Das aber ist der Fall, wenn wir glauben, auf Erhörung unseres Gebetes ein Recht zu haben: sind wir denn sicher, daß unsere etwaige Verdienste als Verdienste vor Gottes Auge gewertet werden? Überlassen wir es Gott. Je ärmer wir vor Gott uns fühlen, desto eher dürfen wir hoffen, daß Gott sich zu uns hernierderneigt, um in seiner unendlichen Gnade uns die „Festigkeit“ einzuhauchen, die wir brauchen, um in jeder Lebenslage des Segens wahrer Gebetserhörung teilhaftig zu sein:

    אל תעש תפלתך קבע אלא רחמים ותחנונים לפני המקום.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung fünfter Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 11-16

    10-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-08-2022
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    Zur würdigen Vorbereitung und Begehung des Neunten Aws

     

    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    KLAGELIEDER: VORWORT

     

    Klagelieder –  verträumte Weisen eines schmerzlichen Notturno – leiten in der Nacht zum neunten Aw Jissroéls nationale Gedächtnisfeier ein, Klagelieder – düstere Klänge eines schier endlosen Lamento – reicht uns der Morgen des neunten Aw. Sonst vermag dem verwöhnten  Kunstsinn des modernen Menschen, dem eine Gedächtnisfeier ohne Trauermusik und schwarzumflorte Kanzel reizlos dünkt, die dumpfe dieses Tages nichts zu bieten. Wäre jedoch den Ordern unsere Liturgie eine im modernen Sinne stilgemäßere Trauerfeier in Wahrheit stilgemäß, d.h. der geschichtlichen Bedeutung des Tages entsprechend erschienen, dann hätte sie fürwahr – so viel Vertrauen darf man ihrem künstlerischen Organisationstalente wohl entgegenbringen – den Zusammenbruch Zions, den Flammentod des Heiligtums auf Moria mit schreienderen Farben, mit allem phantastischen Zubehör orientalischen Rausches und Prunkes in unser Gedächtnis zu schreiben vermocht, oder es jeder künftigen Generation überlassen können, für die Nationaltrauer des neunten Aw sich nach Belieben ein ihrer jeweiligen Geschmacksrichtung zusagendes Programm zu wählen. Wie aber מגלת איכה nicht in gewaltigen Dityhramben eines kunstvoll gefeilten epischen Klaggedichts den tausendjährigen Schmerz der jüdischen Nation beweint, vielmehr so still und so tief, so weh und so warm, wie die ungeheuchelte Liebe um den Heimgang der Eltern, des Kindes, des Gatte, des Bruders und der Schwester weint, von des jüdischen Staates Verfall, der Fäulnis von Priester und Volk,  Jerusalems Sturz und den Bedingungen seiner Auferstehung redet, so will der Gedächtnistag des neunten Aw  durch die gesamte eigentümliche Art, wie er von uns begangen sein möchte, nicht unklare Stimmungen auslösen, sondern das gedankenhelle Bewußtsein jenes nationalen אבלות um Golus Schechinah in uns erzeugen, das freilich nicht mit dem national-jüdischen Hurrapatriotismus unserer Tage nicht sonderlich harmonisiert, jedoch der Trauer um Zijauns Fall, erst ihre jüdische Weihe, den überlieferten Sinn und darum geschichtliche Wahrhaftigkeit, vor allem aber politischen Berechtigung verleiht. Denn so gewiß das Gefühl nationaler Zusammengehörigkeit das einzige Band darstellt, das die zerstreuten Glieder des jüdischen Volkes mit einander verknüpft, so gewiß bedeutete ein von dem Geiste jenes אבלות abgelöstes, sich etwa an der nationalen Sehnsucht der preußischen Polen orientierenden Nationalgefühl im Sinne des überlieferten Judentums Verrat an den Wirtsvölkern, die uns aufgenommen. Wäre das Ziel der jüdischen Nationalsehnsucht ein politisches Gebilde, in welchem die jüdische Religion neben anderen Kulturfaktoren auch eine Rolle spielt, dann befände sich מגלת איכה zu den aus derselben Quelle stammenden Versen (Jirm. 29, 4 ff[1]), die uns Anhänglichkeit an die Exilheimat als eine von Gott gebotene Pflicht verkünden, in unversöhnlicher Gegensatz, und die Menschen, die unter dem Regime ein solch zwiespältigen Geistes herangezogen würden, wären weder aufrichtige Europäer, noch ehrliche Palästinenser, sondern doppelzüngige Charaktere, die lebenslang planlos pendelten zwischen Ost und West. Insofern aber die Trauer des neunten Aw nicht dem Verlust des Landes und der Stadt, sondern der Zerstörung des Heiligtums gilt, wird an das Nationalgefühl des jüdischen Volkes jenes messianisch-theocratische Element eingeführt, an welchem auch die chiliastische Sehnsucht der gesamte Kulturmenschheit hängt, und Zijaun dadurch aus einem trennenden Moment das scheidend einträte zwischen uns und dem Vaterlande, dem wir politisch angehören, zum einzig wirklichen und dauernden Einigungspunkt gestaltet, in welchem sich der Genius des Judentums mit dem Geiste aller wahren Zivilisation begegnet. Nur so konnte Jirmejahu im Auftrage Gottes die Forderung erheben, die palästinensische Sehnsucht mit ungeheuchelter Liebe zur Golusheimat zu verbinden: eine soziologische Zumutung, der die jüdische Seele nur mittelst der synthetischen Kraft, die ihr ein thoratreues Leben gewährt, ebenso spielend zu entsprechen vermag, wie sie auch im Einzelleben trotz schmählicher Anfeidung den Nächsten liebt, wie sich selbst, oder in Kunst und Wissenschaft europäische Gedankengänge mit ihrem palästinensischen Gottesbewußtsein vereint.

    Ist aber die Stimmung, die das synagogale Programm des Neunten Aw und sein vornehmster Träger, מגילת איכה hervorrufen möchte, im wesentlichen die gleiche, die sich in einem jüdischen Herzen am Sarge teurer Angehörigen erzeugt, bildet jenes festumgrenzte אבלות, das die Seele jüdisch trauernder Hinterbliebenen umdüstert, auch den Tenor unseres Gedächtnistages um Zijauns Fall, dann kann es auch nicht wunder nehmen, wenn Jirmejahus Klagelieder den Zweck rein künstlerischer Erregung nicht verfolgen, überhaupt eine Zuweisung zu einer der landläufigen Dichtungsarten nicht vertragen. So unverkennbar weht auch aus ihnen dem Vorurteilslosen der incommensurabelen sakrosankte Hauch entgegen, der sämtliche Teile der Bibel den Generationen des jüdischen Volkes als כתבי קדש vererbt, daß einem in Wahrheit wissenschaftlicher Kommentar die Riesenaufgabe erwächst, mit seinen Anmerkungen die Heiligkeit dieses Hauches nicht zu trüben. Denn wahrlich, Unvoreingenommenheit ist hier so dringlich, wie bei jeder Wissenschaft, zu fordern. Wie umgekehrt verlangt wird, daß an die nichttheologische Wissenschaft erst dann gegangen werden dar, wenn das Tauchbad einer erkenntnistheoretischen Autonomie, die Überzeugung von der Tragkraft menschlicher Vernunft den Jünger zum Forschen befähigt, jedes unbefugte Hineintragen unwissenschaftlicher Kategorien aber das ganze Bild verdirbt und die Abdankung aller wahren Wissenschaft bedeutet, so muß auch die Bibel gegen jedes unberechtigte Einmengen von außerhalb ihres Bereiches liegenden Theoremen verwahren, wenn anders auch ihr Bild nicht getrübt und die reine Erkenntnis ihrer wahren Bedeutung nicht untergraben werden soll[2]. Aber freilich einen Bibelvers von dem erhabenen Kothurn philologischen Dünkels herab bloß auf seinen sprachlichen Eigentümlichkeiten hin betrachtet, dessen Rüstzeug wird mit Ausschluß jeder talmudisch-rabbinischen Erklärungsweise lediglich die Grammatik sein. Je trockener und schmuckloser der Sinn ist, den er dem stürmenden Pathos der zürnenden, den schmerzlichen Wehlaut des klagenden Propheten zu entnehmen glaubt, desto höher wird ihm der Grad seiner Wissenschaftlichkeit erscheinen. Er wird nicht wissen, daß Talmud und Midrasch midenstens einen ebensolch wesentlichen Bestandteil der jüdischen Altertümer bilden, wie die hebräische Sprache selbst, oder irgend ein archäologischer Fund eines nach verschollener Schätzen grabenden Orientalisten, und nicht einsehen, daß man einen prophetetischen Höhenflug mit philologischem Schneckengang nicht zu folgen vermag. Und gar erst Jirmejahus Klageliedern! Eine streng disponierte Gedankenfügung sichtlich meidend, überlässt sich der klagende Prophet beim Anblick von Jerusalems Trümmern, zuweilen geradezu mit einen deutlich Stich in’s Impressionistische, seinem Weh – bald das graue Einerlei der Klage durch einen wildaufschreienden Ruf durchbrechend, bald eine heftige Zornrede hinabdämpfend zur stillen Wehmut eines innigen Gebets. Indem er aber andererseits doch seinen Klagen, Schilderungen, Mahnworten und den oft mit packend dramatischer Wucht erfolgenden Ausbrüchen seines Schmerzes und Zornes die metrische Form des alphabetischen Akrostichons und alphabetisierenden Liedes verleiht[3] und so die frei schweifende Stimmung seines trauernden Gemüts in die Fesseln einer bestimmten Kunstform voll rhythmischen Wohlklangs preßt, läßt er die Doppelseite des jüdischen אבלות jenes nur innerhalb gesetzlich festbestimmter Grenzen freigegebene Trauergefühl[4], auch äußerlich in die Erscheinung treten.

    Eine gute poetische Übertragung, die sich über die Jahrhunderte hinweg, die uns von Jirmejahus Tagen trennen, in die Seele des klagenden Propheten zu versetzen wüsste, wäre der beste, weil einzig mögliche Kommentar, wenn man eben nicht bei der dichterischen Übersetzung eines hebräischen Textes in einer nichthebräischen Sprache die Gefahr liefe, dem hebräischen Texte nichthebräischen Empfindungen einzumengen, die sich bei genauer Untersuchung als unfreiwillige Niederschläge aus nichtjüdischen Gedankenkreisen entpuppen. Die vorliegende Übersetzung hält sich darum möglichst an den Text, die Erklärung freilich sucht nicht nur den rein gedanklichen Inhalt eines Verses, sondern unter Führung von Talmud und Midrasch, die dem Verfasser dieser Lieder zeitlich und geistig am nächsten stehen, vor allem seinen Empfindungsgehalt wiederzugeben, worauf ja bei Klageliedern, die sich zunächst an das Gefühl wenden, der Schwerpunkt eines Kommentars zu verlegen ist. Meine Anmerkungen haben ihren Zweck erfüllt, wenn das schüchterne Spiel, mit welchem sie den Gesang des Propheten zu begleiten wagen, vom Leser nicht als störend empfunden werden sollte.

     

    Frankfurt a.M., im Ador 5669

     

    Quelle: חמש מגלות Die fünf Megilloth übersetzt und erläutert von Dr. Raphael BREUER, Dritter Teil: Klagelieder / Frankfurt am Main Verlag von A.J. Hofmann 1909



    [1] ירמיה כתב ספרו וספר מלכים וקינות Baba Bathra 15a; vgl. die Überschrift der chaldäischen Übersetzung:אמר ירמיהו נבי'א וכהנא רבא)

    [2] Vlg. meine Schrift “Unter seinem Banner. Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael Hirschs“ S.195

    [3] Alphabetische Akrosticha bilden die Werke der ersten vier Kapitel; das fünfte besteht aus so viel Versen, als das hebräische Alphabet Buchstaben hat: es ist ein alphabetisierendes Lied. Das alphabetische Metrum ist in der Bibel nicht selten. Der Grund, der im Comm. zu Ps.25,1 für die Wahl dieser Form angegeben wird: „Die alphabetische Folge der Verse läßt auf die Absicht schließen, diesen Psalm wiederholt und wiederholt aus dem Gedächtnis sich und Andern zu vergegenwärtigen“ – wird wohl auch für alle übrigen Stücke zunächst maßgebend gewesen sein. Allerdings bedürfte noch, was מגלת איכה betrifft, die Reihenfolge פ-ע in Kap. II-IV einer befriedigenden Erklärung.

    [4] Vgl. das אבלות-Kapitel in Horeb.

    07-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-08-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    דברים

     

     

     Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Dewaurim

     

    6. „Gott, unser Gott, hat zu uns in Choreb gesprochen: Ihr habt genug an diesem Berge geweilt“

     

    „… der Zweck , zu welchen ihr auf eurem Zuge aus Egypten in das verheißene Land zuerst an diesen Berg geführt worden und dort weilen sollst um  (2 B.M. 3,12) ist bereits genügend erreicht. Es ist euch hier das Gesetz geworden, mit dessen Hinnahme, Aufnahme und Annahme ihr in den "Dienst Gottes" getreten seid, und ihr heute auch hinlänglich mit dem Gesetze vertraut gemacht und ihm das Gesetzheiligtum in eurer Mitte errichtet, so daß euch nichts mehr fehlt, um nunmehr in das Land zu ziehen, das keine andere Bestimmung hat, als den Boden der Verwirklichung dieses Gesetzes zu werden.“

    05-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Ludwig STERN

     

    70. Die Vorschriften über die Fasttage; ….

     

    1. Für den 9.Aw  ist uns auβer der Werktätigkeit alles untersagt, was uns für den Versöhnungstag verboten ist (64, 3c)

     

    Das Fasten, wozu auch Kranke, für die dadurch keine Gefahr zu fürchten ist, verpflichtend sind, hat wie am Versöhnungstage mindestens 13 ½ Minuten vor dem Eintritt der Nacht zu beginnen. Auβerdem ist uns für diesen Tag Trauer wie um einen nahen Verwandten vorgeschrieben, weshalb wir an demselben die unten (76, 2.b) dargestellten Trauervorschriften zu beobachten haben. Bis nach Mittag sollen alle Arbeiten unterbleiben, welche unsre Gedanken von der vorgeschriebenen Trauer abwenden könnten.

     

    Die drei Wochen vom 17. Tamus bis nach dem 9.Aw sind Halbtrauertage, an welchen man alles Erfreuende vermeiden muβ, keine Hochzeit halten darf und Haupt- und Barthaare nicht scheren soll. Man spricht in diesen Tage auβer an den dazwischen liegenden Sabbattagen das Gebet שהחינו nicht, meidet darum Veranlassungen, bei welchen es zu sprechen wäre.

     

    Noch strenger ist die Halbtrauer geboten während der neun Tage vom Beginn des Monats Aw bis nach dem Fasttage. Da ist auβerdem selbst am Sabbat untersagt, neue Kleider anzulegen, und auβer am Sabbat Fleisch und Wein zu genieβen und frische Wäsche anzulegen; auch das Waschen oder zu Waschegeben von Kleidern und Weiβzeug ist verboten.

     

    Am Rüsttage nimmt man die Hauptmahlzeit früher als gewöhnlich ein; denn bei der Schlußmahlzeit (סעודה המפסקת) darf man nur (einsam auf dem Boden oder einem niederen Schemel sitzend) ein Gericht essen, wozu gewöhnlich ein Ei und Brot verwendet wird.

     

    Am Vorabende wird vor dem Nachtgebete der Vorhang von der heiligen Lade entfernt und erst beim Nachmittagsgebete des andern Tages wieder vorgehängt. Nach dem Nachtgebete werden die Klagelieder Jeremias und andere Trauergesänge vorgetragen. Beim Frühgottesdienste liest man aus der Thora: V. Moses 4, 25-40 und als Haftoro: Jirmija 8, 13,9 – 9,14; dann werden Trauergesänge vorgetragen und der Gottesdienst bis gegen Mittag ausgedehnt. Talis und Tephillin werden erst beim Minchogebet angelegt. Bei diesem Gebet schaltet man auch das Gebet נחם in die vierzehnte Benediktion des ש"ע ein.

     

    Aus עמודי הגולה Die Vorschriften der Thora welche Jissroél in der Zerstreuung zu beobachten hat.

    Ein Lehrbuch der Religion für Schule und Familie von Ludwig Stern, Direktor der israelitischen Schule in Würzburg. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage Frankfurt am Main 1986 S.150

    05-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-08-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת דברים

     

       Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Dewaurim

     

    Jesajas Kap. 1, Vers 1 und folgende

     

    Für den Sabbath, der der Wiederkehr des Jahrestages der Zerstörung des Tempels vorangeht, ist die Haftora jenem ersten Kapitel des Propheten Jesajas entnommen, das in großen Züge Wesen und Bestimmung Jissroéls, seine Stellung inmitten der Menschheit, die Höhe seiner Aufgabe und die Tiefe seiner Gesunkenheit  in ergreifender Anschaulichkeit uns vor die Seele führt. Eine Gesunkenheit, die die Vernichtung des Staates und die Vernichtung des Tempels als einzige Rettung Jissroéls für seine ewige Bestimmung zur Notwendigkeit machte. „Jerusalems“ Zerstörung ist „Zijauns“ – Befreiung, und „Pflichttreue“ und „Rückkehr zu Zijaun“ ist die alleinige Heilung für Jisroel! – mit diesen inhaltsvollen Worten klingt die Haftora aus (V. 27) und gibt damit sofort der Trauer des Neunten Ab den scharf umgrenzten Inhalt. Nicht darüber trauert der Jude, daß vor zwei Jahrtausenden der Tempel zerstört wurde, sondern darüber, daß er zerstört werden musste. Nicht über die Zerstörung, sondern über die Ursachen seiner Zerstörung. Nicht sowohl in die Vergangenheit, vielmehr auf die Erkenntnis einer jeden Gegenwart wird damit der Blick gelenkt, um sie unter dem Gesichtspunkte zu prüfen, ob denn diese Ursachen geschwunden, ob der Gehorsam gegen das Gottesgesetz, ob das von diesem Gesetze erstrebte edle Menschentum schon also in den Gängen der Zeiten im jüdischen Kreise die Stätte der Verwirklichung gefunden hätten, aß der Tempel, wenn er wieder erstanden wäre,  nicht aus denselben Gründen wie vor Jahrtausenden sofort wieder dem Untergang geweiht wäre, um de Namen Gottes vor Entweihung und Jissroél vor gänzlicher Entfremdung und dauerndem Versinken in den Wahn entsittlichender Vorstellungen und heidnischer Gesinnungen zu retten.  

    Denn Entsittlichung und nicht Sittigung, heidnische Entfremdung und nicht gottesfürchtige Annäherung bewirken Opfer, Tempelbesuch, Gebet und Festversammlung, die nicht als Rüstung, sondern als Ersatz für den wahren Gottesdienst des in Pflichttreue sich vollendeten Lebens vollzogen werden. (V 11 – 15). Die schrankenlose Selbstsucht, die Gier nach dem Gewinn, der Missbrauch der Macht im Dienste ihrer Interessen auf Seiten der Grossen, und dieselbe Gier nach Gewinn in allen Schichten der Bevölkerung, die Vergewaltigung der annehmerlosen Witwen und Waisen (V. 23), die Üppigkeit und die sittliche Entartung, und dabei die gänzliche Verständnislosigkeit, die zugleich Ursache und Wirkung der Entartung ist (V.22),  – sie lassen das Gottesvolk, nach dem niederschmetternden Ausdruck der Propheten, in seiner sozialen Gliederung als „Herren von Sodom und als Volksgesellschaft von Amora“ erscheinen. –  Deshalb soll jeder wiederkehrende Neunte Ab einer jeden Generation in Jissroél im Lichte dieses Prophetenwortes die Frage nahe legen: ist unsere jüdische zeitgenössische Gegenwart schon so sehr vom jüdischen Geiste durchtränkt, von jüdischer Gesinnung beseelt,  von Erkenntnis des Judentums, von der Erkenntnis des ganzen umfassenden und tiefen Inhalts des Gottesgesetzes, daß sie die würdige Umgebung des in seiner Mitte entstehenden Gottestempels bilden könnte? Gähnt nicht vielmehr vielleicht tiefer als je die Kluft zwischen Jissroél und seinem Gotte?

     

    Kap. 1 V.1 חזון von חזה, verwandt mit חצה, in die Mitte eindringen: das geistige Schauen, das Wahrnehmen des dem sinnlichen Auge sich entziehenden Wesens der Erscheinungen, die Erkenntnis ihres wahren Charakters. Das betörte Volk glaubte durch den Bestand des Tempels und die Exaktheit des Tempeldienstes seine Zukunft gesichert. Des Propheten Auge schaute aber die Wirkliche Natur der herrschenden Zustände.

     

    V.2 שמעו שמים וגו' . Die Anrufung des Himmels und der Erde weist darauf hin, daß die hier besprochenen Verhältnisse von umfassender welthistorischer Bedeutung seien. Wie 1 B.M. 1,26 und 2,5 ausgesprochen ist, bildet die Erschaffung  des Menschen die Krönung der Schöpfung und die Einsetzung des Sabbaths als Erziehers des Menschen zu Gott ihren Schlußstein (das. 2,2). Nachdem der Sabbathgedanke verloren gegangen und die Menschheit immer tiefer gesunken war, bildete die Gründung Jissroéls, also die Erwählung Abrahams (das. 12,2 f.) und die Berufung Jissroéls zur menschheitspriesterlichen Träger des Gottesgesetzes (2 B.M. 19,6) und damit der ewigen Wahrheiten von Gott und vor allem von der Bestimmung des Menschen, von der Gotteskindschaft aller Menschen – den mächtigen Heben für die Erziehung der Menschheit. Dem beschränkten Stammesbewußtsein aller anderen Völker wurde mit einem Schlage das Panier des universellsten Menschentums entgegengehalten, das ausnahmslos alle Menschen zur Auf- und Einkehr ins gemeinsame Vaterhaus ladet, als dessen Priester nur die Abrahamsfamilie dastehen sollte. Wenn daher der Menschheitspriester selbst höchst unpriesterlicher Entartung rettungslos zu verfallen, wenn der Fahnenträger selbst schmählich fahnenflüchtig zu werden drohte, so war damit ein mächtiger Hebel der göttlichen Menschheitserziehung gefährdet. Das seinem Gotte untreu geworden Jissroél übte damit zugleich Verrat an der heiligen Sache der Gesamtmenscheit. Deren Vollendung aber steht im innigsten Zusammenhange mit den höchsten Zielen der göttlichen Weltwaltung. Deshalb werden „Himmel und Erde“ aufgerufen, Zeugen des gegen Jissroél gerichteten anklagenden Gotteswortes  zu sein.

    Ferner.  Nach der jüdischen Anschauung, die durch die Bestimmungen des Rechtsverfahrens erzeugt ist, sind die Zeugen zugleich mit der Urteilsvollstreckung betraut. Indem hier nun Himmel und Erde angerufen werden, werden sie, also alle auf die Gestaltung der menschlichen Verhältnisse wirkenden Kräfte und Wesen, in den Dienst der auf die Erziehung, des entarteten Jissroél gerichteten Waltungsziele des Allmächtigen gestellt. Ganz so wie zur segnenden Förderung des seinem Gotte treuen Jissroél bestimmt wurden. 2 B.M. 11,14 ff. Dieselbe Anrufung, mit der einst der scheidende Moses seinen „zum Zeugen“ wider sein Volk bestimmten gottschauenden Sang begann, sie bildet auch den Anfang des durch Jesajas an sein Volk gerichteten Prophetenwortes.

     

    כי ה' דבר: Nicht ein sterblicher Mensch, Gott ist es, dessen Wort hier ausgesprochen wird.

     

    בנים: Nicht zitternde Knechte, sondern Kinder, die tragen und auf- und ausbauen sollen, was ihr himmlischer Vater ihnen übergibt, denn das heißt בן im Geiste des jüdischen Sprachgedankens – גדלתי: ich habe sie in sorgsamer Erziehung für ihre Bestimmung vorbereitet, ורוממתי: und nicht ein Leben der Armut, Weltflucht und Entsagung habe ich mit Erteilung meines Gesetzes zu ihrem Lose gemacht, vielmehr durch Überweisung des reichgesegneten Landes, eines verjüngten Paradies auf Erden, und durch Zusicherung meines Schutzes gegen alle Feinde habe ich sie hoch dahingestellt – : und gerade sie haben sich gegen mich empört, sind von mir abgefallen und haben Verrat geübt an der ihnen übertragenen Sendung.

     

    V.3 ידע שור וגו' Selbst das Tier würde sich solch schnöden Undanks nicht schuldig machen. Es kennt seinen Wohltäter und hegt Anhänglichkeit an seinen Herrn, „קנהו: der ihn gekauft“, nicht „erzogen“ hat, wie Gott Jissroél. – Die „Krippe seines Herrn“, gegenüber dem רוממתי, der hohen Stellung, die Gott Jissroél angewiesen. – ישראל לא ידע, – ohne Objekt, dadurch wird der Prädikatsbegriff erweitert. Jissroél,  das den Gott, der es erzogen und der sein Herr ist, nicht erkennt, hat damit auch keine Erkenntnis von der Welt als einer Gotteswelt, und eben damit auch kein Verständnis seiner Stellung und Bestimmung als עם ה', als Gottesvolk, deshalb: עמי, es, das „mein Volk sein sollte, begreift sich nicht“. Sie haben keine Ahnung von der Bedeutung des Gottesgesetzes und der einzelne Gebote, noch von denjenigen der sie treffende Geschicke.

     

    V.4 גוי: die Nation als Einheit; עם: als Volksgesellschaft. Weil Jissroél ein „Reich von Priestern“ sein sollte, sollte es auch in seiner staatlichen Gesamterscheinung den Charakter der Heiligkeit tragen, ein גוי קדוש sein. Vergl. 5 B.M. 6,9: dasselbe Sittengesetz, das für das Einzelleben gilt, sollte auch im öffentlichen Leben herrschen, וכתבתם על מזוזות ביתך ובשעריך. Als גוי und als עם tritt Jissroél der schwerste Vorwurf. – זרע מרעים וגו': es, das als Gottessaat in den Boden der Menschheit gestreut werden sollte, ist denen gleich geworden, denen es ein Vorbild hätte sein sollen, ist selbst nur eine „Saat von Frevlern“; und die zuerst wieder, den Menschenbrüdern vorangehend, als בנים, in das reine Verhältnis der Gotteskindschaft eintreten sollten, sind משחיתים geworden, in tiefer Entartung ihrem Vater gänzlich entfremdet.

     

    … … Angesichts dieser hoffnungslosen Zustände bricht der Prophet in die Worte aus:

    V. 9. Hätte nicht Gott in seine Gnade „uns“ einen Rest erhalten, wie winzig klein er auch erscheine, so wäre das „Priestervolk“ von dem wohlverdienten Sodom-Geschicke ereilt worden! Dieses „uns“ ist aus der Seele eben des treugebliebenen Kernes der Nation, des שאר gesprochen.

     

    V.27. So wird das Gottesgericht, das das jetzige Jerusalem zerstört, sich für Zijaun, die Lebensseele Jissroéls, als die Rettung erweisen.

     

    Auf dieses Ziel will der Sabbath vor der Wiederkehr des Jahrestages der Tempelzerstörung, der von dem Anfang unseres Prophetenwortes im Volksmunde seinen Namen hat, unsren Blick von Jahr zu Jahr richten; im Lichte dieses Zieles will er uns eine jede Gegenwart begreifen und würdigen lehren, und für den Dienst der Herbeiführung dieses Zieles, an der ein jeder jüdische Sohn, eine jede jüdische Tochter mitzuwirken berufen ist, will er uns mit stets neuem Mute und erneuter Zuversicht unsre Kraft vor Gott sammeln lassen.

     

    Dann bringen uns diese Tage nicht ein Gefühl niederschlagender, lähmender Trauer, sondern dieser selbige Rückblick durchdringt uns mit dem Frohgefühl, daß Gott uns nicht verlassen, daß vielmehr gerade nur seine Gnade es ist, die uns erhalten hat. Dafür ist ja die Tatsache selbst, daß wir noch da sind und bewußtvoll zurück in die Vergangenheit und vorwärts in die Zukunft schauen können, die beste und stärkste Bürgschaft. Dies hat niemand je herrlicher ausgesprochen, als gerade der Prophet, dessen „Klage“ das trauernd zur Erde niedersitzende Jissroél am Neuten Ab vor Gott im Geiste an die Trümmer Jerusalems und des Tempels versetzt. „חסדי ה', es ist doch nur das Walten der tausenfältigen Gnadeoffenbarungen Gottes, daß wir noch nicht dahingeschwunden sind, כי לא תמנו (erste Person, nicht: תמו), das ist der Beweis dafür, כי לא כלו רחמיו, daß noch nicht aufgehört hat sein Erbarmen; vielmehr stehen wir da: חדשים לבקרים, neuverjüngt an jedem Völkermorgen, in jeder „neuen Ära der Geschichte“, denn „unendlich ist deine Treue, רבה אמונתך!“ – ( Klagel. 3, 22 f.)  

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 304-317  Kommentar zu Jesajas Kap. 1 V.1…) 

    04-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-08-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    דברים

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    DEWAURIM

    (Auszüge)

    …

    Jährlich steht der Sabbat, an dem אלה הדברים uns verlesen wird, als שבת חזון im Zeichen des heraufziehenden Tischo-beaw. Seit nahezu zwei Jahrtausenden beklagt unser Volk den zweimaligen Untergang seines Heiligtums, ist seine Seele erfüllt von dem schweren Leid, das ihm diese lange Goluszeit gebracht hat, und harrt voll Sehnsucht des Augenblicks, der das Ende seines Golus bringt, ein Ende, das aber nicht enthüllt und nur Gott, dem Lenker unseres Geschickes, bekannt ist. Denn darin unterscheidet sich ja so auffallend unser jetziges Golus von dem ersten babylonischen Golus. Denn während jenes Golus von kurzer Dauer und seine Ende im voraus bestimmt war, ist unser jetziges Golus von langer Dauer und seine Ende uns nicht enthüllt. Als Grund hierfür lehren die Weisen (Joma 9b): ראשונים שנתגלה עונם נתגלה קצם אחרונים שלא נתגלה עונם לא נתגלה קצם „Die Sünde der Ersteren, zur Zeit des ersten Heiligtums, sind enthüllt worden, darum ward auch ihr Golusende enthüllt, die Sünden der Letzteren, zur Zeit des zweiten Heiligtums, sind nicht enthüllt worden, darum blieb auch ihr Golusende verhüllt’. –

    Wir glauben diesen vielbesprochenen Ausspruch der Weisen in folgendem Sinne zu verstehen. הוכח תוכיח את עמיתך lautet die große, ernste Forderung des Gotteswortes, di es jedem einzelnen Glied der jüdischen Gesamtheit zur Pflicht macht, den Irrungen seiner Genossen nicht schweigend gegenüberzustehen, sondern Mahnung und wiederholte Vorstellungen das Seinige zu tun, um zur Besinnung aufzurufen und Besserung zu bewirken. Nie und nimmer hätte der Abfall von Gottes Gesetz auch in unserer Zeit solchen traurigen Umfang angenommen, wenn stets und überall sich Männer gefunden hätten, die, erfüllt von heiligen Mut und unbeugsamer Überzeugungstreue, das offene, rückhaltlose Wort der תוכחה zu sprechen gewillt gewesen wären. Man glaubte aber und glaubt immer noch, durch sogenannte politische Klugheit der Gottessache dienen zu können, die, wie man sich selber beredet, um Schlimmeres zu verhüten, schweigen zu dürfen glaubt, wo im Geiste der Thora lautester Protest als gebieterische Pflicht sich erweist.

    …

    Wer ahnt nicht die Größe eines Jesaja, wenn uns aus unserer heutigen Haftora die wuchtigen Worte entgegendröhnen, mit denen er dem „Volk von Amora“, den „Reichen Sedoms’ Tempelbesuch und Opfer, Sabbat und Gebet als wertlos, als Lüge vor die Füße wirft, weil er die Lüge nicht zu ertragen vermag, mit der ein Gott fremdes, entheiligtes Leben sich das Recht verwirkt habe, vor Gottes Angesicht zu treten – „Huren“, „Mörder“ sind sie ihm, die die Ehe mit Gott gebrochen, an deren Händen das Blut sozialer Härte und Selbstsucht klebt! Und mit welch heroischer Selbstverleugnung hat ein Jirmeja das Wort der Zurechtweisung unablässig, unermüdlich gesprochen! Gottesmänner, die die Schmähung der Verblendeten nicht fürchteten, im Kerker ihr mutiges Tun büßten, dafür aber ihrem Volke den Weg der Erlösung bahnten. –

    Zur Zeit des ersten Heiligtums, meinen die Weisen mit Recht, wurden die Sünden enthüllt, darum konnte auch das Golusende enthüllt werden.

    Die diesem Weisheitswort zu Grunde liegende Wahrheit hat sich aber schon in der Frühzeit der jüdischen Geschichte bewährt. „Wer die Menschen zurechtweiset, um sie Gott zurückzuführen, findet schließlich mehr Gunst als der mit glatter Zunge seinem Volke Schmeichelnde.“ Die Weisen mussten dabei an Mosche und Bileam denken, die sich in ihrem Verhalten zum jüdischen Volke so kraß unterschieden.

    Unser Mausche hat seinem Volke keine einzige Lobrede, dafür aber recht, recht viele דברי תוכחה, Worte der Zurechtweisung gewidmet, und אלה הדברים Worte der Zurechtweisungen waren es, mit denen er von seinem Volke Abschied nahm. Dieses Vermächtnis des unsterblichen Führers gereichte aber seinem Volke zu einer Quelle unendlichen Segens: aus seiner Wahrheit haben noch zu allen Zeiten die Schwankenden ihre Festigkeit gewonnen und die Verirrten zu ihrer von Gott gewollten Bestimmung sich zurückgefunden.

    Bileam dagegen hat dem jüdischen Volke eine Lobrede gehalten wie keiner vor und keiner nach ihm. Doch diese Lobrede hat, nach dem erwähnten Ausspruch der Weisen, verhängnisvolle Folgen gehabt: שהחליק בנבואותיו וגבה לבם ונפלו בשטים sie hat das jüdische Volk hochmutig gemacht und hat es in Schittim zu Falle gebracht. Dem Gottesvolke zu fluchen, war Bileam von Moabs König berufen worden, doch er durfte seinen Mund nur zum Segen öffnen. Und sein Mund strömte über vom Preis der Stellung Jissroéls in Völkermitte und der durch Gottesnähe ihm verliehenen Größe: er sieht es in seiner gesonderten, einzigartigen Erscheinung, löwenmächtig, er preist die Reinheit und Schönheit seiner Häuser, den Segensreichtum seiner Lehrstätten, er sieht es gehoben durch Gottes Liebe, da Sünde und Schuld an ihm nicht geschaut wird, und den Stern von ihm ausgehend, der einst sieghaft der Menschheit den Weg zum Heile weist. Bolok schlägt verzweifelt die Hände zusammen, – so hat er denn Bileam vergebens berufen. Doch zum Abschied איעצך erteilt Bileam ihm den Rat, den verhängnisvollen, wie allein diesem Volke beizukommen sei: suche es zu verführen, und du hast es besiegt. Und so geschah es…

    24000 jüdische Seelen sind Bileams Lobrede zum Opfer gefallen, und wer weiß, welchen Umfang diese Katastrophe noch angenommen hätte, wenn nicht Pinea’s mannhaftes Auftreten dem Verderben Einhalt geboten hätte. …

    אלה הדברים אשר דבר משה אל כל ישראל Diese Worte der Zurechtweisung aber hat Mausche an ganz Jissroél gerichtet: alle, alle unterschiedlos hatte er um sich versammelt, und sie hatten doch nicht alle gesündigt, nicht alle an den Verirrungen teilgenommen, die da aufgezählt wurden במדבר בערבה מול סוף וגו'. Nur ein Teil des Volkes war es, der sich nach den Fleischtöpfen Egyptens zurücksehnte, nur ein Teil, der den moabitischen Töchtern nachgegangen, nur die lüsterne Jugend war mit dem Manna unzufrieden, gezählt die an Korachs Aufstand Beteiligten, nur die Hefe des Volkes, die das goldene Kalb sich machten – hätte Mausche sie nicht alle versammelt, wie leicht hätte nicht der eine dem andern die Verantwortung für alle diese Verirrungen zugeschoben, die Alten den Jungen, die Reichen den Armen, die Gebildeten den Ungebildeten und umgekehrt! – Mausche aber  richtete seine תוכחה an ganz Jissroél, machte sie alle, alle für alle Verirrungen in gleichen Maße verantwortlich: denn die jüdische תוכחה richtet nicht nur gegen die das Unrecht Übenden, sondern gegen alle, die zu seiner Verhinderung das Ihre hätten leisten können und es unterlassen haben. Es ist der Geist der gegenseitigen Verantwortung des כל ישראל ערבים זל"ז, der den einen für den andern, für sein Tun und Lassen, verantwortlich macht, der sich nicht begnügt, von dem Einzelnen zu fordern, daß er sein Leben in צדקות, in Pflichttreue vor Gott begreife, der ihn vielmehr anruft, zu den מצדיקי הרבים sich zu zählen, der den Leichtsinn neben sich nicht duldet und auch nicht die Unwissenheit, gegen die er vielmehr ankämpft, solange noch andere für das gleiche Leben der jüdischen Pflicht zu gewinnen sind, der er mit jedem Atemzug seines Lebens dient.

    Ist aber solcher Geist im jüdischen Volk lebendig, dann kann dieses jüdische Volk nimmer zahlenmäßig erfasst werden. Mutter Jochebed war begnadet, wie die Weisen sich sinnig ausdrücken, ששים רבוא בכרס אחד 600 000 Menschen das Leben geschenkt zu haben, denn sie hat Mausche geboren, der, indem er sein Volk der göttlichen Lebensbestimmung entgegenzuführen bestrebt war, dieses ganze Volk mit seinem bedeutungsschweren Leben aufwog שקול משה כנגד כל ישראל! Unter diesem Gesichtspunkt ist einem Einzelleben eine Bedeutung zuzuschreiben, das zahlenmäßig von Menschen nicht zu erfassen ist: היודע מספר כלכם בדין. Gott allein kennt die Zahl und Wert aller im Gericht, er weiß, wer von denen, die in die Ewigkeit eingegangen, auf Erden gleich hundert, tausend oder gar hunderttausend gezählt hat!

    אלה הדברים אשר דבר משה אל כל ישראל. An ganz Jissroél hatte Mausche seine תוכחה gerichtet, sie alle hatte er zur Verantwortung gezogen, und sie hatten sie, im Gefühle der gegenseitigen Verantwortung, widerspruchslos aufgenommen, der eine für den anderen, mit dem er sich verbunden fühlte vor Gott und für die Verwirklichung der von Gott gewollten Lebensbestimmung – הואיל וקבלו עליהן וכו' bemerken die Weisen so sinnig, nachdem sie diese תוכחה im Bewußtsein gegenseitiger Verantwortung hingenommen, dieser Geist also in ihnen lebendig war, צריך אתה לברכן verdienten sie den Segen, dessen sie in dieser Stunde gewürdigt wurden. Und Mausche segnete sie: ה' אלקיכם הרבה אתכם Gott hat euch vermehrt, והנכם היום ככוכבי השמים לרב heute aber seid ihr zahllos gleich den Sternen geworden! In den Tagen Mausches, meinen die Weisen, war der Abraham verheißene Segen Wahrheit geworden. –

    Mausche aber fleht zu Gott, daß dieser Geist sich auch in der Folge erhalten und seinem Volke zur unendlichen, zahlenmäßig nimmer zu erfassenden Größe verhelfen möge: ה' אלקי אבותיכם יסף עליכם ככם אלף פעמים ויברך אתכם כאשר דבר לכם

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung fünfter Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 3-10

    03-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-08-2022
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    Samson Raphael HIRSCH


    Aus CHAUREW KAP.33


     

    FASTTAG DES 9ten AW

     

    …

    § 242.

    Diese fünf Tha-anijauß zu begehen ist also für alle Pflicht. ((א"ח)549.550.686.) Strengere Pflicht 9ter Aw, also daß selbst Kranke u.s.w., denen das Fasten beschwerlich fällt, wenn nur nicht Gefahr bringt, fasten. („550). Am gelindesten Tha-aniß Esther, weil nur durch stillschweigende Sitte angenommen, und daher an ihm selbst nichtgefährliche Kranke u.s.w. nötigenfalls vom Fasten frei („686). Fällt einer dieser Tha-anijauß auf Schabboß, so wir der auf den nächsten Tag verschoben, Tha-aniß Esther aber auf den vorhergehenden Donnerstag („550.686.) Schon vom 1sten bis 9te Aw vor allem in der Tha-anißwoche, ist jede Äußerung der Freude untersagt. Durch Vernachlässigung des Äusseren in Waschen, Kleiden, Unterlassen des Scheerens des Bart- und Haupthaars – letztere schon vom 17ten Thammus an – schon Trauer eingeleitet. In der ganzen Zeit vom 17ten Thammus an keine Hochzeit gefeiert. Vom 1ten Aw bis 10ten Aw Mittages kein Fleisch und kein Wein genossen. Siehe ausführlich („551.552.) Am 8ten Aw wird gehörige Mahlzeit nur vor dem Letztmahl eingenommen, das nur aus einem Gericht bestehen darf; es wird, dem Leidtragenden gleich, auf der Erde sitzend eingenommen, und besteht gewöhnlich, (wie das erste Mahl des Leidtragenden) aus Eiern (552). Schon mit Tag- und Nacht-Zweifel beginnt das Fasten, die Trauer erst jedoch wenn völlig Nacht, es sei denn der Fasttag ausdrücklich bereits schon am Tage als Gelübde übernommen. Schon am Nachmittag ist jede Geistesbeschäftigung mit andern als auch am 9ten Aw erlaubten Gegenständen untersagt. Wenn 8ter Aw am Schabboß ist, ja selbst wenn der 9ter Aw am Schabboß und auf den Sonntag verlegt ist, tritt dies alles nicht ein; nur Geistesbeschäftigung ist schon nachmittags, und wenn Schabboß  der 9ten Aw  ist den ganzen Tag, wie am 9ten Aw, beschränkt  („553)

     

    §243.

     

    Am neunten Aw selbst sind alle Trauergesetze, wie beim Owél (אבל), bis auf das Werktätigkeitsverbot, und allen Fastgesetze, wie am Jaum Kippur, in Kraft (siehe § 320 unf § 158). Doch ist auch bis Mittag jede zeitfordernde und somit zerstreuende Arbeit untersagt („554). Über die Tischoh-b’Aw-Trauer ist darum nachzulesen, was über die Trauer beim Todesfall ausgesprochen ist. Denn am neunten Aw sind wir alle Leidtragende um J’ruscholajim-Zijaun, die hehre Mutter, die uns nährte und pflegte und aufzog und tränkte mit dem Gottesgeiste, der dort quoll – sie sit nicht mehr die sorgliche Mutter, – – und mutterlos zerstreut sind ihre Kinder – nur nicht des Vaters verwaist, des Ewiglebenden, der auch in Goluß nicht sie verläßt,  unsichtbar sie umschwebt, und des Lichtes seines Geistes wartet, daß es in Jissroél nicht Nacht werde. – Aber nicht nur  am Gedächtnistage soll unser Trauer sein, überall und immer soll uns das Trauergefühl begleiten, nimmer und nimmer sollten wir vergessen, daß dem Jissroélgeschicke wir angehören und die große Jissroélaufgabe im Goluß zu lösen haben. Und wärest du auch reich und begütert, ja wäre ganz Jissroél es, und lösten sich alle Fesseln, die hie und da noch Jissroél im äußern Leben beschränken – sieh! nicht um Untergang nur äußern Glückes trauerst du – das könnte dir die Fremde ersetzen – mit dem Äußern ist dir nur sichtbarer Boden geschwunden, auf dem Jissroéls von Gottes Geist durchdrungenes Leben wie eine Gottespflanze allseitig blühen sollte; – wenn du um J’ruscholaim trauerst – deine höchste Trauer ist um Zijauns Fall! –

    … …

     

    Aus: Samson Raphael HIRSCH : Chauréw, Versuche über Jissroéls Pflichten in der Zerstreuung, zunächst  für Jissroéls denkende Jünglinge und Jungfrauen. Vierte Auflage Frankfurt  a.M. Verlag J. Kaufmann 1909

     

    Siehe auch via „archief“ 08 07 20:  Samson Raphael HIRSCH: Fasttag 17. Tammus

    02-08-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-07-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Massei

     

    מסעי

     

    Kap.33, V.53 Ihr sollt das Land erst zur Besitznahme säubern und dann euch darin niederlassen; denn euch habe ich das Land gegeben, es in Besitz zu nehmen

     

    Kap. 33 V.53 והורשתם את הארץ (siehe zu V.52) Ihr müsst das Land erst durch Entfernung aller polytheistischen Spuren zu eurer ירושה fähig machen, dann erst könnt ihr euch darin niederlassen. So lange polytheistische Bewohner und polytheistische Denkmäler darin sind, ist eure ישיבה keine ישיבה (siehe zu 2 B.M. 32, 12 f.). כי לכם נתתי וגו': nicht Kraft eigner Machtvollkommenheit habt ihr das Land, es ist Gottes Wille und Gottes Macht, denen ihr das Land verdanket, und auch bei der Verteilung des Landes (V.54) habt ihr nicht willkürliche Normen, sondern Gottes Weisung und Gottes Entscheidung zu folgen. Daher könnt ihr euch nicht der ersten Vorbedingung entschlagen, unter welcher Gott euch das Land überweist.

     

    V.55 Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch vertreiben werdet, so werden diejenigen, die ihr von ihnen übrig lasset, zu Gehegen in euren Augen und zu Stacheln in euren Seiten; sie werden euch auf dem Boden, den ihr bewohnet, feindlich bedrängen.

     

    V. 55 …Mit dieser den Polytheismus im Gotteslande Berechtigung einräumende Duldung büsst ihr aber selber die Integrität eurer Gotthörigkeit, die Berechtigung und den Schutz eures Daseins im Lande ein, und wie Gott seinen Schutz euch wegzieht, werden die Geduldeten eure Dränger und Feinde in eurem eigenen Lande. Das ganze Buch der Richter ist nichts als Geschichte der Verwirklichung dieser nicht beachteten Warnung.

     

    Kap.34, V.2 Verpflichte Jissroéls Söhne und sage ihnen: Wenn ihr zu dem Lande Kenaan kommet, ist dies das Land, das euch in Besitz zufallen soll, das Land Kenaan nach seinen Grenzen.

     

    Kap.34, V.2 ארץ כנען לגבלתיה Eine genaue Grenzbestimmung des Landes ist auch für die מצות התלויות בארץ folgereich, da deren ursprüngliche Verpflichtungskraft auf diese Grenzen beschränkt ist. Erst nachdem die Besitznahme von diesem hier präzisierten ארץ כנען vollständig vollzogen ist, können auch andere eroberte Länder der קדושת הארץ und der an diese sich knüpfende Pflichten teilhaftig werden. Weshalb auch den von David eroberten Provinzen ארם צובה und דמשק (Sam. II 8,5 u. 6) unter dem Gesamtnamen  סוריאdie קדושת הארץ nur מדרבנן zuerkannt war. Die Besitznahme des eigentlichen Gesetzbodens war noch nicht ganz vollzogen, war doch selbst Jerusalem noch nicht ganz in jüdischen Händen. Die Eroberung von Syrien ward daher gar nicht als nationales Unternehmen betrachtet und durch die Bezeichnung כבוש יחיד von dem gesetzlichen קדושה-Charakter ausgeschlossen. Ist es doch selbst nicht entschieden, in wie weit das transjordanische Land der dritthalb Stämme in die eigentliche קדושת הארץ mitbegriffen war. (Aboda Sara 21a תוספו' daselbst und Gittin 8 b. –  Siehe ferner zu 5 B.M. 30,5)

     

    Kap.35 V.10  Sprich zu Jissroéls Söhnen und sage ihnen: Wenn ihr den Jarden überschreitet zum Lande Kenaan hin,

     

    Kap.35 V.10 כי אתם עוברים וגו' Das Land des göttlichen Gesetzes ist um der Menschen willen da. Sein höchstes Produkt, Ziel und Zweck des ganzen ihm zugewandten Gottessegens, ist jede von ihm genährte, der Verwirklichung des Gottesgesetzes durch seine Mittel geweihte Menschenseele. Das Land wird allen nur unter der Bedingung der unantastbaren Heiligachtung einer jeden dem Gesetze heiligen Menschenseele gegeben. Ein Tropfen unschuldig vergossenes, unbeachtet gebliebenes Blut löst eine Masche an dem Band, das das Land mit der Nation und beide mit Gott verknüpft (siehe Verse 33 und 34). Diese Heiligachtung des Menschenlebens soll sofort bei der Besitznahme des Landes Ausdruck und in der Verteilung des Landes selbst die Gesetzinstitution geschaffen werden, auf welche bereits in den Grundzügen der sozialen Rechtsordnungen (2 B.M. 21,13) hingewiesen ist.

     

    V.29 Es seien euch diese Bestimmungen zum Rechtsgesetz für eure Nachkommen in allen euren Niederlassungen.

     

    V.29 בכל מושבותיכם, סנהדרין נוהגת בארץ ובחוצה לארץ (Mackoth 7a). So lange die Kriminaljustiz im jüdischen Lande zu Verwirklichung kommt, –  es ist dies an die Existenz des obersten Gerichtshofs in der Steinhalle, לשגת הגזית im Tempelheiligtum gebunden (siehe 5 B.M. 17,10), ועשית על פי הדבר אשר יגידו לך מן המקום ההוא אשר יבחר ד' מלמד שהמקום גורם (Aboda Sara 8b תוספו' daselbst) – so lange ist sie auch in den jüdischen Niederlassungen außerhalb des Landes durch Gerichtshöfe zu handhaben, deren Mitglieder, vermöge der von der Gesetzautorität im Lande erlangten Autorisation, סמיכה, als deren Delegierte handeln. 

     

    V.33  Machet das Land, in welchem ihr seid, nicht zum Heuchler, denn das Blut macht das Land zum Heuchler, und dem Lande wird für das Blut, das ich ihm vergossen worden, keine Sühne, wenn nicht mit dem Blute dessen, der es vergossen.

     

    V.33 ולא תחניפו וגו'.חנף, wie dessen Bedeutung in Job und Proverbien entschieden klar ist, heißt: heucheln, also eine andere und zwar bessere Erscheinung äußerlich darstellen, welcher die Wirklichkeit des inneren Wesens nicht entspricht. Wer also einen Menschen zum Heuchler macht, der nimmt ihm bei unveränderter äußerer Erscheinung den innern Kern. …

    Wenn nun das Land zum „Heuchler“ wird, so ist dies, wie man sieht, die buchstäblichste „חנופה“. Es ist noch derselbe Boden, der unter Gottes Tau und Sonnenstrahl die reichste Fülle des Fruchtsegens zu tragen bestimmt ist; allein Boden, Tau und Sonnenstrahl täuschen, kein Segenskeim treibt ais dem Innern zum Leben und zur Freude der Menschen, und was davon treibt, ist wiederum Täuschung, es wohnt kein Segen in dem Mark und Saft der  Triebe und Pflanzen. …

    In dem Augenblicke, in welchem Gott Noah und seine Söhne die neugeschenkte Erde wieder betreten lässt und ihnen die Pflanzen- und Tierwelt zur freien Disposition übergibt, proklamiert er mit dem: ואך את דמכם לנפשתיכם אדרש וגו' שופך דם האדם באדם דמו ישפך כי בצלם אלקים עשה את האדם die Geltung der unantastbar höheren Dignität der Gottesebenbildlichkeit des Menschen als Grundbedingung des Genusses dieses Geschenkes und dieser freien Waltung. In dem Augenblick, in welchem Gott Jissroél das Land als Boden seiner segensreichen Entfaltung für die Verwirklichung Seines Gesetzes übergibt, erneuert er dem: ולארץ לא יכפר לדם אשר שפך בה כי אם בדם שפכו dieselbe Humanitätsproklamation für Jissroél als Grundbedingung des gesegneten Besitzes und Genußsegens dieses Landes und erweitert sie noch durch die Sühneinstitution für den unvorsätzlich Mord.

     

    V.34 Und verunlautert das Land nicht, in welchem ihr wohnet, in dessen Mitte ich gegenwärtig bin; denn Ich, Gott, bin gegenwärtig in der Mitte der Söhne Jissroéls.

     

    V.34 אשר אתם יושבים בה אשר אני שכן בתוכה ist eine andere Beziehung des Landes zu seinen Menschen, als die V.33 durch אשר אתם בה ihren Ausdruck fand. Dort ist es die Beziehung des Landes als Bodens der Menschenexistenz. Der Boden versagt den Menschen die Existenz, wenn die Existenzvernichtung eines Menschen durch einen Menschen gleichgültig lässt. Hier ist es die Beziehung des Landes als Boden der ישיבה und der שכינה, der nationalen Menschengesellschaft und der Gottesgegenwart auf Erden. Beides, sowohl die auf die Huldigung Gottes und seines Gesetzes zu erbauende soziale Volkswohlfahrt, als die einer solchen Erhebung des irdischen Gesamtseins zu Gott zugesagte Gegenwart Gottes auf Erden (2 B.M.25,8) beruht offenbar auf dem Bewusstsein und der Anerkennung der Gottebenbildlichkeit des Menschen. Wenn das ganze Gottesgesetz auf den drei Fundamenten des Rechts und der Liebe des sozialen, und der Sittenheiligung des individuellen Menschen beruht, so steht und fällt das ganze Gesetz mit dem Bewusstsein und der Anerkennung oder der Verneinung und Leugnung der höheren Dignität, der Gottenebenbildlichkeit des Menschen. Auf der Anerkennung der Gottenebenbillichkeit des Nebenmenschen beruht das Recht, auf dem Selbstbewusstsein der eigenen Gottebenbildlichkeit die Sittenheiligung und die Liebe. Ist der Mensch nur tierebenbildich, nur ein physisches Wesen wie alle Lebendigen neben ihm in der Schöpfung, so sind Gewalt und Selbstsucht und Tierbefriedigung auch für ihn die einzige Lebensmotoren, so kann von Recht und Liebe und Sittenheiligung keine Rede sein, so ist טומאה, „physische Gebundenheit“, Unfreiheit mit allen Konsequenzen der Gewalt und der Entartung das ausschließliche Gepräge der Erd- und Menschenwelt, so ist es das Tierideal, dem in Haus und Staat des Menschen- und Völkerlebens die Idolhuldigung gezollt wird, so ist für Gott, den in Recht und Liebe und Sittenheiligkeit zu bekennenden ein Einzigen, keine Stätte auf Erden. ….  

    29-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-07-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת מסעי

     

       Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Massei

     

    Jeremias Kap. 2, Vers 4 und folgende

     

     Kap.2, V. 4. „Höret das Wort Gottes, Haus Jakobs!“ Mit dieser Aufforderung trat Jeremias in Jerusalems letzten Tagen in unsern Kreis, und R. Lewi in der Peßikta steht bei diesen Worten still und meint, es wäre schon viel gewonnen, wenn in Zeiten eines praktischen Abfalls von Gott und seinem heiligen Gesetze das Wort Gottes nur erst wieder gehört, mit Ernst gehört werde. Sei ja das Ohr die Pforte zum Geiste, die Pforte zum Herzen, und auch nur dem Gedanken Gottes und seines heiligen Gesetzes wieder Raum gegeben, sei der Boden für alle Hoffnung der Zukunft gewonnen. (Jeschurun IV. S.496.) Wir verweisen angelegentlich auf diese herrliche Thamus-Abhandlung  „Jissroéls Verfall“, die an der Hand einer eingehenden Erläuterung des ersten Verses unseres Kapitels die Verhältnisse der jüngsten jüdischen Geschichte und der Gegenwart beleuchtet.

    „Haus Jakob“: Einheit, „alle Familien des Hauses Jissroél“: Vielheit. Jakob: Jissroél in Abhängigkeit und Druck, Jissroél: in Selbständigkeit und Glück. Die im Glücke nach Reichtum und Mannigfaltigkeit der äußeren Verhältnisse, nach „Rang und Stand“ sich von einander abgrenzenden Kreise werden als „Jakob“, durch das hereinbrechende Unglück wieder zu dem einen Jakobshause vereinigt.

    V.5 וילכו אחרי ההבל ויהבלו „Sie gingen dem Nichtigen nach und verfielen selbst dem Nichts“, „wurden selbst nichtig“, das ist dIe kürzeste, treffendste, inhaltsreichste und ergreifendste Grabschrift so vieler Geschlechter jüdischer und nichtjüdischer, alter und moderner Zeiten. – Völkergunst, Göttercult, die Besitz- und Genußvergötterung, in der sie schwelgten – sind an sich nichtig. Alle äußeren Güter und das Streben nach ihnen haben Wert und volle Berechtigung, wenn sie als Mittel zu einem menschlich reinen, pflichttreuen Leben erstrebt und verwendet werden. Als Selbstzweck erstrebt sind sie jedoch nichtig, und das Aufgehen in das Streben nach ihnen beraubt das Leben jedes wahren, dauernden Gehaltes.

    …

    V.8 Alle für die Gestaltung des Volkslebens maßgebenden Faktoren versagten oder sie übten offenen Verrat. Die Priester, die durch den steten Hinweis auf Gott und Pflicht „die rechte Richtung geben“ sollten, mahnten nicht: „wo ist denn Gott?“ Siehe oben. Die „Handhaber der Thora“, die Männer der jüdischen Wissenschaft, des Gottesgesetzes, „kannten“, spricht Gott, „mich nicht“ – mochten sie auch die eingehendste Kenntnis aller einzelnen gesetzlichen Bestimmungen und ihrer Anwendung haben, sie hatten dennoch keine Ahnung von Sinn und Bedeutung des Ganzen, und weil ihnen dieser Sinn fern und dieser Geist fremd bleib, so war ihr Wissen ein totes. Dem Gotte, dessen lebenweckendes und lebengestaltendes Wort ihnen trotz alles Wissens ein mit sieben Siegeln verschlossenes Buch blieb, konnten sie des Volkes Herz und Sinn nicht öffnen. והרועים, die Führer aber, die einflußreichen, angesehenen Großen, zu denen unwillkürlich das Volk emporblickt, deren Leben und Beispiel deshalb mustergültig sein sollte, die waren gerade zu allererst und am allermeisten von Gott abgefallenen. והנביאים, und die Propheten, die Männer, die, wenn vom rechten Geist beseelt, wohl imstande wären, trotz aller unwürdigen Priester, aller unfähigen und stumpfen „Handhaber der Thora“ und aller gewissenlosen Führer, durch das zündende Wort der Wahrheit das Volk aus seiner Lethargie zu wecken und zurück- und emporzuleiten: die Propheten –  predigten im Namen des Baal und gingen dem Heillosen nach! –

    …

    V.12 שמו שמים וגו': Es ist dies der so oft wiederholte bedeutungsvollen Hinweis auf die nahe Beziehung zwischen der Natur und dem Berufe Jissroéls für die Anbahnung des reinen gottdienenden Menschentums. Die Natur „trauert“, wenn dieser Beruf verfehlt und die Erreichung dieses Zieles in weite Ferne  hinausgerückt wird.

    …

    Kap. 3, V.4 Auf diese Zeit wird hingeblickt, wo Jissroél in Gott seinen Vater  und seinen einzigen Führer von ewig her erkennen wird. Mit diesem tröstenden Ausblick schließt die Haftora.  – Die Sephardim schließen statt dessen mit den beiden ersten Versen des vierten Kapitels, die die Aufforderung zur Rückkehr, jedoch zur ernsten, in voller Verwirklichung des Gottesgesetzes sich betätigenden Rückkehr, enthalten, mit dem Ausblick auf das Heil, das dadurch weit über den jüdischen Kreis hinaus der Gesamtmenschheit erblühen werde.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 294-303  Kommentar zu Jeremias Kap 2 V.4…) 

    28-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת מטות

     

       Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Mattaus

     

    Jeremias Kap. 1, Vers 1und folgende

     

    Diese Haftora bildet den ersten der für die Wochen vom siebzehnten Thamus bis neunten Ab, vom Tage der Erstürmung der Stadt Jerusalem, also dem Untergang des Staates, bis zu dem der Zerstörung des Tempels, bestimmten drei Abschnitte aus dem Prophetenworte. Alle drei haben zum Zwecke, uns das Verständnis des Exiles, die Erkenntnis der Ursachen seines Eintritts und seiner Fortdauer, sowie das Bewußtsein zu bringen, daß das Begehen jener Gedächtnistage und der diesen Wochen  nach nationalem Brauche mehr oder minder ausgeprägte Charakter der Trauer nicht Ereignissen grauer Vergangenheit, sondern den geistigen und sittlichen Mängeln und Gebrechen einer jeden Gegenwart während der Dauer des Exiles gelte.

     

    V.5 בטרם אצרך Was Jesajas 49, 1 ff. von Jissroél aussprach, daß es für seine Bestimmung geschaffen und für die seiner harrenden Kämpfe von vornherein mit den nötigen Kräfte ausgestattet sei und des Gottesschutzes stets gegenwärtig sein könne, das wird hier bei seiner Berufung dem Propheten Jeremias von Gott ausgesprochen – ידע ,ידעתיך : zu jemanden in das innigste Verhältnis treten, von Gott zum Menschen, insofern es sein Geschick betrifft: ihn versorgen, seine Tat: sie bestimmen und lenken. – נביא לגוים נתתיך. Da die Zeit herannahte, – der Prophet selbst erlebt ja ihre Stürme – da Jissroél seinen Gang durch die Wüste der Völker antreten sollte, so stand jedes durch die Propheten zunächst an Jissroél gerichtete Gotteswort zugleich in naher Beziehung zur Gesamtmenschheit. Wir doch der spätere Prophet, Ezechiel, geradezu בן אדם „Sohn der Menschheit“ genannt. Vom ersten bis zum letzten Worte weiß das „Alte Testament“ nichts von einem „Stammgotte der Juden“, von einer nur auf Jissroél gerichteten göttliche Vorsehung. Von dem ersten Worte der Genesis, mit dem der erste Jude in die Geschichte eingeführt wird, „werde du ein Segen!“ „durch dich sollen alle Familien der Erde gesegnet werden“ (1 B.M. 12, 2 f.) bis zum letzten Prophetenworte kennt es Jissroél nur im Kreise und im innigen Zusammenhange sämtlicher, gleich ihm zur Gotteskindschaft und Gottesnachfolge berufenen Völkerfamilien, deren Erleuchtung und Gewinnung für Gott und damit für ihr eigenstes Selbst seine weltgeschichtliche, menschheitpriesterliche Bestimmung ausmacht.

     

    V.6f. Dem Hinweis auf die eigene Unzulänglichkeit wird durch den Hinweis begegnet, daß es ja nicht des Propheten, daß es vielmehr Gottes Worte und Aufträge seien, die er auszusprechen und zu vollbringen habe. Die so jedem Widerstande obsiegende Kraft wird durch das על, nicht: אל כל אשר וגו', ausgedrückt.

     

    V.10 ראה הפקדתיך היום על הגוים וגו' Die durch den Propheten noch in der letzten Stunde an Jissroél gerichtete Mahnworte, die den Abfall von Gott, also die eingerissene Sittenlosigkeit, die Vergötterung der Sinnlichkeit, die Rechtshöhnung, den Gewaltmißbrauch, die Unterdrückung und Ausbeutung der wirtschaftlich Schwachen als Ursachen des bevorstehenden Untergangs des jüdischen Staates aussprachen, waren ebensoviel Mahn- und Warneworte für alle Völker. Die Höhnung derselben ewigen Prinzipien wird allen Staatsgebilden der Jahrtausende dasselbe Geschick bereiten, bis zu jener Zeit, wo die in den Boden der Gotteshuldigung wurzelnde Herrschaft des Rechtes und der Liebe den Menschenverhältnissen den einzigen dauernden Kraft, den ewigen Frieden verleiht. Bis dahin werden diese Prinzipen selbst, die hier individuell vom Propheten inmitten Jissroéls, und die national von Jissroél inmitten der Menschheit schon durch sein bloßes Dasein vertreten werden, das ewige Hemmnis für den Bestand aller auf Gewaltmißbrauch gegründeten und das Völkerglück mordenden Schöpfungen bilden. Wie dies hier durch die Worte: לנתוש ולנתוץ ולהאביד ולהרוס ausgedrückt ist. Der Zerstörung, dem geschichtlichen Untergange verfällt jedoch nur das dem Menschenheile Feindliche. Alle geschichtlichen Stürme, alle Katastrophen haben nur den Zweck: לבנות ולנטוע, „aufzubauen und zu pflanzen“. Nicht Zerstörung, Erhaltung ist das Ziel. – Das kommt auch durch die Konstruktion deutlich zum Ausdruck. Die ersten vier Worte durch ו zu einem einheitlichen Begriff verbunden und dadurch von לבנות, ohne ו getrennt.

    …

    Kap.2, Vers 1. Das erste war das Berufungskapitel. Sein Inhalt war zunächst für den Propheten bestimmt. Wie einst Jesajas (vergl. das. 6, 11 oben S.137), so war auch er von vornherein darüber nicht im Zweifel gelassen, daß seinem Worte wohl die Erhaltung des treugebliebenen Kernes, nicht aber die Rettung des Staates und der entfremdeten Mehrzahl des Volkes gelingen werde. Der „Stab“, den er reifen, das Feuer, das er bereits unter dem „Topfe“ lodern sah und die die Bilder erklärenden Worte beseitigten jeden Zweifel. Krieg von außen, Hasserfüllte Anfeindung von innen, das war das seines harrenden Los. Wenn nun auch an ihn in den vorhergehenden Versen das ermutigende Wort gesprochen war, sein Herz war nicht froh, konnte nicht froh sein, angesichts des Leides, das der Mehrzahl seiner Brüder harrte. Da ist es nun ebenso charakteristisch wie ergreifend: das erste Wort, das er im Namen Gottes, als Anfang seiner Sendung, zu seinem Volke zu sprechen hatte, ist ein Wort der Liebe, der Ermutigung, der Verheißung, ein Wort des über alle Abgründe hinausschauenden, alle Wolkendüster nächtlicher Geschicke durchbringenden, siegreichen Ausblicks auf das sonnenbeglänzte endliche Ziel des auf der Höhe seiner Bestimmung mit seinem Gotte innig vereinten unsterblichen Volkes – ein Wort, wie es inniger und herrlicher den Lippen keines Propheten entströmt ist, ein Wort, das die fernste Vergangenheit mit der fernsten Zukunft zusammenfaßt und dadurch die großartige Einheit des in der jüdischen Geschichte zur Ausgestaltung kommenden Gottesgedankens zur Anschauung bringt.

    זכרתי לך וגו'. Auf die früheste Vergangenheit hin blickt die Erinnerung an die unbegrenzte Hingebung, an das unbegrenzte Gottesvertrauen, die Jissroél dadurch betätigte, aß mit Weib und Kind dem Gottesrufe folgend in die Wüste zog, wo es ohne das wundertätige – ארץ לא זרועה – dauernde Eingreifen Gottes dem sicheren Hungertode verfallen war. Es war dies das „jugendfrische“, das „bräutliche“ Jissroél. Und der Blick in die Zukunft: קדש ישראל לה', nicht קדוש, sondern קודש, ein Heiligtum, ein Gott geweihtes, Gott gehöriges Heiligtum bleibt Jissroél! Das Heiligtum aus Holz und Stein können sie zerstören: das wahre Heiligtum ist das vom Gottesgeiste beseelte, lebendige Jissroél. Nicht die Einzelnen, ganze Geschlechter können ihre Bestimmung entfremdet werden und zu Grunde gehen, – das Geschlecht, in dessen Mitte der Prophet lebte, bot ja dafür in seiner Mehrzahl selbst das traurigste Beispiel – die Bestimmung bleibt aber unveränderlich ewige dieselbe, das wahre, unvergängliche Heiligtum ist die durch alle Stürme und Kämpfe der Zeiten ihrer Bestimmung zureifende jüdische Nation, ist das unsterbliche Jissroél.

    ראשית תבואתה: Die ganze Menschheit ist zur Gotteskindschaft berufen. Überall im weiten Menschenkreise harret Gott des Aufgehens der Saat reinen Menschentums, deren Keim in jede Seele liegt und deren Aufgehen er durch die von ihm gefügten Geschicke fördert. Wir sehen, wie auch hier jeder Gedanke an Ausschließlichkeit der Beziehung Jissroéls zu Gott entschieden zurückgewiesen wird. Vergl. Das oben zu V.5 Bemerkte. Das weibliche ה weist auf die Unmerklichkeit der fördernden Gotteswaltung hin.

    כל אוכליו יאשמו וגו'. אשם ist שמם, verödet werden, mit vorgesetztem individualisierenden א. Da ist seit Jahrtausenden noch kein Volk über die Bühne der Geschichte gezogen, das nicht Appetit verspürt und leider nur zu drastisch gezeigt hätte, Jissroél zu verspeisen. Allein noch immer hat sich die obige, vor Jahrtausenden ausgesprochen Verheißung bewährt: alle, die glauben Jissroél „verspeisen“ zu könne, werden sich dem rückwärts schauenden geschichtlichen Blicke als „mit Verödung Belastete“ darstellen, ראה תבא אליהם, mit dem Geschicke, das sie Jissroél zu bereiten gedachten, hatten sie vielmehr ihren eigenen Untergang besiegelt.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 287- 293  Kommentar zu Jeremias Kap 1 V.1…) 

    28-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-07-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    מסעי

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    MASSEI

    (Auszüge)

     

    …

    Der Klage über das אַיֶכּה unserer Entfremdung von Gottes Schechinanähe sind Jahr für Jahr diese Wochen vor allem geweiht. Wollen wir den Jammer unserer Geschichte beenden, dann laßt uns den Vorwurf des Propheten unserer Haftara in seiner Ganzheit beherzigen, mit dem er die Entfremdung seines Volkes von Gottes Nähe geißelt. כה אמר ה' מה מצאו אבתיכם בי עול כי רחקו מעלי וילכו אחרי ההבל ויהבלו So hat Gott gesprochen: „Was für ein Unrecht haben eure Väter an mich gefunden, daß sie sich von mir entfernten? Sie gingen dem Nichtigen nach und verfielen der Nichtigkeit!“ (Jer. 2,5) –  Die Weisen erläutern diesen Vers mit folgenden Worten: בנוהג שבעולם אדם דר אצל חמיו ועובר לצאת מביתו אפשר ימצא בידו אפי' דבר קל, וזה אפי' מחט אפי' סכין לא נמצא בידו, הה"ד כי מששת את כל כלי מה מצאת מכל כלי ביתך, א"ל הקב"ה חייך בו בלשון שהוכחת את חמיך בו בלשון אני מוכיח את בניך, מה מצאו אבותיכם בי עול כי רחקו מעלי (פסיקתא) „Wenn jemand bei seinem Schwiegervater gewohnt und des Haus verlässt, so ist es kaum zu vermeiden, aß er nicht (aus Versehen) etwas Geringfügiges mitnimmt, bei Jakob aber fand er nichts, nicht eine Nadel oder ein Messer, denn so heißt es: (Gen. 31,37): „Da du alle meine Geräte betastet hast, was hast du von alle deinen Geräten gefunden!“ Gott sprach: „In derselben Sprache, in der du deinen Schwiegervater zurechtgewiesen, werde ich auch deine Kinder zurechtweisen.“

    !כי רחקו מעלי „Von Gott haben sie sich entfernt“, so lautet der bittere Vorwurf. Von Gottes Führung haben sie sich losgerissen, weil sie geglaubt haben bei anderen Mächten, ihr vermeintliches Lebensglück zu finden; Gottes Nähe haben sie gemieden, weil sie verblendet genug waren, zu glauben, aus der Hand fremder Götter die Güter zu empfangen, die ihnen Inbegriff alles Glücks bedeuteten. Und hatten kein Ohr für das אַיֶכּה der zürnenden Schechina – um erst dann aus Verblendung und Wahn zu erwachen, wenn bittere Enttäuschung und trostloser Jammer ihnen die wehe אֵיכָה -Klage auf die Lippen drängte. Denn noch zu allen Zeiten hat sich als הבל, als erbärmliche Nichtigkeit erwiesen, was uns an Stelle göttlicher Schechinanähe treten sollte. וילכו אחרי ההבל ויהבלו Der Nichtigkeit zu Liebe – sei es die vermeintliche Gunst der Völker, die Möglichkeit, Karriere zu machen, zu Ehre und Ansehen zu gelangen – haben, ach, so viel ihr Teuerstes, ihr Heiligstes schmählich verschachert, von sich geworfen die köstliche Schätze der Mizwaus, dem Schabbos die Treue gebrochen, den Tefillinschmuck mit Füssen getreten, ihr eheliches und Familienleben um jede Weihe und Heiligkeit gebracht – und nicht bedacht, daß, indem das הבל sie lockte, sie ihr Leben jedes wahren Inhalts berauben und der öden Nichtigkeit preisgaben וילכו אחרי ההבל ויהבלו!

    Den in diesen Prophetenworten liegenden Vorwurf erklären aber unsere Weisen, indem sie an den Vorwurf erinnern, mit dem Jakob sich gegen Laban wandte. Laban verdächtigt ihn למה גנבת את אלהי daß er ihm seine Götzen gestohlen habe. Nachdem er eine gründliche Haussuchung vorgenommen und nichts gefunden hat, kehrt sich Jakob in bitteren Worte gegen ihn: מה פשעי מה חטאתי וגו' „Was ist mein Verbrechen, was mein Vergehen, daß du alle meine Geräte betastet hast, מה מצאת מכל כלי ביתך was hast du von allen Geräten deines Hauses gefunden“ – Hätte es nicht folgerichtiger heißen müssen: hast du deine Götzen bei mir gefunden? Stand er doch nicht im Verdacht, irgend ein Hausgerät gestohlen zu haben! Doch Jakob wollte ihm das ganze Widersinnige seiner Anschuldigung vor Augen halten: er sollte ihm seine Götzen gestohlen haben, die für ihn wertlosen, zu jeder Nutznießung verbotenen! Wenn es wenigstens, um in der Sprache der Weisen zu reden, eine Nadel, ein Messer wäre, deren Diebstahls man ihnen bezichtigte, er könne es noch begreifen! מה מצאו אבותיכם וגו' – מה מצאת den gleichen Vorwurf richtet der Prophet in Gottes Namen an sein Volk, freilich in trauriger Übertragung: sie haben Gott die Treue gebrochen; wenn sie gegen den Treubruch wider Gott wenigstens Werte eingetauscht hätten, die ihrem Leben auch nur im entferntesten Ersatz geboten hätten für das, was sie preisgegeben – so aber hat nach Nichtigem ihre Hand gierig gelangt und ihr Leben um jeden Inhalt gebracht וילכו אחרי ההבל ויהבלו

    Oh, wenn endlich diese Erkenntnis über uns käme, wenn wir endlich einsehen möchten, daß jede Entfremdung von Gott und seinem Gesetze, jede Flucht aus Gottes Nähe uns nur stets aufs neue bitterste Enttäuschung und jammervolle Galutharmut einträgt, aus dem אֵיכָה unseres Golus würde unser Ohr das אַיֶכּה der zürnenden und doch nach der Menschennähe sich sehnenden Gottesschechina vernehmen – und dieser Augenblick würde uns den Weg zur Rückkehr, zur Wiedergewinnung unseres verscherzten Gan Edens weisen. Denn טוב וישר ה' על כן יורה חטאים בדרך haben die Weisen mit König David gesprochen, da sie das Gottesgesetz lasen und seine Anordnung, daß mit der Besitznahme des heiligen Landes alsbald Zufluchtsstädte bestimmt würden, in die der Mörder zu fliehen habe, der aus Unachtsamkeit Menschenleben vernichtet hat: „Gut und Gerade ist Gott, deshalb führt er Sünder auf den Weg“ – Wie Gott dem Mörder aus Unachtsamkeit über Golus den Weg zum neuen Leben zur Rückgewinnung des Anrechts auf Gan Eden weisen will, so wartet Gottes Schechina darauf, unserem Volke zu helfen, daß es aus traurigem Golus den Weg  in das Gan Eden seiner Heimat wieder finde. Mit uns soll aber  auch eine in die Irre gegangene Menschheit einst ihr Gan Eden wiedergewinnen ,לשמור דרך עץ החיים und Cherubim sollen den Weg dahin ihr bewahren. Oh, daß Jissroél sich auf diesen seinen hehren Beruf besinnen wollte! Gott wartet – den „gut und gerade ist Gott, deshalb führt er Sünder auf den Weg.“

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung vierter Teil Numeri  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 78-83

    27-07-2022 om 08:28 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-07-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    מטות

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    MATTAUS

    (Auszüge)

    …

    Diese Wochen, die Jahr für Jahr, seitdem unser Volk im Galuth weilt, einen jeden, der sich seiner Zugehörigkeit zum jüdischen Volk noch bewußt  ist,  zur Trauer laden, die wehe Klage, die sie in jedem jüdischen Herzen entfesseln, sie gelten zunächst nicht dem Verlust der politischen Selbständigkeit, nicht dem Verlust des heimatlichen Bodens – על אלא אני בוכיה עיני עיני ירדה מים כי רחק ממני מנחם וגו' „darum weine ich, zerfließt mein Auge in Tränen, daß mein Tröster, der meine Seele erquickte, sich von mir entfernte – „ זה סלוק שכינה erklären die Weisen, das ist die Entfernung der göttlichen Schechina aus dem Menschenkreise, – dem גלות שכינה, wie es die Weisen so tief und so erschütternd bezeichnen, daß mit dem Untergang des Heiligtums auch Gottes Schechina in Galuth weilt, heimatlos, stättelos vergebens des Augenblickes harrt, da Menschen ihr aufs neue die Stätte in ihrem Leben bereiten, diesem herzzereißenden Jammer fließt vor allem die Träne jeder wahrhaft jüdischen Seele in diesen traurigen Wochen.

    Und diese Träne und dieser Schmerz sollte an Berechtigung eingebüßt haben, seitdem die finsteren Nachtjahrhunderte, die unseren Vätern ein Martyrium ohnegleichen auferlegten, einer helleren glücklicheren Zeit gewichen sein? Haben wir die Prüfung bestanden, die der Anbruch dieser Zeit uns stellte? Hat Galuth Schechina seitdem von seinem Jammer verloren und nicht vielmehr eine Steigerung erfahren, die unseren Vätern unfaßbar gewesen wäre? ...

    Hat diese Klage nicht in unseren Tagen erhöhte Berechtigung gewonnen, zittern wir nicht vor der Möglichkeit, ass das ernst mahnende Wort der Weisen, mit dem sie das Verhalten der Söhne Gads und Reubens begleiteten: לפיכך גלו תחלה in seiner ewigen Wahrheit sich auch an uns bewähren könnte?

    Diesem Galuth der Thora, das, ach, so viele der Thora gerade in der Zeit günstiger, heiterer Lebensgestaltung bereiten, müsste vor allem unsere Tischo-beaw-Träne gelten. Leider aber ist dies nicht der Fall, nicht einmal in Kreisen, in denen Thora und Mitswauss noch gewissenhaften Pflege finden. Welche Entrüstung, welche Empörung löst nicht überall auch der leiseste Versuch aus, der geeignet ist, die Galuthstellung des jüdischen Volkes zu verschlechtern, oder gar die Errungenschaften seiner Emanzipation zu gefährden und das Schreckgespenst erneuter Galuthnacht vor die ängstliche Seele zu malen! – Daß aber der Abfall vom Gottesgesetz immer weiter um sich greift, bereits ganze Geschlechter in völliger Unkenntnis der jüdischen Lebenspflichten heranwachsen, Tausende und aber Tausende durch Mischehen und durch Verschmähung des Abrahambundes dem Judentum sich völlig entfremdet haben und das Heiligtum des göttlichen Gesetzes zunehmender Verödung entgegengeht – dieses erschütternde Galuth Schechino, das doch in Wahrheit die einzige Ursache ist, die unser Galuth verlängert und noch immer erneutes Galuthleid über uns gebracht hat, es findet vielleicht Bedauern, ohnmächtigen Seufzer, aber die leidenschaftliche Träne, die die letzte Kraft zur bessernden Tat aufpeitscht, wo wird sie geweint? –

    Dieser traurigen Erscheinung verleiht das Weisheitswort beredten Ausdruck: בכה תבכה בלילה, ישראל בוכים בלילה Jissroél weint in der Nacht, wenn finstere Galuthnacht mit allem leidvollen Weh der Lebensverkümmerung und Entrechtung ihm seine ohnmächtige Stellung inmitten der Völker zum schmerzlichen Bewußtsein bringt; jedoch für das bittere Leid, das der Galuthtag ihm bringt, wenn die Sonne  glücklichere Lebensverhältnisse wohl seine Nacht verdrängt, dafür aber die Nacht der Galuth Schechino umso finsterer gestaltet, findet es keine Träne. – Aber Jirmejo, der Prophet, der auf der Warte des Heiligtums steht und dem das wahre Heil seines Volkes am Herzen liegt, ירמי' בוכה ביום er weint die heiße Träne des Schmerzes, die das Bewußtsein ihm entlockt; daß sein Volk die heitere Gestaltung seines Lebens noch immer nicht als die göttliche Prüfung begreift, ob es gewillt ist, Gott und seiner Thora nicht nur in der Gollusnacht, sondern auch wenn die Nacht dem hellen Tage weicht, die gewissenhafte Treue zu bewahren. – Gott aber weint in Golus bei Tag und bei Nacht: es sind die Tränen des Vaters, der nach seinen Kindern sich sehnt; deren Leid ist sein Leid, und sein tiefster Schmerz ist die leidvolle Erkenntnis,d aß seine Kinder  noch immer nicht „nach dem Tisch ihres Vaters sich sehnen“.   Jissroél aber spricht zum Propheten:נעשה תנאי בינינו laßt uns eine Vereinbarung treffen: אנו בוכים בלילה in der Golusnacht werden wir weinen, da brauchen wir keinen, der uns weinen lehrt, dagegen אתה בוכה ביום am Golustag, wenn nicht äußeres Leid drückend auf uns lastet, da lehre du uns weinen, daß wir die Träne nicht vergessen, die wir dem Golus Schechino schulden.

    …Uns aber, meine Brüder und Schwestern, denen Golutstage beschieden sind, mögen diese ernste Tage die große Frage vor unser Gewissen stellen: was können wir tun, haben wir alles getan, um das traurige Golus Schechino, das Golus der Thora zu beenden? ירמי' בוכה ביום Wer von Jirmejo sich führen läßt, wen der heilige Ernst der jüdischen Lebensaufgabe erfüllt, den werden die Golustage nicht über den Jammer und die Schmach hinwegtäuschen, die die Tatsache, aß Gottes Schechino in finsterer Golusnacht weilt, für unser jüdisches Bewußtsein bedeutend. Solches jüdisches Bewusstsein laßt uns unsere Kinder erziehen, daß sie mit uns ihr Leben der großen Aufgabe weihen: Gottes Schechino mit ihrem Leben Heimstätte zu bereiten. – Ist aber erst dem traurigen Golus Schechino ein Ende bereitet, dann kehrt sich Gott in unendlichem Erbarmen den Gefangenen Jissroéls zu, um sein Jakobsvolk aus tränenvollem Golusleid einer glücklichen, freudvollen Zukunft entgegenzuführen בשוב ה' שבות עמו יגל יעקב ישמח ישראל. 

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung vierter Teil Numeri  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 72-77

    26-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-07-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    פינחס

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Pinchos

     

    Kap. 25, V.11 Pinechas, Sohn Elasars, des Sohnes Aharons des Priesters, hat meinen Umwillen von Jissroéls Söhnen abgewendet, indem er meine Rechtsforderung in ihrer Mitte zur Geltung gebracht, so daß Ich Jissroéls Söhne nicht durch meine Rechtsforderung vernichtet.

    12. Darum sprich es aus: „Siehe, Ich gebe ihm meinen Bund: „Friede“.

     

    Kap. 25 V.11: …Jissroél ist entweder „Gottes“, oder es hört auf zu sein….

    V. 12 לכן אמר וגו', nichtאמר לו  oderאליו , sondern allgemein: bringe es zu allgemeinem Verständnis und zur Beherzigung aller: הנני נתן לו את בריתי שלום! Wie 3 B.M. 26,42  ein יעקב :ברית, ein יצחק :ברית, ein אברהם :ברית heißt, und damit jedes unter den Begriff „יעקב“, „יצחק“, „אברהם“ gefasste Verhältnis als ein ברית, als ein von absoluter Gottesbestimmung getragene Verheißung bezeichnet wird: so heißt  hier  ein ברית: „שלום“, die Gestaltung der vollendetsten Harmonie aller Weltverhältnisse unter einander und mit Gott, als ein „ברית“, als ein von absoluter Gottesbestimmung getragene Verheißung ausgesprochen, deren endliche Realisierung das absolute Augenmerk Gottes und daher der Welt unabänderlich sicher ist (siehe 1 B.M. 6,18). Die Realisierung dieser höchsten Friedensharmonie überantwortet Gott hier gerade derjenigen Gesinnung und demjenigen Tatenwirken, welche ein gedankenlose, ihre pflichtvergessene Untätigkeit so gerne in den Mantel der „Friedensliebe“ hüllende Welt, eben als „Friedenstörer“ zu bezeichnen und zu verdammen sich gefällt. „Friede“ ist ein hohes Gut, dem alles, alle eigenen Rechte und Güter, nimmer aber die Rechte anderer, nimmer aber das Recht des göttlich Guten und Wahren zum Opfer gebracht werden darf.  Der wahre Friede des Menschen unter einander beruht auf dem Frieden aller mit Gott. Wer den Kampf mit dem dem göttlich Guten und Wahren im Kreise der Menschen Feindlichen wagt, der ist mitten im Kampf und durch denselben ein Streiter für den ברית שלום auf Erden. Wer um des vermeintlichen Friedenswillen mit Menschen deren wirklichen Zwiespalt mit Gott schweigend das Terrain lässt, dessen Friedensliebe gesellt sich selber zu den Feinden des ברית שלום auf Erden. Nicht die Teilnahmslosigkeit der Massen, selbst nicht die am Eingang zum Heiligtum in Untätigkeit geweinte Träne des Schmerzes und den Verrat, die wackere Pineasthat hat das Volk gerettet und ihm den Frieden mit Gott und seinem Gesetze und damit die Basis des eigenen wahrhaftigen Friedens wieder gebracht. So nennt Gott (Maleachi 2,5) seinen dem Levitengeist überhaupt übergebenen ברית: das Leben und den Frieden. בריתי היתה אתו החיים והשלום ואתנם לו מורא וייראני ומפני שמי נחת הוא. Mein ברית war bei ihm: das Leben und der Friede. Die übergab Ich ihm in der Furcht, da er nur mich fürchtete und zu allererst vor meinem Namen sich selber beugte.

     Es ist aber das „ו“ in שלום ein ויו קטיעא, nach allgemeiner Auffassung ein gebrochenes Waw. Der Pineasbund heißt eben der „wiederzusammengefügte“ שלום. Wo der Pineasstreiter von Nöten ist, da ist eben der Friede „gebrochen“. Und der Pineaskampf gilt eben der Wiederherstellung des Friedens, er will den שלום wieder שלם machen. Daran knüpft dann (Kiduschin 86b) die Halacha den Satz, daß בעל מום שעבד עבודתו פסולה, daß der מום des ministrierenden כהן die עבודה nichtig mache. Es heiße hier von dem in das Priestertum eintretenden Pineas: הנני נתן לו את בריתי שלום כשהוא שלם ולא כשהוא חסר הא שלום כתיב א"ר נחמן וי"ו דשלום קטיעה היא, wer die Wiederherstellung des mit Gott gebrochenen Friedens vermitteln will, und das soll symbolisch jede עבודה  – der muss selber שלם sein. –

     

    Kap.26, V.55 Nur durchs Los verteile man das Land; für den Namen der Stämme ihrer Väter sollen sie es in Besitz erhalten.

     

    Kap. 26, V.55 …Zwei Momente dürften damit in dem Kataster des jüdischen Nationallandes ihre Verewigung gefunden haben sollen.

    Was Gott verheißen, ist so gewiss, daß es selbst vor der Erfüllung als bereits verwirklicht zu betrachten ist. Nicht nur die bereits Erlösten, selbst das noch im harten Egypterjoch schmachtende Geschlecht wird bereits als Besitzer des gottverheißenen Bodens mit rechtlichen Folgen für ihre Nachkommen betrachtet. Wird daher א"י ja auch als מוחזק als bereits realer Besitz der Väter, nicht als ראוי, als bloßer Rechtsanspruch betrachtet, so ass bei dessen Verteilung auch die בכור-Rechte geltend werden konnten (Kap.27,6 und 5 B.M.21,17).

    Der Eltern größte und reichste Errungenschaft sind treu sich bewährende Söhne und Enkel. Sie sind die Zeugen ihres Verdienstens und sind die Sühne ihrer Schwächen. ….

     

    Kap.28, 2 Verpflichte Jissroéls und sage ihnen: Das mir als meine Opfer, für meine Feuerhingebungen Nahezubringende, den Ausdruck meiner Willfahrung, sollt ihr hüten, mir in seiner Zusammenkunftsbestimmung nahezubringen.

     

    Kap. 28 V.2 …Und wenn noch heute, nach so vielen Jahrtausenden, dem Vermächtnis der späteren großen Führer unseres Galuth getreu, die ganz in alle Fernen zerstreute Nation zu einem „Maamad“ geworden, und in Nord und Süd, in West und Ost, die Zeit des einstigen Tamidopfers in Jerusalem noch jetzt jede treue jüdische Brust weckt, den Blick nach der Moriahgegend in Jeruschalaimzion zu richten und das in Worte übersetzte שחרית und מנחה Nationaltamidopfergelübde erneut auszusprechen, und so uns in einem nationalen Treugelöbnis an das von der Moriahöhe zu Jerusalem uns zu Erbe gewordene Gottesgesetz mit Gott und  allen Brüdern auf Erde zusammen zu finden: so ist dies im Grunde nichts anderes, als eine Betätigung im Geiste des את קרבני לחמי לאשי ריח ניחחי תשמרו להקריב לי במועדו, bis einst in Wirklichkeit der Altar auf der Moriahöhe in Jerusalem wieder erbaut ist und aus den Gesamtschekeln der Nation das Tamidopfer in den von Gott gestifteten Opfersymbolhandlungen das ewig jüdische Nationalgelübde zum Ausdruck bringt.

    Nach allem diesen begreift sich sehr die Opposition, die eben die Darbringung des Tamidopfers aus Nationalmitteln an den Bestrebungen des Sadducäer finden konnte und fand. Der Geist welchen das nationale tägliche Opfer im Volke nährte und jeden einzelnen im Volke mit Erkenntnis und Weihe seiner Lebenserfüllungen auf die Gesamtheitsvertretung im Gesetzheiligtum hinwies, der das Zeugnis und die Lehre des Gesetzes (5 B.M. 17, 10) anvertraut war, und dies des täglich zu erneuernden Treuegelöbnisses an dies Gesetz in dem Gesamtheitstamidopfer namens der Gesamtheit zu warten hatte, dieser Geist ist eine Verurteilung des Sadducäismus einer jeden Zeit. Der Sadducäismus kennt als Vermittlung des jüdischen Menschen mit seinem Gotte nur den, wie er spricht „jedem in seinem Winkel zur Hand liegenden“ (Kiduschin  66a) Schriftbuchstaben der Bibel, den sich jeder nach seinem subjektiven Belieben interpretieren und daraus das ihm jeweilig Zusagende als den göttlichen Willen verehren und befolgen möge. …

     

    V.11 Und an den Anfängen eurer Monate bringt ihr Gott ein Emporopfer nahe: zwei junge Stiere und einen Widder, jährige Schafe sieben in ihrer Ganzheit.

     

    V. 11 ובראשי . חדשיכם וגו' ראש חדש bildet die Grundlage des ganzen jüdischen Gott-, Welt- und Menschenbewusstseins. Mit ihm begann Gott die Grundlegung seiner Nation und richtete damit das Faktum des חדוש, das Faktum der freien Weltschöpfung und Menschenerlösung aus der freien Gottestat, aufs neue, im Gegensatz zu dem die Welt und Menschheit in das Grab der Schuld und des Elends rettungslos bettenden heidnischen Wahn des קדמות, als die Säule der Erlösungszukunft Israels und der Menschheit auf, wie wir dies 2 B.M. S.97 f. entwickelt. …

     

    V.15 …Indem ה' ב"ה, der Gott der den Menschen und die Menschheit erziehende Liebe, in den lichtwechselnden Mondesphasen uns unser Gleichbild gewiesen und mit jedem regelmäßig wiederkehrenden Neumond uns unser Gleichbild gewiesen und mit jedem regelmäßig wiederkehrenden Neumond uns einen ראש חדש, uns einen Tag einer wieder neu zu beginnenden geistig sittlichen Selbsterneuerung zum Emporringen aus jeder lichtlos gewordene Verdunkelung gestiftet, hat Er die große Grundwahrheit zur ewigen Beherzigung niedergelegt, daß auch der חוטא, daß auch der sündige Mensch noch לד', noch Gottes sei, ja, daß , daß die Sündenfähigkeit und das Entsündigungsbedürfnis und die Entsündigung, die Wiederkehr aus der Sünde, wie dies zusammen in dem חטאת-Begriff liegt, לד', das höchste Gnadengeschenk sei, mit welchem Gott sein edelstes Geschöpf, den Menschen geadelt. Des Menschen höchster Vorzug, die eigentümlichste Hoheit seines Wesens, daß er aus freier Willensenergie sich auf der Höhe des Sittlichguten halten, frei das Böse meiden und das Gute üben könne, setzt ja unumgänglich die Möglichkeit voraus, daß er auch zu sündigen vermöge, daß die Sinnlichkeit einen verlockenden Reiz für ihn habe, dem aber mit freiem Willenentschlusse zu widerstehen ihm die Kraft verliehen sei, in deren Übung, in deren wiederholter Übung er eben sein Wesen immer mehr u der ihm bestimmten Gott nahen Stufe sittlicher Reinheit emporarbeitet. Könnte der Mensch nicht sündigen, hätte die Sünde keinen Reiz für ihn, er wäre eben kein Mensch, er wäre Tier oder Engel, „die nicht abweichen in ihrem Gange“, aber „Mensch“, das aus freier Energie Gott dienende Wesen, wäre er nicht. Seine Wiedererhebung aus der Sünde, wie es das חטאת lehrt und bewirkt, ist somit die Sühne der Sündenfähigkeit, die sein innerstes Wesen bildet und von ihm unzertrennbar ist. ….

    22-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-07-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת פינחס

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Pinchos

     

    Könige Kap. 18, Vers 46 und folgende

     

    Daß es der Pineaseifer war, der in Elijahu unsterblich weiter lebte, ergibt von selbst den Zusammenhang zwischen Haftora und Sidra.

     

    Kap. 18, V 46. Elijahu als Läufer dem Wagen eines Königs Achab bis in die Thore der Residenz voraneilend! Und in welchem Augenblicke! Von solcher Machthoheit umflossen hatte seit Moses nie ein Prophet vor seinen Zeitgenossen dagestanden. Ein ganzes Volk hatte er soeben zu lauter Gotteshuldigung zurückgebracht, noch zitterte die Luft von dem begeisterten Bekenntnisrufe: „Nur Haschem ist Gott!“ Und in Gegenwart des Königs, des Gemahls einer Isabel, hatte er die Baalspfaffen getötet, und keine Hand hatte sich zu ihrem Beistande geregt. Und sodann hatte er dem seit mehr als zwei Jahren nach Regen lechzenden Lande Regen verkündet, und der heiß ersehnter Regen war mit Macht gekommen.  Das ist der Augenblick, in dem er, nachdem seine Sendung vollbracht, der göttlichen Eingebung folgend sich dieser ganzen Hoheit vor den Augen des Volkes entkleidet und dem König Achab als Vorläufer dient! Es ist als ob er gerade den Augen des Volkes jeder Verherrlichung der Person des Propheten und jeder Verdunkelung des göttlichen Waltens entgegengewirkt werden sollte. Wie zerfließt aber auch von diesem einen Bilde alles, was eine gewisse Geschichtsschreibung von einem politischen Antagonismus, von Ehrfurcht und Eifersucht, von persönlichen und hierarchischen Intriguen zu fabeln weiß, die als charakteristische Verhältnis der Propheten zum Königtum gebildet hätten! 

     

    Kap. 19 V.3ff וירא  ...

    …Er  überschritt unangefochten die Grenze und gelangte nach Beer Sheba, „das zu Juda gehörte“, wo er also von Achab und Isabel sicher war. Gleichwohl bleibt er nicht dort, sondern wandert allein hinaus in die Wüste und betet dort – Gott möge ihm heimrufen. Er war des Lebens müde. Tiefe Entmutigung war über ihn gekommen. Die Erkenntnis der traurigen tatsächlichen Wirklichkeit, daß er inmitten desselben Volkes, das soeben erst der sichtbaren Offenbarung der Nähe des allmächtigen Gottes gewürdigt worden war, dennoch des eigenen Lebens nicht sicher sei, ließ an jedem nachhaltigen Erfolge seines Wirkens verzweifeln. Damit aber wie er glaubte, seinem Leben jedem Wert genommen. Er verzweifelte und wünschte sich den Tod. Als gottesfürchtiger Mann hatte er gleichwohl das Seinige getan, das ihm zur Bürde gewordene Leben zu erhalten, so lange es dem Schöpfer gefiele, der es ihm verliehen. Ihn bittet er nunmehr um Erlösung. Da wird ihm in der Wüste, wie einst den Vätern, durch göttliche Fügung Speise. Zum Gottesberge sodann, auf dem einst Moses drei mal vierzig Tage und Nächte geweilt, werden seine Füße in einer Wanderung von vierzig Tage und Nächten gelenkt. Und an derselben Stelle, wo einst Moses ein Einblick in die Waltungsweisen der göttlichen Gnade  gewährt wurde, wird auch Elijahu einer Gottesoffenbarung gewürdigt.

    Wo ist der Mensch, der ohne tiefstes Ergriffensein lesen kann, was Elijahu hier offenbart wurde! Er war Zeuge des tobenden, Berge entwurzelnden, Felsen zersplitternden Orkanes, war Zeuge des gewaltigen Erdbebens, war Zeuge der alles verzehrenden Feuersglut- und er erkennt, wie diese alle nur Vorboten Gottes sind,  –   „nicht im Orkane und nicht im Erdbeben und nicht im Feuer war Gott“.  – Da plötzlich legt sich des Orkanes Wüten, kommt zur Ruhe das Donnerrollen des Erdbebens, verschwindet das lohende Feuer- und lautloses Schweigen erfüllet die Welt- Da verhüllt er sein Angesicht: in dieser lautlosen Stille des zu seinem Schöpfer und Herrn ehrfurchtsvoll auflauschenden Weltalls erkennt er, fühlt er die Nähe Gottes; dieses lautlose, tiefste Schweigen ist selbst קול , die lauteste Verkündigung der Gottesnähe, lauter als Sturm und Erdbeben und Weltbrand. –   In diesem Sinne hat der tiefste Bibelforscher diesesקול דממה דקה   aufgefaßt.  Denn, fügen wir hinzu, דום heißt stets nur Schweigen, so וידום אהרון (3 B.M.10,3), und es begegnet sich in dieser Bedeutung mit דמה.   דק: die feinste Zerteilung von etwas Materiellem, das intensivste Verkleinern, hier auf einen negativen Begriff wie Schweigen bezogen, ebenso die höchste Intensität, also das lautloseste Schweigen.

    Was hier Elijahu in gewaltigster und erhabenster Vergegenwärtigung vor die Seele geführt ward, ist die das ganze Gotteswort durchdringende Wahrheit: ה'-ה', daß , Gott die Liebe ist und ebenso alle seine Waltungen Liebe sind, daß  alle scheinbare Zerstörung in Wahrheit Erhaltung, alle Erschütterung  in Wahrheit Befestigung, alle Vernichtung in Wahrheit Leben zum Ziele habe, daß aber dem Einzuge Gottes in die Staaten und Städte, in die Häuser und Herzen der verblendeten, ihm sich verschließenden Menschen lange, bange Perioden der Läuterung und Erziehung voranzugehen haben; deren Dauer keinem sterblichen enthüllt ist. Daß aber eben deshalb an der Herbeiführung dieses Gottesreiches mitzuarbeiten und die Herzen der Menschen ihrem Gotte zu erschließen ewige Aufgabe jedes Menschen sei, in dessen Geist diese Erkenntnis aufgegangen, gleichgültig welchen Erfolg er in der von ihm zu überschauenden kurzen Spanne Zeit, einem verschwindenden Momente in der Reihe der Jahrtausende, von seinem Wirken erblicken könne. Damit war dem Propheten auf seine Klage und Verzweiflung vollste Antwort gegeben. Dies wird ihm auch sofort klar gemacht. Denn nachdem er auf die wiederholte Frage (V.13) nur die V.10 gegebene Antwort wiederholen konnte (V.14), wird ihm, nur scheinbar unvermittelt, ein Auftrag, der ihn ohne Weiteres mitten ins Leben und in das Menschengetriebe zurückführt, ihn zum Vermittler ernster Gottesverhängnisse bestimmt und ihn zugleich mit der Bestellung und Erziehung des Mannes beauftragt, der nach seinem Heimgange in seinem Sinne, an  seiner Statt berufen sei. 

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 281- 287  Kommentar zu Könige Kap 18 V.46…) 

    21-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-07-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    פינחס

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    PINCHOS

    (Auszüge)


    לכן  אמר הנני נתן לו את בריתי שלום
    Darum sprich: „Siehe: Ich gebe ihm meinen Bund – den Frieden“.

     

    והיה ביום ההוא שרש ישי אשר עמד לנס עמים אליו גוים ידרשו והיה מנחתו כבוד „An jenem Tage wird die Wurzel Jischais, die stehen geblieben, zum Panier der Völker, zu ihm werden hinstreben die Völker, und seine Ruhe wird Ehre sein“ (Jes. 11,10) – Mit diesen Worten kennzeichnet der Prophet die Vollendung des Erlösungswerks, das den tränenvollen Geschickesweg des jüdischen Volkes einst zum Abschluß bringt und zugleich die Erlösung einer ganzen Menschheit anbahnt. –

     

    Für diesen seinen Galuthweg aber hat das jüdische Volk die Gottesverheißung  mit hinausgenommen: וזכרתי את בריתי יעקוב ואף את בריתי יצחק ואף את בריתי אברהם אזכר „Ich gedenke meines Bundes „Jakob“ und auch meines Bundes „Jizchak“ und auch meines Bundes „Abraham“ gedenke ich – „ (Lev. 26,42)

     

    למה נאמר באברהם וביצחק אף וביעקב לא נאמר אף? יעקב היתה מטתו שלמה Warum fragen die Weisen (ת"כ) heißt es bei Abraham und Jizchak im Gegensatz zu Jakob: Gott werde „auch“ ihres Bundes gedenken? Und ihre Antwort lautet: Abraham und Jizchak hatten Kinder, Jischmael und Esau, die ihrer nicht würdig waren, Jakobs Kinder aber waren alle Kinder seines Geistes; daher: des Bundes Jakob gedenkt Gott gewiß, aber „auch“ des Bundes Abraham und Jizchak wird Gott gedenken.

     

    Der Name יעקב wird hier sowie an weiteren vier Stellen מלא durch volle Schreibung des Buchstabens Waw hervorgehoben, während an ebensoviel Stellen der Name des Propheten Elijahu חסר ohne Waw – אליה – vorkommt. Unsere Weisen deuten diese auffallende Erscheinung mit folgenden Worten: יעקב נטל אות משמו של אלי' ערבון שיבוא ויבשר גאולת בניו Jakob habe den Buchstaben Waw gleichsam als Pfand aus den Namen Elijahus genommen damit er einst seinen Kindern die Erlösung bringe. –

    Elijahu ist nach der Überlieferung der Weisen identisch mit Pinchas, den Gott für sein großes, unerschrockenes Eintreten für Gottes heilige Sache zum Träger und Förderer des durch Gott auf Erden zu stiftenden Friedens geweiht hat: הנני נותן לו את בריתי שלום Und die Überlieferung lehrt וי"ו דשלום קטיעא Das Waw in dem Worte שלום ist hier gebrochen, in zwei Teilen geteilt zu schreiben. -  Damit aber ist die hohe Aufgabe eines jeden wahrhaften jüdischen Führers, der sein Leben im Dienste des von Gott ersehnten Friedens begreift, für immer gekennzeichnet.

    …

    Für die Mehrung des göttlichen Lichts, für die Erhaltung der göttlichen Wahrheit hat der jüdische Führer seine ganze Kraft einzusetzen, um in furchtlosem Kampfe gegen alle Mächte der Finsternis und der Lüge die Herbeiführung des Gottesfriedens auf Erden zu fördern. Dann ist er jüdischer Führer vom Geiste Pinchas-Elijahus.

    …

    Wer dem wahren Frieden dienen will, kämpfe mit dem Einsatz seiner ganzen Kraft für die Herrschaft der Thora! Denn auch wenn er den entschiedenen Trennungsstrich ziehen muß zwischen denen, die die in der Herrschaft der Thora alleinige Lebensmöglichkeit erblicken, und denen, die den traurigen Mut finden, das zu verachten, was ihnen göttlich und heilig sein müßte, auch dann dient diese rücksichtlose Kampfansage wider alle Gesetzverachtung und Thoraleugnung der Anbahnung des Friedens.

    אין שלום אמר ה' לרשעים „Kein Friede, spricht Gott, den Frevlern“ (Jes.57,21) [מכאן שהקב"ה אוהב את הרשעים fügen die Weisen bedeutsam hinzu: indem Gott den Gesetzlosen den Frieden kündigt, bewahrt Gott auch ihnen seine unendliche Liebe, die sie auf diesem Wege, früher oder später, der göttlichen Lebenswahrheit zurückzugewinnen hofft. – Wollet nicht mehr Liebe den Gesetzesverächtern entgegenbringen als Gott, wähnet aber auch nicht, über größere „politische Weisheit“ zu verfügen als Gott! Nicht durch künstliche, widernatürlichen Zusammenschluß disparatester Gegensätze wird der von uns allen ersehnte Friede angebahnt, nicht auf diesem Wege die allmähliche Zurückgewinnung der Entfremdeten – wie man gerne, sich selbst täuschend, vorgibt – herbeigeführt. Das Gegenteil ist der Fall:

    …

    - Wollen wir den Frieden, ersehnen wir die Zeit, in der die Entfremdeten den Weg zu Gott und seiner Thora zurückfinden, dann folgen wir der prophetischen Mahnung: אין שלום אמר ה' לרשעים und kündigen wir den religiösen Frieden mit den Gesetzesverächtern, der nimmer ein Frieden ist, nimmer ein Frieden sein kann, sein darf, weil er nur auf Kosten des Friedens mit Gott und seiner Thora von uns erkauft wird.

    Wenn wir so das Friedenswerk eines Pinchas fördern, werden wir auch das Erlösungswerk Elijahus beschleunigen, der einst kommen wird, להשיב לב אבות על בנים וגו' um den Bruch zu heilen, der das junge Geschlecht vom alten trennt, und im Zeichen der Reinheit und Wahrheit der unseligen Zerklüftung für immer ein Ende zu bereiten.

    …

    Wenn erst Elijahu den Boden für Moschiach bereitet haben und es ihm gelungen sein wird, Jakobs Kinder aus trauriger Entfremdung dem Vaterhause zurückzuführen, dann „wird die Wurzel Jischais, die stehen geblieben, zum Panier der Völker hinstreben, und seine Ruhe wird Ehre sein“: והיה ביום ההוא שרש ישי אשר עמד לנס עמים אליו גוים ידרשו והיה מנחתו כבוד

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung vierter Teil Numeri  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 62-71

    20-07-2022 om 14:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-07-2022
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    Die drei Trauerwochen

     

    Editorial der Wiener Wochenzeitung „Jüdische Presse“ 1933, 28.Woche

     

    Mit dem 17. Tamus beginnen die drei Trauerwochen, deren Abschluß den 9. Aw bildet. Drei Trauerwochen, die uns von Jahr zu Jahr die Zerstörung Jerusalems, die Einäscherung des heiligen Tempels neu in Erinnerung zu bringen. Das allgemeine jüdische Leid ergießt sich in diesen Wochen in mitternächtlichen Wehklagen um die verflossene Herrlichkeit des jüdischen Staates, um das Weichen der Schehinoh aus unserer Mitte, um den jüdischen Stolz und Adel, die seither,  zu Staub erniedrig, nirgends dauernd das Haupt erheben können. So und das war der Sinn  der drei Trauerwochen zwischen dem 17. Tamus und dem 9. Aw seit nahezu wie Jahrtausende.

    In der jüngsten Zeit, seit den  modernen Versuchen Palästina für das jüdische Volk zurück zu gewinnen, bekommen diese drei Wochen allmählich auch einen anderen Charakter.

    …

    Die praktische Palästina-Arbeit der Agudas Jisroel bewegt sich in diesen Bahnen. …  Unter dem Eindruck  der katastrophalen Entwicklung der jüdischen Lage in Deutschland, aber auch in manch anderen  mittel- und osteuropäischen Staaten, sieht sich ein Großteil unserer orthodoxen Juden die einzige Möglichkeit in Erez Jisroel. Die zionistische Propaganda nützt die Katastrophe zu ihren Parteizwecken aus. … Dies sind Momente, welche die Orthodoxie mit großer Aufmerksamkeit; ja, sagen wir es nur ganz offen heraus, mit großer Besorgnis betrachten muß. So wertvoll die Palästina-Sehnsucht unserer orthodoxen Jugend ist, sie wir eine Gefahr, wenn es unseren religiösen Führern nicht gelingt diese Sehnsucht mit einen gleichstarken religiösen Willen in dem jungen jüdischen Menschen zu paaren und zur Vollendung zu bringen.

    Was wir aber jetzt sehen, ist einerseits intensivsten zionistischen Propaganda, andererseits schwache orthodoxe Versuche, eine praktische Erez-Jisroél-Arbeit in die Wege zu leiten, und fast nichts was das große religiöse Sehnen in dieser schweren, aufgewühlter Zeit wecken und befriedigen würde. Wenn es so bleibt dann wird …

     

    Weiter vollständig zu lesen in Beilage:

    Bijlagen:
    JPW 1933 28 Die drei Trauerwochen.JPG (188.8 KB)   

    18-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-07-2022
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.17. Tammus: Fasttag
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    שבעה עשר בתמוז

     

    Der siebzehnte Tag des Monatsתמוז  (שבעה עשר בתמוז) ist aus trauriger Veranlassung ein Fasttag der Gemeinde und  wird in ganz Jissroél wehmütig begangen.

     – Um diese Zeit hat Nebukadnezar, der König von Babylon, im Jahre 3340 nach der Schöpfung die Mauern Jerusalems nach einer achtzehnmonatlichen Belagerung erbrochen und zur Zeit des zweiten Tempels wurde eben demselben Tage im Jahre 3860  ירושלים, die Hauptstadt des jüdischen Reiches, von den Römern eingenommen, sodaß auch die täglichen Opfer im Tempel von diesem Tage an aufhörten.

    Diesen Trauertag sollen wir durch besondere Gebete und durch Fasten auszeichnen, und unsere Reue kundgeben und trauernd der der furchtbaren Unglücksfälle zu gedenken, welche die Zerstörung des Tempels und den Untergang des jüdischen Staates nach sich gezogen haben.

    Die Bedeutung des Fasttages aber besteht nicht allein darin, daß wir glauben, durch Kasteien allein schon alles getan zu haben, wir müssen vielmehr an solchen gottgeweihten Tagen uns bemühen, den Hang zur Sünde in unserem Innern zu besiegen und dauernde Besserung unsere Handlungen mit ganzem Herzen zu geloben. Wenn wir auf solche Weise fasten, dann ist auf die trostvolle Verheißung des Propheten Jesaja anzuwenden: „Du rufst, und der Herr erhört dich; du flehest, und Er spricht: Hier bin Ich!“  (Jesaja 58,9.)

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S.323  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    17-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-07-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    פרשת בלק

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Bolok

     

     

    Kap.22, V.4 und Moab schon zu den Ältesten von Midjian hatte sagen lassen: Jetzt wird diese vereinigte Menge unsere ganze Umgebung aufschlucken, wie der Ochse das Kraut des Feldes aufschluckt – und Bolok, Sohn Zippaurs, war doch König für Moaw in jener Zeit! –

     

    Kap 22,  V. 4  …. Sie nennen Jissroél absichtlich nicht עם und nicht גוי, es erscheint ihnen ja noch nicht als ein staatlich gebautes Volk, es fehlt ihm ja noch der Boden, nach gewöhnlicher Anschauung die unerlässliche Vorbedingung jedes volkstümlichen Wesens. Gleichwohl war es ihnen קהל, ein durch ein ihnen unbekanntes Moment vereinigtes Gemeinwesen….

     

    V.8 Da sagte er zu ihnen: Verweilet hier über Nacht, dann werde ich euch Antwort geben, wie Gott zu mir sprechen wird. Es blieben die Fürsten Moaws bei Bileam.

     

    V.8 : ויאמר וגו' כאשר ידבר ד' אלי Wie schon zu Abrahams Zeiten mitten in einer polytheistischen Welt es noch einen Malki Zedek gab, der Priester des höchsten Gottes war, welcher den Abrahamiden wieder der Einzigen ward, wie Hiob und seine Freunde durchaus als reine Verehrer dies Einzigen erscheinen, so sehen wir auch Bileam nur im Dienste dieses Einzigen sich begreifen und nennen. Bildet doch überhaupt die monotheistische Wahrheit im Gegensatz zum polytheistischen Wahn nicht das Eigentliche, geschweige das Ganze des Charakteristischen  des Judentums. Vielmehr  ist dies die monotheistischen Wahrheit mit ihrer vollen Konsequenz fürs menschliche Leben: die Gotteinheit mit der Lebenseinheit durch Sein Gesetz. Weit ab aber selbst von einem Malki Zedek, weitab von einem Hiob und seinen Genossen erscheint Bileams monotheistischen geistige Höhe getrübt. Seine hohe, Gott nahe geistige Begabung steht im Dienste seiner Selbstsucht und stellt sich in den Dienst der irdischen Hoheiten und Mächte und ihrer niedrigsten Begehren. Willst du den Unterschied sehen zwischen den Propheten Jissroéls und den Männern prophetischen Geistes der Völker, spricht der Weisen wort, so vergleiche einen Bileam mit einem Jesajas, einem Jeremias, einem Ezechiel und deren Genossen. Jissroéls Propheten warnen als Gotteswächter die Völker vor Versündigungen, Bileam rät zu sittlicher Verführung, um Menschen ins Verderben zu locken (Kap.25) Jissroéls Prophetengeist stand im Dienste des Erbarmens über Jissroél und die Völker, Jesajas Eingeweide zittern wie eine Harfe um Moabs Weh (16,11), Ezechiel erhebt Klagelied bei Tyrus Fall (Kap. 27), und Bileam – möchte mit seinem Fluch ein ganzes Volk schuldlos verderben. Du kannst eigentlich sagen, dies ganze Bileamskapitel habe den Zweck, das Motiv zu veranschaulichen, weshalb Gott mit dem Erguß seines heiligen Geistes bei den Völker aufgehört. Bileam war von ihnen und siehe, wozu er seine Geistesgaben missbraucht  (Tanchuma). –

     

    Kap.23 V.24  Siehe, als Volksverein steht wie ein Leopard es auf und erhebt sich wie ein Löwe, der sich nicht niederlegt, bis er Fang verzehrt und Erschlagener Blut getrunken.

     

    Kap. 23 V.24 הן עם וגו', Jakob-Jissroél bedarf unserer צופים-Wissenschaft nicht. Es bedarf der נחשים nicht, es ist seiner Zukunft sicher. Es bedarf der קסמים nicht, es wird auf andere Weise zum Herrn seines Geschickes. Es hat nicht als גוי den גוים, nicht als nationale Macht nach außen nationalen Mächten gegenüber seine Stellung zu erkämpfen und sicher zu stellen, הן עם, durch die Erfüllung seiner sozialen Aufgabe im Innern, indem es still seinem Gotte dienend und nur sich selber lebt, durch das, was es als עם erfüllt, wird es zugleich leopardenkühn und löwenmächtig nach außen, und mit seinen sozialen Tugenden überwindet es die Welt – לא ישכב עד יאכל טרף וגו' ist eine weitere Ausführung der Löwenmacht, die eben Jakob-Jissroél auf dem Wege friedlicher, sittlich sozialer Energien erreicht. Subjekt zu ישכב ist ארי.

     

    V.28 Bolok führte Bileam zur Peorspitze, die auf die Öde hinausschaut.

     

    V.28 Von במות הבעל und שדה צופים, vom Standpunkt des physischen Materiellen und vom Standpunkt des göttlichen Geistigen war Jissroél Bolok unangreifbar erschienen. Es kann aber eine Nation mit allen physischen und geistigen Gaben reich gesegnet sein und doch unrettbar ihrem Untergang zueilen; es kann sie das Geschick mit allen Gütern, die der Himmel zu verteilen hat, mit allen physischen und geistigen Reichtümern überschütten und es nährt die Nation selbst eine Wurmfraß im Innern, der all den Segen in Unsegen verkehrt und sie zuletzt wie unwürdig so auch unfähig macht, Segen zu empfangen und zu erhalten und dieser Wurmfraß heißt: Sittenlosigkeit, heißt schamlose Hingebung an ausschweifende Sinnlichkeit. … 

     

    Kap. 24 V.8

     Der Gott, der es aus Mizrajim geführt, der ist ihm wie Reems aufsteigende Macht. Es verzehrt Völker, weil sie Seine Feinde sind, und entmarkt deren Gebein, und als Seine Pfeile verwundet es.

     

    Kap 24 V.8 …Wird doch wiederholt (3 B.M. Kap. 18) in dem עריות-Kapitel darauf hingewiesen, daß die kanaanitische Bevölkerung eben um ihrer sittlichen Ausschweifungen willen dem göttlichen Verhängnis erlag! …

    15-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-07-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת בלק

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Bolok

     

    Micha Kap.5, Vers 6 und folgende

     

    Kap. 5, V 6 f. והיה שארית יעקב וגו' Jakob, im Gegensatz zu Jissroél: das schwache, abhängige und unscheinbare. עמים: die Volksgesellschaften nach ihren inneren Verhältnissen, von עם, mit, bei, neben einander. גוים von גו, Körper: die je einer Nationalkörper bildenden, sich gegen einander mehr oder minder feindlich abschließenden Volkseinheiten. Nun heißt es hier: der nach so vielen Massenmorden aus seinen nationalen Katastrophen übrig bleibende Rest des schwachen, abhängigen, unter die Mitte der Völker zerstreuten Jakobsvolkes wird mit seiner Lehre von der Gotteskindschaft aller Menschen, von dem wahren, an keinerlei Racen- oder Standesbesonderheit geknüpften Menschenwerte, von der gegen ausnahmslos alle Menschen zu übenden Pflicht der Gerechtigkeit und Menschenliebe, von dem auf allem Unrecht ruhenden Unsegen und von der Vergänglichkeit aller nur auf Gewalt gegründeten Größe – er wird inmitten der sich diesen Wahrheiten erschließenden Völkergesellschaften wie Tau und wie befruchtenden Regen sein, der die Menschenwüste in eine Stätte des Aufblühens und Gedeihens umwandelt. Unscheinbar und von Gott gesandt wie Tau, אשר לא יקוה לאיש, wird es seine Heilessendung vollbringen, ohne Menschenbeistand zu Hülfe zu rufen, ולא ייחל לבני אדם: und ohne zu warten, daß es gerufen werde.

     

    V.7. והיה שארית יעקב בגוים : als Träger, dieser selbigen Wahrheiten aber, die es schon durch sein bloßes Dasein verkündet, wird dieses unscheinbare, unter alle Völker zerstreute, trotz des Mangels an jedem äußeren Zusammenhalte dennoch als Volk unvergängliche Jakob unter den machtvergötternden, sich gegeneinander und gegen diese ewigen Wahrheiten feindlich abschließenden Nationen – siegesgewaltig stark sein, wie der Löwe unter den Tieren des Waldes. Die göttliche Lehre von dem gleichen Rechte und der alle Menschen umfassenden Liebe ist der Granitfelsen, an dem die Wogen aller gewaltvergötternden Völker machtlos sich brechen. Es kommt die Zeit wo:

     

    V. 8 תרום ידך וגו', wo dieser Sieg des „Überrestes Jakobs“ aller Augen sichtbar sich verwirklichen wird, und wo seine Gegner schwinden.

     

    V. 9-13. Doch nicht durch äußere Machtmittel wird Jissroél dieser Sieg. Solange es eine selbständige staatliche Größe war, hat auch es freilich in der Zahl und Größe seiner Städte und Festungen, in seiner Kriegsmacht und in den naturbändigenden Geheimkünsten, כשפים, seine Macht und seine Größe erblickt. Alles das, spricht Gott, wird es aber zu jener Zeit längst durch Gottes Fügung eingebüßt haben –: „Ich werde vernichtet haben“ – lautet der sich stets wiederholenden Refrain.

     

    V.14 Dieses Scherbengeschick der jüdischen Machtherrlichkeit hätte aber für die Völker eine Warnung sein, aus dem Zusammenbruch des jüdischen Staates hätten sie den Posaunenruf des auch ihnen drohenden Gottesgerichtes vernehmen und verstehen sollen: deshalb ועשיתי באף ובחמה וגו', trifft sie der volle Unwille Gottes, weil sie diese Stimme nicht beherzigt haben.

     

    Kap.6, V.1 שמעו נא „höret doch“, bezieht sich auf die eben erwähnten Völker, die aufgefordert werden, das Mahnwort Gottes an Jissroél zu hören und durch seine Beherzigung ihre eigene Zukunft zu sichern.

     

    V.2. Jissroél wird durch die Bezeichnungen: הרים ואתנים מוסדי ארץ an seine ideale Bestimmung erinnert, der Menschheit das Gottesbewußtsein und die Erkenntnis der Menschenbestimmung zu bringen. Durch den nicht ungewöhnlichen Tropus der Übertragung der Wirkung auf den Wirkenden wird das ideale Jissroél als [], als die eigentliche Grundlage der Gestaltung des Menschenheiles bezeichnet.

     

    ……………..

    V.6 f. Und angesichts dieser Tatsachen fragst du: במה אקדם וגו'. In diesen Fragen spricht sich geradezu  die weitverbreitete heidnische Anschauung aus, die Gott durch „Opfer“ „versöhnen“ und durch Preisgebung des Teuersten sein Wohlgefallen gewinnen zu können glaubt oder zu glauben vorgibt.

     

    V.8. Diese heuchlerische Frage zürnt das Donnerwort des Propheten entgegen: הגיד, du kannst nicht in Zweifel sein, klar und bestimmt hat Gott dir ausgesprochen, wörtlich: vor Augen, gegenübergestellt, „was er von dir will“. Der ganze große Inhalt des Gottesgesetzes ist in dem Worte אדם: Mensch gegeben, das hier nicht bloß als Anrede, sondern als Ziel und Gestalt des in Gesetzeswort gefaßten Gotteswillen ausgesprochen ist. Verwirklichung des Menschenideals, Vollendung des reinen Menschentums wird damit als Erzeugnis der Ausführung des Gesetzes dahingestellt. Die Summe der Gesetze sind das טוב, das für den Menschen „Gute“, sie bestimmen die Weise, wie er einer jeden von den mannigfachen Verhältnissen des Lebens an ihn gestellten Aufgabe gerecht werde. Die Verwirklichung dieses „Guten“ wird unter die drei Kategorien gefaßt: Übung des Rechtes, Liebe der Hingebung und die Gestaltung des eigenen Wandels nach den Geboten der Reinheit, des „steten Wandels mit Gott“ – jenes:  משפטיםund מצות, dieses: die חקים, jenes die Pflichten zwischen Mensch und Mensch, dieses im engeren Sinne, die zwischen dem Menschen und seinem Schöpfer. Das עשות משפט, das Vollbringen des Rechtes, findet seine Verkörperung in Moses, in dessen Charakter das Rechtsgefühl den Grundton bildete – es sei an die Tötung des Egypters, an sein Verhalten bei dem Brunnen in Midjan erinnert. Heilighaltung des Rechtes bildet ja auch die Grundlage des Gesetzes, dessen Überbringer er war. Wohlverstanden: des Rechtes anderer. Denn was das eigene Recht betrifft, so könnte nach den Worten der Weisen die Welt nicht bestehen, wollte jeder streng und starr auf seinem Recht bestehen. Wie aber das עשות משפט auf unseren Führer Moses zurückweist, so die „Liebe der Liebeshingebung“ auf Aron, und die Wahrung der Keuschheit und Reinheit der Gesinnung auf Mirjam,  wie dies oben zu Vers 4 bemerkt ist.

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 276- 280  Kommentar zu Micha Kap 5 V.6…) 

    14-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-07-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    בלק

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    BOLOK

     (Auszug)

     

    ... Wollen wir als aufrechte, starke Juden uns bewähren, dann dürfen wir, unsere Überzeugung entsprechend, auch eine große nichtjüdische Welt keinen Augenblick im Zweifel lassen, mit welchem Stolz und mit welchem Glücksgefühl unser jüdischer Lebensberuf uns erfüllt. So still und bescheiden auch unser Leben sich abwickelt, der nichtjüdischen Welt muß eine Ahnung sich aufdrängen, daß da ein Menschenkreis vor Gottes Augen sein Leben aufbaut, dem ein Glück und ein Reichtum beschieden sind, die ihm keine andere Lebensgestaltung auf Erden bereiten kann: אשרינו מה טוב חלקינו ומה נעים גורלנו ירושתינו „Heil uns, wie gut ist unser Teil, wie lieblich unser Los, wie schön unser Erbe“ – diesen wahrhaften jüdischen Stolz haben wir auch in gefahrvoller Stunde einer feindlich gesinnten Esauwelt gegenüber zu wahren. Solange er uns erfüllt, brauchen wir auch Esaus schwertgerüstete Macht nicht zu fürchten, dürfen wir in ungebrochenem Kraftgefühl, das Gottes Nähe unserem Leben einhaucht, der Stunde entgegen harren, da Esau sein Schwert von sich wirft, um in ungeheuchelter Huldigung vor der aus Jakobs Leben ihm entgegentretenden Gotteswahrheit seinen Frieden mit Jakob zu schließen.

    Wir haben Esaus Vernichtungswillen nicht zu fürchten, solange Zijaun uns an den שלש רגלים in den heiligen Umkreis der Gottesnähe ruft. Dreimal im Jahre, in Zeiten, da die heimatliche Scholle uns ihren Segen spendete und uns die mütterliche Erde schützend und schirmend mit ihrem kraftspendenden Segen umfing, riß der Gottesruf die Glieder des jüdischen Volkes los von seinem Boden und lud sie in Zijauns Nähe, um dort, fern von Haus und Hof, sich die Freude und den Frieden vor Gottes Angesicht zu holen. Und derselben Gottesruf, der das jüdische Volk nach Zijaun rief und die Grenzen des Landes jedem feindlichen Einfall preisgab, rief ihm mahnend das große, ewig denkwürdige Wort ins Bewußtsein: ולא יחמד איש את ארצך בעלתך לראות את פני ה' אלקיך שלש פעמים בשנה „Und niemand wird nach deinem Lande lüstern sein, wenn du hinaufziehst, um vor Gottes, deines Gottes Angesicht dich sehen zu lassen dreimal im Jahre! (Ex. 34,24)  

    Diese Gottesverheißung behält für alle Zeiten ihre Geltung. Und liegt auch Zijaun in Trümmern, solange Gottes Thora die zerstreuten Glieder des jüdischen Volkes in ihren Umkreis lädt, gehen von ihre Nähe Ströme der Kraft und der Zuversicht aus,  die uns dem Vernichtungswillen Esaus mit jener stolzen Ruhe begegnen läßt, zu der das Bewußtsein, der Gottesnähe teilhaftig zu sein, das Recht gibt.

    Dieses für alle Zeiten gültige Wahrheit hat das Ohr der Weisen aus den Worten herausgehört, mit denen die vernunftlose Kreatur auf Gottes Geheiß wahnumnebelte Menschentorheit überwindet: מה עשיתי לך וגו' „Was habe ich dir getan, daß du mich schon dreimal geschlagen hast?“ שלש רגלים – ein ungewöhnlicher Ausdruck: Und den Weisen steht alsbald das jüdische Volk vor Augen, das שלש רגלים dem Gottesruf nach Zijaun entspricht. Der Geist dieser שלש רגלים; solange Jissroél in Wahrheit davon erfüllt ist, macht dieses Volk unüberwindlich, weil dann Gott schützend seine Hand über es hält. „Ein Volk wähnst du zu vernichten, das Gott die drei Wanderfeste feiert? Das wir nimmer gelingen.“ – Gott, so fügen die Weisen sinnig hinzu, der dem stummen Tier die Sprache verleiht, weiß auch Bileams fluchbereiteten Mund zu Segensverheißungen für sein Volk zwingen.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung vierter Teil Numeri  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 54 - 62

    13-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-07-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    חקת

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Chukass

     

    Kap. 19 V.21: והיתה להם לחקת עולם Es ist dies ein noch für uns heute folgenreich bestehendes Gesetz. Da wir alle טמאי מת sind und aus Mangel an אפר פרה keine טהרה zu erlangen vermögen, schwebt noch heute כרת über jedem, der die Tempelstätte auf Moria im טומאה-Zustand betrifft. Mit der Zertrümmerung des Tempels hat die Stätte ihre Heiligkeit nicht verloren, קדושה ראשונה קדשה לשעתה וקדשה לעתיד לבא ( הל' בית הבחירה ,רמב"ם6,14; siehe jedoch ראב"ד daselbst).

    08-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-07-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת חקת

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Chukass

     

    Richter I, Kap. 11, Vers 1 und folgende

     

    Achtzehn Jahre schwerer Knechtung und Vergewaltigung waren über Jissroél hingezogen. Ganz so schwer,  wie der Verrat an Gott war, dessen  sich sie sich nach dem Heimgange des Gileaditen Jaïr schuldig gemacht hatten. Eine ganze Musterkarte von Göttern wird uns Richter 10,6 genannt, durch deren Dienst das damalige Jissroél seine „religiöse Bedürfnisse“ „befriedigte“, da ihm die Erfüllung des Gottesgesetzes zu lästig war. Da figurierte zunächst der Baal in seinen mannigfachen Gestalten und die Astarte, sodann die Götter von Aram, von Sidon, von Moab und von Ammon und von Philistäa. Es ist der verhängnissvolle Nachahmungstrieb und die mit völliger Verachtung des eigenen Volkstums stets gepaarte Vergötterung des Fremden weil es fremd ist, was als alter nationaler Fehler uns aus nebelgrauer Ferne entgegentritt. Da werden denn von den Völkern, an deren Götterkult sie soviel Freude gehabt, die Philistäer und vor allem die Ammoniter zu ihren Unterdrückern und Peiniger. In der Not wandten sie sich hülfesuchend an Gott, wurden jedoch zunächst an die von ihnen bis jetzt verehrten Götter verwiesen, bis sie dann in tiefer, aufrichtiger Reue (das. V 16 und 16) dem Fremden vollständig entsagten und zu Gott zurückkehrten. Damit war auch ihr Vertrauen und mit dem Vertrauen auch der Mut zurückgekehrt, und da die Ammoniter in Gilead lagerten, versammelte sich nunmehr Jissroél und lagerte in Mizpa. Damals ward vom Volke und von den Grossen in Gilead beschlossen, den Mann, der sie gegen die Ammoniter führen und den ersten Sieg erringen werde, zum Oberhaupt zu erheben. In diesem Augenblick versetzt uns die Haftora, nachdem sie zuvor die Antecendentien, die Lebensgeschichte dieses Mannes geschildert hat.

     

    V.30 u.31 וידר יפתה נדר Wir kommen hier zu den unseligen, frevelhaften Gelübde Jephtahs, dessen weiterer Verfolg außerhalb der Haftora liegt, dessen kurze Besprechung wir jedoch wegen der daran geknüpften widersinnigen und gehässigen Ausstreuungen nicht für unwichtig halten.

    Das Gottesgesetz kennt kein größeres Verbrechen als Menschenmord. Schon den Noachiden ist’s ausgesprochen: Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll durch Menschenhand vergossen werden (1 B.M. 9,6). Wenn Gottes Wort in Jissroél den ganzen Greuel des Götzentums in seiner abschreckendsten Gestalt vor die Seele führen, wenn es zeigen will, wie er vielmehr den Menschen zur Bestie vertiere, so sagt es 5 B.M. 12, 30 u. 31: Hüte dich, daß du nicht ihren Göttern nachstrebt, zu sagen: Wie dienen diese Völker ihren Göttern, ich will ein gleiches tun! Tue nicht also Gott, deinem Gotte, denn alles was Gott verabscheut, was Er hasset, tun sie zu Ehren ihrer Götter, denn selbst ihre Söhne und Töchter verbrennen sie im Feuer ihren Göttern“ – Daß die Tötung des Menschen, also die Begehung des größten Verbrechens, angeblich zu Ehren Gottes, als angeblich gottedienstliche Handlung, das Verbrechen des Mordes zur entsetzlichsten Gotteshöhnung steigern würde, ist an sich klar. Daß die Gesetze Gottes ferner von keinem Menschen aufgehoben werden können, auch von keinem Wunder vollbringenden Propheten, ist ausdrückliche Vorschrift desselben Gesetzes. Daß sich demgemäß niemand  etwa durch ein Gelübde ein Verbrechen, wäre es auch die Übertretung des kleinsten Verbotes, zu einer erlaubten, geschweige denn gottgewollten oder gar gottesdienstlichen Handlung und Pflicht gestalten könne, ergibt sich unmittelbar daraus. Ferner ist es ebenso selbstverständlicher wie ausdrücklich ausgesprochener Grundsatz, daß niemand einen Gegenstand dem Heiligtume weihen könne, der ihm nicht gehört. Nun gibt es aber nichts, was also als höchstes Heiligtum dem Eigentums- und Verfügungsbereiche des Menschen entzogen ist, wie das Leben eines andern. Steht ihm doch über sein eignes Leben kein Recht zu; wohl aber ist’s ihm heilige Pflicht, auch das eigene Leben nicht zu verkürzen. Daher wird auch von den Weisen bei der Besprechung dieses Falles nach der eine Ansicht das ganze Gelübde für nichtig weil gegenstandlos erklärt, nach der anderen wäre in diesem Falle nur die Weihung eines bestimmten Geldbetrages unter dasselbe zu begreifen gewesen. Die buchstäbliche Ausführung aber, falls sie wirklich geschehen, war unter allen Umständen als entsetzlicher Mord verdammt. Siehe Taanith 4, a. Vergleich auch מ"ר חיי שרה und בחקותי Ende. Es gibt nun, a.a.O. Ansichten daß Jephta aus Unkenntnis des Gottesgesetzes das Schreckliche verübt habe, und deshalb von schwerer Heimsuchung getroffen worden sei. Ebenso sei auch der damals noch lebende Pineas, als höchste Autorität, der göttlichen Strafe verfallen, weil er es unterlassen, rechtzeitig aufklärend einzuschreiten und so den Mord zu verhindern. Wir hätten dann in diesem in „frommer Gesinnung“ verübten Morde nur eine Frucht der entsetzlichen Verwilderung und Entartung, die in der Eingangs zitierten Stelle des vorigen Kapitels geschildert wurde. Eine Vernichtung auch des Teuersten zu Ehren der Götter ist ja nach der heidnischen Vorstellung etwas durchaus Religiöses, und eine Vollbringung, wenn einmal den Göttern gelobt, verstand sich ja ganz von selbst. Das bedauernswerte Geschlecht war ja in Unkenntnis des göttlichen Gesetzes herangewachsen, „Gott aber verließen sie, und Ihm haben sie nicht gedient“ – schließt die oben angeführte Stelle. Rührend ist die Ergebung der unglücklichen Tochter und ergreifend  sind die Worte, mit denen sie von den unseliger Verblendung befangenen Vater zu trösten sucht. Wir hätten hier  ein krasses Stück Heidentum, wie es sich in seiner abschreckenden Gestalt darstellt, das von der damaligen vermeintlichen Aufklärung und dem damaligen Streben, sich mit den anderen Völkern zu vermischen, in das Judentum oder vielmehr in die Vorstellungen unwissender jüdischer Kreise hineingetragen worden war. Jene Unterstellungen, als seien in früheren Zeiten Menschenopfer auch vom Judentum gebilligt gewesen, zerfließen also im Lichte der geschichtlichen Tatsachen und der authentischen Quellentexte in nichts. Beiläufig erinnern wir hier noch an das Entsetzen, welches die Kön. II. 3,27 berichtete Tat des Moabiterkönigs Mescha bei den Juden hervorrief, der seinen Sohn opferte, und auf den der Gottesausspruch Jeremias 19,5: אשר לא צויתי „was Ich nicht geboten“, Taanith a.a.O., bezogen wird.

    Übrigens wird diese Ansicht, die wir mit gutem Grunde zuerst besprochen haben, durchaus und mit vollem Rechte nicht von allen Commentatoren geteilt. Nach einer Erklärung wäre das ו des והעליתיהו עולה, wie nicht selten, ein distributives, soviel wie או, oder; vergl. .מכה אביו ואמו Das Gelübde wäre also von vornherein bedingungsweise ausgesprochen gewesen. Das aus dem Hause Heraustretende soll Gottes sein, d.h. soll seinem Werte nach, wofern es sich nicht zum Opfer eignet, den Heiligtumszwecken dienen, in anderen Falle aber: werde ich es als Emporopfer darbringen.

    Eine unbefangene Betrachtung des Textes spricht ohnehin dafür daß das Wort nicht buchstäblich ausgeführt worden. Vielmehr läßt V.39, der berichtet, daß nach zwei Monate ihr Vater sein Gelübde an ihr vollzogen, welches er gelobt, und daß kein Mann ihr genaht sei und daß es zur Regel in Jissroél wurde, daß von Jahr zu Jahr vier Tage im Jahre die Töchter Jissroéls hinzogen, um mit Jephtas Tochter zu klagen – namentlich durch die Worte איש לא ידעה es als die natürliche Erklärung erscheinen, daß ein eheloses Leben in der Einsamkeit unter der Erfüllung dieser „Weihe an Gott“, diesem Opfer verstanden sei. Die Grundvorstellung  des Gelübdes bleibt dabei immer noch eine heidnische, ebenso der Gedanke, ass ein solches Leben der Ausdruck einer ausschließlichen Gotthörigkeit sei. Jüdisch dagegen ist der Aufschrei des verzweifelnden Vaters und die Klage der jüdischen Mädchen, die mit der Vereinsamten alljährlich deren verlorenes Leben beweinten. Es ist der jüdische Protest gegen die Vorstellung, die in der Weltflucht einen heiligen Gottesdienst erblickt und nicht vielmehr in der Bewahrung der Reinheit des in der Betätigung und Verwendung aller gottverliehenen Kräfte, der leiblichen wie der geistigen, in einem pflichtgetreuen, frischen und heiteren tatkräftigen Leben die eigentliche Gott dienende Lebensvollendung erblickt. Eine Anschauung, die nur in der Lehre von der Erhebung über die sittliche Unfreiheit, wie sie in der Reinheitslehre des ersten Kapitels der Sidra von der פרה אדמה gelehrt und gepflegt wird, ihre Wurzel und ihren daurnden Grund hat.

    Die Haftora bricht freilich vor dem Schlusse des Kapitels ab, um nicht mit etwas Trüben zu enden. Der Gedanke an diesen Ausgang wird darum nicht minder lebhaft durch die Erwähnung des Gelübdes in die Seele gerufen. Sollten wirklich bloß die diplomatischen Verhandlungen mit den Ammonitern mit ihrer Bezugsnahme auf die Vorgänge die in der Sidra erzählt werden, das Bindeglied zwischen ihr und der Haftora bilden, so würde diese bereits mit V. 29 schließen, dem Beginn des Kampfes, des verhängnisvollen Gelübdes jedoch gar nicht erwähnen.  

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 268 -276  Kommentar zu Richter Kap 11 V.1…) 

    07-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-07-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    חקת

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    Chukass

     (Auszug)

     

    ...

    Wie aber Gott den harten Fels zur Aufnahme von Wasser und zum strömenden Quell zu gestalten weiß, so ist auch Gott gewillt, uns für die Aufnahme seiner Thora und deren volle Verwirklichung zu gewinnen und uns zu Trägern der Thora zu erziehen. In Refidim, unmittelbar nach der Auszug aus Mizrajim, ward der Fels zur Aufnahme des Wassers und zum strömenden Quell gestaltet, da musste er mit dem Gottesstab geschlagen werden; in Kadesch, kurz vor dem Eintritt in das heilige Land, versagte der Fels seinen Wasserreichtum, da sollte mit dem Gottesstab in der Hand zu ihm gesprochen werden, daß ihm aufs neue der Wasserquell entströme. – Gibt  es herrlichere Bilder, um uns die erzieherischen Maßnahmen zu vergegenwärtigen, mit denen Gott uns zu Trägern seiner Thora zu gewinnen weiß? 

    אמר הקב"ה כבדתי את ישראל בעולם שנקראו אבן שנ' משם רעה אבן ישראל Gott spricht: Geehrt habe ich Jissroél vor aller Welt, da ich es „Stein“ nannte, heißt es doch: „Gott weidet den Stein Jissroéls“. Wir haben in anderen Zusammenhang[1] dieses Weisheitswort ausführlich behandelt und erinnern hier nur in aller Kürze an folgenden Momente: Wiederholt wird dem jüdischen Volk in seinen heiligen Urkunden seine Hartnäckigkeit vorgehalten, כי עם קשה ערף הוא. In diesem Charakter liegt unsere Untugend, aber auch unsere höchste Tugend: schwer hält es, uns für unseren Gottesberuf zu gewinnen, aber einmal gewonnen, haben wir noch stets gezeigt, daß wir mit derselben „Hartnäckigkeit“ und Unbeugsamkeit an der einmal erkannten Wahrheit festhalten. Hart wie der Stein waren und sind wir, aber diese Härte gereicht uns zur „Ehre“.

    Diesen אבן ישראל diesen „Stein Jissroéls“ für seine gottgewollte Bestimmung empfänglich zu machen war der Zweck der wunderbaren Ereignisse, die seinen Geschichtsweg vom Auszug aus Mizrajim bis zum Eintritt in das heilige Land begleiten; ihnen sollte es gelingen, dieses עם קשה ערף zu stolzen Trägern des Gotteswillens zu erziehen, den „verschlossenen Stein“ zur Aufnahme göttlicher Thorawahrheit zu gestalten, die als lebendiger Quell ihm fortan entströmen sollte. – Diesem Gedanken verleiht auch das Hallel (K.114): es sieht בצאת ישראל ממצרים Jissroél aus Mizrajim ziehen, bestimmt, fortan Gottes Herrschaft sich zu weihen – jedoch היתה יהידה לקדשו (weiblich!) noch war es erst ein schwacher Anfang, und gar viele fehlte noch zu seiner Vollendung – erst mussten übermächtige Wunder ihr Werk verrichten, von Gott, dem „Gotte Jakobs“, gesandt, da es galt ההפכי הצור אגם מים חלמיש למעינו מים „den harten Fels zur Aufnahme von Wasser, Kieselstein zum strömenden Quell zu wandeln“.

    Das war das Werk des „Gottesstabes“. Derselbe Gottesstab, der Pharaos steinernes Herz schlug, sollte auch den „Stein Jissroél“ erziehen. וידעת עם לבבך כי כאשר ייסר איש את בנו ה' אלקיך מיסרך „Wie ein Mann seinen Sohn erzieht; so erzieht Gott, Dein Gott, dich (Deut. 8,5). Die schmerzliche Einwirkung in der Erziehung hat nicht nur ihre Berechtigung, sie ist vielmehr notwendig, solange das mahnende Wort nicht ausreicht. חושך שבטו שונא בנו „Wer die Züchtigung unterläßt, haßt sein Kind“ (Mischle 13,24), worunter jede schmerzliche Einwirkung verstanden wird, die im Versagen eines Wunsches und dergl. mehr sich zeigt und die im äußersten Fall auch zur körperlichen Züchtigung greift. Diese schmerzliche Einwirkung ist jedoch in der Erziehung nur solange geboten, als Herz und Gemüt sich dem Guten und den Forderung der Pflicht versagen. Ist aber einmal das Herz empfänglich und der Sinn aufnahmefähig, dann tritt das mahnende und belehrende Wort in sein Recht. בשפתי נבון תמצא חכמה ושבט לגו חסד לב „Die Lippen der Einsicht erwirken Weisheit, die Züchtigung für den Rücken des Vernunftlosen“ (das.10,13); und treten auch Augenblicke ein, in denen das Herz sich zu versagen scheint, dann genügt schon der Hinweis auf die drohende schmerzliche Einwirkung, um die Hemmung zu beseitigen: עולת קשורה בלב נער שבט מוסר ירחיקנו ממנו „Und wenn sich die Torheit an das Herz des Knaben bindet, dann genügt die belehrende Zucht, um sie von ihm zu entfernen“ (das. 22,15).

    So sollte auch der Gottesstab nur solange auf den „Stein Jissroél“ unmittelbar einwirken, als er in verschlossener Festigkeit sich der Aufnahme des „Wassers“ versagte; war dies aber nicht mehr der Fall, hatte er sich der Aufnahme des Wassers geöffnet, mochte auch der strömende Quell für den Augenblick versiegen, so genügte fortan das mahnende Wort des Führers mit dem Stab in der Hand, genügte שבט מוסר der warnende Hinweis auf den Stab, ונתן מימיו daß der Fels das Wasser, das er besaß, wieder in strömender Fülle hergab. In Refidim, unmittelbar nach dem Auszug aus Mizrajim, wo es galt, den Sein zur Aufnahme des Wassers gefügig zu machen, wo – um mit den Weisen zu sprechen – שהיה סלע קטן „der Fels noch klein war“, da musste er mit den Gottesstab ומטך אשר הכית בו את היאר (Ex.17), mit dem auch Pharao gezüchtigt wurde, geschlagen werden; in Kadesch jedoch, wo der Stein sich längst der Wasseraufnahme geöffnet hatte, die Wüstenwanderung mit ihren erzieherischen Einwirkungen zurücklag und es nun galt; in einem Augenblick, da „die Torheit sich an ihr Herz band“, in einem Augenblick der Verirrung und der Schwäche den stockenden Quell wieder der Verirrung und der Schwäche wieder zum Fließen zu bringen, da sollte nach dem Gotteswillen das mahnende Wort Mosches mit dem Stab in der Hand genügen, um den Gels zu veranlassen, daß er aufs neue sein Wasser gebe: קח את המטה ודברת אל סלע ונתן מימיו.

    Mosche und Ahron aber – wer kann es ihnen nicht nachfühlen! – sehen sich am Ende dieser prüfungsvollen, erfahrungsreichen Wüstenwanderung durch diese traurige Szene am Felsen wieder an den Anfang ihrer erzieherischen Arbeit zurückversetzt: war nicht alles vergebens, ist nicht alles wie zu Beginn der Wüstenwanderung – der erbärmliche Mangel an אמונה – ist es nicht wieder der verschlossene, harte Fels von damals, der nur durch unmittelbare Einwirkung des Gottesstabes zur Aufnahme von Wasser bestimmt werden kann – ? כי המרו את רוחו ויבטא בשפתיו und so sprechen die Führer Worte schmerzlicher Erregung שמעו נא המורים – und in ihrer begreiflichen Erregung handeln sie so, wie sie damals handeln mußten, da sie am Anfang ihrer Erziehungsarbeit standen – ויך את הסלע במטהו פעמים – „und er schlug den Fels mit seinem Stabe zweimal – „.

    Wo aber Gott nicht „verzweifelt“, müssen und dürfen auch Menschen nicht verzweifeln: Gott aber sah, wie trotz aller Verirrung und Schwäche der Fels, der „Stein Jissroéls“, das Wasser bereits in sich barg und es nur den mahnende Worte des Führers „mit der Stab in der Hand“ bedurfte, um den Fels wieder in einen sprudelnden Quell zu wandeln ונתן מימיו. –  

    Oh, daß wir heute alle soweit wären, daß Gottes Thora von uns allen aufgenommen wäre – und wenn in Stunden der Schwäche und der Prüfung der Lebensquell der Thora in uns zu versiegen droht, es nur des mahnenden Wortes des Führers mit „dem Stab in der Hand“ bedürfte, um in uns den Quell lebendigen Wassers aus neue zum Strömen zu bringen!

    Aber selbst wenn jüdischen Herzen der Aufnahme der Thora verschlossen sind, ist Gott unentwegt am Werke, „den harten Fels zur Aufnahme von Wasser, Kieselgestein zum strömenden Quell zu wandenn“ ההפכי הצור אגם מים חלמיש למעינו מים.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung vierter Teil Numeri  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 50 - 53



    [1] (Siehe Belehrung und Mahnung Bd. II, 15 ff).

    06-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-07-2022
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    „Misrachistische Begriffsverwirrung“



    Leitartikel  5. Jahrgang, Heft 3 u.4 zu lesen in Beilage.
    Zur Einführung genügt zu sagen daß es um eine Replik geht auf einen Artikel erschienen im  verwirrungsstiftender  Berliner „Jeschurun“ von Dr. J. Wohlgemuth.

    Bijlagen:
    Misrachistische Begriffsverwirrung Jg. 5 Hft 3 Seite 62.JPG (69.5 KB)   
    Misrachistische Begriffsverwirrung Jg. 5 Hft 3 Seite 63.JPG (75.8 KB)   
    Misrachistische Begriffsverwirrung Jg. 5 Hft 3 Seite 64.JPG (50.7 KB)   

    04-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-07-2022
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     קרח 

     Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Kaurach 

     Kap. 16, V. 4: Mosche hörte und warf sich auf sein Angesicht Kap. 16 V. 4:
     וישמע משה וגו': 
    Moses hörte oder vielmehr: verstand das Ziel und das Motiv dieser gegen ihn erhobenen Behauptungen und Anklagen. Es war eine Leugnung der Göttlichkeit seiner Sendung und zwar nicht aus irregegangener Gedankenrichtung, die einer Belehrung zugängig gewesen wäre, sondern aus ehrsüchtigem Neide, der unter dem Deckmantel der Vertretung des allgemeinen nur die Befriedigung eigener selbstsüchtiger Interesse verfolgt und zu diesem Ende durch blendende, der Eigenliebe des Volkes in allen seinen schmeichelnden Sophismen Moses und Aharon aus ihrer Stellung zu verdrängen suchte. Sind doch die Prämissen, die Sätze, die Kaurach seinem Aufruhr zu Grunde legte, falsch und die Schlüsse in ihrer Anwendung auf die Verhältnisse, denen es galt nicht minder… V 11: Darum, du und dein ganzer Verein, ihr seid die wider Gott Versammelten! Aharon aber, was ist der, daß ihr wider ihn Aufruhr erregt? 
     
    VV. 8-11: .. … Davon ja auch עדה: die durch eine gemeinsame Aufgabe und in ihr vereinigte Gemeinde. … 

     V.22 Da fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: Gott! Gott der Geister allen Fleisches! Der eine Mann sündigt, und über die ganze Gemeinde willst du zürnen? V.22 .אל אלקי הרוחות וגו' .ויפלו וגו' Du weißt, wie leicht die Geister einer Volksmenge durch blendende Behauptungen und Vorspiegelungen eines geistig überlegenen und bis dahin unangetastetes Vertrauen genießenden Mannes, wie Kaurach, zu einer Verirrung hingerissen werden können. Wenn Massen zu Verbrechen aufstehen, liegt in der Regel die wahre Schuld auf einigen wenigen höherstehenden Agitatoren. Bei menschlichen Einschreiten blutet gar oft dann die weniger schuldige, nur irregeführte Menge und die Verführer, die eigentlichen Schuldigen bleiben frei. …

    01-07-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-06-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת קרח

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Kaurach

     

     

    Samuel I, Kap. 11, Vers 14 und folgende

    Es ist ein ergreifendes Stück jüdischer Geschichte, das die  Haftora unseren Blicken entrollt. Es ist die Geburtsstunde des jüdischen Königtums, das denn doch ein ganz anderes war, als das in der Thora vorgesehene. Diese kennt nach außen nur Gott als allmächtigen Schirmherrn des Volkes, das des Gottesschutzes sich durch treue Erfüllung des Gesetzes und als seine Aufgabe nur die unablässige Fürsorge für die Erkenntnis und Erfüllung dieses Gesetzes. Nicht dies war die Meinung des nach einem König verlangenden Volkes gewesen. Sie hatten vielmehr (Sam. I 8,20) einen König gefordert „nach Weise der Völker“, um ihr Recht zu vertreten, der sie in den Krieg und zum Siege führe. Nachdem nun Saul auf Gottes Geheiß zum Könige eingesetzt worden war und durch seine energische Sammlung der Stämme Jissroéls und die geschickte Kriegsführung gegen den übermächtigen Ammoniterfürsten das eben noch verzagte Volk zum Siege geführt und sich die freudige Anerkennung des ganzen Volkes erworben hatte, lud Samuel das in freudiger Erregung geeinte Volk nach Gilgal, um dort „das Königtum zu erneuen“, in Wahrheit um dem gesamten Volke den einen Weg und die eine Richtung zu zeigen, durch deren Innehaltung allein das Königtum zum Segen gereichen und Volk und König einer glücklichen Zukunft entgegen gehen würden, wie dies Kap. 12, 13-15 ausgesprochen ist. In Wahrheit ist die hier, im Gegensatz „zur Weise der Völker“, erneute Königsherrschaft die Herrschaft Gottes. Nicht umsonst heißt es hier sofort (Kap. 11,14): sie setzten Saul zum König ein לפני ה', „vor Gott“, und opferten dort Friedensmahlopfer „vor Gott“. Die Worte: „Gott ist in Wahrheit euer König!“ (Kap. 12, 12) und die Mahnung, daß Volk und König sich stets in der Nachfolge Gottes, dieses seines wahren Königs, wie in aller Vergangenheit so in aller Zukunft zu halten habe, sie bilden die „Erneuerung“ der Gottesherrschaft, zu der Samuel Volk wie König nach Gilgal geladen hatte.

    Unter diesem Gesichtspunkte erscheint aber auch der Umstand in ganz neuem Lichte, daß gerade nach Gilgal Samuel das Volk zur Retablierung der Gottesherrschaft berief; War doch Gilgal (s. Josua 4, 19 ff.) die erste Lagerrast, die Jissroél auf den Boden „seines“ Landes gewonnen. War es doch die Örtlichkeit, der gegenüber auf Gottes Geheiß die hochgehenden Fluten des Jordan sich vor der Lade des Gottesgesetzes geteilt hatten! Erinnerten doch an diesen strategischen Flußübergang ohne Gleichen die dort als Denkmal errichteten zwölf Steine aus dem Flußbette, auf denen die Priester während des Übergangs gestanden hatten! War doch endlich Gilgal die Stätte, wo der jüdische Feldherr zuerst das „Schwert“ gebraucht hatte auf jüdischem Boden, ach es waren – „steinerne Schwerter“, um die ganze waffenfähige Mannschaft des Volkes, das an der Schwelle des feindlichen Landes sich befand, dem göttlichen Befehle gemäß zu beschneiden, sie also im Angesicht der Feinde zeitweilig kampfunfähig zu machen und so das ganze Volk dem Schicksal der einstigen Bewohner Sichems (1 B.M. 34,25) auszusetzen! An diese Bekundung der Gottesallmacht, als des eigentlichen Verleihers des Landes, aber auch an diese Bekundung der heldenmütigen unbegrenzten Hingebung an die Gottesführung von Seiten des ersten Führers und von Seiten des Volkes erinnerte somit die Stätte, zu der Samuel das Volk berief, um es zur Besinnung und zur Selbsterkenntnis zu bringen, da der erste König eingesetzt wurde.  – Vergl. unsere Ausführungen zur Haftora des ersten Tages Péßachs.

    Die hoheitsvolle Persönlichkeit Samuels, der vorzeitig an dem frühen Abend seines Lebens von der führenden Stellung zurücktritt und das ganze Volk zu Zeugen aufruft über den Gebrauch, den er von seiner Gewalt gemacht habe, ist eine der hehrsten Gestalten in unserer und der Menschheit Geschichte, deren Erhabenheit allem Anwurf entrückt bleibt, mit dem eine sich wissenschaftlich nennende, jedoch von der willkürlichsten Entstellungen und phantasievollsten Erdichtungen nicht zurückschreckende Geschichtsschreibung gerade Samuels Bild zu entstellen und ihn durch Andichtung aller möglichen, au dem Boden des Judentums widersinnigen, hierarchischen Gelüste und Intrigen herabzuwürdigen sucht.

    Bedenken wir ferner, daß der selbige Samuel, der in diesem geschichtlich bedeutungsvollen Augenblick mit solchem Nachdruck, mit solcher Eindringlichkeit jeden Gedanken an die Herrschaft eines Menschen in Jissroél „nach der Weise der Völker“ bekämpft und die ausschließliche Gotteswaltung in  die Führung Jissroéls und in der Gestaltung seines Geschickes dem Volke ins Bewußtsein ruft, der sich so in Wahrheit als das verkörperte nationalen Gewissen bewährt, als der Fortträger des hohen Geistes des unsterblichen ersten Führers der Nation, daß dieser Samuel nach Chron. I 6,21 f. der Abkömmling – Kaurachs war, desselben Kaurach, der, von niedrigem Neide erfüllt,  die Göttlichkeit der Sendung Mosis leugnete und das Volk zum Abfall zu verführen suchte, um sich zu seinem Herrscher zu machen: so begreifen wir, warum gerade dieser Abschnitt zur Haftora dieser Sidra gewählt ist, und beugen uns in Ehrfurcht vor der Allmacht und Weisheit der göttlichen Erziehung, die für den Dienst ihrer Waltungsziele aus solchem Stamme solchen Sprößling zu gewinnen wußte.

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 416 -423  Kommentar zu Samuel Kap 11 V.14…) 

    30-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-06-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    קרח

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    Kaurach

     (Auszüge)

     

    מזמור לאסף אלקים באו גוים בנחלתך טמאו את היכל קדשך שמו את ירושלים לעיים „Psalm Aßafs. Gott, Völker sind in dein Erbe gekommen, haben dein Heiligtum verunreinigt, haben Jeruschalaim zu Trümmern gemacht“ (Psalm 79).

    קינה מיבעי ליה מה ת"ל מזמור fragen die Weisen, hätte es nicht heißen müssen: Klage Aßafs – ist doch von dem Untergang des Heiligtums und der Zerstörung Jeruschalaims die Rede – und warum doch: Lied Aßafs? Und sie antworten mit einem Gleichnis: Die Tochter eines armen Mannes ging zum Brunnen, um Wasser zu schöpfen, da riß  der irdene Eimer ab und fiel in den Brunnen; das arme Mädchen schrie auf und weinte. Da kam eine Königstochter, um mit goldenem Eimer Wasser zu schöpfen; da riß auch ihr der Eimer ab und fiel in die Tiefe. Da freute sich das arme Mädchen, denn es sagte sich: wer den goldenen Eimer aus der Tiefe holen wird, wird auch meinen irdenen Eimer mit heraufholen. So auch Aßaf: als er sah, daß die Tore Jeruscholoims von der Erde verschlungen wurden, sagte er sich: Wer einst Jeruscholoim wieder erbauen wird, wird auch meinen Großvater Kaurach aus der Erdentiefe wieder erheben, daher: מזמור לאסף Gesang Aßafs. –

    Ein trauriges Kapitel aus der Wüstengeschichte unseres Volkes hat das Gottesbuch uns in unseren heutigen Sidra aufbewahrt. Kaurach und seine Genossen wagen verbrecherische Empörung wider Mausche und Ahron: diese sind ihnen herrschsüchtige Gewalthaber, die die Herrschaft über das Volk gerissen, sich Priesterwürde angemaßt, wo doch, wenn überhaupt Priester nötig, „die ganze Gemeinde, alle in ihren einzelnen Gliedern heilig“ und daher des Priestertums würdig seien. – Was aber als das Erbärmlichtse an dem ganzen Vorgang erscheint, ist die Tatsache, daß es Kaurach und Genossen gelingt, für diese Empörung, die nichts Geringeres als Empörung gegen Gott, Leugnung der Göttlichkeit der Thora und der durch sie verbrieften Göttlichkeit der Sendung Mausches und Ahrons bedeutete, nicht etwa die „Hefe“ des Volkes, sondern 250 Männer aus Jissroél נשיאי עדה קריאי מועד אנשי שם „Fürsten der Gemeinde, zur Versammlung Berufene, Männer von Namen, zu gewinnen und mit sich fortzureißen! Wie war das möglich? Ist aber das nicht eine Frage, deren Beantwortung leider auch heute noch von höchster lehrreicher Bedeutung ist? –  …

    …Das gilt für das jüdische Einzelleben, das gilt aber auch für das jüdische Gemeinde und Gesamtheitsleben. Nicht mit einemmal ist es in jüdischen Gemeinden Nacht geworden ויהי ערב. Von dem offenen, vollendeten Abfall von Gott und seiner Thora hätte sich noch zu allen Zeiten, ein jeder, dessen Herz warm für Thora und Mizwauss schlägt, abgewandt und mit desto größerer Hingabe für die Erhaltung der göttlichen Heiligtümer sein Leben eingesetzt, je mehr sie frivoler, kecker Hand bedroht gewesen wären. Der Abfall aber verstand es; klug und vorsichtig – Gott und Thora im Munde – sich erst den Boden in der jüdischen Gemeinde zu erobern, ehe er mit seinem radikalen Zerstörungswerke sich hervorwagte. Unserer traurigen Gegenwart freilich scheint es vorbehalten geblieben zu sein, den Versuch wagen zu dürfen, ערב  „Mischung“ selbst zwischen „Tag und Nacht“; zwischen Gesetzestreue und vollendeter Gesetzesverleugnung durch deren paritätischen Anerkennung innerhalb einer jüdischen Gemeinde zu vollziehen! An diese scheinen die Weisen nicht gedacht zu haben. – 

     Nie und nimmer wäre es Kaurach und Genossen, die nach der Ansicht der Weisen, wie es ja aus dem ganzen Vorgang hervorgeht, vollendete אפיקורסים waren, gelungen, Männer von Namen, Fürsten der Gemeinde für ihre verbrecherischen Pläne zu gewinnen, wären sie mit ihrem vollendeten Abfall von Gott und Thora offen hervorgetreten. So aber ויהי ערב, אלו מעשיהם של רשעים verstanden sie es, ihrem Abfall den Schein der Gesetzlichkeit zu geben und ihn mit dem Mantel der Heiligkeit zu verhüllen – „Mausche und Ahron maßen sich zuviel an כי כל העדה כולם קדשים ובתוכם ה' die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig, und unter ihnen ist Gott – wir wollen, Gott behüte, nicht zerstören, wollen vielmehr aufbauen – jedes einzelne Mitglied der Gemeinde ist zur Führung berufen, soll an der Mizwo; Hohepriester zu sein, teilhaben – “  diesem im Zeichen des ויהי ערב sich vollziehenden Abfall ist es zuzuschreiben, daß er auch bis dahin hochstehende Kreise des jüdischen Volkes mit sich fortriß. – …

    …Dieses Verbrechen hat sich leider auch in der Folgezeit wiederholt, und zwar in solchem Ausmaß, daß in seinen Folgen die verhängnisvollste Katastrophe über Jissroél hereinbrach, unter deren Wucht wir noch immer zu leiden haben. Jeruschalaim und das Heiligtum des Gesetzes sanken aus den gleichen Ursachen in Trümmer. Hören wir unsere heilige Schrift (Chr. II, 36): וישלח ה' אלקי אבותיהם עליהם ביד מלאכיו השכם ושלוח כי חמל על עמו ועל מעונו, ויהיו מלעיבים במלאכי האלקים ובוזים דבריו ומתעתעים בנביאיו עד עלות חמת ה' בעמו עד לאין מרפא, ויעל עליהם את מלך כשדיים וגו' „Gott, Gott ihrer Väter, sandte ihnen seine Boten unablässig, den Gott hatte Erbarmen mit seinem Volke und seiner Stätte, sie aber verspotteten die Boten Gottes, verachteten seine Worte, machten seine Propheten zu Betrügern, bis Gottes Zorn wider sein Volk ausbrach rettungslos und Er wider sie den König der Chaldäer heraufführte. – “ Ist das nicht wortwörtlich die gleiche Versündigung, die gleiche Auflehnung wider die von Gott gesandten Männer, hören wir nicht die gleiche Sprache lästernder Geringschätzung und höhnender Empörung, nur mit del Unterschied, daß, während dort Kaurach an der Spitze der Bewegung stand, der nach den Worten der Weisen קרח אפיקורוס היה längst innerlich mit der Thora gebrochen und dessen Haß gegen die Gottesmänner nur die Folge seiner völligen Abkehr von Gott und Thora war, es hier, wie es ausdrücklich heißt (das.) כל שרי הכהנים והעם Priesterfürsten und die Elite des Volkes waren, die in unfassbarer Verblendung sich gegen die Gottesboten kehrten und den Untergang Jeruscholoims und des Heiligtums verschuldeten. –

    Und so sank Gottes Heiligtum in Trümmer טבעו בארץ שעריה und „in die Tiefe sanken seine Tore“, die gleiche Erde, die Kaurach, diesen wahrlich armseligen „Eimer“ verschlungen, verschlang auch den „goldenen Eimer der Königstocher.“ Wenn aber einst Jissroél, geläutert durch harte Leidenserfahrung, den Gottesmännern und Führern der Thora offenes und williges Ohr entgegenbringen¨, kein höheres Ziel kennen wird als von ihnen sich den Weg zu immer vollendeterer  Lebensheiligung weisen zu lassen, und Gott dann sein Heiligtum wieder aus Erdentiefe wieder erheben wird – wird dann Gottes verzeihende Liebe nicht vielleicht auch denen Zukunft gewähren, die in armseliger Verblendung einst den Kampf gegen Gottes Heiligtum geführt und in Wirklichkeit, wider ihr Willen, nur seiner umso größeren Anerkennung gedient haben? – Dieser tröstliche Ausblick vermochte trotz alles Jammers der Harfe eines Aßaf auch einen heiteren Ton zu entlocken. –מזמור לאסף

    …Lasset uns Gott helfen, die Zeit herbeizuführen, in der nach Prophetenverheißung vor dem sieghaften Lichte die Nacht weicht, vor der Macht der Gotteswahrheit die Lüge von der Erde schwindet והיה לעת ערב יהיה אור –   

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung vierter Teil Numeri  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 35 - 44

    29-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-06-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    שלח לך

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Schelach lecho

     

     

    Kap. 13: V.18 Und betrachtet das Land, wie es ist, und das Volk, das darin wohnt, ob es stark, ob es schwach, ob es gering an Zahl, oder ob es zahlreich ist.

     

    V.18 ….Erwägen wir die Bedeutung dieser Frage, so dürfte sie unter allen diejenige sein, die auf den ersten Blick als für das Unternehmen der Eroberung entscheidend erscheinen konnte. Ist die Bevölkerung stark, so macht sie die Eroberung schwierig, vielleicht unmöglich, ist sie schwach, fallen diese Bedenken weg. Und eben diese Auffassung der Frage soll vermieden werden.  Es ist für Jissroéls Interesse völlig irrelevant, ob die Bevölkerung stark, ob sie schwach ist; es ist dies kein Entwederoder, und sind daher auch gerade diese Fragen nur nebeneinander, als eine andere Modalität, nicht aber im Ausdruck des Gegensatzes gegeben. Damit dürfte denn überhaupt die ganze Sendung ein ganz anderer Charakter erteilt sein, als deren Antrag ursprünglich beabsichtigt. Nicht für den Zweck der Eroberung, sondern für ein in alle Folgezeit wichtig bleibende Belehrung sollte das Land in seiner jetzigen Beschaffenheit kennen gelernt werden. Was es an Land und Leute Nachteiliges in der Gegenwart zeigte, würde den unter Gottes Schutz und Segen aufblühenden Nachkommen einst Momente beglückender Vergleichung überliefern; was es an Fülle und Reichtum bot, würde ahnen lassen, zu welchem Gipfel des Heiles und Segens es unter einer von Gott geleiteten Entwicklung aufblühen werde; aber vor allem, was es an Macht und Größe in seiner kenaanitischen Gegenwart aufzuzeigen hatte, konnte allen Folgengeschlechtern der jüdischen Zukunft die Warnung  überbringen, wie alle Macht und Größe, und wäre sie riesig groß, die Nation nicht vor Untergang zu schützen vermöge; wenn sie es verabsäumt, in erster Linie in allem und mit allem dem göttlichen Sittengesetze zu huldigen. So bringt Amos (2,9) seinen sich sorglos der Entartung überlassenden Zeitgenossen das warnende Gotteswort entgegen: ואנכי השמרתי את האמרי מפניהם אשר כגבה ארזים גבהו וחסן הוא כאלונים ואשמיד פריו ממעל ושרשיו מתחת!

     

    V.20 Auch wie der Boden ist, oder er fett oder mager ist, ob auch Waldung darin ist oder nicht, und erdreistest euch und nehmet von den Früchten des Landes. Die Zeit war die Zeit der ersten Traubenreife.

     

    V.20: … : והתחזקתם habet den Mut, durch offenkundiges Mitnehmen von Früchten die Absicht eurer Sendung offen an den Tag zu legen. …

     

    V.33 dort haben wir die Riesen gesehen, Anaks Söhne, von den Riesen stammend. Wir waren wie Heuschrecken auch in ihren Augen.

     

    V.33: …Die Tatsache übrigens, daß sich in Palästina noch Reste der vorsündflutigen Nefilin befanden, dürfte mit jener Auffassung (Sebachim 113A) übereinstimmen, nach welcher לא ירד מבול לא"י, Palästina von der Sündflut verschont geblieben. Es dürfte dann dem Lande von der urwüchsigen Kraft der Erde bewahrt geblieben sein, die sich unter einer kenaanitischen Bevölkerung nur in Produzierung leiblicher Größe bewährt, ebenso aber es zum Boden des Gottesvolkes geeignet haben mochte, das durch Erfüllung des Gottesgesetzes dort das Ideal geistiger und sittlicher Menschengröße anstreben und mit ihr eine paradiesische Wiederverjüngung der Erdwelt beginnen sollte (siehe 1 B.M. S. 72). Vergessen wir nicht, daß nach der Lehre der Weisen leibliche Kraft und Gesundheit eine der Vorbedingungen höchster Geistesentwicklung und, wenn es uns nicht alles täuscht, das, was, wo die Geistesentwicklung bildet brach liegt, gigantische Leiber erzeugt, bei einem Menschenstamm vorzugsweise geistiger Richtung, von geistiger Tätigkeit verbraucht werden könne, ohne den Größenwuchs der Leiber zugute zu kommen.

     

    Kap. 14 V.33: Und eure Söhne werden vierzig Jahre in der Wüste umherwandern und tragen euren Abfall, bis die letzte eurer Leichen in der Wüste fällt.

     

    Kap. 14 V. 33: …War doch eben diese vierzigjährige Wanderung die Hoheschule des jüdischen Volkes für die Durchdringung mit dem Geiste des Gesetzes  und eines unwandelbaren Vertrauens in Gott, dessen wahrhafte Reife noch erst nach Jahrhunderte aufgehen sollte – und soll. …

     

    Kap. 15 V.22: Und wenn ihr einmal  in den Irrtum geraten sollte, daß ihr nicht mehr alle diese Gebote zu erfüllen hättet, die Gott zu Mosche gesprochen,

     

    V.22: …Gott als den ausschließlich einzigen Lenker unserer Geschicke und Leiter unserer Handlungen anzuerkennen, ist die Grundbasis der ganzen Gesetzgebung, wie sie am Sinai (2 B.M. 20, 2 u. 3; siehe daselbst) promulgiert worden. Ein Schritt von dieser Basis ist Abfall vom ganzen Gesetz und bewusstvoll  prinzipieller Abfall vom Gesetz identisch mit völligem Verlassen dieser Basis. Und wohl sind, wie רמב"ן in seinem Kommentar z. St. Bemerkt, Jissroéls Geschichte bereits Zeiten nicht fremd, in welchen durch irriges Verständnis der Zeitlage eine irrige Meinung von Antiquierung des Gesetzes oder fast ein völliges Vergessen des Gesetzes durch frevelhafte Politik der Führer oder die Leidenswucht der Geschichte sich selbst einer jüdischen Gesamtheit bemächtigen konnte. Es waren „Jissroéls Älteste“, die sich vor dem Propheten Ezechiel mit dem Ersuchen um Gottes Ausspruch für die neue Zukunft niedersetzten. Denn es lebte in ihrem Gemüte die Frage nach der noch fortdauernden Verpflichtung zum Gesetze. Glaubten sie doch, es könne Gott mit dem Preisgeben Seines Volkes dessen Entlassung aus seinem Dienste und damit seine Emanzipation vor dem Gesetze ausgesprochen haben, also, daß an sie, an die „Ältesten der Nation“ das Wort gerichtet werden konnte: der in eurem Gemüte aufsteigende Gedanke wird nimmer zur Wirklichkeit werden, daß ihr denket: wir können nun wie die Völker sein, wie die Geschlechter der Länder, Holz und Stein zu dienen. So gewiss Ich lebe, spricht Gott, mit fester Hand und mit gestrecktem Arme und auch mit ergossenem Unwillen bleibe Ich euer König (Ezechiel 20,1 und 32,33; ספרי Ende שלך לך). Unter Jerobeams und seiner Nachfolger Einfluss waren 10/12 des jüdischen Volkes der Kenntnis und der Übung des göttlichen Gesetzes entrückt, und unter der Wucht des babylonischen Exils war den unteren Schichten des Volkes zum großen Teile die Kenntnis des Gesetzes so fern geblieben, daß den Rückkehrenden unter Esra dessen Verständnis aufs neue vermittelt werden musste – und ist nicht unserer eigenen lebendigen Gegenwart bereits in weiten Kreisen eine Generation des jüdischen Volkes herangewachsen, die in dem Gedanken jener ezechielischen Ältesten von der Abrogierung des Gesetzes und in geflissentlicher Unkenntnis des Gesetzes erzogen ward und erhalten wird?! –

    24-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-06-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת שלח לך

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Schelach Lecho

     

     

    Josua, Kap. 2, Vers 1 und folgende

     

    Der Zusammenhang dieser Haftora mit der Sidra liegt klar zu Tage. Nach achtunddreißig prüfungsreichen Jahren ernster Erfahrungen, nachdem eine ganze Generation in ihren männlichen Gliedern ins Wüstengrab gesunken war, befand sich die Nation an der Grenze des ihren Vätern verheißenen Landes. Da sendete der weise Nachfolger des großen Propheten wiederum Kundschafter aus, er tut es im geheimen und gibt ihnen nur kurz den Auftrag: „Sehet das Land an und Jericho!“ In dem Verlaufe der Ausführung ihrer Sendung tritt der ganze Kontrast zu der ersten Sendung hervor. Sie liefert uns aber auch einen geschichtlichen Einblick in der kanaanitischen Bevölkerung herrschende Stimmung, in der das Bewußtsein von der unter einer höheren, allmächtigen Leitung ihnen nahenden Katastrophe ein allgemein herrschendes geworden war. Nachdem die Boten dieses aus Rachabs Mund vernommen hatten, begriffen sie mit vollem Verständnis den eigentlichen Zweck ihrer Sendung und daß dieselbe, kaum begonnen, schon zu Ende sei. Darum dehnen sie ihre Wanderung auch nicht weiter aus, sondern verweilen nur solange im Gebirge, bis sie sicher sind, ihren Verfolgern nicht mehr zu begegnen und ungefährdet den Rückweg antreten zu können. Ihren eingehenden Bericht (V.23) an Josua fassen sie sodann (V.24) in das Ergebnis zusammen: „Gott hat uns das Land gegeben!“ – Darin war alles enthalten und damit die tatsächliche Überzeugung geschaffen, in der nunmehr von dem ganzen Volke der erste Schritt auf dem Wege von Schittim nach dem Jordan getan werden sollte.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 416 -423  Kommentar zu Josua Kap 2 V.1…) 

    23-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-06-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    שלח לך

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    Schelach Lecho

     (Auszug)

     

    „...Diese  בכיה של חנם, diese Träne ohnmächtiger Schwäche ist es, die auch in unserer Gegenwart Brüder, die sich zu den Gesetztreuen zählen, zu schweren Verirrungen führt.ונהי בעינינו כחגבים  Man hatte nicht den Mut, im Vertrauen auf Gottes Beistand Gottes heilige Sache in Reinheit und Selbständigkeit zu vertreten und seinem heiligen Willen im Gemeindeleben den von Gott geforderten Herrscherthron einzuräumen, glaubte vielmehr nur im Anschluß an Andersgesinnte, ja im Anschluß an Gottes heilige Thora verleugnende Reformgemeinden Gottes heilige Thora retten zu können!  Aber mehr als die radikalste Reform bedroht die unter dem Namen Zionismus propagierte Bewegung alle jüdische Wahrheit und müßte, wenn ihr, Gott behüte, immer größerer Einfluß beschieden wäre, unser Galuth nur verlängern – und doch bringen es Jehudim über sich, unter dem Namen Misrachi sich dieser Bewegung, die die verhängnisvollste כפירה auf ihre Fahne geschrieben, anzuschließen, um unter ihrer Führung den Weg nach der Heimat zu gewinnen. – Wann wird der unselige Fluch der בכיה של חנם endlich schwinden, wenn die Wahrheit des זו הכנסת ישראל לארץ sich alle jüdischen Herzen erobert haben?

    Mit um so größerer Genugtuung begrüßen wir es daher, daß der gesetztreue Weltverband der Agudas Jissroél nunmehr entschlossen ist, der Forderung כלל שהוא צריך לפרט' ופרט שהוא צריך לכלל Rechnung zu tragen; das aber heißt: wie jede einzelne Gemeinde nicht des Anschlusses an den כלל, an die Gesamtheit entraten kann, so darf auch und vielleicht noch mehr der כלל in seiner Organisation die lebensnotwendigen Interessen der auf dem Boden der אמת stehenden Gemeinden nicht gefährden oder gar verleugnen, weil der כלל sich nur aus den Gemeinden zusammensetzt, der כלל daher die Prinzipien nicht verleugnen darf, die den Gemeinden, wenn sie wahrhaft jüdischen Gemeinden sein wollen, heilig müssen! – Wir begrüßen es daher mit aufrichtiger Freude, daß nunmehr die Agudas Jisroel unter Wahrung dieser prinzipiellen Forderungen und unter Beherzigung des וה' אתנו אל תיראו entschlossen ist, den mannigfachen Gefahren, von denen die Gegenwart erfüllt ist, mutig und voll Vertrauen in Gottes Beistand entgegenzutreten und an die Lösung der großen Aufgaben heranzugehen, die unsere heißersehnte Gëula herbeizuführen imstande sind.  Heilige Pflicht eines jeden Jehudi ist es daher, einem solchen Verbande beizutreten und ihn mit aller Kraft in seinen Bestrebungen zu fördern, und wir zweifeln nicht, daß jedes treue Mitglied unserer Gemeinde unsere Aufforderung Folge leisten wird. Schwere Gefahren drohen von Verblendeten, jüdischer Wahrheit Entfremdeten unserem heiligen Lande, in dem Brüder, die sich uns und unseren heiligen Prinzipien innig verbündet fühlen, in heldenhaftem Kampfe stehen, um das heilige Land vor furchtbarer Tumoh zu schützen.  Wo wäre da der wahrhafte Jude, die wahrhafte Jüdin, die solchem Kampfe tatenlos fernbliebe und für ihn nur die erbärmliche „Träne der Schwäche“ übrig haben könnte? –  ........“  

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung vierter Teil Numeri  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 25 - 33

    22-06-2022 om 16:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-06-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    בהעלתך

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Behaalauss'cho

     

     

    Kap.9, V.2:Laße Jissroéls Söhne das Peßach vollziehen in seiner Bestimmenten Zeit.

     

    Kap 9 V.2: ….Ganz besonders tritt aber hier noch der Begriff צבור bedeutsam ein. … Nur die Gesamtheit kann einen bestimmten Zeitmoment bei jeder Wiederkehr desselben durch ein קרבן begehen. Nur die Gesamtheit ist in jedem solchen wiederkehrenden Zeitmomente da, das Individuum nicht; das Individuum vergeht, ist sterblich. אין צבור מת, die Gemeinde stirbt nicht, ist in der Einheit ihrer Erscheinung unsterblich ewig. Damit ist aber sofort die Gesamtheit, wie sie in קרבנות auftritt, selbst das positiv sprechendste Zeugnis von dem über טומאת מת erhabenen, von ihr nicht erreichbaren, geistig göttlichen, sittlich freien Menschentum. Denn nicht das Leibliche, dem Verschwinden im Tode Verfallende: das geistig Göttliche, sittlich freie ist es, in dessen Gemeinsamkeit die Vielheit sich zum צבור eint und durch welches auch der in die Gesamtheit aufgehende einzelne, über seinen leiblichen Tod hinaus in der Gesamtheit ewig fortlebend, mit allem gegenwärtig bleibt, was er an geistig Göttlichem, an sittlich Freiem mit seinem Hiersein in die Gesamtheit hinein gelebt, und worin er noch hienieden in ewiger Fortwirkung lebendig bleibt. …

    Es ist aber der durch טומאת מת hervorgerufene Gedanke ein der ganzen Bedeutung und Bestimmung des מקדש so konträr entgegengesetzter,  daß, der vereinzelten Auffassung טומאה הותרה בצבור entgegen, die allgemeine Auffassung טומאה דחויה בצבור bleibt, so daß, die durch צבור und קבוע gegebene Aufhebung des טומאה-Begriffes noch der positiven Mitwirkung des ציץ bedarf, בעיא ציץ לרצות (Pesachim 77a). Über die Bedeutung des ציץ für die Aufhebung der טומאה siehe 2 B.M.28,38.

     

    V.16 So war es stets, die Wolke bedeckte sie; und ein Feuerschein nachts.

     

    V. 16-22: Es war aber die Wolke der Hirtenstab, vermittelt dessen Gott, der רועה ישראל dem Volke seinen Willen kundtat, wo und wann sie lagern, wann und wohin sie aufbrechen sollten. … … Das ist die Schule der Wanderschaft durch die Wüste in welcher wir für alle Zeit die hingebungs- und vertrauensvolle Nachfolge Gottes gelernt haben sollen, die, wie unbegreiflich ihr auch die Gottesführungen erscheinen, die bald kaum Liebgewonnenes wieder zu verlassen, bald in unwillkommenster Stellung geduldig auszuharren uns auferlegen, doch mit immer frischem heiterem Mute alles umfasst und alles löst, was Gott gebietet, unter dem Stab der Gottesführung sich immer glücklich fühlt, durch die bewährte Gehorsamstreue selber beglückt und immer bereit ist, Gott ihren Lebensplan anheimzustellen, und selbst zu ganz unbekannten Zielen hin, auf ganz unbegriffenen Wegen mit ebenso ausharrender Geduld, wie mit nimmer zu trübendem Wandermute Seiner Führung zu folgen. –

    Sehen wir uns aber diesen, Verse 17 – 22 gegebene Bericht über die Übungsproben genauer an, mit welchen Gott sich das Volk Seiner Führung für alle Zukunft erziehen wollte, so ist es nicht sowohl die Anstrengung langer Wanderungen, als das geduldige Ausharren in langer Rast, welches als Prüfungsaufgabe hervorgehoben scheint. … … Es war dies die Übung in jener Tugend der ruhigen und heiteren Ergebung und vertrauensvoll ausharrenden Geduld, derer das Volk der Gottesführungen auf seinen Galuthwanderungen durch die „Wüste der Völker“, wie der Prophet sie nennt, während so vieler Jahrhunderte der Zukunft vor allem andern bedürfen sollte, und die das Prophetenwort: אם יתמהמה חכה לו (Habakuk 2,3) so bezeichnend wiedergibt.

     

    Kap.10, 29 Mosche aber sprach zu Chobab, Sohn Reuels des Midjaniten, Schwiegervater Mosches: Wir ziehen zu dem Orte hin, von welchem Gott gesprochen: ihn gebe ich euch; gehe doch mit uns, so werden wir dir Gutes erweisen, denn Gott hat Gutes über Jissroél verheißen.

     

    Kap.10 V 29 … Nach Ramban (daselbst) habe Jithro nach seinem Übertritt zum Judentum den Namen חובב erhalten und erscheint daher seitdem unter diesem Namen. Siehe auch ספרי zur Stelle.  Die Wurzel חבב, im Rabbinischen so häufig Ausdruck der Liebe und der Wertschätzung, kommt in תנ"ך nur einmal: 5 B.M. 33, 3 vor: אף חובב עמים כל קדשיו בידך. Verwandt scheint die Wurzel ebenfalls rabbinisch  sehr gebräuchlichen, in תנ"ך nur einmal vorkommenden חוב, die Schuldpflicht: חבולתו חוב ישיב, die Zurückgebung des Pfandes übt er als eine Schuldpflicht (Ezech. 18, 7), und es dürfte חבב eine verpflichtende Liebe und eine Liebe aus Pflichtgefühl bedeuten. Dürfte vielleicht die Stelle אף חובב עמים sagen: auch wenn du den Völkern durch die höchste Wohltat verpflichten willst, nimmst du seine, Jissroéls, Heilige und alle in deine Hand: d.h. indem du den Völkern die höchste Wohltat erzeigen willst, sind Jissroéls Heilige dazu das Werkzeug in deiner Hand, והם תכו לרגלך וגו', sie, die Völker: werden in sich zu deinen Füssen geführt, indem es, Jissroél, von deinen Worten ihnen entgegenträgt,  – dürfte dies vielleicht der Sinn der Stelle sein: so wäre ja חבב der spezifische Ausdruck  für die die Völker zur Gotteserkenntnis und zum Gottesgehorsam durch Jissroél führende Gotteswaltung, die eben hierin die größte, die Völker verpflichtende Liebestat übt, und חובב (vergl. die Formen:שובב,שולל ,עולל , die alle passivischer Bedeutung sind) wäre der durch solche höchste Liebestat Gott Verpflichtete und sich verpflichtet Fühlende, ein Name, der dem so bewusstvoll vom Heidentum ins Judentum eingetreten Jithro in hohem Grade gebührte. Welcher Pflichternst sich  Jithro auf seinen Nachkommen vererbte und in hervorleuchtendster Weise in ihnen zur Betätigung kam, werden noch unten (Verse 31 und 32) zu bemerken Gelegenheit haben. … …

     

    V. 35. Es war, wenn die Lade aufbrach, sprach Mosche: Stehe auf, Gott, daß zerstieben deine Feinde und fliehen deine Hasser vor deinem Angesicht.

    36. Und wenn sie milde zu Raste ging, sprach er: Kehre wieder ein, Gott in die Myriaden der Tausende Jissroéls!

     

    Kap. 10 V. 35 u. 36 … …  ובנחה, und wann die Lade des Gesetzes zur Ruhe ging, schaute Moses im Geiste nicht נחו, sondern נחה, schaute jene Zeit und jenen Kreis, wo das Gesetz nicht mehr in männlichen Gegensatz zu dem Menschenverein auf Erden stehen wird, wo es, in seiner ungeschmählerten Männlichkeit, gleichwohl „die Vermählte“, die מאורסה der Gesamtheit und des einzelnen, sich getragen fühlen wird von den Menschen in ihrem Gesamt- und Einzelstreben, und das wird die Zeit sein, von welcher einer der letzten Nachfolger Moses gesprochen: – ונלוו גוים רבים אל ד' ביום ההוא והיו לי לעם ושכנתי בתוכך (Secharja 2,15). Wenn daher „mild“ die Lade zur Ruhe ging, sprach Moses: „Kehre wieder ein, Gott, in die Myriaden der Tausende Jissroél!“ – רבבות אלפי ישראל kann nicht wohl heißen: zehntausendmaltausend, oder gar zweimal zehntausendmaltausend. Es hätte dann die kleinere Zahl voranstehen müssen: אלפי רבבות wie אחותנו את היי לאלפי רבבה (1 B.M.24, 60). Ohnehin zählte Israel zu Moses Zeiten höchstens 2 ½ Millionen Seelen, während רבבות אלפי ישראל zwanzig Millionen wären. Wir glauben daher, darin die Myriaden der Tausende Israels, d.h. die Myriaden erblicken zu dürfen, die sich aus der jüdischen Tausenden entwickeln, durch Abstammung und Anschluss. Ohnehin sind אלפי ישראל nicht gerade strikte: tausend. Es sind die geschlossenen Mengen innerhalb der Nation und der Stämme. Vergl. ראשי אלפי ישראל (Kap. 1,16 u.s.w.), אלפי הדל במשנה (Richter 6,15).

     

    Kap.11, 4 Das Gesindel aber, das sie unter sich aufgenommen hatten, hatte sich zu Lüsternheit aufgestachelt, und da fingen auch Jissroéls Söhne wieder an zu weinen und sprachen: Wer gäbe uns doch Fleisch zu essen!

     

    Kap.11 V. 4 …Jissroél in seiner numerischen Winzigkeit sollte und wird einst den geistigen und sittlichen Kern bilden, an welchen sich die Myriaden zu Gott zurückkehrender Völker anschließen werden – und hier verfällt es noch selber dem entsittlichenden Einflusse einer unter ihm weilenden unveredelten fremden Minorität!–  …

     

    V.29 Da sprach Mosche zu ihm: Eiferst du für mich? Wer gäbe, daß das ganze Volk Gottes Propheten wären, daß Gott seinen Geist auf sie gäbe!

     

    V.29 …Dieses Auftreten Eldads und Medads in Momente der Berufung der Ältesten zum ersten Synhedrin und Moses Äußerungen sind von höchster Bedeutsamkeit für alle Nachfolger dieses jüdischen „Ältestenkollegiums“ für alle Zeit. … … Sanhedrin 17a werden verschiedene Meinungen über den Inhalt der von Eldad und Medad gesprochenen Prophetie geäussert. Nach der einen habe sie das bevorstehende Wachtelerlebnis betroffen. Eine andere gibt deren Inhalt  also an: משה מת יהושע מכניס ישראל לארץ, und endlich eine dritte spricht sich dahin aus: על עסקי גוג ומגוג היו מתנבאין, sie hätten von den letzten Gog- und Magogkämpfen prophezeit, die nach Ezechiel und Sacharja die Schlussentwicklung der Geschichte der Zeiten bilden und von denen es Ezechiel 38,17 heißt:  האתה הוא אשר דברתי בימים קדמנים ביד עבדי נביאי ישראל הנבאים בימים ההם שנים להביא אותך עליהם, bist du der, von dem ich bereits in Tagen der Vorzeit durch meine Diener, die Propheten Jissroéls, gesprochen, welche in jenen Tagen auf Jahre hinaus prophezeiten? In diesen gleichzeitig auf Jahre hinaus prophezeienden Männern wurden Eldad und Medad erblickt. Wir haben an einer anderen Stelle den Gedanken entwickelt, wie in גוג ומגוג das גג- Prinzip, das „Giebelprinzip“, das Prinzip der Konzentrierung aller Leitung in der gipfelnden Spitze in seiner äußersten Konsequenz zum Ausdruck gelangt, dem gegenüber daher nach dessen Überwindung die siegreiche Stadt der Menschengestaltung המונה „die Volkstümliche“ genannt wird (Ezech. 39,16). Ist and diesem Gedanke etwas Wahres, so dürfte es nicht wenig bezeichnend sein, wenn der Hinblick auf diesen fernsten Sieg des Volkstümlichen, über dessen Gog- und Magoggegensatz, oder das Näherliegende, die Verkündigung von Moses Tode und Josuas Führerschaft als Inhalt der Prophetieen Eldads und Medads begriffen werden.

    Es wäre dann der Mund der bescheidensten, aus Bescheidenheit vom zuerkannten einflussreichen Beruf einer Volksleitung zurück, und lieber במחנה, in Mitte des Volkes gebliebenen Männer der Verkündigung der idealsten volkstümliche Zukunft gewürdigt worden, wo nicht im „אהל“ sondern im „מחנה“, nicht im „גוג ומגוג“, sondern im „המון“ der Schwerpunkt des sozialen Weltheiles liegen wird, oder eines Faktums, das, wie der Tod Moses und die Vollendung des nationalen Geschickes unter Josua, die Wahrheit veranschaulicht, daß kein Mensch, nicht einmal ein Moses, sich für unentbehrlich halten oder von seinen Zeitgenossen als unentbehrlich gehalten werden dürfte. Moses stirbt – und das Geschick der Nation geht doch in Erfüllung –

    17-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-06-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת בהעלתך

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Behaalauss’cho

     

     

    Sacharja, Kap. 2, Vers 14 und folgende

     

    Kap.2, V.14 u.15  Weit über die Zeit des zweiten Tempels hinaus schauen diese Verse auf jenes Ziel der Geschichte hin, da Jissroél und die Völker durch Lehre und Geschick geläutert sind, und nunmehr die huldigende Unterordnung unter den Willen Gottes den heilbringenden Einzuge der Gottesherrlichkeit in den Kreis der Menschheit die Bahn geebnet ist. Da wird nun der „Tochter Zions“, dem in Wahrheit vom Zionsgeiste beseelten menschheitspriesterlichen Jissroél verheißen, daß es auch in jener Zeit seine besondere Bedeutung bewahren, ja gerade dann in erhöhtem Maße sichtbare Stätte der segnenden Gottesnähe sein wird. – בא, in diesem Sinne von dem Einzuge Gottes in die Verhältnisse der Menschen, vergl. 5 B.M. 33,2: ה' מסיני בא ferner, Habakuk 3,3: 'אלה מתימז יבא וגו, Ps. 24,7: שאו וגו' ויבוא מלך הכבוד Jeruscholajim- Zion ist  der Herzpunkt des Menschheitspriestervolkes, von dem die Erleuchtung und Heiligung der um sich sammelnden Menschheit ausgehen wird.

     

    V.16 ונחל ה' את יהודה חלקו: Juda, der führende Stamm, hier für ganz Jissroél. Was einst Moses erfleht: ונחלתנו 2 B.M. 34,9, das wird dann erfüllt sein, Jissroél wird Gottes נחלה geworden sein, auch Jeruschalajims Leidensgeschichte ist vollendet: ובחר עוד בירושלים

     

    Kap.3 V.1 ויראני וגו' Zwei Männer sehen wir an der Spitze des Volkes, unter ihnen Beiden soll der Bau ausgeführt werden: Josua, den Hohenpriester, den Vertreter des Geistes, der Lehre und des Gesetzes, und Serubabel, den Mann der Tat, der Ausführung. Der Augenblick, in welchem Sacharja sie schaute, lag noch vor dem Beginn des Werkes. Josua „stand“ noch, und auch vor Serubabel „türmte sich noch ein Berg“ (Kap. 4,7), er hatte wohl die Aufgabe, trug die Bestimmung, aber er war noch nicht tätig. Auch der Engel Gottes, der bestimmt war, Josuas werk zu fördern, „stand gleichfalls noch“, war noch nicht tätig. Was war die Ursache ihrer Untätigkeit? Weil an Josuas „Rechten“, dem Organe seiner Wirksamkeit, noch ein „Hindernis“ war. Während das sich der Wirksamkeit Serubabels, des Fürsten, entgegengestellte Hindernis als „Berg“, das Bild für materielle Schwierigkeiten, bezeichnet wird, wird das Hemmnis der hohenpriesterlichen Wirksamkeit שטן genannt. שטן, verwandt mit שטה, abweichen, zur Seite weichen, bezeichnet das Hindernde, Widerstrebende als dasjenige das den Menschen vom geraden Wege ab und auf einen andern hinlenkt. Die Weisen bezeichnen als יצר הרע, die mit dem Geiste vermählte sinnliche Natur des Menschen. Diese erreicht die ihr vom Schöpfer gegebene Bestimmung nur, indem sie vom Geiste beherrscht wird. Nach dem tiefen Worte des Weisen klagt sie den Menschen an, der sich von ihr verführen läßt. Denn nicht ihn zu beherrschen, sondern von ihm beherrscht zu werden, ist ihr „Verlangen“ (תשוקתו, vergl. 1 B.M. 3, 16 und 4,7). So bildet dieser שטן, diese Verkörperung der Sinnlichkeit, den geraden Gegensatz zu dem, was in anderen Vorstellungskreisen unter dem Worte „Satan“ verstanden wird. Also: die Sinnlichkeit, die, unbeherrscht, der Erreichung der hohen Menschenbestimmung hinderlich, und deren Vorhandensein gleichwohl für die Lösung unumgänglich ist. Denn hätte das Böse nicht auch Reiz, so wäre die Übung des Guten keine Tugend. – Demgemäß hier: Josua „stand“ noch, denn die Sinnlichkeit, die noch im Volke, ja in seinem eigenen Kreise herrschte, stand der Entfaltung seiner Tätigkeit hinderd im Wege.

     

    V.2. יגער ה' וגו' ויגער ה' בך הבוחר בירושלים. Gott wird dich zurückschrecken – Gott, selbst abgesehen von seinen Beziehungen zu Jerusalem, in seiner den Menschen zur Reinheit erziehende Liebe, wird die Hindernisse aus dem Wege räumen, die Josua noch im Wege sind. Ganz besonders aber wird dieses tun im Hinblick auf die besondere Bestimmung Jerusalems, Stätte der „offenbar sichtbar werdende Gottesherrschaft“ zu ירושלים, also: mit Rücksicht auf die Heileszukunft sowohl der Menschheit als Jissroels. Denn dieser Jehoschua und der durch ihn in der Treue zu erhaltende Jissroelskern ist ja ein „Feuerschürer“, der „aus dem Feuer gerettet ist.“ Es ist ja nicht bestimmt vom Feuer verzehrt zu werden, das er vielmehr entzünden und anfachen soll.

     

    Kap. 4, V.1 Das Auge des Propheten wird wieder auf seine Gegenwart zurückgelenkt. Ihm wir die siebenarmige Leuchte des Heiligtums gezeigt, gezeigt wie sie selbst Träger der reichen Ölquelle sei und wie jedem ihrer Lichter das lichtnährende Öl in reichem Maße, in je sieben Röhren, zugeführt werde. Und auch die Bäume, an denen die Ölfrucht reifte, trug sie selbst. Also eine Leuchte, die, unabhängig von allem anderen, alles was sie zum Leuchten braucht, selbst trägt und erhält. Auf die wiederholte Frage, was dieses Leuchte bedeutet, nachdem ihm zuvor (V.5) mit leisem Vorwurf der Engel erwidert, ob er denn die Bedeutung noch nicht auf den ersten Blick begriffen habe, wird ihm (V.6) die Antwort: זה, dieses, – diese Leuchte, die alles, dessen sie zum Leuchten bedarf, selbst trägt und erzeugt – : ein an Serubabel, den Führer des Volkes, gerichtetes Gotteswort ist es, ihm zu sagen: das Werk, zu dessen Vollbringung du berufen, der Bau, zu dem hier der Grundstein gelegt wird und an dessen idealer Vollendung alle kommenden Geschlechter zu arbeiten berufen sind, – nicht durch Heeresmacht und nicht mit Körperkraft wird er gefördert, sondern: durch „meinen Geist’. Jeder Menschenkreis und jeder einzelne Mensch, und wäre er äußerlich der winzig schwächste, sobald er sich mit meinem Geiste durchdringt und damit sich in den Dienst der Gerechtigkeit, der Liebe und der Lebensheiligung stellt, ist riesenstark in Vollbringung seines Werkes. Da es mein Geist ist, der ihn beseelt, und mein Werk, an dessen Verwirklichung er arbeitet, so lenke ich auch als ה' צבאות die in meinem Dienste stehenden Schöpfungsscharen und Kräfte, daß sie seinem Wirken Förderung gewähren, gebe ihm „Gehende und Führende unter den Stehenden.“   Darum:

     

    V.7 weil nicht materielle, sondern geistige und sittliche Kräfte die zur Vollendung dieses Baues berufenenen  sind, gibt es auch keine materielle Hindernisse, die sich dieser Vollendung entgegenstellen könnten. Auch die gewaltigsten feindlichen Mächte, auch die „bergeshoch“ sich entgegenstürmenden Schwierigkeiten – der geistig-sittlichen, der göttlichen Macht gegenüber schwinden sie in nichts zusammen. Dieser Geist ist es, der den Bau, zu dem jetzt der Grundstein gelegt wird, zur Giebelhöhe der Vollendung führt, denn reichste Fülle der göttlichen Begnadung ist ihm gesichert – Die Verdoppelung des חן drückt die Allseitigkeit aus.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 416 -423  Kommentar zu Sacharja Kap 2 V.14…) 

    16-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-06-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    בהעלתך

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

     BeHAALAUS’CHO (Auszug)

    …

    כי פעל אדם ישלם לו וכארח איש ימצאני heißt es in Hiob (34,11) von Gottes lohnender und strafender Waltung: „Denn des Menschen Tun vergilt er ihm, nach dem Wandel des Mannes läßt er ihm widerfahren“. Der Nachsatz bedarf der Erklärung, scheint er doch  nur den Gedanken des Vordersatzes zu wiederholen. Wenn wir nicht irren, enthält dieser Nachsatz ein Moment das, für die göttliche Waltungsweise bedeutsam ist: Gott vergilt nicht nur des Menschen tun, sei es gut oder schlecht, sondern bemißt seine Vergeltung nach dem sonstigen Wandel des Menschen. Die צדקה, die jemand übt, lohnt Gott; wer aber wenn es sich um Befriedigung seiner eigenen Bedürfnisse handelt, kärglich, ja geradezu geizig sich verhält, dessen צדקה erhält vor Gottes Augen erhöhte Bedeutung. Ebenso freilich im entgegengesetzten Falle: wer sich der צדקה entzieht, entgeht Gottes Strafe nicht; dies aber umso weniger, wenn er, wo es sich um seine eigenen Bedürfnisse handelt, verschwenderisch sich zeigt und die Hand verschließt, wenn des Nächsten Wohl Hilfe von ihm fordert. כי פעל אדם ישלם לו Gott vergilt nicht nur die Menschentat an sich, sondern וכארח איש ימצאני auch nach den sonstigen Wandel des Mannes läßt er ihm  widerfahren –  eine Beurteilung, die freilich in der Regel nur Gott gegeben ist, dem nicht nur jede Einzeltat, sondern das ganze Menschenleben in allen seinen Betätigungen gegenwärtig ist.

    …

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung vierter Teil Numeri  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 18- 24

    15-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-06-2022
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    Samson Raphael HIRSCH

            (1808-1888)

     

    לְעוֹלָם יְהֵא אָדָם יְרֵא שָׁמַיִם בַּסֵּתֶר

    וּמוֹדֶה עַל הָאֱמֶת וְדוֹבֵר אֱמֶת בִּלְבָבוֹ וְיַשְׁכֵּם וְיֹאמַר:

     

    לעולם  Das folgende mit רבון beginnende jüdische Nationalbekenntnis stammt aus Zeiten der Verfolgung, in welchen ein öffentliches Bekenntnis der jüdischen Wahrheit Gefahr bringend war. Daher diese Einleitung, daß, was auch nicht öffentlich bekannt werden dürfte, doch jederzeit geheim und im Herzen bewahrt und vor Gott zum Ausspruch gebracht werden solle, daher auch am Schlusse der Ausblick auf die Zeit, in welcher Gott מקדש שמו ברבים die öffentliche Heiligung seines Namens gestattet sein werde. Die Zeit, aus welche dieses Bekenntnis stammt, läßt es um so bedeutsamer erscheinen. Während die Völker in dem ganzen Glanze ihrer Macht, ihrer Weisheit, Wissenschaft, politische Klugheit und welthistorischen Thatengröße triumphierten  und es die ganze Macht ihrer Verachtung, Unterdrückung und Verfolgung fühlen ließen, hat die Erfahrung und der Einblick, den Jissroeil auf seiner Wanderschaft durch die Jahrhunderte und Geschicke der Völker geschöpft, ihm das Auge für die Erkenntnis der Hohlheit und Nichtigkeit all dieser Scheingröße geöffnet und es trotz des äußern Jammers seiner Geschicke die ganze Seligkeit seines Berufes würdigen gelehrt, wie vieles Herbe auch die treue Erfüllung dieses seines Berufes in seinem Gefolge haben mußte.

     

    Zu dem Gebieter aller Zeiten tritt es daher hin und spricht es aus:: Wir haben die Nichtigkeit alles dessen kennengelernt, was der Mensch nur aus sich schöpft.  Leben, Liebe, Hülfe, Kraft und Stärke, die wir etwa aus uns schöpfen und durch uns gewinnen möchten, sind bedeutungslos, und selbst das etwa aus unsere Pflichttreue zu schöpfende Verdienst ist völlig unzulänglich um daraus Stütze und Hoffnung für unsere Zukunft zu gründen, und nur das gränzenlose, unverlierbare göttliche Erbarmen ist es, zu dem wir jetzt und immerdar mit unseren Anliegen uns zu stützen vermögen. Und nicht nur wir in unsere weltgeschichtliche Schwäche und der Macht- du Hülflosigkeit unserer zurückgewiesenen  Stellung in Mitte der Völker. Wir sind an der Wiege und am Grabe aller völkergeschichtlichen Staaten und Größen gestanden, haben in ihr Werden, Sein und Vergehen hineingeschaut und wissen, wie eitel alles Heldentum ist, allesGerühmte spurlos vergeht, alle Weisheit sich al Unwissenheit, alle Politik sich als verstandlos erweist, weil die Menge ihrer Tahten den vorgeblichen menschenheitbauenden Zweck nimmer erreichendes Unding bleibt, ihre Lebenstage vor Gott wie inhaltsleerer Traum erscheinen und die Menschen tiergleicher Vergänglichkeit verfallen, so lange  all ihr Wollen und Vollbringen in Selbstsucht und Sinnlosigkeit nur vergänglichen Zielen geweiht ist; Wir aber, so wenig Anteil wir an dem Heldentum und dem Glanze der gerühmten Scheingrößen haben, und uns keiner in irdischer Hoheit geadelter und gefürsteter Abstammung zu rühmen vermögen, und so sehr uns die Kleinen und Großen der Erde von ihrer Bundesfreundlichkeit ausschließen, wir finden vollen Ersatz in dem Bewußtsein, Gottes Volk und Söhne Seines Bündes zu sein, Söhne eines Abrahams, den Gott gewürdigt hat seinen Freund zu nennen und ihm eine sein und seiner Nachkommen und der Gesammtmenschheit Heil umfassende Verheißung zuzuschwören, Nachkommen eines Jitschaks, der uns mit dem höchsten Ideal opferfreudiger Hingebung an Gott voranleuchtet, Gemeinde Jakobs, den Gott seinen Sohn, seinen Erstgeborenen in der Reihe der zu Gott zurückkehrenden Menschheit (2. B.M. 4,22) genannt, und ihn in Liebe und Freude die Namen Jissroeil und Jeschurun verliehen hat, „Jissroeil“ nach seinem die Gottesherrschaft verkündenden Gange durch die Geschichte, „Jeschurun“ nach seinem Berufe der Vollbringung des ihm geoffenbarten göttlichen Willens, der Vollbringung  dessen zu Leben, das הישר בעיני ד' „was das Recht ist in den Augen Gottes“ des einzig Einen (5 B.M. 12,25 13, 19). Dieses unser ewiges, von den Vätern überkommenes Erbteil, dessen wir täglich früh und spät, mit dem שמע -Bekenntnisse  in ewig erneuter  Hingebung bewußt werden, erfüllt uns bei allem weltgeschichtlichen Jammer mit höchster Glückseligkeit, für die wir Gott nicht genug zu danken vermögen. Und wie immer fügen wir dem lautgesprochenen שמע-Bekenntnisse in ב'ש'כ'מ'ל'ו'. leise den Hinblick auf die, wenngleich uns verhüllte, doch mit Zuversicht zu erwartende Zukunft hinzu, in welches der Namen des Gottesreiches seiner volle Verherrlichung auf Erden gefunden haben wird, und leben ebenso der Überzeugung, daß auch auf unseren vorbereitenden Gängen zu seinem herrlichen Ziel uns Gott noch Zeiten erleben lassen werde, in welchen wir mit unsrem Bekenntnis nicht in das Geheimnis der Zurückgezogenheit und das Verborgene unseres Innern uns zu flüchten brauchen, sondern es gestattet sein werde לקדש שמו ברבים unserm Bekenntnis in voller Öffentlichkeit zu huldigen, eine Überzeugung, deren Verwirklichung ja gottlob bereits der Lauf der Jahrhunderte uns gebracht. –

     

    „Jisraels Gebete übersetzt und erläutert“ von S.R. HIRSCH zweite Auflage Frankfurt Main 1906 S; 12-16    

    13-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-06-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    Geuloh Erlösung

     

    „Stoße in den großen Schofar zu unserer Freiheit, erhebe das Panier, unsere Vertriebenen zu sammeln, und sammle uns zusammen von den vier Seiten der Erde; gesegnet seist Du, Gott, der die Verstreuten seines Volkes Jissroél sammelt

     

    תקע ist die גאולה-Bitte für die jüdische Gesamtheit, für welche im גלות kein חרות blüht, deren Erlösung nur mit der wiedervereinigender Sammlung aus der Zerstreuung beginnen wird, die keine äußere menschliche Veranstaltung auch nur vermittelnd herbeizuführen vermag, für welche wir vielmehr nur auf den sammelnden Posaunenruf Gottes zu warten haben. Wie die גאולה des Einzelnen (ראה בענינו) nur nach vorgängiger תשובה, דעת und סליחה zu erhoffen ist, so können wir auch die גאולה unserer Gesamtheit nur durch Wiedergewinnung der rechten Erkenntnis und Verzeihung und Vergebung verdiendenden Rückkehr zu Gottes Gesetz dienender Pflichttreue herbeiführen. Jede Meinung anderer, äußerer angeblich zu diesem Ziele führender Schritte ist verderblicher Wahn.

     

     „Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert“ S.138

    Frankfurt a. M. Verlag von J. Kauffmann 1916

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

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    12-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-06-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    נשא

     

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Nossau

     

     

    Kap.5 V.8: …Ein  גרtritt aber mit dem Momente seines גרות eine neue Existenz an, גר שנתגייר כקטן שנולד דמי und kann daher nur unter den als גר von ihm erzeugten Deszendenten einen Erben haben. Stirbt er ohne solche Deszendenz, so hat er keinen Rechtsnachfolger uns seine ausstehenden Schuldforderungen haben keinen zur  Forderung berechtigten Gläubiger mehr. Als herrenloses Gut sind sie dem Schuldner, als dem ersten Okkupanten verfallen. …

    10-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-06-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת נשא

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Nossau

     

     

    Richter, Kap. 13, Vers 2 und folgende

     

    Auch bei der Wahl dieser Haftora für die Sidra dürften, abgesehen von dem ganz äußerlichen Zusammentreffen des Nasirtums, Contrast und Parallele das Ausschlaggebende gewesen sein. Die Sidra zeigt uns in einer Reiher von Gesetzen, wie sich die Nation als Bewahrerin des Gottesheiligtums in der sorgsam gehüteten Reinheit des Einzellebens, der Loyalität des menschengesellschaftlichen Verkehrslebens und als Grundlage des Ganzen, in der Lauterkeit des Familienlebens zu bewähren habe. Sie zeigt, wie das Leben dieses Volkes in allen diesen Beziehungen sich unter dem prüfenden Gottesauge zu vollenden habe, wie es aber dann auch des Gottesschutzes und des allem fürsorgenden Gottessegens sich versichert halten dürfe. Das Prophetenwort führt uns in eine Periode, wo Jissroél sich dieses Gottesschutzes verlustig gemacht, wo es vierzig Jahre dem schweren Drucke der benachbarten Philistäer preisgegeben worden war, weil es nach wiederholten Rettungen „wiederum fortgefahren hatte, das in Gottes Augen Böse zu tun“.

    Auf der andern Seite aber bietet es auch Parallelen. Es zeit die unmittelbar auf die Einzelpersönlichkeit gerichteten Gottesvorsehung in der Sendung an die Gattin Manoachs, zeigt die hohe Bedeutung der Reinheit und des auf Gott gerichteten Sinnes schon der Mutter für die seelische Ertüchtigung der ungeborenen Menschenknospe, zeigt die Bedeutung endlich auch des bescheidensten Einzellebens für die Gesamtheit.

    Es ist eine trübe Zeit, in deren Dunkel und durch die Mitteilungen des Buches der Richter nur einzelne Einblicke gewährt werden. Das Unglück hat jedenfalls seine läuternde Wirkung auf Jissroél ausgeübt, und ihm wieder zum Bewußtsein gebracht, von wem allein es Hülfe und Rettung zu erhoffen habe. Die Haftora zeigt uns nun, wie diese Rettung sich als unmittelbares Gotteswerk darstellt, wie sie in der Person des zum Gotteswerkzeuge  bestimmten Helfers von langer Hand vorbereitet war, wie bereits die Mutter des Ungeborenen sich seine spätere Bestimmung in ihrer Lebensführung zu vergegenwärtigen hatte. – Noch eins. Dan war der politisch unbedeutendste Stamm. Sein Stammland war eine kleine, teilweise von dem mächtigen Juda umschlossene Enklave. Es dürfte nicht ohne Bedeutung sein, daß die hier verkündete Hilfe aus dem bescheidenen reinen Hause gerade einer dem kleinsten Stamme angehörigen Familie hervorgehen sollte. –  Vorübergehend freilich, wie die stets wankende  Treue, war auch die durch Simson gewirkte Hilfe, dessen durch Gott verkündete Geburt uns das Prophetenwort mitteilt.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 250 -253  Kommentar zu Richter Kap 13 V.2…) 

    09-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-06-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    נשא

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

     NOSSAU (Auszug)

    …

    Die Fürstenspenden waren aber Gott auch so wertvoll wie die Bundestafeln, von denen es heißt: מזה ומזה הם כתובים Die Gesetztafeln waren „von hier und hier beschrieben“, d.h. die Schrift durchdrang den Stein, und doch konnte man die Schrift מזה ומזה von beiden Seiten lesen (Sabbat 104), die Tafeln besaßen  keine „Kehrseite“, die Schrift konnte auf beiden Seiten in der gleichen Form und Folge der Buchstaben gelesen werden. Damit aber bot sich uns Gottes Thora als das Gut dar, das keine „Kehrseite“ kennt.

    אין טוב אלא תורה Nur der Thora kommt, so meinen die Weisen; das Prädikat טוב zu. Jedes andere Gut auf Erden, mag es noch so gut erscheinen, hat auch seine „Kehrseite“, die dem „Gut“ Abbruch tut; nur die Thora ist טוב, mag man von welcher Seite immer an ihre Würdigung herantreten, sie erweist sich als das einzig wahrhaft beglückende und beseligende Gut, das Gott fürs Leben gereicht hat.

    In Mischle (10,22) heißt es: ברכת ה' היא תעשיר ולא יוסף עצב עמה „Gottes Segen, der macht reich und ist nicht von gesteigerter Entsagung begleitet.“ Wir glauben diesen Vers zu verstehen. Reichtum gilt nach der allgemeinen Auffassung als ein beglückendes Gut, und doch hat Reichtum auch sein עצב, seine Entsagung bereitende „Kehrseite“: "מרבה נכסים מרבה דאגה" Je mehr Besitz, desto größer die Sorge“ (Aboth 2,8) und והשבע לעשיר איננו מניח לו לישן (Koh. 5,11) selten schläft der große קצין den sorglosen süßen Schlaf. – Das עצב, von dem der Reichtum in der Regel begleitet ist, zeigt sich aber noch in anderen Erscheinungen. קשה פרנסה כפלים כלידה meinen die Weisen (מ"ר בראשית) „Die Ernährung des Menschen ist doppelt so schwer wie seine Geburt“. בלידה כתיב בעצב תלדי בנים, ובפרנסה כתיב בעצבון תאכלנה. Bei der פרנסה ist die „Entsagung“ viel größer als bei der Geburt, von der Geburt heißt es בעצב, von der פרנסה jedoch בעצבון.

    עצב (s. Komm.das.) bezeichnet das schmerzliche Gefühl der Entsagung, der Verzichtsleistung,  בעצב תלדי בנים  unter Entsagung, unter Verzichtsleistung, unter Aufopferung ihres Selbst gibt die Mutter dem Kinde das Leben. Doch hört dieses עצב  mit der Geburt des Kindes auf. Anders verhält es sich in der Regel bei der פרנסה. Unter Entsagung ringt der Mensch um seine פרנסה, nur daß dieses עצבון bei gar vielen nie aufhört, sich vielmehr in dem Maße steigert, als seine entsagungsvollen Bemühen der Erfolg nicht ausbleibt. אין אדם מת וחצי תאותו בידו, יש לו מנה רוצה מאתים „Kein Mensch stirbt so, daß er auch nur ein Teil seiner Sehnsucht gestillt hätte, denn hat er Hundert erreicht, so geht sein Verlangen schon nach Zweihundert“.

    Und doch braucht das nicht zu sein. Es gibt einen Reichtum, es gibt ein Streben nach פרנסה, das von עצבון nicht begleitet ist. Wer in פרנסה, im materiellen Besitz ברכת ה', von Gott gewährten Segen erblickt, zu dessen Erringung Menschen nur das Ihrige tun können und tun sollen, wer materiellen Besitz aus Gottes Hand empfängt, um ihn, ob viel oder wenig, in den Dienst von Gott gewollter Thorazwecke zu stellen dessen Streben nach Besitz kennt kein עצבון, er leistet voll und ganz das Seine und weiß sich beglückt und zufrieden mit allem, was Gott ihm versagt: ברכת ה' היא תעשיר ולא יוסף עצב עמה Gottes Segen allein macht wahrhaft reich, kennt kein עצב, das sonst mit zunehmenden Besitz nur wächst.

    Da treten die Fürsten Jissroéls mit ihren Weihegaben an Gottes Altar hin und geloben ihr Hab und Gut in den Dienst der Thora, von Gott gewollter Ziele zu stellen, ein jeder איש כמתנת ידו כברכת ה' den ihm Gott verliehenen Segen der Verwirklichung der Forderungen zu weihen, die Gott vom jüdischen Leben erwartet – ein solcher Reichtum hat Teil an dem „Gut“, das Gottes Thora uns bedeutet, solcher Reichtum hat keine „Kehrseite“, kennt kein עצבון, beglückt seinen Besitzer wie das טוב, das ihm die Thora gewährt. – Und heißt es, meinen die Weisen von den Gesetztafeln מזה ומזה הם כתובים, so heißt es auch hier זה קרבן נחשון וגו' זה קרבן נתנאל וגו'.

    …

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung vierter Teil Numeri  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 9- 17

    08-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-06-2022
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    רות

    Vorwort zur Erläuterung der

     Megillas Ruth: Zurück zur Bibel!

     

      So müsste der aufrüttelnde Weckruf lauten, die Schläfer aus ihrem Schlafe, die Gleichgültigen aus ihrer Gedankenlosigkeit zu reißen. Denn was nützt am Ende alles Reden und Schreiben, was nützen Versammlungen und Vereine, was nützt aller Glanz einer geräuschvollen Repräsentation, was nützen alle Beschwichtigungsmittel apologetischer Vielgeschäftigkeit, solange noch fort und fort vom Gipfel des Horeb es grollt und zürnt: אוי להם לבריות מעלבונה wehe den Menschen ob der kränkenden Verschmähung der Thora! Es ist alles umsonst. Und wenn es uns mit vereinten Kräften meisterhaft gelänge, bis in die letzten Details den unwiderleglichen Nachweis zu führen, daß die verderblichen Einflüsse, die von ringsher auf den jüdischen Menschen der Gegenwart einstürmen, denkwidrig und darum nichtig seien, so wäre damit fürwahr noch nicht ein Tausendstel des apologetischen Segens erreicht, der in jener unvergleichlichen Andacht enthalten ist, mit der unsere Alten in der Bibel lasen. Mehr als je tut darum in unseren Tage dem jüdischen Volke ein Untertauchen in das verjüngende Element wahrer jüdischer Wissenschaft not. Wo dieses Element zu finden ist, kann heute angesichts der niederschlagenden Feststellungen zionistischer Aufklärungsarbeit, umso weniger zweifelhaft sein, je kläglicher von Tag zu Tag sich diejenige Wissenschaft, die sich mit Vorliebe als Wissenschaft des Judentums begreift, für die Aufgaben einer jüdischen Massenerziehung als impotent erweist. Aber auch nationale Selbstbesinnung, dieses populärste Heilmittel für den uns aus tausend Wunden blutenden jüdischen Volkskörper, wird immer ein trügerisches Phantom bleiben, solange sie die Assimilation anders zu besiegen hofft, als durch die Wiederherstellung des Zusammenhanges mit dem Geiste unserer großen Vergangenheit. Diesen Zusammenhang vermögen uns nur Bibel und Talmud zu vermitteln. Nur wenn es gelingt, zum Quell der Reinheit und Verjüngung, aus welchem die Ahnen Kraft und Mut geschöpft, jedem fremdartigen Stoff den Eintritt zu verwehren und im Herzen der Jugend, wenn sie die Bibel liest, jene ursprüngliche Andacht zu erwecken, wie sie die Alten zierte, können wir hoffen, daß sich das alte Judentum in den breiten Volksmassen erhalten und nicht in die einsamen Gelehrtenstuben flüchten werde, wo die letzten Zeugen einer längst versunkenen Zeit in wehmütigem Anachronismus das Vätererbe hüten.

       Mit der Bearbeitung der fünf Megilloth, denen sich, wenn Gott Kraft und Muße spendet, die übrigen Teile der Bibel, soweit  sie noch nicht eine entsprechende Behandlung erfahren haben, anreihen sollen, möchte ich mithelfen, diese Andacht aufs neue zu beleben [1].

       Inhalt, Charakter und Zweck des Buches Ruth ergeben sich aus dem Verfolg der Erzählung selbst[2]. Auch die Fülle der ethischen Gedanken und psychologischen Beobachtungen, die das Buch in seltener Feinheit bietet, vermag nur in Zusammenhang der Erzählung nach Gebühr gewürdigt zu werden und, wie es die Alten taten, nur an der Hand der talmudischen Überlieferung. Nur demjenigen, der sich der kundigen Führung der jüdischen Weisen anvertraut, werden sich die stillen Schönheiten dieses Buches in ihrem ganzen unvergleichlichen Reiz erschließen. Von ihnen geleitet, wird er sich sagen: Wenn Herder vom Buche Ruth mit Worten voll Bewunderung spricht und Goethe es in westöstlichen Divan „das lieblichste kleine Ganze, das episch und idyllisch überliefert worden“ nennt, bis zu welcher Überschwänglichkeit hätten sie erst ihren Lobspruch gesteigert, wäre es ihnen vergönnt gewesen, gleich dem jüdischen Volke dies liebliche Idyll im Lichte der rabbinischen Überlieferung zu schauen.

       Wo ohne nähere Angabe des Ortes rabbinische Aussprüche citirt sind, ist Midrasch Rabba zu Ruth, wo vom „Commentar“ die Rede ist, sind die bezüglichen Schriften Rabbiner Samson Raphael HIRSCH’s זצ"ל gemeint.

        Im Geiste der Alten war ich bestrebt, dieses Buch zu schreiben. Im Geiste der Alten möchte es gelesen werden.

     

    Frankfurt am Main, im Ijar 5668

    Raphael BREUER

     

     

    Die fünf Megilloth übersetzt und erläutert von Rabbiner Dr. Raphael BREUER Zweiter Teil: Ruth Vorwort

    Zweite Auflage Frankfurt am Main Verlag von  A.J. HOFFMAN 1908



    [1]  Nicht minder wichtig, nur mit größeren Schwierigkeiten verknüpft, ist das Werk dieser Neubelebung auf speziell talmudischem Gebiet. Hier gälte es, den Geist der talmudischen Dialektik in seiner großartigen Urwüchsigkeit und Naturfrische, zunächst auf dem propädeutischen Wege einer populären Darstellung talmudischer Probleme, weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Ich beabsichtige, eine Arbeit herauszugeben, die sich an der Lösung dieser Aufgabe versucht.

    [2]  Einzelheiten bietet Baba bathra 14 f. Über die liturgische Verwendung des Buches am Thorafeste vgl.  ש"ע א"ח  490,9

    07-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-06-2022
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    Samson Raphael HIRSCH

     

     

    WOCHENFEST   שבועות SCHOWUAUß

     

    (aus Chauréw)

     

    § 161. Mauadim (מועדים), Zeitstifte sind Zeiten, die durch ihre Bedeutung uns zu sich rufen, d.h. uns aufrufen, so lange sie währen uns der Erwägung und Beherzigung derjenigen Ideen ganz hinzugeben, die ihnen zu Grunde liegen; so wie מועד räumlich, den Ort bezeichnet, den Menschen zu ihrem bestimmten Versammlungsort, zu bestimmten Zwecken haben, also מועד in der Zeit: ein Zeitpunkt, der uns gemeinschaftlich zur bestimmten Tätigkeit ruft, und dies zwar hier zu innerer. Mauadim sind daher Tage, die, über die andern Tage des Jahres hervorragend, uns hinausrufen aus unserm täglichen Leben, Halt zu machen, und alle unsere Geistes- und Lebens-Richtungen ihnen zu weihen. In sofern ist auch Schabboss und Jaum Kippur Mauéd.

     

    • Bedeutung von Schowuauß (שבועות): Gründung des Jissroél-Geistes, Denkmal für die Offenbarung der Lehre, mit welcher Gott, der Jissroél durch körperliche Freiheit zum Volksdasein berufen, nun den befreiten Volkskörper zum Träger seiner Lehre berief, und so geistig vollendete, was körperlich in Mizrajim begonnen: Denkmal für Gesetzesoffenbarung am Ssinai. Lebensbegründung. –  (aus §165)
    • Jahreszeitbeziehung: Schowuauß, das Denkmal der geistigen Vollendung des mit Péßach Neugeschaffenen, ist an die Zeit der ersten Sommerreife des im Frühjahr Neuerweckten geknüpft. – (aus § 166)
    • Was Schowuauß gründet: Göttlichkeit und Ewigkeit der Lebenslehre, die Jissroél als Offenbarung eben dieses Berufs zur Bewahrung und Erfüllung in Händen trägt. – (aus § 168)
    • Schowuauß: Lehren: Allgemein: Gott, in Natur und Menschheit alles seiner Bestimmung fördernd, die Menschheit zu ihrer Bestimmung erziehend, Menschentat als seines Willens Dienerin erziehend, und dafür diesen seinen Willen offenbarend. Besonders: Jissroéls Gesetzgeber der alleinige Gott. Jissroéls einziger Beruf: Träger und Erfüller dieser göttlichen Lehre zu sein, und darin Priesterreich, heilig Volk. Thauroh: von Gott, Jissroéls Boden. Entschluß:  Mehr als an deinem Leben, zu hangen an dieser Thauroh, zu deren Erfüllung dich Gott im Hause Jissroéls geboren werden ließ. יראה  (aus § 169)
    • WERKVERBOT: Siehe §171 bis §177

     

    Aus Kap. 23 S. 76 bis 86

     

    חורב Versuche über Jissroéls Pflichten in der Zerstreuung, zunächst für Jissroéls denkende Jünglinge und Jungfrauen  4.Auflage Ff/M Verlag von J. Kaufmann 1909

    05-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-06-2022
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    במדבר

     

    Auszüge aus seinem Kommentar zur  Wochenabschnitt Bemidbar

     

    Kap. 1, V.2 Nehmet die Gesamtsumme der ganzen Gemeinde der Söhne Jisraels auf nach ihren Familien, nach dem Hause ihrer Väter, mit Zählung der Namen, alle Männlichen nach ihren Köpfen.

     

    Kap.1, V.2:  … Diese Tatsache, daß die Gesamtnation immer als ein Haus, als בית ישראל, als Söhne Eines Mannes, als בני ישראל, angeschaut und genannt wurde, und andererseits innerhalb dieser einen Einheit gesonderte und doch derselben sich unterordnende und von ihr umfasste, besondere Einheiten, בתי אבות, משפחות erhalten und in Beachtung bleiben, bietet die Eigenart der jüdischen Nationalität. Durch die Auffassung der Nation als „Haus Jisraels“ und aller Nationalen als „Söhne Jisraels“ ist der Begriff der jüdischen „Nation“ davor geschützt, als gegenstandslose Einheitsidee sich zu verflüchtigen oder in die Scheineinheit einer Elitenrepräsentanz als Fiktion sich zu retten, wird er vielmehr wesentlich immer und immer in der vereinten wirklichen Allheit seiner Glieder gedacht, die durch ein gemeinsames Innere eins sind, und deren jedes ein konkretes Teil dieser Einheit darstellt. Auch als die Nachkommen des einen jüdischen Mannes Jisrael zu sechsmalhunderdtausend Männern angewachsen waren, waren sie alle  noch Glieder „Eines Hauses“, Söhne „Eines Mannes“, Ein Gepräge in Geist und Herz, eine Aufgabe, ein Geschick als Erbschaft durch die Jahrtausende tragend. Und mitten in dieser Grundeinheit und unter deren Einfluss die größte Mannigfaltigkeit in Stammes- und Familieneigentümlichkeit geflissentlich gepflegt, auf daß – wie wir dies bereits wiederholt im 1 B.M. angedeutet – die Eine große Menschenbestimmung, wie für das Gottesgesetz gezeichnet, unbeirrt durch jede Besonderheit, in der ganzen Mannigfaltigkeit der Charaktere, Anlagen, Berufsarten und Lebensstellungen, für die Gesamtmenschheit mustergültig zur Verwirklichung komme. Jeder Stamm in seiner Besonderheit und jede Familie in ihrer Eigenart haben, die gemeinsame Aufgabe des Hauses Jisraels in ihrer Besonderheit und Eigenart zu verarbeiten und erziehend und bildend auf ihre Glieder und in ihren Gliedern zu vererben. …

     

    V.48 Gott sprach nämlich zu Mosche:

     

    V. 48: Wir haben bereits zu V.2 angemerkt, wie dem Begriff עדה wesentlich das Merkmal der Gemeinsamkeit einer Bestimmung innewohne, die Grund und Zweck der Gemeindeeinheit bildet, ein Einigungselement, das für die jüdische Volksgemeinde nichts anderes als das Gottesgesetz ist. …  daß das Gesetz nicht aus dem Volke, sondern an das Volk, nicht menschlich irdischen, sondern göttlichen Ursprungs und das unantastbar hoch aufgestellte Ideal war und ist, das jeden in Israel und Israel insgesamt mit ewig göttlicher Kraft zu sich hinan in seine Kreise ziehen soll, zu dem wir aber nimmer in solcher Gemeinsamkeit treten können, daß wir es antastend zu meistern vermöchten. …Durch diesen Fernkreis blieb das Gesetz das Ewiggegebene, Ewiganziehende und doch nimmer in uns Aufgehende, vielmehr beherrschend uns in die von ihm gezeichneten Bahnen weisend und haltend.

     

    V.51 Bricht die Wohnung auf, so haben die Leviten sie abzuschlagen, und soll die Wohnung Stätte nehmen, so haben die Leviten sie aufzurichten: der Fremde, der naht,  ist todesschuldig.

     

    V.51: …Jeder Nichtverpflichtete war ein Nichtbefugter, war ein זר, so sehr, daß selbst der Levite nur zu der in Folge der Arbeitsteilung im überwiesenen Leistung befugt und der Übergang von einer Funktion zur andern verpönt war, נקיטינן משורר ששיער בשל חברו במיתה (Arachin 11b). …

    03-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-06-2022
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    שָבוּעוֹת

     

    DIE DREI VORBEREITUNGSTAGE DES SCHOWUAUSSFESTES

     

    Am sechsten Tage des Monats  סִיוָןfeiern wir das Wochenfest,  שָבוּעוֹת, das so genannt wird nach der Zahl von sieben Wochen, die von der zweiten Nacht des Peßachfestes an bis zu diesem Feste gezählt werden. Dasselbe dauert zwei Tage.

    Nach seiner geschichtlichen Bedeutung hat dieses Fest auch den Namen יוֹם מַתּן תּוֹרָה, Tag der Gesetzgebung, denn es erinnert uns an den großen, ewig bedeutungsvollen Tag, an welchem Gott unter Donner und Blitz auf dem bebenden Sinai Sich offenbarte und dem am Fuße versammelten Volke Jissroél die heiligen zehn Gebote verkündete? – Zu diesem bedeutungsvollen Tage sollten sie sich nach dem Befehle des Herrn durch eine dreitägige Vorbereitung würdig machen, die heute unter dem Namen ְשׁלשָה יְמֵי הַגְבּלָה „die drei Vorbereitungstage“ bekannt sind.  

    Das Wochenfest soll in unserem Herzen stets von neuem das Pflichtgefühl erwecken und  das Gefühl der innigsten Dankbarkeit gegen unsern himmlischen Wohltäter für das kostbare Geschenk der Thora, welche Moses an diesem Tage von Gott empfangen und für alle Zeiten Jissroél übergegeben hat.

     

    Quelle: J.H. KOHN Bibel- und Talmudschatz  Ein Buch für die jüdische Familie. Hamburg 13 Aufl. 1931 S. 290

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    02-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת במדבר

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Bemidbar

     

     

    Hosea, Kap. 2, Vers 1 und folgende

     

    Kap. 2, V.1 Nicht: בני ישראל, sondern מספר בני ישראל. מספר bezeichnet stets ein verhältnismäßig kleine, beschränkte Anzahl. Vergl.והיו מתיו מספר 5 B.M. 33, 6 Jissroél ist ja an sich das kleinste unter den Völkern, und von ihm gingen ja zehn Stämme, also fünf Sechstel für unseren Blick gänzlich verloren, und das eine Sechstel sollte in den völkergeschichtlichen Stürmen wiederholt decimiert werden. Also nicht die materielle Zahl verleiht ihm Bedeutung. Gleichwohl werden diese materiell so winzigen Nachkommen Jissroéls unter die Völker so bedeutsam werden wie der Sand des Meeres, der, unscheinbar in seinen einzelnen Bestandteilen, nicht gemessen und nicht gezählt wird, und dennoch den mächtigen Schutzwall bildet gegen die anstürmenden Meeresfluten. So werden Jissroéls unter die Völker zerstreuten Söhne einst inmitten der Menschheit als Träger der ewigen welterlösenden Wahrheit von dem einen freien Gotte und dem reinen freien Menschen die mächtige Schutzwehr bilden, hinter welche die zwischen der Scylla des blinden Dogmenglaubens und der Charybdis des öden Materialismus hin- und hergeschleuderte müde Menschheit einst Zuflucht und Erlösung finden wird. – Wenn erst die zerstreuten Söhne Jissroéls durch die trübe Erfahrungen des Exils zu bewussten Trägern dieser Wahrheit erzogen sein werden, so wird ihre Erhaltung, vor allem aber ihr sittenreines, der Übung der Nächstenliebe und der Gerechtigkeit geweihtes Leben so von den Menschen erkennen lassen als „ Söhne des lebendigen Gottes.“ – Das והיה במקום וגו' steht im Zusammenhang und abschließenden Gegensatz zu V.9 des ersten Kapitels. Dort war dem Propheten geboten, den Namen seines jüngsten Kindes zur steten Mahnung des Volkes „לא עמי“ zu nennen: „denn ihr seid mein Volk nicht mehr und Ich werde euch nicht sein“, d.h. werde mich lange nicht von euch finden lassen. Diese zeitweilige Trennung hat, wie hier gezeigt wird, nur den Zweck der einstigen und dann ewigen Wiedervereinigung.

     

    V.2 ונקבצו וגו' Diese von Juda und den wiedergewonnenen Jissroél einmütig vollzogne Wahl eines Oberhauptes gehört der fernen Zukunft an. Das ergibt sich auch aus den Worten: כי גדול יום יזרעאל, denn hier ist offenbar nicht an das V.5 des vorigen Kapitels genannte Jisreel gedacht; die Stätte blutiger Siegesherrlichkeit Jehus, unheilvollen Andenkens. Sondern „Jisreel“ zusammengesetzt aus יזרע אל; bezeichnet das Jissroél des Exils in seiner weltgeschichtlichen Bedeutung als die unter die Völker „hinausgestreute Gottessaat“, die in der Zeiten Fülle einst aufgehn wird zum eigenen und zu der Menschheit Heile.

     

    V.3 אמרו לאחיכם וגו' Bereits im ersten Kapitel war bei der Namensbestimmung der Tochter des Propheten לא רחמה, „Sie findet kein Vatererbarmen“ (V.6) scharf unterschieden worden zwischen der israelitischen Gesamtheit, als dem grundsätzlich Gott entfremdeten Staate, und dessen einzelnen Gliedern. Diesem Staate als solchem war das Vatererbarmen abgesprochen, weil und solange er von dem Vater nichts wissen wollte. In Beziehung auf die Einzelnen aber hieß es: „Wohl aber werde ich ihnen, den Einzelnen, verzeihen.“ Diese Unterscheidung wird nun hier weiter ausgeführt. Unser Vers enthält die Warnung an die auch in Jissroél treu gebliebenen Einzelnen, ihre verirrten Brüder und Schwestern nicht zu verdammen oder sie ihrer Bestimmung für verlustig zu halten.

     

    V.4. ריבו וגו' Wohl aber werden diesen Einzelnen aufgefordert zum Kampfe gegen den grundsätzlich abgefallenen Staat, der als die „Mutter“ und später, V.7, als die „Lehrerin“ des Abfalls bezeichnet wird, die gänzlich jenes Band zerrissen, mit dem Gott einst am Sinai Jissroél mit sich vereinigt. Dieses Verhältnis Jissroéls zu Gott wird im Gottesworte in seiner ganzen Innigkeit stets unter dem Bilde von der Ehe gefaßt, also des Verhältnisses der Gattin zum Gatten, deshalb sind auch die Bezeichnungen des Treubruchs gegen Gott mit denen des Treubruchs in der Ehe deutlich. Hier: .נאפופיה ,זנוניה – ותסר וגו': Kämpfet, auf daß sie ihren Abfall nicht mehr als Höheziel im Auge haben und ihren Treubruch nicht mehr als Emanzipation vom Gesetze, als kostbare Errungenschaft „am Busen hege“. Denn die Rückkehr zu Gott und seinem Gesetze ist der einzige Weg zur Erhaltung des Staates und zur Rettung vor dem Exil.

     

    V.5 פן אפשיטנה ערומה Wenn die israelitische Gesamtheit fortfährt, Selbständigkeit und Besitz, also die Güter, die ihr nur zur freien Erfüllung des Gottesgesetzes verlieh sind, vergöttert und zu einem Gott entfremdeten Leben zu missbrauchen, so bleibt Gott nur übrig, ihr denselben zu entziehen und sie in dieselbe Armut zurückzuwerfen, in der Jissroél sich am Tage seiner volksgeschichtlichen Geburt befand.

     

    V.6 ואת בניה: ihrer Kinder, derer, sich als Kinder dieses grundsätzlich abgefallenen Gesamtheit begreifen, werde ich mich als meiner Kinder nicht erbarmen, כי בני זנונים הם, denn sie stehen ja auf dem Boden des grundsätzlichen Abkehr von Gott.

     

    V.7 כי זנתה אמם וגו'. אמם ist zugleich הורתם. Indem ihre Mutter die Treue brach, hat sie, indem sie ihre Kinder in den Principien des Treubruchs erzog, dieselben ihren Hoffnungen getäuscht. – מאהבי, nicht: אוהבי. Der Piel bedeutet: die Liebe äußerlich bezeichnen.  Der Boden und die in ihm lebendigen und auf ihn wirkenden Naturkräfte sind diese „Liebe und Freundschaft betätigenden מאהבים“. Die herrschende Mehrzahl in Jissroél hatte diese Kräfte, die in Wahrheit nur den Willen Gottes vollstreckende Diener sind, in gottvergessenem Sinne für die Herren gehalten. Ihre Kinder waren unter dem Einfluße der Lehren herangewachsen, zum irdischen Glücke genüge es, in rationeller Weise den herrschenden Naturkräfte Rechnung zu tragen, und sie mit Fleiß und Ausdauer den eigenen Zwecke dienstbar zu machen, – dies ist das אחרי, Folge leisten, – auf ethische Momente, auf die Befolgung des göttlichen Willens komme es nicht an. Damit aber: הובישה, „hatten sie ihren Kindern schwerste Enttäuschung bereitet.“  In diesem ganzen Vorstellungskreise war die jüdische Fundamentalwahrheit vergessen worden, die das jüdische Volk und sein Geschick von den Daseinsbedingungen aller anderen Völker spezifisch scheidet. Das Dasein aller anderen Völker ist an den gemeinsamen Boden geknüpft, und erst aus dem nationalen Zusammenleben erwächst ihr Recht und ihr Gesetz. Deshalb hat ihr geschichtliches Dasein ein Ende, sobald sie den gemeinsamen Boden verlieren. Jissroéls Boden jedoch ist das Gottesgesetz. Durch dieses Gesetz ward des zum Volke in der Wüste, bevor es den nationalen Boden erhielt, ja dieses Land selbst erhielt es nur zu dem ausgesprochenen Zwecke der Erfüllung dieses Gesetzes. Deshalb war auch sein Volksdasein nicht an die Dauer seines Landesbesitzes geknüpft, und des bildet bis auf den heutigen Tag das einzig dastehende weltgeschichtliche Wunder der Forterhaltung eines unter alle Völker zerstreuten Volkes, nachdem es bereits Jahrtausenden den gemeinsamen Boden verloren. Dieser Verlust aber mußte eintreten, nachdem der Bodenbesitz und seine Güter als höchste Ziele vergöttert, das Gottesgesetz jedoch als lästig zu ihrer Erreichung und störend in ihrem Genusse verachtet worden war. Dieser Verlust selbst war zur Wiedergewinnung Jissroéls notwendig. Das hatten die damaligen „Aufgeklärten“ in Jissroél nicht erkannt, das war die verhängnisvolle Täuschung, die sie ihren Kindern bereiteten, und das ist der Gedanke, der im Folgenden ausgesprochen wird.  

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 241 -249  Kommentar zu Hosea Kap 2 V.1…) 

    02-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-06-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    במדבר

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

     BEMIDBAR

    …

    Die Thora wurde in Feuer gegeben. מגיד שהתורה כולה אש מאש נתנה ובאש נמשלה מה דרכה של אש שאם קרב אדם אצלה נכוה, רחק ממנה צנן, כך אין לו לאדם אלא להתחמם כנגד אורן של חכמים „Das will lehren, aß die Thora ihrem Wesen nach Feuer ist, aus Feuer gegeben, dem Feuer verglichen: wie wenn jemand dem Feuer zu nahe kommt, er sich verbrennt, wenn er sich ihm nicht fernhält, er erkaltet, so bleibt uns Menschen nichts anders übrig als uns am Feuer der Weisen zu erwärmen.“

    מימינו אשדת למו „ Aus Seiner Rechten ward ihnen ein Feuergesetz (Deut. 33, 2)  תורה שנתן הקב"ה למשה אש לבנה חרותה באש שחורה (ילקוט) „Die Thora, so erklären die Weisen, die Gott Mosche gegeben, ist weißes Feuer, das in schwarzes Feuer eingegraben ist.“ Der Gedanke dürfte klar sein. Vom Feuer geht eine Doppelwirkung aus, eine heilsame, aber auch eine verheerende. Das Feuer spendet Licht und Wärme und erweist sich im Haushalt der Natur als die unentbehrlichste Lebensquelle des Menschen. Das Feuer kann freilich auch zerstören, vernichten. In seiner zerstörenden Wirkung ist es das „schwarze“ Feuer, das seine Opfer zur Schwärze verkohlt, „weiߓ in seiner wärmenden und leuchtenden Kraft. Soll es dem Menschen als Segensquelle dienen, dann darf man sich ihm sich ihm nicht unvorsichtig nähern, es nicht unmittelbar erfassen wollen, sondern nur mit entsprechenden Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen auf sich wirken lassen. Das gleiche gilt von unserer göttlichen Thora. התורה נתנה באש Sie will uns Feuer sein, als unsere Licht und Wärme spendende Lebensquelle sich erweisen: כי נר מצוה ותורה אור Doch nimmer darf sich ihr der Mensch unmittelbar nahen, soll von ihr nicht, statt uns zu erleuchten und zu erwärmen, Unheil ausgehen, wie das göttliche „schwarze“ Feuer noch immer jeden kecken Versuch, es ohne die gebotene Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, ahndete – כי ה' אלקיך אש אכלה הוא א' קנא Denn Gott, dein Gott, ist ein zehrendes Feuer, Gott, der sein Recht fordert. –  (Deut. 4,24).

    ושמרתם! ושמרתם את משמרתי – עשו משמרת למשמרתי! Mit der immer wiederkehrende Mahnung, auf der „Hut“ zu sein, reichte Gott sein „Feuergesetz“ seinem Volke und verpflichtete die Führer unseres Volkes, durch גדרים וסיגות Vorkehrungen zu treffen, daß das göttliche Gesetz sich uns als אש לבנה Leben und Licht spendend erweise. Weil die Thora ihrem Wesen nach Feuer ist und daher, wer ihr zu nahe kommt, sich verbrennt und wer und  sich entfremdet, erkaltet, deshalb bleibt uns gar nichts über als uns „an dem Feuer der Weisen zu erwärmen“. –

    מימינו אש דת למו Von vorneherein ward die Thora als אש דת gegeben. דת als Bezeichnung für Thora kommt in תנ"ך nicht vor; nur im Buche Esther, dort aber als Bezeichnung einer „von menschlicher Kraft erlassenen Weisung“; rabbinisch bezeichnet דות eine zur Aufnahme von Wasser bestimmte, von Menschenhand erbaute Cisterne (s. Komm. Das) – Wir wagen daher die Erklärung: מימינו אש דת למו Die Thora ward ihnen als ein in Behälter zu fassendes Feuer gegeben; mit der Verpflichtung zur שמירה ward ihnen die Thora gegeben. Wohl ist dieses דת, sind die schützende und bergenden „Gefäße“,  durch die allein die Thora von uns hingenommen und verwirklicht werden kann, uns von unseren Weisen gereicht worden, allein durch die immer wiederkehrende Mahnung zur שמירה haben uns von vornherein alle die Bestimmungen, die sich als „Gefäße“ des Thorafeuers uns erweisen, göttliche Sanktion erhalten: denn als אש דת als ein Feuer, das nur  durch schützende und bergende Gefäße von uns gehandhabt werden kann, reichte und Gott seine Thora. – אשדת ist als ein Wort geschrieben, wird aber in zwei Wörtern gelesen (כתיב חד וקרי תרין): wohl ist das דת vom אש zu scheiden, da dieses דת uns von unseren Weisen gereicht wird; dennoch aber bildet אשדת eine untrennbare Einheit, da das אש ohne דת nicht denkbar ist, soll sich das Gottesfeuer uns nicht als verzehrendes אש שחורה erweisen. In diesem Sinne sprechen daher die Weisen: Diese Thora ist „weißes Feuer, eingegraben in schwarzes Feuer“; heißt es doch: מימינו אשדת למו – Und deshalb wurde uns die Thora in Feuer gegeben תורה ניתנה באש.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung vierter Teil Numeri  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 1-8

    01-06-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-05-2022
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    Rabbiner Dr. Pinchos KOHN

             (1867-1942)

     

     

    שבועות  Schowuauss

     

    „Jissroél ist nicht mehr und nicht weniger, als der Treuhändler der Thora für die ganze Welt“

     

    Editorial in das Wiener Wochenblatt  „Jüdische Presse“ 20, 1928. Hier zu lesen als Beilage:

    Bijlagen:
    JPW 1928 20 Schawuauss P.K..JPG (165.4 KB)   

    29-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-05-2022
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    בחקתי

     

    Aus dem Kommentar von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH zur Wochenabschnitt BECHUKAUSSAI

     

    Kap.26 V.42  Dann gedenke ich meines Bundes „Jakob“; und auch meines Bundes „Jizchak“ und auch meines Bundes „Abraham“ gedenke ich, und des Landes gedenke ich.

     

    Kap. 26,V.42 וזכרתי את בריתי וגו'  Es heißt nicht: בריתי עם oder את יעקב u.s.w. sondern: בריתי אברהם, בריתי יצחק, בריתי יעקב. Offenbar ist es also nicht der Bund mit Jakob u.s.w. sondern, Jakob, Jizchak, Abraham sind Apposition zu בריתי, es gibt einen Gottesbund der „Jakob“, einen Gottesbund der „Jizchak“, einen Gottesbund der „Abraham“ heißt. Ähnlich wie 4 B.M. 25,1: הנני נותן לא את בריתי שלום, wo שלום der Gottesbund ist, den Gott dem Pinchas übergibt. Der ברית, das ist ja die absolute Gottesbestimmung (siehe 1 B.M. 6,18), die שלום heißt, das ist der Friede der trotz aller entgegenstehenden Wirrnissen auf Erden, doch nach Gottes Bestimmung die endliche Gestaltung der Dinge auf Erden bilden soll, den hat Gott nicht der feigen und feilen Konnivenz sondern, dem redlich für das Rechte mit selbstvergessenem Mute einstehenden Pinchaseifer anvertraut. So hat die Entwicklung der jüdischgeschichtlichen Bestimmung Gott einen ברית gestiftet, der Jakob, einen ,ברית der Jizchak, und einen ,ברית der Abraham heißt. Alle dreie, Abraham, Jizchak und Jakob, war Gott nahe, aller dreier Geschick war von Gott geleitet und bedeutsam für die Begründung ihres Volkes, und doch hatte jeder von ihnen eine andere Weltstellung. Wie nach der Überlieferung Abraham das Morgengebet, Jizchak das Minchah- und Jakob das Nachtgebet gestiftet, so entspricht auch die Weltstellung des Geschickes eines jeden derselben diesen Tageszeiten. Abrahams Geschick erscheint in steigendem Lichte; beglückt und reichgesegnet in allem und durch alles stand er, obgleich allein, einer ganzen Welt gegenüber, und sie zu dem Altare des Einen Einzigen berufend, doch unbeneidet und unangefeindet, ja hochverehrt als נשיא אלקים in ihrer Mitte. Jizchaks Weltstellung ist schon getrübt. Mit seinem Wandel vor Gott isoliert, findet er ob seines Gottessegens nur Neid inmitten seiner zeitgenössischen Bevölkerung und wird auf sich selbst und auf sein Haus zurückgewiesen. Mit Jakob zieht endlich nächtlicher Geschickesschatten ein, sein ganzes Leben ist eine Kette prüfungsvoller Verhängnisse, und nur kurz und selten lächelt ihm die äußere Lebensfreude. Und doch sind alle drei die Väter unseres Volkes, alle drei die ersten Träger des Gottesbundes, und Jaakobs harte Weltstellung nicht minder Offenbarung der Gottesnähe im Lebensgeschicke der Menschen als Abrahams leuchtendes Lebensbild. Darum werden sie alle drei hier besonders ברית genannt, und damit dem Volke, dessen Stammeswurzeln sie bilden, die Gottesverheißung mit hinausgegeben, daß auch sein Geschick ein wechselndes, wie der Väter Geschick sein werde, ohne damit aufzuhören, gottnahes Augenmerk der besonderen Gottesführung und Leitung zu sein, und daß wie Abraham, Jizchak und Jakob sie inmitten der Völker im Abrahamsgeschick, in Isaaksgeschick und in Jakobsgeschick sich doch gleichwohl immer als die treuen Söhne des Gottesbundes zu bewähren haben werden.

    Im Zusammenhange mit dem vorigen stehen aber bezeichnend die drei Bundesverheißungen in umgekehrter Reihenfolge, es steht der Bund „Jaakob“ zuerst und zwar durch volle Schreibung, מלא, bedeutsam hervorgehoben, und durch den Accent und die Satzbildung als die ganz besonders zu beachtende Hauptverheißung dargestellt, welcher der Bund „Jizchak“ und der Bund „Abraham“ nur mit אף als Erweiterung und Fortsatz sich anschließen.

    Mit Beginn des Galuth waren die Söhne des Abrahambundes in das „Jaakob“-geschick eingetreten. Wenn sie aber, wie des die mit der zweiten Hälfte des V.41 eingeleite andere Seite der Zukunftsalternative vorausgeht, dieses Galuth mit allem seinem Herben, in seiner wahren, reinen, gottnahen Bedeutung als רצוי עונם, als sühnende Tilgung ihrer Vergangenheitsschuld mit Befriedigung begreifen und in bewusstvoller Pflichttreue also lösen, daß sie sich zu dem reinen Gegensatz ihrer früheren Verirrung emporarbeiten: dann וזכרתי את בריתי יעקב, dann werde ich meine Bundesverheißung „Jaakob“ erfüllen, werde mit ihnen sein in allen den langen, langen Galuthnächten, Führung gestalten, wie sie in der Völkernacht als die Sterne opferfreudiger Hingebung an die geistige und sittliche Menschenbestimmung im Leben und Sterben leuchten. Und wenn sie dann genug geduldet und im weltgeschichtlichen Märtyrertum ihre Gesetztreue im Unglück mit ihrem Herzblute in die Blätter der Völkergeschichte eingetragen: dann ואף את בריתי יצחק, dann werden sie nicht umsonst in der Mitte der Völker gelebt und geblutet haben, an ihrem Beispiel lichtet sich der Geist und mildern sich die Sitten der Völker, mit dem andämmernden Völkermorgen  ist auch die Mitternacht ihres Galuth vorüber, sie fangen an aufzuatmen und aufzublühen auf bis dahin fremdländischen Boden und wie in der Jakobsperiode den Haß, so haben sie jetzt Jizchak den zurückweisenden Neid der Völker (siehe 1 B.M. 26, 14. u. 16) zu dulden, und nun die zweite und für ihr Naturell wahrlich nicht leichte Schule des Galuth durchzumachen:  im wachsenden Glücke und einer zwischen Humanität und Neid schwankenden Behandlung der Völker gegenüber  sich Jizchak gleich in ihrer Eigenart zu erhalten, und unter dem helleren Völkerhimmel die nun reicheren und freieren Kräfte nur  in noch gesteigerter Gesetzestreue zu einem noch vollendeteren, vielseitigeren Ausbau ihrer eigenartigen Aufgabe im Galuth, unbekümmert um den sie noch immer isolierenden Völkerneid, zu verwenden. Dann, wenn sie die zweite Galuthprobe, die Treue im Glück, glücklich bestanden: dann ואף את בריתי אברהם אזכור, dann wird ihnen die Abrahamssonne im Galuth leuchten; sie werden Abraham gleich Gott und seinem Gesetze ihre Altäre inmitten der Völker bauen, werden Menschheit, werden Abraham gleich also die ganze Fülle alles Wahren und Guten der zur Erlösung  der Menschheit ihnen anvertrauten Gotteslehre an die Völker und für die Völker zur Verwirklichung bringen, weil sie das Volk des Abrahambundes sind, weil sie in Geist und Tat das Gottesgesetz der Menscheiterlösung kennen und üben, und wie Jakobs Nachtkampf mit Esaus Genius nicht endet, bis sich Jakob die segnende Anerkennung von ihm errungen, so werden endlich die lang gehaßte, dann geduteten und beneideten Söhne Jakobs und Jizchaks endlich als Abrahamsvolk inmitten der Völker den huldigenden Anerkennungsgruß empfangen נשיא אלקים אתה בתוכנו! Dann endlich, wenn sie im Galuth alle die Klippen der Völkerfeindschaft, der Völkergunst, des Völkerbeispiels und des Übermuts im Glücke zu überwinden gelernt, an welchen sie einst auf eigenen Boden ihrer Gesetztreue gescheitert, dann erst: והארץ אזכר, dann wenn sie „Abraham“ geworden, werde auch ich die dem Abraham verheißenem Bestimmung des Landes zur dauernde Verwirklichung bringen und sie dem Lande zur endlichen, ganzen Lösung ihrer Urbestimmung als Gottes Gesetzesvolk auf Gottes Gesetzboden wieder schreitenden Stadien wieder zurückgeben. ברית יצחק ,ברית יעקב und ברית אברהם bilden somit die drei fortschreitenden Stadien der Aufgaben, deren Lösung im Galuth die Sühne ihrer Schuld gestaltet und zugleich ihnen die einstige dauernde Rückkehr zum Lande ihrer Selbständigkeit bringt.  

    27-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-05-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת בחקתי

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Bechukaussai

     

     

    Jeremias, Kap. 16, Vers 19 und folgende

     

    Die Sidra enthält die große Geschickesoffenbarung, die sich an uns vollziehen werde, je nach der Gott und seinem Gesetze zugewandten Treue oder Untreue. Das Prophetenwort entströmt einem Manne, der Zeuge der großen Katastrophe, des Untergangs von Tempel und Staat war.

    Jedoch ist es nicht ein Wort der Klage, das uns entgegentönt, nicht der auf den Trümmern Jerusalems klagende Prophet ist der Jeremias, dessen Wort wir hier vernehmen. Es ist vielmehr der über die trübe Gegenwart hinausschauende, von schwellendem Hochgefühl erfüllte nationale geistige Heros.

     

    Wohl schaut er alle Kämpfe, alle Verfolgungen, denen sein Volk ausgesetzt sein wird in der Flucht der Zeiten, aber er schaut auch, wie das äußerlich Unterdrückte in Wahrheit der Sieger, und wie die Erhaltung des aller sonstigen Stützen beraubten, nur von Gott getragene Jissroél eine so laute Verkündigung der Wahrheit des von ihm getragenen Gotteswortes sein werde, daß den Völkern endlich die Binde von den Augen sinken und sie erkennen werden, daß von allen Überlieferungen ihrer Väter nur das aus dem Judentum stammende Wahrheit, alles andere Lüge sei.

     

    Kap.16, V.19 אך שקר נחלו וגו' Rückwärts schauend werden die Völker zur Erkenntnis kommen, daß das, was ihre Väter von deren Väter ererbt und auf sie weiter überliefert hatten, Lüge war. Es gibt Traditionen des Wahns. Der bekannte Lessing’sche Satz, daß ein Jeder berechtigt sei, den Überlieferungen seiner Väter zu folgen, ist nur in dem Sinne zulässig, daß jeder den anderen zu dulden habe, keiner sich das Recht anmaßen dürfte, zu bestimmen, was der andere für wahr halten solle. Objektiv jedoch birgt der Satz die Verneinung der inneren Wahrheit aller Überlieferungen. Denn wenn es eine Wahrheit ist, daß  a = a ist, so kann es nicht gleichzeitig eine Wahrheit sein, daß a = nicht a sei. Hier aber wird die feste Zuversicht aus Jissroéls Seele ausgesprochen, die Wahrheit, auch wenn Jahrtausende mit Feuer und Schwert verfolgt, werde endlich als Wahrheit, und der Wahn, auch wenn Jahrtausende mit Schwert und Feuer behauptet, werde endlich als Wahn erkannt werden.

     

    ואין בם מועיל Sie werden es erkennen, daß ihre Traditionen außer Stande sind, ihren Bekennern das Heil zu begründen.

     

    V.20 היעשה לו אדם אלהים. Denn wie könnten Menschen sich Götter machen, da sie doch selbst nicht Götter sind! „Das ist der Riss in die Binde, die seit Jahrtausenden die Augen der Menschen gefangen hält. Ist ja die Binde nichts anderes, als der Wahn, es habe der Mensch sich seinen Gott zu produzieren! Es könnte der Mensch, es könnten die Menschen, es könnte die Menschheit in Allvereinigung, wenn sie nur ihre besten geistigen und materiellen Kräfte einig zusammentäten, sich eine ewige Stütze ihres Daseins, sich einen ewigen Träger ihrer Wohlfahrt, sich den Gott ihres Seins und ihres Heiles schaffen! Diesen ihren Gott sucht die Menschheit, seitdem die Pforten des Paradieses hinter ihnen zugefallen, und sie die Stimme Gottes nicht mehr wandeln hört in dem von Ihm für sie gepflanzten Eden. Diesen Gott sucht der Wilde in seinem Fetisch, sucht der Heide in seinem Bilde, sucht der moderne europäische Denker in dem Prinzipe, auf welches er das schwanke Weltenheil dauernd gründen möchte. Alle vergessen sie, daß nur ein Gott Götter zu schaffen vermöchte, vergessen, daß sie selber nicht Götter, selber nur beschränkte Geschöpfe deß seien, der sie und die Welten schuf, daß die Welt längst vor ihnen und ohne ihnen geschaffen dastehe und alles Weltenheil nur dauernd auf den zu gründen sei, der die Welt und sie geschaffen.“    –  Jeschurun III. S.550 f. Wir verweisen auf die dort gegebene Erläuterung dieses Kapitels.

     

    V.21 בפעם הזאת Dieser welthistorische „Schritt“ ist die Zerstörung von Staat und Tempel und die Erhaltung des jüdischen Volkes. In dem einen offenbart sich die Gerechtigkeit, in dem anderen die Liebe und Gnade übende Gotteswaltung; Je wird hier ידי, diese גבורתי genannt. In charakteristischem Gegensatz zum Heidentume, das in der Schrecken einflössenden Göttermacht das Hauptattribut ihrer Größe findet, begreift die jüdische Wahrheit gerade das Sein und Kraft spendende, gnadenreich erhaltende Liebeswalten Gottes als eigentliche Offenbarung der göttliche Allmacht. Was jene Rechtswaltung der יד ה' lehrt, wird unten V. 5-8 ארור הגבר וגו', was die Liebeswaltung der göttlichen Allmacht, גבורת ה', lehrt, wird V. 7-9,   ,ברוך הגבר וגו'ausgesprochen.

     

    Kap.17, V.1 חטאת יהודה וגו' ולקרות מזבחותיכם Eigentümlicher Weise haben die Erklärer durch Übersehen oder missverständliche Auffassung des כם- , während bis dahin in der dritten Person gesprochen wird; sich das Verständnis des tiefen Sinnes dieses Verses verschlossen. Der Gedanke ist: Nichts ist so bekannt und wird mit solcher Beflissenheit stets aufgefrischt, wie das Sündenregister der „verdammten Juden“. Und dennoch  verdanken die Menschen alles, was sie von Gott und von dem Verhältnisse des Menschen zu Gott, also von dem eigentlichen Menschenwesen und der ewigen Menschenbestimmung wissen, nur „euch“, sind sie für alles dieses hingewiesen auf die Wahrheit, die von der Höhe eurer Altäre strahlt.

     

    V.2 כזכר בניהם מזבחתם וגו'. Dieses „ihre Altäre“ steht im Gegensatz zu den eben genannten „euren Altären“. Wenn ihre Enkel einst zurückschauen und die Väter ihrer Vorzeit an den Götteraltären des Wahnes und eines entsittlichenden Kultus knien sehen, dann ragst du, Juda, ihnen in deiner Einzigkeit einsam empor, steht ihnen da wie ein aus unbekannten Höhen herabgestiegener Bewohner der Berge, der freilich fremdartig absticht gegen all das Leben, das in der Ebene sich entfaltet, der kein Teil nimmt an all dem Üppigen, das in der Ebene blüht, in dem aber ein Höheres, Frischeres, Gesünderes, Ursprünglicheres weht. Bist freilich arm an Allem, was dort in der Ebene gilt! Deine Heere sind gefallen deine Schätze sind geplündert, du bist tief hinabgesunken – nichts ist dir von deiner früheren Größe in die Niedrigkeit gefolgt als – dein eigentliches, dein geistiges Erbe, das dir Gott gegeben. Es hast du mit hinausgerettet aus dem Zusammensturz deines übrigen Glückes und mit diesem deinem geistigen Schatz in Busen tratest du in Knechtesdienst bei deinen Feinden, auf daß du überall das Gotteswort der Erlösung bringest  und die Menschen durch dich die Wahrheit lernen:

     

    V.5. ארור הגבר וגו', Fluch blüht so lange auf Erden, als die Menschen auf Menschen bauen, nur in dem Schaffen des Menschen ihren Träge erblicken und sich nicht fest und einzig an Gott anklammern.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 230 -234  Kommentar zu Jeremias Kap 16 V.19…) 

    26-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-05-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    בחקתי

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

     BECHUKAUSSAI

     

    ואם באלה לא תוסרו לי והלכתם עמי קרי, והלכתי אף אני עמכם בקרי,

     

    „Und wenn ihr durch dieses euch von mir nicht erziehen lasset und mit mir in Zufall wandeln werdet, so werde auch ich mit euch in Zufall gehen.“ –

    Diese Worte göttlicher תוכחה, die wir vorhin gelesen, werden von den Weisen (ת"כ) also erklärt: אמר הקב"ה אתם עשיתם את דיני עראי בעולם אף אני אעשה אתעם עראי בעולם „Gott spricht: ihr habt mein Gesetz zum Zufälligen in der Welt gemacht, so werde ich auch euch zum Zufälligen machen“.

     

    Tage und Wochen  heißt uns das Gottesgesetzt zähen die vom Peßach, das uns Erlösung und Freiheit gebracht, uns zum Feste der Thora führen. Diese Sefira-Tage haben sich in unsere Galuth-Geschichte mit traurigen und doch stolzen Erinnerungen verewigt. Sie erzählen von unsäglichem jüdischen Leid, aber auch von jüdischer Größe und Stärke, die nicht zögerte, für Gott und sein Gesetz selbst den Opfertod auf sich zu nehmen. Inmitten seiner erschütternden Ohnmacht und Wehrlosigkeit, in der dieses Volk der Rohheit und der Gewalt einer verblendeten Welt erlag, offenbarte sich seine heroische, durch nichts zu bewältigenden Kraft. Denn nichts gleicht seiner Ohnmacht und Schwäche. Nur zu wahr hatte sich des Propheten Klage erfüllt:  גלתה יהודה –

    Den Weisen (מ"ר) gibt die auffallende weibliche Form (statt גלה) zu folgender Bemerkung Veranlassung: (ירמי' נ"ב) ולהלן הוא אומר ויגל יהודה מעל אדמתי, אלא מכיון שגלו תשש כחן כנקבה Wenn auch an anderer Stelle die männliche Form steht, so soll hier gesagt werden: sobald das jüdische Volk ins Galuth ging, war seine Kraft geschwunden. וכי אמות העולם אינם גולין, אלא אוה"ע שאוכלים מפתם ושותים מיינם אין גלותם גלות, אבל ישראל שאין אוכלים מפתם ואין שותים מיינם גלותם גלות Kam denn nicht auch über andere Völker Galuthleid? Aber die anderen Völker essen von ihrem Brot und trinken von ihrem Wein, deshalb ist ihr Galuth kein Galuth; Jissroél aber ißt nicht von seinem Brot und trinkt nicht von seinem Wein, sein Galuth ißt Galuth. Daher גלתה יהודה: Juda ging ins Galuth. – Mit diesen Worten haben die Weisen das Wesen des jüdischen Geschickes in seiner Eigenart gekennzeichnet.

    ….

    In dem Augenblick, da unser Lebenswandel sich nicht im Zeichen des אם בחקתי תלכו vollendet, trifft unser Leben jener verhängnisvollen Vorwurf, den Gottes תוכחה mit den Worten bezeichnet: והלכתם עמי קרי „Ihr wandelt in Zufall mit mir“.

    Denn damit ist, nach der tiefen Erklärung unseres großen Rabbiners זצ"ל nicht gesagt, daß wir dem Gottesgesetz den Gehorsam verweigern; הלכתם עמי „Ihr wandelt mit mir“, aber dieser Wandel mit Gott ist nicht eure erste und einzige Sorge, ihr überlasset ihn vielmehr den „Zufall“. Ihr seid nicht prinzipielle Gegner des Gottesgesetzes, aber dieser Gotteswille ist euch  nicht erstes und letztes und höchstes Ziel, dem allen euren Unternehmungen sich zu unterordnen haben, bei jedem Schritt, den ihr ins Leben setzet, bei jedem Gedanken, den ihr erwäget, bei jeder Tat, zu der ihr euch entschließet. Der Gotteswille ist euch, wie die Weisen erklären, עשיתם את דיני עראי das „Zufällige“. –

    Ach, wie viele solche „Zufalls“-Juden gibt es doch, die nichts dagegen haben, ja es sogar freudig begrüßen, wenn sie bei ihren geschäftlichen Unternehmungen auch dem Schabbos „zufällig“ Genüge leisten können, den aber der Schabbos nicht der Führer ist, den sie in jedem Augenblick befragen, der zu jedem Unternehmen vor allem seine Billigung erteilen muss, wenn es überhaupt erwogen werden soll! Wie viele, die nichts dagegen haben, es sogar freudig begrüßen, wenn sie auf Reisen oder in der Sommerfrische einwandfrei koscher leben können, wie viele Eltern, die, wenn es gilt, ihre Kinder zu verheiraten und sie der Frage nach Gesundheit und den Vermögensverhältnissen gewissenhafte Prüfung zugewandt haben, ganz erfreut sind, wenn „zufällig“ der oder die Betreffende auch ein guter Jude, auch eine gute Jüdin ist – die aber durch ein solches Verhalten beweisen, daß ihnen Gottes heiliger Wille nicht אם בחקתי תלכו der einzig mögliche Weg ist, der ihnen gegeben ist, daß ihnen vielmehr Besitz und Genuß die Wege weisen, denen sie mit der ganzen Sehnsucht ihres Herzens nachstreben, der Gottesweg der Thora aber והלכתם עמי קרי, das „Zufällige“ ist, das bescheiden zu warten hat, ob ihre selbstgewählten Wege zufällig auch zu ihm führen. –

    Wandelt aber Jissroél mit Gott im Zufall, והלכתי אף אני עמכם בקרי dann wandelt auch Gott mit ihm in Zufall – und damit sein Geschick besiegelt. Denn Gott muß Jissroél „Sein Angesicht zu wenden“, muss Jissroél „auf Adlersflügeln tragen“, soll es nicht rettungslos verloren sein. Denn, wie unser Rabbiner זצ"ל so herrlich ausführt, während andere Völker der Erde die Bedingungen ihres Daseins in sich tragen, natürlichen, physischen Voraussetzungen die Erhaltung ihres Daseins verdanken, ist das jüdische Volk nicht das Produkt natürlicher Voraussetzungen, ihm fehlt jede materielle Unterlage, aus der sonst Volksleben erblüht; Jissroél ist in seiner weltgeschichtlichen Erscheinung ausschließlich Gottes Werk. Versagt sich Jissroél der Gottesführung, dann braucht Gott Jissroél nur seinen Schutz zu entziehen, braucht es nur dem „Zufall“ zu überlassen, und es geht inmitten einer ihm feindlich entgegenstehenden Welt rettungslos zu Grunde. – 

    …

    Wir sind verloren, wenn Gott uns sein besonders Augenmerk, wenn Gott seine schützende Rechte uns entzieht; solange aber Gott uns führt, solange Er unser Hirte ist, ה' רועי לא אחסר solange mangelt uns nichts, und  mag auch unser Lebensweg und durch Todesschatten führen, solange wir das Bewusstsein haben dürfen, daß Er uns führt, daß Sein Stab und Seine Stütze uns erhalten bleibt, ist uns inmitten alles Leidvollen, das das Leben anderer in tiefe Nacht hüllen werde, nur Gutes, nur Liebes beschieden – Dieses ergreifende Lebensleid (Ps. 23), ward das stolzen Lebenslied unseres Volkes, als es im tiefsten Gollusleid, inmitten aller Marter, die Völkerhaß und Rohheit ihm bereitete, die Schwäche und Ohnmacht von sich abschüttelte und sich zu heroischer Stärke erhob.     

    Dieses Wunder aber hatte der Sefira-Geist vollbracht,  den unser Volk im tiefsten Leid wieder gefunden, jener Geist, der uns vom Peßach, das uns Freiheit und Selbständigkeit gebracht, Wochen und Tage zählen lässt bis zum Feste unserer Thora. Der Thora hat unser Sehnsucht zu gelten, sie hat uns das höchste Gut zu sein, von dem alle anderen Güter erst ihren Wert erhalten; sie figuriert nicht als zufällige Zahl unter anderen Zahlen scheinbarer Lebenswerte, denn alle anderen Werte erhalten erst durch sie ihren Wert. Diesen Sefira-Geist hatte unser Volk verloren, als auf heimatlichen Boden Flur und Acker ihm Segen und Reichtum zutrugen. Da war aber auch sein Schicksal besiegelt. – Aber erliegend unter der furchtbaren Gechickeslast, die Gottes „zufälliges Wandeln mit ihnen“ für es heraufbeschworen fand unser Volk die Kraft wieder, den Fluch zu überwinden, der ihm sein Lebensglück zerstört hatte: es erkannte, was es heißt והלכתם עמי קרי „in Zufall mit Gott zu wandeln“, und ergriff die Gottesrechte, die inmitten alles Golusleides sich ihm entgegenstreckte. ושמטתם ובך מנחלתך Hatte es doch, wie der Prophet unserer heutigen Haftara kündigt, aus traurigem Zusammenbruch jenes Gut sich hinausgerettet, das ihm stets köstliches Erbgut hätte sein sollen, und das ihm nunmehr zum Inbegriff alles Lebensreichtums wurde – Und da war ihm auch Gott wieder zum Lebenshirten geworden, und es durfte inmitten alles Jammers und aller Not sein stolzes Lebenslied anstimmen, das von dem unendlichen Glück singt, das unverlierbar seinem Leben beschieden ist, und es fand die heroische Kraft, מנשרים קלו ומאריות גברו leichter als Adler, stärker als Löwen“ allen Drohungen der Gewalt, allen Reizen der Verlockung zu trotzen und seine Treue gegen Gott und seine Thora auch mit martervollem Tod zu besiegeln.

    Diesem Sefira-Geist zur Herrschaft im Leben des jüdischen Volkes zu verhelfen, ist die Aufgabe unseres Golus. Nicht eher schlägt uns die Stunde der Heimkehr, bis wir nicht gezeigt haben, daß wir die Ursachen überwunden haben, denen wir den Verlust unseres einstigen Glücks zuzuschreiben haben. Soll die heimatliche Erde und ihre Segensfülle nicht vergebens auf uns warten, dann müssen wir in Golus zeigen, ob wir gelernt haben, den Geist der Sefira zu verwirklichen.

    …

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 71-78

    25-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-05-2022
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    Samson Raphael HIRSCH 

     





    Grenzschutz des Heiligen Landes

     

    „Dreimal im Jahre soll al dein Mannhaftes sich sehen unmittelbar vor dem Angesicht des Herrn, Gottes, des Gottes Jissroéls.

     

    Wenn ich Völker vor dir austreibe und dein Gebiet ein weites sein lasse, so wird doch niemand dein Land lüstern antasten, wenn du hinaufziehst,  unmittelbar vor dem Angesicht Gottes, deines Gottes dich zu sehen dreimal im Jahre.“

    (Ex;.24: 23-24)

     

     

    V. 23  את פני האדון  drückt die Nähe und Unmittelbarkeit stärker aus als das obige אל פני האדון (Kap. 23, 17) und bezeichnet ebenso der Beisatz:  את פני האדון  die ganz besondere Beziehung, in welcher Gott zu Jissroél steht.

     

    V. 24  'כי אוריש וג wird die jährlich dreimal sich wiederholende Tatsache sein, die unmittelbare Beziehung Gottes zu Jissroél, und den mächtigen, einzig durch Jissroéls Hingebung an Gottes Gesetzt erzielten Erfolg in der offenkundigste Weise vor Augen legen soll.

     

    כל זכורך Wie es im vorigen Verse heißt , alles Mann- und Wehrhafte in Jissroél wird im Mittelpunkte, in Jerusalem, um das Heiligtum des göttlichen Gesetzes versammelt sein und kein lüsterner Feind wird es wagen, das reiche offenliegende Land zu betreten.  Jissroéls Land wird nicht durch eine Armee an den Grenzen, sondern durch die Gotteshuldigung vom Mittelpunkte aus geschützt.

    24-05-2022 om 16:35 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-05-2022
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    RÜCKBLICK AUF DAS DRITTE BUCH MOSES

     

    Dieses Buch, junger Leser, enthält die meisten Vorschriften für das Amt der Priester im Heiligtume und die Lehren für die verschiedene Opfer, es wird daher תורת כהנים, die Lehre für den Priesterdienst genannt.

    Wir heben in diesem Überblick bloß einige der Satzungen dieses Buches für das heutige Leben hervor:

    Unterstütze den Armen, - nimm keine Zinsen von den Genossen deines Volkes, wie du ihnen keine geben darfst, – verabscheue jeden Raub, jeden Diebstahl, jede Lüge und jeden Meineid, – bezahle den Lohn des Arbeiters an demselben Tage noch, –  hüte dich vor Verleumdung, – bleibe bei Gefahr deines Nächsten nicht unmüßig stehen, – trage deinen Beleidiger keinen Haß nach, sondern weise ihn offenherzig zurecht, wenn er gegen dich gefehlt hat, –,verbanne niedriges Rachegefühl aus deinem Herzen, – liebe deinen Nächsten wie dich selbst, –  halte dich fern von Zauberei und Aberglauben, sie führen dich ab vom wahren Gotte, vollkommen sollst du deinen Gott angehören, – trauere nicht, mehr als das Gesetz erlaubt, um die Toten, das widerspricht deiner Überzeugung von der Unsterblichkeit, – ehre das graue Haupt und achte hoch den, der sich Thorakenntnis erworben, – unterdrücke den Fremden nicht, der Heimatlose ist ohnehin schon zu bedauern, – halte streng auf richtige Wage und richtiges Gewicht, – betrüge niemand, wes Glaubens er auch sei, – liebe die Keuschheit und die Sittsamkeit.

    Mein Sohn und meine Tochter, das sind nur einige Tropfen aus dem großen unermeßlichen Meere der göttlichen Satzungen in diesem Buche; bewahre die kostbaren Lehren tief in deinem Herzen, handle nach denselben, und du hast für dein diesseitiges und dein jenseitiges Leben verwirkt.

    Schon die einzige Satzung, liebe deinen Nächsten wie dich selbst, umfaßt, wie der große Hillel lehrt, eine ganze Thora – und beseligt ihre Bekenner hier wie dort!

    Darum, teure Jugend, wollen wir uns die wichtigen Lehren des dritten Buches, vom Beistand des Allmächtigen begleitet, mit erneuter Kraft vorwärtsschreiten. Gott mit uns!

     

     

    Quelle: „Bibel- und Talmudschatz – Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. Kohn, 13 Auflage Hamburg 5691-1931 Verlag von George Kramer S. 290-291

     

    Die allerbeste Anschrift zur Bestellung von antiquarische Judaica

    BUCHHANDLUNG SPINOZA AMSTERDAM

    Inhaberin: Frau Manja  Burgers

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    23-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Dr. Pinchas KOHN

              (1867-1942)

     

    NOTIZEN

    „Jüdische Monatshefte“ 3, Februar 1914

     

    Im diesjährigen Januarheft der Zeitschrift „Ost und West“ schreibt Herr Dr. Eppenstein, Dozent am Berliner Rabbinerseminar, einen Artikel über Dr. David Hoffmann, Rektor des Rabbinerseminars zu Berlin. Da heißt es u.a.: „Die Quellen der Tradition erschließend, behandelte er ebenso wie der Begründer der wissenschaftlichen Talmudforschung, Zacharias Frankel, die Mischna, in seiner lichtvollen Abhandlung: „Die erste Mischna und die Kontroverse der Tannaim“. Unseres Erachtens erweist man dem Rabbinerseminar und seinem Rektor einen schlechten Dienst, wenn man Letztere zu Frankel, dem früheren Rektor der Breslauer „Schwester-Anstalt“, in Parallele setzt. Frankels Mischna-Forschungen beruhen auf einem Bruch mit eine der wichtigsten dogmatischen Grundlagen des überlieferten Judentums: auf der Leugnung des göttlichen Ursprungs der mündlichen Lehre. Ja, es liegen schriftliche Äußerungen Frankels vor, die auch über seine Stellung zur schriftlichen Thora ein seltsames Licht verbreiten. Die Toleranz, die über einen solchen Tatbestand hinwegzuschauen vermag und es fertig bringt, den typischen Vertreter der „Breslauer Richtung“ als „Begründer der wissenschaftlichen Talmudforschung“ zu feiern, ist ebenso bedenklich, wie der Mut, zwischen Breslau und Berlin analoge Beziehungen zu schaffen.

    ______

     

    „Trotz aller seelischen und äußeren Hemmungen, die den in Betracht kommenden Herren den Austritt als eine Tat äußerster Selbstüberwindung erscheinen lassen müssen, war die Entrüstung über das Attentat des Vorstandes damals doch so stark, daß der Gedanke des Austritts plötzlich hohe Aktualität erlangte und sozusagen in der Luft lag. Vielleicht wäre er bei den führenden Männer damals sofort zur Tat geworden, hätte nicht das Band der Liebe und Anhänglichkeit, das die Männer an die Religionsgesellschaft knüpfte, gerade in jenen Tagen aus bekannten Ursachen starke Proben zu bestehen gehabt; man begann also, um nicht austreten zu müssen, zu verhandeln“. (Der Frankfurter Israelit 1914 Nr.1).

    Wohin soll es führen, wenn persönliche Sympathien und Antipathien als Entschuldigungsgründe für ein religionswidriges Verhalten im Gemeindeleben herhalten dürfen? Muss dieses liebevolle Versenken in die Psyche der Austrittgegnerschaft nicht verwirrend auf die Kreise der Religionsgemeinschaft wirken, die seit Jahr und Tag gewohnt sind, das Verbleiben  in der Reformgemeinde als einen איסור bezeichnet zu hören?

    _________

     

    Nichts liegt mir ferner, als in meinen folgenden Ausführungen den Zionismus zu bekämpfen, was ja auch nicht in den Aufgabenkreis der Agudaß Jißroel gehört“. (H. Eisemann im Israelit Nr. 4; 22. Januar 1914)

    Es ist selbstverständlich, dass die Agudaß Jißroel ihre Kräfte in bloßer Polemik  gegen den Zionismus nicht aufreiben darf. Durch eine ständige Betonung ihrer Friedensliebe kann aber die Agudaß Jißroel bei der großen Masse, die nicht in allen ihren Schichten urteilsfähig ist, in den Ruf kommen, daß sie den Zionismus gar nicht für ein so bedenkliches Ding halte, das mit aller Energie bekämpft werden müßte. So ganz ohne Kampf, ohne Polemik und klare Frontstellung gegen den Zionismus wird sich die Agudaß Jißroel niemals betätigen können, will sie die Gefahr vermeiden, was sie auf der einen Seite durch praktische Arbeit gewinnt, auf der andern Seite durch Duldung von Begriffsverwirrungen im eigenen Kreise zu verlieren.

    Soll doch die Agudaß Jißroel nichts anders sein, als die Organisation der jüdischen Bekenntnisgemeinschaft. Diese jüdische Bekenntnisgemeinschaft kann und darf aber über eine so wichtige Sache, wie es der Zionismus ist, nur eine Meinung haben. Einer Idee gegenüber, die gleich dem Zionismus die Grundlagen der jüdischen Religion, des jüdischen Bekenntnisses, der jüdischen Bekenntnisgemeinschaft tangiert, Neutralität zu bewahren, das ist nicht einmal diplomatisch, denn der Zionismus wird schon die Agudah zwingen, ihre Stellung klar zu formulieren.

     

    Dr. P. KOHN

    23-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-05-2022
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    Samson Raphael HIRSCH

    בהר

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt BEHAR

     

    Kap.25, 1 Gott sprach zu Mausche auf dem Berge Sinai:

    Kap.25 V 1  Es haben die letzten Sätze des vorigen Kapitels „Gott“ als Urborn alles „Rechts“ und die „Persönlichkeit“ Gottes als Fundament alles Rechts von Personen und von durch Menschenpersönlichkeit zu „Gütern“ erhobenen Sachen an die Spitze der Rechtsgesetzgebung gestellt. Daran schließt sich nun dieses Kapitel, indem er für den engeren Kreis des jüdischen Landrechts Gott als eigentlich einzigen, wirklichen Herrn und Eigentümer des jüdischen Landes, der jüdischen Menschen und Güter statuiert und von diesem einen Rechtsbegriff aus Boden-, Menschen- und Güterrecht entwickelt. שביעית , יובל , die  גאולה-Institution bei Boden-, Häuser- und Personendienstlauf, sowie das רבית-Gesetz  sind nichts als Konsequenzen aus dem einen Rechtsprinzipium der Hörigkeit an Gott, und Gottes, als des einzigen Urberechtigten. …

     

    V.4 aber im siebten Jahre sei eine durch Werkeinstellung zu begehender Sabbat dem Lande, Gott ein Sabbat: dein Feld sollst du nicht besäen und deinen Weinberg nicht beschneiden,

     

    V.4 שבת לד' Wiederholt wird es ausgesprochen, daß der Landessabbat ein Sabbat לד', zum Ausdruck der Gotteshuldigung bestimmt, und nicht etwa ein im Interesse des Landes angeordnetes Brachjahr ist. …שביעית, die Gotteshuldigung als Bodeneigentümers des jüdischen Landes, bedarf zu ihren Ausdruck nur der Unterstellung des Bodens unter Gottes Herrschaft. Vor dem Gedanken des eigentlichen Bodeneigentümers tritt sein Lebensträger, der Jude, mit Bestellung des Bodens und Einheimsung seiner Früchte für die Zwecke der Existenzsicherung zurück. Es genügt die allgemeine Einstellung der Aussaat und der Baumbeschneidung, sowie der einspeichernden Ernte aller etwa von selbst gewachsene Früchte, um für dieses Jahr keine Nahrungssicherung aus den Boden zu erzielen (siehe V.20), und damit dem Boden eines ganzen Landes das Gepräge der Herrenlosigkeit aufzudrücken und ein ganzes Jahr zu einer nationalen Bekenntnisthat zu gestalten, daß das jüdische Volk nicht Herr und Eigentümer des jüdischen Landes sei. …

     

    V.5 an dem Nachwuchs deines Schnittes sollst du keinen Schnitt, und an den Trauben deines sich selbst überlassenen Weinstockes keine Lese halten; ein Jahr der Werkeinstellung soll dem Lande sein.

     

    V.5…שביעית ist ebenso positiver Ausdruck der Gotteshuldigung, der Gottesherrschaft über den Boden des jüdischen Landes, wie ע"ז eine Leugnung der ausschließlichen Gottesherrschaft ist. Alles was der jüdische Boden im שביעית hervorbringt, ist ein Objekt, das die Idee der Gottesherrschaft trägt und dem Ausdruck und der Vergegenwärtigung dieses Gedankens heilig ist, sowie ע"ז ein Objekt ist, das den Gegensatz dieses Gedankens vergegenwärtigt. Beide, פירות שביעית und ע"ז, sind Bekenntnisobjekte in Beziehung zu der höchsten fundamentalen Wahrheit des jüdischen Bewusstseins, jenes der Huldigung, dieses der Leugnung der Gottesherrschaft, und scheiden sich damit scharf von allen übrigen Gesetzobjekten. …

     

    V. 7 und deinem Vieh, sowie deinem Tiere, welches in deinem Lande sich befindet, sei all sein Ertrag zum Essen.

    V.7 …Vergegenwärtigen wir uns die שביעית- Gesetze in ihrer Verwirklichung, so sind sie die großartigste, ein ganzes Jahr durchdauernde, auf Äckern und Feldern, in Gärten und Wiesen sich offen kund tuende, in jeder Frucht, jedem Grashalm sich aussprechende Bekenntnistat einer ganzen Nation, mit welcher sie ihren Nationalboden Gott als dessen eigentlichem Eigentümer und Herrn huldigend zu Füssen legt, sich selbst nur als גרים ותושבים, als geduldete Einwohner und Beisassen auf Gottes Boden begreift, und aller Hoheit und allen Besitzstolzes entkleidet zu den Ärmsten der Menschen und zu dem Tier auf dem Felde in Gleichheit und Gleichberechtigung  vor Gott zurücktritt.

     

    V.8 Und du zählst dir sieben Jahressabbate, sieben Jahre siebenmal; und die Tage der sieben Jahressabbate seinen dir neunundvierzig Jahre.

     

    V.8 … Die Omerzählung ist die Zählung der Individuen, die Schemitah- und Jobelzählung ist die Zählung der Nation. Jene sucht, auf Grund siebenmaliger Sabbathuldigung Gottes als Schöpfers und Herrn, ein der Gesetzempfängnis würdig machendes siebenfältiges Emporarbeiten zur sittlichen Freiheit ( שבע שבתותund תשעה וארבעים יום). Diese sucht, auf Grund siebenmaliger Jahressabathuldigung Gottes als Herrn und Eigners des Nationalbodens, ein der staatlichen Jobelwiedergeburt würdig machendes siebenfältiges Emporarbeiten zur politischen innerer Freiheit ( שבע שבתות שניםund תשע וארבעים שנה – siehe V. 9 u. 10). Der Sinn unseres Verses wäre also: du zählst dir sieben Jahressabbate, und diese sieben Perioden sollen dir gleichzeitig nur eine Periode von neunundvierzig Jahren bilden.

     

    V.10 Und ihr heiligt das fünfzigste Jahr, und ihr verkündet Freiheit im Lande allen seinen Bewohnern. Ein Heimbringer ist es und ein solcher soll es euch sein und ihr kehret zurück jeder zu seinem Grundbesitze und jeder kehrt ihr zu seine Familie zurück.

     

    V.10 … Wie die כפרה des יום הכפורים eines jeden Jahres die sittliche Wiedergeburt des Individuums mit allen deren heilenden und wiederherstellenden Wirkungen für das innere und äußere Leben des einzelnen als Allmachtsgeschenk der göttlichen Wundergnade bringen soll, und diese Gnadenspende des Regenerierungstages die dem entsprechenden Tagespflichten von ענוי und איסור מלאכה erzeugt und durch deren Erfüllung bedingt ist: so soll der יום הכפורים des Jobeljahres zugleich eine soziale und politische Wiedergeburt der Nation mit all deren heilenden und wiederherstellenden Wirkungen für die inneren und äußeren Bedingungen der Nation als Allmachtgeschenk der göttlichen Wundergnade bringen. …

     

    V.14  Und wenn ihr nun einen Verkauf an den Nächsten vollzieht, oder sonst etwas erwerbet aus der Hand des Nächsten, sollt ihr einem dem andern nicht zu nahe tun.

     

    V. 14 … Wenn jedoch nach jüdischem Rechte ein Geschäft mit Worte allein nicht perfekt wird, und so lange nicht einer der bezeichneten קנין- Akten geschehen, juridisch der Rücktritt möglich ist, so wird doch, selbst wenn ein Geschäft bloß mit Worten abgeschlossen worden ein Rücktritt als tadelnswerter Vertrauensbruch erklärt, דברים יש בהם משום מחוסרי אמונה ואין רוח חכמים נוחה הימנו, und wenn zu dem Worte bereits eine Geldzahlung hinzugekommen, oder die Ware vom Käufer gezeichnet worden, wenngleich damit der Eigentumswechsel noch nicht vollzogen und juridisch ein Rücktritt möglich wäre, so würde auf eine Klage beim jüdischen Gericht dieses vor dem Wortbruch mit dem ernsten Ausspruch zu warnen haben: מי שפרע מאנשי דור המבול ומאנשי דור הפלגה ומאנשי סדום ועמורה וממצרים שטבעו בים הוא יפרע ממי שאינו עומד בדבורו d.i. „ der das Geschlecht der Sündflut, das Geschlecht des Turmbaus, die Männer von Sodom und Amora und die Ägypter, die im Meere ihren Untergang fanden, mit seiner Strafe traf, der  wird mit seinen Strafen treffen, der sein Wort nicht hält“ (Baba Mezia 48a u. 49a). Dieses sich der göttlichen Strafe Unterziehen wird mit dem Ausdruck: מקבל מי שפרע bezeichnet.

    Wir bemerken, daß das jüdische Gesetz an vielen Stellen für den Verkehr des Menschen mit Menschen scharf scheidet zwischen der juridischen Befugnis und dem sittlich Gebilligten. Es gibt gar manches, das nach dem objektiven Recht der gerichtlichen Ausspruch zulassen muss, was gleichwohl vom Standpunkt höherer sittlicher Anforderung missbilligt wird, אין רוח חכמים נוחה הימנו.

     

    V.18  Erfüllet meine Gesetze und meine Rechtsordnung hütet und erfüllet sie, so werdet ihr vom Lande sorgenfrei getragen wohnen.

    V.19  Das Land wird seine Frucht geben, ihr werdet zur Sättigung essen, und werdet sorgenfrei von ihm getragen wohnen.

     

    VV. 18 u. 19  Der vorangehende Vers hatte die unmittelbare Konsequenz aus dem durch Schemita- und Jobelinstiution als Basis des Verkehrslebens gepflegten Gedanken der Gotthörigkeit des Landes für das Leben des Menschen mit Menschen ausgesprochen. In diesen Versen wird der Gedanke für das Ganze Einzel – und Volksleben fruchtbar gemacht, Gottes Wort kennt nur eine Gotteshuldigung, und das ist die treue Erfüllung seines Willens. Und so ist denn auch sein Land nur um einen einzigen Preis unser, und das ist die treue Erfüllung seines Gesetzes. Zollen  wir diesen Tribut, so haben wir alles getan, um uns und das Land und uns im Lande zu erhalten. Erkenntnis und Erfüllung dieses Gesetzes ist unser Wall und unsere Mauer, unsere Wissenschaft und Kunst, unsere Staatsweisheit und unsere Volkswirtschaftslehre. Alles, was andere Nationen auf tausend andere Wegen vergebens anstreben, politische Sicherheit nach außen, Blüte und Wohlfahrt im Innern, schaffen wir uns einfach und sicher durch Erfüllung dieses Gesetzes. Sein Gesetzgeber, der Herr unseres Landes, ist zugleich Gebieter über die Geschicke der Völker und über die Entwicklung der Natur; wie unser Land, sind die Gänge der Geschicke und der Natur „sein“, und die Verteidigung und die Blüte unseres Landes hat „Er“ übernommen, so wir seine „Gesetze“ und seine „Rechtsordnungen“ „wahren und erfüllen“, wahren: durch stets Lernen und Schützen vor Verirrungen, erfüllen: durch Verwirklichung im ganzen Einzel-, Familien-, und Volksleben (Siehe zu Kap. 18,5 חקים sind die sittliche Umschränkungen unseres Einzel- und Familienlebens, משפטים die Rechtsordnungen unseres sozialen Verhaltens; jene sind die Vorbedingungen von diesen, beide sind das Ziel, für welches uns Gott „sein“ Land gegeben.)

    20-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-05-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת בהר

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Behar

     

     

    Jeremias, Kap. 32, Vers 6 und folgende

     

    Der erste Satz der Sidra enthält (Kap. 25, 2) die Erinnerung, daß Gott, der Jissroél das Land verliehen, dessen ewiger Eigner und Herr bleibe, eine Wahrheit, der durch die Bekenntnistat der Sabbathrast eines ganzes Jahres auf Feld und Flur im jüdischen Lande in jedem siebenten Jahre und durch die Rückkehr der Güter im fünfzigsten; dem Jobeljahre, die lauteste, in alle Verhältnisse des bürgerlichen Lebens tief eingreifende Huldigung gezollt werden sollte. Nachdem dieselbe Huldigung Gottes, als des eigentlichen Herrn auch in allen beweglichen Güter des Juden, durch das ebenso tief eingreifende Zinsverbot im inneren Verkehr gefordert worden und die gewissenhafteste gottesfürchtige Gerechtigkeit im Menschenverkehr, ausdrücklich auch den götzendienenden Heiden gegenüber (das. 25,47) als heiligster unantastbarer Grundpfeiler des jüdischen Staatslebens verkündet worden war, war sodann im letzten Sidraverse auf die große moralische Verantwortlichkeit hingewiesen worden, die Jissroél trage als Hüter es in seiner Mitte sich erhebenden Gottesheiligtums. Ein den Sabbathgedanken und die Heiligtumslehre in Gesinnung und Tat verleugnendes Leben wäre Tötung des belehrenden und erziehenden Einflusses des einen wie des anderen in Jissroél und in der Menschheit.

    Einen erschütternden Gegensatz zu dieser Bestimmung zeigt das Bild, das von der Haftora  uns dargereicht wird. Es ist ein Einblick in Jerusalems letzte Tage. Die Chaldäer vor den Thoren, zum letzten Sturm alles bereitet. Denn erfolglos geblieben waren alle Mahnungen zur Rückkehr, an den Tag legte, zur Verwirklichung des Gesetzes. Deshalb und nur deshalb nahte das längst für diesen Fall als Gottesverhängnis verkündete Geschick seiner Verwirklichung. Gottes Werkzeuge, Vollstrecker seines Willens waren die draußen lagernden Feinde. Nur Friede mit Gott, nicht aber der Kampf mit dem Feinde konnte noch Rettung bringen. Den einzigen Kühnen, den Gottespropheten, der es wagte, diese Wahrheit dem verblendeten  jüdischen Könige Zidkijahu und dem Volke auszusprechen, hatte der jüdische König – ins Gefängnis werfen lassen. Im Gefängnisse erging das Wort Gottes an ihn,  das seinen Blick und den Blick des Volkes über die unmittelbar bevorstehenden trüben Zeiten auf eine bessere Zukunft lenken sollte, in der Jissroél zu seinem Gotte zurückgekehrt und damit sich und seinem Lande wiedergegeben sein werde. Zu diesem Behufe sollte er einen Kauf abschließen, einen Acker erwerben, der in der Gegenwart absolut wertlos war, dessen Erwerb deshalb die feste Überzeugung an den Tag legte, die bevorstehende Verödung des Landes werde nur eine vorübergehende sein.

    Die Erzählung zeigt ferner, daß die Gesetzgebung über den Immobiliarbesitz, so wenig sie je ihre volle Verwirklichung gefunden hat, doch mehr in das Leben eingedrungen war, als nach den spärlichen Nachrichten der politischen Geschichte sich vermuten ließe. Die V.10 f. angegebenen Förmlichkeiten bei der  Abfassung des Kaufbriefes und die Modalitäten der Besitzübertragung dienen im Talmud Baba Bathra zum Anhaltspunkte und Belege für die betreffenden juridischen Bestimmungen. (Siehe das. 160 f.) 

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 230 -234  Kommentar zu Jeremias Kap 32 V.6…) 

    19-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-05-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    בהר

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

     BEHAR

     

    … Wer Gott das Erste und Beste von allem, was die Erde ihm zureift, weiht, ist bereit מברך בתורה תחלה zu sein, bekennt daß es Gott ist, dem er alles, was ihm wird, verdankt, daß er  von Gott nur empfängt, um damit Gott und seinem heiligen Willen zu dienen. Wer aber von diesem Bewusstsein erfüllt ist, wird nimmer die große, ernste Mahnung vergessen, mit der Mosche sein Volk ins heilige Land geleitet (Deut.8): daß Gott sein Volk alle Wunder der Wüstenwanderung nur erleben ließ, damit es für immer beherzige, daß, wie das Manna als unmittelbare Spende göttlicher Fürsorge ihnen zuteil wurde, auch das fortan mühsam erkämpfte Brot nicht weniger von Gottes Hand ihnen gereicht wird, Gott mit dem Brot ihrer leiblichen Lebensfristung ihnen aber auch das Brot ihrer Seele reicht, reichen muss, weil לא על הלחם לבדו יחיה האדם כי על כל מוצא פי ה' יחיה האדם „nicht auf dem Brot allein der Mensch lebt, sondern auf allem, was Gottes Mund entfährt, sein Leben sich gründe“ und ihr Leben elend verkümmern müsste, wenn nicht die Nahrung ihrer Seele Gegenstand ihrer vornehmlichsten Sorge wäre.

     Aus Gottes Hand empfängt der Jude das tägliche Brot seiner leiblichen Nahrung, diesem Bewußtsein gilt sein tägliches Hallel. Dies dürfte auch der Sinn jener Weisheitsworte sein: כל האומר הלל בכל יום ה"ז מחרף ומגדף (שבת קי"ח) „Wer täglich Hallel spricht, der lästert Gott“; andererseits כל האומר תהלה לדוד בכל יום ג' פעמים מובטח לו שהוא בן העוה"ב וכו' משום דאית ביה פותח את ידך (ברכות ד') „Wer die Tehilla Davids dreimal täglich spricht, darf künftiger Seeligkeit sicher sein; enthält sie ja den Vers: Du öffnest deine Hand und sättigst allem Lebendigen das Verlangen“. – Das Hallel, das von Gottes Wundertaten spricht, die unsere Volksgeschichte begründet und begleitet haben – täglich gesprochen, erweckt es den Verdacht, als ob Gott nur in der außerordentlichen Offenbarung seiner Wundergröße von uns erkannt werde. Wer aber König Davids Tehilla dreimal täglich spricht, die uns aufruft, auch in unserer täglichen Nahrung das unmittelbare Gnadengeschenk göttlicher Fürsorge zu erblicken und, von diesem Bewusstsein erfüllt, unser Leben vor Gottes Augen zu vollenden, dessen Leben vor Gottes Augen zu vollenden, dessen Leben gestaltet sich zu dem Hallel, nach dem Gott sich sehnt, der hat den Forderungen des Lebens entsprochen.

    Mit dem Gelöbnis מברך בתורה תחלה zu sein, sollte das jüdische Volk sein heiliges Land betreten; der ewigen Erneuerung dieses Gelöbnisses galt die jährliche Bikurimkundgebung. Sie erfolgte erst, nachdem das Land mit dem Schwert erobert und in Besitz genommen war. Von dem Augenblick an hatten die Söhne des jüdischen Volkes jährlich mit de, erstgereiften Früchten, die ihr Land ihnen zureifte, vor Gott hinzutreten und damit zu bekennen:הגדתי היום כ' באתי אל הארץ „Heute sind wir in das Land gekommen!“ Und mochten sie schon seit Jahrhunderten eingessene Bewohner ihres Landes sein – heute sind sie ins Land gekommen, stets aufs neue empfangen sie Land und Besitz aus Gottes Hand, und nur das Gelöbnis מברך בתורה תחלה zu sein; das sie mit der Weihe des Ersten und Besten vor Gott erneuern, macht sie würdig, den Fuß in Gottes Land zu setzen – : עשה מצוה האמורה בענין שבשכרה תכנס לארץ mahnen die Weisen, diese Mitswa gilt es zu erfüllen, denn stets aufs neue kommst du in das Land! Sprich dieses Bekenntnis כי באתי אל הארץ, mit dem du bekundest שאינך כפוי טובה daß du nicht undankbar, daß du dauernd dir bewusst bist, alles was du besitzest von Gottes Hand zu empfangen.

    Und in dem Augenblick, da die Bikurimträger die Heiligtumshalle betraten, stimmte der Levitenchor den Psalm an: ארוממך ה' כי דליתני. – Das Wort דליתני von דלה schöpfen, wovon דלי der Eimer (verwandt mit schweben), nach der sinnigen Erklärung unseres Rabbiners זצ"ל: etwas aus der Tiefe emporheben und über der Tiefe schwebend erhalten; das Geschöpfte hat seinen Halt in der Höhe, ohne den es wieder in die Tiefe stürzen würde – dieses eine Wort drückt die ganze Eigenart der Geschickesstellung des jüdischen Volkes aus, das im Gegensatz zu anderen Völkern, die ihren Halt auf Erden finden, seinen einzigen Halt in der Höhe, in Gott zu suchen hat, ohne dessen dauernde Fürsorge es rettungslos wieder in die Tiefe stürzen würde. – Gibt es einen Psalm, der geeigneter wäre, dem Bewusstsein jubelnden Ausdruck zu verleihen, mit dem die Bikkurimträger sich zu erfüllen hatten in dem Augenblick, da sie vor Gott bekannten: heute sind wir ins Land gekommen, von Gottes Hand empfangen wir dauernd unser Besitz – Das aber heißt mit anderen Worten: „Erheben will ich dich Gott, denn Du allein hebst über die Tiefe mich empor!“

    Der Pflege der Gesinnung, mit der die Bikkurimveranstaltung jeden Sohn des jüdischen Volkes erfüllen wollte, galten auch vor allem jene großen Sabbate, jedes siebte und fünfzigste Jahr, mit deren Schilderung unsere Sidra beginnt. Mit  Schemitta und Jobel forderte Gott die Proklamation seiner Herrschaft über sein Land: כי לי הארץ כי גרים ותושבים אתם עמדי „Mein Land ist das Land, Fremde und Beisassen seid ihr bei mir!“

    Unmittelbar nach diesen großen Gesetzen folgen die gewaltigen Forderungen, mit denen Gott das soziale Leben seines Volkes im Zeichen der Gerechtigkeit und Ehrlichkeit, der Liebe und gegenseitiger Hilfsbereitschaft aufbaut. Beide Kapitel gehören innig und unlöslich zusammen: denn nur solange in Gottes Volk das Bewusstsein lebt, Gottes ist alles, was ihm eignet, wird auch sein Herz empfänglich bleiben für Gerechtigkeit und Liebe.

    Wehe über den Missgünstigen, rufen daher die Weisen mit dem Mischlesatz aus, der diese Erde und ihre Güter in verbrecherischem Egoismus an sich reißt, er häuft Reichtum, der nicht ihm gehört, und er ahnt nicht, daß im selben Augenblick  „Mangel über ihn kommt“, Gott ihm das Recht nimmt, Seine Erde zu bewohnen; Seine Erde zu bezwingen. – Das hatte Kajin nicht bedacht, als er in frevelnder Selbstsucht die Ernte der Erde für sich einheimsen und Gott nur mit dem Abhub abfertigen zu können wähnte – denn da ihn solche Gesinnung erfüllte, war sein Besitzhunger maßlos, er zum Mörder seines  Bruders und verlor den Anspruch auf Gottes Erde. –

    Vor solchem Fluch will Gott sein Volk für immer bewahren: Gottes Gesetz vom Sinai allein vermag es וידבר ה' אל משה בהר סיני לאמר.

    ….

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 65-70

    18-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-05-2022
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    Rabbiner Dr. Pinchos KOHN

              1867- 1941

     

    Aguda and its Aims

    (Die Aguda und ihre Ziele)

     

    Aufsatz geschrieben für die damalige (1921) amerikanische Zeitschrift „Jewish Guardian“ (in deutsche Übersetzung erschienen in der Wiener Wochenzeitung „Jüdische Presse“– siehe Beilage)

     

    „…Wären die Fragen, welche heute aktuell sind, vor 150 Jahre aufgetaucht, so wäre es selbstverständlich gewesen, daß sie abseits, von jüdischer und nichtjüdischer Seite im Sinne der Prinzipien der Aguda erfaßt und der Lösung entgegengeführt worden wäre. Dieses Prinzip ist ein doppelter Glauben, zunächst das Vertrauen,  daß alle die Judenheit betreffende Fragen ausschließlich am Maßstab der in der jüdischen Religion niedergelegten Gedanken und Vorschriften gemessen, und gelöst werden können, zweitens die Forderung, daß ein anderer Maßstab nicht gesucht und nicht angelegt werden darf

    Nun wurden freilich in den jüngsten 150 Jahren in mannigfache Weise anderer Inhalt des Judentums gesucht, allein Aguda lehnt prinzipiell all diese Versuche ab, und ist der festen Überzeugung, daß schließlich nach manchen Irrungen und Wirrungen ganz Jisrael zur früheren Auffassung zurückkehren wird.  Die historische Mission, diese ausschließlich an der Religion orientierte theoretische Betrachtung und praktische Bewährung des Judentums am Leben zu erhalten, ist die beste und einzige Legitimation der Aguda.“

     

     Rabbiner Dr. Pinchos KOHN, in 1893 wurde er Rabbiner in Ansbach. Ab 1910 gab er gemeinsam mit Rabbiner Dr. Ernest Weill „Das jüdische Blatt“ heraus, von Ende 1913 bis 1920 zusammen mit Rabbiner Dr. Salomon Breuer   die „Jüdischen Monatshefte“. Langjähriger Anführer der historischen Agudass Jisroel, schrieb für die Wiener  Wochenzeitung „Jüdische Presse“. Von den Zionisten als „Verräter“ beschimpft; 1939 in Palästina angekommen. Dort  hielt er Gespräche mit Scheichs für ein friedliches Zusammensein von Arabern und Juden und schrieb er bis zuletzt  in der agudistischen Wochenzeitschrift „Kol Israel“.

    Bijlagen:
    JPW 1921 21 The Aguda its Aims Pinchos KOHN.JPG (157.7 KB)   

    16-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-05-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                        (1808-1888)

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Emaur

     

    Kap.21, V.5 Sie sollen keine Glatzstelle auf ihren Kopf machen und die Ecke ihres Bartes nicht abscheren, und an ihren Leib sollen sie keine Verwundung machen.

     

    Kap.21, V.5 …Antikes und modernes Heidentum setzt so gern Religion und Religiöses mit dem Tode und dem Todesgedanken zusammen. Erst wo der Mensch endet, beginnt ihnen das Reich Gottes, Tod und Sterben sind ihnen die eigentlichen Manifestationen ihrer Gottheit, die ihnen ein Gott des Todes ist und nicht des Lebens, ein Gott, der tötet und nicht der belebt, und der Tod und dessen Vorboten, Krankheit und Elend sendet, auf daß die Menschen ihn fürchten, seiner Macht und ihre Ohnmacht inne werden. Ihrer Tempel geweihte Stätten sind daher bei Gräbern, ihre Priester erst Stelle ist daher bei Leichen, wo Augen brechen und Herzen gebrochen sind ist ihrer religiöser Aussaat willkommenster Acker, und ein Zeichen des Todes, ein Symbol der alles Leben bewältigenden Todesmacht an seinem eigenen Fleische immer gegenwärtig haben und gegenwärtig hatten dürfte als das Religiöse par excellence gelten und vor allem als des Priesters und seines Amtes wesentliches Attribut erscheinen.

    Nicht also der jüdische Priester, weil nicht also die jüdische Gotteslehre, die jüdische Religion. Der Gott, dessen Name dem Priester im jüdischen Volke seine Stelle anweist, ist ein Gott des Lebens, die freimachende, belebende, den Menschen zum freien Wollen und zum ewigen Sein emporrichtende Macht des Lebens, nicht die Kraft und Leben brechende Gewalt des Todes, ist seine erhabenste Manifestation. Nicht wie man sterbe, sondern wie man zu leben habe und lebend schon den Tod, den Tod des Lebens, die Unfreiheit, die physische Gebundenheit und sinnliche Schwäche siegreich zu überwinden, jeden Augenblick des sittlich freien, denkenden, wollenden, schaffenden und vollbringenden und auch genießenden hieniedigen Lebens als Moment des eigenen ewigen und ewig Gott dienenden Lebens zu verleben habe, das ist die Lehre, als deren Stätte Gott sein Heiligtum geweiht und für deren Dienst er die כהנים, die Pfleger der „Lebensbasis – und „Richtung“ (כון = כהן)im Volke geheiligt. 

    …

    V.15  und soll seine Nachkommen nicht zu Entweihten machen unter seinen Volksgenossen; denn Ich, Gott, heilige ihn.

     

    Kap. 21, 15 …Ein חלל hat ganz den Charakter eines זר, eines Nichtkohen, und steht zu dem Tempel und zu allen Heiligtümern, inner- und außerhalb des Tempels, בין קדשי מזבח בין קדשי גבול, also auch zu תרומה, nur wie ein jeder Nichtkohen aus dem Volke. Der Kohen selbst aber, der durch seine gesetzwidrige Heirat seinen dieser Heirat entsprungenen Sohn von der Geburt an zum חלל gemacht, wird selbst kein חלל, behält den Priestercharakter (Kiduschin 77a). Er darf, so lange er nicht durch unlösbares Gelübde, ידירנה הנאה על דעת רבים, sich die Trennung der Ehe zu einer Unumgänglichkeit gemacht, keine עבודה vollziehen (Bechoroth 45b), wie denn überhaupt ein כהן nur solange כהונה-berechtigt ist, als er mit Geist und Gesinnung den Priesterberuf angehört, כל כהן שאינו מודה בעבודה אין לו חלק בכהונה, (Menachoth 18b – siehe zu Kap. 7,33); allein, wie das jüdische Priestertum kein frei gewählter Beruf, sondern eine von Gott gesetzte mit der Geburt erlangte Lebensbestimmung und Aufgabe ist; so kann die Würdigkeit und die dadurch bedingte Fähigkeit zu deren Erfüllung wohl zeitweilig cessieren, aber nimmer kann sie verloren gehen, immer gehört die Beseitigung der zeitweiligen Unwürdigkeit und der מזרע אהרן rein geborene כהן kann nie aufhören, seiner Bestimmung nach כהן zu sein. (Nur ein כהן שעבר ע"ז bleibt פסול לעבודה Menachoth 109a – vergl. zu V.1). Ganz so kann auch das Menschheitspriestertum, das Judentum, für den als Jude Geborenen nie und nimmer nach Bestimmung und Aufgabe verloren gehen. Wie es keine Religion der freien Wahl, sondern eine mit der Geburt von Gott erteilte Lebensbestimmung ist, so kann sich dieser Bestimmung und deren Konsequenzen kein im Judentum Geborener je entschlagen; אע"פ שחטא ישראל הוא. Er kann in Geist, Gesinnung und Lebenswandel sich dieser Bestimmung entfremden, kann ihr in vollendeter Untreue den Rücken kehren, kann in dieser Entfremdung die Würdigkeit und Fähigkeit zur Vollziehung solcher Akte verlieren, die den an Geist, Gesinnung und Wandel treuer Jude voraussetzen; allein nie wird Rückkehr zur jüdischen Wahrheit und Treue im Geist, Gesinnung und Wandel aufhören, die allererste Aufgabe seiner von Gott ihm unverlierbar erteilten Lebensbestimmung zu bleiben. …

     

    Kap. 22, 23 Und Ochs und Lamm mit einem zu großen Glied oder einem Klumpfusse, ein solches kannst du wohl zu einer Weihegabe machen, aber als Gelobung soll es nicht zum Willensausdruck dienen.

     

    Kap. 22, 23 …Wo in den Psalmen und in den Propheten die zeitgenössischen Opferdarbringungen getadelt werden, da wird nirgends das Opfer an sich, sondern die missbräuchliche Auffassung desselben gerügt, die in dem Opfer ein opus operatum erblickt und vergisst, daß Opfer nur dann Wert haben, wenn sie nicht Pflichttreue ersetzen, sondern die erneute Einleitung eines pflichtgetreuen Lebens sein sollen, daß aber זבח רשעים, die für ihren  Frevel gegen das göttliche Gesetz sich durch Opfer mit Gott abfinden wollen, תועבה ist. Es ist dies ein Tadel, der in  ganz gleichem Ernst und ganz gleicher Schwere auch Beten und Festtagsfeier (siehe Jesajas 1) trifft, wenn diese ein pflichtgetreues Leben ersetzen und nicht vielmehr fördern sollen. Der Psalmist und der Prophet würde in ganz gleicher Weise sein zürnendes Wort den Stab über den Gottesdienst so mancher heutigen synagogalen Kreise brechen lassen. Daher finden wir auch an anderen Stellen נדרים mit Opfern verbunden: ויזבחו זבח לד' וידרו נדרים (Jona 1,16) ועבדו זבח ומנחה ונדרו נדר לד' ושלמו (Jes. 19,21), und offenbar sind da Gelübde und deren Erfüllung nicht Ursache, sondern Folgen der Opfer: es sind die beim Opfer gefassten Vorsätze.

    13-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-05-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת אמר

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Emaur (2)

     

     

    Ezechiel, Kap. 44, Vers 15 und folgende

     

    V. 19 ולא יקדשו את העם בבגדיהם. Daß das nicht heißen kann: sie haben die Priestergewänder vor dem Verlassen des Heiligtums abzulegen, damit sie in Berührung mit dem Volksleben nicht unrein werden, ist klar, denn sonst müsste es heißen: ולא יטמאו את בגדיהם. – Ebenso klar ist aber, daß hier nicht an eine Übertragung der Heiligkeit an das Volk durch die Gewänder zu denken ist.

    Es heißt freilich: כל הנוגע במזבח יקדש, das bezieht sich aber nach Sebachim 83 auf הראוי למזבח  oderלאשים . Ebenso heißt es, vom חטאת und מנחה, 3 B.M. 6,11 und 20: כל אשר יגע וגו' יקדש, allein dies bezieht sich auf concrete Mitteilung durch Eindringen, בליעה, und da ist überall nur von einer Eigenschaft lebloser Stoffe die Rede. Nur טומאה, Unreinheit, nicht aber קדשה, Heiligkeit, kann überhaupt auf Menschen durch Berührung übertragen werden. Wäre aber selbst das an sich Widersinnige möglich, ließe sich durch Priestergewänder in Wahrheit eine die Lebensheiligung des Volkes fördernde Wirkung ausüben, so wäre das sicherlich nicht etwas sorgsam zu Vermeidendes, sondern vielmehr etwas freudig Anzuwendendes. Jeden Gedanken an einen derartig magisch mystischen Einfluss seiner Heiligtümer weist aber das Gottesgesetz als einen Gegensatz zu der nur in freier Energie zu betätigenden sittlichen Freiheit weit von sich. Daher kann das ולא יקדשו וגו' nicht heißen: damit sie nicht heiligen, sondern: denn nicht mit ihren Gewändern, oder: nicht durch ihre Gewänder können sie das Volk heiligen. Der Nachdruck liegt auf dem בבגדיהם. Wohl wohnt den Priestergewändern eine solche Bedeutsamkeit bei, daß jede ohne sie vorgenommene Opferhandlung ungültig ist, als hätte sie ein זר, ein Nichtkohen vollzogen, und auch von dem Priester gilt in diesem Falle der Satz: כל הזר הקרב יומת. Denn wie die Gewänder Eigentum der Gesamtheit sind, tritt des Priesters Individualität in ihnen gänzlich zurück, und deshalb steht er nur mit ihnen bekleidet als Diener des Heiligtums da. Das gilt jedoch nur für die im Namen des Heiligtums in demselben zu vollziehenden Handlungen. Die Bedeutung des Priesters reicht aber weiter. Sie ist erschöpfend in den zwei Worten unsrer Sidra, 3 B.M. 21,6 zusammengefaßt: והיו קודש, sie die Priester, sollen selbst ein Heiligtum sein. Sie sollen überall, auch außerhalb des Tempels, nicht etwa durch ihre Gewänder, sondern durch ihre ganze Persönlichkeit, ihr ganzes Leben in Führung und Tat, durch dessen reine, edle, mustergültige Gestaltung sollen sie im Leben heiligend auf das Volk wirken und durch ihr Beispiel, mit nichten durch ihre Kleider, den Zielen und Wahrheiten im Leben des Volkes den Boden der Verwirklichung bereiten, die durch die von ihnen im Tempel vollzogenen Handlungen symbolischer Ausdruck erhalten. Für pontificalen Pomp priesterlicher Ornate gibt es in dem Leben auf dem Boden des Gesetzes keine Stätte. Vielmehr schärfste Verurteilung findet die gleisnerische Überhebung zur Schau getragener Heiligkeit und sie wird gerade als Äußerung eines sehr wenig frommen Sinnes betrachtet. Wir erinnern an Jes. 65,5: „Die da sagen: „Bleibe für dich, komme mir nicht zu nahe, denn ich bin heiliger als du! Diese sind Dampf in meinem Zorne, loderndes Feuer jeden Tag!“ Das sind dieselben, die Klagel. 4,15 mit den Worten gezeichnet werden: „Gehe aus dem Wege, jeder Unreine, rufen sie ihnen zu, weichet aus, berühret nicht!“ – – 

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 224 - 2230  Kommentar zu Ezechiel Kap 44 V.15…) 

    12-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-05-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת אמר

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Emaur (1)

     

     

    Ezechiel, Kap. 44, Vers 15 und folgende

     

    Die Sidra brachte die Gesetze,  durch deren Erfüllung die Priester sich als diejenigen bewähren sollen, die dem Volksleben die durch Gottesgesetz bestimmte „Basis“ und die durch das Gottesgesetz bestimmte „Richtung“ zu geben berufen sind, beides liegt in dem Worte כהן. Was sie, mit dem Priestergewändern bekleidet, in den symbolischen Weihehandlungen im Heiligtum zu vollbringen hatten, das sollten sie außerhalb des Heiligtums in mustergültiger Gestaltung ihres individuellen und Familienlebens und in Vertretung der Anforderungen des Gottesgesetzes zur Wahrheit machen. Dazu bedürfte es des Mutes, der Selbstlosigkeit und hoher sittlicher Energie. Je abhängiger ihre äußere Stellung war, um so höher waren die an ihre sittliche Kraft gestellte Anforderungen, denn es galt, dem Volke entgegenzutreten, wo es irrte, die Fahne der göttlichen Wahrheit, des Rechts und der Menschlichkeit hochzuhalten, auch wo heidnischer Wahn die Volksmassen betörte, und Sittenlosigkeit und Gewaltmissbrauch von den Machthabern ungescheut geübt wurde. Das ist die „Hut des Gesetzesheiligtum“ im Leben, durch deren Vollbringung die Priester zu „Kohanim“, „Basis und Richtung gebenden“ Vertretern des Gesetzes und damit zu Rettern und Erhaltern des Volkes werden. Volkesgunst und Wohlwollen der Reichen und Mächtigen wird freilich auf diesem Wege nicht gewonnen. Dazu gehörte der starke alte Levitensinn, der, während das bethörte Volk das goldene Kalb umtanzte, den Ruf des Führers: „Wer es mit Gott hält, heran zu mir“! einmütig Folge leistete und mit unbeugsamer, keine Rücksicht kennender Entschiedenheit für die Gottessache eintrat; die in Wahrheit ja die Sache der Nation, ja der Menschheit war. Nur als mit diesem Levitengeiste beseelte Männer, nur als „Leviten“ werden sie in Wahrheit zu „Kohanim“. Darum werden so oft, an 24 Stellen, die Kauhanim in ehrendem Sinne zugleich Leviten genannt. –

     

    Darum aber kann es auch nicht Wunder nehmen, daß nicht alle sich ihrer Aufgabe gewachsen zeigten, sie teilten damit nur die Schwäche der leider großen Mehrzahl des Volkes. Der Priester Schwäche aber war verhängnisvoll. Das Wort aller Propheten ist mit Klagen über die unwürdigen Priester und ihren unheilvollen Einfluss erfüllt. Auch Ezechiel hatte in den unserer Haftora vorangehenden Versen es auszusprechen gehabt, daß die Priester, die sich bei dem Abfall Jissroéls gleichfalls als dem heidnischen Unwesen verfallen, ihrem Vater im Himmel entfremdet, als unbeherrschten Sinnes und ungebändigter Leidenschaft gezeigt hatten, בני נכר ערלי לב וערלי בשר, in Zukunft der eigentlichen Priesterbestimmung in Darbringen der Opfer nach Gottes Ausspruch verlustig seien.

    Diesem gegenüber:

     

    Kap. 44, V.15. והכהנים הלוים בני צדוק, hob sich leuchtend ab die Treue und Festigkeit der in Zadok ihren Ahnen verehrenden Priester, die den echten Levitengeist bewahrt und bewährt hatten, da sie fest standen auf der Warte des Heiligtums und seine Anforderungen gegenüber dem von Gott abirrenden Jissroél vertraten, sie sollen deshalb Gott dienend nahen und „Fett und Blut mir näher bringen“. Nur sie sollen in der Gesetzesverwirklichung zum Ausdruck bringen, nur sie sollen in הקטרת אימורים, dem Darreichen des חלב, der כליות u.s.w. als Nahrung für das auf dem Altare lodernde „Gesetzesfeuer“, die Hebung auch der sinnlichsten Zwecke und Bestrebungen in den Kreis sittlich freier, das Göttliche auf Erden fördernder Vollbringungen  in symbolischer Weihehandlung lehren. (Siehe zu 3 B.M. 3,3 f.)

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 224 - 2230  Kommentar zu Ezechiel Kap 44 V.15…) 

    11-05-2022 om 06:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-05-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    אמר

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

     EMAUR

     

    …

    אמר אל הכהנים בני אהרן Rede zu ihnen, führe ihnen zu Herz und Gemüt alle die Pflichten, denen sie hingebende Pflege zuzuwenden haben, wenn sie würdige Söhne Ahrons sein wollen, und da ist die Pflege der Menschenliebe nicht die  letzte der Pflichten, durch die sie sich als  Ahrons Söhne bewähren; eben deshalb aber richte mit gleichem Ernst an sie auch die Mahnung, ואמרת עליהם לנפש לא יטמא בעמיו sich an keiner Leiche zu verunreinigen: so sehr es auch ihrem Ahron-Charakter widersteht, es ist Gottes Wille, dem sie als Gottes Diener zu gehorchen haben!

    Dieses אמר ואמרת, das die Unterordnung jeder Anlage und Neigung unter die Herrschaft des Gotteswillens fordert, der ihnen Ziel und Richtung zu geben hat, stellt eine Aufgabe dar, mit deren Lösung unsere ganze Kindererziehung steht und fällt. Diese אמר ואמרת muss bereits im zarten Kindesalter bestätigt werden, es ist ein Erziehungsgrundsatz, der nicht nur für die Priester, der für uns alle gilt, die wir gewillt sind, Kinder Gott zu erziehen, die bereit sein sollen, ihre Neigungen und Kräfte dem Gotteswillen der Thora zu unterordnen: להזהיר גדולים על הקטנים kommentieren daher die Weisen dies doppelte אמר ואמרת.

    Dieses אמר ואמרת ist aber, meinen die Weisen, deshalb geboten לפי שיצה"ר מצוי בהן, weil den Menschen der יצר הרע innewohnt, der gerade dann uns zu Fall bringen will, wenn wir unseren Neigungen entgegentreten und ihnen Halt gebieten sollen. Denn nirgends, glauben wir, ist der יצר הרע mehr am Werk, als gerade angesichts des אמר ואמרת, von dem das Eingangswort unserer Sidra handelt: כהנים sollen sich als בני אהרן bewähren und dennoch von התעסקות עם המתים fernbleiben!

    Der יצר הרע ist immer gefährlich; in welcher Gestalt er auch auftritt. Am gefährlichsten aber ist er, wenn er unter der יראת שמים-Maske auftritt und seine Waffen aus dem Arsenal der מצות sich holt. Dieser יצה"ר ist gefährlich, weil er der יצה"ר der „Frommen“ ist, unter dessen Einflüsterungen auch sie zu Falle kommen. Denn der wahrhaft Fromme sündigt mit Absicht nie, und alle Versuchungen des „gewöhnlichen“ יצה"ר scheitern an seiner Überzeugungstreue; wenn er sündigt und oft schwer sich versündigt, dann ist es der יצה"ר mit seinen יראת שמים-Argumenten, mit seinen יראת שמים-Vorspiegelungen, den er zum Opfer fällt.

     Daß eine Kehilla keine Kehilla ist, wenn sie demשקר  und dem אמת, der Lüge und der Wahrheit der Thorahöhnung und der Thorahuldigung in gleicher Würdigkeit Berechtigung einräumt, daß der gewissenhafte Jehudi ein solches Spiel mit der göttlichen Wahrheit nicht mitmachen kann und nicht fördern darf, das ist eine so selbstverständliche Wahrheit, daß man nicht verstehen kann, wie einer, der Anspruch auf יראת שמים erhebt, noch zweifeln kann, was seine Pflicht ist. Und wenn doch das Unfassbare möglich, wenn selbst Männer, denen man es nicht bestreiten kann, daß sie bestrebt sind den Forderungen der תורה gewissenhaft nachzukommen, פסחים על שתי הסעפים zwischen Lüge und Wahrheit schwanken, so ist es leider das Werk des „frommen“ יצה"ר mit seinen frommen Einflüsterungen: – כל ישראל ערבים „wir sind für unsere abgefallenen Brüder verantwortlich, können מחזיר למוטב sie wieder der Thora zurückgewinnen, wenn wir das „Opfer“ bringen“, und ähnliche Vorstellungen mehr, – denen sie leider zum Opfer fallen.

    ….

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 56-64

    10-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-05-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                  (1808-1888)

     

    קדושים

     

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Kedauschim

     

    III, Kap. 19, V.10 und deinem Weinberg die unfertigen Trauben nicht entnehmen und den Beerenabfall deines Weinberges nicht auflesen; dem Armen und dem Fremden sollst du sie lassen; Ich, Gott, euer Gott.

     

    III, Kap. 19, V.10 … … Mit den Fundamentalsätzen der Familie und des Individuums, mit כבוד אב ואם und שבת beginnt diese Grundlegung des zur Lebensheiligung, und der Fundamentalsatz der sozialen Gesellschaft, der jüdische צדקה-Begriff, das Liebesrecht und die Liebespflicht ist der Schlussstein dieses Grundes. Bedeutsam ist dieses soziale Fundament in einer Gruppe mit dem „gottesdienstlichen“ שלמים- und פגול-Gesetze verwoben. Auf den Boden des von Gott getragenen jüdischen Lebens sind das sogenannte Religiöse und das Soziale keine Gegensätze, sind nicht einmal verschiedene nebeneinander geordnete Teile eines höheren Ganzen, gehören vielmehr in wesentlicher, organischer Einheit zusammen, wie Wurzel und Baum, wie Blüte und Frucht. אוהב את המקום אוהב את הבריות spricht die jüdische Wahrheit, in dem Zuge zu Gott ist der Zug Seiner Menschheit mit eingeschlossen, auf demselben Fundament, in welchem die reine שלמים-Freude des von Gott gewährten Glückes wurzelt, wurzelt auch die Recht- und Liebespflicht für das Glück des Nächsten.

     

    11. Nicht  sollt ihr stehlen, und ihr sollt nicht leugnen und ihr sollt nicht lügen einer wider den anderen.

    12. Und ihr sollt nicht schwören bei meinem Namen zur Lüge; du würdest den Namen deines Gottes entweihen, ich Gott

     

    VV. 11 u. 12 Im Anschluss an die in dem vorigen Verse gegebene soziale Grundlegung folgen nun einige Sätze aus dem sozialen Katechismus des Gott heiligen Volkes. לא תגנבו, לא תכחשו, לא תשקרו, לא תשבעו sind – im Gegensatz zu dem folgenden לא תעשוק u.s.w. – in der Mehrheitsanrede gefasst und charakterisiert sich eben darin der Begriff ihrer Bedeutung. לא תגנוב , לא תכחש, לא תשקר, לא תשבע בשם ד' לשקר wäre wie im Dekalog an den einzelnen gerichtet und spräche von Verbrechen des Diebstahls, der Lüge und des Meineides, dessen Unterlassung sicherlich nicht erst in das Kapitel der קדושה, in das Kapitel sozialer Heiligung gehörte. Man ist noch sehr wenig von einem קדוש, wenn man nur kein Dieb und kein Meineidiger ist. Allein an die Pluralität der nationalen Gesamtheit gerichtet, kann es auch gar diese groben Verbrechen im Auge haben, die ja nie, nicht nur von allen, nicht einmal von einer großen Mehrheit einer Nation geübt werden, ja geübt werden können, die in jeder Volksgesellschaft nur vereinzelte Erscheinungen bilden, zu deren Unterdrückung von selbst sich die Gesamtheit als Staat wappnet. Vielmehr ist hier von solcher גנבה, solchem שקר, solcher שבועת שקר, von solcher Unrechtlichkeit, Unaufrichtigkeit und Schwurgeläufigkeit die Rede, die allerdings den ganzen Geschäfts- und Gesellschaftsverkehr einer Nation so durchdringen, ja so zum herrschenden Nationalcharakter werden können, daß sie, weil allgemein geübt, das Brandmal entehrender Schlechtigkeit verlieren, ja zu einer preis- und ruhmwürdigen Kunst erhoben werden – und doch vor Gott ebenso wie der gemeine Diebstahl, die gemeine Lüge, der gemeine Meineid verworfen bleiben. Vor ihnen warnt hier das sein Volk heiligende Gotteswort. In seinem Geschäfts- und Gesellschaftsverkehr:

    לא תגנבו, soll „unrechtmäßigen Vorteil erhaschende Schlauheit“ nicht die Parole sein – denn das ist der Begriff von גניבה in weiterem Sinne. Verwandt mit כנף: verhüllen, sind Heimlichkeit und Rechtswidrigkeit ihre wesentlichen Merkmale. Wo daher Schlauheit, dem anderen unbewusst, einen ihm zukommenden Wert auch nur eine Peruta, etwa eines Hellers, entzieht und sich zuwendet, da ist vor Gott ein Diebstahl geschehen und sein לא תגנבו gebrochen. Ja, es erläutert das Wort der Weisen z.St. in ת"כ: לא תגנבו על מנת למקט לא תגנבו על מנת לשלם כפל ולא על מנת לשלם ד' וה' בן בג בג אומר לא תגנוב את שלך מאחר הגנב שלא תראה גונב, d.i. selbst nicht zum Scherz, aus Neckerei, sollen wir uns eine Entwendung erlauben, selbst nicht, um den Bestohlenen dadurch den doppelten, vier- und fünffachen Ersatzvorteil zukommen zu lassen, sollen selbst nicht unser eigenes und entwendete Eigentum durch heimliche Entwendung wieder an uns bringen, um auch den Schein einer גניבה zu meiden, oder wie es in Beziehung auf Scherz- und Neckereidiebstahl im ח"מ heißt: הכל אסור כדי שלא ירגיל עצמו בכך, der rechtschaffene Jude übt sich nicht in Diebesschlauheit.

    Und wie aus dem Geschäftsverkehr, so bannt Gottes Wort: לא תגנבו auch aus dem Gesellschaftsverkehr jede Schlauheit, jede auf גניבת דעת, auf „Meinungs- und Gesinnungsdiebstahl“ berechnete Täuschung. Der rechtschaffene Jude erwirbt sich das Herz und die gute Gesinnung seiner Mitmenschen, aber er „stiehlt“ sie ihnen nicht. Jede Handlung, jede Äußerung, durch welche wir andere in einem höheren Grade als wir in Wirklichkeit verdienen uns geneigt und dankbar machen, ist als גניבת דעת verwerflich. (Chulin 94).

    ולא תכחשו ולא תשקרו איש בעמיתו. כַחֵש ist das Leugnen einer uns gegenüber behaupteten Wahrheit. Verwandt mit כעס,כעש , dem Empörtwerden über ein wahrgenommenes Unrecht, heißt כחש im Piel eben ein solches Empörtwerden bei dem andern durch Leugnen hervorrufen. Auch לא תכחשו regelt ebenso sehr unsere Aufrichtigkeit im Geschäfts- wie im Gesellschaftsverkehr. Nicht durch Rücksicht auf unser Interesse sollen hier wie dort unsere Äußerungen geleitet werden. Im Geschäft wie in der Gesellschaft soll jeder uns zur Steuer der Wahrheit aufrufen können und des Zugeständnisses des Wahren selbst zu unserem eigenen Nachteil im voraus sicher sein.

    שקֵר Lügen, umfasst nun das ganze große Gebiet der Lüge, die aus dem Geschäfts- und dem Gesellschaftsverkehr die Wahrheit, die Erkenntnis der Dinge und Verhältnisse wie sie sind, diese Grundbasis alles Wohles und aller Pflichttreue verscheucht und das Wort, dieses Unterpfand der göttlichen Menschenwürde, der göttlichen Menschenbestimmung, das Zaubermittel alles sozialen Heileswirkens, in sein Gegenteil, in ein Werkzeug des Unheils und des Verbrechens verkehrt. כחש ist der Wahrheitsraub, שַקֵר der Wahrheitsdiebstahl, und so gewiss wie die Erkenntnis der Wahrheit für die sittliche Aufgabe und das Heil eines jeden ein unvergleichlich höhere und folgenreichere Bedeutung hat als der Wert, der sich an den Besitz eines materiellen Gutes knüpft, so gewiss ist der Wahrheitsdiebstahl ein noch weit verderblicheres Verbrechen als der Sachendiebstahl. Schmeichler, die dem Nächsten die wichtigste Wahrheit, die Wahrheit der Selbsterkenntnis stehlen, Heuchler, die ihr ganzes Selbst zu einer großen Lüge falschmünzen, gehören zu den verwerflichsten Kategorien der durch לא תשקרו aus dem jüdischen Gesellschaftsverkehr gebannt sein sollenden Charaktere. Wie ferner אמת nicht nur die logische, sondern auch die praktische Wahrheit: die Treue bedeutet, so heißt auch שקר die Untreue, die Nichterfüllung eines gegebenen Wortes, בנים לא ישקרו (Jes. 63,8) und sonst, und לא תשקרו איש בעמיתו umfasst auch die Warnung: täuscht nicht durch leere Versprechungen, haltet Wort einer dem anderen.

    Endlich ולא תשבעו בשמי לשקר: missbraucht nicht die Berufung auf meine zwischen Mensch und Mensch richtende Gegenwart zur Bestätigung der Lüge – alle diese Verbote sind implizite zugleich die אזהרות, die warnende Verbote der bereits anderweitig in ihren Straffolgen besprochenen gemeinen Verbrechen des Diebstahls, des Ableugnens und des Meineides. Allein sie sind in der Pluralanrede an die Gesamtnation in allen Gliedern gerichtet, um auch diejenige Unredlichkeit, Unwahrhaftigkeit, Unwahrheit, Unzuverlässigkeit, und so auch denjenigen Schwurmissbrauch in das warnende Verbot mitzufassen, die, weit über die Einzelerscheinungen gemeinverbrecherischer Handlung hinausgehend, so Sitte und Übung einer nationalen Gesamtheit werden können, daß mit ihrer allgemeinen Verbreitung das Bewusstsein ihres den heiligen Menschencharakter schändenden Unrechts schwindet – darum schliessen diese Sätze, die bis dahin an die Volksgemeinde als עם, als Gesellschaft in allen ihren Gliedern nach innen gerichtet waren, indem sie nun die Volksgemeinschaft als גוי, als Einheit nach außen zusammenfasst, und zu dem jüdischen Volk unter Völkern spricht: וחללת את שם אלהיך, als Träger Seines Namens hat dich Gott in die Mitte der Völker gesendet, als Sein, als Gottesvolk sollst du den Völkern das Muster einer von Gott auf Recht und Wahrheit und Treue gebauten Gemeinschaft vor Augen führen. Wenn du dich mit Unredlichkeit, Unwahrheit, Unzuverlässigkeit und meineindigem Schwurleichtsinn befleckest, so entweihst du den Namen, den du trägst, so tötest du die Gottesanerkennung, deren Herold und  Tatenpriester du sein sollst.

    06-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-05-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת קדושים

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Kedauschim

     

    Amos Kap.9, V.7

     

    Die Sidra enthält die höchsten Ziele für die individuelle und nationale Lebensheiligung. Das Prophetenwort tritt zunächst denen entgegen, die eine jede Verpflichtung zum Gehorsam gegen das Gesetz Gottes von sich zu weisen versuchen. Es erinnert dem gegenüber daran, wie kein Mensch und kein Volk sich der Verantwortung vor Gott entziehen könne und wie auch in dem Geschicke der anderen Völker Gottes Hand walte. Es erklärt sodann, wie in dem Geschicke, das über das seiner Bestimmung nicht entsprechende Jissroél sich vollziehe, scharf geschieden werde zwischen dem Staate und dem Jakobshause. Jener, der grundsätzlich in feindlichem Gegensatz gegen Gottes Gesetz befindliche, sowie alle grundsätzlich auf seinen Boden Stehenden gehen zu Grunde. Das jüdische Haus jedoch soll gerade durch die Geschickesstürme gerettet werden. Dann wird auch das Heiligtum in ungeschmälerter alter Herrlichkeit wieder erstehen, und für Jissroél und für die Menschheit, die der von Jissroél gebrachten Wahrheit huldigend sich erschließt, die am Anfang der Geschichte verheißene Zeit der Paradiesherrlichkeit auf Erden anbrechen.

     

    Kap.9,V.7 הלוה כבני כשיים וגו' Selbst wenn ihr nicht Juden wäret, hinget es nicht von euch ab, festzusetzen, was gut und was böse sei. Nicht bloß der jüdische Mensch ist Gott verantwortlich und kann sich dieser Verantwortung  nicht entziehen. Ihr gehört doch mindestens ebenso mir an wie der letzte Äthiopier. Und nicht bloß in eurer Geschicke habe ich mich offenbart, sondern meine Hand waltet gestaltend und erziehend  auch in der Geschichte der anderen Völker, als deren Vertreter hier die Philistäer und Aramäer  genannt werden.

    V.8 אדני וגו': Gott im Verhältnis zum Propheten, „der mich sendet“, und der seine Liebe als waltende Gerechtigkeit offenbart. Seht, er ist im Begriff euch zur Rechenschaft zu ziehen. Seine Augen, d.i. seine strafende eingreifende Waltung, ist gegen das grundsätzlich der Sünde verfallene Reich, gegen den Staat gerichtet, die vernichte ich, das Jakobshaus jedoch wird nicht bedroht,

    V.9 es soll vielmehr gerettet werden, die Fortdauer des Staates würde es mit dem Untergange bedrohen, der Untergang des Staates ist der erste Schritt zur Rettung. Durch den Sturm der Verhängnisse läßt Gott das „Haus Israel“ durch alle Völker getrieben werden, ohne festen Halt auf Erde ist es scheinbar allen Wettern, allem Völkerwüten preisgegeben.  Doch unsichtbar ist es wie von einem Siebe umfangen. Nur was sich vom Kern ablöst, fällt als Staub zu Boden.  Was treu und fest zum  Kern hält, bleibt erhalten.  So haben diese Stürme nur die Sichtung, die Scheidung der Spreu vom Korne zum Ziel. צרור von צרר, zusammendrängen, hier von dem stofflich concentrierten Kerne im Gegensatz zur leichten Spreu. Gewiß ist es schmerzlich, wie viele in den Stürme des Exiles verloren gehen: jedoch in Wirklichkeit fällt nichts zu Boden, was treu zum „Kerne“ sich hält denn:

     

    V. 10. durch das „Schwert“, nämlich die Leiden des Exils, gehen zu Grunde nur die חטאי עמי, die prinzipiell dem Heiligtum Feindlichen, die die vergeltend waltende Vorsehung in den Geschickesfügungen leugnen und überhaupt die Lenkung der Geschichte durch Gott als Ammenmärchen verspotten und höhnend sagen: „Was kommen soll, kommt doch, und um unserer Sünden willen kommt das Unglück uns kein Haarbreit näher als anderen und keinen Augenblick früher.“

     

    V. 11.  :ביום ההוא„An jenem Tage“ wenn der Kern der Nation mir gewonnen und „das Korn von der Spreu geschieden“ sein wird, wenn die Stürme des Exiles ihr Läuterungswerk vollbracht haben werden, richte ich die „Hütte Davids“, das Heiligtum wieder auf, das, in bedeutungsvollem Gegensatz zu der V.8 genannten ממלכה החטאה , als eine jeden Stolz  und jede Königspracht verschmähende bescheidene „Hütte“ bezeichnet wird. הנופלת: Jene Wiedergewinnung und diese Wiederaufrichtung wird aber sich vollziehen zu einer Zeit, wo nach kurzsichtigem menschlichen Ermessen dies Heiligtum, die ‚“Hütte Davids“, im Einsturz begriffen, der Verwirklichung des Gottesgesetzes jede Zukunft abgeschnitten erscheint. Der Sprößling aus dem Davidshause, das Reis aus dem Isaistamme, der Messias, auf den wir hoffen, wird deshalb auch in diesem Sinne בר נפלי, als der zur Zeit des hoffnungslosesten Verfalles Erscheinende bezeichnet. Diese Bezeichnung hat von den beiden Jesajas 60,21 angedeuteten Möglichkeiten der Erlösung diejenige im Auge, die dort als die  בעתה und  מעשה ידי bezeichnet wird, wie wir das in der Haftora zu כי תבוא zur Stelle ausgeführt haben,  auf die wir hier verweisen. –  …

    ...

    V.12.  :למען יירשו וגו'Das Subjekt ist der durch die mächtige Schwinge der Exilesstürme herausgeschälte edle Kern des jüdischen Volkes, das wahrhafte Israel-Haus. Dem Erben fällt nur das zu, was der andere fahren läßt, so wird, nicht etwa der Judenheit, sondern der von dem Hause Israel durch die Zeiten getragenen Prinzip, dem in seinem Wesen erkannte Judentum, das identisch ist mit dem vollendeten Menschentum, die Erde zufallen.  Als Repräsentant der Völker ist Edom genannt, der Typus der auf Gewalt gegründeten und alle geistigen und materiellen Vermögen skrupellos nur in den ausschließlichen Dienst des eigenen Interesses stellenden Staatengrößen.  Alle Principien, denen bisher gehuldigt worden, werden in ihrer Nichtigkeit erkannt worden sein, und was von Edom übrig geblieben sein wird und von allen Völkern, über die dann „mein“ Namen genannt wird, wird dann der Herrschaft des vom Gottesworte gelehrten Lebenspflicht-Ideales in Verwirklichung der Sittlichkeit, Gerechtigkeit und Nächstenliebe freudig huldigend sich unterordnen.

    An der  Herbeiführung dieses in ferner Zukunft winkenden Zieles arbeitet Gott bereits jetzt.  Alle Fügungen in der Geschichte der Menschheit stehen im Dienste der Verwirklichung dieser Verheißung.  Auf die Erziehung des jüdischen Volkes bezogen, spricht sich dieser Satz dahin aus: Der erste Schritt ins Exil ist der erste Schritt zur Erlösung.

    ...

    V. 15 ... – אמר ה' אלהיך: Dies alles sind Verheißungen dessen, der „dein“ Gott ist, schließt das Prophetenwort und ruft mit scharfer Wendung in direkter Anrede es eindringlich jedem jüdischen Geschlechte einer jeden Zeit zu, daß Gott es in die Hand eines jeden gelegt und ausnahmslos jeden berufen habe, durch Selbstveredlung und volle treue Erfüllung der Lebenspflicht an der Herbeiführung dieses Ziele seines bescheidenen Teiles mitzuarbeiten. “

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 215 - 220  Kommentar zu Amos Kap 9 V.7…) 

     

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Kedauschim

    (Minhag Italiener und Sefardim)

     

    Ezechiel, Kap. 20, Vers 1 und folgende

     

    Mag diese Haftora zu אחרי מות oder zu  קדושיםgewählt sein, also zu der Sidra die die Weihehandlungen enthält zur ewigen Frischerhaltung des jüdischen Lebensideales und die Grundgesetze, die die Vorbedingungen bilden zu seiner Erreichung, – oder zu der Sidra, die die Grundzüge dieses Ideales selbst enthält: in beiden Fällen zeigt das Prophetenwort den vollendeten Gegensatz, in dem von Anfang an das Volk der göttlichen Erwählung zu den Gesetze sich befand, dessen Wahrheiten es als Gottesherold der Menschheit zu bringen berufen ist. Es zeigt, wie dieser Gottesbote erst selbst dazu diesem Gesetze und von diesem Gesetze zu erziehen war und ist. Es zerstört damit aber für uns, das Galuth-Jissroél, auch die Wahnvorstellung von einer „guten alten Zeit“, als ob es jemals einen Zeitraum gegeben hätte, in dem das Gottesgesetz dauernd seine volle Verwirklichung bereits gefunden hätte. Der Eintritt des Exiles lehrt, daß dem nicht so war, daß Jissroél während der Zeit seiner Selbständigkeit nicht seiner Bestimmung entsprach, und die Fortdauer des Exils ist der sprechendste Beweis dafür, daß das Gotteswort noch immer seiner vollen Verwirklichung harrt. Das Judentum ist keine Lehre der Vergangenheit, vielmehr gehört die Zukunft dem Judentum. Und daß Gott sich zum Träger seines Wortes gerade den zähesten, widerstrebendesten, zu steter Auflehnung bereiten Volksstamm erwählt, und um seiner menschheitspriesterlichen Sendung, „um meines Namens willen“ ihm so oft vor verdientem Untergang geschützt hat, um in seiner Unterwerfung zuerst sein Wort den ersten Sieg erringen zu lassen –: das lehrt eben dieses Prophetenwort uns, die wir bereits auf Jahrtausende dieser noch andauernden Erziehungsgeschichte zurückblicken können.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 220 - 221  Kommentar zu Ezechiel Kap 20 V.1…) 

    05-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-05-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER
            (1850 – 1926)

    קדושים

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    Kedauschim

    …

    כי קדוש אני Strebet nach קדושה, denn Ich, Gott bin קדוש und möchte durch eure קדושה geheiligt werden. Noch ehe die Welt erschaffen war, haben Engel preisend Gottes קדושה gekündet, die Gott durch Menschen einst gezollt werden soll: denn in der freien Größe des Menschen, in der er alle Hemmungen von sich gestreift hat, die sich ihm auf dem Weg sittlicher Lebensvollendung entgegenstellen, offenbart sich Gottes קדושה.

    כי קדוש אני Auf mich schauet, ruft Gott uns zu, wenn ihr nach קדושה ringet. Gälte es nur, im Gegensatz zu kenaanititischer Entartung ein „heiliges“ Leben zu führen, dann wäre unsere Aufgabe, deren Lösung Gott von uns erwartet, nicht schwer.

    אם יש חמשים צדיקם בתוך העיר „Wenn nur fünfzig Gerechte inmitten der Stadt sind“, so flehte Abraham für Sedoms Errettung – בתוך העיר wie wir es zu verstehen glauben: in Sedom durch צדקות hervorzuragen, dazu gehört nicht viel. Abraham wusste nur zu gut, daß צדיקים in absolutem Sinne in Sedom nicht zu finden seien; wer in Wahrheit ein צדיק ist, lebt nicht in Sedom, hält es in Sedom nicht aus – darum: צדיקם בתוך העיר vielleicht sind noch צדיקים in der Stadt (daher auch mangelhaft geschrieben צדיקם), die im Verhältnis zur dortigen Entartung צדיקים genannt werden können; aber auch die waren nicht in erforderlichen Mindestzahl zu finden. –

    Nicht begnügt sich der göttliche Aufruf zur קדושה, wenn wir צדיקים בתוך העיר im Vergleich zur kenaanitischen Gesunkenheit ein Leben der קדושה führen: כשם שאני קדוש Zu mir schauet empor, wenn ihr euch fraget, wie weit ihr auf dem Wege zur קדושה gekommen seid! Nicht auf andere schauet, um in selbstgefälliger Genügsamkeit eurer קדושה euch zu rühmen. Und man ist noch lange keine קהלה קדושה, auch wenn eine Gemeinde sich vorteilhaft von Gemeinwesen abhebt, denen der קדושה-Charakter leider völlig abgeht! כשם אני קדוש auf Mich schauet, ruft Gott uns für unser Einzel- und Gemeindeleben zu, ob ihr vor Mir zu bestehen vermöget!

    נתקדשתם לשמי עד שלא בראתי העולם „Ihr seid mir geheiligt und zu meiner Heiligung berufen worden, ehe noch meine Welt erschaffen ward“ – ehe es Menschen gab, im Vergleich zu deren sittlicher Gesunkenheit eure קדושה sich hätte vorteilhaft abheben können, haben Gottes Engel Menschen erschaut, die Gottes קדושה zu künden berufen sein werden: und nicht Adam war es, Noach nicht, nicht einmal Abraham und Jizchak, denen es nicht gelang, alle ihre Kinder für ein Leben der קדושה zu gewinnen – Jakob = Israel, ist’s, der dem קדושה-Ideal am nächsten gekommen war, dessen Name mit Gottes Name sich vermählte, durch dessen Leben der Gottesname „gesegnet“ ward!

    כי קדוש אני ה' אלקיכם Zu Gott lasset uns emporschauen, wenn auch an uns der Mahnruf zur Lebensheiligung ergeht: Gott gibt uns die Kraft, dieser höchsten Forderung zu entsprechen, Gott lehrt uns die Wege; auf denen wir diesem Ziele immer näher zu kommen vermögen. Lasst uns den Pflicht der „Hut“ nachkommen, die in uns den Willen und die Kraft mehren und stärken, die wir benötigen, um vorwärts, aufwärts zu streben.

    כשם שאני קדוש Aufwärts, zu Gott lasset uns schauen! Gott näher zu kommen, sei das hehre Ziel, dem sich unser Leben in nimmer ermüdendem Streben zu weihen hat, damit Gottes heiliger Wille durch unser Leben „gesegnet“ und die huldigende Anerkennung seines heiligen Namens im Bewusstsein einer großen Menschheit durch unser Leben angebahnt werde – ברוך ה' אלקי ישראל מן העולם ועד העולם.

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER Belehrung und Mahnung dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 54-55

    04-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-05-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH


    HOFFE ZU GOTT HIN!

     

    Aus seine Übersetzung und  Kommentar zu den Psalmen: zu Ps.27* V.14

     

    „14) Hoffe zu Gott hin! Bleibe fest, und lasse dein Herz dich ermutigen, und hoffe auf Gott hin“



     

    V.14. קוה וגו' Hoffe zu Gott hin, und wenn deine Hoffnung nicht in Erfüllung gegangen, so bleibe nichtdestoweniger fest und schöpfe immer neuen Mut aus deinem Herzen und höre nicht auf zu hoffen. אם ראה אדם שהתפלל ולא נענה יחזור ויתפלל שנאמר קוה אל ד' חזק ויאמץ לבך וקוה אל ד'

     

    Die Psalmen übersetzt und erläutert von Samson Raphael Hirsch S.131 (Ffm. 1914, 3. unveränderte Auflage)

    *Der Psalm 27 wird in vielen Gemeinden von Rausch Chaudesch Elul bis Hauschano Rabbo täglich gesagt nach dem Morgen- und nach dem Nachmittaggebet.

    03-05-2022 om 13:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-05-2022
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

    (1881-1932)

     

    Die Benediktion gegen die Ketzer

     

     

    In: „Jüdische Monatshefte“ Jahrgang 5, Heft 11

     

    Die 19. Benediktion, zugefügt an den ursprünglich 18 Benediktionen, „Schemoneh Esreh“ die wir dreimal täglich Richtung Jerusalem stehend, beten wird von viele routinemäßig herunter geprasselt, Diese Kategorie Betern meinen damit sei der Pflicht erfüllt, ahnen nichts von der tiefen geschichtlichen Zusammenhang und der aktuellen Bedeutung und Erforderlichkeit dieser Benediktion.

     

    Das ist kaum verwunderlich wenn man folgender Paradox bedenkt:

     

    In den Reihen der Orthopraxie der Gegenwart wird weltweit  identisch die selbe „Schemoneh Esreh“, mit identischer Wortlaut, gebetet durch religiöse Zionisten und deren fromme Nachschlepper einerseits, durch die antizionistischen Thoratreuen Juden anderseits.

     

    Welche Ketzer der Gegenwart sollen geflucht werden? Etwa die „Heidenrebellen“ (von N. Birnbaum geprägten Begriff) ? Und wenn bis in die Knesseth HaMinim „Ultraorthodoxe“ Rabbinern kollaborieren?

     

    Rabbiner Dr. Raphael BREUER gibt uns schlüssige Antworte auf diese Überlegungen. Zu lesen in Beilage. 

     

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    02-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-04-2022
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Kommentar zur Wochenabschnitt Acharei Mauss

     

    Zu lesen in Pentateuch Leviticus / Wajikro (1873) S.364 - 437

     

     

    http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/titleinfo/7373096

    29-04-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-04-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת ערב ר"ח שחול שבת

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes ‚Machar Chaudesch‘

     

    “Kaum eine zweite Gestalt giebt es in der reichen Fülle der Gestalten, die uns in der Geschichte unseres Volkes entgegentreten, die also die wärmsten Sympathien gewonnen hätte, Keine auch, deren Bild lebenswärmer und farbenreicher gezeichnet wäre. Mag es immerhin dazu beitragen, daß wir Jonathan nicht als Herrscher in Lagen erblicken, die ihn zur kraftvoller Strenge und energischer Handhabung der Autorität genötigt hätten. Mag deshalb das Bild anderer Helden ein reicheres, thatenglänzenderes Leben zeigen: an Seelengröße, Hoheit der Gesinnung und edlem Mannesmute auch während der Vorahnung trübsten Geschickes reicht keiner an Jonathan heran. Ein edler Königssohn, der in dem Freunde den Rivalen, den vom göttlichen Ratschluß bestimmten Nachfolger auf dem sonst ihm zukommenden Throne ahnt, ihn dennoch die Freundschaft wahrt, seine Sache vertritt und ihn den Nachstellungen seines Vaters entzieht, der den gefährlichen Nebenbuhler beseitigen will, –    die Tragik seines Geschickes, die edle Ruhe, mit der er dem nicht durch eignes Vergehn verschuldeten Verluste des Thrones entgegensieht, – die Worte, mit denen er Treue gelobt und für seine Kinder geloben läßt, –  das alles zeigt Jonathans Gestalt von einem Abendrot umflossen, das noch nach Jahrtausenden uns nicht ohne tiefe Wehmut zu ihm sinnend und bewundernd aufschauen läßt.   Denn wenn je von einem Helden, so gilt von ihm , daß er  unterliegend des reinen Menschentums herrliche Palme errang.

    Das Blatt aus seiner und Davids Geschichte, das die Haftora uns reicht, zeigt ihn als den Herrlichen. Denn er hat bereits seine Höhe erreicht, David ist noch sehr jung, jedenfalls noch im ersten Mannesalter   kann seiner Stellung nach  hier nur passiv sein.“

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 411-416  Kommentar zu Samuel I. Kap 20 V.18…)

    28-04-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת אחרי מות

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Acharei Mauss

     

    Ezechiel  Kap, 22 V.1

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 211 - 215  Kommentar zu Ezechiel Kap 22 V.1…) 

     

     

    Das Thorawort brachte zuerst die Lehre von den groβen Weihehandlungen, durch die alljährlich das Ideal der jüdischen Lebensheiligung vor der Trübung durch die Wirklichkeit des jüdischen Volkes geschützt, der Bund zwischen Jissroél und seinem Gotte erneut, und in dem Gelöbnisse ewigen Hinaufstrebens zur Gottesnähe Schutz vor den inneren und äuβeren Folgen einer sündhaften Vergangenheit und damit die Reinheit wieder gewonnen werden sollte. Sodann im Kap. 17 die Warnung vor Vergötterung der im ungebändigten Tierleben sich entfaltenden Naturtrieve und die Mahnung zur steten Unterordnung aller Kräfte und Triebe unter das Pflichtgebot, ferner die Warnung vor dem diese Unterordnung gefährdenden Blutgenusse, und endlich im Kap. 18 die Gesetze der Keuschheit als Grundbedingung der Erreichung der jüdischen Bestimmung und der Gewinnung und Erhaltung der jüdischen nationalen Selbständigkeit und des jüdischen Landes.

    Das Prophetenwort versetzt uns in Jerusalems letzte Tage und läßt vor unseren Augen ein Bild der Entartung entstehen, das in jedem seiner Züge den grausig crassen Gegensatz darstellt zu jenem Volksleben, welches das Gottesgesetz in Jissroél schaffen wollte. Entartung des Einzellebens, Entartung des Familienlebens, Entartung des socialen Lebens. Schrankenlose Herrschaft der Selbstsucht und der Genuβsucht, ungebändigte Sinnlichkeit und ungescheut geübte Gewaltthat, ja Mord, bilden das Gepräge des Einzel- und des öffentlichen Lebens, denn die Staatsgewalt steht gänzlich im Dienste entarteter Machthaber. Mit einem Worte: auch das Reich Juda ist mit allem diesen allerdings nicht unter, wohl aber gänzlich auf das Niveau der es umgebenden Völker hinabgesunken. Da ergiebt es sich denn die Naturnotwendigkeit, daß das zum Träger der Entfaltung reinen Menschentums bestimmte Land diese Bewohner „ausspeien“ muß (3 B.M. 18,28) und daß nur in schwerer Schule des Leides die Unreinheit getilgt und die ursprüngliche Reinheit wiedergewonnen, daß nur im Feuer der Läuterung das „Silber“ seiner Schlacken entledigt werden könne.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 211-215  Kommentar zu Ezechiel Kap 22 V.1…) 

    28-04-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-04-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    אחרי

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt

     Acharei Mauss

     

    ושמרתם את חקתי ואת משפטי אשר יעשה אתם האדם ויחי בהם „Hütet meine Gesetze, meine Rechtsordnungen, die der Mensch zu erfüllen hat, um durch sie Leben zu gewinnen.“

    Unsere ganze Aufmerksamkeit gilt der zweiten Hälfte dieses Satzes, enthält er doch die Begründung für die in den vorangehenden Sätze ausgesprochene Mahnung: hütet meine Gesetze und Rechtsordnungen, die der Mensch erfüllen muß wenn er Leben gewinnen soll. Sollen aber diese חוקים und משפטים, die den Inhalt der ganzen Thora ausmachen, von uns verwirklicht werden, dann müssen wir sie vor allem hüten, und zwar gilt diese Forderung, wie aus diesem Verse u entnehmen ist, in gleichem Ernst von den חוקים wie von den משפטים:  ליתן שמירה ועשיה לחוקים ושמירה ועשיה למשפטים mahnen die Weisen.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  „Belehrung und Mahnung“ dritter Teil „Leviticus“ J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 40-47

     

    Die vollständige Droscho kann hier – in Beilage – :gelesen werden:

    27-04-2022 om 12:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-04-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה ליום אחרון של פסח  

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des letzten Tages Péssachs (2. Folge)

     

    Jesajas, Kap. 11, Vers 1 u. folgende

     

    Es sieht (Kap.11, V.1) auch den Davids-Stamm gefällt, von Isaji’s stolzen Stamme nur noch einen Stumpf, ja auch diesen von der Erde geschwunden und, dem Menschenauge verborgen, in der Erde dunklem Schosse nur noch die Wurzeln übrig. Allein, während alle andren geschichtlichen Grössen, so einmal der Stamm gefällt, unrettbar dem Modergeschicke der Jahrhunderte verfallen, blüht aus Jisai’s Stamme der langbewarhrte (נצר) späte Schössling auf, der die Heilesfrucht der Menschheit birgt und der die längst gestreute Heilessaat des Gottewortes zur Menschheitserlösung zeitigt, (יפדה). Der Prophet schildert sodann in großen Zügen das Heileswirken dieses Messias. Er ist in Wahrheit Träger des Gottesgeistes; Verwirklichung des Zedek-Ideals, des Gottesrechts, im Kreise der Menschheit ist der Inhalt seiner Sendung. Gottesfurcht durchgeistert ihn, das Gottesvertrauen und das Gottesrecht selbst sind seine Kraft und sein Mut, sind „der Gurt seiner Lenden“. Vor der Hoheit seiner Persönlichkeit und seines Wortes schwindet das Schlechte (V. 2 – 5) So beginnt unter der Herschafft des verwirklichten Zedek-Ideals das Reich des ewigen Friedens im weiten Menschenkreise. Auch in der Natur schwinden Kampf und Krieg. „ Geduldet weilt der Wolf neben dem Schafe,“, kein Schwacher zittert mehr vor der Gewalt des Starken, Friede haucht die ganze Schöpfung, die ganze Erde ein heiliger Gottesberg, Gotteserkenntnis, in unmittelbarer Erfahrung gewonnen, erfüllt die ganze Erde (V. 6 – 9).

    Nachdem so die Isa-Wurzel zum Sammelpanier der Menschheit geworden, dem die Völker zur Allvereinigung um Gott zustreben (V.10), versammelt Gott auch sein über die Erde zerstreutes Volk (V.11 und 12). In Gott vereint, kennen Jissroél und Juda kein Hader mehr (V. 13), noch haben sie den Nachbarvölker Feindschaft zu besorgen, die sich vielmehr willig ihre Führung unterordnen (V.14). Auch alle physischen Hindernisse beseitigt Gottes Allmacht, sodaß auch dadurch ihre Rückkehr ins Heimatland zu einer Gottesoffenbarung wird, wie einst ihr Auszug aus Ägypten (V. 15 u. 16). Dann erst  überschaut Jissroél den ganzen großen Weg, den Gott es durch die Jahrtausende der Geschichte geführt hat, und dankt Gott für sein Zürnen, durch das er die Ursachen seines Zürnens aus Jissroél entfernte (Kap. 12, 1) und spricht huldigend aus, wie es nur Gott, seiner Führung und seinem Gesetze, es verdanke, daß es über alle äußeren und inneren Gefahren gesiegt (עזי) und daß es, obgleich das gedrückteste und zugleich das heiterglücklichtse Volk gewesen sei (זמרת V.2), und wendet sich an die Brüdervölker mit der Aufforderung, doch gleichfalls aus denselben, allen bereitstehenden Quellen des Heiles den Lebenstrunk zu schöpfen (V.3). Mit der Aufforderung, die Herrlichkeit Gottes in seinen Waltungstaten über die ganze Erde zu verkünden, und mit dem Ausblick auf den Jubel Zions, das laut jauchzet über die endlich erfolgte Heiligung Jissroéls und den in dieser Heiligung aller Welt sich offenbarenden Sieg des auf Zijaun thronenden Gotteswortes  – schließt  das Prophetenwort (V. 4 – 6).

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 487  Kommentar zu  Jesajas Kap. 11 V.1…) 

    21-04-2022 om 15:27 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-04-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה ליום אחרון של פסח  

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des letzten Tages Péssachs (1.Folge)

     

    Jesajas, Kap. 10, Vers 32 und folgende

     

    Am letzten Tage des Festes unsrer Freiheit bringt uns die Haftora zunächst das Gedächtnis der letzten großen Allmachtsoffenbarung Gottes in Jissroéls Geschichte. Es war unter der Regierung Chiskijahus, des herrlichen „Sohnes seines Vaters David“. In hingebender Treue hatte er mit starker Hand die Wunden zu heilen gesucht die seines Vaters Achas Missregierung dem jüdischen Staate geschlagen hatte. Gewaltige, für Jissroéls Geschichte verhängnisschwere Ereignisse fielen in die Zeit seiner Regierung. Wenige Jahre vor dem Augenblick, in der die Haftora uns versetzt, war das Reich Jissroél den Streichen der Assyrer erlegen. Aus seinem Sturze tönte der Donner des Gotteswortes, das diesen Untergang als sichere Folge seines Abfalls fort und fort verkündet hatte. Doch nicht bloß Gottes strafende Hand zu fürchten, auch seine erhaltenden Waltung zu vertrauen sollte das überdauernde Juda noch einmal aus selbsterlebter Erfahrung lernen. Dem Falle Schomrons trat die wunderbare Rettung Jerusalems ergänzend zur Seite. Dieselbe Assyrermacht, die das dem Baaldienste verfallene israelitischen Reich  zerstört hatte, fand jähen Sturz vor Jerusalems Mauern, wo der Gottestempel ragte, und wo dem in diesem Heiligtum geborgenen Gesetze wenigstens ein Kern des Volkes treu sein Leben weihte. Wenn irgend etwas so musste diese Gottesoffenbarung auch der noch immer zwischen den Wahnlehren der Baalspriester, in den sie herangewachsen war, und der von den Gottespropheten verkündeten Gotteswahrheit hin und her schwankenden Mehrzahl die Binde von den Augen reißen, sie den Abgrund erkennen lassen, an dessen Rande sie sich befand, und sie so ihrem Gott wieder zurückgewinnen.

    In  die Stunde der höchsten Gefahr, aus der Juda noch einmal Rettung werden sollte, versetzt uns nun der Anfang der Haftora. Das ganze jüdische Land war bereits vom Assyrerheere überschwemmt und befand sich vollständig in der Macht des Feindes, dessen unaufhaltsamer Ansturm in den vorhergehenden Versen geschildert war. „Nur noch in Nob soll heute Halt gemacht werden – .“  Es war in der Seder-Nacht, so lehrt eine alte Überlieferung. In den Familienräumen der Treugebliebenen saßen Eltern und Kinder innig vereint beim Péßachopfermahl und blickten voll heiteren Vertrauens empor zu dem ewigen Hüter Jissroéls. Draußen vor der Stadt leuchteten die Lagerfeuer des Assyrerheeres. Im Innern brütete Verrat. Da erwies sich auch die Nacht des fünfzehnten Nisson als eine lel schimmurim, wie einst die große Auferstehungsnacht Jissroéls in Ägypten – : entseelt lag das mächtige Feindesheer draußen auf dem Glacis von Jerusalem. Es war die Hand „des Allmächtigen selbst“, die die „Libanon-Gleiche“, die festgegründete Assyrermacht gefällt hatte. (V.33f.)   

    Und sicherlich war der Eindruck ein gewaltiger, sicherlich hatte das schwankende Jissroél auch hier wieder „die mächtige Hand“ geschaut, wie einst am Schilfmeere. Allein zu tief war der Abfall, zu groß bereits die Entfremdung, als das dieser Eindruck, wie Chiskijahu es gehofft, eine dauernde Erhebung zu bewirken vermocht hätte. Nur der treue Volkskern war dadurch gefestigt, nur in seiner Kinder Geist und Herzen hatte die Treue und Hingebung an seines Gottes Gesetz dadurch noch tiefer Wurzel geschlagen. Wenn es also auch nicht die Rettung der gegenwärtigen Gesamtheit zu vollbringen vermochte, so war doch diese große Erlebnis für die ewige Erhaltung dieses jüdischen Kernes und damit für die einstige Rettung Jissroéls und den einstigen Sieg der Gotteswahrheit von folgenschwerer Bedeutung. Darum schaut auch das Prophetenwort unmittelbar von diesem Momente aus auf  jene ferne Zukunft hin.

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 486- 494  Kommentar zu  Jesajas Kap. 10 V.32…) 

    20-04-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-04-2022
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    SF’VIRO  (ספירה)

     

    (Aus Chauréw Kap. 29.)

     

    § 214.

     

    Wie  du mit dem Tage nach Schabboss die Tage nach dem Schabboss  zu zählen beginnst, 1ster, 2ter, 3ter nach Schabboss u.s.w. damit auszudrücken, das erst im Leben der Woche die am Schabboss empfangene Weihe, und somit der Schabboss selbst, seine Vollendung finde, indem der Schabboss zur Weihe für die Woche gesetzt sei (§196), - also fängt mit dem Tage nach dem 1sten des Péßachsfestes, also mit dem 16ten Nisson, du an, Tage nach dem Péssachtag zu zählen, also 1ster, 2ter, 3ter u.s.w. im Aumer, d.i. nach Péßachtag  (§ 303), immer 7 zur Woche schlagend, und stellt so den Péßach gleichsam dem Schabboss da (wie er auch immer für Jissroél ist, was Schabboss ursprünglich für Menschheit) bis du solche 7 Péßachsschabbossauss gezählt, und den Tag nach dem 7ten Tag Péßachschabboss machst du Schowuauss,  – auszudrücken, festzuhalten und fürs Leben zu beherzigen: daß Péßach seine Vollendung nur in Schowuauss finde, d.h. Freiheit und aller Segen, der in ihr liegt (und auch der damit verbundene Bodenbesitz) nur erst Wert, Wirklichkeit und Bedeutung durchs Gesetz der Thauroh erhalte; wie denn nur, um Diener der Thauroh zu werden, Jissroél aus dem Dienste Mizrajims befreit wurde; wie ja auch gleich im ersten Befreiungsauftrage an Mauscheh dieses geistige Ziel der körperlichen Befreiung ausgesprochen wurde: „wenn Du hinausgeführt hast das Volk aus Mizrajim werdet ihr Diener Gottes an diesem Berge“ (II, 3, 12) (Vgl. § 167.) – Aus (§ 301-304) ergibt sich leicht, warum diese Zählung am Aumerdarbringung geknüpft ist. –

    Mit dem Abend auf den 2ten Tag beginnst du zu zählen, immer 7 Tage zu einer Woche schlagend, bis du 49, das sind 7 Wochen zählest, und am 50. Tag machst Du Schowuauss. Es werden ausdrücklich Tage und Wochen gezählt, z.B. am 8ten Tage, d.i. 1 Woche und 1 Tag im Aumer u.s.w. Man zähle im Anfang der Nacht. (Siehe  א"ח489.)

     

    § 215.

     

    In dieser, der Wertschätzung der Thauroh über alles geweiheten, Zeit von Péßach bis Schawuauss, starben einst fast alle Träger der Thauroh des Zeitalters, allesamt Schüler des R. Akiwo weil, wie es (יבמות סב' ב') heißt; sie sich nicht gegenseitig geehrt, oder nach (ב"ר ס"א) sie neidischen Auges aufeinander gewesen – also selber die Thauroh in ihren Trägern nicht geachtet und geliebt hätten – und öde lag die Zeit an Säulen der Thauroh bis zum zweiten Male R. Akiwo durch neue Schüler neu die Lehre stützte. –

    Und ein Jahrtausend nachher in denselben der Thauroschätzung geweihten Tage, zeigten vor allem in Deutschlands schönsten Gauen, Jissroéls Söhne und Töchter, daß sie wohl in Tat zu verwirklichen verstünden die Bedeutung dieser Sf’virozeit, zeigten tausende von Jissroéls Sprösslingen, daß ihnen das Leben und alle seine Güter wertlos seien, wenn nur Lossagen von Thauroh sie erhalten könne – und bluteten um Thauroh standhaft unter den Streichen verblendeten Wahnes von Kreuzzüglern (.ד, ת'ת'נ'ו 1096 vorzüglich).

    Durch beides erhielt fortan diese Zeit einen Anstrich öffentlicher Trauer, alle Geschlechter Jissroéls hinab zu mahnen, die Träger der Thauroh: nur von dem Wert des Guts erfüllt zu sein, dessen Träger sie sind, zu achten und zu lieben jeden, der gleich hohem Berufe lebt, sich zu freuen der Zahl der Mitgenossen und ihrer Ehre – und – den eigenen Wert nicht zu kennen;–  zu mahnen jeden Sohn und jede Tochter Jissroéls: den Tod solcher Vordern in Leben zu  umwandeln, und fortzutragen, als höchstes Gut treu fortzutragen das Gut, um das jene gestorben. –

    Diese öffentliche Trauer findet ihren Ausdruck darin, daß keine Hochzeiten in ihr statthaben, die äußere Persönlichkeit wie bei Leidtragenden (§ 316) durch Barttragen vernachlässigt wird; siehe („493).

    16-04-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-04-2022
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Jaum Tauw PéSSACH (4.Folge)

     

     

    (איסור אכילה הנאה ומציאה ומצות שביתה של חמץ)

     

    (Aus Chauréw Kap.26 Genuss- und Besitz-Verbot und Wegräumungs- Gebot des Choméz)

     

    Und sie backten den Teig; den sie mitnahmen aus Mizrajim, zu ungesäuerten Kuchen, denn er war nicht gesäuert.

    Denn getrieben wurden sie aus Mizrajim

    und konnten sich nicht aufhalten –

    und nicht einmal Mundvorrat hatten sie sich bereitet!  (II. 12,38)

     

     

    § 200.

     

    Alljährlich darum, wenn sie wiederkehrt die Denkmalzeit für die Errettung aus Mizrajim, soll alle Geschlechter Jissroéls hindurch nichts gesäuertes von ihnen genossen, ja besessen werden, ja, alles Gesäuerte mit eigener Hand aus dem Besitztum weggeschafft sein, von der Stunde des Erlösungsanfangs, dem 14ten Nisson mittags, bis zum letzten Tage des Festes, der Erlösungsvollendung durch die Begebenheit am Schilfmeer. Tatausspruch für alle Zeit: daß unsere Väter nichts zu ihrer Befreiung beigetragen, wir uns davon nicht das geringste zuschreiben können, sondern die Freiheit, und mit ihr unsern ganzen Jissroélberuf, als reines Gottesgeschenk tragen. – Wer darum von Jissroéls Söhne und Töchtern am Péßach Choméz isset, der spricht damit aus: daß er den Grund leugne, auf dem seines Volkes Bestimmung ruht, nicht anerkenne, daß es auch nach seinem volkstümlichen Dasein ganz allein Gottes Geschöpf, Gottes Eigentum sei, und darum Gottes Diener sein solle – er verschwinde aus der Gemeinde Ja-akauws!

     

    § 204.

     

    ……..

    Wenn du so in den Tage des Péßachfestes jedes Gesäuerte fern hälst aus dem ganzen Kreise deiner Persönlichkeit, aus deinem Genuss, aus deinem Nutzen, aus deinem Besitz, ja es mit eigener Hand und eigenem Wort aus fortschaffest aus deiner Persönlichkeit Kreis, so tue dies nicht ohne den Sinn dieser göttlichen Anordnung zu beherzigen. In jedem Teilchen Choméz, das du forträumst, von dem du dich fernhältst, sage dich los von allem Selbstdünkenden in deinem ganze, Jissroélgeschicke; siehe dich deinem Jissroélberufe nach ganz, ganz allein Gottes Geschöpf, von ihm, dem Alleinen, ohne dein Zutun, herausgegriffen aus Mizrajims Kerker, auf daß Er allein die Gott sei und ihm allein du Diener seist, und trage bescheiden und ernst solches Geschick und solche Pflicht. –

    13-04-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-04-2022
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Jaum Tauw PéSSACH (3.Folge)

     

     

    (איסור אכילה הנאה ומציאה ומצות שביתה של חמץ)

     

    (Aus Chauréw Kap.26 Genuss- und Besitz-Verbot und Wegräumungs- Gebot des Choméz)

     

    Bewahre den Frühlingsmonat

    und mache Péßach

    Haschém, deinem Gotte;

    denn im Frühlingsmonate

    führte dich Haschém, dein Gott, aus Mizrajim, nachts.

    Und schlachtest Péßach Haschém, deinem Gotte, Schaf und Rind,

    am Orte den erwählen wird Haschém,

    Stätte zu geben seinem Namen daselbst.

    Nicht sollst du dabei gesäuertes essen,

    sieben Tage danach nur Mazzauß essen, Brot der Armut.

    Denn in getriebener Eile

    zogst du aus Mizrajims Land,

    damit du gedenkst

    den Tag deines Ausziehens aus Mizrajims Land

    die Tage deines Lebens.

    Darum werde dir nicht gesehen Sauerteig in all deinem Besitzkreis sieben Tage (V. 16,1)

     

     

    § 199.

     

    Nicht gesäuert war das Brot, das Jissroéls Zwingherren ihnen, den Sklaven reichten; und somit ist ungesäuertes Brot schon an sich jener Knechtschaft Denkmal. Als solches trat es schon in der Stunde der Erlösung auf. Als mit dem Mittag des vierzehnten Nisson die Zeit der Erlösung nahete, und Jissroél nicht erringen sich sollte die Freiheit – durften sie ja nicht einmal ihre Häuser verlassen, sondern mussten zur Wanderschaft gerüstet, harren allmächtigen Rufs, der sie zur Freiheit rufen werde – vielmehr durch gänzliche Hingebung in Gottes Hand verdienen sollten sie die Freiheit, und diese Hingebung durchs Péßachopfer ausdrücken, mussten sie das Opfer selbst mit ungesäuertem Brot, dem Brote der Knechtschaft, und bitteren Kräutern genießen, dadurch in der großen Stunde der Befreiung zu beherzigen: wie sie nichts zur Befreiung beitrügen, wie sie selbst noch in der Stunde der Befreiung Sklaven seien, das Brot der Knechtschaft äßen, bis Gottes Wort die von den Menschen geraubten Freiheit wieder schaffen werde. – Und als sie nun geschlagen hatte, die große Stunde der Freiheit, und Jissroél nicht ging, sondern getrieben wurde von seinem Zwingherrn, auf dem Gottes Hand schwer lag, also getrieben, daß nicht einmal Zeit zur Brotbereitung ihnen gelassen wurde, und sie so ungesäuert den Teig mit hinaustragen und ihnen ungesäuert backen müssten –: da wurde ungesäuertes Brot für späteste Enkel Denkmal für das ausschließlich Göttliche ihrer Befreiung aus Mizrajim. Denn wahrlich, das Volk hat sich nicht selber die Freiheit erkämpft, dem sein Auszug so wenig in eigener Macht stand, daß sie selbst mit dem allernötigsten, mit Brot für so große Wanderung, sich nicht vorbereiten konnten!

    12-04-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-04-2022
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    Jaum Tauw PéSSACH (2.Folge)

     

    (איסור אכילה הנאה ומציאה ומצות שביתה של חמץ)

     

     

    (Aus Chauréw Kap.26 Genuss- und Besitz-Verbot und Wegräumungs- Gebot des Choméz)

     

    Es bleibe euch dieser Tag zum Andenken

    und feiert ihn Haschém zum Feste

    für eure Geschlechter,

    eingesetzt für alle Zeit

     feiert ihn.

    Sieben Tage sollt Mazzauß essen,

    nur am allerersten Tag

    müsst ihr aufhören lassen Sauerteig aus euren Häusern.

    Denn wer Choméz isst

    Der Mensch wird vernichtet aus Jissroél,

    also vom ersten Tag bis zum sieben Tage.

    –  –  –  –   –

    Sieben Tage

    soll Sauerteig

    nicht gefunden werden in euren Häusern,

    denn wer säerhaltiges isst,

    der Mensch wird vernichtet aus Jissroéls Gemeine,

    sei’s Aufgenommener oder Eingeborener des Landes,

    nichts Säuerungshaltiges sollt ihr essen,

    in allen euren Wohnstätten sollt ihr Mazzauß essen. (II, 12, 14, 19)

     

    § 198.

     

    Daß sie ersteres war, und daß Jissroéls Enkel ewig wahr und ewig neue sie als solche beherzigen, – daß du nicht etwa wähnest, ein neuer Geist habe sich der Väter nach langer Sklaverei bemeistert, sie haben sich erhoben und in menschlichem Kampfe gekämpft und sich selbst errungen die Freiheit im Sieg über ihre Zwingherren; sondern es beherzigest: Gottes Wort allein war’s, der Jissroéls Kerker sprengte, und sie, die in Sklaverei Versunkenen, aller Kraft und äußerer Selbständigkeit beraubten, gingen frei aus, von diesem Gotteswort getragen, – und darum, wie alle Menschen mit Geschöpfesdasein, für alle Zeitenentwicklung Gott an, – dazu  spricht die Thauroh: Sei eingedenk deines Errettungstages, daß Haschém, dein Gott – nicht du – dich mit seiner Allmacht führte aus deiner Sklavenheimat, – und bezeuge dies für dich und andere dadurch, daß in den Tage deines Errettungsfestes du kein Gesäuertes in deinem Besitz habest, ja es selber vor dem Feste  aus deinem Besitze fortgeschafft habest.

    11-04-2022 om 15:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-04-2022
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Jaum Tauw PéSSACH (1.Folge)

     

    (איסור אכילה הנאה ומציאה ומצות שביתה של חמץ)

     

    (Aus Chauréw Kap.26 Genuss- und Besitz-Verbot und Wegräumungs- Gebot des Choméz)

     

    Es sprach Mauschéh zum Volke:

    Erwäge diesen Tag, an dem ihr gezogen seiet aus Mizrajim, aus dem Hause der Sklaven,

    daß mit Gewalt seiner Almacht

    Haschém euch führte von hier,

    darum werde Choméz nicht gegessen.

    Es sei dann, wenn euch bringen wird Haschém zum Lande des K’na’ani und des Chitti und des Emauri und Chiwi und J’wussi,

    welches Er geschworen deinen Vätern dir zu geben,

    dann dienest du diesen Dienst in diesem Monat.

    Sieben Tage sollst du Mazzauß essen

    und am siebenten Tage ist Haschém ein geweihetes Fest.

    Mazzauß werden gegessen die sieben Tage;

    und dir werde nicht gesehen Choméz,

    und dir werde nicht gesehen Sauerteig in all deinem Besitzkreise  (II, 13, 3)

     

     

    § 197.

     

    Die ganze Gott offenbarende, Jissroél gründende Begebenheit der Errettung aus Mizrajim, mit allem, was sie gründet, mit allem, was sie lehrt, steht und fällt damit, ob, wie sie es wirklich war, sie dir Tatoffenbarung Gottes, gleichsam zweites Schöpfer-„Werde!“ ist, in die Menschengeschichte hineingerufen,  – oder sie dir Begebenheit ist wie so manche Begebenheit der Geschichte, wo sichtbar handelnd du nur den Menschen siehest und unsichtbar lenkend und zulassend Gott du höchstens ahnest. War sie das erste, so ist sie selber Bürgschaft für Gott und seine Waltung und sein Dasein selbst im Völkerleben; so stehest Du da Jissroél, da mit deinem ganzen unscheinbaren Wesen, in deiner Winzigkeit und Schwäche, doch Gottes Eigentum, zu hohem, geistigstarken, Welt geistig überwindendem Zwecke berufen – bist du „Jissroél“. War sie letzteres – so fehlt diese alles – und du, Jissroél, gehe klagen über deinen Traum und deinen tausendjährigen Jammer.

    10-04-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-04-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת שבת הגדול  

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Schabbos hagodaul

     

    Maleachi, Kap. 3, Vers 4 und folgende

     

    Eine tief sinnige Anordnung bestimmt den Schluss des an Jissroél gerichteten Prophetenwortes für die Haftora für den „großen“, für den unserem nationalen Geburtsfeste vorangehenden Sabbath. Das letzte Prophetenwort schließt mit der Mahnung und dem Hinweis auf diese Bestimmung, die die erste an Moses gerichtete Gottesankündigung als Ziel der Erlösung ausgesprochen hatte. לי לעם, „mir zum Volke“ zu werden – so lautet diese Bestimmung, und die ganze Gesetzesoffenbarung ist nichts als der in Worte gesagten Gotteswille, durch dessen Verwirklichung unser Einzel- und unser Volkserscheinung sich zum „Gottesvolke“ erhebt und ausgestaltet. Die alljährliche Wiederkehr der Stunde, die einst Zeuge war von unserer Auferstehung aus dem Völkerode, soll uns stets von neuem mit den ewigen Wahrheiten durchdringen und zu dem Entschlusse begeistern, sie zu verwirklichen. Denn wie lautet die letzte Mahnung, mit der das seitdem verstummte Prophetenwort in die Prüfungsgänge der Jahrtausende hinaus entlassen hat? „Bleibet der Lehre meines Dieners Mauschéh eingedenk, da Ich ihm am Chauréw für ganz Jissroél Gesetze und Rechtsordnungen gebot!“ – Hier tritt uns die vollende Einheitlichkeit der gottgefügten Jissroélsgeschichte von ihrem ersten Anbeginn bis zu ihrem letzten Ziele in der Zeiten ferne.

     

    Kap.3, V.4 Der Vers schließt an die unmittelbar zuvor verkündete Läuterung des Levitenstammes an, sodaß nur reine Hände die Weihegabe Gott näher bringen werden, והיו לה' מגישי מנחה בצדקה . Nur dann, heißt es hier, wird sie Gott wohlgefällig sein. – Nicht unwichtig erscheint es, darauf hinzuweisen, wie hier auch der letzte Prophet für die letzte Zukunft die Darbringung der Opfer verkündet. Wie zerfließt dem und so vielen anderen Tatsachen gegenüber jenes Vorgehen in ein elendes Nichts, das in den Propheten „Reformatoren des mosaischen Judentums“ und zwar insbesondere auf Abschaffung der Opfer bedachte Reformatoren erblicken will! – Ferner ist es charakteristisch, daß alle Opfer hier unter dem Begriffe der Minchoh, der Huldigungsgabe, gefaßt werden. Damit wird eindringlich daran erinnert, daß der eigentliche Gottesdienst sich im Leben draußen vollziehe, Tempel und Opfer nur stets die erneuende Rüstung und Weihe für diesen eigentlichen Gottesdienst bilden sollen. Vergl. Ps. 24,31: „Wer darf den heiligen Gottesberg besteigen? Nur wer rein an Händen und lauteren Herzens ist.“

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 457- 464  Kommentar zu Maleachi Kap. 3 V.4…) 

    07-04-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-04-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    מצורע

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt

     Mezauro  Schabbos hagodaul (Auszug2)

     

    …Wie oft machen wir die Erfahrung, daß die Feinde des göttlichen Gesetzes jede Schwäche oder jeden Fehltritt eines sog. „Frommen“ mit besonders hämischer Freude und Genugtuung registrieren, um daraus Waffen gegen das göttliche Gesetz überhaupt und vor allem gegen seine Träger zu schmieden: so sehen die Frommen aus, heißt es dann; wo bleibt das „vielgerühmte Gottesgesetz?“ Dabei brauchen es noch nicht einmal wahrhaft „Fromme“ zu sein und sind es in den meisten Fälle auch nicht, die den willkommenen Anlaß zu solchen Angriffe gegen Gottes Gesetz und das Thora-Judentum bieten. Es braucht nur jemand in der Ruf der Frömmigkeit zu stehen, die aber in Wirklichkeit recht bescheiden sein kann; in dem Augenblick, da er sich z.B. im geschäftlichen Leben eine Unredlichkeit zu schulden kommen lässt oder gar einen betrügerischen Bankrott begeht, ist es „der Fromme“ par excellence, der wieder einmal gezeigt hat, was man von der sog. „Orthodoxie“ zu halten habe! Pflegt er doch sogar Montag und Donnerstag das Gotteshaus aufzusuchen, und trägt nicht seine Frau einen „Scheitel“? – Und hat er bisweilen einen flüchtigen Blick in eine Gemoro geworfen, dann ist er jetzt der große Lamdon – und so  sehen die Talmudjuden, sehen die „Lamdonim“ aus! – Ist er aber zudem noch ein מיוחם d.h. gehört er einer Familie an, die in der Tat hervorragende jüdische Persönlichkeiten zu ihren Gliedern zählt, die ich ihrem Leben den Gotteswillen der Thora gewissenhaft und vorbildlich verwirklichen, nun, dann bietet sich willkommene Gelegenheit, um auch nach dieser Richtung den längst herbeigesehnten Schlag zu führen: „da haben wir es, das ist der „saubere Bruder“ jenes bekannten „Heiligen“!

    חרב פתחו רשעים וגו' להפיל עני ואביון meint daher unser Psalmvers, die Gesetzlosen fallen über den im Grunde „Armen und Dürftigen“ her, ihnen ist es aber in Wirklichkeit gar nicht um ihm zu tun, sie glauben vielmehr dadurch לטבוח ישרי דרך die gerade Wegs Wandelnden tödlich treffen zu können, das ist ihre eigentliche Absicht.

    Abraham war von Gott  berufen worden, im Gegensatz zu den heidnischen Anschauungen einer ganzen Welt in der vertrauensvollen Hingabe an Gottes Führung seinen Lebensweg zurückzulegen, zu verzichten auf alle Lebensstützen, in denen eine große Welt die unerlässlichen Vorbedingungen für eine glückliche, von Heil getragene Lebensgestaltung erblickte, und mit seinem Wandel vor Gott zu zeigen, daß auf diesem von Gott ihm gewiesenen Weg ihm wahrhaftes Lebensglück erblühe, das auch eine feindlich gesinnte Welt ihm nimmer zu zerstören imstande sei. Er war אברם העברי, und stand eine ganze Welt im Banne Gott leugnender Lüge, so hatte er den Mut, allein mit seinem Gott „auf der anderen Seite“ sich zu behaupten. Als Lot gefangen weggeschleppt wurde, heißt es ויגד לאברם העברי hier zum erstenmal, Abram, dem „Ibri“ wurde es berichtet – Wenn er daher den Kampf mit den feindlichen Mächte aufnahm, so musste er es gerade als „Ibri“ tun. Denn bis dahin war sein Lebensweg vom sichtbaren Segen Gottes begleitet, und wo eine feindliche Macht im zu nahe getreten war, war er durch Gottes Schutz vor aller Welt als Sieger hervorgegangen; hatte es nicht Ägyptens König schmerzlich erfahren, da er, tief gedemütigt, unter fürstlichen Ehrenbezeugungen ihm das Geleite geben musste? – Diese „Siege“, auf die Abraham zurückblicken konnte, waren aber notwendig, wenn eine Gott entfremdete Welt von seiner göttlichen Sendung überzeugt werden sollte. Jeder Misserfolg musste von ihr als eine Niederlage der Gotteswahrheit verzeichnet werden. Da drohte zum erstenmal Abrahams Stellung in der Welt gefährlichste Erschütterung durch den Kriegszug der Könige und die Gefangennahme Lots. Lot wahr wohl, gemessen an den abrahamitischen Lebensreichtümern, עני ואביון armselig und dürftig, aber als „Brudersohn Abrams“ für die Abraham feindliche Welt von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Ihr war er der „Fromme“, den Bewohnern von Sedom, an ihnen gemessen, sicherlich ein „Zaddik“, ein „Lamdon“ – vor allem aber der Verwandte Abrahams! Als daher Amrofel und Genossen mit den Bewohnern Sedoms auch Lot wegschleppten, da hatten sie, abgesehen von der materiellen Beute, vor allem einen großen moralischen Erfolg von nicht zu unterschätzender Bedeutung zu verzeichnen. ויקחו את לוט ואת רכשו בן אחי אברם Es war der Brudersohn Abrams! Der „fromme“ Lot, der Brudersohn des „heiligen“ Abraham – Wo bleibt der vielgepriesene Gottessegen und Gottesbeistand! ויגד לאברם העברי dem „Ibri“ wurde die Nachricht hinterbracht, das Geschick, das Lot getroffen, war in den Augen einer hämisch triumphierenden Welt eine empfindliche Niederlage dieses Ebräers. Und wie wusste sie dieses Ereignis propagandistisch gegen Abraham und die von ihm vertretene Gottessache auszuschlachten! Da ist es nicht mehr sein Brudersohn, es ist Abrahams Bruder, der gefangen weggeführt wurde! וישמע אברם כי נשבה אחיו Als daher Abraham die Überzeugung gewann, daß die Niederlage Lots sich zu einer Gefährdung der durch ihn und sein Leben vertretenen Gottessache auswuchs, da handelte es sich für ihn nicht um die Rettung Lots, der als עני ואביון in abrahamitischen Sinne die Rettung gar nicht verdiente, ihm stand vielmehr die Zukunft seines Volkes, die grosse welthistorische Gottesveranstaltung vor Augen, die sich in seinem Leben anbahnte und die vor jeder Gefährdung geschützt werden musste. Deshalb zögerte er nicht. Er nahm den Kampf auf und errang „um Mitternacht“ den herrlichen Sieg.

    Wie aber unserem Stammvater in dieser Stunde nicht Lot, der der Rettung Unwürdige, sondern die Zukunft der Gottessache vor Augen stand, so schaute auch Gott später in der Stunde mizrischer Erlösungsnacht nicht auf die Väter, die, wie der Prophet (Jech. 20) klagt, איש את שקוצי עיניהם לא השליכו וגו' von „mizrischen Greueln“ sich nicht fern gehalten hatten und der Erlösung nicht würdig gewesen wären – und wenn Gott dennoch die Erlösung herbeiführte, so geschah es (das.) ואעש למען שמי „um Gottes Namen willen“, zu dessen Träger Abrahams Enkel berufen waren und dem mit ihrem Leben und dem Leben ihrer Kinder sich zu weihen und so in der Folge sich der Erlösung würdig zu erweisen, sie in jener Nacht vor Gott gelobten. Das aber ist er der Gedanke, der in jenem Weisheitswort in Anlehnung an ויחלק עליהם לילה seinen sinnigen Ausdruck findet: אמר הקב"ה אביכם פעל עמי בחצי הלילה אף אני פועל עם בניו בחצי הלילה Wie einst Abraham in jener Mitternacht „für mich“ gehandelt, nicht Lots Rettung, sondern die gefährdete Gottessache es war, für die er mit seinem Leben sich einsetzte, so werde auch Ich für seine Kinder in Mizrajim wirken – auch da galt göttliches Erlösungswerk dem „Gottesnamen“. Gleich unserem Stammvater stand auch Gott in jener grossen Mitternachtsstunde nicht das Geschlecht der Gegenwart, sondern das kommende Geschlecht vor Augen, in dessen Leben der Gotteswille seine volle Verwirklichung finden wird. בעבור זה עשה ה' לי für mich hat Gott gehandelt, mir und euch, die ihr mit mir Gottes Gebote erfüllet, galt Gottes Erlösungswerk, בעבור שאקיים מצותיו wir haben wahr zu machen die Erwartungen, die Gott  in uns gesetzt hat, als er die Väter in die Freiheit führte. Das ist das große Bewusstsein, mit dem wir die Herzen unserer Kinder zu erfüllen haben, wenn wir uns mit ihnen an den Sedertisch setzen.

    Uns, das späte Geschlecht, hat Gott in jener mizrischen Befreiungsstunde sich erworben עם זו קנית hat uns mizrisches Sklavenjoch vom Nacken genommen, damit wir in Gottes Dienst als Gottes Diener uns der Freiheit würdig zu erweisen. – Lasst uns zeigen, daß wir Gottes Erwartungen nicht schmählich enttäuschen: wenn Gott uns zur Heiligung des Schabbos aufruft וזכרת כי עבד היית so hat Gott ein Recht darauf, daß wir Ihm als unserem Herrn huldigen; und wenn Gott unser genießendes Leben heiligen will, אני ה' המעלה אתכם וגו' so wären wir der Erlösung unwürdig, wenn mizrische Sinnlichkeit uns fesselte; und alle großen sozialen Forderungen, die unsere Herzen zur צדקה, zur Liebe, d.h. zur werktätigen, helfenden Hingabe an das Wohl des schwankenden, bedürftigen Bruders als von Gott geforderter Pflicht aufrufen, wir wären der Erlösung nicht würdig, wenn sich unsere Herzen dieser jüdischen Lebenswahrheit verschließen und damit Gott die Herrschaft über unser ganzes Leben mit allem, was wir sind und besitzen, vorenthalten wollten!  בעבור שאקיים מצותיו Dieses Gelöbnis haben wir in jeder Stunde zu erneuern und mit dem Einsatz unseres ganzen Lebens zu erfüllen wenn wir die Sedernacht als unsere Erlösungsnacht begehen wollen.

    Solange wir uns der göttlichen Erlösung würdig erweisen, und das ist der Fall, solange dieses בעבור זה uns eine Wahrheit ist, so lange brauchen wir nicht zu fürchten, aufs neue in mizrischen Knechtschaft zurückzusinken, so lange haben wir keine Gewalt auf Erden zu fürchten Hört aber das בעבור זה für uns auf,    eine Wahrheit zu sein, kündigen wir Gott den Dienst, den wir ihm schulden, dann hat uns noch stets mizrisches Golusjoch in seinen Fesseln geschlagen. Uns ist nur eine Wahl gegeben: wir machen wahr, was die jährlich wiederkehrende Erlösungsnacht als heilige Bekenntnistat von uns fordert, räumen חמץ jede Spur der Selbständigkeit  aus unseren Häusern und sind bereit, mit מצה und מרור, mit dem Sklavenbrot und dem Bitterkraut in Händen aus Gottes Hand die Freiheit zu empfangen, und stehen unter dem ewigen Freiheitsruf Gottes כי לי בני ישראל עבדים עבדי הם „mein sind Jissroéls Söhne – meine Knechte“ als das glücklichste Volk auf Erden da, oder es wird uns מצה und מרור von anderen Herren mit erhöhter Bitterkeit gereicht –: השביעני במרורים so lautet das historische Wehe! des Propheten, mit Bitterkeit wollte Er mich sättigen in der Sedernacht, und dieses מרור der Sedernacht, hätte ich seine mahnende Botschaft beherzigt, es hätte mein Leben mit köstlichen Gütern gesättigt – ich habe es in meiner Verblendung verschmäht –, הרוני לענה nun muss ich die Schale bitteren Wermuts leeren, den mir herbes Golusleid zu trinken gibt. Nicht ohne Grund, fügen die Weisen schmerzlich hinzu, fällt die Tischo b’aw-Nacht und die Sedernacht auf den gleichen Tag der Woche. …

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung    dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 27-39

    06-04-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-04-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    מצורע (שבת הגדול)

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt

     Mezauroh* (Auszug 1)

     

     

    בכל דור ודור חייב אדם לראות את עצמו כאלו הוא יצא ממצרים Zu allen Zeiten ist ein jeder verpflichtet, sich zu betrachten, als sei er aus Mizrajim gezogen, so lautet die Mahnung des בעל המגיד der Hagodo.

    והגדת לבנך ביום ההוא לאמר בעבור זה עשה ה' לי בצאתי ממצרים „Und du erzählst deinem Kinde an jenem Tage: um dieses willen hat Gott für mich gehandelt, als ich aus Mizrajim zog“ (2 B.M. 13,8) – בעבור זה, בעבור שאקיים מצותיו כגון פםח מצה ומרור הללו „um dieses Willen“ d.h. damit ich Gottes Gebot erfülle, um dieser מצוות willen, mit Hinblick auf Peßach, Mazza, Moraur, die da vor mir liegen, hat Gott für mich gehandelt – עשה ה' לי „mir hat Gott gehandelt“ מכאן רמז תשובה לבן רשע hier ist die Antwort angedeutet, die dem entfremdeten Kinde zu erteilen ist. –

    השביעני במרורים הרוני לענה“Er hat mit Bitterkeiten mich gesättigt, er mit Wermut mich gespeist“ diese wehe Klage des Propheten kommentieren die Weisen:השביעני במרורים, זה יו"ט ראשון של פסח דכתיב ביה על מצות ומרורים, הרוני לענה, מה שהשביעני מרורים בליל פסח הרוני בליל תשעה באב לענה (מ"ר) „Er hat mit Bitterkeiten mich gesättigt“ in der Peßachnacht, heißt es doch: „mit Mazza und Bitterkraut sollen sie es essen“ – diese Sättigung der Peßachnacht hat Er als Wermut mir in der Tischo b’aw Nacht gereicht – ליל יו"ט ראשון של פסח הוא ליל ת"ב und so fällt denn auch die erste Peßachnacht auf denselben Tag der Woche (das.)

    Im Mittelpunkt der bedeutsamen מצות, die der Sedernacht ihre Heiligkeit verleihen, steht das Gottesgebot: והגדת לבנך Es macht dem jüdischen Vater es zur Pflicht seine Kinder, die ihm Gott geschenkt, in dieser Nacht ganz besonders mit dem ganzen Ernst ihres jüdischen Lebensberufes zu erfüllen, sie für die hohen Aufgaben zu gewinnen und zu begeistern, die jüdisches Leben von ihnen fordert. Vor allem sollen sie wissen: בעבור זה עשה ה' בעבור שאקיים מצותיו – לי nur darum, weil ich Gott gelobt habe, seine Gebote zu erfüllen, hat Gott für mich gehandelt. – Wissen sollst du, so spreche der jüdischen Vater zu seinem Kinde, nicht ich habe mir meine Freiheit errungen, ich war ohnmächtig und wehrlos, jeder Versuch zu meiner eigenen Befreiung war mir genommen, und hätte Gott nicht für mich gehandelt, so wäre ich hoffnungslos in mizrischer Versklavung untergegangen. Aber auch nicht, weil ich mich der göttlichen Erlösung bereits würdig gewiesen hätte, weil ich der Väter Erbe in Reinheit gewährt hätte, ist Gott für mich eingetreten: mizrisches Götzentum, mizrische Unsitte war nicht spurlos an mir vorübergegangen – Und wenn dennoch Gott mit starkem Arm aus Tod und ohnmächtigen Erliegen mich der Freiheit zuführte, so geschah es nur בעבור זה, בעבור שאקיים מצותיו um dieser Gebote willen, die ich in der Stunde der Erlösung zu erfüllen gelobte, um dieser Gebote willen, mit deren Erfüllung ich das heilige Gelöbnis verband, in der Folge, für alle Zukunft in Gottes Dienst zu treten, um dieses Gelöbnisses willen hat Gott meiner Unwürdigkeit und sittlichen Unzulänglichkeit nicht geachtet, als er mit göttlichen Erlösungswundern mir den Weg in die Freiheit bahnte. Der göttlichen Erlösung uns würdig zu erweisen und das heilige Gelöbnis zu erfüllen, daß auch sie mit ihrem Leben dem בעבור שאקיים מצותיו die gewissenhafte Treue wahren.

    Daß  die göttliche Erlösungsnacht uns trotz aller Unwürdigkeit mit Hinblick auf das Gelöbnis בעבור שאקיים מצותיו beschieden wurde, haben die Weisen, wenn wir ihre Worte recht verstehen, uns eindrucksvoll veranschaulicht. Als unser Stammvater Abraham seinem von feindlicher Königsmacht in Gefangenschaft verschleppten Brudersohn Lot zu Hilfe eilte, berichtet das Gotteswort (1 B.M. 14,15)ויחלק עליהם לילה וגו' ויכם  „Er teilte sich über sie nachts“ – schlug sie und verfolgte sie und befreite seinen Bruder Lot. In den Ausdruck ויחלק finden die Weisen (מ"ר) die Andeutung הלילה נחלק מאליו daß dieses wundervolle Ereignis sich um Mitternacht, da „die Nacht sich teilte“ vollzog; und sie fügen die bedeutsame Bemerkung hinzu: אמר הקב"ה אביהם פעל עמי בחצי הלילה אף אני פועל עם בניו בחצי הלילה Gott sprach: ihr Vater hat für mich um Mitternacht gehandelt, so werde auch ich für seine Kinder um Mitternacht handeln“ – ויהי בחצי הלילה   um Mitternacht vollzog Gott das Erlösungswerk für Abrahams Enkel.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung   dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 27-39

    * Schabbos Hagodaul war jenem Jahr Wochenabschnitt Metsauroh

    05-04-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-03-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת החדש

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Hachaudesch

     

    Ezechiel, Kap. 45, Vers 16 und folgende

     

    Der Nissan bringt uns das Fest unserer Nationalgeburt. Dieselbe begann, wie dies der Paraschah dieses Sabbaths (2 B.M. 12,3) lehrt, mit der Gründung und Weihe der jüdischen Häuser. Das ewige Vorbild des nach Gottes Willen und zu dessen Verwirklichung sich erbauenden jüdischen Hauses ist aber das Ohél Moëd, das Zusammenkunftbestimmungszelt. Ein erster Nissan war’s, der die vollendende Weihe dieses Zeltes schaute, das Zeichen der segnenden Gottesnähe und die huldigende Hingebung Jissroéls an seinen Gott. Ach, es war nur ein flüchtig vorübereilender Moment. Es war nur der grundlegende Anfang. Es war nur ein Frühlingsaugenblick in der großen Reihe erhebender Frühlingsmomente in der jüdischen Geschichte, in denen alles Edle und Herrliche in der Volksseele zur Herrschaft, ach nur zu kurzen Herrschaft gelangte. Der Bau, zu dem an jenem ersten Nissan des zweiten Jahres nach der Erlösung aus Egypten mit der Einweihung des ersten Gotteshauses damals in der Wüste der Grund gelegt wurde – erst am Ziele der Tage winkt seine Vollendung. Die ganze jüdische Geschichte ist die Erziehung zu diesem Ziele.

    Und wieder wird es ein erster Nissan sein, so enthüllt uns hier das Prophetenwort, an dem die Weihe des dann für die Ewigkeit erstehenden Heiligtums, des בית שלשי, des Bau, dem keine Zerstörung mehr folgen wird. Das wird eine Weihe sein, der keine Entweihung, Bau, dem keine Zerstörung mehr folgen wird. Erinnert uns Paraschass HaChaudesch alljährlich an den Anfang, so lässt das Prophetenwort, das die Weisheit unserer Altvordern für diesen Sabbath zur Haftora bestimmt hat, von dem fernen Ziele aus dem Dämmer der Jahrhunderte oder Jahrtausende, die uns von ihm noch trennen mögen, einige Scharf umgrenzte Umrisse vor unseren Blicken auftauchen. So hatte einst Jeremias, da das jüdische Land bereits erobert war und der Feind vor Jerusalems Thoren stand, zur Befestigung des Vertrauens auf die Rückkehr aus dem babylonischen Exil mit allen Formalitäten einen Kaufakt über ein in der Nacht des Feindes befindliches Feld abzuschließen. Ebenso sind in einer ganzen Reihe  von Kapiteln des Propheten Ezechiel die genauesten göttlichen Bestimmungen niedergelegt über Bau und Größenverhältnisse, Einrichtung und Dienst des einstigen, dritten, ewigen Heiligtums, die jeden Zweifel an der einstigen Verwirklichung bannen und unser Vertrauen in die absolut feststehende, von dem allmächtigen Lenker der Geschichte herbeizuführende Erreichung dieses Zieles zu einem felsenfesten machen sollen.

    Deshalb ist es eine tiefe sinnige, weitschauende Anordnung, die uns alljährlich am Sabbath vor dem ersten Nissan, oder an diesem selbst, wenn er auf den Sabbath fällt, jenes Prophetenwort in die Hand gibt, welches auf den dereinstigen ersten Nissan der Zukunft hinschaut und für den Dienst des an ihm zu weihenden Heiligtums die göttlichen Anordnungen entspricht. Mag immerhin Vieles in diesen Worten sich unserem Verständnisse entziehen und nach dem Worte mehrerer Weisen erst einst durch Elijahu seine Erläuterung finden: die Tatsache dieses Gotteswortes ist für uns das Wichtigste, diese Tatsache ist an sich von mächtiger Lehrkraft. Der Gedanke an sie soll unseren Mut stets neu beleben, uns in allem Guten stärken und das Streben immer mächtiger in uns werden lassen, das Unsrige zu tun, ein jeder seines Ortes, bis daß diese Ferne immer näher und das geistig Geschaute endlich zur äußeren Verwirklichung komme.

     

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 446- 456  Kommentar zu Ezechiel Kap 45 V.16…) 

    31-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-03-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    לפ' החודש

    ולכפרת פשע

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt HaChaudesch

     

    Jeder Rausch Chaudesch, an dem der Mond am nächtlichem Dunkel zu neuem Lichte sich emporringt, gestaltet sich uns zum Weckruf unserer eigenen Erneuerung und sittlichen Verjüngung. Es bringt uns, wie wir dies in תפלת מוסף aussprechen, die Botschaft von מחילת חטא וסליחת עון, von göttlicher Vergebung und Verzeihung. Im Schaltjahr fügen wir noch hinzu ולכפרת פשע. Das Schaltjahr scheint daher geeignet, in uns das Bewusstsein gesteigerter Sühnebedürftigkeit zu wecken.

    Mit Recht. Jissroél hat sein Jahr nach dem Monde zu zählen: דרך ארץ הוא שיהא הגדול מונה לגדול והקטן מונה לקטן (ב"ר) Nicht mehr als billig, meinen die Weisen, daß der Größere nach dem großen, der Kleinere nach dem kleineren Lichte zähle. Möge Esau nur sein Jahr nach der Sonne zählen, Jissroél aber wende dem Mond sich zu. Doch achte es auch auf den Kreislauf der Sonne שמור את חדש האביב ועשית פסח damit sein Frühlingsfest mit dem Frühling des Sonnenjahres zusammenfalle.

    Nicht darf, was Esau leuchtet, in Jissroéls Leben bestimmenden Einfluss haben. Jissroéls Leben stehe unter dem Zeichen des zur ewigen Verjüngung ladenden Mondlichtes; von ihm gemahnt, finde es stets von neuem den Weg zu seinem göttlichen Thoralicht.

    Der Mond hätte, nach dem Worte der Weisen (Chulin 60), der Sonne an Strahlengröße nicht nachstehen sollen; er glaubte aber nicht leuchten zu können, wo die Sonne leuchtet, und bleibt seitdem hinter der Sonne zurück.

    Wie viele im jüdischen Volke glauben, nur im Zeichen der Sonne den Frühling ihres Lebens begehen zu können, verlassen das Mondeslicht ihrer Thora und wenden dem Sonnelicht sich zu. Und doch genügte die rückhaltlose Hingabe an die Führung durch das Mondeslicht, um die Erfahrung zu machen, daß der Frühling auch dem jüdischen Volk zur selben Zeit wie den nach der Sonne ihr Leben Zählenden lächeln kann.

    Gesteigerte Sühnebedürftigkeit bringt aber daher das Schaltjahr mit seinem Schaltmonat, כפרת פשע für alle, die dem irdischen Lebensfrühling die Mondeszählung ihrer Thora preisgegeben haben.

    Mögen sie erkennen, daß  man auch im Zeichen der Thora des Frühlings teilhaftig werden könne!

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 87

    30-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-03-2022
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    פרשת החדש

     

    Wochenabschnitt Hachaudesch

     

    Dieser Sabbat, der den Monat Nissan einleitet, ist unter den Namen פרשת החדש (Neumondsabschnitt) bekannt.  Die Bedeutung dieser Benennung ist folgende:  Da im Monate Nisan das heilige פסח- gefeiert wird und dieses ob seiner besonderen, heiligen Gebote großer Vorbereitungen gehört, so besteht von jeher die Verordnung in Jissroél, beim Beginne dieses Monats den Abschnitt, in welchen die Satzungen und Vorschriften des Überschreitungsfestes vorkommen, dem Volke vorzulesen; dadurch werden alle auf die Wichtigkeit dieser Feier aufmerksam gemacht und an die notwendigen Vorbereitungen erinnert.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Bestellung nimmt entgegen: Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    http://www.spinozabooks.com

    28-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-03-2022
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

    Sommerzeit

     

    Die meisten Zeitgenossen verbringen ihre Zeit, ohne zu ahnen, welch ein seltsames Ding doch der Begriff der Zeit ist. Wir, denken hier weniger an die Rolle, welche die Zeit in der Erkenntnistheorie spielt, als an die übermächtige Stellung, die sie im praktischen Alltagsleben einnimmt. Denn kann man auch nicht verlangen, daß ein von allerhand Sorgen und Kümmernissen geplagter Durchschnittszeitgenosse sich darüber den Kopf zerbricht, ob die Zeit eine Form des inneren Sinns, wie Augustin, oder eine Anschauung a priori, wie Kant, oder ein Produkt des Vorstellungsmechanismus ist, wie Herbart meint, so muss doch schon Jemand ein von philosophischen Neigungen völlig entleertes Hirn besitzen, wenn er nicht wenigstens einmal darüber nachgedacht hat, wie komisch doch das Leben wäre, wenn die Menschen nicht die eigentümliche Gewohnheit hätten, ihr praktisches Tun und Lassen, ihr Handeln und Wandeln, ihr Schlafen und Wachen, dem Szepter der allgewaltigen Zeit zu unterordnen. „Obgleich, wie es scheint, es nur die Zeit, ein äußeres Maß des Lebens  bestimmt, so ist es doch auf dies Leben selbst, mit dem, was in ihm geschieht und unterbleibt, von nicht unbedeutendem Einfluss, ob und wie die Menschen ihre Zeit zählen. So lange uns das innere Maß unserer Handlungen fehlt, oder doch nicht überall in Anwendung klar ist, wieviel geschieht nicht nach diesem äußeren Maß und geschähe vielleicht nicht ohne dasselbe. „In solcher Frist sei das geschehen“ ist Gesetzgebers Ausspruch, gleichviel, des äußeren oder des inneren im Menschen, des rüstig kräftigen Willens – und „dies geschehe alle solche Frist einmal und kehre mit ihr wieder!“ – Ja, lebten wir wie mit Uhrtriebwerk ohne Weiser, und zählten unsere Tage nicht, kein Zeitdenkmal und Zeitstift wäre möglich, ein Tag wäre dem andern gleich, und, wie den Unternehmungen das äußere Richtmaß  fehlte, so fehlte auch die Bestimmung der Tage, die, Zeitteile weihend, über die übrigen hebt, und in wiederkehrenden Zeitdenkmälern aus der Vergangenheit noch spätester Zukunft Früchte reifen läßt. Ebensowenig ist’s gleichgültig, wie wir unsere Tage zählen. Wären unsere Jahre kürzer oder länger, als sie eben sind, manches geschähe in dem einen Falle rascher, häufiger,, im anderen Falle langsamer, seltener oder gar nicht. Ja, unser ganzes inneres und äußeres Leben, das Zählen selbst nur äußeres und willkürlich genommen, wäre in einem Fall rascher im Umschwung, besonnen-schläfriger im andern!“ Tief und treffend hat hier der Horeb (§ 250) die Wirkungen der Zeit auf unser ganzes inneres und äußeres Leben umschrieben. Die Uhr ist unsere Begleiterin durchs Leben, die uns ein äußeres Maß als Ersatz für das fehlende Innere reicht. Sie ist das spornende und mahnende Agens, wodurch das, was ohne sie ein maßloses Tun wäre, in eine zweckvolle Handlung verwandelt wird. Ohne die Uhr wäre das Leben leer und schal, ein graues Einerlei, ohne Farbe und Licht. Nur das Zählen der Zeit ermöglicht das Herausgreifen von einzelnen Teilen der Zeit, die, zu Festtage geweiht, auch die übrigen Tage adeln und erwärmen. Und was ist Geschichte anders, als ein sinnvolles Zählen der Zeit? Wenn noch der spätesten Zukunft die Früchte der Vergangenheit reifen, wenn unsere spätesten Enkel noch von unseren frühesten Vorfahren lernen werden, so wird dieser Zusammenhang zwischen Vergangenheit und Zukunft nur durch „wiederkehrende Zeitdenkmäler“ d.h. durch Veranstaltungen befestigt, die, wie unsere Fest und Fasttage, die Geschehnisse einer vergangenen Zeit im Gedächtnis der Nachwelt erneuern und beleben. Nehmt dem Juden seinen Kalender und ihr habt ihm seinen Katechismus vernichtet. Ja, auch nur der Änderung unseres Kalenders ginge nicht spurlos an unserem inneren und äußeren Leben vorüber.  Denn nicht nur, daß wir unsere Tage zählen, auch wie wir unsere Tage zählen ist von Belang. Unseres Lebens Pulsschlag und unseres Handelns Tempo wird durch die Uhr, durch die Art und Weise, wie wir unsere Stunden, Tage, Monde und Jahre zählen, reguliert. So ist der Mensch von seiner Uhr nicht zu trennen. Auch Pflanzen und Tiere sind organische Geschöpfe, doch sie leben ohne Uhr, ohne Zeitbewusstsein, ohne Maß und Ziel. 

    Es giebt sicherlich sehr viele Menschen, die erst durch die Sommerzeit auf das Problem der Zeit aufmerksam wurden. Im Leben des thoratreuen Juden übt die Zeit ein viel zu straffes und umfassendes Regiment aus, als daß er je achtlos über sie hinweg sehen könnte. Schon die pedantischen Synagogezeiten, 655, 929 usw., die noch strenger eingehalten werden, als bei den Plänen der Eisenbahn möglich ist, unterwerfen uns unentrinnbar dem Kommando der Zeit, und nur in den Kreisen der Chassidim wird diese Kommandogewalt der Gebetszeiten als synagogaler Militarismus bekämpft.

    Wie komisch ist doch die Zeit, wie komisch sind doch die Menschen, die sich ihr unterwerfen! Wäre es nicht viel einfacher, statt den Uhrzeiger eine Stunde vorzurücken, die Uhr zu belassen, so wie es ist und einfach eine Stunde früher aufzustehen und mit der Tagesarbeit eine Stunde früher aufzuhören? Doch nein, nur dann erheben sich die Menschen um 5, und nur dann hören sie auf zu Arbeiten um 6, wenn die Fiktion geschaffen wird, um 5 sei 6 und um 6 sei es 7. Wir lassen uns gerne von unserer eigenen Uhr betrügen. Es kommt uns viel weniger auf die Dinge selbst an als auf die Vorstellung an, die wir uns von den Dingen bilden. In diesem Selbstbetrug  liegt die Komik der Sommerzeit.

    Die Erfinder der Sommerzeit sind nicht wenig stolz auf ihre Erfindung. Ob sie ahnen, wie wenig originell ihre Erfindung ist? Von Eingriffen in den normalen Ablauf erzählt uns schon die Bibel. „Damals redete Josua vor dem Herrn am Tage, da der Herr hingegeben den Emori vor den Kindern Jissroéls; er sprach vor den Augen Jissroéls: Sonne, stehe still in Gibeon und Mond im Tale Ajalon! Und es harrte die Sonne und der Mond stand still, bis sich gerächt das Volk an seinen Feinden…Und die Sonne stand still in der Mitte des Himmels und eilt sich nicht zum Untergang wie am vollen Tage. Wie dieser Tag war keiner zuvor und keiner nachher, daß der Herr die Stimme des Menschen gehorchte, denn der Herr stritt für Jissroél.“ (Josua 10, 12-14) – „ Hiskija fragte Jesaja: Welches ist das Zeichen daß der Herr mich heilen wird und daß ich am dritten Tage in das Haus des Herrn hinaufgehen werde? Jesaja antwortete: Das sei Dir das Zeichen vom Herrn, daß der Herr das tun wird, was er gesprochen: soll der Schatten (der Sonnenuhr) zehn Stufen vorrücken, oder soll es zurückgehen zehn Stufen? Hiskija sprach: Es ist ein Leichtes, daß der Schatten zehn Stufen falle; nicht doch,  der Schatten kehre rückwärts zehn Stufen. Da rief der Prophet Jesaja zum Herrn, und er ließ umkehren den Schatten an den Stufen, wo er hinabgerückt war an den Stufen des Achas, rückwärts zehn Stufen“ (Kön. 20, 8-11).

    Wie eine stümperhafte Nachahmung dieser biblischen Wunder mutet uns heute die Sommerzeit an. Was wohl die Menschen heute unternähmen, wenn sie nicht bloß die Uhr sondern auch die Sonne regulieren und korrigieren könnten? Sicherlich würde sie gleich dem freien Meere ein Streitobjekt nationaler Ambitionen werden. Seien wir darum froh, daß ein Jenseitskörper ist und nicht ein Bestandteil unseres Planeten ist.

    R.B.

     

    Quelle: Jüdische Monatshefte Jahrgang 3 Heft 5 Ijar 5676 – Mai 1916  S.129-132

    27-03-2022 om 16:16 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-03-2022
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    שמיני

     

    Aus dem Kommentar von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH zur Wochenabschnitt SCHEMINI

     

    Kap.9. V.1 Und es war am achten Tage, da hatte Mosche Aharon und seine Söhne und die Ältesten Jissroéls gerufen,

     

    Kap.9 V.1 ויהי ביום השמיני Wir haben bereits in Jeschurun, Jahrgang V, S. 14 f. im Artikel מילה die Bedeutung eines achten Tages nach zurückgelegten sieben Tage erläutert.  Wir sagten uns, daß durch ein solches Zählen von sieben Tagen ein bisheriger Zustand völlig abgeschlossen wird, und mit  dem achten Tage ein neuer Anfang und zwar auf erhöhter Stufe, gleichsam die „Oktave“ beginnt. Auch hier ist mit den vor dem Eingang zum Heiligtum zugebrachten sieben Tagen der Zustand bloß individueller privater Lebensbedeutung der zum Priesterdienst Bestimmten abgeschlossen, und mit dem achten Tage treten sie in den neuen, erhöhten Charakter einer Gott und der Nation hörigen Lebensweihe ein.

     

    V.3 Und zu Jissroéls Söhne sprich: Nehmet einen Ziegenbock zum Entsündigungsopfer und ein Kalb und ein Schaf, einjährig, in ihrer Ganzheit, zum Emporopfer.

    V. 4 Und einen Ochsen und einen Widder zum Friedensopfer, Mahlopfer vor Gott zu vollziehen, und eine mit Öl durchrührte Huldigungsgabe; denn heute erscheint euch Gott.

     

    VV 3 u. 4 Das Opfer der Nation bildet zwei Gruppen: שעיר לחטאת ועגל וכבש לעולה; und שור ואיל לשלמים ומנחה בלולה בשמן ; jene: Ausdruck ihrer Stellung gegen Gott, diese: ihre Stellung als Volk in Mitte der Völker. Gott gegenüber gelobt die Nation mit dem שעיר עזים לחטאת, starr gegen jede Verlockung durch Fremde, folgsam und treu auf dem Standpunkt auszuharren, den ihr ihr einziger Lebenshirte angewiesen; und mit dem עגל וכבש בני שנה לעולה: in ewiger Jugendfrische und jugendlicher Leitsamkeit mit ihrem Tatenleben und Geschickesdasein sich mit voller männlichen Energie der Emporführung des einzigen Leiters ihrer Taten und Lenkers ihrer Geschicke zu dem in seinem Gesetze gezeichneten Höheziele hinzugeben. Mit dem שור ואיל לשלמים לזבח לפני ה' spricht sie aber froh und freudig die mit jener treuen Festigkeit und energievollen Hingebung in Mitte der Völker zum gewinnende bedeutsame Stellung aus. Das ewig jugendliche עגל vor Gott wird zum männlichen שור mit dem Wirken seines Tatenlebens den Völker gegenüber, und das seinem einzigen Hirten folgende כבש zu dem in Vollkraft der Völkerherde wegweisend voranschreitenden איל. Dieser freudig beglückenden Seite des jüdischen volkgeschichtlichen Berufes wird Jisroel sich im Nationalfriedensmahl vor Gott froh bewusst, und legt in מנחה בלולה בשמן, in seinem mit ‚Öl getränkten Mehle“, mit dem Zeichen seiner von Ihm mit Wohlstand gesegneten Existenz, den Tribut der  Huldigung auf den Altar seines Gesetzes nieder.

    … ….

    Steht auch diese Volksopfer in einer Beziehung zu der עגל- Verirrung, so gelobt das Volk mit dem שעיר עזים im חטאת , fortan sich nie wieder von einem ערב רב zum Abfall von Gott und seinem Gesetze verleiten zu lassen, vollzieht im -עגלOpfer des עולה und im שור des שלמים wie bereits bei Aharons Opfer (V.2) angedeutet, direkt die Sühne der Verirrung des עגל, das, wie in ת"כ z. St. bemerkt, dem Volke nicht nur עגל nach der Absicht Aharons geblieben war sondern zum selbständigen שור erhaben worden, und gelobt  im כבש des עולה und im איל des שלמים, sein ferners Geschick in voller Hingebung zu Gott, seinem einzigen „Hirten“, für alle Gänge durch die Zeiten anheim zu geben, und in dieser selbstlosen Hingebung, als  Führer der Menschenherde zu Gott, männlich und kraftfroh voranzuschreiten und sein „Mehl und sein Öl“, seine Existenz und sein Wohlbefinden, keinem anderen als Gott, dem einen Einzigen,  unvermittelt und ausschließlich huldigend verdanken zu wollen.

     

    Kap.10, V.1 Da nahmen Aharons Söhne, Nadab und Abihu, jeder seine Pfanne, gaben Feuer in sie und legten darauf Räucherwerk; und brachten vor Gott fremdes Feuer nahe, das er Ihnen nicht geboten hatte.

     

    Kap. 10, V.1 … קטרת war das einzige Opfer, das nie, weder von der Gesamtheit, noch vom einzelnen als נדבה dargebracht werden dürfte, dessen Darbringung vielmehr ausschließlich auf das, der Gesamtheit täglich und dem כה"ג am י"כ, Vorgeschriebene beschränkt bleiben sollte (Menachoth 50a.b.). Glauben wir doch im קטרת den Ausdruck des gänzlichen Aufgehens in Gottes Wohlgefallen, des gänzlichen Aufgehens in ריח ניחוח לד' erkennen zu dürfen (siehe 2 B.M. 30 f. und 34 f.), ein Gedanke, der als von Gott vorgestecktes Ziel das Ideal seiner Anforderungen vergegenwärtigt, der aber aus eigener Wahl zum Ausdruck gebracht, als נדבה, die höchste Anmaßung in sich schlösse. Mehr als alles andere hebt aber das göttliche Wort an dieser so verhängnisvollen Darbringung hervor: ,אשר לא צוה אותם daß Gott sie ihnen nicht gebeten hatte. Wären die einzelnen Momente des Opfers selbst nicht, wie wir gesehen, verboten gewesen, es genügte, daß es ein nicht gebotenes war, um es zu einem verbotenen zu machen. In dem ganzen Opferdienst des Gesetzheiligtums ist dem subjektiven Beliebe, kein Raum gestattet. Selbst die קרבנות נדבה, die  freiwilligen Opfer,  haben sich mit Entschiedenheit innerhalb der dafür vorgeschriebenen Grenzen und Formen zu halten. Denn קרבת אלקים, Gottes Nähe und Annährung zu Gott, die mit jedem קרבן gesucht wird, ist nur auf dem Wege des Gehorchens, des Eingehens, in den göttlichen Willen und der Unterordnung unter denselben zu finden. Es ist dies eben ein Punkt, in welchem Judentum und Heidentum bis zu vollendetem Gegensatz auseinander gehen. Das Heidentum sucht mit seinem Opfer die Gottheit sich der Erreichung seiner Wünsche dienstbar zu machen. Das jüdische Opfer will mit dem Opfer den Opfernden in den Dienst Gottes stellen, will ihn mit seinem Opfer der Erfüllung der göttlichen Wünsche dienstbar machen. Alle Opfer sind daher Formeln göttlicher Anforderungen, die der Opfernde mit seinem Opfer zum Normativ seines künftigen Verhaltens macht. Selbstersonnene Opfer wären daher eine Tötung der Wahrheit, die eben durch Opfer Herrschaft über den Menschen gewinnen soll, diesen eben willkürlichen Subjektivismus als den Stuhl der Herrlichkeit zurechtstellen wo Gehorsam und nur Gehorsam einen Thron erbaut finden soll. Wir begreifen den Tod der Priesterjünglinge, und ihr Sterben im ersten Weihemomente des Gottesheiligtums ist für alle künftigen Priester dieses Heiligtums die ernsteste Warnung, schließt von den Räumen des Gottesheiligtums, das ja nichts anderes als das Heiligtum seines Gesetzes sein soll, jede Willkür und jedes subjektive Belieben aus! Nicht durch Erfindungen gottesdienstlicher Novitäten, durch Zurgeltungbringung des göttlich Vorgeschriebenen hat der jüdische Priester seine Wirksamkeit zu bewähren.

    25-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-03-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת פרה

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Poroh

     

    Ezechiel, Kap. 36, Vers 16 und folgende

     

    Vorwurf und Verheißung in diesem herrlichen Prophetenworte enthalten die lauteste Verkündigung der sittlichen Freiheit. Sie lehren, daß eine Erhebung möglich ist auch aus der tiefsten Gesunkenheit zur lauteren Höhe reinen Menschentums und sie verkünden als Ziel der ganzen göttlichen Leidenserziehung Jissroéls, daß diese Möglichkeit zur Wirklichkeit werde. Jedoch nicht in partikularistischen Umschränkung, etwa nur zu Jissroéls Heile, sondern als mächtiges weltgeschichtliches Lehrmittel zur Erleuchtung und Erhebung der Gesamtmenschheit. Denn dies und nichts anderes ist die Bedeutung der kaum irgendwo sonst so scharf hervorgehobenen Rücksicht auf den „Namen Gottes“, das ist ja dasjenige, was den Menschen von Gott und von ihrem Verhältnisse zu Ihm zur Erkenntnis und  nur Anerkennung kommt. Nirgends ist scharfer als hier ausgesprochen, wie das unter die Völker zerstreute Menschheitspriestervolk durch sein wenig priesterliches Leben zum Verräter wurde an seinem Priesterberufe. Das Banner, das es hoch halten und zu Ehren bringen sollte, trat es in dem Staub; die Lehre vom Menschenideale, für die es Geist und Herz der Menschen gewinnen sollte, verdunkelten nur zu oft die eigene Söhne durch ihre wenig geläuterte Persönlichkeit den Augen und der Erkenntnis des Menschen. Denn zu allen Zeiten verwechselten die Menschen die konkrete Judenheit mit dem Judentum. Nicht als ob die Juden irgend einer Zeit und irgend eines Landes jemals unter dem geistig-sittlichen Niveau ihrer nichtjüdischen Zeit- und Landesgenossen gestanden hätten. Allein die ihnen unverlierbar, auch in den Augen der Völker unverlöschbar aufgeprägte menschheitspriesterliche Bestimmung, die freilich in den Augen der Völker zur „Anmaßung“ wird, bewirkte es, daß an die Schwächen und Gebrechen der Juden ein strengerer Maßstab angelegt wird. Was sie bei sich als natürliche Schwäche mild beurteilen und entschuldigen, das haben unsere nichtjüdischen Brüder zu allen Zeiten bei den Juden zum Verbrechen gestempelt. Vor Vorzügen und edlen hervorragenden Eigenschaften der Juden hat man zu allen Zeiten die Augen beharrlich geschlossen, sittliche Mängel des einzelnen Juden jedoch stets hervorgehoben und generalisiert. Ja, dieselben Persönlichkeiten, deren moralische Defekte sich als gänzliche Verleugnung des Judentums darstellen und gerade als Produkte des Judentums, als Tat gewordenes Judentum bezeichnet, wie dies schon vor Jahrhunderten das auch unsere Gegenwart beleuchtende Prophetenwort ausgesprochen hat: „Man spricht von ihnen: Diese sind das Gottesvolk’ und aus Seinem Lande sind sie hervorgegangen!“ (V.20). Absichtlich und unabsichtlich identifizierten und identifizieren sie Judentum und Judenheit. Daraus erwächst allerdings für den Juden die Verantwortlichkeit für jedes Verschulden zu ernsterer und verhängnisvollster Schwere. Andererseits aber ergibt sich daraus „das göttliche Erbarmen mit Seinem heiligen, durch Jissroél zu Unehren kommenden Namen“ (V.21) und die weltgeschichtliche, d.h. aus dem in der Thora uns enthüllten Geschichtsplan Gottes entspringenden- Notwendigkeit, Jissroél nicht in seiner Unreinheit zu belassen, sondern es durch die Ereignisse zu erziehen, bis Er ihm an die Stelle des „steinernen“ Herzens ein für alles Edle und Gute empfängliches, „fleischernes“ Herz anerschaffen und es zur reinen Menschheitshöhe emporgeläutert habe. Auf dieses höchstes Menschheitsideal wird durch das in den Schlussversen 36 und 37 wiederholte „Adam“ ausdrücklich hingewiesen.

     

    Kap.36, 37: בן אדם: Sicher nicht ohne tiefen Grund und nicht ohne innigen Zusammenhang mit dem eben Bemerkten wird Ezechiel durchweg „Sohn Adams“ genannt. Derjenige Prophet, der, als einer der letzten, nach der bereits erfolgten nationalen Katastrophe den Blick nur auf die Zukunft zu lenken, deren Ziel u enthüllen und den zu diesem Ziele durch Sündennacht und Menschheitswüste führenden Weg zu erhellen hatte, wird dadurch in unmittelbare Beziehung zu dem ersten Anfang aller Menschheitsgeschichte gebracht.

    Der ganzen Geschichte der Menschheit, so wird uns damit gelehrt, liegt ein großer Gottesgedanke zu Grunde. Sie ist nichts als die Ausladung des „Adam“-Begriffes. Die Erziehung zu dessen Verwirklichung bezweckt nichts anderes als die Erreichung derjenigen Bestimmung, die dem als „Adam“, als „Stellvertreter Gottes“ erschaffenen Menschen im Kreise der Schöpfung angewiesen ward. (Siehe zu 1 B.M. 1,26) Im Dienste diese Zieles steht die Berufung Abrahams, die Schöpfung Jissroéls, dafür hat Gott sich auf dem Sinai offenbart, dafür Jissroél sein Gesetz gegeben; für die Erreichung dieses Zieles hat der erste wie der letzte Prophet im Namen Gottes gewirkt, im Dienste der Erreichung dieses Zieles haben die hohen und hehren Männer aller Zeiten in Jissroél gelebt und gelehrt, gekämpft und geduldet, im Dienste der Erreichung dieses Menschheitszieles steht und wirkt der unscheinbarste jüdische Mensch, der seines Gottes Gesetz in seinem Leben und in seinem bescheidensten Kreise zu verwirklichen strebt, und der Ausblick auf die Erreichung diese Zieles bildet den Schlussgedanken aller unserer Gebete.

    יושבים על אדמתם: verkürzter Partizipialsatz, der Konstruktion und Apposition zu בית ישראל, wird sodann grammatisch durch den Plural Subjekt des Satzes. Zuerst als בית ישראל, nach Abstammung und Bestimmung als Einheit angeschaut, wird Jissroél sodann in der Mannigfaltigkeit seiner Glieder als konkrete Vielheit erblickt, um sodann:

    V.20 ויבוא אל הגוים, durch den Singular höchst charakteristisch wieder als Einheit bezeichnet zu werden. Denn dieser Vers spricht von der durch die sittliche Mangelhaftigkeit der einzelnen Sprossen des Israelhauses bewirkten Entweihung des göttlichen Namens. Da verkündet dieser Singular nun, zumal in der Verbindung mit dem Plural גוים, die solidarische Haftbarkeit, mit welcher Gesamt-Jissroél im Galuth für jeden Makel eines jeden seiner einzelnen Glieder werde verantwortlich gemacht werden. Und das hat sich erfüllt bis auf den heutigen Tag. In den Augen der Völker bilden wir eine Einheit. Wie verschieden auch die Heimat, gleichviel ob in Deutschland, England, Frankreich oder Amerika, - wie verschieden auch die äußere Stellung, gleichviel ob es sich um einen armen, von Land zu Land, von Kontinent zu Kontinent gehetzten jüdische Paria, oder um eine Finanzgröße handelt, möge dieselben auch noch dazu bis zur letzten Faser schon seit Generationen dem Judentum entfremdet sein – das ändert alles nichts: für das Vergehen, für die Schwäche auch des entferntesten und entfremdesten  vereinzelten Gliedes wir die jüdische Gesamtheit und, was noch schmerzlicher, wird das Judentum verantwortlich gemacht. So ungerecht, so perfid diese Generalisierung, diese Übertragung auch ist, wir müssen sie tragen. Das gehört mit zu dem Ernste unserer Aufgabe, zu dem Ernste unseres Geschickes. Um so sorgsamer hat jeder Einzelne über sich zu wachen. Es ist das die ernste Mahnung, die der Prophet Jesajas mit den Worten aussprach הברו נושאי כלי ה'; „Haltet euch rein, ihr seid Träger göttlichen Werkzeugs!“ (S.o. S.348).

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 439- 445  Kommentar zu Ezechiel Kap 36 V.16…) 

    24-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-03-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    לפ' פרה

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Poroh (Auszüge)

     

    …

    Ein זרע ist jedes Menschenkind, das nicht nur körperlich, sondern auch geistig und sittlich zugrunde geht, wenn es nicht die gebotene Pflege findet, mag es auch von geistig und sittlich hochstehenden Eltern stammen. Andererseits kann aber auch ein „Samen“ unwürdiger Eltern, wenn er von der veredelnden und läuternden Kraft der Thora erfasst wird, zum herrlichen Menschenblüte sich entfalten.

     Gerade in dieser Tatsache hat aber unsere Thora ihre Wunderkraft bewährt. Ein Blick in unsere Geschichte gibt den überzeugenden Beweis. רות המואבית Ruth, einen Menschenkreis entstammend, den Gottes Gesetz aus Gottes Gemeinde auszuschließen gebietet, wird, von der Macht der Thora ergriffen, zur Stammmutter des davidischen Hauses, des מלך המשיח! כי שת לי זרע אחר „einen Samen hat mir Gott gesetzt“, der wohl noch kein איש, der aber unter allen Umständen, und wären die Voraussetzungen noch so ungünstig, durch geeignete Pflege zum איש heranreifen kann. –

    Damit aber hat Chawa der Erziehung Wege gewiesen, auf denen später dem jüdischen Volke auch aus זרע שבא ממקום אחר der מלך המשיח erstehen konnte!

    Diese Tatsache, daß es der Thora gelingt, auch זרע ממקום אחר zu Trägern ihrer Wahrheit zu gewinnen, hat der Thora Unsterblichkeit verliehen. כי לא תשכח מפי זרעו „Sie wird nicht vergessen werden aus dem Munde seines Samens“, lautet das tröstliche Geleitwort, das uns auch in Zeiten des traurigsten Verfalls nicht verzweifeln lässt und uns das Bewusstsein stärkt, daß es der Thora zu allen Zeiten gelingen werde, sich ihrer Träger zu sichern. Und mag auch die Entfremdung in erschreckendem Umfang um sich greifen, mögen auch in Leichtsinn und Verblendung weite Kreise der vollendeten טומאה anheim fallen, – um die Zukunft der Thora brauchen wir nicht zu zittern: ihr wird es noch immer gelingen, einen זרע, und wäre es auch ein זרע אחר zu gewinnen, der unter der Macht ihres Lebens weckenden und gestaltenden Einflusses zur herrlichen Menschenblüte sich entfaltet. Wohnt ihr doch die geheimnisvolle Kraft inne, selbst aus טמא den טהור hervorgehen zu lassen!

    Generation gehen in טומאה, in völliger Gottesentfremdung dahin, da erblüht einem Terach ein Abraham! Blind wütet Achas gegen den Bestand des jüdischen Lebensbaums, und gerade ihm entstammt Chiskija! Mit finsterem Fanatismus kämpft ein Menasche jahrzehntenlang wider Gottes Heiligtum, und gerade ihm wird Joschijah  geboren, den Gottes Thora zu ihrem Retter sich zu erziehen versteht! Generationen gehen in טומאה dahin, und dennoch vermag Gottes Thora aus diesem Boden den זרע אחר, den טהור, den „reinen“ Träger ihrer ewigen Wahrheit zu gewinnen!

    זאת חקת התורה In dieser Tatsache offenbart sich das gewaltige „Naturgesetz” unserer Thora.

    Diese טהור מטמא-Tatsache fand aber in der פרה אדומה-Institution ihrem sprechenden symbolischen Ausdruck. Wohl war der mit מי נדה gemischte Aschenstaub  gewinnen: …..

    Das aber ist der symbolische Ausdruck für חקת התורה, für das der Thora innewohnende „Naturgesetz“; ihr wohnt die wunderbare Kraft inne, aus טומאה den טהור zu gewinnen; מי יתן טהור מטמא לא אחד es ist die göttliche Kraft der Thora, die noch zu allen Zeiten aus vollendeter טומאה die „reinen“ Träger zu gewinnen verstand. –  

    Für die Rettung von Sedom und Amora trat Abraham fürbittend ein. Nun aber hatte doch Gott den Untergang dieser Städte beschlossen, weil ואנשי סדום רעים וחטאים ihre Entartung ein solches Ausmaß erreicht hatte, daß an ihre sittliche Erhebung nicht mehr zu denken war. Was veranlasste da Abraham dennoch, sich für ihre Erhaltung einzusetzen?

    Abraham mochte der Hoffnung gelebt haben, daß, wenn auch diese Generation unrettbar der טומאה verfallen sei, vielleicht doch noch einst ein זרע אחד und damit ein Geschlecht  טהור מטמאhervorgehen könne, so daß die Rettung dieser Städte gerechtfertigt wäre. Hatte er es nicht an sich selbst erlebt, war er nicht den Sohn eines Terach, der späte Enkel einer in טומאה entarteten Geschlechterreihe? Daran wagte er zu erinnern in Worten, die, feinfühlig genug, nach Möglichkeit den Vater zu schonen bestrebt waren: הנה נא הואלתי לדבר וגו' ואנכי עפר ואפר Er darf vor Gott stehen in seiner Hinfälligkeit und ist von Gott durch göttliche Rettungswunder dem Leben erhalten worden, ist, wie die Weisen so herrlich bemerken, dem Schwert Amrafels entronnen und dem Glutofen Nimrods, ist des Lebens gewürdigt worden, weil Gott in ihm den טהור erkannte, der aus טומאה sich zu gottgewollter Lebensbestimmung emporrang. – Sollte eine solche טהרה-Zukunft nicht auch der טומאה dieser Städte beschieden sein?

    חייך שאני נותן לבניך כפרה בהם Fürwahr, diese Wahrheit soll einst in der פרה אדומה-Bestimmung ihren ewigen Ausdruck finden.

    Gottes weiser Ratschluss aber hatte über Sedom und Amora den Untergang beschlossen, da diese von Abraham erwähnte Möglichkeit Gottes alle Zukunft durchdringendem Auge sich nicht bot.

    Und doch, wie wahr unser Vater Abraham empfunden, wie sehr seine Erwägung der göttlichen Waltung entsprach, geht aus einer Bemerkung der Weisen hervor, die wir nunmehr in ihrer ganzen Tiefe zu verstehen glauben. קם קח את אשתך ואת שתי בנותיך הנמצאות וגו', gebieten die Engel Lot, „nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die sich da vorfinden“ (19,15). Das Wort הנמצאות ist überflüssig und unverständlich. Und die Weisen erklären (מ"ר): שתי מציאות רות המואביה ונעמה העמונית „Zwei Funde“ habe da Gott gemacht, die Moabiterin Ruth und die Amoniterin Neamah. Ferner: מצאתי דוד עבדי (תהלים פ"ט) היכן מצאתי אותו בסדום Es heißt: ‚Ich fand meinen Diener David’ – in Sedom hat Gott ihn gefunden.

    Von den beiden Töchtern Lots, den Stammüttern von Moab und Ammon, gingen einst Ruth und unser König David hervor! Wenn aber aus der טומאה-Umgebung von Sedom und Amora solche טהרה-Blüten gezeitigt werden konnten, so war dies wohl die denkbar größte מציאה, die der Gottessache beschieden sein konnte. Dieser künftigen מציאה oder besser dieser טהור מטמא-Erwägung dankten Lot und seine Töchter ihre Rettung. –

    Daß aber solche מציאות selbst aus Sedom und Amora hervorgehen konnten, zeugt für die Wunderkraft der Thora. Sinnig reichen uns daher die Weisen gerade מגילת רות am Tage von מתן תורה: Hier hat זאת חקת התורה die der Thora ureigentümliche Kraft in ihrer ganzen Tragweite sich bewährt. – Von ihr dürfen wir auch für die Folge vertrauensvoll unser und der Menschheit Heil erhoffen.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 80 - 86

    23-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-03-2022
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                   (1881-1932)

     

     

    „Chassidismus“

     

    Aufsatz erschienen in der Wochenzeitung „Jüdische Presse“, Wien 1924, 3

     

    „In der Agudas Jisroel dominiert der Osten. Im Osten ragt der Chassidismus hervor. Folglich steht der Chassidismus an ragender Stelle. Darf diese Vorherrschaft des Chassidismus auch diejenigen mit Freude erfüllen, die der andersgearteten west- und mitteleuropäische Orthodoxie angehören und vom Chassidismus nur von Hören und Sagen wissen? Ja! Denn jede Orthodoxie die echt, geschichtlich berechtigt und religionsrechtlich legitimiert ist, auch die misnagdische, auch die deutsche eines S.R. Hirsch, ist Chassidismus, unbewusster Chassidismus. Wir wollen uns das an einem instruktiven Beispiel klar machen.

    [… ] Nur eine geistige Strömung gibt es im heutigen Judentum der bewußter Antichassidismus ist: der jüdischer Nationalismus. Was für die christliche Kirche der Antichrist bedeutet, das bedeutet für das orthodoxe Judentum der jüdische Nationalismus: Verdräng der Religion von ihrem Herrschersthrone, Emanzipation der Erde vom Himmel, Kampfansage gegen den heiligen Geist. Was verschlägt’s wenn einzelne Nationalisten eine Vernunftehe zwischen Nationalismus und Religion herzustellen sich bemühen?  Der Rationalismus mag dazu seinen Segen geben. Der Chassidismus sagt: Was hat die Nation mit dem heiligen Geist zu tun? Wenn für uns der Begriff der Religion alles, aber auch wirklich alles umfasst, was bleibt dann noch für die Nation übrig ? Und darum ist es gut, daß in der Agudas Jisroel der Chassidismus mitführt. Er ist die Neschomoh Jessoroh der Agudas Jisroel.“

     

    Hier die vollständige Wiedergabe des Originals in Beilage:
     

    Bijlagen:
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    20-03-2022 om 17:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-03-2022
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             (1808-1888)

    PURIM (פורים)

     

    Chaurèw Kap.34

     

    § 247a

     

     

    Begebenheit ist klar. Sie liegt ausführlich in dem uns überkommenen Vermächtnisse der beiden Hauptpersonen, Mordochai und Esthér, in מגלת אסתר vor. – Schwarze Tücke sehen wir, Privatrache zu befriedigen, über das Leben vieler tausend äußerlich hilflos Preisgegebener würfeln; den selbstsüchtigen Zweck geschickt unterm Schein des Eifers für des Staates Wohl verhüllen; dazu die harmlose Gesondertheit Jissroéls aus dem Staats-Endzweck gefährlich schildern; und schon der Erreichung ihres verruchten Anschlages sicher. – Gegenüber jene Hilflosen, – nichts habend als ernste Prüfung bisherigen Lebens und Rückkehr zu Gott; ängstlich harrend des schrecklichen Tages, der ihnen allen Untergang droht; auf Gott allein hinblickend, ob er wohl noch das Schreckliche abwenden werde; und nach menschlichen Kräften nur noch den einzigen Weg gerader Vorstellung und Bitte versuchend. – Und über beiden – unsichtbar Gott, längst schon vorbereitend die Heilung vor dem Schlage; Folgen der Menschentat zu seiner Weisheit Zweck verknüpfend – Langeweile einer schlaflosen Nacht dem Könige – Aufwallung eines Augenblicks in des Königs Brust – und – abgewendet der Schlag von den Hilflosen, nur Gott habenden, – zurückgeschleudert der fein berechnete, Verderben tragende Blitzstrahl aufs Haupt der Urheber; und wehrloses Jissroél zur selbständigen Verteidigung seines Lebens berufen – zum Licht und zur Freude aus der Gefahr hervorgehend, die Nacht und Verderben gedroht. –

    Da wurden die Tage solcher Errettung zum ewigen Zeitdenkmal für Jissroéls Zerstreute, auf daß sie die Kraft behielten in dem festen Vertrauen: Gott, der sie hinausgewiesen in die Wanderschaft unter Völker, wache auch unsichtbar über sie, und mache zu Schanden, was selbstsüchtige Bosheit an List und Ränken gegen sie schmieden möge. Das Schwache Ja-akauw sei stark in dem unsichtbar   wachenden Gott.

    War hier leibliches Leben bedroht und leibliches Leben errettet, so stellt sich auch die Purimfeier dar, neben öffentlichen Vorlesen jenes die Begebenheit verewigenden Vermächtnisses, in Festmahlen, gegenseitigen Genussgeschenken und Bedenken der ärmeren Brüder. Gleichsam frohes Innewerden des wiedergeschenkten Lebens, in diesem Freudengefühl das Gesamtbrudergefühl gegenseitig erneuernd,  und ihm in Erheiterung der Ärmern Raum gebend. –  

     

    § 248

     

    Feier: Am 14ten Ador, nachts und am Tage, wird die Begebenheit in M’gilass Esthér (מגלת אסתר) gelesen. Nichts geht dieser Pflicht vor, ausser ein im Freien unversorgt liegender Toter ( א"ח687). Jedes Glied der Ja-akauw-Familie ist verpflichtet, nachts und tages M’gilloh zu lesen oder zu hören. Wo möglich trage einer in Versammlung sie vor und alle vernehmen sie aus seinem Munde (689). Sie werde ganz vorgelesen aus vorliegender nach Vorschrift verfertigter Abschrift der מגלת אסתר. Aus nicht nach Vorschrift verfertigter kann wohl zugehört, nicht aber mit- geschweige vorgelesen werden. Sie werde als eine Vermächtnisschrift aus jener Zeit gelesen (690). Über das Vorlesen, den Gottesdienst u.s.w. siehe (690 – 694) Mindestens zwei Gaben an zwei Bedürftige sollst du am Purim geben (694). Das eigentliche Freudenmahl für Purim sei am Tage. Eben so werden auch am Tage mindestens einem Freunde zwei  Geschenke an Festspeisen geschenkt (695) – Am Purim wird kein unnötiges Werk verrichtet, –  keine Trauerklage, kein Fasten veranstaltet (696) Alles nähre siehe (698 – 697)?

    § 249

     

    Also, wenn Missbrauch der Gewalt zur Ertötung des Jissroél eigentümlichen Lebens, oder verschlagenes Benutzen der Eigentümlichkeit Jissroéls zum Vorwand für Ausführung von Plänen der Gewalt, die beiden schreckendsten Erscheinungen sind, die Jissroél auf seiner Wanderung durch die Zeiten bedrohen: so stehen Chanuckoh und Purim am Eingang dieser Wanderung wie Feuer- und Wolken-Säule und mahnen uns: treu zu bleiben allen Pflichten, treu dem Jissroélberufe, treu dem Lande und Fürsten, die uns aufgenommen – und dann auf Gott zu blicken – und weder Gewalt noch List – zu fürchten. –

     

     

    Körper

    Geist

    Schöpfung

    פסח

    שבועות

    Erhaltung

    סוכות

    שמיני עצרת

    Erhaltung im Exil

    פורים

    חנוכה

     

    Samson Raphael HIRSCH : Chauréw, Versuche über Jissroéls Pflichten in der Zerstreuung, zunächst  für Jissroéls denkende Jünglinge und Jungfrauen. Vierte Auflage Frankfurt  a.M. Verlag J. Kaufmann 1909

    17-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-03-2022
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          (1808-1888)

    DER FASTTAG ESTHERS

     

    Chaurèw Kap.33 § 238

     

    2. תענית אסתר Einer andern Golußsünde Denkmal[1], und Warnung vor derselben, von der uns nur durch Überlieferung Kunde geblieben, ist Tha-aniss Esthér, das auch nur durch Überlieferung des Herkommens Zeitendenkmal geworden. Gleichsam, als ob das Schuldbewusstsein des Volkes sich selber zur Warnung dies Erinnerungsdenkmal gesetzt. – 

     

    Begebenheit: Achaschwérausch, dem Sinne orientalischer Eroberer gemäß, war milde gegen die Besiegten. So viel verschiedene Völkerschaften beherrschend, konnte natürlich der Blick nicht an eine Eigentümlichkeit sich fesseln; und, mochte darum Sprache, Sitte, Religion, noch so verschieden sein, was nur dem allgemeinen Namen Untertan sich fügte, war ihm willkommen. So wurden denn diejenigen von Jissroél, das ohnehin ja der persischen Herrschaft so vielfaches dankte, die von ihrer Heimat ferngeblieben waren, mit in den wohltuenden Strahl königlicher Milde gezogen. Gleichsam Prüfung von oben, wie Jissroél, das im Laufe der kommender Jahrhunderte so vielfache Probe der Gottestreue im Unglück geben sollte, in dieser Gottestreue unterm Strahl der Milde bestehen würde. Und siehe, Jissroél, das unterm Druck nie die Treue brach, die Probe bestand es nicht. – Sich gefallend in dieser fürstlichen Milde, sei es weil deren Haltung als Bürgschaft ihres Heils betrachtend, sei es aus Schwäche, sich nicht dem Gütigen gegenüber in ihrer Eigentümlichkeit behaupten zu können, sei es im Wahn, diese Milde selbst durch Anschmiegen an Landessitte vergelten zu müssen, ginge es auch auf Kosten des Jissroélgeistes und Jissroéllebens, – oder etwa gar – sich der eigentümlichen Sitte schämend und gerne so rasch als möglich mit denen sich einigend, von denen ihr äußeres Heil abhing, kurz , Jissroél bestand nicht; die Milde machte sie lauer in Beachtung väterlicher Lehre. Aber Gott riss sie bald aus ihrem Traum. Ein Mann, ewiges Muster für Jissroéls Goluß, wie man Land und Fürsten treu und doch J’hudi in wahren edelsten Sinne bleiben könne, Mordochai musste sie im eigenen Beispiel lehren: nichts zu wissen von jener Mäkelei mit Jissroéls Lebensgute, und, wo es gilt sich der Mächtigen Gunst auch nur durch Entsagung einer Jissroélpflicht zu erkaufen, sich, die Seinigen, lieber alles preiszugeben, als sich Leben und Gemächlichkeit durch Pflichtverletzung zu erringen; treu zu bleiben – und alles übrige in Gottes Hand zu stellen. –  Und nachdem nun gerade jene, trotz ihres Anschmiegen, das Schwankende der Menschengunst erfahren hatte, und Gott gerade die Gefahr, die Mordochais Festigkeit über sie alle gebracht, in herrliche Rettung umgewandelt hatte, sie auch in der Stunde der Gefahr die eigene Verirrung erkannt, da – während  von seinen Führern der Tag der Rettung als freudiges Zeitdenkmal eingeführt worden – erhielt sich das Volk selber den Tag vor dem Feste als warnendes Denkmal schnöder Verirrung, und das ist der Tha-aniss Esthér.

     

    Warnung:  Wovor warnt Tha-aniss Esthér? Vor der Verirrung, die Völkergunst durch Anschmiegen an ihre Lebensweise, wenn auch mit Verletzung göttlicher Pflichten, zu erkaufen. Wenn Zaum G’daljoh uns vor Untreue, Ungehorsam, Ungefügigkeit warnt gegen die Hand Gottes, die ins Goluß  uns führte, und Anhänglichkeit, Gehorsam und Treue für die Völker von uns fordert, die uns aufgenommen: zeigt Tha-aniss Esthér  die Grenze dieses Rufes in der Treue gegen das Gesetz, das uns zu Jissroél macht, und ruft allen Geschlechtern Jissroéls zu: wenn Gott sie wieder prüfen werde durch Völkermilde, wie Er durch Völkerhärte sie geprüft, standhaft zu bleiben in dieser Prüfung, und der alles versöhnende Milde durch Treue und Anhänglichkeit und Förderung des Völkerwohls zu begegnen, und durch volle Entfaltung des schönen Jissroélcharakters, wie Gott dies ja selbst gegen Völkerhärte fordert, – nicht aber durch Aufgeben ihrer jissroélitischen Persönlichkeit; denn das hieße Selbstmörder werden, umdas Leben zu gewinnen.

     

     

     

    Samson Raphael HIRSCH : Chauréw, Versuche über Jissroéls Pflichten in der Zerstreuung, zunächst  für Jissroéls denkende Jünglinge und Jungfrauen. Vierte Auflage Frankfurt  a.M. Verlag J. Kaufmann 1909



    [1]  Das andere ist der Fasttag G’daljohs (§ 237) am 3.Tage des Jahres.

    16-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-03-2022
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

    Aus dem Vorwort zur Erläuterung der

     Megillas Esther

     

     

    …Leicht ist die Kunst des Retouchierens biblischer Gemälde freilich nicht. Liebe vor allem und freudiger Wille, alles zeitlich Bedingte beim Schauen des ewig Großen und Bedeutsamen als den Fernblick hindernd  aus dem Weg zu räumen, gehört dazu. Seht doch nur, wie der Verfasser des Horeb[1] im Abschnitt Purim förmlich mit der Sprache ringt, um das Unausgesprochene der Megillah, was nur zwischen den Zeilen haucht und flüstert, und was nur das liebende Aufmerken eines unverdorbenen Ohrs erlauscht, in Worte zu kleiden! Hier fühlt einer, dem das tiefe Bewusstsein, daß ein schmucklos dürres Menschenwort zu leer und ärmlich sei, die erhabene Heiligkeit des Bibelwortes auszuschöpfen, in allem, was er schrieb, die Feder führte (und dem darum so oft der bloße Wohllaut einer klingenden Phrase zur Wiedergabe undefinierbarer Empfindungen ein heiliges Bedürfnis war) ass zum Verständnis der Megillah nicht kritischer Scharfsinn reicht und nur sich einfühlende Liebe der einzige Schlüssel ist.  „Und über beiden – unsichtbar Gott, längst schon vorbereitend die Heilung vor dem Schlage; Folgen der Menschentat zu seiner Weisheit Zweck verknüpfend – Langeweile einer schlaflosen Nacht dem Könige – Aufwallung eines Augenblicks in des Königs Brust – und – abgewendet der Schlag von den Hilflosen…“ So wird das Vexierrätsel, wo sich im Estherbuche Gott befinde, von einem Kenner gelöst, der die Megillah nicht kritisch prüft, sondern als „Brief“, als ein Vermächtnis erfahrungsweiser Exulanten an die späteste Gola liebt und ihre Geschichte erlebt. Des Horebverfassers pietätvolle Art stand mir beim Schreiben dieses Kommentars vor der Seele. Ich habe die Megillah nicht geprüft, sondern zu lesen,  ihre Helden nicht entthront, sondern zu lieben und ihre Szenen nicht zerpflückt, sondern zu erleben gesucht.

     

    Aschaffenburg, im Schewat 5670

    Raphael BREUER



    [1] Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

    15-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-03-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת צו

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Zaw

     

    Jeremias, Kap. 7, Vers 21 und folgende

     

    Ganz wie der vorigen wird auch in dieser Sidra, die die Fortsetzung der Gesetze über den Opferdienst und die Priester enthält, ein Prophetenwort als Haftora angeschlossen, das in eindringlicher Schärfe vor Verkennung der Bedeutung der Opfer warnen soll. Die weisen Ordner unseres Gottesdienstes haben eben sehr wohl die Gefahren erkannt, die aus einer solchen falschen Auffassung der wahren, aufrichtigen, von Gott gewollte Frömmigkeit erwachsen könnte. Denn das Prophetenwort weist darauf hin, wie zu jenen entarteten Kreisen, deren ganzer Gottesdienst nur noch in Tempelbesuch und in Opfern bestand, die durch ihren Gegensatz zu ihrer sonstigen Entartung das Gotteshaus auf’s schwerste kompromittierten, derselbe Gott, der die Opfer eingesetzt, gesprochen habe: „Nehmet lieber eure Emporopfer und legt sie zu euren Mahlopfern und verzehrt sie selbst als Fleischkost!“ Es ist das dieselbe Verkennung des Tempeldienstes und des Gotteshausbesuches, deren Verurteilung der Prophet am Eingang dieses Kapitels im Namen Gottes also auszusprechen gehabt hatte: „Hört das Wort Gottes, ihr Männer von Juda, die durch diese Thore eingehen, sich vor Gott zu beugen. So hat Gott der Schöpfungsscharen, Jissroéls Gott, gesprochen: „Bessert euren Wandel und eure Taten, so lasse ich euch gerne an diesem Ort weilen. Trauet doch nicht den Worten der Lüge, die sprechen: Tempel Gottes! Tempel Gottes! Sollen doch sie selbst der Gottestempel sein“. Und hatte sodann in mächtig aufloderndem Zorne (V. 6 und 10) denen, die „draußen „vor Diebstahl, Mord, Ehebruch, Meineid, Götzendienst“ nicht zurückschrecken, dann aber regelmäßig kommen, sich fromm vor Gott hinstellen und sich nun „gerettet glauben“, „um nun draußen Schandtaten weiter fortzusetzen“, das Flammenwort: entgegengeschleudert: „Ist denn dieses Haus, über das mein Name ausgesprochen, in euren Augen eine Höhle für Schandbuben geworden??“ – 

     

    Kap.7, V.21 Empor- und Mahlopfer, ihre Bestimmung nach gelobender Ausdruck der Weihe des Taten- und Genusseslebens. In der eben gezeichneten frivolen Gesinnung dargebracht, stellen sie sich als eine Gotteshöhnung dar und wirken außerdem dadurch gerade entsittlichend, daß sie den Darbringenden in der Wahnvorstellung erhalten, er habe dem göttlichen Willen jetzt Genüge geleistet und könne nunmehr beruhigt weiter freveln. Demgegenüber wäre es besser, wenn die Tiere, statt zu Opfern, für Küchenzwecke verwendet würden. 

     

    V.22 und 23 שמעו בקולי Gehorsam, unbedingter Gehorsam gegenüber der aus dem Gesetzesworte uns entgegentönenden Gottesstimme, – לי לעם, daß allen Beziehungen des gesamten bürgerlichen Lebens das Gepräge der Gotteshörigkeit und Liebe ausgedrückt sei, – והלכתם בכל הדרך, der Charakter der Sittenreinheit, der jedes Einzelleben als das von Gott gestaltete kennzeichnet – das bildet den Inhalt des ganzen großen unverbrüchlichen Gottesgesetzes, auf das Gott uns verpflichtet und zu dessen Erfüllung er uns zum Volke erschaffen hat.

     

    V.24 ויהיו לאחור ולא לפנים Zu allen Zeiten vollzog sich der Abfall vom Gesetze unter der Devise des vermeintlichen Fortschritts. Im Lichte der höchsten Kulturziele der Menschheit jedoch war zu allen Zeiten die Geschichte des Abfalls in Wahrheit eine Geschichte des Rückschritts.

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 189- 195  Kommentar zu Jeremias Kap 7 V.21…) 

    13-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-03-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    זכור 

    Kommentar zur Wochenabschnitt  Sochaur

     

     

    5 B.M. Kap. 25 VV. 17,18,19 (Wochenabschnitt Ki Ssétsé)

     

    זכור וג' Das Fernhalten von jedem עול , von jedem Mißbrauch jeder, sei es auch nur momentanen Überordnung (עול) über den andern zu dessen Schaden, von dem Mißbrauch eines jeden Vertrauens, das ein Mensch in den andern setzen muß, wenn überall ein Zusammenleben der Menschen möglich sein soll, das Durchdrungensein von der Überzeugung, daß wir nur so lange Gott unseren Gott unseren Gott nennen dürfen, als wir ängstlich das kleinste Unrecht gegen seine Menschen auf Erde scheuen, und die daraus hervorgehende fleckenloseste Rechtschaffenheit in unserem Verkehr mit Menschen, das war der letzte Zug, den das Gesetz über das Charakterbild des von ihm leitenden und nach ihm sich nennenden Volkes gezeichnet.  Das Volk, in dessen Nationalcharakter die Züge des Mitgefühls, der Rücksicht, der Milde, des Wohlthuns gegen alles, was lebt, hervorleuchten sollen, wie dazu die letzten Kapitel des Gottesgesetztes wiederholt gemahnt, das werden, „wehe“ zu thun, das soll im vollendetsten Ideal als „ישרון“ ([1]Kap. 33, 26) über die Erde wandeln, in dessen  Verkehr mit Menschen solle es als ישר , als das  geradeste, rechtschaffenste, biederste unter den Völkern sich ankündigen, undשארית ישראל , diejenigen, die alle Zeiten und alle Prüfungen für die einstige jüdische Vollendung durchdauern,  erblickt das Prophetenwort in denjenigen, welche „kein Unrecht thun, keine Täuschung reden und in deren Mund sich keine Zunge des Truges findet; sie allein finden auf Erden ihre Weide und Ruhe, sie allein haben vor nichts und niemand zu zittern“ שארית ישראל לא יעשו עולה ולא ידברו כזב ולא ימצא בפיהם לשון תרמית כי המה ירעו ורבצו ואין מחריד  (Zefanja 3, 13).

    Denn gerade Gegensatz zu diesem aus Gerechtigkeit und Liebespflicht gewobenen Charakterbilde eines Volkes, das nur in gewissenhafter Pflichttreue seine Macht und seine Zukunft erblicken, und durch dessen Vorgang die ausschließliche Pflichthüldigung einst das Anteil der Gesamtmenschheit werden soll, bildet eine Völkergrösse, die wie  Amalek, nur in dem Schwerte ihre Macht und in dem Niedertreten aller ungerüsteten Schwächern ihre Ruhmesfreude findet.  Sie trat bereits bei dem ersten Hineintreten des Volkes der siegreichen Pflichttreue in die Völkergeschichte (2 B.M. 17, 8-16) diesem feindlich entgegen und ihr ward (daselbst) gleich bei diesem ersten gegensätzlichen Versuch das einstige Verschwinden aus dem Gedächtnis der Völker verkündet (daselbst).

    Die nunmehr mit ihre Pflichtaufgabe in das Land des Gesetztes zu dessen treuer Erfüllung Einziehenden werden daher hier auf diesen ihren ausgeprägtesten Gegensatz, und zwar zu dauernder Erinnerung, nochmals hingewiesen, in den einzelnen Zügen seines auftretens ihnen dieser Gegensatz zu ihrer Bestimmung zum klarsten Bewußtsein gebracht, und während dort der Kampf gegen Amaleks Völkerprinzip bis zu dessen völligem Verschwinden als Inhalt aller völkergeschichtlichen Gotteswaltungen auf Erden verkündet ist – wie hier Jissroél aufgefordert, sich als mitwirkendes Werkzeug für diesen Gotteskampf gegen Amalek zu begreifen und zu bewähren, aus dessen die Menschen irreführenden, mit seinem Glanze blendenden Ruhmeslorbeer das letzte Blatt eben dann fallen werde, wenn nicht vor einem stärkeren Schwerte sein Schwert, wenn vor einer nur auf Pflichttreue gegen Gottes Sittengesetz aufgeblüht stehenden, nur von Gott getragenen Macht Amaleks Schwert zusammenbricht.

     בדרך בשעת טירופיכם בצאתכם, את אשר עשה לך עמלק בדרך בצאתכם ממצרים ממצרים בשעת גאולתכם (ספרי)eure Gesamtheit (לך) warבדרך , auf der Wanderung begriffen, von ganz anderen Gedanken und Sorgen, als von Kriegsgedanken eingenommen; es war die Wanderung einer heimatlosen Menge mit Frauen und Kindern in der Wüste, deren Lage menschliche Teilnahme von jedem einzelnen von euch (בצאתכם) schwebte doch die Bekundung des einen Einzigen unsichtbar gegenwärtig, der seine Fesseln gebrochen und ihn aus der Knechtschaft einer solchen Macht mit Mizrajim  zur Freiheit geführt, eine Thatsache, die dem Wehrlosesten von euch zu Schirm und Schild gegen jeden mutwilligen Angriff hätte dienen müssen. 

     מקרה, אשר קרך בדרךist ja das, was für den davon Betroffenen außer aller Berechnung und Erwartung geschieht (siehe 1 B.M. 24,12). Du zogst deines Weges und hattest gar keine Veranlassung, einen feindlichen Überfall zu vermuten. Sein Angriff war völlig unprovoziert, war von purer Freude an Menschenschlächterei, oder von einer Ahnung der Gefahr getrieben, die aus dem mit dir in die Geschichte einziehenden Prinzipen der Schwertgewalt zu drohen begann.

     זנב, ויזנב בךder Schweif (so rabbinischסניף : Anhängsel, das Nebensächliche, einem Hauptkörper Anhängende, undצנף : die Anhängsel, Enden, mit einem Hauptkörper verbinden, zusammenrollen), hier: die Nachzügler, undזנב , Piel (wie סעף entasten): die Nachzügler von dem Haupttrupp abschneiden, oder niedermachen.כל הנחשלים אחריך חשל (verwandt mitחסל : abfressen, zu Ende bringen,  אזלschwinden,עצל  träge) Daniel 2,40:פרזלא מהדק וחשל כלה ; Eisen zerschlägt und vernichtet alles, bezeichnet jedenfalls einen Schwächezustand, ähnlich wie das versetzteחלש , also: alle, die dir nur schwach nachfolgen konnten, aus Schwäche zurückblieben.  ואתה עיף ויגע, du selbst – das ganze Volk, der Hauptkörper selbst – warst matt und abgemüht.  Es waren also die Schwächsten unter den Schwachen, die selbst einer langsamen Fortbewegung nicht folgen konnten, die er überfiel. Ihn lud somit nicht Schwäche und Mitleid und Schonung, sondern zu roher, höhnender Mißhandlung.

    ולא ירא אלדי', und er sah nicht Gott, der für den Schwachen eintritt gegen die Faust des Starken, und hatte keine Scheu vor Ihm.

     

    V. 19והיה בהניח וג' , wenn Gott dir dein Gott ist, wenn du, im geraden Gegensatz zu allen diesen Amalekzügen, all dein Thun nach seinem Willen richtest und all dein Sein Ihm anheimstellst und du so – nicht durch dein Schwert und deine Macht – durch den mit deiner Pflichttreue gewonnenen Gottesschutz, in dem dir von Gott angewiesenen Lande, unangetastet von allen deinen Feinden ringsum sicher und glücklich ruhst.

     נתן לך נחלה לרשתהdas Land, das er dir jetzt zur Besitznahme giebt, war bereits deinen Vätern zugesagt, es kommt dir nur von ihnen als Erbe zu, auf daß du es weiter auf deine Kinder vererbest. Es ist nichts, was du aus eigener Machtvollkommenheit besitzest. Der Pflichttreue in dem Gottesbunde mit deinen Vätern verdankst du es, und nur durch Vererbung dieser Pflichttreue auf  deine Kinder wirst du ihnen auch das Land vererben.

     תמחה את זכר עמלק(siehe 2 B.M. 17,14).

     לא תשכחvergiss dies nicht, wenn du je hinüberschwanken und Amalek gleich nicht Pflicht, nicht Gott kennen und, in kleinen oder großen Dingen, nur Gelegenheit suchen wolltest, deine Überlegenheit zum Schaden deiner Mitmenschen zu üben!

    Vergiss dies nicht, wenn du  je deines Jissroélberufes und deiner Jissroélsendung  in der Mitte der Menschen vergessen und die Lorbeerkränze beneiden möchtest, die eine bethörte Welt dem Andenken glücklicher Menschenglückzerstörer flicht und den thränengetränkten Boden vergißt, aus welchem den Lorbeer zu solchen Kränzen erwachst.

    Vergiss dies nicht, wenn du je selbst unter  Amalekrohheit und Gewalt zu leiden hast. Bleibe aufrecht! Bleibe bei der Menschlichkeit und Rechtsachtung, die dein Gott dich gelehrt.  Ihnen gehört die Zukunft, Menschlichkeit und Gerechtigkeit bleiben Sieger über Rohheit und Gewalt, und du selbst bist gesendet, durch dein Geschick und Beispiel diesen Sieg und die Zukunft anzukündigen und mitwirkend herbeizuführen.

     לא תשכח, vergiss  dies nicht, und auf das du es nicht vergessest, זכור, erneue dir von Zeit zu Zeit Amaleks Gedächtnis und das, was dir über seine Zukunft gesagt ist –



    [1] JESCHURUN

    11-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-03-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת זכור

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes SOCHAUR

     

    Samuel 1, Kap. 15, Vers 1 und folgende

     

    Paraschath Sachor will uns die Pflicht ins Bewusstsein rufen, unser Leben in Tat, Gesinnung und Urteil zu einem Protest gegen זכר עמלק, gegen „amalekitisches Ruhmesgedächtnis“ zu gestalten, also zu einem Proteste gegen Unrecht und Gewalt und jede Anbetung des Erfolges im Einzel- wie im öffentlichen Leben. Die Haftora bringt uns die Geschichte von der Vernichtung des historischen Amalek, und lässt damit zugleich nur um so schärfer hervortreten, daß die uns zu ewigen Gedenken ins Bewusstsein gerufene Pflicht: „das Gedächtnis Amaleks auszulöschen“, sich nicht sowohl auf das conkrete, bereits seit Jahrtausenden dem Moder verfallene Amalek, sondern auf das Amalek-Prinzip bezieht, זכר עמלק, das seiner Bedeutung im Leben des Einzelnen wie der Völker als Vorbedingung des Menschenheiles noch heute entgegenharrt,  wie vor Jahrtausenden.

     

    Kap.15, V.1 „Über sein Volk, über Jissroél“: auch nachdem du zum König gesalbt bist, vergiss nie, daß es nicht „dein“ Volk, nach Art heidnischen Völker, sondern „Sein“ Volk ist, über das du herrschest , und daß du nur in diesem Sinne, als König des Gottesvolkes, deine Macht zu handhaben hast. Darum bedeutungsvoll, nicht: „Höre auf die Worte Gottes“, sondern, wie immer wenn die Pflicht des unbedingten Gehorsams, unabhängig von der Einsicht im Sinn und Absicht des Befehles, rein nur aus Ehrfurcht vor der Autorität, „der Stimme“ des Befehlenden, gefordert wird: „Gehorche der Stimme der Worte Gottes.“ (Vergl. zu 1 B.M. 21,12)

     

    V.3. Der Inhalt des Auftrages lässt sofort erkennen, weshalb insbesondere hieran die Unverbrüchlichkeit des Gehorsams appelliert wird. „Vernichte alles Seinige und erbarme dich seiner nicht!“ – Wenn wir bedenken, daß alle Lehre, alle Gesetze Gottes dahin wirken, Jissroél zur höchsten Feinfühligkeit, zu jener Gesinnung zu erziehen, die gegen alle Mitgeschöpfe Liebe betätigt und sich stets in die Lage des Nächsten versetzt: so stand der hier Saul gegebene Auftrag mit allem sonst gelehrten und Erstrebten im denkbar schroffsten Gegensatz. Dazu kommt: Dieselbe göttliche Gerechtigkeit, die sonst spricht: „die Kinder sollen nicht getötet werden wegen der Sünde der Eltern“, verhängt , verhängt hier Vernichtung über ein Volk wegen eines Verbrechens, das vor Jahrhunderten von seinen Vorfahren begangen worden! Da begreift es sich sehr wohl, weshalb hier mit den Worten: „Gehorche der Stimme!“ jedes Schwanken beseitigt werden soll. Wenngleich sich dem Menschenblicke die Einsicht entzieht: es ist ה', der barmherzige Gott, der Vater aller seiner Menschenkinder, der als ה' צבאות, als der seine Menschheit erziehende und sie zu dem von Ihm bestimmten höchsten Ziele leitende Gott, für dieses Glied der Menschenfamilie jede Erhebung als ausgeschlossen und seine Vernichtung als geboten erkennt. Wegen jenes zu erwartenden Widerstrebens war es deshalb auch nötig, alle in dem Auftrage Inbegriffen und insbesondere diejenigen zu nennen, bei denen die Ausführung am meisten dem natürlichen Gefühle widerstrebte. Das Volk, welches bestimmt ist, das Prinzip allumfassender Nächstenliebe durch die waffenstarrende Welt zu tragen, sollte in diesem Falle der Arm des Gottesgerichtes sein, welches die Wahrheit in ihren ganzen furchtbaren Ernste bekundet: amalekitische Gewalttat bringt, trotz augenblicklicher Erfolge, nimmer Segen, nimmer dauernde Ruhe, sondern unabwendbar, wenn auch oft erst spät, Fluch und Vernichtung den Ahnen folgender Geschlechter.

    Daß  übrigens nicht aber bloß wir, in der vermeintlich moderne Denkweise, eine solche menschliche Gesinnung in Saul zurückreflektieren, sondern daß dieselbe Anschauung  auch bei unsere Weisen lebte, das geht aus dem folgenden im Talmud, Joma 22b, enthaltenen Aussprüche R. Mani’s hervor. Derselbe findet in den Worten: וירב בנחל, V.5 den Ausdruck des Widerstrebens, des inneren Kampfes, den Saul vor der Ausführung dieses schweren Auftrages zu bestehen hatte. In dem Worte נחל findet er den Hinweis auf die 5 B.M. 21,1-9 angeordnete Entsündigung und Reinigung der Gerichtsbehörden derjenigen Stadt, in der Nähe  die Leiche eines Erschlagenen gefunden wurde, ohne daß es möglich war, den Mörder zu ermitteln. Dann musste nämlich das höchste Gericht einschreiten, und unter den Augen einer Delegation desselben musste die Behörde der nächsten Stadt sich durch die Egla-Arufa-Handlung ausdrücklich von jeder Schuld reinigen, die durch etwaige gegen die ihre Stadt passierenden fremden Wanderer geübte Lieblosigkeit und Vernachlässigung sie an diesem treffen könnte, א"ר מני בשעה שאמר לו הקב"ה לשאול לך והכית את עמלק אמר ומה נפש אחת אמרה תורה הבא עגלה ערופה כל הנפשות הללו על אחת כמה וכמה ואם אדם חטא בהמה מה חטאה ואם גדולים חטאו קטנים מה חטאן יצאה בת קול ואמרה לו אל תצדק הרבה אל תהי צדיק יותר מבוראך. „Als Gott zu Saul sprach: Vernichte Amalek! sagte Saul: ‚Wenn schon um eines Menschen willen die Thora die Vollziehung der Egla-Arufa-Handlung anordnet, wie schwer ist da die Verantwortung wegen aller dieser Menschenleben! Wenn die Menschen gesündigt haben, was haben denn die Tiere getan? Wenn die Erwachsene gesündigt hab,  was haben denn die Kinder getan?’ Da erging der Ruf: ‚Wolle nicht gerechter sein als dein Schöpfer!’“ –

    Um so charakteristischer für die Verständnislosigkeit Sauls aber war es deshalb, daß er, den Auftrag an „den Kindern und Säuglingen“ ausgeführt hatte, vor dem Königspurpur Agags und vor der dem Wertvollsten der Beute halt machte, wie dieser Kontrast V.8 besonders hervorgehoben wird. – Deshalb  erblickt auch das göttliche Verwerfungsurteil, V.11, in dem ganzen Verhalten Sauls einen Abfall aus der Nachfolge Gottes: שב מאחרי.

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 431- 439  Kommentar zu Samuel 1. Kap 15…) 

    10-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-03-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    פ' זכור

     

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Sachor (2.Teil)

     

    …

    מזה ומזה הם כתובים Die Gottesschrift durchdrang den Stein, so daß, nach dem Worte der Weisen, מ"ם וסמ"ך שבלוחות בנס היו עומדין die Buchstaben ם und ס nur durch ein Wunder in den Tafeln standen, da die von diesen ganz geschlossene Schriftzeichen umfassten Teile der Tafeln hätten herausfallen müssen und durch ein Wunder von den Schriftzeichen gehalten wurden. Dieses in den Tafeln, den Trägern der göttlichen Schrift, sich offenbarende geheimnisvolle Wunder ist aber dasselbe wunderbare Geheimnis, das auch im Geschick des jüdischen Volkes, dieses Trägers der „göttlichen Schrift“ sich offenbart.  Nicht der Stein trägt die Schrift, hier trägt die Gottesschrift den Stein! So auch im Geschick des jüdischen Volkes. Sich selbst überlassen, ist das jüdische Volk ein in der Luft schwebender Stein. אין לנו להשען אלא על אבינו שבשמים Es stürzt  unrettbar zu Boden, wenn es seinen Halt in sich oder in irdischen Faktoren zu finden glaubt. Nur wenn die Macht des göttlichen Willens es umfangen hält und sein Wesen durchdringt, vermag es zu bestehen und braucht kein Gewalt auf Erden zu fürchten.

    שמא כפרו בלוחות דכתיב בהן מזה ומזה הם כתובים Das war es in der Tat. Diesen Geist der לוחות hatte die jüdische Bevölkerung Schuschans verleugnet, und damit war ihr Schicksal besiegelt: der Steinkörper, den die Gottesschrift nicht mehr schützend und tragend umfasste, musste rettungslos in die Tiefe stürzen. –

    Dieses gottgewollte jüdische Geschick hat sich noch zu allen Zeiten bewahrheitet. Der gewissenhafte, vom Geist  der לוחות erfüllte Jehudi lässt sich daher nimmer von Zeitengunst und der durch sie ihm beschiedenen Glückstellung blenden. Das Bewusstsein, daß seine Stärke ihm nur aus Gott und der treuen Erfüllung des Gotteswillens beschieden sei, verlässt ihn kein Augenblick, und mag das Golus zeitweise seine herbe Erscheinung mildern, solange nicht die göttliche Wahrheit sich die Herrschaft im Leben der Völker errungen hat, ist er auf den Wandel der Zeitengunst gefasst, und erhebt das רשעות plötzlich wieder das Haupt, so schmerzt ihn wohl diese Erfahrung tief, aber sie überrascht ihn nicht und תשובה, תשובה wahrhafte innige Rückkehr zu Gott, gesteigerte Treue gegen Gott und seine Thora ist ihm einziges Gebot der Stunde. Den Entfremdeten hingegen, der den Geist der לוחות verleugnete, der in Freiheit und Gleichstellung zugleich die „Erlösung“ von den Fesseln des Gesetzes zu erblicken wähnte und sich hemmungslos den durch die Gunst der Verhältnisse gebotenen Lebensmöglichkeiten unter Preisgabe seiner jüdischen Lebensideale hingab, ihn muss der plötzliche Umschlag in völlige Fassungslosigkeit versetzen;: Gestern noch von der Sonne der Gunst bestrahlt, Gegenstand allseitiger Hochachtung und Wertschätzung und heute Spielball roher Willkür und verbrecherischer Gewalt – !

    Diese für die jüdische Geschichte so bedeutsame Tatsache verewigt unsere Megilla: Überall in den Provinzen ובכל מדינה ומדינה מקום אשר דבר המלך ודתו מגיע (Esther 4,3) wo Jehudim lebten, die von dem Taumel der Residenzstadt nicht ergriffen waren, da löste wohl die Nachricht des königlichen Dekrets tiefe Trauer aus אבל גדול ליהודים, aber die Kunde traf sie nicht unvorbereitet, sie wussten alsbald, was sie zu tun hatten und was als einzige Rettungsmöglichkeit ihnen geblieben: צום ובכי ומספד וגו' die aufrichtige Rückkehr zu Gott und seiner Thora. – Aber in Schuschan, der Metropole des verblendeten Assimilationstaumels, da war man durch die plötzliche Wendung der Dinge aus allen Himmeln gestürzt: נבוכה (in dem Sinne von נבוכים הם בארץ 2 B.M. 14,3) man war es ganz „irre“, fühlte sich wie vor den Kopf gestoßen! 

    Was aber die Bewohner Schuschans so überraschend traf und vor ein vollendetes Rätsel stellte, das war Esther ohne weiteres klar und stand ihr als traurige Gewissheit vor Augen, da sie alsbald die Frage stellte: שמא כפרו בלוחות Nicht Jissroél trägt die Thora, die Thora trägt Jissroél. In dem Augenblick, da es von seiner Thora sich nicht tragen lässt, fällt es rettungslos zu Boden. Jissroél wird nach dem treffenden Worte der Weisen mit den Sternen des Himmels und mit der Staub der Erde verglichen – es hat nur die eine Wahl: von seiner Thora getragen, erhebt es sich zu den Himmeln, ohne seine Thora wird es zum Staub der Erde! שמא כפרו בלוחות Haben sie sich an dem Geist der לוחות versündigt und ihn jämmerlich verkannt? –

    Und Mordechai antwortet auf Esthers Frage mit einem einzigen Wort, das alles erklärt: ויגד לו מרדכי את כל אשר קרהו er berichtet alles, was ihn „getroffen“, das aber heißt nach dem Weisheitswort: בן בנו של קרהו בא עליכם הה"ד אשר קרך בדרך der Enkel des Mannes, der die Väter einst „getroffen“, bedroht auch uns mit dem Untergang.

    קרה wovon מקרה, bezeichnet nach einer sinnigen Bemerkung unseres großen Rabbiners זצ"ל durchaus nicht, was wir „Zufall“ zu nennen pflegen, vielmehr was dem davon betroffenen außer jeder Erwartung und Berechnung geschieht und daher um so mehr auf den unsichtbaren Lenker der Geschicke Jissroéls hin, der die Verblendeten seines Volkes dem Geiste der לוחות zurückgewinnen wollte. Was sie so plötzlich traf, war in Wirklichkeit nur die natürliche Folge davon, כפרו בלוחות daß sie den Geist der לוחות verleugnet hatten. בן בנו של קרהו בא עליכם Ein solches 'קרהו' war aber auch das erste Auftreten Amaleks, אשר קרך בדרך als Amalek Jissroél „plötzlich“ anfiel.

    זכר את אשר עשה לך עמלק בדרך בצאתכם ממצרים ruft uns die Thora zu: Vergiß nimmer, was Amalek dir getan, als ihr aus Mizrajim zoget; בשעת גאולתכם „im Moment eurer Erlösung“, fügen die Weisen (ספרי) bedeutsam hinzu. Soeben erst hatte Gott diesem Volke unter allmächtigen Wundertaten vor aller Welt den Weg in die Freiheit gebahnt, eine Tatsache, die auch die Wehrlosen von jeder mutwilligen Angriff hätte schützen müssen und von der das Meereslied sang: שמעו עמים ירגזון וגו' „Völker hörten und beben – Zittern ergreift sie, aufgelöst die Bewohner Kanaans –  ויבא עמלק und da kam Amalek! Plötzlich, unerwartet – אשר קרך.

    Und doch  lautete auf die Frag מה זה ועל מה זה auch damals als einzige Antwort: כפרו בלוחות sie hatten den „Geist der Tafeln“ verleugnet; eine Wahrheit, die das Gotteswort durch das eine Wort ברפידים verewigt: ויבא עמלק וילחם עם ישראל ברפידים „Amalek kam und nahm den Kampf mit Jissroél auf in Refidim“ (2 B.M. 17,8) – Denn רפידים, meinen die Weisen (מכילתא) bezeichnet רפיון „Schwäche der Hände“ – לפי שרפו ישראל ידיהם מדברי תורה Jissroéls Hände waren schwach geworden, weil sie von der Thora ließen.

    Laßt uns nicht zittern um den Bestand der Thora, die Thora wird nicht schwach, כי לא תשכח sie weiß noch immer sich Träger zu sichern, die ihre Wahrheit aufgreifen und durchs Leben tragen. Zittern lasst uns um die, die von ihr lassen: deren Hände werden schwach und ohnmächtig. Das aber war in Refidim der Fall. Dort, so heisst es in den unmittelbar vorhergehenden Verse, sprach Jissroél die verhängnisvolle Worte: היש ה' בקרבנו אם אין und setzte Zweifel in die schützende und helfende Gegenwart Gottes in seinem Leben – und als da kam alsbald Amalek. Was so unerwartet, „plötzlich“ sich ereignete, war in Wirklichkeit eine aus den Ereignissen mit Notwendigkeit sich ergebende Folge.

    סמך פרשה זן למקרא זה sprechen die Weisen so sinnig (s. Raschi): diese beiden Abschnitte gehören eng zu einander. „Dauernd weile ich unter euch, bereit, euch zu helfen; ihr aber sprechet: weilt Gott in unserer Mitte? Nun, so komme der Hund und beiße euch, und ihr werdet aufschreien zu mir und erkennen wo ich bin“ –משל „Ein Gleichnis: ein Vater trägt sein Kind auf den Schultern. Willig hebt der Vater immer wieder Gegenstände vom Wege auf, nach den das Kind verlangt, um sie ihm zu geben; da begegnet ihnen ein Wanderer, und das Kind stellt die Frage: hast du mein Vater gesehen? Du weißt nicht, wo ich bin, spricht zürnend der Vater und wirft sein Kind zürnend von seinen Schultern, und dann kam der Hund und biß es –  “ Gibt es ein treffendere Darstellung für die ewige Wahrheit, die in den Gesetzestafeln ihren Ausdruck fand; daß Jissroél nur so lange sich geschützt und getragen weiß,  als es sich von der „Gottesschrift“ umklammern lässt, rettungslos aber in „die Tiefe stürzt“, sobald es in törichter Verblendung den „Geist der Gottestafeln“ verleugnet und, statt in jedem Augenblick der helfenden und bergenden Gottesnähe sich bewusst zu sein, die beschämende Frage stellt: היש ה' בקרבנו „weilt Gott in unserer Mitte?“ –

    'קרך' בדרך bezeichnet Amaleks erstes Auftreten – 'קרהו', das seines Enkel Haman – Dieses eine Wort erklärt das Auftreten seiner späten Enkel in der jüdischen Geschichte bis auf den heutigen Tag. Wir haben es erlebt und erleben es immer wieder. Und wenn es „plötzlich, unerwartet“ zu kommen scheint, dem wird auf die Frage: מה זה ועל מה זה immer wieder die einzig wahre, aber auch alles erklärende Antwort zuteil: רפידים! Das aber heißt mit anderen Worten: שמא כפרו בלוחות.

    Unsere Hände sind ohnmächtig, wenn wir von der Thora lassen; sie sind unüberwindlich stark, wenn wir an der Thora festhalten. Das lehrt uns Amaleks und Hamans קרך und קרהו – Das ist die ewige Wahrheit, zu deren Beherzigung alljährlich פ' זכור am Schabbos vor Purim uns aufruft.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S. 74 -79

    09-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-03-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    פ' זכור

     

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Sochaur (1.Teil)

     

     

    Der heutige שבת steht im Zeichen der פרשת זכור, die an die Pflicht, das Andenken Amaleks, zu vernichten mahnt. Wenn auch diese Pflicht an jedem Tag des Jahres erfüllt werden kann, so lehrt doch der weise Brauch der Väter, diese Pflicht an dem Purim vorangehenden שבת in lautester Öffentlichkeit zu proklamieren, weil mit der wundervollen Geschichte, die dieses heitere Fest verewigt, Amalek, der für Jissroél und die Gesamtmenschheit die größte Gefahr bedeutet, aufs innigste verknüpft ist. Wie zum ersten Male Amalek unsere Väter bei ihrem Auszug aus Mizrajim anfiel und sie mit völliger Vernichtung bedrohte, so fiel auch später Amaleks Enkel, Haman, über unser Volk her, um ihn den Untergang zu bereiten; wie dort Josua, ein Enkel unserer Mutter Rahel, so war hier Mordechai, gleichfalls ein Nachkommen Rahels, das göttliche Werkzeug unserer Rettung und Erlösung. –

    Dies wären aber nur äußere Analogien zwischen diesen beiden historischen Ereignissen. Der scharfe Blick unserer Weisen greift jedoch ein Wort aus der Megilla heraus und weist an diesem einzigen Wort die inneren Beziehungen nach, die diese bedeutsamen Vorgänge miteinander verknüpfen.

    Als die Kunde von Hamans Mordplan zu Esther gelangt war, erzählt die Megilla, ותקרא אסתר להתך וגו' ותצוהו על מרדכי rief Esther Hathach herbei und gab ihm den Auftrag an Mordechai לדעת מה זה ועל מה זה zu erfahren, was dies sei und weshalb dies sei. ויגד לו מרדכי את כל אשר קרהו Und Mordechai erzählte ihm alles, was ihn getroffen. –

    Hierzu bemerken die Weisen (מ"ר): לדעת מה זה ועל מה זה, אמרה לו לך אמור לו מימיהם של ישראל לא באו לצרה כזאת, שמא כפרו ישראל בזה אלי ואנוהו, שמא כפרו בלוחות דכתיב בהן מזה ומזה הם כתובים Esther ließ Mordechai anfragen: Gehe, sage ihm: Seit Jissroél besteht, ist über Jissroél keine solche Not gekommen; vielleicht haben sie die Wahrheit verleugnet, die in den Worten ausgedrückt ist: זה וגו' „dies ist mein Gott, ich will ihm Stätte bereiten“ (Ex.15); vielleicht haben sie die Gesetzestafeln verleugnet, von denen es heißt: מזה וגו' „von hier und von hier sind sie beschrieben“ (Ex. 32)

    Und Mordechai ließ ihr antworten: את כל אשר קרהו, אמר להדך לך אמור לה בן בנו של קרהו בא עליכם, הה"ד אשר קרך בדרך ein Enkel jenes Mannes, der einst unsere Väter „getroffen“, bedroht auch euch mit völligem Untergang: אשר 'קרך' בדרך heißt es dort (5 B.M. 25,18) hier את אשר 'קרהו'. In diesem einen gemeinsamen Wort ist den Weisen die innige Verknüpfung dieser beiden Ereignisse enthalten.

    Tief erschüttert von der Schreckenshunde gab Esther den Auftrag, Mordechai zu fragen: לדעת מה זה ועל מה זה Wie aber hat sich die gesamte jüdische Bevölkerung dieser Schreckensnachricht gegenüber verhalten? Man sollte meinen, daß sie überall unterschiedslos die gleiche Bestürzung und Angst hervorgerufen habe. Lesen wir jedoch die Megilla aufmerksam, so finden wir in der Art, wie die jüdische Bevölkerung reagierte, einen gewaltigen Unterschied. Während es von den Provinzen heißt: ובכל מדינה ומדינה מקום אשר דבר המלך ודתו מגיע אבל גדול ליהודים וצום ובכי ומספד שק ואפר יצע לרבים „In jeder einzelnen Provinz, wohin immer das Gebot des Königs und sein Erlaß gelangte, herrschte große Trauer unter den Jehudim, Fasten Weinen und Klage, mit Sack und Asche hatte sich die Menge umhüllt’, heißt es von der  Residenzstadt kurz: והעיר שושן נבוכה „die Stadt Schuschan war – so übersetzt man gewöhnlich – bestürzt.“

    Dieser Unterschied in der Kundgebung ihres Schmerzes ist ein solch bedeutsamer, daß er uns zum Nachdenken Anlaß gibt.

    לדעת מה זה ועל מה זה, שמא כפרו וכו' Daß  im tiefen Grunde nur eine verhängnisvolle Verirrung des jüdischen Volkes diese vom Amaleks Enkel drohende Vernichtung heraufbeschworen habe, war Esther von vornherein klar; sie wollte nur die Art der Verirrung erfahren: – שמא כפרו בזה אלי שמא כפרו בלוחות וכו'.

    Welcher Art aber dieser Verirrung war, hierüber haben unsere Weisen (Megilla 12a) folgenden Aufschluss gegeben. Auf die Frage, weshalb die jüdische Bevölkerung mit Untergang bedroht wurde, erteilte רשב"י seinen Schülern die Antwort: מפני שהשתחוו לצלם sie hätte, wenn auch nur äußerlich, dem Götzentum sich zugewandt. Die Schüler aber legten der jüdischen Bevölkerung Schuschans als besonders Vergehen zu Last מפני שנהנו מסעודתו של אותו רשע daß sie an den Mahle, das Achaschwerosch der Residenzstadt gab, teilgenommen. –  

    Nun bedarf es aber der Erwägung: dieses Vergehen war doch nicht im entferntesten ein derartiges, daß sie den Untergang verdient hätten; hatten sie doch an dem Mahle nicht freiwillig teilgenommen: והשתיה כדת אין אנס nur zum Trinken bestand keinen Zwang, während sie zur Teilnahme am Mahle durch königlichen Befehl gezwungen worden waren!

    Es dürfte jedoch die Ausdrucksweise, mit der dieses Vergehen wiedergegeben wird, die Schwere dieses Vergehens genügend erklären.  Es heißt  nicht מפני שאכלו sondern מפני שנהנו: sie hatten Vergnügen an dem Mahle, hatten הנאה an diesem טרפה-Mahle, sie freuten sich, zur Teilnahme an diesem Mahle genötigt worden zu sein!

    מפני שנהנו Wieviel aber haben uns die Weisen damit nicht gesagt! Man bedenke: Bis dahin waren die Juden Schuschans von jeder Teilnahme am politischen und sozialen Leen ausgeschlossen – mit Ausnahme von Daniel und seine Genossen dürfte ihnen wohl jedes öffentliche Amt versagt geblieben sein – und nun kam plötzlich der königliche Befehl לכל העם הנמצאים בשושן der alle Bewohner Schuschans von gross bis klein, die Juden nicht ausgenommen, zur königlichen Tafel lud! Wie mögen sich da die jüdischen Bewohner der Residenz mit dieser ihnen aufgenötigten Teilnahme so recht herzlich gefreut, in ihr den 'קדוש השם' und den Anbruch einer „neuen Zeit gefeiert haben, die ihnen das Ende der Golus bedeutete – wie viele mochten im ersten Jubelausbruch der ,זכיה mit Haman an einer Tafel dinieren zu dürfen, ihre Mizvoth, ihr Talith und ihre Tefillin bei Seite gelegt haben, um dieser „Emanzipation“ sich „würdig“ zu erweisen!

    In diesen Taumel fiel die grausige Kunde von dem königlichen Dekret: להשמיד ולהרוג ולאבד את כל היהודים Tod und Vernichtung allen Juden!

    Ester vernimmt’s und alsbald lässt sie erkunden לדעת מה זה ועל מה זה: Haben sie etwa Gott, haben sie den Geist der Gesetzestafeln verleugnet von denen es heißt: מזה ומזה הם כתובים „von hier und von hier sind sie beschrieben“? –

    …(wird fortgesetzt Mittwoch 08 03 12)

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S. 74 -79

    08-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-03-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                  (1808-1888)

     

    פקודי

     

     

    Aus dem Kommentar von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH zur Wochenabschnitt Pikudei

     

    Kap. 40 V.17 הוקם המשכן war die Wohnung aufgerichtet. Wie nach Kap. 29,30 u.37 sieben Tage die Einweihung der Priester zu vollziehen war, und jeden Tag dieser sieben Tage die Einweihungsstätte und die Einweihungsopfer durch Moses zu vollbringen waren: also lehrt ספרי zu 4 B.M.7,1, daß an jedem dieser sieben Tagen, somit siebenmal das משכן durch Moses aufgerichtet, gesalbt und wieder auseinander genommen worden, ehe es am ersten Tage, den ersten Nissan, zur bleibenden Weihe aufgerichtet wurde. Daher הוקם המשכן die Errichtung am ersten Nissan war endlich die definitive, bleibend weihende. War dies auch für das Heiligtum ein vorbedeutender Wink, daß es siebenmal erbaut, und siebenmal, teils die Stätte zu wechseln, teils zerstört zu werden bestimmt sei, bis es endlich zur ewig bleibenden Stätte der Gottesherrlichkeit auf Erden geworden sein werde, zur Mittelpunkthöhe der Menschheit, zu der hinauf die Völker wallen und die Huldigung des Schwertes mit der Huldigung des von Zion ausgehenden Gottesgesetzes vertauschen werden? Wir wagen dies nur fragend zu äußern, und darauf hinzuweisen, daß בית שני, בית ראשון, גבעון, נוב, שילה, גלגל, במדבר  sich historisch als sieben solche Bauvorgänge darstellen, den allen wieder חורבן gefolgt, bis באחרית הימים, dem wir entgegenharren, der achte Bau endlich als der dastehen wird, von dem es verheißen ist: נכון יהיה הר בית ד' בראש ההרים ונשא מגבעות ונהרו אליו כל הגוים והלכו עמים רבים וגו' כי מציון תצא תורה ודבר ד' מירושלים ושפט וגו' וכתתו וגו' לא ישא גוי אל גוי חרב ולא ילמדו עוד מלחמה (Jes. 2, 1-4)

     

    V.18ff. …Mit dieser Aufnahme des göttlichen Gesetzes in Jissroels Mitte als sich für die Ewigkeit bezeugendes Höheziel der jüdischen Bestimmung, und mit dem sichtbaren Einziehen  der Gottesherrlichkeit in die von Jissroél diesem Gesetze bereitete Stätte, schließt das Buch der Erlösung aus Egypten. Es war das Ziel, das Gott selbst als Zweck seines Erlösungswerkes Kap.6, 6 u.7 ausgesprochen: והוצאתי אתכם וגו' והצלתי אתכם וגו' וגאלתי אתכם וגו' ולקחתי אתכם לי לעם וגו', mit diesem Heiligtum seines Gesetzes begründet, die Wohnungsaufnahme dieses Gesetzes und die Altarhingebung an dies Gesetz machten das Volk zum Gottesvolk, und die Gegenwart der Gotteswolke über der Wohnung dieses Gesetzes am Tage und sein darin leuchtendes Feuer in den Nächten „vor den Augen des ganzen Hauses Jisroel auf allen ihren Zügen“ ließen „das ganze Haus Jissroel“, ließen jung und alt in Jissroél erkenne, daß, wenn Tisch, Leuchter, Altar und Cherubimteppiche in dieser Gesetzeswohnung verkünden, daß, wo Gottes Gesetz mit „ewig fortschreitender Frische und goldreine Festigkeit“ aufgenommen“, und „leibliches und geistiges Heil“ nur aus den Händen dieses Gesetzes empfangen und der Verwirklichung dieses Gesetzes geweiht werden, da auch sichtbar und unsichtbar die Cherubim des göttlichen Waltens schützend und segnend herniedersteigen, dies nicht ein zum Trost des irdischen Daseins mitleidsvoll erfundener „Glaube“, sondern ein „Wissen“, eine durch Gott gesprochen, כי אני ד' אלקיכם המוציא אתכם מתחת סבלות מצרים, „ihr werdet es erfahren“, ass, „wenn ich euch mir zum Volke genommen“, ich euch nicht nur jetzt und einmal aus der Last der egyptischen Bürden hinausführe, sondern in gleicher führender, schützender und segnender Nähe euer Gott für immer bleibe. – –  

    04-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-03-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    פקודי

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Pekudéij (Auszug)

     

     

    …Das Judentum ist, wenn dieser Ausdruck überhaupt am Platze ist, eine „Religion“ der Tat: es verlangt unsere völlige Hingabe an Gott und seine Thora, will unser ganzes Leben dem Willen Gottes unterstellen. Ihm genügt nicht die gotterfüllte Gesinnung, nicht die nach Gott sich sehnende Gefühlsinnigkeit, das Leben mit seinen zur Tat drängenden Bestrebung fordert es von seinen Bekennern, auf daß es sein Gepräge vom Gotteswillen erhalte und sich als Gottesdienst auswirke. Der Jude, dessen Herz von jüdischer Wahrheit erfüllt ist, der Gott im Herzen als Schöpfer und Herrn der Welt anerkennt, der aber trotzdem am Sabbat die Feder zu zwei Buchstaben führt und sein genießendes, eheliches Leben oder sein Erwerbsstreben nicht den Forderungen des Gottesgesetzes unterstellt, der hat mit dem Judentum gebrochen. Der Jude hingegen, der zwar in seinen Anschauungen und seiner Überzeugung noch nicht von der Wahrheit seiner Thora durchdrungen ist, in seinem Tun und Lassen jedoch die Herrschaft der Thora anerkennt, der zählt zur Gemeinde Jissroéls, die für ihn die zuversichtliche Hoffnung hegt, aß das „Licht der Thora“ früher oder später auch sein Inneres sieghaft erhellen werde.

    Wohl hat das Weisheitswort רחמנא לבא בעי (Sanhedrin 106B) seine Geltung, wonach Gott nach dem Herzen verlangt, das Liebe und Treue Ihm entgegenschlägt. Das heißt aber wahrlich nicht, daß die Gesinnung des Herzens, und mag sie noch so rein und edel sein, die Tat ersetzt! Nur wenn חשב אדם לעשות מצוה ונאנס ולא עשאה מעלה עליו הכתוב כאלו עשאה wenn einer sich sehnte, eine Mizwo zu erfüllen, Umstände jedoch, die er  nicht meistern konnte, ihn an der Ausübung  der Mizwo hinderten, nur in diesem Fall rechnet ihm Gott die Absicht als Tat an. (Berachoth 6a). Für einem solchen Fall gilt das Prophetenwort (Mal. 3,16): אז נדברו יראי ה' איש אל רעהו ויקשב ה' וישמע ויכתב ספר זכרון לפני ליראי ה' ולחשבו שמו daß in Zeiten, die es den Gottesfürchtigen unmöglich machen, all das zu verwirklichen, wonach die Sehnsucht ihres Herzens geht, Gott auch ihren „Beratungen das Ohr neigt“ und „in dem Buch des Gedächtnisses“ das als Tat wert und verewigt, was seine Gottesfürchtigen zu Ehren Gottes „gedacht und geplant“, dessen Verwirklichung aber über ihre Kraft ging. In solchen Fällen wird Gottes Auge die Absicht, von der das Herz erfüllt ist, als Tat gewertet.

    Das aber sind Wahrheiten, die unser Weisheitswort aus dem Prophetenvers מקוה ישראל ה' herausgehört hat. Unser hoffendes verlangendes Sehnen muss Gott gelten. Es bewährt sich aber nicht in der Herzensempfindung, sondern in der restlosen, vertrauensvollen Hingabe an seinen heiligen Willen.

    …

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S. 70 -73

    02-03-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-02-2022
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    מִשֶּׁנִּכְנַס אַדָּר מַרְבִּין בְּשִׂמְחָה

     

     

     

    Samson Raphael HIRSCH

     

     

    Betrachtung zum jüdischen Kalenderjahr – ADAR

     

    Aus Band V der „Gesammelte Schriften“

     

     

    II. Der Gotteskampf gegen Amalek

     

    Ursprünglich in Jeschurun März 1861

     

     

     

    In Faksimile, in Beilagen

     

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    28-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-02-2022
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    Rav Samson Raphael HIRSCH


    GEBET „WIR WISSEN NICHT WAS WIR TUN SOLLTEN…“

     

    Aus „Jisraels Gebete“ übersetzt und erläutert, S.179-180

     

    ואנחנו Wir wissen nicht, was wir thun sollten, denn auf Dich sind unsere Augen gerichtet. Gedenke, wie Dein Erbarmen, Gott, und Deine Liebeswaltungen von jeher sind. Walte über uns Deine Liebe, Gott, wie wir Deiner harren. Gedenke uns nicht die Sünden der Vordern, lasse Dein Erbarmen uns bald zuvorkommen, denn wir sind sehr gesunken. Begnade uns, Gott, begnade uns, Gott begnade uns, denn überaus sind wir mit Verachtung gesättigt; indem wir zittern, sei Du des Erbarmens eingedenk. Denn der, der unser Gebilde kennt, bei dem ists unvergessen daß Staub wir sind. Stehe uns bei, Gott unseres Heils, um der Ehre Deines Namens willen, rette uns und gieb Sühne für unsere Vergehen, entsprechend Deinem Namen.

     

    ואנחנו לא נדע ist der Schlußsatz des Hülfgebetes des Königs Joschafat (Chron. II 20,12), mit welchem er bei Gott Hülfe gegen ihn vereinigten Völkern suchte und fand. Auch wir erheben uns aus der Einkehr und Sammlung vor Gott mit dem Bewusstsein, daß uns das Eine in allen Lagen und Zeitläuften bleibt, mit hoffender Zuversicht unsere Augen auf Gott gerichtet zu erhalten, der, während wir zittern, schon seines Erbarmens denkt, der bei unserer Beurteilung der Schwäche unseres irdischen Teils Rechnung trägt, mit welchem das Geistig-Göttliche in uns in unserer hienidigen Leiblichkeit vermählt ist, und der, um der Verherrlichung seines Namens und der mit diesen Namen geoffenbarten Weisen seiner Waltung willen, uns Bestand und Sühne angedeihen lassen wird.

    27-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-02-2022
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    Rabbiner Samson Raphael Hirsch

                                           Auszüge aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Wajakehél

     

    ויקהל

     

     

    Kap.35, 2  Sechs Tage soll Werk geschaffen werden, aber am siebten Tage soll euch ein Heiligtum, ein durch Werkeinstellung Gott zu begehender Sabbat sein; wer an ihm ein Werk schafft, soll hingerichtet werden.

     

    Kap. 35, V.2 …[1]

    …Wohl nicht vollständiger lässt sich das ganze Staatsleben darstellen als: die Beziehung des Individuums zur Gesamtheit, der Gesamtheit zum Individuum, d.h. die Leistung des einzelnen an die Gesamtheit, der Gesamtheit an den einzelnen und endlich  die Förderung der Gesamtheitszwecke im Gebiete der Gesamtheit, Beziehungen die wohl in prägnantester Weise durch: הכנסה מרשות הרבים לרשות היחיד, הוצאה מרשות היחיד לרשות הרבים, העברה ד' אמות ברשות הרבים ihren Ausdruck finden dürften. Wenn demnach der אסור aller übrigen מלאכות den Menschen in seiner physischen Weltstellung unter Gott unterordnet, so dürfte אסור הוצאה die Unterordnung des Menschen auch mit seiner sozialen Weltstellung unter Gott zum Ausdruck bringen, jenes ist die Huldigung Gott in der Natur, dieses seine Huldigung in der Geschichte, jenes stellt das Menschenwerk in der Natur, dieses das Menschenwirken im Staate unter der Herrschaft Gottes, und so gewiss begreift die Weltherrschaft Gottes sein Walten und Gebieten in Natur und Geschichte zusammen, und das durch die Sabbathuldigung zu erbauende Reich Gottes auf Erden ist erst dann ein volles und wirkliches, wenn der Mensch sich mit seinem Natur- und Staatsleben dem Gehorsam des göttlichen Willens unterstellt. Nunmehr dürfen auch die beiden Tatsachen, welche das göttliche Gesetz als Motiv des Sabbats aufführt, בריאת שמים וארץ und יציאת מצרים in ihrer sich einander wesentlich ergänzenden Bedeutung hervortreten. Die Weltschöpfung ist die Tatsache für die Herrschaft Gottes in der Natur, wie sie durch alle übrigen מלאכות zum Ausdruck kommt, die Erlösung aus Egypten für die Herrschaft Gottes im Staatenleben, wie dies durch איסור הוצאה seinen Ausdruck gewinnt. איסור הוצאה stellt somit den jüdischen Staat, das Wirken des jüdischen einzelnen für die Gesamtheit, der Gesamtheit für den einzelnen, sowie die Wirksamkeit der Regierenden im Staatsgebiete, Gehorsam unter die Herrschaft Gottes, und wir begreifen, wie in dem zitierten Prophetenworte[2]  die Erhaltung des Staates vor allem von der Sabbathuldigung durch איסור הוצאה abhängig gemacht und sein Untergang durch Verletzung des Sabbats durch הוצאה angekündigt wird. איסור הוצאה drückt den ganzen Staatsleben Gottes Siegel auf, הוצאה im Sabbat reißt das Gotteswappen vom Staate und von dem sozialen Leben im Staate.



    [1] 39 Produktionskategorien.

    [2] Jeremias Kap.17, 19 ff.

    25-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-02-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Schekolim

     

    Könige II Kap. 11,17 – (Aschkenasim fangen an mit 12,1) – 12,17)

     

    Zu lesen in  „Die Haftoroth übersetzt und erläutert von Dr. Mendel HIRSCH“ Frankfurt am Main 1896  S. 425-331

     

    http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/titleinfo/8082658

    24-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-02-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    ויקהל

     

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Wajakehél (Auszug)

     

    An zwei Stellen fordert der Prophet Jesaja die Pflicht des Wohltuns מצות צדקה in inniger Verbindung mit שמירת שבת, mit der Pflicht, den Schabbos zu heiligen. שמרו משפט ועשו צדקה „Wahret das Recht und übet Milde!“ אשרי אנוש יעשה זאת“Heil dem Menschen, der solches übt“. Jedoch שמר שבת מחללו „Entweihet den Schabbos nicht“ (Jes.56) – Ferner in der eingangs erwähnte Stelle: הלא פרס לרעב לחמך „Brich dem Hungernden dein Brot“ – jedoch: אם תשיב משבת רגלך „Halte vom Schabbos deinen Fuß zurück.“ (Jes.58) –

    Unser Prophet kann sich צדקה ohne Schabbos nicht denken; die Wahrung und Heiligung des Schabbos ist ihm Gradmesser für den Wert oder Unwert der צדקה, die jemand übt. „Gründe dein Leben auf צדקה“, ruft uns derselbe Prophet zu (Kap. 54); dann aber רחקי מעשק „halte dich fern von jeder Gewalt, jedem Unrecht!“ Ist doch צדקה nur dann eine sittliche Tat, wenn sie mit redlich erworbenem Gut geübt wird; mit gestohlenem, geraubtem Gut, mit fremden Eigentum lässt sich nicht gut צדקה üben. שמרו משפט Vor allem wahret das Recht, sorget dafür daß kein unredlich erworbener Groschen eure Habe entweiht, dann עשו צדקה, übet צדקה! Ist das aber eine Wahrheit, dann geht der Prophet in eisernen Konsequenz weiter: Ist צדקה ohne משפט nicht möglich, dann ist צדקה nicht denkbar ohne den Schabbos! Den Hab und Gut in unsrer Hand ist nicht unser Eigentum, wir haben kein Verfügungsrecht darüber, wenn wir nicht den zwischen uns und Gott bestehenden Rechtsvertrag respektieren. Diesen Rechtsvertrag aber ist der Schabbos. לה' הארץ ומלאה „Gottes ist die Erde, und was sie füllt“ sagt der Psalm (Kap.24), und doch heißt es an einer anderen Stelle (Kap.115) והארץ נתן לבני אדם „Er hat die Erde den Menschen gegeben“ – und es ist doch, wie die Weisen so sinnig meinen (Berach. 35a), kein Widerspruch: כאן קודם ברכה כאן לאחר ברכה „Hier vor der ברכה, dort nach der ברכה“ Solange wir nicht mit der ברכה Gott als dem Eigner alles Seiende huldigen, in dessen Dienst wir jeden Splitter unserer Habe zu stellen gewillt sind, solange ist alles, was wir besitzen גזל (das.) unrechtmäßig angeeignetes, Gott geraubtes Gut; erst mit der ברכה erlangen wir Anrecht auf die Welt und ihre Güter, gibt sie uns Gott, daß wir sie nach seinem Willen verwerten. – ברכה ohne Schabbos aber ist Blasphemie. Erst mit dem Schabbos zeigen wir, daß es uns mit der ברכה Ernst ist.  Zerreißen wir die Schabbosurkunde, glauben wir eigenmächtig in Gottes Welt schalten zu dürfen, dann ist alles גזל, geraubtes Gut, das wir der göttliche Bestimmung, dem göttlichen Verfügungsrecht entziehen zu dürfen uns vermessen. Wer Schabbos hält, die Forderungen des Schabbos in den שבתות של חול verwirklicht, wem Gott das Recht auf die Erdenwelt und ihre Güter verleiht, dem gereicht die צדקה, die er mit solchen Gütern übt, zu Gott gefälligem Tun. Wer aber den Schabbosgedanken verleugnet, in dessen Händen ist alles „Erworbene“ in Wirklichkeit „Raub“ an Gottes Eigentum, und der hat sich von vornherein jede Möglichkeit, צדקה zu üben, verwirkt! שמרו משפט ועשו צדקה ruft uns der Prophet zu, dann aber שומר שבת מחללו entweihet meinen Schabbos nicht, machet meinen Schabbos zur Wahrheit; das aber heißt, wie der Prophet alsbald fortfährt: שמר ידו מעשות כל רע bewahret auch eure werktätige Hand vor allem Bösen, vor allem Bösen, vor allem dem Gotteswillen Widerstrebenden! – הלא פרס לרעב לחמך Nur wenn du dein Brot den Hungernden reichst, ist deine צדקה eine sittliche Tat, dann aber אם תשיב משבת רגלך musst du den Forderungen des Schabbos in jeder Hinsicht gerecht werden! –  

    Gilt dies aber von der צדקה, die wir Menschen gegenüber üben, so erst recht, in vielleicht noch höherem Maße  von der Spende, die wir Gott auf dem Weihealtar seines Heiligtums niederlegen: kein grässlicherer Hohn auf die Wahrheit, die Wahrheit, die Gottes Heiligtum zu vertreten berufen ist und zu der es die Glieder des jüdischen Volkes erziehen möchte, als Gott „geraubtes“ Gut zur Spende für den Aufbau des Gottesheiligtums zu bestimmen.

    In dem Augenblick, da Jissroél in unserer Sidra zur Heiligtumsspende aufgerufen werden soll, schickt daher das Gotteswort die große, ernste Mahnung voraus: אלא הדברים אשר צוה ה' לעשות אתם Machte den Schabbos zur Wahrheit, verwirklicht ihn durch שתי שבתות, dadurch daß ihr „zwei Sabbate“ haltet, denn nur dann קחו מאתכם תרומה vermöget ihr von eurem Eigenen Gott eine Heiligtumsspende zu geben –

    Wie tief und doch wie klar erscheint nunmehr die erklärende Bemerkung des Sohar: הלא פרס לרעב לחמך Dein Brot sollst du den armen Brechen, mahnt der Prophet, dein Brot ולא דגזלה ולא דעשק ולא דגנבה nicht aber geraubtes, mit Unrecht vorenthaltenes, gestohlenes –  

    Der Schabbos allein macht uns zum rechtmäßigen Besitzer unserer Habe und verleiht unserer צדקה den Charakter einer reinen, Gott huldigenden Tat!

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S. 68 -69

    23-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-02-2022
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    פרשת שקלים

     

    WOCHENABSCHNITT SCHEKOLIM

     

    Dieser Sabbat wird פרשת שקלים, Sabbat der Silbermünzenspende, genannt, dieser bediente sich Moses nach dem Auftrage des Ewigen, um Jissroél zu zählen. Jeder Männliche von 20 Jahren an und darüber brachte diese Münze, einen halben Schekel, zur heiligen Wohnung hin; die Münzen wurden gezählt und nach ihnen die Menge der Erwachsenen bestimmt. Das Geld selbst ward aber zur Bestreitung der Gemeindeopfer verwandt. Und so blieb es alle Zeiten hindurch, solange das Heiligtum in der Mitte Jissroéls bestand.  In jedem Jahre im Monate Adar wurde im ganzen Lande zur Schekelspende aufgefordert, Beamte saßen in alle Städten, das heilige Geld in Empfang zu nehmen, denn vom Monate Nissan an wurden die Opfer immer von den neuen  Spenden bezahlt. Zur Erinnerung an jenen herrlichen Zeiten haben wir das Verlesen der פרשת שקלים beibehalten, als ein זכר למקדש, ein Gedenken des Heiligtums, um dessen Aufbau wir täglich innig flehen.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 199  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

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    20-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-02-2022
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     Rabbiner Samson Raphael Hirsch

    כי תשא

     

    Auszüge aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Ki Sisso

     

    Kap.31 V.13 Diese sollen sie geben, jeder, der hinübergeht hin zu den Gezählten: die Hälfte eines Schekels im Gewichte des Heiligtums; zwanzig Gera der Schekel, die Hälfte eine solchen Schekels Gott als Hebe.

     

    Kap. 31 V. 13 …Als Gott Jissroél zum Werkzeug seines Reiches, d.i. zum Werkzeug seiner Huldigung als Schöpfer und Gebieter im Menschenkreise, das ist ja eben nichts anderes als zur Verwirklichung des „Sabbats“ erwählte, gab er dem Sabbat im Jissroél das konkrete Symbol im Werkverbot, und es ward der Gottessabbat  zum Menschensabbat. Fortan ist die Sabbat – „Feier“ das Symbolum der Beziehung Gottes zu Jissroél und Jissroéls zu Gott, das Erziehungszeichen, aß Gott uns sich geheiligt und heiligt.

     

    Kap. 32, V.13  Gedenke Abrahams, Jizchaks und Jissroél, deiner Diener, denen du bei dir geschworen und zu denen du gesprochen hast: ich werde eure Nachkommen wie die Sterne des Himmels vermehren, und dieses ganze Land, von dem ich gesagt, daß ich es euren Nachkommen geben werden das sollen sie für immer als Eigentum behalten.

     

    Kap. 32, V.13 …Diese Erinnerung an die Erzväter und an die ihnen gegebene eidliche Zusicherung dürfte wohl nicht in dem Sinne zu verstehen sein, als ob diese Zusicherung der beabsichtigten Vernichtung des Volkes entgegenstehe. Denn durch die zugleich angedeutete Neubildung eines großen Volkes aus Moses Nachkommenschaft würde ja gleichwohl diese Zusicherung sich erfüllen. Moses Nachkommen sind doch auch Abrahams, Isaaks und Jakobs Nachkommen. Vielmehr scheint diese Erinnerung in tieferem Zusammenhange mit Moses ganzer bisheriger Betrachtung und der darauf gegründeten Bitte zu stehen und folgt daher als Schlussunterstützung diese Bitte nach. Zuerst wird durch Nennung Abrahams, Isaaks und Jakobis an den edlen Kern erinnert, aus dem dennoch diese ganze jetzt „hartnäckige“ Volk entsprossen, der doch von so urkräftigem, sittlichem Adel gewesen sein muss, daß dem Abraham ein gleich edler Isaak und dem Isaak ein gleich edler Jakob gefolgt, und der daher gewiss in dem ihm entsprossenen Volke nicht ganz verloren sein kann, somit sicher im Laufe der Zeit sich durcharbeiten und ihrem Ursprunge ähnliche Menschen erzeugen wird. Ferner wird durch die Erinnerung an den Eid hervorgehoben, daß doch die Gewissheit eben dieser unverlierbaren Fähigkeit würdig zu werden, bei dem Eide vorgeschwebt haben müsse, sonst würde eben nicht eidlich haben zugesichert werden können, daß die Nachkommen ein ewiges Anrecht auf das Land haben sollen. Wie, wenn sie nun alle entarten, und nicht einmal ein Moses sich unter ihnen fände? Dieser Eid selbst setzt voraus, daß Abrahams Nachkommen in ihrer Gesamtheit nie so entarten können, daß sie nicht durch eine erziehende Gottesführung zum Bessern gebracht zu werden vermöchten, und eben an diese, bei der ganzen Erwählung Israels vorauszusetzende Erziehung zum Besseren, an diese notwendigerweise mögliche Zukunft appelliert Moses, um die augenblickliche Vernichtung abzuwenden. …


    V. 29 Da sprach Mosche: Bevollmächtigt euch selber heute für Gott, - denn jeder bleibe wider seinen Sohn und wider seinen Bruder, - und über euch heute Segen zu geben.

    V. 29 Nachdem sie die Gesetz rettende Tat vollbracht hatten, sprach Moses zu ihnen: „Bleibet, was ihr heute begonnen!“ Setzet euch selber ein zu „Eiferern“ und Vertreter des göttlichen Gesetzes. Keiner besonderen Bestellung, keiner besonderen Berufung bedürft ihr dazu. Wo das Gesetz im Volke gehöhnt wird, da ist jeder zum Vertreter und Retter des Gesetzes berufen, die Pflicht und die Verantwortlichkeit, die auf jedem ruht, stellt ihm den Bestallungsbrief aus, und je weniger Amt und Bestallung sein Tun zum amtlichen Thun stempelt, um so bedeutsamer und wirksamer ist seine rettende Tat, um so tiefer sagt sie jedem, welcher Geist in allen lebendig sein sollte. – …

     

     Kap.34 V.8 Da eile Mosche, neigte sein Haupt zur Erde und warf sich hin,

    V 9. und sprach: Wenn ich denn Gewährungswürdigkeit in deinen Augen erreicht habe, mein Herr in unserer Mitte; weil es ein hartnäckiges Volk ist, wirst du unsere Krümme und uns so zu deinem bleibenden Eigentum gewinnen!

     

    Kap. 34 VV. 8,9 …Wie die politische Schwäche und preisgegebene Hilflosigkeit es gerade ist, die Jissroél als das geeignetste Volk zur Offenbarung der Gottesmacht in der Geschichte erscheinen ließ, so lässt eben seine natürliche Hartnäckigkeit es als das geeignetste erscheinen, die Göttlichkeit des vermittelst seiner der Menschheit zu überbringenden Gesetzes und alle Wundermacht der göttlichen Erziehungswaltung zu offenbaren. Eben weil es ein hartnäckiges Volk ist, eben darum möge Gott, dessen „Diener“ an das Volk ja Moses ist, in seiner Mitte wandeln, an ihm, an diesem „härtesten“ Volke alle die erziehende Wundermacht seines Gesetzes und seiner Waltung zeigen, und so lange verzeihen und immer wieder verzeihen – jede Verzeihung jetzt einen Schritt zur Besserung voraus – bis das Erziehungswunder an Israel vollendet und dieses härteste Volk für immer Gottes Eigentum geworden sein werde. …

     

    V.10 Darauf sprach er: Siehe, ich errichte einen Bund: in Gegenwart deines ganzen Volkes werde ich Wunder vollbringen, die auf der ganzen Erde und unter allen Völkern nicht geschaffen worden; es soll das ganze Volk, in deren Mitte du bist, das Werk Gottes sehen, wie es zu fürchten es ist, was ich mit dir vollbringe.

     

    V.10 …Es wird somit die „Sendung Mosis“ als Unikum im Raum und Zeit dastehe, und dadurch die Einzigkeit und Unantastbarkeit (–   נורא – ) des durch ihn gebrachten Gottesgesetzes für alle Zeiten bewahrheitet sein.  Eine Dokumentierung, die zunächst für Israel verwertet werden soll. Indem nämlich mit dieser Erwiderung Moses V.9 ausgesprochener Bitte willfahrt werden soll, in welcher die ganze Zukunft des Volkes bei der Wiederanknüpfung der Gegenwart mit in Berechnung gezogen, und eine Geschlechter hindurch dauernde Erziehung des Volkes zu der ganzen Höhe des göttlichen Gesetzes in Aussicht und vom Gott vertretenen Unantastbarkeit dahin gestellt und dem Volke für alle Zeiten zum Bewusstsein gebracht sein, daß die „Sendung Mosis“ als בריאה, als Gottesschöpfung im Mitte der Menschengeschichte dastehe, als solche aber sich von allen anderen ihrem ganzen Wesen nach völlig unterscheide und mit nichts in Vergleich zu bringen sei, was sonst auf Erden unter Völkern als Religion, Gesetz u.s.w. entstanden ist und entstehen wird. Diese „Sendung Mosis“ tritt zunächst jetzt an Israel hinan und hat die göttliche Absolutheit ihrer siegenden Kraft in der Gewinnung diese „harten“ Volkes zu erproben.

     

    V.15. Würdest du den Bewohner des Landes einen Bund errichten, so würden sie ihren Göttern nach abweichen, würden sie ihren Göttern opfern, und es ladet dich einer ein und du issest von seinem Mahle,

    V.16 und nimmst von seinen Töchtern für deine Söhne, es weichen dann seine Töchter ihren Göttern nach ab und bringen auch deine Söhne zum Ab- und Hinfall an ihre Götter.

     

    V.15,16 Indem auch der Götterdienst der anderen Völker durch זנה ausgedrückt wird, ist damit auch das Verhältnis, in welchem Gott zu allen anderen Menschen stehen will und in welchem alle anderen Menschen zu ihm stehen sollen, unter dem Bilde derselben Innigkeit gedacht, wie dies bei Jissroél unter dem Begriffe der Ehe gefasst wird. Auch ihr Wesen sollte mit Gott in ewiger Treue vermählt sein, und auch ihr Heidentum ist ein Treubruch gegen Gott. …

     

     V.24 Wenn ich Völker vor dir austreibe und dein Gebiet ein weites sein lasse, so wird doch niemand dein Land lüstern antasten, wenn du hinaufziehst, unmittelbar vor dem Angesicht Gottes, deines Gottes, dich zu sehen dreimal im Jahre!

     

    V.24 כי אוריש וגו' wird die jährlich dreimal sich wiederholende Tatsache sein, die unmittelbare Beziehung Gottes zu Jissroél, und den mächtigen, einzig durch Jissroéls Hingebung an Gottes Gesetz erzielten Erfolg in der offenkundigsten Weise vor Augen legen soll: כל זכורך wie es im vorigen Verse heißt, alles Mann- und Wehrhafte in Jissroél wird im Mittelpunkte, in Jerusalem, um das Heiligtum des göttlichen Gesetzes versammelt sein und kein lüsterner Feind wird es wagen, das reiche offen liegende Land zu betreten. Jissroéls Land wird nicht durch eine Armee an den Grenzen, sondern durch Gotteshuldigung vom Mittelpunkt aus geschützt ולא יחמד: siehe zu Kap. 20,14

    18-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-02-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת כי תשא

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes KI SISSO

     

    Könige 1, Kap. 18, Vers 1 und folgende

     

    Die Sidra zeigte uns das dem goldenen Kalbe zujauchzende Volk. Das Prophetenwort zeigt uns sechs Jahrhunderte später dieses selbe Volk noch schwankend zwischen Gott und dem – Baal. Gibt es etwas Niederschlagerendes als diese einfache Zusammenstellung? Es ist überhaupt ein unsäglich trübe Zeit, in die uns dieses Kapitel aus dem Buche der Könige einen Einblick eröffnet.

     

    Im Hintergrund ein König, Achab, dem die Verbrechen des ersten Jeroboam, fluchbeladenen Andenkens, noch „zu gering waren“ (Könige I. 16,31). Sodann eine phönizische Königstochter auf dem Königsthrone Israels, die mit fanatischer Wut die Gottespropheten und ihre Jünger verfolgt und erbarmungslos Jeden mordet, der sich nicht vor den Augen ihrer Schergen verbergen kann. Also zu Hochverrat, zu todeswürdigen Verbrechen war’s in Israel geworden, den Mund zu öffnen für die heilige Sache des Gottesgesetzes, – diese Vertreter waren eben die Propheten und ihre Jünger – und die Organe der Staatsgewalt fahndeten auf Jeden, der nicht seine Überzeugung von der Wahrheit des Gotteswortes vorsichtig im Herzen verschloss! Ein Baalstempel und Baalsaltäre in der Residenz Schomron, und der König selbst der eifrigste Diener des Baal (das. V.32 f.). Und ein Volk, stumpf und in Unwissenheit gehalten, das, man weiß nicht, ist’s Stupidität oder Verschüchterung durch das Wüten Isabels, hin- und her  herschwankt zwischen Gott und dem Baal – Für es gab keine Erlösung aus Ägypten, keine Allmachtsoffenbarung am Meere, keine Offenbarung am Sinai, keine vierzigjährige täglich sich wiederholende Gottesoffenbarung in der Mannaspeisung der Wüste –: für es hing die Entscheidung ob für Gott, ob für den Baal, eben nur davon ab, welches Opfer jetzt hier am Karmel vom Feuer verzehrt würde!–  Die Sidra  hatte dem goldenen Kalbe zujauchzende Volk gezeigt, und dieses hatte doch dem Volke selbst in dessen Verblendung nicht Gott, sondern nur den vermeintlich gestorbenen Führer Moses ersetzen sollen!–  und nun hier, sechs Jahrhunderte später, bot Israel dieses Bild! – Welcher denkende Betrachter der Geschichte hätte nicht damals urteilen müssen: Wenn das der Fortschritt ist, den ein Volk, den eine Sache innerhalb eines solchen Zeitraums gemacht hat, so hat dieses Volk und die Sache keine Zukunft, verloren, unrettbar sind Volk und Sache.

     

    Gerade darin aber liegt das Erhebende des Rückblicks auf diese unsagbar traurige Zeit.

     

    Denn von diesem düsteren Hintergrunde hebt sich in ihrer lichtigen Größe ab die hehre Gestalt Elijahu’s. Er steht allein, wehrlos den grimmerfüllten Königen gegenüber. Wie tief muss doch trotz allem und allem das Gottesbewusstsein in den Herzen des Volkes Wurzel geschlagen haben! Es konnte unterdrückt, seine Äußerungen durch lähmende Furcht niedergehalten werden. Allein die Jahre des Regenmangels, die der Verkündigung des Propheten gefolgt waren, waren nicht spurlos vorübergegangen an den Gemütern des Volkes und an dem des Königs. Überall hatte er den Propheten suchen lassen, hatte überall seine Auslieferung verlangt: und jetzt, da er ihn sich plötzlich gegenüber sieht, wagt er nicht, ihn anzutasten, nimmt vielmehr die niederschmetternde Anklage, die Elijahu ihm auf seinen Vorwurf ins Gesicht schleudert, demütig hin und kommt dem Verlangen des Propheten nach, eine große Volksversammlung zum Karmel zu berufen. – Und nun stehen sie einander gegenüber – der eine Gottesprophet und die achthundertundfünfzig Götzenpropheten. Mit vornehmer Courtoisie und seiner Ironie lässt Elijahu ihnen in allem den Vortritt – „ ihr seid ja die Mehrzahl!“ Und nun mühen sie sich ab, es war ihnen sicher nicht wohl dabei, aber es gab kein Zurückweichen. Die geistlichen Günstlinge und Tafelgenossen der Königin mussten schon aus der veränderten unschlüssigen Haltung des ihnen bisher so gefügigen Volkes erkennen, daß die Tage ihrer unbestrittenen Herschafft gezählt seien. Es war eine Stunde, in der den Götzenspuck gezwungen wurde, ins helle Tageslicht hinaus der Gottesallmacht gegenüberzutreten, um sich in seiner Nichtigkeit entlarven zu lassen.

     

    Doch nicht in der hehren Erscheinung Elijahu’s, nicht in den ergreifenden Worten seines Gebetes, nicht in der Bekundung der Gottesallmacht, auch nicht in dem gotthuldigenden Aufschrei des bis ins tiefste Innere erschütterten Volkes liegt für uns das Erhebende dies Rückblicks. Auch jene Huldigung war ja nur eine flüchtige Episode, jenes Bekenntnis nur ein vorübergehendes Aufraffen aus der Betörtheit, in die das Volk so rasch wieder zurücksank. Aber daß die Worte von Karmel gleichwohl  noch nach den Jahrtausenden, die inzwischen  verflossen, in der Brust der über die ganze Erde zerstreuten Sprossen dieses Volkes leben; daß sie der Ruf sind, mit dem in der seligste Stunde des Jahres, in der stunde der Neïla, jeder Sohn und Tochter dieses Volkes noch jetzt sich ihrem Gotte hingibt und den Treuschwur erneut, den Schwur der Treue bis in den Tod; daß diese Worte des nach einem Jahrtausend der Erziehung damals noch schwankenden Volkes gleichwohl nach den inzwischen verflossenen Jahrtausenden noch das letzte Bekenntnis und der Scheidegruß sind, mit dem die heimkehrende Seele jedes Sprossen dieses Volkes hinübergeht in die Ewigkeit –: das ist das Erhebende dieses Rückblicks, das gewährt die felsenfeste Zuversicht in die Ewigkeit dieses Wortes, in den endlichen Sieg seiner Wahrheit. Diese Tatsache, daß die Worte, die der Feuereifer Elijahu’s damals der Brust des schwankenden Volkes entströmen ließ, nach Jahrtausenden noch den begeisterten Weckruf und jenes Bekenntnis bilden,  das Israel hindurchgetragen hat durch alle Wetterstürme der Geschicke, sie selbst ist der nimmer versiegende Quell jenes heiteren Vertrauens, das über das Trübe jenes Tages leuchten sieht, an dem Gott, wie er durch Maleachi es verkündet, Elijahu wieder sendet, und er dann zurückführt das Herz der Väter zu den Kindern und der Kinder zu ihren Vätern – –  

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 159- 165  Kommentar zu Könige 1. Kap 18…) 

     

    Vollständig in:  „Die Haftoroth übersetzt und erläutert von Dr. Mendel HIRSCH“ Frankfurt am Main 1896  S. 259-266

    http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/titleinfo/8082658

    17-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-02-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    כי תשא

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Ki Sisso (Auszug)

    (In jenem Jahr gleichzeitig פ' שקלים)

     

    …Auf diesem Gebiete könnten wir von unseren Feinden, den Gesetzverächtern gar manches lernen. Wie heißt es doch in den Psalmen (17,4): לפעלת אדם בדבר שפתיך אני שמרתי ארחות פריץ „Wenn es gilt, die Handlungen des Menschen unter deiner Lippen Wort zu bringen, da beobachte ich die Pfade des Gesetz-Durchbrechters.“ Diese begnügen sich nicht, für sich allein den Weg des Abfalls zu gehen, für sich allein מחלל שבת und אוכל טרפות zu sein, sie sind vielmehr eifrig bedacht, für ihre „liberale“ Anschauung recht viele Genossen zu gewinnen. Wie viel könnten da unsere יראים von ihnen lernen, wenn es gilt, „Handlungen des Menschen unter Gottes Wort zu bringen“, Genossen, für die Gottessache zu werben! Aber nur in den seltensten Fällen geschieht’s!

    Schwäche, gepaart mit falscher Friedensliebe, duldet den Leichtsinn und den Abfall neben sich, statt ihn mit allen Mitteln entgegenzutreten, alles aufzubieten, um den Bruder zur halben, ganzen Schekelleistung seines Lebens, die Gott von ihm fordert, zu bestimmen. Es ist der Geist, seines Lebens, der bei der traurigen nationalen Versündigung des goldenen Kalbes so verhängnisvoll sich gezeigt, der bis in die Gegenwart jüdisches Leben unheilvoll beeinflusst. אין לך דור ודור שאינו נוטל מעון של עגל Kein Geschlecht, sprechen die Weisen, das nicht immer noch an der Sünden Kalbes krankt! Nie und immer wäre es damals so weit gekommen, wenn der Kern des jüdischen Volkes dem verbrecherischen Ansinne, das bekanntlich vom ערב רב ausging, von Anfang an mit entschiedener Festigkeit entgegengetreten wäre. So aber glaubte man durch Entgegenkommen mehr zu erreichen, fürchtete die schroffe Ablehnung die Verblendeten in ihrem Vorhaben nur noch zu bestärken, glaubte Zeit zu gewinnen, rechnete, daß inzwischen Moses  wiederkehren werde, aber die Folge dieses Verhaltens war ויצא  העגל הזה das goldene Kalb!

    Im Geiste des ערבות traf daher die Strafe, die Gottes gerechte Waltung verhängte, nicht nur die Verbrecher, das ערב רב, sondern die Gesamtheit des jüdischen Volkes, deren schwächliches Verhalten dieses Verbrechen erst ermöglichte. – Damit findet auch eine schwierige Stelle in dem Berichte unserer Thora ihre einfache Erklärung.

    Es heißt daselbst (33,4): וישמע העם את הדבר הרע הזה ויתאבלו ולא שתו איש עדיו עליו Unter dem Eindruck der Verkündigung der von Gott verhängte Strafe erfüllte tiefe Trauer das Volk, und niemand legte seinen Schmuck an. Unmittelbar danach spricht Gott zu Moses: ויאמר ה' אל משה, אמר אל בני ישראל וגו' ועתה הורד עדיך מעליך Moses solle die Söhne Israels auffordern, ihren Schmuck abzulegen, eine Aufforderung, der die Söhne Israels alsbald entsprachen: ויתנצלו בני ישראל את עדים מהר חורב Der Widerspruch fällt ins Auge: hieß es doch schon vorher, daß das Volk seinen Schmuck zum Zeichen der Trauer nicht angelegt hatte, wozu demnach die göttliche Aufforderung?

    Erwägt man jedoch, daß nach eine Erklärung der Weisen überall, wo עָם im Gegensatz zu בני ישראל steht, unter עָם das ערב רב verstanden wird, so sprechen unsere Verse eine klare, eindringliche Sprache. וישמע העם וגו' Das ערב רב hatte im Bewusstsein seiner schweren Verschuldung seinen Schmuck abgelegt, jedoch בני ישראל, die Elite des jüdischen Volkes, die sich zwar an dem Verbrechen nicht beteiligt hatte, aber in Untätigkeit verharrte, war sich der Schwere ihres Vergehens noch nicht ganz bewusst. Dar erging Gottes Befehl an Moses אמר אל בני ישראל daß alle, auch die an der Versündigung nicht unmittelbar beteiligt waren, ihren Schmuck abzulegen hätten, denn im Geiste des כל ישראל ערבים זל"ז waren sie nicht weniger schuldbeladen! –  

    Der Geist dieser sog. „Friedensliebe“, die sich anlässlich der Egelversündigung so verhängnisvoll ausgewirkt hat, beherrscht aber leider bis auf den heutigen Tag das jüdische Leben. Um des lieben Friedens willen duldet der „fromme Gatte“, daß die Gattin, duldet die „fromme“ Gattin, daß der Gatte ein gottentfremdetes Leben führt, macht der Vater der Mutter, oder die Mutter dem Vater die Konzession, ihre Söhne oder Töchter für ein unjüdisches Leben erziehen und bilden zu lassen. Um des lieben Friedens willen wagen die Eltern kein Wort gegen das unjüdische Leben ihrer erwachsenen Söhne und Töchter, duldet man den verderblichen Einfluss von unjüdischen Bekannten und Verwandten auf dem ganzen Geist des Hauses – jenes heillose System der Konnivenz, die den Frieden mit Gott preisgibt, um den Frieden mit Menschen zu sichern, die um die Gunst und den Beifall der Menge buhlt und alles, ob recht oder unrecht, mundgerecht oder plausibel zu machen strebt – wahrlich: אין לך דור ודור שאינו נוטל מעון של עגל „kein Geschlecht, das nicht immer noch an der Sünde des goldenen Kalbes krankt!“.

    Dem gegenüber steht die große Lehre des מחצית השקל, die alle einzelnen Glieder Israels zur gegenseitiger Leistung und Verantwortung verbindet, die jeden einzelnen auf die ergänzende Brüderleistung hinweist und nur in der Vereinigung aller vom gleichen Geist erfüllten Glieder des Gottesvolkes die Erhaltung des Heiligtums gesichert sieht. …

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S. 57 -39

    16-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-02-2022
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    Rabbiner Pinchos Kohn

           (1867-1942)

     

    Die Züricher Konferenz des Gesetzestreuen

    I.                  Epilog  (2)

     

    …

    Das besagen alle Resolutionen, das besagt  endlich auch das Gründungsstatut der jüdischen Sieldungs- und Handelsbank. Endlich hoffen wir von Unterhändlern, daß sie sich des Vertrauens, mit dem man sie beehrt, würdig erweisen und dafür Sorge tragen werden, daß die religiöse Note in den Wünschen der Judenheit gegenüber den maßgebenden Faktoren genügend klar zum Ausdruck komme.

    Wenn aber dies alles von uns zugestanden, freudig zugestanden wird, welches Recht haben wir dann noch zur Klage? Soweit Empfindungen in Worte gekleidet werden können, möge es gesagt sein. Sämtliche Verhandlungen – mit Commissionstagungen volle 14 Tage – standen unter dem Gewicht eines hohen Pathos, eines Pathos, welches oft die nüchterne Erkenntnis der Tatsachen, nicht ganz zu Worte kommen ließ. Wir erblicken in dem Pathos, wenn es sich von der Kanzel ins Leben verirrt, das Symptom einer Schwäche. Und diese Schwäche lag in dem fast einseitigen Betonen des Palästinaproblems. Und gar nichts fast, nichts wesentlich blieb in Wort und Tat übrig für die Länder der Diaspora. Die Orthodoxen, so jubelt man, sind Wirklichkeitsmenschen geworden, die sich endlich, endlich über alles theoretische Gezänk, über die öde Welt der Negationen hinaus gefunden haben in der Welt der Realitäten. Daß die Jugend für all das heroische Leiden und Entsagen schwindender und entschwundener Generationen in der Orthodoxie kein anderes Urteil mehr hat als den mit frohem Applaus umjubelten Vorwurf der öden Negation, das ist die schmerzliche Note in den Züricher Tagungen. Gewiß wir freuen uns des frohen Mutes der kommenden Generation, wir freuen uns dankbar und demütig der Renaissance des Thorastudiums, welche sich in der orthodoxen Jugend zeigt, und wir möchten wahrlich nicht die Rolle des grämlichen Alten in Al-Charisis Makamen spielen. Allein wir fürchten, daß diese Generation nicht mehr das rechte innere Verhältnis zum Leben in der Diaspora hat. Es ist keine Idiosynkrasie, wenn wir immer und immer wieder auf dieses Verhältnis zu sprechen kommen; allein, gerade wenn ein national-geistiges Centrum in Palästina im Sinne Achad-haams zustande käme, würde die suggestive Kraft eines solchen Centrums einen gewaltigen Stoß gegen die Ideale (nicht gegen das praktische Religionsleben) der Orthodoxie führen müssen. Ein kleines Beispiel. In allen früheren Stadien des Kampfes um Geltung des nationalen Gedankens wurde eine ganze Fülle von Bindestrich-Definitionen geschaffen, um ja keine Unklarheit über die Wesenheit und Wesensart der jüdischen Gemeinschaft aufkommen zu lassen. Das, was vor dem Bindestrich steht, kam in Zürich kaum zum Ausdruck, kaum zu Wort. Lächerlich, kleinlich, hält man uns entgegen. Nun, wir sagen auch nicht mehr als daß es ein Symptom ist, ein Zug in’s Universelle, welcher die Discussionen und Definitionen eines Jahrhunderts mit vornehemer Geste zur Seite schiebt. Sollten wir uns irren um so besser. ימים ידברו

    Und diese redenden Tage werden uns stets den Versuch erneuern sehen, in voller Activität den Manen derer gerecht zu werden, welche mi der Schechina zu gehen sich bemühten, ob in Palästina, ob in der Diaspora.

    P.K.

     

     

    Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 3 u. 4 S. 52-56

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaika:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

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    15-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-02-2022
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    Rabbiner Dr. Pinchos Kohn

           (1867-1942)

     

    Die Züricher Konferenz des Gesetzestreuen

    I.                  Epilog

     

    Schon klingt sie fast wie ein Märchen, die Kunde von der Züricher Weltkonferenz; desto eher eröffnet sich die Möglichkeit eines objektiven Stimmungsbildes.

    Ach es  war so hoffnungsfroh, dieses unendlich keusche Sich-Suchen. Nach 5 Jahren zum ersten Male wieder der schüchtern bescheidene Versuch eines כנוס לצדיקים. Wir sagen dies ohne Überhebung, denn das Streben nach inniger Einigkeit mit den besten Willen war allen gemeinsam. Da waren die Herren aus den Ländern der jüdischen Nationalräte, Litauen, Ukraine, Tschechoslowakien, Deutsch-Österreich. Es schien uns nicht, als ob diese Errungenschaft Raum ließe für das ungestörte Sich-Ausleben der Orthodoxie als bindendes Motiv für die Gesamtheit. Da waren Herren aus Ungarn und Siebenbürgen; es war eines der erfreulichsten Symptome der Tagung, daß die Vertreter dieser Länder nun lückenlosen Anschluß an die Gesamtorthodoxie auch äußerlich vollzogen. Da waren Herren aus Italien und aus dem Elsaß; es ist klar, daß man zu ihnen vertraute, sie würden, von politischen Fesseln unbeengt, unsere Sache am erfolgreichsten vertreten können, und es ist als Gewinn für die jüdische Sache zu buchen, daß sie in der Tat sich rückhaltlos zur Vertretung der Gemeinschaftsinteressen bekannten. Da waren Herren aus Belgien; sie verkündeten mit gerechtem Stolz, daß Belgien „seine“ Juden, die einst vor den Kriegswirren geflüchtet waren, freiwillig zurückrief. Da waren Herren aus neutralen Ländern, aus Dänemark, Holland und Schweiz, sie wurden ihrer Vermittlerrolle durchaus gerecht. Da waren Herren aus Deutschland; still und bescheiden, wie es die Situation erforderte, ohne Heischung von Anerkennung für all das, was deutsche Juden im Dienste der Gesamtinteresse der Orthodoxie geleistet hatten, und doch gelohnt mit  der allgemeinen Meinung, daß die stille büromäßige, organisatorische Arbeit auch für der nur von deutschen Juden geleistet werden könne. Da war das bedächtige Alter und die stürmisch heischende Jugend, da war ein stilles Ringen  um alter Ideale Bestand und um neues Werden. Die Jugend siegte.

    Sollen wir uns darüber grämen? Das wäre töricht. Man kann lediglich konstatieren, daß eine neue Epoche begonnen hat und kann sich dabei jeder Kritik, sowohl der gegen Personen als der gegen Anschauungen enthalten. Nur Klarheit zu geben ist man verpflichtet, damit eventuell spätere Phasen an das anknüpfen können, was in Zürich geräuschlos zu Grabe getragen wurde. Und das war, mit schlichten Worten gesagt, der legitime Anspruch auf das Primat der orthodoxen Weltanschauung, der felsenfeste Glauben, daß diese Weltanschauung, die sich lediglich und ausschließlich an der Religion orientiert eine zureichende Antwort auf alle Fragen gibt, das  stolze Selbstvertrauen, daß man diese Weltanschauung ohne Krücke und ohne Stütze zum Siege führen kann.

    Wir sprechen dabei nicht vom äußeren Geschehen, denn daraus könnte man das Gegenteil schließen. Denn wenn beschlossen wurde, den Versuch zu machen, die jüdischen Wünsche gemeinsam mit anderen Organisationen vor dem Forum zu vertreten, so bedeutet dies letzten Endes ein Verhandeln von Macht zu Macht und könnte bedeuten einen aus edlem Selbstbewußtsein geboren Anspruch auf Bündnisfähigkeit kraft der Machtfaktoren, welche eine  geschlossene Weltanschauung unter allen Umstände in sich birgt. Daß außerdem dieser Beschluß lediglich den Charakter einer הוראת שעה , einer aus der Not des Augenblickes erzwungenen Stellungnahme, trägt, geht zur Genüge hervor aus der gegen eine Stimme angenommene Resolution, daß die Überzeugung von der Notwendigkeit dauernder Selbständigkeit, der Wille in dieser Selbständigkeit zu beharren in keiner Weise von jenem Beschluß der Cooperation vor dem Friedenskongreß berührt wurde. Es kann natürlich nicht verhindert werden, daß nun zionistische und misrachistische Presse von einem Siege reden, den sie in Zürich davongetragen hätten, obwohl  einwandfrei konstatiert werden kann, daß Zionismus und Misrachismus noch niemals so klar als unvereinbar mit Orthodoxie erkannt und gekennzeichnet wurden, wie in Zürich.

    P.K.

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 3 u. 4 S. 52-56

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaika:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    14-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-02-2022
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    STERN Ludwig

    Direktor der israelitischen Schule, Würzburg

     

    38. Das Goldene Kalb

    39. Der Bau der Stiftshütte

     

    Zu lesen in Beilagen:

     

    Quelle:

    „Die biblische Geschichte für die israelitische Schuljugend  erzählt“

    7. verbesserte Auflage, Verlag von J. Kaufmann Frankfurt/Main 1887 – 5647

    Bijlagen:
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    STERN Biblische Geschichte 69.JPG (145 KB)   

    13-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-02-2022
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    תצוה

     

     

    Aus dem Kommentar von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH zur Wochenabschnitt Tétsavéh

     

    Kap.28 V.38 Auf Aharons Stirne soll es sein, und Aharon so die Krümmung der Heiligtümer aufheben, die Jisraels Söhne dem Heiligtume weihen, in Beziehung auf alle ihre heiligen Hingebungen. Auf seine Stirne soll es stets für sie zum Ausdruck ihres Willens vor Gottes Angesicht sein.

     

    Kap. 28 V.38 …טומאה jedoch greift den Gottesbegriff selber an, in dem er somit eine Negierung des  קדש לד' wäre, wird er selber durch קדש לד' negiert. Es ist nämlich טומאה ein Zustand, der, wie ihr Urborn טומאת מת, der Tod, eine physische Macht vergegenwärtigt der alles Lebende, und auch der Mensch, der zur sittlichen Freiheit Berufene, erliegt, eine blind zwingende Naturgewalt, die im tiefen Grunde die höchste Gottheit des Heidentums aller Zeiten bildet, das den freien Gott wie den freien Menschen leugnet, und alles in den physischen Zwang einer blind waltenden Notwendigkeit aufgehen lässt. Diese Vorstellung befindet sich aber zu einem Heiligtum, das eben auf der Tatsache – s.v.v. – frei sittlichen Gottes den freien, sittlichen Mensch erbauen will, im geraden Gegensatz. Von dem Finger der טומאה berührtes Blut, berührtes Fett und Nieren, berührte handvoll Mehl und Öl auf dem Altar gebracht, könnte den missdeuteten Anschauung, als ob Leben und Streben und Nahrung und Gesundheit eben jener physischen vermeintlichen Allgewalt huldigend dargebracht werden sollte, deren vernichtendem Schritt vermeintlich alles erliegt. Diesem in buchstäblichem Sinne עון הקדשים, dieser die Heiligtümer aus ihrer reinen geraden, einzig wahren Richtung abwendenden Missdeutung, steht das fröhlich heitere קדש לד' auf reinem goldenen Grunde an Aarons Stirne entgegen, und tilgt jeden solchen Anhauch eines düsteren Wahns, indem es alle Heiligtümer des Altars dem einen Einzigen, freien, lebendigen wahrhaftigen Gott vindiziert, dessen Geschöpf und Diener alle physischen Naturgewalten und alle Naturgesetze sind, die das heidnische Bewusstsein zitternd anbetet, und der, wie er selber in seiner allmächtigen freien Energie über allen Naturzwang frei erhaben ist und waltet, also auch den Menschen durch sein ihm eingehauchtes göttlich freies Wesen hoch hinauf über alle blinde Naturnotwendigkeit, zu einem in sittlich freier Energie zu vollendeten, Gott, und nur Gott dienenden, heiligen, das ist eben von aller blinden Naturnotwendigkeit sich frei machenden, Leben beruft.  …

    11-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-02-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת תצוה

     

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes TETSAWE

     

    Ezechiel, Kap. 23, Vers 10 und folgende

     

    Die Haftora bringt uns den Schluß eines an den Propheten Ezechiel ergangenen größeren Gotteswortes. Dasselbe hatte ihm im Geiste aus dem Exil nach dem jüdischen Lande versetzt und hatte ihm das Heiligtum der Zukunft, das ewige, das בית שלשי in eingehendster Beschreibung, mit seinem ganzen Gehalte, in allen seinen Größen- und Maßstabverhältnissen gezeigt. (Das. Kapp. 40, 41 en 42). Indem ihn nun jetzt der Auftrag wird, was er geschaut, in aller Genauigkeit und Anschaulichkeit seinem Volke zu vergegenwärtigen, und als Frucht dieser Vergegenwärtigung und des daraus zu gewinnenden Verständnisses ein tiefes Schamgefühl über bisher bewiesene Unzulänglichkeit in Aussicht gestellt wird: so wird damit mit unabweisbarer Klarheit die Tatsache bewiesen, daß das Heiligtum in seiner Totalität und in allen seinen einzelnen Bestandteilen die Vergegenwärtigung eines Ideales ist, das stets und stets zu seiner Verwirklichung mahnt, das also, weit entfernt mit seiner Herstellung bereits seinen Zweck erreicht zu haben, vielmehr gerade von dem Augenblick seiner äußeren Vollendung erst anfangt, der ewig laute, nimmer verstummende Mahner an die Erfüllung der Pflicht im Leben zu sein. So sehr, daß bei seiner bloßen Vergegenwärtigung das gesunkene Jissroél sich des Abstandes seiner Wirklichkeit von der Höhe seiner Bestimmung so recht im tiefsten Herzen inne werden müsse. Es ist die eindringlichste Sicherstellung des Gottesheiligtums vor der Verquickung mit entsittlichenden heidnischen Vorstellungen einer dem Tempel und seinem Dienste innewohnenden magisch-mystischen Schutzwirkung, die bis auf den heutigen Tag noch nicht überall geschwunden ist, obgleich die trotz der correcten Innehaltung des Opferdienstes erfolgte zweimalige  Zerstörung des Tempels doch den sprechendsten Beweis des Gegenteils in schrecklichster Deutlichkeit bereits zweimal erbracht hat.

     

    בן אדם, Menschensohn, diese durchgehende Bezeichnung des Galuthpropheten, weist auf seine und des Galuth-Jissroél menschheitspriesterlichen Bestimmung hin: Erziehung der Menschheit zur Verwirklichung des höchsten, mit „Adam“ gegebenen Menschenideales.

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 152- 159  Kommentar zu Ezechiel. Kap 43…) 

    10-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-02-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Tétsawé (Auszug)

     

    כתית למאור hat noch zu alle Zeiten sich bewahrheitet. Unter dem Druck der צרות hat sich Jissroél noch stets in seiner Gesamtheit, aber auch in seinem Einzelleben auf seine Aufgabe besonnen. Unter dem Druck der Leiden hat noch immer der ererbte, väterliche „Keim“ sich entfaltet – da wir auch gefastet, צדקה gegeben, mit כונה „geort“, mehr als sonst gelernt, werden ernste Vorsätze und Entschlüsse gefasst: Es gelobt der Mann, am Freitag sein Geschäft pünktlich zu schließen, die Frau das כשרות und טהרה des Hauses gewissenhaft zu wahren, und auch „der Scheitel“ wird nicht mehr als drückende Last empfunden – unter den Druck wird das Öl gewonnen und auch zur Leuchte entzündet – allein כדי: להעלות נר תמיד שתהא שלהבת עולה מאליה daß die nun einmal emporgeschlagene Flamme fortan auch selbständig weiterleuchte, diese unter heiteren, glücklichen Lebensverhältnissen zu lösende abramitische Lebensbestimmung harrt leider noch immer ihrer vollen Verwirklichung.

    Solange aber ist unsere Aufgabe nicht erfüllt, zu deren Lösung auf Erde uns Gott berufen. Hat doch Gott nicht nur zu unserem, sondern auch zum Heile der Menschheit sein Thoralicht unserer Pflege anvertraut. Denn wenn es von der Pflege der Menora heißt, חקת עלם לדרתם מאת בני, daß sie das Gesamtanliegen Jissroéls bilde uns seine Priester berufen seien, alle Glieder des Volkes für die Pflege des Thoralichtes zu gewinnen, so ist das jüdische Volk als Priestervolk inmitten der Völker berufen, Gottes Thoralicht solange zu pflegen, bist einst die Sehnsucht der Menschheit nach seinem Besitze verlangt. – Solange aber das Thoralicht nicht uns dauernd erleuchtet, wie sollte es da anderen leuchten? Solange wir nicht für das להעלות נר תמיד gewonnen sind, solange uns das Öl zur Leuchte nur durch „Druck“ erpresst wird, wie sollten wir da andere für seine Pflege gewinnen? –

    Wenn erst Jissroél für das להעלות נר תמיד, für seine gottgewollte, heitere Lebensbestimmung gewonnen sein wird, dann wird Jissroél auch seine Mission inmitten der Völker vollenden. Dann wird Gottes Thoralicht aus Jissroéls Leben in die Nacht der Völker hinausstrahlen und „Völker werden zu seinem Lichte wandeln, Könige zu seinem Strahlenglanze“ – (Jes.60) אמר הקב"ה בעוה"ז אתם צריכין לנר Zunächst, meinen daher die Weisen so sinnig, seid ihr des Lichtes bedürftig, müsst ihr selber erst für die in dieser Menorabestimmung niedergelegte Lebensaufgabe gewonnen werden – einst aber wird das Prophetenwort seine Erfüllung finden, daß Völker aus eurer Hand das Licht des Lebens sich holen werden; denn ist einmal das להעלות נר תמיד in unserem Leben Wahrheit geworden, dann gehört auch Jissroéls Leidenszeit der Geschichte an: „Gott wird dir zum ewigen Licht, und zu Ende sind die Tage deiner Trauer (Jes.60) כי ה' יהיה לך לאור עולם ושלמו ימי אבלך

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S. 54 -35

    09-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-02-2022
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    Rabbiner Pinchos Kohn

           (1867-1942)

     

    Unser Verhältnis  zum גלות

     

    (Zweiter Teil)

    …

    Daher muß über unser Verhältnis zum Galuth die Vorfrage gelöst sein, ob wir verpflichtet sind, in der latenten Form des jüdischen Volkstums, in der Gola einen Selbstzweck zu erblicken, oder sagen wir lieber, einen provisorischen Selbstzweck, nachdem das Endziel, die Erwürdigung und Ertüchtigung zur Identität der staatlichen Existenz mit der Erfüllung des Inhalts des jüdischen Volkstums außer aller Debatte steht. Da wäre nun zu bemerken, daß unter Umständen eine im Galuth erzielte religiöse Integrität der Gola ethisch höher steht als eine ohne Widerstände gelebte Vollkommenheit im eigenen Staate. Diese ethisch höchste Potenz zu erzeugen ist Selbstzweck der Gola und die sittliche Höhe der einzelnen Staaten läßt sich daran bemessen, wie weit sie dieser Erzeugung Schwierigkeiten in den Weg legt oder sie wohlwollend fördert. Und da hätten wir an die Adresse des Völkerbundes ein ernstes Wort zu sagen, eine große Forderung zu stellen. Soll wirklich die Welt künftig unter dem Zeichen der Erzeugung ethischer Güter stehen, so bedarf es einer vollkommenen Umgestaltung des Staatbegriffs, einer Revision hinsichtlich der Competenzen des Staates. Der Staat müßte zum mindesten es sich versagen, in die Pflege des religiösen Gedankens einzugreifen. (Es müßten also – um heute nur einige Grundlinien zu zeigen, ausführliche Formulierung bleibt vorbehalten – zunächst zwei Voraussetzungen erfüllt werden. Erstens müßte freies Wort auf der Kanzel gestattet werden, zweitens müßte der Freiheit der Erziehung ein viel größerer Spielraum gewährt werden, als bisher. An Stelle des Schulzwangs müßte Bildungszwang treten. De Staat sollte wohl das Recht haben, von dem dreizehnjährigen Menschen  ein gewisses Maß von Kenntnissen zu verlangen, aber es müßte den Eltern überlassen bleiben, wie und durch wen sie dieses Wissen ihren Kindern vermitteln lassen wollen). Bei absoluter Trennung von Kirche und Staat, müßte der Staat den ethischen Gedanken der Toleranz um eine Nüance steigern. Es müßten Wegen gefunden werden – und where is a will, there is a way – um den Grundgedanken des Völkerbundes – einander verstehen wollen, einander fördern wollen – auf die einzelnen Individuen zu übertragen: so ginge Staatsinteresse und Religionspflege parallel zu demselben Ziele. Nicht der Kapitalismus allein und nicht der Nationalismus allein sind Schuldquelle des Krieges, es sind nur Einzelerscheinungen, die als Helfershelfer in den Dienst jenes Omnipotenzgedankens des Staates, welcher das Innenleben nicht genügend in Rechnung stellte oder es nur dann würdigte, wenn offen oder verschleiert darin ein Hebel für den materiellen Aufschwung gefunden wurde. Als Subjekt und Objekt dieses Innenlebens zugleich geht die Gola durch die Welt. Es ist geschichtliche Tatsache, daß die Völker bei Mißbrauch des Objekts sanken und versanken, daß Jissroél bei Verkennung dieses Galuth-Selbstzweckes sank und verkam.. Wir Golamenschen müssen deshalb – selbst um den Preis als reiner Tor verlacht zu werden – auch dem Völkerbund gegenüber betonen, daß Judenfrage nur eine Abschnitt in dem Aufwärts und Abwärts der Menschenfrage ist. Jede Lösung der Judenfrage, welche dieses Moment außer acht läßt, kann vielleicht für einen Augenblick materielles Leid mindern, aber je weiter sich diese Lösung von dem durch eine außerhalb Jissroéls stehende Macht der Gola gesetzten Ideal entfernt, desto größeres Unheil bedeutet sie für Jissroél und für die Menschheit. Von den Menschen haben wir Liebe und Achtung zu fordern, Erlösung können uns Sterbliche nicht bringen. Seit dem Sieg der römische Legionen stand Jissroél niemals vor einer so schweren Stunde; den Völkern, auch den wohlmeinendsten, muß gesagt werden, wessen die Welt bedarf, die eine Judenfrage wahrlich nicht aus Übermut oder Überwollen construiert hat, sondern der diese Judenfrage als außerordentlich schwieriges geschichtliches Vermächtnis überantwortet ist. Die Denkenden werden es verstehen. (Daniel XII, 11).   P.K.

     

    Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 1 u. 2 S. 1-6

     

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    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

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    08-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-02-2022
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Pinchos KOHN Unser Verhältnis zum Golus (1.Teil)
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    Rabbiner Pinchos Kohn

           (1867-1942)

     

    Unser Verhältnis  zum גלות

    (Erster von zwei Teile)

    Das provisorische Comité der Agudas Jissroél hat in seiner Casseler Tagung, dem Sinne nach (endgiltige Formulierung wurde einer Redaktionscommission überantwortet) sich einstimmig dahin ausgesprochen, daß jüdisches Volkstum in der Religion verankert und mit dem allgemeinen Nationsbegriff incommensurabel ist, so daß jeder poltische Nationalismus, welcher staatsrechtliche Forderungen stellt, abzulehnen ist. Binsenwahrheit! Und doch ist es dringend vonnöten, selbst dieser Binsenwahrheit ergiebigen Commentar zu geben.

    Als des babylonischen Eroberers Fuß sich auf den Nacken Jissroéls zu setzen drohte, da gab es viele, sehr viele, denen die materielle Loslösung von Jerusalem und Zion ein hartes, unmögliches Ding erschien. Aber da gab es auch einen Propheten, welcher einerseits dem Volke die materielle Seite des Exils klar zeichnete, indem er ohne Scheu kündete, daß aus dem Volke eine Gola geworden war, bestimmt in anderen Existenzformen diejenige Ideale zu erfüllen, die es als Volk verleugnet hatte, andererseits aber auch dieser neuen Form der Vergesellschaftung den Inhalt der Interessengemeinschaft ebenso klar ohne Scheu kundgab Man täte gut daran, bei der Lektüre von Jeremia Cap. 29 nicht bloß immer auf die Verse 5-7 zu beschränken, sondern auch die Verse 12 u. 13 einer genaueren Beachtung zu würdigen. „Ihr sollt mich rufen, auch aufraffen zum Entschluß hinzugehen zu mir zu beten, ich höre auf euch, sollt mich suchen. Ihr werdet mich finden, so ihr nach mir verlangt mit Eurem ganzen Herzen“, Fast noch deutlicher sagt es Jecheskel, daß die Gola eine Gemeinschaft sei, welche weitab von den algemeingiltigen staats- und völkerrechtlichen Beziehungen (משפטי הגוים) ihre Interessen zu suchen und zu pflegen habe. Freilich, täuschen wir uns nicht, es gehört der allergrößte Mut dazu, Gott zu dienen und den Solidaritätsgedanken der jüdischen Gemeinschaft lediglich aus den gemeinsamen Verpflichtungen zum Gottesdienst abzuleiten, so, wie es die Propheten taten. Man mag da sich mit mehr oder weniger Grazie wenden oder kunstvolle Wortgebilde ersinnen, es werden immer jene gebrochene Cisternen bleiben, die das lebensspende Wasser nicht u bergen vermögen. Wahr ist und bleibt, daß (jüdische) Volksschaft  der Gola ein lediglich latenter Factor ist, den alle Resolutionen jüdischer Kreise ebensowenig, wie die Beschlüsse von Kongressen oder Konferenzen zum Leben erwecken können und sollen, weil außenstehende Factoren dem Volke niemals den Inhalt geben könnten, welcher das Wesen des jüdischen Volkstums bildet und es so klar von allen Völkern unterscheidet. Es bedeutet Assimilation im äußersten Sinn des Wortes, wenn man Wollen und Werden  des jüdischen Volkes am allgemeinen Weltgeschehen mißt.

    Es war daher ein äußerst klares Erkennen seitens der Assimilation ,als sie auf einem der Baseler Congresse sehr energisch Front machte gegen Rabbi Jochanan ben Sakkai, weil dieser in der Werdestunde des zweiten Gola das Volkstum „verraten“ hätte, weil er von dem römischen Eroberer nur Jabneh und seine Weisen als Reservation für das Judentum verlangt habe. Die traditionsgläubigen Teilnehmer jenes Congresses brachen in Entrüstungsrufe aus und verlangten stürmisch eine Ehrenrettung für Rabbi Jochanan b. Sakkai. As sie diese in parlamentarisch einwandfreier Form erhalten hatten, waren sie zufrieden und die Acten über diesen Fall waren geschlossen. Man hätte auch anders verfahren können, man hätte sogar im gewissen Sinn für die klärende Offenheit dankbar sein Können, man hätte den Mut bewundern können, mit dem der grandiose Versuch, das Ganze des Judentums assimilatorisch an das allgemeine Weltgeschehen anzugliedern, so hüllenlos in seinen letzten Zielen dargestellt wurde. Damals schon wäre es Zeit gewesen, höchste Zeit, daß die traditionsgläubigen Teilnehmer des Congresses sowohl, wie die gesamte Orthodoxie nun auch ihrerseits daran gegangen wäre, ihr Verhältnis zum Golus zu klären. Es ist nicht geschehen, aus tausenderlei Gründen nicht, ein furchtbar ernstes Versäumnis. Und also kam es, daß heute es fast als ein vergebliches Beginnen erscheint, gegenüber einem zum mindesten wenig erquicklichen Ansturm persönlicher Verunglimpfungen und sachlicher Entstellungen den alten Ideengehalt nochmals in die Wogen der Tagesstürme zu tragen.

    Hatte wirklich Rabbi Jochanan  Sakkai kein Herz für die alle Leiden, welche einExil, ein Zustand der Rechtlosigkeit oder doch wenigstens der Rechtsverkümmerung für jeden Einzelnen im Gefolge haben mußte? War ihm wirklich jene feinste Blüte des Solidaritätsbewußtseins, die אהבת ישראל, die alle umfassende Liebe fremd geworden? Es war ja in jener wehen Stunde des Beginnens der vierten Gola ein Prophet nicht da, welcher den Zagenden eine unmittelbare Weisung hätte geben können, allein R. Jochanan b. Sakkai wußte, das aufgezeichnet war נבואה שרוצה פה לדורות, Prophetenwort, das bahngebend war für alle Zeiten. So wußte er auch dem Exil die recte Deutung zu geben; er hatte ja schaudernd erlebt, wie wenig nationalen Sinn und Wollen imstande gewesen war, die Blüten verzeihender Menschenliebe vor dem Reif zu bewahren, hatte gesehen, wie unter  der Herrschaft des stärksten nationalen Selbstbewußtseins tobringende Entfremdung, blindester Haß ihr Unwesen treiben könnte. Und da glaubte er, daß wieder einmal die Stunde gekommen war, in der die äußere Form des jüdischen Volkstums sich allzu sehr den allgemeinen Formen angenähert hatte und deshalb seinen wirklichen Daseinszweckes beraubt, seines wesentlichen Inhalts verlustig gegangen war. Mit einem Herzen voll Liebe wollte er die הצלה פרותא vorbereiten, die scheinbar so geringfügige und doch so sichere Rettung, er wollte durch Einstellung des Volksganzen auf seinen Inhalt dem Volke Dasein und Daseinszweck verbürgen. Vespasian verstand ihn nicht, verstand nicht, daß R. Jochanans Wunsch von volkserhaltende Tragweite war, sonst hätte er ihm sicher nicht Jabneh und seine Weisen concediert. So wie Vespasian erging es nun seit 2000 Jahren unzähligen Juden. Und auch die heutige Bewegung ist letzten Endes nichts anderes als eine unbewußte Auflehnung der Gola gegen das Galuth. Es ist klar, wenn man dem Exil keinen Sinn abgewinnen kann, dann muß man dagegen rebellieren; wenn man ferner nicht weiß oder nicht wissen will, daß die exilierte Idee der Einheit des göttlichen Willens (גלות שכינה) mi dem jüdischen, staatlichen Volksdasein noch keine Stätte gefunden hat, so muß ein Sabbatai Zewi, wie es einst auch in Erscheinung trat, unzählige Anhänger finden.

     

    Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 1 u. 2 S. 1-6

     

    (Fortsetzung folgt nächste Woche)

     

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    07-02-2022 om 15:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-02-2022
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

    Vorläufer des Zionismus (1.Folge)

     

    Jedes lebende Geschlecht beansprucht für sich den Vorzug der Originalität. Weil immer die jeweilig existierende Generation das große Wort zu führen vermag, während die verstorbenen Geschlechter sich ruhig und still verhalten müssen, empfängt die Zeitgenossenschaft den Eindruck, als ob Dinge, die zum ersten Male an ihr Ohr dringen, wirklich von unerhörter Neuheit seien. Ihr wird ein falscher Schein der Originalität vorgetäuscht, in der Voraussetzung, daß sie aus angeborener oder anerzogener Bequemlichkeit nichts unternehmen wird, um auf dem Wege vergleichender Geschichtsforschung sich kritisch bewußt zu werden, was an dem Neuen wirklich oder nur vermeintlich neu, was darin mit  seinen tiefsten letzten Wurzeln in vergangene Tage zurückweist. Nichts Neues unter der Sonne! Es wären manchen Generationen manche Enttäuschungen erspart geblieben, wenn sie die Wahrheit dieses Erfahrungssatzes rechtzeitig bedacht hätten.

    Vor mir legt eine kleine hebräische Broschüre von 16 Seiten:  קול אבירי הרועים. Es ist eine Propagandaschrift für ישוב ארץ ישראל aus der Zeit des R. Hirsch Kalischer, den bekanntlich der Zionismus als seinen naiven Vorläufer und als dessen Fortsetzer und Erfüller er sich selbst betrachtet. Wohlbekannte Namen klingen uns aus der Broschüre in imponierender Fettdruck entgegen:  der Rabbiner in Grätz: R. Elijahu Gutmacher, der Rabbiner in Würzburg: R. S.B. Bamberger, der Rabbiner in Berlin: R. Esriel Hildesheimer, der Rabbiner in Halberstadt: R. Benjamin Zwi Auerbach, der Rabbiner in Altona: R .Jakob Ettlinger, der Rabbiner in Hamburg: R. Ascher Stern. Auch die Laienwelt  der deutschen Orthodoxie ist vertreten: die Gebrüder Hirsch in Halberstadt und der Baron Willy von Rotschild in Frankfurt a.M.

    Um die Träger dieser Namen scheint sich R. Hirsch Kalischer nicht ohne Erfolg bemüht zu haben, sie für sein palästinensischen Kolonisationsprojekt zu gewinnen. Nur  ein Name fehlt: Rabbiner Hirsch in Frankfurt a.M. Wir haben vor Jahren im „Israelit“ ein Schreiben veröffentlicht, worin Rabbiner Hirsch auf Kalischers Anfrage eine deutliche Absage erteilt.

    Auch damals lag, wie heute und wie so oft schon im Verlauf der jüdischen Geschichte, viel Messianismus in der Luft. Wieder einmal schienen die Zeiten sich erfüllt zu haben. "... הזמן מסכים עמנו כעת לנסות בדבר ברשיון כל הלאומים אשר עדנה לא היתה שעת הכושר כזה מיום גלות יהודה מעל אדמתם בחבורות של מצוה מכל גדולי הערך בישראל גם כבושום הטוב נתבשם כל העולם כעת במלכי חסד ורחמים בין כל הלאמים ורוזני הארצות כאמור בנבואה (ישעיה נ"ה) תחת הנעצוץ יעלה בראש ותחת הסרפד יעלה הדס והיה לה' לשם לאות עולם לא יכרת ע"כ לא נאבד בידינו הזמן היקר הלז באפס תקוה והסח הדעת כי חכיני עוד עד אור הבוקר ומצאנו עון חלילה כי זאת בגדר הרחקת הקץ אשר סבלו אבותינו עי"ז גזירות ושמדות אשר עברו על השבועה החמורת שלא להרחיק את הקץ בזמנים המוכשרים לזה ..."

    „Auf zur Tat! Zurück nach Palästina Die Zeit ist günstig. Die Sympathien der Völker sind uns gewiß. Die Großen Jissroéls stehen auf unserer Seite. Noch nie, seitdem das jüdische Volk sein angestammtes Land verlassen musste, war eine Zeit für die gegenwärtige.  Ein neuer Geist geht durch die Welt. Der Geist der Liebe und Versöhnung. Ihm unterordnen sich Könige, Fürsten und Völker. Das Wort des Propheten Jesaja: „Statt des Dornes wird die Cypresse sich erheben, und statt der Brennnessel erhebt sich die Myrthe; es wird für den Herrn zum Ruhme sein, zum ewigen unvertilgbaren Denkmal“ wird zur Wahrheit. Laßt uns  die kostbare Zeit nicht vertrödeln. Hoffnungsfreudig und mit wachem Sinn laßt uns zur Tat schreiten, rechtzeitig, ehe es zu spät wird. Bängliches Zögern wäre Verbrechen, wäre Eidbruch. Noch immer hat ein gleichgiltiges Verschlafen messianischer Zeiten über Jisrael Leid und Trübsal gehäuft.“

    Klingen diese Sätze nicht, als ob sie in unseren Tagen anläßlich der Pariser Friedenskonferenz geschrieben seien? Das gleiche Pathos, die gleiche Ekstase. Nur mit dem Unterschiede, daß damals nicht der Zionismus, sondern die – Alliance israélite universelle das jüdische Publikum faszinierte.

    Die Alliance israélite universellle hat inzwischen bei der jüdischen öffentlichen Meinung, die im Judentum doch noch etwas mehr als ein philanthropisches Unternehmen sieht, so gründlich abgewirtschaftet, daß man sich heute nicht vorstellen kann, wie es möglich war, daß dieser Alliance einmal auch aus weiten Kreisen der Orthodoxie jüdische Herzen begeistert entgegenflogen. Dem war aber tatsächlich so.

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Erschienen in דרש טוב לעמו „Jüdische Monatshefte“  Jahrgang 6 Heft 5 u. 6 1919, 5699 S. 101-106

     

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    06-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-02-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                  (1808-1888)

     

    תרומה

     

    Auszüge aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Trumoh

     

    Kap. 25 V.10 Sie sollen eine Lade von Schittimholz machen, zwei Ellen und eine halbe ihre Länge; eine Elle und eine halbe ihre Breite und eine Elle und eine halbe ihre Höhe.

     

    Kap.25 V.10 …ארון עצי שטים: Jissroél nimmt das Gesetz mit seiner,  Jissroéls, ewig frischen Entwicklungsfähigkeit und für diese immer fortschreitende Entwicklung hin. Das Gesetz ist abgeschlossen gegeben, es sind steinerne Tafeln. Sie bilden zusammen einen steinernen vollkommenen Würfel…

     

    V.15 In den Ringen der Lade sollen die Stangen bleiben; sie sollen nie von ihr weichen.

     

    V. 12-15…Die בדים, Traghebel an der Laden symbolisch genommen, bezeichnen die Bestimmung und die Aufgabe: die Lade und ihren Inhalt auch über die Grenze ihres gegenwärtigen Standortes, wenn es sein muss, fort zu tragen, und die Bestimmung, daß diese Traghebel nie fehlen durften, hielt somit für alle Zeit von vornherein die Wahrheit gegenwärtig: daß dieses Besitz und seine Aufgabe nicht an die Scholle verbunden sei, auf welcher zur Zeit der Tempel und sein Heiligtum stehe.

    Diese Bedeutung der ewige Präsenz der בדים als Dokumentierung der lokalen Unbedingtheit des göttlichen Gesetzes erhält noch eine bedeutsame Schärfe in dem Gegensatz der Lade zu den anderen Heiligtumsgeräten, insbesondere zu dem Tische und dem Leuchter: die der permanenten Traghebel entbehren. Es spricht sich darin sofort der Gedanke aus:Jissroéls Tisch und dem Leuchter – sein materielles Leben in seiner Fülle und sein Geistesleben in seiner Blüte – sind an den Boden des heiligen Landes gebunden. Jissroéls Thora ist es nicht. …

     

    V.16 In die Lade giebst du dann das Zeugnis, das ich dir geben werde.

     

    V. 16 …Des Gesetzes Repräsentanz sind die עדות-Tafeln, deren Dasein selbst allen Folgegeschlechtern die Tatsache der Offenbarung des Gesetzes bezeugen und daher עדות: Zeugnis heißen. Von vornherein hat somit Gott gerechnet, für deren Belehrung und Warnung es das „Zeugnis“ niederlegte. Ist ja ein Zeugnis nur Zweiflern und Leugnern gegenüber vonnöten.

    04-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-02-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת תרומה

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes TRUMOH

     

    Könige I, Kap. 5, Vers 26 und folgende

     

    Dem bescheidenen „Zusammenkunftsbestimmungszelte“ der Sidra stellt die Haftora den stolzen Prachtbau Salomonischer Königsherrlichkeit gegenüber. So stolz und prächtig er auch war, so sehr er auch zur Ehre Gottes errichtet wurde, wir werden doch, schon bei der Geschichte des Baues, seiner nicht froh. Freilich alles großartig. Großartig die Vorbereitungen, großartig der ganze Apparat, ganze Armeekorps von Lastträgern und Steinmetzen, mit weitschauendem Blicke alles überdacht, großartig der Kostenaufwand – bloß für die Errichtung von Zedern- und Tannenstämmen für den Bau durch phönizische Arbeiter hatte Salomo den ganzen Hof des befreundeten Königs Hiram jahrelang erhalten – und wie von den Ruhmesbauten ägyptischer Herrscher man noch nach Jahrtausenden weiß, wie groß der Zwiebelverbrauch der unglücklichen Arbeiter war, so wird auch einige Verse vor unsere Stelle genau berichtet, welch kolossale Lieferung Salomo so glücklich war, der tyrischen Majestät leisten zu dürfen. Doch nicht dieser Aufwand ist der Punkt, den wir im Auge hatten. Salomo war ja reich genug, und sein Volk entbehrte es ja nicht. Allein „sein“ Volk! – das ist es. Welche traurige Stellung nimmt dieses Volk, nimmt Jissroél zu diesem Bau ein. Wo ist die Begeisterung der Männer und Frauen, von der die Sidra zu erzählen weiß? Würde Salomo auch eine solche freiwillige „Privatbeteiligung“ auch nur geduldet haben? Und doch, im Hinblick auf den Ursprung und im Hinblick auf den Zweck, um wie vieles herrlicher und heiliger war die Arbeit der webenden und wirkenden jüdischen Frauen und Mädchen, die Arbeiten der der Kunstfertigkeit so lange entwöhnten jüdischen Männer unter Bezalels kunstsinniger Leitung, als alle die Herrlichkeiten phönizischer Technik und salomonischen Kunstsinns! – Eine andere Art von Beteiligung hatte Salomo seinem Volke vorbehalten. Frondienste, pharaonischen Andenkens, hatten sie zu leisten, und auch die Fronvögte fehlten nicht! Das ist’s, was dem denkenden Leser wie ein Eiseshauch aus dieser Geschichte entgegenweht! Dazu kommt die Überschätzung der Pracht und des äußeren Glanzes überhaupt, die sic hier und in der noch glänzenderen Herstellung seines eignen Königspalastes, ausspricht. Deshalb erging auch noch während des Baues, lange vor seiner Vollendung an Salomo das warnende und mahnende Gotteswort, das den Schluss unserer Haftora bildet. Es warnt ihn vor Überschätzung der äußeren Herstellung dieses Baues, erinnert ihn daran, daß er seine ganze Königsstellung nur der seinem Vater David gewordenen Gottesverheißung zu verdanken habe, und daß die Aufrechthaltung dieser Verheißung für ihn in keiner Weise von Glanz und Machtentfaltung, sondern lediglich davon abhänge und dadurch bedingt sei, daß er gewissenhaft die Gesetze seines Gottes in Wandel und Tat hüte und verwirkliche, erinnert in ferner daran, daß auch bei treuer Erfüllung dieser Bedingung Gott nicht im Tempel auch nicht bei dem gottesfürchtigen mächtigen Könige, sondern „in Jissroéls Mitte“ weilen, in keinem Falle aber Jissroél, „mein Volk Jissroél“, verlassen werde. So viel die Worte, so viel dem stolzen Selbstgefühl des Königs gewordene ernste Belehrungen.

    Warnung vor Verkennung der Bedeutung des Gotteshauses überhaupt, vor allem aber Warnung vor Überschätzung der Bedeutung der Herstellung  und des Daseins auch des prächtigsten Gotteshauses, das ist der Inhalt dieser Haftora. Sie enthält damit zugleich den lauten Protest gegen jene Verirrung, die alles „Religiöse“ auch im Judentume in Synagoge und Tempelleben aufgehen lassen möchte. Ist die Zeit schon gekommen, in der dieser Protest gegenstandlos geworden? –  

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 147- 148  Kommentar zu Könige I. Kap 5…) 

    03-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-02-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    תרומה

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    TRUMOH

    (Auszüge)

    …

    למוד התורה „Lernen ist die erste, höchste Pflicht im jüdischen Leben: ושמרתם זו משנה Wenn das Gotteswort uns zur „Hut“ der Thora immer wieder verpflichtet, so ist hierunter vor allem das Lernen der Thora verstanden. Denn nur wenn Gottes Thora gelernt und erforscht wird, bleibt sie uns erhalten, stehen wir als ihre „Hüter“ da. Da aber genügt es nicht, daβ wir קובע עצים לתורה eine bestimmte Zeit dem Thoralernen einräumen, wozu allerdings ein jeder, der Jude sein will, verpflichtet ist, die תורה fordert vielmehr die ungeteilte Hingabe des Geistes an ihre Erforschung. Eine solche Hingabe ist freilich nicht jedem vergönnt: dem einen sind die hierzu nötigen geistigen Fähigkeiten versagt, während bei anderen der sogenannte „Beruf“ Geist und Zeit dem Thorastudium entzieht. Und doch, mögen unsere Geistesanlagen noch so verschieden geartet sein, mag der „Beruf“ uns noch so sehr in Anspruch nehmen, zu einem höchsten, heiligsten Lebensberuf sind wir alle „berufen“: unserer Thora, ihrer Erfüllung und Förderung alle unsere Kräfte zu weihen. Das aber vermag ein jeder: ob mit seinem „Lernen“ oder seinem Leben, seinem Verstande oder seine Tat, seiner Geisteskraft oder seiner materiellen Habe – der Förderung und Erstarkung der Thora im Leven des jüdischen Volkes gelte sein Sinnen und Trachten!

    עץ חיים היא למחזיקים בה Dieser Lebenspreis winkt einem jeden. Und wer an seiner Stelle, in seinem Beruf die Errungenschaften seines Geistes und seiner Tatkraft in den Dienst des קיום התורה, der Erhaltung der Thora stellt, steht dem Geistesfürsten der Thora in nichts nach – gleich ihm hat er dem Lebensbaum der Thora mit ganzer Hingabe gedient und ist der Segnungen teilhaftig, die solchem Leben zugesichert sind.

    …

    ועשו ארון עצי שטים Der Aufruf, Gottes Thora den ארון zu bereiten, richtete sich an alle. Der Aufruf, Gottes Thora den ארון zu bereiten, richtete sich an alle. Denn ein jeder kann, ein jeder muβ ein ארון der Thora werden. יבואו הכל ויעסקו בארון „Mögen sie alle kommen und mit der Lade sich beschäftigen“ – Soll doch das ganze Leben des Jehudi mit allem, was er an Unternehmungen und Bestrebungen bringt, eine dauernde „Beschäftigung“ mit der der Aufnahme und Bewahrung der Thora bestimmten Lade sein, denn nur so gewinnt jedes Leben Anteil an der Thora und sichert sich als köstlichste, dauernde Errungenschaft כדי שיזכו כולם לתורה.

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S. 43-48

    02-02-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-02-2022
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    Samson Raphael  HIRSCH

     

    השיבנו

     

     

    „hilf uns, daß wir zu Dir in wahrer  תשובה  zurückkehren, dann werden wir auch die Rückkehr zur nationalen Selbständigkeit im Lande der Väter wieerfinden, eine Rückkehr, die wir aber ausschließlich aus Gottes Händen zu erwarten haben, der ja auch der alleinige Schöpfer unseres einstiges nationalen Geschickes war.“ (Gebete, Kommentar S. 195-196)

     

    “Help us to return to You in true תשובה, then we will also find in the return to national independence the land of the fathers, a return which we can solely expect from the hand of God, Who was also the sole Creator of our former national destiny.“ (Prayers, Commentary pp. 195-196)

     

    01-02-2022 om 15:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-01-2022
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    Rabbiner Dr. Pinchas KOHN

            (1867-1942)

     

     

    DER ALTE WEG

     

    Das Träumen, so sang schon König David, ist eine unentbehrliche Begleiterscheinung der Erlösung. Gewiß jede Erlösung versetzt als das Wunderbare die Menschen in einen Traumzustand, aber nicht jeder Traum bedeutet die Erlösung.

    In dem Ringen der Seelen um einen Sinn der Tatsachen während des Krieges, glaubten viele Menschen es müsse eine bessere Zeit anheben, damit die unerhörten Opfer nicht vergeblich gebracht worden wären. Auch jüdischen Menschen träumten also. Da noch jede epochale Wendung in der Weltgeschichte nicht ohne Rückwirkung auf jüdisches Geschick verblieb, ahnte man, wusste man sogar, daß wieder einmal – עת פקידה nannten es die Alten – Jissroél am Vorabend einer Wandlung stand. Das Bild ist unterdessen klar geworden; auf der eine Seite eine Verschärfung des Galuth in ägyptischer und mittelalterlicher Form, auf der anderen Seite das Hineinragen von Erez Jissroél in den Mittelpunkt des Denkens und Schaffens auch solcher Juden, welche noch vor einem halben Jahrhundert jede Erinnerung an die Zionsverheißungen des Allmächtigen zu tilgen für gut und notwendig hielten. Man könnte sogar einen inneren Zusammenhang zwischen diesen beiden Erscheinungen vermuten; tatsächlich ist ja die Befürchtung Max Nordaus in etwas anderem Sinne Wahrheit geworden. Palästina droht ein Nachtasyl zu werden. In den wirtschaftlichen Nöten zeigt sich eine fluchtartige Sehnsucht nach Palästina und die Tragik des ganzen Komplexes liegt darin, daß die Pforten auch dieses Nachtasyls nicht mehr offen sind. Es ist ganz müßig zu fragen, ob es anders hätte kommen können.

     Umsomehr aber erwächst für die Erben der Chalukagründer die ernste Aufgabe, der Situation gerecht zu werden. Diese Erben sind allerdings nicht organisiert und es zeigt sich jetzt mit aller wünschenswerten Deutlichkeit, welch eine Kurzsichtigkeit es war, daß die Kolalim (die landmannschaftlichen Vertretungen der Chaluka) nicht zu einer einheitlichen Linie in Bezug auf ihr ureigenstes Gebiet zu bringen waren. Denn was wollten die Begründer der Chaluka, der vielgeschmähten? Sie wollten der Anschauung zum Siege verhelfen, welche das wohnen in Palästina in unlöslicher Verbindung mit Einstellung des Daseins auf lückenlose Hingabe an die Thora im Forsche und Erfüllen bringt. Man darf wohl in diesem Zusammenhang davon reden, daß fast alle Bewohner der Städte in Palästina ob Juden oder die Anhänger der verschiedenen christlichen Konfessionen mehr oder weniger Pensionäre ihrer Gesinnungsgenossen waren und zum guten Teil noch sind. Merkwürdiger Weise machen sich ähnliche Versuche auch jetzt im Islam geltend. In welcher Weise die Subventionierung erfolgt, dürfte ziemlich belanglos sein.

     Sind aber die Kolalim bzw. ihre Vertreter (Nesiim) wirklich und ernstlich diese Erben, so haben sie im Augenblick eine sehr ernste Augabe. Man wäre versucht, zu sagen, daß der historische Moment für diese Kreise gekommen ist.

     Denn füglich wird man sich heute in allen Kreisen darüber klar, daß der Kernpunkt dieser ganzen Palästinafrage sich letzten Endes auf die Frage Europa oder Orient zuspitzt.

     Vor mehr als zwei Jahre hatten wir in der Wiener „Jüdischen Presse“ diese Frage zur Debatte gestellt, allerdings ohne nennenswerte Reaktion. Neuerdings hat, in einer allerdings ganz anderen Sphäre Dr. Kadmi Cohen diesen Punkt aufgegriffen. (Dr. Kadmi COHEN, Ein Beitrag zur  Frage des Großzionismus, Paris „le Triangle“. Eine Besprechung dieser ganz eigenartigen Ideenfolge bleibt vorbehalten.) So lange die Einwanderer nicht entschlossen sind, sich etwas weniger gegen die Orientalisierung zu wehren, wird der Konfliktsstoff in der Umgebung stetig wachsen. Denn der Gegensatz Araber – Juden ist nicht bloß ein machtpolitischer, sondern in seinen letzten Wurzeln ein kulturpolitischer. Nun haben aber alle orientalische Völker als Protest gegen die Materialisierung der Lebensbeziehung eine Art von Reservation für rein geistige, nicht auf Erwerb abzielende also, wie man heutzutage beliebt, unproduktive Tätigkeit und für die Pflege des Gemütslebens geschaffen. Dieses hat ebenso die Brahminen, die Lama, wie auch die Derwische geschaffen. Man geht fehl, wenn man darin bloß etwa eine Erfindung  schlauer und berechnender Priester  erblicken wollte; vielmehr entsprachen derartige Einrichtungen und Personengruppen den inneren Sehnsuchtsbedürfnissen eines Volkes. Und es ist wahrlich ein nicht gutes Zeichen für den Geist einer Zeit, wenn man auch derartige Reservationen nur von dem Gesichtswinkel materieller, produktiver Interessen betrachtet, bekämpft, vernichtet. Dagegen wehrt sich alles was Orient heißt. Übrigens könnte man diesen Faden weiter ausspinnen und behaupten, daß bis tief in die Neuzeit auch im Occident solche Erscheinungen sich geltend machten und sich bewährten, bis der Mangel an Ehrfurcht von der Welt des Geistes und Gemütes einerseits, allerdings auch andererseits gewisse Entartungen im Kreise dieser Erscheinungen und die Sieghaftigkeit des Chassidismus ist auch heute noch eine solche Reservation in nuce. 

    Blickt man auf die Vergangenheit im Galuth zurück, so erkennt man, daß der Rettungsanker in kritischen Zeiten, die Freude der ruhigen Tage – die Kehilla war, ohne staatlichen Zwang die Heimstätte idealer Bestrebungen. Will man nun ernstlich den Versuch machen, trotz aller modernen Bestrebungen, trotz aller Wirtschaftlichkeiten, trotz der Säcularisierung des jüdischen Volksbegriffes, dem heiligen Land noch irgendwie den Charakter der Heiligkeit zu wahren, so müssen dort Kehillaus entstehen. Wir sind überzeugt, die Begründer der Chaluka würden den letzten von ihnen gesammelten Pfennig so verwerten, daß eine Kehilla alten Stils in allen Siedlungen, im heiligen Lande entstünden, für die Kreise, welche mit einem gewaltigen, im Occident nicht erkannten und deshalb nicht gewürdigten Heroismus sich der Säcularisation zu erwehren versuchen. Es wäre Aufgabe der Aguda, den Kolalim dieser Situation klar zu machen, es wäre Aufgabe des Rabbinischen Rates, den gesamten Occident über die Vordringlichkeit dieser Aufgabe aufzuklären.

    Die so geschaffene Kehilla müsste eben diese Reservation werden, ihr müsste als Trägerin des Schulwesens die Erziehung der kommenden Generation überantwortet werden. Der neue vom Highcommissar veröffentlichte Entwurf von Normen für das Erziehungswesen wird über kurz oder lang ja doch dazu zwingen, allen Schulen, Gemeinden als Träger zu geben.

     Sie müsste sich so aufbauen, wie die alte Kehilla und sie müsste einen so weiten Rahmen spannen, daß alle, die Gegner der Säcularisation sind, darin Raum finden, behaglichen Raum. Da könnte man auch wieder einmal den Versuch machen, die soziale Fürsorge nach den Normen des Schulchon Oruch zu betätigen.

    Es ergibt sich dann ein interessantes Gegenspiel. Auf der eine Seite der ganz in den Anschauungen des Occidents befangene Zionismus, dem gerade deshalb Galuth, sinnlos geworden ist, der in Palästina auch das köstlichste Erbe des Galuth, die Kehilla, in seinen Bahnen zu zwingen versucht und sich dabei recht – galuthmäßig der nichtjüdischen staatlichen Macht zu bedienen versucht mit mittelalterlicher Entrechtung des alten Jischuw, auf der anderen Seite die Kehilla, welche die Geheimnisse ihrer Konstruktion einer Zeit entlehnt, in der idealistische gottesgerichtete Träume und Bestrebungen den Kulturinhalt des jüdischen Volksbegriffes bildeten.

    So könnte es in Palästina tagen. Es wäre ein Sieg des Orients.   

     

    Rabbiner P.Kohn, Wien. 

    in „NachAlass Zwi“ 5692, 1931/32 S. 206-209

     

     

    Dieser Text ist Teil unseres Studienprogramms des Sommers 5768 (2008)

    30-01-2022 om 16:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Pinchos KOHN

    1867-1941

    Biographische Angaben


    Rabbiner  Dr. Pinchos Kohn
    1867, in Kleinerdlingen bei Nördlingen geboren, Besuch des Realgymnasiums in Halberstadt, Studium in Berlin und Besuch des dortigen Rabbinerseminars, von 1890 bis 1893 Rabbiner in Burgkunstadt, 1893 Promotion und Rabbinatsverweser in Mannheim, 1894 Wahl zum Distriktsrabbiner in Ansbach; Mitbegründer der „Agudass Jissroél”.


    Zusammen mit Rabbiner Dr. Salomon BREUER, Herausgeber der Zeitschrift "Jüdische Monatshefte" (Dez. 1913-1920)

    Nach dem Ende des 1. Weltkrieges leitete Pinchos Kohn als Vorsitzender des Exekutiv-Ausschusses die Geschäfte der „Agudass Jisroel” in Wien und wurde 1923 zum Präsidenten berufen. Er füllte diese Stellung aus, bis er 1937 wieder in seine alte Gemeinde nach Ansbach zurückkehrte. Rabbiner Pinchos Kohn blieb in Ansbach bis zum Februar 1938, als ihm die Flucht in die Schweiz gelang. Bei Kriegsausbruch ging er nach London, wo er am 7. Juli 1941 starb.

    30-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-01-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                  (1808-1888)

                                        

    משפטים

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Mischpotim

     

     

    Kap. 21, 2 Wenn Du einen ibrischen Knecht kaufst, soll er sechs Jahre dienen; aber im siebten soll er zur Freiheit unentgeltlich hinausgehen.

     

    Kap. 21, V.2 …Es verhält sich die תורה שבכתב zur תורה שבעל פה, wie die kurzen Diktate nach einer vollständig mündlich vorgetragener Disziplin einer Wissenschaft sich zu dem mündlich Vorgetragenen verhalten. Für die Jünger der Wissenschaft, die die mündlichen Vorträge gehört, sind kurze Diktate vollkommen hinreichend, um zu jeder Zeit, an der Hand dieser Diktate, sich die ganze Wissenschaft vollständig gegenwärtig zu halten und immer aufs neue wieder zu vergegenwärtigen. Für sie genügt oft ein Wort, ein beigefügtes Fragezeichen, Ausrufungszeichen, ein Gedankenstrich, ein Punkt, ein Strich unter einem Worte u., um eine ganze Gedankenreihe, eine Bemerkung, Beschränkung u.s.w. wieder ins Leben zu rufen. Für diejenigen, die die mündlichen Vorträge des Meisters  nicht gehört, werden solche Diktate völlig unbrauchbar sein. Wollen sie sich lediglich aus ihnen die Wissenschaft konstruieren, so werden sie vielfach irre gehen müssen; Worte, Zeichen, u.s.w. die den durch die mündlichen Vorträge eingeweihten Jüngern als die belehrendsten Leitsterne zur Festhaltung der gelehrten und gelernten Wahrheiten dienen, starren den Uneingeweihten als nichts sagende Sphinxe entgegen, und die Wahrheiten welche die eingeweihten Jünger nur an ihnen reproduzieren, nicht aber aus ihnen produzieren, werden die Uneingeweihten nur als bodenlose Spiele des Witzes und leere Träumereien belächeln. – …

     

    V.6 so führt in ihn sein Herr zum Gerichte hin, führt ihn hin zu der Thüre oder zu dem Pfosten, es bohrt sein Herr das Ohr ihm mit dem Pfriemen, und er hat ihm dann für immer zu dienen.

     

    V. 6 …Freiheitsstrafen, mit  aller der Verzweiflung und sittlichen Verschlechterung, die hinter den Kerkermauern wohnen, mit all den Jammer und Elend, die über Weib und Kind des Gefangenen bringen, kennt das göttliche Gesetz nicht. In den Umkreis seines Reiches sind die traurigen Zwingerwohnungen des Verbrechens fremd. Es kennt nur eine Untersuchungshaft, und auch die konnte nach der ganzen vorgeschriebenen Gerichtsprozedur, und namentlich bei der völligen Zurückweisung eines jeden Indizienbeweises, nur von kurzer Dauer sein. … …

     

    V.7 Wenn  ein Mann seine Tochter zur Magd verkauft, soll sie nicht wie die Knechte ausgehen.

     

    V. 7 …Soll doch auch sonst der Vater nicht einmal von der einen Befugnis, seine minderjährige Tochter zu verheiraten Gebrauch machen. Geradezu אסור heißt es: „Verboten ist es, seine Tochter als Kind zu verheiraten bis sie großjährig geworden und sage: „Den möchte ich gerne zum Manne!“ und ist damit nicht nur jeder Zwang, sondern selbst das gar nicht selten Überreden einer Tochter zu einer Heirat als sündhaft erklärt (Kidduschin 41a). Ein Bündnis, das die innigste Vereinigung bedingt, kann nur aus völligster Freiwilligkeit wahrhaft gedeihen. …

     

    V.14 Sinnt aber einer über den andern, ihn mit bewusstvoller Absicht zu töten, von meinem Altare weg sollst du ihn nehmen zu sterben.

     

    V. 14 …מעם מזבחי וגו' Der jüdische Altar gewährt dem Verbrecher keinen Schutz. Es sind nicht etwa zwei sich gegenseitig kontrollierende, mildernde und beschränkende Prinzipien, wie etwa Kirche und Staat, Gnade und Recht u.u.; unmittelbar neben dem „schwertfeindlichen“ Altar war die oberste Stätte des „Rechts“. Es ist ein und dasselbe Prinzip, das am Altar gepflegt und vor dem Sanhedrin zur Verwirklichung kam. Der ganze Begriff des Begnadigungsrechts fehlt im jüdischen Staatskodex. Nicht des Menschen, Gottes ist das Recht und das Gericht. …

     

    V. 22 Wenn Männer sich schlagen  und treffen eine schwangere Frau, so daß deren Kinder entweichen, es erfolgt aber kein Todesfall, so soll er mit Geld bestraft werden, wenn der Mann der Frau die Auferlegung fordert, und hat sie nach Richterausspruch zu geben.

    V.23 Wenn aber ein Todesfall eintritt, so hast du zu geben Leben für Leben. 

     

    V.22-23…Die Geldstrafe hat der Schuldige zu geben, sie liegt ihm, soweit sie Ersatz ist, sogar ob, selbst wenn kein Gericht ihn dazu verurteilt. Das Gericht sagt ihm nur, wie viel er zu leisten schuldig sei, die Leistung ist aber seine Aufgabe. Nicht so der Todesschuldige. Er hat nicht sein Leben hinzugeben. Es steht ihm ja gar nicht die Disposition über sein Leben zu. Ein Tod von seiner Hand wäre ja nur ein zweites Verbrechen. Ja, nicht einmal die Herbeiführung wird von ihm erwartet, ja das Gesetz hat sie ihm unmöglich gemacht. Kein Verbrecher kann nach jüdischem Gesetz sich selbst angeben. Sein Geständnis ist für seine Verurteilung völlig irrelevant. Nur vor Vollziehung eines Todesurteils wird der Verbrecher um der eigenen Sühne willen zum Geständnis ermahnt. (Dürfte doch, in Parenthese, für Gesetzgebungen, die auf Selbstgeständnis des Verbrechers den meisten Nachdruck legen, und darauf hin ein Todesurteil fällen und vollziehen, die Frage nicht leicht zu beantworten sein, warum denn die Selbsttötung eines Mörders Selbstmord wäre?) Nur Gott, und in besonderen Fällen der für diese Fälle von ihm delegierten Gesamtheit, steht die Disposition über sein Leben zu. Indem es aber ונתתה und nicht ולקחת heißt, indem die Vollziehung der Todesstrafe als ein „Hingeben“ des Lebens, nicht als ein „Nehmen“ desselben bezeichnet wird; so ist damit allen Versuchen die diese Strafe als ein Rachenehmen an dem Verbrecher, als Abschreckungsmittel, ja auch nur als Vergeltung auffassen möchte, begegnet. …In diesem Ausdruck liegt zugleich, daß das Leben des Einzelnen Gott und der Gesamtheit angehöre, und daß mit jedem Tode, auch mit   dem des Mörders, die Gesamtheit einen Verlust erleide, der aber von der Pflicht der überwogen wird.

     

    Kap. 23,17 Dreimal im Jahre soll all dein Mannhaftes in Beziehung zu dem Angesichte Gottes, des Herrn, sich zeigen.

     

    Kap 23 V.17…In der Tat sind in das Buch der Zeiten einzuzeichnen: die Erwachsenen, Mannhaften. In der Tat sind auch direkt nur die Erwachsenen, Vollsinnigen, Freien, Gesunden, Jungen, Kräftigen männlichen Geschlechtes zum Erscheinen im Tempel an den drei Wanderfesten verpflichtet; dagegen: Blödsinnige, Unmündige, Frauen, Sklaven, Taube, Stumme, Lahme, Blinde, Kranke, Greise, Verzärtelte, von dieser Pflicht befreit (Chagiga 2a), und scheidet auch diese Bestimmung die jüdischen Tempelversammlungen scharf ab von allem, was in anderen Kreisen dem äußerlich ähnelnd an Wallfahrten u. existiert. Der jüdische Tempel ist kein „wundertätigen Gnadenort“, zu dem vor allem der Kranke und der Greis, der Blinde und der Lahme, die Schwachen und die Frauen, zu dem überhaupt das geschlagene, leidende, bemitleidenswerte  Kontingent der Menschheit in diesem „Jammertale“ hinaufgepilgert, um wundertätige Tröstung und Heilung für die mancherlei Gebrechen und Leiden des irdischen Daseins zu suchen; der Tempel des lebendigen Gottes, das Heiligtum seines Gesetzes rangiert nicht in eine Reihe mit den Hospitälern, Siech- und Trosthäusern, des schiffbrüchigen Lebens; die Elite der Nation, die Vollkräftigen, Männlichen, der Kern des Volkes, auf welchem alle Tat der Gegenwart und alle Hoffnung der Zukunft beruht, sie erwartet der lebendige Gott in dem Heiligtum seines Gesetzes…

     

    V.19 Das Erste der Erstlinge deines Bodens bringst du in das Haus Gottes, deines Gottes; koche nicht Tierfleisch in der Milch seiner Mutter.

     

    V.19… … So erscheint איסור בשר בחלב auch selbst auf diesem allgemeinen Standpunkte der Betrachtung als die eindringlichste und unmittelbar ad hominem redende Mahnung zur Heilighaltung des Gesetzes, als die Erinnerung, daß die Herrschaft des göttlichen Gesetzes nicht erst mit dem Jude beginne, daß die Herrschaft des göttlichen Gesetzes in jeder Faser des organischen Lebens überall gegenwärtig, und die „Thora“, unser Gesetz, nichts anders als die Präzisierung seines למינו – Weltgesetzes für die „Art“ des jüdisch menschlichen Lebens sei. Wir begreifen die Verwebung dies Gattung-Scheidungsgesetzes in den ganzen Kreis unseres häuslichen Genusses, und wenn keines von allen Speisegesetzen also wie die Scheidung von Milch und Fleisch die jüdische Küche und den jüdischen Tisch beherrscht, so hat auch kein anderes also wie dieses die Bestimmung, Gottes Herold zu sein und Gottes Gesetz, jüdische Menschenpflicht und jüdische Menschenwürde uns in jedem Augenblicke gegenwärtig zu halten. … …

     

     

    V.20 Siehe, ich sende einen Boten vor dich her, dich auf dem Wege zu hüten und dich der Stätte, die ich vorbereitet habe, hinzubringen.

     

    V.20: In mehrfacher Beziehung steht das Folgende zu dem Vorangehenden. Der letzte Abschnitt der Mischpotim von V.20 des vorigen Kapitels bis zu Ende hat vor allem die Rechtsgleichheit aller und ihre gegenseitigen Pflichten im künftigen Gottesgesetzstaate auf Grund der Gotteshörigkeit des Bodens zum Inhalte, und es waren die Wochen- und Jahressabbate, sowie die dreimaligen Wanderfeste zur Zeit des Frühlings-, Sommer- und Herbstfortschritte des Jahres mit den sich ihnen anreihenden Bestimmungen als Pflegerinnen jenes Bewusstseins der Gotteshörigkeit, sowie des Geistes der Rechtsgleichheit und Brüderlichkeit, aufgeführt.

    Hieran schließt sich das Folgende:

    1)       mit der Tatsache, das Jssroél den Boden dieses Gottesgesetzstaates nicht der eigenen Tapferkeit verdanken, sondern, daß dieser ihm rein nur infolge gehorsamen sich Unterordnens unter den göttlichen Willen von Gott überantwortet werde;

    2)       daß dieser treue Gehorsam gegen das göttliche Gesetz auch das alleinige Mittel sein werde, das physische Gedeihen im Lande zu sichern, (wie dies ja eben durch die Hinaufwanderungen im Frühlinge, Sommer und Herbste und das Niederlegen der Erstlinge zu den Füssen dieses Gesetzes zum steten nationalen und individuellen Ausdrucke gelangen soll);

    3)       daß es daher durch die Berührung mit den bisherigen Bewohnern dieses Landes, das ihm nur nach und nach völlig eingeräumt werden werde, sich nicht zu dem entgegengesetzten heidnischen Wahn betören lassen solle, der das physische Gedeihen unabhängig von der Verwirklichung des Sittengesetzes begreift und in dieser Anschauung physische Naturgewalten selbst als Spenderinnen des physischen Gedeihens vergöttert;

    4)       daß vielmehr auf dem Boden dieses Gottesgesetzstaates keine Spur jener heidnischen Götterverehrungen geduldet werden, und, wenn die soziale Gesetzgebung auf dem Prinzipe der Rechtsgleichheit aller sich vor allem auch in der Gleichheit des „Fremden“ vor dem Gesetze aussprechen soll, dies an die Bedingung sich knüpft, daß er aufgehört habe, heidnischer Götzendiener zu sein.

    הנה אנכי שלח מלאך. Wir haben bereits zu המלאך הגואל (1 B.M.48, 16)bemerkt, wie durch מלאך nicht immer ein individuelles, menschliches oder übermenschliches Wesen verstanden sein muss, sondern auch eine jede von Gott für einen Zweck gesendete Veranstaltung überhaupt darunter verstanden sein kann. Man würde es hier in der Bedeutung „Engel“ oder in jener allgemeinen Bedeutung: „Fügung, Sendung“, buchstäblich ja: „Schickung“, verstehen können, wenn nicht V.21 u. 22 von dem diesemמלאך  zu leistenden Gehorsam und den durch ihn zu erteilenden Gottesbefehlen die Rede wäre. Wir finden nicht, daß Gott durch einen Engel dem Volke Befehlen erteilen ließ, und müssten daher selbst wenn man es in jener allgemeinen Bedeutung verstehen wollte, doch darunter speziell auch Moses mit inbegriffen, der ja jedenfalls mit in bedeutendem Maße zu den Werkzeugen und Veranstaltungen gehörte, durch welche Gott Israels Geschick vollzogen werden ließ. Mit Beziehung auf die Stelle וישלח מלאך ויוציאנו ממצרים (4 B.M.20) wo unter מלאך speziell Moses verstanden wird (siehe ויקרא רבה,I.,1 wo auch auf Richter 2,1 als auf eine Bezeichnung Pineas als מלאך hingewiesen wird), glauben wir, daß es nicht fern liegen dürfte, unter dem vor Israel hergesandten „Gottesboten“, hier auch speziell Moses zu verstehen. Jedenfalls ist hier gesagt, daß, so wie ihr Schutz auf der Wanderung durch die Wüste offenbar  nur unmittelbares Werk göttlicher Allmacht ist, also auch die Einnahme des verheißenen Landes, אשר הכנתי, das Werk derselben Gottesmacht und nicht eine Errungenschaft menschlichen Schwertes sein soll. – מקום hier für das ganze Land als Stätte(מ) des Volkesbestandes (קום). Vergl. zu 1B.M. 18,26 – ,הכנתי die dem Lande Palästina verliehene Bodemeigentümlichkeit und klimatische Beschaffenheit entspricht ganz der Bestimmung, daß sich darauf das vom Gottesgesetze und Gottesgeiste getragene Volkleben entwickle. (Vergl. 5 B.M. 11, 10 – 12) und im Zusammenhange damit: das. 13 ff. Jona 1,3 [ בא מכילתאAnfang] und Aussprüche wie: אוירא דא"י מחכים u.a.m.)

    28-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-01-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes MISCHPOTIM

     

    Jeremia Kap.34, Vers 8 und folgende

     

    Das Prophetenwort der Haftora führt uns in die letzten Zeiten des jüdischen Staates vor der Zerstörung Jerusalems unter Nebukadnezar. Fast ganz Juda war bereits im Besitze der Babylonier. Auch Jerusalem hatte sich schon unmittelbar bedroht gesehen, die Feinde waren jedoch wieder abgezogen. Daß es fallen und sein König gefangen genommen werde, war vom Propheten verkündigt.  Da, in dieser Stunde da das Ärgste noch einmal abgewendet war, scheint sich in Zidkijah, den sonst wenig löblichen König, sein Besseres selbst geregt zu haben. War’s ein Dank in dem Frohgefühl über den Abzug der Feinde? War’s um sich des ferneren göttlichen Schutzes würdig zu machen? Jedenfalls war es ein sinniger Zug, der den König aus dem großen Register der wieder gut zu machenden Verfehlungen in dieser Stunde, da ihnen allen das Los härtester Knechtschaft schon so nahegerückt gewesen und auch noch weiter sie bedrohte, gerade die von ihnen selbst gegen ihren unglücklichen Brüder und Schwestern widerrechtlich geübte Knechtung als zu sühnendes Unrecht herausheben hieß. Und er hatte seine Großen, und die Priester und Beamten und das ganze Volk versammelt und sie in feierlichem Zeremoniell, sogar unter Nachahmung des „Bundes zwischen den Stücken“, schwören lassen, ihren widerrechtlich in Knechtschaft gehaltene Brüdern und Schwestern dem Gottesgesetze folgend die Freiheit zu geben. Und wortwörtlich hatten sie’s auch vollführt, hatten die in Dienstknechtchaft Gehaltenen freigelassen. Es schien so schön, ein Lichtstrahl in dunkler Nacht, das Durchschimmern einer edleren Natur. Doch leider nur eine flüchtige Regung war es beim Könige, und nur eine frivole Farce auf Seiten der Großen, der Priester und des Volkes. Denn die eben Freigelassenen – wurden von ihren Herren sofort wieder mit Gewalt in die alte Knechtschaft zurückgezwungen!! – –  Es war der frechste Hohn, den sie ihrem Gotte ins Angesicht zu schleudern wagten, gepaart mit der kaltherzigsten Grausamkeit gegen die unglücklichen, so schmählich Getäuschten. Mochte auch bei anderen Kulturvölkern damals und noch ein Jahrtausend später die viel härtere Sklaverei als berechtigt gelten: diese jüdische Gesellschaft  forderte das Verhängnis förmlich heraus, dieses Juda wurde vor dem wohlverdienten Verhängnisse ereilt. –

    Denn die Heilighaltung der persönlichen Freiheit steht an der Spitze der großen Mischpatim-Gesetzgebung – die schnöde Höhnung dieses Gesetzes brach den Stab über Jerusalem. Das ist’s was das Prophetenwort uns lehrt. Es ist wahrlich kein Zufall, daß gerade die in der Höhnung eines solchen Gesetzes sich kundgebende sich kundgebende Gesinnung das Urteil besiegelte. Denn die auf dem Boden der Gotteshuldigung aus dem Quell der Gesinnungslauterkeit in Gerechtigkeit und Liebe erblühende menschlich edle Gestaltung des Verhältnisses zwischen Mensch und Mensch ist die herrlichste Frucht, auf deren Zeitigung das ganze Gottesgesetz hinwirkt. Damit stimmt es aufs vollständigste, daß derselbe Prophet, da er dem schon bedrohten Jerusalem die Heiligung des Sabbaths im Namen Gottes ans Herz zu legen und die Verheißung auszusprechen gehabt hatte, daß aus dieser Sabbathheiligung dann die Rettung hervorgehen werde, gerade diejenige Seite der durch die Sabbathfeier vollzogenen Gotteshuldigung in den Vordergrund zu stellen und mit ganz besonderem Nachdruck hervorzuheben hatte, durch welche die absolute Unterstellung des ganzen geschäftlichen Verkehres zwischen Mensch und Mensch unter das heilige Diktat gottgebotener Pflicht allsabbathlich im jüdischen Kreise erneut proklamiert wird. השמרו בנפשותיכם ואל תשאו משא ביום השבת Jer. 17, 21 ff. Vergl. über diese Stelle, bezw. Über das Verbot des Tragens am Sabbath, Hirsch Commentar zu 2 B.M. 35,1.

    Die Knechtschaft, von der hier die Rede ist, kann sofern sie überhaupt einen legalen Ursprung hatte, sich nur auf ein durch Not veranlasstes, zeitweilig eingegangenes Dienstverhältnis beziehen, das 3 B.M. 25,39 besprochen ist.  Denn die durch Richterspruch zu verhängenden sechsjährige Dienstbarkeit konnte nur in dem seltenen Falle eintreten, in dem die sechsjährige Arbeitsleistung sich in ihrem Werte mit dem zu ersetzenden gestohlenen Gegenstände deckte und war außerdem nur auf Männer beschränkt.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 142- 142  Kommentar zu Jeremia Kap 34 …) 

    27-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-01-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Mischpotim (Auszug)

     

    משפט וצדקה ביעקב אתה עשית Wie aber im gotterfüllten jüdischen Leben  jedes משפט als צדקה empfunden wird, so wird auch jede צדקה als משפט geübt. Pflichttat ist’s, auf die der Bedürftige im Namen Gottes Anspruch erheben darf, die der Gebende zu leisten hat, wenn er vor Gottes Auge gerecht dastehen will. Denn auch sie ist eine köstliche Frucht, die nur auf dem gottgewiesenen Lebensweg ihren Nährboden findet.

    Und doch gibt es wohl kaum eine Mitzwa, die so mißverstanden und traurig missbraucht wird wie gerade מצות צדקה. Nicht allein, daß sie vielfach als Sühnemittel für die mit Bewusstsein geübte Vergehen herhalten muss – glaubt man doch sogar die „Einheit der Gemeinde“ in der neben den Institutionen der Gesetzestreue die Institutionen des vollendetsten Abfalls von Gott und seinem Gesetze in völliger Gleichberechtigung bestehen, damit rechtfertigen zu können, daß dadurch die Möglichkeit gegeben sei, צדקה in umfassenderem Masse zu üben. –  

    Ruft uns nicht auch in diesem Sinne das Gotteswort zu: ושמרו דרך ה' לעשות צדקה ומשפט daß wir auch kein Schritt außerhalb des von Gott gewiesenen Weges setzen, wenn wir gewillt sind, gottgewollte צדקה zu üben?  Jede צדקה aber, die durch Preisgabe auch nur einer göttlichen Forderung oder göttliche Wahrheit erkauft wird, versündigt sich an dem דרך ה', zu dessen Wahrung wir in erster Reihe verpflichtet sind. Wir haben das Unsrige voll und ganz zu leisten; aber Gott, der uns den דרך ה' gewiesen, weist uns Grenzen, die wir nicht überschreiten dürfen.

    Meine Brüder und Schwestern! Es dürfte wohl kaum jemand in den Sinn kommen, mit Mitgliedern eines fremden Bekenntnisses in irgendeine religiöse Gemeinschaft zu treten, um mit deren Hilfe die Aufrechterhaltung jüdischer Institutionen zu sichern und צדקה in größerem Umfang üben zu können – schon deshalb nicht, weil jede andere Konfession ein solch lächerliches Bündnis von vornherein ablehnen würde. Ist es aber nicht weit schlimmer, freiwillig einer sogenannten jüdischen Gemeinde anzugehören, die „jüdisch“ nur insofern noch ist, als sie die Verpflichtung hätte, jüdisch zu sein, deren Institutionen jedoch den traurigsten Hohn auf alles Göttliche im Judentum darstellen und deren geistige Führer nicht vor dem Verbrechen zurückschrecken, unserem Judentum seine göttliche Seele, unsere תורה zu rauben und an ihre Stelle in der jüdischen Geschichte beispiellos dastehendes Machwerk subjektiver Willkür zu setzen!! –

    ושמרו דרך ה' לעשות צדקה ומשפט lautet das große Vermächtnis unseres Stammvaters an seine späten Enkel – es ist auch das Vermächtnis unseres großen Rabbiners זצ"ל an seine קהלה!

    גדולים צדיקים במיתתן יותר מבחייהן Die Größe der צדיקים wird oft erst nach ihrem Ableben ganz erkannt – חכם עדיף מנביא Sein weises Auge hat diese Zeit, die wir erleben müssen, vorausgeschaut. –

    Zeigen wir unseren Kindern, zeigen wir unserer Jugend, daß man zum mindesten auf die Worte des heimgegangen רב zu hören hat.

    Wenn unsere Kinder an uns nicht irre werden sollen, wenn unsere Jugend lernen soll, daß sie vor allem lernen müsse, gründlich, fleißig Thora lernen müsse und die selbständige Beschäftigung mit כלל- Angelegenheiten bescheiden, wie es seit מתן תורה im jüdischen Leben als selbstverständlich galt, den זקני הדור, den in תורה und יראת שמים ergrauten Führern überlasse, selber statt dessen lerne, lerne, aber auch darum lerne, um einst als gereifte Männer, als wahrhafte בני תורה den פסק ihres רב zu verstehen und nicht in erbärmlicher Unwissenheit zu korrigieren – , dann lasst uns ihnen zeigen, daß für uns das heilige Vermächtnis  unseres großen Rabbiners זצ"ל unverbrüchliche Geltung besitzt, daß uns der אמת und nur der אמת hoch über allem steht und daß wir nur unter gewissenhafter Wahrung des דרך ה' gottgewolltes משפט und צדקה zu üben imstande sind!

    Dann aber dürfen wir hoffen, daß die göttlichen Segensverheißungen, die an jenes abrahamitische Vermächtnis geknüpft sind, sich auch an uns verwirklichen werden, so daß unsere קהלה imstande sein wird, in immer größerem Umfange ihren jüdischen Aufgaben gerecht zu werden. –

    הקב"ה, der bisher unserer קהלה so sichtlich beigestanden, wird auch in der Folge seinen mächtigen Beistand nicht versagen – אל יעזבנו ואל יטשנו לנצח.

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S.31-36

    26-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-01-2022
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                   (1881-1932)

     

     

     

    MITTEL UND ZWECK –  Eine halachische Betrachtung (2.Teil)

    Erschienen  in der Wochenzeitung  „Jüdische Presse“ (Wien) 1926 ,4

     


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    24-01-2022 om 20:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-01-2022
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                   (1881-1932)

     

     

     

    MITTEL UND ZWECK –  Eine halachische Betrachtung (1.Teil)

     

    „Die zionistische Palästinapolitik unterscheidet sich von der agudistischen durch ihre Hemmungslosigkeit. Sie ist nicht durch die Thora beschwert. Sie kann ihre realen Ziele verfolgen, ohne fortwährend die Moral der Thora fortwährend um ihre Zustimmung zu befragen. Die zionistische Palästinapolitik hat sich von der Thoramoral emanzipiert. Dagegen muss die agudistische Palästinapolitik sorgfältig im Rahmen der Thoramoral verharren. Das ist nicht immer leicht durchzuführen und die Versuchung ist groß gelegentlich aus diesem Rahmen herauszutreten und im Hinblick auf einen idealen Zweck die lähmende Frage nach dem einwandfreien Charakter der anzuwenden Mittel von sich abzuschütteln. Dieser menschlich begreiflichen Versuchung wurden wir leichter widerstehen können, wenn wir uns in di halachischen Grundlagen versuchen dieses Problems versenken. Unsere Frage lautet allgemein: Wie denkt die Halachah über das Problem der Heiligung des Mittels durch den Zweck?

    I.

    Die Wurzel der gesamten Überlegung ist die Frage nach den Grenzen der Arewuthpflicht. Arewuth heißt Gemeinbürgerschaft des einen für den anderen. Zur Nächstenliebe gehört auch die Teilnahme am Wohl und Wehe des Nächsten. Wie aber, wenn dieses Nächstenwohl nur mit  sündhaften Mitteln gefördert werden  kann?“

     

    Erschienen  in der Wochenzeitung  „Jüdische Presse“ (Wien) 1926 , 3

     

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    23-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-01-2022
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    Rabbiner Samson Raphael Hirsch

    Auszüge aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt JISSRO

      

    Kap.18 V.13-15 …Die Zeit der Wüstenwanderung war daher die hohe Schule des jüdischen Volkes…

     

    Kap. 19,6 Ihr aber sollt mir ein Reich von Priestern und ein heilig Volk sein! Dies sind die Worte die du zu Jissroels Söhnen sprechen sollst.

     

    Kap.19 V.6 und gerade für diese Bestimmung der gesamte Erde sollt ihr mir ein ממלכת כהנים und ein גוי קדוש sein. ממלכת כהנים, jeder einzelne von euch soll dadurch, daß er sich in seinem ganzen Tun von mir „regieren“ lässt, in Wahrheit עול מלכות שמים auf sich nimmt und verwirklicht, ein כהן ein Priester sein, der durch sein Wort und Beispiel die Erkenntnis und Huldigung Gottes verbreitet, wie es in Jesajas 61,1 ausgesprochen ist: „Ihr aber werdet Priester Gottes genannt werden, Diener unseres Gottes, wird man euch nennen,“ und ,גוי קדוש und wie priesterlich in jedem einzelnen, so soll eure Gesamterscheinung nach außen eine Gott heilige sein; ein einziges Volk unter den Völkern, das nicht dem eigenen Ruhm, der eigenen Größe, der eigenen Verherrlichung, sondern der Begründung und Verherrlichung des Reiches Gottes auf Erden angehört; und auch dieses wieder eben dadurch, daß es seine Größe nicht in der Macht, sondern in der absoluten Herrschaft des göttlichen Sittengesetzes sucht; denn das eben heißt: קדושה – לא פחות ולא יותר , אלה הדברים וגו', wie die Weisen erläutern, nicht weniger und nicht mehr. Ein Minderes genügt nicht für eure Zukunft, und ein Mehreren bedarf es nicht.

     

    10. Gott aber sprach zu Mosche: Gehe zum Volke und heilige sie heute und morgen, und lasse sie ihre Kleider waschen. 11. Lasse sie zum dritten Tage bereit sein; denn am dritten Tage wird Gott vor den Augen des ganzen Volkes auf den Berg Sinai sich hinablassen. 12. Umgrenze das Volks ringsum und sage ihm: Hütet euch wohl, den Berg zu besteigen oder auch nur einen Teil davon zu berühren! Jeder, der den Berg anrührt soll getötet werden. 13. Daß ihn keine Hand berühre! Denn gesteinigt soll er werden, oder nur hinabgestürzt, sei es Vieh oder Mann, er soll nicht leben bleiben; wenn das Entlassungshorn seine Töne dehnt, dürfen sie wieder den Berg ersteigen.

     

    V.10-13 …Ist ja das jüdische Gesetz das einzige, das nicht aus dem Volke hervorgegangen, daß  zu konstituieren es bestimmt war. Ist ja Judentum die einzige „Religion“, die nicht aus dem Schosse der Menschen entsprungen, die in ihr den geistigen Boden ihres Leben finden: und gerade diese „Objektivität“ des jüdischen Gesetzes, der jüdischen „Religion“, macht sie zu der einzigen ihrer Art, scheidet sie scharf und spezifisch von allem, was sonst auf Erden Gesetz und Religion heißt, und lässt sie das einzige Kulturmoment der Menschheit sein, das sich als Hebel und Höheziel jedes andern Fortschritts betrachten darf, selbst aber als das gegebene Absolute über allen Fortschritt erhaben ist. Weil allen andern „Religionen“ und Gesetze, nur aus dem Schosse der zeitlichen Menschheit hervorgegangen, nichts anderes sind als Ausdruck dessen, was zu einer gegebenen Zeit von einem bestimmten Menschenkreis als deren Überzeugung von Gott, von der Bestimmung der Menschen und ihre Beziehungen zu Gott und zu einander zum Ausdruck gelangte, darum müssen auch alle andere Religionen und Gesetze gleich allen übrigen aus dem Schosse der Menschen zeitlich hervorgegangenen Momente der Kultur, der Wissenschaft, der Kunst, der Sitte mit der Zeit fortschreiten. Sie sind ja ihrer Natur und ihrem Ursprung zufolge nichts anderes, als der adäquate Ausdruck einer zeitlichen Menschheitsstufe in irgendeinem Gebiete der Menschenentwicklung. Die jüdische „Religion“ und das jüdische Gesetz waren aber nicht aus den zeitlichen Überzeugungen der Menschen entsprungen, sie enthält nicht das, was zu irgendeiner Zeit die Überzeugung irgendwelcher Menschen von Gott und den göttlichen und menschlichen Dingen gewesen; sie sind vielmehr von Gott gegeben und enthalten das, was nach Gottes Willen die Überzeugung der Menschen zu allen Zeiten von Gott und den göttlichen, und vor allem von den Menschen und den menschlichen Dingen bilden soll. Das Gottesgesetz befand sich von vornherein im Gegensatz zu dem Volk, in dessen Mitte dieses Gesetz zu erst Stätte auf Erden gewann, ist das untrüglichste Kriterium des göttlichen Ursprungs dieses Gesetzes, das nicht aus dem Volke, sondern AN das Volk kam, und erst nach jahrhundertlangen Kämpfen sich dies Volk zu seinem Träger durch die Geschichte eroberte (Über die Einzigkeit des Judentums und sein Verhältnis zu Religion u. siehe Jeschurun I, S.3)… …

     

    Kap 20 V.2  Ich ד' sei dein Gott, der ich dich aus dem Lande Mizrajim, aus dem Sklavenhause hinausgeführt.

    Kap.20 V.2 …Indem dieser Satz nicht als eine Aussage, sondern als מצוה, als ein Gebot gefasst wird, spricht Er nicht aus: Ich ד', bin dein Gott, sondern: Ich, ד', soll dein Gott sein, und setzt damit als Fundament unserer ganzen Beziehung zu Gott jene Anforderung, die die Weisen unter dem Ausdruck  קבלת עול מלכות שמיםbegreifen.

    Der sogenannte „Glaube ab das Dasein Gottes“, wie alte und moderne Religionsphilosophen diesen Begriff auszusprechen pflegen, ist noch um Himmelsweiten von dem ferne, was dieser Fundamentalsatz des jüdischen Denkens und Seins erwartet. Nicht das es überhaupt einen Gott gebe, sondern daß dieser eine, einzige, wahrhaftige Gott mein Gott sei, daß Er mich geschaffen, und gebildet, dahin gestellt und verpflichtet und mich schaffe und bilde, erhalte, überwache, lenke und leite, daß ich mit ihm nur in zehntausendster Vermittlung als zufälliges Produkt des Universums zusammenhänge, dessen allererste Ursache Er vor Äonen gewesen, sondern: daß jeden gegenwärtigen Atemzug und jeder kommende Augenblick meines Daseins ein unmittelbares Geschenk seiner Allmacht und Seinem Dienste zu verleben habe,–  kurz: nicht die Erkenntnis Gottes, sondern die Anerkenntnis Gottes als meines Gottes, als der ausschließlich einzigen Lenkers aller meiner Geschicke und als der ausschließlich einzigen Leiters aller meiner Taten, erst dies ist die Wahrheit, mit deren Zugrundelegung ich den Boden eines jüdischen Daseins gewinne. Der Anforderung: אנכי ד' אלקיך entspricht nur die Erwiderung: אתה אלקי!

    …Nur die gänzliche Hingebung an Gott hat uns von den Menschen freigemacht, nur unter dieser Bedingung sind wir frei geworden und sind wir frei. Während andere Menschen und Völker nur mit ihrem geschöpflichen Dasein Gott verpflichtet sind, sind wir es auch mit unserm geschichtlichen, sozialen. Wir sind unmittelbar aus עבודת פרעה in עבודת ד' übergegangen, und אני עבדך בן אמתך פתחת למוסרי singt unsere Nationalhymne: „Ich bin dein geborener Sklave; denn du hast meine Bande gelüftet!“

     

    V.12  Ehre deinen Vater, und deine Mutter; damit lange deine Tage dauern auf dem Boden, den Gott, dein Gott dir gibt.

     

    V.12 ….Nicht auf die Erforschungsergebnisse unserer Betrachtung der Natur, auf die geschichtlichen Erlebnisse unseres Volkes, durch welche Gott eins offenbar geworden und seinen Willen uns offenbar gemacht, hat Er unsere jüdische Erkenntnis und Anerkennung Gottes, als Lenkers unserer Geschicke und Leiters unserer Taten gegründet. Himmel und Erde hatten zu den Menschen vergebens gesprochen, ja ihre Sprache hatte polytheistischen Umdeutung gefunden, und nur die dem jüdischen Volke geschichtlich gewordenen Offenbarungen Gottes haben den Menschen den monotheistischen Blick und das monotheistische Ohr zum Verständnis der Natur und der Geschichte wiedergebracht. יציאת מצרים und מתן תורה, diese beide Grundfakten des jüdischen Volkes, welche unsere Gotteshüldigung als des Lenkers und Leiters unserer Geschicke konstituieren, sind geschichtlichen Wahrheiten, Erkenntnis und Anerkennung geschichtlicher Wahrheiten beruhen aber lediglich auf Tradition, und Tradition beruhigt lediglich auf treuer Übertragung durch Eltern auf Kinder und auf willige Entgegennahme der Kinder aus den Hände der Eltern. Somit beruht die Fortdauer der großen jüdischen Gottesstiftung lediglich auf dem theoretischen und praktischen Gehorsam der Kinder gegen Vater und Mutter, und כבוד אב ואם ist die Grundbedingung der Ewigkeit der jüdischen Nation. Durch Vater und Mutter gibt Gott dem Kinde nicht nur das physische Dasein, sie sind auch faktisch das Band, daß das Kind mit der jüdischen Vergangenheit verknüpft, es Jude und Jüdin sein lässt, und sie sind es, die ihm die Tradition der jüdischen Bestimmung in Erkenntnis, Sitte und Erziehung überliefern sollen. Geschichte und Gesetz soll das Kind aus ihren Händen empfangen, um einst beides ebenso auf seine Kinder zu vererben. Wie es zu seinen Eltern aufschaut, sollen seine Kinder einst zu ihm aufschauen. Ohne dieses Band zerreißt die Kette der Geschlechter, geht die jüdische Vergangenheit der Zukunft verloren, und die jüdische Nation hört auf zu sein…

     

    V.14 Du sollst nicht erlüsten das Haus deines Nächsten; du sollst nicht erlüsten das Weib deines Nächsten, seinen Knecht, seine Magd, sein Ochsen, seinen Esel, noch irgend was deinem Nächsten gehört.

     

    V.14 „Du sollst nicht morden u.s.w. vermag auch ein sterblicher Gesetzgeber zu dekretieren. Allein „du sollst nicht gelüsten“ vermag nur Gott zu verbieten, der Herz und Nieren prüft, vor dem nicht nur die Tat, vor dem auch der Gedanke und die Regung sich vollzieht. Menschen können nur Verbrechen verbieten und begangene Verbrechen notdürftig vor ihr Tribunal ziehen. Allein der Herd, die eigentliche Brut- und Geburtsstätte des Verbrechens entzieht sich ihrer Kognition. Ist aber einmal erst dort das Verbrechen reif geworden, so schreckt die Ausführung selten vor dem strafenden Arm der Menschengerechtigkeit zurück. Darum bleibt aller Staatenbau der Menschen Stückwerk und vergebens, gebrechliches Bemühen, so lange er nur von der Menschenmajestät getragen und vollendet werden soll, so lange sie „mit Gott“ wohl den ersten Grundstein legen, aber ohne Gott das Gebäude aufführen zu können vermeinen, den Dekalog hinnehmen, um darauf die Nebukadnezarsäule menschlicher Vergötterung aufzurichten, nicht die Menschenmajestät dem Staate und dem Staate dem Gesetze und das Gesetz Gott unterstellen, sondern umgekehrt die Gotteshüldigung pflegen, um damit der schwanken Menschenhüldigung eine Stütze zu gewähren. Nur erst wenn Gott „König über die ganze Erde“ und damit Sein Wille Gesetz der Menschen geworden, werden sich die Kerker schließen und wird das Elend von der Erde weichen. –

     

    Den „Zehngeboten“ wohnt übrigens mitnichten eine größere Heiligkeit oder eine größere Bedeutung als irgend ein der  der andern im Pentateuch ausgesprochene Gesetze bei. Sie sind weder das ganze Gesetz, noch sind sie heiligere Gesetze als alle übrigen. … Wohl aber sind sie Grundzüge, allgemeine Kapitelüberschriften, zu denen die ganze übrige Gesetzgebung die eigentliche Ausführung bildet. …

    21-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-01-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Jissrau (zweiter Teil)

     

    Jesaja Kap. 9, Versen 5 und 6

     

    Die Haftoro bricht bei diesem unsäglich trüben Ausblick auf das im Haß und Verachtung des Judentums mit Aram vereinte Jissroél ab und schließt mit zwei einem späteren Kapitel (9) des Propheten entnommenen Versen. Dieselben enthalten den Hinweis auf Hiskijahu, jenen König, der mit davidischer Treue für die Gewinnung seines Volkes für die Thora wirkte, und dem vor allen die Erhaltung eines treuen Kernes zu verdanken ist, jener oben genannten „Saat des Heiligtums“, die den unsterblichen Stamm der jüdischen Nation zu bilden berufen war.

     

    Kap.9. V. 5 כי ילד ילד לנו וגו' Ein Kind ward uns geboren. Dieses „uns“ ist aus der Seele eben dieser damals unterdrückten gesetzestreuen Minderheit gesprochen. Der den Achas bereits geborene Sohn werde, so wird es hier verkündet, sich des von Achas mit Füssen getretenen Gesetzes annehmen, aufrichten, was jener gestürzt, und stürzen, was jener verderbenbringend geschaffen hatte. Er wird „Träger der Herrschaft“, – es wird aber eine Herrschaft für Gott sein. Er wird seine königliche Macht als der jüdische König, wie er im Gottesworte vorgesehen ist, zur Anwendung bringen. Mit diesem Königswirken steht er im Dienste der Anbahnung des höchsten, einzig wahren „Friedens auf Erde“, jenes Friedens „ohne Ende“, der am Ziele der Geschichte winkt, und dessen Heilessaaten jener treue Jissroélskern für die Menschheit trägt, der durch Hiskijahus Wirksamkeit erstarken sollte.   

     

    ויקרא שמו: Namen nennen, ist, von Gott gebraucht, gleichbedeutend mit: Bestimmung geben. פלא יוצץ אל גבור אבי עד sind Subjekte und beziehen sich auf Gott. Er nannte den Namen des dem Schear geschenkten Kindes: Fürst des Friedens und bestimmte es damit:

     

    V.6. למרבה המשרה וגו' auf den Davidsthron zum Mehrer des Gottesreiches, den Davidsthron als echter und eigentlicher Davidssprössling nicht auf Unrecht und Gewalt, sondern auf Recht und Liebe zu gründen und zu stützen. Mit der Herrschaft des Rechtes und der Nächstenliebe, die er durch Verwirklichung des Gottesgesetzes im Volke anbahnt, stellt er den Davidsthron in den Dienst der göttlichen Weltwaltungsziele. Dadurch aber verleiht er ihm eine auch über die Zeiten, da er den Augen völlig entschwunden ist, hinaus in die Ewigkeit reichende Bedeutung und Dauer. „Liebe und Recht“ wurden an der Wiege des jüdischen Volkes einst dem Ahnen als Inhalt der ganzen Sendung seines Volkes bezeichnet (1 B.M. 18,19) –: „Recht und Liebe“ bilden die Grundlage und Ziel derjenigen Herrschaft, die berufen ist, für die Herbeiführung des ewigen Friedens zu wirken. Und was sichert diesem die Jahrtausende überdauernde Werke die Verwirklichung? Es ist die „Rechtswahrung Gottes, קנאת ה' ( קנא: sein Eigentumsrecht vertreten),  – die von jetzt bis in die Ewigkeit an diesem Werke arbeitet.“ Nach jüdischer Lehre ist die Menschheit das teuerste Gut Gottes. Ihre freie Huldigung in freier Entfaltung des vollendeten reinen Menschentums ist das Einzige, was Gott von der Welt erwartet. Er ist der Vater, der nach seinen Kindern sich sehnt, seine Kinder nie aufgibt, sie sich durch nichts auf die Dauer entziehen lassen will. Alle Ereignisse der von ihm gelenkten Gänge der Geschichte stehen im Dienste dieses Werkes. Deshalb gehört die Zukunft ihm. Das hohe Bild des ewigen Friedens, der Paradiesseligkeit auf Erden, das als süßer Traum in den Kindheitsdämmern aller Völkerseelen lebte, und von den an der rauen Wirklichkeit „ernüchterten“ Völkern, solange sie die gottgewiesenen Wege zur Verwirklichung dieses Traumes verschmähten, als Utopie belächelt wird, verdient dieses Lächeln auch wirklich, solange sie sich der Huldigung des „Rechtes und der Nächstenliebe“ verschließen.  Auf dem Boden der jüdischen Wahrheit aber ist der ewige Friede und das Paradies auf Erden mit nichten eine Utopie, sondern eine von dem Schöpfer des Menschen verbriefte Verheissung, der am Ziele der Geschichte die concreteste und realste Wirklichkeit winkt.

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 141- 142  Kommentar zu Jesaja Kap 9 …) 

    20-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-01-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                (1833-1900)

     

    הפטרת יתרו

     

    Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Jissro (Teil 1)

     

    Jesaja Kap.6 u.7 und 9 V.5-6

     

    Das Thorawort zeigte uns mit der Gesetzgebung am Sinai die Anbahnung des Wiedereinzuges Gottes in den Menschenkreis, zunächst in Jissroél. Es zeigte uns Jissroél berufen, „ein Reich von Priestern, ein heilig Volk“ zu werden durch Verwirklichung jenes Gesetzes, dem dann in seiner Mitte ein Heiligtum erstehen sollte, von dem aus, durch die in ihm zu vollziehenden symbolischen Weihehandlungen, an der Gewinnung Jissroéls für sein „menschheitspriesterlichen Beruf“ und an seiner Erziehung zu einem „heiligen Volke“ stets gearbeitet werden sollte, auf daß Gott, nicht in dem Heiligtume, sondern in des Volkes Mitte seine segnende Gegenwart dauernd bekunde. – Das Prophetenwort  zeigt uns Gottes Herrlichkeit diesem Heiligtume sich enthebend, in dessen Herstellung und in dessen allerdings mit exakter Pünktlichkeit vollzogenen Weihebehandlungen das betörte Volke die Summe seiner Verpflichtungen gegen das Gesetz erschöpft wähnte, dem es doch jede heiligende Einwirkung auf sich und auf die Gestaltung seines Lebens versagte, zu dem es sich vielmehr im Leben in ausgesprochenen Gegensatz gesetzt hatte. Sie hatten vergessen, daß, wie das Wort des Psalmisten (Ps. 68, 18) es ausspricht, אדני בם Gott nur dann und nur so lange in ihrer Mitte sei, als סיני בקודש, als der Altar im Heiligtume für sie die Bedeutung des Sinai habe, sie in den in ihrem Namen vollzogenen Opferhandlungen ihr נעשה ונשמע „wir wollen Deinen Willen vollbringen und stets auf ihn hinhören!“ wiederholten, das Feuer auf dem Altare das Symbol des אשדת sei,  des „Feuergesetzes“, das durch unsere Hingebung und durch die Hingebung alles Unsrigen seine Verwirklichung, seine „Nahrung“ finden will. Sich einen Menschenkreis zu schaffen, der, als erster im Kreise der Völkerfamilien, durch freie freudige Erfüllung seines als Gesetzeswort an den Menschen ausgesprochen Willens seinem ganzen Leben in allen seinen Verhältnissen das Gepräge der vollendeten edlen göttlich reinen Menschentums aufdrücke: dazu war Gott, wie es in dem Schlussworte des durch Moses überbrachten Gesetzes rückblickend heißt, „aus den Myriaden seinen Willen in unverbrüchlichem Gehorsam vollbringender Diener“ in Israels Kreis eingegangen. Da Jissroél in seiner Mehrheit diesen Gehorsam beharrlich verweigerte, sah der Prophet, es war der Augenblick seiner Berufung, Gottes Herrlichkeit sich zurückziehen und schaute eben diese רבבות קודש, die Seraphim Seiner harrend, und vernahm ihren Ruf: קדוש קדוש קדוש וגו' die Verkündigung der Heiligkeit Gottes, und daß „die Fülle der ganzen Erde die Offenbarung Seiner Herrlichkeit sein solle.“

     

    „Heiligt euch, so werdet ihr heilig werden, denn heilig bin Ich –“ und: „Heilig sollt ihr sein, denn heilig bin Ich, Gott, euer Gott!“ (3 B.M. 11,44 und 19,2) hatte Gott zu Israel gesprochen, und damit „Heiligkeit“, das ist kampflos freudiges stetes Bereitsein zur Erfüllung des göttlichen Willens als höchste Stufe der menschlichen Vollendung, und das והתקדשתם, die Selbstheiligung, die Selbsterziehung zu dieser Stufe als durch das Gesetz gegebene und ermöglichte Aufgabe ausgesprochen, durch freie Unterordnung unserer Sinnlichkeit unter das Gebot der Pflicht unser irdisches Teil selbst in das Bereich des Ewigen zu erheben. Bei diesem Rufe der Seraphim, der die ganze Erde als Offenbarungsstätte der Gottesherrlichkeit verkündete, sah der Prophet das Heiligtum in seinen Grundschwellen erbeben. Es war ja gerade bestimmt, die erste Vermittlung zur Verwirklichung dieser Gottesabsicht zu sein und ertrug deshalb den Ruf nicht, der den Gegensatz des ganzen Tempellebens zu dem von Gott durch es beabsichtigten Zwecke in seiner ganzen Schärfe hervortreten ließ.  Zu gleicher Zeit sah er das Feuer auf dem Altar verlöschen: „das Haus wollte sich mit Rauch füllen.“

     

    Da erfasst ihn tiefes, verzweiflungsvolles Weh. O daß ich verstummen muss! Daß ich dem verblendeten Volke nicht sagen kann, was ich geschaut! Ich fühle meine eigene Unzulänglichkeit, und mein Volk würde mich nicht verstehen. Die ganze Anschauungs- und Denkweise ist in dem Grade von der Verderbnis ergriffen, daß jede Verständigung ausgeschlossen ist. Die Worte haben einen andren Sinn, die Begriffe einen anderen Inhalt erhalten. – Da hält ihm der Seraph eine scheinbar erloschene Kohle vom Altare an die Lippen und lässt ihn fühlen, daß sie noch einen Glutkern berge, der nur des Hauches seines Mundes, seines Wortes harre, um wieder zur Flamme angefacht zu werden. In dem Augenblicke, da er dies begriffen, und vertrauensvoll und stark in den Dienst der Erhaltung und Belebung seines Mundes, seines Wortes harre, um wieder zur Flamme angefacht zu werden. In dem Augenblicke, da er dies begriffen, und vertrauensvoll und stark in den Dienst der Erhaltung und Belebung und Wahrung dieses heiligen Feuers sich stelle, werde seine eigene Unzulänglichkeit verschwunden sein. Jetzt vernahm er den Gottesruf, wer für die verlassene Gottessache auf Erden eintreten wolle, und jetzt erhob er sich und sprach das Wort des großen Ahnen: „הנני, ich in bereit, sende mich!“

     

    Das erste Wort aber, das in seiner Sendung im Namen Gottes zu sprechen hatte, war ein lauter Kampfesruf gegen alle „geistlichen und weltlichen“ Machthaber in Israel. Er hatte an das im tiefinnersten Herzen der Nation nur schlummernde Volksgewissen zu appellieren und laute Anklage zu erheben, daß man das an sich empfängliche und für das Höchste befähigte, durchaus noch nicht unrettbar verlorene Volk verführe, es stumpf und unempfänglich, es blind und taub und „dadurch seine Heilung unmöglich“ mache!

     

    Das war der erste scharfe Hauch, der den Glutkern vor dem Erlöschen bewahren sollte. – Doch zugleich ward ihm auf die Frage, wie lange dieser Zustand dauern werde, die jede auf einen unmittelbaren, durchgreifenden und sichtbaren Erfolg gerichtete Hoffnung niederschlagende Antwort: Die Rettung der Mehrzahl werde auch seinem Worte nicht gelingen, die vielmehr bis zur hereinbrechenden Katastrophe in ihrer Verblendung verharren werde. Der Rettung der jetzt unterdrückten treuen Minderzahl, daß nicht auch sie sich fortreißen lasse und verloren gehe, gelte seine Sendung, und diese Rettung werde gelingen. Wenngleich auch dieser treue Kern, „das Zehntgeweihte“, gleichfalls in einer langen Reihe seiner Geschlechter der läuternden Flamme ausgesetzt werden müsse, und auch von ihm viele Generationen abfallen werden, so sei doch die Zukunft sein, und er bilde den immer ersterbenden Stamm, der die Saat des Heiligtums, der Menschheitsheiligung, für alle Zukunft schützend in sich berge und so die Zukunft rettete.

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 132- 134  Kommentar zu Jesaja Kap 6 …) 

    19-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-01-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Jissro (Auszug)

     

    Nie und nimmer wird es der Menschengesellschaft gelingen,  den Forderungen der Menschlichkeit Anerkennung und Verwirklichung zu verschaffen, solange sie nicht im Namen Gottes erhoben werden und die Menschheit nach der Botschaft göttlicher Lebensforderungen sich nicht sehnt. Nicht Aufklärung, noch Fortschritt schützt die Menschheit vor grässlicher Selbstzerfleischung, und die Verbrechen wider das Leben und das Eigentum und die Ehre des Nebenmenschen sind trotz aller Kultur nicht geringer geworden, und als ein kümmerliches, unzulängliches „Surrogat“ hat sich immer der Appell an das „Gewissen“ erwiesen, das doch nichts als ein dämmerndes Ahnen, der Betäubung nur zu leicht zugänglich, ein Spielball unter der Herrschaft der Leidenschaft und übermächtiger Triebe. –

    Nur das allmächtige וידבר אלקים vermag der Erlösung der Menschheit herbeizuführen: das וידבר אלקים, das den ganzen Menschen erfasst, seine ganze Seele beherrscht und in ihr jenes echte, untrügliche Gewissen erzeugt, das Gottes Stimme ist, als Gottes Gegenwart und Gottes Wort Wache hält vor jedem Gedanken, der die Tat zu gebären sich anschickt, daß er im Anblick der Gottesnähe sich prüfe, ob er dem Gotteswillen entspricht.

    Zum Künder dieser Erlösungsbotschaft hat Gott Jissroel am Sinai geweiht. Deshalb hat Gott sein וידבר אלקים an euch gerichtet:  לבעבור נסות אתכם um euch zu erproben, ob ihr gewillt seid, in eurem eigenen Leben den Gotteswillen zu verwirklichen, der euch erst zum wahren Menschen adelt und euch dadurch, wie die Weisen so sinnig kommentieren, בשביל לגדל אתכם בין האומות כנס של ספינה gleich einem hoch emporragenden Mastbaum zum weithin sichtbaren Wahrzeichen inmitten einer verirrten und verblendeten Menschheit hinstellt, um ihr mit eurem Leben die Botschaft ihrer einzig möglichen Erlösung zu künden!

    ……………

    Zu solcher lauter Verkündigung ewiger Sinaiwahrheit lasset uns unser Leben gestalten, daß es sich ragend wie ein göttliches Wahrzeichen, Erlösung verheißend, inmitten einer großen Menschheit erhebe. Dann lasset uns voll Vertrauen der Zukunft entgegenharren – ויברכנו אלקים Unendlicher Segen wohnt unserem Leben inne – Gott lässt  unser Leben zur Segensquelle für eine ganze Menschheit werden – denn mit uns werden einst die Enden der Erde Gott fürchten: וייראו אתו כל אפסי ארץ.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S.31-36

    18-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-01-2022
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    Rabbiner Ludwig STERN

              (1812-1890)

     

    Der 15. Sch‘wat

     

    (73,8) …Endlich der 15. Sch’wat (חמשה עשר בשבט). Dieser ist nicht eigentlich ein Gedenktag, sondern nach der Mischna (ר"ה א א) der Jahresanfang für die Berechnung für die Berechnung des Zehntens von den Baumfrüchten, eine Feier des aus dem Winterschlafe erwachenden pflanzlichen Lebens, das sich in der beginnenden Knospenentwicklung zeigt. Es unterbleibt, wie bereits oben (46,8) vorgetragen worden, das Bittgebet תחנון. In vielen Orten wird an diesen Tagen, namentlich am erstgenannten, eine Schülerfeier veranstaltet.

     

    (Die anderen Gedenktage dieses Abschnittes sind den 18.Ijar und den 15.Aw)

     

    עמודי הגולה Die Vorschriften der Thora welche Jissroél in der Zerstreuung zu beobachten hat. Ein Lehrbuch der Religion für Schule und Familie von Ludwig Stern, Direktor der israelitischen Schule in Würzburg. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage (S.155 - 157) Frankfurt a.M. Verlag von J. Kaufmann 1886

     

    Teil unseres Studienprogramms Winter 5771

    17-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-01-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                  (1808-1888)

     

    בשלח

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Beschalach

     

     

    … …

    Kap. 16 V 29 Sehet, daß Gott euch den Sabbat gegeben hat, darum gibt Er euch am sechsten Tage Brot für zwei Tage. Bleibet jeder wo er ist, keiner gehe aus seinem Orte am siebenten Tage!

     

    V.29…Es dürfte nicht überflüssig erscheinen, hier anzumerken, durch das Verbot welcher Werktätigkeit hier der Sabbat sofort bei seiner ersten Einführung in das Leben des jüdischen Volkes charakterisiert ist. Allen denen gegenüber, die unsrem Volke den Sabbat zu stehlen und uns zu bereden versuchen, unter dem לא תעשה כל מלאכה der „Zehngebote“ sei nur schwere, mit körperlicher Anstrengung verbundene Arbeit verstanden, sei hier darauf hingewiesen, wie gleich bei erster Begründung des Sabbats ausdrücklich das Aussuchen der Nahrung, Kochen und Backen überhaupt Bereiten des täglichen Mahles, Aus- und Einbringen aus dem freien allgemeinen Raum in den privaten und umgekehrt, oder auch das Verlassen des Wohnortsrayons verboten ist. Alles Tätigkeiten, die die Herren von der Sabbatreform als nicht „der Heiligkeit des Sabbats widerstehend“ erklären möchten. Dabei bedenke man, daß es sich nur um das Auflesen der fertig daliegende Nahrung handelte und sehr wahrscheinlich das ganze Geschäft des Mannalesens innerhalb einer, höchstens zweier Stunden zu vollbringen war und vollbracht werden mußte, somit der ganze übrige Teil des Tages für sogenannte Gottesdienst mit obligatem Chor und Predigt völlig frei geblieben wäre, und doch ist das einfache Mannaauflesen „Sabbatentweihung“!

    …Es ist aber überhaupt nicht zu übersehen, wie der Begriff שבתון, welcher hier an der Spitze aller Bestimmungen für die Sabbatinstitution gestellt ist, von vornherein eine Beschränkung der Tätigkeit statuiert, die weit über den Begriff des איסור מלאכה hinausgeht. Während das עשית מלאכה – Verbot nur das eigentliche menschliche Schaffen, das Produzieren einer kunstgerechten Veränderung eines Stoffes, dies aber dann als das höchste, todeswürdige חלול שבת verpönt ist, ist שבתון der substantivische Begriff des Sabbatgebotes: תשובה, und gebietet seiner etymologischen Bedeutung gemäß und in der Allgemeinheit, ohne Objekt: Stillstand der wochentätigen Tätigkeit überhaupt, auch wo sie nicht unmittelbar produktiv ist. Der Begriff שביתה umfaßt somit alle Erwerbs- und Gewerbstätigkeit, alles was der Prophet (Jes.58,13) in dem Satze: אם תשיב משבת רגלך וגו' „Wenn du vom Sabbat deinen Fuß zurückhältst, nicht deinem Willen an meinem heiligen Tage auszuführen u.s.w. und du ihn ehrest, indem du deine Wege nicht machest, deinen Willen nicht suchest und nicht einmal ein Wort davon spricht,“ als Entweihung des Sabbats bezeichnet, alles ferner, was schon aus der allgemeinen Pflicht des שמירת התורה und speziell der שמירת השבת als Gesetzeshut im Prinzipe gegeben und von חז"ל in den גזרות und  שבותיםnur näher präzisiert worden. …

    Wie der Prophet (Amos 9,11) bei der Wiederaufrichtung der „fallenden Davidshütte“ erst die Umzäunung wieder herstellen und dann sie wieder erbauen lässt, weil ja nur innerhalb eines geschützten Gebietes sich der Bau gesichert für immer vollbringen lässt, also sehen wir auch für den wöchentlich aufs neue zu vollziehenden großen Aufbau des Sabbats erst das ganze Gebiet der Menschentätigkeit für den Sabbat in Anspruch genommen, innerhalb dessen sodann der große Bau des איסור מלאכה gesichert ausgeführt werden kann, der die weltbeherrschende Menschentat zu Bausteinen eines אות,ברית  und קדש, eines Gott verkündenden, Gott und Menschen verbindenden Heiligtums hinnimmt und nur innerhalb der über das ganze Gebiet der Menschentätigkeit sich erstreckenden Sabbatweihe sicher für die Ewigkeit vollzogen werden kann. Daher sehen wir denn auch eben hier gleich in dem Begründungskapitel des Sabbats alle שבותי דרבנן: מוקצה , נולד,הכנה, auch תחומין, soweit sie דרבנן,  in ihren Wurzeln bereits gegeben.

     

     

    Kap.17, V.8 Es kam Amalek und kämpfte mit Jissroél in Refidim.

     

    Kap.17, V.8 Alle Erfahrungen, die das zum Gottesvolke bestimmte Israel seit seinem Eintritte in die Wüste bisher gemacht hat, Mara, Wachteln, Manna, Sabbat, Wasser aus dem Felsen, lehrten es seine künftige Stellung zu der Natur kenne, lehrten es, welche Unabhängigkeit von den Naturgewalten es mit alleiniger Unterwerfung unter den Willen des Einzigen zu gewinnen haben solle. Eine Erfahrung war noch in diesen Vorbereitungswochen für die Gesetzempfängenis zu machen übrig: die Stellung des künftigen Gottesvolkes als Volk unter den Völkern, seine Stellung zu den Menschengewalten und für die Zukunft des Menschengewalt. Diese Erfahrung sollte ihnen noch in Refidim werden; ihr Lehrmittel war Amalek.

    Wie Esaus Genius einst Jakob, Jissroéls Ahn auf dem Wege zur eigenen Selbständigkeit in nächtlichen Angriff das ganze ringende Geschick und den endlichen, Gott verkündenden Sieg durchleben ließ, den Esaus Kinder Jakobs Söhnen während der Nachtjahrhunderte der Volksgeschichte bereits würden: so war Esaus Enkel, Amalek, das erste und einzige Volk, das Jakobs Enkeln, Jissroél, auf ihrem Zuge zur nationalen Selbständigkeit, ungereizt und unbedroht, sich mit feindlichem Angriff entgegen warf. Wie עיף ויגע, wie wanderungsmüde und schwach auch dieses mit Weib und Kindern eine Heimat suchende Familienvolk erschien, die Gottesmacht, die schirmend und leitend über ihnen schwebte, war so imposant sichtbar geworden, aß ihr Schrecken alle übrigen Völkern selbst die zunächst bedrohte lähmte. Philistäa fürchtete, Edom blieb bestürzt, Moab zitterte, Kanaan war ganz verzagt, nur Amalek eilte, völlig unprovoziert, herbei, um das Ruhmeswagnis und den Kampf mit der Macht zu bestehen, der selbst ein Pharao erlegen. Es alleinלא ירא אלקי' , fürchtete Gott nicht. Es allein war der Erbe jenes Geistes, der sich das Schwert zum Anteil erkor, der den Ruhm in blutigem Lorbeer, und der das נעשה לנו שם, mit welchem der alte Nimrod die Weltgeschichte eröffnet, in Vernichtung des Volksglücks und Zerstörung des Menschenheils zu verwirklichen sucht. Diese Ruhm suchende Gewalt ist der erste und letzte Feind des Menschenheils und des Gottesreiches auf Erden. Pharaonische, Interessen suchende Gewalt hat noch Interesse an der Erhaltung des Geknechteten und kann selbst ein Freund der Freiheit werden, wenn die Freiheit in ihrem Interesse wuchert. Amaleks Ruhm suchendes Schwert hat keine Ruhe, so lange noch ein bescheidenes Glück blüht, das vor seiner Gewalt nicht zittert. – 

    Ebenbürtige, gleich ihm schwergerüstete Gewalt haßt Amalek nicht, vielmehr in solcher Rüstung nur achtende Furcht vor seinem Schwerte, bekriegt, aber achtet, was ihn anerkennt und dem gleichen Prinzipien huldigt. Da aber sieht er einen Gegenstand tödlichen Hasses und gründlicher Verachtung, wo man es wagt, den Schwert entbehrlich zu finden, wo man geistig-sittlichen Mächten zu vertrauen wagt, von denen das Schwert ebenso wenig eine Ahnung hat, als es sie zu erreichen vermag. In dem Vertreter der friedlichen Hoheit des Menschen sieht es den Hohn seines Prinzips, sieht es seinen einzigen Gegner und ahnt es seinen einstigen Sturz. Mit dem sicheren Instinkt des Hasses eilt daher Nimrod-Amalek herbei, den Herold dieser geistig-sittlichen Friedenshoheit des Menschen gleich bei seinem ersten Auftreten in der Völkergeschichte zu zertreten. Amalek kam und bekriegte Jissroél in Refidim. Vielleicht, wenn nicht Israels Gott versuchender Kleinmut Refidims Umwandlung zu einer Wasser bietenden Lagerstätte veranlaßt hätte, wäre Jissroél schon längst nach Horeb weiter geführt worden und Amalek hätte es nicht mehr in Refidim getroffen. So aber hatte Jissroél diese neue angstvolle Erfahrung zu bestehen.

     

    V.9-12 Da sprach Mosche zu Jehoschua: Wähle uns Männer und gehe hinaus, kämpfe mit Amalek. Morgen stehe ich auf dem Gipfel des Hügels, den Stab Gottes in meiner Hand.

    10. Jehoschua tat, wie im Mosche gesagt hatte, mit Amalek zu kämpfen. Mosche, Aharon und Chur waren zum Gipfel des Hügels hinangegangen.

    11. Und es war, wenn Mosche seine Hand in der Höhe hielt, siegte Jissroél, und wenn er seine Hand ruhen ließ, siegte Amalek.

    12. Moshes Hände wurden schwer, da nahmen sie einen Stein, legten ihn ihm unter, und er setzte sich darauf. Aharon und Chur stützten seine Hände, der eine von hier, der andere von dort; so blieben seine Hände Ausdruck des Vertrauens, bis die Sonne unterging.

     

    V. 9-12 Angegriffen von Amalek, muß Jissroél den Kampf wagen, allein es ist nicht Jissroéls Schwert, sondern Moses Stab, der Amalek besiegt, und es nicht eine dem Stab innewohnende Wunderkraft, sondern es ist die durch die emporgehobene Hand zum Ausdruck und Bewußtsein kommende אמונה, das vertrauensvolle sich Hingeben und Anklammern an Gott, das dem Sieg erstreitet.

    אמונה kommt so absolut als Bezeichnung des Charakters oder Inhaltes eines Subjekts vor. כל מצותיך אמונה  (Ps.119,86), ואמונה עניתני (das.75), daß du mir Leiden gegeben, war deinerseitsאמונה . Aaron und Chur waren die Repräsentanten des Volkes Moses zur Seite. Nicht des Führers, sondern das durch den Führer geweckte Gottvertrauen des Volkes führt zum Siege.

     

    V.13 Jehoschua schwächte Amalek und sein Volk mit der Schärfe des Schwertes.

     

    V.13 חלש , ויחלש: während חלץ das Lösen eines hemmenden Bandes, somit ein Freimachen bedeutet, heißt חלש das Lösen der natürlichen zusammenhaltenden Kraft, somit: schwächen. Josua schwächte nur Amalek. Seine endliche Besiegung bleibt der fernen Zukunft vorbehalten. Ist ja auch Jissroél noch nicht reif. Bis zu Jissroéls Reife ist selbst für Jissroéls entwickelnde Erziehung der Gegensatz notwendig.

     

    V.14 Gott sprach zu Mosche: Schreibe dies zum Gedächtnis in das Buch, und gib es auch in Jehoschuas Ohren, ass ich Amaleks Gedächtnis gänzlich von unter den Himmel forttilgen werde.

     

    V.14 בספר, in das Buch der Lehre und des Gesetzes, ושים וגו' und was du allgemein zum Gedächtnis niedergeschrieben hast, das übermittle erklärt und entwickelt dem Geiste Josuas. Wir haben hier für ein geschichtlichen Moment כתב und בעל פה wie für das Gesetz. Vergl.ואלה המשפטים אשר תשים לפניהם (Kap. 21,1) – את זכר עמלק. Nicht Amalek ist das Verderbliche, das Andenken das Ruhmesgedächtnis Amaleks ist das Verderbliche für die sittliche Zukunft der Menschheit. So lange die Annalen der Menschheit das Gedächtnis der Helden des Schwertes mit Ruhm bedecken, solange Würger und Mörder des Menschenheils nicht in Vergessenheit begraben werden, so lange blickt jedes jüngeren Geschlecht bewunderend zu diesen Größen der Gewalt und gleichen Ruhm. Erst wenn das göttliche Sittengesetz das einzige Maß für Kleinstes und Größtes geworden und nicht in umgekehrten, sondern in gleichem Verhältnis der Anspruch des Sittlichen wächst mit der Größe und der Macht, und je größer und mächtiger der Mensch, um so weniger eine Versündigung gegen das Sittengesetz entschuldbar gefunden wird, und Verbrechen Großer und Mächtiger um so tiefer mit Abscheu erfüllen: erst dann wird Amaleks Reich auf Erden für immer dahin sein. Daß dies das endliche Ziel der Gotteswaltung in der Geschichte sei, das hat Gott hier nach der ersten Schwächung Amaleks ausgesprochen: „Auslöschen, auslöschen werde ich das Andenken Amaleks, so weit der Himmel reicht.“ – So ist auch V. 9,7 der Gedanke prägnant ausgesprochen, daß erst mit dr Untergang des Gedächtnisses der Verheerungen und Eroberungen, diese selbst von der Erde verschwunden sein werden: אבד זכרם המה !

     

    V. 15 Da baute Mosche einen Altar und nannte ihn: Gott ist mein Panier!

     

    V.15 ויבן משה מזבח. Wie Jakob, nachdem er im nächtlichen Kampfe mit Amaleks Genius den Namen Israel errungen, im Bewußtsein dieses Namens ein „Altar zum Denkmal“ baute ויצב שם מזבח (1 B.M. 33,20 siehe das.) und sich damit den Zuruf verewigte: אל אלקי ישראל: so baut auch hier Moses nach dem ersten Siege über Amalek und nach der ihm offenbar gewordenen Bedeutung dieses Sieges einen „Altar zum Denkmal“. Amaleks Größe ist „Zerstörung“. Jissroéls Sendung heißt „ Bauen“, und zwar friedliche, menschliche Aufbau alles Irdischen zu Gott. Dieser Altarbau, diese endliche Erhebung der ganzen Erde zu einem Gottesaltare ist der Gegensatz zu Amaleks Schwert (vergl. Kap.20,22). Dieser Mosesaltar der Wüste beginnt den Kampf mit Amalek; darum nannte er ihn: ד' נסי, Gott ruft mich in den Kampf, und zeigt mir, wo ich kämpfen soll. נס ist keine Waffe und kein Schutz. נס ist das hoch emporgehaltene Zeichen, das dem Kämpfer Richtung und Ort des zu bestehenden Kampfes zeigt. Das Werk, das Gott durch Moses beginnen und begründen ließ, hat nicht nur die Konstituierung Jissroéls nach Innen zum Ziele. Der göttliche Aufbau alles Menschlichen in Jissroél hat die Bekämpfung und Überwindung alles Ungöttlichen und Unmenschlichen auf Erde zum Ziele. Dieser Bau greift nicht an, aber er wird angegriffen, wie von Amalek hier, und in dem Kampfe seiner Verteidigung geht Amalek zu Grunde.

     

    V.16 Er sprach es: denn die Waltung auf Gottes Thron heißt: Krieg für Gott wider Amalek von Geschlecht zu Geschlecht.

     

    V.16 ויאמר, er gab ihnen diesen Namen und sprach damit aus, daß u.s.w. oder: er sprach dies, weil u.s.w. – כס kommt nicht wieder vor. Es ist offenbar, das nicht vollendete כסא, so wie י' nur ein Teil des Gottesnamens ist. Es ist offenbar wie die Weisen es ausgesprochen:לא השם שלם ולא הכסה שלם עד שיאבד זכרו של עמלק, so lange Amaleks Ruhmgedächtnis lebt, ist weder Gottes Thron noch sein Name vollständig. Nur in der Natur, aber nicht über die Menschenwelt wird Gottes Herrschaft anerkannt, so lange nicht die Menschentat sich Gott unterwirft, und so lange das Ideal der Menschengröße die Gewalt und nicht die Gott huldigende Vollbringung seines Sittengesetzes ist. Allein Moses spricht es hier aus: die auf Gottes Thron waltende Macht – so unausgebaut auch noch der Thron und so unvollständig auch noch erkannt sein Name – heißt nichts anderes als: Krieg für Gott, d.h. für seine volle Anerkennung, wider Amalek von Geschlecht zu Geschlecht. Der Inbegriff der Gotteswaltung in der Geschichte ist nichts anderes, als Kampf wider Amalek bis ans Ziel der Zeiten.

    14-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-01-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת בשלח

     

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Beschalach

     

    Richter Kap.4 Vers 4

     

    Die Geschichte Jissroéls zur Zeit der Richter ist die Geschichte eines steten Wechsels von der Treue zum Abfall und vom Abfall zur Treue. Sie zeigt uns Jissroél, wie es in der Ungestörtheit des Genusses seines Landbesitzes und seiner Selbständigkeit immer wieder die Eigenartigkeit seiner Bestimmung und seines Geschickes vergißt, vergißt, daß es Freiheit und Landbesitz nur Gott verdanke und nur zur Verwirklichung seines Gesetzes empfangen habe. Dieses Gesetz steht im vollen Gegensatz und bringt den von ihm erzogenen Menschenkreis in vollendeten Gegensatz zu den Völkern seiner kanaanitischen Umgebung. Im Gegensatz zu deren sittlicher Entartung will es zur Selbstbeherrschung, im Gegensatz zu ihrer Selbstsucht will es zur Nächstenliebe, in Gegensatz zu ihrer Vergötterung der Gewalt will es zur unbedingten Unterordnung unter das Gebot der Pflicht erziehen. Jissroél aber hatte, seine Bestimmung vollständig vergessend, „die Töchter der kanaanitischen Bevölkerung, in deren Mitte es lebte, zu Frauen genommen und seine eignen Töchter ihren Söhnen gegeben, und sie dienten ihren Göttern“. (Richter 3,5,6) Da waren sie durch göttliche Fügung von schweren Verhängnissen getroffen worden. Zuerst vom Könige von Amram Naharajim acht Jahre ihrer Selbständigkeit beraubt, bei späterem Rückfalle achtzehn Jahre von Moab geknechtet, und sodann, nach achtzig Jahre der Selbständigkeit und ungestörten Glückes wieder in der alten Abfall zurückgesunken, hatten sie zwanzig Jahre die ganze Schwere erbarmungsloser Unterdrückung und Vergewaltigung kennen gelernt. Dieselben Völker, deren Götter Jissroél gedient, zu deren Kultur es in stupider Verwunderung aufgeblickt, mit denen es sich durch Verschwägerung hatte „amalgamieren“ wollen – der älteste Versuch jener „Lösung“ der „Judenfrage“, die uns von unsren Freunden immer wieder so eindringlich empfohlen wird, hatte auch damals nur mit grimmigen Hasse der also Umworbenen geendet! – dieselben waren damals wie später in Gottes Hand das Werkzeug, Jissroél durch Leidenserfahrung wieder zum Bewußtsein seiner selbst und damit zu Gott zurückzuführen.

    Der damalige Unterdrücker hieß Jabin, seine Residenz war Chazor, und sein Feldherr Sißra hatte sein Hauptquartier in Charoscheth Hagojim.  – Sollte dieses „Charoscheth Hagojim“ wörtlich „Beschwichtigung“ oder richtiger intransitiv: „Schweigen der Völker“, vielleicht im Zusammenhang stehn mit den „neunhundert eisernen Kriegswagen“, dem Schrecken des unterdrückten Jissroél (V.3), und dieser damalige Artilleriepark in köstlicher Naivität so als damalige ultima ration regum, als probatestes Beschwichtigungsmittel der Völker zur Aufrechterhaltung der „Ruhe und Ordnung“ bezeichnet werden? – Um jede Auflehnung von vornherein unmöglich zu machen, um alsdann auch die empörendsten Mißhandlungen wagen zu können, hatten sie alle Waffen konfisziert: „weder Schild noch Speer“, nicht Schutz, nicht Angriffswaffe war ‚unter Vierzigtausenden Jissroéls zu sehen!“ (Kap.5,4).

    In dieser Not aber wandte Jissroél sein Herz wieder Gott zu (V.3). Indem herrlichen Deborahliede, dieser Perle der Poesien aller Zeiten, wird uns von der weckenden und läuternden Macht der Not vorbereiteten Umschwung in den Herzen des Volkes langsam sich vollziehen. Er geht aus von dem treuen Kern der Nation, den Männern des Gottesgesetzes. Lange jedoch hatte auch diese nur mutlos geseufzt und dem allgemeinen Abfall in tatenloser Trauer zugeschaut. Daß ihr Mut entflammt wurde, daß sie sich aus ihrer Untätigkeit aufrafften, daß sie es wagten – während lähmender Schrecken das geknechtete Volk niederhielt, sodaß „die Wege zu gehen hatten“ die Heerstraße scheu mieden und nur „auf Umwegen und Seitenpfaden“ dahinschlichen, –  furchtlos auf „schimmernden Reittieren“ von Ort zu Ort zu eilen, sich als „die sich Weihenden“ zu bewähren, als die „Beschreiter des Weges“ mustergültig voran zu leuchten: das ist das unsterbliche Verdienst, des herrlichen, von Gottesgeiste getragenen, von Begeisterung für sein Wort durchglühten Weibes, das die zagenden Männer beschämte, das mit seinem „Flammenworte“ ihren Mut entflammte, ihre Tatkraft stählte, da  nach dem tief sinnigen Wort des Midrasch „die Dochte wieder herstellte für die Leuchte des Heiligtums“, das diesem Lichte wieder Träger schuf in Jissroél und so, wie es in seligem Hochgefühl von sich selbst es aussprach, in Wahrheit „als Mutter erstand in Jissroél!“ Nicht Baraks Schwert, Deborahs Geist, Deborahs Worte ward der Sieg.

     

    Und ferner lehrt uns das Deborahlied, daß nicht bei den oberen, sondern bei den unteren Schichten, nicht in den Reihen der „Gesellschaft“, sondern in denen des Volkes, und endlich nicht bei den Männern, sondern zuerst bei den Frauen mit der Rückkehr zu Gott auch das felsenfeste Vertrauen und der entschlossene Mut und der feste Wille, nicht länger das Joch der Fremden zu tragen, sich mächtig regte und in Taten kundgab. „Zwischen den Schöpfbrunnen“, der Sammelstätte der friedlichen arbeitsamen Frauen, unter den wasserschöpfenden Frauen ward zuerst das Geräusch der Waffenanfertigung vernommen – (V.11). In diesem Umschwung und darin, daß gerade in diesen schlichten Volkskreisen die Erhebung ihren Ausgang nahm, darin erkennt das tiefblickende Auge der Prophetin das Walten Gottes, die mächtigste Offenbarung seiner Gnade, „der Gnade der von ihm über Jissroél verhängten Wehrlosigkeit. Denn „jetzt zogen sie hinab zu den Toren wiederum als Gottesvolk.“ (Daselbst).  

    …

     (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 120 - 221  Kommentar zu Richter Kap 4 V.4…) 

    13-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-01-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                (1850-1926)

     

    בשלח

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Beschalach (Auszug)

     

    Mit der göttlichen Mannaspende war aber auch die Schabbos-Institution innig verknüpft. Ist doch der Schabbos das größte Opfer, das wir inmitten des harten Brotkampes auf Gottes heiligen Altar bringen. Die Erziehung durch die göttliche Mannaspende sollte und für die Darbringung dieses Opfers die Reife und die Stärke verleihen, uns mit dem nimmer schwindenden Bewußtsein erfüllen, ראו כי ה' נתן לכם את השבת Gott hat euch den Schabbos gegeben, על כן הוא נותן לכם ביום הששי לחם יומים derselbe Gott gibt auch den Werktagen den Segen, der den aus der Schabboshut entstehenden „Ausfall“ reichlich ersetzt. –

    Doch das Manna lehrte uns nicht nur in starkem Vertrauen auf Gott den Schabbos halten, es lehrte uns noch viel mehr: es lehrte uns einen vergnügten Schabboss halten, lehrte uns daher die Shabbos-Feier durch heiteren irdischen Genuss begehen: אכלהו היום esset heute, lasset euch durch keinerlei Sorge eure heitere Freude trüben! Wozu die Sorge am Schabbos? Ihr dürfet und sollet sie von euch abschütteln! כי שבת היום לה' der Schabbos gehört nun einmal Gott und nicht euch, und wenn ihr ihn auch eurem Gott raubet, es nützt euch nichts, es bringt euch keinen Gewinn, היום לא תמצאהו בשדה heute findet man nichts! – מכאן שלש סעודות בשבת Hier ist die Pflicht gegeben, den Schabbos durch drei Mahlzeiten freudig zu begehen, meinen die Weisen. אכלהו היום Esset heute! Diese kurze Aufforderung genügt für das erste Schabbos-Mahl. Stand doch der zurückliegende Tag noch ganz im Dienste unserer schaffenden und erwerbenden Tätigkeit  und liegt daher noch kein Grund vor, uns unsere Heiterkeit durch den Misston der Sorge trüben zu lassen. Aber wenn es gilt, am Schabbosmorgen sich zur zweiten Mahlzeit zu begeben, zu einer Zeit, in der sonst unsere Gedanken bei unserem Erwerbsstreben weilen, da ruft uns das Gotteswort gebieterisch zu: כי שבת היום לה' der heutige Schabbos gehört nicht euch – er gehört Gott! Heute gibt’s keine Geschäfte, keine Börse – selbst keinen Blick ins Kursblatt! – Und wenn der Schabbostag seinem Ende zuneigt und wir im Begriffe sind סעודה שלישית  die dritte Mahlzeit einzunehmen, drohen da nicht trübe Gedanken der Sorge uns zu erfüllen und unser Gemüt zu verdüstern: Wer weiß, was der heutige Tag uns sonst gebracht hätte, wer weiß, wie viel Verluste wir zu verzeichnen haben, wie viele Kunden uns verlorengegangen, wie viele  Geschäfte und entgangen – da ruft uns das Gotteswort zu: היום לא תמצאה בשדה heute findet ihr nichts, und was ihr zu finden wähnet, ist wurmstichig, fällt früher oder später der Fäulnis anheim – es ist keine ברכה  daran – Lasset euch den עונג שבת nicht rauben! כי -  אכלהו היום -  היום לא תמצאהו בשדה  -  שבת היום לה'

    So lehrt uns das Manna einen vergnügten Schabbos halten, lehrte uns im Geiste des Propheten (Jes. 58) אם תשיב משבת רגלך וגו' וקראת לשבת עונג bei strenger Vermeidung jeder Werktätigkeit am Schabbos und durch den Schabbos das höchste Wonnegefühl empfinden und wies uns den Weg, auf dem wir zum Vollgenuss der Erbschaft unseres Stammvaters Jakob gelangen können: והאכלתיך נחלת יעקב אביך – es heißt nicht, נחלת אברהם bemerken die Weisen (Sabbat 118b) sondern נחלת יעקב –

    „Gott gewährt mir, und deshalb habe ich alles, fehlt mir nichts“ – כי הנני אלקים וכי יש לי כל das waren die Worte Jakobs, sie bergen in sich die reiche geistige Erbschaft, die er seinen Kindern hinterlassen hat. Nur wer mit Jakob zu sprechen vermag כי הנני אלקים וכי יש לי כל, wer diese Worte mit dem Eintritt eines jeden Schabbos zu sprechen vermag, wird mit שמירת שבת auch den עונג שבת verbinden. Wer jedoch dieses geistige Erbe nicht angetreten, wessen Überzeugung sich nicht in diesen Worten ausspricht, der hat auch keinen עונג שבת, der fühlt sich arm inmitten aller Werktätigkeit und erst recht mit jedem Schabbos! –

    Dieses reichliche väterliche Erbe כי הנני אלקים וכי יש לי כל sollte uns auf dem Umweg durch die Wüste gleichzeitig mit dem Manna als köstlichstes Kleinod zuteil werden. Vierzig Jahre lang hat es uns gelehrt, daß Gott den Fleiß des Menschen wolle ויצא העם ולקטו daß der Jude aber in diesem Nahrungsstreben nicht aufgehen und damit seine Menschenwürde einbüssen dürfe. למען אנסנו הילך בתואתי אם לא Vierzig Jahre lang hat es uns gelehrt, daß wir im Vertrauen auf Gott uns eines jeden Tages freuen dürfen, daß Gottvertrauen uns Quelle der Erhaltung und des Segens sei und daß jedes gottverleugnende Streben den Keim der Verwesung in sich trage. Vierzig Jahre lang hat es uns gelehrt, ungeachtet alles Trüben und Schweren, das eine sorgenvolle Gegenwart uns bringt, mit Jakob zu sprechen כי הנני אלקים וכי יש לי כל und in heiterem Vertrauen auf Gott uns glücklich und reich zu fühlen.

    …

    Aus BELEHRUNG und MAHNUNG Zweiter Teil EXODUS  S.27,28 J. Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931

    12-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-01-2022
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    Raw Simon SCHWAB
         (1908-1993)

     LIBERALE UND ZIONISTISCHE ASSIMILATION (1934)

    3.

    Da kam das Unerwartete. Gott schickte das große Juden-Hassen über Seine Welt. Die vor etwa hundert Jahren gewährte Emanzipation – die seelisch nie ganz durchgeführt werden konnte – ist heute ein großer Scherbenhaufen. Ein Unwetter hat uns erbarmungslos aus liebgewordenen Träumen wachgedonnert. Man weist uns aus dem politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebensraum des deutschen Volkes heraus. Der „totale Staat“ hat für den jüdischen Stamm und Rasse kein Betätigungsfeld mehr.

    Und die Assimilation?

    Die seit über einem vollen Jahrhundert bis zur Überspanntheit betriebene Assimilation, ist sie wirklich restlos – sinnlos geworden?

    Es kam über uns die Hand Gottes. Es kam, ja es kam, die große Abrechnung Gottes. Die Assimilation wurde uns allen tausendfach um die Ohren geschlagen. Der tausendfältige Verführer wandte sich urplötzlich zum Ankläger…

    Mit Herzblut schreiben wir es nieder. Scham über uns, brennende Scham, daß wir dies alles selbst verschuldet und nun doch nicht begreifen. (Daß wir auf alle dieses unerhörte Geschehen bisher noch nicht entsprechend reagierten). – Unsere Minderwertigkeit, die sogenannte erbbiologische, rassenmäßige Minderwertigkeit wird in allen Gassen ausgeschrieen,– und unsere verfallenen unbrauchbaren Mikvaoth zeugen wieder uns, unsere reformatorischen Geistlichen, die Get und Chalizoh verwerfen, zeugen wieder uns. Und die vielen Leichtsinnigen und Eitlen, die in thoraloser Ehe oder Mischehe leben.

    Welche jüdische Frau hat wohl seit dem Zusammenbruch der Assimilation, unter dem Zeichen von Gottes großer    Abrechnung, begonnen, thoragemäß Körper und Haar zu verhüllen? Welche?

    Schande über dich, deutsche Judenheit!

    Der geschändete Sabbat hat aber gegen dich Zeugnis abgelegt. Da deine Wirtschaftsexistenz auf Sabbatverrat begründet war. Gottes Vergeltung kam, deine Erwerbsmöglichkeiten sind dir eingeschränkt, der geschäftliche Boykott an einem Sabbattage über dich verhängt. 

    Soll Gott noch deutlicher sprechen?

    Seit fünfzehn Jahrhunderten wird an diesem Sabbat gerade – in Jissroél – Jesaias Warnruf verkündet:

    Ich gebe Jaakob dem Banne preis,

    Den Schmähungen, Jisrael!

    Soll Gott noch deutlicher sprechen??

    Und doch – man möchte aufschreien: wie viele Betriebe haben seit diesem Boykott-Tage am Sabbat Türen und Läden verschlossen? Ist es ein Wunder, daß man uns den spärlichen Verdienst oft neidet, da er doch in solcher Unheiligkeit erworben ward?

     Schande dir, du deutscher Jude, da du die schreckhaften Zeichen dieser Zeit nicht verstehst, noch deutest. Wie oft hast du in deinem Haushalt oder nur auf der Reise, Unheiliges und Verbotenes über deine Lippen gebracht. Gott hat dich geschlagen mit gleichem Maß. Die Schechitah ist dir genommen. Doch wo hattest du eiliger zu tun, als nun den Haushalt ganz offiziell trepha gleichzuschalten, die ja auch deine liberalen Berater dir leichtsinnige Zustimmung gaben.   

    Wie wenige ahnen es doch, daß ein Morgen geschichtlicher Vergeltung herangebrochen ist, an dem Gott uns heimzahlt unsere und unserer Väter Schuld.

    Von der uns zur Last gelegten menschlichen Schuld fühlen wir uns frei, nicht mehr betroffen als irgend andere Bürger in deutschen Landen. Unsere Obliegenheiten gegenüber Staat und Mitmensch sind wir stets sauber und korrekt nachgekommen. Doch in Gottes Augen sind wir ein treubrüchiges Volk. –

    Was ist anders, besser geworden im inneren Leben des deutschen Judentums in unseren unseligen Tagen?

    Hat ein Sturm der Enttäuschung die liberalen Geistlichen von ihren Kanzeln fortgefegt? Hat man ihnen die Gefolgschaft versagt? Nichts von alledem. Selbigen Herren ist es zum Teil recht wohl, sie machen in Zionismus.

    Sie erlauben weiter Verbotenes, segnen weiter unjüdischen Ehen ein und erfreuen ihre Nachbeter mit den modernsten jüdisch-völkischen Phrasen.

    Der liberale Jude, der einstmals in Stuttgart oder anderswo „sein“ Jerusalem fand, abonniert heute ein zionistisches Blatt, das eine andersartige Assimilation – also immerhin wieder Assimilation – eine Scheinlösung, die stolz macht und die, weil sie Gottes Willen nicht kennt, noch achtet, uns – vor allem – in keiner Weise in unserer Bequemlichkeit hemmt. Klubsesseljudentum mit umgekehrten Vorzeichen.

    Zion, aus Liturgie und Predigt einst gestrichen, fortradiert, wird seelenruhig in den – Reisepaß wieder eingetragen.

     Die deutschtümelnden Juden vergnügen sich auf ihre Weise. Sie gründen Sportvereine, sogar ein leibhaftigen Kulturbund, auf daß wir um des lieben Himmels willen „nicht wieder in ein Ghetto“ kommen.

    Die zionistischen Parteigänger der nationalistischen Assimilation an die staatspolitischen Ideengebilde der Umwelt sind in voller Emsigkeit. Sie werben und propagieren. Sie haben es leicht. Eine zionistische Teschuwah ist keine Askese. Neuhebräisch schnell gelernt. Die Enkel derer, die den Gedanken an Jerusalem einst aus ihren Synagogen bannten, drängeln heute vor englischen Konsulaten.

    Im Übrigen denkt man Auswanderung, Berufsumschichtung, wirtschaftliche Selbsthilfe usw. Man ist zwar seelisch überaus gedrückt, aber nicht zerknirscht; niedergeschlagen aber nicht demütig. Am allerwenigsten Gott gegenüber.

    Doch wer spricht von Gott bei alledem? Wer?

    Wie jämmerlich würdelos und kopflos hat uns doch Gottes große Heimsuchung angetroffen. Die Schofartöne der Zeit, die Posaunen von Gottes Strafgericht blasen zur Heimkehr.

    Gott wartet auf sein todkrankes Volk. Vergebens?

    Da der Prophet Amos fragt:

    Wird das Volk nicht erzittern, wenn das Schofar geblasen wird in der Stadt?

    Nein, Amos, das hast du wohl nicht gewusst, - das Volk wird weiter tatenlos bleiben wollen, wird – nicht erzittern! Gottes Volk wird Auswanderung oder Kulturbund propagieren, aber erzittern vor Gottes strafender Waltung wird es nicht.

    Ist es dann noch Gottes Volk?? 


    Siehe im Archiv  ("zoeken naar: "Rav Simon SCHWAB") für früheren Auszug aus "HEIMKEHR INS JUDENTUM" (1934), sowie für biographische Angaben über Raw Simon SCHWAB

     

    11-01-2022 om 21:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-01-2022
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    STERN Ludwig

    Direktor der israelitischen Schule, Würzburg

    Der Zug durchs Rote Meer






    Zu lesen in Beilagen:

    Quelle:

    „Die biblische Geschichte für die israelitische Schuljugend erzählt“

    7. verbesserte Auflage, Verlag von J. Kaufmann Frankfurt/Main 1887 – 5647

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    10-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-01-2022
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    STERN Ludwig

    Direktor der israelitischen Schule, Würzburg





     

    Der Auszug aus Ägypten






     

    Zu lesen in Beilagen:

     

    Quelle:

    „Die biblische Geschichte für die israelitische Schuljugend  erzählt“

    7. verbesserte Auflage, Verlag von J. Kaufmann Frankfurt/Main 1887 – 5647

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    07-01-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                      (1808-1888)

     

    בא

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Bau

     

     

    Kap.11 V.2 Sprich doch in die Ohren des Volkes, daß jeder von seinen Bekannten und jede von ihrer Bekannten sich silberne und goldne Geräte erbitte.

    V.3 Und Gott gab die Gunstwürdigkeit des Volkes in Mizrajims  Augen, auch der Mann Moschee war im Lande Mizrajim sehr groß, in den Augen der Diener Pharaos und in den Augen des Volkes.

     

    Kap. 11 V. 2.und 3 Die im vorigen Verse ausgesprochene Bestimmung, daß Pharao sie völlig und für immer forttreiben wird, ist ein fernerer Beweis für die schon oben zu Kap. 3, V. 22, nachgewiesene Bedeutung des שאל מאת (nicht מעם) als: sich etwas zum Geschenke, nicht zum Darlehn, erbitten. נא .דבר נא setz immer ein Widerstreben bei dem anderen voraus. Siehe 1B.M.12,13 אמרי נא usw. Es hatte eben das Volk in der eklatantesten Weise seine sittliche Gelegenheit erprobt. Drei Tage lang waren in Blindheit gefesselt ihre Dränger ihnen ohnmächtig preisgegeben; drei Tage lang ihnen alle ihre Schätze in deren Wohnung offen gestanden, und kein Jude hatte die Gelegenheit benutzt, auch nur eine höhnende, neckende Rache an ihnen zu üben, keiner weder eine Person noch eine Stecknadel angerührt. Diese sittliche Größe ließ Gott eben in dem Augenblick, als den Egyptern wieder das Augenlicht gewährt ward und sie alles Ihrige unangetastet fanden, endlich den Widerwillen der Egypter gegen die Ebräer besiegen und mehr noch als die Wunder, die er geübt, machte diese sittliche Größe seines Volkes den Mann Moses in den Augen der Egypter groß. Es mochte wohl Moses und dem Volk widerstreben, diesen sittlichen Sieg wieder einigermaßen durch solchen Bitten aufs Spiel zu setzen.

    Allein es war Gottes Willen, daß sein Volk nicht arm ausziehen sollte – waren doch alle die im Sklavendienst dahingegangenen Geschlechter völlig außer Stande gewesen, das Geringste für sich zu erwerben, und der erste Grundstein zum Wohlstand seines Volkes sollte durch die Anerkennung seiner sittlichen Größe abseiten seiner bisherigen Verächter erworben und geweiht sein. Daher dies: נא. Dabei drängte die Zeit. Zwölf Stunden waren nur noch bis zum andren Mittag. Daher: דבר נא באזני העם, rede ihnen zu, bewege sie zu diesem Schritte. Während daher Moses von Pharao stand und in dem Augenblicke, in welchem Pharao Moses mit dem Tode bedrohte, beeilte sich das Volk schon zum Auszuge vor und feierten er und sie draußen den größten moralischen Sieg über ihre Herren und Dränger, die mit dieser anerkennungsvollen Freigebigkeit eine, wenn auch immerhin kleine Sühne der Vergangenheit zu zollen sich bewegen fühlen möchten. Aus dieser Erfüllung lernt sich die hohe moralische Bedeutung der Verheißung: ואחרי כן יצאו ברכוש גדול.

     

    V.7 Allen Söhnen Jissroéls aber vom Menschen bis zum Vieh wird kein Hund seine Zunge regen; damit ihr erkennet, daß Gott wunderbar scheidet zwischen Mizrajim und Jissroél.

     

    V.7 …Kein Hund wird seine sonst so fleißige Zunge in Bewegung setzen. Bis zum Tier hinab wird nicht nur niemand Israel etwas Leides zufügen, nicht einmal eine wenn auch ohnmächtige feindselige Regung, wie das Anbellen eines Hundes, wird gegen sie rege werden. Bis zum Tier hinab wird alles von stillem Respekt vor dem jüdischen Menschen erfüllt sein. Ganz ähnlich heißt es in Josua 10,21 לא חרץ לבני ישראל לאיש את לשונו, und zwar dort nicht bloß von Hunde.

     

    Kap. 12 V.1 Da sprach Gott zu Mosche und Aharon im Lande Mizrajim also:

    V.2  Diese Mondeserneuerung sei euch Anfang von Neumonden; er sei euch der erste unter den Monaten des Jahres.

     

    Kap. 12 V.1-2 Da, also noch im Lande Mizrajim, gab Gott dem Moses und Aaron eine neue Sendung in dem Kreise des eigenen Volkes, deren Erfolg gesicherter sein soll. Bis dahin waren Moses und Aaron die Gottesgesandten für Jissroél an Pharao, sie werden fortan die Boten Gottes an Jissroél, und diese ihre Sendung schließt sich eng ihrer Sendung an Pharao an…

    Wie Gott dem Noa von der wiedergeschenkten Erde den Blick zum Himmel rief und ihm den Regenbogen zeigte und sprach: זאת אות הברית, dies sei fortan das Wahrzeichen meines Bundes mit der einer neuen Zukunft geschenkten Erde: so rief Gott in Mizrajim, an der Schwelle der neuen jüdischen Zukunft, Moses und Aaron hinaus, zeigte ihnen den Silberstreif des sich erneuenden Mondes und sprach: Diese Erneuerung werde euch zum Anfang von Neumonden, wörtlich: zum Anfang von Erneuungen, und er, der jetzt damit beginnende Monat, sei euch der erste unter den Monate des Jahres! Es sind zwei מצות, die in diesem Verse enthalten sind: קידוש החדש על פי ראית הלבנה בחידושה Bestimmung des Monatanfangs mit dem Sichtbar werden des Neumondes und: die Reihenfolge der Jahresmonate mit dem Erlösungsmonate, dem Nissan, beginnen lassen…

    Daraus, daß geboten ist, die Monatsanfänge nach wirklicher Wahrnehmung des wiedergekehrten neuen Lichtes zu bestimmen, מצות לקדש על פי ראיה , haben diejenigen, welche die jüdische Vergangenheit nicht tief genug in dem Bewusstsein der zeitgenössischen Gegenwart herabsetzen zu können vermeinen, den Unsinn doziert, es habe uranfänglich die astronomische Kenntnis des Mondumlaufs den Juden gefehlt, eine Berechnung des Mondumlaufs hätten sie erst nach vielen Jahrhunderten von den Griechen zu lernen gehabt, und sich bis dahin mit dem rohen Notbehelf jedesmaliger Erwartung der neuen Erscheinung begnügen müssen. Wir haben dies ein Unsinn genannt, weil sich ja auf bloße Wahrnehmung des neuen Mondes gar keine Zeitrechnung gründen lässt, da ja beide bei bewölktem Himmel Wochen vorübergehen könne, ohne daß eine solche Wahrnehmung möglich wäre, ja, schon das bloße Abwarten einer solchen Wahrnehmung eine Berechnung der Möglichkeit voraussetzt. In der Tat lehrt auch ת"שב"פ, daß den Bestimmungen der Monatsanfänge die Berechnung der Momentes zu Grunde lag und an den Ergebnissen dieser Rechnung die Aussagen der Zeugen über die Wahrnehmungen zu kontrollieren waren, sowie daß, wenn am dreißigsten Tage keine Zeugen erschienen waren, dann der einunddreißigste Tage ohne Wahrnehmung zum Monatsanfang wurde (Siehe R.H. 23, 24, 25). Konnte doch schon David zum Jonathan sagen: הנה חדש מחר, er wusste also schon am Tage zuvor, aß des andern Tages Monatsanfang sein werde (Sam. I. 20,5). Ja, es ist aus dem ויהי ממחרת החדש השני (daselbst 27) ersichtlich, ass schon zu Sauls Zeiten auch zwei Tage ראש חדש gefeiert worden, ganz wie bei uns, eine Einrichtung die nur auf der Berechnung des Mondumlaufs hervorgehenden Abwechslung des מלא und חסר beruht…

    Eine Vergegenwärtigung der „die Heiligung der Monatsanfänge“ betreffenden Bestimmungen lehrt ja ohnehin, daß Bedeutung und Zweck dieses Gesetzes ein ganz anderer und höherer sein müsse, als eine astronomische genaue Regulierung der Zeitrechnung, daß die genaueste astronomische Berechnung dieser Bestimmung allerdings zu Grunde liegen, daß es aber nicht der planetarische Vorgang ist, der unsere Monatsanfänge fixiert und dem unsere Monatsanfänge fixiert und dem unsere Neumondsfeier gilt. …Dieser, den Monatsanfang bestimmende Gesamtheitsanspruch ist eben das, worauf das Gebot: אלה מועדי ד' מקראי קדש אשר תקראו אתם במועדם (3 B.M. 23,4) sich bezieht, und es ist eben der Begriff מועד der, wie uns scheint, alle diese Bestimmungen zu Grunde liegt. …

    …Nicht die Konjunktion, nicht das Wiederzusammenfinden des Mondes und der Sonne und die Neubestrahlung jenes von dieser bewirkt den Monatsanfang und nicht ihr gilt die Neumondsfeier. Vielmehr mit jedem Wiederzusammenfinden des Mondes mit der Sonne und seiner Wiederneubestrahlung von ihr will Gott, daß sich sein Volk wieder zu Ihm finde und es Neubestrahlung von seinem Lichte empfange, wo und wie immer es auf seiner Laufbahn der Verdunklung erlegen. Das Wiederzusammenfinden des Mondes mit der Sonne ist nur Vorbild und Veranlassung unseres Wiederzusammenfindens mit Gott, die Erneuung des Mondes Vorbild und Veranlassung unserer Erneuung. Moëd ist buchstäblich: Konjunktion…

    … Daher aber auch die ganz besonders wesenhafte Bedeutung des י"ט שני gerade für die Zeiten die –leider – בקי בקביעא דירחא sind. Es kann nämlich nur die beschränkteste Unkunde in unserm בקיאות בקביעא דירחא, d.h. in den Umstände, dass wir nicht mehr im Zweifel über den jedesmaligen Monatsanfang sind, einen zu bejubelnden Vorzug erkennen. Diese unsere Gewissheit resultiert ja nur aus dem beklagenswerten Umstande, daß wir durch Zerstreuung einer durch סמיכה autorisierten Gesamtheitsrepräsentanz entbehren, die auf Grund jedesmaliger Wahrnehmung, ע"פי ראיה unsere Monatsanfänge für die Gesamtheit heiligend bestimmen könnte. Dadurch fehlte unsern Neumonde und Moadim aber der wesentlichste Charakter, der sie zu unsern Neumonden und zu unsern Zusammenfindungszeiten mit Gott weihet, wenn nicht die weise Voraussicht unserer letzten Gesamtheitsrepräsentanz in Hillel den Jüngern diesen Mangel durch heiligende Ansetzung aller Monatsanfänge für alle Zeiten der Zerstreuung bis zur einstigen Wiedersammlung subsidiarisch abgeholfen hätte. Eben aber weil in dieser Golazeit unsere Monatsanfänge und demgemäß unsere Moadim von vornherein fixiert und dadurch einen unabänderlichen Kalenderlauf gegeben scheinen, würde unsere Neumond – und Moadimfeier Gefahr laufen, das Gepräge jener freien Festsetzungen zwischen Gott und seinem Volke völlig zu verlieren und dem entstellenden Scheine eines gebundenen Naturkultus zu erliegen, wenn nicht eben unser zweite Feiertage die Erinnerung an das ursprüngliche קידוש ע"פי ראיה  und die freie Feststellung durch unsere Gesamtheit festhalten würden. Stammen sie ja aus jene bessere Zeiten, in welchen unsere Gesamtheit noch ihre Repräsentanz hatte, auf deren Bestimmung alle Fernen wegen Feststellung ihrer Feier ausblickend harren mussten und eben in jenem Hinblick sich als Glieder eines großen Ganzen und ihre Feier als freie Festsetzungen begreifen konnten, in welchen Gott und sein Volk sich zusammenfinden sollten….  Es ist daher eine völlige Wahrheit, daß für Jissroél in der Zerstreuung erst die Feier des zweiten Tages dem ersten seinen geheiligten jüdischen Charakter sichert

    07-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-01-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                     (1833 – 1900)

    הפטרת פרשת בא

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes BAU

     

    Jeremias Kap.46, Vers 13

     

    Auch diese Haftora weist wie die vorige auf das Gottesgericht hin, daß durch Nebukadnezars Arm an Ägypten vollstreckt wird. Auch sie weist auf eine Wiedererhebung Ägyptens hin und deutet die vom Propheten Ezechiel ausdrücklich ausgesprochenen Beschränkung mit den Worten an: „Wie in den Tagen frühester Vergangenheit“, da es nämlich noch keine Großmacht war. Nachdem so das Prophetenwort wie das vorige Gottes Hand in den Geschicken der Völker waltend gezeigt hat, lenkt es den Blick auf das große weltgeschichtliche Exil Jissroéls und spricht dem unter die Völker zerstreuten Jakobsvolke Mut zu und weist es auf den einen Talisman hin, dessen Erlang und Bewahrung überall und zu allen Zeiten in seiner Macht stehe. Dieser Talisman heißt: עבד ה' Diener Gottes sein. Du hast nur עבדי, mein Diener sein und werden zu wollen, so hast du nichts und niemanden zu fürchten. Denn sähest du auch die ganze Welt gegen dich in Waffen, und stündest ganz allein und keiner dir zur Seite: fürchte dich nicht, denn mit dir bin Ich, der Allmächtige. Wohl wird Vernichtung das Geschick sein, das du in deiner Umgebung sich vollziehen sehen wirst an denjenigen Kreisen der Völker, die in ihrer Entartung verharren und sich der Erhebung zur Reinmenschlichen, zu der auch sie erzogen werden sollen, beharrlich entgegenstemmen. Du aber wirst, so du dich als עבדי, als zu meinem Dienste berufen begreifst und dich meiner erziehenden Waltung hingibst, ebendeshalb von keinem Vernichtungsgeschick getroffen werden. Wohl werden auch dir schwere Leiden gefügt. Allein sie führen zum Leben, es sind Leiden der göttlichen Erziehung, die du von den Grabesgang der Vernichtung gehenden Völker zu erdulden hast. Deine machtstolzen Peiniger gehen dem Tode, du, ihr vermeintliches Opfer, reifst dem Leben entgegen. Denn Verwirklichung des צדק – das ist משפט – Verwirklichung des Menschenideals, das ist das Ziel, zu dem ich in diesen Leiden dich erziehe, und solange du dieses Ziel nicht erreicht hast, werde ich dich mit erziehendem Leide nicht verschonen.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 220 - 221  Kommentar zu Jeremias Kap 46 V.13…) 

    06-01-2022 om 07:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-01-2022
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    STERN Ludwig

    Direktor der israelitischen Schule, Würzburg

     

    Die Zehn Plagen

     

    Zu lesen in Beilagen:


     

    Quelle:

    „Die biblische Geschichte für die israelitische Schuljugend  erzählt“

    7. verbesserte Auflage, Verlag von J. Kaufmann Frankfurt/Main 1887 – 5647




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    05-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

    בא



    …

    Schwere Schickungen,עשר מכות , die Gott über Pharao verhängte, gingen der Erlösung des jüdischen Volkes voraus. Bis zur letzten Stunde jedoch verschloss sich Pharao dem Gotteswillen, die Geknechteten zu entlassen. Denn, wie es wiederholt heißt, Gott hatte Pharaos Herz verstockt hart, unempfindlich gemacht. Unbegreiflich, unfassbar erscheint auf den ersten Blick diese von Gott Pharao gegenüber geübte Waltungsweise. Hätten doch die „Plagen“ den erwünschten Zweck erreicht, wenn Gott nicht selber sie um ihre Wirkung gebracht und dem Pharao, indem Gott sein Herz verhärtete, die Freiheit seines Entschlusses genommen hätte. Haben die Weisen nicht recht, wenn sie zu dem Vers unserer Sidra כי אני הכבדתי את לבו die Bemerkung fügen: מכאן פתחון פה למינין לומר לא היתה ממנו לעשות תשובה den Gesetzverächtern sei hier die Gelegenheit gegeben zu behaupten, Gott selber habe nicht gewollt, daß Pharao תשובה tue, heißt es doch: „Ich habe hart gemacht sein Herz“ –

    Wir aber glauben, daß bei dieser Behauptung eine Verwechslung von Ursache und Wirkung vorliegt: nicht weil Gott Pharaos Herz verhärtete, musste Plage auf Plage folgen, sondern weil Plage auf Plage folgen sollte, musste Gott Pharaos Herz verhärten.

    בא אל פרעה כי אני הכבדתי את לבו Hierzu bemerken die Weisen: הה"ד כובד אבן ונטל החול וכעס אויל כבד משניהם dies sei der Sinn des Mischleverses (27,3): „Die Schwere des Steines, die Last des Sandes, die Auflehnung des Toren (gegen Gott) ist schwerer als beide“.

    ….

    ה' צדיק יבחן ורשע ואהב חמס שנאה נפשו Gott prüft den Gerechten; den Frevler und den, der Gewalttat liebt, hasst seine Seele“ (Ps.11) Mit diesen Worten hat der Psalmensänger die Wahrheit der jüdischen Anschauung gekündet, mit der sie jener so oft erörterten Frage begegnet צדיק ורע לו רשע וטוב לו wieso es komme, ass der Pflichttreue so oft zu leiden habe, während der Pflichtvergessenen das ungetrübte Glück lächelt. Und ihre Antwort lautet: Gerade den Pflichtgetreuen „prüft“ Gott durch Leiden, die ihn treffen, wie durch das äußere Glück, das der Böse erfährt. Hätte Pflichttreue alsbald äußeres Glück zur Folge , während jede Pflichtvergessenheit es verscherzte: Klugheit und Berechnung, nicht Pflichtgefühl wären die Beweggründe der menschlichen Handlungen, und die einzig wirkliche Bestimmung des Menschen, aus Pflichtgehorsam und nur aus Pflichtgehorsam das Gute zu üben und das Böse zu lassen, wäre nicht vorhanden. Die Leiden, die der Brave zu bestehen hat, sind somit ein Beweis der Liebe Gottes, ein Beweis des Anteils, den Gott an seiner sittlichen Vollendung nimmt, und je größer die sittliche Kraft, um so schwerer mag oft die Leidensprüfung sich gestalten. Es sind ja eben nicht die schlechtesten Schüler, denen die schwersten Aufgaben erteilt werden. Wenn daher einem notorisch Gesetzlosen und Gewalttätigen äußerlich ungetrübtes Glück beschieden ist, so ist das nicht ein Zeichen von Wohlwollen der göttlichen Vorsehung. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist der göttlichen Erziehung nicht wert, weil nicht mehr fähig. Ginge es ihm schlecht, es würde ihm nicht bessern, würde ihn vielleicht nur zu noch verderblicheren Ausschreitungen hinreißen – Beurteilungen, die freilich nur dem das Innere schauende Gottesauge zustehen (Komm. das.)

    Diesem Gedanken hat aber, wie es scheint, der weise König (Mischle 27, 21-22) in einem treffenden Bilde sinnvollen Ausdruck verliehen: מצרף לכסף וכור לזהב ואיש לפי מהללו“Für das Silber der Tiegel, für das Gold der Ofen, und der Mann je nach seinem Ruhme“; אם תכתוש את האויל במכתש וגו' לא תסור מעליו אולתו „Stampftest du jedoch den Toren auch in der Stampfe, du würdest seine Torheit von ihm nicht entfernen können“ – Wenn du meinst, je größer die Pflichttreue, desto geringer die Prüfung, und je größer die Pflichtvergessenheit, desto schwerer die Prüfung, so irrst du gewaltig; denn je edler das Metall, desto größer der Läuterungsprozess, desto mehr sucht man es von allen ihm anhaftenden Schlacken zu befreien: מצרף לכסף für das Silber nimmt man einen Tiegel, וכור לזהב aber für Gold den Ofen, ואיש לפי מהללו so wird auch der Mensch entsprechend seiner Würdigkeit und dem edlen Gehalt seines Wesens geläutert und geprüft; denn אויל jedoch, den Toren, und so bezeichnet der Weise bekanntlich den für alle göttliche Lebenswahrheit Unempfänglichen, den unverbesserlichen Gesetzlosen, den prüft Gott überhaupt nicht, da bei ihm vor Gottes schauendem Auge jede Prüfung zwecklos sich erweist.

    …Jahrhunderte lang sah Gott lächelnd den verwerflichen Bestrebungen Pharaos zu, ließ Mizrajim, das entarteste Volk jener Zeit, zur kolossalen Macht emporwachsen, unter deren gewissenloser, unmenschlicher „Politik“ Unschuldige furchtbar zu leiden hatte. Aber es galt, den אבן ישראל für seinen künftigen Gottesberuf in leidvollem „Läuterungsprozess“ heranzubilden, und Pharaos und Mizrajims schließlicher Untergang hätte sich nie zu einer weithin sichtbaren, in alle Zukunft ragenden Bekundung des „allmächtigen Gottesfingers“ gestaltet, wenn Gott die mizrische Macht nicht restlos hätte sich entfalten lassen.

    המשל אומר מן שטייא לית הנייא אלא מן קצייא Dieses Sprichwort liefert die ausreichende Erklärung für die göttliche Waltung, wie sich in Mizrajim offenbarte: Solange unfruchtbare Bäume bestehen und wachsen, bieten sie oft nicht den geringsten Nutzen, gewähren keine Frucht, vielleicht auch kein Schatten und stehen wohl gar hindernd im Wege; ihr Nutzen setzt erst in dem Augenblick ein, da sie gefällt werden und ihr Holz mannigfachen Zwecken zugeführt wird – Und deshalb lässt man sie gerne bestehen, lässt sie machtvoll sich entfalten; denn je gewaltiger ihr Stamm sich emporreckt, desto reicher der Nutzen, wenn erst die Axt an sie gelegt wird. Pharao war allerdings der unfruchtbarste Baum, den man sich denken kann. Gott aber ließ ihn wachsen, seine majestätische Größe zum Himmel emporrecken, um ihn dann durch überwältigende Schläge niederzuschmettern. Wieviel Holz, wie viel „Brenn- und Baumaterial“ hat aber dieser Baum geliefert! Das ist das Feuern an dem wir heute noch unsere und unserer Kinder Herzen erwärmen, diese das Holz, das köstliche Werkzeug lieferte, mit dessen Hilfe der Lebensbau des Gottesvolkes errichtet ward!

    …

    למען תספר באזני בנך וגו' meint daher das Gotteswort in Eingang der Sidra: Wenn wir unseren Kindern von יציאת מצרים erzählen, dann sollen wir uns in unseren Erzählung nicht erst mit dem Moment einsetzen, da את אתתי אשר שמתי בם Gott unter gewaltigen Wundertaten „die Axt an den pharaonischen Riesenbaum legte“, sondern sollen ihnen vor allem erzählen את אשר התעללתי במצרים „wie Gott Mizrajim gegenüber lange spöttisch lächelnd sich verhielt“, lange als יושב בשמים ישחק das mizrische Unwesen gewähren und den „unfruchtbaren Baum“ üppig Emporschießen ließ –

    Von diesen beiden Momenten sollen wir unseren Kindern erzählen. Dieses התעללתי ist für unser jüdisches Bewusstsein nicht minder wichtig als die göttlichen אותות – Denn nimmer hätten die göttlichen Wundertaten uns zum Gottesvolk gewonnen, wenn ihnen nicht die Zeiten vorangegangen wären, in denen Gottes Waltung „התעללתי“ geübt hat.

    Auf beiden Waltungsoffenbarungen Gottes beruht unsere ewige Gotteserkenntnis: וידעתם כי אני ה'

    05-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-01-2022
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: 'Was hat Rabbiner Hirsch unserer Zeit zu sagen? (6. Ablieferung)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)


          WAS HAT RABBINER HIRSCH UNSERER ZEIT ZU SAGEN?

    (6.Ablieferung)

     

    Rede gehalten anläßlich der am Vorabend des 27.Teweth 5691 von der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft in Frankfurt a. M. veranstalteten Jahreszeitgedenkfeier.

     

    Die zionistische Verweltlichung des Judentums, die Rabbiner Hirsch prophetischen Geistes vorausgeahnt hat, sie schreitet heute von Sieg zu Sieg. Denn auch der Einzug des Frauenwahlrechtes in die meisten jüdischen Gemeinden Deutschlands ist ja im tiefsten Grunde nichts anders als eine Folge der unaufhaltsamen Säkularisation dieser Gemeinden. Die Orgel war das Schiboleth des neologen Politizismus. Dieser neologen Politizismus übersieht, daß die jüdische Gemeinde geschichtlich aus ganz anderen Voraussetzungen hervorgegangen ist als irgendeine Kulturgemeinschaft auf Erden. In einem nach römischen Muster aufgebauten Staate, der nur eine Tugend kennt, die virtus des vir, die Männertugend im öffentlichen Leben, da können die Frauen ihre Gleichwertigkeit nur durch Gleichberechtigung im öffentlichen Leben erreichen. Das Judentum aber hat die römische Hochschätzung des öffentlichen Lebens grundsätzlich nie mitgemacht, das Judentum weißt nichts davon, daß politische Tätigkeit zu den angeborenen Menschenrechten zählt. Das Judentum betrachtet als die wichtigsten Grundlagen der menschlichen Gemeinschaft jene geistig-sittlichen Werte, die der Begriff des Hauses, der Ehe und der Familie umschließt. Und weil die jüdische Gemeinschaft ihren Schwerpunkt nicht im öffentlichen Leben, sondern im Leben des Hauses erblickt, darum ist im Sinne des Judentums die Ausschaltung der Frau aus der Politik keine Zurücksetzung der Frau, sondern eine Zurücksetzung der Politik. Und nur auf dieser Zurückhaltung der Frau im öffentlichen Leben beruht die Kraft unserer Frauen. Stark sind unsere Frauen, solange sie Frauen sind und Frauen bleiben. Doch weh ihnen und weh uns, wenn sie die Hoheit ihres Frauentums dadurch selber degradieren, daß sie die modernen Tendenzen der Vermännlichung der Frau sklavisch nachahmen, ohne zu bedenken, daß die Kulturmission der jüdischen Frau nur dem Wesen der jüdischen Gemeinschaft entspricht und daß sie nur im Rahmen unserer Thora ihres Lebens Kreise vollenden dürfen!

    So ungefähr stelle ich mir die Botschaft vor, die unser großer Rabbiner ז"ל den Frauen unserer Zeit zu überbringen hätte.

     

    V.

     

    Ich möchte schließen mit einem Worte des Midrasch Tanchuma zu Emor. Da ist von den Zadikim die Rede, die das Glück haben, ihrer Umwelt das Gepräge ihres Geistes aufzudrücken, die nicht nur מטיבין לעצמן sondern auch עושין פירות ומטיבין לאחרים sind. Sie werden verglichen לפעמון של זהב והגיל שלו של מרגליות mit einer Glocke aus Gold, deren Klöppel aus Edelsteinen ist. Die Tonhöhe und Reichweite einer Glocke ist vor allem bedingt durch die Beschaffenheit der Wandungen, an die der Klöppel schlägt: von der Qualität ihres Stoffes, von ihrer Größe und Stärke und nicht zuletzt von der Art ihrer Mischlung. – Wenn es Rabbiner Hirsch vergönnt war, zu jenen Zadikim zu gehören, die das Glück haben עושין פירות ומטיבין לאחרים zu sein, wenn die Stimme seiner Glockenbotschaft rein und voll erklang, so hatte auch die Beschaffenheit der Wandungen, an die seine Stimme schlug, so hatte auch die Kehilla, der seine Botschaft zu allererst gegolten, ihren redlichen Teil daran. Weil die Mischung ihres Metalls rein vom Schaume war, darum konnte auch seine Stimme rein und voll erschallen. Was diese Stimme sprach, es gilt auch uns und wird auch denen gelten, die nach uns kommen werden. „Noch dauern wird’s in späten Tagen und rühren vieler Menschen Ohr“. –

    Um es aber weithin hörbar zum Ausdruck zu bringen, daß das was Rabbiner Hirsch uns heute zu sagen hat, nicht bloß seiner Kehilla, sondern der jüdischen Gesamtheit gilt, zu diesem Zweck haben wir die Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft ins Leben gerufen. Wir fühlen uns bei diesem Streben, die Botschaft Rabbiner Hirschs für כלל ישראל zu reklamieren und zu popularisieren, mit seiner Kehilla aufs innigste verbunden. Solange seine Kehilla seine Kehilla bleibt, solange werden beide, – unsere Religionsgesellschaft und unsere Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft – die beiden פעמוני זהב, die mit ihrem Geläute den hohenpriesterlichen Gang unseres großen Rabbiners ז"ל durch die Geschichte begleiten. Im Namen des Vorstandes richte ich darum an Sie alle die Bitte: Treten Sie unserer Gesellschaft als Mitglieder bei!

    Scharen wir uns friedlich und einmütig zusammen um das, was uns ja allen als Kindern der Kehal Adas Jeschurun teuer und kostbar ist! Vergessen wir, was uns vielleicht in nebensächlichen Dingen trennt, denken wir an das große Gemeinsame, das uns verbindet! Dann wird der Jahrzeitstag dieses 27. Tebeth für uns alle ein יום הלולא sein und קורת רוח sein לנשמת אדונינו מורינו ורבינו בגן עדן

    אמן! 


    Quelle
    :  Nachalath Z’wi Eine Monatschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft. I. Jahrgang 5691/1930-31, S. 84-101

     

     
    Dieser Aufsatz brachten wir als Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769 und speziell zum Jahrestag „runden Geburtstag“ von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH (1808 -1888). =  27.Téwess

    04-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-01-2022
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: 'Was hat Rabbiner Hirsch unserer Zeit zu sagen? (5. Ablieferung)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

    WAS HAT RABBINER HIRSCH UNSERER ZEIT ZU SAGEN? (5.Ablieferung)

     

    Rede gehalten anläßlich der am Vorabend des 27.Teweth 5691 von der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft in Frankfurt a. M. veranstalteten Jahreszeitgedenkfeier.

     

    IV.

     

    Wer die Schriften Rabbiner Hirschs wirklich kennt, wer sie nicht bloß oberflächlich gelesen, sondern gründlich studiert hat, der findet auf Schritt und Tritt bestätigt, was ich vorhin als Grundgefühl seines Innenlebens und als die alles beherrschende Richtlinie seiner Botschaft bezeichnet habe: die Ehrfurcht vor dem Walten Gottes in der Geschichte und den Glauben an den endlichen Sieg des Rechtes auf Erden. Im Rechte stieg ihm die Gottheit auf die Erde nieder, das im Thoragesetz geoffenbarte Recht war ihm der oberste Souverän, dem sich alles auf Erden zu unterordnen hat: die Politik und Wirtschaft aller Völker und Staaten und ihnen als beispielgebend voranschreitend – Jissroél, das Gottesvolk. Und als vor hundert Jahre das deutsche Judentum die erste Schritte unternahm, um das Recht der Thora aus die Verfassung des jüdischen Volkes zu streichen, um an die Stelle des Thorawillens den Volkswillen zu setzen, da hat sich, als Rabbiner Hirsch diese Umkehrung aller jüdischen Werte erlebte, dagegen sein Rechtsgefühl aufgelehnt. Er sah, daß Unrecht geschah. Er sah, wie man auf dem Wege der Gewalt dem überlieferten Judentum nach dem Leben trachtete. Das dürfte nicht geschehen, selbst wenn man von der Reformbedürftigkeit des Judentums überzeugt war. Daß die Führer der Reform das alte Judentum, wie es in den Neunzehn Briefe heißt, nur eines Axtstreiches für Wert befanden; daß sie es auf einer Kraftprobe gar nicht ankommen ließen und damit nur das Gefühl der eigenen Schwäche verrieten: das war die große Ungerechtigkeit, die vor 100 Jahren Rabbiner Hirsch als Anwalt des Thorarechtes auf den Plan gerufen hat. Und als es 40 Jahre später gelang, diesem Thorarechte in der Frankfurter Adas Jeschurun eine staatlich anerkannte Heimstätte zu erobern und als nun die Reform dazu überging, im wohlverstandenen eigenen Interesse die gewaltige Willkür von dazumal in entgegenkommende Wohlwollen zu verwandeln, da bedurfte es schon eines Rechtgefühls, wie es in der Seele unseres großen Rabbiners זצ"ל lebte, um es einzusehen, daß Wohlwollen nur eine besondere Form der Willkür ist. Was die Thora von einer jüdischen Gemeinde zu fordern hat, das ist nicht Wohlwollen, das ist nicht Duldung und Gnade, sondern ihr Recht. Dem Rechte der Thora als ihrem alleinigen Souverän haben sich die Pforten der jüdischen Gemeinden zu öffnen. Und wie es ein Hohn ist auf das Recht eines unschuldig verurteilten Menschen, einerlei ob man ihn nach der Teufelsinsel verbannt, oder ob man ihm zu lebenslänglicher Duldung begnadigt, so ist es ein Hohn auf das Recht der Thora, einerlei ob ihr die Willkür das Recht zum Leben versagt, oder ob sie ihre Begnadigung zum Leben dem Wohlwollen dieser Willkür verdankt.

    Diese Botschaft Rabbiner Hirschs von den unveräußerlichen Rechte der Thora im jüdischen Gemeinschaftsleben ist in unseren Tagen aktueller und zeitgemäßer als je. Denn es ist ja gar nicht wahr, was man heute so oft zu behaupten pflegt, daß die neologe Willkür und das neologe Wohlwollen sich zu Gunsten des Thorarechtes irgendwie geändert habe. Im Gegenteil. Mit Recht heißt es in der Festgabe für Claude G. Montefiore, die anläßlich der Tagung des Weltverbandes für religiös-liberales Judentum überreicht wurde, auf S.98: „In der Frühzeit des Liberalismus erschien es als eine kühne Neuerung, wenn man es wagte, am hebräischen Gebettext geringfügige Änderungen vorzunehmen, ein Anzahl Piutim fortzulassen und einige deutsche Gebete einzufügen. Die Grundform des überlieferten Gottesdienstes blieb unangetastet. Der Liberalismus der Gegenwart aber stellt die Forderung nach einer völligen Neugestaltung der Andacht auf. Er verlangt einen Gottesdienst, der aus dem Leben der Gegenwart entstehen und der religiösen Sehnsucht unserer Zeit Ausdruck geben soll.“ Die heutige Neologie gibt sich mit Kleinigkeiten nicht mehr ab. Sie läßt die Orthodoxen ruhig ihre Piutim sagen und an die himmlische Abkunft der Thora glauben – diese Dinge, die einst hüben und drüber die Gemüter erhitzten, stehen heute nicht mehr zu Debatte, heute geht’s aufs Ganze. Und wie die Neologie im Vertrauen auf das Heimatrecht, das ihr von den Gegnern Rabbiner Hirschs im Judentum gewährte wurde, sich intensiv verstärkt und vertieft hat, so ist sie auch extensiv umfangreicher geworden: sie hat mittlerweile Erez Jissroél in den Bereich ihrer Willkür und ihr Wohlwollen gezogen. In den Tafe Rabbiner Hirschs hat die Neologie die Erez-Jissroél-Idee ignoriert, im schlimmsten Falle negiert. In der Hand der heutigen Neologie hat die Erez-Jissroél-Idee eine förmliche sachliche Umgestaltung erfahren, und die Umgestaltung hat den Begriff des Judentums, des jüdischen Volkes, der jüdischen Nation als Ganzes auf den Kopf gestellt.

    Für den Wahrhaft prophetischen Geist, der unseren großen Rabbiner זצ"ל beseelte, ist nichts so bezeichnend, wie die erstaunliche Tatsache, daß er in einer Zeit, in der es noch lange keinen Zionismus gab, den Begriff des jüdischen Staates und des jüdischen Landes gegen Säkularisationstendenzen in Schutz nahm, die damals noch im Schosse der Zeiten schlummerten. Seine flammenden Jeschurun-Aufsätze über die Botschaft des 10.Tebeth, des 14.Tammuz und des 9.Aw, sie haben die Erez-Jissroél-Idee vor dem Schicksal der Verweltlichung bewahren wollen, und sie sind darum erst im Zeitalter Weizmanns und Jabotinskys modern und aktuell geworden. Mit welch eindringlicher Wucht haben diese politische Aufsätze Rabbiner Hirschs auf die zentrale Stellung des Bes Hamikdosch und der Awaudoh im Leben des jüdischen Volkes hingewiesen, zu einer Zeit, als schon weite Kreise des deutschen Judentums den heiligen Opferhandlungen der Awaudoh sich innerlich entfremdet hatten. Denn sagen wir’s nur offen heraus: Daß eine Gottesdient, in dessen Mittelpunkt – um jenes verhängnisvolle Schlagwort zu gebrauchen – ein „blutiger Opferkultus“ stand, einmal ein ganzes Volk in einen Zustand tiefster religiöser Ergriffenheit versetzen konnte, sodaß sie alle im Augenblick, als dieser Opferkultus seinen Höhepunkt erreichte und der Hohepriester bei seinem Opfertiere stehend das Sündenbekenntnis ablegte, niederknieten, sich hinwarfen und so laut riefen, daß die Luft erzitterte: gesegnet sei der Name der Herrlichkeit seines Reiches immer und ewig –: Dafür hat nicht bloß die moderne Neologie kein Verständnis, das ging schon in den Tagen Rabbiner Hirschs über das Begriffsvermögen der Neologie hinaus. Hier ist der Punkt, wo sich Weizmann und Jabotinsky mit Geiger und Holzheim berühren. Hier ist aber auch der Punkt, wo auch wir zuweilen eine Unsicherheit der seelischen Einstellung verraten, und ich möchte glauben, daß es im Zeitalter der nationalsozialistischen Angriffe gegen den „blutigen“ Kultus der Schechitah dem ganzen deutschen Judentum bitter not täte, den Aufsatz Rabbiner Hirschs über den blutigen Opferkultus sich geistig und seelisch anzueignen, um ein für allemal gegen jede Konzessionsbereitschaft in diesen Belangen gefeit zu sein. Wenn man diesen Aufsatz heute liest und sich von seinem stürmenden Worten belehren läßt, wie die erhabensten Momenten in Jissroéls Geschichte, von Abraham angfangen bis zum Untergang des Tempels auf Moria, durch den heiligen Akt der Schechita geweiht und geadelt waren, dann ahnt man erst, worum es sich beim Kampfe um die Schechita handelt. Denn wahrlich, wer das Wort „blutiger Opferkultus“ zum ersten Mal im Mund genommen hat, der hat sich mit diesem Worte nicht nur den biblischen Opfergottesdienst auf die Stufe kannibalischer Roheit und Verworfenheit herabgedrückt, der hat mit diesem Worte auf der  auch der Schechita selbst in den Augen der jüdischen und nichtjüdischen Öffentlichkeit den ersten Stoß versetzt, der hat schon vor hundert Jahren eine verhängnisvolle Stimmung vorbereitet, aus der heraus in unseren Tagen die meisten jüdischen Gemeinden Deutschlands die Schechita nicht als ein Kriterium des Judentums, sondern als ein Sonderpostulat der Orthodoxie betrachten. Auch  hier hat man an Stelle des Thorarechtes das Wohlwollen der Willkür gesetzt. Und da hätte Rabbiner Hirsch unserer Zeit nichts mehr zu sagen?

    …

     

    Quelle:  Nachalath Z’wi Eine Monatschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft. I. Jahrgang 5691/1930-31, S. 84-101

     

    Dieser Aufsatz brachten wir als Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769 und speziell zum Jahrestag „runden Geburtstag“ von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH (1808 -1888). Wird  fortgesetzt.

    03-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-01-2022
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: 'Was hat Rabbiner Hirsch unserer Zeit zu sagen? (4. Ablieferung)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                     (1881-1932)


    WAS HAT RABBINER HIRSCH UNSERER ZEIT ZU SAGEN? (4.Ablieferung)

     

    Rede gehalten anläßlich der am Vorabend des 27.Teweth 5691 von der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft in Frankfurt a. M. veranstalteten Jahreszeitgedenkfeier.

    III.

    Wir haben in den letzten 16 Jahren gelernt, was Geschichte ist, und haben dabei am eigenen Leib erfahren, wie sehr das persönliche Schicksal jedes Einzelnen, seine wirtschaftliche Existenz und gesellschaftliche Stellung, durch den Gang der politischen Ereignisse wesentlich und nachhaltig bestimmt wird. Wir alle werden heute durch Fragen der Wirtschaft, der Sozialpolitik und des gesellschaftlichen Lebens im innersten aufgewühlt. Wir suchen nach einer Deutung dieser Fragen, nach einem Verständnis all des Bedrückenden und Zermürbenden, unter dem die wirtschaftlichen Opfer des Weltkrieges so schwer zu leiden haben, wir spähen auch nach dem Sinne dieser Wirtschaftsnot, jener Weltwirtschaftskrise, die unsere Zeit zu einer so schweren, so unfrohen, so unglücklichen gestaltet. Bei allem, was uns bedrückt, sind wir gewohnt eine Schaaloh zu machen. Was liegt darum näher, als nach dem Sinne unserer wirtschaftlichen Not unsere Thora zu befragen? Wer aber unter den berufenen Wortführern der Thora, wer unter den großen Rabbinen der Vergangenheit und Gegenwart hat die sozialpolitische und wirtschaftliche Botschaft unserer Thora so tief durchschaut und mit solchen zündenden Worten wiedergegeben wie Rabbiner Hirsch? Wer hat es so verstanden, den Sabbath, das Péßachopfer, das Lechem Happonim, den Schulchan, die Symbole des Suckaussfestes, das Zinsverbot, die Vorschriften über Zedokoh und Gemiluth Chessed, Schemitta, Jobel, usw. in den Zusammenhang der Welt hineinzustellen wie er? Wer hat die weltgestaltenden weltumformenden Wirkungen dieser Gesetze so ahnungsvoll erkannt wie er? Und wenn er heute käme und sähe den wirtschaftlichen Zusammenbruch, unter dem seine Kehillo so schwer zu leiden hat – darf ich’s wagen, es auszusprechen, was wohl er dazu zu sagen hätte?

    Wenn wir’s heute in der Weltwirtschaft glücklich so weit gebracht haben, daß für Millionen Menschen die Existenzfrage, die Frage einer auf redlicher Arbeit beruhenden Existenz zu einem unlösbaren Rätsel geworden ist, dann ist es sehr bequem, hierfür das zeitweilige Versagen der Weltpolitik verantwortlich zu machen. Man muß schon etwas tiefer schauen, wenn man hier die Wahrheit finden will, denn es könnte doch wohl sein, daß  jenes zeitweilige Versagen der Weltpolitik, aus dem der Weltkrieg und die Ereignisse der Nachkriegszeit hervorgegangen sind, selber nur der Ausfluß einer weltwirtschaftlichen Notwendigkeit war. Und dem ist in der Tat so. Die ungeheure Krise, aus der die Welt gar nicht mehr herauskommen will , in der sie so unlösbar verstrickt scheint, daß das Gespenst des Krieges wieder aufgetaucht ist und wieder umgeht in der Welt – sie ist mit ihren tiefen Wurzeln lediglich darauf zurückzuführen, daß der sogenannte Kapitalismus in der ganzen Menschheit eine Wirtschaftsgesinnung erzeugte, die sich in unseren Tagen moralisch und politisch selber ad absurdum zu führen beginnt.

    ראש ועשר אל תתן לי הטריפני לחם חקי „Armut und Reichtum gib mir nicht, gib mir mein Brot nach meinem Bedarf!“ Wie kindlich, wie naiv mutet dieses Gebet den an, in der im modernen Wirtschaftsleben steht! Wie fern, wie weltenfern ist doch der Geist, der aus diesem Gebete spricht, von jener kapitalistischen Wirtschaftsgesinnung, die uns alle erfüllt! Wer von uns betet zu Gott, ihn vor dem Reichtum mit seinen sittlichen Gefahren zu schützen? Obwohl doch derselbe Salomo in einem anderen Kapitel seiner Sprüche das große Wort gesprochen: נבהל להון איש רע עין ולא ידע כי חסר יבואנו „Mit Hast will sich bereichern der mißgünstige Mensch, und der bedenkt nicht, daß ihn der Mangel treffen wird.“ Die Weisen des Midrasch beziehen diesen Vers auf vier Kategorien von Menschen: Auf Kaijn, auf Efron, auf המלוה מעותיו בריבית, auf den der sein Geld gegen Zinsen herleiht und auf סוחרי שביעית, auf die, die im siebenten Erlaßjahr mit den Früchten des Feldes Handel treiben. Wenn wir diese Midraschbemerkung richtig verstehen, dann dürfte darin die tiefste nationalökonomische Erkenntnis unserer Weisen enthalten sein. Wer war Kajin, wer war Efron?

    Kajin, der Bauer, war der erste, der die bäuerliche Wirtschaftsverfassung durchbrach. Das abgegrenzte Besitztum des Bauern war ihm zu eng. Die Erwerbsidee erwacht in ihm, die Sehnsucht nach jener unbegrenzten Vermehrung der Produktenmenge, wie sie nur die Herdenwirtschaft seines Bruders Hewel zu gewähren vermag. Und diese Sehnsucht ist so stark, daß der Gedanke an das Lebensrecht des Bruders in ihm völlig versinkt. Kajin erschlägt seinen Bruder Hewel. Der erste Kapitalist, von dem die Geschichte erzählt, ist zugleich der erste Mörder, von dem wir hören.

    Während die Thora in Kajin den Typ des beginnenden Kapitalismus zeichnet, der noch mit bäuerlicher Urwüchsigkeit, das Fundament einer neuen Wirtschaftsverfassung legt, zeichnet sie uns in Efron schon den vollendeten Typ eines gerissenen Händlers, der mit dem ganzen Raffinement kapitalistischer Zweckbedachtheit die Zwangslage Abrahams ausnützt, um ihn bei seinem Verkauf der Machpelah-Höhle – selbstredend, in den in Formen kulantester Höflichkeit – ganz gehörig über’s Ohr zu hauen. Seine erste Frage und sein erster Gedanke ist: Warum? Wozu? Was trägt’s? Was nützt’s? Efron war der erste Kapitalist in Reinkultur, der erste „Tachlis“-Mensch, von dem die Geschichte erzählt, der erste, in dem die Idee des Erwerbs die Idee der Nahrung bereits völlig verdrängt hat.

    Als Kajin und Efron lebten, da gab es noch kein jüdisches Volk. Die kapitalistische Wirtschaftsgesinnung ist älter als das jüdische Volk. Ja, die Thora ist nicht zuletzt zu dem Zweck geoffenbart worden, um mit Hilfe des Sabbaths, der Schemita- und Jobeleinrichtung und mit Hilfe des Zinsverbotes den Geist des Kapitalismus zu bekämpfen und zu verdrängen. Allein das jüdische Volk hat schon in den Tagen seiner staatlichen Selbständigkeit seine soziale und politische Mission nicht begriffen. Daher wurden wir in das Galuth hinausgetrieben, um den Fluch des Kapitalismus an unserem eigenen Leibe zu erfahren. Und wie haben wir ihn erfahren! Die Welt sieht uns seit 2000 Jahre im Bilde Efrons, dieses Urbildes der Shylockfigur, des schachernden Händlers. Kapitalismus ist für die Welt identisch mit Judaismus. Wir, die wir im Namen ישראל den Gedanken der Gottesherrschaft verkünden, stehen seit 2000 Jahre in der Welt da als typisches Urbild jenes häßlichen Mammonsgötzendienstes, der jeden Feinfühligen mit Abscheu erfüllt. Und es lastet auf uns der Fluch, der Kajin traf. נע ונד unstet und flüchtig geht der ewige Jude, über die Erde? Wir sind zerstäubt und atomisiert, äußerlich und innerlich zerbrochen, unfähig zu einer Gesamtorganisation, die uns so bitter not täte. Niemals aber hätte der Galuth-Prozeß der Zerstäubung des jüdische Volkes solch furchtbarer Formen angenommen, wenn nicht schon zur Zeit des jüdischen Staates die סוחרי שביעית und מלוי בריבית gekommen wären, um die Wirtschaftsgesinnung des jüdischen Volkes mit den Giftbazillen des Kapitalismus zu durchsetzen. Nur dadurch, daß wir zu einem Volke von Händlern und Krämer geworden sind, zu einem Volke des Geldes, des rollenden, transportablen Geldes, sind wir selber ins Rolle geraten – und nur dadurch, daß jüdische Kapital von altersher einseitig in Anlagenwerten festgelegt werden konnten, hatten wir seit je unter dem Fluche des Kapitalismus ganz besonders schwer zu leiden. Und wenn in unseren Tagen der jüdische Mittelstand so gut wie vernichtet ist, so hat das König Salomo längst vorausgesehen נבהל להון איש רע עין ולא ידע כי חסר יבואנו –

    Gibt es eine Befreiung von diesem Fluche? Mit schwerem Herzen schauen wir seit Jahr und Tag zu Gott um Hilfe empor. Ob und wie Gott helfen wird, das ist und bleibt sein ewiges Geheimnis. Daß aber die Menschen einander nicht helfen, daß auch in jüdischen Kreisen nur wenig geschieht, um auf dem Wege einer planmäßig organisierten jüdischen Wirtschaftspolitik die so oft geforderte wirtschaftliche Umstellung der deutschen Judenheit einzuleiten, das beweist wieder einmal, wie tief jene Weisen geschaut haben, die einst zu König David kamen und sprachen: אדוננו המלך עמך ישראל צריכין פרנסה, unser Herr und König, dein Volk Jissroél ist פרנסה-bedürftig, und als der König zu ihnen sprach לכו והתפרנסו זה מזה „geht doch hin und helft einander“, da sprachen sie: אין הקומץ משביע את הארי ואין הבור מתמלא מחוליתו „ ein kleiner Bissen sättigt keine Löwen, und eine hohle Grube kann ihre Füllung niemals in sich selber finden.“ So groß sind die Ansprüche, die wir alle, auch die Ärmsten  unter uns, an das Leben stellen: so tief, so fest, so unentrinnbar ist die Welt in den Fluch der wirtschaftlichen Zwangsläufigkeit eingesponnen, daß eine durchgreifende Hilfe aus uns selbst heraus – leider, wie es scheint – unmöglich ist.

    Nur eine völlige Umwandlung der Welt, ihrer Wirtschaftsverfassung und Wirtschaftsgesinnung könnte helfen. Nur die göttliche Botschaft des Jobel-Schofars – וקראתם דרור בארץ לכל ישביה – könnte uns und der ganzen Menschheit die Erlösung bringen, indem sie gegenüber der Diktatur der fascistischen oder proletarischen Gemeinschaft – dieser unseligen Frucht des kapitalistischen Geistes – das unveräußerliche Recht des Einzelmenschen auf Eigenwert und persönliches Lebensglück proklamiert.

    Bis dahin aber darf und kann es für uns nur eine Sorge geben. Ist es einmal von Gott uns auferlegt, die Last der דקדוקי עניות auf unsere Schultern zu nehmen, dann müssen wir zeigen, daß wir stärker sind als unser Schicksal. Armut ist eine Frage an die Menschheit, ob sie ihr standzuhalten vermag, oder ob sie מעביר את האדם ist על דעתו ודעת קונו. Zu einer Schmach wird die Armut erst dann, wenn sie zu einem Nährboden wird, auf dem die Sumpfblumen proletarischer Verzweiflung und Verkommenheit wuchern; zu einer Schmach wird die Armut, wenn sie uns aus בני חורין zu עבדים macht, wenn sie uns die religiöse und sozialen Pflichten vergessen läßt, die wir in einer solchen schlimmen Zeit mit doppeltem Ernste zu erfüllen haben, wenn sie uns den Satz des R. Akiba vergessen läßt. אפילו עניים שבישראל רואין אותם כאילו הם בני חורין שירדו מנכסיהם שהם בני אברהם יצחק ויעקב

    Bleibt darum stark und aufrecht! Bewahret euch den jüdischen בני חורין-Stolz, der zu allen Zeiten die בני אברהם יצחק ויעקב mitten im Armut und Elend zu Großtaten des Geistes und Willens beflügelte! Zeigt im Gegensatz zu den Proletariern aller Länder, daß jüdisches Proletariat die gefährlichste Form der Assimilation ist, die schon Jecheskel, der Prophet als die tiefste Schmach der Armut bezeichnet hat:  למען אשר לא תקחו עוד חרפת רעב בגוים. –

    So ungefähr stelle ich mir die soziale und wirtschaftspolitische Botschaft vor, die unser großer Rabbiner זצ"ל dieser unserer Zeit zu überbringen hätte.

     

     

    Quelle:  Nachalath Z’wi Eine Monatschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft. I. Jahrgang 5691/1930-31, S. 84-101

     

    Dieser Aufsatz brahten wir als Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769 und speziell zum Jahrestag „runden Geburtstag“ von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH (1808 -1888). Wird nächste Woche fortgesetzt.

    02-01-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-12-2021
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    Die abgebildete historische Einladungskarte erscheint erstmalig im Internet!

    31-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                          (1808-1888)


    וארא                                                          

                                                    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Woéro

     

    Kap.6, V.3 auch da ich Abraham, Jizchak und Jaakob als der allgenügenden Gott sichtbar ward, und  als der, den mein Name ד' deutetet, ihnen nicht zur Erkenntnis geworden war.

     

    Kap.6 V.3 …Ihr wundert euch, daß es bisher immer schlimmer geworden, daß selbst deine Sendung bisher nur ein Mittel war, das Elend eurer Lage bis zum äußersten Extreme zu führen – seht ihr denn nicht, wie eure ganze bisherige Geschichte nur ein abwärts steigender Weg gewesen? Abraham der נשיא אלקים inmitten der Völker – und Jakob, der arme dienende Knecht der erst „um sein Weib zu dienen“ hatte! Ich hätte euch ja in aufsteigender Linie führen können. Statt Abraham im hundertsten Jahre einen Sohn erhalten zu lassen, hätte ich schon von ihm eine Familie entstehen lassen, die Nachkommenschaft in glücklichen, günstigen Verhältnissen zu einem Volk auf heimischen Boden heranblühen lassen zu können. Dann wäre aber eben dieses Volk nicht das Gottesvolk, nicht das עם ה', das Gott alsה' offenbarende Volk geworden. Dann würde auch dieses Volk wie alle anderen Völker nur in dem Sicht- und Tastbaren wurzeln, in materieller Boden stehen, in materieller Macht und Größe seine Macht und Größe finden, und Geistiges und Sittliches nur insofern anstreben, als das Materielle dafür kaum lässt und es dem Materiellen selber frommt. Und es soll doch im Gegenteil seinen Boden nur in Gott und diesem Streben aus und für dasselbe auch irdischen Halt und Boden gewinnen! Es war ja das Bewusstsein von dem freien, allmächtigen Gott und dem durch diesen Gott freien Menschen geschwunden, es waren ja Menschen und Völker theoretisch und praktisch in die Gebundenheit der Materie versunken! Durch das Auftreten des Abrahamvolkes sollte dieses Bewusstsein wieder geweckt, und die Menschen aus dieser Gebundenheit erlöst werden. Darum musste dieses Volk da anfangen wo andere Völker aufhören. Es musste, an sich selbst verzweifelnd – בגעל נפשך – in seinem Blute verendend, am Boden liegen (Jecheskeel 16,5) und nur durch Gottes Schöpferruf zum Volke erstehen, und so schon das bloße Dasein dieses Volkes den Völker verkünden: אני ד'!

    Darum war die Herbeiführung dieses, die Offenbarung Gottes als ה' bedingenden Momentes, in welchem die Hilflosigkeit der Nachkommen Abrahams gipfelte, von vornherein der Gottesplan, als er die Geschichte der Väter abwärts führte und sich ihnen nur als den „Allgenügenden“ zeigte, an dessen Hand man siegreich allen Wechsel des Lebens durchmache. – 

     

    V.6 Darum sage Jissroéls Söhnen: Ich bin ד'! Ich werde euch von dem Erliegen Mizrajims Lasten hinausführen, werde euch von ihrer Knechtschaft retten, werde euch mit gestrecktem Arme und mit großen Strafgerichten erlösen,

     

    V. 6…In drei Momente ist das Galuth gezeichnet: עבדות , סבלות, und – da גאולה ohne Beifügung ist – גואל-losigkeit, גאולה-Bedürftigkeit. In dem ברית בין הבתרי' war dieses Galuth Abraham als ענוי , עבדות , גרות angekündigt. Diese drei Momente lagen verwirklicht vor. ענוי: die Peinigung, die Verkümmerung und Freudeberaubung des Daseins, in den סבלות, in den mit höhnender Härte aufgebürdeten Lasten Mizraims. Es kann jemand עבד sein, ohne durch סבלות erdrückt zu werden, es kann jemand mit סבלות überbürdet sein, ohne עבד zu sein. עבדות: die Freiheitsberaubung, in עבדת, in dem Sklavenstand welchen Mizrajim über sie verhängt. גרות in der גואל-losigkeit, das ist eben der גרות-Stand. So wird später im Gesetze der Fremde bezeichnet als אין לאיש גואל (4 B.M. 5,8). גואל ist der Verwandte, der in der Not des Verwandten seine eigene erblickt und für ihn auftritt. Der Fremde hat als solcher in dem gewöhnlichen Staate keinen Annehmer. In der Misshandlung des geringsten Einheimischen erblickt jeder Einheimische sein eigenes Recht verletzt, er sieht in ihm den Rechtsboden erschüttert, auf welchem er selbst mit allen seinen Ansprüche ruht. Der Fremde aber, hat hier kein „Recht“ und findet daher in keinem der „hier Berechtigten“ einen Annehmer. „An dem Fremden kann hier kein Unrecht geschehen, weil er eben hier kein Recht hat, vielmehr alles, was ihm hier nicht geschieht, und was man ihm hier gestattet, reine Gnade ist.“ Das ist das Unglück des Fremden, Heimatlosen, Unberechtigten; aus ihm, weil sie in Egypten גרים waren, erwuchs alle spätere Elend wie von selbst. …

    והוצאתי אתכם מתחת וגו'. Nicht: ich zertrümmere die Last, daß ihr dann von selbst euch erhebet. Ich lasse die Last Last sein, aber ich ergreife euch unter ihr hervor und hinaus. Ihr bleibt völlig passiv bei der Erlösung. – …

    וגאלתי. Ihr habt in Egypten keine verwandte Seele, die sich in eurer Misshandlung verletzt fühle. Ich trete als euer Verwandter auf. Mich verletzt man, wo man eines meiner Kinder antastet. In mir findet ihr euer Recht und eure Selbständigkeit wieder… Im jüdischen Gesetze tritt der גואל hinzu, wenn sein Verwandter aus Not sein Erbteil oder sich verkauft hat, wo er also rechtlich bereits der Unfreiheit oder Besitzlosigkeit verfallen ist. Das ist Gottes Verhältnis zu uns. Zu ihren סבלות und ihrer עבדה hatten die Egypter auch keinen Schein von Recht. Allein uns als גרים zu behandeln, und das Recht des Daseins abzusprechen und von da aus, für diese Duldung, allen möglichen Druck auf uns zu lasten, an diese Duldung alle möglichen Bedingungen zu knüpfen, das hat man nicht nur in dem altersgrauen pharaonischen Staat für Recht erkannt. Da trott Gott für die als heimatlos und darum als rechtlos Erklärten mit „weithin über alle und alles gestrecktem Arme“ in die Schranken, macht sein Vorrecht an jedem Menschen und an der ganzen Erde geltend, gibt von diesem Gottesrechte aus seinen Rechtsberaubten Recht und Heimat wieder, und erzwingt mit שפטים גדולים, mit großen, die Welt „in Ordnung“ bringenden Gerichten die Anerkennung seines Rechts. בני בכורי ישראל (In diesem גואל-Begriffe liegt die Tiefe des הנה אנכי הורג את בנך בכורך = בני בכורי ישראל. Du verweigerst mir mein misshandeltes Kind: ich lasse dich fühlen, was es heißt: sein Kind verlieren!)

     

    V. 7 werde euch mir zum Volke nehmen und euch zum Gotte werden; ihr werdet erfahren, daß ich ד' euer Gott bin, der euch von dem Erliegen unter Mizrajims Lasten hinausführt,

     

    V.7 ולקחתי…sobald ihr frei werdet, werdet ihr mir zum Volke! Mir zum Volke, ohne Land, ohne Boden, allein durch mich!

    לי לעם, in dieser kurzen Zusammenstellung, in welcher hier zum ersten Male die ganze künftige Bestimmung Israels ausgesprochen wird, liegt die spezifische Verschiedenheit des durchaus einzigartigen Judentums, das man mit den völlig ungeeigneten Namen „jüdische Religion“ zunächst gedankenlos in die Kategorie der Religionen überhaupt, als auch eine Art Religion, einzuschalten beliebt und sich hinterdrein wundert, in dem Inhalt dieser Religion so vieles zu finden, was weit ab von der gewöhnlichen Heerstrasse der „Religionen“ liegt. לי - לעם, Gott – zum Volk! Darin ist schon gesagt, aß das Judentum, das von Gott gestiftetes Judentum, mit nichten eine „Religion“ sei. Im Judentum gibt es auch das, was man sonst Religion nennt, aber der Begriff Judentum ist ein unendlich weiterer und anderer. In „Religionen“ hat Gott nur Tempel, Kirchen, Priesterschaften, Gemeinden u.s.w.; Völker stehen nur zu Königen, Obrigkeiten u.s.w. in Beziehung und bauen sich von dem Begriff des Staates, und nicht von Religion und Gott auf. Hier aber stiftet Gott keine Kirche, sondern ein Volk, ein ganzes Volksleben soll sich von ihm aus gestalten. … … Wenn also Gott spricht ולקחתי אתכם לי לעם, so heißt das eben nichts anders, als: eure menschengesellschaftlichen Verhältnisse sollen durch meine Einsicht geleitet werden, eure menschengesellschaftlichen Verhältnisse sollen eine Offenbarung meines Geistes werden. Als daher ein späteres Geschlecht geneigt war, sein ganzes Verhältnis zu Gott in Opfer- und Tempelleben aufgehen zu lassen, und sich gegen die Vorwürfe menschengesellschaftlicher Entartung hinter den Ruf: היכל ד'! היכל ד'! verschanzte, konnte ihm der Prophet entgegen donnern: היכל ד' המה! Tempel Gottes sollen sie selber sein! Und weiterhin erläuternd hinzufügen: “denn an dem Tage, da ich sie aus dem Lande Mizraim führte, habe ich mit euren Vätern nicht über Empor- und Mahlopfern gesprochen und habe sie nicht dafür in die Pflicht genommen. Sondern das ist’s, wofür ich sie verpflichtete: gehorcht mir, so werde ich euch zum Gotte und ihr werdet mir zum Volke sein u.s.w.“ (Jirmija 7, 4, 22). Von Opfern hat Gott allerdings auch mit uns gesprochen, ja an dem Tage der Erlösung aus Mizraim war es gerade ein Opfer, und nur ein Opfer, womit er uns konstituierte. Aber er hat uns nicht zu einer „Tempelgemeinde“ „um der Opfer willen“ konstituiert, sondern er hat uns durch Opfer zu einem „Volke“ konstituieren wollen, und gerade eben jene allererste Opferinstitutionen hat den „Staat“ in seinem wesentlichen Grundriss aufgerichtet, wie wir das f.Z. nachweisen hoffen. Wenn andere Völker ihren Einigungspunkt in dem gemeinsamen Boden haben, hat das jüdische Volk seinen Einigungspunkt in dem gemeinsamen Gott…

     

    V.8 und werde euch dann zu dem Lande bringen, das ich meine Hand erhoben habe, Abraham, Jitzchak und Jaakob zu geben, und werde es euch als Erbteil geben, Ich ד'!

     

    V. 8 והבאתי אתכם וגו' Israel soll somit völlig zum Volk konstituiert sein, bevor es ein eigenes Land erhält. Sein Volksdasein ist somit nicht durch den Besitz des Landes bedingt, vielmehr der Besitz des Landes war von der treuen Lösung seiner Volksaufgabe abhängig:מורשה: es war im Geiste schon den Vätern gegeben, ihr erhaltet es nur als deren Erbe.

     

    V.14 Dieses sind die Häupter ihres Vaterhauses. Reubens Söhne,  Erstgeborenen Jissroéls: Chanoch, Pallu, Chezron und Karmi; dies die Familien Rubens.

     

    V.14 …Auch im Altertume kommt es vor, daß Menschen, die sich ganz besonders als Wohltäter ihres Volkes erwiesen, hintennach ihres menschlichen Daseins entkleidet und wegen „göttlicher“ Taten der Ehre eines „göttlichen“ Ursprungs gewürdigt worden sind. Wissen wir doch, daß später ein Jude, dessen Jichusbrief nicht vorlag und weil er nicht vorlag, und weil er ein Paar von den Menschen Moses entlehnte Lichtfunken den Menschen brachte, nach der Anschauung der Völker zum Gotteserzeugten wurde, an dessen Göttlichkeit zu zweifeln zum Verbrechen ward. Unser Moses war ein Mensch, bleibt ein Mensch und sollte ein Mensch bleiben. …

    Wenn aber dieser Abstammungsnachweis jeder irrtümlichen Vergötterung, jedem Wahne einer Inkarnation der Gottheit im menschlichen Gestalt, von vornherein und für immer begegnen sollte, wenn eben er uns die Wahrheit verbrieft: Moses, der größte Mensch aller Zeiten, war Mensch, nichts als Mensch, und die Stellung, die er vor Gott eingenommen, reicht nicht über die Sphäre sterblicher Menschen hinaus – so wird aber eben durch dieses Namenregister auch noch einem entgegengesetzten, nicht minder verderblichen Wahne vorgebeugt sein sollen, und deshalb nicht bloß die direkte Abstammungslinie Moses und Aarons: Jakob, Levi, Kehath, Amram, Moses, sondern auch alle andere Zweige des Stammes Levi mitgeteilt. War nämlich durch diesen Abstammungsnachweis zuerst die Tatsache von der menschlichen und nur zu menschlichen Natur Moses und Aarons festgestellt, so war damit dem Glauben Vorschub geleistet, ausnahmslos jeder sei zum Propheten geeignet, es könne einer heute als vollendeter Idiot bekannt sein und morgen im Namen Gottes das Wort führen; es könne plötzlich der Geist Gottes über unwissende, ungebildete Menschen kommen, und sie in siebenzig Sprachen reden lehren, wie diese Erscheinung eingebildeter oder vorgeblicher prophetischer Berufung in sonstige Kreisen nicht ohne Beispiel ist, wo dann, je unwissender und beschränkter der Prophet von heute gestern war, ein um so größerer Beweis göttlicher Berufung in dieser plötzlichen Umwandlung liegen soll. Diesem gefährlichen Irrtum begegnet gleichzeitig unser Register. Wohl waren Moses und Aaron Menschen, nichts als Menschen: allein sie waren auserlesene Menschen. Hätte Gott sich den ersten besten erwählen wollen, so hätten sich ihm andere Stämme als Lewi, und in Lewi noch andere Zweige als Kehath, und unter Kehaths Häusern noch andere Häuser als Amram, und unter Amrams Kinder ebenso gut der ältere Aaron als gerade der jüngere Moses zu seiner Sendung dargeboten. Allein Gott wählt sich die Geeignesten und Edelsten zu seinen Werkzeugen und Boten. Seiner Berufung muss das Menschliche erst menschlich hinanreifen. Nicht Abraham und Isaak, Jakob wird der eigentliche Begründer des Israelhauses. Nicht Reuben und Schimon, Lewi wird der erwählte Stamm. Nicht Aaron en Mirjam, Moses wird der Gottesgesandte – wie dies auch der Grundgedanke eines von dem Weisen zu dem Verse הלא כתבתי לך שלישים (Tanchuma Jithro) ausgesprochenen Satzes sein dürfte – alles muss erst an sich dem Grade der Befähigung entgegenreifen, der es auch Erwählung tauglich macht.

     

    Kap.7 V.11 Pharao aber rief auch die Weisen und Zauberer; auch sie, die Schriftkundigen Mizrajims, taten mit ihren Blendwerken also.

     

    Kap. 7 V.11 …Nur der wird getäuscht, der sich sorglos den Einwirkungen eines anderen hingibt… Alle Verbrechen, die ע"ז sind oder damit zusammenhängen, sind nicht wegen der ihnen innewohnenden metaphysischen oder logische Lüge, sondern wegen der sittlichen Verderblichkeit ihrer Folgen Verbrechen. Für sittlich gute Zwecke hat man nie den מכשף zu Hilfe gerufen. Wo man das Bewusstsein hatte, der Zweck, den man verfolge, habe die Billigung der Gottheit und laufe ihrer Weltordnung parallel, da hat man zu keinem solchen Hilfsmittel zu greifen sich veranlasst gesehen. Nur wo man wegen der Schlechtigkeit des Wollens nicht auf den Bestand des Weltenordners rechnen durfte, da suchte man sich bei der vermeintlichen Kunst des כשוף eine Nebentüre, einen Schleichweg, das Schlechte der Weltordnung zum Trotze ausführen zu können. Daher erklären die Weisen  מכשפים:מכחישים פמליא של מעלה , machen angeblich die höhere Weltordnung zu Schanden. Im Dienst der alten Herrscher finden wir in תנ"ך überall מכשפים sowie wenn heutigen Tages die Naturwissenschaft in den Dienst der Staatszwecke trifft; und wollte die Naturwissenschaft sich heutigen Tages in den Dienst der Lösung des Problems stellen, wie man beispielsweise allen Ausschweifungen sich hingeben könne, ohne deren gesundheitszerstörende Folgen fürchten zu müssen, so würde das eine dem Grundgedanken des כשוף ähnliche, missbräuchliche Bewältigung der Natur anstreben.– …

     

    V.15 Gehe zu Pharao am Morgen, siehe er geht zum Wasser hinaus, so stelle dich ihm entgegen am Ufer des Flusses, und den Stab, der zu einer Schlange umwandelt worden, nimmst du in deine Hand,

     

    V.15 …Wir stehen an den Anfang der עשר מכות, versuche wir einen Überblick derselben. Schon R. Jehuda hat sie gruppiert: ד'צ'ך , ע'ד'ש , ב'א'ח'ב. Diese Gruppierung ergibt sich sofort aus der Geschichte selbst. In zweien Plagen geht immer eine entschiedene Warnung voran, die dritte, also כנים, שחין und חשך, tritt dann ohne Warnung ein. Die dritte erscheint immer als Strafe dafür, daß die beiden ersten erfolglos geblieben.

    Näher betrachtet stehen diese Plagegruppen in inniger Beziehung zu den drei Seiten, welche den Kern des egyptischen Galuth bildeten, und deren Beseitigung die Erlösung bewirkte.

    גרות,עבדות ,ענוי  waren die Bestandteile des Verhängnisses, das sich durch Egyptens Versündigung an Jissroél vollzog,גרות,עבדות  und ענוי waren die Momente, welche die Plagen brachten, sie den Ungrund ihrer Erhebung über das unglückliche Volk und das Herbe eines solchen Elends fühlen zu lassen.

    דם,ערוב ,ברד  zeigten den Egyptern, wie sie selber nur  גריםim eigenen Lande und wie wenig sie daher berechtigt wären, Jisroél als גרים rechtlos zu machen, צפרדע,ארבה ,דבר , zeigten ihnen die Nichtigkeit der Momente, die ihren Herrendünkel über die zu עבדים Erniedrigten erzeugten. כנים, ,שחין  חשךendlich waren ענויים, die sie einmal fühlen ließen, was  es heißt, einem systematischen ענוי- Verhängnis zu unterliegen.

    מכות בכורות schließt das Ganze ab und führt endlich die Erlösung herbei.

    Die Plagen gruppieren sich demnach:

    ד'צ'ך ist die Heilung von dem גרות-,עבדות- und ענוי-Wahn durch die Offenbarung der Gottesmacht an Wasser und Land, ע'ד'ש ist die Heilung von dem גרות-,עבדות-, und ענוי-Wahn des Landes, ב'א'ח ist die Heilung von dem גרות-,עבדות- und ענוי- Wahn durch Offenbarung der Gottesmacht an der Land und Leute umgebende Atmosphäre. … …

    31-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-12-2021
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                   (1833 – 1900)


    הפטרת וארא

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Woéro

     

     

    Ezechiel Kap. 28, V.25

     

    Das Prophetenwort weist zunächst auf die späte, späte Zukunft hin, in der das Werk der Schöpfung Jissroéls und der durch es zu bewirkende Belehrung der Menschheit vollendet sein werde. ונקדשתי בם: in dem doppelten Sinne des הקדש ב-. הקדש von Gott: sich als der absolut Maßgebende offenbaren, ב-: durch das was an jemandem oder von jemandem geschieht. Hier durch die nach Jahrhunderten, ja Jahrtausenden zählende Geschickeserziehung, die Ungehorsam und Leichtsinn des zum Träger seines Wortes berufenen Volkes so lange straft und Geschlechter auf Geschlechter solange den verehrenden Schicksalstürmen preisgibt, bis es die Höhe seiner Bestimmung erreicht hat, offenbart sich Gott der Menschheit als der Absolute, seinen Willen unbedingt Ausführende. Sodann: ונקדשתי בם durch die Treue, durch die Seelengröße und Charakterstärke,  die der Kern der Nation trotz aller Perioden des Abfalles in allen den furchtbaren Prüfungen bewiesen hat, und zu der einst die Gesamtnation erzogen sein wird, werde Ich geheiligt. Dadurch daß sie freudig alles opferten, um meinen Willen auszuführen, haben sie eben meinen Willen „vor den Augen der Völker“, als den absolut maßgebenden verkündet.  

    …

     

    Kap. 29, V. 1-7

    …

    Aber wie offenbart sich hier die allmächtige Gotteshand? Sind es offenbare Wunder, wie die Verwandlung des Niles, dieses Príncipes alles Lebens, in Blut und Verwesung, oder der scheuesten waffenlosen Tiere in Peiniger der gewappneten stolzen Herren des Landes, oder des fruchttragenden Bodens in Ungeziefer, bis zu jener „großen Hand“, die die mächtigen Meeresfluten vor Jissroél auseinanderweichend sich anstürmen und über die nachrückenden Ägypter zusammenbrechen ließ? Es ist dieselbe Hand, aber der Arm des welterobernden, Reiche gründenden und Reiche zerstörenden Nebukadnezar ist ihr Werkzeug. Es ist darum nicht weniger Gottes Gericht, weil er sich zu dessen Vollstreckung des Menschenarmes bedient. Über der äußeren, dem Menschenauge sichtbaren Verkettung der geschichtliche Ereignisse wird uns hier ein höherer Pragmatismus der göttlichen Weltleitung gezeigt. Dort erscheinen materielle, politische und physische Momente, Mach und List, überlegene Taktik und Staatskunst als die entscheidenden Faktoren. Hier aber wird gezeigt, wie das Vorhandensein dieser Faktoren und vor allem ihre Lenkung, daß sie nun auch zum Siege führen, in der Hand einer höheren, nach ethischen Momente bestimmenden göttlichen Weltwaltung liegt. Nebukanezar belagert Tyrus, er dient seiner Eroberungssucht, ist jedoch zugleich Werkzeug Gottes. Nach langem Widerstande fällt Tyrys, doch seines Sieges Lohn entgeht dem Sieger – ein plötzliches Anschwelle des Meeres hatte nach der Überlieferung alles begraben. Er wendet sich nach Ägypten, ist hier sofort siegreich – Fügung Gottes. Und als „Entschädigung“ für den von Tyrus entgangenen „Lohn“ erhält der stolze, den Traum der Weltherrschaft träumenden babylonischen Held von der göttlichen Fügung, in deren „Dienst“ er nur steht, als „Arbeitslohn“ die ebenso aufgeblasene ägyptische Majestät und ihre Herrlichkeit, die auch ihrerseits jenen Weltherrschaftsträumen lange nachgehängt hatte. Gibt es eine tröstlichere Ironie der Weltgeschichte, als diesen selbstherrlichen Nebukadnezar in der Rolle eines auf höheres Geheiß auf seine Beute losgelassenen, der ersten Fang durch dasselbe höhere Geheiß einbüßenden und dafür durch eine andere ihm endlich überlassene Beute belohnten – Jagdtieres? Und der erhabene Herrscher auf dem Throne der Pharaonen und sein Volk und sein Reich – eben die Jagdbeute!

     

    Jeder etwaigen Unterschätzung aber der Bedeutung der nichtjüdischen Glieder der Menschenfamilie, die durch diese Aussprüche etwa veranlaßt, und jeder Selbstüberhebung Jissroéls, die durch den Gedanken an seine eigne wunderbare Schöpfung, Rettung und Erhaltung erzeugt werden könnte, wird durch einige Sätze in dem weiteren Verfolge des Prophetenwortes wirksam entgegengetreten. Dieselbe Gotteshand wird lohnend, richtend, strafend und erhaltend, Völker zerstreuend und wieder sammelnd wie in Jissroéls so in der Völker Geschichte gezeigt. Und zwar, sicher nicht unabsichtlich, mit ganz den gleichen Worten. Um die Völker, nicht etwa bloß Jissroél, vor ferneren Ausschreitungen ägyptischer Willkür zu schützen, soll (V.25) Ägyptens Macht auch nach seiner Restauration in engen Schranken gehalten werden. Durch die Worte: ושבתי את שבות מצרים, die ganz identisch sind mit dem so häufig wiederkehrenden ושבתי את שבות עמי, wird die unmittelbare innige persönliche Gottesnähe bei Mizrajim, und dessen Gedeihen auf dem heimatlichen Boden, ebenso als Augenmerk der göttlichen Vorsehung ausgesprochen, wie bei Jissroél.

    …

     (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 109-116  Kommentar zu Ezechiel Kap 28 V.25…) 

    30-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-12-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                       (1850-1926)


    וארא


    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Woéro (Auszug)

     

    דבר נא באזני העם Wie hat doch die Weisheit der Weisen uns dieses נא der göttlichen Aufforderung in seiner zarten Innigkeit verstehen gelehrt! „Rede doch“ – es ist wohl noch nicht an der Zeit, רכוש גדול ist wohl für sie noch nicht angebracht, sie sind noch lange nicht reif dazu – und wenn doch? Auf wen anders mochte Gott wohl in dieser Stunde „Rücksicht“ genommen haben auf unseren Stammvater, jenen צדיק, wie die Weisen ihn gerade hier nennen, der es in seinem צדקות, in seiner vorbildlichen Pflichttreue nimmer begriffen hätte, daß selbst ein mizrisches Golus nicht imstande war, seinen Nachkommen die dauernde Reife zur Hinnahme von רכוש גדול zu verleihen! Abraham, der seinem Volke für alle Folgezeit auf den „Doppelhöhen“ seines gottnahen Lebens vorgewandelt ist, der nach seinem „mizrischen“ Golus רכוש גדול mitnahm – ואברהם כבד מאד במקנה בכסף ובזהב (1 B.M. 13,2) – ohne daß es ihn in seiner Lebensaufgabe irre machte, der vielmehr וילך למסעיו „seinen früheren Zügen nachging“, בדרך שהלך חזר  „ auf dem Weg, den er gekommen, wieder zurückkehrte“, fügen die Weisen erklärend hinzu (מ"ר): der sich gleich geblieben, auch in glücklichen, mit irdischer Fülle gesegneten Lebensverhältnissen Gott den Altar seiner Lebensweihe und Lebenshuldigung errichtete – Abraham sollte nicht irre werden an der göttlichen Verheißung, die seinen Nachkommen ein heiteres, glückliches Volksleben zugesichert hatte – wenn auch Gott recht wohl wußte, daß noch manches Golus-Leid über sein Volk kommen mußte, bis es für diese Lebensbestimmung die dauernde Reife gewonnen haben würde.

    Wiederholt hat seitdem Gott unserem Volke רכוש גדול gereicht, und noch immer wieder hat klägliches וישמן ישרון ויבעט gezeigt, daß uns die Reife für die „Doppelhöhe des Lebens“ mangelte – und so mußte uns Gott immer wieder der rohen Gewalt pharaonischer Bedrücker preisgeben.

    Kein Wort der Rechtfertigung für all das unendliche Leid, für den satanischen Haß und die grausame Entrechtung, die unsere Feinde in den Jahrtausenden unseres Golus auf uns häuften –

    Uns steht für alle Zeiten an der Spitze der Gottessendung an Pharao נס של תנין das Wunder, daß der Stab in ein Krokodil sich wandelte – Was es soll, fragen die Weisen?

    Dieses „Wassertier, das da in seinen Strömen ruht, glaubt in ungemessener, ungezügelter Rohheit seinen tierischen Instinkten sich hingeben zu können, glaubt sich austoben zu können „mordend, vernichtend gegen Amroms Sohn“ und ist doch nur ein „Stab“ in Gottes Hand, der wohl auch verletzen kann, aber nur, wenn eine höhere Intelligenz ihn führt, der aber auch zur Stütze wird, sobald sein Meister es will – –

    Und so erwies sich die scheinbar ungefesselte Wut des „Krokodils“ als Stab, wenn auch als Zuchtrute in der Hand Gottes – Und auch für die Folge haben „Aschur“ und alle Völker, unter deren Druck unsere Golus-Geschichte sich vollendete, שבט אפי sich als „Zuchtrute in Gottes Hand“ (Jes. 10,5) sich bewährt. –

    Oh, daß das Golus-Leid uns endlich die Reife bringen möchte für die heitere Verwirklichung unserer von Gott uns verbrieften Volksbestimmung!

    Laßt uns unseren Kindern mit dem leuchtenden Beispiel jüdischer Pflichterfüllung vorangehen! Zeigen wir ihnen, daß uns die Pflege unserer Thoragüter Lebensinhalt bedeutet, bringen wir dem Gotteswillen in allen Lebenslagen unverbrüchliche Treue entgegen, und wir werden mit unserem Leben die heißersehnte Zeit herbeiführen helfen, in der unser so schwer geprüftes Volk seine Golus-Fesseln abschüttelt und, von Gott geführt, die „Doppelhöhen seines Erdenlebens“ ersteigt – ירכבהו על במותי ארץ

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S.12- 13

    29-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-12-2021
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                     (1881-1932)



    WAS HAT RABBINER HIRSCH UNSERER ZEIT ZU SAGEN? (3.Ablieferung)

     

    Rede gehalten anlässlich der am Vorabend des 27.Teweth 5691 von der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft in Frankfurt a. M. veranstalteten Jahreszeitgedenkfeier.

     

    II.

     

    Hundert Jahre sind vergangen, seitdem sein mächtiges Wort zum ersten Mal erklang, 42 Jahre, seitdem er seine Kehilla und sein Volk verließ. Wodurch unterscheidet sich unsere Zeit von seiner Zeit? Das entscheidende Erlebnis unserer Tage ist der Weltkrieg und alles das, was nach ihm kam. Wir haben in den letzten 16 Jahren etwas gelernt, was den Menschen, die zwischen 1870 und 1914 lebten, nur aus der Überlieferung bekannt war: Wir haben gelernt, was Geschichte ist. Wir haben in diesen 16 Jahre Dinge erlebt und erleben sie noch heute Tag für Tag, die der vorhergehenden Generationen nur aus Geschichtsbüchern bekannt waren. Die haben Geschichte gelesen, wir haben Geschichte erlebt und erleben sie noch heute unausgesetzt Tag für Tag. Und darum möchte ich geradezu behaupten, daß die geistige und politische Botschaft Rabbiner Hirschs, die von historischen Erlebnisse und Erkenntnissen geradezu durchtränkt war, unsere Generation näher steht und mehr zu sagen hat als der , die der unsrigen unmittelbar vorausgegangen ist.

    Versuchen wir’s doch einmal, uns in die Jugendzeit Rabbiner Hirschs zurückzuversetzen. Das große Erlebnis seiner Jugend waren die politischen, sozialen und kulturellen Nachwirkungen der französischen Revolution und der napoleonischen Zeit. Wer seine Rede kennt, die er 50 Jahre nach der Leipziger Völkerschlacht im Beth Haknéses unserer Adas Jeschurun gehalten hat, eine Rede, die man nicht lesen kann, ohne sich vom Hauch des Gottes der Geschichte angeweht zu fühlen, eine Rede, die mit unerhörter Leidenschaft und Ergriffenheit „eine von jene Stunden“ gefeiert hat, „in welchen Gott einzieht in die Geschichte“, wer diese Rede kennt, – eine politische Mussar-Rede, die das Walten des ewigen Rechtes im Völkerleben besingt – צדק לפניו יהלוך Recht geht vor seinem Angesichte her, wo das Recht siegreich einzieht in die Zeiten, da kannst Du wissen: וישם לדרך פעמיו da ist der Eintritt der Gotteswege auf Erden – wer diese wundervolle Rede Rabbiner Hirschs kennt, der weiß, daß die Ehrfurcht vor dem Walten Gottes in der Geschichte und der Glaube an den endlichen Sieg des Rechtes auf Erden das Grundgefühl seines Innenlebens und die alles beherrschende Richtlinie seiner Botschaft war.

    Schulter an Schulter mit dem deutschen Bürgertum haben im vorigen Jahrhundert Deutschlands Juden für den Sieg  des Rechtes gekämpft. Die Befreiung des deutschen Bürgers aus den Fesseln des alten Feudalstaates hat auch dem deutschen Juden die Gleichberechtigung gebracht. So tief Rabbiner Hirsch die religiösen Gefahren der Emanzipation durchschaut hat, so hat er sie doch allezeit als einen Triumph des Rechtes über die Gewalt empfunden und in begeisterten Worten gefeiert. Und wenn er heute wieder auferstände und es erlebte, wie dieses deutsche Bürgertum, dem er sich im Kampf ums Recht als deutscher Jude fühlte, im Zeitalter des Nationalsozialismus und Bolschewismus Gefahr läuft, von den Wogen eines völkischen oder proletarischen Lebensgefühls verschlungen zu werden; wenn er heute sähe, wie es der völkischen Bewegung immer mehr und mehr gelingt, ihren Geistestypus am ausgeprägtesten auf das deutschen Bürgertum zu übertragen, und die größte politische Gefahr unserer Gegenwart, die Zerstörung des Rechtgedankens, bedrohlicher wird von Tag zu Tag: dann wäre seine Mahnung an uns, die klassischen Ideale des deutschen Bürgertums von der Freiheit und Gleichberechtigung der Menschgen im Interesse des Deutschtums und des Judentums für die Zukunft retten zu helfen! Denn was er damals an jenem 18. Oktober 1863 in seinem Beth Haknéses gesprochen, das hat ja für unsere Zeit eine Resonanz von ungeahnter Kraft gewonnen. War es damals eine Wahrheit, daß man nicht mit dem Rechtsgedanken spielen darf, daß סמא דחיי למיימינים בה סמא דמותא למשמאילים בה, daß das mißbrauchte Recht die Gewalt, die mißbrauchte Freiheit die Tyrannei zu ihrem Rächer setzt, daß darin eben die göttliche Allmacht des gottgesandten Rechtes sich offenbart, daß es über Menschen und Völker, Hütten und Paläste zertrümmernd dahinschreitet, bis es in seiner Reinheit und Glorie begriffen und ihm in Aufrichtigkeit gehuldigt wird: dann hat diese Wahrheit, weiß Gott, in unseren Tagen von ihrer erschütternden Wucht nichts verloren. Der Schrei nach der Diktatur, der heute im politischen Leben von rechts und von links ertönt, er versetzt uns zurück in die Zeit der französischen Revolution, in der die Völker zeigten, wie unreif sie waren für die Freiheit und das Recht und wie aus dieser Unreife der Tyrann emporwachsen mußte, der ihnen den Fuß der Gewalt auf den geknechteten Nacken setzte. An jenem 18. Oktober 1863 schien diese Zeit endgültig vorbei zu sein, und in ergreifenden Worten hat ihr Rabbiner Hirsch das Totenlied gesungen. Heute ist der  Tyrann in zwiefacher Verkleidung, in fascistischem und bolschewistischem Gewande, zu neuem Leben erwacht. Und da hätte Rabbiner Hirsch uns nichts mehr zu sagen?

     

    Quelle:  Nachalath Z’wi Eine Monatschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft. I. Jahrgang 5691/1930-31, S. 84-101

     

    Dieser Aufsatz brachten wir als Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769 und speziell zum Jahrestag „runden Geburtstag“ von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH (1808 -1888). Wird  fortgesetzt.

    28-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-12-2021
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

    (1881-1932)


    WAS HAT RABBINER HIRSCH UNSERER ZEIT ZU SAGEN?
    (2.Ablieferung)

     

    I.

    Machen wir uns zunächst einmal klar, was Rabbiner Hirsch seiner Zeit zu sagen hatte. Seine Botschaft, zu der er auserkoren war, bestand in der Hauptsache darin, seinen Schicksalsgenossen den Glauben an die Thora, der ihnen völlig abhanden gekommen war, wiederzugeben. Seine Schicksalsgenossen: das waren die deutschen Juden des vorigen Jahrhunderts, die entweder in ungezählten Scharen vom alten Väterglauben abfielen oder nach einer neuen Form des Judenseins ausspäthen, die ihnen den Abfall vom Alten ersparen und den Anschluß an das Neue ermöglichen sollte. Diesen Schwankenden, Zweifelnden, Sehnsüchtigen, die vom Geist der neuen Zeit im innersten ergriffen und erschüttert waren, die wohl auf der einen Seite den Abfall vom Alten als erbärmlichen Verrat durchschauten, aber doch auf der anderen Seite nicht recht wußten, wie sie den Anschluß an das neue gewinnen sollten, ohne auf den Weg des Verrates abzugleiten: das waren die Menschen für die Rabbiner Hirsch ein von Gott gesandter Führer und Retter, ein zweiter מורה נבוכים wurde.

    Die Art und Weise, wie er zu diesen Menschen sprach, mußte ihre Seelen zum Klingen bringen, sofern sie nur guten Willens und von ehrlicher Aufnahmebereitschaft waren. Wie er die Thora lehrte und lernte; wie er einen Bibelvers, ein Wort des Talmud und des Midrasch ansah, aussprach und darlegte; wie er in den klassischen Quellen der jüdischen Lehre, des jüdischen Denkens und Fühlens in unverfälschter Reinheit und Ursprünglichkeit, aber doch mit solcher originaler Kraft wiederzugeben verstand, daß sie die Menschen seiner Zeit wie neu geschaffen anmuteten: das hat ihm in der schöpferischen Genialität seiner Einmaligkeit keiner seiner Zeitgenossen nachgemacht. Uns mag heute manches selbstverständlich vorkommen, was erst unter dem Einfluß seiner  Wirksamkeit zum geistigen Besitztum weiter Kreise wurde. Daß wir es bei der Thora und Mizwaus mit weltbewegenden, weltgestaltenden, weltumformenden geistigen Mächten zu tun haben; daß diese Thora der Inbegriff unerhörter philosophischer, politischer, sozialer und wirtschaftlicher Aufschlüsse und Erkenntnisse ist; daß diesen Mizwaus eine erziehende Gewalt innewohnt, die von keiner modernen Fortschritt der pädagogischen Theorie und Praxis überflügelt werden kann; daß diesem jüdischen Volke mit seinem Zion der Vergangenheit und seinem Zion der Zukunft eine kosmische Aufgabe gestellt ist, deren Lösung das Heil der Menschheit bedingt; die welthistorische Weite dieser Schau, sie mag in den klassischen Zeiten der jüdischen Geschichte Gemeingut aller Wissenden und Verstehenden gewesen sein, sie mußte  aber vor hundert Jahren vom Verfasser der Neunzehn Briefe und des Chaurew wie Neuland entdeckt werden, und sie mußte gegenüber dem Hohngelächter eines seichten Aufklärertums und einer beschränkten Wissenschaftlichkeit mit starker Hand verteidigt und befestigt werden.

    Im Andenken der Nachwelt lebt Rabbiner Hirsch vielfach als Schöpfer einer neuen, modernen Orthodoxie fort. Er habe aus dem Thora- und Derech-Erez-Ausspruch unserer Weisen das Recht einer Verbindung von jüdischer und nichtjüdischer Kultur hergeleitet. Nichts ist falscher als das. Niemand war von der obersten und heiligsten Pflicht des jüdischen Volkes, die Autonomie und Souveränität seiner Thorakultur aufrecht zu erhalten, tiefer durchdrungen als er. Wie hätte er jemals auf den Gedanken kommen können, die Eigengesetzlichkeit der Thorakultur zu erschüttern, er, der den Gedanken niemals fassen konnte, wie jüdische Menschen, denen an der Erhaltung der Thora als der Seele der jüdischen Gemeinschaft etwas gelegen ist, die Souveränität dieser Thora in jüdischen Gemeinden, Verbänden, Weltorganisationen in die Forderung einer orthodoxen Partei verwandeln konnten, und der das Erlebnis dieser Verwandlung als die schmerzlichste Enttäuschung seines Lebens empfand! Thora und Derech Erez: das hieß für ihn nichts anderes, als Hineinstellen der Thora in den großen Zusammenhang der Welt. Wie sollen denn Thora und Mizwaus zu weltbewegenden, weltgestaltenden, weltumformenden geistigen Mächte werden, wie soll denn das jüdische Volk seine geschichtliche Mission erfüllen können, vor den Augen aller Welt  Zeugnis abzulegen für die Ehre Gottes und seiner Lehre, wenn Judesein mit Weltfremdheit und Weltabgeschiedenheit gleichbedeutend wäre! Wie schon der erste Jude als „Vater des Völkergewoges“ die Weltbühne betrat, um der angemaßten politischen Souveränität der Nationen die göttliche Souveränität seines jüdischen Messianismus entgegenzuhalten, wie jedes Wort, das Mosche Rabbenu und all die Propheten, die nach ihm kamen, zu ihrem Volke sprachen, Himmel und Erde zur Zeugenschaft berief und eine Botschaft messianischer Weltkultur an die ganze Menschheit war, so und nicht anders hat auch unser großen Rabbiner ז"ל seine Thora und Derech-Erez-Botschaft verstanden.

     

    Quelle:  Nachalath Z’wi Eine Monatschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft. I. Jahrgang 5691/1930-31, S. 84-101

     

    Dieser Aufsatz brachten wir bereits als Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769 und speziell zum Jahrestag „runden Geburtstag“ von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH (1808 -1888). Wird fortgesetzt.

    27-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-12-2021
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

    (1881-1932)


    WAS HAT RABBINER HIRSCH UNSERER ZEIT ZU SAGEN? (1.Ablieferung)

     

    Rede gehalten anlässlich der am Vorabend des 27.Teweth 5691 von der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft in Frankfurt a. M. veranstalteten Jahreszeitgedenkfeier.

     

    Aus den תשובת הגאונים berichtet Raschi in Jebamoth 122a, daß schon in ganz alten Zeiten der Todestag eines großen Mannes der Ehrung seines Andenkens gewidmet war:

    יום שמת בו אדם גדול קובעים אותו לכבודו

    So haben auch wir uns heute am Vorabend des 27. Tébeth hier versammelt, um uns die Frage vorzulegen, was der אדם גדול, der einst an diesem Tage seinen Augen schloß, unserer Zeit zu sagen hat. Je mehr das Bedürfnis und die Notwendigkeit dieser Frage nur aus dem Geiste jenes stillen Zweifels zu erklären ist, der die Herzen unserer nach Klarheit drängenden Jugend erfüllt, umsomehr glauben wir es der כבוד unseres großen Rabbiners זצ"ל schuldig zu sein, auf diese Frage eine klare Antwort zu geben.

    Diese Frage ist schon einmal, vor zwanzig Jahre, aufgeworfen und beantwortet worden. Unter dem Titel „Samson Raphael HIRSCH als Erzieher“ hat damals Joseph Wohlgemuth in Berlin einen der besten seiner Aufsätze geschrieben. In begeisterten Worten schilderte Wohlgemuth in diesem Aufsatz den gewaltigen Eindruck, der vor allem Hirschs „Jeschurun“ auf ihn gemacht, als er in seinem 21. Lebensjahre über die Jahrgänge dieser Zeitschrift geriet. Von der Tischribetrachtung „Des Juden Katechismus ist sein Kalender“ sagte er da: „Ich kenne kein Produkt der nachbiblischen jüdischen Literatur, das in einer einzigen Betrachtung eine solche Fülle von Gedanken, einen so unerschöpflichen Stimmungsgehalt gegeben wie diese Tischribetrachtung“. Und von der Kislewbetrachtung „Hellenismus und Judentum“: „Unzählige Male habe ich diese Abhandlung gelesen, immer neue Anregungen für pragmatische Geschichtsbetrachtungen aus ihr empfangen.“ Und von Rabbiner Hirschs Schriften in ihrer Gesamtheit: „Die Schriften aber haben Menschen gebildet in ihrer Zeit und werden, das ist ohne Prophetengabe schon jetzt vorauszusehen, auch künftigen Geschlechtern die Wege weisen.“

    Es hat seinen tiefen Grund, daß unter allen Schriften Rabbiner Hirschs der Jeschurun es war, der auf die Zeitgenossen den größten Eindruck machte. Denn hier kam gerade das überwältigend zum Ausdruck, worin die große Kraft unseres großen Rabbiners lag: Der gewaltige Trieb zum Reden und Überreden, die flammende Sehnsucht, jüdische Menschen für Thora und Mizwoth im Sturm zu erobern, der unerschütterliche Glaube an die Siegeskraft des Wortes, vor allem aber die tiefe Überzeugung, daß wir es bei unserer Thora weder mit einem Gegenstand wissenschaftlicher Erkenntnis noch mit ästhetischen oder mystischen Offenbarung zu tun haben, sondern mit einer göttlichen Botschaft an die Menschen, die darauf wartet und darauf angewiesen ist, mit Hilfe des vom Gottesgeist beseelten Menschenwortes den Himmel auf die Erde zu pflanzen. Dieses rauschende und berauschende Menschenwort ist niemals sachlich im Sinne unserer neuen Sachlichkeit, sondern subjektiv und persönlich im höchsten und edelsten Sinne. הוצא דבר מתוך פיך „Laß hervortreten das Wort aus deinem Munde“ bemerkt der Midrasch zu dem Verse כי קרוב אליך הדבר מאד בפיך ובלבבך לעשותו Es soll aus deinem Munde sein. Und noch viel eindringlicher dürfte diese Forderung, das Gotteswort mit dem höchst persönlichen Leben einer jeden neuen Gegenwart zu erfüllen, von der Gemoro in Chulin 89a erhoben werden:

    מה אומנותו של אדם בעולם הזה ישים עצמו כאלם יכול אף לדברי תורה

    תלמוד לומר צדק תדברון  

    Beim irdischen Schaffen des Menschen ist es im allgemeinen so, daß es nur dann als vollkommen gilt, wenn der Schaffende hinter seinem Werk verschwindet, wenn der sachliche Zweck sein Persönliches „verstummen“ läßt. Nun könnte man meinen, daß es auch bei der Thora so wäre. Darum heißt es: Das göttliche Rechtssystem der Thora hat zu seinen Sachwaltern, zu seinen Boten und Verkündigern euch erkoren.

    Ist aber das göttliche Rechtssystem der Thora berufen, in einer jeden Gegenwart das Eigene und Persönliche der neuen Generation aufzuwühlen und in immer neuen Formen und Klängen die ewige Wiederkunft seiner selbst zu erleben, dann ist die Frage berechtigt, wie es sich heute mit den Worte und der Botschaft Hirschs verhält. Erst vier Jahrzehnte sind seit seinem Tode vergangen. Kann und darf man heute beim Anblick seines Werkes von Zeitbedingtheit und Zeitgebundenheit sprechen? Gehört sein Wort und seine Botschaft nur der Vergangenheit an, oder hat Rabbiner Hirsch auch unserer Zeit noch etwas zu sagen?

     

    Quelle:  Nachalath Z’wi Eine Monatschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft. I. Jahrgang 5691/1930-31, S. 84-101

     

    Dieser Aufsatz brachten wir als Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769 und speziell zum Jahrestag „runden Geburtstag“ von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH (1808 -1888).

     

    Über Rabbiner Joseph WOHLGEMUTH (1867-1942) Herausgeber einer schlechten rabbinischen Zeitschrift mit den Namen „Jeschurun“ (1914-1932) siehe im Archiv unser Artikel vom 1.November 2007

    26-12-2021 om 20:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-12-2021
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                  (1808-1888)

     

    שמות

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Schmauss (1.Teil)

     

     

    Kap. 1 V.1 Und dies sind die Namen der Söhne Jissroéls, die nach Mizrajim kamen; mit Jaakow kam jeder und sein Haus.

     

    Kap. 1, V.1 Mit dem zweiten Buche beginnt die Geschichte des jüdischen Volkes; Aus der Einzel- und Familiengeschichte wird in die Völkergeschichte hinübergeleitet durch erinnernde Nennung der einzelnen Männer, die uns bereits als „Grundstücke“ der jüdischen Volksgesamtheit bekannt sind. …

     

    V.8 Es erhob sich ein neuer König über Mizrajim, der von Josef nichts wußte;

     

    V.8 …Charakteristisch ist es sofort, daß die ganze folgende Judenfeindlichkeit dadurch motiviert wird, daß der König nichts von Josef wußte. Das Volk wußte wohl von ihm, es blickte nicht scheel auf das Judenland und das darin heranwachsende Judenvolk. Es betrachtete die Juden als Wohltäter und nicht als Eindringlinge und fand sich auch durch ihr Gedeihen nicht beengt.

     

    V.9 der sprach zu seinem Volke: Seht, ein Volk sind die Söhne Jissroéls, zu zahlreich und mächtig für uns.

     

    V.9…Bemerken wir im allgemeinen: 1) Auch dieses allererste רשעות ist durch nichts veranlaßt, was die Juden etwa verbrochen hätten; Pharao konnte nichts gegen sie vorbringen, sonst hätte er nicht der חכמה gegen sie bedurft, man hätte offen gegen sie vorgehen können. Ferner:2) das allerersteרשעות  ging nicht vom Volke, sondern von oben aus. Erst von oben herab war der Neid angeregt, war ein Mittel der Politik, die der neue Dynast zur Befestigung seiner eigenen Gewalt gebrauchte. Es gibt wenig Neues unter der Sonne, und die geschichtlichen Erscheinungen im Großen sind so alt wie die Geschichte. So oft man von oben herab ein Volk drücken wollte, gab man ihm gern ein anderes Volk preis, das es drücken konnte, um sich für den eigenen Druck schadlos zu halten. Dieser Politik verdanken viele Judengesetze ihren Ursprung. Eine gleiche Rücksicht mochte den ersten Schöpfer des allerersten Judengesetzes geleitet haben. Er wollte das von ihm gewaltsam unterdrückte egyptische Volk dadurch entschädigen, daß er ihm eine Pariakaste schuf, auf welche alle andere Kasten in stolzem Selbstgefühl hinabschauen und sich als freier träumen konnten. Daß er übrigens den Juden nichts weiter als ihre große Vermehrung vorwerfen konnte und zur Rechtfertigung der beabsichtigten Härte seine Zuflucht zu Motiven aus der höheren Staatsraison nehmen mußte, ist ein glänzendes Zeichen für das sozial sittliche Verhalten der Juden. Wohl lehrt uns Jecheskeel (Kap. 20,8), daß unsere Väter Gott gegenüber nicht die abrahamitische Treue in aller Reinheit bewahrt,  vielmehr egyptischem Unwesen in Geist und Sitte bei sich Eingang gewährt, und, woran das jüdische Geistesauge kein Gefallen haben (שקוצי עיניו) und was das jüdische Herz als seiner unwürdig, als Auswurf, von sich weisen sollte (גלולי), bei sich hatten heimisch werden lassen; und wenn uns auch hier von beiden Seiten nichts erwähnt wird, so läßt doch schon das völlige Schweigen von einer positiven Gesamtäußerung des jüdischen Geiste, wie wir dies bei den Vätern im קרא בשם ד', im ויבן שם מזבח, gefunden, und das nicht sowohl eine Propaganda nach außen, als vielmehr eine Erhaltung der jüdischen Bekenntnistreue in Mitte einer so gegensätzlichen Bevölkerung gewesen wäre – auf ein Sinken des abrahamitischen Geistes schließen; allein sozial muß nicht das Geringste gegen sie vorgelegen haben. Hätte Pharao von vornherein das Volk gegen die Juden auf seiner Seite gehabt, es wäre überflüssig gewesen, künstlich ihren Neid und so fern liegende Befürchtungen zu erregen, und er hätte, statt mit einem „Galuth“ voranzugehen, sofort und kürzer ein „Gerusch“ statuieren mögen.

     

     

    V. 10 wohlan, wir wollen ihm mit Klugheit begegnen, es könnte sich vermehren, und dann, wenn die Ereignisse Krieg beginnen, sich auch zu unseren Feinden schlagen, oder auch uns bekämpfen und aus seinem Lande heraufziehen.

     

    V. 10 Der Sinn dieses Verses ist dunkel…Vielleicht sind es jedoch zwei Befürchtungen. Wer dem andern Feind ist, setzt in der Regel seine Gesinnungen bei diesem voraus. Pharao mochte sagen: Die Juden sind unsere Feinde und meinen es nicht ehrlich mit uns. Werden sie zahlreich und es kommt Krieg, so werden sie es mit unseren Feinden halten, und auch ohnehin sich so vermehren, daß Goschen sie nicht mehr alle fassen kann, sie vielmehr mit gewaffneter Hand sich über das ganze Land verbreiten werden. Hat ja das böse Gewissen der Völker auch in späteren Zeiten die Juden verdächtigt, es mit dem Landesfeinden, den Mauren, den Türken, den Franzosen zu halten…

     

     

    V.14 Sie verbitterten ihr Leben mit harter Arbeit in Lehm und in Ziegeln und mit jeglicher Arbeit auf dem Felde, verbitterten alle ihre Arbeiten, die sie durch sie mit Härte ausführen ließen.

     

    V.14…Damit waren denn alle drei Momente: גרות, עבדות, ענוי verwirklicht, die dem Abraham verkündet worden und die später sowohl in den die Bedeutung der Erlösung würdigenden לשונות של גאולה, als den Zustand der Knechtung in Mizrajim vergegenwärtigenden Chametzgesetzen:איסור אכילה ,הנאה ,ובל יראה וגו'  gehalten sind. Die Wurzel dieser namenlosen Mißhandlung war:גרות , war die vermeintliche Rechtlosigkeit der Fremdlinge als solche. Daher bildete auch das Fremdenrecht des jüdischen Gesetzes den tiefsten Gegensatz zu allen anderen nationalen Gesetzgebungen bis auf den heutigen Tag. Vierundzwanzig Mal, überall, bei jeder Gesetzbestimmung über Rechte von Personen und Sachen wird der „Fremde“ unter den ganz besonderen Schutz der Gesetze gestellt. Nicht welches Recht dem Einheimischen, Reichen, nötigenfalls von Konnexionen u. Getragen und Vertreten zusteht, mit welchem Rechte der völlig unbeschützte „Fremde“ in einem Lande gemessen wird, bildet den Maßstab des Rechtzustandes dieses Landes, und die völlige Gleichstellung des Fremden mit dem Einheimischen bildet den Grundtypen des jüdischen Rechts. Im jüdischen Recht verleiht nicht die Heimat das Menschenrecht, sondern das Menschenrecht verleiht die Heimat! Und zwischen Menschen- und Bürgerrecht kennt das jüdische Gesetz keine Scheidung. Jeder der sich zu dem Sittengesetz der Menschheit bekannte, – שבע מצות ב"נ – war heimatberechtigt in Judäa. Dieses Prinzip, das die Menschenachtung ablöst von der Zufälligkeit der Geburt und des Geschickes, wird überall im Gesetze durch die Erinnerung an das in Egypten Erlebte proklamiert. In Egypten war zuerst die Minderberechtigung der ibrischen Fremdlinge ausgeklügelt, die Härte und Grausamkeit kam von selbst hinterdrein, wie überall, wo zuerst das Rechtsbewußtsein irre geführt ist.

     

     

    V.22 so befahl Pharao seinem ganzen Volke: Jeden geborenen Sohn werfet in den Fluß und jede Tochter lasset am Leben.

     

    V. 22 לכל עמו, seinem ganzen Volke. Er hatte nämlich gesehen, wie die hebräischen Frauen seinen Befehl illusorisch gemacht hatten, und es ist kaum eine Frage ob, wenn irgend ein Fürst bestimmten Leute einen solchen Blutbefehl gegeben hätte, er auf Ausführung rechnen dürfte. Das menschliche Gefühl der damit Beauftragten dürfte sich gegen die Ausführung empören, und jedenfalls dürften bestellte Kindermörder nur vom Abscheu des ganzen Volkes gebrandmarkt und gesteinigt werden. Aber daß sich einem ganzen Volke nicht auch Unmenschen finden, die von den Willen und von des Königs Befehl Gebrauch machen und ihre teuflische Lust an unschuldigen Kindern ausüben sollten, ist ebenso unwahrscheinlich. Er erklärte daher die jüdischen Knaben für vogelfrei und konnte damit sicherer der Ausführung seines Befehles gewärtig sein. Es fiel das Odium auf keine bestimmten Personen.

     

    Kap. 2

     

    V.11 Es war in diesen Tagen, da ward Mosche groß, ging hinaus zu seinen Brüdern und sah ihre Lasten an. Da sah er ein mizrischen Mann einen ibrischen Mann von seinen Brüdern schlagen.

    V.12 Er wendete sich hier- und dorthin, sah, daß niemand da war, erschlug den Mizri und vergrub ihn in den Sand.

     

     

    V.11 u. 12 Der Mensch, der als Prophet in Israel aufstehen soll, muß nach jüdischer Lehre, schon vor seiner Berufung als  חכם , גבורund עשיר ausgezeichnet dastehen. Nicht die Schwäche, nicht die Einfalt, nicht die soziale Abhängigkeit wählt sich Gott zu Boten seines Wortes und seiner Tat. „Stark, weise und unabhängig“ muß der Mann dastehen, den Gott als seinen Boten senden soll. Mit diesem einzigen Satze scheidet sich scharf das jüdische Prophetentum von allem, was man gedankenlos mit diesem zusammen zu werden manchen Ortes so gerne geneigt ist. Unter diesen Kriterien der zum Propheten sich eignenden Persönlichkeit steht גבורה, gesunde Körperkraft, wohl nicht unverdient in erster Linie. Wie sehr sucht man nicht in der Tatsache der jüdischen Prophetie ihre Welt und Menschen bauende Kraft zu rauben, indem man sie zuerst ihrer hellen Göttlichkeit entkleidet, um sie dann in das Nachtgebiet der Visionen, des magnetischen Hellsehens u.s.w., u.s.w. zu verweisen. Alles die sind doch Erscheinungen, die nur in Zuständen von Schwäche, Krankheit und Kränklichkeit vorkommen. Die erste Forderung aber, die unsere Prophetie an ihre Träger macht, heißt: גבורה, Gesundheit und Stärke. Nur in einem gesunden, ungeschwächten Leib erreicht er der Geist jener Klarheit, die aus den Born der allen geöffneten Gotteslehre die חכמה zu schöpfen vermag, welches die zweite Vorbedingung, und auch עושר, die Selbständigkeit und Unabhängigkeit, welche die dritte Vorbedingung bildet.

     

    V. 14 Er erwiderte: Wer hat dich zu einem Manne gesetzt, zu einem Fürsten und Richter über uns? Denkst du mich zu erschlagen, wie du den Mizrer erschlagen? Mosche fürchte und sprach: Also ist die Sache bekannt!

     

     

    V.14 Das „מי שמך לאיש“ offenbart schon früh einen Charakterzug, der uns noch heute kennzeichnet und in welchem alle unsere nationale Untugend und –Tugend wurzelt. 600 000 Männer haben nicht den Mut, gegen den nichtjüdischen Schergen ihre Kinder zu verteidigen, aber einem Juden gegenüber ordnet keiner sich unter, da gibt es keine menschliche Autorität, und die berechtigtste Zurechtweisung muß sich darauf gefaßt machen, als die Gleichheit aller verkennende Anmaßung zu werden. Diese Untugend haben wir noch nicht ganz verlernt, nachdem wir schon so lange in der Galuthschule geschult wurden, welch ein ungefügiger Stoff müssen wir vor dem Betreten dieser Schule gewesen sein! Nicht den gefügigsten, den ungefügigsten Menschenstamm – עז שבאומות – hat sich Gott erwählt, ihm gab er sein אשדת, sein Feuergesetz, in seiner Überwindung soll sich zuerst die Feuerkraft seines Gesetzes erproben. Harte Schläge des Geschickes mußten uns hämmern, damit wir so hart wurden wie Stahl und so – biegsam wie Stahl. Gott gegenüber biegsam; und unbeugsam, hart und fest aber aller menschlichen Autorität gegenüber. Diese „Nackenhärte“ kann auch ausarten und sich in dem Gegenstande verirren. Allein ohne sie wären wir nicht das unsterbliche Gesetzvolk geworden.

     

     

    Kap.3 V.8 nun bin ich herabgestiegen, es von Mizrajims Hand zu retten und es von diesem Lande zu einem guten und geräumigen Lande hinauszuführen, zu einem Lande, das fließen kann von Milch und Honig, zu dem Orte des Kenaani, des Chitti, des Emori, des Peresi, des Chiwi und des Jebusi.

     

    Kap.3 V.8 Das Land ist טובה: es entspricht der beabsichtigten geistigen und sittlichen Entfaltung des Volkes, und es ist רחבה: geräumig, daß es sich darin auch numerisch entfalten kann. – זבת וגו'. Es ist sehr eigentümlich, daß die Bezeichnung der Produktenfülle durch – זוב nur bei א"י und sonst nie wieder in solche Bedeutung vorkommt, bei dem jüdischen Lande aber der stete Ausdruck ist. זוב heißt in תנ"ך nie: überfließen. Es kommt vorzugsweise nur zur Bezeichnung eines krankhaften Zustandes beim Menschen und sonst nur als ein durch Wundermacht – הכה צור ויזובו מים (Ps. 78,20) – oder durch Gewalt bewirktes Ausfließen – שהם יזובו מדוקרים (Klagel. 4,9) – vor, „erdolcht strömen sie ihr Blut aus“. Alles zusammengenommen dürfte ארץ זבת ח' וד' wohl nicht ein Land bezeichnen, das seiner natürlichen Fruchtbarkeit nach diese Fülle entfaltet, sondern ein Land, das dies nur unter besonderen Bedingungen tut. Palästina ist ein hartes Land, הארצות האל (1. B.M. 26,3). Wiederholt sahen wir es von Hungersnot heimgesucht, und auch, nachdem Jissroél es verlassen liegt es öde. למטר השמים תשתה מים heißt es von ihm? Ein Land, das nicht wie Egypten nur  ohne weiteres von seinen Bewohnern auszubeutende, natürliche Bedingungen der Fruchtbarkeit bietet, sondern, „das nur unter einen steten, von Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres darauf gerichteten besonderen Gottesfürsorge“ aufzublühen vermag. Wenn es Wasser hat, so blüht es üppig auf. Allein dies Wasser erhält es nur von oben. Es ist ein Boden, der seine Bewohner nötigt, brav zu sein. Für ein hartes Volk, wie wir waren, gehört ein hartes Land. –  אל מקום הכנעני. Die jetzigen Bewohner sind durch die darin genossene Üppigkeit entartet, und das Land speit sie aus. Nur freibleibend von allem kanaanitischen Unwesen wird Israel sich seine Fülle erhalten.

     

    V.20 dann wird ich meine Hand ausstrecken und Mizrajim mit all meinen Wundern schlagen, die ich in seiner Mitte vollbringen werde; danach wird es euch fortschicken.

     

    V.20 פלא , נפלאתי: …Die Göttlichkeit der natürlichen Ordnung der Dinge zu lehren, ist der Wunder Zweck.

     

    V.21 Ich lasse dann die Gewährungswürdigkeit dieses Volkes in den Augen Mizrajims hervortreten, und so wird es werden, daß, wenn ihr dann gehen werdet, ihr nicht leer gehen werdet.

     

    V.21 Es war ja überhaupt der Volkshaß gegen die Juden in Egypten nicht ursprünglich, es war ja nur künstlich von oben hervorgerufen und genährt.

    24-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-12-2021
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     Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                 (1833-1900)

     

    Aus seinem Kommentar zur  Haftoroh des Wochenabschnittes הפטרת שמות Jesaja Kap 27, Vers 6. ff.

     

    „Jakob“ bedeutet Jissroél in seiner Galuth-Erscheinung, „Jissroél“ in der Verwirklichung seines Namens, wenn seinem ganzen Leben das Gepräge der Gottesherrschaft und in Folge dessen auch seinem Geschicke das Gepräge der segnenden Gotteswaltung aufgedrückt sein wird. הבאים: „die kommenden“, die Geschlechter der Zukunft, wie V.11 באות fem.: die kommenden Ereignisse, Geschicke. –  

    Nach Bedeutung und Geschick wird nun hier, V. 6 das Galuth-Volk Jakob mit der Wurzel eines Baumes verglichen. Wie die Wurzel dem Stamme Festigkeit verleiht, ihm die Lebenssäfte zuführt und Bedingung seiner Erhaltung ist: so ist das Galuth-Volk Jakob, als Bote der Lehre von der Gotteskindschaft und der hohen heiligen Bestimmung aller Menschen, der Träger der Heilsbedingungen für die Menschheit. Das schwache, gedrückte Jakob ist in Wahrheit Träger ihrer Zukunft. – Aber auch in seinem Geschicke gleicht es der Wurzel. Der stolze schlanke Stamm strebt mächtig in die Höhe, die knorrige Wurzel arbeitet unscheinbar und unsichtbar in der Tiefe. Die stolze Baumkrone wiegt sich im Sonnenschein und hat keine Ahnung, daß sie der unablässigen emsigen Arbeit der im Dunkel der Erde verborgenen, von allem Gewürm umnagten Wurzel ihr Gedeihen verdankt. Die Menschen laben sich an den Früchten des Baumes und schreiten gedankenlos hin über die Wurzel, deren Arbeit das Gedeihen des Stammes und das Reifen der Früchte bedingt. Gibt es wohl ein trefferendes Bild für die Galutherscheinung und das Galuthgeschick des verkannten und gedrückten Jakob? –

    Jedoch dieser Druck und dieses Dunkel haben ein Ziel. Es ist die Läuterung, die Leidenserziehung „Jakobs“ zu „Jissroél“. Leid und Druck, Verkennung und Dunkel dauern nur so lange, als Jakob die freie Luft der Selbständigkeit und den Sonnenschein des Glückes noch nicht vertragen kann. Ist dieses Ziel erreicht, so blüht es auf und entfaltet sich als Jisroél, und wie durch seine Treue im Leide, so wird es durch seine Lebensheiligung und seine Selbstlosigkeit, die es im Liebeswirken im Glücke bewährt, der Wegweiser der Menschheit zum Paradiese auf Erden verwirklicht, was seinem Ahnen als Bestimmung seines Volkes ausgesprochen worden: Werde zum Segen! – „ Die Fläche der Menschenwelt, die bis dahin תבל, eine „Welt der Wirren“ ist, wird von den Früchten dieses Jakob-Jissroel-Baumes erfüllt sein“. –

     

     

    V.7 Hat er wohl es [Jissroél] geschlagen gleich dem Schlage, mit dem Er den traf, der es schlug, oder ist es [Jissroél] getötet worden, gleich dem Tode seiner [des Unterdrückers] Erschlagenen?

     

    V.8 Mit doppeltem Zornesmaße kämpften sie [die Feinde], da Er es [Jissroél] fortschickte. Er aber sprach es aus bei dem von Ihm gesandten schweren Verhängnis, am Tage des Oststurmes: 

     

    V.7 Wohl ist Jissroél durch Gottes Fügung von langem schwerem Leide getroffen worden – der Seherblick versetzt den Propheten an das Ziel der Geschichte, und zurückblickend auf die Jahrtausende, die ihm noch Zukunft, uns bereits zum Teile Vergangenheit geworden sind, fragt er: Haben die Geschicke wohl Jissroél den Untergang gebracht, wie sie ihn noch allen seinen Unterdrückern gebracht haben? Jissroél stand an der Wiege und am Grabe alle der Mächte, die, unbewusst der höheren Fügung dienend, es es unterdrückten, die

     

    V.8 בסאסאה: (Verdoppelung von סאה, Maß) mit „Doppelmaߓ es bekämpften, mit grausamer Verfolgungs- und Zerstörungslust die Macht missbrauchten, die ihnen der Erziehungsplan Gottes über sein Volk eingeräumt. Nur zu viele blut- und tränengetränkte Blätter der jüdischen Geschichte zeugen davon, in welchem satanischen Wonnegefühl sie bei Ausübung ihres Schergenamtes schwelgten!

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 100-108  Kommentar zu Jesaja Kap 27, V6 bis Kap 29,  23) 

    23-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-12-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER
    (1850-1926)


    שמות

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Schmauss (Auszug)

     

    …Uns brüderlich zu einen, ist somit das hehre Ziel unseres Golus. Nicht jedoch ist es mit der äußerlichen Sammlung getan, auch nicht mit dem ihr allein dienenden Geist der Liebe und der Brüderlichkeit. In brüderlicher Eintracht müssen wir uns um unseren göttlichen Hirten sammeln, um uns seiner alleinigen Führung in rückhaltlosem Vertrauen hinzugeben.

    הקבצו ושמעו ruft die mahnende Stimme unseres sterbenden Ahns – ein heiliges Vermächtnis, von dessen Verwirklichung allein unsere Zukunft bedingt ist. Kein הקבתו ohne ושמעו! Erst durch שמעו, durch das uns allen gemeinsame geistige Lebensgut, dessen Aufnahme unser ganzes Sehnen zu gelten hat, erhält das הקבצו seinen wahren Sinn und die Gewähr seiner Dauer: ואנחנו עם מרעיתו וצאן ידו היום אם בקולו תשמעו wenn wir um unseren göttlichen Hirten uns einen, in ungeteiltem Vertrauen seiner Führung uns hingeben, kann mit jedem Tag die Stunde unserer Erlösung schlagen: „Heute noch, wenn wir Gottes Stimme gehorchen!“

     והאמת והשלום אהבו Ohne אמת gibt es keinenשלום , keinen wahrhaften שלום! Der אמת, die unteilbare, alle Erscheinungen des göttlichen Lebens beherrschende Wahrheit der תורה, hat uns höchstes, heiligstes Gut zu sein: אמת קנה ואל תמכור spricht der weise König (Mischle 23): den אמת kaufe,– aber verkaufe ihn nicht! Kaufen sollen und müssen wir den אמת, selbst wenn wir um seinen Preis den teuren שלום hingeben müssen, denn der אמת kann nie zu teuer erkauft werden! Verkaufen aber dürfen wir ihn nie, nie und nimmer, selbst wenn wir uns dafür den vermeintlichen Frieden erwerben könnten! –  –  

    Je mehr wir aber den אמת in unserer Mitte pflegen wollen, ist er ja das granitne Fundament, auf dem unsere קהלה sich erhebt, dessen Wahrung und rücksichtslose Vertretung allein ihre Berechtigung ausmacht und ihre Zukunft verbürgt, desto aufrichtiger lasst uns den Geist der Zwietracht und des Hasses, der קנאה und שנאה aus unserer Mitte bannen –

    Blühende Gemeinden sind an diesem Geist der קנאה und שנאה schon zugrunde gegangen. E kann daher nicht entschieden genug bekämpft und verurteilt werden. Ist denn unser Gemeindeleben so fest gefügt und so sicher gestellt, daß wir den Feind nicht zu fürchten haben, der solche Erscheinungen der Zersetzung mit Schadenfreude registrieren wird, weil er in ihnen die sicheren Anzeichen der drohenden Auflösung erblickt? Lasst uns bannen den Geist der Zwietracht und des Hasses aus unserer Mitte, vereint und geeint lasset uns der Verwirklichung unserer heiligen Lebensideale unsere Kraft weihen.

    Jüdische Frauen, jüdische Mütter waren uns noch zu allen Zeiten Vorbilder dieses Geistes des wahren Friedens, Vorbilder der jüdischen Pflichttreue. Jüdische Frauen waren es, deren Namen unsere heutige Sidra verewigt, die mit מסירת הנפש ihrem Volke gedient, jüdische Frauen haben unsere Gëula einst angebahnt, jüdische Frauen, geweckt und genährt vom Geiste unserer Mutter Rahel, mögen beispielgebend ihren Kindern vorangehen, daß sie unserem armen, zerrissenen Volke den heißersehnten Weg zur Gëula weisen – ושבו בנים לגבולם.

     

    Rabbiner Dr. Salomon BREUER Belehrung und Mahnung Zweiter Teil EXODUS J.Kaufmann Verlag / Frankfurt a.M. 1931 S. 6-7

     

    22-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-12-2021
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    Heimkehr ins Judentum

     

    Von Simon SCHWAB

     

     

    4.

     

    Keine Konfession, kein Glaube, keine Bekenntnisgemeinschaft kennt solche Realitäten wie einen staatenbildenden Gotteswillen, der den ausschließlichen politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Machtfaktor im Leben einer durch den selben Willen gegründeten und getragenen Nation darstellt (das ist weit mehr als Theokratie). Selbst Unterschiede zwischen „liberaler“ und „orthodoxer“ Religiösität sind völlig abwegig, denn sie betreffen Auffassungsart, Interpretation, Intensität, vielleicht Variationen eines bestimmten Glaubens, niemals aber geschichtswirkliche Realitäten. Hier gilt nur die Alternative: Wahrheit oder Lug und Trug. Es galt in Westeuropa die Orthodoxie – seit etwa hundert Jahren – als bekenntnistreue Gemeinschaft der theoretischen und praktischen Bewährung der religionsauffassung eines weltanschaulich festgelegten Menschenschlags – aber galt keineswegs als unverfälschtes Volkstum, als Thora–Nationalität, von Gott gezeugt, Seinen Willen tragend durch die Menschheit. –

    Selbst die agudistische Ideenwelt hat bisher nur zaghafte Erziehungsversuche in dieser Richtung unternommen. Der palästinozentrische zionistische Jude ist Nationaljude, im glücklichen Hochgefühl einer handfesten, positiv geschichtlichen Lebensauffassung, als selbstbewußtes Einzelglied eines Volksstammes, der zumindestens sich selber im Lichte politischer Weltgestaltung begreift. (Er entscheidet sich auch gegen oder für die Orthodoxie als Religionsmethode und verfährt somit in ähnlicher Art, wie andere zeitgenössische Staatsbürgergruppen ihr Problem: „Staat und Kirche“ zur Lösung zu bringen.) Die Orthodoxie als „reinreligiöse“ Glaubensgemeinschaft ohne realpolitische Kraft ist gegen diese nationalistische Denkweise in der Praxis völlig hilflos. Was erreicht wird ist meist nur fruchtlose Weltanschauungs-Diskussion, die Unbegreifen, Gegnerschaft, Verständnislosigkeit auf der anderen Seite hervorbringt und die Fronten nicht klärt. Es kann niemals gelingen, die drei historischen Entstehungsfaktoren des Golus zu meistern, wenn nicht bald die zu Ende gedachte Selbstbesinnung der Orthodoxie allgemein sich durchsetzt. Seit dem Ideenkampf mit dem pseudojüdischen Liberalismus und dem heidnischen Individualismus des vergangenen Jahrhunderts ist für grosse wertvolle Teile der Orthodoxie, vornehmlich im Westen, das Thorajudentum – meist gegen bessere Überzeugung – zur Nur-Konfession zusammengeschmolzen. Um es nochmals klar zu formulieren: Nur ein orthodoxen Judentum, als göttliche Nation, die ihren souveränen König, den Dreimalheiligen Gefolgschaft bis in den Tod wahrt, als einem über das Nurreligiöse hinausweisenden göttlich-nationalen Begriff also, kann das geschichtliche Werk gelingen, Erez Jisjrael und damit die heute noch oder wieder profanen jüdischen Volksmassen für Thora, für die göttliche Kultur des Lernens und Übens zu erobern und zu kultivieren; gleichzeitig auch durch planmässiges Werben, Aufklären und Erziehen, selbst den letzten schäbigen Rest des prinzipiellen Gottlosen- und Leugnertums aus dem Heiligen Lande zu bannen. Nur der Orthodoxie als dem politischen Wesensgebilde des Judentums – als – Gottesnation, wird es gelingen die jüdische und nichtjüdische Öffentlichkeit – vornehmlich die Mandatarmacht – zur realpolitischen achtungsvollen    Anerkennung zu gewinnen. Selbst über den Umweg der orthodoxen gleichberechtigten Sondergemeinden, die beileibe kein Ideal, aber ein trauriges Nichtanders-Können für den thoratreuen Teil der Kneseth Jisrael in Palästina sind. Nur der Orthodoxie endlich, als der selbstbewussten Kerntruppe des Thoravolkes, könnte das hohe Werk möglich werden, im Interesse und in stillschweigender Auftrag der Gesamtjudenheit und seiner zukünftigen Geschichte, mit der islamitischen Welt auf dem Verhandlungswege einen politischen Freundschaftsbund einzuleiten, der von der Grundtatsache ausgeht, daß der eine Partner, das jüdische Volk, auf jede außerjüdische Machtbefugnisse deshalb doch feierlichst Verzicht leisten kann, da es eine gottgegebene Politik vertritt, die ohne Messias jede Annexion im Gewaltwege – oder wider den ausgesprochenen Willen der nichtjüdischen palästinensischen Einwohnerschaft – als Verbrechen an Gott und der Nation verurteilt.

     

    Man missverstehe uns nicht. Die realpolitische Formgebung des jüdischen Gottes- und Volkbewusstseins ist niemals Zurückdrängung der rein seelisch-sittlichen Komponenten der jüdischen Gedankensphäre, jener Innigkeit und Entrücktheit unsrer tiefsten und intimsten Empfindungswelt. Die Politik der Thora ist nicht Gegensatz zu Kabala, Mussar und Chassidismus, nicht Widerspruch zur jüdischen Mystik, Philosophie und Agada; sollen ja die talmudischen Meister Jisraels sie führen. Sie ist vielmehr letzte zwingende Konsequenz aller prophetischen Offenbarungen Gottes, der Eingang finden will auch in die sonst alltägliche Körperlichkeit soziologischer Schichtungen und Gruppierungen der Menschheit.

     

    Kein größerer Gegensatz zur prinzipiellen Ideologie des Zionismus ist denkbar. Die gottestrunkene jüdische Seele, soll auch Maß werden aller Dinge und Richtschnur auch der äußeren Beziehungen und Bindungen von Menschen und Menschengruppen zueinander.

     

    5.

     

    Doch bleibt alles obige Phantom, billige kindische Traumphantasie, wenn es nicht gelingt, eine Alija tiefüberzeugter orthodoxer Massen zu organisieren.

    Nur die orthodoxen organisierten Massen – der Begriff ist relativ zur gesamtjüdischen Einwohnerschaft gedacht – haben genügend Nachdruck und Einfluss zur Geltendmachung der nationalen göttlichen Forderungen ihrer politischen, kulturellen und erzieherischen Gedankenwelt. Nur orthodoxe jüdische Massen könnten – allein durch die Tatsache ihres Vorhandenseins – die bisher jüdisch-neutralen Kehilloth majorisieren, oder zumindest, kraft ihrer zahlenmäßigen und charakterlichen Bedeutsamkeit, zu einer positiv gesetzestreuen Stellungnahme umstimmen. Nur orthodoxe Massen werden auch im Bündnisfall dem Araber beruhigende Gewähr für die ausgesprochen pro-arabische Bewährung der Gesamtjudenheit bieten können. Eine Immigration bewusster gesetzestreuer Juden ist ein unerlässliches Postulat der Zeit.

    Einem ganz großen palästinensischen „Treffen des orthodoxen Weltjudentums“ würde es gelingen, die Parole der Thoraherrschaft auszugeben im Heiligen Land. Die Besten unsres Volkes ziehen ein in die Heilige Stadt, an die heiligen historischen Stätten und Gräber; die Lehrer der Gola, des Volkes Größte und Gelehrteste, die Denker wie die Praktiker, die Erfahrenen, die Opferwilligen und die Entflammten. Litauischen Thorafürsten, chassidische Volksführer, polnische Arbeiterjugend, ungarische Feuerköpfe, deutsche Systematiker, westeuropäische Politiker und Organisatoren, thoratreue Jugendbündler aus aller Welt, Askanim aus Amerika, Südafrika, aus dem gesamten Orient, Vertreter der nordafrikanischen, der jemenitischen Judenheit – eine unerhörte grandiose Demonstration des beispiellosen Kiddusch haschem barabim vor den Augen der Welt auf historischen Heimatboden! – es wäre schon dies allein ein Erlebnis, von kaum einschätzbarer Bedeutsamkeit.

    Die volkserzieherische Wirkung der Atmosphäre dieser heilig-fanatischen Unbedingtheit der restlosen selbstbewussten Hingabe an Gottes Herrschaft in Kultur, Politik, Wirtschaftsform, Rechtspflege, Pädagogik und Lebenskunst, ist kaum zu überschätzen. Sowohl für die thorafremde Judenheit, als auch für die englische oder arabische Welt wäre ein derartiger Kinus Zadikim ein wichtiges politisches Erleben, das ernsteste, gründlichste Auseinadersetzung erheischte. Es würde sich das ungetrübte Bewusstsein durchsetzen, daß die Orthodoxie doch wohl nicht eine bedeutungslose Außenseiter-Clique darstelle, sondern das pulsierende Herz des Klall Jisrael, dessen Forderungen für das öffentliche Leben in ihrer elementaren politischen Vitalität stattgegeben werden muss.

    Nur so würden für die bereits skizzierten drei historischen Unerlässlichkeiten realpolitische Lösungen gefunden. Erez Jisrael könnte dann seelischer Zentralpunkt der Gola werden. Es muss erobert werden für Gottes Herrschaft, die von Zion ihren Ausgang nimmt. –

    Gott gebe den Maßgeblichen die glückliche Einsicht, das Heroische, Einmalige und Echte von der Gesamtheit zu fordern. Es geht um uns alle. Um die erträumte, erstrittene Heimat.

    Nicht um die „Erlösung“ geht das Ringen, denn Gottes ist die Erfüllung.

    Nicht um den Messias geht’s – denn Gottes ist das Geheimnis. Aber um des Landes und des Volkes willen, die entweiht wird, laßt uns dies heilige Terrain der Zukunft, laßt uns unser Erez retten.

     

    (Aus: Simon SCHWAB Heimkehr ins Judentum  Hermon Verlag Frankfurt Main 5695 – 1934 S.42-45)

    20-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-12-2021
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     (1808-1888)

     

    ויחי פרשת

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Wajechi

     

    Kap.47 V.29 Jissroéls Tage näherten sich zum Sterben, da ließ er seinen Sohn Josef rufen und sprach zu ihm: Wenn ich denn doch Gunst in deinen Augen gefunden habe, so lege doch deine Hand unter meine Hüfte, und übe an mir Liebe und Wahrheit: begrabe mich doch nicht in Mizrajim!

     

    V. 29…Jakob hatte noch siebzehn Jahre mit seinem Hause in Mizraim gelebt, mochte gewahrt haben, welchen mächtigen Einfluß das האחז auf seine Nachkommen zu üben begonnen, wie sie schon anfingen im Nil den Jordan zu begrüßen, und in dem Aufenthalt in Mizrajim gar kein Galuth zu erblicken. Motiv genug, um mit so feierlichem Ernst darauf zu dringen, daß sie ihn nicht in Mizrajim begraben daß sie ihn in das Land ihrer alten, wirklichen Heimat tragen sollten; Motiv genug, ihnen zu sagen: ihr hoffet und wünscht in Mizrajim zu leben, ich möchte nicht einmal in Mizrajim begraben sein. Darum sprach er diesen Wunsch aus nicht als Jakob, von individuell persönlichem Standpunkte, sondern als Jissroél“ aus, als Träger der nationalen Bestimmung, als Mahnung an die nationale Zukunft seiner Kinder.  

     

     

    Kap.48 V. 11 Da sprach Jissroél zu Josef: Dein Angesicht zu sehen, habe ich nicht mehr für möglich geachtet, und nun hat mich Gott selbst deinen Samen sehen lassen!

     

    Kap. 48 V.11…התפלל: sich mit göttlichen Gedanken durchdringen. Jüdisches Beten ist nicht von innen heraus, sondern von außen herein. Gebe es nur ein Beten von innen heraus, d.h. ein Hinauslegen bereits im Innern vorhandener Gedanken, so wären „vorgeschriebene“ Gebete, noch dazu zu einer bestimmten Zeit, von einer unbegrenzten Mehrheit zu betende Gebete purer Wahnsinn. Denn sie setzen voraus, daß auf Kommando in einen bestimmten Augenblick bei einer beliebigen Vielheit von Menschen gewisse Gedanken und Empfindungen vorhanden und des Ausdruckes bedürftig seien. So nicht. התפלל heißt: ewig geltend bleibende Wahrheiten immer wieder aufs neue mit ihnen durchdringen, eben weil sie sonst sich abschwächen, entschwinden, ja schon entschwunden sein können. Hier: ראה פניך לא פללתי: der Gedanke, dich noch einmal wieder zu sehen, lag mir so fern von jeder Möglichkeit der Realisierung, aß ich ihm in mein Inneres keinen Eingang verschaffen konnte.

     

    V.16 der Engel, der mich erlöst aus allem Übel, segne die Knaben, daß in ihnen mein Namen und meiner Väter Name, Abraham und Jizchak, genannt werde und sie den Fischen ähnlich zur Menge gedeihen mitten auf Erden.

     

    V. 16 Es ist sehr schwer, in diesem Zusammenhange von einem Engel auszusprechen, daß er segnen wolle, zumal da unmittelbar zuvor Gott genannt ist, in dessen Händen ja allein der Segen liegt. In ב"ר Kap.97 spricht sichר' אליעזר  nach der Leseart des Jalkut also aus:  הקיש גאולה לפרנסה ופרנסה לגאולה מה גאולה פלאים אף פרנסה פלאים מה פרנסה בכל יום אף גאולה בכל יום„ , Es sind hier die Ernährung und die Erlösung einander wechselseitig gleichgestellt: wie die Erlösung, so geschieht auch die Ernährung durch Wunder, und wie die Ernährung so ist auch die Erlösung täglich“. Somit haben wir hier nicht an die Erlösung aus einer besonderen Gefahr, sondern an jene Erlösung zu denken deren wir Tag für Tag wie der Ernährung bedürfen. Beide, Parnaßa und Geula, sind keine Ergebnisse der einmal von Gott allgemein gesetzten Weltordnung, sondern Wirkungen der besonderen göttlichen Fürsorge. Daß der Rechtschaffene, Gewissenhafte nur auf redlichem, sittlichem Wege sein Brot Suchende auf diesem Wege auch sein Brot finde ist פלאים, ist ein jedesmalige Geschenk, der göttlichen Waltungswunder, wie es heißt:  טרף נתן ליראיו יזכור לעולם בריתו „was andere der Gewalt verdanken, gibt Er seine Verehrern. Er ist unaufhörlich seinen Bunde eingedenk“. Und daß der also nur sittlich dahin wandelnde Mensch in einer mit physischen und sozialen Übeln drohende Welt unangefochten aufrecht bleibt, dazu bedarf er der steten göttlichen Erlösung, der stetenגאולה .

    גאל, verwandt mit גחל Kohle: ein brennbarer Stoff, der bereits im Feuer gelegen, ihm aber entzogen wurde, ehe das Feuer ihn vollständig bewältigte. …גאולה ist aber die vollkommene Rettung, die nicht wie גחל noch die Spuren des Brandes an sich tragen, sondern gänzlich frei und unversehrt lässt, wie Abraham aus dem Feuer Chaldäas, wie Daniels Genossen aus der Glut des Ofens. Hätten wir Augen zu sehen, bemerkt ein Wort der Weisen, wir würden es gewahren, wie wir überall und immer von מזיקים, von schädlich auf uns einwirkende Elementen in der physischen Welt umgeben sind, und wie im physischen, so wahrlich auch im sozialen Leben. Wehe uns, wenn wir dafür nicht blind wären. Wohl uns, daß wir die Gefahren des Todes nicht sehen, denen wir jeden Augenblick in der physischen Welt entgehen, noch das von Neid und Bosheit zugedachte Verderben und Unheil gewahren, daß im sozialen Leben täglich und stündlich uns unbewusst an uns vorüberziehen mag. Das ist das רע, aus welchem הב"ה uns jeden Augenblick rettet, und zwar also rettet, daß wir uns der Gefahr nicht einmal bewusst werden. Nun bemerkt ר' שמואל בר נחמן daselbst:פרנסה גדולה מן הגאולה שהגאולה ע"י מלאך פרנסה ע"י הב"ה „ größer ist noch die Ernährung als die Erlösung, diese geschieht durch einen Engel (מלאך הגואל), jene durch הב"ה selbst. Verstehen wir diesen Satz recht, so liegt ihm die Wahrheit zugrunde, daß die stete Geula von Untergang drohenden Übeln, ja der Parnaßa vorangehen muss, die bloße Existenz des Menschen überhaupt bedingt, somit ein Moment ist, das von vornherein mit dem Dasein eines Menschen – oder Volkes –Individuums gegeben sein muss, gleichsam der Raum ist, der ihm innerhalb des Weltgetriebes durch die göttliche Führung geschaffen ist. Es ist dies das „Geschick“ des Menschen, bei welchem der Jude aber stets an den „Schickenden“ denkt, das ihm stets „מלאך“, „Bote“ der göttliche Führsehung bleibt. Es ist die göttliche Bestimmung, die bei dem Eintritt eines Menschenkindes, oder ein Volk ins physische, soziale oder historische Dasein „es soll leben!“ spricht, und seinen מלאכים, seinen „Geschickten“, für es befiehlt, „es zu hüten auf allen seinen Wegen, es auf Händen zu tragen, daß es an keinen Stein den Fuß verletze, daß es über Schakal und Otter dahinwandle Leu und Schlangen zertrete“ (Psalm 91). (Vielleicht ist das Wort מלאך ja von מלך gebildet, eine bewältigend wirkende Macht, die aber nicht aus eigener Machtvollkommenheit wirkt, sondern ,א' das Zeichen einer andren sie leitenden und sendenden Persönlichkeit unsichtbar in sich trägt buchstäblich שמי בקרבו wie es von מלאך heißt.) Jakob wünscht also, daß Gott seine Enkel durch denselben מלאך durch welchen Er ihn von allem Übel erlöst, gesegnet werden lassen möge, d.h. daß seine Enkel dasselbe „Geschick“ weiter tragen mögen, innerhalb dessen und durch welches Gott ihm Existenz und Gedeihen hat finden lassen, daß sie ebenso wenig wie Jakob, etwa Esau gleich, auf eigener Faust und eigenem Schwerte leben, sondern Jakob gleich, nur in Gott ihren Schutz und Beistand suchen und finden mögen; nur so ויקרא וגו' werden er und seine Väter in ihnen fortleben.וידגו לרב בקרב הארץ

    ויגדו: Nie wieder kommt das Wort דגה vor, nur als Wurzel von דג, Fisch, ist es bekannt und bezeichnet eben als solches in ganzer Tiefe die Innigkeit des Jakobsegens und die Bedeutung dessen, was das Teilen des Jakobsgeschickes und das Forttragen des Jakobnamens enthält, was es heißt: vor demselben Gott wie die Väter wandeln, sich von demselben Gott führen und durch dieselbe Gottessendung retten lassen!– In gesondertem Elemente, still in vom Menschenauge unerreichter Tiefe lebst die Fischwelt ihr Leben. Gedankenlos geht der Mensch am Ufer hin und ahnt nicht, welche fröhliches, frisches, glückliches, ungetrübtes Leben sich da unten in reicher Fülle von Geschlecht zu Geschlecht entfaltet. So בקרב הארץ, so in mitten der Erde soll das Jakobsgeschlecht in seinem gesonderte Elemente, wohin die umgebende Welt ihm nicht zu folgen, kein dessen Bedeutung sie nicht zu ahnen vermag, ihr stilles, glückliches eigenes Leben vollbringen, „fischgleich“, „gleichsam im Wasser im Mitten der Menschheit auf Erden“.בגו בני אנשא על ארעא כנוני ימא יסגון (ת"א).

    17-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-12-2021
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

    הפטרה פרשת ויחי

     

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Wajechi

     

    Könige I Kap.2, Vers 1

     

    Wie bei der Sidra חיי שרה dürfte auch hier die Ähnlichkeit und Kontrast bei der Wahl der Haftora maßgebend gewesen sein. Dem sein Haus bestellenden Jakob wird der seine letztwilligen Verfügungen treffende David gegenüber gestellt, dem heimgehenden Patriarchen der sich am Ziele fühlenden König. Dort umsteht eine Vielheit von Söhnen das Lager des scheidenden Vaters, hier ruht auf einem Sohne das brechende Auge des Sterbenden. Dort empfängt die Gesamtheit der Söhne das heilige Vermächtnis, das letzte Mahnwort und den heiligen Vatersegen. Hier ist’s der Eine, der bereits zum Nachfolger des Vaters auf dem Throne Gesalbte, der des Vaters letzte Aufträge und des Vaters Mahnwort empfängt. Der Gedanke an die Zukunft beschäftigt den Patriarchen wie den König, die Erinnerung an die einzige Bedingung, von deren Erfüllung des Jakob-Hauses wie des Jissroél-Volkes abhängt, bildet die letzte Sorge hier wie dort.  „Sammelt euch alle in Einem! Haltet zusammen! Bleibet geistig wach und höret stets hin auf euren Väter!“ so strömt’s von den Lippen des sterbenden Patriarchen – „Sei stark und werde zum Manne und bewähre deine Stärke, indem du dich als den starken und treuen Wächter des dir von Gott anvertrauten heiligen Gutes erweisest, zunächst dadurch , daß du selbst hervorleuchtest in treuer Erfüllung des Gottesgesetzes wie es in der Thora enthalten ist, nur dann wirst du weise handeln in allem, die Bewährung der Gottesfurcht, ist für dich die höchste, nein die einzige Weisheit, und von ihr ist die Erfüllung der mir für mein Haus gewordenen göttlichen Verheißungen aufs entschiedenste bedingt“ – so der scheidende König. Am Sterbelager Jakobs empfängt die Gesamtheit des Jakobshauses das Vermächtnis, unter der kraftvollen Führung des mächtigen Juda-Stammes treue Fortträger des Abrahambundes zu sein. In dem scheidenden David ging bereit der erste König heim, den Gott aus dem Stamme Juda über seine Brüder emporgehoben hatte, ihr Hirte und Führer ging zu ihrer ewigen Bestimmung zu sein. Der Sohn an seinem Lager war bereits gesalbter König, und in dem Scheideworte faßt der Vater die Summe aller Regentenweisheit zusammen, durch deren Betätigung allein der Sohn seinen Königsberuf erfüllen und seinem Throne Festigkeit und Dauer geben werde. Was König David zu König Salomo sprach, faßt mit denselben Worte hatte es der scheidende Führer Moses zu seinem Nachfolger Josua gesprochen. Da berührt es und denn seltsam und weht uns entgegen als ein reiner Hauch aus dem Gottesfrieden des alle seine Kinder zu gleich hoher Bestimmung berufenden Abrahamshauses. Was David hier Salomo, was Moses Josua als Ziel und Weg ihrer Bestimmung aussprach, das ist wortwörtlich dasselbe, was Gott jedem, ausnahmslos jeden Sprossen des Abrahamshauses als Lebensweg vorgezeichnet. Für den König wie für den letzten Bettler gibt es auf dem Boden des Gottesgesetze nur einen Weg und nur ein Gesetz, durch dessen treuen Befolgung allein sie ihrem Leben vollen Inhalt und dem im stolzen Königspalaste wie  in der ärmste Hüte sonst flüchtiger Vergänglichkeit verfallen Sein Dauer und Halt für die Ewigkeit zu gewinnen vermögest.

     

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 87-93  Kommentar zu Könige Kap 2, V.1) 

    16-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-12-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER                 
                 
    (1850-1926)

     

    ויחי

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Wajechi (Auszug)

     

    … Meine Brüder und Schwestern!  Die Frage, die einst unser Stammvater an seine Kinder richtete: שמא יש בלבכם מחלוקת על הקב"ה Vater Jakob richtet sie in unserer schweren, trüben Gegenwart auch an uns. Und auch wir wollen, gleich den Vätern, wie immer die Zeiten sich gestalten mögen, mit unerschütterlicher Festigkeit, das שמע ישראל-Bekenntnis beherzigen und in ה' אלקינו stets ה' אחד schauend begreifen.

    Aber dieses שמע ישראל-Bekenntnis, wenn auch noch so tief empfunden, genügt noch lange nicht. Wozu wir uns bekennen, das müssen wir auch durch die Tat verwirklichen. Zu שמע ישראל gehört das ואהבת: die Hingabe an den Gotteswillen בכל לבבך ובכל נפשך ובכל מאדך mit jeder Regung unseres Herzens, mit jedem Atemzug unseres Lebens, mit jedem Splitter unserer Habe! Der jüdischen Wahrheit genügt nicht, daß Gott mit Gesinnung und Gemüt verehrt werde. Es gilt unsere Hingabe an den Gotteswillen mit dem ganzen Einsatz, unserer Persönlichkeit, mit allen Mitteln, über die unsere Kraft verfügt, zu betätigen.

    Mit unserem ganzen Vermögen. – Eine Liebe, die nicht gewillt ist, wenn es sein muß, die schwersten Opfer zu bringen, ist eitel Traum und Schaum. Dieses בכל מאדך ist, nach der Lehre der Weisen, oft größeres Opfer als das בכל נפשך! – יש לך שממונו חביב עליו יותר מגופו Gibt es doch Menschen, denen das Vermögen wertvoller ist als das Leben. In unserer Zeit gilt es, vor allem dieses בכל מאדך zu betätigen.

    Wenn selbst Staatslenker, der Not der Zeit gehorchend, ihren Bürgern die schwersten Steuerlasten auferlegen, so müßte dies in jüdischen Gemeinden erst recht der Fall sein, wo es gilt, das ואהבת gegen Gott und seine Thora zu betätigen!

    Mit freudiger Genugtuung erfahren wir, daß unsere Gemeinde ברוב מנין וברוב בנין einmütig beschlossen hat, dieses ואהבת בכל מאדך zum integrierenden religiösen Prinzip ihrer Verfassung zu erheben.

    Wir haben bereits schriftlich und mündlich erklärt, daß man nach dem klar und unzweideutig ausgesprochenen דין  des Schulchon Oruch die Gemeindeverwaltung nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet ist, zur Erhaltung der Gemeinde ihre Mitglieder nach Maßgabe ihres Einkommens zu besteuern. –

    Meine Brüder und Schwestern! Es sind nun 70 Jahre, daß unsere Gemeinde, als Fortträgerin der alten Frankfurter קהלה, als Erbin ihrer religiösen Prinzipien gegründet wurde. Sie hat bisher ihren Stolz darin erblickt, für die Erhaltung und Förderung ihrer Institutionen, getragen von dem lebendigen, freudigen, opferbereiten Pflichtsbewußtsein ihrer Mitglieder, ohne Zuhilfenahme des staatlichen Armes aufzukommen. Diesen berechtigten Stolz wollen wir uns bewahren. Traurig, höchst betrübend wäre es, wenn unsere Verwaltung gezwungen wäre, wenn es ihr zur heiligen Pflicht würde, von dem staatlichen Steuerzwang Gebrauch zu machen. –   

    Wie bisher wollen auch wir weiterhin allen Gemeinden der Diaspora mit dem leuchtenden Beispiel vorangehen, zeigen, daß wir die stolzen Erben sind der alten Frankfurter קהלה und daß für uns jeder דין des Schulchon Oruch heilige Verpflichtungskraft besitzt. – Dann wird unsere קהלה wie bisher auch weiterhin fortschreitender Blüte entgegengehen.

    Mit zuversichtlichem Vertrauen blicken wir in die Zukunft: ה' אלקינו ist uns ה' אחד, und ואהבת Gott gehören wir an, mit jeder Faser unseres Wesen, mit jedem Pulsschlag unseres Herzens, mit jedem Splitter unserer Habe! Gott wird uns Seinen Beistand nicht versagen אל יעזבנו ואל יטשנו לנצח.

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung erster Teil Genesis  J. Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 97 - 108

    15-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-12-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DER FASTTAG DES MONATS TÉVESS
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     עשרה בטבת-
    DER FASTTAG DES MONATS TÉVESS

    Am zehnten dieses Monats ist ein allgemeiner Fasttag zur Erinnerung daran, daß an diesem Tage die Belagerung Jerusalems  durch Nebukadnezar angefangen hat. Das Fasten an diesem Tage soll uns lehren, daß unsere Vorfahren durch ihre Sünden die höchsten Güter des Lebens verscherzten, und uns ermahnen, in aufrichtiger Rückkehr zu Gott und Seiner Gnade wieder würdig zu zeigen. – Die wesentliche Bestimmung eines Fasttages besteht daher nicht blos in der Enthaltung von Speise und Trank, sondern vor allem auch in der Besserung des ganzen Lebenswandels; wer daher durch Fasten allein, ohne sein Herz gebessert zu haben glaubt, der hat den wahren Zweck des Fasttages nicht verstanden!

    Quelle: „Bibel- und Talmudschatz – Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. Kohn, 13 Auflage Hamburg 5691-1931 Verlag von George Kramer

    14-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-12-2021
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

    Einführung zu „Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert“  

     

    Die vorliegende Übersetzung und Erklärung  der Gebete Jissroéls sind ein teures Vermächtnis, das der verewigte Verfasser זצ"ל seinem Volke hiterlassen hat. Es ist das letzte größere Werk seines in unausgesetzter gesegneter Geistesarbeit vollendeten Forscherlebens.

     

    Das Judentum in der Totalität seiner Gesetze und seines heiligen Schrifttums war der Gegenstand dieser Forschung; die Verurteilung aller Zeitgestaltungen und ihrer Aufgaben im Lichte des Judentums verleiht dieser Forschung den Charakter ewiger Actualität. Denn nicht einer von der Neuzeit überholten Vergangenheit, so lehrt sie, gehört das Judentum an, der vom Sinai stammenden Gotteswahrheit gehört vielmehr die Zukunft. Jeder wahre Fortschritt im weiten Menschenkreise führt die Menschheit dieser Zukunft näher.

     

    Das über die Erde zerstreute Jissroél ist menschheitpriesterlich berufen, zunächst  nach durch die pflichtgetreue Gestaltung seines eigenes Leben nach dem im Gottesgesetze niedergelegten göttlichen Willen die Herrlichkeit dieser Gotteswahrheit der Welt zu verkünden. Deshalb ist nur der sittenreine, rechtschaffene, edle, an die Förderung des Wohles der Mitmenschen freudig sich hingebende Jude ein solcher Gottesherold denn nur diese Seiten treten als Frucht des Pflichtlebens in die Erscheinung. Ein jedes Glied des Jakobhauses nun stets an diese ewige Aufgabe zu erinnern, auf daß es im ewigen Streben nach Heiligkeit in Gesinnung und Tat das Seinige dazu beitrage, Jissroél und die Menschheit diesem Ideale näher zu bringen, das ist nach der Auffassung dieses Commmentares Ziel und Zweck. Ist doch התפלל die „Durchdringung der  Seele mit dem Göttlichen,“ nach ihm in des Wortes eigenster Bedeutung das Wesen der Teffilo. Nicht dem Gefühle der Befriedigung, durch „andächtiges Gebet“ nunmehr der Lebensplicht genügt zu haben, will deshalb das jüdische Gebetbuch aus der Hand gelegt werden. Traurigste Verkennung des Wesen der Teffilo wäre einer solcher Gedanke. Vielmehr vor Gott der bisherigen Unzulänglichkeiten bewußt zu werden, und im Vertrauen auf den Beistand der göttlichen Gnade stets mit neuem Ernste und neuer Frische wieder ins Leben hinauszutreten zur rastloser Weiterarbeit in treuen Pflichtleben, dau soll das im solchem Sinne begriffene Gebet dem jüdischen Menschen stets neuen Ansporn und neue Kraft gewähren. Nicht im Gebete, sondern im Leben  sich vor Gott zu begreifen, ist des Gebetes Ziel.

     

    Für  diese Auffassung der jüdische Aufgabe und des in ihrem Dienste stehenden Gebtes hat der große Verewigte in seinem hieniedigen Dasein gewirkt, soweit sein mächtiges lebensweckendes Wort drang Den krönenden Abschluß dieses Wirkens bildet nun dieser Commentar zu den Gebeten, die ja alle Beziehungen des Einzeln- sowie des Gesamtheitslebens umfassen und den Juden durch das wochentägige, das sabbathliche und das festtätige Leben geleiten, von der Wiege bis zum Grabe, in Freud und Leid.

     

    Aus der Ewigkeit, in die er inzwischen eingegangen, reicht der große Lehrer in Jissroél mit diesem Commentare somit die Hand allen, die sich seiner Leitung nunmehr hingeben wollen. Er bietet sich ihnen damit zum Führer und Begleiter auf des Lebens sonnigen und auf seinen wolkendüsteren Pfaden und will tagtäglich sie lehren und üben und befähigen, die Gebete als מסלות בלבבם „Aufwärts-Pfade im eigenen Herzen zu begreifen, auf denen sie bei Ihm, der jedem nahe ist, der in Wahrheit anruft, Erleuchtung und Kraft zu suchen haben, um den Anforderungen zu genügen, die ein jeder Tag stellt, sei es an ihre Tatkraft im Handeln, an ihre Festigkeit im Beharren, an ihre Seelenstärke im heitern Dulden, oder an ihre Besonnenheit in den freud- oder leidvollen Zwischenfällen des Lebens.

     

    Wie Commentar und Übersetzung nur eine Ausstrahlung der in den übrigen Werken des Verfassers זצ"ל niedergelegten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse und der aus ihnen gewonnenen Gesamtauffassung sind, das stellt sich dem kundigen Auge auf den ersten Blick dar. Doch auch denjenigen, dem diese Anschauungen  hier zum ersten Male entgegentreten, umfängt sofort der Hauch der tiefen Seelenruhe, der innigen Lebensheiterkeit, des heiligen Gottesfriedens, der aus diesem Heiligtume des Gebetes ihm entgegenweht. Und zwar einer Seelenruhe und Gottinnigkeit, denen die Klarheit des Gedankes nicht Trübung, sondern Vertiefung und Befestigung bringt.

     

    Dem Texte ist die Heidenheim’sche Ausgabe שפת אמת zu Grunde gelegt. Übersetzung und Commentar zu den Gebeten hat der Verfasser זצ"ל vollständig druckfertig vollendet. Zu den in der Teffilo enthaltenen  Psalmen lag die Übersetzung in der 1882 erschienen Übersetzung und Erklärung vor. Eine Aufnahme auch des herrlichen eingehenden Psalmencommentars mußte jedoch leider als unthunlich erscheinen, da der Umfang des Werkes sonst zu sehr vergrößert worden wäre. Nur die Möglichkeit eines Auszugs blieb  übrig. Derselbe ist von dem Schwiegersohn des Verfassers זצ"ל, Herrn Rabbiner Dr. Joseph Gugenheim in Kolin verfaßt. Die verdienstvolle Arbeit mußte sich aus den angeführten Grunde auf den Zewck allgemeiner Orientierung über Inhalt und Gedankengang der einzelnen Psalmen beschränken. Für das tiefere Verständnis der Übersetzung im einzelnen muß deshalb auf den Commentar selbst verwiesen werden. – Die Übersetzung von Prov. 31 10-31, אשת חיל וגו', ist der im Jeschurun XI. Jahrg. Befindlichen Serie von Auffsätzen über das jüdische Weib entnommen.   Die Erklärung ist ein Auszug aus dem daselbst Seite 37 ff. gegebenen Commentare.

     

    Die Correctur hat der Unterzeichnete in Gemeinschaft mit seinen gleichfalls am Druckorte wohnenden Brüdern, den Herren Julius Hirsch und Rechtsanwalt Dr. Naphtali Hirsch, unter sorgsamster Vergleichung mit dem Manuskript besorgt.

     

    So möge denn auch dieses letzte Werk des Verewigten größte Verbreitung in Jissroéls Kreisen finden und die große Gemeinde derer stetig mehren, denen sein Wort im Leben Stab und Leuchte war. Dann wird auch durch dieses Werk an ihm das tiefe Wort sich erfüllen: דובב שפתי ישנים, daß der heimgegangenen Weisheitslehrer nimmer starb, solange seine Worte in der Menschen  Geist und Herzen wirkend leben.

     

    Frankfurt a.M., im Juni 1894.

    Dr. Mendel Hirsch

    13-12-2021 om 19:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-12-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER: „Hawdolo”
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    „Hawdolo”

     

     

    In dieser Beitrag legt der damals junger Rabbiner ein Prinzip dar, welcher sein ganzes  Leben treu blieb: Der sich gegenseitig bedingende Zusammenhang; zwischen Tauro Lernen und Hawdolo :

     

    „Hawdolo und Tauro! – Unter diesem Zeichen werden wir siegen!“

     

    Lesen Sie der Faksimile – ursprünglich  in „Jüdische Pressse“ Wien,  1924  des Artikels als Beilage.

     

     

     

    Notiz

    Auf der Suche nach der von Rabbiner Esriel Hildesheimer gegründeten rabbinische Zeitschrift „Jüdische Presse“ (Berlin) – leider nicht erhältlich fanden wir die Wochenzeitung „Jüdische Presse“  Organ für die Interessen des orthodoxen Judentums erschien als Nachfolger der Jüdischen Korrespondenz in den Jahren 1920 bis 1938  (Wien, Bratislava). Wir bemühen uns aus diesen widersprüchlichen  agudistischen Sammelsurium – teilweise pro- teilweise antizionistisch – aussuchen was brauchbar ist.

     

    Die Schriftleitung

    Bijlagen:
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    JPW 1924 7 Dr BRESLAUER Hawdoloh 2.JPG (79.2 KB)   
    JPW 1924 7 Dr BRESLAUER Hawdoloh 3.JPG (88 KB)   

    12-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-12-2021
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                              (1808-1888)

     

    ויגש

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Wajigasch (2)

     

    Kap. 46 V.1 Da brach Jissroél auf und alles Seine; er kam nach Beer Scheba und opferte Mahlopfer dem Gotte seines Vaters Jizchak. 

     

    Da brach Jissroél auf, in der freudigsten Stimmung, in dem Glanz- und Höhepunkt seines ganzen, in bitteren Kämpfen und Leiden so vielfach geprüften Lebens, er und all die Seinigen. Sie reisten südwärts und kamen an die letzte Grenzstadt, an das durch die Erinnerung der Väter verherrlichte Beer-Schewa. Da opferte er זבחים. Wir finden nicht wieder daß unsere Erzväter זבחים geopfert hätten. Sie wie alle Noachiden, brachten vielmehr nur עולות. עולה drückt die gänzliche Hingebung an Gott aus, זבח ist an sich ein von den בעלים zu verzehrendes Familienmahl, und weiht die Familienstätte, das „Familienhaus“ und den Familientisch zu Tempel und Altar. זבחים, ja in der Regel שלמים, drücken ja den höheren Gedanken aus, daß „Gott zu uns komme“, sie werden daher aus jenem heiteren Bewusstsein dargebracht, daß, wo ein Familienkreis pflichttreu und einig lebt und sich von Gott getragen fühlt, da,,אלקי' בדור צדיק  da sei Gott gegenwärtig. Darum sind שלמים „Friedensopfer“ des gottgesegneten Familienlebens, so spezifisch jüdisch. Der Gedanke des Aufgehens in Gott und des Hingebens an Gott dämmert auch in nichtjüdischen Gemütern. Allein daß das gewöhnliche Leben von Gott so durchdrungen sein kann, daß „man isst und trinkt und schaut dabei Gott“, daß alle unsere Familienräume Tempel, unsere Tische Altäre, unsere Jünglinge und Jungfrauen Priester und Priesterinnen, diese Durchgeistung des gewöhnlichen Privatlebens, das ist eine Spende des Judentums. Das Jakob-Israel nicht עולות sondern זבחם opferte, das liegt darin, das Jakob sich jetzt zum ersten male in seinem Familienkreise glücklich und heiter und „ganz“ fühlte. In diesem Bewusstsein und Gefühle brachte er sein Opfer, tief bedeutsam לאלקי אביו יצחק nicht allgemeinלאלקי'. In dem Liede am roten Meer spricht Israel זה אל ואנוהו אלקי אבי וארוממנהו: „In dieser meiner Rettung hat sich Gott als die mich tragende Allmacht mir gezeigt, auf daß ich ihn in meine Mitte aufnehme und ihm eine entsprechende Stätte werde; es ist dies aber derselbe Gott, den mich die Väter gelehrt, dem auch die Väter gedient, und der durch mich nur noch zu erhöhter Anerkennung gelangen will!“ „Der Belehrung und dem זכות der Väter verdanke ich diese Rettung“. So auch hier. Die Seligkeit, die Jakob eben jetzt empfand, schrieb er nicht seinem Verdienste, sondern dem זכות אבות zu. – Vielleicht auch ist es ein Hinblick auf die עקדה. Jakobs ganze bisheriges Leben war nichts als eine in konkreter Wirklichkeit sich vollziehende, עקדה deren Auferstehungsmomente er eben jetzt sich genaht fühlte.

     

     

    V. 2 u. 3 Da sprach Gott zu Jissroél in Gesichtern der Nacht, und sagte: Jaakob, Jaakob! Er sprach: Hier bin ich.

    3. Er sprach: Ich bin der Gott, der Gott deines Vaters, fürchte dich nicht, nach Mizrajim hinabzugehen; denn zu einem großen Volke werde ich dich dort machen. 

     

    Gott sprach: „Fürchte dich nicht, nach Mizrajim hinaufzugehen!“ Jakob war ja in der freudigsten Stimmung. Diese Anrede muss somit etwas vorangegangen sein, wodurch bei ihm die entgegengesetzte Stimmung, ja ängstliche Besorgnis hervorgerufen worden war, so daß er die Beruhigung bedürfte. Dies ist auch vollständig in V.2 enthalten. Zuerst die Bezeichnung der Erscheinung selbst: מראות הלילה „Erscheinung der Nacht“ spricht schon für den ernst stimmenden Eindruck des Ganzen. Dann der Zuruf: יעקב, יעקב! Nicht: ישראל, enttäuschte vollends Jakob über die folgenschwere Bedeutung dieses Hinabziehen nach Mizrajim. Deshalb denn auch Jakobs:הנני! Ich bin bereit für alles was du bestimmst. Darauf Gotte: Fürchte du dich nicht, ich bin der Gott, dem du soeben dem heiteres Familienleben geweiht, und in letztem Ziele winkt auch aus diesem Gange die heitere Größe. Dort sollst du zu dem verheißenen großen Volke werden. Ich selbst begleite dich (deinen ganzen Familienkreis) hinab und führe dich (wenn du zum Volke geworden bist) wieder herauf, und, was dich persönlich betrifft, du wirst Josef nicht wieder verlieren (Vergl. Kap. 15,1)

     

    V. 10 Schimeons Söhne: Jemuel, Jamin, Ohad, Jachin, Zochar und Schaul, Sohn der Kenaaniterin.

     

     ושאול בן הכנענית. Wenn unter כנענית hier Dina verstanden ist, die Simeon geheiratet, so dürfte שאול vielleicht nicht Simeons Sohn, sondern der von Schechem erzeugte, von Dina geborene Sohne sein; es wäre dann selbst dieser Sohn der Jakobsfamilie nicht entfremdet worden. Sie wird כנכנית genannt, weil ihr Sohn physisch ein בן כנעני gewesen. Es träte dann hier schon der Grundsatz hervor, Maß in der Verbindung einer Jakobstochter mit einem כנעני: הולד הולך אחר האם, das Kind zur Familie der Mutter, und nicht zu der des Vaters gezählt wird.

     

    V.12 Jehudas Söhne: Er, Onan, Schela, Perez und Serach. Er und Onan starben im Lande Kenaan. Perez Söhne waren Chezron und Chamul.

     ער ואונן: Es wird stets bei ihnen hervorgehoben: וימת וגו' Der göttliche Familienschutz ist kein unbedingter, an Reinheit und Sittlichkeit ist die Erhaltung geknüpft. Es genügt nicht, von jüdischen Eltern geboren zu sein. Darum fehlen auch Er und Onan hier nicht.

     

    V.26 Alle Seelen, die dem Jaakob nach Mizrajim kamen, die von ihm stammenden, ausser den Frauen der Söhne Jaakobs, alle Seelen: sechsundsechzig.

     

     כל נפש Esaus Haus zählte nur sechs Seelen, und es heißt von ihm כל נפשות ביתו (1 B.M. 36,6), bemerkt ein Wort in מ"ר, Jakobs Haus zählt siebenzig Seelen und sie heißen zusammen nur ein נפש: כל הנפש לבית יעקב! Außerhalb des jüdischen Berufes schlägt oft jeder Sohn seinen eigenen Weg ein. Wo aber in Wahrheit und Treue jüdischer Sinn erhalten ist, da mögen es siebenzig sein, und es waltet doch in allen ein Geist und einen Sinn.

     

    V.33 Wird euch dann Pharao rufen lassen und spricht: Was ist euer Thun?

     

    In einem Staate wie Mizrajim, wo der Mensch völlig in den sogenannten Beruf aufging, und eigentlich kein Mensch, sondern ein Handwerker, ein Landbauer, ein Krieger u.s.w. geboren wurde, war die Frage nach dem Berufe natürlich die erste Frage. Auch sie sollten auf Pharaos Frage ungescheut diese unangenehme Wahrheit hervorkehren; denn der nicht zu umgehende Abscheu der Egypter vor ihrem Berufe war, wie überhaupt die Abneigung der Völker gegen die Juden, das erste Erhaltungsmittel dieses zum Gange durch die Zeiten bestimmten Menschenstammes. Bis zum geistig sittlichen Morgen der Völker schützten die Pallisaden, die der Wahn der Völker gegen die Juden errichtete, diese vor jeder Ansteckung durch die Barbarei und Entsittlichung der Menschen, in deren Mitte sie Jahrhunderte hinab zu wandeln haben sollten. Deshalb kehrte auch hier Josef sofort die den Egyptern unangenehme Seite hervor, in der ausgesprochenen Absicht, damit sie dadurch eine gesonderte Provinz zum Wohnplatz eingeräumt erhielten. 

     

    Kap. 47 V.27 So siedelte Jissroél im Lande Mizrajim, im Lande Goschen an. Sie liessen sich dort nieder, wurden fruchtbar und vermehrten sich sehr.

     

     ויאחזו: sie ließen sich von dem Boden fesseln. Hier liegt eine Andeutung des Anfangs jener Versündigung, deren Tatsache uns Jecheskeel (Kap.20) aufbewahrt. In dem süßen Bewusstsein, hier sesshaft zu sein, lag im Laufe der Zeit die Gefahr sehr nahe, den Stammesüberlieferungen untreu zu werden und sich ihrer großen Bestimmung zu entfremden.

    10-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    AUSZÜGE aus dem KOMMENTAR zur WOCHTENABSCHNITT WAJIGASCH

     

    Wajigasch

     

    Kap.45 V 11 Ich will dich dort ganz versorgen, denn noch kommen fünf Jahre Hungersnot, du könntest und dein Haus und alles Deinige verarmen.

     

    V.11 ...Wiederholt wiest Josef die Brüder darauf hin, wie diese ganze Kette von Ereignissen offenbar als Gottesfügung darstellt und in der Tat führt uns wohl kaum eine andere Geschichte in gleichem Maße die Weise der göttlichen Providenz vor Augen. Sie ist der lebendigste Kommentar jenes großartigen Spruches salomonischer Weisheit: רב מחולל כל ושוכר כסיל ושוכר עוברים (Prov. 26,9). „Der große Weltenmeister erzeugt aus dem kleinsten Anfang alles; wie physisch, so auch sozial, lässt er alles aus den kleinsten Keimen werden. Es ist es, der alles zu kreißender Geburt führt und hat als solcher Thoren, und hat als solcher Verbrecher in seinem Dienste“. Ohne es zu wissen und zu wollen, dient Ihm auch die Torheit und die Sünde. In dieser Geschichte liegen die Fäden offen, in anderen nicht; aber an dieser lernen wir die Gänge Gottes. An den „zwei Loth Seide“, wie die Weisen es ausdrücken, die Jakob an Josefs Rockverbrämung spendete, ging der ברית בין הבתרים in Erfüllung. In Kanaan wäre die Jakobsfamilie schwerlich ein Volk geworden. Wie sie heranwuchs, hätte sie sich unter die Bevölkerung zerstreut. Um zum Volke zu werden, ohne sich zu vermischen dazu musste sie in die Mitte einer Nation kommen, der das ganze jüdische Wesen national widerstand, und dies war Mizraïm. So war später der Fanatismus, der die Ghetti baute, das wirksamste Mittel in Gottes Hand, um uns von aller Unkultur des Mittelalters fern zu halten und im engen Umkreis Familiensinn und Familienglück und Gemeindesinn bei uns zu pflegen. Um uns in Mizraïm eine gesonderte Provinz zum Boden der Entwicklung zu sichern, musste ein Sprössling voran und „Vater“ des Pharao und Gebieter des Landes werden; und damit kein Egypter dem Iwri vorwerfen könnte, ihr gehört nicht hierher, ihr seid nicht hier geboren, mussten alle Egypter die Scholle, wo ihre Wiege gestanden, verlassen und selber Fremdlinge auf den Boden werde, den sie fortan bebauten. –

    So hatte auch bereits die wunderbare, ohnehin so folgenreiche Strömung der Völkerwanderung Europa fast überall mit Fremdlingen bevölkert, als der Jakobsstamm seine große Wanderung in die Zerstreuung unter die europäische Menschheit antrat, und del Verweisungsdekrete germanischer Unduldsamkeit: „Ihr gehört nach Palästina hin!“ stellt die Geschichte unerbittlich die Gegenfrage entgegen: „Hat denn deines Urahns Wiege hier gestanden?“

    Und endlich war das erste wie das letzte Galuth aus קנאה und  שנאת חנם entsprungen, und durch sie der harte Schicksalstiegel motiviert, in dem sie alle geschmolzen und in der Schule des herbsten Unglückes zum Gefühle der Gleichheit und Brüderlichkeit die geläutert wurden. –

     

    V.17 Pharao sprach zu Josef: Sage deinen Brüdern, thuet dies: Beladet eure Tiere und gehet, kommet zum Lande Kenaan.

     

    V. 17 …בעיר .בעירכם , Tier, von בער das zugleich brennen, Tier und den Thoren bedeutet. Wir haben für Weisheit kaum so viele Namen als für Torheit, vielleicht, weil die Narrheit mannigfaltiger und buntscheckiger ist: סכל, פתי, כסיל, בער. Unter den verschiedenen Bedeutungen des בער ist wohl jedenfalls „Brennen“ die ursprüngliche. Denn lautverwandt damit heißt באר: aus der Dunkelheit ans Licht treten, daher באר: der lebendige Brunnen, Wasser aus der Tiefe, und באר: klar machen, בהר: leuchten, gesteigert בער brennen. Jemanden, zum Glanz, zur Auszeichnung hervorheben: בחר erwählen.

    In welcher Beziehung heißt das Tier= בעיר? חיה heißt es, insofern es das Leben repräsentiert im Gegensatz zur Pflanzenwelt. בהמה bezeichnet die dem Menschen sich als במה (rad.בום:בהם ) als „Piedestal“ seiner Menschengröße unterordnende Tierart (vergl. auch die Verwandtschaft von בהם  mit פעם, auf etwas anschlagen, auftreten, stoßen; Schritt und Amboß ). בעיר heißt das Tier nach seinem instinktiven Charakter. Wir haben die Betrachtung des Begriffes חטא, dessen Verwandtschaft mit חתה, und demgemäß חטא als ein absichtloses Hinausfallen aus dem „göttlichen Feuer“, sowie כפרה als ein Wiederhingeben an das אשדת als לחם אשה ד' zu erkennen geglaubt. (Siehe zu Kap. 39,9). Ist dies kein Traum, so würde die im Menschen waltende göttliche Kraft, der der Mensch sich frei hingeben soll und sich ihr daher auch muss entziehen können, sich als „Feuer“ darstellen. Es gibt aber auch lebendige Wesen, die sich dem göttlichen Willen nicht entziehen können, in welche jede Regung und jede Tätigkeit ein willenloses Produkt des in sie gehauchten göttlichen Feuers ist, deren Lebenstätigkeit somit ein „Brennen“ ist. Solange diese Feuerkraft in ihnen lebt, können sie sich ihr nicht entziehen, und בעיר wäre somit die prägnanteste Bezeichnung des Tieres nach seiner unfreien, instinktiven Natur. So wird 2 B.M.22,4 jede naturgemäße, das fremde Eigentum gefährdende Tätigkeit des Tieres, שן ורגל hinsichtlich deren es מועד מתחלתי ist, für deren Leitung und Wahrung daher die Intelligenz des Eigentümers volle Verantwortung trägt, charakteristisch durch בער und das Tier als בעיר bezeichnet.

    Unter der bunten Charakteren der Torheit bezeichnet פתי (von פתה offen stehen) den Arglosen, Unerfahrenen, den äußeren Einflüssen und Vorspiegelungen Preisgegebenen; אויל(אול wovonאולי, verwandt mit אבל,אפל , Verdunkelung des physischen oder geistigen Lichtes) denjenigen, der gar keine feste Ansicht hat, alles unklar anschaut und immer zwischen Zweifeln hin- und herschwankt; כסיל, verwandt mit גזל, der eine unberechtigte  Ansicht sich gewaltsam bildet und mit Gewalt behauptet. Es ist der Lendennarr (כסלים) der sich wie ein Athlet auf seine Lenden steift und stämmt, der eine Ansicht, in der er sich einmal festgerannt hat, festhält und keiner Belehrung zugänglich ist.

    Eigentümlich ist סכל, offenbar ja verwandt mit שכל, seinem scheinbaren Gegensatz. Beiden liegt der Begriff סגל, die innigste Anregung, zu Grunde. שכל ist jene geistige Kraft, durch welche der Mensch sich die Welt geistig aneignet, die Anschauungen in Begriffe und Urteile umwandelt und festhält; sie ist das Subjektive, das die objektive Welt in sich aufnimmt, eine Tätigkeit, die דעת bezeichnet. Der סכל hat diese subjektive Kraft: allein er bleibt bei ihr stehen, er bildet subjektive Vorstellungen, Begriffe und Urteile, ohne ihnen die objektive Wirklichkeit zu Grunde zu legen, und ohne sie an der Wirklichkeit zu berichtigen. סכל ist somit die missbräuchliche Anwendung des שכל. (Ähnlich wie סבא das missbräuchliche שבע). – בער endlich ist derjenige; dem es wirklich an der Anlage fehlt, der ein instinktives Leben lebt und kaum sich über das Tier erhebt.

     

    Kap. 46 V.1 Da brach Jisrael auf und alles Seine; er kam nach Beer Scheba und opferte Mahlopfer dem Gotte seines Vaters Jizchak.

     

    Kap. 46 V.1 Da brach Israel auf, in der freudigsten Stimmung, in dem Glanz- und Höhepunkt seines ganzen, in bitteren Kämpfen und Leiden so vielfach geprüften Lebens, er und all die Seinigen. Sie reisten südwärts und kamen an die letzte Grenzstadt, an das durch die Erinnerung der Väter verherrlichte Beer-Schewa. Da opferte er זבחים. Wir finden nicht wieder daß unsere Erzväter זבחים geopfert hätten. Sie wie alle Noachiden, brachten vielmehr nur עולות. עולה drückt die gänzliche Hingebung an Gott aus, זבח ist an sich ein von den בעלים zu verzehrendes Familienmahl, und weiht die Familienstätte, das „Familienhaus“ und den Familientisch zu Tempel und Altar. זבחים, ja in der Regel שלמים, drücken ja den höheren Gedanken aus, daß „Gott zu uns komme“, sie werden daher aus jenem heiteren Bewusstsein dargebracht, daß, wo ein Familienkreis pflichttreu und einig lebt und sich von Gott getragen fühlt, da,,אלקי' בדור צדיק  da sei Gott gegenwärtig. Darum sind שלמים „Friedensopfer“ des gottgesegneten Familienlebens, so spezifisch jüdisch. Der Gedanke des Aufgehens in Gott und des Hingebens an Gott dämmert auch in nichtjüdischen Gemütern. Allein daß das gewöhnliche Leben von Gott so durchdrungen sein kann, daß „man isst und trinkt und schaut dabei Gott“, daß alle unsere Familienräume Tempel, unsere Tische Altäre, unsere Jünglinge und Jungfrauen Priester und Priesterinnen, diese Durchgeistung des gewöhnlichen Privatlebens, das ist eine Spende des Judentums. Das Jakob-Israel nicht עולות sondern זבחם opferte, das liegt darin, das Jakob sich jetzt zum ersten male in seinem Familienkreise glücklich und heiter und „ganz“ fühlte. In diesem Bewusstsein und Gefühle brachte er sein Opfer, tief bedeutsam לאלקי אביו יצחק nicht allgemeinלאלקי'. In dem Liede am roten Meer spricht Israel זה אל ואנוהו אלקי אבי וארוממנהו: „In dieser meiner Rettung hat sich Gott als die mich tragende Allmacht mir gezeigt, auf daß ich ihn in meine Mitte aufnehme und ihm eine entsprechende Stätte werde; es ist dies aber derselbe Gott, den mich die Väter gelehrt, dem auch die Väter gedient, und der durch mich nur noch zu erhöhter Anerkennung gelangen will!“ „Der Belehrung und dem זכות der Väter verdanke ich diese Rettung“. So auch hier. Die Seligkeit, die Jakob eben jetzt empfand, schrieb er nicht seinem Verdienste, sondern dem זכות אבות zu. – Vielleicht auch ist es ein Hinblick auf die עקדה. Jakobs ganze bisheriges Leben war nichts als eine in konkreter Wirklichkeit sich vollziehende, עקדה deren Auferstehungsmomente er eben jetzt sich genaht fühlte.

     

    V. 2 Da sprach Gott zu Jisrael in Gesichtern der Nacht und sagte: Jaakob, Jaakob! Er sprach: Hier bin ich!

    V. 3 Er sprach: Ich bin der Gott, der Gott deines Vaters, fürchte dich nicht, nach Mizrajim hinabzugehen; denn zu einem großen Volke werde ich dich dort machen.

     

    V. 2 u. 3 Gott sprach: „Fürchte dich nicht, nach Mizraim hinaufzugehen!“ Jakob war ja in der freudigsten Stimmung. Diese Anrede muss somit etwas vorangegangen sein, wodurch bei ihm die entgegengesetzte Stimmung, ja ängstliche Besorgnis hervorgerufen worden war, so daß er die Beruhigung bedürfte. Dies ist auch vollständig in V.2 enthalten. Zuerst die Bezeichnung der Erscheinung selbst: מראות הלילה „Erscheinung der Nacht“ spricht schon für den ernst stimmenden Eindruck des Ganzen. Dann der Zuruf: יעקב, יעקב! Nicht: ישראל, enttäuschte vollends Jakob über die folgenschwere Bedeutung dieses Hinabziehen nach Mizraim. Deshalb denn auch Jakobs:הנני! Ich bin bereit für alles was du bestimmst. Darauf Gotte: Fürchte du dich nicht, ich bin der Gott, dem du soeben dem heiteres Familienleben geweiht, und in letztem Ziele winkt auch aus diesem Gange die heitere Größe. Dort sollst du zu dem verheißenen großen Volke werden. Ich selbst begleite dich (deinen ganzen Familienkreis) hinab und führe dich (wenn du zum Volke geworden bist) wieder herauf, und, was dich persönlich betrifft, du wirst Josef nicht wieder verlieren (Vergl. Kap. 15,1)

     

    V. 10  Schimeons Söhne: Jemuel, Jamin, Ohad, Jachin, Zochar und Schaul, Sohn der Kenaaniterin.

     

    V. 10 ושאול בן הכנענית. Wenn unter כנענית hier Dina verstanden ist, die Simeon geheiratet, so dürfte שאול vielleicht nicht Simeons Sohn, sondern der von Schechem erzeugte, von Dina geborene Sohne sein; es wäre dann selbst dieser Sohn der Jacobsfamilie nicht entfremdet worden. Sie wird כנכנית genannt, weil ihr Sohn physisch ein בן כנעני gewesen. Es träte dann hier schon der Grundsatz hervor, Maß in der Verbindung einer Jakobstochter mit einem כנעני: הולד הולך אחר האם, das Kind zur Familie der Mutter, und nicht zu der des Vaters gezählt wird.

     

    V.12 Jehudas Söhne: Er, Onan, Schela, Perez und Serach. Er und Onan starben im Lande Kenaan. Perez Söhne waren Chezron und Schimron.

     

    V.12 ער ואונן: Es wird stets bei ihnen hervorgehoben: וימת וגו' Der göttliche Familienschutz ist kein unbedingter, an Reinheit und Sittlichkeit ist die Erhaltung geknüpft. Es genügt nicht, von jüdischen Eltern geboren zu sein. Darum fehlen auch Er und Onan hier nicht.

     

    V. 26 Allen Seelen, die dem Jakob nach Mizrajim kamen, die von ihm stammenden, ausser den Frauen der Söhne Jaakobs, alle Seelen: sechsundsechzig.

     

    V.26 כל נפש Esaus Haus zählte nur sechs Seelen, und es heißt von ihm כל נפשות ביתו (1 B.M. 36,6), bemerkt ein Wort in מ"ר, Jakobs Haus zählt siebenzig Seelen und sie heißen zusammen nur ein נפש: כל הנפש לבית יעקב! Außerhalb des jüdischen Berufes schlägt oft jeder Sohn seinen eigenen Weg ein. Wo aber in Wahrheit und Treue jüdischer Sinn erhalten ist, da mögen es siebenzig sein, und es waltet doch in allen ein Geist und einen Sinn.

     

    V. 33 Wird euch dann Pharao rufen lassen und spricht: Was ist euer Thun?

     

    V.33 In einem Staate wie Mizraim, wo der Mensch völlig in den sogenannten Beruf aufging, und eigentlich kein Mensch, sondern ein Handwerker, ein Landbauer, ein Krieger u.s.w. geboren wurde, war die Frage nach dem Berufe natürlich die erste Frage. Auch sie sollten auf Pharaos Frage ungescheut diese unangenehme Wahrheit hervorkehren; denn der nicht zu umgehende Abscheu der Egypter vor ihrem Berufe war, wie überhaupt die Abneigung der Völker gegen die Juden, das erste Erhaltungsmittel dieses zum Gange durch die Zeiten bestimmten Menschenstammes. Bis zum geistig sittlichen Morgen der Völker schützten die Pallissaden, die der Wahn der Völker gegen die Juden errichtete, diese vor jeder Ansteckung durch die Barbarei und Entsittlichung der Menschen, in deren Mitte sie Jahrhunderte hinab zu wandeln haben sollten. Deshalb kehrte auch hier Josef sofort die den Egyptern unangenehme Seite hervor, in der ausgesprochenen Absicht, damit sie dadurch eine gesonderte Provinz zum Wohnplatz eingeräumt erhielten. 

     

     

    Kap. 47 V. 27 So siedelte sich Jisrael im Lande Mizraijm, im Lande Goschen an. Sie liessen sich dort nieder, wurden fruchtbar und vermehrten sich sehr.

     

    Kap. 47 V.27 ויאחזו: sie ließen sich von dem Boden fesseln. Hier liegt eine Andeutung des Anfangs jener Versündigung, deren Tatsache uns Jecheskeel (Kap.20) aufbewahrt. In dem süßen Bewusstsein, hier sesshaft zu sein, lag im Laufe der Zeit die Gefahr sehr nahe, den Stammesüberlieferungen untreu zu werden und sich ihrer großen Bestimmung zu entfremden.

    10-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-12-2021
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833-1900)

     

    ויגש

     

     

    Haftoro zur Wochenabschnitt Wajigasch

    Vollständig zu lesen in Beilagen!

    Quelle: Die Haftoroth : übersetzt und erläutert  von Dr. Mendel Hirsch, Direktor der Realschule der Israelitischen Religionsgesellschaft zu Frankfurt am Main 1896 Verlag Hofmann  S.87-92

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    09-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה פרשת ויגש

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Wajigasch

     

    Ezechiel Kap. 37, Vers 15

     

    Als der Prophet im Folgenden die Wiedervereinigung von Juda und Jissroél verkündete, war das Reich Jissroél bereits längst zerstört, seine Bewohner hinweggeführt, und auch über das Reich Juda war bereits das seit lange verkündete Verhängnis hereingebrochen. Die Spaltung, deren einstige Aufhebung hier ausgesprochen wird, muß daher die Zerstörung der gegensätzlichen Reiche überdauert haben. Der Gegensatz ist somit kein äußerlicher. Auch in den Galuthjahrhunderten sieht das Auge des Propheten das in die Mitte der Völker hinausgestreute Jissroél noch in zwei Hälfte geteilt, um die alten geschichtlichen Herrscherstämme Juda und Efraim in ausgesprochener Gegensätzlichkeit geschart. Hie Juda! Hie Efraim! ist auch im Exil noch die Losung. Doch nicht die politische, sondern die religiöse Zugehörigkeit ist ihre Bedeutung. Das Feldgeschrei ist zum religiösen Bekenntnis geworden. Es sind die alten Gegensätze, die Hosea 1,6 und 7 so scharf gezeichnet sind. Efraim, das unter grundsätzlicher Verleugnung des Gottesgesetzes in politischer Größe sein Heil sieht und den mangelnden Gottesschutz durch vergebens gestrebte Bundesgenossenschaft mit den Völkern vergebens zu ersetzen sucht, vielmehr bei den Völkern, unter denen es „brüderlich aufblühen“ (Hosea 13,15), in die es unterschiedslos aufgehen möchte (das. 7,8), für seine Abstreifung alles Jüdischen nur Geringschätzung und Abweisung erfährt – „und es hatte sich doch Freundschaft ausbedungen!“ – (das. 8,9). Und Juda, das allerdings grundsätzlich Gott als seinen Gott anerkennt und auch praktisch einen großen Teil der Gesetze erfüllt, die es in ihrer Gesamtheit theoretisch als ausnahmslos verbindlich anerkennt, aber weit noch entfernt von jene Ernste und jener gottesfürchtigen Gewissenhaftigkeit, die keinen Unterschied kennt unter den Worten des allmächtigen Gottes, vielmehr die Gesetze der Gerechtigkeit und der Nächstenliebe, die Gesetze, die die Heilighaltung des Lebens, des Vermögens, der Ehre des Nächsten und die Reinhaltung des eigenen Herzens von Neid, Haß und bösen Gelüste gebieten, ebenso hoch, ebenso unverbrüchlich hält wie die grundlegenden Speise- und Reinheits-Gesetze, welche die Ertüchtigung unseres leiblich-sinnlichen Wesens zum gefügigen Werkzeuge des Geistes zum Ziel haben. Und die Erfassung des heiligenden Geistes des Gesetzes? Da antwortet trauernd die Prophetenklage: „Sie Betätigung ihrer Gottesfurcht ist nichts als angelerntes Menschengebot!“ Und was die Erfassung der weltgeschichtlichen Bedeutung des Judentums betrifft, so tönt die Klage: „Die Anschauung des Ganzen ward euch wie die Worte eines mit Siegeln verschlossenen Buches!“ (Jes. 29,11 u. 13). Religiöser Nihilismus, fanatisch feindlich gegen jede jüdische, tolerant gegen jedwede nicht jüdische „religiöse“ Anschauung, ist das Gepräge des vor- und des nachexilischen Efraim-Jissroél. Willkürliche Auswahl, mehr oder minder mechanische Ausübung der erfüllten Gesetze, das ist der Juda-Jissroél und das Efraim-Jissroél, werden, so kündet nun das Prophetenwort, wieder vereinigt werden. Aber diese Vereinigung wird nicht ein trauriges, Wahrheit mordendes Kompromiß  sein, daß etwa das Efraim-Jissroél einige Konzessionen nach rechts mache und sich einen jüdischen Anhauch gefallen lasse, während das, wie es Efraim erscheint, „starre“ Juda-Jissroél in coulanter Anpassung „um des Friedens willen“ von seiner „Starrheit“ etwas nachlasse und einige „Konzessionen“ nach links mache. Nicht das ist der Friede, wie Gott in schaut, und nicht das ist die innige Vereinigung, die am Ziele der Geschichte winkt. Efraim und Juda, Israeliten und Juden, beide bedürfen sie der Läuterung, beiden wird die Gotteshilfe zur Erlangung der Reinheit verheißen. Wie die beiden vorbildlichen Scheite des gespaltenen Stammes nur in der Hand des Propheten zu „einheitlichen“ werden, so werden nach den Worten des als „Sohnes der Menschheit“ gekennzeichneten Propheten Efraim-Jissroél  und Juda erst geläutert und von ihren Verirrungen gereinigt, in „Gottes Hand“, also beide in gleicher Treue zum Gottesvolke geworden, zur ewigen Einheit geeinigt werden. Die beiderseitige ewige Treue gegen Gott wird ihnen zum ewigen Friedensbunde (V.26) לי לעם „mir zum Volke“, nicht eine Kirche, eine religiöse Gemeinschaft, sondern ein Volk, das in allen Gestaltungen seines individuellen Lebens, wie seiner sozialen und politischen Verhältnisse das Gepräge der Gotteshörigkeit trägt, das war 2 B.M. 6,7 bei der ersten Ankündigung der Erstehung aus dem ägyptischen Sklaventode zum völkergeschichtlichen Leben dem Jakobshause als Ziel bestimmt worden. „Ich werde ihnen zum Gotte und sie werden mir zum Volke“ (V.27) – das ist das einigende Friedensband, das am Ziele ihrer Geschichte die so lange bis zu gegenseitiger Verständnislosigkeit einander entfremdeten Brüder aus dem einen Jakobshause in ewiger Treue gegen Gott auf ewig brüderlich eint.

     

    Damit werden sie auch ihre menschheitspriesterliche Sendung erfüllt haben. (V. 26 bis 29.) מקדשי mein Heiligtum, wird in ihrer Mitte bleiben; und משכני wird über ihnen walten. Das מקדש bezeichnet die jüdische Aufgabe, das משכן die gottverheißenen Folgen ihrer treuen Erfüllung. Ein dem im מקדש bewahrten Gottesgesetze widersprechendes Leben macht den Fortbestand desselben unmöglich. Würde doch der Tempeldienst dadurch den Charakter eines Ersatzes für den in Wahrheit geforderten Gottesdienst im Leben erhalten, und der Fortbestand des Heiligtums inmitten eines entarteten Volkslebens ließe dies ja als von dem Gesetze gebilligt erscheinen. Die Worte der Propheten sprechen ja wiederholt die Wahrheit aus, daß eben um der Erhaltung des Gesetzes willen der Tempel dem Untergangen verfallen sei. Deshalb wird, wenn die Jahrhunderte oder Jahrtausende des Exiles ihr Werk an Jissroél vollzogen haben, der Tempel wieder erstehen und sein ewiger Bestand „in ihrer Mitte“ wird der sprechendste Beweis dafür sein, daß „Ich Gott, Jissroél heilige“, daß ihr Leben das gestaltende Gepräge des Gotteswortes trägt. Diese Erkenntnis wird aber mit um so tieferer und mächtigerer umgestaltenden Kraft die Erhebung und Heimkehr der erlösungsbedürftigen Menschheit bewirken, als die Folge des „ in Jissroéls Mitte dauernd bleibenden מקדש“, sich als „משכני עליהם“ darstellen wird. Das durch מקדש bewirkte Aufblühen alles im Menschen schlummernden Edlen, Herrlichen, Göttlichen, macht diesen Menschenkreis, das Jissroél der Zukunft, der segnenden, ewig schützenden Gottesnähe teilhaftig, und die Befreiung von der Schuld hat dann in Wahrheit die Erlösung vom übel bewirkt. Dieses auf dem Boden des Gottesgesetzes aufblühende Paradies ist aber der mächtige Weckruf, der Gesamtmenschheit zu ihrem und unserem Vater heimruft, um als reine Menschen in Verwirklichung reinen Menschentums derselben Gottesnähe und desselben Paradiessegens teilhaftig zu werden.

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 87-93  Kommentar zu Ezechiel Kap 37, V15) 

    09-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-12-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                      (1850-1926)

     

    ויגש

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Wajigasch (Auszug)

     

    … Meine Brüder und Schwestern! Die Gedanken, die wir aus unsrer Sidra entwickelten, galten zunächst und vor allem unseren von den Schlachtfeldern heimgekehrten Brüder und Söhnen.

    Im Namen unserer Gemeinde begrüßen wir sie aufs herzlichste, mit dankerfülltem Herzen gegen Gott, den גומל חסדים טובים, freuen wir uns mit ihnen, daß es ihnen wieder vergönnt ist, ihrem friedlichen Berufe nachzugehen.

    In unsere Freude mischt sich freilich schmerzliches Weh bei dem Gedanken an die ach so vielen unserer Besten, die auf dem Schlachtfelde ihr Leben verhauchen mußten, nicht Helden weil sie in Selbstverleugnung die Waffe des Todes handhabten, Helden, die mit von Thorageist erfülltem Herzen, mit von Thorageist gestähltem Willen die gräßlichsten Entbehrungen auf sich nahmen und den unendlichen Prüfungen, die sich ihnen auf Schritt und Tritt entgegenstellten, mit jüdischer Standhaftigkeit und jüdischer Pflichttreue zu begegnen wußten – מנשרים קלו ומאריות בגרו Leichter waren sie als Adler und stärker als Löwen, לעשות רצון קונם וחפץ צורם den Willen ihres Eigners und das Verlangen ihres Hortes zu vollbringen. יזכרם אלקינו לטובה עם שאר צדיקי עולם Gedenke, Gott, ihrer zum Guten mit den anderen Gerechten aller Zeiten! –  

    Möge Gott den Hinterbliebenen die wunden Herzen heilen, die Tiefgebeugten aufrichten, und mögen sie und mit ihnen wir, die wir mit ihnen fühlen, in den Worten Hiobs den einzig möglichen, aber auch wahrhaften Trost finden: ה' נתן וה' לקח Gott, in seiner Liebe, hat gegeben, Gott, in seiner Liebe, hat genommen, Sein Name sei für immer gesegnet. –

    Glücklich ihr, meine Brüder, glücklich ihr, meine Söhne, denen Gott die Gnade beschieden, lebend heimzukehren. Lebet weiter, lebet in dem Geiste, in dem Thora allein Leben geschaut. Heil euch, meine Brüder, so ihr vor eure Frauen und Kinder hintreten könnet mit dem stolzen Bewußtsein, auch inmitten unsagbarer צרות gelebt zu haben. Heil euch, meine Söhne, so ihr euren Eltern mit leuchtenden Augen bekennen könnet, die פרשה von עגלה ערופה sei euch keinen Augenblick dem Gedächtnis entschwunden.

    Allein bei dem besten, starken Willen, Gottes Gebote gewissenhaft zu erfüllen, konnten doch viele unter euch dem furchtbaren Druck der Verhältnisse dem Genuß einer verbotenen Speise sich nicht entziehen, mußtet ihr, waret ihr genötigt שבתות und ימים טובים zu entweihen. Die Gefahr drohte על חטא שחטאנו לפניך באונס וברצון, daß so manches, was באונס unter Zwang von euch geschehen mußte, durch die Macht der Gewohnheit nun auch, Gott behüte, ברצון weiterhin von euch geübt werden könnte. Darum gelobet, meine und Schwester,  Gott und seiner Thora, die treueste Treue, gelobet, die שבתות und ימים טובים mit peinlichster Gewissenhaftigkeit zu heiligen, gelobet, keinen Tag verstreichen zu lassen, an dem ihr nicht קובע עתים לתורה aus der Thora euch Lebensnahrung holt! וה' הטוב יכפר בעד –

    Dieses Gelöbnis aber wollen wir, meine Brüder und Schwestern, alle leisten. Düster und trübe umgibt uns die Gegenwart, düster und trübe winkt uns die nächste Zukunft. Doch wir wollen nicht verzagen, dürfen den Mut nicht sinken lassen.

    Und schwanken auch die Werte, greifen wir zu den Gütern, die aus allem Zusammenbruch für alle Zukunft uns erhalten bleiben müssen! Und droht unser Hab und Gut uns zu zerfließen, אם רואה אדם שמזונותיו מצומצמין יעשה מהן צדקה (גיטין ז') so jemand sieht, daß seine Lebenshaltung immer kärglicher wird, übe er erst recht צדקה, lautet jüdische Wahrheit!

    Eine solche jüdische צדקה in umfassendstem Sinne wollen wir leisten zur Erhaltung unserer קהלה, daß ihr immer mit größerer Blüte beschieden sei, zur Förderung von למוד התורה, zur tatkräftigen Unterstützung unserer von Not und Elend heimgesuchten Brüder. Dann laßt uns vertrauensvoll und zuversichtlich zu Gott emporschauen: כי לא יטוש ה' את עמו ואת נחלתו לא יעזוב

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung erster Teil Genesis  J. Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 93 - 98

    08-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-12-2021
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    Notiz

    „Nichts liegt mir ferner, als in meinen folgenden Ausführungen den Zionismus zu bekämpfen, was ja auch nicht in den Aufgabenkreis der Agudaß Jißroel gehört“ (H. Eiseman im Israelit Nr. 4 ; 22. Januar 1914)

     

    Es ist selbstverständlich daß die Agudaß Jißroel ihre Kräfte in bloßer Polemik gegen den Zionismus nicht aufreiben kann. Durch eine ständige Betonung ihrer Friedensliebe kann aber die Agudaß Jißroel bei der großen Masse, die nicht in allen ihren Schichten urteilsfähig ist, in den Ruf kommen, daß  sie den Zionismus gar nicht für ein so bedenkliches Ding halte, daß mit aller Energie bekämpft werden müßte. So ganz ohne Kampf, ohne Polemik und klare  Frontstellung gegen den Zionismus wird sich die Agudaß Jißroel niemals betätigen können,  will sie die Gefahr vermeiden, was sie auf der einen Seite durch praktische Arbeit gewinnt, auf der anderen Seite durch Duldung von Begriffsverwirrungen im eigenen Kreise zu verlieren, soll doch die Agudaß Jißroel nichts anderes sein als die Organisation der jüdischen Bekenntnisgemeinschaft. Diese jüdische Bekenntnisgemeinschaft kann und darf aber eine so wichtige Sache, wie es der Zionismus ist, nur eine Meinung haben. Einer Idee gegenüber, die gleich den Zionismus die Grundlagen der jüdischen Religion, des jüdischen Bekenntnisses, der jüdischen Bekenntnisgemeinschaft tangiert, Neutralität zu bewahren, das ist nicht einmal diplomatisch, denn der Zionismus wird schon die Agudah zwingen, ihre Stellung klar zu formulieren.

    (Jüdische Monatshefte 1914, Heft 3 S.124)

     

    Kommentar: Wahrlich, nichts Neues unter der Sonne! Und der "Antizionismus" vom "Israelit" ist wieder mal kundgetan.

    06-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-12-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A Wort on Chanukah by Rav Shimon SCHWAB And Zionist-religious Hate-Reaction
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    A Wort on Chanukah by Rav Shimon SCHWAB

    And Zionist-religious Hate-Reaction from Inside his Kehilla  

     

     

     

    We will see below how Rav SCHWAB was unable to even say a simple d’var Torah, without mentioning Zionism or applying it to any real-life situation, that the Jews in the days of the Chashmona’im would never go to war to reclaim the Bais Hamikdash that was conquered and defiled by the Greeks, without being harassed and called a terrorist-lover.

     

    R. Shimon SCHWAB once said a vort on Chanukah for his kehillah: We describe in the Al Hanissim prayer the sequence of events that transpired on Chanukah. We start by saying the Greeks tried to force us to give up Torah and mitzvos, then the Jews rebelled, the many and the strong were defeated by the few and de weak, and there was great salvation. Then we say, “And afterwards” (v’achar kein), the Jewish people went to the Bais Hamikdash and purified it, etc.? Question: Why do we interrupt the narrative with the phrase “and afterwards”? Why can we not simply continue the sequence of events by saying there was a military victory and then they went to the Bais Hamikdash, etc. ? Why do we add in that extra phrase of “v’achar kein”?

     

    R. SCHWAB answered that we do this to ensure that nobody should think the reason the Jews went to war in the days of the Chashmona’im was in order to reclaim the Bais Hamikdash. It would not be worth going to war to reclaim territory, even our Bais Hamikdash. One Jewish life is worth more than all the land in the world, including the Bais Hamikdash. There is only one reason the Jews would go to war against the Greeks – because the Greeks wanted “to make them forget Your Torah and violate You mitzvos”. We went to war because of the shmad. Not for political or territorial reasons. Only when the war was over – after “You handed over the strong into the hands of the weak, the many into the hands of the few, wicked ones into the hands of those who are busy with Your Torah” – only after the war was over, and it was safe, did we approach the Bais Hamikdash and purify it. That is why we insert the phrase “v’achar kein” between the war narrative and the purification of the Bais Hamikdash. Part one: There was a war, and we won. Achar kein – after that part of the narrative was over – ba’u banecha, we came to purify the Bais Hamikdash.

     

    R. SCHWAB said this during Chanukah, which occurs around the same time of year as a Christian holiday. And so, shortly after his said this vort, R. SCHWAB received a Christmas card in the mail. On the cover, right under the “Merry Christmas” banner, the sender(s) wrote “To our Dear Friend, Rabbi SCHWAB.” Inside, it said “From your goof friends, Gamal Nasser, Idi Amin, Ayatollah Khomeini.”[1]

     

    Source: Rabbi Yaakov Shapiro “  THE EMPTY WAGON – Zionism’s Journey from identity crisis to identity theft ” NY 2018 – available in the better Judaica Store.



    [1] Heard from Rav SCHWAB. (the identity of the particular Arab leaders whose names were affixed to the letter are described here to the best of my memory.)

    This was not the only time Rav SCHWAB was called an anti-Semite by religious Zionists because of his opposition to Zionism.

    05-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-12-2021
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                              (1808-1888)

     

    מקץ

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Mikétz

     

    Kap. 41 V.33 Und nun ersehe sich Pharao einen einsichtigen und weisen Mann und setze ihn über das Land Mizrajim.

     

    Kap. 41 V. 33 Während sonst in der Regel  der חכמה der  בינה vorangeht, steht hier bedeutsam   נבון וחכם. חכם  verwandt mit אגם: Aufnahme des Vorhandenen. Wer die Dinge nach ihrem Wesen und ihre Bestimmung kennt, ist ein חכם. Beides ist etwas Gegebenes, es hat der Mensch es nicht erst zu schaffen. Der ist aber der wahrste חכם, der die Erkenntnis des Wesens und der Bestimmung der Dinge von dem entnimmt, der den Dingen ihr Wesen und ihr Bestimmung gegeben hat. Deshalb ist חכמת התורה die höchste. – ,בין, בינה Einsicht, richtiger: Zwischensicht. – Einsicht, die Fähigkeit in das Wesen der Dinge an sich einzudringen, hat kein Sterblicher; – aber Zwischensicht, d.h. das aus dem Verhalten mindestens zweier gegebener Momente Resultierende zu erkennen, das folgende Urteil, das ist die zu der Erkenntnis des Gegebenen hinzukommende eigentliche Operation des menschlichen Geistes. Eigentümlich ist es nun, da gerade diejenige geistige Tätigkeit, die uns mehr passiv erscheint,חכמה , die Rezeptivität, aktiv ausgedrückt wird, ,חכם , חכמתי im Kal; und umgekehrt, diejenige Geistesoperation, in welcher wir am meisten selbsttätig erscheinen, die folgernde, produktive Tätigkeit, immer passiv ausgedrückt wird:נבונתי , נבון . Es dürften hier zwei wichtige Erinnerungen gegeben sein: Zur Aufnahme dessen, was in Natur und göttlicher Offenbarung über Wesen und Bestimmung der Dinge gegeben ist, gehört die volle Energie des Geistes, eine völlige Konzentrierung der Geisteskräfte, damit die ganze und die wahre Wirklichkeit erfasst werde. Energielos meint man gesehen, gehört, verstanden zu haben, und hat nur falsch gesehen, halb gehört, oberflächlich verstanden, und das Erfasste entfällt bald wieder. Umgekehrt hat der gewöhnliche Mensch mehr Freude an תבונה, an der folgernden, schließenden Tätigkeit, er sieht sich darin mehr produktiv, mehr sein Werk, und ist daher sehr zu warnen, nicht zu rasch, zu aktiv zu dieser Tätigkeit zu schreiten, sich beim Schließen mehr passiv zu erhalten, die beide Prämissen in sich so lange und so intensiv abzuspiegeln zu lassen, bis sich das Produkt, der Schluß, von selbst ergibt,  ehe man מבין wird, lange נבון zu bleiben; sonst ist der Schluss scharfsinnig, aber die Prämissen sind unwahr. Keiner mehr als der Scharfsinnige läuft Gefahr, falsche Urteile zu bilden. Daher auch die tiefen Sätze der Weisen: אם אין בינה אין דעת, אם אין דעת אין בינה.. Ohne theoretisches Wissen (בינה) bleibt das empirische (דעת) mangelhaft, denn eben die theoretische Wissenschaft muss vielfach das Empirische kontrollieren und berechtigen und Schein von Wirklichkeit unterscheiden lehren. Noch mehr aber bedarf das theoretische Wissen der Empirie. Denn ohne vollständige empirische Unterlage baut alle Theorie in die Luft. Es ist daher klar, warum gewöhnlich חכמה der תבונה vorangeht. Hier aber waren die gegebenen Verhältnisse völlig klar. Allein galt es zu ermitteln, was unter den gegebenen Umständen nun vorsorglich zu tun. Dazu war zuerst der נבון notwendig. Das aber durch בינה Ermittelte musste dann mit חכמה, d.h. mit gerechter Würdigung aller wirklichen Verhältnisse ausgeführt werden. Für die praktische Ausführung ist der חכם wichtiger als der נבון. Der Scharfsinnige nimmt leicht die Dinge anders als sie sind, und geht irre. Also: einen einsichtigen und weisen Mann suche sich Pharao und setze ihn über das Land, וישיתהו. שות ist mehr als הפקיד. In הפקיד erscheint der Eingesetzte mehr abhängig und untergeordnet, in שות mehr als Selbständiger. Die Zeiten werden so schwer, sich selbst überlassen wird das Land in den Jahren der Fülle gegebenen Mittel der Abhülfe unbenutzt lassen. Deshalb ist es notwendig, dem Lande einen „Vormund“, einen agrarischen Diktator zu geben, damit der Verbrauch in diesen Jahren nicht unbeschränkt bleibe.

     

    V.43 ließ ihn in den Wagen des Zweiten nach ihm ausfahren und sie riefen vor ihm her: Ich befehle, daß man kniee! Und damit setzte er ihn über das ganze Land Mizrajim.

     

    V.43 … Durch den Ring hatte er ich zu seinem „משנה“, seiner „Wiederholung“ seinem „alter ego“ gemacht, ließ ihn in dem diesen alter ego bestimmten Wagen ausfahren, und man rief vor ihm: אברך! Wörtlich: ich befehle daß man kniee! Vor der egyptischen Majestät rief man nicht ברכו! Knieet sondern: אברך: Ich – d.h. unter dem Volke erscheinende Majestät – befehle, daß ihr knieet. Dem wahren Fürsten ist nur die freiwillige Ehrerbietigung eine solche. Dem sultanischen ist die freiwillige Ehrerbietigung zu plebejisch gleichstellend und erniedrigend. Da wird zu huldigenden Ehrenbezeugungen, zum Gruß befohlen. Diese in Josefs Namen ausgerufene אברך, daß er befehlt, daß man vor ihm auf die Knie falle, das stellte ihn vollends als den zweiten Pharao dar.

     

    V.51 Josef nannte seinen Erstgeborenen Menascheh: denn es hat Gott mir mein ganzes Unglück und mein ganzes väterliches Haus zu Gläubigern gemacht.

     

    V.51 נשני übersetzt man gewöhnlich: Gott hat mich vergessen lassen all mein Unglück und mein ganzes väterliches Haus! Wem kehrt sich dabei das Herz nicht um? Josef nennt seinen Erstgeborenen danach, daß ihn Gott seinen alten Vater und seine ganze väterliche Familie habe vergessen lassen! Dadurch würde allerdings der Umstand, daß Josef sich so lange um seinen Vater nicht gekümmert auf die fasslichste Weise gelöst. Josef wäre einfach ein herzloser Mensch gewesen. Glücklicherweise ist „vergessen“ nicht die einzige Bedeutung von נשה,נשה  heißt auch „Gläubiger sein“ (siehe Kap. 32,33), und נשני kann ebenso heißen: Gott hat mir mein Unglück und meine Familie zu Gläubigern gemacht. Was mir bis jetzt als Unglück und Misshandlung erschienen, das hat Gott Werkzeug meines höchsten Glückes werden lassen, so daß ich meinem Glück und meiner Familie aufs tiefste verschuldet bin. Die Form נשני statt נשני ist nach beiden Auffassungen gleich schwierig und würde sich nur durch eine Wurzel נשש erklären lassen, die sonst nicht weiter vorkommt. – Beiläufig wird der Ausdruck עמל zu der Äußerung missbraucht: der Jude ist faul, Arbeit bedeutet ihm Unglück. Dem gegenüber denkt sich der Jude selbst sein Paradies nicht als ein dolce far niente, der jüdische Mensch ist selbst im Paradiese „zur Arbeit“ da, לעבדה ולשמרה! עמל ist aber nicht eine jede Arbeit, sondern nur eine mühevolle Arbeit ohne entsprechendes Resultat. Wenn uns „arbeitsamen“ Deutschen eine solche Arbeit eine Seligkeit wäre, was für eine Seligkeit müsste dann nicht „Mühseligkeit“ sein! Das עמל des einen erzeugt im mitfühlenden Nebenmenschen חמל. Es kommt auch als Unglück vor, das man andern bereiten will, und heißt dann in solcher Beziehung auch: Unrecht, allein in seiner ersten Bedeutung liegt das nicht.

     

    Kap.43 V.11 Da sprach Jissroél, ihr Vater, zu ihnen: Wenn dem so ist, was bleibt übrig! Thuet dies, nehmet von dem, dessen das Land sich rühmt, in euren Geräten und bringet dem Manne ein Geschenk: ein wenig Balsam, ein wenig Honig, Gewürze und Lotus, Pistacien und Mandeln.

     

    Kap.43 V.11 … Mit ungemeiner Feinheit hebt Jakob wiederholt das מעט hervor. Bei einem so großen Herrn wäre es eine Beleidigung, viel zu schenken, es soll ja nur Ausdruck einer Huldigung sein.

     

    V.14 Und Gott, der Allgenügende, gebe euch Erbarmen vor dem Manne, daß er euren anderen Bruder und Binjamin wieder fortlasse! Und ich – wenn ich denn der Kinder beraubt bin, so bin ich der Kinder beraubt.

     

    V.14 לפני האיש. Gehet nur hin, im Vertrauen auf den Allgenügenden, allem, und auch meinen Leiden zur rechten Zeit das Ziel setzenden Gott; in dem Momente der Gefahr, in dem Augenblicke, wo ihr euch לפני האיש befinden werdet, wird Gott euch Erbarmen zuwenden. – רחמים bezeichnet jene Zuneigung Gottes zu seinen Geschöpfen, die die allgemeinste und verlierbarste, und die ebenso den Grundzug im Verhältnisse der Geschöpfe zu einander bilden soll. Es ist die Verwandtenliebe, die Liebe zu einander um des gemeinsamen רחם willen, aus dem sie stammen. Man ist geneigt רחמים mit dem populären רחמנות zu verwechseln und doch ist Mitleid noch tief unter dem, was das wahre רחמים bedeutet. Was ist seltener, was adelt den Menschen mehr, Mitleid oder Mitfreude? Sehr wenige Menschen gibt es, die nicht mit dem Schmerzen des andern Mitleid empfinden. Allein bei weitem nicht alle, die heute einen Armen bemitleiden, werden sich in gleichem Maße mit ihm freuen, wenn er über Nacht das große Los gewinnt und morgen in einer Karosse mit den Seinen an ihn vorüberfährt. רחמים, das Gefühl, das wir ererbt haben sollen, bedeutet mehr als Mitleid. Es stammt von רחם, mit welchem die tiefste, aufopferungsreichste Energie eines Wesens für die Entstehung eines anderen Wesens, die Hingebung alles Blutes und aller Kraft, um ein anderes Wesen entstehen und sich vollenden zu sehen, bezeichnet wird; רחם ist der Herd der tiefsten Hingebung. Und auch nachher, wenn das Wesen da ist, entstammt dem רחם nicht bloß Mitleid mit dem Weinenden, sondern noch innigere Mitfreude mit dem Lächelnden. Ein Lächeln des Kindes auf dem Schosse entschädigt für jahrelangen Kummer und schlaflose Nächte. Von diesem רחם ist רחמים gebildet und leidet somit nicht nur mit dem andern, sondern ruht nicht, bis es ihn glücklich sieht. – …

     

    V.30 Es eilte aber Josef, – denn seine Gefühle waren zu seinem Bruder hin rege geworden, und er wollte weinen, – und er ging hinein in das Gemach und weinte dort.

     

    V.30 …Wahrscheinlich heißen davon die heidnische Pfaffen כמרים, im Gegensatz zu כהנים. Der jüdische כהן spekuliert nicht auf Andacht, Gefühle. Der jüdische Gottesdienst ist nicht darauf berechnet, dunkle Gefühle rege zu machen. Das jüdische Heiligtum wendet sich zuerst an den Verstand: התפלל, sein Urteil berichtigen, sich klar machen über alle seine Beziehungen und Obliegenheiten.

    Gefühle sind ungemein billig. „Hat andächtig vor Gott geweint“ und steht auf – und ist um kein Haar besser als er gewesen! Darauf spekuliert der כמר, der heidnische Pfaffe. Der כהן aber soll selbst כן und andere מכין sein, feste Grundlage und Richtung geben. Im Heidentum wirkt man auf Empfindungen, um durch sie den Verstand zu fesseln. Empfindungen aber sind ein Uhrwerk ohne Weiser, eine „Unruhe“ die an sich nicht weiß woher, wohin, die man dann beliebig benutzen kann. Man macht die Hölle heiß oder fanatisiert das Gemüt; feiert seinen Triumph, wenn נכמרו מעין, die inneren Eingeweide der Gläubigen recht in Gährung kommen. – …

     

    V. 34 Er ließ von nun sich aus Teile ihnen zutragen, da war Binjamins Teil fünfmal größer als ihrer aller Teile; sie tranken und berauschten sich bei ihm.

     

    V. 34 חמש ידות. In dieser egyptischen Geschichte finden wir auffallend die Fünfzahl, wo wir immer im jüdischen Kreise die Siebenzahl erwarten; hier, bei der Vorstellung der Brüder, bei den Angaben. Es kann das tief in der verschiedenen Weltanschauung liegen. Fünf ist wohl aus zehn entstanden; zehn ist nach menschlicher Anschauung ein Ganzes. Nach heidnischer Anschauung ist die Welt uranfänglich ein Ganzes, Fertiges: Zehn. Nach jüdischer Anschauung ist sie noch nicht fertig, ist erst sieben, auf dem Wege zu zehn. Gott schafft sie noch immer fort wenn nicht physisch, so doch sozial. Die die Weltanschauung besingende Harfe, lehren die Weisen, hatte zuerst nur sieben Saiten, durch David war die Harmonie achtsaitig, und erst zuמשיח ’s Zeit wird sie mit zehn Saiten vollbesaitet werden. – …

     

     

    Kap. 44 V.5 Ist‘s nicht gerade der, aus welchem mein Herr zu trinken pflegt, und er, er hat einen Ahnungsglauben an ihn! Ihr habt schlecht gehandelt in dem, was ihr getan!

     

    Kap. 44, V.5 והוא נחש ינחש בו er hat einem Ahnungsglauben…

    …Josef spricht als egyptischer Herr, als egyptischer Magnat, nicht als Sohn des Abrahamhauses. Je höher, je größer ein Mensch, ja wundergleicher sein Glück, um so mehr hängt er an ניחוש, um so abergläubischer wird er – man denke nur an Napoleon – er ist selbst von seinem Glücke überrascht. Der gewöhnliche Mensch hat noch manches beim Schicksal zu gute; allein wenn wir einmal soweit gekommen sind, daß wir uns sagen müssen, unserm ,צדקות unserm sittlichen Verdienste verdanken wir unser Glück nicht, dann schreiben wir es leicht übernatürlichen Umstände zu, und eben wegen der entsittlichenden Wirkung des ניחוש ist es verboten. Sobald wir aber glaube, wir könnten zu unserem Glücke noch etwas anderes tun, als brav sein, hätten uns noch vor etwas anderem als vor Schlechtigkeit zu fürchten, sofort sind wir in Gefahr, schlecht zu werden, unterlassen aus ניחוש entweder das Gute, oder tun etwas Schlechtes im Vertrauen auf ניחוש. Wir wägen dann unsere Handlungsweise gar nicht mehr auf der Wage des Gottesgesetzes, tun nicht mehr, was unsere Pflicht ist, weil wir glauben, etwas getan zu haben, wodurch wir ohnehin zum Ziel gelangen.

    03-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-12-2021
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    Der erste Jude an der Spitze eines nichtjüdischen Staatswesens

     

    Der erste Jude, der an die Spitze eines nichtjüdischen Staatswens berufen wurde, war Josef. Und wie groß waren die Ehrungen, die nach außen hin seine ragende Stellung dem Bewußtsein des Volkes einprägen sollten! Der Ring von Pharaos Hand, die Byssus-Gewänder, die goldene Kette, der Staatswagen, die Bürgerpflicht des Hinknieens, wenn sich Josef zeigte – wie ein allmächtiger Despot schaltete und waltete der Jude im nichtjüdischen Ägypterstaat.

    Wie kam’s, daß Josef niemals antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt war? Was war der Grund, daß das Ägyptervolk niemals aufbegehrte: Wir lassen uns von diesem Juden nicht regieren?  Aber vielleicht blieb er gar nicht so unangefochten, wie wir voraussetzen. Doch nein, die heilige Schrift hat es nicht unterlassen von antisemitischen Regungen in den Tagen Josefs so offenherzig zu berichtten, wie sie von der antisemitischen Zeit nach Josefs Tod und nach dem Aufkommen einer Generation, die von Josef nichts wußte, die ägyptische Judenfeindschaft entstanden wäre. Es steht darum wohl fest, daß Josef selbst unter Judenfeindschaft nicht zu leiden hatte. Das muß doch seine Gründe haben.

    Oberflächliche Bibelleser könnten aus der Tatsache, daß Josef als Staatsmann einen anderen Namen (Zofas Paneach) trug und eine Ägypterin (Osnas) heimführte; allerhand üble Vermutungen schöpfen und in Josefs unangefochtenem Glück das Ergebnis wohlgelungenen Assimilantentums erkennen. Nun aber hat Josef in Wirklichkeit nichts unternommen, was irgendwie als Verstecken seiner Abstammung, seines Gottesglaubens, seines Judentums gedeutet werden könnte. Den Namen Zofnas Paneach hat nicht er sich selbst, sondern hat ihm Pharao gegeben. Auch darf man auf Grund des Midrasch annehmen daß Zofnas kein Eigenname, sondern, wie Pharao, ein ägyptischer Titel ist, den der König Josef im Augenblick seines Amtsantritts verlieh. Die Ehe mit Osnas ist nicht das, was man heute unter einer Mischehe versteht. Osnas ist als Josefs Gattin zugleich in eine Bekenntnis- und Geistesgemeinschaft mit ihm eingegangen. Darauf deutet wohl auch die scharfe Betonung der Bibel hin, daß Menasche und Efraim, die wir noch heute unseren Kindern als Vorbilder hinstellen, von eben dieser Osnas, die einer ägyptischen Priesterfamilie entstammte, geboren wurden und in ihr eine ihnen und ihrem Vater ebenbürtige Mutter besaßen. Auch die Midraschüberlieferung, die in Osnas die Tochter Dinas sieht, zeigt unverkennbar die Tendenz, der Ehe Josefs jeden Schein eines als Entfremdung vom Judentum mißdeutbaren Charakterzuges zu nehmen.

    Nein, Josef  hat  auch als ägyptischer Staatsmann den Geist seines Vaterhauses nicht verleugnet. Fast in jedem Satze, den er zu Pharao spricht, spricht er von Gott. „Das steht nicht bei mir, Gott wird es eröffnet, was den Pharao frommt.“ „Was Gott tun will hat er den Pharao sehen lassen.“ „Festbeschlossen ist die Sache von Gott, und Gott wird eilen, sie zu vollführen“. Dieses mutige Bekennen Gottes vor dem Königsthrone hat ihn gegen jeden feindlichen Angriff gefeit, weil es ihn auf eine Höhe hob, zu der Pharao und sein Volk staunend emporschauten. Und Pharao sprach zu seinen Dienern: Wird wohl gefunden werden ein Mann wie dieser, in dem der Geist Gottes ist?

    Ein weiterer Grund, warum das ägyptische Volk, ohne zu murren, von einem jüdischen Staatsmann sich regieren ließ, dürfte in der Tatsache gefunden werden, daß Josef zu seinem Amte nicht drängte, sondern wartete, bis man ihn rief. Sehr belehrend sind die Ausführungen des Midrasch Tanchuma zur Stelle. Da wird zur Bekräftigung der Erfahrungsregel, daß „Gerechte aus bescheidener Niedrigkeit zur Höhe aufsteigen“, auf Chananja, Mischael, Asarja, Daniel, Mordechai und – Josef verwiesen. Sie alle haben bescheiden in der Dunkelheit gewartet, bis man sie zu leuchtender Hoheit berief. Sie alle kannten die Welt und wußten, daß sie – Juden waren.

    Das Recht sich vorzudrängen haben auch Juden, so gut wie Nichtjuden. Die Logik steht auf unserer Seite, doch nicht die Psychologie. Als Psychologen sollten wir alle wissen, daß die Welt noch nicht so weit ist, um den Anspruch des Juden auf eine wirklich durchgeführte Rechtsgleichheit anders dann als jüdische Anmaßung zu bewerten. Und auch das andere sollten wir stets bedenken. Josef stand vor Pharao und seinen Dienern da als der Mann, in dem der Geist Gottes ist. Nicht als Stammesfremder, als Gottesmann stach er ihnen in die Augen.  Was hilft es uns, wenn wir immerfort betonen, nur in ihrem Glauben unterscheiden sich jüdische Regierungsmänner von ihren nichtjüdischen Kollegen. Das glaubt uns kein Mensch, solange dieser Glaube wohl standesamtlich registriert ist, aber nicht als lebendige Wahrheit dem allgemeinen Bewußtsein sich aufdrängt. Unsere deutschen Staatsbürger jüdischen  Unglaubens haben mit ihrem Unglauben sehr viel dazu beigetragen, daß unsere nichtjüdische Mitbürger das Judentum mit allen möglichen Dingen, wie jüdische Rasse, jüdische Nation etc. identifizieren, nur nicht mit dem jüdischen Glauben, den sie nur selten wahrnehmen und am allerwenigsten dort, wo ihnen die Juden auf die Nerven fallen.

    R.B.

     

    Erschienen in דרש טוב לעמו „Jüdische Monatshefte“  Jahrgang 6 Heft 1 u.2 Januar- Februar 1919, Schewat-  Adar  5699 S. 10-12

     

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    02-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה שבת חנוכה

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Schabbes Chanuckoh

     

    Am Feste des vierten Chanuckoh, der Chanuckoh der Makkabäer,  bringt uns am Sabbath das Prophetenwort die dritte Chanuckoh, diejenige Serubabels, die Errichtung des zweiten Tempels in Erinnerung.

     

    Kap.2 V.14 u. 15 Weit über die Zeit des zweiten Tempels hinaus schauen diese Verse auf jenes Ziel der Geschichte hin, da Jissroél und die Völker durch Lehre und Geschick geläutert sind, und nunmehr durch die huldigende Unterordnung unter den Willen Gottes dem heilbringenden Einzuge der Gottesherrlichkeit in den Kreis der Menschheit die Bahn geebnet ist. Da wird nun der „Tochter Zijauns“, dem in Wahrheit vom Zijaunsgeiste beseelten menschheitspriesterlichen Jissroél verheißen, daß es auch in jener Zeit seine besondere Bedeutung bewahren, ja gerade dann in erhöhtem Maße sichtbare Stätte der segnenden Gottesnähe sein wird. – בא, in diesem Sinne von dem Einzuge Gottes in die Verhältnisse der Menschen, vergl. 5 B.M. 33,2: ה' מסיני בא ferner: Habakuk 3,3: אלה מתימז יבא וגו', Ps. 24,7: שאו וגו' ויבוא מלך הכבוד Jeruscholoim-Zijaun ist der Herzpunkt des Menschheitspriestervolkes, von dem die Erleuchtung und Heiligung der um ihn sich sammelnden Menschheit ausgehen wird.  

     

    V.16 ונחל ה' את יהודה חלקו: Juda, der führende Stamm, hier für ganz Jissroél. Was einst Moses erfleht: ונחלתנו; 2 B.M. 34,9, das wird dann erfüllt sein, Jissroél wird Gottes נחלה geworden sein, auch Jeruscholoims Leidensgeschichte ist vollendet: ובחר עוד בירושלים.

    …

    Kap. 3, V.1.  ויראני וגו'Zwei Männer sehen wir an der Spitze des Volkes, unter ihnen Beiden sollte ausgeführt werden: Josua, den Hohenpriester, den Vertreter des Geistes, der Lehre und des Gesetzes, und Serubabel, den Mann der Ausführung.  Der Augenblick, in welchem Sacharja sie schaute, lag noch vor dem Beginne des Werkes. Josua „stand“ noch, und auch vor Serubabel „türmte sich noch ein Berg“ (Kap. 4,7), er hatte wohl die Aufgabe, trug die Bestimmung, aber er war noch nicht thätig. Auch der Engel Gottes, der bestimmt war, Josuas Werk zu fördern, „stand gleichfalls noch“, war noch nicht tätig. Was war die Ursache ihrer Untätigkeit? Weil an Josuas „Rechten“, dem Organe seiner Wirksamkeit, noch ein „Hindernis“ war. Während das sich der Wirksamkeit Serubabels, des Fürsten, entgegenstellende Hindernis als „Berg“, das Bild für materielle Schwierigkeiten, bezeichnet wird, wird das Hemmnis der hohenpriesterlichen Wirksamkeit שטן genannt. שטן, verwandt mit שטה, abweichen, zur Seite weichen, bezeichnet das Hindernde, Widerstrebende als dasjenige das dem Menschen vom geraden Wege ab und auf einen andern hinlenkt. Die Weisen bezeichnen es als יצר הרע, die mit dem Geiste vermählte sinnliche Natur des Menschen. Diese erreicht die ihr vom Schöpfer gegebene Bestimmung nur, in dem sie vom Geiste beherrscht wird. Nach dem tiefen Worte des Weisen klagt sie dem Menschen an, der sich von ihr verführen läßt. Denn nicht ihn zu beherrschen, sondern von ihm beherrscht zu werden, ist ihr „Verlangen“ (תשוקתו, vergl. 1 B.M. 3,16 und 4,7). So bildet dieser שטן, diese Verkörperung der Sinnlichkeit, den geraden Gegensatz zu dem, was in anderen Vorstellungskreisen unter dem Worte „Satan“ verstanden wird. Also: die Sinnlichkeit, die, unbeherrscht, der Erreichung der hohen Menschenbestimmung hinderlich, und deren Vorhandensein gleichwohl für diese Lösung unumgänglich notwendig ist. Denn hätte das Böse nicht auch Reiz, so wäre die Übung des Guten keine Tugend – Demgemäß hier: Josua „stand“ noch, denn die Sinnlichkeit, die noch im Volke, ja in seinem eigenen Kreise herrschte, stand der Entfaltung seiner Tätigkeit hindernd im Wege.

    …

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 416- 422  Kommentar zu Secharjo Kap 2, V 14) 

     

    02-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-12-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                      (1850-1926)

     

    מקץ

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Mikéz (Auszüge)

     

    …Der 25.Kislew brachte uns wieder das Chanuckofest, dem wir mit jeder anbrechenden Nacht die Lichter in unseren Häusern entzünden. Mit diesen Lichter wecken wir die Erinnerung an Siege מסרת גבורים ביד חלשים ורבים ביד מעטים, die die Wenigen und Schwachen über die Vielen und Starken davongetragen. Wie damals, so soll für alle Zukunft das Prophetenwort uns eine Wahrheit bleiben: לא בחיל ולא בכח כי אם ברוחי „Nicht durch Massen, nicht durch Gewalt, sondern durch meinen Geist!“. Der Wahrheit dieses Prophetenwortes und seiner ewigen Geltung sollen wir uns im Scheine unserer Chanuckolichter stets aufs neue bewusst werden. Von ihr hat sich unser jüdisches Bewusstsein seine nimmer schwindende Stärke zu holen...

    …Mehr denn je möge ein jeder, der sich zu den Mitgliedern unserer קהלה zählt, sich bewußt werden, was er seine קהלה und der Wahrheit unserer תורה schuldig ist. Judentum hat zu allen Zeiten den Abfall einzelner Glieder, ja selbst ihre völlige Entfremdung erleben müssen. Dieser Abfall stand zumeist im Zeichen des ויתערבו בגוים וילמדו מעשיהם: an den Verlockungen fremder Kulturen zerbrach ihre jüdische Kraft. Daß aber innerhalb des Judentums sich Kreise zu einer systematischen Leugnung alles Heiligen und Göttlichen zusammengefunden und den Mut aufgebracht hätten, auf eigene Faust eine neue jüdische Religion sich zurechtzukonstruieren – eine solche frivole Verlästerung alles Göttlichen und Jüdischen hatte das Judentum bis zum heutigen Tage nicht zu verzeichnen. Dieses erschütternde Erlebnis blieb unserer Gegenwart vorbehalten[i] Muß uns nicht dieser beispiellose Abfall erst recht zu erhöhten Treue, zur gesteigerten Hingabe an unseren אמת entflammen?

    Wollen wir, meine Brüder und Schwester, nicht endlich einsehen, daß  es denn doch nicht möglich ist, mit vollendeten רשעים in religiöser Beziehung ein wie immer geartetes Bündnis zu schließen? Denken wir an die Prophetenmahnung (Jes. 57,21): אין שלום אמר אלקי לרשעים Mit den Gesetzlosen gibt es keinen Frieden, der Friede kann nur auf dem Boden des אמת erblühen! מכאן שהקב"ה אוהב את הרשעים, fügen die Weisen bedeutungsvoll hinzu: Gott kündigt den Gesetzlosen den Frieden; daraus folgt, daß Gottes Allgüte selbst den Gesetzlosen Liebe bewahrt, sie nicht für immer zu verlieren, sie vielmehr zurückgewinnen will. Weder durch einen jeder jüdischen Wahrheit Hohn sprechenden Friedensschluß, noch durch wie immer geartete Kompromisse werden wir unsere רשעים der göttlichen Wahrheit zurückgewinnen. Im Gegenteil! Sie werden, indem wir freiwillig zu Mitgliedern ihrer religiösen Gemeinschaft, zu freiwilligen Mitgliedern der „Richtliniengemeinde“ uns bekennen und damit, ob wir wollen oder nicht, ihre religiöse Gemeinschaft anerkennen, hierdurch nur zum Verharren in ihrer Untreue, in ihrem Abfall von Gott und seiner תורה bestärkt! Wenn etwas sie zur Selbstbesinnung, zur Rückkehr zum heiligen Vätererbe einmal bestimmen kann, so kann dies nur durch völlige Lossagung und Trennung in religiöser Beziehung geschehen!

    אין שלום אמר אלקי לרשעים Wahrlich, wahrlich, und jeder Wahrheitsliebende wird es uns zugestehen müssen, nie und nimmer wäre es zu einem solch beispiellosen חלול השם gekommen, wenn die Stifter dieser neuen Religion sich nicht durch das traurige Bündnis mit Gesetzestreuen die Berechtigung hätten holen dürfen, von einer sog. Einheit des Judentums zu reden, und, durch Gesetzestreue bestärkt und gedeckt, sich nach wie vor mit dem Judentum verbunden gefühlt hätten.

    Geben wir darum, meine Brüdern und Schwestern dem אמת und nur dem אמת die Ehre, gehen wir, da diese unerhörte כפירה von unserer Stadt ausgegangen, beispielgehend voran und bekennen wir uns ausschließlich, ja ausschließlich, in unerschütterlicher Treue unserer קהלה, der Trägerin des unverfälschten אמת! Wenn nicht unsere Kinder, so gewiß unsere Kindeskinder, sie werden es einst nicht begreifen können, daß wir angesichts einer solchen כפירה בה' ובתורתו auch nur einen Augenblick gezögert haben, mit unserem Propheten zu sprechen אין שלום אמר אלקי לרשעים und danach zu handeln!

    Das Chanuckofest wird wohl auch von den Verfassern der „Richtlinien“ gefeiert werden; sind es doch jüdische Siege, die da errungen wurden, auf die stolz zu sein, auch sie ein Anrecht zu haben wähnen. Wir aber wollen beim Scheine der Chanuckolichter uns bewusst werden, wofür unsere Väter geblutet, wofür sie den letzten Atemzug ihres Lebens heldenhaft eingesetzt haben: der Verwirklichung der göttlichen Wahrheit, dem אמת gelte auch unser Leben. Gehen wir unseren Kindern mit unserem Leben beispielgebend voran, daß auch sie sich für ein solches Leben im Dienste des אמת begeistern.

    Lasst uns kämpfen für Gott und seine תורה. In demselben Maße wie wir für Gott kämpfen, kämpft Gott auch für uns: wie Er unseren Vätern beigestanden, wird Gott auch uns in unserer schweren Zeit seinen mächtigen Beistand nicht versagen: כאשר עשה לאבותינו כן יעשה לנו נסים ונפלאות

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung erster Teil Genesis  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 86 - 92



    [i]  Gemeint sind die „Richtlinien”.

    01-12-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-11-2021
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

     

    Chanukko-Gedanken

     

    Quelle: Nachalass Zwi 5693:1933 III. Jahrgang S. 65-72




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    30-11-2021 om 21:06 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-11-2021
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    Ist's eine alte Geschichte ?


    Mit dem Abend des 25. Kislew zündest du das Chanuckohlicht in deinem Hause an, und mit immer steigendem Lichtgruß tritt 8 Tage lang die Erinnerung einer alten Geschichte aus einer alten Zeit in deinen Kreis.

    „Immer wieder die alte Geschichte?“ Sterben denn die jüdischen Toten nie? Vergehet denn die jüdische Vergangenheit nimmer?“

    Nein, die jüdischen Toten sterben nicht. Wer fürs Judentum gestorben, noch mehr, wer fürs Judentum gelebt, der stirbt nimmer; ewig dankbar bewahrt sein Andenken das seinen vergangen Edlen dankbarste Geschlecht. Und die Vergangenheit, die Geschichte, die jüdische Vergangenheit, die jüdische Geschichte,– ewig frisch und ewig neu, tritt sie in ihren großen Zügen an jedes jüngere Geschlecht heran mahnend, tröstend und erhebend.

    Und nun gar diese Geschichte! O, daß sie alle alt wäre, mit ihrem Trüben und ihrem Herrlichen nun nach 2000 Jahre alt, so alt, daß uns das Trübe unbegreiflich und das Herrliche alltäglich erschiene!

    „Es hat sich aber Jeschua lieber Jason nennen lassen, wie sein jüngster Bruder – (beide waren sie nacheinander Hohepriester!) – für den Namen Chonjah lieber wollte Menelaos genannt werden. - - - Als nun Menelaos, samt des Tobias Söhnen solcher Gewalt (im Streit mit dem Bruder ums Hohepriesteramt) weichen mussten, sind sie zum König Antiochus getreten und haben sich erboten, ihre jüdischen Gesetze und Gewohnheiten allzumal abzuwerfen, und sich nach des Königs und der Griechen Satzungen und Gebräuchen zu halten und baten deswegen um Erlaubnis, in der Stadt Jerusalem ein griechisches Gymnasium aufzurichten. Und nachdem sie solches erlangt, haben sie sich Vorhäute gemacht, damit sie auch nackt den Griechen gleich und ähnlich schienen, und haben so alle Sitten ihrer Ahnen fahren lassen und sich fremder Völker Gewohnheiten beflissen. - - (Josephus. Altertum 12,3)

    Ist’s eine alte Geschichte?

    „In jenen Tagen traten aus Jissroél gesetzeswidrige Männer hervor und redeten dem Volke zu und sprachen: Lasset uns gehen und mit den Völkern um uns her einen Bund machen: denn seitdem wir uns von ihnen gesondert, haben uns viele Leiden getroffen. Diese Rede gefiel den Augen der Menge und einige aus dem Volke waren bereit und machten sich auf dem Weg zu dem Könige. Der König gab ihnen die Erlaubnis die Sitten der Heiden einzuführen. Da erbauten sie in Jerusalem ein Gymnasium nach griechischer Weise, und machten sich Vorhäute, und standen ab von dem heiligen Bunde und verbanden sich mit den Völkern und gaben sich ganz preis, das Böse zu üben.“ (1 Makkabäer Kap.1)

    Ist’s eine alte Geschichte?

    „- - - stand Jason, Onias Bruder nach dem Hohenpriesteramt, und ging zum Könige und versprach ihm 360 Talente Silbers und aus anderen Einkünften noch achtzig Talente. Überdies aber verhieß er ihm noch 150 Talente, wenn es seiner Machtvollkommenheit eingeräumt werden sollte, ein Gymnasium und eine Anstalt für die gymnastischen Übungen zu errichten, und Einwohnern von Jerusalem das Bürgerrecht von Antiochia zu verleihen. Da der König solches bewilligt und Jason die Macht erhalten hatte, fing er sogleich an, seine Landsleute zur Annahme der hellenischen Sitten zu verleiten, entfernte die von den alten Königen den Juden gestatteten löblichen Sitten, abrogierte die gesetzentsprechenden Weisen und  führte gesetzwidrige Bräuche ein. Ja, er wagte es gerade unter die Burg eines Hauses gymnastischer Spiele hinzubauen und die besten der Jünglinge zu den dortigen Übungen anzuhalten. Durch die alles überschreitende Frevelhaftigkeit des gottlosen und keineswegs hohenpriesterlichen Jason ward aber der Sporn zum Hellenismus und der Zugang fremder Sitten so stark, ass selbst die Priester nicht mehr um die Dienste des Altars sich kümmerten, sondern den Tempel verachteten, Opfer vernachlässigten, und hinliefen, um sich an den unerlaubten Aufführungen in der Palästra nach dem Aufruf der Wurfscheibe zu beteiligen. Die väterliche Ehre achteten sie geringe, hellenistischer Beifall dünkte ihnen das Höchste. Diejenigen aber, um derentwillen sie sich mit den schwierigsten Verhältnissen umgaben, deren Lebensart sie eifrig nachstrebten, und überhaupt, denen sie gleich werden wollten, die gerade waren ihre Feinde und die Rächer ihres Abfalls; denn gegen göttliche Gesetze zu freveln, ist nichts Geringes. Das aber offenbart erst die folgende Zeit.“ (2 Makkabäer Kap. 4)

    Ist’s eine alte Geschichte?

    Wenn dich der religiöse Verfall im jüdischen Kreise mit Schmerz und Trauer erfüllt, wenn du an unserer Zukunft verzweifeln möchtest, wenn du zagend ausrufst: War’s schon so arg in Jissroél?  dann schau auf diese Geschichte hin, siehe schon einmal vor zweitausend Jahren Hohepriester, Männer des jüdischen Heiligtums, Männer mit höchsten religiösen Amte betraut, selber die ersten Verräter an Gott und seinem heiligen Gesetze, die Gunst der Könige durch religiösen Verrat erbuhlen, Verführer des jüdischen Volkes und seiner Jugend, wetteifern mit den „Wohlhabenden und Gebildeten“ ihres Volkes in Verachtung göttlichen Gesetzes und jüdischer Sitte, in Verehrung und Pflege unjüdischer Weise und unjüdischer Bildung, – siehe schon einmal vor Jahrtausenden Bildungsschimmer und politischer Vorteil, „Bürgerrecht“ von Israels Verführern als Köder zum Abfall von Gott und seinem heiligen Worte missbraucht – und siehe wie dennoch die Zeit des Verrats und des Abfalls, überwunden worden, welche Jahrhunderte, Jahrtausende der Treue, der Hingebung, Aufopferung für Gott und Judentum ihr doch gefolgt – und  lerne: vertrauensvoll in die Zukunft blicken.

    Denn siehe, dieser Abfall, von welchem dir soeben jene Stimmen aus alter Zeit berichteten, war kein von außen provocierter Abfall, war keine Folge der antiochischen Wütens gegen das Judentum; dieser  Abfall der jüdischen Gotteslehrer und der höheren gesellschaftlichen Schichten in Judäa war ein freiwilliger, ging jenem Königswüten voran, ja, war ganz eigentlich Veranlassung, ja Urheber des spätren judentumfeindlichen Fanatismus. Selbst nicht im Wahnsinn wäre es dem Antiochus eingefallen, Judentum und Juden griechisch reformieren zu wollen, hätten ihm nicht Juden und Judentumspriester zuvor gezeigt, daß bereits das Judentum in ihren Herzen den Boden verloren, daß sie nur auf Königsbefehl harrten, um den Zeus auf des Ewigeinzigen Altar zu stellen – und daß somit gewiss das Volk, die niedere Schicht, leicht hinübergeködert – und hinübergemartert werden könne! So ist’s in den dunkelsten Jahrhunderten der Verfolgung keinem Machthaber eingefallen, Juden und Judentum reformieren zu wollen. Juden verfolgte man, aber an die Ewigkeit des Judentums glaubte man fest. Priester und Jünger des 19. Jahrhunderts mussten erst selbst den Fürsten und Völkern das Schauspiel abtrünniger Juden vor die Augen führen, ehe ein Staatsmann an Reformierung des Judentums durch Dekrete und Maßregeln denken konnte. Natürlich! Achte dich selbst, achte deine Vergangenheit, achte dein Heiligtum selber, und wie man auch über dich denke, ob man dir geneigt oder abgeneigt sei, Achtung wird man dir nicht versagen. Achtest du aber selber dich nicht, blickst du selbst mit Verachtung auf die Gräber deiner Väter, hältst du dein eigenes Heiligtum nicht in Achtung, kaum der Kenntnis mehr wert, wie willst du, daß der Fremde dich achte und deine Väter achte? – Vieles magst du in der Welt finden, um Achtung bettelst du dann vergebens.  

    Aber wie hatten „die Männer des Fortschritts“, die „Männer der Bildung“, „die Priester der Reform“, die politischen Religionshändler der antiochischen Zeit in Judäa sich verrechneti

    Hörst du nicht, was dein Makkabäerlicht dir erzählt?

    „Soweit hatten es die abgefallenen Söhne Judäas gebracht, ass zuletzt die Griechen selbst das Gottesheiligtum zum Zeustempel entehrten. Alle Öle der heiligen Gotteslampe hatten sie entweiht. Nur ein Krügchen fanden die siegenden Hasmonäer noch unentweihet; doch es reichte nur für einen Tag. Aber an diesem einen Krügchen zeigte sich die rettende Wundermacht Gottes. Acht Tage lang versorgte man damit die heilige Lampe, bis man neues reines bereiten könnte!“

    Laß sie immerhin fanatisch gegen Judentum wüten, mögen links Tausend und Myriaden rechts vom Judentum abfallen, so lange sie nicht den letzten Funken Judentum in der Brust des letzten Juden im letzten jüdischen Dorfe zertreten haben, so lange mögen wir, kurzsichtige Sterbliche zittern – [] – ein Reiner Funke, in einer jüdischen Brust treu bewahrt, genügt Gott, um daran den ganzen Geist des Judentums wieder zu entflammen. Und wenn alles Öl, alle Kräfte, die das Gotteslicht in Israel nähren sollten, dem Lichte des Heidentums verfallen wären, ein Krügchen Öl, eine unter hohepriesterlichem Siegel still und unentweihet in einem vergessenen Winkel treu gebliebene Brust genügt, um, wann Zeit und Stunde gekommen, das Heiligtum zu retten.

                „Und wenn schon alle Länder Antiochus gehorsam wären, und jedermann abfiele von seiner Väter Gesetz, und willigte in des Königs Gebot: so wollen doch ich und meine Söhne nicht vom Gesetz unserer Väter abfallen!“

    sprach die treue Hasmonäerbrust eines Heldengreises - - und Jissroéls Heiligtum war gerettet.

    Darum gehe hin und zünde dein Licht am Makkabäerfeste. Daß man es in deiner Synagoge, in deinem Tempel anzündet, das genügt nicht; נר איש וביתו ist die Chanuckopflicht, „zu Hause du und dein Haus ein Licht!“ Was kann es nützen, wenn wir in den Tempeln Hallelujah singen, wenn wir in den Tempeln in vorüberrauschender Andacht uns Juden nennen, wenn unsere Häuser unjüdische sind, und wir zu Hause nicht des Lichts des jüdischen Geistes warten. Nicht aus den Tempeln kam unser Heil und nicht aus den Tempeln kommt unser Heil; aus den Häusern kommt die Rettung. Wie deine Prediger predigen, wie deine Sänger singen, das macht’s nicht aus, – מפי עוללים ויונקים wie deine Kinder und Säuglinge lallen, ob jüdischer Geist ihnen leuchtet, ob jüdisches Mark sie kräftiget, ob jüdisches Leben sie erziehet, siehe, darin liegt der Sieg und das Heil.

    Das Tempellicht? Die eigenen jüdischen Hohenpriester hatten es verraten. Das Licht in Mathathias Dorfsstube ward die Rettung.  

    Zu Hause zünde darum dein Licht an.

    Und da achte dein Haus nicht geringe. Und wärest du selbst der einzige, der noch den alten Makkabäergeist in seinem Hause bewahrte, ein einzelner Jude, ein jüdisches Haus ist zuletzt selbst genug, um darauf das ganze jüdische Heiligtum wieder zu erbauen. Ja, je weniger Genossen du hättest, je mehr rings um dich der Hasmonäergeist wiche, um so treuer warte du sein, um so ernster bereite du ihm eine Zufluchtstätte in deinem Hause.

    Aber vergiss es nicht: איש וביתו, „du und dein Haus“, lautete die Forderung. Willst Du fürs Judentum gelebt haben, darf es dir nicht genügen, dich mit jüdischem Geist zu durchdringen; nur wenn du den jüdischen Geist in deinem Hause vererbt, hast du fürs Judentum gelebt, – und wenn du wie die מהדרין  deine Aufgabe recht verstehest, wird es dir nicht genügen, nur im allgemeinen das Licht des Judentums in deinem Hause leuchten zu lassen, נר לכל אחד ואחד wirst du anzünden, wirst auf jedes Kind, jedes einzelne Glied deines Hauses deine volle Aufmerksamkeit richten, es fürs Judentum zu gewinnen und das jüdische Licht in ihm fortleuchten zu lassen. Mathathiahu konnte ruhig sterben, er wusste, wer von seinen Kindern ihn auch überleben werde, Jochanan oder Simeon, Jehuda, Eleasar oder Jonathan, in jedem war die Flamme des jüdischen Gotteslichtes lebendig.

    Und still wirst du nimmer stehen in diesem heiligen Streben, wirst dich nie begnügen mit dem, was du bereits gestern getan, immer vorwärts wirst du streben, immer heller soll’s in deinem Hause werden, und wenn du gestern ein Licht angezündet, zündest du heute zwei dir an ; denn  du weißt es ja: מעלין בקדש ולא מורידין, dem Fortschritt, nicht den Rückschritt gilt’s im heiligen Streben, und wenn irgendwo, so heißt es hier: wer nicht fortschreitet, geht zurück!

    Und was du still im eigenen Hause wirkest und schaffest, das wird hinausleuchten über die Grenze deines Hauses, und das freundlich heitere Gotteslicht deines Hauses wird auch den Nachbar wecken zu gleicher lichterfüllten, jüdischen Häuslichkeit. Wirst dich nicht schämen Jude zu sein, wirst stolz darauf sein, daß man in dir, und deinem Hause den Juden erkenne, נר חנוכה מצוה להניחו על פתח ביתו מבחוץ, wirst dich nicht scheuen, dein jüdisches Licht über die Gasse leuchten zu lassen, und nur בשעת סכנה, in der Ungunst der Zeiten מניחו על שולחנו ודיו, dich damit begnügen, wenigstens dein Haus fürs Judentum zu erhalten, und den Tisch deines häuslichen Lebens zu einem Altare des Gottesheiligtums zu weihen.

    So zünde denn Licht an in deinem Hause, und es sei dein und der Deinigen Weg der Weg der Gerechten, wie strahlendes Licht, immer heller, immer lichter כאור נגה הולך ואור עד נכון היום bis zum vollen ewigen Tage.

    Aus Gesammelte Schriften Erster Band S. 19-24 Frankfurt am Main Verlag von J. KAUFFMANN 1908 

    29-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-11-2021
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    Rabbiner Ludwig STERN

              (1812-1890)

     

    73. Die Chanukkofeier.

     

    (aus: עמודי הגולה Die Vorschriften der Thora welche Jissroél in der Zerstreuung zu beachten hat)


     

    1.       Nach dem Untergang des Perserreiches entstanden viele lange Kriege, in deren Folge das heilige Land in die Gewalt verschiedener Herrscher geriet, bis es endlich, unter die Oberherrschaft der Könige von Syrien gelangte.

     

    2.       Im Verlauf dieser Kriege waren unsere Väter vielfach mit den heidnischen Griechen in Berührung gekommen und hatten sich auch viele Heiden in Palästina niedergelassen. Da waren viele unter dem jüdischen Volke, denen die heidnischen Unsitten gefielen, und die bestrebt waren, heidnische Gebräuche in Jissroél heimisch zu machen.

     

     

    3.       Als sich aber die Frommen dem widersetzten, da wurden die Heidnischgesinnten zu Verrätern an Jissroél und der Thora. Sie beredeten nämlich den König Antiochus Epiphanes von Syrien; er möge Jissroél durch Gewalt zwingen, das Heidentum anzunehmen. Diesen Rat befolgte der grausame König sehr gerne. Zuerst schickte er seine Feldherren, dann kam er selbst mit großen Heeren nach Palästina, ließ viele Tausende niedermetzeln, drang in den Tempel, verunreinigte ihn und ließ ein Götzenbild darin aufstellen.

     

    4.       Damit nicht zufrieden, erließ er Befehle, durch welche die Ausübung der Gebote Gottes bei Todesstrafe untersagt und die Verehrung seines Götzen geboten wurde. Dann schickte er Henker im Lande her, die alle Bewohner zur Befolgung dieses Befehls zwingen sollten. Wer ein Gebot der Thora befolgte, wurde getötet; wer sich weigerte, Götzen zu verehren, ebenfalls. Viele gehorchten und fielen von Gott ab; andere flohen in die Wüsten und die Gebirge, wo sie sich kümmerlich von Wurzeln und Kräutern nährten. Das heilige Land, die Stadt Jerusalem und der Tempel waren verödet, nur Fremde hausten darin.   

     

     

    5.       Da erhob sich die fromme Priesterfamilie Hasmonai (חשמנאי); Matitja (מתתיהו) mit seinen fünf Söhnen. Sie fielen nicht ab, sie flohen nicht, sie leisteten Widerstand. Juda, mit den Beinamen Makkabi (מכבי), der dritte Sohn Matitja’s, ein löwenkühner Held, sammelte eine kleine Schar ihm gleichgesinnter Streiter und nahm den Kampf gegen den tausendfach überlegenen Feind auf. Gott war mit den um die Thora, um ihr Vaterland kämpfenden und diese erfochten glänzende Siegen.

     

    6.       Nach mehrjährigen schweren Kämpfen gelang es ihnen, den Feind soweit zurückzudrängen, daß sie Jerusalem und den Tempel wieder in ihre Gewalt bekamen. Mitten im Kriege, von Feinden noch ringsum bedroht, räumten sie die von Schutt und Dorngestrüpp bedeckte Tempelstätte, reinigten das geschändete Heiligtum, stellten den Altar wieder her, richteten den Opferdienst wieder ein und weiheten den Tempel acht Tage lang ein. Zum Anzünden des heiligen Leuchters fand man ein mit dem Siegel des Hohenpriesters versehenes Krüglein Öl, welches, obwohl nur für einen Tag bemessen, acht Tage ausreichte, bis neues, reines Öl hergestellt war. Die Einweihung begann am 25. Kislew. Zur Erinnerung hieran und an alle diese wunderbaren Ereignisse ordneten die Weisen jener Zeit an, daß wir alljährlich, mit dem 25. Kislew beginnend, das Einweihungsfest (חנוכה) feiern acht Tage lang. Für diese Feier gelten folgende Vorschriften.

     

     

    7.       Jeder, auch der ärmste, ist verpflichtet, während der acht Abende (erstmals vom 24. auf den 25.) außer dem Lichte für den Haushalt noch besondere Lichter anzuzünden. In Familien wo Männer anzünden, zünden den Frauen gewöhnlich nicht an, jedoch sollen Knaben dazu angehalten werden (32,3). Alleinstehende Frauen aber, oder Frauen deren Männer verhindert sind, sollen anzünden. Die nichtanzündenden Frauen sollen jedoch beim Anzünden der Männer zugegen sein; auch sollen die Frauen nichts arbeiten, so lange die Lichter brennen. – Am ersten Abend zündet man ein Licht an, dann jeden Abend eines mehr, so daß es am achten Abend acht sind. – Die Lichter jedes einzelnen anzündenden Hausgenossen sollen von denen der andern so getrennt stehen, daß sich erkennen läßt, wie viele Personen angezündet haben. – Mann beginnt auf der rechten Seite, zündet dann jeden Abend nach links neu hinzugefügte Licht zuerst an. – Die Lichter sollen geradlinig, innerhalb des Raumes von 3 – 10 Fausthöhen über den Fußboden aufgestellt werden, die Lampe ist in diese gesetzliche Stellung zu bringen, bevor die Lichter angezündet werden. Wenn tunlich, sollen die Lichter  so angebracht sein, daß sie von der Straße aus gesehen werden. Man darf Öl oder Wachskerzen als Brennstoff benützen; ersteres soll jedoch vom besten und reinsten genommen werden und letztere müssen einfach, dürfen nicht geflochten sein. – Man zündet die Lichter beim Beginn der Nacht an; der Brennstoff muß mindestens auf die Dauer einer halben Stunde berechnet sein. Wer aus irgendeinem Grunde so spät anzündet, wenn alle seine Hausgenossen schon schlafen, spricht keine ברכה. – Man darf die Chanukkalichter nicht zu irgend einer Verrichtung benützen.  Reisende, für welche zu Hause Lichter angezündet werden, sind nicht verpflichtet, auf der Reise solche anzuzünden; doch sollen sie, wenn möglich, beim Anzünden eines andren zugegen sein und אמן auf dessen ברכה sprechen. – Am Freitag  soll man soviel Brennstoff nehmen, daß die Lichter noch etwa eine halbe Stunde in die Nacht hinein dauern. Am Ausgang des Sabbats zündet man die Lichter vor הבדלה an. – Vor dem Anzünden spricht man am ersten Abend die drei im Gebetbuche aufgenommenen ברכות; an den übrigen Abenden bleibt שהחינו weg.

    Man liest jeden Tag aus der Thora einen Teil von IV. Mos. 7, betet das ganze Hallel und schaltet beim Tischgebet und ש"ע das Gebet על הנסים ein. (ח"א קנד)

     

     עמודי הגולה Die Vorschriften der Thora welche Jissroél in der Zerstreuung zu beobachten hat. Ein Lehrbuch der Religion für Schule und Familie von Ludwig Stern, Direktor der israelitischen Schule in Würzburg. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage (S.155 - 157) Frankfurt a.M. Verlag von J. Kaufmann 1886

     

    Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5679

    28-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-11-2021
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                  (1808-1888)

     

    וישב פרשת

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Wajéschèw

     

                                                                                                                                                                                

    Kap. 37, V.36 Die Medaniten aber hatten ihn nach Mizraim verkauft, an Potiphar, Pharaos Hofbedienten, den Fürsten der Köche.

     

    Kap. 37, V. 36 …שר הטבחים : Oberhofkochmeister der egyptischen Majestät. Indem wir hier in den bedeutendsten alten Staat eingeführt werden, der für die Bildung der alten Völker so bedeutsam geworden, ist es charakteristisch, sogleich am Eingange einen „Fürsten“ der Köche, Bäcker, Schenke zu finden. Sagen dürfen wir uns, daß selbst in den entartetesten Zeiten der jüdische Geschichte wir solche Chargen nicht finden. Wer den Fürsten den Becher, den Teller, u. kredenzte, war und blieb ein ganz gewöhnlicher Mensch. Nur in Staaten in welchen, wie im alten Egypten, den Fürsten ein göttlicher Nimbus umfließt – sehen wir doch noch auf egyptischen Bilder den König vor dem Göttlichen seiner eigenen Majestas knien – werden auch eines Abglanzes dieses Nimbus teilhaftig, die in nächsten Berührung mit der geweihten Person kommen. Ist der König ein Gott, so wird sein „Truchsess“ (Trogsetzer) ein Ministrant des Göttlichen, und der Koch: ein „Fürst der Köche“. Ist dies eine heitere Seite des Amtes, so hat es zugleich eine entsetzliche Zusammenstellung: der Viehschlächter, war zugleich der Menschenschlächter. So der Oberhofmenschenschlächter  Nebusaradon (Kön. II, 25,9)

     

    Kap. 39 V. 2. Da war Gott mit Josef, er ward ein alles glücklich ausführender Mann, und ward dies in dem Hause seines mizrischen Herrn!

    3. Als sein Herr gewahrte, daß Gott mit ihm war, und alles, was er that, Gott durch seine Hand gelingen ließ:

    4. Da fand Josef Gunst in seinen Augen, so daß er ihn selbst bedienen musste, und endlich setzte er ihn über sein Haus, und gab alles, was er hatte, in seine Hand.

     

    Kap. 39  V. 2-4… Wenn Gott mit Josef war, so kann dies nur sein, weil Josef mit Gott war. Wenn die Ziele, die der Mensch anstrebt, mit Gottes Zielen zusammen fallen, so gestaltet Gott die Verhältnisse der Erreichung dieser Ziele günstig und förderlich. … Josef ward ein Mann, der alles, was er unternimmt, glücklich zum Ziele führt. Da überwand der Mizri den Widerwillen gegen den Iwri und nahm ihm sogar in sein Haus, wies ihm seine Nähe Beschäftigung an. Und als nun, V.3, auch dort „Gott mit ihm war“ und alles, was er unternahm, Gott gelingen ließ – es war dies die erste Gottesoffenbarung in einem mizrischen Kreise; in einem Kreise, in welchem das Gute und Sittliche nichts galt, zeigt sich plötzlich ein Jüngling, der arm und in tiefster Erniedrigung war, und dem doch alles gelang, weil er es tat, zeigt sich mit einem Male die segnende Kraft eines reinen und sittlichen Wollens – da fand Josef endlich חן in seinen Augen, so daß er ihn zuerst zu seinem persönlichen Diener erhob und ihm dann zum Verwalter seines ganzen Hauses machte. (מצא חן siehe zu Kap. 6,8).

     

    Da war es nun, seitdem er ihn sein Haus, und über alles, was er hatte, als Verwalter eingesetzt, segnete Gott das Haus des Mizri in Josefs Veranlassung; Segen Gottes war in allem, was er hatte, im Hause und auf dem Felde. 

     

    V.5 … Der Begriff des Schönen wird also in Hebräischen nicht objektiv, als Beschaffenheit des schönen Wesens, sondern als der Eindruck bezeichnet, den es auf den Beschauer macht, Schönheit wird als Hauch und Strahl begriffen, mit welchem das Schöne auf das Gemüt wirkt. Höchst bezeichnend erscheint nun die Bemerkung von Josefs Schönheit, die wir gleich am Beginn der Erzählung als das ersten hätten erwarten sollen, womit sich der Unbekannte der Herrschaft empfahl, und die ja in der Tat der erste Empfehlungsbrief eines Unbekannten ist, ganz zuletzt. Es dürfte nämlich für einen Josef eine weit größere Versuchung sein, wenn ein nicht gewöhnliches Weib ihn zu verführen versucht. Es wird uns daher erzählt, daß nicht zunächst Josefs Schönheit, sondern die glänzenden Erfolge seines Geistes, die ihn vom niedrigen Sklaven fast zum Herrn erhoben, den gewinnenden Eindruck auf seine Herrin gemacht. Seine Schönheit gab diesem Eindruck nur die überwältigende Steigerung אחר הדברים האלה heißt es daher im folgenden Verse. Alles Bisherige hatte dazu beitragen.

     

    9. in diesem Hause ist niemand größer als ich; nicht das Geringste hat er mir vorenthalten außer dich, insofern du seine Frau bist: Wie soll ich nun eine so große Schlechtigkeit begehen, und mich gegen Gott versündigen!

     

    V. 9 …חטא. Es ist von Wichtigkeit, den Begriff der Sünde nach den hebräischen Sprachgedanken zu ergründen, da sich daraus zugleich den Begriff des Gegensatzes, der des sittlichen Lebens ergibt. Im Deutschen heißt Sünde das zu Sühnende, ein Begriff, der in חטא nicht ursprünglich liegt. Wir wagen die Verwandtschaft von חטא mit חתה hervorzuheben. חתה: etwas aus seinem gehörigen kreis herausnehmen, insbesondere aber: brennende Kohlen aus dem Feuer nehmen. Es ist nun nicht unmöglich, das חטא ebenso heiße: irgend eine unserer Beziehungen jenem Feuer, dem Feuerstrahles jenes Elementes entziehen, das eigentlich unser ganzes Wesen fassen, wecken, durchläutern und beleben soll. Die Kohle, die ich aus dem Feuer nehme, erlischt. So lange irgend eine meiner Kräfte von jenem göttlichen Feuer beherrscht ist, wird sie leben und das erreichen, wozu sie bestimmt ist. Überlasse ich aber irgend eine Beziehung meines Wesens diesem Feuer nicht, so wird sie: Sünde. Wir sind berechtigt, das zur Beherrschung unseres ganzen Wesens bestimmte Element als „Feuer“ zu denken. Nennt sich ja das Göttliche selber אש אוכלת,אשדת . Ihm sollen stets ganz hingegeben sein, und so lange wir ohne Schlacken, das göttliche Feuer leuchtet stets und stets in uns und durch und durch uns, wir sind לחם אשה ד': Nahrung des Göttlichen auf Erden. Sobald etwas diesem Feuer entfällt wird es dunkel, schlecht. Ist das Sinnliche nicht Träger des Göttlichen, nicht קדוש, wird es viehisch: קדש. Was sich der Glut des Göttlichen entzieht, verfällt der Glut der Leidenschaft. Heißt aber חטא: etwas dem Herde des göttlichen Herdes entziehen, das dadurch dunkel, unerleuchtet, undurchglüht von dem Feuer wird, das es durchglühen sollte: so begreifen wir, wie sich das ganze  מעשה קרבנותals symbolische Wiederherstellung des durch חטא gestörten Verhältnisses in buchstäblichsten Sinne darstellt. Wenn unser חטא nichts anders war, als das unser חלב וכליות sich nicht als Nahrung dem göttlichen Feuer überlassen, resp. hingegeben haben: So ist die Wiederherstellung eben nichts anderes, als das wir sie dem göttlichen Feuer wieder übergeben. Unser ganzes Wesen נפש, gehört Gott an, und als Konsequenz davon, alle unsere Glieder, איברים, Seinem Feuer,נתינת אברים כל גבי האש ist reine Konsequenz von נתינת דם על המזבח  (Siehe auch Kap. 13,13).

     

    Kap.40, V.15 Denn gestohlen ward ich aus dem Lande der Ibrim, und auch hier habe ich nicht das geringste gethan, daß man mich in den Kerker gebracht.

     

    Kap. 40 V. 15 Eigentümlich wird das Land schon hier ארץ העברים genannt; es muß also die Familie in den Augen der Völker schon so bedeutsam dagestanden haben, daß das Land als ihr Land bezeichnet werden konnte.

    26-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-11-2021
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה פרשת וישב

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Wajéschew

     

    Unsere Prophetenstelle schließt sich unmittelbar an die beiden vorhergehenden Versen gegebene Bezeichnung der Verirrungen und Zustände im Reiche Juda. Es wird die große Wahrheit in furchtbarer Eindringlichkeit gelehrt, daß eine Zerfällung des Gesetzes des allmächtigen Gottes in Pflichten gegen Gott und Pflichten gegen den Nebenmenschen auf dem Boden der jüdischen Wahrheit keine Stelle habe. Wer glaubt eine Auswahl treffen, und entweder dem fälschlich sogenannten spezifisch religiösen oder dem mehr sozialen Gebiete des Gesetzes mit Hinteransetzung des anderen erhöhte Bedeutung beimessen zu dürfen, der verlässt damit nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch den Boden des Gesetzes. Und zwar verlässt er ihn vollständig. Er gibt nicht nur den Teil preis, den er, sei es in vermeintlich „prinzipielle Überzeugung“ oder sans phrase in praktischer Betätigung verleugnet, sondern auch denjenigen Teil, dem er noch die Treue zu bewahren vermeint.

    In Juda glaubte man, mehr die מצות שבין אדם למקום betonen und es dafür mit der strikten Erfüllung derמצות שבין אדם לחברו  nicht so nehmen zu dürfen. Der Tempel ragte, des Opferdienstes wurde gepflegt, die Tempelhallen waren gefüllt, Sabbat und Festtage wurden gefeiert und die Speise- und Reinheitsgesetze fanden sorgsame Beachtung. So schien es. In dem aufgeklärten, mit den Wahnvorstellungen der verschiedenen umwohnenden heidnischen Völker durchtränkten Jissroél war es umgekehrt. Dort hatte man in mehr oder minder bewusster Grundsätzlichkeit das spezifisch Jüdische abgestreift, den חקים, den Speise- und Reinheitsgesetzen in den herrschenden Kreisen hohnlachend den Rücken gekehrt, und nur die משפטים, die das bürgerliche Leben, das Verhalten des Menschen zum Nebenmenschen regelnden Gesetze im Prinzip aufrechtgehalten. Über beide Reiche, Juda wie Jissroél, verkündet das Prophetenwort in Namen Gottes den durch ihre Taten heraufbeschworenen Untergang. Und da ist’s nun so ungemein charakteristisch und für alle Zeiten lehrreich: Juda dem vermeintlich frommen, wird trotz seiner Opfer, seiner Gebete und seiner Sabbatfeier, der furchtbare Vorwurf entgegengeschleudert, daß „sie die Thora Gottes verachtet“ und seine חקים, gerade die Speise- und Reinheitsgesetze, nicht gehütet hätten!– Und Jissroél? Kein Wort des Vorwurfs wegen des verschmähten Tempels, wegen der entweihten Sabbat- und Festtage, wegen der nicht beachteten Speisegesetze. Wohl aber wird ihm ein Spiegel vorgehalten, aus dem ihm ein Nachtbild unsäglicher Verkommenheit, einer vollständigen Fäulnis aller rein menschlichen Verhältnisse in Staat und Familie entgegenstarrt. Erstorben alles Rechtsgefühl, erstorben alle Menschlichkeit, bis zur vollendeten Tierheit erstorben alle Scham (V.7). Der Habsucht der Grossen bietet eine feile Beamtenschaft bereitwillig die Hand mit Missbrauch der Formen des Rechtes zur Ausübung schnödester Gewalt gegen die wirtschaftlich Schwachen, und – zu all diesem Jammer spendet eine gesinnungs- und herzlose Geistlichkeit, die würdigen Diener einer Religion ihrer Mache, bereitwillig ihren Segen. Zerstörung des Staates, Entziehung all der Güter, deren Missbrauch zu dieser Entartung führte, war die einzige Rettung der „Jissroél-Familie“ (Kap. 3, 1) Während das Sidra-Wort uns die seinen Fäden der höheren Waltung zeigte, die den Zug der Jakobsfamilie ins ägyptischen Galuth vorbereiteten, auf daß sie dort in Leid zum Gottesvolke erstarke: eröffnet das Prophetenwort einen Einblick in die Verhältnisse, die die Wiederkehr der entarteten Jissroéls-familie zum Jakobsgeschick, ihre Hinausweisung ins Exil auf die lange bange Galuthwanderung durch die Jahrhunderte zur unausbleiblichen Folge haben, für deren Abwendung es nur die eine Möglichkeit gab, daß der Posaunenruf des drohenden Gottesgerichtes, der aus dem ernsten Mahnworte des Propheten ihnen entgegentönt; doch noch die Sperre ihres Herzens sprenge, sie ihrem besseren Selbst zurückgebe, und sie so zu aufrichtiger und dauernder Aufkehr zu Gott sich ermannen.

     

    Kap.3, 6 Wenn aber der Schofar in der Stadt erschallt, da hätte das Volk nicht zu erbeben? Wenn Unglück sich ereignet in der Stadt, da hätte es Gott nicht bereitet?

    7. Denn mein Herr, der seine Liebe als Rechtswaltung offenbarende Gott tut nichts, er habe denn seinen Ratschluss offenbart seinen Dienern, den Propheten.

     

    8. Der Löwe hat gebrüllt – wer hätte nicht zu fürchten! Mein Herr, der seine Liebe als Rechtswaltung offenbarende Gott hat gesprochen – wer würde da nicht Prophet! –

     

    V.6 Wenn aber der warnende, mahnende Schofarruf Gottes in der Stadt ertönt, der Ruf des allmächtigen Gottes, der euer Geschick in Händen hat und der für euch als Folge der Schuld das Unglück festgesetzt hat, da könntet, dürftet ihr weiter ruhig in den Tag hinein leben, hättet nicht aus diesem Posaunenrufe das löwengewaltig euch drohende Geschick bebend zu erkennen und euch zur Verbesserung aufraffen? Und wenn des Schaufors Stimme unbeachtet verhallte und nun das Verhängnis über die Stadt hereingebrochen ist, mag dies nun in seiner äußeren Verwirklichung durch Feindesmacht, durch innere Zerrüttung oder durch Naturgewalten sich vollziehen: da bestände kein innerer Zusammenhang zwischen ihm und dem unbeachtet gebliebenen Gottesruf? Da wäre es ein bloßer Zufall, Raubgier der Feinde, oder physische Verhältnisse, und es wäre nicht Gott, der diese Verhältnisse gerade so gelenkt hätte, wie es der Vollstreckung seines Willens entsprach?

    V.7 Denn das Prophetenwort ist der Schauforruf Gottes.

    V.8 Nun, der ernste, mahnende und warnende Ruf des allmächtigen Gottes ist an euch gedrungen, wer hätte da nicht zu fürchten? Gott, und zwar אדני, der den Propheten sendet, und der vierbuchstabige Gottesname, der מדת הרחמים mit der Vokalisierung אלהים, מדת הדין vereinigt, der also den barmherzigen, stets zur Spende neuen Seins und neuer Kraft bereiten Gott als denjenigen bezeichnet, der diese seine Liebe im gegenwärtigen Augenblicke als waltende Gerechtigkeit offenbaren müsse – also ד' א' hat gesprochen – wer wäre jetzt nicht Prophet! Wer könnte jetzt nicht mit Bestimmtheit das Hereinbrechen unheilvoller Verhängnisse verkünden, wenn sein Wort unbeachtet bleibt!

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 76-85  Kommentar zu Amos Kap 2, V6 bis  Kap 3, V.8) 

    25-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-11-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    וישב

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt WAJÉSCHEW (Auszug)

     

    ….

    Meine Brüder und Schwester! Wir feiern in diesen Tagen das heitere Chanukofest[1]. Das Chanukolicht erzählt von den מפעלות אלקים, von den wundervollen Gottestaten, die in jenen Makkabäerzeiten sich vollzogen, von dem Sieg des Lichts über die Finsternis und der Wiederweihe des geschändeten Gottesheiligtums – es erzählt aber auch נורא עלילה על בני אדם von den leidvollen, schweren Phasen, unter denen der Gottessieg heranreifte: denn in jenem furchtbaren Kampf, den griechischen Verfolgung gegen den Bestand der Thora entfesselt hatte, schwand die Kraft und die Standhaftigkeit aus vielen Herzen, die den Verlockungen griechischer Unsitte erlagen oder nicht den Mut aufbrachten, den Tod ins Auge zu schauen – bis jener kleine Kreis sich erhob, denen Mathisjahus Heldengeist die Kraft einhauchte, inmitten aller Trostlosigkeit und Leidensnot, in festem Vertrauen auf die Siegeskraft, die Gottes Menora verleiht, Gott die שירה ihres Lebens anzustimmen. – Und der שירה ihres Lebens danken wir die Chanuko unseres Heiligtums!

    Meine Brüder und Schwestern! Auch wir leben in einer Zeit[2]) in der נורא עלילה על בני אדם die Stadien der in der Entwicklung begriffenen Gotteshandlungen in furchtbarer Schwere auf der Menschheit lasten. המו גוים תמוג ארץ  מטו ממלכות -„Völker toben, Reiche wanken – die Erde ist in Auflösung“ (Ps. 46,7). Doch wir wollen nicht verzagen, nicht den Mut sinken lassen לכו וראו מפעלות אלקים. Hinweg von der Gegenwart wollen wir der Zukunft entgegenharren, in der מפעלות אלקים als הנה טוב מאד sich erweisen werden.

    Fragen aber wollen wir uns: Was haben wir Juden in dieser sturmbewegten Zeit zu tun, was zu unterlassen?

    Vor allem wollen wir auf die Prophetenmahnung (Jes.26,20) hören: - עד יעבור זעם  לך עמי בא בחדריך. In stiller, bescheidener Zurückgezogenheit wollen wir den Sturm vorbeibrausen lassen und nicht durch eine wie immer geartete Beteiligung unseren Feinden früher oder später den Vorwand zu gesteigerter Gehässigkeit liefern. In treuer Wahrung patriotischen Pflichten wollen wir in ruhiger Gefasstheit die Zeit abwarten, עד יעבור זעם da der Zornessturm sich gelegt haben wird.

    Doch eins wollen wir in unserer sturmbewegten Zeit lernen: lernen – umzulernen! Wenn ein großer Teil der Völker sich anschickt umzulernen, entschlossen ist, der Macht der Ideen sich rückhaltlos zu unterordnen, von einem Ausgleich und schwächlichen Kompromissen nichts mehr wissen will – so wollen wir in unserem Leben das gleiche tun. Die Macht unserer Ideen aber ist einzig und allein der אמת, unter dem wir die Forderungen unserer gottgeoffenbarten תורה verstehen: ה' עוז לעמו יתן eine Macht hat Gott seinem Volke verliehen אין עוד אלא תורה – das ist die Macht der Thora, ה' יברך את עמו בשלום sie allein bringt den Frieden und die von Menschen ersehnte Freiheit חרות על הלוחות ( א"ת חרות אלא חרות ) denn wahrhafte Freiheit blüht nur auf den Tafeln des Gottesgesetzes! Dieser Macht der Thora-Idee wollen wir uns rückhaltlos unterwerfen, jedes Kompromiss, jede künstliche Vereinigung und widernatürliche vermittelnde Brücke zwischen Ja und Nein, zwischen אמת und שקר ablehnen. Lernen wir um, verlassen wir solche Brücken, sie stürzen früher oder später kläglich zusammen. –

    Und nun noch eines. Das Ziel der mizrischen Erlösung war die Besitznahme des gelobten heiligen Landes, das Gott unseren Vätern und deren Nachkommen für alle Zeiten zugeschworen, solange sie der Macht der Thora-Idee sich rückhaltlos unterordnen. Was in unseren Tagen aus dem Heiligen Lande werden soll, wissen wir nicht, können wir nicht wissen. So viel steht fest: Solange nicht der persönliche Messias uns im Namen Gottes das Heilige Land zuerteilt, solange haben wir den Schwur, den unseren Väter beim Verlassen des heiligen Landes geleistet, gewissenhaft zu halten.

    In hingebungsvoller Treue wollen wir unsere bürgerlichen Pflichten nachkommen in dem Landen das uns mit Weib und Kind Aufenthalt gewährt und uns die Möglichkeit der Erfüllung unserer Thora-Pflichten zusichert. Sollte aber der eine oder der andere aus reinen, lauteren Absichten den Aufenthalt im Auslande sich erwählen, so müsste dieses Ausland nunmehr das Heilige Land sein. Mehr als je dürfte es in unserer Zeit auf Grund der bestehenden Verhältnisse heilige Pflicht sein, das Heilige Land mit recht vielen aufrichtigen treuen Jehudim zu besiedeln, damit es nicht ח"ו zum Tummelplatz Gott und Thora höhnender, zügelloser Willkür werden von der jenes Prophetenwort gilt ותבאו ותטמאו את ארצי ונחלתי שמתם לתועבה. –

    לכו וראו מפעלות אלקים ruft uns das Chanukofest, ruft uns unsere Gegenwart zu: Gleich den Vätern stehen wir am Meere. – Auf Gottes Beistand vertrauen wir, wie den Vätern so wird auch uns Gott den Weg durchs Meer bahnen, שם נשמחה בו und uns mit der Thora im Arme die Freude am Leben gewähren. –

    In diesem Geiste möget ihr, meine Söhne, als בהי מצוה heranwachsen. Beim Scheine der Chanukolichter gelobet, ב"מ zu sein, ב"מ zu bleiben. In allen Versuchungen und Prüfungen haltet unerschütterlich treu und fest zu Gott uns seinem Gesetz, und bekennet in allem, was Gott euch gewährt und versagt הנה טוב מאד.

    An der Macht der Thora-Idee möget ihr, wollen wir alle immer erstarken, damit uns Gott endlich die Segnungen eines dauernden Friedens gewähre ה' עוז לעמו יתן ה' יברך את עמו בשלום.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung erster Teil Genesis  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 76 - 85



    [1] In jenem Jahr – die Schriftleitung

    [2] Diese Predigt wurde am שבת חנוכה תוע"ט לפ"ק gehalten.

    24-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-11-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: 'Lassen Sie sich ihre Liebe zum Vaterland durch zionistische Phrasen nicht vergällen'
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER:

                 (1881-1932)

     

    „Lassen Sie sich ihre Liebe zum Vaterland

    durch zionistische Phrasen nicht vergällen“

     

    „Epigonenbriefe“ Siebenter Brief S.43

     

    Diesen herrlichen, ehrlichen, flammenden, eine programmatische Losung gleichenden, rabbinischen Kampfesworte bringen wir, schon als Vorankündigung gedacht von weiteren, ausführlichen Auszüge des Werkes von Rabbiner Dr. Raphael BREUER „Unter seinem Banner Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH“ (1908) das bereits Bestandteil war unseres Studienprogramms des Herbst/Winters 5769 (2008-2009)

    21-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-11-2021
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                  (1808-1888)

     

    וישלח פרשת

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Wajischlach

     

        

    Kap.32 V.8 Da fürchtete sich Jaakob sehr und es war ihm Angst. Er teilte die Leute, die er bei sich hatte, und so auch die Schafe, de Rinder und die Kamele zu zwei lagern,

     

    Kap. 32, V.8 …Wie Jakob und Esau hier einander gegenübertraten, so stehen sie bis auf den heutigen Tag Jakob und Esau gegenüber. Jakob: der dienende, arbeitende, sorgenerfüllte, mit Familiengliedern gesegnete Familienvater. Esau: der „fertige, gemachte“ Mensch. Was Jakob trotz des erhaltenen Segens und der erhaltenen Erstgeburt erst durch zwanzig mühevolle Jahre hatte erringen und erkämpfen müssen und nun als das größte Los, als die größte Errungenschaft mit heimbrachte: selbständiger Familienvater sein zu können, das ist andern die von der Wiege an mitgegebene natürlichste Voraussetzung, das hatte Esau „der fertige, gemachte“ Mensch, schon, als Jakob erst auszog, in vollen Maße besessen; und während Jakob mit seiner Arbeit das Glück errang, Familienvater zu sein, war Esau inzwischen eine politische Größe, war Volks – Heerführer, ein אלוף mit seinen Reisigen geworden. So der äußere  Gegensatz des „Fersenhalters“ und des „Gemachten“.

    Zwei Prinzipien sinds,  die sich in Jakob und Esau begegnen und deren Kampf und Sieg die Weltgeschichte bedeutet. Das menschlich beglückende und beglückte Familienleben in Jakob, der Glanz politischer Macht und Größe in Esau. Jahrtausende herab gilts dem Kampfe: ob es genüge, Mensch zu sein, und alle soziale und politische Macht und Gestaltung nur Wert habe als Mittel, dieses Höheziel aller Menschenbestrebungen zu erreichen, oder ob alles Menschliche im Menschen, Haus und Familienleben, nur da sein, um den Trophäen der Politik u.u. zum Unterwurf zu dienen;

    Und wie ganz anders ist Jakob dem Esau gegenüber, als eben dem Laban. Wir erkennen, welche Kraft das Bewusstsein der Unschuld gibt und welch ein drückendes Gefühl selbst auch nur aus dem Anschein einer Verschuldung erwächst. Zwanzig Jahre Kampf gegen unschuldig zu erleidenden Unrecht schlagen nicht so nieder, als  eine Minute einem Menschen gegenüber, von dem wir wissen, daß er sich durch uns gekränkt fühlen muss und die Motive, die uns, wenn auch nicht rechtfertigen; doch entschuldigen können, gar nicht einzusehen vermag!

    Jakob fürchtete, obgleich ihn die Schutz zusagende Gottesverheißung geleitete: מכאן, bemerkt das lehrende Wort der Weisen, שאין הבטחה לצדיקים בע"הז, es gibt keine unbedingte Zusicherung dem Frommen in diesem Leben. Eine jede ist durch fortdauernde Untadelhaftigkeit bedingt, ein jede kann in jedem Augenblick durch ein Fehltritt verscherzt werden; שמא יגרום החטא, das ist die Besorgnis, die aus der Brust der erwähltesten Frommen nie weicht.– …

    In solcher Lage fühlte sich Jakob damals Esau gegenüber, und das ist die Lage, in der wir uns Jahrhunderte herab den Esauvölkern gegenüber befanden. Es ist das jener Zustand, den die Galuthverkündung חמת קרי (3 B.M. 26,28), „Wüthen des Zufalls“, nennt, dass unser Heil, unser Leben, unser Fortkommen nirgends das Beabsichtigte, Maßgebende war, sondern sich den Zwecken aller Übrigen als das Unberechtigte hingeben und sich mit dem begnügen musste, was als Abhub von der Glückstafel des andern uns zufällig zufiel. ויצר לו sagte demnach: Jakob fühlte, dass er der Willkür des an der Spitze einer bewaffneten Macht gegen den heranziehenden Esau völlig preisgegeben sei, und um doch etwas zu retten – teilte er. So war auch unsere Zerstreuung im Galuth das Mittel unserer Erhaltung und Rettung. Nie und nirgends konnte uns Esaus Schwert auf einmal erreichen. Während wir am Rhein bluteten, waren unsere Brüder im Slawenreiche glücklich, und umgekehrt. צדקה עשה ה"בה לישראל שפזרן לבין האומות (Pesachim 87b).  Dasselbe tat Jakob im Drange der Not.                           

    V.25 Übrig blieb Jaakob allein, da rang jemand mit ihm, bis der Morgen heraufzog.

     

    V.25 …Es hatte Jakob die Winzigkeit des Beistandes, dem er von den Seinigen zu erwarten hatte, gegen diese diesem gegenüber riesige Macht Esaus gemessen, und das Resultat dieser Erwägung hatte ihm einen Angstruf zu Gott entlockt, auf welchem ihm noch erst die Antwort werden sollte. Diesen Angstruf „הצילני נא“ bezeichnen die Andeutungen der Propheten, als das dritte Merkzeichen der Geula, als der Geula, die sich in der vollendeten, preisgebenden Machtlosigkeit des Galuth bewährt. Das Erlebnis, das ihm die so bedeutungsvolle Antwort bringen sollte, traf ihm entsprechend in einem solchen Momente, wo er auch noch des winzigen Beistandes, dessen er gewärtig sein konnte, beraubt, völlig allein sich befand, und nur auf das seiner Persönlichkeit Inwohnende angewiesen war. …

     

     

    V.27 Da sprach er: Entlasse mich, denn der Morgen ist heraufgezogen. Er aber sprach: Ich entlasse dich nicht, du habest mich denn gesegnet.

     

    V.27 …Das Ziel der Geschichte            liegt nicht darin daß Jakob gezwungen werde in die Masse der Völker aufzugehen, sondern umgekehrt, daß die Völker zur Einsicht gelangen, gerade in dem, inmitten aller Kämpfe von Jakob vertretenen und emporgehaltenen Prinzipe liege auch das Heil der Völker, dem sie sich huldigend anzuschließen, und das vielmehr sie selbst mit allen ihren geistigen und materiellen Mitteln zu fördern, ja als das einzige Ziel anzustreben haben. –

     

    V.29 Da sprach er: Nicht Jaakob soll mehr dein Name gesprochen werden, sondern Jissroél; denn du bist bei Gott und bei Menschen der Überragende geworden, da du vermocht hast.

     

    V. 29  לא יקרא nicht   , לא יאמר: dein Name soll nicht mehr „der die Ferse zu halten Bestimmte“ „gedeutet“ werden; nicht, er soll nicht mehr Jakob heißen (erteilt wird ihm der Name Israel erst später durch Gott, Kap. 35,10) sondern der Name Jakob selbst soll als Jissroél begriffen werden. ישראל vonשרה , der einen Seite des Herrscherbegriffes, überragen, größer sein, heißt ja wörtlich: Gott ist der Überragende, der alles andere an Macht und Größe Überwältigende, und das soll in Wahrheit die Bedeutung des Zustandes sein, der durch יעקב ausgedrückt ist. Nur wenn ein ,יעקב eine seiner äußeren Erscheinung nach nur unter die Ferse alles übrigen Gewiesenes, die feindseligste Angriffe und Kämpfe des materiell gerüsteten Gegners siegreich besteht, weist dieser Erfolg auf das Vorhandensein einer alle materielle Größe und Macht überwiegenden geistigen Kraft, auf das Vorhandensein einer Gottesmacht hin, die sich eben in der siegreichen Ausdauer dieses äußerlich Schwachen offenbart, und ist somit gerade יעקב als ישראל zu begreifen. –

    ותוכל, da du vermocht hast. Du hast das vollständig erreicht, was du gewollt, nicht ich. Ich wollte dich niederwerfen, das habe ich nicht vermocht; Du wolltest nur nicht niedergeworfen werden, das ist dir gelungen. Das ist auch für alle Zeit die Stellung Jakobs und Esaus geblieben. Politisch und religiös spricht Esau: außer mir kein Heil, und erkennt seine Existenz für beeinträchtigt, so lange noch außer ihm ein Jakob, so lange es  außer ihm noch eine Potenz gibt, die es beansprucht, auch zur Gestaltung der Welt in voller Berechtigung zu gehören; Jakob lässt alles Reinmenschliche in unangetasteter Berechtigung, ja verkündet allem Reinmenschlichen gerade die höchste Bedeutung und Blüte, wenn es den von ihm zu bringenden Geist in sich aufnimmt und zur Verwirklichung hinauslebt. „Segnende Anerkennung“ ist das einziges um welches Jakob mit Esau ringt. …

     

    V.30 Jaakob fragte darauf und sprach: Sage mir doch deinen Namen. Er aber sprach: Wozu dies, daß du nach meinem Namen fragst? Und er segnete ihn dort.

     

    V. 30 … Er segnete ihn dort, ist doch jedenfalls eine räumliche Beschränkung. Es scheint daher: Eben dort ward Jakob die segnende Anerkennung, wo er, an der Grenze, mit der Wiederkehr in das jüdische Land der eigensten Entwicklung des jüdischen Geistes und der abrahamitischen Bestimmung zuwandert. So winkt nicht durch kosmopolitisches Aufgehen in die Völkerströmung seinen Sprösslingen die Anerkennung und der Segen, sondern שם, gerade bei der vollendesten Einkehr in die scheinbar isolierende Bestimmung, die der jüdische Boden für alle Zeiten trägt.    

     

    V.33 Darum sollen Jissroéls Söhne nicht die Sehne der Schwäche essen, welche am Hüftballen ist, bis auf diesen Tag; denn er hat an Jakobs Hüftballen an die Sehne der Schwäche gegriffen.

     

    V. 33 גיד הנשה wäre somit: die Sehne der Unterordnung, der Widerstandslosigkeit, Machtlosigkeit, somit nicht die anatomische, sonder die historische Beziehung der Spannader. Durch Losreißung derselben hat Jakobs Gegner dem durch sie an das Bein gehefteten Hüftsmuskel die Kraft genommen, das Bein zu regieren, diesen Verlust hat Jakob durch seinen Gegner erlitten, in dieser Beziehung hat er ihm nicht Widerstand leisten können. Die Sehne ist da, der Muskel ist da, aber der Gebrauch ist gehindert. Jedoch nicht auf ewig. נשה ist ein nur zeitweiliges Aufgeben, kein ewiger Verlust. Jakob ist ein נשה, hat einst eine große Rechnung mit שרו של עשו abzumachen. Wenn aber die Erinnerung an dieses Ereignis für alle Zeiten durch das Genussverbot der Spannader unter Jakobs festgehalten werden soll, so kann sicherlich nicht die Absicht sein, daß alle seine Nachkommen von der Tatsache Kunde erhalten, es habe ihr Stammvater in Folge eines Ringkampfes gehinkt, ebenso wenig wie das Chomezverbot uns nur darüber für alle Zeiten au fait halten sollen, welches Brot unsere Väter bei ihrem Auszuge aus Egypten gegessen. Beide Tatsachen sind an sich von so geringfügiger Bedeutung, daß deren Verewigung durch ein göttliches Gesetz nur dann erforderlich wird, wenn sich, wie es in der Tat ist, darin Wahrheiten von tiefeingreifenden Folgen für unsere Gesamtbestimmung knüpfen, die eben durch ein solches Genussverbot ihren Ausdruck und ihre ewige Neubelebung gewinnen sollen.

    In einer solchen Bedeutsamkeit haben auch die Weisen dieses Verbot aufgefasst, indem sie die Stelle: Jesajas 9,7 f.: „Ein Wort hat Gott einst an Jakob gesendet und es hat in Jissroél seine Stelle gefunden, das soll das Volk ganz kennen lernen, Ephraim und Samariens Bewohner, die so stolz und hochmütig sind zu sprechen: (eigentlich: in ihrem Stolz und Hochmut sprechen): Ziegel sind gefallen, Quadern bauen wir auf, Sykomoren sind gefällt, mit Zedern ersetzen wir. Und während Gott Rezins Feinde  u.s.w. kehrt das Volk doch nicht zurück zu dem, der es in Wahrheit schlägt, und Gott Zebaoth haben sie in allem dem nicht gesucht“, – also erklären: דבר שלך ד' ביעקב זה גיד הנשה ונפל בישראל שפשט איסורו בכל ישראל (Chulin 91A). Das Wort, das Gott an Jakob gesendet, auf welches der Prophet hier hinweist, ist das Spannaderverbot (es war dies ein tatsächlich an Jakob gesendetes Wort), es hat in Jissroél seine Stätte gefunden, d.h. das Verbot in Jissroél Platz gegriffen.

    Nach allem diesen dürfte die Bedeutung dieses Verbotes nicht zweifelhaft bleiben. Nicht zu besiegen und nicht niederzuwerfen vermag Esaus Genius Jakob während des ganzen nächtlichen Kampfes, wohl aber ihm die Sehnen zu durchschneiden, ihm an den Gebrauch seiner natürlich ihm zustehenden materiellen Kräfte zu hindern. Hinkend nur, nicht auf beiden Füssen stehend, ohne festen Stand und Gang auf Erden, schreitet Jakob durch die Geschichte. Und diese irdische Haltlosigkeit ist notwendig, um Esau endlich die Augen zu öffnen. Stünde Jakob gleich Esau an der Spitze seiner vierhundert Reisigen, seine Unbesiegbarkeit wäre nie der Gottesfinger in der Geschichte geworden. Darum sollen auch die Söhne Jakobs, (der ja eben dadurch diese materielle Schwäche und in ihr ‚Israel’, der Fingerzeig für die alle obsiegende Gottesmacht sein soll), „diese Sehne der Unterordnung und materiellen Schwäche nicht essen“, es soll ihnen, so oft sie sich an den Tisch setzen, aus dem Wanderbuch ihres Lebens die Mahnung entgegentreten, daß sie auf diese Sehne, auf die Unterordnung unter Esau verfallende Kraft, heiter Verzicht leisten, sich mit ihrem Dasein und dessen Erhaltung nicht auf sie hingewiesen, um etwa deshalb weniger geschützt und zum Gange durch die Zeiten weniger gesichert fühlen sollen, weil sie nicht wie Esau mit dem Schwerte gerüstet, ja nicht einmal festen Schrittes auf Erden auftreten. Für Jakob-Israel liegt im anderem, höherem, nicht von Esau zu schwächendem die Kraft. Wenn Jakob fällt, fällt es nicht, weil es an materieller Macht Esau nicht gleichkommt, sondern weil es nicht verstanden, sich den Schutz seines Gottes zu erhalten. Wenn Jissroél steht, steht es nicht, weil Gott eine feste materielle Stütze, sondern weil sein Gott es auf Adlerflügeln seiner Allmacht trägt. Das ist das Wort, dessen voller, ganzer Inhalt dem Volke zum Bewusstsein kommen soll, das, wenn, es sich geschlagen sieht, die Ursache seiner Kalamität nicht in Gott, sondern darin sucht, daß es sich bisher nicht hinreichend mit materieller Schutzwehr vorgesehen, und statt durch Rückkehr zu Gott seine Zukunft sichern, in nichtigem Selbstgefühl spricht: was von Ziegeln zusammengefallen, bauen wir mit Quadern auf, Weiden konnte man umhauen, Zedern wird man nicht! Vier göttliche Institutionen zählt das Buch בראשית: שבת und מלה, קשת und גיד הנשה was die ersten beiden für die Gesamtmenschheit bedeuten, das sind die beiden letzten für den engeren Kreis. שבת sichert die geistig sittliche Bestimmung der Menschheit, מילה Israels. קשת ist das Wahrzeichen für die Geschichte der Menschheit, גיד הנשה für die jüdische Geschichte. Die vom Menschen werdende Geschick, diese beiden Seiten bilden aber die Summe alles Einzeln- und Gesamtdaseins auf Erden.–                   

     

    Kap. 33. V. 1 Jaakob erhob seine Augen und sah, sie Esaw kommt – und mit ihm – vierhundert Mann. Da teilte er die Kinder auf Lea, auf Rachel und auf die beiden Mägde.

     

    Kap. 33 V 1: Er sah Esau nicht durch die Geschenke entwaffnet, er hatte seine Kriegsleute nicht entlassen, da teilte er u.s.w. Wie die Weisen diese ganze Geschichte als Programm für unser Verhalten Esau und den anderen Mächten gegenüber betrachten, so lernen wir auch hier, wenn uns auch die Zuversicht zu Gott und seinen Verheißungen erfüllt, doch immer das Unsrige zu tun אין סומכין על הנס.         

     

    V.4 Da lief ihm Esaw entgegen und umarmte ihn, warf sich an seinen Hals und küsste ihn; und sie weinten.

     

    V. 4 …Dieser Kuß und diese Tränen lassen uns auch in Esau den Nachkommen Abrahams erkennen. In Esau kann nicht bloß der wilde Jäger gelegen haben, wie wäre er sonst fähig geworden, ein Beherrscher der ganzen Entwicklung der Menschheit zu werden. Das bloße Schwert, die bloße rohe Gewalt befähigt nicht dazu. Aber auch Esau legt nach und nach, und immer mehr der Humanität Raum, und zwar ist es gerade Jakob, an dem Esau zumeist Gelegenheit hat zu zeigen, daß und wie das Prinzip der Humanität bei ihm zum Durchbruch zu kommen anfängt. Wenn der Starke das Recht des Starken achtet, so mag es Klugheit sein. Erst wenn der Starke, wie hier Esau, dem Schwachen um den Hals fällt und das Schwert der Gewalt weithin von sich werft, erst dann zeigt sich, das Recht und Menschlichkeit in ihm zum Siege kommen.

     

    V.20 : Dort errichtete er ein Altar zum Denkmal und verkündete sich: Gott ist Gott Jissroéls.

     

    V. 20… Die Väter קראו בשם ד' riefen nach außen im Namen Gottes, riefen die Menschen im Namen Gottes; riefen sie zu dem Bewusstsein, das Gott nicht nur der ist, der die Welt vor Jahrtausenden erschaffen, sondern der ist, der noch Himmel und Erde trägt und von dem noch unmittelbar jeder gegenwärtige und kommende Moment stammt. Was aber Jakob mit diesem als מצבה errichteten מזבח verrichten wollte, das hatte er nicht nach außen, das hatte er zunächst erst sich und den Seinen zu verkünden: das אל, daß die Allmacht, von der alles stammt im Himmel und auf Erden, daß sie אלקי ישראל sein und werden wolle, Jissroéls Gesetzgeber, Richter und Gott, sichtbar nicht nur in Jissroéls Geschick, sondern vor allem sichtbar in Jissroéls Tat. Ist ja dieser Gedanke bis auf den heutigen Tag noch zunächst Erbteil der Jakobsfamilie geblieben und hat noch erst seine Arbeit auch an uns zur vollen Verwirklichung zu bringen. „Glaube und Hoffnung“, „Tröstung und Stärkung“, diese מצבה-Gedanken sind außer dem jüdischen Kreise das, was vor allem von der Religion, von der Beziehung der Menschen zu Gott erwartet wird, und feiert diese daher vorzüglich ihre Siege als Retterin des Menschen im Schiffbruch des Geschickes. Aber die volle Unterwerfung des ganzen vollkräftigen Lebens unter den göttlichen Willen die Pflegung des Gesetzes als des alleinigen „Baume des Lebens“ für den einzelnen wie die Gesamtheit, die volle und ganze Beherrschung des Lebens in allen Beziehungen und Fugen durch die geoffenbarte Norm des göttlichen Willens, kurz, das Gesetz und der ihm entsprechende freie, freudige Gehorsam, die Gestaltung des ganzen Menschenlebens zu einem Denkmal der Gottesoffenbarung, das ist annoch der von Jakobs Haus allein gepflegte Schatz, und erst am Ende der Tage werden die Völker sprechen: יורנו מדרכיו ונלכה בארחתיו –

     

    Kap.35 V.11:  Gott sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allgenügende, werde fruchtbar und vervielfältige dich; ein Volk, und zwar eine Versammlung von Völkern, soll von dir werden; Könige sollen deinen Lenden, stammen,

     

    Kap. 35, V. 11 גוי וקהל גוים: das Volk, das von Volk, das von ihm stammen wird, soll nach außen eine Einheit und nach innen eine einheitlich gesammelte Vielheit werden. Jeder Stamm soll eine gesonderte Volksindividualität repräsentieren. Das Jakobsvolk, das als „Jissroél“ die alles irdisch Menschliche siegreich durchdringende und gestaltende Gotteskraft den Völkern offenbaren soll, soll darum nicht eine einseitige Erscheinung bieten, sondern als Mustervolk in nuce die verschiedensten Völkererscheinungen darstellen. Es soll in seinen Stämmen das Kriegervolk wie das Handelsvolk, das Volk des Ackerbaus, wie das der Wissenschaften u.s.w. zur Darstellung bringen, auf daß die Wahrheit durch die Welt hin leuchte, daß die Hingebung und Heiligung des Menschenlebens im Gottesbunde seines Gesetzes durch keine besondere Berufsstellung und Völkereigentümlichkeit bedingt, sondern die ganze Menschheit in aller ihrer Mannigfaltigkeit bedingt, sondern die ganze Menschheit in aller ihrer Mannigfaltigkeit berufen sei, en von Jissroél gelehrten einen einheitlichen Gottesgeist in sich aufzunehmen und die ganze Mannigfaltigkeit der Menschen- und Völkerindividualitäten zu einem einheitlichen Gottesreiche zu gestalten. Da dürfte denn auch das ולזרעך אחריך אתן את הארץ mit dem Siporno heißen:  und deinem dir nachfolgendem Samen werde ich einst die Erde geben – wie וצדיקים יירשו ארץ – es wird ihnen und dem von ihnen in treuer Nachfolge bewahrten geistigen und sittlichen Vermächtnis dereinst die ganze Erde  zufallen (Jes. 2,3)

    19-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-11-2021
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת וישלח

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Wajischlach

     

     

    Hosea Kap. 12, V.13 bis 14,10

     

    Das Prophetenwort weist das gottvergessene, die eigene Kraft vergötternde Volk, auf die Bescheidenheit seines Ursprungs hin und zeigt, wie parallel mit der Geschichte Vater Jakobs auch in der des Volkes die Gotteswaltung allein der schützende, errettende und erhaltende Faktor ist,  wie des Volkes Geschick von Gott stets gestaltet wurde und werde je nach seiner Treue oder Untreue gegen das Gottesgesetz (K.13, 1-4). Es beklagt sodann die Verblendung, mit der es Gott, seinen Erlöser und Erhalter, als seinen ärgsten Feind betrachtet (K. 13,9), dagegen seinen Abfall als teure Errungenschaft sorgsam hegt (V.12), wodurch eine Abwendung der schweren Verhängnisse unmöglich werde (V.14). Denn unter diesen Umstände kann nur durch sie Jissroél zur Erkenntnis geführt werden, bei wem allein „Vatererbarmen finde das Verwaiste“ – (K. 14,4) so daß es,  befreit von Vergötterung der Menschenhülfe und der eigenen Macht, sich dem „ Tau der göttlichen Wahrheit“ öffnet und damit „Blüte und Schönheit wie die Rose“ und „Festigkeit und Bedeutung wie der Libanon“ gewinnt (V.6). Damit erfüllt es seine Sendung im Kreise der Menschheit (V. 7 und 8), und die Schule seiner Leidenserziehung ist vollendet (V.9).

     

    Kap.12 V.13 Jakob floh nach Arams Gefilden, und Jissroél diente um ein Weib und um ein Weib hütete er.

    14. Und durch einen Propheten hat Gott Jissroél aus Mizrajim geführt und durch einen Propheten wurde es beschützt.

     

    Kap.12 V.13 und 14. Als Flüchtling kam Jakob nach Aram und er, der „Jissroél“ d.i. durch Leben und Geschick „Verkünder der Gottesherrschaft“ werden sollte, musste, um ein Haus zu gründen, Knechtsdienste tun und um es zu erhalten, im Knechtesdienste verharren, „um sein Weib dienen und für sein Weib dienen“, und nur das unmittelbare Einschreiten Gottes schützt ihn auf seine Rückkehr aus Aram (1 B.M. 31,29). Flucht seine Auszug aus der Heimat, Flucht seine Rückkehr aus der Fremde. Und als für seine zum Volke herangereiften Kinder die Stunde der Befreiung gekommen, da traf sie diese Stunde als Sklaven. Und nicht durch einen König, nicht durch einen Feldherrn wurde Jissroél die Freiheit, sondern durch „einen Propheten hat Gott Jissroél erlöst und durch einen Propheten wurde es beschützt“. Nicht durch einen Mann der Macht, ja nicht einmal einen Mann der Rede, der etwa mit dem Feuerworte der Begeisterung sein Volk zum Kampfe zu entflammen gewusst und es dann, ein zweiter Abraham, zum Siege über die krieggeübten Unterdrücker geführt hätte. Vielmehr fehlte diesem Propheten mit der Macht der Rede auch gänzlich jenes Selbstvertrauen und jeder Glaube an die eigene Befähigung, die für jeden Volksführer unerlässliche Vorbedingung des Erfolgs sind. Dadurch gerade wurde er für seine Sendung der Geeignetste, denn nur so erschien er auch als das, was er war, nämlich als Werkzeuge und Bote Gottes. So bilden äußere Abhängigkeit, und Rettung und Erhaltung nur durch Gott die Signatur der Geschichte Jakobs und Jissroéls, das seine irdische Wohlfahrt nur von Gott erhält. Auf diese Stellung Jissroéls weist der Prophet das gottvergessene Volk fortwährend hin.

     

    Kap.13, 3 Deshalb werden sie sein wie das Morgengewölk und wie der Tau, der sich früh aufmacht und dahinschwindet, wie Spreu, die herausstürmt aus der Tenne, ja wie Rauch, der aus der Luke zieht.

     

    V.3 כענן בקר: wie das Morgengewölk das dahinzieht ohne Regen zu geben. –  וכעשן: ja noch weniger als Spreu, wie Rauch, von dem gar nichts zurückbleibt. – Jissroéls Erhaltung ist das Werk fortgesetzter besonderer Gotteswaltung. Entspricht es seine Bestimmung nicht, so braucht Gott, um es zu strafen, nichts gegen es zu tun, er braucht ihm nur seine besondere Fürsorge zu entziehen, wie dies in der großen Geschickesankündigung 3.B.M. 29,24 ausgesprochen ist, und, sich selbst überlassen, geht das von Gott abgefallene und deshalb von Gott preisgegebene Jissroél von selbst unter im Sturme der Zeiten. –

     

    V.10. Wäre ich nur irgendwie dein König, der würde dir helfen trotz aller deiner Städte, er wäre dein Rechtsvertreter, während du sprachest: Gieb mir einen König und Fürsten!

     

    V.10… ….

    אשר אמרת וגו'. Es wird hier auf den verhängnisvollen Moment hingeblickt, in welchem Jissroél von Samuel die Einsetzung eines Königs forderte. Gewiss war das Königtum auch in Jissroél von dem göttlichen Gesetze vorgesehen, und formell ist die Aufgabe des jüdischen Königs dieselbe, wie die der Könige in den nichtjüdischen Staaten: Sammlung der Nationalkraft zur Mehrung der Wohlfahrt im Innern und Stärkung der Wehrkraft nach außen. Allein materiell ist seine Stellung und Bestimmung eine grundverschiedene. Denn Jissroéls Nationalschatz und Jissroéls Wehrkraft ist seine Thora. Deren Verwirklichung zu mehren, über die Ausbreitung und Vertiefung ihrer Herrschaft im Leben der Nation zu wachen, das ist die Aufgabe des jüdischen Königs, dadurch arbeitet er an die Mehrung der inneren Wohlfahrt, dadurch sorgt er für die Sicherheit nach außen. Denn dadurch macht er sein Volk des göttlichen Schutzes teilhaftig. Deshalb soll er das Ideal der Bestimmung seines Volkes sich stets gegenwärtig sein. Deshalb wird seine Einsetzung auch erst nach erfolgter Besitznahme des Landes und Sicherung seiner Grenze vom Gottesgesetze ins Auge gefasst. In der Verkennung dieses Verhältnisses lag die Versündigung des Volkes, das (Sam. I.8,5) einen König forderte, sein Recht nach außen zu vertreten „wie bei allen Völkern“. (Vergl. HIRSCH Commentar zu 5.B.M.17,14). Nun heißt es hier: hättest du nur nicht deine ganze Zuversicht in deine Könige gesetzt, wäre ich nur noch „etwas“ dein König, der (ich= dieser König) würde dir helfen in allen deinen Städten, oder trotz aller deiner Städte, in die du deine Zuversicht gesetzt hast, dir, der du gesprochen hast: nicht Gott nach außen, noch שופטים, Vertreter seines Gesetzes nach innen, können mir helfen, sondern: „Gib mir einen König und Fürsten!“.

     

    V.11 In meinem Zorne gab ich dir den König; in meinem hinaustretenden Unwille nehme ich ihn hinweg.

     

    V.11. Schon damals gab ich euch den König im Unwillen über eure Verblendung. Die große Mehrzahl der Könige hat sich nicht als jüdische Könige bewährt; das israelitische Königtum zumal hat gerade an der Befestigung und Vertiefung des Abfalls aus politisch-dynastischen Rücksichten als einem Mittel der eigenen Erhaltung unablässig gearbeitet. עברה von עבר: der in Wort und Tat sich äußernde, in die Sichtbarkeit hinaustretende Zorn. Das Maß ist voll, der lang gehegte göttliche Unwille äußert sich in Tat, und mit dem Staate geht auch der Königsthron in Trümmer.

     

    V.15 Denn es will unter „Brüdern“ unbeschränkt sich entfalten– : es kommt aber der Oststurm, der Wind von Gott gesandt, von der Wüste steigt er auf, trocken ist sein Ursprung, glühend heiß sein Urquell, er zerstört die Schätze aller Mittel der Lust. 

     

    V.15 יפריא von פרא, frei, wild, zügellos sein. פרא, das ungebändigte, freie Waldtier. Als Verbum kommt sonst nur [] vor, und würde es dann heißen: es will Frucht tragen. אחים bedeutet auch Pflanzen, die immer in Gesellschaft vorkommen, daher אחו die Wiese. Hier sind beide Bedeutungen zutreffend und in unübertrefflicher Wahl des Ausdrucks auch wohl beide gemeint. Efraim ist der Isolierung müde und ist der Bande des Gottesgesetzes müde, die es vor Entartung schützen sollen. Es will, der „Fesseln“ ledig, unter „Brüdern“ zügellos frei sich entfalten und die Früchte dieser Freiheit genießen. Nun, so soll es dies auch. Gott braucht dazu bloß seine schützende Hand von ihm abzuziehen: siehe da kommt schon der alles ausdörrende Oststurm, der Bote Gottes – die heranstürmenden „Brüdervölker“ bereiten seiner Herrlichkeit ein jähes, klägliches Ende. קדים: der in Palästina gefürchtete, wegen seiner Trockenheit der Pflanzenwelt besonders schädliche Wind. Diese Eigenschaft wird hier besonders hervorgehoben zur Bezeichnung der Raubgier und des Beutedurstes der hereinbrechenden Feinde, der Assyrer, die das unglückliche Land bis auf den letzten Blutstropfen aussaugen. – (Die Suffixe von מקורו und מעינו können sich wie das nachfolgende הוא nur auf קדים beziehen.)

                    Dieses Verlangen, sich „unter Brüdern“ frei und fruchttragend zu entfalten, erhält übrigens in Efraims Munde noch einen besonderen Beigeschmack. Es tritt uns darin die ebenso alte wie unwahre, zur Beschönigung des Abfalls das Judentum verdächtigende Behauptung entgegen, man müsse den Boden des isolierenden Gesetzes verlassen, um sich zu weltbürgerlicher, menschenbrüderlicher Gesinnung zu erheben. Das gerade Gegenteil ist die Wahrheit. Gerade das auf dem Sinai offenbarten Gotteswort lehrt die Gotteskindschaft aller Menschen, lehrt die Ausübung der Pflichten der Gerechtigkeit und Menschlichkeit gegen ausnahmslos alle als heilige Pflicht. So hat denn auch in geschichtlicher Tatsächlichkeit gerade das Judentum seine Kinder zu hilfsbereiteten Menschen erzogen, die trotz aller erlittenen Unbill nie nach Abstammung und Glauben fragten, wo ihnen hilfeheischende Not entgegentrat. Mag sein Gesetz, das ihn zum Menschheitspriester weiht, dem Juden auch nicht gestatten, an dem Mahle seiner nichtjüdischen Brüder teilzunehmen: sein Brod hat er mit dem darbenden nichtjüdischen Bruder willig stets geteilt. Mag sein Gesetz ihm auch nicht gestatten, ein jüdisches Haus durch Ehelichung einer Nichtjüdin zu gründen: wo es galt und gilt, dem Elend und der Not in den Hütten und Häusern seiner nichtjüdischen Brüder nach Kräften zu steuern, da stand und steht der Spross des Abrahamshauses als der Erbe des jüdischen Herzens, dieser herrlichen Errungenschaft der Geschlechterreihen der Vergangenheit, allen Anderen stets voran. –  –

    …….. ……. ………

     

    Aus: Die Haftoroth übersetzt und erläutert von Dr. Mendel HIRSCH Direktor der Realschule der Israelitischen Religionsgesellschaft zu Frankfurt a.M.  FfM. 1896 aus S.55 bis 68

    18-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-11-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    וישלח

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt

    WAJISCHLACH (2. Teil)

     

     

    Solange wir nicht den Mut haben, in unserem Leben die Forderungen der jüdische Wahrheit zur Verwirklichung zu bringen, solange sind wir noch weit von jenem Ziele entfernt, dessen Verwirklichung unserem Stammvater Jakob in jener Nacht zum denkwürdigen Erlebnis geworden war.

    Erst wenn ויותר יעקב לבדו wir einer nichtjüdischen Welt durch unsere jüdische Persönlichkeit allein zu imponieren vermögen, erst wenn ויברך אותו שם sie uns, auch wenn wir arm sind an Gütern, deren Glanz das Auge zu blenden pflegt, die segnende Anerkennung zollt, sie in uns den Juden achtet und ehrt, das Judentum in alle seine Forderungen in unserem Leben zu umfassender Verwirklichung und vor den Augen einer ganzen Welt in seiner Achtung gebietenden Hoheit dasteht, dann ist auch der Weg zu jenem hehren Endziel gebahnt, daß auch Gott ונשגב ה' לבדו in dem Bewusstsein einer geläuterten und geadelten Menschheit in unmittelbarer Anschauung zur huldigenden Anerkennung gelangt.

    הצילנו נא מיד אחי מיד עשו „Rette mich doch von der Hand meines Bruders, von Esaus Hand, כי ירא אנכי אתו denn ich fürchte ihn“: das ist der Golus-Angstschrei unseres Stammvaters: nicht מיד אחי עשו sondern מיד אחי מיד עשו! Er fürchtet die Bruderhand, er fürchtet Esaus Hand: er fürchtet die raue Esaushand, daß sie ihn körperlich vernichten, mehr aber, in erster Reihe zittert er vor der warmen Bruderhand, daß sie ihn geistig-sittlich verderben könnte. –

    Und wie hat dieser Angstschrei in der Folge im Leben der Nachkommen seine Berechtigung erhalten! Die raue Esaushand konnte uns trotz aller schwerer Drangsal, die sie uns bereitete, in unserem jüdischen Lebensberuf nicht schwankend machen: mutig und stark hielten wir auf dem Posten aus, auf den Gott uns gestellt hatte. Doch was die raue Esaushand nicht vermocht, hat der warme, brüderliche Händedruck Esaus leicht fertig gebracht. אל תראני שאני שחרחרת „Seht mich nicht so an, weil ich so dunkel bin, ששזפתני השמש denn die Sonne hat mich gebräunt“ (Hoh. 1,6). In der finsteren Golus-Nacht habe ich mich herrlich bewährt, doch die Glückssonne hat mich geschwärzt! –

    Mahnend und warnend für alle Folgezeit tritt daher auch dieses für die Geschichte des jüdischen Volkes so bedeutsame Moment aus dem nächtlichen Erlebnis unseres Stammesvaters geradezu sinnfällig uns entgegen. וירא כי לא יכל לו וגו' ותקע כף ירך יעקב בהאבקו עמו. Indem er mit ihm rang, während des Ringens wich Jakobs Hüftballen, ward er verletzt, doch die Verletzung hinderte ihn nicht, den Kampf fortzusetzen und siegreich zu beenden – בהאבקו עמו er ward nicht schwankend, hielt mutig aus – ויקרא יעקב שם המקום פניאל וגו' ותנצל נפשי . Sein Wesen blieb unverletzt! Doch ויזרח לו השמש als die Sonne aufging – והוא צלע על ירכו da hinkte er!

    Was sich hier an Jakob körperlich vollzog, das hat sich in der Geschichte seiner Nachkommen in ideeller Beziehung verwirklicht! מעשה אבות סימן לבנים –

    In heißen Kampf mir Esaus Macht konnten wir nicht schwankend gemacht werden, wir behaupteten trotz schwerer Verletzung standhaft und fest unseren Standpunkt; so oft uns jedoch die Sonne aufging, והוא צלע על ירכו hinkten wir, sind wir schwankend und haltlos geworden!

    Nach all den nächtlichen Golus-Kämpfen, die wir überstanden, konnten wir mit Jakob die Stätten an denen wir gekämpft פניאל nennen und mit Vater Jakob ausrufen:ותנצל נפשי „unversehrt ist unser Wesen geblieben!“ Doch ויזרח לו השמש da die Sonne des Glücks uns tagte, ist aus  פניאל=פני-אל  leider פנואל geworden, (in dem das Zeitwort פנה „sich abwenden“ mehr hervortritt),  והוא צלע על ירכוhaben wir unsere Festigkeit eingebüsst und sind schwankend geworden.

    Dieses klägliche Verhalten hat uns nach Zeiten, in denen die Sonne uns lächelte, stets neues Golus gebracht. – Hinkend בין המצרים „zwischen den Grenzen“ bald hier bald dort; oder besser weder hier noch dort, überall nur auf einem Fuße פסחים על שתי הסעיפים schwankend nach beiden entgegengesetzten Seiten, haben wir ein trauriges, verdientes Golus-Geschick erlebt!

    Und wohl mit Hinblick auf diese historische Tatsache verkündet der Prophet (Micha 4,6) ביום ההוא נאם ה' אספה הצלעה והנדחה אקבצה „an jenem Tage, spricht Gott, werde ich die Hinkende aufnehmen und die Verstoßene wieder versammeln“ – und so schaut er einstige Sammlung und Heimkehr all derer, die das Golus entweder צלעה zu „Hinkenden“ gemacht oder נדחה, dem Gesetzesheiligtum völlig entfremdet hat.

    „Da die Sonne ihm aufging – hinkte er auf seiner Hüfte“ על כן לא יאכלו בני ישראל את גיד הנשה heißt es unmittelbar danach. Aus diesem Genußverbot  spricht daher die göttliche Mahnung, nimmer wankend zu werden, stets standhaft zu bleiben in dem Bewusstsein, daß die Verkümmerung unseres Geisteslichtes noch immer auch unser äußeres Sonneglück zerstört hat.

    Wie sinnig spricht sich daher die Mahnung der Weisen aus: את גיד הנשה „in dem Wörtchen את“ sei der Fasttag des neunten Aw, des Gedächtnistages nationalen Unterganges, eingeschlossen – וכל מאן דאכיל בט"ב כאלו אכיל גיד הנשה Wer den Tischo b’Aw entweiht, der hat das גיד הנשה-Verbot mit Füssen getreten!

    Die שירות, die wir Gott für Erlösungen gesungen, die Gottes Beistand uns beschieden, waren בלשון הקבה, waren stets aus Leid geboren und haben noch immer nach kurzem Sonneglück erneute Erziehungsleiden zur Folge gehabt. Sie werden ihr Läuterungswerk an uns vollenden. Und strömt einst in der Zukunft das Gott schauende, Gott verherrlichende Lied aus unserer Brust, dann wird es uns auf einer Höhe finden, wo mit der dauernden Gottesnähe auch dauerndes Sonneglück uns beschieden sein wird. –

    Unser Lied wird dann שיר חדש ein männlich starkes Lied sein, das eine ganze Menschheit zu segnenden Anerkennung der Gottesherrschaft erheben wird: שירו לה' שיר חדש תהלתו מקצה הארץ

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung erster Teil Genesis  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 68 - 76

    17-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-11-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    וישלח

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt WAJISCHLACH (1.Teil)

     

     

    ויותר יעקב לבדו ויאבק איש עמו עד עלות השחר „Jakob blieb allein übrig, da rang jemand mit ihm, bis der morgen heraufzog.“

     

    Wohl nirgends dürfte die Wahrheit jenes Ausspruchs unserer Weisen מעשה אבות סימן לבנים, daß das Leben unserer Erzväter ein Vorbild für das Leben ihrer Nachkomme sei, sich so überzeugend offenbaren wie in diesem Abschnitt, der uns von dem nächtlichen Ringkampf Jakobs mit Esaus Genius berichtet.

    Es gibt vielleicht kein Ereignis im Leben unserer Stammväter, das mit solcher Klarheit und Eindringlichkeit die Grundzüge der späteren Ereignisse im Leben ihrer Nachkommen vorbildlich darstellt wie dieses denkwürdige Ereignis. Fast jedes einzelne Moment weist entweder in klar ausgesprochenen Worten oder in Tatsachen, deren symbolische Deutung jeden Zweifel ausschließt, auf Erscheinungen hin, die das Leben der späteren Nachkommen in seinen Licht- und Schattenseite charakterisiert?

    In diesem Sinne finden auch zwei Aussprüche, die die Weisen uns aufbewahrt haben, die auf den ersten Blick jedes Verständnisses entbehren, ihre Erklärung.

    Diesen Kampf oder vielmehr die Folge dieses Kampfes hat das Gotteswort durch das גיד הנשה-Genussverbot verewigt: על כן לא יאכלו בני ישראל את גיד הנשה „Darum sollen Jissroéls Söhne nicht die Sehne der Schwäche essen“ (32,33). Hierzu bemerkt der Midrasch: את לרבות ט' באב, das Wörtchen את schließt gleichzeitig den Fasttag des neunten Aw, des Gedächtnistages der Zerstörung Jeruscholaims ein. Dieser Fasttag steht nach der Ansicht der Weisen mit dem גיד הנשה-Verbot in solch innigem Zusammenhang, daß sie im Sohar (z.St.) lehren:וכל מאן דאכיל בט"ב כאלו אכיל גיד הנשה wer am ט"ב nicht fastet, das sei gleichbedeutend, als hätte er das גיד הנשה-Verbot übertreten. – 

    ויעבור את אשר לא „Er brachte das Seine hinüber“ (das. V.24). Mit diesen Worten wird die Geschichte dieses Kampfes eingeleitet. Jakob hatte alles, was er sein nannte, seine Familie und seine Angehörigen, sein Hab und Gut hinübergeschafft ויותר יעקב לבדו ויאבק איש עמו, so daß er ganz allein blieb, als sich entspann.

    ויותר יעקב לבדו An diesen Vers knüpfen die Weisen folgende Bemerkung: אין כאל ישרון, ומי כאל ישרון ישראל סבא, מה הקב"ה כתיב ביה ונשגב ה' לבדו אף הכא ויותר יעקב לבדו „Nichts gleicht Gott – Jeschurun! Wer gleicht Gott, Jeschurun unser Vater Jakob!“ Wie es von Gott heißt: „und erhaben steht Gott allein da“ (Jes. 2), so auch von Jakob: „und allein blieb Jakob“. –

    Dieser Prophetenvers schaut in eine Zeit, in der eine große Menschheit, von jedem Götzenwahn befreit, sich zur reinen Gotteshuldigung emporgeläutert haben und Gott allein machteinzig dastehen wird. In welchem denkbaren Zusammenhang steht hiermit unser Vers: ויותר יעקב לבדו? –

    Aus der Geschichte dieses Kampfes glauben wir zwei Stellen ganz besonders hervorheben zu müssen, die unseres Erachtens eine eingehende Erklärung verdienen. וירא כי לא יכול לו וגו' Er sah, daß er gegen ihn nichts vermochte, da griff er an den Ballen seiner Hüfte, und es wich Jakobs Hüftballen, בהאבקו עמו indem er mit ihm rang“ (V.26). Diese zwei Worte בהאבקו עמו sind vollkommen überflüssig; selbstredend war er während des Kampfes verletzt. – Ferner: der Kampf endete mit der segnende Anerkennung Jakobs durch Esaus Genius: ויברך אתו שם „Und er segnete ihn dort“ (V.30). Auch das Wort שם scheint ganz überflüssig zu sein. –

    Jakob nennt den Ort nach dem denkwürdigen Ereignis (31). Da geht ihm die Sonne auf ויזרח לו השמש als er an Penuel vorüber war; und nun heißt es: והוא צלע על ירכו er hinkte an seine Hüfte (32). Mit einer jeden Zweifel auszuschließenden Bestimmtheit wird uns also berichtet, daß Jakob mit dem Aufgang der Sonne hinkte. Seine Hüfte ward ihm während des Kampfes verletzt, inzwischen graute der Morgen, doch erst mit dem Aufgang der Sonne hinkte Jakob auf seiner Hüfte – was soll uns damit gesagt werden?

    כל השירות שעברו קרויות בלשון נקבה, lehren die Weisen (ילקוט ומ"ר בשלח), alle Gesänge, die Jissroél in der Vergangenheit anlässlich göttlicher Wundertaten, die ihm Erlösung gebracht, angestimmt hat, werden in der weiblichen Form (שירה) verzeichnet מה הנקבה מתעברת ויולדת וחוזרת ויולדת wie eine Frau stets nach vorangegangenen Schmerzen ein Menschenwesen zur Welt bringt, כך התשועות שעברו היה אחריהם שעבוד so folgten noch immer jeder Erlösung stets neue Golus-Leiden, die dann wieder zu erneuter Erlösung führten, sie gleichsam „gebaren“, – אבל תשועה העתידה לבוא אין אחריה שעבוד jedoch die einstige Erlösung wird eine dauernde sein, ihr folgt nicht auf neue das Leid; der Gesang, der ihr dann angestimmt wird, קרויה בלשון זכר ihn nennt der Psalm ein „männliches Lied“ (שיר): שירו לה' שיר חדש,  „singet Gott das neue Lied“ (Ps.98). –

    Verstehen, wir die Worte unserer Weise recht, so geben uns die zwei Worte שירה und שיר Jissroéls Geschichte in ihren Grundzügen wieder.

    Die erste שירה haben unsere Väter bekanntlich gelegentlich des wundervollen קריעת ים סוף-Ereignisses gesungen. Über diese שירה haben sich die Weisen (מ"ר בשלח) mit folgenden Worten ausgesprochen: מיום שברא הקב"ה את העולם ועד שעמדו ישראל על הים לא מצינו אדם שאמר שירה להקב"ה אלא ישראל „Seitdem Gott die Welt erschaffen, bis zu dem Augenblick, da Jisroél am Meere stand, hat kein Mensch außer Jisroél Gott die שירה gesungen: ברא אדה"ר ולא אמר שירה Gott erschuf den ersten Menschen – er sprach aber keine שירה; הציל אברהם וכו' Gott rettete Abraham – er sprach aber keine שירה, das gleiche gilt von Isaak, wie auch von Jakob – keiner, der eine שירה gesprochen hätte – erst als Jisroél das Meereswunder erlebte, מיד אמרו שירה להקב"ה stimmte es alsbald Gott die שירה an שנ' אז ישיר משה ובני ישראל, denn so heißt es: „Damals sangen Moses und Jisroél“ – הוי פיה פתחה בחכמה ותורת חסד על לשונה Hierauf bezieht sich auch der Vers: „sie öffneten ihren Mund in Weisheit, und Lehre der Liebe war auf ihrer Zunge“ (Mischle 31).

    Hätten die Weisen gesagt, daß vor dem jüdischen Volke kein anderes Volk auf Erden Gott die שירה angestimmt habe, so könnten wir ihre Worte begreifen. Daß sich aber Jisroéls Verhalten in einen Gegensatz zu Adam, ja zu unseren Vätern Abraham, Isaak und Jakob stellen, die anlässlich ihrer wunderbaren Erlebnisse sich zu keiner שירה bewogen gefühlt hätten, bedarf wohl der eingehenden Erklärung. –

    אותות ומופתים nennt das Gotteswort die in der Geschichte Jissroéls vollbrachten Wundertaten Gottes, der spätere Sprachgebrauch der Väter nennet sie im allgemeinen נסים. –

    נסים, wovon die Einzahl נס, bezeichnet in der Heiligen Schrift zunächst ein hochaufgestecktes Feldzeichen, eine Fahne, die der Soldatenschar den Ort bezeichnet, wo sich ihr Führer befindet, und dadurch zugleich die Richtung angibt, wohin sich die Schar und jeder einzelne in ihr zu bewegen hat. Solange die Fahne sichtbar ist, weiß ein jeder, wo der Führer ist dessen waches Auge sie alle fürsorgend leitet? Kaum treffender und gedankenvoller konnte der Sprachgebrauch der Väter die אותות ומופתים unserer Geschichte bezeichnen, als indem sie sie נסים, ihre Feldzeichen nannten. Diese Wunder, sie sind unsere נסים, unsere Feldzeichen für unsere Wanderung durch die Jahrhunderte der Geschichte, auf die wir hinblicken, wenn wir wissen wollen, wo unser göttlicher Führer sich befindet, wenn wir uns vergewissern wollen, daß ein göttlicher Auge in unserer Mitte wacht, au die wir hinblicken, wenn wir uns orientieren wollen, welchen Weg wir einzuschlagen haben, um zu unserem Führer zu gelangen, uns bei unserem Führer zu halten. –  

    Wohl sollten wir – und darüber wollen wir uns nicht täuschen – auch in den natürlichen, alltäglichen Lauf der Dinge das ewig wache göttliche Vaterauge erkennen und den Weg zu unserem Führer auch ohne diese hochgesteckten Feldzeichen finden. Doch dafür waren und sind wir noch nicht reif. Diese Reife hatten unsere Väter nicht, als sie aus Mizrajim zogen, diese Reife haben wir auch heute noch nicht, sie winkt uns als das anzustrebende Ziel.

    Das gleiche aber gilt von קרא בשם ה', das uns in den ersten Blättern unserer Thora bedeutsam entgegentritt. – אז הוחל לקרא בשם ה' (Gen 4,26). Mit diesen Worten wird der beginnende Verfall der Menschheit und ihre zunehmende Entfremdung von Gott eingeleitet. קרא בשם ה' wäre jedoch, so sollte man meinen, das Höchste, was Menschen zu Gottes Ehre tun könnten, und doch wird damit, nach einer von unserem großen Rabbiner זצ"ל angeführten herrlichen Erklärung, der zu Enochs Zeiten beginnende geistig-sittliche Verfall gekennzeichnet.

    קרא בשם ה' die Menschheit zu Gott rufen, sie in der Gotteserkenntnis belehren und sie dafür in Gesinnung und Tat gewinnen, ist allerdings ein nicht hoch genug anzuschlagendes Verdienst, das bekanntlich gerade das Leben unseres Stammvaters Abraham geadelt hat. Allein, es wir eine Zeit kommen, die uns der Prophet Jirmeja (31,33) enthüllt, in der die Menschen in allen ihren Gliedern von der Gotteserkenntnis also erfüllt sein wird, daß kein Bedürfnis mehr vorhanden sein wird, לקרא בשם ה' Gott erst aufrufen zu müssen אחרי הימים ההם נאם ה' נתתי את תורתי בקרבם וגו' ולא ילמדו עוד איש את רעהו ואיש את אחיו לאמר דעו את ה' כי כולם ידעו אותי למקטנם עד   גדולם „Nach jenen Tagen, spricht Gott werde ich meine Lehre in ihre Mitte geben – und nicht wir ferner einer seine Nächsten, einer seinen Bruder lehren: erkennet Gott, denn sie alle werden mich kennen von groß bis klein“. –  

    Was hier für eine Zukunft verheißen wird, war zu Beginn der Menschengeschichte der Fall: da warקרא בשם ה'  vollkommen überflüssig, da stand der Mensch in unmittelbarer Nähe vor Gott, und ein jeder erkannte Gott gleichsam durch Gott. Mit Enoch hatte die Menschheit ihre ursprüngliche Reinheit bereits eingebüsst, stellte sich zum ersten Male das Bedürfnis ein, לקרא בשם ה' Menschen zu Gott im Namen Gottes aufzurufen. Was in den späteren Zeiten und noch heute ein Verdienst war und noch immer ist, das war zu Enochs Zeiten ein Zeichen beginnenden traurigen Verfalls אז הוחל לקרוא וגו' „damals musste man anfangen, mit dem Namen Gottes aufzurufen“ – bis dahin war es überflüssig!

    Das gleiche gilt auch von den נסים. Der erste Mensch und auch Abraham, Isaak und Jakob bedurften nicht erst der נסים, außerordentlicher, wunderbarer Ereignisse, um sich zur Gottesanschauung zu erheben, sie fanden auch ohne Feldzeichen den Weg zu ihrem Führer, sie empfanden in jedem Augenblick das selig freudige Bewusstsein der Gottesnähe, so daß ihr ganzes Leben, ein jeder Atemzug ihres Lebens sich zu einer שירה gestaltete, und es hätte für sie einen bedauerlichen Rückschritt bedeutet, wenn sie erst durch außerordentliche Erlebnisse zu Gott schauender שירה hätten begeistert werden müssen.

    Anders lagen jedoch die Verhältnisse bei unseren Vätern in Mizrajim. In dem Pfuhl mizrischer Entartung war das reine Gottesbewusstsein in ihrer Brust beinahe erloschen, und es bedurfte erst besonderer göttlicher Veranstaltungen נסים, die als ragende, weithin sichtbare Feldzeichen ihnen aufs neue den Weg zu ihrem göttlichen Führer wiesen. Ohne diese נסים hätten sie Gott allein nimmer gefunden, und es muss ihnen als Verdienst angerechnet werden, als חכמה, als תורת חסד, wie es den Weisen bezeichnen, daß sie die moralische Kraft besaßen, von diesen נסים geleitet, den Weg zu Gott zu finden, wie es auch uns, so lange Gotteserkenntnis nicht Allgemeingut einer ganzen Menschheit geworden ist, als Verdienst angerechnet wird, wenn der Gedanke an נסים, die wir in unserer Geschichte erlebt haben, uns stets aufs neue Gott finden hilft. –

    Es wird aber die Zeit kommen, in der, was von Anbeginn der Fall war, wiederkehren, eine Menschheit Gott allein ohne נסים erkennen wird, eine Zeit, in der wie der Prophet verkündet (Jes.2,17) ושח גבהות האדם וגו' והאלילים כליל יחלף der Stolz  einer sich selbst vergötternden Menschheit gebrochen, alle Mächte geschwunden sein werden, die so lange einer verblendeten Menschheit den Weg zu Gott verschlossen haben, Gott als alleiniger Schöpfer und Lenker der Welt und des Menschengeschickes dastehen wird. – Dann aber ist auch das heiß ersehnte Ziel erreicht ונשגב ה' לבדו ביום ההוא (das.), daß Gott allein, ohne נסים, ohne Feldzeichen von einer schauenden Menschheit huldigend anerkannt wird.

    ונשגב ה' לבדו ביום ההוא Diese Zeit vorzubereiten, in der eine Menschheit Gott allein in allem schauend erkennen, in der mit anderen Worten כל הנשמה תהלל י' ein jeder Atemzug sich zu einer Gott huldigenden שירה gestalten wird, ist Jakobs Aufgabe, ist die hehre Mission des jüdischen Volkes. Bis dahin haben wir לקרא בשם ה' durch Wort und Tat, in Gesinnung und Leben Gottes Namen zu verkünden.

     Undמעשה אבות סימן לבנים ! Wie unser Stammvater Jakob in jener denkwürdigen Nacht mit Esaus Genius kämpfend ringt und trotz schwerer Verletzung ותקע כף ירך יעקב בהאבקו עמו schließlich doch den Sieg davonträgt und Esaus Genius ihm den Tribut verehrender, segnender Anerkennung zollt ויברך אתו שם – so hat auch das jüdische Volk leidend unter dem feindlichen Gegensatz einer großen Welt, kämpfend, und sei es auch unter den schwersten Opfern, sich zu behaupten und bei seiner großen Aufgabe treu auszuharren עד עלות השחר, bis zum Anbruch jenes Völkermorgens, der ihm die segnende und verehrende Anerkennung der Völker als Siegespalme reicht.

    ויותר יעקב לבדו Und Jakob blieb allein – ganz allein zurück.

    ויעבר את אשר לו Alles, was er besaß, was er sein eigen nannte, sein Hab und Gut, alles, woran das Menschenauge hängt, hatte er jenseits des Stromes hinübergeschafft und blieb allein zurück, entblößt von allem, was im Leben Glanz und imponierende Geltung zu verleihen pflegt. Welch belehrender Wink liegt nicht in dieser Tatsache allein, mit der dieses denkwürdige Ereignis eingeleitet wird, welche Mahnung vor allem für unsere Zeit! –

    In den jahrhunderten finsterer Golus-Nächte haben unsere Väter für ihr heiliges Erbe gekämpft und geblutet, sind trotz schwerster Verletzungen standhaft geblieben und haben in heldenhafter Selbstaufopferung sich die Hoheit ihres jüdischen Adels bewahrt. Nach langer, finsterer Nacht dämmerte endlich der erste, schwache Morgenstrahl, in den Herzen der Völker erwachte das Gefühl für Recht und Menschlichkeit, und das für sein göttliches Heiligtum kämpfende und blutende Jakobsvolk durfte nach langer Zeit wieder frei aufatmen. Doch geblendet von dem jungen Lichtstrahl, glaubte ein beträchtlicher Teil des Jakobsvolkes mit Preisgabe des Heiligtums seines Gesetzes, für das die Väter gekämpft und geblutet – die Anerkennung und Achtung der Völker sich erkaufen!

    Welch kläglicher, jämmerlicher Irrtum! Wir haben es erlebt und erleben es immer aufs neue: der pflichtvergessene Jude wird im günstigsten Falle geduldet, und achtet man ihn, so achtet man ihn nicht weil er Jude, sondern obgleich er Jude ist. Täuschen wir uns nicht: wegen der äußeren Vorteile, die er als mitschaffendes, produktives Glied der Gesellschaft bietet, sei es auf  wirtschaftlichem oder wissenschaftlichem Gebiete, verzeiht man es ihm, daß er Jude ist, tut man ihm den Gefallen, in ihm den Juden zu vergessen, aber den Juden im Juden, den jüdischen Geist und die jüdische Wahrheit bringt er nimmer zu ehrenden, segnenden Anerkennung.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung erster Teil Genesis  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 68 - 76

     

    16-11-2021 om 21:54 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-11-2021
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                  (1808-1888)

     

     

    ויצא פרשת

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Wajézé

     

    Kap. 28, V. 10 So ging Jaakob fort von Beer Scheba und ging gen Charan.

     

    Kap. 28, V. 10 …Wenn Abraham die Wurzel des jüdischen Volkes ist, Jizchak die Fortsetzung zum Stamm, so ist Jakob der eigentliche Stamm selbst. Darum sprach auch Jizchak zu ihm: ויתן לך את הברכת אברהם וגו'. Ist ja Jakob derjenige, der dem künftigen Volk Namen und Geschick vererben soll. Wir heißen nicht Abrahams Volk, sondern; Jissroél! Jakob sehen wir daher wie Abraham ein zweites לך לך erfüllen, sehen ihn, unsern nächsten Stammvater auf den die ganze Geschichte von Abraham bis Jizchak hingearbeitet hatte, gleichfalls isoliert hinausziehen; jedoch ganz anders als Abraham. Abraham zog freilich als Hausherr, mit Weib und Genossen, Verwandten und Vermögen. Jakob aber sehen wir durch Verhältnisse bewogen, freiwillig hinauszuziehen, ohne das mindeste mit sich zu nehmen. Er ließ vielmehr alles dem älteren Bruder zurück, damit dieser erkennen konnten es habe sich bei der ברוכה um keinen  materiellen Vorteil gehandelt.

    Jakob zieht hinaus, um ein jüdisches Haus zu gründen, und nimmt dazu nichts als sich, als das mit hinaus was in seiner eigenen Persönlichkeit liegt – das ist das Faktum, mit welchem hier eingeleitet wird; denn alles, was fortan folgt, bewegt sich nur um die Gründung des Hauses. War ja Jakob der ersten der es aussprach, wie Gott vor allem im Hause zu suchen sei, der erste, der den großen Gedanke dachte: בית אלקים, בית א', Gottes Haus, der eben nichts anders sagt als: daß der Kreis, wo die Menschenseelen keimen und blühen, wohin der Mensch das trägt was er erwirbt und es im Menschenleben bauende Tätigkeit umsetzt, die größte und nächste Stätte der Gottesoffenbarung sei.

    Was schon Noa bei der neuen Grundlegung der Menschengeschichte prophetisch geschaut, daß  wenn es der japhetischen Kultur  gegeben ist, die Menschen für das Schöne zu gewinnen, und dadurch veredelnd auf sie einzuwirken, es Sem vorbehalten sei, „Hütten zu bauen, in welchen Gott wohnt“, das trat zuerst durch Jakob in die Verwirklichung ein. Wenn jüdische Weise den großen, die ganze Weltanschauung umwandelnden Satz gesprochen:עיקר שכינה בתחתונים , die Haupt- und ursprüngliche Stätte der Schechina ist auf Erden; oder: wenn Menschen gottselig ihre Augen himmelwärts drehen und meinen, Gott oben suchen zu müssen, lachen die Engel sie aus und nennen sie Distelköpfe (ס"ח18); oder: wer im Freien wandert und lernt, und seiner Lehre unterbricht und spricht, wie schön ist dieser Baum, wie schön ist dieses Feld – wer also in der Anschauung der gottreuen Entwicklung eines Menschenlebens nicht eine alles verdunkelnde überstrahlende Herrlichkeit findet, so dass ihm dabei noch ein Auge für die Herrlichkeit findet, so daß ihn dabei noch ein Auge für die Herrlichkeit der Natur bleibt – der hat fast sein Leben verwirkt (Aboth III,9) solche und ähnliche Aussprüche verdanken wir dem Geiste Jakobs. Unter dem Einfluss der japhetischen Kultur flüchtet man sich aus dem „prosaischen“, „gewöhnlichen“ Leben in die Poesie der schönen Natur. Jakobs Erben finden Gott und alles Herrliche am ersten und nächsten im Hause. Das ist der Gegensatz jüdischen und nichtjüdischen Wesens. …

     

    V.13 Und siehe da, Gott – steht bei ihm und spricht: Ich bin Gott, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Jizchaks; das Land, auf dem du schläfst, gebe ich dir und deinem Samen.

     

    V.13…Es scheint hier mit großer Bedeutsamkeit אברהם אביך und dabei יצחק ohne solche Bezeichnung zu sein. Es dürfte dies wohl nie wieder vorkommen, daß der Großvater Vater genannt wird und gleichzeitig der Vater nur wie ein Fremder dabei steht. Es kann daher unmöglich von der leiblichen Abstammung die Rede sein. Vielmehr war Jakob in dieser Wendung alles gesagt. Jakob war Abrahams Sohn, Jizchak nur das Mittelglied. Geistig war Abraham Jakobs Vater. „Du bist der Sohn dessen, zu dem ich gesprochen; התהלך לפני והיה תמים, sei dessen Sohn und Erbe!“ In Jakob, dem ersten Erbauer eines jüdischen Hauses, gewinnt auch die abrahamitische Zukunft den ersten Anfang der Verwirklichung.  

     

    12-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-11-2021
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת ויצא

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro Wajézé

     

    Hosea, Kap. 11, 12

     

    In dem unserer  Haftoro unmittelbar vorausgehenden Verse hatte der Prophet darauf hingewiesen, wie der Abfall bereits die traurigsten Folgen über das Land gebracht habe, wie das Schwert in allen Städten gewütet und alle künstliche Stützen vernichten habe. Und alle in Folge ihrer „wohl überlegten Grundsätze“, ממועצותיהם wie der Ursprung in Wahrheit aus Leichtsinn, Unwissenheit und vor allem aus Widerwillen gegen die vom Gottesgesetze geforderte Selbstbeherrschung und Unterordnung unter das Pflichtgebot hervorgegangenen Abfalls mit unverhüllter Ironie bezeichnet wird. Dem Volke war vorgespiegelt worden, wenn es das angeblich menschunwürdige „Joch des Gesetzes abwerfe“, so werde es in ungebundener Freiheit den Ertrag seines Bodens wie die anderen Völker genießen und in freundschaftlichem Bundesverhältnisse mit ihnen leben. Diese Erwartungen hatten sich nicht erfüllt. Vielmehr waren im Gegenteil die schweren Verhängnisse hereingebrochen, die im Gottesworte als Folge des Abfalls längst verkündet waren. Das hätte doch eigentlich, meint der Prophet, dem Volke die Augen öffnen müssen über die Wahrheit seiner vermeintlichen „Principien“ und über den Charakter der Männer, die es bisher als seine Lehrer und Führer verehrt hatte. Es hätte doch jetzt mit zweifelloser Klarheit erkennen müssen, daß der Weg, auf dem es sich befand, es unabwendbar ins Verderben führe und sein einziges Heil nur in der Umkehr, in der Rückkehr zu Gott bestehe. Doch nein! Stutzig waren sie durch die trüben Erfahrungen wohl gemacht, aber belehrt, zur klaren Erkenntnis gebracht, überzeugt?

     

    Kap.11, V.9 Darum führe ich meines Zornes Glut nicht aus, darum ziehe ich mich nicht ganz zurück Efraim zu vernichten; denn Gott bin ich, und nicht ein Mensch, werde in deinem Inneren der Heilige, wenn ich auch in keine Stadt eingehe.

     

    V.9. לא אעשה וגו', deshalb führe ich nicht aus, was mein Zorn eigentlich über euch verhängen würde und wenn ich nicht auch zurückziehe, so doch nicht in dem Sinne dich zu vernichten. Der Verlust deiner Selbständigkeit und des von dir vergötterten Bodens und seiner Güter, der Leidensweg des Exiles, deine Preisgebung an die fremden Mächte, als deren Repräsentanten hier Mizraïm und Aschur genannt werden: sie sind nicht dein Untergang, sie sind deine Rettung. „Denn der Allmächtige bin ich und nicht ein Mann“ – Wäre Jissroéls unsterbliche Lebensseele nicht Gotteswort und seine Erhaltung nicht Gotteswille, wäre es der Menschensatzung  was dich zum Volke machte und Menschenweisheit und Menschenwirken, was dich bisher im Völkerdasein erhielt: mit dem Verluste des gemeinsamen Bodens und mit der Zerstreuung  unter die Botmäßigkeit der fremden Völker wäre auch dein   nationaler Tod besiegelt gewesen. So aber ist es nicht. Ich bin der Allmächtige, auch das fremder Willkür preisgegebene, jedes äußeren nationalen Bandes beraubte Jisroel bleibt mein, nein, wird vielmehr mein, ich erziehe es durch die Geschicke, durch sie öffne ich sein Herz meinem Worte, und es huldigt mir in Heiligung seines Lebens, „ich werde in deinem Innern der Heilige, wenn ich auch in keine Stadt komme“, wenn es auch keine Stadt mehr gibt, die das mir dienende Jissroéll sein eigen nennen kann.

     

     

    V.10 Gott werden sie nachfolgen, wenn Er mit Löwenmacht ruft; denn mit Macht wird Er rufen, und dann werden sie als Kinder eifrig herbeieilen aus dem Westen. 11. Sie werden besorgt herbeeilen wie ein Vogel aus Mizrajim und wie eine Taube aus dem Assyrerlande, und ich werde sie über ihren Häusern wohnen lassen, spricht Gott.

     

    V.10 f. Die Macht der Ereignisse wird das Wunder dieser inneren Umkehr bewirken. Aus dem Donner der Ereignisse wird Gottes Stimme mit Löwenmacht zu ihnen dringen, wird sich mit Löwengewalt den Zugang zu ihnen bahnen  dann werden sie sich nicht mehr „תלואהם“ schwankend und im Zweifel darüber sein, wo für sie das Heil und wo die Wahrheit sei, ihres Vaters Stimme ist’s die sie ruft, und als בנים, von Heimweh ergriffen und von Sehnsucht beflügelt, –  ihre Sehnsucht giebt ihnen Schwingen (כיונה,כצפור ), – יחרדו, zitternd, daß noch etwas hemmend und trennend sich stellen könnte zwischen sie und ihren Vater, eilen sie in die Vaterarme ihres Gottes. –  Die Wiederholung des יחרדו, der Beflissenheit, des besorgten Eifers, – vergl.  Jes. 66, 2 und 5, וחרד על דברי , החרדים אל דברו – des dem Gottesrufe einst folgenden Jisroels der Zukunft lässt den Gegensatz zu der vollständigen Verständnislosigkeit der Massen und der frivolen Blasiertheit der Großen des damaligen Jissroéls dem Gottesworte gegenüber nur um so greller hervortreten. Ebenso zeichnen die Bilder כצפור,כיונה , den idealen Aufschwung im Gegensatz zu der Stumpfheit des Besitz und Genuss anbetenden Efraim, das, wie es unten V.9 heißt, auf alle Mahn- und Warnungsworte Gottes nur die eine stereotype Antwort hat: „Ich bin aber doch dabei reich geworden!“.

     

     

    Kap.12 V.3 Und einen Streit hat Gott mit Jehuda, und um über Jakob nach seinen Wegen zu verhängen, wird Er nach seinen Thaten ihm vergelten.

     

    V.3. Doch nicht von den Beziehungen zu den Völkern, nicht von dem diplomatischen Geschick der israelitischen und jüdischen Staatsmänner, sondern von seinem Wandel und seinen Thaten hängt Jissroéls und Juda’s Zukunft ab. Denn Gott ist es, der sein Geschick gestaltet, und nur nach Maßgabe seines inneren und äußeren Lebens verhängt er über es, es braucht bloß seine Hand von ihm abzuziehen und es ist wieder „Jakob“, das den äußeren Feinden Preisgegebene.

     

    Kap.12 V.4 Im Mutterschoße hielt er seinem Bruder die Ferse, aber durch seine Kraft wurde er der Überragende mit Gott.

     

    V.4 Diese Jakobstellung hatte das Besitz und Genuß vergötternde Volk gänzlich vergessen, hatte vergessen, daß es alles äußere Glück, Landbesitz und Selbständigkeit nur von seinem Gotte erhalten habe, um in Erfüllung des Gottesgesetzes die höchste Menschenbestimmung in geistig-sittlicher Größe zu verwirklichen.

    Es wird hier eine Parallele gezogen zwischen Jakob und dem Jakobsvolke. בבטן: in seiner physischen Stellung. עקב: die Ferse halten, Bezeichnung einer abhängigen, dienenden Stellung, ובאונו: Gegensatz zu בבטן,שרה : zu עקב. Seiner natürlichen Machtstellung nach, בבטן ohne seinen geistig-sittlichen Beruf als Träger des Gotteswortes, ist Israel unter den Brudervölkern das schwächste, abhängigste. Durch sein eigentliches Wesen, durch jene Kraft, die sein eigentliches Wesen bildet, wird es befähigt die weltgeschichtliche Höhe zu erreichen, auf der es sich „bei Gott“ erhält und dadurch, durch die Wahrheit, die es menschenpriesterlich verkündet, zum Überragenden zu werden.

     

    Kap.12 V.5 Einem Engel gegenüber wurde er der Maßgebenden und überwand, der weinte und erflehte von ihm Gnade, in Bethel wollte Er ihn finden und dort wollte er mit uns sprechen.

     

    V.5 Er wird zum Maßgebenden (וישר vonשור ) entweder: dem Engel gegenüber, oder: zum Engel, es erreicht seine Bestimmung, als Gottgesandter, als Gottesbote seinen Brüdern voranzugehn, wie es von der Bestimmung des Priesters inmitten Jissroels, Maleachi 2, heißt: מלאך ה' צבאות הוא

    Über die Vater Jakob in dem nächtlichen Kampfe mit Esau’s Genius gewordene, die weltgeschichtliche Zukunft seiner Kinder enthüllenden Offenbarung, auf die hier zurückgeschaut wird, vergl. Hirsch Commentar zu 1 B.M. 32,25ff. Als der Tag anbrach, da zeigte es sich, daß nicht der Jakob bekämpfende Genius Esaus’s, sondern daß Jakob ויוכל, es „vermocht hatte“, nämlich sich zu behaupten. Nicht Esau, sondern Jakob war der Sieger. Was Jakob in diesem nächtlichen Ereignisse erlebte und was der Engel ihm gegenüber aussprach und ihm verkündete, in בית אל wollte er ihn wieder finden und dort nicht עמו, mit ihm, sondernעמנו  mit uns sprechen: nicht für ihn, sondern für uns ward Jakob dies Erlebnis, und nicht für sich, sondern für uns empfing er Namen und Bestimmung „Jissroél“ zu sein.

     

    V.10 Und ich bin doch Gott, dein Gott vom Lande Mizraijm her! Ich werde dich noch wieder in Zelten wohnen lassen wie in den Tagen des Festes.

     

    V.11 Und deshalb habe ich gesprochen durch die Propheten und ich habe das prophetische Schauen gemehrt und durch die Propheten stelle ich die Zukunft im Bilde dar.

     

    Und eben weil die Zeit wieder kommt, wo du wieder in der Völkerwüste zu lernen haben wirst auf Gott zu vertrauen und in der Erfüllung des göttlichen Willens deines Lebens Inhalt und Glück zu finden, gerade deshalb habe ich Propheten geweckt und gesendet. –  ודברתי על הנביאים: „über die Propheten. Es wird hier ausgesprochen, wie Gott in diesen Zeiten des geistigen Verfalls das Prophetentum weckte. Während die große Mehrzahl des Volkes immer tiefer sank, für das Gotteswort alles Verständnis eingebüsst hatte und nur durch die trüben Erfahrungen des Exils wieder zur Besinnung  gebracht werden konnte, bewährten sich die herrlichen Männer, die ich später würdig fand mir Propheten zu sein, in erster Linie dadurch; daß sie mein Wort, das längst gesprochene, als über sie gesprochen, in Beziehung auf sie selbst aufnahmen und es sich zum Begriffe brachten. Indem sie dieses Wort zunächst zum Maßstab ihrer eigenen, individuellen Wirklichkeit und sodann ihrer zeitgenössischen Wirklichkeit machten, ging vor ihrem inneren Auge die Erkenntnis ihrer Zeit auf, und sie lernten sie vom Standpunkte des Gottesgesetzes aus mit Gottes Augen würdigen. Damit denn würden sie würdig, Werkzeuge und Empfänger des directen an Jissroel gerichteten Gotteswortes zu werden und Jissroél seine Zukunft zu enthüllen. Dadurch, daß ich „über“ die Propheten gesprochen habe ich חזון, das  geistige Schauen gemehrt.

     

     

    (AUS: Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 48-55  Kommentar zu Hosea Kap.11-12 .) 

    11-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-11-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    ויצא

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt Wajétsé (Auszug)

     

    …

    Wir erkannten die innigen Beziehungen, in denen die Morgen- und Abendtefilla zu den Stätten stehen, an denen die Väter sie gesprochen. Das gleiche aber gilt auch von der Minchotefillo, die Isaak uns gelehrt.

    Isaak, in dessen Leben die Sonne sich allmählich dem Untergange nähert, , verrichtet seine תפלה an der Stätte, wo er seine zukünftigen Gattin Rebekka entgegen ging, um sie in das Hause seiner heimgegangenen Mutter zu führen: ויצא יצחק לשוח בשדה לפנות ערב וישא עיניו וירא והנה גמלים באים. –

    לפנות ערב Zu einer Zeit, da die Sonne sich ihrem Untergange nähert, verrichtet Isaak seine Minchotefillo uns in die Kraft leihen soll. Diese Zeit aber birgt ihren eigenen Gefahren, gegen die uns zu rüsten, Isaaks Minchotefillo uns die Kraft leihen soll. Ist einmal die „Nacht“ hereingebrochen, dann bleibt dem starken, jüdischen Bewußtsein nichts anders übrig, als mit Vater Jakob die Sonne zu schauen, vor der nach Gottes Ratschluß die Nacht einst weichen wird. Zur Minchozeit jedoch, wenn die Sonne sich langsam, aber sicher ihrem Untergange nähert, in der Zeit schwindenden Glücks, da pflegt der Mensch mit aller Zähigkeit an das einmal Erworbene sich zu klammern, um es mit allen, oft von Verzweiflung geborenen Mitteln sich zu erhalten.

    Da aber lehrt Koheleth jüdische Wahrheit, die uns gerade in solchen Lebenslagen stärkenden, aufrichtenden Mut einzuhauchen vermag:  וזרח השמש ובא השמש „Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter“ – so übersetzt meinen die Weisen (מ"ר das.), enthalte der Vers eine Selbstverständlichkeit: וכי אין אנו יודעים שזרח השמש ובא השמש „Wissen wir denn etwa nicht, daß die Sonne auf- und untergeht?“ „אלא עד שלא ישקע הקב"ה שמשו של צדיק זה הוא מזריח שמשו של צדיק חברו וכו'  עד שלא השקיע הקב"ה שמש של שרה הזריח שמשה של רבקה בתחלה הנה ילדה מלכה גם היא בנים ואח"כ ויהיו חיי שרה ויביאה יצחק האהלה שרה אמו “ Vielmehr will uns der Weise lehren, ehe noch Gott die Sonne eines Gerechten aufgehen: ehe die Sonne Saras untergegangen, war die Sonne Rebekkas bereits aufgegangen – von ihrer Geburt berichtet die Thora, ehe sie sich anschickt, vom Tode Saras zu erzählen – und es war Rebekka, die Isaak in das Zelt Saras heimführte. –

    Was aber vom Leben und Scheiden der Pflichtgetreuen gilt, gilt für alle göttlichen Lebensschickungen: nur unser kurzsichtiges Auge sieht die Sonne in ihrem Untergang, wo in Wahrheit Gottes Waltung uns eine Sonne wieder aufgehen läßt.

    Welche Stätte wäre daher geeigneter gewesen, an der Isaak seine Minchotefillo hätte verrichten können, als die, wo ihm seine zukünftige Gattin entgegenging, deren Sonne ihm aufgegangen war, ehe mit dem Heimgang seiner Mutter die Sonne ihm erloschen schien?

    Wenn Isaak uns in Wahrheit תפלת מנחה beten gelehrt hat, dann laßt uns zur Minchozeit vor Gott bekennen: שכשם שזיכיתני לראות חמה בזריחתה כך תזכני לראותה בשקיעתה Wir wollen auch zur Zeit, da in unserem Leben die Sonne sich ihrem Untergang nähert, die aufgehende Sonne schauen, die sicherlich Gott längst unserem Leben beschieden hat – und aus diesem hoffenden Vertrauen zu Gott auch während der Minchozeit die Kraft zu einem pflichtgetreuen Leben uns stärken. –

    So lehren uns die Väter entsprechend den verschiedenen Tageszeiten vor Gott תפלה sprechen und in allen Lebenslagen unerschütterliche Treue geloben. „Ich, so spricht der Psalmensänger (Kap. 55), ערב ובקר וצהרים אשיחה hole abends und morgens und mittags die Kraft mir im Gebet – Gesetzlose אשר אין חליפות למו ולא יראו אלקים glauben an keinen Wechsel und fürchten nicht Gott“, sie leben nur dem Augenblick: sie macht daher das Sonnenglück übermütig, und die Nacht stürzt sie in Verzweiflung, und schwindendes Glück raubt ihnen jeden inneren Halt.

    Wir aber sind יודעי חליפות, uns lehren die Väter in den תפילות die Kraft gewinnen, die wir für alle Lebensverhältnisse benötigen: uns kann das Glück nicht übermütig machen, die Nacht nicht zur Verzweiflung bringen, und sehen wir die Sonne scheiden, dann holen wir uns vertrauensvolle Festigkeit aus dem Bewußtsein: וזרח השמש ובא השמש.

     

     

    Quelle: Belehrung und Mahnung Aus nachgelassenen Schriften von Rabbiner Dr. Salomon BREUER* Erster Teil: Genesis  J. Kaufmann Verlag/ Frankfurt a.M. 1930 S. 58-67

    10-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-11-2021
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

    Commentar zu Psalm 147


    Ps. 147.הללוי'  Dieser Psalm will der jüdischen Gesamtheit in ihrem Exilsgeschicke das Bewußtsein von ihrer dauernden  und zukunftsichern  Beziehung zu Gott und ihrer unverlierbaren Heroldschaft  des göttlichen Wortes inmitten einer der Erkenntnis des Wahren und Rechten entbehrenden Menschheit bringen. Die Gottesstiftung „Jeruscholoim“ hat mit unserm Exil nicht ihre Ende  gefunden, sondern geht ihrer einstigen großen Vollendung entgegen. Nicht nur für den Einzelschmerz, auch für die nationalen Schmerzen hat Gott Balsam bereit, und wie jeder Stern im Sternenheer des Himmels unter Gottesleitung steht, so kennt Gott jeden Sohn seiner Zerstreuten und hat sein bewachendes und leitendes Auge auf ihn. Denn wie die macht- und glanzlose Erscheinung dieses zerstreuten Volkes in ihrer Bescheidenheit den andern macht- und kraftgerüsteten Völker gegenüber auch in den Schatten tritt, so sind doch die Güter, deren  Besitz den Stolz der Völker ausmacht und deren Entbehrung Jissroéls Erniedrigung ganz vor den Menschen bewirkt, nicht diejenigen Güter, in welchen Gott Bausteine für seine Heileszwecke auf Erden erblickt, sondern es sind eben die geistigen und sittlichen Güter, welche Jissroél  in seinem Exilsgeschicke zu pflegen und zu bewähren hat, und es ist vor allem ein Gut, für  dessen vollen Verwirklichung Jeruscholoim-Zijaun einst wieder ersteht, es ist das Gesetz, dessen einziger Depositär Jissroél ist und bleibt, das Gesetz, durch welches Gottes Wort durch freie  Anerkennung und Huldigung also zur beherrschenden Gestaltung aller Verhältnisse der Menschenwelt auf der Basis der Wahrheit, der Sittlichkeit und des Rechts gelangen soll, wie dasselbe bereits seit der Schöpfung und noch vor unseren Augen mit unwandelbarer Allmacht in der Gestaltungen der natürlichen Welt herrscht. In jedem Wesen, in jedem Elemente, in jedem Stoff, in jeder Kraft sehen wir Gottes Gesetzt wirken, und nur das ist des Menschen Hoheit, daß das Gottesgesetz, das in allen übrigen Wesen mit zwingender Nötigung waltet, an dessen  Vernehmung mit Vernunft begabten Menschen zum Ausspruch kam, auf daß er  es frei als das Gesetz seiner Bestimmung aufnehme, mit freien Gehorsam es erfülle, und so mit gehobenem Haupte als der freie Diener des Gesetzes seines Schöpfers und Herrn sich bewähre, dem alle übrigen Wesen auf Erde in unbewußtem,  unfreiem Zuge folgen. Zur Veranschaulichung dieses in  der Natur waltenden und wirkende Gottesgesetzes und des ihm von allen Wesen gezollten rückhaltlosen Geschöpfesgehorsams hebt unser Psalm  das Wasser hervor, und zeigt an seinen sichtbaren Wandlungen den Gehorsam, mit welchem es den Gesetzeswillen seines Schöpfers als Schnee, als Reif, als Hagel, als Eis und dann wieder als Wasser sich fügt, um daran den Ausspruch zu knüpfen, das ist Derselben der sein in aller äußeren Mannigfaltigkeit innerlich einheitliches Wort – (כתיב: דבריו :קרי , דברו) – an Jaakob, seine Gesetze und Rechtsordnungen  an Jissroél offenbarte.

    „Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert“ S. 86-89

    Frankfurt a. M. Verlag von J. Kauffmann 1916


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    07-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-11-2021
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                      (1808-1888)

     

    פרשת תולדת

     

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt  Tauledauss

     

     

    Kap.25 V.23 Da ließ Gott ihr sagen: Zwei Völker in deinem Schosse und zwei Staaten, von deinem Innern an werden sie sich scheiden; ein Staat wird mächtiger werden als der andere, und der mächtige dem geringeren dienen.

     

    Kap. 25 V. 23 שני גוים וגו', ושני לאמים וגו' . Uns scheint die Lehre vom Parallelismus, des כפל ענין וכו', eine freilich bequeme, aber schon einer ernsten menschlichen Rede, geschweige denn einer Gottesschrift durchaus unwürdige Interpretationskrücke zu sein. Kaum Kinder, höchstens Betrunkene mögen כפל ענין במלות שנות gedankenleer lallen. לאם ist der Staatsverband, אין לאום אלא מלכות. Verschiedene Völker brauchen doch nicht verschieden gearteten Staaten zu bilden. Europa zählt eine Menge Völker, und doch sind die meisten europäischen Staaten im Grundprinzip und Wesen fast dieselben. Rebekka wurde gesagt, sie trage zwei Völker, in ihrem Schoße, die zwei verschiedene soziale Gestaltungen repräsentieren werden. Eine Staat, der seine Größe auf Geist und Sitte, auf das Menschliche im Menschen erbaut; einen anderen, der seine Größe in Schlauheit und Macht sucht. Geist und Macht, Sittlichkeit und Gewalt stehen einander gegenüber, und zwar schon vor der Geburt an werden sie sich einander gegenüberstehen. Ein Staat wird immer mächtiger sein als der andere. Die Schale wird fortwährend schwanken zwischen לאום ולאום. Die ganze Geschichte ist nichts anders als ein Kampf, on Geist oder Schwert, ob, wie das Wort der Weisen diesen Gegensatz ausdrückt, Jerusalem oder Cäsarea das Herrschende sein soll.

    רב heißt nie das Ältere, sondern immer: groß an Zahl und Macht. Zuletzt wird derjenige, der bis dahin als der Mächtigere erschienen, nur für den materiell Geringeren gearbeitet, dessen Sieg vorbereitet haben, und sich ihm zuletzt unterordnen – der  Träger des Geistes und der Sitte geht als der endliche Sieger aus diesem Kampfe hervor, und der Träger der Macht wird nicht vernichtet, wohl aber findet er zuletzt selber sein Ziel in der Huldigung und Hingebung an den andern.

     

    Kap.26 V. 8 Es war jedoch, als er dort bereits längere Zeit gewesen, schaute Abimelech, der König der Philister, durch das Fenster und sah wie Jitzchak mit Ribka seiner Frau scherzte.

     

    Kap. 26 V. 8 – אחד העם: der König [: Abimelech] „der eine unter dem Volke“ = ~

     

    Kap.26 V.15 Alle die Brunnen, die die Knechte seines Vaters in den Tagen seines Vaters Abraham gegraben hatten, hatten bereits Philister zugeworfen und mit Erde ausgefüllt.

     

    V. 15 Diese dem fremden Abrahamiden als solchen sich zuwendende Eifersucht hatte sich schon sofort nach Abrahams Tode, als ja noch Jizchak gar nicht unter ihnen war, durch schadenfrohe Vernichtung der Brunnen geltend gemacht, die doch wo auch immer sie sich befinden, eine öffentliche Wohltat sind.

    Mit dieser קנאה leitet sich eine ganze Reihe von Ereignissen ein, die ein mit Jizchak eingetretenes neues Stadium bezeichnen. Abraham mit allem seinen Reichtum und doch ebenfalls Fremdling in Mitte der Völker, errang durch seine ganze Persönlichkeit eine solche Achtung, daß er unbeneidet und unbeeifersüchtelt als נשיא אלקים unter ihnen wandelte. Einmal machte sich eine ähnliche Feindseligkeit geltend, der aber sofort von dem Fürsten desavouiert wurde (oben 21,26) Mit Jizchak begann das Galuth, begann die Verheißung גר יהי' זרעך sich zu erfüllen. Das dem Abraham noch völlig ungetrübte Glück war bei Jizchak bereits durch Neid und schikanierende Eifersüchtelei getrübt, und Jakob erscheint uns bereits in vollendeter Knechtsgestalt. Damit ist eine dreifache Stellung der Abrahamiden als Fremde in der Mitte der Völker gezeichnet: als Knecht, als beneidete Größe, als verehrte Hoheit. In allen drei Schicksalstellungen hat sich der Gottesbund schützend und segnend bewährt, der daher sich  selbst nicht nur als ein:, ברית עם אברהם עם יצחק ועם יעקב  sondern als ein ,ברית אברהם, ברית יצחק, ברית יעקב manifestierte, in welchen Ausdruck die Väter nicht als Personen, sondern als Typen der durch die zur Anschauung gekommene verschiedene Manifestationen der Kraft des göttlichen Bundes erscheinen.

    Wenn einst das Galuth ihre Söhne zur endlichen, unverlierbaren Selbständigkeit führen soll, so muss es sich daher in der entgegengesetzten, steigenden Linie entwickeln und in jedem Stadium den ברית bewähren. Es ist zuerst: ברית יעקב, die Prüfungsjahrhunderte in Knechtschaft und der im Elend uns sich bewährenden Gottesbund. Dieses Stadium liegt – vielleicht – bereits zurück. Als „Jakob“ haben wir uns glänzend bewährt, יאי עניותא לישראל – es gilt nun die Lösung des zweiten Stadiums, ברית חצחק, frei und selbständig in Mitte der Völker, den Gegensatz und den Neid nicht zu scheuen, emanzipiert das Abrahamsvermächtnis weiter zu tragen und es ברית יצחק, des uns gegen Neid und Eifersucht schützenden Gottesbundes gewärtig zu sein: es ist dies eine Galuthprobe, die wir noch zu bestehen haben.  – Dann erst dürfen wir den letzen Galuthstadium entgegenharren, nicht obgleich wir Juden, sondern eben weil wir Juden, die Anerkennung und Achtung der Völker zu gewinnen, und Abraham gleich als נשיא אלקים unter ihnen zu wandeln: ברית אברהם. Dann werden die Völker selbst uns in das alte Erbe einsetzen: והביאו את כל אחיכם מכל הגוים מחנה לד' – und dann wird die Weltgeschichte den alten Satz gelöst haben, mit welchem bereits vor Jahrtausenden das Programm unseres Galuth und unserer Erlösung gegeben ist: וזכרתי את בריתי יעקוב ואף את בריתי יצחק ואף את בריתי אברהם אזכר והארץ אזכר (3 B.M.26,42)

     

    Kap.26 V. 23 u. 24 Er zog aber von dort hinauf nach Beer-Scheba. In dieser Nacht erschien ihm Gott und sprach: Ich bin der Gott deines Vaters Abraham, fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir und werde dich segnen und deinen Samen vermehren um meines Dieners Abrahams willen.

     

    V. 23 u. 24 Bis dahin hatte ihn die Feindseligkeit der Philister gezwungen in die Isolierung gedrängt, die er vielleicht als Abrahams Sohn freiwillig hätte suchen sollen. Ähnlich der Ghetti-Isolierung, in welche der Judenhass und Judenneid seine Enkel Jahrhunderte lang zwängte. Bis dahin war ihm Gott nicht wieder erschienen, hatte ihn nicht seines Schutzes versichert, hatte ganz ungehindert den Neid und die Feindseligkeit gegen ihn und auf ihn wirken lassen. War es vielleicht heilsam, den Abrahamssohn, gewaltsam aus dem möglichen Versinken in Reichtum und Menschenansehen erwerbende Geschäftstätigkeit zu drängen? Erst jetzt, wo er (V.22) glaubte sich sagen zu dürfen, fortan ungehindert im Lande bleiben und weiter gedeihen zu können, und er nun freiwillig hinaufzog zu der alten Isolierungsstätte, wo einst seine Wiege gestanden, wo er bei seinem Vater in der Kindheit gewohnt und wo sein Vater seiner geistig großen Aufgabe gelebt (Kap. 21,33) – erst da (V.24) erscheint ihm Gott, versichert ihm seines Schutzes und seines Segens, sagt ihm, er sei noch der alter Gott seines Vaters Abrahams, und werde sich auch ihm also schützend und segnend bewähren, und alles dies um seines Vaters willen, den er – wie sonst nie wieder – „עבדי“ nennt, und mit diesem Namen dem Sohne alles gesagt hat, was er auch von ihm erwartet. Und wie er nun dort sofort einen Altar baut und die geistige Standarte des Abrahamberufes erhebt, und dort sein Zelt aufschlägt, ohne zuvor die Güte und die Beschaffenheit des Bodens zu untersuchen und ohne sich zu überzeugen, ob dort auch Wasser zu finden sei, kommt ihm alles von selbst entgegen! – Wasser finden seine Leute beim ersten Spatenstich und der Fürst, der ihn fortgewiesen, sucht ihn selber unter allen möglichen Ehrerweisungen in seiner Zurückgezogenheit auf – alles Dinge, um welche er bis jetzt vergebens und unter Unannehmlichkeiten gerungen! – 

    05-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-11-2021
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    Rabbiner Dr. MENDEL HIRSCH

                       (1833-1900)

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt  תולדת

     

    Maleachi Kap.1 u. 2

     

    3. Esau aber habe ich gehaßt, und machte seine Berge zur Öde und zu seinem Erbe: Wüstenklage.

    4. Wenn Edom auch spricht: Sind wir auch beraubt worden, so werden wir die Trümmer wieder aufbauen! So hat Gott der Schöpfungsscharen stets also gesprochen: sie mögen aufbauen, ich aber, ich werde niederreißen, so daß man bis in die ewige Zukunft sie nennen wird: Gebiet des Frevels! Und: das Volk, das Gott mit Zorn getroffen hat!

     

    Kap. 1 V. 3 Esau-Edoms Princip heißt: Vergötterung der Macht, blutige Lorbeer ist sein höchster Schmuck, Welteroberungspläne bilden die Träume der größten seiner weltgeschichtlichen Größen. In den Dienst dieser Ideale steht bei ihm die Pflege der Entwicklung aller körperlichen, geistigen und sittlichen Kräfte und Vermögen des Menschen. Wir wissen, wie unsere Weisen in dem römischen Weltreiche die gewaltigste Verkörperung dieses edomitisches Principes erblickten. –  Dieses Esau-Princip steht aber im Gegensatze zu der göttlichen Weltordnung. Diese bestimmt die Herrschaft des Rechtes und der Liebe auf dem Grunde der Lebensheiligung als das höchste, als das einzige Ziel. Im Dienste dieses höchsten Menschheitszieles steht Jakobs Lebensprincip, im Gegensatze zu ihm Esau-Edom. An diesem Gegensatze zerschellen die gewaltigen Edomsreiche, mögen sie auch „berg-gleich“ – הריו – himmelanstrebend und scheinbar für die Ewigkeit gegründet dem zeitgenössischen Blicke sich dargestellt haben. „Das Esau-Prinzip ist das von Gott gehaßte, das Jakob-Princip das von Gott geliebte“  – das lehrt das Trümmerfeld der edomitischen Reiche, das lehrt die Erhaltung Israels. ……. ………

     

    V.4 Was Edom so durch sein Geschick selbst verkündet, wird von den Menschen begriffen und ausgesprochen werden.

     

    V.5 Jakob, das machtlose und zerstreute, wird alle diese Zusammenbrüche der Edomsreiche schauen, es ist bestimmt, weit hinaus über das Gebiet Jissroéls zu verkünden, wie Gottes Hand es sei, die in allen diesen an Edom sich vollziehenden Geschicke walte.

     

    V.10 Wer wäre doch unter euch, aß er die Pforten schlösse, sobald ihr nicht meinen Altar nutzlos leuchten lasset! Ich habe kein Wohlgefallen an euch, spricht Gott der Schöpfungsscharen, und Huldigungsgabe nehme ich nicht an aus eurer Hand.

     

    Vertreter des Gesetzheiligtums seid ihr also nicht, auch nicht Vertreter des Volkes: ist nun unter euch wohl Einer, der die Ehrlichkeit, den Mut  und die Selbstverleugnung hätte, die Türe des Tempels zu schließen, damit ihr nicht meinen Altar umsonst „leuchten“ lasset! Dieses תאירו ist bedeutungsvoll, denn zu leuchten ist die Bestimmung der Menora. Die Bestimmung des Altarfeuers aber ist אוכלת zu sein, es ist רובצת כארי, der obere Altar heißt nicht umsonstאריאל . Das Altarfeuer will den Ausdruck der Hingebung Israels hinnehmen, und spricht die Forderung aus, daß der im Opfer die Gottesnähe Suchende sich fortan von dem אשדת, dem „Gesetzesfeuer“ in allen Beziehungen seines Lebens beherrschen lasse. Dann erhebt das Opfer und bestärkt in dem Entschlusse des Gehorsams. Wenn es aber Ersatz sein soll für diesen Gehorsam, dann bewirkt er das gerade Gegenteil. Der darbringende hat sich ja, wie er glaubt, mit Gott abgefunden, und jede etwaige Regung seines Gewissens wird im Keime erstickt. Zur offenbaren Höhnung aber wird es, wenn die Geringschätzung sich wie hier schon äußerlich in der Beschaffenheit des Opfers kund giebt. In den Gottesworte daß es besser sei den Tempel zu schließen, als diesen unwürdigen, alles Lebens und aller Wahrheit entbehrenden Scheingottesdienst fortbestehen zu lassen, liegt die schärfste Verurteilung jedes Compromisses, wo es sich um die Anforderungen des  Gottesgesetzes handelt.

     

    Kap.2 V.7 Denn die Lippen des Priesters sollen die Erkenntnis schützen, und Lehre such man von seinem Munde, denn Bote Gottes der Schöpfungsscharen ist er!

     

    …. Also: Nicht des Priesters Geist und Gelehrsamkeit, sondern Gottes Thora will man von seinen Lippen, denn als Bote und Vertreter Gottes steht er da.

     

    ה' צבאות: Gott, dessen Heer  die ganze Wesenschar der Schöpfung bildet, dessen Wille sie alle beherrscht und beseelt – dieser in diesem Prophetenworte stets wiederholte Gottesname, weist darauf hin, wie der Gehorsam und die Ehrfurcht in so schnöder Weise versagen, damit hinter einer Pflicht zurückbleiben, die auf ihnen nicht bloß als Juden und als Menschen, sondern schon als gottgeschaffenen Wesen  unabweisbar ruht.

     

    So soll der Priester im Volke, so soll das Volk inmitten der Menschheit dastehen. Dann kann das schwache Jakobsvolk, das als einzige Waffe und einzige Wehr nur die „Stimme“ hat, getrost den Ansturm der schwertgegürteten Esaumächte entgegensehn – bis hin zu jenem Tage, wo jeglicher Gegensatz zwischen Esau und Jakob geschwunden und beide vereint in den Dienst des gemeinsamen Vaters getreten sind, wo Esau’s Hand nur stark sein wird in Vertretung desjenigen Rechtes und derjenigen Wahrheit, für deren Dienst ihn „Jakobs Stimme“ menschheitpriesterlich  gewann.

     

    Aus: Die Haftoroth übersetzt und erläutert von Dr. Mendel HIRSCH Direktor der Realschule der Israelitischen Religionsgesellschaft zu Frankfurt a.M.  FfM. 1896 aus S.37 bis 47

    04-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-11-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    תולדת

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Tauledauss (Auszug)

     

     

    „Der אמת wird siegen!“

     

    …

    Wollen wir aufrecht und stark bleiben, dann erfülle uns die Mahnung der Weisen, die uns zuruft: אין לנו להשען אלא על אבינו שבשמים! Hilfe und Beistand erwächst uns nur bei unserem Vater im Himmel! Auf diesen göttlichen Beistand aber können wir nur rechnen, wenn wir unentwegt und unerschütterlich den Forderungen seines Willens in unserem Leben entsprechen. Es ist der hohe Begriff des קדוש השם und die furchtbare Verantwortung des חלול השם, die es dem jüdischen Volk und allen seinen Gliedern zur heiligsten Pflicht macht, auch den leisesten Schein eines Unrechts zu meiden. Den Idealen des Rechts und der Wahrheit, wie sie die Thora uns hinstellt, lasset uns mit jeder Faser unseres Wesens zustreben und dafür die Herzen unserer Kinder entflammen.

    Meine Brüder und Schwestern! Unsere Sidra erzählt die Tragödie im Hause unseres Stammvaters Isaak. כמה צער נצטער אותו צדיק, rufen die Weisen aus, wie tief muß es Isaak geschmerzt haben, neben Jakob nicht auch Esau seiner göttlichen Lebensbestimmung gewonnen und erhalten zu haben! Mit welch tiefem Schmerz muß nicht auch uns die traurige Tatsache erfüllen, die wir in den jüngsten Tage, erleben mussten, daß ein Teil unserer deutschen jüdischen Brüder aus dem Hause Jakob sich vor aller Welt grundsätzlich  von unserer göttlichen Lebensbestimmung, von unserem überlieferten göttlichen Judentum lossagte. Wir würden uns an unseren heiligsten Gütern versündigen, wollten wir dazu schweigen.

    Als vor nahezu hundert Jahren unsere jüdischen Reformhelden Judentum zu reformieren sich anschickten, da geschah es unter dem Vorwand, unter dem Deckmantel, zur Hebung und „Verherrlichung“ des alten Judentums vor allem durch gottesdienstliche Reformen, als da waren Orgel und gemischter Chor, beizutragen, und so das alte Judentum „moderne Zeitverhältnissen anzupassen“. Unter diesem Vorwand, unter diesem Deckmantel täuschte man die Massen und hielt sie in dieser Täuschung vielfach bis auf unsere Gegenwart befangen. Nun ist man offener und ehrlicher geworden: Durch Proklamierung von „Richtlinien“ haben die geistlichen Führer des Abfalls eine neue Religion geschaffen! Sollen wir uns freuen dieser Offenheit und Ehrlichkeit, freuen, daß kein Deckmantel die כפירה בעיקר mehr verhüllt, freuen, daß unsere heimgegangenen großen Männer, an ihrer Spitze unser großer Rabbiner ז"ל, in ihrer Weisheit und Erleuchtung  diese  כפירה בעיקר längst erkannt haben und deshalb jede wie immer geartete freiwillige religiöse Gemeinschaft mit ihnen als ein חיוב קדוש, als ein schweres Vergehen, und somit den „Austritt“, als heilige Pflicht eines Jehudi gekündet haben? – Nein, freuen dürfen wir uns nicht, vielmehr muß gleich Vater Isaak כמה צער נצטער אותו צדיק tiefer Schmerz unsere Seelen erfüllen über die Kluft, die uns von ihnen trennt. Aber wollen wir nicht endlich die gebieterischen Konsequenzen ziehen und uns der heiligen Pflicht bewusst werden im Anblick des unüberbrückbaren Abgrundes, der zwischen uns und ihnen gähnt? Wollen wir vielleicht warten, bis sie aus „gemeindepolitischen Gründen“ sich wieder in einen Mantel der Lüge und Täuschung hüllen?

    סורו נא מעל אהלי האנשים הרשעים האלה rief Moses in die Korachgemeinde hinein. Was aber hatte die Korachgemeinde gesündigt? Sie hatten die göttliche Sendung und Erwählung Moses’ und Arons geleugnet! Was aber will dies alles bedeuten gegenüber der כפירה, die in unseren Tagen diese geistliche Führer vor aller Welt proklamierten! Keine תורה מין השמים, kein שבת; göttliches Ehegesetz nicht mehr verbindlich – wahrlich, nicht nur מיום שהלכה ישראל בגולה seitdem Israel in der Zerstreuung ist, ist eine solche systematische כפירה בעיקר nicht erfolgt! Alle die jüdischen Sekten der Vergangenheit haben doch wenigstens תורה מין השמים wenn auch in beschränktem Umfang und wenn auch nur dem Scheine nach, anerkannt!

    Wie aber Jehudim, die täglich שמע ישראל rufen und zu שמע ישראל auch das ואהבת und das  והיה אם שמע hinzufügen und dieses Gelöbnis in ihrem Leben zu verwirklichen bemüht sind, trotzdem freiwillig innerhalb der religiösen Gemeinschaft, die diesen grenzenlosen Abfall von Gott und seiner תורה verkörpert, verharren können, vermögen wir nimmer zu begreifen!

    Wenn ein Gedanke unseren Schmerz zu lindern vermag, so ist es die Wahrheit, die aus dem Psalmvers zu uns spricht: עת לעשות לה' הפרו תורתך Jedes Attentat, das der Zerstörung unserer heiligsten Lebensgüter galt, hat noch immer die Treuen zur erhöhten Treue begeistert. Das hoffen wir zuversichtlich. Der אמת wird siegen!

    Um so inniger wollen wir uns um unsere קהלה scharen, die sich gottlob noch immer als Bollwerk des אמת erwiesen hat. Ihr wollen wir freudig unsere Kraft weihen und unsere Kinder zu stolzen, bewussten Mitgliedern unserer קהלה erziehen.

    Lasset uns stolz sein auf unser Judentum, stolz auf jede Mizwoh – und lasst und meiden jede Krümme, auch nur den Schein eines Unrechts; lasst uns nimmer vergessen, aß wir mit unserem Leben berufen sind, eine Zeit vorzubereiten, in der die Entfremdeten den Weg in ihr Vaterhaus zurückfinden, Haß und Feindschaft aus Menschenherzen geschwunden sein werden, und Esaus Schwert mit Jakobs Geist vermählt der Herrschaft Gottes sich unterordnen wird והיתה לה' המלוכה.  – 

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung erster Teil Genesis  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 47 - 57

    03-11-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-11-2021
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     Rabbiner Dr. Joseph Breuer

    1882-1980

     

    „Das triumphierende Rom“

     

     

    Aufsatz erschienen in ‚Jüdische Monatshefte‘ Jahrgang 5 (1918) Heft 5 S. 148-161

     

    Zu lesen in Beilagen:

     

    Bijlagen:
    Das triumphierende Rom Jahrg 5 – Heft p. 149.JPG (96.3 KB)   
    Das triumphierende Rom Jahrg 5 – Heft 5 p. 150.JPG (115.4 KB)   
    Das triumphierende Rom Jahrg 5 – Heft 5 p. 151.JPG (113.2 KB)   
    Das triumphierende Rom Jahrg 5 – Heft 5 p. 152.JPG (119.5 KB)   
    Das triumphierende Rom Jahrg 5 – Heft 5 p. 153.JPG (52.4 KB)   

    02-11-2021 om 22:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-10-2021
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                        (1808-1888)

    חיי שרה

     

    Aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt חיי שרה Chajé Ssoroh


    Kap.25 V.16 Dies sind die Söhne Jischmaels und dies ihren Namen in ihren Gehöften und Burgen, zwölf Fürsten ihren Stammen.

     

    V. 16 בחצריהם ובטירתם. Wir haben schon bemerkt, mit welcher Zähigkeit die beiden Charakter des Vaters und der Mutter sich in den Nachkommen Ismaels vererbt haben. Dem Geiste und dem Verstande nach Söhne Abrahams, der Sitte und dem Freiheitsdrange Hagariten, fügten sie sich nicht in den Zwang der Städte und nicht in der Gewalt absoluter Herrscher; sie wohnten in חצרים, Gegensatz zu festen Städten. חצר, verwandt mit עזר; was beim Tempelzelt חצר war, war beim Tempelhaus עזרה. Es scheint: חצר Hülfsraum zu bedeuten, also diejenige Umgebung der Wohnung, die den Bewohnern zu ihren häuslichen Bedürfnissen und Hantierungen zu Gebote steht. Je mehr Menschen in feste Städte hineingekeilt werden, desto mehr werden sie von der Natur losgelöst, desto größer wird der Gegensatz zwischen Stadt und Land (S. oben bei Kain, Kap. 4,17). חצרות: Wo jeder sein Land und den Platz, dessen er bedarf, als Umgebung seines Hauses hat. Er hat alles, was er braucht, in seinem Zelte (אהל die nächste Umstrahlung seiner Person) und in dem umgebunden Hülfsraum: er ist unabhängig. Später wurde die Bauart mit חצרים auch in die Städte im Orient, wie noch jetzt in Jerusalem, hineingetragen, wo freilich dann in der Regel mehrere Häuser in einem חצר zusammen liegen. – טיר das verstärkteדיר  die Hürde, somit: festere Umgebung durch Wall und Mauer. –

    .נשיאים Bei Ismael und Jissroél heißen die Fürsten: נשיאים, bei Edom: אלופים. נשיאים heißen sonst Wolken, und der reinste Begriff des Fürsten ist damit gegeben. Was die Wolke ist, das hat sie von der Erde, und alles, was sie von der Erde empfängt, empfängt sie, um es, in Segen verwandelt, der Erde wieder zu spenden. Das ist der jüdische Fürst, den Koheleth 2,12 als den bezeichnet, את אשר כבר עשוהו, den das Volk gemacht, d.i. der aus einer Vereinigung des Edelsten und Besten aus dem Volke bereits hervorgegangen ist. Es ist ein Glück, wenn der Fürst eine Wolke, ein נשיא ist. Ein solcher נשיא = Sinn ist notwendig, ohne ihn kann keine Gesamtheit blühen, und durch ihn werden die Gesamtkräfte des Volkes auf ein Ziel geleitet, dieses Ziel ist aber beim נשיא nicht die Wohlfahrt des Fürsten, sondern die Wohlfahrt des Volkes. Wie bei der Wolke der Erde, kommt durch den rechten Fürsten alle auf ihn vom Volke übergetragene Macht und Fülle segnend dem Volke wieder zurück.

    Dem gegenüber steht אלוף, ein solcher Fürst, der die Kraft des Volkes zu seiner eigenen Machtvergrößerung absorbiert, ein Oberhaupt, durch welches das Volk nicht stark, sondern schwach erscheint. אלף hat böse Vettern in unserer Sprache, es ist verwandt mit עלף: schwach, ohnmächtig werden, עלב, rabbinisch: beschämen, kränken, selbst חלף: ganz in etwas anderes aufgehen, verschwinden. Also: solche Führer, denen gegenüber die Geführten alle Selbständigkeit und Bedeutung aufgeben. Solche אלופים hat man im jüdischen Kreise nicht nötig. Nicht umsonst singt die jüdische Nationalhymne mit stolz: unsere אלופים sind die am meist Belasteten – אלופינו מסובלים – die größte Nationalbürde lastet auf ihnen. Sie sind die Höchstbesteuerten! Und umgekehrt die אלופי יהודה (– sie kommen nur dies einmal in Secharja 12,5 und 6 vor –) fühlen sich nur durch den geistigen Beistand ihres Volkes stark, sie sprechen אמצה לי יושבי ירושלים בד' צבאו' אלקיהם !

     

    V.18 Sie nahmen ihre Wohnstätten von Chawila bis Schur, welches vor Mizraim liegt, in der Gegend, wo du nach Aschur kommst; vor dem Gesichte aller seiner Brüder ließ er sich nieder.

     

    V. 18 וישכנו, weniger als וישבו, bezeichnet mehr ein vorübergehendes Niederlassen, entsprechend dem Nomadenleben der Ismaeliten. – על פני כל אחיו וגו' Sie Kap. 16,12 נפל irgendwo hinkommen, wohin man nicht gehört, wo man sich nicht in die übrigen natürlichen Verhältnisse als aus ihnen hervorgegangen einreiht, so נפילים, die wie vom Himmel Gefallene. Also hier von Völkerscharen, die ihre Wohnplätze wählen, wo es ihnen beliebt, „wie dahin geschneit“.  

    29-10-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-10-2021
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    Rabbiner Mendel HIRSCH sz’l

              (1833-1900)

     

    הפטרת חיי שרה

     

    Kommentar zur Wochenabschnitt Chajé Ssoro:  Könige I. Kap.1, V.1 (Auszug)

     

    Wiederum sind es Parallele und Kontrast, die bei der Wahl dieser Haftora bestimmend gewesen sein dürften. Abrahams Alter und Davids Alter, Abrahams Sorge für sein Haus und Davids Sorge für sein Haus. Allein aus dem Zelt des Patriarchen werden wir in den Palast des Königs versetzt. Denn die Familie war zum Volke, der Familienkreis zum Staate geworden. Dort, in dem einfachen flüchtigen Wanderzelte des greisen Ahnen der reine Hauch edlen Menschentums; hier die schwüle, dumpfe Luft des von Cabalen und Intriguen durchtränkten Hofes.[1]  Dort ein reich gesegneter Vater, der nur die Sorge hat, seinem Sohne ein Weib wie das eigene heimgegangene zu gewinnen, und einen Sohn, der untröstlich über den Heimgang seiner hochbetagten Mutter, trotz  seiner vierzig Jahre den Vater über sich bestimmen läßt und das ihm zugeführte Weib innig liebt, weil er das hehre Wesen der Mutter in ihm wieder findet. Hier ein Sohn, der den Hintritt seines königlichen Vaters nicht abwarten kann, um eigenmächtig sich zu seinem Nachfolger proklamieren zu lassen. Verschwörung und Intrigue überall, und selbst der Gottesprophet zu sorgsam vorbereiteter Absprache genötigt, um des Erfolges  seines Eintretens für den zur Nachfolge berufenen Königssohn sicher zu sein. Trotz des mächtigen Aufblühens und der gesicherten äußeren Machtsstellung Keime des Untergangs selbst unter der ruhmreichen Regierung des unvergleichlichen Davids.

     Ferner: Abraham und David, im Vollgefühl ihrer Bestimmung und im vollen Bewußtsein ihrer Verantwortlichkeit, besorgt, noch bei Lebzeiten allen Trübungen und Wirren vorzubeugen, die nach ihrem Ableben die Zukunft ihres Hauses gefährden könnten. Wie Abraham diejenigen Elemente seines Hauses, von denen eine solche Gefährdung zu befürchten war, noch „בעודנו חי“ entsprechend versorgte und entfernte (1 B.M. 25,6): so sehen wir David, den „sehr alt“ geworden, plötzlich, da ihm die Augen geöffnet über den Sohn, den er, wie mit leisem Vorwurf gesagt wird, bisher in seinem ganzen Leben nie an Entsagung gewöhnt hatte,  an dessen ehrgeizigem Emporstreben er somit selbst nicht ganz ohne Schuld war, mit starker Hand und fast jugendlicher Energie sofort alle Maßregeln treffen, um den Unberechtigten unschädlich zu machen und dem für die Zukunft seines Volkes Bestimmen die Nachfolge noch bei seinen Lebzeiten zu sichern.

    An uns, der großen Ahnen spätgeborenen Enkeln, ist es, den Schatz zu hüten und die Güter zu bewahren, deren Erhaltung und Pflege das höchste und heiligste Anliegen eines Abraham wie eines David und die Sorge bildete, die bis zum letzten Atemzuge ihre großen Seelen erfüllte.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 26-32 Könige I. , Kap 1 V.1 u.w.) 



    [1] Welcher Gegensatz zwischen dem hohen Sinne eines Elieser, des “Dieners Abrahams”, und diesen “Dienern” Davids, einer Camarilla, deren Vorgehen (V.2 und 3) uns an den Hof und in das Reich eines Ahasver versetzt!

    28-10-2021 om 19:15 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-10-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    חיי שרה

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Chajé Ssoro (Auszug)

     

     

    …

    Wer ermißt den unendlichen Beitrag, den die jüdische Frau der jüdischen Gesamtheit leistet, das unendliche Verdienst, das für die Verwirklichung jüdischer Zukunftshoffnungen gebührt! אין הדורות נגאלין אלא בשכר נשים צדקניות (ילקוט רות) „Zu allen Zeiten hat die Erlösung des jüdischen Volkes in den Händen pflichtgetreuer Frauen geruht“ diesen Frauenverdienst adelnde und würdigende Wort der Weisen spricht in aller Kürze aus, was sie von der jüdischen Frau erhoffen. –

    Der Erlösung ihres Volkes galt die Wirksamkeit all der hehren Gottesmänner von Moses bis zum letzen Propheten. Die Mission des Propheten Elijahu jedoch hart noch der Vollendung: הנה אנכי שלח לכם את אליה' הנביא „Siehe, ich sende euch den Propheten Elijahu“, mit diesen Ausblick schließen unsere Prophetenbücher, והשיב לב אבות על בנים ולב בנים על אבותם „daß  er den Sinn der Väter zu den Kindern und den Sinn der Kinder zu ihren Vätern zurückbringe“ – in diesen Worte liegt die ganze Größe  der Aufgabe, die Elijahu noch zu erfüllen hat. Es gilt den Riß zu heilen, der Kinder den Vätern, Väter den Kindern entfremdet. Schwer, unendlich schwer diese Mission! Sie wäre nicht schwer, wenn überall jüdische Häuser sich erhöben, in denen eine אשה הגונה waltete, die gleich Sara mit der ganzen weiblichen Innigkeit ihrer Gottesfurcht die Herzen ihres Mannes und ihrer Kinder entflammte, daß וילכו שניהם יחדיו Väter und Kinder, von einem Geiste beseelt, von dem gleichen Ernst Gott dienenden Gehorsams erfüllt, den Weg zur Moriahöhe gemeinsam wandelten. Sie wird jedoch unendlich erschwert, wo der altjüdische Geist aus den Häusern geschwunden ist, dafür aber der verheerende Geist der נשים שאינם הגונות Platz gegriffen, unter dessen traurigen Einfluß, wie nicht anders möglich, Kinder sich ihren Vätern, Väter den Kindern sich immer mehr entfremden. –

    Wer daher eine wahrhaft jüdische, pflichtgetreue Frau heimführt, erleichtert Elijah sein Werk, wer jedoch eine pflichtvergessene Frau heiratet, erschwert ihm die Aufgabe, zu der Gott Elijahu berufen. Wie klar spricht sich daher auch das Wort der Weisen aus: כל הנושא אשה הוגנת Wer eine würdige Frau heiratet, den liebt Gott, und Elijahu küßt  ihn, wer jedoch eine unwürdige Frau heiratet, den haßt  Gott, und Elijahu durchsticht ihm das Ohr mit dem Pfriemen. – אליה' רצעו! Das aber ist ein Akt, den das Gotteswort an den jüdischen Knecht zu vollziehen gebietet, der nach sechsjähriger Dienstzeit nicht in die Freiheit und ausschließliche Gotteshörigkeit zurückzukehren gewillt ist אמרתי לי בני ישראל עבדים וכו' והלך זה וקנה אדון: לעצמו ירצע er hört nicht auf das Gotteswort, das ihn zur Freiheit und zur ausschließlichen Gotteshörigkeit beruft, so erhalte denn sein Ohr das Zeichen unwürdiger Hörigkeit! Das gleiche gilt, wenn jemand eine אשה שאינה הוגנת heiratet. Göttliche Schöpferweisheit hat der Frauenseele Herrschermacht verliehen, die sie Segen stiftend, aber auch Unheil bringend auszuüben vermag. Glücklich, wer eine אשה הוגנת zur Frau hat: sie führt ihn zur beglückende Gotteshörigkeit hinan; wehe, wer sein Leben an eine אשה שאינה הוגנת gekettet: sie entfremdet ihn dem Leben Gott dienender Freiheit und reißt ihn immer mehr zu sich und mit sich zu unwürdigem Sklavendienst hinab !אליה' רצעו –  

    Wer begreift daher nicht die ängstliche Sorge, die Abraham bei der Wahl einer אשה הגונה für seinen Sohn erfüllt. Alle seine Hoffnungen und Erwartungen, alle göttliche Zusicherungen für den Bestand seines Hauses und die Zukunft seines Volkes waren an Isaak, seinen einzigen Sohn, geknüpft. Sollte seines Hauses Bestand nicht erschüttert werden, sollte das וילכו שניהם יחדיו, diese herrliche Errungenschaft der Erziehungsweisheit Saras von Vater auf Sohn sich vererben, so mußte Isaak eine אשה הגונה heimführen, die mit dem Adel ihrer Gesinnung und dem Reichtum ihres Herzens Isaaks Haus zu einer Pflanzstätte all der göttlichen Heilessaaten zu weihen vermochte, deren dauernde Pflege der Zukunft des jüdischen Volkes bedingt. Solchen Erwägungen gegenüber mußte jedes Vertrauen, das er sonst in allen Stücken dem in seinem Hause ergrauten Diener entgegenbrachte, zurücktreten: schwören, mußte er ihm beim Gott des Himmels und der Erde, ,ולקחת אשה לבני ליצחק daß er seinem Sohne, dem Sohne Abrahams, dem Erben und Fortträger seines Vermächtnisses (S. Komm. das.) die geeignete Frau heimführe.

    …

     

     Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung erster Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 38-46

    27-10-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-10-2021
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                        (1808-1888)

     


    וירא


    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Wajéro

     

     

    Kap.18 V.1 Da ward Gott ihm sichtbar unter den Bäumen Mamres; während er vor der Thüre seines Zeltes saß, als der Tag glühte.

     

    Kap. 18, V.1 Gottes Gegenwart ist überall, aber sie wird nicht von jedem geschaut. Nur nach eine Hingebung, wie Abraham sie eben geübt und übte, ward Gott sichtbar – … Es ist dies das erste Mal, in welchem wir Abraham als eigentlichen נביא vor Gott stehen sehen, der מגלה סודו אל עבדיו הנביאים. Diese Stufe hatte Abraham erst in Folge der Mila errungen …

    Wie hat man nicht das Judentum, dieses Erbteil der Abrahamiden, und dessen Träger, die Juden, verlästert. Wie nicht diese „Beschnittenen“ sich als die bevorzugt „Einzigen“ mit ihrem Gotte dünken, wie soll nicht eben dieses absondernden Zeichen sie jedes kosmopolitischen, Menschen und Menschheit umfassenden Gefühles und Gedankens entkleiden, und den Gott des Himmels und der Erde, den Gott aller Menschenseelen ihnen zu dem Gotte ihres Erdwinkels und zu dem Nationalgott des Stammes verschrumpfen! Da sitzt nun der erste beschnittene Jude! Und wo? In Mamres Hain! Noch immer unter Aner, Eschkol und Mamre, die nicht אנשי בריתו, dieבעלי ברית אברהם waren, die als Herren ihn in die Bundesgenossenschaft aufgenommen hatten, und, „obgleich beschnitten“, war er in seinem Verhalten zu der nicht-abrahamitischen Menschheit ganz derselbe. War es doch – so lehren die alten verschrieen Rabbinen, diese ächtesten Abrahamssöhne – Abrahams einzige Sorge, die ihn den Sonnenbrand vor seiner Tür rief, es möchten jetzt, nach der Beschneidung, die Menschen sich von ihm zurückziehen, lehren dies, um dabei an Abrahams Beispiel seinen Söhnen den Satz einzuschärfen: ,גדולה הכנסת אורחים יותר מקבלת פני שכינה Wanderer gastfrei aufzunehmen, gilt höher als vor dem Angesichte Gottes stehen! Und welche Wanderer! Unbeschnittenen Götzendienern – denn andere konnte Abraham gar nicht erwarten – eilt Abraham aus dem Angesichte Gottes entgegen, um an ihnen die Pflicht der Menschenliebe zu üben! Und wie übte er sie! So jagt keiner einem winkenden Gewinnste entgegen, wie ihr Abraham dieser Gelegenheit, als erster beschnittener Jude Mensch zu gegen Menschen zu sein! …Das Bild steht unmittelbar nach der Mila. Die in der Beschneidungsisolierung heranblühenden Abrahamiden sollen die humansten Menschen sein. Bilden den entschiedensten Gegensatz zur Welt und sollen doch für alles allgemeine Menschliche ewig bereit gefunden werden, für die Pflege dieser edelsten Humanität werden sie isoliert, und als Herold dieses Geistes hat sich vor allem Abraham als אב, und  אבר המון גוים, als geistiger Vater und sittigende Schwungkraft des Völkergewoges bewährt. Und nicht umsonst ist Abraham in den Sonnenbrand vor seinem Zelte, geeilt. Wenn etwas seine Söhne, die verschrieenen Juden, von ihm geerbt, der Genius dieser allweiten Menschenliebe ist von ihm ihnen zum Erbe gefallen. Das hat ihnen keine Zeit abgesprochen. Wo man offene Herzen, Häuser und Hände, wo man Opferwilligkeit für menschliche Zwecke finden will – gottlob, ein Funke von der Abrahamslehre hat nicht umsonst im Schoße der Menschheit gezündet und auch im nichtabrahamitischen Kreise sind sie zu finden – da suchen noch heute selbst die Verächter des Judentums sie in erster Linie auf – bei Juden.

     

    V.19 Denn ich habe ja nur deshalb mein besonderes Augenmerk auf ihn gerichtet, damit er seine Kinder und sein Haus nach sich verpflichte, daß sie den Weg Gottes hüten, Pflichtmilde und Recht üben, damit Gott über Abraham bringe, was er über ihn ausgesprochen.

     

    V. 19 כי ידעתיו. ידע sich einen Gegenstand in seinem spezifischen Merkmalen zum Bewußtsein bringen: erkennen. Im Verhältnis des Mannes zum Weibe bezeichnet es den innigsten Umgang des Gattenlebens. Von Gott zum Menschen bezeichnet es: die besondere Berücksichtigung in seiner Waltung. Nicht Gott zugewandte Menschen stehen nur unter der allgemeinen Obhut Gottes. Diejenigen, die sich ganz Gott unterordnen, die nichts anderes als Gottes Boten auf Erden sind und sein wollen, denen wendet Gott seine besondere Führung und Leitung zu. Wie wir Gott suchen, so sucht er uns. Wer mit Gott, wie es später heißt, בקרי, im Zufall wandelt, wer das Wandeln in Gottes Wegen dem Zufall überläßt, wer nicht die Übereinstimmung mit dem göttlichen Willen in erster Linie sucht, sondern andere Zwecke anstrebt und die Übereinstimmung mit Gott dem Zufall überläßt, mit dem wandelt Gott auch בקרי, überläßt ihn den Wechselfällen des Zufalls. Den höchsten Gegensatz zu diesen bilden jene, die sich ihm als seine Werkzeuge auf Erden darbiete, die die Erfüllung des göttlichen Willens als einzigen Zweck ihres Daseins und Wirkens anstreben und alles andere Gott anheim stellen, und die Er darum in besondere Erziehung und Leitung nimmt. Diese besondere Erziehung und Leitung heißt ידע –.

    דרך ד' kommt in doppelter Beziehung vor. Der Weg, den Gott geht und derjenige, den Er von uns gegangen wissen will. Beide fallen ineinander. Der Weg des Guten, den er uns wandeln sehen will, bildet einen kleinen, uns übertragenen Teil seines großen Weges. Es sind Zwecke, die er durch uns, in seinem Auftrage versorgt wissen will. Darum geht der Weg des Braven dem Wege der göttlichen Weltführung harmonisch parallel, und wird von dieser mit gewahrt und getragen. Darum führt der Weg des Schlechten wider den Weg der göttlichen Weltführung, und wird von dieser zertrümmert und begraben. Darum heißt es: כי ישרים דרכי ד' וצדיקים ילכו בם (Hosea 14,10).

    Die Aufgaben für welche Abraham seine Nachkommen erziehen soll heißt: לשמר דרך ד', das Innehalten des gottgewiesenen Wandels und לעשות צדקה ומשפט, die Ausübung der Pflichttat und des Rechts. Jenes ist das התהלך לפני ד' והיות תמים, der heilige sittenreine Wandel vor Gott, wie ihn die Mila zu Grunde gelegt, dieses: der menschliche Wandel mit Menschen, wie er eben in Abrahams Beispiel zu Tage trat. Beides ist der vollendete Gegensatz zu Sodom, jenes zu der Unsittlichkeit der חטאים, dieses zu der Unmenschlichkeit der רעים.

    Abrahams צואה heißt nun nicht:  ושמרו דרך ד' ועשו צדקה ומשפט sondern  ושמרו דרך ד' לעשות צדקהWie Gott mit Mila den sittlichen Grundstein seines Volkes gelegt, wie später das Wort des Gesetzes immer erst חק und dann erst משפט, erst חקים und dann משפטים, erst die unser ganzes sinnlich leibliches Leben innerhalb der Reinheit und Heiligkeit pflanzenden und umschränkenden, und dann jene Gesetze nennt, die unser menschliches Leben zum Menschen regeln: also heißt es auch hier: ושמרו דרך ד' לעשות צדקה ומשפט der sittenreine Wandel vor Gott ist die Vorbedingung und Wurzel zu einen wahrhaft gerechten pflichtgetreuen Leben mit Menschen. Nur eine im Schoße der חקים gezeugten, geborenes und erzognes und in ihnen fortwandelndes Geschlecht wird ertüchtigt, ein Leben der צדקה ומשפט in Gottes Sinne zu leben. Die מצות שבין אדם למקום sind Vorbedingung und Wurzel zu den מצות שבין אדם לחברו. Ein Geschlecht, das sittlich zu Grunde geht, hat auch keine soziale Zukunft.

    צדקה ומשפט, wir haben heute bereits erkannt daß, während משפט eine solche Leistung bezeichnet, die ein Mensch von dem andern aus sich zu fordern ein Recht hat, צדקה – von Menschen zu Menschen gebraucht, eine solche Leistung bezeichnet, auf die ein Mensch an den andern aus sich kein Recht besitzt, auf die ihm aber Gott an den Anspruch erteilt, die er aus sich nicht zu fordern, wohl aber im Namen Gottes von den andern zu erwarten berechtigt ist. משפט ist das einfache Recht, צדקה die Wohltat, aber als Pflicht begriffen. Während aber in der Regel משפט vor צדקה genannt wird, משפט וצדקה, tritt gerade hier höchst charakteristisch צדקה in den Vordergrund, לעשות צדקה ומשפט. Erst משפט, dann צדקה lautet die Regel. Nie kann צדקה sühnend eintreten für das, was gegen משפט verbrochen wird. Mit der einen Hand rauben und unehrlich sein und mit der andern Hand von dem Geraubten und unehrlich Erworbenen Almosen geben, ist der jüdische Wahrheit ein Greuel. Dem vom Raube dargebrachten Opfer schleudert Gott sein: אני ד' אוהב משפט שונא גזל בעולה (Jes. 61,1) entgegen: „Recht liebe ich, hasse Raube im Opfer!“ Nur mit reinen Händen darf man Gott sich nahen. Darum: erst משפט dann צדקה.

    Hier aber steht zuerst צדקה; denn hier gilts dem jüdischen Protest gegen Sodoms Lebens- und Staatsmaxime. Nicht משפט, צדקה heißt das welterlösende Wort, das Abrahams Haus durch die Welt tragen soll. Wie weit ab auch das von Menschen „gefundene“ Recht von dem Gottesrechte absteht, und selbst von משפטים der jüdische Sänger singt: בל ידעום, daß die nicht-jüdische Welt davon kaum eine Ahnung habe: משפט, eine Art von משפט ist auch in Sodom zu Hause, ja Sodom zeigt uns, wie eine genußsüchtige, in sinnliche Wollust versunkene Welt, welcher zuletzt der Mensch auch nur soviel gilt, als er Genuß gewährt, zuletzt gerade die Rechtsidee zu einem zweischneidigen Sophismus zuspitzt, das die nackteste Selbstsucht schamlos als Prinzip heiligt, und mit der Maxime: שלי שלי שלך שלך, „mein bleibt das Meine, bleibe dein das Deine“, Hülfsbedürfigkeit zum Verbrechen und Hülfeleistung ein Torheit für den Helfenden und zum Verbrechen gegen die öffentliche Wohlfahrt stempelt. Unter dem Regime eines sodomitischen Rechts, wo nur Leistung, nicht Bedürfnis einen Anspruch begründet, ist Armut und Elend geächtet, findet höchstens nur der Leistung verheißende Begüterte wie Lot eine Stätte, aber: „Betteln ist verboten“, zehrgeldloser Unglücklichen wartet Sträflinge gleich „Kerker und Schub“, und das Zedaka-lose Recht verkehrt sich in Unmenschlichkeit und Härte. Dem gegenüber kehrt das „Testament“ Abrahams an seine Kinder צדקה vor משפט heraus, ja der Rechtskodex der Kinder Abrahams kennt selbst in gewissen Fälle צדקה als משפט und spricht: זה נהנה וזה לא חסד כופין על מדת סדום. Und es ist die jüdische Zedaka, nicht jenes „Almosen“, das den Geber hochmütig macht und den Empfänger erniedrigt, auch nicht jene Fürsorge für die Armut, die zum Schutze der Reichen gegen die Armen nicht zur Verzweiflung kommen lassen will, sondern jene „Pflichttat“ an die jeder Bedürftige im Namen Gottes, mit von Gott berechtigtem Anspruch hinantritt, die den Armen vor dem Reichen aufrecht stehen und den Reichen sich nur als Verwalter eines den Armen gehörenden Schatzes begreifen läßt.

    Und nicht צדקה und משפט absolut, sondern bei in jüdischen Sinne als die am Baume des „Wandels vor Gott“ gezeitigte Frucht – erlösen die Welt von Verbrechen und Unglück. Der ganze Mensch muß vor Gott wandeln, sein ganzes Leben muß von der Idee der Pflicht vor Gott getragen sein, dann wird sein Verhalten von Mensch zu Mensch auch nur das Diktat der Pflicht verwirklichen.

    Allein nicht von außen, nicht durch Verwaltungsmaßregeln und Juridiktion, auch nicht durch Welterschütterung, die das rote Gespenst schreckend an die Paläste und Häuser der Reichen sendet, sondern nur von Innen heraus, durch eine innere Revolution der Geister und Gemüter, durch Erzeugung und Erziehung eines Menschengeschlechtes zur Pflicht können solche Pflichtmenschen gewonnen werden, die noch dem späten Enkel das von Gott diktierte Testament des Ahns als leitendes Vermächtnis mit hinausgeben: ושמרו דרך ד' לעשות צדקה ומשפט Nicht „zum Glauben an Gott“ , zur „Erfüllung seiner Gebote“ muß das Geschlecht geboren und erzogen werden, sonst kann wohl die Klugheit zu einer Rechtsachtung und die Furcht zu einer Mildtat führen, allein mitten in aller „Gottglaubigkeit“ können die Menschen zu רעים וחטאים לד' entarten, und es kann unter den Formen des Rechts mit צדקה ומשפט so gewirtschaftet werden, das man sagen könnte: „wehe dem, der in die Hände eines Gabbei Zedaka oder eines יושב על המשפט verfällt – “. Darum begreifen wir, wie in dem Momente, wo mit Mila und Menschenliebe der Grundstein des jüdischen Volkes gelegt wird, das zum דרך ד' לעשות צדקה ומשפט erzogen werden soll, Abraham dem Werkzeuge und Vermittler einer solchen Volkserziehung, der Blick auf ein Gottesgericht gelenkt wird, das in demselben Momente über einen Kreis macht- und glückstolzer Städte sich zu vollziehen im Begriffe war, in welchen der דרך ד' bis zur sittlichen Entartung vergessen und צדקה ומשפט in ihr schreiendstes Gegenteil verwandelt war…

     

    23. Da trat Abraham hin und sprach: Sollest du denn auch mit den Untergang hineinreißen? Den Gerechten mit dem Schuldigen?

    24. Vielleicht sind fünfzig Gerechte in Mitten der Stadt, solltest du da die mit strafen wollen und nicht der Gegend verzeihen zum Besten der fünfzig Gerechten, die sich in ihr befinden?

    25. Zu töten den Gerechten mit dem Schuldigen, daß der Gerechte wie der Schuldige sei, ein solches tun, das – weiß ich – wäre Entweihung dir. Entweihung wäre es dir; wie sollte der Richter der ganzen Erde nicht Recht ausüben!

     

    VV. 23, 24, 25 … Das Ideal eines Gerechten im Mitten einer sodomitischen Entartung das Abraham vorschwebt, um dessentwillen die Gesamtheit gerettet werden dürfte, ist nicht ein solcher, der in hochmütigen Selbstgefühl die Menge preisgibt, ihrem sittlichen Untergange müßig zusieht, sich in die Einsamkeit zurückzieht und glaubt, genug getan zu haben, wenn er nur sich und höchstens die eigenen Seinen rettet. Ja, ein solcher wäre ihm gar nicht der Gerechte, hätte mit nichten der Verpflichten genügt, die der Bessere in solcher Umgebung trüge, und wäre am wenigsten geeignet, um seinentwillen die Gesamtheit, die er ja längst preisgegeben, gerettet zu sehen. Der Untergang der Gesamtheit ließe einen solchen ja kalt, ja erfüllte ihn vielleicht gar mit befriedigender Genugtuung.

    Das ist Abrahams Gerechter, dessen Berücksichtigung die Rettung der Gesamtheit bewirken sollte, nicht. Sein Gerechter befindet sich בתוך העיר „in Mitten der Stadt“, in Mitten und in lebendiger Beziehung zu allen und allem. Er läßt nicht ab zu ermahnen, zu lehren, zu warnen, zu bessern, zu retten, wo und wie er kann. Alle und alle liegt ihm am Herzen, und er wird nicht müde, Besserung zu versuchen, wie fern auch immer die Hoffnung des Gelingens: Sein menschlich Herz verzweifelt am Menschen nie, und treibt ihn unablässig zur Tätigkeit für die Menschen. Das sind die Gerechten, die er בתוך העיר voraussetzt, denen jede Seele aller dieser Tausende schmerzlich absterben würde, wie dem Gärtner die Pflanze, um dessen Gedeihen er sich früh und spät bemüht, und von der fünfzig Abraham die Erhaltung des Ganzen zu erhoffen wagt. Beim Untergang Jerusalems – lehren die Weisen – wurden gerade dem „Gerechten“, die das Gesetz von א bis ת erfüllt hatten, zuerst dem Untergange geweiht, weil sie eben nicht בתוך העיר gewesen, und sich um die Besserung ihrer Mitbürger nicht bemüht (Sabb. 59a zu Jechesk.9)

     

    28. Vielleicht fehlen an den fünfzig Gerechten fünf, würdest du um der fünf willen die ganze Stadt verderben? Da sprach er: Ich werde nicht verderben wenn ich dort fünfundvierzig finde.

     

    V. 28 f. …Das Vorhanden- und Geduldetsein einer Anzahl Gerechter in einem gottlosen Staat verliert seine freisprechende Beweiskraft bei einem Maximum und Minimum, und hat seine eigentliche Bedeutung nur bei einer mittleren Größe dieser Anzahl. Imponiert die Zahl durch ihre Größe, so duldet man sie, weil man sie fürchtet. Verschwindet sie durch ihre Kleinheit, so duldet man sie, weil man sie übersieht. Nur bei einer Mittelzahl, wo man sie weder fürchtet noch übersieht, hat ihr Vorhanden- und Gedultetsein seine volle Bedeutung. Darüber und darunter nimmt die Bedeutung ab. Vielleicht sucht Abraham Klarheit über dies Verhältnis und vielleicht entspricht dem auch der bemerkte Ausdruckswechsel. …K Jedenfalls hat dieser Einblick in die göttliche Gnade Abraham gewährt, seinen Kindern, die ja bestimmt worden, Jahrtausende hinab als eine Minorität in Mitte der Menschheit zu wandern, und in deren eigener Mitte sich das Gute oft nur in den Schoß einer Minorität zum lebendigsten Bewußtsein gebracht. … Wo aber Gott nicht verzweifelt, muß auch der Mensch mutig ausharren und das Seinige thun und unerschlafft und siegessicher für das Gute, selbst einer ganz irre gehenden Zeitgenossenschaft gegenüber einstehen, sollte dieser Sieg des Guten auch erst andämmern, wenn über sein Haupt längst sich das Grab geschlossen.–  So sehr wir עפר und אפר sind, aus Staub gebildet und in Asche zerfallend, so ist doch nicht alles an und Staub und Asche. In diesem Staub- und Aschenleib lebt ein Hauch seines ewigen Schöpfers und ein Echo seines Geistes. Humanität und Recht und alle geistigen und sittlichen Güter der Menschheit sind durch dieses göttliche Echo in jedes Menschen Brust verbrieft und über alle Staub- und Aschenlehren materialistischer Weisheit hinaus gesichert.  

     

    Kap 19 V.14 Da ging Lot hinaus und redete zu seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter geheiratet hatten, und sprach: Machet euch auf und gehet aus dieser Gegend hinaus, denn Gott vernichtet die Stadt! Da war er wie ein Spaßmacher in den Augen seiner Schwiegersöhne.

     

    Kap. 19 V. 14  Da geht nun der alte Mann in der Nacht hinaus zu seinen Schwiegersöhnen, zu den Männern, denen er seine Kinder anvertraut, bittet, beschwört sie, sich und sie zu retten – da lachen sie den alten Mann wie ein Spaßmacher aus!–  Es steht hier nicht umsonst לוקחי בנתיו als Berechtigung des חתניו. Seine Töchter hatten sie genommen, aber seine „Eidamme“, in dem reinen Sinne „חתניו“ waren sie nicht geworden. Waren ja Männer von Sodom, gab ja in Lebensanschauung und Streben kein „Band“ zwischen ihnen und Abrahams Neffen. Für einen solchen gab es in Sodom keinen Eidam, und für seine Töchter, wenn er es verstanden hätte, seine Kinder für sich und seine Lebensrichtung zu gewinnen, gab es dort keine Männer. Allein, es war schon von V. 3 angedeutet, wie der Mann der persönlich einer besseren Richtung angehörte und sogar den Mut hatte, in der Gemeinde mit eigener Gefahr das Bessere  zu vertreten, doch in seinem Hause, und seinen eigenen Kinder gegenüber, nur schwach, und darum isoliert war. Ein Abraham hätte sich nimmer mit לקחי בנתיו begnügt, die nicht חתניו werden konnten, Abrahams Töchter hätten solche Männer nimmer genommen, die dem Geiste ihres väterlichen Hauses sich nicht vermählten. Es offenbart sich hier eine Schwäche, der sich noch nach Jahrtausenden in ähnlicher Weise unter ähnlichen Verhältnissen wiederfindet, und in ähnlicher Weise rächt – als er zu seinen Schwiegersöhnen kam und von Gott sprach lachten sie ich aus! Und er hatte noch eher Gehör und Rücksicht erwartet, als bei den eigenen Söhnen! Er machte den Versuch zuerst bei den Schwiegersöhnen, und als diese ihn auslacht, gibt er alles auf und versucht nicht einmal bei den Söhnen!! Zu allem diesen liefert noch das frische Leben der Gegenwart leider einen traurigen Kommentar. –

     

     

     

    V.7 Und nun, gieb des Mannes Weib zurück, denn er ist ein Prophet, so daß der für dich bete und du leben bleibest. Giebst du aber nicht zurück, so wisse, daß du sterben müssest, du und alle Deinigen.

     

    V.7… התפלל heißt: das Element der göttlichen Wahrheit nehmen, damit uns die in Gott zu gewinnende Einheit des ganzen Daseins erringen. Die jüdische תפילה ist daher der vollendete Gegensatz zu dem was man sonst „Gebet“ nennt. Es ist nicht ein Erguß von innen heraus, ein Ausdruck dessen, wovon bereits das Herz voll ist, dafür haben wir andere Ausdrücke תחנה , שיח u.s.w., sondern es ist ein erneutes Aufnehmen und Durchdringen mit Wahrheiten, die von außen gegeben sind. Wäre das Gebet nicht תפילה, wäre beten nicht התפלל, eine Arbeit an dem eignen inneren Selbst, es auf die Höhe der Wahrheitserkenntnis und der gottdienenden Entschlüsse zu bringen, es wäre ja ein Unsinn, bestimmte Zeiten und vorgeschriebene Formeln zu haben; es setzte dies ja voraus, es sei periodisch zu bestimmten Zeiten immer die Menge einer Gesamtheit von einem und demselben Gefühle, von einem und demselben Gedanken erfüllt. Ja, es wäre ein solches Gebet ein ziemlich überflüssiges Werk. Gefühle und Gedanken, die bereits in uns lebendig vorhanden sind, bedürfen nicht erst des Ausdrucks, am allerwenigsten des vorgebildet in die Hand gegebenen Ausdrucks. Dem vollen Herzen hat noch nie der Ausdruck gefehlt, oder es war so voll, daß der Ausdruck selbst die Fülle nur geschmälert hätte und Schweigen der entsprechendste Ausdruck dieser Fülle war. Unsere vorgeschriebenen Gebete sind daher nicht Wahrheiten, deren lebendige Anerkennung sie bei uns bereits voraussetzen, sondern deren Erkenntnis und Anerkenntnis sie immer aufs neue in uns wecken, beleben, befestigen und erhalten wollen; und man kann in Wahrheit sagen, je weniger wir uns zum Gebete gestimmt fühlen, um so größer müsse das Bedürfnis zu beten sein, um so wichtiger und rettender ist die Arbeit an uns, die wir in der תפילה an uns zu vollbringen haben. Die mangelnde Stimmung selbst ist das deutlichste Merkmal von der Bedeutung jenes Gesetzes und jener Wahrheit in uns, den die תפלה nicht voraussetzt, den sie vielmehr schaffen, beleben und berichtigen soll – . …

     

     

    Kap.21 V.6 Da sagte Sarah: Gelächter hat Gott mir bereitet, wer es höret, lachet mein.

     

    Kap. 21, V. 6 יצחק klingt wie ein Kompositum von Kal und Piel. צחק Kal ist das natürliche, unwillkürliche, Lachen, dessen wir uns beim Anblick einer Lächerlichkeit kaum enthalten können. צחק im Piel ist das willkürliche, spottende Lachen, das die Inkonsequenz zwischen der Absicht und den Thun, zwischen dem Wollen und Vollbringen, u.ä. verhöhnt. Möglich, daß hier schon diese ironische Seite des Lachens mit hineingezogen ist. Die Welt kannte ja die „Prätention“ mit welcher Abraham und Sara, diese zwei einzelnen, wider den Strom der Zeit zu schwimmen wagten, ja, mit welcher sie sich die  Hoffnung zu nähren erkühnten, diesen ganzen mächtigen Strom noch einst wieder zurück in ein anderes Bette zu leiten! Und nun noch gar diese ganze, schon an und für sich so lächerliche Prätention auf ein spätes, zartes Reis zu pfropfen! – Ein Stoß und die ganze Hoffnung ist auf ewig in ihrem ersten Anfang begraben! Wollen wir es den Zeitgenossen verdenken, wenn sie an der Wiege des jüdischen Volkes sich eines spöttischen Lächelns nicht erwehrten, da dem, Gott nicht in die Berechnung der Ereignisse und der Gänge der Zeiten mit Hineinziehenden, die welthistorischen Prätentionen des welthistorischen Judenvolkes noch heute zum Gespötte sind? Auf diese Stellung sind wir von vornherein hingewiesen, der erste Abrahamssohn ward יצחק genannt und wird so lange also genannt werden, bis alle die nur auf Gottes Waltung und Gottes Verheißung gegründeten Hoffnungen sich erfüllen, dann: אז ימלא שחוק פינו, dann wird unser Mund der zuletzt lachende sein – heißt ja: יצחק: er wird lachen! – und dieses Lachen wird sein צחוק – wird mild hauchende Lächeln der Freude – שחוק sein …

    22-10-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-10-2021
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    Rabbiner Mendel HIRSCH sz’l

              (1833-1900)

     

    הפטרת וירא

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Wajero:  Könige II. Kap.4, V.1 (Auszug)

     

    Ein Contrast und eine Parallele dürften die Wahl dieses Kapitels zur Haftora für וירא bestimmt haben. Der Staat des Gottesgesetzes ist der einzige, und nicht bloß des Altertums, in welchem dem Gläubiger keinerlei Rechte auf die Person, geschweige auf die Kinder des Schuldners zustand. Der Geist dieses Gesetzes sichert den vermögenslosen Schuldner vielmehr auch hinsichtlich des Mobiliarbesitzes vor rücksichtsloser Ausnutzung des Pfandrechtes. Und wo der Rechtsschutz aufhört, da beginnt unter dem Strahle des Gottesgesetzes an die Söhne und Töchter Abrahams und Sarah’s der Anspruch auf Liebe. Das ist die abrahamitische Zedaka im Gegensatz zu dem sodomitischen Rechte. So fordert es Gesetz und Recht der Thora. Dem  gegenüber wird uns nun hier ein Einblick in die inneren Zustände im Reiche Jissroéls eröffnet. Wir sehen eine Witwe, die Frau eines Propheten, mit ihren zwei verwaisten Kinder in bitterster Not, – Gläubiger, der, da nichts mehr zu finden ist, die Kinder in Schuldknechtschaft abführen will, - eine Gesellschaft, in der sich kein Begüterter mehr findet, der sich in der Not annimmt, – kann es einen größeren Kontrast  geben zu dem Liebeswirken des Ahnen, das in den Worten der Sidra uns vergegenwärtigt war? Diese, vermeintlich aufgeklärte, israelitische Gesellschaft, in der freilich eine „angesehene“ Frau, ganz wie in Sodom auch, im Vollgefühl ihrer Sicherheit sagen konnte: „Inmitten meines Volkes lebe ich!“ bedarf keiner Fürsprache bei Fürst oder Feldherrn! – in der aber Witwen und Waisen der bitterster Not preisgegeben sind, ohne daß sich eine Hand rührt, – ja in der Schuldknechtschaft ganz wie bei den anderen Staaten des Altertums zum herrschenden „Recht“ geworden und sich auch auf die Kinder erstreckte – :   gibt es einen grelleren Gegensatz zu dem liebatmenden Geiste des Abrahamszeltes, dem ja auch diese entarteten Söhne und Töchter Jissroéls entstammten? Und wenn nun gar nach der Überlieferung der Väter, der heimgegangen war und seine Kinder in solcher Not hinterlassen hatte, kein Geringer war, als der Prophet Obadja, der sein Vermögen geopfert und sich mit Schulden belastet hatte um hundert Gottespropheten vor dem fanatischen Wüten der mordgierigen Isabel zu retten und in der Verborgenheit zu erhalten – so erscheint die Verlassenheit der Seinen von den Menschen und ihre Rettung durch das Eingreifen Gottes um so bedeutungsvoller.

    Wie in der Hütte des Armen als Retter aus sozialem Tode, so offenbart die göttliche Waltung im Hause des Reichen als Retter aus physischem Tode. Die Parallele aber in der Geschichte von der Sunammiterin und ihrem Kinde mit der Geburt Jizchaks liegt auf der Hand. Beide Geburten fehlt die physische Vorbedingung, in beiden zeigt sich die göttliche Allmacht als Herr über die physischen Lebensbedingungen. Was aber nach Gottes Verheißung ins Leben gerufen, das wird auch durch Gottes Allmacht im Leben erhalten und verfällt nicht dem Tode, wenn es ihm auch scheinbar erliegt. Wie das Kind der Sunammiterin einmal, so war das Abrahamsgeschlecht seit Jahrtausenden ungezählte Male dem Tode verfallen. Und wie nach göttlicher Führung das Kind aus dem Tode zum Leben erstand, nachdem die Lebenswärme des Propheten es erwärmt, und sein Mund mit des Propheten Mund, seine Augen mit des Propheten Augen und seine Hände mit des Propheten Händen sich deckten: so ist auch Jissroél aus tausendfältigem Tode erstanden und wandelt als das Unsterbliche unter den Sterblichen, weil und sofern es von den Propheten durchglühenden אש דת, dem alten jüdischen Gesetzes-Feuer durchglüht wird und seinen Mund zum Organ des Gotteswortes weiht, mit seinen Augen die Welt im Lichte des Gotteswortes schaut und seine Hände in den Dienst der Verwirklichung des Gotteswortes stellt.

    Im Lichte des durch die Sidra neubelebte Wahrheit zeigt jener Kontrast den verirrten Abrahamssproßen warnend die Parallele den treuen Erben seines Geistes und seines Herzens dem ewigen Schutz und den ewigen Segen des Abrahamsbundes verheißt.

    …

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 26-32 Könige II.   41, Kap 4 V.1 u.w.) 

    21-10-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-10-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    וירא

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Wajero (Auszug)

     

    …Es genügt nicht, daß wir die Mizwo üben, es kommt vor allem darauf an, wie wir sie üben, ob wir ihrem Rufe freudig und mit ganzer Hingabe entsprechen, ob sie uns in Wahrheit beglückt und beseligt, daß wir nicht, wenn wir können, ihr aus dem Wege und nur, wenn wir nicht umhin können, schwerfällig oder gar mißmutig dem Gebot der Pflicht nachkommen.

    ושמרתם את המַצת ושמרתם את המִצת rufen die Weisen uns zu: מצות הבאה לידך אל תחמיצנהו Wie wir die Mazzo rasch und behend herzustellen haben ohne Aufschub und ohne Verzug, so gilt das gleiche von jeder מצוה, – דרך מצותיך ארוץ „Auf dem Weg, den mich Deine מצות führen, laufe ich!“ singt der Psalmsänger (119,32) – חשתי „Ich eile – ולא התמהמהתי aber nicht, weil ich mich verzögert, zu lange gewartet hätte – לשמור מצותיך wenn es gilt, Deine מצות zu erfüllen! Gelaufen bin ich, wenn es um ein מצוה handelte! שמרתי באומרים לי בית ה' נלך Der Ruf ins Gotteshaus erfüllte mit Freude mich. שש אנכי על אמרתך כמוצא שלל רב (Ps. 119,162) Voll Freude bin ich über jedes Deiner Worte – wie einer, der reiche Beute gefunden. Und תחת אשר לא עבדת את ה' אלקיך בשמחה ובטוב לבב מרב כל (Deut. 28,47) „Weil du nicht mit ganzer Herzensfreude Gott gedient –  “ lautete unser göttliches Ausweisungsdekret. Nicht weil wir Gott nicht gedient, sondern weil wir uns die Erfüllung des Gotteswillen nicht zur Freude, zur höchsten Herzensfreude gereichte, wies Gott uns in die Fremde.

    Die Akeda wäre uns nimmer zum leuchtenden Vorbild für alle Zeiten geworden, wenn Abraham nicht bereit gewesen wäre, mit ganzer Hingebung und Freudigkeit seinen einzigen Sohn auf Gottes Geheiß zu opfern. Mit welch hingebungsvoller Freudigkeit er aber bereit war, auch diese schwerste ihm von Gott auferlegte Prüfung zu bestehen, geht klar und deutlich aus den zwei Stellen hervor, die den Anfang und Schluß der Akeda zu charakterisieren. וישא אברהם את עיניו וירא את המקום מרחוק Aus der Ferne sah er schon den Ort. Was man nicht gerne sieht, sieht man oft in allernächster Nähe nicht, will es nicht sehen. Was man gerne sieht, sieht man, glaubt man schon aus weiter Ferne zu erblicken. מרחוק – וירא So sieht Abraham schon aus der Ferne den Ort, freudig schlägt ihm das Herz, da er sich am Ziele weiß! – Und auch am Schluß:  – וישא אברהם את עיניו וירא והנה איל Wer zu Tode verurteilt, auf der Richtstätte unmittelbar vor der Hinrichtung begnadigt wird, eilt vor Freude schleunigst hinweg, und sieht sich nicht erst noch einmal um, ob er an dieser Stätte nicht doch noch etwas zu suchen habe. Jeder andere an Abrahams Stelle wäre in dem Augenblick, als das göttliche אל תשלח ידך אל הנער an sein Ohr drang, freudig und glücklich so rasch wie möglich mit dem geliebten Kind hinweggeeilt. Abraham aber zögerte וישא את עיניו, sieht sich erst noch um, ob er denn gar nichts tun könne, um Gottes Willen zu dienen – והנה איל, da erblickt er den Widder, den er alsbald an der Stelle seines Sohnes opfert. – Ja, צדיקים מתרוממים בעיניהם Pflichtgetreue werden auch durch ihre Augen gehoben, habe ganz andere Augen als gewöhnliche Menschen, sie sehen auch da, wo andere noch nicht oder nicht mehr zu sehen pflegen!

    Und so sieht auch unser Abraham וישא אברהם את עיניו וירא והנה שלשה אנשים נצבים עליו wie die drei Männer schon in seiner nächsten Nähe stehen, sie bereits bei ihm, neben ihm stehen. Manch anderer sieht אורחים nicht, auch wenn sie unmittelbar vor ihm stehen, will sie nicht sehen, geschweige denn, daß er sie aus der Ferne sieht – Abraham sieht sie נצבים עליו neben sich, während der ihnen entgegenlaufen muß! Und er läuft, was er kann, läuft und läuft und kommt aus dem Laufen nicht heraus: וירץ לקראתם läuft ihnen entgegen, ואל הבקר רץ läuft zum Rinde, וימהר האהלה läuft zum Zelte, וימהר לעשות אתו –  es ist die שמחה של מצוה, die sein ganzes Weisen beseelt und seine Füße beflügelt, ohne Zögern und Zaudern den Willen seines Schöpfers zu erfüllen.

    Dieses Laufen, dieses wiederholte Laufen, dieses שלוש ריצות, wie sich die Weisen ausdrücken, offenbart Abrahams herrliche Größe. Bedenken wir: er ist ein 99 jähriger Greis, der וירא אליו kurz zuvor die Milo an sich vollzogen, und dem Gott soeben den Krankenbesuch abgestattet! Wahrlich, wenn מצות מילה uns aufruft, auch unsere sinnlichsten Triebe und Anlagen Gott zu unterordnen und im Kampf mit ihnen als Sieger vor Gott uns zu bewähren, so hat Abraham in dieser Stunde diesen Sieg über sich davongetragen! Dieser הכנסת אורחים-Akt war eine Erfüllung der Milo! Dieser jugendliche Greis, der körperlich schwach und hinfällig, in jugendlichem Feuer von dem einzigen Gedanken erfüllt ist, Gottes Willen zu verwirklichen steht als sieggekrönter Held vor uns da.  Denn wenn איזהו גבור הכובש את יצרו der in Wahrheit ein Held ist, der sein ganzes Wesen sieghaft in den Dienst des Gotteswillen zu stellen die Kraft besitzt, so stehen wir voll Bewunderung vor Abrahams Riesenstärke – Und es versteht sich von selbst, daß unser Weisen unter האדם הגדול בענקים „ dem Menschen, dem Größten unter den Riesen“ in erster Reihe unseren Stammvater Abraham begreifen.

    Von dieser Riesenstärke haben Gottes Engel keine Ahnung. Sie sind eben nicht ילוד אשה von einem Weibe geboren, besitzen nicht die Schwäche eines ילוד אשה, werden nicht hinfällig und krank, besitzen keinen יצר הרע, der es niederzukämpfen gilt, kennen ורגליהם רגל ישרה nur die eine gottgewiesene Richtung, auf der ihrer im Dienste Gottes stehende Kraft sie bewährt – kennen aber dafür auch nicht die Siege, die ein ילוד אשה zu erringen, nicht die Höhe, zu der ein ילוד אשה sich zu erheben vermag. Wie herrlich spricht sich dieser Gedanke in dem Ausspruch der Weisen aus, wenn sie meinen: נצבים עליו ehe Abraham dieses גמילות חסד übte, standen die Engel über ihm, glaubten sie über ihm zu stehen, doch nun והוא עומד עליהם steht er hoch über ihnen, und im Anblick solcher Menschengröße erfaßte   „Zittern Michael und es zitterte Gabriel!“ –

    …

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung erster Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 29 - 37

    20-10-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-10-2021
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                 (1881-1932)

     

    Nationaljudenthum - ein Wahnjudenthum (Auszug)

     

    Wer nicht zu uns gehört, ganz zu uns gehört, der ist gegen uns. Wer da behauptet, er achte die Orthodoxie in ihren aufrichtigen Bekennern, nur er selber wolle nicht orthodox sein, weil er den orthodoxen Standpunkt nicht theile, ihn für einen längst überwundenen halte, der hat, von unserem Standpunkt aus betrachtet, längst mit dem einzigen, wahren Judenthum im Innern gebrochen, er hat sich losgesagt von Hakodausch Boruch Hu und seiner Thauroh, und das Judenthum, das er sich, weil er nun einmal als assimilationsunfähiger Jude ein Judenthum nicht entbehren kann, aus erträumten Idealen einer in weite Nebelfernen hinausgerückten, auf Zion beruhenden Nationalkultur, nothdürftig zusammengezimmert, ist ein - Wahnjudenthum. Was macht uns zu Juden? Die Geburt? Die Erinnerung an vergangene Herrlichkeit des Judenthums? Das jüdische Herz? Das jüdische Gefühl? Nein und tausendmal nein! Gewiß, die Bestimmung Jude zu sein, verliert kein Jude. Er wird mit dieser Bestimmung geboren. Ob er nun aber aus dieser Bestimmung praktische Konsequenzen für's Leben zieht, oder nicht, ob er sein Leben in allen seinen Beziehungen unter das Diktat der Thauroh stellt oder nicht, ob er in seinem Genussesleben die von der Thauroh gezogenen Schranken bewahrt oder nicht, ob er Koscherfleisch genießt, ob er Thefillin legt, Schaboßauß und Jomim Tauwim hält, die Gesetze für's eheliche Leben beobachtet, seine Kinder jüdisch erzieht und sie herantreten läßt an die Quellen des jüdischen Schriftthums, auf daß sie Begeisterung daraus schöpfen und Liebe für ihren jüdischen Beruf und ihre nationale Aufgabe - oder nicht -: das und nur das allein entscheidet darüber, ob der mit der ewigen, unvergänglichen und unverlierbaren Bestimmung, Jude zu sein, geborene Jude in Wirklichkeit Jude ist oder nicht. Judenthum heißt: Thauroh. Jude sein: die Thora halten. Was sagt der Zionismus dazu? "Religion ist Privatsache".

    (S. 12-13, wird fortgesetzt.)

     

    19-10-2021 om 20:15 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-10-2021
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    Samson Raphael Hirsch

    Lech Lecho (Auszug)

     

    Kap. 12, 1 …לך לך: „Gehe für dich, isoliere dich!“. So bei Jithro וילך לו, er leiste auf die Vorteile Verzicht, die ihm die Verbindung mit Jissroél gebracht hätte. … Also hier: Gehe für dich, deinen eigenen, von deinem Lande, u.s.w., von allen deinen bisherigen Verbindungen dich isolierenden Weg. Die erste Auswanderung aus Ur Kasdim war vielleicht ein Fortgehen um einer Rettung willen. Diese Anforderung setzt die Entfernung zum Selbstzweck. … Wir haben an diesen jüdischen Sprachgedanken erinnert, um uns zu vergegenwärtigen, wie tieF und innig schon unsere Sprache den Wert des Vaterlandes und der Heimat fühlt und würdigt, und es gewiß nicht Geringschätzung dieser Momente ist, wenn hier die Pflanzung des ersten jüdischen  Keimes die Lossagung von Vaterland, Geburtsort und Vaterhaus, die Lossagung von Nationalität und Heimat fordert. Vielmehr liegt gerade in der Würdigung dieser Momente die Größe der hier geforderten Isolierung. Diese Anforderung selbst setzte Abraham in den entschiedensten Gegensatz zu der herrschenden Richtung seiner Zeit. Nicht Individualisierung, nicht Anerkennung des Wertes und der Bedeutung des einzelnen, vielmehr Centralisierung, die den Menschen seinen persönlichen Wert verlieren läßt und ihn zum Handlanger, zum Ziegelstein für den Ruhmesbau einer angeblichen Repräsentanz der Gesamtheit erniedrigt, das war, wie wir gesehen, die Richtung der Zeit, die unter der Parole ihres נעשה לנו שם den Turmbau des Menschenruhmes begann. Diese Richtung erzeugt den Wahn einer überall und für alles geltenden Majorität, macht, daß zuletzt alles, was in dem Vaterlande der Majorität als Höchstes gilt, auch damit schon ohne weiteres von jeden als Höchstes angesehen und verehrt wird. Es sollte allerdings eine jede Gesamtheit die Vertreterin des wahrhaft Höchsten und Heiligen sein, und in dieser Voraussetzung würdigt auch das Judentum den Anschluß an die Gesamtheit in seiner vollen Bedeutung. Jedoch an der Spitze des Judentums steht: לך לך „ das für sich gehen“ als das noch Höhere. Niemand darf sagen: ich bin so gut, so gerecht, als es eben Mode ist. Jeder ist Gott für sich selbst verantwortlich. Wenn nötig: „mit Gott – allein!“ wenn es sein muß, wenn das in einer Majorität vergötterte Prinzip nicht das wahrhaft göttliche ist – dies Bewußtsein ward von Abraham als der Ausgangspunkt für seine und seines einstigen Volkes Bestimmung gefordert. Wohl lehrt, wie wir gesehen, schon unsere Sprache in den Worten ארץ und בית, wie die starken Banden der Mensch an beide geknüpft ist: jedoch stärker als das Band, das uns mit Vaterland und Familie verbindet, soll das Band sein, das uns mit Gott verknüpft.

    Wie hätten wir existieren können und könnten wir existieren, hätten wir nicht von vorn herein von Abraham den Mut einer Minorität erhalten!      

    „Zeitgemäßes Judentum!“ Der lauteste Protest dagegen ist das erste jüdische Wort: לך לך! War Abrahams erstes Auftreten zeitgemäß? In Mitten von Chaldäa, Babylon, Assyrien, Phönizien, Ägypten! Vergötterung der Sinnlichkeit und der Macht war da die zeitgemäße Predigt, vergöttertes Genussleben in Asien, Vergötterung der Menschenmacht und Ertötung des freien Menschen in Ägypten; der Gedanke „Gott“ war bis auf wenige Spuren verschwunden,– da soll ein Abraham auftreten, und während die ganze Welt sich fest anzusiedeln, sich anzubürgern trachtet, soll er seine Heimat, sein Bürgerrecht aufgeben, sich freiwillig zum Fremdling machen, den von allen Nationalitäten vergötterten Göttern den Protest ins Angesicht sprechen; das erfordert den Mut und die Überzeugung von der Wahrhaftigkeit der inneren Gesinnung und des Gottesbewusstseins, das fordert das jüdische Bewusstsein, den jüdischen „Trotz“ – und das war das erste, worin Abraham seine Berufung zu bewähren hatte.

    So begreifen wir auch wohl, wie unsere נביאים, jene von Gott bestellten Zeitenwächter. צופים, die ihrem Volke die Merkzeichen alles erlebten und noch zu erhoffenden קצים, Zeitenenden, Erlösungsanfangen, unverlierbar in die Endbuchstaben seines Alphabets hineingeschrieben haben, und die ganze jüdische Weltgeschichte in den doppelt –ך , doppelt –מ , doppelt –נ , doppelt –פ   und doppeltdes לך לך des Abraham,  עצמת ממנוdes Jizchak,  הצילני נאdes Jakob,  פקוד יפקודder  גאולת מצרים, צמח שמו ותחתיו der einstigen גאולה zusammenfassten, wie sie in dem לך לך des Abraham den ersten Ausgangspunkt der גאולה erblicken konnten. Mit dem Isolierungsrufe, welchem Abraham gehorchte, war die jüdische Welterlösung entschieden.

     

    V.2 ואעשך לגוי גדול …  Eine zahlreiche Nachkommenschaft macht aber noch kein Volk. Damit eine Masse ein גוי, eine Volkseinheit bilde, dazu bedarf sie eines gemeinsamen Bandes. Überall sonst ist dies das gemeinsame Land, das Zusammenwohnen unter denselben Einflüssen, das Getragenwerden von dem gemeinsamen Boden der Existenz. Abrahams Nachkommen aber sollen auch ein Volk, nicht aber durch gemeinsamen Boden, sondern wiederum nur durch Gott werden. Abrahams Geist soll sich in seinem Nachkommen wiederholen und: was anderen Völkern ihr Boden ist, das sollst du in deinen Nachkommen sein. Mit der Abstammung von dir sollen sie auch das volksbildende Einigungselement erben. Dadurch, daß wir noch jetzt אלקי אברהם, Gott, wie in Abraham erkannt, wie er sich ihm offenbart und in der Leitung seines Geschickes gezeigt hat, אלקינו, unserem Gott nennen – und wir bedürfen diese Bezeichnung nicht zur partikularistischen Absonderung, sondern gerade zur reinhaltenden Unterscheidung des abrahamitischen Gottesbegriffes קונה שמים וארץ, von jeder partikularistischen Trübung – dadurch, durch dieses von Abraham überkommene gemeinsame geistige Erbe sind wir noch heute ein Volk, nachdem wir schon längst das Band des gemeinsamen Bodens verloren. Und darin daß nicht nur Abraham, sondern auch sein Sohn und Enkel solche Persönlichkeiten wurden, in welchen sich Gottes Waltung also manifestierte, daß auch sie mustergültig für die ganze jüdische Nation blieben, und wir nicht nur אלקי אברהם, sondern auch אלקי יצחק und אלקי יעקב sprechen: darin erkennen die Weisen zunächst die dem Abraham gewordene Segnung und Größe. Und gerade in אלקי יעקב verwirklicht sich das ואגדלה שמך, Jakobs, in dessen Geschick es sich vor allem mustergültig zeigte, daß die jüdische Bestimmung unabhängig von äußerer Größe und äußerem Glanze sei. Je weniger ein Mensch hat, um so größer erscheint seine Persönlichkeit. Die Größe, der Segen, den ein Unbemittelter verbreitet, kann nur in seine Persönlichkeit wurzeln. Wenn ein יעקב groß ist, wenn eine Nation glänzt, die seit Jahrhunderten nicht in Kriegsruhm u.s.w. exzelliert, so kann dies eben nur in ihrer geistig sittlichen Persönlichkeit liegen, eben יעקב ist מגדל שמך. –

    Bei näherer Betrachtung dürfte mit diesen ersten drei Sätzen Abraham die ganze Summe der jüdischen Geschichte in nuce in die Hand gegeben sein. In 1:לך לך מארצך וגו' erscheint Abraham bloß als Individuum, „wage es, allein zu sein!“ In 2:ואעשך לגוי וגו' , tritt schon das Volk hervor, aber noch außer Berührung mit anderen Völkern, der Segen Abraham ist schon bedingt durch den Segen anderer, ja es können schon andere wagen, ihm zu fluchen. Abrahams Aufgabe war, sich zu isolieren, Wandel allein mit Gott. Zweites Stadium: die Schöpfung eines Volkes aus diesem Abraham. Wenn es hervortreten soll, daß dieses Volkes Dasein eine zweite Schöpfung Gottes in der Geschichte sei, so kann dieses Volk nur auf dem Wege der Heimatlosigkeit, des גלות und גרות zu einem Volk werden. Sesshaft wäre es kein אצבע אלקי', kein מעשה השם gewesen. ואעשך לגוי גדול: von יצחק bis יציאת מצרים  ,ואברכך.dann werde ich dich einpflanzen in ein ארצ זבת חלב ודבש;ואגדלה שמך  nicht אגדל שמך. Gott kann Menschen und Völker segnen, aber daß sie zu einer solchen sittlichen Größe gelangen, um ein mustergültiger Mensch, ein mustergültiges Volk genannt zu werden, das kann Gott nur wünschen das ist durch die Treue bedingt, die dem göttlichen Gesetze gezollt wird. Ebenso heißt es nicht: והיית ברכה, oder:ותהיה ברכה  sondern והיה ברכה, „werde ein Segen“, in diesen zwei Worten die ganze sittliche Aufgabe zusammenfassend, deren Lösung eben die Erfüllung jenes Wunsches bedingt: „ich möchte deinen Namen groß werden lassen, werde du ein Segen!“ Ich möchte dich zu einem Volke machen, auf welches die Völker nur hinzublicken hätten um sich ihrer Aufgabe bewusst zu werden, und diese Aufgabe  die Du im Gegensatz zu allen sonstigen Völkerbestrebungen zu lösen haben sollst, heißt: Segen werden!

    Allen anderen streben danach, nicht להיות ברכה, sondern להיות ברוכים, Segen zu gewinnen, gesegnet zu werden, und vor allem Völker. Die Redlichkeit, Menschlichkeit und Liebe, die man von dem einzelnen noch fordert, wird im Verhältnis von Volk zu Volk zur Torheit, gilt der Diplomatie und Politik für nichts. Trug und Mord, die den einzelnen zum Kerker und Henker führen, werden „zum Besten der Staaten“ im großen geübt, mit Orden und Lorbeer bekränzt. Die abrahamitische Nation hat von allen diesen Nationalinstitutionen nichts, sie weiß nichts von einer Nationalpolitik und einer Nationalökonomie. Derjenige, der der Träger ihrer Nationalwohlfahrt sein wollte, braucht keine Subsidien zu geben und auf keine Koalition und Bündnisse zu rechnen. Zu seinem Gebote stehen der Regen und der Sonnenschein, die Kraft und das Leben, die Macht und der Sieg. – אם בחקתי תלכו, dann macht sich alles andere von selbst. In Mitte der Menschheit, die נעשה לנו שם ihrem ganzen Streben als Devise aufprägt und die Selbstvergötterung und den rücksichtslosen Ausbau der eigenen Wohlfahrt als maßgebendes Ziel anstrebt, soll Abrahams Volk in Einzeln- und Gesamtleben nur dem einen Ruf folgen: היה ברכה, Segen zu werden sich mit aller Hingebung den Gotteszwecken des Welten- und Menschenheils zu weihen, darin mustergültig die Wiedererstehung des reinen Menschentums, des אדם in seiner ursprünglichen Bestimmung, zur Anschauung bringen, dann werde Gott seinen Segen zu frischer Lebenstätigkeit geben und zur Weckung und Erziehung der Völker zu gleichem Streben den Namen des Abrahamvolkes weithin leuchten lassen: ואברכך ואגדלה שמך. Dieses zweiten Stadium sollte in ארצ ישראל zur Verwirklichung kommen, dort sollte Israel in seiner unnahbaren Isolierung von den Völkern, nicht nur das Gesegnete, sondern in erster Linie das Segen verbreitende, ein Segensquell geworden sein – וישכן ישראל בטח בדד עין יעקב – dann hätte alles, was jetzt uns erst באחרית הימים winkt, sich bereits seit Jahrtausenden erfüllt, und der ganzen Entwicklungsgang der Menschengeschichte wäre seitdem ein anderer gewesen. –

    Allein diese erste Verheißung an Abraham scheint auf ein drittes Stadium hinzuweisen – schon, wie bereits bemerkt, stellt das optative ואגדלה die Verwirklichung jenes zweiten Stadium nur als bedingten Wunsch hin – der dritte Satz scheint ein Zustand anzudeuten, in welchem das Abrahamsvolk mit seinem Segen und Fluch von Menschen abhängig erscheint, wo Menschen es segnen, Menschen ihm fluchen können; es wäre dies somit das Stadium des גלות, dem dieses Volk entgegengeht, wenn er seine Aufgabe vergisst und statt להיות ברכה, den Völkern gleich sich dem Streben hingibt להיות ברוכים; und hier, für dieses Galuth, wo es hinausgestreut unter die Völker, abhängig von ihrem Segen und Fluch preisgegeben erscheint, hat Gott daß große Wort gesprochen: ואברכה מברכיך, die dich segnen, die dich fördern, die dein Prinzip würdigen und anerkennen und sich deiner Sinnlichkeit und Gottesverehrung fördernd zu unterordnen, sie werde ich segnen – und auch hier wieder tritt diese Verheißung optativ auf, Israel möge sich in der Zerstreuung also bewähren, daß seine Förderung des Völkerheils bedeutete. – …

    15-10-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-10-2021
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    Rabbiner Mendel HIRSCH sz’l

              (1833-1900)

     

    לך לך

     

    Von Abrahams Wirken bis zur heißersehnten Erlösung:

    weltgeschichtlicher Sieg eines Prinzips

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Lech Lecho:  Jesaja Kap.40,27-31 u. 41,1-16 (Auszug)

     

    Die Parallele zwischen Jissroéls Geschick und Aufgabe und dem Siegeszuge seines großen  Ahnen Abraham hat dieses Prophetenwort in die Sidra bestimmen lassen. Die Isoliertheit inmitten einer ihn nicht begreifenden Welt; das lange Ausharren bis auch nur der allererste Anfang der Erfüllung der empfangenen Verheißung eintrat; das felsenfeste Vertrauen; der glorreiche Sieg über die siegestrunkenen Völkerkönige; der noch glorreichere, der in der Selbstvollendung und in der Gewinnung seines Kindes für die selbe Höhe von Moria’s Gipfel durch die Jahrhunderte strahlt – sie sind das Vorbild der Bestimmung und des Geschickes seiner Kinder und des einstigen Sieges des von ihnen durch die Zeiten und die Völker getragenen Principes. Dieses Prinzip heißt: היה ברכה, das Streben, nicht gesegnet, sondern: selbst für Andere zum Segen zu werden, jene edle Humanität, die ohne jegliche nationale oder confessionelle Beschränkung kein höheres Glück kennt als, andere glücklich zu machen, wie dies aus dem Liebenswirken Abrahams so herrlich uns entgegenleuchtet. Diese echte, in abrahamitischem Sinne in Wahrheit „um Gottes Willen“ geübte selbstlose Liebe ist es, die zur Gerechtigkeit hinzukommen muss, um das wahre Menschenheil aufblühen zu lassen. Der Kampf und der endliche Sieg dieses Principes bildet den Inhalt der ganzen Weltgeschichte.

     

    Kap.40, 27 Warum sagst du, Jakob, und behauptest, Jissroél: Gott ist mein Weg verborgen, und meinem Gotte entschwindet mein Recht!

     

    Jakob: nach der Geschickesstellung, Israel: nach der Bestimmung. In beiden Beziehungen, so zeichnet es das Prophetenwort, erblickt Jissroél die Wirklichkeit im Gegensatz zu seinen, wie es glaubt, berechtigten Erwartungen. דרכי:דרך  bedeutet im bildlichen Sinne in der Regel die individuelle sittliche Entwicklung des Menschen. Sowohl im Hinblick auf seinen Lebensweg, als auch auf die Siegesverheißung, die dem von ihm getragenen Lebensprincipe von Gott geworden, glaubt Jissroél sich in der Klage berechtigt, daß Gott sich von ihm abgewandt habe. Da in der Antwort V.28 nicht auf die Unwürdigkeit, sondern nur auf die Kurzsichtigkeit des also Klagenden hingewiesen wird, so ist es ein ernstes, auf dem Boden des Gottesgesetzes sich haltenden Geschlecht, dessen Mutlosigkeit hier entgegengetreten wird. Du glaubst, Gott sehe deine Lebensführung nicht, weil du trotz deiner Gesetzeserfüllung noch immer in der Jakobsstellung verharren, jedes nicht ganz verkümmerte Recht als Gnade hinnehmen musst, und du verzagst an dem endlichen Siege der Lehre von reinem Menschentum, von der Majestät des Rechtes und der Liebe, weil du überall nur den Triumph der Gewalt und die Anbetung des Erfolges erblickt? – תאמר: die ausführlichere, erklärende und begründete Darlegung, תדבר: der kurz bestimmte Ausspruch. Dein Geschick drängt dich von selbst zu eingehender Aussprache:תאמר. Dafür, daß das Morgenrot der allgemeinen Herrschaft des Rechtes und der Liebe noch nicht angebrochen, dazu bedarf es nur des kurzen Hinweises:תדבר.

     

    V.28 Hast Du es denn nicht erkannt, wenn du es nicht vernommen: Gott der Ewigkeit ist Gott, er schafft die Ende der Erde, er ermüdet nicht und er ermattet nicht, keine Ergründung giebt es seiner Einsicht.

     

    Aus deinem eigenen Dasein, aus der Tatsache deiner Erhaltung, sowie aus den Erfahrungen der Vergangenheit solltest du dir selbst die Antwort geben können. Gottes Plan, der Menschheits-Erziehungsplan, umfasst Jahrtausende, dein Auge aber erblickt nur eine kurze Spanne Zeit, und in dieser Zeit nur einen kleinen Raum und in diesem zeitlich und räumlich umschränkten winzig  kleinen Gebiete nur das Äußerliche, die Oberfläche, der zeitlichen Gestaltungen: Gott aber „schafft“ in jedem Augenblicke die „Enden der Erde“ – er überschaut in jedem Augenblick Alles und hat Alles in seiner Hand. Deshalb ist es so töricht, so vermessen, sich eine Einsicht in seinen Plan zuzutrauen oder zu wähnen, nach dem Ergebnis der eigenen, so menschlich beschränkten Erfahrung den jeweiligen Stand des Zeigers der Weltenuhr bestimmen zu können – אין חקר לתבונתו.

     

    29. Er gibt dem Ermüdeten Kraft, und dem der Kräfte baren will er Fülle und Stärke verleihen.

    30. Mögen Knaben ermatten und ermüden, und Jünglinge anhaltend straucheln:

    31. die auf Gott hoffen, erneuen stets die Kraft, Adlern gleich gewinnen sie Schwingen, sie eilen und ermüden nicht, sie schreiten dahin und werden nicht matt.

     

    V.29 – 31. Gottes Kraft erlahmet nie, von ihr spendet Er in jedem Augenblicke dem Ermatteten, deß ist deine eigene Erhaltung sprechendster Zeuge. Alles gegen Seinen Plan Ankämpfenden erweist sich, trotz allen zeitweiligen Scheines besonnen Ernstes und dauernder Stärke, in Wahrheit als knabenhaftes Unterfangen und verflackerndes Strohfeuer jugendlicher Thorheit; während קו, wörtlich: die rückhaltlos zu Gott Hinströmenden (vergl. יקיו המים אל מקום אחר) stets neue Kraft gewinnen, das „Unmögliche“ vollbringen, in ihrem scheinbar langsamen Dahinschreiten die einzigen „Eilenden“, rasch dem Ziele sich Nähernden sind und Ermattung nimmer kennen. Der Lohn der Pflichttat, lehren die Weisen, ist die Kraft und das frohe Aufstreben zur neuen Pflichttat.

     

    Kap.41, V.1 Höret schweigend mir zu, ihr meerfernen Lande, und die Staaten mögen ihre Kraft erneuen, mögen sie hintreten, dann mögen sie reden, lasst uns zusammen hintreten zum Gerichte!

     

    Kap. 41, V.1 ההרישו אלי אים: nicht an den kleinen Kreis einer von vornhinein gewonnenen gläubigen Gemeinde wendet sich das Gotteswort, sondern an seine Gegner inmitten der Gesamtmenschheit. Das Gotteswort geht der Kritik nicht aus dem Wege, es fordert sie heraus, en hat sie nicht zu fürchten, יחדו למשפט נקרבה, mit der überzeugenden, jeden Widerspruch lähmenden Kraft welthistorischer Tatsachen tritt es den Völkern entgegen.

     

    V.2 Wer hat erweckt aus dem Osten den, der mit jedem Schritte Ihn verkünden sollte durch Lebensgerechtigkeit? Er gab Völker vor ihn dahin und über Könige ließ Er ihn herrschen, jedoch sein Schwert ließ Er wie Staub sein, verwehtem Strohhalme gleich seinen Bogen!

     

    V.2 מי העיר ממזרח וגו': Abrahams Eintritt in die Geschichte wird so farbenprächtig wie charakteristisch als ein Sonnenaufgang am Nachthimmel der Menschheit bezeichnet. Während die verblendete Menschheit sich an den Ruhmeswagen eines Nimrod spannen ließ mit der Losung: העשה לנו שם, wir wollen uns einen Namen machen! ging Abrahams Leben in den Streben auf: יקראהו לרגלו, bei seinem Eintritt oder mit jedem Schritte seines Lebens verkündete er den dem Bewusstsein der Menschen entschwundenen Gott, nicht durch das Bekehrungswort des Missionärs, sondern durch das צדק seines tatenreichen und tatenfrohen Pflichtlebens. צדק ist ja jene Gestaltung des Tatenlebens, die jedem Wesen volle Befriedigung seiner Ansprüche zu gewähren weiß. Und weil er inmitten der Menschheit der Einzige war, der nicht sprach: נעשה לנו שם, der Einzige; der selbstlos, nicht gesegnet, sondern selbst ein Segen werden wollte, der der Machtvergötterung und Erfolganbetung die Huldigung des Rechtes und der Liebe entgegensetzte, der Einzige, der „dem Wege der anderen nicht betrat“: so gab Er, der inmitten der kriegerischen, jederzeit kampfgerüsteten Völker, „seinen Bogen wie verwehten Strohhalm und sein Schwert machtlos wie aus Staub sein lieߓ gleichwohl „Völker unter seine Machthoheit und ließ über Könige ihn herrschen“, und er zog als Sieger dahin durch die Völker und nahm ihre Huldigungen entgegen, deren „Weg er mit seinen Füssen nimmer betrat“. Das Prinzip aber das so mit dem Ahnen siegreich eintrat in die Geschichte, es wird von seinen Kindern durchgetragen und wird den einstigen dauernden Sieg erringen und der Menschheit, nach Überwindung, ja Zertrümmerung alles feindlich starr Widerstrebenden, die heißersehnte Erlösung in Wirklichkeit bringen.

     

    V.4 Wer hat es gethan und vollbracht, die Geschlechter berufend von Anfang an? Ich, Gott, bin der Erste und mit den Spätesten bin ich derselbe!

     

    V.4 Die ganze Weltgeschichte ist der Weg der Verwirklichung meines Plans. Ich bin und bleibe derselbe; Ich bin es, der Geschlecht nach Geschlecht beruft, auch die vom Wahne ihrer Selbstherrlichkeit Trunkenen werden in ihren Geschicken von mir geleitet, und stehen mit dem, was sie erstreben und vollbringen, und mit dem, was sie erleiden, im Dienste meiner Waltung.

     

    V.15 Siehe, ich habe dich zu einer scharfen neuen vielschneidigen Dreschwalze bestimmt, Berge wirst du wie Spreu dahingeben.

    V.16 Du streust sie dahin, der Wind trägt sie fort und der Sturm lässt sie zerstieben – du aber jauchzest auf durch Gott, in dem Heiligen Jissroéls findest du deinen Ruhm!

     

    An dem Prinzipe des Rechtes und der Nächstenliebe und an der Lehre vom reinen Menschentume, deren Träger das inmitten der stolzen Staatengrößen „wurmgleich“ am Boden liegende und wie der Wurm den Fußtritten achtloser  wie hasserfüllter Gewalt wehrlos preisgegebene Jakobsvolk ist, werden „die Berge und die Hügel“, die auf das Gegenteil gegründeten großen und kleinen weltgeschichtlichen Staatengebilde zerschellen. Das Trümmerfeld der Geschichte, die Reihe der internationalen Kriege und die Aufeinanderfolge der inneren Umwälzungen bilden der tiefernsten Kommentar zu diesem Prophetenworte, wie die Tatsache der Erhaltung Jissroél die Gewähr bietet für die Erfüllung der Verheißung, die das Jissroél der Zukunft schaut, wie es in der Verwirklichung des durch das Gottesgesetz gezeichneten sittlichen Menschenideals seines einzigen und höchsten weltgeschichtlichen Ruhmes teilhaftig und froh wird.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 20-26  Kommentar zu Jesaja 41, Kap 40 u. 41) 

    14-10-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-10-2021
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    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Lech Lecho (Auszug)

     

    Raw Salomon BREUER sagte unter andere folgende grundlegende Worte:

     

    קדוש השם legt jedem einzelnen Juden die Verpflichtung auf, den Namen Gottes in der lautesten Öffentlichkeit zu heiligen, für seine Heiligung mit dem Aufgebot aller Kräfte und Mittel einzustehen. Es genügt lange nicht, für sich allein, auf die engen Grenzen der häuslichen Räume sich beschränkend, seine jüdische Einzelaufgabe zu lösen. Teuerste, heiligste Pflicht eines jeden einzelnen ist es vielmehr, die Fahne der Gottesherrschaft hinauszutragen und sie im öffentlichen Leben, wo der Gegensatz und der Widerstand und der Kampf sich naturgemäß ergibt, mit aller Kraft zu hissen und danach zu streben, daß recht viele in Liebe und Treue sich um Gott und seinen heiligen Willen scharen. Dazu freilich gehört Mut und Entschlossenheit, unbeugsame Entschiedenheit und felsenfeste Treue der Überzeugung, die auf den Beifall der Menge von vornherein Verzicht leistet, ja selbst ihre Verlästerung und Verfolgung nicht scheut! Wer fähig ist מקדש השם ברבים zu sein, der ist Jude!

    Solche מקדש השם-Juden haben wir leider nicht viele. בשתיקה Jude sein, zu Hause, in der Stille, wo kein Widerspruch und kein Gegensatz zu erwarten ist, dazu mag man sich im besten Fall noch entschließen; aber draußen in der Öffentlichkeit, im gesellschaftlichen und Gemeinschaftsleben sich im Gegensatz zu anderen stellen oder für seine Überzeugung sich einsetzen, dazu können leider nur wenige sich verstehen. Um Jude zu sein, seiner jüdischen Aufgabe zu entsprechen, genügt es nicht, wenn unser Zimmer erleuchtet und allenfalls ein blasser, matter Schimmer durchs Fenster hinausdringt. מקדש השם zu sein, ist die unabweisliche Pflicht eines jeden wahrhaften Juden!


     

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung erster Teil Genesis J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 15-18

    13-10-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-10-2021
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    Zur Würdigung Dr. Nathan BIRNBAUM

     

     

    S. SCHACHNOWITZ

     

     

    Nach einen Vortrag gehalten bei eine von der Synagogengemeinde Israelitische Religionsgemeinschaft Frankfurt/Main versammelte Trauerkundgebung.

     

    Nachalass Z‘wi  April 1937 S. 177-184

     

    Zu lesen in Beilagen

     

    Dr. Nathan BIRNBAUM war Zionist avant la lettre, erfand das Wort „Zionismus“. Später wurde er einen Gegner des politischen Zionismus und nachdem er seinen Standort in der Jüdischen Orthodoxie fand, prägte er der Begriff „Heidenjuden“. 1919 war er kurze Zeit Generalsekretär der Aguda, verlor aber den Posten da er „unhandelbar“ (= zu geradlinig!) wäre.

     

     Es scheint uns am besten die Glosse „Nathan BIRNBAUM“ aus der zionistischen „New Standard Jewish Encyclopedia“ (Massada Publishing Company Ltd. Jerusalem 1970) im vollen Wortlaut zu zitieren.  

     

     

     

    BIRNBAUM: NATHAN B. (pseudonym Mathias Asher; 1864-1937): Political and philosophical writer. Born I Vienna of a Hasidic family, he studied law but turned to journalism.

     

    His writings from 1882 advocated Jewish nationalism and B. was the first to use the term “Zionism” in its modern connotation. He was among the founders of the Jewish students’ nationalist society “Kadimah” (1883), and his writings evolved a basis for Zionist ideology several years before the appearance of Herzl on the Jewish scene.

     

    Initially, B cooperated with Herzl and was the first general secretary of the World Zionist Organization.

     

    From about 1897, he (like Aḥad Ha-Am) inclined to an “organic” Zionism to grow naturally from Jewish life, as contrasted with Herzl’s political methods. He therefore opposed the belief that settlement in Palestine would solve the Jewish problem.

     

    After the Third Zionist Congress (1899), he left the Zionist movement and became its opponent, advocating cultural and political autonomy in the Diaspora as the method of securing Jewish national existence. At the same time, he emphasized the importance of E European Jewry and the value of the Yiddish language and was one of the convenors of the Conference at Czernowitz (1908) which proclaimed Yiddish as the Jewish national tongue.

     

    A further metamorphosis in his views was apparent from1912 when B. turned to Orthodoxy. Henceforth his writings included plans for a religious order to realize the messianic idea in a Jewish community based on Torah and Labor.

     

    In 1919, he joined Agudat Israel, becoming its chief secretary, but left after a short time because of its lack of flexibility.

     

    After the Nazi advent to power, he moved to Holland (1934) and died there in poverty.

     

     

    The New Standard Jewish Encyclopedia 1970.

     

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    12-10-2021 om 14:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-10-2021
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    Dr. Julius HIRSCH

       (1842-1909)

     

    ישעיה כ"ו כ': לך עמי בא בחדריך וסגר דלתיך בעדך חבי כמעט-רגע עד יעבור-זעם:

     

    Jesaja Kap. 26, V.20 „Gehe, mein Volk, gehe in deine Kammern und verschließe deine Türe hinter dir, verbirg dich einen kurzen Augenblick, bis der Zorn vorüber sein wird.“

     

    V.20. Mit dem vorigen Verse endete das V.1 intonierte Lied. Es schloß nach einem Rückblick auf das Exil und seine bitterernste, aber zugleich erhebende Wirksamkeit, mit dem Weckruf Gottes zur irdischen Glückseligkeit auf ewig. Und nun wendet sich der Prophet an Jissroél und übergibt ihn im Namen Gottes in einem kurzen Vade mecum einen Leitfaden für die lange Wanderschaft inmitten der Menschheit.

    לך עמי. Gehe, du gehst einen schweren Gang, aber du gehst ihn als עמי, als mein Volk; verbanne ich dich auch aus deinem Lande, meinem Herzen bleibst du doch nahe, auch im Exile bleibst du mein Volk. Dieses Bewußtsein soll deinen Mut, soll dich aufrichten und erhalten. Aber es verpflichtet dich zugleich, dich dieses Ehrentitels würdig zu erweisen. Laß mich, laß mein Gesetz den Mittelpunkt bilden, um den du dich als Volk gruppierst, und ‚hüte den Weg“, den es dich lehrt, indem du im Kreise der Menschheit, zugleich deiner abrahamitischen Bestimmung getreu, es als deine Pflicht betrachtest, „Menschenliebe und Recht zu üben“. (1. B.M. 18,19). Man wird dir mit Undank begegnen, dich verkennen, dich zurückweisen, בא בחדריך bleibe in deinem eigenen Kreise, fühle dich heimisch, zu Hause in deinen Institutionen, laß חדריך  deine Räume, in denen du die Gottesnähe findest und Muße und Gelegenheit zu eifriger Erforschung der Anforderungen seines Gesetzes, deine Bet- und Lehrhäuser, wenn es auch keine Prunkgebäude sind, sondern nur bescheidene Kammern, den liebster Aufenthalt sein.

    Man scheidet dich von dem Zusammenleben mit der Menschheit hinter Ghettomauern, versperrt dir alle Türen, die zum Verkehr mit der Außenwelt führen (דלתיך in Plural geschrieben), läßt höchstens eine Türe dir geöffnet, da man deiner nicht ganz entbehren kann – aber  sehne dich nicht nach dem Treiben der Völker draußen, die eine Türe, die man dir offen ließ, habe nichts Verlockendes für dich, bediene sich ihrer so wenig wie möglich, וסגר דלתך (Singular zu lesen) verschließe du selber sie dir – diese halb freiwillige, halb erzwungene Isolierung ist בעדך; (s. 1.B.M. 7,16 ויסגור ד' בעדו) zu deinem Besten, zu deinem Schutze, sie erhält dich deiner Aufgabe und rettet dich vor den Gefahren, mit denen draußen der Neid und der Haß dich bedrohen.

    חבי: weibl. Imper. חבה verbergen wovon ונחבתם שמה (Josua 2,16), להחבה בשדה (2.Könige 7,12). Der männl. Imper. Würde חבה heißen, wie von עם עלה עלה /größtenteils auch männlich, so auch in diesem Satze סגור, בא, לך, wird hier in חבי apostrophiert. Es dürfte damit gesagt sein: Die schmachvolle Behandlung, welche die Menschen dir angedeihen lassen, und die du wahrlich nicht um sie verdient hast, könnte dein Blut in Wallung bringen und du könntest, deiner eigenen männlichen Kraft dir bewußt, es unternehmen, dir mutig die Menschenrechte, die man dir vorenthält, zu erkämpfen, oder gar wähnen, dein Exilgeschick durch männliches Auftreten mit Gewalt beendigen zu dürfen – חבי begib dich deiner eigenen Mannesstärke und birg dich und alles Deine unter dem Schutz Gottes, des einzig Starken, Er allein kann, er allein wird dein Leid aufhören, deinem Galuth eine Ende machen. Dir freilich erscheint seine Dauer unendlich, und doch ist dieses Galuthgeschick, das Gottes Zürnen über dich verhängte, im Verhältnis zu der ewigen Dauer des Glückzustandes, den es herbeiführen soll, nur כמעט רגע eine kurze Weile; כי רגע באפו חיים ברצונו ( Ps. 30,6) denn ein Augenblick in seinem Zürnen spendet ein ganzes Leben in seinem Wohlgefallen.“

     

     „Das Buch Jesaja“ Nach dem Forschungssystem Rabbiner Samson Raphael Hirschs übersetzt und erläutert von Julius HIRSCH Frankfurt am Main Verlag von J. Kaufmann 1911 S. 175-176

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

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    11-10-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-10-2021
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    Rav Samson Raphael HIRSCH

    KOMMENTAR

    WOCHENABSCHNITT NAUACH (AUSZÜGE)

    Kap.6, V.16

    „Eine Beleuchtung machst du der Arche, und lässest sie obwärts bis zu einer Elle abnehmen;

    Die Thüre der Arche bringst du an die Seite an; mit unterstem, zweitem und drittem Stockwerk machst du sie

    צהר. Die צ=Form von זהר scheint fast auf eine künstliche Beleuchtung hinzuweisen. (Heißt vielleicht Öl zunächst als wichtiges Beleuchtungsmittel יצהר, sowohl als Nahrungsmittel שמן ?) Sicherlicht nicht ohne Grund wird die Einrichtung so ganz speziell mitgeteilt und später wiederholt hervorgehoben, daß Noa alles כן ganz so gemacht habe. Gott hätte in tausendfacher Weise retten können – ob die Größe der Arche hinreichend war u.s.w., sind Überlegungen die wir ziemlich bei der Seite lassen können. Gott erwählt einen Menschen, der soll sich, seine Familie und die Tierwelt für die Zukunft retten; er rettet sich und nur denn, wenn er alles so und nur so vollbringt, wie ihm befohlen. גדול המצווה ועושה ממי שאין מצווה ועושה, die gebotene Vollbringung ist bei weitem größer, als die willkürliche, ist erster jüdischer Grundsatz. Im Gegensatz zur herrschenden Ansicht hat wahren Wert nur das, was zur Erfüllung des göttlichen Willens geschieht. Was jemand nach eigener Eingebung u.s.w. übt, hat nur zweifelhafte, untergeordnete Bedeutung. Was hätte Noa in den 120 Jahre nicht noch alles zur Rettung tun können! Hundert Archen bauen u.s.w. Es dürfte hier daher vielmehr nur gesagt sein, daß sich Noa darauf beschränkte das, aber ganz zu tun, was Gott befohlen hatte, und Gott das weitere überließ.

    V.18

    „Mit dir aber werde ich meinem Bund aufrecht halten, du wirst in die Arche gehen, du und deine Söhne und deine Frau und die Frauen deiner Söhne mit dir.“

    …Der Begriff „Bund“ entspricht dem ברית keineswegs. Schon darum nicht, weil Bund immer ein Gegenseitiges voraussetzt. ברית kommt aber auch völlig einseitig vor. So Gottes ברית der Erhaltung Noa’s und der noachidischen Welt. So הנני נותן לו את בריתי שלום an Pineas. Nichts hatte wohl mehr eine =בריתBestimmung nötig als die Erhaltung Noa’s. Die paar Balken machten gewiß nicht die Rettung aus, sonst hätten sich ebenso noch andere retten können. Wohl nur im Sinne des אין סומכין על הנס, nach welcher der Mensch jederzeit das ihm Mögliche tun soll, hatte Noa seinen Kasten zu bauen, aber die Erhaltung und Rettung selbst bedurfte gewiß des ganz besonderen Schutzes des göttlichen Willens; daher אתך - ברית, die übrigen alle um Noa’s und seines Verdienstes willen. Zu ihm gehörte die Familie und die zu rettende lebendige Welt.

    Kap 9, V. 2

    „Und eure Furcht und euer Schrecken sei über alles Tier der Erde und über alles Geflügel des Himmels; von allem was den Boden betritt, und von allen Fischen des Meeres sei in eure Hand gegeben“

    …. – Wenn dies alles kein bloßer Traum ist, so dürfen wir uns sagen, daß auf dem hier begonnen Wege bis in sehr weiter Zukunft hinaus der Menschheit nicht die Aufgabe ist, die Erdwelt zu meistern und zu vollenden, vielmehr ihr jetzt nur die Aufgabe gestellt ist, sich zu vollenden, sich zu veredeln, sich wieder in die wahre Stellung zu Gott emporzuarbeiten. Diese Restituierung der Menschheit in den Standpunkt, den sie einnehmen sollte, mit der Wiederkehr des Friedens, der langen Lebensdauer, des „neuen Himmels und der neuen Erde“, die uns das Prophetenwort schildert, wird nach dem tiefen Wort unserer Weisen: - „[Ein bo Dovid ad schichlu chol haNeschomauss schebeGuff] – nicht früher eintreten, „bis nicht alle mögliche Geister eingegangen sind in die Leiblichkeit und sich veredelt haben“, und von diesem Verse bis zum letzten Worte des letzten Propheten ist der ganzen Inhalt der Gottesschrift nichts anderes, als die Schilderung der Rückkehr der Menschheit zu diesem einstigen Zustande, und der Gottesveranstaltungen zu diesem Ziele. Inzwischen aber ist dieser Standpunkt verloren, das Band zwischen dem Menschen und der Tierwelt zerrissen, und der Mensch zunächst auf die Arbeit an sich selbst und für sich selbst hingewiesen.

    V. 25, 26, 27

    „25. Da sprach er: Fluchgetroffen wird Kenaan, Knecht von Knechten wird er seinen Brüdern sein. 26. Und wiederum sprach er: Gesegnet wird Gott, der Gott Schem’s; möge Kenaan ihnen Knecht werden! 27. Gemüter öffnet Gott dem Japhet, wohnt jedoch in Hütten Schem’s; und es wird Kenaan ihnen Knecht.“

    Das in diesen Versen Ausgesprochene enthält vielleicht das tiefste und weitest reichende, was je das von Gott geöffnete Auge eines Sterblichen geschaut, und Gott durch dessen Mund zum Ausspruch hat kommen lassen. Die ganze Geschichte der Menschheit, ihr Anfang, ihr Ende und ihr Mitte liegt in diesen drei Sätze…

    V. 25 Die Leidenschaft, die sich nicht beherrschen kann, wird zur Lockspeise, durch die man in die Knechtschaft gegängelt wird. Wer zu aller Zeit sich selbst beherrscht, wer auf Befriedigung seiner sinnlichen Natur leicht verzichtet, den kann man nie bestechen, verlocken, ihm nicht aus dem Golde goldne Fesseln machen; er kann untergehen, sterben, – aber nicht geknechtet werden. So Menschen, so Völker. – …

    Kap. V. 8

    „Da zerstreute sie Gott von dort über die Fläche der ganzen Erde hin, und sie unterließen es, die Stadt zu bauen.“

    … Sie hörten also auf, die Stadt zu bauen; aber den Zug, die Richtung, aus welcher der Turmbau entsprungen war, den nahmen die Menschen überall mit hin. Freilich nicht mehr eine Stadt und einen Turm für die Knechtung der ganzen Menschheit, aber einzelne Städte und Türmchen von denen kleine Nimrode meinen, daß sie in den Himmel reichen.– …

    08-10-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-10-2021
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת נח

      

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Nauach

     

    Jesajas Kap.55, Vers 1-5

     

    Kap.55, 1 Wenn die Pflichterfüllung allein frei macht von den demoralisierenden Folgen der Furcht und unnahbar macht plötzlichem Schrecken, so schließt sich hieran die Aufforderung an Alle, reich wie arm, sich nun zuzuwenden dem Quell, von dem allein die Erkenntnis der Pflicht zu schöpfen sei, nämlich dem Gottesworte. Es gewährt Ersatz für die äußeren Güter, wo sie fehlen, und es lehrt denjenigen, der sie besitzt, erst die rechte Verwendung, durch die er ihrer in Wahrheit froh wird. Es wird verglichen mit dem belebenden Wasser, dieser Bedingung alles organischen Lebens, Blühens und Gedeihens, mit der nährenden Milch und dem stärkenden und Freude spendenden Weine. Wer in dem ernsten Sinne echter Gottesfurcht das Leben in der Mannigfaltigkeit seiner Gestaltungen nur als eben so viele Aufgaben betrachtet, für deren Lösung er seine geistige und sittliche Kraft zu erproben hat: für den wird auch die herbste Prüfung, indem er sie treu und tapfer besteht, zu einem Quell der reinsten Freude und zu einer Kräftigung seines inneren Menschen. Ihm erweist sich so in Wahrheit das Gotteswort als nimmer versiegender Born der Lebenskraft, der Nahrung und der durch nichts zu trübenden Lebensfreude. Der tiefe Seelenfriede, die innige Lebensheiterkeit und der tapfere, hochgemute, allen Widerwärtigkeiten standhaltenden Frohsinn, deren Stätten die stillen abgeschiedenen bescheidenen, aller äußeren Güter und Genussesmittel, ja nur so oft des Lichtes und der Luft entbehrenden jüdischen Heimstätten gleichwohl waren, sind ohnehin das sprechendste Zeugnis dafür, daß dieser Satz von den Segenswirkungen des Gotteswortes keine rhetorische Überschwänglichkeit, sondern daß er lebendige Wahrheit sei.  

     

    V. 2 Doch nicht etwa ist die Thora nur das Surrogat der Lebensgüter für den Armen. Sie ist ebenso unentbehrlich für den Reichen. An diese wendet sich unser Vers. Denn es kann ein Mensch der Güter reichste Fülle besitzen, aber er wird ihrer nicht froh, er selbst ist und bleibt ein segen-, freud- und friedloser, armer Mann. אכלו טוב, genießet das Gute, והתענג בדשן נפשכם, daß inmitten aller Fülle auch eure eigne Person sich wonnig fühle. Dazu kommt ihr aber nur, wenn ihr „auf mich horchet“, wenn ihr aus der Thora das Geheimnis erfahret, wie ihr eure Güter zu verwenden habt, damit ihr sie nicht ausgebet für das, „was nicht Brot ist und nicht zur Sättigung, zur Befriedigung gereicht“. Sonst bleibt das nach wahrer Lebensfreude lechzende Verlangen – das צמא des V.1 – auch des Reichsten ewig ungestillt.

     

    V. 3 Wenn ihr aber, Reiche wie Arme, meinem Rufe folget so: ותחי נפשכם, wird euer Leben erst ein wirkliches Leben werden, ואכרתה וגו' und das stille Glück, das aus der Hütte des Armen strahlt, die reiche Segensfülle, die aus dem stattlichen Wohnsitze des Reichen flutet, das edle reine Menschentum, das aus der Persönlichkeit des von den Gottesgesetzen beherrschten und gestalteten jüdischen Menschen der Menschheit entgegenleuchtet, sie werden zum mächtigen, David-gleichen Herold an die Menschheit. Dadurch aber macht ihr euch auch des Davidbundes und der von mir ihm und seinem Wirken verheißenen und bewahrten Liebeswaltungen teilhaftig.

     

    V. 4 Wie kein Zweiter ist David durch sein Psalmwort ein Zeuge für Gott an die Menschheit geworden, keine anderen Menschen Wort war also weitesten Kreisen der Menschheit aller Zeiten der Wegweiser zu Gott. Allein nicht Pflanzung und Verbreitung des Gottesbewußtseins ist Endziel und erschöpft nicht die Bedeutung der welthistorischen Bestimmung Davids. Nicht nur zum Zeugen, sondern auch zum נגיד ומצוה habe ich ihn dahingegeben. נגיד Fürst, von נגד Grundbedeutung: gegenüber, vor Augen, gegenwärtig sein, daher im Hifil: vergegenwärtigen, bezeichnet den Fürsten in der idealsten Auffassung des Fürstenberufes, nicht bloß Wächter des Rechtes und der Pflichtübung, sondern in seiner Person selbst deren lebendige Verkörperung und leuchtende Verwirklichung zu sein. In diesem Sinne ist es mit Vorbild übersetzt. Als solches war David durch die in seinem unendlich reichen, wechselvollen Leben bewährte Pflichttreue zugleich מְצַוֵה, „Bringer der Pflicht“ den Nationen. Denn viel wichtiger als der Glaube an Gott ist das Bewusstsein von der in freier Gott dienender Tat zu erfüllenden Menschenbestimmung.“

     

    V. 5 Wie David, so wird auch einst Jissroél und jeder  Einzelne in Jissroél durch das stille Beispiel der sittlichen    Vollendung seines Lebens und des auf jeder Stätte solchen reinen Menschentums sichtlich ruhenden göttlichen Segens in ungekannte Fernen, auf Völker wirken, die sich bisher von ihm abgeschlossen, לא תדע: und die dich bisher verkannt – darum steht auch wiederholt גוי, Singular, der in sich abgeschlossener Nationalkörper – werden zu Jissroél eilen, nicht um deiner äußeren Größe willen, sondern, um sich Dem huldigend unterzuordnen, der als קדוש ישראל, durch seine Gesetze dich sittlich adelt. כי פארך: denn nicht der Lorbeer des Krieges, nicht die Errungenschaften in Wissenschaft und Kunst, sondern die sittliche Hoheit ist es, die deine Herrlichkeit bildet.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 11 – 19   Kommentar zu Jesajas Kap. 55 V.1-…) 

    07-10-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-10-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    נח

     

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt Nauach (Auszug)

     

    …

    Einem solchen allgemein herrschenden, üppig blühenden רשעות sah sich zum ersten Male in der Geschichte Nauach, der Held unserer Sidra, gegenüber: את האלקים התהלך נח allein bei seinem Gott ausharrend, sein צדקות und תמימות sich erhaltend! Wer will es ermessen, was ein Nauach, der einzige Träger des אמת inmitten einer großen Welt, in der חמס zur unumschränkten Herrschaft gelangt war, zu leiden, zu erdulden hatte! Zu dem Satz כי אותך ראיתי צדיק לפני בדור הזה „denn dich habe ich gerecht gesehen vor mir in diesem Geschlecht“ (7,1) fügen die Weisen den Psalmvers kommentierend hinzu: ה' צדיק יבחן „Gott prüft den Gerechten“ (Ps.11,5). – Der Gedanke dürfte klar sein. „צדיק לפני“ Es kann wohl jemand in den Auge, der Menschen als צדיק dastehen, ohne es vor Gott zu sein; daß aber jemand vor Gott ein צדיק sei, aber nicht vor Menschen, das, sollte man meinen, sei unmöglich. In einer gleich dem דור המבול entarteten Zeit ist es jedoch wohl möglich. Wo alles entartet ist, alles der Gewalt und dem Unrecht huldigt, für das Recht und Wahre jeden Sinn verloren hat, da wird das Recht und die Wahrheit, von einem einzigen vertreten, als Narretei und Blödsinn verachtet und verspottet. Unter lauter Lahmen wird der eine noch Gesunde als Krüppel belächelt! כי אותך ראיתי צדיק לפני בדור הזה „Nur vor mir sah ich dich als צדיק in diesem Zeitalter!“ Als ein solcher צדיק לפני zu leben, ist aber das denkbar größte נסיון, die denkbar größte Prüfung – daher der Hinweis auf jene Psalmstelle: „Gott prüft den Gerechten.“ –

    Wenn daher das Gotteswort sich anschickt, mit אלה תולדת נח die Geschichte von dem endlichen Sieg des אמת und den Untergang des שקר zu schildern, da kann es Nauachs Namen nicht erwähnen, ohne – זכר צדיק לברכה – seines צדקות zu gedenken, das sich denn doch לברכה bewährt hat. Wie sinnig erinnern da die Weisen (מ"ר) an den Mischlevers (14,11): בית רשעים ישמד  „Das Haus des Gesetzlosen wird vernichtet, זה דור המבול das gelte von dem -מבול Geschlecht; ואהלי ישרים יפריח „aber das Zelt der Geraden wird Blüten treiben“, זה נח das gelte von Nauach. רשעים gründen oft scheinbar feste Häuser, doch schließlich fallen sie der Vernichtung anheim; während dem unscheinbaren, schlichten, vom Sturm bewegten Zelt der צדיקים dauernde Blüte beschieden ist. –

    Doch diese die Menschheit erziehende Gotteswaltung, wie sie hier zum ersten Male sich zeigte, sollte in der Folge erst recht in ihrer ganzen Heileswirkung sich bewähren. עשרה דורות מאדם עד נח להודיע כמה ארך אפים לפני Die zehn Geschlechter, die von Adam bis Nauach trotz zunehmender Entartung sich erhalten konnten, bezeugen Gottes unendliche Langmut, die nicht sogleich mit dem ganzen Ausmaß gerechter Strafwaltung Menschen heimsucht, sondern nichts unversucht läßt, was sie zur Selbstbesinnung und Pflichttreue zurückzurufen geeignet wäre. Als Paradies lächelte ursprünglich die Erde dem ersten Menschen und spendete ihm den ganzen Reichtum seines Segens, solange er sich auf der Höhe seiner Bestimmung zu erhalten verstand. Doch da er seine Bestimmung untreu geworden, verhängte die Gottesstrafe ארורה האדמה בעבורך בעצבון תאכלנה den Fluch über die Erde: „Deinethalben trifft die Erde der Fluch, nur mit Entsagung wirst du sie fortan genießen können.“ בעבורך Deinethalben, d.h. zum Zweck deiner Besserung und Erziehung trifft die Erde der Unsegen, wird sie in ihrer ursprünglichen Entwicklung gehemmt, damit die dadurch bewirkte Entsagung, das עצבון, dich zur Pflichttreue zurückbringe. Doch dieser erste Schlag, der die Erde traf, hat den damit beabsichtigten Erziehungszweck nur in ganz vereinzelten Fällen erreicht. כמה ארך אפים לפני Aber vor Gottes Angesicht waltet gar viel Langmut. –

    Das עצבון, das durch den ersten über die Erde gekommenen Unsegen erzeugt wurde, war immer noch viel zu gering, die Erde blieb immer noch ein Paradies in verjüngtem Maßstabe. So erzählen die Weisen: אחת למ' שנה היו זורעים vor der Sintflut brauchte man nur einmal in vierzig Jahren das Feld zu bestellen, היה להם אויר יפה כמן הפסח עד העצרת es war ein ewiger Frühling, die Zeiten blieben sich immer gleich, היו מהלכין מסוף העולם ועד סופו לשעה קלה und auch die Zerklüftung der Kontinente war nicht vorhanden, so daß die rascheste Verbindung von einem Ende der Erde zum anderen möglich war. Sie finden in den vorsintflutlichen klimatischen Verhältnissen die Ursache der größeren Lebensdauer der Menschen, und in der klimatischen Stetigkeit, die vor der Sintflut herrschte, einen vornehmlichen Grund für den zunehmenden sittlichen Verfall: מי גרם להם שימרדו בי lassen sie Gott sprechen: Was hat sie zu einer solchen Entartung geführt? לא ע"י שהיו זורעין ולא קוצרין wohl der Umstand, daß die Natur in üppiger Fülle ihnen den Segen spendete, sie stets nur Gewinn und nicht Verlust zu verzeichnen hatten, שהיו יולדין ולא קוברין daß sie das Leben und nur selten den Tod kannten! –

    Mit מבול trat darin eine folgenschwere Änderung ein. Durch מבול hat, wie die Weisen zu dem Vers עוד כל ימי הארץ bemerken, die Erde eine völlig veränderte klimatische Umgestaltung erfahren, unter deren Einflüssen sie seitdem steht: Von nun an und weiter יולדין וקוברין wird der Wechsel von Leben und Tod rascher eintreten, eine kürzere Lebensdauer die Folge sein; nunmehr, sagt Gott, לא אסף לקלל עוד את האדמה בעבור האדם werde ich der Erde nicht mehr wegen des Menschen fluchen müssen: denn die seit מבול erfolgte Umgestaltung der Erdverhältnisse wird das zur Erziehung des Menschengeschlechts erforderliche Maß von עצבון mit sich bringen (s. zu diesem Abschnitt Komm. 1 B.M. 8,22). Selbst das gewaltigste רשעות ist seitdem zeitlich begrenzt, und während in der vorsintflutlichen Zeit durch die ungemessene Lebensdauer der Menschen die Erfahrung des שם רשעים ירקב fast ausgeschlossen war, ist nunmehr eine neue Phase der Menschenerziehung eingeleitet, in deren Zeichen das זכר צדיק לברכה ושם רשעים ירקב sich in seiner segensreichen Folgen bewähren kann. –

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung erster Teil Genesis J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 15-18

    06-10-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-10-2021
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH 

     

     פרשת בראשית

     

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt  Beréschiss

     

    Kap.5, V.1 Dieses Buch sind die Entwicklungen Adams. An dem Tage, an welchem Gott Adam schuf, bildete er ihn in Ähnlichkeit Gottes.

    2. Männlich und weiblich hat er sie erschaffen, und segnete sie und nannte sie Adam an dem Tage als sie erschaffen wurden.

     

    Kap 5, V 1-2

    …Der Mensch könnte nicht „Adam“ sein wenn sich nicht alles dies aus ihm hätte entwickeln können. Soll er – durch seine Freiheit – mehr als Engel sein, so muß er auch eben durch diese Freiheit schlechter sein können – um mit den Menschen zu sprechen – als der Teufel. Die Möglichkeit der tiefsten Entartung war von vornherein in Adam vorgesehen. Nicht etwa ist Gott seine Welt, ist Gott seine Menschheit mißraten. Alle jene Erscheinungen sind nichts als die eine große Entwicklung des Adam-Gedankens. Ist dies, so begreifen wir die Sätze: Rabbi Akiba lehrte  ואהבת לרעך כמוך, liebe deinen Nächsten wie dich selbst, sei ein כלל גדול בתורה, sein ein großer, umfassender Satz in der Lehre. Gib es ja auch im Grunde nur eine  עברה: die Selbstsucht, den Egoismus. In dem Augenblick, in welchen der Mensch vollständig dem andern dieselbe Stelle wie er sich selbst einräumt und sich damit vollständig aller Egoismus entkleidet, hat er sich auf die Höhe des Standpunktes erhoben, von welchem aus alle seine Lebensaufgaben, alle מצות gelöst sein Wollen. Ben Asai aber meinte, der Satz זה ספר תולדת אדם  sei eine noch größeren, umfassender Satz. Hier ist eine noch viel größere, höhere Einheit des Menschengeschickes gegeben. Den größten Verbrecher, die größte Entartung, die größte Vertierung, alle fast dieser Satz als תולדת אדם, als Entwicklung aus dem gottebenbildichen Adam ohne Unterschied in das Weltbuch Gottes, in welchem Er die Menschheit verzeichnet. , חסר , תולדת auch die mangelhaften Erzeugnisse der Menschheit doch תולדת אדם!

    Also ALLE Menschen sind Menschen, das צלם אלקי' geht nie gänzlich verloren, dies ist die erste Wahrheit, die an der Spitze der Menschengeschichte steht.

    Die zweite Wahrheit lautet: an dem Tagen als Gott den Menschen schuf, hat er ihm in Ähnlichkeit Gottes gebildet. Nicht der oft fast an Tierheit grenzende, geistig und sittlich beschränkte Zustand der Wilden, in dem man den „Naturzustand“ der Menschen erblickt, ist der wirkliche Urzustand der Menschen: und nicht ist die Gottähnlichkeit etwas Übernatürliches, um dessentwillen etwa der Mensch seine natürlichen irdischen Verhältnisse aufgeben müßte, ist auch nicht etwas Unnatürliches, das dem Menschen etwa durch die Kultur erst angebildet werden müßte; vielmehr ist jener geistig und sittlich beschränkte sogenannte „Naturzustand“ eben das Unnatürliche, Entarte, zu dem der Mensch hinabsank, je mehr er den Namen  ד'vergessen. Sein wahrer Naturzustand ist Gottähnlichkeit….

    Nicht umsonst stehen daher hier selbst nach dem sogenannten „Sündenfalle’, ja nachdem die Zeit schon den Charakter אנוש trug, noch einmal alle Begriffe und Merkmalen an denen der Mensch als צלם אלקי' zu erkennen ist, und höchst bedeutsam heißt es ביום ברא אלקי' und nicht  ברא ד', um eben die Gottähnlichkeit des Menschen so als in seiner Natur und mit derselben gegeben zu bezeichnen, zu lehren: daß wie der „Schöpfer“ den Wurm zum Wurm, so habe er dem Menschen zum Menschen geschaffen.

    זכר ונקבה בראם Es ist ebenso unwahr, daß die Teilung zwischen Mann und Weib etwas Willkürliches sei. Von vornherein hat Gott den „Menschen“ männlich und weiblich geschaffen, beide gleich göttlich, gleich würdig, keines Gott ebenbildicher als das andere, beide gesegnet, beide zusammen: „Adam“. ברכה und אדם „Segen und Gott ähnliche, Gott als nahe Humanität“ das ist der natürliche Zustand des Menschen – עיקר שכינה בתחתונים – und die Rückkehr zu diesem Segen und dieser Gottesnähe, zu diesem „Naturzustände“ aus der Entartung, ist das Ziel aller Menschengeschichte. –

     

    Kap.6, V.1 Es war, da die Menschen sich auf den Erdboden zu vermehren begannen und ihnen Töchter geboren waren,

    2. da sahen die Söhne des göttlichen Geschlechtes die Töchter des Menschen, ass sie schön waren, und nahmen sich Frauen, woher es ihnen gefiel.

     

    Kap 6 V 1,2

    Es wird uns hier der Grund der Verschlechterung des Menschengeschlechts in einer Vermischung zweier Menschenklassen gezeigt, der בני האלקי' und der  בנות האדם. Wir haben eben zuvor zwei Geschlechtsreihen kennen gelernt. Eine kainitische Menschenentwicklung, die ohne Gott eine Existenz auf Erden auf Grund von Erfindungen und Industrie anstrebt, die an sich berechtigt, hier aber, ohne Gott, nur in Verzweiflung und Trostlosigkeit endet. Dem gegenüber ein sethitisches Geschlecht, an dessen Spitze nochmals der ganze göttliche Stempel, die Kraft und der Segen der reinen Bestimmung, die Gott dem Menschen ursprünglich erteilt hat, wiederholt steht – דמות , צלם , ברכה , אדם – auch die – um des Folgenden Willen doppelt wichtige gleiche Ebenbürtigkeit und Bedeutung des weiblichen Geschlechtes זכר ונקבה בראם usw. Von jenem, dem kainitischen Geschlecht, in welchem „das Göttliche völlig verlöscht“ wurde, מחויאל waren die  בנות האדם. Dieses, das sethitische Geschlecht, in welchem sich der göttliche Stempel vererbte, waren die בני האלקים . In ihm trat, wie wir gesehen, das Göttliche, wenn auch nicht zur völligen Rettung des Menschengeschlechtes, doch immer wieder hervor. Daß aber in diesem Geschlechte der Fortschritt zum Göttlichen nicht so stetig und sicher, wie das Abwartsschreiten zum Verderben im kainitsichen gewesen, das kam daher, weil sie sich nicht rein gehalten, weil sie sich mit dem kainitischen Geschlecht vermischten, sich Frauen aus dem kainitischen Geschlechte nahmen. Es heißt: „Als die Menschen sich zu vermehren anfingen“ , früher war nicht große Wahl in Stiftung der Ehen, aber jetzt  hätte das sethitische Geschlecht sich rein halten können, „da sahen die Söhne des göttlichen Geschlechtes, daß sie gut – wohl טבת מראה – schön – waren“, sie sahen nicht auf die Abstammung des Weibes, nicht auf die Kinder, die sie von so erzogenen Frauen erwarten konnten, sahen nur das Weib an, und diese gefielen ihnen. Das Verderben lag nicht in den Frauen, sondern in der Abstammung: מכל אשר בחרו, in diesem „מ“, in dem Woher, sie hielten sich nicht in dem Geschlechte der  בני אלקי'.

    Man hat allerdings immer in dieser Beziehung das Vergehen gesucht, allein man erblickte es in dem  ויקחו, in welchem man ein Rauben und in dem Ganzen ein unzüchtiges Treiben zu finden glaubte. לקח אשה bezeichnet vielmehr überall ein eheliches Verhältnis und ist der eigentliche Ausdruck für heiraten. Die Sünde, die aber notwendig in diesem Satze, des Folgenden willen, angegeben sein muß, dürfte daher nur in dem „מכל אשר בחרו“ zu suchen sein. Darin also die Sünde.

    Die Folgen hätten segensreich sein können, wenn es möglich gewesen wäre, daß die Abkömmlinge des göttlichen Stammes die Keime des Schlechten, die die Gattin ins Haus brachte, durch den in ihnen mächtigen göttlichen Geist hätten überwältigen können. Allein das Wagestück ist immer ein zu großes. Es wird immer die Frage sein, welches Moment in den Kindern das überwiegende sein wird, und ob nicht je länger die Vermischung dauert, um so mehr die Depravierung sich fortpflanzt. Der folgende Vers gibt uns Aufschluß, wie das Problem sich hier löste.

     

    V.5 Als Gott sah, daß das Unheil des Menschen groß auf Erden und jedes Gebilde der Gedanken seines Herzens nur schlecht jeden Tag war:

     

    ….יצר In unglückseliger Weise hat man dieses Wort durch „Trieb“ übersetzt, als ob es im Menschen eine Gewalt gebe, die ihn zum Bösen treibe. Daraus hat sich sodann jene trostlose Anschauung gestaltet, auf welcher eine große „religiöse“ Gemeinschaft beruht, jene Anschauung von der Gewalt des Bösen, in dessen Macht der Mensch angeblich ruht und aus der er erst durch ein gewissen Glauben gerettet werden könne. An diesem Wörtchen יצר ward somit ein fester Strick gedreht, der die Menschheit knebelt, und doch ist nichts ferner von dieser Vorstellung als eben dieses Wort. Schon in der Wurzel יצר liegt ja durchaus nichts Zwingendes, sondern Bildendes. ….  

    01-10-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-09-2021
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה לשמחת תורה

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro von Simchass Thora

    Josua, Kap. 1, V.1

     

    Es ist ein unendlich sinniger Brauch, daß wir an dem Tage, an dem wir die Thora in öffentlicher Verlesung beenden, unmittelbar darauf wieder zu ihrem Anfang zurückkehren. Spricht sich doch darin von selbst die Anerkennung aus, daß das Sichversenken in ihren Geist und die Verwirklichung ihrer Wahrheit unsere nimmer endende, ewige Aufgabe bilde, und daß wir kein höheren geistigen Fortschritt kennen als den ihrer immer tieferen Erkenntniß, und keinen höheren sittlichen Fortschritt, als den ihrer immer umfassenderen Verwirklichung.

     

    Zu diesem Gedanken an die Ewigkeit der Aufgabe fügt nun die Wahl der Haftora den Gedanken der absoluten Gewißheit ihrer Lösung und der Erreichung des von ihr gesteckten Zieles. Denn nicht eines Menschen, auch nicht des höchsten, sondern Gottes Werk ist das Werk, das mit ihrer Offenbarung begonnen wurde, und an keines Menschen, auch nicht des höchsten, Persönlichkeit und Leben ist kein Gelingen geknüpft. Nie ist ein Mensch erstanden, so lautet das Gotteswort, mit dem die Thora, Moses feiernd, schließt – sie begann mit der Verkündigung Gottes als Schöpfers und schließt mit dem Preise Mosis, als seines Dieners und Organes, – nie ist ein Mensch entstanden, der seine Höhe auch nur von fern erreicht hätte. Und an die Kunde von dem Hintritt dieses Höchsten aller Menschen schließt sich die Haftora mit den Worten: „Da war es, nach dem Tode Moses’, sprach Josua  dem Diener Moses’: „Stehe auf, überschreite den Jarden – wie ich mit Moses gewesen, so werde ich mit dir sein!“ – Und dem an Moses Stelle tretenden Führer Jissroéls wird nur die eine Weisung, der von Moses empfangenen Thora unverbrüchlich treu zu bleiben und von seinem Geiste und Beispiel nicht nach rechts noch nach links abzuweichen. Moses lebt in Josua weiter? Nicht an die Persönlichkeit Mosis, sondern an den Beistand Gottes ist der Sieg und das Gelingen geknüpft. Darum ist es die einzige Aufgabe und soll die erste Sorge des Führers wie jedes einzelnen in Jissroél sein, sich dieses Beistandes würdig zu machen. Dazu aber bedarf es der vollen sittlichen Energie einer durch nichts zu erschütternden Festigkeit. Wenn es deshalb in dem Gottesworte an Josua VV. 6,7 und 9 dreimal heißt: „Sei stark und fest!“ und sich die erste Mahnung auf die Besitznahme und Verteilung des Landes, die dritte auf die Festigkeit gegenüber allen äußeren und inneren Feinden und Schwierigkeiten bezieht, so lautet die zweite und eindringlichste, mit dem fast beschwörenden „nur“ eingeleitete: „Nur sei überaus stark und fest; daß du sorgfältig darauf achtest, entsprechend der ganzen Thora zu handeln, die mein Diener Moses dir geboten, weiche nicht nach rechts noch nach links davon ab, damit du weise handelst in allem was du erstrebest“. „Dieses Buch der Lehre weiche deshalb nicht von deinem Munde“ (V.8) –: sein Gesamtinhalt sei stets in lebendiger Anschaulichkeit deinem Geist gegenwärtig; „denke über es und nach ihm und durch es bei Tage und bei Nacht“, alles dies liegt in dem בו, –: dein ganzes geistiges Leben sei von ihm beherrscht und durch es gestaltet. Schöpfe aus diesem Buche die Normen zur Beurteilung und Würdigung der Personen und Verhältnisse, bei deinen Entschließungen im praktischen Leben der Tat: „bei Tage“, und bei deinen Erwägungen und vorbereitenden Überlegungen„bei Nacht“.   

     

    כי אז תצליח את דרכך: „Denn dann wirst du zu glücklichem Ziele bringen alle deine Unternehmungen“, ואז תשכיל: „und dann wirst du weise handeln!“ – Höchste Weisheit und höchste und einzige Klugheit ist die gewissenhafte Erfüllung des göttlichen Gesetzes – das ist die Wahrheit, die hier dem ersten jüdischen Führer, dem Nachfolger Mosis, an der Schwelle des Landes der Verheißung eingeprägt wird, das ist die Wahrheit, mit der wir, die hinausgesandten Träger dieses Gotteswortes, uns alljährlich für unser eigenes Leben durchdringen sollen, wenn wir die Thora schließen und wieder beginnen.

    „Sei stark und fest!“ – In diesem Rufen winkte den Ahnen einst der Sieg, in der Befolgung dieses Rufes winkt auch dem späten Enkel die Vollendung des eigenen Lebens nach Gottes Willen noch der Sieg, daß es Beitrag werde zur Erreichung des letzten großen Menschheitszieles – Sei stark und fest!

     

     

     (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 563 - 571   Kommentar zu  Josua. Kap. I  V1…) 

    29-09-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-09-2021
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה לשמיני עצרת

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro von Schemini Azérèss

    Könige, Kap. 8, V.54

     

    Diese Haftora ist der Schluß des Kapitels, dessen Anfang die des zweiten Tages des Hüttenfestes bildete. Sie versetzt uns also wieder in jene Tage höchster nationaler Freude, mit der die Einweihung des ersten Tempels inmitten Gesamtjisroéls unsere Väter einst erfüllte. Mit ihrem Schlusse bringt sie das Gedächtnis jenes Schemini Azérèss, an dem der König das Volk entließ, das mit seinem Segenswünsche ihm dankte. Und sodann  zeigt sie uns die Väter, wie sie hochbeglückt durch alles, was sie in diesen Tagen geschaut und erlebt, nach Ablauf dieses Festes heimkehren zu ihren Zelten, hochbeglückt  „durch all das Gute, das Gott seinem Diener David und seinem Volke Jissroél getan.“ Sie fühlten es tief, Salomo selbst hatte ja wiederholt daran erinnert, daß die Herrlichkeit der Tage, die nun zurücklagen, die sichtbare Einkehr der Gottesherrlichkeit in Jissroéls Mitte, dem heimgegangenen, jedoch für sein Volk und für die Menschlichkeit nimmer gestorbenen David zu verdanken und, nicht einer gekrönten Einzelpersönlichkeit, sondern dem „Gottesvolke Jissroéls“ gewährt worden sei. –

    Uns Spätgeborne, die Enkel dieser Väter, will das Gedächtnis dieser Tage ewig mahnen, die Bestimmung des Schemini Azérèss an uns zur Wahrheit zu machen, ass dieser achte Tag, das „Fest des Verharrens“, עצרת, uns innig durchdringe mit den ewigen Wahrheiten, die die ganze Reihe der Feste des Jahres in uns beleben wolle, und vor allem uns jene Güter mit ins Leben hinausnehmen lasse, die wir am Rausch haSchaunoh und Jaum Kippurim und in den Tage des Hüttenfestes vor Gott gewonnen haben sollen: die Reinheit, die Freiheit, den inneren Frieden, und die im Bewußtsein reinen Strebens uns selbstloser Hingebung an die gottgebotene Pflicht zu gewinnenden höchsten Güter des Gottesvertrauens und der nimmer zu trübenden Lebensfreude. Dann führt ein jedes den Festcyklus schließende Schemi Azérèss uns immer näher dem Ziele, daß wir עמו ישראל, das „Gottesvolk Jissroél“ werden, und läßt immer mehr die ergreifenden Schlussworte des Weihegebetes des Davidsohnes (V.58) der Verwirklichung entgegenreifen, daß Gott unser Herz in die Richtung seines Willens beuge, damit wir in allen seinen Wegen gehen und uns als treue Bewahrer und Hüter seiner Gebote und Gesetze und Rechtsordnungen bewähren, die Er unseren Vätern geboten hat. So begriffen und so verwirklicht, bringt dann ein jedes Schemini Azérèss den Tag näher, an dem das „dritte“, das ewige Haus Gottes sich erhebt und ganz Jissroél, nicht bloß „von Chamath bis zum Tale Mizrajim“, sondern das über die Erde zerstreute Jissroél, in innigem Vereine mit der ganzen Menschheit, von allen Fernen der Erde um den einstigen Davidssprößling als קהל גדול sich wiederum an jener Stätte sammelt, deren lichtbestrahlte Höhe die Worte der Haftora vor unserem Blicke erstehen ließen.  

     

    …

     

     (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 563 - 5567   Kommentar zu  Könige. Kap.8 V.54…) 

    28-09-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-09-2021
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    "Was bedeutet es, heute Zionist zu sein, wenn Israel (die zionistische Entität – Übersetzer) existiert? Eine Ideologie, die mir zuwider geworden ist. Es sperrt Köpfe und Herzen ein und es war sehr schwierig und schmerzhaft für mich, mich davon zu befreien. Nein, ich bin kein Zionist mehr, um es gelinde auszudrücken.

    Zu sagen, der Antizionismus sei eine neue Form des Antisemitismus, ist eine große Torheit. Aus diesem Grund wären beispielsweise große Gebiete des orthodoxen Judentums, die in Jerusalems Stadtteil Mea Shearim oder in Bnei Brak bei Tel Aviv leben, antisemitisch. Sie messen die Aberration. "

     

    Der Schriftsteller Gérard Haddad ist Psychiater und Psychoanalytiker.

     

    So erfahren Sie es mal von jemand anders...;-)

    27-09-2021 om 15:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-09-2021
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    Unsere Empfehlung:

     

    Zur würdige Vorbereitung und Erleben  des Schabbos Chaul Hamoéd Ssuckauß 

     

    Aus der Sammlung Die fünf Megilloth übersetzt von Rabbiner Dr. Raphael BREUER

    Districtrabbiner in Aschaffenburg

    Vierter Teil:

    KOHELETH

    mit herrlichen ehrlichen Kommentar.

     

    Frankfurt am Main Verlag von A.J. HOFMANN 1911

    24-09-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-09-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.To say that anti-Zionism is a new form of anti-Semitism is a great foolishness.
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    "What does it mean to be a Zionist today that Israel (the Zionist entity – Translator) exists? An ideology that has become hateful to me. It imprisons minds and hearts and it was very difficult and painful for me to free myself from it. No, I'm no longer a Zionist, to say the least.

    To say that anti-Zionism is a new form of anti-Semitism is a great foolishness. On this account, for example, large areas of orthodox Judaism living in Jerusalem's Mea Shearim district, or in Bnei Brak near Tel Aviv, would be anti-Semitic. You measure the aberration. "

     

    Gérard Haddad, writer, is a psychiatrist and psychoanalyst.

     

    Told by someone else...;-)

    23-09-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel Hirsch 'Koheleth und die pessimistische Weltanschauung'
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    Aufsatz erwähnt in „Koheleth übersetzt und kommentiert“  von Rabbiner Dr. Raphael  BREUER:

     

    „Koheleth und die pessimistische Weltanschauung“  von Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

    im „Israelit“ Jahrgang 42 n°22

    Suchen und finden Sie es durch

    http://www.compactmemory.de

     

    Schritt 1:  „Der Israelit“ anzeigen

    Schritt 2: Jahrgang 42 ist 1901

    Schritt 3: Heft 22 Leitender Artikel (ist schon eine Fortsetzung auf Heft 21!)

    Schritt 4: Gutes Lernen!

     

    Schlußsatz: „Und so dürfen wir es denn aussprechen fußend auf der tiefsten Überzeugung der Erkenntniß: nicht ein Pessimist war Koheleth, sondern mit jede Fiber seines Wesens der größte,  bewußteste, herrlichste Optimist“

     


    23-09-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-09-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro des 2.Tages Suckauss
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה ליום שני של סכות

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro vom zweiten Tag des Laubhüttenfestes

    Könige, Kap. 8, V.2

    Das Prophetenwort des ersten Tages lenkte unsern Blick auf die ferne Zukunft, das des zweiten Tages läßt eine ferne Vergangenheit vor unserem inneren Auge erstehen. Jenes schaute den Tage der einstige Wiederbelebung des Tempels, um den sich Jissroél dann mit der Gesamtmenschheit in gemeinsamer Gotteskindschaft Gott huldigend brüderlich einet: diese zeigt uns den Tag des ersten Aufbaus dieses Tempels und seine glanzvolle Einweihung. Zwischen diesen beiden Tagen dehnen sich die Jahrtausende. Ströme Blutes waren in ihnen zu durchwaten, schwere Kämpfe, lange bange Nachtperioden harrten und harren Jissroéls und der Menschheit zwischen diesen beiden Tage. Ein Hüttenfest bezeichnet die Sonnenhöhe des Zukunftstempels: in die Zeit des Hüttenfestes versetzt uns die erste Tempelweihe der Vergangenheit.

    Zweifellos bilden die Tage dieser Tempelweihe einen Glanzpunkt der Geschichte Jissroéls. War er doch der Tag, auf den bereits 5 B.M. 12,5 hingeblickt war; daß „Gott einen Ort erwählen werde von allen Stämmen, seinen Namen dort Stätte zu geben.“ Und war es doch Gesamtjissroél, das noch nicht geteilte, das sich, dem Rufe des weisesten, glänzendsten und mächtigsten seiner Könige folgend, in Jerusalem zusammengefunden hatte und der Überführung der Bundeslade und der heiligen Geräte anwohnte, und auch Zeuge war; wie die das Heiligtum erfüllende Wolke der Gottesherrlichkeit als sichtbares Zeichen die Gottesnähe bekundete. Auch die bescheidene Mosishütte befand sich im Zuge, sie war ja nunmehr überflüssig geworden und wurde in der Schatzkammer des Heiligtums geborgen.

       Die Hunderttausende, die jauchzend Jerusalem erfüllten, wie hätten sie nicht glauben sollen, sich bereits am Ziele zu befinden! Wir freilich, die Rückwärtsschauenden, wir wissen es besser. Und treten deshalb die Männer des Gottesvolkes bereits bedenklich als Staffage für den in hoheitsvollen Herrscherglanze alles überstrahlenden König in den Hintergrund, – wenngleich ihre Vertreter (V.5) noch mit dem Könige zusammen den Weg, den die Bundeslade nahm, durch zahllose Mahnopfer weihten. Auch waren es zwar in echtjüdischem Sinne Mahlopfer, zur Weihe des Genusses vor Gott bestimmt. Uns aber, die wir aus dem späteren Verlauf wissen, wie wenig noch das Gotteswort im Geiste und in den Herzen der Nation Wurzel geschlagen hatte, uns tönt dabei doch bereits unwillkürlich wie leise Klage das späteren Prophetenwort ins Ohr: „Was soll mir die Menge eurer Opfer! Der ich die Hingebung eures Blutes will, ich habe an dem Blute der Rinder, Schafe und Böcke kein Wohlgefallen!“ (Vergl. Jes.1, und zu 3 B.M. 1,2). –  Auch die Pracht der mit Gold ausgekleideten Räume des Heiligtums lacht uns nicht froh entgegen. Mochte immerhin der salomonische Tempel eines der sieben Weltwunder sein und Jissroél  neben dem Neide und die Bewunderung der fremden Völker und ihrer Potentaten eintragen: wir vermögen über diese ganze Herrlichkeit, die nur zu sehr einer auf das Äußerliche gewendeten Richtung Vorschub leistete, ein Gefühl der Wehmut nicht ganz zurückweisen. Nicht darüber wahrlich, daß sie verschwunden, sondern darüber, daß sie schwinden mußte. Vom Heiligtum der Zukunft wird, wie wir in der Haftora des gestrigen Tages gesehen, ein nimmer versiegender, alle und alles erfüllender Quell der Lebensheiligung ausgehn: das Heiligtum der Vergangenheit ward für das Gotteswort zu einem prächtigen Gefängnis, zu einer Stätte, auf die man Gottes Bereich beschränken zu können vermeinte. Das Hüttenfest will die ewigen Grundbedingungen stets von neuem uns zur klaren Erkenntnis und lebendigen Beherzigung bringen, die jedes unserer Häuser zu einem Gotteshause gestalten sollen, auf deren Grund und  in deren Mitte allein der einstige ewige Tempel wird erstehen können.

    Deshalb bringt die Haftora uns das Gedächtnis des ersten Tempelbaues und der ersten Tempelweihe: sie will uns vor den Verirrungen der Vergangenheit warnen. Deshalb schließt sie auch mit jenem Worte, mit dem der königliche Sohn Davids auf das Gesetz hinweist, dessen Thron zu sein die einzige Bestimmung dieses Hause bilde und das allein den „Bund“ ausmache, um dessentwillen Gott Jissroél zum Volke geschaffen habe.

    …

     

     (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 554 - 558   Kommentar zu  Könige I. Kap. 8 V.2…) 

    22-09-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-09-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro des 1.Tages des Laubhüttenfestes
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה ליום ראשון של סכות

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro vom ersten Tag des Laubhüttenfestes

    Secharja, Kap. 14, V.1

     

    Die Beziehung der Haftoro zum Feste liegt klar zu Tage. Wird es doch geradezu als Ziel der ganzen geschichtlichen Entwicklung der Menschheit und als Bekundung der Erreichung dieses Zieles dreimal in ihr ausgesprochen, daß alle Völker alljährlich hinaufziehen werden nach Jerusalem, sich vor Gott als dem Wesen zu seinem Dienste Berufenden, niederzuwerfen und – das Suckaußfeste zu feiern. Wir haben hier die lauteste Proklamierung der welthistorischen Bedeutung gerade des Hüttenfestes. Derselbe Gedanke fand ja auch in den Festopfern Ausdruck. Gerade am Hüttenfeste wird in denselben darauf hingewiesen, wie der Gegensatz zwischen dem Gott dienenden Jissroél und der heidnischen Welt immer mehr dadurch verschwinden werde, daß in immer steigendem Fortschritt der Gesamtmenschheit die allgemein menschlichen Pflichten anerkennen und erfüllen werde. Denn während für die menschheitspriesterliche Bestimmung Jissroéls die Erfüllung des sinaitischen Gesetzes, ist für die Gesamtmenschheit die Erfüllung der noachidischen Pflichten der Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Sittlichkeit auf dem Boden der Gottesanerkennung die Verwirklichung des Gotteswillens auf Erden. Am Ziele nun, so wird es am Hüttenfeste durch die symbolischen Weihehandlungen im Tempel und durch unser Prophetenwort (V.9) verkündet, werden in Huldigung Gottes als des Einen Einzigen durch Erfüllung seines Willens auf Erden Jissroél und die Menschheit eins sein. Es wird das Tatenleben aller Menschen auf Erden ebenso wie das Tatenleben Jissroéls das Gott offenbarende Gepräge sittlicher Pflichttreue tragen – והיה ה' למלך על כל הארץ ביום ההוא יהיה ה' אחד ושמו אחד. Siehe den Kommentar zu 4 B.M. S. 440 f. [384 f]

    Es ist ungemein bezeichnend für den hohen Wert, den die weisen Ordner unserer Gebete der Pflege dieser universalen weltbürgerlichen Anschauung in Jissroél beigemessen haben, daß wir jedes unsrer Gebete mit diesem Ausblick schließen.

    Das Kapitel bietet mit seinem auf das letzte Ziel und die seiner Erreichung vorangehenden Kämpfe gerichteten Ausblicke der Erklärung erhebliche Schwierigkeiten. Gar manches dürfte sein volles Verständnis erst finden, wenn die Zeiten sich erfüllen. Bei manchem müssen wir uns mit dem Hinweis auf anderweitige Aussprüche der Propheten und auf Andeutungen beschränken, die das Dunkel wenigstens etwas aufklären. Der Grundgedanke jedoch und die großen Wahrheiten, die durch die verkündeten geschichtlichen Erscheinungen offenbart werden sollen, strahlen nur um so heller aus dem Dunkel des geschichtlichen Hintergrundes uns entgegen.

     

    Kap.14 V.1 הנה יום בא לה' וגו' Es kommt endlich ein Tag, an dem nur Gott als Sieger erkannt wird. Allein dieser Tag kommt nicht leicht; er kommt nicht ohne schweren Kampf.

    …

     

     (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 545 - 553   Kommentar zu  Secharja Kap. 14 V.1…) 

    21-09-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-09-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zeggen dat antizionisme een nieuwe vorm van antisemitisme is, is een grote dwaasheid.
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    " Wat betekent het om vandaag een zionist te zijn nu Israël ( de zionistische entiteit- vertaler) bestaat? Een ideologie die voor mij hatelijk is geworden. Het zet geest en hart gevangen en het was erg moeilijk en pijnlijk voor mij om mezelf ervan te bevrijden. Nee, ik ben niet langer een zionist, op zijn zachtst gezegd.

    Zeggen dat antizionisme een nieuwe vorm van antisemitisme is, is een grote dwaasheid. Om deze reden zouden bijvoorbeeld grote sectoren van orthodox Jodendom die in de wijk Mea Shearim van Jeruzalem wonen, of in Bnei Brak in de buurt van Tel Aviv, antisemitisch zijn. Je meet de aberratie. "

     

    Gérard Haddad, schrijver, psychiater en psychoanalyticus.

     

    Zo verneemt U het eens van iemand anders…;-)

    20-09-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Samson Raphael HIRSCH : LAUBHÜTTENFEST
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    סוכות

     

    Suckauß (Laubhüttenfest)

     

    Kap. 29, V.13 Und ihr bringet ein Emporopfer, eine Feuerhingebung zum Willfahrensausdruck Gott nahe: junge Stiere dreizehn, Widder zwei, jährige Schafe vierzehn, in ihrer Ganzheit seien sie.

     

    Kap.29 V. 13 …Offenbar ist hier der Gegensatz Jissroéls zur übrigen Völkergesamtheit gezeichnet, ein Gegensatz, der nicht sowohl in der Anerkennung und Nichtanerkennung Gottes als Lenkers der menschlichen Geschicke, als in Erkennung und Nichtanerkennung Gottes als Leiters der menschlichen Taten besteht. Die Gruppe פרים שבעה,איל אחד  und שבעת כבשים  ist Israel; die Gruppe: פרים ששה,איל אחד  und שבעת כבשים ist die übrige Menschheit, und indem Israel am Hüttenfeste, dem Feste des „unter Gottes Schutz und Segen“ heiteren Hüttenbaues auf Erden, dieses letzten Zieles aller völkergeschichtlichen Wandelungen, mit dreizehn פרים, zwei אלים und vierzehnכבשים  naht, tritt es eben nicht für sich allein, sondern mit dem Ausdruck der Völkergesamtheit als „Jissroél und die Völker“ für die Gesamtmenschheit zu seinem Gott hin, allein mit Kennzeichnung des „Gegensatzes der Gott dienenden und nicht dienenden Tat“, der noch in der Gegenwart der Zeiten die Menschheit in zwei Lager klüftet. 

    Allein dieser Gegensatz ist immer mehr im Verschwinden begriffen. Unter Einfluß der Sendung Jissroéls und seines still wirkenden Beispiels in Mitten der Völker wird dieser Gegensatz immer kleiner, er beginnt mit sechs zu sieben, ist am zweiten Tage schon fünf zu sieben, dann vier zu sieben u.s.w., bis am siebten Tage, dem Ziele der Menschentwicklung und der Sendung Jissroéls für dieselbe, er völlig aufgehört hat und Jissroél in der Gotteshuldigung, in dem Lebensdienste der Tat mit der Gesamtmenschheit vereint als אילים שנים ,פרים שבעה und  ארבעה עשר כבשים vor Gott steht. Hinsichtlich der geschichtlichen Führung und des Anteils an der Lösung der Gesamtmenschheitsaufgabe hört Jissroéls Stellung in Mitten der Völker aber nicht auf, eine besondere zu sein. Jissroél und die Menschheit, die Menschheit und Jissroél, sie bleiben, nach ihrer ganzen geschichtlichen Entwicklung und ihrer besonders gearteten Tüchtigkeit für die Zwecke der Menschheit, zwei besondere, in ganz gleicher Würdigkeit geschichtlich Gott nahe und für die Ziele der Menschheit voranschreitenden Größen, – sie bleiben sieben und sieben כבשים, ein und ein איל; allein in Huldigung Gottes, des einen Einzigen, durch Erfüllung des einer jeden dieser Größen für die Lösung ihrer Aufgaben erteilten Gesetzes, des sinaitischen Jissroéls, des allgemein menschlichen in der  Menschheit, in Huldigung Gottes des einen Einzigen durch Erfüllung Seines Willens auf Erden, werden Jissroél und die Menschheit eins sein, und es wird das Tatenleben aller Menschen auf Erden also das Gott offenbarende Gepräge sittlicher Pflichttreue wie das Tatenleben Jissroéls tragen, sie werden zusammen als פרים nur „eine Sieben“ bilden והיה ד' למלך על כל הארץ ביום ההוא יהיה ד' אחד ושמו אחד. –

    Auch das Wort der Weisen Sucka 55b: הני שבעים פרים כנגד שבעים אומות sieht in diesen Suckoth-Mussafopfern einen Opferausdruck für die Völkergesamtheit, und wenn (daselbst) Jissroéls Opfer als sühnende Fürbitte für die Gesamtmenschheit begriffen wird, so dürfte, wenn unsere Auffassung nicht ganz irrig, diese Fürbitte eben auf den im Laufe der Zeiten schwindenden Gegensatz, somit auf die allmälige Rückkehr der Menschheit mit ihrem Tatenleben zu Gott sich stützen. Um dieser Zukunft willen und für diese Zukunft möge Gott sie erhalten!

    Finden wir aber hier in der Moedgruppe des Hüttenfestes die Grundzüge aller der Wahrheiten niedergelegt, die über das weltgeschichtliche Ziel aller Völkerentwicklungen und Jissroéls zeitliche und künftige Stellung zu demselben durch den Mund der Propheten zum Ausspruch gelangten, so erscheint auch gerade das Hüttenfest in engster Beziehung zu diesem einstigen Völkerziel im Munde des Propheten. Secharja 14,16  enden alle gegen ihre Gottesbeziehungen ankämpfenden Kraftanstrengungen der Völker mit der endlichen Huldigung Gottes in Jerusalem und der jährlichen Gesamtmenschheitsfeier des Hüttenfestes. Ja, wir wagen den Gedanken: Ezechiel 38,39 wird das leitende Haupt der letzten Kampfe gegen Gott und seine Gestaltungen auf Erden: גוג genannt. Es liegt nicht ferne, darin den Begriff des Dachbildens von גגג, und damit sofort den Gegensatz zu סוכה, dem unsteten, kunst- und machtlosen Laubdach zu erkennen. In der Tat lässt sich der ganzen Menschheitsweltgeschichte in diesem Gegensatz begreifen. Ein Wahn führt die Menschheit irre. Wie es ihnen gegeben ist, ihre דפנות, ihr Bereich den geschöpflichen Mitweltgenossen gegenüber durch ihre mit Kunst verbundene Macht abzugrenzen und sicher zu stellen, so, wähnen sie, sei es auch die Aufgabe ihrer Macht, sich nach oben, Gott und den Einflüssen Seiner Waltungsmacht gegenüber sicher zu stellen, sich nur unter den Schutz der eigenen Macht zu begeben, ihr Geschick in die eigene Hand zu nehmen und den Ausbau der Menschengröße durch das die Unabhängigkeit von Gott sicherstellende Giebeldach zu krönen. Es ist der Kampf des גג gegen סוכה, der Kampf des die Menschen nicht zur Ruhe gelangen lassenden  „Giebelwahns“ der Menschengröße  gegen das heitere Vertrauen der sich Gottes Schutz unterstellenden Hüttenwahrheit. Die Weltgeschichte beginnt mit dem himmelstürmenden Turmbau der sich selbst vergötternden Menschenmacht – und endet mit dem Gott huldigenden Hüttenbau des heiteren Menschendaseins auf Erden. –

    Das Judentum überlässt anderen Disziplinen die Lehre, wie man mit Verzichtleistung auf das Diesseits das Jenseits gewinne. Es reserviert sich die Lehre, wie man durch ein Gott huldigendes Pflichtleben das Diesseits selig gestalte und das Jenseits schon im Diesseits beginne – und diese durch das Hüttenfest für Jissroél aller Zeiten gepredigte Lehre gestaltet sich durch die Moedopfergruppe desselben zur universalen Zukunftsaussicht aller Völker. Von dem Gipfel seiner nationalsten Freude schaut der Blick des Gottesvolkes auf die Heileszukunft aller Menschen aus. Auch war es nach dem Jeruschalmi Sucko V,1 eben der Freudengipfel dieses Jissroéls und der Menschheit Hoffnung umspannenden Hüttenfestes, auf dessen Höhen die „Quellen des Heiles“ sprangen, aus welchen die Jünger des Prophetentums den Geist schöpften, der sie zur Prophetie befähigte (siehe zu V.19).

    (Vergl. über diese universale Bedeutung des Hüttenfestes und der damit zusammenhängenden סוכתו של לויתן Jeschurun, Jahrgang VIII, S.14)

    20-09-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-09-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Sprüche Salomons 10,7 und Sprüchlein zu Ve-saus haBrocho
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    וזאת הברכה

     

    זכר צדיק לברכה:

     

    Das Andenken des Frommen bleibt zum Segen.

    (Sprüche Salomons 10,7)

     

    1.      

    Zum Segen falt‘ ich meine Hände

    In diesem letzten Augenblick,

    Bevor auf  Erden ich vollende

    Und kehr‘ zu meinem Gott zurück!

     

    2.

    So redet Moses, und die Kunde

    Erschüttert eines jeden Herz,

    Geschlagen hat die letzte Stunde,

    Die löset jeden Menschenschmerz.

       

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 236  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    19-09-2021 om 16:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-09-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro des Nachmittaggebetes am Jaum Kippur
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה למנחה של יום כפור

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro vom Nachmittaggebet des Jaum Hakippurim

     Prophet Jona

     Längst schon hat die Sonne den Zenith überschritten und der größte, herrlichste Tag neigt sich bereits zum Scheiden. Im Geiste haben wir uns so eben in die heiligen Weihehandlungen der Abodah versenkt, die einst an diesem Tage auf Moriah, im Gesetzesheiligtum unseres Gottes vollzogen wurden. Und da ist uns die Herrlichkeit des Einst und das Elend des Jetzt in der ganzen Schroffheit ihres Gedankens entgegengetreten, und wir haben uns so unsäglich arm gefühlt, haben gefühlt, wie unendlich viel wir verloren. – Und bitterer Schmerz hat da unser Herz zerrissen und hat dessen Starrsinn gesprengt, und tiefe Sehnsucht ergriff uns nach dem Vaterhause, und da haben wir uns vor unserem Gotte ausgeweint, wie das Kind in den Armen des Vaters.

    Doch nicht durch Rührung und tatenlose Sehnsucht wird der Aufgabe des Tages genügt. Rückkehr, Besserung ist die Losung. Darum ward noch einmal die Thora dem heiligen Schreine entnommen und aus dem Gottesworte jener Abschnitt vorgelesen, der an die allererste Grundlage eines heiligen Lebens und an die erste Vorbedingung unsre dauernden Rückkehr mahnt: an die sittliche Reinheit, an die Reinheit des Familienlebens. Und da es nun galt, aus dem Prophetenworte einen Abschnitt zu wählen, der in diesem ernsten Momente des dahinsinkenden Tages uns so recht die Macht und das Wesen der Theschubah vergegenwärtigt, die Rückkehr aus tiefster Gesunkenheit zu seinem Gott sich emporringenden Menschen, da fiel die sinnige Wahl auf das Wort von der Sendung des Propheten Jona.

    Er hatte der gewaltigen Ninive, der glänzenden Hauptstadt des weltherrschenden Assyrerreiches, wegen ihre Missetaten den Untergang verkündet. Die Worte des fremden Propheten, der im Namen des unsichtbaren Gottes gesprochen, hatten in den Herzen des götzendienenden Volkes tiefe Erregung erzeugt. Sie waren in sich gegangen, hatten Fasten verkündet, und der vom Volke ausgehenden Bewegung hatte der König, hatten die Grossen sich angeschlossen. Der König war von seinem Throne gestiegen, hatte seine Königsgewänder abgelegt und gleichfalls ein härenes Trauergewand angelegt, und der Befehl war im Namen des Königs und der Grossen ergangen, daß ein jeglicher fasten und Gott inständig anrufen und „zurückkehren solle von seinem schlechten Wandel und von dem Unrecht, das in seinen Händen“. – Da heißt es nun nicht, bemerken unsere Weisen: Gott sah, wie sie sich durch Fasten kasteiten und mit ihren härenen Gewänder sich peinigten, auch nicht: wie andächtig sie beteten, sondern: „Gott sah ihre Taten, daß sie von ihrem schlechten Wandel zurückgekehrt waren, da änderte Gott seinen Entschluß hinsichtlich des ihnen angekündigten Unglückes und führte es nicht aus“. So ist die Besserung das alleinige Wesen der Teschubah, und nur sie erwirkt das Wunder der göttlichen Gnade. Wir haben an einem anderen Orte eingehend darauf hingewiesen*) wie charakteristisch es ist für die in jeder konfessionellen Engherzigkeit abholde, wahrhaft freie Universalität des Judentums, daß es götzendienende Heiden sind, deren Besserung uns an diesem Tage als Vorbild für die eigene Besserung vor die Seele geführt wird. Nur mit dem Unterschiede, aß die Verzeihung, die ihnen durch die Rückkehr zu den allgemein menschlichen Pflichten zu Teil wurde, für uns an die Rückkehr zu dem gesamten Gottesgesetze geknüpft ist.

    Doch noch zwei andere Momente sind es, die uns dieses Prophetenwort in einer ergreifenden Eindringlichkeit wie kaum ein anderes vor die Seele führt.

    Einmal die Allgegenwart und die alle Wesen und Kräfte als Vollstrecker seines Willens verwendende Vorsehung Gottes. Was dem gedankenlosen Menschen als Spiel der Elemente, als Walten des Zufalls erscheint: so es in den Dienst zur Ausführung des Gottesgedankens gestellt ist, ist es planvolle Gottesfügung. Der Sturm auf dem Meere, der dem sich der Gottessendung entziehenden Flüchtling schon vorausgesandt ist (Kap. 1,4), das wildbrandene wütende Meer, die Gottesfügung, die ihm in Leben erhält in einer Lage, die sonst unrettbar der Tod bringt, die dunkle Meerestiefe; die ihn wieder emporschleudert in den Bereich der Meereswogen, der Meeresstrudel, der ihn umkreist und emporhält, das Seetier, das ihn verschlingt und später ans Land wirft, das Kikajon, das in einer Nacht aufsproßt, ihn im Sonnenbrand zu beschatten, das Insekt, dessen Stich dasselbe Kikajon verdorren macht, der Glutwind aus dem Osten, der Jona verschmachten ließ, – von einigen dieser Fügungen erfahren wir es aus den Worten des Propheten, bei den anderen, so bei dem Sturme auf dem Meere, dem gewaltigen Fische, dem aufsproßenden Kikajon heißt es ausdrücklich: וימן ה', וה' הטיל, in vielmaliger Wiederholung: Gott bestellte, Gott bestimmte sie.          

    Und sodann jenes Allerbarmen, jene Liebe, die ein jedes Wesen und sein Gedeihen als ein Werk der Fürsorge des Schöpfers anschaut und diesem wert und teuer sein läßt! „Dich dauert des Kikajons, mit dem du dich nicht abgemühet und das du nicht großgezogen hast – und mich sollte nicht der grossen Stadt dauern und all der Kinderseelen in ihr und all des Viehes?“  –  Also ist jeder Kreis von Menschen eine „Pflanze“, von der Gott spricht: אשר עמלתי בו ואשר גדלתי! Das ist die Vaterliebe des Schöpfers, die unverlierbare, die jedem seiner Kinder zugewandte, wie das „Alte Testament“ sie lehrt, jene Liebe, die der Rückkehr der verirrten Kinder harrt, die ihnen aus freier sittlicher Energie stets offen steht, weil sie nicht „sündig“, sondern rein und für das Höchste befähigt geboren werden, jene Liebe, die, wenn das ältere Geschlecht gesunken ist, auf die reinen Keime des Guten in die Brust derer hinschaut, die noch nicht „die Rechte und die Linke“ unterscheiden können, und schon um der unschuldigen Kinderseelen willen den drohenden Untergang abwendet.

    …

     

    *) Das Reine Menschentum im Lichte des Judentums. Frankf. A. M. Kaufmann 1893, S.35

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 532 – 545   Kommentar zu JONA Kap. 1 V.1…) 

    16-09-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה לשחרית של יום כפור

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro vom Morgengebet des Jaum Hakippurim

    Jesajas Kap. 57 V.14

     

    Gekommen ist der große herrliche Tag, der seligste des Jahres. Emporheben aus allen Erdennöten will er den jüdischen Menschen, emporheben aus dem dumpfen Zwang der Leidenschaften, will ihn emporheben in die beseligende Nähe seines ewigen Vaters, in das reine Licht und die reine Lebenslust, die ihm von dort entgegenströmen.  Und: „Hinauf! Hinauf zu Ihm!“ – das ist des Tages Losung. Mit ihr, mit diesem Rufe: סולו סולו! Beginnt das Prophetenwort der Haftorah.

    Doch unsere Vergangenheit hält uns zurück. Diese Folgen unsrer getrübten Vergangenheit, die wie mit eisernen Klammern unseren Ausschritt hemmen, nur Gottes Allmacht kann sie sprengen. Die Betätigung seiner Gnade aber hat er uns verheißen, so wir durch aufrichtige Reue, durch den festen Entschluß der Besserung uns ihrer würdig machen. Denn (V.15): „so hoch und heilig Er thront, so ist er Nahe dem Zerknirschten, dem, der demütigen Sinnes geworden, zu beleben das Gemüt des Demütigen, zu beleben das Herz der Zerknirschten“. Denn nur um den Menschen zur Selbstbestimmung, zur Selbsterkenntnis und damit zur Reue zu bringen „streitet“ Gott und „zürnt“ er, Leiden sendend, gegen den Menschen (V.16). Denn unendlich nahe, unmittelbar Sich verwandt schaut Gott jeden Menschen: „Des Menschen Geist geht ja von mir aus in die Körperhülle ein, und die Seelen habe ich ja geschaffen!“ – Nie und  nirgends ist das Band, das jeden Menschen mit Gott verknüpft, in seiner Stärke  und Innigkeit herrlicher gezeichnet worden, als in diesen Worten des angeblich „flammenden Gottes Zebaoth des Alten Testamentes“ – Wohl zürnte Gott über sein Volk und schlug es, dadurch daß er sich von ihm abwandte und es sich selbst überließ (V.17), so daß es, statt des ihm vorgezeichneten דרך ה', statt des Gottesweges, den „Weg seines Herzens“ einschlagen konnte, den seine Leidenschaften das Verblendete vorziehen ließen. Gott hatte (V.18)diese Irrgänge und ihre Leidensfolgen sehr wohl „vorausgesehen und wollte es gerade durch diese Selbsterfahrungen genesen lassen.“ ואנחהו: denn diese scheinbare Frei- und Preisgebung war selbst nur ein Akt der göttlichen Weiterführung, und die so gewonnene Selbsterkenntnis und die wiedergewonnene Gottesgnade wird selbst reichste Tröstung und vollen Ersatz für alle Leiden bieten, ihm und allen, die so lange durch seine Verblendung und deren Folgen zu trauern hatten, ואשלם נחמים לו ולאבליו – So:

    V.19 בורא ניב שפתים, ist Er Schöpfer, so schafft, verwirklicht er das, wovon bis dahin die Menschen nur „sprachen“, was nur ein schöner Traum, nur eine „Frucht der Lippen“ war, nur in der Menschen Gedanken und Worten Dasein hatte, nämlich: den Frieden. „Friede!“ – den noch Fernen, „Friede!“ den bereits Nahen, אָמַר ה', ihn hat Gott mit seinem Gesetzworte und mit seinem Verheißungsworte längst dargeboten – „so bringe ich ihm Heilung.“ – Das Objekt von ורפאתיו ist das V.14 genannte עמי, auf das sich auch die Suffixe der VV.17 und 18 bezogen.

    V.20. Nur auf den Boden des Gesetzes, nur in der freudigen pflichttreuen Unterordnung unter den göttlichen Willen erblüht dieses höchste Gut des Menschen, das Sehnsuchtsziel aller Hoffnungen: der innere und äußere Friede. והרשעים, die Gesetzlosen aber, die nur dem Diktate ihres eignen, im Dienste ihrer Interessen und Leidenschaften stehenden Willens gehorchen, sie gleichen dem „aufgewühlten Meere“, und ויגרשו מימיו רפש וטיט: was die Tiefe des unveredelten, weil ungezügelten, Menschenherzens unter glatter Oberfläche an Menschenunwürdigen sorgsam barg, das bringen die Stürme der Leidenschaft in seiner ganzen Unschöne unfehlbar an den Tag.

     

    V.21 Die Worte אמר אלהי entsprechen offenbar dem אָמַר ה' in V.19. Der Zusammenhang ist demgemäß: denn ebenso wie Gott längst der Pflichttreue den Frieden, ganz ebenso hat er die Friedlosigkeit dem Frevel bestimmt. Daß das letztere durch die von Gott als Richter des Menschen gefügte Weltordnung bewirkt werde, darauf weist der Wechsel des Gottesnamens ה' in V.14 in den hier genannten: אלהי hin.

     

    Die Rückkehr zur Pflicht ist so der Weg zum Frieden. Uns auf diesen Weg zurückzuführen, so wir im Getriebe des Lebens von ihm abgekommen sind, dazu hat Gott den alljährlich wiederkehrenden „Tag der Sühnen“ bestimmt.

     

    Wie aber jede göttliche Veranstaltung der Mißdeutung unterliegt und, falsch verstanden, aus einem Mittel zum Heile zu einer Förderung des Unheils werden, und so, was zur Rettung aus Sünde und Verblendung dargereicht ward, zum Beharren in der Sünde und der Verblendung führen kann: also auch die Institution dieses Tages der Sühnen. Freilich ist es Wahnsinn, freilich grenzt es an Gotteshöhnung, freilich ist es die unglaubliche Verkehrung der Wahrheit, zu wähnen, dieser Tag werde die verheißenen Güter der Verzeihung und der Sühne und der Reinheit bringen, auch ohne Reue, auch ohne ernsten Entschluß der Besserung, auch wenn er also nur einen fastend verbrachte vierundzwanzigstündige Unterbrechungspause in dem Gott und seinem Gesetze entfremdeten Leben darstelle, das dann, nach Ablauf dieses Tages, mit voller Seelenruhe ganz in der bisherige Weise fortgesetzt werden könne, um dann im nächsten Jaum Kippurim wiederum ein Reinigungs- und Entsündigungsbad finden. Trotz ihrer Ungeheuerlichkeit hat diese Vorstellung gleichwohl früh schon Platz gegriffen.

     

    Diesem Wahne tritt nun Kap. 58, 1-14 die große Jaum-Kippur-Predigt des Propheten im göttlichen Auftrage mit flammenden Worten entgegen. Sie zeichnet zuerst (V.2-5) den empörenden Widersinn einer solchen Jaum-Kippur-Farce, mit den frömmelnden Gebärden und dem scheinheiligen Gebahren. Diesem stellt sich sodann (V.6-14) in leuchtenden Zügen das Wesen und das Werk des wahrhaftigen gottgewollten Jaum Kippur gegenüber: den aus den Banden Leidenschaft und Sünde sich befreienden (V.6), zu Gott sich emporringenden Menschen, der (V.5) sich in seiner „Armut“ begreift, der jedes an Menschen begangene Unrecht wieder gut macht und für jedes bedrohte fremde Recht eintritt und alle ihm verliehenen Gaben und Kräfte in den Dienst dieses Wirkens stellt (V.6), der in edler Humanität seines reinen Tatenlebens schönste Vollendung findet, und wie den Leib, so auch die darbende Seele und das darbende Gemüt seiner Menschenbrüder labet, und der endlich durch Unterstellung seines ganzen wirkenden und schaffenden Lebens unter die Herrschaft des Sabbathgedankens all sein Tun und Wirken nur als Vollbringung des Gotteswillens und sich selbst als Gottesdiener bekundet, und so der Verwirklichung des Ideals von reinen Menschentum entgegenreift, zu dem das Gesetz unseres Gottes die ewigen Wege bahnt.

    …

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 515 – 522   Kommentar zu Jesajas Kap. 57 V.14…) 

    16-09-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-09-2021
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    האזינו

     

    יקרא אל השמים מעל, ואל הארץ לדין עמו:

     

     

    „Er ruft dem Himmel zu von oben und der Erde, sein Volk zu richten“

    (Psalm 50,4 Übersetzung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH)

     

    1.

    Himmel, Erde seien Zeugen,

    Sie sind es, die mich gehört

    Wirst du dich zum Laster neigen,

    Ist’s ihr Fluch, der dich verheert.

    2.

    Geh’st du aber in den Wegen,

    Die zu wandeln ich gelehrt,

    Heil dir dann, denn reicher Segen

    Wird in Gnaden dir gewährt.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 460  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     


    12-09-2021 om 13:28 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-09-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     

    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935









    31.      Maß und Ziel

    „ Der Weg zum Ziel, das ist die Pflicht. Nur wer ihn mit Respekt geht, Schritt für Schritt gerecht, dessen Glaube ist ernst und wächst und erneut sich mit jedem Schritt.  Und nur, wer auf sich achtend die beste Form bewahrt, wird Energie gewinnen, um mit Kraft und Ausdauer selber scheiten und andere leiten zu können. Das große Ziel erfordert strengstes Maß im kleinsten…“

     

     

    Wie gehabt ist das Obenstehende eine Leseprobe und es freut uns hiermit   – in Beilagen –  eine weitere, die abschließende Skizze (S. 98 bis 102) aus dieses rabbinische Meisterwerk vollständig zu liefern:


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    06-09-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-09-2021
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    וילך

     

    צדיק כתמר יפרח, כארז בלבנון ישגה:

     

     

    „Der Gerechte, wie die Palme blühet er, wächst hoch wie eine Zeder in Libanon,“

    (Psalm 92,13 Übersetzung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH)

     

    1.

    Hochbetagt; im Greisenalter

    Ist der Fromme Führer schon,

    Moses, Jissroéls Erhalter –

    Bald steht er vor Gottes Thron.

    2.

    Und noch ist sein ganzes Streben

    Für sein Volk, das er belehrt‘,

    Und er opfert ihm sein Leben,

    Bis zu Gott er heimgekehrt.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 445  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    05-09-2021 om 14:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-08-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

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    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935





    30.      Politik

    „ Die Geschichte des Gottesstaates ist seinem Volke Wissenschaft fürs Leben.  In ihrem Lichte zeigen die Lebensinteressen des Judentums ihre hinreißende, ehrfurchtgebietende Größe.

    Die jüdische Lebensinteressen zu vertreten geziemt nur dem, der sie versteht. Wirklich  verstehen kann sie aber nur, wer sie nicht bloß kennt, sondern anerkennt  und in ihnen lebt, wer also unser taurogründiges Gottesvolkstum bejaht, das Goluß respektiert, das historische Gesetz des Gottesstaatsvolks auch fürs eigene persönliche Schicksal anerkennt und dementsprechend seine private Lebensführung taurotreu gestaltet. Hast du vor dem Steuerzettel deiner schwachen Gemeinde (selbstverständlich der echten) so Respekt, wie vor dem ein staatlichen machtgestützten Finanzamtes? Ist die mündliche Tauro der Webstuhl deiner Weltanschauung ? Gibt dir das heilige Schrifttum Heimat- und Bürgerkunde einer gegenwärtigen Vergangenheit und Zukunft? Hast du den modernen Abstand von den קרבנות und von der gesunden Rigorosität jüdischer Gesellschaftsauffassung heil überwunden? Deutet die einwärts weisende M’suso an deinen Türen auch auf die Küchen-, Kleider und Bücherschränke deiner Wohnung als Geltungsbereiche deines Königs im Himmel und seiner Tauro auf Erden? Nur wer  gottesstaatlich zu denken, zu wollen und zu fühlen vermag, nur wer als Untertan Gottkönigs empfindet, ist würdig, die jüdischen Angelegenheiten zu führen.

    Aber jeder, Juden und Jüdin, ist dazu berufen, sich von Jugend an zu solcher Würdigkeit zu ertüchtigen. Er muß wissen, wie er die auf seinen Schultern ruhende Belange anderen Menschen gegenüber bestens wahrzunehmen hat, damit der Name unserer Gottheit, des Weltenkönigs, durch ihn geheiligt werde; darf leider auch nicht vergessen, daß er angesichts der Internationale des Hasses, die sich vom Märchen unserer Rätselhaftigkeit nährt, immer und überall die Gesamtheit vertritt.

    Jeder ist berufen. Und die Berufung birgt in sich zugleich die Verheißung des רוח הקודש. (irgendwie auch heute noch) für den, der „weise die Worte der Tauro wahrhaft in sich aufnimmt, sich täglich grämt und sorgt um die Ehre des Heiligen g.s.E. und um die Ehre Jißroeils, und der mit unstillbarer Sehnsucht nach der Ehre J’ruscholajims ausschaut und nach dem Heiligtum und nach dem erlösenden Heil, daß es bald aufsprieße in unseren Tagen, und nach der Sammlung der Heimatlosen“. Diese Berufung warnt aber auch vor golußmüder Ungeduld, und mahnt, jede Gegenwart ganz ernst zu nehmen und den Zweck und Erfolg auch des scheinbar zukunftslosesten alltäglichen  Pflichtendienstes ganz und gar der obersten Führung Gottkönigs zu überlassen.

    Goluß zersplittert, macht unstet und stellt jeden auf sich allein. Wer heute noch im Schoße einer soliden, ideal geleiteten Gemeinschaft wohnt und jüdisch politische bestens umhegt und versorgt ist, kann morgen schon gezwungen sein, wie ein Posten auf einsamer Wache sich allein mit anderen auseinanderzusetzen.  Die Anderen warten auch gar nicht, bis man zu ihnen kommt, am wenigsten heute bei der rasend wachsenden Kommunikation aller mit allen kraft der enormen Entwicklung des Verkehrs, des Nachrichtenwesens und damit zusammenhängend des Organisierens. Und bei allem, was in Bild oder Schrift, in Wort und Tat auf dich flöht, mußt du wissen, wie du demgegenüber richtig zu denken, zu fühlen und zu handeln hast…“

    „ Und schließlich ist doch grade mitten in der besten Gemeinschaft jeder Mitmensch und Genosse achtbar und schätzenswert genug, ihn insofern als einen „anderen“ zu betrachten, daß du dem Verhalten zu ihm nicht dem Ungefähr überläßt. Das aber heißt, politisch sein…“

    Wie gehabt ist das Obenstehende eine Leseprobe und es freut uns hiermit   – in Beilagen –  eine weitere (die vorletzte) Skizze (S. 91 bis 97) aus dieses rabbinische Meisterwerk vollständig zu liefern:

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    30-08-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-08-2021
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    נצבים

     

    בכל מקום עיני יי צופות רעים וטובים:

     

     


    „Aller Orten sind die Augen Gottes, schauen Böse und Gute.“

    (Mischle-Sprüche Salomos 15,3 Übersetzung Rabbiner Dr. WOLF, Köln a. Rh.)

     

    1.

    Siehe, Deine Kinder stehen

    Alle, groß und klein, vor Dir,

    In Dein Bündnis einzugehen,

    Dich zu ehren, steh’n wir hier!.

     

    2.

    Ja, es bleibet ohne Segen,

    Der, von eitlem Wahn betört,

    Dich vergißt auf seinen Wegen

    Und des Lasters Stimme hört.

    .

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 441  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

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    29-08-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-08-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

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    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935







    „  Andererseits ist selbst eine Mustergemeinde in Palästina noch lange kein kleiner Gottesstaat.  Denn auch dort in „unserem“ Lande, herrscht – doppelt schmerzlich – Goluß, Innuj und Zwangsgastschaft. Und solange Erez-Jißroeil als Boden des Gottesstaates feiert, kann ohnehin „unser Land“ nicht den Auftrag an das Gottesstaatsvolk bedeuten, sich dort in nationalkultureller Ganzheit bodenständig zu etablieren, geschweige mit der Herausstellung eines autonomen Volkstums zu demonstrieren . Weder der Zionismus, noch seine Bekämpfung, noch irgendwelche wirtschaftliche Intentionen vermögen Erez-Jisroeil zu einer golußsinnwidrigen Aufgabe für uns zu stempeln – Aufbau des Landes? Aber (soll das Wort nicht Rausch und nicht Maske sein) : das Aufzubauende wäre doch das durch Chorbon Zerstörte, und zerstört ist nicht das Land als Volksland, sondern als Bestandteil des einst irdisch totalen, politisch mächtigen Gottesstaates, und den aufzubauen fehlt uns die Macht und die – Vollmacht. Wir können uns nur der Verheißung würdig machen. Die Völker der Staaten mögen jedenfalls  in noachider Gesetzlichkeit erdverwachsene totale, Kulturen bauen und pflegen (ja sogar Opferdienst dienen); denn dazu führen sie ein machtpolitisches Eigenleben. Wir hingegen leiden Goluß und Innuj. Gott wußte, warum er uns Land und Macht zugleich nahm. ...“

    „ Die örtliche  Gemeinde bildet zwar die Normalform der Vergemeinschaftung, aber nicht in dem Sinne, daß das Gemeinschaftsstreben nicht über sie hinauswachsen dürfe. Im Gegenteil. Eine gesunde, d.h. ihre Golußaufgabe sich bewußte und der Gemeinschaft der J’rei‘im  sich organisch verbunden führende Gemeinde will Baustein unserer Zukunft, nicht Grabstein unserer Vergangenheit sein. So wird sie aus eigenem Antrieb danach trachten und drängen, sich mit anderen gleichgesinnten zusammenzuschließen. Der landsmannschaftliche Gemeindeverband ist die angemessene Form der Gemeinschaftsbildung in den Ländern unserer Zwangsgastschaft. Von ihm gilt in noch höherem Maße dasselbe, wie von der Gemeinde: verleugnet er den in der Wahrheit der Tauro sprechenden zukünftigen Gottesstaat und sein ehrfurchtheischendes Hoheitszeichen der Zwangsgastschaft, dann fehlt ihm jegliche Legitimation, um im Namen des Judentums zu sprechen. Seine Existenz ist gegen jede Berechtigung, seine Kundgebungen sind höhere Willkür, seine Führer – Oberverführer, seine Gefolgschaft ein gesteigerter Jammer. Weiß er sich aber als höhere Erzihungs- und Dienstgemeinschaft für unsere unverfälschte Bestimmung, dann ist er eine wahrhafte, wesensgemäße Erscheinungsform des gottesvolkliches Golußjudentums und sein legitimer Sprecher, trägt (gleichgültig ob anerkannt oder nicht) einen Schimmer des Abglanzes gottesreichlichen Pracht –

    Allweltlicher Zusammenklang  der Gemeinden Gottkönigs – Gemeinschaft der J’rei’im  allüberall – wer wagt es zu hoffen? Und doch, dennoch! Gott will sein ganzes Volk…“         

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    23-08-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-08-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

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    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935





    „ Da wird kein unkultivierter  Rohling geduldet. Also ist der  disziplinierte Respekt vor der von unserer Gottheit uns gesetzten Lebensordnung der Chukim und Mischpotim die Bildung der Gebildeten und der Anstand der Anständigen. Die Erwerbung der Gauj-kodausch-Qualität ist erste Pflicht für jedermann.

    Da bekommt jeder Am-hoorez, der Leiblichkeit des Derech-eretz Verhaftete, des Idealbild jüdischer Ganzheitlichkeit und Kulturgröße zu wissen.“

     „ Daraus folgt daß eine Gemeinde, deren Statuten und Führung dieser gottesstaatlichen Tendenz widersprechen, nicht verdient jüdische Gemeinde zu heißen, ja überhaupt keine gemeindliche Existenzberechtigung hat ; ihre Kundgebungen sind Willkür, ihre Führer – Verführer, ihre Geführten – ein Jammer. Ganz abgesehen von  der neuzeitlichen Schande, der führenden Repräsentation  gottesvölkischer Gemeinschaften durch bekenntnis - und gehorsamssüchtige Personen, was in anderen Bekenntniskreisen kaum seinesgleichen finden dürfte, und wobei man nicht weiß, ob man sich mehr über die ehrvergessene Nachsicht der Geführten wundern soll oder über die anmaßende Taktlosigkeit der Repräsentanten, welche augenscheinlich die alten Befürchtungen  unserer Weisen hinsichtlich der Entwicklung im Goluß aufs traurigste bestätigt. Die bewußten Anhänger Gottkönigs  inmitten dieser Gemeinde werden sich nur einem wirklich übermächtigen Zugehörigkeitszwang  und auch dem nur mit zunehmend verbittertem Groll fügen. Sie werden das wahre Wesen der jüdischen Gemeinde nicht mit dem formenden Bestimmungen eines Landesgesetzes, dem sie etwa unterworfen  ist, verwechseln, sondern unverfälscht im Herzen und im Auge  behalten und, unbeirrt durch scheingemeindliche Arroganz, die Pflicht  zur echten Gemeindebildung als ihre Lebensaufgabe betrachten. Aber zur echter Gemeindebildung! …  



    Wie gehabt ist das Obenstehende eine Leseprobe und es freut uns hiermit   – in Beilagen –  der 2 .Teil einer weiterer Skizze (S. 81 bis 86) aus dieses rabbinische Meisterwerk vollständig zu liefern:

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    16-08-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-08-2021
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    כי תצא

     

    בנפל אויבך אל תשמח, ובכשלו אל יגל לבך:

     

     


    „Wenn deine Feinde wie einer fallen, freue dich nicht; und wenn einer strauchelt, laß dein Herz nicht frohlocken.“

    (Mischle-Sprüche Salomos 24,17 Übersetzung Rabbiner Dr. WOLF, Köln a. Rh.)

     

    1.

    Juble nicht bei deinen Siegen,

    Über Feinde in der Schlacht;

    Wenn sie fallen, unterliegen,

    Fielen sie durch Gottes Macht.

    2.

    In dem Sinken sollst du reichen

    Ihnen mild die Bruderhand,

    Jede Feindschaft muß dann weichen,

    Wenn sich löst das Erdenband.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 426  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    15-08-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-08-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

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    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935




     

    29.     Gemeinde

    „ Indem das Schicksal des zukünftigen Gottesstaates auf den Schultern jedes Juden und jeder  Jüdin ruht, obliegt jedem einzelnen eine Gemeinschaftsaufgabe. Den uralten, unverlierbaren Adel unserer Mamlecheß-Kauhanim-w‘ gauj-kodausch-Bestimmung trägt jeder nur als Glied des Gottesstaatvolkes. Diese Einsicht verlangt notwendig eine erziehende und dienende Gemeinschaft bewußter Golusjuden! – Gemeinschaft der J’rei’m.

    Was die Logik gottesstaatlichen Denkens fordert, das lehrt auch der Weg des Lebens, die Wahrheit der Tauro und der Spruch der Geschichte.“ 

    Wie gehabt ist das Obenstehende eine Leseprobe und es freut uns hiermit   – in Beilagen –  der 1 .Teil einer weiterer Skizze (S. 71 bis 80) aus dieses rabbinische Meisterwerk vollständig zu liefern:

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    09-08-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    שפטים

     

    אלקים נצב בעדת א-ל בקרב אלקים ישפט:

     

     




    „Gott steht in jedem Gotteskollegium, inmitten von Richtern hält er Gericht.“

    (Psalm 82,1 Übersetzung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH)

     

    1.

    Behandle stets nach Billigkeit

    Den Angeklagten im Gericht,

    Und schlichte nach dem Recht den Streit,

    Daß Recht auch sei dem Bösewicht.

    2.

    Denn wisse,  daß der Ewige weilt,

    Wo Richter ihren Sitz erkoren,

    Und daß die Strafe sie ereilt,

    So sie den Pfad des Rechts verloren.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 421  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

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    02-08-2021
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                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     






    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935

    „Nur Aniwußerziehung kann darum endlich die Grundlage jüdischen Schulwesens sein, sei es in der J’schiwo, der Hochschule der Wahrheit und der יראה, dei es im א' ב'-Unterricht der Allerkleinsten. Und gerade hier, bei der Jugend, ist sie am allerwichtigsten, weil am meisten zukunftsbestimmt. Sie bewirkt, daß das historische Gesetz des Gottesstaatsvolkes alles Denken beherrscht, im Chorbon die Kompensierung aufzeigt und die legitimierende Kraft des Goluß enthüllt.  Dann immunisiert Akeidogesinnung die Geister gegen reformatorischen Wahn, ob er mit liberalen Wenn und Aber die Unbedingtheit von Gottes Wort verschachert oder aus nationalistischem Drang Volk und Staat Selbstzweck zuspricht. Zwangsgastschaftliches Wissen erfüllt jedes Herz mit inniger Dankbarkeit für edle Güte der Völker, mit neidloser Bewunderung für die Großtaten ihrer Kultur, mit flehentlichen Segenswünsche für den Fortschritt ihrer Zivilisation.  Da lehrt aber auch gottesstaatliche Weisheit Kulturfimmel und Weltanschauungsmoden gründlich verachten und läßt sprudeln  jedes Herz in freudig-stolzer Begeisterung für den Gottesstaat , den (auch nur himmlisch) unvergleichlichen, für sein Volk, das auserwählte, für seinen König, Jißroeils Gottheit, den König aller Könige. Mehr als je sind daher in dieser Golußnacht jüdische Lehrer, die ihre Kinder das historische Gesetz des Gottesstaatsvolkes zu  lehren verliehen, die treue Sterne des Volkes, das ohne den Kompaß des רוח הקדש oder auch nur des בת קול oder irgend eines positiven Merkmals seiner Gottesstaatlichkeit durch die Völkerwüste wandert und wenn es sich nicht verirren soll, nur von solchen Lehrern sicheren Wege in die Heimat der Zukunft geleitet werden kann – ומצדיקי הרבים כככבים

    Darum droht dem Golußjudentum keine schlimmere Gefahr als die Sabotage der Aniwußerziehung durch Menschen aus eigener Mitte, die der Geltungssucht und Lüge verfallen sind; die aus dummstolzer Kompensation ihres Nichtwissens mit Rechthaberei oder aus charakterloser Katzenbuckelei  vor allem, was Völker als Fortschritt anbeten, bewußt oder unbewußt ihre autonomistische Wühlarbeit gegen Gottes Taurokönigtum betreiben.  (Was sie dabei „doch auch“ Nützliches wirken, das wird von niemand bestritten, verdient aber, sogar an der nutzärmsten Taurotreue gemessen, durchaus keine laute Betonung. Das wird Gott, der all Energie seiner Schöpfung bis hinab zum kleinsten  Würmchen, Stäubchen, Hauch nutzbar macht seiner Ehre und keines Geschöpfes Verdienst unterschlägt, ihnen auch bnicht vergessen. Das dort aber dem denkenden Juden niemals die gottesstaatliche, die grundsätzliche jüdische Beurteilung verbiegen.  Warum auch? Das Böse dem Gott, der Gute, in seiner Welt Raum gewährt, kann ja gar nicht nu unnutz sein – böse, verneinenswert ist es dennoch. Und gehört es nicht ganz eigentlich zur Natur des Bösen, durch angenehme Wirkungen sich , sich süß einzuschmeicheln ? Schon der alte Micho-Götze hielt sich zum Schimpf und Unglück des ersten Staates Jahrhunderte hindurch, indem er mit seiner Wandererfürsorge die Herzen betörte) Darum muß es, wie bitter und schmerzlich die Wahrheit auch sei, erkannt werden: ebenso verhängnisvoll wie die Zeitsünden  des von Sinnlichkeit  geborenen Götzendienstes und der von Hab- und Machtsucht geborenen gemeinen Gehäßigkeit ist die aus Rechthaberei geborene Lüge. Die fürstlichen Götzenimporteure des ersten Staates mit dem Gesindel ihrer Götzenpfaffen  und die korrupten Politiker  und intriganten Abenteuer des zweiten Staates  finden ihre zeitgemäße Fortsetzung in den Stiftern und Verbreitern der reformistischen Schwindelbewegungen dieses Goluß angefangen bei den sadduzäischen Vorläufern, über die Minim und Karäer, über Pseudomessianismen und Freigeistereien bis zu den assimilatorischen Reformen der Gegenwart, der religiösen und der völkischen Neologie und Zionismus, von der Pest des Gottlosentums ganz zu schweigen. Haben jene den irdischen Gottesstaat begraben, so drohen diese die Gottesstaatlichkeit vollends zu ertöten.

    Ihre dogmatische Demoralisierung annulliert jede Mizwo (der ja nur das gottesstaatliche Grundbekenntnis einen zwingenden  verpflichtenden Sinn verleiht), bagatellisiert  jede Sünde, wühlt den Kreis der Triebe wieder von vorne auf und treibt die Menschen (die wie ungläubig sie sich auch gebärden, ohne einen Glauben doch nicht leben können) zu irgendeinem zugkräftige flunkernden „…ismus“  als alleinseligmachender Heileslehre. Ob gutmeinend oder  boshaft, ob Verführung beginnend oder selbst erst verführt ob im großen oder im kleinen – sie sind nun einmal Propagandisten  der Taurowidrigkeit, wandeln ganz und gar in den Spuren von J’row’om  ben N’wot und bilden praktisch kaum heilbare Krankheitsherde im jüdischen Volksleib. Das energische Verlangen nach ihrer raschen Überwindung oder nach ihrer reinlichen Ausscheidung (bei fataler Machtlosigkeit notgedrungen wohl auch durch wirksame Trennung von ihnen) bedeutet nicht immer Anklage oder Verurteilung von Personen. Es bedeutet einfach einen elementaren Heilungsprozeß, eine von Lebenswillen zeugende Reaktion der Gesunderen. Vor allem aber ist es ein brüderlicher Akt liebevoller Besorgtheit um die noch heilbare Gefährdeten. Um derentwillen und seiner selbst willen muß jeder gewissenhafte Jude die gewaltige Bedeutung der gesetzlich gebotenen gesellschaftlichen Sauberkeit einsehen.  

    Ganz gewiß sind die bedauernswerten Unheilbaren ohnehin dem Untergang verfallen, und bestimmt wird stets nur der gottesstaatlich brauchbare Teil des Volkes den bleibenden, unvergänglichen Kerns einer Substanz bilden. Die Beharrungskraft des Gottgewollten zeugt immer noch für sich selbst.

    Dieses wieder und wieder vom Leben selber gesprochene Urteil ist letzten Endes der Beweis für die Wahrheit unserer Sendung, der der augenscheinlichste und zwingendste ist, der von Gott selbst wiederholt angekündigt wurde, der sich bis heute vollzogen hat und auch vor unseren Augen vollzieht und der, zusammen mit der Wahrspruch der unserer Gottesstaatsbürgerlichkeit bezeugenden Zwangsgastschaft , überhaupt den sinnfälligsten Gottesbeweis bildet. Ein philosophischer Gott – vielleicht hat Kant recht – ist schwer zu beweisen. Aber Gottkönig, der Gott der Juden und der Gott der Welt, ist  Gott des Lebens  - und hier ist der Beweis der jede Sophistik auf den Mund schlägt.Das Leben selber spricht ihn durch die wunderbare Erhaltung des Gottesvolkes. Diese beide Zeugnisse, Zwangsgastschaft und Daseinswunder, sehen jedem Jude, ja jedem Menschen ein, der hellsinnig und guten Willens sie empfängt. …“

    Wie gehabt ist das Obenstehende eine Leseprobe und es freut uns hiermit   – in Beilagen –  der 2 .Teil einer weiterer Skizze (S. 67 bis 71) aus dieses rabbinische Meisterwerk vollständig zu liefern:

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    02-08-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-08-2021
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    ראה

     

    שמר מצוה שמר נפשו בוזה דרכיו ימת:

     

     

    „Wer die Pflicht beachtet, hütet seine Seele, wer seine Wege gering achtet, tötet sich selbst.“

    (Mischle-Sprüche Salomos 19,16 Übersetzung Rabbiner Dr. WOLF, Köln a. Rh.)

     


    1.

    Sieh‘, es liegen Fluch und Segen,

    Erdensohn, in deiner Hand,

    Wandelst du in Gottes Wegen,

    Wird dir Segen zuerkannt.

    2.

    Hast du aber die erkoren

    Schnöden Lasters krummer Pfad,

    Wehe dir, du bist verloren,

    Strafe folgt auf böse Tat.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 413  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    01-08-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-07-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     

    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935





    28.      Was nun?

    „ … Heute aber, wo alles völlig auf dem freien guten Willen jedes Juden und jeder Jüdin beruht, da muß jeder einzelne zuerst einmal sich selbst in gottesstaatlicher Echtheit erziehen zur Wahrheit für Tauro, zur Gesetzlichkeit für Awaudo und zum Frieden für G’miluß-chaßodim. Mit anderen Worten: nur von Juden, die sich der göttlichen Wahrheit der Tauro, ergeben und ehrliche Erkenntnis ihrer Lage und Bestimmung gewinnen, haben die machtlosen Golußinstanzen des gottesstaatlichen Rechtes Anerkennung und Unterordnung zu erwarten, und nur als willig anerkannte ist es ihnen möglich, den gottesvolklichen Frieden zu wahren. Wehe dem Juden, der ihre Autorität durch Verfälschung der Wahrheit untergräbt! Er ist der Mörder unseres Friedens. Pfui dem Juden, der, die Rechtsohnmacht seines Volkes mißbrauchend, den Frieden seiner Gemeinschaft bricht! Er ist der Mörder unserer Wahrheit –  –

    Was nun?

    P’richuß muß wachsam auf der Hut bleiben. Wir sind ja nur Menschen.

    …

    Doch als die Hauptgefahr der Zeit droht rechthaberische Geltungssucht die der Lüge zutreibt.

    …

    Wenn man so sagen darf: P’richuß ist wichtig, Chaßiduß ist wichtig, am wichtigsten ist Aniwuß; ohne sie halten schließlich die beiden ersten nicht stand.“

    …

    „Nur Aniwuß-Erziehung  läßt den Goluß-Juden ruhig und stark, freudig und dankbar sein Schicksal richtig sehen, ohne die Verzerrung subjektiver Wunschdeutung, als das, was es ist:  Zwangsgastschaft, das authentische Dokument seiner Gottesstaatsangehörigkeit, und verleiht ihm ein stählerneres Selbstbewußtsein, das kein Lob und Schmeichel in Stolz kehrt, an dem aber auch jeder gehässige Unflat spurlos abgleitet.“  …


    Es freut uns – in Beilagen –  der 1 .Teil einer weiterer Skizze (S. 60 bis 66) aus dieses rabbinische Meisterwerk vollständig zu liefern:

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    26-07-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-07-2021
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    עקב


    אם תאבו ושמעתם טוב הארץ תאכלו:


    „Wenn ihr euch füget und gehorchet, so werdet ihr das Beste des Landes verzehren“

    (Jesajas 1,19 Übersetzung Reb Julius HIRSCH)





    1.

    Der Fromme freut sich schon auf Erden

    Der Fülle seiner Tugendsaat,

    Den Lohn sieht er sich reichlich werden

    In jeder großen, edlen Tat.

     

    2.

    Dem Bruder in des Lebens Leiden

    Mit Rat und Tat zur Seite steh’n,

    Bereitet wahre Seelenfreuden,

    Die quellen aus des Himmels Höh’n.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 409  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    25-07-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-07-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     

    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935






    „ Und siehe da: die ständig drohende Gefahr, daß der selbstherrliche Autonomismus doch irgend wann und wo im Zuge „fortschrittlicher“ Kulturentwicklung gewinnendere und damit überzeugendere Formen annehmen und so dem autonomistischen Drange im jüdischen Kreis verstärkten Auftrieb geben könnte – diese Gefahr wird eines Tages akut. Die sogenannte Aufklärung bringt einen gesellschaftsfähigen nackt-gottlosen Rationalismus hervor und treibt nicht nur gewinnend sondern geradezu  stürmisch saugend zur Emanzipation, vor deren Posaunentönen die letzte Festung gottesstaatlicher Erziehungsmacht die taurokratische Autonomie  des Golußgemeinde fällt – ein klägliches Jericho, aber kaum überraschend von einer Emanzipation, die im Namen normalisierungsfreudigen Vernunft kommt, aus Staatsraison und Achtung der Menschenwürde und nicht aus Verständnis für Judentumswürde und Zwangsgastschaft. Mit  dem Verlust eigener Gerichtsbarkeit und wirksamer Banngewalt hat die Entmachtung des jüdischen Volkes vorläufig ihren Höhepunkt erreicht. Die Bahn wird frei für Anarchie des Glaubens. Die Bewegung kommt schnell ins Raten. Um die geschleiften Festungen, die Gemeinden, die heiligen Werkstätten  gottesstaatlicher Erziehung und Bewährung, entbrennt ein erbittertes, geistig-gesellschaftliches Ringen, Bruderkrieg, traurig, aber in Gottkönigs Namen unerbittlich bis ans Ende durchzufechten.  Die Autorität gottesstaatlicher Erziehung wird bis in die Familie hinein erschüttert und zertrümmert.  Die äußere Verunstaltung, wahrhaftig nicht unsere Schande, wird zum eigenen Charakterfehler umgedeutet, um die Hilfe zu rechtfertigen die man mit fanatischer Zähigkeit den äußeren Normalisierungsversuchen entgegenbringt. Hochmut macht sich breit und breiter anstelle der Demut  vor der Ehre und dem Rechthaben Gottkönigs. Taurowidrigkeit flutet von allen Seiten in den heißumstrittenen europäischen Westen ein und findet hier nur ganz vereinzelte Hindernisse, nach Osten aber einen langsam zurückweichenden Widerstand. Noch läuft die Rechthaberei auf den Krücken ihrer Deutungskünste. Die fromme Larve einer gewissen üblen „Wissenschaft des Judentums“ erscheint als ein bestrickender Massenartikel. Immer schwächer wird die Widerstandskraft der Selbsterziehung; schon längst ist sie auf  sich allein gestellt; blendende Scheinerfolge autonomer Kunst, Wissenschaft und Technik  dringen von außen her hypnotisierend auf sie ein, dazu die Massensuggestion sozialer Erlösungsträume. Die Verblüfften beginnt der goldene Trichter der tempogehetzten  Völkermühle  Amerikas zu verschlucken. Indeß schwingen die unerschrockenen Führer der J’rei’m die Fahne der Wahrheit höher, fassen das Schwert der Demut fester, bauen Schule und J’schiwo als Stützpunkte des himmlischen Gottesstaates  aus. Hier und da verliert zwangsgastschaftliche Problematik an Schärfe scheint überwindbar; innere Hemmungen fehlen; die religiös-neologe Reform hat gottesstaatliches Denken und Fühlen gründlich ausgerottet. Bald wird man wieder normal sein, menschenwürdig. Bald wird die bürgerlich emanzipierende  Assimilation die antinormale Zwangsgastschaft beseitigt haben.  Andernorts häufen sich die Spannungen. Der völkische Zeitgeist fasziniert. Ein gottesstaatloser Nationalismus will  den Kranken jüdischen Markt erobern; er erschleicht ihn, natürlich, unter täuschender „Zion“-Maske mit pseudomessianischen Lächeln.  Zwischendurch  schleudern die Wirbel menschheitserschütternder Geschehnisse entwurzelte Scharen durcheinander, vom Land und die Stadt, von Staat zu Staat, bis nach dem fernen Osten, bis an die Enden der Erde, und der interpretierende Schwindel, in der zweiten Generation bereits als „historisch“ geheiligt, narkotisiert Hirne und Herzen. Bald, bald wird die völkerrechtliche emanzipierende Assimilation die antinormale Zwangsgastschaft beseitigt haben. Bald, bald wird man normal sein, menschenwürdig. Daß die  Judentumswürde welkt und die Charakterlosigkeit blüht, weil die ureigenste, die antinormale, die gottesvolkliche Art verleugnet wird, kommt kaum zum Bewußtsein. „Was sagen die andern ?“ ist das oberste Dogma beider Assimilationen, der individuellen wie der völkischen. Und der flammende Streitruf aus den ersten stürmischen Verteidigungskämpfen der J’rei’im - !מי לה' אלי  – verklingt mehr und mehr in ein gemütliches Neben-, Mit- und Durcheinander. Wie Unkraut wachsen die Gruppen und Grüppchen, die jede für ihr Vereinsprogramm als der einzig wahren Art des Judeseins Reklame machen. Selbst die Gemeinschaft der J’rei’im  שארית עם קדוש,sinkt zu einer orthodoxen Partei herab und zerfällt in Gruppenותהי האמת נעדרת – עדרים עדרים. Schließlich wagt es der hochmütige Lüge, ohne jede Verkleidung aufzutreten, tummelt sich ungeniert, erklärt Gottkönigs Ehre, Staat und Reich als „wissenschaftlich erledigt . Gottlosentum, Schmach des Jahrhunderts, bricht herein und findet vereinzelt – Schande über Schande! –ein schamloses Echo. Rechthaberei gibt sich mit der Selbstverständlichkeit der Frechheit – בעקבות משיחא חוצפא יסגי … “

    Es freut uns – in Beilagen –  der 2.Teil einer weiterer Skizze (S. 56 bis 59) aus dieses rabbinische Meisterwerk vollständig zu liefern:

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    19-07-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-07-2021
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    ואתחנן

     

    הן צדיק בארץ ישלם, אף כי רשע וחוטא:

     

     

    „Siehe dem Gerechten wird schon auf Erden vergolten, geschweige denn dem freventlichen Sünder.“

    (Mischle-Sprüche Salomos 11,31 Übersetzung Rabbiner Dr. WOLF, Köln a. Rh.)

     


    1.

    Dring‘ nicht in Mich, laß ab vom Beten,

    Rief Gott, der Herr, dem Moses zu,

    Du darfst nicht jenes Land betreten,

    Dir winket hier die ew’ge Ruh‘.

    2.

    Und Josua, dem treuen Knechte

    Ihm lege segnend auf – die Hand,

    Daß er dem harrenden Geschlechte

    Ein Führer sei ins heilige Land

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 386  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

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    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    18-07-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-07-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     

    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935









    27.      Rechthaberei

    „Nur aus der sichtbaren irdischen Wirklichkeit ist der Gottesstaat geschwunden. Seine überirdische Wirklichkeit dauert fort. Dieser himmlische Gottesstaat darf und wird als beherrschende Idee des Golußjudentums nie völlig verloren gehen; denn unsere Mamlecheß-Kauhanim-w’gauj-kodausch-Bestimmung ist ewig. In dieser Geistigkeit hat er auch seine alte Totalität behalten, so lange noch Juden nicht nur nach seinen in Geltung verbliebenen Gesetzen handeln, sondern auch den ehemaligen gottköniglichen Residenzbezirk in seiner ganzen, Heiligtum und Land umspannenden Weite noch „lernen“ und – beten.

    Der neue Zustand hat aber in doppelter Hinsicht die Erziehung zum Bekenntnis und zum Gehorsam für Gottkönig vor neue Schwierigkeiten gestellt.“

    „Hinzu kam, daß mit dem Untergang des Staates die für die Erziehung so wichtigen autoritäre Macht des Gottesstaatvolkes verloren ging. Machtlosigkeit ist aber gewöhnlich der Bankrott der Erziehung; denn sie bedeutet normaler Weise Kapitulation vor dem obersten der Urtriebe, der Rechthaberei.“

    … …

    „Das ist die Klemme:

    Hier – Kitzel des Geltungstriebes durch ohnmächtigen Zusammenbruch der gottesstaatlichen Erziehungsautorität unseres Volkes.

    Dort – herzergreifend das allgegenwärtige Geheimnis flehentlichen Drängens zu freiwilligen, akeidostarken Geltungsverzicht, der die Blinden helläugig  macht, um in der Öde des Goluß die Manifestation des Gottesstaates zu sehen, um Zwangsgastschaft zu bejahen, zur Wahrheit sich zu bekennen, der Ehre Gotteskönigs aus banger Ferne zu huldigen.

    Was  tut Rechthaberei in dieser Klemme? Sie greift (ganz typisch und in diesem Punkte  allein traditionell) nach Beflüsterung mit scheinbarer Legalität dem berüchtigten Rauschmittel der Triebe zur Einschläferung des Gewissens. Unsere Weisen wußten warum sie empfahlen, bei unerträglicher Triebdruck sich im traurigen Schwarz zu hüllen, ins Dunkel der Unbekanntheit zu flüchten und dem Unwiderstehlichen, wenn es wirklich unwiderstehlich ist, so zu erliegen, also gerade in der Not der Tat sich das Bewußtsein der Illegalität, der Sünde, zu erhalten.

    Will Rechthaberei sich ins Herz eines gläubigen Geschlechts einschleichen, so bindet sie sich der Maske einer gewissen Interpretation vor’s Gesicht.  Die eigene Meinung wird skrupellos schlau in die Worte der heiligen Lehre hineingedeutet – Methode der unbegrenzten Möglichkeiten. In der zweiten Generation ist der Schwindel bereits „historisch“ und fordert – Respekt. Die Überrumpelung ist geglückt. Der Hochmut schwillt an, läßt die Maske fallen und wird – Frechheit.

    …

    Die Ewigkeit  Gottes bürgt für den Bestand seines Volkes und seines Wortes. Der Staat der Sinnlichkeit fiel – unsere  Gottheit blieb, der Staat der Habsucht fiel – Gottes Volk blieb. Auch Rechthaberei wird schwinden- Gottes Wort wird bleiben –  –  “   

      


    Es freut uns – in Beilagen –  ein erster Teil einer weiterer Skizze (S. 50 bis 56) aus dieses rabbinische Meisterwerk vollständig zu liefern:

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    12-07-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-07-2021
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    דברים

    שבת חזון:

    Der Sabbat, an dem mit der Vorlesung des fünften Buches Moses begonnen wird, heißt , שבת חזון Sabbat der Prophezeiung. Er ist nämlich der Sabbat, der dem Trauer- und Fasttage ob der Zerstörung Jerusalems dem תשעה באב vorangeht, und es ist der einzige Sabbat im ganzen Jahre, an welchem traurige Erinnerungen die Herzen Jissroéls erfüllen. Denn an ihm wird im Gotteshause nach der Thoravorlesung das erste Kapitel in Jesaias, die ergreifende Prophezeiung, in welcher in herzerschütternder Weise die Sünden unserer Vorfahren geschildert und der Untergang des jüdischen Reiches vorausgesagt wird, vom Rabbiner der Gemeinde vorgelesen; daher hat dieser Sabbat die erwähnte Bezeichnung שבת חזון erhalten.

    מוכיח אדם אחרי חן ימצא ממחליק לשון:

     

    „Wer einen Menschen mir nachzufolgen zurechtweist, verdient mehr Wohlgefallen zu finden, als der Mann mit glatter Zunge“

    (Mischle-Sprüche Salomos 28,23 Übersetzung Rabbiner Dr. WOLF, Köln a. Rh.)

     

    1.

    Wohl dem Menschen, dessen Seele

    Nur nach Gottes Lehre strebt,

    Niemals, wenn er immer fehle,

    Gegen Warnung sich erhebt.

    2.

    Sicher wird sie ihn stets leiten

    Durch des Lebens Erdental

    Und im Sterben ihm bereiten

    Eine Trennung ohne Qual.

    .

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 375  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

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    11-07-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-07-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     

    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935







    26.      Zwangsgastschaft

    „De facto ist der Gottesstaat Zukunftshoffnung, er existiert nicht mehr in irdischer Wirklichkeit. Dafür beherrscht er als unverrückbares  Geschichtsziel der göttlichen Vorsehung alles irdisches Geschehen. So, als himmlischer Gottesstaat, hat er nie aufgehört. Sein Recht gilt fort. De jure ist er schon heute – noch heute.  Er ist so kraft unserer immer noch geltenden Berufung zur  Mamlecheß-kauhanim w’gauj-kodausch und kraft der uns verbliebenen Zentralinstanz der Tauro. Gleich wie Awrohom selber schon de jure, wenn auch nicht de facto, Herr des Heiligen Landes war. Die Angehörigkeit zu diesem de jure-Staat stempelt jeden Juden. Das Bewußtsein von dieser Angehörigkeit – und es allein – macht ihn zu einem bewußten Juden.

    Die sinnennahe Realität eines faktischen Staates bedeutet für jeden seiner Bürger auch ohne jedes andere Hoheitszeichen ein positives, untrügliches Merkmal seiner Angehörigkeit und Hörigkeit an diesen Staat. Bürgerbewußtsein ohne dieses Merkmal ist gar nicht denkbar. Was ersetzt aber dem Juden des sinnenfernen, ideellen de jure-Gottesstaates den Mangel solch eines positiven Merkmales? – Den ersetzt ihm die sinnennahe Realität des – Goluß und seines Innuj.“

    „Wir selber können bis dahin unseren Gastzustand nicht eigenmächtig beenden, auch die Menschheit kann das nicht, kein Volk und kein Völkerbund. Gegen das System autonomistischer Erdenbürgerlichkeit und Gottesreichsbürgerlichkeit eben als „Gastbürger“ zu zeugen, ist ja grade auch eine, schon von den Ahnen uns vorgelebte, Bestimmung unseres Golußschicksals.

    Die welthistorische Lehre dieser Wahrheit ist: nicht die Staaten  der Erde sind unsere eigentlichen Wirte, sie sind es nur scheinbar. Der Herr der Menschheit, Gottkönig, ist es, der uns zu ihnen Quartier gab, damit sie seinem Volk auf seiner Erde Lebensraum gewährten genug um, dankbar und treu für ihr Gewähren, der Ehre Gottkönigs und seines Reiches zu leben. Er tat es nach seinem Plan wahrhaftig beiden zum Wohl und beiden zur – Prüfung. Das Anormale unseres Goluß-Daseins ist nicht nur unser Schicksal, sondern auch Schicksal der Menschheit. Es ist vollendeter Irrtum, zu glauben, eigenmächtige Normalisierungsmaßnahmen können beide Teile von ihrem Schicksal befreien, bevor noch die Stunde des dritten Gottesstaates geschlagen hat. Und verhängnisvoller Irrtum, wäre es aber auch, aus unserer irdischen Heimatlosigkeit ein Recht für die Menschheit herzuleiten, uns die Gastfreundschaft zu kündigen und nach Belieben Ruhelosigkeit aufzubürden, also, S’charjo’s Mahnung zum Trotz, dort, wo „Gott ein wenig zürnt von sich aus das Unglück zu fördern“, Gottkönig wird den vorzeitigen Abbruch unserer Zwangsgastschaft nicht wollen, bis daß sie ihren Zweck als gottesstaatlicher Wegeweiser erfüllt und Jißroeil und die Menschheit heimgeführt hat in  sein Reich.“

    „ Da sollt jeder schon um seinetwillen die Zügelung der Triebe nach Gottesweisung bei sich und beim andern fördern. Wüßten die Völker, um was es geht, sie stellten neben jeden Juden zwei Wächter, die ihn zur Tauro-Hüt anhielten, zur Respektierung des Weltenwirtes, und – sie respektierten selber ihn auch. – –

    Jedes Ding hat zwei Seiten, jedes jüdische – drei.

    Unserer Zwangsgastschaft eine Seite sehen die Völker: die Judenfrage. Die zweite sehen wir: Goluß-Leid. Die dritte seht Gottkönig: Erziehung und Bewährung für Jisroeil und die Menschheit.

    Goluß muß nun einmal sein, Goluß-Leid muß nicht  sein.  Aber wenn es ist, dann zeugt es eindringlich für unsere Angehörigkeit zum himmlischen Gottesstaat; …“


    Es freut uns – in Beilagen –  eine weitere Skizze (S. 46 bis 50) aus dieses rabbinische Meisterwerk vollständig zu liefern:

    Bijlagen:
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    05-07-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-07-2021
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    מסעי

     

    גם כי אלך בגיא צלמות לא אירא רע, כי אתה עמדי:

     

     

    „Gehe ich darum auch in todesumschattetem Tale, fürchte ich nichts Böses, denn Du bist bei mir Dein Stab du Deine Stütze sind es; sie trösten mich. “

    (Psalm 23,4 Übersetzung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH)

     

    1.

    Gleich einer Reise führt das Leben

    Den Menschen zu dem Ziele hin,

    Ein jeder hat ein and’res Streben

    Ein jeder anderes im Sinn.

    2.

    Bis dann am Ende aller Leiden

    Die ewige Ruhe freundlich winkt

    Und in das Land der seligen Freuden

    Uns sanft der Tod hinüber bringt!

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 361  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    04-07-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    מטות

     

    טוב אשר לא תדר, משתדור ולא תשלם:

     

     

    „Besser ist es, wenn du nicht gelobst, als du gelobst und nicht erfüllst “

    (Koheleth 5,4 Übersetzung Rabbiner Dr. Raphael BREUER)

     


    1.

    Leite deine Zunge an,

    Wahrheit nur zu sprechen,

    Lügest du in eitlem Wahn,

    Wird es bald sich rächen,

    2.

    Und das Wort, das dir entfuhr,

    Heilig stets verehre

    Halte treulich deinen Schwur!

    So will’s Gottes Lehre.


    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 353  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

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    28-06-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     








    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935

    23.      Und dennoch Fortschritt?

    „Ein tröstlicher Ausblick am traurigen Ausgang dieses Geschichtsabschnittes; ähnlich wie an seinem Eingang, aus heilsamen Erziehungsschmerzen geboren, die klarere, sichtnahe Herausstellung des Gottkönigtums als höchsten, ureigentlichen Sinn unseres Volksseins und der Weltgeschichte leuchtete; Leid verklärend, Zukunftsdunkel erhellend, trotz allem.

    Trotz allem gehen Gottes Wege aufwärts.“

    24.      Die zweite Kompensierung

    „Nun war der Torsostaat an Habsucht und rationalem Egoismus zugrunde gegangen. Das Volk war also noch nicht einmal für halbausgerüstete Eigenstaatlichkeit reif. So blieb, seinem historischen Gesetz entsprechend, nichts anders übrig, als es – o   Weh und Schande! – vom letzten Rest selbständiger Gemeinschaftsmacht zu entlasten. Das  bedeutete völlige Sch‘chino-Ferne  und damit totales Goluß und Innuj.

    Der Jude in J’ruscholajim (anders als der in Alexandrien und Rom) hatte sich durch Geldesliebe und niedere Gehässigkeit nicht nur gegen göttliches Gesetz vergangen, sondern direkt am lebendigen Gottesstaat versündigt.  Denn was er an Kraft und Mitteln für seine Habsucht verwandte, das entzog er, der Bürger, seinem Staat; er mißbrauchte in jedem Fall gottesstaatliche Energie.

    Nicht so der ausländische Jude der Gaulo.“

    „Jedenfalls – die Innuj-Schule setzt wieder ein.  Da wird mehr sein als nur Entsagung. Jißroeil wird als Gast nicht nur scharf beobachtet (wie erzieherisch kann das allein schonwirken!), sondern soll selber ein scharfer Beobachter sein. Gegen eigene Fehler waren sie blind. Jetzt werden sie die Folgen von Autonomismus, von Verirdischung, von Verfall in Habsucht und Sinnlichkeit und Rechthaberei ständig vor sich sehen und am eignen Leib zu spüren bekommen. Dann werden sie hoffentlich auf ihre eigene Geschichte צידוק הדין sprechen.“

     

    25.      Bewährungsaufgabe des Goluss.

    „Goluß war nie nur Innuj und ist es auch jetzt nicht. Tauroh einmal offenbart, bleibt für ewig Erbgut der Gemeinde Ja’akauws und fordert Bewährung, von jeder Generation, zu jeder Zeit , an jedem Ort.“

    „Nicht, daß nun etwa eigenmächtige Wiederherstellung des territorialen Staates die Aufgabe des Goluß sei. Denn dieser Staat könnte nicht ohne Macht sein und politische Machtlosigkeit ist heute unser Schicksal.“  

    „Gottesstaatsvolk zu sein, ist die höchste und wahrste jüdische Lebensform überhaupt und als solche nicht nur die Wehmut unserer Vergangenheit und die Hoffnung unserer Zukunft, sondern für jede Gegenwart bleibendes Erziehungsziel und unabänderliche Bewährungsaufgabe.

    Also heißt denn die gottesvolkliche Aufgabe dieses Goluß – und nur das macht die Trauer um den zerstörten Staat sinnvoll –  : uns und unseren Kindern bereitwillig die Befähigung zur einstigen Gottesvolkstaatlichkeit zu erwerben und erhalten. In unermüdlicher Selbsterziehung und durch treue Gemeinschaft der J’re’im sind Rechthaberei und Sinnlichkeit und Habsucht zu überwinden, um das leibliche Dasein nach den in Anwendung verbliebenen Chukkim und Mischpotim erfolgreich zu gestalten; und Aniwuß und Prischuß und Chassiduß zu pflegen, um der Gott suchende den Ausblick und Anstieg zur Jir’o und K’duscho und – Ruach hakkaudesch zu ermöglichen. Jißroeil in diesem Goluß ist eine Erziehungs- und Bewährungsgemeinschaft für den dritten Gottesstaat.  “

    Es freut uns – in Beilagen –  drei weitere Skizzen (S. 41 bis 46) aus dieses rabbinische Meisterwerk vollständig zu liefern:

    Bijlagen:
    Breslauer Leo Uwakschu 41b.jpg (88.7 KB)   
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    28-06-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-06-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Psalm 106,30 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Pinchos
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    פינחס

     

    ויעמד פינחס ויפלל ותעצר המגפה:

     

     

    „Da stand Pinchos und übte ein Richteramt, und Einhalt geschah der Seuche“

    (Psalm 106,30 Übersetzung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH)

     



    1.

    Das größte Opfer sei bereit

    Für Gott stets hinzugeben,

    Und fordert es der Ernst der Zeit,

    So weih‘ Ihm selbst das Leben!

    2.

    So lehret dich der Priester dort,

    Wie kühn den Speer er zücket,

    Und eifernd nur für seinen Hort,

    Dem Tod ins Auge blickt!

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 343  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

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    27-06-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-06-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: Die Autorität der Rabbinen
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                 (1881-1932)

     

    Die Autorität der Rabbinen

     

    In  Jüdische Monatshefte Jahrgang 1/Heft 12 Tewes 5674 – Dezember 1914

     

     

    Mit dem Aufhören der rabbinischen Civilgerichtsbarkeit hat die Autorität der Rabbinen einen gewaltigen Stoss bekommen. Man unterschätzt gewöhnlich die Wirkung, die das Beschränken der rabbinischen Autorität auf „rein religiöse“ Dinge auf das Urteil der Massen in Bezug auf die Stellung der autoritativen Gewalt im Judentum ausgeübt haben musste. Sicherlich kam das abschätzige Wort „Zeremonialgesetz“ imselben Augenblicke auf, wo über Koscher und Trefa nicht mehr vom selben Richter wie über Mein und Dein entschieden wurde. Umso mehr sollte aber die Orthodoxie dafür sorgen, daß dem Begriff des Rabbiners nichts genommen werde, was nun einmal im Sinne des Religionsgesetzes zu seinen Merkmalen gehört.

     

    Die Aufstellung von religiösen Behörden (דיינים) die in allen Fragen von privaten oder כלל-Interesse zu entscheiden haben, was religiös rechtens ist, unterliegt nicht der subjektiven Willkür eines religiösen Bedürfnisses, sondern ist eine מצות עשה מן התורה, die im 5 B.M. Kap. 16 V.18 vorgeschrieben ist. Die Kompetenz einer religiösen Behörde umfasst naturgemäß alle Gebiete, die in den Bereich des Religiösen fallen. Da nun die jüdische Religion in alle Interessen, Wünsche und Bedürfnisse ihrer Bekenner hineinspricht, so geht es auch nicht an, die Zuständigkeit derjenigen Behörden, die im Namen der jüdischen Religion Recht zu sprechen haben, enger zu umgrenzen, als es dem Aufgabenkreis der jüdischen Religion entspricht. Kurz der Rabbiner darf nicht weniger zu sagen haben, als die jüdische Religion zu sagen hat.

     

    Hierbei ist  nun ein naheliegender Einwand zu entkräften. Geschworene Gegner jedweder Hierarchie könnten auf das 242. Kapitel im Schulchan Aruch Jorea Dea hinweisen, wo die Zuständigkeit  der heutigen Rabbinen im Gegensatz zur ehemalige Semicha-Approbation als eine bloße נטילת רשות, lediglich als זכר לסמיכה bezeichnet werde. Die Autorität unserer heutigen Rabbinen wäre demnach bloß ein historischer Überrest aus der Vergangenheit besseren Tagen, zu nichts anderes bestimmt, als die Erinnerung an die Macht des Sanhedrin in einem verkümmerten letzten Stümpfchen festzuhalten, ähnlich wie auf dem Sedertische Knochen und Ei als זכר למקדש ihr melancholisches Dasein fristen. Solche gefahrlose Ruinen der Hierarchie ließe sich der Geschmack unserer Modernen schon gefallen. Nur Schade, daß die rabbinische Autorität in der Gegenwart zu jenem armseligen Reste, den der moderne Geschmack verträgt, nicht auch religionsgesetzlich zusammengeschrumpft ist. Das Religionsgesetz hat auch hier, wie auf so vielen anderen Gebieten, eine andere Meinung, als diejenigen haben, die es nur dort gelten lassen wollen, wo es mit ihren von auswärts importierten Ansichten harmoniert. Denn im Sinne des Religionsgesetzes sind mit dem Aufhören der Semicha alle Rechte und Pflichten, die auf ihr beruhen, durchaus nicht verschwunden, vielmehr steht auch in der Gegenwart das Prinzip einer autoritativen Gewalt im Judentum nach wie vor in Kraft. Die Weisen haben die rabbinische Autorität auch in die Exilszeit hinübergerettet und zwar aus doppeltem Grunde: 1) מפני תקון העולם weil das Schwinden der Autorität im Judentum das soziale Fundament der jüdischen Gemeinschaft erschüttern würde und 2) mit Rücksicht auf חזוק הדת, weil die jüdische Religion, der Jissroéls Staatgeschick die äußeren politischen Machtmittel entriss, zu ihrer Erhaltung umso mehr auf den Schutz der geistigen Autorität hingewiesen ist.

     

    Konsequenterweise hätte mit dem Schwinden der Semicha jede richterliche Befugnis der Rabbinen aufhören müssen. Das ist aber nun bekanntlich nicht der Fall. Abgesehen davon, daß die Rabbinerkollegien des Ostens noch heute Funktionen regelrechter Gerichtsbehörden ausüben, und auch in den westlichen Ländern nur die Emanzipation die rabbinischen Kompetenzen einengte, können sich ja auch heute noch überall die Rabbiner selbst innerhalb ihres begrenzten Zuständigkeitsbereichs nicht in dem ganzen Ausmaß ihrer religionsgesetzlich normierten Autorität betätigen, wenn mit der Einrichtung der Semicha auch die durch sie begründete rabbinische Autorität vollends geschwunden wäre. Gewiss ist im allgemeinen die richterliche Kompetenz der Rabbinen auf  דבר המצוי und Dinge, bei welchen חסרון כיס zu gewärtigen ist, also auf solche Anliegen beschränkt, die aus dem Begriff תקון העולם fließen; beweist jedoch z.B. die Möglichkeit der Proselytenaufnahme (קבלת גרים), wozu von rechtswegen סמיכה erforderlich ist, nicht, daß heute שליחותייהו דקמאי קעבדינו (vgl.תוס' Jebamoth 46b בד"ה משפט) daß in Wirklichkeit die Autorität des Rabbinen niemals eine Unterbrechung erlitt? Und wenn auf ehegesetzlichem Gebiet מפני תקנת בנות ישראל den religiösen Behörden selbst das Recht des Zwanges zusteht; wenn, obgleich im allgemeinen der Grundsatz gilt: אין דנים דיני קנסות בזה"ז dennoch גדולי אחרונים entschieden haben, daß בכל מיני גזילות dieser Grundsatz  מפני תקון העולםdurchbrochen werden muss; wenn dieser Grundsatz dann zumal außer Geltung kommt, wenn es gilt, für חזוק הדת תורתנו הקדושה zu sorgen (vgl. ח"מ סי' ב'): wird da noch Jemand  behaupten wollen, daß im Augenblick, wo die Semicha schwand, zugleich auch die Macht de rabbinischen Autorität vollends zertrümmert wurde?

     

    Die mangelhafte Kenntnis von der ungebrochenen Kraft der religiösen Autorität im Judentum: sie vor allem trägt die Schuld, wenn in den westlichen Massen von altjüdischer כבוד התורה fast keine Spur mehr vorhanden ist. Man begnügt sich mit der angenehmen Vorstellung, daß es im Judentum keine Zwangsjacken und Folterkammern gibt, um daraus das Recht zur Abweisung aller bindenden Autorität, im Falle sie lästig wird, zu folgern. Natürlich kennt das Judentum angeblich auch keinen Personenkultus. Über die peinliche Tatsache, daß das jüdische Religionsgesetz einen besonderen Ehrenkodex für Thoraweise kennt, hilft man sich mit dem tröstlichen Gedanken hinweg, daß die Formen des Anstandes, wie alles konventionell Bedingte, dem Wandel der Zeit unterliegen. Man vergisst, daß die Ehre der Thora von der ihrer Träger nicht zu trennen ist; und man ermisst nicht, was das heißt, eine Seelenstimmung überwunden zu haben, die den Schimpf der Rabbinen als Beleidigung der Thoramajestät empfand.

     

    Mit dem Schwinden der כבוד התורה hängt die moderne Vorstellung vom Wesen und den Aufgaben des Rabbiners zusammen. Daß der Rabbiner seiner religionsgesetzlichen Bestimmung nach vor allem ein Mann des Wissens und Verstehens, des Erkennens und Forschens ist, daß zum Lehramt in Jissroél nur אנשים חכמים ונבונים, nur מופלגים בחכמת התורה, nur בעלי דיעה מרובה, nur Männer von untadeliger יחוס-Deszendenz befähigt sind, das lässt man heute im besten Falle als eine ideale Forderung der Thora gelten, ohne daraus für die Bewertung des heutigen Rabbinertums irgendwelche Lehre zu ziehen. Den meisten jüdischen Gemeinden Deutschlands ist der Rabbiner in der Hauptsache ein Funktionär für Trauungs- und Leichenreden. Diesen Gemeinden mitsamt ihren Rabbinern sollten sich einmal in den Bericht des Talmuds (Sanhedrin 7b) vertiefen: רב הונא כי הוה נפיק לדינא אמר אפיקו לי מאני חנותא מקל ורצועה ושופרא וסנדלא „Wenn R. Huna seine Amtstätigkeit begann, sagte er: Holet mir mein Handwerksgerät: Stab und Riemen, Schofar und Schuh!“ Das Kasualgerät des Chaliza-Schuhes erbat er sich zuletzt? Zuvörderst und zuhöchst standen ihm die Instrumenten der Strafe, des Bannes, der תוכחה, der – Autorität.

     

    Gelegentlich des ersten großen Frankfurter Vereintages der erweiterten Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums riskierte einer der offiziellen Redner den von beträchtlichem Bekennermut zeugenden Satz: die deutschen Rabbiner seien im Unterschied von den deutschen Lehrern eigentlich nur – Luxusartikel. In einer Zentrale der östlichen Orthodoxie wäre dieses Wort nicht unwidersprochen geblieben.  Bei uns im Westen nahmen es die Hörer schmunzelnd hin. Mein Gott, warum denn auch nicht. Es gibt ja keine Semicha mehr.

     

    R.B.

    22-06-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-06-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     





    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935

     

     

    20.      Im Druck.

    „Tatsächlich steht am Beginn dieser zweiten Epoche die einzigartige Stiftung der wesentlich auf Gottes „Namen“  und Königtum gegründeten Brochauß. Und Brochauß lehren Chasiduß, lehren Habe in Segen Gottes, eigennützigen Habe-Eifer in Habe-Eifer für Gottkönig, in K’hunno wandeln und auch bei Mitzwo-Tun über die nackte „Rechtslinie“ hinaussehen . Sie stehen gewiß nicht umsonst an der Spitze der mündlichen Tauro. Und die Mischnosammlung Owauß, die wahre Hochschule des Chasiduß und des K’hunno-Geistes überhaupt, spricht sich geradezu als die Fortsetzung der bis an die Schwelle dieser Epoche tradierten Tauro aus.“

    „So begreift sich auch die erstaunliche Antipathie gegen dien Am-ho’orez der (trotz Tauglichkeit zum Gauj-Kodausch durch mögliche Sündenscheu) wegen seiner absoluten Unzugänglichkeit für Chassiduß als Brutstätte der urzwieträchtigen Habsucht und damit als das wahre Unglück des Staates erkannt wird. Es war die Epoche der ihrem Gottkönig so unsagbar innig zugewandten Chaßidim, auf deren Arbeit und Brot aber ebenso innig der Segen des himmlischen Vaters ruhte.  Und begreift sich nicht vielleicht auch das rätselhafte Essäertum als ein ganz und gar zeitgemäßer (wenn auch schließlich an seiner taurofremden Einseitigkeit scheiternder ) eklatanter Protest gegen die chronische Gefahr des habesüchtigen Triebes? “

    21.      Entweder – oder.

    „Auf scharfer Messerschneid schwankt das Entweder –oder.

    Entweder – die Habsucht zähmen und bei halber Ausstattung sich in Treue als Gottkönigs Staatsvolk bewähren; sie werden nicht nur durch rückhaltlose Hingabe an Chukkim und Mischpotim dem Torso ihres leiblichen Volkstums neues fruchtbares Gauj-kodausch-Leben einflößen, sondern darüber hinaus als seelengroße, gottesgewaltige Kauhanim inmitten einer noch kritiklos-metagläubig in Abgötterei versunkenen Welt die ganze Schärfe und Schürfkraft ihrer Ratio in Gottkönigs Dienst stellen und alle Macht und Habe ihres Triebes der Mehrung der Ehre seines Reiches weihen;  dann wird unter ihren Händen und dem Segen des himmlischen Vaters der Staat erstarken und genesen, mit der anziehenden Gewalt mächtig kreisender Lebensströmung die Gaulo an sich reißen, zurückgewinnen, heimbringen und sich am Ende in alter innigster Sch’chino-Nähe als Gottes Reich vollenden.

    Oder – das alles wird nicht sein. Habsucht wird den Rest der verbliebenen Ausstattung vollends vernichten. Im gleichen Maß wird das halbe Goluß wachsen, furchtbar und unentrinnbar, hin über das ganze Volk, und am Ende wird wieder sein, was am Andang war,  –  Innuj .

    22.      Habsucht und Staat.

    „…Bösrede, die schon mit den Habsuchts-Sünden der ersten Menschen und der Jaakauws-Kinder und der Kundschafter gepaart war, schießt auch hier mächtig ins Kraut; in der Pestluft niederer Gehässigkeit wuchert das Ränkespiel herrschsüchtiger, machtlüsterner Parteien; interessanter und realpolitischer als Gottkönig erscheinen griechisches Königtum und römisches Kaisertum, sei es, mit ihnen sich zu messen, oder um ihre Gunst zu buhlen.

    Rom ist blutigrotes Gold.  Rom ist brutal-intrigante Macht.  Aus Rom winkt Erfüllung der geheimsten Habsuchts-Träume. Im Strahl der Sonne die stumm aufgeht über  den räuchenden Trümmer von  Gottkönigs Residenz, gleißen die rohen goldenen Adler der Legionen. – .“


    Es freut uns – in Beilagen –  drei weitere Skizzen (S. 35 bis 41) aus dieses rabbinische Meisterwerk zu liefern:

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    21-06-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-06-2021
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    בלק

     

    יקללו המה ואתה תברך:

     

     

    „Tod und Leben Mögen sie fluchen, Du aber segnen...

    (Psalm 109,28 Übersetzung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH)

     




    1.

    Vater, nur allein Dein Segen

    Bringt uns stets das Glück und Heil,

    Wenn auch Menschen Böses hegen,

    Du gibst uns zuteil.

    2.

    Mögen Feinde immer lachen,

    Unser Heil kommt ja von Dir,

    Mögen unsern Fall sie suchen,

    Herr, durch Dich bestehen wir.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 320  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

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    20-06-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-06-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     

    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935








    17.      Bowel

    18.      Die erste Kompensierung

    19.      Aktuelle Trieblichkeit


    Es freut uns – in Beilagen –  drei weitere Skizzen (S. 29 bis 35) aus dieses rabbinische Meisterwerk zu liefern:

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    14-06-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-06-2021
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    חקת

     

    ויקציפו על מי מריבה, וירע למשה בעבורם:

     

     

    „Sie erzürnten beim Haderwasser, und Mausche erging es übel um ihretwillen.“

    (Psalm 106, 32 Übersetzung Rabb. Samson Raphael HIRSCH)

     



    1.

    Der Herr verschont nicht Seinen Frommen

    Und waltet strenge im Gericht,

    Der Strafe soll er nicht entkommen,

    Verletzt er einmal seine Pflicht.

    2.

    Auch Moses selbst, er mußte tragen

    Die Strafe ernst von Gottes Hand,

    Denn weil er auf den Fels geschlagen,

    Betrat er nie das heil’ge Land.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 320  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931 S.135

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    13-06-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-06-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER 'S.R. HIRSCH und der Chassam Sofer'
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

     

    Auszug aus seinem Aufsatz „Das orthodoxe Judentum in Mitteleuropa“

     

    …Es bedarf nur ein flüchtiges Einblicks in unsere eigene Geschichte, um zu erkennen, wie innig seit je der Konnex zwischen uns und der orthodoxen Judenheit der österreichisch-ungarischen Monarchie gewesen ist. Wir wollen nur ein paar Tatsachen zusammenstellen.

     

    Der Stolz der ungarischen Orthodoxie, der Chassam Sofer זצ"ל war uns zu einer Zeit bekannt, als wir von den russischen Größen kaum mehr als den Namen wussten. Ungarn lag uns näher als Russland. Der Chassam Sofer selbst fühlte sich sein ganzes Leben hindurch mit Frankfurt und Führt auf das innigste verknüpft. Lebte er heute, dann würde die gesamte deutsche Orthodoxie eine Agudas Jisroel ohne Ungarn als eine unmögliche Rumpf-Aguda empfinden. Selbst S.R. Hirsch, der vielleicht unter allen seinen Zeitgenossen, das feinste kritische Empfinden für die Unzulänglichkeiten einer Zeit besaß, die mit wohlfeiler Connivenz lauter „גאונים“, lauter „Eminenzen“, lauter “große Leuchten“, lauter „Wunder der Zeit“, lauter „מופלגים ומופלאים“, lauter „anzustaunende“ Wissensgrößen schafft“ (Ges. Schr. IV,353), beugte sich voll Bewunderung und Ehrfurcht vor der ragenden Größe des Chassam Sofer, „des Größten unter allen im zeitgenössischen Andenken lebenden Größen, des Mannes mit dem hellen Auge, mit dem milden Sinn, mit dem scharfen Geist, mit dem umfassendsten Wissen, mit dem geradesten Urteil, des Mannes, vor dessen Namen…alle lebenden Rabbinen tief und willig ihr Haupt neigen…den wahrlich nicht als Floskel die jüdische Welt: רבן של כל בני הגולה, den „Lehrer der ganzen Judenheit“ nennt!“ (das. S.401). Als zu Beginn des vorigen Jahrhunderts die Errichtung des Reformtempels  in Hamburg  jene berühmte Gutachtensammlung veranlasste, das ס' דברי הברית, worin die größten rabbinischen Autoritäten der damaligen Zeit jede liturgische Reform als einen Bruch mit den Grundlagen der Religion erklärten, da war es der Chassam Sofer, der sich in einen Gutachten mit besonderer Ausführlichkeit und mit einer Energie aussprach, die sich nur aus der nahen Beziehung erklärt, die schon damals zwischen der deutschen und ungarischen Orthodoxie bestand. Wir hatten eben hüben und drüben ungefähr gleichzeitig die gleichen Erlebnisse. Die Arader Reform des Aron Chorin, den der Chassam Sofer אחר nannte – eine ironische Bezeichnung, welche die Anfangsbuchstaben des Namens und die Ähnlichkeit mit Elischa ben Abuja nahelegten – war so gut wie die Hamburger ein deutsches Gewächs.

    Diese nahen Beziehungen innerhalb der mitteleuropäischen Orthodoxie sind auch in der Folgezeit niemals unterbrochen worden. Es war sicherlich kein Zufall, daß S.R. Hirsch von Emden nach Nikolsburg kam. Noch heute dürfte eine ähnliche Berufung in eine jüdische Gemeinde Russlands auf große Schwierigkeiten stoßen. In Mähren dagegen fühlte man sich schon damals der deutschen Orthodoxie nahe genug, um auf den schwierigen und verantwortungsvollen Posten des Landesrabbiners eine Persönlichkeit zu berufen, von der man sich gerade auf Grund ihrer bisherigen Wirksamkeit in deutschen Gemeinden die Erfüllung weitgehendster Zukunftshoffnungen versprach. Wenn es nun aber auch S.R. Hirsch, nur zum Teil gelang,  die großen Erwartungen, die man in Mähren auf ihn setzte, zu verwirklichen, wenn auch heute gesagt werden muss, daß die Lebensbasis der mitteleuropäischen Orthodoxie in Nikolsburg so wenig zu finden ist, wie in Oldenburg und Emden, so dürfen uns doch die faktischen Widerstände, weil sie nicht allen Blütenbäume reifen ließen, nicht ganz dazu verleiten, die symptomatische Bedeutung jener Berufung an und für sich zu unterschätzen. Es steht eben doch fest, daß die spezielle Vorzüge, die einen Mann  S.R. Hirsch zierten, auch in Mähren Beachtung und Verständnis fanden, auch wenn es dort manche Kreise gab, die in wehmütiger Rückerinnerung an Gestalten wie R. Mordechai Baneth u.a., die Hirschs Vorgänger auf dem Nikolsburger Rabbinat waren, den Wandel der Zeit nicht  tief und laut genug beklagen konnten.

    Diese Kreise fanden sich in Hirsch nicht zurecht. Sie stießen sich an Äußerlichkeiten und wussten mit der originellen Art, wie der neue „Landrow“ die Thora lernte und lehrte nichts rechtes anzufangen. Sehr bezeichnend hierfür ist eine Reminiszenz meines Vaters über den Eindruck, den S.R. Hirsch auf meinem Urgroßvater ז"ל machte, als dieser gelegentlich eines Besuches auf dem קבר seines Lehrers R. Mordechai Baneth ז"ל einer Predigt Hirschs an einem שבת חיי שרה zuhörte. Nach langen Jahre noch pflegte mein Urgroßvater, der zu den hervorragendsten רבנים Ungarns zählte, kopfschüttelnd von dieser דרשה des Nikolsburger Landrow zu erzählen, in der von nichts anderem die Rede war als von „Sara“ und nochmals „Sara“ … Wir haben es heute leicht, über solche Eindrücke zu lächeln, wir sollten sie aber niemals außer Berechnung setzen, wenn wir bei der Schaffung des Riesenwerkes einer Weltorganisation  der orthodoxen Judenheit auf das einzig sichere Fundament der inneren Gemeinschaft nicht verzichten zu wollen.

     

    Mit der Hilfe des Allmächtigen hoffen wir eines Tages der ganzer Aufsatz hier zu publizieren.

     

    Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte Jahrgang 3 Heft 6 Siwan 5676 – Juni 1916  S. 166-169

    11-06-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-06-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Samson Raphael HIRSCH: Kommentar Segenspruch „…der dem Hahne Verstand gegeben zu unterscheiden....“
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    Kommentar Segenspruch  „…der dem Hahne Verstand gegeben zu unterscheiden zwischen Tag und Nacht.“

     

    ברוך Nachdem nach unserm Erwachen unsere Gedanken zuerst auf unsern Körper mit seinem wundervollen Bau und unsere Seele mit  ihrer göttlichen Reinheit und Bestimmung geschenkt und  wir durch beides zu erneutem  Treues Gelöbnis (ברוך)unserm Gotte veranlaßt waren, wird uns noch eine Reihe anderer, besonderer Momente vorgeführt, der sich unserm erwachten  Bewußtsein  darstellen und zu wiederholtem ברוך : Gelöbnis laden. Die Tages- und Nachtscheidung zuerst, mit welcher der Schöpfer unser ganzes hieniediges Sein in zwei Hälften geschieden, deren Eine der Wiedersammlung von Kräften und die Andere dem täthigen Lebensdienste angehört. Zugleich wird unsere Aufmerksamkeit auf die eigenartige Begabung des Vogels gelenkt, den der Schöpfer mit der Fähigkeit ausgestattet, den Anbruch des kommenden Tages zu wittern und durch lauten Ruf den Schläfern anzukündigen.  Es hat Gott ein jedes seiner Geschöpfe mit besondere Begabung für  besondere Bestimmung ausgestattet,  und so auch uns, wie dies sofort die folgende ברכות zu erwägen geben, für eine ganz eigenartige Bestimmung inmitten der Völker ausgerüstet und ausgesandt. Als noch die Nacht des Irrtums die Völker deckte, ward schon das jüdische Volk als Wecker der Morgenröte ausgesandt und wandert noch als Herold des kommenden Menschheitsmorgens unter den Völkern.

     

    „Jisraels Gebete“ übersetzt und erläutert von Samson Raphael HIRSCH, 2. Auflage, 1906 S. 5-6

    08-06-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-06-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER: „Ein judisch-geschichtlicher Wegweiser”(6)
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     

    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935






    14.      Der Staat

    15.      Staatlichkeit und Staat

    16.      Königsgeschichten

     

    Es freut uns – in Beilagen –  drei weitere Skizzen (S. 20 bis 29) aus dieses rabbinische Meisterwerk zu liefern:

    Bijlagen:
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    07-06-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-06-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Sprüche 24,21 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Kaurach
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    קרח

     

    ירא את יי בני ומלך עם שונים אל תתערב:

     

     

    „Fürchte Gott, mein Sohn und den König, unter anders Gesinnte mische dich nicht.“

    (Sprüche Salomos 24,21 Übersetzung Rabb. Dr. Willy WOLF, Köln a.Rh.)

     


    1.

    Beneide deinen Nächsten nicht,

    Wenn Würden ihn erheben,

    Wenn Lob von seinen Taten spricht

    Und Ehren ihm umgeben.

    2.

    Auch hege niemals Groll und Neid,

    Sei fern von allem Zanke;

    Von Hader, Meuterei und Streit

    Sei rein stets dein Gedanke!

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 320  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

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    06-06-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-05-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER: „Ein judisch-geschichtlicher Wegweiser”(5)
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     

    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935

     





    Es freut uns – in Beilagen –  vier weitere Skizzen (S. 16 bis 20) aus dieses rabbinische Meisterwerk zu liefern:


    1.      Staatlichkeit in der Wüste.

    2.      Habsucht in der Wüste.

    3.      Rechthaberei in der Wüste.

    4.      Nacherziehung

    Bijlagen:
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    31-05-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-05-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Sprüche 18,21 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Schelach
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    שלח

     

    מות וחיים ביד לשון, ואהביה יאכל פריה:

     

    „Tod und Leben ist in der Hand der Zunge, ihre Frucht verzehrt die, welche sich ihr hingeben

    (Sprüche Salomos 18,21 Übersetzung Rabb. Dr. Willy WOLF, Köln a.Rh.)

     




    1.

    Die böse Zunge bringt nur Not.

    Und Elend nur im Leben,

    Sie brachte sie schon oft den Tod,

    Den andren sie wollt‘ geben.

    2.

    So sind auch dort im Wüstensand,

    Die böses Wort geblendet,

    Getroffen schwer von Gottes Hand,

    Noch fern vom Ziel geendet.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 320  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

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    30-05-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-05-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Toespraak Jesjoeroen 24 mei '21
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    Salam 'alaykum !

    Vrede zij met u!

     

    We zijn hier gekomen om u te tonen dat niet heel de Joodse gemeenschappen achter de zionistische agressie tegen de Palestijnen staan. Inderdaad, ook al hebben de meeste antizionistische Joden niet de traditie om openbaar te betogen, zijn de zionistische aanvallen tegen het Palestijnse volk voor ons onaanvaardbaar, vooral dat de zionisten acteren in naam van de Joden. Niet met ons !

     

    We hebben met het zionistische beleid niets te doen, integendeel, we keuren hun ketterij af, we stellen hun bestaan ​​en aanwezigheid in Palestina in vraag.

     

    Het zionisme is een ultranationalistische etnische politieke beweging die zich bedient van Joodse symbolen. De zionisten vertegenwoordigen zeker niet alle Joden.

     

    Het Joodse Volk is sinds de vernietiging van de 2de Tempel in ballingschap en verspreiding. Op decreet van de heilige Schepper zijn we tot nu toe:

    1)    Verboden om zich in massa en met geweld in het Heilig Land te vestigen,

    2)    alsook de andere volkeren te bestrijden

    3)    we moeten loyale burgers zijn van de landen waar we ons bevinden.

     

    We zijn uiteraard tegen de bezettingspolitiek en het apartheidsbeleid van de zionistische entiteit. We zijn solidair met het Palestijnse verzet en met het regionale verzet tegen het zionistische militarisme.

     

    De Palestijnen hebben het recht om alles te doen om hun volk, land en eigendom te verdedigen.

     

    Wereldwijd, moeten wij de Palestijnen helpen:

    ·       met het boycotten van zionistische producten

    ·       maar ook door geen relaties te onderhouden met het criminele zionistisch regime … niet zoals de Europese Unie die maar een paar centjes stuurt en tegelijkertijd volledig die criminelen steunt !

     

    We zijn voor een Palestina zonder zionisme, voor Palestijnse soevereiniteit over heel historisch Palestina. Het is ook een absoluut vereiste voorwaarde opdat de Messias kan komen, ten bate van heel de mensheid.

     

    Mijn tijd is op. Dank U. Shoekraan wama'a salamah!

    25-05-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-05-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER: „Ein judisch-geschichtlicher Wegweiser”(4)
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     

    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935

    Seiten 13-15 (in Beilagen)






    1.      Eine Frage

    2.      Die Ahnen

    „…Sieghafte Lebenskraft und einheitlich-organischer Zusammenhalt – so ersteht, biologisch echt, das Staatsvolk Gottkönigs. In den Vätern das Energieprinzip des Kiddusch ha-scheim, in den Müttern das Formprinzip der Hawdolo.“

    3.      Trieblichkeit in der Frühgeschichte

    „Der eigentümliche Dreiklang der urtrieblichen Geschichtskräfte tönt  vom frühesten Anfang an durch die Zeiten. … Rechthaberei und Habsucht und Sinnlichkeit, aber alle von außergewöhnlicher Art. Undurchdringliche Geheimnisse der Spannungsformel verschleiern die Rätsel der Gotteswaltung.“ –  

    4.      Mizrajim

    „ Als Gott, unser Vater, sah, daß das Innuj schmerzvollster Widerstandslosigkeit das Jisroeil zugedachte Zuchtmaß erreicht hatte, da schlug ihnen die Stunde der Befreiung zur – Bewährung. … Unauslöslich tief ist das Erlebnis vom Innuj Mizrajims in die Seele des Volkes gebrannt, Jahr für Jahr wird es in der Peßach-Nacht vom Neuen angefacht, vom Geschlecht  zu Geschlecht. Die Erinnerung daran wird sie immer wieder stark machen zu selbstlosem Königsdienst, wird ihnen zum festen Anker der Treue werden. So hoffte Gottkönig.“ –

    5.      Das Staatsvolk

    „ Am Gottesberg erfüllte sich, was dem Führer als Höhepunkt seiner Sendung worden war. Hier traten die aus Menschenknechtschaft Befreiten in den Dienst Gottes, wurden sie seine Untertanen, das Volk seines Staates. … Die Erziehung zum Gottesreichpatriotismus ist der uns offenbarte Sinn der jÏudischen Geschichte.“

    Bijlagen:
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    24-05-2021 om 06:41 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-05-2021
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    בהעלותך

     

    ויתאוו תאוה במדבר וינסו אל בישימון:

     

     

    „gelüsteten Gelüste in der Wüste, versuchten in Einöde Gott!“

    (Psalm 106,14 Übersetzung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH)

     

    1.

    Genuß verbot’ner Lust verheeret

    Des Menschen beste Lebenskraft

    Und hat schon manches Glück zerstöret

    Und  manches Opfer hingerafft.

    2.

    Gedenke nur der gierigen Scharen,

    Die einst ob ihrer Lüsternheit

    Die Strafe mußten jäh erfahren,

    Die für den Sünder stets bereit.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S.315  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    23-05-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-05-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     

    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935

    In diese Folge gibt es die ersten vier Skizzen (S. 8-11) in Beilagen. Dazu einleitend einige wortwörtliche Zitaten:





     

    1.      Das historische Gesetz:

    „Die Geschichte geschieht zwischen Gottkönig und der in Staatsvölkern gegliederten Menschheit… Gottkönigsherrschaft befreit das Volk leiblich vom Joch  der Wirtschaft und seelisch aus den Fesseln der Autonomie und der blinden Erdgebundenheit…Die Geschichte des Gottesreiches ist die Geschichte der ganzen Menschheit. Die Geschichte des Gottesstaates beginnt mit Avrohom, dem ersten Herold des Gottesreiches und ist zugleich die Geschichte des jüdischen Volkes auf seinem Weg um Gottesstaatsvolkstum.

    Dieses Weges Ziel ist nur zu erreichen bei striktem Verzicht auf Autonomie und durch Entwicklung  der volkstümlichen Kräfte zu restloser Hingabe. Jenes ist der Hauptgegenstand der Erziehung des Volkes, dieses ist Bewährungsaufgabe seiner Erprobung.

     In Erziehung und Bewährungsprobe offenbart sich das historische Gesetz des Gottesstaatsvolkes: …“  

    2.      Erziehungsweise

    „Die Erziehung des Volkes zum Verzicht auf Autonomie erfolgt in der Heimatlosigkeit des Goluß. Dessen wesentlichstes Merkmal ist Innuj, drückende Verunselbständigung….Das soll Jißroeil empfänglich  machen für die Wahrheit, daß sein Dasein nicht auf autonomer Wirtschaftspolitik ruht, sondern  auf der ihm jeweils von „Gottes Mund“ gestellten Aufgabe. Durch diese tief in die Seele, ja in Fleisch und Blut gebrannte Lehre des Innuj soll das Volk, wenn ihm Besitz  und Macht anvertraut wird imstande sein jeden eigentümlichen und eigennützigen Anspruch auf sie willig zu unterdrücken und sie vorbehaltlos ganz nach Gotteskönigs Willen zu verwalten, als Volkswirtschaft des Gottesstaates, als sein angemessenes leibliches Volkstum – Gauj-kodausch; und auf dieser Basis soll sich die blühende Entfaltung des seelischen Volkstums für die Ehre Gottkönigs und seines Reiches zu gründen - Mamlecheß -kauhanim“  

    3.      Einzelschicksal

    „Die Schule des Goluß will das Volk erziehen und zur hieniedigen Bewährung ertüchtigen. Das Schicksal des Einzelnen vollendet sich nicht in dieser Welt. … Darum ist auch der Grad der Schmerzhaftigkeit der Innuj-Erziehung (wiewohl jedes einzelne betroffene Volksglied für sich den Schmerz erleidet) nicht nur von der individuellen Würdigkeit oder Unwürdigkeit jedes leidenden Gliedes bestimmt, sondern auch von dem, was nach Gottes Weisheit zum besten Erziehungserfolg des Volksganzen (und letztlich wohl der ganzen Menschheit) nottut. Geschichte ist Bewährungserziehung der Völker.“

    4.      Die Spannungsformel

    „Autonomismus ist Drang zur Selbstbestimmung. Er treibt aus den innerlichen  Ich dem Wurzelstock der Selbsterhaltung in den drei urtrieblichen Zweigen autonomen Strebens:…Urtriebe gegen Gottkönig  - das ist die einfachste und dabei zutreffendste  Formel der Geschichte seit dem Gan-Eiden beherrschenden Spannungen.. Überwindung der Spannungen durch Unterordnung der Urtriebe der Habsucht, der Sinnlichkeit und der Rechthaberei unter Gottkönigs Willen ist das Fundament des Gottesstaates. Nicht das Haben, Genießen und Gelten als normale individuelle Funktionen aufhören sollen; dann müßten Menschen überhaupt aufhören, Menschen zu sein. Sondern unterordnen sollen sie sich; sonst wehe!...“

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    16-05-2021 om 11:35 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    נשא

     

    זנות ויין ותירוש יקח לב:

     

     

    „Sittenlosigkeit aber, Wein und Most rauben den Verstand.“

    Hoschea 4,11  Übersetzung  Rabbiner Dr. Mendel Hirsch

     


    1.

    Wohl dem, der von früher Jugend

    flieht die Eitelkeit der Welt,

    Der nur lebt für Gott und Tugend

    Und vom Tande fern sich hält.

    2.

    Wie die Knospe sich entfaltet

    In der schönen Frühlingszeit,

    Und wie Epheu nicht verhaltet,

    Reist er für die Ewigkeit.

     

     

     

    Quelle: „Bibel- und Talmudschatz – Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. Kohn, 13 Auflage Hamburg 5691-1931 Verlag von George Kramer S. 303

     

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    16-05-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-05-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     

    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935

    Ergänzungen und Berichtigungen:

    Zur Zeit des Originaldruckes wurde der Text handmäßig gesetzt.  Daher die folgende Listen mit Ergänzungen und Berichtigungen (in Beilage). Wir empfehlen diese gesondert als Merkzettel zu drücken zur Begleitung der Lektüre der jeweiligen  Abschnitte.

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    10-05-2021 om 11:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-05-2021
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    במדבר

     

    כה אמר יי זכרתי לך חסד נעוריך אהבת כלולתיך לכתך אחרי במדבר בארץ לא זרועה:

     

     

    „Gehe hin und verkünde in den Ohren Jeruschalaims: so spricht Gott, ich gedenke dir die Liebe deiner Jugend, die liebende Hingebung deiner Bräutlichkeit, da du mir in die Wüste folgtest, in ein nicht besätes Land.“

    Jeremias  2,2  Übersetzung  Dr. Josef BREUER

     


    1.

    In ödem, unfruchtbarem Lande,

    In Wüsten, wo die Otter zischt,

    Wo alles lechzt im Sonnebrande

    Nach einer Quelle, die erfrischt.

    2.

    Dort fand an jedem neuen Morgen.

    Das Gottesvolk sein Brot und Trank

    Und lebt‘, in Gottes Schutz geborgen,

    Im Lager vierzig Jahre lang.

    Quelle: „Bibel- und Talmudschatz – Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. Kohn, 13 Auflage Hamburg 5691-1931 Verlag von George Kramer S. 291

     

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    BUCHHANDLUNG SPINOZA AMSTERDAM

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    09-05-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-05-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.PFLICHTEN und RECHTE der GOLAMENSCHEN P.K.
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    Rabbiner Pinchos KOHN

           (1867 - 1942) 

    PFLICHTEN UND RECHTE DER GOLAMENSCHEN


    Allerdings, wir gestehen es gerne zu, ein Auftrieb fehlt uns die treibende Kraft des Aufbaus. In diesem Dämmerzustand haben wir so etwas wie eine dumpfe Erinnerung an die Zeit, da die ganze Gola im Rahmen ihrer Möglichkeiten für das Heilige Land Sorge trug. Es gab allerdings auch eine Periode, in der das Umgekehrte der Fall war, in der die Palästinenser für die Golabrüder dachten, zur Zeit des Exilarchen, der Mesifta und der Gaonen. Das trug allerdings eine mehr konfessionelle Färbung.

    Nun ist es anders geworden. Palästina verlangt nicht nur, daβ die Gola dem Aufbau materiell zur Seite steht; Palästina fordert vielmehr auch, daβ die Gola gewisse Ideale, die ihr – ob mit Recht oder Unrecht, bleibe zunächst einmal dahingestellt – nun einmal heilig geworden, für sich behält und auf eine schematische Verpflanzung nach Palästina verzichtet.

    Was sich die Gola in schweren, schwersten inneren Kämpfen abgerungen hatte, das war das Primat der Thora, schlieβlich und endlich gipfelnd in der Gründung der Agudas Jisroëil; Die wurde seinerzeit als Krönung des Werkes von S.R. HIRSCH ז"ל angesprochen, und unter dieser Flagge zog sie in Palästina ein, allerdings – es zu leugnen, wäre unhistorisch – mit vorwiegender Betonung des Konfessionellen, in Polen sogar unter direkter Kampfstellung gegen die von zionistischer Seite in voller Konsequenz angestrebte Nationalisierung der jüdischen Belange. Das war der voraussichtlich letzte Erfolg dieser Auffassung vom Primat der Thora in der Gola. Schon damals regte sich Widerspruch auch in orthodoxen Kreisen. Diejenige Mentalität der Gola, welche die Thora und ihrer Befolgung das einzige Lebenselement und die einzige Lebensbetätigung eines bis zu den messianischen Zeiten latenten Nationalismus erblickte, stand vor ihrer Überwindung. Sie erfüllte die Jugend nicht mehr, welche in einer Sehnsucht nach Erfüllung der durch die Friedensschlüsse betonten Rechte der Minoritäten durch Palästina als Plattform kühnster Träume auf andere Träume ganz andere Bahnen zog. Dem sollte man klar ins Auge sehen; denn es ist wahrlich seltsam. Das Umlernen wird gleichfalls im Namen des Primats der Thora verlangt. Auch das sollte man klar erkennen.

    Die reinliche Scheidung, welche die Orthodoxie in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts  zu vollziehen suchte, hatte zwei Etappen, die der Selbsterhaltung und die Erziehung, beide in doppelten Sinn, gegenüber dem Ansturm der Reform und dem der Kultur der Umwelt. Die Reform hatte aus der Emanzipation die ganz klare Folge gezogen, welche in Samuel I, VIII, 20 gekennzeichnet ist. Denn auch  die Aufklärungsperiode hatte eigentlich die Religion nur bekämpft, soweit sie Richtlinie zu sein beanspruchte, und zwar weniger im individuellen Leben als in den sozialen Beziehungen der Menschheit. Im Engeren, das heiβt hier im Leben der Judenheit, war der Ausdruck der sozialen Beziehungen die Gemeinde, und diese zu entgelten, muβte das Bestreben der Reform sein. In diesem Sinne war der „Austritt“ eine soziale Tat, die sich wohl hütete, sich individuell färben zu lassen; man vergleiche Hirschs Scheidung zwischen Minuth und Minim.

    Wir gestehen gerne zu, daβ wir nun wieder einmal am Anfang stehen; auf den Schein der individuellen Emanzipation folgte den Schein der nationalen Emanzipation. Nicht Religion, sondern Konfession wurde Privatsache. Die Ahnen hatten es leichter, denn die Reform der Gemeinde hatte sichtbaren Ausdruck, der Vorstoβ gegen die Thora war klar. Unterscheidungen in weltanschaulicher Sphäre sind schwerer zu erfassen. Es ist also nicht so leicht zu sagen, hier ist das Primat der Thora geleugnet, hier ist eine Scheidewand. Das bittere, sehr bittere Problem ist hier nur, daβ allem Anschein nach wir die kommende Generation nicht so zu erziehen vermochten, daβ wir ihr zumuten dürften, ein Nebeneinander von Thoramotiven und anderen abzulehnen.

    Aber an uns dumme Golamenschen ergeht die Notwendigkeit, daβ wir aufs neue zu scheiden lernen zwischen dem durch Gemeindeeinrichtungen oder durch Weltanschauungen alterierten Primat der Thora.

    Manche, die höchstbegabten, werden vielleicht dazu imstande sein. Dem gröβeren Rest der weniger Begabten, bleibt nichts anders übrig, als warnend den Finger zu erheben. Nicht etwa um später zu sagen, ich habe es ja gleich gesagt, obwohl auch der Prophet Jeremia das öfters wiederholte, nur um die Gola zu retten, indem wir an ihre Bescheidenheit glauben.

    Pinchos KOHN

     

    NACHALASS ZWI  Eine Monatsschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft  VII.Jahrgang S.21,22

     

    War bereits Bestandteil des Jeschurun Lehrganges Frühling und Sommer 5769/2009

    04-05-2021 om 16:16 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-05-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     

    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935

    EINLEITUNG

    Seiten 5-8

    „…Die gottesstaatliche Betrachtungsweise der Geschichte ist unbezweifelbar die klassische jüdische. Aber sie versteht sich heute nicht mehr von selbst. Das rechtfertigt den vorliegenden Versuch. Einst war sie die natürliche geistige Atmosphäre jüdischen Gemeinschaftslebens, selbst noch in Zerstreuung und Machtlosigkeit. Sie war es solange als dem Juden die gottesvolkliche Lehre Lehre des Lebens war und damit gottesstaatliches Denken das selbstverständliche Orientierungsmittel in allen Lagen war. Wer das eingebüßt hat, dem wird das Judesein ein dorniges Problem, ein qualvolles Rätsel. Die Schar dieser problematischen Juden reicht von der äußersten Peripherie bis tief hinein in die Reihen der Orthodoxie und erstreckt sich über fast alle Länder. Fürwahr ein unermeßliches Notstandsgebiet! Die Zeit schreit nach Hilfe, sie sei groß oder klein. Da dürfte diese weltanschauliche Orientierungsskizze aus einunddreißig knappen Strichen vielleicht manchem willkommen sein, ihm die ersten Fingerzeige zu geben zum historischen Sichwiederfinden und zur politischen Gesundung. Ihr Verständnis setzt noch einiges Grundsätzliches voraus.

    Die Lehrsätze jüdischer Geschichtsweisheit, welche jede Epoche nach ihre Eigentümlichkeit deuten und charakterisieren, liegen nicht im Zusammenhang geordnet vor. Sie sind zudem knapp, fast karg. Wer sie nicht für Wert hält, sich meditierend in sie zu versenken, dem muß gottesstaatliche Geschichte verschlossen bleiben. Jüdische Studierregel fordert völlig unabgelenkte Hingabe an autoritative Geschichtslehre. Der Jude, der jüdische Geschichte treibt, setzt sich zu Füßen seiner Ahnen. Respekt!!

    Gebrochene Strahlen täuschen graden Verlauf vor. Nur plastisches, bewegliches Sehen kann die Täuschung durchschauen und die Beugungsstelle entdecken. Reformieren bedeutet ablegen. Das religiöse Reformjudentum brachte den religiösen Individualismus, die nationalistische Reform des Zionismus erweiterte den Abfall bis zur Gleichgültigkeit, Gottlosentum vervollständigt ihn bis zum Nihilismus, 180°. Die vollständige Zurückverfolgung der Winkelspanne, Ergänzung der Defekte, führt ohne weiteres auf die alte Richtung. Nihilismus – Gleichgültigkeit – Individualismus. Also war zuvor Wirklichkeit – Autorität – Allgemeinverbindlichkeit. Aber eine wirkliche allgemeinverbindliche Autorität konstituiert sofort einen – Staat, und wenn sie religiös, also göttlich gesetzt ist, einen – Gottesstaat. Hier liegt majestätisch die historische Linie: wir sind ein Staatsvolk, das Gottesstaatsvolk, nichts anderes. Unsere Geschichte ist gottesstaatlich oder – gar nicht. Wie jammerschade, wenn Suchende halben Weges stecken bleiben.

    Die fundamentale Bedeutung der Trieblichkeit für die gottesstaatliche Geschichtsauffassung ist unbestreitbar. Sie begreift sich auch ohne weiteres aus der Erwägung, daß sinnvolle Geschichtskunde erziehen will, aber Erziehungsobjekt allemal der Mensch mit seiner Trieblichkeit ist. Drum überragt ja gottesstaatliche Geschichtsschreibung alle anderen auch durch getreue Zeichnung und Aufbewahrung der Schattenseiten des eigenen Volkes und seiner Großen. Denn sie enthüllt dort, wo die zünftige (zwischen den vermeintlichen Spannungsbogen Mensch – Mensch oder Mensch – Natur  pendelnde) Geschichtsschreibung „nur“ Sünde oder Frömmigkeit sieht, die furchtbarsten Kämpfe, die gewaltigen Heldentaten der Weltgeschichte.  Nur Blinden können leugnen, daß auf diesen Schlachtfeldern das Schicksal der Menschheit entschieden wird. Trieblichkeit ist kein theologisch-erbauliches, sondern ein hochpolitisches Thema.

    Die prominente Stellung der drei Triebe, Sinnlichkeit, Habsucht und Rechthaberei in der historischen Energetik ist psychologisch einleuchtend. Ihre periodische Aufeinanderfolge hinsichtlich pragmatischer Vorherrschaft wird durch die entscheidenden Stellen deutlich genug ausgesprochen und zudem mit zunehmender Einsicht in den Ablauf jeder Epoche mehr und mehr erhärtet.

    Die Behandlung der Trieblichkeit  richtet den Seelenacker her. Erziehung will aber auch das Saatgut streuen. Sie findet kein besseres als die Normen, welche sich aus gottesstaatlicher Geschichtskunde, die rücksichtslos nur Gottkönig zuliebe und seinen Feinden zuleide ist, ergeben. So wie die Edelfrüchte des alten Gottesstaatsboden als allgemein gültige Maße zu gelten haben, so auch die Tugenden der Edlen des Gottesstaatsvolkes als sittlichen Denkens und Handelns.

    Ehrliche totale gottesstaatliche Geschichtsschau offenbart eines unvergleichlichen Volkes einzigartigen Weg durch die Zeiten zum beglückendsten aller Ziele – den Nichtjuden zu beharrlichem Aufmerken reizend, den fernstehenden Juden zu grundsätzlicher Stellungnahme zwingend, aber den zu seinem Volk sich bekennenden Juden erschütternd und begeisternd, ihm seines Daseins Sinn und Ziel so unsagbar groß vor Augen stellend, so trostreich, so herrlich, so lebenswert, so – sterbenswert!

    Solche Schau muß erarbeitet werden. Dazu möchte dieses Buch anregen und behilflich sein. (Ursprünglich als historisch-politisches Vademecum für meine Kinder und den kleinen Kreis der Schüler niedergeschrieben, verdankt es manches Wertvolle dem freundlichen Rat kundiger  Beurteiler Die Nachweise in den Anmerkungen erheben keinerlei  Anspruch auf  Vollständigkeit). Unwesentlich ist, ob man die Darstellung in allen Einzelheiten billigt, wesentlich aber ist das vorbehaltlose Bekenntnis zum Gottesstaat. –

     

    Die vollständige Wiedergabe des Originals erfolgt wie gehabt in Beilagen.

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    03-05-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-05-2021
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    בהר

     

    גר אנכי עמך, תושב ככל אבותי:

     

     

    „…denn Fremdling bin ich hier bei Dir, Beisasse wie alle meine Väter.“

    (Psalm 39,13b Übersetzung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH)

     

    1.

    Was du, o Mensch, gesammelt hier,

    Ist alles Gottes Gabe,

    Im Sterben nimmst du nichts mit dir,

    Und arm geh’st du zu Grabe.

    2.

    Nur Gott allein gehört die Welt,

    Du träumest bloß vom Glücke,

    Drum gib dem Nächsten auch sein Feld

    Zum Jubeljahr zurücke!

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S.230  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

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    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

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    02-05-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    בחקותי

     

    כי מברכיו יירשו ארץ ומקלליו יכרתו:

     

     

    „Denn die von Ihm Gesegneten erben die Erde, und die von Ihm mit Fluch Getroffenen werden entwurzelt“

    Psalm  37,22 Übersetzung  Samson Raphael HIRSCH.

     



    1.

    Heil dem Frommen, der stets wandelt,

    Guter Gott, in Deinen Wegen,

    Der nach Deinen Lehren handelt,

    Den begleiten Heil und Segen.

    2.

    Weh‘ dem Sünder, der betört

    Von dem Pfad der Tugend weichet,

    Er wird schonungslos zerstört,

    Wenn die Strafe ihn erreichet.

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    02-05-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-04-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    ובקשו

     

    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935

     

    Das Buch wird vorangegangen mit eine poetische Darstellung von der Beziehung zwischen Gott und Klal Jissroèl in Exil. Siehe Beilage. Voran stehen Wörter aus der Possuk (Vers) aus dem Propheten Hoschea  3,5 „Nach  dem werden Jisraels Söhne zurückkehren und werden Gott, ihren Gott, suchen, und ihren König David, und werden hineilen zu Gott und zu seinem Gute am Ziele der Tage.“ ( deutsche Übersetzung Dr. Mendel HIRSCH).

    Wir beabsichtigen das Buch in Abschnitte vollständig zu reproduzieren (in Beilagen) und hoffen daß die Nachkommen oder befähigte Anhänger von Rabbiner Leo Breslauer dadurch angeregt sein werden für eine neue Auflage und, wer weiß, gar eine Übersetzung auf Englisch, zu sorgen.

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    27-04-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-04-2021
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                         (1894-1983)

     

    ובקשו

     

    „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935

     

    Diese rabbinische Studie, die wir aus der Vergessenheit herausholen, hat viele Vorzüge: Sie verurteilt die Häresien der Reform und des Zionismus. Rabbiner BRESLAUER legt  glänzend die welthistorische Rolle von Klal Jisroel dar, als "Gauj Kodausch" (Heiliges Volk) und "Mamleches Kauhanim" (Königreich der Priester), im göttlichen Plan, das Reich Gottes auf Erden zu errichten, für die Erlösung der Menschheit.

     

    Die erste Bedingung war die Verwirklichung der  „Innuj", schmerzvolle totale Machtlosigkeit, der absolute Mangel an Autonomie während des Exils. Die erste Lernerfahrung dessen in Mizraim (dem alten Ägypten) folgten die Erfahrungen der Prüfung im Heiligen Land, von denen wir wieder durch göttlichen Erlaß verbannt wurden.
    Der Innuj ist in den biblischen Versen angedeutet: 1. Mose 15,13; 2. Mose 1,12; Deuteronomium 8.2.

     

    Ausführlich gestützt auf Schriftverse und talmudische Quellen, beschreibt Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER Sinnlichkeit, Habsucht und Rechthaberei als sowohl individuelle als kollektive, sowohl im Exil als auch in der Zeit des Staatswesens im Heiligen Land. Hindernisse für die Erfüllung des göttlichen Plans der Errichtung seines Reiches auf Erden.

     

    Rabbiner Leo BRESLAUER, eine unbestechliche gradlinige Persönlichkeit, war ein integraler Antizionist. In den Jahren der erzwungenen Einwanderung aus Deutschland zog er nach Washington Hights, New York. Als sich der agudistischer Zionismus, leider auch in der Gemeinschaft Adath Jeschurun, durch Rabbiner Dr. Joseph Breuer (1882-1980) von Frankfurt am Main nach New York übergepflanzt, breitmachte, verließ er diese Gemeinschaft und organisierte eine eigene Synagoge. Er  stand  Raw Joel TEITELBAUM, Rebbe von Satmar  nahe und unterstützte Neturei Karta. Seine letzten Tage verbrachte er in Monsey (Upstate vonNY), wo er Aw-Beth-Din von der Gemeinde "Beis Tefilloh" war.
    Wir haben noch kein Porträt dieses bedeutenden Rabbiners.

    26-04-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-04-2021
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    אמור

     

    ואל מת אדם לא יבוא לטמאה:

     

     

    „ Zu einer Menschenleiche darf er nicht kommen, sich zu verunreinigen,– “

    (Esechiel 44,25a Übersetzung Rabbiner Dr.  Josef BREUER)

     

    1.

    An den Sarg geliebter Leichen

    Tret‘ der Hohepriester nicht;

    Auch wenn Eltern ihm erbleichen

    Ruft ihn eine höhere Pflicht.

    2.

    Wohl kann herzlich er beweinen

    Vater, Mutter, Tochter, Sohn,

    Doch am Sarge zu erscheinen,

    Wehret ihm die Religion.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S.272  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

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    25-04-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-04-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Pinchos KOHN: TRANSJORDANIEN (1934)
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    Rabbiner Pinchas KOHN (1867-1942)


     

    TRANSJORDANIEN

     


    Es hat seine eigene Geschichte, dieses Land Transjordanien. Nicht nur, daß es heute von Palästina losgelöst ist und in der nächsten Zeit wohl kaum Aussicht bietet, Siedlungsland für jüdische Siedler zu werden. Vielmehr ist es vom Anfang an ein Problem gewesen.  Was wäre wohl aus diesem Land geworden, wenn Ruben und Gad nicht den Antrag gestellt hätten, daß in diesem Land für ihre Stämme eine Heimstätte bereitet worden wäre? Jüdischer Besitz war Transjordanien doch durch die Besiegung von Sichon und Og geworden.  Vielleicht wäre es bei der großen Landverteilung durch Josua an andere Stämme gefallen.  So aber ruhte auf diesem Transjordanien das Gepräge von etwas Besonderem, es war sozusagen der erste Riß in der Einheit des Zwölfstammenreiches.


    Wenn man die geschichtliche Entwicklungen genau verfolgt, so kann man – und das erklärt die heutige eigenartige Stellung Transjordaniens als Glied dieser Entwicklungen – feststellen, daß die in Sichon und Ogs Erbe wohnenden Teile zum Teil ein selbständiges, politisches Leben führten. Die Angst vor dieser Möglichkeit trat schon in Erscheinung, als die eigentliche Inbesitznahme Transjordaniens erfolgte. Als es damals den Anschein erweckte, als ob die 2 ½ Stämme durch die Errichtung eines eigenen Altars ein Sonderdasein sich zu schaffen entschlossen wären, da machten ihnen erschreckt die andere 9 ½ Stämme des in seiner Selbstlosigkeit, Brudertreue und tiefster Religiosität auch von den Historikern niemals ganz gewürdigte Angebot, ihnen im eigenen Besitz Lebensraum zu geben. Lieber Landnot als Gottesferne, lieber in engem Zusammenleben mit den Brüdern bei Landnot dem Glauben treu bleiben, als der Unreinheit des Landes (Josua XXII, 29) zu erliegen.  (Es ist übrigens diese Stelle ein erneuter Hinweis auf die Lehre der Bibel vom geheimnisvollsten Zusammenhang zwischen Boden und Menschen, von Beeinflussung der Menschen durch Erdstrahlungen: vgl. den Artikel: Reinheit und Unreinheit in Heft 7/8).


              Gewiß hatten die Erbauer dieses Altars die beste Absicht: Einheitszeuge sollte er sein.  Bald aber setzte die befürchtete Entwicklung ein.  Transjordanien war interesselos gegenüber dem jüdischen Schicksale geworden, vergebens sandte Debora ihren Ruf um Hilfe, er verhallte unerhört in Transjordanien.  Und wenn auch ein Jaïr aus Transjordanien kurze Zeit Führer des ganzen Volkes sein konnte, so gibt es doch sehr zu denken, daß schon sein Nachfolger Jiphtach das Wort „ami“ gebrauchen, also davon sprechen konnte, daß Transjordanien seine eigene Wege, teils mit Glück sogar, wie in der Eroberung des Landes der Hagarener, schließlich aber verschwanden seine Bewohner  klanglos aus der jüdische Geschichte. Es waren die ersten, die dem Ansturme Assyriens erlagen, und es ist bezeichnend, daß in Cisjordanien keine Hand für sie sich regte.


             Mehr als 2 ½ Jahrtausende sind seitdem vergangen, und aufs neue erhebt sich eine transjordanische Frage. Die weisen Grenzpfahlbestimmer vom Völkerbund haben dieses Ländchen von Palästina gelöst, teils gehört es Rabbath Amon, teils zu Syrien.  Und wenn Transjordaniens König und Volk etwa, vielleicht aus rein wirtschaftlichen Interessen, sich einer jüdischen Einwanderung nicht verschließen würden, es wäre wieder ein Teil der jüdischen Gesamtheit, der nicht eines Pfeilsschusses Breite von Palästina entfernt, unter ganz anderen Verhältnissen wohnen und leben würde. 


          Aber der Versuch wäre der Mühe wert.  Es wäre einerseits eine Probe aufs Exempel, wie sich das Verhältnis zwischen Arabern und Juden stellt, wenn sie nicht unter dem Zeichen der Balfour-Deklaration gemeinsam leben.  Aber freilich, eines müßte Voraussetzung sein, was wir und andere schon so oft betont haben. In der Alternative Europa oder Orient müßte man dort klipp und klar für den Orient votieren, insbesondere in Bezug auf die Bedürfnislosigkeit der Lebenshaltung. Die Annäherung an die Zivilisation Europas dürfte nur schrittweise von Arabern und Juden gemeinsam unternommen werden.  Ein zweites Tel-Aviv bei Rabbath Amon wäre undenkbar.  Die heutige Entwicklung Transjordaniens ist, wie man es nennt, primitiver, sie hat einen starken religiösen Grundzug. Jüdische Menschen, welche Landnot in dieses Gebiet führen würde,  müßten Gottesferne meiden.  Hier wäre ein Punkt, an dem Aguda und Misrachi gemeinsam arbeiten könnten.  Es will ja in diesem Land, das nicht den Normen der Balfour-Deklaration unterworfen ist, weniger besagen, was die zionistische Organisation will, es wäre ein Siedlungsland wie Amerika oder Brasilien.  Aber diese beiden Organisationen müßten in der Auswahl der Menschen vorsichtig sein. Ist Palästinas jüdische Siedlung leider mehr oder weniger unter das Fach der linksgerichteten Histadruth hoawodah gezwungen, so müßte dort eine vollkommen religiös orientierte Siedlung in die Wege geleitet werden. Wenn man ferner in Transjordanien die Stelle sieht, von welcher aus die Befriedigung zwischen Arabern und Juden ausgehen könnte, so erhebt sich der Zweifel, was besser ist, geschlossene Siedlung, wie in Palästina, oder das Anstreben gemischter Bevölkerung.  Man könnte darauf hinweisen, daß im Irakgebiete das letztere System sich von jeher bewährt hat.


         Wer weiß, ob nicht der Zeitpunkt gekommen ist, an dem dieses in der jüdischen Geschichte so problematische Land Transjordanien vor der Erfüllung der Prophezeiung steht, welche alte Kunde, im Targum Jeruschalmi zu N. XXXII, 3 wiedergegeben, an dieses Land knüpft. Dort heißt es „Königskrone und Königsgewand“. Jenseits des Jordan wurde einst unmittelbar nach Eroberung des Landes durch Moses der Thorabund erneuert.  Es könnte sein, daß wieder einmal die jüdische Geschichte vor der Tatsache steht, daß jenseits des Jordan Thorageist jüdische Kinder die Lebensbahn weisen wird, und daß von dort aus Ruhe und Frieden über den Jordan getragen wird, ins heilige Land.


    aus: NachAlass Zwi 1934 S. 236-238

    20-04-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-04-2021
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    אחרי מות

     

    הכזה יהיה צום אבחרהו, יום ענות אדם נפשו:

     

     

    „Darf so das Fasten sein, wenn ich es erwählen soll – der Tag, an dem der Mensch seine Seele darben zu lassen hat? Etwa daß er wie ein Schilfrohr sein Haupt beuge und in Sack und Asche sich hülle? Solches willst du Fasten nennen und ein Tag des Wohlgefallens, einen gottgeweihten?! “

    (Jesaia 58,5 Übersetzung Reb Dr.  Julius HIRSCH)

     

    1.

    Den Versöhnungstag im Jahr

    Widme deinem Gott allein,

    Heilig sei er dir fürwahr,

    Feiern soll ihn Groß und Klein!

    2.

    Und Genüsse halte fern,

    Meide sie nach Gottes Wort;

    Faste, bete, freudig lern‘,

    Gleich zu werden deinem Hort!

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S.259  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

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    18-04-2021 om 11:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-04-2021
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    The Untold Story of Christian Zionism's Rise to Power in the United States

     

    By Whitney Webb

     

    How Christian Zionism become a dominant force in American politics, particularly following the election of Donald Trump to the presidency.

     

    http://www.informationclearinghouse.info/51923.htm

    15-04-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-04-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    תזריע

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt

     TAZRIA (Auszug)

     

    …Mit der Mila wurde Abraham Jude. Er vollzog sie im Zeichen des denkbar größten Kidusch Haschem. Denn Jude sein heißt, den Mut zum Kidusch Haschem zu besitzen, die Forderungen des jüdischen Pflichtlebens ונקדשתי בתוך בני ישראל in lautester Öffentlichkeit zu verwirklichen, auf den Beifall und die Zustimmung der Menge verzichten, auch den Hohn und die Verlästerung nicht zu scheuen,  die dem Juden in öffentlichen Leben gar oft begegnen. Solche מקדש שם שמים- Juden haben wir leider nicht viele, dafür gottlob noch recht viele, die freilich בשתיקה, wenn sie vor „fremden Augen“ sich sicher wissen, ihren jüdischen Pflichten nachkommen. Und doch hat es unser Stammvater uns anders gelehrt, als er den „Orden“ der Mila aus Gottes Hand für sich und seine späteste Kinder empfing. Wohl wußte er, daß dieser Akt, der ihn und sein Haus fortan in den entschiedensten Gegensatz zu den Anschauungen einer großen Welt setzte, bei ihr nur Spott und Gelächter auslösen mußte. Er aber vollzog die Mila nicht im Schutz der Nacht – בעצם היום הזה und wenn die Mila nach Gottes Willen auch am Tage vollzogen werden mußte, was hätte Abraham gehindert, wenn er die Vornahme dieses Aufsehen erregenden Aktes bei seinen Hausgenossen auf eine Reihe von Tage verteilt hätte, um so weit wie möglich peinliches Aufsehen zu vermeiden – er aber vollzog die Mila seines ganzes Hauses; zu dem 318 Genossen zählten, an einem Tag, scheut den mächtigen Orloh-Hügel nicht, der vor den Augen einer großen Welt sich türmt und auf den die „Sonne scheint“ – Gott aber bleibt dieser große, stolze Akt unvergessen, mit dem unser Stammvater unter den Augen einer lautesten Öffentlichkeit Jude wurde und von dem noch späte Enkel sich die Mahnung holen mögen, wozu die Mila d.h. die Zugehörigkeit zum Gottesbund sie verpflichtet.

    Aus dem Geiste des בעצם היום הזה ist es zu verstehen, daß für die Weisen Abraham bei der Ausführung der Mila nicht nur die Öffentlichkeit nicht scheute, sie nicht mit dieser Tat überraschte, sondern ihr vorher Mitteilung machte und, wie sie es so sinnig darstellen, seine Freunde zu einer „Mila-Konferenz“ einlud.  Die Ansichten aber, die er da äußern hörte, sind ungemein bezeichnend; sie begegnen uns bis auf den heutigen Tag und erklären vielfach unser Verfahren gegenüber den Forderungen der jüdischen Pflicht.

    Oner verweist auf Abrahams Alter – zu hundert Jahren eine solch  tief eischneidende Maßnahme! Das ist die Sprache der Gewohnheit. Und in der Tat wohnt in der Gewohnheit eine ungeheure Macht inne, sie beherrscht den Verstand, und die beste Überzeugung muß sich gar oft ihr beugen. Wen die Schritte, statt ins Bethamidrasch, täglich ins Kaffeehaus lenken, wird von dieser Gewohnheit auch am Schabbos nicht lassen, wiewohl den Verstand ihn vor der עברות warnt, die dort auf ihn lauern; wer jahraus, jahrein gewohnt ist, während אנעים זמירות sein טלית abzulegen und aus dem בית הכנסת zu laufen, wird nur Schwer davon lassen, auch wenn Verstand und Nachdenklichkeit ihm das Unstatthafte seines Verhaltens nahelegen; und wem es einmal zur Gewohnheit geworden ist, die laute שמנה עשרה oder קריאת התורה für den geeigneten Augenblick zu halten, um den Nachbar zu begrüßen und mit ihm in שיחת חולין, in Geschwätz sich zu ergehen, der wird von dieser traurigen Unsitte nur schwer lassen, auch wenn sein Verstand das entschiedene Verbot längst begriffen und natürliches Anstandsgefühl sich gegen dieses die Heiligkeit unserer Andachtsstätte schändende Verhalten  von selber kehrt! Und doch hegen wir die zuversichtliche Erwartung, daß es der eindringlichen Mahnung des דין doch schließlich gelingen wird, seine Forderung Anerkennung zu verschaffen. Hat unser sabbatlicher מי שברך an diese unfaßbare Unsitte gedacht, wenn er den Segen herabfleht auf die מי שמיחדים בתי כנסיות לתפלה ומי שבאים בתוכם להתפלל? Sollte man doch meinen, daß, wenn Synagogen erbaut werden, sie selbstverständlich für die תפלה bestimmt sind, und wenn man hineingeht, man sie aufsucht, um dort zu beten. Und doch erfleht unser מי שברך den Segen bedeutsam und mit unverkennbaren Nachdruck auf das Haupt derer, die das בית הכנסת für die תפלה bestimmen und nicht für müßige Unterhaltung, und die hineingehen להתפלל, um ihre תפלה zu verrichten und nicht die geweihte Stätte durch שיחת חולין zu entweihen! Wer aber unter uns möchte nicht des Segens teilhaftig werden, daß Gottes Segen komme über unsere Frauen, über unsere Söhne und unsere Töchter הוא יברך את כל הקהל הקדוש הזה הם ונשיהם ובניהם ובנותיהם!

    In Oner hat die Macht der Gewohnheit ihren trefflichen Anwalt gefunden: zu hundert Jahren geht man nicht neue Wege. Von besonderer Bedeutung schien den Weisen Eschkols Verhalten. Sahen sie sich doch zu folgendem  Ausspruch veranlaßt: מגיד מראשית אחרים שהכל צפוי היה לפני הקב"ה, אשכל אוהבו של אברהם היה ונקרא אשכל על אודות האשכול שעתידין ישראל לכרות ממקומו „Gott kündet Künftiges von Anfang an: Eschkol hieß der Freund Abrahams, er hieß so nach der Traube (אשכול), die einst die Kundschafter im Tale schneiden sollen.“

    Irren wir nicht, so wollen sie uns damit sagen: Das Verhalten der Kundschafter gegenüber dem Gotteswillen hat schon in Abrahams Tage Vertreter gefunden, nur daß Abraham solchen Einflüssen gegenüber stark geblieben, keinen Augenblick  im Zweifel war, was die Pflicht von ihm forderte. Denn Eshkol erinnert an die Feindschaft, die sich Abraham durch Vornahme der Mila zuziehen müsse, die ihn von seiner Umwelt fortan scheide – und wenn Abraham die Mila vorzunehmen durchaus gewillt war, so wird Eschkol wohl für eine Vornahme in aller Stille plädiert haben, um nach Möglichkeit jedes Aufsehen zu vermeiden. Das ist dieselbe feige, erbärmliche Gesinnung, die die Kundschafter erfüllte, die sich trotz des Gottesschutzes einer feindlich gesinnten Welt gegenüber ohnmächtig fühlt und die Kraft nicht kennt, mit der das Bewußtsein, dem Gotteswillen zu entsprechen, die jüdische Seele zu erfüllen hat – mit dieser Gesinnung haben sie die Traube in Eschkols Tal  gepflückt.

    Von allen Freunde stimmte nur Mamre dem Vorhaben Abrahams zu. Doch nicht das Für und Wider der öffentliche Meinung hat auf Abrahams Entschluß Einfluß ausgeübt; er war viel mehr von Anfang an entschlossen, in vollem Bewußtsein der herrschenden Meinungen, mit denen die große Welt seinen Schritt begleitete, und in lautester Öffentlichkeit sich und sein Haus  dem göttlichen Lebensbund zu weihen.

    Wie aber die Mila von ihren Trägern Kidusch haschem fordert, weil sie von ihnen in keinem Augenblick des Lebens verleugnet werden darf, so begleitet sie den Juden bei jedem Schritt seines Lebens, will jede Gedankenregung und jeden Willensvorsatz unter die  Herrschaft des Gotteswillens stellen und seinem Leben durch innige Vermählung mit Gottes Nähe zur höchsten Vollendung verhelfen. Das sollte Abraham erfahren, als er, mit dem frischen Bundeszeichen am Leibe nach Wanderern ausspähend, an dessen er Gastfreundschaft ausüben könne, der Schechinanähe Gottes teilhaftig wurde. Er will sich vor der Schechina erheben und wird veranlaßt, sich in seiner Liebesbetätigung an Menschen nicht zu stören – denn Gott weilt dort, wo Menschen Seinen Willen betätigen. Und wenn Jissroél in seinen Bet- und Lehrhäusern sitzend weilt, weilt Gottes Schechina über ihnen, denn keine größere Huldigung kennt Gott, als wenn das Leben des Menschen zu einer Offenbarung des Gotteswillens sich  gestaltet. Das aber ist der Fall, wenn göttliches Milazeichen uns mahnend dazu bringt, „vor Gott zu wandeln und nach Vollendung zu ringen“. Vollendung aber winkt dem Leben, wenn es in keinem Augenblick die Mila verleugnet.

    וביום השמיני ימול בשר ערלתו Die Mila weiht ihre Träger dem Schabbos, denn Gottes Herrschaftswille soll in ihm einen rüstigen, treuen Vollstrecker finden. Dieser Gotteswille umfaßt aber nicht nur das Einzelleben, er will auch das Gemeinschaftsleben im Zeichen des Rechts und der Liebe aufbauen. Vor seiner Nähr sollen Haß, Bösrede und Verleumdung, sollen die unheimlichen Mächte weichen, die das soziale Leben vergiften und ihm die Segnungen des Friedens rauben.

    Wer die Mila in Wahrheit trägt, den braucht der Gottesfinger nicht strafend mit Negaim zu berühren, mit denen Gott den zu treffen weiß, der die sozialen Forderungen des jüdischen Lebens verleugnet.

    Er muß die Mila als stolzer Enkel unseres Stammvaters tragen, der die Mila in lautester Öffentlichkeit vollzogen und im Anblick einer großen Welt bei jedem Schritt seines von Gottesrecht und Gottesliebe erfüllten Lebens verwirklicht hat.

    Mit Recht ruft daher der Weise aus: Wie groß ist doch die Mila, sie vermag Negaim  zu verdrängen!

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung   dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 20-26

    14-04-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-04-2021
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    תזריע

     

    סורו טמא!  קראו למו:

     

    „Weicht zurück, ihr seid unrein, weicht zurück, weicht zurück, berühret uns nicht

     

    (Klagelieder 4,15 Übersetzung Mendel Hirsch)

     

    1.

    Meide, Mensch, von zarter Jugend

    Jede Tat, die dich entehrt;

    Meide, was befleckt die Tugend

    Und das Seelenheil zerstört.

     

    2.

    Halte deinen Leib im Leben

    Einem edlen Kleinod gleich,

    Reinheit sei dein ganzes Streben,

    Von dem schwarzen Laster weich‘!

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Bestellung nimmt entgegen:

    Frau Manja BURGERS,

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    http://www.spinozabooks.com

    11-04-2021 om 19:13 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-04-2021
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת שמיני

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Schemini

     

     

    Samuel II, Kap. 6, Vers 1 und folgende

     

    Die  Geschichte der Einweihung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes unter der sichtbaren Bekundung der Gottesnähe in Jissroél fügt das Prophetenwort der Haftora die Erzählung des ersten Einzuges der Bundeslade Gottes in Jerusalem an. Ein Moment der einen tiefen Einblick und einen weiten Ausblick in die jüdische Geschichte eröffnet. Das Zelt, das an jenem „achten“ Tage zum achten „Male von Moses errichtet worden war, befand sich noch in Gibeon. Ein von David in der Davidstadt provisorisch errichtetes Zelt harrte vor der Bundeslade. Siegreich war aus dem Philistäerlande die nunmehr in Jerusalem einziehende Bundeslade heimgekehrt, nachdem sie von Schiloh aus, da Jissroél sich des Gottesschutzes unwürdig gezeigt hatte, in Feindes Hand gefallen war. In den Trümmern des Götzen und in den Heimsuchungen der Feinde hatte sich die Hoheit des von ihr umschlossenen Wortes und die Allmacht der Gotteshand den zitternden Philistäern offenbart. Der Freiheit wiedergegeben, hatte sie ohne Menschen-Zutun ihren Weg zurückgenommen in das jüdische Land. Nach vorübergehendem Weilen in Beth-Schemesch hatte sie Stätte gefunden in dem mit dem hier genannten Baale Jehuda identischen Kirjath Jearim (Sam.I. 6,20 f. 7,1). Die Wirkenszeit des hehren Samuel, die Regierung Sauls lagen zurück, die auf seinen Tod folgenden Erschütterungen hatten ihre Ende erreicht, und nach außen herrschte tiefste Ruhe: „Gott hatte die Furcht vor ihm auf alle Völker gegeben“ (Chron. I. 14,17), als David den Entschluß fasste, die Bundeslade in der Davidstadt zu überführen, wo er für sie ein Zelt aufgeschlagen hatte. – Doch nicht ohne ernste Mahnung an die Hoheit des Gesetzes sollte die Überführung nach Jerusalem erfolgen. So wie der Tod der beiden Priesterjünglinge am ersten Einweihungstage die ewige Mahnung sein sollte, daß nur Gehorsam und kein Priesterwillkür, auch nicht in bester, Gott dienender Absicht, so vergegenwärtigte die selbige Hoheit die Leiche Usa’s, der in einem Augenblick der Selbstvergessenheit gewähnt hatte, die Lade halten zu müssen, und, wenn auch in guter Absicht, die Ehrfurcht vor Dem verletzt hatte, dessen Wort die Lade barg. Sein Tod hatte das בקרובי אקדש (3 B.M. 9,3) David in furchtbarer Eindringlichkeit in die Seele gerufen. Niemand war weiter als er von jeglicher Selbstüberschätzung entfernt. Er  zagte, er zweifelte an seiner Würdigkeit. Er hatte um so mehr Grund zu zagen, als ja der Entschluß, die Bundeslade in „die Davidstadt“ zu bringen, seiner eigenen Initiative entsprungen und nicht etwa die Ausführung eines ihm gewordenen göttlichen Auftrages. Erst der in dem Gedeihen Obed Edoms sich zeigenden Gottessegen beruhigte ihn. Hatte er ja doch auch schon durch sein vorhergehendes Zagen es an den Tag gelegt, wie sehr er von dem Gefühle der Verantwortung durchdrungen sei, die die Nähe der Bundeslade ihrer Umgebung bringe. Dieses Bewußstein, daß er nur erster und verantwortlicher Diener dieses Gesetzes sein daß er seine Königsmacht nur für dessen Verwirklichung einzusetzen und seine Würde nur in der Erfüllung dieser Aufgabe zu finden habe, tritt in seiner ganzen Haltung bei der Überführung hervor.  Gerade was Michal, der stolzen Königstochter, mißfiel, gerade das gab ihm das Gepräge des jüdischen Königs nach dem Idealbilde des Königsgesetzes (5 B.M. 17,14 ff.) In diesem Sinne hatte er das kleine Ephod angelegt, als Wehr und Waffen des jüdischen Königs, es war die Rüstung für die Verwirklichung des Gottesgesetzes, es war das Gelöbnis, alle seine Kräfte in den Dienst dieser Aufgabe zu stellen. Dasselbe Gelöbnis sprach die ganze Reihe der nach jeder Zurücklegung von sechs Schritten auf dem ganzen Wege sich wiederholenden Opfer aus, die Weihe der Tatkraft (שור) und die vertrauensvolle Geschickeshingebung an die Gottesführung (מריא). Auch daß diese Gelübde gerade nach  jeder Sechszahl von Schritten im Thatsymbol ausgesprochen wurde, ist nicht bedeutungslos. (Vergl. Über die Bedeutung der Sechs- und Siebenzahl in der Symbolsprache des Gottesgesetzes: Grundlinien einer jüdischen Symbolik, Jeschurun: V. S.18ff.)

    Derselbe tiefe Ernst spricht auch in dem Unterschiede aus, der den Zug von dem Hause Obed Edoms nach Jerusalem von demjenigen aus Kirjiath Jearim bis nach Perez Usa charakteristisch scheidet. An die Stelle des משחקים (V.5) war תרועה, an die Stelle der Pauken und Schellen (V.5) war der Schofar, der den ernsten Gottesruf an Jissroél zur ewigen Sinaihöhe seiner Jissroélbestimmung vergegenwärtigende Schofarruf getreten. Nur auf den Boden dieses Ernstes und dieser tiefen gottesfürchtigen Erregung quoll jenes beglückenden Hochgefühl und jene Freude, die in dem von David ausgesagten מפזז ומכרכר ihren Ausdruck fand. Aus dem ausführlicheren Bericht in Chron. I, 15 11-16 tritt der Unterschied noch mehr hervor. Die Stammeshäupter der Priester und Leviten werden von David berufen, ויתקדשו, heiß es daselbst, sie hatten sich auf dem großen Moment vorzubereiten. Dann erst „trugen die Söhne der Leviten die Lade Gottes, so wie es Moses nach dem Worte Gottes geboten hatte, auf ihrer Schulter an den Stangen, die auf ihnen ruhten“. Nachdem sodann die ganze Ordnung des Zuges beschrieben, die in ihre Ordnungen als Sänger, Musiker und Wächter eingeteilten Levitenfamilien und unter diesen auch der Levite Obed-Edom an der ihm gebührende Stelle, und die Priester mit den Posaunen voranschreitend, heißt es am Schlusse V.28, da die innige Beteiligung des ganzen Volkes hervorgehoben und die Klänge des Festjubels nach den Instrumenten zusammenfassend geschildert werden, zuerst und vor allem: „Ganz Jissroél führte die Lade des Gottesbundes בתרועה ובקול שופר in tiefer Erregung und Schofartöne hinauf“, und dann wird der Posaunen und der anderen Instrumenten gedacht. –

    Den weiteren Ausblick in die ferne Zukunft eröffnet sodann die David in Veranlassung des von ihm beabsichtigten Tempelbaus gegebene Zusicherung der bis in die Ewigkeit reichenden Erhaltung und Bedeutung seines Hauses.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 196 -197  Kommentar zu Samuel II Kap. 6 V.1…) 

    08-04-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-04-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    שמיני

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Schemini (Auszüge)*

     

     

    *Ansprache, gehalten am Abend des 12. Nisan 5650 bei der Amtseinführung als Frankfurter Raw.

    …

    Mehr als Aharon weigerte Mosche sich, Führer in Jissroél zu werden. Sieben Tage kämpfte er mit sich, ehe er endlich auf Gottes Geheiß sich dazu verstand. Umso befremdender muss es erscheinen, daß später Jehoschua die Nachfolge ohne weitere Bedenken antrat. Es genügte die göttliche Aufforderung קח לך את יהושע, und Jehoschua trat sein Amt an. Und doch war der Abstand zwischen Mosche und Jehoschua trat sein Amt an. Und doch war der Abstand zwischen Mosche und Jehoschua ein solch gewaltiger, daß זקנים שבאותו הדור אמרו פני משה כפני חמה פני יהושע כפני לבנה die Ältesten jener Zeit keinen Abstand nahmen, Mosche mit der Sonne und Jehoschua mit dem Mond zu vergleichen! – Mosche aber, so meinen die Weisen, העמידו מן הארץ והושיבו בין ברכיו hob Johoschua auf sein Knie, und Johoschua trat sein Amt mit den Worten: ברוך ה' אשר נתן תורה לישראל ע"י משה רבינו, Gesegnet sei Gott, der Jissroél durch unseren Lehrer Mosche die Thora gegeben!

    Offenbar liegt der Grund für Jehoschuas Verhalten in der Verschiedenheit der Aufgaben, vor die sich diese Führer gestellt sahen. Mosche fiel die denkbar schwierigste Aufgabe zu: die Thora seinem Volke zu überbringen, d.h. in Mizraim unter den Fesseln der geistigen und sittlichen Knechtschaft zermürbte jüdische Volksgemeinschaft zum Gottesvolke zu erheben und unter den Fesseln der gewaltigsten Schwierigkeiten den Boden für das Gottesgesetz zu erkämpfen. Jehoschua fiel die ungleich leichtere Aufgabe zu: die Errungenschaften seines großen Lehrers und Meisters unter wesentlich günstigeren Verhältnissen weiter zu pflegen, das teure Erbe zu erhalten und einer gedeihlichen Fortentwicklung entgegenzuführen. Mit gehobenen Empfindungen konnte er daher seine Antrittsworte in den Segenspruch kleiden: ברוך ה' אשר נתן וגו' Das Schwierigste ist vollbracht, die Thora hat bereits durch Mosche im Herzen des Volkes ihre Stätte gefunden!

    Jehoschua durfte aber auch mit Zuversicht darauf rechnen, daß Jissroél gerade mit Hinblick auf die unerreichbare Größe seines Vorgängers ihm die herzlichste Zuneigung und wärmste Sympathie entgegenbringen werde. וישמעו אליו בני ישראל וגו' ולא קם נביא עוד כמשה heißt es in den Schlusssätzen unserer Thora: Und Jissroéls Söhne gehorchten ihm und taten, wie Gott Mosche geboten!

    Mochten die Zeitgenossen an Mosche Rabenu denken, so musste sich ihnen der Vergleich zwischen Sonne und Mond aufdrängen; doch gerade dieser weite Abstand, der Jehoschua von Mosche schied, sicherte ihm die ungeteilte Hingabe seines Volkes. Wäre Mosche eine von seinem Nachfolger erreichbarer Größe gewesen, dann freilich wäre Jissroél berechtigt gewesen, auch an Jehoschua dieselben Erwartungen und Anforderungen zu stellen, die sie an Mosche zu stellen gewohnt waren Doch dem war nicht so. ולא קם נביא עוד בישראל כמשה Einen zweiten Mosche gab es nicht mehr. Mosche stand zu hoch, zu groß da, als daß ein Vergleich zwischen ihm und sein Nachfolger, wer immer es auch sein mochte, zulässig gewesen wäre. Großtaten, wie sie Mosche vollbracht hatten konnten von keinem andern erwartet werden. Andererseits aber schaute das Volk zu Jehoschua mit Vertrauen empor, der durch seine innige Beziehung zu Mosche die Bürgschaft bot, daß er die Errungenschaften seines großen Lehrers und Meisters in seinem Geiste und in seinem Sinne zu erhalten und zu pflegen als seine heiligste Aufgabe betrachten werde.

    Meine Brüder und Schwestern! Gleich Jehoschua spreche ich auch mit dankerfülltem Herzen die ברכה:ברוך שנתן תורה לעמו ישראל ע"י רבינו . Das Schwierigste ist vollbracht! Mein unvergesslicher großer Vorgänger זצ"ל hat die denkbar schwerste Aufgabe gelöst: er hat seine Gemeinde, seinem Volke aufs neue die alte unverfälschte תורה überbracht. Mit unvergleichbarer Genialität und nie erlahmender Tatkraft hat er seine Gemeinde zu einer wahrhaften Gottesgemeinde herangebildet und unter Beseitigung unsäglicher Hindernisse den Boden für die Thora mit seinem Herzblut erkämpft. Meinen schwachen Kräfte fällt nunmehr die ungleich leichtere Aufgabe zu: die Errungenschaften unseres großen Lehrers und Meisters in ihrer ganzen Integrität in w.G. ungestörter, friedlicher Wirksamkeit weiter zu erhalten und wenn möglich einer gedeihlichen Fortentwicklung entgegenzuführen. In zuversichtlicher Erwartung rechne ich auf Ihre tatkräftige Unterstützung und Mitarbeit, rechne ich auf Ihre gütige Nachsicht, daß Sie von meinen geringen Fähigkeiten nicht solche Grosstaten erwarten werden, wie Sie sie unter der Führung meines großen Vorgängers זצ"ל zu erleben von der göttlichen Vorsehung gewürdigt waren. – Einen zweiten Rabbiner HIRSCH gibt es in unserer Zeit nicht mehr! Das haben Sie sich, als dieser große Führer die Augen schloss, sagen müssen. –

    Feierlichts aber gelobe ich – und wahrlich, meine innigen verwandtschaftlichen Beziehungen zu unserem großen Rabbiner זצ"ל und vielleicht auch meine Vergangenheit bürgen für die Treue dieses Gelöbnisses: – die Heiligtümer seines Lebens in seinem Geiste und in seinem Sinne mit jeder Regung meines Herzens, mit jedem Splitter meiner Kraft in immer wachsender Hingebung zu wahren und zu pflegen.  Und wenn wir in dieser Stunde das נר תמיד zu seinem Andenken entzünden, so mahne es und, nicht zu ruhen und nicht zu rasten, bis das Thoralicht, das er in unserer Mitte entzünden hat, zu einem wahrhaften נר תמיד erstarkt ist שתהא שלהבת עולה מאליה und durch die Pflege, die es im weitesten Kreisen findet, auch ohne unsere Hilfe von selbst fortleuchtet.

    חזק ואמץ Sei fest und stark! rief Mosche seinem Nachfolger zu: חזק בתורה ואמץ במעשים טובים fügen unsere Weisen erklärend hinzu. Sei fest in der Erkenntnis deiner Aufgabe im Dienste der תורה und sei stark in der Überwindung aller Hindernisse bei deren Lösung.

    Fest im Prinzip und stark in der Ausführung, das waren die ernsten Anforderungen, die Mosche an seinen Nachfolger stellte.

    Fest im Prinzip und stark in der  Ausführung, das sei die Devise auch für meine Wirksamkeit, und so Sie, meine Brüder und Schwestern, חזקו ואמצו in gleichem Sinne mir Ihre Mitarbeit nicht versagen, wird Gottes Segen auf dem Mühen unserer Hände ruhen: ויהי נעם ה' אלקינו עלינו ומעשה ידינו כוננה עלינו ומעשה ידינו כוננהו.

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 13 - 19

    07-04-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-04-2021
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    Yakov M. Rabkin: “What is Modern Israel?”

     

    240 pages | 5 1/2 x 8 3/4 | © 2016

    Paper $27.00ISBN: 9780745335810 Published July 2016 For Sale in All Americas and the Caribbean except Canada

    Cloth $90.00ISBN: 9780745335827 Published July 2016 For Sale in All Americas and the Caribbean except Canada

     

    Usually, we think of the state of modern Israel, as well as the late nineteenth-century Zionist movement that led to its founding, as a response to anti-Semitism which grew out of cultural and religious Judaism. In What Is Modern Israel?, however, Yakov M. Rabkin turns this understanding on… Read More

    Usually, we think of the state of modern Israel, as well as the late nineteenth-century Zionist movement that led to its founding, as a response to anti-Semitism which grew out of cultural and religious Judaism. In What Is Modern Israel?, however, Yakov M. Rabkin turns this understanding on its head, arguing convincingly that Zionism, far from being a natural development of Judaism, in fact has its historical and theological roots in Protestant Christianity. While most Jewish people viewed Zionism as marginal or even heretical, Christian enthusiasm for the Restoration of the Jews to the Promised Land transformed the traditional Judaic yearning for ‘Return’—a spiritual concept with a very different meaning—into a political project.

     
    Drawing on many overlooked pages of history, and using on a uniquely broad range of sources in English, French, Hebrew, and Russian, Rabkin shows that Zionism was conceived as a sharp break with Judaism and Jewish continuity. Rabkin argues that Israel’s past and present must be understood in the context of European ethnic nationalism, colonial expansion, and geopolitical interests rather than—as is all too often the case—an incarnation of Biblical prophecies or a culmination of Jewish  history. Read more:

    http://press.uchicago.edu/ucp/books/book/distributed/W/bo23469304.html

     

     

    06-04-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-04-2021
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    שמיני

     

    אל תבכו למת ואל תנודו לו:

     

     

    „Nicht klaget um einen Toten, nicht zeiget seinethalben innere Bewegung – “

    (Jeremias 22,10a Übersetzung Rabbiner Dr.  Josef BREUER)

     

    1.

    Klage nicht, wenn Fromme scheiden

    Von dem süßen Lebenslicht,

    Traure nicht, gebeugt von Leiden,

    Wenn ihr Herz schon frühe bricht.

    2.

    Denke, daß für jene Reinen

    Diese Welt zu kleinlich war,

    Willst denn jene du beweinen,

    Die jetzt grüßt die Engelschar?

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S.242  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    05-04-2021 om 16:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    „Die Orthodoxie am Scheidewege“

     

    Jüdische Monatshefte Jahrgang  5 Heft 5 S. 153-160

     

    Unter obigem Titel erschien im Frankfurter Familienblatt ein Artikel von J.H. der nicht unwidersprochen bleiben darf. Seine Ausführungen lassen sich auf folgende Leitsätze reduzieren:

     

    1.      Es ist so gut wie sicher, dass in Palästina ein jüdisches Gemeinwesen größeren Umfangs geschaffen werden wird, wenn die Judenheit selbst, einheitlich den ernsten Willen dazu hat.

     

    2.      Es ist so gut wie sicher daß die orthodoxen Judenheit die „Verwirklichung ihres Jahrhundertalten Traumes“ nicht wiederum hintertrieben sehen will, denn selbst die früheren Gegner der Besiedlung Palästinas willen es jetzt. Die Saulussen sind zu Paulussen geworden. Nur wenige orthodoxe Juden werden sich heute weigern, das Baseler Programm mit ganzem Herzen zu unterschreiben. „Die orthodoxen Juden sind heute allesamt im weitesten Sinne des Wortes, Zionisten“

     

    3.      Die Orthodoxie steht am Scheidewege, weil sie sich entscheiden muss, auf welchem Wege sie die „ Verwirklichung ihres Jahrhundertes alten Traumes“ erreichen will: durch die Gründung einer eigenen Organisation zur Besiedlung Erez Jisroels oder durch die Anschluss an die zionistische Organisation bzw. der Misrachi.

     

    Herr J.H. ist der Meinung daß die Orthodoxie in ihrem eigenem Interesse sich dem Zionismus anschließen muss und zwar aus folgenden Gründen:  [vier Gründen - in Beilage zu lesen]

     

    Herr J.H. unterläßt auch nicht, genau anzugeben, was alles die Orthodoxie tun muss um den Zionismus zu kaschern. [vier Mittel – in Beilage zu lesen]

     

    Herr J.H. ist überzeugt daß es der Orthodoxie bei Anwendung dieser vier Arzneimittel auch gelingen wird, mit der für ihren Kampf um die Geltung der Thauro wichtigsten Gruppe den religiös Gestimmten und nach religiöse Vertiefung sich Sehnenden – vgl; die Zeitschrift „Der Jude“ – „ zu einem Ausgleich und nützlicher Zusammenarbeit zu kommen“.

     

    Zum Schluß seines Artikels setzt Herr J.H. auseinander daß nur dann die Orthodoxie eine begeisterte, überzeugte, schwungvolle Jugend mit  „lebendigen Lebenskräfte“ ihr eigenen nennen wird,  wenn sie sich dem Zionismus anschließt „Nicht zuletzt werden diese Kräfte auch dem Thora Studium zu Gute kommen; mit freierem und frischerem Sinne werden sich unsere Jungen diesem Jüdischtem aller Jüdischen widmen“.

     

    Wir haben zu diesen Ausführungen folgendes zu bemerken: ZU LESEN IN DIE BEILAGEN!

     

    Rabbiner Dr. Raphael BREUERs ausführliche Widerlegung der irrige Meinungen und irreführende Sophismen der religiösen Nachschleppern des Zionismus hat nichts an Gültigkeit verloren für uns, späte Generationen, im Gegenteil. Es ist heiliger Pflicht diese aus der Vergessenheit hervor zu holen und die praktische Lehren und Konsequenzen für unsere Gegenwart daraus zu ziehen.

     

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    05-04-2021 om 16:33 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-03-2021
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                  (1808-1888)

     

    צו

     

    Auszüge aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt ZAW

     

    Kap. 6, V5: Das Feuer aber soll für den Altar auf ihm angezündet werden, soll nicht ausgehen; es legt darauf der Priester am frühen Morgen Hölzer zum Brennen, ordnet darauf das Emporopfer und läβt auf diesem die Fetteile der Friedensopfer aufdampfen.

     

    Kap. 6 V. 5  … Es gibt nur ein Opfer, das dem Schlussopfer des Tages nachzufolgen hat, das Pessach (Pessachim 59a), jenes Opfer, mit welchem alljährlich die Nation wieder in die angstvoll des Ausgangs harrende Geburtsstunde ihres nationalen Daseins zurücktritt, und mit der von allen ihren Gliedern vereint zu vollziehenden Pessachhingebung der Nacht entgegen zu gehen hat, in welcher Tod und Knechtschaft oder Leben und Freiheit sich über ihren Häuptern entschied und – der ewig neu zu weckenden Hingebung harrend – entscheidet.

     

    V.15: Der Priester, der an seine Stelle von seinen Söhnen gesalbt wird, soll es vollbringen. Als ein ewiger Tribut soll es Gott ganz dem Aufdampfen übergeben werden.

     

    V. 15 חק עולם ...: Die Form חק kommt vorzugsweise nicht als Gesetz, sondern als das als Gebühr zu Leistende vor. So: 1 B.M. 47,22; 2 B.M. 10, 13 u. 14; Prov. 30,8 Wir glauben es daher auch hier in diesem Sinne auffassen zu müssen. Die שירי מנחות ישראל, sowie alle anderenמתנות כהונה  sind dem Aharonstamme als חק überwiesen. Im  מנחת כהן המשיח gelangen dieselben im huldigenden Ausdruck Gott wieder zurück.

    חק עולם, auch לחם הפנים wird Kap 24,9 חק עולם genannt, und hält Menachoth 76a die Halacha an dieser Gleichstellung der Bestimmung fest, daß auch הביתי כה"ג wie das =לחם הפניםBrot auf dem nationalen Wohlstand unter Gottes Angesicht stellenden Tisch in zwölf Broten dargestellt worden. Mit dieser Zwölfzahl der חביתים-Brote ist diesen daher einer dm לחם הפנים ähnliche nationale Beziehung gegeben. –  … Wohl dürfte dieses alles dem Priester fortwährend den Gedanken zur Beherzigung und Betätigung nahe legen solle, daß er seines Amtes nicht ein der damit verbunden materiellen Vorteile willen warten, sondern den Genuss dieser Vorteile selbst als eine nur für seine Existenz nicht zu umgehende Notwendigkeit, ganz in die göttlichen Zwecke seines Amtes aufgehen lassen solle. War  doch dem jüdischen Priester sein Dienst der einzige Boden seiner Existenz; gleichwohl sollte er nicht seinen Dienst in seine Existenz, sondern seine Existenz in seinen Dienst aufgehen lassen. כל מנחת כהן כליל תהיה לא תאכל! Jeder im Volke hat sein ganzes materielles Gut Gott „zu Füssen zu legen“ und dem Heiligtum seines Gesetzes den vollen „Herausgriff“ nach göttlicher Bestimmung zur Nahrung des Göttlichen auf Erden zu gestatten, und eben diese Mitverwendung seiner Hebe auch für das Gottesheiligtum macht den Mann zum jüdischen Mann, stellt auch seine materielle Existenz unter göttliche Gedächtnisobhut und lässt auch seine Freude am Dasein in das göttliche Wohlgefallen an ihm aufgehen. Allein des Priesters ganze Existenz, auch mit der ganzen materiellen Seite seines Daseins und Wohlseins geht auf in den Dienst des Göttlichen auf Erden; er soll, durch die Mustergültigkeit seines ganzen Wandels auch außer dem Heiligtum – wie dies noch ganz besonders in den besonderen Gesetzen für den Priesterwandel (Kap.21) hervorleuchtet – dem Heiligen eine „Stätte bereiten“ im Leben des Volkes, wie sein Name „Kohen“ aussagt; es soll nichts an ihm unpriesterlich sein; und wenn er daher den Ausdruck seiner „Nahrung“, seines „Wohlstandes“ und seines „Wohlbehagens“ mit dem Mincha ins Heiligtum trägt, so kommt davon nicht nur ein „Gedenkteil“ auf Gottes Altar, es geht ganz auf in das Feuer des Göttlichen auf Erden. –

    …Es ist die Nation, die ihren Hohenpriester veranlasst, seine חביתין in so reicher Bereitung darzustellen, wie ja auch in Wirklichkeit der Nation anempfohlen ist: גדלהו משל אחיו (Kap. 21,10), ihren Hohepriester auch in den äußeren Erscheinung, seiner Existenz der Nation würdig hervortreten zu lassen. Wenn, wie die Blätter unserer Geschicke uns lehren, aller Verfall von jeher durch die Entartung der höheren Schichten der Gesellschaft hervorgerufen wurde, und wenn, wie die ganze Stellung des  jüdischen Priesters und des jüdischen Hohenpriesters, der ja ein Weib haben und ein „Haus“ milden musste, insbesondere beweist, Priester und Hohepriester durch die Mustergültigkeit ihrer Häuslichkeit einen sittigenden und veredelnden Einfluss auf die Nation üben und darum mitten im Verkehr des Volkes leben sollten; so begreifen wir, wie es die Absicht des Gesetzes sein konnte, daß sein Hohepriester durch eine ihm zu schaffende begüterte Existenz mit seiner Häuslichkeit, der Erziehung und Bildung seiner Kinder, mit dem ganzen Tenor seiner bürgerlichen Lebens sich den begüterten Kreisen der Volksgesellschaft anschließen und den stillen und doch so mächtigen Einfluss eines mustergültigen Beispiels da üben möge, wo der Schwerpunkt des nationalen Sittenlebens zu liegen pflegt. Eine Absicht, an deren Erfüllung ihn sehr wohl sein reiches חביתין-Mincho morgens und abends mahnen mochte. …  .

     

    Kap. 7V.18  Und wenn von dem Fleische seines Friedensopfermahls am dritten Tage gegessen werden soll, so wird darin nicht ein Entsprechen des göttlichen Willens für den, der es nahebringt, erklärt, es wird ihm nicht gedacht, ein Verworfenes soll es sein; die Person, welche davon iβt, wird ihre Sünde tragen.

     

    Kap. 7 V. 18 … So ist der Abfall vom Judentum, der dem Gesetzesheiligtum den Rücken kehrt, nicht das Verderblichste für das jüdische Heiligtum; da erst droht dem Heiligtum Verderben, wenn man den Abfall im Heiligtum trägt, die Willkür im Bereich des Heiligtums selber sanktioniert, trotz Umwandlung des Heiligtums in sein Gegenteil doch auf den Boden des Heiligtums zu verharren vorgibt, und das Heiligtum selber die Sanktionierung seines Gegenteils vollziehen lassen will. Das ist פגול, und darum ist es auch nur dann פגול wenn קרב המתיר כמצותו, wenn alles sonst normal geblieben, wenn keine sonstige Abnormalität schon das Opfer als verfehlt, als פסול erscheinen läβt, und so das Zerreißen des Opferheiligtums in seinem lebenbedingendsten Momenten in ganz normalen Vorgange sanktioniert erscheinen würde.

    26-03-2021 om 15:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-03-2021
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     Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

    …

    IV. DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS

    …

     

                   g)       Schluß

     

    Was für eine Phase bedeutet nun  der Zionismus in der Geschichte, wenn man ihn von der höheren Warte der Psychologie der jüdischen Lebenserscheinungen betrachtet? Von dort aus gesehen ist er nichts wie der Ausdruck  einer Regung, die – Gott sei Dank – in der jüdischen Seele sich sonst selten breit gemacht hat,  nämlich der zagen Feigheit! Und mögen auch die jungen Herren sich noch so ungebärdig benehmen,  mögen sie noch so viel Kraft und Tapferkeit  zu entwickeln suchen,  alles ist nur Maske, die die Wahrheit nicht bedecken kann. Tapfer ist der Zionismus nur , wenn er den eigenen jüdischen Bruder vernichten kann.  Sonst aber – im Verhältnis zur Welt – ist der Zionismus im letzten Grunde Feigheit, schimpfliche, resignierte Feigheit, en zages und banges Zurückweichen aus dem Kampfe  für die größten Menschheitsgüter, für Freiheit, Recht und Gerechtigkeit.. Gegen uns  kämpften und kämpfen alle Mächte des Hasses und des Bösen,  der Niedrigkeit und des Rückschrittes im innigem zähen Verein, gegen die Wahrheit des Lichtes erhebt sich  die lügnerische Macht der Finsternis!

    Und wenn der Zionismus dem Standpunkt unserer Gegner Rechnung trägt, ihm anerkennendes  Verständnis entgegen bringt, so ist das stumpfe und feige Resignation, die der eignen Kraft der alten jüdischen Ideale nichts mehr zutraut. Zionismus ist schmählicher Verzicht auf  den Sieg des Rechts,  Zionismus ist feige Fahnenflucht aus dem Heere jener, die darum begeistert für den Sieg des Judentums  streiten weil sein Sieg ein Sieg der Kultur ist!

    Wir wollen den jüdischen Körper nicht aufpeitschen lassen, durch den Geist des Nationalismus , an dem er mit Sicherheit zu Grunde gehen wird. Wir wollen, und das sei die beste Bekämpfung des Zionismus , ihm die gesunde, nahrhafte Kost reichen, und nicht ermatten, wenn auch die Schwierigkeiten groß sind und der Aufstieg zur Höhe nur langsam geht.

    Positive  religiöse Werte geben, das wird am sichersten den Zionismus vernichten, der eine Gefahr darstellt,  eine unendliche Gefahr für das jüdische Leben, für die jüdische Gleichberechtigung,  für die jüdische Einheit, für die jüdische Religion und damit für das Judentum selber  und dem Fortschritt der Weltkultur!

                                    

     

     

    Erschien bereits in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, als Teil unseres Studienprogramms  Jahrgang 5770/5771

     

    Mit Dank an Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    http://www.spinozabooks.com

    22-03-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-03-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Palästina-Mazzoth Anzeige 1927
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    Anzeige in der Wochenzeitung „Jüdische Presse“ , Wien 1927, 4 für die „Weltberühmte Palästina- Mazzoth hergestellt unter streng ritueller Aufsicht des ehrw. Orth. Rabbinates sehr ehrwürdigen Herrn Oberrabbiner Josef Chaim Sonnenfeld Präses der Agudas Jisroel in Erez Jisroel“.

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    21-03-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-03-2021
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת ויקרא

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Wajikro

     

    Jesaja, Kap. 43, Vers 21 und folgende

     

    Dieses Volk habe ich mir gestaltet, auf daβ sie mein Tatenlob verkünden sollen.

     

    Der Wochenabschnitt des Gotteswortes enthält die Grundzüge der groβen symbolischen Weihehandlungen, die, im rechten Sinne volzogen und begriffen, den jüdische Menschenkreis bei der Lösung seiner Lebensaufgabe, durch stete Vergegenwärtung seiner idealen Ziele in dem Werke der Selbstheiligung unterstützen und ihn immer mehr der beseligenden Gottesnähe schon auf Erden teilhaftig machen sollen. Darum heiβen diese Handlungen: Korban, von קרוב, nahe sein.  Das Prophetenwort zeigt, wie Jissroél das Korban verkannt und in echt heidnischem Sinne, als Gott zu dessen Abfindung dargebrachtes „Opfer“, in sein Gegenteil verkehrt hatte. Was sittigend wirken sollte, wurde so zu einem Momente der Entsittlichung, (Kap. 43,21-25). Der Tempel muβte deshalb zeitweilig fallen, Jissroéls harrte die Leidenserziehung im Exil. Es muβ erst wieder „Jakob“ werden, das in         Abhängigkeit duldende, um einst wieder „Jissroél“ zu werden. Erhebung ist das Ziel seines Sturzes, Wiedergewinnung, nicht Verwerfung, die Bedeutung seines Exils. Beseelung mit dem Gottesgeiste hat die innere und dann auch die äuβere Erstarkung zur Folge. (Kap. 44, 1-5) Da es heidnische Vorstellungen waren, die die traurige Trübung der reinen Opferidee bewirkt hatten, und heidnische Umgebungen, in die Jissroél hinausgewiesen wurde, so folgt zu seiner Warnung die schärfste, eindringlichste, wahrhaft drastische Kennzeichnung der Absurdität des heidnischen Götzenwahnes, dem die Wahrheit und Erhabenheit des allmächtigen Gottes gegenüber gestellt wird. (V. 6 - 20). Das Prophetenwort schlieβt mit dem Ausblick auf die einstigen Läuterung und die daran sich unmittelbar anschlieβende Erlösung. Bei beiden aber wird wiederholt die menschheitspriesterliche Bestimmung Jissroéls als eigentliches Motiv dieser ihm zugewandten besonderen Gottesführung hervorgehoben. (Kap. 43,21 und Kap. 44,23)

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 179- 189  Kommentar zu Jesja Kap 43 V.21…) 

    18-03-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-03-2021
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Wajikro

     




    Leider gibt es hiervon keine Nachdrucke und keine Übersetzungen auf Englisch. Lesen Sie es bei uns

    in Beilagen.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 1 -6  

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    17-03-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-03-2021
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    Rabbiner Ludwig STERN

              (1812-1890)

    61. Das Überschreitungsfest oder Fest der ungesäuerten Brote.

    (פסח, חג המצות)

    1.       Geschichtliche Bedeutung. Das Überschreitungsfest ist als Denkmal eingesetzt, das uns an dieBefreiung Jissroéls aus Ägypten erinnern soll; darum nennen wir dieses Fest im Gebete זמן חרותנו, die Zeit unserer Befreiung. Mit dem Augenblicke dieser Befreiung trat Jissroél in die Reihe der selbständigen Völker ein, mit ihr beginnt unsere viel mehr als dreitausendjährige Geschichte. Darum ist dieses Fest das Geburtsfest Jissroéls als Volk. Der Namen, פסח, Überschreitungsfest erinnert uns daran, daβ Jissroél verschont blieb vor den Strafen, welche Gott über die Ägypter verhängte, weil sie Jissroél nicht freigeben wollten, insbesondere daβ der Tod über Jissroéls Häuser hinwegschritt; (פסח, hinwegschreiten), als die Erstgeborenen der Ägypter starben.

    Die Bennenung חג המצות, Fest  der ungesäuerten Brote, hat ihren Grund darin, daβ uns der Genuß gesäuerten Brotes an diesem Feste verboten, der Genuβ ungesäuertes Brotes aber an den beiden ersten Abenden geboten ist (siehe unten 3). Diese Vorschriften sollen uns daran erinnern, daβ die Befreiung so rasch eintrat, daβ es unseren Vätern nicht möglich war, das zur Wegzehrung bestimmte Brot säuern zu lassen, weshalb sie es ungesäuert backen muβten. Auch soll dieses Brot uns das karge und geringe Sklavenbrot vergegenwärtigen, das unsren Vätern in Ägypten gereicht wurde. Nach der Überlieferung war es der siebenten Tag nach dem Auszuge, an welchem Jissroél trocknen Fußes durchs Meer ging; an dieses größte aller Wunder erinnert uns daher der siebenten Tag des Festes. Beim Gottesdienste erhält dieses Erinnerung Ausdruck durch die Thoravorlesung (II. Mos. 13,17 bis 15,26) und Festgesänge.

    2.       Jahreszeitliche Bedeutung. Die Thora gebietetn daß das Pesachfest zur Anfangszeit des Früihlings, אביב, gefeiert werden soll. Das Frühlingsfest des israelitischen Volkes soll zusammenfallen mit dem Frühlinge der Natur. Denn wie dieser nach dem Winter neu erwachte, so erwachte Jissroél in Ägypten, so wird es dereinst wieder erwachen aus Druck und Leiden. Im Tempel erhielt diese jahreszeitliche Bedeutung Ausdruck durch Opferung der ersten Gerstengarbe des Jahres (עומר). Bei unsrem heutigen Gottesdienste besteht die Frühlingsfeier darin, daß wir vom Mußafgebetes des ersten Festtags an die Bitte um günstige Winterwitterung (משיב הרוח) auslassen und um günstige Sommerwitterung, insbesonder um Tau ([טל) bitten.

    3.       *...

    עמודי הגולה Die Vorschriften der Thora welche Jissroél in der Zerstreuung zu beobachten hat. Ein Lehrbuch der Religion für Schule und Familie von Ludwig Stern, Direktor der israelitischen Schule in Würzburg. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage (S.155 - 157) Frankfurt a.M. Verlag von J. Kaufmann 1886

     

     

    16-03-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-03-2021
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    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

    …

    IV. DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS

    …

     

                                           

                          f) Zionismus und jüdisches Leben

     

    … Die größte Gefahr droht von Seiten des Zionismus der Jugend, die in ihrem Kraftbewußtsein weniger ihrem Verstande  als ihrem Gefühle folgt,  sich leicht von hohlen Phrasen berauschen läßt und immer zu Extremen neigt. Wir wollen und sollen unsere Jugend zunächst zu Juden erziehen, und falls sie sich durchaus Parteien anschließen wollen, so bleibe das einem reiferen Alter überlassen. Der Zionismus will es anders, ihm ist das Judentum nichts, die Partei alles, und er drängt sich an die Jugend früh heran, in einem Alter, da wir anderen es für vornehmer und nützlicher halten, nur zu erziehen, nur eine allgemeine, jüdische Grundlage  zu geben. Der Zionismus füttert unreife Tertianer und Sekundaner mit verhetzenden und demagogischen Phrasen, nicht nur, für die Partei einzufangen, sondern um sie gegen alle Autoritäten aufsässig zu machen, die einen jungen Menschen vorbildlich sein müssen. Er erfüllt die Knaben mit Verachtung gegen alles Deutsche, das er sie als etwas Fremdes und Aufgezwungenes betrachten lehrt: er schürt den Haß gegen die jüdische Religion und dessen Vertreter, den Religionslehrer, weil dieser doch einen religiösen Standpunkt vertritt  und Kraft seines Amtes und deren Aufgaben der Schüler in demselben Sinne beeinflussen muß.  Es ist nicht zu verwundern,  wenn Teile der jüdischen Jugend mit Scheuklappen vor den Augen durch das Leben gehen, wenn sie nichts sehen wie ihre nationaljüdische Partei und für allgemein jüdische Auffassungen weder Lust noch Interesse noch Verständnis  haben! So ist es nicht erstaunlich, wenn jüdische junge Leute ohne Autoritätsgefühl heranwachsen,  wenn sie später überhaupt nicht fähig sind, sich mit einem Ganzen als arbeitendes Glied einzuordnen wenn sie statt Selbstbewußtsein nur arrogante  hohle Anmaßung  besitzen, die den jüdischen Namen verächtlich macht,  das Judentum schädigt.

    Ja,  der Zionismus züchtet in seinen Anhängern eine geradezu erstaunliche Unbescheidenheit und Anmaßung . Der Nationaljude glaubt der einzige, aufrechte, wahre Jude zu sein. Was ein nichtzionistischer Jude sagt oder tut, ist ihm in milderen Fälle Unsinn, meist aber glatt Verrat. So scheut er sich auch gar nicht, auch nichtjüdischen Kreisen gegenüber seine gegensätzliche Stellung zu den anderen Teilen des Judentums so stark zu betonen, daß man wohl sagen kann, er rufe die Hilfe der Andersgläubigen  gegen seine eigenen Brüder zu Hilfe, und daß er bei innere Streitigkeiten je gegen seine jüdische Gegner aufzuhetzen sucht, dürfte der Verlauf der jüngsten Aussprache im „Kunstwart“  jedem gezeigt haben, der sehen will. Der Zionismus ist, wie er sich auch drehen und wenden wolle, das Element, das die innere Gegensätze im Judentum eifrig verschärft und vertieft, das die verbindenden Momente nicht gelten lassen will.

    Braucht man nach alle diesen Dingen noch auf die Mittel hinzuweisen, mit denen der Zionismus seine Kämpfe führt?  Es entspricht nur seinem Wesen,  wenn er, wie jede Nummer einer zionistischen Zeitung es beweist,  so sich im Streite benimmt, wie er es bei seinem großen Vorbild, der Antisemitismus gelernt hat. Nie kämpft er sachlich, sondern stets persönlich. Seine stärkste Argumente sind Beschimpfung  des Gegners, Verdächtigung seiner Motive, das Aufwühlen seiner intimsten Verhältnisse, und wenn alles nicht zieht, muß Einschüchterung und Drohung die Wucht sachlicher Gründe ersetzen. Jeder Kampf beweist aufs neue, daß der Zionismus darum eine ernste Gefahr  darstellt, weil er statt nach altjüdischer Art  mit der ritterliche Waffe des Geistes zu kämpfen, sich lieber einer anderen, weit wirksameren, bedient:  der Terrorismus!     

     

    …

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Erschien bereits in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, als Teil unseres Studienprogramms  Jahrgang 5770/5771

     

    Mit Dank an Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

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    15-03-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-03-2021
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    ויקרא

     

    Das dritte Buch Moses

     

    זבחו זבחי צדק ובטחו אל יי:

     

    „Opfert dann Opfer der Gerechtigkeit und dann hofft vertrauend hin zu Gott!“
    (Psalm 4,6 Übersetzung Samson Raphael HIRSCH)

     



    1.

    Nicht auf Opfer, die vom Blute

    Triefen, legt der Herr den Wert,

    Nur der Wille ist’s, der gute

    Der den Wert der Gabe mehrt.

    2.

    Tugend lieben, Bosheit hassen

    Und das Herz von Sünden rein,

    Was verboten, unterlassen –

    Das kann Gott gefällig sein!

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Bestellung nimmt entgegen: Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    http://www.spinozabooks.com

     

    ***

    14-03-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-03-2021
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     Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

    …

    IV. DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS

    …
                 f) Zionismus und jüdisches Leben 


    Das Endziel des Zionismus ist eine gefährliche Utopie, wohingegen die Bewegung, die Agitation, die Verhetzung, das wichtigste darstellt. Die Einsichtigen unter den Zionisten wissen natürlich, daß die Zukunftshoffnungen unerfüllbar sind, ja viele von ihnen haben vor ihnen eine geheime Angst, weil ihnen doch davor bangt, das kostbare, ewige Besitztum, die jüdische Religion, zu zerschmettern.  Da nun die Agitation, die Bewegung, eine so überragende Rolle spielt, hat der Zionismus in dem verhältnismäßig kurzer Zeitraum seines Bestehens  die unangenehmsten und bedauerlichsten Wirkungen für das jüdische Leben der Gegenwart gehabt.

      Es ist schon kurz erwähnt worden, daß er in den jüdischen Massen Rußlands Hoffnungen erweckt hat, die nicht zu realisieren sind, und das im Augenblick, da die Unmöglichkeit sich erweist, als Reaktion eine unaussprechliche Entmutigung eintreten wird, die aber die ernstesten Folgen für  den Bestand des Judentums haben muß. Wenn es gelingt, auch nur einem erheblichen Teil der russischen Jugend einzureden, daß Judentum nicht Religion sondern Nation ist, so hat er dort das Judentum zerstört. Denn es kann keinen Zweifel unterliegen, daß unsere Zeit des Rassenstandpunktes vorübergehen wird und daß ein Zeitalter einst folgen muß, indem man über Menschenwert und Kultur vernünftiger denkt.

    Was dann?  Wenn der Massen den Sinn für die Religion fehlt und das nationale Ideal  praktisch sich als unausführbar, theoretisch als wertlos erwiesen hat? Dann löst sich das Judentum logischerweise auf,  und dieses Zukunftsbild erweist zugleich, daß der Zionismus, so sehr er mit seinem angeblich  positiven Judentum prunkt, doch im Grunde nichts ist, was unabhängig wäre von den Strömungen der Welt.

    Eine weitere praktische Folge des Zionismus ist, daß er viel jüdische Arbeit einfach verhindert. Der Nichteingeweihte geht von dem falschen Standpunkte aus, daß hinter dem großen Geschrei etwas stecke, und die Laue und Zagen lauen sich in ein behagliches Philisterbewußtsein ein, in den Gedanken, daß ja der Zionismus arbeite!  Zudem hat  natürlich der Gedanke daß „Wohltätigkeitsjudentum“ ein überwundener  Standpunkt sei, daß er sogar die Seele des jüdischen Volkes schaden müsse, wenigstens bei denen recht angenehme Gefühle ausgelöst, die nicht gerne geben und zum Geben gezwungen werden müssen. Wenn sie auch wenig spenden für das „einzig wahre und unverfälscht echte Zukunftsjudentum“ , so beginnen sie inzwischen wenigstens insofern gesinnungstüchtig zu sein, als sie allmählich in der Opferwilligkeit für Aufgaben der Wohltätigkeit nachlassen.  
    Die Tatsache daß die Anhänger des Zionismus gewiß persönlich opferfähig und -willig sind kann diesen Schaden nicht aufwiegen. Dazu ist ihre Zahl zu gering, und  das Geld kommt nicht Zwecke zu Gute, die für das Wohlergehen des Judentums irgendwie Bedeutung haben.

    Schädlich hat der Zionismus auch insofern gewirkt, als in jüdische Gemeinden und Vereine eine kurzsichtige politische Kampfesweise mit all ihren Schäden und Mängel n getragen worden ist. Religiöse Angelegenheiten  -- und alle Dinge, die jüdische Gemeinschaften  beschäftigen stehen in engerer oder loserer Verbindung mit der Religion – besitzen  eine gewisse Erhabenheit  und dürfen  nicht mit den selben Mitteln behandelt werden wie etwa wirtschaftliche Fragen. Religion und Politik sind Gegensätze und  müssen Gegensätze bleiben!

    Der Zionismus hat naturgemäß   religiöse Streitfragen zu politische Zänkereien herabgewürdigt, er hat alle Mittel der Politik, Intrigen, Lügen und Hetzereien in seinem Waffenarsenal mitgebracht, und der Mittelpunkt des Judentums ist für ihn nicht die Synagoge, sondern die rauchende und Bier trinkende Radauvolksversammlung,  deren geistige Argumente je nach Gegend, das Niederschreien des Gegners oder der Maßkrug sind, die für ernste Fragen weder Interesse noch Urteil hat, sondern  dem zujubelt der mit möglichster Lungenkraft, mit möglichst witziger Form, in möglichst  vielen glatten Phrasen möglichst viel Gift verspritzen kann!  Fügt man noch hinzu, daß, wie bei der wirklichen Staatspolitik, auch beim Zionismus so manchem nur das Mittel ist, um sich Namen und Berühmtheit zu schaffen,  so hat man die Hauptzüge der Verflachung  und Verrohung beisammen, die  unter dem Einfluß dieser Bewegung das jüdische Leben in Deutschland  angenommen hat.

    Eine solche Bewegung, der die Partei über alles, das Judentum nichts ist, die politisch und nur politisch sein will, muß sich im jüdischen Leben als Element der Zwietracht  und Zersetzung bewähren. Nicht nur, daß ihre eigene positive Arbeit gering und wertlos ist, war den Zionisten auch das emsige, erfolgreiche Schaffen anderer jüdischer Kreise stets ein Dorn im Auge, und eifrig suchen sie zu zerstören, was zerstört werden kann. Den Deutsch-Israelitischen Gemeindebund , eine ungemein  segensreich wirkende Organisation, haben sie beinahe gesprengt;  sie haben den Willen bekundet, tausenden von  deutschen Juden die Mittel zur religiösen Belehrung und Erhebung zu entziehen, weil der Gemeindebund nicht zulassen wollte, daß seine Tagungen Gelegenheiten wurden,  an denen sich jüngere, strebsame Zionisten  im Halten  demagogischer Agitationsreden übten.  Der Gemeindebund wurde in seinen Grundvesten erschüttert, weil der Zionismus keine deutschfühlende und starke, positiv arbeitende Organisation verträgt.  Ein anderes Beispiel ist die „Alliance israélite universelle“.  Der blühende Zweig dieser Organisation  ist aufs schwerste gefährdet worden  durch die Quertreibereien und Wühlereien der Zionisten, und dort wie überall wird es erst dann gelingen, etwas Brauchbares zu schaffen,  wenn man sie und ihren Einfluß energisch hinausgeschafft. 

     

    …

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Erschien bereitst in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, als Teil unseres Studienprogramms  Jahrgang 5770/5771

     

    Mit Dank an Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    http://www.spinozabooks.com

    08-03-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-03-2021
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    ויקהל - פקודי

     

    נדרו ושלמו ליי אלקיכם כל סביביו יבילו שי  למורא:

     

    „ Ihr aber gelobet und erfüllet; was ihr gelobet Gott, eurem Gotte, während alle; die ihn umgeben, als  Gegenstand der Furcht im Huldigungsgabe bringet.  “

    (Psalm 76,12 Übersetzung Samson Raphael Hirsch)

     




    1.

    Rührend  ist es, wenn die Frommen,

    Einend sich zur heil’ger Schar,

    Freudig opfern am Altar.

    2.

    Wohl ists nicht die große Spende,

    Die der Herr von dir begehrt,

    Wahrhaft guten Willen sende,

    Und du hast Ihn wohlgeehrt.


    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 224  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    07-03-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-03-2021
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     Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

    …

    IV. DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS

    …

     

                                           

            d) Zionismus und Gleichberechtigung:

     

     

    …Der Zionismus geht auf sein Ziel unbeirrt los, und darum verunglimpft er auch den Kampf ,den wir um unsere Gleichberechtigung führen.  Denn er weiß daß dieses Kampfes Endziel uns nur noch fester mit dem deutschen Vaterlande verknüpft. Überall dasselbe Bild. Die Organisationen dieser Art werden verspottet  und verhöhnt, ihre Anhänger, als Juden minderen Charakters  und minderer Geisteskraft bemitleidet und beschimpft.  Im studentischen Leben  weiß der K.C. , der Verband der auf deutsch-vaterländischer Grundlage stehenden Studentenverbände davon ein Liedchen mit zu singen, wie die zionistischen Elemente sich als die Vertreter des wahren Judentums darstellen und das Deutschtum der jüdischen Studenten entweder als Spielerei belachen  oder es als Heuchelei bei den Rassenantisemiten bezeichnen. Dem Zentralverein  deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens , der in der bürgerlichen Welt seit  1893 dieselben Tendenzen verfolgt  wie der K.C. bereits seit der Mitten der achtziger Jahre in der studentischen, legt der Zionismus auf Schritt und Tritt die ernstesten Hindernisse in den Weg weil er die unerläßliche Grundlage der Gleichberechtigung erkannt hat und vom deutschen Juden ein freies, offenes und freudiges Bekenntnis zum Deutschtum verlangt, gleichviel ob er sonst im Leben konservative , liberale oder sozialdemokratische  Gesinnung im Herzen trägt, gleichviel, auf welchem Wege er das Glück des deutschen Vaterlandes gesichert glaubt.

    Der Zionisten sind nur wenige, im Vergleich zu der Masse der deutschen Juden und  in der Zahl von etwa 7000 Schekelzähler stecken noch, wie jeder aus den Verhältnissen seiner engen Lokalorganisation  genau weiß, etwa 60% Mitläufer, oft noch mehr, die der Bewegung „sympathisch gegenüber stehen“, die es aber weit von sich weisen würden, jene politische Ziele, die die Vaterlandsliebe und Gleichberechtigung untergraben, zu fördern,  wenn sie sie klar durchschauten. Der ganze Zionismus wird von ein paar Dutzend berufsmäßige  Schreier „gemacht“, aber das Gefährlichste besteht darin, daß diese sich dort Gehör zu verschaffen verstehen, wo sie gehört sein wollen, nämlich bei den Judenfeinden aller Schattierungen, und das man dort gerne, sehr gerne ihnen lauscht und in ihnen aus begreiflichen Gründen die Wortführer und Vertreter des gesamten Judentum erblicken möchten. Wer darum das Recht liebt, wer Gleichberechtigung erreichen will, muß helfen, ihr ernstestes Hindernis  niederzuringen: den Zionismus!

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Erschien bereits in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, als Teil unseres Studienprogramms  Jahrgang 5770/5771

     

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    01-03-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-02-2021
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    כי תשא

     

    חנון ורחום יי ארך אפים וגדל חסד:

     

     

    „Wie gewährungsvoll und erbarmungsvoll Gott ist, lange geduldend und groß in hingebender Liebe“

    (Psalm 145, 8 Übersetzung Samson Raphael HIRSCH)







    1.

    Allbarmherzig im Gerichte

    Ist der Ewige, unser Herr,

    Er wünscht selbst vom Bösewichte,

    Daß er reuig wiederkehr‘.

    2.

    Gnädig lohnt Er den Frommen

    Bis ins tausendste Geschlecht;

    Doch auch Strafe müsse kommen,

    Denn Er ist ja allgerecht!


    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 219  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

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    28-02-2021 om 15:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-02-2021
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    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

    …

                IV. DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS

    …

     

                                           

                      d) Zionismus und Gleichberechtigung:

     

    Ja, das ist der letzte Wunsch des gesamten Antisemitismus : die Gleichberechtigung soll aufgehoben werden! Und wenn er in dem zähen Ringen um diese Errungenschaft den Zionismus lobt und streichelt, wenn er ihn als einzige berechtigte Form des Judentums, so beweist er seine Klugheit und Folgerichtigkeit. Denn der Zionismus macht sich – ganz gewiß unbewußt und wider Willen – zum  willkommenen Handlanger aller jener Mächte der gehässigen Reaktion, die dem Juden zum verachteten Paria herabdrücken wollen.

    Worauf beruht die Gleichberechtigung im Staate, welches ist ihr ethischer Hintergrund? Sie beruht einzig und allein auf der Erfüllung gleicher Pflichten  durch alle Bürger! Aber in diesen knappen Formel  ist ihr Wesen nicht erschöpft,  denn Gleichberechtigung ist ein Aequivalent nur für freudig erfüllte Pflichten. Man muß unterscheiden zwischen  allgemeinen Menschenrechten und besonderen Rechten und Vergünstigungen des betreffenden Staates für seinen treuen Bürger. Erstere genießt auch der Ausländer, der kühn und geschäftsmäßig seine Steuern bezahlt, und sich den Gesetzen fügt. Auf letztere hat aber entschieden nur jener einen Anspruch, der  sich selber als einen Teil des Staates fühlt und in freudiger Hingebung  seinen Pflichten nachkommt , nicht indem er sie als eine Last empfindet, sondern im Bewußtsein der Verantwortung , die jeder Bürger trägt.

    Es wird uns nun, wie bereits erwähnt, besonders in unserem deutschen Vaterlande, diese freudige Pflichterfüllung nicht leicht gemacht. Die Verseuchung, die der Judenhaß, in weite Kreise der Bevölkerung getragen hat, bewirkt, daß wir für unser treues Streben viel Undank ernten;  jeden Augenblick merken wir, daß die  Staatsbehörden ein fast traditionell gewordenes Übelwollen und Mißtrauen gegen  alles, was jüdisch heißt, erfüllt. Zu  dem Mißtrauen gesellt sich ganz offene Verachtung, indem der Staat als freiwilliger Missionar, die Rechte die sich aus der garantierten Gleichberechtigung ergeben,  nicht selten davon abhängig macht, daß der Jude feige seinen Glauben abschwört. Aber es geht hier wie so oft im Leben! Nicht dadurch kommen wir weiter, daß wir uns mit dem Unrecht abfinden  und es sanktionieren, sondern nur dadurch,  daß wir einerseits uns in der freudigen Befolgung  unsere Pflichten nicht beirren lassen, anderseits aber  das Unrecht nach Kräfte bekämpfen. Uns bleibt kein anderer Weg!  Die Mächte des Hasses und des Unrechts sollen uns nicht den Blick trüben, dahin führen, das wir mutlos und angewidert mechanisch unsere Pflichten erfüllen, ohne Lust und Liebe, weil wir es eben müssen.  Das ist den Augenblick worauf den Antisemitismus wartet!

    Der Zionismus aber, und darin besteht seine größte Gefahr, vernichtet systematisch in seinen Anhängern, die Freude am Vaterlande und die Lust zu freudiger Pflichterfüllung. Unsere Mitbürger betrachtet er  als Wirtsvölker, uns als geduldete Gäste,  und so stellt er sich außerhalb des Ganzen,  raubt das innerliche Interesse und untergrabt langsam, aber mit tödlicher Sicherheit die Grundlagen unserer Gleichberechtigung. Noch einige Jahrzehnte zionistischer Erfolge in der jüdischen Jugend, und die Regierungen werden mit Recht darauf hinweisen können, daß die Juden keine innerliche Beziehungen zu dem Gedeihen des Vaterlandes haben, daß sie fremd fühlen und denken, fremde Interessen haben,  und dann wird man mit vollem Recht die Gleichberechtigung solcher Bürger antasten dürfen. Warum soll man auch dem Juden, der sich außerhalb des Deutschtums gestellt hat, mehr Rechte und Freiheiten gewähren als einem Franzose oder Chinesen, der sich hier fremd fühlt? Der Jubel des Antisemitismus, seine Anerkennung für den Zionismus  ist auch in dieser Hinsicht begreiflich und selbstverständlich , denn auch hier arbeitet er im glatt in die Hände. Nur ein guter Deutscher hat Anrecht auf Gleichberechtigung im deutschen Vaterlande. Ist der Jude kein Deutscher vom ganzen Herzen und mit voller Begeisterung, so  hat er sein Anrecht verwirkt!

     

     (wird fortgesetzt)

     

     

    Erscheint in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, als Teil unseres Studienprogramms  Jahrgang 5770/5771

     

    Mit Dank an Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

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    22-02-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-02-2021
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    תצוה

    נר יי נשמת אדם חפש כל חדרי בטן:

    „Gottes Lampe ist die Seele des Menschen, durchforscht alle Gemächer des Innern“

    (Sprüche Salomos, Mischlei 20,27 Übersetzung Rabb. Dr. Wolf, Köln a.R.)






    1.

    Die Himmelsflamme „Religion“

    Entzünde früh in deiner Brust;

    Sie leuchte in der Jugend schon

    Als deine höchste Seelenlust.

    2.

    Bewahre stets dies Himmelslicht

    Es ist von oben dir gesandt;

    Bis einst dein Aug‘ im Tode bricht,

    Erleuchtet es dir den Verstand!

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 212  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

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    21-02-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-02-2021
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    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

    …

    IV. DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS

    …

     

            d) Zionismus und Vaterlandsliebe

     

    Die Zionisten sind, sobald es sich um die äußerliche Betonung ihres Verhältnis zum Deutschtum handelt, durchaus keine Revolutionäre. Sie verlangen im Gegenteil strengste und gewissenhafteste Erfüllung der staatsbürgerlichen Pflichten,  und das scharfe Betonen ihrer durchaus korrekte staatsbürgerliche Haltung , die Hervorhebung ihrer Bereitwilligkeit, alle Lasten,die das Vaterland auferlegt,  willig auf sich zu nehmen, schützt sie nach ihrer Meinung, vor jeden Vorwurf, das man ihnen aus ihrer Grundanschauung machen könnte. Denn diese besagt ja an sich, daß sie sich in ihrem „Niederlassungslande“,  nur vorläufig einrichten,  bis ein günstigeres Geschick, ihnen gestattet, ihre Herzenskraft ihrem eigentlichen Vaterlande, dem heiligen Boden Palästinas, zu weihen.

    Ist nun das Verhältnis zum Vaterlande wirklich mit dem Verlangen der Zionisten erschöpft?  Ist wirklich nichts erforderlich wie eine tadellose, ebenso korrekte wie kühle Erfüllung der staatsbürgerliche Vorschriften? Das Vaterland kann und muß mehr verlangen , es darf Liebe, begeisterte Liebe, fordern, innige, innerliche Hingabe an seine Kultur und alle ihre Aufgaben.

    Nur wer sich eine seelische Verbindung geschaffen hat, nur wem seine vaterländische Gesinnung ein Teil seines innersten Ichs,  und nicht der schlechteste Teil ist, hat das rechte Verhältnis gefunden, in welchem er zum Vaterland stehen muß.

    Die echte Vaterlandsliebe sitzt tief im Herzen.  Sie hat nichts zu tun mit äußerlichem Hurrapatriotismus, nichts mit überflüssigen, laut ausposaunten Loyalitätskundgebungen, die nicht nur bei Juden lächerlich wirken. Wir Juden wissen ganz genau, daß wir diese meiden, daß wir uns vor jeder übertriebenen Kriegsvereintheatralik sehr wohl hüten müssen. Nicht nur weil sie unecht und phrasenhaft ist, sondern weil vor unserer Seite zu solchen Lobeserhebungen  gar keinen Grund vorliegt. Wir sind uns dessen sehr wohl bewußt, daß uns unser Vaterland nicht so behandelt, wie es uns versprochen ward, wie die Gesetze der Ehrlichkeit es verlangen! Wir schreien nicht in Demut ersterbend Hurrah, sondern wir klagen an und klagen laut und wuchtig! Aber aus unseren Anklagen klingt ja die Liebe zu unserem Vaterlande heraus, spricht ja die Trauer, daß es nicht vollkommen ist,  und wir führen den Kampf um unser Recht wie im unseren eigenen Interesse so auch aus Liebe zu unserem Lande!

    Das Unrecht, das uns geschieht, darf uns nicht schwankend machen. Unser deutsches Vaterland hat noch andere Kinder, die es nicht nach Verdienst behandelt. Wie wir es bei ihnen als Verrat brandmarken würden, wenn sie statt um ihr  Recht zu kämpfen, ihr inneres Verhältnis lösten und nur kühl und gezwungen Pflichten erfüllten, so steht es auch um uns Juden. Unrecht darf uns nicht schwankend machen,  das Land und die Kultur zu lieben, die wir gefördert haben und die uns fördert. Und da der Zionismus diese innere Verknüpfung nicht verlangt, ja sogar verwirft, ist er es selber, der sich außerhalb des   Vaterlandes stellt.

    Auch  hier zeigt sich eben wieder die Erscheinung, daß ihm der Rassenantisemitismus unanfechtbare Autorität ist. Deutschtum ist eben Deutschtum im Sinne unserer Rassenchauvinisten. Jede Forderung und Anschauung der alldeutschen Clique über Vaterlandsliebe ist dem Zionismus ein Evangelium. Daß nur  der christliche, rassenreine Arier das Recht hat, deutsch zu fühlen, sich deutsch zu betätigen, sich deutsch zu nennen, ist ihm ganz selbstverständlich.  Wenn der alldeutschen Rassenwahn den Juden einen Fremdling nennt und ihm die Berechtigung  abspricht, an deutscher Kultur mitzuarbeiten, dann klatsch er entzückt Beifall. Jede Äußerung, die den Gegensatz zwischen Deutschtum und Judentum betont, wird jubelnd begrüßt  und registriert, und die Aussprache, die sich vor kurzer Zeit im „Kunstwart“ an einen Aufsatz Moritz Goldsteins knüpfte, spricht nach dieser Richtung hin Bände.

    Mit welch giftigem Hohne überschüttet doch der Zionismus jede vaterländische Regung und Tat  eines deutschen Juden! Mit welchem Spotte versucht er ihm jede Betätigung seines deutschen Gefühls, jede Beteiligung an  patriotischen Kundgebungen zu verekeln! Mit welche Anmaßung  versuchen russische und galizische Jünglinge, die noch fast auf die Schulbank gehören, erfahrenen alten deutschen Juden,  die in der Arbeit für Judentum und Deutschtum  ergraut sind, Vorschriften über ihre deutschen Gefühle zu machen! Auf den Gedanken, daß die Anschauung eines Rassenantisemiten auch mal falsch  sein könne, kommt der rechtschaffene Zionist überhaupt nicht. Jeder von jenen ungerechte und gehässigen Fanatikern, ist für ihn ein Engel, der ehrlich arbeitenden  und strebenden Glaubensgenossen  dagegen , der nicht nationaljüdisch  denkt, ein verräterischer Schurke!

    Wenn jüngst die Zionisten in Posen  einen Beschluß gefaßt haben daß  jeder Gesinnungsgenosse sich Interessen in Palästina schaffen solle, so mag man über solchen hohlen Demonstrationen lächeln; aber es steckt ein ernster Kern, nicht nur in den Spott, der sich über unsere deutsche vaterländische Gesinnung ergießt, sondern auch indem Jubel mit dem man die antisemitische Fremdentheorie begrüßt, die das Ziel der Zionisten, das Schwergewicht der Zionisten allmählich nach  Palästina zu verlegen, nur fördern kann.  Denn alles geht auf eine systematische Entfremdung  vom deutschen Vaterlande aus,  die Zionisten schüren das Gefühl der Fremdheit und damit das der Gleichgültigkeit, sie schaffen künstlich den Spalt, den der Antisemitismus so gerne haben möchte und den er darum als gegeben voraussetzt.

    Man braucht ja auf die Außenwelt nicht zu achten.  Aber doch etwas bedenklich stimmt es doch,  wenn die Judenfeinde aller Schattierungen – vom vornehmen Salonantisemiten der  „Täglichen Rundschau“ bis hinab zu Leute vom Schlage der „Wahrheit“ – den Zionismus freundlich begrüßen und in Nationaljuden die einzigen anständigen Juden erblicken. – Ihre Gründe sind klar und logisch, sie wittern Morgenluft!  Der Zionismus arbeitet, gewiß ohne Absicht, ihnen in die Hände und ebnet ihnen,  indem er die Kluft zwischen Juden und Christen immer mehr vertieft, den Weg zu einem fernen lockenden Ziel. Und dieses Endziel heißt: Aufhebung der Emanzipation, Aufhebung der Gleichberechtigung der Juden!

     (wird fortgesetzt)

     

    Erscheint in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, als Teil unseres Studienprogramms  Jahrgang 5770/5771

     

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    15-02-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-02-2021
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    תרומה

     

    כי האמנם ישב אלהים על הארץ ? 
    הנה השמים ושמי  השמים לא יכלכלוך אף כי הבית הזה אשר בניתי:

     

     

    Sollte denn Gott auf Erden wohnen? Da doch der Himmel und der Himmel Himmel Dich  nicht fassen können, viel weniger dieses Haus, welches ich gebaut?

    (Könige I. 8,28)

     

    1.

    Die ganze Welt, o Mensch, ist voll

    Von meiner Schöpfung reicher Pracht!

    Wo ist der Tempel, der da soll

    Umfassen Mich und Meiner Macht?

     

    2.

    „Wozu ein Heiligtum mir bau’n?“

    So fraget dich dein Fels und Hort;

    Wo Du auch weilst, kannst Du mich schau’n

     Du findest Mich an jedem Ort.

     

    ***

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 206  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

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    14-02-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-02-2021
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    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

    …

    IV. DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS

    …

               c) Zionismus und Assimilation.

     

     

    …     Die Zionisten fabrizieren also „jüdische Werte“. Das Hebräische soll wieder Volkssprache werden, ein Bestreben, daß zwar in Palästina keinen schlechten Ersatz für die heutige Vielsprachigkeit der Juden  der Juden ergäbe, im Übrigen aber überall dort, wo es mehr oder anderes erzielen als das Verständnis der Gebete und der Bibel, über der Rahmen einer zwecklosen Spielerei kaum je hinauskommen kann und hinausgekommen ist. Die sichtbaren Produkte dieser  fieberhaft betriebenen Kulturwertfabrikation sind  die Leute die mit den Judentum imprägniert sind, die begeistert „Hedad“  rufen, sich mit „Schalom“ begrüßen, sich mit Mogen Dowids riesigster Façon beladen, und sich einreden, mit solchen Kinkerlitzchen das Judentum zu erlösen. Daß sie sich unter ihr Judentum durch solches Gebahren  lächerlich machen, kommt ihn leider nicht zu Bewußtsein

      Das krampfhafte Bekämpfen der angeblich verderbliche Assimilation durch Leute, die selber bis auf die Knochen assimiliert sind, hat aber auch eine sehr bedenkliche Seite. Denn bei der heftigen Jagd auf jüdischen Eigenwerte, gerät  man aus Mangel an wirklichem Edelwild auf eine höchste bedenkliche Gattung von Kultureigentümlichkeiten.  Man stößt nämlich auf  die Besonderheiten die sich bei einzelnen Juden finden, die aber nicht die Zeichen von Kultur sind, sondern vom Gegenteil, indem sie nichts mehr und nichts weniger darstellen als Überreste  des Ghettos. Das sind jene Eigentümlichkeiten in der Denkweise, in äußeren Benehmen, die der Antisemitismus jüdisch nennt, die aber  in Wahrheit „knechtisch“ heißen müssen,  da sie uns in der langen Ghettohaft anerzogen und aufgezwungen worden sind. Wir glaubten bisher immer , es sei ein Verdienst diese Seltsamkeiten abzustreifen, damit wir nicht unangenehm gegen unsere Umgebung abstechen. Wir hielten es für nützliche Aufgabe, das Judentum von diesen anhafteten Eierschalen  des Ghettos zu befreien.

    Der Zionismus will es anders haben!  Was sein großer Herr, Vater und Lehrmeister, der Antisemitismus einmal als jüdisch bezeichnet hat, damit heilig, das ist empfehlenswert, das ist wahre Kultur, die unbedingt erhalten werden muß. Denn wollten wir es ablegen, so würden wir ja den Antisemitismus kränken. Und so kommt es, daß man den Blick verloren hat und den schon als Assimilanten schlimmster Grad zu brandmarken sucht, der eine bekämpfenswerte Äußerlichkeit ablegen will. Auf diesem Wege werden Ungezogenheiten und sonstige Ghettoeigentümlichkeiten – risum teneatis – zum Range jüdischer Kulturwerten erhoben, und ihre Überwindung gilt als Verrat. Auch jene Eigenschaft, die wir „Chutzpe“ nennen, ist auf diesem Weg zu einem stark  gepflegten hervorstechenden Kulturmerkmal  jüngerer zionistischer Kreise geworden.

    Hinter diese Kleinigkeiten steckt aber mehr, als sie auf den ersten Blick verraten. Vielleicht hält der Zionismus im Grunde seines Herzens nicht  für echt jüdisches Gut, aber eine Eigenschaft besitzen sie jedenfalls: sie sind fremdartig. Und  gerade paßt in die Ziele und Zwecke des Zionismus vollkommen hinein. Denn das Fremdartige bevorzugt er sehr. Wie der Antisemitismus macht ja auch er die Scheidung zwischen jüdisch und deutsch, und wie jener zieht auch er eine reinliche Scheidung einem verständnisvollen Zusammenarbeit vor.  Kann es nicht echt nationales Gefühl sein, das dies bewirkt, soll es wenigstens das der Rassenverhetzung und der gegenseitigen Verbitterung sein. Das – so hofft er – führt vielleicht einmal zum Nationalgefühle,  und das muß gepflegt werden, indem die Mauer immer höher aufgerichtet und jede Verständigung unmöglich gemacht, indem jede Brücke zwischen Juden und Christen abgebrochen wird. Als Unterlage für den künftigen Nationalstaat sucht der Zionismus langsam aber folgerichtig ein geistiges Ghetto zu errichten, und die bewußte Umdeutung von tadelnswerten Ghettoeigentümlichkeiten in jüdische Kulturwerte ist eine Stufe auf dem Wege zu dieser Tiefe. Hier bewährt sich wieder die Verwandtschaft mit den Rassenantisemitismus , denn ihn zieht er als Eideshelfer heran, wenn er beweisen will, daß zwischen „Christen“ und „Juden“, zwischen „Ariern“ und „Semiten“ keine, auch keine Verbindung möglich sei.

    Diese Assimilantenhetze des Zionismus ist demnach durchaus nicht so harmlos, wie man anfangs meint. Sie stellt einen Ausfluß jener systematischen Versuche dar,  die darauf zielen , den  Juden langsam aus dem Zusammenhange mit der Weltkultur zu entfernen, ihn gegen den Andersgläubigen und diesen gegen ihn zu verhetzen.  Die Vortäuschung von jüdischer Eigenkultur hat dem Zweck dem Juden die Freude an der Kultur seines Vaterlandes zu rauben, mit der ihn und seine Vorfahren  langjährige Arbeit verbindet,  für die er gewaltige Opfer an Gut und Blut gebracht hat. Was gibt der Zionismus uns dafür?  Nichts, und wieder nichts. Im bestem Falle etwas Ghettokultur,  Sklavensinn, der  wir schon lange überwunden zu haben glaubten.

        Der Antisemitismus behaupte wir seien keine Deutsche, wir seien Fremde, wir hätten kein Verständnis für deutsche Kultur, keinen Anteil an ihr! Der Zionismus gibt im freudig recht. Uns anderen bedeutet die Tatsache, daß der haßerfüllte Rassenantisemitismus  dies verkündet, nur den Beweis, daß jene verletzende und frivole Meinung falsch ist. Wir werden uns nicht beirren lassen  in unserem Wege weder durch den Haß der Judenfeinde noch den Hohn unserer zionistischen Brüder. Wir werden nicht ermatten , weder im Kampfe um unsere Anerkennung als  Deutsche, noch in dem Bestreben, uns der deutschen Kultur in allem was nicht Religion ist, völlig anzupassen. Das wollen wir freudig tun, selbst auf der Gefahr hin, daß der zionistischer Sprachschatz  ein noch schlimmeres Schimpfwort gebiert, als es in seinen Augen der Ausdruck „Assimilant“ bereits ist.

     

     (wird fortgesetzt)

     

    Erschien bereits in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, als Teil unseres Studienprogramms  Jahrgang 5770/5771

     

    Mit Dank an Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

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    08-02-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-02-2021
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    משפטים

     

    משפטי יי אמת צדקו יחדו:

     

     

    „Die Rechtsordnungen Gottes, Wahrheit, sind allseitig gerecht.“

    Psalm 19,10  –  Übersetzung Samson Raphael HIRSCH

     

    1.

     

    Dein Gebot, o Herr der Welten,

    Deine Satzung, die so rein,

    Soll mir über alles gelten,

    Über alles heilig sein.

     

    2.

    Denn auf allen meinen Wegen

    Bringt Dein Wort mir Glück und Heil,

    Spendet mir den reichsten Segen

    Und gewährt den besten Teil.

     

    ***

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 199  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

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    07-02-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-02-2021
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    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

    …

    IV. DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS

    …

                   c) Zionismus und Assimilation.

     

     

    In der Phraseologie des Zionismus prangt an erster Stelle das Wort „Assimilation“. Sie ist von vornherein in seine Augen etwas Schlechtes und Verräterisches, und der Zionist kennt kein schlimmeres Schimpfwort, als wenn er den nichtzionistischen Juden einen „Assimilanten“ nennt.

    Wenn Assimilation ein Vorwurf sein soll, so setzt dies voraus, daß man einen eigenen Wert, einen kulturellen oder sonstigen, und aus irgendwelchen verwerflichen äußeren Gründen sich einer fremden Sphäre mit ihren Bräuchen anpaßt.

    Hat nun das Judentum solche Eigenwerte die es erhalten muß? Ganz gewiß sind die vorhanden, in unserer Religion nämlich  und in ihren kostbaren Schatze  von Ideen, und wer uns in Bezug auf unsere Religion sagen könnte, wir gäben um der schönen Augen der Welt willen oder aus anderen Gründen ewige und heilige Werte auf, der würde uns einen berechtigten Vorwurf machen,  und diese Beschuldigung der Assimilation müßten wir schwer empfinden.

    Aber sonst? Es gibt keine sonstigen  spezifisch jüdischen Kulturwerte, das Judentum hat sich stets assimiliert, und was man heute auf zionistischer Seite so hoch schätzt und preist, sind weiter nichts als Assimiliationsprodukte längst vergangener Zeiten!

    Ob sich das Judentum religiös assimiliert oder nicht, ob es dort eine Assimilation bis zur Selbstentmannung treibt (sofern es sich nicht um bloße Äußerlichkeiten handelt) ist es dem Zionismus gleichgiltig, muß es bei dem Fehlen  religiöser Interessen auch gleichgiltig sein. Dafür treibt er einen lächerlichen Unfug, indem er jüdische Kulturwerte außerhalb der Sphäre des Religiösen künstlich konstruiert und jenen, die diesen phantastischen  Truggebilde nicht anerkennen wollen und sie nicht als irgendwie verbindlich erachten, dann mit den Brusttone der Überzeugung den Vorwurf macht, sie seien Assimilanten, Verbrecher am Judentum.    

    Was sind nun im einzelnen die vielgepriesenen jüdischen  „Kulturwerte“ die unsere Nationaljuden  im Alltagsleben der Ostjuden aufzwingen und uns aufzwingen wollen?  Unsere Vorfahren hatten einst eine eigene Kultur in Palästina, seit der Zerstörung des Tempels aber waren sie Assimilanten und haben sich – außer der Religion und allem, was damit zusammenhängt – der Kultur der Wirtsvölker ohne jedes Bedenken hingegeben. Speziell das Kulturmilieu daß unsere Zionisten uns als so originell jüdisch vorführen, ist ein fast rein deutsches! Die Kultur ihrer Umgebung nahmen die Juden aus Deutschland mit, als sie im vierzehnten Jahrhundert der „schwarzen Tod“  mit den anschließenden entsetzlichen Folgen nach Polen jagte, und sie bewahrten sich die Bräuche dieses deutschen Milieu, statt sich der neuen polnischen Umgebung zu assimilieren, weil es diesen gegenüber die höhere Kulturstufe darstellte. Jenes Geschlecht war eben ganz und gar assimiliert, selbst auf die Kleidung und die Sprache erstreckte sich die Anpassung. Und wenn auch die Abtrennung und Isolierung von der ursprüngliche deutsche Kultur stattgefunden hat, so will das nichts besagen. Denn da die Wurzel und der Stamm nicht jüdisch sind, können es die Blätter auch nicht sein. Das „Jidische“, jene Sprache die heute fast als spezifische jüdische Eigenart gilt und angestaunt wird, kann nicht verleugnen, daß es  nichts ist als das leicht veränderte mittelalterliche Idiom dem die Juden sich assimiliert hatten.

    Einen jüdischen Kulturwert stellt die jüdisch-religiösen Vorstellung dar, in gewissen Grenzen noch der religiöse Brauch, obwohl auch hier von den ältesten Zeiten bis auf diesen   Tag viel, viel fremdes Gut hineingekommen ist, und ebenso „unjüdisch“  wie die Orgel, auch die Seelenfeier und das Jahrzeitlämpchen sind,. Für diesen  Kulturwerte hat der Zionist keinen Sinn, und nun setzt eine ergötzliche Jagd nach solchen „weltlicher“ Natur ein.  Es wird aus dem Nichts eine jüdische Kunst, eine jüdische Musik, eine jüdische Literatur konstruiert. Nur schade daß sie nicht existieren, nicht existieren können, weil der Boden fehlt, aus dem sie sprießen. Das Sujet macht die Kunst noch nicht zu einer jüdischen denn dann wäre auch Rembrandt ein Vertreter jüdischer Kunst.  Das Leidensmoment, daß sich vor allem durch die Literatur hindurch zieht, ist gewiß jüdisch,  aber man wird es doch unmöglich als positiven Kulturwert von Bedeutung ansprechen können. Jüdische Kunst und Literatur lassen sich restlos in ihre Teile zerlegen, jüdisch ist an ihnen nur der Gegenstand der Darstellung, allenfalls noch die traurigen Ergebnisse tausendjährigen Leidens, der Hang zur Satire, zur bitteren Selbstironie, die Resignation, Züge die ganz gewiß keine Kulturwerte darstellen, auf  die man stolz sein könnte. Sie sind Erzeugnisse der Denk- und Lebensweise des Ghettos. Der Nachweis, daß es eine im Judentum wurzelnde  jüdische Musik nicht gibt, ist noch leichter zu führen.

    Jene  Jünglinge, die am weitesten den Mund aufreißen und nach Erhaltung der jüdischen Kultur schreien und toben, die am tapfersten jeden Andersdenkenden als verruchte Assimilanten beschimpfen, sind ja im Wahrheit am meisten assimiliert, nicht nur in Sprache und äußerliche Kultur, sondern auch in ihrer Anschauungsweise. Denn sie haben nicht einmal die jüdische Denkart bewahren können und haben sich den herrschenden Rassenwahn der anderen bedingungslos assimiliert. Sie haben ihre religiöse Eigenkultur schmählich aufgegeben, und statt den alten schlichten jüdischen Glauben in seiner Reinheit unbeirrt zu bewahren, haben sie sich dem Materialismus und Monismus  der anderen bedingungslos angepaßt. Sie sind die Assimilanten, nicht wir! Sie sind die gefährlichsten Assimilanten, weil sie des Judentums Wesen umgestalten und vernichten wollen, um das Wohlgefallen der Vertreter der herrschenden nationalen und materialistischen Modeanschauungen  zu erringen!

    …

    (wird fortgesetzt)

     

    Erschien bereits in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, als Teil unseres Studienprogramms  Jahrgang 5770/5771

     

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    01-02-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-01-2021
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    יתרו

     

    אלוה מתימן יבוא וקדוש מהר פארן סלה,

    כסה שמים הודו ותהלתו מלאה הארץ:

     

     

    „Gott wird von Theman kommen, der Heilige vom Gebirge Paran, dann hat seine Majestät die Himmel bedeckt, und sein Thatenlob erfüllt die Erde .“

    (Chabakuk 3,3 Übersetzung Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH)

     

    1.

    Durch ein wüstes, dürres Land

    Wandern die erlösten Scharen,

    Und geführt von Gottes Hand,

    Trotzten sie all‘ den Gefahren.

    2.

    Nach drei Monden Pilgerzeit

    Strahlet her, wie eine Sonne,

    Gottes Wort, das uns erfreut

    Und erfüllt mit süßer Wonne.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 187  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

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    31-01-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-01-2021
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    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

    …

                            IV. DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS

    …

    b) Zionismus und Religion.

     

    …Es ist bereits auseinandergesetzt worden, daß Zionismus und Religion Gegensätze sind. Praktisch wird das nun dadurch gefährlich, daß auf diese Weise der Typus des religionslosen Juden  entstanden. Wer sich früher jüdisch betätigen wollte, müßte irgendeine Stellung zur Religion  einnehmen. Heute ist das nicht nötig.  Heute kann man als Nationaljude erklären, daß man gar nichts glaube, daß man die Religion nicht für einen wesentlichen Teil des Judentums halte, und man wird trotzdem  als Jude anerkannt,  wird trotzdem zu den höchsten Stellungen berufen, die das Judentum vergeben kann, und erhält Einfluß auf seine Geschicke.  Der Zionismus sanktioniert unbewußt den Atheismus, dem ein großer Teil unserer Jugend verfallen ist, und er züchtet Gegnerschaft gegen den Glauben und die, welche ihm anhängen. In Österreich ist diese Erscheinung so stark aufgetreten, daß viele jüdische Elemente sich von diesen national-jüdischen Ausschreitungen angewidert fühlten und sich energisch von der Bewegung zurückzogen. Der Zionismus hat natürlich diese Meute, die ihm durch die Ehrlichkeit das Geschäft verdarb, zurückgepfiffen;  aber das war nur Formsache, der Geist ist der alten geblieben, weil es der Natur des Nationalismus entspricht.

    Da nun der Zionismus das Judentum als nicht mit dem Begriffe Religion unzertrennbar verknüpft ansieht macht er jede nachhaltige Bekämpfung der Taufe unwirksam. Er kann sie nur unter dem  Schlagwort bekämpfen, sie bedeute unter den heutigen Verhältnisse eine feige Fahnenflucht. Wir anderen aber haben das weit wertvollere, weil positive und dauernde Argument,  daß sie die Taufe ein Verleugnen und Verlassen  der Religion der Zukunft und damit  ein Verrat an ewigen Gütern ist. Dem Zionisten, der den Abfall bekämpft , kann der Täufling leicht sagen, daß er trotz seine Taufe im Herzen ein guter Jude, ein nationaler Jude bleibt. Mit uns aber  ist das Band  durch den Übertritt auf ewig zerrissen. Im Orient, in Österreich sind einzelne solcher Fälle zu verzeichnen und zu belegen; In Rußland aber sind sie sehr häufig. Dort hat sich ein immerhin nicht geringer Teil der jüdischen Jugend unter dem Druck taufen lassen und hat kein Empfinden für das Schmachvolle ihrer Handlungsweise und nennt sich noch stolz national-jüdisch!  Das sind die Folgen des Zionismus, die jedem die Augen öffnen müssen. Wie lange wird es noch dauern , und dieser schamlose Unfug entsetz uns auch In Deutschland!  Auch uns werden die Waffen aus der Hand geschlagen sein, da jeder Täufling uns hohnlächelnd  sagen wird, er sei zwar getauft, aber dennoch Jude, sogar ein besserer als wir, denn uns sei das Judentum nur Religion, nur abergläubischer Firlefanz, ihm aber sei es mehr, ihm, den echten Juden, sei es Nation!

    Der Zionismus fördert auch die religiöse Heuchelei. Er ist ein Todfeind des Liberalismus, indem er instinktiv einen  Gegner erkennt,  der ihn durchschaut hat. Nun steht es fest daß  - mit Ausnahme der orthodoxen Misrachisten – jene Zionisten, die noch religiöse Interessen haben, durchaus auf liberalem Boden stehen und es ergibt sich daraus eine doppelte Heuchelei. Zunächst bekämpft der liberale Zionist aus taktischen Gründen, seinen eigenen religiösen Gesinnungsgenossen, und dann unterstützt er die Orthodoxie, die ihm wesensfremd ist und mit der ihn nichts eint wie der glühenden Haß gegen den Liberalismus. So entsteht das widerliche Schauspiel, daß der atheistische oder  liberale Zionist sich zum Verfechter orthodoxer religiösen Forderungen macht, über  die im Herzen lacht, die ihm zum mindesten gleichgiltig sind, daß er die Religion zum Kampfmittel macht, zum politischen Tauschobjekt herabwürdigt. Wenn auf diese Weise in das religiöse Leben die Politik mit ihren unangenehmen Nebenerscheinungen der Unehrlichkeit und Heuchelei getragen worden ist, so ist das eine der  deutlichsten Wirkungen, die der Zionismus ausgeübt hat.

     

    …

    (wird fortgesetzt)

     

    Erschien bereits in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, als Teil unseres Studienprogramms  Jahrgang 5770/5771

     

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    25-01-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-01-2021
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    בשלח

     

    שבת שירה:

     

     

    Dieser Sabbat wird שבת שירה (Sabbat des Lobgesanges) genannt, weil an ihm der Lobgesang der Jisraeliten bei ihrem Zug durch das rote Meer aus der Thora vorgelesen wird.

     

    ויגער בים-סוף ויחרב, ויוליכם בתהמות כמדבר:

     

    Er herrschte das Schilfmeer an,  und es ward trocken, und durch Fluten führte er sie wie durch Wüste“

    Psalm 106, 9  Übersetzung Samson Raphael Hirsch .

     

    1.

    Sie singen dankend Jubellieder,

    Befreit von schwerem Sklavenband,

    Und von den Höhen hallt es wieder:

    Erlösung hat der Herr gesandt.

    2.

    Vergebens stürmen Feindesscharen,

    Vergebens tobt ihr Mordgewehr;

    Denn Gott, in Dessen Schutz sie waren,

    Versenkt den Feind ins tiefe Meer.

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 180  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

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    24-01-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-01-2021
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    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

    …

    IV. DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS

    …

    b) Zionismus und Religion.

     

    Man hat oft behauptet daß die Religion durch den Zionismus eine Förderung  erfahre, man hat die undankbaren Rabbiner nicht begreifen können, die so entschieden und  mannhaft gegen ihn Stellung nahmen, man hat sogar die fünf „Prorestrabbiner“  ( von denen zur Zerstörung einer immer wieder auftauchenden  Lüge ausdrücklich hervorgehoben sei daß nur einer  ( Maybaum –Berlin . Von den anderen ist Werner-München und  Gutmann ausdrücklich konservativ, Horowitz-Frankfurt a.M. und Auerbach-Halberstadt orthodox) liberal ist) als Verräter am Judentum brandmarken wollen, man  hat kühnlich behauptet, daß ein Rabbiner der  den Zionismus bekämpft, den Ast absäge, auf  dem er sitze, und die Jugend dem Judentum entfremde.

    Und doch haben, und dafür ist das Judentum ihnen dankbar, die Rabbiner scharf und recht gesehen, als sie im Zionismus instinktiv eine Gefahr für die Religion erblickten, und es ist kein Zufall , wenn unter mehr als zweihundertfünfzig  deutschen Rabbiner n  sich kaum ein halbes Dutzend Zionisten befindet,  wenn ferner viele von  den Nationaljuden  in der heranwachsenden Rabbinergeneration  der allergrößten  Teil sich frühzeitig anderen Berufen zugewendet. Der Zwiespalt zwischen Nationalismus und Religion muß empfunden werden, und es ist kaum möglich, daß ein Religionsdiener eine Bewegung angehört, die ihnen mit Schmutz bewirft und beschimpft. Was der Zionismus von Religion und Rabbinern hält,  das zeigt nachstehende  Kundgebung  des offiziellen österreichischen Zionistenorgans, die wert ist, der Vergessenheit entrissen zu werden:

    „Man darf sie (die Rabbiner) nicht beim Volke suchen, man findet sie nie am Krankenlager des Armen, aber immer an der Tafel des Reichen und hinter seinem Sarge. Sie besitzen sehr viel Gemüt , aber es arbeitet nur gegen Barzahlung.  Das leise, rührende Beben der Stimme, wenn sie das Andenken des Verstorbenen preisen, die würdevolle Trauer am Grabe des Wucherers, der herzerquickenden Trost, den sie lachenden Erben spenden, all das liefern sie prompt gegen fixen Preis. Auf besonderes Verlangen erglänzen sogar Tränen in ihren Augenwinkeln.  Wenn Leiden das Volk bedrohen, in der Not des Tages tauchen sie nicht auf,  weder als Berater, noch als Tröster, aber an höchsten und allerhöchsten Geburtstagen, bei Empfängen sind sie alleweil dabei,  im Namen des Judentums,  lassen den Himmel scheffelweise Segen regnen, im Namen des Judentums, und wegen die Zunge und krümmen des Rückens und kriegen Orden, im Namen des Judentums. Der Alltag sieht sie nicht, aber an hohen Feiertage ergötzen und amüsieren als Wortjongleure und Meister süßlicher Reden das bessersituierte Publikum im Tempel. Ein winziges Bibelverschen balancieren sie kunstvoll au der Spitze der Zunge, dann ziehen sie es lang und kneten, es breit, tun moralische Tendenzen hinein, süß, runzelig wie Rosinen, gießen Worte darüber, linde wie laues Seifenwasser, und der Festtagskuchen ist fertig.  Alles ist entzückt und erbaut und rennt nach Hause und läßt  die Kinder taufen. Die Kultursteuerträger sind voll des Lebens unserer Großrabbinen, die in den mächtigen Hauptstädten den Verkehr  mit den Himmel besorgen. Umgekehrt sind diese aber auch sorglich bemüht, den goldwolligen Schafen ihrer Herde das Leben bequem zu gestalten  und alles Störende fernzuhalten. Der Zionismus ist für reiche Juden keine Annehmlichkeit.  Flugs taten sich alle bedeutenden Rabbiner zusammen, erklärten  ihn für sündigen Wahnwitz, tolles Auflehnen gegen die göttliche Ordnung, und warnten die Regierungen und Behörden vor diesen Landesverrätern,  Unruhestiftern, von diesen frechen Zionisten.“ (Nach dem Generalanzeiger für die gesamt. Interessen des Judentums, N° 34 v. 23.August 1908) .

    Es ist überflüssig, dieser schamlose,  gemeingefährliche Hetze gegen die Vertretern der Religion auch nur ein Wort hinzuzufügen. Der Rabbiner, der sich den Zionismus anschließt, weiß, wie er bewertet wird.

     

    …

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    18-01-2021 om 13:06 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-01-2021
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    בא

    אך מרי יבקש רע ומלאך אכזרי ישלח בו:




    „ Nur Ungehorsam meint der Böse zu suchen, und als erbarmungsloser Bote wird er gegen sich selbst gesandt.“

    (Mischle-Sprüche Salomos 17,11 Übersetzung Rabbiner Dr. WOLF, Köln a. Rh.)

     


    1.

    Von Blitzes blut’gem Rachestrahle

    Stürzt hin getroffen Pharao’s Haupt,

    Er sträubet sich zum letzten Male,

    Und seine Macht ist ihm geraubt!

    2.

    Der Engel würget in den Straßen

    Und würget bis an Pharaos Thron;

    Und Leichen sind gestreckt in Massen,

    Erblaßt ist auch – des Königs Sohn.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 173  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

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    17-01-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-01-2021
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    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

    …

    IV.DIE WIRKUNGEN DES ZIONISMUS

     

    a)       Sein positiver Einfluss

     

    Der offizielle Zionismus ist erst fünfzehn Jahre alt, im Bewußtsein der Zeitgenossen eine große Spanne Zeit, vor der Geschichte und ihren Zeiträumen ein armseliges Nichts.  Es wäre natürlich verfehlt, schon heute nach seinen praktischen Leistungen ein völlig abschließendes Urteil über die in der Bewegung schlummernde Kraft zu fällen. Wir trauen zwar dem Arbeitsplane nicht viel zu, schon darum, weil er trotz der Einhelligkeit des Endziels doch eine sehr starke Zersplitterung zeigt und soviel Anfänge und Ansätze aufweist daß kaum etwas davon durchgeführt werden kann. Das durch die falsche Theorie bedingte, endlich giltige wirkliche Scheitern kann sich jedoch erst  nach Menschenaltern klar herausstellen.

    Durchaus nicht spurlos dagegen ist seine politische Seite am jüdischen Leben vorübergegangen, und in den hier deutlich verspürbaren Wirkungen ist die Möglichkeit einer Probe auf das Exempel gegeben. Eine der Ideen nach schlechten Bewegung kann sich auf die Dauer nie in günstigen Einflüssen äußern, und das jüdische Leben von heute muß man studieren, um den Wert der Ideen, des sittlichen Kerns und der Berechtigung des Zionismus zu erfassen.  An der Frucht erkennt man  den Baum!

    Eins sei vorausgeschickt: daß der Zionismus auf das jüdische Leben eine sehr anregende Wirkung gehabt hat, wird nicht bestritten werden können. Daß er viele Gleichgiltige zur aktiven Arbeit herangezogen hat, daß er auch Gegner zur Vertiefung seines Standpunktes zwang, muß ihn der ehrliche Beurteiler ohne weiteres zustehen. Wenn aber der Zionismus sich auf diese Tatsache so ungeheuer viel zu Gute tut, wenn er es sogar so darstellt, als ob er das Treibende Moment der gesamten modernen jüdischen Bewegung wäre, so liegt darin eine so arge Uerbertreibung, daß eine Zurückweisung sich erübrigt. Die gesamte „jüdische Renaissance“  unserer Tage stammt – das Wort selber ausgenommen – von Nichtzionisten her. Weder verdankt man den Zionisten die großartige, wissenschaftliche Arbeit, die von ihnen nicht beeinflußt, nicht gefördert, nicht gepflegt wird, noch haben sie an den Wohltätigkeitsinstitutionen etwas geschaffen. Höchstens versuchen sie, wie das Beispiel der deutschen Alliancegmeinschaft es beweist, das von anderen errichtete zu zerstören. Die Selbstbewußtseinsbewegung ist vor dem Auftreten des Zionismus gegründet worden und sie findet sogar auf Schritt und Tritt seine erbitterte Feindschaft. Die Erziehungsorganisationen,  vor allem den Orden Bne B’rith, haben noch niemals mit dem Zionismus zu tun gehabt und blühen trotzdem zum Segen für das deutsche Judentum. Überall ist seine positive Arbeit gering, ja oft bremst sie den wirklichen Fortschritt, wovon auch die aufblühende neutrale Jugendbewegung  ein Lied zu singen weiß. Mann läßt sich aber durch den unendlichen Wortschwall  leicht täuschen, mit dem die Zionisten ihre Unternehmungen einleiten und begleiten.  Da sie nun über eine unendliche Menge von redegewandten Agitatoren verfügen,  sind ihre rednerische Leistungen gewiß glänzend, und es ist im Interesse des Judentums  nur  erfreulich daß Reden keine Taten sind.  Hier liegt auch ihr wichtigster positiven Einfluß, denn vielleicht die nachhaltigste Einwirkung hat die zionistische Phraseologie gehabt. Die Bewegung hat einen eigenen Schatz  von Schlagwörter geschaffen, die sich nach etwas anhören, und die dann – leider, leider – unbesehen auch  von den Gegnern selbst dort übernommen  worden sind, wo sie halbe Phrase sind und bleiben. Wer in künftiger Zeit geschichtlich  die Einflüße des Zionismus auf das Judentum des zwanzigsten Jahrhunderts  untersuchen will, wird sie hautsächlich unter  den Rubriken „Rhetorik“ und „Sprachschatz“ aufzusuchen haben.

     

     (wird fortgesetzt)

     

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    12-01-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-01-2021
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    Heute, am 27. Tewess ist der Jahrzeit von Rabbiner S.R. HIRSCH. Aus diesem Anlaß bringen  wir – in deutsche Übersetzung – die Wertschätzung  des großen Rabbiners durch eines seiner hervorragende Zeitgenossen.  Reb Salmen Spitzer, der würdige Schwiegersohn des Chassam Saufer, war der Begründer der Wiener Orthodoxie und wirkte ganz im Geiste des Chassam Saufer. „Wenn er trotzdem in seinem in seinem „Tikun Schlaumo“ über Hirsch  in so warmen Wörter spricht, darf man auch von den jungen Menschen der Gegenwart zumindest ein klein wenig Achtung und ein gemäßigteren Ton verlangen“ schrieb die Redaktion des Wiener Wochenblattes „Jüdische Presse“ in ihre Ausgabe 24, 1929 – hier in Beilage zu lesen – „nach eine etwas zu hitzige Polemik über Hirsch“.

    Es sei nur vorweg genommen daß Reb Salmen Spitzer über den „Zadik von Frankfort“, „Raw und Zadik Schamschon Hirsch“ urteilt : „Genau wie der Chassam Saufer für die Erhaltung der Tauroh bis Moschiachs Zeiten durch seine Tausende von Schülern gesorgt hatte, ebenso hat er für die Emunoh in Deutschland  für alle Zeiten gewirkt , aber er hat nicht allein für seine Stadt und für sein Land gelebt sondern auch durch seine Werke für die Welt“.

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    11-01-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-01-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Psalm 105,14 und Sprüchlein für Wochenabschnitt Woéro
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    וארא

     

    לא הניח אדם לעשקם ויכח עליהם מלכים:

     

     

    „Nirgends ließ er einen Menschen zu, ihr Recht zu kränken, und wies Könige über sie zurecht“

    Psalm 105,14 Übersetzung  Samson Raphael HIRSCH.

     




    1.

    Es bleibt des Sünders Herz verstockt

    Und gibt der Mahnung kein Gehör,

    Es ist der Satan, der ihn lockt,

    Drückt ihn die Strafe noch so schwer.

     

    2.

    Der Hölle hat er sich verschworen,

    Das Laster tobt in seiner Brust;

    Und taub fürs Gute sind die Ohren,

    Er hat an Bess’rung keine Lust.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 167  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    10-01-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-01-2021
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen 13. Folge
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    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

    ….

               III. DIE AUSSICHTEN DES ZIONISMUS

     

    … Ein religiöses, autonomes Staatswesen ist nach den heutigen staatsrechtliche Anschauungen undenkbar. Einer Zeit, die aus der  zwingenden Richtigkeit dieses Satzes heraus dem Kirchenstaate den Untergang bereiten mußte, dem autonomen Staat des starken Katholizismus, der dann doch über ganz andere  äußere Machtmittel verfügt als das Judentum, wird auch bei diesem ein solches Gebiet nicht entstehen lassen! Und es wäre für jene Zionisten, die lernen wollen, unendlich heilsam, wenn sie sich in die Geschichte des Kirchenstaates versenkten und aus ihr ersähen, zu welchen Zuständen ein solcher prähistorisch anmutender Religionsstaat führt.

    Innere theoretische Gründe machen den Judenstaat unmöglich. Daneben aber türmen sich Bergen von praktische Schwierigkeiten, die der Verwirklichung zionistischer Ideen gerade in Palästina für ewige Zeiten, soweit es Menschengeist voraussagen kann, unbedingt ausschließen.

    Die oft besprochene Raumfrage braucht man nicht tragisch zu nehmen; sie kann man mit Humor behandeln. Der Zionismus will allen, die sich nicht assimilieren wollen und können, eine rechtlich gesicherte Heimat vorbereiten.  Da aber diese – nach zionistische Maßstäbe – mindestens an die Zahl von neun Millionen heranreichen und das heilige Land – an Größe der Provinz Polen vergleichbar – höchstens zwei Millionen fassen kann, so  hat man dem Zionismus eingewendet, daß auch er bestenfalls eine Teillösung bedeute. Er hat geantwortet, daß man eben auch die Nachbarländer dazu besiedeln wolle, und  mit dieser Antwort kann man sich zufrieden geben. Es kommt wirklich nicht darauf an, wenn man schon einmal beim annektieren ist, ob man noch etwas hinzunimmt, und das ganze Judenproblem wäre ja selbst für die Nörgler gelöst, wenn man sein Augenmerk auf  Persien und Ägypten richtete. Besonders Ägypten wäre ja sehr geeignet, und man darf eben nur nicht zimperlich sein!

    Im Ernste ist es aber ein sehr gefährliches und gewagtes Beginnen, bei den schwankenden politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen in der Türkei so erhebliche Werte ohne irgendeine Sicherheit dort zu investieren. Heute wissen wir es mehr denn je, wie wenig man im Osmanenreiche vor Überraschungen sicher ist. Die zionistische Politik, die ja die geringsten Schwankungen dort ängstlich beobachtet und oft genug zum Frontwechsel gezwungen ist, hat durch diese Vertiefung in Krähwinkeleien völlig den Blick für die großen bestimmenden Züge türkischer Staatsverhältnisse verloren. Sie übersieht, daß ein Tag des Sturmes imstande ist, Millionen an Kapital und die Arbeit von Jahrzehnten gänzlich zu vernichten. Im Verlauf der gesamten jüdischen Geschichte ist nie eine Konzentration aller Energien an einem Punkte eingetreten oder begünstigt worden, sondern stets sind die Kräfte verteilt gewesen, und nur so hat das Judentum Schläge wie den Untergang Jerusalems und die Vertreibung aus Spanien überstehen können. Alles Interesse, alle Arbeit auf Palästina vereinigen zu wollen, ist ein va banque-Spiel und wer nur etwas politische Einsicht mit einem bescheidenem Maß von Verantwortungsgefühl verbindet, wird wissen, wie besonders gefährlich das blinde Vertrauen auf die Zukunft der Türkei wirken muß.

    Selbst wenn man aber mit dem Eintreten stabiler Verhältnisse in der Türkei rechnet – was freilich einstweilen ausgeschlossen scheint – so ist es ein Zeichen ganz besonderer Kurzsichtigkeit, zu glauben, daß dieser Staat das Anwachsen  eines neuen jüdischen Gemeinwesen in seiner Mitte irgendwie zu unterstützen oder auch nur zu zulassen, Veranlassung hätte. Daß die Türkei das jüdische Kapital und die jüdische Arbeitskraft in Palästina freudig begrüßt, ist selbstverständlich; denn es kommt einen verödeten und stark vernachlässigten Gebiete zu Gute. Aber schon heute weiß der Eingeweihte, daß man am Goldenen Horn sehr sorgfältig den Sättigungsgrad  für Judenaufnahme zu ermitteln sucht, der den Interessen des heiligen Landes und denen der Türkei gerade entspricht; daß es mit ihren Wünschen wirklich nicht übereinstimmt, sich noch einen nationalen Herd, der jeden Augenblick mit Autonomiegelüste hervortreten kann, mitten im Staatsgebiete künstlich zu schaffen, kann zwar der zionistischer Agitator leugnen, nicht aber der auch nur oberflächlich volkswirtschaftlich und geschichtlich Geschulte. Das Bestreben der Türkei, daß sie gewiß nicht ungeschickt hinter nichtssagenden halben Versprechungen  und Zusagen zu verbergen versteht, geht einfach dahin, die Juden wirtschaftlich nach Möglichkeit auszunutzen und sie politisch nie erstarken zu lassen, daß sie an Autonomie denken.  In allen Wogen und Schwanken der gesamten türkischen Judenpolitik ist das der einzige erkennbare feste Grundsatz; der einzige jedenfalls, nach dem praktisch gehandelt wird.

    Und außer der Türkei haben noch andere Mächte ein gewichtiges Wort mitzureden! Dabei sollen die politischen Momente, die ja ständig wechseln, nicht einmal als die schwerwiegendsten betrachtet werden. Die ließen sich vielleicht leichter überwinden als die religiösen! Palästina ist auch das Ursprungsland des Christentums. Für jeden gläubigen Christen knüpfen sich an zahllose seiner Stätten die heiligsten Erinnerungen  Glaubt man nun wirklich, die christlichen Mächten würden dulden, daß das Grab Christi in einem jüdischen Gemeindewesen liege?  Schon die Vorstellung davon ist absurd; dieser eine Punkt, so unwesentlich und gleichgiltig er zu sein scheint, wäre im Ernstfalle ganz allein imstande, das Nationalprojekt selbst dann noch zu Falle zu bringen, wenn alle anderen Hindernisse aus dem Wege geräumt werden. Wenn der Zionismus, der diese Schwierigkeit nicht unterschätzt, als Lösung empfiehlt, diesen heiligen christlichen Stätten für exterritorial zu erklären und sie unter Schutz der Großmächte zu stellen, so erschiene diesem Vorschlag gegenüber der Weg noch verhältnismäßig einfach, sie alle abzubrechen und in Rom wiederaufzubauen.

    Trotz der Kürze unserer Ausführungen  wird man erkannt haben,  daß das Palästinaideal eine phantastische Utopie ist,  daß ein jüdisches autonomes Gemeinwesen innerlich eine logische und staatsrechtliche Unmöglichkeit, äußerlich eine Gründung darstellt, die weder die Türkei noch die Großmächte je gestatten würden.  Und darin daß das zionistische Endziel unerreichbar ist, besteht  eine ganz besondere Gefährlichkeit der Bewegung.

    Denn wenn das Endziel fortfällt, was bleibt vom ganzen Zionismus?

    Nichts und wieder nichts als die gefährliche nationale Verhetzung!  Es wird noch weiterhin Gelegenheit sein, auf die ungeheuren schädlichen Folgen dieser Tatsache einzugehen. Hier sei nur hervorgehoben, daß  durch Vortäuschung der Erreichbarkeit des Zieles in die jüdische Massen, die dem Zionismus verfallen sollten,  Hoffnungen erweckt werden,  die sich nachher nicht realisieren lassen, und denen naturgemäß eine Zeit der tiefsten Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit folgen muß, sobald sich die Unmöglichkeit der Verwirklichung klar herausgestellt hat. In Verbindung damit, daß der Zionismus nicht zur Religion erzieht, ja sie sogar gefährdet und untergräbt, ist dies das schlimmste! Der Zionismus raubt das Judentum seine große Vergangenheit; er kann ihm keine Zukunft geben.  Ohne daß man darin seine Anhänger guten Glauben und ehrlichen Willen den Judentum, wie sie es verstehen, zu dienen, anzuzweifeln darf, ist des Zionismus praktischer Endergebnis die Zerstörung des Judentums.

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Erschien bereits in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, als Teil unseres Studienprogramms  Jahrgang 5770/5771

     

    Mit Dank an Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    http://www.spinozabooks.com

    04-01-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-01-2021
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    שמות

    ישלח ממרום יקחני ימשני ממים רבים:

     

     

    „Er sendet aus der Höhe, nimmt mich auf, läßt aus mächtigen Fluten mich herausziehen,“

    (Psalm 18,17 Übersetzung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH)

     

    1.

    In aller Zeit hat Gottes Macht,

    An seinen Frommen sich bewährt,

    Wie Er nur jenen schützt, bewacht

    Der innig Ihn und wahrhaft ehrt.

    2.

    Bedroht auch Pharao, der Tyrann,

    Die Unschuld mit Gefahr und Tod,

    Der Ewige winkt, und sie entrann

    Der Qual und aller bittern Not.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S.156  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

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    03-01-2021 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-12-2020
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    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

    ….

    III.               DIE AUSSICHTEN DES ZIONISMUS

     

    … Freilich arbeitet der Zionismus auch unter den Juden des Ostens, indem er ihnen Nationalgefühl predigt und sie auf die Aufgaben der Zukunft vorbereitet. In praxi kommt das darauf  hinaus, daß die Verhetzung gegen alle Autoritäten, vor allem die Religion, gezüchtet wird, und die in den Zukunftstaumel hineingerissene junge Juden die Fähigkeit verlieren, an den realen Aufgaben der Gegenwart nützlich mitzuarbeiten.

    Darin besteht der erste Nachteil der Verlegung der gesamten jüdische Arbeit nach Palästina – wobei natürlich nochmals hervorgehoben sei daß kein Nichtzionist daran denkt die Arbeit in Palästina innerhalb des Gesamtrahmens gering zu schätzen –, daß über den Wert der wirklich ernsten Tätigkeit, falsche, hämische Anschauungen verbreitet und ihr wackere Mitstreiter entzogen werden.  Der Zionismus sucht sein herostatisches Vorgehen damit zu entschuldigen, daß er auf die Erfolglosigkeit unserer Bestrebungen hinweist. Aber auch das ist wieder nur ein Beweis dafür, daß er das Judenproblem aus dem engen Gesichtswinkels des Kindes betrachtet, das gleich sehen will, wofür es seine Leistung aufgewendet hat. Auch unter dieser Voraussetzung ist die Behauptung noch falsch; die Erfolge sind schon vorhanden, jedenfalls in dem Maße,  daß sie die Richtigkeit unseres Weges beweisen. Hätte sich die Welt nur an solche Dinge wagen dürfen, die auf bequemen Wege sofortigen sichtbaren Erfolg versprechen, so könnte man das Wort „Idealismus“ aus ihren Sprachenschatze streichen!

    Ist also der zionistischen Lösungsversuch schon deshalb aussichtslos, weil er in seinen großen Zügen außerhalb jeder logischen Möglichkeit und jeder historischen Erfahrungstatsache stellt, so wird das Utopistische, das gefährlich Utopistische uns zur Gewißheit, wenn wir die speziellen Schwierigkeiten aufmarschieren lassen.

    Die Unmöglichkeiten liegen zuerst in inneren Verhältnissen. Der edle Herzl  hatte einst ein Judenstaat gefordert. Das war ein berauschendes Wort, dessen Hohlheit man bald darlegen konnte; es war aber wenigstens aus ehrlichem Herzen gesprochen. Die Führer von heute haben die Wegen Herzl’s verlassen, es gilt als unmodern, in so offener und ehrlicher Weise die logischen Folgen des nationalen Gedankens zu ziehen, und die kluge Diplomaten haben sich auf die Formel einer autonomen Heimstätte unter dem Schutze der Türkei oder der Garantie der Großmächte geeinigt.

    Diese Spiegelfechterei kann aber die inneren Schwierigkeiten nicht beheben. Die Frage der Eignung und Fähigkeit, sich selber zu regieren, die gewiß eine Rolle spielt, mag zurücktreten, obwohl der Verlauf der jüdischen Geschichte  deutlich erweist, daß gerade in Zeiten nationaler Selbständigkeit die Zwietracht und der Haß geradezu entsetzliche Orgien gefeiert haben und daß die innere Unfähigkeit, sich selber zu regieren, eine der gewichtigsten Untergangsursachen gewesen ist. Ein so stolzes Kapitel des Kampfes um Jerusalem ist, wenn man auf die heldenmütige Hingabe des gemeinen Mannes schaut, ein so schmachtvolles ist es, wenn man daran denkt, daß Kraft, Gut und Blut des Volkes in so schimpflicher Weise von ehrgeizigen, uneinigen und kurzsichtigen Führern gemißbraucht wurden.

    Die wirkliche große Schwierigkeit für jedes jüdische autonome Staatswesen liegt in der Stellung zur Religion. Unsere Zionisten, die eine ferne Vergangenheit neu erstehen lassen wollen, bedenken nicht, daß in der Neuzeit alle staatsrechtliche Anschauungen sich von Grund auf geändert haben. Im Altertum war die Nationalreligion oder die Religionsnation etwas selbstverständliches! Ein Volk, ein König, ein Gott!  Aber es dürfte nicht das geringste Verdienst des Judentums sein, hier ein Wandel hervorgerufen haben, und unter den ethischen Schöpfungen des Judentums ist die erhebendste mit der Begriff der Gewissenfreiheit. Früher hieß es wörtlich: cujus regio, eius religio!  Das ist  durch das Judentum anders geworden.  Der Staat ist zwar eine Zwangsorganisation, der man angehören muß, deren Pflichten man zu erfüllen hat, ob man will oder nicht. Der religiösen Gemeinschaft aber leistet man freiwillig Gefolgschaft, solange man auf ihrem Standpunkt steht, nie und nimmer jedoch darf sie einen Zwang ausüben, um sich ein Mitglied zu erhalten.

    So ist auch das Judentum die Zusammenfassung derer, sich gern und freundlich zur jüdischen Religion bekennen. Was könnte nun in einem autonomen Staatswesen geschehen? Zweierlei ist denkbar. Entweder wird das Judentum Staatsreligion, oder Gewissensfreiheit wird proklamiert. Das erstere ist einfach undenkbar! Davon, daß man alle Bürgern das Bekenntnis zum Judentum abnötigte, kann natürlich überhaupt keine Rede sein; aber selbst wenn es nur Staatsreligion in dem Sinne wäre, daß  das Judentum die Rechte einer bevorzugten Religion hätte, so würde das angesichts der Tatsache, daß wir im Namen der Gerechtigkeit und Gleichberechtigung gegen eines christlichen Staates erbittert und nachhaltig Widerspruch erheben, einer Verleumdung unserer gesamten sittlichen Grundsätzen bedeuten. Jeder Versuch nach dieser Richtung hin würde die selbe sittliche Fäulnis verursachen, wie wir heute im Begriffe des Taufjudentums, der widerlichsten Ausdrucksform des Strebertums und der Heuchelei haben. Ein solches autonomes Staatswesen würde mit all den sittlichen Mängeln behaftet sein, die wir den anderen Staaten mit Entrüstung vorwerfen, und ein „Verein jüdischer Staatsbürger nichtjüdischen Glaubens“  müßte mit größter Berechtigung in seiner Entstehungsstunde gegründet werden.   

    Was aber wenn  die autonome Gemeinschaft Gewissensfreiheit proklamiert? Dann brauchte man nicht jüdischer Religion zu sein. Wir wollen die Eventualität christlicher oder buddhistischer Juden weniger in den Kreis der Erörterungen ziehen, aber Atheisten gäbe es sicherlich! Denen müßte doch unbedingt der Zugang  zu leitenden Stellen gewährleistet werden! Und was hätte die große Masse der Juden, die jahrtausendelang wegen ihres Glaubens gelitten haben, für ein Interesse daran, als Kristallisationspunkt ihrer gesamten Freiheitsbewegung ein Gemeinwesen zu haben, in denen sich die Religionsfeindschaft breitmachen darf, in dem man sich ohne jede Scheu zu jenen Religionen bekennen darf, die das Judentum so entsetzlich gequält, verfolgt und gehaßt haben, und trotzdem von Rechts wegen die Geschicke einer jüdischen Religionsgemeinschaft mitbestimmt. Ein jüdischer Staat also, in welchen vielleicht Atheisten das große Wort führen, ein jüdischer Staat als Grab der jüdischen Religion. Diesem Ideal auch nur einen Pfennig an Geld, eine Atembewegung an Kraft zu opfern, würde für die Judenheit fast Selbstmord bedeuten.

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Erscheint bereits in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, als Teil unseres Studienprogramms  Jahrgang 5770/5771

     

    Mit Dank an Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

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    29-12-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-12-2020
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       ויחי
    יעקב אבינו לא מת:



    „Vater Jakob starb nicht .“
    ( - תענית דף ה' ע"בTalmud, Taaniss 5b)

     

    1.

    Dich ergreift Schmerz und Bangen

    Wenn das Aug‘ des Frommen bricht?

    Himmelwärts ist er gegangen –

    Doch gestorben ist er nicht!

    2.

    Störe ja nicht seinen Frieden,

    Nur die Hülle schläft verklärt,

    Körperlich ist er geschieden,

    Geistig lebt er hochgeehrt!

     

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 147  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

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    27-12-2020 om 09:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-12-2020
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    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

    ….

    III.    DIE AUSSICHTEN DES ZIONISMUS

     

    In der Weltgeschichte wie in der des Judentums haben häufig Bewegungen in ihren ersten Anfängen ganz andere Wirkungen hervorgerufen als später, da ihr wahres Wesen erkannt worden war. So manche messianische Erhebung, die schließlich logisch zum Christentum führte oder das religiöse Empfinden durch Mystik und Aberglauben vergiftete, begann damit, daß sie anscheinend einen frischen Zug in das religiöse Leben ihrer Anhänger brachte. Und wenn das beim Zionismus sicherlich und zuweilen der Fall war und ist, so soll es weder abgeleugnet  noch überschätzt werden, denn auch diese Tatsache kann über seinem wahren Charakter und sein Endziel nicht hinwegtäuschen.

    Theoretisch können wir keine Interesse an eine Partei haben, die im Widerspruche zu unserer jüdischen Religion steht und damit unser kostbarstes Gut zerstört. Und trotz mancher entschieden vorhanden Anregungen, die der Zionismus die jüdische Religion gebracht hat, ist er auch von diesen praktischen Gesichtspunkten aus bekämpfenswert, weil er auf den jüdischen Körper dem aufreizenden Gift gleich wirkt, das zwar die Nerven aufpeitscht und den Schein frisches Leben erweckt, dem aber die völlige Erschlaffung, ja der Tot mit absoluter Sicherheit folgt. Wen aber selbst diese Erwägung nicht davon bringen kann der Bewegung durch wohlwollende Neutralität und finanzielle Unterstützung die Wege zu ebnen, den möge ein Blick zunächst auf die Aussichten und dann auf  die sichtbare Wirkungen des Zionismus nachdenklich werden.

    Man hat sich daran gewöhnt, seine praktischen Aussichten mit dem Wort Utopie abzutun. Freilich bedarf  ein so wegwerfendes Urteil , selbst wenn es von dem größten Teil der deutschen Judenheit ausgesprochen wird, einer ernsten Begründung. Es läßt sich aber sehr leicht nachweisen, daß  die Endaussichten der Bewegung deshalb sehr trübe sein müssen, weil die ganze Wirkung der Arbeit verfehlt ist. Das gilt negativ und positiv. Negativ, indem den eigentlichen Tätigkeitsgebiete viel zu wenig Aufmerksamkeit zugewendet und viel zu viel Kraft entzogen wird , positiv, indem die Bemühungen sich auf ein aussichtsloses Beginnen konzentrieren und Kraft und Gut  nutzlos vergeuden, ohne daß auch nur die Aussicht auf die Gegenwert ergibt.

    Das nichtzionistisches Hilfswerk in Westeuropa hatte das Problem der wirtschaftlichen Judennot richtig erfaßt. In den Hauptländern Rußland, Galizien und Rumänien sitzt eine Masse von fast sieben Millionen Juden, und die Judenfrage wurde schon frühzeitig dahin präzisiert, daß durch die politische, wirtschaftliche und Bildungsarbeit daß Problem im Niederlassungslande seiner Lösung näher geführt werden müsse, daß aber Auswanderung nur ein Notbehelf der Zeit sein könnte. 

    Allein in der Auswanderung  desjenigen Teiles des Judentums, der sich nicht assimilieren will und kann– und das ist nach seiner Auffassung der allergrößte – nach eine rechtlich gesicherten Heimatstätte sieht der Zionismus die Erlösung aus der Judennot. Logisch ist es unmöglich, einem so großen Volke durch dieses Mittel eine nur teilweise Befreiung aus der Schwierigkeit zu schaffen, denn Volksmassen sind keine Schachfiguren. Historisch ist auch kein Beispiel vorhanden, daß auf diesem Wege größere Massen als die französischen und österreichische Protestanten es waren, sich Rat geschafft hätten, denn die Zeit der Völkerwanderung ist aus mannigfachen Gründe kein Vergleichsobjekt. Man mag zwar einwenden, daß das zionistische Projekt den Vorzug der Großzügigkeit genießt. Aber diese Eigenschaft besitzt eine jede Wahnidee, ja, die zur Unvernunft gesteigerte Großzügigkeit ist ein charakteristisches Kennzeichen für Pläne die sich vom Boden der Wirklichkeit und des Verständigen entfernen.

    An dem Hilfswerk, an der Arbeit, die wir Nichtzionisten zur Besserung der wirtschaftlichen Lage unserer Glaubensgenossen im „Niederlassungslande“ leisten, beteiligt sich der Zionismus kaum, weil er weiß daß jeder erfolgreiche Schritt auf dem Wege zur Lösung der Judenfrage  ihm etwas von seiner Bedeutung  und Agitationsfähigkeit raubt. Nur aus der schrillen Dissonanz des Elends schöpft er seine Kraft, und es ist Selbsterhaltungstrieb wenn er offen dokumentiert, daß er an einer Besserung der jüdischen Lage in den „Niederlassungsländern“  keine Interesse zeigt.

    Vier Aufgaben ergeben sich für die Arbeit im Osten, es muß versucht werden, die Juden geistig zu heben, um ihre Kräfte für wirtschaftlich lohnendere Gebiet zu machen. Den so vorbereiteten Massen müssen Erwerbsmöglichkeiten neuer Art erschlossen werden, was teilweise eng mit der dritten Aufgabe, der Erringung politischer Freiheit, zusammenhängt. Hand in Hand mit dieser positiven Arbeit geht natürlich die Hilfe für den Augenblick, die Wohltätigkeitsaktionen, die auch dem Jude von heute, der die Freiheit der Zukunft nicht erleben wird, ein etwas menschwürdiges Los bereiten wollen. Der Zionismus beteiligt sich nur zögernd und schwach an diesen ernsten wichtigen Arbeit! Er lebt nur in die Zukunft, sieht mit einer gewissen mitleidigen Verachtung auf alles herab, was die Westjuden an emsiger Arbeit für die Judenheit geleistet haben, und es ist natürlich viel, viel leichter  über „Rachmonusjudentum“ seicht zu witzeln als durch Arbeit und Geld zu helfen. Die geistige, wirtschaftliche und politische Hebung im Niederlassungslande ist für den Zionismus überflüssig und bloße Kraftvergeudung, und er, der bombastisch vorgibt, die Erlösung für die ganze Judenheit, für das ganze jüdische „Volk“ zu bringen, kümmert sich um die realen Existenzmöglichkeiten dieses Volkes nicht, sondern wendet seine konzentrierte Fürsorge den wenigen, ach so wenige zu, die sich von dem Schicksal ihrer Brüder trennen und sich in Palästina eine neue Heimat schaffen können. Wer aber dasselbe zu Hause oder sonstwo auf dem weiten Erdenrunde zu erreichen versucht, ist in den Augen der Zionisten ein materiell denkender „Verräter“ an die Sache des „jüdischen Volkes“. Der Zionismus hat große Geldmittel aufgehäuft. Mehr als sieben Millionen Mark nennt er sein eigen, sieben Millionen, die zum Teile aus den Pfennige der Armen und der Ärmsten im Osten gesammelt sind. Aber selbst in den Zeiten der entsetzlichsten Verfolgungen hat sich der Zionismus nicht veranlaßt gesehen, seinen Nationalfonds denen und dem zuzuwenden, wofür es notwendig war, und das Motiv: „Laß sie betteln geh‘n wenn sie hungrig sind“ , erscheint nicht mehr als eine Verirrung, weltfremder, idealistischer Zukunftsschwärmer, sondern als eine raffinierte, ausgeklügelte Grausamkeit.

     

    (wird fortgesetzt)

     

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    21-12-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-12-2020
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    ויגש

     

    אם רעב שנאך האכילהו לחם, ואם צמא השקהו מים:

     

    Hungert dein Hasser gib ihm zu essen, durstet er, gibt ihn zu trinken.

    (Sprüche Salomos 25,21 – Übersetzung Rabbiner Dr. Willy WOLF Kôln am Rhein)

     

    1.

    Reich’ dem Feinde mild die Speise,

    Wenn er hungert in der Not;

    Reiche ihm in milder Weise

    Seine Nahrung, Trank und Brot.

     

    2.

     

    Sieh! Der Fromme fühlet Freuden,

    Wenn er schnell die Hilfe reicht;

    Ob’s auch waren Feindes Leiden,

    Hat doch Elend er verscheucht;

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 136  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

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    20-12-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-12-2020
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    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

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    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

     

    ….

     

                              II.      DAS WESEN DES ZIONISMUS

    ... ... 

    Ist es nicht geradezu ein verbrecherischer Wahnsinn, sich über den Universalismus und den Weltengott, über die Mission des Judentums mit dem billigen Spott der Beschränkung lustig zu machen, diese erhabene Lehre zu verwerfen, weil unsere Zeit ihnen nicht günstig ist, weil wir sichtbare Erfolge unserer Weltanschauung zahlenmäßig nicht feststellen können? Ist der Erfolg überhaupt ein Maßstab für die Richtigkeit einer Idee? Bleiben unsere Propheten nicht doch, was sie sind, behalten ihre Lehren nicht ihren Wert, wenn auch ihre Zeit sie mit Schmutz und Hohn bewarf, wie es heute der Zionismus mit jedem andersdenkenden tut? War darum die gewaltige Kraft  ihrer Begeisterung geringer an Wert, waren darum ihre Grundsätze schlecht, weil sie kein Gehör fanden, und viele von ihnen, vom Volke verachtet und verfolgt, verdarben und starben? Nein, der äußere Erfolg ist noch niemals der Maßstab für den inneren Wert einer Sache gewesen, und damit kommen wir zum wichtigsten religiösen Gute, das der Zionismus zerstört. Der Glaube an den gerechten und liebenden Weltengott und das Streben, diesen Glauben zu verbreiten, gipfeln in den Gedanken an das messianische Reich, an jene Zeit, da auf Erden wirkliche Harmonie, wirklichen Frieden, echte Kultur herrschen werden,  und alle Welt da die enge Schranken der Konfessionen und Nationen,  die an allen Krieg und Streit die Schuld tragen, gefallen sein werden den einen einzigen Gott anbetet. Dieser Glaube war es allein, der dem Judentum zu allen Zeiten, Kraft und Ausdauer gab;  ihn zerstören und leugnen heißt das Judentum selber zerstören. In ihm stimmen auch alle Richtungen des Judentums sachlich überein, wenn sie auch in Einzelheiten eine verschiedene Auffassung haben. Und was macht der Zionismus aus diesen Grundglaubensatze der Religion? Sein Messianismus ist ein rein nationaler, er träumt von einem jüdischen Reiche,  das nicht etwa,  – wie die Verheißungen der Propheten und die innigen Wünsche unserer Gebeten es zum Ausdruck bringen – dann sich erheben wird, wenn alle Völker sich dem einzigen Weltengotte zugewandt haben werden, sondern sein Ideal ist ein Staat, der sich mitten unter der Unruhe und dem Hasse der Welt aufbaut,  dessen Zukunftsehen die eigene Wohlfahrt, die eigene Sicherheit ist, der aber im übrigen sein Schicksal getrennt  hat von dem der Welt. Dieses kleinliche und beschränkte Messiasideal ist dem Judentum wesensfremd, dessen wahren Zukunftshoffnungen Vereinigung und Liebe, nicht Haß  und Absonderung verkünden. Nur das Wort hat der Zionismus behalten, aber der Inhalt ist verfälscht, und die messianische Vorstellung des Nationalismus ist verderbliche, verwirrende Phrase!

       Zionismus und jüdische Religion, ein beschränkter Nationalismus und der Glaube an einen Weltengott sind unvereinbare Gegensätze.  Wer das Judentum kennt und liebt, wer seine wertvollen Güter behalten will, muß den Nationalismus ablehnen. In diesem Punkte sind Orthodoxe und Liberalen sich einig, einig in dem Wunsche, die religiöse Kraft des Judentums zu stärken, einig in dem Bewußtsein daß  der Zionismus theoretisch mit der jüdischen Religion unvereinbar ist!

    Wie sieht es nun in der Praxis aus? Praktisch erklärt ja der Zionismus Religion als Privatsache. Man darf sich nicht etwa durch den Einwand , den man häufig hört, täuschen lassen, daß  dies nur auf die speziellen Probleme der Religion  beziehe, und daß der Zionismus dieselbe Stellung wie andere jüdische Organisationen einnehme. Wenn diese erklären, religiöse Fragen nicht  in den Kreis ihrer Betrachtungen ziehen zu wollen, handelt es sich um Einzelheiten strittiger Natur. Selbstverständlich können der Zentralverein, die Großloge, der Hilfsverein und alle anderen sich nicht darüber äußern, ob in der Synagoge eine Orgel zufällig ist, ob jede Gemeinde ein rituelles Tauchbad haben müßte. Solche Betrachtungen würden Streit hervorrufen und die äußeren zusammenfassenden  Abwehraufgaben hindern. Aber alle jüdischen Organisationen stehen ohne weiteres auf dem Boden der grundsätzliche Anerkennung der jüdischen Religion als obersten und einzigen einheitlichen Faktors des jüdischen Lebens und ungeschriebenes Staut ist bei allen, daß nur diejenigen Mitglieder werden können, die sich zur jüdischen Religion bekennen, wobei man sich natürlich – das Prinzip der Gewissensfreiheit entsprechend – mit dem Bekenntnis begnügt das freiwillig abgelegt wird, und nicht näher zu forschen vermag, zu welchen praktischen Folgen es im Leben führt.

     

    Der Zionismus erklärt daß die Religion Privatsache sei, daß jeder sich sein Verhältnis zur Religion gestalten könne, wie es ihm paße, und daß eine positive Stellung der Religion für den Begriff „Jude“ nicht erforderlich sei.

    Statistische Feststellungen über die Anzahl der religionslosen Zionisten lassen sich nun nicht machen, weil der Staat nur als „Juden“ betrachtet, der sich zur jüdischen Religion bezeichnet, aber jeder Kenner der Verhältnisse weiß, wie gleichgiltig man in führenden zionistischen Kreisen innerlich der Religion gegenübersteht. Wie könnte es auch anders in eine Bewegung sein, nach deren Grundsätzen man zu gleicher Zeit ein Atheist und ein guter Jude sein kann, in deren Kreisen man den Centralverein es als ein Makel anheftet und ihn meidet, weil er sich eine Vereinigung deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens nennt.

    Die offizielle Stellung der Juden, die offiziell als Glaubensvereinigung gelten und nur in dieser Gestalt dem Staate gegenüber eine Gemeinschaft darstellen, bringt es mit sich, daß im allgemeinen der deutsche Zionist als zur jüdischen Religion gehörig gilt. Aber die logischen und folgerichtigen Theoretiker gehen weiter und verlangen nicht einmal dieses äußerlichen Bekenntnis zum jüdischen Glauben. Daß man theoretisch ebenso wie Atheist auch Christ oder Mohammedaner und trotzdem ein guter Nationaljude sein könne, ist noch niemals bestritten worden, aber die ehrlichen Theoretiker, denen taktische Fragen gleichgiltig sind, finden auch nichts dabei, wenn diese Anschauung in die Praxis umgesetzt wird.  Dr. Jeremias erklärt in der „jüdischen Rundschau“ vom 31. März 1911, daß man es als Geschmacks- und nicht als Prinzipiensache ansehen müsse, ob man den Schekel nur von Angehörigen des jüdischen Glaubens nehmen wolle und solle. Dr. Joseph erklärt mit aller Seelenruhe, wie er selbst sagt, daß man ein guter Nationaljude und dabei ein guter Christ oder überzeugungstreuer Atheist sein könne (Liberales Judentum, Jahrgang 1911, Seite 47). Die deutsche zionistische Parteileitung hat zwar Joseph energisch von ihren Rockschößen abgeschüttelt, aber das ist sehr undankbar gewesen, undankbar gegen einen ehrlichen, folgerichtig denkenden Menschen, der schlicht die Wahrheit sagte und auf die Finessen zionistischer Diplomatie noch nicht geaicht war. Er hat nur das ausgesprochen, was anderen aus taktischen Gründe verschweigen. Im Zentralorgan der  deutschen Zionisten stand – um noch ein Beispiel aus vielen herauszugreifen – am 19. April 1912 zu lesen, daß er zionistische Atheist im Interesse der Bewegung sich nicht scheuen solle; seinen Atheismus offen zu bekennen, und wenn auch in diesem Wunsche eine anerkennenswerte  Gegnerschaft gegen religiöse Heuchelei zu Tage tritt, die Sache wird dadurch nur unterstrichen,  daß man als nationaler Jude kein religiöses Interesse zu haben braucht. Vom Ausland soll hier garnicht die Rede sein, denn daß z.B. in Rußland der Nationaljude christlicher Konfession nicht nur in Ausnahmen vorkommt, wie der  oft genannten Herzenstein es noch war, sondern etwas Alltägliches zu werden beginnt, das geben sogar zionistische Blätter ganz offen zu (Frankfurter Israelitisches Familienblatt vom 2.Februar 1912 (Seite 1 und 2). Es kann hier unsere Aufgabe nicht sein, uns in Einzelheiten zu ergehen, es mag genügen auf die allgemein bekannte Tatsache daß einem großen Teil der russischen Jugend der Nationalismus nur ein Vorwand ist, der die Taufe deckt und ihn vor dem Vorwurfe bewahrt, feigen Verrat begangen zu haben.

    Jedenfalls ist es ganz unbestreitbar, daß das Judentum, welches der Zionismus stützt und aufbaut, mit wahrem Judentum auch praktisch nichts zu tun hat, und daß er auch praktisch auf die jüdische Religion zerstörend wirkt.  Die Anschauungsweise der Zionisten, ähnelt der der Antisemiten. Zwar gibt es zwischen beiden, dem verschiedenen Milieu entsprechend, indem sie wirken, manche Unterschiede äußerlicher Natur. Doch ebenso wie der Antisemitismus äußert  sich der Zionismus in Unfrieden, in scharfer Intoleranz, in Ungerechtigkeit und Verständnislosigkeit gegen Gegner. Was diese täglich zu beobachtenden Erscheinungen praktisch bedeuten, wird Gegenstand späterer Betrachtung sein, uns interessiert hier vornehmlich ihre theoretische Grundlage. Es ist falsch zu glauben, daß die bloße Auswüchse der politischen Kämpfe seien oder der Stellung, die andere Richtungen im Judentum zum Zionismus einnehmen. Die Übereinstimmung mit dem Wesen des Antisemitismus, daß sich uns Juden gegenüber in den schändlichen Anschläge gegen Gut, Freiheit und Ehre der Juden offenbart, würde noch weit schärfer hervortreten, wenn der Zionismus eine so herrschende Machtstellung einnähme wie jener. Jeder Vorwurf aber, den man dem einen Teile macht, gilt gleicherweise für den anderen, und viele schwache Charaktere, die in den Zionismus hineingezogen worden sind, haben sich ganz und gar die Denkweise des Antisemitismus angewöhnt, haben zu ihrem Teile zu dem Beweise beigetragen, daß der Zionismus ebenso wie sein Zwillingsbruder, der Antisemitismus, nicht nur zur jüdischen, sondern zu jeder Religion, die ethische Grundsätze hat, in schärfstem Gegensatze steht.

     

    (wird fortgesetzt)

     

     

     

    Mit Dank an Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    http://www.spinozabooks.com

    14-12-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-12-2020
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    מקץ

     

    מקימי מעפר דל מאשפת ירים אביון להושיבי עם נדיבים:

     

    „Aufrichtet vom Staube den Gesunkenen, vom Düngerhaufen den Wehrlosen, ihn zu setzen neben Fürsten“

    (Psalm 113, V 7und 8a – Übersetzung Samson Raphael HIRSCH“

     

    1.

    Zage nicht in schweren Tagen,

    Wenn die Glückessonne sinkt;

    Murre nicht, laß ab vom Klagen,

    Wenn das Schicksal Leiden bringt.

     

    2.

    Denn die Hand, die dich geschlagen,

    Ist’s, die tötet und belebt,

    Sie bereitet wohl die Plagen,

    Beuget nieder und erhebt.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 122  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    13-12-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-12-2020
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    CHANUCKOH. (חנוכה)

    §246

     

    Begebenheit: Des Macedonischen Alexanders zusammenerobertes Reich ward mit seinem raschen Tode Beute seiner Feldherrn,– und Länder und Völker seufzten unter der Geisel des Krieges, den die, um die Teilung entzweiten, Herren entzündeten. – Jissroél, dessen scheinbare Wiederherstellung durch Kauresch ja überall nie wahre Wiederherstellung war, das immer, wenn gleich in seinem Innern selbständig, nach außen hin nur begünstigte Provinz persischer Herrscher blieb, a – Jissroél ward endlich, vielfach von jenen Kämpfen verwundet, syrische Provinz der Seleuciden. –  

    Unter Antiochus Epiphanes, einem Fürsten Syriens, sollte nun Jissroél zum ersten Male die Waffen der Gewalt, nicht auf ihre Habe, nicht auf ihr Leben, nicht auf ihre Freiheit gerichtet sehen, sondern auf das, was ihnen mehr noch ist als ihre Habe und Gut, als Land und Leben und Freiheit, – gerichtet sehen auf Vernichtung ihrer Lebenslehre, auf Erlöschung ihres Wissensgeistes, auf Ertötung ihrer Lebensreinheit, auf Vertilgung ihres Jissroélswandels. –  Mizrajim knechtete Jissroéls Leib, Bowél, und später Rom, waren Landeseroberer, Persien war selbst mild gegen überkommen Provinz, alle waren Macht gegen Schwächere, und meinten wiederum nur Macht und Gut. Dem Antiochus war das, eines Rasenden, wie die Folgezeit ihn nannte, würdige Beginn vorbehalten, Despotengewalt gegen den Geist zu kehren, und Jissroél vertraut zu machen mit den Prüfungen, die ihrer so viele Jahrhunderte hindurch warteten, zwischen geistigem oder körperlichem Tod zu wählen.– Wie rasend ward gewütet; – Beachtung  der Jissroéls Leben tragenden Stützen: Thauroh, Schabboss, B’riß, mit dem Tode gebüßt; gebüßt mit dem Tode jede Erfüllung der Pflicht; durch Wollust der Satrapen Keuschheit der Häuser gezwungen ertötet; den Tempel entheiligt, Götzen in ihm errichtet;– – und dem alleinigen Gott zu entsagen und Göttern zu opfern sollte mit Schrecken des Todes erzwungen werden; – –  da fielen die ersten Leichen für der Thauroh Bestand.      

    Da – als gefallen waren die Treuen – als schon schwankten die Schwachen – und verlassen sich sah Jissroéls Sache – erhob sich Mattissjohu, Sohn Jauchonons, der Priester, mit seinen Söhnen, zählte nicht die Zahl der ihm Gleichgesinnten, vertraute auf den Geist und auf Gott, der dem Geist verleihet über rohe Gewalt, erhub sich zum Kampfe gegen solche Raserei, – und Gott ließ siegen, vollkommen siegen seiner Treuen Schwäche über der übermutigen Gewalt. –   

    Und wie so Gott über die Erhaltung des Jissroélgeistes gegen Wüten der Gewalt gewacht, und an dem Geisteslicht, das in eines Mannes Brust rein noch leuchtete, Jissroéls Licht neu sich entzünden ließ; also sprach Er es auch durch sichtliches Zeihen aus: daß Er auch in Zeitenwüste über Erhaltung des Jissroélgeistes wache. Denn, als nun verscheucht waren die Tyrannen, gesäubert das Land, gereinigt der Tempel von Götzengreuel war, und nun der Tempelleuchter, der Jissroéls Geisteslicht, als von Gott ausströmend darstellte, (siehe Abschn. VI.) wieder angezündet werden sollte, fand sich nur ein noch unentweihtes Krügchen Öl, für eines Tages Dauer hinreichend. Aber sieh! Der über Jissroéls Geisteslicht wacht, ließ es ausreichen für volle acht Tage bis neues bereitet wurde. – Das Zeichen ergriffen die Väter und erhuben es zur sinnvollen Feier der Gedächtnistage, die dieser Begebenheit gestiftet wurden. –

    Alljährlich, wenn wiederkehrt die Chanukozeit, werden in jedem Jissroélhause, ja, von jedem Jissroélsohn, Lichter angezündet, und jener Tage Begebenheit in Wort und in gottanschauenden Gesängen gefeiert; auf daß es Jissroél durchleuchte das Wort seine dunklen Gänge: „daß Jissroéls Geisteslicht nimmer erlösche. Und wenn auch rings um dich alles entweiht wäre im Drange der Zeiten, wenn auch nur in eines Hauses Kreise, ja nur in eines Mannes Brust rein bleibt das Licht – lebet nur heiter mitten in der Verirrung, sterbet selbst heiter unter eines Rasenden Wut – Jissroéls Geistesleben bleibt gerettet – Gott wacht darüber, und,– auch nur an eines Mannes Licht – entzündet er es neu“.

    „Nicht mit Heeresmacht, nicht mit Körperkraft, sondern

    „mit meinem Geiste, spricht Haschém Z’woauß!“

     

    Samson Raphael HIRSCH : Chauréw, Versuche über Jissroéls Pflichten in der Zerstreuung, zunächst  für Jissroéls denkende Jünglinge und Jungfrauen. Vierte Auflage Frankfurt  a.M. Verlag J. Kaufmann 1909

    10-12-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-12-2020
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    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

     

    II. DAS WESEN DES ZIONISMUS

     

    …Ist es nicht geradezu ein verbrecherischer Wahnsinn, sich über den Universalismus und den Weltengott, über die Mission des Judentums mit dem billigen Spott der Beschränkung lustig zu machen, diese erhabene Lehre zu verwerfen, weil unsere Zeit ihnen nicht günstig ist, weil wir sichtbare Erfolge unserer Weltanschauung zahlenmäßig nicht feststellen können? Ist der Erfolg überhaupt ein Maßstab für die Richtigkeit einer Idee? Bleiben unsere Propheten nicht doch, was sie sind, behalten ihre Lehren nicht ihren Wert, wenn auch ihre Zeit sie mit Schmutz und Hohn bewarf, wie es heute der Zionismus mit jedem andersdenkenden tut? War darum die gewaltige Kraft  ihrer Begeisterung geringer an Wert, waren darum ihre Grundsätze schlecht, weil sie kein Gehör fanden, und viele von ihnen, vom Volke verachtet und verfolgt, verdarben und starben? Nein, der äußere Erfolg ist noch niemals der Maßstab für den inneren Wert einer Sache gewesen, und damit kommen wir zum wichtigsten religiösen Gute, das der Zionismus zerstört. Der Glaube an den gerechten und liebenden Weltengott und das Streben, diesen Glauben zu verbreiten, gipfeln in den Gedanken an das messianische Reich, an jene Zeit, da auf Erden wirkliche Harmonie, wirklichen Frieden, echte Kultur herrschen werden,  und alle Welt da die enge Schranken der Konfessionen und Nationen,  die an allen Krieg und Streit die Schuld tragen, gefallen sein werden den einen einzigen Gott anbetet. Dieser Glaube war es allein, der dem Judentum zu allen Zeiten, Kraft und Ausdauer gab;  ihn zerstören und leugnen heißt das Judentum selber zerstören. In ihm stimmen auch alle Richtungen des Judentums sachlich überein, wenn sie auch in Einzelheiten eine verschiedene Auffassung haben. Und was macht der Zionismus aus diesen Grundglaubensatze der Religion? Sein Messianismus ist ein rein nationaler, er träumt von einem jüdischen Reiche,  das nicht etwa,  – wie die Verheißungen der Propheten und die innigen Wünsche unserer Gebeten es zum Ausdruck bringen – dann sich erheben wird, wenn alle Völker sich dem einzigen Weltengotte zugewandt haben werden, sondern sein Ideal ist ein Staat, der sich mitten unter der Unruhe und dem Hasse der Welt aufbaut,  dessen Zukunftsehen die eigene Wohlfahrt, die eigene Sicherheit ist, der aber im übrigen sein Schicksal getrennt  hat von dem der Welt. Dieses kleinliche und beschränkte Messiasideal ist dem Judentum wesensfremd, dessen wahren Zukunftshoffnungen Vereinigung und Liebe, nicht Haß  und Absonderung verkünden. Nur das Wort hat der Zionismus behalten, aber der Inhalt ist verfälscht, und die messianische Vorstellung des Nationalismus ist verderbliche, verwirrende Phrase!

     Zionismus und jüdische Religion, ein beschränkter Nationalismus und der Glaube an einen Weltengott sind unvereinbare Gegensätze.  Wer das Judentum kennt und liebt, wer seine wertvollen Güter behalten will, muß den Nationalismus ablehnen. In diesem Punkte sind Orthodoxe und Liberalen sich einig, einig in dem Wunsche, die religiöse Kraft des Judentums zu stärken, einig in dem Bewußtsein daß  der Zionismus theoretisch mit der jüdischen Religion unvereinbar ist!
    … …

     

    (wird fortgesetzt)

     

     

     

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    08-12-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-12-2020
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    וישב

     

    הנה מהˉטוב ומהˉנעים שבת אחים גםˉיחד

     

     

    „Lied der Emporgänge. Seht, wie gut, wie lieblich, wenn Brüder auch zusammen wohnen!“

     

    (Psalm 133,1 – Übersetzung Samson Raphael Hirsch)

     



    1.

    Heil, wenn in seligem Frieden

    Brüder die Liebe vereint,

    Was dann auch jedem beschieden,

    Sonne des Glücks ihn bescheint.

    2.

    Zwietracht verdoppelt Leiden,

    Lähmet des Edelmuts Kraft, –

    Fülle der heiligsten Freuden,

    Quillt, wo die Einigkeit schafft.


    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S.109  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

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    06-12-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-12-2020
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    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

    II.DAS WESEN DES ZIONISMUS


    ... …. 
     Das Judentum war und ist eine Religion! Nur darum ist es ewig und unzerstörbar.  Der ewige Charakter des Judentums ist ein universeller, Welten umspannender und Menschen verbindender. Der Nationalismus aber reißt das Judentum aus dieser Stellung in der Weltgeschichte heraus und macht es zu einer kleinen Nation mit relativen Wert, genau denselben denn die Tausenden entstehenden und vergehenden Nationen auch  haben.     Diesem nationalen  Gedanken ordnet der Zionismus auch das religiöse unter.  Da nun die jüdische Religion in einem ausgesprochener Gegensatz zu allem beschränktem Nationalen steht, kann man ermessen, welche Umwandlung sie sich dabei gefallen lassen muß. Alles, was im Lehrinhalte des Judentums groß und ewig ist, weil es eine Überwindung der engherzigen nationalen Begriffe darstellt, wird darum vom Zionismus abgelehnt und seine Richtigkeit bestritten, und wo diese Mittel nicht verfangen, wird es mit Schmutz und Hohn beworfen.  Unter der Bearbeitung des Nationalismus wird die jüdische Religion zu eine Karikatur ihres eigentlichen Wesens. Aus der universellen Weltreligion mit ihrem erhabenem Fluge  wird der bescheidene Kultus eines kleinen Volksstammes. Nicht mehr ist der Maßstab für gut und bösen, in ewigen göttlichen Gesetzen zu finden, sondern in nationalen Eigentümlichkeiten des Volkes dessen Fehler, Schwächen und typischen Laster zum Range von Tugenden erhoben werden müssen. Da nun einmal nicht alle jüdischen „Rasseneigenschaften“ gut sind, und auch diese schlechten Berücksichtigung und Pflege finden, gefährdet der Zionismus die allgemeinverbindliche Ethik, an deren Stelle er einen jüdischen Rassensittenkodex  setzt, der aber wahre Ethik nicht mehr darstellt.

    Der Zionismus spottet über alles was in der  jüdischen Religion groß und erhaben ist. Er höhnt wenn die nicht nationale Judenheit trotz aller Enttäuschungen, die sie in der Welt erfährt,  das Wesen Gottes in der Liebe und Gerechtigkeit erblickt, und an ihren Sieg mit aller Kraft der Seele glaubt. Der Zionismus verspottet und verhöhnt den Universalismus in der  jüdischen Religion überhaupt und leugnet damit zugleich den Glauben an den einen Gott, der aller Menschen Vater ist und die Geschicke der ganzen Menschheit lenkt. Der Zionismus leugnet die Mission des Judentums und beschimpft die Rabbiner, welche, den alten prophetischen Verheißungen und Hoffnungen getreu diesen Stein als einer der herrlichsten in der goldenen Krone der jüdischen Lehre ansehen. Damit nimmt er aber einen der stärksten Antriebe zum sittlichen Handel, das Gefühl der Verantwortung, das jeder einzelne von uns wie unsere jüdische Gesamtheit der Menschheit gegenüber trägt.

    Und warum dies alles? Warum leugnet und verhöhnt der Zionismus diese größten und erhabensten Gedanken unseres Glaubens? Nur weil er ein Kind der Zeit ist, das nicht historisch denken und  blicken kann und kein anderes Gesichtsblick kennt als den ganzen engen der heutigen Zustände! Und da diese trübe sind , da unsere Zeit uns noch nicht anhören will, da sie noch kein Verständnis hat für die Größe und Erhabenheit des universalistischen, reinen Gottesglaubens, erklärt der Zionismus die religiöse Güter  für  wertlos und wirft sie leichtfertig von sich. Ohne den geringsten Sinn für seine Verantwortung gegen die Geschichte zerstört der Zionismus die jüdische Religion!

    … …

     

    (wird fortgesetzt)

     

     

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    01-12-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-11-2020
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    וישלח

     

    ברצות יי דרכי איש גם אויביו ישלים אתו:

     

     

     

    „Wenn Gott die Wege eines Mannes wohlgefallen, macht er auch seine Feinde friedlich mit ihm.“

    (Mischle – Sprüche Salomons 16,7 Übersetzung Rabb. Dr. WOLF, Köln a.Rh.)

     

    1.

    Wohl steht dem Gerechten entgegen

    Der Haß und die Bosheit der Welt,

    Die gerne der Frömmigkeit Segen

    Mit ihrem Gifte vergällt.

    2.

     Doch Gott gibt dem Wackeren Stärke,

    Versöhnt ihm den grimmigsten Feind,

    Am gottgefälligen Werke

    Sind einst alle Kräfte vereint.

    .

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 96  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

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    29-11-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-11-2020
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    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

    II.DAS WESEN DES ZIONISMUS

    … …. Das Judentum ist eine Religion! Es berührt geradezu merkwürdig, daß man geschichtliche Tatsachen, die mit solcher Wut in die Menschheitsgeschichte eingegriffen haben, daß sie Selbstverständlichkeiten, darstellen, noch erheben muß. Das Judentum ist seit der Zerstörung des Tempels nie etwas anderes gewesen, und überall, wo es auf die Geschichte der Welt eingewirkt hat, kam nur das religiöse Moment in Frage. Der Zionismus will es anders!  Er erblickt im Judentum in erster Reihe eine Nation und zieht daraus seine Folgerungen, er wandelt den Charakter  unserer Gemeinschaft in das Gegenteil um.

    Nun läßt sich nicht bestreiten, daß das Judentum einstmals eine Nation war, als eben noch der Tempel sich erhob. Aber das war in Zeiten,  als man die Unterschiede zwischen nationaler und religiöser Einheit noch nicht so faßte wie heute und der Gedanke an eine Religion, die über die Grenze der Nation hinausgriff erst  dunkel in den Köpfen aufzudämmern begann.  Gerade in unserem Judentum entstand eben zum erste Male der Begriff einer Ewigkeitsreligion, und das war  der Grund daß diese Gemeinschaft als allererste ihre nationale  Zertrümmerung überleben und als bloße Religion fortbestehen konnte, obgleich der Römer sich die größte Mühe gegeben hatte der jüdischer Staat mit eiserner Hand für immer aus der Reihe der Nationen zu vertilgen. Wäre das Judentum anderen Nationen wesensgleich gewesen, so wäre es untergangen, genauso wie Hellas und das gewiß mächtige Rom. Es war aber mehr, es hatte Ewigkeitswerte, und indem es sie betonte, erhielt es sich. Seit der Zerstörung des Tempels ist das nationale, vergängliche Moment zurückgetreten, während das religiöse immer mehr betont worden ist, und nur darum erhielt sich das Judentum, weil es Träger von Ideen war,  die stärker sind als Völker und Nationen. Die engen Fesseln nationaler Beschränkung waren gesprengt und die universale Weltreligion sowie der Glaube an des Judentums Aufgabe,  durch treues Festhalten an diese Religion, die Welt für den reinen Gottesglauben zu erobern, waren ein Inhalt, wie er erhabener und größer nicht gedacht werden konnte.  Zu allen Zeiten ist die gewaltige Größe dieser Ideen in Jissroél empfunden und erkannt worden.

    … …

     

    (wird fortgesetzt)

     

     

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    Mit Dank an Herr Marcel, der uns vergangene Woche auf einen Fehler in der Nummerierung hingewiesen hat!

    24-11-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-11-2020
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    ויצא

     

    יי לי לא אירא, מה יעשה לי אדם ?

     

     

    Gott war mir, darum fürchtete ich nicht; was kann der Mensch mir tun!

    (Psalm 118,6 Übersetz. Samson Raphael Hirsch)

     

    1.

    Ist Gott mit mir, ich zage nicht

    In Leid  und tiefen Nöten,

    Und wenn der Hoffnung Anker bricht –

    Ist Zuflucht noch im Beten.

     

    2.

    Ich baue nur, mein Gott, auf Dich,

    Wenn Menschen mich bedrücken,

    Du, guter Vater, schützest mich,

    Und meine Wege glücken.


    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S.84  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

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    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com



    22-11-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-11-2020
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    „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“ 6.Folge

     

     

    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

    II. DAS WESEN DES ZIONISMUS

     

    Was neu ist im Zionismus, ist unjüdisch, ist ein Assimilationsprodukt, eine Anlehnung an die Anschauungen, die die Außenwelt beherrschen. Der Zionismus hat aber auch Züge aufzuweisen, welche wirklich jüdisches Gut darstellen. Aus dieser beabsichtigten Aufnahme mancher alten echt jüdischen Tendenz, aus wohlüberlegten Mischung vom Altem mit jenem Neue, das bedingungslos schlecht und verwerflich ist, wird es erklärlich daß unbefangene Juden im Zionismus auch Anerkennenswertes und Gutes zu loben finden. Der Zionismus hat in unverkennbarer Absicht mit seinem unjüdischen nationalen Chauvinismus alte gut jüdischen Forderungen verknüpft und je nach der Gelegenheit, versteht er es auch, die eine oder die andere Richtung wirksam auszuspielen.    Einmal ist der Zionismus der politische Faktor mit nationaler absondernder Verhetzung, das andere Mal aber die humanitäre Vereinigung, die den leidenden Glaubensbrüdern Brot und eine Heimstätte schaffen will! Und mit ein unleugbarem Geschick versteht er dabei, im Fernstehenden den Eindruck zu erwecken, als ob die humanitäre Seite etwas spezifisch Zionistisches sei, ein Gebiet, dem die anders denkende Judenheit sich nicht mit gleicher Liebe und Begeisterung hingebe.  Gerade in unseren Tage betont ja die Bewegung das kolonisatorische Moment und die rein wirtschaftliche Hilfsaktion in einem so starkem Maße, daß tatsächlich für den Uneingeweihten eine gewisse Verwirrung entsteht und er nicht merkt, daß im Zionismus das Neue nicht gut, und das Gute nicht neu ist.

      Der humanitären Seite des Zionismus seien einige Worte gewidmet, nachdem festgestellt worden ist, daß sich hierin nichts spezifisch Nationales offenbart, und  daß von Nichtzionisten, von Orthodoxen wie von Liberalen, diese Arbeit weit intensiver und besser geleistet wird. Der einzige Unterschied besteht darin, daß diese letzteren wirkliche Arbeit emsig und geräuschlos verrichteten, während jene Bewegung auch Scheinarbeit mit einen unendlichen Geschrei begleitet und dadurch die Welt zu einer unendliche Überschätzung ihres Wertes und Umfangs verleitet.  Das gilt auch von der Tätigkeit im heiligen Lande. Auch wir wissen wohl daß Palästina nicht ein beliebiges Reich ist wie andere auch. Es ist uns heilig als die Stätte, an der unsere Religion entstand,  als der Boden auf dem der Tempel sich erhob,  wo die Propheten gewirkt haben. Heilig ist uns die Erde, die unserer Väter Herzblut getränkt hat; durch tausende von erhebende Erinnerungen mit Palästinas Gauen verknüpft,  werden wir immer uns in Stolz gen Osten wenden und der Gedanken an Zion wird in unserem Herzen nicht verlöschen. Das heilige Land ist unser Vaterhaus, das Vaterhaus derer, die weit in aller Welt zerstreut für des Gottesnamens Ehre wirken, und wie jeder von uns – mag er noch so sehr von ihm entfernt sein, seines wirkliches Vaterhauses nicht nur in Liebe gedenkt, sondern bestrebt ist, es in Stand zu halten, um seines Glanzes sich freuen zu können, freuen wir uns wenn es in Blüte ist, so ist es mit Palästina auch. Ohne das wir dort wohnen wollen, freuen wir uns, wenn es in Blüte steht, und jede Bemühung die seinem Wohle gewidmet ist, darf unsere Unterstützung sicher sein. Darum ist schon vor dem Entstehen des Zionismus wie auch seit jener Zeit – unbeirrt  durch seine Tätigkeit – eifrig kolonisiert  worden, und die Hauptarbeit wurde und wird von Männer geleistet die sich dem Zionismus fernhalten, ja sogar ihm feindlich gegenüber stehen. Und wenn vielleicht in manchen Punkten die zionistische Kolonisation in Palästina intensiver zu sein scheint, so liegt das einerseits daran,  daß sie später begann als die der anderen und daß demgemäß deren Erfahrungen ihr zu Gute kamen; andererseits aber liegt ihr Vorteil in der Konzentration auf den einen leicht übersehbaren Fleck, wo hingegen  unserer Arbeit sich auf alle Welt erstreckt und an vielen Orten den Juden eine Heimstätte mit Freiheit, Ruhe und sicherem Brote zu verschaffen sucht. Will man das spezifische Kennzeichen zionistischer Hilfsarbeit feststellen, so kann es nur in der Enge des Gesichtspunkts bestehen,  in der Beschränkung auf den Boden der Väter. Das Wirken aller anderen Organisationen ist umfassender und erfolgreicher, ihre Leistungen sind weit größere, auch wenn sie nicht so viel Aufsehens davon machen.

    Selbst wenn aber die humanitäre Seite des Zionismus wirklich Bedeutung besäße, dürfte sie nicht das wahre Wesen der Bewegung verdecken, und das diesem keinerlei Wert beizumessen ist, ergibt sich deutlich, wenn man  das Wesen des Zionismus mi dem des Judentums vergleicht.

     

    … …

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Erscheint in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, war bereits Teil unseres Studienprogramms  Jahrgang 5770/5771

     

    Mit Dank an Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    http://www.spinozabooks.com

    17-11-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-11-2020
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    תולדת

    בן חכם ישמח-אב ובן כסיל תוגת אמו:משלי שלמה

     

     

    „ Ein weiser Sohn erfreut den Vater, und ein unweiser Sohn ist seiner Mutter Kummer“
    (Sprüche Salomos 10, 1 Übersetzung  Rabb. Dr. Wolf, Köln)

     





    1.

    Kinder sind ein Gottessegen,

    Sind der Menschen höchstes Glück,

    Denken sie auf ihren Wegen

    An der Eltern Wort zurück.

     

    2.

    Aber Tränen nur und Schmerzen

    Bringt ein Kind, das frech verschmäht,

    Was mit liebevollen Herzen

    Fromme Eltern ausgesät.

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 66  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaika:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

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    15-11-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-11-2020
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    „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“ 5..Folge

     

     

    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913


    I.Die Entstehung des Zionismus

     

    … Auf jüdischem Boden war  der neue Messias nicht groß geworden, aber trotzdem  liegt sein Ursprung vor aller Augen offen zu Tage. Das diese neuen Judenrettungsaktion eine spezifisch nationale Färbung annehmen mußte, liegt einfach daran, daß sie ein Kind des nationalistischen neunzehnten Jahrhunderts ist. Hier spielt eben die  seltsame Richtung, die die geistige Entwicklung  unserer Zeit aufweist,  in die innere Geschichte des Judentums hinein. In dem merkwürdigen Buche von H.St. Chamberlain über „Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts“, einem Hohenliede der dilettantenhaften Oberflächlichkeit und der hohlsten Selbstüberhebung spiegelt sich, sowohl was die Form wie die materielle Seite betrifft, am deutlichsten jene bequeme Weltanschauung wieder, die unsere Zeit beherrscht. Sie verachtet die individuellen Arbeit an sich selber und die persönliche Tüchtigkeit , sie erwartet alles Heil nur  aus der Rassenveranlagung, die wie ein unabänderliches Fatum  des Menschen Denken und Handeln leitet und beherrscht. Es gibt hervorragende  und inferiore Rassen. Unter  jenen soll die germanische die erste, unter diesen die jüdische die letzte sein.  Jene sei der Inbegriff aller Erhabenheit , Großzügigkeit und Tugend sein, diese dagegen der Tummelplatz aller Laster und jeder Tüchtigkeit.  Das Glied der germanische Rasse das nichts leiste, sei immer noch erheblich besser als der hervorragendste Semit. Wir können und wollen dieser Geistesrichtung nicht in ihre Einzelheiten verfolgen, uns nicht die Mühe geben, ihre offenbaren Fehler aufzudecken.  Aber es ist klar, daß dieser Rassenwahn, die künstlich gezüchtete Rassenüberhebung der Betrachtung der Judenfrage neue Wege ebnete und dem Judenhasse eine ganz neue Richtung gab.

    Der Antisemitismus war vorwiegend – man braucht andere Momente die mehr oder weniger bewußt mitklingen, nicht zu verkennen oder abzuleugnen – Religionshaß; die Emanzipation und das Eindringen der Juden in das Wirtschaftsleben ließ auch die wirtschaftliche Seite des Judenhasses weit stärker hervortreten  Der Antisemitismus unserer Tage ist aber Rassenhaß! Und das bedeutet eine völlige Umwertung  und eine gewaltige Vertiefung. Religiöse und wirtschaftliche Judenfeindschaft sind mehr äußerlicher Natur; sie gelten der Natur und die Anschauung und dem Wirken, nicht aber der Person. Der Rassenantisemitismus jedoch zielt auf den Menschen persönlich. Er hat aus einer Gegnerschaft , bei der beide Seiten sich durch Argumenten zu überzeugen suchten, einen Antisemitismus gemacht, der Verachtung des minderwertigen Juden und völlige Trennung von ihm auf allen Gebiete der Kultur und des gesellschaftlichen Lebens eindringlich predigt. Mit welchem Erfolg ist bekannt! Wenn das „völkische“ Moment eine Bedeutung erlangt hat, der gegenüber alles andere, Verdienste, Tugenden, Strebung und Gesinnung nichts gelten, wenn der Jude geächtet wird, wenn man ihn zu eine Pariastellung herabdrücken will, so ist das ein Erfolg der die nationale Weltanschauung, der chauvinistischen Rassenwahn unserer Tage, in emsiger Arbeit errungen hat.

    Und dieser chauvinistische, nationale Rassenwahn, ist die theoretische Grundlage, der geistige Nährboden des Zionismus! Im hat er die spezifische Züge seines Wesens und seiner Wirksamkeit entlehnt! Schon das Aussprechen dieser unbestreitbaren und unbestrittene Tatsache enthält die vernichtendste Kritik dieser pseudomessianischen Bewegung. Mit aller Deutlichkeit muß man es sich in den letzten Konsequenzen ausmalen, was es für das Wesen und die Erscheinungsformen des Zionismus erscheinen muß, daß er auf demselben Sumpfboden erwachsen ist wie der Rassenantisemitismus, diese Geisel, unter der wir Juden so entsetzlich leiden.  Und es ist immer dasselbe Wasser, mag es nun arisch-antisemitisch, mag es nun jüdisch-national gefärbt sein, daß aus einem Giftbrunnen stammt, und daß keine Färbung der Welt zu einem gesunden Trank machen kann.

    Wer sich auf dem Standpunkt stellt, daß die nationale Verhetzung und der Rassenantisemitismus ein Verbrechen an der Kultur sind – und wer täte das nicht – der muß auch dem Bruder in jüdischen Gewande, den nationalen Zionismus, verdammen, weil er ebenso verderblich wirken muß wie jene.

    *****

     

    … …

     

    (wird fortgesetzt)

     

     

    Mit Dank an Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

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    09-11-2020 om 08:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-11-2020
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    חיי שרה

     

    וישב העפר על הארץ כשהיה

    ורוח תשוב אל הא' אשר נתנה:

     

     

    „Und es kehrt zurück der Staub zur Erde, wie er war, und der Geist kehrt zurück zu Gott, der ihn gegeben“

    (Koheleth12, 7 – Übersetzung  Rabbiner Dr.Raphael BREUER)

     


    1.

    Mensch, wenn von hinnen dir scheidet,

    Den geliebt du hast,

    Blutend dein Innerstes leidet,

    Findet nicht Ruhe und Rast,

    Harre des Herrn!

     

    2.

    Er schlägt Wunden und heilt,

    Tröstet das zitternde Herz,

    Bei dem Gebeugten Er weitet,

    Löset in Liebe den Schmerz,

    Denn Er hilft gern!

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S.58  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:
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    08-11-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-11-2020
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    „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“ 4..Folge

     

     

    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913


    I.Die Entstehung des Zionismus

     

    … Aber noch immer hat er seinen begeisterten Anhängern den Boden der Wirklichkeit entzogen sie fanatisiert, und dann – wenn ihre Fantasien sich als Trug- und Luggebilde erwiesen und im Nichts zerfallen waren, –  nur noch tiefer in das Elend hinabgestoßen. Noch nie ist eine pseudomessianische Bewegung zerronnen, ohne das sie dem Judentum schwere, schwere Wunden zugefügt, ohne daß sie Tausende zum Abfall verleitet hätte!

    In solchen Zeiten ersteht ein Pseudomessias, in jedem Zeitalter in einem anderen Gewande.  In ganz moderner Gestalt erhob er sich am Ende des neunzehnten Jahrhundertsmit verführender und fanatisierender Kraft. Der Pseudomessias nannte sich damals Zionismus!

    Als angebliche Rettung aus aller Gefahr trat eine Bewegung auf dem Plan,  welche für die so vielfach verzweigte Judennot  ein einheitliches Entstehungsprinzip gefunden zu haben sich rühmte und kündete, alles Elend komme daher, daß die Judenheit sich national auflöse. Sie behauptete, das Judentum sei stets eine Nation gewesen, sei es heute noch, und die Assimilation an die Kultur der anderen Nationen sei eine Verschwendung und Vernichtung der besten Kräfte, stelle einen schmählichen Verrat an dem  Wesen und der Zukunft des Judentums dar, habe zudem  nie etwas anders gezeitigt als Unglück und Verfall. Das ganze Unglück rühre daher, daß die Nation ein Mittelpunkt, ein territorialer und territorialer Mittelpunkt fehle, und diesen gelte es darum zu schaffen. Nur dann werde die Judenheit ein erträgliches Los haben, wenn das nationale Moment in den Vordergrund gestellt werde und sich Geltung verschaffe, wenn alle nationalen Kräfte zusammengeführt würden, und auf dem geheiligten Boden der Väter eine Zuflucht geschaffen sei, die einerseits dem gehetzten Judenvolke eine rechtlich gesicherte Heimstätte gewähre, wo er seine Individualität  gemäß leben und sich betätigen könne, von der andererseits eine geistige Belebung aller jüdischen Werte ausgehen werde. Einen „Judenstaat“ verlangte der edle Theodor Herzl in seinem Buche das den gleichen Titel trägt und seinem dichterischen Können ebenso Ehre macht wie seinem Idealismus. Dieser Mann, der ein warmes Herz hatte für das Leiden seiner Brüder, der ein ehrlicher und ehrenhafter Idealist von reiner Gesinnung war, ist es, der der neuen Bewegung einen idealen Impuls hat. Er hatte aber das tragische Schicksal gehabt, das sich an seinen Namen eine pseudomessianische Bewegung häßlichster Natur knüpft und das mit seinem Namen geschäftsmäßige Schreier, gewissenlose Demagogen und unwissende Phantasten ihre wenig ideale Motive und  Ziele decken. 

    Wie war  es nun gekommen, daß eine pseudomessianische Aktion gerade ein solches Gesicht annahm, daß sie sich auf einen Gedanken aufbaute, der  dem Judentum absolut fremd war und einer zweitausendjährige Entwicklung, die nur Religion und wieder gefordert und gefördert hatte. Hat dieser nationale Gedanke vielleicht doch irgend eine Grundlage in jüdischer Anschauungen, gibt es irgend ein Analogon oder einen Vorläufer in der jüdischen Geschichte?  Es ist das nie und nirgends der Fall gewesen! Gewiß kann man oft genug auf Bewegungen hinweisen, die der Rückkehr nach dem heiligen Lande ersehnten, aber noch niemals war man vom prophetischen Wege abgewichen, nie hatte man etwas anders erträumt als in erster Reihe die Wiedererrichtung des Tempels und den Sieg der Religion! Im Zionismus war etwas völlig Neues, etwas ganz Fremdes aufgetreten. Nicht an religiösen Gefühle appellierte er, nicht handelte es sich um die Errichtung des Tempels und die Herbeiführung des Gottesstaates, sondern um den Aufbau eines nationalen Staatswesens, wie andere es auch waren, ohne das von de m Siege der Religion auch nur die Rede war! Hier war nicht das ideale religiöse Moment in die Waagschale geworfen, denn um Glaubensfragen handelte es sich nicht, an sie dachte keiner. Es war die Judenfrage zu einem einfachem politischen und wirtschaftlichen Problem degradiert, ein völliges Novum, für jeden der die jüdische Geschichte nicht mit Schlagworte abtat,  sondern sie studierte.

    … …

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Erscheint in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, war schon mal Teil unseres Studienprogramms  Jahrgang 5770/5771

     

    Mit  besonderen Dank an Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

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    02-11-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-11-2020
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    וירא

     

    ימטר על רשעים פחים אש וגפרית ורוח זלעפות מנת כוסם:

     

     

    „Fallen, sind es, was er über Gesetzlose sendet, Feuer und Schwefel und Entkräftung anwehender Wind ist jede Gabe ihres Bechers.“

    (Psalm 11,6 Übersetzung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH)

     

    1.

    Frevler, zittre nur und zage,

    Der Allmächtige richtet.

    Auf den Hochmut folgt die Klage,

    Bosheit wird vernichtet.

    2.

    Aus Sedoms Zerstörung lerne,

    Laster furchtbar endet, –

    Reuigem verzeiht Gott gerne,

    Der zu Ihm sich wendet.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S.50  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    01-11-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-10-2020
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    „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“ 3.Folge

     

     

    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

                                                        

     I. DIE ENTSTEHUNG DES ZIONISMUS

    … Im Osten und im Westen also eine sehr bedenkliche äußere Lage!  Und war es denn im Innern anders?  Bot ein kräftig pulsierendes inneres religiösen Lebens einen Ersatz?  Ein tieferer Einblick in dieser Richtung hin gab zu nicht minder verzweifelten Betrachtungen Anlaß. Denn die belebende Frische eines aktiven religiösen Lebens, die das Gefühl der Stärke und Begeisterung erweckt, suchte man in dem  müden dahinschleichenden Judentum der Zeit vergebens, und was vorhanden war hatte durchaus nicht die Kraft, Ideale zu erwecken und sie in den Seelen der heranwachsenden Jugend fest zu verankern. Im Osten der alten Hochburg des frischen und kräftigen religiösen Lebens, war an seine Stelle die ceremonielle Lebensführung getreten, und was an Sehnsucht nach der innerlichen und echten Religion des Herzens vorhanden war, hatte teils im Chassidismus, dem Wechselbalg, dessen Vater  christlicher Mystizismus und dessen Mutter  die geistige Rückständigkeit  einer arg gedrückten Volksmasse ist, teils in sonstigem öden Aberglauben und totem Formalismus die  unerfreulichste Blüten getrieben, die nur giftige Früchte ergeben konnten. Im Westen aber herrschte unter den Juden der Materialismus noch stärker als in den anderen Schichten der Bevölkerung, die ihm an Bildung und  Lebenshaltung etwa gleichwertig waren.

    Das Interesse an religiöse Problemen hatte in weite Kreisen abgenommen, und es machte  sich sogar das Bestreben bemerkbar, Religionslosigkeit, ja sogar Religionsfeindschaft als einen Kulturfortschritt zu betrachten, und der offene Hohn, mit dem in diesen Kreisen der fromm Gläubige bedacht wurde, wirkte auf andere verführerisch. Fast schien es, als ob diese Welle seichter Aufklärung alles religiöse Gefühl aus dem Kreis der Bildung fortgeschwemmte hätte und einen Indifferentismus bemächtigte sich weitere Schichten, von dem man befürchten konnte,  daß er das Weltjudentum in kurzer Zeit vernichten würde. Dazu trat noch der Wille und die Kraft, Mission zu treiben, bei den Staaten, - besonders dem preußischen – stark und kraß hervor. Die staatliche Gesetzgebung hatte den Zusammenhang zwischen den jüdischen Gemeinden nach Möglichkeit zu lockern versucht,  und sie begünstigte auf diese Weise Zersplitterung und Streit. Was aber durch die Zerstörungstätigkeit nicht erreicht wurde , mußte die persönliche Mission ersetzen, indem man durch verlockende Versprechungen und reichliche Belohnungen die religiös geschwächte und indifferente Oberschicht, dessen Moralbegriffe durch das Schwinden religiöser Anschauungsweise naturgemäß gelitten hatten, zum feigen Abfall und meineidigen Übertritt verleitete.

    Unerfreulich war so die Lage des Judentums, und für den Beobachter, dem geschichtlichen Blick und Kenntnisse fehlte,  stellte sie sich noch verzweifelter dar, als es in Wahrheit der Fall war. Denn weder wußte er, daß das Judentum sich schon oft genug in Entwicklungsstadien befunden hatte, die noch weit mehr den Stempel der Auflösung an den Stirn trugen,  noch war ihm bekannt daß unsere Gemeinschaft noch jedesmal vermöge der inneren Kraft ihrer ewigen Ideen Niedergangsperioden dieser Art siegreich überwunden hat. Die Masse der Intellektuellen, die ehrlich dachten und jüdisches Gefühl besaßen, die nicht abfallen und verschwinden wollten fühlte aber merklich das Unbehagen und Beschämende der Lage mit jedem Tage aufs neue.  Tausende von phantastischen Gedanken traten an‘s Tageslicht, jeder zweiter Glaubensgenosse empfand die Judenfrage in ihrer vollen Schwere und fühlte sich verpflichtet seine Meinung dazu zu äußern! Und da den meisten das feste Fundament der Kenntnisse sowie die Fähigkeit zur geschichtlicher Betrachtung fehlte, schlossen wohlgemeinte und schlecht geratene Judenbefreiungsversuche wie das Unkraut in die Höhe. Freilich waren  es Pflanzen, die nur phantastische Blüten trieben, die keinen festen Wurzelboden hatten und keine Früchte trugen.

    Eine nervöse und überreizte Zeit war es, wie sie freilich im Judentum schon oft da gewesen, aber immer wieder überwunden worden ist durch den gesunden Instinkt der Gemeinschaft, die dann zu den alten Boden der ewigen Religionswahrheiten zurückkehrte und aus ihm neue, kräftige Nahrung zog. Aber in solchen nervösen, überreizte Zeiten  erstehen die Pseudomessiasse.

    Noch immer hat sich in solchen Tage ein Pseudomessias erhoben, noch immer hat er irgend eine gleißende Lehre entwickelt, noch immer hat er die leidende Menschheit die Befreiung von jeglichem Leid und Elend versprochen,  noch immer ihr der Zukunft in den herrlichsten Farben gemalt, noch immer hat er Gläubige gefunden.

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Erscheint in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, als Teil unseres Studienprogramms

     

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    26-10-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-10-2020
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    לך-לך

     

    הביטו אל אברהם אביכם ואל שרה תחוללכם כי אחד קראתיו ואברכהו וארבהו:

     

     

     

    „Schauet hin auf Abraham, euren Vater, und auf Sara, die euch gebären sollte! Denn als Einzelnen berief ich ihn, aber ich segnete ihn und werde ihn vervielfältigen.“

    (Jesaja 51,2 Übersetzung Reb Julius HIRSCH)

     

    1.

    Aus edlem Keim bist du hervorgegangen,

    Vergiß es nie, Volk Jissroél,

    Dir wird es niemals vor der Zukunft bangen,

    Bleibst du nur rein und ohne Fehl.

    2.

    Gleich Abraham bewahr‘ die Treue,

    Den Gott erwählt zu Seinem Knecht,

    Gleich Sara stets die Sünde scheue,

    So wahrt du Adels Pflicht und Recht.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 39  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    25-10-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“ 2.Folge

     

     

    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913


    I.              
    Die Entstehung des Zionismus


     
    Das Judentum stellt nur ein Glied der allgemeinen Kultur- und Menschheitsgeschichte dar. Mag es oft mehr als andere Gebilde in seiner ausgeprägt selbständigen Innenentwicklung als ein streng gegen die Außenwelt abgeschlossenes kleines Ganzes erschienen sein, so schlagen doch in seine Kreisen die Wellen der großen Welt hinein und beeinflussen seinen äußeren Entwicklungsgang. Zu dieser selbstverständlichen Tatsache gestellt sich aber noch eine von größere Tragweite. Denn in den geistigen Bewegungen, von denen das Judentum erfüllt ist, spiegelt sich die äußere  Lage ganz getreulich wieder. Nicht etwa, als ob eine Besserung der äußeren Verhältnisse stets Hand in Hand ginge mit einer gesteigerten Intensivität des geistigen Lebens und einer optimistischen Auffassung der Lebensprobleme. Das Gegenteil ist oft der Fall. Eine Regel läßt sich über diese Zusammenhänge überhaupt nicht aufstellen, aber sie sind vorhanden, stets konkret nachzuweisen, und daran muß man denken, wenn man jene Bewegung kritisch betrachten will die –  an den alten heiligen Namen sich klammernd – Zionismus nennt. Nur aus den geistigen Strömungen die am Ende des neunzehnten Jahrhunderts die allgemeine Geschichtsbetrachtung beeinflußten, verbunden mit der wirtschaftlichen und politischen Lage der verschiedenen Glieder der Judenheit, ist der Zionismus ein Versuch zur Lösung der Judenfrage, seinem Wesen und seinen Zielen nach zu verstehen.

    Das allgemeine Schicksal des Judentums am Ende des verflossenem Jahrhunderts unterscheidet sich – wenigstens was die Massen betrifft – nur sehr unwesentlich von den finstersten Zeiten des Mittelalters. Jener wesentliche Teil, der die russische Judenheit mit ihren rumänischen und galizischen Anhängsel darstellt, saß und sitzt in unendlicher wirtschaftlicher und geistiger Not. Ein Netz von Staatsgesetzen, das tagtäglich dichter wird, raubt ihm eine wirtschaftliche Existenzmöglichkeit nach der andere, in schweren Lebenskämpfe ist das geistige Interesse fast erlahmt, und seine letzten Reste verzehren sich in Aberglauben und Mystik. Die ewige Furcht vor blutgierigen Verfolgern hat das Aufrechte und Selbstbewußte des Charakters verloren gehen lassen, und besonders für Rußland wo man sich in die schlimmsten Zeiten eines erbarmungslosen Mittelalters zurückversetzt fühlt, kann man, ohne ein Prophet zu sein, voraussagen daß sich trotz des heutigen gewiß vorhandenen geistigen Lebens eine wirtschaftliche, geistige und moralische Katastrophe vorbereitet, die das Judentum in seiner Grundvesten erschüttern muß, wenn nicht eine Wendung eintritt. Ein anderes kam dazu, um die Lage noch verzweifelter zu machen. Die entwickelten Verkehrsverhältnisse einer neuen Zeit, die der Volksmassen Beweglichkeit  erhöhen, schien anfänglich auch den Juden zugute zu kommen, und in der Auswanderung meinte man ein Mittel gefunden zu haben, das den in den Fremde ziehende Teile völlige Freiheit, Sicherheit und Brot, den Zurückbleibenden Luft und etwas Bewegungsmöglichkeit verschafft.  Aber abgesehen davon, daß Auswanderung  nie das Problem für eine so große kompakte Masse lösen konnte, begann sich das gelobte Land der Freiheit, Nordamerika und mit ihm die alte Hochburg der Toleranz, England, gegen den Zuzug der Ostjuden energisch zu wehren und machte es die Niederlassungserlaubnis von Bedingungen abhängig, denen nur ein geringer Teil der Auswanderer genügen konnte.  So wurde auch dieser Rettungsweg, sofern er überhaupt einer war, erschwert und versperrt.

    Um dieselbe Zeit, im letzten Viertel des vergangenen Jahrhunderts, hatten sich auch in den westlichen Ländern höherer Kultur bedenkliche Erscheinungen gezeigt. Der politische Liberalismus, der seit der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts, besonders in Deutschland, herrschend und tonangebend gewesen war, hatte den Juden politische Gleichberechtigung erkämpft, und sie herrliche Zukunftsbilder von völliger Kulturassimilation schauen lassen. Um so härter, traf darum den deutschen Juden der Rückschlag, der an die Stelle des Liberalismus die Herrschaft der Klerikalen und  reaktionär-konservativen Kräfte setzte. Ohne das verfassungsmäßig gewährte Recht irgendwie  in der Theorie anzutasten, bemühte sich nun die Verwaltungspraxis den Juden wieder in seiner Pariastellung im Staate zurückzudrängen.  Freiheiten, die er sich kaum errungen, wurden eingeschränkt, Stellungen, die er mit Eifer aus ausgefüllt hatte, entzog ihm, – um Mommsens unsterblich gewordenen Ausdruck zu gebrauchen – die Verwaltungsprellerei! Tausend Demütigungen wurden den Westjuden zugefügt, die er um so drückender empfinden mußte, als er an den positiven Blühen und Erstarken der Westkultur nicht unwesentlich beteiligt war, andererseits auch in seinem Denken und Fühlen durch die Vermählung mit ihr weit empfindsamer geworden war als früher. Es traf ihm wie ein Peitschenhieb, daß er nicht mehr würdig sein sollte, seinem Kaiser als Offizier zu dienen, er, der sich deutsch fühlte, der sich bewährt hatte, der in schwerer Kriegszeit begeistert mehr als seine Pflicht getan hatte.  Genauso entsetzlich, traf es ihn, daß freche antisemitische Agitatoren  ihr  Haupt frei erheben durften, und das Verhöhnung und Beschimpfung der Juden  in gewissen Kreisen zum guten Ton  zu gehören schienen. Und wenn der deutsche Jude in seine Verzweiflung  Umschau hielt, sah er,  daß es anderswo auch nicht besser war. In Frankreich hatte die Dreyfußaffäre geradezu erschreckende  Blicke in die Tiefe antisemitischer Vorurteile tun lassen. In Österreich waren die beiden wichtigsten streitenden Parteien, die Chrislichsozialen und die Deutschnationalen, nur dann einig, wenn es gegen die verhaßten Juden ging. In jeder Seele, die noch  eine Spur von Feinfühligkeit und Stolz bewahrt hatte, tauchte die verzweifelte Frage auf, ob es denn überhaupt einen Nichtjuden gebe, der nicht Antisemit war,  und wer persönlich – als Fühlender und als Schauender – diese Zeiten mitgemacht hat, wird für die unendliche Übertreibung, die in dieser Anschauung steckt,  ein verstehendes und verzeihendes Mitgefühl haben.

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Erscheint in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, als Teil unseres Studienprogramms

     

    Mit Dank an Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    http://www.spinozabooks.com

    19-10-2020 om 08:54 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-10-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: Zur Charakteristik der ungarischen Orthodoxie (3)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER
             (1881-1932)

    Zur Charakteristik der ungarischen Orthodoxie (3. Abschnitt)

    …… Warum sollte man nicht auch in der Politik בטחון haben müssen? In der religiösen Sphäre bleibt ein Tatendrang, der sich auf Kosten der Prinzipientreue auslebt, verwerflich, auch dann wenn er mehr erreicht, als die deutsche Orthodoxie erreichte. Ich möchte die Ungarn nicht über Gebühr in den Himmel heben. Sie haben auch Fehler. Diese Fehler liegen aber nicht auf der Grenzscheide von Prinzipientreue und Tatendurst. Mangel an Prinzipientreue hat bisher niemand den Ungarn vorgeworfen; eher sucht man sie des Gegenteils wegen in Verruf zu bringen.

    Schon das bisher Vorgebrachte zeigt, wie ähnlich die Hemmungen sind, die Ungarn und Deutsche innerlich zu überwinden haben. Auf andere Dinge werden wir noch zu reden kommen. Jetzt aber schon entsteht die Frage: wie kommt es, daß Ungarn und Deutsche so mangelhaft sich verstehen? Welcher Kobold drängt sich zwischen die beiden? Gleiche Schicksale pflegen doch sonst Menschen einander zu nähern!

    Die Verschiedenheiten sind mannigfacher Art. Zunächst fällt ein Unterschied in Temperament auf und, was damit zusammenhängt, in der Form des Kampfes gegen die Neologie. Der Satz: Fortiter in re suaviter in modo stammt nicht aus dem Ungarischen. Dafür ist aber auch der Ungar mehr als der Deutsche vor der Gefahr geschützt, aus lauter Angst sich fortiter in modo zu zeigen, suaviter in re zu sein. Dieses ängstliche Bedachtsein auf eine „vornehme Kampfesweise“ hat auch eine bedenkliche Seite. Von einem bekannten Frankfurter Arzte, der sich nebenbei auch fürs Judentum interessiert, hörte ich einmal folgender Erklärung des Mischnasatzes: טוב שברופאים לגהינם: der Arzt muß auch grausam sein können; ein „gutmütiger“ Arzt, der seinem Patienten die schmerzen einer notwendigen Operation erspart, kommt ins Gehinnom. Das gleiche gilt aber auch für die jüdische Religion. Auch hier ist Grausamkeit am Platz, wenn die „vornehme“ Form leicht mißdeutet werden könnte. Wir wollen uns das an einem Beispiel klar zu machen suchen. Wenn mich Jemand öffentlich einen Lügner, dann ist es viel „vornehmer“, ihn einfach zu ignorieren, statt mit heftiger Energie sich die Beleidigung zu verbitten. Man kommt aber durch Schaustellung einer kalten „vornehmen“ Ruhe gar leicht in Verdacht, ein – ehrloser Schwächling zu sein. Wer sich mit seiner Religion so identifiziert, daß er jeden Affront, den man ihr antut, wie eine persönliche Beleidigung empfindet, kommt sehr leicht in Versuchung, auch fortiter in modo zu sein, ist aber von der bedenklichen Gefahr geschützt, das Dogma von der – Gleichberechtigung der „Richtungen“ im Munde zu führen, was auch ein wenig nach ehrloser Schwächlichkeit schmeckt.

    Übrigens ist die Form des Kampfes mehr oder weniger eine Bildungsfrage, über die wir noch zu sprechen haben werden. In erster Linie ist aber die heftigere Art, mit welcher die Ungarn Religionspolitik treiben, aus ihren wirklich traurigen Erlebnissen in der Vergangenheit zu erklären. Diese Erlebnisse – es wäre sehr wünschenswert, wenn sie uns einmal von berufener Seite ausführlich und aktenmäßig geschildert würden – haben sie ängstlich gemacht und sie immer inniger mit ihren Errungenschaften sich verwachsen lassen. So würden sie von dem Worte „orthodox“ sich um keinen Preis jemals trennen wollen. Das hat sich auch in Kattowitz gezeigt. Auf deutscher Seite wird dieses Hängen am Wort als politischer Fetischismus empfunden. Ein Beweis, wie wenig man in Deutschland die ungarische Psyche kennt und würdigt.

    R.B.

    (Fortsetzung folgt).

    18-10-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-10-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: Zur Charakteristik der ungarischen Orthodoxie (2)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

    (1881-1932)

     

    Zur Charakteristik der ungarischen Orthodoxie (2. Abschnitt)

     

    ……Wenn nicht alle Zeichen trügen, machen die Ungarn jetzt eine ähnliche Entwicklung durch, wie die Deutschen Ende der siebziger Jahre. Damals wurde unter dem Eindruck des wieder auftauchenden antisemitischen Gespenstes ein Waffenstillstand mit der Neologie geschlossen. Die inneren Kämpfe wurden zurückgestellt, um desto energischer den Kampf mit dem äußeren Feind aufzunehmen. Den Profit davon hat nur die Neologie gehabt. Das sieht man bei uns erst heute nach dreißig unerquicklichen Jahren ein. Zur Zeit tritt an die Ungarn eine ähnliche Versuchung wie damals an die Deutschen heran. Auch dort wird in manchen Kreisen der Gedanke eines Waffenstillstandes ventiliert. Auch dort bietet sich der Kampf gegen den Antisemitismus als die gemeinsame  Plattform dar. Wir wollen abwarten, was die Ungarn machen werden, welchen Antisemitismus sie für gefährlicher halten: die nichtjüdische Feindschaft gegen das Thoravolk oder die jüdische Feindschaft gegen die Thorareligion. Ich glaube, die Wahl wird ihnen nicht schwer fallen. Sie werden sagen: Kämpfen wir gegen die Neologie, dann steht Gott sicher auf unserer Seite;  ob aber Gott auch dann auf unserer Seite steht, wenn wir gegen den Antisemitismus kämpfen, erscheint doch sehr gefährlich; wer weiß, ob nicht Gott den Antisemitismus braucht, um den Neologen zu ärgern? … Die Ungarn werden ihren Gegnern nicht auf dem Leim gehen.

    Auch in der Pensions- und Reliktenfrage nicht. Die Ungarn könnten grosse materielle Vorteile haben, wenn sie einen Waffenstillstand mit der Neologie einzuwilligen sich entschließen könnten. Denn die ungarische Neologie ist reich und die ungarische Orthodoxie ist arm. Letztere brauchte nur ein wenig umzulernen, sich ein wenig von ihrer Vergangenheit loszulösen, dann wäre wohl auch sie soweit und so reif, um das Judentum als eine Geldfrage zu begreifen. Die Deutschen sind bessere Geschäftsleute als die Ungarn. In wirklichen und im bildlichen Sinne. Der eine Sinn ist von dem andern nicht zu trennen. Ein guter Geschäftsmann ist leicht geneigt, Kategorien des kaufmännischen Denkens auch in die religiöse Sphäre hineinzutragen. Sombart hat ein dickes Buch geschrieben über den Einfluß der jüdischen Religion auf das jüdische Wirtschaftsleben geschrieben. Man könnte ebenso ein Buch über den Einfluß des jüdischen Wirtschaftslebens auf die jüdische Religion schreiben. Vielleicht würde dieses zweite Buch noch dicker ausfallen als das erste. Der Verfasser könnte aber nur ein Deutscher sein. In Ungarn hat sich das jüdisch-politische Denken der Orthodoxie von wirtschaftlichen Erwägungen ziemlich frei gehalten. Das kann vielleicht ein Fehler sein, ist aber sicherlich auch ein Vorzug.

    Warum sollte man nicht auch in der Politik בטחון haben müssen? In der religiösen Sphäre bleibt ein Tatendrang, der sich auf Kosten der Prinzipientreue auslebt, verwerflich, auch dann wenn er mehr erreicht, als die deutsche Orthodoxie erreichte. Ich möchte die Ungarn nicht über Gebühr in den Himmel heben. Sie haben auch Fehler. Diese Fehler liegen aber nicht auf der Grenzscheide von Prinzipientreue und Tatendurst. Mangel an Prinzipientreue hat bisher niemand den Ungarn vorgeworfen; eher sucht man sie des Gegenteils wegen in Verruf zu bringen.

     

    -----

    Fortsetzung am 18. Oktober ’20.

    15-10-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-10-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER 'Zur Charakteristik der ungarischen Orthodoxie' (1)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

               (1881-1932)

     

    Zur Charakteristik der ungarischen Orthodoxie (1. Abschnitt)

     

     Die ungarische Forderung in der Agudas Jisroel-Sache hat das „politische Programm“ unserer ungarischen Gesinnungsgenossen in weiten Kreisen der Orthodoxie zu einem Gegenstande lebhafter Erörterungen gemacht. Schon in Kattowitz trat ein übel vermerkter Gegensatz zwischen deutscher und ungarischer Art zutage. Dieser Gegensatz hat mittlerweile von seiner Schärfe nichts verloren, ja es besteht die Gefahr, daß er sich, falls die „ungarische Forderung“ nicht bald angenommen wird, auf absehbare Zeit noch vertiefen und befestigen werde. Die Folgen einer solchen Entwicklung wären unberechenbar. Eine Kluft würde sich auftun, die bisher – solange sie ihrer weite Kreise nicht bewußt waren – ignoriert, zumindest diskret verhüllt werden konnte. Die Möglichkeit  einer solchen Entwicklung muß unseres Erachtens verhütet werden. Ein dauernder Zwiespalt kann aber nur dann vermieden werden, wenn Deutsche und Ungarn sich gegenseitig zu verstehen suchen. Nicht begreifen wollen wir die Ungarn, wir wollen sie begreifen.

    Es ist schwer, das Wesen des Einzelnen, schwerer, das Wesen einer ganzen Gemeinschaft zu begreifen; zumal das Wesen der jüdischen Gemeinschaft eines fremden Landes. Die Tatsache, daß die ungarische Orthodoxie sich zur selben Thora bekennt wie die deutsche, schließt  die Möglichkeit gegenseitiger schwere Mißverständnisse nicht aus. Da helfen auch die modernen Verkehrsmittel nicht viel. Man muß in Ungarn gelebt haben, um zu wissen, daß die Einheit der Orthodoxie unter den bestehenden Verhältnissen von einer Weltorganisation nicht vorausgesetzt werden kann, sondern erst geschaffen werden muß. Was ist aber geschehen oder fragen wir besser: was müßte geschehen; damit das, was zur Zeit vorausgesetzt wird, auch tatsächlich vorausgesetzt werden kann?

    Zunächst müßte man aufhören, mit Schlagwörtern zu operieren. An und für sich ist das Wort von den gemeinsamen Glauben an das Dogma von תורה מן השמים nichts anderes als eine Phrase, die jeder Interpretationswillkür freien Spielraum läßt. Die Ungarn wußten, warum sie vor fünfzig Jahren, als sie die Trennung vollzogen, nicht die Thora, sondern der Schulchan Aruch als magna charta des überlieferten Judentums erklärten. Thora: dieses Wort war damals schon auf seiner langen Wanderung von Hand zu Hand zu einer abgegriffenen Scheidemünze geworden; das Wort Schulchan Aruch dagegen hatte sich noch die Schärfe seiner ursprünglichen Prägung bewährt. – Damit kommen wir aber schon auf das politische Programm der ungarischen Orthodoxie zu sprechen; und wir wollten doch zuerst etliches zur Charakteristik ihres Wesens sagen.

    Um gleich das wichtigste vorwegzunehmen: Wenn es irgendwo in der Welt jemanden gibt, der von der Geschichte und der Vorsehung geradezu prädestiniert erscheint, um Schulter an Schulter mit uns den Kampf für das überlieferte Erbgut aufzunehmen, in treuer Kameradschaft mit uns das Thorajudentum den kommenden Geschlechtern zu vererben, dann ist es die ungarische Orthodoxie. Unsere äußeren und inneren Schicksale ähneln einander. Beinahe um dieselbe Zeit sind Ungarn und Deutsche in den Kampf der Reform, Emanzipation und in all die inneren Krisen, die mit diesem Kampfe zusammenhängen, hineingezogen worden. Den Sturm und Drang hineingezogen worden. Den Sturm und Drang, der zur Zeit das russische Judentum erschüttert, die Kinderkrankheiten der Reform haben die Ungarn längst hinter sich. Wie bei uns, so ist auch dort die Neologie seit langem schon über ihre Pubertätszeit hinausgewachsen. Das muß natürlich auf die Stimmung der Orthodoxie zurückwirken. Der Ungar kann sich eine Orthodoxie ohne Frontstellung gegen die Reform gar nicht mehr denken. Es wird in diesen Gegensatz hineingeboren. Er ist sich stets bewußt, daß man auch anders sein kann als orthodox, und dieses Bewußtsein weitet seinen Blick und raubt ihm die Naivität. Der Russe ist viel naiver als der Ungar.

    Mit diesem Fehlen der Naivität hängt es zusammen, daß der Ungarn sehr mißtrauisch ist. Es gehört sehr viel Geschick dazu, um sein Vertrauen zu erwerben. Eine glänzende Außenseite imponiert ihm nicht. Ob sie nicht ein morsches Inneren verdeckt? Das ist sein erster Gedanke. Er ist in der Beurteilung ausländischer Frömmigkeit ein großer Pessimist. Er hat viele Enttäuschungen erlebt. Er kennt das Martyrium der Thora und er kennt die Lockungen der Welt. Er weiß, wie schwer es ist, das erstere zu tragen, dem letzteren zu widerstehen; und er weiß, daß im Leben Feigheit und schmähliches Versagen häufiger  anzutreffen ist, als heroischer Kampf und Sieg.

    Wären die Ungarn optimistischer veranlagt, sie wären der Aguda längst beigetreten. Der Optimismus ist aber nicht immer eine gute Eigenschaft. Das sollten die Deutschen aus ihrer eigenen Geschichte wissen.

    -----

    Fortsetzung am 15. Oktober ’20.

    14-10-2020 om 08:50 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-10-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Sprüche 3,19 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Beréschiss
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    בראשית

     

    ה' בחכמה יסד ארץ כונן שמים בתבונה.

     

     

    „Gott ist es, der mit Weisheit die Erde gegründet, den Himmeln mit Einsicht ihre Richtung gegeben.“

    (Mischle-Sprüche Salomos 3,19 Übersetzung Rabbiner Dr. WOLF, Köln a. Rh.)

     

    1.

    Die Himmel rühmen Deine Ehre,

    die Erde kündet Deine Macht,

    Sie tönet laut im Weltenheere,

    Sie preist der Tag und auch die Nacht.

    2.

    Von Deiner Weisheit zeugt, was lebet,

    Was freudig füllet Meer und Land

    Zum Lied sich auch mein Herz erhebet,

    Zu loben Deine Meisterhand.

     

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 17  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    13-10-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-10-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.„Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“ 1.Folge
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    „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“ 1.Folge

     

    Schriften zur Aufklärung über den Zionismus 

    N° 2 „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     





    Inhalt:

    I.                    Die Entstehung des Zionismus

    II.                  Das Wesen des Zionismus

    III.               Die Aussichten des Zionismus

    IV.                Die Wirkungen des Zionismus

    a)       Sein positiver Einfluß

    b)       Zionismus und Religion

    c)       Zionismus und Assimilation

    d)       Zionismus und Vaterlandsliebe

    e)       Zionismus und Gleichberechtigung

    f)        Zionismus und jüdisches Leben

    g)       Schluß

     

    VORWORT

     

    Nahestehende Ausführungen sind eine Zusammenstellung der wichtigsten Punkte, die die Gefahr des Zionismus für das Judentum beleuchten. Sie stützen sich – außer auf zahlreiche Artikel zionistischer und gegnerischer Zeitschriften – auf die ausführliche Darstellungen von H. Vogelstein („Gegen den Zionismus“ und „Der Zionismus eine Gefahr für die gedeihliche Entwicklung des Judentums“), F. Goldmann ( „Zionismus oder Liberalismus, Atheismus oder Religion“), Breuer („Nationaljudentum ein Wahnjudentum“) und M. Güdemann („Nationaljudentum“)

     

     

    Erscheint in Jeschurun Judentum gegen Zionismus in Folgen, als Teil unseres Studienprogramms

     

    Mit Dank an Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    http://www.spinozabooks.com

    12-10-2020 om 09:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-09-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Diwrei haJaumim von Antwerpen
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    Ursprünglicher Bericht über die Gründung der Jeschiwo  „Ez Chaim“ in Heide bei Antwerpen erschienen in der wiener Wochenzeitschrift „Jüdische Presse“ 1931, Nr. 44. Zu lesen in Beilage:

    Bijlagen:
    JPW 1931 44 Eine belgische Jeschiwa.JPG (52.1 KB)   

    16-09-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-09-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Simon SCHWAB „Heimkehr ins Judentum” (1934) Auszüge
    Klik op de afbeelding om de link te volgen Selected essays, CIS publishers, 1994; includes "These and Those" and translated selections from "Heimkehr ins Judentum";
    On request, we bring the lacking ANTI-ZIONIST, purposely omitted selections in German original (annexes). We hope to translate these in English.

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    15-09-2020 om 10:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-08-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.König Husseins Glück und Ende. JPW 1924 Nr. 41 42
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    König Husseins Glück und Ende. JPW 1924 Nr. 41 42

     

    Nicht lange dauerte König Husseins von Hedschas  Kalifenherrlichkeit. Der Marsch der kleinen Wahabitenarmeee unter Führung Ibn Sauds, des Sultans von Nedsch, gegen Mekka zwang Hussein, auf alle seine Würden zu verzichten. So endet vorläufig die Laufbahn des ehrgeizigen, vom Glück und Zufall begünstigten Königs Hussein.

    ….

    König Hussein wurde im Kampf gegen die Wahabiten im Stich gelassen. Die englische Regierung betrachtet den Krieg als einen Religionskrieg und eine interne Angelegenheit der Araber und erklärte sich neutral.

    ….

    All diese Umstände sowie die ziemlich starke, denn von Glaubenseifer getragene Kampfeslust der Wahabiten, die heute tatsächlich die Macht besitzen, lenken die Aufmerksamkeit  der betroffenen Faktoren auf sich und werden bald eine entscheidende Stellungnahme erfordern. Es handelt sich in erster Linie doch um den Landweg nach Indien, der für England von größter Bedeutung ist.

    Inwiefern diese Geschehnisse auf Palästina Einfluss nehmen werden, kann natürlich nicht vorausgesehen werden. Jedenfalls steht man vielleicht am Beginn einer Neuordnung der arabischen Staaten, einen Aufflackern der panarabischen Bewegung, die auch auf Palästina übergreifen könne.

    Selbstverständlich würde dann auch hier eine Änderung der Politik eintreten  müssen.

     

    Redaktion: Die Geburtsstunde des saudischen Regimes, heutzutage Verbündeter der zionistischen Entität. Sonst gibt es nichts Neues unter der Sonne!

    Vollständig zu lesen in Beilagen:   

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    JPW 1924 41 42 König Husseins Glück und Ende 1.JPG (124.3 KB)   
    JPW 1924 41 42 König Husseins Glück und Ende 2.JPG (120.6 KB)   
    JPW 1924 41 42 König Husseins Glück und Ende 3.JPG (56 KB)   

    31-08-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Faisal-Weizmann Agreement 1919
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    Faisal-Weizmann Agreement 1919

     

    Almost 100 years ago, the king of Arabia agreed with Weizmann to have immigration into Palestine which he certainly knew who promotes Zionism...

     

    http://en.wikipedia.org/wiki/Faisal%E2%80%93Weizmann_Agreement#Text_of_the_Agreement

    Article IV


    All necessary measures shall be taken to encourage and stimulate immigration of Jews into Palestine on a large scale, and as quickly as possible to settle Jewish immigrants upon the land through closer settlement and intensive cultivation of the soil. In taking such measures the Arab peasant and tenant farmers shall be protected in their rights and shall be assisted in forwarding their economic development.

     

    Contributed by a Ehrlicher Yid fun Brooklyn

    Editor: What makes it clear that the Jewish opposition to Zionism is older than the Arab!

    31-08-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-08-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Sprüche 3,9 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Ki Ssovau
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    כי תבוא

     

    כבד את יי מהונך, ומראשית כל תבואתך:

     

     

    „Ehre Gott mit deinem Vermögen, mit dem Ersten all deines Ertrages.“

    (Mischle-Sprüche Salomos 3,9 Übersetzung Rabbiner Dr. WOLF, Köln a. Rh.)

     

    1.

    Gedenk‘ des Armen allerwegen,

    Und hilf dem Dürft’gen in der Not,

    Sieh‘, dann gewährt dir Gott den Segen

    Und schützt dich bis zu deinem Tod.

    2.

    Doch wehe dir, wenn fremdes Leiden

    Dein hartes Herz nicht rühren kann,

    Gar bald siehst du den Reichtum scheiden,

    Und rasch verfliegt, was Geiz gewann.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 433  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     



    30-08-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-08-2020
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    Rabbiner Pinchas KOHN (1867-1942)

     

    גלות
     

    Schon bei den Propheten lassen sich die Spuren der Alternative nachweisen, ob Galuth eine Schule für Jissroél oder auch eine Schule für die gesamte Menschheit ist.  Der ernste Forscher wird ferner bei sorgfältiger Beobachtung erkennen, daß von dieser Alternative auch die Stellungnahme zu dem Begriff der Erlösung, zum Messianismus, zum Messias selbst bedingt is. Die dritte Auffassung, als wäre Galuth eine in sich sinnlose, zwecklose, lediglich durch die Dynamik geschichtlichen Geschehens geborene Erscheinung, hat in der wirklich jüdischen auf Thauro und Propheten eingestellten Anschauung keinen Raum.  Folglich auch nicht die Auffassung von der „Erlösung“ welche des messianisch beinhalteten Gedankenkomplexes enträt, die Auffassung also, welche die „Erlösung“ lediglich als eine Begleiterscheinung allgemeiner geschichtlicher Vorgänge, als eine Resultante derselben darstellt. Das ist eigentlich der Kern des Widerstandes der Orthodoxie gegen den Zionismus.  Alle anderen ins Feld geführten Momente sind im besten Falle Derivate diese Grundgedankens, und es hätte wirklich zur vollständigen Entgiftung beigetragen, wenn die Galuthfrage im obigen Sinn zur Diskussion gestellt worden wäre. Dann hätte man alle Nebenerscheinungen besser begriffen, man hätte die Gottesferne so vieler Äußerungen der Rebellion gegen Galuth verstanden als zwingende logische Folge der Grundeinstellung. Misrachi hätte begriffen, daß seine Bestrebungen im besten Falle eine Orthopraxie erzeugen können, daß aber die Disparität, die Unvereinbarkeit mit jüdischer Grundanschauung niemals überwunden werden kann.  Und selbst zionismusfremde Kreise der Orthodoxie hätten besser als bisher die Erkenntnis der geschichtlichen Bedeutung ihrer Eigenschaft als Träger sowohl des Galuth-, als des Messiasgedankens erfaßt und bewahrt.  Aus der immerhin nicht erfreulichen, sicherlich aber nicht beliebten reinen Defensive wäre in der Aguda geeinte Orthodoxie zu einer großen Konzeption gelangt und hätte mit zwingendem Erfolg ihre Forderungen an die Jugend stellen könne, an die Jugend, die mit üblem Nachgeschmack die Worte Getthojude und Galuthjude vernimmt und – verwechselt.

       Die jüdische Welt ist galuthmüde geworden und hat deshalb auch zu der „Dreiwoche“ zwischen 17. Tammus und 9. Av keine Beziehung mehr. Gewiß auch der Prophet mischt merkwürdigerweise in die Elegien dieser Zeit einen Festaccord; für ihn ist die Erlösung, also Galuthende, dann gekommen, wenn Galuth seine Doppelmission als Schule Jissroéls und als Schule der Welt erfüllt hat.

       חטא – wörtlich falsche Zielsetzung seines nationalen Inhaltes – das bekennen wir betend als Grundmotiv von Galuth, dräuend furchtbar erhob sich die Hand es Feindes gegen das Heiligtum, weil dieses schon längst aufgehört hatten dem Volke den Inhalt seines nationalen Seins und Wollens zu bilden. Und nun sollte Jissroél, in seinen Volksbestand and und für sich um fast 5/6 reduzierten fast ganz aus jedem politischen Kalkül ausgeschaltet, ohne Stimme im Konzert der Völker, sogar in seinen einzelnen Volksteilen fast ohne Zusammenhang, landlos – so sollte es lernen, sich als Volk sui generis zu begreifen.  Wenn rabbi Jochanan ben Sackai an dieser Galuthschwelle den Versuch machte, die Torah zum Nationalinhalte Jissroéls zu machen, so war es nichts Neues, war es nur der weg zum Heiligtum, der Weg zu dem Endziel, die Hand des Feindes vom Heiligtum zu lösen.  Teils lockend, teils peinigend trat Galuth nun fast zwei Jahrtausende immer wieder mit der Frage an Jissroél, ob es nunmehr  mit der umfassenden Kenntnis der Welt in ihren Höhen und Tiefen gewillt und bereit sei, ein Beth Hamikdosch zur weithin sichtbaren Zentrale seiner Kultur und seines nationalen Wollens zu machen.  Bisweilen versagten die Glücklichen, bisweil die Unglücklichen. 

       Es war also durchaus nicht Zufall, wenn der Neo-nationalismus fast explosiv mit einer Abkehr vom Beth Hamikdosch, mit einer Absage an den Nationalismus von R. Jochanan b. Sackai begann. Es war der sehr niederschmetternde Beweis, daß 2000 Galuthjare erfolglos geblieben waren bei einem großen Teil der jüdischen Gesamtheit.  Genau so war es nicht ästhetisches Gruseln, welches die Reform seinerzeit veranlaßte, dem Beith Hamikdosch und den Korbonoss den Krieg zu erklären. Und doch obwaltet ein gewaltiger Unterschied; die Reform verzichtete bewußt auf jeden jüdischen Kulturmittelpunkt, der Neo-nationalismus aber sollte die schwerste Frage beantworten, die Galuthfrage überhaupt je an Israel gestellt hat.  Wie wäre es denn nun, wenn Jissroél plötzlich wieder in den politischen Kalkül des Weltgeschehens einbezogen würde, zunächst wenigstens von ihm im Konzert der Völker, von ihm als Gesamtheit die Rede wäre? Und siehe da, vom Beth Hamikdosch keine Rede, keine Rede von Thauro als Weg hierzu. Die Frage konnte als אתחלתא דגאלה bewertet werden, als Erlösungsbeginn, die Antwort aber in ihrer negativen Art mußte sein und war eine Verschärfung von Galuth.  Man darf sich deshalb nicht wundern, wenn auf zionistischen Kongressen von Gott und Thauro so wenig verlautet.  Deshalb auch die Vergeblichkeit der Bemühungen des Misrachi. Beantwortet man grundsätzlich die schwere Galuthfrage im Sinne des Nur-Nationalismus, anerkennt man die Möglichkeit eines anderen Weges als den der Thauro zu dem um den Mittelpunkt des Beth Hamikdosch geeinten Volkstum, so bedeutet dies nationalen Unreife, ergo – Galuthnotwendigkeit.

    Eine einzige Weltmacht gab es, welche das Galuth auch als Frage der Menschheit auffaßte.  Da war fast in alle Volkschaften durchs Galuth ein heterogenes Element eingesprengt geworden. Dieses Element war schwach, schutzlos, fremd. Und so war Galuth eine bittende Frage der Schwachen an die Starken geworden.  Es war immer ein charakteristisches Kulturniveau auf dem Gebiete der ethischen Kultur, wie sich der Starke gegen den Schwachen benimmt. Ob das Faustrecht mit dem Schwerte oder den allen Bills ausgeübt wird, bleibt einerlei. Die Judenfrage, wie man sie nennt, ist eine Schule der ethischen Kultur für die Starken. Das ABC  dieser Schule leitet aber seinen Ursprung nicht aus sogenannten historischen Ansprüche, sondern aus der Thauro ab.  Wenn deshalb Juden über Nacht in das Getriebe politischer Gestaltungen gestellt wurden, so hätten sie in Galuthreife an eine reife Menschheit Forderungen für Schwache als sittliche Forderungen vortragen müssen.  Das haben die jüdischen Zeitgenossen von Cyrus begriffen, das hat Cyrus selbst begriffen, wenn Cyrus sprach: „Im Galuth Jissroéls hat Gott an  mich die Frage gestellt, ob ich nicht zum Bau des Beth Hamikdosch sein Volk entsenden möchte“, und also geschah es. Seitdem ist eine solche Stimme nicht mehr gehört worden. –   

       Es kam Galuth zum dritten Male. Man hätte meinen sollen, daß es der Welt viel leichter geworden  wäre, die Fragen der Galuth-Schule zu beantworten. War sie doch im Grunde genommen von Weltanschauungen beherrscht, welche den Übermut der Starken zügeln sollte. Tatsächlich gab es erleuchtete Persönlichkeiten im Abendlande des Christentums und im Orient des Islams, welche den Grundton der Galuthfrage verstanden haben. Hätte die Judenheit damals, als es galt, eine Erklärung zu formulieren, eine Antwort gefunden, welche einen Abschluß der Galuthschulen sowohl für Jissroél als auch für die Menschheit bedeutet hätte, so wären sittliche Momente die Grundlage der Friedensverträge geworden. Nicht historische Ansprüche durften die Grundlage bilden, sondern der Verzicht der Starken gegenüber den Schwachen. So aber, ohne Thauro, ohne Beth Hamikdosch auch die Balfour-Deklaration ein Ball im freien Spiel entfesselter Kräfte werden  und so viele Starken fügten zu der Faust den Haß.

       Wo aber sind diejenigen, die den Mut aufbringen, der aufhorchenden Welt – und sie wird aufhorchen – zu erklären daß eine ganz neue Interpretation der Balfour-Deklaration geschaffen werden müßte, eine Art Cyrus- Interpretation, welche den Weg aus Galuth als den Weg der Tauroh auffaßt, und so der Politik sittliche Grundmotive aufzwingen?

       Das wäre der Anfang des Tages, an dem Stärke und Schwache sich finden zum Wege zu Gott. Daß diese Frage nicht gestellt wird, daß diese Erklärung nicht gegeben wird, das ist Galuth-Elend für Jissroél und die Menschheit.

       „Wenn aber“, so dachte einst Jirmijahu, „ der Weg der Völker zu Jissroél der Weg Gottes ist, dann werden die Völker in meinem Volke sich ihr Glück zimmern.“ Diesen Weg zu zeigen ist Jissroéls Galuthaufgabe.  Das ist unsere Stimme in der Debatte um das Ziel des jüdischen Wollens.

     

    Rabbiner P.Kohn, Wien. 

    in „NachAlass Zwi“ 5691, 1930/31S. 287-290

    25-08-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-08-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.„Zum Bilde Chaim Sonnenfelds“ JPW 1924 Nr. 41-42
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    Wir beehren uns in Beilage einen Beitrag zur Würdigung von Rabbiner Josef Chaim Sonnenfeld (1848-1934) zu bringen daß im Jahre 1924 in der Wiener Wochenzeitung „Jüdische Presse“ Nr. 41-42 erschien. Der Leser erfährt ungeahnte Standpunkte und Einzelheiten von der historischen Agudas Jisroel !

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    18-08-2020 om 17:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-08-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.„Die Rache an Professor de Haan“JPW 1924, 35
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    „Die Rache an Professor de Haan“

    "... Die zionistische "Wiener Morgenzeitung" selbst behauptete, daß der Mord von einem Zionisten verübt werden konnte. Die "Jüdische Presse" und die agudistische Zeitungen haben offen erklärt daß sie weder die zionistische Organisation noch die Zionisten des Mordes beschuldigen." (!!!)  "Die Agudaorgane haben sich begnügt, darauf hinzuweisen, daß die gehässige Pressekampagne gegen Professor de Haan einen allzu geeigneten Boden für eine so scheußliche Tat geschaffen hat." Die "gehässige persönliche Hetze" hat aber bis auf den heutigen Tag nicht nachgelassen, weder gegen der Zaddik de Haan, noch gegen diejenige Juden die es wagen das Nationaljudentum anzuprangern. Schlimmer noch solche „gehässige persönliche Hetze“ wird heutzutage, fast wörtlich, auch und bevorzugt von agudistisch-zionistische Funktionäre betrieben.
    Weiter besagt dieser Beitrag "
    Auch in diesem Streite gegen de Haan  wollen wir nicht die Richter spielen. Steht er doch vor dem himmlischen Gericht" (!!!)

    Wiener Wochenzeitung "Jüdische Presse" 1924 Nr. 35

    Vollständig zu lesen in Beilage

     

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    11-08-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-08-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JPW 1924, 30 Pressestimmen zur Ermordung de Haan‘s

    Pressestimmen zur Ermordung de Haan‘s

     

    Aus der Wiener Wochenzeitschrift „Jüdische Presse“ Jahrgang 1924 Nr. 30  bringen wir jetzt der Beitrag „Pressestimmen zur Ermordung de Haan's“
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    10-08-2020 om 14:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-08-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Moses Auerbach „Professor de Haan als Mensch“
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    Rabbiner Dr. Moses Auerbach „Professor de Haan als Mensch“

     

    Aus der Wiener Wochenzeitschrift „Jüdische Presse“ Jahrgang 1924 Nr. 29  bringen wir jetzt der warmherzige  Aufsatz „Prof. De Haan als Mensch“ von Rabbiner Dr. Moses Auerbach in Berlin.  
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    04-08-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-08-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zur Ermordung Prof. Dr. De Haan‘s
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    Zur Ermordung Prof. Dr. De Haan‘s

     

    Aus der Wiener Wochenzeitschrift „Jüdische Presse“ Jahrgang 1924 Nr. 28  bringen wir jetzt der Beitrag „Zur Ermordung Prof. Dr. de Haan’s“. Der Artikel bezieht sich unter anderem auf einen Beitrag in der „Jüdischen Presse“ vom 3. März 1923 in Wirklichkeit 1922. Der Irrtum könnte gewollt sein. Wir bringen dann auch anschließend (erscheint auch gesondert) der erwähnter Artikel „Die Orthodoxie löst die Araberfrage“ (!). Der Leser wird sich selbst überzeugen können.

    Zu lesen in Beilage

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    03-08-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-07-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Empfang der palästinensischen Agudas Jisroel bei König Hussein
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    Sonntag den 18. Adar I (24. Februar) wurde in Shumma eine Delegation der Agudas Jisroel und des Waad Hoir Hoaschkenasi unter Führung von Rabbi Chaim Sonnenfeld von König Hussein in Audienz empfangen. König Hussein nahm die Delegation unter großen Ehren auf. Rabbi Chaim Sonnenfeld begrüßte den König mit den üblichen Segenspruch, der durch den Großvisier verdolmetscht wurde. Hiernach hieß König Hussein die Mitglieder der Delegation sich setzen. Rabbi Chaim Sonnenfeld wies er einen Platz neben sich an. Nach einer herzlichen Aussprache wurde dem König eine Adresse übergeben die von Sheik Fuad Alkasip zur Verlesung gebracht wurde. König Hussein antwortete auf die Adresse, daß ihm die herzlichen Beziehungen, die zwischen der religiösen Judenheit und den Arabern von jeher vorhanden waren, bekannt sind; er versicherte daß diese herzlichen Beziehungen auch in der Zukunft keine Trübung erfahren werden. Er werde in allen jüdischen Fragen mit der Organisation der Agudas Jisroel rechnen und stets bestrebt sein, den Wünschen der Agudas Jisroel nachzukommen. Nach der Audienz begab sich die Delegation zum Sohn des Königs, Emir Abdula. Auch hier wurde die Delegation mit großen Ehren empfangen. Von Emir Abdula wurde die Delegation zu der Hoftafel des Königs abgeholt. Bei dieser Gelegenheit überreichte Emir Abdula im Auftrag seines Vaters Rabbi Chaim Sonnenfeld den Orden Istaklal erster Klasse. Emir Abdula hat dem Wunsche Ausdruck gegeben , Rabbi Sonnenfeld bei nächster Gelegenheit in Jerusalem aufzusuchen. Nachdem die Delegation beim König eine Abschiedsaudienz nahm, kehrte sie nach Jerusalem zurück.

     

    Nachfolgend der wörtliche Inhalt der Adresse:

     

    Seine Majestät König Hussein, Sohn Ali den Ersten, dem Regenten von Hedjas

    Majestät!

    Im Namen des Ewigen, des höchsten G-ttes, der Himmel und Erden geschaffen hat. Wir beehren uns als Abgesandte der thoratreuen Weltorganisation Agudas Jisroel und der thoratreuen Gemeinde der heiligen Stadt Jerusalem, die uter den Namen Waad Hoir Hoaschkenasi organisiert ist, die mit den Bestrebungen der Weltorganisation Agudas Jisroel sich eins fühlt, vor Eurer königlichen Hoheit zu erscheinen. Im Namen dieser Weltorganisation beehren wir uns das Erscheinen Eurer königlichen Majestät im heiligen Lande mit den heißesten Segenswünschen zu begrüßen.  Der König aller Könige möge den Thron Eurer Majestät erhöhen und befestigen. Mögen in den Tagen Eurer Majestät Gerechtigkeit blühen zum Glück aller Untertanen Eurer Majestät.

    Agudas Jisroel, die Organisation der thoratreuen Juden, die in der ganzen Welt ungefähr eine Million Mitglieder hat, die aber die Gefühlen einer weit größeren Anzahl von Juden zum Ausdruck bringt, die alle das Bestreben  haben, die alte Verfassung des jüdischen Volkes, seine heilige Lehre und Tradition in ihrer Reinheit zu erhalten und alle Fragen im Geiste der Thora und ihrer Gesetze zu lösen. Die Agudas Jisroel ist eine unabhängige jüdische Weltorganisation. Die jüngste große Versammlung (Kenessio Gedaulo), die im verflossenem Monate in der Stadt Wien stattfand,  und an welche die gewählte Vertreter  der thoratreuen Judenheit, die Größen der Thora und die Führer des jüdischen Volkes aus allen Weltteilen anwesend waren, hat feierlichst erklärt, daß sie keine andere Organisation autorisiert hat, im Namen des ganzen jüdischen Volkes zu sprechen. Wir hoffen, daß zu jener Zeit, da Eure Majestät, mit Angelegenheiten die das ganze jüdische Volk betreffen, sich befassen wird, auch den Vertretern von Agudas Jisroel das Recht einräumen wird, im Namen der thoratreuen Juden zu sprechen.   

    Wir versichern Eure Majestät, daß die Juden Gefühle der Liebe und Brüderlichkeit ihren Nachbarn und den Einwohnern der Länder gegenüber hegen, überall, wo sie in der Zerstreuung leben. Dies gilt auch von dem heiligen Lande, für dessen Frieden, Gedeihen und Aufbau wir dreimal des Tages beten. Diese Beziehungen brüderlicher Liebe wollen wir auch in Hinkunft pflegen und gemeinsam mit allen seinen Einwohnern zum Aufbau, zur Besiedlung und zum Aufblühen dieses Landes des Mittelpunktes des sehnsuchtsvollen Strebens der Juden beitragen, zum Segen und zum Frieden mit der verschiedenen Volksstämme, die es bewohnen. Wir erlauben uns unsere zuversichtliche Hoffnung Ausdruck zu geben daß Eure königliche Majestät überall ihren Einfluß zugunsten der in den arabischen Länder wohnenden Juden geltend machen wird.

    Der Herr der Welt segne Eure Majestät und ihre erlauchte Söhne und Nachkommen. Es möge Eurer Majestät vergönnt sein, das glückliche Gedeihen ihrer Völker zu sehen. In Ihren und unsere Tage  möge Juda erlöst werden und Jisroel in Sicherheit wohnen.

     

    Aus der vorstehenden Darstellung ergibt sich ohne weiteres, wie sich auch der Jerusalemer Vertreter  der Ita, der ein Interview mit den Führern der Aguda hatte, wobei ihm eine Kopie des dem König Hussein überreichten Memorandum gezeigt wurde, bestätigt daß die Angriffe des Herrn Sokolow in der jüngsten Sitzung des zionistischen Aktionskomitees in London ungerechtfertigt sind. Die zionistische Organisation die ihrerseits entgegen dem Wortlaut und Geiste des Mandates über die Köpfe den Kopf der großen Massen sich anschickt, zusammen mit einigen Größen der amerikanischen Finanzwelt die Vertreter des jüdischen Volkes zu spielen, steht am wenigsten das Recht zu, über ein selbständiges Vorgehen der organisierten Orthodoxie gegenüber den Mächten der Erde Beschwerde zu führen. Die Kenessio Gedaulo als legitime Vertretung der gesamten unabhängigen Orthodoxie  hat es klar und deutlich ausgesprochen, daß es keiner Organisation zusteht, das jüdische Volk in seiner Gesamtheit zu vertreten.   Das jüdische Volk wird zu urteilen wissen, an wem die Schuld liegt, daß gegenüber die Mächte der Erde eine einheitliche Vertretung des jüdischen Volkes bis zum heutigen Tage nicht besteht und wird der Orthodoxie das Recht zugestehen, unter den obwaltenden Umständen ihre Interessenten selbständig zu vertreten.

     

    Quelle: Wiener Wochenzeitschrift „Jüdische Presse“ 1924,12

    Faksimile in Beilagen:  

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    JPW 1924 12 Empfang palästinensische Agudas Jisroel bei Kön Hussein 1.JPG (94 KB)   
    JPW 1924 12 Empfang palästinensische Agudas Jisroel bei Kön Hussein 2.JPG (106.9 KB)   
    JPW 1924 12 Empfang palästinensische Agudas Jisroel bei Kön Hussein 3.JPG (97 KB)   

    27-07-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-07-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Würdigung des von zionistischen Terroristen ermordeter Prof. Dr. J.I. DE HAAN
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    Würdigung des von zionistischen Terroristen ermordeter Prof. Dr. J.I. DE HAAN

     

    Die Zeitdokumente entnehmen wir der Wiener Wochenzeitung „Jüdische Presse“

     

    -         Eine J.T.A.-Erklärung : „König Husseins Forderung nach der Unabhängigkeit Palästinas“ (JPW 1924 Nr. 5).

    -         Ein Bericht über „ die Intervention der Führer der palästinensische-jüdische Orthodoxie  bei König Hussein zugunsten der jemenitischen Juden“ (und die günstige Antwort des Königs) ebenda

    -         Eine Stellungnahme „Der politische Mord“ von Rabbiner Dr. Pinchos Kohn und erste Berichterstattung über den zionistischen politischen Mord  auf Dr. I.J. De Haan (JPW 1924 Nr.27)

    -          Eine weitere Stellungnahme des Rabbiners Dr. Pinchos Kohn „Märtyrerblut“(JPW 1924 Nr.28)

     

     

    Alles in Beilagen zu lesen:

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    JPW 1924 27 Der politische Mord PK.JPG (235.4 KB)   
    JPW 1924 28 Märtyrerblut.JPG (228.4 KB)   
    JPW 1924 5 König Hussein.JPG (85 KB)   
    JPW 1924 5 de Haan.JPG (35.5 KB)   

    21-07-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-07-2020
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    Rabbiner Dr. Pinchos KOHN

           (1867 – 1942)

     

    „Eine Freudenbotschaft der drei Wochen“

     

    Man sorgt heutzutage so viel um Ziel der Erziehung jüdischer Kinderseelen. Mit Recht; dennoch ist nicht geklärt was man ihnen als Inhalt der „jüdischen Kultur“ bieten soll. Die Eindeutigkeit dieses Begriffes, welche früher selbstverständlich war, ist im Strome der Emanzipationszeit verloren gegangen, wie es scheint, unwiederbringlich. Wir wollen gar nicht von alle den Surrogaten sprechen, welche auf rein jüdisch-nationalistischer Grundlage versucht werden, und wir wollen gerne zugestehen, daß auch diese der zarten Kinderseele manches zu bieten haben. Beherrschung der Sprache, noch dazu in der romantischen sephardischen Aussprache, verlieht dem Kinde Selbstbewußtsein, frohes Singen gewährt ihm Freude und befreit es von der Zweckhaftigkeit.

    Allein auch im Lager der Orthodoxie ringt man, selbst im heiligen Lande. Da strömt es im Herzen und in den Augen der Kinder, Europas und des Orients Traditionen prallen aufeinander, Berufsvorbereitung und Thoraeinseitigkeit ( im besten Sinne) verursachen Gegensätzlichkeiten.

    Das Ziel müßte natürlich sein, daß man sich für alle Lebensprobleme, für alle Weltanschauungsdinge an der Thora orientieren kann. Die jüdische Seele verlangt danach, das ist ihr Glückstraum für sich und die Welt. Wohl kann er verschüttet werden,  verschwinden wird er nie. Das ist der wunderbare Optimismus des sonst so ernsten Propheten Jirmejahu, wenn er (II. 13) davon spricht, wie doch die jüdische Seele immer wieder zu anderen Brunnen pilgert, aber keinen findet, der alles aus ihr Strömende erfassen könnte. So gewaltig wirkt die Sehnsucht in ihr.

    Wiederum sollte es die einzige Aufgabe der jüdischen Schule sein, diese Sehnsucht im Kinde zu wecke. Allerdings ein eigenartiges Thema für die Zeit der „drei Wochen“. Denn in dieser Zeit sollte das jüdische Kind Ferien haben. Ein eigentümlicher Gedanke liegt diesem Gebrauch zu Grunde. Bekanntlich befindet sich die Lehrpersönlichkeit immer ein doppeltes Heiligtum gegenüber, dem Heiligtum des Kindes und dem des Buches. Dem Buche das Kind und dem Kinde das Buch zu bringen, das ist Programm der jüdischen Schule. Und nun fürchtete man, daß die Lehrpersönlichkeit, von der Trauer um Zijaun in diesen Zeiten besonders stark beherrscht, diesem Heiligtum nicht ganz gerecht werden möchte, er möchte, so sorgte man, das heilige Lächeln vom Antlitz des Kindes bannen und ihm durch allzu große Strenge den Weg zum Buche verbauen. Er möchte vergessen, so glaubte man, daß ein jüdisches Kind selbst am Nachmittage des 9.Av spielen soll. Denn die Empfindung, mit der ein Thorakind an alle Erscheinungen des Lebens herantreten soll, ist Freude, angefangen von seinem Verhältnis zu seinem Schöpfer (vgl. Psalm  100,2) über alle Erscheinungen der Natur, des Daseins hinweg bis zu seinem eigenen Selbst. Jüdischer Kultur ist eine Kultur der Freude, das ist die merkwürdige Lehre der drei Wochen mit ihrer Ferienordnung.

    Es liegt die Gefahr nahe, daß die Zeitumstände dem jüdischen Kinde die Freude am Judentum verderben. Sehen wir doch oft, wie im besten Falle der Geusenstolz eines Enterbten sich geltend macht. Es gäbe ein Gegenmittel, wenn die Schulleitungen, insbesondere die der orthodox geleiteten Schulen sich an der oben genannten Ferienordnung dem Geiste nach orientieren möchte. Es kommt gerade heutzutage alles darauf an, die Freude am Judentum zu steigern. Das gilt selbst für die Juden der Länder, in denen ein trunkenes Eintauchen in die Kultur der Umwelt ein vollgerüttelt Maß von Befriedigung gewährt, das gilt doppelt von Palästina, heranwachsen. Es läßt sich denken und begreifen, daß die verschiedensten Schulwerke dort an der Arbeit sind, um ihren Zöglingen Wissen in denkbar größtem Umfange zu vermitteln; die Darbietung dies Wissen von jüdischen Lehrpersönlichkeiten im Gewande des Iwrith, macht dieselben noch nicht zu Stätten jüdischer Kultur. Es wäre sogar denkbar, daß sich auch in diese Schulsäle ein gefährlicher Rest der alten Angleichungssucht verirrt. Täuschen wir uns nicht; als Samson Raphael Hirsch s.A. seine Erziehungsstätten schuf und sie mit einem lapidaren Geleitwort eröffnete, da galt es, den durch tausenden Verlockungen der jüdischen Kultur entfremdeten Geist wiederzugewinnen; für das Gemüt sorgte in den meisten Fälle die Häuslichkeit und die Teilnahme am synagogalen Leben völlig ausreichend. Das äußere Leben war damals voll Hoffnung, heute ist es den äußeren Dingen nach voll  Entsagung. Heute gilt es dieser Erscheinung  gegenüber ein Gegengewicht im Innenleben zu erstellen und zu gewinnen. Ein sicherer, nie versagender Quell der inneren Freude ist das Schöpferische. In Profanfächer ist es die Mathematik mit ihrem Ausflug in das Gebiet des Transzendentalen, in den Fächern des sogenannten Religionsunterrichtes der Talmud, das realste und, als Kommentar zur Bibel angesprochen, gleichzeitig die Bahn zum Metaphysischen. Es gibt unserer Erfahrung nach keine größere Freude für jugendlichen Talmudzöglinge, als sie die Partei eines alten Lehrers ergreifen zu lassen und seine Gedankengänge in Zwiesprache mit dem Vertreter der gegenseitigen Meinung aufs neue zu erleben und zu formen. So kann das scheinbar Nüchternste, rein Geistige zu einem Erlebnis des Gemütes werden und unendliche Freuden vermitteln.

    Will man Leben in die jüdische Schule bringen, so muß man schon etwas sich an das Cheder anlehnen. Wahrhaftig, es mag entsetzlich unmethodisch und unsystematisch sein, aber noch ist ja eine brauchbare Methodik für die jüdische Kulturschule gar nicht geschaffen, namentlich eine solche nicht, die das Schwergewicht auf Gemütsvertiefung legt. Denn mit der Fabel muß endlich gebrochen werden, daß Talmudforschung lediglich Geistesbildung bedeute und erziele. All die Heroen des Gemütes sind aus den Talmudschulen hervorgegangen, und unseres Erachtens war es schon ein Zeichen der Entartung, als man in die Lehrstätten eigene Mußarkurse einführen mußte. Wobei zu bemerken wäre, daß der Mußar, wie es in den Lehrstätten des Ostens getrieben wird, bei näherem Besehen füglich nichts anderes ist als die halachisch-ethische Auswertung der agadischen  Stellen des Talmud, als eine Übertragung der Methodik, mit der man sonst an die Erforschung der halachischen Stellen herangeht, auf die Agada. Bei der Halacha forscht man mit den Weisen, bei der Agada, also auch bei Mußar erforscht man die Weisen selbst und findet mit ihnen den Weg zum Sinai zurück. Will man, und das ist ja wohl das Endziel, die Bibel mi den Augen unserer alten Weisen s.A. erschauen, so muß man sie kennen lernen, muß man sie erleben.

    Wir wollen hier zu dem Schulproblem im Schatten der Westmauer nicht Stellung nehmen. Aber es wäre gut, wenn zunächst einmal die Berufsvorbereitung, so unentbehrlich sie an und für sich ist, etwas in den Hintergrund träte. Man möge doch in all den Aufbausorgen einmal auch den Versuch machen, zweckbefreite jüdisch freudige Kulturmenschen aufzubauen.

    Es könnte dort und in der Gola unsere Jugend jetzt ein ver sacrum, ein heiliger Frühling werden.

    Will man aber zu irgend einem Zeitpunkt wissen, ob   das Experiment gelungen ist, so wäre dazu folgendes zu sagen. Bekanntlich ist am 9.Av das „Lernen“, das forschende Lernen der Thora verboten. Dem Menschen, ob erwachsen oder Kind, welcher diese Vorschrift versteht und sie als ein wirkliches Zeichen der Trauer empfindet, der  hat die Quelle der wahren Freude entdeckt.

     

    Quelle: Nachalath Z’wi Eine Monatsschrift für Judentum in Lehre und Tat  Jahrgang VI. 5696 –  1935/1936 S.274-277

    20-07-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-07-2020
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    Endlich auf Deutsch!

    Yakov M. Rabkin

     Im Namen der Thora

    Die jüdische Opposition gegen den Zionismus



    Über das Buch

    Widerstand gegen den Zionismus ist nicht antisemitisch

    Nur wenige Menschen sind sich darüber im Klaren, dass die meisten Juden, ob religiös oder nicht, den Zionismus ablehnten, als er gegen Ende des 19. Jahrhunderts auftauchte. Diese Ablehnung ist bis zum heutigen Tag nicht verschwunden. Dieses Buch erklärt und interpretiert ein wichtiges, aber oft verdunkeltes Kapitel der Geschichte des modernen Israels, das ein anderes Licht auf den nun ein Jahrhundert währenden Konflikt im Heiligen Land wirft. Die Schrift des emeritierten Professors Yakov M. Rabkin wurde bis heute in vierzehn Sprachen übersetzt – darunter auch Arabisch und Hebräisch – und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

    „Ein extrem interessantes und wertvolles Buch.“ Noam Chomsky

    „Ein Werk von tadelloser Wissenschaftlichkeit, das die Auswirkungen von Nationalismus und staatlicher Ideologie auf die jüdische Selbstwahrnehmung akribisch dokumentiert. Im Namen der Thora ist eine essenzielle und bahnbrechende Ergänzung zur Lehre des Zionismus.“ Gil Anidjar, Professor der Theologie, Columbia University, New York

    „Diejenigen die glauben, dass Zionismus eine Erweiterung des Judentums sei, würden gut daran tun dieses Buch zu lesen; aber diejenigen, die den Staat Israel mit einem jüdischen Staat verwechseln, müssen es lesen.“ Shlomo Sand, Professor für Geschichte, Tel-Aviv University

    „Ein brillantes Werk.“ Liberazione, Rom

    „Dieses Buch muss gelesen werden. Es ist gründlich und vor allem fair.“ Revue Esprit, Paris

    „Eine nützliche Erinnerung in einer Zeit, in der es beinahe so scheint, als hätte sich das Judentum zum Zionismus entwickelt.“ The Nation, New York

    „Rabkin packt den Stier bei den Hörnern. Dieses Buch sollte überall auf der Welt gelesen werden, nicht nur in Israel.“ Shaa tova, Tel Aviv

    Der Autor

    Yakov M. Rabkin ist Professor Emeritus für Geschichte an der Universität von Montreal. Von der Wissenschaftsgeschichte bis hin zur jüdischen und israelischen Geschichte hat er auf verschiedenen Gebieten gewirkt. Als Berater hat er für unterschiedliche internationale Organisationen gearbeitet, darunter auch für die UNESCO und die OECD. Seine Arbeiten und Kommentare werden international rezipiert und veröffentlicht unter anderem in der FAZ und Süddeutschen Zeitung .

    Leseprobe und Bestellungsdaten beim Verlag:

    https://www.westendverlag.de/autoren/yakovm_rabkin

    Produktinformation

    Taschenbuch: 432 Seiten

    Verlag: fifty-fifty; Auflage: 1 (6. Juli 2020)

    Sprache: Deutsch

    ISBN-10: 3946778143

    ISBN-13: 978-3946778141

    16-07-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-07-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Jacob Israel DE HAAN „Bei König Feisul und Emir Abdullah“
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    Jacob Israel DE HAAN

              (1881-1924)                         

     

    „Bei König Feisul und Emir Abdullah“

     

    Herr Professor de Haan, Jerusalem, hatte als Korrespondent der „Algemeen Handelsblad“ in Amsterdam ein Interview mit König Feisul von Mesopotamien, der einige Tage zum Besuche seines Bruders Abdullah in Transjordanien weilte. Wir geben den Bericht über die Unterredungen in Auszug wieder.

     

    Quelle: Wiener Wochenzeitung „Jüdische Presse“ 42, 1923

     

    Wie gehabt in Beilagen:    

    Bijlagen:
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    06-07-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: ZUR GESCHICHTE DER THORAVORLESUNG (3. Folge)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    „ZUR GESCHICHTE DER THORAVORLESUNG“ (3.Teil)

    …

    An welchen Sabbath  die erste Haftoroh gesagt wurde, ist unbekannt. Über Zeit und Motiv der Einführung der Haftoros ist ein dunkler Schleier gebreitet. Nur auf Vermutungen sind wir angewiesen. Die gewöhnliche Annahme, daß zur Zeit der (makkabäischen?) Religionsverfolgung, als es bei Todesstrafe verboten war, aus der Thora vorzulesen, als Ersatz hierfür der Vortrag eines Prophetenabschnittes eingeführt worden sei, wäre durchaus einleuchtend, wenn ersichtlich wäre, warum die Gewalt, der die Thoravorlesung weichen musste, das Prophetenwort  verschont haben soll. Jedenfalls sprechen  die verschiedenen Vorschriften über die Handhabung  des Haftorolesens dafür, daß die Absicht der Schaffung eines nicht ganz gleichwertigen Ersatzes für die verdrängte Thoravorlesung bei der Einführung der Haftoros bestanden haben muss und daß dieser Ersatzcharakter des Prophetenwortes für immer im Bewußtsein der Lesenden und Hörenden lebendig bleiben soll. Wer die Haftoro liest, muss erst im Thoraworte selbst einen Abschnitt gelesen haben. Er darf nicht anfangen, die Haftoroh zu lesen, bevor nicht die Thorarolle zugerollt ist. Auch Minderjährige dürfen die Haftoroh vortragen. Die erste Vorbrocho אשר בחר בנביאים טובים וגו' bildet mit der zweiten הבוחר בתורה ובמשה עבדו וגו' eine unzertrenniche Einheit, sodaß Amen erst nach der zweiten Vorbrocho gesprochen werden daf. Die Absicht dieser Vorschriften ist klar. Sie wollen den ursprünglichen Primat der Thora betonen und zugleich der Entstehung jenes verhängnisvollen Gegensatzes zwischen Mosaismus und Prophetismus vorbeugen, den auch der moderne Liberalismus mit Vorliebe konstruiert, um das prophetische Judentum als das reinere, reifere dem mosaischen überzuordnen. Das darf nicht geschehen. Es darf Niemand Haftoroh sagen, bevor er nicht den Mosaismus seine Reverenz erwiesen hat. Prophetismus und Mosaismus gehören zusammen. Der Gott, der die Propheten erwählte (אשר בחר בנביאים טובים), ist derselbe Gott, der die Thora und seinen Diener Mosche erwählte (הבוחר בתורה ובמשה עבדו). Beides muss zusammen ausgesprochen und durch ein gemeinsames Amen bekräftigt werden.

    Zum Schluß  noch ein kurzes Wort über eine Einrichtung beim Leinen, für die sich der Amhaarez lebhafter zu interessieren pflegt, als für den Inhalt des vorgetragenen Gotteswortes, über das sogenannte Mischeberachmachen. Wäre der ursprüngliche Brauch, daß jeder Aufgerufene seinen Thoraabschnitt selber vorträgt, noch heute im Schwang, ein Brauch, der erst mit der Abnahme der Thorakenntnis in Vergessenheit geriet – berichtet doch Josephus von den jüdischen Kindern seiner Zeit, daß sie die Thora geläufiger hersagen konnten als ihre Namen – so würde die überragende Bedeutung, die in vielen Gemeinden,, zumal auf dem Lande, dem Mischeberachmachen zuerkannt wird, überall als das erkannt, was sie ist, eine unberechtigte Bevorzugung des טפל vor dem עיקר, der Nebensache vor der Hauptsache, und die Aufmerksamkeit der Synagogenbesucher gälte mehr dem Gotteswort als der Frage, für wen Herr X? Mischeberach machen lassen und wie viel er schnodern wird.  Gleichwohl steckt auch in diesem Schodern und Mischeberachmachen ein gutes Stück jüdischer Geschichte. Er läßt uns an die Zeiten zurückdenken, als die jüdischen Gemeinden dringender noch als heute auf die finanzielle Leistungsfähigkeit und –willigkeit hingewiesen waren, an die Zeiten des Leibzolles und der Kopfsteuern als die geschnoderten Mischeberachgelder ein wichtiges Fundament des jüdischen Gemeindelebens waren. Sie sind es heute noch zum Teil, deshalb sollten  sie aber niemals den Sinn und Zweck des Leinens überwuchern und bei den Aufgerufenen das Bewußtsein nicht verdrängen, daß der göttliche Segen auf das Haupt des Aufgerufenen nur deshalb und nur dann herabgerufen wird, בעבור שעלה לכבוד המקום ולכבוד התורה wie es in der Mischeberachformel heißt, weil und wenn er hinaufgegangen ist zum Leinen zu Ehren Gottes und zu Ehren der Thora.

    R.B.

     

    Erschienen in  דרש טוב לעמו „Jüdische Monatshefte“  Jahrgang 6 Heft 5 u. 6 1919, 5699 S. 122-128

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaika:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    06-07-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-06-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: ZUR GESCHICHTE DER THORAVORLESUNG (2. Folge)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    „ZUR GESCHICHTE DER THORAVORLESUNG“ (2.Teil)

    …

    Seit jeher sind die zur Thora Aufgerufenen mit ihrem hebräischen Namen aufgerufen worden.

    Auch hier hat die Reform ihre Willkür an die Stelle der Tradition gesetzt, indem sie in vielen Gemeinden das für den Vorbeter bequemere Verfahren einbürgerte, die Aufzurufenden mit einer Nummer (יעמוד שני שלישי usw.) zu belegen, ein Verfahren, das lebhaft an das in Gefängnissen Übliche erinnert. In dieser gedankenlosen Verdrängung der hebräischen Namen aus der Thoravorlesung und aus dem – Bewußtsein und Gedächtnis ihrer Besitzer ist wohl die traurige Erscheinung nicht zuletzt begründet, daß es bei uns so viele gibt, die ihre hebräischen Namen nicht kennen und die Antwort schuldig bleiben, wenn man sie bei rituellen Anlässen (Trauungen usw.) nach ihrem ehrlichen hebräischen Namen fragt. Hier wäre für unsere Nationalisten und Hebraisten Gelegenheit propagandistische Kleiarbeit zur Beseitigung eines Mißstandes zu leisten, dessen verhältnismäßige Nebensächlichkeit über seinen Zusammenhang mit dem gesamten Assimilationsprozess der deutschen Judenheit nicht hinwegtäuschen darf.

    Zuerst wird der Kauhen aufgerufen, dann  der Lewi, dann der Jissroél.  Aus der Mischna in Gittin geht hervor, daß ursprünglich, d.h. von thorawegen (מן התורה) der Kauhen berechtigt ist, seine Mizwa in freier Ausübung seines Verfügungsrechtes einem beliebigen Andern abzutreten und erst rabbinische Anordnung, מפני דרכי, um unliebsame Streitigkeiten zu vermeiden, die seit je übliche Unabtretbarkeit des dem Kauhen  gebührenden Vorrechtes,  als erster zur Thora gerufen zu werde, ausgesprochen hat. Auch der Brauch, daß jeder Aufgerufene über die Thora eine Vor- und Nachbrocho spricht geht auf eine spätere rabbinische Verfügung zurück, die im Gegensatz zur früheren Übung, wonach nur der die Thoravorlesung eröffnenden die Vor- und der sie beschließende die Nachbrocho sprach,  (vgl. Mischna Megilla), auch dem nach der ersten Vorbrocho zur Synagoge Kommenden und vor der letzten Nachbrocho sie Verlassenden Gelegenheit geben will, die beiden Segenssprüche zu hören Streitigkeiten, verursacht durch das Aufrufen des Einen und nicht des Andern, vorzeitiges Weggehen vom, nachzeitiges Kommen zum Gottesdienst – : hatten wir nicht Recht, als wir oben sagten, daß auch im jüdischen Leben nur die Bühne wechselt, während die agierenden Menschen in den Grundzügen ihres Wesens und den Neigungen ihres Tuns und Lassens noch heute die gleichen sind wie vor Jahrtausenden? Daher auch die Regie der alten Rabbinen heute noch so unverbraucht und zeitgemäß ist wie am ersten Tag.

    Wenn heute der Raw als erster Jissroél aufgerufen wird, so war das schon nachweisbar in der Zeit der babylonischen Hochschulen üblich, als man dem Resch Gelutha zu שלישי die Thorarolle  zum Sitz hinbrachte (מוב ילין אורייתא לבי ריש גלותא). Überhaupt lebt die Erinnerung an die Glanzzeit der jüdischen Geschichte auch gegenwärtig bei den Gebeten, die sich an die sabbathliche Thoravorlesung anschließen, fort in den Herzen Aller die das Gebet יקום פורקן richtig verstehen.  Wir geben die Hoffnung nicht auf, daß solche Glanzeit der Thoralehre und des  Thorawissens wiederkehren werden und halten darum an der beglückenden Vorstellung fest, die uns die Häupter  der Jeschiboth und die Richter des Tores mitsamt ihren Schülern und den Schülern ihrer Schüler im Bilde der Unsterblichkeit zeigt, als unsere Zeitgenossen uns sehen und für  sie beten läßt.. In erster Linie wird freilich im יקום פורקן nicht für das Heil der babylonischen Häupter, sondern für die מרנן ורבנן gebetet, für „die um ihrer  Gesetzeskunde und Gesetzestreue willen als leitende Autorität zu achtenden Männer, die an der Hand der nicht minder göttlichen mündlich überlieferten Gesetzeserläuterungen das Verständnis der Gottesgesetze und Lehren in unserer Mitte lehren und pflegen.“ (Komm. Gebete S.344).

    Nicht immer und überall mit der nötigen Andacht. Sonst wüssten unsere Gemeinden, daß in den Worten ומזוני רויחי, ebenso wie in den Worten ומזונא רויחא des קדיש דרבנן, die Gemeindepflicht einer den Zeitverhältnissen entsprechenden Besoldung der Rabbiner angedeutet ist.

               

    (wird fortgesetzt).

     

    Erschienen in  דרש טוב לעמו „Jüdische Monatshefte“  Jahrgang 6 Heft 5 u. 6 1919, 5699 S. 122-128

     

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    29-06-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-06-2020
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    „ZUR GESCHICHTE DER THORAVORLESUNG“ (1.Teil)

     

    Auch das Leinen hat wie alles im Judentum seine Geschichte. Wenn Mauscheh Rabbenu heute zum Leben erwachte und einer Thoravorlesung anwohnte, dann wäre er wohl einerseits erfreut angesichts der Tatsache, daß eine Einrichtung, deren Urheber er ist, durch all die Jahrtausende sich erhalten hat und die von ihm beabsichtigte Wirkung ungeschmälert ausübt bis auf den heutigen Tag, andererseits würde er aber doch in manchen Einzelheiten der praktischen Handhabung des Leinens den Niederschlag einer Entwicklung erkennen, vor der auch die Orthodoxie – mag der Liberalismus darüber jubeln so höhnisch wie er will – niemals die Augen verschlossen hat. Denn gerade die Orthodoxie kann mit größerem Fug von einer Entwicklung des Judentums reden als der Liberalismus, weil sie die Macht und das Recht der Rabbinen, durch allerhand Verordnungen, Ausführungsbestimmungen ja selbst Eingriffe in den fest umrissenen Bestand des göttlichen Thorawortes die Lehre nur umso tiefer und fester im Leben zu verankern, anerkennt, während der Liberalismus den Begriff der Autorität durch den des zufälligen Bedürfnisses, die Tendenz der Verankerung der Lehre im Leben durch die Aussöhnung der Lehre mit dem Leben verdrängt. Nur die Orthodoxie darf sagen, daß sich das Judentum entwickelt. Der Liberalismus läßt das Judentum nicht sich selbst entwickeln.  Er stellt sich über das Judentum und wickelt so lange am Judentum herum, bis es völlig ausgewickelt ist.

    Diese Respektlosigkeit vor der Tradition und ihren Trägern gilt es vor allem abzulegen, wenn man die Geschichte der Thoravorlesung richtig würdigen will. Wenn Esra auch  für den Nachmittag des Sabbats eine Thoravorlesung eingerichtet hat, so ist deshalb ein heutiger Rabbiner keineswegs befugt, willkürlich sein Beispiel nachzuahmen und eine selbständige Anordnung  des Leinens zu treffen, die im Religionsgesetz nicht begründet ist. Wir haben kein Religionsgesetz zu schaffen wir haben das vorliegende, fertig abgeschlossene zu erfüllen. Nur insofern als diese Religionsgesetz  auch in Gegenwart und Zukunft der Maßstab ist, an welchen die Frage, Erscheinungen, Zustände einer jeden Zeit gemessen und durch welchen sie gelöst, begriffen, geregelt werden, kann gesagt werden, daß das Judentum noch immer im Fluß ist.

    Esra hat das Leinen beim Sabbatnachmittagsgottesdienst משום יושבי קרנות zum Wohle derjenigen angeordnet, die an den Werktage durch allzu tiefes Untertauchen in die Sorgen und Mühen des gesellschaftlichen Lebens nur wenig Thora hören und infolge dieser mangelhaften geistigen Übung auch am Sabbat genötigt sein werden, nach Art der „Eckensteher“ die kostbaren Sabbathstunden zu vertrödeln.  Noch heute ist es viel leichtern in würdiger Art geschäftlich  tätig zu sein als das Geschäft ruhen zu lassen. Gerade die fleißigsten Geschäftsleute wissen oft nicht, was sie mit ihrer Sabbathzeit anfangen solle. Sie essen und trinken, lesen ihre Zeitung, machen Besuche, können sich aber nicht dazu bringen, weil sie’s von den Werktagen her nicht anders gewohnt sind, ein paar Stunden sich geistig zu betätigen. Auch an die יושבי קרנות der Gegenwart hat Esra gedacht. In den Grundzügen ihres Wesens sind die Menschen heute nicht anders als sie in Esras Tagen waren. Nur die Bühne wechselt, die Akteure sind die gleichen. Daher schwebten den Großen Jissroéls die Geschlechter der spätesten Zukunft vor Augen, als sie durch feste Normen das jüdische Leben regelten.

    Wenn die Vorlesung der Thora immer am Schluß eines jeden Jahres beendet wird, so beruht diese Übung auf einem uralten Minhag, von dem der Rambam sagt, daß er פשוט בכל ישראל in ganz Jissroél verbreitet sei, während im heiligen Lande auch einmal der Minhag, die Thora in einem dreijährigen Cyclus vorzulesen, bestand, ein Minhag, das sich aber niemals allgemein eingebürgert hatte. Die Reform des 19. Jahrhunderts hat diesen speziellen Minhag aufgegriffen, um von ihm ihrer Berechtigung, das Leinen abzukürzen, herzuleiten. Wir haben hier ein ungemein charakteristisches Beispiel vor uns, wie schnellfertig der jüdische Liberalismus mit seinen halachischen Entscheidungen ist. Weil es den Reformsynagogenbesuchern zu langweilig ist, jeden Sabbath eine ganze Sidra  anzuhören, wird irgend eine von der allgemeinen  Norm abweichende Überlieferung benutzt, um eine aus den unheiligsten Motive entsprungene Auflehnung gegen den traditionellen Brauch zu sanktionieren.  Vor fünfzig Jahren hat man sich überdiese und ähnliche Ausflüge der Reform in die Gefilde der Halacha noch sehr intensiv aufgeregt. Heute lächelt man darüber. Man hat heute andere Sorgen. Zionismus, Nationalismus, Weltkrieg, jüdische Autonomie, Palästinafrage haben diese verstaubten liturgische Angelegenheiten verdrängt. Mich dünkt aber, als ob das Herausgreifen der Palästinasache aus dem Gedankenbereich des Judentums und ihre Vorschiebung  in den Mittelpunkt des jüdischen Denkens für die ideelle Willkür des Zionismus nicht minder charakteristisch ist, wie es einst die Begründung des dreijährigen Reformthoracyklus zu den Minhag des heiligen Landes für den jüdischen Liberalismus war.

    (wird fortgesetzt)

     

    Erschienen in  דרש טוב לעמו „Jüdische Monatshefte“  Jahrgang 6 Heft 5 u. 6 1919, 5699 S. 122-128

     

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    23-06-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-06-2020
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    PALÄSTINA


    Editorial der „Jüdische Monatshefte“  Jahrgang 5 Heft 9



    Wir beehren uns dieses  wichtiges Dokument in Beilage vorzulegen.


    Kurzer Inhalt:


    Nach dem Zusammenbruch des Balkanfronts (Sept. 1918)  war spürbar daß auch im Heiligen Lande, bisher Provinz des Osmanischen Reiches,  große Veränderungen bevorstanden.

     

    Die Zionisten der westlichen Länder hatten  schamlos die Farben Zions an den Flaggen der Entente geheftet ohne der Lehre Zion auch nur mit einem Hauch  zu erwähnen.

     

    Ähnliches  probten die Zionisten Deutschlands bei den türkischen Autoritäten. Sie bekamen Zusagen die teilweise fast wörtlich übereinkommen mit diesen der Balfour Erklärung.

     

    Es hatten aber auch die berufene Vertreter des historischen Gesamtjudentums in Konstantinopel vorgesprochen. Wortführer und Direktor  der Delegation war Leopold Perlmutter. Mitglieder waren ferner: Dr. Moses Auerbach, Köln a.Rh. Dr. Isaac Breuer, Frankfurt a. M. , Rabbiner Horowitz, Jerusalem , Jakob Rosenheim. Resultat: Die türkische Autoritäten sprachen ihre Sympathie aus für die Schaffung eines „jüdischen religiösen Zentrum“  statt  einen zionistischen „nationalen“  Zentrums. In der diplomatischen Erklärung hieß es „Mit besonderer  Befriedigung werde die Delegation  erfahren, daß die Spezialkommission den Befehl erhalte, in kürzester Frist ein detailliertes Projekt auszuarbeiten, welches geeignet sei, die jüdischen Wünsche zu befriedigen, die unter türkischer Staatshoheit, im Rahmen des türkischen Reiches, durchaus vereinbar  mit den Interessen des türkischen Staates und den Rechten der arabischen Bevölkerung, wohl realisierbar seien“

     …Die Zionisten waren eingeschnappt und versuchten diese Erklärung tot zu schweigen. Beim Empfang sämtlicher Vertreter drückte der Großvisier seine Sympathie aus für die Thora-treuen Delegierten, auf jede unterschiedlich  deutend „ Voici les Orthodoxes! Voici les Sionistes!“  

     

    Es folgt dann eine Widerlegung des wirres Zeug von Dr. Wohlgemuth in seinem „Jeschurun“(1);  

     

    Das Ganze war die Probe aufs Exempel  von der Richtigkeit  des  von Frankfurt vertretene Prinzip der völligen Selbständigkeit der Orthodoxie in organisatorischer Hinsicht.  Dieses erfolgreiche Vorgehen in Konstantinopel  war auch dank sei Rabbiner Dr. S. Breuer rechtzeitig den Eintritt der orthodoxen Organisationen im „Verein jüdischer Organisationen Deutschland (Viod)“ verhindert hatte.

     

    Warnende Schlußzeilen:   „ Es wird bei den künftigen Verhandlungen alles darauf ankommen, den Machthabern klar zu machen, daß dem Zionismus die Aktivlegitimation zur Vertretung der jüdischen Nation ganz und gar abgeht. Nur wenn die Orthodoxie auch äußerlich weithin sichtbar dadurch sichtbar zum Ausdruck bringt, daß sie in vollendeter organisatorischer  Selbständigkeit auftritt, nur dann wird sie das Ohr der kommenden Machthaber gewinnenden, nur dann wird sie den Zionismus zur Rücksicht nötigen. Verworrenheit verträgt der furchtbare Ernst der Stunde nicht mehr. Klarheit verlangt er gebieterisch. Die Wohlgemutschen  Aufsätze sind, kaum erschienen, längst überholt.  Wir sind verloren, wenn es bei den kommenden Verhandlungen nicht, wie in Konstantinopel  heißt:


    Voici les Orthodoxes!

    Voici les  Sionistes !

     

     

    (1)     Sogenannte „neue Folge“ der Monatsschrift „Jeschurun“,  wurde zwischen 1914 und 1930 herausgegeben von Dr. Josef WOHLGEMUTH.  Nur der Titel nach „Jeschurun“ strotzte diese Zeitschrift von Unaufrichtigkeit und war, gleich die späteren Folgen des „Israelit“, ein trojanisches Pferd des Zionismus in die Reihen der deutschen Thoratreuen Reihen war Archiv http://www.bloggen.be/jesjoeroen/archief.php?ID=254573

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    16-06-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-05-2020
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Aus seinem Kommentar zur  Sprüche der Väter  Pirkéi Owauss

     

    Kap. 3, 1:  Akabja, Sohn Mahalalels, sagt: Betrachte drei Dinge, so kommst du nicht in die Hand der Sünde: wisse, woher du gekommen, wohin du gehst und vor wem du einst Rechenschaft und Rechnung zu geben haben wirst. Woher du gekommen? Von einem der Fäulnis verfallenden Keim. Wohin du gehst? Zu einem Ort des Staubes, des Moders und des Gewürmes. Vor wem du einst Rechenschaft und Rechnung zu geben haben wirst? Vor dem König der Könige von Königen, dem Heiligen, gesegnet sei er.

    2. Rabbi Chanina, der Assistent der Priester, sagt: Bete für das Wohl der Regierung; denn wäre nicht Furcht vor ihr, sie würden einer den andren lebend verschlingen.

     

    1. Unsere meisten Versündigungen entspringen aus einer Überschätzung unseres leiblichen Wesens und seiner Anforderungen, sowie aus einer Nichtachtung, wenigstens Minderachtung unseres geistig sittlichen Wesens und dessen Bestimmung, über deren Lösung oder Nichtlösung es einst Rechenschaft zu geben haben wird. Wir werden daher erinnert, uns immer gegenwärtig zu halten, daß unsere ganze sinnliche Leiblichkeit von vornhinein etwas der Verwesung Verfallendes ist, und nur das sittlich Geistige in uns, das ein über sich selbst entscheidendes und sich selbst richtendes Bewußtsein von seiner Bestimmung hat, die die Verwesung des sinnlich Leiblichen überdauert und in die Ewigkeit eingeht, um dort Rechenschaft zu geben, wie von ihm seine Aufgabe hienieden gelöst worden oder unerfüllt geblieben, und Rechnung darüber zu legen, wie es mit den ihm zur Lösung dieser Aufgaben verliehenen Kräften und Mitteln hausgehalten, und zwar Rechenschaft und Rechnung vor dem, der die absolute Herrschaft über alles und alle hat und sich den endlichen Gehorsam von  allem und allen zu sichern weiß.

    2. Die in der vorigen Mischna enthaltenen drei Erwägungen sollten allerdings genügen, um jede Ausschreitung zum Unrechte hintanzuhalten, ohne daß es des Einschreitens einer menschlichen Macht bedürfte, und dem reinen Menschen genügen sie auch vollkommen. Allein in dem Zustand sittlicher Unvollkommenheit, in welcher sich die menschliche Gesellschaft annoch befindet, und in der die kleinste sichtbare menschliche Machthoheit mehr gefürchtet wird, als die unsichtbare Allmacht des Königs aller Könige, da beruht allerdings die ruhige ungestörte Entwicklung zum berechtigten Menschenheil auf der ungebrochenen Macht menschlicher Hoheit. Darum, wo du bist, da achte die örtliche und Landes-Obrigeit und bete für ihr Wohl, wie es dem Juden (Jerem. 29,7) bei seiner Hinauswanderung in die verschiedensten Länder und Staaten zur Pflicht gemacht wurde, nicht nur לדרוש, nicht nur alles zu tun, was die Wohlfahrt der Staaten und Länder zu fördern geeignet ist, sondern auch להתפלל, vor Gott, mit den nur von Gott geschauten und von Gott vernommenen Gesinnungen ein treuer Untertan zu sein und für das Wohl der Obrigkeit zu beten. Denn ohne die Machthoheit der Obrigkeit würde sich die Gesellschaft in eine Krieg aller gegen alle auflösen.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von  Samson Raphael HIRSCH  3.Auflage Verlag Kaufmann Ff/m 1921  S.454-456

    01-05-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-04-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Der bitterer Tag des 5.Iyar
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    יום העצמות – יום המר

     

    Heute, der 5. Iyar, ist den bitteren Tag worauf es den Amalekim in 1948 gelungen ist ihren sogenannt „jüdischen“ Staat in Palästina, das Heilige Land, zu gründen.  

    Die Zionisten nennen diesen Tag   „YOM HAATZMAUT“ (in ihre unreine Sprache « Iwrit ») ,  Tag der Unabhängigkeit.

    Im Gegensatz dazu, wird dieser « Feiertag » von den Torahtreuen Juden als Bitterer Tag, Yom haMâr bezeichnet wie auch

    « Jaum Hatsumauss » : der Tag der Gebeine sowie « Yom haShmutz »  der Tag der Unreinheit.

    Schon ein wahrhaft jüdischer Staat, entsprechend alle Vorschriften der Thora, wäre einen Aufstand gegen den Allmächtigen. Vorerst muβ der Messias, angekündigt vom Propheten Elijah gekommen sein.  

    Um so mehr : diese teilweise areligiöse, teilweise religiös-zionistische Entität  ist ein Unrecht gegen den Nichtjüdischen Einwohnern Palästinas und vor allem dient es um Juden zu verwandeln in Heidenjuden von der argsten Sorte.

    An diesem Tag, verbrennen viele antizionistische Juden symbolisch die zionistische Fahne. Einige fasten sogar an diesen bitteren Tag. Alle beten täglich für den schnellsten Abbau der zionistischen Entität, dieses  Thorafeindliche Ungeheuer.

    29-04-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-04-2020
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Samson Raphael HIRSCH: KARMEL und SINAI
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    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erez gegen den Zionismus

    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    KARMEL UND SINAI.

     

    Vor uns liegt ein Blatt, dessen Inhalt das ganze Interesse unserer Lehrer beanspruchen darf. Nach der Schrift zu urteilen, stammt es aus der Frühzeit Rabbiner Hirschs זצ"ל: es enthält den Plan einer von ihm zu gründenden Zeitschrift. Die Überschrift des Blattes lautet:

    KARMEL

    eine Zeitschrift für das Leben und Wissenschaft im Judentum, in zwangslosen Heften.

    _________

    Wie lange hinkt ihr noch auf beide Seiten?

    Ist der Ewige Gott, so wandelt Ihm nach,

    Und ist es Baal, so wandelt ihm nach!

    _________

    Da sprachen sie:

    Der Ewige, Er allein ist Gott!

    Der Ewige, Er allein ist Gott!   (Kön. I, 18)

    __________

     

    Im Zeichen dieses Mottos sollte die Zeitschrift stehen. Im Zeichen dieses Mottos hat die ganze Lebensarbeit dieses Gotteskämpfers gestanden: es galt ihm, seine Zeit von Fluch der Halbheit zu befreien und ihr damit den Weg zur Erlösung zu bahnen.

    Es folgt auf dem Blatte ein erster Artikel, den wir hiermit wiedergeben.
    _______

     

    KARMEL UND SINAI.

     

    Kennst du das Wort, das vom Sinai schallte? „Ich, der Ewige, sei Dein Gott! Habe nicht andere Götter neben meinem Angesicht!

    Es schallte von Sinai und wies für alle Folgezeit Jissroél den leuchtenden Richtpunkt für sein Leben und Wissen, für seine Gedanken und Gefühle, für seine Worte und Taten und für sein Ansicht über Gedanke und Gefühl und über Wort und Tat. Alles ist mit diesem einen Maßstab zu messen, alles diesem Einen zu unterordnen, und nimmer zu feilschen mit anderen Gütern und Rücksichten, die als lebenleitenden Götter nicht bestehen vor dem Alleinen. Mag um dich, Jissroél, alles auf anderes sich gründen, alles sich anders gestalten, alles andere Zwecke erstreben, du hast nur einen Grund, dir gilt nur eine Gestaltung, dir winkt nur ein Zweck: der Alleine, und des Alleinen Wort, der dazu aus Ägypten dich führte. In Jissroél nichts Wohlfahrt, das vor dem Alleinen errötet, in Israel nichts Klugheit, das des Alleinen Wort verdammt, in Jissroél nichts Friede, das mit des Alleinen Wort entzweit. Nicht soll es buhlen mit den Göttern der Erde! – So schallte es  vom Sinai.

    Jahrhunderte schwanken, Jahrhunderte der Freude und der Trauer, Jahrhunderte der Kraft und der Ohnmacht, Jahrhunderte der Prüfung und Läuterung,  - denn es waren Jahrhunderte der Treue und Untreue gegen das Sinaiwort – und immer schwächer tönte es fort in Jissroéls Brust, und immer unwilliger fand es Ohr, und immer mehr drängten sich andere Güter und andere Rücksichten  als  Götter zwischen Jissroél und den Alleinen, und der Alleinen war nicht allein mehr Gott in Jissroél. Es fühlte sich krank: aber statt die Krankheit nur in der Entzweiung mit jenem Sinaiwort und Heilung nur in der Wiedervereinigung mit ihm zu erblicken, wähnte es die Krankheit nur im Mangel an Gestaltung, die es ausser Israel erblickte, und wähnte die Heilung im Hinüberziehen des Nichtisraeltischen in Jissroél zu finden – und so ward ihm die Heilung nur Krankheit zu Krankheit. –

     So kam eine Zeit, wo Staatsklugheit selbst höher gestellt wurde als jenes Sinaiwort, wo man das Leben gründen und leiten, sichern und verschönen zu können vermeinte ohne jenes Sinaiwort gegen jenes Wort von Sinai – da prangte, dem einen Tempel des Alleinen zum Hohn, an Israels Grenzen das Zeichen seiner Gesunkenheit: das Götzenkalb, da erhoben sich Altäre dem Baal – da war es Nacht in Jissroél.

     Da – als gar Männer des Geistes, des Geistes, der gerade in solcher Nacht der Erstorbenheit wecken und wecken, furchtlos und rücksichtslos wecken und mahnen sollte zum Lichte und zum Leben, mit eingingen in die Lüge der Nacht, Propheten des Baals wurden und im Namen des Alleinen beschönigten und priesen die Werke des Baal und von Isabels Henkerhand geschlachtet oder vertrieben waren die mutigtreuen Geistesmänner des Alleinen – und es so Nacht geworden war geworden in der Nacht, - da blitzte vom Karmel es auf, das Feuerwort: „Wie lange hinkt ihr auf beide Seiten? Ist der Ewige Gott, so wandelt ihm nach, ist’s aber der Baal, so wandelt nach ihm!“

     Es war Elias Feuergeist, der leuchtete in der Nacht. – Und wieder wach ward das Sinaiwort in Jissroéls Brust, und es sank hin das Volk und sprach: „Der Ewige allein ist Gott, allein der Ewige ist Gott!“

     Aber auch, es war nur ein Blitz in der Nacht, de rasch trifft und schwindet –, und die Nacht ward dauern nicht zum Tage, und in die Wüste, zum Sinai musste Elias flüchten und klagen:    „Ich habe geeifert für den Ewigen, Gott Zebaoth, denn es haben dein Bündnis Jissroéls Söhne verlassen, haben deine Propheten niedergeschlagen, und ich allein bin übrig geblieben, und auch mich wollten sie töten; es ist genug jetzt, o Gott, nimm hin meine Seele, denn ich bin nicht besser als meine Väter“ –  –  –   

     Moses starb. Glücklicher Moses! Moses konnte sterben: denn seine Sinaisendung war vollbracht. Elias starb nicht, Elias konnte nicht sterben: denn unvollendet war seine Karmelsendung.

     Elias lebt. Sein Geist lebt fort im Munde der Propheten, die nach ihm kamen und weckten und weckten, furchtlos und rücksichtslos weckten und mahnten zum Licht und zum Leben.

     Elias lebt. Als das Wort, das er am Karmel sprach, zertrümmert hatte Jissroéls Glücksgebäude, das sie auf Baal und nicht auf Gott aufführen wollten, als da im Unglück wieder aufgewacht, zum dauernd ragenden Licht wieder aufgewacht war das Sinaiwort in Jissroéls Brust, und Jissroéls Führer, die Rabbinen, treue lebend in diesem Sinai-Karmel-Geist dem Alleinen seinen Tempel, – nicht von Stein und Holz, der in Trümmern lag, – sondern in der Brust und dem Leben des Volkes, des nicht zu zertrümmernden, aufzurichteten und seiner warteten, und sammelten alle Licht- und Feuerlaute vom Sinai-Karmel her, und sie als Wolk- und Feuersäule für die Wanderung durch die Exilesnacht Jissroéls Geschlechtern für Jahrtausende hinab treu übergaben, da kehrte versöhnt und milde Elias Feuergeist ein bei den Rabbinen und freute sich ihres Bemühens und ihres Werkes. –

     Elias lebt. Sein Geist war Zeuge der tausendfältigen Tode, mit denen Jissroél Jahrtausende herab seine Treue gegen das Sinaiwort besiegelte. Sein Geist ist Zeuge jeder göttlichen Menschenworts, jedes göttliches Menschengedankens in Jissroél, jeder Handlung, jedes Wort, jedes Gedankens, in denen Einer von Jissroéls Söhnen seine Treue gegen den Alleinen und sein Sinaiwort bekundet, und zeichnet sie ein in das Buch der Ewigkeit. (Midr. Ruth Raba)  Elias lebt. Sein Geist ist Zeuge jedem Neugeborenen in Jissroél, wenn ihm das heilige Schmerzenssiegel aufgedrückt wird seinem Fleische, daß er dem Abrahamsbündnis angehöre. Sein Karmelwort tönt heute noch in Jissroéls Chören auf den Ruf, der aus versöhnter Vergangenheit zu neuen, wahrhaft neuen Zukunft soll geleiten: „Der Ewige, er allein ist Gott!“ –

     Elias lebt. Wenn wieder je in Jissroél verlöschen sollte, das Sinaiwort, aufgekündigt würde die Treue dem Gesetz, das Moses am Chauréw für Jissroél empfing, wenn wieder je in Jissroél nicht weiterbauen wollten die Enkel an dem Bau, den je die Väter gebaut, einen neuen Grund legen wollten, den die Väter nicht gekannt, und in vermessenem Wahn sprengen wollten das Band, das die Gegenwart an die Vergangenheit knüpft und es wieder Nacht würde in Jissroél – auch dann wird Elias mit seinem Feuergeist wieder erstehen – und wieder knüpfen das Band der Väter mit den Kindern und das Band der Kinder mit den Väter, ehe die Welt in Trümmer geht (Maleachi 3,23).

     

    Quelle: NACHALATH Z’WI  Eine Monatsschrift für Judentum in Lehre und Tat herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft Zweiter Jahrgang 5692/ 1931/32 Ff/M S.257-260

     

    Diese Schrift war schon Bestandteil unseres Studienprogramms für die Saison Frühling und Sommer 5768 /2008

    24-04-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-04-2020
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    Kommentar zur Wochenabschnitt Tazria von Rabbiner J.H. KOHN

     

    תזריע

     

     

    Ein großer Teil der Satzungen des gegenwärtigen Wochenabschnittes handelt vom Aussatze am Körper und an Kleidungsstoffen, es ist darunter eine Unreinheit zu verstehen, deren eigentlichen Wesen uns nicht bekannt ist. Die Thora bezeichnet die verschiedenartigen Merkmale dieser Erscheinung, wie sich dieselben am Menschen oder an den Wänden eines Hauses oder verschiedenen Kleiderstoffen zeigen können, ferner enthält unser Gottesgesetz die besondere Vorschriften und Bestimmungen, die der Priester zu beobachten hatte, um nach göttlichem Auftrage für unrein oder rein zu erklären. – Von diesen Satzungen sagt selbst der große Maimonides, sie seien für unseren beschränkten Verstand ein uneindringliches Geheimnis, Gesetze, deren Gründe zu erfassen wir nicht im Stande sind. Da es aber die Aufgabe eines jeden denkenden Menschen ist, in den Geboten des Herrn, so weit seine Kräfte reichen, zu forschen, so auch hier werden wir uns nicht umsonst abmühen, auch hier wird unsere Ernte an herrlichen, erzieherischen Gedanken eine reiche und lohnende sein. Ein solches Forschen widerspricht nicht der Tatsache, daß alle die צרעת-Gesetze חקים- Satzungen sind, deren letzte Ursache uns verschlossen bleiben, so viel uns auch von diesen Gründen verborgen bleibt, das Wenige, das wir davon verstehen, ist auch des Schweißes der Edelsten wert. Dieses Forschen wird unsere Liebe zu dem Worte Gottes erhöhen, das wir dasselbe nicht mechanisch, sondern jederzeit mit Hingebung und innerer Freude zu erfüllen bestrebt sind. Schon bei einigem Nachdenken finden wir in den צרעת-Gesetzen folgenden Wahrheiten.

    Unsere heilige Thora, welche unsere zeitliche und ewige Glückseligkeit im Auge hat, bekundet dies auch deutlich in diesen Satzungen.

    Von den Grundsatze ausgehend, daß der Körper die Hülle und gleichsam das Kleid der Seele ist, welches nicht durch Unreinheit entwürdigt werden darf, gibt sie uns die  Vorschrift, jeden Aussätzigen oder sonst Unreinen bis zu seiner Wiederherstellung  aus der Mitte des gottgeweihten Volkes zu entfernen. „Vor das Lager hinaus sollt ihr sie schicken, damit sie Jissroéls Lager nicht  verunreinigen, in welchem Ich wohne,“ spricht der Herr.

    Die Entfernung jedes Krankheitsstoffes aus Jissroéls Mitte und die Beseitigung aller bösartigen Keime aus dem Lager Jissroéls bekunden, daß es unsere Thora auch darum zu tun ist, die körperliche Kräftigung und das physische Aufblühen des Volkes zu fördern, um so den Geist in seinem Aufschwunge zu Gott kräftig zu unterstützen, da, wie bekannt, durch eine Erschlaffung des Körpers auch die Schwungkraft der Seele geschwächt werden kann. Es ist darum eine sehr wohltuende, gemeinnützige Verordnung des heiligen Gesetzes, daß die Heilkunde auch im Tempel der Religion gepflegt werden soll; der Priester, der Lehrer und Arzt des Volkes, soll auch ein Arzt für die Gebrechen des Leibes sein. Körper und Seele, die in ihren Verrichtungen in so enger Verbindung  mit einander stehen, sollen nicht getrennt behandelt werden, ihr Zusammenhang verlangt eine zusammenhängende Pflege.

    Trefflich heißt es daher in unserem Wochenabschnitte: „Wenn sich der Schaden des Aussatzes an einem Menschen zeigt, so soll er vor den Priester gebracht werden!“ Von einem Wundarzte, der die krankhafte Stelle erst untersuchen soll, ist nicht die Rede, dem Priester allein ist vielmehr von der Thora die Verurteilung der vielen Merkmale anvertraut worden, nach deren Erscheinung er den Aussatz für rein oder unrein erklären soll.

    Wie weit mußte er also in das Geheimnis dieser Gesetze eingedrungen sein, um alle diese Fälle richtig zu erkennen und richtig zu erkennen und gehörig beurteilen zu können! Lesen wir weiter in der Schrift, so werden wir die Vorsichtsmaßregeln des Gesetzes bewundern, das zur Pflicht macht, schädliche Stellen an Wohnhäusern und Kleidungsstoffen dem Priester zu zeigen; dieser mußte nach den Bestimmungen des göttlichen Gesetzes solche Häuser zuweilen zuschließen lassen, nachdem man die Geräte aus denselben entfernt hatte, und auch ganze Mauern niederreißen und die Steine aus dem Lager fortschaffen lassen, wer dieselben berührte, wurde unrein und mußte sich untertauchen.

    Ein solches Religionsgesetz, das gleichzeitig die körperliche wie die geistige Wohlfahrt seiner Bekenner im Auge hat, die Reinheit in Sitte und Lebensauffassung zur Grundlage des Familienlebens macht und unsern Leib wie unsere Wohnstätten als heilige Tempel der Gottesverehrung betrachtet, ist würdig, daß wir für dasselbe leben und sterben, daß wir, stolz auf den Namen Jissroél, denselben als heiligstes Gut im Herzen bewahren. Und so soll auch unsere heilige Thora unser Trost im Leiden, unsere stete Zuversicht im Unglücke und unser unzertrennlicher Begleiter von der Wiege bis zum Grabe auch in den heiteren Tagen des Glückes sein.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S.248-250  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

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    21-04-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-04-2020
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    מצורע

     

    שמר פיו ולשונו שמר מצרות נפשו

     

    „Wer  seinen Mund und seine Zunge hütet, der hütet sich von Leiden seine Seele.“

    (Sprüche Salomos 21,23 Übersetzung Rabb. Dr. Willy WOLF, Köln)

     



    1.

    Schände nicht des Bruders Ehre,

    Schänd’ ihn nicht durch Hohn und Spott;

    Denke, daß dies Sünde wäre,

    Schwer bestraft von deinem Gott.

     

    2.

    Böse Blasen, Eiterbeulen,

    Aussatz ist’s, der dich beschwert!

    Schmerz und Wunden, schwer zu heilen,

    Unrein wird dein Leib erklärt.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Bestellung nimmt entgegen: Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

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    19-04-2020 om 09:20 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-04-2020
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה ליום שני של פסח  

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des 2.Tag Péssachs

     

    Könige, Kap. 23, Vers 1 und folgende

     

    Am zweiten Tag des Péßachfestes, demjenigen Tage, an welche wir anfangen zu „zählen“ und durch dieses Zählen uns immer aufs Neue mit dem Bewusstsein durchringen sollen, daß alle Güter, an deren Erlangung uns dieser Tag erinnert: Freiheit, Selbständigkeit, Bodenbesitz und Ernte, uns nur verliehen wurde und nur verliehen werden, um sich nach dem Willen und in dem Dienste dessen zu verwenden, der sich uns an dem Tag offenbarte, auf den wir sieben mal sieben Tage hinzähle, und der seinen Willen in der Thora niedergelegt hat –: an diesen Tage erschließt das Prophetenwort unseren Augen den Blick in eine Zeit, in der die selbe Thora der Kenntnis der höchsten Kreise der Nation gänzlich entschwunden war, entschwunden auch de großen Mehrzahl des Volkes, jener Menge, die zu allen Zeiten dem Einflusse und dem Beispiel der oberen Zehntausend blind folgte, treu bewahrt nur in den Herzen einer politisch und sozial völlig einflusslosen Minderzahl. Zweiundfünfzig Jahre hatte die fluchwürdige Missregierung Menasches, dieses unwürdigsten Sohnes des herrlichsten Vaters, gedauert. Alle Schändlichkeiten, vor deren Beseitigung das Wort der Haftoro berichtet, stammten noch von ihm her. Was Jeroboam für Israël, das war er für Juda gewesen. Mit Baalsaltären hatte er das Land erfüllt, selbst in den Vorhöfen des Gesetzesheiligtums Gottes hatte er gewagt, neben dem Gottesaltare dem Baal und dem „ganzen Heere des Himmels“ geweihte Opferstätten zu errichten, seinen Sohn hatte er durchs Feuer geführt, alles sittliche Bewusstsein der Nation war abgestumpft, die Erkenntnis des unversöhnlichen Gegensatzes zwischen dem reinen, freimachenden, das höchste Menschentum erzeugenden Gesetze des lebendigen Gottes und dem entsittlichenden Götzenwahn war ihnen bis auf  die letzte Ahnung entschwunden. Man  glaubte allen Ernstes Gott genug getan zu haben mit der exakten Ausführung des Opferdienstes und daneben auch ganz ruhig dem Baal und all den anderen Ausgeburten heidnischen Götterwahnes dienen zu können. An derselben Stelle, wo Chiskijahu des Tempeldienstes waltete, hatten noch während der ersten zehn Regierungsjahre Joschiahus feile Buben ihre Schandstätte und webten fromme Damen Zelte für die Achera. Der Zutritt zu dem jugendlichen Könige, dem Sohn des seinem Vater Menascheh gleichenden Amon, war dem treugebliebenen Kern der Nation von Seiten der entarteten Kamarilla hermetisch verschlossen.

     

    Da trat durch eine wahrhaft providentielle Vereinigung von Umständen ein plötzlicher Umschlag ein. Das von Mosches Hand geschriebene Thora-Exemplar, das vor dem Wüten eines fanatischen jüdischen Königs verborgen war, wurde von dem Hohepriester Chilkijahu im Heiligtum wieder aufgefunden. Da benutzte er die Gelegenheit, daß der König einen seiner Großwürdenträger, Schafan, modern würden wir ihn als Staatssekretär bezeichnen, mit einem Auftrage zu ihm schickte, um in ganz unauffälliger Weise dieses von ihm aufgefundene „Buch der Thora“ in die Hände des Königs gelangen zu lassen, der von den besten Absichte beseelt, jedoch in Unkenntnis des Gotteswortes herangewachsen war. „Ein Buch hat mir der Priester Chilkijahu gegeben“ – so schloss Schafan seinen Bericht über die Ausführung seines Auftrages – und las dem Könige – das Buch der Thora vor. Jetzt waren ihm die Augen geöffnet, er sah den Abgrund, an dessen Rand sein Vater und sein Großvater Jissroél geführt hatten. Sofort bekundete er den festen Entschluss, das Wort Gottes in Jissroél zur Wahrheit zu machen. Und wenn er auch durch Hulda’s,  der Prophetin, Wort nicht darüber im Unklaren gelassen wurde, daß das Verderbnis schon zu tief eingerissen sei, als daß im die Abwendung  des Verhängnisses gelingen könne, so ließ er sich dadurch nicht beirren. Als starker jüdischer Held tat er fest und ruhig das Seine, den Erfolg Gott überlassen. Er versammelte die Ältesten von Juda und Jissroél, ging hinauf in das Haus Gottes und, ohne berufen zu sein, schloss sich das „ganze Volk von Klein bis Groߓ von selbst ihm an. Mit der Schilderung dieses großen Augenblicks beginnt die Haftora.

     Und wahrlich, ein erhebender Moment war es, da nach mehr als sechzig Jahre des Abfalls das Volk mit seinem König in begeisterten Hingebung an die, für den letzteren „wiedergefundene“, Thora zu seinem Gotte wieder zurückkehrte und von neuem eintrat in den alten Gottesbund. Es war auch ein Péßach, in des Festes tiefster Bedeutung, es war ein Übergang aus der Knechtschaft heidnischen Götzenwahns in die Freiheit des erlösenden Gotteswortes. Und deshalb begreifen wir sehr wohl, wie nun, nachdem der König das große Reinigungswerk im Lande vollbracht hatte und nun das ganze Volk nach Jerusalem berief, um das Péßachopfer zu vollziehen, trotz der guten Zeiten unter David, Salomo und Chiskijahu, es gerade von diesem Péßach heißt, daß ein solches nicht vollzogen worden sei, seit den Zeiten der Richter und aller Könige von Jissroél und von Juda. Denn keiner Erhebung des Volkes war je ein so tiefer Abfall, eine so allgemeine Entfremdung vorangegangen.

     

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 471- 478  Kommentar zu  Könige Kap. 23 V.1…) 

    10-04-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-04-2020
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה ליום ראשון של פסח

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des 1.Tag Péssachs

     

    Josua, Kap. 3, Vers 5 und folgende

     

    Kap. 5, V. 2. An dem Gedächtnistage des ersten Péßach, des Auszuges aus Ägypten, werden uns aus dem Prophetenworte die Umstände vergegenwärtigt, unter denen das erste Pessachopfer im Lande unserer Bestimmung dargebracht, und das erste Péßach im Lande unserer Bestimmung gefeiert wurde.

     

    בעת ההיא וגו' zu jener Zeit, da bei den emoritischen und kaanitischen Königen unter dem Eindrucke des wunderbaren Durchzuges Jissroéls durch den Jordan tiefe Entmutigung Platz gegriffen, wie dies im vorhergehenden Verse berichtet war, zu diese Zeit, die wie keine andere zum raschen Angriffe reizen musste, wenn es sich um eine Eroberung durch Menschenkriegskunst handelte, ward dem jüdischen Führer der Auftrag, sein ganzes Heer zeitweilig – kampfunfähig, bis zur vollendeten Wehrlosigkeit kampfunfähig zu machen! Kann es unter solchen Umständen einen befremdlicheren Auftrag geben? War es nicht geradezu ein Akt des Selbstmordes, der ihnen durch diesen seltsamen Befehl angesonnen wurde, brachten sie nicht ihre Frauen und Kinder in äußerste Gefahr? Wie rasch musste sich die Kunde von ihrer selbstbereiteten Hilflosigkeit unter die Bevölkerung verbreiten, in deren unmittelbaren Nähe sie lagerten, und die Mutlosigkeit schlug in wildeste Kampflust um, die den Wehrlosen gegenüber auch den Feigsten zum Helden macht – und das Schicksal der dem Racheschwerte zweier Männer erlegenen bedauernswerten einstigen Bewohner Sichems war unabwendbar auch das ihrige!! Es war eine Großtat unbedingter Hingebung an Gott als seinen einzigen Führer, die mit diesem Befehle vom Jissroél gefordert wurde, es war die leuchtendste Großtat  unbedingten Gehorsams, mit der Jissroél in Erfüllung dieses Befehles sein unbegrenztes Gottesvertrauen besiegelte. Wie einst die Väter  vor dem ersten Péßach in Ägypten durch die Tat des  „Grossen Sabbaths“, der zehnten Nisson, durch die in Erfüllung des Gottesgebotes vollzogene kühne  Herausforderung des Zornes ihrer mächtigen Zwingherrn ihre Würdigkeit zu erweisen hatten: ganz ebenso ward ein solcher Beweis vor dem ersten Péßach im Lande ihrer Bestimmung von den Söhnen gefordert – und von ihnen in nationaler Ruhmestat vollbracht. So hat die göttliche Erziehung durch die vierzigjährige Wüstenwanderung einen glänzenden Triumph gefeiert. Jissroéls Söhne zeigten, daß sie von dem Schicksale ihrer in den Wüstengräbern ruhenden Väter gelernt hatten, an die nicht umsonst V. 6 erinnert wird. Sie zeigten, daß sie auch die Bedeutung des Zurückweichens der Fluten des Jordans vor der Gesetzeslade ihres Gottes in ihrer ganzen Tiefe begriffen hatten, die sie durch ihre eigene Tat nunmehr alle Folgegeschlechtern zu bekunden hatten, die sie durch nicht der Strategie des jüdischen Feldherrn, nicht der „Schärfe“ des jüdischen Schwertes, wir nur in der Selbstüberwindung und unbedingtem Gehorsam bewiesenen Treue gegen das göttliche Gesetz allein die Besitznahme de jüdischen Landes zu verdanken sei. In dieser Beleuchtung gewinnt auch der Ausdruck חרבות צורים, „scharfe Schwerter“, für die Mila-Messer seine volle charakteristische Bedeutung. Und dieser eigenes Heer kampfunfähig macht, und dieses Heer von Kriegern, das dem Schmerze und der Feindesgefahr sich ruhig preis gibt, sie bieten ein Bild erhabener Heldengröße, dem die Geschichte nichts Ähnliches zur Seite zu stellen hat. Es ist der Gottesodem in der Geschichte des jüdischen Volkes, der uns auf diesem Blatte unserer Geschichte entgegenweht.

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 457- 466  Kommentar zu Josua Kap. 3 V.5…) 

    09-04-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-03-2020
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    ויקהל

     

    נדרו ושלמו ליי אלקיכם כל סביביו יבילו שי  למורא:

     

    „ Ihr aber gelobet und erfüllet; was ihr gelobet Gott, eurem Gotte, während alle; die ihn umgeben, als  Gegenstand der Furcht im Huldigungsgabe bringet.  “

    (Psalm 76,12 Übersetzung Samson Raphael Hirsch)

     

    1.

    Rührend  ist es, wenn die Frommen,

    Einend sich zur heil’ger Schar,

    Freudig opfern am Altar.

    2.

    Wohl ists nicht die große Spende,

    Die der Herr von dir begehrt,

    Wahrhaft guten Willen sende,

    Und du hast Ihn wohlgeehrt.

     

    ***

    Quelle: „Bibel- und Talmudschatz – Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. Kohn, 13 Auflage Hamburg 5691-1931 Verlag von George Kramer S. 224

     

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    15-03-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-02-2020
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

           (1833 -1900)

     

    Hoschea  3,5: „Nachdem werden Jisraels Söhne zurückkehren und werden Gott, ihren Gott, suchen, und ihren König David, und werden hineilen zu Gott und zu seinem Gute am Ziele der Tage.“

    In Beilage die kommentierte Übersetzung dieser Vers. Quelle:  „ Die Zwölf Propheten, übersetzt und erläutert von Dr. Mendel HIRSCH“  – Vorwort von Dr. BONDI, Frankfurt am Main 1900. Das Wort ובקשו ist der Titel und das erste Wort des Werkes „Ein  jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“ von  Leo BRESLAUER. Frankfurt am Main  5695/1935

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    03-02-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-01-2020
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    HUMANISM AND JUDAISM (12)

     

     

    By Dr. MENDEL HIRSCH Principal of the Israelite Religious Community Schools, Frankfort-on-Main.

     

    Translated by J. GILBERT

     

    Thus, according to the Rabbis’ teaching, no prayers, even when said at home, in the morning, afternoon or evening, are aptly concluded without expressing the idea of looking forward in prayer to that great dawn, when all men shall gather around God; to whose domination all of them shall willingly submit in united allegiance, “on the day when they shall acknowledge that He is one and the same God for all.”  In public service, however, that is to say where ever ten Jews join in prayer, special expression is given to this thought, at the end of each sub-division of the service in the Kaddish-prayer.  Public lectures on Torah or Talmud are likewise not concluded without the reminder, by the Kaddish-prayer, of Yisroél’s call to act as priests of mankind, which constitutes the very purpose of the study of the Torah. And at the departure of the Israelite, his friends, as their last mark of affection, at the side of the graven unite in the same prayer with the same purpose in their minds. Thus the son, during the year of mourning and on the anniversary of a parent’s death, in remembrance of the mission received by his people, and his desire to honour and bless his parent’s memory, steps forward and recites in front of the community this same prayer of Kaddish.

    A specially characteristic feature of the service of the great Jewish National Festivals, that should be mentioned here, is that in an apparently casual manner the importance of fostering the remembrance of all humanity in our prayers on national holidays is spontaneously and clearly expressed.

     

    On the Passover Festival, in commemoration of Ysroel’s birth and his liberation from Egyptian slavery this thought is expressed in an apparently quite indirect way in the ritual. On all festivals of joyous character, the cheerful frame of mind is manifested in the singing of the Hallel (Psalms CXIII-CXVIII.5), a song that for this reason may properly be described as national hymn. But the ritual for the Passover, the foundation of all other Festivals, prescribes (“Shulchan-Aruch, Orach-Chayim, CLXXXVII,5): that on the concluding days, and hence also on the intermediate half holidays, the Hallel son his chanted with the omission of two psalms. Why? The seventh day recalls the memory of the crossing of the Red Sea. The miraculous escape was, however, associated with the entire destruction of a whole nation’s young manhood. It is true that they were persecutors and tormentors of Ysroél. It is true that they were on the point of committing the crime of re-enslaving a people that had just regained its liberty, and that only death had stopped them; nevertheless: “The works of mine hand are drowned in the sea, and you should, Ysroél, rejoice?” – sentiments uttered (according to the Rabbis) on that occasion by the Father of mankind. Could his song of songs, proclaiming all men to be God’s children, be sung with finer feeling and greater impressiveness? Could a loftier poetic strain be imagined? Is this not the sentiment of the true cosmopolitan, the true priest of all mankind, which is expressed in this simple ritual stipulation, at the celebration of  Ysroél’s national birth?

    On the Pentecost Festival, the anniversary of the revelation on Sinai, whereby Ysroél was made the bearer of the so-called “segregating” Law, and became the alleged haughty “chosen” people, the ritual brings before the Jewish eye the sublime magnificent figure of a woman, a picture radiating with magnanimous humanity. Who are these women that wander over the fields? One of them, prematurely worn with age and grief, and another, young and vigorous, despite the soreness of sorrow experienced, and looking cheerfully and high-spiritedly into the future. Both are widows, mother-in-law and daughter-in-law. Three graves enshrine all that was dear in life to the older- husband and children. She leaves behind the strange country, and wanders back to her old home, once blessed with riches, now desperately impoverished. The young woman leaves father and mother, family and home, and wanders with the poor old mother of her dead husband towards a country foreign to her. “Leave me”, says the matron to her, who once in happiness and prosperity had entered into her family-circle, “go and return to thy people, for the hand of the Lord has been heavy on me.” – “Do not press me to leave thee”, replies the other, “for wither thou goest, I will go, thy resting-place shall be mine, thy people shall be my people, and thy God my God. Where thou diest I will die, and there I will be buried, so help me God if aught but death part thee and me!”  And this stalwart unselfish woman for Moab, grand in the trust and love of God, sheltering “under the wings of the God of Israel, ”  became, as the Bible-story continues, the mother of Obed, the father of Jesse and Jesse was the father of David.

     

    Behold, and would that these words could find their way to all men on earth! We have none in whom the spirit of Jewish divine and humane teachings has become so vivid, and produced such blossoms of lyrical composition, as in David. We have none whose innermost thought have been revealed to us so deeply as in the case of David, whose soul and mind lie open before us and give us insight into his striving and struggling. We follow him throughout his whole rich life, full of changes, we witness his inner and outer struggles, his victories and his defeats. Good fortune does not make him conceited, ill-luck does not make him downhearted; neither will base ingratitude or the black treason of those nearest to him embitter him over much. Instructive in victory, still more instructive when succumbing to human frailty, when, with a guilty conscience, full of shame and sorrow, yet trusting in the grace of his and mankind’s God, he soars aloft from darkness to light, from afar to the sunny presence of God; thus we see him serene in sufferings, victorious and strong in his feebleness. To the present day his laments and his rejoicings alike reverberate in the hearts of men; even to-day they bring comfort and hope to the distressed, support to the falling, courage and strength to the erring, to find their words that elevate men’s minds to God, even the minds of those who have long ago become strangers to the Synagogue and Church. They form the bond that, unconsciously, still unites them with the God whom their lips deny. In their prayers, be it the wan denizen of the slums, or the proud lady in her palace, it is with David’s words that mortals beg for protection, for blessings upon the  suckling in the cradle, for protection on behalf of the husband amid the perils of life. And when the hour of departure from life arrives, whose words but his are spoken as the weary pilgrim’s soul, beggars or kings, is consigned to eternity? “Into Thy hands do I commit my soul, Thou hast redeemed me, O merciful Almighty God of Truth.”

     

    And every Pentecost-Festival the genealogy of this David – whose immortality, and whose importance for all humanity, have not been equalled by any other mortal, and on whom all hopes for redemption are centred – is presented to the Jew, and it is avowed that – Non-Jewish, nay even Moabitic, blood flows in the veins of this David! This thought must undoubtedly have preserved in Ysroél that absolute absence of prejudice and that broadmindedness which can only smile charitably at prejudices which would look upon the mere possibility of the presence of Jewish blood in the veins of one’s family as downright outrage, against which they could not too strongly protest. David could not trace his line of descent to his great-grandmother without discovering foreign blood, and for no consideration would we miss from his lineage, Ruth “ the woman  from Moab.”

     

    We come now to the Rosh-Hashanah, the Jewish New Year’s Festival, which, for the Jew, is a day of grave meditation, searching retrospect, and rousing himself to moral regeneration.  And what is his foremost thought? For whom is the Jew’s first wish in the festive prayer for the day? At the turn of  the year, the threshold of the new year, when a man approaches his Creator with a heart full of desires, full of cares and apprehensions, and full of hopes, the first thought, the first wish, and the first prayer, is not for his own welfare, or that of his house and immediate surroundings. His glance is directed far beyond the circle of his family, his community, of his coreligionists and tribal relations; for it is for the whole human race that his first prayer is uttered, viz., that they should all be united, as men, around the common Father, in a league of eternal peace. This is the first prayer. “Oh, fill their hearts with the fear of God, all whom Thou hast created, so that they all should look upon Thee in reverence and prostrate themselves before Thee, and form a united band to do Thy will.”

     

    Then we come to Yom Kippurim, the Day of Atonement, or, literally translated, “day of expiation”, which is foremost in solemnity and beatitude for the Jew. It comes to bestow upon him the supreme gift of grace, protection from the outer and inner consequences of his past failings. It is to redeem him “from the bonds of passion”, and restore purity to a tarnished past. One condition, however, is attached to this regeneration: It is a serious and weighty, but indispensable condition. The condition of self-recognition, repentance, firm resolve to reformation, but, first and foremost of all, amends for any offences towards man, restoration of what has been unlawfully withheld and of the honour that has been attacked, leaving nothing undone to obtain the pardon of any fellow-creature whom the penitent may have hurt, humbled or otherwise injured.

     

    The greater part of the day has already passed. Fasting and praying, they have stood before their God, have confessed their sins and fervently pleaded with the “God of love and mercy, the gracious, forbearing and forgiving God, but who will call to account for every transgression.” The World of the Law and the promise of their God have been read to them, also the grave and thrilling words of monition on the substance and shadow of Yom Kippur. In the Mussaph-Prayer they had, as it were, in spirit, once again assembled in the Temple on Moriah, and before their inner eye the solemn services of sacred symbolic rites has passed.

     

    The sun has declined and the Mincha-prayer is about to begin. But first the Torah is taken once more from the Holy Ark, and after reference to Egyptian and Canaanitic degeneration and the importance of morality as the basis of individual and universal salvation, one touching and instructive sentence from the rich treasury of the Prophets is brought into prominence before the congregation. For this day, which is to bring to the Jew peace with his God, peace within his own heart, peace with his surroundings, the wise ordainers of the Liturgy knew no nobler message than the reading of Jonah. 

    As an example to the voluntarily reading upward striving of man and Jew, the heathenish citizens of Nineveh are brought forward; their return is shown as an incentive for man’s own return, their earnestness as an example for his own earnestness! The Rabbis teach: “It does not state, that God saw their sack-cloth and fasting,” but “God saw that they had returned from their evil ways.”

    Finally, we come to the Festival of Tabernacles – once, in Jerusalem, the climax of national rejoicing. Even to-day gladness forms its key-note. For this festival, which is to bring the pure joy of life before God (Leviticus xxiii, 40), the preceding solemn days of Rosh-Hashanah and Yom-Kippur are to pave the way. With regard to the sacrifices which were offered on that national High-Festival of all festivals – referred in the Talmud simply as “the” Festival – and to which allusion is made in the Festival prayers, let us listen to that great and profound expounder of the religious philosophy which constitutes Judaism. He was the first to make Judaism, in the totality of its laws, as contained in the Torah and Talmud, the basis of religious philosophical studies. He arrives at this conclusion: that the Idea underlying these sacrifices was the far-reaching proclamation of Israel’s relationship to the whole human race ; that is to say, that all times one and the same Shepherd of Life rules the fate of Israel and the nations.

     

    Furthermore, in subjecting every action to the Divine will, the contrasts or diversity in the worship of God will gradually disappear! And in the end Israel and the whole human race “by the fulfilment of the Law given them for the discharge of their tasks, the Sinaitic for Israel and general human law for all mankind, will become one in the worship of God, by their fulfilment of his will on earth.” (S.R. Hirsch, Pentateuch, Numeri, page 440, etc.).  

     

    Are these not the rays of the morning dawn, the great dawn of humanity which shine upon us through the gloomy clouds, as in the views expressed above? Do they not show to the present age, in which the cultured classes are, at an ever-increasing pace, running the risk of losing their God altogether, that a safe foundation may be found for pure and unfettered humanity in the firm soil of revelation?

     

    End of the Exposé.

     

     

    (Humanism and Judaism by Dr Mendel HIRSCH, pp. 48 – 59)

    20-01-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-01-2020
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

    HUMANISM AND JUDAISM (11)

     

    By Dr. MENDEL HIRSCH Principal of the Israelite Religious Community Schools, Frankfort-on-Main.

     

    Translated by J. GILBERT Bedlock 1928

     

     

    Thus, according to the Rabbis’  teaching, no prayers, even when said at home, in the morning, afternoon or evening, are aptly concluded without expressing the idea of looking forward in prayer to that great dawn, when all men shall gather around God; to whose domination all of them shall willingly submit in united allegiance, “on the day when they shall acknowledge that He is one and the same God for all.”  In public service, however, that is to say where ever ten Jews join in prayer, special expression is given to this thought, at the end of each sub-division of the service in the Kaddish-prayer.  Public lectures on Torah or Talmud are likewise not concluded without the reminder, by the Kaddish-prayer, of Yisroél’s call to act as priests of mankind, which constitutes the very purpose of the study of the Torah. And at the departure of the Israelite, his friends, as their last mark of affection, at the side of the graven unite in the same prayer with the same purpose in their minds. Thus the son, during the year of mourning and on the anniversary of a parent’s death, in remembrance of the mission received by his people, and his desire to honour and bless his parent’s memory, steps forward and recites in front of the community this same prayer of Kaddish.

    A specially characteristic feature of the service of the great Jewish National Festivals, that should be mentioned here, is that in an apparently casual manner the importance of fostering the remembrance of all humanity in our prayers on national holidays is spontaneously and clearly expressed.

     

    On the Passover Festival, in commemoration of Ysroel’s birth and his liberation from Egyptian slavery this thought is expressed in an apparently quite indirect way in the ritual. On all festivals of joyous character, the cheerful frame of mind is manifested in the singing of the Hallel (Psalms CXIII-CXVIII.5), a song that for this reason may properly be described as national hymn. But the ritual for the Passover, the foundation of all other Festivals, prescribes (“Shulchan-Aruch, Orach-Chayim, CLXXXVII,5): that on the concluding days, and hence also on the intermediate half holidays, the Hallel son his chanted with the omission of two psalms. Why? The seventh day recalls the memory of the crossing of the Red Sea. The miraculous escape was, however, associated with the entire destruction of a whole nation’s young manhood. It is true that they were persecutors and tormentors of Ysroél. It is true that they were on the point of committing the crime of re-enslaving a people that had just regained its liberty, and that only death had stopped them; nevertheless: “The works of mine hand are drowned in the sea, and you should, Ysroél, rejoice?” – sentiments uttered (according to the Rabbis) on that occasion by the Father of mankind. Could his song of songs, proclaiming all men to be God’s children, be sung with finer feeling and greater impressiveness? Could a loftier poetic strain be imagined? Is this not the sentiment of the true cosmopolitan, the true priest of all mankind, which is expressed in this simple ritual stipulation, at the celebration of  Ysroél’s national birth?

    On the Pentecost Festival, the anniversary of the revelation on Sinai, whereby Ysroél was made the bearer of the so-called “segregating” Law, and became the alleged haughty “chosen” people, the ritual brings before the Jewish eye the sublime magnificent figure of a woman, a picture radiating with magnanimous humanity. Who are these women that wander over the fields? One of them, prematurely worn with age and grief, and another, young and vigorous, despite the soreness of sorrow experienced, and looking cheerfully and high-spiritedly into the future. Both are widows, mother-in-law and daughter-in-law. Three graves enshrine all that was dear in life to the older- husband and children. She leaves behind the strange country, and wanders back to her old home, once blessed with riches, now desperately impoverished. The young woman leaves father and mother, family and home, and wanders with the poor old mother of her dead husband towards a country foreign to her. “Leave me”, says the matron to her, who once in happiness and prosperity had entered into her family-circle, “go and return to thy people, for the hand of the Lord has been heavy on me.” – “Do not press me to leave thee”, replies the other, “for wither thou goest, I will go, thy resting-place shall be mine, thy people shall be my people, and thy God my God. Where thou diest I will die, and there I will be buried, so help me God if aught but death part thee and me!”  And this stalwart unselfish woman for Moab, grand in the trust and love of God, sheltering “under the wings of the God of Israel, ”  became, as the Bible-story continues, the mother of Obed, the father of Jesse and Jesse was the father of David.

     

    Behold, and would that these words could find their way to all men on earth! We have none in whom the spirit of Jewish divine and humane teachings has become so vivid, and produced such blossoms of lyrical composition, as in David. We have none whose innermost thought have been revealed to us so deeply as in the case of David, whose soul and mind lie open before us and give us insight into his striving and struggling. We follow him throughout his whole rich life, full of changes, we witness his inner and outer struggles, his victories and his defeats. Good fortune does not make him conceited, ill-luck does not make him downhearted; neither will base ingratitude or the black treason of those nearest to him embitter him over much. Instructive in victory, still more instructive when succumbing to human frailty, when, with a guilty conscience, full of shame and sorrow, yet trusting in the grace of his and mankind’s God, he soars aloft from darkness to light, from afar to the sunny presence of God; thus we see him serene in sufferings, victorious and strong in his feebleness. To the present day his laments and his rejoicings alike reverberate in the hearts of men; even to-day they bring comfort and hope to the distressed, support to the falling, courage and strength to the erring, to find their words that elevate men’s minds to God, even the minds of those who have long ago become strangers to the Synagogue and Church. They form the bond that, unconsciously, still unites them with the God whom their lips deny. In their prayers, be it the wan denizen of the slums, or the proud lady in her palace, it is with David’s words that mortals beg for protection, for blessings upon the  suckling in the cradle, for protection on behalf of the husband amid the perils of life. And when the hour of departure from life arrives, whose words but his are spoken as the weary pilgrim’s soul, beggars or kings, is consigned to eternity? “Into Thy hands do I commit my soul, Thou hast redeemed me, O merciful Almighty God of Truth.”

     

    And every Pentecost-Festival the genealogy of this David – whose immortality, and whose importance for all humanity, have not been equalled by any other mortal, and on whom all hopes for redemption are centred – is presented to the Jew, and it is avowed that – Non-Jewish, nay even Moabitic, blood flows in the veins of this David! This thought must undoubtedly have preserved in Ysroél that absolute absence of prejudice and that broadmindedness which can only smile charitably at prejudices which would look upon the mere possibility of the presence of Jewish blood in the veins of one’s family as downright outrage, against which they could not too strongly protest. David could not trace his line of descent to his great-grandmother without discovering foreign blood, and for no consideration would we miss from his lineage, Ruth “the woman from Moab.”

     

    (Humanism and Judaism by Dr Mendel HIRSCH, pp. 44 – 48 to be continued next Sunday)

    13-01-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-01-2020
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    HUMANISM AND JUDAISM (10)

     

     

    By Dr. MENDEL HIRSCH Principal of the Israelite Religious Community Schools, Frankfort-on-Main.

     

    Translated by J. GILBERT

     

     

    Sympathy with the hereditary enemy, Babylon, merited though its fate was, is so discernible in the Prophet that according to modern views he might easily be charged with a lack of patriotism. But the eye of the Jewish Prophet sees in the defeated and powerless foe nothing but a disarmed, pitiful man. “A grievous vision is shown to me – the treacherous (Babylon) continues this treacherous work, and the spoiler continues to spoil.  Go Forward, Elam! On with the attack Media! All sighing over the vanishing (Babylon) have I made to cease. Therefore, all my loins are trembling; pains have taken hold of me as a woman that travaileth, I was bowed down of what I heard; I was dismayed at what I saw. My senses leave me, dreadful terror affrightens me. The dusk of my pleasure has turned it into trembling” (Isaiah xxi., 2, etc.).

     

    Still more characteristic is the judgment of God on Moab, visualized by the Prophet Amos – because it had defiled the bones of the king of Edom. It had burnt them to chalk! Yet Edom was the actual sworn enemy of Judah, since it had always pursued its brother people with the sword and kept its wrath for ever” (Amos i, II, etc.).  Thus we see that the Bible looks upon the defilement of the bones of a idolatrous enemy as an insult to the dignity of man, which arouses the avenging ire of Him, whom the bold tongues of blasphemers have dared to designate as “the Jewish Tribal God”.

     

    The extreme loftiness of the Jewish conception of the filial relationship between man and God, and the possibility for everybody at all times to regain the Divine grace by his moral effort, are brought home to us by one passage in the Prophets, which will render it necessary to refer to numerous other similar utterances. These are the words of Jonah pronounced upon the inhabitants of Nineveh. They were heathens. God had proclaimed, through Jonah, the fall of the city. The men of Nineveh believed in the message of God, a mighty upheaval overtook them, and they proclaimed a general fast and put on sack-cloth. The movement also reached, and the king arose and commanded a fast – in true heathen fashion even for the animals – and ordered prayers and bade his people “to turn everyone from his evil ways and from evil possessions in his hands.” And they achieved it, and God saw that they had abandoned their evil ways, and God suspended their punishment. The unconditional form of their doom had, from the very outset, appeared to the Prophet unfortunate, and he dared to insist on it in his prayer to God: that was his reason for shirking his mission, and for his flight to Tarshish. “For I know that Thou art a gracious, merciful God, slow to anger, and full of kindness, and ready to withhold Thy doom of (threatened) evil!” These words of Jonah with regard to heathens correspond exactly with the revelation to Moses on Sinai of the divine ways of ruling mankind (Exodus xxxiv.,5). And by what means had the people of Nineveh secured for themselves God’s pardon? Had they been converted to Judaism after the prophetic message from Jonah? Not at all. They had only rid themselves from the wrong among them and turned from their evil ways. In a word, they had become better men.

    How admirably our wise men, the truly sage compilers of the Jewish Liturgy, understood how to preserve amongst their own people, and to foster in thought and deed, the spirit of profound esteem and recognition of humanity, as the very quintessence of the brotherhood of man!

     

    It is true that in our prayers full expression is given to the lofty mission of the Jews to act as a nation of priests unto humanity. For, in the first place, its purport is to keep alive the consciousness of individual responsibility, which teaches us to conceive every misdeed committed by a Jew, as a desecration of the Divine name, and the knowledge, therefore, that the most conscientious self-training becomes a sacred duty for every Jew. In the second place, it must be realized that this recognition of the high importance of the task is absolutely indispensable for the faithful and joyful fulfilment of the special duties which, from a worldly point of view, mean deprivation, resignation and uniform readiness to sacrifice material advantages for the attainment of the ideal, spiritual and moral objects. Only too often was the loftiness of this sentiment above all others the means of protecting the Jew, trodden down like a pariah, from feeling himself degenerating into a pariah in reality. It had to save him from mental serfdom and loss of self-esteem, but it had to protect him also against embitterment, to educate him for that nobility of mind, so often shown by him, and to teach him not to hate his oppressor and persecutor, but rather to pity them, thus providing the truth of the lofty word of the Prophet (Isaiah LIII., ii. Etc.). “that he, my righteous servant, sent out to many, who has to suffer from the delusions of so many,” would not pay hatred with hatred, nor scorn with scorn, but would “pray for the transgressors.”

     Equal stress was laid upon the precaution to guard the Jew against overweening self-assertion on particularistic grounds, to preserve in him that broad principle of looking upon all men as his brethren and on his own people as but one of the large family of nations.

     

    (Humanism and Judaism by Dr Mendel HIRSCH, pp. 44 – 48 to be continued next Monday)

    06-01-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-01-2020
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    Rabbi Yecheskel Landau

        (1713-1793)

     

    Noda BeYehuda

     

    In respect to theft and robbery I always insist that there is no difference with regards to theft and robbery if it concerns property of a Jew or a stranger. Both are prohibited by [the commandment] ‘you shall not steal’. [...] Since it is prohibited to steal or rob a stranger, it applies so much more to the nations of our times in the midst of whom we reside, since they believe in the fundamental principles of religion. They believe in the creation of the world, they believe in prophecy of the [biblical] prophets and in all the miracles described in Torah and in the books of Prophets. Therefore it is obvious and apparent that we are obliged to honour them and hold them in high esteem.

     

    [...] I did not declare this only with regard to my present book but with regard to all the passages in any [Jewish] writing where anything derogatory is [written] about idolaters or ‘nations’ [...]. It would be an error to apply those [terms] to the nations of our times. [...] Those texts were aimed at the nations of the past who believed in stars and planets.42

     

     

     

    The substance of the idea, acquiring polite manners, learning the grammar of the vernacular [lit.: language of the nations] – even I praise it strongly!

     

    How high stands the government which decided to accustom our people to speak clearly! [...] Don’t dare to think that you can actually speak the German language! You can say you know the language only if you know its grammar. [...] Therefore the emperor, may his fame grow, did a great thing when he ordered us to learn the language properly and grammatically.

     

    Whit big thanks to our friend and correspondent in Borough Park  Reb Dovid G.

    05-01-2020 om 16:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-01-2020
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH 

                              (1808-1888)

     

    ויגש

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Wajigasch 

     

    Kap. 44, V.18 Da trat Jehuda zu ihm hin und sprach: O, mein Herr, lasse deinen Diener doch ein Wort in die Ohren meines Herrn sprechen, und deinen Zorn nicht wider deinen Diener rege werden; denn du bist dem Pharao gleich.

     

    באזני אדני, ein schöner Ausdruck, wenn man dem andern etwas sehr zu erwägen geben will. Ich will nicht an dein Gefühl appellieren, sondern an deinen Geist und deinen Verstand mich richten. – …

     

    Kap. 45, V,2 Er ließ seiner Stimme freien Lauf im Weinen; Mizrajim hörte es, und es hörte es das Haus Pharaos

     

    ויתן את קלי, gab sie frei, hielt sie nicht mehr zurück. „Es hörte es Egypten, es hörte es das Königshaus!“ Es ist dies an sich ein Zeichen seiner hohen Stellung, das ganze Land, der ganze Hof nimmt teil an einen Vorgang, von dem man noch nichts weiter weiß, als daß er in lautes Weinen ausgebrochen. Überhaupt aber tritt in der ganzen Erzählung das Weinen häufig hervor. Wohl kann man auch Tränen heucheln; aber so ein rechtes Weinen, נתן קול, das ist ein Siegel des Gemütes, ein Siegel der Aufrichtigkeit.

     

    V.11 Ich will dich dort ganz versorgen, denn noch kommen fünf Jahre Hungersnot, du könntest sonst und dein Haus und alles Deinige verarmen.

     

    ...Wiederholt wiest Josef die Brüder darauf hin, wie diese ganze Kette von Ereignissen offenbar als Gottesfügung darstellt und in der Tat führt uns wohl kaum eine andere Geschichte in gleichem Maße die Weise der göttlichen Providenz vor Augen. Sie ist der lebendigste Kommentar jenes großartigen Spruches salomonischer Weisheit: רב מחולל כל ושוכר כסיל ושוכר עוברים (Prov. 26,9). „Der große Weltenmeister erzeugt aus dem kleinsten Anfang alles; wie physisch, so auch sozial, lässt er alles aus den kleinsten Keimen werden. Es ist es, der alles zu kreißender Geburt führt und hat als solcher Thoren, und hat als solcher Verbrecher in seinem Dienste“. Ohne es zu wissen und zu wollen, dient Ihm auch die Torheit und die Sünde. In dieser Geschichte liegen die Fäden offen, in anderen nicht; aber an dieser lernen wir die Gänge Gottes. An den „zwei Loth Seide“, wie die Weisen es ausdrücken, die Jakob an Josefs Rockverbrämung spendete, ging der ברית בין הבתרים in Erfüllung. In Kanaan wäre die Jakobsfamilie schwerlich ein Volk geworden. Wie sie heranwuchs, hätte sie sich unter die Bevölkerung zerstreut. Um zum Volke zu werden, ohne sich zu vermischen dazu musste sie in die Mitte einer Nation kommen, der das ganze jüdische Wesen national widerstand, und dies war Mizraïm. So war später der Fanatismus, der die Ghetti baute, das wirksamste Mittel in Gottes Hand, um uns von aller Unkultur des Mittelalters fern zu halten und im engen Umkreis Familiensinn und Familienglück und Gemeindesinn bei uns zu pflegen. Um uns in Mizraïm eine gesonderte Provinz zum Boden der Entwicklung zu sichern, musste ein Sprössling voran und „Vater“ des Pharao und Gebieter des Landes werden; und damit kein Egypter dem Iwri vorwerfen könnte, ihr gehört nicht hierher, ihr seid nicht hier geboren, mussten alle Egypter die Scholle, wo ihre Wiege gestanden, verlassen und selber Fremdlinge auf den Boden werde, den sie fortan bebauten. –

    So hatte auch bereits die wunderbare, ohnehin so folgenreiche Strömung der Völkerwanderung Europa fast überall mit Fremdlingen bevölkert, als der Jakobsstamm seine große Wanderung in die Zerstreuung unter die europäische Menschheit antrat, und del Verweisungsdekrete germanischer Unduldsamkeit: „Ihr gehört nach Palästina hin!“ stellt die Geschichte unerbittlich die Gegenfrage entgegen: „Hat denn deines Urahns Wiege hier gestanden?“

    Und endlich war das erste wie das letzte Galuth aus קנאה und  שנאת חנם entsprungen, und durch sie der harte Schicksalstiegel motiviert, in dem sie alle geschmolzen und in der Schule des herbsten Unglückes zum Gefühle der Gleichheit und Brüderlichkeit die geläutert wurden. –

     

    V. 17 Pharao sprach zu Josef: Sage deinen Brüdern, thuet dies: Beladet eure Tiere und gehet, kommet zum Lande Kenaan.

     

    …בעיר .בעירכם , Tier, von בער das zugleich brennen, Tier und den Thoren bedeutet. Wir haben für Weisheit kaum so viele Namen als für Torheit, vielleicht, weil die Narrheit mannigfaltiger und buntscheckiger ist: סכל, פתי, כסיל, בער. Unter den verschiedenen Bedeutungen des בער ist wohl jedenfalls „Brennen“ die ursprüngliche. Denn lautverwandt damit heißt באר: aus der Dunkelheit ans Licht treten, daher באר: der lebendige Brunnen, Wasser aus der Tiefe, und באר: klar machen, בהר: leuchten, gesteigert בער brennen. Jemanden, zum Glanz, zur Auszeichnung hervorheben: בחר erwählen.

    In welcher Beziehung heißt das Tier= בעיר? חיה heißt es, insofern es das Leben repräsentiert im Gegensatz zur Pflanzenwelt. בהמה bezeichnet die dem Menschen sich als במה (rad.בום:בהם ) als „Piedestal“ seiner Menschengröße unterordnende Tierart (vergl. auch die Verwandtschaft von בהם  mit פעם, auf etwas anschlagen, auftreten, stoßen; Schritt und Amboß). בעיר heißt das Tier nach seinem instinktiven Charakter. Wir haben die Betrachtung des Begriffes חטא, dessen Verwandtschaft mit חתה, und demgemäß חטא als ein absichtsloses Hinausfallen aus dem „göttlichen Feuer“, sowie כפרה als ein Wiederhingeben an das אשדת als לחם אשה ד' zu erkennen geglaubt. (Siehe zu Kap. 39,9). Ist dies kein Traum, so würde die im Menschen waltende göttliche Kraft, der der Mensch sich frei hingeben soll und sich ihr daher auch muss entziehen können, sich als „Feuer“ darstellen. Es gibt aber auch lebendige Wesen, die sich dem göttlichen Willen nicht entziehen können, in welche jede Regung und jede Tätigkeit ein willenloses Produkt des in sie gehauchten göttlichen Feuers ist, deren Lebenstätigkeit somit ein „Brennen“ ist. Solange diese Feuerkraft in ihnen lebt, können sie sich ihr nicht entziehen, und בעיר wäre somit die prägnanteste Bezeichnung des Tieres nach seiner unfreien, instinktiven Natur. So wird 2 B.M.22,4 jede naturgemäße, das fremde Eigentum gefährdende Tätigkeit des Tieres, שן ורגל hinsichtlich deren es מועד מתחלתי ist, für deren Leitung und Wahrung daher die Intelligenz des Eigentümers volle Verantwortung trägt, charakteristisch durch בער und das Tier als בעיר bezeichnet.

    Unter der bunten Charakteren der Torheit bezeichnet פתי (von פתה offen stehen) den Arglosen, Unerfahrenen, den äußeren Einflüssen und Vorspiegelungen Preisgegebenen; אויל(אול wovonאולי, verwandt mit אבל,אפל , Verdunkelung des physischen oder geistigen Lichtes) denjenigen, der gar keine feste Ansicht hat, alles unklar anschaut und immer zwischen Zweifeln hin- und herschwankt; כסיל, verwandt mit גזל, der eine unberechtigte  Ansicht sich gewaltsam bildet und mit Gewalt behauptet. Es ist der Lendennarr (כסלים) der sich wie ein Athlet auf seine Lenden steift und stämmt, der eine Ansicht, in der er sich einmal festgerannt hat, festhält und keiner Belehrung zugänglich ist.

    Eigentümlich ist סכל, offenbar ja verwandt mit שכל, seinem scheinbaren Gegensatz. Beiden liegt der Begriff סגל, die innigste Anregung, zu Grunde. שכל ist jene geistige Kraft, durch welche der Mensch sich die Welt geistig aneignet, die Anschauungen in Begriffe und Urteile umwandelt und festhält; sie ist das Subjektive, das die objektive Welt in sich aufnimmt, eine Tätigkeit, die דעת bezeichnet. Der סכל hat diese subjektive Kraft: allein er bleibt bei ihr stehen, er bildet subjektive Vorstellungen, Begriffe und Urteile, ohne ihnen die objektive Wirklichkeit zu Grunde zu legen, und ohne sie an der Wirklichkeit zu berichtigen. סכל ist somit die missbräuchliche Anwendung des שכל. (Ähnlich wie סבא das missbräuchliche שבע). – בער endlich ist derjenige; dem es wirklich an der Anlage fehlt, der ein instinktives Leben lebt und kaum sich über das Tier erhebt.

    03-01-2020 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-12-2019
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    HUMANISM AND JUDAISM (9)

     

     

    By Dr. MENDEL HIRSCH Principal of the Israelite Religious Community Schools, Frankfort-on-Main.

     

    Translated by J. GILBERT

     

     

    The foregoing examples will no doubt suffice to illustrate the comprehensiveness of universal love according to the interpretation of the Torah. In a incomparably higher degree than in acts of charity, emanating from pity, the recognition and esteem of human character manifest themselves in the loyal ungrudging regard for justice towards a brother happy and possessed of means. For it is far easier for the average man – sad experience of recent times demonstrates this only too impressively – to follow the impulse of compassion for the sufferings of the unhappy stranger than to overcome the wretched sensations of envy for the happy and prosperous man. This is why, for the purpose of enjoining the most painstaking conscientiousness in the dealing out of justice to the non-Jewish alien, the Torah constructs a case that teaches the lesson most eloquently.  It introduces to us the instance of a non-Jew, grown rich in the Jewish land. “And it” – is written in Leviticus xxv, 47, etc.) – “ a stranger, who has become a sojourner with thee, becomes possessed of riches, whilst thy brother that dwelleth near him becomes  poor, so that he sell himself to the sojourner or even to the head of a stranger’s family”

     

    Evidently this is a case which would make “bad blood”, and irritate national sensitiveness. The stranger becomes wealthy, the Jew poor. More than that, the Jew drifts into drudgery under the non-Jew. Still further – the “stranger turned sojourner” had at least renounced idolatry – but the law goes one step further, in assuming that the impoverished Jew has sold himself to an idol-worshipping heathen, or, as it is more accurately defined in the Talmud (Tractate Kiddushin, fol. 20a) to do mean drudgery in a heathen temple, such as hewing word and drawing water. In fact no worse cause could be imagined for the bitterest vexation. In addition to all this, there would hardly be any possibility for the Jew to observe a great part of his Jewish duties in the house of his non-Jewish master, and his own and his family’s religious future would be gravely endangered by this serfdom in heathenish bondage. In such conditions the danger does not appear remote that a powerful national body would intervene and exercise direct or indirect pressure on the isolated stranger to secure liberation of the destitute Jew from his non-Jewish master. But the laws steps in and decrees: since the bargain, tho’ it  cannot be approved, has been struck, it is binding in law, and only by doing full justice to the legal rights of the Non-Jewish master may the liberation of the Jew  be brought about “Since he has sold himself, he should be redeemed”, be it by a relative or by himself (should any money come to him), but “he shall reckon with is buyer from the year that he sold himself to him, to the Jubilee-year, and the price of sale shall be according to the number of years, at the wage of a hired servant, he shall be with him.” And it is decreed, that only the actual time served, and money earned by him, is to be deducted from the total amount. If for the lack of means “he be not redeemed, then he shall not be released before the Jubilee-year, he and his children with him (Leviticus xxv, 54)

     

    Thus, in dealings with non-Jews, or even with idolatrous heathens, the most painstaking scruple is laid down as a holy duty. Just in a case of a popular wish to liberate one of their brethren, which might  have led to a disregard of justice, is it driven home with sharp emphasis that one must respect in man, even if he is a heathen, the inviolability of personal rights. But in the additional clause it goes even further than that, in making the Jew liable to serve along with his children to the end of the contracted period, and clearly ordaining even the disregarding of the legitimate and holy consideration of saving a whole family from imminent alienation, just because of the still holier consideration of respect for the majesty of justice, even in the person of the idolatrous heathen. According to this doctrine, even the most pious of purposes (and what more pious incentive than the preservation and salvation of a whole family?) does not justify the slightest denial of justice.

    In this connection a very remarkable Talmudic annotation should not be overlooked, which clearly proclaims that this duty of inflexible respect for justice must also be strictly observed, not only in our dealings with ordinary heathens, but even to those connected with pagan temples. In face of such an authoritative statement it is obvious that all those frivolous slanders with regard to the “moral teaching of the Talmud” – which is said to discountenance the right of the non-Jews – are miserable fabrications.

    The seed of this law, to respect humanity in the person of every human being, produced a golden harvest in the predictions of the Prophets with regard to history and destiny. They disclose to our sight the higher pragmatism in history, and show us the hand of God at work in the rise and fall of nations. By no means it is only the tears and the blood of the Jew, or the oppression and stunting of the Jewish life, that provoke the fulminating wrath of God to hurl destruction upon the oppressor. The prophetic eye of Isaiah saw not only Jewish corpses around the heroic body of the glorified Nebuchadnezzar (Isaiah xiv., 12). It was not only Jewish provinces that the all-conquering Nineveh had sacked and crushed in its progress to perdition. (Nahum II,8) “Nineveh, from the days of old, was like an artificial pool of water”. The life-hood of all conquered lands had been cleverly carried into the centre of the brilliant metropolis.  Fear alone stifled all resistance. From the moment that the nimbus was lifted by the victorious Nebuchadnezzar the last hold was gone – “and now they flee!” – “Stand up, face them”, their dethroned Mistress shouts after them “but no one can induce them to stand and rally”.     

     

    (Humanism and Judaism by Dr Mendel HIRSCH, pp. 40 – 44  to be continued next Sunday)

    30-12-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-12-2019
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

     

    „Der jüdische Lichtbaum“

    Vortrag gehalten im Verein Ben Usiel – Frankfurt/Main.

    18 Seiten – Mainz 1896

    Link zum downloaden:

    http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/titleinfo/478781

    29-12-2019 om 21:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-12-2019
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    HUMANISM AND JUDAISM (8)

     

     

    By Dr. MENDEL HIRSCH Principal of the Israelite Religious Community Schools, Frankfort-on-Main.

     

    Translated by J. GILBERT

     

     

    The same characteristic of universality is also clearly expressed in rabbinical commentaries upon certain passages in the Bible concerning the just and good, which are decidedly against the idea of national exclusiveness. Thus on Isaiah, xxvi, 2: “Open ye the gates” – not that Priests, Levites an Israel, but that a righteous, faithful people may enter”. And on Psalms cxviii., 20: “This is the gate to God” – does not refer to Priests, Levites and Israel but it says – “the righteous shall enter”. Again in Psalms xxxiii,1 : “Rejoice” – not Priests, Levites and Israel, but “Rejoice in God, ye righteous” and lastly, on Psalms cxxv.,4 : “Do good” – not unto the Priests, Levites and Israel, but – “Do good, oh God, unto those that be good” (Torath Cohanim on Leviticus xviii.,5)

    Theses passages need no further comment.

    If the foregoing represents the point of view of Judaism on the human subject, we have still to consider the practical effect which this teaching had in Mosaic Law and in the Prophets, as well as its continuance in the rabbinical compilation of the ritual. 

     

    Justice and universal love are the fundamental principles upon which the Old Testament bases all its laws regulating the intercourse between man and man. What then is the measure of legal protection for the non-Jew, what claim upon charity does the Bible grant him, on the basis of the Divine Law?

     

    The instruction of the Torah has a peculiar method of establishing and explaining general principles by means of concrete examples, purposely choosing cases where one would least look for practical proof of the underlying principle, and thus allowing the generalising conclusion to envolve itself automatically. When, for example, the duty of gratitude is taught, the Torah chooses as example an Egyptian, and commands “Do not hate the Egyptian”. For – whatever unspeakable arm they may have inflicted on thee later on, at first they granted thee a hospitable reception. – When it intends to teach the duty of kind consideration and refining of human feeling the example chosen is a “thief” sentenced to enter into temporary service, so as to atone for this theft. His master is not only obliged to take care of the wife and children of his servant, but warned to exercise the greatest mercy and consideration in this treatment of the culprit himself. – When establishing the principles of matrimonial law and the respect and maintenance due to a wife, the Torah chooses as an example the little daughter of a begger that under humble conditions, entered the house of a patrician, and was taken to wife by the son.

     

    In considering first the extent to which charity for a non-Jewish brother must be shown, and practically demonstrated, we find that the Divine Law establishes its doctrine by stating the following case: A man who, according to international law then obtaining was outlaw, helpless, friendless, destitute and in despair, had become the slave of an alien Jew, had broken the law to the detriment of the Jewish master, and had fled from the foreign country into Jewish territory. Poor wretch: “Out of the frying pan into the fire”. Many of our modern highly civilized sates would not have hesitated to expel such a vagabond and undesirable foreigner, who, without proof of identity and means of support, was bound to become a burden on the country, and he might consider himself lucky if he escaped being flung over the border, into the very land which he had most reason to fear. But, in spite of its alleged lack of charity, the Biblical Law ordains differently.

    It prescribes (Deuteronomy, xxiii. , 16, etc,): “You shall not deliver unto his master a slave who has escaped form his master unto you. He shall dwell with you, even among you, in that place which he may choose in one of your gates, wherever he prefers:  ye shall not hurt his feelings”.

    If that be the measure of love and philanthropic care which, on the basis of the Divine Law, the complete stranger was entitled to expect, just because he was a human being and totally helpless, it is but logic to infer that the law which enjoins the Jew to care for his non-Jewish brother, who hast but renounced idolatry – a “sojourner living with thee” – does not mean to restrict his directions of charitable help to the already fallen brother.  On the contrary, it requires him to care also for a brother “reduced in fortune”, who may still hold his own “by thy side”, and need not yet look up to his fellow Jew, as his generous patron and noblehearted benefactor. For it is noble to raise the fallen, but it is divine to prevent them from falling. And with this conviction, it is highly characteristic that just in this law the Torah inserts the idea of care for the maintenance of the non-Jewish sojourner, “And when” – we read in Leviticus, xxv., 35 – “thy brother is becoming reduced in fortune and he totters by thy side “then support him, even though he be but an alien who has become  a sojourner, so that he may live  with thee”.

     

    (Humanism and Judaism by Dr Mendel HIRSCH, pp. 36 – 40 to be continued next Sunday)

    23-12-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-12-2019
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    HUMANISM AND JUDAISM (7)

     

    By Dr. MENDEL HIRSCH Principal of the Israelite Religious Community Schools
    Frankfort-on-Main

     

    Translated by J. GILBERT          

     

    The following few examples, selected from the rich material at our disposal, will serve to corroborate what has been said above.

    At the sight of the star-lit firmament it is not the importance of the Jew but of mortal man which dawns upon the Psalmist as he sings: “When I behold Thy heavens, the work of Thy fingers, the moon and the stars which Thou hast ordained, what is ‘man’ excited by passion (‘Enosh’)[ that Thou art mindful of him, and how great the ‘son of purely human’ (‘Ben Adam’) to whom You hast given his destiny and made him but little short of divine, to crown him with honour and glory! Thou madest him to have dominion over the works of Thy hands. Thou hast put all things under his feet. Sheep and cattle, and the beasts of the field; the fowl of the air, and the fish of the sea!” (S.R. HIRSCH, Psalms viii., 4-9).

     

    Not only the Jew, but every human being, devoting himself to God, experiences in his inner and outer life the influence of the direct educating nearness of God.

     

    “Hail unto him who is proof against crime and guarded against transgression. Hail also to the man to whom God need not impute iniquity, and in whose spirit there is no guile.’

    “Therefore, at times of visitation, let him who is devoted to Thee in love seek self-recognition in praying to Thee; then those mighty overflowing waters will not come nigh to him”  (Psalms xxxii, 1,2,6]

    ‘For sin cometh not forth from the dust, neither does trouble springs out of the ground, so that man should (involuntarily be born unto trouble, as the sparks fly up in the air. But I seek for God (in the fate of ma, and unto the God of justice would I commit my cause, who does greet things, unfathomably, and marvels without number! Behold, happily progressing is the falling man (‘Enosh’) , whom God correcteth; therefore, despise not thou the educating instruction if the Almighty. For if He maketh sore, H e also bindeth up, if He woundeth, His hands also bring healing. In six troubles He will have delivered thee, then, in the seventh, disaster will no longer touch thee” (Job v 6 etc., 17, etc).

     

    “For the heartless and unintelligent man shall be endowed with heart and intelligence, and the unmanageable wild animal shall be born anew as man” (Job xi, 12)

    “How excellent is Thy loving kindness which Thou exercisest as Judging God! Therefore the children of man find their trust under the shadow of Thy wings. In the abundance of Thy house they find ample satisfaction, and from the river of Thy bliss Thou givest them to drink” (S.R. HIRSCH’s Psalms; xxxvi, 8 etc)

    “Blessed – in eternal progress ) is the man whose power of resistance is in Thee, whose heart elevateht him to Thee; even when passing through the valley of  tears, they turn the tear to a well of blessing, even to blessings wrapped up with rain.”  “For God is a sun and shield, God grants grace and glory, no good will be withheld from them that walk in moral integrity. God Zebaoth, eternal blessing unto the man that trusteth in Thee (Psalms LXXXIV, 6, etc)

     

    Further examples need scarcely be cited. Only one statement might be quoted, which in the most noble form describes the relation, not of the Jew – but of man – to his Creator. In it, in terms of deepest intimacy, the soul of every pure man susceptible to the faintest sensation that disturbs conscience, is described as a lamp of God, with which He examineth the most secret folds of the human heart. “The soul is the lamp of God, which scrutinizes all the inward parts of his body” (Proverbs xx. 27).

    Just one more utterance might be quoted in this connection. It refers to the immortality of man – not of the Jew – and is the finest and tenderest expression concerning death and immortality in human language.

    “And he, as a putrid thing, is consumed, like a garment eaten by moths: Man that is born of woman is of a few days; and full of trouble. He cometh forth like a flower, and is cut down. He fleeth like a shadow, and continueth not. And dost Thou bring even me into judgement with Thee? For who can bring forth anything clean from that which is unclean; if it be not the Only One? Be he ever so advanced in years, the number of its month it is for Thee to determine. Thou hast set a limit to his life, and he cannot pass beyond it. Oh, turn from he, that he may rest, like the labourer after his days’ toil.  For there is still hope for the tree that is felled, that it will sprout again and its roots will not perish. Tough its roots may decay in the earth and its stock may die in the ground, yet through the scent of the water it will bud again and will bring forth fruit like a newly-planted sapling: And should man die and waste away, and when man has breathed his last should there be an end of him, as if the waters of the sea must vanish, to make for ever dry a river that for once has ceased to flow?  And man who lays himself down to sleep, should he never rise again? Until the heavens be no more, should he never bestir himself again, nor ever be awakened from his slumber? Oh, if Thou wouldst but hide me in the grave, and keep me in seclusion, until Thy wrath is past! That Thou wouldst set me a time and remember me. If a man die shall he live again? Yes, all the days of my earthly service, I will wait till my change come, my revival, when Thou wilt call me, and I will answer Thy call, because Thou wilt desire the work of Thine hands (Job vii. And xiii.,28 and xiv., 1-15).

    All that man has achieved in his earthly campaign, the battles he has fought, the only under the rays of he has won; only under the rays of divine mercy has he accomplished it, done what he has done, and attained what he has attained; his purification, his moral achievement, is the work of the divine education. And when God finds that man has reached the goal set to him, the He longs for His child, the work of His hands. And this longing of the Father is for the child like a call to come home, and cheerfully it is obeyed – for this call, men term it “death” – announces to him the return to his Father, the entry into eternal life.

    “For Thou wilt not leaves my soul in the grave, neither wilt Thou perish who is devouted to Thee in filial love: Thou teachest me the way of life, fullness of joy is in Thy presence; eternal bliss at Thy right hand”  (Psalms, xvi, 10, etc).

     

    These words of the Psalmist are based upon the Old Testament teaching, and represent therefore, the innermost feelings of every pure man.

     

    (Humanism and Judaism by Dr Mendel HIRSCH, pp. 31-36 – to be continued next Sunday)

    16-12-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-12-2019
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    HUMANISM AND JUDAISM (6)

     

    By Dr. MENDEL HIRSCH Principal of the Israelite Religious Community Schools, Frankfort-on-Main.

     

    Translated by J. GILBERT

     

    The following few examples, selected from the rich material at our disposal, will serve to corroborate what has been said above.

    At the sight of the star-lit firmament it is not the importance of the Jew but of mortal man which dawns upon the Psalmist as he sings: “When I behold Thy heavens, the work of Thy fingers, the moon and the stars which Thou hast ordained, what is ‘man’ excited by passion (‘Enosh’)[ that Thou art mindful of him, and how great the ‘son of purely human’ (‘Ben Adam’) to whom You hast given his destiny and made him but little short of divine, to crown him with honour and glory! Thou madest him to have dominion over the works of Thy hands. Thou hast put all things under his feet. Sheep and cattle, and the beasts of the field; the fowl of the air, and the fish of the sea!” (S.R. HIRSCH, Psalms viii., 4-9).

     

    Not only the Jew, but every human being, devoting himself to God, experiences in his inner and outer life the influence of the direct educating nearness of God.

     

    “Hail unto him who is proof against crime and guarded against transgression. Hail also to the man to whom God need not impute iniquity, and in whose spirit there is no guile.’

    “Therefore, at times of visitation, let him who is devoted to Thee in love seek self-recognition in praying to Thee; then those mighty overflowing waters will not come nigh to him”  (Psalms xxxii, 1,2,6]

    ‘For sin cometh not forth from the dust, neither does trouble springs out of the ground, so that man should (involuntarily be born unto trouble, as the sparks fly up in the air. But I seek for God (in the fate of ma, and unto the God of justice would I commit my cause, who does greet things, unfathomably, and marvels without number! Behold, happily progressing is the falling man (‘Enosh’) , whom God correcteth; therefore, despise not thou the educating instruction if the Almighty. For if He maketh sore, H e also bindeth up, if He woundeth, His hands also bring healing. In six troubles He will have delivered thee, then, in the seventh, disaster will no longer touch thee” (Job v 6 etc., 17, etc).

     

    “For the heartless and unintelligent man shall be endowed with heart and intelligence, and the unmanageable wild animal shall be born anew as man” (Job xi, 12)

    “How excellent is Thy loving kindness which Thou exercisest as Judging God! Therefore the children of man find their trust under the shadow of Thy wings. In the abundance of Thy house they find ample satisfaction, and from the river of Thy bliss Thou givest them to drink” (S.R. HIRSCH’s Psalms; xxxvi, 8 etc)

    “Blessed – in eternal progress ) is the man whose power of resistance is in Thee, whose heart elevateht him to Thee; even when passing through the valley of  tears, they turn the tear to a well of blessing, even to blessings wrapped up with rain.”  “For God is a sun and shield, God grants grace and glory, no good will be withheld from them that walk in moral integrity. God Zebaoth, eternal blessing unto the man that trusteth in Thee (Psalms LXXXIV, 6, etc)

     

     

    (Humanism and Judaism by Dr Mendel HIRSCH, pp. 31 – 33 to be continued next Monday)

    09-12-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-12-2019
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    HUMANISM AND JUDAISM (5)

     

    By Dr. MENDEL HIRSCH Principal of the Israelite Religious Community Schools,
    Frankfort-on-Main

     

    Translated by J. GILBERT

     

     

    For this reason, when Abraham was chosen, the mission entrusted to him and his children was at once epitomised in the words: whilst all others yearn to be blessed, “be thou a blessing”; “through thee all families of the earth shall be blessed” (ibid.: xii, 2 and 3). That same injunction or teaching was also contained in the words which Moses was to approach the Egyptian Ruler, to plead for the liberation of his brethren and to declare to him, in the name of God: “The Hebrew pariah, despised by thee, and cast into bondage by thee, is My son, My first-born son!” For the Hebrew term for firstborn, “Bechor”, etymologically denotes liberator (S.R. Hirsch’s comment), one trough whom the hitherto restrained springs of motherhood are released. Not for himself, but for what follows, is he called Bechor.  When therefore, God speaks of Ysroél as “Beni Bechori”, “My son, my firstborn”, the underlying meaning is that: through the generating powers of humanity are opened: through Ysroél the march is started in which all nations shall step for as My sons. “In thine own name and the names of all mankind I therefore come to thee, Pharaoh; Ysroél is my first, but not my only one. I demand liberty for Ysroél, just as I will claim it for every nation that follows Me as My son”. Not in rank, but in time Ysroél is the first!

     

    But above all, at Sinai, when Ysroél was to be prepared for the revelation, the conception of all men as subservient to God’s purpose and their high significance as such, was emphasized in particularly clear and precise terms: “Mine is the whole earth” (Exodus xix, 5,6). You however, shall belong to me, more exclusively even than all peoples, because you shall be unto me a kingdom of priests and a holy nation”. By this declaration, the laws which follow are characterised as those which establish Ysroél’s consecration to the priesthood of mankind, just as again, within the House of Ysroél, special duties are imposed upon the priest. Any misconception with regard of Ysroél’s position is, however, obviated by the emphatic declaration: “All the earth is mine”, and by the reminder that just this very call to priesthood involved for Ysroél an accentuated acknowledgment of the subservience to God, even under many conditions which otherwise are left to the free choice of men. By the comparative expression: “more exclusively”, the intimate relationship between God and all men is expressed without any ambiguity. That the word “Segula” does not imply a treasure representing the whole of the owner’s possessions, but rather indicates the exclusive ownership of the position by this owner, can conclusively be deducted from the succeeding sentence: “for all the earth is Mine”. Yet, the incorrect interpretation of this expression has been used in support of a whole tissue of falsehoods about the alleged restriction of the relationship of the Father of all humanity to the small Jewish community.

     

    In the introduction of the sacrificial laws (Leviticus I, 2), we find again certain directions addressed to “Man” as the “Adam”. These prescriptions for those symbolic acts, by means of which the selfless devotion of all human forces and means to the furtherance of the highest ethical aims of justice, love of mankind and morality are to be expressed instructively and solemnly as “the nurture of the divine fire on earth, are given, not exclusively to the Jew, but also to “Adam”, “Man”.  What other purpose could this have but to express the principle that, in accordance with Jewish tradition, all men are bidden to the house of God, and that on the altar of the Jewish sanctuary the offering of the non-Jew is ready accepted as an equally acceptable “avow of submission to the Divine will”

     

    Thus it is universality, with its broad outlook on the whole humanity, and the ideal of the loftiness of human destiny which forms the basis as well as the starting point of the Old Testament in its views of the world. The warm breath of all-embracing love for humanity as it comes to us from the Prophets, from the Psalms, and the rest of the Hagiographa, can therefore not be looked upon as something elevating or transcending the Mosaic view, but as loyally carrying forward and preserving that same life-breath which the teaching of Moses was intended, and still labours, to instil into its children, as well as into all men who receive it with an open mind and heart. These conceptions, some of which we have indicated in faint outline, were the premises of the Prophet’s and the Psalmist’s teachings. And we may further state at once, that they also characterize the spirit of the Rabbis of the Talmud, whose instruction has helped to organise the later Jewish cult, and it is the same spirit which survives to the present day in the Synagogue as well as in the humble dwelling in which the soul of the lonely Jew soars in prayer to his God

     

    (Humanism and Judaism by Dr Mendel HIRSCH, pp.27-31 – to be continued next Monday)

    02-12-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-11-2019
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    HUMANISM AND JUDAISM (4)

     

    By Dr. MENDEL HIRSCH Principal of the Israelite Religious Community Schools,
    Frankfort-on-the Main
    .

     
    Translated by J. GILBERT

     

    By these same doctrines all Jewish proselytism is shown to be inconsistent with Jewish teaching. The Old Testament never looks upon men outside the Jewish faith as men doomed to damnation, and whose only hope of salvation would be their conversion to Judaism. All that is necessary for them to become pure men, not Jews – their inherent human nature fully qualifies them for that – and by the faithful observance of general human duties they will as his children, earn their share of the grace of their and our God. Jewish history knows but one example in which this principle was violated under a dreadful delusion, and not out of religious but out of political considerations. Never has outrage more severely been avenged. It was the conversion of the Idumeans. The accursed reign of the bloodthirsty Herod was the outcome.

    There are two other weighty passages bearing upon our theme in the biblical records of the pre-Abrahamic period: the one a prophecy sentence, which opens up for us a perspective of the greatest interest, and the other a divine law given to the human race, which is of immeasurable significance.

     

    The prophetic sentence reads: “As to Japhet God opens his feelings” (i.e. gives them free play) (Gen. IX, 27). The most important section of the Japhetite tribe, from the point of view of the progress of human culture, is the one called Javan, the Greek (ibid., 2) In the light of this biblical sentence the ennobling Hellenic art and poetry – whose charms never ceased to “free the feelings” and to form the foundation of all aesthetic education possessed by cultured races – would appear to serve the hightest purposes of Providence. According to this prophetic sentence, this aesthetic ennoblement certainly forms only the preliminary step to moral ennoblement, which latter is to achieved for humanity by the realisation of this message of divine truth through the culturally most important section of the Semitic race. (Vide S.R. HIRSCH ad.loc. and “Hellenism and Judaism”, Gesammelte Schriften II., page 26 and subs).

     

    The Law referred to, however, is the statement made, a propos of the permission of animal food, with regard to the supreme value of human life. This sentence proclaims man to be the most exalted and inviolably sacred treasure of man, and God, to be the Protector man, who would call him to account for the “blood of man”, spilt by the hand of his brother, thus appointing man to become the responsible guardian of man.

     

    Surely it is not without deliberate intent that the Bible records all these facts and teachings, in which the high status and importance of man are so conspicuously stressed, before it comes to the narrative of the call addressed to Abraham. Having been told how mankind sank lower and lower; how men, individually, became slaves to their sensual appetites, and, collectively, slaves to cunning and hypocritical tyranny; how, with their distribution over the earth, the history of the word and the education of mankind began; how along with the education by experience, education by the word of divine truth had to come; and how, as the bearer of this truth had and for the salvation and deliverance of mankind a specific nation had to be trained under God’s immediate control, it was obviously necessary, for the proper understanding of its historic mission, that this people should be enlightened, at the outset, as to the position and the task of fellow-men. Only thus could it be protected against the overrating of its own nationality, and prevented from regarding itself, with overweening presumption, as the purpose, or from seeing its own elevation and moral perfection the ultimate aim, of the revelation of which it was called upon to the bearer. The experience of all times had amply shown how easily even nations which rank high in the spiritual sense succumb, in consequence of success, to the danger of looking contemptuously upon everything alien. And how great this peril was for a nation deemed worthy of God’s direct guidance, delivered under miraculous and visible active Divine Omnipotence, and raised to a national entity, after having seen the world-power of its dreaded oppressors bite in the dust! Thus we can easily understand why it is that the wisdom of the Bible keeps anxiously reminding this people, at each stage of its development, that all men are God’s children, and that Yisroél was called upon to lead the ways towards the tree of life, or rather to preserve and transmit to men, in the divine teachings, the fruit of the tree of life.

     

    (Humanism and Judaism by Dr Mendel HIRSCH, pp.23-27 – to be continued next Monday)

    25-11-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-11-2019
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    HUMANISM AND JUDAISM (3)

     


    By Dr. MENDEL HIRSCH Principal of the Israelite Religious Community Schools,
    Frankfort-on-Main.

     
    Translated by J. GILBERT

     

     

    This also applies to the Divine blessing (Gen. I, 28) pronounced – not upon the Jew, but upon man – in the words: “Be fruitful and multiply and replenish the earth and subdue it”, by which the foundations were laid for the whole social development of human race, and by which marriage, family, society and property were declared by the Creator to be institutions purposely designed and rendered sacred by Him, as indispensable to the attainment of humanity’s aims. The Bible emphatically refutes all mistaken representations of these institutions as results of arbitrary arrangements, as conventions among men and controlled by men, or, as in the case of property, as self seeking depravity.

     

    These blessings bestowed upon man, his lofty destiny and the freedom of action conferred upon him by his character as a descendent of “Adam”, have remained the inalienable heritage of humanity. The Old Testament knows nothing of any curse laid upon man after eating of the forbidden fruit, or of his nature having become sinful. Not upon “Adam” but upon “Adamah”, the earth as the soil of man, a curse, i.e., a check, was imposed (ibid: III, 17). This was done “for his sake”, that is to say, for his benefit, so that in the school of “self-denial” he should grow to the full and free attainment of human destiny. The Bible shows us man created outside Paradise, and then placed within Paradise, in order to make him appreciate the need for an education of tests and trials, so that he could regain Paradise. The eye enlightened by the Bible will therefore not look upon labour, hardship, renunciation and struggle as curses, but as the ways and means to earn this blessing. The Bible, in the first chapters in the first chapters of history, introduces us to a Paradise and God’s intimate proximity to earth, and again points out to us a Paradise on earth as the goal of history, when the restraint laid upon man for the purpose of his education will be lifted, because it will be needed no longer. This Paradise on earth destined for all mankind is described by the Prophet as “the new Heavens and the new Earth, which I will create”, and the whole history of nations, under the rule of God, is the road to the goal (Isaiah, LXVI, 22).

     

    Yet man’s nature and moral freedom, his mission, and his capacity to do justice to it at all times, have by no means changed by the alteration of his environment. Take the words of the prayer, which the Jewish child lisps every morning, and which the man grey with years still murmurs at the close of life, preparing to render account of himself to his God and Father – the words of the Jewish faith:

    “My God, the soul which Thou hast given me, is pure. Thou hast created it. Thou hast breathed it within me and Thou preservest it within me. Thou wilt take it away from me some day, and restore it to me in time to come. While the soul is within me I will devote all my power to Thee, Ruler of all time, Master of all souls – Blessed be Thou, oh God, Who wilt restore the souls to the bodies of the dead”.

     

    These words, according to the Jewish teachings, all men may pronounce: “The glorification and elevation of earthly life to divine standards by means of the moral force that was given to very man as his inalienable heritage that is the essence of the divine book and the divine rule”. (S.R. HIRSCH’s comment to Jissroél’s prayers. Page 85) when human nature nevertheless was,

     

    As further confirmation of the fact that the Old Testament knows nothing of man’s nature having been doomed to depravity, it may be mentioned that the words: “Thou shalt rule over sin”, were pronounced after the eating of the forbidden fruit; that, furthermore, after the doors of Paradise have been closed, and the restraint had been laid upon “Adamah” – the soil of man – the godlike qualities of Adam are once more emphasised, and we are given to understand that this had also passed over to his children (Gen. V. 1-3). In the same way, it is also said of the man – not the Jew – Noah the second ancestor of the human race, that he was “righteous and morally pure man, and that he walked with God”. And again, when the earth was given afresh to Noah, the same was pronounced upon him and his sons (Gen. IX, 1) and marriage, family, property and society were established anew as divine institutions.

     

    These Biblical teachings of the inherent purity and moral freedom of all men, are of the greatest significance. The Old Testament thus refutes all rationalistic arguments concerning the extraordinary character of the divine justice, which imposed upon human beings duties which they could not possibly fulfil by reason of their sinful nature, and inflicted upon them punishments for sins which they could not help committing, or concerning the purpose of the flood, when human nature nevertheless was, and remained, hopelessly depraved.

     

    (Humanism and Judaism by Dr Mendel HIRSCH, pp.20-23 – to be continued next Monday)

    19-11-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-11-2019
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    HUMANISM AND JUDAISM (2)

     


    By Dr. MENDEL HIRSCH Principal of the Israelite Religious Community Schools,
    Frankfort-on-Main
    .

     
    Translated by J. GILBERT

     

     

    In view of the prevalent notions about the Jewish religion, most people will probably take it for granted, that there is only one opinion possible, and may express surprise that such a point is raised at all, assuming the reply to be obvious. For how could Judaism segregating its adherents as carefully as it does, and hold them apart, as the poet says, even “down to bite and sup”, do aught but utterly rejects the principle of universality? However, in times like the present, which bluntly accentuate all that divides men, a survey of those ideals which consciously or unconsciously are regarded by all men in common as lofty and Sacred, would appear to be most opportune. A careful examination of the position taken up by Judaism on this subject will therefore be found of great interest. For no religion is so little understood, and so much misunderstood, as the Jewish.

     

    Let us define the question more precisely. Does Judaism recognize this principle of pure humanism? Does it admit its justification and reality? How does it look upon the Gentile, not in any way converted to Judaism but who believes in God and who faithfully fulfils all the dictates of justice, humanity and morality? Does Judaism regard him as one of God’s children; can such a man, in the light of Jewish faith hope, for salvation?

     

    A reference to the Bible will prove that it is precisely Judaism, precisely the Old Testament, which supplies the very origin and basics of the conception of pure humanism in its fullest realization and its most positive assertion.

     

    The Old Testament, that earliest record of the human race, that fountain-head of all knowledge of God and mankind, that book which the Jews, despite unparalleled martyrdom, have cherished through thousand of years as their highest treasure and the key to their own and all humanity’s redemption, that Old Testament does not preface its teaching with a declaration such as this: Prior to the revelation on Sinai or to Abraham, all men were doomed and incapable of attaining salvation. On the contrary, it begins with the elevating doctrine that All Men are in the image of God (Gen. I, 26). For it is not the Jew but man, who is represented as the coping stone and the highest aim of creation (Gen. I, 26); and it is not the Jew but man on whom the “Adam”-character is conferred. Yet in this doctrine the whole destiny of the human race is stated. For “Adam” does not mean “clod of earth”. Etymologically the word  “Adam” is not derived from “Adamah”, earth, but “Adamah’ is obviously derived from “ Adam” the earth being designated as the “soil of man”, the domicile and the bearer of man. Quite apart from this, it would not be consistent to call man “earthborn”, because of the earthly part of his origin, seeing that the dominant characteristic of man, emphasized by the Bible, is that his earthy body became “man” only through God’s breath, and therefore by his origin does not entirely belong to the earth.  According to the researches of profound Biblicists and philologists “Adam” represents man in his highest dignity, as the “trustee of the divine glory on earth”, as the “seal of God on the creation”, as “God’s representative on earth”. All this, implied by the word, “Adam”, is not said (ibid: 15,7) “God breathed into his nostrils the breath of life, and man became a living personality”

     

    Thus the biblical anthropology, which only know one ancestor for all races, bestows a twofold superiority on all men, through their descent from Adam; namely, the possession of a soul, which is not made from the dust of the earth, and a body, whose formation, in spite of its analogy with the animal organism, the Creator meant to be specifically different from that of the animal body, rendering it fit for its higher destiny, and intending it to be, during life, a proper frame for, and instrument of, the divine breath that lives within it.

     

    This point is of fundamental importance. The teaching of the Bible thereby confers upon man the power of self-control. If, therefore, for the performance of general human duties, every man is called upon – and, for that of specific Jewish duties, every Jew is called upon – to subordinate his sensual instincts and appetites to the dictates of the moral law, no superhuman or unnatural exertion is demanded, but only that which is consistent with his real nature. This means moral freedom, whose prerogative is thus granted to all human beings. Such moral freedom is explicitly proclaimed in the words: (ibid: IV.,7)  “Unto thee is its (sin’s) desire, and thou shalt rule over it”. These words, addressed to Cain, the first offender, admit the power of sin over man, when man yields to it, nut describe it as a “longing” to be ruled by him. “God has permitted sin to enticing, not that it should rule over thee, but that you shouldst govern and control it – not crush or deaden, but master it. That is its design and purpose”. (S.R. HIRSCH’s comment). 

     

    (Humanism and Judaism by Dr Mendel HIRSCH, pp.14-19 – to be continued next Monday)

    12-11-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-11-2019
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    HUMANISM AND JUDAISM (first part)

     


    By Dr. MENDEL HIRSCH Principal of the Israelite Religious Community Schools,
    at Frankfort-on-Main

     


    Translated by J. GILBERT

     

     

    AUTHOR’S PREFACE

     

    The matter discussed in the following pages has been the subject of several lectures delivered by the author to the Society “Ben-Usiel”, which devotes itself to the task of cultivating and disseminating the proper understanding of Judaism.

    Having regard to the variety of confused and altogether erroneous conceptions of the Jewish faith, and the allegations which are made against it as one of narrow-minded exclusiveness and rabid particularism, it may not be inopportune to afford a somewhat wider circulation to the views elaborated in these lectures. They are meant to be accepted in an explanatory, as well as in a conciliatory sense, and should help to induce an age, which is all too prone to emphasize the things that divide men, to remember the loftiness and sacredness of the high ethical principles, in the recognition of which all, however wide apart, are united. Perhaps a closer contact will then be established between those who are marching along different roads to the same goal, and who are strangers only because they do not understand one another. The Author will be happy if, by this treatise on this subject, he can contribute a modest mite towards such an understanding.

    Frankfort-on-the-Main. 15th January, 1893.

     

    HUMANISM AND JUDAISM

    By Dr. MENDEL HIRSCH

     

    Towards the end of the 18th and the begin of the 19th century, rationalism was rampant, and absolute indifference to everything religious had become the essential characteristic of the majority of persons of culture. If, at that period, anybody had hazarded the prediction that in a hundred years’ time the contrasts in religion and the profession of faith would be as sharply accentuated as they are to-day in the last decade of our passing century, an angry outcry of indignation would have been raised against so blind a “seer”. His pessimism, revealed in his refusal to admit the progress of history; would have been unanimously condemned. The offender against human reason might even have suffered social excommunication! But perhaps this is a mistaken conclusion. The mere suggestion of such a possibility would have impressed people as so utterly absurd, that such delirious raving or imbecile chatter would probably have been dismissed as unworthy of notice.

     

    And yet, what then appeared altogether unthinkable, has become a sad reality. Just as internationally our leaders cast hostile glances across the frontiers, constantly prating of peace, yet ready at any moment to strike, and ever on the alert to ward off or anticipate so-called defensive attacks by offensive resistance, so, at home, opinions are arrayed in opposing ranks, and in perhaps even sharper contrast. Side by side witty political disputes, the expressions of religions and sectarian differences seem to assert themselves with unexampled ferocity.

     

    In trying to obtain a comprehensive survey of these conditions, two currents emerge between which, owing to the extremity of their divergence, no reconciliation appears possible. Inflexible fanaticism is opposed by the equally rigid materialism of worldly conceptions. This contrast is in itself as old as the hills, but while, in the past, it was only discussed in narrow circles of the learned, as illustrating the various doctrines of differing philosophical schools, it has now become the common property of the wider classes of the people, who owe allegiance to nothing but the unmitigated dogmas of materialism. The fanaticism of affirmation is opposed by the much more baneful fanaticism of negation, which abhors the conception of God in every form of immanence, and which brands all belief in a detached, extra-mundane God with the stigma of complete denial of science.

     

    Thank Heaven the weapons used in the past have now become less formidable, and in spite of everything, the irresistible progress of civilization has asserted itself. Yet, in unscrupulous dexterity of purpose, the Torquemadas of faith are equally matched by the Arbuez of unbelief. Between those extremes an infinited range of opinions may be observed, in which faith and knowledge, in ever changing combinations and commutations of orthodox and heterodox are commingled into a very elixir of life.

     

    In the midst of these swaying currents, and equidistant from both extremes, there sprang into life, and still exists, a quiet community of men, which counts its members among all cultured nations, and whose adherents have never, by any means; been men of inferior merit. Without any distinctive marks, badges or passwords of recognition, even without personal contact they are linked in a close spiritual comradeship which lifts them above all political and religious boundaries, and beyond all secular or temporal limitations. They work together in cordial agreement, each in his own modest sphere; some in the arts and sciences, others in the pubic service or in society; or they strive for the ennoblement of their own character; but all are bent on the glorious and sacred task of the elevation of man and the advancement of human welfare. These are the people who hold belief that, without tying themselves to a definitive confession of faith, it is quite sufficient to have the consciousness of God in one’s heart, to lead an honest, upright life, and to do one’s duty by faithfully and loyally furthering the interests of the country or circle to which they belong. This they consider sufficient to give life its full zest, and to create that peace of mind which only the satisfaction of having honestly done one’s duty can impart, an which permits man to face the end of his days with the serenity of the wise-hearted and the virtuous.

     

    This we call the standpoint of Pure Humanism. What attitude the adherents of strict religious exclusiveness may take with regard to this principle, seeing that they believe salvation to be possible only through the acceptation of their own particular creed, is a subject that must remain outside the scope of the present discussion, which is only concerned with the principle in so far as it affects Judaism.

     

    (Humanism and Judaism by Dr Mendel HIRSCH, pp.11-14 – to be continued next Monday)

     

    04-11-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-10-2019
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)


    HUMANISM AND JUDAISM

     


    By Dr. MENDEL HIRSCH Principal of the Israelite Religious Community Schools,
    Frankfort-on-Main
    .

     

    Translated by J. GILBERT Bedlock 1928

     

    TRANSLATOR’S PREFACE

     

    The first English translation of one of the most interesting essays by the late Dr. Mendel HIRSCH, is dedicated, as a small token of undying affection, to the memory of the eminent author. Following most minutely, as he did, the example of his father, Rabbi Samson Raphael HIRSCH, in his brilliantly intellectual and classically worded presentation of Traditional Judaism, in harmony with modern culture and science, and in his fearlessly uncompromising defence of all its institutions and ordinances, he had to be prepared for opposition from various quarters.

    One wing of Judaism of Judaism decried such redoubtable opponents as HIRSCH and his followers as “orthodox obscurantists”, whilst, on the other hand, the Old-Talmudists and diehards of Jewish exclusiveness, in their fanatical opposition to modernisation of any description, looked upon S.R. HIRSCH and his adherents as – disguised reformers! It was certainly no easy matter to ward of such cross-fire attacks of which they had become the constant targets.

    Mendel HIRSCH who, in 1877, succeeded his father as Principal of the schools founded by him under the now famous, but then not generally appreciated motto: “Yofeh Talmud Torah im Derech-Eretz” (Beautiful is the study of the Torah in combination with the worldly – civil, social and commercial – pursuits), has made it the task of his life to imbue his pupils with the loftiness of that ideal. In his noble endeavour, he was guided entirely by the educational methods of his father. His manner of expounding the spirit of specifically Jewish duties, and demonstrating the intrinsic beauty and merits of the many symbolic teachings, was very fascinating. But, like his father, to whose Biblical exegesis he constantly referred not only in his lectures, but also in striking commentaries on the “Haftoroths”, the “Twelve Prophets”, etc. he never neglected to emphasise the duty of man to man, and the love of, and wholehearted regard for, the welfare of all human beings without distinction of race or creed. Special stress was always laid upon the duty of Jew to Gentile; and the importance of universal love, justice and integrity in all social activities, commercial or other dealings, was shown as expressing the very heart and core of Judaism.

    Like his father, Mendel HIRSCH generally became very attached to his pupils, and even when their school-days were over was always anxious to keep in touch with them as far as possible. For this purpose the “Mekor-Hayim”- and “Ben Usiel”-Societies were formed, at whose gatherings, his lectures on various topics gave him ample opportunity for continuing the education of his “sons and daughters” as useful citizens of their towns and country and a credit to Judaism.

     

    Generous and indefatigable in all his undertakings, he would not tolerate any narrow-minded apathy in the matters of the common welfare, or any indifference to important social and political movements. As a regular contributor to the monthly magazine “Jeschurun” he wrote a number of very interesting essays on various subjects. One of his most powerful political articles appeared in the 11th number of the issue 5619 (1859) under the heading “Villafranca and Kremsier, a contribution to Jewish contemporaneous history.” In this he exposed Austria’s “scrap-of-paper” policy with such vehemence, that one cannot help admiring the pluck of this young Jewish schoolmaster who, 69 years ago dared, in a Jewish magazine, to accuse the Austrian Government of having deliberately broken the pledges given to Moravian Jews in 1848 !!!

     

    The treatise on “Das reine Menschentum im Lichte des Judentums” must undoubtedly have been provoked by the ravings of that atavistic revival of medieval Jew-hatred which began, towards the end of the 19th century under the quasi-scientific name of “Anti-Semitism”. This treatise had naturally to be written and carefully, as the great “Iron Chancellor” of those days had allowed his son to proclaim him “the spiritual father of Anti-Semitism” and to close anti-Semitic students’ meetings with “Hochs” for Bismark! Whatever this powerful politician may have found it opportune to declare on other occasions, no Court Chaplain Stoecker or Ahltwardt, could have dared to denounce the Jews as a danger to the country, no priestly deputy could have recommended the Bavarian Diet to enact the simple law: “Every ‘Handelsjude’ must be shot or hanged”, if the agitation had not been favoured by the German Government. And the movement with his terrible “pogroms”, “blood accusations”, etc. spread to Austria, Hungary, Rumania, Russia and France, where the “Affaire Dreyfuss” stupefied and   terrorised the Jewish population for a number of years. Even America was affected to such an extent, that special Anti Defamation Societies had to created.

     

    Hirsch’s idealism did not carry him straight into the camp of the “Choveve Zion” or to the Zionist movement, but as a true Jewish citizen he was anxious by this treatise to add, however modestly, one stone to the barricades of reason and truth which alone stood between Jewry and the bigots of Anti-Semitism.

     

    It is true that conditions have greatly improved in many directions since the times when this treatise was written, yet our newspapers never seem to cease to report fresh acts of inhuman vexations and brutal oppressions in various countries, among others one in which one would have least expected. Admitting even that the recent incident at the ‘Wailing Wall’ ended without any serious consequences for the poor worshippers, it was sufficiently hurtful and humiliating to arouse very outspoken universal indignation.

     

    In face of such still too frequent occurrences and constant defamations of Judaism and its adherents, every fair-mined citizen should make himself familiar with some of the great truths and facts set out in this treatise, so far almost unknown to Gentiles and even to Jews alike, and – – – Anti-Semitic or other prejudice will no longer be possible in any branch of the human race”.

     

    Literal translation into another tongue is always difficult; and with the peculiar conciseness of  style and forceful expression of an author whose train of thought was not of the commonplace order, the difficulties were very great. Without the valuable and kind assistance of so eminent a Hebrew and theological savant and English scholar, as Rabbi Professor sir Hermann GOLLANCZ, M.A., D.Lit., and the help of my very obliging and generous friend, Mr S. GILBERT, B.A. ex-President of the First Lodge of England of the “I.O.B.B.” – to both of whom I gladly take this opportunity of expressing my sincere thanks for their untiring services – this translation would never have seen the light of day. Nevertheless, I cannot refrain from soliciting the reader’s kind indulgence for any imperfections that may still have escaped attention. 

     

    (Humanism and Judaism by Dr Mendel HIRSCH, pp.5-10)


    29-10-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-10-2019
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Psalm 29,10 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Nauach
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    נח

     

    ה' למבול ישב וישב ה' מלך לעולם:

     

     

    „Schon der Sündflut gegenüber blieb Gott ruhig auf seinem Thron, und so setzte Gott sich zum König für immer.“

    (Psalm 29,10 Übersetzung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH)

     

    1.

    Wenn alle um dich fehlen,

    Bleib‘ du nur treu und gut,

    Gott kennt die reinen Seelen,

    Nimmt sie in seinen Hut.

    2.

    Wenn Sünder trifft die Strafe,

    Du wirst geborgen sein,

    Den Frommen, auch im Schlafe

    Beschützt der Herr allein.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 32  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    27-10-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-10-2019
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro Schabbos Chaul haMoèd Suckauss
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה לשבת חול המועד של סכות

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro vom Schabbos Chaul haMoèd
      des Laubhüttenfestes

    Ezechiel, Kap. 38, V.18

     

    Wie für den ersten Tag des Festes, so ist auch für den Sabbath der Mittelfesttage ein Prophetenwort gewählt, das auf den letzten Entscheidungskampf hinschaut, dessen Ende den Sieg des Guten auf Erden, den endlichen Anbruch des dauernden Menschenheiles bezeichnet. Secharja bezeichnet dort als Ausdruck dieses Sieges; daß die Gesamtmenschheit alljährlich ihre Gotteshuldigung in Jerusalem durch die Feier des Suckauß-Festes bekunden werde. Der Prophet Ezechiel lüftet in diese Haftora, den Schleier von einem frühen Stadium dieser Heileszukunft. Er schaut den letzten Ansturm der Völker gegen die auf Zijaun verkündete Wahrheit unter einem Haupte, das „Gog“ genannt wird. „Es liegt nicht fern, – so heißt es im Kommentare zu 4 B.M.29,13 ff. über die Festopfer über unsere Stelle, – in diesem גוג den Begriff des Dachbildens, von גג, und damit sofort den Gegensatz zu סוכה, dem unfesten, kunst- und machtlosen Laubdache zu erkennen. In der Tat läßt sich der Inhalt der ganzen Menschengeschichte in diesem Gegensatz begreifen. Ein Wahn führt die Menschheit irre. Wie es ihnen gelungen ist, ihre דפנות, ihre „Wände“, ihr Bereich den geschöpflichen Mitweltgenossen gegenüber durch ihre mit Kunst verbundene Macht abzugrenzen und sicher zu stellen: so wähnen sie, sei es auch die Aufgabe ihrer Macht, sich nach oben, Gott und den Einflüssen Seiner Waltungsmacht gegenüber sicher zu stellen, sich nur unter den Schutz der eigenen Macht zu begeben, ihr Geschick in die eigene Hand zu nehmen und den Ausbau der Menschengröße  durch das die Unabhängigkeit von Gott sicher stellende Giebeldach zu krönen. Es ist der Kampf des גג gegen סוכה, des „Gag“ gegen die „Suckoh“, der Kampf des die Menschen nicht zur Ruhe gelangen lassenden „Giebelwahns“ der Menschengröße gegen das heitere Vertrauen der sich Gottes Schutz unterstellenden „Hüttenwahrheit“. Die Weltgeschichte beginnt mit dem himmelstürmenden Turmbau der sich selbst vergötternden Menschenmacht – und endet mit dem Gott huldigenden Hüttenbau des heiteren Menschendaseins auf Erden.“ –  – 

     

    …

     

     (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 558 - 563   Kommentar zu  Ezechiel . Kap.38 V.18…) 

    17-10-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-10-2019
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    SsUCKOH (aus: Chauréw)

     

    § 216.

     

    Am Ssuckaußfeste, das der körperlichen Erhaltung Jissroéls durch Gott geweiht ist, in der Zeit, wenn fast vollendet ist des Jahres Ernte, und nun entweder dir gefüllt ist Scheuer und Haus, du nicht mehr sorglich aufblickst zum Himmel und Segen, sondern ihn schon aufgespeichert hast den Segen, und selbstzufrieden, auf deinen Vorrat bauend, ruhigen Gemütes dem Winter entgegensiehst; – – oder für dich spärlich ausgefallen ist die Ernte des Jahres, und auf deinen Mangel und deine Armut blickend, du verzagst mit Weib und Kind, und verzweiflungsvoll ausblickst in die bedürfnisvolle Zukunft; –  sollst du verlassen dein festes Haus, unter die Laubdecke ziehen, und bedenken: daß Haschém, dein Gott, vierzig Jahre in Wüstenei deine Väter in Hütten wohnen ließ, und in Hütten erhielt, als Er aus Mizrajim sie führte, und sich da als erhaltende Vorsehung offenbarte.

    § 217.

    Nur daß, bist du reich, du inne werdest: daß nicht Reichtum, nicht Besitz, überhaupt nicht stolze Menschenkünstlichkeit des Lebens sichernder Gott sei, daß Gott es sei, der auch in Hütten zu erhalten weiß die, die nur verstrauensvoll ihm sich hingeben; – dabei bedenkest, daß ja auch deinen Reichtum, deine Größe, deine Schätze, du nur Gott verdankest, und nur so lange haben werdest, als es Gottes Wille ist;  bedenkest, daß ja wandelnd sei alles äußere Geschick und deinen eigenen, das reichen Enkels, Väter einst vierzig Jahre lang in Wüstenei in Hütten wohnten; – gemahnt werdest, darum dich nicht fesseln zu lassen durch deinen Reichtum und abführen von Gott – unter seinem Schutz dich eben so sicher zu halten in Laubhütte wie unterm steinernen festen Dache; – Gesinnungen fassest, die dich leicht los sagen lassen von aller Bequemlichkeit und den süßen Banden des Reichtums um ihm nachzufolgen, ging’s auch durch Öde und Wüstenei; – und endlich, auf daß du auch in deinem reichen Hause nicht auf dieses Hauses Reichtum und Wohlstand bauest, sondern auf Gott, der auch durchs Steindach in deine Behausung blickt, und dessen Gnaden allein es ist, nicht nur daß du es erhieltest, sondern auch daß du behaltest was du hast – und so lernest: trotzt Reichtum und Fülle nur auf Gott vertrauen, den Allein-Erhalter alles Lebens.

    § 218.

    Und bist du arm,  –  Jissroél – bist arm, und verzweifelt, – o, so zieh unters Laubdach! Verlasse selbst noch dein wetterschützendes Dach, mache dich freiwillig noch ärmer, und gedenke: daß in Hütten Gott deine Väter in Wüstenei erhielt, derselbe Gott auch noch lebt, auch dein Gott ist, und wie der Sterne Schimmer durch die Laubdecke fällt, also mild sein Auge auch auf dich blickt; siehet dein Leiden, siehet deine Tränen, höret deine Seufzer, kennet deine Sorgen – und verlässt dich nicht wie Er die Väter nicht verlassen. – Du verzweifelst, – weil du arm bist an Gütern, worauf Menschen ihr Leben bauen? Wahrlich! deine mongespeistesten Väter lernten es in ihre Hütten, daß nicht auf künstlichen Menschenmitteln der Mensch sein Leben, sondern auf jedem Ausspruch Haschéms leben könne der Mensch – und du wolltest es nicht mit ihm erlernt haben für deinen Zug durch deines Lebens Wüste? Gehe in der Ssuckoh, Armer! Und lerne stark sein und heiter in Leiden, und Gott vertrauen, der auch in Hütten und Wüsten erhält. –

    §219.

    Was ist’s, das uns im Leben Gott entfremdet? Übermütig oder verzweifelnd uns macht – und über alle Sorge für unser eigentliches Wohl keinen Raum mehr lässt? Es ist der Wahn, mit dem wir an den Besitz uns anklammern und ihn zu unseres Lebens Gott erheben; – es ist der Wahn, mit dem wir jeder uns unsren Babelbau erbauen, und nur unter eigenem erkünstelten Schutz uns sicher glauben. – Von den Wahn soll uns Ssuckoh befreien; von Besitz- und Menschenkünstlichkeits-Vergötterung soll uns Ssuckoh befreien; von Besitz- und Menschenkünstlichkeits-Vergötterung soll uns Ssuckoh entfesseln – und dafür Gott in user Leben als alleinigen Grund einführen; sie soll uns auf Gott vertrauen lehren und nur auf Gott vertrauen = Emunoh אמונה!

    §220.

    Aber nicht nur mit deinem Einzelgeschick und als einzelner sollst du in die Suckoh ziehen und für dein Einzelleben Emunoh gewinnen – als Jissroéls Sohn, und mit deines Volkes Geschick – Emunoh. O, wenn Jissroél, als es noch glücklich auf Gottes Boden vereinigt lebte, wenn es da im Ssuckohsinne gezogen wäre – nimmer, nimmer wäre seiner Städte Zahl seine Götter geworden – nimmer hätte Prophetenstimme: „in die Wüste wieder!“ gesprochen.– Du aber, wieder in die Wüste zerstreutes Jissroél, ziehe in die Ssuckoh und erkenne, daß Gott deine Väter in ihrer ersten Wüstenwanderung erhielt – Er ist auch mit dir in dieser Wüstenwanderung. Siehe zurück auf die Jahrhunderte des Leidens, des Drucks, und der Hohnung und der Nacht – hat dir gefehlt schützendes Allmachtgewölk – wandelte keine leuchtende Feuersäule dir? – hat dich dein Gott nicht erhalten, armes, jedes künstliche Menschenschutzes beraubtes Jissroél, war’s nicht Gott, der dich erhielt? – Und nun! Wenn, – wie zur Prüfung ob du, du in Leiden treu gebliebenes Jissroél, auch erstarkt seiest, im Glück treu zu bleiben, – einen Geist der Menschlichkeit und der Milde Gott Fürsten und Völker einhaucht – daß sie selber zu lüften beginnen die Fessel, die sie selber so straff gezogen, selber zu heilen beginnen die Wunden, die sie selber im Wahne geschlagen – und nun Jissroél! dein jüngeres Geschlecht – in dieser Milde die Errettung, in dieser Entjochung die Erlösung erblickend – ihre Erringung, die Erringung freigegebenen Selbstbaues des eignen künstlichen Lebens, als ganzes Ziel der Jissroélaufgabe verehrt, – als ob Jissroél nur deshalb herausgegriffen ward aus der Völkermitte zu so eigenem Gang durch Völkergeschichte – um so in Besitz vergötternder Zeit – Besitz vergötternd wieder unterzugehen in Völkerzahl –  –  – zieh in die Suckoh, mit Jissroélgesit erfüllter Jüngling – sage dich los vom Wahne deiner Zeit, als müsse sich auch Jissroél menschlich erkünstelte Lebensgründung zum Lebensgott erkiesen – klammere an Gott dich fest – der auch durch diese Prüfung auf Adlersflügeln trägt –  –  – .

    § 221.

    Ja, als Menschheitsbürger ziehe in die Suckoh, Jissroéljüngling! Wenn einst also enthüllt der Propheten und Weisen Wort den Blick in die Zukunft – wenn einst die Menschheit, vor ihrer eigenen Geschichte belehrt, die Nichtigkeit ihres, mit Bowél begonnen Strebens ihr Erdenleben auf Erdbesitz  ohne Gott zu gründen, erfahren – in die Ssuckoh zieht – dann umschließt ein Bruderband die Allmenschheit, unter einem Gott, allbrüderlich vereint - losgesagt von den Banden des vergötterten Besitzes – nimmt sie der alleinige Gott, unter eine Friedensdecke, allväterlich auf – und wie alleinig Haschém, also Er als der Alleine, allein verehrt auf Erden. – 

     

    Aus: Chauréw  Versuche über Jissroéls Pflichten in der Zerstreuung, zunächst für Jissroéls denkende Jünglinge und Jungfrauen  Frankfurt a.M. 1909 S.111-113

    13-10-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-08-2019
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    Aus dem „politischen” Testament Rabbiner Hirsch’s זצ"ל

     

    ‚Jüdische Monatshefte’ Jahrgang 5 Heft 5

     

    Zu lesen in Beilagen:

    Bijlagen:
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    Aus dem ‚politischen‘ Testament Rabbiner Hirsch's זצ''ל Jahrg 5 – Heft 3 p. 70.JPG (94.7 KB)   
    Aus dem ‚politischen‘ Testament Rabbiner Hirsch's זצ''ל Jahrg 5 – Heft 3 p. 71.JPG (88.7 KB)   

    19-08-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-08-2019
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    Aus dem „politischen” Testament Rabbiner Hirsch’s זצ"ל

     

    „Wahrheit kaufe, aber verkaufe sie nicht“, für die Wahrheit opfere alles, aber verschachere sie nicht“

                Ges. Schr. 4, 301

    Die Wahrheit bricht sich, und wenn oft auch langsam, doch sicher selber die Bahn.

                Ges. Schr. 5,290

    „Die Wahrheit und den Frieden“ liebet, erst die Wahrheit, dann den Frieden.

                Ges. Schr. 4, 301

    Wenn die Wahrheit gewahrt ist, dann steht unmittelbar in zweiter Linie den Frieden.

                Ges. Schr. 5, 122

     

    (Fortsetzung folgt)

     

    ‚Jüdische Monatshefte’ Januar 1914  Tewes 5674 S. 60-63

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

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    05-08-2019
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    Aus dem „politischen” Testament Rabbiner Hirsch’s זצ"ל

     

    Alle Keime sind klein, aber die Kraft, die in ihnen lebendig ist, ist groß.

                Ges. Schr. 5,105

    Es hat die Minorität keinen größeren Feind als den Kleinmut.

                Ges. Schr. 4,44

    Nur die Lüge bedarf vieler Genossen zum Siege.

                Ges. Schr. 5,290

    Der Wahrheit gehört die Zukunft

                Ges. Schr. 3, 530

     

    (Fortsetzung folgt)

     

    ‚Jüdische Monatshefte’ Januar 1914  Tewes 5674 S. 60-63

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    29-07-2019
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    Aus dem „politischen” Testament Rabbiner Hirsch’s זצ"ל

    Dieses nötigenfalls Alleinstehen für die Sache, die man die Seine nennt, dürfte sich als die nächste, allgemeinste und weitgreifendste Rettung unserer Sache bewähren.

    Ges. Schr. 5,104

    Das Gottesgesetz zählt seine Anhänger nicht.

    Ges. Schr. 4,33

    Sind wir fest und stark, unerschütterlich und unbestechlich, mutig und kühn, ohne Schwanken und Wanken, ohne Rücksicht und unnachgiebig – wo es gilt für die Sache der Wahrheit einzutreten?

    Ges. Schr. 5, 126

    Es gibt keine größere Prüfung und Läuterung, als mit seinen Überzeugungen einsam und allein zu bleiben.

    Ges. Schr. 4,40

    (Fortsetzung folgt)

    ‚Jüdische Monatshefte’ Januar 1914 Tewes 5674 S. 60-63

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    22-07-2019
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    Aus dem „politischen” Testament Rabbiner Hirsch’s זצ"ל

     

    Zur Rettung der Wahrheit ist der Kampf und der Streit, und gälte er der ganzen Welt gegenüber, nicht zu scheuen.

                Ges. Schr. 5,122

    Es ist ein Glück, ein nicht zu berechnendes Glück für die Sache der Wahrheit, wenn nicht nur die Gesamtheit ihrer Träger, wenn jeder einzelne derselben der schärfsten Kritik der Gegner ausgesetzt ist.

                Ges. Schr. 4,42

    Was nützt der Widerspruch weniger einzelnen, was nützt gar der Widerspruch eines einzelnen – die Majorität geht ihre Wege!

                Das.

    Wer von der Wahrheit und Richtigkeit seiner Meinung entschieden überzeugt ist, der spreche sie aus unausgesetzt und bei jeder Gelegenheit mit der Entschiedenheit seiner Überzeugung aus, und kümmere sich nicht darum, wie viele Genossen und Gegner er in dieser Überzeugung hat.

                Ges. Schr. 5, 290

     

    (Fortsetzung folgt)

     

    ‚Jüdische Monatshefte’ Januar 1914  Tewes 5674 S. 60-63

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    15-07-2019
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    Aus dem „politischen” Testament Rabbiner Hirsch’s זצ"ל

     

    Klugheit ist die Weisheit, die die Gemeinden von ihren Lehrern verlangen.

                Ges. Schr. 5,124

    Die Besten….hat Verzagtheit und Schwäche, menschliche Schwäche beschlichen, die von Temperieren, Nachgiebigkeit, Vermittlung, und wie die friedlichen justemilieu-Proben alle heißen, die Rettung der Gottessache…erhoffen.

                Ges. Schr. 5,137

    Sind alle Kämpfe, die für die Wahrheit und im Namen der Wahrheit geführt werden, in Wahrheit Kämpfe um der Wahrheit willen, daß nirgends persönliche Interessen bewußt und unbewußt die eigentlich bewegenden Triebfedern bilden?

                Ges. Schr. 5,126

    Sind alle Hände rein, die die Standarte der Wahrheit erheben

                Das.

     

    (Fortsetzung folgt)

     

    ‚Jüdische Monatshefte’ Januar 1914  Tewes 5674 S. 60-63

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    08-07-2019
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    Aus dem „politischen” Testament Rabbiner Hirsch’s זצ"ל

     

    „Der Lehrer der Gemeinde muss über den Parteien stehen“ d.h. ihm muss die Wahrheit gar nichts gelten, es muss ihm alles recht sein.

                Ges. Schr. 5,125

    Der Lehrer der Gemeinde…muss für alles, für Rechts und Links, für Alt und Neu, für Wahr und Falsch seine Sprüchlein der Weihe und der Billigung bereit haben (!)

                Ges. Schr. 5,125

    Der Lehrer der Gemeinde…muss es verstanden haben, die Wahrheit auf dem Siebe des Friedens zu sichten.

                Ges. Schr. 5,125

     

     (Fortsetzung folgt)

     

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    01-07-2019
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    Aus dem „politischen” Testament Rabbiner Hirsch’s זצ"ל

     

    Das ist der Mann und der Gott – der Zeit, der es… am kecksten wagt, dem alten Einmal-Eins die Lüge aufzubinden.

                Ges. Schr. 5,125

    Die Männer der Wahrheit – die Störenfriede!

                Ges. Schr. 5,121

     

     (Fortsetzung folgt)

     

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    24-06-2019
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    Aus dem „politischen” Testament Rabbiner Hirsch’s זצ"ל

     

    Nichts ist klüger, absprechender, allwissender, als die Dummheit.

                Ges. Schr. 3,479

    Freilich habt Ihr Recht, daß das die kläglichste Verirrung unserer Tage wäre….gedruckte Worte für den Taten glänzendste zu halten.

                Ges. Schr. 5,101

    Die Wahrheit liegt in der Mitte, sagt Ihr? Die Lüge liegt in der Mitte.

                Ges. Schr. 5,124

    Göttliches und Wahres – braucht und darf für seine Zukunft nur das Gerade – benutzen.

                Das.

     

     (Fortsetzung folgt)

     

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    17-06-2019
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    Aus dem „politischen” Testament Rabbiner Hirsch’s זצ"ל

     

    Aus diplomatischer Verschlagenheit blühet nirgends Heil

                Ges. Schr. 4,45

    Mann bekannte sich zur Wahrheit und verleugnete sie nach politischen Rücksichten.

                Ges. Schr. 5, 123

    Wo man die Propaganda sich unerlaubter Mittel bedient, wo ein Unrecht und ein Gewalt im Gebiete der jüdisch-politischen Angelegenheiten geschieht, da darf der letzte Jude nicht schweigen.

                Ges. Schr. 5,106

    Unserer Zeit gilt so oft „Beredtsein“ als Probe eines ganzen Mannes

                Exod. 4,15

    חכמה und Beredsamkeit finden sich nur selten in gleichem Maße beisammen.

                Das.

    (Fortsetzung folgt)

     

    ‚Jüdische Monatshefte’ Januar 1914  Tewes 5674 S. 60-63

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    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

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    17-06-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-05-2019
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel Hirsch Übersetzung u. Komm. Zephanjo 3,20
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    צפניה

     

    Kommentar zu Zephanjo 3,20

     

    V.20…In jener Zeit bringe ich euch heim, und in der Zeit [wird es liegen] daß ich euch sammle! Denn ich gebe euch dahin zum Namen und zum Tatenlob unter alle Völker der Erde. Wenn ich eure Gefangenen zurückführe, wird euch das klar vor Augen sein, spricht Gott.

     

    V.20 Dieser letzte Vers gibt dem Prophetenworte Zephanjas den ergänzenden und, wie wir meinen, in höchst bedeutsame Weise vollendenden Abschluß. Er spricht zunächst es aus daß בָעֵת „in der Zeit“ liegen werde die Heimbringung und in der Zeit liegen werde die Sammlung. Die letztere geht offenbar der ersteren voraus, oder sie vollziehen sich gleichzeitig. Doch das bleibt dahin gestellt. Der Hauptton liegt auf dem בָעֵת, auf dem deshalb auch in der Wiederholung ein trennender, und damit hervorhebender Accent steht. Es wird damit ausgesprochen, die Erlösung werde nicht rasch kommen, die ganze Zeitentwicklung arbeite an ihr und führe zur Erreichung dieses Zieles, an das ja auch die Erlösung der Menschheit geknüpft ist. Damit ist zugleich auf die Möglichkeit gewiesen, daß wenn die Zeiten sich erfüllt haben, d.h. Jissroél sich der Erlösung würdig gemacht haben werde, dieselbe scheinbar ganz natürlich, von den Zeitläufen selbst herbeigeführt, sich vollziehen werde. Wir haben nur an uns zu arbeiten. Und sollte auch die Zerstreuung selbst immer mehr zunehmen, so sollen wir stets eingedenk bleiben, daß eben diese Zerstreuung im Dienste dieses  letzten, höchsten Heileszieles steht: denn ich gebe euch לְשֵם וְלִתְהִלָה unter alle Völker der Erde! – מַמְלֶכֶת כהֲנִים ein Reich von Priestern zu sein, so lautet die Bestimmung, die uns am Sinai wurde; was wir im Lande unserer Bestimmung und in der Selbständigkeit der Volkesstellung nicht erreichten, das haben wir in der Zerstreuung zu vollbringen, nämlich uns zu einem גוֹי קָדוֹש zu einem heiligen, d.i. kampflos Seinem Dienste bereiten Volke zu gestalten, so daß unser Gott sich, wie es wörtlich heißt, unserer Gefangenschaft, unseren Verbannten „wieder zuwenden“, „zu ihnen zurückkehren“ kann, wie wir zu Ihm zurückkehren. Alles andere sollen wir Gott anheimstellen. Und auch nicht in eschatologische Grübeleien verlieren, die doch nichts als unfruchtbare Spekulationen wären. Wir halten fest an der Verheißung. Das „Wie“ ihrer einstigen Verwirklichung überlassen wir Gott. Das ist, wie wir meinen der Sinn der Worte des Propheten: „Wenn ich euch Gefangenen zurückführe dann wird euch das klar vor Augen stehen“ – dann wird auch das ganze unmittelbar zuvor ausgesprochene menschheitspriesterliche Ziel der Hinaussendung des selbst noch der Erziehung bedürftigen Priestervolkes, also der ganzen Gottesplan und das Gotteswerk, die bis dahin in ihren Mitteln und Wegen euch und der übrigen Menschheit so unendlich viel des Rätselhaften boten, vor eure Augen in unverhüllter Klarheit offen liegen.

     

    (Die zwölf Propheten übersetzt und erläutet von Dr. Mendel Hirsch, Direktor der Realschule der Synagogengemeinde Jisrael., Religionsgesellschaft zu Frankfurt am Main – Frankfurt a.M. Verlag von A.J. Hoffmann  1900: S. 366) 

     

    ----Diese Vers  wird täglich im Morgengebet gesprochen im Abschnitt „Du Gott, unser Gott“,

    Siehe Übersetzung und Kommentar von Samson Raphael Hirsch „Komm. Gebete“ S.17 – demnächst auch in „Jeschurun – Judentum gegen Zionismus“.

    27-05-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-05-2019
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Verkiezingen: nog een voorwendsel voor zionistische propaganda
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    Gemaskerde zionistische propaganda

     

    Ter attentie van onze Joodse broeders en zusters

     

    Verkiezingen: nog een voorwendsel voor zionistische propaganda

     

    Binnen enkele dagen vinden de verkiezingen voor het Europees Parlement plaats. In België worden de kiezers tevens opgeroepen om te stemmen voor de Kamer en het Parlement.

     

    Voor de zionisten is het de gelegenheid om hun propaganda te maken; ze presenteren kandidaten van hun ideologische strekking die wij Joden niet herkennen als de onze. Met de hulp enkele verantwoordelijken in de Joodse Gemeenschappen in Antwerpen kregen ze de lijst van leden van de Gemeenschappen om Joodse stemmen te winnen voor hun zionistische kandidaten. Een "Bericht aan onze Joodse vrienden" van de N-VA  werd ons in gefrankeerde omslag, zonder vermelding van afzender , toegestuurd.

     

    De Zionisten nemen Joden echt voor de gek! Ze wijzen in hun post aan hoe en voor wie het nodig is om te stemmen !!! Het spreekt voor zich dat zij de Joden beloven ze te verdedigen, te zorgen voor de veiligheid van hun instellingen (Gebedshuizen, scholen, Talmoed Thora), het antisemitisme (dat zij zelf aanwakkeren) te bestrijden, voor sociale bijstand op te komen, enz. Wat ze niet vermelden is dat dezelfde partij even strijdlustig is in het verbieden van rituele slachting en in het storen van de onderwijsprogramma's van de chassidische scholen.

     

    Deze mensen vertegenwoordigen ons niet, ze trachten een legitimiteit van vertegenwoordigers van de Joden te krijgen in de ogen van Belgische politici en de bevolking die al twijfels had geuit. De onbeschaamdheid bezielt ook de zionisten in Europa, niet alleen degenen die zich in Palestina of in de Verenigde Staten bevinden; ook hier zijn er zionistische lobby's, zoals het “Forum der Joodse Organisaties”, de “CCOJB”,  in dienst van de zionistische anti-Thora entiteit. Deze willen ons naar hun כפירה (ketterij) slepen.

     

    Beste Joodse broeders en zusters, laten ons niet misleiden door hun propaganda, stem niet voor de zionisten, zij zijn onze vijanden! Stem niet voor ons ongeluk en het verval van Joodse Gemeenschappen!

     

    Het is ook voor ons de gelegenheid om te herinneren dat we zich moeten los maken van deze schadelijke elementen voor het Joodse volk, zoals onze Rabbijnen die de naam waardig zijn en die allen antizionisten waren, het volstaat om Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER זצ"ל  en Rabbi Joel TEITELBAUM זי"ע te vernoemen, ons waarschuwden.

     

    Als Vlaamse, Belgische en Europese burgers,  bidden voor onze autoriteiten en voor het welzijn van het land. (Jeremias 29,7) België is een koninkrijk van vreedzaamheid waar we tot nu toe vrijelijk ons geloof kunnen uitoefenen. De Belgische autoriteiten zorgen voor onze veiligheid, het zijn de zionisten die zich aan de autoriteiten opdringen, die willen dicteren wat ze moeten doen, dit is onaanvaardbaar en tegen de Thora!

     

    Laten we bewust en verantwoordelijk zijn bij het uitbrengen van onze stem!

     

     

    Hadassah BORREMAN

     

     

     

    Bijlagen:
    N-VA - Propbericht.jpg (170.4 KB)   

    20-05-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-04-2019
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    Rabbiner Dr. R.GUGENHEIMER

     

    Auszüge aus seinem „Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach“ (2)

     

    שהחינו  Hat man einen Freund dreißig Tage nicht gesehen, so spreche man bei seinem Anblicke: „Gepriesen seist du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der uns hat leben und bestehen und uns hat erreichen lassen diese Zeit“. So sprechen wir auch beim Empfange eines jeden Festes. Und gibt es wohl ein schöneres Fest, einen besseren, einen trauteren Freund als das Pesachfest. Ein Volk, das einen solchen Freund besitzt, dem ist das Leben nicht, wie jener bekannte Pessimist lehrt, ein Geschäft, das nicht die Kosten deckt. Es trinkt ihn aus den Trank der Labe und vergißt den großen Schmerz. Und wenn auch noch so groß der Schmerz den ihm seine Feinde zugefügt, nie rächt es sich, es wäscht seine Hand in Unschuld ורחץ, nie fehlt ihm das Kräutlein der Geduld כרפס, stets teilt es sein Brot mit seinen Feinden יחץ. Darum sagen wir nicht: „Hausieren  und Betteln ist hier verboten“, sondern dankbar aufwärts und freudig rückwärts schauend denken wir zurück an unsere Armut und מגיד, sprechen:

     

    הא לחמא עניא Das ist das Brot der Armut, das unsere Väter in Mizraim gegessen. Liebend seitwärts, im Sinne von R. Huna und im Gegensatz  zu den Ägyptern, die nie mit Fremden speisten, fügen wir hinzu: „Wer hungrig ist, komme und esse mit, wer bedürftig ist, komme und feiere das Pesachfest“. So können wir uns reich fühlen in dem Bewußtsein, dem ältesten und bedeutendsten Volke anzugehören, das nicht auf das goldene Zeitalter, auf die s.g. gute, alte Zeit sehnsuchtsvoll zurück schaut, sondern mutig vorwärts blickt. „In diesem Jahre hier,

    im nächsten“, in einem „nachkommenden Jahre im Lande Jissroéls“ in dem Lande, das nicht wie Ägypten nur ausgezeichnet ist durch die großen  seine große Fruchtbarkeit, das vielmehr auch ausgezeichnet ist durch die großen Gotteskämpfer, durch die Propheten und Psalmisten, die großen Könige, die heldenmütigen Makkabäer, die hervorragenden Gesetzeslehrer, „in diesem Jahre hier, im nächsten Jahre im Lande Jissroéls“. Es kommt eine Zeit, in der man nicht mehr wie in Ägypten sagen wird, wir seien Fremde in dem Lande, das wir bewohnen, in der man vielmehr zu der Überzeugung gelangen wird, daß wenn auch die Liebe zu dem gelobten Lande nimmer erkalten wird in unserem Herzen, dennoch das Land, dessen Wohl wir fördern, nicht obgleich wir Juden, sondern weil wir Juden sind, und das wir mit unserem Blute verteidigt haben, ebenso wie früher „das Land Jissroél“ auch uns gehört wie den anderen Bewohnern. Es kommt eine Zeit, in der man abstreifen wird die Fesseln des ägyptischen Rassen- und Klassenhasses, in der man sich frei machen wird von allen Vorurteile, dann wird auch dem jüdischen Volke die Stunde der Freiheit schlagen.

     

    “Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach”

    Von Dr. R. Gugenheimer, Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde in Kolin.

    Verlag von Sänger & Friedberg Frankfurt am Main 1912-5672

     

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    24-04-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-04-2019
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    Rabbiner Dr. R.GUGENHEIMER

     

    Auszüge aus seinem „Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach“

     

    S.1

    Die Ägypter waren nach Stand und Beschäftigung in mehrere Klassen eingeteilt. Die vornehmste und angesehenste Klasse bildeten die Priester. Doch das jüdische Volk kennt kein Kastenwesen. Es wird ein Priestervolk genannt und jeder Jude versieht am Sederabend an seinem Tisch an der Hand der Hagadah den Priesterdienst, den Gottesdienst. Wie diese Hagadah aus drei Teilen besteht und der erste, die eigentliche Hagadah, von מה נשתנה bis גאל ישראל nebst den darauf folgenden Hallelpsalmen und dem Nischmathgebete der talmudischen Epoche (etwa vom 2. bis 6.Jahrhundert), der zweite vonהאל בתעצומות  bis ואמרתם זבח פסח der gäonisch-rabbinischen Zeit (vom 7. Bbs 12. Jahrhundert) und der dritte Teil von כי לו נאה bis zum Schlusse dem 14. Und 15. Jahrhundert angehört, so gaben alle Zeiten dem Juden zu denken und Veranlassung für seine Erhaltung dem Lenker der Geschichte zu danken.

     

    קדש, Heiligung lautet das erste Stichwort der Hagadah, doch die jüdische Religion, die jüdische Heiligkeit besteht nicht im Weltschmerz und Weltverachtung, vielmehr entspricht es ganz der jüdischen Lebensanschauung, dem frommen jüdischen Frohsinn, auch das Pesachfest mit dem Pokale in der Hand zu begrüßen. „Gepriesen seist du Ewiger, unser Gott, König der Welt, der uns auserwählt hat aus allen Völkern“ – sprechen wir auch im Kidusch. Und wahrlich, Ägypten hat in alten Zeiten Wissenschaft gefördert, Babylonien Pomp und Vergnügen, Athen die schöne Künste, Tyrus und Karthago den Handel, Rom den Krieg, England gegenwärtig den Welthandel, die Schweizer rühmen sich der politischen Freiheit, die Amerikaner ihr Nützlichkeitsgesetzes, Jissroél aber hütet das Gottesgesetz. In diesem Sinne preisen wir Gott dafür, daß er uns auserwählt hat vor allen Völkern, daß er wie ihnen so auch uns eine besondere Mission angewiesen, אשר בחר בנו daß er uns stets von neuem mit die Kraft eines בחור, eines Jünglings erfüllt hat, sodaß wir uns bis heute unseren Jugendmut und unsere Jugendstärke bewahrt haben. „Und er hat uns erhoben über alle Zungen“. Die heilige Sprache, in der die heilige Schrift in der die heilige Schrift niedergelegt ist, erhebt uns über alle Zungen, über alle Völker. Darum preisen wir Gott, daß er uns geheiligt hat durch seine Gesetze“, durch seine belebenden, erfreuenden und beglückenden Satzungen, die vernunft- und naturgemäß sind, gleich der Institution  des an jeden siebenten Tage wiederkehrenden Sabbat, der mit der Zeitrechnung des Mondmonats, mit der natürlichen Verteilung desselben zusammenhängt und gleich den Festzeiten des Jahres, die nicht nur Nationalfeste sind, sondern auch der Natur ganz entsprechen. „Du hast gegeben in Liebe Feiertage zur Freude, Feste und Festeszeiten zur Wonne“, die nicht in Saus und Braus, bei wüsten Trinkgelagen verbracht, sondern als מקרא קדש als einen Aufruf zur Heiligung, zur Selbstvervollkommnung betrachtet werden sollen.

     

    “Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach”

    Von Dr. R. Gugenheimer, Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde in Kolin.

    Verlag von Sänger & Friedberg Frankfurt am Main 1912-5672

     

    Die allerbeste Anschrift zur Bestellung von antiquarische Judaica

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    Inhaberin: Frau Manja  Burgers

     

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    19-04-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-04-2019
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH: Jaum Tauw Péssach (4.Folge)
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Jaum Tauw PéSSACH (4.Folge)

     

     

    (איסור אכילה הנאה ומציאה ומצות שביתה של חמץ)

     

    (Aus Chauréw Kap.26 Genuss- und Besitz-Verbot und Wegräumungs- Gebot des Choméz)

     

    Und sie backten den Teig; den sie mitnahmen aus Mizrajim, zu ungesäuerten Kuchen, denn er war nicht gesäuert.

    Denn getrieben wurden sie aus Mizrajim

    und konnten sich nicht aufhalten –

    und nicht einmal Mundvorrat hatten sie sich bereitet!  (II. 12,38)

     

     

    § 200.

     

    Alljährlich darum, wenn sie wiederkehrt die Denkmalzeit für die Errettung aus Mizrajim, soll alle Geschlechter Jissroéls hindurch nichts gesäuertes von ihnen genossen, ja besessen werden, ja, alles Gesäuerte mit eigener Hand aus dem Besitztum weggeschafft sein, von der Stunde des Erlösungsanfangs, dem 14ten Nisson mittags, bis zum letzten Tage des Festes, der Erlösungsvollendung durch die Begebenheit am Schilfmeer. Tatausspruch für alle Zeit: daß unsere Väter nichts zu ihrer Befreiung beigetragen, wir uns davon nicht das geringste zuschreiben können, sondern die Freiheit, und mit ihr unsern ganzen Jissroélberuf, als reines Gottesgeschenk tragen. – Wer darum von Jissroéls Söhne und Töchtern am Péßach Choméz isset, der spricht damit aus: daß er den Grund leugne, auf dem seines Volkes Bestimmung ruht, nicht anerkenne, daß es auch nach seinem volkstümlichen Dasein ganz allein Gottes Geschöpf, Gottes Eigentum sei, und darum Gottes Diener sein solle – er verschwinde aus der Gemeinde Ja-akauws!

     

    § 204.

     

    ……..

    Wenn du so in den Tage des Péßachfestes jedes Gesäuerte fern hälst aus dem ganzen Kreise deiner Persönlichkeit, aus deinem Genuss, aus deinem Nutzen, aus deinem Besitz, ja es mit eigener Hand und eigenem Wort aus fortschaffest aus deiner Persönlichkeit Kreis, so tue dies nicht ohne den Sinn dieser göttlichen Anordnung zu beherzigen. In jedem Teilchen Choméz, das du forträumst, von dem du dich fernhältst, sage dich los von allem Selbstdünkenden in deinem ganze, Jissroélgeschicke; siehe dich deinem Jissroélberufe nach ganz, ganz allein Gottes Geschöpf, von ihm, dem Alleinen, ohne dein Zutun, herausgegriffen aus Mizrajims Kerker, auf daß Er allein die Gott sei und ihm allein du Diener seist, und trage bescheiden und ernst solches Geschick und solche Pflicht. –

    15-04-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-04-2019
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Jaum Tauw PéSSACH (3.Folge)

     

     

    (איסור אכילה הנאה ומציאה ומצות שביתה של חמץ)

     

    (Aus Chauréw Kap.26 Genuss- und Besitz-Verbot und Wegräumungs- Gebot des Choméz)

     

    Bewahre den Frühlingsmonat

    und mache Péßach

    Haschém, deinem Gotte;

    denn im Frühlingsmonate

    führte dich Haschém, dein Gott, aus Mizrajim, nachts.

    Und schlachtest Péßach Haschém, deinem Gotte, Schaf und Rind,

    am Orte den erwählen wird Haschém,

    Stätte zu geben seinem Namen daselbst.

    Nicht sollst du dabei gesäuertes essen,

    sieben Tage danach nur Mazzauß essen, Brot der Armut.

    Denn in getriebener Eile

    zogst du aus Mizrajims Land,

    damit du gedenkst

    den Tag deines Ausziehens aus Mizrajims Land

    die Tage deines Lebens.

    Darum werde dir nicht gesehen Sauerteig in all deinem Besitzkreis sieben Tage (V. 16,1)

     

     

    § 199.

     

    Nicht gesäuert war das Brot, das Jissroéls Zwingherren ihnen, den Sklaven reichten; und somit ist ungesäuertes Brot schon an sich jener Knechtschaft Denkmal. Als solches trat es schon in der Stunde der Erlösung auf. Als mit dem Mittag des vierzehnten Nisson die Zeit der Erlösung nahete, und Jissroél nicht erringen sich sollte die Freiheit – durften sie ja nicht einmal ihre Häuser verlassen, sondern mussten zur Wanderschaft gerüstet, harren allmächtigen Rufs, der sie zur Freiheit rufen werde – vielmehr durch gänzliche Hingebung in Gottes Hand verdienen sollten sie die Freiheit, und diese Hingebung durchs Péßachopfer ausdrücken, mussten sie das Opfer selbst mit ungesäuertem Brot, dem Brote der Knechtschaft, und bitteren Kräutern genießen, dadurch in der großen Stunde der Befreiung zu beherzigen: wie sie nichts zur Befreiung beitrügen, wie sie selbst noch in der Stunde der Befreiung Sklaven seien, das Brot der Knechtschaft äßen, bis Gottes Wort die von den Menschen geraubten Freiheit wieder schaffen werde. – Und als sie nun geschlagen hatte, die große Stunde der Freiheit, und Jissroél nicht ging, sondern getrieben wurde von seinem Zwingherrn, auf dem Gottes Hand schwer lag, also getrieben, daß nicht einmal Zeit zur Brotbereitung ihnen gelassen wurde, und sie so ungesäuert den Teig mit hinaustragen und ihnen ungesäuert backen müssten –: da wurde ungesäuertes Brot für späteste Enkel Denkmal für das ausschließlich Göttliche ihrer Befreiung aus Mizrajim. Denn wahrlich, das Volk hat sich nicht selber die Freiheit erkämpft, dem sein Auszug so wenig in eigener Macht stand, daß sie selbst mit dem allernötigsten, mit Brot für so große Wanderung, sich nicht vorbereiten konnten!

    14-04-2019 om 08:28 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-04-2019
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Jaum Tauw PéSSACH (2.Folge)

     

    (איסור אכילה הנאה ומציאה ומצות שביתה של חמץ)

     

     

    (Aus Chauréw Kap.26 Genuss- und Besitz-Verbot und Wegräumungs- Gebot des Choméz)

     

    Es bleibe euch dieser Tag zum Andenken

    und feiert ihn Haschém zum Feste

    für eure Geschlechter,

    eingesetzt für alle Zeit

     feiert ihn.

    Sieben Tage sollt Mazzauß essen,

    nur am allerersten Tag

    müsst ihr aufhören lassen Sauerteig aus euren Häusern.

    Denn wer Choméz isst

    Der Mensch wird vernichtet aus Jissroél,

    also vom ersten Tag bis zum sieben Tage.

    –  –  –  –   –

    Sieben Tage

    soll Sauerteig

    nicht gefunden werden in euren Häusern,

    denn wer säuerhaltiges isst,

    der Mensch wird vernichtet aus Jissroéls Gemeine,

    sei’s Aufgenommener oder Eingeborener des Landes,

    nichts Säuerungshaltiges sollt ihr essen,

    in allen euren Wohnstätten sollt ihr Mazzauß essen. (II, 12, 14, 19)

     

    § 198.

     

    Daß sie ersteres war, und daß Jissroéls Enkel ewig wahr und ewig neue sie als solche beherzigen, – daß du nicht etwa wähnest, ein neuer Geist habe sich der Väter nach langer Sklaverei bemeistert, sie haben sich erhoben und in menschlichem Kampfe gekämpft und sich selbst errungen die Freiheit im Sieg über ihre Zwingherren; sondern es beherzigest: Gottes Wort allein war’s, der Jissroéls Kerker sprengte, und sie, die in Sklaverei Versunkenen, aller Kraft und äußerer Selbständigkeit beraubten, gingen frei aus, von diesem Gotteswort getragen, – und darum, wie alle Menschen mit Geschöpfesdasein, für alle Zeitenentwicklung Gott an, – dazu  spricht die Thauroh: Sei eingedenk deines Errettungstages, daß Haschém, dein Gott – nicht du – dich mit seiner Allmacht führte aus deiner Sklavenheimat, – und bezeuge dies für dich und andere dadurch, daß in den Tage deines Errettungsfestes du kein Gesäuertes in deinem Besitz habest, ja es selber vor dem Feste  aus deinem Besitze fortgeschafft habest.

    08-04-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-04-2019
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Jaum Tauw PéSSACH (1.Folge)

     

    (איסור אכילה הנאה ומציאה ומצות שביתה של חמץ)

     

    (Aus Chauréw Kap.26 Genuss- und Besitz-Verbot und Wegräumungs- Gebot des Choméz)

     

    Es sprach Mauschéh zum Volke:

    Erwäge diesen Tag, an dem ihr gezogen seiet aus Mizrajim, aus dem Hause der Sklaven,

    daß mit Gewalt seiner Almacht

    Haschém euch führte von hier,

    darum werde Choméz nicht gegessen.

    Es sei dann, wenn euch bringen wird Haschém zum Lande des K’na’ani und des Chitti und des Emauri und Chiwi und J’wussi,

    welches Er geschworen deinen Vätern dir zu geben,

    dann dienest du diesen Dienst in diesem Monat.

    Sieben Tage sollst du Mazzauß essen

    und am siebenten Tage ist Haschém ein geweihetes Fest.

    Mazzauß werden gegessen die sieben Tage;

    und dir werde nicht gesehen Choméz,

    und dir werde nicht gesehen Sauerteig in all deinem Besitzkreise  (II, 13, 3)

     

     

    § 197.

     

    Die ganze Gott offenbarende, Jissroél gründende Begebenheit der Errettung aus Mizrajim, mit allem, was sie gründet, mit allem, was sie lehrt, steht und fällt damit, ob, wie sie es wirklich war, sie dir Tatoffenbarung Gottes, gleichsam zweites Schöpfer-„Werde!“ ist, in die Menschengeschichte hineingerufen,  – oder sie dir Begebenheit ist wie so manche Begebenheit der Geschichte, wo sichtbar handelnd du nur den Menschen siehest und unsichtbar lenkend und zulassend Gott du höchstens ahnest. War sie das erste, so ist sie selber Bürgschaft für Gott und seine Waltung und sein Dasein selbst im Völkerleben; so stehest Du da Jissroél, da mit deinem ganzen unscheinbaren Wesen, in deiner Winzigkeit und Schwäche, doch Gottes Eigentum, zu hohem, geistigstarken, Welt geistig überwindendem Zwecke berufen – bist du „Jissroél“. War sie letzteres – so fehlt diese alles – und du, Jissroél, gehe klagen über deinen Traum und deinen tausendjährigen Jammer.

    07-04-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-04-2019
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    NISSAN

     

    „Werden diese Gebeine wieder aufleben?“ (Jecheskel K.37,3) –

    Die materialistische Weltanschauung und Jeziath- Mizrajim

    (2. Folge)

    Siehe, es ist da, das Péssachfest! Und wie aus des Propheten Mund einst ruft es über die weite Erde hin:

    מארבע רוחות באי הרוח ופחי בהרוגים האלה ויחיו! „Von Ost und West, von Süd und Nord komme Geist! Hauche diese Erstorbenen an daß sie aufleben!“

    77- Lasset uns daher dem Geiste dieses Festes lauschen, und was dieser für unsere Erstorbenen und Ersterbenden spricht in einigen schwachen, allgemeinen Zügen aufzuzeichnen versuchen!

    Wie heißen die Gespenster, die unter uns umgehen und mit dem Nachthauch des Grabes alles lebendige, warme, frische, freie, heiter aufsprießende Leben bei uns ertöten? Wie heissen die Vampyre, die zu den Wiegen unserer Säuglinge, zu den Zimmern unserer Jünglinge und Jungfrauen, zu den Sorgekissen unserer Männer und Frauen mit unheimlichem Flattern sich hineinstehlen und ihnen das warme, allem Guten und Schönen glühend entgegenschlagende Herzblut rauben und sie gegen Frühlingshauch der Verjüngung, gegen jeden Lichtstrahl einer höhern Welt mit der Eisesrinde der Unempfänglichkeit panzern?

    Egoismus und Naturalismus nennen sich die Grabesdämonen der Zeit. ‚Du hast keinen Andern, als dich selbst“ flüstert der eine. „Du bist nur soviel, als du hast“ flüstert der andere, und lehren früh die aufkeimenden Menschengemüter nur in dem Kraftbereich ihres eigenen Selbst die Stütze und in dem Heil des eigenen Selbst das Ziel ihrer Bestrebungen und in dem ewig wachsenden Besitz den Inhalt dieses Heiles zu finden, und stellen den größtmöglichen Erwerb nicht nur als den höchsten, sondern als den alleinigen Gott des Menschen hin, dem unter den Namen „Beruf“ die Altäre der Weihe zu erbauen wäre.

    Und zu welch’ stolzem Begriff hat man dieses „Ich“ nicht ausgebaut, und welch’ eine allmächtige Göttergewalt nicht in diese materielle Güterwelt hineingelegt! Da zeigt man dem Kinde den europäischen Menschen im ganzen Glanze seiner naturbewältigenden Hoheit; wie er Blitze zu seinen Boten und Gewölk zu seinen Rossen macht; wie er die Geheimnisse des Himmels und der Erde erspähet und den Geist im Leibe des Menschen entlarvt; wie er mit Erfindung und Fleiss die ganze Welt sich dienstbar macht, und spricht zum Kinde: siehe, alles dies bist du, strenge dich an, so findest du dies alles in dir selbst; und erwirbst du Geld, so steht die ganze europäische Menschheit mit allen ihren Erfindungen dir zu Gebote, die eine vergnügte Stunde zu bereiten und mit einem Reiz der Bequemlichkeit den Genuss deines  Daseins zu erhöhen!

    Und indem man den Menschen mit dem Gedanken seiner Herrschsucht über die stoffliche Natur erfüllt, wie versucht man zugleich das Welt-All in diese stoffliche Natur zu legen – Gott und Geist, Seele und Leben, Liebe und Freiheit, Recht und Wahrheit, Erkenntnis und Wille, Gewissen und Reue, Tugend und Unsterblichkeit, Vorsehung und Weltgeschichte, alles an sich nichts, alles leere Abstraktionen von Erscheinungen und Geschehnissen innerhalb dieser stofflichen Natur! Also daß – wenn es erst gelingt, der Natur , dieser stofflichen Welt, alle ihre Geheimnisse abzulauschen; wenn es erst gelingt, durch Erkenntnis all’ ihre Gesetze und durch Berechnung all’ ihre Veränderungen sich zur vollendeten Beherrschung derselben emporzuschwingen, und es ebenso gelingt, die bunte Entwicklung des Menschen mit all’ seinem mannigfachen unstäten Wechsel von Kraft und Schwäche, von Gesundheit und Siechtum, von Verstand und Beschränktheit, von Aufopferungsfähigkeit und Selbstsucht, von Begierde und Selbstbeherrschung, mit allen Erscheinungen der Liebe und der Ehe, der Familie und Gemeinde, der Nationalität und Humanität, in allen Stufen der Blüte und des Elends, des Gedeihens und der Verkümmerung rein aus seiner stofflichen Natur heraus auf dasselbe bestimmte Ziffermaß der Berechung und der Notwendigkeit zu bringen – dann der Mensch, und wenigstens die Menschengesellschaft ich ihrer großen Vereinigung, in vollendetem Besitz ihrer Schicksals sich befinden werde und mit wenigen Gedankenzeichen sich nach gegebenem, unfehlbarem Schema all’ ihr Wohl und Weh nach selbsteigenem Belieben zu konstruieren im Stande sein werde! Freilich fühlt man sich noch etwas ferne von der ganzen Höhe eines solches Calculs. Allein die bereits gemachten Errungenschaften stempeln einen jeden Zweifel zu einer Versündigung an der unbegrenzten Hoheit des menschlichen Geistes! Und während man mit Chemie und Physik, mit Physiologie und Pathologie, mit Statistik und Nationalökonomie, mit nationaler und internationaler Politik, mit allen Anstrengungen auf dieses glänzende Ziel aller menschlichen Bestrebungen hinarbeitet, antizipiert man den Erfolg bereits als eine über allem erhabene Tatsache und lächelt mitleidig der Einfalt, die sich nicht zur Höhe des Jahrhunderts zu erheben vermag und vermeint, sich nicht entschlagen zu können, das Heil des Menschen und der Menschheit noch immer in andern Potenzen suchen zu müssen.  Mehr als man meint, hält bewusst und unbewusst, in größerer und geringerer Schärfe diese Anschauung der Welt und des Menschen die Gemüter der Zeit befangen, und egoistisch materialistische Voraussetzungen bilden die Hauptfaktoren des Calculs, mit welchem der Jüngling seinen Lebenslauf und Kabinette und Kammern das Gemeinwohl der Völker berechnen.

    Und nun, mitten in dieser Welt, in welcher die Selbstsucht alles entschuldigt, und dieses Selbst nur Materielles sucht; in welcher Gott und Göttliches wenig bedeutet, weder etwas ist, was zu fürchten, noch etwas ist, dem Vertrauen zu schenken wäre; in welcher nichts gilt, nichts zählt, was sich nicht in arithmetische oder mathematische Formel gefasst darstellen lässt, tritt das Péßach-Fest mit seiner Jeziath-Mizrai-jim-Tatsache in unsern Kreis und spricht seinen lauten, Welten erschütternden Protest:

    אני ד'!

    Fort mit der Selbstsucht, fort mit der Vergötterung des menschlichen „Ich“! Es gibt nur Einen, der „Ich“ sagen kann und das ist der „der seine Hand über die Himmel reicht und spricht: Ich lebe ewig!“ Ich allen bin „Ich“, „Ich töte und belebe, Ich schlage und Ich heile und meiner Hand entzieht man nichts!“!

    Fort mit dem Materialismus, fort mit der Vergötterung der stofflichen Welt! Und hättet ihr diese ganze Welt mit allen ihren Stoffen und Kräften in allen ihren Gesetzen und Erscheinungen begriffen und verstündet, sie von diesen ihren Gesetzen aus meisterlich zu handhaben, ihr vermöchtet doch nicht für den nächsten Augenblick einzustehen, auch nicht einmal der nächste Augenblick wäre euer. Denn alle eure Berechnungen, alle eure Konsequenzen macht das Eine zu Schanden, daß: אני ד' daß ich ד', daß ich nicht nur den Gott der Vergangenheit, nicht nur der Gott der Gegenwart, daß vor allem der Gott der Zukunft Ich bin und über jeden kommenden Moment, frei ihn gestaltend, gebiete! Ich bin nicht nur der sein wird, ich bin – wie mein Name euch sagt – der, der den kommenden Moment gestaltet!

    Mein Werk ist die Welt mit ihren Stoffen und Kräften und Gesetzen, die ihr berechnet. Allein ich stehe frei über meinem Werk und seinen Gesetzen, die ich geschaffen. Eure Berechnungen sind richtig, so lange ich die Gesetze walten lasse, die ich gesetzt, und in den Verhältnissen, für welche ich sie walten lasse. Eure Berechnungen sind falsch, sobald und wo ich zum Heile eines Menschen, zum Heile eines Volkes, zum Heile der Gesamtmenschheit, die ich in ihrer freien Entwicklung erziehe, eingreife in diese Welt und ihre Gesetze ändere und ihre Konsequenzen hemme und Neues im Himmel und auf Erden und in der Brust des Sterblichen bilde und einen neuen Himmel und eine neue Erde und einen neuen Geist und ein neues Herz im Menschen schaffe, wie es mein freier, allmächtiger Wille nach meiner Barmherzigkeit und Liebe für das von mir zur freien Göttlichkeit erzogen werdende Menschengeschlecht in jedem Augenblick beschließt. Was Ich euch bereits dahingestellt, das könnt ihr notdürftig zusammenkonstruieren; aber die Zukunft entzieht sich eurer Berechnung und eurer Gewalt. „Nachzuschauen vermöget ihr mir, aber ins Angesicht dringt mir kein sterblicher Blick!“ –  – –  (wird fortgesezt)  

    05-04-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Samson Raphael Hirsch



    NISSAN

     

    „Werden diese Gebeine wieder aufleben?“ (Jecheskel K.37,3) –

    Die materialistische Weltanschauung und Jeziath- Mizrajim

     

    Kaum gibt’s heutzutage einen Kreis menschlicher Bestrebungen auf Erden, in welchem nicht der Schmerz getäuschter Erwartungen der von Unmut erfüllten Brust den Seufzer des Zweifelns ja der Verzweiflung entringt: Werden sie wieder aufleben, diese dürren Gebeine? Mit welchen Hoffnungen ward nicht das Jahrhundert begonnen! Wie glaubte man nicht, im Sturmschritt die Burg des Aberglaubens und der Dummheit, die Burg der Gewalt und des Unrechts zu erstürmen; welche Zeiten des Lichts und der Erkenntnis, der Wohlfahrt und des Friedens sah man nicht heraufziehen an dem Tageshimmel der Nationen! Und jetzt, wo das Jahrhundert bereits seine Hälfte überschritten[1] und sich seinem Ende wie alle seine vorangegangenen Brüder zuneigt – welche bittere Enttäuschung lagert sich über alle Gemüter, welche Trostlosigkeit bemächtigt sich aller Herzen, die aufrichtig dem Wohle der Menschheit ihrer Wünsche entgegen tragen !

    Als עצמות יבשות, als „dürre Gebeine“ erblickt man fast alles das, den man das Prognostikon des frischesten Lebens gestellt, ja als „dürres Gebein“ das, was man selbst als den Hebel der Auferstehung, als den göttlichen Tau der Verjüngung, als den Quell des erneuten reinsten Lebens gefeiert!

    –        התחיינה העצמות היבשות  Werden sie wieder aufleben, die dürren Gebeine? Werden sich die Hoffnungen der Völker dennoch endlich erfüllen, wird man endlich die Formel finden, die die Liebe mit dem Rechte, die Freiheit mit dem Gesetze brüderlich auf Erden zusammen wohnen, die missbrauchte Freiheit nicht immer wieder das Joch der Gewalt und den Missbrauch der Gewalt nicht immer wieder den Sturm zur Freiheit selber herauf beschwören, nicht immer wieder die Freiheit als Retter von der Gewalt und die Gewalt als Retter von der Freiheit herbeirufen lassen und endlich das Ideal der Jugendträume der Menschheit zur Verwirklichung  bringen wird, daß „der Wolf neben dem Schaf und der Leopard neben dem Lamm“ friedlich leben werde, und der Friede und die Freiheit, das Recht und die „Menschlichkeit’ – nicht auf den Spitzen der Bajonette und in den Feuerschlünden der Kanonen ihr verkümmertes Dasein zu fristen verurteilt sein wird?

    –        התחיינה העצמות היבשות Werden sich die Erfindungen und Künste endlich wirklich als die nährenden Mütter der Völker bewähren, werden sie dem Hunger und dem Elende steuern, werden sie beitragen, den Schweiß von der Stirne zu trocknen, den Nacken aufzurichten und dem Menschenwürdigeren im Menschen Raum zu schaffen? Oder werden sie nur immer noch weiter ausbauen das Reich des Menschenelends, immer mehr die nackte Armut dem prächtigen Luxus zum Nachbar geben, immer mehr den Sinn des Menschen in das Joch der Sinnlichkeit schmieden, immer mehr die Nährungsverhältnisse des Menschen zu einem so rätselhaften, künstlichen Knäuel verwirren, daß alle Weisheit der Menschen zusammengenommen sich außer Stande fühlt,  auch nur für den nächsten Augenblick Rede zu stehen, und die reichste Füllen in welche die Vorsehung die Äcker der Menschheit kleiden möchte, nicht im Stande sein würde, das Elend in den Hütten der Menschen zu  vermindern?

    –         התחיינה העצמות היבשות Werden die Wissenschaft und die Kunst sich endlich wirklich als die bildende Erzieher der Nationen bewähren, werden Licht und Wahrheit endlich wirkliche Siege erstreiten? Oder werden Wissenschaft und Kunst sich immer mehr selber zu Handlangern der Sinnlichkeit und der Entgeistung erniedrigen, dem Menschen einerseits alles was ihm heilig und teuer sein soll, alles was ihn zu seiner höheren Bestimmung erhübe, seinen Geist und seine Freiheit,, seine Heiligung und seine Unsterblichkeit zum Gelächter machen, andererseits wieder die ganze Nacht des alten Wahns und der Verdummung, des alten Vorurteils und der alten Lüge heraufbeschwören?

    –        התחיינה Werden sie wieder, werden sie endlich zum Leben erstehen, werden – doch nein, wie shr auch unsere besondere Wünsche und Bestrebungen von diesem allgemeinen Strome der  Dinge unberührt werden, wie sehr auch eben die jüdische Anschauung der Welt aufs innigste das Banner der Erlösungshoffnung  allem menschlichen, Jammer voranträgt, so sind es doch nicht eben diese allgemeinen menschlichen Anliegen, die uns hier die Seufzerfrage nach der „Hoffnung der dürren Gebeine“ in den Mund führen, so sind es doch ganz eigentlich der jüdische Kreis und die jüdischen Bestrebungen und die jüdische Hoffnungen, zu deren Betrachtung der Nissan uns ladet und wie könnten wir da auf unser selber hinschauen ohne bangend, fürchtend, zweifelnd – mancher wird sagen verzweifelnd – zu dem Lenker der Zeiten, zu dem Gotte Jissroéls aufzuseufzen: התחיינה העצמות האלה, werden diese dürren Gebeine wieder zum Leben erstehen?!

    –        התחיינה Wird wieder Leben kommen in diesen Gebeine? – Siehe, mehr als je liegen sie רבות מאוד על פני הבקעה weithin zerstreut über die Fläche der Erde,– immer weiter, immer vereinzelter wird die Zerstreuung. Das alte Band, die alte Innigkeit, die die Zerstreuten in aller Zerstreuung noch im Ganzen zusammenhielt, wird immer loser. Der alte Druck, der sie gewaltsam zusammenpferchte, ist hin; der alte Jammer, der sie an einen Seil des Leides gekettet hielt, schwindet immer mehr und mehr. Weit über den Ozean hin reicht jetzt der Blick des ghettogeborenen Judenknaben, die ganze Welt ist sein, muss sein sein. Während der Großvater und der Ahn in dem engen Umkreis seiner Bannmeile sein und der Seinigen Brot suchte und fand, wird der Jude jetzt für den Welthandel erzogen. Weit in aller Welt streut jetzt der Drang der Zeiten und des Berufs die Glieder der Familien und die, die zusammen unter einem Herzen geruht, deren Wiege in einer Kammer gestanden, werden vom Geschick um Antipodenfernen von einander geschleudert und finden ihre Gräber diesseits und jenseits des Weltozeans; werden diese zerstreuten Glieder wieder zu lebendigen Einheit erstehen, wird – wie vom Propheten geschaut – auch wieder: [] ein entgegengesetzter Sturm kommen, der euch, zerstreute, verlorene Glieder, wieder Glied zu seinen Gliede führen wird und fügen?

    –        התחיינה Ach, mehr noch als die räumliche Trennung macht der innere Abfall, der sich immer mehr und mehr in den Gemütern der Söhne und Töchter Jissroéls zu vollziehen scheint, unsere Zerstreuung zu einer wirklichen Zerfällung und unsere losgetrennten Glieder zu wirklich dürren, hoffnungsarme Gebeinen!

    Und wären alle Erd- und Himmelsfernen zwischen uns, aber fern und nah trügen sie alle die  zerstreuten Glieder des Hauses Jissroél noch den einen, g zu einer wir alten jüdischen Geist in sich, sie lebten alle einem Berufe, dienten alle einem Gotte, folgten alle einem Gesetze, eine Seele, ein Geist, eine Hoffnung, eine Regung belebte und bewegte sie alle – wie räumlich getrennt auch immer, sie stünden dennoch alle auf einem geistigen Boden verwirklichten dennoch alle eine Gegenwart, arbeiteten alle an einer Zukunft. Ein geistiger Mittelpunkt wäre dennoch das lebendige Herz für alle, und die größte Zerstreuung wäre eben der größte Triumph, die größte Verherrlichung ihres göttlichen großen Einsseins!

    Das aber die Glieder des „Hauses Jissroéls“ immer mehr und mehr die Zuversicht zu ihrem Berufe, die Zuversicht /zu ihrem Gotte, zu seinem Gesetzen, zu seinen Verheißungen verlieren; daß sie immer mehr und mehr aufhören, als Söhne und Töchter des „Hauses Jissroéls“ zu leben; daß sie das sinaitische Gottesgesetz, das ihre Seele sein sollte, von dem es heißt: „es ist dein Leben und die Unsterblichkeit deiner Tage“ daß sie dieses Gesetz immer mehr und mehr als abgestorben erklären, als abgestorben behandeln, das macht sie selber zu Abgestorbenen, abgestorben ihrem Gotte, abgestorben ihrem Volke, abgestorben ihrem ganzen heiligen, welthistorischen Berufe, abgestorben alle Regungen, die für das Gesamt menschheitsheil  das Haus Jissroéls im Schosse trägt! Und das zieht die große Kluft zwischen dem Hause Jissroéls Entstammenden heute, das macht die unter einem Dach Vereinten um Himmelsfernen von einander zerklüftet, das macht unsere Zerstreuung zu einer wirklichen Zerstreuung und zeigt die trostlose Zukunft in nicht weiter Ferne, wo die vom geistigen Lebensbande Jissroéls Losgetrennten immer mehr und mehr in die Masse der umflutenden nichtjüdische Welt untergehen und mit Kind und Kindeskindern haltlos, rettungslos für das Haus Jissroéls verloren sein werden.

    –        התחיינה Werden sie je wieder zur Bewusstsein und Leben kommen, je wieder zum freudigen jüdischen, je wieder zum freudigen jüdischen Dasein erwachen, wenn sie den Quell gar nicht mehr kennen, aus welchem das jüdische Bewusstsein zu schöpfen, den Born nicht mehr kennen, aus welchem das jüdische Leben zu trinken wäre, wenn ihnen חזות הכל, wenn ihnen die Anschauung des Ganzen wie ein mit sieben Siegeln verschlossenes Buch unbekannt bleibt, und reichte man ihnen das Buch der Bücher und spräche: Leset doch selber, was für euch geschrieben ist, so sprächen sie: לא ידעתי ספר ich bin ja kein Gelehrter! (Jesajas, K. 29. V. 11,12).

    –         התחיינה Werden sie wieder erwachen, wenn diejenigen, die sie für sich zum Brunnen des ewigen Lebens senden, wenn ihre „Gelehrten“ ihnen den Trunk, den sie ihnen schöpfen, verfälschen, mit umgekehrten Mosis- und Elischa-Wundern den süßen Gottesquell zum Bitterwasser und den Born des lebendigen Wassers zum Todestrunk umwandeln.

    –        התחיינה Werden sie wieder erwachen, wenn ihre Geistlichen ihnen voranwandeln den Weg des Todes, ihnen ihre Gräber übertünchen, ihnen ihre Kirchhöfe bekränzen, ihnen ihren Todesschlaf mit Träumen umgaukeln, ihnen ihren Schlaftrunk mit süß mundendem Tollkraut kredenzen und das, was wie Posaunenruf an ihre Gräber dringen würde, ihnen zum Bedlamsgelächter machen und was noch das letzte Band sein würde sie und ihre Kinder mit der ewigen Bestimmung der Abrahamsverheißung zu verknüpfen, ihnen und ihren Kindern entreißen und ihnen dafür einen Mummenschanz ihrer Mache darreichen – Werden sie erwachen, wenn ihre Geistlichen mit dem Roscho-Spruch der Hagodo die göttlichen Gebote in ihrem Kreise verfolgen; wenn sie das, was der Jude mit begeisterten Rufe emporhebt: בעבור זה עשה ד' לי „darum hat Gott für mich gewaltet!“ zum lauten Gegenstand ihrer Harlequinspossen in Mitte ihrer jüdischen Gemeinde machen; –  sie über Kindern die Gott aus seinem Bunde weist, mit gotteslästerlichem Munde die Weihe sprechen: Ich nehme dich doch auf in den Gottesbund – – –

    O, wenn es eine Zeit gibt, in welcher dem Hause Jissroéls; der Seufzer nahe liegen dürfte: יבשו עצמותינו ואבדה תקותנו נגזרנו לנו, „dürr sind unsere Gebeine, verloren unsere Hoffnung, uns selbst sind wir überlassen!“ – unsere Zeit wäre eine solche.

    Wenn es daher eine Zeit gibt, in welcher es gälte, überall wo noch ein Funke jüdischen Bewusstseins glimmt, diesen Funken zu helfen Flammen anzufachen, das Bewusstsein zu stärken, das Bewusstsein zu vervollständigen, Ermutigung, Hoffnung, Begeisterung für unsere große, durch die trostlosesten Grabeszeiten mit energievoller Heiterkeit durchzutragende Gottessache zu bringen, – unserer Zeit wäre eine solche Aufgabe gestellt.

    Wenn es aber eine göttliche Institution gibt, die so ganz eigentlich von Gott gestiftet worden, immer das jüdische Bewusstsein aus seinem Schlummer zu wecken; zu jeder Gemeinde, jedem Hause, jedem Kinde Jissroéls wie der Ruf der Auferstehung zu dringen, alle, alle zur ganzen lichtigen Höhe des jüdischen Lebensentschlusses emporzuführen und mit eine durch nichts zu trübenden hoffnungsreichen Begeisterung zu rüsten: die Institution, das Fest, das mit dem Nissan bei uns einzieht, das ist eine solche.

    Siehe, es ist da, das Péssachfest! Und wie aus des Propheten Mund einst ruft es über die weite Erde hin: מארבע רוחות באי הרוח ופחי בהרוגים האלה ויחיו! „Von Ost und West, von Süd und Nord komme Geist! Hauche diese Erstorbenen an daß sie aufleben!“

    …..


    [1] Dieser Artikel erschien im Jahre 1858.

    05-04-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-04-2019
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת החדש

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes HaChaudesch

     

    Ezechiel, Kap. 45, Vers 16 und folgende

     

    Der Nissan bringt uns das Fest unserer Nationalgeburt. Dieselbe begann, wie dies der Paraschah dieses Sabbaths (2 B.M. 12,3) lehrt, mit der Gründung und Weihe der jüdischen Häuser. Das ewige Vorbild des nach Gottes Willen und zu dessen Verwirklichung sich erbauenden jüdischen Hauses ist aber das Ohél Moëd, das Zusammenkunftbestimmungszelt. Ein erster Nissan war’s, der die vollendende Weihe dieses Zeltes schaute, das Zeichen der segnenden Gottesnähe und die huldigende Hingebung Jissroéls an seinen Gott. Ach, es war nur ein flüchtig vorübereilender Moment. Es war nur der grundlegende Anfang. Es war nur ein Frühlingsaugenblick in der großen Reihe erhebender Frühlingsmomente in der jüdischen Geschichte, in denen alles Edle und Herrliche in der Volksseele zur Herrschaft, ach nur zu kurzen Herrschaft gelangte. Der Bau, zu dem an jenem ersten Nissan des zweiten Jahres nach der Erlösung aus Egypten mit der Einweihung des ersten Gotteshauses damals in der Wüste der Grund gelegt wurde – erst am Ziele der Tage winkt seine Vollendung. Die ganze jüdische Geschichte ist die Erziehung zu diesem Ziele.

    Und wieder wird es ein erster Nissan sein, so enthüllt uns hier das Prophetenwort, an dem die Weihe des dann für die Ewigkeit erstehenden Heiligtums, des בית שלשי, des Bau, dem keine Zerstörung mehr folgen wird. Das wird eine Weihe sein, der keine Entweihung, Bau, dem keine Zerstörung mehr folgen wird. Erinnert uns Paraschass HaChaudesch alljährlich an den Anfang, so lässt das Prophetenwort, das die Weisheit unserer Altvordern für diesen Sabbath zur Haftora bestimmt hat, von dem fernen Ziele aus dem Dämmer der Jahrhunderte oder Jahrtausende, die uns von ihm noch trennen mögen, einige Scharf umgrenzte Umrisse vor unseren Blicken auftauchen. So hatte einst Jeremias, da das jüdische Land bereits erobert war und der Feind vor Jerusalems Thoren stand, zur Befestigung des Vertrauens auf die Rückkehr aus dem babylonischen Exil mit allen Formalitäten einen Kaufakt über ein in der Nacht des Feindes befindliches Feld abzuschließen. Ebenso sind in einer ganzen Reihe  von Kapiteln des Propheten Ezechiel die genauesten göttlichen Bestimmungen niedergelegt über Bau und Größenverhältnisse, Einrichtung und Dienst des einstigen, dritten, ewigen Heiligtums, die jeden Zweifel an der einstigen Verwirklichung bannen und unser Vertrauen in die absolut feststehende, von dem allmächtigen Lenker der Geschichte herbeizuführende Erreichung dieses Zieles zu einem felsenfesten machen sollen.

    Deshalb ist es eine tiefe sinnige, weitschauende Anordnung, die uns alljährlich am Sabbath vor dem ersten Nissan, oder an diesem selbst, wenn er auf den Sabbath fällt, jenes Prophetenwort in die Hand gibt, welches auf den dereinstigen ersten Nissan der Zukunft hinschaut und für den Dienst des an ihm zu weihenden Heiligtums die göttlichen Anordnungen entspricht. Mag immerhin Vieles in diesen Worten sich unserem Verständnisse entziehen und nach dem Worte mehrerer Weisen erst einst durch Elijahu seine Erläuterung finden: die Tatsache dieses Gotteswortes ist für uns das Wichtigste, diese Tatsache ist an sich von mächtiger Lehrkraft. Der Gedanke an sie soll unseren Mut stets neu beleben, uns in allem Guten stärken und das Streben immer mächtiger in uns werden lassen, das Unsrige zu tun, ein jeder seines Ortes, bis daß diese Ferne immer näher und das geistig Geschaute endlich zur äußeren Verwirklichung komme.

     

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 446- 456  Kommentar zu Ezechiel Kap 45 V.16…) 

    04-04-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-04-2019
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    לפ' החודש

    ולכפרת פשע

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt HaChaudesch

     

    Jeder Rausch Chaudesch, an dem der Mond am nächtlichem Dunkel zu neuem Lichte sich emporringt, gestaltet sich uns zum Weckruf unserer eigenen Erneuerung und sittlichen Verjüngung. Es bringt uns, wie wir dies in תפלת מוסף aussprechen, die Botschaft von מחילת חטא וסליחת עון, von göttlicher Vergebung und Verzeihung. Im Schaltjahr fügen wir noch hinzu ולכפרת פשע. Das Schaltjahr scheint daher geeignet, in uns das Bewusstsein gesteigerter Sühnebedürftigkeit zu wecken.

    Mit Recht. Jissroél hat sein Jahr nach dem Monde zu zählen: דרך ארץ הוא שיהא הגדול מונה לגדול והקטן מונה לקטן (ב"ר) Nicht mehr als billig, meinen die Weisen, daß der Größere nach dem großen, der Kleinere nach dem kleineren Lichte zähle. Möge Esau nur sein Jahr nach der Sonne zählen, Jissroél aber wende dem Mond sich zu. Doch achte es auch auf den Kreislauf der Sonne שמור את חדש האביב ועשית פסח damit sein Frühlingsfest mit dem Frühling des Sonnenjahres zusammenfalle.

    Nicht darf, was Esau leuchtet, in Jissroéls Leben bestimmenden Einfluss haben. Jissroéls Leben stehe unter dem Zeichen des zur ewigen Verjüngung ladenden Mondlichtes; von ihm gemahnt, finde es stets von neuem den Weg zu seinem göttlichen Thoralicht.

    Der Mond hätte, nach dem Worte der Weisen (Chulin 60), der Sonne an Strahlengröße nicht nachstehen sollen; er glaubte aber nicht leuchten zu können, wo die Sonne leuchtet, und bleibt seitdem hinter der Sonne zurück.

    Wie viele im jüdischen Volke glauben, nur im Zeichen der Sonne den Frühling ihres Lebens begehen zu können, verlassen das Mondeslicht ihrer Thora und wenden dem Sonnelicht sich zu. Und doch genügte die rückhaltlose Hingabe an die Führung durch das Mondeslicht, um die Erfahrung zu machen, daß der Frühling auch dem jüdischen Volk zur selben Zeit wie den nach der Sonne ihr Leben Zählenden lächeln kann.

    Gesteigerte Sühnebedürftigkeit bringt aber daher das Schaltjahr mit seinem Schaltmonat, כפרת פשע für alle, die dem irdischen Lebensfrühling die Mondeszählung ihrer Thora preisgegeben haben.

    Mögen sie erkennen, daß  man auch im Zeichen der Thora des Frühlings teilhaftig werden könne!

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 87

    03-04-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-03-2019
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    פקודי

     

    Aus dem Kommentar von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH zur Wochenabschnitt Pikudéij

     

    Kap. 40 V.17 הוקם המשכן war die Wohnung aufgerichtet. Wie nach Kap. 29,30 u.37 sieben Tage die Einweihung der Priester zu vollziehen war, und jeden Tag dieser sieben Tage die Einweihungsstätte und die Einweihungsopfer durch Moses zu vollbringen waren: also lehrt ספרי zu 4 B.M.7,1, daß an jedem dieser sieben Tagen, somit siebenmal das משכן durch Moses aufgerichtet, gesalbt und wieder auseinander genommen worden, ehe es am ersten Tage, den ersten Nissan, zur bleibenden Weihe aufgerichtet wurde. Daher הוקם המשכן die Errichtung am ersten Nissan war endlich die definitive, bleibend weihende. War dies auch für das Heiligtum ein vorbedeutender Wink, daß es siebenmal erbaut, und siebenmal, teils die Stätte zu wechseln, teils zerstört zu werden bestimmt sei, bis es endlich zur ewig bleibenden Stätte der Gottesherrlichkeit auf Erden geworden sein werde, zur Mittelpunkthöhe der Menschheit, zu der hinauf die Völker wallen und die Huldigung des Schwertes mit der Huldigung des von Zion ausgehenden Gottesgesetzes vertauschen werden? Wir wagen dies nur fragend zu äußern, und darauf hinzuweisen, daß בית שני, בית ראשון, גבעון, נוב, שילה, גלגל, במדבר  sich historisch als sieben solche Bauvorgänge darstellen, den allen wieder חורבן gefolgt, bis באחרית הימים, dem wir entgegenharren, der achte Bau endlich als der dastehen wird, von dem es verheißen ist: נכון יהיה הר בית ד' בראש ההרים ונשא מגבעות ונהרו אליו כל הגוים והלכו עמים רבים וגו' כי מציון תצא תורה ודבר ד' מירושלים ושפט וגו' וכתתו וגו' לא ישא גוי אל גוי חרב ולא ילמדו עוד מלחמה (Jes. 2, 1-4)

     

    V.18ff. …Mit dieser Aufnahme des göttlichen Gesetzes in Jissroéls Mitte als sich für die Ewigkeit bezeugendes Höheziel der jüdischen der jüdischen Bestimmung, und mit dem sichtbaren Einziehen  der Gottesherrlichkeit in die von Jissroél diesem Gesetze bereitete Stätte, schließt das Buch der Erlösung aus Egypten. Es war das Ziel, das Gott selbst als Zweck seines Erlösungswerkes Kap.6, 6 u.7 ausgesprochen: והוצאתי אתכם וגו' והצלתי אתכם וגו' וגאלתי אתכם וגו' ולקחתי אתכם לי לעם וגו', mit diesem Heiligtum seines Gesetzes begründet, die Wohnungsaufnahme dieses Gesetzes und die Altarhingebung an dies Gesetz machten das Volk zum Gottesvolk, und die Gegenwart der Gotteswolke über der Wohnung dieses Gesetzes am Tage und sein darin leuchtendes Feuer in den Nächten „vor den Augen des ganzen Hauses Jissroél auf allen ihren Zügen“ ließen „das ganze Haus Jissroél“, ließen jung und alt in Jissroél erkenne, daß, wenn Tisch, Leuchter, Altar und Cherubimteppiche in dieser Gesetzeswohnung verkünden, daß, wo Gottes Gesetz mit „ewig fortschreitender Frische und goldreine Festigkeit“ aufgenommen“, und „leibliches und geistiges Heil“ nur aus den Händen dieses Gesetzes empfangen und der Verwirklichung dieses Gesetzes geweiht werden, da auch sichtbar und unsichtbar die Cherubim des göttlichen Waltens schützend und segnend herniedersteigen, dies nicht ein zum Trost des irdischen Daseins mitleidsvoll erfundener „Glaube“, sondern ein „Wissen“, eine durch Gott gesprochen, כי אני ד' אלקיכם המוציא אתכם מתחת סבלות מצרים, „ihr werdet es erfahren“, dasz, „wenn ich euch mir zum Volke genommen“, ich euch nicht nur jetzt und einmal aus der Last der egyptischen Bürden hinausführe, sondern in gleicher führender, schützender und segnender Nähe euer Gott für immer bleibe. – –  

    08-03-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-03-2019
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    Samson Raphael HIRSCH

    Adar : Die verschiedene Größen[1]

     

    Zwei große Lichter durchleuchten die irdischen Himmelsräume. Beide von ihrem Schöpfer  „groߓ genannt. Doch jedes verschieden in eigener Größe.

    Es leuchtet die Sonne. Im Glanze nie schwindender Lichtfülle glüht sie am Himmelsgewölbe und wecket den Tag und den Tanz der Jahreszeiten auf Erden, weckt die schlummernden Keime der Pflanzen, weckt die schlummernden Kräfte in Menschen und Tieren, wird Erzeugerin des Lebens in allem Lebendigen auf Erden und kleidet ihre Kinder in die Farbenpracht ihres Lichtgewandes. Ihre Strahlenkrone ist immer voll, und sie blendet das Auge des Sterblichen, das sich erkühnt, in die Majestät ihres Feuerdiadems aufzuschauen. Doch nur der Tag ist ihr Reich. Die Nacht steigt herauf – und vor dem dunklen Schatten der Nacht entweicht der Strahl der Sonne.

    Es leuchtet der Mond. Mild strahlt sein silbernes Licht. Eines Säuglings Auge erträgt sein Strahl und spielend greift eines Säuglings Hand nach dem freundlichen Licht. Mild dämmernd hält er Wacht über die schlafende Erde und gesellt sich als freundlichen Führer zu dem Wanderer in der Nacht. Bescheiden entzieht sich dem Forscherblick sein stilles Wirken in dem Triebe der Kräfte, in der schwellenden Woge, in den Schwingungen der Nerven, und nicht immer und nicht in stets gleicher Fülle grüsst uns sein Licht. In stetem Wechsel steigt und fällt seine lichtige Größen wächst aus völligem Dunkel zur ganzen Lichtfülle empor und ringt sich durch die  Phase gänzlichen Verschwindens immer wieder zu neuem Wachsen heran. Sein Reich ist die Nacht. Doch weicht er auch nicht vor dem Tagesstrahl der Sonne. Vom Sonnenglanze verdunkelt, vollbringt er gleichwohl mitten unter Tagesherrschaft der Sonne, still und bescheiden die eigene Bahn. Ist bald ein stiller Begleiter der Sonne, und  steigt bald herauf, wenn die Sonne gesunken.

    Und diesen beiden mächtigen Trägern und Vermittlern des Lichtes und des Lebens, diesen beiden großen, und in ihrer Größe so verschiedenen Lichtern des Himmels gab ihr Schöpfer zugleich für den Menschen auf Erden die Bestimmung tief in sein geistiges Leben einzugreifen und – והיו לאותות ולמועדים ולימים ושנים (1 B.M. K. 1 V. 14)– „Symbole und Feste, Tage und Jahre“ zu schaffen.

    „והיו לאותות“ Symbole sollten sie werden, Gedanken ausdrückende Zeichen, Ansprachen Gottes an den Menschen, Gottesschrift, ihn an die Wahrheit und die Bestimmung seines Lebens zu mahnen;

    „ולמועדים“ und sollten den einförmigen Strom der Zeit in verschiedene, gekennzeichnete, regelmäßig wiederkehrende Momente zerlegen, auf welche der Mensch die verschiedenen Seiten seiner Tätigkeit verteilen, und von denen einzelne ihm zu Merkstäben für seine Zusammenkunft mit Gott und seine Zusammenkunft mit Menschen dienen sollten;

    „ולימים“ und sollten die Tage in kleine Kreise, „ושנים“ und diese Kreise in den größeren Umlauf abschließend sammeln, innerhalb dessen sich die Gestaltungen des irdischen Lebens periodisch wiederholen.

    „והיו לאותות!“ Sie seinen Symbole! Die Leuchten des Himmels, deren Wechsel und Umkreis die Zeit des irdischen Lebens dem Menschen in Jahren und Monden und Wochen, in Tagen und Stunden, ja in Minuten und Augenblicken zerlegt; die dem Menschen die Messschnur und Richtschnur und den Faden gereicht, an welchen er die einzelnen Momente seiner Tätigkeit aufreiht; die Leuchten des Himmels, auf welches jedes verrinnende Zeitteilchen den Menschen in jedem Augenblicke seines Strebens und Tuns hinweist: – והיו לאותות sie seien nicht nur das äußere Maß, den Umfang und die Dauer seiner Tätigkeit zu messen, sie seien ihm zugleich Warnzeichen und Wahrzeichen, das innere Maß, die innere Größe, den inneren Wert seines Strebens und Tun zu schätzen.

    Zwei Größen zeigt ihm der Himmel. Die eine, die, wenn sie da ist, da ist in ihrer ewig gleichen Kraft und Mächtigkeit und mit strahlender Macht und Wirksamkeit offen in allen Gestaltungen der sinnlichen Entfaltung der Wesen zu Tage tritt; deren Herrschaft aber nur die eine Hälfte der irdischen Lebenszeit zufällt und die zurücktritt, ganz zurücktritt, sobald das Reich der andern Größe beginnt. Es ist die strahlende Tagesgröße der Sonne.

    Die andere; selten vollstrahlend in lichtiger Vollkraft, in stetem Wechsel begriffen, stets nur ringend nach Licht; aber in diesem Ringen unermüdlich groß; Bescheiden zwar und milde, nicht blendend und sengend, still ihre Sendung vollbringend; aber nicht weichend vor der Herrschaft der andern, mächtige Größe. Unerkannt, zurückstehend, solange der mächtige Strahl der anderen Größe leuchtet, aber ihre Zeit abwartend, die der mächtige Strahl der anderen gesunken, und dann hervortretend in ihrer freundlichen Milde, die Nächte des irdischen Daseins erhellend. Es ist die wechselnde Nacht- und Tagesgröße des Mondes.

    Seht da eure Vorbilder, spricht das Wort unserer Weisen. Zwei Größen kann der Sterbliche nicht erstreben. Er kann die materielle Macht und Füllen er kann die irdische Gewalt und Hoheit erstreben, die solange sie dauert, kein Schwanken kennt, unfehlbar und sicher das erzeugt und das bewirkt, was in den Umfang ihrer Kraft und Mächtigkeit gelegt; die, was sie ist, durch sich selber ist, und, so lange sie dauert, angestaunt wird in ihren Wirkungen, verehrt wird in ihrem Glanze, gefürchtet wird in ihrer Macht, – deren Herrschaft aber ein Ziel gesetzt ist, bei welchem angelangt, sie völlig  schwindet am Horizont der Zeiten.

    Er kann die geistig-sittliche Größe erstreben, die er selten ganz erreicht, und wenn erreicht, stets in Begriff ist wieder zu verlieren; deren Kraft nicht im erreichten Ziel, sondern im ewigen Streben nach dem hohen Ziel besteht und deren Grösse eben in diesem Ringen leuchtet; die bescheiden und still sich ihrer Unvollkommenheit stets bewusst bleibt; deren segensreiche Wirkungen mehr geahnt werden vermögen; die oft verkannt, verachtet, verlassen, zurückstehen muss vor dem blendenden Strahl materieller Macht und Glorie, die aber dann in ihrer vollen Hoheit und Größe gewürdigt wird, wann der Tag der irdischen Hoheit abgelaufen und das geistig-sittlich Große  allein sich als das Überdauernde, Ewige bewährt.

    Zwei Größen kann ein Volk erstreben. Es kann das Schwert der Eroberung, es kann das Scepter der Gewalt im Kreise der Völker führen, es kann mit der Hoheit seiner Macht alles überwältigen es kann sich der Thron seiner Herrschaft, die Türme seines Ruhmes himmelhoch erbauen, und alles beugt sich seiner Größe, alles zittert vor seiner Macht bis der Tag seines Untergangs gekommen, – das Schwert entsinkt , das Scepter bricht, zusammenstürzt der Thron,  in Trümmer, geschwunden ist das Reich, und nur wie den gestrigen Tag trägt die Geschichte seinen Namen als „gewesen“ ein in das Buch der Zeiten.

    Es kann die Erkenntnis der Wahrheit, die Veredelung des Menschen, es kann die geistig-sittliche Größe zu seinem Panier erheben, es kann nur in der geistig-sittlichen Selbstvollendung seine Macht und sein Ruhm erkennen, es kann in diesem Anstreben des geistig-sittlichen Ideals  seine ganze Bestimmung erblicken – Dann wird es keine Reiche stiften und keine Welten erobern  nicht auf gebrochene Herzen und zertrümmerte Hütten den Thron seines Ruhms erbauen; dann wird es nicht gefürchtet wandeln auf Erden; dann wird es steigen und fallen, und fallen und steigen, je nachdem es sein geistig-sittliches Ideal in sich vollendet oder verscherzt; dann wird es zu leiden haben unter der Huftritt der Gewalt, wir den Speichelwurf und den Hohn der seiner materiellen Schwäche spottenden „Größen“ zu erdulden haben – aber es wird sie doch alle überdauern, alle diese spottenden Größen. Sein Untergang kommt nie, alle Tage sieht es kommen, alle schwinden, als das ewige Volk benennt es die Geschichte, und wenn einst die Tage der materiellen Größe alle gezählt, dann wird man es erkennen in seiner ewigen Größe und sich von seinem Lichte das Licht für die heraufgezogene Nacht erbitten.

    Einst trat der Mond klagend vor seines Schöpfers Thron „ Du hast mich groß genannt wie die Sonne; können wir beide eine Herrschaft teilen?“ „Wohlan, so gehe und ziehe bescheiden zurück!“ „Weil ich die bessere Einsicht hatte, soll ich zurücktreten?“ „Dafür herrscht du auch am Tage und bei Nacht“ „Was nützt es! Der Fackel achtet keiner am hellen Mittag.“ „Gehe nur, Jissroél wird nach dir seine Tage und Jahren zählen.“ „Können sie doch nicht umhin, auch nach der Sonne ihre Zählung zu richten!“ „Gehe nur, alle Frommen werden dich zum Vorbild nehmen und nach dir sich nennen: Jakob der Kleine, – Samuel der Kleine, – David der Kleine, – „volle Genugtuung  aber finde, wenn mit jedem Neumond Jissroél im Sühnopfer sich mondgleich rüstet zum Ringen nach Licht, und in diesem Sühnopfer sich mondgleich rüstet zum Ringen nach ewig vollem Lichte seine ganze Bestimmung erkennen und sich ihrer vor Gott froh bewusst werden wird – “

    Seitdem lässt Jissroél Esau, den Völkergenius – zu dem gesprochen worden: „ mit deinem Schwerte wirst du leben!“ – seine Jahre nach dem großen Lichte der Sonne zählen; Jakob aber, das Kleinere, zählt seine Jahre und sein Geschick nach dem kleinen Licht des Mondes. Esaus Sonne herrscht nur am Tage, aber nicht wenn es Nacht geworden; Esaus Schwerterglanz leuchtet nur in dieser Welt, aber nicht ins Finsternis hinüber. Jakobs kleineres Licht waltet am Tage und bei Nacht; Jakobs Genius leuchtet in dieser Welt und ins Jenseits hinüber. So lange das Licht des Größeren durch die Welten strahlt, wird das Licht des Kleineren nicht kund; ist aber das Licht des Größeren untergegangen, tritt das Licht des kleineren hervor. So lange Esaus Licht die Welt strahlend erfüllt, wird Jakobs Licht nicht erkannt. Ist Esaus Licht untergegangen, tritt Jakobs Licht leuchtend hervor; dann heißt es:

     

    Stehe auf und leuchte, denn dein Licht ist gekommen

    Und die Herrlichkeit Gottes geht über dir auf!

    Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde,

    Und Dunkel umhüllt die Nationen,

    Über dir aber strahlet Gott

    Und seine Herrlichkeit zeigt sich über dir!

    Völker gehen in deinem Lichte,

    Könige bei dem Glanz deines Aufgangs,

    Sieh dich um und schau! Sie alle vereinigt kommen sie dir!

    Sind deine Söhne, die aus der Ferne kommen,

    Sind deine Töchter, die dir still zur Seite erzogen wurden.

    Du siehst es und leuchtest dann, und es wird ängstlich und es wird weit dein Herz –

    Denn es wendet sich dir die Fülle des Westens zu,

    Die Schar der Völker kommet dir – (Jesaias Kap 60 V 1 – 5)

     

    Dann ist der Gegensatz der verschiedenen Größen gesühnt, dann wird die ewige Größe des ringenden Lichtes erkannt und gewürdigt und erst durch diese Erkenntnis und Würdigung der geistig-sittlichen Größe erhält auch das materielle irdische Licht seinen wahren Glanz und auch seine göttliche, ewige Bedeutung:

     

    Es wird das Licht des Mondes wie das Licht der Sonne,

    Und das Licht der Sonne wird dann siebenfach, wie das Licht der sieben Tage,

    Wenn Gott den Bruch seines Volks verbindet

    Und die Wunde seines Schlages heilt. (Jesaias, K. 30, V.26)

    So zählt Jissroél nicht nach irdischen Ernten, sondern nach Vollendung seines geistig-sittlichen Aufschwungs seine Mondesjahre. Gleichwohl hat es auf den irdischen Kreislauf zu achten. Denn eben und endlich das Licht seiner geistig-sittlichen Sendung mit den unter der Sonne reifenden irdischen Leben zu vermählen, ward es gesendet. Wohl bleibt es zeitweilig mit der Zählung seiner Jahre gegen den Kreislauf der irdischen Sonne zurück. Aber es holt alles wieder nach, und endlich fällt sein Frühling mit dem Frühling der irdischen Sonnenwelt um es zusammen.

    Darum schaltet es von Zeit zu Zeit seinen Schaltmonat Weadar ein.

     

    Quelle: S.R. HIRSCH Gesammelte Schriften II   S. 59-64 Verlag von Kauffmann Frankfurt am Main 1904

     

     

    Jeschurun, Judentum gegen Zionismus plant der zweite Teil dieses Exposés „Die vier Lichtgedanken der ringenden Größe“ (Arba Parschiauss) demnächst in Ablieferungen bringen.



    [1] Nach Bereschiss Rabba, Kap.6 und Chulin Bl.60

    07-03-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-02-2019
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

    הפטרת פרשת שקלים

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Schekalim (Auszug)

     

    …

    V.5 כסף עובר, dies scheint sich zunächst auf die 2 B.M. 30,14 f. angeordnete jährliche Halbschekelspende zu beziehen. Da jedoch deren Bestimmung das. durch לכפר על נפשותיכם dahin ausgesprochen ist, daß mit ihnen die jährliche Gesamtheitsopfer bestritten werden sollten, in den jeder jüdische Mann somit gleichmässig vertreten sein so können diese hier nicht gemeint sein, wo diese von den Priestern in Empfang zu nehmenden Spenden ja zur Instandhaltung des Hauses verwendet werden, also eine בדק הבית-Casse bilden sollten. Dieses כסף עובר dürfte sich deshalb auf den Chron. II 24,5 berichteten Aufruf Joachs an das ganze Volk beziehen, nach welchem die Priester und Leviten alljährlich Spenden erheben sollten, um den unter „der Frevlerin Athaljah“ verwahrlosten und von ihren Söhnen vielfach beschädigten Tempel wieder neu herzustellen, לחדש את הבית, das. Vers 4. Im Anklang an die ersten freiwilligen Spenden zur Errichtung des Stifzeltes werden diese Beiträge des Volkes, die später nach der veränderte Anordnung von den Spendern direkt in die dazu bestimmte Laden geworfen wurden, das. V.9 : משאות משה עבד האלהים על ישראל במדבר genannt, „die von Mosche, dem Diener Gottes, Jissroél in die Wüste aufgelegten Heben.“ Zu עובר ist hier offenbar על הפקודים zu ergänzen und hätte damit den Spendern die hohe Bedeutung ihrer Spende zum vielleicht auch zugleich anspornenden Bewußtsein gebracht werden sollen.

    …

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 425- 431  Kommentar zu Könige II Kap 12,6

    28-02-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-02-2019
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      פקודי

     

    נדרו ושלמו ליי אלקיכם כל סביביו יבילו שי  למורא:

     

    „ Ihr aber gelobet und erfüllet; was ihr gelobet Gott, eurem Gotte, während alle; die ihn umgeben, als  Gegenstand der Furcht im Huldigungsgabe bringet.  “

    (Psalm 76,12 Übersetzung Samson Raphael Hirsch)

     

    1.

    Rührend  ist es, wenn die Frommen,

    Einend sich zur heil’ger Schar,

    Freudig opfern am Altar.

    2.

    Wohl ists nicht die große Spende,

    Die der Herr von dir begehrt,

    Wahrhaft guten Willen sende,

    Und du hast Ihn wohlgeehrt.

     

    Mit Dank an Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    http://www.spinozabooks.com

    27-02-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-02-2019
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת כי תשא

     
    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes
    KI SISSO

     

    Könige 1, Kap. 18, Vers 1 und folgende

     

    Die Sidra zeigte uns das dem goldenen Kalbe zujauchzende Volk. Das Prophetenwort zeigt uns sechs Jahrhunderte später dieses selbe Volk noch schwankend zwischen Gott und dem – Baal. Gibt es etwas Niederschlagerendes als diese einfache Zusammenstellung? Es ist überhaupt ein unsäglich trübe Zeit, in die uns dieses Kapitel aus dem Buche der Könige einen Einblick eröffnet.

     

    Im Hintergrund ein König, Achab, dem die Verbrechen des ersten Jeroboam, fluchbeladenen Andenkens, noch „zu gering waren“ (Könige I. 16,31). Sodann eine phönizische Königstochter auf dem Königsthrone Jissroéls, die mit fanatischer Wut die Gottespropheten und ihre Jünger verfolgt und erbarmungslos Jeden mordet, der sich nicht vor den Augen ihrer Schergen verbergen kann. Also zu Hochverrat, zu todeswürdigen Verbrechen war’s in Jissroél geworden, den Mund zu öffnen für die heilige Sache des Gottesgesetzes, – diese Vertreter waren eben die Propheten und ihre Jünger – und die Organe der Staatsgewalt fahndeten auf Jeden, der nicht seine Überzeugung von der Wahrheit des Gotteswortes vorsichtig im Herzen verschloss! Ein Baalstempel und Baalsaltäre in der Residenz Schomron, und der König selbst der eifrigste Diener des Baal (das. V.32 f.). Und ein Volk, stumpf und in Unwissenheit gehalten, das, man weiß nicht, ist’s Stupidität oder Verschüchterung durch das Wüten Isabels, hin- und her  herschwankt zwischen Gott und dem Baal – Für es gab keine Erlösung aus Ägypten, keine Allmachtsoffenbarung am Meere, keine Offenbarung am Sinai, keine vierzigjährige täglich sich wiederholende Gottesoffenbarung in der Mannaspeisung der Wüste –: für es hing die Entscheidung ob für Gott, ob für den Baal, eben nur davon ab, welches Opfer jetzt hier am Karmel vom Feuer verzehrt würde! –  Die Sidra  hatte dem goldenen Kalbe zujauchzende Volk gezeigt, und dieses hatte doch dem Volke selbst in dessen Verblendung nicht Gott, sondern nur den vermeintlich gestorbenen Führer Moses ersetzen sollen!–  und nun hier, sechs Jahrhunderte später, bot Jissroél dieses Bild! – Welcher denkende Betrachter der Geschichte hätte nicht damals urteilen müssen: Wenn das der Fortschritt ist, den ein Volk, den eine Sache innerhalb eines solchen Zeitraums gemacht hat, so hat dieses Volk und die Sache keine Zukunft, verloren, unrettbar sind Volk und Sache.

     

    Gerade darin aber liegt das Erhebende des Rückblicks auf diese unsagbar traurige Zeit.

     

    Denn von diesem düsteren Hintergrunde hebt sich in ihrer lichtigen Größe ab die hehre Gestalt Elijahu’s. Er steht allein, wehrlos den grimmerfüllten Königen gegenüber. Wie tief muss doch trotz allem und allem das Gottesbewusstsein in den Herzen des Volkes Wurzel geschlagen haben! Es konnte unterdrückt, seine Äußerungen durch lähmende Furcht niedergehalten werden. Allein die Jahre des Regenmangels, die der Verkündigung des Propheten gefolgt waren, waren nicht spurlos vorübergegangen an den Gemütern des Volkes und an dem des Königs. Überall hatte er den Propheten suchen lassen, hatte überall seine Auslieferung verlangt: und jetzt, da er ihn sich plötzlich gegenüber sieht, wagt er nicht, ihn anzutasten, nimmt vielmehr die niederschmetternde Anklage, die Elijahu ihm auf seinen Vorwurf ins Gesicht schleudert, demütig hin und kommt dem Verlangen des Propheten nach, eine große Volksversammlung zum Karmel zu berufen. – Und nun stehen sie einander gegenüber – der eine Gottesprophet und die achthundertundfünfzig Götzenpropheten. Mit vornehmer Courtoisie und seiner Ironie lässt Elijahu ihnen in allem den Vortritt – „ Ihr seid ja die Mehrzahl!“ Und nun mühen sie sich ab, es war ihnen sicher nicht wohl dabei, aber es gab kein Zurückweichen. Die geistlichen Günstlinge und Tafelgenossen der Königin mussten schon aus der veränderten unschlüssigen Haltung des ihnen bisher so gefügigen Volkes erkennen, daß die Tage ihrer unbestrittenen Herschafft gezählt seien. Es war eine Stunde, in der den Götzenspuck gezwungen wurde, ins helle Tageslicht hinaus der Gottesallmacht gegenüberzutreten, um sich in seiner Nichtigkeit entlarven zu lassen.

     

    Doch nicht in der hehren Erscheinung Elijahu’s, nicht in den ergreifenden Worten seines Gebetes, nicht in der Bekundung der Gottesallmacht, auch nicht in dem gotthuldigenden Aufschrei des bis ins tiefste Innere erschütterten Volkes liegt für uns das Erhebende dies Rückblicks. Auch jene Huldigung war ja nur eine flüchtige Episode, jenes Bekenntnis nur ein vorübergehendes Aufraffen aus der Betörtheit, in die das Volk so rasch wieder zurücksank. Aber daß die Worte von Karmel gleichwohl  noch nach den Jahrtausenden, die inzwischen  verflossen, in der Brust der über die ganze Erde zerstreuten Sproßen dieses Volkes leben; daß sie der Ruf sind, mit dem in der seligste Stunde des Jahres, in der stunde der Neïla, jeder Sohn und Tochter dieses Volkes noch jetzt sich ihrem Gotte hingibt und den Treuschwur erneut, den Schwur der Treue bis in den Tod; daß diese Worte des nach einem Jahrtausend der Erziehung damals noch schwankenden Volkes gleichwohl nach den inzwischen verflossenen Jahrtausenden noch das letzte Bekenntnis und der Scheidegruß sind, mit dem die heimkehrende Seele jedes Sprossen dieses Volkes hinübergeht in die Ewigkeit –: das ist das Erhebende dieses Rückblicks, das gewährt die felsenfeste Zuversicht in die Ewigkeit dieses Wortes, in den endlichen Sieg seiner Wahrheit. Diese Tatsache, daß die Worte, die der Feuereifer Elijahu’s damals der Brust des schwankenden Volkes entströmen ließ, nach Jahrtausenden noch den begeisterten Weckruf und jenes Bekenntnis bilden,  das Jissroél hindurchgetragen hat durch alle Wetterstürme der Geschicke, sie selbst ist der nimmer versiegende Quell jenes heiteren Vertrauens, das über das Trübe jenes Tages leuchten sieht, an dem Gott, wie er durch Maleachi es verkündet, Elijahu wieder sendet, und er dann zurückführt das Herz der Väter zu den Kindern und der Kinder zu ihren Vätern – –  

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 159- 165  Kommentar zu Könige 1. Kap 18…) 

    21-02-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-02-2019
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                   (1881-1932)

     

    „Vom Schächten“

     





    Aus aktuellem Anlaß bringen wir – in Beilage – diesem Aufsatz erschienen in „Jüdische Monatshefte“ Jahrgang 3 (1916), Heft 6

    Bijlagen:
    Vom Schächten R.B. Jg. 3 Heft 6 Seite 184.JPG (80.4 KB)   
    Vom Schächten R.B. Jg. 3 Heft 6 Seite 185.JPG (80.1 KB)   
    Vom Schächten R.B. Jg. 3 Heft 6 Seite 186.JPG (82.2 KB)   
    Vom Schächten R.B. Jg. 3 Heft 6 Seite 187.JPG (91 KB)   
    Vom Schächten R.B. Jg. 3 Heft 6 Seite 188.JPG (91.4 KB)   
    Vom Schächten R.B. Jg. 3 Heft 6 Seite 189.JPG (83 KB)   

    04-02-2019 om 17:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-01-2019
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    משפטים

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Mischpotim (Auszug)

     

    משפט וצדקה ביעקב אתה עשית Wie aber im gotterfüllten jüdischen Leben  jedes משפט als צדקה empfunden wird, so wird auch jede צדקה als משפט geübt. Pflichttat ist’s, auf die der Bedürftige im Namen Gottes Anspruch erheben darf, die der Gebende zu leisten hat, wenn er vor Gottes Auge gerecht dastehen will. Denn auch sie ist eine köstliche Frucht, die nur auf dem gottgewiesenen Lebensweg ihren Nährboden findet.

    Und doch gibt es wohl kaum eine Mitzwa, die so mißverstanden und traurig missbraucht wird wie gerade מצות צדקה. Nicht allein, daß sie vielfach als Sühnemittel für die mit Bewusstsein geübte Vergehen herhalten muss – glaubt man doch sogar die „Einheit der Gemeinde“ in der neben den Institutionen der Gesetzestreue die Institutionen des vollendetsten Abfalls von Gott und seinem Gesetze in völliger Gleichberechtigung bestehen, damit rechtfertigen zu können, daß dadurch die Möglichkeit gegeben sei, צדקה in umfassenderem Masse zu üben. –  

    Ruft uns nicht auch in diesem Sinne das Gotteswort zu: ושמרו דרך ה' לעשות צדקה ומשפט daß wir auch kein Schritt außerhalb des von Gott gewiesenen Weges setzen, wenn wir gewillt sind, gottgewollte צדקה zu üben?  Jede צדקה aber, die durch Preisgabe auch nur einer göttlichen Forderung oder göttliche Wahrheit erkauft wird, versündigt sich an dem דרך ה', zu dessen Wahrung wir in erster Reihe verpflichtet sind. Wir haben das Unsrige voll und ganz zu leisten; aber Gott, der uns den דרך ה' gewiesen, weist uns Grenzen, die wir nicht überschreiten dürfen.

    Meine Brüder und Schwestern! Es dürfte wohl kaum jemand in den Sinn kommen, mit Mitgliedern eines fremden Bekenntnisses in irgendeine religiöse Gemeinschaft zu treten, um mit deren Hilfe die Aufrechterhaltung jüdischer Institutionen zu sichern und צדקה in größerem Umfang üben zu können – schon deshalb nicht, weil jede andere Konfession ein solch lächerliches Bündnis von vornherein ablehnen würde. Ist es aber nicht weit schlimmer, freiwillig einer sogenannten jüdischen Gemeinde anzugehören, die „jüdisch“ nur insofern noch ist, als sie die Verpflichtung hätte, jüdisch zu sein, deren Institutionen jedoch den traurigsten Hohn auf alles Göttliche im Judentum darstellen und deren geistige Führer nicht vor dem Verbrechen zurückschrecken, unserem Judentum seine göttliche Seele, unsere תורה zu rauben und an ihre Stelle in der jüdischen Geschichte beispiellos dastehendes Machwerk subjektiver Willkür zu setzen!! –

    ושמרו דרך ה' לעשות צדקה ומשפט lautet das große Vermächtnis unseres Stammvaters an seine späten Enkel – es ist auch das Vermächtnis unseres großen Rabbiners זצ"ל an seine קהלה!

    גדולים צדיקים במיתתן יותר מבחייהן Die Größe der צדיקים wird oft erst nach ihrem Ableben ganz erkannt – חכם עדיף מנביא Sein weises Auge hat diese Zeit, die wir erleben müssen, vorausgeschaut. –

    Zeigen wir unseren Kindern, zeigen wir unserer Jugend, daß man zum mindesten auf die Worte des heimgegangen רב zu hören hat.

    Wenn unsere Kinder an uns nicht irre werden sollen, wenn unsere Jugend lernen soll, daß sie vor allem lernen müsse, gründlich, fleißig Thora lernen müsse und die selbständige Beschäftigung mit כלל- Angelegenheiten bescheiden, wie es seit מתן תורה im jüdischen Leben als selbstverständlich galt, den זקני הדור, den in תורה und יראת שמים ergrauten Führern überlasse, selber statt dessen lerne, lerne, aber auch darum lerne, um einst als gereifte Männer, als wahrhafte בני תורה den פסק ihres רב zu verstehen und nicht in erbärmlicher Unwissenheit zu korrigieren – , dann lasst uns ihnen zeigen, daß für uns das heilige Vermächtnis  unseres großen Rabbiners זצ"ל unverbrüchliche Geltung besitzt, daß uns der אמת und nur der אמת hoch über allem steht und daß wir nur unter gewissenhafter Wahrung des דרך ה' gottgewolltes משפט und צדקה zu üben imstande sind!

    Dann aber dürfen wir hoffen, daß die göttlichen Segensverheißungen, die an jenes abrahamitische Vermächtnis geknüpft sind, sich auch an uns verwirklichen werden, so daß unsere קהלה imstande sein wird, in immer größerem Umfange ihren jüdischen Aufgaben gerecht zu werden. –

    הקב"ה, der bisher unserer קהלה so sichtlich beigestanden, wird auch in der Folge seinen mächtigen Beistand nicht versagen – אל יעזבנו ואל יטשנו לנצח.

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S.31-36

    30-01-2019 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-12-2018
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    Readers Letter from Borough Park NY

    About Nittel

    It isn’t only the fact that people like the Chazon Ish were opposed to this idiotic custom (there is no shortage of idiotic customs of course), but the way the frumme have it is all mixed up.

    Traditionally they observed Nittel on the historical date of the old calendar when the date was January 7. Now they have switched it back to December 25, which is according to the western calendar.

    But what is it that they are worried about? And why is “Nittel” more of an issue than the Christian holiday of Easter, which is their date for the belief of the “resurrection” of Yoyzel???!!

    Either way it’s illogical.

    1) Neither holiday was enacted symbolically by the Church until the 4th or 5th century, such that even Christians weren’t observing it until then.

    2) There is no proof whatsoever for the existence of any Yoyzel anyway in the 1st century, and even more importantly, there is no proof that Christianity even existed PRIOR to the creation of the new Byzantine Empire under Constantine in the 4th century!

    So what is all this noise about Nittel? It’s all based on ignorance and idiocy. Plain and simple. The same as throwing bread in the water on Rosh Hashanah and swirling a chicken around the head before Yom Kippur.

    D. G.

    ----------------

    H. B. reacts:

    What are you worried about! People, Jews as non-Jews, do not question what is set on the calendar, neither the calendars nor the veracity of the existence of the idol "yoske"! Today, Jews react to what notsrim hold, and since there are at least two groups, the Romans and the Orthodox, they react in relation to both, to mark the difference. It would be more understandable for Jews who have suffered from these religions to score a point against them.


    25-12-2018 om 20:25 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-11-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Historische Dokumentation: 80. Geburtstag von Rabbi Sonnenfeld
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    Historische Dokumentation

    „80. Geburtstag von Rabbi Sonnenfeld“

     

     

    „Rabbi Chaim Josef Sonnenfeld שליט"א, Oberrabiner des Waad hoir haask[en]asi und Führer der Agudas Jisroel,beging am 18. November in strenger Zurückgezogenheit seinen 80. Geburststag. Er ist allen Versuchen ihm aus disen Anlaß zu huldigen, aus dem Wege gegangen und hat bei seiner Gemeinde durchgesetzt, daß der aus Anlaß seines Geburtstages geplant gewesene großen Empfang unterbleibe . 

     

    Im Hause Rabbi Sonnenfelds erschienen am 19. November  der Distriktskommisar  von Jerusalem mit den Distriktsbeambten, der Vizebürgrermeister von Jerusalem, der tschechoslowakischer Konsul (Rabbi Sonnenfeld ist tschechoslowakischer Staatsbürger)  und viele andere prominente Persönlichkeiten Palästinas um den angesehenen Rabbi zu seinem 80. Geburtstag zu gratulieren.

     

    Rabbi Sonnenfeld, der in der ganzen Welt bekannte Gelehrte, lebt seit 50 Jahre  in Palästina als Führer der orthodoxen Juden Erez  Jisroels. Er ist ein scharfer Gegner des Zionismus und bekämpft auch die im Mirachi vereinigten orthodoxen Zionisten.  Wegen seiner Gelehrtheit und absoluten Aufrichtigkeit genießt er persönlich auch unter seinen entschiedensten Gegnern unbegrenzten Achtung. Er hat wiederholt Einladungen zur Uebernahme bedeutender rabbinischer Posten zurückgewiesen und zieht es vor in Jerusalem in Armut zu leben.“

     

    So schrieb das agudistische Organ „Jüdische Presse“ aus Wien in ihre Ausgabe Nr. 46, 1928. Weiter lesen in Beilage!

     

    In ein weiterer Beitrag, selbe Ausgabe, wird hervorgehoben das Rabbiner Sonnenfeld sich zu den sephardischen Juden wandte „in temperamentvoller Weise und in einem glänzenden Hebräisch mit sephardischer Aussprache“

     



     

    Siehe ebenfalls:

    http://www.truetorahjews.org/rebyosefchaim

    Bijlagen:
    JPW 1928 46 R Chaim Sonnenfeld 80 jAHRE 1.JPG (95.1 KB)   
    JPW 1928 46 R Chaim Sonnenfeld 80 jAHRE 2.JPG (55.9 KB)   
    JPW 1928 46 R Chaim Sonnenfeld 80 jAHRE 3.JPG (117.8 KB)   

    23-11-2018 om 13:44 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-11-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Nieuwe mislukte zionistische intimidatiepoging
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    Jesjoeroen-Info: 
     

    Nieuwe mislukte  zionistische intimidatiepoging

    N-VA, verzoeningspolitiek deluxe

     De lastercampagne van Joods Actueel en N-VA wordt steeds interessanter. In hun aanval op de vakbond (en om de aandacht af te leiden van de misdaden begaan door de staat Israël) zouden ikzelf en mijn familie allemaal fascisten zijn. De tactiek is doorzichtig. Een toelichting.

    Robrecht Vanderbeeken
    dinsdag 23 oktober 2018

    Deze blog werd geschreven door een van onze lezers. Wil je zelf ook beginnen bloggen in onze community, ga dan meteen aan de slag.
    Eerst was er Joods Actueel die de vakbondssecretaris van ACOD Cultuur ten onrechte van antisemitisme beschuldigde. Dat gebeurde op basis van een tekst van een paar maand geleden, niet toevallig nadat we als cultuurvakbond begin deze maand een solidariteitscampagne ondertekenden: samen met 20 andere Europese vakbonden roepen we het Europese parlement op om het lobbywerk te weerstaan dat de definitie van antisemitisme wil uitbreiden zodat de kritiek op de staat Israël er ook onder valt. (meer info vind je hier).
    Slechts één dag later springt André Gantman (N-VA), tevens voorzitter van de raad van bestuur van Opera en Ballet Vlaanderen – toch het grootste en het meest prestigieuze cultuurhuis van Vlaanderen – op de kar. Hij noemt mij net geen nazi.
    Nadat Joods Actueel beseft dat Gantman zich met deze eerroof in de nesten heeft gewerkt, disten ze gisteren een familie-epos op en schiet partijgenoot Ludo Van Campenhout – ‘een van de Schild & Vrienden’ zoals Bart De Wever het grappend noemde op de verkiezingsavond – hem ter hulp.
    Ik zou simpelweg een onversneden fascist zijn en mij diep moeten schamen. Door N-VA als extreemrechts weggezet worden vanwege een collaboratieverleden in de familie, dat is trolsurrealisme troef. Zelfs Vlaams Belang maakt het zo bont niet. Wie biedt er meer?

     Tactiek

     Als afleidingsmanoeuvre is het erg leerrijk. De maskers van N-VA en Joods Actueel vallen af. Wat is de tactiek?

    1 Door iemand te beledigen hoopt men op verwijtende reacties die dan zouden bewijzen dat de persoon in kwestie ‘Israël zou haten’.

     2 Door deze moddercatch wil men mensen bang maken zodat ze de sociale strijd en de BDS-campagne niet zouden steunen. Blijven wegkijken, dat is de boodschap.

     3 De aanval op de vakbond met alle middelen verder zetten. Door in te zetten op imagoschade – de socialistische vakbond zou vol fascisten zitten – hoopt men dat andere leidinggevenden ACOD cultuur eventueel onder druk zouden zetten om gas terug te nemen in hun internationale solidariteit met de Palestijnse werkende mensen. Zo proberen ze ook andere vakbonden af te schrikken. (Nochtans weten de collega’s natuurlijk ook wel dat internationale solidariteit, naast al ons syndicaal werk, evengoed een onderdeel is van de sociale strijd die we voeren. De aanvallen van Joods Actueel kennen we al.)

     4 De aandacht afleiden van de misdaden begaan door de staat Israël die de Palestijnen elke dag moeten ondergaan. Gantman en Van Campenhout praten deze schendingen van de mensenrechten goed. De dader zou volgens hun retoriek nu een slachtoffer zijn van antisemieten.
    (‘Er stinkt iets in Vlaanderen’, riep Gantman uit in een toespraak op een evenement van de vrienden van Israël in Antwerpen. Hij had het niet over Schild & Vrienden. Tenzij ik volgens hem nu ook bij die club zou behoren. Ik omschrijf mezelf nochtans als een marxist, je weet wel, dat zijn dan weer die mensen die baby’s opeten.)

     5 Door Van Campenhout naar voor te schuiven probeert N-VA hun fractieleider Gantman uit de wind te zetten nu dat zijn mandaat als voorzitter door deze eerroof in het gedrang komt. Door deze lastercampagne hoopt men dat ik aan dit conflict verder niet te veel aandacht zou willen geven. Helaas, pindakaas. Het is wel een opluchting dat wijlen mijn ouders deze laster niet meer moeten meemaken.

     Dank u wel 

     Niettegenstaande wil ik Joods Actueel bedanken. Niet zozeer omdat ze me promoveerden tot een professor aan de VUB of omdat ze me willen toevoegen aan de eregalerij van activisten, academici en kunstenaars – Ken Loach! Lucas Catherine! – die vanwege hun verzet tegen onrecht valselijk beschuldigd zijn van antisemitisme. Maar wel omdat er door hun vuile praktijken heel wat maskers afvallen.
    Laten we niet vergeten dat Gantman als voorzitter van de raad van bestuur van Opera en Ballet Vlaanderen ook de werkgever is. Het was te verwachten dat hij inzake Israël vroeg of laat een rel zou beginnen tegen de “zelfverklaarde progressieve elite” die volgens hem de kunstensector in een greep heeft.
    Dat hij die oorlog nu al tegen de vakbond voert, eerder dan tegen kunstenaars die plots de volle laag krijgen omdat ze kritisch werk maken of zich als burger engageren, en die daardoor hun job of subsidies kunnen verliezen, dat is een goeie zaak.
    Hopelijk beseft de kunstwereld nu heel goed wat de stijl kan zijn van de N-VA-mandatarissen die vorige legislatuur neerdaalden in hun raden van bestuur, en waar ze zich aan kunnen verwachten mocht N-VA na een volgende verkiezingen de cultuurminister opeisen.
    Kortom, ook al was ik een blauwe smurf, de misdaden die Israël elke dag blijft begaan, zijn daarom niet minder pijnlijk en waar. Wegkijken is schuldig verzuim. Deze lastercampagne tegen de vakbond is natuurlijk niets in vergelijking met het onrecht dat de Palestijnen elke dag moeten ondergaan.
    Tot slot herhaal ik nog even de oproep aan kunstenaars en culturele organisaties om de boycotactie Eurosong 2019 mee te ondersteunen. Er kwamen al heel wat nieuwe namen bij, met dank aan Freilich & co.
    Robrecht Vanderbeeken, recent ook ontvoerd door een Ufo, aldus N-VA. 

    http://www.dewereldmorgen.be/blog/robrechtvanderbeeken/2018/10/23/n-va-verzoeningspolitiek-deluxe

    06-11-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Watch the Full Video: The Israel Lobby Didn't Want You To See

    Updated - Includes Final 2 Programs- Must Watch  - Video

    How Israel and its lobbyists spy on, smear and intimidate US citizens who support Palestinian human rights.

    November 02, 2018 "Information Clearing House" -  The Electronic Intifada has obtained a complete copy of The Lobby – USA, a four-part undercover investigation by Al Jazeera into Israel’s covert influence campaign in the United States. It is today publishing the first two episodes. The Paris-based Orient XXI has published the same episodes with French subtitles. The film was made by Al Jazeera during 2016 and was completed in October 2017. But it was censored after Qatar, the gas-rich Gulf emirate that funds Al Jazeera, came under intense Israel lobby pressure not to air the film. Although Al Jazeera’s director-general claimed last month that there were outstanding legal issues with the film, his assertions have been flatly contradicted by his own journalists. In March, The Electronic Intifada was the first to report on any of the film’s specific content. We followed this in August by publishing the first extract of the film, and shortly after Max Blumenthal at the Grayzone Project released others. Since then, The Electronic Intifada has released three other extracts, and several other journalists have watched the entire film and written about it – including Alain Gresh and Antony Loewenstein. Now The Electronic Intifada can reveal for the first time that it has obtained all four parts of the film.

    You can watch the all 4 parts in the video embeds below.

    https://www.dailymotion.com/video/x6wisw0

    To get unprecedented access to the Israel lobby’s inner workings, undercover reporter “Tony” posed as a pro-Israel volunteer in Washington. The resulting film exposes the efforts of Israel and its lobbyists to spy on, smear and intimidate US citizens who support Palestinian human rights, especially BDS – the boycott, divestment and sanctions movement. It shows that Israel’s semi-covert black-ops government agency, the Ministry of Strategic Affairs, is operating this effort in collusion with an extensive network of US-based organizations. These include the Israel on Campus Coalition, The Israel Project and the Foundation for Defense of Democracies.

    https://www.dailymotion.com/video/x6wiuqj

    Censored by Qatar

    The film was suppressed after the government of Qatar came under intense pressure not to release it – ironically from the very same lobby whose influence and antics the film exposes. Clayton Swisher, Al Jazeera’s head of investigations, revealed in an article for The Forward in March that Al Jazeera had sent more than 70 letters to individuals and organizations who appear in or are discussed in the film, providing them with an opportunity to respond. Only three did so. Instead, pro-Israel groups have endeavored to suppress the film that exposes the lobby’s activities. In April, Al Jazeera’s management was forced to deny a claim by the hard-right Zionist Organization of America that the film had been canceled altogether. In June, The Electronic Intifada learned that a high level source in Doha had said the film’s indefinite delay was due to “national security” concerns of the Qatari government.

    http://www.dailymotion.com/clockworkuprising

    Covert action

    As revealed in a clip published by The Electronic Intifada earlier this week, the film shows Julia Reifkind – then an Israeli embassy employee – describing her typical work day as “mainly gathering intel, reporting back to Israel … to report back to the Ministry of Foreign Affairs, the Ministry of Strategic Affairs.” She discusses the Israeli government “giving our support” to front groups “in that behind-the-scenes way.” Reifkind also admits to using fake Facebook profiles to infiltrate the circles of Palestine solidarity activists on campus. The film also reveals that US-based groups coordinate their efforts directly with the Israeli government, particularly its Ministry of Strategic Affairs. Run by a former military intelligence officer, the ministry is in charge of Israel’s global campaign of covert sabotage targeting the BDS movement. The film shows footage of the very same ex-military intelligence officer, Sima Vaknin-Gil, claiming to have mapped Palestinian rights activism “globally. Not just the United States, not just campuses, but campuses and intersectionality and labor unions and churches.” She promises to use this data for “offense activity” against Palestine activists. Jacob Baime, executive director of the Israel on Campus Coalition, claims in the undercover footage that his organization uses “corporate level, enterprise-grade social media intelligence software” to gather lists of Palestine-related student events on campus, “generally within about 30 seconds or less” of them being posted online. Baime also admits on hidden camera that his group “coordinates” with the Israeli Ministry of Strategic Affairs. Baime states that his researchers “issue early warning alerts to our partners” – including Israeli ministries. Baime’s colleague Ian Hersh admits in the film to adding Israel’s “Ministry of Strategic Affairs to our operations and intelligence brief.”

    http://www.dailymotion.com/clockworkuprising

    “Psychological warfare”

    Baime describes how his group has used anonymous websites to target activists. “With the anti-Israel people, what’s most effective, what we’ve found at least in the last year, is you do the opposition research, put up some anonymous website, and then put up targeted Facebook ads,” Baime explains in part three of the film. “Canary Mission is a good example,” he states. “It’s psychological warfare.” The film names, for the first time, convicted tax evader Adam Milstein as the multimillionaire funder and mastermind of Canary Mission – an anonymous smear site targeting student activists. The Electronic Intifada revealed this in a clip in August. Eric Gallagher, then fundraising director for The Israel Project, is seen in the undercover footage admitting that “Adam Milstein, he’s the guy who funds” Canary Mission. Milstein also funds The Israel Project, Gallagher states. Gallagher says that when he was working for AIPAC, Washington’s most powerful Israel lobby group, “I was literally emailing back and forth with [Adam Milstein] while he was in jail.” Despite not replying to Al Jazeera’s request for comment, Milstein denied that he and his family foundation “are funders of Canary Mission” on the same day The Electronic Intifada published the clip. Since then, Josh Nathan-Kazis of The Forward has identified several other groups in the US who fund Canary Mission.

    Suppressed film

    In March, The Electronic Intifada published the first details of what is in the film. We reported that it showed Sima Vaknin-Gil claiming to have leading neoconservative think tank the Foundation for Defense of Democracies working for her ministry. The undercover footage shows Vaknin-Gil claiming that “We have FDD. We have others working on” projects including “data gathering, information analysis, working on activist organizations, money trail. This is something that only a country, with its resources, can do the best.” As noted in part one of the documentary, the existence of the film and the identity of the undercover reporter became known after footage he had shot for it was used in Al Jazeera’s The Lobby – about Israel’s covert influence campaign in the UK – aired in early 2017. Since then, Israel lobbyists have heavily pressured Qatar to prevent the US film from airing.

    “Foreign agent”

    Clayton Swisher, Al Jazeera’s head of investigations, first confirmed in October 2017 that the network had run an undercover reporter in the US Israel lobby at the same time as in the UK. Swisher promised the film would be released “very soon,” but it never came out. Multiple Israel lobby sources told Israel’s Haaretz newspaper in February that they had received assurances from Qatari leaders late last year that the documentary would not be aired. Qatar denied this, but the paper stood by its story. Swisher’s op-ed in The Forward was his first public comment on the matter since he had announced the documentary. In it, he refutes Israel lobby allegations about the film and expresses frustration that Al Jazeera had not aired it, apparently due to outside pressure. Several pro-Israel lawmakers in Washington have piled on more pressure by pushing the Department of Justice to force Al Jazeera to register as a “foreign agent” under a counterespionage law dating from the 1930s.

    The Israel lobby goes to Doha

    While the film was delayed, a wave of prominent pro-Israel figures visited Qatar at the invitation of its ruler, Emir Tamim bin Hamad Al Thani. They have included some of the most right-wing and extreme figures among Israel’s defenders in the US, such as Harvard law professor Alan Dershowitz and Morton Klein, the head of the Zionist Organization of America. Swisher wrote in The Forward that he ran into Dershowitz at a Doha restaurant during one of these visits, and invited the professor to a private viewing of the film. “I have no problem with any of the secret filming,” Swisher says Dershowitz told him afterwards. “And I can even see this being broadcast on PBS” – the US public broadcaster. Yet it appears that Israel lobby efforts to quash the film were successful – until now.

    This article was originally published by "Electronic Intifada" -    
     http://www.informationclearinghouse.info/50555.htm

     

    06-11-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-10-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.HUMANISM AND JUDAISM: TRANSLATOR’S PREFACE
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

    Humanism and Judaism

     By Dr. MENDEL HIRSCH Principal of the Israelite Religious Community Schools, Frankfort-on-Main.

     

    Translated by J. GILBERT Bedlock 1928

    Translator's preface

    The first English translation of one of the most interesting essays by the late Dr. Mendel HIRSCH, is dedicated, as a small token of undying affection, to the memory of the eminent author. Following most minutely, as he did, the example of his father, Rabbi Samson Raphael HIRSCH, in his brilliantly intellectual and classically worded presentation of Traditional Judaism, in harmony with modern culture and science, and in his fearlessly uncompromising defence of all its institutions and ordinances, he had to be prepared for opposition from various quarters.

    One wing     of Judaism decried such redoubtable opponents as HIRSCH and his followers as “orthodox obscurantists”, whilst, on the other hand, the Old-Talmudists and diehards of Jewish exclusiveness, in their fanatical opposition to modernisation of any description, looked upon S.R. HIRSCH and his adherents as – disguised reformers! It was certainly no easy matter to ward of such cross-fire attacks of which they had become the constant targets.

    Mendel HIRSCH who, in 1877, succeeded his father as Principal of the schools founded by him under the now famous, but then not generally appreciated motto: “Yofeh Talmud Torah im Derech-Eretz” (Beautiful is the study of the Torah in combination with the worldly – civil, social and commercial – pursuits), has made it the task of his life to imbue his pupils with the loftiness of that ideal. In his noble endeavour, he was guided entirely by the educational methods of his father. His manner of expounding the spirit of specifically Jewish duties, and demonstrating the intrinsic beauty and merits of the many symbolic teachings, was very fascinating. But, like his father, to whose Biblical exegesis he constantly referred not only in his lectures, but also in striking commentaries on the “Haftoroth”, the “Twelve Prophets”, etc. he never neglected to emphasise the duty of man to man, and the love of, and wholehearted regard for, the welfare of all human beings without distinction of race or creed. Special stress was always laid upon the duty of Jew to Gentile; and the importance of universal love, justice and integrity in all social activities, commercial or other dealings, was shown as expressing the very heart and core of Judaism.

    Like his father, Mendel HIRSCH generally became very attached to his pupils, and even when their school-days were over was always anxious to keep in touch with them as far as possible. For this purpose the “Mekor-Hayim”- and “Ben Usiel”-Societies were formed, at whose gatherings, his lectures on various topics gave him ample opportunity for continuing the education of his “sons and daughters” as useful citizens of their towns and country and a credit to Judaism.

    Generous and indefatigable in all his undertakings, he would not tolerate any narrow-minded apathy in the matters of the common welfare, or any indifference to important social and political movements. As a regular contributor to the monthly magazine “Jeschurun” he wrote a number of very interesting essays on various subjects. One of his most powerful political articles appeared in the 11th number of the issue 5619 (1859) under the heading “Villafranca and Kremsier, a contribution to Jewish contemporaneous history.” In this he exposed Austria’s “scrap-of-paper” policy with such vehemence, that one cannot help admiring the pluck of this young Jewish schoolmaster who, 69 years ago dared, in a Jewish magazine, to accuse the Austrian Government of having deliberately broken the pledges given to Moravian Jews in 1848 !!!

    The treatise on “Das reine Menschentum im Lichte des Judentums” must undoubtedly have been provoked by the ravings of that atavistic revival of medieval Jew-hatred which began, towards the end of the 19th century under the quasi-scientific name of “Anti-Semitism”. This treatise had naturally to be written and carefully, as the great “Iron Chancellor” of those days had allowed his son to proclaim him “the spiritual father of Anti-Semitism” and to close anti-Semitic students’ meetings with “Hochs” for Bismarck! Whatever this powerful politician may have found it opportune to declare on other occasions, no Court Chaplain Stoecker or Ahltwardt, could have dared to denounce the Jews as a danger to the country, no priestly deputy could have recommended the Bavarian Diet to enact the simple law: “very ‘Handelsjude’ must be shot or hanged”, if the agitation had not been favoured by the German Government. And the movement with his terrible “pogroms”, “blood accusations”, etc. spread to Austria, Hungary, Rumania, Russia and France, where the “Affaire Dreyfuss” stupefied and   terrorised the Jewish population for a number of years. Even America was affected to such an extent, that special Anti Defamation Societies had to created.

    Hirsch’s idealism did not carry him straight into the camp of the “Choveve Zion” or to the Zionist movement, but as a true Jewish citizen he was anxious by this treatise to add, however modestly, one stone to the barricades of reason and truth which alone stood between Jewry and the bigots of Anti-Semitism.

    It is true that conditions have greatly improved in many directions since the times when this treatise was written, yet our newspapers never seem to cease to report fresh acts of inhuman vexations and brutal oppressions in various countries, among others one in which one would have least expected. Admitting even that the recent incident at the ‘Wailing Wall’ ended without any serious consequences for the poor worshippers, it was sufficiently hurtful and humiliating to arouse very outspoken universal indignation.

    In face of such still too frequent occurrences and constant defamations of Judaism and its adherents, every fair-mined citizen should make himself familiar with some of the great truths and facts set out in this treatise, so far almost unknown to Gentiles and even to Jews alike, and – – – Anti-Semitic or other prejudice will no longer be possible in any branch of the human race”.

    Literal translation into another tongue is always difficult; and with the peculiar conciseness of  style and forceful expression of an author whose train of thought was not of the commonplace order, the difficulties were very great. Without the valuable and kind assistance of so eminent a Hebrew and theological savant and English scholar, as Rabbi Professor sir Hermann GOLLANCZ, M.A., D.Lit., and the help of my very obliging and generous friend, Mr S. GILBERT, B.A. ex-President of the First Lodge of England of the “I.O.B.B.” – to both of whom I gladly take this opportunity of expressing my sincere thanks for their untiring services – this translation would never have seen the light of day. Nevertheless, I cannot refrain from soliciting the reader’s kind indulgence for any imperfections that may still have escaped attention. 

    (Humanism and Judaism by Dr Mendel HIRSCH, pp.5-10 – to be continued next Monday)

    08-10-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-09-2018
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    LAUBHÜTTENFEST / LOOFHUTTENFEEST/ TABERNACLES/ FÊTES DES CABANES /סוכות

    23-09-2018 om 14:18 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-09-2018
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    Historische rabbinische Erklärung:

     

    Zum Jahreswechsel 1919-1920  5679/5680

     

    Das verflossene Jahr hat die geschichtliche Katastrophe heranreifen sehen, deren Größe von keiner Katastrophe der Vergangenheit übertroffen wird. Wie wir in unsere Jugend mit fassungslosem Staunen vor dem Sturz der Weltreiche,  vor des  Korsen Untergang standen, so wird es unserer Nachfahren ergehen, wenn die ungeheure Kunde an ihr Ohr dringt; daß das Deutsche Volk nach Siegen ohnegleichen, nach Erfolgen die wie ein Märchen klingen, schließlich bis zur vollendeten Machtlosigkeit zusammengebrochen ist und den harten Friedensspruch argwöhnischer Gegner über sich hat entscheiden lassen müssen.

     

    Unter der Wucht dieser Katastrophe ist der stolze Bau des deutschen Kaiserreichs geborsten. Mühsam kämpft der neue deutsche Freistaat um sein Dasein und niemand kennt das Schicksal seiner nächsten Zukunft.

     

    Friede ist wieder eingekehrt. Aber in den Gemütern ist nicht Frieden. Der Weltkrieg ist durch keinen Frieden wirklich abzuschließen. Gleich einer finsteren Wolke wird er die nächsten Jahrzehnte noch beschatten, und vielleicht wird die künftige Generation erst in der Lage sein, Soll und Haben des Weltkrieges endgültig zu buchen.

     

    Die Welt ist aus den Fügen. Gottes Schofar hallt noch immer in den Lüften. Wer kann wissen, wohin das Antlitz des Gottes der Geschichte schaut. –

     

    Groß wie das Meer ist nicht nur der Bruch des deutschen Volks. Zitternd steht auch das jüdische Volk vor einem jähen Abgrund.

     

    Solche Zeiten waren dem jüdischen Volk noch nicht gewesen, seit Rom ihm seinen Staat zerbrach.

     

    Wo ist heute das Band, von dem man sagen könnte, daß es ein zukunftsfrohes jüdisches Leben größeren Umfangs aufweist!

     

    Der Weltkrieg hat das Ostjudentum in den geschichtlichen Strudel hineingerissen. Die Lehrstätten sind verweist, die großen Rabbiner versprengt, und Mord und Totschlag bedroht tagtäglich das nackte Leben von Tausenden.

     

    Das ungarische Judentum, auf das wir voll Stolz und Zuversicht zu schauen gewohnt waren, das uns das sicherste Bollwerk prinzipienhafter Gesetzestreue schien, ist völlig auseinander gerissen. Rumänien, der traditionelle Judenfeind, die Tschecho-Slowakei vielleicht auch Deutsch-Österreich, teilen sich in die Beute. Wer wagt die Folgen der politischen Umwälzung heute schon abzumessen!

     

    Soll die Hilfe von Palästina kommen?

     

    Die Hoffnungen, mit denen der Zionismus leichtfertig unsere Brüder im Osten erfüllt hat, scheinen sich nicht zu erfüllen. Einstweilen beschränken sich die zionistischen Herren, ihre Macht in Palästina die Juden spüren zu lassen. Trübe Nachrichten sind aus Palästina an uns gelangt. Schreie um Hilfe gegen die zionistischen Brüder. – –   

     

    Uns kann Gott nur helfen. –

     

    Möge Gott in diesen Schicksalszeiten seinem Volke die Führer erhalten, Jissroéls Thoraweisen vor allem, daß sie uns den Weg zeigen, den uns die Thora gebietet.

     

    Denn nur die Thora verbürgt noch heute das Leben unseres Volkes.

     

    Möge Gott seinem Volke die Kraft geben, mitten im tobenden Haß der Völker die Liebe Gottes zu pflegen. Denn nur in die Liebe Gottes findet unser armes Volk den Frieden.

     

    Arm wie noch nie steht unser Volk am Ende des Jahres vor Gott.

     

    Unser Volk hat keinen Annehmer auf Erden.

     

    Gott Jissroéls schütze Gottes Jissroél.

     

    Schriftleitung Jüdische Monatshefte, Jahrgang 6 Heft  u. 10S. 195-196

    09-09-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-08-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Vintage - Jewish calendar 5686 (1926)
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    Jewish calendar 5686 (1926)

     

    Koopjes van vroeger

     

    Klicken Sie auf die Abbildung um  diese in voller Größe anzuschauen!

     

    28-08-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-08-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Prof Yakov M RABKIN: GAP AMONG JEWS WIDENS ON QUESTION OF ZIONISM
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    Opinion  op/ed

    Gap among Jews widens on question of Zionism


    By Yakov M. Rabkin

    Originally published March 8, 2007


    A profound division has developed between Zionist advocates of Isra-l and Jews, secular and religious, who reject or question Zionism and actions taken by the state of Isra-l.


    Public debate about Isra-l's place in Jewish continuity has become open and candid.


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     Many Jews try to come to terms with the contradictions between the Judaism they profess to adhere to and the Zionist ideology that has taken hold of them. This coincides with serious concerns expressed across Israel's political and religious spectrum about the future of Isra-l.

     

    Quite a few Jews now publicly ask whether the chronically besieged ethnic nation-state in the Middle East is "good for the Jews." Many continue to be concerned that militant Zionism destroys Jewish moral values and endangers Jews in Israel and elsewhere. This debate has entered pop culture as well: The recent film Munich by Steven Spielberg sharply focuses on the moral cost of Isra-l's chronic reliance on force.


     The Israel lobby in the United States, aligned with the nationalist right in Isra-l, viciously attacked the Jewish director and his film even before it was released. It also lashed out at several books published over the past few years - Prophets Outcast, Wrestling With Zion, The Question of Zion, The Myths of Zionism - all authored by Jews who are concerned about the same essential conflict between Zionism and Jewish values.


     A few weeks ago, the Isra-l lobby (through its constituent American Jewish Committee) issued a report alleging that Jews who criticize Isra-l endanger its "right to exist" and foment anti-Semitism. This provoked a number of prominent Jews in Britain, Canada and the United States to speak out, moving candid debate about Isra-l into mainstream, even conservative, publications. In January, the eminently pro-establishment Economist published a survey of "the state of the Jews" and an editorial that called on rank-and-file Diaspora Jews to move away from the "my country, right or wrong" attitude adopted by many Jewish organizations.


      Making a stand for Jewish emancipation from the state of Isra-l and its policies has bridged some old divides and created new ones. Thus, an ultra-Orthodox critic of Israel, usually antagonistic to Reform Judaism, commended a Reform rabbi for saying that "when Isra-l's Jewish supporters abroad don't speak out against disastrous policies that neither guarantee safety for her citizens nor produce the right climate in which to try and reach a just peace with the Palestinians ... they are betraying millennial Jewish values and acting against Israel's own long-term interests."


    Their relationship with the state of Isra-l and with Zionism has polarized the Jews. The axis along which this polarization has taken shape does not correspond to any of the habitual divisions: Ashkenazi/Sephardic, observant/nonobservant, Orthodox/non-Orthodox.
    In each of these categories are Jews for whom national pride, even arrogance (chutzpah), is a positive value, and who give their enthusiastic support to the state that incarnates what they identify as a life force, a triumph of the will and a guarantee of Jewish survival.

      But each of these categories also includes Jews who believe that the very idea of a Jewish state, and the human and moral price that it demands, undermines all that Judaism teaches, particularly the core values of humility, compassion and kindness. They, along with Isra-l's staunchest supporters, point up the paradox that has seen Isra-l, often presented as an ultimate haven, become one of the most precarious places for Jews. Israeli media report unprecedented levels of concern not only for the future of the state but also for the physical survival of its inhabitants.

     

    Some attempt to redefine "Isra-l's national purpose" as a means to revitalize Isra-l's largely demoralized society.


    Divisions about Isra-l and Zionism are so acute that they may split Jews as irremediably as did the advent of Christianity two millennia ago. Christianity, which embodies a Greek reading of the Torah, eventually broke away from Judaism. Like Christianity, Zionism, reflecting a nationalist, romantic reading of the Torah and Jewish history, has come to fascinate many Jews.


    It remains to be seen whether the fracture between those who hold fast to Jewish moral tradition and the converts to Jewish nationalism may one day be mended. However fateful for Jews and Judaism, this fracture may not necessarily affect Isra-l, which nowadays counts many more evangelical Christians than Jews among its unconditional supporters.


    Yakov M. Rabkin, author of "A Threat From Within: A Century of Jewish Opposition to Zionism," is professor of history and associate of the Centre for International Studies at the University of Montreal. His e-mail  
    yakov.rabkin@umontreal.ca.


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    13-08-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-07-2018
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    A Message From Heart to Heart

     June 29, 2018

     

    The following advertisement was published on Friday, June 29, 2018, in the Arabic newspaper Al Ittihad by the ultra-Orthodox Jewish community of the Holy Land. It explains the struggle of the Orthodox community against the military draft, and ends with a brotherly plea to their Arab neighbors.


    With G-d's help:

     A message from heart to heart, to our longtime neighbors in East Jerusalem and in all parts of Palestine

     We, the Ultra-Orthodox Jewish residents of Jerusalem, the Haredim, people of the Old Yishuv [old settlement], have lived side by side with you as good neighbors for hundreds of years.

     For many years, we lived together side by side, without the need for any separation walls and watchtowers.

     The neighborly relations between your grandparents and ours were a symbol and a model of peaceful coexistence, as they coped with the difficulties of life and the challenges posed by the events of time.

     According to the instructions of our community rabbis, we are prohibited from occupying any piece of land and establishing a Jewish state.

     We have been in exile for 2,000 years and we are commanded by our religion to live humbly under the rule of the nations of the world. We are forbidden to take up arms and to participate in the army and the state. The state that was established between the Jordan River and the sea and claims to bear the name "Israel" was established contrary to the will of our leaders and to our dismay.

     Since the Zionist leaders came to power in the land, they have been trying to force us to be part of their state, by forcing our sons and daughters to serve in their army. We categorically refuse to comply with this. This is strictly forbidden for us and falls under the category of the most severe sins, which we must be ready to sacrifice our lives rather than commit.

     As a result, at any given time many of our children are in military prison, just because they want to refrain from enlisting in the IDF and being part of this army that keeps the state in existence, which, as stated above, is strictly forbidden.

     We long for the day when this heretical state will be dismantled and we will return to live side by side in peace and security.

     In the coming days, the Zionist government is trying to pass a modified version of the Defense Service Law, which aims to force our children into the army and to establish recruitment quotas for the Ultra-Orthodox community. The desire for forced conscription among the leaders of Zionism is insatiable. They are looking greedily at all the people of the country, Jews and Arabs, men and women. The danger of enlistment into the army and to the Zionist project is hovering above us all equally.
    We approached the representatives of the Palestinian minority, with a heartfelt request: Please add your voices to those opposing this law. We ask for your united vote against the government's attempt to enlist us to serve its shameful occupation of the land, against our will. Do not allow, even indirectly, this terrible decree to pass. On this fateful and urgent issue, abstention and looking the other way are not enough; it must be openly opposed.

     We ask of you to help us that our children should not become, G-d forbid, part of the heretical army. Do not, G-d forbid, lead our children to take up arms against our neighbors with whom we have lived for so many years in peace and harmony. Please help us to restore peace between us and do not cause violent incidents between us.

    We hope that our request will find a listening ear and indeed the Arab representatives will help us to continue in our traditional path, until G-d helps and this terrible conflict, with all its casualties on both sides, comes to an end.

    With respect and friendship

    Your Ultra-Orthodox neighbors

    https://www.israelversusjudaism.org/single-post/2018/06/29/A-Message-From-Heart-to-Heart

     

    This letter to Muslim and Arab neighbours is a great Qiddush HaShem !

    This is a first step. Palestinian Jews should also offer their help to the Palestinian Resistance or at least express their solidarity with the native Palestinian residents who are as much the victims of Zionism as the anti-Zionist Jews.

    Dieser Brief ist eine Aktualisierung  des antizionistisches  Herangehens durch die besten Kräfte in der historischen Agudass Jisroel.

     Viel Erfolg!

    Die Schriftleitung

     

     

    03-07-2018 om 18:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-06-2018
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    24-06-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-06-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER : Religionsgesellschaft und Richtliniengemeinde (Teil 4)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

     

    Religionsgesellschaft und Richtliniengemeinde (Teil 4)

     

    Aus einem Cyclus von Vorträgen über das „Wesen der jüdischen Gemeinde“, die auf Wunsch des „Vereins zur Förderung der Interessen der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt a. M. (אמת ושלום)“ dem Druck übergeben werden.

     

    Wie aber nun, wenn eine Richtliniengemeinde nebenbei auch für die Bedürfnisse ihrer orthodoxen Mitglieder sorgt? Ist auch in diesem Falle der Austritt aus der Richtliniengemeinde unbedingte Pflicht? Das führt zur Frage des religiösen Dualismus, des religiösen Zwittersystems im jüdischen  Gemeindeleben.

    Wir werden noch Gelegenheit haben, alle Momente anzuführen, welche die religiöse Ungesetzlichkeit, den logischen Widersinn eines solchen Systems zu beweisen. Zunächst sei bloß ein Moment – das in diesem Zusammenhang  wichtigste – erwähnt.

    Wie kommt es,  was ist der Grund, daß eine so wunderschöne Idee, wie die jüdische Zwittergemeinde, erst im neunzehnten Jahrhundert das Licht der Welt erblickte? War man zur Zeit der Karäer nicht so friedliebend wie heute? Warum kam das Judentum nicht schon damals auf die Idee, jüdische Gemeinden zu schaffen, in denen auf der einen Seite das Prinzip der Thora und auf der anderen Seite der Prinzip der Thoraleugnung in gleich liebevoller Weise seine Pflege fand? Wir dürfen ja nicht vergessen, daß ein derartiges Kompromiß, wie es hier in Frankfurt und auch anderswo geschaffen wurde, damals zur Zeit der Karäer ebenso gut, ja vielleicht sogar noch besser hätte bewerkstelligt werden können, weil ja eben der Gegensatz zwischen Karäertum und Rabbanismsus lange nicht so durchgreifend ist wie der Gegensatz zwischen Richtliniengemeinde und Religionsgesellschaft! Wie kam es aber nun doch, daß damals Niemand auf diesen so nahe liegenden Ausweg verfiel?

    Auf diese Frage gibt es nur eine Antwort. Wenn damals zur Zeit der Karäer die Idee der jüdischen Zwittergemeinde nicht aufkam, wenn diese Idee erst unserer Zeit vorbehalten blieb, so hat das folgenden Grund. Die Karäer hatten einen Vorzug, um welchen sie die Richtlinienmänner beneiden dürfen: sie haben sich selber und ihr System ernst genommen. Es ist eine historische Tatsache, daß die Trennung sowohl auf Seiten der Rabbaniten, als auch auf Seiten der Karäer mit gleicher Energie betrieben wurde. Den Karäern ist es niemals im Traum eingefallen, ihren – Kultusbeamten zu verbieten, das Karäertum, das sie theoretisch vertraten, in die Praxis umzusetzen. Zu einer solch rührenden Selbstentäußerung  hätten sich die Karäer  niemals verstanden. Sie haben sich selber ernst genommen; sie wußten, daß zwischen dem System der Treue und dem System der Leugnung ein Kompromiß nicht möglich ist – und darum trennten sie sich von den Rabbaniten, wie sich die Rabbaniten von ihnen trennten.

    Anders gehen in unseren Tagen die Richtlinienmänner vor. Da ist vor kurzem hier in Frankfurt eine Resolution der Richtliniengemeinde erschienen, die in der Hauptsache folgendes besagt: Wegen der Beobachtung der rituellen Ehegesetze hat sich der Vorstand der israelitischen Gemeinde bei den liberalen der israelitischen Gemeinde versichert, daß deren Stellungnahme zu den eherechtlichen  Fragen in praxi, die bisher zu Beanstandungen keinen Anlaß gegeben habe, durch die Richtlinien eine Änderung nicht erfahren hat und nicht erfahren wird; hinsichtlich des Religionsunterrichts stellt der Vorstand der israelitischen Gemeinde fest, daß dieser Unterricht durch die Richtlinien nicht erfahren hat und erfahren wird; die Rabbiner und Religionslehrer der israelitischen Gemeinde, ebenso die an den von den israelitischen Gemeinde unterstützten Unterrichtsanstalten tätigen Lehrer werden nach wie vor in keiner Weise die Unverbindlichkeit des jüdischen Gesetzes lehren und werden ihren Religionsunterricht nach wie vor nicht auf Grund der Richtlinien erteilen.

    Die historische Bedeutung dieses Kompromisses kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. In schlagender, unübertrefflicher Weise wird durch diese Resolution dokumentiert, wie das System des jüdischen Gemeindedualismus mit innerer Notwendigkeit zu einer völligen Ertötung der religiösen Wahrhaftigkeit führt. Die israelitischen Gemeinde zu Frankfurt a. M. fürchtet seit dem Erscheinen der Richtlinien für den unversehrten Bestand ihrer Einheit: dem Austrittsgedanken winkt die Möglichkeit einer ungeahnten Erstarkung. Die Gemeinde ist daher zu jedem Opfer bereit, selbst zu dem Opfer religiöser Wahrhaftigkeit. Sie gewinnt es über sich, ihren Rabbinern und Lehrern zu befehlen: Steckt eure Überzeugung einstweilen in die Tasche und hebt sie für bessere Zeiten auf! Das bisschen Heuchelei  müßt ihr in den Kauf nehmen, wenn dafür die Einheit der Gemeinde aufrecht erhalten wird – Und nicht genug damit: die Gemeinde hat den Mut, sich dieses Befehles als einer Heldentat zu rühmen und auf Grund dieses Befehles ihren orthodoxen Mitgliedern die Zumutung zu stellen, nun auch ihrerseits die gleiche Toleranz zu üben! Warum denn auch nicht! Wenn das Richtlinienjudentum das Thorajudentum in seiner Mitte duldet, dann muß auch umgekehrt das Thorajudentum das Richtlinienjudentum anerkennen. Eine Hand wäscht die andere – auch im jüdischen Gemeindeleben.

    Eine Resolution, die keinen Anstand nimmt, ein Prinzip religiöser Unklarheit als eine gleichberechtigte und gleichwertige Richtung neben die תורה zu stellen, richtet sich selbst. Sie offenbart mit einer krassen Deutlichkeit, die nicht mehr überboten werden kann, zu welchen Konsequenzen es früher oder später führen muß, wenn in einer Zeit, die nach religiöser Wahrheit und Klarheit ringt, die Einheit der Gemeinde durch einen religiösen Tauschhandel krampfhaft aufrechterhalten werden soll. Man mag sagen, was man will: eine krampfhaft aufrechterhaltene Judentumseinheit führt in unseren Tagen konsequenterweise zum Zionismus.

    Von einer religiösen Einheit des deutschen Judentums des deutschen Judentums kann doch wahrlich seit dem Erscheinen der Richtlinien keine Rede mehr sein. Soll aber trotzdem die Einheit im jeden Preis aufrechterhalten werden, dann muß man Zionist werden. Nur der Zionismus bringt es fertig, über eine so tiefe Kluft, wie sie zwischen Richtliniengemeinde und Religionsgemeinschaft besteht, hinwegzuschauen. Schaut er ja noch über ganz andere Klüfte hinweg. Wer möchte es leugnen: Unter allen jüdischen Organisationen der Gegenwart hat der Zionismus den besten Magen. Er schluckt alles hinunter, was immer die Gegenwart ihm reicht: Atheismus, Monismus und sonstiges Freidenkertum aller Art. Ja, wer das fertig bringt, wer eine solche bunte Fülle von מינות und אפיקורסות in sich aufnehmen und vertragen kann, der kann auch die Richtlinien verdauen. Im Heerbann der zionistischen Organisation können auch Richtlinienmänner Unterkunft finden, weil ja der Zionismus die religiösen Anschauungen seiner Führer und Bekenner vollkommen ignoriert, indem er das religiöse Moment durch das nationale verdrängt. Er allein vermag die Frage der Judentumseinheit auf eine zwanglose, natürliche Art zu lösen. Dürfte man Zionist sein – und warum sollte man es nicht dürfen, wenn man über den Gegensatz zwischen Richtliniengemeinde und Religionsgesellschaft hinwegsieht – ja, dann steht doch nichts im Wege, um es auch tatsächlich zu sein. Nun kann aber doch darüber kein Zweifel sein,  daß man es nicht sein darf, solange Judentum und jüdische Religion  identische Begriffe sind. Daraus ergibt aber zugleich folgendes: Soll in unserer zerrissenen Zeit das Dogma der Judentumseinheit überhaupt ernst genommen werden können, dann muß vor allen Dingen der bündige Nachweis erbracht werden, daß auch die jüdische Religion in der Lage ist, antireligiösen Prinzipien gegenüber dieselbe weitherzige Toleranz zu üben wie der Zionismus. Solange jedoch dieser Nachweis nicht erbracht ist – und er wird niemals erbracht werden können, solange neben dem שלום auch der אמת seine Geltung hat – solange wird jenes Wort seine Bedeutung nicht verlieren, mit welchem einst S.R. Hirsch seinen פסק דין über den Austritt seiner Gemeinde hinausgab:

    „Für den aufrichtigen, seiner Pflicht bewussten gesetzestreuen Juden gibt es nur Einen von Issur freien Weg: den Austritt aus der Gemeinde nach dem Gesetze vom 28. Juli 1876. Wer seine gesetzestreuen Brüder zu etwas anderem beredet, der ist Schogeh Umaschgeh, der geht irre und  führt irre“.

     

    Quelle: Jüdische Monatshefte Jahrgang 1 Heft 6 Ijar 5674 – Mai 1914  S.226-238

     

    (Ende der Fortsetzung)

    19-06-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-06-2018
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    מכתב זעקת כאב

     

     

    Brief - ein Schmerzensschrei

     

     

    על אלו המחפים מעשי רשע ומשקרים בענין הגזירות על הדת בארץ ישראל

     

    Über diejenigen, die schlechte Taten vertuschen und über das Thema der Religionsdekrete in Erez-Jisroel lügen

     

    ידוע שברור כשמש שמי שמכריז ברבים שאין גזירת גיוס הוא ממש שותף לגזירות השמד

     

    Es ist glasklar, dass derjenige, der öffentlich verkündet, daß es kein Rekrutierungsdekret gäbe, dass dieser wirklich ein Partner in den Dekreten von Schmad ist

     

     

    In Beilage (Bijlagen) noch 2 Erklärungen von Rabbinern der sephardische orthodoxe Gemeinden.


    Bijlagen:
    מכתב זעקת כאב - déclarations de 2 Rabbins sépharades.jpg (164.5 KB)   

    10-06-2018 om 01:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-06-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Widerstand zur Zwangseinberufung erweitern
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    Dokumentiert und argumentiert:



    Widerstand zur Zwangseinberufung erweitern zum Krieg
    gegen die Herrschaft des Zionismus überhaupt!

     

     

     

    "Die Lage ist höllisch, wir wissen, daß ihre Armee Götzenverehrung, Unzucht und Blutvergießen ist. Wer in ihr hineinfällt, kann nicht beim Aussehen eines Yids bleiben. Die Ketzer schreiben ausdrücklich, daß sie die Chareidim fangen werden. Man will das zum verschweigen bringen! Die Zionisten zerbrechen sich den Kopf, um das zu organisieren, und darüber sollten wir schweigen! "

     

    Das sagt der Text auf dem Bild. Dies ist ein Auszug aus einer Rede, die vollständig beigefügt ist (Bijlagen). Es ist ein echtes Dokument jüdischer Antizionisten, die an Ort und Stelle leben und tagtäglich unter den zionistischen Misshandlungen leiden. Die Themen dieses Dokuments: die Grundlage der zionistischen Unreinheit und die gewaltige Verpflichtung, im Krieg gegen die Dekrete des Reiches des Bösen im Heiligen Land immer standhaft zu bleiben, diejenigen zu ermutigen, die kämpfen und sehr vorsichtig sein müssen nicht nachgeschleppt zu werden  von den fremden Geistern die vom Kampf ablenken wollen;

     

    Die in der zionistischen Entität lebenden charedische Juden klagen über das Dekret des zionistischen Regimes, sich in der zionistischen Armee zu registrieren. Nach der Thora ist diese Weigerung Militärdienst zu leisten, gerechtfertigt, aber damit ist das wesentliche Problem nicht gelöst, d.h. der des Zionismus selbst.

    Heutzutage suchen die Zionisten nach einer Gelegenheit, zu ihrem früheren Plan zurückzukehren, d.h. die  Militärdienstpflicht für die dienstfähigen Bürger, ob sie religiös seien oder nicht.. Es sei daran erinnert : den 22. Oktober, 52, begab sich Ben Gurion
    ימ"ש, zu dem Chason Isch ז"ל Rabbiner Karelitz, Experte in הלכה und  damals höchste Autorität des Judentums im Lande, in Sache die umstrittene Einberufung von fromme Mädchen in die Armee. Das Gespräch ergab einen „Status quo“, der Kompromiss über den Stand des jüdischen Gesetzes im öffentlichen Leben, woran Ben-Gurion bereits erhebliche Zugeständnisse gemacht - einschließlich die nicht-Einberufung von  ישיבות –Studenten ,und die Schließung von Unternehmen während שבת. Keine Seite, niemand dachte, vorsah daß dieser Kompromiss in Sache Chareidim geschichtlich werden und so lange andauern würde! Schon der demographischen Entwicklung wegen.

     

    Der Zionismus verändert die Taktik, da sich die Zeit und die sich verändernden Situationen auf der ganzen Welt verändern, aber das Ziel der Zionisten bleibt dasselbe: die Juden von der Thora und dem Judentum zu entfremden. Obwohl grotesk, tun sich die Zionisten heute entgegenkommend vor, mit einer  falscher Frömmigkeit, mit der sie versuchen Juden anzuziehen. Geld, Ehre und Machtpositionen sind vergiftete Angebote zur Abdankung. Wir sehen heute, was ihre Häresie gebracht hat; Juden machten sie zu Heidenjuden, verlorenen Seelen! Wer in der Gefolgschaft der Zionisten gerät, wird angesteckt , denkt  anders und schließlich tut er was sie verlangen. Während dessen werden Verweigern im Gefängnis gesteckt!  Wie recht hatten unsere Rabbinern die  uns  davor gewarnt haben Beziehungen zu den Zionisten zu unterhalten;

     

    Das Unglück mit der Verstärkung des religiösen Zionismus ist, daß sogar fromme Juden in der Ketzerei (Häresie) mitgeschleppt werden und den Kompromiss anpassen wollen, indem sie sagen, daß es nicht so ernst, nicht so schlimm sei. Die Versuchung, mit den Meisten gut sein und in Ruhe leben zu wollen, verhindert, dass man sich den Bösewichte  widersetzt. Dies verlängert das Exil und verzögert die Ankunft von Moschiach !!! Wenn fromme und antizionistische Juden, sogar Chassidim von Satmar oder Neturei Karta -Signatur fallen, was wird erst mit der Vielzahl anderer unbewusster oder schwacher Juden geschehen?

     

    Jetzt mit den Jahren erkennen zunehmend viele Juden die Falle der zionistischen כפירה. Was zu tun ist? Wir müssen es nur bekämpfen! Wir müssen gegen diese מסיתים ומדיחים Krieg führen, damit wir nicht mehr nach ihnen nachgeschleppt  werden und dass wir keine Zweifel an unserer אמונה haben. Wir müssen fortfahren zu enthüllen und anzuprangern, was die Zionisten mit den Juden vorhaben.

     

    Wir müssen für den Abbau und das Verschwinden dieser anti-Thora-zionistischen Entität mit ihrer ממשלת זדון (Herrschaft des Bösen) beten Als extreme und expansionistische nationalistische Bewegung ist es ihr Ziel das historische Palästina, daß sie das “Große Israel" nennen, anzueignen und zu beherrschen, und das ohne Rücksicht auf Völkerrecht und straffrei aus Mangel an ein unabhängiges internationales Gericht.. Die Existenz dieser zionistischen Entität ist eine echte Blasphemie, die Zionisten denken nur daran, das Land der anderen zu stehlen. und die palästinensische Bevölkerung (aller Konfessionen)  im Heiligen Land und sonst wo unglücklich zu machen im Namen der Juden!

     

    Wir dürfen nicht vergessen, dass wir in גגות sind. Die Frage des Militärdienstes ist in der Tat störend für solche Juden, die nachdrücklich darauf beharren, unter der zionistischen Herrschaft mit ihren "Vorteilen" zu bleiben, statt dieses zionistische Dekret al Mahnung daran zu nehmen, daß wir uns im Exil und in der Zerstreuung befinden, sich von den Zionisten abzugrenzen wie unsere authentischen Rabbiner uns gewarnt haben.

     

    Wenn Brüder und Schwestern meinen, dass ihr Platz während des Exils im Heiligen Land liegt, das von den Zionisten besetzt und beherrscht wird, geschieht dies auf eigene Verantwortlichkeit. Der Vorzug des Kampfes gegen die zionistische is כפירה ist, dass der Zionismus und seine Anhänger vor der ganzen Welt angeprangert werden ..., ein sehr teureres Vorteil. Abertausende von unsere Brüder und Schwestern sind wörtlich Geiseln in der zionistische Entität. Familien mit zehn und mehr Kinder haben weder die Mitteln noch ein gesicherten Ort wohin zu gehen, falls sie die Entität verlassen möchten. Unseres Erachtens ist das die Verantwortlichkeit der Rabbinern. Sie müßten eine Esra – eine Thoramäßige Hilfsorganisation – einrichten damit ehrliche Juden die es wollen sich in der Gola entfernen könnten von der zionistischen amalekische Unreinheit.


    Möge HaSchem uns helfen!

     

     

     

    Bijlagen:
    יסוד טומאת הציונות 1.jpg (254.4 KB)   
    יסוד טומאת הציונות 2.jpg (311.3 KB)   

    03-06-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-06-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.70 Senior Rabbis to Protest Parade to Celebrate Israel at 70
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    70 Senior Rabbis to Protest Parade to Celebrate Israel at 70


    May 31, 2018 – New York City

     On Sunday, June 3, 2018, a distinguished group of 70 senior anti-Zionist Rabbis, including Holocaust survivors, representing Orthodox Jewish communities of New York, will be protesting the annual Celebrate Israel Parade in New York City, on its side lines on 71st St. between 5th and Madison Avenues, at 3:00 PM. The number 70 symbolizes the mourning of authentic Jews worldwide for the 70 years of the state’s existence

     “There is nothing to celebrate,” said Rabbi Aron Jacobowitz, a spokesman for the group. “The state is a catastrophe for Jews and for Judaism. The Zionist movement came to execute a transformation of Judaism from a religion to nationalism. The recent forced military draft, as well as the cruel oppression of protesters, is another stage in their attempt to force the remaining authentic Jews to take part in their actions, which are totally contradictory to the laws of Judaism.

     “Jews are forbidden to create a sovereign state or wage wars against other nations. Authentic Jewry never recognized the State of Israel and therefore cannot recognize Jerusalem as its capital.

    “The Zionist state’s claim to be a Jewish state is the worst kind of identity theft. The State of Israel is not Jewish at all, and its ongoing actions do not represent world Jewry.  The ongoing crimes committed by the state against the Orthodox community prove once again that they don’t represent the religious Jews living in the Holy Land, let alone those around the world.

     “All that our communities in the Holy Land want is to live in peace with their non-Jewish neighbours and practice and preserve the Jewish religion, as we did prior to the establishment of this political State of Israel. We do not desire power or domination.

      “The brutal suppression of public demonstrations is a violation of universal freedom of speech, and forcing Jews to join an army which is forbidden according to their beliefs, is a violation of freedom of religion.

     The main banner of the event will read, “Jews worldwide mourn 70 years existence of "Israel", a rebellion against the Almighty and a disaster for humanity” and a number of respectable rabbis will address the gathering.

    Bijlagen:
    70 Senior Rabbis to Protest Parade to Celebrate Israel at 70.JPG (107.2 KB)   

    01-06-2018 om 12:24 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-05-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER : “Zwei Leuchten in Jisrael” (1918)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

    1881-1932

     

     

    “Zwei Leuchten in Jisrael”

     

     

    Anläßlich den fast gleichzeitigen Tod von Reb Chajim SOLOWEITZIK, Brisker Rav (1853-1918) und Rabbiner Dr. Moritz GÜDEMANN, Wien (1835-1918) publizierte die von Rabbiner HILDESHEIMER gegründete Zeitschrift „Jüdische Presse“, Berlin, eine Nekrologie (Hesped) worin beide Männer gleichermaßen als  „Leuchten in Israel“ gepriesen würden. Eine „lächerliche Geschmacklosigkeit“ wogegen Rabbiner Dr. Raphael BREUER protestiert.

     

    Der Übel besteht darin daß Din und  reformistisch-konservative wissenschaftliche Forschung wovon die Schlußforderungen grundverschieden waren als Kilaim in eine orthodoxe Zeitschrift erschien!

     

    Dokument aus „Jüdische Monatshefte“ Jahrgang 5, Heft 11 Seiten 318-321 in Beilage.

     

     

    Reb Chaim Soloveitchik against Zionism:

    http://www.truetorahjews.org/rebchaim

     

    GÜDEMANN, Moritz - (1835-1918): Aus Deutschland stammender Gelehrter, ausgebildet am reformistischen Seminar in Breslau, der ab 1891 konservativer Rabbiner in Wien war. Er publizierte 1897 eine erste antizionistische Broschüre mit dem Titel "Nationaljudenthum", die den Gegensatz des Judentums als Weltreligion zum Nationalismus darlegte. Er wurde von Dr. Theodor HERZL und Dr. Max NORDAU in Wort und Schrift wiederholt scharf kritisiert.

    Bijlagen:
    Zwei Leuchten in Israel. Raphael BREUER - Jahrgang 5 Heft 11 p. 318.JPG (59.5 KB)   
    Zwei Leuchten in Israel. Raphael BREUER - Jahrgang 5 Heft 11 p. 319.JPG (122.5 KB)   
    Zwei Leuchten in Israel. Raphael BREUER - Jahrgang 5 Heft 11 p. 320.JPG (125.9 KB)   
    Zwei Leuchten in Israel. Raphael BREUER - Jahrgang 5 Heft 11 p. 321.JPG (95.1 KB)   

    29-05-2018 om 08:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-05-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Jews DO Control The Media
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    In Case You Missed It

     

     

    Jews DO Control The Media

     

    By Manny Friedman

     

    Let's be honest with ourselves, here, fellow Jews. We do control the media.

     

    http://www.informationclearinghouse.info/article31835.htm

     

    21-05-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-04-2018
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

     

    Religionsgesellschaft und Richtliniengemeinde (Teil 3)

     

    Aus einem Cyclus von Vorträgen über das „Wesen der jüdischen Gemeinde“, die auf Wunsch des „Vereins zur Förderung der Interessen der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt a. M. (אמת ושלום)“ dem Druck übergeben werden.

     

    Den beiden Vorurteilen, die wir soeben behandelt haben, reiht sich nun ein drittes Vorurteil an, das noch viel schädlicher ist, als die beiden anderen, und zwar aus dem Grunde, weil bei diesem Vorurteil die Wissenschaft, die Geschichte als Kronzeugin des Irrtums herhalten muß. Dieses Vorurteil sucht den Austrittgedanken damit zu diskreditieren, daß es ihn seiner ganzen Vergangenheit beraubt, indem es das historische Datum seiner  Entstehung kurzer Hand in die Mitte des  19. Jahrhunderts verlegt. Samson Raphael Hirsch habe in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts den Austritt erfunden, um mit seiner Hilfe die Zukunft seiner Gemeinde sicherzustellen. Nun ist es ja ohne weiteres zugegeben, daß in Deutschland erst seit dem Auftreten Hirschs die moderne Austrittsbewegung in Fluß gekommen ist, daß ferner Hirsch selbst, solange er in Oldenburg, Emden und Nikolsburg war, das Schwergewicht seiner rabbinischen Werk keineswegs auf die Propagierung des Austritts verlegte. Das beweist aber noch lange nicht, daß der Austrittgedanke so jung sei wie die Austrittsbewegung und berechtigt uns keineswegs, den Inaugurator der Austrittsbewegung zugleich als Schöpfer des Austrittsgedankens anzusprechen. Die Austrittsbewegung mag ein Kind des 19. Jahrhunderts sein. Der Austrittsgedanke ist so alt wie das Judentum. Es dürfte nicht schwer fallen, für die Richtigkeit dieser Behauptung den wissenschaftlichen Nachweis zu erbringen.

    Im Schulchan-Aruch Jore-Dea steht ein Kapitel,  dessen eingehendes Studium im Zeitalter der Richtlinien Jedermann angelegentlichst empfohlen werden müßte. Es ist der סי' של"ד הלכות נדוי וחרם Kap. 344 Vorschriften über den Bann. Gleich zu Beginn dieses Kapitel tritt uns eine Fußnote entgegen, die folgendes besagt: כל הדינים שבסמן זה אינן נוהגין כעת ונאסרו ע"פ חכמי התורה בזמננו מכח דינא דמלכותא ועי' בט"ז סוף סימן זה. „Alle Vorschriften dieses Kapitels werden zur Zeit nicht praktisch angewendet, weil dies in unserer Zeit durch Thoragrößen untergesagt wurde auf Grund eines Verbots der staatlichen Behörde; vgl. Ture Sahab am Ende dieses Kapitels“. Natürlich liegt es nicht in der Absicht dieser Randbemerkung, die Idee des Bannes als eine überwundene Sache hinzustellen; sie hat es bloß mit der praktischen Handhabung dieser Vorschrift  in der Gegenwart zu tun; ihre theoretische Bedeutung wird dadurch nicht im geringsten beeinträchtigt. (Wir haben vielleicht später einmal Gelegenheit, darüber zu sprechen, was die psychologische Ursache ist, dasz wir uns unbehaglich fühlen, wenn von solch gruseligen Dingen, wie Bann, Exkommunikation u.dgl. die Rede ist. Es sei aber heute schon nachdrücklichst betont, daß die Unmöglichkeit der praktischen Ausführung eines Religionsgesetztes seine theoretische Bedeutung nicht im geringsten beeinträchtigt, daß in diesem Sinne auch die Vorschriften über den Bann nach wie vor in voller theoretischer Geltung stehen, ja bis auf den heutigen Tag die religiöse Praxis von  כלל ישראלbeeinflussen und daß daher ein Gefühl der Indignation über das ewige Fortbestehen des Bannes nur als ein dringender Anlaß begriffen werden müßte, durch seelische Selbstzucht dem unserer תורה innerlich näher zu bekommen.)

    Worin besteht aber die ewige Bedeutung, welche diesen הלכות נדוי וחרם für alle Zeiten innewohnt? Um es mit einem Worte zu sagen: Sie sind ein ehernes Denkmal der autoritativen Gewalt, mit welcher das jüdische Religionsgesetz die Einheit des Judentums und die Einheit der Gemeinde gegen Verrat und Leichtsinn schützt. Unsere תורה ist nämlich gar nicht so tolerant, wie es diejenigen, die an dem Bestehen einer solchen Toleranz ein persönliches Interesse hätten, ihr andichten wollen. Im Gegenteil: das Judentum hat es von jeher, fern von jeder unberechtigten Toleranz, meisterhaft verstanden, seine Forderungen nicht bloß energisch zu verkünden,  sondern ebenso energisch durchzusetzen. Welche Machtmittel standen aber unserer תורה zur Verfügung, um den Abfall vom Gesetz, wo immer er sich im eigenen Kreise zeigte, niederzukämpfen und damit die Einheit des Judentums und die Einheit aufrechtzuhalten? Zu diesen Machtmitteln gehörte vor allem der jüdischen Staat; Solange der jüdische Staat ein durch und durch religiöses Gebilde war, in welchem religiöse Verbrechen wie die Entweihung des Sabbaths u.dgl. ebenso abgeurteilt und geahndet wurden wie Diebstahl und Mord, konnte auch die Einheit des Judentums durch den religiösen Abfall der Einzelnen ebenso wenig aufgehoben werden, wie etwa einzelne Diebe und Mörder die Einheit des Menschentums alterieren. Erst von dem Augenblick ab, wo der jüdische Staat sich anschickte, ein – dem Untergang geweihter – Judenstaat zu werden, in welchen nach einem Worte Theodor Herzls die Geistlichen ebenso in ihren Tempeln festgehalten werden, wie das Berufsheer in den Kasernen festgehalten wird, war’s auch mit der Einheit des Judentums vorbei: da rissen Spaltungen ein und griffen Sektenbildungen Platz – und es kam der historische Augenblick, wo der – Austrittgedanke das Licht der Welt erblickte. Denn nun – nachdem die Machtmittel  des Staates verschwunden waren – galt es Vorsorge zu treffen, daß die religiöse Integrität von כלל ישראל nicht angetastet werde durch das freie Spiel der Kräfte, in welchem fürderhin die Willkür, die Untreue, der Verrat des Einzelnen sich ausleben konnte. Der mächtige Schutzwall aber, der seit dem Untergang des jüdischen Staates die Einheit und – was dasselbe ist – die Reinheit des Judentums sicher stellte, das war der Bann. Hüten wir uns, die Idee des jüdischen Bannes wie etwas Abgelebtes  in das Raritätenkabinett der jüdischen Geschichte zu verweisen! Denken wir an die unzähligen inneren Gefahren, die das Judentum in all den Jahrhunderten seit Aufhören des jüdischen Staates bedrohten: Gefahren, denen nur durch Anwendung der חרם-Institution  begegnet werden konnte; denken wir an den großen Einfluß, den der Bann bis heute auf das religiöse Leben ausübt: an den חרם von רבינו גרשום, an den חרם von רבינו תם usw. – und überlegen wir uns, ob man berechtigt ist, eine solche Einrichtung als eine vom Geiste der Neuzeit überholte, längst überwundene Sache zu bezeichnen! Wo wären wir heute, was hätten wir noch von unserer alten תורה in Händen, wenn die Weisen des Judentums, die Führer Jissroéls, dem Dogma einer falsch verstandenen Judentumseinheit die Idee des Judentumsreinheit geopfert hätten

    Und heute? Welches Mittel haben wir in der Hand, um die Reinheit des Judentums zu schützen? Kein anderes als der Austritt. Muß sich das Judentum heute mit einem Male alles gefallen lassen? Die Gemeinden der Karäer, die nur die Göttlichkeit der mündlichen Lehre leugneten, wurden in Acht und Bann getan. Und wir wollten heute die Gemeinden der Richtlinienmänner, die auch die Göttlichkeit der schriftlichen Lehre leugnen, als jüdische Gemeinden anerkennen? Nein! Es wäre ein frivoles Spiel mit der jüdischen Wahrheit, Richtliniengemeinden den Charakter einer jüdischen קהלה zu belassen. Da ist nur energischer, flammender Protest am Platz. Jedoch kein Protest mit Worten! Mit Erklärungen, Resolutionen u. dgl. Ist blutwenig getan. Auch unsere Vorfahren haben sich den Karäern gegenüber nicht mit Resolutionen begnügt. Sie haben sich zu einer Tat aufgerafft, für die ihnen die spätesten Zeiten dankbar sind: sie haben sich getrennt. Was aber den Gemeinden der Karäer gegenüber geboten war, das ist heute gegenüber umso dringender geboten, je radikaler der Abfall der Richtlinien im Vergleich zum Abfall des Karäertums ist! – .

     

    Quelle: Jüdische Monatshefte Jahrgang 1 Heft 6 Ijar 5674 – Mai 1914  S.226-238

     

    (wird fortgesetzt)

    30-04-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-04-2018
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

     

    Religionsgesellschaft und Richtliniengemeinde (Teil 2)

     

    Aus einem Cyclus von Vorträgen über das „Wesen der jüdischen Gemeinde“, die auf Wunsch des „Vereins zur Förderung der Interessen der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt a. M. (אמת ושלום)“ dem Druck übergeben werden.

     

    Für unser Thema ergibt sich daraus folgendes: Eine Richtliniengemeinde hört nicht auf, eine unjüdische Gemeinde zu sein selbst dann, wenn sich unter ihrer Mitgliedern eine Anzahl צדיקים befinden; und eine Religionsgesellschaft hört nicht auf, eine jüdische Gemeinde zu sein selbst dann, wenn sich unter ihren Mitgliedern eine Anzahl פושעים befinden. Der Charakter einer Gemeinde muß eben, wie gesagt, lediglich nach dem Prinzip beurteilt werden, das in ihrer Verfassung zum Ausdruck kommt. Wie sich die Einzelnen zum Judentum stellen, diese Frage scheidet bei der Beurteilung des Wesens einer jüdischen Gemeinde vollkommen aus.

    Haben wir uns einmal diesem Unterschied zwischen Gemeinde und Gemeindemitgliedern gründlich klar gemacht, dann werden wir nicht mehr in Zweifel darüber sein, wie sich die Religionsgesellschaft und die Richtliniegemeinde zueinander zu verhalten haben. Gleichwohl rollen wir die Frage auf: War es nötig, die tiefe Kluft zu schaffen, wie sie zwischen Religionsgesellschaft und Richtliniengemeinde besteht? Hätte man die Einheit der Gemeinde nicht doch unter allen Umständen irgendwie aufrecht erhalten sollen? Diese Frage leitet zum Problem des Austritts über.

    Wer über die Bedeutung des Austrittes sprechen will, darf an seine Aufgabe nicht herantreten, ohne sich vorher die Schwierigkeiten dieser Aufgabe klar gemacht zu haben. Zunächst gilt es einmal, mit einer Reihe von Vorurteilen aufzuräumen, die seit Jahr und Tag eine sachliche Auseinandersetzung erschweren, oft sogar verhindern.

    Was in erster Linie die Behandlung unseres Themas erschwert, das ist – ich möchte sagen – ein Grundübel der menschlichen Natur, nämlich die Verquickung von Person und Sache, die vielleicht nirgendwo so viel Schaden anzustiften vermag, wie auf dem Gebiet des jüdischen Gemeindelebens. Daher kommt es, daß zartbesaitete Gemüter selbst vor der harmlosesten Besprechung des Austritts einen förmlichen Horror zu empfinden pflegen und zwar aus keinem anderen Gründe als nur deshalb, weil sie der Meinung sind, man könne unmöglich über den Austritt reden, ohne sofort persönlich zu werden. Nun ist es ja wahr: das jüdische Gemeindewesen ist ein Gebiet, auf welchem es – wie es in ersten Band von Hirschs „Gesammelte Schriften“ auf S.212 heißt – gar oft auch „dem besten, reinsten Willen, schwer, ja unmöglich wird, eine Aufgabe zu lösen, ohne die eine oder andere Persönlichkeit unsanft zu berühren. Sind es ja überall Menschen, welche die zu besprechenden Zustände tragen, und mittelbar oder unmittelbar fällt ein jedes Urteil über diese auch notwendig auf jene zurück“. Damit ist aber auch zugleich eine scharfe Grenze gezogen zwischen eine Gefahr des Persönlichwerdens, die vermieden werden kann, und eine Gefahr des Persönlichwerdens die nicht vermieden werden kann, auch beim besten Willen nicht. Denn schließlich ist ja auch die Austrittfrage kein Rechenexempel, sondern eine Gesinnungsfrage. Überall aber, wo die Gesinnung und Handlungsweisen eines Menschen, also etwas rein Persönliches, in Frage steht, da wird auch der beste und reinste Wille Person und Sache insofern verquicken müssen, als hier das Sachliche identisch ist mit dem Persönlichen. – Hätte man sich diesen Sachverhalt in dieser Frage auseinander gehalten  es wäre sicherlich viel böses Blut vermieden worden.

    Nun hat sich aber aus der Schwierigkeit, Persönliches und Sachliches in dieser Frage auseinanderzuhalten, noch ein weiterer Irrtum ergeben, nämlich die Herabdrückung der Austrittsache zu einer Frankfurter Lokalangelegenheit, zu einer nebensächlichen, untergeordneten Aufgabe des Judentums, die den Kern, das Wesen des Ganzen nicht berühre. Es konnte nämlich nicht ausbleiben, denn es war vorauszusehen, daß je gründlicher in Wort und Schrift der Frankfurter Gemeindezwiespalt ausgetragen wurde und je weniger dabei die Erzeugung einer an und für sich überflüssigen, also naturgemäßen Kampfesgesinnung vermieden werden konnte, desto rascher ein Gefühl der Müdigkeit, die Sehnsucht nach Ruhe, nach Aufhören der Gegnerschaft sich einstellen werde. Wie aber könnte diese leidige Sache rascher erledigt und aus der Welt geschafft werden, als durch Ausgabe einer Parolen welche die Bedeutung des Austritts verkleinert, indem sie ihn aus der Zentrale jüdischer Gesamtheitsaufgaben in die Gemeindestube der Frankfurter Religionsgesellschaft verbannt!

    Es ist nicht schwer, im einzelnen nachzuweisen, welch’ umfassende Bedeutung dem Austrittsgedanken für כלל ישראל zukommt. Heute wollen wir uns damit begnügen, festzustellen, daß der klassischer Vertreter dieses Gedankens, Rabbiner Hirsch ז"ל, in der aufrüttelnden, reinigenden Wirkung dieses Gedankens die ganze Zukunft des deutschen Judentums beschlossen sah. „Gibt es doch auch in der Tat – heißt an einer Stelle seiner Schriften (Ges. Schr. IV, 323) – auch für unsere Zeit und für die seit mehr als einem halben Jahrhundert die deutsche Judenheit erfüllenden Krankheitszustände nach meiner tiefsten und ernstesten Überzeugung Heilung nur durch eine solche Scheidung, wie sie nun gottlob durch das Gesetz vom 28. Juli 1876 angebahnt sind. Wer es überhaupt mit der religiösen Wahrheit ehrlich meint, wem nicht alles Religiöse nur ein nichtsbedeutendes, beliebig durcheinander zu quirlendes Formenspiel ist, der muß  einer solchen Scheidung das Wort reden. Werden Austritt aufhält der ist מעכב unsere geistige גאולה”. Mit welcher Berechtigung der Austrittgedanke als eine geistige גאולה für die gesamte deutsche Judenheit bezeichnet werden kann, dieses näher darzulegen, fällt, wie gesagt, nicht im Rahmen unserer heutigen Aufgabe. Es galt uns heute nur festzustellen, daß eine Betrachtungsweise, die im Austrittsgedanken so etwas wie eine Kinderkrankheit der Frankfurter Religionsgesellschaft sieht, über welche sie bei zunehmendem Alter allmählich hinauswachsen wird, der Gedankenwelt Samson Raphael Hirschs schnurstracks zuwiderläuft.

     

    Quelle: Jüdische Monatshefte Jahrgang 1 Heft 6 Ijar 5674 – Mai 1914  S.226-238

     

    (wird fortgesetzt)

    24-04-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-04-2018
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

     

    Religionsgesellschaft und Richtliniengemeinde (Teil 1)

     

    Aus einem Cyclus von Vorträgen über das „Wesen der jüdischen Gemeinde“, die auf Wunsch des „Vereins zur Förderung der Interessen der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt a. M. (אמת ושלום)“ dem Druck übergeben werden.

     

    Wir haben das letzte Mal  von der Idee der jüdischen Gemeinde gesprochen. Wir haben gesehen, daß die jüdische Gemeinde nichts anderes ist, als ein verkleinertes Abbild der jüdischen Gesamtheit, von כלל ישראל. Daraus ergibt sich aber nun folgendes: Ebenso wie כלל ישראל mit seiner תורה steht und fällt, ebenso wird auch nur die Gemeinde als eine jüdische angesehen werden können,  die sich mit ihrer Verfassung unzweideutig auf den Boden der תורה stellt. Nun kann aber sehr leicht folgender Einwand erhoben werden: Wo sind denn eigentlich die jüdischen Gemeinden, die solch hohen Anforderungen entsprechen? Seit wann wird denn die Welt von blutlosen Ideen beherrscht? Wie weit kommt man den im Leben, wenn man Zustände und Tatsachen anders nimmt und beurteilt als so, wie sie in Wirklichkeit sind? – So vernünftig dieser Einwand klingt, so leicht kann er widerlegt werden.

    Schauen wir uns einmal um unter den jüdischen Gemeinden, beschränken wir uns bei dieser Umschau auf die jüdische Gemeinen Deutschlands und fragen wir uns, welche von diesen Gemeinden in ihrer Verfassung die Idee der jüdischen Gemeinde verkörpern! Da begegnen uns in der Hauptsache vier Arten, vier Typen von Gemeinden.

    Wir sehen da eine ganze Reihe von  Gemeinden, die mit dem überlieferten Judentum mehr oder weniger gebrochen haben. Die Einrichtung der Gemeinde: Gottesdienst, Kanzel, Schule usw. haben den Boden der תורה verlassen. In der Synagoge steht eine Orgel. Das Gebetbuch ist nach modernen Bedürfnissen zurechtgestutzt. Auf der Kanzel predigt ein Rabbiner, der die Richtlinien unterschrieben hat oder sie hätte unterschreiben können. Man kann nämlich auch ein Richtlinienrabbiner sein, ohne die Richtlinien unterschrieben zu haben. – Eine solche Gemeinde, die in den wesentlichen Merkmalen ihrer Verfassung mit der תורה gebrochen hat, kann selbstredend nicht mehr als jüdische Gemeinde bezeichnet werden. Sie ist gewissermaßen eine Judengemeinde, aber keine jüdische Gemeinde.

    Wohl zu unterscheiden von diesen Reform- oder wie man heute sagen kann, Richtlinien-Gemeinden sind solche, in deren wohl von Zeit zu Zeit Reformbestrebungen sich geltend machen, jedoch ohne daß es diese Bestrebungen gelingt, die Verfassung der Gemeinde wesentlich zu beeinflussen. Diese Klasse von Gemeinden wird man ohne weiteres als jüdische zu betrachten haben, solange es eben den Reformbestrebungen in ihrer Mitte nicht gelingt, sich durchzusetzen und offiziell anerkannt zu werden.

    Schauen wir uns weiter um in der deutschen Judenheit, so bemerken wir als dritten Typus eine beträchtliche Anzahl von Gemeinden, die so glücklich sind, religiöse Kämpfe in ihrer Mitte fast niemals, jedenfalls nicht in nennenswerter Weise erlebt zu haben. Das sind eigentlich die glücklichsten, gesündesten Gemeinden. Der Zusammenhang mit der Vergangenheit ist hier niemals unterbrochen worden. Die einzelnen Familien leben friedlich miteinander, Kampf und Hader ist ihnen erspart geblieben. Gewiß ist auch in solchen Gemeinden der religiösen Leichtsinn zuhause. Aber dieser Leichtsinn hat es niemals gewagt, auf die Gestaltung, auf die Verfassung der Gemeinde Einfluß zu üben. Er blieb auf das Privatleben der Einzelnen beschränkt; und so lange das der Fall ist, kann auch die Einheit der Gemeinde aufrecht erhalten werden.

    Erst dann, wenn der Abfall von der Thora aus dem Privatleben der Einzelnen in die Gemeindestube hinübergreift, erst dann, wenn die Reform auch den Gemeindenorganismus, auch die Gemeindeverfassung infiziert, ist es mit der Einheit und dem Frieden der Gemeinde vorbei – und es bildet sich mit innerer Notwendigkeit ein vierter Gemeindetypus heraus: die Religionsgesellschaft.

    Bevor wir nun weitergehen zur Betrachtung des gegenseitigen Verhältnisses zwischen Richtlinien-Gemeinde und Religionsgesellschaft, müssen wir zunächst einem Mißverständnis vorbeugen, das wir soeben bei der Charakteristik des dritten Gemeindetypus bereits kurz gestreift haben, einen Mißverständnis, das in weiten Kreisen eingenistet ist und eine richtige Beurteilung jüdischer Gemeindeverhältnisse sehr zu beeinträchtigen pflegt. Man pflegt nämlich sehr mit Unrecht den Charakter einer Gemeinde allzu einseitig nach dem Charakter ihrer einzelnen Mitglieder zu beurteilen. Schuld an diesem verkehrten Urteil ist, so paradox es klingt, niemand anders als der vierte Gemeindetypus: die Religionsgesellschaft. Die Religionsgemeinschaft ist eine Protestgemeinde: sie protestiert schon mit der bloßen Tatsache ihrer Existenz gegen die Prinzipien des Abfalls. An diesem Protest werden aber in der Regel nur solche teilnehmen, die auch in ihrer privaten Lebensführung den Vorschriften der Thora zu entsprechen suchen. Es liegt nun auf Grund dieser Tatsache sehr nahe, den Begriff einer jüdischen Gemeinde so zu definieren, daß man sagt: eine Gemeinde ist dann eine wahrhaft jüdische Gemeinde, wenn alle ihre Mitglieder fromme Juden sind. Daß  eine solche Definition nicht richtig ist, leuchtet doch wohl ohne weiteres ein, wenn man bedenkt, daß eine Gemeinde die aus lauter צדיקים besteht, noch niemals existiert hat, und, solange es schwache, zweifelnde, irrende Menschen gibt, wohl auch niemals existieren wird. Hüten wir uns darum, die Gemeinde mit ihren einzelnen Mitgliedern zu verwechseln! Gewiß, die Zukunft einer Gemeinde, ihre Lebensfähigkeit –: die ist in erster Linie abhängig von dem religiösen Verhalten jedes einzelnen ihrer Mitglieder. Eine jüdische קהלה hat nur dann eine Zukunft, nur dann ist sie in Wahrheit lebenskräftig und lebensfähig, wenn sie es versteht, den Forderungen des Judentums auch in den Häusern der einzelnen Familien Geltung zu verschaffen. So gewiß aber auch das Schicksal einer Gemeinde auf dem religiösen Verhalten jedes einzelnen ihrer Mitglieder beruht, so gewiß trägt die Gemeinde die Merkmale ihres Wesens in sich selbst. Das künftige Schicksal einer Gemeinde hängt von ihren Mitglieder ab, jedoch ihr Charakter, ihr Wesen in der Gegenwart wird lediglich durch das Prinzip bestimmt, das in den Grundlagen, im Aufbau, mit einem Worte in der Verfassung der Gemeinde zum Ausdruck kommt. [Red. Bemerkung: Wir behalten uns vor, über dieses Verhältnis (Individuum und Gemeinde) eine gesonderte Darstellung zu geben, ebenso über die Konsequenzen des Austrittgedankens las Doppelkonfessionalisierung des Judentums] …

     

    Quelle: Jüdische Monatshefte Jahrgang 1 Heft 6 Ijar 5674 – Mai 1914  S.226-238

     

    (wird fortgesetzt)

    23-04-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-03-2018
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    די נאכט פאר פסח

     

    דארף דער מענטש זיך אליין בודק חמץ זיין, אויסרוימען, פארניכטן און פארטרייבן פון זיך דעם אייגענעם יצר הרע, און זיך צוגרייטן, אז ער זאל קענען מקבל זיין די קדושה פונעם יום טוב פסח.

    עבודת ישראל לשבת הגדול

     

     

    א רמז אויף דעם וואס מען דארף בודק זיין די טאשן, אז מען דארף זיך בודק צו זיין און נאכקוקן דאס געלד וואס מען לייגט אריין אין די טאשן, צי דאס איז נישט ח"ו פון גניבה אדער דורך א שווינדל. ווייל אויף דעם העלפט נישט קיין תשובה נאר אויב מען גיט דאס צוריק צום אייגנטימער.

    מוהרצ"ה מרימנוב זי"ע

    20-03-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-03-2018
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    פרשת החדש

     

     

    Dieser Sabbat, der den Monat Nissan einleitet, ist unter dem Namen פרשת החדש (Neumondsabschnitt) bekannt.  Die Bedeutung dieser Benennung ist folgende: Da im Monate Nissan das heilige פסח-gefeiert wird und dieses ob seiner besonderen, heiligen Gebote großer Vorbereitungen bedarf, so besteht von jeher die Verordnung in Jissroél, beim Beginne dieses Monats den Abschnitt, in welchen die Satzungen und Vorschriften des Überschreitungssfestes vorkommen, dem Volke vorzulesen, dadurch werden alle auf die Wichtigkeit dieser Feier aufmerksam gemacht und an die notwendigen Vorbereitungen erinnert.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 235  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    16-03-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-02-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH: Die Vorboten des Erlösungsfestes
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    מִשֶּׁנִּכְנַס אַדָּר מַרְבִּין בְּשִׂמְחָה

     

    Samson Raphael HIRSCH

     

    Betrachtung zum jüdischen Kalenderjahr – ADAR

     

    Aus Band V der „Gesammelte Schriften“

     

    I. Die Vorboten des Erlösungsfestes

    Hauptsächlich geht diese Betrachtung über der Wochenabschnitt Schekolim.

     

    In Faksimile, in Beilagen

     

     

     

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    18-02-2018 om 22:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-02-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Neu in Jeschurun - Judentum gegen Zionismus
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    Ansage

     

     

    Neu in Jeschurun - Judentum gegen Zionismus

     

     

    Samson Raphael HIRSCH

     

    Betrachtung zum jüdischen Kalenderjahr – ADAR

     

    Aus Band V der „Gesammelte Schriften“

     

    I. Die Vorboten des Erlösungsfestes

     

    II. Der Gotteskampf gegen Amalek

     

    In Faksimile, in Beilagen

     

    Erscheinungsdatum 18 und 19 Februar / ‏ל' שבט תשע"ח ג' - ד' אדר תשע"ח

     

     

    מִשֶּׁנִּכְנַס אַדָּר מַרְבִּין בְּשִׂמְחָה

     

     

    15-02-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-02-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zionistische propagandastunt in de kiem gesmoord in Antwerpen
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    Zionistische propagandastunt in de kiem gesmoord in Antwerpen

     

     

    De zionisten gebruiken alles en wat dan ook voor hun propaganda, om in de media te verschijnen als beschermers van de "Joodse gemeenschap" en vooral om de staatsautoriteiten te dicteren wat ze moeten doen!

     

    Nog afgelopen vrijdag in de stad Antwerpen, de dag voor Sjabbes, werd er vandalisme gepleegd door een jonge man, een moslimimmigrant die bij de politie bekend was vanwege het vandalisme.

     

    Rondzwervend rukte hij een paar [1] מזוזותaf van de deuren van sommige huizen van Orthodoxe Joden en van Joodse leer- en gebedshuizen. Volgens een camera sloeg deze persoon ook een shtreimel af van het hoofd van een Jood. Volgens een zionistische site zou hij ook Joodse voorbijgangers hebben geduwd en bedreigd.

     

    Jesjoeroen - Jodendom tegen zionisme veroordeelt deze daad van vandalisme, het schenden van die heilige rituele voorwerpen en verwerpt met kracht de tussenkomst van zionistische groepen bij de autoriteiten, net als hun privémilities op straat die eerder onzekerheid zaaien.

     

    Inderdaad, daarna haastten zich de Zionisten via een van hun vertegenwoordigers (zij vertegenwoordigen niet de Joodse Gemeenschappen wiens leiding er goed zou aan doen om zich van hen te ontdoen) om in te grijpen bij de politie. De politie reageerde echter door te zeggen dat zij op de hoogte is van vandalisme en de situatie volgt, maar dat ze geen pv’s hebben over bedreigingen en afslaan van hoofddeksels. De politie benadrukte ook dat het feit dat de man na 12 uur werd vrijgelaten, niet wil zeggen dat het dossier geen gevolg krijgt. Zie bijlage: http://www.gva.be/cnt/dmf20180211_03350826/vluchteling-viseert-joodse-wijk-interne-veiligheidsdienst-in-opperste-staat-van-paraatheid.

     

    Als antizionistische Joden verwachten we van de politie en justitie dat ze hun werk goed doen en zich niet associëren met deze zionistische 'pissers', Mossad-agenten die voor onze gebedshuizen staan.

     

    De vraag is waarom is dit gebeurd?

     

    1)        In alles wat ons overkomt, is het goed om de vraag te stellen waarom dit gebeurd is aan ons, Orthodoxe Joden, die zich niet bemoeien met de zionistische politiek. Vaak is het antwoord niet ver te vinden, we moeten eerst op zoek gaan naar het kwaad in ons, in ons kamp. Waarom in Antwerpen? Hoewel er in deze stad veel niet-zionistische Joden, zelfs antizionistische Joden wonen, is deze stad helaas ook een bastion van religieus zionisme. Het is vanwege de relatie die sommige Joden van ons hebben met de zionisten van Antwerpen of van de zionistische entiteit. Ons Volk had al last van deze slechte verbinding tijdens de Tweede Wereldoorlog

     

    2)       Dit feit is een van de gevolgen van de illegale zionistische bezetting in het bezette Palestina. De zionisten provoceren de Palestijnse inheemse bevolking die alleen haar rechten verdedigt. De zionisten verplaatsen het zionistisch - Palestijnse conflict over de hele wereld waar zich ze bevinden. Ze gebruiken veel de media, reisbureaus en "aliah”kantoren, maar sommige regeringen in Europa, besmet door het virus van het zionisme, zijn handlangers van het zionistische regime en collaboreren met hem. Ze veroorzaken chaos in een land, beschuldigen de Joden bij de autoriteiten van dit land, en zo zetten ze druk op hen, net als de Mossad deed in Marokko, direct na de oprichting van de zionistische entiteit.

     

    Waarom deze zionistische agitatie?

    Eén doel is om angst en onzekerheid in Joodse gemeenschappen te creëren om de aanwezigheid van de zionistische privémilitie genaamd "Shmira" te rechtvaardigen, wat eerder een bron van onzekerheid en ongezonde nieuwsgierigheid opwekt.

     

    Het andere doel is om een groot aantal Joden naar de zionistische entiteit te sturen, waartoe het zionistische regime herhaaldelijk oproept; het demografische en desertieprobleem van het zionistische leger vereisen het.

     

    Als we trouw zijn aan HaShem en Zijn Thora, zal HaShem Zijn staf niet sturen om ons te slaan, en kan de hond Amolek ons niets doen! Dus, laten ons zich afwenden van de zionisten die onrecht begaan tegen de Palestijnen met wie we vreedzaam leefden voor de komst van het zionisme!



    [1] Kleine kokertjes met een perkament met verzen van de Thora die aan de bovendorpel van Joodse huisdeuren zijn opgehangen. Het is een gebod van de Thora. (Deuteronomium 6: 4-9: 11: 13-21)

    Bijlagen:
    Article de Gazet Van Antwerpen. Vluchteling viseert Joodse wijk. interne veiligheidsdienst in opperste staat van paraatheid.JPG (97.8 KB)   

    13-02-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Jüdische Monatshefte

     

     

    Jahrgang  V, Heft 11

     

     

    Die Fluch der bösen Tat

     

     

    Dieser Aufsatz (Namen und Anschrift von der Redaktion gedeckt) mit als Titel einen Aphorismus von SCHILLER in „Wallenstein“ verdeutlicht noch was im Aufsatz „Der Israelit“ und die neue Zeit stand.

     

    Die Kritik an das Wesen der Gemeindeorthodoxie ist eindeutig scharf:  „Zur Orthodoxie gehört eine Kampfstimmung, die der heutigen Generation abhanden gekommen ist.“ Siehe in Beilagen.

     

    In der S.R. HIRSCH Biographie von KLUGMAN (S. 262-264) wird übrigens in Sache das Berliner Rabbinerseminars betont und überbetont wie viel und welche der bekannten deutschen orthodoxen Rabbiner dort ihre Ausbildung bekamen, „bis die Anstalt von den Nazis geschlossen wurde“, nahelegend daß deswegen jede Kritik mindestens unangebracht sei.   

     

    Wir erachten es als unsere heilige Pflicht, als Mizwa, die rabbinischen Texte von „Jüdische Monatshefte“ allen zur Kenntnis zu bringen, zugänglich zu machen.

     

    Text in Beilagen

     

     

    Bijlagen:
    Der Fluch der bösen Tat - Jahrgang 5 Heft 11 p. 316.JPG (118.5 KB)   
    Der Fluch der bösen Tat - Jahrgang 5 Heft 11 p. 317.JPG (119 KB)   
    Der Fluch der bösen Tat - Jahrgang 5 Heft 11 p. 318.JPG (52.8 KB)   

    13-02-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-02-2018
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    Jüdische Monatshefte

     

     

    Jahrgang  V, Heft 11

     

    „Der Israelit“ und die neue Zeit

     

     

    Dieser redaktioneller Aufsatz, sowie auch der nächster im selben Heft (der wir morgen veröffentlichen) „Der Fluch der bösen Tat“ hat die falsch verstandene Einheit des Judentums als Gegenstand.

     

    Auch ist es eine berechtigte Kritik sowohl an der viel abonnierte Zeitung „Der Israelit“ sowie der organisatorische „Gemeindeorthodoxie“.

     

    Isaac HEINEMANN (1876-1957), der liberaler Rabbiner worüber „Der Israelit“ sich empört, migrierte 1939 nach Palästina und nahm dort eine Anstellung an der Hebräische Universität von Jerusalem an.

     

    Der genannter Rabbinerseminar in Berlin, begründet durch Rabbiner Esriel HILDESHEIMER (1820-1899) und weitergeführt, vom konservativer Rabbiner David HOFFMANN (Hauptwerk „Leviticus“) galt, im Gegensatz zur liberalen Rabbinerseminar in Breslau in orthodoxe Kreisen als „musterhaft“.

     

    Die Redaktion von „Jüdische Monatshefte“ wies abermals daraufhin wohin es führt wenn man sich nicht entschließen kann, entscheiden will, das Trennungsprinzip Rabbiners Samson Raphael HIRSCH anzuwenden.

     

    „Der Israelit“ war zu jener Zeit schon durchdrungen von frommem Zionismus.

     

    Heutzutage hat man leider die Bescherung, es herrscht der orthopraxer Zionismus. Wie ich mal belehrt wurde durch Rabbiner H. aus Aachen: „Heute haben wir in Deutschland nicht mehr die Trennungsgemeinde von Raw HIRSCH, sondern die Einheitsgemeinde. – Die Liberalen wollen auch Koscher essen, ihre Tawe ist zusammen zu beten mit ihre Frauen“. Nachdem ich ihm gefragt habe wie es auszieht mit dem Zionismus, hat er das Gespräch abrupt abgebrochen.

     

    Texts in Beilagen

     

    Bijlagen:
    Der „Israelit“ und die neue Zeit - Jahrgang 5 Heft 11 p. 311.JPG (55 KB)   
    Der „Israelit“ und die neue Zeit - Jahrgang 5 Heft 11 p. 312.JPG (119.6 KB)   
    Der „Israelit“ und die neue Zeit - Jahrgang 5 Heft 11 p. 313.JPG (111.8 KB)   
    Der „Israelit“ und die neue Zeit - Jahrgang 5 Heft 11 p. 314.JPG (116.1 KB)   
    Der „Israelit“ und die neue Zeit - Jahrgang 5 Heft 11 p. 315.JPG (106.9 KB)   

    12-02-2018 om 09:34 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-01-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: Das Hebräische (2.Teil)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

     

    Das Hebräische (2.Teil)

     

    Das Hebräische ist vor allem ein wichtiger Faktor der jüdischen Erziehung. Wir denken hierbei nicht bloß an das hebräische Sprachgewand der jüdischen Bekenntnisschriften, deren gründliches Verständnis genaue Kenntnis des Hebräischen voraussetzt, sondern auch an den Einfluß, den das Vertrautsein mit hebräischen Lauten, mit dem Geiste der hebräischen Sprache, auf die jüdischen Seelen ausübt. Ist ja die Sprache nicht bloß ein praktisches Werkzeug der Verständigung, sondern das wichtigste geistige Bildungsmittel, wodurch der Mensch erst zu einer geistigen Persönlichkeit wird. Unsere Sprachphilosophen sind uneinig darüber, ob die Sprache eine Erfindung des Menschen, eine göttliche Eingebung oder eine natürliche, unwillkürliche Entfaltung des menschlichen Wesens sei. Auch hier fand jüdische Weisheit das erlösende Wort: Den Vers Gen. 2,7 ויהי האדם לנפש חיה übersetzt der Targum mit והות באדם לרוח ממללא, es ward der Mensch ein redendes Wesen. Die edelste, vornehmste Manifestation des Menschentums ist die Sprache. Deren Pflege muß daher im Erziehungsprogramm an vorderster Stelle stehen; nicht als Selbstzweck sondern als Erziehungsmittel. Welche Stellung dem Hebräischen in der jüdischen Erziehung zugewiesen  werden soll,  kann deshalb nur davon abhängen, welches Ziel die jüdische Erziehung selbst verfolgt.  Hier gerade nun gehen die Anschauungen  auseinander.

     

    Für die Orthodoxie wird immerdar der Ausspruch des ספרי zu Deut. 11,19 maßgebend sein: כשהתינוק מתחיל לדבר אביו מדבר עמו לשון הקודש ומלמדו תורה ואם אין מדבר עמו לשון הקודש ואינו מלמדו תורה ראוי לו כאלו קוברו שנאמר ולמדתם אותם את בניכם לדבר בם. Wenn das Kind anfängt zu reden, dann rede sein Vater mit ihm in heiliger Sprache und lehre  ihm Thora; redet er nicht mit ihm in heiliger Sprache und lehrt er ihm nicht Thora, dann ist es als ob er es begräbe, denn es heißt: lehrt sie eure Kinder, um davon zu reden. Beides soll also Hand in Hand geben: Kenntnis des Hebräischen und Kenntnis der Thora. Wer das eine vom anderen trennt, legt sein lebendes Kind in das Grab. Wenn das Wort des Sifri das Hebräische der Thora voransetzt, so liegt dem nur die unbestreitbare Notwendigkeit zugrunde, Kenntnis des Hebräischen zu vermitteln, damit ein gründlicher Thoraunerricht selbst ermöglicht werde. Nicht aber soll damit der hebräischen Sprache selbst, abgelöst von ihrem Zweck, irgendwelche Vorzugsstellung eingeräumt werden. Steht ja auch in dem erläuterten Verse die Pflicht des Thoralernens obenan. Ebenso Nehemia 13,24 f. Wenn hier gegeißelt wird, daß jüdische Kinder in fremder Sprache reden, ואינם מכירים לדבר יהודית, so wird das nur als Folgeerscheinung der jüdischen Mischehen getadelt. Und wenn in Jeruschalmi Sabbath 1,3 am Schluß dem ein Anteil an der künftigen Welt zugesichert wird, der im heiligen Lande Profanes in Reinheit genießt, in heiliger Sprache spricht und das Schma ließt morgens und abends, so geht auch aus dieser Stelle hervor, daß die hebräische Sprache nur dann ihren erzieherischen Zweck erreicht, wenn sie als ein Faktor unter vielen anderen dem religiösen Erziehungsprogramm des Thoravolkes sich einordnet. Von einer Hegemonie des Hebräischen in der jüdischen Pädagogik kann im Sinne der Thora keine Rede sein. Das sollten sich die Misrachisten und ihre orthodoxen Nachbeter merken.

     

    Erzieherischen Zweck hat im Judentum auch der Gottesdienst. Auch bei ihm ist die sprachliche Form das Hebräische. Wie aber beim Thoralernen Kenntnis des Hebräischen nur als Mittel zum Zweck gefordert wird, so auch beim Gottesdienst. Auch hier soll die heilige Sprache nur ein Mittel zum Zweck,  nur der Führer sein, die Gedankenwelt der Thora, aus welcher das jüdische Gebet quillt, in das Herz des Betenden geleitet.  Jede andere Sprache läuft Gefahr, fremde Ideen in das Gebet zu mengen, besonders dann, wenn sie dem Betenden vertrauter ist als das Hebräische. Im Exil ist das Vertrautsein mit der fremden Sprache nicht zu meiden. Daraus ergibt sich die unsäglich schwere Pflicht, dem Ansturm des Fremden wirksam zu begegnen. Das hat schon der Talmud gesagt, wenn er Pessachim 87b bemerkt: לא הגלה הקב"ה את ישראל לבבל אלא ... מפני שקרוב לשונם ללשון תורה, Gott hat Jissroél nur deshalb nach Babel vertrieben, weil die Landessprache daselbst der Thorasprache nahe ist; ולא תשתכח תורה מהן מהר (Raschi), damit die Thora nicht rasch in Vergessenheit gerate. Es wird also vorausgesetzt, daß seine Berührung mit dem Geiste fremder Sprachen im Exil unvermeidbar ist und eben darum die Pflicht besteht, vor den Folgen dieser Berührung auf der Hut zu sein. Diese Abwehrpflicht ist schwer, aber möglich zu erfüllen. Das geht gerade aus der Stellung des Hebräischen im Gottesdienst hervor. Gegenüber dem hebräischen Taumel der Gegenwart muß nämlich mit allen Nachdruck betont werden, daß bei allem Wert, der das Judentum auf das Hebräische als die normale Sprachform des Gottesdienstes legt, unter gewissen Voraussetzungen und bei gewissen Abschnitten des Gottesdienstes auch fremden Sprachen den Anspruch auf subsidiarische Gleichwertigkeit erheben können. Vergessen wir nicht, dasz u.a. auch folgenden Sätze maßgebend sind:

     

    אלו נאמרין בכל לשון פרשת סוטה וודוי מאשר קריאת שמע ותפלה וברכת המזון ושבועת העדות ושבועת הפקדון (Mischna Sota 32a)

    יכול לקרותה בכל לשון ויזהר מדברי שיבוש שבאותו לשון וידקדק בו כמו בלשון הקודש. ( 62,2 א"ח)

    יכול להתפלל בכל לשון שירצה וה"מ בצבור אבל ביחיד לא יתפלל אלא בלשון הקודש וי"א דה"מ כששואל צרכיו כגון שהתפלל על חולה או על שום צער שיש לו בביתו אבל תפלה הקבועה לצבור אפילו יחיד יכול לאומרה בכל לשון ויש אומרים דאף יחיד כששואל צרכיו יכול לשאול בכל לשון שירצה חוץ מלשון ארמי. ( 101,4 א"ח)

    ברכת המזון נאמרה בכל לשון. (185,1 א"ח)

     

    Ebensowenig wie die Reform berechtigt ist, aus diesen Sätzen irgendwelche Befugnis zur Verdrängung des Hebräischen aus dem Gottesdienste herzuleiten (vgl. im Horeb das Kapitel „Sprache“), ebenso wenig kann sich der hebräische Fanatismus  der Gegenwart bei dem Götzendienst, den er mit der heiligen Sprache treibt, auf das jüdische Religionsgesetz berufen. Denn von jener absoluten Alleinherrschaft des Hebräischen, der z.B. selbst der Jugendunterricht in profanen Dingen unterworden werden soll, findet sich im jüdischen Religionsgesetz keine Spur. Gelänge es, aus der fremden Sprache den betrübenden Einfluß des Fremden derart zu bannen, daß jüdische Gedanken gefahrlos in ihre Form gekleidet werden könnten, dann wäre die Rücksicht auf bloß nationale Werte nicht stark genug, um der der fremden Sprache den Eintritt in das religiöse Heiligtum zu wehren. Das beweist die große  Sympathie, die das Aramäische im Judentum genießt – אל יהא לשון סורסי קל בעיניך שהרי בתורה הוא אמור ומאי ניהו יגר שהדותא.

     

    Mag aber auch dieser Wunsch einer durchgängigen Hebräisierung des jüdischen Lebens hier und da von religiösen Absichten getragen sein, so dürfte man doch hierbei ein wichtiges Moment nicht übersehen. Heute ist das Hebräische zumeist noch die Sprache unserer Feierstunden. Beim Beten, beim Lernen, immer wenn unser Gedanken- und Gefühlsleben in dem Bereich des Heiligtums gehoben wird, drängt sich das hebräische Wort auf unsere Lippen. Nun sollten wir uns freilich immer im Kreise des Heiligtums bewegen. Hinter der idealen bleibt aber die konkrete Wirklichkeit in nicht geringem Abstande zurück. Soll nun trotzdem das Hebräische die Norm und jede andere Sprache Fremdsprache sein, so würde dieser Zustand unter den gegebenen Verhältnissen nichts anderes als eine voreilige Antizipierung eines idealen Zukunftsziels bedeuten. All das Falsche, Lügenhafte, Verdrehte und Verwirrte, das unser wirkliches Leben durchsetzt und vergiftet, würde mit einem Male in einem in einem unverdienten Glorienschein erstrahlen: das hebräische Sprachgewand, in das wir fortan unsere Gedanken und Gefühle kleideten, würde uns sachte über den meilenfernen Abstand hinwegtäuschen, der unser wirkliches Leben von seinem Idealbilde trennt. So vieles kommt ja über unsere Lippen, was mehr der Sprache – Goethes, als der unseres – Gottes entspricht.

     

    Das Hebräische wird in unserer verwirrten Zeit immer mehr oder weniger eine täuschende Maske sein. Es verhält sich  ganz ähnlich wie es sich mit der altjüdischen Tracht verhält. Noch immer vermutet der jüdische Volksinstinkt hinter wallenden Schläfenlocken ein von Gedanken der Thora erfülltes Haupt; und er ist arg enttäuscht, wenn sich ihm das Gegenteil als wahr erweist. Das Gleiche gilt auch für die hebräische Sprache. Eine gute Eigenschaft haben die liberale Richtlinien: sie sind in deutscher Sprache erschienen. Auch in ihrer sprachlichen Form gleichen sie dem Geist, den sie begreifen, dem sie entstammen. Wie eine diabolische Maske stände ihnen das Hebräische zum Gesicht. Nun sie sich geben wie sie sind, erleichtern sie dem Volksinstinkte die Kritik. –

     

    Über die neuhebräischen Verzerrungen, die sich die heilige Sprache gefallen lassen muß – unter dem Vorwand, dadurch zu einer in lebendiger Entwicklung begriffenen Sprache galvanisiert zu werden – wäre in einem besonderen Aufsatz zu reden. Hier sei heute nur so viel gesagt, daß ein wirklich religiöses Gemüt, dem der Begriff לשון הקודש keine leere Floskel ist, in dieser Modernisierung des Hebräischen nur einen Beweis mehr für das Abflauen des religiösen Geistes auch im Kreise derjenigen erblickten wird, die sich dem Judentum innerlich sehr nahe fühlen, ohne zu merken, wie sie in ihrem dunklen Drange nach Erneuerung, Renaissance – und wie all diese schönen Dinge heißen – auf die seltsamsten Abwege geraten. Welchen Vorteil hat unsere Religion davon, wenn man z.B. das jüdisch-deutsche טעלעפאן durch das klassisch-hebräische תיליפון  verdrängt? Bloß Geschmackssache ist so etwas wirklich nicht.

     

    R.B.

     

    In: „Jüdische Monatshefte“ Heft 6 S. 211- 217  Ijar 5674 – Mai 1914

    23-01-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-01-2018
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

     

    Das Hebräische (1.Teil)

     

    Während die Reform das Hebräische aus ihrem Erziehungsplane zu verdrängen oder doch zumindest dorthin zu schieben sucht, wo es die Assimilation nicht zu hindern vermag, nimmt der Zionismus den entgegengesetzten Standpunkt ein: von ihm wird das Hebräische ganz nach vorn geschoben, dorthin, wo das Herz des jüdischen Volkes schlägt, wo der Puls des von Jissroéls nationaler Sehnsucht hämmert und nach langen, öden, lichtlos dunklen Zeiten, nach tausendjährigem ungestilltem Harren das jüdische Heimweh die nahe, herrlich schöne Erfüllung ahnt.

     

    Dieser Gegensatz gibt zu denken. Er legt die Wurzeln  der jüdischen Tageskämpfe bloß.  Er führt in das Innere der Werkstatt hinein, wo sich geschäftige Hände mühen, den heiligsten Begriffen unseres alten Judentums den Glanz moderner, grell aufgetragener Farben anzutäuschen, die heiligsten Vorstellungen unseres jüdischen Bewußtseins umzuformen,  abzuschleifen, zu vernichten.

     

    Tausende von Juden sind zur Zeit von einem förmlichen Taumel des Hebräischen erfaßt. Anfangs war die zionistische Liebe zum Hebräischen eine zionistische Mode, mit der man sich auch sonst in die historischen Überbleibsel der jüdischen Antike vergrub. Man lernte Hebräisch, wie man jüdische Geschichte trieb, wie man mit der jüdischen Religion, ihrer Heroen und ihrer Märtyrern kokketierte. Heute ist das Hebräische turmhoch über alle sonstigen Elemente der jüdischen Kultur gestellt, heute ist es zu einem gellenden Feldgeschrei geworden, mit welchen kundige Strategen eine bunte Menge fanatisierter Schekelzahler zu wildem Kampfe wider die Hochburgen der Assimilation verlocken. Einst konnte das Hebräische von optimistischen Sehern für eine wirksames Mittel zur Auffrischung der religiösen Treue im zionistischen Heerbann gehalten werden, heute ist diese Hoffnung längst geschwunden; heute ist die heilige Sprache ein vulgäres Parteischiboleth geworden, welches die Gemüter erhitzt, die Leidenschaft zu wilden Entschlüssen aufpeitscht. Statt dem Zionismus zu ihrer Höhe emporzuheben, sinkt die heilige Sprache immer tiefer und tiefer zu seinen Niederungen herab. Es ist nun klar: das große Gewicht, das der Zionismus auf  das Hebräische legt, ist nichts anderes als eines der zahlreichen Symptome, durch die er seinen Hang zur Assimilation bekundet. Auch die Zionisten sind Assimilanten. Das beweisen sie durch die Rolle, welche sie das Hebräische im nationalen Kampf Kulturprogramm des Zionismus spielen lassen. Diese Rolle haben sie der europäischen Kultur entlehnt. Der Sprachenkampf in Palästina war nichts anderes als eine hebräische Übersetzung des Sprachenkampfes der Czechen, Ungarn, Polen, Dänen. Niemals ist es dem Zionismus eingefallen, sich einmal nach der historischen Stellung umzusehen, die das Hebräische im Judentum inne hat. Nur an der europäischen Geschichte hat er sich orientiert, als er den Kampf um die heilige Sprache begann.

     

    Umsomehr ist aber die Orthodoxie verpflichtet, nach der historischen Stellung des Hebräischen im Judentum zu fragen, und dafür zu sorgen, daß dieser hebräischen Taumel, dieser nationale Sprachfanatismus nicht auch ihre Reihen erfaßt. Das würde zu einer gefährlichen Infektion von unabsehbaren Folgen führen.

     

    Von einem nationalen Sprachfanatismus kann im Judentum schon deshalb keine Rede sein, weil der Thora der Begriff des Nationalen im modernen Sinne durchaus fremd ist. Die Thora will die Menschen unter einem ewigen Gedanken einen, und nicht eher hat sie ihren Zweck auf Erden erfüllt, bis den Völkern wieder eine Sprache, geläutert von allen Schlacken des Irrtums, den Weg zum Namen Gottes weist, ihm mit einer Schulter zu dienen: כי אז אהפוך אל עמים שפה ברורה לקרא כלם בשם ד' לעבדו שכם אחד (Zephania 3,9). Jenes scharfe Herausarbeiten nationaler Eigenwerte, worin sich die nationale Kultur chauvinistisch betätigt, kann darum im Judentum unmöglich das Letzte, der Endzweck, der Sinn der Geschichte sein. Das gleiche gilt aber auch für die Sprache. Je mehr sie im Dienste nationaler Zwecke steht, desto eifriger arbeitet sie mit, die Menschen zu entzweien, die nationalen Schranken zu verstärken, die nationalen Grenzen zu verewigen. Nun soll auch das Hebräische der nationalen Idee in Sold gegeben werden. Gegen diesen Frohndienst muß sie sich auflehnen, wenn sie noch die Sprache des Judentums, die heilige Sprache des heiligen Volkes ist. Sie hat an der Verwirrung der menschlichen Sprachen keinen Teil.  „Daß einer nicht mehr die Sprache des anderen verstehe“, ist ihr kein Segen, sondern ein Fluch des strafenden Gottes, der dem Aufruhr sündiger Menschen durch Zerreißen der sprachlichen Einheit rächt. Wäre auch sie gezwungen worden, sich in den Wirrwarr der Sprachen zu mischen, so wäre längst die heilige „geläuterte“ Sprache nicht mehr, in deren göttlichen Lauten, als Gott die Sprachen verwirrte, die ewige Wahrheit ihre einzige Zuflucht fand.

     

    So überflüssig es ist, die unvergleichliche Hoheit des Hebräischen ausführlich nachzuweisen, zu zeigen, wie das Judentum in seiner Sprache keine Ausdrucksform des nationalen Lebens sondern – ebenso wie im Inhalt der Thora, so auch in ihrer sprachlichen Form – ein heiliges Vermächtnis des heiligen Gottes verehrt (vgl. רמב"ן zu Ep. 30,13), so wichtig scheint uns ein Hinweis auf die Rolle zu sein, welches die hebräische Sprache im alltäglichen Leben des jüdischen Volkes selbst spielt, oder besser, zu spielen berufen ist.

     

    In: „Jüdische Monatshefte“ Heft 6 S. 211- 217  Ijar 5674 – Mai 1914

     

    Wird fortgesetzt!

    22-01-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-01-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.RIP Alan Hart
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    JESHURUN NEWS

     

    RIP Alan Hart

     

     

    RIP: Alan Hart - Peacemaker | 17/02/1942 - 15/01/2018

     

    By Susie Hart

     

    Alan was a former foreign correspondent who covered wars and conflicts. He specialized in the Middle East.

     

    Author of Zionism : The Real Enemy of the Jews. http://www.informationclearinghouse.info/48613.htm 

     

    ======

     

    Zionism's Jewish Enemy

     

    By Alan Hart

     

    Alan Hart Interviews Professor Ilan Pappe, Israel's leading "new" or "revisionist" historian.  http://www.informationclearinghouse.info/article23893.htm 

     

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    21-01-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-01-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbi Samson Raphael Hirsch Jahrzeit
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    Rabbi Samson Raphael Hirsch Architect of Torah Judaism for the Modern World

    By Rabbi Eliyahu Meir Klugman

     

    I

    n 1851, Rabbi Samson Raphael Hirsch left the chief rabbinate of Moravia, where over 50000 Jews where under his jurisdiction, to assume the spiritual leadership of the fledgling independent kehillah of Frankfurt-am-Main, which could then boast of no more than one hundred families. That move was to have dramatic consequences not only for the Jews of Frankfurt, but for all Western Jewry down to our day.

     

    Armed only with the forces of his personality and the eloquence of his pen, Rabbi Hirsch almost single-handedly arrested fifty years of unbroken ascendancy of Reform in Germany. To young German Jews convinced that their Judaism was nothing more than an obstacle to the fruits of gentile society, now available to them for the first time, Rabbi Hirsch offered a vision of traditional Judaism of unsurpassed beauty and power. His philosophy of Torah Im Derech Eretz is an insistence that the Torah continues to provide the guide to every aspect of life, even after the fall of the ghetto walls.

     

    The world of Rabbi Hirsch remains the world of most of us today: a world without the protective insularity of the ghetto, a world in which every Jew simultaneously lives in a broader gentile society. It was in the Germany of Rabbi Hirsch’s day that authentic Jewry first confronted the challenge of modernity. Rabbi Hirsch not only showed the way for his contemporaries, but remains the guide for us as well. His writings remain not only the first word but the last on a variety of issues that are still pertinent. Reform; Wissenschaft des Judentums, the precursor of the conservative movement; the attitude of Orthodoxy towards institutionalized heresy (the Austritt principle). He articulated a trenchant philosophy on the place of secular knowledge in a Torah life. It is impossible to read his prescient words without amazement that they were not penned today. They have lost none of their force with the passage of time, a fact attested to by the new editions of his works that continue to appear a hundred years after his passing.

     

    Now, for the first time, a comprehensive biography covering every aspect of Rabbi Hirsch’s life’s work and struggles has appeared. Written by a direct descendant of Rabbi Hirsch, it will remain the authoritative biography for decades to come.

     

    ArtScroll History Series 1996, illustrated 427 pages

    11-01-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-01-2018
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Tens of Thousands of Jews do not accept Jerusalem as Capital of the Zionist entity
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    Tens of Thousands of Jews do not accept Jerusalem
    as Capital of the Zionist entity

     From our Fraternal Organisation “Israel versus Judaism”

     

    Tens of Thousands of Jews do not accept Jerusalem as Capital of State of Israel

     January 3, 2018

     On Saturday night, December 9, 2017, the Satmar Hasidic community, the largest Hasidic community in the world, celebrated the 73rd anniversary of the rescue of their founder, Rabbi Joel Teitelbaum, from the clutches of the Nazis. The day was marked with two separate massive events: the Brooklyn branch, under the leadership of Rabbi Zalman Leib Teitelbaum, gathered at Pier 36 in Manhattan, while the upstate New York branch, under the leadership of Rabbi Aaron Teitelbaum, gathered at the New York Expo Center in the Bronx. Each event drew a crowd of more than 20,000.

    https://youtu.be/EM8jorKpCYU

    https://youtu.be/OvS0beFn-Ug

     Rabbi Joel Teitelbaum was a major rabbinic leader in pre-WWII Hungary, and when he stepped onto Swiss soil on December 6, 1944 it gave his followers new hope of rebuilding their lives and their all-but-destroyed world. The rabbi was one of 1,684 Jews who were spared the gas chambers thanks to hefty bribes given by the Jewish community to top S.S. officers in Hungary.

     To read more about the rescue story, click here:

     He and his followers soon made Williamsburg, Brooklyn their new home and set to work founding schools, synagogues and other institutions of Hasidic life. From mere a handful in the late forties, the Satmar community has grown to a movement of approximately 150,000 families today, with major centers in Williamsburg and Kiryas Joel, NY, as well as branches in Montreal, London and Jerusalem.

     The annual celebration of Rabbi Joel Teitelbaum's rescue has, over the years, become something like an annual convention for the sect at which members gather to hear speeches about their founding principles. The gathering also serves as a fundraiser for Satmar's system of private schools, which are attended by about 20,000 children in Brooklyn alone, and 200,000 worldwide.

     Both current leaders delivered keynote addresses in which they declared that religious Jews do not recognize Jerusalem as the capital of the State of Israel, just as they do not recognize the entire State of Israel as a Jewish state.

     Text of speech by Rabbi Zalman Leib Teitelbaum Leader of Satmar’s Brooklyn Branch

     Everyone has been following the news about Jerusalem and, unfortunately, there are Jews who are happy over this desecration of the most holy place, When the King’s Palace is being used as a symbol of the heretical state. With words of blasphemy and heresy they rejoice with this rebellion against G-d, which has been going on already for 70 years.

    We have to remind ourselves of the Rebbe’s powerful weeping at the time of the Zionist war of independence, When he was in Boro Park (Brooklyn) And they told him that the United Nations passed the resolution for the [Zionist] state, a shuddering seized him he couldn’t come to himself he couldn’t believe That G-d would put the Jewish people to such a test. Now they are making it bigger by taking Jerusalem, the Holy City.

    We pray on every festival “Because of our sins, we have been exiled from our land.” The Temple was destroyed and we were forbidden to ascend the Temple site.  We pray every day: “Build Jerusalem, the Holy City, soon in our days.”  They are taking that Jerusalem and making it a symbol of rebellion against G-d - and Jews can rejoice over that???!!! Have pleasure from that? and feel grateful towards those who recognize Jerusalem as the capital of the [Zionist] state – something which everyone agrees can lead to bloodshed, may G-d protect us all. This is a terrible rebellion against the non-Jews, which is forbidden by the Torah. But at the same time, they know that this can bring heavy consequences, yet they still feel grateful for to the one who recognized it.

    Here we see the result of those who integrated themselves into the state, those who accept their funding and take part in everything they do. Once one is under the influence of their bribes, He doesn’t hear anymore, he doesn’t see anymore how they are bringing down the entire Jewish people. He is so sold out to them that at the same time as he sees them bringing about danger he expresses his gratitude for recognizing Jerusalem as the capital.

    Text of speech by Rabbi Aaron Teitelbaum Leader of Satmar’s Upstate Branch

     Everyone knows what happened this week in the political world regarding Jerusalem, the Holy City.

     The name Jerusalem means fearing G-d. Zionism means the opposite: uprooting the Holy Torah and uprooting the fear of G-d. Jerusalem and Zionism are a total contradiction.

     We proclaim today to the whole world, in the name of the entire religious Jewry: Jerusalem is holy. Jerusalem is the Holy City. It is not the capital of the Zionist state! It makes no difference to us what anyone proclaims, even if he is the President of America. We know that the President of America, seventy years ago, the President at that time, in 1948, recognized the State of Israel as a Jewish state, but religious Jewry didn’t accept his recognition. It didn’t interest us what the American President did for his political reasons. It didn’t make any impression on us when the American President in 1948 recognized the State of Israel, and it doesn’t make any impression on us, when the American President in 2017, 70 years later, makes an announcement about Jerusalem the Holy City. We don’t recognize the State of Israel, nor do we recognize that Jerusalem should be the capital of the State of Israel. Even if all the nations of the world were to say, that Jerusalem has something to do with the State of Israel, that doesn’t change the Torah one iota.

     For Jews who walk in the light of the Torah, it makes no difference whatsoever, what the American President says about Jerusalem. For Jews who follow the Torah, Nothing has changed, because of the words of the leader of one country, or the leader of any other country. We have only the words of Torah.

     We are waiting for the true redemption, when Jews will be redeemed from this exile by G-d Himself, when He sends the messiah, and not through our own physical power. Only a redemption by G-d Himself.

     We proclaim to the whole world: the Zionist state is a Satanic power, and whoever increases its honor, is increasing the honor of the Satan. That means: that last week there was unfortunately an increase in the honor of the Satan. That should hurt for every religious Jew – every religious Jew who wants to see the uplifting of G-d’s honor, who hopes for the honor of G-d to be increased in His world. If anyone feels happiness or pleasure from the announcement last week, it is a sign that he has Zionist leanings and he has anti-Torah views, G-d forbid. It is clear that whoever is happy with the success of Zionism, will not be privileged to rejoice in the true joy when the messiah comes.

    https://www.israelversusjudaism.org/single-post/2017/12/28/Tens-of-thousands-of-Jews-do-not-accept-Jerusalem-as-capital-of-State-of-Israel

     

    07-01-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-12-2017
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    Three Jews, four opinions!

     

    Here opinions from anti-Zionist Jews
    on the decision of the United States President Trump on Jerusalem

     

    Rabbi Shapiro Reacts to Jerusalem Announcement

    https://www.youtube.com/watch?v=rzYqimDCyjs

     

    An erlikher Jew of Brooklyn criticizes the view of Rabbi SHAPIRO of Natruna concerning Jerusalem

     

    This presentation is a vast improvement over the usual Brooklyn Hassidic ways of discussing these issues. On the other hand, he made a few technical mistakes and contradictions that the average listener probably did not even notice. And of course he forgot to emphasize that nothing of the Holy Land has anything to do with the establishment of the Zionist state, whether Jerusalem, Tel Aviv or Haifa.

     

    Finally, I am terribly disappointed that Shapiro and others seems to intentionally exclude condemnation of the RELIGIOUS Zionists and their wicked fake rabbis and religious stooges, whose adherence to Zionism has a much worse and more toxic effect, and are much more reactionary than the secular Zionists.

    _______________

     

    The same Jew criticizes also the orthodox Jews in Jerusalem who are struck, arrested because they won't serve in the army!

     

    “We Will Not Serve in Your Army!”
    Orthodox Jews in Jerusalem beaten, Arrested for Refusing Draft

    http://www.mintpressnews.com/we-will-not-serve-in-your-army-orthodox-jews-in-jerusalem-beaten-arrested-for-refusing-draft/235323/

     

    This second link aggravates me to no end. The phony orientation of these so-called anti-Zionist Jews is to exclude their OWN PARTICULAR community from military service while continuing to calmly live and prosper under Zionism. There is no such rational view to advocate that this sector of Jews are too “holy” to contribute to the Zionist army while other Jews who are equally not allowed to serve in the Zionist army are excluded because they aren’t as “holy”.

     

    There is no such Jewish belief, and no such rationale to claim that hundreds of thousands of “orthodox” Jews (whose claim to represent all Orthodox is not true) can live in the Zionist state and benefit from all its services, expecting the Zionist regime to surrender to them, and to constantly provide them with all benefits at no cost at all!!

    __________________

     

    A second anti-Zionist Jew, Dovid FELDMAN of Neturei-Karta, said the following regarding Jerusalem.

     

    Rabbi Dovid Feldman against the Trump declaration on Jerusalem,
    Dec. 10, 2017

    https://www.facebook.com/themuslimvibe/videos/1006819122806422/

     

    Transcription

     

    Jewish people opposed the occupation of Palestine from the very beginning. It was in ten 1930s, before the creation of the State of Israel.

     

    When the politics began, when the Zionists came into the region, Rabbi SONNENFELD at the time, wrote an article in one of the Arabic newspapers, it was called, ‘Peace and Truth’, in which he wrote – he was the chief Rabbi of Palestine – clarifying that the Jewish people have no demand over any place holy and sacred by the Muslims.

     

    In 1947, a year before the creation of the State of Israel, Rabbi Dushinsky, the chief Rabbi at that time, wrote a written testimony to the United Nations meeting in Jerusalem, and I quote, “We furthermore wish to express our definitive opposition to a Jewish State in any part of Palestine”. He was ignored by the United States at the time.

     

    Several months later, Rabbi Dushinsky sent a telegram to the United Nations, and laid success that at least leave Jerusalem free, and that request was respected. This is how Jerusalem was kept for decades. Jewish leaders, the Jewish communities worldwide, opposed the creation of the state and still do.

     

    The philosophy of Zionism is not only causing a catastrophe for the Palestinian people, it is a true disaster for the Jewish people as well. What it has done to our people – it attempts to transform Judaism from a religion into nationalism, uprooting all sacred holiness of our religion. Shame!

     

    The concept of creating a sovereign homeland for Jews happens to be totally forbidden according to Judaism, since according to our belief, we are in Exile and we are forbidden to end Exile by any physical means. But on top of all, all these crimes against the Palestinian people, all this bloodshed, expulsion of its people and oppression of those people still remaining, it’s totally criminal, not just in International Law, but in Jewish Law itself.

     

    We are standing here after hearing this news regarding Jerusalem, we plaid with the President of the United States of America: please, rethink this policy, because this is not only escalating violence, this continuing this terrible occupation which is not in favour of anyone involved in the conflict.

     

    We are witnessing bloodshed, rivers of bloodshed from all sides of the conflict. Why? Just for this political movement, that is criminal and anti-religious, and anti-Jewish.

     

    We pray for that beautiful peace that did take place in Palestine, prior to this political conflict, that beautiful peace should be an example for us all, and we pray to the Almighty God, to spare us all, and to have that peace once again in the Holy Land in Palestine and in Jerusalem.

     

    Ultimately, we pray for the glory of the Almighty to be revealed throughout the universe, all mankind together will serve the One God in peace and harmony.

     

    Thank you very much!

     

     

     

    31-12-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-12-2017
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    Natruna Kritik an Presseerklärung der amerikanische
    „Agudath Israel“

     

     

    NATRUNA kritisiert Presseerklärung der Amerikanische Sektion der Aguda welche die Trump-Entscheidung über Jerusalem bejubelt.

     

    NATRUNA erinnert daran daß der Satmarer Raw in „“Wa Joèl Mausche“ erklärte daß wenn man anfängt mit Götzendiener auf guten Fuß umzugehen es auf die Dauer kein Unterschied mehr gibt in der Zustimmung. Leider bewahrheitet es sich.

     

    Der Chillul HaShem ist riesig groß, wenn es verübt würd von fromm gekleidete Thoratreue Juden.

     

    Beilage:  "אגודת ישראל" אין אמעריקע

     

     

    Bijlagen:
    אגודת ישראל'' אין אמעריקע''.jpg (145.2 KB)   

    29-12-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt Wajechi (2)
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    (1808-1888)

     

    ויחי פרשת

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Wajechi (2)

     

    Kap.49 V 1-2 Jaakob berief seine Söhne und sprach: Sammelt euch alle in einem! Ich möchte euch sagen, was euch in der Hinterlassenschaft der Tage treffen wird. 2. Haltet zusammen und höret, Söhne Jaakobs! Und höret auf euren Vater Jissroél!

     

    Kap. 49, V 1-2 …הקבצו ושמעו! Diese beiden Worte des sterbenden Vaters tragen die ganze jüdische Geschichte bis zum אחרית הימים. Materiell seid ihr בני יעקב, eine machtlose Minorität. Weil ihr aber eine so machtlose Minderheit seid, הקבצו, haltet zusammen, wachset ineinander, lasset euch nicht zerfallen, im קבוץ, in der Eintracht liegt eure Stärke;– und שמעו בני יעקב; nur durch eins kann die materiell schwächste Minderzahl der stärksten Majorität den Sieg abgewinnen, es ist der Geist, es ist שמעו, es ist die Hingebung an Geistiges darum: שמעו בני יעקב! Habet ein Ohr, habet Sinn fürs Geistige, „durstet“ nach Geistigem, wie das Wort in seiner Tiefe heißt (שמע ist das geistige צמא), schöpfet, drinket gerne Geist! Dies ist das Testament unseres Vaters Jakob. „Eintracht und Geist“, darin erkennt er Stärke und Leben seiner Kinder, und „wenn der Durst nach Geist in euch wach wird, so habet keinen anderen Durst als nach den Überlieferungen eures Vaters Jissroél ושמעו אל ישראל אביכם,! Der Trunk aus dem jüdischen Born des Geistes und einträchtiges Zusammenhalten, dahin lautet das älteste Vermächtnis unseres sterbenden Vaters und das ruft uns noch das späteste Prophetenwort zu: והאמת והשלום אהב (Secharja 8,19).

     

    V. 7 Fluch darum ihrem Zorne, denn er ist zu stark, und ihrer Ausschreitung, denn sie war zu hart. Verteilen will ich sie in Jaakob und zerteilen in Jissroél.

     

    V.7…Es ist von tiefster Wichtigkeit, daß hier sofort, bei der Grundlegung des jüdischen Volkes, jede, wäre es selbst im Gesamtinteresse, das Sittengesetze und das Recht vermehrende Ausschreitung mit Fluch belegt wird. Alle anderen Staaten und Völker vindizierten sich das Prinzip, daß das Gesamtinteresse alles heiligt, List und Gewalt, die im Privatleben mit Verachtung und Galgen bestraft würden, für vermeintliches Staatswohl geübt, mit Bürgerkronen und Lorbeer zu belohnen seien, das Sittengesetz nur fürs Privatleben gelte, Politik und Diplomatie aber nur den Kodex des Interesses kennen dürfen. Das Grundvermächtnis des jüdischen Volkes belegt hier selbst für das gerechteste Ziel im Gesamtinteresse geübte List und Gewalt mit Fluch und verewigt die Lehre, daß selbst im Gesamtleben und für die Gesamtheit nicht nur die Ziele, sondern auch die Mittel und Wege rein sein müssen.–

    Es wird jedoch nur ihr אף und ihre עברה mit ארור belegt. Der Fluch trifft weder sie noch ihr Streben an sich.

    אחלקם ביעקב ואפיצם בישראל.חלק : teilen, nicht in der Absicht, ein bisheriges Ganzes zu schwächen, vielmehr: verteilen eines Wertvollen, damit so viele als möglich Anteil daran erhalten.

    הפיץ , פוץ hingegen: ein Zerteilen in möglichst kleine Teile, damit ein bisheriges Ganze nicht mehr als solches beisammen sei.

    יעקב: die Galutherscheinung des jüdischen Volkes, gedrückt, verfolgt.

    ישראל: die durch Gott gewonnene siegreiche Erscheinung des jüdischen Volkes.

    Demnach: die Gefahr für das Gesamtwohl durch Schimeons und Lewis übergroße Heftigkeit ist nur in der Blütezeit des Volkes vorhanden, wo es eine mächtige Gesamtheit bildet, die leicht durch den Einfluss zweier solcher, von glühendem Kraft- und Gesamtgefühl erfüllter, kompakter Stämme hingerissen werden könnte. Darum in ישראל:אפיצם , im blühenden jüdischen Staat sollen sie zerteilt werden. Wie auch geschehen. Lewi erhielt gar keinen Anteil am Lande, und seine Existenz war durch מעשר lediglich auf das freie Wohlwollen jedes einzelnen hingewiesen. Es war ja der jüdische Zehnte, im Gegensatz zu dem späteren und heutigen Zehnten der Kirche und der Gutsherrschaft, durchaus ממון שאין לו תובעים eine Abgabe, zu welcher der Bodenbesitzer allerdings verpflichtet war, auf welche aber kein Lewite einen direkten Anspruch hatte. Der Verpflichtete konnte den Zehnten jedem aus dem Stamme Lewi geben, der ihm beliebte, und keiner konnte von ihm fordern. Schimeons Gebiet war ganz eine Enklave von Juda und lachte ihn völlig von diesem mächtigen Stamme abhängig. Somit war für die Zeit der Blüte Schimeons und Lewis politischer Einfluss völlig paralysiert. Allein im Galuth, wo die Wucht des Geschickes alles niederbeugt, und die Nation selbst auseinander gerissen ist, da liegt die Gefahr, daß alles Selbstgefühl verloren gehe und der Druck jede geistige Kraft ertöte. Auf daß selbst der als Hausierer vagierende Jude auf den europäischen Gassenbuben mit stolzer Selbstgefühl hinab blicke, und er, zu Boden gedrückt und über die Erde hingestreut, das Selbst- und Gesamtgefühl sich bewahre, dazu אחלקם ביעקב, dazu war es höchste Wohltat, daß die Zerteilung der Stämme Schimeon und Lewi im jüdischen Staate die natürliche Folge hatte, daß als der Staat in Trümmer ging und die Nation nach allen Gegenden hinzerstreut wurde, in dieser Zerstreuung überall sich auch Söhne Schimeons und Lewis befanden, die die Kraft und den Mut, das Feuer und den edlen jüdischen Stolz durch die Pflege des den Staat überlebenden jüdischen Geistes wach und lebendig erhielten. Zu dem Kern der jüdischen Lehrer der Jugend und der Wissenschaft, kommentiert ein alte Überlieferung, stellen jederzeit die Stämme Schimeon und Lewis das bedeutendste Kontingent. משמעון סופרים ומשנים בבתי כנסיות ומשבט לוי בתי מדרשות שהיו עוסקין .בתורה „Lehrer der Schrift und der Mischna in den Synagogen von Schimon, und von Levi Lehrhäuser, wo das Studium der Thorawissenschaft gepflegt wird“ (ב"ר צ"ח).

     

    V.10 Nicht wird weichen Herrscherstab von Jehuda und Gesetzeschreibgriffel zwischen seinen Füssen hinweg, bis daß sein scheinbar letzter, schwacher Sprössling kommt, und ihm dann, dem männlich starken, altersschwach die Völker zufallen.

     

    V. 10 … Es kommt also die Zeit, wo der jüdische Geist an seinem Ende scheint, und dem gegenüber die Menschheit alt und stumpf geworden ist, hat alles durchgelebt, fühlt, es muss ein neuer, regenerierender Geist kommen, und den wird der letzte Spross aus Juda bringen.

     

    V. 11 Er bindet an den Weinstock sein Füllen, an die edle Rebe seiner Eselin Sohn; er hat in Wein sein Gewand gebadet, im Traubenblut seinen Mantel;

     

    V. 11 Jakob sieht als משיח und wie sieht er ihn? Er sieht den Menschheitsretter, den Völkerüberwinderer, nicht zu Ross, sondern auf jungem Esel. – „Esel“ ist überall, als Lasttier, Repräsentant, des friedlichen Wohlstandes, der friedlichen nationalen Größe, während Rosse die kriegerische Macht repräsentieren. So wird unter allen unreinen Tieren nur der Esel herausgegriffen, und durch פטר חמור die Weihe des ganzen beweglichen Besitzes auszudrücken. Es ist dasjenige Tier, das ruhigen Schrittes den Menschen und seine Güter trägt. So sollte die jüdische Königsmacht nicht in Rossen ihren Ausdruck finden. Dem jüdischen König war verboten להרבות סוס. Sollte der  jüdische König ja auch erstלאחר ירושה וישיבה, nach völliger Eroberung und gesicherter Besitznahme des Landes, also ausdrücklich nicht zunächst zu kriegerischen Zwecken, erwählt werden und dürfte eben darin die Versündigung des Volkes zu Samuels Zeiten gelegen haben, daß sie einen König zur Landesverteidigung gefordert, wie Samuel ihnen Kap. 12, vorwirft: ותראו כי נחש מלך בני עמון בא עליכם ותאמרו לי לא כי מלך ימלוך עלינו וד' אלקיכם מלככם!

    Darum erscheint hier der einstige wirkliche, wahrhaftige, Jissroél und der Menschheit erlösende König auf בני אתונו, עירו. Zwei hervorstehende Züge treten hier im Bilde der zu erwartenden kommenden Zeit hervor. Der König der Menschheit reitet nicht auf einem Rosse sondern auf einem Esel: es kommt also als König des Friedens; und er bindet sein Tier an Weinstöcke. Wenn man das Tier, und noch dazu עיר, das geweckte, mutige Füllen, an Weinstöcke bindet, so ist das ein Zeichen von einer unendlich gesteigerten Entwicklungspotenz der Natur (die Weinstöcke stämmig wie unsere Bäume) von übergroßem Wohlstand und Überflüsse. Überfluss in unendlich gesteigertem Segen der Natur, und Friede in der Menschenwelt, das sind ja die beiden Merkzeichen, die überall im Munde der Propheten diese endliche Zeit charakterisieren. Solange das friedliche Tier nicht in seine Würde eingesetzt ist, die Führer der Menschheit vielmehr auf kriegerischen Rossen erscheinen, und solange man die Tiere nicht an Weinstöcke bindet, so lange sind wir noch sehr fern von der zu erwartenden Regenerierung der Natur und Menschenwelt. (Vergl. über den jüdische König und משיח Jeschurun VI, 127 ff.).

    Einen Beweis für die Richtigkeit unserer Auffassung dürfte die Stelle Secharja 9, 9 liefern:…“freue dich sehr und jauchze; denn siehe, dein König kommt dir, er ist ein צדיק und einנושע “: er ist kein מושיע; משיח kommt nicht, um zu helfen, sondern in seinem Beispiel uns zu lehren, wie uns geholfen würde; er ist ein Mensch dessen Größe darin besteht, daß er in so eminenter Weise „gerecht“ ist daß ihm um seiner Gerechtigkeit willen Gott hilft, Gott ihm zum Siege verhilft. Er ist ferner עני, erscheint ohne Zivilliste, und endlich nicht als Kriegsheld, sondern רוכב על חמור, als Bringer des Friedens und des Wohlstandes, das bezeichnet חמור und speziell wiederholt: „auf einem Füllen, Sohn von Eselinnen“. Es ist dies sehr eigentümlich. Es scheint: er ist רוכב על חמור, aber nicht aus Armut, sondern der חמור ist עיר בן אתונות. Er hat, während andere Könige ein Marstall voller Rosse haben,אתונות, ein Zucht von Tieren friedlicher Beschäftigung; das Tier, das ihn trägt, ist ein aus seinem Friedensreichtum erzogenes Tier. So auch hier: בני אתונו ,עירה. Das letzte schwache Ende (שילה) stellt sich plötzlich (ולו)männlich da, und ihm gegenüber erklären sich die Völker bankrott. …

    כבס וגו'. Er sieht diesen letzten Sprössling Judas – sein Kleid ist rot, aber nicht von Menschenblut, Traubenblut hat es gefärbt…

     

    V. 15 Er hat eingesehen, daß Muße das Gute sei, und daß dafür den Boden entsprechend; darum hat er seine Schulter zum Tragen geneigt und sich zum Tribut des Ackerbaues hingegeben.

     

    V.15 … Die Bezeichnung eines Idioten durch „עם הארץ“ datiert aus einer späteren Zeit, in welcher längst der ruhige, Müsse gewährende Bodenbesitz für den Juden bereits verloren war, in welcher die Wissenschaft und die Geisteskultur sich in den Städten konzentrierte, der Jude auf dem „Lande“ sporadisch wohnte und fern von den Herden der Bildung, unter der Last seiner Arbeit geistig und sehr häufig auch sittlich verkümmerte. In תנ"ך ist עם הארץ  stets die „Volksgemeine“ in edler Bedeutung.

     

    V.27 Binjamin wird den Wolf zerreißen, am Morgen schon zehrt er ein Stücken aber am Abend wir er ihn als Beute verteilen.

     

    V.27 Es hätte etwas Herbes, wenn hier den jüngsten Sohn, mit dem er scheidet, nur als einen reißenden Wolf zu schildern gewusst. … Wenn Jakob aber hier zuletzt an einem Wolf denkt, so ist es ja der letzte Blick, den er auf seine „Herde“ wirft. Er hat ja zwanzig Jahre lang den konkreten Wolf für seine konkrete Herde zu fürchten gehabt – und sieht nun jetzt seine Kinder, hat sie gesegnet, hat sie in ihrer Eigentümlichkeit für den ganzen Lauf der Zeiten erkannt und gezeichnet, und sein letzter Blick hat so eben auf dem Ende der Zeiten, auf der Überwindung der letzten Weltmacht מלכות רביעית geruht; er sieht das Galuth und die Galuthmacht, gegen welche seine Kinder den Kampf zu bestehen haben werden, und spricht: der Allerkleinste, der Allerjüngste, der wird es sein der den „Wolf“ (das ewige Amalek) von der Jakobsherde scheucht; schon am frühen Morgen, am Anfange der Nationalgeschichte wird er dem Wolf schon „ein Tüchtiges versetzen“, am Abend der Zeiten aber wird er ihn vollständig vernichten. Ist es ja Überlieferung, מסורת אגדה, daß der Erzfeind, Amalek, nicht durch Juda, sondern durch die schwächste Macht der Söhne Rachels überwunden werden wird. אם לא יסרבום צעירי הצאן (Jirm. 49,20) „die Jüngsten der Erde“ werden sie als Beute dahinschleifen. עד von עדד verwandt mit חתת, zerbrechen, ein abgerissenes Stück, ein abgerissenes Stück

     

    Kap. 50 V 2  Josef befahl seinen Dienern, den Ärzten, seinen Vater einzubalsamieren, und die Ärzte balsamierten Jissroél ein.

     

    Kap 50 V.2 …Dem Juden bleibt die Seele, der Körper wandert; er hat, sobald die Seele in den Kreis der Ihrigen heimgegangen, mit dem Individuum nichts mehr zu tun. Vielmehr ist es מצות, ihn sofort in möglichst nahe Berührung mit der auflösenden Erde zu bringen. Er wird wieder Erde und mag dann alle möglichen Wandelungen irdischer Körper durchmachen. Der Egypter glaubt an Seelenwanderung und sucht den Körper vor möglicher Wanderung zu schützen. Der Jude glaubt an eine ewige persönliche Existenz der Seele und gibt den Körper der irdischen Wandelung hin.

    …Die Ärzte balsamierten „Jissroél“: „standesgemäß!“ Einem ächtjüdischen Begräbnis kann man gottlob nicht ansehen, ob ein Reicher oder Armer zur Erde bestattet wird, wohl aber, ob er נפטר בשם טוב, oder schon בחייו קרוי מת gewesen.

    29-12-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-12-2017
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    Samson Raphael HIRSCH

     


    „Kleines antizionistisches Vademecum“
    aus seinem Kommentar zu

    ובנחה

     

    –  השיבנו : „Hilf uns, daß wir im gewöhnlichen Leben zu Dir in
    wahrer
    תשובה
    zurück kehren, dann werden wir auch die Rückkehr zur nationalen Selbständigkeit im Lande der Väter wiederfinden, eine Rückkehr, die wir aber ausschließlich aus Gottes Händen zu erwarten haben, der ja auch der alleinige Schöpfer unseres einstigen nationalen Geschickes war.“

     


     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von Samson Raphael HIRSCH
     2. Auflage Verlag Kaufmann Ff/M. 1906 S. 195

     


    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    12-12-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-12-2017
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    Zur Lage 1919 Jüdische Monatshefte Jg. 7 Heft 9

     

     

    „Zur Lage“ ( Ellul 5679)

     

     

    Die rabbinische Zeitschrift „Jüdische Monatshefte“ – Rabbiner Dr. P. KOHN – analysiert in Heft 9 ihres 7. Jahrganges im Geleitwort die Lage infolge der Geschehnisse in 1919-1920, für die historische Agudas Jißroel.

     

    „ Wir haben das Goluß in wechselvollsten Erscheinungen erlebt. Wir wissen vom Goluß Mizrajim und vom Goluß Bowel, wir wissen unendlich viel vom Goluß Edaum zu erzählen. Zu den „Leiden der Geula“ scheint es zu gehören, daß wir nun auch das Goluß unserer eigenen Brüder, daß wir das „zionistische Goluߓ zu schmecken bekommen. Und es ist seelisch schlimmer als alle anderen.

     

    Die jüdische Nation im Antichambre des Zionismus, um für Thauroh und Awaudoh Licht und Luft zu erbetteln: es ist wirklich Zeit, daß Moschiach kommt. –

     

    […] Die jüdische Nation zieht das Goluß Edaum immer noch dem jüdischen Goluß vor. –

     

    […] Rücksichtslose Bekämpfung des Misrachi als gefährlichsten Gegners der in der Thora souveränen jüdischen Nation.

     

    […] Schon in Kattowitz hatte Rabbiner BREUER נ"י in seiner berühmten Eröffnungsansprache als einer der Aufgaben von Agudas Jißroel die Bekämpfung des Zionismus westlicher wie östlicher Prägung verkündet. Es stünde vieles besser um Agudas Jißroel hatte man damals schon die in dieser Ansprache gewiesenen bahnen mutig und folgerichtig betreten. Keinen Augenblick früher wird der Zionismus den legitimen Ansprüchen der organisierten Orthodoxie Beachtung schenken, als er Anlaß hat, die organisierte Orthodoxie zu – fürchten. Das verlorene Liebeswerben um Misrachi hat der Orthodoxie schwersten Abbruch getan. Möge im neuen Jahr Agudas Jißroel sich auf den Boden der Tatsachen stellen: um die Seele der jüdischen Nation ringen heute Agudas Jißroel und Zionismus. Dieser Kampf muß ausgefochten werden. Biegt Agudas Jißroel diesem Kampf aus, grabt sie sich selber das Grab. - -

     

     

    Vollständig zu lesen in Beilage

     

     

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    Zur Lage - Juedische Monatshefte - Jahrgang 7 Heft 9 S. 193.JPG (99.3 KB)   
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    Zur Lage - Juedische Monatshefte - Jahrgang 7 Heft 9 S. 196.JPG (115.4 KB)   

    11-12-2017 om 00:19 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-12-2017
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    Jesjoeroen Communiqué

     

     

    Met de hulp van de Almachtige

     

    De aankondiging door de president van de Verenigde Staten  van Amerika over de erkenning van Jeruzalem als hoofdstad van de zionistische entiteit  en verhuis van de Amerikaanse ambassade aldaar lokt heel wat reacties uit.

     

    De heer Trump, een gewiekst zakenman maar dilettant politicus, voert de opdracht uit waartoe de AIPAC en de Saudi-Arabische Lobby in de VS hem verplicht.

     

    Voor Thoratrouwe Joden verandert er niets ten gronde:  De zionistische heerschappij over Palestina,  het heilig Land, is een zware overtreding tegen de goddelijke decreten inzake Ballingschap  en  schending van het internationale Recht. Voor ons is en blijft Jeruzalem de heilige stad en is de Trump-beslissing  totaal nietig.

     

    Ongewild is deze geëigend om illusies over “vrede” en “onderhandelingen” teniet te doen en de Weerstand tegen het zionisme te versterken.


     

    08-12-2017 om 15:12 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-12-2017
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    Die Aguda. Eine Mahnung

     


    Rabbiner Dr. Isaac BREUER

    (1883 – 1946)

     

     Erschienen in NACHALATH Z'WI Heft 4/5/6 März 1937 Adar 5697 S. 122-130

     

    Diese Mahnung an der historischen Aguda finden Sie hier als Beilagen:

     

    Bijlagen:
    Die Aguda. Eine Mahnung Von Isaac BREUER p. 122 Heft 4-6 Januar 1937.jpg (451.3 KB)   
    Die Aguda. Eine Mahnung Von Isaac BREUER p. 123 Heft 4-6 Januar 1937.jpg (564.3 KB)   
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    Die Aguda. Eine Mahnung Von Isaac BREUER p. 130 Heft 4-6 Januar 1937.jpg (161.1 KB)   

    04-12-2017 om 01:06 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-12-2017
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    וישלח

     

    Rav Joel Teitelbaum זי"ע

    Rebbe von Satmar

        (1887-1979)

     


     

    Der Wochenabschnitt WaJischlach :

     

    -        Sagt man doch jede Woche (nämlich in den Versen am Sabbatausgang)

     

    -        Seine  WaJischlach -Torah ist das Alef Beth vom heiligen Sefer „Wa-Joel Mosche“

     

     

    Siehe in Beilage Abbildungen des Kuntress in jiddischer Sprache. 

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    Satmar WaJischlach 1.jpg (118 KB)   
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    01-12-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-11-2017
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    Kiddusch HaShem wahre Einheit des Torahtreuen Judentums

     

     

    De litwische Lernanstalt „Tiféress Jaakow“ in Jeruscholoim wendet sich in Gola an Satmarer chassidische Gemeinschaften für budgetäre Hilfe nachdem sie eingesehen hat wie schädlich es ist zionistische Subventionen zu beanspruchen.

     

    Nach seiner Rückkehr aus den Vereinigten Staaten wartete die zionazistische Polizei der Vertreter von „Tiféress Yaakow“ bei der Landung auf. Gleich beim aussteigen aus dem Flugzeug wurde er als sei er ein Terrorist in Ketten gelegt und anschließend ein brutales Verhör und schweres Einschüchterungsversuch unterzogen.

     

    Siehe in Beilage das Faksimile der Bitte um Hilfe die gerichtet an die Antwerpener Juden.

    Aller Anfang ist schwer aber dieses leuchtende Zeugnis zeigt, mit Gottes Hilfe, das Teschuvah durch schrittweise Abkehr von der Kollaboration mit die zionistische Instanzen möglich ist. Wir beten HaShem daß dieses Beispiel Vorbildwirkung haben möge in weiterem jüdischem Kreis.

     

    Beilagen:   

    Bijlagen:
    Tiféress Jaakow 1.jpg (223.5 KB)   
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    Tiféress Jaakow 3.jpg (189.5 KB)   
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    26-11-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-11-2017
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER
    ז"ל :
    „ Der talmudische Zionismus“

     

     

     

    Aus „Jüdische Monatshefte“ Jahrgang 5 Heft 12

     

    Zu lesen als Beilagen

     

    Wir beabsichtigen, in Wochenabschnitte verteilt, die Schrift „Das Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum“ (1903) von Rabbiner Dr. Raphael BREUER zu veröffentlichen.

    Bijlagen:
    Talmudische Zionismus - Jahrg. 5-12 p 344.JPG (34.4 KB)   
    Talmudische Zionismus - Jahrg. 5-12 p 345.JPG (112.6 KB)   
    Talmudische Zionismus - Jahrg. 5-12 p 346.JPG (123.5 KB)   
    Talmudische Zionismus - Jahrg. 5-12 p 347.JPG (113.4 KB)   
    Talmudische Zionismus - Jahrg. 5-12 p 348.JPG (105 KB)   
    Talmudische Zionismus - Jahrg. 5-12 p 349.JPG (107.8 KB)   
    Talmudische Zionismus - Jahrg. 5-12 p 350.JPG (112.7 KB)   
    Talmudische Zionismus - Jahrg. 5-12 p 351.JPG (121.3 KB)   
    Talmudische Zionismus - Jahrg. 5-12 p 352.JPG (106.3 KB)   
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    Talmudische Zionismus - Jahrg. 5-12 p 354.JPG (126 KB)   
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    21-11-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-11-2017
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    Rabbiner S.R. Hirsch
    ז"ל über den Zionismus

     

     


    Aus „Jüdische Monatshefte“ Jahrgang 5 Heft 12

     

    Fortsetzung  von „Aus dem ‚politischen‘ Testament Rabbiner Hirchs“ 

     

    Zu lesen als Beilagen.

     

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    20-11-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-11-2017
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    Does this seem kosher to you?

     

    U.S. Senators and Congressmen with Dual Citizenship USA – Zionist Entity

    http://www.informationclearinghouse.info/dual-citizens-israel-congress.jpg

     

     

    The Battle of World Jewry against Zionism - What Israel Don't Want You to Watch; -

    Natruna – Thoratrue Jews

    https://www.youtube.com/watch?v=L5iEaTqNWQU

     

     

     

    14-11-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-11-2017
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    Samson Raphael Hirsch 

    ÜBER DIE BEZIEHUNG DES TALMUDS ZUM JUDENTUM

    UND ZU DER SOZIALEN STELLUNG SEINER BEKENNER (10)

     

    DIE GEMEINDE

      Der einzelne ist schwach und sterblich, schon hienieden unsterblich und stark ist nach dem Ausdruck des Talmuds nur die Gesamtheit[1], darum sind die höchste geistigen und sittlichen Güter nicht dem einzelnen, sondern der Gesamtheit zu tragen und zu vertreten übergegeben, jeder ist verpflichtet, sich  dem Gemeinwesen seines Wohnortes anzuschließen und dessen Obliegenheiten und Aufgaben nach besten Kräften mit Vermögen und Tätigkeit gründen, erhalten und fördern zu helfen[2]. Insbesondere gehört die Gründung und Unterhaltung aller zur Erfüllung der religiösen Pflichten, des Unterrichts und der Wohltätigkeit erforderlichen Anstalten zu den ersten Obliegenheiten eines jeden jüdischen Gemeinwesens[3], und eine umsichtige, uneigennützige, gewissenhaften tätige Beschäftigung mit den Angelegenheiten der Gemeinde zählt zu den höchsten jüdischen Pflichten. Alle, die sich mit dem Gemeinwesen beschäftigen, sollen es in reinster, uneigennützigster Weise zur Erfüllung göttlichen Willens tun, dann steht ihnen das  Verdienst der Vorderen bei und ihr eigenes gerechtes Wirken bleibt für ewig[4].

    Derselbe Geist aber, der die jüdische Gesamtheit eines Ortes zu einem religiösen Gemeinwesen gestaltet, das die Aufgaben und Zwecke der „Lehre, des Gottesdienstes und der Wohltätigkeit“[5] mit vereinigten Kräfte anstrebt, hat auch in größeren Gemeinden innerhalb des größeren Verbandes zu kleineren, freien Vereinigungen, „Chebroth“, geführt, welche dem größeren Gemeinwesen in seine Leistungen für religiöse und humane Zwecke vertretend und ergänzend zur Seite stehen.  Dieses Streben der Vereinigung für religiöse und humane Zwecke ist im talmudischen Judentum uralt und hat von je die hingebendste Pflege gefunden[6]. So gab und gibt es Talmud-Thoravereine für den religiösen Unterricht der Kinder der Unbemittelten oder für die gemeinschaftliche Selbstpflege des Thorastudiums,   Zedaka- und Gemiluthchassodim Vereine für die mannigfaltigsten Zwecke der Wohltätigkeit, der Krankenpflege, der Leichenbestattung, u.a.w.  In größeren Gemeinde hatten oft die verschiedenen Arbeiter und Gewerbsklassen ihre besonderen Vereinigungen zur gemeinschaftlichen Pflege des Gottesdienstes, der Lehre und der gegenseitigen Unterstützung, Vereinigungen, die nach vollendeter Tagesarbeit statt des Wirtshausbesuches Gelegenheit zum Gottesdienst und  zu moralischer und religiöser Belehrung boten, und haben alle diese, mit opferfreudiger Hingebung, lediglich religiösen und humanen Zwecken zugewandten Vereinigungen die jüdische Kreise unter den traurigsten Zeitverhältnissen vor der Verkommenheit eines Proletariats bewahrt und bis in die unterste Schichten den Sinn für geistiges und sittlichen Interesse wach gehalten.  

    _______________

    Wir glauben, uns auf die hier gegebenen Auszüge, die sich leicht verzehnfachen ließen, beschränken zu dürfen, wir halten sie für jeden unbefangenen, einsichtsvollen Leser für genügend, um sich ein richtiges, vorurteilsfreies Urteil über Geist und Tendenz der talmudischen Lehren bilden zu können. Wir glauben in der Annahme nicht zu irren, daß ei jedes staatliches Gemeinwesen sich glücklich schätzen dürfte, wenn seine Angehörigen ihr Einzel-Familien- und Gesamtleben, sowie ihre Beziehungen zu Fürst und Obrigkeit von den, dem Geiste dieser talmudischen Lehren entsprechenden Grundsätzen durchbringen und leiten lassen, und das Bekenntnis zu den Lehren und Grundsätzen des Talmuds nicht eben das wertloseste Angebinde sei, welches von den Söhnen des Judentums jedem Gemeinwesen mitgebracht werde, das ihnen die Pforte zum Eintritten in sein Gesamtleben öffnet.  Das allgemeinste Interesse der öffentliche Wohlfahrt  eines jeden Gemeinwesens kann nur dadurch gewinnen, wenn seine jüdische Angehörigen fortfahren, ihre religiösen Überzeugungen, sowie ihr privates und bürgerliches Leven von dem Geiste der talmudischen Überlieferungen tragen und bestimmen zu lassen, und bedeutet es wahrlich keinen Fortschritt, wenn in so manchen jüdischen Kreisen der Gegenwart das Band der Anhänglichkeit  an das talmudisch überlieferte Judentum gelockert erscheint, und eine Vertrautheit mit dem Talmud und seinen Lehren nicht mehr in dem Unterrichts- und Erziehungsplan der Jugend und in dem Geistesleben der Alten die ihr gebührende Stelle findet.

    Gewiß hat das jüdische Volk noch nicht das Ideal sittlicher Pflichttreue in allen seinen Angehörigen, so wenig ausnahmslos wie irgend ein anderes Bekenntnis in seinen Angehörigen, erreicht, gewiß gibt es auch gewissenlose, unrechtschaffene Juden.  Allein deren Gewissenlosigkeit und Unrechtschaffenheit ist nicht eine Folge der talmudisch-jüdischen Bekenntnisses, sondern ein schreiender Widerspruch gegen dasselbe, und auf den Charakter des jüdischen Bekenntnislehren schließen wollte, ginge ebenso fehl wie der, welcher die haarsträubenden Verbrechen im Christentum geborenen Menschen gegen Leben, Sittlichkeit und Eigentum, von den fast jedes Blatt der allerneuesten Zeitgeschichte zum Entsetzen aller Zeitgenossen zu berichten weiß, auf Rechnung der christlichen Glaubenslehre zu schreiben sich zu erkühnen wagte.

    Anerkannte christliche Gelehrte, die zu den wenigen gehörten denen ein wirkliches Verständnis des Talmuds zur Seite stand, sind daher sowohl in alter als neuer Zeit für den Talmud gegen dessen Verlästerer mit dem Nachweis eingetreten, wie deren vermeintliche Anklage nur entweder auf bewußter Entstellung oder auf kläglicher Unkenntnis beruhten, eine Unkenntnis, welcher das immer gravierendem Vorwurf bleibt, ohne genügende Kenntnis den Stab über ein Werk zu brechen, dessen Verurteilung zugleich über Leben und Wohlfahrt hunderttausender mitlebender Zeitgenossen den Stab brechen heißt.  Aus älterer Zeit leuchtet namentlich Reuchlin hervor, der im Anfange des sechzehnten Jahrhunderts durch seine überzeugungswarmen Darlegungen den Talmud vor Vernichtung rettete, welche ihm die, wie Melanchton sagte, nur auf das Lösegeld der Juden spekulierenden Machinationen des Apostaten Pfefferkorn angedroht hatten.  Aus neuester Zeit sei der Professor Dr. Franz Delitsch genannt, welcher die Anklagen des Talmudfeindes Rohling in ihrer vollendeten Nichtigkeit nachwies, und ebenso eine von dem langjährigen Zensor, Revisor und Translator in hebraicis, Carl Fischer in Prag hinterlassene, in Wien 1883 erschienene „Gutmeinung über den Talmud“, in welcher der Verfasser sein eigenes, für die Reinheit, hohe Nützlichkeit und Bedeutsamkeit des Talmuds eintretendes Urteil mit zustimmenden Auszügen aus den Schriften einer großen Reihe anerkannter christlicher Gelehrten belegte. Als besonders bemerkenswert heben wir aus seine Nachweisen nur das eine hervor, daß die talmudischen Schriften einstens in der katholischen Kirche in einem so großen Ansehen standen, daß Papst Clemens V verordnete, dieselben den Christen  vorzulesen.

    Vielleicht gelingt es auch uns, mit diesen Auszügen aus den talmudischen Schriften zur Zerstörung der noch immer herrschenden Vorurteile gegen den Talmud und gegen die Bekenner des auf den talmudischen Überlieferungen stehenden Judentums einigen Beitrag zu liefern und eine gerechte Würdigung des Talmuds und seine Bekenner anzubahnen.           

     

    fgihh

    Quelle: S.R. HIRSCH: Gesammelte Schriften Band VI Frankfurt am Main 1912

    (Erschien als Broschüre im Jahre 1884


    [1] Themura 15b. Jalkut Amos 9.  Sebachim 88b und sonst.

    [2] Aboth 2, 5.  Baba Bathra 7-11.

    [3] Thosifta das. Baba Bathra 21 a. Das. 8b

    [4] Aboth 2,2.

    [5] Aboth 1,2

    [6] Moed Katan 27b. Sucka 51b. Berachoth 63b. Chagiga 9b.

    13-11-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-11-2017
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    Samson Raphael Hirsch


    ÜBER DIE BEZIEHUNG DES TALMUDS ZUM JUDENTUM

    UND ZU DER SOZIALEN STELLUNG SEINER BEKENNER (9)

     

    …

    DIE FAMILIE

     

    Wenn es etwas gibt, worüber ein klägliches Vorurteil verbreitet ist, so ist es die Stellung der Frauen im jüdischen Altertum. Die herabwürdigende Meinung, die man sich von der Stellung der Frau unter den Völkern des Orients gebildet hatte, übertrug man ohne weiteres auch auf  Gerechtigkeit widerfährt, in welchem das  Schriften des talmudischen Altertums. Wir verzeichnen auch hierüber einige Sätze.

    Das weibliche Geschlecht hat Gott mit einer größeren geistigen Begabung bedacht, darum erlangt es seine geistige Reife früher als das männliche[1].  Bei nationalen Kalamitäten, wie während der ägyptischen Sklaverei, waren es die Frauen, die Mut und Besonnenheit nicht verloren, tröstend uns aufrichtend den Männern zur Seite standen und durch ihren Verdienst die endliche Erlösung herbeiführten[2].  Ebenso bei den größten nationalen Versündigungen, bei dem goldenem Kalbe und den Kundschaftern (2 B.M. K.32 4 B.M. K. 13), waren es die Frauen, die sich nicht mit in die Verirrungen der Männer hineinreissen ließen, die, wie der Ausdruck lautet, aufrecht hielten, was die Männer niederrissen[3].  Das den Frauen von Gott Zugesicherte ist daher noch größer als das den Männern Verheißene, und zwar wegen ihres erzieherischen Einflusses auf die geistig-sittliche Heranbildung der Kinder und Fortbildung der Männer[4]. Das Haus, das ist die Frau[5]. Reich ist, wer eine wackere Frau hat[6].  Wer keine Frau hat, dem fehlt alles[7], er hat keine Freude, kein Segen, nichts Gutes, keine Wissenschaft, kein Behagen, keinen Frieden[8]. Wer keine Frau hat, ist kein ganzer Mensch[9].  Wem seine Frau stirbt, dem wird die Welt dunkel, dessen Schritte werden kürzer (es fehlt ihm die Freundin, aus deren Billigung und Beifall er Zuversicht in seinen Unternehmungen schöpfte), dessen Vorhaben werden hinfällig (es fehlt ihm die Beraterin, die ihn mit ihrer Einsicht unterstützte[10]. Keinem stirbt ein Mann so ab wie der Frau, und keinem stirbt eine Frau so ab wie dem Manne[11].

    Diesen Anschauungen gemäß ist denn auch die Behandlung und die Stellung, die die talmudische Lehre für die Frauen in Anspruch nimmt. Wer seine Frau liebt wie sich selbst und sie ehrt mehr als sich, seine Söhne und Töchter im rechten Wege erzieht und sie jung verheiratet, von dem sagt die Schrift (Hiob K.5, V.24): du weißt, daß deinem Zelte Frieden ist[12]. Jeder schone die Ehre seiner Frau, denn nur durch die Frau wohnt Segen im Hause.  Ehret eure Frauen, dann werdet ihr zu Wohlstand kommen. Ist deine Frau klein, so beuge dich nieder und höre, was sie dir sagt. Sei nie schroff gegen deine Frau und mußt du ihr einmal entgegentreten, so nähere immer die Rechte an während die Linke zurückweist. Hüte dich vor Kränkung deiner Frau, ihre Träne ist leichtgeweckt und ihrer Kränkung nahe[13].  Nie sei der Mann ein gefürchteter Tyrann in seinem Hause, wer sich übermäßig gefürchtet macht, veranlaßt leicht große Verbrechen.  Was du deinen Hausleuten zu sagen hast, sage ihnen in Ruhe[14]. Wie aber die talmudische Lehre den Mann gegen die Frau verpflichtet, so spricht sie auch die Pflicht der Frau dem Manne gegenüber aus[15].  Liebe, Verschwisterung, Friede und Freundschaft sollen nach dem vom Talmud in unsern Hochzeitssegnungen niedergelegten Ausspruch zwischen Mann und Frau in der Ehe walten[16]. Sind Mann und Frau das, was sie sein sollen, so wie sie sein sollen, so wohnt Gott bei ihnen[17].

    Das talmudische Eherecht ist von der tiefsten Weisheit, von der stärksten Einsicht in die menschliche Natur im allgemeinen, in die Eigentümlichkeiten der Geschlechter, in die mannigfachen Verhältnisse des Ehe- und Familienlebens, wie von der umsichtigsten und vorsichtigsten Erwägung alles dessen getragen, was einem glücklichen Gatten- und Familienleben förderlich oder hinderlich sein könnte, und spricht dies namentlich in den rabbinischen, d.i. von den Rabbinern getroffenen Rechtssatzungen aus.  Auch in diesem Eherecht bekundet sich die zarteste Rücksicht für Frau und Tochter. Wir heben beispielsweise nur zwei Bestimmungen hervor. Die eine lautet: die Frau steigt mit dem Manne hinauf, aber nicht hinab[18], d.h. wo die rechtlichen Ansprüche der Frau hinsichtlich ihrer Lebensgewöhnungen und Leistungen zur Entscheidung stehen da sind - wenn nicht von vornherein darauf verzichtet worden- wenn die Gewohnheiten ihres elterlichen Hauses und Familienkreises die höheren sind, diese, wenn aber, die Gewohnheiten des Mannes die höheren sind, diese maßgebend. Und ferner, beispielsweise, wenn das vom Vater nachgelassene Vermögen nicht ausreicht, um Söhne und Töchter zu versorgen, so hat man die Töchter zu ernähren, die Söhne aber der anzusprechenden Mildtätigkeit zu überweisen[19].  Überhaupt aber geht bei allen Unterstützungsfragen, z.B. aus Wohltätigkeitskassen, das weibliche Geschlecht dem männlichen vor, immer gilt der Grundsatz, daß das weibliche mehr vor etwa beschämender Erniedrigung zu schützen sei[20], und gehört die Ausstattung unbemittelter Mädchen zu den gepriesensten Zwecken jüdischer Wohltätigkeit[21].

    Das Gebot: ehre Vater und Mutter findet in der talmudischen Lehre die eingehendste Erläuterung und einen weitreichenden Inhalt.  Wir verzeichnen auch hier nur einige wenige Sätze.  Nicht auf die Pflicht der Dankbarkeit gründet sich dieses Gebot, daß die Pflicht der Kinder etwa durch das Maß dessen bedingt wären was die Eltern etwa aus Unvermögen wenig oder gar nichts für die Kinder getan, oder wenn schließlich die Kinder so glücklich waren, die Wohltäter der Eltern zu werden. Nicht die Pflicht der Dankbarkeit, das Gebot Gottes ist der Boden der Elternehre, Gottes, der für Eltern eine Ihm zu zollende nahekommende Ehrerbietung und Ehrfurcht fordert, und in der den Eltern zugewandten Ehre seine Verehrung erblicken will[22]. Den unverbrüchlichsten Gehorsam fordert diese Pflicht, der nur seine Grenze an dem Gott schuldigenden Gehorsam findet, wenn etwas Eltern etwas von Kindern forderten, was dem göttlichen Gebote zu wieder wäre[23], und das ehrfurchtvollste Benehmen, das nie widerspricht, unaufgefordert nicht einmal bestätigt, überhaupt nichts darein spricht, wenn die Eltern reden, das sich nie ein unehrerbietiges Wort gegen Eltern oder über Eltern erlaubt, das sich zu beherrschen weiß, wenn selbst die Eltern dem Kinde das größte Unrecht, den größten Schaden, die größte Schaden, die größte unverdiente öffentliche Beschimpfung zufügten u.a.w. Einer der talmudischen Weisen brachte bei Versprechung dieser Pflicht im Lehrhause sich zum Beispiel, daß er seiner alten Mutter bei deren ins Bettsteigen und Aufstehen immer mit seinem Rücken als Fußschemel diene.  „Hat sie dir’, erwiderten seine Kollegen, „schon einmal einen vollen Geldbeutel in deiner Gegenwart ins Wasser geworfen, und du hast ehrerbietig geschwiegen?!“[24] Und diese den Eltern schuldige Pflicht des Gehorsams, der Ehrfurcht und Ehrerbietung ist nicht auf die Zeit der Kindheit, der Jugend beschränkt, selbst dem Manne, dem Greifen bleibt diese Pflicht unverändert und wird selbst dem Manne, dem Greise bleibt diese Pflicht unverändert und wir selbst durch den Eltern Tod nicht aufgehoben[25].  Anderseits werden Eltern erinnert, den Kindern die Erfüllung dieser Pflicht nicht zu erschweren und namentlich erwachsene Kinder nicht zur Versündigung zu reizen[26].  Auch für die ältere Brüder, Stiefeltern und Schwiegereltern wird im Anschluß an die Pflicht der Elternehre ein ehrerbietiges Benehmen in Anspruch genommen[27].

    Dem Vater liegt die Pflicht ob, seine Kinder durch die Erziehung und Unterricht die für ihr religiöses und bürgerliches Leben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben zu lassen, und ihnen nach Kräften zu einer eigenen selbständigen Hausesgründung zu verhelfen[28]. Mit ernster Warnung werden Eltern erinnert, keinen Unterschied zwischen ihren Kindern zu machen und keinem der Vorzug zuzuwenden und werden auf die verhängnisvollen Folgen hingewiesen, welche die geringe seidene Verbrämung an Josefs Gewand hatte, mit welcher der Vater ihn vor seinen Brüdern auszeichnete[29]. Und nie sollen Eltern schroff gegen ihre Kinder sein, auch dem Kinde gegenüber soll die Rechte immer annähern, wenn sie die Linke genötigt zurückzuweisen[30]

    (Fortsetzung folgt)

    Quelle: S.R. HIRSCH: Gesammelte Schriften Band VI Frankfurt am Main 1912

    (Erschien als Broschüre im Jahre 1884)



    [1] Nidda 46a.

    [2] Sota 11b.

    [3] Rabboth z. 4. B.M. 27,1.

    [4] Berachoth 17a.

    [5] Joma 2a.

    [6] Sabbath 25b.

    [7] Nedarim 41a.

    [8] Jebamoth 62b.

    [9] Das. 63a.

    [10] Sanhedrin 22a.

    [11] Das. b.

    [12] Jebamoth 62b.

    [13] Baba Mezia 59a.

    [14] Gittin 6b 7a.

    [15] Kiduschin 31a.

    [16] Kethuboth 8a.

    [17] Sota 17a.

    [18] Kethuboth 61a. u. sonst.

    [19] Kethuboth 108b.

    [20] Das. 67a, b.

    [21] Jore Dea 249,15.

    [22] Kiduschin 30b.

    [23] Baba Mezia 32a.

    [24] Kiduschin 31b.

    [25] Kiduschin 31.

    [26] Moed Katan 17a.

    [27] Kethuboth 50a.

    [28] Kiduschin 29.30.  Jebamoth 62b.  Kethuboth 50a.

    [29] Sabbath 10b.

    [30] Sanhedrin 107b.

    06-11-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-11-2017
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    Mass rally against the Balfour Declaration Day in London

     November 2, 2017

     Several hundred rabbinical leaders and their followers from the UK with some of them coming from the United States, Israel and Europe held an anti-Zionist rally today November 2, during Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu’s visit to London to mark the 100th anniversary of the Balfour Declaration.

     London - Balfour Day

    Text of speech delivered by Rabbi Avigdor Galandauer at at the mass anti-Zionist rally in front of 10 Downing St. In London during the visit of Israeli Prime Minister, to celebrate the 100th Anniversary of the Balfour Declaration.

    Video: https://youtu.be/x1kG6UWtvfU

      Why have we all come here today, people from near and far took the efforts to make their way here, they have given away precious time in the middle of the day, must there must be something very important which is pushing our fellow Jews to come out and demonstrate.

     Today is a day, which is being celebrated by the Zionists, because 100 years ago was the Balfour declaration, which eventually led to the creation of the State of Israel.

     But what has this to do with us? Did we come here to join the celebration? Does anybody think we came out to join the celebration! We are orthodox Jews; orthodox Jews have nothing to with the state of Israel. And today is the most appropriate time to declare that Zionism and its State with their spokesmen do not represent neither the Jewish people not Jewish interests.

     But our orthodox brothers in Israel have to do with the state of Israel they are suffering non-stop from the state of Israel. The state is desecrating the Jewish religion, daily new laws are coming out, gradually trying to eradicate the whole Torah. Contrary to common belief, the Zionists only founded the Israeli state for the purpose of eradicating religious practices and to transform the whole Jewish people from a spiritual religion to an atheistic political nation. This agenda they are pursuing with full vigour up until this present day. The Zionists and their State of Israel are true & bitter enemies of the Jews, one of the worst Jews have ever encountered.

     Just to mention a few of the numerous examples, they have legislated against the fundamental Jewish laws of Sabbath observance, the have just a couple of weeks ago passed a law undermining the Jewish dietary laws, and what’s more from The Israeli government passed the law of gradually forcing all ultra-orthodox Jews into their army imposing collective penalties if annual quotas for ultra-Orthodox draftees were not met. This includes brutal harassment and imprisonment for those who are refusing to be drafted because it is against basic Jewish principles and morals. Israeli army generals have freely admitted that they have no need and do not even know how to deal with a large influx of religious soldiers –but the Israeli authorities have a different agenda, the army is the best way for them how to eradicate Jewish observance and faith from orthodox Jews.

     Our brothers are suffering bitterly from the Zionist regime; presently there is a constant turnover of around 50 orthodox Jews in the Israeli prison just for refusing to surrender to give up their religion.

     We feel that today, when a lot of Zionist politicians come to the UK, is the right opportunity to bring all this to the awareness of the authorities here in London. The truth has to be said; in fact, Zionism has brought no liberty to the Jewish nation. In contrast the popular belief, the place of the highest rate of misery and suffering and religious persecution of the Jewish people is no other place than the Zionist occupied land of Israel, the majority of which comes from the Zionist so called Jewish controllers themselves.

     In fact, all the trouble to Jewish citizens in the holy land in and just before the time of the Balfour declaration has only been a direct consequence of Zionist provocation against the local native who had been living in peace and harmony with their Jewish religious neighbours

     The British government has a long history of having a role in helping human rights of all nations, and have always been sympathetic to the Jewish people in Britain and in the whole empire and worldwide. The Balfour declaration was a well-intended act to help us. However these deceiving and dishonest Zionists had known how to make the most of, and betray, the British kindness, by playing the role as the Jewish saviours!! And in fact misused it to do the opposite of the intention of the Balfour Declaration which clearly states a condition that: “It being clearly understood that nothing shall be done which may prejudice the civil and religious rights of existing non-Jewish communities in Palestine, or the rights and political status enjoyed by Jews in any other country.”

     We wish to publicly declare that the Zionists, their state of Israel, their mentality, their statements, and all their policies, do not represent the authentic Jewish people.

     We conclude with a prayer that G-d bring about the time of which our prophets spoke when “nation shall not lift up sword against nation, and the world will be filled with peace.”

    https://www.israelversusjudaism.org/single-post/2017/11/02/Mass-rally-against-the-Balfour-Declaration-Day-in-London-1

    Our Comment: The Speech contains unfortunately a spoonful of tar in a barrel of honey.

    Next time better !

    05-11-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-10-2017
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    Natruna.eu und den 100. Jahrestag der Balfour Erklärung

     

     

    In ihrem wöchentliche Bulletin leistete, herausgegeben zur Parsha Wajéro leistete Natruna.eu ganze Arbeit. Das Bulletin (siehe Beilage) erscheint in jiddischer Sprache und ist bestimmt für die Chassidim welche sich der Zugang zum Internet entsagen.

     

    Leider aber erschien nichts zum Thema auf Englisch oder eine andere europäische Sprache. 

     

    Bedauerlicherweise ist die kostspielige Luxus Seite ist nicht mehr up to date seit Monate.

     

    Bekanntlich erklärten die führende britische Regierungspolitiker, Theresa May und Boris Johnson, ihren „Stolz“ Nachfolger von Balfour zu sein und die zionistische Entität vollauf zu stützen. Der britische Imperialismus verleugnet seine böswillige Esaw-Natur nicht.

     

    Es ist darum desto bedauerlich daß Natruna.eu, die zwar nicht die radikalste aber doch mehrheitliche Gruppierung de Antizionismus in Namen der Thora ist, leider ihre Aufgabe nicht erfüllte.

     

    In their weekly bulletin, edited at Parsha Wajéro, Natruna.eu did a great job. The Bulletin (see attachment) appears in Yiddish language and is intended for the Hasidim who renounce access to the Internet.


    Unfortunately, nothing appeared on the topic in English or any other European language.


    Regrettably, the expensive luxury site is no longer up to date for months.

    As you know, the leading British government politicians, Theresa May and Boris Johnson, declared that they are the "proud" successors of Balfour and fully support the Zionist entity. British imperialism does not deny its malicious Esaw nature.


    It is therefore all the more regrettable that Natruna.eu, which is not the most radical but nevertheless majority grouping of anti-Zionism in the name of the Torah, unfortunately did not fulfill its task.

     

     

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    31-10-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-10-2017
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    Samson Raphael Hirsch

    ÜBER DIE BEZIEHUNG DES TALMUDS ZUM JUDENTUM

    UND ZU DER SOZIALEN STELLUNG SEINER BEKENNER (8)

     

    … Der Zornwütige steht unter der Herrschaft einer Macht, die dem Menscheninnern fremd bleiben sollte, von der es heißt: du sollst keinen fremden Gott in deinem Innern haben[1].  Ärgere dich nicht, so sündigst du nicht, ganz so wie du dich nicht berauschen darfst, damit du nickt zur Sünde kommst[2]. Im Zorn ist der Mensch allen zum Gehinnom führenden Übeln ausgesetzt, achtet selbst Gottes nicht, vergißt was er gelernt hat und wird unverständig[3]. Nutzen schafft der Ärger gar nicht.  Der Ärgerliche hat nichts als seinen Ärger[4], und sein Leben ist kein Leben[5].   Den liebt Gott: wer nicht im Zorn gerät, wer sich nicht berauscht, und wer nicht auf sein Recht besteht[6].  Die sich kränken lassen und nicht wieder kränken, die Beleidigung hören und nicht erwidern, aus Liebe zu Gott alles üben und sich dessen freuen, was sie zu dulden haben, von ihnen heißt es: die Ihn lieben sind wie die aus Wolken in ihrer Kraft hervortretende Sonne[7].  Sei schwer zu erzürnen und leicht zu besänftigen[8].  Wer über das gegen ihn geübte Unrecht hinübergeht, dem geht man über das von ihm geübte Unrecht hinüber. Dem verzeiht Gott, der selber verzeiht[9].  Ziehe dir erst selber die Stoppelfasern vom Kleide ehe du sie von deines Nächsten aufliesest.  Erst mache dich selber sauber ehe du den Nächsten säuberst[10]. Hüte dich, daß, wenn du zum Nächsten spricht: nimm dir den Spahn aus dem Auge, er dir nicht sagen könnte, nimm du den Balken aus dem deinigen[11]. Sei nachgiebig wie das Rohr und  nicht ungefügig wie die Zeder.   Der Sturm, der die Zeder bricht, verschont das Rohr, weil es nachgegeben[12]. Streit gleicht einem Deich durchbrechenden Strom, hemmt man ihn nicht sogleich am Anfang, so eilt er unaufhaltsam weiter. Heil dem, der nicht antwortet, hundert Übeln entgeht er[13]. Willst du wissen, woran man den sittlichen Adel eines Menschen erkennt? Daran daß er der Erste ist, der im Streite schweigt[14].

    Beurteile einen jeden Menschen nach der guten Seite[15]. Urteile über keinen Menschen bis du dich einmal in gleicher Lage befunden[16]. Nicht gleichgültig sei dir das Urteil deiner Mitmenschen.  Wie der Mensch vor Gott rein dastehen sollte, so soll er auch seine Handlungsweise vor Menschen  gerechtfertigt erscheinen lassen und keinen falschen Schein auf sich laden[17].

    Habe kein „böses Auge“, das dem Nächsten Gutes mißgönnt, vielmehr habe ein „gutes Auge“, das freundlich auf das Aufblühen  deines Nächsten blickt und sich freut mit seiner Freude[18].  Neid, Gelüste und Ehrfurcht bringen den Menschen um seine Welt[19].  Sei nicht neidisch, den Namen, der dir zukommt, erhältst du, die Stellung, die dir gebührt, wird dir, und kein Mensch rührt an das, was dem anderen bestimmt ist[20].  Sei zufrieden mit dem dir beschiedenen Teil, der Zufriedene ist reich[21], und nicht jedem wird der Sitz an zwei Tischen zuteil (dem materiellen und geistigen, dem diesseitigen und jenseitigen[22].) Wünsche dir keinen Schuh, der für deinen Fuß zu groß ist[23].

    Nicht Betrübnis und nicht Lustigkeit ist die Stimmung, in der du gedeihst und vor deinem Gott zu stehen vermagst, wohl aber die Heiterkeit, der heiterer Sinn, der durch treue Pflichterfüllung gewonnen wird[24]. Seufzen bricht die halbe, ja die ganze Kraft des Menschen[25].  Scherzhaftigkeit  und Leichtsinn bahnen den Weg zur Sünde[26]. Wer nicht schuldbewußt ist, fürchtet nicht.  Furcht zieht das Leid erben.  Immer halte der Mensch daran fest: Alles was Gott tut, ist zum Guten[27].  Das aber ist ein lächerlicher Trost, dem Trauernden zu sagen, was kann man dagegen machen?![28]  Deine Pflicht tue und grüble nicht, in Gottes Geheimnis kannst du nicht eindringen[29]. Siehst du Leiden über dich kommen, prüfe deine Handlungen.  Findest du bei solcher Prüfung nichts, so schöpfe erst noch einmal genaue Kenntnis deiner Aufgabe aus der göttlichen Pflichtenlehre. Findest du auch dann keine Schuld, magst du sie als Leiden betrachten, die die väterlich erziehende Liebe Gottes über den Mensch verhängt, um ihm durch Prüfung und Läuterung zu  immer größerer Vollendung zu führen[30]. Immer tue der Mensch das Seine und verlasse sich nicht auf ein Wunder[31]. Nimmer aber gebe er die Hoffnung auf, und fühlte er selbst schon ein scharfes Schwert an seinem Halse liegen, unterlasse er nicht zu Gott zu beten[32].  

    _______________

     

    Die höchste Versündigung, welche die Lehre des Talmuds kennt, bezeichnet sie als „Entweihung des göttlichen Namens“. Sie begreift darunter eine solche Handlungsweise, die nicht nur selbst das Pflichtgebot außer Augen läßt, sondern dadurch Veranlassung gibt, das auch bei andern die über alles hoch und heilig zu haltende, durch eine gewissenhafte Erfüllung seiner Pflichtgebote zu bezeugende Verehrung Gottes herabgesetzt wird, und „der Name Gottes bei ihnen seine Kraft verliert“.  Nach talmudischer Lehre hat jeder Mensch nicht nur für sich das göttliche Gesetz gewissenhaft zu erfüllen, sondern auch die gottesfürchtige Gewissenhaftigkeit seiner Brüder gehört mit zu seiner Obliegenheit, er hat, wie und wo er kann, durch Wort und Beispiel seine mitlebenden Genossen von Sünden zurückzuhalten und zur Pflichttreue zu bewegen, er trägt schwere Verantwortung, wo er ein Unrecht hat verhüten können und es aus Gleichgültigkeit nicht getan, die schwerste aber wenn er selbst durch sein Beispiel beigetragen, daß seine mitlebenden Genossen, die Gott schuldige Pflichttreue hinter den Rücken geworfen[33]. Wenn,  lautet die talmudische Lehre, wenn gesagt ist: „du sollst den Herrn deinen Gott lieben“, so ist darin zugleich die Forderung begriffen, daß den Namen Gottes durch dich im Menschenkreise Liebe gewonnen werde. Wenn einer das schriftliche und mündliche Gesetz lernt, im lebendigen Umgang mit Weisen sic bildet und dann anständig ist in seinem Reden mit Menschen, sein Nehmen und Geben schön im Verkehr, sein Handel und Wandel rechtschaffen, was sagen dann die Menschen von ihm? Heil dem, der das Gesetz gelernt, Heil dessen Vater, der ihn das Gesetz gelehrt, Heil dessen Lehre, der Ihn das Gesetz  gelehrt.  Wehe den Menschen, die das Gesetz nicht lernen, seht den, der das Gesetz gelernt, wie schön sind seine Wegen, wie richtig seine Handlungen, von ihm heißt es (Jesaias K. 49, V.3): mein Knecht bist du , Jisroel, dessen ich mich rühme. Wenn aber ein Mensch das schriftliche und mündliche Gesetz lernt, aber sein Reden mit Menschen ist nicht anständig, sein Geben und Nehmen im Verkehr nicht schön, sein Handel und Wandel nicht rechtschaffen, was sagen dann die Menschen von ihm: Wehe dem, der das Gesetz gelernt, wehe dem Vater, der ihn das Gesetz gelehrt, wehe dem Lehrer, der ihn das Gesetz gelernt, dieser Mensch, der das Gesetz gelernt, wie häßlich sind seine Handlungen, wie verkehrt seine Wege! Von ihm sagt die Schrift (Ezechiel K.36,V.20): man sagt von ihnen: Gottes Volk sind sie, und seinen Boden haben sie verlassen[34].

    Der Begriff dieser Versündigung aber ist relativ, je höher einer in der Achtung seiner Mitmenschen steht, je mehr seine Handlungsweise zum Muster für die andere sein soll, um so strenger ist die Anforderung and die Sittenreinheit seines Wandels, um so leichter kann er zu dieser schwersten Versündigung kommen, um so mehr muß er selbst jeden Schein von Unrecht meiden und darf sich selbst nicht erlauben, was einem anderen gestattet wäre.  So wird an das jüdische Volk, das nun einmal erwählt ist, um die Lehre von Gott und der Menschenpflicht gegen Gott durch die Welt zu tragen, eine höhere Anforderung gestellt, als an die übrige Menschheit, an die Priester eine höhere als an das Volk, an die Lehrer, an jeden, bei welchem Vertrautheit mit der Lehre, somit Kenntnis dessen vorausgesetzt wird, was nach göttlichem Willen Recht und Unrecht ist, eine höhere als an die anderen Glieder des Volkes[35].  Immer ist es bei solcher Beurteilung stehende Formel: „ein geachteter und beachteter Mann ist etwas anderes“[36].  

    Insbesondere wird das jüdische Volk wiederholt an die seine besondere Verpflichtung im Verkehr mit Nichtjuden gemahnt und erinnert, Nichtjuden gegenüber sich noch aus höherem Grunde der strengsten Rechtschaffenheit zu befleißigen.  Ein Unrecht gegen einen jüdischen Genossen verübt, sein Übertretung eines einfachen Verbots. Einem Nichtjuden gegenüber sei es zugleich die höchste Versündigung der „Entweihung des göttlichen Namens“, dessen Heiligung vielmehr Bestimmung Jisroels sei und Mitzweck seiner Zerstreuung inmitten der Völker[37].

     

    (Fortsetzung folgt)

     

    Quelle: S.R. HIRSCH: Gesammelte Schriften Band VI Frankfurt am Main 1912

    (Erschien als Broschüre im Jahre 1884)



    [1] Sabbath 105b.

    [2] Berachoth 29b.

    [3] Nedarim 22b.

    [4] Kiduschin 41a.

    [5] Pessachim 113b.

    [6] Das.

    [7] Sabbath 88b.

    [8] Aboth V,14.

    [9] Rosch Haschana 17a.

    [10] Baba Bathra 60b.

    [11] Baba Bathra 15b.

    [12] Taanith 20a.

    [13] Sanhedrin 7a.

    [14] Kiduschin 71b.

    [15] Aboth 1,6.

    [16] Das. 2,5.

    [17] Schekalim 6a.

    [18] Aboth 2, 13.14.

    [19] Das. 4,28

    [20] Joma 38b.

    [21] Aboth 4,1.

    [22] Berachoth 5b.

    [23] Kiduschin 49a.

    [24] Berachoth 31a.

    [25] Das. 58b.

    [26] Aboth 3,17.

    [27] Berachoth 60b.

    [28] Baba Kama 35a.

    [29] Berachoth 10a.

    [30] Berachoth 5a.

    [31] Kidduschin 39b.

    [32] Berachoth 10a.

    [33] Sabbath 55a.

    [34] Joma 86a nach En Jakob.

    [35] Joma 66a.

    [36] Baba Mezia 73a. Sabbath 51a, 142b. Moed Katan 11b und sonst.

    [37] Semag Tl.1,2 152 Tl. 2,74

    30-10-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-10-2017
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    Samson Raphael Hirsch

     

    ÜBER DIE BEZIEHUNG DES TALMUDS ZUM JUDENTUM

    UND ZU DER SOZIALEN STELLUNG SEINER BEKENNER (7)

     

    … Der Talmud lehrt die Pflicht, weise mit dem Seinen hauszuhalten, indem niemand berechtigt ist, das Seine zwecklos zu vergeuden; gleichzeitig lehrt er aber die Pflicht, jederzeit mit offener Hand zur Unterstützung wohltätiger und humaner Zwecke bereit zu sein.  Wer, lehrt derselbe, auch nur zu viel Öl unnützerweise verbrennt, übertritt das 5 B.M. K. 20, V.20 ausgesprochene Verbot: vernichte nichts!, indem das Verbot, einen Fruchtbaum zu fällen, auf Vernichtung und zwecklose Verwendung alles Nutzbare auszudehnen ist[1].  Ebenso aber auch lehrt er, ein Zehntel eines jeden jährlichen Gewinstes  zur Verwendung für wohltätige Zwecke auszuscheiden und bereit zu halten, eine Bestimmung, deren gewissenhafte Erfüllung das werktätige Wohltun in einer so segensreichen Weise im jüdischen Kreise zur Übung gebracht hat, so sehr, daß man sich veranlaßt sah, die Freigebigkeit auf höchstens ein Fünftel des jährlichen Gewinstes zu beschränken, damit keiner sich in die Lage bringe, selbst der Unterstützung zu bedürfen[2].  Unerschöpflich sind die Weisen in Belehrungen über die Pflicht der Wohltätigkeit, geben die eingehendsten Lehren über die richtige Art und Weise des Wohltuns in privater wie in Gemeindewohltätigkeit[3], und warnen mit dem ernstesten Vorstellungen jeden, der sich der gewissenhaften Erfüllung dieser Pflicht entziehen wollte[4].  Von anderer Seite lehren sie, sich die äußersten Beschränkungen  aufzulegen, um nur der Unterstützung nicht zu bedürfen. Diese Enthaltung aber bis zur Gefährdung seiner und der Seinigen Gesundheit zu führen, heißt sich versündigen. Wer hingegen der Unterstützung nicht bedarf und sie doch annimmt, der geht nicht aus der Welt, ohne wirklich unterstützungsbedürftig zu werden.  Wer jedoch Unterstützung nehmen dürfte und sie nicht annimmt, der wird in seinem Alter nicht die Welt verlassen, ohne selbst Wohltäter geworden zu sein[5].

    Höher als Almosenspende stellt aber der Talmud der Verarmung durch Geschenke, Darlehen und Geschäfts-Unterstützung vorzubeugen[6], höher als die wohltätigen Geldspenden die hilfsreiche Liebestat, die dem hilfsbedürftigen Armen, Kranken, Leidenden, Verlassenen helfend, pflegend, tröstend, aufrichtend, stützend, ratend, leitend, tatkräftig beispringt[7] und auch andere zum Wohltun veranlaßt[8]. Vor allem aber wird aufs eindringlichste ans Herz geredet, den Armen und Unglücklichen freundlich mit teilnehmender Liebe zu begegnen, ihn es fühlen zu lassen, daß man ihn ihm nicht verachtet, daß man ihm bemitleidet, daß man in ihm das Gotteskind, den Bruder nicht verkennt, daß man es aufrichtig bedauert, ihm nicht in größerem Maßstabe helfen zu können. Wer dem Armen sein Brot bricht, wird mit dem Jesajas K.58, V. 7-9 ausgesprochenen Segnungen gesegnet. Wer ihn aber zugleich mit Worten tröstet, ihm, wie es dort heißt, nicht nur Brot, sondern seine Seele, sein Inneres mit hinausgibt, der erwirbt auch noch die dort ferner V. 10-12 ausgesprochene elf Segnungen[9]. Gibst du dem Armen mit unfreundlichem Gesichte, so nimmt deine Miene, was deine Hand gibt[10].

    Überhaupt wird uns ein besonders rücksichtsvolles, liebreiches Benehmen gegen Unglückliche, Fremde, Witwen und Waisen, insbesondere Frauen ans Herz gelegt, wir werden erinnert, wie empfindlich ihr Gemüt für jede rauhe Behandlung, für jedes rauhes Wort, wie leicht sie sich gekränkt fühlen, werden an das Gotteswort erinnert: wenn er zu mir aufschreit, so höre ich sicher sein Geschrei (2. B.M. K.22, V.22) Wenn alle Himmelspforten geschlossen sind, die Träne aber, die ein gekränktes Gemüt weint, findet immer Eingang[11].

    Aber nicht nur im Umgang mit Unglücklichen, vor Beleidigung, Kränkung, Beschimpfung und Beschämung eines jeden Menschen warnen sie wiederholt mit ernstestem Nachdruck. Schwerer ist die Kränkung mit Worten, als die Kränkung an Vermögen. Dieses läßt sich wieder gut machen, jenes nicht.  Wer, sagen sie unter anderem, seinen Nächsten öffentlich beschämt, wer ihn mit herabwürdigendem Beinamen nennt, hat es schwer im jenseitigen Leb zu büßen[12].

    Mit den schwärzesten Farben schildern sie, mit der schwersten Verantwortung vor Gott bedrohen sie das Verbrechen der „Bösrede“, darunter begreifen sie jedes das Heil, den Frieden, die Ehre des Nächsten schädigende Wort, selbst wenn es auf Wahrheit beruht, geschweige denn die auf Lügen beruhende Verleumdung. Geheimnis ausplaudern, die privaten Angelegenheiten des Nächsten herumtragendes Geschwätz rechnen sie ebenfalls hierher und warnen davor, selbst Gutes von dem Nächsten in solcher Gesellschaft zu erzählen, wo zu befürchten steht, ein anderer werde Veranlassung nehmen, zur Ausgleichung Schlechtes  von ihm mitzuteilen[13]. Die Ehre deines Nächsten sei dir so teuer, wie die deinige. Wer, heißt es, seine Ehre in der Herabwürdigung des Nächsten sucht, verscherzt seinen Anteil am künftigen Leben[14].

    Unablässig aber ist die talmudische Lehre bemüht, uns die Aneignung und Pflege derjenigen  Charaktertugenden und Gesinnungen anzuempfehlen, die die Erfüllung der sozialen Pflichten erleichtern und erzeugen, sowie mit nachdrücklichstem Ernst vor dem Aneignen und Hegen der entgegengesetzte Charakter- und Gesinnungseigentümlichkeiten  zu warnen, welche ein pflichtgemäßes soziales Verhalten erschweren und untergraben.

    Stolz, Zorn,  Streitsucht, Heftigkeit, Rechthaberei, Keckheit, Widerspenstigkeit, Hartnäckigkeit, Frechheit, Schmeichelei, Lügenhaftigkeit, Argwohn, Ehrfurcht, Habsucht, Begierde, Geiz, Neid, Unversöhnlichkeit, Groll, Undankbarkeit, Schadenfreude, Trübsinn, Leichtsinn, Hass, Ungeselligkeit, u.a.w. sind Charakterfehler und Untugenden, vor denen die talmudische Sittenlehre ihren ernstesten Warnruf erhebt. Wogegen sie Bescheidenheit und Demut, Gelassenheit, Geduld und Langmut, Versöhnlichkeit, Friedfertigkeit, Nachgiebigkeit, Anständigkeit, Freundlichkeit und Leutseligkeit, Wahrhaftigkeit und Geradheit, Milde, Genügsamkeit und Enthaltsamkeit, Selbstbeherrschung, Freigebigkeit, Zufriedenheit, Dankbarkeit, Mitfreude, Heiterkeit, Ernst, Verschwiegenheit, Liebe, Wahrheit und Treue, Gemütsruhe u.a.w. mit eindringlichen Vorstellungen anpreist und empfiehlt.

    Wir verzeichnen  einige Sätze ihrer Sittenlehre, um die Art  und Weise ihrer Belehrungen zu veranschaulichen. Wie Götzendienst ist Hochmut von Gott verabscheut und ist Gottesleugnung gleich. Vom Hochmütigen spricht Gott, wir beide können nicht zusammen in der Welt wohnen. Wer mit hochmütig gerecktem Halse einhergeht, der verdrängt gleichsam die Gottesgegenwart von der Erde in ihre Höhe zurück.  Als Gott sich offenbaren wollte, ließ er die hohen Berge und die hohen Bäume und stieg zum bescheiden Sinaigipfel und zum Dornstrauch hernieder. So entfernt sich Gott von den Hochmütigen und weilt bei dem Bescheidenen[15].

     

     

    . (Fortsetzung folgt)

     

    Quelle: S.R. HIRSCH: Gesammelte Schriften Band VI Frankfurt am Main 1912

    (Erschien als Broschüre im Jahre 1884)



    [1] Sabbath 67b.

    [2] Kethuboth 67a.

    [3] Das. und sonst.

    [4] Das. 68a.

    [5] Peah, Ende.

    [6] Sabbath 63a.

    [7] Suka 49b.

    [8] Baba Bathra 9a.

    [9] Das. b.

    [10] Semag, Geb.162

    [11] Baba Mezia 59a, b.  Maimonides Deoth VI. 10

    [12] Das.

    [13] Arachin 15. 16.

    [14] Aboth 2,15. Maimonides Deoth 6,3

    [15] Sota 4b, 5a.

    23-10-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-10-2017
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                 (1881-1932)

     

    Das Hebräische

     

    … Tausende von Juden sind zur Zeit von einem förmlichen Taumel des Hebräischen erfasst. Anfangs war die zionistische Liebe zum Hebräischen eine zionistische Mode, der man sich mit jener zärtlichen Hingabe verschrieb, mit der man sich auch sonst in die historische Überbleibsel der jüdischen Antike vergrub. Man lernte Hebräisch, wie man jüdische Geschichte trieb, wie man mit der jüdischen Religion, ihren Heroen und ihre Märtyrern kokettierte. Heute ist das Hebräische turmhoch über allen sonstigen Elemente der jüdischen Kultur gestellt, heute ist es zu einem gellenden Feldgeschrei geworden, mit welchem  kundige Strategen eine bunte Menge fanatisierter Schekelzahler zu wildem Kampfe wider die Hochburgen der Assimilation verlocken.

    …Es ist nun klar: das große Gewicht, daß der Zionismus auf das Hebräische legt, ist nichts anders als eines der zahlreichen Symptome, durch die er seinen Hang zur Assimilation bekundet. Auch die Zionisten sind Assimilaten. …Nur an die europäische Geschichte hat er sich orientiert, als er den Kampf für die heilige Sprache begann.

    Umsomehr ist aber die Orthodoxie verpflichtet, nach der historischen Stellung des Hebräischen im Judentum zu fragen, und dafür zu sorgen, daß dieser hebräische Taumel, dieser nationale Sprachfanatismus nicht auch ihre Reihen erfasst. Das würde zu einer gefährlichen Infektion von unabsehbaren Folgen führen. …

     

    Aufsatz erschienen in „Jüdische Monatshefte“ Jahrgang 1 (1914) Heft 6 und hier die vollständige in Beilage:

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    Das Hebraïsche R.B. Jg. 1 Hft. 6 Seite 212.JPG (124.4 KB)   
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    Das Hebraïsche R.B. Jg. 1 Hft. 6 Seite 214.JPG (130.5 KB)   
    Das Hebraïsche R.B. Jg. 1 Hft. 6 Seite 215.JPG (129.9 KB)   
    Das Hebraïsche R.B. Jg. 1 Hft. 6 Seite 216.JPG (124.5 KB)   
    Das Hebraïsche R.B. Jg. 1 Hft. 6 Seite 217.JPG (89.1 KB)   

    17-10-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-10-2017
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    Samson Raphael Hirsch


    ÜBER DIE BEZIEHUNG DES TALMUDS ZUM JUDENTUM

    UND ZU DER SOZIALEN STELLUNG SEINER BEKENNER (6)

     

    Wir glauben, durch die vorstehenden wortgetreuen Auszüge aus den talmudischen Schriften den Urgrund der von manchen gehegten Meinung von gemeinschädlichen Einfluß des Talmuds auf das soziale Verhalten und das Verkehrsleben der Juden dargetan, und vielmehr gezeigt zu haben, welche in hohem Grade die allgemeine Wohlfahrt fördernden Grundsätze der Rechtschaffenheit, der Betriebsamkeit und der Loyalität der Talmud auf dem Boden religiöser Gewissenhaftigkeit in der Brust seiner Bekenner zu pflegen versteht.

    Wir haben dem vorangehend die Erklärung geäußert, daß auch überhaupt die selbst von seinen Gegnern zugestandenen löblichen Eigentümlichkeiten  des jüdischen Nationalcharakters durch und durch als ein Erzeugnis der talmudischen Lehren und der unter ihrem Einfluß sich vollziehenden Erziehung und Bildung zu betrachten sind.

    Wir möchten auch dies durch einige Auszüge aus dem talmudischen Schriften belegen und damit den Beurteiler das Bild von der talmudischen Lehre einigermaßen  vervollständigen, beschränken uns aber auf nur wenige Sätze aus dem reichen Schatz der talmudischen Weisheit von der Bildung des Charakters, der Gesinnung und der Lebensgrundsätze der Einzelpersönlichkeit, der Ehe und des Familienlebens, der Wohltätigkeit und der Menschenliebe und des Gemeindelebens. 

     

    GEISTES- UND CHARAKTERBILDUNG, GESINNUNG UND LEBENSANSCHAUUNG

     

    In höchsten Ehren steht den Weisen des Talmuds de Bildung des Geistes. Die durch Schrift und Überlieferung gegebene Wissenschaft ist ihnen nicht das Vorrecht eines besonderen Standes, sondern die Nationalwissenschaft, zu deren Aneignung und Pflege jeder ihrer Söhne, welchem sonstigen Beruf er auch obliegen mag, berufen ist. Und weil diese Wissenschaft nicht das übersinnliche Jenseitige, sondern die reale diesseitige Welt mit ihren geschichtlichen Entwicklungen in der Vergangenheit, ihren religiösen, sittlichen und sozialen Aufgaben in der  Gegenwart des Einzel- und Gesamtlebens und ihren Zielen in der Zukunft zum Gegenstande hat, so ist sie einerseits eine tüchtige Schule für logische Auffassung und Beurteilung der Dinge, Zustände und Verhältnisse, und ist anderseits so universaler Natur, daß sie sich gerne mit allen anderen Wissenschaften befreundet, welche die Erkenntnis der realen Zustände und Verhältnisse in Natur und Geschichte anstreben. Daß der Knabe zur Kenntnis dieser Wissenschaft, zu selbständiger Hausesgründung und zu tugendhaften Werke heranblühen möge, das ist der Wunsch, den Freunde und Genossen einem Vater bei der Geburt eines Sohnes ausdrücken, und wenn nach dem bereits zitierten Ausspruch des Talmuds bei unserem einstigen jenseitigen Erscheinen vor Gottes Richterstuhl, die Frage nach der von uns gepflegten Rechtschaffenheit  in Handel und Wandel die erste sein wird, so wird nach der Talmud die zweite sein: Bist du nicht ganz und gar ins Geschäftsleben aufgegangen und hast du dir täglich eine bestimmte Zeit für deine geistige Fortbildung in der Wissenschaft offengehalten[1]?  Die Bitte um Erkenntnis, Einsicht und Verständigkeit bildet das erste Anliegen in den dreimal täglichen Gebete der jüdischen Liturgie[2].  Wer es verabsäumt; sich die richtige Erkenntnis zu erwerben, macht sich fast des Anspruchs auf Erbarmen verlustig.  Ein Mensch aber, der die rechte Erkenntnis und Einsicht besitzt, ist ein Baustein zum Heiligtum[3].  Wem es an rechter Kenntnis und Ansicht fehlt, der ist der wahre Arme[4]. Sie schützen aber nur eine gerade Geistesrichtung, keine, die, wie sie sich ausdrücken einen Elefanten durch einen Nadelöhr zwingen will, und zählen eine ganze Reihe verkehrter Geistesbildungsarten auf, die sie ernstlich tadeln[5].

    Allein alles Wissen, alle Wissenschaft haben nur Wert, wenn sie im Dienst eines gottesfürchtigen Lebens verwertet werden sollen. Gottesfurcht ist der wahre Bau des Lebens, Wissenschaft nur die Pforte dazu. Wehe dem, der kein Haus hat und sich eine Türe zum Hause zimmert! Ja, Gottesfurcht ist der, den rechten Eingang zur Wissenschaft bedingende Schlüssel. Wer aber Wissenschaft ohne Gottesfurcht hat, gleicht dem der wohl die inneren Schlüssel, aber nicht den äußeren hat, wie will der hinein[6].

    Gottesfürchtig wird aber ein Mensch nur durch sich selbst. Wenn ein Mensch ins Dasein treten soll, tritt sein Engel vor Gottes Thron mit der Frage: dieser Menschenkeim, was soll ihm werden, soll er stark oder schwach, klug oder einfältig, reich oder arm werden, ob er aber gut oder schlecht werden soll, fragt er nicht; denn alles stammt aus Gottes Händen, nur nicht die Gottesfurcht[7].  Unablässig achte auf deinen Charakter und wäge jeden Schritt ab, den du tutst[8]. Bessere dich einen Tag vor deinem Tode, und da du nicht weißt, wann dieser eintritt, so denke, jeder Tag sei vielleicht dein letzter, und dein ganzes Leben sei ein Leben fortschreitender Besserung[9].  Jederzeit halte deine Gewänder rein und hüte dich vor dem kleinsten Flecken, denn du weißt nicht, wie bald du vor deinen Schöpfer geladen wirst[10]. Diese Welt gleicht dem Vorzimmer zur jenseitigen.  Bereite dich im Vorzimmer, das du würdig zur Audienz erscheinest[11]. Dein Vorbild aber sei Dein Schöpfer, wie Er barmherzig und gnädig, langmütig, reich an Liebe und Wahrheit ist, wie er Nackte kleidet, Kranke pflegt, Trauernde  tröstet, so strebe du Ihm nach in gleichen Tugenden und gleichem Liebeswirken; denn es ist dir gesagt, wandle Ihm nach, wandle in seinen Wegen, werde ihm ähnlich[12]. Ist doch deine Seele, ihrem Wesen nach, Gottes Ebenbild, ist rein, sehend und unsichtbar wie Gott, füllt den Körper, ihre Welt, so aus, wie Gott die ganze Welt erfüllt und ist dabei so unfindbar wie Gott, trägt und überdauert den Körper wie Gott seine Welt, ist einzig im Körper wie Gott einzig in seiner Welt[13].

    Der angeerbte Grundzug des jüdischen Charakters ist: Barmherzigkeit. Der Jude, der nicht barmherzig ist gegen alles, was Gott geschaffen, der ist kein echter Jude[14].  Wer sich seiner Mitgeschöpfe erbarmt, des erbarmt man sich vom Himmel, wer aber sich seiner Mitgeschöpfe nicht erbarmt, der hat auf kein Erbarmen von oben zu rechnen[15].

    Von dem gefeiertesten Meister der Lehre, dem Verfasser der Mischna, erzählt der Talmud, ein Kalb, das zum Schlachten geführt werden sollte, flüchtete sich einst zu ihm und barg den Kopf weinend in seinen Mantel. „Geh“, sagte er, „dazu bist du geschaffen.“ Darauf sagte man oben: weil er kein Erbarmen gezeigt, seien lange anhaltende Schmerzen über ihn verhängt.  Eines Tages wollte seine Magd junge Wiesel, die sie im Hause zusammengefegt hatte, ertränken. „Laßt sie“, sagte er, „sein Erbarmen erstreckt sich auf alle seine Werke“, heißt es von Gott. Darauf sagte man oben, weil er Erbarmen gezeigt, werde ihm Erbarmen erwiesen, und die Schmerzen hörten auf[16].

    (Fortsetzung folgt)

     

    Quelle: S.R. HIRSCH: Gesammelte Schriften Band VI Frankfurt am Main 1912

    (Erschien als Broschüre im Jahre 1884)



    [1] Sabbath 31a.

    [2] Berachoth 33a.

    [3] Das.

    [4] Nedarim 41a.

    [5] Baba Mezia 38b. Kethuboth 17a.

    [6] Sabbath 31a. b.

    [7] Niddah 16b.

    [8] Sota 5b.

    [9] Sabbat 153a.

    [10] Das.

    [11] Aboth IV, 21

    [12] Sota 14a.

    [13] Jalkut zu Ps.103

    [14] Beza 23b.

    [15] Sabbath 151b.

    [16] Baba Mezia 85a.

    16-10-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-10-2017
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN und HINTERGRUNDINFORMATION 09.10.2017
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit Thora im Derech Erez

    gegen den Zionismus

     

     

    Hassan Nasrallah To Jews: Flee Israel Before Its Destruction, Zionism Is Our Common Enemy

    Video and Transcript

    Netanyahu Is Leading You To Annihilation And Destruction. 

    http://www.informationclearinghouse.info/47973.htm

     

    Israeli Chief of Staff Concerned about Hezbollah: "Gravest Threat" Comes from North

    http://english.almanar.com.lb/362569  

     

    Religious Fanaticism is a Huge Factor in Americans' Support for Israel

    https://theintercept.com/2015/04/15/religious-fanaticism-huge-factor-americans-support-israel

    09-10-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-10-2017
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NOTIZEN von 'Jüdische Monatshefte' 1919 Heft 5. u. 6
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    NOTIZEN

     

    1.

     


    In N° 3-4 des Jeschurun finden wir den Versuch einer Exegese des Psalms 81, in welchem auch die Stellung des
    חז"ל einer Kritik unterzogen wird. Die N° kam erst kurz nach Redaktionsschluß; wir werden בל"נ diese Gelegenheit benutzen, um einmal das Verhältnis der Kritik zu מאמרי חז"ל zu  erörtern. Für heute begnügen wir uns mit der Bemerkung, daß wir die Exegese des Herrn Dr. Eppenstein in religionsgesetzlicher Hinsicht für höchtsbedenklich, in ästhetischer Hinsicht für äußerst geschmackslos halten, und daß wir unsere Leser bitten, nach wie vor davon überzeugt zu sein, daß der Vers תקעו בחדש שופר, sich nicht, wie Eppenstein lehrt, auf  פסחsondern auf ראש השנה bezieht.

     

    2.

     

    Wie lange noch will das Provisorische Comité der Agudass Jissroél unser Geduld  missbrauchen? Wie lange noch will es dulden, daß Herr Dr. J. Heinemann, Dozent des neologen Breslauer Seminars, in seinem Schoße weilt? Erhebt sich keine Stimme im Comité, den unerhörten Skandal ein Ende zu bereiten? Wartet das Comité vielleicht, bi Herr Dr. Heinemann freiwillig geht? Monate sind vergangen, seit Heinemann die Stelle am Breslauer Seminar angenommen hat. Die Mühle des Comités mahlt langsam. Wir hoffen, daß der Delegiertentag der Agudass Jissroél  an seine Pflicht erinnern wird.

     

    Quelle:דרש טוב לעמו  Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 1 u. 2 S. 144

     

     

    N.B.: Die obengenannte Zeitschrift „Jeschurun“ war ein Machwerk des Dr.Wohlgemuth!

    Siehe in unser Archiv „Geschichte der Zeitschrift Jeschurun“

    http://www.bloggen.be/jesjoeroen/archief.php?ID=254573

     

    02-10-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-10-2017
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Haus Jakobs! Gehet voran, wir möchten im Lichte Gottes mitwandeln! Jesajas 2,5
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    בית יעקב לכו ונלכה באור ה'

     

    “Haus Jakobs! Gehet voran, wir möchten im Lichte Gottes mitwandeln!“

     

    Jesaja 2,5

     

    Kommentar von Reb Julius HIRSCH:

    „V.5 bringt die Aufforderung zum Ausdruck, welche die Völker bei ihrem Hinaufgehen zum Berge Gottes an Jissroél richten, die Bitte um Führung und Belehrung über ihre Pflichten. Sie wollen gerne Jissroél folgen (S. weiter Kap. 49,23 zu ועפר רגליך וגו' bemerkte“.

     

    Das BUCH JESAJA, nach dem Forschungssystem Rabbiner Samson Raphael HIRSCH übersetzt und erläutert von Julius HIRSCH Kaufmann Verlag Ffm. 1911

     

    Julius (Jehuda) HIRSCH: (1842-1909) Sohn von Rav Samson Raphael HIRSCH, Beruf: Geschäftsmann.

     

     

    Dieser Vers ist eine der durch den Zionisten meist mißbrauchten, meist gefälschten. Unter Weglassung bzw. Mißbrauch  des Gottesnamens, gilt der Akronym ביל"ו (lies Bilu) als Aufforderung Palästina zu kolonisieren. Laut den widerlichen religiöszionistischen Fälschern genügt es den Göttlichen Namen zuzulegen um den gottes- und menschenfeindlichen Zionismus zu „koschern“.

    01-10-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-09-2017
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.The Jewish Guardian Archive
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    The Jewish Guardian Archive

     

     

    The Jewish Guardian was an English-language anti-Zionist periodical that appeared during the 70s and 80s. It contained a rich treasury of articles by famous rabbis as well as historians and activists, detailing the Torah view on the issues of the time as well as analyses of the history of Zionism. It was mailed out to subscribers and reached a wide variety of Jews from all communities - fulfilling a similar function to True Torah Jews and Yeshurun – Judaism against Zionism in the pre-internet age. We thank Hashem that this archive of Torah thought has now become available in PDF format, and True Torah Jews – Natruna has made it accessible here.

     

    http://www.truetorahjews.org/guardian

    25-09-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-09-2017
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH Über der Talmud (5. Folge)
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    Samson Raphael Hirsch

    ÜBER DIE BEZIEHUNG DES TALMUDS ZUM JUDENTUM

    UND ZU DER SOZIALEN STELLUNG SEINER BEKENNER (5)

     

    VERHALTEN ZU DEN REGIERUNGEN UND MITBEVÖLKERUNGEN

     

    Mit drei Eiden sandte Gott Jissroél ins Exil, heißt es im Talmud, er ließ Jissroél schwören, daß sie nie eigenmächtig die Rückkehr zum gelobten Lande zu erzwingen versuchen, sondern geduldig ausharren sollten, bis Gott sie wieder zurückführen werde. Er ließ Jisroel schwören, daß sie sich nie gegen den Staaten, die sie aufgenommen, empören sollten. Und er beschwor die Völker, daß sie Jissroél nicht über die Masse drücken sollte[1].  Seinen beiden Eiden ist das jüdische Volk in all den Jahrhunderten seines langen Exils gerecht geworden, nie hat es einen gewaltsamen Versuch zur Rückkehr gemacht, und nie und nirgends hat es sich gegen die Regierungen empört, in deren Land es Aufnahme gefunden. Derselbe Talmud, der die Zuversicht auf die einstige Wiederkehr in das Land der Väter, der Wiederbau des Tempels und die dann vollkommene Erfüllung des göttlichen Gesetzes auf dem diesem Gesetze ureigenen Boden des gelobten Landes, Hand in Hand mit dem Anbruch des den ewigen Frieden bringenden Gottesreiches auf Erden durch Sammlung aller Menschen zur Erkenntnis Gottes, des Einzig Einen, und zur Verehrung desselben durch ein Leben der Pflichttreue in Gerechtigkeit und Liebe, derselbe Talmud, der diese Zuversicht und diese Hoffnungen als wesentlichen Bestandteil der jüdischen Überzeugungen in unser tägliches Gebet einfügte, derselbe Talmud macht jeden eigenmächtigen Versuch zur Erlangung dieser Rückkehr zum verbrecherischen Auflehnen gegen den göttlichen Willen, verpflichtet vielmehr seine Bekenner, den Eintritt dieser Verheißungen ausschließlich dem von Gott zu ergehenden Ruf unserer Wiederversammlung zu überlassen, bis dahin  geduldig auszuharren im Lande ihrer Verweisung, es wie ihr Vaterland zu lieben, sein Wohl zu fördern, und Fürst, Obrigkeit und Mitbewohnern gegenüber alle Pflichten treuer Untertanen und Bürger zu erfüllen, wie dies Jeremias K. 29, V.1-7 dem babylonischen Staate gegenüber ausgesprochen ist. Infolgedessen haben denn auch die Juden sich überall und immer als die treuesten und gehorsamsten Untertanen bewährt. „Das Recht der Regierung ist Recht“ lautet der kurzer Satz, den der Talmud für unser Verhalten als Norm aussprach, d.h. was eine Regierung für ihr Land als geltendes Recht bestimmt, das hat für uns unverbrüchliche Geltung und muß gewissenhaft von uns beobachtet werden[2].  Nach diesem Grundsatz lehrt, wie wir bereits bemerkt, der Talmud, daß staatsseitig geforderte Zölle und Steuern umgehen durchaus als Diebstahl zu betrachten ist, und ausdrücklich wird dabei im Rechtskodex Ch.M. 369,6 bemerkt, daß diese selbst hinsichtlich solcher Steuern der Fall ist, die der Staat nur von Juden fordert. Das Land, wird dieser Grundsatz von R. Nissim (Nedarim 28a) erläutert, ist Eigentum des Landesherrn, und ist dem Juden die Erlaubnis zur Niederlassung im Lande nur unter der Bedingung erteilt, daß von ihm die Landesgesetze beobachtet werden.  Nie lasse die der Regierung schuldige Ehrfurcht außer Augen[3].  Es gibt nichts Machtherrlicheres auf Erden als einen König[4].  Ein vom König beauftragter Diener ist wie der König[5].  Eine Regierung macht ihr Wort zur Tat; sagt sie, sie wolle Berge von der Stelle rücken, so tut sie es und nimmt ihr Wort nicht zurück[6].  Bete für das Wohl der Regierung, denn wäre  nicht ihre gefürchtete Macht, es würde sich die Gesellschaft in einen Krieg aller gegen alle auflösen[7].  Jede Obrigkeit, auch den einfachsten Beamten, hast du als vom Himmel gefügt zu achten, denn er hat in dem ihm angewiesenen Kreis das Recht und die Ordnung zu handhaben[8].

    So ist denn auch in unserer synagogalen Liturgie das Gebet für Fürst und Obrigkeit enthalten, und beim Anblick eines Königs lehrt der Talmud die Benediktion sprechen: gebenedeit sei Gott, der sterblichen Menschen von seiner Herrlichkeit mitgeteilt[9].      

    Wir haben schon unter dem Titel Rechtschaffenheit gezeigt, wie nach der ausdrücklichen Lehre des Talmuds die Pflichten der Rechtschaffenheit gegen jeden Menschen ausnahmslos, auch gegen Heiden und Götzendiener geboten sind und jedes Abweichen vom Rechten, jedes gegen irgend welchen Menschen geübte Unrecht im Kauf und Verkauf, jeder Betrug und jede Täuschung im Messen, Wägen, Rechnen, Zählen, usw. von Gott verabscheut wird. Aber nicht nur alle Pflichten der Gerechtigkeit, auch aus dem sozialen Zusammenleben  fließende Menschlichkeit lehrt der Talmud selbst gegen Heiden und Götzendiener üben, lehrt ihre Arme unterstützen, ihre Kranke pflegen, ihre Leichen bestatten[10], ihren Greisen mit ehrerbietiger Hilfe entgegenkommen[11], ihren in menschlicher Wissenschaft hervorragenden Weisen  mit der zu Gott aufblickenden Benediktion begegnen, der von seiner Weisheit sterbliche Menschen gegeben[12]. Alles dies selbst gegen Heiden und Götzendienern zählende Menschen.  Nichtjüdische Menschen aber, die den von der Bibel gelehrten Gott des Himmels und der Erde erkennen und sich zur Erfüllung aller allgemeinen menschlichen Pflichten, wie des Verbotes des Mordes, des Diebstahls, der Unkeuschheit usw. verpflichtet, bekennen,  die stehen nach der Lehre des Talmuds hinsichtlich der Pflichten von Mensch zu Mensch dem Juden völlig gleich und haben den Anspruch nicht nur auf alle Pflichten der Gerechtigkeit, sondern auch auf den Erweis tätiger Menschenliebe[13].  Überhaupt sind wohl die Weisen des Talmuds die einzigen Lehrer einer Religion, die nicht sagen: außer unserem Bekenntnis kein Heil! Sie vielmehr lehren: die Gerechten aller Völker haben Anteil an der ewigen Seligkeit[14]. Die mosaischen Gesetzen sind dem Talmud zufolge nur Jissroél zur ewigen Verpflichtung erteilt, alle übrigen Menschen aber sind vollkommene Gerechte vor Gott, wenn sie nur die allgemeinen, sogenannten sieben mosaischen [noachidischen] Pflichten gewissenhaft beobachten. Daher zu 3. B.M. K. 18, V. 5 die talmudischen Sätze: Selbst ein Nichtjude, der das ihm erteilte göttliche Gesetz erfüllt, steht dem Hohenpriester gleich, denn es heißt: welche der Mensch erfüllt und Leben durch sie gewinnt. Ebenso (Jesajas K.26, V.2): Öffnest die Pforten, daß Priester und Jissroél eingehen, heißt es nicht sondern: daß ein gerechtes, die Treue bewahrendes Volk eingehe.  Ferner (Psalm 118, V.20): Dies ist die Pforte zu Gott, Priester, Leviten und Jissroél heißt es nicht, sondern: Gerechte gehen in sie ein.  So auch (Psalm 133, V.1): Jauchzet, Priester, Leviten und Jissroél, heißt es nicht, sondern: Jauchzet Gerechte in Gott. Endlich (Psalm 125, V.4): Tue Gutes, Gott, den Priestern, Leviten und Jisroel heißt es nicht, sondern: Tue Gutes, Gott, den Guten! Aus allem diesem folgt, das selbst ein Nichtjude, der das ihm erteilte Gesetz erfüllt, dem Hohenpriester gleich steht[15].  Diese Sätze gewährleisten Leben, Gottesnähe, Glückseligkeit und Heil jedem Menschen, der die ihm obliegenden Pflichten in treuer Gewissenhaftigkeit vor Gott erfüllt.  Spricht doch ein talmudischer Weiser geradezu: Himmel und Erde rufe ich zu Zeugen, es sei Nichtjude, Mann oder Frau, Knecht oder Magd, je nach seinen Werken ruht heiliger Geist auf ihm[16].

    Auf  Grund und im Geiste dieser talmudischen Lehren haben denn auch die Gesetzlehrer aller Zeiten ihre Brüder das Verhalten gelehrt, das ihre jüdische Pflicht von ihnen in Beziehung zu den Regierungen und Bevölkerungen fordert, unter deren Schutz und in deren Mitten sie leben, wie sie auch sonst von den jüdischen Anschauungen und Lebensweisen sich unterscheiden mögen, doch auch die jüdische Bibel des alten Testaments als ein Buch göttlicher Offenbarung verehren und in ihrer Glaubens- und Pflichtenlehre den von der Bibel gelehrten Gott des Himmels und der Erde und seine in diesem und jenem Leben waltende Vorsehung bekennen, der sie zur Erfüllung der allgemeinen menschlichen Pflichten verpflichtet, sie daher von den heidnischen und götzendienenden Völkern der talmudische Zeit, hinsichtlich deren der Talmud wohl alle Rechtspflichten, die Erfüllung tätiger Menschenliebe aber nur im beschränktem Masse gebietet, sich völlig unterscheiden, vielmehr zu denen nichtjüdischen Menschen zählen, die auch hinsichtlich des Erweises tätiger Menschenliebe der Talmud dem Juden völlig gleichstellt. Sie weisen mit Ernst und Nachdruck darauf hin, wie uns noch ganz besonders die Pflicht der Dankbarkeit gegen die Fürsten und Völker obliegt, die uns Aufnahme und Schutz gewähren, da doch selbst vom Egypter (5. B.M. K.23, V.8) gebietet: hege keine Unfreundlichkeit gegen den Egypter, denn Aufenthalt fandest du in seinem Lande.  In einer unserer Gegenwart nahen Zeit, Ende des vorigen Jahrhunderts, haben namentlich hochgefeierte Rabbinen wie R. Jecheskeel Landau, R. Eleasar Fleckeles und R. Jakob Emden in verschiedenen Schriften diese Thema eingehend behandelt. Dieser letztere in seinem Kommentar zu Aboth IV. 13 hob ganz besonders hervor, wie „Christen und Mohammedaner von uns als ein Mittel zur einstigen, Verwirklichung der allgemeinen Gotteserkenntnis auf Erden zu betrachten sind.  Während die Völker vor ihren Götzen dienten, Gottes Dasein leugneten, also weder Gottes Macht noch einer Vergeltung anerkannten, diente das Bestehen der Christen und Mohammedaner dazu, unter den Völkern das Gottesbewußtsein zu verbreiten und in den fernsten Ländern der Erkenntnis Eingang zu verschaffen, daß einen Gott gibt, der die Welt beherrscht, der belohnt und bestraft, und an Menschen seine Offenbarungen ergehen ließ.  Einsichtsvolle christliche Gelehrte haben aber nicht bloß der schriftlichen Offenbar im Kreise der Völker Anerkennung verschafft, sondern auch der der Mündlichkeit übergebenen Gottesoffenbarung zum Schutze gedient.  Denn  als ruchlose, dem Gottesgesetze feindliche Personen aus unserer Mitte die Absicht hatten, den Talmud zu abrogieren und zu vertilgen, haben sich aus ihrer Mitte Fürsprecher zur Abwehr dieser Bestrebungen erhoben usw.“

     Daß das jüdische Volk diese Verpflichtung des Talmuds auf Treue und Gehorsam für Obrigkeit, auf Gerechtigkeit und Menschenliebe für alle Mitbevölkerungen um großen ganzen gewissenhaft und freudig erfüllt hat, kann nur eine die Wahrheit geflissentlich verkennende Feindseligkeit in Abrede stellen. (Fortsetzung folgt)

     

    Quelle: S.R. HIRSCH: Gesammelte Schriften Band VI Frankfurt am Main 1912

    (Erschien als Broschüre im Jahre 1884)



    [1] Kethuboth 111a.

    [2] Baba Kama 113a.

    [3] Sebachim 102a.

    [4] Gittin 56a.

    [5] Baba Kama 113b.

    [6] Baba Bathra 3b.

    [7] Aboth 3,2.

    [8] Berachoth 58a.

    [9] Das.

    [10] Gittin 61a.

    [11] Kiduschin 32b.

    [12] Berachoth 58a.

    [13] Maimonides Melachim 10,12

    [14] Sanhedrin 105a.

    [15] Sifra zu 3. B.M. K.18, V.5.

    [16] Tana debe Elia zu Richter K.4, V.4.

    11-09-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-09-2017
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    Samson Raphael Hirsch

     

    ÜBER DIE BEZIEHUNG DES TALMUDS ZUM JUDENTUM

    UND ZU DER SOZIALEN STELLUNG SEINER BEKENNER (4)

     

    NAHRUNGSZWEIGE

     

    Ein hoher Wert legt der Talmud auf eine selbständige Existenz die keiner mildtätigen Unterstützung bedarf, und lehrt mit Nachdruck, dieses Ziel auf jede mögliche redliche Weise anzustreben und sich zu dessen Erreichung keiner Arbeit und keiner Leistung zu schämen, lieber sich die größten Entbehrungen aufzulegen, um nur der Menschenhilfe entbehren zu können.  Hoch in Ehren stand im talmudischen Kreise die Arbeit. Sein Grundsatz war: Groß ist die Arbeit, denn sie ehrt dem Mann[1]. Einem gefallenen Tiere, heißt es, ziehe auf der Strasse das Fell ab und verdiene dir etwas, und sage nicht, ich bin ein Priester, bin ein großer Mann, es schickt sich nicht für mich[2] ! Lebe am Sabbat wie am Werktage, nur brauche nicht Menschenhilfe anzusprechen[3].  Verdinge dich selbst zu einer dir sonst widerstehenden Arbeit und bleibe unabhängig von Menschenhilfe[4].

    Die Weisen des Talmuds achteten ihre Wissenschaft zu hoch, um sie, wie sich ausdrückten, „zu einem Spaten zu machen, um damit zu graben[5]“, sie lehren ihre Wissenschaft unentgeltlich und ernährten sich größtenteils von Arbeit, Handwerk, Ackerbau, oder einfachem Handel. Wie wir diese Nahrungsweise unter ihnen selbst vertreten finden, so lehrten sie auch allgemein[6]: Wie der Vater verpflichtet ist, seinen Sohn im religiösen Gesetze zu unterrichten, so ist er auch verpflichtet, ihn ein Handwerk lernen zu lassen. Nach einer Auffassung wäre jeder ordentliche Erwerb dem Handwerk gleich, nach anderer wäre jedenfalls auch ein Handwerk zu erlernen, selbst wenn der Sohn ein anderes Geschäft treiben sollte; denn nur ein Handwerk  gewähre immer eine Existenz[7]. Immer lehre man seinen Sohn ein solches Gewerbe, das möglichst rein vom Versuchung zum Unrecht ist und ihm auch noch irgend welche Masse läßt, auch seiner geistigen Bildung zu leben[8]. Er lehre ihn auch nicht ein solches Gewerbe das ihn in Berührung mit Frauenzimmern bringt.  Insbesondere wird das Handwerk geschätzt.  Alle Handwerke bleiben in der Welt, glücklich, wem ein gutes Handwerk zu teil geworden[9].  Sieben Jahre mag Hungersnot sein, die Türe eines Handwerkers weiß sie nicht zu finden[10].  Liebe die Arbeit und wolle nicht hoch gestellt sein[11].  Der Gottesfürchtiger, der von seiner Arbeit lebt, hat es doppelt gut, er ist glücklich in diesem und in jenem Leben[12].

     

    In hoher Achtung stand auch der Ackerbau. Wohl zog mancher das Geschäft vor, und einer der Rabbiner ging an einem Ackerfeld vorüber, dessen volle Ähren wie grüßend und winkend die Köpfe bewegten, und sagte er scherzend: winket nur immer, mit einem Geschäft sich befassen ist doch besser als mit euch[13]. Aber das allgemeine Urteil lautet doch anders.  Jeder Mensch, wird gelehrt, der keinen Acker hat, ist kein Mensch, denn es heißt: die Erde hat er den Menschenkindern gegeben. Säe dir selbst deine Frucht und kaufe sie nicht, kommen dir auch beide gleich teuer, das Selbstgesäete ist gesegneter[14].  Wenn es in der Strafverkündung (5. B.M. K. 28, V.66 heißt: „Dein Leben wird dir in unsicherer Ferne schweben,“ so gilt das von dem, der sich seinen Kornbedarf von Jahr zu Jahr kauft, „du wirst Tags und Nachts in Sorge sein,“ gilt von dem, der seinen Kornbedarf von Woche zu Woche kauft, endlich: „du wirst keinen Glauben an dein Leben haben,“ das ist der, der sich auf den Brotverkäufer verläßt[15]. Wer seinen Acker bestellt, wörtlich: wer seinem Acker „dient“, heißt es (Prov. K. 12, V.11), wird des Brotes satt, nur wenn der Mensch sich wie ein Knecht mit seinem Acker beschäftigt, wird er sich an Brot sättigen, sonst nicht[16].  Aus allen diesen Sätzen leuchtet hervor, wie sehr es im Talmud gewünscht und empfohlen wird, daß jeder seinen eigenen Acker besitze und bestelle und sich seinen Fruchtbedarf in eigener Landwirtschaft erziele, und wird es nach den damaligen Bodenverhältnissen als ein gesegneter Besitzstand bezeichnet, der zu je einem Drittel aus Getreide-, Öl- und Weinbau besteht[17].

    Als, heißt es in M.Rabba zu 1. B.M. K.12, V.1, Gott den Abraham zur Wanderschaft nach einem Lande berief, das ihm und seinen Nachkommen zu eigen werden sollte, und er in Mesopotamien die Menschen essen und trinken und müßige Kurzweil treiben sah, sagte er: „gebe Gott, das in diesem Lande nicht mein Anteil werde. Als er aber zu der tyrischen Aufgängen an der Grenze von Palästina kam und sah dort die Menschen mit jäten beschäftigt zur Zeit des Jätens und mit ackern zur Zeit des Ackerns, sagte er: gebe Gott, daß in diesem Lande mein Anteil werde. Darauf sprach Gott: deinen Nachkommen gebe ich dieses Land. Wie sich in diesen Worten die Erkenntnis ausspricht, daß auch für die sittliche Entwicklung der eine regelmäßige  Tätigkeit beanspruchende Ackerbau am vorteilhaftesten ist, so setzt ja auch das ganze jüdische Religionsgesetz in allererste Linie die den Ackerbau voraus, wie ja auch alle jüdischen Feste in Zusammenhang mit der Feldarbeit und den Ackerbau stehen. Der wegen seiner geistigen Bildung gefeierteste Stamm Issachar war Ackerbauer, und „jeder unter seinem Weinstock und Feigenbaum“ ist[18],  das jüdische Ideal glücklicher Nationalwohlfahrt.  Und dies blieb auch nachdem das jüdische Volk aus dem eigenen Lande vertrieben in fremden Lande wohnte. Ein Blick in den umfangreichen Traktat Seraim, der von den religionsgesetzlichen Vorschriften hinsichtlich des Ackerbaues handelt, sowie in die dem Zivilrecht angehörigen Traktate Baba Kama, Mezia und Bathra, welche gelegentlich Angelegenheiten der Landwirtschaft bespreche, zeigt, welche umfassende Detailkenntnis von der eigentümlichen Beschaffenheit und Lage des Bodens usw., überhaupt welche eingehende Kenntnis von den Erfordernissen einer rationellen Feld- und Baumkultur die Weisen des Talmuds hatten, ein Kenntnis, die sich nur im ernsten Selbstbetrieb der Landwirtschaft erwerben läßt, und beweist, wie sie die oben mitgeteilten Äußerungen über den Wert des Ackerbaues auch in eigener Praxis betätigten. Waren sie doch so sehr für ihre Ernährung auf die Landwirtschaft hingewiesen, daß ein Meister der rabbinische Lehre sich veranlaßt sah, seine zahlreiche Hörer zu bitten, in Frühjahrs- und Herbstzeit nicht seinen Hörsaal zu besuchen, damit sie sich während dieser Zeit ausschließlich mit ihrer Landwirtschaft beschäftigen möchten, um nicht das ganze Jahr von Nahrungssorgen gequält zu werden[19].   Wohl wurde in talmudischer Zeit auch Handel und Industrie gepflegt, sind doch beide ebenso wie der Ackerbau unentbehrlich, und ein Bauer selbst bedarf namentlich des Handels.  Wo soll er mit seinen Früchten bleiben, wenn der Kaufmann ihm nicht die Produkte seiner Arbeit abnimmt, um sie anderwärts zu verwerten, eine Zusammengehörigkeit, die schon das Bibelwort in der brüderlichen, sich gegenseitig ergänzenden Verbindung des ackerbauenden und bildungsfreundlichen Stammes Jissochor und des Handelsstammes Sebulun[20] vergegenwärtigt.  Jedoch waren die Weisen des Talmuds einem zu weitläufigen Handelsgeschäfte und einer zu großen Hingebung an den Handel nicht hold.  An dem überseeisch eingehenden Groschen, meinten sie, sei kein Segen[21].  Und während der Ackerbau nach beendigtem Tagewerk und in der Winterzeit auch einige Muße zur Weiterbildung gewährt, sprachen sie aus der       Erfahrung aus, daß bei der Geschäfts- und Handelsleuten die Weiterbildung meistens zum Stillstand kommt[22], daß, wer zu viel Geschäftsmann ist, kein Weiser wird[23],  mahnten daher: beschränke dich im Geschäft und gewinne Zeit für  geistige Weiterbildung[24], nur bei beschränktem Geschäftsbetrieb läßt sich auch Wissenschaft erwerben[25].  Wir haben schon bemerkt, daß sie ihre Wissenschaft nicht als Erwerbsquelle gebrauchten, und jeder daher noch eine Nahrungszweig pflegen mußte, sie daher auch erinnerten: Schön ist  Gesetzstudium mit Pflege eines Nahrungszweige, Gesetzstudium, das mit keiner Arbeit verbunden ist, hat keine Dauer[26].

    Die bisherigen Mitteilungen aus dem Talmud, die noch leicht, wenn es sein müßte, vermehrt werden könnten, zeigen wohl zur Genüge, wie irrig die Meinung ist, als sei der Talmud ein Feind der Arbeit, insbesondere abhold dem Ackerbau. Wenn der Jude in den späteren  Jahrhunderten seines Aufenthaltes in den europäischen Landen dem Ackerbau entfremdet wurde und sich mehr mit Handel beschäftigte, so ist daran nicht der Talmud, auch nicht etwa der Unlust oder Ungeschick des Juden zum Ackerbau, sondern lediglich die Ungunst der  Staaten und Völker schuld, die ihm ja den Erwerb von Grund und Boden nicht gestatteten oder mit unendlichen Beschränkungen erschwerten. Und auch ohnehin, so lange der Jude sich nicht der entschiedenen Rechtsgleichheit und des gleichen Rechtsschutzes wie allen anderen Staatsgenossen erfreuten, so lange er gewärtig sein mußte, durch Beamtenwillkür oder entfesselte Leidenschaft fanatisierter Bevölkerungen von Haus und Hof vertrieben zu werden, konnte er sich nicht dem Landbau widmen, der wie kein anderer Nahrungszweig sonst ein völlig gesicherten Rechtstandes bedarf, mußte er sich nach dem Erwerb solcher Güter und solcher Fähigkeiten umsehen, die er überall mit hinflüchten und überall für seinen und der Seinigen Unterhalt verwerten konnte. Man mache den Juden frei und gleich und gebe ihm Zeit, sich in einen Beruf hineinzuleben, mit dem man –wenn uns nicht alles täuscht- eigentlich von Jugend in Gewöhnung und Übung  vertraut sein muß, und es wird der Jude in angestammter Liebe zu einem Nahrungszweig zurückkehren, der in seiner ursprünglichen Bestimmung mitbegriffen war. (Fortsetzung folgt).

     

    Quelle: S.R. HIRSCH: Gesammelte Schriften Band VI Frankfurt am Main 1912

    (Erschien als Broschüre im Jahre 1884)



    [1] Nedarim 49b.

    [2] Pesachim 113a.

    [3] Das.112a.

    [4] Baba Bathra 110a.

    [5] Aboth 4,7.

    [6] Kiduschin 30b.

    [7] Das.

    [8] Das.82a.

    [9] Das.

    [10] Sanhedrin 29a.

    [11] Aboth 1,10.

    [12] Berachoth 8a.

    [13] Jebamoth 63a.

    [14] Das.

    [15] Menachoth 103b.

    [16] Sanhedrin 58b.

    [17] Baba Mezia 107a.

    [18] Micha 4,4

    [19] Berachoth 35b.

    [20] 5. B.M. 33,18

    [21] Pesachim 50b.

    [22] Eruwin 55a.

    [23] Aboth 2,6.

    [24] Aboth 4,12.

    [25] Aboth 6,6.

    [26] Aboth 2,2.

    04-09-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-08-2017
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    Samson Raphael Hirsch

    ÜBER DIE BEZIEHUNG DES TALMUDS ZUM JUDENTUM

    UND ZU DER SOZIALEN STELLUNG SEINER BEKENNER (3)

     

     

    RECHTSCHAFFENHEIT

     

    Wenn du, lehrt der Talmud, einst jenseits vor Gott zur Rechenschaft gezogen werden wirst, wird die erste an dich gerichtete Frage sein: warst du gewissenhaft im Handel und Wandel?[1] Dein Ja sei Ja, dein Nein sei Nein. Nie sei das, was du denkst, im Widerspruch zu dem, was du sprichst. Wäre selbst ein Geschäft deinerseits noch nicht juridisch perfekt geworden, so wisse, daß, der einst das Geschlecht der Sündflut und das Geschlecht des Turmbaues mit Strafe traf, der wird auch den mit Strafe treffen, der bei seinem Worte nicht bleibt. Auch vom bloß gesprochenen Worte abweichen, ist ein Mangel an Gewissenhaftigkeit[2]. Ja, gelobt wird, wer auch seinem bloßen Gedanken treu bleibt, wie einer der Weisen des Talmuds, dem ein Käufer ein Angebot auf  einen Verkaufsgegenstand machte, während er,  der Verkäufer mit anderem beschäftigt, ihm nichts erwidern konnte, der Käufer daher in der Meinung, er habe ihm zu wenig geboten, sein Angebot erhöhte, nachdem er seine Beschäftigung beendigt hatte, dem Käufer die Sache für das erste, niedrigere Angebot ließ, weil, wie er sagte, er schon im Gedanken sein erstes Angebot anzunehmen entschlossen gewesen war[3].

    Verboten ist es, irgendein Menschen, gleichgiltig ob Jude oder Nichtjude beim Kauf oder Verkauf zu betrügen, ihm auch nur mit Worten zu täuschen, oder ihm einen an den Verkaufsgegenstand bewußten Fehler zu verschweigen. Ebenso darf man der Ware kein täuschendes Ansehen geben oder deren Wert durch Mischung verringern[4].

    Jeder, auch der kleinste Diebstahl, Raub, oder Vorenthalten dessen, was dem anderen gebührt, ist verboten, gleichgiltig, ob dies einen Juden oder Nichtjuden oder einem Götzen dienenden Heiden betrifft. Man darf auch nichts zum Scherz  oder in der Absicht, es wieder zu geben, oder es wieder zu erstatten, stehlen. Auch die bloß zeitweilige Benutzung eines Gegenstandes ohne Wissen des Eigentümers ist Raub[5]. Man darf nichts kaufen, was voraussichtlich gestohlen ist, und darf von keinen Menschen etwas kaufen, der in begründeten Verdacht des Diebstahls steht[6]. Sind jemandem beim Gastmahl oder im Trauerhause Kleider vertäuscht worden, so darf er die ihm gewordenen nicht gebrauchen[7]. Staatsseitig geforderte Steuern und Zölle hintergehen ist nicht weniger als Raub[8]. Selbst ein Stücken Stroh von einem Strohbündel, ein Zweigstückchen von einer Hecke zum Zahnstocher abzubrechen wird nicht gebilligt; denn, wird hinzugefügt, würde jeder das tun, Würde bald der eine seines Bündels, der andere seiner Hecke verlustig gehen[9].

    Manches, was an sich nicht unter den Begriff des Diebstahls und Raubes fiele, untersagen rabbinische Anordnungen, um, nach ihrem Grundsatze, alles zu meiden, was dem Unrecht ähnlich ist oder zu ihm führen könnte, ein Grundsatz, den sie über das ganze Gebiet des religiösen Gesetzes durchgeführt und durch den Satz veranschaulicht: dem Nasiräer, der sich den Genuß des Weines und der Trauben abgelobt hat, ruft man zu, mache einen Umweg und meide selbst die Nähe von Weinbergen[10] Solche vom Unrecht fernhaltende Anordnungen hießen daher Gesetzumzäunungen. Aus diesem Grunde habe sie mehrere Arten von Spielen und Wetten untersagt, (den professionsfähigen Spieler erklärten sie unfähig zum Zeugen), lehrten, Tauben nicht in solcher Nähe zu anderen auffliegen zu lassen, daß dadurch fremde Tauben in seinem Schlag gebracht werden könnten u.s.w.[11]

    Der Talmud kennt auch nicht nur einen Güterdiebstahl, sondern auch einen Meinungs- und Gesinnungsdiebstahl[12], daß nämlich einer den anderen veranlaßt, ihm eine bessere Meinung und Gesinnung zuzuwenden, als er in Wahrheit durch sein Verfahren verdient, selbst wenn dem anderen dadurch gar kein Nachteil erwächst.  Ausdrücklich heißt es da auch: man darf keines Menschen Meinung und Gesinnung stehlen, sei es auch eines Nichtjuden, und wird dabei als Beispiel darauf hingewiesen, wie einer der Lehrer des Talmuds seinem Diener einen ernsten Verweis erteilte, weil dieser dem Fährmann, einem Nichtjuden, eine terefa, d. für den Juden religionsgesetzlich durch ein Fehler unbrauchbar gewordenes Huhn, als ein koscheres, d. auch für den Juden brauchbar, gegeben hatte, obgleich der Fehler für den nichtjüdischen Fährmann ganz gleichgiltig und das Huhn für ihm völlig brauchbar war. Dahin gehört denn auch jede unverdiente captatio benevolentiae, z.B. zudringliche Einladungen, oder Überhäufung mit Geschenken, wo man weiß, daß sie doch nicht angenommen werden, u.s.w.

    Ganz besonderer Nachdruck wird auf die gewissenhafte Erfüllung der 3. B.M. K.19, V.35, 36 und 5. B.M. K.25 V. 14-16 gebotene Gerechtigkeit in Gewicht und Maß gelegt, und werden[13] die eingehendsten und ausführlichten Vorschriften erteilt, die man die jederzeitige Richtigkeit der Gewichte und Masse zu erhalten und wie man jedem Irrtum im Wägen und Messen und Rechnen vorzubeugen habe. Schwerer, warnt das talmudische Wort[14], ist die Straffälligkeit bei Maß- und Gewichtsversündigungen als die Straffälligkeit bei geschlechtlichen Sünden; diese sind Versündigungen gegen Gott allein, jene aber auch gegen den Nebenmenschen; diese können durch aufrichtige Busse gesühnt werden,  bei jenen aber ist vollkommene Busse in der Regel unmöglich, da diese eine Zurückgabe des mit Unrecht Gewonnenen erfordern würde, man aber in der Regel gar nicht weiß, wen und wie viel man durch unrichtiges Wägen und Messen verkürzt hat. Ausdrücklich heißt es auch hier wiederholt[15]:  es ist gleichgültig, ob man es mit einem Juden oder einem götzendienenden Nichtjuden zu tun hat, wer den anderen in Messen und Wägen verkürzt, übertritt ein Verbot und hat es zu ersetzen, und ebenso darf er auch im Rechnen einen Nichtjuden nicht täuschen, wer dergleichen tut, von dem heißt es (5. B.M. K.25,V.16): von Gott deinem Gotte ist verabscheut, wer dergleichen verübt, wer nur irgend ein Unrecht begeht.

    Sehr ausführlich ist der Talmud über die gewissenhafte Erfüllung eingegangener Verpflichtungen als Schuldner, Hüter, Lohnarbeiter u.s.w. und heben wir auch aus diesem reichen Material ein paar charakteristische Sätze hervor. Das Bezahlen eingegangener Schulden ist nicht nur eine Rechtsschuld, sondern eine religiöse Pflicht[16], und wird Unpünktlichkeit bei vorhandener Zahlungsfähigkeit ernst getadelt[17]. Wer hundert Gulden geborgt und zahlt sie guldenweise, Zahlung ist es, aber ungehalten darf sein Gläubiger sein[18]. Angeliehenes Geld hat man vorsichtig und in einer Weise zu verwenden, daß damit die Schuld dem Gläubiger nicht verloren gehe. Das deinem Nächsten zu erhaltende Vermögen soll dir so teuer sein wie das deine[19].

    Anvertrautes Gut darf auch nicht vorübergehend in Gebrauch genommen werden, ist es geschehen, so hat es Konsequenzen wie Raub[20]. Unter Umständen hat er solche Folgen schon bei nur begonnener und nicht ausgeführter Benutzung[21].

    Ebenso wie der Dienstherr den bei ihm Arbeitenden in nichts verkürzen darf, so muß auch ein Lohnarbeiter seine volle Kraft und Zeit im Dienst des Arbeitgebers verwenden. Er darf nicht nachts arbeiten und sich Tags verdingen, auch nicht sich die nötige Nahrung entziehen und sie seinen Kindern zukommen lassen, weil er sich damit die dem Arbeitgeber vermietete Kraft schwächt und seine Leistung verringert. Er muß auch die von seinem Dienstherrn gemietete Zeit voll ausnutzen und sie nicht durch wiederholtes Müssigbleiben vergeuden[22], ja, er darf nicht einmal seine Arbeit unterbrechen, um vor einem Vorübergehenden aufzustehen, dem er sonst  Ehrerbietungsbezeugung schuldig ist[23].   

     

     ­(Fortsetzung folgt)

    Quelle: S.R. HIRSCH: Gesammelte Schriften Band VI Frankfurt am Main 1912

    (Erschien als Broschüre im Jahre 1884)



    [1] Sabbath 31a. 

    [2] Baba Mezia 49a.

    [3] Makkoth 24a.

    [4] Maimonides vom Verkauf Kap.18

    [5] Maimonides vom Diebstahl und Raub Kap.1 Baba Bathra 88a Mezia 43b

    [6] Baba Kama 118b.

    [7] Baba Bathra 46a.

    [8] Baba Kama 113a.  Maimonides vom Raub Kap. 5,11

    [9] Choschen Mischpot 359,1.

    [10] Chulin 94b. Sabbath 13a. Pessachim 40b und sonst.

    [11] Sanhedrin 24b.

    [12] Chulin 94a.b.

    [13] Baba Bathra 88a-90b. Maimonides, Diebstahl K.7 u.8.

    [14] Baba Bathra 88b. Maim. Diebstahl 7,12.

    [15] Dasselbst 8

    [16] Arachin 22a.

    [17] Baba Mezia 3a.

    [18] Baba Mezia 77b.

    [19] Maim. Darlehen 1,3. Aboth 2,17.

    [20] Baba Mezia 43a.

    [21] Dasselbst.

    [22] Maimonides Lohnarbeit. Ende. Ch.M.337,19.20.

    [23] Jore Deoh 244,5

    28-08-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-08-2017
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    Samson Raphael Hirsch

     

    ÜBER DIE BEZIEHUNG DES TALMUDS ZUM JUDENTUM

    UND ZU DER SOZIALEN STELLUNG SEINER BEKENNER (2)

     

    … Es gibt wohl kaum ein anderes Schriftwerk, das die geistige, sittliche und soziale Entwicklung einer ganzen Nation von den frühesten Zeit ihres geschichtlichen Daseins bis hinein in die lebendige Gegenwart Jahrhunderte lang also gestalte und getragen, wie der Talmud. Lange vor dem gegen den Anfang des dritten Jahrhunderts der üblichen Zeitrechnung fallenden Beginn seiner schriftlichen Abfassung war sein Inhalt als mündlicher Überlieferung und Lehre in den Geistern und Gemütern der Nation wirksam, wie dies noch die Schriften eines Josephus und Philo, ja auch die christlichen Bekenntnisschriften bekunden. Es ist nämlich der Talmud nichts als die protokollarische Aufnahme der in der Nation durch Überlieferung vorhandenen  Erklärungen, Erläuterungen, Präzisierungen und Ausführungen des in den schriftlichen Wort der Bibel in prägnanter Kürze gegebenen Gesetzes. Der Kern dieser Überlieferungen reicht bis auf Moses hinauf, der sie mit dem schriftlich fixierten Gottesworte zugleich, als gleich göttlichen Ursprungs für die Ausführung der Gotteslehre seinem Volke übergab und sie in den vierzig Jahren der Wanderschaft durch die Wüste seiner Erkenntnis einprägte. Diese mündlichen Erläuterungen waren von vornherein bei der schriftlichen Abfassung des Gotteswortes vorausgesetzt, das zu seiner Ausführung  unumgänglich der näheren Erläuterung bedarf, ja, einem aufmerksamen Leser der Bibel zeigt  die Tatsache, daß alle Gesetze zuerst mündlich gelehrt und das ganze Gesetz somit bereits dem Volke ausführlich bekannt war, als ihm Moses dasselbe vor seinem Scheiden in schriftlicher Abfassung übergab. Bedarf doch schon das einfache Lesen der Bibel in ihre Urschrift der mündlichen Überlieferung. Noch heute sind unsere Thorarollen ohne Vokale, Akzente und Versabteilungen, die alle die erweislich aus viel späteren Zeit stammen, und ebenfalls nur die mündliche überlieferte Leseweise durch Schriftzeichen festzuhalten bestimmt wurden. Das einfache Lesen der Bibelschrift beruht daher auf die Überlieferung, Überlieferung derselben Geschlechter und Männer, die auch die im Talmud enthaltene Erläuterungen überlieferten, und wenn die christliche Kirche in all ihren Konfessionen auch die jüdische Bibel des alten Testamentes als Glaubensurkunde verehrt, so steht sie schon mit ihrem einfachen Bibelwort auf Grund talmudischer Überlieferung. Eine Tatsache, auf welche schon Hillel einen Heiden, der von ihm die Aufnahme in die jüdische Gemeinschaft durch Anerkennung des schriftlichen, aber mit Ausschluß des mündlichen Überlieferung  vertrauen müßte. Bedarf doch auch das schriftliche Bibelwort für die praktische Ausführung des darin niedergelegten göttlichen Gesetzes so sehr einer mündlichen Erläuterung und setzt dieselbe so sehr voraus, daß selbst im Laufe der Zeiten entstandene jüdische Sekten, die die Überlieferung des Talmuds verwarfen, sich genötigt sahen, sich eine eigene Überlieferung zu schaffen. Alle diese Sekten, wie sie im Laufe der Zeiten entstanden, sind, bis auf den kleinen Bruchteil der noch vorhandenen Karaiten, wieder von der Bildfläche verschwunden. Das einzige welthistorischen Judentum, das seinen gottgewiesenen Gang in der Mitte der Völker, alle Jahrhunderte der Geschichte hindurch bis in die lebendige Gegenwart vollbracht und vollbringt, ist das talmudische, das von den Überlieferungen  des Talmuds getragene, gepflegte und erhaltene Judentum. Außer diesen noch bis zu Moses hinaufreichenden Überlieferungen enthält der Talmud noch urteilende und belehrende Aussprüche, Entscheidungen und Darstellungen späterer Gesetzlehrer und Weisen, die als Folgerungen, Anwendungen oder Erläuterungen aus jenen Überlieferungen fließen und ihnen sich anschließen und gleich ihnen mit Verpflichtungskraft bekleidet sind, den sogenannten halachischen Teil, oder es sind individuelle Ansichten, Sprüche, Parabeln etc., die eine solche bindende Autorität nicht beanspruchen, der sogenannte agadische Teil. Es besteht aber der Talmud aus zwei Werken. Das ältere, die Mischna, enthält die mündlich vorhandenen Überlieferungen in Sätzen von prägnant gefaßter Kürze, deren Erläuterungen ebenfalls nur mündlich verblieben. Etwa 250 Jahre später wurden auch diese schriftlich in einem Werke niedergelegt das die Gemoroh heißt. Diese Gemoroh, ein bändenreiches Werk, ist in seiner Form wohl ein Unikum in der Literatur. Es sind die fast stenographisch aufgenommenen Diskussionen, wie sie in den Lehrhäusern verhandelt wurden. Sie enthalten daher auch entgegengesetzte Meinungen, aus welchen für die Praxis nur die sich schließlich ergebenden Resultate Geltung haben, wie sie in den Codices systematisch zusammengestellt sind.

    Aus diesen flüchtigen Skizzen läßt sich wohl schon erkennen, wie der Talmud nicht etwa eine dem Judentum hinzugefügte Beigabe ist, die man entfernen könnte, ohne das Wesen des Judentums zu berühren, vielmehr der Talmud die einzige Quelle ist, aus welcher das Judentum geflossen, der Grund ist, auf welchem das Judentum besteht und die Lebensseele ist, welche das Judentum gestaltet und erhält. In der Tat, das Judentum, wie es in der welthistorischen Erscheinung des jüdischen Volkes verkörpert ist, und wie es in geistigen und sittlichen Fähigkeiten und Tugenden zutage tritt, die ihm selbst seine Feinde nicht abzustreiten wagen, ist durch und durch ein Produkt der talmudischen Lehre und er von ihr geleiteten Erziehung und Bildung. Das bewußtvoll Wandeln durch allen Wechsel der Zeiten und der Geschicke, das geduldige und vertrauensmutige Ausharren in den herbsten, prüfungsvollsten Leiden, die opferfreudige Kraft der Überzeugungstreue, die sich wohl niederwerfen, aber nicht brechen, beugen aber nicht knicken, hinschlachten, aber nicht zum Abfall verleiten läßt; das Pflichtgefühl, das Gehorsam und Treue für Fürst und Obrigkeit, Wohlwollen und Wohltun für Mitbevölkerungen bereit hält und betätigt, ohne Rücksicht auf das größere oder geringere Maß von Wohlwollen, Gerechtigkeit und Menschlichkeit oder deren Gegenteil, dessen er sichselber im Mitten der Bevölkerungen zu erfreuen hat, also, daß das jüdische Volk von Mißhandlungen und Ausschreitungen erduldet, ohne sich selber zur rächenden Ausschreitungen hinreißen zu lassen, und bei allen Staaten erschütternden Ereignissen immer mit Festigkeit und Treue auf Seite der Obrigkeit gestanden; das geistige Interesse und die geistige Begabung, die von je die Glieder des jüdischen Volkes kennzeichneten, und ohne Anteil an staatlicher Fürsorge, ja unter nichtachtender staatlicher Verkümmerung, im eigenen Kreise und aus eigener Mitte eine solche hingebende Pflegen und Nahrung gefunden, daß, als ihm  aus der aufgezwungenen Zurückgezogenheit, unter der Gunst der Neuzeit in das Licht der Öffentlichkeit hinzutreten vergönnt war, es unerwartet  in vollendeter geistiger Ebenbürtigkeit den anderen Staatsgenossen zur Seite stand; die persönlichen Tugenden der Mäßigkeit, des Fleißes, der Wohltätigkeit, der Sparsamkeit und gleichzeitig der Freigebigkeit, wo es zu Zwecken der Humanität, der öffentlichen Wohlfahrt und Bildung gilt; die Tugenden der Sittlichkeit, die denn doch noch heute in der Liste der groben Verbrechen gegen Leben, Keuschheit und Eigentum jüdische Namen zu den Seltenheiten zählen läßt; die Tugenden des Familienlebens, das glückliche Verhältnis der Ehe, der Eltern zu den Kindern; des Gemeindeleben, das immer auf bereitwillige Opferfreudigkeit seiner Glieder wie auf uneigennützige Hingebungstreue seiner Verwalten rechnen konnte; alle diese Durchschnitts-Eigentümlichkeiten des jüdischen Charakters, die demselben gewiß nicht zu Unehre gereichen, und die so sehr zutage treten, daß selbst Feinde der jüdischen Nation nicht umhin können, sie ihr zuzugestehen, hat lediglich der Talmud geschaffen, so sehr, daß seit die Neuzeit sich mehr und minder dem Talmud entfremdet hat, dies auch bereits in der Abnahme einiger dieser Eigentümlichkeiten zu bemerken ist. Ist es ja auch der Talmud, der durch seine liturgische Schöpfungen und Gewöhnungen das ganze gewöhnliche Leben des Juden zu einer fortgesetzten Mahnung und Erziehung zur Gottesfurcht zu machen verstanden hat, und bei jedem Genusse, bei jedem wahrgenommenen Naturvorgang, bei jedem heiteren oder trüben Erlebnis den Juden zu Gott aufblicken läßt, dessen Walten er in der Natur- und Geschickesleben zu sehen und zu verehren gewöhnt worden. Ja, die ganze Lehre von der Unkörperlichkeit und Unsterblichkeit der Seele, die Lehre von dem jenseitigen Leben und der einstigen gerechten Vergeltung des hienieden pflichttreu oder pflichtvergessen vollendeten Lebens, Lehren, die eine so wesentliche Stütze der religiösen Gewissenhaftigkeit und der ausharrenden Pflichttreue bilden, sind in dem schriftlichen Bibelwort nur angedeutet und waren der mündlichen Überlieferung des Talmuds vorbehalten.

    Und wenn nun demgegenüber von Feinden der Judenheit und von Gegner des Judentums die Behauptung von der Gemeinschädlichkeit des Talmuds verbreitet wird und selbst bei Wohlwollenden Eingang findet, die nicht in der Lage sind, sich eine Überzeugung von der Wahrheit oder Unwahrheit solcher Behauptungen zu schaffen, wenn namentlich behauptet wird, es leiste der Talmud der List und Verschlagenheit Vorschub, gestatte Betrug, Beraubung und Unrechtfertigkeit jeder Art im Verkehr mit Nichtjuden, mache den Juden arbeitsscheu, sei ein Feind der Arbeit, des Handwerks, der Landwirtschaft, und sei schuld daran, daß der Jude so überwiegend vom Handel lebt: so ist doch von allem diesen – nachweisbar- nur das gerade Gegenteil die volle Wahrheit, und alle diese Behauptungen sind in ihrem Ursprunge nichts als Ausgeburten des Hasses, des Wahnes, der Unkenntnis, des unbewußten Mißverständnisses oder der absichtsvolle Entstellung.

    In einer Zeit, in welcher die sogenannte Judenfrage vielerorts wieder in den Vordergrund der Besprechungen getreten, kann, bei der unleugbar innigen Verbindung, in welcher das ganze geistige und sittliche Einzel- und Verkehrsleben des Juden zu dem Talmud steht, gewiß nicht gleichgiltig sein, welche Meinung vom Talmud in den Anschauungen aller derjenigen vorwaltet, die durch Intelligenz und Stellung berufen sind, auf die in den Bevölkerungen zu pflegenden Gesinnungen für Wahrheit und Recht und die dadurch so sehr bedingten Geschicke des Bekenner des Judentums Einfluß zu üben, dürfte es mindestens wünschenswert erscheinen, den vorangeschickten Hinweis auf die hohe Nützlichkeit des Talmuds als alleinige Quelle der wirklichen wahrhaftigen Judentums, sowie im Gegensatz zu der behaupteten Gemeinschädlichkeit des Talmuds, vielmehr dessen, die allgemeine Wohlfahrt und das Wohlverhalten der Juden um hohen Grade fördernden und sichernden Lehren durch getreue Auszüge aus dem Talmud und den auf denselben sich gründenden, die Praxis entscheidenden Codices zu belegen.

    Wir beginnen aber mit dem zuletzt Erwähnten, mit Widerlegung der falschen Beschuldigungen des Talmuds und dem Nachweis des faktischen Gegenteils derselben.

     

     ­(Fortsetzung folgt)

    Quelle: S.R. HIRSCH: Gesammelte Schriften Band VI Frankfurt am Main 1912

    (Erschien als Broschüre im Jahre 1884)

    21-08-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-08-2017
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    Samson Raphael Hirsch


    ÜBER DIE BEZIEHUNG DES TALMUDS ZUM JUDENTUM

    UND ZU DER SOZIALEN STELLUNG SEINER BEKENNER

     

               (Erschien als Broschüre im Jahre 1884)

     

    Von befreundeter Seite bin ich um eine kurze, gemeinfassliche Darstellung der Beziehung des Talmuds zum Judentum und zu der sozialen Stellung seiner Bekenner ersucht worden. Das Jahrhundert, dem man gewöhnt war, die Palme erleuchteter Humanität und allgemeiner  Rechtsachtung zu  reichen, scheint leider nicht zur Rüste gehen zu wollen, ohne dem aufrichtigen Menschenfreund den bitteren Schmerz gründlicher Enttäuschung gebracht zu haben. Wahrheiten, die man längst in das Geistesinventar der Menschheit eingebürgert glaubte, sind wieder in Frage gestellt, und begraben geglaubte Vorurteilen feiern mit Schrecken erregenden Folgen ihre Auferstehung.  Vor allem leiden die Juden unter diesem Rückschritt der Erkenntnis und Gesittung. Die, wie man meinte, längst gelöste, sogenannte „Judenfrage“, suchen judenfeindliche Bemühungen noch erst wieder Regierungen und Räten als Gegenstand von Erwägungen und Beschließungen zu empfehlen, und die Gestattung, die auch den Juden zukommende Ägide unantastbarer Rechtsgleichheit  wieder in Zweifel zu stellen, lassen die niedrigen Leidenschaften unheilvollen Hasses und feindseliger Mißgunst in der Brust von Bevölkerungen wieder Nahrung gewinnen, die längst gewöhnt waren, in dem Juden einen gleichberechtigten Mitbürger zu achten, dessen redlicher Fleiß und gemeinnützige Arbeitsamkeit, sowie immer zu spenden bereite menschenfreundliche Wohltätigkeit ihm von selbst Anerkennung und Wohlwollen seiner Landesgenossen erworben hatten.

    Von je aber war der Talmud der Leidensgefährte des Juden, und das Vorurteil, dem der Jude erlag, traf immer auch in erster Linie den Talmud, ja kenntnislose Voreingenommenheit war immer vorschnell bereit, die angebliche Gemeinschädlichkeit, deren man das Verhalten des Juden anklagen zu können vermeinte, auf den Talmud, als dessen Urheber zurückzuführen, so daß selbst sonst wohlwollende Kreise, denen eine Berichtigung ihrer Ansichten auf einem ihnen fern liegenden Gebiete nicht zugänglich war, und die in dem Talmud nur eine nicht urwüchsige Beifügung zum Judentum erblickten, der Meinung Raum geben konnten, eine Lossagung vom Talmud wäre sowohl im Interesse der Judenheit, als der übrigen Staatsgenossen, in deren Mitte die Juden leben, allen Ernstes zu wünschen, und die allmähliche Entfremdung jüdischer Zeitgenossen vom Talmud als ein wirklicher Fortschritt der Gegenwart beifällig zu begrüßen.

    Diese, vom den Erfahrungen der jüngsten Zeit getragenen Erwägungen gaben zu dem mir zugekommenen Ersuchen Veranlassung, in gemeinschaftlicher Darstellung die Beziehung des Talmuds zum Judentum und zu der sozialen Stellung der Juden darzulegen und durch möglichst wortgetreue Auszüge aus den talmudischen Schriften auch jedem nichtjüdischen unbefangenen Leser die Bildung eines richtigen Selbsturteils über den Einflusses des Talmuds auf seine Bekenner zu ermöglichen.

    Ich hab mich der Lösung dieser Aufgabe gerne unterzogen und hoffe, mit den folgenden Blättern dem Zwecke nach besten Kräften entsprochen zu haben. Wo sich mir die Gelegenheit darbot habe ich mit Vorliebe solche Sätze ausgezogen, die mit ihrem Wortlaut in dem jüdischen Volksbewußtsein heimisch geworden und dadurch den unmittelbarsten Einfluß auf die Gestaltung jüdischer Gesinnung und Grundsätze geübt haben.

    So mögen denn diese anspruchslosen Blätter allen den sich als Quelle besserer Erkenntnis darbieten, die gerne Vorurteil gegen Wahrheit austauschen, mögen sie insbesondere von allen denen einer Einsicht und Kenntnisnahme gewürdigt werden, die vermöge ihrer Stellung und Wirksamkeit berufen sind, auf die Geschicke jüdischer Staatsgenossen einen Einfluß zu üben, und möge die Zeit nicht allzuferne liegen, die in allen Anliegen menschengesellschaftlicher Verhältnisse, durch Erkenntnis des Wahren und Huldigung des Rechten, die Wünsche allgemeinster Wohlfahrt zu hoffnungsreicher Erfüllung bringen wird.

     

    ­­­­­­­­____________________________

    (Fortsetzung folgt)

    Quelle: S.R.  HIRSCH: Gesammelte Schriften Band VI Frankfurt am Main 1912

    15-08-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-07-2017
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    THAMUS

     

    I.                  Das Jerusalem der Zukunft und die  Weltgeschichte – Die einstige politische Wiedererhebung  Jissroéls (Jes. K.33) 5. Folge

     

    … Das sind die Prinzipien des individuellen und Gesamtheils der Menschen und Völker, die Jissroél durch  seine ganze Geschichte zu veranschaulichen gesandt ist. Diese Prinzipien, diese eigentümlichen „Seile des jüdischen Zeltes“ sind es aber, die von der nichtjüdischen Welt völlig verlassen worden – נטשו חבליך – und darum kommt man dort nie über den Anfang hinaus. Wenn man einst in Zijaun bereits in den Hafen eingelaufen, dort die Fülle der Errungenschaften bereits zur Verteilung gekommen und unkriegerische, “Lahme“ Gescholtene bereits Trophäen errungen haben. –  אז חלק עד שלל מרבה פסחים בזזו בז  - steht die übrige Menschheit da und bemüht sich vergebens noch erst den Mastbaum zu befestigen, und ist noch nicht einmal dazu gekommen eine Wimpel zu entfalten – בל יחזקו כן תרנם בל פרשו נס – !!

    Gleichwohl spreche die anwohnende Menschheit nicht: ich bin also dem Siechtum verfallen! Das Volk selbst, das dort wohnt, war nicht immer eines solchen Loses fähig und würdig, und ist nicht ein solches Los fähig und würdig geworden. Eine ganze verirrungsreiche Vergangenheit liegt auch hinter seinem Rücken, „auch das Volk, das dort wohnt, steht auf Sündenvergebung“, und der gleiche Weg verspricht auch der Gesamtmenschheit Gesundung und Heil –

    וכל יאמר שכן חליתי

    העם הישב בה נשא עון -   

     

    Im Original befindet sich noch eine zweite Abhandlung über Thamus II. שמעו דבר ד', mit Gottes Hilfe bringen wir es hier nächstes Jahr.

     

    Gesammelte Schriften Sechster Band Frankfurt a.M. 1912 „ Betrachtungen zum jüdischen Kalenderjahr“ S.112-

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

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    18-07-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-07-2017
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    THAMUS

     

    I.                  Das Jerusalem der Zukunft und die  Weltgeschichte – Die einstige politische Wiedererhebung  Jissroéls (Jes. K.33) 4. Folge

     

    … Und auch die verheißene, dann zur Verwirklichung kommende Wiederherstellung und Wiedererhebung Zijauns wird nichts anderes sein, als die Glorifizierung dieses sittlichen Moments. Was das Feuer verzehrt hat, hat es für ewig verzehrt.

    Faßt dich einmal die Sehnsucht nach dieser verheißene glorreichen jüdischen Zukunft „ es möchten deine Augen den jüdischen König in seiner Glorie und das so fern liegende jüdische Nationalland schauen“, und ängstlich vermissest du alle Vorbedingungen zur Rekonstruierung eines jüdischen Staates „wo ist der Zähler, wo ist der Wäger, wo ist der Zähler der Festungstürme?“ sprichst du mit lächelndem Seufzer der Wehmut, so ruft dir das Wort zu: „ Nicht ein machtstolzes Volk sollst du sehen nicht ein Volk zu tiefer Lippe fürs Verständnis, zungengehöhnt, einsichtversagt“, und sagt dir mit diesem einen Zunge, was die nichtjüdischen Staaten sind und was der jüdischer Staat dereinst nicht sein soll.

    Und wie charakterisiert das Begriff und Wesen malende Worte unsere Gottessprache mit diesem einzigen Zuge Macht und Politik nichtjüdischer Staaten bis auf den heutigen Tag!

     

    עם נועז: nicht  עם נועז ,עם עזnennt es die Staatenmacht der Völker. Nicht selbständig in sich die Bedingungen der Festigkeit und Dauer, der Widerstandsfähigkeit  und Unvergänglichkeit habend, nicht עז, sondern נועז: künftig zu dieser Festigkeit und Widerstandsfähigkeit  gebracht, passiv in ihrer Macht, abhängig in ihrer Macht und durch ihre Macht, so lange eben diese Macht nur auf äußere Bedingungen gestützt und durch diese äußeren Stützen bedingt ist. Jedes Individuum, sei es Mensch oder Staat, das nicht seinen äußeren Machtkries trägt, sondern von ihm getragen wird, das Reichtum und Schätze, oder Kanonen und Ländergebiet zu seinem Dasein und seiner Größe bedarf, ist das schwächste, hilfloseste Wesen und  das Gebiet der äußeren Macht ist, die ihn trägt; denn es ist נועז, abhängig von allen Wechselfällen, denen alles Äußere, also auch diese Mittel und dieses Machtgebiet unterliegen, und um so abhängiger, je mehr Berührungspunkte es eben durch seine größere  Machtstellung dem Wechsel des Wechselvollen bietet. Das ist die Staatenmacht, der eine staatliche Faktor, auf den du nicht schauen sollst, wenn deine Gedanken einmal vorgreifend die Rekonstruierung „Zijauns“ entwerfen, möchten.

    Und der zweite Faktor, der den Staatenbau charakterisiert, auf den du nicht schauen sollst, heißt Politik. עמקי שפה משמוע „zu tiefer Lippe um verstanden zu werden!“. Das Man spricht nicht um verstanden zu werden, sondern um nicht verstanden zu werden. Das Wort wird zum Panzer der Gedanken – ist das nicht jene Kunst des Altmeisters der Diplomatie, „dem Gott die Sprache verliehen nicht zur Mitteilung der Gedanken, sondern um die Gedanken zu verhüllen?“ Und nun siehe, wie diese den Menschen in dem tiefsten Nerv seiner Sittlichkeit tötende  diplomatische Lüge – nach dem Worte der Gottessprache – sich rächt. Die Diplomatie ist עמקי שפה משמוע, spricht so tiefer Lippe, daß sie nicht verstanden werden kann  und findet dadurch ihre rächende Strafe, daß sie nun נלעג לשון אין בינה, von der Zunge des andern gehört wird, sie meint ihn zu verstehen, und wird eben dadurch getäuscht, sie versteht was die Lippe – der äußere Ausdruck – spricht,  aber nicht was die Zunge (Vergl. Job K.27,V2. Ps 52 V.4. Jes. K. 59, V.3 usw.)  - die innere Meinung – birgt, sie hat שמיעה, Verständnis, aber nicht בינה, vermag nicht zwischen den Zeilen zu lesen, d, diese eigentliche wahrhafte בינה. Der diplomatische Stümper spricht unklar; der Hörer weiß, daß er ihn nicht versteht. Der diplomatische  Meister spricht klar, und täuscht eben durch diese Klarheit.

    Das ist der zweite Faktor eines  Staatenbaues, der beider Rekonstruierung Zijauns nicht zum Muster dienen soll.

    Vielmehr: „Schau Zijaun die Metropole unsrer Bestimmung, da sehen deine Augen Jerusalem als sicher ruhende Stätte, als ein Zelt, das nicht selber gesteckt hat und darum auch nicht immer wieder ausreißt seine Pflöcke, und dessen Seile alle darum auch nimmer reißen!“

    Warum kommen die Staaten der Weltgeschichte nimmer zur Ruhe? Weil sie Zelten sind, „die ihre Pflöcke selbst erst gesteckt haben und sie darum immer wieder ausreißen!“ Weil die Prinzipien  und Gesetze, die sie tragen sollen, nicht ihnen unantastbar gegeben, sondern von ihnen erst selber erzeugt und gesetzt – darum aber auch immer von ihnen selbst aufs neue gelockert und umgestoßen werden. So lange  die Staaten ihre „Zeltpflöcke“ , ihre Prinzipien und Satzungen selber legislatorisch immer erst zu „setzen“ haben, so lange werden sie mit diesem ersten Gesetzgebungsgeschäft nie fertig werden. Es sind nimmer die über allen menschlichen Interessen und Meinungen stehenden ewigen unantastbaren Mächte: Wahrheit und Recht, es sind immer nur die – bewußt und unbewußt – von zeitlichen Interessen zeitlich erzeugten, menschlichen Anschauungen von Wahrheit und Recht, auf welchem – darum immer nur jeweilig – die Staaten ruhen, alle Prinzipien werden nur durch die Staaten geschaffen und gehalten – es fehlt das Prinzip das sie selber schaffe und halte.

    So nicht Jeruschalaim-Zijaun!  Zijaun, diese geistige Kernhöhe, umschließt als „Burg“ die ewigen unantastbaren, göttlich gegebenen Gesetze, „unserer Bestimmung“ – קרית מועדני – und daran lagert sich Jeruschalaim – die staatliche Verwirklichung dieses Gesetzes – als erschütterungslose „ruhige Stätte“, als ein Zelt, das von seinen Pflöcken und Seilen gehalten wird, das nicht selber erst diese Pfeile und Pflöcke zu halten hat.

    Denn wenn dort Gott uns Majestät sein wird werden wir weder in Handelsgröße noch im Kriegsmacht unsern Stolz suchen – so sehr auch die natürliche Lage beides begünstigt – sondern indem „Gott unser Richter, Gott unser Gesetzgeber“ ist, d.i. indem Er und Er allein unser soziales  und sittliches Leben regelt – שופטנו ומחקקנו – wird Er zugleich unser „König“ sein, wird unser äußeres und inneres Geschick lenken und leiten, הוא יושיענו , das wird uns Heil schaffen.

    * * *

     

     

    (Fortsetzung folgt)

     

    Gesammelte Schriften Sechster Band Frankfurt a.M. 1912 „ Betrachtungen zum jüdischen Kalenderjahr“ S.112-

     

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    04-07-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-06-2017
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    THAMUS

     

    I.                  Das Jerusalem der Zukunft und die  Weltgeschichte – Die einstige politische Wiedererhebung  Jissroéls (Jes. K.33) 3. Folge

     

    … „Empfanget ihr Stoppeln, gebärt ihr Stroh,

    Eure eigener Geist ist’s, der euch als Feuer verzehrt!“

    Das ist das schmerzlich große Resultat der Weltgeschichte von dem Nimrodsbau des Staatenruhms bis zu diesem Ende der Tage. Das Prinzipium, daß die Menschen im ganzen und einzelnen in sich aufnehmen und dem sie ihr ganzes Wesen mit allen Kräften und Mitteln zur Zeitigung hingeben, ist von vornherein kein lebensfähiger Kern, ist von vorneherein nicht das, wofür Gott die Welt und in der Welt die Menschen geschaffen, ist nur das Untergeordnete , Äußere, zum Mittel, nicht zum Zweck  Bestimmte, verhält sich zur Bestimmung des Menschen, wie das Stroh zur Ähre, ja, noch nicht einmal wie das noch frische Ähre mindestens versprechende Stroh, ist die schon abgelebte, abgenutzte blasierte Stoppel – woher soll der Mensch die fröhliche Ernte kommen? Sie war geschwängert mit Stoppeln und konnte es daher nie weiter als höchstens –  bis zum Stroh bringen, und es gehört die ganze schmerzensreiche Erfahrung vergeblicher Jahrtausende dazu, sie zum Bewußtsein zu bringen, daß nicht Sonnenschein und Regen, nicht Wind und Wetter der Geschicke, daß von innen heraus, daß ihr eigner Geist, daß das verkehrte Prinzip, die verkehrte Richtung es ist, an dem wie am Feuer, die Stroh- und Stoppelideale  des Menschenbeginnes zu Schanden werden. Ganze Völker, die im Glorienscheine mit klingende Spiele über die Bühne der Zeiten gewandelt, sinken, untergehend zur Bedeutung des Kalks für den künftigen Gottesbau aus dem Wege zu räumen sind – das ist die Bedeutung der Ereignisse um das Ende der Zeiten, wenn Gott aufsteht.

    * * *

    Mitten in die Gänge der Zeiten, ja mitten in das Getriebe der Völker hineingestreut, leben seit Jahrhunderte Söhne eines Volkes, deren nationaler Menschentraum längst schon vor dem Finger des göttlichen Verhängnisses geschwunden, deren Menschenmacht und Menschengröße sich am früheste als Stroh und Stoppeln vor dem zehrenden Feuer der göttlichen Allmacht erwiesen, die eben darum hätten vorbereit sein sollen für diesen Ausgang aller weltgeschichtlichen Herrlichkeit gottentfremdeter Völkergrößen, die darum, wenn sich  die Endereignisse vollziehen – während die „Gottfernen“ hören was Gott getan – als die „Gottesnahen“ zu verstehen berufen sind die ganze Tragweite der Entfaltung der Gottesallmacht.

    Während der ganzen prüfungsreichen Zeit  der Galuth-Vergangenheit, wo die Söhne Zijauns die Völker alle in dem ganzen Prunke ihrer nationalen Größe auf den Thronen der Weltherrschaft erblicken, an deren Stufen  sie selbst, die Söhne Zijauns, als die Bettler unter den Nationen im die Brosamen der menschlichen Existenz zu betteln hatten, während dieser  ganzen Trümmer- und Trauerzeit Zijauns waren es in Zijaun doch nur „Sünder und Heuchler“, denen es  um Zijauns Gegenwart und Zukunft bangen konnte, die – zur

    Selbstentschuldigung  als Sünder oder zur Beschönigung anderer als Heuchler –unter  Bangen und Zittern sprachen: „Wer kann auch uns bleiben bei diesem zehrender Feuer, wer uns bleiben auf dieser ewigen Brandstätte!“ waren es doch nur Sünder und Heuchler, die in zitternder Angst die jüdische Armut mit der Völker Reichtum,  die jüdische Schmach mit der Völker Macht, die jüdische Helotengestalt mit heroischen Erscheinung  nationaler Machtentfaltung ringsum verglichen und zagend seufzend: Wer kann es uns, wem können wir es verdenken, wenn man sich von uns wendet, wenn die jüdische Reihen immer lichter und lichter werden, wenn immer mehr und mehr es an Mut gebricht, unter solchen Auspizien Jude zu bleiben! Hat uns doch das  zehrende Sinai- Feuer weggebrannt all, was an  Menschenmacht die Menschenexistenz bedingt! Ist doch die nationale Geschichte der Juden sei Jahrhunderten nichts als ein – ewig lodernder – Scheiterhaufen!!   Es waren doch nur Sünder und Heuchler, denen – als Juden – das jüdische Geschick, trotz alles Herben, , also erschienen; es waren in „Zijaun“ doch nur Sünder und Heuchler die also sprachen.– Wer in Sitte, Wort und Tat pflichtgetreu, wahr und redlich ist, wer nicht nur nichts Böses tut, sondern Abscheu und Ekel hat vor allem Unrechten und Gemeinen und mitten in einer Welt, in welcher Macht und Leidenschaft vor nichts zurückschrecken, in welcher Gewalt dominiert und Leidenschaft gesucht wird, Verbrechen und sinnlich Schlechtes selbst in Vorstellung und Anschauung flieht – der vermißt das nicht, was das zehrende Feuer auf der jüdischen Brandstätte an äußerer Machtentfaltung und Hoheit weggebrannt, der steht eben durch diese innere, Gott zugewandte und von Gott getragene und geschützte sittliche Kraft gehoben über allen Wechsel, den die Erde bietet, der schreitet über die Brandstätten irdischer Gewalt und Hoheit gehoben und sicher, „des Brot ist immer gegeben, des Trunk nimmer versiegend“ – und eben die Dokumentierung  dieser allem obliegenden, selbständig genügenden Macht des sittlichen Momentes im Menschen, das ist die Bedeutung des jüdischen Galuth bis zum Ende der Tage hin – wo Gott aufsteht –

    (Fortsetzung folgt)

     

    * * *

     

    Gesammelte Schriften Sechster Band Frankfurt a.M. 1912 „ Betrachtungen zum jüdischen Kalenderjahr“ S.112-

     

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    27-06-2017 om 09:18 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-06-2017
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    THAMUS

     

    I.                  Das Jerusalem der Zukunft und die  Weltgeschichte –
    Die einstige politische Wiedererhebung  Jissroéls (Jes. K.33)
    2. Folge

    …In welch trostarme Zeit versetzt uns der Eingang dieses Prophetenwortes! Nicht im Menschenkreise mehr, aus dem Menschenkreise hinaus haben die Engel des Friedens ihren Sehnsuchtsruf, Gott zu schauen gerufen, und sitzen nun nieder und weinen! Sie haben darauf verzichtet, im Menschenkreis nach Gott zu schauen. Wo Gott wohnt, wohnt die Freude, und im Menschenkreis wohnt der Jammer. Wo Gott wohnt, wohnt der Friede, und im Menschenkreise wohnt der Streit. Wo Gott wohnt, wohnt das Heil und das Leben, wohnt die Blüte und der Segen, und im Menschenkreise wohnt das Elend und der Tod, wohnt die Verkümmerung und die Verödung. Sie sind von Gott gesendet um das Werk des Friedens zu bringen, aber die Menschenerde ist keine Stätte mehr für ihre Sendung. Das mit so vielem Geist und so vieler Kraft angestrebte Ziel des gesteigerten Verkehrs, der allseitigsten Verbindung, des lebendigsten Austausches der Güter und Leistungen und des bis zur höchsten Blüte ausgebeuteten Reichtums der Natur ist gescheitert. Die Verkehrsbahnen liegen öde, einer kommt nicht mehr zum andern, Städte liegen in Verfall, und die Natur, die den Menschen zum tragende und nährende, die mit so vieler Einsicht und Umsicht, mit so vielem Fleiß und so vieler Kraft im Dienste des Menschen angestrengten Erde, bis in ihre entferntesten Winkel liegt sie zerknickt, versagt sie den Dienst, hat sie Kraft zur Blüte und zum Segen eingebüßt.

    Und woher dieses alles? Ist die Welt gealtert? Steht sie im Stadium ihrer Grabeslegung? Ist überhaupt der Fluch von außen gekommen, daß eine feindliche, äußere, dämonische Macht, die das Lachen und die Freude haßt und sich nur an dem Jammer und der Träne weidet, sich dem Gedeihen und der Blüte der Menschen entgegenstemmt, welcher vergebens der Mensch mit allen seine Erfindungen und Anstrengungen entgegenarbeitet und die so erträumte Herrlichkeit des Menschen zum trostlosen Gelächter macht? Ist es das? Es ist es nicht! Es ist der Mensch, der das Bündnis mit dem Menschenheil und dem Natursegen zerrissen, es ist der Mensch, der sein eigenes Städteglück verworfen, es ist der Mensch, der, indem er sittlich gesunken, indem er „Enosch“ wurde, sich gedankenlos dies alles verscherzt. Er meinte sein Glück zu sichern indem er die Welt eroberte und vergaß, daß er sein Glück preisgibt indem er sich selbst verliert. Er vergaß, daß nicht von außen herein, daß nur von innen heraus das Menschenheil begründet wird und daß „sittlichsein“ nicht ein luxuriöses Letztes, sondern das Erste, Unerläßliche, Unersetzliche sei. Er vergaß, das keine physische, mechanische, daß eine sittliche Ordnung die Welt, des Menschen Welt regiere und daß vielmehr die Blüte der Menschheit nicht ein Produkt der Natur, daß vielmehr die Blüte der Natur ein Produkt der Blüte der Menschheit sei. Er vergaß, daß, wie das Prophetenwort es ausspricht, wenn er trauert, die Erde zerknickt ist und bis in die Entblätterung des Libanongipfels hinauf seine Gesunkenheit gefühlt wird; oder, wie diese, die Verkehrtheiten niedergelegt ist, daß Adam nicht von Adama sondern Adama von Adam stammt, und die Erdwelt die dem Menschen angetraute, mit ihm steigende und fallende Gattin für immer ist.

    Was aber die gesandten Gottesboten nicht sehen, sieht der sie sendenden Gott. Wo die Erde ihre Hoffnungen verliert beginnt das austoben, sein Traum der absoluten   bevor Menschenherrlichkeit durchgeträumt werden bevor auch nur ein Strahl aufdämmerden Wahrheitsbewußtseins seine Stätte findet. So lange der Mensch auch nur an einen Spinnefaden den Traum weiter anknüpfen konnte, als vermöge er  - ohne sittliche Unterordnung seines ganzen Wesens und Strebens unter Gott – sich auf eigene materielle Füße zu stellen, als sei seine Hoheit die absolute, höchste über die Erde, und als habe er nicht nur Lehnsträger und Diener eines Höheren zu sein – so lange mögen die Engel des Friedens weinen – auf dieser ganzen, von dem sich selbst vergötternden Traum  ist kein Raum für die Herrlichkeit des Alleinen und sein Reich.

    Allein wenn erst das Traumschloß seiner Herrlichkeit vor dem Menschen in Trümmern liegt, wenn die ohne Gott gesuchte Bezwingung der Natur und Konstituierung des Menschenglückes auf die Bezwingung der Natur in soziale Verödung, Isolierung und Zertrümmerung und in physische und kosmische Verkümmerung geendet, wenn

    Der Saron wie die öde geworden

    Und Basan und Karmel sich entblättert –

    „Jetzt stehe ich auf, spricht dann Gott, jetzt zeige ich mich in der Höhe, jetzt werde ich hochgetragen“ – jetzt ist Raum da, daß ich die Leitung der Verhältnisse ergreife, jetzt ist der Mensch vorbereitet meiner Erhabenheit inne zu werden und sich wie zum Träger meiner Herrschaft zu bieten –

     

    Gesammelte Schriften Sechster Band Frankfurt a.M. 1912 „ Betrachtungen zum jüdischen Kalenderjahr“ S.112-

     

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    23-06-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-06-2017
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    THAMUS

     I. Das Jerusalem der Zukunft und die  Weltgeschichte –
    Die einstige politische Wiedererhebung  Jissroéls (Jes. K.33)

    Unter den Gedenktagen unseres Churban stehen der 17. Thamus und der 9. Aw im Vordergrund. Am 17. Thamus הובקעה העיר, ward die Stadt eingenommen, am 9. Aw נשרף ההיכל ward der Tempel verbrannt; Somit ist der 17. Thamus der Gedenktag des Untergangs unserer politischen Größe, der 9. Aw der Zerstörung unseres religiösen Heiligtums.

    Wenn wir nun auch von Jahr zu Jahr den Gedenktag des Untergangs unseren politischen Falles  begehen und nun schon fast zweitausend Jahre bis zur ersten Thamuskatastrophe zurückblicken können, wenn wir somit jedenfalls bereits bald um ein paar tausend Jahre der politischen Sühne unseres politischen Falls, der einstigen auch politischen Restauration Jeruscholoim-Zijaun näher gekommen – so dürften wir wohl einmal diese unsere politische Zukunft ins Auge fassen, dürften wohl einmal einer der vielen prophetischen Schilderlungen derselben lauschen, um am Gedenktage unseres politischen Falls vielleicht auch diesem Bilde dessen was wir sein werden, das zu erkennen was wir nicht gewesen und daraus die Bedeutung des langen, langen, jahrtausend langen Weges zu erkennen, der uns zu dieser Zukunft geleiten soll.

    Nun sind aber wohl einige prophetische Schilderungen dieser Zukunft bedeutsamer als das Wort, das hierüber Jesajas Kap. 33 gesprochen, und dieses Wort ist um so inhaltsschwerer, weil es diesen Ausspruch dessen, was die Zukunft sein wird, damit einleitet, uns zu sagen was diese Zukunft nicht sein wird, und zugleich das sozial-politische Gemälde der Zeit skizziert, in welcher diese Zukunft ihren gottsendeten Anbruch feiert. Es ist somit ein Wort, das nach allen Seiten hin seine aufhellenden Strahlen wirft, und dieses Wort – so weit wir es verstehen und im schwwchem Nachhall wiederzugeben vermögen – lautet also:

     

    Siehe! Ihr „Ich – möchte – Gott – schauen!“ haben sie hinausgeschrieen

    Und weinen nun bitter, die Engel des Friedens.

    Es feiert, der sonst die Straße zog.

    Zerstört hat den Bund, Städte verworfen,

    Hat nicht nachgedacht der sittlich gesunkene Mensch.

    Sobald er trauerte war zerknickt die Erde,

    Hatte er den Libanon gebleicht,

    Hatte ihn gewaltsam entfruchtet;

    War der Saron wie die Wüste schon

    Und es entblättert sich Basan und Karmel –

    Jetzt stehe  ich auf, spricht Gott,

    Jetzt zeige ich mich auf der Höhe,

    Jetzt, ich mich erhoben!

    Empfanget ihr Stoppeln, gebärt ihr Stroh!

    Euer eigener Geist

    Verzehrt euch als Feuer

    Und es werden Völker Kalkbrandstätten,

    Gefällte Dörner, in Feuer verbrannt.

     

    Höret, Ferne, was ich getan,

    Erkennt aber, Nahe, meine Stärke!

    Sünder mochten in Zion fürchten,

    Heuchler mochte Zittern ergreifen ;

    „Wer wird  uns bleiben bei dem verzehrenden Feuer,

    „ Wer uns bleiben auf den ewigen Brandstätten!“

    „Wer durch seinen Wandel wohltut,

    Durch sein Wort das Gerade fördert,

    Verschmäht Gewinst und Bedrückungen,

    Schüttelt seine Hände Bestechung nicht zu fassen,

    Sperrt sein Ohr Blutschuld nicht zu hören,

    Und schließt seine Augen auf nichts Böses hinzusehen,

    Der wird immer in Höhen sicher ruhen.

    Felsenburgen sind seine Feste,

    Dessen Brot ist immer gegeben,

    Dessen Trunk nimmer versiegend!“

     

    Den König in seiner Schöne möchten deine Augen schauen,

    Möchten sehen das in Fernen liegende Land;

    Da sinnt denn ängstlich dein Herz:

    Wo ist der Zähler, wo der Wäger,

    Wo der Zähler der Festungstürm - ?

    Auf ein machtstolzes Volk sieh‘ nicht aus,

    Nicht auf ein Volk zu tiefer Lippe fürs Verständnis,

    Zungengehöhnt, einsichtversagt –

    Zijaun schau, die Burg unserer Bestimmung,

    Da sehen deine Augen Jeruscholoim, eine sicher ruhende Stätte,

    Ein Zelt, das sie nicht gesteckt hat [יצען = יצע אותן]

    Nicht immer selbst wieder ausreißt seine Pflöcke;

    Und von dessen Seiten keines reißt.

    Denn wenn dort Gott Majestät uns ist,

    Dort, ein Flußgebiet weitgeuferter Ströme,

    Wird doch kein Streiffschiff es befahren,

    Kein Stolz Gefährte es durchkreuzen,

    Denn Gott unser Richtern Gott unser Gesetzgeber,

    Gott unser König, der wird uns helfen!

     

    Denn Seile hat man freilich verlassen –

    Darum werden sie auch nimmer ihren Mastbaum festigen,

    Haben noch nicht einmal Wimpel ausgebreitet

    Während dann schon unendlicher Gewinn verteilt worden,

    Und Lahme die Beute erbeutet –

    Und gleichwohl  spreche der Nachbar nicht: Ich bin also dem Siechtum verfallen,

    Das Volk selbst, das dort wohnt, ist von Sündenvergebung getragen – .

     

    (Fortsetzung folgt)

     

    Gesammelte Schriften Sechster Band Frankfurt a.M. 1912 „ Betrachtungen zum jüdischen Kalenderjahr“ S.112-

     

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    22-06-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-06-2017
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטר ליום שני של שבועות

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des 2.Tages Schowuauß

     

     

    Habakuk, Kap. 2, Vers 20 und folgende

     

    Der Ausblick auf den durch alle Gänge der Geschichte zum Heile der Menschheit herbeigeführten Sieg des in dem auf den Sinai offenbarten Gottesworte enthaltenen ewigen Menschenideales, – der Hinblick auf alle die weltgeschichtlichen Kämpfe und Erschütterungen, durch welche die Erziehungsgänge zu diesem Ziele führen, – der Gedanke, daß die einstige Offenbarung am Sinai, mit der Gott in Jissroéls Kreis trat, ihre Vollendung in der  Geschichtsoffenbarung an die Menschheit  und in dem einstigen Eintritt Gottes in die Gesamtmenschheit finden werde (V.3 f.); daß es ferner dieselbe Vaterhuld und dasselbe Vatererbarmen des Gottes der sinaitischen Offenbarung sei, die auch in dem  Zorneshauche der scheinbar nur Verderben und Zerstörung bringenden geschichtlichen Verhältnisse das ewige Ziel anstrebend walten: das sind die Gesichtspunkte, die gerade dieses Prophetenwort für das Fest der Offenbarung wählen ließen. Noch inniger wird diese Beziehung durch die herrlichen Verse, die den Träger dies Gotteswortes, Jissroél, aller Güter beraubt, die sonst dem Leben Schöne und Reiz verleihen, nur um dieses Wortes willen und durch dieses Wort, nicht nur als das unsterbliche, alles überdauernde, sondern auch als das in Armut und trotz seiner Armut heiterglücklichste Volk alle alle diese Zeiten durchdauernd zeigen, das nicht mit der Märtyrermiene des Dulders, sondern von seinem Gott „getragen“ mit dem „Jauchzen des Siegers“ dem ewigen Ziele heiterglücklich entgegenzieht.

     

    Kap. 3, V.1 :תפלה .על שגיונות „Selbstbeurteilung, sich vor Gott zurechtfinden wegen der Irrtümer“ – ist die Überschrift dieses Kapitels. Damit wird unmittelbar auf die beiden vorhergehenden Kapitel des Prophetenwortes zurückgewiesen. Habakuk hatte (Kap.1) die aufblühende babylonische Macht geschaut, die Zerstörerin des assyrischen Weltreiches. Ihre Siege waren, so hatte es der Prophet Nachum zuvor verkündet, die Vollstreckung des Gottesgerichtes an der ihre Herrschergewalt zur Aussaugung der unterworfenen Länder missbrauchenden, in Üppigkeit versunkenen Ninive. Und nun schaut Habakuk dieses siegreiche Babylon ganz in demselben Machtmissbrauch schwelgend! Kriegerischer Ruhm sein einziges Ideal, Eroberungsgier die einzige Triebfeder, und die unglücklichen Bewohner der eroberten Länder, zahllos und wertlos „wie der Sand des Leeres gefangen fortgeschleppte. Bei diesem Anblick hatte sich der Brust des Propheten die bange Frage entrungen, warum denn Gott den Sieg der Gewalt zulassen und dem Triumphe der Frevler und der Unterdrückung der Braven ruhig zuschaue. Dadurch müsse das Rechtsbewusstsein der Menschen getrübt und der Glaube an die göttliche Weltregierung erschüttert werden. Darauf war ihm in den großen zweiten Kapitel, das die Grundzüge der ganzen Philosophie der Geschichte, die beruhigende Antwort geworden, die sich in dem Satz zusammenfasst: die Weltgeschichte ist das Weltgericht. Jeder Sieg der List und Gewalt sei nur ein vorübergehender, je nicht auf Recht und Sittlichkeit gegründete Größe werde durch ihr Geschick selbst das weltgeschichtliche „Wehe!“ verkündigen, das jedes Unrecht unrettbar sich selbst bereitet.

    Auf diese von dem ewigen Lenker der Geschichte selbst erteilte Antwort bezieht sich nun das in unserem Kapitel enthaltene Gebet, richtiger: die Zurechtfindung; die gewonnene Berichtigung seiner Beurteilung der Geschichte, die der Prophet hier im Rückblick auf seinen früheren „Irrtümer“ ausspricht.

     

    V.3. אלוה מתימן יבוא Der Vers bildet offenbar eine Parallele zu ה' מסיני בא 5 B.M. 33,2, das sich auf die Offenbarung am Sinai bezieht, und das Futurum יבוא hier steht in entschieden betontem Gegensatz zu dem dortigen Präteritum בא.בא , von Gott gebraucht, bezeichnet stets sein Eintreten in den irdischen Kreis. Was mit der Offenbarung am Sinai begonnen, dessen Verwirklichung gehört noch der Zukunft an. Nicht der Vergangenheit gehört das Gotteswort und das Gotteswerk, vielmehr die Zukunft gehört diesem Worte und diesem Werke. Wenn die Offenbarung am Sinai den Eintritt Gottes in Jissroél bezeichnete, so wird hier auf den Eintritt Gottes in die Gesamtmenschheit hingeblickt. „Gott wird von Theman“ kommen. – Freilich Vorbedingung ist die sittliche Erhebung der Menschheit, denn es ist „der Heilige“, d.i. der von den Menschen Selbstheiligung Fordernde, der einziehen will in ihren Kreis. – כסה שמים הודו: für die wiedergewonnene Menschheit ist die ganze Schöpfung die Offenbarung seiner Herrlichkeit geworden, aus der Herrlichkeit des Meisters und deshalb „ erfüllt sein Tatenlob die ganze Erde“

     

    V.4. ונוגה וגו' In der Gegenüberstellung mit אור ist נוגה Schein, Glanz, Schimmer. Was jetzt nur ein schwacher Schimmer ist, die Gotteserkenntnis, die jetzt nur als dunkles Ahnen, die Gotteshuldigung, die jetzt nur als stilles Sehnen in der Menschen Herzen lebt, wird dann zum hellen Sonnentage, was jetzt nur ein schwacher Schein, wird zum weltdurchstrahlenden Lichte werden. קרנים וגו': diese siegreiche Strahlenkraft – קרן, strahlen קֶרֶן, Horn zugleich Symbol der Kraft) – wird diesem „Schimmer“ von Seiner, von Gottes Hand verliehen, ושם: und „dort“, darin, in diesem Siege der Wahrheit über den Wahn, des Lichtes über das Dunkel, des Göttlichen im Menschen über die jochende Macht der Leidenschaften, in diesem sich im Gange der Ereignisse vollziehenden Siege liegt: חביון עזו, die Hülle der siegenden Gottesallmacht. Das ה des Khetib bezeichnet den Schein der Schwäche.  

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 498-505  Kommentar zu Habakuk Kap 2 V.20…) 

    01-06-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-05-2017
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטר ליום ראשון של שבועות

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des 1.Tages Schowuauss

     

     

    Ezechiel, Kap. 1, Vers 1 und folgende

     

    Das in der Haftora mitgeteilte große prophetische Gesicht Ezechiels enthält die tiefste und erhabenste Anschauung des Gotteswaltens in Natur und Geschichte, zu dessen Verständnis die von der Thora gelehrte Gotteserkenntnis und der Sprachgebrauch des Gotteswortes der Schlüssel bietet. Das Kapitel eignet sich jedoch nach den Worten der Weisen wegen seiner Tiefe nicht zur öffentlichen Erläuterung. Wir haben deshalb auch auf eine Übersetzung verzichtet, die ohne Erklärung nutzlos wäre und nur zu Missdeutungen führen würde. Wir beschränken uns deshalb auf zwei Bemerkungen.

     

    Tief sinnig ist zunächst schon wegen des ersten Verses die Wahl dieses Kapitels für das Fest der Gesetzgebung. Dieser Vers ruft uns die Tatsache ins Bewußtsein: Kaum dreißig Jahre waren nach der großen Bundeserneuerung unter Joschijahu verstrichen, und schon befand sich der Prophet „inmitten der in die Verbannung Geführten“, im Exile. Denn von jenem Ereignisse sind diese „dreißig Jahre“ gezählt. Damit werden wir am Feste der Thora daran erinnert, daß der Abfall schon einmal so groß gewesen ist in Jissroél, daß die Thora bei den herrschenden Kreisen selbst in Juda in dem Grade in Vergessenheit geraten war, daß sie für dieselben von dem hohen Priester Chiskijahu wieder gefunden“ werden konnte. Siehe oben S. 471 f. Werden ferner daran erinnert, daß auch jene Erhebung unter Joschijahu nicht nachhaltig gewesen, daß sie nicht vermocht hatte, die Katastrophe, abzuwenden. Diese hatte vielmehr bereits begonnen. Die Elite des Volkes war bereits, nach Kön. II, 24,16 und mit dem hier V.2 genannten Könige Joachin in die Verbannung geführt worden. So hatten sich bereits die dunklen Schatten des Nachtgeschickes über Jissroél herabgesenkt. Um so mächtiger ergreift uns da die Verkündung, um so gewaltiger tönt sie, Mut belebend, Hoffnung stärkend, aus dem Dunkel: נפתהו השמים ואראה מראות אלהים, wie auch im Exile, fern von heimischen Boden, an dem fremden Strome, über des Propheten Haut sich „die Himmel öffneten“ und er die Erscheinung der Gottesherrlichkeit schaute. Wie also Gott überall nahe sei, und wir mit der Erfüllung der Thora uns seiner segnenden Nähe überall teilhaftig machen können und auch durch die trübsten Erscheinungen des Abfalls uns nicht beirren und nicht entmutigen lassen sollen, das ist der Gedanke, der mit diesen Worten uns grüsst, die gleichfalls noch immer fern vom Lande unserer Bestimmung Weilenden, nachdem wir uns im Geiste wieder am Sinai versammelt und am Feste der Gesetzgebung das große Kapitel der Gottesoffenbarung am Sinai aus der Thora gelesen haben.

    Sodann aber enthält der Satz Kap.3, V.3, der als Schlußvers unserer Haftora angefügt ist; das große Ergebnis des im ersten Kapitel mitgeteilten Gesichtes. Die Worte: ותשאני רוח ואשמע אחרי וגו' enthalten den tiefsten und kühnsten Gedanken einer Theodicee, den je ein sterblicher Mund ausgesprochen. כבוד ה' ist die Offenbarung der Herrlichkeit Gottes. ברוך spricht aus, daß sie immer mehr gefördert, ihre Verwirklichung in den irdischen, insbesondere in den Verhältnissen der Menschen immer mehr vollendet werde. Dem menschlichen Blicke erscheint die außerirdischen Welt, das Reich der ewigen Gesetzmäßigkeit, als das Reich der Verwirklichung des göttlichen Willens. Die Erde, insbesondere die menschlichen Verhältnisse, als das Reich der Leidenschaften und der frevelnden Gewalt. Dort das Gesetz Gottes, hier die ewige Dissonanz. Für das Gottesreich des Friedens ist, so glauben wir, bis zu der Zeiten fernsten Ziele auf Erden keine Stätte. Demgegenüber lehrt uns hier der Prophet: Vermöchten wir uns über die Erde zu erheben so wie er vom Gottesgeiste emporgehoben wurde, so würden wir nicht aus Himmelshöhen, sondern hinter uns her, aus der Erdentiefe, aus allem Sturm und Kampfesbraus der Erden den Ruf vernehmen: ברוך כבוד ה' ממקומו! Gefördert wird die Offenbarung der Gottesherrlichkeit überall! Unser Blick schaut nur Bruchteile. Wer das Ganze überschaute, der würde sehen, wie aller Bruch zum Ganzen ringt, alle Dissonanzen zur Harmonie streben, alles Schlechte nur am eigenen Untergange und alle Kämpfe an der Herbeiführung des ewigen Friedens arbeiten. Gewiss ist es der kühnste Optimismus, der aus dieser Weltanschauung spricht. Allein er wurzelt in dem felsenfestesten Vertrauen in die göttliche Weltlenkung, das allein aus der Thora gewonnen wird. Auf der Höhe dieser Anschauung erhält, was sonst als schöner Traum erschiene, die Gewissheit höchster Wirklichkeit.  

    Wir verehren tief die Weisheit, die am Feste der Offenbarung uns diesen Satz aus dem Prophetenworte darreicht. Einen erhabenen, inhaltsreicheren und für die richtige Heileszukunft verheißungsvolleren hätte sie uns nicht bieten können. Es ist der Sieg der Thora, den er kündet.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 495-498  Kommentar zu Ezechiel Kap 1 V.1…) 

    31-05-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-05-2017
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    33. Tag des Aumerzählen: Nein zur Pilgerfahrt nach Meron!

    Ein vernünftiger Jude begibt sich Lag Ba’Aumer weder nach Meron, noch sonst wo in der zionistischen Entität.

    Satmarer Dokument (Hebräisch und Jiddisch) in Beilage

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    14-05-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-05-2017
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Ijar.(Fünfter Abschnitt)

     

    „Bringet zum Jauchzen, Völker, sein Volk!“ Die Geschichte im Lichte des Abschiedssanges Mosis. (Schirath Haasinu)

    …

    Denn – wenn euch endlich  die Wahrheit des Einen Einzigen in seiner ungetrübten Wahrhaftigkeit aufgegangen sein wird, dann werdet ihr erkennen, daß Er so gerecht als liebevoll ist und so liebevoll als gerecht – dann werdet ihr euch sagen, daß Er der rächende Vertreter  sei jedes unschuldig vergossenen Blutes, jedes unschuldig gekränktes Gemüts, jedes unschuldig gebrochenen Herzens, jedes um sein Lebensglück gebrachten Menschen, dann wird das einem ganzen Volke in allen seiner Generationen, dann wird das ungeheure an seinem Volke verübte Unrecht wie eine schwere Schuld auf euch lasten, und ihr werdet dann – um an seine Liebe appellieren zu können – dort die Sühne suchen wo ihr Unrecht vollbracht. Da stehen die Enkel derer, deren Leiber ihr gemordet, deren Herzen ihr gebrochen, derer Nacken ihr gebeugt, deren Hüten ihr geplündert, die ihr gehöhnt, und gejagt und eingepfercht wie man das Raubtier einpfercht, daß es in die Wohnungen des Menschen nicht komme – sie haben keine Rache im Herzen, nicht einmal ihre gemordeten Väter hatten sie. Eben weil sie wußten, daß דם עבדיו יקום, daß das Blut der Gemoderten er räche, daß לי נקם ושלם, daß Gott sich die Rache und die Vergeltung vorbehalten, eben darum blieb ihr Herz milde und menschlich, duldeten und kannten die Rache nicht. Eben weil sie es wußten, daß sie עבדיו, um seines Dienstes willen litten, daß ihre Verfolger zugleich צריו zugleich die Widersacher Seines Reiches auf Erden waren, hielten sie aus ihrem Dienste, gaben sie ihre Rache in die Hand dessen hin, der ihren Erlösungsmorgen mit den Morgen Seines Reiches auf Erden für ewig verknüpft, und stellten es Ihm anheim wann Er für beides die Nacht werde vorüber sein lassen wollen. Und sahen sie denn nicht die Hand des allgerechten, das Unrecht mit sich selbst  bestrafenden Gottes schon jetzt in dem Geschicke ihrer Verfolger walten? Sahen sie denn nicht „die Rache zurückkehren auf Seine Feinde“, nicht die Hand, die ihre Fesseln schmieden, ihrer Kerker bauen, ihre Scheiterhaufen zünden half, die ihnen den gelben Fleck an das menschliche Ehrenkleid heftete, damit zugleich die Bande legalisieren, die sie selber von ihren Zwingherrn um Hand und Füße trugen, die Joche weihen, unter die sie selber  den Nacken beugten, die Henkerlust nähren, die sich an der Verrenkung ihrer eigenen Glieder weidete, den Hochmut rechtfertigen, der auch ihnen, dem Bürger und dem Bauer, den Speichelwurf des Hohns ins freie Menschenantlitz schleuderte? Sahen sie nicht den Geist, der die Judengesetze diktierte, das ganze Prinzip des Rechts und der Menschlichkeit aus dem Systeme bannen, das nach dem Maßstab der Gewalt und der Interessen, nach den Diktate des Wahns und des Unrechts die Verhältnisse der Völker, ihr Glück und ihre Erleuchtung, ihre Freiheit und Gesittung untergrabend, in ewige Klammern schmiedete, und sich „Gerechtigkeit und Gottesordnung“ nannte? Sahen sie da nicht, hörten sie da nicht, wie es der Prophet nennt, קול שאון מעיר קול מהיכל קול ד' משלם גמול לאויביו „den Unheilsruf aus den Städten, den Unheilsruf aus den Tempeln, den Ruf Gottes der seinen Feinden Vergeltung zahlte?“ (Jes. K.66, V.6) Waren sie denn nicht trotz allem, in den engen Gebieten, indem man sie einpferchte, eben durch diese, sie von dem Genius der Menschheit wahrlich nicht beneidenswerten Verhältnissen ihrer Verfolger absondernde Einpferschung, waren sie nicht in dieser und durch dieselbe, vermittelst aller der großen und heiligen, von Gott gewährten und mit seinem Gnadenfittich geschirmten Güter, die man ihnen wider Willen lassen mußte, an die die Hand ihrer Henker nicht hinan reichte und auch in verachtenden Blödsinn nicht hinanreichen wollte, waren sie nicht in dieser weisen Umschränkung trotz allem freier und glücklicher als ihre Dränger, vielleicht – mitten in allem Jammer – das einzige freie und glückliche Volk auf Erden? Sie hatten in ihren innern Verhältnissen und Angelegenheiten schon längst die Güter alle und genossen ihren Segen, um welche unter Wehen und Kämpfen, noch heute die endlich wachwerdende Menschheit zur Heilung ihrer eiternden Wunden ringt. Eine völlige Gleichheit und Brüderlichkeit, in welcher der Armste dem Reichsten ebenbürtig zur Seite trat und keinen Adel,  aber auch keine Leibeigenschaft kannte, – eine Autonomie der Gemeinden, die alle Autorität aus dem Schoße der Gemeinde hervorgehen und die freie Gemeinde nur unter das, allen Reich, gebietende Gesetz stellen ließ, – eine Association freier Wohltätigkeitsvereine die der Kommunalwohltätigkeit subsidiarisch zur Seite trat und, das Werk der Menschenliebe mit freier Hingebung vollendend, kein Proletariat in den Judengassen aufkommen ließ, – eine Gerichtsbarkeit – so lange man ihnen das Din Thora ließ – die nichts wußte von endlosen, die Parteien ihren Vermögen verschlingenden Prozessen, die vielmehr das Recht allen gleich zugänglich machte und die größten Rechtshändel fast kostenlos rasch und gerecht entschied, – und dazu nun ein Familienleben, das mit seiner Innigkeit den Menschen durch den Menschen beglückte, und eine Literatur, die den Geist wissenschaftlichen Strebens zum Gemeingut aller machte, – das waren die Genien, die schon in den Ghettis walteten, als noch alles ringsum der Unfreiheit und der Gewalt; der Barbarei und dem Blödsinn der Verkommenheit verfiel und die Freiheit und das Licht nur als Vorrecht weniger Auserwählten erscheinen ließ. Und da hätten die Söhne der Ghettis nicht gottergeben ausharren, da hätte ihnen nicht die Nacht selbst, die ihre Dränger begrub, Bürge dafür sein sollen: diese Nacht dauert nicht ewig, in ihr bestraft sich das Unrecht selbst, das irgendwo das Licht des Rechts und der Humanität verlöscht, das irgendwo das Recht des Rechts und der Humanität verleugnet, das irgendwo Gewalt und Unmenschlichkeit zum Gesetz erhebt. Es ist die Stimme Gottes, die im sozialen, die Stimme Gottes, die im kirchlichen Leben der Völker Seine Vergeltung übende Hand fühlen läßt, und diese Stimme wird endlich gehört werden, wird immer lauter und lauter sich Gehör schaffen, wird endlich zu ihrer eigenen Erlösung die Völker dem Geiste des Rechts und der Humanität unter der Herrschaft des Einen Einzigen das Szepter ausnahmslos in die Hand gehen lassen, dem Geiste des Rechts und der Humanität, der dann alle und somit auch die Fesseln der Ghettiskinder bricht – Gottes wird die Erde wieder

    – וכפר אדמתו עמו –

    und das frei gewordene Gottesvolk wird die Gotteserde sühnen. – – 

     

     

    Quelle: „Betrachtungen zum jüdischen Kalenderjahr“:in „Gesammelte Schriften“ von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH, herausgegeben von Justizrat Dr. Naphtali HIRCH – Sechster Band  Frankfurt a.M. Verlag J. Kauffmann 1912 S.  88-98

    07-05-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-05-2017
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Ijar.(Vierter Abschnitt)

     

    „Bringet zum Jauchzen, Völker, sein Volk!“ Die Geschichte im Lichte des Abschiedssanges Mosis. (Schirath Haasinu)

    …

    Diese stille Mission der jüdischen Tatsache hat schon unendliche Früchte getragen – und seitdem nun jenes alte jüdische Gottesvermächtnis in der Sprache der Völker Gemeingut dieser Völker geworden und mit seinen Anschauungen und Begriffsbildungen in diese Sprache selbst, diese Wurzel alles Geistes- und Gemütslebens, gedrungen;  – seitdem die edelsten, und mit ihren geistigen Schöpfungen den wichtigsten Einfluß übenden Geister der Völker bewußt und unbewußt, an den Gedanken und Bildern, Lehren und Wahrheiten diese Vermächtnisses ihren Geist und ihr Gemüt genährt  und so Japhet und Sem – wie der uralte Seher gesprochen – das Reinmenschliche auf Gräciens,  und das Gottmenschliche auf Judäas Gefilden gezeigt, in brüderlicher Einigung das Gesamtwerk der Bildung und Sittigung der Völker vollbringen; –  seitdem endlich in bedeutsamer Parallele, wie einst als den ersten Sturz des Heidentums durch die Allmacht des „Gottes in den Hütten Sems“ galt, wieder vom jüdischen Gesetz Abgefallene und darum zum größeren Eingehen und Aufgehen in das Völkerleben Geeignete – wie die bewußtlosen Blütenstaubträger im Haushalte der Blütenbefruchtung – das allgemein Menschliche des jüdischen Geistes in allen Bahnen und Richtungen des Völkerlebens zur immer größeren Geltung emporbringen, und auch ohnehin jüdische Geister in der Sprache der Völker jüdische Gedanken und Empfindungen, jüdische Grundsätze und Anschauungen in Wissenschaft und Kunst und in den lebensgestaltenden Bahnen der ringenden Tat als ihren Beitrag in das allgemeine geistige Symposion der Völker spenden; – seitdem darf ein dem Menschenheil sehnsüchtig entgegenblickender Gedanke den Kampf der heidnischen und jüdischen Gegensätze im Völkerbewußtsein in seinen letzten Stadien, und den Anfang jener Entwicklung ahnen, auf welche das Ende unseres Liedes Gott verheißend hinblickt.

     

    !הרנינו גוים עמו'

    „Machet Völker, sein Volk Gott schauend jauchzen!“ ruft die Mahnung unseres Liedes in die Zeitenreihen der Völker. Wie die Väter jauchzend hinstürzten als sie die Gottesherrlichkeit auf Erden wiederkehren und sein Feuer das Opfer der Erde hinnehmen schauten – 3. B.M. K. 9, V.24 –, wie die ganze Natur  Gott entgegenjauchzt wenn er kommt, wenn er kommt zu richten die Erde – Ps. 96, V.12 – wie die Wächter Jissroéls gleichzeitig allesamt aufjauchzen wenn sie sehen, wie Gott zu Zion wiederkehrt – Jes. K.52, V.8 –, und wie Job – K.29, V.13 – spricht: das Herz der Witwe mache ich jauchzen: so machet, Völker, sein Volk jauchzen! Lasset endlich den Gedanken des Einen Einzigen Gottes rein wie ihr in aus dem jüdischen Zeugnis von Jahrtausenden kennt, ohne Zusatz, ohne Vermittlung in seiner ganzen, alles überwältigenden  Höhe und in seiner ganzen, alles sich und sich allem verbindenden Nähe, euch und alles Eurige überwältigen und leitend gestalten, daß der Gedanke der „Gott dienenden Pflicht“ eure, und durch die eurige, aller eurer Geknechteten freimachende wirkliche und wahrhaftige Erlösung vollbringe. Lasset endlich unsern Hort in Wahrheit und Wahrhaftigkeit eueren Hort und Sein Wort der Heiligung, Gerechtigkeit und Liebe euer Richter werden, daß der Wahn der Seligmachung des Glaubens sinke und beweiset eure Erlösung, beweiset die Echtheit und Kraft des in euch endlich lebendig geworden Gedankens Gottes und seines Rechts zu allererst durch Freimachung aller eurer Gedrückten! Lasset endlich Sein Volk, Seine Hoheit bei euch einziehen und seine Herrlichkeit aus eurem umwandelten Leben und auch aus eurem umwandelten Verhalten ihm gegenüber widerstrahlend erblicken, daß es Gottes Einkehr auf Erden schaue und anbetend jauchze: הנה אלדינו וגו' „Seht das ist unser Gott! Das ist Der, dessen wir hofften, daß er uns helfe. Das ist „ ד'  Wie haben wir Seiner gehofft! Nun sind wir fröhlich und freuen uns Seiner Hilfe.“ Daß es den Morgen, den Anbruch Seines Reiches auf Erden erleben auf den es so lange geharrt und dessen Verheißungen es geleitet, getröstet und aufrecht gehalten in allen dunklen Gängen seiner Geschichtsnächte –  

    כי דם עבדיו יקום ונקם ישיב לצריו

    וכפר אדמתו עמו

                                          Denn Er rächt das Blut Seiner Diener

                                          Und gibt die Rache zurück seinen Feinden,

                                          Auf denn, daß Sühne sein Volk seine Erde!

     

    (Fortsetzung folgt) 

     

    Quelle: „Betrachtungen zum jüdischen Kalenderjahr“:in „Gesammelte Schriften“ von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH, herausgegeben von Justizrat Dr. Naphtali HIRCH – Sechster Band  Frankfurt a.M. Verlag J. Kauffmann 1912 S.  88-98

    02-05-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Ijar.(Dritter Abschnitt)

     

    „Bringet zum Jauchzen, Völker, sein Volk!“ Die Geschichte im Lichte des Abschiedssanges Mosis. (Schirath Haasinu)

    …

    Wie einst zum Prüfstein  der üppigen Jordansstätte Gott seine Boten als obdachlose Fremdlinge sandte, so  ließ er die zerstreuten und heimatlos gewordene Söhne seines Volkes überall einkehren und „Schutz“ suchen unter  den Völker der Erde und um vier Ellen bitten, die Wiege ihrer Kinder zu stellen und die Gräber für ihre Eltern zu bauen, und auf nichts, als auf ihr Anteil am Menschenrecht und an der Menschenwürde gestützt, und auf den einen gemeinsamen Vater im Himmel hinweisend, beanspruchen das gastliche Recht: auf der Gotteserde Mensch  unter Menschen zu sein! Und sie durften doch aus mehr als einem Grunde wohl auf  Erhörung hoffen. Waren doch die meisten Völker, unter denen sie wanderten, selbst Fremdlinge auf dem Boden – auf  dem sie ungastlich und unmenschlich dem Juden das Dasein versagten! War doch die eigentliche jüdische Wanderung in Zeiten gefallen, in welchen die alten Reiche sich gelöst und – den Juden gleich – aus Osten Völkermassen auf Massen gewälzt, überall die  alten Bewohner der Abendländer aus ihren Sitzen verdrängt und sich an  ihre Stelle angesiedelt hatten und die Juden – waren höchstens nur zu spät gekommen und standen darin freilich im Nachteil, daß sie nicht mit dem Schwerte der Gewalt und in furchtbaren Massen, sondern als heimatlose Menschen im Namen der Menschlichkeit um Einlaß baten und ein Plätzchen auf einer Erde begehrten, die ja auch die Großväter ihrer jetzigen Herrn nicht kannte. Und sie waren doch geistig nirgends Fremde! Durch die seltsamste Fügung war ja eben der göttlichen Boden der jüdischen Vergangenheit der Boden des Heils und der Hoffnung aller der Kulturvölker geworden, in deren Mitte der müde Fuß des wanderden Jakobstammes eine Ruhestätte suchte. Im Namen Abrahams; Jisaaks und Jakobs durften sie doch um Einlaß bitten und sicher sein von der letzten Hütte  des Landmanns bis zum Palaste der Herrscher Namen zu nennen, zu welche der Bauer und der Fürst mit den ersten, kindlichen Gefühlen der Ehrfurcht aufblicken gelernt. Und es hatte  doch die ganze Kultur, die auf den Trümmern des römischen und griechischen Heidentums sich mühsam aufzubauen begonnen, keinen andern Ausgangspunkt als Gedanken und Anschauungen, Empfindungen und Gefühle, die freilich in mehr und minder vielfacher Trübung – mit Bewußtsein einer Gottesoffenbarung entlehnt waren, deren Depositäre – freilich in Bettlergestalt – an der Türe der Völker um Einlaß harrten. Und es hatte doch endlich diese Kultur aus dem reichen Gedankenschatze des jüdischen Gottesvermächtnisses gerade das Wort der „Liebe“ als ihres Glaubens höchste Parole gewählt und damit ein Panier aufgesteckt, in welchen gerade die verlassensten, elendsten Unglücklichen  die Verheißung mindestens der Menschlichkeit zu erblicken sich berechtigt glauben durften – und gleichwohl, welche bittere Enttäuschung war das tausendjährige Los der Juden inmitten der Völker und welch einen traurigen Kommentar bildet sein Geschick zu dem Zeichen der Liebe, das die Völker die ihm dies Geschick diktierten, auf ihrem Paniere prangend zur Schau trugen!

    Und warum? Warum? !כי לא כצורנו צורם ואויבינו פלילים Weil unser Hort doch nicht rein ihres Glaubens Hort geworden und sie den Maßstab ihres getrübten Glaubens richtend an unsere reine Wahrheit legten! Wohl war von  einem Funken des sinaitischen Feuers die heidnische Götterwelt in Nacht gesunken und es gibt vielleicht keinen größern griechischen Gedanken als den: die von den siegreichen römischen Legionen im Triumph aufgeführten, gefesselten jüdischen Gefangenen als Besieger des kapitolinischen Gottes zu denken! Aber nur überwunden – nicht vernichtet – war das Heidentum. Der jüdische Gedanke war heidnisch getrübt – dieses beigemischte Heidentum umnachtete die Geister, fanatisierte die Herzen, warf das aufblühende Menschliche im Menschen in die Bande eines langen Winterschlafs – und machte die besiegte und siegreiche heidnische Welt fort und fort zu bittersten Feinden ihrer gefesselten Sieger, die trotz ihrer Fesseln und unter der Last eines auf sie von aller Welt geworfenen höhnenden Drucks, fortfuhren, siegreich und immer größere Siege verkündend, die Standarte des Einen Einzigen und seines, keines Mittlers und keiner Vermittlung bedürfenden Menschheitbundes in ihrer gefesselten Händen aufrecht zu halten –  –

    Die Zeiten rollen ab – das Heidnische und Jüdische in dem Glauben der Völker hat einen langen Kampf zu bestehen – und der Wetzstein diese Kampfes, an welchem durch und durch welchen dieser Gegensatz sich immer wieder aufs neue schärft bis die eine Seite desselben völlig überwunden, ist doch das seit Jahrhunderten inmitten der Völker sein Dasein und Leben entfaltende jüdische Volk! Seine unter den härtesten Prüfungen ausdauernde Gegenwart hat doch von Jahrhundert zu Jahrhundert – still duldend, aber um so lauter redend – einen Protest eingelegt gegen die heidnische Hefe in dem zur Klarheit sich gährenden Wein der Überzeugungen der Menschen. Die stille, aber doch weit über das Gewicht seiner numerischen oder materiellen Größe überall auffallende und anstoßende Gegenwart des Juden hub doch immer mehr und mehr zu größern Schärfe das Bewußtsein hervor, daß es doch jenseits der von der Hierarchen der Völker präkonisierten Lehren noch ein Feld der Überzeugung gebe; das sich – still aber entschieden –verneinend verhält gegen alles, was in dieser Lehren der Hierarchen  aus dem  überwundenen Heidentum zur Trübung des aus jüdischen Hände empfangenen alten göttlichen Vermächtnisses mit hinübergenommen, – ein Feld, in dem der Mensch frei und allein steht mit seinem Gott uns zwischen sich und seinem Gott keine Lücke bietet, in welche der Wahn und der Ehrgeiz und das Interesse das Rest ihrer Herrschaft hineinzubauen vermöchten, und das von diesem Gotte aus ein Geistes- und Gemütsleben und ein Leben der Kraft und der Tat zu entwickeln versteht, das in das Sehfeld seiner Erkenntnis den Himmel und die Erde und in das Gebiet seines Strebens alles Menschliche mit der menschlichsten Begeisterung  umschließt, – ein  Feld von Überzeugungen, das, ausschließlich von jenen alten ungetrübten Gottesvermächtnis getragen, seinem Bekenner den kühnen Mut verleiht, wenn es sein muß, Verzicht zu leisten auf alle anderen geistigen und materiellen Hebel des Glückes und des Heiles um, allein mit Gott und seinem ausgesprochenen Willen, ein an Erkenntnis, Tugenden und glorreicher Menschentat reiches Leben anzustreben und – im großen Ganzen – auch zu erreichen, das trotz Kerker und Scheiterhaufen, trotz Speichelwurfs und Druckeshohns einer ganzen Welt, diese Welt um ihr stolzes Glück zu beneiden keine Neigung spürt – –  

     

    (Fortsetzung folgt) 

     

    Quelle: „Betrachtungen zum jüdischen Kalenderjahr“:in „Gesammelte Schriften“ von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH, herausgegeben von Justizrat Dr. Naphtali HIRCH – Sechster Band  Frankfurt a.M. Verlag J. Kauffmann 1912 S.  88-98

    01-05-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-04-2017
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Ijar.(zweiter Abschnitt)

     

    „Bringet zum Jauchzen, Völker, sein Volk!“ Die Geschichte im Lichte des Abschiedssanges Mosis. (Schirath Haasinu)

    …

    Allein er sieht an ihnen, diesen Feinde Jissroéls, je „geschichtliche Erfahrung verloren“ – „sie haben keinen Sinn für den unsichtbaren Hebel der Ereignisse“ – in dem Untergang Jissroéls sähen sie nur die Übermacht ihrer Gewalt – darum muß Jissroél bleiben – mitten unter ihnen bleiben – trotz ihrer bleiben – damit aus der Vergeblichkeit ihrer Vernichtungsversuche ihnen eine Ahnung des in Jissroéls Geschick sich offenbarenden Göttlichen aufdämmere – denn Recht und Menschlichkeit ist bei ihnen nicht zu finden – auf Sodom und Amoras, der Bodenstolzen, Fremdfeindlichen, Boden steht ihre Blüte – ihre Frucht Bitterkeit und Weh – Drachenwut ihre Begeisterung, wie Otterngalle grausam –

    Darum sieht es den Tag der Vergeltung kommen, die Zeit wo ihr stolzer Fuß wankt und die Zukunft sie ereilt – wo Gott als Richter für sein Volk auftritt und mit erneute Gesinnungen sich zu seinen Dienern wendet – wenn erst deren Macht völlig geschwunden, sie nichts mehr haben, nichts, was der Mensch bewahrt, nichts, was er verläßt, nichts von allem, was sie früher vergöttert und dem sie ihre Erhaltung bis auf diesen Tag zuschreiben könnten. Dann – was nicht die Blüte und die Fülle beherzigen gelehrt – die Jahrtausende ihrer Leidensgeschichte predigen es ihnen endlich ans Herz:

    Seht es jetzt ein, daß Ich, Ich es bin

    Und kein Gott neben mir!

    Ich töte und belebe wieder,

    Ich habe geschlagen und Ich heile wieder

    Und meiner Hand entreißt man nichts!

    Denn ich hebe zum Himmel meine Hand

    Und spreche: Ich lebe ewig – (Das. V. 39-43).

    Und zu den Völkern spricht dann Gott: Lasset es nicht dahin kommen daß ich Vergeltung üben muß! „Muß ich den Blitz meines Schwertes schärfen, muß meine Hand das Recht handhaben, muß ich Rache zurückgeben meinen Feinden und meinen Hassern vergelten, dann müßte ich meine Pfeile tränken mit Blut der Erschlagenen und Gefangenen, vom haarumwallten Haupte des Feindes“, denn das wäre Maß für Maß – darum:

    Bringet zum Jauchzen, Völker, sein Volk, –

    Denn das Blut seiner Diener rächet Er

    Und gibt Rache zurück seinen Feinden, –

    Damit sein Volk seine Erde sühne! (Das. V. 43)

    Wie begreift sich unter diesen Gottesworten die tränenreiche Vergangenheit, die mit jeder Sefira-Monat neu in unsere Erinnerung tritt und die lichtreiche Zukunft, welcher die Söhne des jüdischen Volkes in immer heller werdender Tagesbahn inmitten der Völker entgegen geht?   Um des Erziehungszweckes der Völker willen mußte das aus seiner Adlerhöhe herabgestürzte Gottesvolk in seinen zerstreuten Gliedern all dem Hohn und Jammer, all der Mißhandlung und Barbarei preisgegeben werden, mußte als nackter Bettler unter die Nationen treten, auf das an ihm sich das Gott achtende Rechts- und Menschlichkeitsgefühl der Völker prüfe und übe an seiner siegreichen Ausdauer das Gott ahnende Bewußtsein der Menschen sich nähre und kläre. אמרתי אפאיהם, in einem dem geschichtlichen Bewußtsein der Menschen entlegenen „Winkel“ hätte Gott die Trümmer seines Volkes – wie die 5/6 seiner Stämme – geborgen bis sie und die Menschheit für die gemeinschaftliche Erlösungszukunft gereift, wenn diese Menschheit bei Jissroéls Sturz bereits so reif gewesen, aus dem Untergange des Gottesstaates die richtende Gotteshand fürchten, und unter dem Eindruck dieser Furcht den reinen und bescheidenen Ausbaus des eigenen Lebens zu lernen. Allein in ihrer  kurzsichtigen Beschränktheit hätten sie nur den Sieg ihrer Götter erblickt, wären nur noch tiefer gesunken in Vergötterung der menschlichen Hoheit und Macht und das ganze große Ziel der die Menschheit segnende Erlösung, die mit der geschichtlichen Schöpfung des Gottesvolkes hatte eingeleitet werden sollen, wäre verloren gegangen.

    So mußte Jissroél hinausgestreut werden, mußte seine eigene Erziehung inmitte der ihm feindlichst entgegenstehenden Völkermenge vollenden, zugleich aber Prüfstein und Wecker und ausdauerndstes, aber siegreiches, Erziehungsmittel der Völker werden.

     

    (Fortsetzung folgt) 

     

    Quelle: „Betrachtungen zum jüdischen Kalenderjahr“:in „Gesammelte Schriften“ von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH, herausgegeben von Justizrat Dr. Naphtali HIRCH – Sechster Band  Frankfurt a.M. Verlag J. Kauffmann 1912 S.  88-98

    27-04-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-04-2017
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Ijar. (Erster Teil)

    „Bringet zum Jauchzen, Völker, sein Volk!“ Die Geschichte im Lichte des Abschiedssanges Mosis. (Schirath Haasinu)

     

    Der „Wunder“-Monat der Erlösung ist zu Ende, der Monat der Gesetzgebung noch zu erwarten und der „Licht“ und „Glanz“-Monat der sein Namen von dem Blütenglanz der sonnig strahlenden Natur trägt (זו, I. Kön. K.6 V.1) hält unser Gemüt mit seiner Sefira-Erinnerungen gefangen und führt unsere Gedanken mitten aus dem frischen Leben einer lachenden Gegenwart ein Weg der Erinnerungen zurück, der, rückwärts immer dunkler und dunkler werden, über rauchenden Judengassen, gemordete Judenleiber, gebrochene Judenherzen, zu der Grabstätte einer mehr als tausendjährigen Volksgeschichte leitet, aus deren Hintergrund dem Blick des oberflächigen Beschauer nichts als die Lohe der Scheiterhaufen und die Flamme der Brandfackel leuchtet.

    Und wenn wir, glückliche Enkel einer solchen Vergangenheit, nun bereits – Dank dem ewigen Lenker der Zeiten – auch  unsere Gedanken den entgegengesetzten Weg führen und die Bahn des aufgehenden Lichtes verfolgen können, den ganzen Abstand des „Einst“ und „Jetzt“, den ganzen ungeheuren Fortschritt, den doch die Menschheit seit Jahrhunderten in Huldigung der Menschlichkeit und des Rechts und in Beachtung der inneren Gottesstimme das Gewissen bereits gemacht, an dem Resultate zu ermessen vermögen, das eine Vergleichung jener Zeiten bietet in welchen, wie unsere Sefira-Seufzer klagen:

    „Gutes hofften wir –

    Und es ist Nacht geworden

    Und Todesgestalten schrecken umher.

    Zusammen berieten sie, Völker harten Angesichts, –  

    Und da stürzten über uns hin

    Die Fluten entfesselter Wut.

    Mit zürnendem Grimm haben sie uns lebendig verschlungen,

    Haben Kinder und Frauen wie Schafe zum Schlachtbank geschleppt,

    Haben Knaben draußen, Jünglinge von unseren Gassen gemordet,

    Haben der Priester Antlitz nicht geachtet, Greise nicht verschont,

    Und dieses lästernde Toben und diese Feindschaft und Rache

    Sollte von dir uns trennen,

    Sollte zum Verlassen deiner Pfade uns führen –  – “ (Aus dem Piut)

    und unsere Zeit, in welcher der fanatische Raub eines Judenknaben ganz Europa empört und zum Anwalt des Rechts und der Menschlichkeit adelt: wie sollten wir da nicht immer wieder und wieder den Enthüllungen lauschen, die Gott in das geistige Vermächtnis niederlegt, das er seinem Volke als den einzigen Stab und die einzige Leuchte mit hinausgab, als er dessen Söhne für diesen Schicksalsgang sondergleichen in die „Wüste der Völker“  hinausstieß und ihr hieniediges Leben und Sterben auf Jahrtausende hin von den Resultaten der nur nach Jahrhunderten zählenden sittlichen Erziehung der Völker abhängig machte?

    Schon das „schauende Lied“, mit welchem er seinen Diener Moses von seinem Volke Abschied nehmen ließ, das ewig „vor uns der als Gotteszeuge reden und nimmer von uns vergessen werden soll,“ – es singt unsere gottnahe Bestimmung, wie:

    Gottes Teil sein Volk,

    Jacob das ihm zugefallene Erbe.

    Es findet Ihn in Wüstenland,

    In der Öde, wo die Leere klagt,

    Er umgibt es, er belehrt es,

    Er bewahrt es wie sein Augapfel –

     Wie ein Adler weckt sein Nest,

    Über seinen Jungen schwebt,

    Ausbreitet seine Flügel es aufzunehmen,

    Es dann hoch auf seinen Schwingen trägt:

    So will Gott es leiten

    Und neben ihm kein fremder Gott!

    (5 B.M. K.32 V. 9-12) wir somit nicht blind und willenlos, sondern nur mit wachem Auge und freier Hingebung uns der kühne Adlerflug auf den Gottesschwingen über alle Nebel und Klippen der Tiefe eröffnet ist.

    Aber auch unseren tiefen, tiefen Fall aus dieser Höhe besingt es, wenn wir zu schwach befunden werden für diesen isolierten und isolierenden Adlerflug über die Phasen der Zeiten auf den alleinigen Fittichen Gottes, des Einzigen – wenn wir in der Fülle Gott von uns gewiesen und der sinnliche Überfluß uns stumpf und gottvergessen gemacht und wir „den Fels unseres Heils als etwas Überflüssiges und Wertloses betrachten gelernt“, – es sieht uns von Gottes Pfeilen getroffen – von Hunger verzehrt – von Brand verspeist – vom bitteren Tod – von Tieres Zahn -  draußen das Schwert – drinnen die Angst – Jüngling und Jungfrau, Säugling gemordet und Greis – entfernt hätte sie Gott von der Schaubühne der Geschichte, hätte ihr Andenken aus dem Kreise der Menschen schwinden lassen, wenn ihre Feinde verständiger gewesen, wenn sie aus diesem Untergange Jissroéls Gott fürchten und nicht vielmehr ihre Macht vergöttern gelernt! –

     

    (Fortsetzung folgt) 

     

     

    Quelle: „Betrachtungen zum jüdischen Kalenderjahr“:in „Gesammelte Schriften“ von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH, herausgegeben von Justizrat Dr. Naphtali HIRCH – Sechster Band  Frankfurt a.M. Verlag J. Kauffmann 1912 S.  88-98

    26-04-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-03-2017
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

    Und dieser Talisman, der vierte Gedanke der ringenden Größe, heißt:

     

    HaChaudesch,

     

    heißt: Verjüngung, Erneuung, Neubelebung.

    Selig sind die Glücklichen, denen wechsellos die Sonne des Glückes leuchtet, deren Himmel kein Wölkchen trübt und die die sich sonnig und wonnig im heiteren Mittagstrahl des Lichtes baden. Aber noch seliger sind die Erlösten, die das kommende Licht begrüßen, die der Morgenröte von der Erlösung entgegenjauchzen, die die Verlassenheit der Nacht empfunden und die jeder Lichtstrahl als Bote der göttlichen Gnade mitseligem Entzücken erfüllt.

    Selig sind die Engel, die ohne Fehl und ohne Sünde, in ewiger Reinheit und Klarheit ihren Dienst  um Gottes Thron vollenden. Aber noch seliger sind die Menschen, die aus Fehl und Sünde zu Licht und Reinheit neu erstehen, die gekämpft haben und das Licht, die gerungen haben nach Reinheit, die besiegt haben die Macht der Finsternis und der Sünde, die ihren Vater im Himmel verloren hatten, aber eben in der Ferne und in dem Kampfe sich ihrer ewigen Kindschaft zu ihm und zu seiner ewigen, unverlierbaren Liebe und Gnade bewusst geworden sind und nun wieder getragen fühlen vom Gotte ihres Lebens.

    Und dieses Bewusstsein des ewig kommenden Lichtes und dieses Seligkeit der ewig neu zu findenden Gottesgnade, sie sind das Erbteil des jüdischen Volkes geworden. החדש הזה לכם diese Erneuung, diese Verjüngung ist euer, sprach Gott, und ließ sein Kind hinausziehen in die mondgleich wechselvollen Phasen seines künftiges Geschickes.

    Und wie ist Israel diese Gnade der Verjüngung und der Neubelebung verbrieft und besiegelt! In den Banden des Todes und der Sünde lag Jissroél in Mizrajim am Boden, und sein Gott küsste es und sprach: stehe auf und lebe! Und dieser selbe Gott ist ihm noch zu jeder Zeit und Stunde mit der Allmacht seiner belebenden Gnade nahe. Sein Retter, sein Sühner ist von ihm immer zu finden, im Schlachtgewühl, in Kerkernächten, in der Kammer der Sorgen, auf der Rennbahn des Lebens. Es kennt keine Mittler, es braucht keine Priester, ohne Altar und ohne Opfer, wo es Gott zu finden weiß, da findet es Rettung und Sühne. Nicht vor einem Gnadenbild kniet der Jude, nicht ein Menschenideal winkt ihm Leben, nicht in ein gleich ihm sündige Brust schüttet er sein Bekenntnis, nicht von einer gleich ihm sündige Hand erwartet er Ablaß und Sühne. Er hat nicht den Priester zu suchen, wenn er Sühne und Reinheit, wenn er neues Leben und Gnade sucht – der Gott, der zum Monde spricht: leuchte und wandle, der Gott, der den Frühling weckt auf der erstorbenen Flur, spricht auch zu ihm: leuchte und wandle, weckt auch in seiner erstorbenen Brust den verjüngenden Lenz des neues Lebens, החדש הזה לכם, neues Licht und neues Leben bleibt für euch immer zu finden, דרשוני וחיו suchet mich und lebet, – mich findet ihr stets! – 

    07-03-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-03-2017
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    TOHORO

     

    „Reinigung“, „Reinheit“; ist der dritte Lichtgedanke der ringenden Größe.

    Wie du für den äußeren Kampf nur gerüstet bist, wenn du die Macht der materiellen Größen nicht überschätzest und neben und über materiellen Größen die Gottesmacht in der Geschichte schaut, also der materiellen Kräfte in dir nicht überschätzest und neben ihnen und über sie die freie priesterliche Gewalt des Göttlichen in dir schauest. Siehe den Priester! Zum Eingang in das Gottes-Heiligtum ist sein Blick gewandt, –  das nirgends sonst gebändigte materielle Tier wird ihn zugeführt, – und keine Priesterhand überwindet es, keine Priesterhand bezwingt es – und weist den Lebenstropfen, der eben noch nur für das Materielle pulst, den Weg der Weihe in das Gottesheiligtum. Das ist dein Vorbild. Das ist der Gedanke deiner Tohoro. Laߒ ihnen in dir lebendig werden! Mögen andere an die unbezwingbare Macht ihrer materiell-sinnlichen Natur glauben; mögen andere das ganze Bewusstsein ihrer sinnlichen Natur und mit derselben glauben; mögen andere das ganze Bewusstsein des auch in ihren zur freien priesterlichen Waltung neben ihre ihrer sinnlichen Natur und mit derselben und über sie berufenen göttlichen Wesens zu Grabe gehen; mögen andere nicht das Tier und der Priester in sich erblicken, sondern nur das Tier, und jeden priesterlichen Gedanken vom freien Menschen verlachen, – jeder Jude sei ein lebendiger Protest gegen eine solche Lüge von der in sich geschlossenen, lebenstrotzenden, unwiderstehlichen sinnlichen Natur des Menschen, jeder Jude ein lebendiges Dokument des göttlich freien priesterlichen Menschengeistes, jeder Jude ein Protest gegen die Lüge der am Stoff haftenden Kraft des göttlichen Geistes, jeder Jude ein Priester und Herold des von dem göttlichen Menschengeist frei beherrschten und geleiteten und geweihten sinnlichen Lebens.

    Nicht am Tode lehrt das Judentum das Leben, nicht an der Leiche lehrt es den Menschen sich begreifen. Kehrbild des Lebens ist ihm der Tod. Gegensatz des Menschen ist ihm die Leiche. Die Leiche verwest, der Mensch lebt ewig. Die Leiche ist gebunden, der Mensch ist frei. Die Leiche ist טמא, der Mensch ist rein! Die Kräfte, die noch in der Leiche wirken, mögen an den verwesenden Stoffen haften. Aber der Gedanke, der nicht mehr in der Leiche weht, die Empfindung, die nicht mehr in der Leiche lebt, der Wille, der nicht mehr in der Leiche strebt, alle die Kräfte, die nur im Leben wirken, haften an dem ewigen Gottesgeist, den das Messer des Anatomen nicht trifft, den die Lupe des Physiologen nicht schaut, der längst entflohen, wenn der betörte Weise nach Leben in der Leiche tastet.  Das Leichenhirn, das Leichenauge, das Leichenherz, die Leichenhand, der Leichenfuß, sie mögen dem im Reich der Stoffe blind waltenden, mechanischen, elektrischen, chemischen Mächte widerstandslos verfallen. Sie haben schon längst aufgehört, Hirn und Auge, Herz und Hand und Fuss zu sein. Aber das Hirn des lebendigen Menschen, das Auge des lebendigen Menschen gehören den denkenden, schauenden, wollenden, wirkenden und strebenden Kräfte des ewigen, unsterblichen, freien Gottesgeistes an, den der freie, allmächtige, ewige Schöpfer als sein Ebenbild und seinen freien Diener zur Erde gehaucht und ihm für seine Wallfahrt und seinen Dienst auf Erden den Leib mit seinen Organen als Werkzeug und Diener, als Bote und Herold unter geben.

    O, wer den Fluch gewahrt, den die von Leiche abstrahierte, vermeintliche Wissenschaft des Lebens der göttlichfreien Sittlichkeit des Menschen zu bringen droht, der mag es begreifen, warum das jüdische Gottesheiligtum Tod und Leiche aus dem priesterlichen Kreis des Lebens bannt, und seine Söhne nach jedem Kontakt mit Tod und Leiche immer wiederholt auf den Priester hinweist, der mit dem Eingang ins Gottesheiligtum zugewandten Blick das überall sonst ungebändigte Tier mit freier Herrscherhand meistert und den überwältigenden Lebenstropfen siebenmal dem Eingang des Gottesheiligtums entgegenwirft, – der mag es begreifen, warum, selbst nachdem Tempel und Heiligtum äußerlich geschwunden, diese Lehre dem Juden alljährlich wieder neu vor die Seele geführt wird.

    Lasset uns fest bleiben, wenn auch alles ringsum schwankend und irrend an sich wird; lasset uns dem Leben uns erhalten, wenn auch alles ringsum der Verwesung zueilt; lasset uns zur Freiheit, zur Reinheit, zur Gottähnlichkeit emporstreben, wenn auch der Leichenduft der Moderweisheit alles in die Grabesbande des sittlichen Todes herabzuziehen droht. Lasset uns nicht rasten und ruhen, lasset uns kämpfen und ringen, bis wir als würdige Priester und Herolde der Gotteslehre des Lebens, der Freiheit und Reinheit dastehen.

    Nicht dem Schlamme sittlicher Verwesung, sondern den Gottesheiligtum zu, wo die Gotteslehre unter Cherubim-Fittichen ruhet, dem Wege zu, der zu Gott und der von Ihm gelehrten Lebensvollendung führt, dem Ziele zu, das nicht Tod und Fessel, das nur Leben und Freiheit und Reinheit kennt, bleibe unser Blick zugewandt. Dieser Blick gibt uns die Kraft, mit göttlicher Energie Triebe und Kräfte zu meistern und jeden von Gott verliehenen Blutstropfen unseres Lebens immer wieder und wieder, siebenmal, dem Heiligen und Reinen, dem Wahren und Göttlichen zuzuwenden, bis unser ganzes Leben schon hienieden aufgeht in den Quell des ewigen Lebens.

    Laߒ dann dem Staube verfallen, was an uns des Staubes ist…

    כי לא תעזוב נפשי לשאול  Nicht meine Seele lässest du dem Grab verfallen,

    לא תתן חסידיך לראות שחת  Nicht die Dir sich weihen Verwesung schauen,

    תודיעני אורח חיים  Lehret mich den Weg des Lebens:

    שובע שמחות את פניך  Die Freude-Fülle vor deinem Angesichte,

    נעימות בימינך נצח  Die ewige Heiterkeit in deiner Rechten stets.

    (Psalm 16 V. 10 u. 11)

    So erscheint als Kampf – äußerer, innerer Kampf,– die Bestimmung der ringenden Größe. Nur das kämpfende Israel kennt die Geschichte, nur den ringenden Juden denkt sich die Zeit. Aber keiner kennt die Freuden des jüdischen Volkes, keiner die Seligkeit dieser ringenden Menschen, keiner ahnt den Talisman, der diese ringenden Kämpfer still im Busen tragen und der Balsam gießt in ihre Wunden, und Stärkung gießt in ihr Gebein, und sie aufrichtet und aufrecht erhält mitten im ringenden Kampfe, und sie immer wieder erhebt, und sie immer frisch mit neuem Mute stählt, und ihnen immer wieder neue Siegesgewissheit bringt , und sie dennoch trotz ihres Kämpfens und Ringens, ja, eben durch ihren ringenden Kampf zu den heitersten, glücklichsten, seligsten Menschen unter allen Wallern auf Erden gestaltet.

    (Fortsetzung und Schl. nächsten Dinstag)

    06-03-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-02-2017
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    Aber der zweite Lichtgedanke der ringenden Größe heißt:

     

    זכור

     

    heißt: richtige, wahre Würdigung der gegenüberstehenden materiellen Größen und Mächte. Bestimmt, das ewige Geschichtsvolk auf Erden zu sein, als „der ewige Jude“ zu wandern auf Erden; an der Wiege – und an dem Grabe aller Völker zu stehen; alle Evolutionen und Revolutionen der Geschichte  mit durchzumachen; an allen Katastrophen der Nationen Teil zu nehmen und doch trotz unsere materiellen Winzigkeit uns nicht mitbegraben zu lassen von dem Schutte der Zeiten, vielmehr das ewige geistige Erbe der künftigen Menschheit aus dem Schiffbruch aller Vergangenheiten siegreich zu retten, – ward  uns gleich bei unsrem ersten Eintritt in die Geschichte ein Panier zur Warnung aufgesteckt, daß wir uns von vornherein nie blenden lassen sollen, wie mächtig glänzend auch meteorgleich eine materielle Macht am Geschichtshimmel der Nationen aufsteigen möge; daß uns nicht bangen sollen wenn schwergegürtete Mächte das Szepter der Gewalt über niedergetretene Nationen schwingen würden; daß wir keine materielle Macht fürchten sollen, die sich nicht mit den Genien des Geistes und der Sittlichkeit vermählt; daß wir es wissen sollen, die Tage einer jeden Macht seien gezählt, die nicht selber die Herrschaft des Geistes und der Sittlichkeit anerkennt und sich nicht freiwillig und aufrichtig von der Hoheit dieser Mächte beugt, denen allein die Zukunft der Menschheit angehört.

    Laߒ sie banquettieren, die übermütige materielle Macht. Hinter den sorglos Zechenden schreibt die unsichtbare Hand an die blasse Wand ihres Luftpalastes: „du wirst gezählt und gezählt, wirst gewogen und – gebrochen!“ Denn alle materielle Macht wird zu leicht gefunden auf der Gotteswage, auf welcher nur Licht und Wahrheit, Recht und Liebe wiegt.

    Laߒ Amalek das Esau-Schwert schwingen in der gewaltigen Faust;  laߒ ihn die Schwachen, die Matten, die Marodeure der Völkerzüge, die ihm ohnmächtig gegenüber stehen, wenn sie die geistige Kraft nicht in sich lebendig gehalten und zeitweilig aus dem Schutz der göttlichen Leitung gefallen, niedermetzeln und hohnlachend dem Himmel die Bundesspolien  seiner geschlachteten Söhne entgegenschleudern, ולא ירא אלדים und Gott nicht fürchten: – die zu Gott im Gebet gehobene Mosishand ist doch stärker als das Esau-Schwert und die Amaleksfaust, und solange sie gehoben bleibt, ist Amalek doch geschlagen. „Auf Gottes Thron liegt das Szepter der Weltenmacht“, „Gott kämpft den Kampf aus mit der materiellen, Seiner vergessenden Gewalt“, מדור דור, alle Zeiten, alle Generationen hindurch.

    Die ganze Weltgeschichte ist nichts, als dieser Gotteskampf gegen diesen Amalek-Materialismus, und wo Gott das Heer der Zeiten führt, da ist der Sieg gewiss. Darum baue nur ruhig deine Altäre, winzigstes, ohnmächtiges Jakob-Volk. Eben in deiner Winzigkeit bist du der ewige Herold dieses Gotteskampfes. Schreibe „Gott“ auf deine Fahnen! Mit diesem Panier bist du der Amalek-Besieger in der Geschichte. Mit diesem Panier wirst du einst die letzte Spur des Amalek-Ruhmes aus dem Andenken der Menschen tilgen. Sachor! Das gedenke – und wandle furchtlos die Bahnen, die dein Gott dich führt.

    Doch diesem Kampf nach außen führt dein Gott. Zu einem andern Kampfe bist du berufen, und du bestehest jenen äußeren Kampf nur, wenn du in diesem Kampfe Sieger bist. Es ist der Kampf mit dir selber, es ist dem Kampf mit dem Materialismus in deinem Innern. Der Kampf heißt Tahoro:

    (Fortsetzung folgt)

    28-02-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-02-2017
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    Rabbi Aaron Jakobowitz Speech

     

    On call of the Central Rabbinical Congress of the United States and Canada, the mass gathered here today, upon arrival of Benjamin Netanyahu to meet with our honored President Donald Trump.

     

    We are here to raise the voice of the world Jewry, we declare that Netanyahu does not and cannot speak in the name of the Jewish people. At the same time we are here to protest the constant persecution of Jewish religion by the so-called Israeli government.

     

    There no country in the world that oppresses our Jewish Brothers and Sisters , as in the Zionist state. Their hostility reached its climax recently, as the Israeli government ordered forced conscription into the immoral Israeli Defense Forces. The Orthodox Jewish community, consciously object  serving in the Zionist armed forces, due to the basic tenets of the Jewish Faith.

     

    Since Divine Decree has placed us in Exile, we are under Divine Oath, to accept the yoke of the Diaspora and live in peace and harmony amongst the nations, where Divine Destiny has placed us.

     

    Jews are forbidden to create a state of their own, to rebel against any nation, to shed blood or to wage any war.

    Therefore, we will never serve in the army of the State of Israel.

     

    A State that is in contradiction of Torah values, a contradiction of Jewish Law and Belief.

     

    We oppose the Israeli government’s provocations against other nations. We lived in peace for decades with our Arab neighbors, until the Zionist movement, with their nationalistic aspirations, instigated war and instability, in the Middle East. We will not participate in actions that violate Judaism. For decades, the Zionist government has attempted by all means to change the views and destroy the values of Torah True Jews.

     

    Their leaders cannot stand to see vibrant, G-d-fearing Jewish communities, generation after generation following the path of our sages. Therefore they are trying to influence and indoctrinate our youth by forcing them to serve in their immoral army.

    When the Orthodox Jewish Communities in the Holy Land express their concerns by Freedom of Speech, they are man-handled with brass knuckles; with outmost brutality, dragged out people in the middle of the night from their homes, incarcerating them with extreme barbaric treatment; Men and women are thrown into prison, just for practicing their religion. Peaceful worshippers are being beaten in midst of pray services. Peaceful protestors are being brutally arrested (Just look at the pictures. It speaks more than 1000 words). All being done by no one else, only the Zionist government, of the so-called

    State of Israel.

     

    So we are here today to cry out to the world loud and clear: Benjamin Netanyahu and the Zionist establishment, does not represent the Jewish Nation.

     

    Netanyahu and his ilk represent Evil. They represent the wicked. The Israeli government represents brutality, aggression and bloodshed. It represents the worst international security threat to human society.

     

    Let the voice of World Jewry be heard loud and clear:

     

    Stop the Spiritual genocide in the State of Israel. Let our brothers and sisters practice Judaism freely.

     

    Stop drafting them in the army.

     

    We demand here today that that Netanyahu frees those who are incarcerated for Freedom of Speech. Let the Orthodox Jewish Communities live in peace; for all they want is to serve the Creator of the World, worship the Almighty, follow the path of our sages and sanctify the name of the Almighty.

     

    Let our voices be heard today loud and clear. We will not change!

     

    We will not enlist in your forces! We will never join you! Judaism and Zionism will never be united! We will never recognize the State of Israel! We will not be overpowered!

     

    As King David quotes in Psalms – “המה כרעו ונפלו, ואנחנו קמנו ונתעודד”. They will bow and fall. We will stay steadfast.

     

    In conclusion we take the opportunity today to proclaim the State of Israel can not nor will ever talk in the name of Torah True Jews.

     

    Truth will prevail.  

     

    The views expressed in this article are solely those of the author and don’t necessarily reflect the opinions of YESHURUN. 

    21-02-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-02-2017
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    Orthodox Community Protests in Washington
    as Netanyahu Meets President Trump

     

    February 16, 2017 – Washington DC

     

    Over 1000 religious Jews, including leading rabbis, scholars and rabbinical students held a protest outside the White House this Wednesday, Feb. 15, 2017 as Israeli Prime Minister Netanyahu arrived to meet with President Trump.

     

    The protestors hailed from many American cities, primarily from New York State. Their purpose was to send the President and the American people a clear message that Netanyahu and his country don’t represent them, and that in fact, the State of Israel is currently persecuting religious Jews for their refusal to serve in its army.

     

    “Numerous Orthodox Jewish boys and girls are currently serving time in Israeli prisons for their religious principled refusal to enlist in the Israeli Defense Force,” said Rabbi Aron Jacobowitz, spokesman for the group. “Our rabbis taught that it is absolutely forbidden to fight in the Israeli army.

     

    “Religious Jews lived peacefully amongst their non-Jewish neighbors in the Holy Land for hundreds of years. Unfortunately, approximately 100 years ago the Zionist movement came with the goal of creating their own state, in violation of the Torah. According to the Jewish religion, Jews are forbidden to create a state of their own or to fight any wars; therefore the State of Israel is in total violation of Judaism. We oppose the Israeli government’s provocations against its neighbors, of which army actions are a major part.  We will never serve in the army of a state that we do not recognize, and we will not participate in actions that violate Judaism.

     

    “Furthermore, the new draft law is a deliberate attempt by the Israeli government to secularize the young generation of Orthodox Jews. They have stated openly that they don’t really need these boys in the army, and their purpose is only to assimilate them into their culture. And the vast majority of them end up forsaking their religion.

     

    “Religious Jews who stand up for their beliefs are being brutalized. The police break into people’s houses in the middle of the night, drag them out and throw them into prison for months and even years. Those who protest peacefully against the arrest of these youths are beaten murderously. This is a violation of international law! The United Nations has passed resolutions affirming the rights of conscientious objectors.

     

    Rabbi Jacobowitz gave the keynote speech at the demonstration, in which he made the above points and then summarized the latest Israeli police brutality. “Only last Friday night,” he said, “one thousand religious Jews came out to recite their prayers in the street in front of the Prison Compound in Jerusalem, where several conscientious objectors are being held. The police attacked the peaceful demonstrators, arresting 112 people and injuring countless others. They beat them brutally with clubs and brass knuckles, and then trampled on them mercilessly. 28 people had to be hospitalized, some with eye injuries and others with broken arms and legs. Knowing that no Orthodox Jew would be filming the attack on Friday night, the police they let out all their anger on the worshippers.”

     

    Several others speeches were given in Yiddish, including one by Rabbi Alter Kaufman, a member of the Jerusalem Orthodox community. Throughout the demonstration, a large video screen displayed clips of recent violence by Israeli police against peaceful protestors.

     

    The protest culminated with a march around White House grounds, passing Blair House, the presidential guest quarters where Netanyahu was staying. It ended at 17th Street, where buses were lined up to take the protestors home.  

     

    Following is a Drop Box link to footage of the protest, which may be used free of charge for news reporting

    https://www.dropbox.com/sh/xn63dzuar78uhku/AABm_UnSzZZ3W2taY89bC_gZa?dl=0

     

    Following are some important related links:

     

    For a recent article on the current situation: “Israelis Government Persecutes Those Speaking Out Against Draft Law“

    https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1403487656390165&id=179895388749404&substory_index=0

     

    Police brutality in Jerusalem on Jan 16

    https://www.facebook.com/179895388749404/photos/pcb.1403329713072626/1403311473074450/?type=3

     

    Israeli Police Attacking Brave Religious Jewish Women

    https://www.youtube.com/watch?v=Bli9SRoG9Z0

     

    Inhuman Israeli Police behavior towards Religious Jewish Demonstrators

    https://www.youtube.com/watch?v=L9443zK0Tmc

     

    Israeli Police Punching Innocent Protester in Jerusalem

    https://www.youtube.com/watch?v=OqTM5HwC3UE

     

    Mass protest in Jerusalem against the forced draft into the Israeli army. Religious Jewish demonstrators being arrested.

    https://www.facebook.com/179895388749404/photos/pcb.1394656097273321/1394654857273445/?type=3

     

     The views expressed in this article are solely those of the author and don’t necessarily reflect the opinions of YESHURUN.

     

    20-02-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-02-2017
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Pro-Palestijnse manifestanten gedagvaard
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    JESJOEROEN INFO

    Pro-Palestijnse manifestanten gedagvaard

    Wees erbij voor de uitspraak, maar er wordt niet meer gepleit.

     115

    [Proces is uitgesteld op vraag van advocaat van Forum voor Joodse Organisaties voor opstellen besluiten]

    Pro-Palestijnse manifestanten gedagvaard voor aansporen tot racisme

    Drie manifestanten die in 2014 in Antwerpen protesteerden tegen de bombardementen in Gaza zijn gedagvaard wegens aanzetten tot racisme tegen Antwerpse Joden. Niet op basis van vaststellingen van de politie, wel omwille van een klacht van verdedigers van Israel! Op basis van een bijzonder dun dossier vervolgt het openbaar ministerie, gevolgd door het Centrum voor Racismebestrijding.

    > De context

    Op 8 juli 2014 ontketent het Israëlisch regime de zoveelste aanval op Palestijnen. Gedurende bijna twee maanden wordt Gaza gebombardeerd, 2100 Gazanen werden gedood waarvan 70% burgers, 551 kinderen en 250 vrouwen, 11000 werden gewond, 44300 huizen werden beschadigd, 18000 huizen, scholen, ziekenhuizen en de enige energiecentrale werden verwoest. De afschuw in Europa is groot, overal wordt twee maanden lang betoogd, zo ook in Brussel en Antwerpen.

    > De feiten, waarover gaat de klacht?

    Op 12 juli manifesteren een 800-tal mensen op het Sint-Jansplein in Antwerpen. De manifestatie verloopt erg emotioneel, de sprekers, waaronder drie gemeenteraadsleden van sp.a, PvdA en Groen, worden voortdurend onderbroken door slogans vanuit de aanwezigen. Ondanks de verontwaardiging eindigt de manifestatie zonder incidenten, wat door de aanwezige politie bevestigd wordt. VRT Nieuws titelt: "Betogers in Antwerpen tegen geweld in Gaza."

    Maar dat is zonder Michael Freilich van Joods Actueel gerekend. Die zit met een vergrootglas naar de beelden van de manifestatie te kijken, en hoort ergens de slogan "Khaibar, Khaibar, ya yahud" gedurende enkele seconden roepen. Hij schrijft de dag nadien "De gescandeerde leuze refereert specifiek naar de Joodse gemeenschap en niet naar Israël". Hij schrijft met geen woord over de talloze vlaggen, leuzes en slogans tijdens de manifestaties, duidelijk en uitsluitend gericht tegen Israël, hij pikt er een slogan van enkele seconden uit, waaraan hij zijn eigen betekenis geeft. Hij vermeldt tevens dat het Forum van Joodse Organisaties klacht zal neerleggen, wat drie dagen nadien gebeurt door Pinkas Kornfeld die de organisatoren aanklaagt.

    > Zionisten misbruiken bewust de termen "anti-semitisch" en "anti-Joods"

    Zionisten, verdedigers van de Israëlische Staat, moeten met lede ogen aanzien hoe de verontwaardiging over Israël, toen in 2014 en later met de succesvolle boycotacties, steeds meer mensen mobiliseert. Hun tactiek is bekend: stel kritiek op het Israëlisch regime gelijk aan "antisemitisch", aan "anti-Joods". Bij de Europese bevolking, getraumatiseerd door de verschrikkingen van de holocaust, liggen deze termen heel gevoelig. De gruwel van Israël wordt voortdurend internationaal aangeklaagd, maar de zionistische propagandamachine blijft hameren op "antisemitisch" en "anti-Joods".

    > "Zionist" versus "Jood"

    Het is de Israëlische regering, gevolgd door zionistische sympathisanten wereldwijd, die de bezetting van Palestina voorstellen als een strijd tussen Joden en moslims. Als iemand voor de rechtbank gedagvaard moet worden wegens aanzetten tot racisme, dan zijn het wel de verdedigers van Israël! Pro-Palestijnse activisten zijn voortdurend verplicht om deze grote leugen te ontkrachten en de kern van het conflict aan te duiden: een zuivere bezetting, kolonisatie, gekenmerkt door een niet aflatende agressie jegens het Palestijnse volk. Terreur kent geen godsdienst. Bezetting kent evenmin een godsdienst. Godsdienst wordt misbruikt om te mobiliseren, dit geldt evenzeer voor de "Islamitische Staat" als voor de "Joodse staat".

    > Joden tegen het zionisme

    Wie zich verzet tegen het zionisme is immers niet anti-Joods, dat bewijst overduidelijk de antizionistische Joden die voor een rechtvaardige vrede opkomen in Palestina. Zij nemen deel aan pro-Palestina betogingen, waarom zouden die manifestaties dan tegen het Joodse volk, tegen het Joodse geloof, gericht zijn? Tijdens de manifestatie is door niemand opgeroepen tot geweld tegen Antwerpse Joden, dit maken Freilich en Kornfeld er van.

    > Pro-Palestijnse manifestaties en boycot ontmoedigen

    Het gaat niet over drie individuen, maar over de hele solidariteitsbeweging. De volgende stappen zijn immers pogingen om de groeiende succesvolle oproep tot boycot van Israel te verbieden, pogingen die we vandaag ook in het buitenland zien. De gedagvaarden zijn als organisator aangesproken, en het is duidelijk dat de zionisten organisatoren van pro-Palestijnse manifestaties willen intimideren en ontmoedigen.

    > Maar het Openbaar Ministerie en Centrum voor Racismebestrijding volgen...

    Dat de zionisten hun beproefde demagogische tactiek toepassen, is geen verrassing. Vanuit Israël worden ze daarbij gesteund door officiële programma's als Hasbara. Het onrustwekkende van de huidige dagvaarding is dat het Openbaar Ministerie de klacht overneemt, en dat het Centrum voor Racismebestrijding zich als benadeelde partij opstelt. De wereld op zijn kop. OM en Unia die de kant kiezen van de echte racisten tegen degenen die opkomen tegen racisme en kolonisatie! Het belang hiervan kan moeilijk onderschat worden.

    > Hoe steunen?

    * Steun de gedagvaarden vooreerst door het delen en duiden van deze aanval van zionisten op de Palestijnse solidariteitsbeweging.
    * De gedagvaarden hebben recht op een sterke verdediging. Stort een bijdrage op BE74 0010 1920 8807 met vermelding "Advocaat 12juli14".

    * Ben je vrij dinsdag 22 november om 9u, je bent welkom in het Antwerps gerechtshof (tram 12 en 8). Doen!

    Vrijspraak voor pro-Palestijnse manifestanten!

    Vrijmeningsuiting, recht op kritiek op het Israëlisch regime!

    Kritiek op Israel is kritiek op een regime en de zionistische ideologie, niet op de Joodse religie of volk.

    Joods Actueel en forum Joodse organisaties zijn niet de vertegenwoordigers van het Joodse Volk.

    https://www.evensi.be/pro-palestijnse-manifestanten-gedagvaard-vlinderpaleis/192292014

     

    19-02-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-02-2017
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Protesters in Antwerp facing trial for organizing Palestine demonstration
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    YESHURUN NEWS


    If you are free, be there for the verdict!

    Protesters in Antwerp facing trial for organizing Palestine demonstration

     January 26, 2017

    Solidarity with Antwerp activists for Palestine facing prosecution: translated from French; originally published at pourlapalestine.be, the site of Plate-Forme Charleroi-Palestine. 

    Three demonstrators who participated in a 2014 protest in Antwerp, Belgium against the attack on the Gaza Strip were called before the court in Antwerp on 24 January. They are charged with incitement to racism against the Jewish community in Antwerp, not based on independent findings by the police, but instead on a complaint filed by supporters of Israel. Based on a very thin file, the public prosecutor began a prosecution against the three, joined by the Centre Against Racism. The prosecution is seeking heavy penalties against the defendants: six months in prison for two of the three defendants, identified as the organizers, and 60 days of community service for a Palestinian from Gaza.

    The ruling in the case will take place on 21 February.

    Below is the statement previously circulated by the event organizers:

     The Context

    On 8 July 2014, the Israeli regime launched another attack on Palestinians. For nearly two months, the Gaza Strip is bombed. 2,100 people were killed – 70% of them civilians – including 551 children and 250 women. 11,000 were injured, 44,300 homes damaged and 18,000 homes, schools, hospitals and power plants destroyed. The horror and outrage in Europe is widespread and for two months, demonstrations were held everywhere, including in Brussels and Antwerp.

    Facts: What is the complaint?

    On 12 July, around 800 people demonstrated at Sint-Jansplein in the center of Antwerp. The event took place in a highly emotional context and the speakers, including three municipal councillors from the SP.a, Workers Party of Belgium and the Greens were interrupted continuously by chants from the crowd. Despite the high levels of feeling in the crowd, the demonstration ended without incident as was confirmed by the police at the time. The Flemish channel VRT ran a news story, entitled: “Protesters in Antwerp against the violence in Gaza.”

    However, Michael Freilich of “Joods Actueel” began to scrutinize photos of the event and claimed that he heard some screaming for a few seconds, “Khaibar, Khaibar ya Yahud.” The next day, he wrote that “The slogan chanted specifically refers to the Jewish community and not to Israel.” There was no mention of countless flags and slogans and official chants during the demonstration, clearly and exclusively directed against Israel. Instead, this issue focuses on a single chant in the crowd for seconds and a specific interpretation. The FJO, Forum of Jewish Organizations in Antwerp, announced it would file a complaint, and Pinkas Kornfeld did so three days later, denouncing the organizers of the rally.

    Zionists constantly and deliberately abuse the terms “anti-Semitic” and “anti-Jewish”

    The Zionists, the supporters of the state of Israel, must see painfully clearly that the outrage over the conduct of the state of Israel mobilizes more and more people. This was the case in 2014 and increasingly so with successful boycott actions. The tactic is well-known: the slightest criticism of the Israeli regime is labeled as tantamount to an “anti-Semitic” or “anti-Jewish” act. Among the European population, traumatized by the horrors of the Holocaust, these terms are extremely sensitive. The atrocities committed by the Israeli regime are constantly denounced internationally, yet Zionist propaganda continues to abuse the terms “anti-Semitic” and “anti-Jewish.”

    “Zionist” vs. “Jewish”

    The Israeli regime, supported by Zionists worldwide, presents the occupation of Palestine as a conflict between Jews and Muslims. If someone were to be summoned before a court of law due to incitement to racism, it would be rather logical in this case that it would be defenders of Israel. Pro-Palestinian activists are constantly obliged to denounce this lie and to draw attention to the real problem: occupation and colonization characterized by constant aggression against the Palestinian people. Terror has no religion, and neither does occupation. Religion is used as a pretext for the sole purpose of mobilization. This is the case for the “Islamic State” and this is the case for the “Jewish State.”

    Jews against Zionism

    Those who resist Zionism are not anti-Jewish; this is evidenced by the anti-Zionist Jews who defend a just and righteous peace in Palestine. They participate in the pro-Palestinian demonstrations. Why, then, would these same demonstrations target the Jewish people or the Jewish religion? At the event in Antwerp, nobody incited violence against the Jewish community in Antwerp. It is Freilich and Kornfeld who made a faulty conclusion.

    Discouragement of the pro-Palestinian demonstrations and the boycott

    It is not a question of three individuals but of an entire solidarity movement. The next step is obviously an attempt to silence the growing calls for the boycott of Israel, an attempt we already see taking place elsewhere. The people summoned are being arrested for being protest organizers, and it is clear that the goal is to intimidate and discourage the organizers of protest demonstrations.

    That the Zionist movement continues to apply these tried and tested tactics is no surprise. From Israel, it is supported by official programs and hasbara.

    What is alarming in the present case is that the Antwerp Prosecutor accepted the complaint and that the Center Against Racism has joined as an injured party. It is a world turned upside down! The prosection and UNIA who defend the true racists against those who stand against racism and colonization. The importance of this cannot be underestimated. (*)

    * The current attitude of UNIA, the Federal Center for Combating Racism, is unclear. They were not present at the trial, but the lawyer did not receive any information that they are withdrawing.

    Support the pro-Palestinian demonstrators!


    Freedom of expression and the right to criticize the Israeli regime!


    Criticism of Israel is criticism of Zionist regime and ideology, not of Jewish religion or Jewish people!


    “Joods Actueel” and the Forum of Jewish Organizations in Antwerp are not the representatives of all Jewish people.

    How to support the protesters

    ·        Support the people accused first by sharing this information and explaining the Zionist attack against the Palestine solidarity movement.

    ·        The summoned persons are entitled to a legal defense. Help to support their defense by contributing to bank account BE74 0010 1920 8807 with the note, “Advocate 12 July 14”

    ·        Attend the court on 21 February in Antwerp

    http://samidoun.net/2017/01/protesters-in-antwerp-facing-trial-for-organizing-palestine-demonstration/

     

    16-02-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-01-2017
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    Rabbiner Pinchos KOHN

           (1867-1942)

     

    Die “süddeutsche Orthodoxie”

     

    Bei jeder Betrachtung über S.R. HIRSCHזצ"ל  tritt naturgemäß seine Kampfesstellung gegen die Reform in den Vordergrund. Diese erfüllte ja sein Leben und sein Wesen. Allein es ist den Eingeweihten nicht unbekannt, daß bei aller Bewunderung für die Größe des Menschen, für die Tiefe seiner Schriften, für den Mut seines Bekenntnisses, für die Ehrlichkeit seiner Überzeugung es Kreise auch im Südmainland gab, welche den inneren Anschluß an ihn nicht fanden.

    Man könnte nun die feinen Nuancen, welche ihn von der namentlich in Süddeutschland vorherrschenden Altorthodoxie trennten, im Einzelnen genau zeichnen. Allein man erreicht dasselbe Ziel, wenn man seine Zeit schildert und die Wesensart der Zeitgenossen.

    Es ist nicht an dem, daß die so wuchtig einsetzende Reform etwa eine ganze Generation kampfunfähig und unvorbereitet traf. Nur gibt es eben im Kampfe gegen die Reform zwei grundverschiedene Wege zu demselben Ziele, einen optimistisch kategorischer und einen polemisch werbenden. Den erste ging die alte Zeit. Lange ehe man in den großen Massen die Gefahren der Mendelssohnperiode erkannt hatte, traten die alten Kämpen auf dem Plan. Sie erachteten allezeit ihre Aufgabe darin, kraft ihres Amtes als Lehrer ihrer Welt darzulegen, daß eine Erscheinung im Gegensatz zu einer codifizierten Norm des Judentums stehe. Es wird für den Historiker Grund ernstester Erwägung sein, zu untersuchen, wie es kam, daß schließlich der Kampf gegen die Mendelssohnsche Bibelübersetzung in Fürth lokalisiert wurde. Man überlegte es sehr ernst, on man wirklich eine Erscheinung auf dem Gebiet des Geisteslebens als unvereinbar mit dem Judentum bezeichnen müsse; man war sich wohl bewußt, daß es da eine Art דין נפשות war und wappnete sich mit der ganzen Objektivität, welche ein solches Verfahren voraussetzt. Hatte man sich aber zu der Erkenntnis durchgerungen, daß ein Verstoß gegen Schrift und Tradition vorlag, dann gab es keine irgendwie geartete Rücksicht auf Zeitströmung, auch die Rücksicht gab es nicht, ob man nicht etwa zaghafte Gemüter die nicht wußten zwischen rechts und links, abstoße. Man fühlte es vielmehr als heilige Pflicht, es urbi et orbi zu verkünden, daß hier ein Bruch mit dem Alten und Vererbten vorlag, und zwar in der Form zu verkünden, welche gleichfalls das Religionsgesetz für solche Fälle an die Hand gibt. Aber dabei war man zu der optimistischen Annahme berechtigt, dass die Zeitgenossen – folgen würden. Und darin liegt die Signatur der süddeutschen Orthodoxie, auch wenn sie heute noch in nur sehr  wenigen fossilen Exemplaren vorhanden ist. Ihr war die Autorität alles, nicht etwa infolge geistiger Beschränktheit und Unwissenheit, sondern gleichfalls in strikter Befolgung des Religionsgesetzes. Den größten, seit einem Jahrhundert fast nun den letzten Sieg hat diese Methode in der Orgelfrage errungen. Das Wort der Autoritäten, fließend aus der Anwendung religionsgesetzlicher Normen, genügte.

    Diese wenigen Darlegungen genügten, um auch dem mit der Materie nicht vertrauten Leser zu zeigen, daß diese Methode eine unerlässliche Voraussetzung hat – eben die Autorität der Autoritäten. Und diese Voraussetzung war zu S.R. Hirschs Zeiten fast nicht mehr gegeben (die letzte Zufluchtsstätte dieses „Idylls“, die süddeutschen Staaten, wird ja auch allmählich durch geschickte Faiseure expropriiert). Man darf eben nicht vergessen, daß die Reform ein Kind der Revolution war und daβ der missverstandene Begriff der Freiheit nicht bloß in den staatlichen Organisationen seine Orgien feiern wollte. Die Betonung der Persönlichkeit, die Zusammenfassung gleichgestimmter „Persönlichkeiten“ zur kompakten Majorität wollte den Grundgedanken des Konstitutionellen in das Gebiet des religiösen hineintragen und die Autorität im besten Falle des Präsidenten eines Parlamentes belassen. Täuschen wir uns darüber nicht; auch wenn die „alten Rabbiner“ mit dem vollen Rüstzeug der Kultur ihrer Zeit ausgerüstet gewesen wären, hätten sie diesem autoritätsfeindlichen Beginnen nicht wirksam entgegentreten können. Denn es war nicht eine Frage des Wissens, es war eine Sache des Willens und nur pastorkluge Führer, welche um Scheinautorität zu wahren, die Autorität untergraben halfen, wurden vom Beifall der Menge getragen. Nun suchten diese alten Rabbiner, gegen die S.R. Hirsch זצ"ל die denkbar größte Ehrfurcht hegte, schon den richtigen Weg, auch diesen stürmenden Wellen auf dem Wege des Wissens zu begegnen, indem sie „lernten“ und das „Lernen“ lehrten in altererbter Weise. Es liegt eine wunderbare Kraft des Vertrauens in dem Glauben, daß nur das Beth-Hamidrasch die Stätte des alten Lernens der Boden sei, auf dem eine jüdische Seele den Kampf gegen individualistische Neigungen mit Aussicht auf Erfolg beginnen könne. Es war nicht das Bestreben jener Zeit, das „Lernen“ möglichst leicht zu gestalten, denn nur im geistigen Mühen, so glaubte man, könne der Sünde Widerstand geleistet werden. Aber natürlich, als man es durchgesetzt hatte, daß ein solches Beth-Hamidrasch nach dem anderen von Staatswegen entvölkert oder geschlossen wurde, da war jene Stunde gekommen, in welcher die Unwissenheit der Massen die Regel wurde, in welcher man auf deutschen Boden das alte Lernen zu Grabe trug.

    Ihm eine Auferstehung zu bereiten, das war so recht eigentlich der Kern des Zieles, das sich S.R. Hirsch זצ"ל setzte. Wenn wir heute konstatierten, daß dies noch nicht erreicht ist, so wollen wir damit besagen, daß  auf dem Wege des Meisters so viel Schönes sich bot, daß Zeitgenossen und Epigonen daran sich begnügen zu dürfen glaubten.  Die Befürchtung dies eintreten könnte, trennte einen Teil der alten rabbinischen Welt von ihm. Hirsch זצ"ל trat werbend zu seinem Volke. Er wollte einer thoraentfremdeten Zeit die Unhaltbarkeit der Reform zeigen, die in ihr selbst liegt, in ihrer Halbheit, in ihrer Unwisseschaftlichkeit. Er kleidete zunächst das alte Lernen in die Sprache seiner Tage, welcher er selbst eine aus dem alten Lernen stammende Stilart schuf. Er wollte das Denken der Jugend zur logischen Erfassung des religiösen Pflichtbewusstseins zwingen und als Krönung des Ganzen die alte Autorität wieder in ihre Rechte einsetzen. Doch sein Ideal, daß die Lehre im Judentum der Boden sein muss, auf dem das Geistesleben erblüht, teilten alle freudig mit ihm, ach die scheinbar weltfremdesten.  Wenn erst einmal irgendwo eine Synthese sich ergibt, in welcher die Polemik gegen das Fremde kategorisch die Forderung nach altem, autoritativsfrohen Lernen erhebt und sie werbend durchsetzt, dann ist das achtzehnte und neunzehnte Jahrhundert in allen seinen Kämpfen zum Siege geführt.

    Noch ein Zweites müssten wir breit ausführen, das ist die Stellung der süddeutschen Orthodoxie des Tranzendentalen, , des Übersinnlichen. Auch in diesem Bereiche blieb zwischen den alten Rabbinern und S.R. Hirsch זצ"ל latent. Allein wir behalten diese Materie einer gesonderten Darstellung bevor, in welcher an der Hand der Quelle nachgewiesen werden soll, was auf diesem Gebiete im Reich der Orthodoxie rechtens ist. Es ist ein ernstes Memento unserer Zeit. Auch hier ist eine Synthese das Ziel; die sogenannte Mystik der Alten und die Symbolik Hirsch’s זצ"ל sind Zweige an einem Baum.

    P.K. 

    Original in „Jüdische Monatshefte“ Januar 1914

    09-01-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-12-2016
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Nachman Zyrkin Clear Zionist Quote
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    Clear Zionist Quote

     

    From early Zionist leader Nachman Syrkin, yimach shmo (1868-1924), writing in 1898, when Zionism was just being born. The rotten seed that produced the rotten fruit that stinks up the whole world today...



    “The new, Zionist Judaism stands in complete contrast to the Judaism of exile … Zionism uproots religious Judaism in a stronger way than Reform or assimilation, by creating new standards of 'Judaism' which will constitute a new ideology that can be elevated to the status of a religion.”


    Contributed by  a ehrlicher Yid fun Brooklyn

    19-12-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-12-2016
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WORTE DES STOLINER REBBE DIE NICHTS AN AKTUALITÄT EINGEBÜßT HABEN
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    WORTE DES STOLINER REBBE DIE NICHTS AN AKTUALITÄT EINGEBÜßT HABEN

     (Wiedergabe des Originaltextes in der Abbildung – bitte anklicken zum vergrößern)








     

     

    Der Stoliner Rebbe ז"ל   

     

    Er drückte sich folgendermaßen  aus: In Warschau lebt ein Jid, ein guter Jid, der ganzer Tag ist er in Taliss und Tefilin geschmückt  tätig mit Thora und Gebeten, jedoch wird er nie vom tiefsten Gehinom herauskommen, denn er ist ein Zionist.

     

     

     Seit viele Jahre hat sich die Führung der chassidische Gruppe Karlin-Stolin in Jerusalem, im Heiligem Lande, dem frommen militanten Zionismus verschrieben  Neulich, anläßlich die tragische Ereignisse in eine Schul von Har Nof (erbaut auf den Ruinen des palästinensischen Dorfes Deir Jassin), hat ihren heutigen Rebbe sich selbst überboten in Brandstifterreden. Dazu erhielt er den Beifall der fromme (agudistische) zionistische Presse. Daher die Wichtigkeit zu erinnern an obenstehenden heilige Worte.

    12-12-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-11-2016
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Historic Agudas Ysroel's Position on Al-Aqsa
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    Authentic Jewish Position on Al-Aqsa

     

     

    Letter by Rabbi Josef Chaim Sonnenfeld, Chief Rabbi of Jerusalem in 1931

    Dec. 6, 1931 - Jerusalem...

    To the honorable Muslim Congress of Jerusalem,

     Orthodox Jewry in Palestine, under the auspices of the worldwide Orthodox organization Agudas Yisroel, is honored to greet the Muslim Congress in the Holy City of Jerusalem. May it be G-d’s will that this gathering of Muslim leaders bring blessing to the city and the land chosen by G-d, and help to bring about peace among all its inhabitants.

     The Congress will deal with the question of the Islamic holy sites in the Holy Land. In regard to this, it is important to us to declare before all those gathered, and before all of the Muslim world, that Jews have no intention to challenge the rights of Muslims to their holy sites, or even to demand any rights to these places, just as we do not want others to challenge our rights to sites holy to us.

     We completely deny any suspicion that we want to demand rights to your holy site that is called “the Al-Aqsa Mosque” and the other holy sites located on the Temple Mount compound.

     As far as the Western Wall, the place from which the Divine Presence never departed, our only wish is that we be allowed the same privilege as was allowed our grandfathers – to pour out our hearts in prayer respectfully, without disturbance, before G-d who dwells in this place.

     We hope that a spirit of peace will envelop the Congress, helping to remove the suspicions harbored in the hearts of each segment of the population against the other. May the Holy One, blessed is He, spread His canopy of peace over all the inhabitants of the land, giving success to its building and flowering for the good of all.

     The Center of Agudas Yisroel in the Holy Land, Jerusalem

    Photo, Rabbi Yosef Chaim Sonnenfeld (center) welcomed by King Abdullah I of Jordan (second from left)

    29-11-2016 om 12:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-11-2016
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.About ascending the Temple Mount by Jews
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    About ascending the Temple Mount by Jews

    Comments

    True torah Jews

    Upon request by the Jerusalem chief rabbi and his rabbinical court, a major ad campaign will commence in Arabic media stating the prohibition for Jews to ascend the Temple Mount, and to emphasize the wholehearted intention of True Torah Jews to live in peace with all!

    Since a majority of the latest violence has been in regard to the Temple Mount, the Jerusalem rabbis feel that clarifying the prohibition on ascending the Mount, and the wish to live in peace, should - with G-D’s help - hopefully calm the situation.

    http://www.truetorahjews.org/issues/templemount3

    2 other interesting comments from an honest Jew

    Binyomin Sherber Everyone knows that the only thing that will calm the situation is the dismantlement of the Zionist State, not merely the issue of the Al Aqsa. Besides, by asserting that a certain segment of the population are not involved in the Al Aqsas provocations would suggest that OTHER segments of the Jewish population are the real "bad guys" who DO approve of going up to the Al Aqsa, and this would give a misimpression that the rabbis suggest the uprising target other Jews instead of the black hat ones. And since the article in the Al Quds newspaper does not include the signatures of the rabbis involved, there is no way of knowing who authorized it and whether Palestinians are expected to distinguish between Agudist Jews and Eyda Charedis Jews, or whether the article speaks on behalf of both segments. Plus if the article condemns settlers, the Palestinians already know that major settlements include "ultra-Orthodox" Jews who do not go to Al Aqsa, so what happens then? Especially since this implies that the Eyda Charedis recognizes the idea of a two state solution implicitly.

    Binyomin Sherber There will never be a calming of the situation as long as there is a Zionist state that continues to oppress, steal, expel, dehumanize and mistreat millions of Palestinians, including millions of refugees who are denied the right to return to their homeland of Palestine.

    Below: see attached that the notorious article of a Zionist newspaper which is addressed to Arabs.

    Whoever wrote this has decided that "Haredi" Jews are valuable...meaning that the rest of the Jews are hefker...this is absolute kefira... ["nachnu al-harediin......"] 

    Another interesting comment from MYZ

     

    To say that “Chareidim are not Zionists” is the NKI/Natruna nonsense. It isn’t true that these Haredim are non-Zionists or anti-Zionists. Who are reading Mishpacha, if not Chareidi Zionists? Moreover:

     

    1- These Haredim are as much Zionists as the Zionists they are accusing

    2- These Haredim who published the article do not claim to be non-Zionists, just that contrary to the non-Haredi Zionists, they don’t ascend the Har HaBayis. According to them, the intifada of knives we are seeing now was caused by Jews ascending the Har HaBayis. So, they believe because Charedim don’t ascend the Har HaBayis, the Arabs shouldn't stab them, which is complete nonsense, because ascending the Har HaBayis isn’t the only issue and because Haredim, as any other Zionists, are contributing to the colonization of Palestine. So, why shouldn’t they be attack by the Arabs? Which right do they have for asking such thing, seeing that they are as much Zionists as any other Zionist?

    3- To claim that Chareidim don’t ascend the Har HaBayis is a complete lie. Who are the guys on the Har HaBayis? They are Haredim!

     

    Bijlagen:
    פרומער ציוני צייטונג בעט זיך ביי די אראבער . (123.5 KB)   

    28-11-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-09-2016
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbi Ahron Leib Cohen: Refutation of 'Talmud and double standards'
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    Rabbi Ahron Leib Cohen שליט"א

    Manchester, Great Britain

     

    “The Talmud and double standards”

     

    Mr Michael Jones and the Talmud

     

    Talmud embodies a whole G-dly, totally benign philosophy and way of life reaching right back to Divine Revelation. It is not possible for Talmud to be studied and appreciated as a 'stand alone' academic field of knowledge. Knowledge of Talmud requires faith, holiness, self discipline and years of diligent study.

     

    Michael Jones' article is based on false concepts, out-of-context excerpts, distortions and untrue statistics, disseminated by christian critics of Judaism or intellectuals of Jewish extraction seeking (either consciously or sub-consciously) freedom of material indulgence and release from religious restriction, who in many instances have quoted talmudic and scriptual sources falsely, or distorted.

     

    Mr Jones draws on evidence from a small group of dissident 'apikoirus' Jews and ignores the fact of a thriving core of generations going back thousands of years, of many many thousands may be millions of Jews of all ages of high moral and religious calibre spread around the world (including vast numbers of Polish Jews!) behaving with humility, integrity, contented family lives and just compassion and consideration for all people whether Jewish or non-Jewish. All this based on the Torah as taught in the Talmud.

     

    The Torah and the Talmud are the means by which the Jewish People have retained their identity through two thousand years of exile with no coercion but willing and loving acceptance.

     

    Vice President Rahimi

     

    Mr Rahimi, although not speaking about the Jewish People as such, does sadly speak disparagingly about the Talmud. His references to the Talmud are presumably based on similar unsound sources to those of Michael Jones. In todays age the nefarious activities of the Zionists (who are still frequently perceived as being representative of Jews as a whole) and the illegitimate 'State of Israex' only go to encourage views such as those expressed by Mr Rahimi. Particularly, the activities of the 'Religious Zionists' who claim a connection with the Talmud. Whereas it is quite clear to authentic Orthodox Jews that the views of the Religious Zionists are incompatible with the age old Jewish teachings. They have 'bolted on' the nationalistic ideals of Zionism to Judaism, fallaciously citing sources to support their ideas.

     

    Double Standards?

     

    It is, I suppose, logical for the world at large to react differently to disparaging comments against Jewish religious sources when made by people of Jewish extraction as opposed to those same kind of comments when made by non-Jewish parties. The former would not be considered to be anti-Semitism, after all the comments have been made by Jews!, hence no criticism from the world at large Whereas the latter could easily be treated as a manifestation of anti-Semitism, hence the criticism.

     

    The sad fact is, however, that the criticism of the disparaging remarks includes criticism of remarks made against the Zionist State of 'Israex'. The latter being entirely justified and should not be confused with anti-Semitism.

     

    Kol tuv

     

    Ahron Leib Cohen

     

     

    “The Talmud and double standards”

    »Read more

    Tue Jul 3, 2012 7:29AM GMT

    By E. Michael Jones

    http://www.presstv.ir/detail/2012/07/03/249099/the-talmud-and-double-standards

     

    Demnächst in „Jeschurun – Judentum gegen Zionismus”:

    Rabbiner Samson Raphael Hirsch „ÜBER DIE BEZIEHUNG DES TALMUDS ZUM JUDENTUM

    UND ZU DER SOZIALEN STELLUNG SEINER BEKENNER“* (Erschien als Broschüre im Jahre 1884)“

    13-09-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-08-2016
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.RÜCKBLICK ÜBER DAS VIERTE BUCH MOSES
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    RÜCKBLICK ÜBER DAS VIERTE BUCH MOSES

     

    In diesem Buche ist der geschichtliche Teil vorwiegend, besonders sind es hier Schwächen und Vergehungen Jissroéls in der Wüste, die uns als warnendes Beispiel berichtet werden.

    So lesen wir von ihrem übermutigen Murren über das treffliche Man, dem falschen Bericht der Kundschafter über das gelobte Land, die Auflehnung Korachs und seiner bösen Rotte gegen Moses und Aharon; ferner die Haderwasser, die Segensprüche Bileams, den Eifer des Priesters Pinchos für seinen Gott und den siegreichen Kampf der Israeliten mit Sichon und Og. 

    Das vierte Buch schließt mit der Aufzählung der Lagerstätten und der Ortschaften, die Jissroél bei seiner Wanderung berührt hatte.

    Die Satzungen jedes Abschnittes wurden teilweise an Ort und Stelle besprochen.

    Lehrreich für jeden Menschen ist die Wanderung Jissroéls in der Wüste, bedeutet doch auch das menschliche Leben eine Wanderung oft durch unwirkliche, rauhe Landschaften.  Eine Wüste ist es schon gar oft gewesen, durch welche der Fuß des Erdenpilgers dahinschritt, trostlose Einöde, erfüllt von Schrecken und Gefahren, Mangel und Elend sich bergend. Doch Gott verläßt in keiner Stunde nicht diejenigen, die Ihn anrufen in Wahrheit. Der da voll Zuversicht zu Ihm emporblickt und sich bestrebt nach Gottes heiligem Willen sein Leben einzurichten, dem schickt der Allgütige auf wunderbare Weise, wie einst Jissroél n der Wüste, köstliches Brot vom  Himmel, aus hartem Gestein läßt er  ihm hervorrieseln erquickendes Born und der Wüste Sand verwandelt Er ihm in blühende Flur.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 374-375  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    08-08-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-07-2016
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    Why is it so serious to enlist in the Zionist army?

     

     

    The statement in the appendix ("Bijlagen» = annexes), written in Yiddish to the attention of pious Jews who live in Occupied Palestine, now exposed to the risk of being recruited into the Zionist army, develops the Rabbinical view of the seriousness of this issue. The statement contains very judicious arguments and denouncing the "Rabbis" Zionists collaborating with the Zionist regime to do deny the אמונה to the Jews.

     

     

     

    פארוואס איז עס אזוי ערנסט צו זיך פארשרייבן אין דער ציוניסטישע ארמיי?

     

     

    די דערקלערונג אין דעם אַפּפּענדיקס ("Bijlagen" = אַננעקסעס), געשריבן אין אידיש פאר די פרומע עהרליכע אידן וואס לעבן אין ארץ ישראל און וואס ריזיקירן צו זיין רעקרוטירט אין  די ציוניסטישע ארמיי , ברענגט די מיינונג פון רבנים בנוגע די ערנסקייט פון דעם ענין. די דערקלערונג אנטהאלט פאקטן און זייער קלוגע ארגומענטן , זיי פאַרדאמען די ציוניסטישע "רבונים" וואס ארבעטן מיט דעם ציוניסטישער רעזשים צו טאן לייקענען די אידן פון זייער אמונה, ח"ו !

     

    Bijlagen:
    אידן ... וועקט אייך אויף !!! p1.docx (4.6 MB)   
    אידן ... וועקט אייך אויף !!! p2.docx (4.6 MB)   
    אידן ... וועקט אייך אויף !!! p3.docx (4.8 MB)   
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    אידן ... וועקט אייך אויף !!! p5.docx (4.9 MB)   
    אידן ... וועקט אייך אויף !!! p6.docx (4.9 MB)   
    אידן ... וועקט אייך אויף !!! p7.docx (4.6 MB)   
    אידן ... וועקט אייך אויף !!! p8.docx (4.6 MB)   

    19-07-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-07-2016
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Yakov M. Rabkin: “What is Modern Israel?”
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    Book presentation

     

    Yakov M. Rabkin

     

    “What is Modern Israel?”

     

    Distributed for Pluto Press

    240 pages | 5 1/2 x 8 3/4 | © 2016

    Paper $27.00ISBN: 9780745335810 Published July 2016 For Sale in All Americas and the Caribbean except Canada

    Cloth $90.00ISBN: 9780745335827 Published July 2016 For Sale in All Americas and the Caribbean except Canada

    Usually, we think of the state of modern Israel, as well as the late nineteenth-century Zionist movement that led to its founding, as a response to anti-Semitism which grew out of cultural and religious Judaism. In What Is Modern Israel?, however, Yakov M. Rabkin turns this understanding on its head, arguing convincingly that Zionism, far from being a natural development of Judaism, in fact has its historical and theological roots in Protestant Christianity. While most Jewish people viewed Zionism as marginal or even heretical, Christian enthusiasm for the Restoration of the Jews to the Promised Land transformed the traditional Judaic yearning for ‘Return’—a spiritual concept with a very different meaning—into a political project.
     
    Drawing on many overlooked pages of history, and using on a uniquely broad range of sources in English, French, Hebrew, and Russian, Rabkin shows that Zionism was conceived as a sharp break with Judaism and Jewish continuity. Rabkin argues that Israel’s past and present must be understood in the context of European ethnic nationalism, colonial expansion, and geopolitical interests rather than—as is all too often the case—an incarnation of Biblical prophecies or a culmination of Jewish history.

     

    http://press.uchicago.edu/ucp/books/book/distributed/W/bo23469304.html

     

    12-07-2016 om 00:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-07-2016
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Annual Quds rally held in London
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    Annual Quds rally held in London

     

    Amina Taylor Press TV, London

    In Britain, thousands have marched in the annual Quds rally in solidarity with Palestinians facing Israeli aggression. This year’s demonstration was held despite pressure by pro-Zionist groups who sought to cancel the event by drawing a link between the Quds rally and the Daesh terrorist group.

    http://www.presstv.ir/Detail/2016/07/04/473488/London-Quds-Day-rally

     

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    Elieh WEINSTEIN.jpg (223.4 KB)   

    05-07-2016 om 15:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-05-2016
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Nazi Propaganda was Based on What Zionists Said
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    Nazi Propaganda was Based on What Zionists Said

     

    The idea that Zionism and the State of "Israel" is the protector of Jews is probably the greatest hoax ever perpetrated on the Jewish People. Indeed, where else since 1945 have Jews been in such physical danger as in the Zionist state?!


    http://www.truetorahjews.org/naziismzionism 

     

     

     

    04-05-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-05-2016
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Wer boycott wer? Historische Documentation
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    1933: Zionists sign a deal with Hitler - The Transfer Agreement

     

    The Transfer Agreement - Wikipedia, the free encyclopedia 

    The Transfer Agreement: The Dramatic Story of the Pact Between the Third Reich and Jewish Palestine is a book written by author Edwin Black, documenting the agreement between Zionist Jews and Adolf Hitler to help create a Jewish state in Palestine, in return for an end of a global boycott of Nazi Germany that had threatened to bring it down in its first days of power.

    Video -Posted November 05, 2012  

    1933: Zionists sign a deal with Hitler - The Transfer Agreement 

    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=o3we8Sg9oOs 

    http://www.informationclearinghouse.info/article32941.htm

    03-05-2016 om 23:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-05-2016
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: Die Welt des Islam
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

    „DIE WELT DES ISLAM“


    Sehr bedeutsamer Aufsatz erschienen in „Jüdische Monatshefte“ Jahrgang 2 (1915), Heft 11 S. 389-396

    IN BEILAGE!
    Betrachtungen und Bemerkungen anhand einer Schrift von Franz Delitzsch.

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    Inhaberin: Frau Manja  Burgers

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    02-05-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-04-2016
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Dr. R. Gugenheimer: Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach
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    Die beste Pesachvorbereitung mit:

     

    “Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach”

    Von Dr. R. Gugenheimer,

    Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde in Kolin.

     

    Verlag von Sänger & Friedberg Frankfurt am Main 1912-5672

     

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    20-04-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-03-2016
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Zaw
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    צו

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Zaw (Auszüge)

     

     

    זאת תורת העלה – היא העלה „Dies ist die Lehre des Emporopfers – es ist das Emporopfer – “.

    היא העלה, שהקריבו בני נח (מ"ר) Mit dieser wiederholten Aufnahme des Wortes היא העלה will nach Meinung der Weisen unser Vers darauf hinweisen, daß Emporopfer nicht erst von Jissroél, sondern היא העלה viel früher, bereits von Noachiden Gott nahe gebracht wurden.

    Wenn daher die gesetzliche Bestimmung Emporopfer auch von Nachiden entgegennimmt (s. Sebachim 116a) – wendet sich doch die bedeutsame Überschrift unseres Gottesbuches אדם כי יקריב בכם an alle, die sich ihrer Adambestimmung bewusst sind – so haben uns doch die Weisen in einem Ausspruch, wenn wir ihn recht verstehen, die hohen Anforderungen niedergelegt, die ein עולה an uns stellt und zu denen auch der Noachide sich emporringen muss, wenn sein עולה der ihm innewohnenden Bedeutung entsprechen soll.

    צפונה לפני ה' lautet die gesetzliche Vorschrift (1,1): das Emporopfer werde nordwärts, nach der mitternächtlichen Seite vor Gott geschlachtet. Und die Weisen lassen Gott sprechen: מעידני עלי את השמים ואת הארץ בין גוי בין ישראל בין איש בין אשה בין עבד בין אמה קורין את המקרא הזה צפונה לפני ה' זוכר הקב"ה עקידת יצחק (מ"ר ויקרא ב') „Himmel und Erde rufe ich zur Zeugen auf: ob Jude oder Nichtjude, Mann oder Frau, Knecht oder Magd, sobald sie sprechen צפונה לפני ה' „nordwärts vor Gott“, gedenke ich ihnen die Akeda Jizchaks“.

    Mit צפונה לפני ה' ruft das Emporopfer uns und mit uns eine große nichtjüdische Welt zur Höhe der Akeda.

    …

    Abraham und Jizchak gehen den Weg zur Morijahöhe – צפונה – den Weg in der mitternächtlichen Richtung, - sie aber gehen in לפני ה' und schauen in allem „nächtlichen“ Geschick, das der Gotteswillen ihnen aufzuerlegen gewillt ist, Gott in seiner ewig liebenden, Heil spendenden Waltung. –

    צפונה לפני ה' In diesen drei Worten ist die ganze Größe der Akedagesinnung niedergelegt. Wer sie, meinen daher die Weisen, sich vergegenwärtigt, sie sich zu eigen macht und gewillt ist, danach sein Leben zu gestalten, gewillt ist, auch wenn Gott ihm den mitternächtlichen Weg führt לפני ה', von Gottes ewiger Lieve geleitet, am Ziel den Berg zu schauen הר נאה ומשובח, den schönen, den herrlichen – זוכר הקב"ה עקדת יצחק dem gedenkt Gott die Akeda der Väter.

    זאת תורת העולה Das ist die Lehre des עולה, das ist die grosse, hehre Forderung, die das Emporopfer an uns richtet.

    היא העולה Wohl können auch Noachiden Gott das Emporopfer bringen und haben es auch gebracht – dann aber mögen sie beherzigen, ass das Emporopfer nur dann in Wahrheit von ihnen gebracht wird, wenn es mit seinem Aufruf תפונה לפני ה' auch sie zur Höhe der Akeda lädt.

    Denn Abraham winkt von der Morijahöhe nicht nur seinen Kindern. „Himmel und Erde“, spricht Gott, rufe ich zu Zeugen auf: ob Jude oder Nichtjude, Mann oder Frau, Knecht oder Magd, sobald sie sprechen: תפונה לפני ה' „nordwärts vor Gott, gedenke ich ihnen die Akeda Jizchaks. 

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 7 -12

    21-03-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-03-2016
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH „ADAR“ 7.Folge
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    „ADAR“ 

     

    Hamans ethnographische Schilderung der Juden. – „Jakobs Stimme und Esaus Schwert“.

     

    …. Was wäre aber aus der Menschheit geworden, wenn es dem persischen oder einem späteren Haman gelungen wäre, dieses Volk aus der Liste der Menschheit zu streichen, wenn, wie dies seine Weisen so tief erkannt, der barmherzige Vater der Menschheit nicht eben diese Zerstreuung zum wirksamsten Mittel ihrer Erhaltung gemach, indem nun nirgends blutwütiger Wahn sich über ihre Gesamtheit zu entladen vermochte – wenn der Allmächtige nicht eben die Erhaltung seiner  zerstreuten „Herde inmitten der Wölfe und Löwen“ sich zum leuchtenden Denkmal seiner allmächtigen, überall gegenwärtigen Waltung erkoren?

      Oder was wäre aus der Menschheit geworden, wenn dieses zerstreuten Häuflein schwach genug gewesen wäre, in die Masse der es umgebenden Welt unterzugehen, wenn es nicht die moralische Kraft bewahrt hätte, Widerspruch und Feindschaft einer ganzen Welt zu dulden und in seinem Schoße geborgen Wahrheiten für die einstige Erhaltung und Erlösung eben der Welt zu retten, die in ihrer Blindheit es nicht rasch genug von der Erde vertilgen zu können vermeinte!

    ולמלך אין שוה להניחם, „es frommt uns nicht, sie zu dulden!“  Was würde der Mund, der zuerst diese wegwerfende Worte sprach, sagen, wenn er heute, nach mehr als zweitausend Jahren diese Zerstreuten erst recht „zerstreut“ und noch in ihrer „Sonderung“ mit ihren „absonderlichen Gesetze“ und zugleich die Welt um sie erblickte,  und erschaute, was seitdem diese zerstreuten Sonderlinge dieser Welt gefrommt! Sein stolzes Perserreich ist dahin – und der griechische Held, der es in Trümmer warf, beugte sich vor der priesterlichen Hoheit dieser Zerstreuten!

    Und als auch dessen Reiche vor dem Schwerte der Römer schwanden, und dieses Schwert auch diese Söhne dieser Zerstreuten, die der römische Übermut den wilden Tieren zur Kurzweil vorwarf oder aus dem Sklavenmarkt verkaufte, mit dem an Wolfsbrust genährten römischen Genius einen Riesenkampf, der von Triumph zu Triumph bis zur heutigen Tag herab geführt.

     

    קול יעקב und ידי עשו,  „Jakobs Stimme“  und „Esaus Schwert“, das sind seitdem die Potenzen, die um den Thron der Weltherrschaft ringen. Nur einige Laute von dem Worte, das Jakob der Welt zu bringen hat, sind bis jetzt, und noch dazu in mancherlei Trübung, Gemeingut der Menschheit geworden. Und welch‘ eine mächtige Umwandlung haben schon diese wenigen Jakobslaute gebracht! Die von den römischen Adlern beschützten Götter hat das Echo von dem Jakobsworte von dem Throne gestützt, und welcher Gedanke seitdem in den Gemütern und Geistern welterlösend gearbeitet, auf dem Boden des von diesen Zerstreuten und Gesonderten getragenen Gotteswortes hat er gekeimt und seinen Ursprung genommen. Da ist seit zweitausend Jahren keine Wahrheit, die das Rohe in den Gemütern überwunden, die den Wahn aus den Geistern gescheut, die den Menschen Trost und Frieden, Erkenntnis und Weihe gebracht, keine Wahrheit, die dem Menschen eine Ahnung seiner Würde, seines unsterblichen Wertes, seines Gott nachstrebendes Berufes, seiner in Gott zu findenden Wahrheit und Seligkeit zuführen, da hat seit zweitausend Jahren das Edle und Gute, das Wahre und Göttliche, die Wahrheit und das Recht und die Milde, keinen Sieg in Wissenschaft, Gesittung und Gesetzgebung der Menschheit gefeiert, an welchen nicht der erste und größte Anteil der קול יעקב, der aus dem Gotteswort in die Brust der Völker gedrungenen Stimme gebührt. Was wäre der Menschheit verloren gegangen, wenn es einen Haman gelungen wäre להשמיד להרוג ולאבד את כל היהודים מנער ועד זקן טף ונשים ביום אחד!

     Wahrlich, wenn Haman heute aufstände und sähe, welch‘ einen bedeutenden Bestandteil der Welt beherrschenden und immer  mehr und mehr an der Erlösung der Welt arbeitenden Grundsätze und Wahrheiten jüdischer Geist, jüdische Wahrheiten, jüdische Grundsätze und Anschauungen, Blüten des Buches jener Lehre und jenes Gesetz bilden, die er in seiner Zeit als so absonderlich fremd, und als das Vernichtungsurteil seiner Bekenner motivierend erkannte, so würde er sich sagen: wohl wird die Absonderung dieser Zerstreuten nicht ewig dauern, sie wird einmal enden; aber nicht dadurch wird sie enden, daß diese Zerstreuten in den Geist und die Lebensrichtung der Völker aufgehen werden, sondern dadurch wird sie enden,  daß einst die Völker voll und ganz aufgehen werden in den Geist und die Lebensrichtung dieser Zerstreuten.

    Als Haman lebte, waren alle die jüdische Wahrheiten ein Spott und Gelächter der heidnischen Welt. Sie haben seitdem den Weg zum Herzen der Menschheit gebahnt und sind ihr Stab und ihre Leuchte, ihr Trost und ihre Hoffnung geworden.

    Nur ein Echo vom Jakobswort hat bis jetzt die Menschheit erkannt. Das jüdische Volk trägt noch vieles, trägt noch sein ganzes Gesetz unerkannt in seinem Schoße, das noch heute ein Spott und Gelächter der Welt ist und seine dauernde Absonderung bildet.

    Es kommt die Zeit, wo auch was heute noch zum Spott und Gelächter der Welt ist, als Rettung und Erlösung der Menschheit aufgehen wird, wo sie erkennen wird, daß nicht in der Lehre, sondern im Gesetze das volle Heil der Menschheit bewahrt sei. Dann wird der Heilesruf die Reihen der Völker durchtönen: „Kommt hinauf zum Berge Gottes, zum Hause des Gottes Jakobs, daß es uns lehre von seinen Wege, damit auch wir in seinen Pfaden wandeln!“ und wenn dann das jüdische Volk die Gedächtnistage aller seiner Rettungswunder feiert, dann wird es nicht allein, dann werden die Söhne und Enkel aller Hamane mit ihm vereinigt jubeln, daß: ליהודים היתה אורה ושמחה וששון ויקר, daß den Juden, ihre Wonne und ihre Würde geblieben, daß sie nie aufgehört, ihr Licht in ihrem Gesetze, ihr Freude in ihren Festen, ihre Wonne im alten Abrahamsbunde, ihre Würde im täglichen Dienste ihres Gottes zu finden – אורה זו תורה, שמחה זו יום טוב, ששון זו מילה, ויקר אלו תפלין –,  weil nunmehr ihr Licht der Menschheit Licht, ihre Freude der Menschheit Freude geworden, weil nunmehr ihr Bund der Gesamtmenschheit umschlingt, und auch die Menschheit keine andere Würde kennt, als den in aller freudigen Hingebung zu lösenden Dienst des Einzigen, wie ihn das Buch und die Geschichte dieser „Zerstreuten und Gesonderten“ gelehrt.  

     

    Gesammelte Schriften Band III  113 – 128

     

     

    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH „Gesammelte Schriften“ Dritter Band, zweite Auflage Frankfurt am Main, 1921. S. 113-128

     

    Mit Dank an Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

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    09-03-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-03-2016
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    „ADAR“ 

     

    Hamans ethnographische Schilderung der Juden. – „Jakobs Stimme und Esaus Schwert“.

     

    …. Wir schweigen von ihrer Betriebsamkeit und Emsigkeit, von ihrer Bedeutung als Handelsvolk. Obgleich in einer Zeit, die immer mehr zum Bewußtsein erwacht, welche Bedeutung der Handelsverkehr für die ganze Entwicklung  der Staaten und Völker hat, es wohl einmal an der Zeit sein dürfte auch einmal die Rechnung aufzumachen  und zu zeigen, welch‘ ein bedeutsames Anteil die Bestrebungen des jüdischen Volkes an der gedeihlichen Entwicklung  des kleinen und großes Verkehr, des inneres und des Welthandels habe. Ist’s ja auch zur Genüge erkannt, daß wenn sie in andren Zweigen der Gewerbetätigkeit weniger geleistet, dies nicht an ihrem Willen oder an ihrer Befähigung, sondern an der Unduldsamkeit und Gewalttätigkeit gelegen, die sie von den meisten anderen Zweigen, von Ackerbau, Kunst und Gewerbe, von den meisten Karrieren wissenschaftlicher praktischer Tätigkeit und des Beamtentums ausgeschlossen. Hat man sie doch ohnehin von allen diesen nicht ausgeschlossen, weil man befürchtete, sie würden zu wenig, sondern weil man befürchtete, sie würden zu Tüchtiges in allem diesen leisten und andere Staatsgenossen mit ihrer Tüchtigkeit überflügeln. Wir schweigen auch von dem, was sie in der Tat in all‘ den gemeinnützigen Fächern geleistet, zu welchen ihnen irgend nur der Zutritt möglich geworden. Obgleich es sich in der Tat er Mühe lohnen würde, einmal auch hier die Rechnung aufzumachen und zu zeigen, wie bedeutend der Anteil jüdischer Bestrebungen auch im Gebiete der Kunst und der Wissenschaft zu zählen habe. Eine Liste der von Juden Geborenen und Erzogenen, die auch nur im gegenwärtigen Augenblick im Felde der Kunst, Literatur, Wissenschaft, sei es lehrend oder ausübend glänzen, würden die Augen der Zeitgenossen in Erstaunen setzen. Wir schweigen von allem dem, so sehr das auch die Berechnung staatlicher Wohlfahrt in die Wagschale zu fallen hat, weil bei allen diesen Bestrebungen die allgemeine Wohlfahrt doch nur  mittelbar gefördert wird. Von dem geringsten Industriellen bis zum höchsten Beamte  wäre es Täuschung, zu sagen, daß die Förderung der allgemeine Wohlfahrt  das Motiv der Tätigkeit des Einzelnen wäre. Die eigene Wohlfahrt ist überall der nächste Zweck und das eigentliche Motiv, das zu der Tätigkeit leitet, und es ist ein Glück der menschlichen Gesellschaft, daß kaum irgendwie die eigene Wohlfahrt gefördert werden kann, ohne zugleich zum Wohle des Ganzen beizutragen, ja daß in den allermeisten Fällen die Nützlichkeit fürs Allgemeine zugleich den Wert einer Tätigkeit für das eigene Interesse bedingt und erhöht.

    Wohl aber wollen wir von solchen Bestrebungen  reden, bei welchen das Selbstinteresse ganz im Hintergrund tritt, und bei welchen die Wohlfahrt des Nächsten im engeren und allgemeinen Kreise in Wahrheit der leitende Gedanke ist, von Taten der Barmherzigkeit und Milde, von Unterstützung gemeinnütziger Anstalten, von Förderung der Humanitäts- und Wohltätigkeitszwecke aller Art – wo ist die Bevölkerungsschaft, die hier, auf dem Felde der reinsten Humanität, mit der jüdischen zu wetteifern vermöchte? Wo ist der Judenfeind, der hier nicht, wenngleich mit unwilligen Händen, von der Wahrheit überwältigt, dem Juden der  wohlverdienten Kranz der Verherrlichung flicht? Wie arg das Vorurteil auch sonst, wo es gilt, der Armut und dem Elend beizuspringen, da weiß das Unglück, oder wissen in dessen Namen seine Vertreter und Annehmer sehr wohl den Weg zur jüdischen Mildtätigkeit, und die Archiven der Wohltätigkeitsvereine und –anstalten, die Chronik nichtjüdischer Familien des Elends, die Armen, die Unglücklichen an den Türen der Juden, legen ein Zeugnis für den Wert einer jüdischen Bevölkerung ab, das kein Haman zu widerlegen imstande ist, zeigen wie einst diese Zerstreuten und Gesonderten die Weisung ihres Gottes verstanden, „die Wohlfahrt der Stadt zu fördern, wohin Er sie verwiesen“, und wie tief  dieser Grundsatz allweitester Humanität ihnen eingeprägt worden, das selbst die schmählichste Mißhandlungen der Barbarei sie bei ihnen  nicht zu verwischen imstande gewesen. Die Annalen der Menschheit haben vielleicht kein interessanteres Bild aufzuweisen, als die Diskussionen kleinerer und größerer Hamane in Versammlungen von Ständen über die Gemeinschädlichkeit und die obligate Beschränkung der Juden – und gleichzeitig jede Not und jedes Elend zu den Häusern und Herzen eben dieser Juden pilgernd, um Abhilfe für private und öffentliche Kalamitäten zu empfangen! Es ist dies eine der glänzendsten Seiten der jüdischen Weltsendung die der Jude nicht mit Unrecht in den Gedanken : קידוש השם, „Verherrlichung des göttlichen Namens“ zusammenfaßt.

     Und sollten wir für nichts die helleuchtende Seite hehrer Sittlichkeit rechnen, die das durch eben die „absonderlichen“ Gesetze getragene Familienleben  dieser Zerstreuten dem Allvereine der Menschheit zum Angebinde bringt? Für nichts das Beispiel einer Aufopferungsfähigkeit sondergleichen, eine Hingebung für höhere Interessen, einer Aufopferung für die höchsten Güter der Menschheit, einer beispiellosen Beharrlichkeit in dem einmal erkannten Guten, und einer todesmutigen Festigkeit, die selbst aus dem Widerstand hervorleuchten, um dessentwillen die Hamane aller Zeiten dem jüdischen Volke das Vernichtungsurteil unterzeichnen wollten?

     Freilich die nivellierende Despotie, der jeder Widerstand, jede freie Selbständigkeit, jede Unbeugsamkeit charakterfester Grundsätze ein Greuel, mußte von jeher  an der Kühnheit dieses zerstreuten, „gesonderten“ Häufleins Anstoß nehmen, das in seiner unscheinbaren Minorität den Mut hatte, seine eigenen Wege zu gehen und durch sein ganzes Dasein und Leben einen lauten Protest gegen die breite Heerstraße zu anzulegen, die von der Maße betreten wird, das wie ihm sein geistiger Sänger in den Mund legt, trotz seiner fluchtartigen Wanderung über die Schaubühne der Welt, es gewagt, die ganze Welt der Täuschung und des Irrtums zu zeihen    – אני אמרתי בחפזי כל האדם כוזב – und die Despotie jeglicher Regierungsform hat von jeher gesprochen: ולמלך אין שוה להניחם, es ist nicht gut, das zu dulden!

    .... 

     (wird fortgesetzt)

     

    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH „Gesammelte Schriften“ Dritter Band, zweite Auflage Frankfurt am Main, 1921. S. 113-128

     

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    08-03-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-03-2016
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    „ADAR“ 

     

    Hamans ethnographische Schilderung der Juden. – „Jakobs Stimme und Esaus Schwert“.

     

    …. So haben Daniel, Chananja, Mischael und Asarja, so hat Mardochai, so haben Papus und Julianus, so haben alle die hunderttausende jüdische Männer, Frauen und Kinder, die ihrem glänzenden Beispiele folgend ihre Gesetztreue mit dem Tode besiegelten, so hat das jüdische Volk nimmer seine jüdische Pflicht verstanden. So loyal, gehorsam und treu, ja so hinopfernd es sich in allem ihm Erlaubten jederzeit den Staaten und Fürsten gegenüber bewiesen, so hat es doch keinerlei Götzentum je mit irdischen Majestät getrieben, es blieb aufrecht vor jeder Hoheit irdischer Mächte, und wies auf die Majestät des Einzigen hin, wenn man von ihm im Namen irdischer Majestäten irgend ein Abfall von seinem Einzigen verlangte.

    „Versuch’s doch nur einmal zehn Tage mit deinen Dienern“ , sprachen die jüdischen Jünglinge im babylonischen Königsalumnat zu ihrem Aufseher, und blieben bei ihren זרועים ומים, bei ihren Hülsenfrüchten und Wasser, ihrem Vorsatze treu אשר לא יתגאל בפתבג המלך וביין משתיו, sich nicht an der königlichen Kost und dem von der königlichen Tafel gelieferten Weine zu versündigen. (Daniel K. 1, V.8)

    Und das waren dieselben Jünglinge, die dann später als Männer, als königliche Beamte, dem bei Todesstrafe verkündeten Königsgebote gegenüber aufrecht blieben, während alle Großen und Völker des babylonischen Reiches vor der Göttersäule des Königs niederfielen . „Wohlan, seiet bereit, sofort wie ihr den Schall der Hörner und Trompeten vernehmet, werdet ihr euch hinwerfen und euch vor dem Bilde, das ich errichtet beugen! Beugt ihr euch nicht, so werdet ihr sofort in den glühenden Ofen geworfen, und wo ist ein Gott, der euch aus meinen Händen retten könnte!“.  „Wir stehen nicht an, , dir auf dieses Wort zu erwidern. Wohl gibt’s einen solchen! Unser Gott dem wir dienen, kann uns retten. Aus glühendem Feuerofen und aus deiner Hand, o König, rettet Er! Aber wenn auch nicht, kund sei es dir, König, deinem Gott dienen  wir nicht, und dem goldenen Bilde, das du errichtet hast, beugen wir uns nicht!“

    Und unter diesen Jünglingen war derselbe Daniel, auf dessen Gesetzestreue dann später die neidischen persischen  Großen spekulierten, um ihn, den ersten im Reiche, zu verderben. „Ewig lebe der König Darius! Die Fürsten und Großen des Reiches haben beraten, als königliches Gesetz und starke Verpflichtung zu bestimmen, daß wer innerhalb dreißig Tagen an irgend einen Gott oder Menschen, außer an dich, o König, ein Gebet richtet, in die Löwengrube geworfen werde. Und nun, o König, bestätige dieses Verbot, und lasse es niederschreiben, daß es nicht geändert werden könne, wie die Gesetze des Reiches, die unveränderlichen!“ „Und Daniel, sobald er erfuhr, daß das Gesetz verzeichnet war, ging er nach Hause, und Fenster waren ihm dort in seinem Obergemach gegen Jerusalem geöffnet, und dreimal im Tage kniete er auf seine Kniee und betete und bekannte vor seinem Gott, ganz so, wie er es getan hatte von jeher.“

    „מדוע אתה עובר את מצות המלך ?“, warum übertrittst du, Mardochai, das Gebot des Königs und kniest nicht vor Haman, wie es der König geboten? „Weil ich Jude bin!“ כי הגיד להם אשר הוא יהודי!

    „Wenn ihr vom Volke Chananjas, Mischaels und Asarjas seiet, so komme euer Gott und rette euch aus meinen Händen, wie er Chananja, Mischael und Asarja aus Nebuchadnezars Hand gerettet“, sprach der römische Machthaber zu den gefangenen Papus und Julianus in Laodikea. „Chananja, Mischael und Asarja“ erwiderten sie, „waren fromme Männer und Nebuchadnezar war ein achtbarer König, würdig, daß durch ihn ein Wunder geschehe. Du aber bist ein nichtswürdiger König, nimmer wert, daß durch dich ein Wunder geschehe, und wir mögen den Tod verdient haben, tötest du uns nicht, so hat Gott viele andere Todeswerkzeuge, die uns treffen können. Tötest du uns aber, so wird Gott einst unser Blut von deiner Hand fordern!“

    Das waren die Vorbilder, die Jahrhunderte der Nacht hindurch Jissroéls Männer und Frauen, Jünglingen und Jungfrauen, Jissroéls Kinder vorangeleuchtet, und sie zur aushaltenden Treue bei Gottes Gesetz gegen jegliches Machtgebot inmitten aller Kränkungen und Beschränkungen, inmitten aller Qualen und Martern der Barbarei und des Unverstandes bis in den Tod begeisterten.  Und der persische Haman hatte recht, wenn er behauptet, daß dieses „zerstreute und gesonderte Volk“ an seinen דתיהם שונות מכל עם, „an seinen von allem Volk so abweichenden Gesetzen“ so hartnäckig hänge, daß es um ihrer willen selbst דתי המלך אינם עושים, selbst Königs Befehlen Gehorsam verweigere;  – hat er darum auch in seinem Urteil Recht, das er aus diesen Tatsachen folgert, daß ולמלך אין שוה להניחם, daß es dem Könige nicht fromme, sie zu dulden?!

    Wie ihren duldenden Gehorsam und ihre Gefügigkeit in allem ihnen Erlaubten, so haben wahrlich diese „Zerstreuten“ und „Gesonderten“ ihre heilbringende Nützlichkeit im Reiche der Völker bereits Jahrhunderte herab bewährt. Nicht umsonst ward ihnen bei Antritt ihrer Wanderungen zugleich die Weisung: ודרשו את שלום העיר אשר הגליתי אתכם שמה „Fördert das Wohl der Stadt, wohin ich euch verwiesen habe!“ Eben ihre absonderlichen und sie sondernden Gesetze lehrten sie zugleich mit allem Ernste, aller Entschiedenheit, aller Hingebung und Innigkeit, nicht nur vor Menschen, sondern auch vor Gott die Wohlfahrt der ihnen so fremde Gesamtheit als die ihrige zu betrachten und mit aller Hingebung und Freudigkeit sich allem anzuschließen und alles zu fördern, was nur zum Gedeihen und der Blüte dieser Gesamtheit beizutragen irgend im Stande wäre.

     

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH „Gesammelte Schriften“ Dritter Band, zweite Auflage Frankfurt am Main, 1921. S. 113-128

     

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    07-03-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-03-2016
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    „ADAR“ 

     

    Hamans ethnographische Schilderung der Juden. – „Jakobs Stimme und Esaus Schwert“.

     

    …. Diese דתיהם שונות בכל עם diese seine absonderlichen Gesetze – nicht seine synagogalen Andachtsstunden – sind es ja auch  endlich, durch welche der Jude das leuchtende Beispiel einer Hingebung an Gott sondergleichen gibt, durch welche er vor den Augen aller Welt zu zeigen hat,  was es heißt Gott zu verehren, was es heißt Gott zu gehorchen, welcher Ernst in dem Gedanken der Pflicht liegt, wie es nicht genügt, Gott als Schöpfer und Erhalter des Daseins zu verehren, sondern Gott Gesetzgeber des Lebens sein will, ihm jeder Gedanke und jedes Gefühl, jede Empfindung und Regung, jedes Wort und jede Tat heilig sein soll, wie Gottes Herrlichkeit nur dann segnend bei uns einkehrt,  wenn wir ihm alle unsere Hütten und unsere ganze Lebenshütte erbauen und uns sein Wohlgefallen, sei Wille mehr gilt, als Lob und Tadel der Menschen, als das Beifallslächeln der Sterblichen, und wir bereit sind um seinetwillen, um der Erfüllung seines Gesetzes, um der Heiligung seines Namens willen, uns im Gegensatz zur ganzen Welt zu setzen und alles, was dem Menschen teuer ist, Bequemlichkeit und Familienglück zu seiner Verherrlichung aufzuopfern – und wenn es sein muß, auch ואת דתי המלך אינם עושים, dem Fürstenwillen  entgegenzutreten.

    Durch seine jahrhundertelange Wanderung inmitten der verschiedensten Völker und Länder hat wohl das jüdische Volk hinlänglich bekundet, wie heilig ihm die staatliche Einrichtungen und Gesetze der Länder und Staaten sind, in die seine Zerstreuung es führt. Es erhielt bei dem Antritt seiner Wanderung nicht umsonst die Weisung שלא ימרדו במלכות, daß es sich nirgends gegen die Obrigkeit empören, daß von ihm דינא דמלכותא דינא, von ihm jede von der gesetzlichen Herrschaft zum Staatszweck getragene Satzung als zu Recht bestehend, und selbst dann geachtet werden soll wenn diese Satzung sich speziell feindlich ihm entgegen kehren und durch Beschränkungen und Lasten ihm die drückendste Ausnahmestellung bereiten würde. Es hat durch die geduldigste Ertragung aller Beschränkungen und die gefügigste  Leistung aller Lasten gezeigt, wie es auch diese Pflicht unter Hinopferung seiner teuersten Interessen und Verkümmerung seiner natürlichen Rechte zu erfüllen weiß. Es hat den Fürsten und Völkern sein Gut und Blut, alle seine Habe, sein ganzes irdisches Glück – nur nicht seine Religion zu Gebote gestellt. Die Treue gegen Gott und sein heiliges Gesetz war allerdings die Grenze seines staatlichen Gehorsams.  Wenn die Machthaber und Völker ihre Gewalt über die ohnmächtigen Zerstreuten dahin mißbrauchen wollten, von ihnen einen Treubruch mit Gott und einem seiner heiligen Gesetze zu fordern, da hat im großen und ganzen das jüdische Volk sich stets unerschütterlich gezeigt, da waren sie in der Tat die „halsstarrige Juden“, דתי המלך אינם עושים, die die Befehle der Könige nicht erfüllten,  die der staunenden Welt zeigten, daß ihr sonstiger geduldig gefügiger Gehorsam nicht Feigheit, nicht Schwäche, nicht kriechender Vergötterung menschlicher Gewalthaber, sondern Stärke verharrenden Gehorsam gegen  jenen Höheren sei, dessen Wort sie aber auch ebenso zum standhaften Märtyrertod zu begeistern wisse, sobald das Leben nur durch Ungehorsam gegen seinen Willen zu erkaufen wäre. Einem jüdischen Haman unserer Tage war es vorbehalten, unserem Volke diese treue aufopferungsvolle Beharrlichkeit bei Gott und seinen heiligen Gesetzen in der Zerstreuung zum Verbrechen, und sie vermittelt des Satzes: דינא דמלכותא דינא , nicht nur mit ihrem Gut und Blut, sondern auch mit ihrem Gewissen dem Machtgebot ihrer jeweiligen Herrschern zu sagen, sie hätte nur mit einem Federzug im Namen des Staates und der königlichen Majestät von ihren Juden die Übertretung der göttlichen Gesetze zu fordern, so wäre es nicht nur erlaubt, sondern so wäre es geradezu dem gewissenhaften Juden eben aus Gewissenhaftigkeit Pflicht, dem göttlichen  Gesetze um des Menschengebotes willen ungehorsam zu werden, da vermöge דינא דמלכותא דינא dem Juden jedes Machtgebot staatlicher Herrscher zur religiösen Gesetzpflicht erwachse!!

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH „Gesammelte Schriften“ Dritter Band, zweite Auflage Frankfurt am Main, 1921. S. 113-128

     

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    01-03-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-02-2016
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    „ADAR“ 

     

    Hamans ethnographische Schilderung der Juden. – „Jakobs Stimme und Esaus Schwert“.

     

    …. Wäre das jüdische Gesetz so eine Tempel und Kirchen-Religion wie alle anderen Religionen der Erde, wäre sie wesentlich synagogal, ging ihr Wesen in der Synagoge auf, wie es die getäuschten und täuschenden Söhne des modernen Abfalls nennen und lehren, dann wäre freilich die Absonderlichkeit dieses zerstreuten Volkes kaum vorhanden, kein Mensch nähme Anstand an ihm, es wäre allen gerecht; warum sollte man denn nicht auch die Synagoge neben Moschee und Kirche dulden, findet man sie doch im Cabaret und an der Table d’Hôte gemütlich zusammen! Denn nicht die „Religion“, die nur Synagogen fordert, das „Gesetz“ auch den Tisch und die Ehen erfaßt, hat dieses zerstreute Volk zum Gesonderten gemacht. Wäre aber das Judentum eine Religion der Synagoge und nichts als das, längst wären seine Bekenner untergegangen in die Massen der Völker, nimmer wäre der Jude zu einer solchen Selbständigkeit sondergleichen erstarkt, die ihn befähigte Herold des Alleinigen zu werden. Bedürfte seine Religion wesentlich der Priester und Tempel, wäre auch ihm Kirchengottesdienst Gipfel und Kern seiner Religion, wo wäre die Religion den Vereinzelten, und wo wären die Vereinzelten ihrer Religion verblieben, die am Meeresstrand, in Gebirgstälern, oder in der Unduldsamkeit der Residenzen und Bevölkerungen nur vereinzelt ihre Hütten bauen konnten, ohne Kirchen, ohne Geistlichkeit, ja ohne Gemeinsamkeit der Gemeine? Aber תורת ד' תמימה, die das ganze Leben als Gesetz erfassende Gotteslehre, die das ganze Leben zum Gottesdienst erhebt, so das Leben erst den wirklichen, wahrhaftigen Gottesdienst sein läßt, den Tempeln nur die Wurzeln, Blüten und Frucht aber dem Leben außer den Tempeln (S.119) überweist –בחצרות אלדינו יפריחו –שתולים בבית ד'  – nur diese Lehre, dieses Gesetz, diese „von allem Volk so absonderlichen Gesetze“, vermochten das ganze jüdische Leben zu einer Gott verherrlichenden Hymne zu gestalten, vermochten den Juden zum Priester, seine Hütte zum Tempel, seinen Tisch zum Altar zu gestalten, seinem ganzen Leben die Opferweihe aufzudrücken und auch zu dem Vereinzelten zu sprechen; בכל המקום אשר אזכיר את שמי אבות אליך וברכיך, „überall, wo ich Dich kräftige meines Namens zu gedenken, da komme ich auch zu dir und gebe dir Segen!“

    Eben diese דתיהם שונות בכל עם, diese absonderlichen jüdischen Gesetze sind es auch allein, in welchen der Jude, dieses Wunder der Geschichte, dieses Rätsel unter allen geschichtlichen Erscheinungen, seine Lösung und Erklärung findet. Sie allein machten es möglich, daß der Jude Land und Boden, Staat und Macht verlieren, und doch alle Staaten und Mächte in seiner Eigentümlichkeit überdauern, und in jedem Land und auf jedem Boden seine Eigentümlichkeit fortentwickeln konnte. Sie sind ja eben der geistigen Boden, den der Jude unverlierbar überall mit sich hintrug, aus denen er seinen Geist und seine Kraft, seine Heiterkeit und seine Mut, seine Beseligung und Begeisterung schöpft, und die, wenn er sie übt, sein ganzes Leben  also mit dem Gottesgedanken erfüllen, daß dieser Gottesgedanken erfüllen, daß dieser Gottesgedanke sein Schild und Panzer, sein Schwert und Speer, sein Wanderstab und der Paradiesbaum seines Lebens wird. …

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH „Gesammelte Schriften“ Dritter Band, zweite Auflage Frankfurt am Main, 1921. S. 113-128

    29-02-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-02-2016
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                  (1808-1888)

     

    כי תשא

     

    Auszüge aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt
    Ki Sisso

     

    Kap.31 V.13 Diese sollen sie geben, jeder, der hinübergeht hin zu den Gezählten: die Hälfte eines Schekels im Gewichte des Heiligtums; zwanzig Gera der Schekel, die Hälfte eine solchen Schekels Gott als Hebe.

     

    Kap. 31 V. 13 …Als Gott Jissroél zum Werkzeug seines Reiches, d.i. zum Werkzeug seiner Huldigung als Schöpfer und Gebieter im Menschenkreise, das ist ja eben nichts anderes als zur Verwirklichung des „Sabbats“ erwählte, gab er dem Sabbat im Jissroél das konkrete Symbol im Werkverbot, und es ward der Gottessabbat  zum Menschensabbat. Fortan ist die Sabbat – „Feier“ das Symbolum der Beziehung Gottes zu Jissorél und Jissroéls zu Gott, das Erziehungszeichen, aß Gott uns sich geheiligt und heiligt.

     

    Kap. 32, V.13  Gedenke Abrahams, Jizchaks und Jissroél, deiner Diener, denen du bei dir geschworen und zu denen du gesprochen hast: ich werde eure Nachkommen wie die Sterne des Himmels vermehren, und dieses ganze Land, von dem ich gesagt, daß ich es euren Nachkommen geben werden das sollen sie für immer als Eigentum behalten.

     

    Kap. 32, V.13 …Diese Erinnerung an die Erzväter und an die ihnen gegebene eidliche Zusicherung dürfte wohl nicht in dem Sinne zu verstehen sein, als ob diese Zusicherung der beabsichtigten Vernichtung des Volkes entgegenstehe. Denn durch die zugleich angedeutete Neubildung eines großen Volkes aus Moses Nachkommenschaft würde ja gleichwohl diese Zusicherung sich erfüllen. Moses Nachkommen sind doch auch Abrahams, Isaaks und Jakobs Nachkommen. Vielmehr scheint diese Erinnerung in tieferem Zusammenhange mit Moses ganzer bisheriger Betrachtung und der darauf gegründeten Bitte zu stehen und folgt daher als Schlussunterstützung diese Bitte nach. Zuerst wird durch Nennung Abrahams, Isaaks und Jakobis an den edlen Kern erinnert, aus dem dennoch diese ganze jetzt „hartnäckige“ Volk entsprossen, der doch von so urkräftigem, sittlichem Adel gewesen sein muss, daß dem Abraham ein gleich edler Isaak und dem Isaak ein gleich edler Jakob gefolgt, und der daher gewiss in dem ihm entsprossenen Volke nicht ganz verloren sein kann, somit sicher im Laufe der Zeit sich durcharbeiten und ihrem Ursprunge ähnliche Menschen erzeugen wird. Ferner wird durch die Erinnerung an den Eid hervorgehoben, daß doch die Gewissheit eben dieser unverlierbaren Fähigkeit würdig zu werden, bei dem Eide vorgeschwebt haben müsse, sonst würde eben nicht eidlich haben zugesichert werden können, daß die Nachkommen ein ewiges Anrecht auf das Land haben sollen. Wie, wenn sie nun alle entarten, und nicht einmal ein Moses sich unter ihnen fände? Dieser Eid selbst setzt voraus, daß Abrahams Nachkommen in ihrer Gesamtheit nie so entarten können, daß sie nicht durch eine erziehende Gottesführung zum Bessern gebracht zu werden vermöchten, und eben an diese, bei der ganzen Erwählung Jissroéls vorauszusetzende Erziehung zum Besseren, an diese notwendigerweise mögliche Zukunft appelliert Moses, um die augenblickliche Vernichtung abzuwenden. …

     

    V. 29 Nachdem sie die Gesetz rettende Tat vollbracht hatten, sprach Moses zu ihnen: „Bleibet, was ihr heute begonnen!“ Setzet euch selber ein zu „Eiferern“ und Vertreter des göttlichen Gesetzes. Keiner besonderen Bestellung, keiner besonderen Berufung bedürft ihr dazu. Wo das Gesetz im Volke gehöhnt wird, da ist jeder zum Vertreter und Retter des Gesetzes berufen, die Pflicht und die Verantwortlichkeit, die auf jedem ruht, stellt ihm den Bestallungsbrief aus, und je weniger Amt und Bestallung sein Tun zum amtlichen Thun stempelt, um so bedeutsamer und wirksamer ist seine rettende Tat, um so tiefer sagt sie jedem, welcher Geist in allen lebendig sein sollte. – …

     

     Kap.34 V.8 Da eilte Mosche, neigte sein Haupt zur Erde und warf sich hin,

    V 9. und sprach: Wenn ich denn Gewährungswürdigkeit in deinen Augen erreicht habe, mein Herr in unserer Mitte; weil es ein hartnäckiges Volk ist, wirst du unsere Krümme und uns so zu deinem bleibenden Eigentum gewinnen!

     

    Kap. 34 VV. 8,9 …Wie die politische Schwäche und preisgegebene Hilflosigkeit es gerade ist, die Jissroél als das geeignetste Volk zur Offenbarung der Gottesmacht in der Geschichte erscheinen ließ, so läβt eben seine natürliche Hartnäckigkeit es als das geeignetste erscheinen, die Göttlichkeit des vermittelst seiner der Menschheit zu überbringenden Gesetzes und alle Wundermacht der göttlichen Erziehungswaltung zu offenbaren. Eben weil es ein hartnäckiges Volk ist, eben darum möge Gott, dessen „Diener“ an das Volk ja Moses ist, in seiner Mitte wandeln, an ihm, an diesem „härtesten“ Volke alle die erziehende Wundermacht seines Gesetzes und seiner Waltung zeigen, und so lange verzeihen und immer wieder verzeihen – jede Verzeihung jetzt einen Schritt zur Besserung voraus – bis das Erziehungswunder an Jissroél vollendet und dieses härteste Volk für immer Gottes Eigentum geworden sein werde. …

     

    V.10 Darauf sprach er: Siehe, ich errichte einen Bund: in Gegenwart deines ganzen Volkes werde ich Wunder vollbringen, die auf der ganzen Erde und unter allen Völkern nicht geschaffen worden; es soll das ganze Volk, in deren Mitte du bist, das Werk Gottes sehen, wie es zu fürchten es ist, was ich mit dir vollbringe.

     

    V.10 …Es wird somit die „Sendung Mosis“ als Unikum im Raum und Zeit dastehe, und dadurch die Einzigkeit und Unantastbarkeit (–   נורא – ) des durch ihn gebrachten Gottesgesetzes für alle Zeiten bewahrheitet sein.  Eine Dokumentierung, die zunächst für Jissroél verwertet werden soll. Indem nämlich mit dieser Erwiderung Moses V.9 ausgesprochener Bitte willfahrt werden soll, in welcher die ganze Zukunft des Volkes bei der Wiederanknüpfung der Gegenwart mit in Berechnung gezogen, und eine Geschlechter hindurch dauernde Erziehung des Volkes zu der ganzen Höhe des göttlichen Gesetzes in Aussicht und vom Gott vertretenen Unantastbarkeit dahin gestellt und dem Volke für alle Zeiten zum Bewusstsein gebracht sein, daß die „Sendung Mosis“ als בריאה, als Gottesschöpfung im Mitte der Menschengeschichte dastehe, als solche aber sich von allen anderen ihrem ganzen Wesen nach völlig unterscheide und mit nichts in Vergleich zu bringen sei, was sonst auf Erden unter Völkern als Religion, Gesetz u.s.w. entstanden ist und entstehen wird. Diese „Sendung Mosis“ tritt zunächst jetzt an Jissroél hinan und hat die göttliche Absolutheit ihrer siegenden Kraft in der Gewinnung diese „harten“ Volkes zu erproben.

     

    V.15. Würdest du den Bewohner des Landes einen Bund errichten, so würden sie ihren Göttern nach abweichen, würden sie ihren Göttern opfern, und es ladet dich einer ein und du iβest von seinem Mahle,

    V.16 und nimmst von seinen Töchtern für deine Söhne, es weichen dann seine Töchter ihren Göttern nach ab und bringen auch deine Söhne zum Ab- und Hinfall an ihre Götter.

     

    V.15,16 Indem auch der Götterdienst der anderen Völker durch זנה ausgedrückt wird, ist damit auch das Verhältnis, in welchem Gott zu allen anderen Menschen stehen will und in welchem alle anderen Menschen zu ihm stehen sollen, unter dem Bilde derselben Innigkeit gedacht, wie dies bei Jissroél unter dem Begriffe der Ehe gefasst wird. Auch ihr Wesen sollte mit Gott in ewiger Treue vermählt sein, und auch ihr Heidentum ist ein Treubruch gegen Gott. …

     

    V.24 Wenn ich Völker vor dir austreibe und dein Gebiet ein weites sein lasse, so wird doch niemand dein Land lüstern antasten, wenn du hinaufziehst, unmittelbar vor dem Angesicht Gottes, deines Gottes, dich zu sehen dreimal im Jahre!

     

    V.24 כי אוריש וגו' wird die jährlich dreimal sich wiederholende Tatsache sein, die unmittelbare Beziehung Gottes zu Jissroél, und den mächtigen, einzig durch Jissroéls Hingebung an Gottes Gesetz erzielten Erfolg in der offenkundigsten Weise vor Augen legen soll: כל זכורך wie es im vorigen Verse heißt, alles Mann- und Wehrhafte in Jissroél wird im Mittelpunkte, in Jerusalem, um das Heiligtum des göttlichen Gesetzes versammelt sein und kein lüsterner Feind wird es wagen, das reiche offen liegende Land zu betreten. Jissroéls Land wird nicht durch eine Armee an den Grenzen, sondern durch Gotteshuldigung vom Mittelpunkt aus geschützt ולא יחמד: siehe zu Kap. 20,14

    26-02-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-02-2016
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    „ADAR“ 

     

    Hamans ethnographische Schilderung der Juden. – „Jakobs Stimme und Esaus Schwert“.

     

    …. Wer kann dieses עם מפוזר ומפורד, dieses zerstreute und gesonderte Volk betrachten, ohne sich nach der Seele umzusehen, die es allein über den Gräbern der Zeiten lebendig erhalten, nach dem Talisman, der es geschützt, nach der Quelle seiner Kraft und seines Mutes, nach dem ewigen Born, aus welchem es immer neu sein frisches Dasein getrunken, und aus ihm der Geist der es sondernden Eigentümlichkeit quillt! Wer kann dieses עם מפוזר ומפורד betrachten, ohne mit Haman דתיהם שונות מכל עם, ihrer von allen Völkern abweichenden Gesetze, und damit zugleich des Bodens zu denken, der sie in der Zerstreuung trägt und ihre Sonderung erzeugt!

     Ja wohl, דתיהם שונות מכל עם, ja wohl sind ihre Gesetze verschieden von jedem anderen Volke! Und eben diese Grundverschiedenheit seines Gesetzes, und nicht die Verschiedenheit seiner Nationalität und Abstammung sondert dieses Volk von den Völkern, Nationalität und Volk standen überall sonst nicht immer hindernd im Wege, daß sich nicht verschiedensten Völkerstämme zu einer Nation verschmolzen. Sein Gesetz ist es, das dieses Volk sondert.

    Nicht, daß die übrigen Nationen sich einer Gleichheit bürgerlicher und religiöser Gesetze erfreuen. Vielmehr sehen wir ja gerade in diesen Punkten die größte Verschiedenheit unter ihnen herrschen. So verschieden der Boden, der sie trägt, der Himmel, der sie deckt, das Klima, das sie umfängt, so verschieden sind sie an Gesetzen und Gebräuchen des sozialen und religiösen Lebens. Jedes Volk erzeugt sich seine Gesetze und seine Götter aus dem tiefen Fond seiner  Eigentümlichkeit und Bedürfnisse und wechselt dieselben, so wie es sich selbst im Laufe der Zeiten verändert.  Aber eben in dieser Verschiedenheit liegt ihre Gleichheit, in diesem  Wechsel ihrer Übereinstimmung. In Ursprung und Wesen, in Zweck und Bedeutung  sind sich aller Völker gleich. Und gerade in seinem Ursprung und Wesen, in seinem Zwecke und seiner Bedeutung ist das jüdische Volk allen anderen bis zum völligen Gegensatz verschieden. Überall entspringt das Gesetz  aus dem Volke, hier aber entsprang  das Volk aus dem Gesetz. Überall ist das Gesetz für das Volk, hier aber ist das Volk für das Gesetz. Gesetz und Religion sind überall Mittel für die Entfaltung des Einzel- und Gesamtlebens, hier aber  finden der Einzelne und die Gesamtheit nur ihren Zweck in der Erfüllung des Gesetzes. Gesetz und Religion haben sich überall den sozialen religiösen Bedürfnissen der Menschen und Völker anzubequemen, hier aber haben der Einzelne und die Gesamtheit ihre Regungen, Bestrebungen und Wünsche  dem Gesetze zum Opfer zu bringen. Gesetz und Religion, soziales und religiöses Leben sind überall zwei verschiedene Elemente, es hat das religiöse sein Gebiet, seine Zeiten und Räume, wo der Mensch seinem „religiösen Bedürfnis“  genügt, das ganze außerkirchliche Leben verdankt hingegen anderen Elementen seine Bewegung  Entwicklung; hier aber fällt  Gesetz und Religion zusammen, es gibt nur ein Element des Lebens, alle Seiten des Daseins und der Entwicklung des Menschen sind von einem und demselben Gottesgedanken getragen und gestaltet, und gerade die Momente des „außerkirchlichen“ Lebens, in welchem das Religiöse seine Gestaltung  gewinnt, sind das wesentlich Religiöse, sind die eigentliche Religion, die die sich darum auch „Gesetz“ nennt. Überall ist wie Gesetz so auch Religion ein Erzeugnis der jedesmaligen Bildungsstufe der Völker, sie hat darum wie diese einen Anfang, einen Fortschritt, eine Entwicklung; eine Geschichte, sie ist ein integrierender Teil der Kulturgeschichte der Nationen. Sie entwickelt sich mit der Zeit. Sie kann auch von der Zeit überholt werden, sie darf daher nicht hinter der Zeit zurückbleiben, sie muß Schritt halten mit dem Bildungsgange der Zeit. Hier aber ist sie das Absolute, in sich Vollendetgegebene, ist das hochaufgesteckte  Ziel, zu welchem alle Geschlechter in allen Zeiten sich emporzuringen berufen sind, ist das Ideal, zu welchem, und die Seelen durch welche sich das Volk entwickeln soll, sie ist aber nicht ein Keim, der erst durchs Volk zur Entwicklung käme. Sie ist die Erzieherin der Zeiten, sie ist aber nichts, das erst von den Zeiten in Erziehung zu nehmen wäre. Sie ist allen Zeiten voran; denn sie ist das Muster eines nach dem Willen des Welten- und Menschheit-Vaters vollendeten Einzel- und Gesamtlebens, zu dessen voller Erfüllung Jissroél und mit ihm die Gesamtmenschheit pilgert. Sie ist die einzige Höhe und das einzige Ziel. Jeder Weg zu ihr ist Fortschritt und jede Entfernung von ihr – mit welchem Glanze sie sich auch sonst umgeben möge – ist Gesunkenheit und Rückschritt.

    Alle anderen Religionen sind ein Erzeugnis des Menschen; sie allein ist von Gott. Alle andern Religionen fordern nur einen Bruchteil des Menschen; sie allein fordert den ganzen Menschen, das ganze Dasein und das ganze Leben. Und weil sie dieses fordert und nur weil sie dieses fordert, weil sie nicht mit en paar Andachtsregungen in dem Dämmerdunkel eines Tempels begnügt, sondern ihre Anforderungen im ganzen häuslichen und sozialen, privaten und öffentlichen Leben zur Geltung bringt, eben darum fallen freilich ihre Bekenner so auf, nimmt alle Welt Anstoß an ihnen, erscheinen ihre Gesetze „so absonderlich von allem Volke“, דתיהם שונות מכל עם; aber eben darum, und darum allein ging sie ihrem Volke nicht und ihr Volk ihr nicht verloren in dem Drange aller dieser Jahrhunderte, war sie imstande, ihr Volk hinzustreuen über die weite, weite Erde, und in jedem ihrer Söhne einen Herold ihres Reiches zu erwarten.

     

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH „Gesammelte Schriften“ Dritter Band, zweite Auflage Frankfurt am Main, 1921. S. 113-128

    23-02-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-02-2016
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    Samson Raphael HIRSCH

    „ADAR“ 

     

    Hamans ethnographische Schilderung der Juden. – „Jakobs Stimme und Esaus Schwert“.

     



    Es gibt ein Volk,

    Zerstreut und gesondert unter den Völkern

    In allen Länder deines Reichs?

    Ihre Gesetze sind verschieden von allen Völkern,

    Und Gesetze des Königs erfüllen sie nicht;

    Darum frommt es nicht dem Könige, sie zu dulden.

     Haman.

     

    Es sieht nichts scharfer als der Neid, es zeichnet nichts wahrer als der Haß – und es urteilt nichts falscher als alle beide. Die Tatsache erfaßt das vom Haß geschärfte Auge, das Urteil fällt die blinde Leidenschaft.

    Die Schilderung, die vor mehr als zweitausend Jahren Haman vor seinem Könige von den Juden gemacht, ist sie nicht noch nach zweitausend Jahren richtig und wahr, und hat sie nicht von Jahrhundert zu Jahrhundert an Wahrheit gewonnen?

    Ja wohl, es gibt ein Volk, zerstreut und gesondert unter den Völkern – zerstreut und – doch gesondert, מפוזר und doch מפורד; zerstreut bis in die vereinzelten Atome, und doch überall gesondert, und doch nirgends in die Masse aufgehend; zerstreut und ungeachtet der Winzigkeit der Erscheinung doch nirgends verschwindend, doch überall auffallend, Anstoß gebend, den Blick der Betrachtung auf sich ziehend; zerstreut und doch, ungeachtet der Vereinzelung, mitten unter den fremdartigsten, in aller Fülle der Macht und in aller Überwältigung des Glanzes sich entfaltenden Elementen, ihre Eigentümlichkeit bewahrend und von Geschlecht zu Geschlecht vererbend; מפוזר und doch  מפורד, zerstreut und doch gesondert, die Eigentümlichkeit drängt sich zuerst dem Betrachter des jüdischen Volkes in seiner geschichtlichen Erscheinung auf. Während überall, wie es der jüdische Weise ausrückt, יתרון ארץ בכל הוא מלך לשדה נעבד, „in der Vereinigung aller, in dem Ganzen, in der Gesamtheit die Kraft und die Bedeutung eines Landes liegt und selbst der König dem Boden untertan ist“, sind überall die zerstreuten Juden die Einzigen, die nicht in die Gesamtheit aufgehen, die ihre Wesenheit und Bedeutung nicht von dem Lande erhalten, in dem sie leben, nicht von dem Bodenbeherrscht erscheinen, der ihre Wiege trägt,  au dem Acker ihrer Nahrung blüht, in dem ihre Gebeine Staub zu Staube werden. מפוזר – und doch מפורד!

    Sofort bietet sich aber auch der andere Gedanke dar. מפורד und doch מפוזר, gesondert und doch zerstreut, überall fremd und doch nicht vereinigt, nirgends da vollständig hingehörend wo sie sind, und doch in der Zerstreuung verharrend, und doch nicht die Vereinigung findend, ja nicht einmal die Vereinigung suchend, die ihnen so natürlich wäre. מפורד, gesondert, weder in dem Lande, das sie trägt, noch in den menschengesellschaftlichen Verhältnissen, die sie umgeben, den ihrer Eigentümlichkeit voll entsprechenden Boden ihrer Entwicklung findend, stiefmütterlich, fremd, unberücksichtigt und zurückgewiesen, keinen Teil habend an den Tau, der die Felder netzt, an der Blüte, die die Gesellschaft anstrebt, nirgends zur vollen, dauernden, segensreichen Entfaltung ihres eigenen Wesens gelangend – und מפוזר, und doch hineingestreut in diese fremdartigen Verhältnisse, Jahrtausende lang in fremdartigen Verhältnisse hingewiesen, und es als ihre Bestimmung betrachtend, ihre eigentümliche Aufgaben mitten in einer solchen Zerstreuung zu lösen.

    Diese Isolierung ungeachtet der Zerstreuung,  diese Zerstreuung ungeachtet der Isolierung, dieser Widerspruch sondergleichen zieht zuerst den Blick des Denkers in der geschichtlichen Erscheinung des jüdischen Volkes auf sich, und macht das jüdische Volk zum großen Ausrufungszeichen in dem von Gott geschriebenen Buche der Geschichte, das den Denker eben so sehr zum Eingehen in das innerste Wesen dieses sonderbaren Volkes ladet, als es ihn zugleich auf den Einzigen hinführt, der dieses Volk eben mit dieser so durchaus einzigen geschichtlichen Stellung zum Herold Seines Reiches im Kreise der Völker ausstattete.

    Wer kann das Isolierte dieser Zerstreuten sehen, ohne sich zu sagen, sie müssen eine große Vergangenheit haben, in welcher sie vereinigt gewesen und dieses tiefe unverlöschliche Gepräge der Eigentümlichkeit zusammen empfangen haben, so tief, so unverlöschlich, daß alle Strömungen der Zeiten und alle Feuerproben des Unglücks nichts daran zu verwischen vermochten.

    Wer kann die Zerstreuung dieser Isolierten sehen, ohne nach den Verirrungen zu fragen, die sie der Vereinigung und des Bodens ihrer eigentümlichen Entfaltung beraubt, zugleich aber auch nach der großen Absicht und den Zweck zu forschen, denen diese Zerstreuten auch in den Jahrtausenden ihrer gegenwärtigen Zerstreuung in den Händen der Vorsehung dienen.

    Wer kann endlich an die Isolierung dieser Zerstreuten in ihrer gegenwärtigen Zerstreuung denken, ohne eine Zukunft zu ahnen, für welche sie noch aufbewahrt wären, und in welcher die eigentümliche Aufgabe, die sie nun seit Jahrtausenden tragen und die in ihrer Zerstreuung nur eine so unvollkommene, verkümmerte Verwirklichung finden kann, auch wieder den eigentümlichen Boden zu endlicher, voller Entfaltung finden wird.

    Wer kann dieses עם מפוזר ומפורד sehen, ohne sogleich an die Geschichte ihrer Vergangenheit, an die Bedeutung ihrer Gegenwart, an die Verheißung ihrer Zukunft erinnert zu werden! Wer aber kann diese ganze einzige, geschichtliche Erscheinung erwägen, ohne zugleich und vor allem auf den Einzigen hingewiesen zu werden, der קורא הדורות מראש, dieses einzige ewige Volk durch die Reihe der vergänglichen Volksgeschlechter gesendet und sendet, auf daß es seinen Namen verkünde,  auf das es Führer und Völker auf den Einzigen hinweise, der allein seine Hand  durch die Himmelsräume streckt und spricht: חי אנכי לעולם!

    „Ich allein bin der ewig Lebendige für immer“, und der nicht nu die Sphären des Himmels und die Entwicklungsphasen der Pflanzen und Tierkeime geordnet, der auch die Schichten der Völker und die Entwicklungsgänge der Menschheit regiert, vor dem die Höhen der Zeiten schwinden, weil sein sind die Gänge der Zeiten, שחו גבעות עולם הליכות עולם לו (Habakuk K.3.V.6)

    Dieses עם מפוזר ומפורד, dieses zerstreute und gesonderte Volk, es ist doch das einzige, das von Anfang an mit Bewußtsein die Bühne der Geschichte betrat, das überall, wohin es kam, sein Kreditiv von dem Gebiet der Zeiten und Völker abgab, dessen Geschichte nun niedergelegt ist in alle Archiven der Staaten,  in allen Paläste der Könige, in allen Häusern und Hütten der Menschen, dessen Feinde und Gegner selbst daran arbeiten, das Diplom seines Adels, das Zeugnis seines Berufs, das Vermächtnis seiner Ahnen, die Geschichte seiner Vergangenheit, die Verheißung seiner Zukunft, die Verklärung seiner Sendung bis in die Wälder der Huronen und in die Renntierzelte der Lappen zu tragen. – „Jissro-ël“ nannte sein Gott es, als er den ersten Stein seiner Gründung legte, und sein Ahn die weltüberwindende Macht seiner Sendung hatte inne werden lassen: „Gott ist Herrscher“; „Jissro-ël“: „Gott streut die Saat“, nannte er es, da er es hinausstreute unter die Völker und sprach: וזרעתיה לי בארץ, „Ich säe es mir hin in die Erde!“ (Hoseas K.2.V.25)

    Aber nicht nur ein Saat der Gotteserkenntnis hat es zu tragen und zu verbreiten, eine Erkenntnis des Menschenberufs, der Menschenpflicht und der Menschenbestimmung überallhin zu streuen ist der nächste Zweck seiner Sendung. …

     

    (wird fortgesetzt)

     

    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH „Gesammelte Schriften“ Dritter Band, zweite Auflage Frankfurt am Main, 1921. S. 113-128

    22-02-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-02-2016
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    מי ומי ההולכים

     

     

    This attached document challenges us! (Click on “Bijlagen”)

     

    How great is our responsibility as anti Zionist movement, as Satmar, Eidah Chareidiss, Neturei Karta, and other movements! We must be careful with whom we associate to present anti-Zionism of the Torah to our Jewish brothers and sisters as well as our non-Jewish compatriots.

     

    Today, Zionism being dressed in Jewish piety and using external Jewish appearance, it becomes more difficult for ordinary mortals to distinguish between true Judaism and religious Zionism. The fact that our generations become spiritually weaker and that heresy is increasing in the world isn’t a reason not to apply to follow the teachings of our traditional Jewish Authorities, and who all were opposed to Zionism since its conception.

     

    In practice, this means not having relations with the Zionists, especially the "religious" or "pious" Zionists such as Agoudists etc., as listed in this document, because it amounts to support Zionism we are supposed fight ח"ו.

     

     

    Bijlagen:
    מי ומי ההולכים.pdf (103.7 KB)   

    14-02-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-02-2016
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    Je hoeft geen Moslim te zijn om Palestina te verdedigen …

    enkel menselijk!

     

    Il ne faut pas être un Musulman pour défendre la Palestine …

    vous devez juste être humain !

     

    You must not be a Muslim to defend Palestine ...

    You must just be human!

     

    מען מוז נישט זיין א מוסלים צו באשיצן פאלעסטינע ...

    איר מוזן נאר זיין מענטשלעך!

     

    חיים בער פון לאנדאן

     

     

    02-02-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH Kommentar zum Psalm 82
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    Kommentar zum Psalm 82 (wird am Dienstag gesprochen, nach dem Beenden des Gebetes).

     

    „PS.82  מזמור לאסף Aus dem Schluβ dieses Psalms ist ersichtlich, daβ Asaf darin nicht zunächst den jüdischen Kreis im Auge hat, sondern für das Heil der gesamten Menschengesellschaft eintritt, deren Wohlfahrt in allererster Linie durch Handhabung des Rechts bedingt ist. Wenn es etwas giebt, worin der unverkünstelt denkenden Menschen Gott als Gründer und Erhalter der Menschengesellschaft zur Erkenntnis kommt, so ist es das Rechtsbewuβtsein, daβ dem Geist und dem Gewissen des Menschen eingeschaffen ist, und das durch den Spruch der Richter zur „richtigen“, d.i. zur rechtgemäβen Ordnung der Beziehungen der Menschen zu einander, sowie des Einzelnen zur Gesamtheit und der Gesamtheit zum Einzelnen zur Geltung kommen soll.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von Samson Raphael HIRSCH 2. Auflage Ffm. 1906 S. 213 – 215

    02-02-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-01-2016
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt Schmauss (2.Teil)
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

    (1808-1888)

     

    שמות

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Schmauss (2.Teil)

     

    Kap.4 V.1 Mosche erwiderte und sprach: Und siehe, sie werden mir nicht glauben und nicht auf meine Stimme hören; denn sie werden sagen: dir ist Gott nicht sichtbar geworden!

     

    Kap.4, V.1 …Daß wir in unsere Ohnmacht mit der Thora im Arme einen solchen welthistorischen Gang durch die Zeiten vollbringen konnten, das ist de ewige vollgültige Beweis für die Göttlichkeit der Thora und die Wahrhaftigkeit der Sendung Moses. Allein hier, im Anfange, wo der Erfolg noch fehlt, ja, wo von vornherein wiederholte Erfolglosigkeit angekündigt war, da war ein Zweifel an Moses Sendung sehr wohl begründet, und Moses sehr wohl berechtigt, einen solchen Zweifel beim Volk vorauszusetzen.

     

    V.31  Das Volk vertraute; sie hörten, daß Gott Jissroéls Söhne bedacht hatte und daß er ihr Elend geschaut; sie neigten sich und warfen sich in.

     

    V. 31 ויאמינו, das Wort Glauben entspricht nicht dem Worte אמונה. Glauben setzt immer einen Mangel an Überzeugung voraus. Für das, was man nur glaubt, setzt man nicht Gut und Blut ein. האמין ist mehr,האמין ist: das was uns gesagt worden, als אמן, als dessen Punkt anerkennen, auf den wir uns stützen und an dem wir uns halten, der uns אומן sein, uns erziehen und leiten soll. Das Göttliche, dem Jissroél seine אמונה zuwendet, ist ihm der über allen Zweifel hinaus feststehende Ausgangspunkt für alles andere; es glaubt d.h. es hält alles an den für wahr, wenn und insofern es mit diesem einen Maßstabe der Wahrheit übereinstimmt. – …

     

    Kap.5 V.4 Da sprach der König von Mizrajim zu ihnen: Warum, Mosche und Aharon, wollt ihr das Volk von seiner Tätigkeit lösen; geht zu euren Berufslasten!

     

    Kap. 5 V.4 Bis jetzt hat Pharao gesprochen, jetzt spricht er als König und tritt ganz persönlich an Moses und Aaron hinan. „Ihr seid ja mir wohlbekannte Greise! „Feste feiern“, „Gotteserscheinung“, ihr wisst ja sehr wohl, daß ich weiß, und ich weiß, daß ihr wisst, wie das alles ja nur fürs Volk gesprochen ist; zwischen Männer wie ihr und ich, ist ja Religion und Gottesverehrung nur Politik. Ihr wisst ja sehr wohl, daß ich weiß, wie das alles nur gefordert wird. להפריע וגו' das Volk von dem „Bande seiner Tätigkeit zu lösen“. Bis jetzt weiß das Volk nichts anders, als daß es unter dem Bande des Gesetzes steht, daß Arbeiten sein natürlicher, angeborner Beruf ist; warum wollt ihr ihm die Idee beibringen, aß man auch einmal nicht arbeiten dürfe? Es ist das eurer, solcher bejährter Männer, eines „Moses und Aaron“ nicht würdig. Pharao wählte sehr seine Worte. Hinsichtlich des Volkes hütet er sich wohl, von סבלות zu sprechen. Während Moses und Aaron, die Vornehmen, Eximierten, ihre Berufslasten haben während ebenso wie wir weiter unten sehen werden, die Egypter die Berufslasten haben, sind die Sklavenarbeiten, unter denen die Ebräer keuchen, nur מעש die ihnen gebührende angemessene Beschäftigung. לכו לסבלתיכם; geht zu dem, was eures ernsten Berufes ist. Diese Aufwiegelung eines Volkes ist eurer unwürdig und steht euch nicht zu.

     

    V.5 Pharao sagte endlich: Seht, die Bevölkerung des Landes ist jetzt gestiegen, und ihr werdet sie zum Feiern von ihren Berufslasten bringen!

     

    V.5 …Pharao sagt: seht die Population Egyptens ist jetzt so gestiegen, daß nur durch unablässige und angestrengte Berufstätigkeit eines jeden der Staat bestehen kann; auf dieser egytischen Bevölkerung ruht der eigentliche Schwerpunkt des Landes, gegen deren geistige und industrielle Anstrengung sind die mechanischen Ebräerarbeiten nur Spiel. Nun denkt euch, wie unpolitisch und staatsgefährlich eure Forderung ist. Ihr fordert eine ganze Feierwoche für die Ebräer! Das wird bei der so zahlreich und belastet gewordene egyptischen Bevölkerung den natürlichen Wunsch rege machen, auch ihre „Sabbatwoche“ und vielleicht gar Sabbatwochen zu haben. Das würde ja einen ganzen Stillstand und Untergang des Staates herbeiführen: Das geht ja nie und nimmer! – הן, daran habt ihr gar nicht gedacht.

     

    V.9 Schwer muss der Dienst auf den Männern lasten, daß sie ihm Tätigkeit finden und sich nicht mit nichtigen Dingen herumbewegen.

     

    V.9 תכבד וגו' Ich tue das nicht aus Barbarei, auch nicht meinem Interesse: müsse die Juden kultivieren, heranziehen, es muss schwer der Dienst auf den Männern liegen, in dieser Arbeit müssen sie ihre natürliche Tätigkeit finden, müssen schaffen lernen, produktiv, praktisch sein. ויעשו בה, nicht mehr spekulieren, denken, träumen, ואל יעשו, sollen sich nicht hin- und her wenden in unpraktischen leeren Dingen: „Geist“, „Gott“, „Religion“, „Furcht vor Gott“, lauter unpraktische Dinge, die den Juden unnütz für den Staat machen.

     

    V.21 und sprachen zu ihnen: Möge Gott auf euch herabschauen und richten, die ihr unser Geruch faul gemacht habet in Pharaos und seiner Diener Augen, ihnen ein Schwert in die Hand zu geben, um uns umbringen!

     

    V.21 Diesen Männern, die die für ihre Brüder bestimmten Streiche mit ihren Nacken auffingen und damit das Prototyp der Edlen aller künftigen Galuthjahrhunderte wurden, die als „Juden-Ältesten“ der jüdischen Gemeinden für ihre gequälten Brüder ins Feuer gingen, ihnen darf man es nicht verargen, daß sie nach solchen Erfolgen an Moses und Aarons Sendung irre wurden. – באש die Empfindung, welche durch Fäulnis erregt wird. Gott hat dem Menschen also die Freude am Leben und Lebendigen gegeben, daß ihm ein natürlicher Widerwille gegen alles Tote und Abgestorbene, Faulende, innewohnt. Daher באש im allgemeinen Ausdruck für Widerwillen erregen. Ist man sich eines Unrechts gegen den anderen bewusst, so fühlt man, daß der andere uns für sittlich faul halten muss und wir ihm widerwärtig, נבאש geworden. Verwandt damit ist בוש (wie ראם und רום) sich schämen, d.i. dieses Gefühl sittlicher Fäulnis in Beziehung auf sich selbst empfinden. Es ist der von Gott uns eingepflanzte Widerwillen gegen unsere eigene Fäulnis, der uns nicht Ruhe gönnen soll, bis wir uns von ihr befreit haben. Nun hier: הבאשתם, siehe zu 1. B.M. 8,21. Ihr habt die Vorstellung von unserem Dasein faul gemacht in Pharaos und seiner Diener Augen, d.h. Pharao uns seine Diener beurteilen uns fortan als Menschen, die man meiden muss, die sittlich, sozial und praktisch faul geworden sind. Bis jetzt hat man uns misshandelt, aber man hat – Dank des Nutzens, den man aus dieser Misshandlung zog – wie alle späteren Pharaonen – unsere Existenz im Staatsinteresse gehalten. Jetzt aber, dadurch, daß ihr bei uns die Ideen der Befreiung rege gemacht, erscheinen wir ihnen als Menschen, die für den Staat, nichts taugen, sich ihrer Pflicht entziehen, feiern wollen, ihr habt ihnen damit Motive in die Hand gegeben, unsere Vernichtung herbeizuführen.

    01-01-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-12-2015
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Jewish Antizionist Leaflet made in the Holy Land, Palestine
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    Our prayer is that the Zionist entity is completely cancelled soon in our days
    because HaShem's Name is not complete, and His Throne is not complete
    until the Zionists are gone from the earth

     

    Bijlagen:
    Rabbi Chaim Yosef Gotlieb from Jerusalem speaking at an anti-Zionist rally .jpg (120.8 KB)   
    Rabbi form Jerusalem speaking on Zionist Independence Day.docx (133.3 KB)   

    22-12-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-10-2015
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    „DIE GREUEL SEDOMS“

    …Noch grausamer verfuhren sie mit Notleidenden, die hilfesuchend ihr Gebiet betraten. Keiner durfte einem Armen eine Wohltat erweisen, denn  sie erklärten Armut für das größte Verbrechen und jeden Dürftigen für einen todeswürdigen Frevler. Der Reiche in Sedom konnte nicht  sündigen, für jede Freveltat die er beging, gab es eine Entschuldigung, für den Armen dagegen gab es keinen Anwalt, seine Tugendhaftigkeit galt für Heuchelei und wer ihm weh tat, den lobte man. Das Sefer hajoschor erzählt, daß man auf die grausamste Art eine Frau und ein Mädchen zu Tode quälte, die, von Mitleid ergriffen, schmachtende Bettler gelabt hatten. – Das war die Schuld Sedoms: Das Gefühl der Sättigung und ungefährdeter Sicherheit herrschte in Sedom und seine Töchterstädten. Da unterstützten sie Arme und Dürftige nicht und wurden hochmütig  und verübten Greuel vor dem Ewigen (Jecheskeel 16,49).

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 53  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    26-10-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-08-2015
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.רבי לייביש לייזער 35 יאר צוריק
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    רבי לייביש לייזער 35 יאר צוריק

    Audio

    Bijlagen:
    רבי לייביש לייז ער 35 יאר צוריק.mp3 (5.6 MB)   

    31-08-2015 om 23:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-08-2015
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    Rabbiner Dr. Rafael BREUER

                (1881-1932)

    חקר הלכה

     

    DIE GEDANKENWELT DER HALACHA


    Vorwort
    :

     

    Im Vorworte meines Kommentars zum Buch Ruth bezeichnete ich die Wiederbelebung jener unvergleichlichen Andacht, mit der unsere Alten in der Bibel lasen, als die vornehmste Aufgabe der jüdischen Apologetik. In einer Anmerkung hieß es dann:

    „Nicht minder wichtig, nur mit größeren Schwierigkeiten verknüpft, ist das Werk dieser Neubelebung auf speciell talmudischen Gebiet.  Hier gälte es, den Geist der talmudischen Dialektik in seiner großartigen Urwüchsigkeit mit Naturfrische, zunächst auf dem propädeutischen Wege einer populären Darstellung talmudischer Probleme, weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Ich beabsichtige, eine Arbeit herauszugeben, die sich an der Lösung dieser Aufgabe versucht.“

    Diese Arbeit soll nun in einer Folge von Heften erscheinen. Das erste dieser Hefte soll aber nicht herauskommen, ohne sich selbst mit einem kurzen Worte über seine und seiner Nachfolger Absichten und Grundsätze anzusprechen.

    Da ist es vor allem die Frage, für wen sie denn geschrieben seien, welche diese Hefte zu gewärtigen haben. Für den עם הארץ? Der werde sich bei all ihrem Bestreben nach Volkstümlichkeit nicht verstehen. Für den בן תורה? Der werde darin nichts finden, was ihm nicht längst bekannt sei. Und doch, glaube ich, dürften diese Hefte gerade vom בן תורה mit Interesse gelesen werden. Nur er kann die Riesenmühe ermessen,  deren es bedarf, um auf den steilen Felsen der Halacha das Edelweiß ihrer ethischen Hochgedanken zu brechen; nur er aber auch den lohnenden Erfolg dieser Mühe und – wenn er literarischen Feingeschmack besitzt – den ästhetischen Reiz ermessen, den jeder Versuch, einen Gedankengang der Halacha auf die schienen moderner Denkformen hinüberzuleiten, in ebenso seltener wie seltsamer Fülle gewährt. Den עם הארץ aber hoffen diese Hefte, auch wenn er sie nur halb versteht, von jenem Wahn zu heilen, als sei die Halacha ein Komplex wunderlicher Lebensnormen, mit welchem die jüdische Religion warmblütige, lichthungrige Menschen zu ewigen Aufenthalte in einem juristischen Paragraphenkrieg verdammt. Er wird einsehen lernen, daß eine Gedankenwelt, die „unser Leben und die Länge unserer Tage“ ist, auch dort wo sie im schweren Rüstzeug dialektischer Begriffsabwandlungen erscheint, den heißen Sehnsuchtsschlägen unseres Herzens ebenso nah, wie den kalten Erkenntnissen unseres Verstandes ist.

    Auf einen anderen Vorwurf noch machen sich diese Hefte gefasst: ob es denn angängig und geraten sei, talmudische Probleme gleichsam ihrer heimatlichen Scholle zu entreißen, um sie als Zierpflanzen in einer modernen Blumenvase darzubieten. Ich bin der Letzte, der jene antike בית המדרש-Atmosphäre missen möchte, in welcher, so naturwüchsig wie eine tropische Pflanze in den Tropen, das lebendige Lernen der Thora gedeiht. Aber es scheint mir eine Schicksalsfrage des westeuropäischen Judentums zu sein, ob es den Generationen nach S.R. HIRSCH זצ"ל in immer steigendem Maße gelingen wird, den Ausgleich zwischen Ost und West zunächst in ihrem eigenen Innern restlos zu vollenden, ob hinter dem idealen Wunsche nach einer Verschmelzung des antiken und des modernen Geistes unser wirkliches Können auf die Dauer zurückbleiben wird oder nicht. Wir werden diesem Ausgleich und dieser Verschmelzung nach wie vor uns nicht entziehen können. Die Entwicklung unseres geistigen Lebens bewegt sich auf den bisherigen Bahnen weiter. An ein Zurückbremsen ist nicht zu denken. Nach wie vor werden darum die Gedankengänge der Halacha sich gefallen lassen müssen, aus dem heimischen Erdreich ihres natürlichen Wachstums in ein Milieu hineingestellt zu werden, in welchem die von Zeit und Ort unabhängige Größe der göttlichen Lehre erst sinnfällig in unser Bewußtsein tritt. Darin gerade gipfelt ja der Sinn der Lebensarbeit Hirschs: die Angst vor dem Hineinstellen der Halacha in den Kulturzusammenhang als grundlosen Kleinmut erkannt zu haben, der die obsiegende Gewalt eines göttlichen Gedankens unterschätzt. Daher können diese Hefte, insofern sie nämlich die Gedankenwelt der Halacha nach allgemeineren Gesichtspunkten, als sie von den einzelnen gesetzlichen Bestimmungen unmittelbar gegeben sind, zu verstehen suchen, zugleich als Beiträge zum Ausbau der Gedankenwelt S.R. Hirschs begriffen werden.

    Das Material dieser Hefte ist so tief und umfassend wie die Welt, die sich im Talmud spiegelt, wie das Leben, das er in seine Geleise zwingt. Viel zu einseitig wird ja seit jeher in den philosophischen Darstellungen des Judentums der Baum der jüdischen Ethik aus dem Erdreich der Agada gespeist. An der Halacha streifen unsere Philosophen mit überlegenem Naserümpfen vorbei. Mit welchem Recht? Hat nicht gerade sie – die Halacha – immerdar als die eigentliche Erzieherin des jüdischen Volkes gegolten und sich bewährt? Es ist darum ebenso ungerecht wie unwissenschaftlich, die Nährmutter des jüdischen Lebens aus dem Quellenbereich der jüdischen Philosophie auszuschalten. Nur die Vernachlässigung der Halacha als eine Quelle von eminent philosophischer Bedeutung lässt uns die Ursache jener beschämenden Impotenz begreifen, mit welcher die modernen Theoretiker des Judentums immerfort nur an der Peripherie der jüdischen Wissenschaft sich ergehen, ohne den centralen Kern des Ganzen auch nur zu schauen, geschweige denn zu erfassen. Unter allen ist S.R. HIRSCH der einzige, der die zentrale Bedeutung der Halacha für die Philosophie des Judentums erkannte. Doch seine Lebensarbeit ist Fragment geblieben; mußte Bruchstück bleiben, weil der Anlauf, den sein Genius nahm, ein viel zu gewaltiger war, um nicht in den weiten Bogen über die natürliche Grenzen der irdischen Lebensspanne hinauszufallen. Noch sind weitläufige Vorarbeiten zu leisten, bevor an eine systematische Bewältigung seines geistigen Erbes gedacht werden kann. Ist erst einmal die Bearbeitung des halachischen Materials soweit gediehen, daß eine Zusammenfassung des Ganzen als eine Philosophie der Halacha sich darbieten kann, ohne den Vorwurf fragmentarischer Halbheit und Willkür befürchten zu müssen, dann erst wird dem Wunsche nach einer systematischen Darstellung der Wissenschaft des Judentums im Geiste S.R. HIRSCHS auf Grund dieser Vorarbeiten entsprochen werden können. Zunächst aber gilt es noch, brach liegende Felder urbar zu machen; Saaten auszustreuen und alles keimkräftige an das Licht zu bringen. Dann erst, wenn alles lebensfähige zu dichten Halmen aufgegangen ist, wird geerntete werden können. –

    Zum Schluß noch die Bemerkung, daß die Herausgabe dieser Hefte das Erscheinen der Kommentare zu den biblischen Büchern nicht verzögern möchte. In der nächsten Zeit schon hoffe ich eine Erläuterung des Buches Josua vorlegen zu können, dem sich dann in möglichst rascher Folge zunächst die übrigen נביאים ראשנים anreihen sollen.

     

    Aschaffenburg, im Januar 1913

    Der Verfasser

     

    Quelle: Dr. Raphael BREUER  Die Gedankenwelt der Halacha  Frankfurt a. M.   Verlag von Sänger & Friedberg 1913

    04-08-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-07-2015
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    Why Zionism is Anti-Semitism

    By Sam Kriss (Redaktion: Autor uns unbekannt, pflichten nicht jede Behauptung bei, jedoch interessantes Nachdenkmaterial! Mit Dank an EIBI)

    Nearly one year ago, the Israeli soldier Hadar Goldin was captured by Hamas fighters in Rafah, in the south of the Gaza Strip, in the middle of Operation Protective Edge. He was taken a few minutes into a ceasefire declared unilaterally by Israel, without any participation from any Palestinian groups: under the terms Israel had negotiated with itself, its soldiers were still permitted to search for so-called ‘terror tunnels’ during the ceasefire, and this is what Goldin had been doing. His capture triggered something called the ‘Hannibal Directive': a secret policy that requires Israeli forces to do anything possible to prevent its soldiers being captured (and then becoming the object of a media crusade, to be released in a costly prisoner swap), even if it means putting the soldier’s life at risk. The IDF insists that this does not mean it will intentionally try to kill captured soldiers, but the world learned exactly what the Hannibal Directive looks like in Rafah. Almost immediately, the town was blanketed in indiscriminate air and artillery strikes. A brigade commander on the ground was recorded yelling into his field radio: ‘Stop the shooting! You’re shooting like retards! You’ll kill one another!’ He didn’t seem to understand that that was the point. Hadar Goldin’s body was never found, but it’s assumed that he died in the bombardment. So did 190 Palestinians.

    The Israeli army claims that it operates on a principle of the utmost respect for human life, and does everything possible to avoid Palestinian civilian casualties. If, for the sake of argument, we take them at their word here, the picture it reveals is horrifying: Israel loves and cherishes the Palestinians, it will do anything to protect them, but at the same time it’s willing to sacrifice hundreds of Palestinian lives in the hopes of killing just one Jew.

    Imagine if any other country operated like this. There’s a word for this kind of behaviour: it’s Anti-Semitism.

    This isn’t a facetious point: there’s something very strange about the way the official mouthpieces of the Zionist project behave towards the figure of the Jew as such. There’s a constantly repeated line, that anti-Zionism is just a veiled form of Anti-Semitism – but if you look at it closely, it becomes something highly unpleasant: if an insult to Israel is an insult to all Jews, then it follows that we’re all united, borg-like, behind the Jewish state, and that we’re all complicit in whatever it does. If this position were articulated by a Gentile, we’d rightfully accuse them of Anti-Semitism. But this is how Israel expects us to behave. Why do they get away with it? Netanyahu describes himself as the leader of the Jewish people, empowered to speak on my behalf. The Jewish people have been around far longer than Benjamin Netanyahu, or the State of Israel for that matter. I never asked for him. Whenever Jews are attacked somewhere else in the world, some Israeli minister commands us all to flee to historic Palestine and shelter under his nuclear umbrella: the dream of state Zionism is of a Europe without any Jews. Did they dream it themselves?

    What does it mean to be a Jew? Over the centuries, Jews in every corner of the world have led any number of different modes of life; there’s very little to unite the Jewish experience beyond the Tanakh (some Jewish communities split before the composition of the Talmud) and the fact of being in exile. From Sinai to Babylon to Persia to Brooklyn, we’ve spent far more of our history pining after the Land of Israel than actually living in it. Throughout, this loss has been felt as a critical gap between how things are and how things ought to be, a recognition that things have gone wrong; this is why Jewish thought has always tended towards the Utopian. This is why Jews practice circumcision: there’s something missing. This is why the Torah begins with the second letter of the Hebrew alphabet, beit, a square missing one of its sides. This is why Kabbalah envisages a God that isn’t almighty and all-powerful, but fractured, broken and weak, a God that must be repaired. This is why Jews are commanded to dedicate themselves to tikkum olam, the healing of the earth. Throughout Jewish history, there’s been the vision of a better world, a Messianic return to Zion: it’s what animated JC, Baruch Spinoza, and Karl Marx. For almost all of this period, the idea that the Messianic gap could be closed by simply sending thousands of armed men to the Levant to boot out the existing inhabitants and set up a Jewish state would have not just been premature, but ridiculous.

    At the same time, Jewish thought – in Europe at least – has consistently veered towards universalism: the resolution of differences and the global confraternity of all humankind. (Again, see C, Spinoza, and Marx.) In the Tanakh, the Jews are forever backsliding; they’re perversely eager to worship any old object as long as it’s not the God of their forefathers. The idea of a separate Jewish identity in Europe has always been more of a European fixation than a Jewish one. For Europe, its Jews were a constitutive other; C-dom could define itself (and unite itself) as that which was not Saracen, not Indian, and not Jewish. (The situation was slightly different in the United States, in which the role of the internal other was largely imposed on the Black population.) European Jews served an important sacrificial function, acting as a collective pharmakos: in times of crisis, they would be exiled or massacred, a mass catharsis restoring the metaphysical separation between within and without. This is why, despite the fervent Cristian hope for a grand conversion of the Jews, actual Jewish converts were treated with such suspicion: Conversos and their descendants were a primary target of the Spanish Inquisition; secular, integrated Jews were often the first to be slaughtered in the Nazi genocides. Behind the violence there’s a desperate thirst for identity: the Anti-Semite needs to Jew to constitute himself; Europe is not Europe without its Jews.

    Jews have lived on every continent, for hundreds of years, but Zionism arose in 19th-century Europe. This is because Zionism is not, in terms of its ideological content, a particularly Jewish project, but a European one. This was a period when national groups within the great multi-ethnic empires – Russia, Austria-Hungary, the Ottoman caliphate – were increasingly agitating for self-determination along strict ethnic lines, while at the same time other European states were brutally capturing and colonising areas of land elsewhere on the globe. Early Zionism, with its demand for a Jewish national homeland outside of Europe, wasn’t much more than a combination of these two tendencies. Zionism was simultaneously a hypostatisation of Jewish difference, and assimilation by other means. The Jews would finally become just like any other respectable European people: we would colonise like them, ethnically cleanse like them, and set up a perfect imitation of the despotic European ethnic state in the Middle East. This is how we got to where we are today, with Jews messing around with tank battalions, repressive state infrastructures, the systematic dispossession of a colonised population, and other such fundamentally goyische inventions. 

    This dangerous shift in Jewish identity would not be possible without some kind of violence. Early Zionism was fixated on the idea of a ‘New Jew': while Jews in the Diaspora were sedentary, spiritual, intellectual, and the objects of state violence, the New Jew would be an active, tanned, muscular agricultural fascist, the subject of state violence, a creature virtually indistinguishable from the porcine Gentile peasants who had so brutally suppressed the Jews over the centuries. The birth of this figure required the erasure of all Jewish history up until its creation. The past would be prologue, a brief coda between the Kingdom and the State of Israel, expressible only as that period in which the Jews allowed themselves to suffer. Diaspora could only ever mean suffering; the Jew in exile – in other words, the Jew as such – became an object of near-pathological loathing. Every anti-Semitic slander was repeated: the Jews really were weak, ugly, etiolated, usurious; the goal of Zionism was to put a spade in one hand, a rifle in the other, and turn them into something else. With bullets and bloodshed they would get rid of the cringing Jews of the past:  it was an article of faith among those Zionist pioneers that, before long, all Jews would become the New Jew.

    Of course, this was impossible. The problem was that, alone among the European settler-colonial projects, the Jewish state was a colony without a metropole. Unlike any other imperialist outpost of the 19th century, it didn’t have any mother country to support its wars against the natives. And when the Zionist project first emerged, the attitude of a great many Jewish populations – especially those Jews already living in Palestine – was one of total hostility. Zionism had to effect a dual colonialism: it had to seize, with violence, the land of Palestine, while also seizing the Jewish Diaspora. It goes without saying that there can be no equivalence between the two: the Palestinians have suffered immensely, from bombs and missiles to house demolitions to the everyday indignities of living under occupation, while the Diaspora Jews have been given free holidays. But the colonisation of the Diaspora Jews has been total. Despite the fact that many Jews outside Israel are deeply ambivalent about the entire project, every major mainstream Jewish body is explicitly Zionist. In Britain, every Jewish youth movement tries to instil Zionist values, every Jewish newspaper assumes a Zionist readership, every university Jsoc agitates against the boycott movement. The Board of Deputies of British Jews coughs up the Israeli line on any given issue, the synagogues plant JNF pine trees to poison the soil of Palestinian farmers to mark barmitzvahs. The idea that any facet of organised Jewish life might be entirely indifferent to the State of Israel is now absurd. Israel spends millions providing young Jews from around the world with subsidised Birthright tours of the country, to emphasise the deep and organic connection between the Jewish people and the Holy Land. But if this connection really were so deep and so organic, why would this vast ideological operation even be necessary?

    The Israeli state doesn’t regard Diaspora Jewry as its progenitor, or as a community in which it is embedded; it sees us as a colonised population under its command. Our leaders are its hostages. Our institutions are its instruments. It imposes its taxes: we have to give to the JNF, volunteer in its army or on its kibbutzim, sign its petitions, share its propaganda. We have to dive gleefully into the supermarkets and fill our trolleys with houmous to break the boycott. We have to suffer, out here in the desert, trapped with a strange people, so that it can have its reason to exist. We are unable to speak, and so the state of Israel will speak for us: it knows what we want better than we do ourselves, and what we want is war. Jews in the English-speaking world are commanded to buy holiday homes in Eilat; Jews in Continental Europe are commanded to pack up their belongings, abandon their homes and identities, and become Israelis. (The Hebrew word for migration to Israel, aliyah, has echoes of the German Aufheben: to go up, but also to cancel out.) When Jews refuse to submit, when we break ranks to speak out against Israeli atrocities or the mad, antiquated idea of Zionism, there’s the terror of a slave revolt; the fury that rises against an anti-Zionist Jew is far more terrible than that which faces any ordinary Gentile anti-Semite. Israel barfs the history and diversity of the Jewish people in the face of the world, all sparkles and tapestries, but when we’re alone together it grabs us close by the lapels and hisses through bloodstained teeth: know your place.

    If being a Jew isn’t just about kvetching and chicken soup, if it means living with the ambivalence of otherness and the hope for Utopian justice, then Israel is not a Jewish state. The idea of a Jewish state is, once stated, already contradictory and meaningless. In practice, it’s a monster. A state that tries to erase Jewish history, Jewish subjectivity, and Jewish life is not something that has anything to do with any Judaism I recognise. There’s a word for this kind of behaviour. It’s Anti-Semitism.

     

    27-07-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-07-2015
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    True Torah Jews Concerned of
    ‘Militant’ Orthodox Jewish Opposition to Iran Deal

    by Jacob Kornbluh

    As several Jewish groups are mobilizing opposition to the Iran deal, at least one organization representing the view of many Orthodox Jews, has voiced its concern of American Jewry standing out as opposing the deal reached with Iran on Tuesday.

    “We express our sorrow and pain at the fact that the politically extremist mindset of certain Orthodox groups has caused the Torah and Orthodox Jews to be seen in a negative light – as militant and inflexible,” True Torah Jews, a non-profit Orthodox Jewish organization against Zionism, declared in an emailed statement to JP. “These voices against the agreement have been shown in the past to be unproductive, and even they admit that they it is doubtful whether they will accomplish what they seek, but they will definitely succeed in portraying American Jews as those who stand in the way of peace.”

    The group, representing a view widely shared among the tens of thousands followers of the late Satmar Rebbe, Rabbi Joel Teitelbaum, recited the phase of Proverbs 21:1, “The heart of a king is like streams of water in the hand of G-d; He directs it wherever He wants it,” as a reason to remain on the sidelines in the battle of minds, just praying “that the outcome of the agreement be the best for America’s wellbeing, peace in the Middle East and security for all of mankind.”

    On Wednesday, in a joint statement issued by the Orthodox Union and the Rabbinical Council of America, the Orthodox Jewish umbrella organization and its rabbinic membership announced they will be mobilizing opposition among rabbis and synagogues across the United States, in an effort to pressure Democratic House representatives and Senators who are deliberating their support to vote against the agreement.

    “Our assessment of the agreement, and of the presentations by government officials and analysts, is driven by one fundamental question: Will the proposed agreement protect the security of the United States, Israel and our other allies? By this standard, we have found the deal with Iran seriously wanting and will mobilize our member rabbis and synagogues throughout the nation to urge Congress to fulfill their mandate and disapprove the agreement,” the OU statement read. “The Orthodox Union and Rabbinical Council of America—through the OU Advocacy Center—will work in the coming weeks to mobilize our rabbis and synagogues across the United States to ensure our elected representatives hear our concerns and fulfill their solemn responsibility to protect and defend our vital national security interests.”

    J Street, a liberal pro-Israel advocacy organization, on the other side, announced it is launching a multimillion dollar national campaign to make the administration’s case on the nuclear agreement. The campaign will launch with a 30-second advertisement “highlighting the unprecedented inspections and monitoring of Iran’s nuclear and military sites under the agreement,” according to J Street. The group also plans to bring US and Israeli security and political experts to brief U.S. lawmakers, influential political actors and journalists in Washington, DC and in key states about why this is a good agreement that advances US and Israeli national security interests, as well as activate its 180,000 supporters to register their support for the Iran deal with legislators during the Congressional review period.

    Our Sages say, “The entire Torah is peace, as the verse says: Its ways are ways of sweetness, and all its paths are peace. If a man comes home from a trip, one asks after his peace. In the morning and evening, one greets another with the word peace. In our prayers we say that G-d spreads out His canopy of peace. Our silent prayers end with the word peace, and the Priestly Blessing ends with the word peace.”

     

    17-07-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-07-2015
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Joseph BREUER : 'Jüdische Lebensweihe'(12)
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    Als Mensch Jissroél mit Thora im Dérech Erez gegen den Zionismus

     

    Rabbiner Dr. Joseph BREUER

               (1882-1980)

     

    „Jüdische Lebensweihe"  (12 .Folge)

     

    In schlichter Darstellung und zwangsloser Folgen möchte der Autor den Nachweis bringen, welche unschätzbare Bereicherung unsere jüdische Lebensanschauung durch Auswertung der in den Werken Rabbiner Hirschs זצ"ל niedergelegten Fundamentalwahrheiten erfährt. Daß Geist und Seele einer heranwachsenden Jugend sich ihnen empfänglich erschließt und ersehnte Lebensnahrung in ihnen findet, hat langjährige Erfahrung mir stets neu gezeigt.

     

    „Gottes ist die Erde und was sie füllt und auch die Menschenwelt und ihre Bewohner“ (Ps. 24) – mit dieser grundlegenden Erkenntnis rechnet dein göttliches Lebensbuch, sie in dir zu wecken, führt es dich durch Natur und Geschichte, daß sie mit ihren ewigen Rätseln und Wundern deine Seele erfüllen, die sie erdrücken würden, wenn Gott nicht die unerträgliche Last von ihr nähme: weil sie von Gott als Gotteswelt dir gedeutet wird, erschließt sich dir einzige Lebensmöglichkeit, fällt unendliches Licht in die Nacht deines Lebens. – Hat sich dir, weil vom Atem göttlichen Schöpfungswillen umweht, Natur in einen einzig großen „heiligen Berg“ gewandelt, erahnest du, wo Menschengeschlechter ihre dunklen Wege ziehen, Spuren göttlichen Willens; dann wird dieses Gottesbuch ruhig des Augenblickes harren dürfen, da du mit verzehrender Sehnsucht weitere Erkenntnis aus ihm zu schlürfen begehrst.

    „Wer darf ersteigen diesen Gottesberg, wer bestehen auf seiner heiligen Stätte?“ Das ist die große Frage, die dann alsbald Antwort heischend dich ganz erfüllt. Über Gottes Eigentum schwebt für immer Gottes alleiniger Willen, und nur vermessener Wahnwitz könnte sich erkühnen, mit Nichtachtung dieses Willens in Gottes Welt sich zu ergehen und an Gottes Gut sich eigenwillig zu vergreifen.

    Und horchst du hin auf die reine, unverfälschte Stimme deiner ihrer Gotteskindschaft bewußten Seele, dann sagt dir dein, man nennt’s gemeinlich so, dein „religiöses Gefühl“, daß fortan „rein bleiben müssen deine Hände, lauter dein Herz, nimmer dem Nichtigen nachjagen dürfe dein Leben, noch sich hingeben dem Trügerischen“ (das.) – Im selben Augenblick aber erfaßt dich jüdische Wahrheit mit wuchtigem Einfall und zerreißt den Nebelschleier unheilvoller  Selbsttäuschung: wer gibt dem Menschen Gewißheit, daß seine Hände rein und sein Herz lauter in seinen Bestrebungen sich erhalten und Leben nicht trügerischem Schein oder täuschender Lüge sich vermähle und damit dem Gotteswillen für immer sich entfremde? Nicht Gefühle, und wären sie noch so echt und tief empfunden, retten vor Täuschung und vermöchten den Gotteswillen ahnend zu erfinden. Ihn kann nur Gott allein dir reichen. Dann aber musst du den Weg gehen, den dein Volk dir weist, mußt den Gotteswillen dort suchen, wo er allein zu finden ist: in Gottes dir geoffenbarter Thauro. –

     

    (Quelle: Nachalass Zwi 1930/1931 S.19-24  - war schon Teil unseres Studienprogramms Winter 5769, wird jeden Montag ein Abschnitt gebracht)

    07-07-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-07-2015
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    Als Mensch Jissroél mit Thora im Dérech Erez gegen den Zionismus

     

    Rabbiner Dr. Joseph BREUER

               (1882-1980)

     

    „Jüdische Lebensweihe"  (11 .Folge)

     

    In schlichter Darstellung und zwangsloser Folgen möchte der Autor den Nachweis bringen, welche unschätzbare Bereicherung unsere jüdische Lebensanschauung durch Auswertung der in den Werken Rabbiner Hirschs זצ"ל niedergelegten Fundamentalwahrheiten erfährt. Daß Geist und Seele einer heranwachsenden Jugend sich ihnen empfänglich erschließt und ersehnte Lebensnahrung in ihnen findet, hat langjährige Erfahrung mir stets neu gezeigt.

     

    Jüdisches Bewußtsein kann Gott nicht denken, ohne alsbald seinen Willen zu ersehnen. Denn was wäre Gott, wenn Ihn nicht sein uns offenbarter Wille bezeugte: das Gottesbuch ist Gottes „Zeugnis“ (עדות), denn aus seinen Willen allein spricht Gott zu uns, aus seinem Leben gestaltenden Willen, mit dem Gott dem Menschenleben Sinn und Berechtigung, von Gottesweihe, von Gottesführung sprechen zu dürfen, die sich unserer Ratlosigkeit annimmt, uns zu führen bereit ist, wo wir rettungslos uns verirren müßten, und unsere Seele den Einflüssen entziehen will, denen sie sonst haltlos preisgegeben wären. Mit der kindlichen Sehnsucht nach sicherer Geborgenheit ergreift sie in süßer Innigkeit die Gottesrechte, um sich von ihr durch die Rätselwelt des Lebens geleiten zu lassen. Das heißt der Gottesführung אמונה rückhaltloses Vertrauen entgegenzubringen. Dem verarmten jüdischen Gedanken schrumpft dieses Glutwort zum armseligen „Glauben“ zusammen. Dann aber wundere man sich nicht, wenn diese wurzellose Blume dem losen Anhauch des ersten Gassenbuben zum Opfer fällt.

     

    (Quelle: Nachalass Zwi 1930/1931 S.19-24  - Teil unseres Studienprogramms Winter 5769, wird jeden Sonntag ein Abschnitt gebracht)

    06-07-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-06-2015
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    Als Mensch Jissroél mit Thora im Dérech Erez gegen den Zionismus

     


    Rabbiner Dr. Joseph BREUER

               (1882-1980)

     

    „Jüdische Lebensweihe"  (10 .Folge)

     

    In schlichter Darstellung und zwangsloser Folgen möchte der Autor den Nachweis bringen, welche unschätzbare Bereicherung unsere jüdische Lebensanschauung durch Auswertung der in den Werken Rabbiner Hirschs זצ"ל niedergelegten Fundamentalwahrheiten erfährt. Daß Geist und Seele einer heranwachsenden Jugend sich ihnen empfänglich erschließt und ersehnte Lebensnahrung in ihnen findet, hat langjährige Erfahrung mir stets neu gezeigt.

     

    Gott wäre nicht Gott, und nimmer eignete ihm Gerechtigkeit und Liebe, spricht jüdische Erkenntnis, wenn jedes Geschöpf das dem Gotteswillen offenbarende Gesetz seines Lebens in sich trüge und nur der Mensch hinausgestoßen wäre in Nacht und Zweifel und jeden Augenblick Gefahr laufen müßte, sein Leben hoffnungslos zu verlieren! Von tausendmal tausend Fragen gepeinigt, schreit die in trostlose Nacht versinkende Seele zu Gott empor, daß Er sich ihrer erbarme und das Leben ihr deute – und mit jedem Wort, das aus göttlichem Lebensbuch tönt, senkt Gott „Lebenskeime“ (תורה:  הרהund ירה zugleich) in sie, daß aus ihnen Leben erblühe. Weil dieses „Lebensbuch“ Leben deuten, Antwort geben will der fragenden Seele, ist es „allumfassend“, keine Erscheinung des Lebens, die von ihm nicht göttliche Prägung erhielte – wäre es sonst „Thauro“, „Wissenschaft des Lebens“?

    „Gottes Thauro allumfassend, sie will Antwort geben der fragenden Seele“ (Ps.19). – Von diesem Jubelhymnus hat die von Genuß und Besitzerraffung befriedigte und damit freilich verschüttete jüdische Seele keine Ahnung und vernimmt sie ihn, dann schleicht sich ihr vielleicht gar frivol und erbärmlich jenes unheimlich lästernde Wort auf die Lippen: „Sind doch nur Satzungen für Satzungen, Richtschnur für Richtschnur, Kleinigkeit hier, Kleinigkeit dort, daß man durch sie im Leben strauchle, gebrochen, verstrickt und gefangen werde – “ (Jes.28)

     

    (Quelle: Nachalass Zwi 1930/1931 S.19-24  -  war schon Teil unseres Studienprogramms Winter 5769, wird jeden Montag ein Abschnitt gebracht)

    30-06-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-06-2015
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    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erez gegen den Zionismus

     


    Rabbiner Dr. Joseph BREUER

               (1882-1980)

     

    „Jüdische Lebensweihe" (9 .Folge)

     

    In schlichter Darstellung und zwangsloser Folgen möchte der Autor den Nachweis bringen, welche unschätzbare Bereicherung unsere jüdische Lebensanschauung durch Auswertung der in den Werken Rabbiner Hirschs זצ"ל niedergelegten Fundamentalwahrheiten erfährt. Daß Geist und Seele einer heranwachsenden Jugend sich ihnen empfänglich erschließt und ersehnte Lebensnahrung in ihnen findet, hat langjährige Erfahrung mir stets neu gezeigt.

     

    Wessen Seele sich den geheimnisvollen Rätseln erschlossen hat, die Natur und Geschichte und das eigene Leben in allen seinen Erscheinungen offenbaren, wer die überwältigenden Wunder der Natur mit heiligen Schauern erlebt und mit König David (Ps.19) tief aufhorchend die allmächtige Sprache der schöpferischen, und zielsetzenden Gottheit vernommen hat, wird auch sich als G
    Glied dieser Gottesschöpfung begreifen und die Deutung seines gottgewollten Lebens von der liebenden Vaterstimme Gottes ersehnen.
     

     

    (Quelle: Nachalass Zwi 1930/1931 S.19-24  - war schon Teil unseres Studienprogramms Winter 5769, wird jeden Montag ein Abschnitt gebracht)

    29-06-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-06-2015
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    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erez gegen den Zionismus

     


    Rabbiner Dr. Joseph BREUER

               (1882-1980)

     

    „Jüdische Lebensweihe" (8.Folge)

     

    In schlichter Darstellung und zwangsloser Folgen möchte der Autor den Nachweis bringen, welche unschätzbare Bereicherung unsere jüdische Lebensanschauung durch Auswertung der in den Werken Rabbiner Hirschs זצ"ל niedergelegten Fundamentalwahrheiten erfährt. Daß Geist und Seele einer heranwachsenden Jugend sich ihnen empfänglich erschließt und ersehnte Lebensnahrung in ihnen findet, hat langjährige Erfahrung mir stets neu gezeigt.

     

    Man wundere sich nicht, daß so viele in den entscheidenden Jahren ihres Lebens der Thauro den Rücken kehren. Dieses Gottesbuch rechnet mit einer seelischer Einstellung, die sorgfältig gepflegt werden will, da sie die unerläßliche Vorbedingung darstellt, unter der Thauro freudige und sehnsuchtsvolle Aufnahme findet. Man reiche dem Satte die köstlichste Nahrung, er wird unangeregt an ihr vorübergehen. Nur der Durstige wird nach dem Wasser sich sehnen und es qualvoll missen. Mit diesem Hunger, mit diesem Durst rechnet unser göttliches Lebensbuch. Ihn gilt’s zu wecken. Hier liegt das Geheimnis aller erfolgreichen Einwirkung auf die jugendliche jüdische Seele. Ist erst das gelungen, dann mag man ruhig der Kraft des Gotteswortes vertrauen, daß es seine jugendlichen Träger fürs Leben sich vermähle.

     

    (Quelle: Nachalass Zwi 1930/1931 S.19-24  -  warTeil unseres Studienprogramms Winter 5769)

    23-06-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-06-2015
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    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erez gegen den Zionismus

     


    Rabbiner Dr. Joseph BREUER

               (1882-1980)

     

    „Jüdische Lebensweihe" (7.Folge)

     

    In schlichter Darstellung und zwangsloser Folgen möchte der Autor den Nachweis bringen, welche unschätzbare Bereicherung unsere jüdische Lebensanschauung durch Auswertung der in den Werken Rabbiner Hirschs זצ"ל niedergelegten Fundamentalwahrheiten erfährt. Daß Geist und Seele einer heranwachsenden Jugend sich ihnen empfänglich erschließt und ersehnte Lebensnahrung in ihnen findet, hat langjährige Erfahrung mir stets neu gezeigt.

     

    Nicht Gewöhnung, nicht pietätvolle Erinnerung soll die heranwachsende Jugend an ihre jüdische Lebensbestimmung binden. Es stünde traurig um unsere Zukunft, wenn jedes junge Geschlecht, statt mit freudigem Stolz die sturmerprobte Fahne der jüdischen Lebenswahrheit aufzugreifen, um in ihrem Zeichen die Palme des Lebenssieges sich zu erringen, mit geknicktem Willen und erloschenem Seelenfeuer, nur umweht von Vergißmeinnichtduft verklungener Kindheitstage, den überkommenen jüdischen Lebenspflichten schwächlichen Gehorsam zollte.

     

    (Quelle: Nachalass Zwi 1930/1931 S.19-24  -  war schon Teil unseres Studienprogramms Winter 5769, wird jeden Montag ein Abschnitt gebracht)

    22-06-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-06-2015
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    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erez
     gegen den Zionismus

     

    Rabbiner Dr. Joseph BREUER

               (1882-1980)

     

    „Jüdische Lebensweihe (6.Folge)

     

    In schlichter Darstellung und zwangsloser Folgen möchte der Autor den Nachweis bringen, welche unschätzbare Bereicherung unsere jüdische Lebensanschauung durch Auswertung der in den Werken Rabbiner Hirschs זצ"ל niedergelegten Fundamentalwahrheiten erfährt. Daß Geist und Seele einer heranwachsenden Jugend sich ihnen empfänglich erschließt und ersehnte Lebensnahrung in ihnen findet, hat langjährige Erfahrung mir stets neu gezeigt.

     

    Welchen Weg nimmt eine gesunde jüdische Lebensentwicklung? Wer so glücklich ist, Eltern zu besitzen, die sich ihrer jüdischen Lebensaufgabe bewußt sind, sieht sich von frühester Kindheit „mit beiden Füssen“ in das jüdische Leben hineingestellt: er erlebt zumeist Judentum, er wird nicht lange gefragt, mit gebieterischem Ernst heißen göttliche Forderungen seinen Gehorsam. Mit erwachendem Bewußtsein wird das „warum“, das „wozu“ auf kindlichen Lippen sich regen. Eltern werden solche Fragen freudig begrüßen, werden in ihnen Zeichen nachdenklicher Besinnlichkeit erblicken, und wo sie sich nicht von selber einstellen, werden sie ihr Bestes daransetzen, sie bei jeder Gelegenheit zu wecken. Denn so selbstverständlich es ist, daß das gesunde Kind allen Erscheinungen seiner Umwelt staunend und fragend gegenübersteht, so muß auch das jüdische Leben seine geistigen und seelischen Kräfte aufs tiefste bewegen.

     

     

    (Quelle: Nachalass Zwi 1930/1931 S.19-24  - war schon Teil unseres Studienprogramms Winter 5769)

    16-06-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-06-2015
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    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erez
    gegen den Zionismus

     


    Rabbiner Dr. Joseph BREUER

               (1882-1980)

     

    „Jüdische Lebensweihe ( 5.Folge)

     

    In schlichter Darstellung und zwangsloser Folgen möchte der Autor den Nachweis bringen, welche unschätzbare Bereicherung unsere jüdische Lebensanschauung durch Auswertung der in den Werken Rabbiner Hirschs זצ"ל niedergelegten Fundamentalwahrheiten erfährt. Daß Geist und Seele einer heranwachsenden Jugend sich ihnen empfänglich erschließt und ersehnte Lebensnahrung in ihnen findet, hat langjährige Erfahrung mir stets neu gezeigt.

     

    Der Abschnitt von Kaurach bildet einen bedeutsamen Teil unseres göttlichen Lebensbuches: von Anfang an hat der Gotteswille damit gerechnet, das jüdische Menschen auch den Mut finden werden, Gott und seinen Willen zu verleugnen und ihm den kecken Hohn vermessener Auflehnung entgegenzusetzen.

     

    (Quelle: Nachalass Zwi 1930/1931 S.19-24  -  war Teil unseres Studienprogramms Winter 5769)

    15-06-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-06-2015
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    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erez gegen den Zionismus

     

    Rabbiner Dr. Joseph BREUER

               (1882-1980)

     

    „Jüdische Lebensweihe ( 4.Folge)

     

    In schlichter Darstellung und zwangsloser Folgen möchte der Autor den Nachweis bringen, welche unschätzbare Bereicherung unsere jüdische Lebensanschauung durch Auswertung der in den Werken Rabbiner Hirschs זצ"ל niedergelegten Fundamentalwahrheiten erfährt. Daß Geist und Seele einer heranwachsenden Jugend sich ihnen empfänglich erschließt und ersehnte Lebensnahrung in ihnen findet, hat langjährige Erfahrung mir stets neu gezeigt.

     

    Der Weg zum Sinai erschließt sich dem denkenden Juden nicht mit mathematischer Notwendigkeit. Denn dann wäre Judesein keine sittliche Aufgabe. Alle Sittlichkeit rechnet mit der Möglichkeit des Andersseins. Seitdem Gott den Menschen als Menschen in seiner Schöpfung hineingesetzt hat, hat Gott mit dieser Tatsache gerechnet.

     

    (Quelle: Nachalass Zwi 1930/1931 S.19-24  - war schon Teil unseres Studienprogramms Winter 5769)

    09-06-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-06-2015
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    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erez
    gegen den Zionismus

     

    Rabbiner Dr. Joseph BREUER

               (1882-1980)

     

    „Jüdische Lebensweihe" (3.Folge)

     

    In schlichter Darstellung und zwangsloser Folgen möchte der Autor den Nachweis bringen, welche unschätzbare Bereicherung unsere jüdische Lebensanschauung durch Auswertung der in den Werken Rabbiner Hirschs זצ"ל niedergelegten Fundamentalwahrheiten erfährt. Daß Geist und Seele einer heranwachsenden Jugend sich ihnen empfänglich erschließt und ersehnte Lebensnahrung in ihnen findet, hat langjährige Erfahrung mir stets neu gezeigt.

     

    Wenn an unserem Auge, das in die Geschichte unseres Volkes hineintaucht, der stolze Zug gefeierter Geistesfürsten vorüberzieht, die den jüdischen Namen verherrlicht und der jüdischen Lebensbestimmung ihre ganze Lebenskraft geweiht haben, dann laßt uns keinen Augenblick vergessen: keiner, der als bewußter Jude geboren, keiner, der den Weg zum Sinai sich nicht hat erkämpfen müssen, um schließlich in der innigen Aufnahme des göttlichen Lebenswillens  und seiner restlosen Verwirklichung des Lebens einzige Erfüllung zu erblicken.

     

    (Quelle: Nachalass Zwi 1930/1931 S.19-24  -  warTeil unseres Studienprogramms Winter 5769)

    08-06-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-06-2015
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    Rabbiner Dr. Joseph BREUER

               (1882-1980)

     

    „Jüdische Lebensweihe 2.Folge)

     

    In schlichter Darstellung und zwangsloser Folgen möchte der Autor den Nachweis bringen, welche unschätzbare Bereicherung unsere jüdische Lebensanschauung durch Auswertung der in den Werken Rabbiner Hirschs זצ"ל niedergelegten Fundamentalwahrheiten erfährt. Daß Geist und Seele einer heranwachsenden Jugend sich ihnen empfänglich erschließt und ersehnte Lebensnahrung in ihnen findet, hat langjährige Erfahrung mir stets neu gezeigt.

     

    Wir alle, die eine jüdische Mutter geboren, sind mit unserer Geburt Juden und müssen doch alle erst Juden werden, d.h. wir müssen bewußter in unsere jüdische Lebensbestimmung hineinwachsen.

     

     

    (Quelle: Nachalass Zwi 1930/1931 S.19-24  - Teil unseres Studienprogramms Winter 5769, wird jeden Sonntag ein Abschnitt gebracht)

    02-06-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-06-2015
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Joseph BREUER „Jüdische Lebensweihe“ (1.Folge)
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    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erez gegen den Zionismus

     

    Rabbiner Dr. Joseph BREUER

               (1882-1980)

     

    „Jüdische Lebensweihe“ (1.Folge)

     

    In schlichter Darstellung und zwangsloser Folgen möchte der Autor den Nachweis bringen, welche unschätzbare Bereicherung unsere jüdische Lebensanschauung durch Auswertung der in den Werken Rabbiner Hirschs זצ"ל niedergelegten Fundamentalwahrheiten erfährt. Daß Geist und Seele einer heranwachsenden Jugend sich ihnen empfänglich erschließt und ersehnte Lebensnahrung in ihnen findet, hat langjährige Erfahrung mir stets neu gezeigt.

     

    Auch dem oberflächlichen Beobachter entgeht es nicht, welch ungewöhnliche Weihe über jüdisches Leben ausgebreitet liegt und allen Momenten des Lebens das Gepräge verleiht.

    Und die Entfremdeten, die im tollen Rausch der Stunde dies Leben von sich gewiesen haben, wären sie der Besinnung zugänglich – ach, die wenigsten sind es, – wären sie ehrlich mit sich selber, zögen sie es nicht zumeist vor, sich selber zu belügen, sich so lange wie nur möglich im Zustand des Rausches und der Selbsttäuschung zu erhalten, sie würden mit jähem Schrecken erkennen, wie weihelos und inhaltlos das Leben ist, das sie ergriffen, wie erbärmlich oft die Ziele, für die sie mit dem Einsatz ihres Lebens kämpfen.

    Wie kommt es, daß dem jüdischen Leben diese ungewöhnliche Weihe innenwohnt und ihm solange bewahrt bleibt, als nicht gedankenlose Gewissenlosigkeit dieses Leben zu einem Hohn auf jüdisches Leben verzerrt?

    Weil jüdisches Leben jeden Augenblick des Daseins unter einem höheren Gedanken begreift, weil es ein höchstes Lebensziel, eine große, heilige Lebensaufgabe ist, dem jeder Pulsschlag des Herzens, jede Regung der Seele, jeder Splitter der Habe vom ersten bis zum letzten Atemzuge dient.

    Das Leben jedoch, das draußen sich abwickelt und jeden in seine Wirbel reißt, ist eben nur zu sehr geeignet, die Weihe des jüdischen Lebens zu morden.

    Und es ist nicht allein das Fremde, unjüdische Leben, das uns mit seinen Einflüssen umdrängt. In uns selber lauern die Feinde des jüdischen Lebens, gegen die sich zu wappnen Selbsterhaltung gebieterisch fordert, so wir nicht Gefahr laufen wollen, unser Köstlichstes schmählich zu verlieren: und es ist die Gedankenlosigkeit und die Bequemlichkeit, die Schwäche und das Streben, es anderen gleich zu tun, die an dem stolzen jüdischen Lebensraum nagen, oder gar die entsetzliche Gier und der unstillbare Machthunger, unter deren Herrschaft der letzte Hauch jüdischer Lebensweihe erstirbt! –

    Dazu darf es nicht kommen! Jüdisches Leben nimmt den Kampf auf mit seinen grimmigen Feinden und ruht nicht, bis es seine Bahn zu vollenden vermag. Deshalb ruft es uns in jedem Augenblick auf, die Weihe unseres Lebens zu erneuern: aus der immer wieder erneuten Lebensweihe fließen uns die Kräfte, den Kampf mit den Feinden des jüdischen Lebens aufzunehmen und siegreich zu bestehen. Dann aber gilt es vor allem das Fundament auf seiner Festigkeit zu prüfen, au dem unser jüdischer Lebensbau sich erhebt.

     

    Quelle: Nachalass Zwi 1930/1931 S.19-24  -

    01-06-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-05-2015
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: Das ostjüdische Rätsel (5.)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

    Das ostjüdische Rätsel (5. Folge)

     

    Zum Schluß noch einige Worte über den Artikel des Geh.-Justizrats Dr. Eugen Fuchs über die „Jüdische Organisationen in Deutschland“. Man wüsste nicht, was dieser Artikel in einem Hefte zu suchen hat, welches das ostjüdische Rätsel dem nichtjüdischen Deutschland löse möchte, wenn sich der Verfasser hierüber nicht zur Beginn seines Aufsatzes deutlich ausgesprochen hätte: „Niemand hat an der Regelung der ostjüdischen Frage ein stärkeres Interesse als  die deutsche Judenheit: und niemand ist daher berufener und befugter, an der Regelung dieser Frage, soweit sie von Deutschland abhängt, mitzuwirken als sie. Die deutsche Judenheit aber bildet wohl innerlich, nicht aber in ihrem äußeren politischen Auftreten und Wirken eine Einheit. In ihrem Namen können darum nur die großen jüdischen Organisationen handeln, und es ist somit für all jene, die der Ostjudenfrage Interesse entgegenbringen, wichtig, einen Überblick über die wichtigsten und bedeutenden jüdischen Organisationen Deutschlands zu haben“. Nun folgt eine ziemlich vollständige Aufzählung der jüdischen Organisationen Deutschlands, und zwar werden sie in römisch I und II. gegliedert. Unter römisch I werden die Einzelverbände (Deutsch-israelitischer Gemeindebund, Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Freie Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums, Agudas Jisroel, Vereinigung für das liberale Judentum, Freie jüdische Vereinigung, Hilfsverein der deutschen Juden, Jüdische Vereinigung für Deutschland, Freie Organisation der Alliance Israélite Universelle, Grossloge für Deutschland) aufgezählt, unter römisch II paradiert in einsam stolzer Größe der – Verband der deutschen Juden. Herr Justizrat Fuchs ist 2. Vorsitzenden des Zentralvereines deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens und Mitglied des Ausschusses des Verbandes der deutschen Juden. Man muß schon mit der Geschichte dieser Organisationen, insbesondere der letzteren, vertraut sein, um die vielsagende Placierung des Verbandes der deutschen Juden auf der Isolierschemel einer eigens für ihn geschaffene Rubrik  richtig zu würdigen. Man muss wissen, wie schmerzlich seit Jahr und Tag in den Kreisen des Herrn Justizrats Fuchs das Fehlen einer staatlichen Gesamtorganisation der deutschen Juden empfunden wird, um diese charakteristische Klassifizierung der jüdischen Organisationen und noch manches Andere in dem Fuch’schen Artikel zu verstehen. Denn wird da bei der Kennzeichnung der „Einzelverbände“ gesagt, daß im Gegensatz zu den Evangelischen, die in Preußen ihre Landeskirchen und im Könige als summus episcopus eine gemeinsame Spitze haben, und zu den Katholiken, die sogar eine zwischenstaatliche Einheit bilden, die Judenschaft in den meisten deutschen Bundesstaaten in selbständige zusammenhanglose Gemeinden „zersplittert“ ist, so wird die Feststellung dieser Tatsache nur auf den in die inneren Kämpfe der deutschen Judenheit eingeweihte Leser den Eindruck eines schmerzlichen Stossseufzers machen,  der diesen Kämpfe fernstehenden jedoch wird an diesem Satz achtlos vorüberlesen. Der uneingeweihte   Leser wird auch hier nicht wissen, welch ein Widerspruch darin liegt, wenn vom Deutsch-israelitischen Gemeindebund  auf der einen Seite gesagt wird, daß die Behandlung religiöser Fragen von seiner Kompetenz ausgeschlossen ist, daß er aber auf der anderen Seite gleichwohl u.a. die Förderung der Erziehungsangelegenheiten der jüdischen Gemeinden Deutschlands bezweckt, als ob im Sinne des überlieferten Judentums  die Gründung israelitischer Fürsorgeerziehungsanstalten, wie sie vom Gemeindebund für Knaben in Repzin und für Mädchen in Köpenick behandelt werden, nicht eine eminent religiöse Angelegenheit ist. Der uneingeweihte Leser wird ferner nicht wissen, daß der Satz, worin Herr Justizrat Fuchs von der Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums behauptet, „die Mitgliederzahl der Vereinigung ist nicht bekannt, wohl aber auf unter 10 000 vertretene Einzelpersonen zu schätzen“, erst dadurch richtig kommentiert und illustriert werden kann, wenn man sich erinnert, wie vor Jahren einmal der Verband der deutschen Juden einer deutschen Staatsregierung das orthodoxe Judentum in Deutschland als eine „abgesplitterte Sekte“ zu ignorieren empfahl und mit dieser Empfehlung zweifellos Glück gehabt hätte, wenn sich’s die Orthodoxie hätte gefallen lassen und nicht energisch verkündet und nachgewiesen hätte, daß nicht sie, sondern Herr Fuchs und seine Gesinnungsgenossen als eine von der jüdischen Religion „abgesplitterten Sekte“ zu begreifen seien. Der uneingeweihte Leser wird schließlich nicht wissen, daß der andere Satz in dem Artikel des Herrn Justizrats Fuchs: „ In dem Verband der deutschen Juden ist die Zentralorganisation geschaffen, die die verschiedenen jüdischen Organisationen zu gemeinsamer Tätigkeit vereinigt“ von der Wahrheit ebenso entfernt ist, wie die bereits zitierte Meinung des Verfassers, daß die deutsche Judenheit innerlich eine Einheit bilde. –  – Das alles ist nicht wahr, so wenig wahr, daß wir dem Verlag der Süddeutschen Monatshefte dringend empfohlen hätten, ihren Lesen erst das westjüdische Rätsel zu lösen, bevor sie an das ostjüdische sich heranwagte. Denn nicht bloß jenseits, sondern auch diesseits der deutschen Ostgrenze gibt es „so etwas“, wovon unsere christlichen Mitbürger keine Ahnung haben.

    R.B.

     

    Quelle: Jüdische Monatshefte Jahrgang 3 Heft 5 Ijar 5676 – Mai 1916  S.148-162
    (Ende)

    19-05-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-05-2015
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

    Das ostjüdische Rätsel (4. Folge)

     

    In dem lesenswerten Aufsatz, in welchen Franz Oppenheimer nationale Autonomie für die Ostjuden fordert, interessiert uns hier vornehmlich die Stelle, die einen geringschätzenden Seitenblick auf das orthodoxe Judentum in Westeuropa wirft. Oppenheimer sucht nachzuweisen, daß die Juden wohl in Polen als eine besondere Nation anzusehen sind, nicht aber in Westeuropa. „In allen Ländern Westeuropas, auch in Westösterreich, leben die Juden als winzige Minderheit, sprechen die Sprache des Landes, unterliegen den Einflüssen seiner besondern Kultur, haben die Tracht, die gesellschaftlichen Gewohnheiten, die Sitten und Anschauungen ihrer christlichen Umgebung angenommen. Mögen sie auch in einzelnen Fällen – die immer seltener werden – noch der allerstrengsten religiösen Observanz angehören;  – und mögen sie zum Teil berechtigter Auflehnung gegen den Druck, der auf sie lastet, ihre „nationale Eigenart“ mit so großem Nachdruck betonen: sie sind dennoch zum großen Teil völlig, zum kleinen Teil viel weiter und tiefgreifender „assimiliert“ als sie es sich selbst und anderen gestehen wollen. Was sie zusammenhält ist in der Tat  kaum mehr als das Band der Religion …“ Die orthodoxen Juden werden in Westeuropa immer seltener. Schade daß es keine Statistik des religiösen Lebens gibt, vielleicht würden wir staunen, wie mächtig das orthodoxe Judentum auch in solchen Seelen fortwirkt, die sich gewaltsam von ihm losgerissen haben.  Denn darüber müssen wir uns klar sein und sollte sich auch ein so guter Kopf wie Franz Oppenheimer klar sein, daß die Aufstellung von Kategorien auf dem Gebiete der religiösen Treue zumindest ein sehr gewagtes Unternehmen ist. Juden von strenger – strengster – allerstrengster Observanz? Was sollen wir mit dieser Staffelung anfangen? Immerhin steht es fest, daß das jüdische Religionsgesetz, welches sehr wohl nach bestimmten Normen die Grenzen der jüdischen Bekenntnisgemeinschaft absteckt, nur eine Minderheit der westeuropäischen Juden als Juden in seinem Sinne anerkennen würde. Dann muß aber doch von jedem ernsthaften Forscher gründlich erwogen werden, ob es dem historischen Wesen dieser Bekenntnisgemeinschaft entspricht, just die Religion, von der sich die Majorität der westeuropäischen Juden losgesagt hat, als das einzig verbindende Moment in dieser Judenheit zu erklären. Wie nun, wenn die Entwicklung weitergeht und die heute schon seltenen Exemplare der Juden strenger Observanz einmal, was ja nach Oppenheimer durchaus möglich ist, völlig aussterben werden? Was wird diese Eiszeit des westeuropäischen Juden noch zusammenhalten? Das liberale Judentum? Die Orgel? Der Damenchor? Die Richtlinien? Liegt es nicht in der Tendenz des liberalen Judentums, die Judenheit auch als religiöse Gemeinschaft zu zersetzen und allmählich aufzulösen? Steht es fest, und wer möchte es leugnen, daß auch die westeuropäischen Juden soweit sie sich als Juden fühlen, ihre Gemeinschaft als eine weit über leere Kirchenzeremonien hinausgehende empfinden, ist es letzthin doch eine besondere Art des Denkens, Fühlens und Wollens, die auch in Westeuropa das Judesein ausmacht und ist es darum auch einfach falsch, wenn Oppenheimer sagt, daß die Mehrheit aller europäischen Juden neben der Tracht und den gesellschaftlichen Gewohnheiten ihrer christlichen Umgebung auch deren Sitten und Anschauungen angenommen haben – denn was bleibt denn um des Himmels willen von einer religiösen Gemeinschaft übrig, wenn sie nicht einmal eine besondere Art der Sitten und Anschauungen verbürgt -  dann müssen Männer wie Oppenheimer von ihrem Standpunkte, der ein allmähliches Verschwinden der überlieferten Religion voraussetzt, sich doch etwas ernsthafter mit der zionistischen Theorie auseinandersetzen, die auch für Westeuropa eine Gemeinschaft der Juden nur auf dem Boden des Nationalismus für möglich und erklärlich hält.

    Nicht viel Neues erfährt man aus dem Aufsatz Nachum Goldmanns zur Psychologie der Ostjuden. Ein interessanter Widerspruch ist uns darin aufgefallen. Da heißt es am Anfang: „ Woher sollte man in Deutschland bis jetzt die Möglichkeit haben, den Ostjuden zu verstehen? Die geistig-seelische Welt, in der er lebt, ist von der europäischen abgrundtief verschieden; seine Tradition, seine Lebensformen, die tiefsten Wurzeln seiner Wesensart stammen aus Sphären, die mit dem europäischen Kulturkreis nur wenig Gemeinschaft haben“. Es ist das derselbe Nachum Goldmann, der in seiner Broschüre „von der weltkulturellen Bedeutung und Aufgabe des Judentums“ die Theorie verficht: „Die Grundlage unserer heutigen Kultur ist viel weniger das antike Griechentum als das alte Judentum“. Man macht oft ganz niedliche Entdeckungen, wenn man unseren philosophischen und kulturhistorischen Journalisten etwas genauer auf die Finger sieht. Irgend ein oberflächliche Eindruck verdichtet sich da gar leicht und bald zu einem festen Axiom. Dieses ständige Operieren mit halben Wahrheiten, dieses unbedenkliche Aufeinandertürmen von gewagten Hypothesen, dieses behagliche Nachsprechen von Gemeinplätzen und Schlagwörter ist harmlos, solange der Zweck der Übung in der Unterhaltung des Lesers sich erschöpft, es kann sich aber zu einer Gefahr auswachsen, wenn daraus Stimmungen entstehen, die für die  ganze Zukunft eines Volkes entscheidend sein können. Welcher Segen kann unseren ostjüdischen Glaubensgenossen daraus erwachsen, wenn unsere nichtjüdischen Mitbürger in Deutschland über das Wesen des Ostjudentums von Autoren belehrt werden, die über die Beziehungen des alten Judentums zur heutigen Kultur zwei sich widersprechende Meinungen auf Lager haben?

     

    Quelle: Jüdische Monatshefte Jahrgang 3 Heft 5 Ijar 5676 – Mai 1916  S.148-162

    18-05-2015 om 00:53 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-05-2015
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER Das ostjüdische Rätsel (3.)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

    Das ostjüdische Rätsel (3. Folge)

     

    Über den Chassidismus wird das Publikum der Süddeutschen Monatshefte durch Alexander Eliasberg orientiert. Ob es ihm gelungen ist, durch eine  Lebensskizze des „Becht“, durch Aufstellung von 7 Thesen der chassidischen Lehre, durch eine kurze Schilderung des Lebens und Treibens rings um den Chassidimrabbi sein Ziel zu erreichen? Wir bezweifeln sehr. Vom Chassidismus wissen auch die deutschen Juden nicht viel, obwohl sehr vielen von ihnen der Inhalt des Aufsatzes von Eliasberg nichts Neues ist. Die Meisten verbinden mit den Begriff des Chassidismus recht vage,  angeflogene, phantastische Vorstellungen, die sich sicherlich preisgeben würden, falls sie Gelegenheit hätten, den Chassidismus auch innerlich zu erleben und ihn nicht bloß äußerlich zu verstehen sich bescheideten. Wenn so viel Lüge ist in der Welt, so haben daran nicht zuletzt die schnell fertigen Urteile schuld, die in der Welt umherflattern und Jedermann in den Stand setzen, über alles und noch einiges mehr seine wirklich ganz unmaßgebliche Meinung kundzugeben. Das Streben nach Popularisierung des Wissens hat viel Unheil gestiftet. Wer nur von den fertigen Resultaten irgend eines Wissenszweiges erfährt, läuft Gefahr, den dornenvollen Weg zu unterschätzen, der zu diesen Resultaten führt und sich überhaupt von den Wert und der Tragweite dieser Resultate ein ganz falsches Bild zu machen. Was von der Revolution gilt, das gilt auch von der Wissenschaft. Die Religion darf niemals zu ihren Bekennern hinuntersteigen, wenn sie die Zügel in der Hand behalten will, es müssen umgekehrt ihre Bekenner an ihr sich emporranken, ihr sich annähern, assimilieren, um schließlich eins mit ihr zu werden. Das müßte auch bei der Wissenschaft so sein. Auch sie sollte warten dürfen, bis wir uns ihr näher bringen, bis wir den Weg zu ihr finden, und nicht immer verpflichtet sein , zu den Niederungen unserer Alltagserkenntnisse und –Bedürfnisse herabzusteigen, auch sie sollte ein esoterisches Heiligtum bleiben, statt, popularisiert und verflacht, allmählich eine esoterische Banalität zu werden. Was bleibt vom Chassidismus übrig, wenn ein wohlmeinender Vermittler zwischen Ost und West ihn so darstellen sich bemüht, daß wir ihn wirklich zu verstehen glauben? Statt sich zu sagen, es wird mir ewig fremd bleiben, so lange ich ihn nicht wirklich erlebe, so lange seine heiße Temperatur nicht auch in meinen Adern überströmt, sich einzubilden, aus literarischen Surrogaten ihn erkennen und verstehen zu können, ist schnöder Selbstbetrug.

    Sehr instruktiv weiß Heinrich Loewe in Berlin über die jüdisch-deutsche Sprache der Ostjuden zu reden. Was uns aber von jeher an diesen Versuchen, dem nichtjüdischen Publikum die ostjüdische Mundart sympathischer zu machen dadurch, daß man nachweist, daß man im Mittelalter auch in außerjüdischen Kreisen so geredet hat, wie heute die Juden in Polen reden, problematisch, ja zwecklos erschien, das ist die unleugbare Tatsache, daß die Antipathie gegen die Sprache der Ostjuden nicht auf mangelhafter Einsicht in den historischen Ursprung des polnischen Jargons zurückzuführen ist. Diese Antipathie wäre nicht geringer, selbst wenn der Nachweis gelänge, dasz auch Goethe und Schiller Jargon gesprochen haben, weil die Verspottung des Jargons nicht auf ihn selbst, sondern lediglich auf seine Sprecher zielt. Das Jargon schlägt man, seine Sprecher meint man,  und das wird nicht anders werden, auch wenn der lange Rock der polnischen Juden noch so modern in der Zeit der Meistersinger war und „dawwenen“ von devorere und „chappen“ von capere kommt. Volksinstinkte setzen sich  nicht aus wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammen. Zudem wird der Jargon von den heutigen Jargonsprechern nicht aus Pietät vor der Zeit der Meistersinger beibehalten. Dieser Jüdischdeutsch ist ein mächtiger Schutzwall für die Erhaltung des Judentums. Wir wissen sehr wohl, daß es heute eine große Jargonliteratur gibt, die an Feindseligkeit gegen Thora und Mizwoth gegen ihre westliche Schwesterliteratur nicht zurücksteht. Immerhin ist eine völlige Entfremdung der breiten jüdischen Volksmassen vom alten Judentum nicht zu befürchten, so lange sie Jargon sprechen. Die jüdischdeutsche Sprache der Ostjuden ist mit dem altjüdischen Leben der Ostjuden zu innig verwachsen, als daß ein Untergang des alten Judentums dort zu befürchten wäre, wo der Jargon den Zusammenhang der jungen mit der alten Generation wenigstens äußerlich aufrecht erhält. Solange sich Eltern und Kinder sprachlich verständigen können, wird der Riss zwischen ihnen niemals auf das Ganze gehen. Die letzten dünnen Fäden werden bleiben. Und so glauben wir im Jargon mit Recht eine Bremse zu erkennen, die den religiösen Niedergang vor dem Sturz in die Tiefe, aus der es kein Heraufkommen mehr gibt, zum Stehen bringt. Insofern nun die Eigenart des jüdischen Stammes im Jargon sich  ausprägt, insofern der Wille des jüdischen Volkes, seine religiösen Überlieferungen in allem Sturm und Drang der Zeiten als Protest des ewigen Geistes gegen den Wahn vergänglicher Menschen durchzutragen, in einer jüdischdeutschen Sprachen ungleich schärfer zum Ausdruck kommt, als wenn das Hebräische die Umgangssprache der polnischen Juden wäre, erscheint es durchaus erklärlich, wenn der Volksinstinkt im Jüdischdeutschen nicht bloß ein zufälliges Produkt des jüdischen Exils erkennt, sondern geradezu den Niederschlag des jüdischen Volksgeistes wittert und in ihm zugleich die Überheblichkeit des „auserwählten Volkes“ verspottet.  Ob freilich die Erzeugnisse der Jargon-Literatur den wahren jüdischen Vo1ksgeist, wie er sich unter dem Einfluß der Thora darstellt, immer getreu widerspiegeln erscheint uns doch sehr fraglich, wenn wir unbeirrt durch den Schwung der Phantasie und die Tiefe des Gemüts, Eigenschaften, die man den wertvollen Erscheinungen der jüdischdeutschen Poesie nicht absprechen darf, auf den Grund sehen. Das Gedicht „Mein Jingele“, das aus Morris Rosenfelds gesammelten Liedern in das Ostjudenheft hinübergenommen ward, ist gewiß sehr gemütvoll, sehr rührend, sehr tief empfunden. Es leidet aber doch wie alles, was uns von Rosenfeld bekannt ist, an einer, wie sollen wir sagen, Hypertrophie des Gefühls. Das wirkliche jüdische Gefühl ist gar nicht so wehleidig wie uns die Jargonpoesie glauben machen will. Nüchternheit, aufrechte Würde auch im tiefsten Schmerz, Standhaftigkeit des Denkens gegenüber dem Ansturm und Überschwang des Gefühls scheint uns ein wichtigeres Kennzeichen der jüdischen Seele, als ein schwelgerisches Sichverlieren in Thränen und Seufzern zu sein. In dieser Jargonpoesie steckt viel ungewollte Assimilation, sowohl was ihr Gühlen und Träumen, als auch was den Rhythmus ihres Singens und Sagens betrifft.

     

    Quelle: Jüdische Monatshefte Jahrgang 3 Heft 5 Ijar 5676 – Mai 1916  S.148-162

     

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    12-05-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-05-2015
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

    Das ostjüdische Rätsel (2.Folge)

     

    Sehen wir gleich den ersten Aufsatz: Die Bedeutung des Ostjuden für Deutschland von Adolf Friedemann. Wenn es da heißt: „…Die große Menge aber hat sich zu den Heiligtümern des altjüdischen Schrifttums geflüchtet, das neben den rein religiösen Abhandlungen die überlieferte Weisheit langer Reihen von Geschlechtern in sich schloß. So ist eine seltsame Kulturmischung entstanden. Das Gehirn des östlichen Juden beherbergt neben den philosophischen Traktaten des Maimonides, talmudisch-juristischen Fragen und religiösen Vorschriften ohne Zahl stets deutsche Kulturelemente, oft deutscher Klassiker, marxistische Gedanken, eklektisch aufgenommene Kulturbrocken aller Art. Diese aber vermittelt durch das Deutschtum“ – glaubt da der Verfasser wirklich, seinen nichtjüdischen Lesern einen deutlichen Einblick in die Heiligtümer des altjüdischen Schrifttums und in das Gehirn des östlichen Juden verschafft zu haben? Was der Talmud den Ostjuden ist, wird kein Nichtjude jemals verstehen, wenn er nichts anderes erfährt, als was in diesem Aufsatze enthalten ist. Schon die Unterscheidung  zwischen rein religiösen Abhandlungen und der überlieferten Weisheit langer Reihe von Geschlechtern gibt ein falsches Bild, denn in den Heiligtümern des altjüdischen Schrifttums ist alles rein religiös. Und was soll die Rubrizierung des jüdischen Gehirninhaltes in philosophische Traktate, talmudisch-juristische Fragen, religiöse Vorschriften usw.?  Muss der  Nichtjude nicht glauben, daß jeder Ostjude eine – „verschütte Bsomimbüchse“ ist? Daß seiner Geistesbildung die innere Einheitlichkeit fehlt? Daß jene Harmonie im Wissen, Denken, Fühlen, die aus dem Erdreiche aller wahren Bildung sprießt, auf altjüdischem Kulturboden niemals zu gewinnen ist? In dieser lächelnden, halb anklagenden, halb verzeihenden Bewertung des alten Talmudjudentums liegt viel Geringschätzung und Feindschaft, die nichts weniger als geeignet ist, nichtjüdische Kreise mit Respekt vor dem Talmud als Bildner und Erzieher zu erfüllen.

    Auch der ostjüdische Rabbiner, den Lazar Abramson der nichtjüdischen Welt in dem genannten Hefte vorstellt, wird ihr nicht als das erscheinen, was er wirklich ist. Sie wird ihn für eine phantastische Mischung von Auskunftsbüro, Schlachthofkontrolleur, Rechtskonsulent und Dorfrichter halten, obwohl oder vielleicht gerade deshalb, weil sich der Verfasser alle Mühe gibt, die originellen Seiten des ostjüdischen Rabbiners scharf hervorzuheben. Wir finden, daß dieser Aufsatz vornehmlich und deutschen Juden mancherlei Beachtliches sagt. So, wenn es da u.a. heißt: „Row kann man nur nach langem, außerordentlich schwerem Studium werden. Staatlich anerkannte Rabbinerseminare, wie etwa in Deutschland, gibt es in Russland nicht. Die aus privaten jüdischen Mitteln unterhaltenen Lehrstätten der talmudischen Wissenschaften, „Jeschiwos“, sind auch keine Seminare oder Hochschulen im europäischen Sinne und haben gar nicht den Zweck, Rabbiner auszubilden. Was die Jeschiwo von jeder anderen Schule unterscheidet, ist daß es an ihr überhaupt keinen Begriff des Absolvierens gibt. Ebenso wie es nach der herrschenden Tendenz keinen Abschluß der Thora- und Talmudforschung gibt, so gibt es auch keinen Abschluß des Studiums an der Jeschiwo; die einschlägige Literatur nimmt niemals ein Ende, denn nach einem Ausspruch des Talmuds ist das gesamte Schaffen eines jeden echten Gelehrten als eine göttliche Offenbarung zu betrachten.“ Das sind sehr beachtenswerte Sätze. Nicht zuletzt für uns deutsche Juden. Das Studium an den Rabbinerseminaren ist weder lang noch außerordentlich schwer.  An ihnen werden Rabbiner „ausgebildet“. Der Wert dieser „Ausbildung“ erhellt uns aus der Tatsache, daß seit Jahr und Tag, sooft in einer größeren Gemeinde die Stelle eines Rabbiners zu besetzen war, die Rabbinerseminaristen fast regelmäßig übergangen und ostjüdischen Kandidaten bevorzugt wurden. In ganz Deutschland gibt es nur eine Rabbinerbildungsanstalt, die nicht als Rabbinerseminar auftritt, sondern nach dem Vorbild der ostjüdischen Jeschiwos organisiert ist: die Thora-Lehranstalt (Jeshiba), in Frankfurt a.M. Fragt man nach den Gründen, wie es kommt, daß wir uns in Deutschland in der Art und Weise der Rabbinerausbildung vom Osten wesentlich unterscheiden, so wird man über die tiefgreifenden Einflüsse der politischen Lage des Westjudentums auf die seelische Verfassung der Westjuden nicht hinwegkommen. Ich hatte neulich mit einem intelligenten Ostjuden ein Gespräch über dieses Thema. Er fragte mich, seit wann die deutschen Rabbiner im Gegensatz zu den östlichen sich vornehmlich als Redner betätigen müssen. Ich sagte, hier sei vor allem eine Wandlung des Geschmackes zu berücksichtigen, die ihrerseits wieder auf eine Veränderung unserer politischen Lage zurück zuführen sei. Der Rabbiner kann hier nicht so reden, wie er im Osten redet. Und er muss of reden, weil das, was er redet, vielfach die einzige Thora ist, die seine Zuhörer hören. Zu eigenem tiefer eindringendem Studium fehlen den deutschen Juden Zeit und Laune. Sie wollen daher, wenn sie in die Synagoge gehen, nicht bloß beten, sondern auch hören, nicht bloß andächtig sein, sondern auch geistig angeregt werden. Und sie wollen aus einer Predigt immer so etwas wie den Extrakt des Judentums, eine ganze Weltanschauung mit nachhause nehmen. Die deutschen Juden streben alle nach einer Weltanschauung. Die Ostjuden kennen so etwas gar nicht. Ihre höchste geistige Anregung besteht in der Befriedigung  über eine gute biblische oder talmudische Textinterpretation, jeder Gedanken auch der höchste und tiefste erscheint ihnen schal und reizlos, wenn er sie nicht als „Pschat“ verkleidet. Der deutsche Jude dagegen ist froh, wenn er den einfachen Wortsinn einer Bibel- oder Talmudstelle versteht, aus ihr Perlen des Scharfsinns umständlich herauszuholen, das entspricht weder seinem auf Bequemlichkeit und Vereinfachung gerichteten kaufmännischen Sinn, noch seinem an außerjüdischen Kunst und Wissenschaft gebildeten Geschmack. Über einen deutschen Prediger mit seiner Salbung und seinen Pathos, mit seinen schmalzigen Tiraden und gekünstelten Sentimentalitäten lächelt der Ostjude, wenn er sich unbeobachtet weiß und nicht in Gegenwart anderer durch Unkenntnis des deutschen Wesens einen Bildungsmanko zu verraten fürchtet. Das konnte man so recht vor vier Jahren (ist es wirklich schon so lang) in Kattowitz bei der konstituierenden Versammlung der Agudas Jisroel gewahren. Die deutschen Herren sprachen damals wirklich gut. Doch gezündet haben sie nicht. Der Beifall, den ihre warmen Worte fanden, war konventionell. Es wäre auch grausam gewesen, sie nach einer vielstündigen Reise, nach soviel Strapazen und Geldopfern unapplaudiert nach Hause zu schicken. Wirklich aus dem Herzen kam der Beifall nicht. Erst als ein ostjüdische Redner das Wort ergriff, hörte man im Publikum das charakteristische Wort: „Der redet wenigstens Wörter“. Wörter, die sie verstanden und die ihnen wie Heimatglocken klangen. Hüten wir uns, den Milieugegensatz zwischen Ost und West zu unterschätzen. Der ist so groß, daß der – Rabbiner noch geboren werden müsste, der dem Westen und Osten gleich warm und innig aus dem Herzen redet. Wie lief denn die Bekanntschaft der Hirsch und Hildesheimer mit dem Osten ab? Sie fühlten sich in Frankfurt und Berlin heimischer als in Nikolsburg und Eisenstadt. –

     

     

    Quelle: Jüdische Monatshefte Jahrgang 3 Heft 5 Ijar 5676 – Mai 1916  S.148-162

     

    (wird fortgesetzt)

    11-05-2015 om 00:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-05-2015
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

    Das ostjüdische Rätsel (1.Folge)

     

    Nichtjüdischen Kreisen einen klaren Begriff vom Judentum zu verschaffen, ist eine so dankenswerte aber auch so schwierige Aufgabe, daß nur Jemand, der wirklich beides, die Seele des Nichtjuden und das Wesen des Judentums, gründlich kennt und über die nötige Darstellungskraft verfügt, um das jüdische Wesen in die nichtjüdische Seele hineinzuprojizieren, an der Lösung dieser Aufgabe sich versuchen sollte. Stehen sich ja auch sonst einander nahe Menschen in vielen Dinge wie Fremde gegenüber. Auf der ganzen Erde gibt es keine zwei Menschen, die sich gegenseitig restlos verstehen. Auch unseren intimsten Freunden gegenüber halten wir immer etwas zurück. Nicht einmal Ehegenossen schauen sich einander ganz auf den Grund. Wie viele, die ein ganzes Menschenalter miteinander verbunden waren, entdecken plötzlich, sie wissen selbst nicht wie, in der Seele des andern eine geheime Furche, die ihnen jahrzehntelang verschleiert war: überrascht, erschreckt schauen sie einander an, und es ist ihnen als ob sie erst jetzt Bekanntschaft schlößen. Dem deutschen Christen ist selbst der deutsche Jude unbekannt. Was sollte er vom polnischen Juden wissen?

    Wir deutschen Juden bilden uns ein, daß unser Wesen, die Art unseres Denkens und Fühlens, unsere Mentalität unseren nichtjüdischen Mitbürgern kein Geheimnis sei. Gewiss sind wir in unserer Assimilation weiter vorgeschritten als die Vertreter des jüdischen Nationalismus es wahr haben wollen. Es hieße aber doch der Einfluß der Religion auf die Mentalität unterschätzen, wollte man aus der Tatsache, daß bei der Mehrheit der deutschen Juden der Wille zur völligen Untertauchen in die nichtjüdischen Umwelt besteht, die Assimilation als ein abgeschlossenes Faktum folgern. So leicht lässt sich die Religion nicht todtschlagen. Wäre es nicht gerade die jüdische Religion selbst, die uns deutschen Juden zur Pflicht macht, gute Deutsche zu sein, wären Thora und Deutschtum unversöhnliche Gegensätze, so reichte der Wille zum Deutschtum noch lange nicht aus, um die Konkurrenz der Thora auszuschalten. Was wissen aber unsere nichtjüdischen Mitbürger von der Thora? Was können sie von ihr wissen? Der jüdische Gottesdienst ist ihnen ein Rätsel. Das Anlegen des Tallis, das Umwinden der Tefillin, das Aufrufen zur Thora, das Leienen, das Duchenen, wo ist der Künstler, der der nichtjüdischen Kreisen das Rätsel klären könnte, warum im Judentum Geborene und Erzogene mit diesen seltsamen Formen gar oft einer stillseligen Rührung und schämigen Ergriffenheit sich nicht erwehren können? Wenn wir in der Zeit vor Pessach jedes Krümchen Chomez aus den letzten Winkeln unserer Häusern bannen, wenn wir bei nur einmaligen Vergessen des Omerzählens ein fast physisches Unbehagen empfinden, wenn wir in der Schewuoth-Nacht die abgelegensten Mischnajoth mit einer Andacht rezitieren, als ob wir wirklich jeder Einzelne unter uns auch nur dem bloßen Wortsinn nach verstände, was dieser Auszug aus der mündlichen Lehre enthält, wenn wir in den drei Wochen das Haarschneiden unterlassen und am Rausch-Haschonoh den Klängen des Schofars wie einer heiligen Offenbarung lauschen, die unvergleichliche Würde des Versöhnungstages, die besonderen Stimmungen des Suckothfestes, Chanuckah-Licht und Purimrolle – – : glaubt man wirklich, daß es je gelingen könnte, nichtjüdischen Kreisen einen mehr als oberflächlichen Einblick in unsere durch Religion und Tradition, durch tausendjährigen Brauch und tiefgewurzelte Sitte so unendlich originell geformte Psyche zu verschaffen?

    Der naheliegende Einwand, daß wir deutschen Juden auch die Seele des deutschen Christen nicht restlos verstehen und deshalb die Fremdheit des Christen unserem religiösen Erbgut und den Einflüssen desselben auf unsere Mentalität gegenüber nichts weiter erstaunliches sei, ist ebenso naheliegend wie unhaltbar. Über den Unterschied zwischen christlicher und jüdischer Frömmigkeit kommt kein ehrlicher Denker und Psychologe hinaus. Der fromme Christ kann – um gleich auf das hier Entscheidende einzugehen – Christentum und Judentum ohne Zwang vermählen, auch wenn er sich des Christentums als einer überragenden Lebensmacht bewußt ist.  Denn so fromm er auch sein mag, so ist er doch innerlich froh, daß der Anspruch der Religion auf Alleinherrschaft  im Leben des Einzelnen und des Staates zugunsten des Weltlichen, des Staatlichen, des Nationalen um Laufe  der Zeiten sich bescheiden mußte. Wenn wir Juden darum auch die intimsten Emotionen und letzten Motivationen des christlichen Abendmahls, der Weihnachtsfeier usw. auch niemals restlos verstehen werden, so kann doch der deutsche Christ nicht deshalb als ein verschlossenes Buch vorkommen, weil uns seine Religion fremd ist, denn diese Religion verzehrt sein Innenleben nicht ganz, das deutschen Christen und deutschen Juden Gemeinsame tritt uns aus der Seele des Christen nicht als etwas mit Anderem Ausgeglichenes, nicht als Mischprodukt, sondern als Original entgegen. Auch in seiner Konfessionsschule lernt der Christ seine Konfession nur als eine Macht neben anderen Mächten kennen. In der jüdischen Konfessionsschule wird die Konfession auf den Thron der Alleinherrschaft erhoben, die jede andere Macht in tributpflichtige Abhängigkeit jocht, vorausgesetzt, daß es der Schule möglich ist, sich nach Maßgabe der pädagogischen Normen ihrer Konfession zu organisieren.

    Für den deutschen Christen ist es so schwer, die Seele des deutschen Juden zu ergründen, daß man wirklich neugierig sein kann, wie die bisherige Versuche, dem deutschen Christen die Seele des polnischen Juden dem ostjüdischen Wesen wie einem Rätsel gegenüber.

    „Für die einen sind die Ostjuden von Natur aus Engel, die durch die russische Unterdrückung einige unerfreuliche Eigenschaften angenommen haben und nur in die richtigen Verhältnisse gebracht werden müssen, um so zu strahlen, daß alle Nichtjuden in ihrem Glanze herumlaufen können; für andere sind sie ein Gegenstand des Abscheus, den man sich möglichst weit vom Leibe halten muss… Wer aber unbefangen an das Studium der Ostjuden herantritt, dem tut sich eine Welt auf, so eigenartig und seltsam, wie keine in Europa und wenige in anderen Erdteilen. Wir hatten keine Ahnung, daß es dicht vor unserer Tür so etwas gibt…“

    In diesen Einführungsworte, mit welchen die Redaktion der Süddeutschen Monatshefte ihr bekanntes Ostjudenheft herausgab, kommt das ganze naive Erstaunen der dem ostjüdischen Rätsel gänzlich fernstehenden Kreise zum klaren Ausdruck. Bisher verstand man die Ostjuden bloß nicht, man kannte sie nicht einmal. Man hatte keine Ahnung, daß es dicht vor unserer Tür „so etwas“ gibt… Es ist aber freilich nicht so leicht, dieses „so etwas“, dieses bunte Gemisch von heimelig anziehendem und schroff abstoßendem richtig zu verstehen, und man kann nicht gerade behaupten, daß es dem genannten Ostjuden-Heft durchweg gelungen sei, die Erwartungen, mit welchen man an seine Lektüre herantritt, zu erfüllen. Ja, es ist noch sehr die Frage, ob dieses Heft von der richtigen Seite aus die Lösung des ostjüdischen Rätsels versuchte, ob es die richtigen Männer waren, die der nichtjüdischen Welt das Ostjudentum zu erschließen sich unterfingen, und ob der Schaden, der aus den Unzulänglichkeiten des Heftes erwachsen kann, den Nutzen, den das Zugängliche in ihm vielleicht stiften könnte, nicht überwiegt.

     

    Quelle: Jüdische Monatshefte Jahrgang 3 Heft 5 Ijar 5676 – Mai 1916  S.148-162

     

    (Wird fortgesetzt)

    04-05-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-05-2015
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    At Last I Met My Rabbi

     

    March 30, 2015  /  Gilad Atzmon

    Rabbi Yaakov Shapiro

    By Gilad Atzmon

    Fear of wisdom is one of the notable characteristics of the Palestinian Solidarity Movement. I often find myself flabbergasted by the indignation solidarity enthusiasts direct against creative minds, scholars, thinkers and wisdom in general. But the solidarity movement is consistent, coherent and determined on at least one front- it is united in its battle against ‘anti-Semitism.’ Not surprising, given that the movement has long been dominated by Jewish progressive organisations and funded by liberal Zionists such as George Soros and his Open Society Institute.

    As many of us learn to accept that the solidarity movement has been largely reduced into a controlled opposition apparatus, it is reassuring to find out that Palestinians in general and Hamas in particular are more determined than ever to fight Israel and bring their on going plight to an end. In fact, the Palestinians are not alone. More and more solidarity supporters are awakening to the covert transformation in the movement.  Increasingly, voices of dissent grasp that the solidarity discourse has taken an unfortunate turn. They detect the problematic Judeo-centrism embedded in Jewish progressive politics. In fact, especially since the Israeli elections, many of us have noticed that while Benjamin Netanyahu and his allies speak openly about the reality of the Jewish state, our imaginary friends at Mondoweiss, JVP and the PSC still prohibit any attempt to discuss the Jewish culture that drives the Jewish state. I hope that one day this clan of peace advocates will come to their senses, but I won’t hold my breath.

    For a while I have been arguing that unlike the duplicitous Jewish progressive discourse, it is Jewish orthodoxy’s opposition to Zionism that presents the only Jewish principled, ethical collective stand against Zionism and Israeli evil.

    A week ago I met the inspiring Rabbi Yaakov Shapiro in a kosher deli in Manhattan.  The meeting was arranged by my dear friend and New York radio host Tom Kiely who joined us. (Please note that a kosher restaurant wasn’t my choice. For almost 20 years I’ve been keeping a very strict diet –I basically, eat ‘everything except kosher.’ This time I had to compromise on Brooklyn pickled cucumbers, and Israeli style instant humus. For the sake of peace, I was willing to compromise my most precious culinary rules. 

    I was thrilled to find out that Rabbi Shapiro was familiar with my thoughts. He has read ‘The Wandering Who.’ He was fully aware of my criticism of Jewishness. Our thoughts on the situation were pretty much in line. His scholarship was thorough and sincere, his arguments astute and his terminology transparent. This combination is rarely encountered within the institutional solidarity discourse.

    Rabbi Shapiro is not happy with Zionism and not just because of the crimes that are committed in his name by those who call themselves Jews. He rightly sees himself and his community as victims of ‘identity theft.’ At a certain stage in recent Jewish history, a group of people (secular assimilated Jews) rebranded themselves as  ‘the Jews’ at the expense of those who have been Jews and recognised as such throughout their long history (Torah Jews). 

    http://www.youtube.com/watch?v=E4_1dfp3tAM

     Rabbi Shapiro is an opponent of Zionism.  But unlike the banal Diaspora Jewish left that ‘as Jews’ condemn Netanyahu or Israeli policy while overlooking the fact that such disapproval actually affirms Israel’s legitimacy as the Jewish State[1], Rabbi Shapiro protests against Israel’s self-proclaimed mandate to represent the Jews. Instead of falling into the usual secular Jewish ethno-centric exceptionalist trap that is symptomatic to Zionists as well as their so-called ‘anti,’ Rabbi Shapiro defines himself as an American citizen who follows the Jewish faith. He doesn’t claim any privilege when it comes to Israel or any other state. Quite the opposite, he claims no special privileges whatsoever. He opposes Israel not just because it has been plundering Palestine for decades but also because it has robbed the Jews of their true historic home, the Torah.

    I pointed out to Rabbi Shapiro that Zionism wasn’t alone. At about the same time that Zionism was trying to uproot the Jew; the Bolsheviks were making final plans to transform the Russian people into a socialist collective and in Turkey, the Ottoman Empire was taken over by a new ideology determined to uproot its culture and heritage in the cause of secularist, nationalist westernisation. As Zionism became more popular amongst Jews in Europe and the West, The Frankfurt School was forging its post Marxist global uprooting doctrine and Wilhelm Reich decided that a sexual revolution could save the working class from their ‘mass reactionary conservatism.’ 

    By the end of the millennium not much was left of the Western Athenian heritage. Suppressed and abused by the tyranny of political correctness policed by identity politics merchants, the Western citizen was reduced into a voiceless subservient consumer. Bolshevism, The Frankfurt School and Wilhelm Reich are considered by a growing number of scholars as ideologies associated with Jewish secular thoughts. Interestingly, a growing numbers of Turkish Scholars are now convinced that the Young Turks and even Kamal Ataturk, were in fact Jewish converts and followers of the false Jewish messiah Rabbi Sabbatai Zevi. Rabbi Shapiro wasn’t surprised by my thoughts. He was fully aware of the history and philosophy I expressed. He wasn’t annoyed by my suggestion that the Zionist assault on Torah followers was just one symptom of a far greater Jewish secular ideological transformation.  A true scholar, Rabbi Shapiro referred me to some academic comparative studies of the Turkish revolution and the birth of Zionism. My take home message was clear-unlike the Jewish left that is determined to divert any attention from Jewishness, my new favourite fearless Rabbi is thrilled by the topic and is willing to engage in any attempt to review Jewish culture, ideology and history.

    Unlike the Zionist and ‘anti’ who seem devastated by me turning my back on the Jews and Judaism, Rabbi Shapiro didn’t show any remorse from my drift away. For him, Judaism is a God oriented affair. The Torah and the bond it requires with God are demanding tasks. If you are not willing to believe in The Shem and take on all the commitments involved, don’t be bothered - set yourself free. And in practice, the freest Jew, the one brave enough to look in the mirror, to reflect and criticise, is apparently the most pious one-an orthodox Rabbi. I am relieved, but somehow I knew it all along.

    [1] If X is entitled to criticize the Jewish state only because X is Jewish, then X’s criticism itself affirms Israel as the Jewish State.  

    http://www.gilad.co.uk/writings/2015/3/30/at-last-i-met-my-rabbi

     

    03-05-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Ik ben een Vlaming en daar ben ik fier op!

     

    Vlaming zijn is niet zoals het Zionisme een aanstekende ziekte met dodelijke afloop!

     

     

    03-05-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-04-2015
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    Judaism versus Jewish Identity Politics: Religion versus Tribalism

     

     

    Wednesday May 6th 7:30 pm Theatre 80
    80 St. Marks Place, New York, NY

     

    Two prominent thinkers, the ultra orthodox Rabbi Yaakov Shapiro, and philosopher, Jazz artist and ex-Jew Gilad Atzmon, meet to discuss hard questions about Judaism, Jewish politics and the meaning of Jewishness. This unique gathering, the first of its kind, promises to help you unravel the tangled web of secular Jewish politics, right and left.

     

    After the discussion there will be a live Jazz jam session featuring some of New York City’s preeminent musical artists.

    https://theatre80.wordpress.com/tickets/judaism-versus-jewish-identity-politics-religion-versus-tribalism/

    29-04-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-04-2015
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    William Henry Hechler

    (1845-1931)

    ·CHRISTELIJK (ANGLICAANS) KAPELAAN IN WENEN.

    ·ENTHOUSIAST PROMOTOR VAN HET CHRISTENZIONISME.

    ·VRIEND EN VOLGELING VAN THEODOR HERZL (VOORVECHTER VAN EEN JOODSE STAAT IN PALESTINA).

    ·WORDT ZOWEL IN CHRISTELIJKE ALS ZIONISTISCHE KRINGEN MIN OF MEER DOODGEZWEGEN.

     

    Afbeelding en tekst, MET DANK: http://www.vecip.com/default.asp?onderwerp=893

    Bijlagen:
    מחאה קהל יטב לב-י''י.jpg (653.4 KB)   
    מחאה קהל יטב לב.jpg (260.3 KB)   
    מחאה רבי ליפא ט''ב.jpg (434.2 KB)   
    HatzolohChaverim-2.pdf (341.8 KB)   
    Jom hatzmaoet 67 (1).pdf (3.8 MB)   

    24-04-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-04-2015
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    Rabbiner Dr. R.GUGENHEIMER

     

    Auszüge aus seinem „Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach“ (5)

     

    …

    מעדה ברבי אליעזר Zum Preise und zum Lobe Gottes und seiner Taten in Ägypten versammelten sich auch fünf der größten Männer Jissroéls.

    Während in Ägypten die Priester den Gelehrtenstand bildeten, war in Jissroél der Gelehrtenstand jedem offen, nicht nur dem als Letzten angeführten, einer geachteten Priesterfamilie entstammenden R. Tarfon, sondern auch dem Schmiede R. Elieser, dem Kohlenbrenner oder Nabelschmiede R. Josua, dem reichen R. Eleasar ben Asarja, der das Gelöbnis der Armut nicht abgelegt und – worin sich der Gegensatz zu dem ägyptischen Fremdenhasse und zu dem die Hirten von der Teilnahme am Unterricht vollständig ausschließenden Kastengeiste der Ägypter zeigt – dem Sohne eines zum Judentum übergetretenen Heiden, dem früheren Hirten R. Akiba.

    Diese Männer lebten nicht still und zurückgezogen in ihrer Klause, vielmehr, um für ihr Volk bei der römischen Regierung einzutreten, sollen sie eine Seereise unternommen haben und am Rüsttage des Pessachfestes gelandet sein, weshalb sie an diesem Tage fern von der Heimat waren. Nicht Weltflucht war ihre Devise und auch nicht jene heuchelnde Demut,  mit der die ägyptischen Oberpriester die angeblichen Tugenden des Königs bei dessen täglichen Opfern rühmte. Sie erzählten nicht von der Größe eines irdischen Königs, sie erzählten von der Größe des Königs der Könige, umschwebt, מסובין von den Seraphim  glühender Andacht, בבני ברק versenkten sie sich nicht in nutzlose Grübeleien über metaphysische Problemen, oder über ägyptische Totengerichte, sondern מספרים, zeigten sie sich als Sofrim, als echte Schriftgelehrte und indem sie auf die Geschichte hinwiesen, wie Gott Jissroél aus Ägypten herausgeführt, machten sie diese Nacht gleichsam zu einem Buche der Belehrung, zu einem ספר, zu einem Manifeste, daß Jissroél auch in Zukunft aus seinen מצרים, aus seinen Leiden siegreich hervorgehen und eine יציאת מצרים, feiern werden.

    Es kennzeichnet den Charakter des jüdischen Volkes, daß ein Gedanke sich seiner derart bemächtigt, daß er Jahrtausende überdauert. Und vielleicht giebt es kein Volk auf Erden, das seine Feste in so erhebender Weise zu feiern versteht, wie das jüdische, so daß wir uns nicht wundern dürfen, daß die genannte Gesetzeslehrer die  ganze Nacht damit verbrachten, von dem Auszuge aus Ägypten zu erzählen, bis die Nacht der Sorge um das Schicksal ihres Volkes dem hellen Morgen froher Hoffnung und Zuversicht gewichen und ihre Schüler zu ihnen kamen und sprachen: „Unsere Lehrer, es ist Zeit, das  שמע zu lesen, שאו מרום עיניכם erhebet eure Augen vertrauensvoll zu Gott, dem שדי מלך עליון.

    Und diese Gesetzeslehrer, sie sitzen gleichsam noch heute auf  Kathedern und Lehrstühlen der Hochschulen, wo zum Teile ihre Lehren Wahrheit und des Rechts verkündet werden, bis dereinst die ganze Menschheit zu ihren Füßen sitzen und sprechen wird: „Unsere Lehrer es ist die Zeit gekommen, das Sch’ma zu verrichten, das Sch’ma des Völkermorgens, es ist Zeit, sich zu bekennen zu den Lehren der Wahrheit, des Rechts und sittlichen Fortschrittes. Doch es dauert lange, bis die Wahrheit erkannt wird und zur Geltung gelangt. 

    אמר רבי אלעזר Bemerkt doch R. Eleasar ben Asarja, er sei wie ein Mann von siebzig Jahren, der nach Berachoth 28a in einer Nacht ergraut war, wie auch tatsächlich das plötzliche Ergrauen der Haare infolge von heftige seelischen Erregungen noch heute als möglich zugegeben wird, und, trotz der im Gegensatz zu den Ägyptern demokratischen Gesinnung des jüdischen Volkes, das die Gleichheit aller Bürger anerkannte und daher keinen Adel hatte, sondern das Alter und die Weisheit ehrte, gelang es ihm doch nicht zu beweisen, daß entgegen den im Talmud Megilla 20a,b, Sanhedrin 32, Jebamoth 122, Rosch Hasch. 25b angeführten  Gesetzen – die, weil das Judentum eine Religion des frisch pulsierenden Lebens ist, nur am Tage und nicht in der Nacht zur Ausführung gelangen – des Auszuges aus Ägypten auch in der Nacht gedacht werden müsse, bis es Ben Soma erklärt: „Damit du des Auszuges aus Ägypten gedenkest alle Tage deines Lebens. Die Tage deines Lebens bedeuten die Tage – die ganze Tage deines Lebens – auch die Nächte“. In Ägypten legte man den Träumen, den nächtlichen Gesichten die größte Wichtigkeit bei, in Jissroél, dem Studentenvolke, den nächtlichen Beschäftigungen mit der Thora. Die anderen Gesetzeslehrer hingegen bemerken: „Die Tage deines Lebens“ bedeuten das gegenwärtige Zeitalter, die Worte, alle Tage deines Lebens legen uns die Pflicht auf, des Auszuges aus Ägypten zu gedenken, auch wenn der Messias erschienen sein wird“, der, so lange die Mehrzahl der Erdbewohner Heiden sind, so lange es Kriege giebt und die Völker in Waffen starren, unmöglich erschienen sein kann. Wankelmut war nach den biblischen Berichten ein hervorstechender Charakterzug des Ägypters, der nur im Unglück, aber nicht im Glücke seiner Pflicht eingedenk ist. Dem gegenüber haben wir die Pflicht, auch in den spätesten Zeiten des höchsten nationalen Glückes des Auszuges aus Ägypten und der daraus resultierenden Aufgaben eingedenk zu bleiben. Denn das ist der Vorzug des Judentums, daß es nicht etwa wie die national-ägyptischen Kultur von irgend einer Zeit überholt werden kann. Vielmehr, wenn es der Wille des Lenkers der Geschichte sein wird, להביא לימות המשיח die Messiaszeit, die Zeit der Menschenverbrüderung, des höchsten Fortschrittes herbeizuführen, dann wird man keine neue Religion verkünden, dann wird man zurückkehren zu den Lehren des Judentums, dann werden sich die Worte des nichtjüdischen Denkers (E. Renan, Judentum und Christentum) bewähren: „Die reine Religion, die wir als die einstige, die ganze Menschheit zusammenhaltende Bahn ahnen, wird die Verwirklichung der Religion des Jesaja sein, dann werden alle Völker der Erde sprechen:

    ברוך המקום „Gepriesen sei der Allgegenwärtige, gepriesen sei Er, der die Thora seinem Volke Jissroél gegeben hat,  gepriesen sei Er!“

     

    (wird fortgesetzt)

    “Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach”

    Von Dr. R. Gugenheimer, Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde in Kolin.

    Verlag von Sänger & Friedberg Frankfurt am Main 1912-5672

     

    Die allerbeste Anschrift zur Bestellung von antiquarische Judaica

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    09-04-2015
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    Rabbiner Dr. R.GUGENHEIMER

     

    Auszüge aus seinem „Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach“ (4)

     

    „Hätte uns Gott nicht aus Ägypten herausgeführt, führt der Verfasser der Hagadah fort, „so wären wir, unsere Kinder und Kindeskinder dienstbar geblieben dem Pharao“ – wir wären Sklaven der Gesinnung Pharaos geworden und geblieben. In Ägypten waren Erziehung, Unterricht durch die Scheidung der Bevölkerung in Kasten, Priester, Krieger, Kaufleute und Gewerbetreibende, Ackerbauer und Hirten bedingt, je tiefer die Kaste, desto spärlicher der Anteil am Unterricht. Der Jude am Sederabend spricht: „Wenn wir auch alle weise, verständig, erfahren und schriftkundig wären, wären wir doch dazu verpflichtet, vom Auszuge aus Ägypten zu erzählen.“ Ist  doch dem jüdischen Volke der Unterschied zwischen Geistlichen und Laien, denen die Bibel ein mit sieben Siegeln verschlossenes Buch ist, unbekannt. „Wir alle“ – ohne Unterschied des Standes – „haben Ursache, von dem Auszug aus Ägypten zu erzählen“, und uns der Volkswerkdung Jissroéls, seine Heranbildung zum Gottesvolke zu freuen, von diesem Ereignisse als einem der wichtigsten in der Geschichte der Menschheit zu erzählen. Man versuche es doch einmal und streiche dieses Volk aus der Weltgeschichte. Man könnte es nicht, ohne sich selbst zu vernichten. Raphael und Michelangelo, Leibniz und Kant, selbst der antisemitische Richard Wagner, alle bahnbrechende  Geister der Vor- und Jetztzeit ohne Judentum  nicht denkbar.

    Daher „je mehr man von dem Auszuge aus Mizraijm erzählt, desto lobenswerter ist es.“ Je mehr man, gleich dem Himmel der nach des Psalmisten Wort „die Herrlichkeit Gottes erzählt שמים מספרים כבוד ד', je mehr man nicht nur durch Worte, sondern auch durch Taten der Wahrheit, Liebe und Gerechtigkeit es weithin verkündet, daß man nicht mehr Sklave der Gesinnung Pharaos ist, „um so lobenswerter ist es“, um so mehr hat man dadurch das Lob und die Verherrlichung Gottes, dem Ruhm des Judentums gefördert.

     

    “Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach”

    Von Dr. R. Gugenheimer, Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde in Kolin.

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    08-04-2015
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    Rabbiner Dr. R.GUGENHEIMER

     

    Auszüge aus seinem „Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach“ (3)

     

    מה נשתנה Wollen wir aber ein freies Volk sein und bleiben, so müssen wir durch Fragen und Forschen uns im Gegensatz zu den Ägyptern die Freiheit des Geistes zu erringen suchen, denn das Judentum lehrt nicht „selig sind die am Geiste Armen“, es hat die freie Forschung nicht zu fürchten. Der kritische Geist des Juden, wie er in der von R. Meier verfaßten Manischtaneh zum Ausdruck kommt, hat ihnen vor Leichtgläubigkeit bewahrt, und ihn kritisch denken gelehrt. Als ob dem Verfasser der Mischnah die große Bedeutung des ohne Sauerteig oder Hefe hergestellten Brotes für gewisse Fälle bekannt gewesen wäre legt er dem Fragesteller die Worte in den Mund: In allen anderen Nächten essen wir Chomez und Mazzoh, in dieser Nacht nur Mazzoh. Auch die zweite Frage: An allen anderen Abenden essen wir verschiedene Kräuter u.s.w. lehrt uns daß, was heute auch anerkannt ist, man zur Verhütung einer Überhäufung des Organismus mit Nährstoffen und der damit verbunden Gefahren bei der Ernährung pflanzliche Kohlenhydrate berücksichtigen muß. Die dritte, seit dem Aufhören der Opfer allerdings nicht mehr zu stellende Frage: An allen anderen Abenden essen wir gebratenes, gesottenes und gekochtes Fleisch, in dieser Nacht nur gebratenes Fleisch, erinnert uns an Talmud Joma 75b, wo auf Grund von 2. B.M. 16,8 „Wenn Gott euch Abends Fleisch zu essen giebt“, empfohlen wird, die Hauptmahlzeit Abends abzuhalten, wie dies noch heute in Italien, Frankreich, England und Amerika geschieht, während man in Deutschland etwa vor tausend Jahren davon abwich und auf Befehl Karl des Großen, der es nicht verschmähte, sich um das Kleinste zu bekümmern, die Mittagsmahlzeit einführte und zwar zum Nachteile der Tagesarbeit, da es den Tag in zwei Hälfte teilt, dessen zweite Hälfte der ersten in jeder Beziehung nachsteht und eine geraume, der Magenarbeit gewidmete Zeit verloren gehen läßt. Und wäre die in den Vereinigten Staaten von Amerika so häufigen Magenleiden zum Teil auf das hastige Essen der Amerikaner zurückzuführen sind, heißt es in der Manischtaneh: „An allen anderen Abenden essen wir sowohl freisitzend, als auch angelehnt“, also wohl ohne Hast und Eile.

    Manischtaneh. – Warum ist so unterschieden diese Nacht von allen anderen Nächten – diese Frage legt der Verfasser der Hagadah dem Sohne in den Mund. Während die Ältesten, die mit Moses zu Pharao hätten gehen sollen, um die Freiheit für ihr Volk zu verlangen, ihn nur zum Königsschlosse begleiteten und ihn dann verließen, so daß Moses und Aaron allein vor Pharao hintreten mußten, läßt der Verfasser der Hagadah zunächst die Jugend Manischtaneh fragen, auf das sie nicht nur spreche: „Wie ist doch ausgezeichnet diese Nacht vor allen anderen Nächten“, sondern auch, wie ist doch auch das Buch der Bücher vor allen anderen Gesetzesbüchern, wie ist doch ausgezeichnet das Volk Jissroél vor allen Völkern, wenn sich uns auch oft die Frage aufdrängen mag, warum gerade dieses Volk, dem die Kultur so viel verdankt, noch heute oft  das Brot der Armut und Zurücksetzung, das bittere Kraut des Judenhasses in Tränen essen muß. Eine Nacht jedoch, die wie die Sedernacht uns für Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Gesetzmäßigkeit, für die hohen Ideale des Judentums begeistern soll, sie wird nicht, wie zu erwarten gewesen wäre הלילה הזאת, sondern  männlich הלילה הזה genannt, weil sie uns mit männlichen Mute, mit männlicher Stärke und mit männlicher Tatkraft im Dienste Gottes, im Dienste seines Gesetzes und seines Volkes ausrüsten will. Wie ist doch ausgezeichnet הלילה הזה, diese זה, Gott geweihte Nacht, dem Gotte, von dem es heißt זה אלי ואנוהו, dies ist mein Gott, ihn preise ich. Auf die verschiedenen, in der Manischtaneh aufgeworfene Fragen kommt nun die Antwort: (S.5)

    עבדים היינו „Sklaven waren wir dem Pharao“. Darum essen wir zunächst ungesäuerte Brote. Wie sehr dieselben geeignet sind, uns an unseren Aufenthalt in Ägypten zu erinnern, beweisen die Fellachen, die in Karo noch heute dieselben flachen Brote essen welche den ungesäuerten Broten der Kinder Jissroéls als Muster gedient haben mögen. Sklaven waren wir dem Pharao in Ägypten, darum essen wir in dieser Nacht bittere Kräuter und tauchen zweimal ein, in das an den Lehm erinnernden Charoßes, wie es heißt:2 B.M. 1,14, die Ägypter verbitterten ihnen  - unseren Vorfahren – das Leben durch harte Arbeit mit Lehm, Ziegeln und allerlei Feldarbeiten. Lehmziegel waren in der Tat in Ägypten das gewöhnliche Baumaterial und zwar wurde ihnen, ganz wie die Thora berichtet, in kleine Stücke geschnittenes Stroh beigemischt, um ihre Festigkeit zu erhöhen.  Die Verwendung von Nichtägyptern zur Ziegelanfertigung wird veranschaulicht durch eine in den Ruinen von Theben aufgefundenes und in den ägyptischen Werken von Rosellini und Wilkinson abgebildetes Grabgemälde, auf welchem Arbeiter mit unverkennbar semitischen Zügen mit Ziegelstreichen beschäftigt sind und dabei zwei Ägypter mit Stöcken als Aufseher dargestellt erscheinen.

    Für uns Juden sind die in der Thora erzählten Begebenheiten Wahrheiten, die nicht erst des Beweises bedürfen, die Tatsache aber, daß unsere Väter in Ägypten  Sklaven gewesen, wäre ein Beweis mehr, um die Zweifler  zu überzeugen von der Göttlichkeit des Buches der Bücher, das so überaus weise Gesetze enthält, daß eine Ziegelbrennerhorde dieselben unmöglich aus sich selbst geschöpft haben könnten. „Gott hat uns von dort herausgeführt“. Die Inschriften auf den Gräbern der Ägypter und in ihren Tempel enthalten nur das Lob der Toten und aufgeblasene Berichte über kriegerische Unternehmungen. Jissroéls Schrifttum hingegen verkündet das Lob des lebendigen Gottes, des obersten Kriegsherrn und sucht auch nicht wie die alten Germanen durch die Erzählungen des von der Jagd oder aus dem Kriege heimkehrenden Vaters, sondern durch die Berichte von der Hilfe und dem Beistand Gottes bei der Jugend die Liebe zur Freiheit zu erwecken. Die Worte „Gott hat uns von dort herausgeführt“, sie haben uns vor jenem Größenwahn bewahrt, dem Griechenland, Rom, Spanien und so viele andere Völker zum Opfer fielen.

     

    “Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach”

    Von Dr. R. Gugenheimer, Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde in Kolin.

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    08-04-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-04-2015
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    Ingezonden

    Chilul Shabbess – Shmireh

     

     

     

    Zionists private militias turn on terror and post themselves as guardians. In the appendix, a denunciation of this "Shmira" which is composed of 'Jews' who desecrate the Holy Shabbess and that even Rabbis welcome these 'guardians'.

    It must be added to this statement that the Zionist lobby in Antwerp is strong; without embarrassment, the Zionists dictate to city authorities what to do with its police and state troops and many other things!

    If we aren’t unfair vis-à-vis the others, we have nothing to fear from them.


    אִם-ה' לֹא-יִשְׁמָר-עִיר, שָׁוְא שָׁקַד שׁוֹמֵר

    . תְּהִלִּים קכ"ז

     

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    06-04-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-04-2015
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    נאך פק, ערב פסח!!!

     

    That's how PK gets rid of the Chomets!  Very confused the old man!

    (Zie bijlagen)

     

    “The more he behaves like this the greater the Gan Eden for the Borremans, and the greater his own Gehennom.

     

    If he knew what a favor/toyva he was doing the Borremans with all this, and the negative effects on himself he would beg on his hands and knees for Mechila.....

     

    Anti-Zionist Jew,

    Brooklyn, N.Y.”

     

    Zo leest u het eens van iemand anders. J

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    02-04-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-04-2015
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.PA and Zionists
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    A Ehrlicher Yid fun Brooklyn:

    PA and Zionists

     

    Many people must wonder why the Zionists, who arm and fund their PA stooges, always act as if the PA are their "enemy." The answer is actually quite simple. It serves as a distraction from what everyone really knows, to forget about the fact that the PA works for the Zionists.

     

    So it benefits both the PA and the Zionists. They both think they are making the world think they are adversaries to give the illusion of some symmetry in their relationship and to try to disguise the fact that the PA are the employees of the Mossad.

     

    Plus this gives the illusion that anyone associating with the PA is therefore associating with the "enemy" of the Zionists.

     

    And the fact that the leaders in Hamas always talk about "reconciliation" with the PA is actually very helpful to the Zionists, because it also gives the impression that the PA is an "adversary" of the Zionists who "collaborate" with extremists/terrorists etc. So at least indirectly Hamas is working for the Zionists as well.

     


    01-04-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-03-2015
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    ליל תתקדש חג


    Pessach Vorbereitung


    Siehe in Beilage

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    27-03-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-03-2015
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    Jews, Muslims in London neighbourhood build trust by working together

     

    In one London neighbourhood, a sense of shared destiny has given rise to a positive outcome — rather than pushing them apart, recent hate crimes have brought Jews and Muslims closer together.

     

    British police increased patrols in areas with large Jewish communities such as London's Stamford Hill area in response to the Charlie hebdo attacks. Now Muslims and Jews are co-operating in their vigilance against hate crimes in the neighbourhood.

     

     

    By: Graham Lanktree Special to the Star, Published on Thu Mar 19 2015

    LONDON—Hate crimes against both Jews and Muslims surged in the U.K. last year, marked by dozens of violent assaults in London alone.

    The brutal murder of British soldier Lee Rigby in 2013, as well as the recent synagogue shooting in Copenhagen and the attack on Charlie Hebdo in Paris, have further inflamed relations between the groups.

    But in at least one north London neighbourhood, that sense of shared destiny has given rise to a positive outcome — rather than pushing them apart, the attacks have brought the two religions in Stamford Hill closer together.

    Among other things, the neighbourhood is renowned for the Shomrim community patrol, a sophisticated neighbourhood watch of 70 to 80 Jewish volunteers who protect Stamford Hill — for both Jew and Muslim alike.

    Now the Muslim community is prepared to return the favour if a protest organized by an anti-Semitic right-wing group goes ahead this weekend.

    “Our community will all be joined together hand in hand,” says Eusoof Amerat, one of the founders of the North London Mosque.

    He and his fellow Muslims intend to rally against the “Liberate Stamford Hill” protest planned for Sunday. The organizer of the protest is Joshua Bonehill, an ultra-nationalist who aspires to end the “Jewification of Stamford Hill.”

    Following the extremist-inspired hacking death of Rigby in Greenwich, the backlash against the Muslim community was swift and vicious.

    Pig’s heads and blood were thrown at the doors of several mosques. A north London Somali Muslim centre was burned to the ground — a crime police suspect was tied to the nationalist English Defence League — and a Muslim student was fatally stabbed in what Essex police believe may have been a hate crime.

    In 2013 London’s Metropolitan Police tallied 549 Islamophobic offences in the city, a number that rose to 611 last year. Anti-Semitism is also on the rise. Last year the police tracked 400 anti-Semitic offences in London, up from 169 a year earlier.

    Concerned about the violent anti-Islam attacks, members of the North London Mosque reached out to their 30,000 Hasidic Jewish neighbours for help. Rather than have them “think there are radicalized people” in the mosque, said Amerat, “we said, ‘OK brother, let’s work together.’

    “Trust can only be built by working together.”

    The call prompted the long-established Shomrim neighbourhood watch to keep a close eye out for the safety of the mosque and their Muslim neighbours.

    The borough’s police commander praised the effort as one “everybody else around the world could probably take something from.”

    Across the road from the mosque is a Jewish primary school. On the street young Haredi and Muslim children on scooters shout excitedly and weave between women in niqabs and hijabs as they cross paths with Hasidic women pushing prams.

    Rabbi Elhanan Beck, who has lived in Stamford Hill for 28 years, says it’s “wonderful how the two communities live together peacefully and in harmony.”

    One of the reasons the two communities flourish here is the commonalities in Orthodox Judaism and Islam, said Beck, who moved from a Hasidic community near Montreal.

    Since 2000, the two groups have collaborated on advocacy around issues as varied as circumcision, coroner’s practices, and Halal and Kosher foods. They’ve even honed the ballet of cars arriving and leaving during each group’s prayer times to reduce traffic tension.

    “It’s been like this as long as I can remember. There are no problems at all,” said Ikram Malji, 27, who has lived in the community his whole life.

    People from outside the community “will come and try to break us,” said Amerat, but “we will be there supporting each other.”

    20-03-2015 om 11:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-03-2015
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Antwerpen: Paracommando’s bewaken de “Joodse wijk”
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    Een chassidische Jood formuleerde het kort en bondig “Dit is een zionistisch propagandastunt”.

    De (blijvende) aanwezigheid van deze brave soldaten in de straten waarin vele Joden wonen inspireerde een chassidische dame om onderstaande (in bijlage) ballade te schrijven.  We ontvingen het  פורים in een שלח מנות.


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    Purim 5775 R.T. b.jpg (112.7 KB)   

    16-03-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-03-2015
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת פרה

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Poroh

     

    Ezechiel, Kap. 36, Vers 16 und folgende

     

    Vorwurf und Verheißung in diesem herrlichen Prophetenworte enthalten die lauteste Verkündigung der sittlichen Freiheit. Sie lehren, daß eine Erhebung möglich ist auch aus der tiefsten Gesunkenheit zur lauteren Höhe reinen Menschentums und sie verkünden als Ziel der ganzen göttlichen Leidenserziehung Jissroéls, daß diese Möglichkeit zur Wirklichkeit werde. Jedoch nicht in partikularistischen Umschränkung, etwa nur zu Jissroéls Heile, sondern als mächtiges weltgeschichtliches Lehrmittel zur Erleuchtung und Erhebung der Gesamtmenschheit. Denn dies und nichts anderes ist die Bedeutung der kaum irgendwo sonst so scharf hervorgehobenen Rücksicht auf den „Namen Gottes“, das ist ja dasjenige, was den Menschen von Gott und von ihrem Verhältnisse zu Ihm zur Erkenntnis und  nur Anerkennung kommt. Nirgends ist scharfer als hier ausgesprochen, wie das unter die Völker zerstreute Menschheitspriestervolk durch sein wenig priesterliches Leben zum Verräter wurde an seinem Priesterberufe. Das Banner, das es hoch halten und zu Ehren bringen sollte, trat es in dem Staub; die Lehre vom Menschenideale, für die es Geist und Herz der Menschen gewinnen sollte, verdunkelten nur zu oft die eigene Söhne durch ihre wenig geläuterte Persönlichkeit den Augen und der Erkenntnis des Menschen. Denn zu allen Zeiten verwechselten die Menschen die konkrete Judenheit mit dem Judentum. Nicht als ob die Juden irgend einer Zeit und irgend eines Landes jemals unter dem geistig-sittlichen Niveau ihrer nichtjüdischen Zeit- und Landesgenossen gestanden hätten. Allein die ihnen unverlierbar, auch in den Augen der Völker unverlöschbar aufgeprägte menschheitspriesterliche Bestimmung, die freilich in den Augen der Völker zur „Anmaßung“ wird, bewirkte es, daß an die Schwächen und Gebrechen der Juden ein strengerer Maßstab angelegt wird. Was sie bei sich als natürliche Schwäche mild beurteilen und entschuldigen, das haben unsere nichtjüdischen Brüder zu allen Zeiten bei den Juden zum Verbrechen gestempelt. Vor Vorzügen und edlen hervorragenden Eigenschaften der Juden hat man zu allen Zeiten die Augen beharrlich geschlossen, sittliche Mängel des einzelnen Juden jedoch stets hervorgehoben und generalisiert. Ja, dieselben Persönlichkeiten, deren moralische Defekte sich als gänzliche Verleugnung des Judentums darstellen und gerade als Produkte des Judentums, als Tat gewordenes Judentum bezeichnet, wie dies schon vor Jahrhunderten das auch unsere Gegenwart beleuchtende Prophetenwort ausgesprochen hat: „Man spricht von ihnen: Diese sind das Gottesvolk’ und aus Seinem Lande sind sie hervorgegangen!“ (V.20). Absichtlich und unabsichtlich identifizierten und identifizieren sie Judentum und Judenheit. Daraus erwächst allerdings für den Juden die Verantwortlichkeit für jedes Verschulden zu ernsterer und verhängnisvollster Schwere. Andererseits aber ergibt sich daraus „das göttliche Erbarmen mit Seinem heiligen, durch Jissroél zu Unehren kommenden Namen“ (V.21) und die weltgeschichtliche, d.h. aus dem in der Thora uns enthüllten Geschichtsplan Gottes entspringenden- Notwendigkeit, Jissroél nicht in seiner Unreinheit zu belassen, sondern es durch die Ereignisse zu erziehen, bis Er ihm an die Stelle des „steinernen“ Herzens ein für alles Edle und Gute empfängliches, „fleischernes“ Herz anerschaffen und es zur reinen Menschheitshöhe emporgeläutert habe. Auf dieses höchstes Menschheitsideal wird durch das in den Schlussversen 36 und 37 wiederholte „Adam“ ausdrücklich hingewiesen.

     

    Kap.36, 37: בן אדם: Sicher nicht ohne tiefen Grund und nicht ohne innigen Zusammenhang mit dem eben Bemerkten wird Ezechiel durchweg „Sohn Adams“ genannt. Derjenige Prophet, der, als einer der letzten, nach der bereits erfolgten nationalen Katastrophe den Blick nur auf die Zukunft zu lenken, deren Ziel u enthüllen und den zu diesem Ziele durch Sündennacht und Menschheitswüste führenden Weg zu erhellen hatte, wird dadurch in unmittelbare Beziehung zu dem ersten Anfang aller Menschheitsgeschichte gebracht.

    Der ganzen Geschichte der Menschheit, so wird uns damit gelehrt, liegt ein großer Gottesgedanke zu Grunde. Sie ist nichts als die Ausladung des „Adam“-Begriffes. Die Erziehung zu dessen Verwirklichung bezweckt nichts anderes als die Erreichung derjenigen Bestimmung, die dem als „Adam“, als „Stellvertreter Gottes“ erschaffenen Menschen im Kreise der Schöpfung angewiesen ward. (Siehe zu 1 B.M. 1,26) Im Dienste diese Zieles steht die Berufung Abrahams, die Schöpfung Jissroéls, dafür hat Gott sich auf dem Sinai offenbart, dafür Jissroél sein Gesetz gegeben; für die Erreichung dieses Zieles hat der erste wie der letzte Prophet im Namen Gottes gewirkt, im Dienste der Erreichung dieses Zieles haben die hohen und hehren Männer aller Zeiten in Jissroél gelebt und gelehrt, gekämpft und geduldet, im Dienste der Erreichung dieses Menschheitszieles steht und wirkt der unscheinbarste jüdische Mensch, der seines Gottes Gesetz in seinem Leben und in seinem bescheidensten Kreise zu verwirklichen strebt, und der Ausblick auf die Erreichung diese Zieles bildet den Schlussgedanken aller unserer Gebete.

    יושבים על אדמתם: verkürzter Partizipialsatz, der Konstruktion und Apposition zu בית ישראל, wird sodann grammatisch durch den Plural Subjekt des Satzes. Zuerst als בית ישראל, nach Abstammung und Bestimmung als Einheit angeschaut, wird Jissroél sodann in der Mannigfaltigkeit seiner Glieder als konkrete Vielheit erblickt, um sodann:

    V.20 ויבוא אל הגוים, durch den Singular höchst charakteristisch wieder als Einheit bezeichnet zu werden. Denn dieser Vers spricht von der durch die sittliche Mangelhaftigkeit der einzelnen Sprossen des Israelhauses bewirkten Entweihung des göttlichen Namens. Da verkündet dieser Singular nun, zumal in der Verbindung mit dem Plural גוים, die solidarische Haftbarkeit, mit welcher Gesamt-Jissroél im Galuth für jeden Makel eines jeden seiner einzelnen Glieder werde verantwortlich gemacht werden. Und das hat sich erfüllt bis auf den heutigen Tag. In den Augen der Völker bilden wir eine Einheit. Wie verschieden auch die Heimat, gleichviel ob in Deutschland, England, Frankreich oder Amerika, - wie verschieden auch die äußere Stellung, gleichviel ob es sich um einen armen, von Land zu Land, von Kontinent zu Kontinent gehetzten jüdische Paria, oder um eine Finanzgröße handelt, möge dieselben auch noch dazu bis zur letzten Faser schon seit Generationen dem Judentum entfremdet sein – das ändert alles nichts: für das Vergehen, für die Schwäche auch des entferntesten und entfremdesten  vereinzelten Gliedes wir die jüdische Gesamtheit und, was noch schmerzlicher, wird das Judentum verantwortlich gemacht. So ungerecht, so perfid diese Generalisierung, diese Übertragung auch ist, wir müssen sie tragen. Das gehört mit zu dem Ernste unserer Aufgabe, zu dem Ernste unseres Geschickes. Um so sorgsamer hat jeder Einzelne über sich zu wachen. Es ist das die ernste Mahnung, die der Prophet Jesajas mit den Worten aussprach הברו נושאי כלי ה'; „Haltet euch rein, ihr seid Träger göttlichen Werkzeugs!“ (S.o. S.348).

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 439- 445  Kommentar zu Ezechiel Kap 36 V.16…) 

    12-03-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-03-2015
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    בס"ד

    ליהודים היתה אורה ושמחה, וששון ויקר
    עמלק ונכדו המן האבן פיינט מרדכי... און אסתר



    תנו רבנן, נעמן גר תושב היה נבוזראדן, גר צדק היה מבני בניו של סיסרא למדו תורה בירושלים, מבני בניו של סנחריב לימדו תורה ברבים, ומאן נינהו שמעיה ואבטליון, מבני בניו של המן למדו תורה בבני ברק[1]

    ווער איז עמלק היינט?

    די ציונים זענען די ריכטיגע עמלקים. אזוי ווי רבינו הקדוש בעל ויואל משה זי"ע אין קונטרס חידושי תורה ברענגט ער דעם אור החמה וואס זאגט אז עמלקים זענען געבוירן ביי אידן אבער די נשמות זענען פון די עמלקים. אויך זרע המן למדו תורה בבני ברק, די נשמות זענען מגולגל געווארן אין זרע ישראל. עס איז דא נשמות וואס ווערען אויסגעלייטערט, זיי קומען נאכאמאל אראפ, און עס איז דא נשמות וואס זיי לערנען תורה בבני ברק ברבים און זיי זענען טאקע עמלקים, מען ליידט פון זיי זייער אסאך אזוי שטייט אין זוה"ק.

     

    מי המה בדורנו מזרע עמלק?

     

    "אבל יש גם בין לומדי תורה ברבים שהם עמלקים ממש וכ' ומהם סובלים הכלל ישראל כל הצרות מאותן התלמידי חכמים שהם מזרע עמלק והולכים יד ביד עם הכופרים ה' ישמרנו".[2]

    החותמים בשמחה ובששון למען כבוד התורה ואהבת הגר אשר יש לנו ב"ה הזכיה להתפלל ביחד כבר יותר מעשרים שנה עם הגרי צדק ולחזק אותם ולקיים כל פעם פעמיים 36 מצות. ושנזכה לזה עם ביאת גואל צדק בב"א. 

    און צו מרדכי ואסתר רופן מיר ארויס " חזקו ואמצו ! "

    י"ב אדר תשע"ה לפ"ק

     

    נ.ב. ע"כ בבקשה מכל אחד ואחד בכל מקום שנמצא, לקיים ואהבת את הגר ולחזק אותם פנים אל פנים

     או בדרך הטלפון 64 92 231 - 323 00.

     

     

     

    *****


    [1] סנהדרין 96ב

    [2] חד"ת תשי"ז, עמ' תקלו

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    עינוי הגר.pdf (35.8 KB)   

    04-03-2015 om 03:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    בס"ד

    ליהודים היתה אורה ושמחה, וששון ויקר

    עמלק ונכדו המן האבן פיינט מרדכי... און אסתר




    יא יא, מיר האלטן פאר פורים! דער רשע המן וויל שטענדיק צוריקקומען און ווייטער קאנספירירן קעגן די אידן.

    ווער איז געווען המן ? ער איז געווען דער מיניסטער פון קעניג אחשוורוש. ער האט צוזאמען גערעדט לשון הרע און מלשינות אויף די אידן. ער האט געוואלט טויטן אלע אידן וואס האבען געלעבט אין די פערסישע אימפעריע. אסתר און מרדכי האבן צושטערט זיין פלאן, און אנשטאט מרדכי האט מען המן אויפגעהאנגן. 

    בקום עלינו אדם רשע ושמו - פנחס קארנפעלד - דמה בנפשו ללכוד ונלכד בקש להשמיד ונשמד מהרה - ועורר שנאת אחים לבנים - זמם רשע להכרית צדיק - טמן בלבו מחשבות ערומיו, ויתמכר לעשות רעה -, ידו שלח בקדושי א-ל, -צדיק נחלץ מיד רשע -, תשועתם היית לנצח ותקותם בכל דור ודור, - ברוך מרדכי היהודי, ברוכה אסתר - ארורים כל הרשעים ברוכים כל הצדיקים!

    ווער איז המן היינט?

     ציוניסטן זענען המן, זיי האסן טיף די עהרליכע אידןוואס זענען געטריי צו דער תורה און צו די הייליגע חכמים ז"ל. זיי צעשפרייטן די ציוניסטישע אפיקורסות און אנטיסעמיטיסם דורך די "האלאקאסט"-אינדוסטריע. זיי נוצן דאס געלד פון די אידישע קרבנות פון די צווייטע וועלט מלחמה פאר זייער ציוניסטישער "מדינה". אזוי ווי המן  לויפן זיי נאך מאכט. זיי זיצן אין דער פירונג פון פילע אינסטיטוציעס אויך אין אידישע קהילות און זיי שטעלן זיך פאר אזוי ווי פארשטייערס פון די אידן צו די אויטאריטעטן.

    אזוי ווי מיר וויסן, די ציוניסטן זענען א פאליטיש באוועגונג געגרינדעט דורך דער פארשאלטן ט. הרצל ימשו"ז, און זענען בכלל נישט דאס אידישע פאלק. דאס מוז בלייבן קלאר, נישט אריין צו פאלן אין אן צעמישונג צווישן אידישקייט און להבדיל ציונות, וואס זענען צוויי פארקערטע זאכן. די ציעניסטישע פראפאגאנדע האט ליידער מצליח געווען ווייל מיר האבן נישט צוגעהערט צו די ערלעכע רבנים. אלע ערלעכע גדולים זענען אלע געווען קעגן ציונות. אויב מיר ווילן זיין געבענטשט פון אונזער באשעפער מוזן מיר זיך אין גאנצן אפשיידן פון די רשעים. נאר דעמאלט קענען מיר זיין א אידיש עדות אין דער שטאט און אין דער וועלט.

    איך ציטיר דא די ווערטער פון דעם קארלין-סטאלין רבי ז"ל אין וועלכע עס וואלט זיין גוט צו קלערן:

    אמר בזה הלשון: א איוד ארב אין וורשא, און אגוטער יוד, און זיצט א גאנצין טאג אין טלית ותפילין על התורה ועל העבודה , און וועט קיין מאל פון גיהנם נישט ארויס גיין ... דהיינו א ציוני,... קל וחומר איינער וואס איז אן אפענער ציוני אפילו ער האט פונף מאל געלערנט ש"ס מיט א חברותא.  אויב נאכדעם וואס דער האט געלערנט אזוי פיל תורה ווייסט ער נאך נישט ווי אזוי א איד דארף זיך צו אויפפירן, דעמאלט ווייזט ער ארויס אז ער קומט פון א שלעכטן שורש אדער איז ער א טיפש אדער א נאר.

    די מדרש זאגט אז די ביימער (כלל ישראל) האבן נישט געדארפט מורא האבן ביז דעם טאג ווען די שלעכטע צווייגן (רעליגיעזע ציוניסטן) האבן פארבינדן מיט די אייזן (ציוניסטן) צו פארמירן העק.

    אידן מאמינים בשם ותורתו, מיר זענען ביי די זעלבע צייט אין אן אנדערן מלחמה, די מלחמה קעגן עמלק! דער הונט בילט נאך היינט!

    יעדער טאג זאגען מיר נאך דעם דאוונען די זעקס זיכרונות, איינס איז: נישט צו פארגעסן וואס עמלק האט קעגען אונז געטאן.


    04-03-2015 om 02:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-03-2015
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    Kuntrass „Emess ve- Emuno”

    Der thematischer Sammelband ist eine Kurzfassung der antizionistische Schriften „Va-Joel Mausche” und „Al ha-Geula ve-al ha-Temuro” vom Satmarer Rebbe, Rabbiner Joel Teitelbaumזצ"ל , übersetzt in der Jiddische Sprache.

    Hier in Beilage vollständig als PdF erhältlich!

    Bijlagen:
    Emes Vemuno 13 12 10.pdf (4.4 MB)   

    02-03-2015 om 16:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-01-2015
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    Tien voor Taal

    Een Jood van Jeruzalem getuigt “Het Zionisme dat is het probleem”

    Video 1 minuut, Arabisch gesproken, ondertitels in het Engels en Frans

     http://www.centre-zahra.com/actualite/la-verite-en-1min.html

     

    © www.partiantisioniste.com/actualites/2184

    27-01-2015 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-12-2014
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    What if a Jew swims against the stream of Zionism?

    ÖZGE ÖZÇELIK

    ISTANBUL

    Picture :

    Many Jews around the world maintain a critical stance against Zionism. As one of those people, Professor Yakov M. Rabkin, expressed his views to Daily Sabah about the issues of anti-Semitism, coexistence in the Middle East and Jewish perspectives on the state of Israel.

    On March 2, 2014, hundreds of thousands of Haredi (ultra-orthodox) Jews came together in Jerusalem. They protested against an amendment to the Israeli conscription law that would no longer exempt students of the Torah from compulsory military service. The new law puts in doubt an entire system of agreements made between David Ben-Gurion, the first Prime Minister of Israel, and non-Zionist Haredi rabbis in 1948. Ben-Gurion, convinced that Judaism would die out, was buying time and trying to calm down the rabbis' opposition to the Zionist state. Ben-Gurion's prediction has proven wrong. More than a million Israelis now consider themselves Haredim, and they remain aloof from the country's secular majority. The demonstration last March was not the first such confrontation between Haredi Jews and the State of Israel.


    Yakov M. Rabkin, a Soviet-born Jew who has taught at the University of Montreal in Canada for over forty years, has critically analysed the relations between Zionism and Judaism, and between Jews and the State of Israel. In his academic work, he dispels confusions about Zionism and Judaism, and investigates relations between Zionism and anti-Semitism. While teaching contemporary Jewish history he has studied Judaism with rabbis in Montreal, Paris and Jerusalem. He has also carried out academic studies on the history of science and technology, Jewish history, and has been active in interfaith dialogue.

    His 2004 book, "
    A Threat from Within: A Century of Jewish Opposition to Zionism," grabbed worldwide attention and has been translated into a dozen of languages, including Hebrew and Turkish. In the book he sheds light on the rejection of Zionism on the part of most prominent rabbis of the past one hundred and fifty years.

    A brief history of Zionism

    It is crucial to know what Zionism really is in order to comprehend all debates for and against it. That is why Rabkin begins by defining Zionism: "Zionism is an attempt to gather Jews in the Holy Land by political, physical means." And shortly after, he outlines the birth of Zionism as a political ideology. Secularization and nationalism in Europe, particularly in Eastern Europe, enabled thousands of European Jews to embrace Zionism, leaving behind their commitment to Torah and its commandments. It is these "secular Jews" who unilaterally declared the independence of Israel in 1948, and have largely governed the country ever since.

    It was Theodor Herzl, a Budapest-born Jew profoundly estranged from Judaism, who is considered the father of modern political Zionism. He formed the World Zionist Organization and promoted Jewish migration to Palestine with the purpose of forming a Jewish state. Rabkin emphasizes the Eastern European, particularly Russian, influence on Zionism. "This Eastern European influence is still very strong in Israel. All the prime ministers of Israel without exception were either born in the Russian Empire or come from parents who were born in the Russian Empire. They all come from little towns, none of them come from big cosmopolitan cities like Paris, Saint-Petersburg or Istanbul. No wonder they recreated a ghetto in the Holy Land."

    The original idea of physical, material gathering Jews in Palestine is of Protestant Christian origin. After two centuries of rather marginal existence, this idea gathered momentum in mid-19th century. While still unknown to the Jews, it penetrated the corridors of power in London as it dovetailed with British imperial policies, looking for a reliable foothold in the Middle East. And it was only 50 years later, by the end of the 19th century, that Zionism acquired first adepts among some Jews in Eastern Europe. It is this small minority of Jews that became the pioneers of a new state in the Middle East. This secular minority had no use for Judaism and its moral values, it was determined to act. Rabkin says: "Jews, including myself, pray three or four times a day for the return to the Holy Land. But praying for something and actually taking it from its owner are two different things."

    All Jews hold different opinions

    Quite a few people believe that all Jews are Zionists. This is a cardinal belief of the Zionists, who claim to be "the vanguard of the Jewish people". This confusion between Jews and Zionists is a political misconception and a source of danger. Some Muslim and other media blame local Jews for the way Israel treats Palestinians. This is not only unfair because local Jews have zero influence on Israel's policies. It is also ironic because those very media that claim to be opposed to Zionism have in fact become purveyors of the Zionist ideology that conflates Jews and Zionists, local Jewish communities and the State of Israel.

    "Israel calls itself a Jewish state and claims to belong to all the Jews of the world. But most of the Jews of the world prefer to live outside of Israel. And apparently, about a million Israelis also live outside of Israel."

    Are those who oppose Zionism anti-Semitic?

    Criticism of Israel is often confused with anti-Semitism. Indeed, quite a few anti-Semites criticize Israel. But the protagonists of Rabkin's book are most prominent rabbis of the last century, and nobody would call them anti-Semites. This is why the book has attracted so much attention around the world. Some people are unhappy that the book sheds light on the fundamental differences between Zionism and Judaism. They would rather silence this whole issue. But Rabkin believes that intellectuals must explore such issues even if they go against the current. "Let me tell you an old Jewish story. When one does not know if the fish one has bought is dead or alive, one must put it in a stream. If it swims against the current, this shows it is alive".

    European nationalism: Parallelism between Turkey and Israel

    The emergence of nationalism in Europe in the 19th century transformed many countries on the continent and rebuilt them with new secular, national identities. According to Rabkin, such a historic transformation constitutes a common ground for Turkey and Israel in terms of building new secular identities, language reform and regional issues.

    He points out that "Ottoman identity was not a national identity just like Jewish identity is not a national identity." Another parallel between Turkey and Israel, Rabkin adds, is the stance of their first leaders, Mustafa Kemal Atatürk and David Ben-Gurion, respectively. "The perception of Atatürk and the perception of Ben-Gurion was nearly the same. For them, religion is a thing of the past. … For Ben-Gurion, religion was to die away within a generation or two. However, it did not happen this way, and the numbers of religious Jews keep growing. Turkey also has known a movement back to Islam."

    Old Yishuv: Coexistence in the Middle East

    Jews have lived as a minority for millennia. In Christian lands they experienced a lot more persecution than under Islam. In the Ottoman Empire, including the Holy Land, Jews, Muslims and Christians lived together in relative harmony. For Jews, Istanbul was the most peaceful corner of Europe for many centuries. This coexistence must continue.

    Zionism aimed at and succeeded in building up a Jewish majority in Israel/Palestine, which engendered the century-old conflict. But Rabkin is quite hopeful about prospects for peace: "I am an optimist, even though peace will require tremendous efforts. I believe that there can be no peace without justice. Economically and politically, the Palestinians today are much weaker than the Israelis. Stability demands balance. Many Palestinians lost their houses, their lands since 1947, and they ought to be compensated for lost property. For instance there was a Palestinian village where the campus of Tel Aviv University stands today. Nobody suggests to rebuild that village, but its former residents and their heirs must be compensated."

    Rabkin also published a book this year, "Comprendre l'Etat d'Israël" (Understanding the State of Israel), which offers a new perspective on the Israel-Palestine conflict. And always as a swimmer against the current, his new book should bring a new breath to our understanding of Israel.

     

    http://www.dailysabah.com/features/2014/12/21/what-if-a-jew-swims-against-the-stream-of-zionism

    28-12-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-12-2014
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    המן האט פיינט מרדכי... און אסתר

     

     

     

    Siehe in Beilage ein aktuelles Dokument von Antwerpen in der jiddischen Sprache.

     

    Zie in bijlage een actueel document uit Antwerpen in het Jiddisch.

     

    See attached a current document from Antwerp in Yiddish.

     

     

     

    בילד: מקום תפילה, מקור קדושה וטהרה וקנאות

     

    Bijlagen:
    המן האט פיינט מרדכי... און אסתר - כ''ב כסלו תשע''ה ל (178.6 KB)   

    14-12-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-11-2014
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Samson Raphael Hirsch: Kommentar zu Zefanjo 3,20
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                  (1808 – 1888)

     

    צפניה

     

    Kommentar zu Zephanjo 3,20

     

    V.20…In jener Zeit bringe ich euch heim, und in der Zeit vollzieht sich meine Sammlung an euch; denn ich gebe euch zum Namen und zum Ruhm unter allen Völker der Erde. indem ich eure Exile zurückführe, vor Augen sein, spricht Gott.

     

    אתה הוא An die vorgehend gedachte einstige allgemeine Anerkennung der Gottesherrschaft und die inzwischen uns werdende freiere Stellung mit unserm Bekenntnisse knüpft sich noch die Hoffnung und Bitte um unserer Sammlung aus der Zerstreuung und unsere Rückkehr zu dem Lande der Verheißung. Gott ist ja völlig unabhängig in der Vollbringung des von ihm Gewollten und Verheißenen und er hat ja diese unsere Sammlung und Rückkehr zur Urheimat unzweideutig verheißen. Verstehen wir diesen Satz aus Zefanja recht, so heißt ובָעת קבצי וגו': eure Sammlung geschieht durch mich in der Zeit, d.h. nicht plötzlich, sondern ich lasse Ereignisse eintreten, welche sie vorbereiten und zu ihr führen. Dann erklärt sich auch das: בשובי וגו' לעיניכם. Es kann dies ja nicht heißen, daß die Rückkehr vor den Augen der Rückkehrenden geschieht, das verstände sich ja von selbst. Vielmehr dürfte es sagen: Gott vollzieht unsere Rückkehr nach dieselbe vorbereitenden und zu ihr führenden Ereignissen, die Er uns erleben läßt, und schon diese vorbereitenden Ereignisse das jüdische Volk zum Denkmal und Zeugnis der Gotteswaltung unter allen Völker der Erde.

     

    ----Diese Vers  wird täglich im Morgengebet gesprochen im Abschnitt אתה הוא „Du Gott, unser Gott“,

    Siehe Übersetzung und Kommentar von Samson Raphael Hirsch „Komm. Gebete“ S.17 – Vgl. auch in „Jeschurun – Judentum gegen Zionismus“ der Kommentar auf denselben Vers von Rabbiner Dr. Mendel Hirsch

    25-11-2014 om 01:16 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-11-2014
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    סכנות נפשות

     

    אויב א איד וויל געען דארט אין דער מדינה, ניט קוקנדיק אויף דעם פאקט אז ער איז למעשה א פרעמדער קולוניסט וואס די פאלעסטינער קוקן אויף אים אלס א שונא און גנב וואס איז נהנה פון דער כיבוש הציוני, און האט עקסטרעמיסטע השקפות פון פאראנויע  מיט דער ציוניסטישע מאכט קעגן די פאלעסטינער, עס איז ברור כאור היום  אז ער נעמט אין זיינע הענט זיין אייגענעם לעבען, און ליגט זיינע קינדער אין אזא סכנה, האט ער א דין פון א רודף. און ער באקומט אויף זיך אלע סכנות און רעזולטאטן וואס קענען פארקומען, אז ער איז מאבד עצמו מדעת.

    20-11-2014 om 22:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-09-2014
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה ליום שני של ראש השנה

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des zweiten Tages von Rausch haSchauno

    Jeremias Kap.31 V.1

     

    Trost und Ermutigung tönt dem ins Exil gewiesenen Jissroél aus dem Prophetenworte der Haftorah entgegen. Wie einst „in der Wüste“, „dem Feindesschwerte kaum entronnen“, es gewährungswürdig in Gottes Augen wurde und dem Augenblick seiner höchsten Beseligung am Sinai entgegenging: so vernehmen wir, in die Wüste der Völker verwiesen, „aus der Ferne“ das Verheißungswort unseres Gottes, daß der niedergerissen einst wieder aufbauen werde, ass alle Zeiten hindurch er mit ewiger Liebe uns umfange, und jedes Wort seines Gesetzes ein mächtiges Band der Liebe sei, uns mit ihm zu verbinden. Wenn erst aus der „Ferne“ und durch die trüben Erfahrungen der Gottesferne uns Gott in seiner Herrlichkeit aufgegangen ist, und wir sein Gesetz als dieses Liebesband begriffen und anerkannt haben, dann ist die Prüfungszeit und die Leidensschule zu Ende und die Stunde beglückender Heimkehr hat geschlagen.

    Doch das sind Gedanken, die auch in so vielen anderen Aussprüche der Propheten zum Ausdruck kommen. Der Grund, weshalb gerade dieses Kapitel zur Haftorah von Rausch haSchauno gewählt worden, liegt tiefer. Die Wahl ist von einer unendlich zarten Rücksicht, vom tiefsten Brudergefühl bestimmt worden. Die wir am Rausch Haschauno als Glieder des Jakobshauses vor unserem Vater versammelt sind, ja alle, die wir seit zwei Jahrtausenden als unsere jüdischen Brüder kennen, die Träger der Überlieferung, die Lehrer unseres Volkes, die Ordner unserer Gebete, wir alle entstammen den Exilierten des Reiches Juda. Die zehn Bruderstämme, die schon früh das Band des Gesetzes lösten, eigentlich nie von ihm innig umschlungen waren, sie haben schon früh das Vaterhaus verlassen, verschollen sind sie seit Jahrtausenden. Als die zuerst vom Gottesgesetze Abgefallenen, zuerst von Zijaun Losgelösten, in die Nacht des Götzendienstes Zurückgesunkenen, aber auch zuerst von dem selbst heraufbeschworenen Geschicke Ereilten leben sie in unserer Erinnerung. Ist es da nun  nicht ein Zug von ergreifender Innigkeit, daß die weisen Ordner unseres Gottesdienstes Sorge getragen haben, daß die am Rausch Haschauno vor ihrem Gott versammelten Söhne Juda’s, nachdem vor ihrem inneren Auge die Gestalten der großen Ahnen Abraham und Jizchak auf Moriah’s Höhe als die ewig leuchtenden Vorbilder aufgestiegen sind, nunmehr auch ihrer verschollenen Brüder in Liebe gedenken? Dazu wählten sie das Prophetenwort, das wie kein zweites gerade die einstige Rückkehr auch dieser so lang entfremdeten Kinder des Jakobshauses verkündet, das sie schaut, wie sie vom Berge Schomron – achabitischen Andenkens ! – „hinaufziehen“ nach Zijaun, zu Gott, ‚unserem Gotte’! – Das uns Ephraim, von dem der Abfall ausgegangen, als Gottes „Erstgeborenen“ zeigt und Jissroél als in das Kindschaftsverhältnis zu Gott zurückgetretene; – das uns unsere Mutter Rahel zeigt; die um ihre Kinder weint – ach gerade die von ihr stammenden Josephstämme waren ja die ersten im Abfall! – Jedoch die unserem Blicke entzogenen, dem von Himmel niederschauenden Mutterauge sind sie nicht verborgen, sie schaut ihre Kinder, aber die Mutter vermißt den Vater, sie vermißt Gott im Hause, im Leben, in den Herzen ihrer Kinder – deshalb „weint sie bitterlich“ und deshalb „weigert sie sich, Trost anzunehmen“ –

    Rahel ist auch unsere Mutter, ihre Kinder sind auch unsere Brüder, am Rausch Haschauno gedenken wir ihrer und sehnen die Zeit der Wiedervereinigung herbei. Aber einer Vereinigung, wie Gott sie verheißen. Nicht etwa, daß wir dem Abfalle Ephraims entgegenkämen. Vielmehr an dem Tage, da wir uns vor Gott prüfen und ernst an uns arbeiten, immer mehr in Wahrheit Söhne und Töchter Zijauns zu werden, blicken wir auf die Zeit hin, wo auch sie: ושבו בנים לגבולם, „als Kinder zu ihrer ureigenen Heimat“, auf den Boden des Gottesgesetzes zurückkehren.

    Das ist der Einigungs-, das der Friedensgedanke, der an jedem Jahresanfang die treugebliebenen und und an ihrer Befestigung in der Treue arbeitenden Söhne Juda’s die Zeit ihrer Vereinigung mit allen ihren Brüdern vom Hause Jissroél erhoffen und im Gebete vor Gott herbeisehnen läßt.

     

    Kap.32, V.3 עוד תעדי תפיך וגו' Im Gegensatze zu den Leiden des Exils, im Gegensatze auch zu jener unjüdischen Anschauung, die in Kasteiung und Askese das besonders Gott Wohlgefällige erblickt, sind es Momente heiterer Lebensfreude, die uns hier aus dem Zukunftsbilde Jissroéls vom Propheten nach Gottes Wort gezeichnet werde. Es ist das jene Gesinnung, die in dem וחללו des folgenden Verses ihren charakteristischen Ausdruck findet. חיללו ist die Auslösung der Früchte des vierten Jahres nach der Pflanzung, die entweder selbst oder in ihrem Auslösungswerte nach Jerusalem hinaufgebracht und im Umkreis Gesetzesheiligtum genossen werden mußten. Dieses Hinaufbringen, sowie der Akt ihrer Auslösung, bevor sie zu Hause genossen werden durften, ist die lauteste Anerkennung, daß die Frucht von Gott gewährt und  nur zum Gott dienenden Genusse gewährt sei. So wird der heitere Genuß, statt dem Menschen seiner hohen Lebensaufgabe zu entfremden, selbst zur sittlichen, Gott dienenden Tat erhoben. Wir verweisen des Näheren auf dem Commentar zu 3 B.M. 19,24. Die Weinberge der Vergangenheit, „die einst die Pflanzer gepflanzt“, mußtest du verlieren, denn Besitz und Genuß entfremdeten dich deinem Gotte. Es kommt aber die Zeit, „wo du wieder Weinberge pflanzen wirst auf den Bergen Schomrons, schon einst hatten Pflanzer sie gepflanzt, jetzt aber werden sie sie auslösen!“ In der Bekenntnistat dieses Chillul, das in Wirklichkeit zu einem Hillul wird, קודש הללים לך ה', siehe das., spricht sich der ganze Gegensatz aus zwischen dem Jissroél der Vergangenheit und dem jener Zukunft, auf die hier hingewiesen wird. – Der Prophet konnte diesen Gedanken in der prägnanten Kürze aussprechen, weil er dem Kerne der Nation bereits geläufig war. Jesaias 62,9 ist er mit anderen Worten und ausführlicher, jedoch der Gegensatz zwischen Zukunft und Vergangenheit gleichfalls durch einfache Hinzufügung des Neuen ausgedrückt, ohne den Gegensatz in dem Mangel des Früheren besonders hervorzuheben. Bei dem Lapidarstil des Prophetenwortes kommt es auf die Betonung mehr als anderswo an.  Es ist nicht umsonst seinem Ursprung nach ein gesprochenes Wort. Es heißt dort: „Die [das Getreide] ernten, werden es auch essen, [aber:] sie werden Gottes Tatenlob verkünden, והללו את ה', und die [den Most] einbringen ihn auch trinken [aber:] in den Umhöfen meines Heiligtums“. Wo sie sich auch befinden, überall wird das Gesetzesheiligtum Gottes den alles beherrschenden Mittelpunkt ihres Lebens bilden. –

    …

    V.13 Und wie das Volk,  so werden auch die Priester, im Gegensatz zu der Vergangenheit, die ideale Höhe ihrer Bestimmung erreicht haben. Das Heiligtum ist ihnen keine Pfründe, und sie, die Besitzlosen, verkaufen nicht mehr die Wahrheit, um den Irrtümern und Leidenschaften der Besitzenden aus Berechnung zu schmeicheln. Sie sind in Wahrheit Kauhanim, die „Richtung Gebenden“ geworden. Ich werde ihre Seele mit Herrlichem überreich tränken und als „mein Kreis“, als die inmitten des Volkes meinem Dienste noch besonders Nahestehenden, werden sie an dem von mir gebotenen Gute sich sättigen.

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 515 – 522   Kommentar zu Jeremias Kap. 31 V.1…) 

    26-09-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-09-2014
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרה ליום ראשון של ראש השנה

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des ersten Tages von Rausch haSchauno

     

    Samuel I. Kap.1 V.1

     

    Kaum ein anderes Wort aus dem reichen Schatze der heiligen Schrift hätte sich also wie dieses zur Haftorah für Rausch haSchauno geeignet. Ist es doch der Jahresanfang, ist doch der יום הזכרון , der Tag der Prüfung vor Gottes Auge, der כרון תרועה, zu einem Rückblick, zu einer Selbstprüfung mahnet, die „Theruah“: Erschütterung, Verlassen und Beseitigung alles unserem Gotte Mißfälligen erzeugen will! Und mit einem Herzen zugleich voller Wünsche für die Zukunft und voll Wehmut in dem Gedanken an so manche Hoffnungen, die sich bisher nicht erfüllten, stehen wir an des neuen Jahres Schwelle vor unserem ewigen Vater. Da tritt uns Channa’s hehre Gestalt entgegen und lehrt uns Gottes השגחה פרטית, seine jedem einzelnen seiner Menschenkinder zugewandte Vorsehung, wie er auch in die kleinen Verhältnisse des Einzellebens hineinschaut und jeden stillen Wunsch kennt und auch dem jahrelang gehegten Erfüllung bringt, wenn seine Liebe es für recht erachtet. Und ist so durch den Hinblick auf Channa Vertrauen und Beruhigung in unser Herz gezogen, so lehrt sie uns ferner, wie wir betend uns vor Gott zu begreifen und lehrt uns, was wir von Gott zu erbitten haben.

    So erscheint das Bild der duldenden, wünschenden, hoffenden, vertrauenden, sich vor Gott prüfenden, betenden Channa am Rausch haSchauno vor unserem inneren Auge und will uns aus den Irrgängen unseres Lebens dahin führen, wo auch uns die Ruhe und der Frieden winkt. Mahnend tönt deshalb ihr Wort, wie Gott die Gesinnungen prüfe (Kap. 2,3) und spricht in dem Hinweis, wie „jede einzelne Tat Ihm zugezählt werde“ zugleich Bedeutung und Verantwortlichkeit jedes Menschen aus, – weist sodann (V.3) auf die Wandelbarkeit des äußeren Menschengeschickes hin und spricht es aus, wie es stets dieselbe Gottesliebe sei, die sich in jeder Geschickeslage offenbare, die je nach des Menschen Erziehungsbedürfnis „Reichtum wie Armut, Erniedrigung wie Erhebung, die Leben sendet wie den Tod, die hinabführt ins Grab und auch emporführt aus dem Grabe.“ Und von der Betrachtung der Gotteswaltung in den Einzelgeschicken (V. 3 – 5) erweitert und erhebt sich sodann der Blick zu einem Ausblick auf die Verwirklichung der letzten Heilesziele für Jissroél und die Gesamtmenschheit – (V.10) ה' ידין אפסי ארץ וגו'.

     

    Kap.2, V.2 אין קדוש וגו' In gottbegeistertem Hochblick wird die jüdische Mutter zur Seherin uhres Volkes. Sie kündet zunächst in tiefem Wahrspruch die Einzigkeit Gottes, der der Urquell alles Seins ist, in Wahrheit der einzig Seiende, denn alles empfängt und behält Sein und Dauer nur so lange als es seinem Willen entspricht. Allein nicht nur der Seiende ist Gott, etwa in dem heidnischen Sinne: als der tatenlos hoch über dem Reiche der Welt thronende, oder in dem pantheistischen Gott*) – sondern: אין צור, keinen „gestaltenden Hort“ gibt es gleich unserem Gotte. אלהינו in eigentlichem Sinne: der Gesetzgeber, der, wie er jedem seiner Geschöpfe, so auch dem Menschen, und im Menschenkreise dem jüdischen Menschen die Bedingungen vorgezeichnet hat, durch die sie sich zum Volldasein zu entfalten haben, und der die Menschen zur endlichen Einhaltung dieser Bedingungen erzieht. Als solcher ist er, wie die Weisen es nennen, der צייר, der einzige nur sich selbst zu vergleichenden „Gestalter und Bildner“. Der einzige, freie, persönliche Gott, der zur sittlichen Freiheit geborene Mensch und die Vaterliebe waltende, jeden Einzelnen Kennende und ihm fürsorgende und seinem Erziehungsbedürfnisse entsprechend sein Geschick gestaltende göttliche Vorsehung sind Tatsachen, deren jeden Zweifel ausschließende Erkenntnis nur auf dem Boden der Offenbarung genommen wird.

     

    *) Darum haben, wie wir in Parenthese bemerken, alle Vorstellungen und die von diesen abgezogenen Begriffe, die Menschen sich bilden von dem was sie Gott nennt, keine Anwendung auf Ihn, der in Wahrheit Gott ist. Denn des Menschen Geist reicht nur hin, das Geschöpfliche zum Gegenstand seines Erkennens und Forschens zu machen. Die in dieser Weise gewonnenen Begriffe lassen sich nur bildlich, im übertragenden Sinne auf Gott anwenden. Alles, was die antike und moderne philosophische Spekulation, die ja nur mit diesen Begriffen operiert, in ihrer Anwendung auf Gott zu beweisen glaubt, ist eben deshalb inhaltlos und nichtig, weil diese Einzigkeit Gottes übersehen oder geleugnet ist.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 505 – 515   Kommentar zu Samuel Kap. 1 V.1…) 

    25-09-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-08-2014
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    Prayer Against Zionism

     

    I wrote this to a Palestinian who likes Judaism...

     

    During this morning's prayers I asked Hashem why he allows the wicked, especially the accursed Zionists, to have so much power and to hurt the innocent.

    Then I asked why he won't destroy the Zionists without bloodshed.

    Then I said, well, if you are showing us it has to be done with bloodshed, then why don't you do it quickly and get it over with?

    Beautiful questions I guess that have no human answer. But here are verses from psalms that are in our daily prayers and which King David certainly knew applied to the Zionists when he wrote them (I found them in Arabic too):


    1) Psalm 145
    يحفظ الرب كل محبيه ويهلك جميع الاشرار.

    2) Psalm 146 الرب يحفظ الغرباء. يعضد اليتيم والارملة. اما طريق الاشرار‏ فيعوجه.

    3) Psalm 147 عظيم هو ربنا وعظيم القوة. لفهمه لا احصاء.

     

    In the standing prayer we recite 3 times a day, called 18 Blessings (Shemona Esreh) the twelfth blessing is:

     

    "May there be no hope for the slanderers, and may the heretics perish in an instant. May all your enemies be cut down speedily. May you quickly uproot, smash and cast down the intentional sinners - destroy them, cast them down, humble them, speedily in our days. Blessed are you, Hashem, who breaks the enemies and humbles intentional sinners."

     

    Anti-Zionist Jew

    Brooklyn, New York

    12-08-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-07-2014
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    נא להפיץ הלאה.....

     

    Since the one-page attached letter written by R. Yaakov Shapiro sent by email address eislaasois@gmail.com ended up in my email in box, I assume the writer or the sender is interested in input from those who read that letter. Let me do so point by point:

     

    1)  Notice that the first paragraph refers to attacks against Jews worldwide, NOT to the reason for these attacks, namely the barbaric racist and sinful behavior of the wicked Zionist regime against the Palestinian people, whereby they are murdering at every opportunity from the comfort of their F16 war jets and attack tanks. Nowhere does the letter emphasize that MOST JEWS support Zionism, including most religious Jews.

     

    2) The writer assumes that non-Jews are interested in what they would consider to be violations of very obscure religious doctrines as the only wicked behavior of the Zionists (violating the shalosh shvuas) and not murder, theft, destruction, brutality and other evils. In other words, the writer assumes the Torah Hakedosha doesn't care that the Zionist regime murders and destroys without any Torah authority. The writer also assumes the victims of the Zionist war are invisible, since nowhere is the word "Palestinian" even mentioned. Is it taboo?

     

    3)  Why shouldn't the non-Jews assume the State of Israel represents the Jews when most Jews support the Zionist state? Besides, how can anyone claim the Zionists do not represent the Jewish people? Who vote in Zionist elections if not the Jews? The Japanese? The Italians? The Cambodians?

     

    4) Repeating the claims about how wonderful the Jews are makes no impression on the non-Jews when not  only do they see most Jews supporting the Zionists, but all kinds of "rabbis" support the Zionists actively or passively in their project of destroying the Palestinians.

     

    5)  How does the writer want to act? Does he propose to condemn all Zionist Jewish sects and their leaders for the wicked charlatans that they are in supporting the evil secular Zionist barbarians? Nowhere does he mention any of this. Sadly, this letter with good intentions is utterly useless.

     

    Anti-Zionist Jew,

    Brooklyn N.Y.

    Bijlagen:
    ShapiroLetter.pdf (43.2 KB)   

    30-07-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-07-2014
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A ehrlicher Yid foon Brooklyn On NETUREI KARTA

    Neturei Karta

     

    Dear Rabbi Green:

     

    I read your article online at http://www.thespec.com/opinion-story/4644962-outward-appearances-deceiving/.  You may be unaware that NK is not a card-carrying party like the Likud or AIPAC.

     

    Furthermore, the last I looked we live neither under the McCarthy Witch Hunt Era or under a Thought Police regime that coerces through social ostracism anyone who does not follow in lock step with the official party doctrine of Zionism.

     

    WHO specifically determines what is mainstream among Jews? The Reform? The Reconstructionist? The Conservative? The Gay lobby? The secular? Any particular chassidic rebbe? WHO? What exactly is the alleged crime for some Jews who happen to be chassidic to be against Zionism?

     

    After all, it doesn't take a rocket scientist to recognize the State of Israel is an ethnocentric, racist regime established for a certain group through mass immigration and colonization. There ARE requirements of international law, aren't there? Despite all remonstrations to the contrary, the Zionist state is NOT exempt from the laws of nations.

     

    Finally, as an Orthodox Jew myself, I can add that there is no hope for the Zionist state. It is totally opposed to the principles of Judaism as found in untold sources, and all of the bribed rabbis of the "haredi" community know it.

     

    Zionists are always looking over their shoulder to see if anyone has noticed what latest misdeed they have committed. They might as well start looking to the heavens, because a person would have to be an idiot not to see that the regime is collapsing in the 21st century, far from the idiotic ideas of Theodor Herzl, Avraham Kook, or even Menachem Schneersohn.

     

    Antizionist Jew,

    Brooklyn  N.Y.

    USA

    23-07-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-07-2014
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    An Open Letter To Israelis And Jews!

     

    By Dr Salim Nazzal

     

    17 July, 2014
    Countercurrents.org

     

    For 70 years, Zionist Jews murder us. For 70 years, Zionist Jews, or fundamental Jews displace us, kill us; destroy our families, murder our children, destroyed our homes, change the names of our villages, and spread terror in Palestine and the whole region. For 70 years you have tried all your best backed by the black forces in the U.S. and Europe, to kill us physically, culturally, morally and by all means.

     

    You have brought with you all the culture of oppression from the around100 countries you came from, and used it against us... And the latest method was to burn us alive. You have not left one single murderous method, and have not used it against an innocent people who did no wrong towards you, and lived-in peace before you imposed your selves on us, by force and terror And then gathered the most advanced and destructive arms exist and brought it to Palestine.

     

    In these years you have proven that you lack the minimum feeling towards other humans. And your brutality is felt by every single Palestinian, and has become known to the whole world. . In fact, you have hardened our heart towards you to the maximum. And your brutality has led that mountains of hate has been built towards you.

     

    The result of the humiliation and murder of three Palestinian generations led to no way.

     

    You are stronger militarily, but we still resist, you are stronger in the media and capable to make the black, white, but our voice is getting through, and get louder and louder .You do all this terror as if you will have the upper hand all the time. But this is illusion; your fate will be like all colonial powers.

     

    We have said to you many times, live and let others live, but you insist that you live and we die. And we have shown you that despite all your barbarism a political compromise is possible, to live together with equal rights without wars.

     

    But you are sick with power and unable to understand that power is not permanent. And you are unable as well to understand that might does not make right. Therefore you must be hundred percent sure the more you kill ,the more you deprive us to live free ,the more you are hated, and plant the seed of the next resistance and war.

     

    Times are changing. The technology of the destructive arms will be most likely in the hands of any small country and even group within 30 years time. Then how you face that generation whom you made their heart stone towards you. A generation you murdered their friends and humiliated and killed their parents and grandparents in front of their eyes. A generation brought up under the Zionist slogan that the good Palestinian is the dead Palestinian. Times are changing, The US and Europe will be fed of you sooner or later, and one can see the signs from now!

     

    Your arrogance, racism, narrow mindedness and blindness have hindered you to see the simple truth that the road to peace must go through justice. And it is possible if you have good will to live all in harmony in the holy land of Palestine, but you block all possibilities.

     

    This mentality lead only to more wars and more pain and suffering and the shadow of war and destruction will be always roaming over Palestine and the region.

     

    I have no doubt that the Gaza slaughter which you are committing now will open a new chapter toward more destructive wars in Palestine. And if about 10 wars have not taught you that Might Right policy is wrong, you have decided the nature of the next wars. In these wars you will face a tougher resistance of generation of victims, homeless and orphans whom you created!

     

    Dr. Salim Nazzal, a Palestinian-Norwegian historian on the Middle East, He has written extensively on social and political issues in the region.

     

    Source : Countercurrents

     

     

    Comments

     

    HB

    BS”D

     I hope that among us Jews there are who recognize that they are guilty!

     

    DG

    This kind of letter should be very very widely distributed. It sums up so much of what the Zionists have done AND how they have successfully remade and portrayed the Jewish People to the world, rachmono litzlan...Gevalt...

    21-07-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-07-2014
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH


    מטות

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Mattaus

     

    Kap.31 V 3 Da sprach Mausche zum Volke: Ziehet aus in Auswahl aus eurer Mitte Männer zum Heere, sie seien über Midjans Gotte Vergeltung zu bringen.

     

    Kap.31 V. 3 …Nicht wer Jissroéls materiellen Untergang, wer seinen geistigen und sittlichen Tod herbeiführt, ist sein eigentlicher Feind…

     

    V.10 Alle ihre Städte in ihren Wohnsitzen und alle ihre Burgen verbrannten sie im Feuer.

     

    V.10: את כל עריהם במושבתם Habakuk 3,7 heißt es: ירגזון יריעות ארץ מדין woraus zu schließen wäre, daß die Midjaniten nach Nomadenart unter Zeltteppichen wohnten. Ein ähnliches scheint sich aus Richter 6,5 zu ergeben, allerdings mit Anschluss anderer Völkern mit Ihren Zelten, Herden und Kamelen, das jüdische Land überzogen. Vergl. auch daselbst 7,12; 8,21 u. 24 wo sie als ישמעאלים charakterisiert werden, worunter doch wohl Nomadenvölker zu verstehen sind. Wenn demnach hier von ihren Städten und Burgen gesprochen wird, so müssen sie wohl, obgleich überwiegend als Nomaden lebend, doch auch in Städten sesshaft gewesen sein, und erklärte sich damit die Beifügung במושבתם : zu עריהם, die Städte waren da, wo sie, obgleich sonst Nomaden, doch auch feste Wohnsitze hatten, wohin sie sich zu Zeiten zurückgezogen. ואת כל טירתם (siehe 1 B.M. 25,16). Zugleich sehen wir auch dort, daß die ישמעאלים doch auch feste Plätze hatten.

     

    V.19 Ihr lagert außerhalb des Lagers sieben Tage. Jeder, der einen Menschen getötet, und alles, was einen Erschlagenen berührt hat, habt ihr euch zu entsündigen, am dritten und am siebten Tage, ihr und eure Gefangenen.

     

    V.19: ואתם וגו' (siehe Kap. 5,2 u. 3 und 19,11 f.) אתם ושביכם. Als נכריות konnten die Gefangenen nicht מקבל טומאה sein. טומאה beginnt erst mit der Beziehung des Menschen zum jüdischen Gesetzesheiligtum, zu מקדש וקדשיו. שביכם, die Gefangenen wurden daher erst טומאה-empfänglich לאחר שנתגיירו, ein Akt, der bei vielen sofort geschehen sein konnte. Da ferner כלי מתכות nach einer Auffassung sogar alle כלים mit Ausschluss von כלי חרס, durch Berührung eine Leiche אבי אבות werden und den Menschen, der sie berührt, zum הזיה- bedürftigen אב הטומאה machen, so konnten שביכם, nachdem sie גרים geworden waren, durch Berührung eines solchen כלי der  הזיה bedürftig geworden sein.

     

    V.23 alles, was durch Feuer eingezogen ist, bringt ihr durch Feuer wieder hinaus, und dann kann es rein werden, jedoch hat es sich durch Entfernungswasser zu entsündigen; und alles, was nicht durch Feuer eingezogen ist, bringt ihr durch Wasser hinaus.

     

    V.23 … Die für metallene Speisegeräte bei ihrem Übergang aus nichtjüdischen Besitz angeordnete טבילה, selbst wenn dieselben von jeder טומאה und jedem איסור frei sind, kann nur der קדושה, der sittlichen Heiligung angehören, in deren Bereich dem Juden auch sein sinnlicher Speisegenuss gehoben sein soll. Die Beschränkung auf „metallene Speisegeräte“ dürfte aber dem durch die טבילה zum Bewusstsein zu bringenden Gedanken noch einen besonderen Gehalt erteilen. Ein metallenes Gerät ist der sprechendste Ausdruck der geistigen Herrschaft des Menschen über die Erde und ihre Stoffe. Nicht nur seine Form, schon sein Stoff verkündigt sie. Speise ist aber gerade diejenige Tätigkeit, die zunächst ganz im Dienste der physisch-sinnlichen Natur des Menschen steht und ein metallenes Gerät zum Speisezweck vergegenwärtigt an sich die geistigste Seite des Menschenwesens im Dienste seiner sinnlichen Natur. Unter dem Regime des göttlichen Gesetzes ist aber auch das ganze sinnliche Leben des Menschen dem Kreise der physischer Unfreiheit enthoben und dem Bereiche sittlich freier Gott dienender Tätigkeit insbesondere für den Eintritt metallener Speisegeräte die Entsündigungsweihe durch טבילה statuiert, und warum eben diese טבילה auch התחטא „Sichentsündigen“ heißt; soll doch eben auch sie das Bewusstsein sittlicher Freiheit, das ist ja der Fähigkeit, sich der Sünde zu enthalten, beleben und stärken. So auch ירושלמי Aboda Sara V,15. לפי שיצאו מטומאת הנכרי ונכנסו לקדושת ישראל. Gläserne Gefäße haben ihrem ebenfalls durch künstliche Feuerbeherrschung geschaffenen und wie die Metalle schmelzbare Stoffe nach, Ähnlichkeit mit Metallen und fordern daher gläserne und glasierte Speisegeräte טבילה מדרבנן (Aboda Sara daselbst).  

     

    Kap. 32 V.42   Nobach ging und eroberte Kenath und dessen Tocherstädte und nannte es Nobach nach seinem Namen.

     

    Kap 32 V.42 לא ,ויקרא לה ohne Mappik. Dazu im מדרש רבות (zu Ruth 2,14) die Bemerkung: מלמד שלא עמד לא אותו השם. Das Personalsuffixum sei ohne lautbarmachendes Mappik geschrieben, um anzudeuten, daß der Stadt und ihrem Gebiete der Name nicht geblieben, somit Nobachs Absicht, sich dadurch zu verewigen, nicht erreicht wurde. Soll damit vielleicht überhaupt ein leiser Tadel über ein solches Verfahren ausgesprochen werden, sich durch Holz und Stein ein Denkmal der Verewigung zu gründen, einer irdischen Verewigung, die der wahre Jude nur  durch Grosstaten des Geistes und der sittlichen Pflichttreue und durch den Gesamtinhalt eines edel vollbrachten Lebens suchen und finden soll?

    18-07-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-07-2014
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    Neturei Karta visiting Abu Khdeir family

     

    B''H

     

    Neturei Karta visiting Abu Khdeir family, whose son Mohamed was murdered by NaZionists.

     

    What are their opinion about Mahmoud Abba's collaboration with the Zionist regime and his condemnation of the kidnapping of the three murdered Zionists?

     

    What do they think about Mahmoud Abbas considering the whole Zionist state as being legitimate, and that Palestinians only deserve the West Bank and Gaza?

     

    What do they think about Mahmoud Abbas assisting the Zionist regime against the Hamas and other resistance movements?

     

    Would they favor a Palestinian Intifada, or their peaceful and submissive President Abbas?

     

    With whom do they stand?

     

    NK game is far from being clear!

     

    In politics, when you want to please everyone, every body is displeased with you, because they all understand that you are nothing but a weather vane and an untrustworthy people.

     

    A lot of non-Jews with whom I'm in contact no longer trust NK members because of this. Some are even asking: is it possible to trust you once we know that according to your theology, when the Messiah will come, you will conquer the whole Palestine?

     

    You either avoid discussing some theology matters in public, or explain it with clear words.

    MYZ

    09-07-2014 om 01:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-07-2014
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      A Ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    6 Questions to Rabbi Arki Teitelbaum

     

    1) IF THE BOYS HAD BEEN ABDUCTED FROM BNAI BRAK OR HAIFA, WOULD HE HAVE ALSO BLAMED THEIR PARENTS FOR LETTING THEM "STUDY TORAH AND LIVING" AMONG THE "MURDERERS"??

     

    2) WHICH  "MURDERERS" DID THE BOYS LIVE AMONG IN THE YESHIVA IN GUSH ETZION? THE ZIONIST MURDERERS? THERE WERE NO ARABS LIVING NEAR THAT YESHIVA.

     

    3) IF THEY WERE IN A YESHIVA IN JERUSALEM, WOULD THEY STILL BE IN THE MIDDLE OF "ARAB MURDERERS" OR DOES THE DANGER OF BEING UNDER THE ZIONISTS ONLY EXIST IN THE WEST BANK?

     

    4) WHY ARE THE ARAB PEOPLE MURDERERS? WHY DID HE NOT CALL THE ZIONISTS MURDERERS? DO THE ZIONISTS HAVE THEIR HOMES DEMOLISHED, LAND STOLEN, PARNASA DESTROYED, FAMILIES EXPELLED?? AND IF THE ARABS ARE NOYKEM (TAKE REVENGE) FOR WHAT THE ZIONISTS DO TO THEM, WHY ARE THEY "DEN OF MURDERERS"??

     

    5) DO THE ISSURIM OF THE SHALOSH SHVUAS ONLY APPLY IN THE WEST BANK??

    AND ARE JEWS ONLY IN DANGER IN THE WEST BANK??

     

    6) WHY DOESN'T ARON TEITELBAUM TELL THE TRUTH, THAT THE SUFFERING OF JEWS (ANI MATIR ES BESARCHEM.......) IS BECAUSE OF THE FORBIDDEN MURDEROUS ZIONIST STATE THAT MUST BE DISMANTLED?

     

    DG

    Aron Teitelbaum is a filthy Zionist and a left-wing ZIONIST...........

    By the way, loyal "Satmarers" like to say that they only follow what the Satmar Rov said, and not new things. Well.....then how could Satmarers use cell phones nowadays since the Satmar Rov never talked about any kind of cell phones.????

     

     

    HB

    הלוואי that the Chassidim Satmar Rebbe, Yoel Teitelbaum זי"ע, follow their Rebbe! We wouldn’t have fallen so low to the point of needing their money for our Moïsdes. It’s been so long he's gone, but he left us his writings that only a few of his Chassidim read and apply. It’s true that there has been an evolution of the Zionist side, but not in the background. At the time, the Rebbe did with the people he had. I'm not sure he always received the correct and objective information. It was perhaps sometimes Zionist news interpretations. It’s like with a Dayan, his Psaq depends on how questions are asked, and what elements of the situation are brought. His Zionism in his time could have been more consistent... but even his Chassidim didn’t always understand him.

     

     

    MYZ

    B''H

     

    The following comes from a Jerusalem Post's article (for the full article, read here: http://www.jpost.com/Jewish-World/Jewish-News/World-Jewry-denounces-Satmar-Rebbe-361505):


    Such words bring disgrace to god, ultra-Orthodox Rabbi and MK Dov Lipman said, adding that Satmar can “choose the path of hatred and bringing disgrace to God while the rest of the Jewish people choose unity, love and bringing sanctity and glory to God’s name.”

    “There is nothing new in the position of Satmar that the State of Israel poses a danger to the spiritual well-being and to the security of the Jewish people.

    What deserves attention is the fact that the Satmar Rebbe implies that living within the boundaries of the Green Line is safe. This subtle change might signal that one day they will recognize the Jewish state as well, but it might take them another 60 years,” Rabbi Pinchas Goldschmidt, head of the Conference of European Rabbis, quipped.

     

     

     

    Zionism in the name of Breslov

     

     

    מוהרא"ש בהילולת הרבי מחב"ד: "הנרצחים זכו שאיחדו את ישראל"
    ג' תמוז תשע"ד, 01/07/2014
    במהלך הילולת הרבי מליובאוויטש שנערכה ביבנאל, הספיד מנהיג ברסלב את שלושת הנערים החטופים שנרצחו בדם קר ואמר כי "בזכות שלושת הקדושים כל עם ישראל בכל העולם כולו התאחדו יחד" 

    בזמן הלוויתם המצמררת של שלושת הנערים החטופים שנרצחו באכזריות - נפתלי פרנקל, אייל יפרח וגיל-עד שערהשם יקום דמם - נערכה ביבנאל עיר ברסלב התוועדות חסידית לכבוד הילולת הרבי מחב"ד זי"ע ששולבה עם הספד מר על הירצחם של השלושה.

    בדברים שנשא במעמד כבוד קדושת מוהרא"ש שליט"א מנהיגם של חסידי ברסלב, אמר כי "בזכות שלושת הקדושים - יעקב נפתלי בן אברהם, גיל-עד מיכאל בן אופיר ואייל בן אוריאל - ראינו עכשיו דבר שלא ראינו הרבה דורות, כל עם ישראל בכל העולם כולו התאחדו יחד. אין דבר כזה חילונים, דתיים, ספרדים, אשכנזים, זה הכל הגלות, אלו שמות של הגלות", אמר הצדיק מיבנאל.

    עוד הוסיף: "כולנו בני אברהם יצחק ויעקב, כולם-כולם. הם איחדו את כלל נשמות ישראל, לב מי לא דאב? מי לא אמר תפילה? מי לא שפך את ליבו 'ריבונו של עולם שנראה אותם, שנמצא אותם'? כולם התאחדו יחד, הזכות הזו שתגן עלינו. הקידוש השם שהם קידשו שם שמיים, זה יקרב לנו את הגאולה שנגאל כבר".

    קודם לכן הזכיר את דברי הרבי מליובאוויטש בנוגע להחזרת שטחים לערבים אשר יש החושבים שבכך יירגע המצב ויהיה שלום. "אדרבה, זה מגלה את החולשה שלנו", הסביר מוהרא"ש.

    » לעוד חדשות ברסלב הקליקו כאן

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    06-07-2014 om 01:31 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-05-2014
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Antizionist Jews protesting Israeli Day Rally in Montreal
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    Antizionist Jews protesting Israeli Day Rally in Montreal

     

    http://www.youtube.com/watch?v=39S1cp3LQkY

     

    On May 6, 2014 a group of Canadian anti-Zionist Jews of Neturei Karta International protested the Israeli Day Rally in downtown Montreal (French subtitled)

    23-05-2014 om 17:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-05-2014
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    Newsweek on Zionist Spying in USA

     

    HOW "SHOCKING," EVERYBODY.........AS IF WE ALL DIDN'T KNOW..................

     

    Israeli spying ‘shocking’


    Jerusalem’s intelligence gathering activity in the America is unrivaled by any other ally, Newsweek reports

    Israel’s aggressive and widespread espionage activity in the US is increasingly angering American government officials and has “crossed red lines,” Newsweek reported Tuesday.

     

    The report anonymously quotes senior intelligence officials and congressional staffers who have been privy to information on Israeli spying activities. Staffers called the extent of Israeli espionage “sobering” and “shocking,” far exceeding similar activities by any other close US allies.


    Some of the spying was allegedly industrial in nature, conducted by Israeli companies or individuals. But a significant amount appeared to be state-sanctioned reconnaissance gathering, according to the report.


    “There are no other countries taking advantage of our security relationship the way the Israelis are for espionage purposes,” one former aide who attended a classified briefing on the issue told Newsweek. “It is quite shocking. I mean, it shouldn’t be lost on anyone that after all the hand-wringing over [Jonathan] Pollard, it’s still going on.”


    Pollard, a US-born navy intelligence analyst, is serving a life sentence in a North Carolina prison for spying for Israel. He was captured in 1985.


    Now the issue of Israel’s spying activities appears to be holding it back from achieving its goal of joining the US visa waiver program, which would allow Israeli citizens to travel to the US with much greater ease.


    The requirements to get into the waiver program are already tough. According to a statement by the Department of Homeland Security quoted by Newsweek, these include “enhanced law enforcement and security-related data sharing with the United States; timely reporting of lost and stolen passports; and the maintenance of high counterterrorism, law enforcement, border control, aviation and document security standards.”


    Two obstacles are said to be a relatively high rate of visa refusal — caused by an increase in young Israelis seeking to enter America as tourists and then work illegally — and Israel’s alleged discrimination against Arab-Americans.


    But while Israeli diplomats maintain that Jerusalem is taking concrete steps to meet the required standards, the former aide disagreed. “They think that their friends in Congress can get them in, and that’s not the case,” he said. “The Israelis haven’t done s**t to get themselves into the visa waiver program.”


    Even if they did did, the magazine said, US officials fear allowing Israel into the program would make it much easier for the Jewish state to spy on its ally.


    “They’re incredibly aggressive. They’re aggressive in all aspects of their relationship with the United States,“ the aide said. “If we give them free rein to send people over here, how are we going to stop that?”

    07-05-2014 om 23:20 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Ein wahrer Jude ist KEIN Zionist

    י-הודי אינו ציוני

    ציונים

     

    עבודה זרה

     

     גילוי עריות

     

    שפיכת דמים

     

    זרע עמלק

    להבדיל

     

    אלף

     

    אלפי

     

     אלפים

     

    הבדלות

     

    י-הודים

     

    תורה

     

    עבודה

     

    גמילות חסדים

     

    זרע אברהם יצחק ויעקב

    זכר צדיק לברכה ושם רשעים ירקב

    07-05-2014 om 00:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-04-2014
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    קדושים

     

    Aus dem Kommentar von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH zur Wochenabschnitt Kedauschim

     

    III, Kap. 19, V.10 und deinem Weinberg die unfertigen Trauben nicht entnehmen und den Beerenabfall deines Weinberges nicht auflesen; dem Armen und dem Fremden sollst du sie lassen; Ich, Gott, euer Gott.

     

    III, Kap. 19, V.10 … … Mit den Fundamentalsätzen der Familie und des Individuums, mit כבוד אב ואם und שבת beginnt diese Grundlegung des zur Lebensheiligung, und der Fundamentalsatz der sozialen Gesellschaft, der jüdische צדקה-Begriff, das Liebesrecht und die Liebespflicht ist der Schlussstein dieses Grundes. Bedeutsam ist dieses soziale Fundament in einer Gruppe mit dem „gottesdienstlichen“ שלמים- und פגול-Gesetze verwoben. Auf den Boden des von Gott getragenen jüdischen Lebens sind das sogenannte Religiöse und das Soziale keine Gegensätze, sind nicht einmal verschiedene nebeneinander geordnete Teile eines höheren Ganzen, gehören vielmehr in wesentlicher, organischer Einheit zusammen, wie Wurzel und Baum, wie Blüte und Frucht. אוהב את המקום אוהב את הבריות spricht die jüdische Wahrheit, in dem Zuge zu Gott ist der Zug Seiner Menschheit mit eingeschlossen, auf demselben Fundament, in welchem die reine שלמים-Freude des von Gott gewährten Glückes wurzelt, wurzelt auch die Recht- und Liebespflicht für das Glück des Nächsten.

     

    11. Nicht  sollt ihr stehlen, und ihr sollt nicht leugnen und ihr sollt nicht lügen einer wider den anderen.

    12. Und ihr sollt nicht schwören bei meinem Namen zur Lüge; du würdest den Namen deines Gottes entweihen, ich Gott

     

    VV. 11 u. 12 Im Anschluss an die in dem vorigen Verse gegebene soziale Grundlegung folgen nun einige Sätze aus dem sozialen Katechismus des Gott heiligen Volkes. לא תגנבו, לא תכחשו, לא תשקרו, לא תשבעו sind – im Gegensatz zu dem folgenden לא תעשוק u.s.w. – in der Mehrheitsanrede gefasst und charakterisiert sich eben darin der Begriff ihrer Bedeutung. לא תגנוב , לא תכחש, לא תשקר, לא תשבע בשם ד' לשקר wäre wie im Dekalog an den einzelnen gerichtet und spräche von Verbrechen des Diebstahls, der Lüge und des Meineides, dessen Unterlassung sicherlich nicht erst in das Kapitel der קדושה, in das Kapitel sozialer Heiligung gehörte. Man ist noch sehr wenig von einem קדוש, wenn man nur kein Dieb und kein Meineidiger ist. Allein an die Pluralität der nationalen Gesamtheit gerichtet, kann es auch gar diese groben Verbrechen im Auge haben, die ja nie, nicht nur von allen, nicht einmal von einer großen Mehrheit einer Nation geübt werden, ja geübt werden können, die in jeder Volksgesellschaft nur vereinzelte Erscheinungen bilden, zu deren Unterdrückung von selbst sich die Gesamtheit als Staat wappnet. Vielmehr ist hier von solcher גנבה, solchem שקר, solcher שבועת שקר, von solcher Unrechtlichkeit, Unaufrichtigkeit und Schwurgeläufigkeit die Rede, die allerdings den ganzen Geschäfts- und Gesellschaftsverkehr einer Nation so durchdringen, ja so zum herrschenden Nationalcharakter werden können, daß sie, weil allgemein geübt, das Brandmal entehrender Schlechtigkeit verlieren, ja zu einer preis- und ruhmwürdigen Kunst erhoben werden – und doch vor Gott ebenso wie der gemeine Diebstahl, die gemeine Lüge, der gemeine Meineid verworfen bleiben. Vor ihnen warnt hier das sein Volk heiligende Gotteswort. In seinem Geschäfts- und Gesellschaftsverkehr:

    לא תגנבו, soll „unrechtmäßigen Vorteil erhaschende Schlauheit“ nicht die Parole sein – denn das ist der Begriff von גניבה in weiterem Sinne. Verwandt mit כנף: verhüllen, sind Heimlichkeit und Rechtswidrigkeit ihre wesentlichen Merkmale. Wo daher Schlauheit, dem anderen unbewusst, einen ihm zukommenden Wert auch nur eine Peruta, etwa eines Hellers, entzieht und sich zuwendet, da ist vor Gott ein Diebstahl geschehen und sein לא תגנבו gebrochen. Ja, es erläutert das Wort der Weisen z.St. in ת"כ: לא תגנבו על מנת למקט לא תגנבו על מנת לשלם כפל ולא על מנת לשלם ד' וה' בן בג בג אומר לא תגנוב את שלך מאחר הגנב שלא תראה גונב, d.i. selbst nicht zum Scherz, aus Neckerei, sollen wir uns eine Entwendung erlauben, selbst nicht, um den Bestohlenen dadurch den doppelten, vier- und fünffachen Ersatzvorteil zukommen zu lassen, sollen selbst nicht unser eigenes und entwendete Eigentum durch heimliche Entwendung wieder an uns bringen, um auch den Schein einer גניבה zu meiden, oder wie es in Beziehung auf Scherz- und Neckereidiebstahl im ח"מ heißt: הכל אסור כדי שלא ירגיל עצמו בכך, der rechtschaffene Jude übt sich nicht in Diebesschlauheit.

    Und wie aus dem Geschäftsverkehr, so bannt Gottes Wort: לא תגנבו auch aus dem Gesellschaftsverkehr jede Schlauheit, jede auf גניבת דעת, auf „Meinungs- und Gesinnungsdiebstahl“ berechnete Täuschung. Der rechtschaffene Jude erwirbt sich das Herz und die gute Gesinnung seiner Mitmenschen, aber er „stiehlt“ sie ihnen nicht. Jede Handlung, jede Äußerung, durch welche wir andere in einem höheren Grade als wir in Wirklichkeit verdienen uns geneigt und dankbar machen, ist als גניבת דעת verwerflich. (Chulin 94).

    ולא תכחשו ולא תשקרו איש בעמיתו. כַחֵש ist das Leugnen einer uns gegenüber behaupteten Wahrheit. Verwandt mit כעס,כעש , dem Empörtwerden über ein wahrgenommenes Unrecht, heißt כחש im Piel eben ein solches Empörtwerden bei dem andern durch Leugnen hervorrufen. Auch לא תכחשו regelt ebenso sehr unsere Aufrichtigkeit im Geschäfts- wie im Gesellschaftsverkehr. Nicht durch Rücksicht auf unser Interesse sollen hier wie dort unsere Äußerungen geleitet werden. Im Geschäft wie in der Gesellschaft soll jeder uns zur Steuer der Wahrheit aufrufen können und des Zugeständnisses des Wahren selbst zu unserem eigenen Nachteil im voraus sicher sein.

    שקֵר Lügen, umfasst nun das ganze große Gebiet der Lüge, die aus dem Geschäfts- und dem Gesellschaftsverkehr die Wahrheit, die Erkenntnis der Dinge und Verhältnisse wie sie sind, diese Grundbasis alles Wohles und aller Pflichttreue verscheucht und das Wort, dieses Unterpfand der göttlichen Menschenwürde, der göttlichen Menschenbestimmung, das Zaubermittel alles sozialen Heileswirkens, in sein Gegenteil, in ein Werkzeug des Unheils und des Verbrechens verkehrt. כחש ist der Wahrheitsraub, שַקֵר der Wahrheitsdiebstahl, und so gewiss wie die Erkenntnis der Wahrheit für die sittliche Aufgabe und das Heil eines jeden ein unvergleichlich höhere und folgenreichere Bedeutung hat als der Wert, der sich an den Besitz eines materiellen Gutes knüpft, so gewiss ist der Wahrheitsdiebstahl ein noch weit verderblicheres Verbrechen als der Sachendiebstahl. Schmeichler, die dem Nächsten die wichtigste Wahrheit, die Wahrheit der Selbsterkenntnis stehlen, Heuchler, die ihr ganzes Selbst zu einer großen Lüge falschmünzen, gehören zu den verwerflichsten Kategorien der durch לא תשקרו aus dem jüdischen Gesellschaftsverkehr gebannt sein sollenden Charaktere. Wie ferner אמת nicht nur die logische, sondern auch die praktische Wahrheit: die Treue bedeutet, so heißt auch שקר die Untreue, die Nichterfüllung eines gegebenen Wortes, בנים לא ישקרו (Jes. 63,8) und sonst, und לא תשקרו איש בעמיתו umfasst auch die Warnung: täuscht nicht durch leere Versprechungen, haltet Wort einer dem anderen.

    Endlich ולא תשבעו בשמי לשקר: missbraucht nicht die Berufung auf meine zwischen Mensch und Mensch richtende Gegenwart zur Bestätigung der Lüge – alle diese Verbote sind implizite zugleich die אזהרות, die warnende Verbote der bereits anderweitig in ihren Straffolgen besprochenen gemeinen Verbrechen des Diebstahls, des Ableugnens und des Meineides. Allein sie sind in der Pluralanrede an die Gesamtnation in allen Gliedern gerichtet, um auch diejenige Unredlichkeit, Unwahrhaftigkeit, Unwahrheit, Unzuverlässigkeit, und so auch denjenigen Schwurmissbrauch in das warnende Verbot mitzufassen, die, weit über die Einzelerscheinungen gemeinverbrecherischer Handlung hinausgehend, so Sitte und Übung einer nationalen Gesamtheit werden können, daß mit ihrer allgemeinen Verbreitung das Bewusstsein ihres den heiligen Menschencharakter schändenden Unrechts schwindet – darum schliessen diese Sätze, die bis dahin an die Volksgemeinde als עם, als Gesellschaft in allen ihren Gliedern nach innen gerichtet waren, indem sie nun die Volksgemeinschaft als גוי, als Einheit nach außen zusammenfasst, und zu dem jüdischen Volk unter Völkern spricht: וחללת את שם אלהיך, als Träger Seines Namens hat dich Gott in die Mitte der Völker gesendet, als Sein, als Gottesvolk sollst du den Völkern das Muster einer von Gott auf Recht und Wahrheit und Treue gebauten Gemeinschaft vor Augen führen. Wenn du dich mit Unredlichkeit, Unwahrheit, Unzuverlässigkeit und meineindigem Schwurleichtsinn befleckest, so entweihst du den Namen, den du trägst, so tötest du die Gottesanerkennung, deren Herold und  Tatenpriester du sein sollst.

    25-04-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-04-2014
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. SF'IRO (aus Chaurew Kap 29)
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    SF’VIRO  (ספירה)

     

    (Aus Chauréw Kap. 29.)

     

    § 214.

     

    Wie  du mit dem Tage nach Schabboss die Tage nach dem Schabboss  zu zählen beginnst, 1ster, 2ter, 3ter nach Schabboss u.s.w. damit auszudrücken, das erst im Leben der Woche die am Schabboss empfangene Weihe, und somit der Schabboss selbst, seine Vollendung finde, indem der Schabboss zur Weihe für die Woche gesetzt sei (§196), - also fängt mit dem Tage nach dem 1sten des Péßachsfestes, also mit dem 16ten Nisson, du an, Tage nach dem Péssachtag zu zählen, also 1ster, 2ter, 3ter u.s.w. im Aumer, d.i. nach Péßachtag  (§ 303), immer 7 zur Woche schlagend, und stellt so den Péßach gleichsam dem Schabboss da (wie er auch immer für Jissroél ist, was Schabboss ursprünglich für Menschheit) bis du solche 7 Péßachsschabbossauss gezählt, und den Tag nach dem 7ten Tag Péßachschabboss machst du Schowuauss,  – auszudrücken, festzuhalten und fürs Leben zu beherzigen: daß Péßach seine Vollendung nur in Schowuauss finde, d.h. Freiheit und aller Segen, der in ihr liegt (und auch der damit verbundene Bodenbesitz) nur erst Wert, Wirklichkeit und Bedeutung durchs Gesetz der Thauroh erhalte; wie denn nur, um Diener der Thauroh zu werden, Jissroél aus dem Dienste Mizrajims befreit wurde; wie ja auch gleich im ersten Befreiungsauftrage an Mauscheh dieses geistige Ziel der körperlichen Befreiung ausgesprochen wurde: „wenn Du hinausgeführt hast das Volk aus Mizrajim werdet ihr Diener Gottes an diesem Berge“ (II, 3, 12) (Vgl. § 167.) – Aus (§ 301-304) ergibt sich leicht, warum diese Zählung am Aumerdarbringung geknüpft ist. –

    Mit dem Abend auf den 2ten Tag beginnst du zu zählen, immer 7 Tage zu einer Woche schlagend, bis du 49, das sind 7 Wochen zählest, und am 50. Tag machst Du Schowuauss. Es werden ausdrücklich Tage und Wochen gezählt, z.B. am 8ten Tage, d.i. 1 Woche und 1 Tag im Aumer u.s.w. Man zähle im Anfang der Nacht. (Siehe  א"ח489.)

     

    § 215.

     

    In dieser, der Wertschätzung der Thauroh über alles geweiheten, Zeit von Péßach bis Schawuauss, starben einst fast alle Träger der Thauroh des Zeitalters, allesamt Schüler des R. Akiwo weil, wie es (יבמות סב' ב') heißt; sie sich nicht gegenseitig geehrt, oder nach (ב"ר ס"א) sie neidischen Auges aufeinander gewesen – also selber die Thauroh in ihren Trägern nicht geachtet und geliebt hätten – und öde lag die Zeit an Säulen der Thauroh bis zum zweiten Male R. Akiwo durch neue Schüler neu die Lehre stützte. –

    Und ein Jahrtausend nachher in denselben der Thauroschätzung geweihten Tage, zeigten vor allem in Deutschlands schönsten Gauen, Jissroéls Söhne und Töchter, daß sie wohl in Tat zu verwirklichen verstünden die Bedeutung dieser Sf’virozeit, zeigten tausende von Jissroéls Sprösslingen, daß ihnen das Leben und alle seine Güter wertlos seien, wenn nur Lossagen von Thauroh sie erhalten könne – und bluteten um Thauroh standhaft unter den Streichen verblendeten Wahnes von Kreuzzüglern (.ד, ת'ת'נ'ו 1096 vorzüglich).

    Durch beides erhielt fortan diese Zeit einen Anstrich öffentlicher Trauer, alle Geschlechter Jissroéls hinab zu mahnen, die Träger der Thauroh: nur von dem Wert des Guts erfüllt zu sein, dessen Träger sie sind, zu achten und zu lieben jeden, der gleich hohem Berufe lebt, sich zu freuen der Zahl der Mitgenossen und ihrer Ehre – und – den eigenen Wert nicht zu kennen;–  zu mahnen jeden Sohn und jede Tochter Jissroéls: den Tod solcher Vordern in Leben zu  umwandeln, und fortzutragen, als höchstes Gut treu fortzutragen das Gut, um das jene gestorben. –

    Diese öffentliche Trauer findet ihren Ausdruck darin, daß keine Hochzeiten in ihr statthaben, die äußere Persönlichkeit wie bei Leidtragenden (§ 316) durch Barttragen vernachlässigt wird; siehe („493).

    16-04-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-04-2014
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Die beste Sedernacht-Vorbereitung
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Die beste Sedernacht-Vorbereitung mit:

     

    “Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach”

    Von Dr. R. Gugenheimer,

    Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde in Kolin.

     

    Verlag von Sänger & Friedberg Frankfurt am Main 1912-5672

     


    Die allerbeste Anschrift zur Bestellung von antiquarische Judaica

    BUCHHANDLUNG SPINOZA AMSTERDAM

    Inhaberin: Frau Manja  Burgers

     

    http://www.spinozabooks.com

    14-04-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-03-2014
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Ludwig STERN: VORLESUNG am SCHABBOS SCH'KALIM

    Rabbiner Ludwig STERN

              (1812-1890)

     

    72. Die vier Sabbate für besondere Thoravorlesungen

     

    Zeitlich, teils auch ursächlich hängen mit Purim folgende vier Sabbate zusammen, an welchen je aus einer zweiten Thorarolle ein besonderer Abschnitt vorgelesen wird; man faßt sie unter der Bezeichnung ארבע פרשיות zusammen.

     

    1.      Am Sabbat vor dem Neumond Ador, oder am Neumondstage, wenn dieser auf Sabbat fällt, liest man II. Mose 30, 11-16 (פרשת שקלים). Zu Tempelzeiten galt dies als Aufforderung, die dort vorgeschriebene Tempelsteuer vor Nisson abzuliefern. Bei uns ist es allgemeiner Brauch, dass zum Andenken hieran jeder Mann vom 20.Jahre an am Purim 3.Münzen als מחצית השקל zu einem guten Zwecke spendet.

     

    עמודי הגולה Die Vorschriften der Thora welche Jissroél in der Zerstreuung zu beobachten hat. Ein Lehrbuch der Religion für Schule und Familie von Ludwig Stern, Direktor der israelitischen Schule in Würzburg. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage S.154  Frankfurt a.M. Verlag von J. Kaufmann 1886

     

    Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5679

    30-03-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-03-2014
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Satmar Activist Condemns Zionist Flag Burning on Purim
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    Satmar Activist Condemns Israeli Flag Burning On Purim

     

    March 22, 2014  8:40 PM by Jacob Kornbluh Leave a comment (1) Go to comments

     

    The video of group of Hasidim burning an Israeli flag in Williamsburg during a raucous Purim celebration on Sunday has made it to the news and drew condemnation from across the board, especially the Satmar community in Williamsburg.

    Some members of the Satmar sect told The Brooklyn Paper they oppose Israel because a Jewish state does not jibe with their strict interpretation of the Torah, but that the flag-burnings, which have been happening for years, reflect poorly on the larger Satmar community.

     

    “We are against Zionism, but we do not believe that this is a tactic that should be done,” Community Board 1 member and Satmar activist Shimon Weiser told the Brooklyn Paper. “The people who do this are a fringe of extremist, and they make us all look bad.”

    “There has never been a Satmar rabbi who has permitted or endorsed this action,” he said.

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=7tj_SwHGdk0

     

     

    A ehrlichen Yid fun Brooklyn:

     

    What do you expect? The whole nature of "Satmar" is to be sheyne yidden in the eyes of all the Zionist frummelach whereby anti-Zionism is merely a theoretical doctrine and nothing more.........

     

    Redaction: Quite right! Public Zionist Flag burning should, instead on Purim when people are shiker,  better be done on Yaum HaSchmutz (5.Iyar) and Lag BaAumer…

    25-03-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-03-2014
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt ZAW
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת צו

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Zaw

     

    Jeremias, Kap. 7, Vers 21 und folgende

     

    Ganz wie der vorigen wird auch in dieser Sidra, die die Fortsetzung der Gesetze über den Opferdienst und die Priester enthält, ein Prophetenwort als Haftora angeschlossen, das in eindringlicher Schärfe vor Verkennung der Bedeutung der Opfer warnen soll. Die weisen Ordner unseres Gottesdienstes haben eben sehr wohl die Gefahren erkannt, die aus einer solchen falschen Auffassung der wahren, aufrichtigen, von Gott gewollte Frömmigkeit erwachsen könnte. Denn das Prophetenwort weist darauf hin, wie zu jenen entarteten Kreisen, deren ganzer Gottesdienst nur noch in Tempelbesuch und in Opfern bestand, die durch ihren Gegensatz zu ihrer sonstigen Entartung das Gotteshaus auf’s schwerste kompromittierten, derselbe Gott, der die Opfer eingesetzt, gesprochen habe: „Nehmet lieber eure Emporopfer und legt sie zu euren Mahlopfern und verzehrt sie selbst als Fleischkost!“ Es ist das dieselbe Verkennung des Tempeldienstes und des Gotteshausbesuches, deren Verurteilung der Prophet am Eingang dieses Kapitels im Namen Gottes also auszusprechen gehabt hatte: „Hört das Wort Gottes, ihr Männer von Juda, die durch diese Thore eingehen, sich vor Gott zu beugen. So hat Gott der Schöpfungsscharen, Jissroéls Gott, gesprochen: „Bessert euren Wandel und eure Taten, so lasse ich euch gerne an diesem Ort weilen. Trauet doch nicht den Worten der Lüge, die sprechen: Tempel Gottes! Tempel Gottes! Sollen doch sie selbst der Gottestempel sein“. Und hatte sodann in mächtig aufloderndem Zorne (V. 6 und 10) denen, die „draußen „vor Diebstahl, Mord, Ehebruch, Meineid, Götzendienst“ nicht zurückschrecken, dann aber regelmäßig kommen, sich fromm vor Gott hinstellen und sich nun „gerettet glauben“, „um nun draußen Schandtaten weiter fortzusetzen“, das Flammenwort: entgegengeschleudert: „Ist denn dieses Haus, über das mein Name ausgesprochen, in euren Augen eine Höhle für Schandbuben geworden??“ – 

     

    Kap.7, V.21 Empor- und Mahlopfer, ihre Bestimmung nach gelobender Ausdruck der Weihe des Taten- und Genusseslebens. In der eben gezeichneten frivolen Gesinnung dargebracht, stellen sie sich als eine Gotteshöhnung dar und wirken außerdem dadurch gerade entsittlichend, daß sie den Darbringenden in der Wahnvorstellung erhalten, er habe dem göttlichen Willen jetzt Genüge geleistet und könne nunmehr beruhigt weiter freveln. Demgegenüber wäre es besser, wenn die Tiere, statt zu Opfern, für Küchenzwecke verwendet würden. 

     

    V.22 und 23 שמעו בקולי Gehorsam, unbedingter Gehorsam gegenüber der aus dem Gesetzesworte uns entgegentönenden Gottesstimme, – לי לעם, daß allen Beziehungen des gesamten bürgerlichen Lebens das Gepräge der Gotteshörigkeit und Liebe ausgedrückt sei, – והלכתם בכל הדרך, der Charakter der Sittenreinheit, der jedes Einzelleben als das von Gott gestaltete kennzeichnet – das bildet den Inhalt des ganzen großen unverbrüchlichen Gottesgesetzes, auf das Gott uns verpflichtet und zu dessen Erfüllung er uns zum Volke erschaffen hat.

     

    V.24 ויהיו לאחור ולא לפנים Zu allen Zeiten vollzog sich der Abfall vom Gesetze unter der Devise des vermeintlichen Fortschritts. Im Lichte der höchsten Kulturziele der Menschheit jedoch war zu allen Zeiten die Geschichte des Abfalls in Wahrheit eine Geschichte des Rückschritts.

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 189- 195  Kommentar zu Jeremias Kap 7 V.21…) 

    12-03-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-03-2014
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    Comments by an ehrlicher Yid foon Brooklyn

    Gevalt!!!

     

    Watch: Tens of thousands rally in Manhattan against the decree of recruitment

    צפו: רבבות בעצרת במנהטן נגד גזירת הגיוס

     

    http://www.ladaat.info/article.aspx?artid=11190

    Video and photos

     

    How absolutely and utterly idiotic..............that these people are told by their "rabbis" that certain classes of Jews are supposed to get special privileges in the Zionist state while others do their dirty work for them...when was the last time the Frummelach protested the existence of the shmad and all other aveyras of Zionism of the last 65 years??

     They don't care as long as it doesn't touch their own selfish agenda to have a medinah al pi HaTorah and that the freie Zionists should bow down to them and declare "you are soooo holy, we will go out and die for you, since our bris mila isn't as holy as yours..."

     KEFIRA!! KEFIRA!! MINOOS AND APIKORSUS FROM THESE "RABBONIM" OF THE EREV RAV!!

    צפו • 150 אלף איש הכריזו במנהטן: "לא ניתן לקחת אף חרדי לצבא"

     Who is to decide who is "Haredi" and who is not?

    Who gets to decide who should live in yeshivas and who should die in the army of Amalek??

    Since when are some Jews expendable for Zionism and others are to be protected? Which religion teaches this?! The religion of the erev rav!!

     According to which Halacha of the Torah are the yeshiva frummelach supposed to get a privileged status in the Zionist state while other Yidden can sacrifice themselves on the Mizbeach of Amalek to protect the Yeshivaleyt?!!!

    Why Steinman worse than the others??

     Can anyone explain to me why they consider Shteinman worse than all the others: Kanyevsky, Auerbach, Sternbuch, Tuvia Weiss, the Teitelbaums, etc.???!! They call him the "most impure" but why?? Why are the other ones less "impure" than him??!!

     At New York Rally, Hareidi Extremists Call for Israel Boycott

    Radical protesters at US anti-draft rally also attack leading hareidi figure Rabbi Shteinman, call for an end to the State of Israel.

    Rabbi Shteinman leads the Degel HaTorah faction of the hareidi UTJ party in Israel's Knesset, in opposition to radical hareidi anti-Zionists who oppose participation in the Israeli political system. Moreover, despite the ongoing storm over  the drafting of hareidi men into the IDF, Rabbi Shteinman once issued a ruling calling on hareidi men who are not engaged in full-time Torah study to enlist - making him Neturei Karta's public enemy number one.

    The new draft law ending the universal exemption of hareidim from military service has been a point of contention in Israel, particularly because of the approval of criminal sanctions against hareidim who evade army service.

    Hareidi leaders have expressed strong opposition to criminal sanctions for yeshiva students, and pro-enlistment leaders have warned that strong sanctions could create a backlash that would mean fewer hareidi men in the army, not more.

    At least one Hassidic sect has threatened to flee Israel en masse if the draft law is ratified, and a boycott has even been threatened in some quarters against Judea and Samaria in "retaliation" against the Religious Zionist community's support for the bill. More: http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/178322

    11-03-2014 om 22:53 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-03-2014
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A ehrlicher Yid fun Brooklyn :'Very Interesting Questions about Israe-l'
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    Very Interesting Questions about Israe-l

     

    To: contact@jeffreygoldberg.net<contact@jeffreygoldberg.net>;

     

    Dear Mr. Goldberg:

     

    I have never understood why journalists and politicians never elucidate the meaning of Israel as a "Jewish state." Does this mean a guarantee that the population of the State of Israel will always have a certain majority of Jews, i.e. 60% or 80%, so that if growth in the Arab population reduces the Jewish percentage, the State of Israel will have the "right" to expel or to exterminate a certain number of non-Jews to re-attain the guaranteed percentage of Jews in the "Jewish" state?

     

    Secondly, with a large minority of non-Jews, how could our government or any other democratic government propose applying an ethnocratic identity which would be an anathema to any of them? For instance, we would never tolerate identifying the US as a Christian state or White State, nor would Germany be an Aryan State, or Britain an Anglo-Saxon State, or India a Hindu State, so where do our leaders come off proposing something as ridiculous as a guaranteed "Jewish State"? And why do journalists never address these issues?


    And yes, I am a Jewish American, an Orthodox Jew, who opposes the madness of Zionism.

     

    Yours truly,

     

    Anti-Zionist Jew

    NY

    03-03-2014 om 22:54 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-02-2014
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro WAJAKeHél
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes WAJAKEHéL

     

    Könige 1, Kap. 17, Vers 13 und folgende

     

    Der  Inhalt der Haftora bildet die Beschreibung der beiden Säulen „Jachin und „Boas“ und des „Meeres“. Eine nähere Betrachtung erfordern die beiden ersteren, die schon durch die auffällige Benennung als besonders bedeutsam gekennzeichnet werden. Die beiden Säulen befanden sich in der Halle vor dem Hechal, der Machtstätte, am Eingange zu ihr.

    …

    Hier nur noch ein Wort über den Totaleindruck, den diese beiden mächtigen Säulen am Eingange zum Heiligtum machen mussten und sollten. Denn daß es ein lebensweckender, auf Bedeutung und Zweck des Heiligtums  hinweisender Gedanke war, den sich Jedem entgegenrufen sollten,  der diesem Heiligtum sich nahte, das geht mit Evidenz aus den beiden Namen hervor, die der Weiseste der Sterblichen ihnen gab, vor dessen innerem Auge die Lichtworte der Symbolsprache des Heiligtums in ihrer ganzen Herrlichkeit aufgestrahlt sind, wie sie erst nach Jahrtausenden vor dem Geistesauge eines gottbegnadeten Forschers aufleuchten sollten, der sie in jenen Werke niedergelegt, deren allgemeinerem Verständnis erst die kommenden Geschlechter entgegenreifen. Wenn Salomo diese Säule „Jachin“ und „Boas“ nannte, so weisen beide auf das Gotteswort hin, das allein diesem Heiligtume Inhalt und Bedeutung verleihe. Die, vom Heiligtum geschaut, rechts, südlich, auf der Menorah-Seite stehende, verkündet mit ihrem Namen: „Jachin“, daß das hier thronende Gottesgesetz allein Ysroel und die Menschheit die Richtung und damit die feste Begründung zu geben habe, und die links, nördlich, an der Schulchan-Seite; stehende Säule kündet mit ihrem Namen: „Bo-as“, daß in diesem Gottesgesetze und in der Hingebung an dieses Gottesgesetz allein die unüberwindliche, allem obsiegende Kraft zu gewinnen sei. Die Forderung dieser Hingebung, die der Prophet Hosea später im Namen Gottes in die Worte kleidete: Ich will ja gern wie Tau sein für Israel, es muss sich jedoch diesem Tau öffnen wie die Lilie! (Hosea 14,6) Und wie vom unteren Teile des Kapitäles herunter grüssenden Granatäpfel? Was lehren sie anders als die Granatäpfel am Saume des Hohenpriester-Gewandes, daß nämlich im Heiligtum gehegten und von den Menschen dort zu gewinnenden Güter eine unendliche Fülle von Heilessaaten sind, die nur darauf harren, in die Erde gestreut und von der Erde empfangen zu werden, , um in der Gestaltung der irdischen Verhältnisse nach dem göttlichen Gesetze das Paradiesheil auf Erden aufblühen und schon auf Erden das ewige Leben gewinnen zu lassen.  So künden die Granatäpfel an den Kapitälen die Wahrheit, die derselbe Salomo Prov. 3,18 mit den Worten ausgesprochen: Das in diesem Heiligtum bewahrte Gottesgesetz ist der Baum des Leben, wer an ihn festhält, der ist beglückt – wörtlich: „der wird zu ewigem Heilesfortschritt und in ewigen Fortschreiten gefördert“.–  Vergessen wir in Ergänzung dieses Ausspruches nicht, daß, wenn hier in der Vorhalle sich uns die Früchte des עץ החיים, des Baumes des Lebens darstellen, im Heiligtume selbst im דביר, an der „Stätte des göttlichen Wortes“ auch die Cherubim, sowohl in den von Salomo gefertigten Gestalten, als auch vor allem in dem von Gott gebotenen Cherubim-Deckel vorhanden sind, als „die Paradieswächter, Beschützer und Bewahrer des Weges zum Baume des Lebens.“ – – 

     

    Jachin und Boas und das  „Meer“ und die ganze übrige Ausstattung des Tempels, von den unsere Haftora und die ihr vorangehenden und nachfolgenden Abschnitte des Buches der Könige berichten, sind längst dahingeschwunden. Sie haben den Bestand des Reiches nicht überdauert. Sie wurden nach Jer. a..a. O. in Stücke geschlagen und als Metall nach Babel transportiert, sind dort umgeschmolzen und vielleicht zur Erhöhung des Prunkes des Bel verwendet worden. Auch Babylon und die ganze Herrlichkeit des Bel deckt der Moder der Jahrtausende. – Die Wahrheiten aber, die sie lehren sollten leben und harren noch immer ihrer Verwirklichung. Und auch wir, die berufenen Träger dieser Wahrheiten, wir leben, und alle von Gott gefügten Wandlungen unsrer Geschicke haben keinen anderen Zweck, als uns zu wahren Trägern dieser Wahrheiten zu erziehen, bis daß einst ein jeder Jude in seines Lebens gesamter Richtung, Festigkeit und Vollendung als  „Jachin“ und durch die Kraft, die ihn aus allen Lebenskämpfen siegreich hervorgehen lässt, als „Boas“ dastehn wird in seines Menschheitspriestertums Vollendung. – –  

    …

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 167- 175  Kommentar zu Könige 1. Kap 17…) 

    27-02-2014 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-02-2014
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.PILPUL 10 Questions to Neturei Karta “International”
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    Pilpul by a ehrlicher Yid fun Brooklyn

    10 Questions to Neturei Karta “International”

     

    Here are some questions requiring clear answers!!!!!!!

     1) The Zionists are not ne'eman in anything - for eydus, their wine is yayin nesach, their bread is pas akum. So why are the Zionists  100% ne'eman about anything that happened in World War II??!!

     2) Why does NKI meet only with ONE Hungarian party that is relatively small, and ignore the entire government of Hungary, giving the idiotic impression that anti-Zionist Jews are allied ONLY with one particular party?!

    3) When NKI say that "authentic Jews" are against Zionism, how are non-Jews supposed to determine who are authentic and who are not?? Are they supposed to check their Tsitsis or their Bris Mila of every Jew?

    4) If a party such as Jobbik decides they like "authentic Jews," what are they supposed to do politically about all the "NON-AUTHENTIC ZIONIST JEWS" who control so much??!! Ignore all the crimes of the "non-authentic Jews" in their policies and politics??

    5) Why does NKI spend more time teaching non-Jews about the shalosh shvuas than Jews?

    6) Why does NKI mechanef to the Zionists by repeating over and over the issue of the "Holocaust" (a ZIONIST WORD) to be mashpil the German people about their ancestors? This is hisgarus ba-umos.

     7) Why should non-Jews believe that the Zionists "don't represent Jews" when the Zionists are ELECTED by millions of Jews compared to a minyan of "anti-Zionist Jews"?? Are they supposed to accept NKI as the true Judaism simply be'emuna shleyma?

    8) Why do Feldman and R. MB Beck refer to "liberated Auschwitz" by the Russians even lefi shitaso?!!  

    9) WHY shouldn't the non-Jews accept the medina?? AFTER ALL, if the Jews lost 33% of their entire people, what is wrong with a shtikel land as compensation for such a terrible event lefi shitasam?! Are non-Jews supposed to accept NKI or even Vayoel Moshe against millions of Jews who received the compensation from the Europeans of a Medina (and money of course)??

    10) Why does your website use quotes in SUCH POORLY WRITTEN ENGLISH??
    http://www.nkusa.org/Historical_Documents/Herzl_quotes.cfm

     This is outrageous to put such poorly written quotes to make a point against Zionism, which no non-Jew could understand:
    http://www.nkusa.org/Historical_Documents/Herzl_quotes.cfm

    Twelve times Hertzel is in the sofe tevos of pesukim, but always backwards. And all the pesukim talk about the land of Israel, because Herzel backwards is "latzara". Only once is his name written straight, in the sofe tevos, in the book of shmuel, "it wasn't good", the advice which achitovel advised.

    What is the proof for these claims?? Why are readers to accept these claims with no actual evidence?
    http://www.nkusa.org/activities/demonstrations/20140127.cfm

    The unfortunate truth is that the Zionist policy during the Holocaust was that only Jewish bloodshed on a massive scale could help them achieve their state after the war. They provoked anti-Semitism and sabotaged rescue efforts, all for their political goals. They pursue the same tactic to this day: they cause the blood of Jews and non-Jews to be spilled, and they benefit politically.

    How do NKI know that all the "six million" were Yidden Lehalacha?? Did they check their birth certificates Lefi Shitasam?? Or do they just take the word of the Zionists?
    http://www.nkusa.org/activities/demonstrations/20140127.cfm
    Once again, the Zionists are using the Holocaust to justify and gain support for their state. The blood of the six million cries out to us from the earth, and we are outraged. Who gave the Zionists the right to use our grandparents' blood for their political purposes?

    It is very very sad that today's askanus of "Neturei Karta" is itself infected by Zionism through the back door for years...with even very close to Chilul Hashem and hisgargus ba'umos with narishkeit and shtusim, not to mention waste of money...

    From Jerusalem to London to New York...a million times (or perhaps six million times) gevalt, gevalt, gevalt, gevalt!!!

    02-02-2014 om 22:19 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-01-2014
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NKI Misgare Ba-Umos!!
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn:

     

    NKI Misgare Ba-Umos!!

     

    The NKI are now on a maaracha against the Zionists (supposedly) in Poland by using the “Holy Cause “ propaganda to convince goyim that the Jews should NOT have a medina!! So what are the Germans and other non-Jews supposed to say: "Oh.......you mean you lost ONE THIRD of your people but you shouldn't get any compensation from the nations? Why not? What's wrong with that?!" Especially when Jews who support Zionism outnumber anti-Zionist Jews 1000 to 1!!

     

    This situation is to be me'orer the emotions of the goyim against Jews in general about Word War II and ITSELF IS HISGARUS BA'UMOS, TO BE MASHPIL THE GERMANS IN REVERSE: THAT ALL THE RISHUS OF THE GERMANS SHOULD NOT RESULT IN ANY COMPENSATION.

     

    THIS IS HISGARUS BA'UMOS BY NETUREI KARTA AND PLAIN ORDINARY STUPIDITY. PERIOD.

     

     

     

    Ukraine and Uman

     

    These "Breslovers" amaze me. They run to the Zionist regime to help against Ukraine's decision to charge $100 per visitor to Uman. This is what "Breslov" has become today. Gevalt.........AND WHY DON'T THESE SAME BRESLOVERS EVER COMPLAIN WHEN THE BRESLOV VAAD CHARGES VISITORS TO UMAN MONEY FOR UPKEEP OF THE KLOYZ AND THE TZIYON? What makes the Breslov Vaad better in Ukraine than the Ukrainian government itself??!!

     

    http://www.bhol.co.il/article.aspx?id=63935

     

     

     

     

    Zionists and Computer Technology

     

    At the Davos Economic Forum the Zionist scum met with some of their loyal associates who run GOOGLE, YAHOO and MICROSOFT. Here below is the chief scum meeting the head of Microsoft, Bill Gates. The chairman of Davos poured love and praise on the medinah.......

    http://www.jpost.com/Diplomacy-and-Politics/WATCH-LIVE-Netanyahu-discusses-Israels-economic-and-political-outlook-at-Davos-339139

     

     

     

    NY Mayor Serves Zionists

     

    http://www.nytimes.com/2014/01/25/nyregion/de-blasio-in-private-speech-to-aipac-stresses-commitment-to-israel.html?hpw&rref=nyregion&_r=0

    Mayor Bill de Blasio gave an unannounced speech at a Manhattan gala of the American Israxl Public Affairs Committee, the leading pro-Israxl lobbying group, assuring its members that “part of my job description is to be a defender of Israxl.”
    Mr. de Blasio assured AIPAC members “that City Hall will always be open to AIPAC,” adding, “When you need me to stand by you in Washington or anywhere, I will answer the call, and I will answer it happily, because that’s my job.”

    26-01-2014 om 15:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-01-2014
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen. B'Avud Reshaim Rina!!! When the Wicked Die We Celebrate!!!
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    A ehrlicher Yid in Brooklyn:

     

    B'Avud Reshaim Rina!!! When the Wicked Die We Celebrate!!!

     

    Not only to thank Hashem from removing this filthy klippa from the world, Sharon, yimah shmo, even though he was actually dead in a coma for 8 years, but we anxiously await more such cases, and the end of the filthy Zionist State. Amen.

     

     

    BS”D

     

    Omayn!!!

     

    This carrion has come to the Gehinom directly and those like him will experience the same fate.

     

    This carrion may have escaped from the International Justice, but not from the Divine Justice. This is what will happen to all the Zionists who have reached a point of no return already in their lifetime and whose conscience is rotten.

     

    Woe to the man who dies without being judged or being able to repent! This is the worst thing that can happen to a man or a woman.

     

    Of course these Amalekim don't repent anyway!!

    12-01-2014 om 14:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Two Zionist
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    Report from a ehrlicher Yid in Brooklyn

     

    Two Zionist "Jews" Control Federal Reserve

     

    He is the #2 now to Janet Yellin, the newest "Jewish" Zionist running the Federal Reserve. She follows Sholom Ber Bernanke who followed Avrohom Greenspan...why shouldn't non-Jews believe the protocols of the Elders of Zion??!!

    1) Obama nominates former Bank of IsraXl chief Stanley Fischer as Fed vice chairman
    Fischer served as Israex’s top banker for eight years; Obama: Stanley Fischer is widely acknowledged as one of the world's leading economic policy minds.


    2) Senate confirms Janet Yellen as next chair of the Federal Reserve6 Jan 2014: Rand Paul among Republicans voting against but Yellen is confirmed as first woman to head US central bank

     

     

    Fischer was born into a Jewish family in Mazabuka, Northern Rhodesia (now Zambia). When he was 13, his family moved to Southern Rhodesia (now Zimbabwe), where he became active in the Habonim Zionist youth movement. In 1960, he visited Israxl as part of a winter program for youth leaders, and studied Hebrew at kibbutz Ma'agan Michael. He had originally planned to study at the Hebrew University of Jerusalem, but went to the United Kingdom to study after receiving a scholarship from the London School of Economics, and obtained his B.Sc. and M.Sc. in economics from 1962–1966. Fischer then moved to the United States to study at MIT, and earned a Ph.D. in economics in 1969 with thesis titled Essays on assets and contingent commodities. In the early 1970s, Fischer worked as an associate professor at the University of Chicago. He became an American citizen in 1976.

    Fischer is married to Rhoda Fischer (née Keet), who had met during his days in Habonim. The couple have three children. When they moved to Israel, Rhoda became honorary president of Aleh Negev, a rehabilitation village for the disabled.
    Members of FED: It can be seen that 25% of the officials are from 1% of the population..........

    Members:
    Ben S. Bernanke, Board of Governors, Chairman
    William C. Dudley, New York, Vice Chairman
    Elizabeth A. Duke, Board of Governors
    Charles L. Evans, Chicago
    Richard W. Fisher, Dallas
    Narayana Kocherlakota, Minneapolis
    Charles I. Plosser, Philadelphia
    Sarah Bloom Raskin, Board of Governors
    Daniel K. Tarullo, Board of Governors
    Janet L. Yellen, Board of Governors
    Alternate Members
    Jeffrey M. Lacker, Richmond
    Dennis P. Lockhart, Atlanta
    Sandra Pianalto, Cleveland
    John C. Williams, San Francisco
    Christine M. Cumming, First Vice President, New York

    Bank of Israxl[edit]Fischer was appointed Governor of the Bank of Israxl in January 2005 by theIsraeli cabinet, after being recommended by Prime Minister Ariel Sharon and Finance Minister Benjamin Netanyahu. He took the position on May 1, 2005, replacing David Klein, who ended his term on January 16, 2005. Fischer became an Israeli citizen but did not have to renounce his American citizenship, despite previous concerns that such a step was a prerequisite for the appointment. [5][6][7]
    He had been involved in the past with the Bank of Israxl, having served as an American government adviser to Israxl's economic stabilization program in 1985. On May 2, 2010, Fischer was sworn in for a second term.[8]

    Under his management, in 2010, the Bank of Israxl was ranked first among central banks for its efficient functioning, according to IMD's World Competitiveness Yearbook.[9]
    Fischer has earned plaudits across the board for his handling of the Israeli economy in the aftermath of the global financial crisis. In September 2009, the Bank of Israxl was the first bank in the developed world to raise its interest rates.[10]
    In 2009, 2010, 2011 and 2012 Fischer received an "A" rating on the Central Banker Report Card published by Global Finance magazine.[11][12]
    In June 2011, Fischer applied for the post of IMF managing director to replace Dominique Strauss-Kahn, but was barred as the IMF stipulates that a new managing director must be no older than 65, and he was 67 at the time.[13] There is some discussion that his nationality may have influenced this decision.[14]
    On January 29, 2013, Fischer announced he would be stepping down as governor of the Bank of Israxl on June 30 midway through his second term.[15]

    12-01-2014 om 12:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-01-2014
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    Comments by a ehrlicher Yid fun Brooklyn


    R. Yisroel Dovid Weiss on Iranian TV

     

    Israeli cabinet ministers endorse new bill to annex Jordan Valley

    http://www.youtube.com/watch?v=056enUlEfzs


    Sadly Rabbi Weiss did not directly reply to the question of the Iranian interviewer. Furthermore, he promotes the idea that somehow only a certain segment of the Jewish People have to be worried about not to go into the Zionist army, which is completely and utterly false.

     

    NO JEW is allowed to go into the army whether or not he is hassidic or like Rabbi Weiss. NO JEW. How would Rabbi Weiss determine who is "anti-Zionist" and who is not? Many of the leaders of the orthodox Jews are dedicated Zionists, but want OTHER PEOPLE to do their dirty work for them and keep their own constituencies from army service. Sadly, very sadly, Rabbi Weiss does not address this entire issue adequately at all, and did not even reply to the question posed by the interviewer.

     

     

     

    Satmarlach Protest in NY

     

    Anti Israxl March at Israeli Consulate NYC

     

    Anti-Zionist Haredi Jews march in front of Israeli consulate in New York City, to protest recent forced draft in to the Israeli Defense Force [IDF], December 24 2013

    http://www.youtube.com/watch?v=tJru2DDQ5QQ&feature=youtu.be

     

    Non-Jews are utterly amazed just to see the presence of self-identified Jews ostensibly protesting against the State of Israxl. However, it must be understood that the organizers of these activities do not claim to appeal for the boycott of the Zionist State or the dissolution of the Zionist State. They typically merely set up protests AGAINST SPECIFIC POLICIES of the State itself. This must be understood clearly.

     

    They have not established any movement for the emigration of their brethren away from the Zionist State. They have this fantasy that their brethren can remain living under the wicked Zionist regime and that the Zionists will obediently leave them alone, never requiring anything from them, but allowing them all allowances and benefits by living there. This is totally ridiculous. IF the Zionist state is as evil as the organizers believe, then why to they remain content with such protests that do not get to the heart of the problem anyway?!

    02-01-2014 om 13:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-12-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Rafael BREUER: 'Unter seinem Banner - Ein Stimmungsbild (1908)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)


    EPIGONENBRIEFE


    SIEBENUNDZWANZIGSTER BRIEF


    EIN STIMMUNGSBILD


     

    24. Dez.19.. abends.

     Es dämmert…die Weihnachtsglocken tönen durch die christliche Welt.
    Es sind die einzigen Signale des christlichen Kultus, die auch in jüdische Häuser dringen.
    Denn in der Nitlnacht ruht das Studium des Gesetzes.
    Für ein paar Abendstunden vergegenwärtigt sich das jüdische Volk, wie arm es ohne Thora wäre. Wie bettelarm und hilflos, wenn jene Anschauung im Rechte wäre, die im Christentum die Überwindung der jüdischen Gesetzlehre sieht und nicht die fragmentarische Weltansicht einer tausend-jährigen Übergangszeit, die auf Umwegen – langsam aber sicher – an den Fuß des Moriaberges führt.
    Darum – wenn die Weihnachtsglocken tönen – horcht Jissroél nachdenklich auf – legt sein Kostbarstes bei Seite und wartet, bis sie ausgeklungen.
    Gäbe es Gott, daß sie nicht umsonst über die Erde klingen, und mögen sie mit mächtigem Schall das Gewissen der Völker wecken!
    Selig sind, die da hungern und dürsten nach Gerechtigkeit, denn sie sollen gesättigt werden.
    So heißt es in der Bergpredigt.

     Das Recht und die Liebe – es ist endlich Zeit, das aus den toten Worten, lebendige Taten werden.
    Was nützt es, wenn für nichtigen Zweck die nationale Ehre geschützt, die nationale Wehrkraft vermehrt, der nationale Wohlstand gefördert wird – wenn Millionen ungesättigt nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, wenn das Alphabet jeder Menschengesittung, das Recht und die Liebe, noch immer gelehrt – vergeblich gelehrt werden muß.
    Hat man denn schon vergessen, daß der feierliche Schall der Weihnachtsglocken dem Geburtstag eines jüdischen Kindes gilt! – 
     In der Nitlnacht ruht das Studium der Thora.
     Ausnahmsweise, nach althergebrachtem Brauch.
    Dieser Brauch ist ein sinniger Brauch. Wenn sich die Enthaltsamkeit vom Lernen nur auf die Stunden einer – dieser erstreckt.
    Jedoch dieser Brauch verliert jeden vernünftigen Grund, wenn die Enthaltsamkeit vom Lernen, bereits in der vorhergehenden Nacht geübt, in der folgenden Nacht fortgesetzt werden sollte – wenn auch in den übrigen Nächten des Jahres das Studium des Gesetzes ruht.  
    Zu den Perlen, um die uns die Vernachlässigung der Thora bringt, zählt auch die sinnige Muße der Nitlnacht.

    Darum klingen die Weihnachtsglocken vorwurfsvoll in so manches jüdisches Haus.
    O, daß sie auch uns zur Besinnung brächten!


     (Aus Rabbiner Dr. Raphael BREUER „Unter seinem Banner“ (1908)  S.186-187

    24-12-2013 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-12-2013
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    Freundlicher Leser!

     

    Bevor wir das Buch  des göttlichen Schriftwortes aus der Hand legen, wollen wir noch einmal de heiligen Inhalt desselben überblicken.

    Es beginnt, wie wir wissen, mit der Schöpfungsgeschichte, mit dem göttlichen Worte: Es werde!

    Viele Geschlechter, erzählt es uns ferner, sind seit jedem Augenblicke entstanden und wieder von der Erde verschwunden. Das fromme Leben der Patriarchen, wie sie für die Verbreitung wahrer Gotteserkenntnis gewirkt und gestrebt, wird uns darin geschildert.

    Es schließt mit dem Hinüberschlummern Josefs, der nach so vielen Wechselfällen von Leiden und von Freuden als Herrscher  Egyptens zu Grabe ging.

    Mögest du, junger Leser, aus diesem ewigen Wechsel die große Lehre mit ins Leben nehmen, daß alle irdische Größe eitel, hinfällig und vergänglich, kein Selbstzweck hat, sondern nur Mittel zur Erreichung eines höheren Zweckes ist, mögest du bei jedem Schritte, bei allen deinen Unternehmungen die Worte des weisen Königs vor Augen haben und beherzigen:

    „Fürchte Gott, halte seine Gebote, denn das ist des Menschen Ziel und wahre Bestimmung.“

     

    1.

    Des ersten Buches heil’ge Lehre

    Beende ich, mein Schutz und Hort!

    Doch ferner mir die Huld gewähre,

    Daß ich versteh‘ Dein göttlich Wort.

    2.

    O, guter Gott, beleb‘ mein Streben,

    Entzieh‘ mir Deine Hilfe nicht!

    Nur Dir geweihet sei mein Leben,

    Bis einst mein Aug‘ im Tode bricht!

     

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 155  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    13-12-2013 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-11-2013
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn

    Aaron Teitelbaum talks to Arabs

    1. They ask Aaron Teitelbaum: WHY don't you recognize the Zionist state?

     His answer: Because "they don't represent the Jews" (meaning the all the people who vote for the Zionists in the Knesset and AIPAC are Chinese, Italians and Greeks......)

    2.  They ask "Why don't they represent the Jews"? His answer: "Because they don't" (Another stupid answer).......

    3.  They ask: What about the haredi Zionists?  His answer: We have nothing to do with them (Except for Shmuel Auerbach, the Vizhnitzer, the Belzer, Kanyevsky, etc. etc.)

    4.  They ask: Do you support the claims of the Palestinians? His answer: We don't care how many Arabs the Zionists kill or how much hatred this makes against Jews. We only say there shouldn't be a state. (What a CHILUL HASHEM.......that the TORAH AND HASHEM don't care about these aveyras. What an absolute idiot.......as if we didn't know!!).

     

    מיליארדרים מוסלמים נפגשו עם האדמו"ר מסאטמר והציגו בפניו סדרת שאלות על יחסה של החסידות לציונות • השו"ת המלא

    Muslim billionaires met with the Satmar Rebbe and presented him a series of questions on the attitude of the adherents

    שלמה גרינברג, בחדרי חרדים 15:19 07/11/2013   

    מה הסביר האדמו"ר מסאטמר למוסלמים מיליארדרים מוסלמים נפגשו עם האדמו"ר מסאטמר והציגו בפניו סדרת שאלות על
    יחסה של החסידות לציונות • השו"ת המלא
    07/11/2013 15:19
    חרדים בחדרי ,גרינברג שלמ 

    ביקור יוצא דופן של מוסלמים בכירים בבית האדמו"ר מסאטמר: האחים למשפחת הני אל קאסאב, מאיחוד האמירויות, החולשים על חברות ענק בדובאי ובעלי שדות הנפט באיחוד, ביקרו אצל האדמו"ר.

     

    שני האחים, שהונם מוערך בעשרות מיליארדים, הגיעו לארה"ב לצורך עסקים והשקעות משותפות עם אנשי עסקים חרדים.

     

    כפי שפורסם ב'בחדרי חרדים', האדמו"ר מסאטמר ערך מגבית מיוחדת בשמיני עצרת, למימון קמפיין בעיתונות האמריקאית, נגד ראש הממשלה בנימין נתניהו, לקראת בואו לנאום בעצרת האו"ם.

     

    מטרת הקמפיין הייתה למחות נגד 'גזירות ממשלת ישראל' בנושא גיוס בני הישיבות. 75 אלף דולר גוייסו מיד למחרת החג. והפרסום יצר תהודה גדולה בציבור האמריקאי ובמדינות אחרות.

    האחים שנתקלו גם הם במודעה נגד נתניהו, ביקשו לנצל את ההזדמנות, כדי לברר מהי בדיוק שיטתה של סאטמר.

     

    בעת ביקורם, נודע להם שאחד מהחרדים השותפים איתם בהשקעה הוא חסיד סאטמר והשניים ביקשו ללמוד יותר על יחס החסידות למוס 

    השותף, לא הצליח לספק את סקרנותם והוא הפנה אותם להרה"ג רבי חיים צבי טייטלבוים, נכדו של האדמו"ר.

     

    במהלך השיחה ביקשו השניים להיפגש עם האדמו"ר. האדמו"ר הגיב כי אם מהביקור יצא קידוש שם שמים, הוא מוכן לכך.

     

    השניים הגיעו אל האדמו"ר ושהו בחדרו במשך רבע שעה.

     

    מדוע אתם נגד המדינה? 

    בפתח השיחה, גוללו האחים את טיב עסקיהם בפני האדמו"ר וביקשו את ברכתו. בהמשך, ניסו האורחים להבין, מדוע "סאטמר הם נגד המדינה?".

     

    האדמו"ר ענה להם בצורה חד משמעית: "הציונים אינם דוברים בשם עם ישראל ואינם באי-כוחם בכלל. לא הכרנו בהם כמדינה יהודית, וכתוצאה ישירה מכך, אנחנו לא הולכים לכותל המערבי אפילו שזה המקום הקדוש ביותר לעם היהודי, ולא לשאר מקומות שהמדינה כבשה מהערבים".

     

    "האם למשל סאטמאר משתתפים בבחירות?" חקרו האורחים.

     

    האדמו"ר: "בוודאי שלא... אין לנו שום זיקה למדינה שלהם, ואיננו נותנים שום כתף לתמיכה בשלטון".

     

    - האם יש לכם קשר עם מפלגת ש"ס?

     

    האדמו"ר: "בדיוק ההיפך. אנחנו נלחמים נגדם ונגד אגודת ישראל, וכל המפלגות שנקראות חרדיות, כי אין לנו חלק ונחלה בשום דבר שנועד לבסס את המדינה הציונית ו 

    - האם הבעיה היא בגלל שמדובר בשלטון חילוני?

     

    האדמו"ר: "זה לא משנה אם את המדינה מנהל חרדי או חילוני... הבעיה הוא המדינה המכונה בשם ישראל".

     

    - האם זאת אומרת שסאטמאר אוהדים את הערבים?

     

    האדמו"ר: "התנגדותנו למדינת ישראל, לא נובעת ממניעים פוליטיים, אלא האיסור על פי התורה שלנו להקים מדינה בשם ישראל, לפני בוא הגאולה. המדינה מהווה סתירה גדולה לדת היהודית ותקוותינו האמתית. לכן, גם אם יבוא יום ובין הערבים לישראלים תיכון ברית שלום, התנגדותנו למדינת ישראל בעינה עומדת".

     

    יש הבדל בין ציונים ליהודים 

    האחים סיפרו כי נולדו בדמשק ומעולם לא גדלו על ברכי השנאה ליהודים. "הטיפו לנו תמיד רק נגד הציונים ומדינת ישראל. עם שכננו היהודים בדמשק, היו לנו יחסים טובים".

     

     

    האדמו"ר: "נכון. הציונות היא בסך ארגון פוליטי וצריכים להסביר לכולם, מה ההבדל בין יהודים לבין ציונים".

    בתום השיחה, שנערכה באווירה חיובית, נפרדו האישים מהאדמו"ר בלבביות.

     

    בסאטמר מציינים, כי עילה נוספת לקיום הביקור, נובעת מדברי אביגדור ליברמן, כי "פוגרום נגד היהודים בדרום אפריקה הוא רק עניין של זמן", וקרא לכל היהודים במדינה לעלות לישראל בהקדם.

     

    הדברים שהגיעו לאוזניו של האדמו"ר מסאטמר, קוממו אותו. "הרי זו הטקטיקה הישנה של הציונות ושליחיה. קודם, הם מתסיסים את התושבים נגד היהודים וכאשר האחרונים סובלים מהתנכלויות בעקבות זאת, הם עוזבים את ביתם ורכושם ובורחים למדינת ישראל. כה עשו בעבר וכך הם מעוניינים גם לעשות כעת. רבבות יהודים בדרום אפריקה יושבים בשלווה , אבל הציונים משסים ושופכים שמן למדורה, כדי לאלץ אותם לעלול לישראל", אמר האדמו"ר.

     

    "על רקע זה

    10-11-2013 om 20:41 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-10-2013
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    A Ehrlicher Yid fun Brooklyn

    Aron Teitelbaum loves Ovadiah Yosef

     

    He's friends with everyone including the sons of Ovadiah Yosef. He loves Ovadiah's books...

     

    http://ladaat.info/article.aspx?artid=8113

     

    כעת נחשף: הקשר בין מרן זצ"ל לאדמו"ר מסאטמר שליט"א

     

     

    שניהם מעולם לא נפגשו, שניהם מנהיגים ברמה בעלי השקפות קיצוניות זה מזה, אך כשמדובר בהלכה, מצאו מיד את הקשר. הקשר בין מרן הגר"ע יוסף זצוק"ל לבין כ"ק האדמו"ר מסאטמר שיבדלחט"א.

     

    פגישה אישית בין שני האישים החשובים מעולם לא התקיימה, אך בין מרן הגר"ע יוסף זצ"ל לבין יבלחט"א האדמו"ר מהר"א מסאטמר שליט"א היה קשר תורני מופלג. ככל מה שנגע בענין תורני או הלכתי הטיבו לתקשר ביניהם.

     

    היה זה כשהרה"ג רבי דוד יוסף שליט"א שם פעמיו לארה"ב יחד עם חברי 'בד"ץ בית יוסף', לבחון מקרוב את הליכי השחיטה המוהדרים שבקרית יואל במונרו. בית החשיטה הקפדני בפיקוחו האישית של האדמו"ר מסאטמר שליט"א. בשחיטה מחמירים מאוד לפי שיטת הבית יוסף.

     

    עם תום הסיור עלו חברי 'בד"ץ בית יוסף' יחד עם רבי דוד יוסף למעון האדמו"ר, שקיבלם בחיבה רבה. הרב דוד העניק את הספר 'יביע אומר' – חיבור של מרן זצ"ל, לאדמו"ר.

     

    האדמו"ר התרגש מאוד כשראה בפתח הספר הקדשה אישית של מרן זצ"ל, בו הוא כתב: "לאדמו"ר כבוד קדושת האדמו"ר בנן של קדושים רבינו אהרן טייטלבוים שליט"א, מוצש"ק ד' שבט תשע"א, ביקרא דאורייתא", בתוספת חתימה אישית של מרן.

     

    מיני אז הספר לא נפרד מידי האדמו"ר. הוא נמצא קבע באוצר הספרים הפרטי של האדמו"ר בבית לימודו.

    09-10-2013 om 23:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-10-2013
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn sagt: Gevalt...

    Several hundred thousand Jews attending the funeral of this Erev Rav Mesis u Mediach........THEY COMPARE HIM TO MOSHE RABBENU AND YOSEF HATZADDIK. AFAR LAFUMAM!!! THE RABBI OF "ALL THE JEWISH PEOPLE!"!! GEVALT!!! THIS IS THE CONDITION THAT THE JEWISH PEOPLE IS IN!! GEVALT!! EVEN THAT IDIOT ABBAS GAVE CONDOLENCES 3 YEARS AFTER OVADIASHTUNK CURSED HIM!!

    SHEM RESHA'IM YIRKAV!!!

    YIMACH SHMO!!!

    GEVALT!!!

    THE SITRA ACHRA WAS VERY VERY SUCCESSFUL.......HE GOT TOGETHER SEPHARDIM, CHASSIDIM, LITVAKS, SETTLERS, MIZRACHI, FREI, WITH ALL THE REBBELACH, RABBONIMLACH, LEADERS OF THE MEDINA, OF THEIR ENTIRE IZREEYALI PEOPLE THAT IS NOT A PEOPLE. ALL TOGETHER UNDER THE FLAG OF AMALEK............DISGUSTING. ABSOLUTELY DISGUSTING.............

    BARUCH SHE-HIVDILANU MIHEM UME-HAMONEYHEM. AMEN.

    Berland: Ovadiah=Moshe Rabbenu (Audio)

    THIS BERLAND SHOWS HIMSELF TO BE EVEN CRAZIER THAN EVER. AND HE PRETENDS TO BE A JEW AND A BRESLOVER!!!!!!! ACTUALLY HE SHOWS HIMSELF TO BE AN AMALEKITE PRETENDINGTO BE A BRESLOVER............. 

    http://www.ladaat.info/article.aspx?artid=8080

    MAY HASHEM YISBORACH TAKE CARE OF THIS MADMAN LUNATIC RASHA APIKORUS SHAYGETZ BERLAND. AMEN!!

     הרב אמר כי "מרן הוביל אותנו, למעלה משמונים שנה, כמו שמשה הוביל את בני ישראל במדבר, בכל מלחמות ישראל."

    HOW MUCH LOWER CAN IT GO --------- CRYING OVER THIS VICIOUS ZIONIST BIG MOUTH?!!!

    WHICH ARE EVEN REAL JEWS AND WHICH ARE SIMPLY EREV RAV???

    GEVALT................THE CHARON AFF WILL BE VERY GREAT...............KLAL YISROEL IS ALMOST TOTALLY LOST..........

    Half a million at Rabbi Ovadia Yosef’s funeral in Jerusalem. Hundreds of thousands still en route; police chief implores people to stay away as masses converge on capital to pay their last respects to the late leader of Sephardi Jewry in one of the largest funeral processions ever seen in Israel; Israeli politicians and ambassadors send their condolences

    ARABS FROM THE SO-CALLED PALESTINIAN AUTHORITY WHOSE WHOLE LIFE IS TO CHANFEN (PANDER) TO THE ZIONISTS CAME TO THE FUNERAL OF A MAN WHO CURSED THEM OUT!!!

    IF PALESTINIANS ARE LIKE THIS THEY DESERVE NOTHING BETTER THAN OCCUPATION BY THEIR ZIONIST MASTERS!! 

    AND CRACKPOTS LIKE THE "SO-CALLED RABBI" REUVEN ELBAZ OF THE "YESHIVA PORAT YOSEF" AND OTHERS COMPARE THE EREV RAV ROSH LETZ OVADIAH TO MOSHE RABBENU!!

    Screaming, joking, laughing, cursing, yelling, spitting Zionism..........This is a "rabbi"...........?? Or a vegetable seller in a market?

    http://www.youtube.com/watch?v=plqSjOmInkU

    http://www.youtube.com/watch?v=A4xMHVSZLyU

    http://www.youtube.com/watch?v=9XUPXMhpgCU

    http://www.youtube.com/watch?v=-O6_KOuBfFM 

    HB

    Good riddance! The Zionist leader has done much harm to the Jewish People and the Palestinians!

    08-10-2013 om 22:30 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-09-2013
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת בראשית

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro Beréschiss

    Jesaja, Kap. 42, V.5

     

    Weshalb ist wohl aus dem reichen Schatze des Prophetenwortes gerade dieser Abschnitt zur Haftora für die Sidra בראשית bestimmt worden? An den Anfang der uns „ewig“ scheinenden Welt führt uns das Thorawort und zeigt uns Gott als deren Schöpfer. Das Prophetenwort aber spricht: der einst בָרָא, er ist noch der בורֵא, er ist noch der Schöpfer, er ist noch jetzt ebenso der Herr seines Werkes wie damals als er es schuf. Alles was ist in Himmel und auf Erden hat Dasein und bewahrt Dasein, nicht weil Gott es einst geschaffen, sondern weil Er, der noch jetzt sein Schöpfer ist und Herr, noch jetzt will daß es sei. Hörte Er auf, sein Sein zu wollen, derselbe Augenblick wäre der letzte seines Seins.

    Das ist ein gewaltiger, unsere ganze Weltanschauung umgestaltender Gedanke. Was als eherne Naturnotwendigkeit erschien, erscheint uns im Licht des בורא-Gedankens als ein fortgesetztes göttliches Wollen, die ewigen Naturgesetze werden zu in jedem Augenblicke sich verwirklichenden Gottesgedanken, alle Wesen, alle Stoffe und die in ihnen wirkenden Kräfte werden zu צבאות ה' werden Glieder des einen großen, in aller Gegensätzlichkeit einheitlichen und trotz aller Gegensätzlichkeit harmonisch zusammenwirkenden Gottesheeres. Denn unweigerlicher Gehorsam bildet den Grundcharakter, der allen Gliedern der unendlichen Wesenschar ausgeprägt ist, von der Keimkraft, die im Samenkorn lebt, bis zu den Gesetzen, denen die Sonnensysteme gehorche,: sie alle לא יסַבו בלכתם, sie kennen kein Schwanken, sie weichen nicht von dem Wege, den ihr Schöpfer und Herr ihnen vorgezeichnet.

    Nur einen Wesenkreis gibt es, der hierin eine Ausnahme macht: das ist der Mensch. Er ist in seinem Wollen und Tun nicht der Naturnotwendigkeit unterworfen Er kann abweichen, er kann den Willen seines Schöpfers zuwiderhandeln. Mit dieser Fähigkeit zur Sünde ist ihm aber erst der Weg geöffnet zu der höheren Stufe des Vollbringens des göttlichen Willens: der Weg zur freien Gehorsam. Denn er ist nicht bloß irdischen Ursprungs. Dem der Erde entnommenen und für seine hohe Bestimmung besonders gestalteten Leibe hauchte – so lehr uns das Thorwort – der Schöpfer Lebensodem in’s Angesicht und dadurch erst ward der Mensch zu einem „beseelten Wesen.“ Das Prophetenwort aber hebt hervor, daß derselbe, der ויפח באפיו נשמת חיים, noch jetzt es sein, נתֵן נשמה לעם עליה וגו' „der Seele gibt dem Volke auf ihr und Geist den Menschen einer jeden Gegenwart.“

    Das Thorawort lehrt die hohe Bestimmung des Menschen, die Befähigung auch des gesunkenen Menschen sie zu erreichen und den Anfang der Erziehung zu ihr. Es selbst bildet ja nur die Einleitung zu der Offenbarung des Gesetzes, durch welches Gott sich ein Volk schaffen wollte zur Verwirklichung des צדק, des Rechtideals, zum Werkzeug der Erziehung der Menschheit, zum Träger der ewigen Wahrheiten und zu deren Gottesherold an die Menschen. – Das Prophetenwort spricht es aus, wie Gott Jissroél um dieses Zedek-Ideals willen berufen und es nicht sinken und nicht loslassen werde, bis es in eigner Vollendung selbst seine Bestimmung erreicht und alsdann seine menschheitspriesterliche Bestimmung in Erleuchtung und Befreiung des Menschen zur Wahrheit gemacht habe. Zu diesem Behufe werde Gott aus der scheinbaren Zurückgezogenheit hervortreten und sich in dem Beispiele des selbst erst aus langdauernder Verblendung und Verirrung zum Gottesdiener erzogenen Jissroél wird auch die Menschheit ermutigt, nicht an ihrer Erhebung  zu verzweifeln. Uns aber wird die Verheißung ausgesprochen, daß um der Verwirklichung des Zedek-Ideales willen die Thora, zu deren Anfang wir eben wieder zurückgekehrt und deren erster Abschnitt an unserem inneren Auge eben vorübergezogen, n ihrer ganzen Größe und Machteinzigkeit erkennen lasse werde.

    …

    V.6 קראתיך בצדק: für die Verwirklichung des von mir bestimmten Rechtsideals habe ich dich, Jissroél, berufen, dafür führe ich dich an der Hand, d.h. erziehe dich durch meine Gesetze und durch dein von mir gestaltetes Geschick. – לברית עם: „zum Bunde der Gesellschaft“, erst durch die Erkenntnis und Anerkennung dieses Zedek-Ideals wird der auf anderem Wege nimmer zu erreichende Friede einziehen, nur auf dem Boden dieser   die soziale Frage ihre endliche Lösung finden. – לאור גוים: erst durch die Erkenntnis dieses in dem Gottesworte niedergelegten Zedek-Ideals werden die bis dahin einander als geschlossene Volkskörper feindlich gegenüberstehenden Nationen zur wahren Erkenntnis der Wirklichkeit gelangen.

    V.7. Erst durch diese Erkenntnis und Anerkennung werden alle die Bande sinken, die die Menschen geistig und leiblich knechten. אסיר: der Gefesselte, die durch Machtmißbrauch Vergewaltigten; יושבי חושך: ein ergreifend anschauliches Bild eines Zustandes, in welchem die Verhältnisse für weite Kreise das ganze Leben zu einem בית כלא gestalten. Befreiung von geistiger und leiblicher, von sittlicher und sozialer Unfreiheit ist das Heilesziel des von Jissroél der Menschheit zu bringenden Gotteswortes.

    V.8 Bei dem  Namen Gott will nur Ich gedacht werden, und ich werde es fügen, daß die Menschen nicht ferner meine Waltungen den nur von ihrer geistigen Blindheit mit Macht und Leben begabten Götzen zuschreiben.  

     

     (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 1 - 11   Kommentar zu  Jesaja. Kap. 42  V5…) 

    25-09-2013 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-09-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zionist "Rabbi" Pinto Invited to Meet Rouhani
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn  

    Zionist "Rabbi" Pinto Invited to Meet Rouhani

    SURE NOT LIKE THE OLD DAYS WHEN AHMEDINEJAD AVOIDED ZIONISTS AND "IZREEYALIS"...

    Rav Pinto Invited to Meet with Iranian President Hassan Rohani

     

    (Thursday, September 12th, 2013)

    There is still some discussion regarding the reported Rosh Hashanah greetings sent to Prime Minister Binyamin Netanyahu from Iranian President Hassan Rohani.

    Whatever the case may be, there appears to be another surprising initiative from the Iranian president, for Maariv reports the American-Iranian Institute based in the United States has invited Rabbi Yoshiyahu Pinto to meet with Rohani. The report states the two are planning to meet on September 26, 2013 during the United Nations General Assembly in New York City. Foreign Minister Javad Zarif is also expected to take part in the meeting.

    Maariv reports that Rav Pinto has not responded yet, and he will be conferring with a number of state officials in Israel before announcing his decision. It appears the invitation is the result of efforts from Italian businessmen who maintain a connection with Rabbi Pinto as well as with state leaders in Iran

     HB

    Rohani is not Ahmadinejad!
    Of course, the new policy team has yet to prove its anti-Zionism.

     

    'Jews Aren't Our Enemies,' Says Iran Foreign Minister:" 

    Zarif explained his country's differentiation between Zionism and Judaism with, "Judaism is a divine religion that we respect in accordance with the teachings of our religion and our country's constitution." "Zionists are a minority with the Jews," he said. "They are exploiting the suffering of the Jews to justify their crimes against the Palestinians.

    http://is.gd/bqSyem

    DG

    He might say it, but it's not emphasized any more. In fact it's like he makes it a statement of doctrine and nothing else.  Like Satmar is "against" Zionism.............and then what?! 

    DG

    His idiotic statement about the Zionists.  HIS GROUP SHUVU YISROEL IS WORTH $75 MILLION, AND HE  GIVES ADVICE TO BIG BUSINESSMEN AND ZIONIST LEADERS SUCH AS BINYAMIN BEN ELIEZER, YIMACH SHMO, OF ALL TYPES WHO ARE NOT EVEN FRUM, AND HE CANNOT EVEN DECIDE WHAT IS THE FATE OF THE ZIONIST STATE!!!!! AND HE IS SUPPOSEDLY TO MEET THE NEW IRANIAN PRESIDENT!!

    http://www.haaretz.com/print-edition/news/a-rabbi-not-afraid-to-deviate-1.265442
    And what about the government's policies toward the Palestinians and the Arab world, the rabbi was asked?
    "We were not in the army. My son will not serve in the army," he answered. "How can I say things and give advice as to whether Israel should return territory? What moral power do we have to say such a thing?"
     

    HB

    U.S.-based rabbi: Edict against renting to Arabs endangers Jews abroad

     

    Influential U.S. Rabbi Yoshiyahu Pinto says letter signed by dozens of prominent religious leaders might increase racism against Jews, who 'won't be able to live in New York or anywhere else in the world.'

    By Yair Ettinger | Dec. 19, 2010 | 1:39 AM | 28

    http://www.haaretz.com/print-edition/news/u-s-based-rabbi-edict-against-renting-to-arabs-endangers-jews-abroad-1.331369  

    DG

    From the same article.......this guy doesn't even say a word of how the medinah endangers Jews everywhere! He knows perfectly well the danger to Jews provoking the Arabs by going to Hebron......Here it says:

    The New York rabbi spent last night praying with thousands of his followers in the Cave of the Patriarchs in Hebron.

    17-09-2013 om 23:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-09-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zionists always are mafkir Jews
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    Zionists always are mafkir Jews

     

    IMAGINE THE IDIOTS WHO ACCUSE ANTI-ZIONIST JEWS OF PUTTING YIDDEN IN DANGER WHEN THEIR FAVORITE SHKOTSIM AMONG THE ZIONISTS THINK NOTHING OF BEING MAFKIR JEWISH LIVES FOR THEIR AVODA ZARAH. JEWISH LIVES TO THESES BEASTS MEANS NOTHING, YIMACH SHMA ZICHRA.....:

     

    http://www.timesofisrael.com/golda-meir-my-heart-was-drawn-to-a-preemptive-strike-but-i-was-scared/

     

    Golda Meir acknowledged that it would have saved lives but said that, even in the aftermath of the war, she did not regret her refusal to unleash the air force on the amassing Egyptian troops on the western side of the Suez Canal. “I knew then, and I know now, too, that it’s possible, maybe we could even say certain, that boys who are no longer would still be alive,” she acknowledged. “But I don’t know how many other boys would have fallen due to a lack of equipment

    16-09-2013 om 23:06 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-09-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.קומי צאי מתוך ההפיכה
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    קומי צאי מתוך ההפיכה

     

    וועד עזרה ליהודים הרוצים לצאת ולנוס מהמדינה הציונית מקום הסכנה ברוחניות ובגשמיות

     

    מיט גרויס פרייד איז אויפגענומען די בשורה איבער דאס גרינדונג פון דעם דרינגענד וויכטיגע ארגעניזאציע "קומי צאי מתוך ההפיכה" וואס איהר ציל איז צו העלפן אידן וועלכע ווילן אנטלויפן פונעם שלטון הכופרים, וואו עס איז כידוע א מקום סכנה ברוחניות ובגשמיות.

    די דאזיגע גוטע בשורה קומט אין א צייט וואס אזא סארט ארגעניזאציע איז וויכטיגער ווי סיי ווען פריער. ווען דיכופרים האבן אנגעהויבן צו מאכן דאס לעבן פון אידן נאמנים לד' ולתורתו ענגער און ענגער פון טאג צו טאג, מיט זייערע ביטערע גזירות ורדיפות לעקור את הכל.

     

    Siehe PDF in Beilage:

    Bijlagen:
    בראשור מתוקן בס'ד.indd - אנטלויפט פון דער ציוניס (1.2 MB)   

    01-09-2013 om 20:15 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-08-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Overview History of Zionists and Palestinians
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    Palestinian Collaborators in 1948

     

    http://en.wikipedia.org/wiki/Army_of_Shadows,_Palestinian_Collaboration_with_Zionism,_1917%E2%80%931948

     

     

    Zionists and Palestinians 1917-1967

     

    Part of the untold story was discovered in archival reports from the Zionists and the British describing the cooperation and collaboration of Palestinians with the Zionists long ago. These two books show this information that most people don't know about. Also the fact that the Arab countries did not want to help the Palestinians in 1948!!  This starts to show that in a strange way Arabs/Palestinians contributed to the Naqba of 1948 by having helped the Zionists to begin with!! And things have not changed so much in our time either..........

    Army of Shadows: Palestinian Collaboration with Zionism, 1917-1948 [Hardcover]

     

    Good Arabs: The Isræli Security Agencies and the Isræli Arabs, 1948-1967 Hardcover

     

     

    History of the Zionists

     

    In this video they describe the result of the Zionist conquest on the Palestinian refugees in 1948 and thereafter with interviews and videos. Including the murder of Count Bernadotte in Jerusalem by the beasts of the Stern Gang...It is also interesting to see how Zionists then spoke EXACTLY the way they do today, with the same chutzpa and lies, yimach shmam vezichram.

    http://www.youtube.com/watch?v=YDZxsQhQUrg

     

    The other videos are:

    http://www.youtube.com/watch?v=qCgHwkEprVo

    http://www.youtube.com/watch?v=Ifv38nKw6mE

    http://www.youtube.com/watch?v=33As-slK8a4

     

    NO REAL JEW SEEING AND HEARING WHAT THE ZIONISTS DID IN THE NAME OF THE JEWISH PEOPLE AGAINST THE PALESTINIANS THEN OR NOW COULD TOLERATE THE EXTENT OF THE CHILUL HASHEM FROM THESE SINS OF THE ZIONISTS, YIMACH SHMAM VEZICHRAM. SUCH CRUELTY, SUCH EVIL, SUCH CHUTZPA AGAINST ALL THE TORAH...TURNING THE JEWISH PEOPLE INTO REAL BARBARIANS!!!

     

    Contributed by a ehrlicher Yid fun Brooklyn

    28-08-2013 om 23:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-08-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Canada Izreeyal Media Condemns Indians!
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    Canada Izreeyal Media Condemns Indians!

     

    The Izreeyal-first media in Harper's Izreeyal--Asper-Canada condemns the Indians along with the Palestinians!! Who ever heard of such a thing??! The colonialists went in and drove the Indians off their lands, sold them whiskey and stole their lands. And now they are constantly criticized for standing up............

     

    News Video

     

    http://www.presstv.ir/detail/2013/08/12/318397/canada-media-support-proisrael-agenda/

    13-08-2013 om 15:20 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-08-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NK News about
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     Ehrlicher Yid fun Brooklyn:

    NK News about "Spy"

     

    IT IS INTERESTING THAT THE NKI NEVER PUT OUT A SIMILAR STATEMENT ABOUT MOSHE ARYE FRIEDMAN......!!!!! DESPITE CLEARLY WILD BEHAVIOR...... WHY NOW ON THIS GUY??????!!!!!!

    EVEN HIRSCH HAS EXPRESSED RACHMONOS ON THE ARRESTED MAN WHEREAS THESE STATEMENTS OF NKI APPEAR TO BE MAFKIR THE GUY WITH NO RACHMONOS WHOSE CHILDREN WERE ACCEPTED INTO THE NK TORAH VEYIRAH YESHIVA...

     HB

    What had done NKP with Elchonon in prison on suspicion of graffiti on the walls of the Zionist temple “Yad Vashem”?

    DG

    AND WHY DID NKI ON THEIR WEBSITE ALSO NOT ISSUE A DISCLAIMER FOR "NETUREI KARTA" ABOUT THE GRAFFITI MADE BY ESTEROVICH LAST YEAR??????

    Neturei Karta's Statement on the Current Zionist Slander

     

    August 1, 2013 - New York City

     

    With the help of the Almighty.


    In light of the current accusations that a member of Neturei Karta spied on the State of Israel, we want to reassure the world that Neturei Karta is a non-violent, non-militant movement that never engages in spying or political maneuvering. It is a movement that is an open book for the world to see.  We go around the world with the goal of building bridges, removing hate, educating people and broadcasting to the world that the Zionist State of Israel has hijacked the identity of Judaism. Judaism means subservience to G-d and upholding the Torah.

    Neturei Karta is not a political, national entity or movement like the State of Israel. We never call for violence or killing; that is the way of Zionism - how ironic that they accuse others of this. Publicizing the facts about Judaism and Zionism is all we do. We have been an open book movement for over 80 years. The world knows it and the Zionist regime knows it. We don't think for a moment that the Zionists, with all their intelligence, have any misconceptions about what we do. We don't do anything subversive, or anything that is not open and public.

    When the Zionists came to Palestine, Rabbi Yosef Chaim Sonnenfeld ob"m, Rabbi Amram Blau ob"m and many other holy men of blessed memory stood up against them. Neturei Karta is continuing to spread their message in a non-violent manner. Rabbi Amram Blau always said that our power is in being hit, not in hitting. (He was most likely murdered by the Zionists.) 

    Therefore, we are not going to dignify or respond to the slander of the Zionists against Neturei Karta. The claim that Neturei Karta spied on the State of Israel is ridiculous. Neturei Karta has no dealings with the State of Israel whatsoever.  Even when anti-Zionists demonstrate in New York across from the Israeli consulate, they don't appeal to the Zionists directly; they appeal publicly to the world to stop the Zionist state and its atrocities. We don't deal with heretics, murderers and thieves.

    We speak to the world because we want the world to see that we have no conflict with the Arab and Muslim world or their leaders, and that they have nothing against Judaism. We used to live together in peace, and it's only the Zionists who have the blood on their hands of all the Jews and non-Jews in this conflict from the beginning.

    It's no surprise to us that the Zionists have resorted to spreading slander about Neturei Karta; we've expected this kind of slander for years. It's very possible that they are doing this with the specific intention of striking fear into the hearts of Jews so that they should stop speaking out against them. Zionism and the State of Israel is a lie, illegitimate and a rebellion against the Almighty-Judaism and anti-Zionism is truth and the will of the Almighty. Truth and the will of the Almighty will never be silenced and with always prevail in the end.

    We pray to the Almighty that the Zionist terror against Jews and non-Jews should come to an end, and that the Zionist entity should be speedily and peacefully dismantled, so that there can be peace in the world again. Ultimately, we hope and pray for the day when the glory of the Almighty will be revealed throughout the universe, when His kingdom will be accepted by all, and all humanity will serve Him together in peace and harmony. Amen

     2 Aug 2013: New bulletin in regard to the Zionist slander

     

     In regard to the incident of the young man from Jerusalem who was arrested and accused of espionage, after reviewing the facts of the case, it has become clear that the claim that the accused is a member of Neturei Karta is patently false. He does not participate in or support any Neturei Karta activities, nor does he attend any Neturei Karta synagogue. He does send his children to a Neturei Karta school, but that indicates nothing, since this school takes in many children from various homes. It is clear that the Zionists, for their convenience, have falsely labeled him as Neturei Karta.

    Furthermore, everyone who knows him knows that he is an unstable individual. The Zionist state has fallen to new low, and found a way of attacking Neturei Karta by arresting an unfortunate, unbalanced young man with no ties to our group. With the help of the Almighty we will not be intimidated, and we will continue speaking up against the State of Israel. We hope and pray that the state will come to an end soon without any suffering for anyone. 

     

    http://www.nkusa.org/articles/slander.cfm

    07-08-2013 om 23:20 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-08-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NK KANOY arrested...
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn:

     

    NK "Kanoy" arrested...

     

     

    These people think it's no problem living under the Zionists and doing whatever they want. How ridiculous.... It's all over the "Jewish" media......

     

    HOW LONG ARE PEOPLE WHO CONSIDER THEMSELVES ANTI-ZIONIST GOING TO STUBBORNLY REMAIN IN THE MEDINAH AND PLACE THEMSELVES INTO GREATER DANGER OF INVOLVEMENT WITH THE ZIONISTS AND THEIR AUTHORITIES, IGNORING THE CONSEQUENCES OF THAT?????? WHAT IS WRONG WITH THESE TYPES OF PEOPLE??

    BY THE WAY, WHY IS IT THAT THE HIRSCHES NEVER GET ARRESTED?? AND IF THIS EVENT HAPPENED TWO YEARS AGO, WHO MASSERED THE UNNAMED SUSPECT DAVKA NOW??

    PLUS THE HAREDIMLACH MEDIA GETS THEIR FACTS WRONG TOO......

     

     Israxl: un ultra-orthodoxe inculpé de tentative d’espionnage pour l’Iran

    http://www.almanar.com.lb/french/adetails.php?eid=123638&cid=18&fromval=1&frid=18&seccatid=22&s1=1

     

    Haredi from anti-Zionist Naturei Karta sect charged with trying to spy ...

    www.jpost.com/.../Haredi-from-anti-Zionist-Naturei-... - Vertaal deze pagina

    6 uur geleden - Man allegedly offered Iranian embassy in Berlin intel on Israxl, continued ... Isram Group ... A first: Neturei Karta appeals to police over buses ... Last year, Arabic media reported that members of the sect met with Hezbollah ...

     

    http://www.jpost.com/National-News/Haredi-from-anti-Zionist-Naturei-Karta-sect-charged-with-trying-to-spy-for-Iran-321751

      

    Neturei Karta Member Charged with Espionage for Iran

    The accused was using an email account which he checked in Jerusalem Internet cafes.

    By: Yori Yanover

    Published: August 1st, 2013

    Israeli man charged with spying for Iran | GulfNews.com

    gulfnews.com/.../israeli-man-charged-with-spying-for... - Vertaal deze pagina

    4 uur geleden - Israeli man charged with spying for Iran. The man belongs to a group that believes a Jewish state should exist only after the Messiah comes.

    01-08-2013 om 23:50 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-07-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Bravo MP Ward!
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    Bravo MP Ward!

     

    david@davidward.org.uk

     

    Dear Hon. MP Ward:

     

    Although I am not British I wanted to congratulate you on your courageous views in your Parliament that you expressed standing up to the Israxl-First lobby that has so much influence both here in the USA and in the UK. As an Orthodox Jew opposed to Zionism, I am heartened when political leaders refuse to grovel and pander to the interests of "Israe-l above all else", as it were.

     

    Please do not be deterred in your efforts!!

     

    Yours truly,

     

    Anti-Zionist Jew,

    Brooklyn NY

    22-07-2013 om 21:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-07-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.To the Point Polemic by a Ehrlicher Yid fun Brooklyn
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    To the Point Polemic by a Ehrlicher Yid fun Brooklyn

    “R. Y. Shapiro speech USA. There must be more than this part: http://www.youtube.com/watch?v=I2Am_yS3Z54
    He's fantastic and it was worthy to be at this protest in Brussels!
    And I am really sick of all this destructive so called "criticism" of people sitting always in their home doing nothing except criticizing other people for whatever they are doing. Really sick!!!”

     And who are these PEOPLE you are referring to?????

     And if you heard his drasha to the people about the Satmar Rav, are you saying there was nothing to be concerned about when he was trying to bashenner the Satmar Rav to the Agudists and in such a strange way????

    The bottom line is that the Zalman Leib and Aron Satmarers/Eyda believe that only their "own" people should stay out of the army on the basis of "freedom of religion," and all the other rhetoric of Natruna is just to cover up the Zionism of Satmar leaders and askanim, or at least their stupidity.

    And the speech on the yahrzeit of the Satmar Rav by Shapiro was terrible. He was showing how much the "rabbis" of Agudism respected the Satmar Rav while ignoring everything he taught. It makes a leytsonos on the Torah and a chilul hashem. Especially considering how in that speech in the US Shapiro hardly mentioned a single word about the evils of Zionism at all!!

    10-07-2013 om 22:07 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    “Satmar: Living in Israex forbidden”

     

     

     

    On anniversary of Satmar Hasidism founder's death, sect publishes list of questions and answers on how to relate to Zionism

    Kobi Nahshoni

    08.22.’10

     

    In honor of the 31st anniversary of the death of first leader of the Satmar Hasidism anti-Zionist sect, Rabbi Yoel Teitelbaum, a number of his followers published a pamphlet in his memory containing sixty questions and their answers regarding the rabbi's zealous attitude towards the State of Israex.

    The pamphlet is entitled "Ish Milhamot" (Man of Wars). It is intended to act as a guide for the perplexed Hassid. In its own words, it provides "clear answers to those seeking the truth to questions and queries over the test of time so the current generation will know the path it should take."

     

    Members of the Satmar community

     

    According to the Satmar rebbe, Zionism is a total violation of the Torah. "If we were to take all the violations of the generation and the many transgressions committed around the world and placed them on one side of a scale and the Zionist state on the other side, it would be overwhelmingly decided that it is root of all impurity and damage in the entire world and contaminates the entire world," the rebbe wrote in the pamphlet.

    Angel of Death and the Zionists

    In response to the question "Who is the minister of the Zionists in Heaven?", the rabbi answered in a response from the previous century, "Obviously the Angel of Death is their minister. Behold, every country has its governor… this country, which is rooted and based in the forces of impurity and the Other Side, this certainly is its minister."

    The pamphlet also outlines: Even those who believe that a Jewish state must exist in the Land of Israex  having no other choice because of pikuach nefesh (saving a life) "violate the holy Torah." The pamphlet directs readers to the Tractate of Avot, saying that the sentence "every man is judged favorably" is said about everyone except Zionists. In addition, it asserts that it is a mitzvah to speak lashon hara (slander) about Zionists.

    "Whoever has a part in this is delaying redemption at every moment and is delaying the inspiration of the Divine Presence and is delaying the coming of the Messiah. Even someone who takes the smallest part, even as slight as the edge of a yod (the tenth and smallest letter of the Hebrew alphabet)… even someone who bends towards them, even by one hair, must be avoided like a bowshot. Whoever thinks yes (that Zionism is the correct path) and not just whoever says yes or even has a thought to this effect, is certainly a heretic."

    The rabbi added, "I do not want to have any association with a Jew who thinks like this, and I do not want to find anyone who thinks like this even for a moment in my beit midrash (house of study)… In previous generations, if people only suspected of someone that he has tendencies to think this way in his heart, he was sent away, not included in prayer, and in this manner was they ride themselves of such plight."

    'Even in times of war'

    The pamphlet's authors quoted a number of extreme statements made by their rabbi and translate them into practical halachic instructions. For instance, prayer rallies held by Religious Zionists or haredim must not be attended, even in a time of war; the rulings of great Torah scholars who recognize Israex must not be followed, saying they are the root of all of Israex's troubles.

    "Truly, if it were possible, and even with true devotion, to announce to the nations of the world that these evil people are not the representatives of Israex and Torah- and mitzvoth-keeping Jews, who have no connection to them, this would be one of the biggest mitzvoth that would need to be carried out with devotion," it was written in the pamphlet.

    Zionism, according to Rebbe Teitelbaum, will not last forever. The following is a translation from his writings in Yiddish. "The Messiah will not come until no remnant or survivor remains from this kingship. It must become null and void. A Jew who believes in the Creator of the Universe cannot be satisfied with anything otherwise… all the buildings built by the heretics and infidels in our holy land will be burnt and destroyed by the Messiah king."

    Is living in Israex permissible?

    In the meantime, the Satmar pamphlet also stipulated that living in the State of Israex is forbidden.

    In another section, the pamphlet implied that a rabbi need not be consulted before carrying out acts against Zionists, based on the model put forth by the biblical Pinhas who killed Jews who sinned.

    Regarding homes containing an Israeli flag, the pamphlet instructed Satmar followers not to enter. "Beyond any doubt, a house containing any reference to the flag must not be entered because it is a bastion of the forces of impurity."

    The Satmar rebbe wrote of the renewal of the Hebrew language is worse than speaking "languages of the nations" because changing the holy language is "contemptible, abominable, and impure."

    "It is completely forbidden to speak Hebrew because it is an extension of the actions of the heretics and infidels who destroy and ruin religion and thus acknowledges the heretics and infidels and their idol worship and is a violation of the entire Torah."


    Note  from a Ehrlicher Yid fun Brooklyn:

    Is Zalman Leib working to get Jews out of the medina every time he travels there to have a good time and make his fancy weddings,??!!

    10-07-2013 om 22:06 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-07-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Orthodox Jews protested in Brussels July 01, 2013
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    Comment from a ehrlicher Yid foon Brooklyn

     

    http://www.youtube.com/watch?v=gdUxgnw2lCA

    looks at the idiotic sign "freedom of religion"!!!

     

    The heimishelach in Antwerp want freedom of religion in the medinah.  Meaning anyone in yeshiva is a special class of Jews better than everyone else, and that the medinah should bow down and let them do what they want while everyone else goes off to war against the Arabs and gets killed.

     

    How selfish. How stupid. Actual kefira and minoos...

     

    And the goyim will laugh their heads off --- hundreds of thousands of people live in a country but want to benefit from everything and want to be exempt from obligations because they are "holier" than everyone else...

     

    If you don't like living there like everyone else, then get out!!! But they won't get out because they love it. And they like Jews in other countries protesting for them...

     

    These frummelach don't care if the Zionists murder and steal. Only that their own kids benefit from the sins and crimes and remain comfortable!!!

     

     

     

    HB

     

    Nowhere the word “Zionism” or “Zionist entity” and even less the word “Exile” and “crimes against the Palestinian Muslim population”! Only “Israex”, Jewish religion”.

    This is the reason why we  didn’t participate ...to the great displeasure of our anti-Zionist brothers
    of Satmar.

    - Hyper organized!

    - ...  And together with agudists!


    We aren’t asking to be comfortable with the Zionists, we demand Justice and the dismantling of the anti-Torah Zionist entity.

     

    Orthodox Jews protest in Brussels

     Hundreds of Orthodox Jews gathered in front of the European Commission in Brussels to protest against Israex’s treatment of Orthodox Jewish people.

    At euronews we believe in the intelligence of our viewers and we think that the mission of a news channel is to deliver facts without any opinion or bias, so that the viewers can form their own opinion on world events.

    We also think that sometimes images need no explanation or commentary, which is why we created No Comment and now No Comment TV: to show the world from a different angle…

    http://www.euronews.com/nocomment/2013/07/02/orthodox-jews-protest-in-brussels/

    03-07-2013 om 01:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-06-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH: FASTTAG 17.TAMMUS aus Chauréw Kap. 33
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Aus CHAUREW Kap.33

     

    FASTTAGE (תעניות)

     

    A)     VORGESCHRIEBENE FASTTAGE

     

    § 234.

     

    Wie die Thauroh Momente des Aufblühens Jissroél festhält, und ihre Gedächtnistage in den Volksschöpfungs- und Volkserhaltungsfesten zu Zeitheiligtümern über die übrige Tage des Jahres erhebt, auf daß an ihnen Jissroél der Erinnerung und Beherzigung der durch sie dargebotenen Wahrheiten für sein Leben sich hingebe, sich begreifen lerne und zur Erfüllung seines Berufes sich weihe: also stifteten unsere Weisen für die Momente des äußeren Abblühens die sie erlebten, Zeitdenkmäler, die zur Läuterung und gleichfalls zur Lebensweihe rufen und die Lebens-Erziehung vollenden. – Denn sie begriffen es tief, die Väter des Volkes, daß jenes Abblühen des Volkes nicht Grabesweg sei, sondern die Bühne nur ändere für Jissroéls Wirksamkeit, zu neuen Pflichten rufe, oder vielmehr zur andern derselben Lebens-Erfüllung, zu der sie im Glücke berufen waren; – sahen, wie im Glück  Jissroél zur bescheidenen Gottesfurcht und zur freudigen Gottesliebe, also es im Unglück zu hohem Muster standhafter Gottestreue und kindlicher Ergebung berufen; – sahen, wie die Zeit der  Zerstreuung, deren kreißende Geburtstunden sie erlebten, väterlich erziehende Züchtigung sein sollte; abzustreifen Genusssucht und Selbstsucht, die beide Jissroéls Glück untergraben; wie diese Zeit, Besserung und Neubelebung zum nächsten Ziele habend, mit fernerem in Förderung der Allmenschheits-Erziehung reiche; – erkannten, wie es da der leitenden Erziehung in Warnung und Belehrung und Aufforderung bedürfe; – und, vom Geiste der Thauroh belebt, erkannten sie sich in hingebendem Rückblick auf die Vergangenheit  treffliches Mittel.

    Denn wahrlich! nicht für sich lebt irgend eine Zeit! Geschlechter und fallen, auf daß an ihrer Morgen- und Abendröte, späteste Enkel noch lernen, und ernten ihrer Höhe und ihrer Niedere Frucht, meiden ihre Fehler und fortbauen auf ihrer Tugend: und wie unsere Enkel einst auch an unserer Zeit empor sich richten sollen, also wir an der Väter Geschick, und namentlich an den für die ganze Folgezeit erscheinenden Momenten ihres Lebens. – Also ist’s aller Völker Leben; doch nur die Nachwelt erkennt größtenteils erst der Vorwelt Bedeutung. Jissroél Heil, dem Gottes Wort jegliche Gegenwart erleuchtet und es jeden Zeitaugenblick begreifen lehrt, was er sei für die Gegenwart,  welche Bedeutung er trage für das kommende Geschlecht. – Also erleuchtet die Väter; und hinsterbend erhuben sie das Hinsterben selber zum Zeitdenkmal, auf daß daran Enkel sich zum Leben erhüben. –

     

    § 235.

     

    Fünf solcher Zeitdenkmäler sind’s, deren vier bereits S’charjoh (VIII,19.) gedenkt, nämlich siebzehnter Thammus, neunter Aw, dritter Tischri, zehnter Téwéß, und eines Tha-aniß Esthér (תענית אסתר), das seine Begründung nur der Überlieferung verdankt. – Drei von ihnen sind warnende und mahnende Denkmäler für Exilssünden. Zehnter Téwéß (עשרה בטבת), siebzehnter Thammuß (שבעה עשר בתמוז), und neunter Aw (תשעה באב) sind warnende und mahnende Denkmäler des Untergangs; dritter Tischri (צום גדליה) und Tha-aniß Esthér (תענית אסתר) sind warnende Denkmäler von Sünden aus dem Exil.

     

    § 236.

     

    I. Warnende und Mahnende Denkmäler des Untergangs שבעה עשר בתמוז ,עשרה בטבת und תשעה באב:

     

    Begebenheit: Am  zehnter Téwéß begann Jeruscholajims Belagerung durch N’wuchadnezar; – anderthalb Jahre darauf, am neunten Thalmus, ward die Stadt eingenommen, durch Hunger endlich bezwungen, – und ebenso später während des zweiten Tempels, am siebzehnter Thammus, durch Titus; – am neunten und zehnten Aw ward der Tempel eingeäschert, sowohl durch N’wusar-adon, als später der zweite durch Titus.  Somit ist עשרה בטבת Untergangsanfang, שבעה עשר בתמוז J’ruscholajims Fall, תשעה באב Zijauns Fall.

     

    Ursprung:  ganz allein Jissroéls Sünde. Fall des ersten Tempels durch Abgötterei, Unkeuschheit und Mord ע"ז ג"ע ש"ד – die Gipfel der Sünden gegen Gott, gegen sich, und gegen den Menschen, – wovon, wie unsere Weisen berichten, das mittlere vorherrschte – also: Genußsucht. – Fall des zweiten Tempels durch grundlosen Bruderhaß (שנאת חנם), also: Selbstsucht. Beide aber werden nur genährt durch Verkennung Gottes, des alleinigen Herrn und Vaters, und durch stolze Aneignung des nur Geliehenen als eigentümlichen Besitz, also durch Güter- und somit Geschöpf-Vergötterung und durch Selbstvergötterung.      

     

    ZWECK DES FALLS UND DER ZERSTREEUNG :

     

    1) Nächster Zweck: Heilen von der Gütervergötterung und von der Selbstvergötterung, somit Bannen Genuß- und Selbstsucht, und Erhebung Jissroéls zur Alleinverehrung Gottes. Denn wenn nun hinschwanden die Güter, die ihnen Götter des Lebens waren, und gebrochen wurde alle Selbständigkeit, – und hinaus Jissroél mußte in die große Wanderschaft durch die Zeiten- und Nationen-Wüste, ohne jeglich äußeres Gut, ohne Selbständigkeit – nur ein Gut: „Thauroh“, und nur eine Macht: „Gott“ mit hinnehmend durch die Wanderung, – und miteinander an eine Kette des Leidens geschmiedet, – und doch also und nur also durchdauernd jeden Sturm und jedes Untergang drohende Leiden, dem mächtige und reiche und stolze Völker ringsum erlagen – – : so sollte das Jissroél zu dem einen Gedanken und zu dem einen Gefühl erziehen: als alleiniges Gut ihres Lebens: Thauroh, als alleinigen Gott ihres Lebens; den alleinigen Gott, als alleinige Aufgabe ihres Lebens: Gottesgehorsam in Erfüllung seiner Thauroh zu betrachten, und sich gegenseitig als Kinder eines Gottes, als Genossen eines Bundes, als Träger eines Geschickes als Brüder zu lieben
    2) Fernerer Zweck: Aber eben dadurch, im ganzen und einzeln, durch alle Völker zerstreuet, – wenn ringsum Menschenvereine eben auf alles andere ihr Leben gründen wollten, als nur auf Gott, Lebensgüter zu vergöttern, und Reichtum, Macht, Wohlstand, Kunst, Kenntnisse, und die Genüße von allem diesen, so wie die Sicherung desselben, als Ziel und Maß für des einzelnen, wie für der Völker Glück und Streben verehren, und hoch über Menschen- und Völkerleben hinaus Gott setzen, und sich selber als ihres Lebens Götter begründen wollten – und so nichts mehr ahnten von dem einzigen Menschenberufe: erster Diener zu sein im großen Kreise der Gottesdiener  –  –  –: soll Jissroél überall hintragen durch Geschick und Leben die Wahrheit: „Gott allein des Lebens Gott! Sein Willen allein des Lebens Regel! Jedes Gut nur Mittel zu solchem Leben!“ – und wenn überall Gottes-Erkenntnis und Gerechtigkeit und Sittlichkeit verloren ginge, im eigenen Beispiel die Leuchte werden für Gottes-Erkenntnis, Denkmal für Gottes-Waltung, Zeuge für Menschenwürde und Menschheits hohen Ruf – und somit nur auf andere Weise, und vielleicht eben so wirksam die Jissroélaufgabe im Leiden zu vollenden, die ja auch seine Aufgabe im Glück gewesen: heilig Volk im Innern, gegen außen ein Reich von Priestern – Träger göttlichen Plans – und Werkzeug.

    Warnung: Durch die Folgen von der dargestellten Sünden der Väter. –

    Mahnung: Die Aufgabe des Goluß, in dessen Zweck erkannt, in unsrem eigenen Leben zu verwirklichen, und Beitrag zu werden, daß sie auch in der Brüder Leben Verwirklichung  finde. –

    …. ….

    § 240

     

    Zweck aller Tha-anisauß ist daher Th’schuwoh (תשובה) Erkennung der Golußaufgabe, Prüfung des Lebens; wie weit diese Aufgabe erfüllt und rüstiger Entschluß sie zu erfüllen. Den Weg zu dieser Th’schuwoh bahnen die Anordnungen für diese Zeitdenkmäler: in Gottesdienst; Fasten, Trauer.

    1) Im Gottesdienst soll die Tagesbedeutung erfasst, erwogen, beherzigt werden. Darüber siehe (Abschn. VI).

    2) Fasten, d.i. Versagung der Nahrung für einen Tag, soll helfen die Herrschaft über das Tier im Menschen zu erringen; Halt machen im Genussesstreben; zeigen, daß fester Wille wohl Sieger zu bleiben vermag; und zur Beherzigung vorlegen, ob denn nicht das, was einen Tag inbezug auf alle Triebbefriedigungen, oder auch die nötigste derselben, möglich war, nicht auch jeden Tag  möglich sein sollte, wo ja nicht alle, sondern nur unlautere und unmäßige und unerlaubte zurückgewiesen werden sollen. Fasten soll also zur Versiegung der einen Sündenquelle, der Genußsucht beitragen.

    3) Trauer. Wenn einerseits der Anschluß an Jissroéls Geschick bezeugend, soll Trauer andrerseits die Selbstsucht und alle ihre gehässigen Kinder scheuchen helfen, indem sie im Ruin des glänzendes Volksgebäudes die Hinfälligkeit aller auf sich selbst gründenden Persönlichkeit, und wäre sie die reichste, fühlen läßt. Trauer soll also zur Versiegung er ndern Sündenquelle, der Selbstsucht, beitragen.

     

    § 241.

    Fasten, als sich auf die Grundwurzel des Jissroélsverfalls beziehend (ja, ist nicht auch Selbstsucht eigentlich nur eine andere Art der Genußsucht? Die Sucht allein, und sich selbst zu genießen?) ist auch allen Tha-anijauß gemein. Trauer, als der vorzüglich in zweiten Tempel sich zeigenden Sünde verwandt, nur am neunten Aw, dem Denkmal des Untergangs des ersten und zweiten Tempels und der Ruinvollendung. An ihm ist auch Fasten verstärkt in Entsagung aller Genüsse, und beides mit dem Eintritt des neunten Tages beginnend, also von Abend zu Abend dauernd; ja, selbst schon die Zeit vorher, vom ersten bis neunten Aw und vom siebzehnten Thammus bist 1sten Aw mit in Halbtrauer und Halbfasten hineinziehend; während bei den übrigen das Fasten nur mit Tagesanbruch des Tha-anißtages  beginnt.

     

    § 242.

    … …

    Aus: Samson Raphael HIRSCH : Chauréw, Versuche über Jissroéls Pflichten in der Zerstreuung, zunächst  für Jissroéls denkende Jünglinge und Jungfrauen. Vierte Auflage Frankfurt  a.M. Verlag J. Kaufmann 1909

    25-06-2013 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-06-2013
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    Der Zerr-Spiegel vorgehalten vom „Forwards“ (2)

     

    The growth of fundamentalism among American Jews

    Hasidic Women Feel Pressure for Children, But Fathers Fret About Providing

    No Easy Way for Observant Dads To Limit Family Size

    By Shulem Deen, Jewish Forward
    March 22, 2013.

    As a man, I will never know what it is like to be a mother. I will certainly never know what it’s like to be a Hasidic woman expected to bear children year after year and withstand the challenges and pressures of motherhood — like the ones Judy Brown described so poignantly in her two most recent articles.

    But I do know what it is like to be a young Hasidic father overwhelmed by the lack of choice of a different kind.

    Judy’s articles sparked heated discussion about motherhood and women’s roles in the Haredi world, with other bloggers and commenters adding passionate views of their own. This is an important and necessary discussion.

    But as I was reading it all, I couldn’t help thinking of the flip side of it, a side we rarely hear about: That of the unprepared Hasidic young man. Barely in his 20s, already with one or two kids and perhaps another on the way, he realizes with a jolt that it’s his responsibility to figure out how to feed, clothe, house, pay tuition and wedding expenses for a dozen or so offspring. With zero marketable skills, limited command of English, and Section 8 slots in limited supply, his is not a burden easily carried.

    And birth control isn’t an option for him any more than it is for his wife.

    I remember what it was like for me. I was 21, married for two-and-a-half years, and a student at the kolel — yeshiva for married men — in our Hasidic village in Rockland County, N.Y. Our second child had just arrived, 16 months after our first. Rent was overdue. We’d maxed out our credit at the supermarket, the fish market and the butcher. A seemingly endless list of expenses was weighing us down.

    It all seemed so sudden, and no one had told me that $430 a month — the amount of my monthly kolel stipend — would not suffice for a growing family.

    I remember the panic, anxiety and depression that followed for a long time after, as another and yet another bundle of joy arrived. Each child was a blessing, of course. But how was I going to provide for so many blessings?

    My wife sympathized, but it wasn’t her job to figure out the finances. She made the babies and cared for them. Paying for it was my job — except I had no idea how it was done.

    I remember speaking to my rabbis and mentors about this. They offered thoughtful advice on whether it was time to give up full-time study at the kolel and begin my career as a supermarket cashier, or running deliveries for the fish market.
    Some thought there might be openings for schoolteachers at the cheder, and while I was probably too young for a full-time position, I could do substituting jobs for several years and if I stuck around long enough, I could probably have a full time position before the arrival of our sixth child or so.

    The one thing that no one mentioned: birth control. I didn’t know the thing even existed.

    Once, back when my then-wife and I were expecting our first child, I overheard an acquaintance say that in Boro Park — a comparatively liberal Hasidic community in Brooklyn — people had fewer children than in other places. Eight instead of 12, the person said. I was baffled, but too embarrassed to ask the question burning in my mind: How do they do it?

    Eventually I learned about birth control the way I learned about most of life: on the Internet.

    Even then, it was still not an option. I quickly learned that yes, birth control existed, but no, it was not permitted. Or permitted only under special circumstances. Or permitted only by certain rabbis, and our rabbi was not one of them.
    I was ready to disregard the prohibition, to “cut out the middleman,” as the saying goes, and use contraceptives without rabbinic permission. My wife, however, wouldn’t hear of it.

    We are accustomed these days to hearing of Hasidic women facing a lack of choices, reproductive choices being one of the most significant. We have deep reservoirs of cultural sympathy for such women, as well we should. But we hear less about the lack of choice available to Hasidic men, which can be similarly devastating — not just to the men themselves, but to their entire families. And in some cases, it comes with a twist that turns the usual narrative on its head.

    After three children, I decided it was the responsible thing to take a break. My wife — pious, strong-willed, and obedient to the rabbis and tradition to a fault — would not consider any form of birth control without rabbinic permission. Since our rabbi wouldn’t permit it, any rabbi who would was, ipso facto, not a good enough rabbi.

    After our fourth child I tried again to reason with her, to no avail. She cried that she would feel naked if she wasn’t either pregnant or pushing a baby stroller. “People will look at me funny,” she said. I sympathized. Who wants to be looked at funny?

    After our fifth, I used the nuclear option. We wouldn’t have sex unless we settled the matter.
    And so my wife agreed for me to ask a rabbi outside of our own community, who, I had heard, granted permission easily.
    “What is the problem?” the rabbi wanted to know when I went to see him in the basement study of his Monsey ranch house. Large photos of Lithuanian sages graced the walls, as if to remind both rabbi and supplicant who was the real authority in the room.

    The problem, I told the rabbi, was that I didn’t think it sensible to keep having children without a proper financial plan. I was stressed with the burden of providing for five. How was I going to provide for six, 12, or 17?
    The rabbi tapped his fingers impatiently on his desk. “Parnose kumt fun himl,” he said in Litvish-accented Yiddish. Sustenance comes from heaven. Such matters were not the concern of mortals.

    This was unexpected. I had been told this rabbi was easy. This was easy?

    But I wouldn’t leave without a dispensation. And so I lied. I told the rabbi that my wife couldn’t take it any longer, that she was emotionally and physically spent, and that she needed a break. I told him that she was suffering from depression and a variety of other ailments.

    None of that was true. But now it was easy.

    “If your wife is stressed, that’s a different matter,” the rabbi said, and he shook his head with a gravely sympathetic expression. “That isn’t good for the marriage and it isn’t good for the children. And it isn’t good for you either,” he added with a wink and a twinkle in his eye.

    He promptly proceeded to explain what’s what. “Condoms are never permitted. But she can use spermicide gel, contraceptive pills, or an IUD.” He gave me the rundown on how they all worked, as if he were a doctor. Then he added the qualifier: “She can use it for a year or two. Then come back and we’ll discuss it further.”

    I left almost gleeful. This was easy. All I’d had to do was put it on her.

    The rabbi’s ruling was suspiciously vague, though. Halacha is often concerned with very precise measurements; times (for prayer and start of Shabbat), distances (for things like an eruv techumin), size, weight, and volume (for things like a kiddush cup or an etrog). Rarely does Halacha give the kind of leeway he gave. “A year or two.” As if to say: Wink, wink, this one’s kinda up to you.

    And that’s what I told my still-pious wife when the two years were up and she insisted I go back to the rabbi. I wasn’t going back, I said. We’d now been married more than a decade, and I had a decent job as a self-taught software developer for a midtown Manhattan firm. We had a house, and a car and five children who were not only true blessings but were also reasonably well provided for. I wasn’t prepared to change that.

    Unlike Judy Brown and other Hasidic women who chafe under the intense pressures of motherhood, my wife wanted more. It was I who didn’t. But I sympathized with her. As Judy writes: “After a lifetime of indoctrination it is nearly impossible for most women to realize that they can be good mothers with the maternal instincts we all share with three children and no more.” The pressure to keep procreating is enormous, and my wife simply wanted to do as she was taught and as all the women around her were doing.

    But not all want to do as is expected of them, and, as Judy goes on to say, “they have a right to say, ‘Enough,’ after less then six pregnancies.”

    I agree. I would only add that men too have not only that right, but that responsibility. And it is time that, too, became part of the discussion.

    Shulem Deen is a former Skverer Hasid and the founding editor of Unpious.com.. His book about losing his faith is forthcoming from Graywolf Press in 2014.

    23-06-2013 om 20:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-06-2013
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    Tweehonderd manifestanten en Kamerlid
    Laurent Louis protesteren aan zionistische ambassade

    MEDIAWERKGROEP SYRIE – 4 juni 2013 – Zondag 2 juni 2013 vond er een protestbetoging plaats aan de Israëlische ambassade in de Brusselse deelgemeente Ukkel tegen de ‘As van het Kwaad’ (de rebellen en terroristen van het Vrije Syrische Leger en het al-Nusra front en het zionisme). Onder de tweehonderd aanwezigen was ook Belgisch parlementslid Laurent Louis. Het Kamerlid blijft verbazen: het ziet er naar uit dat er een Belgische Hugo Chávez is opgestaan.

    Laurent Louis had ook een vraaggesprek met de TV-zender Russia Today: bekijk het hier.

    De manifestatie aan de ambassade verliep – net als andere manifestaties sinds maart 2011 door voorstanders van de Syrische regering – zonder enige incidenten. De aanhangers van de Syrische president laten keer na keer zien dat zij waardig blijven opkomen voor hun mening en deze van de meerderheid van het Syrische volk. Symbolisch werden twee speelgoedvliegtuigjes met het logo van de Israëlische vlag in brand gestoken om aan te tonen dat het Syrische volk totaal niet onder de indruk is van de zionistische politiek van haat, agressie en verdeeldheid in het Midden-Oosten. Het Syrische volk wil net als andere volkeren in vrede en in een stabiel land leven zonder rebellen en buitenlandse interventies.

    Hoopvol

    Het Syrische volk is hoopvol nu een belangrijk deel van de militaire campagne tegen rebellen en terroristen tot een goed einde werd gebracht en het Syrische nationale leger (SNL) dagelijks terreinwinst boekt tegen ‘ratten’, die hun land willen vernietigen. Er zullen nog duizenden doden vallen onder burgers en soldaten van het SNL en tienduizenden doden onder de rebellen, maar het is duidelijk dat er licht is aan het eind van de tunnel. Het is duidelijk dat rebellen deze oorlog nooit zullen winnen en dat het SNL samen met het Syrische volk de eindfase heeft ingezet om al-Qusair en nadien Aleppo te bevrijden.

    Hoge prijs voor vrijheid tegen terroristen

    De prijs voor die vrijheid van het Syrische volk en de onafhankelijke pan-Arabische seculiere stem in het Midden-Oosten is bijzonder hoog door de moorddadige politiek van het Westen en de Golfstaten. Maar het Syrische volk en zijn vrienden zijn vastbesloten om straks met alle krachten het land opnieuw op te bouwen. Syrië zal mooier, sterker en democratischer worden dan ooit voorheen en een lichtend voorbeeld voor heel het Midden-Oosten. Het zal de stuwende kracht van het pan-Arabisme zijn, de krachtige stem die opkomt voor verzet tegen apartheid en bezetting en met zijn wetenschappers, kunstenaars, handelaars, werklieden, vrouwen, mannen en studenten het toonbeeld zijn van de mogelijkheden van een Arabisch land. De vijanden van Damascus zullen totaal het tegenovergestelde bereikt hebben van hun fata morgana.

    Leve Syrië! Leve het Syrische volk!

    Afbeelding: Laurent Louis bij de protestactie aan de Israëlische ambassade met de vlag van de Libanese politieke partij en verzetsbeweging Hezbollah

    Enkele interessante artikelen om te lezen:

    Engels:

    Helping Syrian rebels a dangerous risk (De Amerikaanse Republikeinse senator Rand Paul geeft zijn visie tegenover CNN)

    Arming Syria’s Rebellion: How Libyan Weapons and Know-How Reach Anti-Assad Fighters (Een lang Amerikaans artikel over wie allemaal wapens levert aan de rebellen. Anonieme interviews, en veel meer. Het zou onder meer in een rapport staan van van de Verenigde Naties.)

    Report: Syrian forces kill American, British citizen accused of fighting alongside rebels

    Yara Abbas – In her own words

    What’s gone wrong with Hague?

    Israel is fighting a regional war in Syria

    The people of Turkey are saying “enough is enough”

    Syrian Opposition Fighters Arrested with Chemical Weapons

    Turkey’s Erdogan Gets Taste of His Own Medicine?

    The Role of Turkey in the US-NATO-Israeli War on Syria

    Frans:

    Missiles sol-air S-300: la Syrie a (enfin) une force de dissuasion

    “Quand nos démocraties sacrifient les chrétiens syriens”

    Syrie: L’Occident prépare son plan B pour le jour d’après!

    Pendant que les parisiens s’émerveillent des exploits du PSG…
    Le Qatar pille la France

    L’im-Monde immergé en Syrie -Badia Benjelloun

    Syrie. Les enjeux stratégiques de la bataille d’Al Qousair – Alain Corvez

    05-06-2013 om 22:12 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-06-2013
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    The growth of fundamentalism among American Jews

     

    May 29th, 2013

     

    Groups that retreat behind walls to stop the modern world getting in and the women getting out, to make their own religious belief dominant and the only authority to which they will submit, are much the same. Fundamentalist Christians, Muslims and Jews are, paradoxically, a new phenomenon as they react against modernity. In NY the numbers of very Orthodox Jews are growing not least because of large families and control over those inside the walls.

     

    Here are three articles from Jewish Forward, the first by Jay Michaelson on the new phenomenon of Jewish fundamentalism, the second by Shulem Deen and third by Judy Brown on their experience of coercion and pressure to have lots of children.

     

    The Creeping Jewish Fundamentalism in Our Midst

    Moderate Hillels Are Losing to Radical Shammais

    By Jay Michaelson, Jewish Forward
    May 27, 2013

     

    American Jews are actively supporting a demographic trend that threatens the fabric of American Jewish life: the unchecked growth of Jewish fundamentalism.

    Call them what you will — ultra-Orthodox Jews, “fervently Orthodox” Jews, Haredim, black hats. They will soon become the majority of affiliated Jews in the metropolitan New York area, and the religious majority in Israex. The results will be catastrophic.

    We’ve read stories recently of Haredim in Israex comparing Israeli politicians to Hitler and throwing stones at women praying at the Kotel; of Haredim in New York fighting to restrict the prosecution of sex abuse claims; of Haredim in Germany threatening the fragile truce on circumcision by defending the practice of adult men sucking blood directly from the penises of infants.

    And that is just the tip of the fundamentalist iceberg. In recent months, the Forward has depicted the coercion and ignorance prevalent in American ultra-Orthodox communities: in brilliant essays by Judy Brown and Shulem Deen, in exposés of Hasidic money laundering, and longer ago in its award-winning coverage of the Agriprocessors meat processing plant. And of course, “fervently Orthodox” leaders have defended, justified, covered up and explained away sexual predators in a way that would make a Vatican official blush.

    What has emerged from all this is a picture of a subculture that looks more like “The Sopranos” than like “Fiddler on the Roof” — a world in which a small elite maintains power at the expense of thousands of serfs.

    What we’ve also learned is that this entire apparatus of fear, manipulation and power mongering has been supported by you and by me.

    We’ve learned, for example, that flagship institutions of ultra-Orthodox life are basically on the dole. Seventy-six percent of students at one of the most prominent yeshivas in the country, in Lakewood, New Jersey, are receiving Pell grants*. Indeed, the top three institutional recipients of these grants are ultra-Orthodox yeshivas.

    The Chabad-affiliated Michigan Jewish Institute scored $25 million in federal aid meant to go to low-income students, despite an appalling academic record and due largely to chicanery involving an online application mill.

    And of course, Haredim in Israel put their American brothers to shame, diverting millions of shekels to schools that don’t provide a basic Western education, rabbinates filled with cronyism and a welfare system that keeps an entire sector of the population dependent on government subsidies.

    In other words, the entire edifice of ultra-Orthodox power rests on gaming the system.

    Meanwhile, “modesty brigades” and families willing to disown anyone who dares to leave patrol the walls of this contemporary shtetl. Imagine you’re an 18-year-old woman in a Hasidic enclave. You’re married, with two or three kids already, and you’ve been told that “outside” everyone is evil, depraved and miserable. You barely read English. And you know that when your cousin left, she was destitute, disowned and disgraced. There is no one to help you if you leave. You’re on your own. So of course you stay.

    We are abandoning thousands of our fellow Jews to this hierarchy of power and abuse. We are doing nothing to help them.

    And pretty soon, the hierarchy will overwhelm us. Demographers tell us that 49% of New York’s Jewish children are Haredi (either Hasidic or “yeshivish”). Especially in light of non-Orthodox disaffiliation, New York Jewry, within a generation, will be fundamentalist, poor, uneducated and reactionary. Non-Orthodox Jews will look like the secular Persians of Iran: once the complacent majority, now a minority oppressed by fundamentalists.

    The good news is that since we are propping up this system, we have the power to weaken it.

    First, mainstream American Jewish organizations must stop pretending to have common cause with Jewish fundamentalists. Just as mainline Christian denominations recognize Christian fundamentalism to be a threat to their religious values, so the mainstream of Jewish denominations — including Modern Orthodoxy — must recognize that this distortion of Judaism is actively destructive to Judaism itself.

    Like Christian fundamentalism, Jewish fundamentalism is extremely new. It arose in response to modernity, and it radically changed Jewish values. Formerly, the Jewish mainstream balanced strictness and leniency: In the battle between the strict Shammai and the lenient Hillel, Hillel always won.

    But the Haredi world is a phalanx of Shammais. The strictest is always the best. Moses wore a shtreimel, the fur hat that many married Haredi men wear, at the Red Sea. Scientific knowledge is evil. These are radically new Jewish ideas presented as radically old ones. Those of us who do not share them must recognize them as a threat.

    And then we can begin to act. Fortunately, we don’t have to fight coercion with coercion. We don’t have to compel anyone to change his or her religious beliefs. We just have to stop artificially propping up a system that otherwise would not exist.

    For example? We can demand an end to all federal and state subsidies to yeshivas that do not prepare students for contemporary economic and civic life. We can oppose all Jewish-fundamentalist efforts to take advantage of government or Jewish communal largesse. We can support our allies in Israel that are fighting for religious pluralism, for equal conscription of all Israelis, for civil marriage and for the defunding of the rabbinate.

    And perhaps most important, we can publicly and financially support those struggling to escape from the oppression of ultra-Orthodoxy. For example, the organization Footsteps does wonderful work to help ex-Haredim transition to the modern world. But it is tiny in comparison with what we need. We need a Giant Footsteps —a major federation initiative to support those who leave and communicate to those trapped outside that there is vibrant Jewish life beyond the ghetto wall.

    We fail to act because, I think, deep in the hearts of non-Orthodox Jews there lingers the belief that the Haredim are the real Jews, or the safeguards of our future, or perhaps the sweet, cuddly Tevyes of our imagined Yiddish roots.

    But they are not. Of course, there are wonderful Haredi Jews out there. But the Haredi system threatens the demographic and cultural stability of the Jewish community, both in the United States and in Israex. Jewish fundamentalism is not good for the Jews.

    Jay Michaelson is a contributing editor to the Forward.

    04-06-2013 om 14:20 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-05-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Boy goes to Jail instead of Zonist Army
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn:

    Boy goes to Jail instead of Zionist Army

     

    A BOCHUR NOT FROM THE FRUM AND THE HEIMISHE, GOES TO JAIL FOR 6 MONTHS. THAT'S THE LAW IN THE MEDINA. BUT THE RABBONIMLACH THINK THAT THEIR PEOPLE ARE HOLIER AND DESERVE A "CERTIFICATE OF HOLY JEW" SO THAT THEY DON'T HAVE TO GO TO JAIL. THEY ARE TO LIVE IN THE MEDINAH, AND ENJOY THE MEDINAH, AND THE ZIONISTS ARE SUPPOSED TO BOW DOWN, "OH, YOU HEIMISHE ARE SOOOO HOLY.........OF COURSE WE WON'T SEND YOU TO JAIL. YOU ARE TOO HOLY!"

    Young objector defies Israeli army
    By JOSEF FEDERMAN
    The Associated Pres
    Published: May 22, 2013

    http://ap.stripes.com/dynamic/stories/M/ML_ISRAEL_JAILED_CONSCRIPT_?SITE=DCSAS&SECTION=HOME&TEMPLATE=DEFAULT

    24-05-2013 om 14:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-05-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Haredim attack Women of the Wall Comment
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    Jerusalem: Haredim attack Women of the Wall

    Thousands of female haredi worshipers heed call of community leaders to hold a mass prayer at site to upstage arrival of Women of the Wall; mass brawl erupts. Reform Movement: Haredi leaders 'desecrated sanctity' of Kotel  

    Zionist Ynet : http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4378516,00.html

     

    Comment by a ehrlicher Yid fun  Brooklyn:

     

    The worst part of it all is the FAKE KANOYOS of the "haredim" whose leaders demonstrate they can get protesters on the street whenever they want, and AGAINST THE MEDINAH NEVER NEVER DO IT. WHY ARE THEY MORE WORRIED ABOUT THESE WOMEN AT THE KOSEL THAN THE FILTH OF ZIONISM IN ALL OF THE LAND AND THE AVEYRAS INVOLVED??

     

    THE HAREDI ZIONIST LEADERS WHO MISLEAD THE JEWS ARE THE BIGGEST ENEMIES OF THE TORAH. WORSE THAN ALL THESE WOMEN...

    10-05-2013 om 20:43 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-04-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Statements on Iran Nuclear “Threat”
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    Statements on Iran Nuclear “Threat”

     

    1992: Israeli Foreign Minister Shimon Peres tells French TV that Iran was set to have nuclear warheads by 1999.


    1992: Joseph Alpher, a former official of Israex’s Mossad spy agency, says “Iran has to be identified as Enemy No. 1.” Iran’s nascent nuclear program, he told The New York Times, “really gives Israex the jitters.”


    1992: Israeli parliamentarian Benjamin Netanyahu tells his colleagues that Iran is 3 to 5 years from being able to produce a nuclear weapon.


    1995: The New York Times reports that US and Israeli officials fear “Iran is much closer to producing nuclear weapons than previously thought” – less than five years away. Netanyahu claims the time frame is three to five years.


    1996: Israeli Prime Minister Shimon Peres claims Iran will have nuclear weapons in four years.


    1998: Former Secretary of Defense Donald Rumsfeld claims Iran could build an ICBM capable of reaching the US within five years.


    1999: An Israeli military official claims that Iran will have a nuclear weapon within five years.


    2001: The Israeli Minister of Defence claims that Iran will be ready to launch a nuclear weapon in less than four years.


    2002: The CIA warns that the danger of nuclear weapons from Iran is higher than during the Cold War, because its missile capability has grown more quickly than expected since 2000 – putting it on par with North Korea.


    2003: A high-ranking Israeli military officer tells the Knesset that Iran will have the bomb by 2005 — 17 months away.


    2006: A State Department official claims that Iran may be capable of building a nuclear weapon in 16 days.


    2008: An Israeli general tells the Cabinet that Iran is “half-way” to enriching enough uranium to build a nuclear weapon and will have a working weapon no later than the end of 2010.


    2009: Israeli Defense Minister Ehud Barak estimates that Iran is 6-18 months away from building an operative nuclear weapon.


    2010: Israeli decision-makers believe that Iran is at most 1-3 years away from being able to assemble a nuclear weapon.


    2011: IAEA report indicates that Iran could build a nuclear weapon within months.


    2013: Israeli intelligence officials claim that Iran could have the bomb by 2015 or 2016.

    26-04-2013 om 19:41 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-04-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. WOLF, Köln: Sprüche Salomos 3, 25 u.26
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    Rabbiner Dr. WOLF, Köln


    Aus
    מִשְלֵי Die Sprüche Salomos 3, 25 u. 26[1]

     

    V. 25. Du hast dich nicht zu fürchten vor plötzlicher Angst, nicht vor Ansturm Gesetzloser, der kommen möge:

    V.26 Denn Gott ist der Inhalt deines rückhaltlosen Vertrauens, der schützt deinen Fuß vor Hemmung.

    _________________________________________________________________________

     

    Nicht beim Gehen, nicht beim Stehen, wenn  du dich legen willst und wenn du liegst, hast du zu fürchten. Nur בכסלך unentwegt und unerschütterlich treu musst du bleiben. Selbst wenn es der Umgebung ein lächerlicher Eigensinn und strafbarer Starsinn scheint, lebe die Überzeugung und das Bewusstsein in dir von der Göttlichkeit und damit der Wahrhaftigkeit und Güte der Weisheit und ihres Spenders in deinem Herzen. Du wirst nicht nur sorglos deinen Weg gehen können, sogar, wenn ein Stein des Anstoßes auf ihm liegt wirst du dich nicht verletzen; nicht nur wirst du dich ohne Angst niederlegen dürfen (תשכב-תפחד beides imperf.), auch wenn du dich gelegt hast ושכבת perf., wird dein Schlaf angenehm sein. Deine Ruhe wird sich gewiss nicht Dinge als geschaut תירא vorstellen die überhaupt nicht vorhanden sind und die – als wären sie unvermittelt und plötzlich eingetreten – nur den leichtsinnig in den Tag hinein lebenden Gesetzlosen verwirren können.

     

     

    Quelle: Bibliothek des Jüdischen Volksfreundes herausgegeben von Rabb. Dr. Wolf, Cöln

    Die Sprüche Salomos Teil I. (Kap 1 – 9) zweite unveränderte Auflage Cöln 5677.



    [1]  Der Vers Mischléi 3,25, gefolgt durch die Verse Jesaja 8,10 u. 46,4  sprechen wir dreimal täglich beim Schluß der Gebeten  (nach Olénu) Wir sollten beim Beten diesen mit der erforderlichen Andacht durchdenken.

    22-04-2013 om 23:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zionists Say Boston Good for “Medinaah”
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    Zionists Say Boston Bombing Good for “Medinaaah”

     

     

    “Boston bombing will boost U.S. support for Israex”

     

    http://theuglytruth.wordpress.com/2013/04/21/boston-bombing-will-boost-u-s-support-for-israel-says-netanyahu-aide/

    22-04-2013 om 23:27 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-04-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.How Islam Saved the Jews - Audio - Professor WASSERSTEIN
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    How Islam Saved the Jews - Audio - :
    Prof. David J. Wasserstein (Vanderbilt University, U.S.A)

    Islam conquered the entire Persian Empire and most of the Mediterranean world. Uniting virtually all the world's Jews in a single state, it gave them legal and religious respectability, economic and social freedoms, and linguistic and cultural conditions that made possible a major renaissance of Judaism and the Jews.

    http://is.gd/rxDRey

    14-04-2013 om 20:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-03-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.PESSACH VORBEREITUNG: HAGADAH SCHEL PESSACH von Markus LEHMANN
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    HAGADAH SCHEL PESSACH

    Mit Erläuterungen von Dr. M. Lehmann

    Mit zwölf Vollbildern

    Nachdruck 1962 Victor Goldschmidt Verlag Basel 212 S

    18-03-2013 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-02-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NK Letter to 100 Senators Comment by a ehrlicher Yid fun Brooklyn
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    NK Letter to 100 Senators

    Comment by a ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    Below is a letter from the NK website concerning the issue of former Sen. Chuck Hagel for Secretary of Defense. Note my comments on the CONTENT in red. The English in the letter is very poor and should have been improved before sending it to 100 senators.

    February 4, 2013

    The Honorable ____ ____
    United States Senate
    Washington, DC 20510

    Dear Senator:

    Last Thursday on Capitol Hill, hearings were held on whether to confirm the President's choice of Chuck Hagel as Defense Secretary. Members of our organization were present in the hearing room; you may have noticed us in our traditional Jewish Hasidic attire.

    Our reason for being at the hearings was to convey our following most crucial message to the members of the senate.

    Ever since Hagel's nomination, he has been subjected to intense criticism and vilification in the form of advertisements by private interest groups. This campaign has given rise to public fear of the senators appointment to this most important position. [what fear? What interest groups?!!!]

    We find this campaign, to us, as religious Jews, particularly disturbing. These certain groups, such as the Emergency Committee for Israel, have chosen to attack Sen. Hagel for his positions on the State of Israex. (Although this is not the issue, it so happened that Sen. Hagel has in fact shown himself to be strongly committed to Israex, but in the view of his detractors that is not good enough; he must support their agenda). [WHY does this sentence sound like the NK are being melamed zechus for a supporter of the Zionist state?!] The anti-Hagel ads imply that unquestioning support for Israex and whatever positions its government takes, whether good for America or not, is an indispensable criterion for leadership in America. [American lobbies can say whatever they want under the First Amendment. The letter STILL does not explain how these demands are so different from what Hagel says, especially since major Zionists SUPPORT Hagel in the Senate] This concept as a pivotal criteria, is a most dangerous position to take.

    We strongly believe that only America's security can be a litmus test for a defense secretary [The letter does not address how American security is endangered by supporting the Zionists. Why doesn't the letter address the issues DIRECTLY?]. The President of the United States should be free to appoint members of his cabinet in accordance with what he feels is best for this country; his hands should not be tied by foreign interest groups [THIS is NOT the issue, since many interest groups lobby for and against all kinds of candidates. THIS IS NOT THE ISSUE!]. Likewise, his cabinet and all the other political leaders of our great country, should be concerned first and foremost with the good of our country. [This letter still DOES NOT SAY A WORD TO EXPLAIN how the lobbies are going against "our country." Why??]


    Groups calling themselves Jewish who do insist on pushing foreign interests, certainly do not speak for Torah true Jews or Jews in general.
    [Is Weiss saying that only a small group of NK represent Jews? Any senator would laugh at such a claim.] And such campaigning is counterproductive for Jews here, as well as Jews living in the Holy Land.


    Throughout the centuries, loyalty to one's country has been a pillar of Jewish values, as expressed in the words of the prophet Jeremiah 29:7, "Seek the welfare of the city to which I have exiled you". This is especially true in America, a country that has given us the freedom to prosper and maintain our religious principles.


    And so we came to Washington to protest against these pro-Israex groups who have defamed Sen. Chuck Hagel, and to state unequivocally that they do not speak in our name.
    [What has been the issue of defaming him??? That he is NOT genug getrey to the medinah?! He has already explained how he IS loyal to the medinah!]
    We have an additional point to make. We understand that Mr. Hagel and other American leaders and policymakers have many strategic reasons why they support the State of Israex.
    [So then what is NK worried about concerning Hagel if he is a Zionist? Why is NK trying to "defend" him?]

     

    But as Jews, we must clearly state the true Jewish view on this subject.


    The State of Israex, from its founding day, has been a catastrophe for the Jewish people. It has only dragged us into wars and conflicts, and it has afflicted death and suffering for Jews and non-Jews alike. The State, by its mere existence, has in one fell swoop,
    [???] stolen a land from an entire people while the Torah states that one is forbidden to steal. [But the Zionists do not follow the Torah, and the United States does not care about the Torah laws]. Ironically, the existence of this State and the actions that emanate from it, has caused the ten-fold exacerbation of anti-Semitism around the world. May we take the time to remember that Jewish communities flourished throughout the Arab world for centuries, prior to Zionism. Furthermore, the Torah forbids Jews to found their own state before the coming of the Messiah. [The senators don't care about the "obscure" teaching of the Shalosh Shvuas].


    This was the rock solid
    [??] Jewish position, held by Jewish leaders around the world, from the beginning of our existence, two thousand years ago, until the present day. This is the position shared by Torah True Jews and their communities throughout the world, from Jerusalem to New York, from the U.K. to Australia and all that lies between. [NK is doing like a kelev hachozer al kiyo........The Senators will certainly laugh at that claim......where are the lobbies of Jews against the Zionists??!!]


    As a classic example of this true Jewish position, we present one potent and critical case example. On July 16, 1947, when the idea of a "Jewish State" was being considered, one of the greatest leaders the Jewish world, Rabbi Yosef Tzvi Dushinsky, chief Rabbi of Palestine, wrote in a declaration to the United Nations special committee on Palestine, as follows: "We furthermore wish to express our definite opposition to a Jewish state in any part of Palestine". (
    http://www.nkusa.org/Historical_Documents/dushinksy.cfm) [But that was over 60 years ago. What is the difference for now, and WHAT does this have to do with Senator Hagel?!]


    Therefore, we would like to make it absolutely clear that the interests of the State of Israex are not the interests of the Jewish people.
    [The goyishe senator is supposed to accept these words mit reine emunah?!! Says who?]
    May the Almighty guide you and your fellow senators in leading our great country in peace and prosperity.
    We pray for the day when the necessity for a Secretary of Defense will be no more, the day when the Almighty, with His compassion, will reveal His glory throughout the world and all His creation will serve Him in joyful harmony. Amen.
    [If I was a senator, I would not have the slightest idea of what Rabbi Weiss is trying to saying with regard to Senator Hagel. What is the connection of theology with politics?!]


    Sincerely yours


    Rabbi Yisroel Dovid Weiss

    13-02-2013 om 20:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-02-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Hadassah Borreman: Zionists Are Apostates Who Reject Authentic Judaism
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    EXCLUSIVE Hadassah Borreman: Zionists Are Apostates Who Reject Authentic Judaism

    Eslam al-Rihani

    Judaism is considered a monotheistic religion. How does it see the oneness of God? The Messiah? What does the Zionism present? And how we can fight it?

    In an interview with Hadassah Borreman, member of the anti-Zionist Jewish organization in Belgium, she strongly accused the Zionists of being the most party which violates Judaism, and the most detrimental to the Jewish people.

    “The Oneness of God is a key point in Judaism. At the end of the morning prayer, we recite the thirteen principles of faith of Maimonides (1138-1204). The first principle says: I believe with perfect faith that the Creator, blessed be His Name, is the Creator and Lord of all creatures, and that He alone made, makes and will make all things,” she stated.

    However, on the spiritual movements within Judaism, and the best way to worship God, the observant Jewish said “there are actually spiritual movements which adopt books like the Holy Zohar..."

     "The non-Jewish origin Zionists have violated one of the 13 principles of Faith..."

     "But what God asks of the Jews is to study the Torah in verbal and writing, along with practicing the Halokhoh (Code of Jewish Law), to behave just like our Sages have taught us with righteousness, truth, love with every creature,” she added.

    Answering a question on the Messiah, how does she prepare for his coming and whether the Zionist entity has a role to play in this, Borreman believed that the Jew - faithful to the Torah - expects the Messiah every day.

    “Three times a day we pray for his coming... The twelfth of thirteen Principles of Faith (Ani Ma'amin) says: I believe with perfect faith in the coming of the Messiah, and even if delayed, I await his coming every day. Our Sages say that whoever rejects one of the thirteen principles, is subtracted from the Jewish people!” she noted.

    Moreover Borreman assured that the Jews nowadays live in the worst ordeal with Zionism and its illegal entity in the Holy Land, “because it is heresy.”

    “It is an attack against our Jewish identity, this satanic ideology which has lost many souls Jewish in their by denying the Jewish faith for a nationalist policy,” she added.

     “Zionism is also a Nakba for the Palestinian people who suffered and is still suffering today the barbarism of expansionist Zionist regime and its criminal army. The existence of the Zionist entity in Palestine is blasphemy. It is the source of conflict in Palestine and in the world.”

     Zionism with its entity and its lobbies around the world (AIPAC, Mossad ... CRIF) delays and prevents the Messiah!

     Borreman also pointed out that “it is imperative that we recognize that the Zionist entity should be dismantled and the small groups that revolve around, and also the ideology of Zionism must be condemned and eradicated from our land.”

    "Muslims and Jews must fight Zionism, injustice and immorality which is a matter of pride in the West, because Zionism - along with its entity and lobbies across the world - delays the arrival of Messiah," she stressed.

     Regarding the similarities between the Jewish and Islamic spirituality, Borreman admitted that “there are similarities between Jewish spirituality and Islamic spirituality certainly!”

     “Having read about Islam, discussed, worked alongside Muslims, I can say that there are many parallels in our respective times, which themselves are composed of diverse and complementary movements that have their own traditions,” she figured out.

     “We are moving in the same direction which is Close to the Almighty. Jews and Muslims, we agree in principle in different areas of life, although the practical application differs. For example: Faith in the Oneness of God, prayer, fasting, eating Kosher-Halal, purity / purification, decency in dress and relationships, separation between men and women ..,” the observant Jewish added.

    “We must accept and dare say that until Messiah of the Jews or the Mahdi of Muslims arrives, we must learn to live together intelligently, in accordance with our differences. We must fight the common enemies: Zionism, injustice and immorality which bring chaos in society and are a matter of pride in the West. When the Messiah comes, he will reveal everything to everyone, everyone will see the truth about everything,” Borreman concluded.

    http://www.almanar.com.lb/english/adetails.php?eid=82379&cid=31&fromval=1&frid=31&seccatid=91&s1=1

    12-02-2013 om 21:13 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-01-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar des Wochenabschnittes Trumoh
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes TRUMOH

     

    Könige I, Kap. 5, Vers 26 und folgende

    Dem bescheiden „Zusammenkunftsbestimmungszelte“ der Sidra stellt die Haftora den stolzen Prachtbau Salomonischer Königsherrlichkeit gegenüber. So stolz und prächtig er auch war, so sehr er auch zur Ehre Gottes errichtet wurde, wir werden doch, schon bei der Geschichte des Baues, seiner nicht froh. Freilich alles großartig. Großartig die Vorbereitungen, großartig der ganze Apparat, ganze Armeekorps von Lastträgern und Steinmetzen, mit weitschauendem Blicke alles überdacht, großartig der Kostenaufwand – bloß für die Errichtung von Zedern- und Tannenstämmen für den Bau durch phönizische Arbeiter hatte Salomo den ganzen Hof des befreundeten Königs Hiram jahrelang erhalten – und wie von den Ruhmesbauten ägyptischer Herrscher man noch nach Jahrtausenden weiß, wie groß der Zwiebelverbrauch der unglücklichen Arbeiter war, so wird auch einige Verse vor unsere Stelle genau berichtet, welch kolossale Lieferung Salomo so glücklich war, der tyrischen Majestät leisten zu dürfen. Doch nicht dieser Aufwand ist der Punkt, den wir im Auge hatten. Salomo war ja reich genug, und sein Volk entbehrte es ja nicht. Allein „sein“ Volk! – das ist es. Welche traurige Stellung nimmt dieses Volk, nimmt Jissroél zu diesem Bau ein. Wo ist die Begeisterung der Männer und Frauen, von der die Sidra zu erzählen weiß? Würde Salomo auch eine solche freiwillige „Privatbeteiligung“ auch nur geduldet haben? Und doch, im Hinblick auf den Ursprung und im Hinblick auf den Zweck, um wie vieles herrlicher und heiliger war die Arbeit der webenden und wirkenden jüdischen Frauen und Mädchen, die Arbeiten der der Kunstfertigkeit so lange entwöhnten jüdischen Männer unter Bezalels kunstsinniger Leitung, als alle die Herrlichkeiten phönizischer Technik und salomonischen Kunstsinns! – Eine andere Art von Beteiligung hatte Salomo seinem Volke vorbehalten. Frondienste, pharaonischen Andenkens, hatten sie zu leisten, und auch die Fronvögte fehlten nicht! Das ist’s, was dem denkenden Leser wie ein Eiseshauch aus dieser Geschichte entgegenweht! Dazu kommt die Überschätzung der Pracht und des äußeren Glanzes überhaupt, die sic hier und in der noch glänzenderen Herstellung seines eignen Königspalastes, ausspricht. Deshalb erging auch noch während des Baues, lange vor seiner Vollendung an Salomo das warnende und mahnende Gotteswort, das den Schluss unserer Haftora bildet. Es warnt ihn vor Überschätzung der äußeren Herstellung dieses Baues, erinnert ihn daran, daß er seine ganze Königsstellung nur der seinem Vater David gewordenen Gottesverheißung zu verdanken habe, und daß die Aufrechthaltung dieser Verheißung für ihn in keiner Weise von Glanz und Machtentfaltung, sondern lediglich davon abhänge und dadurch bedingt sei, daß er gewissenhaft die Gesetze seines Gottes in Wandel und Tat hüte und verwirkliche, erinnert in ferner daran, daß auch bei treuer Erfüllung dieser Bedingung Gott nicht im Tempel auch nicht bei dem gottesfürchtigen mächtigen Könige, sondern „in Jissroéls Mitte“ weilen, in keinem Falle aber Jissroél, „mein Volk Jissroél“, verlassen werde. So viel die Worte, so viel dem stolzen Selbstgefühl des Königs gewordene ernste Belehrungen.

    Warnung vor Verkennung der Bedeutung des Gotteshauses überhaupt, vor allem aber Warnung vor Überschätzung der Bedeutung der Herstellung  und des Daseins auch des prächtigsten Gotteshauses, das ist der Inhalt dieser Haftora. Sie enthält damit zugleich den lauten Protest gegen jene Verirrung, die alles „Religiöse“ auch im Judentume in Synagoge und Tempelleben aufgehen lassen möchte. Ist die Zeit schon gekommen, in der dieser Protest gegenstandlos geworden? –  

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 147- 148  Kommentar zu Könige I. Kap 5…) 

    29-01-2013 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-01-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zalman visits Kanievsky and Wozner... by a ehrlicher Yid fun Brooklyn
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    Zalman visits Kanievsky and Wozner...

    by a ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    How heart-warming. He can blab on about the elections to the Knesset and then go visit his good friends the Bnai Bonov Shel Haman in Bnai Brak. He must be laughing all the way to bank!! And with full coordination with Zionist police services........!!!


    http://www.kikarhashabat.co.il/%D7%9B%D7%A9%D7%94%D7%A6%D7%99%D7%95%D7%A0%D7%99%D7%9D-%D7%90%D7%91%D7%98%D7%97%D7%95-%D7%90%D7%AA-%D7%9E%D7%A1%D7%A2-%D7%A1%D7%90%D7%98%D7%9E%D7%A8.html


    בשעות הערב הגיע הרבי לביקורים אצל מרנן ורבנן גדולי ישראל הגר״ש וואזנר בעל שבט הלוי, הגר״ח קנייבסקי האדמו״ר מטשרנוביל הגר״י זילברשטיין וגדולי תורה נוספים.
    יצב משנה אלברט אוחיון מפקד מרחב דן שפיקד על אבטחת מסע האדמו"ר מסאטמר אמר ל'כיכר השבת' כי המשטרה נערכה בכוחות מתוגברים על מנת שיישמר הסדר ברחובות העיר.
    "
    גייסנו כוחות יס״מ, שוטרי תנועה ובילוש על מנת שהמסע יעבור בהצלחה ובשלום" אמר אוחיון בסיפוק.

    28-01-2013 om 15:55 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-01-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Meir Hirsch Interview, Comment by a ehrlicher Yid fun Brooklyn
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    Meir Hirsch Interview,

     Comment by a ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    In a perfectly Ivrit interview...

     

    http://www.bhol.co.il/article.aspx?id=49831

     

    He says that the haredim have the "right" not to go to the army!!!

     

    In other words the freie Zionists have to bow to all the haredim to let them live in the medinah without obligations...

     

    The interviewer asks him why the anti-Zionists don't leave the country (ha, ha, ha......) and he says "the haredim lived here before the Zionist conquest and are waiting for end of medinah" meaning no problem, "we" have rights and we don't mind the Zionist regime ...

    27-01-2013 om 16:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-01-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zalman Teitelbaum in the Zionist Entity By a ehrlicher Yid fnn Brooklyn
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    Zalman Teitelbaum in the Zionist Entity

    By a ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    Why does he call the Zionists Amalekim and condemn them when he knows that the Haredim support the Zionists with their parties in the Knesset?

     

    Why does Teitelbaum not mention how the "heimishe" benefit from the work of the Agudah in the Knesset to get benefits such as yeshivas, mortgages, houses, health benefits, etc. Etc.??

     

    Why does Teitelbaum not condemn the "rabbis" who support the Zionists with whom he is friendly?

     

    Why does Teitelbaum not mention what the Zionists do against goyim against Toras Moshe?

     

    Why does Teitelbaum think that the blood of his people is more red than that of the Agudists who do his dirty work, or the blood of other Jews who go in the army and get killed?

     

    Why are Teitelbaum and Tuvia Weiss etc, such big hypocrites?!

     

    Where does he think all the electricity comes from? In whose airport does he think he landed? Whose roads is he on? Who provides the apartments in his settlement in Bnai Brak? Which government gives building permits? Who provides the fire department and police?? The ones who he comfortably calls "Amalekites"!!!!

     

    How idiotic!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

     

    Satmar: “No greater offense than voting”

     

    More than 10,000 people attended a reception rally organized by the Eda Haredit faction on Sunday for the Satmar Rebbe, Rabbi Yekutiel Yehuda Teitelbaum. The rabbi, ...
    Full story

    Kobi Nahshoni

    How seriously do you want to take Zalman Leib as he establishes another 200 apartments in a settlement in Bnai Brak to help his people be more comfortable in the Zionist state? He's got to work with the architects, the city officials, the Misrad HaBniya, the Justice Ministry, etc. SO WHAT if he says "the right thing"? Agudists also say the right thing once in a while, but it doesn't mean anything lemayse. Talking doesn't do anything. ACTION does. Heck, he even denies paying people $100 or $50 not to vote!

    I think it is viewed as pure chutzpa to curse out where you are located, using their services, their airport, and expect them to LEAVE YOU ALONE with no obligations for army service or other things. It's fantasy. Pure fantasy.

    23-01-2013 om 11:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-01-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zionists do not represent Judaism?! By a ehrlicher Yid fun Brooklyn
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    Zionists do not represent Judaism?!

    By a ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    The frummelach are supporting the most extreme Zionist views except in relation to the draft to the Zionist army.......simply because their Rebbes and "Rabbonim" believe that a person in a Yeshiva is more kodesh than another Jew, and that the issue of going into the Zionist army only applies to those in Yeshiva, (the "heimishelach.")

     

    If a person is not in Yeshiva, he has to risk his life because his life and his blood are not worth as much as the blood and lives of those in Yeshivas...those who have the money also to bribe the Zionists to stay out of the army!!!

     

    And almost all of the rabbis support this kefira idea that only yeshiva Jews are real Jews, and the rest can be killed in war...these kinds of rabbis have a din of roydef!!!

     

    And all those parties will get thousands and thousands of votes, and some "kanoyim" will tell the goyim that "they do not represent the Torah"!!! Lachedik!!

     

     

     

    ZALMAN TEITELBAUM IS EXPANDING HIS SETTLEMENT IN BNAI BRAK.

     

    CAN ANYONE EXPLAIN WHY A PLACE IN THE WEST BANK IS CALLED A "SETTLEMENT" BUT IN THE 1967 BORDER AREA IS JUST CALLED A "SHIKUN"???!!

     

    “New Satmar Community in Bnei Brak

    (Tuesday, January 8th, 2013)

    The Eretz Yisrael Satmar community is a buzz in anticipation of the upcoming visit of the Satmar Rebbe of Williamsburg, Rav Zalman Leib Teitlebaum SHlita. This will be the rebbe’s first trip since taking over as rebbe, and he will be attending a chasanah of a grandchild. He will also be laying the cornerstone for the new Satmar community in the Ramat Elchanan area of Bnei Brak.

    The chasenah is schedule to take place on Tu B’Shevat, as was reported by YWN-ISRAEL earlier.

    In the first stage, 600 apartments will be constructed in 20 buildings. The new community will be called ויואל משה after the late Rebbe ZT”L ZY”A. The prices are expected to be extremely attractive, with a four bedroom apartment selling for 650,000 NIS. At some later date, the community may increase in size by 40%, reaching 1,000 units.”

    22-01-2013 om 23:56 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-01-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Excerpts from the book Gachalei Esh,by a ehrlicher Yid fun Brooklyn
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    R' Yoel TEITELBAUM ztsl

     

    Excerpts from the book "Gachalei Esh",
     in English Translation by a ehrlicher Yid fun Brooklyn


    All sections of the Agudah go in one direction: To Zionism
    And even within the party called Agudah there are a number of known groups, but they all lead to the direction of Zionism, from whence is the well of evil and bitter waters of sectarianism and heresy...

    Zionism with the Approval of the "Council of Torah Sages"
    And now that the Agudah has joined with the idolators, the idolators are even more arrogant since they see that everyone is with them. This is because the Agudah operates with the approval of the 'Council of Torah Sages' and the rabbis and rebbes and heads of yeshivas make all their actions kosher.

    Walking arm in arm
    nyone with a brain in his head can see that in recent years the Agudah has joined the Zionists arm in arm, but just with different faces.....

    All their words (of the Agudah) are empty air
    It is impossible to go into all their empty claims, lies, fantasies and falsifications on paper, since there is no limit to their empty words and lies and phoney fantasies. But anyone concerned with the word of G-d sees that all their words are vanity, and totally lacking in content.

    They serve the Zionist idolatry with all their hearts
    Satan has succeeded in that even some who are called religious have devoted themselves to serving the Zionists with all their hearts, and help them to fulfill their aspirations to mislead and deceive. They totally turn themselves over to idolatry.

    They bring Zionism into Synagogues

    The religious Zionists bring the rule of the Zionists into the synagogues, where they recite Hallel and Shehechayanu and make fund raising appeals for all the organizations. They know themselves that the money they are collecting, even on the Eve of Yom Kippur goes into places of heresy and destruction of our religion.

    Anyone helping the Zionists to bring immigrants to the Holy Land, woe
    to them and their souls

    And all the more so when they come to Eretz Yisrael under the Zionists and fall into their trap, and then pull out of them any faith and
    Torah. Woe to them and their souls those aiding this and flattering the Zionists. Their sin is great, and rises to heaven.

    The claims of the Agudah that they fight Zionism is ridiculous
    And how can they say that they fight the Zionists and that their educational system is geared to implant pure faith to fight heresy? Who would be foolish enough to believe that the heretics would give money and weapons to enable others to fight against them? Their whole purpose is to WEAKEN the struggle against them and to implant heresy into the educational system.

    Joining the Agudah is dangerous physically and spiritually
    For all those religious people who gives the Zionists support, and have distorted the teachings of the Torah, they shall be held responsible in the next world. One has to run away from them and from joining them as far as is possible. Joining them is a great physical and spiritual danger.

    How can anyone join the Agudah who are one with the Zionists?
    With regard to your question about joining the Agudah, I am surprised at the question, since it is known that they are one with the Zionists who have destroyed the world and dragged the Jewish people into heresy.

    Whoever brings the people to join the heretics, G-d forbid to join him or to listen to his instructions
    Whoever praises the heretics and brings the masses over to the views of the heretics, G-d forbid to join him or to listen to his instructions.

    17-01-2013 om 23:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-01-2013
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Oproep tot steun tegen Repressie bij boycot TEVA campagne
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    Oproep tot steun tegen Repressie bij boycot TEVA campagne

     

    Ingezonden Bericht -  Oproep gekregen tot solidariteit met Dokter Guido Gorissen van GVHV op woensdag 16 januari om 20h30
    Hij moet voor de Orde van Geneesheren verschijnen wegens zijn boycotactie van de Israëlische geneesmiddelenproducent TEVA

    Afspraak voor het gebouw van de Orde Van Eycklei 37, 2018 Antwerpen (aan het Stadspark)

    13-01-2013 om 20:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-12-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Torah towards Non-Jews by a ehrlicher Yid fun Brooklyn
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    Torah towards Non-Jews by a ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    IT IS IMPORTANT TO PRESENT THESE SOURCES TO NON-JEWS WHO THINK THE TORAH IS AGAINST NON-JEWS, ESPECIALLY THE HALACHA AND TALMUD.

     

    16th Century Rabbi Joseph Caro, Author of Code of Jewish Law, Chapter 348, Hoshen Mishpat, Section 2

    Whoever steals even a cent violates the prohibition against theft, and is required to repay it, whether one steals from a Jew or a non-Jew, whether from an adult or a child.

     

    Yoreh Deah, Section 367 (a)

    One must be careful to bury a non-Jew and express condolences…and the righteous among the Nations have a portion in the World to Come.

     

    Hoshen Mishpat, Chapter 228, Section 6

    It is forbidden to deceive anyone in business or to fool them…..whether he be a Jew or a non-Jew.

     

    16th Century Rabbi Chaim Vital, disciple of Rabbi Isaac Luria, author of Shaarei Kedusha.

    Part 1, Section 5

    A person should love all G-d’s creatures, both Jew and non-Jew.

     

    18th Century Rabbi Chaim David Azulai (Chida), author of Milev David, Chapter 16

    Theft is a very serious sin, including theft from non-Jews, as our sages stated in the Talmud about the sin of the generation of the Flood: that the divine decree was established on their sin of theft. Whosoever is a thief, his prayers go unanswered.

    Theft from a non-Jew involves the additional sin of a desecration of G-d’s Name.

     

    19th Century Rabbi Yosef Chaim of Baghdad, author of Ben Ish Chai

    Section 1, Torah Portion Ki Tetseh, paragraph 7:

    It is forbidden to steal from a Jew or from a non-Jew, from an adult or a child, and even if a non-Jew were to cause suffering to a Jew.

     

    19th Century Hassidic Rabbi Pinchas of Koretz, author of Imrei Pinchas, Chapter 7, section 89

    He recounted that he quoted a book that said that one must also love non-Jews because they are G-d’s creation, and the rabbi was very pleased with this quotation. Apparently the quote was from the book, Sefer Habris.

     

    20th Century Rabbi Ganzfried, author of Abridged Code of Jewish Law

    Section 503, paragraph 182 – Laws of Theft, entry #1

    It is forbidden to steal from anyone, whether from a Jew or a non-Jew (see Code of Jewish Law, Hoshen Mishpat 348, 359)

     

    20th Century Rabbi Israel Meir Kagan, author of Mishnah Brura

    Orach Chaim, Section 347

    One must wish “succeed in your endeavors” to anyone engaged in his craft, whether Jew or non-Jew.

     

     

    (H) You’re right Reb Yid, it’s very important. Unfortunately there are many Jews who don’t agree in their heart and in practice with the words of our Holy Torah. It lacks a lot of honesty among many Jews (I mean Chassidim, lifnim meshurass haDin!) So we would have so much less problems and curses in Klal Yisroel, our prayers would be heard. I’m witness to this Chillul HaShem, witness and also a victim. But IY”H, it will be arranged soon with Dayonim.

     

    (MY) B'H  We need to publish the words of the Torah and Chazal, but at the same time, we need to be living examples of what are supposed to stand for as Beney Yisroel, Maaminim Bney Maaminim! We cannot just tell the non-Jews our Torah tells us that even non-Jews are worthy of receiving Tzedaka from Jews while at the same we don't practice it! The problem is that the sad truth is that many among us don't really believe in the words of Chazal!

    25-12-2012 om 11:30 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-12-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen. S R HIRSCH Kommentar zu den Gebete beim Ausheben der Thorarolle(n)
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    Rabbiner Dr. Samson Raphael HIRSCH

                   (1808-1888)

     

     

    „Gesegnet, der das Gesetz seinem Volke Jissroél

    in seiner Heiligkeit gegeben“

     

    (Kommentar zu den Gebete beim Ausheben der ס"ת aus der heiligen Lade)

     

    ויהי בנסע. Wenn das Gottesgesetz aufbricht um zu seiner Wirksamkeit in unsere Mitte einzuziehen, erinnern wir uns mit Moses beim Aufbruch der Gesetzeslade (4 B.M. 10,35) gesprochenen Worten an die Unwiderstehlichkeit und Unüberwindlichkeit des endlich seine Feinde und seine Hasser siegreich bewältigenden Gotteswortes, auf daß wir, bevor wir es lesen, ihm den Thron in unserem Herzen bereit stellen, von dem aus wir es unser ganzes inneres und äußeres Leben beherrschen lassen. Denn wo dieses Gesetz einzieht, da zieht Gott ein, die Feinde und Hasser dieses Gesetzes sind Gottes Feinde und Gottes Hasser.

     

    כי מציון, denn weit über den jüdischen Kreis hinaus soll von seiner Stätte in unserer Mitte aus dieses Gotteswort in die Gemüter der Gesamtmenschheit einziehen, darum muss es zuerst seine heiligende Wirksamkeit an uns vollbringen. Darum ברוך geloben wir Willenserfüllung Dem, der uns zu seinem Volke erwählt, uns zur Lösung unserer Aufgabe „Jissroél“, d.i. Herold der Gottesherrschaft zu sein, das Gesetz gegeben, und auf seine Heiligkeit hinweisend zu uns gesprochen: Seid heilig, denn Ich, euer Gott, bin heilig! (3 B.M. 19,1).

     

    גדלו Indem der Vorbeter die Gesetzesrolle nimmt, um sie in die Mitte der Gemeinde zu tragen, fordert er sie auf, Gottes Größe sich zu vergegenwärtigen und Ihm den Tribut seiner Erhabenheit zu zollen. Die Gemeinde spricht in לך וגו' diese Größe, Allmacht, Herrlichkeit und allem obsiegende Majestät Gottes aus, dessen alles, das Ganze und Einzelne im Himmel und auf Erden ist, dessen die Herrschaft ist, und dessen Diener und Werkzeug ist, was nur irgend ein übergeordnete Stellung in Natur und Menschenwelt einnimmt. Als unmittelbare Folge der anerkannte Hoheit und Erhabenheit Gottes über alles ist aber die Forderung: uns, in allererste Linie mit unserm ganzen wesen, mit all unserm Thun und Lassen, Ihm unterordnend hinzugeben. Unsere Hingebung an Gott ist aber nichts als unsere Hingebung an sein Gesetz, dessen Stätte er sein Heiligtum genannt und zum „Schemel seiner Füße“, d.i. zur Stätte seiner Waltungsgegenwart auf Erde geweiht hat, und das, indem unser ganzes irdisches Sein hinanstrebt, um es, das göttliche Gesetz und sein Heiligtum, auf seinen Gipfel als Höheziel aller Bestrebungen zu tragen, all dies hinanstrebende irdische Sein selbst als Gottesberg an der Weihe seiner Heiligkeit Anteil nehmen lässt. Die unmittelbare Folge aus der Erkenntnis der Hoheit und Erhabenheit Gottes ist daher die Forderung: sich dem Schemel seiner Füße und seinem heiligen Berge, d.i. seinem Gesetze und dem Hinanstreben alles Irdischen zu diesem Gesetze ganz und völlig hinzugeben; denn heilig ist unser Gott und sieht den Tribut seiner Anerkennung nur in der Heiligung unseres ganzen Wesens nach dem in seinem Gesetze bekundeten Wille.

    …

    (Israels Gebete übersetzt und erläutert von Samson Raphael HIRSCH S. 181 – 184)

     

    Wer diesem heiligen Kommentar aufrichtig zu Herzen nimmt ist gefeit gegen jede beliebige Spielart von Zionismus!

    03-12-2012 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-11-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.'Zionists for UN Resolution for Palestine'
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn about

    Zionists for UN Resolution for Palestine

     

    I see that the Zionist klippa Olmert (yimach shmo) supports the UN Vote for Palestine because he (like many other left-wing Zionists) IS AT LEAST HONEST ENOUGH TO ADMIT THAT THE TWO-STATE SOLUTION AS THE ONLY WAY TO PRESERVE THEIR APIKORSISHE MEDINA! AND FOR THIS PURPOSE THEY ALSO HAVE MANY ARABS AND EVEN PALESTINIANS WHO ARE TALKING ABOUT THE TWO-STATE SOLUTION BECAUSE THEY TOO WANT TO RETAIN THE ZIONIST KLIPPA !!

    Former Israeli Prime Minister Ehud Olmert has broken ranks with official policy by saying that he sees “no reason to oppose” the Palestinian bid for UN recognition. Olmert says that the General Assembly decision, expected on Thursday, “lays the foundation for the idea” of a two-state solution.

    29-11-2012 om 19:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.'Anti-Zionist Neturei Karta are no friend of the Palestinian national struggle” Eldad Levy
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    “Anti-Zionist Neturei Karta are no friend of the Palestinian national struggle” Eldad J. Levy,  director of Seeds of Peace in Israel and a Master’s student in the political sociology department at Haifa University. The opinions expressed here are his own.

     

    Dear Eldad Levy:

     

    I found your article at http://972mag.com/anti-zionist-jews-are-no-friend-of-the-palestinian-national-struggle/61002/ and since I myself am an Orthodox anti-Zionist Jew I think I am equipped to at least briefly address the points you raised in your article.

     

    In some respects I found some of your comments rather patronizing and presumptive both regarding what and who Palestinians should or should not affiliate with, and regarding who anti-Zionist Orthodox Jews are which apparently arise simply from your lack of familiarity with Orthodox Judaism.

     

    Anti-Zionist Orthodox Jews are opposed to Zionism for a number of reasons, none of which exclude the issue of Palestinian self-determination. You are correct that Orthodox Judaism stipulates that only Hashem can redeem the Jewish people, but this is not the only reason to oppose Zionism from the set of values that inform an anti-Zionist Jew. After all, every individual who opposes Zionism is informed by a set of values, and it would be both patronizing and presumptive to assume that the values of traditional Judaism are precluded, even if one finds that most Orthodox Jews support Zionism by virtue of decades of propaganda that have had the effect of overwhelming traditional Jewish values.

     

    These Jewish values also include the matters of justice and the proper way of behaving towards both fellow Jews AND non-Jews which are also included in Torah values, i.e. respect, neighborliness, and all other values that permeated Jewish relations with non-Jews not only in Arab countries but in Europe as well. Non-compliance with these values is not evidence that these values do not exist. Of course such values obviously include the matter of opposing the denial of the rights of the native Palestinians to their country, homes, land, and all other aspects of their personal and national rights. The Jewish values of justice under halacha demand the full restoration of all the rights denied and usurped by the Zionist movement in the name of the Jewish people. Zionism is a grave SIN and DESECRATION of the Torah and the holy Name of Hashem, which of course incur divine punishment.

     

    Finally, as I suggested, it is rather presumptive to try to determine for the Palestinians with whom they should associate. An Orthodox anti-Zionist Jew would be opposed to Zionism for other theological reasons even if the injustices perpetrated by the Zionists did not exist. Thus, there is a whole set of reasons, and even if all Arabs were to support Zionism, untainted Judaism would still require us to oppose Zionism. An anti-Zionist may disapprove of approaches taken by the Palestinians in dealing with Zionism (i.e. a provisional two-state solution), and we can oppose them without telling the Palestinians what they should or should not do.

     

    There briefly touches on the issues you have raised, and there are probably more, but times is currently of the essence.

     

    Yours truly,

     

    Anti-Zionist Jew,

    Brooklyn N.Y.

    29-11-2012 om 13:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-11-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Yakov RABKIN beleuchtet das Verhältnis von Zionismus und Orthodoxie
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    · "4. Juli 2005 02:03, NZZ Online

    Heimatsuche im Geist des Judentums

    Yakov Rabkin beleuchtet das Verhältnis von Zionismus und Orthodoxie

    Zu den jüdischen Intellektuellen, die der Politik des Staates Israex kritisch gegenüberstehen, gehört auch der in Kanada lehrende Historiker Yakov M.Rabkin. Er beruft sich dabei nicht zuletzt auf jüdisch-orthodoxe Positionen, die er in einer unlängst erschienenen Studie in ihrem geschichtlichen Horizont dargestellt hat. Sabine Matthes führte in München ein Gespräch mit dem Wissenschafter.

    In der Debatte um den Nahostkonflikt kommt es öfters zu einer annähernden Gleichsetzung von Judentum, Zionismus und dem Staat Israxl. Dabei wird Kritik an der Politik Israexs auf jüdischer und israelischer Seite häufig als Ausdruck des Antisemitismus verstanden; umgekehrt droht in Europa das orthodoxe Judentum zunehmend mit der Haltung jener militant nationalreligiösen Siedler identifiziert zu werden, die sich in Cisjordanien seit 1967 als Vorposten israelischer Gebietsansprüche niedergelassen haben. Dabei geht vergessen, dass die radikalste Ablehnung Israxls gerade auch von strenggläubigen orthodoxen Juden kommt, die ihren traditionellen Antizionismus mit der Thora begründen. Der kanadische Historiker Yakov M.Rabkin, Professor für jüdische Geschichte an der Universität Montreal, leistet mit seinem jüngsten Buch, «Au nom de la Thorah. Une histoire de l'opposition juive au sionisme» (Quebec 2004), einen wesentlichen Beitrag zur Unterscheidung zwischen den verschiedenen Konzepten Judentum und Zionismus, jüdischer und christlicher Zionismus, jüdischer und christlicher Antizionismus.

    Vom orthodoxen Judentum entwirft Rabkin ein wenig bekanntes, faszinierend provokatives Gegenbild. Die streng nach den Geboten der Thora lebenden Mitglieder der Neturei Karta zum Beispiel wünschen die Auflösung des israelischen Staates, um, ebenso wie in anderen Ländern auch, gemeinsam mit den einheimischen Arabern unter palästinensischer Regierung zu leben. Rabkin selbst vertritt die Vision eines gemeinsamen jüdisch-arabischen Staates - mit dem pointierten Argument, dass Israel, einst als sicherer Hafen für die Juden gegründet, heute «der einzige Ort in der Welt ist, wo ein Jude einzig deswegen getötet werden kann, weil er ein Jude ist».

    Gegen die Begriffsverwirrung

    Was hat Sie motiviert, dieses Buch zu schreiben?

    Es gab mehrere Beweggründe. Als Historiker fühle ich, dass das allgemeine Verständnis der Bedeutung von Zionismus in der judaistischen Perspektive fehlt. Als Intellektueller fand ich es unredlich, Juden, Israex und Zionismus in einer großen Verwirrung miteinander zu verschmelzen. Als Mensch letztlich halte ich es für wichtig, entscheidende Unterschiede zwischen Juden und Zionisten zu erklären - zu den Letzteren zählen heutzutage mehr Christen als Juden -, zwischen Judentum und Zionismus, um die Ursachen der antijüdischen Gewalt auszumerzen, die in den letzten Jahren aufkam. Der Konflikt zwischen Israeli und Palästinensern - wie akut und tragisch auch immer er ist - sollte nicht in andere Länder exportiert werden, wo Juden und Muslime in Frieden und Freundschaft leben können. Sie haben letztlich viel mehr Gemeinsamkeiten als trennende Unterschiede.

    Wie sind die Reaktionen auf Ihr Buch?

    Zum größten Teil waren die Reaktionen enthusiastisch. Ich bin von den großen internationalen Zeitungen interviewt worden, habe öffentliche Vorträge gehalten, und Dutzende Leser dankten mir für die Klärung der Unterschiede zwischen Judentum und Zionismus. Einige Diaspora-Zionisten reagierten mit Feindseligkeit, ohne sich wirklich auf eine Debatte über den Inhalt meines Buchs einzulassen. Umgekehrt sind Israeli viel offener für eine Diskussion - und im Gegensatz zu Diaspora-Zionisten tun sie nicht so, als sei die israelische Gesellschaft geschlossen und einig im Blick auf dieses kontroverse Problem.

    Der politische Zionismus entstand aus dem Geiste nationalistischer Ideologien des 19.Jahrhunderts und nachdem Theodor Herzl 1896 «Der Judenstaat» als Reaktion auf den wachsenden europäischen Antisemitismus geschrieben hatte. Wie war die anfängliche jüdische Haltung dazu?

    Die ursprüngliche Reaktion judaistischer Gelehrter war fast völlig feindselig. Lassen Sie mich den israelischen Historiker Yosef Salmon zitieren, der die Gründe und die Heftigkeit dieser Feindseligkeit kurz und bündig erklärt: «Es war die zionistische Bedrohung, welche die schwerwiegendste Gefahr darstellte, weil sie danach strebte, die traditionelle Gemeinde ihres eigentlichen Geburtsrechtes zu berauben, sowohl in der Diaspora als auch im Lande Israel, dem Gegenstand ihrer messianischen Erwartungen. Der Zionismus griff alle Aspekte des traditionellen Judentums an: durch sein Vorhaben einer modernen, nationalen, jüdischen Identität; durch die Unterordnung der traditionellen Gesellschaft unter neue Lebensstile; und durch seine Haltung zu den religiösen Auffassungen von Diaspora und Erlösung. Die zionistische Bedrohung erreichte jede jüdische Gemeinde. Sie war unerbittlich und umfassend und stiess deswegen auf entschiedenen Widerstand.»

    Der Zionismus provozierte auch Ablehnung unter den emanzipierten Juden in West- und Mitteleuropa, die im Zionismus eine offenkundige Bedrohung ihrer Integration in die sie umgebenden Gesellschaften sahen, als Deutsche mosaischen Glaubens oder les Français israélites. Deswegen protestierten viele deutsche Juden gegen die Pläne der Zionisten, ihren Gründungskongress in München abzuhalten, und der Kongress wurde zuletzt in das gastfreundlichere, neutrale Basel verlegt.

    Zionismus oder gemeinsamer Staat?

    Was ist der Unterschied zwischen jüdischem und christlichem Zionismus?

    Einige Christen hatten mit der Idee einer Wiederherstellung jüdischer Souveränität im Heiligen Land gespielt. Diese Ideen wurden oft von Antisemiten unterstützt, die es gern gesehen hätten, dass Juden ihre Länder Richtung Palästina verließen. Heute gibt es eine Aufwallung eines neuen radikalen Zionismus unter jung entstandenen evangelikalen christlichen Gemeinden in vielen Ländern. Die Christian Coalition of America steht für die totale israelische Besitznahme des ganzen Heiligen Landes, und sie zählt mehr Mitglieder als die gesamte Anzahl der Juden weltweit, die übrigens ziemlich gespalten sind in ihrer Meinung zu Zionismus und Israxl. Umgekehrt sind diese christlichen Zionisten vereint in ihrer glühenden Unterstützung für die radikalen zionistischen Aktivisten.

    Kulturelle Zionisten wie Martin Buber und Judah Magnes traten auch nach der Shoah für einen gemeinsamen jüdisch-arabischen Staat in Palästina ein. Sie waren gegen einen «jüdischen Staat», weil sie fürchteten, dass die Trennung von Juden und Arabern zur Vertreibung der einheimischen palästinensischen Araber führen würde und zur Entstehung eines jüdischen «Sparta», welches jüdische Lebensform und Ethik gefährden würde. Ihre Prophezeiung scheint sich leider teilweise erfüllt zu haben. Warum hat ihre Idee gegen Herzls verloren? Ist sie noch am Leben?

    Diese deutschen Juden waren echte Idealisten, denen jüdische Werte aufrichtig am Herzen lagen. Ben Gurion war ein Pragmatiker, der die jüdische Tradition verachtet hat und dem nur daran lag, so viel Land wie möglich zu besiedeln. Er organisierte gewaltige politische Unterstützung in den USA und anderen Ländern und gewann ziemlich einfach gegen die noblen Idealisten. Außerdem spielte Ben Gurion sehr klug mit den Schuldgefühlen vieler Europäer und lenkte sie dahin, «die zionistische Lösung für das jüdische Problem» zu unterstützen.

    Dennoch, die Idee eines gemeinsamen Staates für Juden und Araber ist noch lebendig und gewinnt langsam an Stärke. Laut Meron Benvenisti, dem früheren stellvertretenden Bürgermeister von Jerusalem, ist Israel seit 1967 ein beiden Bevölkerungsgruppen gemeinsamer Staat, in dem freilich eine Gruppe - die palästinensischen Araber - von den politischen Rechten weitgehend ausgeschlossen ist. Was seiner Meinung nach getan werden muss, ist, ihnen diese Rechte zu geben und zu der sehr viel friedlicheren Koexistenz zurückzukehren, wie sie vor 1948 bestanden hat. Seine Idee ist bekannt; sie wird in Israxl offen diskutiert und von einer Minderheit auch unterstützt. Für viele ist Israxl ein Anachronismus geworden, ein Überbleibsel des ausschliessenden Nationalismus aus dem 19.Jahrhundert. Aber letztlich sind es die Menschen in Israxl und Palästina, die sich werden entscheiden müssen, wie sie ihre Beziehung gestalten. Wir, die ausserhalb dieser Gegend leben, können Ideen entwickeln und vorschlagen, aber nicht aufdrängen.

    Stärke statt Glaube

    Was ist die zentrale Bedeutung von «Exil» gemäß der Thora?

    Gemäß der jüdischen Tradition sind Juden im Exil, um ihre Sünden abzubüssen, ihr bestes moralisches Verhalten zu zeigen (in den Worten der Thora: «ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation zu sein») und dafür zu beten, dass Gott sie ins Land Israxl zurückführt. Die zionistische Haltung ist radikal anders: Sie verlässt sich auf «jüdische Stärke», um in das Land zurückzukehren. Wie Salmon richtig bemerkte, negiert der Zionismus das traditionelle Judentum und ist bestrebt, einen «neuen Hebräer» zu erschaffen, mit Werten, die denen des Diaspora- Juden genau entgegengesetzt sind.

    Der politische Zionismus möchte mit dem transnationalen Konzept der Juden aufräumen und sie «normalisieren», damit sie eine Nation werden wie die Finnen oder die Polen. Sowohl das Hebräische als auch das Arabische verwenden das Wort «umma» als Bezeichnung für die Juden und die Muslime, wobei jeweils die Gemeinschaft von Gläubigen gemeint ist und nicht Nationen, die innerhalb politischer Grenzen gebunden sind. Der Zionismus und Israxl wurden dann für viele Juden die Basis ihrer jüdischen Identität - etwas, wovor Rabbiner zu Herzls Zeit grosse Angst gehabt haben. Zionisten haben eine schwerwiegende Spaltung unter den Juden verursacht, deren Konsequenzen bis jetzt schwer vorhersagbar sind.

    Was ist der Unterschied zwischen säkularem und religiösem jüdischem Antizionismus?

    Religiöse Juden, die dem Zionismus ablehnend gegenüberstehen, möchten das Judentum und sein aussergewöhnliches Wertesystem bewahren. Ziemlich viele weniger religiöse Juden sind gegen den Zionismus, weil ihnen an jüdischen Werten etwas liegt, die letztlich auch aus dem Judentum stammen. Während die beiden jüdischen Gruppen sozial getrennt leben, stimmen ihre Ansichten weitgehend überein.

    Warum werden antizionistische Juden häufig als «selbsthassende Verräter» gebrandmarkt und dadurch zum Schweigen gebracht?

    Politische Zionisten haben sich immer als die Vorhut des jüdischen Volkes geriert, was sie ziemlich intolerant gegenüber jeglicher Opposition zum Zionismus gemacht hat. Diese Intoleranz schlug bereits 1924 in bewaffnete Gewalt um, als Jacob De Haan, ein antizionistischer Jurist in Jerusalem, die Reise einer Delegation von Rabbinern nach London organisierte, um gegen das zu protestieren, was sie als den «zionistischen Angriff» empfunden haben. De Haan wurde von Mitgliedern der Haganah, der zionistischen halbmilitärischen Truppe, des Vorläufers der israelischen Armee, erschossen.

    Im Internet gibt es eine Liste mit Tausenden von «selbsthassenden, Israxl bedrohenden Juden»: http://masada2000.org/shit-list.html. Die Liste, die anscheinend von einer Gruppe von Faschisten verfasst wurde, wirft orthodoxe Rabbiner zusammen mit weniger religiösen progressiven Juden, was noch einmal beweist, dass die Ursprünge der Opposition zum Zionismus im Wesentlichen dieselben sind: eine Verpflichtung, jüdische Werte hochzuhalten.

    Religiöse antizionistische Juden wie die Neturei Karta scheinen am radikalsten und am leichtesten angreifbar, weil in ihren öffentlichen Erklärungen die Behauptung, der Zionismus verkörpere das Judentum, als Lüge bezeichnet wird. Sie nennen Israxl einen «zionistischen Staat», nicht einen «jüdischen Staat». Was ist die Neturei Karta, und was ist ihr Standpunkt zu einem gerechten Frieden in Israxl/Palästina?

    Die Neturei Karta wurde in den 1930er Jahren in Jerusalem gegründet und bedeutet «die Wächter der Stadt». Die Organisation beabsichtigt, die zionistische Struktur des Staates aufzugeben und die ganze politische Kontrolle den palästinensischen Arabern zu übergeben. Was die Bezeichnungen «jüdischer Staat» und «hebräischer Staat» betrifft, muss man kein Mitglied der Neturei Karta sein, um sie für falsch und gefährlich zu halten. Sie sind irreführend, weil sogar Herzl nur einen «Judenstaat» ins Auge gefasst hat, keinen «jüdischen Staat». Sie sind gefährlich, weil sie die Verwechslung von Religion und Politik fortbestehen lassen und alle Juden und das Judentum mit Israxl und seinem Verhalten assoziieren. Das wiederum verursacht antijüdische Gewalt. Meiner Meinung nach sollte kein Journalist diese Begriffe benutzen, außer er oder sie möchte solch eine Gewalt schüren.

    Sabine Matthes lebt als Journalistin und Fotografin in München und hat sich in zahlreichen Publikationen mit Israxl und jüdischem Denken befasst."

    26-11-2012 om 23:34 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-11-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Gevalt!!! From a ehrlicher Yid fun Brooklyn
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    Gevalt!!!

    From a ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    GOYIM ARE USING REFERENCES IN TANAKH ABOUT THE KNAANIM TO DESCRIBE THE BRUTALITY OF THE ACCURSED ZIONISTS, WHICH IS EXACTLY WHAT THE ZIONIST AMALEKIM WANT!! GEVALT! GEVALT! GEVALT!!!! THE ACCURSED SONS OF SHARON AND OVADIA YIMACH SHMAM VEZICHRAM ARE ADVOCATING EXTERMINATING THE PALESTINIANS AND THIS IS DESCRIBED FROM THE TORAH......GEVALT!!

     

    “When the LORD your God brings you into the land you are to possess and casts out the many peoples living there, you shall then slaughter them all and utterly destroy them…You shall make no agreements with them nor show them any mercy. You shall destroy their altars, break down their images, cut down their groves and burn their graven images with fire. For you are a holy people unto the LORD thy God and He has chosen you to be a special people above all others upon the face of the earth…”
    –Book of Deuteronomy, 7:1-8

    20-11-2012 om 20:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-11-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A ehrlicher Yid fun Brooklyn about Gaza
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn about Gaza

     

    Turkish Prime Minister Tayyip Erdogan said on Monday that Israex was carrying out "terrorist acts" in its bombardment of Gaza:

    Those who associate Islam with terrorism close their eyes in the face of mass killing of Muslims, turn their heads from the massacre of children in Gaza," Erdogan told a conference of the Eurasian Islamic Council in Istanbul.

    "For this reason, I say that Israex is a terrorist state, and its acts are terrorist acts."

     

    THERE WOULDN'T BE A SINGLE LEADING RABBI ON THE FACE OF THE EARTH WHO WOULD SAY ABOUT THE ZIONIST STATE WHAT A NORMAL GOY ALREADY KNOWS!!! GEVALT!!!

     

    A "FRUM" RABBI WITH A BEARD AND HIS WIFE WITH A SHEITEL WAS INTERVIEWED IN ASHKELON ON A ZIONIST REPORT ABOUT A ROCKET THAT HIT THEIR HOUSE AND IN THE ENTIRE INTERVIEW HE DID NOT SAY THE WORD "BARUCH HASHEM" EVEN ONE TIME. IN FACT HE ANNOUNCED THAT HE WASN'T SCARED AND "ANACHNU NENATZE'ACH"!!!

    YIMACH SHMO...EREV RAV...

    19-11-2012 om 23:05 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-11-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ACHAD-HAAM Am Scheidewege
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    Literarisches

     

    „ACHAD-HAAM „Am Scheidewege” zweiter Band, aus dem Hebräischen von Dr. Harry TORCZYNER. Jüdischer Verlag.

    Der vorliegende Band bildet den Abschluß der deutschen Ausgabe von Werken Achad-Haam’s, dieses „tiefsten Denker der jüdischen Wiedergeburt“, wie in Martin Buber in seiner „Jüdischen Bewegung“ bezeichnet. Sehr lesenswert in diesem Buche sind die Ausführungen, welche die Unvereinbarkeit des Zionismus mit dem Standpunkte einer ehrlichen und konsequenten Orthodoxie dartun.“

     

    In: Jüdische Monatshefte Jahrgang  3 Heft 8 u. 9 – Aw-Elul 5676, August-Sept 1916 S.286

     

    Asher Ginzberg “Achad Ha’am” (1857- 1927)

    http://www.jewoftheday.com/categories/zionism/Haam%20Ahad.htm

    12-11-2012 om 11:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-11-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A ehrlicher Yid fun Brooklyn 'NK Celebrates Obama Victory??!!'
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    NK Celebrates Obama Victory??!!

     

    IS THIS TRUE??? HOW RIDICULOUS......OBAMA IS TOTALLY DEDICATED TO THE ZIONISTS, AND EVEN ZIONIST LEADERS SAY SO...........AND "NK" CELEBRATES THE VICTORY OF OBAMA/BIDEN/CLINTON ETC. ETC.??? HATED BY THE PALESTINIANS!!!!

    CAN THEY CELEBRATE THE ELECTION OF SOMEONE WHO SUPPORTS THE ZIONISTS WITH MONEY AND WEAPONS, AND SOMEONE WHO SUPPORTS ALL SORTS OF OTHER TOEYVAS??!!! A SHAD! A SHAD!! SHEV VE'AL SAASE ADIF. DID THESE "NK" VOTE FOR OBAMA?!

    http://www.bhol.co.il/article.aspx?id=46559&cat=1&scat=3

     

     

    TOTAL NARISHKEIT...........A COMEDY AND A CIRCUS OF SHTUSIM..........INFLUENCE OF ZIONISM ON NETUREI KARTA:

     

    Can somebody start teaching American politics to silly people who put out posters from "Neturei Karta"??????

    Washington - Contrary to the expectations of many of Israxls American citizens, President Barack Obama will neither punish nor pressure Israel, five experts on US-Israex relations agreed on Thursday evening.

    Another point of consensus was on the issue of bipartisan congressional support for Israex regardless of which party was in the White House.

    11-11-2012 om 22:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-10-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Sprüche Salomons 19,3 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Beréschiss
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    בראשית

    ה' בחכמה יסד ארץ כונן שמים בתבונה:

    „Gott ist es, der mit Weisheit die Erde gegründet, den Himmeln mit Einsicht ihre Richtung gegeben. “
    (Sprüche Salomons - Mischle 3,19 Übersetzung Rabbiner Dr. Willy WOLF)


    1.
    Die Himmel rühmen Deine Ehre,
    Die Erde kündet Deine Macht.
    Sie tönt laut im Weltenheere,
    Sie preist der Tag und auch die Nacht.

    2.
    Von Deiner Weisheit zeugt, was lehrt,
    Was freudig füllet Meer und Land,
    Zum Lied sich mein Herz sich auch mein Herz erhebet,
    Zu loben Deine Meisterhand.

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 17  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:
    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam
    Inhaberin: Frau Manja BURGERS
    http://www.spinozabooks.com

    11-10-2012 om 23:19 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-10-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Sprüche 10,7 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Sauss Habrocho
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    וזאת הברכה

     

    זכר צדיק לברכה:

     

     

    „Das Gedächtnis des Gerechten bleibt zum Segen.“

    (Mischle-Sprüche Salomos 10,7 Übersetzung Rabbiner Dr. WOLF, Köln a. Rh.)

     

    1.

    Zum Segen falt‘ ich meine Hände

    In diesem letzten Augenblick,

    Bevor auf Erden ich vollende

    Und kehr‘ zu meinem Gott zurück!

     

    2.

    So redet Moses, und die Kunde

    Erschüttert eines jeden Herz,

    Geschlagen hat die letzte Stunde,

    Die löset jeden Erdenschmerz.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 469  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    05-10-2012 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-09-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.About Zionist Lies and Neturei Karta “Int’l”
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn writes:

     About Zionist Lies and Neturei Karta “Int’l”

     

    WHY IS IT THAT THE MAMZER SHAYGETZ IS ALLOWED TO POUR PACH AND SHVEBEL ON THE RELIGION OF IRAN AND THE AYATOLLAHS, AND NOT A SINGLE LEADER DISCUSSED THE HISTORY OF THE ZIONIST MOVEMENT AND ITS TERRORIST LEADERS??

    WHY DOES THIS SHAYGETZ STAND THERE GIVING MUSSER TO THE GOYIM THAT HE IS WORRIED ABOUT THE WHOLE WORLD, WITHOUT ONE LEADER QUESTIONING HIS LIES?

    WHY IS IT THAT HE CAN SAY HOW MUCH THE "JEWS" LOOK TO THE FUTURE WHEN THE ZIONISTS TALK MOSTLY ABOUT THE "HOLOCAUST" OF 70 YEARS AGO WHEN THEY ARE NOT TALKING ABOUT IRAN?

    WHY??????????????????????????????????

    AND THAT SHAYGETZ, YIMACH SHMO VEZICHRO CAN STAND THERE BLABBING ABOUT IRAN'S NUCLEAR ENRICHMENT WITHOUT A SINGLE COUNTRY'S LEADER MENTIONING THAT THE ZIONISTS HAVE 230 NUCLEAR WARHEADS WITH A MILLION TIMES MORE ENRICHMENT??

    Not even Ahmedinajad addresses it, and neither does that new pathetic president of Egypt in this speech......

    AND ABOUT THIS NO MAJOR JEWISH LEADERS CARE BECAUSE THEY ARE THEMSELVES SUPPORTERS OF ZIONIST FILTH, SELFISH AND NARCISSISTIC, AND PARANOID FILLED WITH ZIONIST KEFIRA.

    קארטל חדש לכל יהודי לרגל שנה החדשה לחיזוק מלחמת היהדות נגד הקליפה הציונית וקבלת עול הגלות בארץ הקודש פאלסטין

     WHAT "'war of Judaism against the Zionist klippa??"

    Because goyim see the metsius that the judaism of the jews supports zionism. It's a joke!!

    It is already that way,,,,,,or else they are seeing a small group of "Good Jews" compared to all the Jews who support Zionism. Do we say all the emes or should we say only the emes that  they can be soyvel?!

    Do we tell them that Christianity is idolatry? That's also emes. Do we tell them that Islam is sheker vekazav? That's also emes. Besides, why tell them so much sheker about the thousands of Jews who support Neturei Karta but ONLY the emes on a sign that is confusing to them that "Judaism is against Zionism" when it only makes the kashes bigger?!!!!!!!!!

    Is this a new video???

     BUT DO YOU WANT THE GOYIM TO UNDERSTAND OR DO YOU WANT THEM TO LAUGH AT YOU???

    DON'T WE HAVE ENOUGH TSORRES??!!!

    WHEN WAS THIS VIDEO MADE??? LISTEN TO THE WAY WEISS TALKS..........ISN'T IT STRANGE THAT NONE OF THESE VIDEOS EVER APPEAR ON THE "ANTI-ZIONIST" WEBSITE CALLED NKUSA.ORG????!!!!!!

    http://xrepublic.tv/node/403#13487618971011&61759::resize_frame|61-440

     You have totally missed the point..........THE POINT IS THAT ANY EMES TOLD TO GOYIM HAS TO BE IN A WAY THAT GOYIM CAN BE SOYVEL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    I AM NOT TALKING ABOUT "GOOD JEWS PROTESTING" WE WERE DISCUSSING THE NUSACH OF A SIGN, CORRECT??????? WHY DO YOU THINK GOYIM ARE LIKE JEWS IN FLATBUSH OR GOLDERS GREEN?

    GEVALT.....GEVALT.......DID YOU EVER ASK THEM OR TALK TO THEM???

    DO YOU EVER SEE WHAT IS ALL OVER THE INTERNET ABOUT ZIONISM=JUDAISM??

     IN THE MEANTIME THIS ZIONIST MANIAC IS YELLING AT THE UN...........MAY HE GO TO HELL.......

    HE'S AGAIN THE "SPOKESMAN" OF KLAL YISROEL, AND NKUSA IS SAYING THIS GUY DOESN'T REPRESENT ANYONE AS HE DESECRATES OUR HOLY PROPHETS AND TORAH.....SUPPORTED BY MOST JEWS. AND LISTEN TO THE CLAPPING.......

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/160353

     "THREE THOUSAND YEARS AGO, KING DAVID WAS THE KING OF OUR STATE"!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    http://www.vosizneias.com/114182/2012/09/27/united-nations-netanyahu-says-world-must-draw-red-line-for-iran

    AND IN THAT NEW VIDEO OF NKI VISITING AHMEDINAJAD FOR 5 MINUTES, WHY DOESN'T WEISS SAY ONE WORD TO CURSE OUT NETANYAHU WHO IS AT THE UN AND VISITING THE NY MAYOR???

    WHY DO THESE GUYS CONTINUE TO TELL STORIES THAT AHMEDINAJAD HAS HEARD BEFORE?

    WHY DOES WEISS HAVE TO (AGAIN) MENTION THE "HOLOCAUST"???

    WHY DOESN'T WEISS SAY ANYTHING SIGNIFICANT ABOUT THE THREATS OF WAR COMING FROM THE ZIONISTS WHO ARE PUSHING AMERICA TO ATTACK IRAN??

    30-09-2012 om 12:55 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-09-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. J. MERZBACH: VERWILDERUNG DER DEUTSCHEN JUDENHEIT?

    Rabbiner Dr. J. MERZBACH, Darmstadt

    VERWILDERUNG DER DEUTSCHEN JUDENHEIT?

     

    Mit Entsetzen findet der jüdische Leser Deutschlands in den Tageszeitungen der letzten Monate ab und zu Berichte, je nach Einstellung des Blattes mehr oder weniger ausführlich, über Unrechttaten, von Juden begangen:

    In Paderborn vergeht sich ein Jude an einer Hausangestellte und schafft auf grässlichste Art den Leichnam der Verstorbenen hinweg (So nach mildesten Darstellung.)

    In Gelsenkirchen erschießt ein Jude einen anderen, dessen Söhne und zuletzt sich selbst. Als Grund wird Eifersucht angegeben.

    In Heppenheim wird ein Jude wegen Sittlichkeitsverbrechen verhaftet.

    In einer ganzen Reihe von Orten werden auch Juden der Devisenschiebungen überführt.

    Depotunterschlagungen von Juden werden berichtet.

    Es könnte die traurige Chronik noch durch eine ganze Zahl ähnlicher Fälle erweitert werden.

    Mit stärkstem Nachdruck unterstreicht die judenfeindliche Presse solche Delikte, um an ihnen die Verworfenheit des Judentums zu demonstrieren: zum Teil führt sie sie sogar auf angeblichen Geheimlehren des Talmuds und Schulchan Oruch zurück, die jedem Juden – selbst dem, der sich taufen lässt – in Fleisch und Blut übergegangen seien und auf Grund deren er gar nicht mehr anders handeln könne.

    ***

    Wie stellt sich der Jude, wie stellen sich die jüdischen Zeitungen (auch die orthodoxen) dazu?

    Man weist entrüstet darauf hin, daß solche Vorkommnisse gleichermaßen bei Nichtjuden sich ereignen; daß man von der Schlechtigkeit einzelner Juden, die eben nur Ausnahmen G.s.D. sind, nicht auf die Qualität aller Juden schließen dürfe; daß solche Geschehnisse in schreiendstem Gegensatz zu den Lehren des Talmuds und Schulchan Oruch stehen.

    Alle diesen Entgegnungen sind unbedingt richtig, aber sie genügen nicht. Der Judenfeind sieht nur die Tatsache: so handelt ein Jude. Und wir selbst, die wir in der Tat nach jüdischen Auffassung dich in gewissem Grade mitverantwortlich für Taten eines jeden Juden sind, können und dürfen bei solchen Antworten nicht stehen bleiben. Uns selbst gegenüber hätten wir unsere Pflicht nicht erfüllt, und der zeitgenössischen Judenheit würden wir damit nicht zum Führer auf ihrem Golusweg.

    ***

    Wir müssen uns und unsere jüdischen Brüder fragen: wie war es möglich, daß deutsche Juden derart verwildern können? Hätte man nicht noch vor einem halben Jahrhundert die Existenz von deutsch-jüdischen Mördern (Gelsenkirchen, vielleicht auch Paderborn) Sittlichkeitsverbrechen (Paderborn, Heppenheim) Staatsbetrügern (Devisenschiebung) u.s.w. auf  Grund unserer Überzeugung vom sittlichen Hochstand der deutschen Juden für nahezu unmöglich gehalten. Was hat sich inzwischen denn Grundlegendes bei den deutschen Juden geändert?

    Man wird feststellen müssen, daß vielerorts es jüdische Kreise gibt, deren sittliches Niveau nicht höher als das der Umwelt liegt. Das braucht noch längst nicht – ebenso wenig wie in der Umwelt – zum Verbrechen führen. Das äußert sich etwa in der Einstellung vieler Juden zum Gelderwerb, zum Eheleben, in dem Verhältnis der Kinder zu den Eltern, in der Lektüre, der Beschäftigung in der freien Zeit, der ganzen Denk- und Lebensweise. Wie kommt es, daß die deutsche Judenheit in vielen Orten und Kreisen in all diesem gleich niedrig dasteht wie die andersgläubigen Menschenmassen um sie herum?

    ***

    Man wird – ob man es will oder nicht – an der einzigen Antwort, die es für beiden Fragen gibt, nicht vorüberkommen: Die Masse der deutschen Judenheit ist heute ohne Tauroh, Talmud und Schulchan Oruch erzogen worden. Nur in der Unterbrechung der Jahrtausende alten jüdischen Erziehung (ach, welche herrliche Früchte an Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Sittlichkeit hatte sie nicht gerade in Deutschland in der Volksmasse gezeitigt; es blutet einem das Herz, wenn man daran denkt und die Gegenwart betrachtet), nur in Abkehr vom das ganze Leben beherrschenden Din konnte der sittliche Hochstand bei deutschen Juden zusammenbrechen. Wenige Generationen haben genügt, die anfangs noch in Fleisch und Blut übergegangenen oder indirekt wirkenden Lehren von Thauroh, Talmud und Schulchon Oruch im Bewußtsein des deutschen Durchschnittsjuden zu vernichten. Gewiß, so schlimm äußert  sich das nur bei einzelnen Juden. Aber auch deren Zahl ist doch leider gar nicht einmal mehr so furchtbar klein, daß man sie außer Acht lassen könnte. Und entscheidend ist die Atmosphäre, in der solche Giftpflanzen überhaupt, auch nur vereinzelt, entstehen können: die durch kein höheres Zuchtwort geleitete Zügellosigkeit, die materialistisch-egoistische Lebensauffassung, wie sie dem Judenfeind schon als typisch für den Juden gilt. Nur weil Generationen ohne die die diesem Geist doch als Todfeind entgegentretenden Lehre des Judentums erzogen wurden, konnte er emporkommen. Weil ein absoluter Halt, ein höherer göttlicher Maßstab für das Niveau des Menschen dem Juden gar nicht mehr bekannt ist. Weil er – und sei es auch nur indirekt, wie das erste und zweite Geschlecht nach dem Abfall – sich am Din nicht mehr orientieren kann.

    So sank das Niveau der deutschen Judenheit: so verwildern einzelne seiner Teile.

    ***

    Und in der Tat: konnte es anders kommen? Wir haben zu wenig Emunoh gehabt, wenn wir geglaubt haben, es könnte diese Verwilderung zu vermeiden sein. Haben wir es in der Tat für möglich gehalten, daß bei der Masse der Juden ohne Tauroh, ohne Talmud, ohne Schulchan Oruch doch Güte, Sittlichkeit, Gerechtigkeit, Charaktergröße sich auf die Dauer halten könnten? Wir hielten es für möglich. Wir meinten, daß bei unfrommen Juden das anständige Menschentum auch bei der Masse auf die Dauer gesichert sei. Wir waren nicht von vornherein alle fest überzeugt, daß dem Abfall vom, die geschlossene Persönlichkeit erziehenden und erzielenden, Din auch bald der katastrophalen Zusammenbruch der menschlichen Werte folgen müsse. Wir hätten die Verwilderung des deutschen Judentums sonst voraussehen müssen.

    Das war unser Fehler. Es war  eine Aweroh, daß wir zu wenig Emunoh zur alleinigen Erziehungsmöglichkeit durch Thauroh hatten.

    Und der Liberalismus? Der Zionismus? Die Einheitsorthodoxie?

    Auch ihre Ideen und Ideale gleich uns in schreiendem Gegensatz zu den angeführten Verwildersungserscheinungen. Auch ihre Bekenner, gleich uns, wenden sich voller Abscheu von den entarteten Glaubens- oder Volksbrüdern ab.

    * * *

    Aber: der Liberalismus hat die Herrschaft des Din in Deutschland zerbrochen. Er hat der Masse des deutschen Judentums, – die ihren Weg ja ohne liberale Überzeugung einfach nach ihrem Gutdünken ging – bestätigt, daß jeder nach seinem eigenen Gewissen sich seinen Weg bestimmen dürfe, daß es  ein Schritt und Tritt des Juden regelndes Gottesgesetz nicht geben daß jeder sich seinen Schulchan Oruch selber schreiben dürfe. Es hat dem Empörer gegen die Richtschnur des Din bestätigt, daß er ein guter Jude und seine Ansicht vom Judentum die rechte sei.

    Drei Tage nach dem Tode des Menschen – erzählt der Talmud- spaltet sich sein Leib, der Unrat in seinem Innern kommt zum Vorschein: hier nimm, was du gegessen hast. Drei Generationen, nachdem durch den Liberalismus die Herrschaft der Tauroh im deutschen Judentum erstorben ist, kommt Unrat aus dem Innern der deutschen Judenheit zum Vorschein: hier habt ihr, was eure Nahrung wurde.

    Es lehrte der Liberalismus: Der Din ist nicht mehr bestimmend. Jeder darf sich aus seiner Religion das heraussuchen was ihm gefällt, das verwerfen was ihn stört. Nur vor seinem Gewissen ist der Jude verantwortlich. Was Wunder, daß dann das Gewissen bei Einzelnen angesichts der Leidenschaften, der Geldgier, des Egoismus ganz verstummt? Was Wunder, daß, wo kein Gottesgesetz mehr spricht, keinerlei Bindung mehr existiert? Ist Tauroh, Talmud uns Schulchan Oruch ewiges Gesetz, dann gut; sind sie es nicht – dann hört dem Menschengesetz, das von keiner Staatsautorität gestützt wird, die Gefolgschaft auf.

    Der Liberalismus verwarf den Din, um das „Zeremonialgesetz“ abzuschütteln. Das „Sittengesetz“ das er retten wollte, mußte, als Halbes, als freiwillig geübtes Gewissensgesetz in Kürze zusammenbrechen. Der Liberalismus hat dem sittlichen Hochstand der Juden den Todesstoß gegeben. 

    * * *

    Eine hochwertige, in sozialer, kultureller, geistiger und sittlicher Hinsicht vorbildliche Nation will der Zionismus aus dem jüdischen Volk machen. Jedes Unrecht, jedes Verbrechen seitens eines Volkgliedes ist ihm Unrecht und Verbrechen an der jüdischen Nation. Er würde den Verbrecher strafen wie jedes andere Volk, weil er sich an der Gesamtheit versündigt. Aber welchen Weg an sich, vor Gott, in seinem Innern, der Mensch geht, ist dem Zionismus Privatsache. Die Volkszugehörigkeit des Einzelnen wird dadurch nicht berührt. Das Erziehungsziel, das die Nation ihren Gliedern setzt, ist ein von menschlichen Meinungen bestimmtes, von zeitlicher Auffassung bedingtes.

    So teilt der Zionismus das Los des Liberalismus: Es bestimmt sich jeder seinen Weg nach eigenem Urteil, bestenfalls nach dem jeweiligen Volksbewusstsein. Und wenn dieses versagt? Dann muß der Zionismus sagen: So wie es in jedem Volk gute und schlechte Menschen gibt; so auch bei uns; wir werden das zu ändern nie imstande sein. In dem Mosaik des Volksganzen gibt es ja auch Gottesgläubige und Gottesleugner; Sabbathaltende und Sabbatschänder. Warum dann nicht auch Edeldenkende und – Verbrecher? Bedauerlich und den Edlen tief schmerzend; aber bei einer reinen Nationsauffassung unabänderlich. Auch der Zionismus wird die Judenheit vor Verwilderung nicht schützen können. Ebenso wenig, wie die jüdische – ohne Gott – zur Zeit des Tempels sich vor Verwilderung bewahrte

    * * *

    Und die Einheitsorthodoxie? Gleich uns fordert sie die Alleinherrschaft des Din im Leben des Juden. Gleich uns wird sie den Abfall von der Tauroh als Ursache menschlichen Niedergangs im Leven des Juden empfinden. Gleich uns kann sie kein anderes Mittel zur Besserung als Rückkehr zur Thauro und Talmud kennen.

    Aber sie hat sich und damit auch die Tauroh zur Ohnmacht verurteilt. Die Einheit auch mit Tauroh-Verächtern zu wahren, betrachtet sie als ihre heilige Aufgabe. Ist die Einheit nicht gesprengt, wenn ein Jude Tauroh und Talmud leugnet und Gott, ist er auch dann noch ein gleichberechtigtes Glied in der neutralen Gemeinde, weist die Gesamtheit, die Kehillo oder die Landes- und Weltorganisation ihre Glieder nicht auf die Tauroh als auf den einzig dem Juden gangbaren weg, und unterstützen wir das – dann wird die jüdische Gesamtheit den Einzelmenschen nicht mehr erziehen können. Dann muß die Gemeinschaft als solche versagen, dann duldet auch sie, daß sich jeder inmitten der Gesamtheit seinen Weg – sich selber weist, und sei es – zum Verbrechen. Ist einmal die Tauroh-Herrschaft im Leben der Gesamtheit durchbrochen,  dann sind wir machtlos gegen Verwilderung.

    * * *

    Es gibt für die deutsche Judenheit keine andere Rettung als die Rückkehr zum Din, zu Schulchan Oruch, Tauroh und Talmud. Nur so kann der Materialismus, die Leidenschaft, der Egoismus des Einzelnen gebändigt werden. Nur die Tauroh ist als Heilmittel gegen den Jezer Hora geschaffen worden. Ohne sie – Verwilderung; mit ihr – Aufstieg. Ohne sie – Abschaum; mit ihr – Vorbild der Völker.

    Das können wir nicht laut und nicht oft genug betonen: von Mund zu Mund, vom Vortragpult und von der Kanzel, in unserer Presse.

    Die Masse des deutschen Judentums, die sich voll Abscheu von den Untaten des Einzelnen abwendet, wird dann vielleicht  die ihr selbst drohende Gefahr erkennen und wird beginnen, sich zu fragen, ob nicht in der Tat der Weg der Tauroh der einzig richtige und mögliche ist.

    Sie wird begreifen, daß die Erziehung des Einzelmenschen zum hochstehenden Persönlichkeit in der Masse der Judenheit nur durch das „du sollst“ der Mitzwoh und das du sollst nicht der Aweroh gesichert ist. Daß die Gesamtheit ihren Gliedern einen von zeitlichen und menschlichen Meinungen unabhängigen Erziehungsmaßstab geben muss. Daß ein solcher Maßstab nur in der geschlossenen Tauroh zu finden ist, deren Erziehungsarbeit wir als Objekte uns hingeben müssen, ohne selbst uns als Richter über ihre Mizwaus aufzuspielen.    

    * * *

    Es wird die Masse einsehen, daß, wenn nur die Tauroh Herrscherin in den Gemeinden wäre, wir ein Mittel zur Bekämpfung der Auswüchse in der Judenheit besäßen. Ein Mittel, das nach innen und nach außen klar und unwiderlegbar zeigen würde; wie sich das Judentum als solches, wie sich Tauroh, Talmud und Schulchan Oruch zu diesen Vergehen stellt.  Ein Mittel, das früher in Zeiten der Not stets gebraucht wurde, um die Judenheit innerlich rein und äußerlich unangreifbar zu machen. Ein furchtbares, grausiges, aber ein wunderbar heilkräftiges Mittel: den Cherem.

    Gesellschaftlicher und geschäftlicher Boykott, religiöser Ausschluß und Verweigerung jeder religiösen Tat (selbst des Kaddisch und der Beerdigung), dem Juden, der das Judentum schändet. Entschiedene Abkehr des Judentums von solchen Elementen; bis sie in vollendeter Rückkehr den Weg zu Gott und dem von ihm gewiesenen Lebenswandel wieder finden.

    Das könnte die Rettung des deutschen Judentums sein. Das würde selbst unter einer Herrschaft des Nationalsozialismus das Judentum rein und lauter vor den Augen der Welt und vor allem vor Gott und sich selbst dastehen lassen. Dann könnten wir alle die – in ihrer Zahl weit übertriebenen, aber doch Vorhandenen – jüdischen Geldraffer, Sittenlosen und Gottlosen von uns abschütteln. Dann könnte die Disziplinierung durch den Din und durch die mit dem Din gehorchende jüdische Gesamtheit den Einzelnen zwingen, seine Schlechtigkeit zu überwinden, sich zum Hochstand emporarbeiten.

    Es muß wieder einen absoluten jüdischen Maßstab für Recht und Unrecht, für Sitte und Unsitte, für Glauben und Unglauben in unserer Mitte geben.

    Es gibt keinen anderen als die Lehre Gottes, als das Gesetz der Tauroh, als das Wort des Talmuds, als den Din des Schulchon Oruch.

     

    Quelle: NACHALATH ZWI Eine Monatschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft 2. Jahrgang 5692 1931/32 S.278-284

    03-09-2012 om 10:30 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-08-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Words of Rabbi Yoel TEITELBAUM (1887-1979) against Zionist heresy
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    יארצייט כ"ו אב תשס"ח

    Words of Rabbi Yoel Teitelbaum (1887-1979)
    against Zionist Heresy

    The words of Rabbi Joel Teitelbaum זי"ע, author of the VAYOEL MOSHE (in Hebrew, written in 1958, in translation only an abridged translation in Yiddish is available. Contents 3 exposés: The Three Oaths, Who may live in het Holy Land, the Holy Tongue)  ring clearly when we view events in Palestina:

    "...if we place all the immodesty of the generation and the many sins of the world on one side of the scale, and the Zionist state on the other side of the scale by itself, it would outweigh them all. Zionism is the greatest form of spiritual impurity in the entire world. They are polluting the entire world. They have polluted the Jewish people with their heresy, Heaven help us. It is no surprise why God's anger comes down from heaven. It is necessary to repent and escape from them more than from a lion that is chasing a person to kill him."

    "It has been explained that before the coming of the Messiah this regime will come to an end, as Messiah cannot come any other way, since the Zionist state holds up the redemption of the world. We need God's mercies that divine intervention should bring about the end of the state. May God have mercy on us all."

    RABBI TEITELBAUM ALSO WROTE:

    "It is clear that anyone who believes in G-d has no doubt that they are from the source of the accursed impurity of heresy, Heaven help us. It is horrible that such a thing arose in our day, and how can we be silent when we see such violations of our faith and the principles of our entire Torah? Especially since so many of our religious brethren fail to speak out about the truth! In such circumstances, the entire truth could be forgotten, G-d forbid."

    "Everything our blessed rabbis cried out about earlier in the century about the dangers of Zionism has almost been forgotten! Even my own writings go ignored.  THEREFORE, SHOULD THE TRUTH AND FOUNDATIONS OF OUR RELIGION BE FORGOTTEN?  It is impossible to describe to what extent the world has become sunken in such a falsehood which is destroying the entire Torah. Therefore we are obliged to cry out before anyone against the deep impurity which has spread out in our generation. Let us hope there are increasing numbers who open up their eyes and the teachings of our forefathers should reach their ears to seek truth and faith. Without this, there is no hope...."

    More quotes of Rabbi TEITELBAUM in english language in: A Threat from Within : A Century of Jewish Opposition to Zionism by Yakov M Rabkin Palgrave Macmillan/Zed Books, 2006

    This book is currently available in more than eight languages

    14-08-2012 om 20:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-08-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Max Nordau 'Ein Tempelstreit' 1877 Polemik gegen Dr. Moritz Güdemann
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    Selbstentlarvung des Zionismus:
    Max Nordau  „Ein Tempelstreit”
    („Die Welt“ N°2, 1877)

     

    Polemik gegen den Wiener Oberrabinner Moritz Güdemann (1835-1918 schrieb u.a. „Nationaljudentum“)

     

    „Der Zionismus hat nicht das geringste mit der Theologie zu tun. Es ist keine religiöse Bewegung, sondern eine politische, wirtschaftliche, sittengeschichtliche und sozialpolitische. Herr Dr. Güdemann macht sich kleinlicher Wortspiele schuldig, wenn er den äußerlichen  Umstand, daß der Name der Bewegung biblische Erinnerungen wachruft,  dazu benützt – oder mißbraucht, um wegen der Bezeichnung „Zion“ mit Thora und Mischna einzuhaken. Wenn die Juden vom Wünsche entflammt sind, ein neues Zionreich aufzurichten, so schöpfen sie diese Anregung weder aus der Thora noch aus der Mischna, sondern aus der Not der Zeit, aus ihren unmittelbaren, lebendigen Gefühlen, aus ihrem Entschluß, ihren inmitten der Völker bereitete Lage nicht langer zu ertragen. Der Name Zion hat sich nicht aus religiösen, sondern aus geschichtlichen Gründe aufgedrängt. Er erzeugt das zionistische Verlangen nicht, er rechtfertigt es nicht, es erweist ihm nur eine bestimmte Richtung, er füg ihm durch die Erinnerung, die er erreicht, eine mächtige dynamogene Emotion hinzu. Dies immer noch eine sehr große Rolle; eine religiöse Rolle ist es nicht.

    Ich kann ruhig annehmen – zu zugeben brauche ich es vorläufig nicht –, daß Herr Dr. Güdemanns theologische Ausführungen richtig sind. Gesetzt, der Zionismus lasse sich aus Bibel und Talmud nicht begründen: das würde an der Bewegung nicht das Geringste ändern, denn es ist für sie vollkommen unerheblich.“ (S.5)

     

    „Die energischen  unter ihnen sehen das einzige Heil in der Gründung eines Judenstaates; die sentimentalen, die frommen, die diplomatisch Klugen wollen, daß der geographische Rahmen dieses Judenstaates Palästina sei; aber das wesentliche Postulat ist Palästina nicht; sollte die Erwerbung Palästinas sich als durchaus unmöglich erweisen, sollte es viel leichter sein, ein anderes Land von genügender Ausdehnung und geeigneter Beschaffenheit des Bodens und Klimas zu finden, so würden wohl die meisten, vielleicht alle Zionisten ohne Zögern bereit sein, dies anderes Land zu besiedeln. Von Argentinien steht nichts in Thora und Midrasch. Trotzdem waren Hunderttausende von streng gesetztreuen, fanatisch an der Überlieferung festhaltenden russischen und  rumänischen Juden gierig nach Argentinien zu zuwandern, als vor ihre Augen die erste schwache Hoffnungsschimmer aufdämmerte, daß sie ihr Erdenlos in Argentinien freundlicher sein würde als in dem Lande ihrer Geburt. Was bedeutet also Herrn Dr. Güdemanns Argument daß Thora und Midrasch die Rückkehr nach Zion weder vorschreiben noch rechtfertigen? ….“ (S.6)

     

     

    Max Nordau (1849-1923), Sekretär Dr. Th. Herzls, Mitbegründer der Zionistischen Weltorganisation. „Zionistische Schriften“ herausgegeben vom Zionistischen Aktionskomitee – Jüd. Verlag Köln u. Leipzig 1909)

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    13-08-2012 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-07-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Photos –Meir Hirsch
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    Photos –Meir  Hirsch

     

    A ehrlicher Yid fun Brooklyn says: “I wonder why......Hirsches never get arrested for such close friendships with "enemies" of the medinah...maybe because these friends are funded and armed by the medinah and CIA to serve the Zionists...”

     

    http://www.bhol.co.il/Article.aspx?id=43029  (Zionist Website)

    25-07-2012 om 23:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-07-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Natruna Again by a ehrlicher Yid fun Brooklyn
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn denounces:

    Natruna Again

    The parrot the same idiotic claims of the Eyda and the Agudah in Jerusalem, as if the Haredim are loyal anti-Zionists who refuse to be drafted.
    www.truetorahjews.com The Eidah Chareidis represents the Old Yishuv, the community of Jews who lived in Jerusalem long before there was a Zionist movement. They know better than anyone that Jews enjoyed good relations with Arabs before Zionism, and that the Israeli state and army has only made life more dangerous for everyone. Furthermore, they believe that Jews must live humbly under non-Jewish governments until the coming of the messiah; a Jewish government such as the State of Israex is forbidden. Their only wish is to continue living their lives peacefully, without any interaction with the state."

    What Natruna doesn't mention is that this shita argues that the blood of some Jews is more red than the blood of other Jews; that Jews who are not Haredim are allowed to go into the Amalekite army to protect them all from the "Araber zenen roytzchim,"; and that all the haredim want is to live under the medinah and that the medinah should bow down to them and not make them comply with all the laws because their blood is redder than that of other Jews!!
    Live in the medina, take their money for mortgages, use their services, enjoy not being bothered by Arabs, live undisturbed and the Zionists should obey them......!!!

    B'Avud Reshaim Rina!!

    THE ZIONIST ZAKEN MIDIAN ELYOSHTUNK IS FINISHED!! A FEW MORE ARE STILL AROUND...................

    When he was 14 years old his family immigrated to the land of Israex and settled in the Mea Shearim neighborhood of Jerusalem. The diligent boy studied at the Ohel Sara Beit Midrash and made an impression on the Jerusalemite rabbinical elite, including those who had become close to Zionism, headed by the Chief Rabbi of the Land of Israex Avraham Yitzhak Hacohen Kook, Rabbi Arieh Levin, the “prisoners’ rabbi, (who later married a daughter of his to Elyashiv) and Rabbi Yitzhak Isaac Herzog, who was appointed chief rabbi in the mid-1930s.

    YIMACH SHMAM ALL OF THE EREV RAV!!! HIS SHVER WAS THE SHEYGETZ ARYEH LEVIN!! Though Elyashiv never cut his ties with the fanatical – anti-Zionist – circles in Mea Shearim, for nearly 30 years he was close to the establishment. Under Rabbi Herzog, he was brought into the circle of rabbis that also included Rabbi Ovadiah Yosef and Rabbi Shlomo Zalman Auerbach, a circle that subsequently afforded the three of them an entry ticket to the stratum of the Gedolim – “the Greats” – in the rabbinical world. For a short time he served as chief rabbi of Ramle and was then appointed as a rabbinical judge in the rabbinical court system, where he served until he slammed the door and resigned in 1974.

    H

    BS”D
    And nowadays the anti-Zionists of Mea Shearim make friends more and more with these bands of heretical Rabbis!
    Elchonon would have said that he no longer wants to make graffiti, what is important for the Zionists. Thus, he’s no more dangerous. Then, why are they watching him?Are NKP, YMH and the 300 members in Mea Shearim not as dangerous as Elchonon that Zionist police watch?

    NKP has become so insipid; they are just one thing that is part of the decor of Mea Shearim who don’t bother the Zionist regime! And so, the Zionist regime can pride itself on his entity which is the “greatest democracy in Middle-East”!


    18-07-2012 om 23:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-07-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.An anti-Zionist Jew in the Zionist jail!
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    An anti-Zionist Jew in the Zionist jail!

     

    YESHURUN - JUDAISM AGAINST ZIONISM expresses his solidarity to our courageous and upright brother Elhanan ESTEROWITCH נ"י, who is suspected, without evidence, of vandalizing some buildings of the Zionist idolatry. We denounce the Zionist media who side with the prosecutor, who can’t contradict the prevailing ideology in the Zionist entity.

     

    We also share the pain of his mother and the anger of his relatives who are still suffering the consequences while they were not involved. These are mainly accused of anti-Zionist relations!

     

    In fact, what annoys the most the Zionists is the anti-Zionism of this young קנאי (zeal) and other (who aren’t Neturei Karta, as some Zionist sites put forward), more than the graffiti that he ‘would have designed’.

     

    We also deplore the cowardice of those who are supposed to defend him and help him despite the differing opinions as to whether it was good or bad to target the high places of the Zionist, and why.

     

    We condemn the hypocrisy of Neturei Karta, Satmar, and the Eidah in Occupied Palestine, not for acting as they should, to publicly commit, that means to come forward and make a public statement of support.

     

    We also blame the silence of Neturei Karta International and the negative and unwarranted critique of Yirmiyahu Cohen from the website Natruna, published in the Washington-post, concerning brother Elhanan!

     

    Anyway, this incident also raises fundamental questions we absolutely must answer. We must back our track and do Teshuveh, if we want see the fulfilment of the promise of G’d promises concerning the גאולה (Messianic Redemption).

     

    A serious problem is that too many Jews delight in the company of the wicked, Zionists idolaters 'frumm' as secular, while we are in exile and dispersion by Divine Decree. It is a big חילול השם (desecration of the Divine Name) to violate the oaths we have been adjured to keep by the Almighty (111-a שיר השירים - כתובות), and moreover, this is practicing injustice against the Palestinian people, many of whom were killed and deported because of this satanic ideology which is Zionism.

     

    We call our brothers and sisters who do not fulfil the very precise conditions to be allowed by the Torah to reside in the Holy Land in the time of Exile to get out of the ממשלת זדון (Government of malice), of the forbidden Zionist domination, and to accept the yoke of exile and to purify themselves so that G’d can send His blessing for all.

    06-07-2012 om 17:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-07-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Google vows full service to Mossad
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    Google vows full service to Mossad


    Chief executives of the search engine, Google, vowed to render full service to the Mossad spy agency.Chief executives of the search engine, Google, vowed in a recent meeting with Israeli prime minister to render full service to the Mossad spy agency.

    "Investment in Israex was among the best decisions ever made by Google,” Google chief executive Eric Schmidt said during the meeting with Netanyahu.

    During the meeting, Netanyahu gave Schmidt a sketch which showed the Israeli flag hoisting above Google’s emblem.

    Western media reports had also earlier revealed that Google renders continued and special services to several spying agencies, including the CIA.

    Qodsna

    http://www.rohama.org/en/news/8603/google-vows-full-service-to-israeli-mossad

    05-07-2012 om 18:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-07-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ENTLARVUNG DES ZIONISMUS
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    ENTLARVUNG DES ZIONISMUS

    Max NORDAU ימ"ש

    (1849-1923)

     

    Aus  KONGRESSREDE gehalten in Basel, 28. August 1898

     

    „…Auch  die Zionisten sind vielleicht noch eine Minderheit unter den heutigen Juden. Aber aus ihnen heraus wird das Judentum sich verjüngen, durch sie wird es weiterleben und in eine ferne Zukunft  hinübergerettet werden. Die jüdische Gegner des Zionismus aber, und wären sie heute noch so zahlreich, sind bestimmt als Juden zu verschwinden. Wahrscheinlich ist dies ihrer geheimer Herzenswunsch. Er wird  sicher erfüllt werden. Darum ist es unzulässig, daß man von einer zionistischen Partei im Judentum spricht. Wir weisen die Bezeichnung mit Spott und Verachtung zurück. Die Zionisten sind keine Partei, sie sind das Judentum selbst. Ihr Zahl , ihr heutiger Zahl, tut nichts zur Sache… Alles, was im Judentum lebendig ist, was ein jüdisches Ideal, was Manneswürde, was Entwicklungsfreudigkeit hat, das ist zionistisch. Was sich dagegen in der Sklaverei wohlfühlt, was in der Verachtung suhlt, oder was auf einen nahen natürlichen Tod des Judentums hofft, das steht gleichgültig beiseite oder kämpft gegen  uns. Mit Anknüpfung an einen bekannten Vers des österreichischen Dichters Grillparzer können die Zionisten rufen: „In unserem Lager ist Israex!  Ihr andern seid einzelne Trümmer“.

    02-07-2012 om 20:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-07-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Agudist leader: Shamir said Haredim will save medinah!
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    Agudist leader: Shamir said Haredim will save medinah!

     

    A Ehrlicher Yid fun Broklyn says:
    OF COURSE, THE SITRA ACHRA WILL LEAVE ALONE EVERYONE ELSE AND CONCENTRATE ON THE FRUMMELACH TO BE LOYAL ZIONISTS!!

    “Shamir Told Me: Future of State is Religious, Hareidim

    Chairman Yisrael Eichler of the United Torah Judaism faction in the Knesset reacted, Sunday, to the death of former prime minister Yitzchak Shamir by noting, "Yitzchak Shamir was a commander of the Lech"i [Lochamei Cherut Yisrael-Fighters for the Freedom of Israex militia -ed.] who fought against the British government and against Ben-Gurion and the Hagana [militia]. There was a Jewish group within Lech"i that earned an amount of respect not surpassed by the Hagana."


    Eichler recounted, "Twenty years ago I met with him privately. He said 'The future of the country is the religious and hareidi-religious. Our young people are disconnected from the idea of Israex and attach themselves to the left or leave the country or revert to the level of crime. The burden of defense and nationalism will fall on the shoulders of young religious and hareidi generation and you need to prepare for this.' I told him it was the admission by a party who passed [the responsibility of] education of his children to 'state' schools, that he cut the national wing on which he had built the state. If we send [the responsibility for] our children to
    the secular 'state', there won't remain a Jewish people, Heaven forbid, and there will not be a Jewish state."

     

    Do our anti-Zionist Rabbis not see the danger? Is it to me or another posheter Yid to shout ‘Alert!’?

    If, chass vechullileh, a ‘frumme’ Zionist State would come true, the Chillul HaShem would be worse!

    01-07-2012 om 23:20 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-06-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen."Pnai hador kepnai ha-kelev!!!!"
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn writes:

    Berland Zionist Rasha Merusha

     

    Pnai hador kepnai ha-kelev!!!!

     

    Shaygetz aroys!! Misgareh ba'umos against Russian president to bring Sinas Yisroel!

     

    Shaygetz aroys! Amaleki in levush of Breslov!!

     

    Not one word against the zionist apikorsim and their medinah!! Gevalt!!!

     

    And schechter had a meeting with him two days ago ! Gevalt!

     

    הגר"א ברלנד: "פוטין הוא ראש המחבלים" • צפו

    בכנס חיזוק שהתקיים באצטדיון 'וינטר', תקף הגר"א ברלנד את נשיא רוסיה, ולא שכח לטפל גם בגרמנים ובסורים • בסיום המעמד קרא הגר"א את ה'תיקון הכללי' • גלריה

     

     

    http://www.bhol.co.il/article.aspx?id=42213

    29-06-2012 om 19:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-06-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zionist Internet Google Chairman LOVES IZREEYAL
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    Zionist Internet Google Chairman
    LOVES IZREEYAL

     

    ALL ASPECTS OF LIFE ARE CONTROLLED BY ZIONISTS.......EVEN A DUMB INTERNET SEARCH ENGINE. He certainly loves the wars and brutality besides the Zionist computer industry:

    Google chairman Eric Schmidt said on Monday that the company's development centers in Israex are among the company's most efficient and that Google is constantly expanding them.

    Speaking at a Tel Aviv conference called "Big Tent," Schmidt said that the quality of Israex's engineers is very high, not least due to the country's universities and the training acquired in the army. He also praised local salespeople as among the best in the world, saying they continue to contribute to the company's profits.

    "We love Israex," Schmidt said, drawing applause from the crowd.

    19-06-2012 om 16:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-06-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Ex-Zionist soldier seeks Palestinian citizenship
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    Ex-Zionist soldier seeks Palestinian citizenship

     

    RAMALLAH, West Bank — In an odd twist to the decades-old Israeli-Palestinian saga, a former Israeli soldier has embarked on a new fight: He wants to renounce his Israeli citizenship and move to a Palestinian refugee camp in the West Bank.

    Andre Pshenichnikov, a 23-year-old Jewish immigrant from Tajikistan, was recently detained by Israeli police for residing illegally in the Deheishe Refugee Camp near Bethlehem. There he told police that he wants to break all ties with Israex, give up his Israeli citizenship and obtain a Palestinian one instead.

    ….Read further here:

    http://www.egyptindependent.com/news/ex-israeli-soldier-seeks-palestinian-citizenship

     

    http://www.gva.be/nieuws/buitenland/aid1191147/israelische-ex-soldaat-wil-palestijn-worden.aspx

     

    H

    BS”D

    The Palestinian citizenship was refused thanks to the police FATAH; the Governor of Bethlehem invokes a pretext (in the last paragraph).

    Does NKI agree with this?

    And we anti-Zionist Jews should work together with NKI ???

     

    D

    Fatah works for the Zionists and is paid by them. The Palestinians seem to be content with the collaboration and do nothing.
    They arrest Hamas people and Hamas does nothing.
    Such a bunch of morons and batlanim.
    Look at Syria and Egypt. Even Yemen. All helping Zionist interests. Even Iraq. They aren't worried about the Zionists, they are too busy killing each other! Palestine can wait!!

     

    M

    BS'D

    This time, I agree with D! Fatah is not interested by its own people. They want Zionist money! That's all!

    This ex-soldier is quite courageous, and I really doubt that NKI really wants to be part of a Palestinian state. I don't trust them anymore. Everything they say is just for the show and the media! But they are endangering the position of the whole tinny anti-Zionist world.

     

    D

    <Sigh>.......<Sigh>............

    15-06-2012 om 21:27 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-06-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.al-Qäda : Für Europa gefährlicher als eine Atombombe!
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    Reviving al-Qaeda poses grimmer danger to Europe than atomic bomb: Iran cmdr.

    Tue Jun 12, 2012 6:36AM GMT

     

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    A top Iranian military commander has warned Europe of al-Qaeda's revival in the southeastern Mediterranean region, describing the threat to the continent as more serious than a nuclear weapon.

     

    Chairman of the Joint Chiefs of Staff of Iran's Armed Forces Major General Hassan Firouzabadi cautioned the European states that a serious strategic threat to the world is taking roots southeast of the Mediterranean Sea, the Mehr news agency reported on Monday.

    The danger of al-Qaeda's revival to Europe is bigger than that of a nuclear weapon, Major General Firouzabadi pointed out.

    He added that the arrogant powers, who once supported the formation of al-Qaeda as well as the Taliban groups and later suffered heavy losses from them, have closed their eyes to the lessons of the past and are trying to revive al-Qaeda in Lebanon and Syria.


    The top Iranian military commander further noted that the United States claims to have killed Osama bin Laden, the former al-Qaeda chief, and dumped his body in the sea. Nevertheless, the terrorist group has a new leader who commands its militants southeast of the Mediterranean Sea.

    Major General Firouzabadi also lashed out at American strategists over their double standards, saying that while the US invaded Afghanistan under the pretext of the so-called war on terror or the fight against al-Qaeda militants in Pakistan, it is making attempts to revive al-Qaeda along the southeastern coast of the Mediterranean Sea.

    Iran's top military commander stressed that the latest conspiracy hatched by the arrogant powers to revive al-Qaeda in Lebanon and Syria will pose dire threats to Europe, the Muslim nations and the entire world.

    The United Nations, the UN Security Council and the Human Rights Council should take measures to abort the emerging catastrophe, Major General Firouzabadi said.

    Al-Qaeda represents Wahhabism in its austere form. Wahhabis, who consider the followers of all sects and branches of Islam as infidels and their killing as religiously permitted, naturally will not spare [the followers of] Christianity and Judaism.

     

    http://www.presstv.ir/detail/2012/06/12/245764/alqaeda-revival-deadlier-than-abomb

    12-06-2012 om 22:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-06-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 12 06 11
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

    Quote:  ""I don't care what the international lawyers say, we are going to kick some ass." - George W. Bush, September 11, 2001, quoted in Clarke, Against All Enemies (2004), p. 24


    "For the powerful, crimes are those that others commit." - Noam Chomsky, Imperial Ambitions: Conversations on the Post-9/11 World

     

    Pic: 

    “PALESTINE LIBERATION IS INSEPARABLE FROM FIGHT AGAINST ARAB REGIMES”

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    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN and Fox News                

    04/06/12  to 10/06/12  

     

    Jeremy Scahill Calls President Obama A Murderer

    Video Weighing in on President Obama's targeted drone strikes in the Middle East, journalist Jeremy Scahill did not mince words. http://www.informationclearinghouse.info/article31497.htm

     

    A Killer In the White House

    By John Grant President Obama is playing the Precision Myth for all it's worth. As an important adjunct to the Myth of American Exceptionalism, it allows Americans to feel good about themselves as they get away with murder. http://www.informationclearinghouse.info/article31503.htm

     

    Police State USA
    The Paranoid Style of American Governance

    By Prof. James F. Tracy The following pieces of legislation, programs, and actions-- illustrate the unfortunate yet steady advance in the paranoid style of American governance that especially since 2001 has placed both the subject and all who come in to contact with it at risk of serious injury or death. http://www.informationclearinghouse.info/article31499.htm

     

    Norman Finkelstein on Why Obama Doesn't Believe His Own Words on Israex-Palestine

    Video When] he says we have Israex's back, what he actually means is rich American Jews have me, Obama, in their pocket and I have my hands in their pocket." http://www.informationclearinghouse.info/article31535.htm

     

    How the Obama Administration is Making the US Media its Mouthpiece

    By Glenn Greenwald Spoonfed national security scoops based on anonymous official leaks - did we learn nothing from Judith Miller's WMD reporting? http://www.informationclearinghouse.info/article31526.htm

     

    War Drums for Syria? By Rep. Ron Paul We are on a fast track to war against Syria. It is time to put on the brakes.
    http://www.informationclearinghouse.info/article31513.htm

     

    Syria's Insurrection Is Not America's War

    By Pat Buchanan If we begin providing weapons to those seeking the overthrow of Assad, as the Post urges, it will be a fateful step for this republic.  http://www.informationclearinghouse.info/article31506.htm


    The Houla Hoaxsters

    By Justin Raimondo It was supposed to be another "Benghazi moment" - an incident so horrific that it would spark Western military intervention in Syria's increasingly violent civil war. http://www.informationclearinghouse.info/article31502.htm

     

    Advanced Homeland Security Training in Israex by Security Solutions International (SSI): This new program is designed for seasoned Homeland Security professionals interested in advanced topics in Homeland Security while at the same time having the opportunity to visit Haifa, the Northern Border, Tel Aviv, Jerusalem, Bethlehem, and the Dead Sea. http://uspolitics.einnews.com/247pr/283975


    USS Liberty - Dead in the WaterVideo
    During the Six-Day War, Israex attacked and nearly sank the USS Liberty belonging to its closest ally, the USA. Thirty-four American servicemen were killed in the two-hour assault by Israeli warplanes and torpedo boats. http://www.informationclearinghouse.info/article5073.htm

     

     

    Zionism A Rebellion Against Judaism

    By Uri Avnery When Theodor Herzl raised his flag, almost all East European Jews were still living in a ghetto-like Orthodox atmosphere, ruled by the rabbis.  http://www.informationclearinghouse.info/article31471.htm

     

    Israex Deploys Nuclear Weapons on German-Built Submarines

    By Spiegel Germany is helping Israex to develop its military nuclear capabilities, SPIEGEL has learned. http://www.informationclearinghouse.info/article31493.htm

     

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

     

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    http://www.alanhart.net

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    http://english.alresalah.ps

    http://rohama.org/en

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    11-06-2012 om 16:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-06-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Antwerpen: Gegen der zionistischer Amolek!
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     De hier afgebeelde Flyer vonden we in onze brievenbus.
    Wat de Hasbara van de religieuze zionisten ook moge beweren, zijn we niet de enige antizionistische Joden die in Antwerpen actief zijn. Verder zo!

    08-06-2012 om 00:43 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Comment by a ehrlicher Yid from Brooklyn
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    Comment by a  ehrlicher Yid from Brooklyn

    Charedim attack Arabs in Meah Shearim

     But of course we know that YD Weiss from Neturei Karta 'International' tells the Arabs that all orthodox Jews are anti-Zionist and want to live in peace with the nations. Oy lador she-kach ala be-yamav that narshikeit should be said even in the name of Neturei Karta opposition to Zionism.

    Report: Chareidim Attacked Arab Family

    According to a Zionist Ynet report, chareidim that took part in a protest decrying chilul shabbos attacked an “elderly Arab man and an Arab family” on motzei shabbos in the Meah Shearim area.

    The report quotes an eyewitness who described the incident as “shocking”, adding the witnesses phoned police, explaining when the patrol car arrived the assailants fled.

    “Shouting ‘death to Arabs’ they struck a woman, children and an elderly male with their belts.

    There are no reports of arrests.

    08-06-2012 om 00:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-06-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zionism A Rebellion Against Judaism
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    SELBSTENTLARVUNG DES ZIONISMUS:

     

    Zionism A Rebellion Against Judaism

    By Uri Avnery When Theodor Herzl raised his flag, almost all East European Jews were still living in a ghetto-like Orthodox atmosphere, ruled by the rabbis.  http://www.informationclearinghouse.info/article31471.htm

     

    Attention Neturei Karta ‘International’ and Natruna !!!

    04-06-2012 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-05-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabb. Dr. Joseph S. BLOCH: RASSISMUS GEGEN SCHWARZEN ALS BEISPIEL GEPRIESEN!
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    RASSISMUS GEGEN SCHWARZEN UND APARTHEID ALS BEISPIEL GEPRIESEN!

    Rabbiner Dr. Joseph Samuel Bloch
    (1850-1923)
    ehemaliges Mitglied des österreichischen Parlaments

    „…Lehrreich für die deutsche Rassenfexe wäre die Erwägung, wie sich die Angehörigen verschiedener weißer Völker in Bezug auf den Geschlechtsverkehr  und eheliche Verbindung mit schwarzen Völker verhalten. Die Deutschen haben in ihren Kolonien durchweg Geschlechtsverkehr mit schwarzen Frauen gehabt und diese vielfach geheiratet. Der sonst sehr starker Einfluß der deutschen Regierungsbeamten und von Vertretern der Wissenschaft; die diesen Verbindungen sehr ungerne sahen, war hier fast machtlos. Professor D. Meinhof vom Hamburgischen Kolonialinstitut, der diese Verhältnisse aus eigener Anschauung kennt, berichtete in seine Vorlesungen, daß die Ehe des Deutschen mit der Schwarzen diese nicht zu seiner Kultur emporhebe, sondern bewirke, daß die Haushaltung auf das Niveau der Schwarzen herabgedrückt wird.
    Daß ein Engländer in den zahlreichen englischen Kolonien, die hierzu reichlich Gelegenheit bieten, eine Verbindung mit einer Schwarze eingeht, soll nie vorkommen. In Holländisch-Indien gibt es Orte, in denen jüdische Gemeinden sowohl von weißen, wie von schwarzen Juden bestehen. Sie haben vollkommen getrennte Synagogen und nie kommt es vor, daß ein weißer Jude eine schwarze Jüdin heiratet oder umgekehrt. Wenn es an weißen jüdische Mädchen mangelt, was vorkommt, dann machen Abgesandte der Gemeinde  oder Verwandte die weite Reise nach Holland und bringen von dort heiratslustige jüdische Töchter heim.“

    „Israel und die Völker“ nach jüdischer Lehre  S.227 Verlag Benjamin Harz Berlin-Wien 1922

    29-05-2012 om 16:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-05-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Rafael BREUER: Vorwort zur Erläuterung der Megillas RUTH
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

    רות

    Vorwort zur Erläuterung der

     Megillas Ruth: Zurück zur Bibel!

     

      So müsste der aufrüttelnde Weckruf lauten, die Schläfer aus ihrem Schlafe, die Gleichgültigen aus ihrer Gedankenlosigkeit zu reißen. Denn was nützt am Ende alles Reden und Schreiben, was nützen Versammlungen und Vereine, was nützt aller Glanz einer geräuschvollen Repräsentation, was nützen alle Beschwichtigungsmittel apologetischer Vielgeschäftigkeit, solange noch fort und fort vom Gipfel des Horeb es grollt und zürnt: אוי להם לבריות מעלבונה wehe den Menschen ob der kränkenden Verschmähung der Thora! Es ist alles umsonst. Und wenn es uns mit vereinten Kräften meisterhaft gelänge, bis in die letzten Details den unwiderleglichen Nachweis zu führen, daß die verderblichen Einflüsse, die von ringsher auf den jüdischen Menschen der Gegenwart einstürmen, denkwidrig und darum nichtig seien, so wäre damit fürwahr noch nicht ein Tausendstel des apologetischen Segens erreicht, der in jener unvergleichlichen Andacht enthalten ist, mit der unsere Alten in der Bibel lasen. Mehr als je tut darum in unseren Tage dem jüdischen Volke ein Untertauchen in das verjüngende Element wahrer jüdischer Wissenschaft not. Wo dieses Element zu finden ist, kann heute angesichts der niederschlagenden Feststellungen zionistischer Aufklärungsarbeit, umso weniger zweifelhaft sein, je kläglicher von Tag zu Tag sich diejenige Wissenschaft, die sich mit Vorliebe als Wissenschaft des Judentums begreift, für die Aufgaben einer jüdischen Massenerziehung als impotent erweist. Aber auch nationale Selbstbesinnung, dieses populärste Heilmittel für den uns aus tausend Wunden blutenden jüdischen Volkskörper, wird immer ein trügerisches Phantom bleiben, solange sie die Assimilation anders zu besiegen hofft, als durch die Wiederherstellung des Zusammenhanges mit dem Geiste unserer großen Vergangenheit. Diesen Zusammenhang vermögen uns nur Bibel und Talmud zu vermitteln. Nur wenn es gelingt, zum Quell der Reinheit und Verjüngung, aus welchem die Ahnen Kraft und Mut geschöpft, jedem fremdartigen Stoff den Eintritt zu verwehren und im Herzen der Jugend, wenn sie die Bibel liest, jene ursprüngliche Andacht zu erwecken, wie sie die Alten zierte, können wir hoffen, daß sich das alte Judentum in den breiten Volksmassen erhalten und nicht in die einsamen Gelehrtenstuben flüchten werde, wo die letzten Zeugen einer längst versunkenen Zeit in wehmütigem Anachronismus das Vätererbe hüten.

       Mit der Bearbeitung der fünf Megilloth, denen sich, wenn Gott Kraft und Muße spendet, die übrigen Teile der Bibel, soweit  sie noch nicht eine entsprechende Behandlung erfahren haben, anreihen sollen, möchte ich mithelfen, diese Andacht aufs neue zu beleben [1].

       Inhalt, Charakter und Zweck des Buches Ruth ergeben sich aus dem Verfolg der Erzählung selbst[2]. Auch die Fülle der ethischen Gedanken und psychologischen Beobachtungen, die das Buch in seltener Feinheit bietet, vermag nur in Zusammenhang der Erzählung nach Gebühr gewürdigt zu werden und, wie es die Alten taten, nur an der Hand der talmudischen Überlieferung. Nur demjenigen, der sich der kundigen Führung der jüdischen Weisen anvertraut, werden sich die stillen Schönheiten dieses Buches in ihrem ganzen unvergleichlichen Reiz erschließen. Von ihnen geleitet, wird er sich sagen: Wenn Herder vom Buche Ruth mit Worten voll Bewunderung spricht und Goethe es in westöstlichen Divan „das lieblichste kleine Ganze, das episch und idyllisch überliefert worden“ nennt, bis zu welcher Überschwänglichkeit hätten sie erst ihren Lobspruch gesteigert, wäre es ihnen vergönnt gewesen, gleich dem jüdischen Volke dies liebliche Idyll im Lichte der rabbinischen Überlieferung zu schauen.

       Wo ohne nähere Angabe des Ortes rabbinische Aussprüche citirt sind, ist Midrasch Rabba zu Ruth, wo vom „Commentar“ die Rede ist, sind die bezüglichen Schriften Rabbiner Samson Raphael HIRSCH’s זצ"ל gemeint.

        Im Geiste der Alten war ich bestrebt, dieses Buch zu schreiben. Im Geiste der Alten möchte es gelesen werden.

     

    Frankfurt am Main, im Ijar 5668

    Raphael BREUER

     

     

    Die fünf Megilloth übersetzt und erläutert von Rabbiner Dr. Raphael BREUER Zweiter Teil: Ruth Vorwort

    Zweite Auflage Frankfurt am Main Verlag von  A.J. HOFFMAN 1908



    [1]  Nicht minder wichtig, nur mit größeren Schwierigkeiten verknüpft, ist das Werk dieser Neubelebung auf speziell talmudischem Gebiet. Hier gälte es, den Geist der talmudischen Dialektik in seiner großartigen Urwüchsigkeit und Naturfrische, zunächst auf dem propädeutischen Wege einer populären Darstellung talmudischer Probleme, weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Ich beabsichtige, eine Arbeit herauszugeben, die sich an der Lösung dieser Aufgabe versucht.

    [2]  Einzelheiten bietet Baba bathra 14 f. Über die liturgische Verwendung des Buches am Thorafeste vgl.  ש"ע א"ח  490,9

    Dieser Beitrag erscheint zum bevorstehenden Wochenfest - Schawuauss (vom 26.Mai Abends bis Montag 28. Mai einschl.) 

    25-05-2012 om 10:28 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-05-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NKI Phone Line!
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    NKI Phone Line!

    By a ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    The NKI Party has decided to remove all droshes on their phone line about the kinnus hakloli of the Agudists that had been on their line before at 718-444-1117. These droshes said over by R. Yoel Loeb are now at his new number 1-559-726-1287.

     

    He has recordings there of speeches of speakers where Rabbi Mattisyahu Solomon saying that the yeshiva bochurim in "Eretz Yisroel" are the "army" to protect Klal Yisroel, which means of course that their blood is redder than that of other Jews. Rachmone litzlan. Such divrei minoos.

     

    R. Yoel Loeb also recommends that people not davven in the shul of the current Kasho Rav in Williamsburg because the current Kasho Rav ATTENDED the idiotic kinnus which was of course also attended by Zalman Teitelbaum.

     

    But what is most important is that NKI knows when they want to remove material and to add material to their phone line and website.

     

    The fact that they keep photos on their website of YM Hirsh knowing that he regularly speaks Ivrit is no problem. BUT the fact that NKI hides their photos with Ahmedinajad but show photos with Zionist puppets such as the Emir of Qatar and "Abu Mazen" is no problem.

     

    Refusing any criticism of the Haredi Zionists is a problem for NKI!!!!

     

    Don't we see that in fact NKI operates like a party dedicated to covering up the apikorsus of the Haredi Zionists and showing that they are in fact infected by Zionism in their askanus????

    24-05-2012 om 00:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-05-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Israex stirs nuke hype to hide domestic ills: Austria
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    Israex stirs nuke hype to hide domestic ills: Austria

     

    Vienna—Austria’s Defense Minister Norbert Darabos says Israex seeks to distract attention from its domestic social problems through creating hype over Iran’s nuclear energy program. Pointing to the fact that Iran’s nuclear energy program is not diverted toward building nuclear weapons, Darabos described Israex’s “threats” against Iran as “unnecessary.” The Austrian defense minister said Tel Aviv is using inflated claims regarding the Iranian nuclear energy program as well as “the Palestinian issue” to “distract attention from internal social problems.” He made the remarks in an interview with the Austrian daily Die Presse on Saturday. Darabos warned that an Israeli attack against Iran would trigger a conflagration in the region that could be difficult to control. He also described Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman as “unbearable.” The United States, Israex and some of their allies have repeatedly accused Iran of pursuing military objectives in its nuclear energy program. Washington and Tel Aviv have time and again threatened Tehran with the “option” of a military strike against its civilian nuclear facilities.—AP

     

    http://pakobserver.net/detailnews.asp?id=156425

     

     

     

    Bravo Defense Minister Darabos

     

    To: Honorable Norbert Darabos, Minister of Defense of Austria

     

    Dear Hon. Minister Darabos:

     

    I have just read of your condemnation of the behavior of the regime of the State of Israex (http://pakobserver.net/detailnews.asp?id=156425).

     

    As an Orthodox Jew opposed to ethnocratic racist Zionism I salute you for your courage to speak the truth in a world where so many Western leaders are afraid to say even the slightest negative thing about the Zionist state.

     

    If anything, I would say your statement was too mild. Zionism represents a barbaric mutilation of the Jewish religion and traditions, and has successfully brainwashed millions of Jews and non-Jews with fear-mongering and incessant neurotic propaganda.

     

    Thank you for speaking out, and may you and your government continue to do so at every opportunity until the international community forces the barbaric Zionist state to comply with international law and restore the Palestinians to their rightful homeland everywhere in historic Palestine.

     

    Friendly greetings,

     

    Antizionist Jew, Brooklyn N.Y. (USA)

    23-05-2012 om 14:33 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-05-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Klarstellung, קלארשטעלונג
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    קלארשטעלונג

    KLARSTELLUNG

     

    De hysterie van de Antwerpse religieuze zionisten, tengevolge van de vlagverbranding door Satmarer Chassidim, heeft zoals te verwachten nog een venijnig staartje gekregen.

     

    Het was afwachten wat de heer CORNFLAKES in zijn kefireh’dige Schmutzpapier “Lemaan Teda”, dat hij per mail stuurt aan abonnees, zou ondernemen.

     

    Tevoren waren er echter nog twee vermeldenswaardige incidenten:

     

    De Antwerpse politie moest ingrijpen nadat het hoofd van de zionistische militie “Shmira” de leerkracht die de vlag verbrandde, te lijf ging en met de dood bedreigde. Van “Naastenliefde” (sic) gesproken. Een hoon! Het zal misschien de Antwerpse politie er toe brengen om na te denken met wie ze samenwerken om Joden te “beschermen” tijdens bepaalde Joodse Feestdagen.

     

    Minder erg, eerder belachelijk, is het tweede incident: In een niet-Joodse ultrazionistische website verscheen een haatvolle, hysterische “Open brief” van de persoon die de vlagverbranding vanuit zijn balkon fotografeerde. Daarin eiste hij een veroordeling in de “Sjabbat be Sjabbato”, het wekelijkse bulletin van de Israëlitische Orthopraxe Gemeente, en in het Schmutzblatt “Lemaan Teda”.

     

    Hij kreeg voldoening maar wel onder een andere vorm. De Mossad is geniepig.

     

    Mister CORNFLAKES schreef  in zijn Schmutzblatt eerst een “nieuwsbericht” waarin hij zijn grenzeloze vreugde uitdrukt dat zijn geliefde zionistische vlag op de gevel van het Antwerpse stadhuis prijkte “goed zichtbaar, tussen de andere grote naties van de wereld”. Na een resem hasbara-blabla volgde een verklaring in naam van de “Atérèss Avrohom”-Feestzaal, die  “hetgeen verleden week gebeurde” betreurt en verder zal “vorsen” wat er precies aan de hand was”. Dezelfde fakeverklaring werd ook afgedrukt in “Sjabbat be Sjabbato’.

     

    Mister CORNFLAKES is niet aan zijn proefstuk toe in gefabriceerde valse verklaringen, zoals bijvoorbeeld een brief aan Shmiel Mordche Borreman, waarin “het bestuur van het Satmar studie- en gebedshuis” hem “verzocht het gebouw niet meer te betreden” (Dat is wel al enkele jaren geleden!)

     

    Het authentieke Bestuur van de Satmar-jongesschool liet zich niet intimideren. In een wijd verspreide “Giluj Daas” en “Klarstellung” verklaarden ze dat “niemand in hun naam te schrijven heeft, dat ze zich helemaal niet hebben te rechtvaardigen voor het feit dat de “Dégèl haMinuss”, de vlag die reeds meer als zestig jaar  ketterij en opstand tegen de Hemelse Koningschap symboliseert, verbrand werd. Integendeel!”

     

    Tevens werd daarin  “Lemaan Teda”  gebrandmerkt als “orgaan dat ketterij en haat zaait tegen Joden”.

     

    Het gaat dus, met God’s hulp, de goede richting uit.

    21-05-2012 om 22:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-05-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Antwerpen: Verbrandng zionistische vlag, religieuze zionisten hysterisch
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    Antwerpen - Antizionistische Joden verbranden zionistische vlag,  hysterisch woedegeschreeuw van de religieuze zionisten!

     

    In de “Gazet van Antwerpen”, die regelmatig de Hasbara (zionistische desinformatie) van het religieuszionistische riooltijdschrift “Joods Actueel” overneemt, kunt U het volgende lezen:

     

    http://www.gva.be/regio-antwerpen-stad/antwerpen2018/antizionistische-joden-verbranden-israelische-vlag.aspx

     

    Nu nog afwachten wat dhr. Cornflakes in zijn  “Lemaan Teda”  ervan zal maken.

    Het gaat met Gods hulp de goede richting uit!

    15-05-2012 om 15:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-05-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zionism Comes to NK - Gevalt!!
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn:

     

    Zionism Comes to NK - Gevalt!!

     

     

    DG

    There is a situation that could lead to a danger for sakanas nefashos mamash that a person who hangs around the shul of Torah Vetefila in London keeps putting up signs on the WINDOW IN ENGLISH facing the street announcing that the Jews look to returning to the Holy Land, the land of the Jews when the Messiah comes.

     

    Mispalelim in that shul keep removing it, and the meshugener keeps putting it back up. Are we surprised at how the samech mem finds his agents using the name of Neturei Karta to do such things to provoke the Muslims and Arabs living in Stamford Hill???

     

    Will those who call themselves the public askanim of "Neturei Karta" who resist condemning any of the haredi Zionists sit back and keep quiet as they have about YM Hirsch speaking in Ivrit and being so friendly with the Zionist-supported PA officials???

     

     

    HB

    BS”D

    The sentence of the Satmar Rebbe is dangerous “a Medineh before the time”, before Moshiach.
    For some among us, even if it’s ‘only’ in their hearts (it's just as dangerous as the act itself), it would mean that after time we may well have a medineh? We see the result
    ... with the “Kanoyim”
    This will not be a State!

    Is this the way we must do teshouveh and purify ourselves to merit that Hashem unites us and brings us the Exiles back to the Holy Land?

     

     

    DG

    Yes, but of course we know that the Satmar Rav wasn't thinking about his writings being transmitted to the gentiles even though it was at a time when no one was concerned about a Palestinian state, not even the Arabs. But I have yelled for years that NKI must stopped talking about "no state before the Messiah" when the self-determination of the Palestinians in Palestine are so obvious to the whole world. In the meantime Hashem should stop that nutcase of a man in London

    13-05-2012 om 23:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-05-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Natruna and NK websites (2)
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    Natruna and NK websites (2)

     

    GOOD QUESTIONS  By A Ehrlicher Yid fun BROOKLYN:

     

     

    Why doesn't Natruna tell everyone that Kahanman ordered the Zionist flag to fly on Yom Hashmutz?

     

    And why doesn't "Neturei Karta" who knows how much the Satmar Rav was against speaking in Ivrit, mention that Hirsh was speaking in Ivrit?? WHY THE SILENCE?? WHY?? ARE NATRUNA AND NK SECRET OPERATIVES OF THE ZIONISTS??!

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=QAPMoFn5Oio

    06-05-2012 om 18:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-05-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BAAS OVER EIGEN HOOFD!
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    BAAS OVER EIGEN HOOFD!

     

    Wat een pietluttige religieuze zionist in zijn rioolblad ook moge beweren (““Islamitische sluier ‘neen’, keppel en kruisje ‘ja’.”- geciteerd in de Gazet van Antwerpen) is het, net als voor Joodse mannen een hoed, het volste recht van  Moslimvrouwen en -meisjes om een hoofddoek te dragen in het openbaar, en zo hun godsdienstige identiteit te afficheren.  Solidariteit!

     

    “Joods-christelijke waarden”: Demagogie en zever in pakskes!

    04-05-2012 om 16:16 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A ehrlicher Yid fun Brooklyn about Natruna and NK websites
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn about

    Natruna and NK websites

     

     

    How ironic!!!

     

    The Natruna "anti-Zionist" website puts up a story about Kahanman of Ponevezh that he was against Ivrit, but the website doesn't say that he made the takkana to put the Zionist flag on the building for Yom Hashmutz until today!!!!

    http://www.truetorahjews.org/

     

    Then you can see all the photos of YM Hirsh meeting with Muslim leader Raed Salah, and the "Neturei Karta" website doesn't even mention Hirsh's practice of speaking Zionist Ivrit all the time, in Jerusalem and even when he went to Qatar!!!

    www.nkusa.org

    04-05-2012 om 15:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-05-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Beloved President of Neturei Karta to Netanyahu
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    Outcry fun a ehrlicher Yid fun Brooklyn:

     

    Beloved President of Neturei Karta to Netanyahu

     

    The beloved president of Neturei Karta sends condolences for death of Netanyahu father who wanted to expel Palestinians and served jabotinsky yimach shmam!!


    http://m.jpost.com/HomePage/FrontPage/Article.aspx?id=97268306&cat=1

    02-05-2012 om 23:43 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-04-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH: Kommentar zu Sprüche der Väter 2,2
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Aus seinem Kommentar zur  Sprüche der Väter  Pirkéi Owauss

     

    פרק שני

     

    Kap. 2, 2:  Rabban Gamliel, Sohn des Rabbi Jehuda Hannasssi sagt: Schön ist תורה -Studium mit bürgerlicher Geschäftsthätigkeit, denn die Beschäftigung mit beiden läßt sündige Gedanke nicht aufkommen, und jedes תורה- Lernen, mit welche keine Arbeit verbunden ist, hört endlich auf und führt Sünde herbei. Und alle, die sich mit der Gemeinde beschäftigen, sollen sich mit ihr nur um Gottes willen beschäftigen, denn das Verdienst ihrer Väter steht ihnen bei und auch ihre Pflichttreue besteht für immer, euch aber rechne ich reichen Lohn an, als hättet ihr es geleistet.

     

    2. דרך ארץ umfasst alles, was daraus hervorgeht und dadurch bedingt ist, daß der Mensch sein Dasein, seine Bestimmung und sein Zusammenleben mit anderen auf Erden und durch die von der Erde zu gewährenden Mittel und Verhältnisse zu vollenden hat. Daher bezeichnet es namentlich die Wege der Nahrung und der bürgerlichen Ordnung, auch die durch das Zusammenleben hervorgerufenen Sitten und Rücksichten der Höflichkeit und des Anstandes, sowie alles,  was die allgemeine menschliche und bürgerliche Bildung betrifft. Der beigefügte Grund:  שיגיעת שניהם וכו' läßt, glauben wir, erkennen, daß hier unter דרך ארץ zunächst die der bürgerlichen Existenz zugewandte Geschäftstätigkeit verstanden ist. Es heißt hier nun nicht: hält fern, schützt vor Sünde, sondern משכחת läßt den Gedanken von Sünde nicht aufkommen. Wir glauben, daß damit gesagt ist, nur einem dem Studium und der selbständigen Ernährung gewidmete Beschäftigung nehme so sehr die ganze Zeit in Anspruch, daß keine unbeschäftigte Müße bleibt, in welcher vom Guten fern liegenden und entfernenden Gedanken nachgehängt werden können. Aber auch geradezu: וכל תורה וכו', wer neben dem  תורה-Lernen nicht auch eine ernährende Arbeit pflegt, läuft Gefahr aus Mangel das Lernen einstellen zu müssen und sich aus Not und Elend zu unrechtem verleiten zu lassen. – Schwer ist es, den Ideengang zu finden, in welchem Zusammenhang des Satzes וכל העוסקים mit dem Vorhergehenden beruht. Wir glauben, nach dem Tode des ר' יהודה הנשיא, des Verfassers der Mischna, in den Zeiten seines Sohnes, begann das Aufblühen der Lehrakademien und des größeren Gemeindelebens in Babylon und damit die immer häufiger werdenden außerpalästinensischen Ansiedlungen. Mit Hinblick auf die bevorstehende neue Zukunft dürfte Rabbenu Jehuda Hannassi’s Sohn diejenigen Momente zu besonderen Beachtung hervorgehoben haben, auf welchen der Bestand und der Forterhaltung unseres Einzeln – und Gesamtlebens beruht. Es sind dies תורה, דרך ארץ und מלאכה für den Einzelnen und die gewissenhafte Pflege der Gemeindeangelegenheiten für die Gesamtheiten. Hinsichtlich der letzteren heißt es nun hier, daß alle, die sich mit Angelegenheiten der Gemeinde beschäftigen, dies לשם שמים tun sollen, ein Begriff der vorzugsweise den jüdischen Anschauungen eigen ist. Es bezeichnet das Handeln aus reinem Pflichtgefühl, ohne Interesse und Nebenrücksichten. Dabei wird auf die hohe ewige Bedeutung der Gemeinde aufmerksam gemacht. Die Gemeinde ist das eigentlich Ewige in der Judenheit.  In jeder Gemeindegegenwart lebt das Verdienst, das Gute, das die Vorfahren gewirkt haben, fort und ist der Grundstock, das Hülfskapital, auf welchem und mit welchem sich die Gegenwart erbaut; und ebenso alles Gute, alles Pflichtgetreue, das die Gegenwart stiftet und vollbringt, lebt in allen Folgegeschlechtern der Gemeinde weiter. ואתם, ist aber, die mit reinem, treuem Sinn für die Erledigung der Gemeindeangelegenheiten sorgt und es versteht, die Gemeinde für die Pflege der ihr obliegenden Institutionen zu begeistern und die euren Händen für diesen Zweck anvertrauten Mittel mit ängstlicher Gewissenhaftigkeit für ihre Zwecke zu verwenden, euer wartet nach dem anderen Ausdruck der Weisen: גדול המעשה יותר מן העושה (B.M. 9a), das Gute dessen, der andere zur Erfüllung des Guten und Pflichtgemäßen veranlaßt und verbringt, ein noch viel Höheres als dessen, der dasselbe aus eigenen Mittel bestreitet. Gehört doch dazu eine viel größere Selbstverleugnung und anhaltenden Hingebung und Treue, als zu dem Entschlusse dessen, der die Mittel dazu hat, aus diesen Mitteln das Gute zu schaffen.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von  Samson Raphael HIRSCH  3.Auflage Verlag Kaufmann Ff/m 1921  S.436-437

    29-04-2012 om 00:19 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-04-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ANTWERP 5 Iyar : TRADITIONAL JEWISH ANTIZIONIST FLAGBURNING
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    אנטווערפען - היינט, דער ביטער טאג 5 אייר, דער טאג פון דער "זעלבסטשטענדיקייט" פון די ציוניסטישע ענטיטי, האט פלאץ געפונען דאס טראדיציאנעלן ברענען פון דעם ציוניסטישע פאן.

    אנטי-ציוניסטישע אידן האבן פארברענט דער פאן פון אפיקורסות, צוזאַמען מיט די שמוץ-פאפיערן "למען תדע" און " Joods actueel ".



    Antwerpen – Vandaag, de bittere dag 5de Iyar, dag van de “onafhankelijkheid” van de zionistische entiteit, vond de traditionele vlagverbranding plaats.  Antizionistische Joden hebben  de  vlag van de zionistische ketterij, aangestoken met  de zionistische lokale riooltijdschriften “Lemaan Teda” en “Joods actueel”.

     

    Antwerpen – Heute, am bitteren 5ter Ijar, Tag der „Unabhängigkeit“ der zionistischen Entität, fand die traditionelle Flaggverbrennung statt. Antizionistische Juden haben die Fahne der zionistischen Ketzerei angezündet mit lokale zionistische Schundblätter.

     

     .

    27-04-2012 om 20:05 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-04-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Jaum Ha Shmutz
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    From a ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    Yom Ha Shmutz

     

    As today is Yom Hashmutz we know that ultimately everything is in the hands of Hashem.


    What mazel the Zionists have had for 64 years!! Without divine intervention this nightmare of the medinah can continue for another 64 years! Nothing has changed since 1948 or 1967.


    And the Jews love the medinah even more supported by the Esav arrogance of the West.

     

     

    HB

    The bitter day of Iyyar 5.

     

    But why are the Zionists celebrating their “Independence Day” today? Today it is still 4 Iyyar.

     

    DG

    To be more specific the Zionists wanted to show their so-called concern for Shabbos as a ‘Jewish state’ so they moved their celebrations back to Thursday.

    They push it back one day because of Shabbos!! So the frummelach can participate!!

     

    HB

    It's been 64 years since the Zionist entity has been created, the Nakba, a disaster for the native inhabitants of Palestine, the Holy Land. However we still need to condemn the Zionist apostasy which is responsible for this tragedy. And this kefireh didn’t start in '48 with the Zionist “State”, but earlier with the cursed Kook, yimach shemoï! The ‘pious’ Zionism is worse! Today, there are hundreds of thousands of Zionists frummaks in the Holy Land who occupy the place that belongs to the Muslim Palestinians and kosheren the Zionist anti-Thora entity and the criminal Zionist regime!

    We must make us independent of the Zionism!

     

    AT

    Yes that's right

    Moreover, the heresy of Zionism started in1860's, more than 150 years we suffer them!

     

    CB

    May Hashem burn out the religious filthy Zionists amen!

    26-04-2012 om 19:50 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-04-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. GUGENHEIMER Auszüge aus seinem „Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach“ (6)
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    Rabbiner Dr. R.GUGENHEIMER

     

    Auszüge aus seinem „Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach“ (6)

     

    …

    Ein vierfaches Boruch gilt den vier verschiedenen Arten von Menschen, wie man ja von Alters her vier Hauptarten von Temperament anzunehmen pflegt. Es mag die Weisheit oder die Bosheit des ägyptischen Tyrannen, die Einfalt oder der Unverstand ägyptischen Aberglaubens regieren, – ברוך, Gottes Wille wird zur Geltung kommen, sein Gesetz wird den Weg zu den Herzen der Menschen finden.

    כנגד ארבעה בנים „Von vier Kindern hat die Thora gesprochen, das eine ist weise, das andere böse, das dritte einfältig und das vierte versteht nicht zu fragen.“ – Die Thora hat nicht die Weisheit der Weisen, nicht die Bosheit der Bösen, nicht die Einfalt des Einfältigen, nicht den Unverstand des Unverständigen zu fürchten? Gegen alles ist sie gewappnet und gerüstet.

    חכם Was sagt der Weise?

    Heil dem Vater, dessen Sohn sich mit der Frage beschäftigt, die die Weisen Jissroéls, die Sekenim, die Propheten, die Männer der großen Synode, die Lehrer der Mischnah und des Talmuds, die Tanaiten, die Amoräer, die Saborër, die Gaonim, die jüdischen Religionsphilosophen und auch die Weisen anderer Völker beschäftigt hat, die Frage: Was sind diese Zeugnisse, die Gesetze und die Rechtsvorschriften, die Gott, unser Gott, uns befohlen hat? Darauf lautet die Antwort: Sie sind das Höchste, das Beglückendste und Beseligendste auf Erden. „Auch du sollst ihm antworten nach den Vorschriften des Peßach und – fügen wir hinzu nach den Vorschriften der Pädagogik, daß das Abstrakte durch Beispiele aus bekannten Gebieten versinnlicht werde – אין מפטירין אחר הפסח אפיקומן. Dies bedeutet nach einer halachischen Auffassung, man verlassene nicht einen Kreis, um in einem anderen Kreise das Peßachopfer zu essen, das gemeinschaftlich dargebracht und verzehrt wurde. Und wahrlich, wenn wir uns fragen: Was sind die Zeugnisse, die Gesetze und die Vorschriften, die Gott, unser Gott befohlen hat? So giebt es hierauf nur eine Antwort: Sie sind so voll des Guten, daß der Jude das Wahre, Gute und Schöne nicht in Fremden Kreisen, sondern im eigenen Kreise zu suchen hat. אין מפטירין אחר הפסח אפיקומן – das heißt nach einer zweiten Auffassung: man esse nach dem Peßachmale weder Süßigkeiten noch Früchte. Wahrlich: „Was sind diese Zeugnisse, die Gesetze und die Rechtsvorschriften, die Gott, unser Gott, uns befohlen hat?“ Sie sind so voll des Guten und Schönen, daß nichts Süßeres, nichts Beseligenderes gedacht werden kann und nirgends winken dem Juden kostbarere Früchte als  auf dem Ez Chajim, dem Baume des Lebens, dem Baume des Judentums, dessen Lehre unverkennbar den Stempel der Göttlichkeit trägt. Denn wären sie Menschenwerk, wie wäre es zu erklären, daßחכם מה הוא אומר , daß der חכם, der Weise unter den Völkern, der Grieche, der Römer, der Germane keine Ahnung hatten von den „Zeugnissen, den Gesetzen und Vorschriften“, von den einfachsten Satzungen des Rechtes und der Gesittung, die erst durch den Einfluß des jüdischen Volkes bekannt wurde, das in sich den Beruf fühlte אף אתה אמר לו כהלכות הפסח zu verbreiten unter den Nationen die Vorschriften des Peßach, des wahren echten Fortschrittes.

     

    (Fortsetzung folgt)

    “Deutscher Kommentar zur Hagadah schel Pesach”

    Von Dr. R. Gugenheimer, Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde in Kolin.

    Verlag von Sänger & Friedberg Frankfurt am Main 1912-5672

     

    Die allerbeste Anschrift zur Bestellung von antiquarische Judaica

    BUCHHANDLUNG SPINOZA AMSTERDAM

    Inhaberin: Frau Manja  Burgers

     

    http://www.spinozabooks.com

    24-04-2012 om 14:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Meir Hirsch revisted by a ehrlicher Yid fun Brooklyn
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    Viewed by a ehrlicher Yid fun Brooklyn

    CB

    "Neturei Karta Leader Meir Hirsch Welcomes Raed Sallah upon his Return from Britain" on YouTube

    http://www.youtube.com/watch?v=QAPMoFn5Oio&feature=youtube_gdata_player

     DG

    http://www.memritv.org/clip/en/3412.htm

    SHAME ON YISROEL MEIR HIRSH FOR PRESENTING HIMSELF AS SPOKESMAN USING ZIONIST IVRIT WITHOUT EVEN ANY SHINUI HAVARA JUST LIKE HE DID QATAR!!

    HE SOUNDS LIKE MENACHEM BEGIN, YIMACH SHMO!!!

    NOT TO MENTION SOME OF HIS EXPRESSIONS..........

    SHAME ON OTHER KNOWN ASKANIM OF "NETUREI KARTA" WORLDWIDE WHO ARE SILENT ABOUT THIS RECKLESS BEHAVIOR..............GEVALT!!!!!!

    THUS IS THE WAY OF THE SITRA ACHRA...............

     

    Redaktion „Jeschurun – Judentum gegen Zionismus“: Nicht umsonst wollen wir mit die Hirsch Clique überhaupt NICHTS zu tun haben!

    24-04-2012 om 14:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.The Zionist regime supports the President of the autonomous Palestinian Authority!!!
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    DISCUSSION

    The Zionist regime supports the President of the autonomous Palestinian Authority!!!

    CB

    קידוש ה' נורא ועצום בארה"ק מדינת פאלעסטינע !!!

    http://www.youtube.com/watch?v=RHj_MqD_4ac&feature=player_embedded http://www.youtube.com/watch?v=RHj_MqD_4ac&feature=player_embedded

    HB

    Is it a Qiddush HaShem when YMH speaks in the language impure? Why does he not speak the national language, the Arabic language?

    NKP and NKI, being associated, even more, devoted to their President Abbas and PA, aren’t they accomplices?

    Le régime israélien apporte son soutien au président de l'Autorité autonome palestinienne

    IRIB-Le président du régime sioniste a rendu hommage au président de l'Autorité autonome Mahmoud Abbas pour les services qu'il a rendus à ce régime. Mahmoud Abbas est en parfaite cohérence avec les politiques d' “Israëx” avec qui, Tel-Aviv peut tomber d'accord sur plusieurs questions. Les déclarations du président du régime sioniste interviennent alors que Mahmoud Abbas a fait récemment part de la poursuite des coopérations sécuritaires avec “Israëx”. Dans le même temps le Hamas et le Jihad Islamique tout en critiquant cette coopération, lui ont demandé de réviser sa décision. Dans le cadre de sa coopération sécuritaire avec le régime sioniste, l'Autorité autonome garde dans ses prisons des centaines de membres du Hamas et du Jihad islamique.

    http://french.irib.ir/info/moyen-orient/item/183656-le-régime-israélien-apporte-son-soutien-au-président-de-lautorité-autonome-palestinienne

    DG

    Here is the perfect example. All Askanim of NK know that the PA and Abbas are Zionist stooges serving Zionism in Palestine. But they don't care. AS LONG AS THERE ARE PHOTOS, VIDEOS, NEWSPAPER CLIPPINGS AND ARTICLES. As a matter of fact, the closer an Arab is to the Zionists, the greater the chances that he'll get a photograph on the front of the NKUSA website, no?!!

    [Off the record]

    The reason Hirsch always speaks Ivrit instead of Yiddish with a translator of an English speaker happened in Qatar as well. It is the way of the Soton. The Soton basically controls this askanus of "Neturei Karta". An unnamed spokesman of "NK" in Palestine told a frum Zionist publication that burning the flag is OK because "it's not against the LAW".

    Unfortunately many NK people in chutz laaretz don't care about the control of the Soton as long as it produces videos, newspaper clippings and photographs and uses the name of the Partei "Neturei Karta." Does anyone believe the Erev Rav don't have influence among NK as well, only every other segment of the Jews EXCEPT NK???!! Guess what? The Erev Rav has its representatives even among NK, and very few people care.

    24-04-2012 om 13:53 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-04-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zionist terrorist graffiti against antizionist Jew in London
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    Antizionist Jew in London:

    Zionist terrorist graffiti found at my door this morning

     

    טמא'נע ציוניסטישע פאן געטראפן אינדרויסן פון מיין טיר היינט צופרי
    זעהט אויס די נסיעה קיין לבנון און מעמד קידוש ה' און קבלת עול הגלות פאלסטיני האט געשטאכן א מעסער אין רוקן פון פרומער ציונית


    DOWN DOWN ZIONISM!!!

    22-04-2012 om 00:56 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-04-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Rafael BREUER: Hoheslied, kurze biographische Notiz
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    Péssach 5772

     

    Am Schabbos Chaul ha Moéd Péßach (dieses Jahr Acharaun shel Péssach),  wird SCHIR HA SCHIRIM, das Hohelied von König Salomon gelesen.

     

    Jeschurun Judentum gegen Zionismus benutzt  mit Stolz die Ausgabe:


    „Die fünf Megilloth übersetzt und erläutert von Dr. Raphael BREUER, Erster Teil: Hoheslied“.  Frankfurt am Main Verlag von A.J. HOFFMAN 1912

     

    Kurze biographische Notiz:

     

    BREUER Raphael (1881-1932), Sohn von Salomon BREUER (1850-1926)

    Distriktrabbiner in Aschaffenburg

    Schrieb unter anderem:

    -         Übersetzung und Kommentar zu Esra-Nehemia (2 Teilen/ Ausgaben 1933-1938)

    -         „Unter seinem Banner“ (1908) über seinen Großvater Samson Raphael HIRSCH

    -         „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum“ (1903)

    -         Zahlreiche Artikel, worunter „Messianische Zeiten“ (in unserem Blog zu lesen!)

    Dieses Jahr kommt  das ausgezeichnete "Das Lied der Lieder übersetzt und erläutert" (1908)  von Rabbiner Willy WOLF, Köln  hinzu!

    11-04-2012 om 18:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Son of deposed Shah begs Zionist Entity to help Iranian opposition
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    Son of deposed  Shah begs Israex to help Iranian opposition

     

    The son of Iran's deposed shah (king), has, in an interview with Israex's Channel 10 TV, asked Tel Aviv to increase its cooperation with the Iranian opposition.


    “The children of Cyrus; the children of Queen Esther…need your help,” Reza Pahlavi said.

    “In addition to negotiation and war, there is also a third way for dealing with the Iranian establishment, which should be chosen. It is neither negotiation, nor war, but mobilizing a powerful army which is now ready to topple the [Islamic] establishment,” he added.

    A traitor to Iran and the Iranians, Pahlavi noted that if he met face-to-face with Israeli President Shimon Peres, or Israex’s Prime Minister Benjamin Netanyahu, he would tell them that the Iranian opposition needs the help of Israex and other “democratic nations” to topple the Islamic establishment.

    Mohammad Reza Pahlavi, the US-UK-installed shah of Iran, was toppled by the 1979 Islamic Revolution in Iran.

    SS/AZ/IS

     

    http://www.presstv.ir/detail/235576.html

     

    A ehrlicher Yid fun Brooklyn says: Son of Shah of Iran Loves Zionists Why doesn't he use his own money?! He inherited billions of dollars from his Zionist father.

    11-04-2012 om 18:44 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.George Galloway explains to a Zionist the immorality of stealing Palestine
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    George Galloway explains to a Zionist the immorality of stealing Palestine

     

    “Member of UK Parliament tries to explain to a Jewish gentleman that Britain and the UN did not have the moral or even legal authority to take the land from the Palestinians and hand it to European Jews. Those who the Zionists herded to Palestine were not even of Semitic blood or DNA. Most Jewish people around the world understand that this was not at all justified and tantamount to another holocaust being perpetrated by secular, socialist elites for their own purposes against the original owners of the land whose families had owned for centuries. The Christians of various lands had persecuted and murdered Jews on orders from the Vatican for centuries but the Zionist, aided by Lord Balfour and the British government punished Muslims living in Palestine for crimes they did not commit.

    Jews and Muslims were both persecuted in Spain, the Balkans and all over the continent during the crusades and inquisition after having lived together in peace there and in Northern Africa and Palestine for centuries. Then seeing an opportunity in this series of pogroms the Zionist/secular Jews persuaded Lord Balfour and the UK government to commit another atrocity and did it with money through the guilt of the world for the holocaust.

    I would be more than pleased to debate the issue with anyone who thinks they have the truth or can justify the "New Holocaust".

     

    http://www.youtube.com/watch?v=LJ9KPXqz21g&feature=youtube_gdata_player

    11-04-2012 om 14:53 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-04-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.The End of Oslo
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    The End of Oslo

     

    Jerusalem - Israeli Ex-Negotiator Blasts Palestinian Authority

    http://www.vosizneias.com/104262/2012/04/05/jerusalem-israeli-ex-negotiator-blasts-palestinian-authority

     

    I am an anti-Zionist Orthodox Jew and was amazed at the report above regarding the statement of Yossi Beilin, who of course I know is described as a "left-wing Zionist" along with others such as Avraham Burg and others. I was amazed at the article for two reasons:

     

    a) because I don't think I have ever before heard a Zionist face the truth about the Oslo-inspired two-state solution, i.e. that it is hopeless, and that the existence of the PA is simply as a police-enforcer body for the Zionist state on the Palestinian people, and

     

    b) because this fact is what anyone not blinded by Zionist propaganda would have understood at the very moment Oslo was proposed since it ignores the fundamental national and civil rights of the Palestinians throughout historic Palestine under all provisions of international and humanitarian law as well as UN provisions.

     

    The worst part of the Oslo two-state fiasco is how it created an illusion behind which the Zionist state could continue its ethnocratic, racist and barbaric madness with the full support of foreign governments seeking "pragmatism" and "compromise" while employing the PA as its enforcers and "police."

     

    Now we are all ready to see the truth emerge clearly, i.e. that if Jews and non-Jews can live together with equality of civil rights in the United States, London or Russia, they can do so in a Republic of Palestine without discrimination in fulfillment of the authentic national aspirations of the Palestinians, including the return of the Palestinian refugees into a single state in their national homeland where they are entitled to live more so than Jews from Moscow or New York.

     

    The only question is not IF this will occur, but WHEN and at WHAT PRICE under the continued mindset of Zionism it accedes to the dissolution of the Zionist regime, which, despite all the efforts to bribe Jews, their leaders and rabbis, as well as unceasing propaganda, is an utter desecration and horrific defamation of the Jewish faith.

     

    Yours truly,

     

    Antizionist Jew

    Brooklyn, N.Y.

    06-04-2012 om 01:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.PESSACH TEGEN HET ZIONISME naar Y.M. RABKIN
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    ZIONISME= ONBESCHAAMDHEID, BEDROG, ROOF en TERREUR : WEG ERMEE! JODENDOM = GODDELIJKHEID, MENSELIJKHEID! 

     

    PESSACH TEGEN HET ZIONISME
     

     

    PESSACH 5772: van  6 april s'avonds tot en met 14 april.




    Péssach
    ,  het Joodse Paasfeest illustreert volkomen het antagonisme, de onverzoenlijke tegenstelling tussen het Thorajodendom en het Zionisme.

    Onze voorouders waren slaven in Mitsraïm [Egypte van de Oudheid]. Ze bevrijdden zich niet zelf door een nationale en militaire opstand, maar werden enkel verlost door de goddelijke Voorziening. Ze werden helemaal niet bevrijd van de slavernij om een « volk zoals alle andere volkeren » te worden met een grondgebied, een Staat, een economie, een vlag, een leger, een cultuur… Maar ze werden in de Woestijn gevoerd om er de goddelijke Wet, de Thora in ontvangst te nemen. Zonder heiligheid, buiten de toepassing van de Thora, is de Joodse aanwezigheid in het Heilig Land, tegengesteld aan de goddelijke wil. De Thora overtreden in het Heilig Land heeft Ballingschap tot gevolg. Ballingschap en Uittocht uit Egypte liggen aan de basis van de Joodse identiteit. We illustreren dit met de argumentatie van een andere Rabbijnse strekking dan de onze, de Litouwse traditie:

     

    « Rabbi WASSERMAN[1], een leerling van de ‘Hofets Haïm[2], hield vol dat de terugkeer naar het Heilige Land alleen door de goddelijke wil tot stand kan komen. Daarmee herinnerde hij eraan dat het joods nationalisme zeker niet iets nieuws was, maar eerder een imitatie van het model van de Balkan (die rabbi ALKALAÏ[3] die op de Balkan woonde, goed kende) of Duitsland (dat rabbi KALISCHER[4] in Pruisen omringde). Degenen die vertrouwd waren met de Europese geschiedenis, zouden weinig behoefte hebben gehad aan WASSERMAN’s waarschuwing; ze was bedoeld voor de meerderheid van de Joden, die volgens hem met hun onschuld en Messiaanse geloof best ontvankelijk konden zijn voor de zionistische propaganda, die vaak gebruik maakte van de traditionele terminologie van het Jodendom. Er is niets ongewoons aan zulk gebruik. Het Italiaanse nationalisme haalde zijn inspiratie uit de Romeinse geschiedenis; verwijzingen naar het klassieke Griekenland werden gebruikt om de vorming van de moderne Griekse staat te legitimeren.

     

    In een ander commentaar probeerde WASSERMAN de doelen van het zionisme te verduidelijken. Eerst bracht hij het respect naar voren dat de Thora voor de niet-jood heeft. Hij verwees naar de 36 verzen waarin de Thora de Joden oplegt alle vreemdelingen met respect te behandelen, zelfs de nakomelingen van Haman, dat lugubere personage in het boek Ester. Aan de andere kant is de Thora heel streng voor Joden die zich niet aan zijn geboden houden. “Hij is erger dan een hond (…). Daarom zien we dat iemands afkomst alleen, zonder Thora, waardeloos is, zodat de nationale gedachte niets dan een moderne afgod is (…).” (WASSERMAN 1976, 30). Deze veroordeling van het zionisme, dat slechts een paar jaar voor de Shoah werd geformuleerd, betrof het karakter van de zionistische onderneming.

     

    De strategie voor de terugkeer naar het land die door ‘Hoféts Haim naar voren werd gebracht, volgt onmiskenbaar de contouren die in Ezechiël te vinden zijn:

    Ik leid jullie weg bij die volken, ik breng jullie bijeen uit die landen laat je naar je eigen land terugkeren. Ik zal zuiver water over jullie uitgieten om jullie te reinigen van alles wat onrein is, van al jullie afgoden. Ik zal jullie een nieuw hart en een nieuwe geest geven, ik zal je versteende hart uit je lichaam halen en je er een levend hart voor in de plaats geven. Ik zal jullie mijn geest geven en zorgen dat jullie volgens mijn wetten leven en mijn regels in acht nemen. Jullie zullen in het land wonen dat ik aan je voorouders gegeven heb, jullie zullen mijn volk zijn en ik zal jullie God zijn. (Ezechiël 36, 24-28)

     

    Een morele transformatie en een terugkeer naar de nabijheid van God zouden zowel de middelen als het doel van de terugkeer naar het land zijn. In deze termen stelt de klassieke traditie van het Jodendom zich de samenkomst van de Joden in het Heilige Land voor. ‘Hofets Haïm herhaalt deze traditie gewoon door te benadrukken dat de zionistische verlokking een val is die de ballingschap eerder zou verlengen dan beëindigen.

    ‘Hofets Haïm illustreerde dit punt door de Péssach Haggada te citeren, die de meeste Joden kennen. Het Péssach-maal eindigt met liedjes die de goddelijke voorzienigheid en Zijn edelmoedigheid prijzen. Het lied “Dayénoe »Het zou genoeg geweest zijn » verklaart : «Als Hij ons alleen de Thora had gegeven en ons niet naar het Land Israël had gebracht, zou dat voor ons genoeg zijn geweest” (Shalom Hartman Institute, 103). ‘Hofets Haïm wijst erop dat de Haggada niet zegt « als Hij ons alleen naar het Land Israël had gebracht en ons niet de Thora had gegeven, zou dat voor ons genoeg zijn geweest”.   Hij concludeert dat, welke inspanningen de zionisten ook zouden leveren, het voor de Joden onmogelijk zou zijn zich daar te vestigen en te handhaven zonder volgens de Thora te leven. Zijn leerlingen hebben opgemerkt dat het hun leraar was die deze fundamentele onmogelijkheid vaststelde, wat het aanhoudende geweld verklaart waardoor de zionistische onnderneming wordt omgeven. “Zonder de Thora kunnen we als Joden nog geen decennia blijven bestaan, terwijl we al tweeduizend jaar zonder Eretz Israël bestaan” (WASSERMAN 1976, 33). Deze visie op het zionisme als obstakel op de weg naar verlossing ging tientallen jaren vooraf aan het gevoel van impasse dat nu dreigend boven Isra-l hangt. »

     

    (Citaten in het boek van professeur Yakov M. RABKIN In naam van de Thora De geschiedenis van de antizionistische Joden Houtekiet  2006 pp.117-119

    Bespreking van dit werk in onze blog : 08 januari  ’07 en volgenden “zoeken naar”: RABKIN)



    [1] (1875-1941) woordvoerder van Rabbijn Chofets Chaïm

    [2] KAGAN, Israël Meïr (1838-1933), bekend als Choféts Chaïm, Rabbijn legist , auteur van het compendium Michna Broere en van ‘Hofétz Haïm (Hij die het leven liefheeft), werk dat zich keert tegen de kwaadsprekerij.

    [3] ALKALAÏ, Yehuda, (1798-1878) als kabbalist genoemd, proto-zionist

    [4] KALISCHER, Zwi Hirsch (1795-1874) Rabbijn van Thorn (nu Torùn, Polen) bestrijder van het liberale, het Reform “jodendom”, proto-zionist

    06-04-2012 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-04-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NK problems in Jordan viewed by a ehrlicher Yid fun Brooklyn
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    NK problems in Jordan viewed by a ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    DS Feldman admitted on the Mekadesh Shem Shamayim line that there were "problems" in Jordan of yelling, etc. against them. But for some reason he felt he has to extensively "apologize" for what happened. For some strange reason he said that the police said that the same "individuals" had also tried to cross the Jordan River. But with all the "hatzlocha" and "siyata deshemaya" why would DS Feldman care SO MUCH about stories involving these few individuals anyway? Is he expecting that the ruba deruba 99% percent of the Arabs know the difference between Zionists and Jews (although Jews themselves don't know that distinction)??

    And WHY would he say that they were telling the Arabs that the Arabs should not blame the Jews FOR THE ACTIONS OF A FEW YECHIDIM AGAINST THE PALESTINIANS??? A FEW YECHIDIM??????????????????? WHAT KIND OF NARISHKEIT IS THAT?? IS THE ZIONIST ARMY A FEW YECHIDIM?? IS HE TELLING THE GENTILES THAT 99% OF THE JEWS SUPPORT NETUREI KARTA AND ARE ANTI ZIONIST WHEN THEY KNOW THIS IS A LIE???!!!

    AND WHY WOULD NKI TELL ARABS THAT THE ARABS SHOULD NOT BLAME JEWS FOR WHAT THE ZIONISTS DO??? WHO WOULD ARABS BLAME?? THE CHINESE?? THE ITALIANS?? THE AFRICANS??????

     

     

    A big question after what happened to them in Jordan that DS Feldman talked about for several minutes on the phone line is: will the askanim of NK feel they have to do cheshbon nefesh about what they are doing, their style, strategy and tactics and purpose (tachlis)? Was it a siman from shamayim?!

    The line separating from koyach ve-otsem yadi is very thin. Don't such askanim have to stop, sit back, reflect and be misbonen about what they are doing? What happened in Jordan was not stam mikre chalila....................................

     

     

    You can listen to R. DS Feldman on the Mekadesh Shem Shamayim where he is begging the tsibbur not to let all the askanus disappear because of choyvos as if it is the ACHRAYUS of the tsibbur for their private activities!!!

    He even promised to davven at Aharon Hakohen's tsion in Jordan for people who give money!

    He said that a Muslim leader in Jordan asked to get signatures of ONE MILLION anti Zionist Jews (since of course they say they represent thousands of Jews!) AND FELDMAN PROMISED HIM HE WOULD DO IT ........GEVALT! GEVALT! A MILLION TIMES GEVALT!!!

    WHERE DO THESE DIMYONOS COME FROM YEAR AFTER YEAR AFTER YEAR WITH NO CHESHBON NEFESH OR RETHINKING OF WHAT THEY ARE DOING??!!

     

     

    ACCORDING TO THE DOCTRINE OF NKI THE ZIONIST WAR MACHINE IS ONLY YECHIDIM!!!

    04-04-2012 om 23:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-04-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.When Neturei Karta does once something right...
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    When Neturei Karta does once something right, it must be said too!

     

    The participation of NK in the Global March to al-Quds in Lebanon has a positive consequence for themselves; they were with the Resistance. See the Links below.

     

    Let us hope they won’t fall back into the error and meet again with the traitors of the Palestinian people, as Abbas, and the other Arab tyrants!

     

    Otherwise, the Kiddush HaShem becomes Chillul HaShem. One must be consistent and in accord with the Torah, which supports the oppressed people.

     

    Jewish Rabbis in Surprise Visit to Sidon

    http://www.naharnet.com/stories/en/35459-jewish-rabbis-in-surprise-visit-to-sidon

    MK Asks ’’Israex’’ To Punish Rabbis for Meeting Hizbullah, Denouncing Zionist Entity

    http://www.english.moqawama.org/essaydetails.php?eid=18323&cid=301

    03-04-2012 om 23:15 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-03-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.תפילה לפסח תשע"ב הבעל"ט by R. Avrohom in Zionist Occupied Palestina
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    תפילה לפסח תשע"ב הבעל"ט

     

     

    בס"ד

     

    יהי רצון מלפניך ה' אלקינו ואלקי אבותינו, הא-ל הגדול הגיבור והנורא, א-ל עליון קונה שמים וארץ,

     

    שלקראת הפסח הבא עלינו לטובה, תבער את החמץ והשאור הציוני שקנה שביתה בלבבות עמך בית ישראל, ותבער מתוכינו ומקרבנו את טומאת הציונות,

     

    שהרי שאור שבעיסה מעכב את גאולתינו ופדות נפשינו, והציונות והשלטון הכופר הציוני הם חמץ ושאור המעכב את גאולתינו, והצילנו מטומאתם, וזכנו לביעורם ולמחייתם מן העולם,

     

    וטהר ליבנו לעובדך באמת, וקרבנו לעבודתך וליראתך, ונהיה מן הזוכים להגאל ולראות בבניין ירושלים עירך בב"א,

     

    "וכל הרשעה כולה כעשן תכלה כי תעביר ממשלת זדון מן הארץ",

     

    יהיו לרצון אמרי פי והגיון ליבי לפניך, ה' צורי וגואלי!

    25-03-2012 om 11:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-03-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Netanyahu Addresses Evangelical Christian Gathering in Jerusalem
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    Netanyahu as the Messiah?

    Netanyahu Addresses Evangelical Christian Gathering in Jerusalem

    By Nir Hasson

    American Evangelical pastor John Hagee - who heads the largest pro-Israex lobby group in the United States - half jokingly compared Benjamin Netanyahu to the Messiah on Sunday night, as he waited for the delayed prime minister to arrive at a Jerusalem hotel to address the crowd.

    http://www.informationclearinghouse.info/article30859.htm

     

    Comments

     

    S.M.

    A false Messiah called ‘Bibi’ by Agudist-Zionist and ‘Satmar’ Press and also by Yudi Weiss of Neturei Karta International’…Gewalt!!!

     

     

    A.

    Tfuy Tfuy yimach shmo vezichro this filthy Zionist pig... He is a shaliach of samech mem

     

     

    D.

    Yimach shmam vezichram all of them. The American politicians sell their souls to them as much as to Jewish Zionists.

    Shame on NKI for calling this demon Bibi! Shame! But what can you expect when they are so friendly with Zionist agents like Abbas and Khalifa!?!

     

    A.

    Moshiach must come to make order in am Yisroel
    Zionists burn the Jewish people's soul !!

    20-03-2012 om 20:18 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-03-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Katar, Saudi Arabia : Knechte der zionistischen Entität
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    Egyptian cleric: Qatar, Saudi Arabia Israex’s servants

     

    A senior Egyptian cleric has accused Saudi Arabia and Qatar of meddling in the internal affairs of other Muslim nations, calling the two states ‘Israex’s servants,’ Press TV reports.



    Sheikh Mohammad Alaedin Madhi said the two countries were implementing an Israeli-US plan in Syria.

    "Firstly, is there a democracy in Qatar and Saudi Arabia? I don’t think so. They interfered in Libya. They killed a hundred times more people than Gaddafi [killed] in Libya. They have nothing to do with Islam," Madhi said in an exclusive interview with Press TV in the Egyptian capital, Cairo.

    "Saudi Arabia buys arms and weapons from the US every year. Who do they use these weapons against? They use their weapons against the Houthi Muslims,” he said, referring to the north-based Shia minority in Yemen.

    “They killed Muslims in Bahrain. They threaten Syria, which is a Muslim nation. Why don’t they fight against Israex? Qatar and Saudi Arabia are Israex’s servants."

    Syria has been experiencing unrest since mid-March 2011. The violence has claimed the lives of hundreds of people, including many security forces.

    Damascus blames ‘outlaws, saboteurs, and armed terrorist groups’ for the unrest, asserting that it is being orchestrated from abroad.

    The cleric also praised the Lebanese resistance movement of Hezbollah for standing against Israex.

    "Today Lebanon’s Hezbollah is the only force challenging Israex. It’s natural that Israex seeks to destroy Hezbollah through destroying Syria and disintegrating the country. Israex wants to have a civil war in Syria to destroy Hezbollah," Madhi said.

    He further criticized Saudi-owned television news channel, Al Arabiya, and the Qatar-owned broadcaster, Al Jazeera, for "serving Israeli interests."

    Riyadh and Doha have already been accused of waging a civil war in Syria by supporting armed groups in the country.

    According to reports, Qatar has created a mercenary force based in Turkey -- with Ankara's full knowledge -- to topple the Syrian government.

    AGB/HN/GHN
    http://www.presstv.ir

    16-03-2012 om 14:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-03-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Qatar: Emir and his wife denounced!
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    Qatar: Emir and his wife denounced

    Qatar's policies are part of the interests of the Zionist regime and those of the United States and they seek to fan the flames of war in Iraq, Lebanon and Palestine.

    When we realize that, then we should know what should be done!

     

    Quand un rabbin baise la main de l'Emir Al Thani du Qatar!! (vidéo)

     

    May G-d forbid! It's unbelievable! How can this Meir Hirsh call himself an anti-Zionist?! It's not only a huge mistake; he and his friends from NK are collaborating with the Zionists (the Shalit Affair) and Abbas, a traitor of the Palestinian people, is THEIR president!!! It's completely forbidden by the Thora to have ties with the Zionists and with those who are associated (or those who work) with the Zionists. Now, you understand why we, and other anti-Zionist Jews, disassociate from this "anti-Zionist" group which would like that we appear at their sides.

    They are completely acting against what they're preaching, and they're showing off with the Zionists' best friends.

     

    Shreklach that NK are impervious to what is going on. Every Arab knows the emir is a Zionist agent with extensive economic links with the Zionists.

    12-03-2012 om 23:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A ehrlicher Yid fun Brooklyn’s remarks about NK “International”
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    A ehrlicher Yid fun Brooklyn’s remarks about NK “International”

     

    Chaim, does it bother anyone in the NK Partei that their website NEVER shows the videos and interviews on the media that are on YouTube, and never shows anything with Ahmadinejad or other things that they claim are so important to do to "save Klal Yisroel"???

     

    Here are some Hungarians in Williamsburg burning a facsimile of the Zionist flag, though not the real flag. But these are never shown on the NKI website either. Of course no one thinks that the flag (even a false flag) should not be burned on Purim because it just looks ridiculous as a party and a comedy to the goyim, and not a serious thing.

     

    http://www.bhol.co.il/Article.aspx?id=38896

     

    Any thoughts, Chaim? Maybe the Zionist agent Emir of Qatar would like to have a shiur in Vayoel Moshe in Arabic every Thursday night taught in Ivrit by YM Hirsch...

    12-03-2012 om 23:20 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-03-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.'Zionist Intransigence' Letter to Barones Lady Jenny Tonge
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    "Zionist Intransigence" Letter to Barones Lady  Jenny Tonge

     

    Dear Lady Tonge:

     We corresponded once a couple of years ago, and I just read about what happened to you in the Liberal Democrat Party because of your condemnation of Zionist apartheid. (http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4196894,00.html)

     Your courage is unwavering and we can only hope that politicians on both sides of the Atlantic will open their eyes to the insanity of what "Israex" has wrought and that it is bringing us to the brink of World War III.

     I can never imagine how and why so many politicians have sold themselves to the Zionists and ignored the suffering and the narrative of the Palestinian people.

    Bon Courage!

    Antizionist Jew
    New York

    04-03-2012 om 23:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-02-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Abschnitt WAJECHI Sochaur
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    פ' זכור

     

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Sochaur ( 1.Teil)

     

     

    Der heutige שבת steht im Zeichen der פרשת זכור, die an die Pflicht, das Andenken Amaleks, zu vernichten mahnt. Wenn auch diese Pflicht an jedem Tag des Jahres erfüllt werden kann, so lehrt doch der weise Brauch der Väter, diese Pflicht an dem Purim vorangehenden שבת in lautester Öffentlichkeit zu proklamieren, weil mit der wundervollen Geschichte, die dieses heitere Fest verewigt, Amalek, der für Jissroél und die Gesamtmenschheit die größte Gefahr bedeutet, aufs innigste verknüpft ist. Wie zum ersten Male Amalek unsere Väter bei ihrem Auszug aus Mizrajim anfiel und sie mit völliger Vernichtung bedrohte, so fiel auch später Amaleks Enkel, Haman, über unser Volk her, um ihn den Untergang zu bereiten; wie dort Josua, ein Enkel unserer Mutter Rahel, so war hier Mordechai, gleichfalls ein Nachkommen Rahels, das göttliche Werkzeug unserer Rettung und Erlösung. –

    Dies wären aber nur äußere Analogien zwischen diesen beiden historischen Ereignissen. Der scharfe Blick unserer Weisen greift jedoch ein Wort aus der Megilla heraus und weist an diesem einzigen Wort die inneren Beziehungen nach, die diese bedeutsamen Vorgänge miteinander verknüpfen.

    Als die Kunde von Hamans Mordplan zu Esther gelangt war, erzählt die Megilla, ותקרא אסתר להתך וגו' ותצוהו על מרדכי rief Esther Hathach herbei und gab ihm den Auftrag an Mordechai לדעת מה זה ועל מה זה zu erfahren, was dies sei und weshalb dies sei. ויגד לו מרדכי את כל אשר קרהו Und Mordechai erzählte ihm alles, was ihn getroffen. –

    Hierzu bemerken die Weisen (מ"ר): לדעת מה זה ועל מה זה, אמרה לו לך אמור לו מימיהם של ישראל לא באו לצרה כזאת, שמא כפרו ישראל בזה אלי ואנוהו, שמא כפרו בלוחות דכתיב בהן מזה ומזה הם כתובים Esther ließ Mordechai anfragen: Gehe, sage ihm: Seit Jissroél besteht, ist über Jissroél keine solche Not gekommen; vielleicht haben sie die Wahrheit verleugnet, die in den Worten ausgedrückt ist: זה וגו' „dies ist mein Gott, ich will ihm Stätte bereiten“ (Ex.15); vielleicht haben sie die Gesetzestafeln verleugnet, von denen es heißt: מזה וגו' „von hier und von hier sind sie beschrieben“ (Ex. 32)

    Und Mordechai ließ ihr antworten: את כל אשר קרהו, אמר להדך לך אמור לה בן בנו של קרהו בא עליכם, הה"ד אשר קרך בדרך ein Enkel jenes Mannes, der einst unsere Väter „getroffen“, bedroht auch euch mit völligem Untergang: אשר 'קרך' בדרך heißt es dort (5 B.M. 25,18) hier את אשר 'קרהו'. In diesem einen gemeinsamen Wort ist den Weisen die innige Verknüpfung dieser beiden Ereignisse enthalten.

    Tief erschüttert von der Schreckenshunde gab Esther den Auftrag, Mordechai zu fragen: לדעת מה זה ועל מה זה Wie aber hat sich die gesamte jüdische Bevölkerung dieser Schreckensnachricht gegenüber verhalten? Man sollte meinen, daß sie überall unterschiedslos die gleiche Bestürzung und Angst hervorgerufen habe. Lesen wir jedoch die Megilla aufmerksam, so finden wir in der Art, wie die jüdische Bevölkerung reagierte, einen gewaltigen Unterschied. Während es von den Provinzen heißt: ובכל מדינה ומדינה מקום אשר דבר המלך ודתו מגיע אבל גדול ליהודים וצום ובכי ומספד שק ואפר יצע לרבים „In jeder einzelnen Provinz, wohin immer das Gebot des Königs und sein Erlaß gelangte, herrschte große Trauer unter den Jehudim, Fasten Weinen und Klage, mit Sack und Asche hatte sich die Menge umhüllt’, heißt es von der  Residenzstadt kurz: והעיר שושן נבוכה „die Stadt Schuschan war – so übersetzt man gewöhnlich – bestürzt.“

    Dieser Unterschied in der Kundgebung ihres Schmerzes ist ein solch bedeutsamer, daß er uns zum Nachdenken Anlaß gibt.

    לדעת מה זה ועל מה זה, שמא כפרו וכו' Daß  im tiefen Grunde nur eine verhängnisvolle Verirrung des jüdischen Volkes diese vom Amaleks Enkel drohende Vernichtung heraufbeschworen habe, war Esther von vornherein klar; sie wollte nur die Art der Verirrung erfahren: – שמא כפרו בזה אלי שמא כפרו בלוחות וכו'.

    Welcher Art aber dieser Verirrung war, hierüber haben unsere Weisen (Megilla 12a) folgenden Aufschluss gegeben. Auf die Frage, weshalb die jüdische Bevölkerung mit Untergang bedroht wurde, erteilte רשב"י seinen Schülern die Antwort: מפני שהשתחוו לצלם sie hätte, wenn auch nur äußerlich, dem Götzentum sich zugewandt. Die Schüler aber legten der jüdischen Bevölkerung Schuschans als besonders Vergehen zu Last מפני שנהנו מסעודתו של אותו רשע daß sie an den Mahle, das Achaschwerosch der Residenzstadt gab, teilgenommen. –  

    Nun bedarf es aber der Erwägung: dieses Vergehen war doch nicht im entferntesten ein derartiges, daß sie den Untergang verdient hätten; hatten sie doch an dem Mahle nicht freiwillig teilgenommen: והשתיה כדת אין אנס nur zum Trinken bestand keinen Zwang, während sie zur Teilnahme am Mahle durch königlichen Befehl gezwungen worden waren!

    Es dürfte jedoch die Ausdrucksweise, mit der dieses Vergehen wiedergegeben wird, die Schwere dieses Vergehens genügend erklären.  Es heißt  nicht מפני שאכלו sondern מפני שנהנו: sie hatten Vergnügen an dem Mahle, hatten הנאה an diesem טרפה-Mahle, sie freuten sich, zur Teilnahme an diesem Mahle genötigt worden zu sein!

    מפני שנהנו Wieviel aber haben uns die Weisen damit nicht gesagt! Man bedenke: Bis dahin waren die Juden Schuschans von jeder Teilnahme am politischen und sozialen Leen ausgeschlossen – mit Ausnahme von Daniel und seine Genossen dürfte ihnen wohl jedes öffentliche Amt versagt geblieben sein – und nun kam plötzlich der königliche Befehl לכל העם הנמצאים בשושן der alle Bewohner Schuschans von gross bis klein, die Juden nicht ausgenommen, zur königlichen Tafel lud! Wie mögen sich da die jüdischen Bewohner der Residenz mit dieser ihnen aufgenötigten Teilnahme so recht herzlich gefreut, in ihr den 'קדוש השם' und den Anbruch einer „neuen Zeit gefeiert haben, die ihnen das Ende der Golus bedeutete – wie viele mochten im ersten Jubelausbruch der ,זכיה mit Haman an einer Tafel dinieren zu dürfen, ihre Mizvoth, ihr Talith und ihre Tefillin bei Seite gelegt haben, um dieser „Emanzipation“ sich „würdig“ zu erweisen!

    In diesen Taumel fiel die grausige Kunde von dem königlichen Dekret: להשמיד ולהרוג ולאבד את כל היהודים Tod und Vernichtung allen Juden!

    Ester vernimmt’s und alsbald lässt sie erkunden לדעת מה זה ועל מה זה: Haben sie etwa Gott, haben sie den Geist der Gesetzestafeln verleugnet von denen es heißt: מזה ומזה הם כתובים „von hier und von hier sind sie beschrieben“? –

    …

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S. 74 -79

    29-02-2012 om 19:04 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Mysteries of NKI by a ehrlicher Yid fun Brooklyn
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    Mysteries of NKI by a ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

     

     

    Can anyone answer these questions about the mysteries of NKI? www.nkusa.org

     

    1) Why do they only put up photos on their websites of leaders who are friendly to the Zionists such as the Emir of Qatar, but not a single photo or description of their grand tour across Iran on the website or their phone line, or photos with Ahmadinejad, who is an enemy of the Zionists? NKI ask for all kinds of money but always hide details of their activities in relation to Iran ("hatzalas nefashos, siyata deshimaya, hatzlocha, etc.").

     

    2) Why do they attend a "conference" sponsored in Qatar on "the Judaization of Jerusalem" to give credence to a two-state solution with a Palestinian capital in East Jerusalem, which is totally different than the issue "Zionization of PALESTINE".

     

    An official conference on the "Judaization of Jerusalem" is for the strengthening of the religion Islam in Jerusalem, not for the de-Zionization of Palestine. The government of Qatar would NEVER advocate the de-Zionization of Palestine because it is known how they work very closely with the Zionists.

     

    3) Why does the website only mention representatives from England, US and Canada, when three members of the Hirsch family must have used their AMERICAN passports to travel as "representatives of Palestine" but are not identified as such, and only Israex Meir Hirsch is mentioned without an identification?

     

    4) Why would NK want to strengthen identification with the Zionist-supported PA at any conference in the world when they know that the PA (which attended with Mahmud Abbas) is financed and supported by the ZIonists and CIA?

     

    5) Why does Hirsch give a speech in the name of Allah blessing his "beloved two-state solution President Abbas" IN IVRIT with a translation from R. Aharon Cohen into English instead of in YIDDISH, or by R. Aharon himself in English, and why does Hirsch teach those Arabs the Shalosh Shvuas and act as if NO FRUM JEWS support Zionism??

     

    DOES HE EXPECT THE ARABS TO BELIEVE HIM AND NOT THE TENS OF THOUSANDS OF FRUM JEWS WHO SUPPORT ZIONISM? The Arabs must have been laughing.......

    29-02-2012 om 19:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-02-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Qatar Conference in the View of a ehrlicher Yid fun Brooklyn
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    Qatar Conference in the View of a ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    Everyone: The NK is attending a conference in Qatar about Zionist control over Jerusalem. Arab members of the Knesset are there as well, plus Yisrael Meir Hirsch, his son Baruch Mordechai, and Mottel Hirsch, where they pronounce loyalty to "the President Abu Mazen"...

     

    Of course they could only leave the Zionist state for such a destination with the approval of the Zionists probably as part of the "delegation" of the PA.

     

    The result of this will be that millions of Palestinians will see that "NK" is LOYAL TO THE PA LEADERS WHO ARE FUNDED AND SUPPORTED BY THE ZIONISTS AND THE CIA. GEVALT! GEVALT! GEVALT!

     

    They are devoted to the PA who are supported by the Zionists!!!

    26-02-2012 om 23:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-02-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.In the Words of a ehrlicher Yid fun Brooklyn
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     In the Words of a ehrlicher Yid fun Brooklyn

     

    Zionist Narcissism

     

    Zionists are so disgusting there are no words in any language to describe how disgusting they are.

    News headline: "Peres: A nuclear Iran would be a catastrophe"

    News doesn't mention: Iran has no nuclear weapons, but the Zionists have 230 nuclear warheads that can hit everywhere in the Middle East and Europe. This IS the catastrophe, yimach shmam vezichram.

     

     

     

     

    Wicked Zionist Billionaire Adelson Threats

     

     

    To give 100 million dollars to Gingrich or any other republican who are devoted 100% to the Zionist State because Obama is only devote 98%........

     

    GEVALT!!! RIBONO SHEL OLAM !!!

     

    http://www.theyeshivaworld.com/news/General+News/118831/VIDEO%3A-Jewish-Billionaire-Sheldon-Adelson-Says-He-Might-Give-%24100M-To-Newt-Gingrich-Or-Other-Republican.html

    24-02-2012 om 00:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-02-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.An ehrlicher Yid from Brooklyn about the Natruna Website
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    An ehrlicher Yid from Brooklyn about the Natruna Website

     

    Read this idiotic article from "Natruna" giving eytsos to the Zionist regime how to make life better for haredim by exempting them thanks to the efforts of the Aguda in the Knesset. Leider, leider, Natruna of the Zalonim Satmar Party are going down faster and faster. The article pretends that haredim are hostages living in the medina and other idiotic arguments. If haredim love the medina so much, so what's the big deal to spend a few months in jail? There are many freielach "shiministim" who go to jail and they don't complain...and why does Natruna Satmar have to lie (see last sentence) about the haredim and their nachal haredi, hoping that people are as fooled by Natruna propaganda as much as Natruna is fooled by their own propaganda???

     

    www.truetorahjews.org ---> Torah Jews around the world must raise their voices in protest at this new effort to force our brothers living under the Israeli government into abandoning their religious principles. Torah Jews consider army service absolutely forbidden, because the army is the wing of the state that actually carries out the conquering and maintaining of Jewish control over the Holy Land, which the Torah forbids.

    Torah Jews wish to live in peace with all peoples of the world, and G-d's decree of exile forbids them from taking any military action. We are waiting for G-d's redemption. We are conscientious objectors to the Israeli army, and it is a shame that the Israeli government has never granted us the dignity of freedom to practice the original Judaism, and be exempt from the army on principle. Rather, they have, up till now, forced us to use the subterfuge of yeshiva studies to exempt ourselves, causing untold impoverishment and suffering to our communities. Now they are preparing to take away even this exemption, so that Torah Jews may have to choose between going to prison or sacrificing their principles.

    There is no reason why the Israeli government should not completely exempt Orthodox anti-Zionist Jews from the army, just as they exempt Arabs and Bedouins.

    It should be noted that of the traditionally Orthodox Jews living in the Holy Land, there are two divisions. There are some who eschew any connection with the government, refusing to vote in its elections or accept any of its funds. Others have adopted the compromise of participation in government to ensure that their communities' needs are met. True Torah Jews is affiliated with the first community. But even this second community does not recognize the state as legitimate and is opposed to its existence. Indeed, members of both divisions of Orthodoxy uniformly refuse to participate in the army at all costs.

    23-02-2012 om 21:05 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-02-2012
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    Rabbiner Samson Raphael Hirsch
    Auszüge aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Mischpotim

     

    Kap. 21, 2 Wenn Du einen ibrischen Knecht kaufst, soll er sechs Jahre dienen; aber im siebten soll er zur Freiheit unentgeltlich hinausgehen.

     

    Kap. 21, V.2 …Es verhält sich die תורה שבכתב zur תורה שבעל פה, wie die kurzen Diktate nach einer vollständig mündlich vorgetragener Disziplin einer Wissenschaft sich zu dem mündlich Vorgetragenen verhalten. Für die Jünger der Wissenschaft, die die mündlichen Vorträge gehört, sind kurze Diktate vollkommen hinreichend, um zu jeder Zeit, an der Hand dieser Diktate, sich die ganze Wissenschaft vollständig gegenwärtig zu halten und immer aufs neue wieder zu vergegenwärtigen. Für sie genügt oft ein Wort, ein beigefügtes Fragezeichen, Ausrufungszeichen, ein Gedankenstrich, ein Punkt, ein Strich unter einem Worte u., um eine ganze Gedankenreihe, eine Bemerkung, Beschränkung u.s.w. wieder ins Leben zu rufen. Für diejenigen, die die mündlichen Vorträge des Meisters  nicht gehört, werden solche Diktate völlig unbrauchbar sein. Wollen sie sich lediglich aus ihnen die Wissenschaft konstruieren, so werden sie vielfach irre gehen müssen; Worte, Zeichen, u.s.w. die den durch die mündlichen Vorträge eingeweihten Jüngern als die belehrendsten Leitsterne zur Festhaltung der gelehrten und gelernten Wahrheiten dienen, starren den Uneingeweihten als nichts sagende Sphinxe entgegen, und die Wahrheiten welche die eingeweihten Jünger nur an ihnen reproduzieren, nicht aber aus ihnen produzieren, werden die Uneingeweihten nur als bodenlose Spiele des Witzes und leere Träumereien belächeln. – …

     

    V.6 so führt in ihn sein Herr zum Gerichte hin, führt ihn hin zu der Thüre oder zu dem Pfosten, es bohrt sein Herr das Ohr ihm mit dem Pfriemen, und er hat ihm dann für immer zu dienen.

     

    V. 6 …Freiheitsstrafen, mit  aller der Verzweiflung und sittlichen Verschlechterung, die hinter den Kerkermauern wohnen, mit all den Jammer und Elend, die über Weib und Kind des Gefangenen bringen, kennt das göttliche Gesetz nicht. In den Umkreis seines Reiches sind die traurigen Zwingerwohnungen des Verbrechens fremd. Es kennt nur eine Untersuchungshaft, und auch die konnte nach der ganzen vorgeschriebenen Gerichtsprozedur, und namentlich bei der völligen Zurückweisung eines jeden Indizienbeweises, nur von kurzer Dauer sein. … …

     

    V.7 Wenn  ein Mann seine Tochter zur Magd verkauft, soll sie nicht wie die Knechte ausgehen.

     

    V. 7 …Soll doch auch sonst der Vater nicht einmal von der einen Befugnis, seine minderjährige Tochter zu verheiraten Gebrauch machen. Geradezu אסור heißt es: „Verboten ist es, seine Tochter als Kind zu verheiraten bis sie großjährig geworden und sage: „Den möchte ich gerne zum Manne!“ und ist damit nicht nur jeder Zwang, sondern selbst das gar nicht selten Überreden einer Tochter zu einer Heirat als sündhaft erklärt (Kidduschin 41a). Ein Bündnis, das die innigste Vereinigung bedingt, kann nur aus völligster Freiwilligkeit wahrhaft gedeihen. …

     

    V.14 Sinnt aber einer über den andern, ihn mit bewusstvoller Absicht zu töten, von meinem Altare weg sollst du ihn nehmen zu sterben.

     

    V. 14 …מעם מזבחי וגו' Der jüdische Altar gewährt dem Verbrecher keinen Schutz. Es sind nicht etwa zwei sich gegenseitig kontrollierende, mildernde und beschränkende Prinzipien, wie etwa Kirche und Staat, Gnade und Recht u.u.; unmittelbar neben dem „schwertfeindlichen“ Altar war die oberste Stätte des „Rechts“. Es ist ein und dasselbe Prinzip, das am Altar gepflegt und vor dem Sanhedrin zur Verwirklichung kam. Der ganze Begriff des Begnadigungsrechts fehlt im jüdischen Staatskodex. Nicht des Menschen, Gottes ist das Recht und das Gericht. …

     

    V. 22 Wenn Männer sich schlagen  und treffen eine schwangere Frau, so daß deren Kinder entweichen, es erfolgt aber kein Todesfall, so soll er mit Geld bestraft werden, wenn der Mann der Frau die Auferlegung fordert, und hat sie nach Richterausspruch zu geben.

    V.23 Wenn aber ein Todesfall eintritt, so hast du zu geben Leben für Leben. 

     

    V.22-23…Die Geldstrafe hat der Schuldige zu geben, sie liegt ihm, soweit sie Ersatz ist, sogar ob, selbst wenn kein Gericht ihn dazu verurteilt. Das Gericht sagt ihm nur, wie viel er zu leisten schuldig sei, die Leistung ist aber seine Aufgabe. Nicht so der Todesschuldige. Er hat nicht sein Leben hinzugeben. Es steht ihm ja gar nicht die Disposition über sein Leben zu. Ein Tod von seiner Hand wäre ja nur ein zweites Verbrechen. Ja, nicht einmal die Herbeiführung wird von ihm erwartet, ja das Gesetz hat sie ihm unmöglich gemacht. Kein Verbrecher kann nach jüdischem Gesetz sich selbst angeben. Sein Geständnis ist für seine Verurteilung völlig irrelevant. Nur vor Vollziehung eines Todesurteils wird der Verbrecher um der eigenen Sühne willen zum Geständnis ermahnt. (Dürfte doch, in Parenthese, für Gesetzgebungen, die auf Selbstgeständnis des Verbrechers den meisten Nachdruck legen, und darauf hin ein Todesurteil fällen und vollziehen, die Frage nicht leicht zu beantworten sein, warum denn die Selbsttötung eines Mörders Selbstmord wäre?) Nur Gott, und in besonderen Fällen der für diese Fälle von ihm delegierten Gesamtheit, steht die Disposition über sein Leben zu. Indem es aber ונתתה und nicht ולקחת heißt, indem die Vollziehung der Todesstrafe als ein „Hingeben“ des Lebens, nicht als ein „Nehmen“ desselben bezeichnet wird; so ist damit allen Versuchen die diese Strafe als ein Rachenehmen an dem Verbrecher, als Abschreckungsmittel, ja auch nur als Vergeltung auffassen möchte, begegnet. …In diesem Ausdruck liegt zugleich, daß das Leben des Einzelnen Gott und der Gesamtheit angehöre, und daß mit jedem Tode, auch mit   dem des Mörders, die Gesamtheit einen Verlust erleide, der aber von der Pflicht der überwogen wird.

     

    Kap. 23,17 Dreimal im Jahre soll all dein Mannhaftes in Beziehung zu dem Angesichte Gottes, des Herrn, sich zeigen.

     

    Kap 23 V.17…In der Tat sind in das Buch der Zeiten einzuzeichnen: die Erwachsenen, Mannhaften. In der Tat sind auch direkt nur die Erwachsenen, Vollsinnigen, Freien, Gesunden, Jungen, Kräftigen männlichen Geschlechtes zum Erscheinen im Tempel an den drei Wanderfesten verpflichtet; dagegen: Blödsinnige, Unmündige, Frauen, Sklaven, Taube, Stumme, Lahme, Blinde, Kranke, Greise, Verzärtelte, von dieser Pflicht befreit (Chagiga 2a), und scheidet auch diese Bestimmung die jüdischen Tempelversammlungen scharf ab von allem, was in anderen Kreisen dem äußerlich ähnelnd an Wallfahrten u. existiert. Der jüdische Tempel ist kein „wundertätigen Gnadenort“, zu dem vor allem der Kranke und der Greis, der Blinde und der Lahme, die Schwachen und die Frauen, zu dem überhaupt das geschlagene, leidende, bemitleidenswerte  Kontingent der Menschheit in diesem „Jammertale“ hinaufgepilgert, um wundertätige Tröstung und Heilung für die mancherlei Gebrechen und Leiden des irdischen Daseins zu suchen; der Tempel des lebendigen Gottes, das Heiligtum seines Gesetzes rangiert nicht in eine Reihe mit den Hospitälern, Siech- und Trosthäusern, des schiffbrüchigen Lebens; die Elite der Nation, die Vollkräftigen, Männlichen, der Kern des Volkes, auf welchem alle Tat der Gegenwart und alle Hoffnung der Zukunft beruht, sie erwartet der lebendige Gott in dem Heiligtum seines Gesetzes…

     

    V.19 Das Erste der Erstlinge deines Bodens bringst du in das Haus Gottes, deines Gottes; koche nicht Tierfleisch in der Milch seiner Mutter.

     

    V.19… … So erscheint איסור בשר בחלב auch selbst auf diesem allgemeinen Standpunkte der Betrachtung als die eindringlichste und unmittelbar ad hominem redende Mahnung zur Heilighaltung des Gesetzes, als die Erinnerung, daß die Herrschaft des göttlichen Gesetzes nicht erst mit dem Jude beginne, daß die Herrschaft des göttlichen Gesetzes in jeder Faser des organischen Lebens überall gegenwärtig, und die „Thora“, unser Gesetz, nichts anders als die Präzisierung seines למינו – Weltgesetzes für die „Art“ des jüdisch menschlichen Lebens sei. Wir begreifen die Verwebung dies Gattung-Scheidungsgesetzes in den ganzen Kreis unseres häuslichen Genusses, und wenn keines von allen Speisegesetzen also wie die Scheidung von Milch und Fleisch die jüdische Küche und den jüdischen Tisch beherrscht, so hat auch kein anderes also wie dieses die Bestimmung, Gottes Herold zu sein und Gottes Gesetz, jüdische Menschenpflicht und jüdische Menschenwürde uns in jedem Augenblicke gegenwärtig zu halten. … …

     

     

    V.20 Siehe, ich sende einen Boten vor dich her, dich auf dem Wege zu hüten und dich der Stätte, die ich vorbereitet habe, hinzubringen.

     

    V.20: In mehrfacher Beziehung steht das Folgende zu dem Vorangehenden. Der letzte Abschnitt der Mischpotim von V.20 des vorigen Kapitels bis zu Ende hat vor allem die Rechtsgleichheit aller und ihre gegenseitigen Pflichten im künftigen Gottesgesetzstaate auf Grund der Gotteshörigkeit des Bodens zum Inhalte, und es waren die Wochen- und Jahressabbate, sowie die dreimaligen Wanderfeste zur Zeit des Frühlings-, Sommer- und Herbstfortschritte des Jahres mit den sich ihnen anreihenden Bestimmungen als Pflegerinnen jenes Bewusstseins der Gotteshörigkeit, sowie des Geistes der Rechtsgleichheit und Brüderlichkeit, aufgeführt.

    Hieran schließt sich das Folgende:

    1)       mit der Tatsache, das Israel den Boden dieses Gottesgesetzstaates nicht der eigenen Tapferkeit verdanken, sondern, daß dieser ihm rein nur infolge gehorsamen sich Unterordnens unter den göttlichen Willen von Gott überantwortet werde;

    2)      daß dieser treue Gehorsam gegen das göttliche Gesetz auch das alleinige Mittel sein werde, das physische Gedeihen im Lande zu sichern, (wie dies ja eben durch die Hinaufwanderungen im Frühlinge, Sommer und Herbste und das Niederlegen der Erstlinge zu den Füssen dieses Gesetzes zum steten nationalen und individuellen Ausdrucke gelangen soll);

    3)      daß es daher durch die Berührung mit den bisherigen Bewohnern dieses Landes, das ihm nur nach und nach völlig eingeräumt werden werde, sich nicht zu dem entgegengesetzten heidnischen Wahn betören lassen solle, der das physische Gedeihen unabhängig von der Verwirklichung des Sittengesetzes begreift und in dieser Anschauung physische Naturgewalten selbst als Spenderinnen des physischen Gedeihens vergöttert;

    4)      daß vielmehr auf dem Boden dieses Gottesgesetzstaates keine Spur jener heidnischen Götterverehrungen geduldet werden, und, wenn die soziale Gesetzgebung auf dem Prinzipe der Rechtsgleichheit aller sich vor allem auch in der Gleichheit des „Fremden“ vor dem Gesetze aussprechen soll, dies an die Bedingung sich knüpft, daß er aufgehört habe, heidnischer Götzendiener zu sein.

    הנה אנכי שלח מלאך. Wir haben bereits zu המלאך הגואל (1 B.M.48, 16)bemerkt, wie durch מלאך nicht immer ein individuelles, menschliches oder übermenschliches Wesen verstanden sein muss, sondern auch eine jede von Gott für einen Zweck gesendete Veranstaltung überhaupt darunter verstanden sein kann. Man würde es hier in der Bedeutung „Engel“ oder in jener allgemeinen Bedeutung: „Fügung, Sendung“, buchstäblich ja: „Schickung“, verstehen können, wenn nicht V.21 u. 22 von dem diesemמלאך  zu leistenden Gehorsam und den durch ihn zu erteilenden Gottesbefehlen die Rede wäre. Wir finden nicht, daß Gott durch einen Engel dem Volke Befehlen erteilen ließ, und müssten daher selbst wenn man es in jener allgemeinen Bedeutung verstehen wollte, doch darunter speziell auch Moses mit inbegriffen, der ja jedenfalls mit in bedeutendem Maße zu den Werkzeugen und Veranstaltungen gehörte, durch welche Gott Israels Geschick vollzogen werden ließ. Mit Beziehung auf die Stelle וישלח מלאך ויוציאנו ממצרים (4 B.M.20) wo unter מלאך speziell Moses verstanden wird (siehe ויקרא רבה,I.,1 wo auch auf Richter 2,1 als auf eine Bezeichnung Pineas als מלאך hingewiesen wird), glauben wir, daß es nicht fern liegen dürfte, unter dem vor Israel hergesandten „Gottesboten“, hier auch speziell Moses zu verstehen. Jedenfalls ist hier gesagt, daß, so wie ihr Schutz auf der Wanderung durch die Wüste offenbar  nur unmittelbares Werk göttlicher Allmacht ist, also auch die Einnahme des verheißenen Landes, אשר הכנתי, das Werk derselben Gottesmacht und nicht eine Errungenschaft menschlichen Schwertes sein soll. – מקום hier für das ganze Land als Stätte(מ) des Volkesbestandes (קום). Vergl. zu 1B.M. 18,26 – ,הכנתי die dem Lande Palästina verliehene Bodemeigentümlichkeit und klimatische Beschaffenheit entspricht ganz der Bestimmung, daß sich darauf das vom Gottesgesetze und Gottesgeiste getragene Volkleben entwickle. (Vergl. 5 B.M. 11, 10 – 12) und im Zusammenhange damit: das. 13 ff. Jona 1,3 [ בא מכילתאAnfang] und Aussprüche wie: אוירא דא"י מחכים u.a.m.)

    17-02-2012 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-02-2012
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    יתרו

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Jissro (Auszug)

     

    Nie und nimmer wird es der Menschengesellschaft gelingen, den Forderungen der Menschlichkeit Anerkennung und Verwirklichung zu verschaffen, solange sie nicht im Namen Gottes erhoben werden und die Menschheit nach der Botschaft göttlicher Lebensforderungen sich nicht sehnt. Nicht Aufklärung, noch Fortschritt schützt die Menschheit vor grässlicher Selbstzerfleischung, und die Verbrechen wider das Leben und das Eigentum und die Ehre des Nebenmenschen sind trotz aller Kultur nicht geringer geworden, und als ein kümmerliches, unzulängliches „Surrogat“ hat sich immer der Appell an das „Gewissen“ erwiesen, das doch nichts als ein dämmerndes Ahnen, der Betäubung nur zu leicht zugänglich, ein Spielball unter der Herrschaft der Leidenschaft und übermächtiger Triebe. –

    Nur das allmächtige וידבר אלקים vermag der Erlösung der Menschheit herbeizuführen: das וידבר אלקים, das den ganzen Menschen erfasst, seine ganze Seele beherrscht und in ihr jenes echte, untrügliche Gewissen erzeugt, das Gottes Stimme ist, als Gottes Gegenwart und Gottes Wort Wache hält vor jedem Gedanken, der die Tat zu gebären sich anschickt, daß er im Anblick der Gottesnähe sich prüfe, ob er dem Gotteswillen entspricht.

    Zum Künder dieser Erlösungsbotschaft hat Gott Jissroél am Sinai geweiht. Deshalb hat Gott sein וידבר אלקים an euch gerichtet:  לבעבור נסות אתכם um euch zu erproben, ob ihr gewillt seid, in eurem eigenen Leben den Gotteswillen zu verwirklichen, der euch erst zum wahren Menschen adelt und euch dadurch, wie die Weisen so sinnig kommentieren, בשביל לגדל אתכם בין האומות כנס של ספינה gleich einem hoch emporragenden Mastbaum zum weithin sichtbaren Wahrzeichen inmitten einer verirrten und verblendeten Menschheit hinstellt, um ihr mit eurem Leben die Botschaft ihrer einzig möglichen Erlösung zu künden!

    ……………

    Zu solcher lauter Verkündigung ewiger Sinaiwahrheit lasset uns unser Leben gestalten, daß es sich ragend wie ein göttliches Wahrzeichen, Erlösung verheißend, inmitten einer großen Menschheit erhebe. Dann lasset uns voll Vertrauen der Zukunft entgegenharren – ויברכנו אלקים Unendlicher Segen wohnt unserem Leben inne – Gott lässt  unser Leben zur Segensquelle für eine ganze Menschheit werden – denn mit uns werden einst die Enden der Erde Gott fürchten: וייראו אתו כל אפסי ארץ.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S.31-36

    08-02-2012 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-02-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.The Difference Between Judaism and Zionism By G. NEUBURGER (vierter Teil)
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    The Difference Between Judaism and Zionism (Fourth Part)

    By G. Neuburger

     

    Zionism Was the Creation of Non-Jewish Imperialists not Jews

     

    We post this article from Neturei Karta, an anti-Zionist Hasidic religious group of Jews, not because I agree with each word of it, but because it is useful for people to rebut the arguments that Zionism and Judaism are intertwined.
    When Zionism first arose as a political movement, in the 19th Century, it sprang from non-Jewish imperialists like Palmerston, Napoleon III and Lord Shaftesbury. Jews considered it a species of anti-Semitism and when Herzl proposed that the First Zionist Congress of 1897 be held in Munich, the Jews there protested and it had to be held in Basel, Switzerland.

    Orthodox and Reform Judaism both united to condemn a movement that only anti-Semites supported. This history has, of course been lost and rewritten but it is always timely to remind people of the actual history of Zionism.

     

    (…) Rabbi Blau in his last statement severely condemned the UN for recognizing and accepting as a member the Zionist state, thus giving the Zionists unprecedented prestige and power. It is high time that the anti-Zionist nations listen to him, heed his plea, and undo this great wrong and correct this fatal error. It is well known that no action was taken concerning the expulsion of the Zionist state because of the fear that financial support for the UN would be withdrawn. Let those states, opposed to Zionism, who have become affluent during the past generation, show that they mean what they say by offering to replace any financial loss the UN may suffer as a consequence, and let the member states vote their conscience without fear and regardless of any intimidation.

    There has been times before in Jewish history, as related in the Bible, when the masses were misled and only a minority of Jews clung to the true mission of the Jewish people. One of the first such of the occasions was the worship of the golden calf; today we unfortunately see a repetition of this, with the Zionist state now being the object of worship. Until the appearance and growing influence of political Zionism, Jewish leaders were chosen on the basis of their piety, decency, learning, and their love of justice and mercy. Today only too often so-called Jewish leaders, completely unqualified under Jewish law and traditional concepts, make pronouncements and decisions in the name and on behalf of the Jewish people. This is particularly true in the USA where there is the largest Jewish community in our time. I can never forget the remark of a woman in Oklahoma: "Isn't today's Judaism wonderful! All you have to do is give money."

    Even at his death Rabbi Blau refuted the Zionists who had often claimed that the Neturei Karta was nothing but an insignificant sect of a few hundred souls. Yet when Rabbi Blau died in Jerusalem on a Friday morning two years ago, a few hours later no fewer than 22,000 men attended his funeral.

    At all times in the past, the misleaders of the Jews have sooner or later fallen by the wayside, and only those who upheld the validity of the Torah and the Talmud (the written and oral law) and of Halachah, and who resisted the demagogues, prevailed. The Neturei Karta follow in this tradition. They continue as a living rebuke to Zionism and speak in our time for the true Jewish people, those who have not been misled by Zionism.

    During the Roman conquest of the Holy Land, there were Jews who on the basis of nationalism and racial pride were sure that they could not lose a war. They, like the Zionists of our day, were opposed to any compromise or settlement; there were determined to fight to the end. At that time, however almost 2,000 years ago, the fore most rabbi, Rabbi Yochanan ben Sakkai, chose a different way. The military adventurers prevented him from leaving beleaguered Jerusalem to negotiate with the Romans, so the rabbi had himself carried out in a coffin by his disciples to the Roman headquarters. He said to the Romans that the Jews need neither an army nor weapons and asked for permission to establish a yeshiva, a Jewish religious school, at Yavneh. It was this religious school, and not the militarists or generals of the time, that helped to perpetuate Judaism and the identity of the Jewish people.

    It must be stated explicitly that while not all Jews are Zionists, not all Zionists are Jews. The motives of some of these non-Jewish Zionists, e.g. Lord Balfour and General Smuts, are at least open to question. From the beginning of the Zionist movement, some of the most articulate and fervent Zionists have been Christian clergymen, especially "fundamentalists," who hail Zionism as an important "religious" movement and welcome it as a fulfillment of prophecy. They also, and significantly, serve the cause of Zionism.

    One of the basic aims of Zionism is aliyah, the immigration to the Zionist state of Jews from all countries. Nevertheless, during the past few years hundreds of thousands of Israelis have outgathered themselves from the Zionist paradise, and American Jews have "voted with their feet" and have chosen not to be ingathered. These Jews recognize that the Zionist state is in fact nothing but a giant ghetto.

    Instead of being able to render assistance to Jewish communities in other countries, American Jews have been mobilized to concentrate on helping the Zionist state, making the USA the real and major source of Zionist power and influence. The Zionists, true to the nature of their movement, rely on technical superiority and on a forbidding military deterrent - provided largely by the USA - for their security.

    Nothing could be farther from the true ideals of the Jewish people. The Jewish people were chosen in the first place "for you are the leas of all nations." As the Psalm says, "they rely on vehicles and horsepower, but we invoke the name of the Eternal, our G-d."

    One most vital point deserves mention. A former president of the World Zionist Organization has stated explicitly that a Zionist owes unqualified loyalty to the Zionist state and that, in the case of a conflict, the first loyalty of a Zionist must be to the Zionist state. According to Jewish law, however, a Jew owes allegiance and loyalty to the country of which he is a citizen, and, of course, no faithful Jews owes any loyalty or allegiance to the Zionist state which has been condemned by the foremost rabbis of our age.

    It is not my purpose to detail how Zionism should be dealt with. Let me state, however, that isolated or spontaneous acts against individuals or the mere adoption of resolutions in the UN or elsewhere are not effective means of bringing an end to Zionism. Let me state also that the battle against Zionism must be waged first, not on the shores of the Mediterranean, but in Zionism's most powerful bastion -- the USA.

    As an American citizen, I deplore that our government and our politicians have adopted an attitude that is in complete contradiction to the advice of the father of our country George Washington. Instead of shying away from foreign entanglements and permanent alliances with foreign powers, the establishment in Washington has embraced Zionism so wholeheartedly that in the eyes any criticism of the Zionist state and any opposition to political Zionism in the UN by any nation has become a punishable offense. And the docile American media do not dare to speak out against such an absurdity.

    Unfortunately, thus far, each year sees still further gains in influence by American Zionists. This fact has made possible events and developments that were unthinkable even ten years ago. It takes a lot of courage to be opposed to Zionism in the USA today. It also took a lot of courage during the Second World War to be anti-Fascist in Italy or anti-Nazi in Germany. In the long run Zionism is nothing but a passing aberration in the long history of the Jewish people and of the world.

    Let us take faith and hope in the certainty that eventually prejudice, hatred, and injustice will disappear, and that the prophecy will come true that all nations of the world will participate in the pilgrimage to Jerusalem "for My house shall be called a house of prayer for all nations."

    07-02-2012 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-02-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Parabel zur Wochenabschnitt Jissro:Das Lämmchen vor dem Throne der Gottheit
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    יתרו

     

     

    Das Lämmchen vor dem Throne der Gottheit

     

    שה פזורה  ישראל:

     

    Jissroél gleicht den zerstreuten Lämmern (Jeremia 50,17)

     

     

    Parabel

     

    Als Moses, nach der göttlichen Offenbarung am Sinai, den Berg verlassen hatte und zu den Kindern Jissroéls wieder zurückgekehrt war, sprach das Volk einstimmig zu ihm: „O Herr und Lehrer! Nun hast du uns im Namen Gottes alle die Gebote und Satzungen, die zu unserer geistigen und moralischen Veredlung beitragen, treulich mitgeteilt; du lehrtest uns, Güte, Barmherzigkeit und Wohlwollen gegen unsere Mitmenschen zu üben, lehrtest uns, das Leben, die Ehre und das Eigentum anderer als ein unantastbares Gut zu betrachten; von deinem edlen Beispiele ermuntert, sollen wir, fern von Stolz und Hochmut, in tiefster Bescheidenheit und Demut immer vor Gott  wandeln, sollen die ganze Menschheit mit inniger Bruderliebe umfassen, sollen jeden Haß, jeden Groll, jedes niedrige Rachegefühl selbst gegen Todfeinde aus unserem Innern verbannen und so und so unsern hohen Beruf als Israeliten, dem himmlischen Vater in Seinen erhabenen Eigenschaften, nachzuahmen, treulich erfüllen. –  Ja, diese Satzungen alle, die zu unserem Heile, zu unserer Vervollkommnung beitragen, sind wir wohl ganzer Seele zu üben bereit; wir wollen leben und sterben  in unserem heiligen Gesetze; wollen das teure Kleinod, die Thora, über alle Erdengüter schätzen und lieben und selbst in den traurigsten Tagen der Versuchung aus dieser göttlichen Quelle allein Trost und Hoffnung schöpfen.

    Doch sage uns, unser Lehrer Moses, wie werden sich die andern Völker, die nicht die heilige Lehre angenommen, zu uns verhalten? Werden sie uns nicht, da wir uns von ihrem Aberglauben und Götzendienst lossagen, verachten, verfolgen, mit Hohn und Spott überhäufen und dem Elende preisgeben? Und da wir als die Minderzahl nicht hinreichend Waffen besitzen, um ihren übermütigen Misshandlungen mit Mut nennen,  mit dem der gemeinste Pöbel nach Willkür zu schalten und zu walten sich berechtigt glauben wird? Ach, welch eine trübe Zukunft erwartet uns  da, o Herr und Lehrer! Wie ist diesem Übel abzuhelfen, und auf welche Art und Weise können wir jenem drohenden Unheile am besten entgegenarbeiten?“

    In ernstes Schweigen versunken, hörte der Gesetzgeber Jissroéls die Klage seines Volkes mit ungeteilter Aufmerksamkeit an, doch um ihr aufgeregtes Gemüt mit einer einleuchtenden Antwort zu beschwichtigen, nahm er zur Parabel seine Zuflucht, indem er folgendes herrliche Bild vor ihren Augen entfaltete:

    Der allgütiger Vater saß am Schlusse der sechs Schöpfungstage auf Seinem heiligen Weltenthrone, um die Erhabenheit und Pracht Seines vollendeten Meisterwerkes mit Wohlgefallen zu überblicken; durch Seine unendliche Kraft waren Myriaden Welten mit ihren zahllosen Wesen die sie bewohnen, aus dem Nichts in Dasein gerufen worden; alles Lebende, durch den Odem des Weltschöpfers zur Tätigkeit beseelt, war in geschäftiger Bewegung, jegliches hatte seine eigene Bestimmung; jegliches freute sich seines Daseins, nur ein Wesen war schweigsam traurig und lag vor den Stufen des ewigen Thrones wehmutsvoll hingesunken; nur eines, das sanfte unschuldige Lämmchen, war es, das die allgemeine Freude der neugeschaffenen Welt nicht teilen konnte.

    Und der alliebender Vater, Dessen unendliche Barmherzigkeit sich über jedes Seiner Werke erstreckt, bemerkte die Leiden des niedergeschlagenen Lammes, und Er fragte mit väterliche Huld und Liebe: „Was fehlt Dir, armes Lämmchen? Warum bist  Du so traurig und niedergebeugt, während Meine übrigen Geschöpfe alle so fröhlich und vergnügt mit dankbarem Gemüte lobpreisend zu mir emporschauen?“

    „Ach, mein Gott und Vater!“ erwiderte  das Lämmchen seufzend, „wie soll, wie kann ich vergnügt und heiter  gleich den anderen Geschöpfen mich meines Daseins freuen, wenn ich schwach und hilflos ewig den Mißhandlungen der andern Tiere ausgesetzt bin? Verzeihe, Allmächtiger, wenn ich als das unwürdigste Deiner Geschöpfe zu fragen mich erkühne: Warum bin gerade ich eine Ausnahme unter den Tausenden? Warum gabst Du mir nicht Schild und Waffen zur Verteidigung, wie den übrigen Tieren? Hast doch dieses seine spitzen Hörner, jenes seine scharfen Klauen, dieses sein kräftigen Rüssel, jenes seinen gefährlichen Zahn; während so viele Tiere durch Klettern, Schnelllauf, durch Fliegen in der freien Luft, durch Tauchen in die Tiefe des Gewässers ihrem gefährlichen Feinde zu entkommen imstande sind, stehe ich verlassen, vereinzelt, ohne Schutz und Waffen, ohne Aussicht auf Hilfe in der großen Welt da, und bin der Willkür meiner Feinde völlig preisgegeben.“

    Und die Gottheit in den Höhen, von Erbarmen und Milde umgeben, hörte die Klagen des hilflosen Lammes wohlwollend an und sprach: „Dein Ansuchen sei dir in Gnaden erstattet, und sei dir außerdem noch die Wahl überlassen; – verlangst du Krallen, Nägel, scharfe Zähne, einen Rüssel, womit du alles, was dir nahe kommt, zerfleischen, töten und vernichten kannst?“

    „Ach nein, mein Herr und Vater! Fern sei dies von mir, nicht eine wodurch ich einem andern Schaden zufügen oder gefährlich werden könnte; ich liebe den harmlosen Frieden und will mit meiner Umgebung auch nie in Feindschaft geraten; nur bitte ich, mein Gott, um solche Waffen, die mich so manches zugefügte Übel vergessen oder mir meine Leiden erträglich machen könnten.“

    „Deine Bitte ist zu gerecht, armes Geschöpf, als daß Ich sie nicht als Wunsch väterlich  dir gewähren sollte. Ich gebe dir hiermit drei der kräftigsten Waffen, vermittels deren du im Unglücke nicht elend und das größte Übel zu besiegen  imstande sein wirst, sie heißen: - Sanftmut – Hingebung und Geduld!“

    ***

    Israeliten! Hier habt ihr das treue Bild eurer Sendung und eures heiligen Berufe auf Erden; die einzigen Waffen, die euch zur Verteidigung von oben anvertraut wurden, heißen:

    Sanftmut, Hingebung und Geduld.

     

    Quelle: „ Bibel- und Talmudschatz. Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. Kohn Hamburg 1931 S.197-199

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    05-02-2012 om 14:28 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-01-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.The Difference Between Judaism and Zionism By G. NEUBURGER (dritter Teil)
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    The Difference Between Judaism and Zionism
    (Third Part)

    By G. Neuburger

     

    Zionism Was the Creation of Non-Jewish Imperialists not Jews

     

    We post this article from Neturei Karta, an anti-Zionist Hasidic religious group of Jews, not because we agree with each word of it, but because it is useful for people to rebut the arguments that Zionism and Judaism are intertwined.
    When Zionism first arose as a political movement, in the 19th Century, it sprang from non-Jewish imperialists like Palmerston, Napoleon III and Lord Shaftesbury. Jews considered it a species of anti-Semitism and when Herzl proposed that the First Zionist Congress of 1897 be held in Munich, the Jews there protested and it had to be held in Basel, Switzerland.

    Orthodox and Reform Judaism both united to condemn a movement that only anti-Semites supported. This history has, of course been lost and rewritten but it is always timely to remind people of the actual history of Zionism.

     

    (…) A Jewish world organization was founded in 1912 on the German-Polish border with the specific purpose of fighting Zionism. This organization, Agudath Israel, "Union of Israel," was to represent the true Jewish people in the world and to unmask the unwarranted and unjust claims of the Zionists. Rabbis everywhere joined Agudath Israel, as did masses of observant Jews. Anti-Zionist congresses were convened in Vienna and in Marienbad. In countries such as Poland, Agudists were members of parliament. Under Agudah leadership more than 50 years ago, Jews in the Holy Land opposed to Zionism obtained permission from Britain, the mandatory power in Palestine, to declare in writing that they did not wish to be represented by the Zionists or any of their groups, particularly not by the Zionist quasi-governmental organizations such as the Va'ad Leumi, "National Council."

    Shortly thereafter, Jacob de Haan, a former distinguished Dutch diplomat who was then leader of Agudath Israel in Palestine, initiated talks with Arab leaders with a view toward the eventual establishments of a state there in which Jews and Arabs would have equal rights. In this way he hoped to forestall the creation of a Zionist state. Despite threats to his life, de Haan, fully aware of the ultimate dangers of a Zionist state, continued his talks and negotiations. On the eve of his departure in 1924 for Britain to meet with authorities there, he was assassinated by the Haganah, the Zionist paramilitary force, in the center of Jerusalem as he came from evening prayers. More than a half a century ago, this devout and visionary Jew gave his life in a fight that he considered paramount, at a time when the world at large was still blind and deaf to the difficulties and problems that a future Zionist state would entail.

    As a result of such terrorism and increasing Zionist pressure, Agudath Israel gradually began to weaken and to compromise. During the Nazi period, it entered indo deals and arrangements with the Zionists, despite the fact that its fundamental aim had been to combat Zionism. After the Zionist state was established, Agudath Israel broke off with its past, participated in the Zionist government on the cabinet level and elected Agudists to the Zionist parliament. Still professing a nominal anti-Zionism, Agudath Israel established a network of "independent" schools in the Holy Land, but today the overwhelming part of the budget of these schools comes from the Zionist government.

    In view of these developments, those Jews who wanted to continue the fight against Zionism without any compromise left Agudath Israel and constituted themselves as the Neturei Karta, an Aramaic phrase meaning "Guardians of the City," i.e. the city of Jerusalem. The Neturei Karta in turn became a worldwide movement, known in some places as "Friends of Jerusalem."

    The greatest leader of the Neturei Karta was Rabbi Amram Blau, an inspired and dedicated leader whose compassion equaled his courage. He could not keep silent in the face of injustice, immorality, or hypocrisy. He was beloved by Jews and respected by Christians and Muslims. Born in Jerusalem, he never left the Holy Land during his entire life. In his writings he stressed many times that Jews and Arabs had lived in harmony until the advent of political Zionism. Rabbi Blau was imprisoned in Jerusalem, not by the Ottoman authorities, not by the British, and not by the Arabs, but by the Zionists. What was his crime? He defended with vigor and honesty, without regard for his own safety, the holy character of Jerusalem against the "innovations" and encroachments of the Zionists. He fought for the sanctity of the Sabbath and actively opposed the inroads of indecency and immorality made under the Zionist regime. Unceasingly he denounced the establishment of a Jewish state before the coming of the Messiah as an acct of infamy and blasphemy. Under his leadership, the Neturei Karta declared year after year that they did not recognize the legitimacy of the Zionist state or the validity of its laws.

    During the first period of fighting between the Zionist state and the Arabs, the rabbis of the Neturei Karta went toward the combat lines, carrying a white flag, and stated that they wanted no part in this war and that they were absolutely opposed to the creation of a Zionist state. In his last proclamation, Rabbi Blau deplored the actions of the Zionists against the Muslim and Christian Palestinians and the grievous harm done by the Zionists to the Jewish people in endeavoring to change them from "a kingdom of priests and a holy nation" to a modern state, devoid of spiritual foundation, based on chauvinism, built on conquest, and relying on military prowess. "The number of your cities constitute your gods," the prophet Jeremiah had thundered to the chauvinist and idolatrous Jewish government of this day. Like it, the Zionists are now establishing a new status quo and expanding their position by founding new settlements in the territories occupied since 1967.

     

    (Wird fortgesetzt).

    29-01-2012 om 15:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    “Ik ben een Vlaming en daar ben ik fier op!”

     

    Verleden Shabbes was er de zoveelste zionistische pesterij, provocatie,  tegen de persoon van Shmiel Mordche BORREMAN. Een arrogant racistisch meneerke (kenmerk: Spaans snorretje)  die opgehitst is door het Schmutzpapier “Lemaan Teida” antwoordde luid op een provocatie van een  zionistische militant van “Gur” in het Iwriet: “Hij is geen Jood, hij is een Goj” (misprijzend voor Niet-Jood) en verder in het Jiddisch “Er is a Flämer”.

    Antwoord van Shmiel Mordche BORREMAN: “Zeer zeker, ik ben een Vlaming en daar ben ik fier op. Ik ben een Vlaamse Jood of Joodse Vlaming, zonder complex.”

    29-01-2012 om 15:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-01-2012
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    The Difference Between Judaism and Zionism (Second Part)

    By G. Neuburger

     

    Zionism Was the Creation of Non-Jewish Imperialists not Jews


    We post this article from Neturei Karta, an anti-Zionist Hasidic religious group of Jews, not because I agree with each word of it, but because it is useful for people to rebut the arguments that Zionism and Judaism are intertwined.

    When Zionism first arose as a political movement, in the 19th Century, it sprang from non-Jewish imperialists like Palmerston, Napoleon III and Lord Shaftesbury. Jews considered it a species of anti-Semitism and when Herzl proposed that the First Zionist Congress of 1897 be held in Munich, the Jews there protested and it had to be held in Basel, Switzerland.

    Orthodox and Reform Judaism both united to condemn a movement that only anti-Semites supported. This history has, of course been lost and rewritten but it is always timely to remind people of the actual history of Zionism.

    (….) One means of misleading many Jews and all too many non-Jews is the Zionist misuse of names and symbols sacred in Judaism. They use the holy name Israel for their Zionist state. They have named their land acquisition fund with a term that traditionally implies the reward for piety, good deeds, and charitable work. They have adopted as a state symbol the menorah (candlebrum). What hypocrisy, what perversion it is to have the Israeli army fight under an emblem, the meaning of which is explained in the Tenach (on the occasion of a previous return to the Holy Land) as, "not with armed force and not with power, but in My spirit says the Lord of Hosts."

    The infamous founder of political Zionism, may his name be cursed, who only discovered his own Jewishness because of anti-Semitism displayed at the Dreyfus trial in France, proposed various solutions to what he called the "Jewish problem." At one point he proposed to resettle the Jews in Uganda. At another he proposed to convert them to Catholicism. He finally hit on the idea of a Judenstaat, an exclusive Jewish state. Thus from its very beginning Zionism was a result of Anti-Semitism and indeed is completely compatible with it, because Zionists and anti-Semites had (and have) a common goal: To bring all Jews from their places of domicile to the Zionist state, thus uprooting Jewish communities that had existed for hundreds and even thousands of years. Loyalty to the Zionist state was substituted for loyalty to G-d, and the state was made into the modern "golden calf". Belief in the Torah and fulfillment of religious obligations in Zionist eyes became a private matter and not a duty for every Jew or for the Jewish people. The Zionists made divine law subject to party or parliamentary votes, and they set their own standards of conduct and ethics.

    Neither the founder of political Zionism nor any of the prime ministers of the Zionist state believed in the divine origin of the Torah nor even in the existence of G-d. All prime ministers were members of a party that opposed religion in principle and that considered the Bible a document of ancient folklore, devoid of any religious meaning. And yet these same Zionists base their claim to the Holy Land on this same Bible, the divine origin of which they deny. At the same time they conveniently forget the Jewish holiday prayer "and for our sins have we been exiled from our land," and ignore the fact that the present exile of the Jewish people is divinely decreed and that the Jewish people are neither commanded nor permitted to conquer or rule the Holy Land before the coming of the Messiah. The Jewish people do, of course, recognize special spiritual ties to that land they call it Eretz Yisrael. Every morning, afternoon, and evening, and night they mention it and Zion and Jerusalem in their prayers, and indeed a Jew does not sit down to a meal without doing likewise. To the Jew, the very soil of the Holy Land is different from that of any other spot on this globe, and wherever he is he turns his face toward Jerusalem during prayers. To live in the Holy Land or even to be buried there was always considered to be of high merit.

    This love of the land and the Jewish longing for a return to it and for the coming of the Messiah have been exploited innumerable times during the past 2,000 years. Zionism has had many precursors and each has been a curse for the Jews. Individuals who proclaimed themselves the Messiah and messianic movements have sprung up from time to time, from the Roman era through the Middle Ages and down to the modern Zionists. Many of these pseudo-Messiahs posed as rabbis or as national leaders, though some of them eventually professed other faiths; many temporarily - some for longer periods - succeeded in misleading Jews, rabbis, and entire Jewish communities. All were in due course exposed and recognized as frauds, and those who had set their hope on them found only disappointment and all too often disaster.

    In the early stages of the development of modern Zionism, the Mizrachi was founded, an organization of so-called religious Zionists who tried to combine their faith with political Zionism. This led to constant conflict between the dictates of divine law and the demands of Jewish nationalism. Most of the time, the Mizrachi was outvoted at Zionist congresses and served only to give the Zionist movement a false religious aura. Whenever expediency called for it, these "religious" Zionist fellow-travelers have been used by the Zionist government to underpin national claims with "religious" authority. The National Religious Party in the Zionist state has been well rewarded for giving its stamp of approval to nationalistic measures and enactments, whether these rewards were of financial nature or in the form of cabinet or other government posts. The chauvinism of these religious Zionists frequently exceeded that of other Zionists, and it was always couched in religious terms - a prime example of the abuse of religion. The fraudulence of these "religious" Zionists was demonstrated during the past year when it was revealed that two of their world leaders had committed million-dollar thefts.

    (wird fortgesetzt)

    24-01-2012 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-01-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Pinchos KOHN: Zum 27. Tévès
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    Rabbiner Dr. Pinchos KOHN

             (1867-1942)

    Zum  27. Tebeth

     

    Es gibt nichts  ergreifenderes, als wenn Kinder, die schon früh, noch ehe das Bild ihrer Eltern deutlich in ihr Bewusstsein treten konnte, Vater und Mutter verloren haben, Jahrzeit zu halten Sie sind auf Schilderungen anderer hingewiesen, wenn sie sich ein Bild ihrer Eltern gestalten wollen. Das fremde Auge sieht aber dieses Bild nicht mit den Augen des Kindes. Nur halb und ungefähr, notdürftig und nur mit Zuhilfenahme der Phantasie schließen sich einzelne, versprengte, abgerissene Eindrücke zu einem traumhaft ungewissen Gesamteindruck zusammen.

    So ähnlich ergeht es uns Nachgeborenen, wenn wir den Jahrzeit des 27. Tebeth begehen. Aus der Ferne grüsst uns ein Bild, schon halb in den Schatten der Geschichte getaucht, halb märchenhaft, halb lichtumflossen. Andere, die seine persönliche Nähe empfanden, erzählen uns wie er war; und diejenigen unter ihnen, die ihm am genauesten kannten, fügen ihrer Schilderung das Schlusswort an: Lest seine Bücher, seine Schriften, da habt ihr den ganzen Mann.

    Sechs Jahrzehnte lang hat Hirsch geschrieben und immerfort geschrieben. Vieles für und gegen andere, nichts über sich selbst. Jene eitle Selbstbespiegelung, die noch immer ein Kennzeichen des modernen Literatentums ist, war ihm vollkommen fremd. Dennoch, wäre es falsch, zu sagen, dass hinter seinem Werk seine Person verschwände. Sie meldet sich immer wieder zum Wort. Es gibt Stellen in seinen Schriften, die nur er und niemand anders hätte schreiben können.

    Gerade dieses Stellen, die uns die Umrisse seiner Persönlichkeit verraten, haben ihm eine kleine, aber treue Gefolgschaft, ermöglicht. Ein Parteigründer und Parteiführer war er nicht. Mit der suggestiven Methode eines Chassidimrabbi lockte er wahrverwandte Naturen in seinen Kreis. Ein Chassidimrabbi braucht nur einmal mit seine Hand auf die Schulter eines Empfänglichen zu legen, um ihn für immer an seine Person zu fesseln.

    Mann muss Hirsch als Kind gelesen haben: dann wird man ihn nie vergessen. Dann versteht man, warum er den Gedanken weit von sich wies: in der Bibel steht ein Wort, wonach böse sei der Mensch von Jugend an, und warum es Jißroels Jünglinge und Jungfrauen waren, denen er die ersten heißen Flammen seines Wortes weihte. Und man versteht auch, warum der Kreis derer, die ihm folgen, nur langsam, schneckenhaft langsam sich erweitert.

    Denn gerade das, was ihm die einen gewinnt, entfremdet ihm die Andern. Die geistige und seelische Stimmung unserer Zeit ist Hirsch nicht günstig. Alles wird heute mit sorgfältiger Abscheidung der Kompetenzen in sein unbegrenztes Rayon verwiesen: die Wissenschaft, die Poesie, die Musik, die Politik, die Religion. Wird irgendwo ein außerordentlicher Mensch geboren, dann muss er sich für irgendein „Fach“ entscheiden. Darin darf er dann glänzen. Sträubt er sich dagegen, flattert er frei davon, ehe man ihm die Flügel stutzte, wagt er es, eine Wissenschaft vorzutragen, die voll Poesie und Musik, eine Politik vertreten, die von Religion durchtränkt und gesättigt ist, und lässt er die heißen Flammen seiner Jugendjahre noch in sein reifes Mannes- und Greisenalter hinüberschlagen: – dann wird es nur wenige geben, die hinter der scheinbaren Willkür ein bestimmtes System vermuten. Die meisten werden mit künstlichem Feuerwerk verwechseln, was in Wahrheit das natürliche Licht eines vom Himmel zur Erde gefallenen Sternes ist. Nur kindlichen Naturen sind vor dieser Verwechslung geschützt. Eher sind sie geneigt Kunst mit Natur zu verwechseln. Kindliche Naturen sind aber heutzutage rar.

    Drüben im Osten sind sie dichter gesäet. Es ist dennoch keineswegs ausgeschlossen, daß einmal aus dem Osten jemand kommen wird, um uns zu verraten, was der Westen in Hirsch besass. Setzt ja das Verständnis seines Wesens das Vorhandensein einer großen Portion natürlichen Judentums voran. Nur die Wenigsten ahnen, wie frei von jeder assimilatorischen Neigung, von neujüdischer Verkünstelung der Altjüdischen er war. Das Wesentliche an ihm klar herauszustellen, dazu bedürfte es wohl zunächst einer genauen Kenntnis der Grenzlinien zwischen Ost und West: einer Kenntnis, zu der man drüben leichter erlangen kann als bei uns, weil es dem Osten leichter  fällt dem Westen, als dem Westen den Osten zu verstehen. Wer aber kann der Vorsehung in die Karten schauen? Vielleicht besteht die Mission Hirschs gerade darin, der gute Geist des deutschen Judentums zu sein. Vielleicht sind wir es nur, zu denen er sprach. Vielleicht hat sein Prophetenwort sich nur, zu gedulden, bis es im eigenen Lande gilt. Denn bis alle Grenzpfähle von der Erde schwinden, das kann noch lange dauern. Es wäre aber ein Verhängnis  für uns, auch nur einen Augenblick ohne die starke Hand eines kundigen Führers zu sein.

    Als die Seinen, die seiner Wesenart am nächsten stehen, begehen wir alljährlich seinen Jahrzeitstag. Dieser 27. Tebeth jährt sich in diesem Jahre zum 25. Mal. Dieser Grabhügel ist schon ein Vierteljahrhundert alt; und er, dessen Gebeine er deckt, ist noch so jung wie am Tage, da er zum ersten Male nach der Feder griff. Dieser Feder hat uns das Bild seiner Persönlichkeit für immer festgehalten. Ihr danken wir es, wenn er nicht ganz im Schatten der Geschichte versank, wenn die in Zukunft Kommenden ihm so nahe sein werden, wie die in der Gegenwart Lebenden, wie die in der Vergangenheit Gewesenen. Ja, vielleicht wird er den Kommenden noch näher sein als den Lebenden und Gewesenen. Noch klingt den Lebenden sein Name wie eine schrille Fanfare ins Ohr. Vielleicht wird in der Zukunft sein Name Bild ein Symbol des Friedens und der Liebe sein.

     

    In: „Jüdische Monatshefte“ Tewes 5674- Januar 1914

    22-01-2012 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-01-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.The Difference Between Judaism and Zionism By G. NEUBURGER (1ster Teil)
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    The Difference Between Judaism and Zionism
    (First Part)

    By G. Neuburger

     

    Zionism Was the Creation of Non-Jewish Imperialists
    not Jews


    We post this older article from Neturei Karta, an anti-Zionist Hasidic religious group of Jews, not because we agree with each word of it, but because it is useful for people to rebut the arguments that Zionism and Judaism are intertwined.

    When Zionism first arose as a political movement, in the 19th Century, it sprang from non-Jewish imperialists like Palmerston, Napoleon III and Lord Shaftesbury. Jews considered it a species of anti-Semitism and when Herzl proposed that the First Zionist Congress of 1897 be held in Munich, the Jews there protested and it had to be held in Basel, Switzerland.

    Orthodox and Reform Judaism both united to condemn a movement that only anti-Semites supported. This history has, of course been lost and rewritten but it is always timely to remind people of the actual history of Zionism.

     

    Where the Torah tells about the creation of the first human being, the most prominent Jewish commentator, Rashi, explains that the earth from which Adam was formed was not taken from one spot but from various parts of the globe. Thus human dignity does not depend on the place of one's birth nor is it limited to one region.

    The greatness or worth of a person is not measured by his or her outward appearance. Jews believe that Adam was created in G-d's image and that he is the common ancestor of all mankind. At this stage in human history, there is no room for privileged people who can do with others as they please. Human life is sacred and human rights are not to be denied by those who would subvert them for "national security" or for any other reason. No one knows this better than the Jews, who have been second-class citizens so often and for so long. Some Zionists, however, may differ. This is understandable because Judaism and Zionism are by no means the same. Indeed they are incompatible and irreconcilable: If one is a good Jew, one cannot be a Zionist; if one is a Zionist, one cannot be a good Jew.

    For over 60 years I have fought Zionism, as did my father before me, and I am therefore quite familiar with it. For those who have been in this fight for only the last ten or twenty years, what I have to say may be surprising or even shocking. Nevertheless these matters must be stated clearly and openly, because unless the disease of Zionism is diagnosed accurately, it cannot be cured. Too long have those opposed to Zionism engaged in daydreaming and wishful thinking. In order to recognize Zionism for what it is, one has to know about Judaism, about Zionism -- the opposite and negation of Judaism, and about Jewish history. In the time allotted to me, I am not going to talk about the actions of the Zionists; they will be adequately dealt with by others. As a Jew, I plan to discuss Zionism, which is rebellion against G-d and treason to the Jewish people.

    To begin with, a few definitions: Who is a Jew? A Jew is anyone who has a Jewish mother or who converted to Judaism in conformity with Halacha, Jewish religious law. This definition alone excludes racism. Judaism does not seek converts, but those who do convert are accepted on a basis of equality. Let us see how far this goes. Some of the most eminent and respected rabbis were converts to Judaism. Jewish parents throughout the world bless their children every Sabbath and holiday eve, and they have done it in the same way for millennia. If the children are girls, the blessing is, "May G-d let you be like Sarah, Rebecca, Rachel and Leah." Not one of these matriarchs was born a Jewess; they were all converts to Judaism. If the children are boys, the blessing is, "May G-d let you be like Ephraim and Menashe." The mother of these two was an Egyptian woman who became Jewish and had married Joseph. Moses himself, the greatest Jew who ever lived, married a Midianite woman who became Jewish. Finally, the Tenach, the holy writings of the Jew, contains the book of Ruth. This woman was not only not Jewish by birth, but she came from the Moabites, traditional enemies of the Jewish people. This book describes Ruth's conversion to Judaism and is read annually on the holiday commemorating the giving of the Torah, the "Law," i.e. the Pentateuch. At its very end, the book of Ruth traces the ancestry of King David, the greatest king the Jews ever had, to Ruth, his great-grandmother.

    Apart from the Zionists, the only ones who consistently considered the Jews a race were the Nazis. And they only served to prove the stupidity and irrationality of racism. There was no way to prove racially whether a Mrs. Muller or a Mr. Meyer were Jews or Aryans (the Nazi term for non-Jewish Germans. The only way to decide whether a person was Jewish was to trace the religious affiliation of the parents or grandparents. So much for the this racial nonsense.

    Racial pride has been the downfall of those Jews in the past who were blinded by their own narrow-minded chauvinism. This brings us to a second definition. Is there a Jewish people? If so, what is its mission? Let us make this completely clear: The Jewish nation was not born or reconstituted a generation ago by some Zionist politicians. The Jewish nation was born on Mount Sinai when the Jews by their response, "let us do and let us hear," adopted the Torah given to them by G-d for all future generations. `This day you become a people," though valid still today, was spoken thousands of years ago.

    According to Jewish tradition, there are seven Noachide laws which apply to all human beings. Then there are the Ten Commandments which form basic standard of morality and conduct for adherents of all monotheistic religions. In addition to these, there are 613 laws obligatory for Jews, and every Jew has to observe those which are applicable to him or her according to Halacha. It is the carrying out of these mitzvoth, "commandments," which constitutes the essence of being Jewish, and therefore of the Jewish people and their covenant with G-d.
    In what way are the Jews a "chosen people"? Every Jewish man anywhere and at any time when called to the reading of the Torah says, "Who has chosen us from all the peoples and gave us His Torah." This is the way in which the Jews are chosen. The Jewish people are chosen not for domination over others, not for conquest or warfare, but to serve G-d and thus to serve mankind. "And the hands are the hands of Esau," has been traditionally interpreted to mean that while "the voice is Jacob's," the hands- - symbolizing violence - are Esau's. Thus physical violence is not a tradition or a value of the Jews. The task for which the Jewish people were chosen is not to set an example of military superiority or technical achievements, but to seek perfection in moral behavior and spiritual purity. Of all the crimes of political Zionism, the worst and most basic, and which explains all its other misdeeds, is that from its beginning Zionism has sought to separate the Jewish people from their G-d, to render the divine covenant null and void, and to substitute a "modern" statehood and fraudulent sovereignty for the lofty ideals of the Jewish people.

     

    (wird fortgesetzt)

    17-01-2012 om 23:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-01-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Hirsch über den Antisemitismus (9.Folge)
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    Rabbiner Hirsch über den Antisemitismus (9.Folge)

     

    (Fortsetzung von „Aus dem politischen Testament Rabbiner Hirsch’s”)

     

    „ Das letzte Goluthstadium: (wenn wir) nicht obgleich wir Juden, sondern eben weil wir Juden, die Anerkennung und Achtung der Völker gewinnen.“            Gen. 26,5

     

    „Je nachdem die Nationen dem jüdischen Geiste huldigen, je nachdem werde ich sie segnen.“ Gen. 12, 3

     

    „Jissroél möge sich in der Zerstreuung also bewahren, daß seine Förderung des Völkerheils bedeute“  Das.

     

    „Die  Gewalttätigkeiten und Unmenschlichkeiten, welche Jissroéls Leidensgeschick gestalten, tragen in sich selbst die  Bürgschaft ihres Endes. Sie sind das Symptom eine Entartung, welcher nicht die Zukunft der Menschheit angehört, deren endlich völliges Verschwinden vielmehr das Ziel der göttlichen Zeitenlenkung bildet.“ Ps. 124,7

     

    (Ende)

     

     

     Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 9 u. 10 S. 215-221

     

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    15-01-2012 om 21:43 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-01-2012
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    ווידער דער קריסט פון די טערליסט שטראסע

    לעצטע וואך ( 27 דעצעמבער) איז אין בריסעל פארגעקומען א שארפע מאניפעסטאציע קעגען ישראל און קעגען יידען. עס האבען זיך דארט אויך באטייליגט עטליכע אקטיוויסטען פון פראנקרייך. ווען מען האט זיי געפרעגט ווי קומען זיי נאך בריסעל זיך צו באטייליגען אין א'ן אנטיסעמיטישע מאניפעסטאציע אין בעלגיע, האט זייער אנפירער (א פרוי) ערקלערט "וויאזוי קענט איהר  דאס אנרופען א'ן אנטיסעמיטישע מאניפעסטאציע "ווען דער רב פון אנטווערפען און זיין בטעמ'טע פרוי האבען זיך דארט באטייליגט?"

    ווען מען באקוקט די בילדער פון די מאניפעסטאציע באמערקט מען אז דער "רב פון אנטווערפען" איז נישט מעהר נישט ווייניגער ווי דער באקאנטער קריסט פון די טערליסט שטראסע......

    כדאי צו דערמאנען אז ער איז געטויפט געווארען אין די גרויסע קירכע פון Halle ביי בריסעל און איז במשך 17 יאהר געווען א'ן אפיציער אין די קאמוניסטישע ארמיי פון אסט-דייטשלאנד.

    ער האט דארט געמאלדען אז ער איז דער רב און פארטרעט דארט א חסידיש שטיבעל פון אנטווערפען......

     

    Lemaan Teda n° 479 (6 Januari)

     

    Vertaling uit zijn primitief Jiddische Jargon: “Verleden week (27 december) was er in Brussel een scherpe betoging tegen Israex en tegen de Joden. Ook enkele activisten uit Frankrijk hebben deelgenomen. Op de vraag hoezo zij deel te nemen aan een antisemitische manifestatie, heeft een van de organisatoren (een vrouw) verklaard “ Hoezo kunt U dit een antisemitische betoging noemen “wanneer de Rav (rabbijn) van Antwerpen samen met zijn heerlijke echtgenote daaraan deel nemen?” Als men de beelden van de manifestatie bekijkt, bemerkt men dat de “Rav van Antwerpen” niet meer niet minder is dan de bekende kristen van de Terliststraat …. Het past eraan te herinneren dat hij gedoopt werd in de grote kerk van Halle bij Brussel en hij ongeveer 17 jaar officier geweest is in het communistisch leger van Oost-Duitsland. Hij heeft daar verklaard  dat hij de Rav is en een chassidisch groepje in Antwerpen vertegenwoordigt”

     

    De stoppen zijn bij deze zielige agent van de Mossad (sayan) volledig doorgeslagen. Hoe kan men in een paar zinnen zoveel onzin, leugens, verdraaiingen, lasterpraat, beledigingen  uitkramen?
    Daarbij schept deze agoedistische zionist er graag mee op dat hij “al vijf keer de volledige Schass (Talmoed) bestudeerd heeft met een “Chavroessa” (vaste studiegenoot).
    Ware het niet zijn religieuszionistische kwaadwilligheid zou men met hem zelfs medelijden kunnen hebben.

     

    Het enige interessante hieraan is dat hij in vergelijking met zijn vorige haat- en lasterpraat tirades het woord “Goj” (misprijzend voor niet-Jood), vervangen heeft door “Krist”.

     

    Reactie van een lezer op het Schmutzpapier “lemaan479-16”:

     

    דער וואס האט געשריבן דער לשון הרע איז א גרויס רחמנות! איך פארשטיי נישט ווי אזוי אידן, געלערנטע אידן, קענען ליינן דאס שמוץ-פאפיער! נישט נאר דער רשע ליגט, ער פארפירט אויך פשוטע אידן אין די כפירה מיט זיין פרוש אויף די וועלט נייעס. ער לייגט אין דער זעלביקער זאק אידישקייט און ציוניזם. פארוואס לאזן די אידן רעדן א ציוניסט אין זייער נאמען? די רבנים מוזן טאן זייער ארבעט: תשובה טאן אויף דעם פרומע ציוניזם און באשיצן די אידן פון ציוניסטישע כפירה און נישט נאכגיין די רעליגיעזע פאליטישע כופרים קעגן גערעכטיקייט.

    12-01-2012 om 22:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-01-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: Vorläufer des Zionismus (2. Folge)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

    Vorläufer des Zionismus (2. Folge)

     

    … Zum Beweis zitieren wir aus unserer Broschüre (S.12) das auch in mancher anderer Hinsicht sehr charakteristische Schreiben eines איש נאמן אשר הוא מגודל בבית הרב הצדיק המפורסם המונח מוה' הירש לעהרן זצ"ל , eines Mannes, der damals im heiligen Lande wohnte und an  R. Akiba Lehren in Amsterdam einen Bericht über die Verhältnisse in Palästina und über die Möglichkeit des Kolonisationsplanes Kalischers erstatten sollte. Das Schreiben ist in jüdisch deutscher Sprache abgefaßt und hat folgenden Wortlaut:

    „Sie ersuchen mich, לחוות דעתי אודות Kolonisationsplan. Meine Hauptansicht,  wenn es מן השמים ist, daß der Allmächtige seinem armen Volke zu guten bedenken und בדרך הטבע stattfinden soll, was doch die Ansicht von כמה וכמה גדולי עולם, dann betrachte ich הרב מוה' צבי קאלישער wie auch die Alliance in Paris als שלוחי המקום ב"ה וב"ש. Man sieht, wie die Welt in Kolonisation voraus geht, wenn jeder in ירושלים gerne sein möchte, wie viel Geld lassen sich nicht auch גוים kosten, wie viele Millionen auch verschwendet, um hier ein Gebäude zu haben, die Russen haben ein unschätzbares Gebäude vor der Stadt, was nur ein Kaiser es ausführen kann, die Franzosen haben אלפים ורבבות ausgegeben für ein Platz in Verbindung mit ihrem Glauben, jetzt bauen sie eine Art Festung, die kostet alle Kassen von Geld, und sind noch mehrere Beispiele, man sieht hier so offen die השגחת פרטית mehr als in der ganzen Welt.

    „Da wieder betrachtet die Welt ארץ ישראל für ein ארץ לא זרועה, aber ich versichere Ihnen, man irrt sehr, denn ein so wundervolles, fruchtbares Land, als auch jetzt ארץ ישראל בחורבנה ist, findet man glaube ich nirgends, man wirft den Samen auf die Erde und es wächst der herrlichsten Weizen, alle Fruchtbäume ובפרט זתים und anderes wächst ganz von sich allein (das heißt natürlich בהשגחת הבורא ב"ה), aber die Bauern rühren das ganze Jahr keine Hand daran, denn בטבע sind die hiesigen Bauern faul, man kann sich eine Idee machen, was ארץ ישראל בישובה muss gewesen sein, wo da war איש תחת גפנו ותחת תאנתו – ja, ja, wie erlebt man wieder die herrliche Zeit במהרה ובזמן קרוב אמן סלה.

    „Also nach dieser Art des Landes wäre der Plan der Kolonisation ein herrlicher und könnte נושא פרות sein, wobei aber viel Geld nötig ist, dann müssen tüchtige, gesunde Arbeiter sein, welche מנעורם an schwere Arbeit gewöhnt sind, hier sind wenig solche, es müssen aber hiesige dabei sein wegen der Sprache, unter den ספרדים und מארץ המערב gibt es solche, welche kräftig, die gerne arbeiten wollen und können, man will Schulen errichten, ich  verstehe eigentlich nicht, was das heißt, meines Erachtens ist die beste Schule ein Stück Feld mit den nötigen מכשירים usw. Es ist nicht besser als bald der Praxis sich zu wenden.

    „ Was die leitende Direktion betrifft, so müssen diese gewiegte, ehrliche Leute sein, wenn man’s hier z.B. פלוני ופלוני übergibt, so wird nichts daraus, es kann dabei viel hintergangen werden, es ist zwar eine עצה man gibt jedem Arbeiter ein Stückchen Land zu seiner eigenen Disposition, er muss nachher Rechnung abgeben,  aber besser von חוץ ehrliche Männer bringen. – Manche wollen behaupten, das Klima wäre hier nicht gesund, glauben Sie mir, es ist nicht so, es ist hier ein ausgezeichnetes Klima, חוץ im Sommer etwas heißer als draußen, aber man gewöhnt sich schnell daran, die Hauptsache ist ein regelmäßiges Leben, welches aber hier bei יהודים wenig zu behaupten ist.“

    Jede Zeile dieses Briefes beweist, daß sein Schreiber ein Mann  von tiefer Religiosität und echter Palästinaliebe war. Man schreibt heute in orthodoxen Kreisen anders wie man damals zur Zeit von R. Akiba Lehren schrieb: weniger hebräisch und mehr deutsch, weniger naiv und mehr weltmännisch, weniger gefühlvoll und mehr verstandesmäßig. Auch die Orthodoxie ist weltkundig geworden. Wenn von Schulen in Palästina die Rede ist, weiß man heute auch in orthodoxe Kreisen, „was das heißt“, und so einfach, wie sich unser Berichterstatter die Kolonisation Palästinas vorstellt, malt sich heute die Zukunft Palästinas ach in unseren schwärmerischsten Köpfen nicht. Gleichwohl söhnt der echt religiöse, so gar nicht politische Geist, der einem aus diesem Schreiben entgegenweht, mit den so kindlich anmutenden Unzulänglichkeiten seiner politischen Betrachtungen aus. Umso mehr will es uns heute überraschen, daß einmal eine Zeit gewesen ist, in der orthodoxe Kreise die Alliance israélite universelle als שלוחי המקום ברוך הוא וברוך שמו, Sendboten Gottes, gesegnet sei Er und gesegnet sei Sein Name, begrüßt haben. Sollte uns diese Tatsache heute im Zeitalter des Zionismus nicht manches zu denken geben? Die Misrachisten sagen heute: Wer sich dem Zionismus nicht anschließt, versündigt sich an der Zukunft des jüdischen Volkes, weil die offensichtlichen Erfolge des Zionismus ihn als שליח המקום legitimieren. So ähnlich hat man auch einst von der Alliance israélite universelle gesprochen, und einer  Entwicklung von Jahrzehnten  hat es bedurft, bis man in jüdischen Kreisen einsah, daß die Alliance von Niemand weniger als von המקום ברוך הוא וברוך שמו entsandt sein konnte.

    Unter den גדולים jener Zeit war nur einer, der sofort nach der Gründung der Alliance ihr ungöttliches Wesen durchschaute und seine Erkenntnis auch alsbald im alten Jeschurun kundgab: Rabbiner Hirsch זצ"ל. Die Folgezeit hat ihm recht gegeben.

    Gewiß, man kann der Zionismus nicht mit der Alliance vergleichen. Hinter der Alliance standen Geldleute, hinter dem Zionismus stehen Volkskräfte. Wir meinen aber, daß eben deshalb kritische Selbstbesinnung gegenüber dem Zionismus noch viel dringender geboten ist als gegenüber der Alliance. Denn schlecht orientierte Geldleute schade dem Judentum viel weniger als missleitete  Volkskräfte. Es wird wohl auch hier erst einer Entwicklung von Jahrzehnten bedürfen, bis allen Kreisen der Orthodoxie die Erkenntnis sich aufdrängen wird, daß der Zionismus vom ersten Augenblick seines Daseins nichts anderes als eine radikale Umwertung aller jüdischen Werte, nichts anderes als eine große Volksverführung und Volksvergiftung war. Bis dahin empfehlen wir den Zionisten und ihren orthodoxen Mitläufern, nicht immerfort mit überlegener Entdeckermiene herumzulaufen, sondern die Broschüre קול אבירי הרועים zu lesen, die sie belehren daß alles schon einmal da gewesen ist.

     

    R.B.

     

    Erschienen in דרש טוב לעמו „Jüdische Monatshefte“  Jahrgang 6 Heft 5 u. 6 1919, 5699 S. 101-106

     

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    10-01-2012 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-01-2012
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    Rabbiner Hirsch über den Antisemitismus (8.Folge)

     

    (Fortsetzung von „Aus dem politischen Testament Rabbiner Hirsch’s”)

     

    „ Wo man offene Herzen, Häuser und Hände, wo man Opferwilligkeit für menschliche Zwecke finden will – da suchen noch heute selbst die Verächter des Judentums sie in erster Linie auch bei Juden.“          Gen. 18,1

     

    „Eine Minorität darf keinen Plebs und Ausschuß, ja sie darf keine Schwächen und Gebrechen haben.“  G. Schr. 4,43

     

    „Des jüdischen Volkes Ehrenname „ ישורון “ , das nur auf „geradem“ Wege alle seine Zielen erreichen, und dem jede Krümme für jedes Ziel widerstehen soll.“  Gen. 27,1

     

    „Die Behandlung Jissroéls wird zum Gradmesser der Gotteshuldigung auf Erden, sodass der Antritt des Gottesrechts auf Erden Hand in Hand geht mit dem Aufhören der völkergeschichtlichen Mißhandlung Jissroéls“            Deut. 32,43

     

    (wird fortgesetzt)

     

     

     Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 9 u. 10 S. 215-221

     

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    08-01-2012 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-01-2012
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    עשרה בטבת
    Der Fasttag des Monats Tevess

     

    Am zehnten dieses Monats ist ein allgemeiner Fasttag zur Erinnerung daran, daß an diesem Tage die Belagerung Jerusalems durch Nebuchadnezar angefangen hat. Das Fasten an diesem Tage soll uns lehren, dass unsere Vorfahren durch ihre Sünden die höchsten Güter des Lebens verscherzten, und uns ermahnen, in aufrichtiger Rückkehr zu Gott uns Seiner Gnade wieder würdig zu zeigen. – Die wesentliche Bestimmung eines Fasttages besteht daher nicht bloß in der Enthaltung von Speise und Trank, sondern vor allem auch in der Besserung des ganzen Lebenswandels; wer daher durch Fasten allein, ohne sein Herz gebessert zu haben, alles getan zu haben glaubt, der hat den wahren Zweck des Fasttages nicht verstanden!

     

    J.H. KOHN Bibel- und Talmudschatz – Ein Buch für die jüdische Familie 13.Auflage Hamburg 1931, S. 122

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    05-01-2012 om 19:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zionistisch Pulptijdschrift ‘Joods Actueel’ kreeg deksel op de neus
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    Zionistisch Pulptijdschrift ‘Joods Actueel’ kreeg deksel op de neus

     

    Het Antwerps religieuszionistisch Pulptijdschrift ‘Joods Actueel’, bekend voor valse berichtgeving - zogezegd ‘antisemitisme’ voorval  te Brugge als voorbeeld – en vuige lasterpraat tegen zowel Joden als niet-Joden, zodra zij zich ook maar enigermate kritisch opstellen tegenover het Zionisme en zijn entiteit, hetzte weer  eens tegen het Centrum  voor Gelijke Kansen (CGKR) en zijn medewerkers. Deze keer kregen ze van de bevoegde instantie het deksel op de neus. Welverdiend!


    Zie in de Gazet van Antwerpen:

     

    http://www.gva.be/nieuws/binnenland/aid1103780/jozef-de-witte-niet-langer-aan-hoofd-van-cgkr.aspx

    05-01-2012 om 19:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-01-2012
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Hirsch über den Antisemitismus (7.Folge)
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    Rabbiner Hirsch über den Antisemitismus (7.Folge)

     

    (Fortsetzung von „Aus dem politischen Testament Rabbiner Hirsch’s”)

     

    „Aber  den Grad des Vertraulichkeit vermagst Du nicht zu erlangen, wenn Du nicht – mindestens – mit ihnen an ihren Gastmählern ißest und trinkest?“ –

    Übe Gerechtigkeit und Liebe, wie Deine Thauroh Dich lehrt; sei gerecht in Tat, sei wahr in Wort, trage Liebe im Herzen gegen Deinen nichtjüdischen Bruder, wie es Deine Thauroh Dich lehrt: speise seine Hungrigen, kleide seine Nackten, erquicke seine Kranken, tröste seine Leidenden, berate seine Unberatenen, springe ihm bei mit Rat und Tat in Not und Fährnis, entfalte die ganze edle Fülle Deines Jissroéltums – und er wird Dich nicht achten und lieben?“

    19 Briefe

     

    „Nicht durch kosmopolitisches Aufgehen in die Völkerströmung, sondern gerade bei der vollendesten Einkehr in die scheinbar isolierende Bestimmung winkt Jakobs Sprösslingen die Anerkennung und Segen“       Gen. 32,30

     

    „Man beurteilte das Judentum nach der  Judenheit und die Judenheit nach dem ersten besten Juden, der in den Wurf kam.“  Ges. Schr. 4,41

     

    „Es sieht nichts schärfer als der Neid, es zeichnet nichts wahrer als der Haß – und es urteilt nichts falscher als alle beide“            
    Ges. Schr. 3,114

     

    (wird fortgesetzt)

     

     

     Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 9 u. 10 S. 215-221

     

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    01-01-2012 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-12-2011
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    New list Spinozana

     

    info@spinozabooks.com;

     

    Announcement. Just published on our website www.spinozabooks.com:

    List104: MODERN SPINOZANA. 262 titles. In-print as well as out-of-print books.

    Updated:
    List93: History of the Jews in the Netherlands (publ. in English, German and Hebrew)

    Forthcoming lists:
    - Christian Hebraists
    - German Judaica, pre-war publications

    Please do not hesitate to ask us for any further information.

    Best regards,

    Manja Burgers, Antiquariaat Spinoza, Amsterdam

    Den Texstraat 26
    1017 ZB Amsterdam
    The Netherlands
    Tel. +31206209129
    Fax. +31206257540
    ILAB/LILA membe

    21-12-2011 om 21:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-12-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Hirsch über den Antisemitismus (6.Folge)
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    Rabbiner Hirsch über den Antisemitismus (6.Folge)

     

    (Fortsetzung von „Aus dem politischen Testament Rabbiner Hirsch’s”)

     

    „Das Gesetz will den Rechtssinn und die Rechtsachtung, will Redlichkeit zum Grundzug im jüdischen Nationalcharakter machen –

    In den härtesten Ausdrücken sprechen sich dabei die Weisen über den aus, de „mit Maßen und Messen lügt“, er heißt Verbrecher, gehaßt und verachtet, Bann und Abscheu und bewirkt fünf Dinge: er raubt dem Lande seine sittliche Reinheit, entweiht den Namen Gottes, entfernt die Gottesnähe aus den irdischen Verhältnissen, macht daß Jissroél dem Feindeschwert verfällt und aus seinem Lande vertrieben wird.“         Lev. 19,35

     

    „Die in der „Beschneidungsisolierung“ heranblühenden Abrahamiden sollen die humansten Menschen sein“    Gen. 18,1

     

    „Und diese Lehre absondernd? Allerdings! Sonst wäre längst schon Jissroél nicht mehr. Aber auch Feindschaft? Aus Stolz? – Unseliges Missverständnis! – Findet Jissroél nicht sein Ziel in Allverbrüderung der Menschheit?“  19 Brfe

     

    „Das Übermaß des Druckes hat zur Selbsterhaltung manche seiner Individuen auf Wege hingezwungen, die freilich vom Geiste des Judentums erfüllte Männer auch in solche Not nie betreten hätten.“  19 Brfe

     

    (wird fortgesetzt)

     

     

     Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 9 u. 10 S. 215-221

     

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    18-12-2011 om 21:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-12-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Dr. Isaac BREUER: „Die Züricher Konferenz der Gesetzestreuen - II.Katharsis“ (Dritter Teil)
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    „Die Züricher Konferenz der Gesetzestreuen“ –

    II. „Katharsis“ (3.Teil)

     

    Von Dr. Isaac BREUER        

     

    …

    Ein ungeheures Wagnis! Unseres Inneres müssen wir nach Außen kehren, als messianische Nation vor die Nationen treten und ihnen, die nur politische Nationen kennen, das Bild der Gott dienenden Menschheitsnation vor Augen führen.

    Können wir es? Sind wir reif dazu?

    Uns blieb keine Wahl.

    Aber versteh ihr, warum wir’s nicht freiwillig taten? –  –

    Nun gibt es kein Zurück mehr. Die neue Epoche hat begonnen. –  –  –

    Ist aber damit „der legitime Anspruch auf den Primat der orthodoxen Weltanschauung, die sich lediglich und ausschließlich an der Religion orientiert, eine zureichende Antwort auf alle Fragen gibt, das stolze Selbstvertrauen, daß man diese Weltanschauung ohne Krücke und Stütze zum Siege führen kann, zu Grabe getragen worden?“

    Es sind Stimmen genug in Zürich laut geworden, es waren nicht gerade die leisesten, die weder von diesem Anspruch noch von diesem Glauben und Selbstvertrauen Zeugnis ablegten. Aber die also redeten, hatten das alles schon lange vor Zürich zu Grabe getragen oder überhaupt nie besessen. Wir wußten schon vor Zürich, daß gewisse Kreise der Orthodoxie bei der Neologie oder beim Zionismus Anlehnung gesucht und auch gefunden hatten. Der Weg zum Grabe hat bei uns in Deutschland spätestens im Jahre 1876 begonnen.

    Darf es uns des weiteren wunder nehmen, wenn unsere Bekenntnis zur Nation von der Jugend noch vielfach missverstanden wird? Daß sie in diesem Bekenntnis vielfach eine Konzession oder eine Annäherung an den Zionismus erblickt, während es doch in Wahrheit seine schärfste und endgültige Ablehnung bedeutet?

    Ich weiß es: die Schmerzen in Zürich waren nicht die Schmerzen eines Todeskampfes, sondern die Schmerzen neuen Lebens, das aus dem drängenden Schoße der Zeiten mit Notwendigkeit sich emporringt.

    Ich weiß es: Auch unsere Alten hätten zum Treiben des Zionismus nicht geschwiegen,, hätten ihr Inneres nach Außen gekehrt.

    Aber ich weiß es auch: Unsere Alten hätten es vermocht, das Bild der messianischen Nation, wie sie es im Inneren lebten, die staunenden Welt vorzuführen.

    Können wir dafür, daß Gott gerade uns solche Aufgabe zuweist?

    Dürfen wir darum verzweifeln?

    Eine neue Epoche bricht an. Neu, weil sie neue Aufgaben bringt.

    Wir treten an die neue Aufgabe mit der alten Gesinnung heran; Wie wir bisher in der Gemeinde, im Landesverband, so wollen wir fürderhin auch in der Gesamtheit das Prinzip der unbedingten Souveränität Gottes und seines Rechtes vertreten. Wer mit dem Bekenntnis zur Nation auch nur um Haaresbreite aus dem Bannkreise Gottes und seines Rechtes tritt, hat dieses Bekenntnis nicht verstanden, hat nicht unser Bekenntnis abgelegt.

    Die Festigkeit unseres Willens hat uns in Zürich den ersten Erfolg gebracht: Die Proklamierung der Selbständigkeit der Orthodoxie, die aus der Souveränität Gottes und seines Rechtes sich ergibt. Noch ist’s bei Vielen nur Lippenwort. Arbeiten wir, kämpfen wir, daß Herz und Seele Amen dazu sagen. – – Und glauben wir an die Jugend. Noch ist sievielfach verworren und unklar. Der Messianismus wird ihr die Ruhe bringen.

    Es besteht keinen Grund, Zürich in lärmenden Volksversammlungen mit Begeisterung und Händeklatschen zu feiern.

    Zürich ist kein Ergebnis. Zürich ist ein Anfang.  Zürich ist keine Lösung. Zürich ist eine Aufgabe.

    Sparen wir uns den Jubel und die Huldigungen für die Zeit auf, da wir gewiß die Aufgabe gelöst haben.

     Hierzu gebe uns  Gott seinen Segen.

     

    Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 1 u. 2 S. 56-62

     

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    Dr. Isaac BREUER (1883 – 1946) Bibliographische Notiz:

     http://www.bloggen.be/jesjoeroen/archief.php?ID=722

    13-12-2011 om 20:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-12-2011
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    Rabbiner Hirsch über den Antisemitismus (5.Folge)

     

    (Fortsetzung von „Aus dem politischen Testament Rabbiner Hirsch’s”)

     

    „ Daß wir noch atmen im Exil, daß es unsern Feinden, die uns durch Beschränkungen kaum den engsten Raum fürs Dasein gelassen haben, nicht schon längst gelungen war, uns den Garaus zu machen, daß es denen, die durch Verlästerungen uns Haß in die Brust der Bevölkerung säen, nicht längst gelungen ist, den unsere Existenz bedingenden Verkehr mit den Völkern in deren Mitte wir wohnen, uns unmöglich zu machen, haben wir nur Gottes Beistand zu danken.“  Ps. 44,8

     

    ‚Segnende Anerkennung“ ist das einzige, um welches Jakob mit Esau ringt.“ Gen. 32, 29

     

    „Der ganze Anfang des jüdischen Volkes ist lächerlich, seine Geschichte, seine Erwartungen, seine Hoffnungen, sein von diesen Hoffnungen getragenes, ganzes Leben erscheint dem nur die gewöhnlichen, natürlichen Kausalitätsverhältnisse berechnenden Verstand als die ungeheuerlichsten, lächerlichen Prätension.“  Gen. 17, 17

     

    „Jede unsanfte Berührung von Amaleks Finger soll Juden die Mahnung sein, in eigenen Kreise sich umzuschauen, wo der jüdischen Sinn erschlafft.“     Ges. Schr. 1,44

     

    (wird fortgesetzt)

     

     

     Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 9 u. 10 S. 215-221

     

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    11-12-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-12-2011
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    „Die Züricher Konferenz des Gesetzestreuen“ –

    II. „Katharsis“ (2.Teil)

     

    Von Dr. Isaac BREUER        

     

    …

    Der Nationalismus der Orthodoxie ist vom Nationalismus des Zionismus nicht durch einen Bindestrich, sondern seinem ganzen Wesen nach geschieden. In meiner Theorie des Messianismus habe ich es im Einzelnen darzulegen versucht. In Zürich war zuweilen nur wenig davon zu merken.

    Im Zusammenhang mit der Erscheinung des religiösen Zionismus, der im Grunde nichts anders bedeutet als ein zionistisches Angekränkeltsein, steht aber die anscheinend gleichfalls verbreitete Auffassung, als gelte es für die Orthodoxie, dem Zionismus ein möglichst leistungsfähiges Konkurrenzunternehmen gegenüberzustellen. Die Zionisten, so glaubt man vielfach, haben im Grunde die jüdisce Sache ganz richtig, mit praktischem Sinn und wirtschaftlichem Verständnis, angepackt. Schade nur, daß sie von der Religion nichts rechts wissen wollen.  Die Orthodoxie müsse ihnen ihre Methode schleunigst ablauschen, um endlich aus dem mehr oder minder untätigen Dunstkreis, in dem sie sich Jahrhunderte bewegt haben herauszukommen. Die Orthodoxie habe sich vom Zionismus einen erheblichen Vorsprung ablaufen lassen und müsse alle Kraft aufbieten, das Versäumte nachzuholen.

    Hinter diesem Realismus steckt ein gutes Stück Verzweiflung an der Tragkraft der göttlichen Idee des Judentums. In homiletischen Darlegungen, an denen es ja in keiner jüdischen Versammlung mangelt, bewegt man sich zwar gerne noch in den alten Gedankengängen und weiß sich von den Adlerflügeln Gottes getragen, der uns heute noch weidet,  wenn wir nur auf seine Stimme hören. Geht es aber an praktische Entschlüsse, dann zeigt es sich bald, daß solche Darlegungen nur eben – Homilie waren. Der Respekt vor dem Zionismus steckt vielen in den Gliedern. Die bereits in der Heiligen  Schrift gegeißelten Heuschreckentheorie geht um. Daß der Gehorsam und die Treue zu Gott, die Reinhaltung des Judentums vor jeder zionistischen oder neologische Trübung das beste, ja das einzige Mittel zur endlichen  Lösung des Judenproblems sei, ist nicht gerade bei allzu vielen Leitstern ihrer Entschlüsse. Ansätze zu einer bedenklichen Umwertung der jüdischen Werte sind unbedingt festzustellen.

    Soll man aus alldem mit dem verehrten Epilogiker entnehmen daß in Zürich eine neue Epoche der Orthodoxie begonnen hat?

    In  einem gewissen  Betracht ist der Beginn einer neuen Epoche sicher festzustellen. Die Orthodoxie ist in Zürich entschlossen in die Arena der Nationen eingetreten. Die Zeiten sind endgültig vorbei, da die ihrer Staatlichkeit beraubte Nation nur nach Innen sich als  solche fühlte, nach Außen aber auf jede Aktivität verzichten konnte. Und hier sei mit aller Schärfe hervorgehoben: Nicht freiwillig hat die Orthodoxie diesen Schritt nach Außen getan. Der Zionismus hat das Geheimnis der jüdischen Nation auf allen Gassen ausgeschrien und ist mit diesem Geheimnis vor die Gewaltigen der Erde getreten. Da durfte die Orthodoxie nicht schweigen. Denn der Zionismus hat unser Geheimnis verfälscht und entstellt und hat ein Zerrbild unseres Wesens  als unser wahrer Wesen verbreitet. Konnten wir das Treiben länger mit ansehen? Konnten wir länger dulden, daß unsere Jugend, von dem kleinen Wahrheitskern in tausendfältiger Lügenschalen instinktiv angezogen, mehr und mehr dem Zionismus zum Opfer fiel? Daß wir selber nachdem einmal die Frag unserer Nationalität zum Marktgespräch geworden, zwischen dem Feuer der neologen und der zionistischen Assimilation unsere Mannheit einbüßten? Daß die Mächte der Erde das Schicksal der Juden ausschließlich nach den Wahnvorstellungen bestimmten, die der Zionismus in ihnen wachgerufen?

    Nein und abermals nein! Wir hatten die Freiheit der Wahl nicht mehr, Gott selber rief aus der Zeiten Geschehen. Wir mussten es wagen.

     

    (Fortsetzung folgt)

     

    Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 1 u. 2 S. 56-62

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaika:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

     

    Dr. Isaac BREUER (1883 – 1946) Bibliographische Notiz:  http://www.bloggen.be/jesjoeroen/archief.php?ID=722

    06-12-2011 om 21:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.To Foreign Minister Soevndal (Denmark)
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    To Foreign Minister Soevndal

     

    To the Hon. Minister of Foreign Affairs of Denmark, Mr. Villy Soevndal:

     

    Although I am not a Dane I read about your refusal to have contact with the ambassador to Denmark from the State of Israex. I wish to heartily congratulate you. As an Orthodox Jew who opposes heretical and racist Zionism and the regime controlling historic Palestine, I look forward to the time that the world will coerce the State of Israex to restore all the rights of all the Palestinians, including the refugees, to their land, rather than to grant the State of Israex an open and blank check to violate and flaunt all international laws and UN resolutions.

    The State of Israex has made a mockery of Judaism and desecrated its values, no matter how many of my fellow Orthodox Jews and rabbis the Zionists have managed to brainwash into supporting the brutal and inhumane policies of the State of Israex.

    Yours truly,

    Anti-Zionist Jew,

    Brooklyn N.Y.

    06-12-2011 om 21:41 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-12-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Hirsch über den Antisemitismus (4.Folge)
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    Rabbiner Hirsch über den Antisemitismus (4.Folge)

     

    (Fortsetzung von „Aus dem politischen Testament Rabbiner Hirsch’s”)

     

    „ Alle Gesetze, die die Gesellschaft für den Juden gemacht und mit denen sie sich gegen ihn wie gegen ein wildes Raubtier absagte, sagten dem Juden: Suche Geld, das ist das Einzige, was sie an Dir schätzen. Sei Künstler, sei Dichter, sei Philosoph, Du bleibst ein Jud; aber werde reich – und Du fängst an, etwas zu bedeuten. Geld ist der einzige Zauberstab mit dem Du uns rühren vermöchtest. Geld ebnet die Straße öffnet die Häuser und Herzen, macht die Strenge des Gesetzes milden löscht das Tütelchen über dem „ü“ des Jüden, gibt dem Jud seine Endung und läßt das orientalische Wort Jud’in in seiner deutschen Endung Jude deklinieren.“

    G. Schr. 3,156.

     

    „Seht da den Schacherer, mit dem dem Irdischen zugekrümmten Rücken, mit dem nur Geld suchenden Blick – seht da das auserwählte Volk auf Erden!“ Das.

     

    „Jawohl,  das auserwählte Volk auf Erden! Was hatte es werden müssen unter alle Erniedrigungen, wäre es eben nicht dieses erwählte Volk gewesen!“ G. Schr. 3,157

     

    „Das dem Juden in seinem Wege durch die Geschichte nachschallende Gelächter – berührt inhn nicht, weil er von vornherein auf diees Gelächter vorbereitet ward.“ Gen. 17, 17.

     

    (wird fortgesetzt)

     

     

     Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 9 u. 10 S. 215-221

     

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    04-12-2011 om 21:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-11-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Dr. Isaac BREUER: „Die Züricher Konferenz der Gesetzestreuen - II.Katharsis“ (Erster Teil)
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    „Die Züricher Konferenz des Gesetzestreuen“ –

    II. „Katharsis“ (1.Teil)

     

    Von Dr. Isaac BREUER

     

    Niemand wird die vorstehenden Zeilen ohne Ergriffenheit lesen. Hier spricht ein Mann, dessen Seele aufs innigste mit den Galuthgenerationen vergangener Jahrzehnte verknüpft st;  dessen Herz, denkt er der Väter, ausschwillt vor grenzenloser Dankbarkeit und Gräber überdauernder Treue; dessen Geist, ob er gleich Westeuropas Schulung erfahren, - und vielleicht gerade deshalb – in kindlicher Ehrfurcht vor dem Geist der Ahnen sich beugt, die den Kerker der Galuth zur Galuthheimstätte Gottes und seines Rechts, zur Triumphhalle der jüdischen Idee, zum Nährboden kostbarster jüdischer Menschenblüten gewandelt haben.  Er liebt dieses Galuth, und er hat den großen Mut, diese Liebe in heutiger Zeit laut und öffentlich zu bekennen. Er liebt dieses Galuth wegen der Ideale des Galuth, und er fürchtet, daß die innerliche Abkehr vom Galuth die Abkehr von den Idealen  des Galuth zur Folge haben könnte. אין שיעור רק התורה הזאת: Gottes Recht ist alles, was wir haben: das unermesslich hohe Wort, im Galuth einst volle Wahrheit, wird die Zukunft es gleichfalls verwirklichen.

    Mit solchem Maßstabe wertet er die Konferenz in Zürich und kann zu froher Zustimmung nicht gelangen. Mit Recht hält er sich nicht so sehr an die einzelnen Resolutionen, als vielmehr an die ganze, ausgesprochen oder unausgesprochen, zu Tage getretene Gesamtstimmung und fühlt sich mit seiner an die Galuthväter sich klammerden Seele – vereinsamt.

    Hat er hierzu Anlaß?

    Unsere Zeitschrift ist kein Zentralorgan des orthodoxen Judentums. Sie ging von Anbeginn ihren eigenen Weg und hat daher auch heute keine Veranlassung, über die Züricher Tagung sich in offiziellen oder offiziösen, mehr oder weniger die Wirkung auf den Gegner berücksichtigenden Kundgebung zu verhalten. Sie schuldet sich und ihren Lesern Offenheit

    Die Konferenz hat beschlossen, den Versuch einer Kooperation mit anderen Organisationen vor dem Friedenskongress, gegenüber den Mächten, zu unternehmen. Klipp und klar aber hat sie zugleich zum Ausdruck gebracht, daß sie von der Notwendigkeit dauernde Selbständigkeit der auf der Konferenz vertretenen orthodoxen Organisation überzeugt und daß sie von den Willen beseelt sei, in dieser Selbständigkeit zu verharren.

    Die Kooperation mit der zionistischen Organisation gegenüber den Mächten wird also nur möglich sein, wenn der Zionismus einwilligt, die haltlose Fiktion, er selber repräsentiere ausschließlich die jüdische Gesamtheit, fallen zu lassen, wenn er sich mit der organisatorischen Selbständigkeit der Orthodoxie abfindet und ihr, auch gegenüber den Mächten, die Stellung zuweist, auf die ihre Würde unbedingt Anspruch hat.

    Man hat von der Konferenz in Zürich eine eindeutige Antwort auf die Frage erwartet, ob die Orthodoxie den organisatorischen Anschluß an den Zionismus wolle oder nicht.

    Die Antwort ist gekommen.

    Sie lautet : Nein!

    Es hätte der in diese Zeitschrift stets zum Ausdruck gelangten Anschauung mehr entsprochen, wenn die Orthodoxie zunächst in voller Selbständigkeit den Versuch unternommen hätte, Zutritt zum Friedenskongress zu erlangen, und es den Mächte überlassen worden wäre, die ihnen gegenüber natürlich letzten Endes unvermeidbare Kooperation mit der zionistischen Organisation herbeizuführen. Nur schwer haben sich die der Zeitschrift innerlich nahestehenden Delegierten dazu entschlossen, ihre Zustimmung dazu zu geben, daß der Versuch der Koooperation sofort geschehe und nur im Falle seines Misslingens die Orthodoxie den Weg nach Paris selbständig suche. Sie fanden den Mut zu solchem Entschluß, nachdem ihre Forderung auf ein öffentliches Bekenntnis zur Abkehr von der zionistischen Organisation, zur organisatorischen Selbständigkeit der Orthodoxie auf sichere Annahme rechnen konnte. Eines ihren Gegensatzes und ihren organisatorischen Trennung gegenüber den zionistischen oder sonstigen Unjudentum bewußte Orthodoxie kann die Fährnis einer Verhandlung mit den Vertretern des Zionismus vielleicht übernehmen, ohne eine prinzipielle Verwirrung der Geister als sofortige Folge befürchten zu müssen.

    Selbständigkeit der Orthodoxie, wie sie die Konferenz proklamiert hat: das ist doch wohl dasjenige, wofür die sogenannte Trennungsorthodoxie stets gekämpft hat. Selbständigkeit der Orthodoxie bedeutet nichts anderes als  ihre Trennung von areligiösen oder irreligiösen Judentum, zu der sich weder die Konservative der Reformgemeinden noch die misrachistischen Fraktionäre des Zionismus verstehen wollen.

    In einer Orthodoxie, die das Prinzip der Selbständigkeit auf ihre Fahne schreibt, die ÜBERZEUGUNG VON DER Notwendigkeit dieser Selbständigkeit ausspricht und ihren festen Willen erklärt, in ihrer Selbständigkeit zu verharren, können doch wohl nicht gut Männer an führende Stelle gelangen, die zur Reformgemeinde oder zum Zionismus in Verhältnis der Abhängigkeit stehen, die gewissermaßen kontraktlich zu einem solchen Wohlverhalten verpflichtet sind, das weder die areligiöse noch die  irreligiöse „Einheit“ irgendwie gefährdet.

    Können wir also nicht vollauf zufrieden sein?

    Sowohl Frankl, der Präsident der orthodoxen ungarischen Organisation, wie Rabbiner Breuer, der Präsident der deutschen Freien  Vereinigung, haben den Beschlüssen der Konferenz zugestimmt. Die Einheitsfront der Weltorthodoxie gegen Zionismus und Neologie scheint errichtet.

    Warum triumphiert also der Epilogiker nicht?

    Warum ist er mit dem Gefühl der Vereinsamung  von dannen gezogen?

    Zwei Erscheinungen sind es, die zu denken geben.

    Zunächst zeigte Zürich in erschreckendem Maße die Herrschaft der zionistischen Phrase bei der westeuropäischen Orthodoxie.

    Viel unechtes, den Zionisten entlehntes Pathos musste man über sich ergehen lassen, und die Öffentlichkeit der Verhandlungen, verbunden mit dem anscheinend sehr weit verbreiteten Bedürfnis nach Applaus mag mancher Redner bewogen haben, seinen „religiösen Zionismus“ mit viel Gebrüll und bersekerhaftem Gestus der Züricher Menschheit bekannt zu geben.

    Religiöser Zionismus: das ist das eine.

    Es genügt wirklich nicht, die Juden als Juden als Religionsnation zu proklamieren, um alsdann munter ins nationale Fahrwasser zu gleiten, das Galuth als nationales Unglück zu erachten und Palästina als nationales Land zu begehren.

    Die organisatorische Selbständigkeit der Orthodoxie hat ihre ideelle Selbständigkeit zur unbedingten, zur unerläßlichen Voraussetzung.

    Hieran scheint’s bei uns im Westen noch stark zu fehlen.

    Zionismus in orthodoxer Verkleidung ist eitel Mummenschanz.

     

    (Fortsetzung folgt)

     

    Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 1 u. 2 S. 56-62

     

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    Dr. Isaac BREUER (1883 – 1946) Bibliographische Notiz: http://www.bloggen.be/jesjoeroen/archief.php?ID=722

    29-11-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-11-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Hirsch über den Antisemitismus (3.Folge)
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    Rabbiner Hirsch über den Antisemitismus (3.Folge)

     

    (Fortsetzung von „Aus dem politischen Testament Rabbiner Hirsch’s”)

     

    „ Unsere Hasser, die durch Verlästerung uns in die Gemüter der uns umgebenden Bevölkerung Haß säen, tun dies aus Eigennutz, um sich durch unsere Plünderung zu bereichern und beweisen eben damit, daß wir noch immer nicht so schlecht sind wie unsere Verlästerer.“  Ps. 44,1

     

    „Jud“ ist das Sprichwort für allessittlich Verächtliche und Gemeine unter den Völkern geworden“ Ps. 44,15

     

    „Die Völker, die Jissroél verfolgten und ihm verlästernd das Recht des Daseins absprachen, standen sittlich viel tiefer, gewiß nicht höher als diejenigen, die die Zielscheibe ihres weltgeschichtlichen Steinwurfs waren.“  Ps. 86,14

     

    „Es gibt wenig Neues unter der Sonne und die geschichtlichen Erscheinungen im Großen sind so alt wie die Geschichte. So oft man von oben herab ein Volk drücken wollt, gab man ihm gerne ein anderes Volk preis, das es drücken konnte, um sich für den eigenen Druck schadlos zu halten.“ Ex. 1,9

     

    (wird fortgesetzt)

     

     

     Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 9 u. 10 S. 215-221

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

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    27-11-2011 om 21:41 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-11-2011
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    Rabbiner Hirsch über den Antisemitismus (2.Folge)

     

    (Fortsetzung von „Aus dem politischen Testament Rabbiner Hirsch’s”)

     

    „ Der Judenhass läßt sich nicht abhandeln. Ob Du als ganzer, halber, viertel oder achtel Jude ihm gegenüberstehst.“  Ges. Schr. 6,67

     

    „Die Juden sind unsere Feinde und meinen es nicht ehrlich mit uns, – Hat ja das böse Gewissen der Völker auch in späteren Zeiten sie verdächtigt, es mit den Landesfeinden, den Mauren, den Türken, den Franzosen, zu halten.“ Ex. 1, 10

     

    „Alles, woran sie sonst Freude haben konnten, verlor den Wert in ihren Augen, weil auch Juden da waren, will sie och Juden nicht von allem ausschließen konnten: gingen sie ins Theater, waren Juden da, in den Circus, waren Juden da. – “ Ex. 1,12

     

    „Ihr, nichtjüdischen Männer – da ist keiner unter Euch, dem nicht das Blut stocken würde beim Gedächtnis der Gräuel, die euer Vater an den Juden ihrer Zeit sich erlaubt. Da ist keiner unter Euch, der teil haben möchte an der Wiederkehr solcher Greuel. Und doch – nicht der, der dem Geächteten den Dolch in die Brust stößt, hat ihn getötet, sondern der, der über den Unschuldigen die Acht ausgesprochen! – Oder meint Ihr etwa, die „Aufklärung“ der Zeit bürge für Nimmerwiederkehr solchen entfesselten Fanatismus? Sehet Euch um – sehet die Zeichen der Zeit – und seiet gewarnt.“  Ges. Schr. 1,78

     

    (wird fortgesetzt)

     

     

     Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 9 u. 10 S. 215-221

     

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    20-11-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-11-2011
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    „Der deutsche Judenkongress“

    Von Dr. Isaac BREUER

     

    Die Zionisten wollen, daß demnächst in Deutschland ein großer Judenkongreß stattfinde, an dem Deutschlands Juden das Bekenntnis zur jüdischen Nation ablegen und damit den Anschluß an die nationaljüdische Bewegung finden sollen.

    Die Gesetzestreuen werden sich, soweit sie klarer Erkenntnis fähig sind und ihr Urteil nicht auf ein Gefüge von Schlagwörtern aufbauen, an diesem Kongreß nicht beteiligen.  Die Gesetzestreuen lehnen es ab, in der jüdischen Nation einen neutralen Boden zu erblicken, der allen religiösen „Richtungen“ Raum gewähren und allen gleiche Rechte einräumen kann. Den Gesetzestreuen ist die jüdische Nation selber ein heiliger Boden, der zwar alle Juden umfaßt, aber zugleich auch alle Juden in ihrer Beziehung zur heiligen Bestimmung der Nation wertet. Gerade auf dem Boden der Nation zerfallen somit die Juden in Gesetzestreue und Gesetzlose, und eine Organisation oder Veranstaltung, die den nationalen Boden dazu mißbrauchen will, um die nationale Emanzipation der Gesetzlosigkeit durchzusetzen, versündigt sich am Geist der Nation nicht minder, wie sie sich am Geist der objektiven religiösen Wahrheit längst versündigt hat.

    Ist es nötig, all dies hier nochmals zu wiederholen? Wäre es denkbar, daß es einer demagogischen Propaganda gelingen könnte, selbstbewußte gesetzestreue Juden in den künstlich erzeugten Wirbel zu reißen?

    Die Gesetzestreuen Deutschlands haben freilich begonnen, sich klar und offen zur jüdischen Nation zu bekennen. Die Zionisten aber mögen es sich einmal für allemal gesagt sein lassen, daß dies nicht wegen des Zionismus, sondern trotz des Zionismus geschehen ist, daß in diesem Bekenntnis zur jüdischen Nation die entscheidende und endgültige Abkehr vom Zionismus erblickt werden muß.

    Der Reform gegenüber hatte die Gesetzestreue die Eigenart des Judentums als Komplexes ewig verbindlicher göttlicher Gesetzen Zeiten bezwingender göttlicher Verheißungen zu betonen und festzuhalten. Sie hatte gegenüber dem Spott und Hohn der Reformer auf den tiefen Gehalt dieser Gesetze, auf den Menschheit beglückenden Wert dieser Verheißungen hinzuweisen und mußte sich damit abfinden, wenn flachköpfige Gegner solche Methoden als Abkehr von der „alten Orthodoxie“, als entscheidenden Schritt zur Reform – zur Neuorthodoxie! – feierten.

    Ein ähnliches Schicksal erlebt nun die Gesetzestreue am Zionismus. Nachdem einmal der Nationalcharakter des Judentums als Losungswort in den Tageskampf geworfen und damit seine weltgeschichtliche Sendung, die es unmittelbar mit dem Menschheitsgott verknüpft, zum Gassengespräch geworden ist, muß die Gesetzestreue, so peinlich es ihr auch ist,  Dinge, die „auf  der Höhe der Welt“ stehen, in Zeitungen sowie vor Krethi und Plethi zu behandeln, den Schleier vor dem tiefsten Geheimnis zu lüften und muß das  Wesen der jüdischen Nation – dem Zionismus nur  das  gewissermaßen neutralen Gefäß für das Schaffen des jüdischen Genius in all seiner Mannigfaltigkeit – muß sie da s Wesen der jüdischen Nation als unmittelbares Schöpferwerk des dreimal heiligen Gottes, als heiliger Form heiligen Inhalts bekennen, und damit erst gänzlich und für alle Zeiten sich vom Zionismus zu scheiden, der die Form entweiht, um sie jeglichem Inhalt tauglich zu machen. Weil nun bei solchem Unternehmen auch die die Gesetzestreue von der jüdischen von der jüdischen Nation zu reden  sich genötigt sieht, brechen platte Zionisten nur  gar zu gerne in ein Freudengeheul aus, reden von Mauserung der Orthodoxie und schicken sich an, mit beiden Händen den reuigen Sünder ins zionistische Mutterhaus zurückzuführen.

    Wir werden uns hierüber nicht aufregen. Lassen uns dadurch auch nicht irre machen. Nichts scheidet uns so sehr vom Zionismus, als gerade unser Nationalbewußtsein. Zwischen Messianismus und Politizismus klafft ein Abgrund, der schlechterdings unüberbrückbar ist.

    Es scheint, daß die Gesetzestreue, wie ehedem die organisatorischen Einheitsbestrebungen der Reform, so jetzt die gänzlich analogen zionistischen Einheitsbestrebungen zu bekämpfen hat. Auch hierin zeigt sich die Wahrheit des Satzes,  daß der Zionismus im Grunde nichts anderes ist, als die zu Ende gedachte Reform.

    Auf der Religion als Form fußend, hörte die Neologie, genannt Liberalismus, in den letzten vierzig Jahren nicht auf, für die Einheit der Religionsgemeinschaft zu streiten, die zu organisatorischem Ausdruck gelangen muß.

    Auf der Nation als Form fußend, will nun der Zionismus die Einheit der Nationsgemeinschaft organisatorisch sich ausweiten lassen und wie die Organisation der Neologie alle Anhänger der jüdischen Nation schlechthin, so soll die Organisation des Zionismus alle Glieder der jüdischen Nation schlechthin als völlig gleichberechtigt und dem Bekenntnis nach gleichwertige Glieder umfassen.

    Hier wie dort ein überaus törichtes Qui pro quo.

    Die Religion der Neologie ist nicht die Religion der Gesetzestreue.

    Die Nation des Zionismus ist nicht die Nation der Gesetzestreue.

    Der zionistische Judenkongress ist nichts anderes als  der neologe Judentag seligen Andenkens.

    Die Marke hat sich geändert, sonst blieb alles beim Alten.

    Soll nun auf den vierzigjährigen Kampf um die neologe Organisation ein ebensolanger Kampf um die zionistische Organisation folgen?

    Ich denke: wir haben aus der Vergangenheit genug gelernt.

    Ich denke: wir haben besseres zu tun, als den ewigen Kampf um leere Organisationshülsen zu führen.

    Organisationen sind nicht da, um Ideen zu ersticken, sondern sie sie sind notwendig, um Ideen auf Erden einzuführen.

    Judentum und Zionismus, Messianismus und Politizismus sind diametral entgegengesetzte Ideen.

    Schaffe sich jede ihre Organisation.

    Und Gott entscheide, in welcher Organisation die Zukunft Israels ruht.

     

    Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 1 u. 2 S. 6-9

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

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    15-11-2011 om 22:58 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Chazon Ish and Brisker Rav

     

    DG, Brooklyn:

    The story of the visit through the shaygetz Shlomo Lorincz of Ben Gurion, yimach shmam, to the CHAZON ISH is in a new 3-volume book in English about the Brisker Rav. It says that the Brisker Rav opposed that visit, but told kanoyim not to publicly criticize the Chazon Ish because then the Brisker Rav would have to leave Yerushalayim.

    WHY did the Chazon Ish take time to allow that beast B-G in to his home EVEN regarding the issue of "national service" for frum girls?? And of course it wasn't only the National Service that was traif, but EVERYTHING of the medinah.

    THEN, when B-G wanted to visit the Brisker Rav, he went in a car to the Brisker Rav who told his secretary (Navon, yimach shmo) that he did not want to be "known by the authorities." The story says that Navon asked him if that also referred to a Jewish leader, and the Brisker Rav said it applied even to Doeg and David Hamelech. He did not allow B-G into his house.

    WHY would the Brisker Rav even give these answers to these klippas instead of not answering the door, etc.??

     

    CB, London

    Yes, these questions are brilliant!!!

    Yes!! It is allowed to ask questions about Rabonim Zatza'l regarding problem issues!! Not like the party fake Hasidim who say "don't ask questions on the holy Rabbi”
    אשריך!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

     

    AT, Zionist Occupied Palestine

    Good questions, even Rabbonim sometimes making MISTAKES!

    If chazon Ish zt"l had a braveness (azus di'kdusha) he had to kill B-G, and not letting B-G to go out his home as a live but as died

    now imagine: if chazon yish had kill B-G, AS PINCHAS BEN ELAZAR HACOHEN THE KANOY, HE WOULD SAVE WHOLE JEWISH PEOPLE FROM B-G HANDS...

     

    DG, Brooklyn

    The poor Chazon Ish was old and not healthy............

    I have read the statements in the book Ikvesei Hatson in the name of the Chazon Ish. However, it is more than likely that since he was not a seasoned activist as some others, that he was unsure of how to deal on a practical level with the implications of the shalosh shevuas.

    I discussed this with a couple of people. And it would appear that things were so pressured and confused in the first years after the medinah was created, that the anti-Zionists themselves didn't know always which tactic to use and how. I think it probably answers my questions. Unfortunately, the frumme Zionists use even the slightest move even from the earliest days to justify themselves in a very immature and stupid manner.

    Picture: This book (1999) DISAPPEARED, was taken off, from the catalogue, selling list from Feldheim !!!!

    15-11-2011 om 22:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-11-2011
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    Rabbiner Hirsch über den Antisemitismus (1.Folge)

     

    (Fortsetzung von „Aus dem politischen Testament Rabbiner Hirsch’s”)

     

    „Die Strömung der Völkerwanderung hat Europa fast überall mit Fremdlingen bevölkert – und dem Verweisungsdekrete germanischer Unduldsamkeit: „Ihr gehört nach Palästina hin!“ stellt die Geschichte unerbittlich die Gegenfrage entgegen: „Hat denn Deines Urahns Wiege hier gestanden?“                                        Gen. 45,11

     

    „In jüdischem Recht verleiht nicht die Heimat das Menschenrecht, sondern das Menschenrecht die Heimat! Und zwischen Menschen- und Bürgerrecht kennt das jüdische Recht keine Scheidung“                                                 Ex. 1,14

     

    „Nie war Land und Boden sein Einigungsband, sondern die gemeinsame Aufgabe der Thauroh; darum ja auch eine Einheit noch, wenn auch fern vom Lande (nenne man diese Einheit nicht deutsch „Volk“, wenn man von diesem deutschen Wort das Merkmal gemeinsamen Bodens nicht zu trennen vermag). Eben dieser rein geistigen Natur der Volkstümlichkeit Jissroéls selber ist es darum auch überall zum innigen Anschluss an Staaten fähig“                                                                                              19 Bfe

     

    „Das allererste „Rischus“ ging nicht vom Volke, sondern von oben aus – war ein Mittel der Politik“                                                                                         Ex. 1,9

     

    (wird fortgesetzt)

     

     

     Quelle: דרש טוב לעמו Jüdische Monatshefte, herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt a.M. Jahrgang 6 Heft 9 u. 10 S. 215-221

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    13-11-2011 om 22:16 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-11-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.SAUdis, seit immer an der Seite der Zionismus!
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    SAUdi monarchy founder assured Britain of creating a ‘Jewish’ state

    The document, expose the deep commitment of first Saudi King to the United Kingdom and his assurance to British authorities to give Palestine to the Jews.

    The controversial document, written as a notice to then British delegate Major General Sir Percy Zachariah Cox, is yet another proof of Saudi royal family's hostile approach to the Palestinian nation.
    "I am the Sultan Abdul Aziz Bin Abdul Rahman Al Saud al-Faisal and I conceded and acknowledged a thousand times to Sir Percy Cox, delegate of Great Britain, that I have no objection to giving Palestine to the poor Jews or even to non-Jews, and I will never ever violate their [the UK] orders," read the note signed by King Abdul Aziz.
    The note also expose the extent of Saudi royals' fidelity to the UK government.
    Britain used to attaché great importance to Saudi Arabia in 1930s, as it was located along the shortest seaway to India and Australia throughout the Red Sea and shortest
    air route to the east. Saudi Arabia was also close to the main British motor route and oil pipeline between Iraq and Palestine through Transjordan.
    The ruling of Al Saud family also added to the importance of Saudi Arabia for Britain, as the UK believed ibn-e Saud kings could greatly influence the Arab countries

    http://www.rohama.org/en/news/6692/saudi-monarchy-founder-assured-britain-of-creating-a-jewish-state

    04-11-2011 om 15:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-10-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.From Brooklyn with Love: 'SHALIT SWAP DEAL'
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    Hamas: Israex pledged to lift Gaza blockade as part of Shalit swap deal

    Mahmoud Zahar, member of Hamas' negotiating team in Shalit deal tells Haaretz Israex had agreed to lift blockade as part of deal in talks with a German mediator long ago.

    … ???

    The soldier put back on a military uniform and is shown hugging Netanyahu yimach shmo ....Yisrael Meir Hirsch and Co…. must be very happy!!!!!

    A Satmar guy (Zalmoni) from Monroe said horrified “They (the Zionists, red.) liberated thousand ‘Terrorists’”

    18-10-2011 om 17:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-09-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Announcement: Jewish Bibliography
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    Jewish Bibliography

     

    Announcement: Just published on our website www.spinozabooks.com:

    List103: Jewish Bibliography and other Reference Works (A printed version of this list will be sent at request)
    List102: Publications on Zionism (until 1948). This list is not on paper available.

    Recently updated:
    List93: History of the Jews in the Netherlands (publ. in English, German and Hebrew)
    List90: German Judaica 1800-1938
    List82: German publ. by Rabbi's and Jewish teachers 1800-1940

    Forthcoming lists:
    - Modern Spinozana (nov. 2011)
    - A unique collection on Jewish mysticism
    - Christian Hebraists

    Please do not hesitate to ask us for any further information and/or photographs of the books offered

    Best regards,

    Manja Burgers

    26-09-2011 om 17:36 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-09-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NK'International' stützt zionistische Abbas-Clique, Nebbich!
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    נעבעך, נעבעך, נעבעך!

     

    NETUREI KARTA “INTERNATIONAL” ?

    NEBBICH, NEBBICH, NEBBICH…

    25-09-2011 om 23:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-09-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN DENOUNCES ABASS ZIONISM
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    Abbas Supports Zionism

     

    Here is the statement of the president of the zionist-sponsored PA:

    Abbas urged the Palestinian people to refrain from violence, saying “anything other than peaceful moves will harm us and sabotage our endeavors.”

    And he asserted twice that his aim was not to isolate or delegitimize Israex — a charge Israex often levels at the Palestinians and their supporters.

    “No one can isolate Israex. No one can delegitimize Israex. It is a recognized state,” he said. “We want to delegitimize the occupation, not the state of Israex. The occupation is the nightmare of our existence.”

    Abbas, you know, the president of the NK-supported Zionist controlled police force operating out of Ramallah and protected by the Zionists, seeking a seat in the UN for their group...

    19-09-2011 om 14:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.LETTER to WESPAC by a ehrlicher Yid fun Brooklyn
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    WESPAC Peace Posters in NY Subways

     

    Dear Wespac: I saw the article about your posters in the NY subways calling for an end to military aid to the state of "Israex."

    I assume you have already anticipated a raving hysterical onslaught from the Israex-First industry, especially in NY.

    They control the agenda and the narrative for what has happened in Palestine for the past 60 years, and I assume the MTA metro authorities will obey them.

    As an Orthodox Jew opposed to Zionism, I can only express exasperation at the extent of what I consider to be Zionist mass psychosis, including, of course, among the Jewish People. If anything your message is too mild. Imagine if you had used a poster showing the actual suffering, homeless, and wounded Palestinians asking for their land (akin to what is shown about places like Rwanda). The Zionists would call in the NATO forces against you!

    Anyway, I hope your message spreads so that Zionism, which is racist, brutal and barbaric will, like apartheid, becomes a thing of the past.

    Yours truly,

    Antizionist Jew,

    Brooklyn (NY)

    WESPAC Foundation provides outreach and community to individuals, groups and leaders in civic and religious organizations in greater Westchester who find themselves without a voice or support system for their progressive positions.

    http://wespac.org

    19-09-2011 om 13:50 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-09-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS ZIONIST COVER UP
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    Palestinian Authority at UN

     

    ANYONE who follows the news knows that the PA mafia is working to obtain recognition as the government of a "state" in the United Nations.

     

    This would be the FIRST time in the history of the United Nations that the UN would "recognize" a new state that is not a state. It is under total occupation and oppression by the Zionists, is not a government, has no power over its own land and people, and is supported financially and militarily by the Zionist occupier to control its own people.

     

    1) The PA is funded and supported with weapons to serve as the police over the Palestinians for the Zionists. Despite any disagreements, the PA bows to the Zionists for its power, money and arms.

     

    2) The PA is administered by General Dayton who is answerable to the CIA with the Mossad.

     

    3) The territory said to be "independent" is surrounded by Zionist control over land, sea, air and water with walls.

     

    4) The PA seeks a two-state solution preserving a Zionist state in the Holy Land at the expense of the majority of Palestinians and gives up 77% of Palestine to the Zionists.

     

    Therefore any "askanim" who, chas vesholom, should speak in the name of "anti-Zionist Jews" and who publicly speak in favor of this activity with the UN will be in fact helping to strengthen Zionism, and if this should happen must be criticized as encouraging collaboration with Zionism exactly as any other orthodox Zionists such as Mizrachi, Agudah and Satmar/Eyda.

    Any anti-Zionist orthodox askanim must clearly state that anti-Zionist orthodox Jews cannot be associated with any organization or activity that is supported by the Zionists and that recognizes the Zionists anywhere.

    14-09-2011 om 12:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-09-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.AGAINST THE '9/11'-Hysteria!
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    Architects & Engineers: Solving the Mystery of WTC 7
    9/11 Prejudice = Contempt Prior to Investigation

    Video

    There is a principle which is a bar against all information, which cannot fail to keep a man in everlasting ignorance - that principle is contempt prior to investigation.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28906.htm

     

    Related:

    http://www.veteranstoday.com

    11-09-2011 om 23:43 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-09-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A BROOKLYN CALL
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    The Satmar Rav Says It All!

     

    "ויודע אני כי יורו המורים חיצים ובליסטראות עד אין

    שיעור על כל הדברים שכתבתי, כי כן דרך הציונים מעולם,

    וביותר הדתיים הנגררים אחריהם, לשפוך בוז וקלון חירופין

    וגידופין ואיומים נוראים ושקרים וכזבים על כל מי שאינו

    נמשך אחר דעותיהם ואינו הולך בעקבותיהם ומגלים פנים

    בתורה שלא כהלכה ברוב הבלים עד אין שיעור וערך, כי אין

    קץ לדברי רוח, אבל אברך את ה' אשר יעצני שלא להתחשב

    כלל עם כל דבריהם כאפס וכאין המוחלט".

     

    תפילת "ולמלשינים אל תהי תקוה"

    והעיד הרה"ג ר' ישי העכט זצ"ל שהיה מגדולי חסידי בעלזא לפני מרן הגאב"ד מסאטמאר זצוק"ל, שבעצמו שמע מפה קדשו של הרה"ק מהרי"ד מבעלזא זצוק"ל שאמר פעם ברבים: "כשאומרים ולמלשינים אל תהי תקוה, צריך לכוון על הציונים ועל המזרחים (and today Agudisten and Tsevuim! ) וכעין זה העיד הרה"צ רבי דוד האלבערשטאם זצ"ל מקשאנוב לפני מרן הגאב"ד מסאטאמר זצוק"ל, ששמע מפה קדשו של הרה"ק מציע שינוב זצוק"ל אשר שני שבועות קודם להסתלקותו אמר בזה"ל: "אם היה בכוחי הייתי מתקן שיזכירו את הציונים בברכת ולמלשינים", אך מרן מסאטמאר זצוק"ל העיר ע"ז שאין צורך לתקן להזכירם בשמם, כי הכוונה הרי ממילא עליהם שהרי לא נמצאו מינים כמותם, ועל מי הכוונה אם לא עליהם. וכה אמר מרן זי"ע בס"ג תרומה תשי"ד: מקובלני מפי תלמידי חכמים מובהקים ויר"ש מדור שלפנינו שצריכים לכוון בברכת ולמלשינים את המינים והאפיקורסים הללו (הציונים) שישפילם השי"ת.

    07-09-2011 om 14:28 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-07-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BEILEID ZUM MASSAKER IN NORWEGEN
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    Der Studienverband JESCHURUN, JUDENTUM GEGEN ZIONISMUS trauert um die Opfer des schrecklichen Terroranschlags von Oslo und auf das Jugendlager der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Norwegens. Der pro-zionistischer Verbrecher mordete zielgerichtet gegen den, von ihm und seinesgleichen tief verhaßten, „marxistischen Multikulturalisten" und den Moslems. Wir teilen Schmerz und Trauer der Angehörigen, der Freunden, des gesamten norwegischen Volkes und wir versichern ihnen auf diesem Wege unseres tiefsten Mitgefühls und unserer Anteilnahme.

     

    Möge der Schöpfer der Welt die Hinterbliebenen trösten und ihnen Kraft geben. „Nahe ist Gott Herzgebrochenen, und Gemütsgedrückten hilft Er“ (Psalm 34:19).

     

    xxxx

     

    Massacre in Norway - the Fruit of Anti-Muslim Racism

    http://azvsas.blogspot.com/2011/07/massacre-in-norway-fruit-of-anti-muslim.html 

    26-07-2011 om 14:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.„BREUERHASS”
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     „BREUERHASS”

     

    Erschienen in דרש טוב לעמו „Jüdische Monatshefte“ 1/12 Tewes 5674 – Dezember 1914  S. 432-435

     

    Wenn wir trotz des engen Zusammenhanges dieser Monatsschrift mit dem Rabbiner der Frankfurter  Religionsgesellschaft diese Überschrift wählen, so wird jeder einigermaßen unbefangene Leser ahnen, daß es sich um die Schilderung einer typischen Erscheinung handelt, losgelöst von  jedem persönlichen Gegensatz. Wir glauben, daß gerade die jetzige Zeit des Burgfriedens sehr geeignet ist, jene Klärung zu schaffen, welche später, in so Gott will baldigst eintretenden friedvollen Zeiten ein besseres und reineres Arbeiten gestattet. Die im Innern kampflose Periode kann füglich am besten dazu dienen, Hässliches wegzuräumen. Denn heute, wo das alles wie eine längst entschwundene Vergangenheit erscheint, kann man objektiver darstellen, und manches, was man selbst miterlebt, erscheint einem unmöglich. Man fragt sich – als wäre man der Reiter über den Bodensee – wie konnte nur rein solcher Zustand Platz greifen? Und doch handelt es sich letzten Endes um etwas Alltägliches. Es war immer so, daß schwache Positionen von der Verkleinerung des Gegners lebten. Der spätere Geschichtsschreiber der Orthodoxie wird dem in der Überschrift genannten Kapitel einen ziemlich großen Raum gewähren müssen. Er wird dabei aber wahrscheinlich weiter zurückgehen, auf die Gründung der israelitischen Religionsgesellschaft. Es kann hierbei ganz gleichgültig sein, welche Ansichten die Gründer geleitet haben; ihr Bestand war und bleibt ein Memento für die Orthodoxie überhaupt. Ganz einerlei, welche Entwicklungsmöglichkeiten die Religionsgesellschaft in sich barg oder birgt; sie war und ist nun einmal ein vielen unbequemen Suchregen einer Minorität innerhalb der Orthodoxie. So lange eine Minorität ihrer Prinzipien bewußt ist, wird sie stets exclusiv sein; in dem Augenblick, wo eine Minorität in die rage de nombre verfällt, wird sie krank und fängt an sich ihrer Vergangenheit im Stillen Gemach  zu schämen. Andererseits lehrt jedwede parlamentarische Erscheinung; daß es nichts rücksichtsloseres und tyrannischeres selbst gegen ihre alten Freunde, die „Unentwegten“ in ihrer Mitte, gibt, als eine Minorität, die regierungsfähig geworden ihre Zeit gekommen glaubt. Nun hat sich entschieden – wir glauben, das bestreitet Niemand – in den jüngsten  Jahren innerhalb der ganzen Orthodoxie eine Wandlung vollzogen; man war es in weiten Kreisen müde, nur auf den engen Zirkel der wirklichen Gesinnungsgenossen beschränkt zu sein; man strebte nach einem Platz unter der Sonne. Dieselben Erscheinungen, welche seit 1978, seit den Angriffen auf die durch die Emanzipation errungene Stellung, die auf S.R. Hirsch’s Gedankengang aufgebaute Anschauung jeder Expansionsfähigkeit beraubten, führten dazu, daß in Vielen sich ein stiller Widerspruch gegen den ganzen Gedanken selbst bildete, in vielen von denen sogar, welche äußerlich einer sogenannten Austrittsgemeinde angehörten. Der im letzten Jahrzehnt des neunzehnten Jahrhunderts so mächtig gewordene Organisationsgedanke, geboren zunächst aus den Abwehrbestrebungen, verschärften diesen Widerspruch; denn täuschen wir uns nicht, eine Austrittgemeinde, welche ein Credo der Gesinnung in sich birgt, ist gerade nicht das beste Ferment von Organisationsbestrebungen. Dazu  kam,,  daß unseres Erachtens in dem Aufbau der Austrittsgemeinden ein Fehler liegt, indem Credo nur von den Vorstandsmitgliedern verlangt wird; es entzieht  dieses sich unserer Kenntnis, ob selbst dieses Minimum in vielen von denen sogar  sich unserer Kenntnis, ob selbst dieses Minimum in irgend einer Austrittsgemeinde statuarisch festgelegt ist. So entwickelte sich allmählich innerhalb der Austrittsgemeinden dieselbe Verwirrung wie sie innerhalb der Gesamtgemeinden bezüglich des Religionsgesetzes besteht; letzteres ist da, schwebt über dem Ganzen, ist aber für den einzelnen nicht verbindlich. Selbst in der Frankfurter Austrittsgemeinde ist der Prozentsatz der Nichtausgetretenen ein sehr erheblicher; bei demokratischer Auffassung konnte wohl hie und da der Versuch gemacht werden, auch diesem wesentlichen Bruchteil prozentnormmäßig  zu erkämpfen. Dadurch aber wäre das große Ziel näher gerückt, auch die Austrittsgemeinde in das Gefüge der gesamten Organisationen einzufügen; letztere wären ja ohnehin  so gestaltet worden, daß es auf  eine Nuance mehr oder weniger nicht angekommen wäre. Es muss einer sehr eingehenden Untersuchung vorbehalten werden, die Frage zu erörtern, wie weit die Organen der Austrittsgemeinden selbst die Schuld dafür beizumessen ist, daß sie eben nur als eine Nuance erscheinen.

    Wenn nun irgend ein Organ sich gegen diese Entwicklung stellt, dann stört es stille, unermüdliche Arbeit von einem Jahrzehnt und  bildet das geeignetste Objekt des Hasses bei all‘ denjenigen, welche an jener Arbeit beteiligt waren. Da ist vor allem Dinge die Jugend mit ihrem ungestümen Tätigkeitsdrang; wer möchte diesen missen? Allein es wäre da doch  noch eine Kleinigkeit zu sagen: Wie lautet  doch das hübsche Wort? Mann kann nicht immer negieren, man muss positiv arbeiten, mitarbeiten. Wenn nun jemand so starr ist, daß er auch der positivsten Mitarbeit keine Konzessionen des Prinzips machen zu können glaubt, und nach diesem Worte handelt, muss er da nicht den Ingrimm der also gehemmten Jugend bedacht werden?  Noch dazu, wenn man zur rechten Zeit die Jugend darauf hinweist, daß alle Versuche immer und immer wieder an diesem Hindernis scheitern? Man braucht wirklich bloß die Opposition mit dem wenig schön klingenden Beinamen einer Obstruktion zu versehen und weniger Sachkundige müssen entrüstet sein. Nur so ist es zu begreifen, daß man bis tief in die Reihen der Orthodoxie hinein es wohl verstand und wohl auch zu würdigen wußte, wenn man allen alles verzieh, wenn man mit allen möglichen Schattierungen zusammen literarisch arbeitete, dagegen in den Austrittsgemeinden mit den abgeschmacktesten Börsenwitzen von der Panke*) zur Hand war, als sich dem Gehassten ein Organ erschloss. Man empfand eben die Konsequenz als störend und bezeichnete sie als unfruchtbar. Sei’s drum; es ist ja ein eigenes Ding um die starre Vertretung eines Prinzips; es ist vielleicht die größte Versuchung, die je an einen denkenden Menschen herantritt, wenn er m ideeller Vorteile willen ein Prinzip verleugnen soll, namentlich in einer Zeit, wie die vor dem Krieg, in welcher eine stumpfe Anbetung der Masse sich breit machte. Aus diesen Erwägungen erklärt sich die Fruchtlosigkeit des Richtlinienkampfes auf Seiten der Orthodoxie; es war zu viel Haß im eigenen Lager, zu wenig Mut, zu wenig Selbstvertrauen, doch genug, der Haß ist da, teils künstlich genährt, teils innerlich, wie oben motiviert. Es ist gar nicht der Haß von Menschen gegen Menschen, wie sehr man sich auch bemüht, Sündenböcke zu schaffen; es ist die Entartung eines Kampfes der Weltanschauungen, es ist die Folge vieler Inkonsequenzen, es ist das vielleicht unbewusste Streben, aus einer leidigen Isolation herauszukommen. Es ist der Protest des „Tatendranges“ gegen stille Hut des Erkämpften, es ist der Imperialismus der Orthodoxie. Ob nicht dabei der ganze Gedankengang S.R. Hirsch’s und der innere Wert seiner Schöpfungen zu Grabe getragen wird, wer kann das heute ermessen? Transaktionsfähig waren diese sicher nicht. Aber wir glauben Transaktionslustige werden bei der Thora auch ihre Rechnung nicht finden. Wir aber hielten es für unsere Pflicht, den Abgrund zu zeigen, an welchen dieser geschickt gezüchtete und ausgenutzte Haß führte. Ernste Erwägung über vergangene Tage, klarer Blick für das Gegenwärtige, Verantwortlichkeit gegen das Kommende werden ihm am besten begegnen und aus den Hassenden werden Achtende werden.

    *) Nebenfluss der Spree   

    26-07-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-07-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH Komm. zu Jischtabach
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    ישתבח

     

    ישתבח ist die Schluβbrocho der פסוקי דזמרה und faβt die Gedanken zusammen, die wir aus ihnen zur neuen Aneignung über unsere Beziehung zu Ihm geschöpft. Der Grundgedanke aller תהלות ist: ihm als König mit treuem Gehorsam zu huldigen und seiner Gröβe und Heiligkeit eingedenk zu bleiben, Seine Gröβe die sich in Liebe zeigt, und seine Heiligkeit, vor der nichts Gemeines und Schlechtes besteht. Alles, was an schauender Begeisterung und Gröβenpreis, an Thatenschilderung und Gefühlesäuβerung, an Tribut der Macht und der Herrschaft, des Sieges, der Gröβe und der Allmacht, an Lob und Verherrlichung, Heiligung und Huldigung, Gehorsamgelöbnis und Dankbekenntnis der menschliche Geist zu denken und die menschliche  Zunge zu sprechen vermag, bleibt nun in aller Ewigkeit Gott zugewandt, den wir ihn unsere Gegenwart wie die Väter in der Vergangenheit, als unsern Gott, als Lenker unserer Geschicke und Leiter unserer Thaten erkannt und erkennen. Die Lobgesänge, die wir gesprochen, sollen keine leere Wörter bleiben, das ברוך-Gelöbnis das Gelöbnis treuer, freudiger Erfüllung Seines Willens, soll ihre Frucht sein, der wie der Urquell aller Kraft, so der Gebieter über alles Preisen überragt, dem alle Bekenntnisse als Gott huldigen, den alle Wunder als Herrn der Weltordnung bekunden, der auch in den schauenden Gesangesliedern seiner Menschen eine Willfahrung seines Willens erkennt, Ihm, dem König, Gott, dem Leben aller Zeiten.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von  Samson Raphael Hirsch 2. Auflage. Ffm 1906 S.102-130 

    25-07-2011 om 15:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-07-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS TO THE POINT
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    Gevalt!

     

    NKI signs on the photos at www.nkusa.org say "boycott osem"...!!!

    What is going on here??!!!

    What about "Boycott all products from the Zionist state"??? "Boycott the Zionist State!"???

    What is going on ???

    Strauss-elite tenuva bissli golan hasharon ahava tiv taam haviv wissotsky???


    Yeshurun-Judaism against Zionism says : Quite right! Antizionist Jews should consciously boycott  the WHOLE range of Zionist Export Goods, not only that one Brand! NK USA made a first step, better late than never, and should continue in the right direction.

    22-07-2011 om 13:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-07-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN ASKS THE RIGHT QUESTIONS
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    “Williamsburg Jewish community boycott Zionist “Osem” food products”

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=MthC-IQck-Q

     An ehrlicher Yid fun Brooklyn reacts:

     

    "Neturei Karta" Burns Osem packages????

     

    Can anyone explain why Osem products are more traif than any other products made in the farsheltene Medinah???

     

    Is it kosher to buy other products that help maintain the Zionist economy and pay taxes to the Medinah, but not Osem???

     

    What is going on here???

    Do "Neturei Karta" people buy other products from the farsheltene Medinah except Osem???

     

    Gevalt!!!

     

    How did R. YD Weiss get those packages of Osem to burn?? Did he buy them himself???

    And what about all the other packages of foods saying "Made in IsraXl" sold in Williamsburg???

    Aren't those products also supporting Zionism??? All companies making products in the Medinah are partners with the Zionists!!

    What is going on here???

     

     

    JESHURUN-JUDAISM AGAINST ZIONISM wasn’t waiting for YDW or NK USA to make the show against the Osem products; we boycott ALL Zionist products, better said we don’t buy ANY product that comes from the Zionist entity.

    21-07-2011 om 22:06 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-07-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH: Kommentar zu Sprüche der Väter 6,2
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Aus seinem Kommentar zur  Sprüche der Väter  Pirkéi Owauss

     

     

    פרק ששי

     

     

    Kap. 6, 2:  Rabbi Jehoschua, Sohn Lewi’s sagt: Tag für Tag geht eine Tochterstimme vom Berge Horeb und ruft aus und sagt: Wehe ihnen, den Menschen, ob der Zurücksetzung der תורה; denn jeder, der sich nicht mit der תורה beschäftigt, heißt „Zurückgewiesen“; denn es ist gesagt: „Ein goldner Ring in Saues Rüssel, ein schönes Weib und unverständig.“. Und es heißt: „Die Tafeln sind Gotteswerk und die Schrift ist Gottesschrift, Choruss (eingegraben) auf den Tafeln.“ Lies nicht „Choruss“ (eingegraben), sondern „Cheruss“ (Freiheit), denn du hast keinen Freieren, als wer sich mit dem Lernen der תורה beschäftigt, und wer sich mit dem Lernen der beschäftigt, der wird erhöht, denn es heißt: Von Mattona (Gottesspende) nach Nachaliel (Gotteserbe)und von Nachaliel nach Bamoth (Anhöhe).“

     

    2. Die Offenbarung am Horeb hat ihr letztes Ziel im Kreisen der Menschen noch nicht erreicht. So lange es noch Menschen gibt, die die Gesetzeslehre dieser Offenbarung nicht in ihrem Werte erkennen und sie nicht für die geistige und sittliche Vollendung und Heiligung ihres innern und äußern Lebens verwerten, so lange steht der Horeb als ein Vorwurf für die Menschen da, und es geht unablässig der Echoruf von dem Horebwort: „Nicht der תורה, des Menschen ist der Verlust und das Weh ob der Verkennung und Zurücksetzung der תורה“.

    נזיפה ist der Ausdruck des ersten Grades des „Bannes“, mit welchem ein geistig und sittlich Hochgestellter einen durch tadelnswertes Benehmen als seiner unwürdig aus der Gottesnähe der verwiesen, dem die geoffenbarte Gotteslehre äußerlich zu teil geworden, der ihr aber keinen bessernden und veredelnden Einfluß  auf sein inneres und äußeres Leben gestattet. Sein unveredeltes und rohgebliebenes Wesen ist durch dessen Gegensatz zu dem in der ihm erteilten Gesetzeslehre gezeichneten Ideal in eben dem Grade eine widerwärtige, aus seiner heiligen Nähe zu verweisende Erscheinung, wie ein leiblich schönes, geistig und sittlich hässliches Weib, dessen geistige Rohheit und sittliche Tadelswürdigkeit durch seine äußere Schönheit nur einen um so widerwärtigeren, zurückstoßenden Eindruck machen, je leibliche Schönheit ein Angebinde ist, das dem damit Bedachten eine stete äußere Mahnung an die geistig sittliche Harmonie und Schöne sei könnte und sein sollte, die er mit seinem ganzen innern Wesen anzustreben hätte, deren Nichtvorhandensein aber um so abstoßender wirkt, je mehr die äußerlich schöne Erscheinung den Gedanken auch des geistig und sittlich Schönen hervorruft und den Beschauer anmutend anzieht. Schade um den schönen Leib, spricht jeder, wie Schade um den goldenen Ring, den eine damit geschmückte Sau unbarmherzig  in den Schmutz vergräbt.

    Wie die תורה uns adelt, so macht ein hingebungsvolles wahres Studium desselben auch frei, frei von Irrtümern, frei von den Reizen sinnlicher Triebe und Begierden, frei von der herabziehenden, niederbeugenden Macht der mannigfachen Widerwärtigkeiten und Beschwerden des Lebens. Die Wahrheit knüpften die Weisen an die Umdeutung des חרות in חֵרות, um so mehr, als der Überlieferung zufolge die durchgrabene Schrift der Steintafeln selbst in dem ם und ם einen ohne äußeres Band durch Gottesmacht getragenen freien Halt irdischen Existenzen vergegenwärtigte (מ וסמך שבלוחות בנס הם עומדין נחליאל במות).מתנה sind Bezeichnungen aus dem Brunnenliede (4 B.M. 21, 19) mit welchen auf die Wanderstationen des Mirjambrunnens hingewiesen wird, der unsere Väter auf ihre Wanderungen in der Wüste begleitete,  und mit welchen hier für  uns die Entwicklungs- und Aneignungsstufen bezeichnet werden, wenn wir uns von dem Brunnen der Gotteslehre auf unserer irdischen Wallfahrt geleiten lassen und den Trunk unserer geistigen und sittlichen Veredlung aus ihr schöpfen. Als מתנה, als von Gott „gegeben“, haben wir sie hinzunehmen, und wenn wir uns mit ihr ganz durchbringen, wird sie unter unverlierbares Gotteserbe und führt uns zu allen auf Erden anzustrebenden Höhen.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von  Samson Raphael HIRSCH  3.Auflage Verlag Kaufmann Ff/m 1921  S.516-518

    17-07-2011 om 17:43 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-07-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.'Zionism an embarrassment to Jews'
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    'Zionism an embarrassment to Jews'

     

    Interview with  Dovid Feldman of Jews United Against Zionism (other name for Neturei Karta International’).

    http://www.presstv.ir/detail/188115.html

     

    Comment by a ehrlicher Yid fun Brooklyn:

     

    “HE MAKES IT SOUND AS IF THERE ARE NO FRUM ZIONISTS, AND THAT NO FRUM JEWS SUPPORT ZIONISM, THAT ZIONISM IS UNRELATED TO ORTHODOX JEWS WHO ARE IGNORED BY THE MEDIA............!!!! HERZL, HERZL, AND NO RABBIS INVENTED ZIONISM......NO ORTHODOX ZIONISTS, NO KOOK, NO MIZRACHI, NO AGUDAH, NO "SETTLERS", NO HYPOCRITES.

     

    Unfortunately he does not answer the questions of the interviewer............he avoids the issues he is asked AND teaches shalosh shvuas.........MORE THEOLOGY..........MORE ABSTRACTIONS, MORE CONFUSION.........MORE AVOIDANCE...........”

     

    Indeed, once more a LOST opportunity! 

    08-07-2011 om 19:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-07-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Leo Jung - What is Orthodox Judaism?

    Leo Jung - What is Orthodox Judaism?

     

    Dear Mr. Hirsch:

    I am seeking an essay authored by Leo Jung titled "What is Orthodox
    Judaism?"

    You posted a section of this essay on your site, and I was wondering
    where I could find the complete text?

    Many thanks,

    Michael Young

     

    ****

     

    Dear Mr. Young,

     

    Here you have: http://www.yutorah.org/_materials/5i.pdf

    Thanks for your visit. Bauen Sie gut!

    Kind greetings,

     

    Naphtali Hirsch

    06-07-2011 om 13:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-07-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.LEO JUNG: WHAT IS ORTHODOX JUDAISM (1927)?

    Rabbi LEO JUNG (1892-1987)

     

    WHAT IS ORTHODOX JUDAISM? (1927)

     

    Rather let me state what it is not. By a process of elimination we may arrive at a right definition. The word orthodox in itself is insufficient. It expresses nothing positive about the Jewish faith. I would suggest Thora-true as more appropriate, were this Germanic compound acceptable as an English term. However, for our present purpose, we may use the term orthodox to designate the man or woman who lives in accord with Jewish faith and practice[1].

     

    Is it fundamentalism?

     

    Orthodox Jews have been called fundamentalists. The inference here is that the Jew puts a single interpretation on Biblical accounts, holds such exclusively true, and rejects as blasphemy every effort at reinterpretation. This charge is not half as amusing as it is untrue. Interpretation in Judaism has been not only a privilege but a duty. It is trough interpretation and reinterpretation that the Bible has remained a book of life. From the first Midrash, through the philosophical works of the Middle Ages down to the commentaries of our time, from Midrash Rabbah to Samson Raphael HIRSCH and Malbim, a thousand interpretations have been offered, each striking a new note, each offering a new nuance, each welcomed as a new contribution to the Thora[2].  We never read of any Jew being read out of synagogue because of such interpretation. On the basis of the acceptance of “Torah min hashomayim” (Revelation), freedom has been allowed to individual ingenuity. Fundamentalism among the Protestant non-Jewish friends of the Bible rests on the Authorized Version (prepared by Gentile scholars of the 17th century) or some other translation of the original Hebrew text and the so-called New Testament, every letter of which translation or mistranslation they consider divine truth. Such fundamentalism is un-Jewish. But if Jewish Fundamentalism implies loyalty to such Jewish fundamentals as faith in God, in Revelation, in the binding character of Jewish Law, then every good Jew is a Fundamentalist.

     

    Is it out of date?

     

    Even among Jews we find some who consider orthodox Judaism as out of touch with modern times. Never did they err more profoundly. Jewish law develops through application of precedent to new conditions, exactly as English or American law does. Responsa of the rabbis, dealing with modern questions (for which the loyal Jew seeks the answer of the Lord), keep the Jew in rapport with changes in his environment, and with the problems of today and tomorrow. These Responsa accompany Jewish life all through history, and help the Jew to live with the Torah as with a law which is ever alive, fresh and clear with every new question and answer. Just as reinterpretation has given Jewish literature the best of Greek thought and the essence of Hegel and Kant, so, through application of precedent to new conditions, has Jewish practice remained vital and creative[3].

    Judaism is in advance of our time, not only in its prophetic dream of the days when nation will not lift up sword against nation, but especially also in its social and marriage legislation.

    “Torah im Derech Eretz”, the combination of the Judaic ideal with modern methods of transmission, has been a time hallowed postulate of Judaism.

    The main disability of Orthodox Judaism lies in the fact that it is – in this country at least – largely unknown in in theory and rarely seen in fair operation[4]. Orthodox Judaism is not to be identified with the Ghetto conditions. It claims no inherent kinship wit inefficiency or lack of articulation. It does not deny or reject anything that is good and beautiful in modern culture. Its greatest handicap is the profound ignorance as to its character, function and destiny prevailing in the mind of the American Jewish youth. To the majority of American Israel, Orthodoxy is associated with unsightly mass habitation on the lower East Side. Torah-true synagogues are associated with a lack of decorum, a pulpit empty of message for the youth, and a profound disability to understand or to deal with the problems facing Jewry in this country.

    Such weaknesses are due not to Orthodoxy but to the orthodox Jew. They are the results not of orthodox Jewish teaching or living, but of czarist oppression, sweatshop conditions and the average plight of the immigrant. Fundamentally and enduringly let us distinguish between Orthodoxy as a system of life and the present panorama of orthodox Jews in America. That conditions have been improving is well known. That the orthodox Jew is arousing himself, is becoming increasingly felt. But Orthodoxy is neither responsible for, nor to be associated with, the disabilities or faults of the American orthodox Jew.

    ….

    (to be continued  AND discussed - ask us for full text or go to Wikipedia)



    [1] See the writer’s “Essentials of Judaism” Jew. Libr. I, p.15

    [2] Typical instances are Talmudic. Interpretations of Biblical passages...

    [3] Cf. ...Ibn Ezra and Hirsch with e.g. Rashi’s Commentary on the Torah

    [4] See L. JUNG “Living Judaism” sub “Jews and Judaism in America”

    05-07-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-07-2011
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Aus seinem Kommentar zur  Sprüche der Väter  Pirkéi Owauss

     

    פרק רביעי

     

    Kap. 4, 14:  Rabbi Jochanan Hassandlor sagt: Jede Vereinigung aus reinen Beweggründen zu reinen Zwecken gelangt endlich zu Bestand; die aber nicht reine Beweggründe zu reinen Zwecken hat, hat schließlich keinen Bestand.

     

    14. לשם שמים ist der Ausdruck für jedes Streben, welches das Gute um des Guten willen, ohne jede unlautere Nebenansicht zum Ziele hat. Jeder Verein, der zu gutem Zwecke ohne unlautere Nebenansicht zusammentritt, trägt, wie Abarbanell zu dieser Mischna bemerkt, eben durch diese gemeinsame Huldigung des einen guten Zweckes schon von selbst den Grund des Bestandes in sich, indem sich diesem gemeinsamen Ziele jedes Sonderinteresse unterordnet. Unlautere Beweggründe führen aber sehr bald die Vereinsglieder zu einem Wettkampf um Sonderinteressen, der den Keim zu einer früher oder später unausbleiblich eintretenden Auflösung in sich trägt.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von  Samson Raphael HIRSCH  3.Auflage Verlag Kaufmann Ff/m 1921  S.484-485

    04-07-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-06-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Muslim and Jewish Bans to Eat Dutch Animal Meat
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    Muslim and Jewish Bans to Eat Dutch Animal Meat

    The House of Representatives of the Netherlands has passed a bill that bans religious slaughter of farm animals, though the Senate has yet to approve the bill.

    The lower house approved the bill on Tuesday with 116 of the members in favor of the ban and only 30 against it, AP reported.
    The bill, which bans the slaughter of livestock without stunning it first, will remove an earlier exemption that allowed Muslims and Jews to slaughter animals according to their beliefs.
    However, the Senate must also pass the bill in order for it to become enacted.
    If enforced, the Netherlands will be the second country after New Zealand to outlaw procedures that make meat halal for Muslims or kosher for Jews in recent years.
    Switzerland, the Scandinavian and Baltic countries banned the procedures in pre-World War II era.
    Dutch Deputy Secretary of Economic Affairs and Agriculture Henk Blekers said, "The Cabinet will give its judgment over the proposed law after it has been treated by both houses."
    Meanwhile, Muslim and Jewish communities in the country have denounced the move, calling it an infringement on their right to religious freedom. Around one million Muslims live in the Netherlands, mostly immigrants from Turkey and Morocco.

    Halal means lawful or legal in Arabic and it is a term designating any object which is permissible to use or any action allowable according to Islamic law, applied commonly in reference to meat products, foodstuff, and pharmaceuticals

     

    http://rohama.org/en/pages/?cid=5116

    Dutch vote to ban halal and kosher slaughtering

    Morning Star Wednesday 29 June 2011

    MPs in the Netherlands lower house of parliament voted 116-30 on Tuesday to ban the non-anaesthetised slaughter of animals.
    The  Islamic halal and Jewish kosher methods of slaughter will become illegal if the Senate approves the measure.
    The Bill, proposed by the Party for the Animals, is based on the premise that those methods are less humane than slaughter with pre-stunning.
    It gained support from centrist parties and the right-wing Freedom Party of notorious Islamophobe Geert Wilders.

    Dutch Jewish groups are set to try to block it in the courts as an infringement of the Netherlands constitution.

    http://www.morningstaronline.co.uk/index.php/news/content/view/full/106462

    30-06-2011 om 13:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONISTEN REAGIEREN HYSTERISCH VERBISSEN AUF FREEDOM FLOTILLA 2
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    No credence to Israxl's claims

    Morning Star Wednesday 29 June 2011

    Israxl's hysterical overreaction to the Freedom Flotilla 2 Stay Human initiative has not intimidated hundreds of brave people who are determined to challenge Tel Aviv's illegal siege of Gaza.

    They are gathering on a number of boats in several European ports ready to take humanitarian aid to the beleaguered Palestinian people.

    The amount of aid that they intend to deliver to Gaza will not affect the level of Palestinian deprivation significantly, but it will be of crucial importance.

    The presence of campaigners from organisations in around 20 countries will remind the Palestinian people that they are neither alone nor forgotten.

    And the international publicity generated by the flotilla and how Israxl reacts to it will fuel ever-growing numbers of humanity to take up the Palestinian cause.

    Israxl relied on the iron fist in May 2010, sending in its elite commandos to assault the Turkish aid vessel Mavi Marmara, opening fire as they abseiled onto the ship from their helicopters.

    Not content with killing nine supporters of the Turkish IHH aid organisation, the Israeli forces beat and robbed other peaceful campaigners.

    They also enforced a news blackout before putting out their own doctored film coverage, complete with obligatory anti-semitic comments, including references to nazi death camps, said to have been uttered by the pro-Palestinian activists.

    Israel's refusal to return film recordings and mobile phones is eloquent testament to the reality of what took place.

    The Netanyahu government's dirty tricks department has been at it again, trying to misrepresent the mission and the motives of those taking part.

    Freedom Flotilla 2 Stay Human has conducted non-violence resistance lessons for participants and insisted that there should be no violent responses to any assault on their vessels.

    However, Israxl has tried to ratchet up tension by claiming to have "intelligence assets" inside the flotilla who have identified individuals intent on using "chemicals" against Israeli troops.

    However, not too much credence should be given to these claims in light of Israxl's record last year and the bizarre claims this week by "US gay rights activist" Marc Pax, who said that he had been denied a place on the flotilla because of his sexuality and to have then discovered that Hamas is behind it.

    Marc Pax is actually Guy Seeman, who works as an intern in Netanyahu's office, although, needless to say, his actions were "without authorisation and without approval."

    The same goes for the Israeli government's threat to confiscate journalists' equipment and ban them from Israxl for 10 years if they accompany the flotilla.

    Only when the Foreign Press Association in Jerusalem condemned this "chilling message" as raising questions about Israxl's commitment to freedom of the press did Netanyahu surface to deny that this was government policy.

    It probably isn't official government policy to sabotage the propeller shaft of a boat in Piraeus harbour taking Greek, Swedish and Norwegian passengers to Gaza, but it happened.

    The US boat Audacity of Hope was also delayed after Israeli legal group Shurat HaDin told the Greek authorities that the boat wasn't seaworthy, necessitating a time-consuming inspection.

    But ships are already sailing towards Gaza, including the Irish vessel Saoirse, and two French boats.

    The only European Union member state officially backing the flotilla is Ireland, but every country has a responsibility to protect its own citizens and defend international law during this forthcoming challenge to Israxl's lawlessness.

    http://www.morningstaronline.co.uk/index.php/news/content/view/full/106442

     

    Related: Alice Walker: Israxl 'is the greatest terrorist' in the Middle East

    http://rohama.org/en/pages/?cid=5089

    30-06-2011 om 13:25 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-06-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH und unsere Zeit (3) Dr. Maximilian Landau

    Samson Raphael HIRSCH und unsere Zeit (3)

    von Dr. Maximilian Landau

     

    II.

     

    Ausbau und Weiterentwicklung sind aber die unabweisbaren Forderungen, die das Erbe S.R. Hirschs an unsere Zeit stellt. Wie die Verwerfung des Thora im Derech Erez-Prinzips und das als untrügliche Panacee angesehene Untertauchen in die geistige Existenzform des Ostens ein endgültiges Verlassen der Hirschschen Linie bedeutet, so ist auch die starre Konservierung des Hirschschen Systems in seiner ursprünglichen Erscheinungsform eine schwere Versündigung gegen seinen Geist und innersten Sinn. Das Erbe Hirschs – von jeder Generation durch aktive geistige Besitznahme neu zu erwerben – will auch von unserer Zeit in seinem eigentlichen Sinn neu erschlossen und gedeutet werden. Das Thora im Derech-Eretz Prinzip, das Schlüsselprinzip der Hirschschen Weltanschauung, ersteht uns heute in einer anderen und tieferen Bedeutung. Jene populär-bürgerliche Auffassung vom Thora im Derech Erez als einer praktisch-lebenskluge Devise: „Für Gott und für Leut“ genügt uns heute nicht mehr, weil sie in ihrer Oberflächlichkeit  den in einer höheren geistigen Sphäre entstehenden Verwicklungen nicht gewachsen ist. Nach einem halben Jahrhundert gereifter  Erfahrung und opferreicher Lehrjahre glauben wir heute das wahre Wesen dieser prophetischen Devise zu erkennen. Die landläufige Übersetzung von Thora im Derech Erez heiβt: Synthese zwischen Judentum und Menschheitskultur. Aber, was Hirsch wollte, war nicht „Synthese“. Sein Ideal, der Mensch-Jissroél, war nicht das Produkt einer noch so innigen Verkopplung oder selbst Verschmelzung zweier  verschiedener Welten, sondern das war gedacht als eine vordifferenzielle, in keiner Entwicklungsphase auseinanderlegbare Einheit, ein Baum, aus einer Wurzel wachsend und seine Zweige nach vielen Seiten hin entfaltend, der Typus eines jüdischen Menschen ohne Naht und Bruchstelle, der jenseits alles Dualismus als Jude die Welt aufnimmt und gestaltet und sein Judentum aus der ganzen Fülle des menschlichen Daseins lebt. Denn Judentum und Kultur sind nicht kommensurable, auf einer Ebene liegende Begriffe. Kultur ist nicht eine festumrissene, ruhende Gröβe, der gegenüber nur zwei Verhaltungsweisen möglich sind: entweder vorbehaltlose, uneingeschränkte Bejahung und Hingabe mit allen Konsequenzen oder aber ängstliches Meiden und panische Flucht wie vor etwas Bösem und Verderblichem, – sondern Kultur ist ein Prozeβ: eine stets im Fluβ befindliche Entwicklung, ein unaufhörliches Werden, das unserem bewuβten Eingreifen unterliegt, dessen letzter Ausdruck mit bestimmt wird von der Intensität unseres Mitschaffens, eine Funktion unserer gestaltenden Kraft.

    Aus solcher Erkenntnis heraus erwächst eine unbefangene, souveräne Haltung, die eine neue Wertung erlaubt. Kultur ist uns heute – da wir sozusagen schon in die Gesellenjahre unserer Mitarbeit am Kulturleben gekommen sind – nicht mehr das Wundertier, das in geziemendem Abstand mit einer Mischung von Respekt und Furcht angestaunt wird. Sie ist für uns nicht mehr mit dem Nimbus der Unfehlbarkeit oder dem der Verruchtheit umgeben: wir haben ein freieres und vertrauteres Verhältnis zu ihr gewonnen, das uns in den Stand setzt, in souveräner Auswahl aus ihren Elementen unserem Leben einzugestalten, was dem Aufbau unserer jüdischen Persönlichkeit dienlich ist. Sie ist uns nicht mehr ein unheimlicher fremder Kontinent, an dessen äuβersten Rand wir uns mit schlechtem Gewissen schüchtern ansiedeln, sondern sie ist ein Stück unserer eigenen Welt, an dem, wie in jedem anderen Bereich unseres Lebens, die jüdische Aufgabe und Sendung sich zu bewähren hat.

    Der gefürchtete Konflikt aber zwischen Glauben und Wissens, zwischen Sein und Sollen, Trieb und Pflicht oder wie man sonst die dualistischen Gegensatzpaare nennen mag, tritt nicht erst in die Sphäre auf. Man hat ihn  nur aus Bequemlichkeit in diesem Bezirk lokalisiert. In Wirklichkeit hat er mit der Frage: Judentum und Kultur unmittelbar nichts zu tun: denn diese ewige Urkonflikte der Menschenseele wirken an jedem Ort und zu jeder Stunde, und ihnen entgeht, in welcher Verkleidung immer, auch der Jude nicht, der sich auf den engsten Bereich des Jüdischen beschränkt.

    So stellt sich die Devise Thora im Derech Erez, weit entfernt davon, ihre Lebenskraft eingebüβt zu haben, unserer Zeit erst recht als ein Prinzip von zeugender Fruchtbarkeit und unendlicher Entfaltungsmöglichkeit dar. Seine sinngerechte Erfassung und Verwirklichung eröffnet ungeahnte Perspektiven für den Anteil jüdischen Geistes an der Weltkultur und für die Befruchtung des Geisteslebens der Menschheit durch die Thoraidee. Von einer so veränderten Mentalität des thoratreuen Juden, von seiner neu gewonnenen souveränen Haltung, Elastizität und geistigen Reichweite her sind neue unerhörte Gestaltungen denkbar. Man stelle sich vor, daβ Bergson, Freud, Husserl Juden im Hirschschen Sinne gewesen wären: die europäischen Kultur hätte heute ein anderes Gesicht.

    Allerdings,   das eine muβ gesagt werden: wenn es nicht gelingt, das Thorawissen der westlichen Judenheit auf einen höheren Stand als bisher zu bringen, bleibt Hirschs groβer Gedanke eine Farce und muβ unfehlbar zum Zusammenbruch führen. Reiches und lebendiges Thorawissen ist die stillschweigende unabdingbare Voraussetzung für jede Reform und Neuorientierung. Thora und Profankultur sind ein System kommunizierender Röhren. Nur wirkliches, inniges Erfülltsein von Thorakenntnis und Thorageist gibt die Gewähr für eine gesunde allseitige Entwicklung der jüdischen Persönlichkeit.  Aber die Aneignung jüdischen Wissens braucht nicht den gleichzeitigen Erwerb anderer Bildungsgüter auszuschlieβen. Es ist eine Frage der Lehrtechnik, der Organisation und Zeiteinteilung, dem jungen Menschen das ausreichende Maβ jüdischen und profanen Wissens zu vermitteln, das eine harmonische Ausbildung gewährleistet. Es kommt nicht auf oft unverdaute Mengen von Wissensstoff an, sondern auf die Eignung, lebendiger, innerlich verarbeiteter Bestandteil der Gesamtpersönlichkeit zu werden.

    Seit einem Jahrhundert befindet sich das jüdische Volk in einer neuen Epoche seines Schicksalswegs, die im Zeichen der Auseinandersetzung mit der Menschheitskultur steht. Diese Entwicklung ist unwiderruflich.  Geistige Prozesse sind nicht mehr rückgängig zu machen. Trotz hie und da auftretender politischer Beschränkungen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten läβt  sich das jüdische Volk seine Teilnahme am allgemeinen Kulturleben nicht rauben. Daβ sie dem Judentum und der Menschheit zum Segen gereiche, wird nicht zuletzt die sinngerechte Verwirklichung jener groβen und fruchtbaren Losung herbeiführen, die ein genialer Führer mit weitschauender Voraussicht über die Zeiten hinweg verkündet hatte, der Losung: Thora im Derech Erez.

     

    Quelle: NACHALATH ZWI  Eine Monatsschrift für Judentum in Lehre und Tat herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft VII. Jahrgang

     

    Teil des Studienprogramms von Jeschurun Judentum gegen Zionismus

    28-06-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-06-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH Komm. zu Pirkéi Owauss Kap 3, 6
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Aus seinem Kommentar zur  Sprüche der Väter  Pirkéi Owauss

     

    Kap. 3, 6:  Rabbi Nechunja, Sohn Hakana’s sagt: Wer das Joch der תורה auf sich nimmt, von dem entfernt man das Joch der Herrschaft und das Joch des bürgerlichen Lebens. Wer aber das Joch der תורה abwirft, dem legt man das Joch der Herrschaft und des bürgerlichen Lebens auf.

     

    6. Der Jude hat eine doppelte Last zu tragen, die besondere Last, die ihm die Landesherrschaft auferlegt, weil sie ihn als Fremde in ihrem Lande betrachtet, und die Last, die er mit allen andern Menschen gemeinsam trägt, die aus den natürlichen Verhältnissen des bürgerlichen Lebens folgt. Wer sich unter das Joch der תורה begiebt, wer sich mit seinem ganzen Leben in den Dienst der תורה stellt, den drücken alle diese Lasten nicht, er trägt sie freudig mit als Teil seiner von Gott ihm auferlegten Bestimmung. Wer aber den Gott schuldigen תורה –Dienst wie ein Joch abwirft, der meint Wunder  wie frei er sich damit macht, und sieht nicht, wie damit alle anderen Lasten des politischen und bürgerlichen Lebens erst zu niederdrückenden Bürden werden, denen gegenüber ihm die Widerstandskraft fehlt, die nur der Dienst der תורה verleiht, und heiterer, nimmer zu trübenden Lebensmut, der nur im Dienste der תורה zu schöpfen ist.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von  Samson Raphael HIRSCH  2.Auflage Verlag Kaufmann Ff/m 1906  S.459-460

    26-06-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-06-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Anti-Zionist Hiking Photos
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Anti-Zionist Hiking Photos

     

    Iranian youths have held an exciting hiking to express their solidarity with Palestinian people against Zionist Regime.

     

    http://www.rohama.org/en/pages/?cid=5043

     

    D

    Great shooting gallery!!!

    I wish I could participate!!

     

    CB

    Yes I wish too

     

    A

    Me too!

    Wonderful! Wonderful!

    When will our rabbis do as them, to burn the photos of Zionist rabbis and leaders in public in the eyes of gentiles and Jews?

    22-06-2011 om 21:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-06-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH und unsere Zeit (2) Dr. Maximilian LANDAU
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    Samson Raphael HIRSCH und unsere Zeit (2)

    Von Dr. Maximilian Landau

     

    Wenn nun angesichts der gewiβ noch unzulänglichen praktischen Resultate des Hirschsschen Erziehungssystems manche aus begreiflicher Sorge um die weitere Entwicklung  schon die Verfehltheit des ganzen Systems feststellen wollten, so haben die sie den Charakter und das Ausmaβ des Hirschschen Erziehungswerks durchaus verkannt. Eine Losung von so weitreichender Bedeutung  und umwandelnder Kraft war von Hirsch nicht bloβ für eine Generation allein aufgeworfen worden, sondern war bewuβt als Einleitung einer neuen geistesgeschichtlichen Epoche im Judentum gedacht und sollte der Nachwelt als weiterzuentwickelndes Erbteil überantwortet werden. Die Auswirkung des Prinzips war auf lange Zeiträume berechnet, und so kann die praktische Erfahrung einiger Jahrzehnte gewiβ nichts Endgültiges  über seinen Wert oder Unwert sagen. Anstatt also vorschnell ein völliges Versagen des Thora im Derech Eretz-Prinzips zu verkünden, hätten dessen Verächter sich gegenwärtigen sollen, daβ mit seiner Verwirklichung kaum der allererste Anfang gemacht worden ist, und anstatt das gesamte System in Bausch und Bogen zu verwerfen, hätten sie lieber versuchen sollen, es aus seinem rudimentären Zustand heraus zu dem in ihm vorgezeichneten Ziel hin zu entwickeln.

    Die Kritiker tadeln mit Recht den beklagenswerten Stand des Thorawissens und den Mangel an jüdischer Substanz und Fülle in der gesetzestreuen Judenheit Deutschlands. Aber das einfache Rezept, das sie zur Beseitigung dieser Miβstände anbieten, die Trennung von der europäischen Kultur und Wissenschaft und das Zurücksinken ins Ghetto, kann die Heilung nicht bringen. Es ist gewiβ ein rührendes Phänomen – und zugleich bezeichnend für das hohe sittliche Niveau der deutschen Judenheit – daβ eine bedeutende Gemeinschaft innerhalb des Judentums öffentlich ihre eigene Unzulänglichkeit bekennt, ihrer bisherigen für verfehlt gehaltenen Daseinsweise abschwört und bereit ist, sich der Denkungsart und Existenzform eines anderen Volksteils vorbehaltlos anzuschlieβen. Aber liegt nicht in solcher Selbstanklage ein guter Teil Übertreibung? Ist diese Geringschätzung der eigenen Leistung berechtigt und erlaubt? Es wäre ein schweres Unrecht an den Lebenden wie an den vergangenen Generationen der deutschen Judenheit, wollte man diese Frage ohne weiteres bejahen. Nicht nur das Lebenswerk ihrer Gipfeltaten, eines SR. Hirsch und eines Esriel Hildesheimer, würden dadurch geschmälert werden, auch das einer groβen Zahl von Menschen aller Schichten und jedes Bildungsgrades, die in Gesinnung und Tat, in Haus und Gemeinde und öffentlichem Wirken ein vorbildliches und makelloses Judentum gelebt haben, würde unverdiente Zurücksetzung erfahren. Es ist nicht wahr, daβ das deutsche Judentum irgendeiner anderen jüdischen Gruppe inferior ist. Es ist anders, es mag dem vom östlichen Judentum Kommenden manchmal befremdend und ungewohnt erscheinen, aber es ist darum jüdisch nicht minderwertiger. Es ist ein organisch gewachsene Gebilde eigener Art und eigener Prägung, dessen unleugbare Mängel in manchen Bezügen durch andere Qualitäten wettgemacht sind, und so wie es ist, ein unentbehrlicher, nicht wegzudenkender Teil der jüdischen Volksgesamtheit, in welcher es eine bedeutende, nicht hoch genug einzuschätzende Rolle gespielt hat und noch zu spielen berufen ist. Nicht nur sind, weit über Deutschlands Grenzen hinaus, die thoratreuen Zentren in den westlichen Ländern vom Hirsschen Judentum stark beeinfluβt, auch der Osten selber hat der deutschen Orthodoxie unendlich viel zu verdanken. Das Wiedererstarken des thoratreuen Elements im öffentlichen Leben der östlichen Länder wäre ohne Hilfe und Anregung durch die deutsche Orthodoxie kaum denkbar, und selbst das geistige Leben, vor allem die Überzeugungstreue der östlichen Jugend, findet mittelbar Stütze und Ausrichtung an dem Vorhandensein des von Hirsch geprägten Judentums im Westen. Ein plötzlicher Sprung in den von einer falschen Romantik idealisierten Osten, die kritiklose Übernahme seiner Anschauungsweisen und Lebensformen, wie sie von einer gutwilligen aber schwärmerischen Jugend propagiert wird, würde nicht nur die Auslöschung der eigenen ruhmreichen Vergangenheit bedeuten, die Verleugnung alles dessen, was den vergangenen Generationen heilig und teuer war und vielen gutjüdischen Menschen heute noch ist, sondern trotz der groβen bis zur Selbstentäuβerung gehenden Opfer, da unorganisch, künstlich und stillos, als eine für eine Gesamtheit psychologische und historische Unmöglichkeit im Grunde keine Lösung bringen.

    Es ist vielleicht nicht allen klar geworden, daβ das östliche Judentum nur noch von den Resten einer einstigen Gröβe zehrt,  und daβ es in seiner ursprünglichen, jüdischen Gestalt, so wie sie von der Literatur und der mündlichen Überlieferung ideal  verklärt wird, heute höchstens in der Oase einer Jeschiwa oder eines chassidischen „Hofes“ zu finden ist. Es war eine groβe Welt, aber sie ist in der Form, in der sie bisher existierte, unwiederbringlich dahin. Was die deutschen Juden vom Osten übernehmen dürfen und sollen, ist eine Haltung, ein Lebensgefühl: die Vitalität, die Gefühlstiefe, die Innigkeit, die Unmittelbarkeit und Ursprünglichkeit des Judeseins, Volksbewuβtsein und Volksverbundenheit. Aber eine naive Restaurierung dieser Welt mit allen ihren Tatsächlichkeiten ist nicht möglich und auch nicht erstrebenswert.  Der Osten hat die erschöpfende Formel nicht gefunden, die es ihm ermöglichte, seine unsterblichen Werte in eine neue Lebensform hinüberzuretten, und sich, durch einen organischen Regenerierungsprozeβ verjüngt, auch in der Gegenwart und Zukunft zu behaupten. Und es wäre Widersinn sondergleichen, wenn derjenige Teil der gesetztreuen Judenheit, der wohl im glücklichen Besitz einer solchen schöpferischen und entwicklungsfähigen Formel ist, sich unklaren romantischen Stimmungen zuliebe ihrer freiwillig entäuβern wollte.

    Daβ die deutschen Juden es endlich gelernt haben, neiderfüllt auf das lebensstrotzende Judentum des Ostens und seine groβe Schöpfungen zu blicken, ist gewiβ erfreulich; aber sie müssen sich klar machen, daβ dies alles dort aus besonderen Voraussetzungen langsam erwachsen ist und daβ es nicht in ein anderes Milieu fertig übernommen werden kann. Wenn sie sich wirklich danach sehnen, eine analoge Höhe und Dichte jüdischen Lebens zu erreichen, wie sie dort Wirklichkeit geworden ist, so dürfen sie den Osten nicht einfach kopieren, sondern sie müssen versuchen, das aus den eigenen geschichtlichen und psychische Voraussetzungen, aus den eigenen Anlagen, nach den eigenen Stilgesetzen, zu neuer selbständiger und origineller Gestaltung hin zu entwickeln: in einer Richtung, die jener anderen Entwicklungslinie wohl parallel laufen, aber nicht mehr mit ihr zusammenfallen kann. (Die Ausdrücke: östliches und deutsches oder westliches Judentum meinen natürlich nicht geographische, sondern weltanschauliche Begriffe, gleichviel, an welchen Orten der Erdkugel sich ihrer Bekenner befinden mögen). Gewiβ, es ist nicht zum Besten bestellt um das deutschen Judentum. Aber nicht in der Preisgabe und Zerstörung der eigenen Grundlagen liegt das Heilmittel, sondern gerade in ihrer Erhaltung, Stärkung und ihrem verständigen, denk- und tatkräftigen, sinnentsprechenden Ausbau. Nicht Abkehr von den Lehren Samson Raphael Hirschs tut Not, sondern ihre nachdrückliche Beherzigung und zeitgemäβe Fortentwicklung.

     

    (wird fortgesetzt)

    Quelle: NACHALATH ZWI  Eine Monatsschrift für Judentum in Lehre und Tat herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft VII. Jahrgang

     

    Teil des Studienprogramms von Jeschurun Judentum gegen Zionismus

    21-06-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-06-2011
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    Samson Raphael HIRSCH

                  (1808-1888)



    Aus seinem Kommentar zur
     Sprüche der Väter  Pirkéi Owauss

     

    Kap. 2, 15: Sie sagten drei Dinge. Rabbi Elieser sagt: Es sei dir die Ehre deines Nächsten so teuer wie die deinige, und sei nicht leicht geneigt zu zürnen und bessere dich ein Tag vor deinem Tode. Wärme dich an dem Feuerschein der Weisen, nimm dich aber mit ihrer Kohle in acht, daß du dich nicht verbrennst; denn der über ihre Verletzung schwebende Bann ist Fuchsesbiss und Skorpionenstich und Basiliskenzischen, und alle ihre Worte sind wie Feuerkohlen.

     

    Es sei dir deines Nächsten Ehre so teuer wie die eigene; darum gerate nicht leicht in Zorn, daß du nicht in Heftigkeit der Ehre deines Nächsten zu nahe tretest; und statt über die Handlungsweise des Nächsten zu zürnen, denke vielmehr an deine eigenen Fehler und arbeite an deiner Besserung. Kehre ein Tag vor deinem Tode zurück, d.h. denke jeden Tages könnte dein letzter sein, und bessere dich heute, da du nicht weißt, ob du morgen noch lebst. Nichts wird dich aber so zu zur steten Besserung führen, als wenn du dich mit den Lehren und dem Beispiel der Weisen vertraut machst und ihre Vorschriften befolgst. Nicht nur Licht, sondern auch Wärme gewährt ihr Wort und gibt dir freudige Kraft und Leben zu allem Guten. Und nimm dich in acht mit ihrer „Kohle“! Du könntest manches, was sie gesprochen und geordnet, als veraltet und ausgebrannt betrachten, aus welchem bereits das ehemalige Feuer gewichen, und wagst es nun respektwidrig in die Hand zu nehmen und nach deiner Willkür damit zu spielen. Nimm dich in acht! Kein Wort und keine Anordnung der Weisen veraltet und verliert die Feuerkraft. Was dir dunkel scheint, birgt ewige Glut, und jede Hand verbrennt sich, die sich leichtsinnig daran vergreift. Die Kraft des Bannes, der über die Worte und Anordnungen der Weisen schwebt, wird häufig durch einen Biss oder Stich ausgedrückt, der den mutwilligen trifft. וכל דבריהם כגחלי אש Sie werden nie גחלים, sie bleiben immer גחלי אש.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von  Samson Raphael HIRSCH  3.Auflage Verlag Kaufmann Ff/m 1921  S.449

    19-06-2011 om 19:27 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-06-2011
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    Interview with Rae ABILEAH, the activist who interrupted Netanyahu in full U.S. Congress (Video)

     

    http://www.youtube.com/watch?v=5oFkPqUzAoY&feature=player_embedded#at=400

     

    http://www.veteranstoday.com/2011/05/28/rae-abileah-disrupting-netanyahu%E2%80%99s-congress-speech/clampdown

    14-06-2011 om 23:55 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-06-2011
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    Samson Raphael HIRSCH und unsere Zeit (1)

    Von Dr. Maximilian Landau

    I.

    Die Gestalt Samson Raphael Hirschs ist in letzter Zeit zum Gegenstand einer lebhaften Auseinandersetzung geworden. Von verschiedenen Standpunkten her wird an sein geistiges Werk und seine geschichtliche Wirksamkeit die kritische Sonde gelegt.

    Der früher ziemlich geschlossene Consensus über seine Lebensleistung weicht neuerdings immer mehr dem Bestreben, ihre Bedeutung für unsere Zeit in Frage zu stellen oder sie in erheblichen Teilen einzuschränken.

    Daβ diese Kritik, soweit sie einer schlecht verhehlten Abneigung gegen das gesetzestreue Judentum überhaupt entspringt und in der Person S.R. Hirschs die Orthodoxie an sich treffen will, eine ernste Prüfung nicht verdient, ist klar. Aber die kritische Haltung, die S.R. Hirsch gegenüber in manchen gesetzestreuen Kreisen selbst entstanden ist, ist einer aufmerksamen Verschiebung in der Mentalität der deutschen Orthodoxie schlieβen und macht eine grundsätzliche Überprüfung unserer Stellung zu Samson Raphael Hirsch notwendig.

    Von mancherlei Positionen her und in verschiedener Richtung werden die Vorbehalte gegen Hirsch geäuβert, doch in einem Punkte finden sie sich alle: darin daβ sie Hirschs Wirken in wesentlichen Teilen als zeitgebunden betrachten und die Geltung seiner Leistung für unsere Zeit nicht mehr voll anerkennen. Und selbst die Hirsch-Apologetik, die sich bemüht, diese Vorwürfe zu entkräften, sieht sich genötigt, manch ihr von sekundärer Rang erscheinende Stücke seines Werkes preiszugeben, um de überzeitlichen Wert des übrigen umso nachdrücklicher zu betonen.

    Woher stammt nun die veränderte Einstellung zu Samson Raphael HIRSCH in der deutschen Orthodoxie? Diese Haltung ist nicht von ungefähr aufgekommen, sondern das Ergebnis eines längeren geistigen Prozesses; ihre letzte Ursache liegt in dem Gefühl einer tiefen Unsicherheit,  das die deutsche Orthodoxie in den Jahrzehnten nach dem Weltkrieg befallen hatte. Die Begegnung mit der Welt des Ostjudentums, die intensive Beschäftigung mit der jüdischen geistigen Problematik, haben die frühere Selbstsicherheit  der deutschen Orthodoxie, das beruhigende Bewuβtsein, sich auf dem richtigen Weg zu befinden, erschüttert, ihr den Abstand von einem idealen Volljudentum klargemacht und ich ihr ein Gefühl heftiger Unzufriedenheit und Ergänzungsbedürftigkeit wachgerufen. Man begann die Grundlagen des Weltbildes, das bislang in der deutschen Orthodoxie Geltung hatte, nachzuprüfen und entdeckte in ihm eine Reihe von Mängeln und Lücken. Gegenüber der Geschlossenheit und wachen Intensität der östlichen Judenheit empfand man die deutsch-orthodoxe Auffassung des Judentums als in vielen Bezügen unzulänglich.

    Insbesondere das Prinzip: Thora im Derech Erez, bisher der Stolz des deutschen Judentums, erfuhr nunmehr vielfache und immer dringlichere Anzweiflungen. Mann begann irre zu werden an seinen angeblichen Segnungen und bestritt sein volles Bürgerrecht an in  einem hunderdprozentigen Judentum. Lieβ die Pietät vor der Gröβe S.R. HIRSCHS  seine völlige Verwerfung nicht zu, so suchte man es doch durch engere und engste Auslegung seines eigentlichen Charakters zu entkleiden und es so, quasi entgiftet und unschädlich gemacht, als harmlose, traditionsgemäβe Devise weiterzuführen. Einer nach einem ungebrochenen Volljudentum sich stürmisch sehnenden Jugend erschien es als eine verhängnisvolle Halbheit, als eine konzessionsfreudige Theorie, als zeitgeborene Notlösung, die neuen und besseren Erkenntnissen zu weichen haben. Allmählich entstand (vielfach unwidersprochen) in weiten Kreisen die Auffassung, als sei das Lebenswerk Samson Raphael Hirschs  nichts als ein im Drang des Augenblicks geborener Versuch, sich in einer schwierigen geistig religiösen Situation so gut es ging zu behaupten und, unter besonders ungünstigen historischen Umständen, in geschickter Weise zu retten, was noch zu retten war: daβ aber dieser Versuch als gescheitert anzusehen sei, daβ er heute keine Geltung mehr habe und daβ allein das Ostjudentum mit seiner kompromiβlosen Einstellung und seinen rein jüdischen Lebensformen Vorbild und Richtmaβ zu sein habe? Die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit, insbesondere der Ausschluβ der Juden aus dem demokratischen Kulturleben, haben diese Anschauung noch bekräftigt und das Miβtrauen gegenüber jenem Bereich, der mit den Ausdrücken: europäische Kultur, Bildung, Wissenschaft, Derech Eretz im Hirschsschen Sinne umschrieben wird, bedeutend verschärft.

    Solchen Tendenzen, wo sie, aus Tradition und Überzeugung erwachsend, sich auf eine selbständige Argumentation stützten, wird niemand, dem nicht an einer Uniformierung des geistigen Lebens gelegen ist, ein Existenzrecht absprechen wollen; aber sofern sie sich in ihrer Beweisführung auf S.R. Hirsch berufen und ihm ihre Gedankengänge unterschieben wollen, muβ ihnen nachdrücklichst widersprochen werden  Von den Verfechtern dieser Anschauungen wird S.R. Hirschs Leistung und Absicht völlig verkannt. Es kann gar keinem Zweifel unterliegen, daβ für Hirsch die Beschäftigung mit der Weltkultur nicht ein notwendiges Übel, sondern eine aufrichtige Herzenssache gewesen ist.  Das Thora im Derech –Prinzip verdankt seinen Ursprung nicht opportunistische Erwägungen, sondern der tiefen Überzeugung, daβ das Beste der Menschheitskultur eine glückliche Ergänzung und Bereicherung der jüdischen Gesamtpersönlichkeit bildet. Ebenso wie S.R. Hirsch davon durchdrungen war, daβ die Verwirklichung der jüdischen Ideale die Krönung des menschlichen Lebens überhaupt bedeutet, so glaubte er auch fest daran, das die Einbeziehung der groβen Menschheitswerte in den von der Thora beherrschten jüdischen Kulturkreis nur zur Erhöhung und Vollendung des jüdischen Daseins beitragen kann.

    Samson Raphael Hirsch hat den Sinngehalt seiner Epoche erfaβt, und er hat begriffen, daβ eine neue Zeit auch ein neues Wort erfordert. Er sah, daβ mit den Anbruch des neunzehnten Jahrhunderts eine jahrhundertlange Epoche zu Grabe getragen, und daβ eine prinzipiell neue Einstellung notwendig machte. Er hat nicht versucht, die stürzenden Ghettomauern in ohnmächtigem Bemühen aufzuhalten, sondern alle Kräfte daran gesetzt, um das dem Ghetto entronnene Volk vor planlose Zerstreuung zu bewahren und es in disziplinierter Geschlossenheit einer neuen, helleren, wohnlicheren, doch darum in Gesetz und Lehre nicht minder festgegründeten Heimstätte entgegenzuführen. So gesehen, war S.R. Hirsch nicht bloβ ein für seine Zeit verdienstvoller Rabbiner und Schriftsteller oder, wenn man es anders will, ein hervorragendes Glied in der fortlaufenden Kette der groβen Achronim, sondern er war mehr und anderes als das; er war Verkünder einer neuen Losung, Wegbereiter einer neuen Epoche und in solchem Sinne, wie er treffend genannt worden ist, in der Tat ein „legitimer Revolutionär“.

    …(wird fortgesetzt)

     

    Quelle: NACHALATH ZWI  Eine Monatsschrift für Judentum in Lehre und Tat herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft VII. Jahrgang

     

    Teil des Studienprogramms von Jeschurun Judentum gegen Zionismus

    13-06-2011 om 14:19 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Entrüstet Euch !
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    Entrüstet Euch !

     

    Zwei Videos zeigen der Totalitarismus der „einzige Demokratie des Nahen Ostens“ :





    Video of Zionist police arresting Jewish-American protestor

    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=zDjbTR8Br_w

     Diese Video widerlegt die Lüge der religiöse Zionisten, Agudisten und Zionisten, die antizionistische Juden sollten sich unter der Herrschaft des zionistischen Staates begeben und “dort” ihren Protest äußern…

     

    Sharing our House with "Settlers":

    Video

    Muna and Muhammed are 12-year-old twins living in Sheikh Jarrah, East Jerusalem. Settlers have taken over the front of their home, but the family continue to live in the rest of the house.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28280.htm

     

    Chutspe, Unverfrorenheit der frimmak zionistische Siedler. Wahlweise auf Arabisch oder in der unreine Sprache Iwrit zu hören

    13-06-2011 om 14:18 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-06-2011
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Aus seinem Kommentar zur  Sprüche der Väter  Pirkéi Owauss

     

    פרק ראשון

     

    Kap. 1,2: Schimon der Gerechte war von den Letzten der großen Versammlung. Er pflegte zu sagen: Auf drei Dingen steht die Welt, auf der Thora, auf dem Gottesdienst und auf Liebestätigkeit.

     

    2. Am Schluße dieses Abschnittes steht ein anderer Satz: על שלשה דברים העולם קים. עומד und קים dürften sich also unterscheiden. Worauf etwas steht, עומד, das bildet seine Basis, seine Unterlage; wird die ihm entzogen, so fällt es. קים bezeichnet aber den Bestand, die Dauer, und verliert etwas Das, worauf sein Bestand, seine Dauer beruht, so kann es wohl sein, aber sein Dasein hat keine Dauer. תורה: die Kenntnis der göttlichen Wahrheit und des göttlichen Willens für unser ganzes inneres und äußeres Selbst- und Welt-Leben; עבודה: der Gott dienende Pflichtgehorsam in Vollbringung seines Willens mit unserem ganzen inneren und äußeren Selbst- und Welt-Leben; גמילות חסדים: die selbstlose Liebestätigkeit für das Heil des Mitmenschen. Diese drei Dinge gestalten und vollenden die Menschenwelt und was ihr angehört nach dem Maß und der Art ihrer Bestimmung; wo sie fehlen und wenn sie fehlen und insoweit sie fehlen, da ist eine durch nichts anderes zu ersetzende Lücke, da fehlt ein seiner Bestimmung entsprechendes Sein. Ohne תורה fehlt dem Geiste der Born der wahren Erkenntnis, er ist für das Erste, Unerläßliche, für das was den Menschen zum Menschen macht, blind; er sieht Alles, nur nicht das Wahre und Rechte. Ohne עבודה fehlt dem Menschen die rechte Stellung zu Gott, seinem Schöpfer und Herrn, und zu der Welt, in die Gott ihn gesetzt, sie nach seinem Willen zu fördern und zu schützen. Statt Gott zu dienen, dünkt er sich Herr und ist in Wahrheit Sklave seiner Leidenschaft, seiner Sinnlichkeit und kriecht vor Allem, was seine Interesse nützen oder schaden könnte, und statt durch ihn der göttlichen Bestimmung gemäß gehoben und veredelt zu werden, trägt alles, was mit ihm in Berührung kommt, den Stempel seiner Verworfenheit und Verirrung. Ohne  גמילות חסדיםfehlt der Mensch der erste Zug der Gottähnlichkeit, und statt Gott ähnlich Schöpfer des Heiles und Segens seiner Mitwelt zu sein, erstarrt sein Herz in fühlloser Selbstsucht und Härte, und der Menschheit fehlt das Band der Brüderlichkeit und Liebe, in dem allein die Lebensfreude und Glückseligkeit gedeiht. In תורה wird der Mensch sich, in עבודה Gott, in גמילות חסדים seiner Mitwelt gerecht, darum ist wohl גמילות חסדים  als besonderer Begriff den beiden anderen zur Seite gestellt,  obgleich es in Wahrheit ja auch in עבודה, in Betätigung Gott dienenden Gehorsams begriffen ist.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von  Samson Raphael HIRSCH  3.Auflage Verlag Kaufmann Ff/m 1921  S.420

    12-06-2011 om 19:04 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-06-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NK JERUSALEM "TO FREE SHALIT" : ZIONIST PROVOCATION!
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    Neturei Karta Jerusalem wants to free SHALIT= Zionist Provocation!

     

    A

    ידיעות י-ם: משפ' שליט פנתה להירש מנטורי קרתא בבקשה שיפגשו עם החמאס בענין שליט, כנראה שהירש ייפגש בשבוע הבא

    I think its better to ignore shalit...this is dangerous zionist nissayon....hirsch must be wise and careful!!!

     

     

    CB

    NO NO NO NO NO NO NO!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Shalit. Was taken because he worked for the Zionist terrorist as a terrorist zionist blood army man,,,,,,,,,
    So if shalit will come back from the help of Neturei Karta, this will be strait in the world media, and FOR SURE!! FOR SURE Shalit will be a strong zionist against the Hamas,, this will be a Terrible Terrible chilul Hashem, in the ayes of the world activities against isra-he'll,, millions of Muslim will start to hold that NKP is working for the zionists under the table,
    And they all will ask why are not NKP working to free all the thousands of Palestinians who are stolen by the Zionists in their prisons,,,,,,,,,
    I really hope that this will not happen,,,
    This is extremely dangerous,,,,,,,

     

    A

    This is bigger bigger zionist nissayon...!!!!!!

    DO NOT GIVE CHIZUK TO ZIONISM!

     

    D

    100% correct ... ..Palestinians will see that even. NK CARES MORE FOR ONE ZIONIST SOLDIER THAN 12,000 PALESTINIANS IN PRISON. OF COURSE IT WILL BE SEEN THAT NK WORKS FOR ZIONISM UNDER THE TABLE!!!!!!

     

    Rabosay, here is article and audio interview of hirsch speaking pure ivrit to Zionist media to justify his involvement to free the Zionist soldier................

    Neturei karta in the service of the Zionist avoda zara!!!! And it will continue to be called pure *kanoyos*!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Gevalt !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Leytsonos!!!

    http://www.ladaat.net/article.php?do=viewarticle&articleid=11859

     

    Neturei Karta is useless.

    It's not a joke...it's pathetic...just look at those signs of NKI...just listen to the shtusim of Hirsch...!!! Hopelessly assisting Zionism...

     

    CB

    The Jewish radio station of קב הציבור spoke tonight that Hirsch is going to speak with Hamas about Shalit,,, what a shame!!! The whole Jewish world knows about it now!!!!

     

    D

    He works for the Zionists.........is r. Moshe Ber beck listening???

    Shreklech!!!

     

    CB

    Now Satmar will have fresh stuff against Neturei Karta, and this time they will be very right!!! A big shame!!!

     

    D

    And now the question is whether kanoyim will remain silent about Hirsch's latest antics, especially R. Moshe Ber Beck...........

     

    H

    But what NKP is doing? They’re sinking more and more in the Zionist mud. This is called Zionist collaboration! It’s nauseating!

    This would not be called doing politics? One of their adepts had written to me they don’t interfere in internal affairs
    groups like Hamas-Fatah, but only represent Judaism, only defend the Jewish question. In clear: just make religion, not politics. It was still taboo 2 years ago. What follows is a small excerpt of his letter:

    ...ואחרון חביב, והוא העיקר, מיר האבן נישט מיט די ציונים קיין פאליטישע מלחמה, און מיר מישן זיך בכלל נישט אין די אינערליכע קאמפן פון "חמס" און "פתח", עס איז בכלל נישט אונזער ענין,אונזער ענין איז אז יודן טארן נישט האבן דעם לאנד, און מען דארף דאס צוריקגעבן פאר די בא'גזל'טע פאלעסיטנער, נישט משנה וועלכע רעגירונג זיי קלייבן אויס, און אפי' אויב "חמס" וועט מארגן טוישן זייער ליניע, און זיי וועלן אנערקענען אין די מדינה, איז דאס נישט אונזער עסק, מיר דארפן זיך אפשאקלען פון די מדינה און עס צוריקגעבן פאר די פאלעסטינער אפי' אויב זיי פריוואט וואלטן געווען בעלי עולה....

    I hope the people of Hamas see the fire. What NK is doing isn’t the position of the Torah.

    As some of you have said, Shalit is a Zionist soldier; thus it’s a Zionist problem! Instead of fighting the Zionism, they help the Zionists to solve their problems! Gevalt!!! Ma’asey-Soton!

    Even if Slalit was released, through them or not, what does that change regarding the problematic of the Zionism in the region and the world? Why must Shalit absolutely be free while 11,000 Palestinians suffer in the Zionist jails and are not treated like him!

    In any case, we true anti-Zionist Jews, we must take still more distance from NK who also in the past had always
    ambiguous positions. Always NK went with wrong Muslim people, never with the Palestinian resistance. The Satmar Rebbe said that we mustn’t have relationships with people who come into contact with the Zionists, a fortiori if those of NK became Zionist gemorim. It’s only sowing more confusion between Judaism and Zionism.

    Heiliger Basheffer, save us!

    A

    They all got a "shituk"/frozen to act against accursed Zionists!

    They do nothing serious yet!

     Bild: Meir HIRSCH, Jerusalem, Zionistischer Agent be-Levush “Neturei Karta”. Beware!

     

     

    הירש: יש לנו תוכניות לשחרור גלעד שליט

     

    צילום ארכיון: חדשות 24

    מנהיג נטורי קרתא, ישראל משה הירש, בראיון לאתר לדעת.נט: יש לנו תוכניות לשחרור גלעד שליט. אנו בקשר עם חמאס מהרצועה, בעקבות בקשות להביא לשחרור גלעד שליט. האזינו.

    לוי אשכנזי א' בסיוון התשע"א 13:01

     

     

    האם נטורי קרתא מנסים לשחרור את החייל החטוף גלעד שליט? אם להאמין לדברים שאומר בראיון לאתר לדעת.נט ישראל מאיר הירש, בנו של משה הירש שנפטר, אזי התשובה היא כן.

    בראיון לאתר לדעת.נט אומר ישראל מאיר הירש, כי משפחת שליט וגורמים נוספים בצד הישראלי פנו אליהם במטרה שיתווכו וינסו להביא לשחרור החייל החטוף גלעד שליט.

    "נמצא אדם בשבי בגלל ההתעקשות של הציונים, הוא סובל ואנחנו לא חושבים שהוא צריך לסבול. הוא חלק מהשבי הזה של הציונות, של כל אלו שנמצאים בארץ ישראל ששבויים בידיהם של הציונים. כרגע השבי שבו נמצא גלעד זה שבי של הארגונים בעזה, וזה בגלל ההתעקשות של הציונים שלא לשחרר לפי דרישתם את האנשים שלהם"

    הירש שבראיון לא מגדיר את חמאס מחבלים וארגון טרור, מצהיר כי הוא לא משרת את הציונות או הציוניים. לדבריו הרעיון נולד בשליחות המשפחה ובשליחות אנשים שביקשו מהם לפעול בעניין. "אנחנו לא רואים בזה צעד ציוני". כשאני מבקש ממנו לשמוע מיהו הגורם הנוסף מלבד המשפחה שביקש מהם לתוך, הוא טוען שהם לא מפרטים, אך הבקשה באה מהצד הישראלי לדבריו.

    הירש גם מצהיר שיש לו השפעה על אנשי חמאס וגם יש להם תוכניות בעניין, אך הוא לא יכול לפרט ומבקש שלא להרחיב את הדיבור בנושא. לדבריו לאנשי החמאס שעימם הוא בקשר, יש בהחלט אפשרות לשחרר את גלעד שליט, וכי לא מדובר בפעילים ברמת דרג חמאס ירושלים, אלא כאלו שנמצאים ברצועת עזה. "אנחנו נמצאים עימם בקשר כל הזמן, ואנחנו לא צריכים להגיע בפועל בשביל כך לרצועת עזה".

    בשלב מסויים של הראיון, הירש הופך להיות כמו הגורמים הישראלים ומפסיק לתת פרטים: "מה שפחות לדבר, זה יותר בריא ויותר טוב. אנחנו מחפשים את טובת העניין. מי שמחפש כותרות שיישאר בכותרות, והלוואי ונצליח להביא לשחרורו".

    בתגובה לפרסום, אומר נועם שליט, לאתר לדעת.נט: הירש משקר בערב שבת לגבי פנייה של משפחת שליט. לגבי גורמים אחרים אינני אחראי לכך ולא ידוע לי.

    07-06-2011 om 16:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-06-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 11 06 05
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      Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    Quote: ""Having seen the people of all other nations bowed down to the earth under the wars and prodigalities of their rulers, I have cherished their opposites, peace, economy, and riddance of public debt, believing that these were the high road to public as well as private prosperity and happiness." -Thomas Jefferson

     Pic:

    Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

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    For Headlines - http://www.html2rss.com/site/321608-Information-Clearing-House-News.xml 

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    Information Clearing House   

    News you won't find on CNN and Fox News                

    31/05 till 05/06/11  


    God Bless America. And its Bombs By William Blum When they bombed Korea, Vietnam, Laos, Cambodia, El Salvador and Nicaragua I said nothing because I wasn't a communist.  
    http://www.informationclearinghouse.info/article28239.htm


    The Rise of the Second-String Psychopaths By David Schwartz The US has been endowed with abundant resources, and there have always been a more than sufficient supply of psychopaths of the first intellectual grade to supply corporate suites and their subsidiary, the Congress.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28256.htm

    Peace on Zionism's Terms By Alan Hart Some members of Congress who applauded Netanyahu in a scene that reminded me of the enthusiasm for Hitler at Nazi rallies accused Obama of betraying Israxl.  http://www.informationclearinghouse.info/article28214.htm

    Do The American People Support the 'Special Relationship?' By Stephen M. Walt 78 percent of the news media, 72 percent of military leaders and 69 percent of foreign affairs specialists believed that backing Israel seriously damages America's image around the world. http://www.informationclearinghouse.info/article28248.htm

    Freedom for Palestine by OneWorld.

    Video

    "We are the people, this is our time, unite together for justice in Palestine"
    http://www.informationclearinghouse.info/article28253.htm


    Israeli forces kill Golan protesters : Video
    http://www.youtube.com/watch?v=y7YHLKpeLZY

    Former Mossad chief fears 'reckless' leaders: In a series of remarks in recent weeks, the man who headed Israel's vaunted espionage agency for eight years has let it be known that he has no confidence in the leadership of Prime Minister Benjamin Netanyahu and Defence Minister Ehud Barak. http://www.nzherald.co.nz/world/news/article.cfm?c_id=2&objectid=10730477

    Fear is driving Israelis to obtain foreign passports:  More and more Israelis apply for a foreign passport, not for easier travel but because something has gone terribly wrong here.
    http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/fear-is-driving-israelis-to-obtain-foreign-passports-1.365454

    The Breakup of the Euro? By Prof. Michael Hudson Is Iceland's rejection of financial bullying a model for Greece and Ireland?
    http://www.informationclearinghouse.info/article28221.htm

    Cuts in US welfare programs hit hundreds of thousands of poor families: US states are implementing drastic cuts to the Temporary Assistance for Needy Families (TANF) program, creating further hardships for 700,000 families that include 1.3 million children.
    http://www.wsws.org/articles/2011/may2011/tanf-m30.shtml

    Comin' this summer... $5 gas:  Goldman Sachs' crystal ball is proclaiming that oil will soon soar to $135 a barrel, and likely have service stations jacking up fuel prices to $5 a gallon in New York just like the summer of 2008 that preceded the recession.
    http://www.nypost.com/p/news/business/the_living_easy_the_driving_is_hard_9mzb1aAfj4bpC8X63YYKhI

    Stranger than fiction: Three arrested, accused of illegally feeding homeless:  Arrest papers state that Cross, Markeson and McHenry helped feed 40 people Wednesday night. The ordinance applies to feedings of more than 25 people. http://thesent.nl/kBYNKv

    Sweet Justice
    Couple Foreclose On Bank of America
    Video By CBS News Have you heard the one about a homeowner foreclosing on a bank? Well, it has happened in Florida and involves a North Carolina based bank.  http://www.informationclearinghouse.info/article28249.htm

     

    KCNA www.kcna.co.jp

     

    PRESS TV www.presstv.ir

    Leader: Iran backs anti-US movements:  Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei says the country throws its weight behind all popular anti-US movements in the region.
    http://www.presstv.ir/detail/183122.html

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    .

    http://www.alanhart.net

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    http://rohama.org/en

       Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    06-06-2011 om 21:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-06-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.UNO: WELTKONFERENZ GEGEN RASSISMUS (SEPTEMBER 2011)
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    Obama ducks out of 'ugly' racism summit

    Morning Star 11 06 02

    The Obama administration confirmed on Wednesday that it would boycott the World Conference Against Racism, which will be held in the UN headquarters in New York in September.

    The UN summit will mark the 10th anniversary of the "Durban I" world conference against racism, which took place in Durban, South Africa, in 2001.

    The US and Israxl walked out of that meeting after a draft resolution included criticisms of Israxl's treatment of the Palestinians, which the two countries ascribed to anti-semitism.

    The US would not participate in the upcoming conference because it might include "ugly displays of intolerance and anti-semitism," US Assistant Secretary of State for Legislative Affairs Joseph Macmanus wrote to Democratic Senator Kirsten Gillibrand.

    The United States had previously boycotted a Geneva meeting on racism in 2009 for "unfairly singling out Israxl and including language inconsistent with US traditions of free speech," Mr Macmanus added.

    The US voted against holding the conference at all in the UN general assembly last year, but was defeated by 121 votes to nine.

    At the time the US had expressed concerns that "criticism of Islam" would not be allowed at the conference.

    Ms Gillibrand said that holding a conference on racism "just days from the anniversary of the September 11 attacks" was "an insult to America."

    The move came after intense lobbying by zionist organisations in the country.

    The Conference of Presidents of Major American Jewish Organisations welcomed the decision.

    foreigneditor@peoples-press.com

    http://www.morningstaronline.co.uk/index.php/news/content/view/full/105402

    03-06-2011 om 14:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS NETUREI KARTA SIGNS
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    NK USA: Signs in Photos

     

     

    "Neturei Karta" tells the non-Jews:

    That there are a few "true Torah Jews" but all the rest who support Zionism are what, Buddhists?

    That Judaism "rejects Zionism" (except for most of the orthodox Jews)

    That the Talmud is a newspaper where you can read the psakim on the shalosh shvuas of Gedolei Yisrael.........

    That judaism requires Jews to be slaves (subservience)........

    That (lashon chiba - "bibi"!!) Netanyahu in the elections of the medina represents fewer Jews than Neturei Karta.....

     

    Notice the sign says "welcomes a Palestinian state" in dark letters, but "in the entire holy land" in small letters that are hardly visible. Also such a "friend bibi"(!!) In large letters with "does not represent world Jewry" but in small hardly visible letters "and the state of "Israel". Hmmm......

     

    Pictures here: http://www.nkusa.org/activities/demonstrations/20110524.cfm#

    03-06-2011 om 14:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-06-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WHO'S AFRAID OF THE ZIONIST LOBBY? (Second Part)
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    Obama's Capitulation

    Who's Afraid of the Israxl Lobby? (Second Part)

    By ANDREW LEVINE

    …It is important to remember that, from the time of the French Revolution, right-wing politics and anti-Semitism have enjoyed a close and symbiotic relationship. It is important to remember too that modern Zionism emerged in reaction to an up-tick in European anti-Semitism – to the Dreyfus Affair and to pogroms in the east -- and therefore that before the movement became immersed in identity politics or (later still) took on a theological coloration, anti-Semites and Zionists implicitly agreed that assimilation was impossible or undesirable and therefore that Jews would do well to have a country of their own. On the Jewish side, the further idea that this solution to the Jewish Question implies the establishment of a Jewish state in Palestine soon followed.

    [Hitler's Final Solution was premised in part on the unfeasibility of transferring European Jews to Palestine (or anywhere else) while Germany was at war with Britain and the Soviet Union. But the most important factor, in this and other genocides, was the moral dissolution brought on by total war.]

    Zionist successes in identifying anti-Zionism with anti-Semitism – and support for Israxl with support for Jews – clouds the issue, as do some peculiarities of the Anglo-Protestant tradition out of which the contemporary evangelical movement in the United States derives. But Christian Zionism is in no way an exception to the rule that right-wing politics and anti-Semitism (along with other, more transparent forms of racism) go hand in hand.

    Seventeenth century Puritans were no less hostile towards real world Jews and actually existing Judaism than their continental contemporaries, and neither are their twenty-first century heirs. But there are and always have been plebian strains of Anglo-Protestant religiosity that are exceptional for their Old Testament focus and for their obsessive interest in the Book of Revelation.

    Thus there are evangelical Protestants today, quite a few, who believe that for the Final Judgment to arrive and the Revelation prophecies to be fulfilled, actually existing Jews must be gathered together in the Promised Land. Like much else in the theological arsenal, this fantasy is comparatively benign when its adherents disingenuously but effectively drop (demythologize) its more preposterous aspects. Thus respectable evangelicals still profess belief in an historical end time; but their convictions such as they are, have no political implications. Not so for those who proclaim that a real, physical End is at hand. Their beliefs take a lethal turn, with dire consequences for the inhabitants, Arab and Jewish, of both Palestine and Israxl.

    They see the state of Israxl and the strife it promotes as indispensible components of God's plan. They are therefore second to none in following AIPAC's lead.

    Unlike classical anti-Semites, evangelical Zionists generally get along with the Jews with whom they interact, but their commitment to Israxl does not stem from fondness for Jews or Judaism. It comes from a belief in a literal End Time in which those who do not accept Christ – Jews especially – will be cast into the torments of Hell for all eternity. How Christian Zionists hold this idea in their heads and still interact amicably with real world Jews I do not know; no doubt, monumental levels of self-deception and ambivalence are involved. That aside, one must wonder whether even the Nazis evinced a greater hatred?

    Since 1977, when Menachem Begin became Israel's Prime Minister, the Israeli Right has been the dominant force in Israeli politics even in the years when it was not directly in power, and it has courted Christian Zionists assiduously. Israxl's founders were secular and comparatively progressive, notwithstanding their overriding commitment to building an ethnically pure Jewish state in as much of Mandate Palestine as the world would allow. Like much of the Israeli Left today, they would have disdained Israxl's evangelical allies, in much the way, and for much the same reason, that sensible people the world over disdain those who believe that the world ended a week ago Saturday. And they would certainly never have been so base as to court those who yearn to see them rot in Hell. But the Israeli Right is shameless, and its cynicism knows no bounds.

    But AIPAC and other pillars of the (saner) Israxl lobby are not ones to quarrel with success; and there is no doubt that the machinations begun in the 70s have succeeded beyond Begin's wildest expectations. Thus, though American Jews vote overwhelmingly Democratic, the state of Israxl has succeeded in winning the Republican Party to its side. The founders would be revolted, but today, the entire Zionist camp welcomes the result. Perhaps not a few "liberal" Zionists also take pride in the fact that at recruiting and deploying "useful idiots," Karl Rove and the Koch brothers are rank amateurs in comparison with the leaders of the Promised Land.

    * * *

    The Israxl lobby tolerates no deviations; in this sense, it is more Stalinist than all but the most doctrinaire Communist Parties of bygone years, and all for the sake of a rather less noble cause. For decades, it even suppressed mention of its own existence. It was not until 2006, when two highly respected mainstream political scientists, John Mearsheimer and Steven Walt, published an article about the Israxl lobby in The London Review of Books that a debate about its power went mainstream. [In 2008, Mearsheimer and Walt published a full-length book on the topic, The Israxl Lobby and U.S, Foreign Policy.]

    Had Obama done more than reiterate old points in a way that got the lobby on edge, had he announced that international law must be respected and therefore that settlements outside Israxl's 1967 borders must go along with the Apartheid apparatus that sustains them -- and had he done so in a way that made plain that there would be real consequences for Israxl if it continued to play an obstructionist role -- we would now have an opportunity to get a better purchase on the question Mearsheimer and Walt raised to prominence. We know that the Israxl lobby exists and that it gets its way, we know that America's political class cowers before it, but we cannot know how powerful it is until its power is tested. At a time when its concerns and the interests of the empire – and, ironically, also of the peoples living in Israxl/Palestine -- increasingly diverge, the "experiment" would be particularly revealing.

    Had Obama really challenged the lobby, I suspect that we would have been pleasantly surprised with the results. But, alas, we will never know.

    In practice, though, it hardly matters. For even if the lobby is, as I suspect, more of a paper tiger than our politicians assume, our task is still to change the domestic balance sheet by creating our own facts on the ground – through boycotts, divestment, sanctions and in countless other ways. For what is clear beyond a reasonable doubt is that the Israxl lobby is an obstacle in the way of justice and peace that must be undone to the point where even "leaders" as self-serving and cowardly as our Commander-in Chief no longer fear its reach.


    Andrew Levine
    is a Senior Scholar at the Institute for Policy Studies, the author most recently of THE AMERICAN IDEOLOGY (Routledge) and
    POLITICAL KEY WORDS (Blackwell) as well as of many other books and articles in political philosophy. He was a Professor (philosophy) at the University of Wisconsin-Madison and a Research Professor (philosophy) at the University of Maryland-College Park.


    http://www.counterpunch.org

    01-06-2011 om 15:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Der Priesterliche Segensspruch
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    ברכת כהנים

     

    Der priesterliche Segensspruch

     

    ברכת יי היא תעשיר ולא יוסף עצב עמה

     

    „Der Segen Gottes macht reich, neben ihm gibt es keine Entbehrung mehr“

    Die Sprüche Salomos ( das Buch Mischle) 10, 22 Übersetzung Rabb.Dr. Wolf Köln a.Rh.

     


    1.

    Es walte über deinen Taten

    Des Herren Schutz und mächt’ge Hand,

    Er segne dir des Feldes Saaten,

    Erleuchte dir auch den Verstand.

    2.

    Er sei dir gnädig und zerstöre

    Auf immer deiner Neider Macht,

    Und dir im Scheiden Er gewähre

    Glückselige Paradiesespracht.

     

    Unser Wochenabschnitt enthält auch den Priestersegen, den heute noch die כהנים dem Volke zu erteilen verpflichtet sind. Dieser herrliche Segen lautet:

    „Der Herr segne dich und behüte dich, der Herr lasse Sein Antlitz dir leuchten und sei dir gnädig; der Herr wende Sein Antlitz dir zu und gebe dir Frieden!“

    Die unerschütterlichen Grundpfeiler, auf welchen das Wohl eines geordneten Staates aufgebaut ist, sind der Nähr-, der Lehr- und der Wehrstand des Volkes.

    Unter dem Nährstande versehen wir die arbeitende Klasse überhaupt, insbesondere aber diejenigen, die der Landwirtschaft angehören undhauptsächlich Viehzucht und Feldbau betreiben – sie, die im Schweiße ihres Angesichtes die Erde bearbeiten, den Boden düngen, den Acker pflügen, die reifgewordene Ernte in die Scheune einführen und den ganzen Staat endlich mit Nahrung versorgen. – Diese arbeitende Klasse im Volke ist es hauptsächlich, die des himmlischen Segens benötigt, damit keine Hungersnot das Land heimsuche und den Wohlstand des Volkes bis in den Grund erschüttern. Auf dieses unentbehrliche Glied in der Kette der menschlichen Gesellschaft sagt unsere heilige Thora: יברכך יי „Gott verleihe Dir Seinen Segen“ von oben in deiner Hände Arbeit, וישמרך „behüte dich aber zugleich“ vor Unglück, daß du deine Kräfte nicht vergeblich verbrauchst. –

    Dann gibt die heilige Schrift zur zweiten Klassen die sich eines höhern Ranges im Staate erfreut, zum Lehrerstand über; darunter versteht man jene Männer, die ihre Kräfte nicht der Bebauung des Bodens zuwenden, sondern sich auf dem Gebiete der Wissenschaft zu vervollkommnen streben; sie tragen in geister Beziehung zur Blüte des Staates das bei, was der Landmann in materieller Hinsicht leistet. Denn ein Reich kann nicht als blühend und groß gepriesen werden, wenn in demselben Wissenschaft und Bildung in den Hintergrund gedrängt werden und der Ausbildung des Geistes keine besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Wie trefflich ist daher der zweite Segenspruch der Priester, welcher sagt: יאר יי פניו אליך „Der Herr erleuchte deinen Geist,“ Er schenke dir Licht, Einsicht und Kraft, dich mit Seiner vortrefflichen Lehre zu beschäftigen; allein ויחנך „Er sei dir auch gnädig“ daß du nicht durch falsche Begriffe, durch verkehrtes Forschen in schwere Irrtümer gerätst und zum Abfalle verleitet wirst.

    Den Schutz aber, dessen die beiden ersten Volksklassen bedürfen, um in ungestörter Ruhe ihrem Berufe leben zu können, den leistet die dritte Klasse, der Wehrstand, unter diesem verstehen wir jenen Teil des Volkes, der sich für die Wohlfahrt des Reiches auf dem Felde der Ehre aufzuopfern bereit ist; es sind dies jene Braven und Tapfern, die jeder Gefahr trotzend, den äußeren Feind  mit Aufopferung aller Kräfte, mit Preisgabe ihres Vermögens und ihres Lebens abzuwehren gewillt sind und auch die innere Ruhe zu jeder Zeit aufrecht erhalten. – Nur durch ihr segensreiches Wirken kann die Aussaat auf dem Felde und auch die zarte Pflanze im Garten der Wissenschaft gedeihen, durch sie führt der Landmann den Segen Gottes ungestört in die Scheune eine, durch sie steigt der Gelehrte auf dem Gebiete des Wissens zu immer höherer Erkenntnis empor, durch sie wird die Sicherheit jedes Einzelnen im Staate aufrecht erhalten und wohl begründet.

    Der himmlische Vater hat daher durch seine Priester dem Volke den besten, inhaltsreichen Segen zuteil werden lassen, wenn Er sie zum Schlusse sagen läßt: ישא יי פניו אליך „Der Herr wenden dir Sein Antlitz  und Seinen Schutz in den Tagen des Gefahr zu,“  daß kein Feind von außen oder von innen imstande ist, deinen Wohlstand zu erschüttern; damit aber an deinem Glücke auf Erden gar nichts fehle, וישם לך שלום „schenke dir Gott den Frieden“, dieser sei das Ziel und der Zweck deines Kämpfens und Ringens, der Friede in deiner eigenen Brust. Und so schenke dir der Herr in vollem Maße auf Erden und im Himmel den Frieden, wenn du einst von hier scheiden und zur Ewigkeit hinüberziehen wirst!

    דון יצחק אברבנאל.

     

    Quelle: „Bibel- und Talmudschatz – Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. Kohn, 13 Auflage Hamburg 5691-1931 Verlag von George Kramer S. 313-315

     

    Die allerbeste Anschrift zur Bestellung von antiquarische Judaica

    BUCHHANDLUNG SPINOZA AMSTERDAM

    Inhaberin: Frau Manja  Burgers

    http://www.spinozabooks.com  

    31-05-2011 om 21:41 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Obama's Capitulation

    Who's Afraid of the Israxl Lobby?  (First part)

    By ANDREW LEVINE

    Seldom has any country been as dependent on another as Israxl is on the United States, and never in American history has the United States been as servile towards another country as it is towards this beneficiary of its diplomatic, economic and military largesse. Are geopolitical considerations the decisive factor joining the United States and Israxl or is American domestic politics to blame?

    These are not mutually exclusive options; the difference is one of degree. It bears mention too that domestic and international considerations interact, and that circumstances are always in flux. This is why there is no simple answer to the question. However, at particular moments in the history of American, Israeli and Palestinian relations, the present one especially, the question becomes more tractable.

    For now, it is looking increasingly like the domestic politics hypothesis is the winner; indeed, the Israxl lobby now seems so powerful that it gets its way regardless of the demands of empire. That may be so, but I would hazard that the jury is still out and that, for the time being, it will have to remain out, thanks to Barack Obama. Outrage at Israeli depredations, within the Jewish community and in the larger political culture, could have forced his hand. So far, though, despite some heroic efforts, there has not been enough of that forthcoming. But the future remains open; and the forces of justice and peace are gaining strength.

    Domestic considerations, real or imagined, were not always as constraining as they now seem to be. There was a Zionist lobby before Israxl became a state, but it was hardly a significant factor in American diplomacy until widespread awareness of the extent of the Nazi Judeocide emerged in the final years of the Second World War. Neither was Zionism of much interest to American Jews. That situation changed in the post-War period. Nevertheless, throughout the Truman, Eisenhower and Kennedy administrations, and indeed until the 1967 War that brought all that remained of Mandate Palestine under Israeli occupation, U.S.- Israxl relations were not qualitatively different from, say, U.S.-Ireland or U.S.-Italy relations -- cases where domestic considerations also weigh heavily.

    Reasons of state generally took precedence over electoral concerns, even to the extent that in 1956, during the Suez War, the United States forced Israxl, along with Britain and France, to back off from attacking Egypt. Never again has an American government used its influence to restrain the Israeli juggernaut – except when, as in the first Bush's war against Iraq, America, for reasons not directly related to Israeli interests, already had troops on the ground, and when Israeli participation would only have made matters worse.

    After Israxl's victories in the Six Day War (1967), its strategic importance – in the Cold War and in the struggle against Arab (and Persian) nationalism – changed. No longer a potential problem requiring careful handling, it became an unequivocal asset. Israel was not the only one in the region: there was also Iran before the Islamic Revolution (1979), Turkey, Egypt after Camp David, Saudi Arabia and other Gulf states. But for military might and reliability, Israxl was without equal. It was also useful elsewhere – in Central America, for instance, and Africa – when the United States found it convenient not to engage directly, but instead to work its will through proxies.

    With the end of the Cold War and the waning of secular nationalism in the Middle East, Israxl's usefulness has diminished. In conjunction with the First and Second Intifadas, international revulsion at Israxl's assaults on Lebanon and Gaza and its treatment of occupied Palestine, and its scuttling of the Oslo process, it has become less clear than it used to be that giving the Israeli ethnocracy a pass is just a negligible cost of doing the empire's business. American media do their best to obscure this fact, but the rest of the world gets it, and it is a particular problem in regions where America is now militarily engaged.

    The problem became more urgent after 2001. As the old Bush wars rage on and new Obama wars begin, the Israel-Palestine conflict has become a burden for American imperialism. Even the vaunted General Petraeus called attention to the situation, prompting the guardians of the status quo ("change" in Obama newspeak) to shut him up.

    The "Arab Spring," which the Obama administration officially celebrates (now that they have no other choice) has magnified the problem and transformed its terms. What will result is uncertain, but it is clear that the old (unholy) alliances between the United States, Israxl, and "moderate" (compliant) regional autocracies will not survive unscathed. Everything now must change for everything to remain the same, as important elements of America's foreign policy establishment, not just Petraeus, recognize.

    The time was therefore propitious for the United States to take a less servile course, and the visit of Israxl's Prime Minister, Benjamin Netanyahu, to Washington last week presented an ideal moment. Obama had yet another rare historical opportunity thrust upon him. True to form, he squandered it utterly.

    In two major speeches last week and presumably also in his meeting with Netanyahu, Obama did make explicit what had been an implicit premise of American (and Israeli) policy for decades: that Israxl's 1967 borders must be a basis for future negotiations on a "two-state solution." This was enough to displease Netanyahu and therefore to unnerve AIPAC (the American Israxl Public Affairs Committee) and other pillars of the Israxl lobby, along with their hordes of hack pundits. Washington is therefore still reverberating. But for anyone with eyes to see, it is plain that, yet again, Obama changed nothing. Instead, he reinforced longstanding obstacles to justice and peace.

    The evidence is therefore overwhelming: at least in this instance (if not in general), electoral considerations trumped "the national interest." Score one for AIPAC.

    Obama and his advisors seem to agree with Vince Lombardi's dictum that winning is not just the main thing; it's the only thing. And where elections are the game, they are also, it seems, congenitally unable to transcend the horizons of conventional wisdom. Therefore, for them, the calculation is a no-brainer. There is no Palestine lobby to speak of, while the Israxl lobby is as formidable as any in American history. That premise is beyond dispute. If anyone doubts it, they need only to have gazed, anti-emetic at hand, at the spectacle of Netanyahu's address last week to both houses of Congress. No matter that the man is a figure as malign as any in the world today. He received some twenty-nine standing ovations. Score another one for AIPAC.

    What follows is plain, at least to Obama and his advisors: capitulate yet again, while rattling AIPAC's cage as little as need be. That's just what happened.

    * * *

    The Israxl lobby was, from its inception, a creature of a narrow, ideologically driven sector of the Jewish community. Of course, many, probably most, Jews do in some sense support Israxl. This has been true from Day One. But, also from Day One, North American, European, and even many Israeli Jews have had only a very attenuated connection with Zionist ideology.

    This is more than ever true today, especially among younger Jews. Indeed, it is remarkable how attenuated the connection is. For decades, institutions dedicated to indoctrinating Jewish youth with a sense of Jewish identity have identified Jewishness with Zionism, and promoted the idea that anti-Zionism is a form of anti-Semitism. That is an obvious howler, but the idea has taken hold and penetrated into the collective common sense of the larger political culture.

    It is therefore to be expected that most Jews would support Israxl. But the larger fact is that outside Zionist circles, Israel is not a major concern. I would hazard that most Jews have no particular affection for that country; they don't identify with it, and they certainly don't want to live in it. The Israxl-firsters who affect the goings-on in Washington and other Western capitals are a minority. But they are full of passionate intensity, and they wield considerable financial and political clout. Democrats especially depend on them for money, the fuel on which our not very democratic political system runs. To cross the Israxl lobby therefore requires audacity and courage, virtues conspicuous in our Commander-in-Chief's words, but seldom, if ever, evinced in his deeds.

    The Israxl lobby is a bipartisan operation; it targets Republicans too. But Republican Zionism has at least as much to do with keeping Christian evangelicals on board as with remaining in AIPAC's good graces.

    To be continuated

     

    Andrew Levine is a Senior Scholar at the Institute for Policy Studies, the author most recently of THE AMERICAN IDEOLOGY (Routledge) and POLITICAL KEY WORDS (Blackwell) as well as of many other books and articles in political philosophy. He was a Professor (philosophy) at the University of Wisconsin-Madison and a Research Professor (philosophy) at the University of Maryland-College Park.

    http://www.counterpunch.org

    31-05-2011 om 21:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 11 05 30
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      Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    Quote: "Search for the truth is the noblest occupation of man; its publication is a duty." - Anne Louise Germaine de Stael

     Pic:

    Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

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    Information Clearing House   

    News you won't find on CNN and Fox News                

    25/05 till 30/05/11  

     

    Remember
    An alternative view of Memorial Day
    Video Remember the Lies and Liars that Killed Them.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28210.htm


    Who Cares in the Middle East What Obama Says? By Robert Fisk This month, in the Middle East, has seen the unmaking of the President of the United States. More than that, it has witnessed the lowest prestige of America in the region since Roosevelt met King Abdul Aziz on the USS Quincy in the Great Bitter Lake in 1945.  
    http://www.informationclearinghouse.info/article28208.htm


    Donor Bread (Money) and Congressional Circuses By Lawrence Davidson American Zionists are starting to turn the screws on President Obama and the Democratic Party.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28202.htm

    US Politicians Kowtow to a Foreign Leader The Lobby Takes the Offensive By Justin Raimondo We have the Israelis in a complete state of military and economic dependency - and yet they are calling the tune, and not Washington. What's up with that?
    http://www.informationclearinghouse.info/article28180.htm


    Protester Who Heckled Netanyahu Beaten, Arrested at hospital By Eric W. Dolan The 28-year-old Jewish American woman was allegedly tackled by members of the American-Israxl Public Affairs Committee (AIPAC) during Netanyahu's speech to Congress after she yelled, "stop Israeli war crimes."
    http://www.informationclearinghouse.info/article28184.htm


    AIPAC Denial and Ignorance Video By Max Blumenthal Interviews with several AIPAC delegates in the streets outside the conference reveals widespread ignorance by attendees of the controversial annual DC meeting.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28185.htm

    In case you missed it:
    Barak: Nuclear Iran No Existential Threat to Israxl:  A nuclear-armed Iran would not be capable of destroying Israxl, Defense Minister Ehud Barak said Thursday."Right now, Iran does not have a bomb. Even if it did, this would not make it a threat to Israxl's existence. Israxl can lay waste to Iran," Barak said
    http://www.richardsilverstein.com/tikun_olam/2009/09/17/barak-nuclear-iran-no-existential-threat-to-israel/

    Jewistan: Finally Recognizing Israxl as the Jewish State By Francis A. Boyle Netanyahu's racist ultimatum would lead to the denationalization of the 1.5 million Palestinians who are already less than third-class citizens of Israxl and set the stage for their mass expulsion to the Palestinian Bantustan envisioned by Netanyahu as the "final solution" to Zionism's "demographic problem"
    http://www.informationclearinghouse.info/article28187.htm

    "What Israxl is Doing is not in the Best Interest of Judaism" By Democracy Now! Democracy Now! Interviews CodePink Activist Who Disrupted Israeli PM Speech to Congress: http://www.informationclearinghouse.info/article28191.htm

    War criminal:

    Blair: Obama anxious about Israxl's fate:  Speaking to an audience of Middle East-focused business leaders at London's Royal Institution, the former British prime minister said that Obama was "frankly worried about the position that Israxl is in."
    http://news.yahoo.com/s/ap/20110526/ap_on_re_eu/eu_britain_mideast_blair

    David Cameron resigns as patron of the Jewish National Fund:

    Pro-Palestinian campaigners claim their lobbying forced the prime minister to withdraw support
    http://www.guardian.co.uk/politics/2011/may/29/david-cameron-resigns-patron-jnf

    The IMF Versus the Arab Spring By Austin Mackell The IMF is depicted as the rich uncle saving wayward children, but proposed loans for Egypt and Tunisia could be devastating.  http://www.informationclearinghouse.info/article28190.htm


    Does 'merika have a culture? By Paul Craig Roberts Independent thought is not a concept with which very many Americans are familiar or comfortable.  
    http://www.informationclearinghouse.info/article28178.htm


    Global Financial Crisis Video Max Keiser interviews Dr, Paul Craig Roberts.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28183.htm

     

    KCNA www.kcna.co.jp

     

    PRESS TV www.presstv.ir

    Iran warns of US plots to save Israxl:

    "The US seeks to save the Zionist regime (Israxl) with deceit. Everybody should know that the survival of the Zionist regime and its existence even in one span of the Palestinian soil is like preserving a cancerous tumor in the body of regional nations, and [is] a permanent threat against them," said President Ahmadinejad in the Iranian city of Qom on Thursday.
    http://www.presstv.ir/detail/181808.html

     

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

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    30-05-2011 om 21:54 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH Kommentar zu Pirkei Owauss 5,23
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Aus seinem Kommentar zur  Sprüche der Väter  Pirkéi Owauss

     

     

    פרק חמישי

     

     

    Kap. 5, 23:  Jehuda, Sohn Thema’s sagt: Sei fest wie der Leopard, leicht wie der Adler, rasch wie der Hirsch und stark wie der Löwe, den Willen deines Vaters im Himmel zu vollbringen

     

    23. עז: fest wie der Leopard gegen jede Ablockung vom Guten und Verlockung zum Bösen. קל: leicht wie der Adler zum Aufschwung zu Gott über alle Widerwärtigkeiten. רץ: rasch wie der Hirsch, kein Zaudern und kein Bedenken, wo es gilt deine Pflicht zu erfüllen. גבור: stark wie der Löwe zur Überwindung aller äuβern und innern Hindernisse.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von  Samson Raphael HIRSCH  3.Auflage Verlag Kaufmann Ff/m 1921  S.511-

    29-05-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH: Aus dem kommentar zur Wochenabschnitt BEMIDBAR
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    במדבר

     

    Auszüge aus seinem Kommentar zur  Wochenabschnitt Bemidbar

     

    Kap. 1, V.2 Nehmet die Gesamtsumme der ganzen Gemeinde der Söhne Jisroéls auf nach ihren Familien, nach dem Hause ihrer Väter, mit Zählung der Namen, alle Männlichen nach ihren Köpfen.

     

    Kap.1, V.2:  … Diese Tatsache, daß die Gesamtnation immer als ein Haus, als בית ישראל, als Söhne Eines Mannes, als בני ישראל, angeschaut und genannt wurde, und andererseits innerhalb dieser einen Einheit gesonderte und doch derselben sich unterordnende und von ihr umfasste, besondere Einheiten, בתי אבות, משפחות erhalten und in Beachtung bleiben, bietet die Eigenart der jüdischen Nationalität. Durch die Auffassung der Nation als „Haus Israels“ und aller Nationalen als „Söhne Israels“ ist der Begriff der jüdischen „Nation“ davor geschützt, als gegenstandslose Einheitsidee sich zu verflüchtigen oder in die Scheineinheit einer Elitenrepräsentanz als Fiktion sich zu retten, wird er vielmehr wesentlich immer und immer in der vereinten wirklichen Allheit seiner Glieder gedacht, die durch ein gemeinsames Innere eins sind, und deren jedes ein konkretes Teil dieser Einheit darstellt. Auch als die Nachkommen des einen jüdischen Mannes Israel zu sechsmalhunderdtausend Männern angewachsen waren, waren sie alle  noch Glieder „Eines Hauses“, Söhne „Eines Mannes“, Ein Gepräge in Geist und Herz, eine Aufgabe, ein Geschick als Erbschaft durch die Jahrtausende tragend. Und mitten in dieser Grundeinheit und unter deren Einfluss die größte Mannigfaltigkeit in Stammes- und Familieneigentümlichkeit geflissentlich gepflegt, auf daß – wie wir dies bereits wiederholt im 1 B.M. angedeutet – die Eine große Menschenbestimmung, wie für das Gottesgesetz gezeichnet, unbeirrt durch jede Besonderheit, in der ganzen Mannigfaltigkeit der Charaktere, Anlagen, Berufsarten und Lebensstellungen, für die Gesamtmenschheit mustergültig zur Verwirklichung komme. Jeder Stamm in seiner Besonderheit und jede Familie in ihrer Eigenart haben, die gemeinsame Aufgabe des Hauses Israels in ihrer Besonderheit und Eigenart zu verarbeiten und erziehend und bildend auf ihre Glieder und in ihren Gliedern zu vererben. …

     

    V.48 Gott sprach nämlich zu Mosche:

     

    V. 48: Wir haben bereits zu V.2 angemerkt, wie dem Begriff עדה wesentlich das Merkmal der Gemeinsamkeit einer Bestimmung innewohne, die Grund und Zweck der Gemeindeeinheit bildet, ein Einigungselement, das für die jüdische Volksgemeinde nichts anderes als das Gottesgesetz ist. …  daß das Gesetz nicht aus dem Volke, sondern an das Volk, nicht menschlich irdischen, sondern göttlichen Ursprungs und das unantastbar hoch aufgestellte Ideal war und ist, das jeden in Israel und Israel insgesamt mit ewig göttlicher Kraft zu sich hinan in seine Kreise ziehen soll, zu dem wir aber nimmer in solcher Gemeinsamkeit treten können, daß wir es antastend zu meistern vermöchten. …Durch diesen Fernkreis blieb das Gesetz das Ewiggegebene, Ewiganziehende und doch nimmer in uns Aufgehende, vielmehr beherrschend uns in die von ihm gezeichneten Bahnen weisend und haltend.

     

    V.51 Bricht die Wohnung auf, so haben die Leviten sie abzuschlagen, und soll die Wohnung Stätte nehmen, so haben die Leviten sie aufzurichten: der Fremde, der naht,  ist todesschuldig.

     

    V.51: …Jeder Nichtverpflichtete war ein Nichtbefugter, war ein זר, so sehr, daß selbst der Levite nur zu der in Folge der Arbeitsteilung im überwiesenen Leistung befugt und der Übergang von einer Funktion zur andern verpönt war, נקיטינן משורר ששיער בשל חברו במיתה (Arachin 11b). …

    27-05-2011 om 21:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS ZIONIST COVER UP NATRUNA
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    Natruna Radio Ad

     

     

    Notice that the only aveyra with Zionism according to this very expensive Natruna nusech below is that the Zionists claim Jewish sovereignty/nationalism and to represent Jews (well, says the non-Jew, they have elections don't they?! How many elections do Natruna/NK have?!). The Zionists do nothing else wrong??!! Nothing!!!!! This is kanoyos?! This is shtusim, a waste of Yiddish gelt!! Zionists don't do aveyras. They don't do shmad, they don't terrorize, they don't uproot Judaism, they don't bribe the frum, they don't murder Palestinians, they don't steal their land and homes, etc. Etc. Only that they want a political state........... Natruna is nebech a Zionist coverup.

     

     

    True Torah Jews Launches Radio Campaign

     


    May 26, 2011

    In reaction to Zionist leader Netanyahu's heretical words, abuse of the Torah for his agenda and deliberate conflation of Judaism and Zionism, True Torah Jews has launched a radio ad campaign. The first phase, on Wednesday May 25, aired on the New York station 770 WABC. The text of the ad is as follows:

    In light of the recent meeting between Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu and President Obama, The international organization “True Torah Jews” would like to clarify the following facts:

    Ever since Jews were sent into exile by Heavenly decree, the Jewish People have never sought to establish sovereignty. Jews have waited patiently, for the day of the redemption when there will be peace among all of humanity.

    Zionist ideology denies the fundamental Jewish belief in Heavenly Redemption and replaces the Torah with nationalism. Furthermore, the entire Zionist project was based on illusions from the beginning; that’s why it has already crashed on the rocks of Middle Eastern reality.

    As American Jews, we pray for the wellbeing and prosperity of our country. Under the leadership of President Obama. The State of Israel cannot – and should not – claim to represent worldwide Jewry, nor should it be identified as a Jewish State.

    Zionist ideology is indefensible. And the blurring of the boundary between Judaism and Zionism jeopardizes the safety of Jews living all over the world.

    To find out more visit:
    www.TrueTorahJews.org. That’s www.TrueTorahJews.org.

    To listen to the ad click here.

    The campaign will, with the help of Hashem Yisborach, continue through the end of next week. To sponsor a minute-long radio ad, please call 347 450 0717, or send a check to our address below.

    Click here to read the press release.

    True Torah Jews

    Telephone: 718-841-7053

    Fax: 718-504-4513

    http://www.truetorahjews.org

    27-05-2011 om 21:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 11 05 27
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      Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    Quote:  "During times of universal deceit, telling the truth becomes a revolutionary act." - George Orwell

     

     

    Pic:

    Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

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    Information Clearing House   

    News you won't find on CNN and Fox News                

    19/05 till 23/05/11  

     

    U.S. Policy is Rooted in Lies, Injustice, and War

    By Cynthia McKinney We cannot bring our country to peace and respect for human dignity without the solid foundation of the truth. Those in the service of hatred, war, Zionism are being seen for what they are. http://www.informationclearinghouse.info/article28128.htm


    The People vs. Goldman Sachs
    The Justice Department should bring criminal charges

    By Matt Taibbi They weren't murderers or anything; they had merely stolen more money than most people can rationally conceive of, from their own customers, in a few blinks of an eye. But then they went one step further. They came to Washington, took an oath before Congress, and lied about it. http://www.informationclearinghouse.info/article28124.htm

     

    Lots of Rhetoric - But Very Little Help

    By Robert Fisk: Well, this weekend is Netanyahu's weekend - and by the time Obama ends up swearing eternal loyalty to the Israelis, the Arabs will forget yesterday's posturing. http://www.informationclearinghouse.info/article28148.htm


    Norman Finkelstein On Obama's Mideast Speech By Democracy Now! Roundtable with author Norman Finkelstein, Palestinian human rights lawyer Noura Erakat, and Jeremy Ben-Ami, head of the lobby group J Street.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28154.htm


    Israxl Harms Palestinians (And Itself)
    My Political Rupture With AIPAC
    By MIKE GRAVEL The dangerous political leadership of Prime Minister Benjamin Netanyahu and his oppressive domination of the Palestinians in Gaza and the West Bank must be opposed. He does not want peace. http://www.informationclearinghouse.info/article28162.htm

    Porn in the USA By Yvonne Ridley The gullible truly want to believe their government and so they do, but cynics - and they are growing in number even in America these days - recognise weak, transparent propaganda when they see it.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28158.htm


    Israeli Right Mocks Obama's Rapid Submission To Netanyahu
    By Saleh Naami Lauded by settlers and derided by commentators, the US president's AIPAC speech is portrayed as a victory for Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28167.htm


    Obama and the Israxl Lobby By Glenn Greenwald A former AIPAC spokesman demanded that Obama take a renewed public pledge of devotion to Israxl, and circulated to the media statements of condemnation from numerous "pro-Israxl" Democrats in Congress.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28169.htm


    The President Goes AIPACing By Lawrence Davidson The lobbies act like jealous gods who need to hear the prayers of their devotees said again and again. I am loyal, I am yours, forever, forever. Deviation means blasphemy and blasphemy means that the gods will bestow their cash blessings on someone else come the next election cycle.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28174.htm


    How Many SEALs Died? By Paul Craig Roberts As trends forecaster Gerald Celente and I have warned, the warmongers in Washington are driving the world toward World War III. Once a country is captured by its military/security complex, the demand for profit drives the country deeper into war.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28156.htm

    Strauss-Kahn Simply Had to be Eliminated.  The Amerikan Police State Strides Forward By Paul Craig Roberts

    Strauss-Kahn, like former New York Governor Eliot Spitzer, was a threat to the system, and, like Eliot Spitzer, Strauss-Kahn has been deleted from the power ranks.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28122.htm


    Dominique Strauss-Kahn: The Colonial Predator Legacy By James Petras The attempted rape and sexual abuse of an African cleaning woman by the Managing Director of the International Monetary Fund, Dominique Strauss-Kahn (DSK) embodies, in microcosm, the entire historical and contemporary legacy of colonial neo-colonial relations.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28175.htm

    Is this Representative of American Mainstream Opinion?
    There's No Way To Tell Which Muslims Seek To Do Us Harm

    Letter to the editor Kudos to the Delta pilot who refused to fly with the two Muslims aboard for a Memphis to Charlotte flight May 6.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28125.htm

    Jewish Donors Warn Obama on Israxl:

    Jewish donors and fund-raisers are warning the Obama re-election campaign that the president is at risk of losing financial support because of concerns about his handling of Israxl.
    http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703509104576331661918527154.html

     

    Israxl and Palestine Here comes your non-violent resistance

    By The Economist What will it take to make Americans recognise that the real Martin Luther King-style non-violent Palestinian protestors have arrived, and that Israeli soldiers are shooting them with real bullets? http://www.informationclearinghouse.info/article28120.htm


    Historian Writes of 'Pleasure' at Murder of pro-Palestinian Activist

    By Harriet Sherwood Author of op-ed article in Jewish Chronicle tells me he 'rejoiced' at death of Vittorio Arrigoni.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28126.htm



    Nakba day: we waited 63 years for this:

    The remarkable bravery of refugees on Nakba day was the first act of a Palestinian summer
    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/may/19/nakba-day-palestinian-summer

     

    KCNA www.kcna.co.jp

     

    PRESS TV www.presstv.ir

    'Paper dollar destroying world economy': Iran's President Mahmoud Ahmadinejad strongly criticizes US economic policies, saying that the paper currency created by the American government is taking a heavy toll on the global economy .http://www.presstv.ir/detail/179059.html

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

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    27-05-2011 om 21:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.From Brooklyn with Love
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    אמנון יצחק רודף

     

     

    http://www.youtube.com/watch?v=OQaeG10_PIU&feature=related

     

    CB

    נתפרסם געווארן אויף אראבישע טי וי

     

    A

    זה נתפרסם בפרסום גדול בעוה"ר רח"ל

    הרודף הציוני אמנון יצחק שר"י

     

     

    D

     

    Yimach shmo this filthy pig Amnon Yitzchak..............on the other hand, NKI askanim will of course play games and ignore this type of garbage from "frum" Zionists, and continue to say how "orthodox Jews are not Zionists" blah, blah, blah, blah.......

    26-05-2011 om 16:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN ASKS THE RIGHT QUESTIONS
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    Zionism as Compassion for Jews?

     

     

    Rabosay,

     

    http://therealnews.com/t2/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=74&jumival=6823

     

    See above video starting with DS Feldman at 2:27 for one minute.

    R. DS Feldman says that American politicians support Zionism out of compassion for Jews after the "holocaust."

     

    Is it "American compassion" for Jews by enraging 1 billion Moslems against Jews and Judaism by supporting the state of Israxl??

     

    Is it "compassion" for Jews and Judaism by supplying the Zionist state the worst weapons to make wars and destroy Palestinians and Lebanon, and anyone else who stands in their way??

     

    Is it "compassion" for Jews to portray Jews as controlling the US congress and president and creating hatred of Jews as bloodthirsty murderers??

     

    Is it "compassion" for Jews by supporting Zionist butchery to help hasten the return of yoyzel as believe the evangelist Christians?!

     

    What does DS Feldman mean with such a statement to the media?!

    25-05-2011 om 23:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.AIPAC denounced in Washington (Video)
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    AIPAC denounced in Washington (Video)

     

    Excellent little musical performance of American Jews in the metro of Washington to denounce the Zionist lobby and the collaboration of Obama.

     

    http://www.youtube.com/watch?v=V7pU5aZmYbM&feature=player_embedded

     

    Neturei Karta “International”,  Your opinion, please!!!!

    25-05-2011 om 23:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


    >> Reageer (0)
    24-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MENDEL HIRSCH: DER ZIONISMUS (1898) Auszüge 3
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Rabbiner Dr Mendel HIRSCH:
    Im Rahmen unseres Lehrprogramms  bringen wir Auszüge aus dem Vortrag „Der Zionismus“ (1898) von Dr. Mendel HIRSCH, Direktor der Realschule der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main.

                                                  DER ZIONISMUS (1898) weitere Auszüge

    ...In einer Zeit nämlich, da die confessionellen Gegensätze auch zwischen den einzelnen christlichen Kirchen wieder in ungeahnter Scharfe betont wurde, trat eine Bewegung hervor, aus niedrigen Motiven entsprungen, zuerst in kleinen Anfängen, dann aber künstlich und planmäßig genährt, in der Bekenner der verschiedensten Confessionen brüderlich einten: die Bewegung gegen das Judentum und die Judenheit. Absichtlich und in arglistiger Berechnung vermischte man beide. Ferner schob man jeden moralischen Defekt, der bei einem Juden hervortrat, auf das Judentum und übertrug in auf alle Glieder der Judenheit. Man bemühte sich zu vergessen, daß die Moralprinzipien des Christentums lediglich und wörtlich dem Judentume entnommen sind, und daß somit der einzelne Jude, sowie der einzelne Christ, der schlecht handelt, dies nicht tut weil, sondern obgleich er Jude ist oder Christ.

    Die antisemitische Bewegung ergriff immer weitere Kreise und äußerte sich je nach dem Milieu in beleidigender Zurückweisung oder in einer Reserve in der dem Juden gegenüber gesellschaftlich eingenommen Haltung. Weite Kreise der jüdischen Bevölkerung auf dem Lande sahen sich in ihrem Erwerbsleben schwer geschädigt. Niemand aber sah sich schwerer enttäuscht als diejenige in Israel, die geglaubt hatten durch Preisgebung des ganzen jüdischen Gesetzlebens nicht nur die politische und bürgerliche Emancipation, sondern auch die soziale Gleichstellung, das völlige Aufgehen in die nichtjüdischen Gesellschaftskreisen erkauft und sich und den Ihrigen für immer gesichert zu haben. Gerade sie fühlten die wieder aufgerichteten unsichtbaren Schranken viel empfindlicher als die gesetztreuen Juden, denen die Heilighaltung der Speisegesetze schon  ohnehin die Teilnahme an den Tafelfreuden jener Kreise unmöglich gemacht und damit den intimeren gesellschaftlichen Anschluss an dieselben erschwert hatte. In grösserem Umfang, als man geglaubt, nahm die Fahnenflucht – nur höchst uneigentlich so zu nennen, denn die Fahne des Judentums hatten diese Kreise nie hochgehalten – also der Übertritt zu. Doch auch dies versagte bei vielen, da mit dem Taufwasser nicht auch der von den glorreichen Geschlechtern einer nach Jahrtausenden zählenden Vergangenheit ererbte jüdische Typus sich verwischen lässt und zu dem Religionshass die Rassenantipathie hinzugekommen war. Ohnehin aber verrät, auf welchem Standpunkt man auch immer stehen mag, eine wenig vornehme und wenig anständige, vielmehr eine recht niedrige Denkungsart und einen gänzlichen Mangel an moralischen Feingefühl, wer nicht davon zurückbebt, um materieller Vorteile willen oder um Nachteilen zu entgehen, ein Glaubensbekenntnis abzulegen, das auf den Lippen des ohnehin rationalistisch disponierten Juden, geschweige denn des aufgeklärten Israeliten, eine Lüge ist und von aller Welt als solche erkannt wird. Alle Charaktervollen, alle Anständigen wiesen deshalb jeden Gedanken an einen Übertritt weit von sich. Eine Zeit der Verfolgung und der Angriffe, denen eine Religion oder Stamm ausgesetzt ist, macht es ja im Gegenteil für alle tiefer angelegten ihrer Glieder zur moralischen Unmöglichkeit, auch die nur losen Bande zu lockern und zu lösen, die sie mit ihrer Religion und ihrem Stamme noch verbinden.

     Da vollzog sich denn in vielen Herzen eine Wandlung. Die gesellschaftlich wegen ihres Stammeszugehörigkeit Geächteten richteten sich auf. Sie erinnerten sich der großen Vergangenheit ihres Volkes, von der sie freilich vielfach nur recht unklare Vorstellung haben. An Stelle der ihnen streitig gemachten nationalen Zugehörigkeit zu dem Volke, in dessen Mitte sie leben, entdeckten sie plötzlich ihre jüdische Nationalität, und was im Munde ihrer Verächter als Schimpfname galt und bisher auch leider in manchen israelitischen Kreisen als solcher gegolten hatte, wurde als Ehrenname stolz in Anspruch genommen, und Mutter Zion, die solange verlassene, verkannte, verhöhnte, ja verfolgte, ihr Name wurde plötzlich der Sammelpunkt weiter Kreisen, die die hehre Mutter bisher verleugnet hatten! …(S12-13)…

    In einem ganz anderen Lichte als die Kolonisationsbestrebungen erscheint jedoch der zionistische Gedanke von einer durch jüdische Initiative zu bewirkenden Wiederherstellung eines jüdischen Staates in Palästina. Auf dem Kongress in Basel ist auf Rücksicht auf die russischen Brüder der Begriff umschrieben und die gesicherte Heimstätte in Palästina als eine statt „völkerrechtlich“ nur „öffentlich rechtlich gesicherte“ bezeichnet worden. An der Sache ändert das nichts, das Ziel ist der Judenstaat, und wir können dem geehrten Führer der zionistischen Bewegung nur dankbar sein für die Darlegung seiner Ideen hinsichtlich dieses Judenstaates und dessen Gründung, wie er sie in dem angeführten, bereits in vierter Auflage erschienen Buche niedergelegt hat. Ich hebe ausdrücklich hervor, daß der Ernst, mit der er sich in seine Ideen vertieft, und die Hingebung, mit der er für sie zu wirken sucht, wegen der in diesem allen sich bekundenden Liebe zu seinem Volke selbstverständlich volle Hochachtung verdient. …(S.13-14)…

    Treten wir ohne Voreingenommenheit an die Prüfung des Problems vom Standpunkte des gesetzestreuen Judentums und spitzen wir die Frage gleich, von allen Erwägungen der Opportunität und der Möglichkeit abgesehen, prinzipiell zu. Außer Betracht bleiben jene Erwägungen, die schon durch die bloße Idee der Gründung eines „Judenstaates“ in Palästina nur Wasser auf die Mühle des Antisemitismus geleitet sehen und gar in einer Agitation für die Verwirklichung dieser Idee eine sofortige schwere Schädigung erblicken wegen des Misstrauens, das in den Herzen unserer nichtjüdischen  Mitbürger gegen die Aufrichtigkeit unserer Hingebung an das Vaterland durch solche zionistische Aspirationen geweckt werden müssen, deren Ziele ja im tiefsten Grunde nicht religiöse, sondern politische sind. Für ganz grundlos halte ich allerdings diese Befürchtungen nicht. Es ist ja wahr, dem Antisemitismus kommt es auch auf die schamlosesten Erdichtungen nicht an, wenn sie ihm passen, ich erinnere nur an das unsäglich traurige Schauspiel, das sich in diesen Tagen bei unseren westlichen Nachbaren abspielt und jedem Freunde des Kulturfortschritts die Schamröte ins Antlitz treibt. Eine besonnene Erwägung wird gleichwohl oder vielleicht nur umsomehr Alles zu vermeiden suchen, was solchen Verdächtigungen einen Schein von Begründung verleihen könnte. Mehr als eine Erwägung, einen entschiedenen Protest erfordert es – auch das noch beiläufig – , wenn in dem „Judenstaat“ S.26 über die Wirkung des Antisemitismus gesagt wird: „Der Druck erzeugt bei uns natürlich eine Feindseligkeit gegen unsern Dränger – und diese Feindseligkeit steigert wieder den Druck“. Wir wissen nichts von eine Feindseligkeit, von der die Juden auch in den Ländern, wo man ihnen das Recht verkümmerte, gegen ihre nichtjüdischen Staatsgenossen erfüllt gewesen wären, wissen nicht, wo je eine Bedrückung der Juden sich mit Recht auf deren „Feindseligkeit“ hätte berufen können. Für uns in Deutschland haben diese Ausführungen ja Gottlob ohnehin keine Anwendung. Aber im Hinblick auf unsere Brüder in Russland und Österreich müssen wir die Wahrheit aussprechen, die seit fast zwei Jahrtausenden in Jissroél in erhabener Selbstlosigkeit betätigt worden ist: Für den gesetzestreuen Juden ist die Hingebung an die Förderung des Wohles des Staates, indem er lebt, also die loyale, patriotische Gesinnung, oder wie wir es in Deutschland bezeichnen: die Bewährung der Treue gegen Kaiser und Reich, nicht eine durch Gegenleistung bedingte Pflicht.

    Aber wir wollen, wie gesagt, alle diese Bedenken bei Seite lassen, bei Seite lassen auch alle hinsichtlich der praktischen Durchführbarkeit, bei Seite auch die durch trübe Erfahrungen langjähriger Unterdrückung des gesetzestreuen Judentums unter der Gewaltherrschaft des Reformjudentums wohl berechtigte Frage, welche Garantien denn das gesetzestreue Judentum in einem bloß „national-jüdischen“  Staate haben würde, unter einer etwa von Nationaljuden gebildeten Regierung, der eine von ebensolchen befehligte Polizei- und Militärmacht zur Verfügung stände. …(16-17)…

    Sie sehen, ich komme weit entgegen um lediglich den Kern der Frage herauszuschälen und, von allen erwähnten und angedeuteten Schwierigkeiten abgesehen nunmehr die Frage zu stellen:

    Mit welchen Gefühlen, mit welchen Hoffnungen oder Befürchtungen, mit welchen Gedanken also wird ein denkender Jude, der die Geschichte seiner Vergangenheit kennt, der auf dem Boden der Bibel und der Überlieferung steht, dem die Erwählung und Bestimmung Israels keine fromme Legende, sondern geschichtliche Wahrheit ist, der Gottes Hand in der Geschichte seines Volkes waltend erblickt, von Abrahams Erwählung und der Befreiung vom egyptischen Sklavenjoche an bis zur Erhaltung in den schwersten Zeiten des Druckes und der Verfolgung bis auf die Gegenwart, –  mit welchen Gedanken wird ein solcher dies Unternehmen der Wiedererrichtung des heutigen Jissroéls tel quel als Bürger dieses Staates betrachten, nach den Worten der Thora, nach den Worten der hehren Vertreter ihres Geistes in Jissroél betrachten müssen?

    Mit klaren Worten ist es in der Thora ausgesprochen und wird bei jeder Erwägung der Inbesitznahme des Landes wiederholt, daß Gott es uns gebe, daß wir es nicht unserer Tapferkeit und unserer Klugheit, sondern lediglich Gott zu verdanken haben. Mit nicht minderer Deutlichkeit und Eindringlichkeit wird stets darauf hingewiesen, daß es uns nur verliehen werde, um dort zu unserem Heile und als Beispiel für die Menschheit in treuer Erfüllung des gesamten Gottesgesetzes das edelste Menschentum zu verwirklichen, in gottgefügter Folgen dessen das Land in Paradiesherrlichkeit aufblühen und den Völkern Ansporn geben werden sich gleichfalls solches Segens teilhaftig zu machen. Daß ferner auch die Dauer seines Besitzes an die Erfüllung dieser Bedingung geknüpft sei, daß wir durch diese Erfüllung es bewirken, daß „das Land uns nicht ausspeie“. …  

    Wird fortgesetzt, frühere Auszüge über "zoeken naar..."

    24-05-2011 om 00:35 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH Komm. zu Pirkéi Owauss Kap 4, 14
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Aus seinem Kommentar zur  Sprüche der Väter  Pirkéi Owauss

     

    פרק רביעי

     

    Kap. 4, 14:  Rabbi Jochanan Hassandlor sagt: Jede Vereinigung aus reinen Beweggründen zu reinen Zwecken gelangt endlich zu Bestand; die aber nicht reine Beweggründe zu reinen Zwecken hat, hat schließlich keinen Bestand.

     

    14. לשם שמים ist der Ausdruck für jedes Streben, welches das Gute um des Guten willen, ohne jede unlautere Nebenansicht zum Ziele hat. Jeder Verein, der zu gutem Zwecke ohne unlautere Nebenansicht zusammentritt, trägt, wie Abarbanell zu dieser Mischna bemerkt, eben durch diese gemeinsame Huldigung des einen guten Zweckes schon von selbst den Grund des Bestandes in sich, indem sich diesem gemeinsamen Ziele jedes Sonderinteresse unterordnet. Unlautere Beweggründe führen aber sehr bald die Vereinsglieder zu einem Wettkampf um Sonderinteressen, der den Keim zu einer früher oder später unausbleiblich eintretenden Auflösung in sich trägt.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von  Samson Raphael HIRSCH  3.Auflage Verlag Kaufmann Ff/m 1921  S.484-485

    22-05-2011 om 23:27 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Obama's Speech to AIPAC
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    Obama's Speech to AIPAC

    Text & Video

    America's commitment to Israxl's security also flows from a deeper place -and that's the values we share.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28163.htm


    Israxl Harms Palestinians (And Itself)
    My Political Rupture With AIPAC

    By MIKE GRAVEL

    The dangerous political leadership of Prime Minister Benjamin Netanyahu and his oppressive domination of the Palestinians in Gaza and the West Bank must be opposed. He does not want peace.
    http://www.informationclearinghouse.info/article28162.htm


    And NK “International” is still mute…

     

    A ehrlicher Yid in Brooklyn

    “Soon we will see the Zionist flag on the White House and Congress, and hear them sing hatikvah instead of star spangled banner, or a combination of both:

    "kol od balevav, penima, nefesh tsioni homiya.

    Ulfatei mizrach kadima, ayin le-washington tsofia.

    Od lo avada parasitismenu, hamedinah be-chol haolam.......”

     

    Antizionist Jew captive in Zionist Entity in Palestine:

    “How long U.S.A flatter to Zionists, Isra-hell and AIPAC?!?!?!

    Why NKI does not try to contact with obama?!?!?!?!

    To convince him stop support isra-hell!”

    22-05-2011 om 23:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.SUPPORT APPEAL FOR 'INFORMATION CLEARING HOUSE'
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    "Freedom's just another word for nothing left to loose:"


    ICH is a cooperative of individuals who refuse to be force fed a diet of nonsense and half facts, while watching the plunder of our values and resources.

    ICH readers believe that each individual has a right to just treatment, and a reciprocal responsibility to ensure justice for others .

    ICH works to make visible any act or omission, which makes injustice possible, regardless of who is the victim and who is the perpetrator.

    ICH is free and independent because we have nothing left to loose but our own self respect.

    Paul Craig Roberts says "Information Clearing House is a courageous site that delivers information and commentary not otherwise available and in my opinion is worthy of your support"

    If you agree with Craig, Click here now! http://www.informationclearinghouse.info/support.htm .

    Or if you prefer, send a check or money order, (US Dollars) Information Clearing House, PO Box 365 Imperial Beach, CA 91933. USA.

    Thank you. Your help is greatly appreciated. Tom Feeley

    =====

    "It is at this moment, when things appear so bleak that we must redouble our efforts and not give up. We must believe that we can remake the world in a more peaceful reality." - Cynthia McKinney

    22-05-2011 om 20:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.AIPAC: Dangerous for Jews and Other Living Things
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    AIPAC: Dangerous for Jews and Other Living Things

     

    Posted on May 17, 2011 by Rabbi Brant Rosen| 1 Comment

    I encourage you to read this important guest post by Alice Rothchild:

     The American Israel Public Affairs Committee is holding its annual conference May 22-24, where Congress people and many of our national leaders will rush headlong into the committee’s open arms and bountiful coffers. In an increasingly bizarre time warp they will congratulate each other and kvell about Israxl’s special relationship with the US, our strategic partnership, and Israxl’s commitment to democratic ideals in a “sea of dictatorships” (to quote the website).

    What they will not talk about is reality. US Jews are increasingly uncomfortable with a lobby that claims to represent us, but is deeply committed to the militaristic and rightwing policies of successive Israeli governments. Jews in the US tend to be politically progressive, but we are being asked to suspend our liberal beliefs when it comes to Israxl. While maintaining a steady dream beat for war against Iran and a world view that, “Israxl continues to fulfill its ancient obligation as a ‘light unto the nations,’” AIPAC lobbyists with their Christian Zionist allies guarantee billions of dollars in military aid for Israxl each year . Much of this goes towards buying US military weapons and machinery, cementing the massive, interconnected, and lucrative military-industrial-security complex that now exists between our two countries.

    Not only has this made a brutal 43 year military occupation possible, but it also provides military and political support to the current Netanyahu government. Let’s be clear. Netanyahu is committed to building Jewish settlements in the West Bank and East Jerusalem, undermining any possibility for a two-state solution. He is building Jewish settler-only roads and roads for Palestinians funded by USAID. He tightly controls Palestinian movement through checkpoints, permits, and the Separation Wall which has stolen thousands of acres of Palestinian land and destroyed the lives and livelihoods of people whose families have lived in the region for centuries. His idea of Palestinian statehood, (should he still have one), is a scattering of weak enclaves surrounded by Israeli military. The recently released Palestine Papers painfully documented the degree to which Palestinian negotiators were willing to sell their souls while Israeli negotiators refused to accept any concessions. The US was revealed twisting the arms of Palestinians diplomats to give up basic demands and the massive security coordination between the Israelis and the Palestinian Authority was exposed.

    Within Israxl, there is a rightwing crackdown on human rights activists, and laws brewing in the Knesset that will criminalize:

    1. Nonviolent protests (in Israxl and internationally) that advocate boycotts, divestments, and sanctions;

    2. Providing information that could lead to Israeli war crime charges;

    3. Any activity against Israeli soldiers or State symbols including nonviolent legitimate resistance to the occupation;

    4. Commemorations of the Nakba, the Palestinian experience of 1948

    At the same time there are over 20 laws that maintain the second class status for Palestinians with Israeli citizenship.

    While Israeli activists worry about rising fascism in Israeli society, Palestinians are celebrating the Arab Spring that is blossoming in the region and Fatah and Hamas are gingerly talking about unity and democratic elections. Arabs from Tunisia to Yemen are putting their lives on the line for equality and freedom of speech. This breathtaking political moment is changing the political discourse in the Middle East and the US Congress needs to take notice and shake itself free of the world view that is promoted by AIPAC lobbyists. Fear of anti-Semitism and the traumas of the Holocaust do not justify Israeli exceptionalism, militarism, racism towards Arabs, or a belief in permanent Jewish victimization.

    Peace in the Middle East is more urgent than ever, but it needs to be based on international law, human rights, and UN resolutions. AIPAC and its supporters are deluding themselves, promoting a perpetual state of war and hostility, living in a world that does not match reality. At the same time, over 100 peace organizations will be meeting in Washington. Under the call: Move Over AIPAC: Building a New US Middle East Policy, they will explore the impacts of US military aid and political cover, the demand to end the Israeli occupation, and the building of a solution that respects the rights and dignity of everyone in the region. There will be no big donors there, but Congress would do well to listen.

    http://rabbibrant.com/2011/05/17/aipac-dangerous-for-jews-and-other-living-things/

    Redaction: WHEN will the Orthodox anti-Zionist Rabbis speak such a clear language, in the name of the Torah?

    20-05-2011 om 20:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MENDEL HIRSCH: DER ZIONISMUS (1898) Auszug 2
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    Im Rahmen unseres Lehrprogramms bringen wir Auszüge aus dem Vortrag „Der Zionismus“ (1898) von Dr. Mendel HIRSCH, Direktor der Realschule der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main.

    Dr. Mendel HIRSCH

                                                      " DER ZIONISMUS " (1898)


    (Auszug 2) ....
    Infolge der Ankündigung dieser Besprechung sind mir in den letzten vierundzwanzig Stunden zahlreiche Briefe und Druckschriften zugegangen, die glaubten, mich über den Zionismus belehren und aufklären zu müssen. Ich bin den geehrten Einsendern aufrichtig dankbar. Ich kann ihnen aber die Versicherung geben, daß es ihre Bemühungen, um mein Interesse zu erwecken, nicht bedürfte. Der Name, den die Bewegung führt, sichert ihr die volle Beachtung und ließ mich ihre Entwicklung mit lebhaftem Interesse verfolgen.

                Meine Verehrten! Nicht ohne tiefen Ernst, lassen Sie mich’s nur gestehen, nicht ohne tiefe Bewegung, deren Grund Ihnen im Verlauf meiner Darlegungen klar sein wird, gehe ich an die Würdigung des Zionismus vom Standpunkte des gesetzestreues Judentums.

                Zion! Wo gibt es ein jüdisches Herz, das nicht höher schlüge bei diesem Worte! Zion – der bloße Name ist ein Accord, der jede Saite unseres Innern vibrieren macht! Der Gedanke an unsere hehre Mutter Zion lässt vor unsere Augen erheben die Herrlichkeit des Gottesreiches auf Erden, wo ein Band der Liebe die brüderlich geeinte Menschheit umschlingt.

    Auf Zion thront das Gotteswort, von Zion soll seine Herrschaft ausgehen. Zion’s Bild strahlte den Ahnen entgegen aus der Zeiten fernem Hintergrund, auf das sie hinschauten, wenn mitternächtliches Dunkel sich auf ihre Hütten niedersenkte. Zion war das Ziel ihres Sehnens, an Zion knüpfte sich alles, was ihrem Leben heilig und teuer war. Der Gedanke Zion begeisterte die Herzen unserer großen Dichter, die Wiedererstehung Zions bildet den Refrain unserer Bitten, mit dem Gesichte nach Zion stehen wir vor Gott im Gebete, der Gedanke an Zion begleitet uns durchs Leben, der Gedanke Zions begleitet uns ins Grab, mit der Richtung nach Zion betten wir unsere Todten, auf einer Handvoll Erde aus Zions heiligem Boden ruht unserer müden Erdenwaller Haupt. – Und da sollte es noch einer Untersuchung, einer Prüfung bedürfen, wie wir, wie gerade wir orthodoxe Juden uns einer Bewegung gegenüber zu verhalten hätten, die den Namen Zion auf ihre Fahne geschrieben?

    לשנה הבאה בירושלים „Im nächsten Jahre in Jerusalem!“ das ist ein Wunsch, der in den innigsten Weihemomenten des jüdischen Lebens die Brust erfüllt, bei dem Gedanken an diesem Moment sehen wir unsere Väter und Großväter vor uns, und in uns zittert nach die ganze Innigkeit dieses Wunsches.

     – „Es ist ein königlicher Traum!“ sagt der geehrte Leiter der zionistischen Bewegung in seinem Buche „Der Judenstaat“ und, wie er versichert, „handelt es sich jetzt darum, zu zeigen, daß aus den Traum ein tagheller Gedanke werden kann“. Die Heimkehr ins gelobten Land war stets das Sehnsuchtsziel der Exilierten, und wahrlich, wahrlich, eine Bewegung, der ihre Bestrebungen mit den Namen Zion deckt, die den Ruf: „Auf nach Jerusalem, dem Lande unserer Bestimmung!“ zu ihrer Losung macht, die sollte doch eigentlich gerade bei den jüdischen Juden, bei denen, die nicht bloß nach ihrer Abstammung zum jüdischen Volk gehören, nicht erst durch die, wie sie es nennen, „Judennoth“ zum Bewusstsein ihrer Stammeszugehörigkeit gekommen sind, die nicht bloß „Nationaljuden“ sind, sondern die Erbschaft freudig angetreten haben, die die Väter ihnen mit Strömen Blutes bewahrt und überliefert haben, die ihr ganzes Leben noch jetzt von dem Gesetz beherrschen lassen, das auf Zion seine Stätte hatte und nach ihrer unerschütterlichen Überzeugung auf Zion einst weltherrchend thronen wird – eine solche Bewegung müsste doch gerade bei diesen mit jubelnder Begeisterung begrüßt werden.

    Sie wissen alle, ass dies, in Deutschland wenigstens, keineswegs der Fall ist, daß vielmehr die gesetzestreuen Juden, in dieser Beziehung in Übereinstimmung mit den entschiedensten Anhängern des Reformjudenthums, in ihr überwältigenden Mehrheit sich den Zielen dieser Bewegung ablehnend verhalten. Die Letzteren freilich bleiben mit dieser Haltung sich nur konsequent. Sie haben aus ihren Gebeten jeden Gedanken an einen kommenden Erlöser, an eine Rückkehr nach Palästina gestrichen, weil sie diesen Gedanken aus tiefstem Herzen perhorresciren. Ihrer Sehnsucht Ziel ist ja die Assimilierung, das Aufgehen Israels in die Völker seiner Umgebung. Da muss deshalb ja schon der Name Zionismus wie das rote Tuch wirken. Was von ihnen schon als eschatologischer Gedanken dessen Gedanken, dessen Verwirklichung erst in fernster Zukunft, erst am Ziele der Geschichte winkt, mit aller Energie zurückgewiesen wird, das will ja der Zionismus, soweit es die Rückkehr nach Palästina betrifft, schon in nächster Gegenwart verwirklichen.

    Wie verhält es sich aber in dieser Beziehung mit den gesetzestreuen Juden? Ist deren ablehnende Haltung eine korrekte, geraten sie mit ihr nicht in Widerspruch mit sich selbst?

    Zur Verantwortung dieser Frage gestatten Sie mir zunächst mit einigen Worten auf das Wesen und die Genesis des Zionismus einzugehen. Ich beschränke mich darauf, hervorzuheben, daß derselbe in seiner ursprünglichen Gestalt bereits vor mehrere Dezennien in Russland und Rumänien entstanden ist, längst bevor die Zunahme des Antisemitismus in den westlichen Ländern, besonders in Österreich, ihm auch dort Anhänger gewann. Jener beschäftigte sich zunächst mit der Pflege der hebräischen Sprache und hatte auch die Kolonisation Palästinas, d.h. die Ermöglichung und Förderung der Auswanderung dorthin, als Ziel im Auge. Erst viel später und außerhalb Russlands verdichteten sich die zionistischen Gedanken an einen jüdischen Staat. „Judenstaat“ nennt ihn beiläufig mit vollem Rechte der Leiter der Bewegung, denn ein jüdischer Staat ist der geplante Staat mit nichten. Die Änderung vollzog sich dadurch, aß ein ganz anderes Element hinzutrat, das die Führung übernahm und der Gedanke an eine Organisation ins Auge fasste. Es waren dies Männer, die dem jüdischen Leben bisher mehr oder weniger entfremdet waren, die durch die antisemitische Bewegung den Boden verloren hatten und nun, wie es auf dem Congress in Basel, ihr Führer es so schön aussprach, „ins Vaterhaus“, „zum Judentum“ zurückkehrten. Zur Judenheit, meint offenbar der geehrte Herr, denn von eine Änderung in den religiösen Anschauungen der bisher dem Judentum Entfremdeten ist auf dem Kongress meines Wissens nichts verlautbart. ... (wird fortgesetzt)

    17-05-2011 om 20:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Leserbrief von Herrn Ibn RAINER
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    Leserbrief von Herrn Ibn Rainer, Verband “Al- Adala, Gerechtigkeit”

    http://www.al-adala.de

     

    „Vortrag oder Leserbrief

    Sholem aleichem
    Ich habe mal den Rabbi Mendel Hirsch bei Wikipedia gesucht und gefunden.
    hier>>

    Dort kann man lesen, dass es sich bei dem Text "Der Zionismus" von 1898 um einen Leserbrief von ihm in der Zeitung "Jeschurun" seines Vaters handele.
    Ihr schreibt hier aber das es ein Vortrag sei.

    Ist beides richtig?“

     

    Unsere Schriftleitung antwortet:

     

    Salam Aleikum,

    Wikipedia ist wie oft UNzuverläßlich. In der Broschüre, dessen wir eine der seltene Besitzer sind, steht es wörtlich wie wir es wiedergeben: einen Vortrag für den Verein ‚Ben Usiel‘. Ob auch einen Leserbrief zum Thema im Jeschurun (alte Folge) erschien ist noch zu prüfen.
    Jedenfalls, vielen Dank daß Sie uns mitteilen daß es inzwischen eine Notiz über Rabbiner Dr. Mendel Hirsch gibt in der Wikipedia.

    17-05-2011 om 20:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DIE SEGNUNGEN UND DIE FLÜCHE (Wochenabschnitt Bechukaussai)
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    DIE SEGNUNGEN UND DIE FLÜCHE (Wochenabschnitt Bechukaussai)
     

    Wenn es auch in der Seele des Menschen tief begründet ist, daß er den Lohn für eine gute Tat in ihr selbst findet, daß dem Edlen und Frommen das frohe Bewußtsein, eine brave Handlung begangen zu haben, hinreichender Ersatz für seine Mühe ist, so unterließ es der allgütige Gott dennoch nicht, nachdem Er dem Volke Jissroél alle Seine beseligenden Lehren erteilt hatte, ihm den Lohn für die gewissenhafte Ausübung derselben verheißen, indem Er in unserem Wochenabschnitte zu den Kindern Jissroél spricht: „Wenn ihr in Meinen Gesetze wandelt, Meine Gebote beobachtet und sie ausübet, so gebe Ich euch den Regen zur rechten Zeit, der Boden wird seinen Ertrag bringen, und der Baum des Feldes wird seine Frucht geben. Die Dreschzeit wird euch bis zur Weinlese reichen, und die Weinlese bis zur Saatzeit gelangen; ihr esset euer Brot zur Sättigung und wohnet sicher in eurem Lande. Ich gebe Frieden dem Lande, ihr legt euch nieder, und keiner schreckt auf; Ich tilge böses Gewild aus dem Lande, und kein Schwert soll euer  Land durchziehen. Ihr verfolgt eure Feinde, und sie lassen vor euch, und sie fallen vor euch durchs Schwert. Fünf von euch werden hundert verfolgen, und hundert von euch werden zehntausend nachjagen, eure Feinde fallen vor euch durchs Schwert. Ich wende mich euch zu,  mache euch fruchtbar, mehre euch und errichte Meinem Bund  mit euch. – Ihr werdet Vorvorjähriges essen und altes vor dem neuen ausräumen. Ich errichte Meine Wohnung in eurer Mitte und werde euch zum Gotte sein. Ich bin der Ewige, euer Gott, der Ich euch aus dem Lande Mizraim geführt habe, daß ihr nicht mehr ihnen Knechte seiet, Ich zerbrach die Stangen euers Joches und ließ euch aufrecht einherschreiten. –  – Die Erde mit allen ihren Reichtümern und ihrer ganze Pracht ist euch zu Füße gelegt, sobald ihr aufrichtig mit Gott wandelt, denn wie unsere Weisen s.A. sagen, ist die Welt nur erschaffen, dem Frommen zu gehören. – Mit Ehrfrucht und Achtung werden alle Völker  zu euch emporblicken, denn wer Gottesfurcht besitzt, dessen Worte werden gehört. – Das höchste Erdenglück aber wird euch Gottes Gegenwart bereiten, Er, der Allgüte, wir in eurer Mitte wohnen und für eure Treue euch schon hienieden mit überirdischer Glückseligkeit belohnen.  

    Solltet ihr aber von Gott abfallen und Gottes Gebote übertreten, so werdet ihr euer Glück selbst zerstören. Eure Untreue wird bestraft werden, und die gerechte Züchtigung eures himmlischen Vaters wird nicht ausbleiben. Wie eure Pflichttreue eine Quelle des Segens, so wird eure Pflichtvergessenheit die sichere Ursache empfindlicher Züchtigung für euch sein. Die gefürchteten Feinde des menschlichen Wohlstandes, Hungersnot, Krankheiten, verheerende Kriege, mordende Pest, drückende Sklaverei werden euch aus dem herrlichen Lande hinwegfegen in welchem ihr euch so wohl geborgen und so sicher geglaubt habt. Nach den fernsten der Erde hinausgestoßen, von allen Seiten angefeindet, verfolgt und mißhandelt, so werdet ihr von den Leiden gedemütigt, zu eurem Gotte zurückkehren. Wenn euer Herz sich dann wieder reuevoll eurem Gotte zuwendet, dann wird Sich der Allgütige, eingedenk der Liebe zu euren frommen Stammvätern, eurer erbarmen und das schwache Häuflein Jissroél inmitten der Völker schützen und nicht untergehen lassen. – Ich werde Meines Bundes mit Jakob gedenken und auch Meines Bundes mit Isaak und auch Meines Bundes mit Abraham, und des Landes werde Ich gedenken…Denn trotz alledem, wenn sie auch im Lande ihrer Feinde sind, so habe  Ich sie doch nicht verworfen und verachtet, sie zu vernichten und Meinen Bund mit ihnen zu brechen, denn Ich bin der Ewige, ihr Gott!“

    Wie sehr muß uns diese Stelle der heiligen Schrift mit Staunen und Bewunderung erfüllen, Ehrfrucht vor dem heiligen Worte Gottes muß unsere Herzen ergreifen, wenn wir sehen, wie alle diese Prophezeiungen eingetroffen sind. Viele, mächtige Nationen des Altertums, die unsere Vorfahren unterdrückt haben, sind von dem Erdenrunde spurlos verschwunden; ihr glänzender Name ist mit ihren Staaten zugleich ruhmlos untergegangen, und nur Trümmer sind als Andenken von ihnen übrig geblieben. Aber Jissroél ist trotz all der heftigen Stürme finsterer Jahrtausende von einer überirdischen Macht wunderbar erhalten worden und bis zum heutigen Tage aufrecht geblieben. Die traurigen Zeiten Mittelalters haben wir überdauert, in denen unsere Vorfahren nur Härte und Grausamkeit begegneten, das heimatlose Volk beraubt, gehetzt, geplündert, der Mittel beraub aus den Ländern ejagt wurde, in denen die Gebeine seiner teuren Angehörigen ruhten, stets bereit, für Duldung und Gewissensfreiheit freudig alles hinzuopfern und die ungestörte Ausübung der Religionsgesetze mit den höchsten Opfern zu erkaufen.

     

    Wenn solches Unheil von allen Seiten über sie hereinbrach, wenn die Bedauernswerten nach Menschenberechnung die völlige Vernichtung schon nahe glaubten, da ward ihnen plötzlich Hilfe von oben zuteil, indem ihnen die göttliche Gnade einen der Mächtigen der Erde zum Retter schickte.  Die angestammten Tugenden, die Jissroél auszeichnen, die Treue und Anhänglichkeit an seine Wohltäter,   erregten stets die Aufmerksamkeit der Edlen anderer Völker und sicherten ihm das Wohlwollen der gerechten Herrscher, an die Stelle schwerer Leiden traten bessere Tage, der Wohlstand erblühte allmählich wieder in ihrer Mitte, und so ist dieses merkwürdige, an Zahl so unbedeutende Volk trotz aller erschütternden Weltereignisse wunderbar erhalten geblieben und wird nach Gottes heiliger Zusage לא מאסתים ולא געלתים לכלותם  uns nie dem Untergange preiszugeben, aus dem schweren Kampf irdischer Widerwärtigkeiten einst und für immer siegreich hervorgehen.

    Dieser Gedanke stärke uns zu jeder Zeit und befestige in uns die Liebe zu dem erhabenen Erbgut unserer Väter, er verleihe uns die Kraft, jedem Übel, das im Leben droht, mit Mut entgegenzutreten.  Mit dieser erhebenden Zuversicht beendigen wir das dritte Buch unserer heiligen Thora, und ein heißes Gebet steige zu dem Allmächtigen empor, daß Er uns auch ferner Seinen Beistand verleihe, in Seinem göttlichen Worte zu forschen, auf daß wir in dem mühevollen Streben nach der Wahrheit nicht den Mut sinken lassen und bald den Lohn  und bald zur Vollendung gelangen.

     

    Quelle: „Bibel- und Talmudschatz – Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. Kohn, 13 Auflage Hamburg 5691-1931 Verlag von George Kramer S. 285

     

    Die allerbeste Anschrift zur Bestellung von antiquarische Judaica

    BUCHHANDLUNG SPINOZA AMSTERDAM

    Inhaberin: Frau Manja  Burgers

    http://www.spinozabooks.com  

    16-05-2011 om 23:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A Ehrlicher Yid fun Brooklyn about: YD Weiss in Iran Again......
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    A Ehrlicher Yid fun Brooklyn about: YD Weiss in Iran Again......

     

    Weiss continues to teach non-Jews about the Shalosh Shvuas, wants non-Jews to believe and accept that all the death and murder of the Palestinians since 1948 is not as bad as the violation of the Shalosh Shvuas (which requires acceptance of Emunas Chachomim) ... he always thinks he's talking to people in flatbush or lakewood.......

    Video with Weiss in Tehran interview.....listen to him! Gevalt!!!

    http://www.presstv.ir/detail/180233.html

     

    QUOTE: “But to us Jews it is even a greater Nakba being that Zionism and its development into the state of Israxl is a transformation of Judaism the religion, subservience to the Almighty; what it meant for all the thousands of years, this covenant that we made with God, is a simple transformation from that into a base materialism, a nationalistic goal.”

    16-05-2011 om 23:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH Komm. zu Pirkéi Owauss Kap 3 1u.2
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Aus seinem Kommentar zur  Sprüche der Väter  Pirkéi Owauss

     

    Kap. 3, 1:  Akabja, Sohn Mahalalels, sagt: Betrachte drei Dinge, so kommst du nicht in die Hand der Sünde: wisse, woher du gekommen, wohin du gehst und vor wem du einst Rechenschaft und Rechnung zu geben haben wirst. Woher du gekommen? Von einem der Fäulnis verfallenden Keim. Wohin du gehst? Zu einem Ort des Staubes, des Moders und des Gewürmes. Vor wem du einst Rechenschaft und Rechnung zu geben haben wirst? Vor dem König der Könige von Königen, dem Heiligen, gesegnet sei er.

    2. Rabbi Chanina, der Assistent der Priester, sagt: Bete für das Wohl der Regierung; denn wäre nicht Furcht vor ihr, sie würden einer den andren lebend verschlingen.

     

    1. Unsere meisten Versündigungen entspringen aus einer Überschätzung unseres leiblichen Wesens und seiner Anforderungen, sowie aus einer Nichtachtung, wenigstens Minderachtung unseres geistig sittlichen Wesens und dessen Bestimmung, über deren Lösung oder Nichtlösung es einst Rechenschaft zu geben haben wird. Wir werden daher erinnert, uns immer gegenwärtig zu halten, daß unsere ganze sinnliche Leiblichkeit von vornhinein etwas der Verwesung Verfallendes ist, und nur das sittlich Geistige in uns, das ein über sich selbst entscheidendes und sich selbst richtendes Bewußtsein von seiner Bestimmung hat, die die Verwesung des sinnlich Leiblichen überdauert und in die Ewigkeit eingeht, um dort Rechenschaft zu geben, wie von ihm seine Aufgabe hienieden gelöst worden oder unerfüllt geblieben, und Rechnung darüber zu legen, wie es mit den ihm zur Lösung dieser Aufgaben verliehenen Kräften und Mitteln hausgehalten, und zwar Rechenschaft und Rechnung vor dem, der die absolute Herrschaft über alles und alle hat und sich den endlichen Gehorsam von  allem und allen zu sichern weiß.

    2. Die in der vorigen Mischna enthaltenen drei Erwägungen sollten allerdings genügen, um jede Ausschreitung zum Unrechte hintanzuhalten, ohne daß es des Einschreitens einer menschlichen Macht bedürfte, und dem reinen Menschen genügen sie auch vollkommen. Allein in dem Zustand sittlicher Unvollkommenheit, in welcher sich die menschliche Gesellschaft annoch befindet, und in der die kleinste sichtbare menschliche Machthoheit mehr gefürchtet wird, als die unsichtbare Allmacht des Königs aller Könige, da beruht allerdings die ruhige ungestörte Entwicklung zum berechtigten Menschenheil auf der ungebrochenen Macht menschlicher Hoheit. Darum, wo du bist, da achte die örtliche und Landes-Obrigeit und bete für ihr Wohl, wie es dem Juden (Jerem. 29,7) bei seiner Hinauswanderung in die verschiedensten Länder und Staaten zur Pflicht gemacht wurde, nicht nur לדרוש, nicht nur alles zu tun, was die Wohlfahrt der Staaten und Länder zu fördern geeignet ist, sondern auch להתפלל, vor Gott, mit den nur von Gott geschauten und von Gott vernommenen Gesinnungen ein treuer Untertan zu sein und für das Wohl der Obrigkeit zu beten. Denn ohne die Machthoheit der Obrigkeit würde sich die Gesellschaft in eine Krieg aller gegen alle auflösen.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von  Samson Raphael HIRSCH  3.Auflage Verlag Kaufmann Ff/m 1921  S.454-456

    15-05-2011 om 23:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Jews Denouncing Israeli Terrorism 9 May 2011
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    Jews Denouncing Israeli Terrorism 9 May 2011

    http://www.youtube.com/watch?v=oHY22RN7bO8&feature=player_embedded

     

    A Ehrlicher Yid from Brooklyn: Does anybody know this guy and who gave him a heter to say so much narishkayt and lies about his organization to goyim??

    Schriftleitung: Jawohl,  wie üblich, haut dieser "Rabbi" den Nichtjuden den Frack voll mit Lügen, Übertreibungen und Unsinn, das ist Genévess Daass, von der Thora verboten, und bringt den jüdischen Antizionismus nur Schaden!

    15-05-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.In the Opinion of a Ehrlicher Yid in BROOKLYN
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    “POOR CONFUSED HAMAS”

     

    How many contradictions can you find in the words of Meshaal, the "political leader" of Hamas? First he gives the Zionists one year, then he says only force will change the occupation. First they say they accept an Oslo deal for a "state" but then expect the Zionists to take all the refugees. I am sure the Zionists are just SHAKING IN THEIR BOOTS, JUST SHAKING (AND LAUGHING!), from the ultimatum of Meshaal.....and then there's Egypt in there.........IT IS VERY POSSIBLE THAT LEADERSHIP OF HAMAS ARE DOUBLE AGENTS WHO WORK FOR THE MOSSAD OR CIA.......HOW ELSE COULD THEY SOUND SO CONFUSED AND DEFEATIST??!!

     

    Hamas executes collaborators in Gaza who are probably desperate for some money but make agreements with PA collaborators who work for the Mossad and CIA against their own People!!

    Everyone knew from Wikileaks exactly what kind of collaborators and traitors were in the Fatah PA. Hamas and even Iran want to forget all that and make an agreement with people who work for the Zionists against Palestinians and who are despised by most Palestinians to perpetuate the Oslo Lite mythology that goes nowhere ......just my opinion and deep concern.....

    13-05-2011 om 16:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Letter from New York 'Bravo First Minister Salmond!'
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    Bravo First Minister Salmond!

     

    Alex.Salmond.msp@scottish.parliament.uk

    chair@scottishpsc.org.uk

     

    To the Hon. Alex Salmond, First Minister of Scotland:

    This is to express my deep appreciation to you for your call to impose sanctions on the wicke regime known as the State of Israxl. PLEASE resist the huge pressure that must surely be imposed upon you and the government of Scotland for having taken this courageous and moral position. The State of Israxl is indeed a desecration of Judaism and only their propagandists will tell you that you are "anti-semitic" for opposing Zionist behavior.

    Ironically, as an Orthodox Jew opposed to the Zionist regime they will say I too am "anti-semitic"!

    I salute you for demanding that the State of Israxl be held accountable.

    Yours truly,

    Thora-true Jew

    New York, USA

    ---

    Picture: Zionist "Independance Day" commemorated in Bnei Brak, Occupied Palestine

    11-05-2011 om 23:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MENDEL HIRSCH: DER ZIONISMUS (1898) Auszug 1
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    Im Rahmen unseres Lehrprogramms bringen wir Auszüge aus dem Vortrag „Der Zionismus“ (1898) von Dr. Mendel HIRSCH, Direktor der Realschule der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main.



    Dr. Mendel HIRSCH
    :
          (1833-1900)

     

    "DER ZIONISMUS" (1898)

     

    Es sei mir gestattet zunächst mit einigen Worten die innere Veranlassung darzulegen, weshalb ich die Besprechung des Zionismus zum Gegenstand des heutigen Vortrages gewählt habe[1].

    In dem jüngsten Vortrage des den „Propheten in Israel“ behandelnden Cyclus suchte ich zu zeigen, einen wie großen Wert das Prophetenwort darauf legt, die innige Beziehung Israels zur Gesamtmenschheit unseren Bewusstsein stets klar und gegenwärtig zu halten. Wir sahen, wie der Gedanke der menscheitpriesterlichen Bestimmung Israels (Exod. 19,6) ein leitender Grundgedanke ist, der von dem Augenblick der Erwählung Israels bis zum letzten Prophetenworte seinen stets wiederholten Ausdruck findet. Wir sahen ferner, wie im Lichte dieses Gedankens, der dem priesterlichen Israel die Gesamtmenschheit als Gemeinde gegenübersteht, diese, im Gegensatze zu weitverbreiteten Anschauungen, nicht nur als von der Gotteskindschaft ausgeschlossen, sondern vielmehr zu ihr berufen erscheint, wie gerade die Sendung Israels dahingeht dieses Bewusstsein zu wecken, wie deshalb das Ziel dieser Sendung nicht etwa in der Bekehrung zum Judentum, sondern in ihrer Erhebung zur Verwirklichung des reinen Menschentums durch Erfüllung der gleichfalls offenbarten allgemeinen menschlichen Pflichten bestehe. Wir sahen sodann, wie Israel nach dem Worte der Propheten durch Erfüllung des gesamten Gottesgesetzes und durch Erfassen seines Geistes der Träger der Standarte des Rechtes und der Nächstenliebe sei und der Befreiung der Menschheit aus allen Banden äußerer und innerer Knechtung, wie dies in den Worten ausgesprochen ist: „Zu den Gefangen zu sprechen: Kommet heraus! zu denen in Finsternis: Kommt in’s Licht! Ich habe dich dahingegeben zur Verbrüderung der Völker, zur Erleuchtung der Nationen!“ (Jes. 49,9. 42,6). Wie damit das Bewusstsein stets rege gehalten werden soll, daß es gerade in treuer Erfüllung der ihm gegeben besonderen Pflichten, durch Gestaltung auch seines ganzen äußeren, sinnlichen Lebens nach den Geboten seines Gottes sich zu dieser priesterlichen Bestimmung, zum Werkzeuge in der Hand des Vaters der Menschheit weihend vollende.

    Auf Grund dieses Bewusstseins wollten so sahen wir, die Propheten das jüdische Hochgefühl wecken, das den Juden nicht etwa zu chauvinistischen Aspirationen oder zu selbstgerechter Überhebung führen, wohl aber ihn mit jenem unerschütterlichen Gottvertrauen beseelen und mit jener Kraft erfüllen will, die ihn alle Jahrhunderte und Jahrtausende des Druckes, der Verfolgung und der Verkennung hindurch vor Entmutigung und vor Verbitterung geschützt und ich befähigt haben, gehobenen Sinnes und innerlich aufrecht, auch durch die Zeiten zu schreiten, in denen die ihm aufgebürdeten Lasten seinen Rücken beugen mochten. Dieses Hochgefühl lehrt ihn an sich selbst den strengsten Maßstab zu legen, lehrt ihn, das Recht seiner nichtjüdischen Brüder heilig zu halten und ihnen selbst Liebe da nicht zu versagen, wo sein eigenes Recht nicht immer geachtete wurde, und im Übrigen durch treue Erfüllung seiner Pflicht so viel an ihm liegt der Förderung des Menschheitsheiles zu dienen.

    Hier erschien es mir am Platze, den Aufforderungen Folge zu geben die schon oft an mich ergangen sind, und eine Würdigung derjenigen Bewegung zu versuchen, bei der an die Stelle dies Hochgefühls, das einen unendlich reichen, wesentlich religiösen Inhalt hat, ein nur auf dem Bewusstsein der Stammeszugehörigkeit beruhendes Nationalgefühl getreten ist.



    [1] Dieser Vortrag wurde am 12.Januar 1898 im Verein Ben Usiel gehalten.

    10-05-2011 om 16:27 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Hajo Meyer Interview "As Long As I Can I will Continue"
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    "For As Long As I Can, I Will Continue":
    Hajo Meyer interviewed By Adri Nieuwhof


    May 01, 2011 "The Electronic Intifada" ---  Since being interviewed by The Electronic Intifada in 2009, Auschwitz survivor Hajo Meyer has toured numerous countries to speak about his efforts to combat Zionism and his support for the struggle of the Palestinian people for freedom and equality.

    In 1939, Meyer had to flee alone from Nazi Germany to the Netherlands at the age of 14 because the Nazis wouldn’t allow him to attend school. In 1943, three years after the Germans had occupied the Netherlands, he went into hiding with a poorly-forged ID. Meyer was captured by the Gestapo in March 1944 and deported to the Auschwitz concentration shortly thereafter.

    In a new interview with The Electronic Intifada contributor Adri Nieuwhof, 86-year-old Hajo Meyer about his continued activism in the past two years.

    Adri Nieuwhof: In our interview two years ago — in which you compared your childhood experiences to that endured by Palestinian youth today — you said you planned to continue to be active because you “had still so much to say.” Can you tell us more about what happened since then?

    Hajo Meyer: I don’t think anything remarkable has happened. Of course there were many references to the interview. I am still active, because of what I said in the interview. I have so much in common with Palestinian youth. My own fate is so similar to what young Palestinian people in Palestine experience. They have no free access to education. Preventing access to education is murder in slow motion. I am serious about this; it is criminal. I was a refugee; they are refugees. I experienced all sorts of camps that limited my mobility, just like the Palestinians.

    I am one of the first members of the International Jewish Anti-Zionist Network (IJAN). In the past two years, I went on speaking tours in Europe and North America organized by IJAN. I just returned from a three-week speaking tour to South Africa. The reason for this journey is that I know Alan Hart very well. He was a correspondent for ITN and BBC television for many years. He has published the three volume epic Zionism, The Real Enemy of the Jews.

    Alan has a good relation with Muslims in Great Britain. They brought Alan and me in touch with the Al-Quds Foundation in Cape Town. Together we went on a lecture tour in South Africa. Alan knows everybody in the Middle East personally. He has been active at a practical political level and has insight in the day-to-day political activities on both sides. I have thought about the political philosophy of Zionism. I describe it as belonging to the same class of ideologies such as Stalinism or Nazism. These have gone down the drain of history, after murdering many people. That is what I hope and also fear of Zionism.

    AN: You have given presentations in many countries in the past two years. What were the reactions? Did you notice any difference between the countries?

    HM: I think South Africa is not to be compared to any other country I visited. It was my first time. The experience was different because I met with the Muslim community, and they were all colored or black. They were much warmer, more welcoming if compared to the Dutch. I spoke in the largest mosque in Cape Town for 2,000 people. The Maulana [Islamic religious leader] praised Chris, my wife, for making it possible for me to travel. Chris was wearing a headscarf and was sitting amongst the women. It was remarkable how the role of Chris in our tour was made visible to the public. It was very respectful. The women embraced her and thanked her for her role.

    The Zionists in contrast are automatons. Wherever I speak they do always the same. They come to the audience without any arguments or just shout “lies!” … They are brainwashed to nothing.

    It is a lesson I learned in Auschwitz. When a dominant group tries to dehumanize a certain distinguishable group, it is necessary that the members of the dominant group have been brainwashed beforehand. A normal human being cannot see another human being suffering, let alone inflict suffering. His or her inborn empathy needs to be reduced to be able to inflict suffering on a human being. My hope is that, eventually, a society composed of a majority that lost empathy by brainwashing right from the kindergarten until the army, like the Zionists, kills itself from within by too much aggression.

    AN: What is your impression of the solidarity movement in the different countries?

    HM: I am a very great advocate of the boycott of [Israeli] universities which are the architects of all the oppression and humiliation measures of the Israeli occupation forces. Israel wants to hold up how cultured it is. I remember from my time under Nazi occupation how proud the Nazis were of their contacts with universities or if Beethoven was being played in the Concertgebouw [hall] in Amsterdam by a German.

    While we were in South Africa we learned that the University of Johannesburg severed its ties with Ben Gurion University. And there were protests against the speaking tour of [pro-Israel Harvard law professor] Alan Dershowitz.

    I know too little about the details, but boycott, divestment and sanctions is certainly a topic in the countries, I know. I don’t know how effective it really is. I think that boycott of Israeli universities and artists is the most effective part.

    AN: How do you assess the situation on the ground? Do you see any change?

    HM: It gets worse every day. The discrediting of nongovernmental organizations in Israel that are trying to help Palestinians is worse. The misbehavior of the [Israeli] foreign minister [Avigdor] Lieberman is mind-boggling. Large parts of the Jewish population don’t want to talk about the Palestinians. They cannot get out of their role of the victim. They have forgotten about Jewish ethics as laid down in the Golden Rule by Hillel, “What is hateful to you, do not do unto others.” I was educated to put inter-human ethics central in religion. This is so obviously contrary to the daily practice of Zionism. In Zionism they practice a dogmatic Holocaust religion: there is only one people which knows about suffering, that is the Jewish people [and that] any suffering Zionists inflict on Palestinians is negligible as compared to Jewish suffering. Secondly, according to high priest Elie Wiesel, the only event with which Auschwitz must be compared is the Sinai experience, when Moses got from God’s own hands the five books of the Torah and the ten commandments. This religion has for many taken the place of the former ethical Judaism. It gives the Zionists the freedom to do anything they want without feeling guilty.

    Fortunately quite recently the Zionists faced a defeat in Switzerland. A judge ruled that posters to commemorate 61 years of injustice against the Palestinian people had to be put up again at the main station in Zurich. On the poster is written: “There was in the Middle East no land without a people for a people without a land. Israxl: founded with violence on Palestinian land. Injustice calls for resistance.”

    AN: We are both Dutch nationals. What do you think of the performance of Dutch Minister of Foreign Affairs Uri Rosenthal?

    HM: I think he is the foreign minister of Israxl. It is incredible that the Dutch parliament and the Dutch people accept that he says things as if he is the representative of Israxl.

    His threats to cut government funding if [the grant-giving organization] ICCO continues to support The Electronic Intifada are an incredible meddling in the freedom of expression. I am appalled by it.

    The Dutch people have rightly a guilty conscience about the Jews in the Netherlands. Only in Poland the fate of the Jews was worse. However, a Dutch proverb says: it is exactly your true friend who shows you where you fail. We are bad friends of the rogue state of Israxl. It is a criminal state.

    AN: Do you plan to continue your activism?

    HM: I am 86 years old, and I am still in reasonable health. It was quite a big strain to go on such a far journey to South Africa. However, it is also very rewarding, refreshing, to see how people respond. As long as I can, I will continue.


    Adri Nieuwhof is a consultant and human rights advocate based in Switzerland.


    http://www.informationclearinghouse.info/article28003.htm

     

    Never Again for Anyone National Tour - Dr. Hajo Meyer and Hedy Epstein

     Video http://vimeo.com/19395262

    10-05-2011 om 13:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-05-2011
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Aus seinem Kommentar zur  Sprüche der Väter  Pirkéi Owauss

     

    Kap. 2, 15: Sie sagten drei Dinge. Rabbi Elieser sagt: Es sei dir die Ehre deines Nächsten so teuer wie die deinige, und sei nicht leicht geneigt zu zürnen und bessere dich ein Tag vor deinem Tode. Wärme dich an dem Feuerschein der Weisen, nimm dich aber mit ihrer Kohle in acht, daß du dich nicht verbrennst; denn der über ihre Verletzung schwebende Bann ist Fuchsesbiss und Skorpionenstich und Basiliskenzischen, und alle ihre Worte sind wie Feuerkohlen.

     

    Es sei dir deines Nächsten Ehre so teuer wie die eigene; darum gerate nicht leicht in Zorn, daß du nicht in Heftigkeit der Ehre deines Nächsten zu nahe tretest; und statt über die Handlungsweise des Nächsten zu zürnen, denke vielmehr an deine eigenen Fehler und arbeite an deiner Besserung. Kehre ein Tag vor deinem Tode zurück, d.h. denke jeden Tages könnte dein letzter sein, und bessere dich heute, da du nicht weißt, ob du morgen noch lebst. Nichts wird dich aber so zu zur steten Besserung führen, als wenn du dich mit den Lehren und dem Beispiel der Weisen vertraut machst und ihre Vorschriften befolgst. Nicht nur Licht, sondern auch Wärme gewährt ihr Wort und gibt dir freudige Kraft und Leben zu allem Guten. Und nimm dich in acht mit ihrer „Kohle“! Du könntest manches, was sie gesprochen und geordnet, als veraltet und ausgebrannt betrachten, aus welchem bereits das ehemalige Feuer gewichen, und wagst es nun respektwidrig in die Hand zu nehmen und nach deiner Willkür damit zu spielen. Nimm dich in acht! Kein Wort und keine Anordnung der Weisen veraltet und verliert die Feuerkraft. Was dir dunkel scheint, birgt ewige Glut, und jede Hand verbrennt sich, die sich leichtsinnig daran vergreift. Die Kraft des Bannes, der über die Worte und Anordnungen der Weisen schwebt, wird häufig durch einen Biss oder Stich ausgedrückt, der den mutwilligen trifft. וכל דבריהם כגחלי אש Sie werden nie גחלים, sie bleiben immer גחלי אש.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von  Samson Raphael HIRSCH  3.Auflage Verlag Kaufmann Ff/m 1921  S.449

    08-05-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.The End of Zionism is near, Repent !
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    THE ZIONISTS BELIEVE IN THEIR STATE OF ”ISRAxL”

    WE BELIEVE IN THE KINGDOM OF GOD ON EARTH

     

    The end of Zionism is near, Repent!

    Judaism and Zionism are and remain incompatible.

    Religious Zionism is Blasphemy.

    06-05-2011 om 12:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-05-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH: Kommentar zu Sprüche der Väter 1,7
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Aus seinem Kommentar zur  Sprüche der Väter  Pirkéi Owauss

     

    פרק ראשון

     

    Kap. 1,7:  Nithai der Arbelite sagt: Entferne dich von einem bösen Nachbar und schließe dich keinem Gesetzlosen an, und gib die Erwartung von Strafverhängnis nicht auf..

     

    7. Die Nähe eines Nachbars, der durch sein unverträglich chikanöses Wesen und geradezu durch seine Schlechtigkeit uns schädlich und verderblich werden könnte, können wir durch Entfernung unserer Wohnung ganz vermeiden. Daher heißt es hier:הרחק משכן רע . Unvermeidlich ist es jedoch, daß man nicht mit Menschen im Verkehr zusammenkomme, die die Achtung des göttlichen Gesetzes von sich geworfen. Wohl aber brauchen und sollen wir nicht in enge Verbindung mit ihnen eintreten: „schließe dich nicht ihnen an“, mache keine Gemeinschaft mit ihnen, insbesondere, wie das Wort – התחבר ל – buchstäblich heißt: sei kein Mitglied Gesellschaften, in welchen רשעים domininieren. Alle diese Dinge, sowohl die Nähe eines bösen Nachbars als die Gemeinschaft mit schlechten Menschen, rächen sich. Und wenn du auch lange in ihnen verharrt bist, ohne Nachteil zu empfinden, der deine gedankenlose Gleichgültigkeit rächende Schaden bleibt nicht aus.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von  Samson Raphael HIRSCH  3.Auflage Verlag Kaufmann Ff/m 1921  S.425

    01-05-2011 om 01:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-04-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.COMMENT FROM A PALESTINIAN JEW IN LONDON ON NATRUNA
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    COMMENT FROM A PALESTINIAN JEW IN  LONDON ON NATRUNA


    מען דארף אויך שרייען קעגן די שבועה פון "שלא ימרדו באומות" וואס דאס איז פשוט פשט די ציוניסטישע התגרות קעגן די פאלעסטינער פאלק!!!!!! פארוואס הערט מען נישט קיין איין ווארט פון נטרונא
     אדער סאטמאר זאל דערמאנען עפעס ווועגן די פאלעסטינער
    !!! שומו שמים!!!!!!!!!! רח"ל!!!!!!!!!!!!!!!
    דאס איז פשט אז "סאטמאר" גייט ארגענעל מיט מיט די ציוניסטישע פאלשע פראפאגאנדע אז "עס האט קיינמאל נישט עקזיסטירט קיין פאלעסטינער פאלק"!! "געהעריגע ציונית"!!!
    ווי שעמט מען זיך נישט צו פארהוילן פונעם עיקר פראבלעם, אז די פארשאלטענע ציוניסטן האבן ארויס געטריבן א גאנצער פאלק פון פאלעסטינע אין 1948 און עד היום הזה האלטן זיי און איין ארויס טרייבן טויזענטער פאלעסטינער פון זייערע הייזער און געבן עס איבער פאר די פארשאלטענער פרומער ציוניסטישע מתנחלים ימ"ש אז זיי זאלן וואוינען דארט!! און דאס ווערט אלעס אפגעטוהן בשם כל ישראל און נאמען פון ממש אלע אידן איבער די וועלט אויך אין די נאמען פון "נטרונא און סאטמאר" און עס ווערט ליידער נישט געהערט.  פון סאטמאר קיין איין קול מחאה קעגן דעם ענין,,,   געוואלד!!!!! געוואלד!! געוואלד!!!!
    דאס איז אויך די פשט פארוואס "סאטמאר" איז זיך אזוי מתנגד קעגן די פשוטע חיוב התורה אז די אידן אין ארץ הקודש דארפן מקבל זיין די עול הגלות פאלאסטיני דאס מיינט זיך אראפ בייגן די קאפ פאר די פאלעסטינער פאלק און אננעמער זייערע מלכות און גאנץ פאלעסטינע, ווייל "סאטמאר" לייקענט דאך אין די גאנצער עקזיסטענץ פון די היסטארישע פאלעסטינער פאלק אין פאלעסטינע פונקט אזוי ווי די ציוניסטישע פראפעגאנדע האט אויסגעלערענט
     
    די תירוץ אויף דעם אלעס קען מען זעהן אויבן אין די לשון קודש ווערטער,,,,
    "
    קבלת עול הגלות ראטעוועט כלל ישראל"!!!
    עס איז נאך דא אסאך צו שרייבן און מוחה זיין וועגן דעם ענין איך וועל עס לאזן אויף אן אנדערע געלעגנהייט,,,
    א גוט מועד אלע אידן

    22-04-2011 om 17:13 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-04-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN ON NATRUNA
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    Natruna Complicity with Zionism

     

     

    בס"ד

    זה ברור כאור היום שמי שמאמין שאין שום דעה על פי תורת ה' בנוגע למעשי הציונים נגד הערבים וכל עם אחר, הרי הוא כופר ונתפס בציונות, כי הכל כלול בתורה, ולמעשה מי שמתעלם מזה הוא ממש ציוני וסובר שחסר דבר בתורת ה' ואפילו הוא חכם ונבון ויודע את כל התורה כמו הבן החכם בהגדה וקורא לעצמו "קנאי" !!! 

    21-04-2011 om 23:35 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 11 04 21
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      Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    Quote:  "The ideal tyranny is that which is ignorantly self-administered by its victims. The most perfect slaves are, therefore, those which blissfully and unawaredly enslave themselves." Dresden James.

     

    Pic: MOSSAD SPION POLLARD

    Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

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    Information Clearing House   

    News you won't find on CNN and Fox News                

    18-19/04/11  

     

    Three Myths of Israxl's Insecurity And Why They Must Be Debunked By Ira Chernus Here are the Three Sacred Commandments for Americans who shape the public conversation on Israxl:. http://www.informationclearinghouse.info/article27920.htm

     Obama Settles on 2012 Campaign Slogan
    "I'm Not as Bad as Palin"
    By Mike Whitney There's a big opening for the GOP to retake the White House in 2012 and implement the final phase of their nightmarish vision for America. 
    http://www.informationclearinghouse.info/article27915.htm

     Lobby, Lobbification, Lobbified
    The Politics of Corruption
    By Lawrence Davidson Among the major lobbies that have, over the decades, carried out this corrupting process are the Zionist organizations in their various Jewish and Christian manifestations.
    http://www.informationclearinghouse.info/article27918.htm

     

    Recognising Palestine? Seeking Recognition for an Imaginary State

    By Ali Abunimah

    The efforts of the Palestinian Authority to push for statehood are nothing more than an elaborate farce.
    http://www.informationclearinghouse.info/article27882.htm Somethings for Natruna and NK ‘International’?

     

    UN Gaza report co-authors round on Goldstone: Three mission members say calls to recant UN report disregard the rights of Palestinian and Israeli victims http://www.guardian.co.uk/world/2011/apr/14/un-gaza-report-authors-goldstone


    Stranger than fiction:
    U.S. Senate urges UN to rescind Goldstone's Gaza report:

    Resolution 138 passes unanimously, calls on members of Human Rights Council to 'reflect the author's repudiation off the Goldstone report's central findings', and asks UN chief Ban to 'do all in his power to redress the damage to Israxl's reputation'. http://bit.ly/gDYxsv

     Congress Rewrites Goldstone's Op-ed  By Kate Gould You would never know from any of the grandstanding in Congress that Justice Goldstone still stands by the report that bears his name. http://www.informationclearinghouse.info/article27925.htm

     US Tried To Hide Israeli War Crimes
    US / Israxl - Special Relationship
    BY Colum Lynch In the aftermath of Israxl's 2008-2009 invasion into the Gaza Strip, the U.S. ambassador to the United Nations, led a vigorous campaign to stymie an independent U.N. investigation into possible Israeli war crimes.
    http://www.informationclearinghouse.info/article27923.htm

     Ignorance and Superstition
    Bachmann: America 'Cursed' By God 'If We Reject Israxl'
    By Andy Birkey Rep. Michele Bachmann offered a candid view of her positions on Israxl: Support for Israxl is handed down by God and if the United States pulls back its support, America will cease to exist.
    http://www.informationclearinghouse.info/article27924.htm

    Italian Activist Killed in Gaza After Kidnap:

    Hamas government spokesman Ihab al-Ghoussein branded the murder a "heinous crime which has nothing to do with our values, our religion, our customs and traditions" and said "the other members of the group will be hunted down and the law will be applied." http://www.alternet.org/news/150624/italian_activist_killed_in_gaza_after_kidnap

     

    Gilad Atzmon: Let Us Talk About Jewishness:

    Since Israxl defines itself as the Jewish State, then surely --we must be brave enough to question what Jewishness stands for.
    http://www.gilad.co.uk/writings/gilad-atzmon-let-us-talk-about-jewishness.html

     
    Bahrain escapes censure by West as crackdown on protesters intensifies: Bahraini government forces backed by Saudi Arabian troops are destroying mosques and places of worship of the Shia majority in the island kingdom in a move likely to exacerbate religious hatred across the Muslim world.
    http://ind.pn/heNj11

     

    KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

     KCNA Holds US Wholly Responsible for Nuclear Threat and Proliferation

     

    PRESS TV www.presstv.ir

    Mufti warns of revolution in Saudi Arabia:

    Saudi Arabian Mufti Sheikh Yusof al-Ahmad has warned that unless the government fights poverty and unemployment, it will face a revolution like those in Egypt and Tunisia. http://presstv.com/detail/165211.html

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Iran says Siemens behind Stuxnet cyber attack
    Tehran Times Political Desk TEHRAN - The director of Iran’s Passive Defense Organization has said that the German engineering conglomerate Siemens should be held responsible for the infection of Iranian industrial sites by the Stuxnet computer worm.

    Israeli TV shows Palestinian torture Israxl's Channel 2 TV station has released video footage showing Palestinian detainees being tortured by Israeli troops in the regime's desert prison of Naqab (Negev) back in 2008.

    Gaza War and Goldstone’s moral collapse
    By Ramzy Baroud Shocking is not a sufficient term to describe Justice Richard Goldstone’s decision to recant parts of the 2009 report on alleged war crimes in Gaza.

    Mubarak detention a victory for many, army uneasy SHARM EL-SHEIKH, Egypt (Reuters) – Hosni Mubarak's detention by a prosecutor has stunned and amazed millions of Egyptians but some in the military now ruling the country are deeply uncomfortable about humiliating their elderly former commander.

    Saudi kingdom will collapse: poll A Press TV survey reveals that almost half of the public think the brutal crackdown and tight security measures in Saudi Arabia will not safeguard the Kingdom against collapse.

    New Mideast without U.S., Israxl will be established: Ahmadinejad
    Tehran Times Political Desk SANANDAJ, Kordestan Province -- President Mahmoud Ahmadinejad has predicted that a new Middle East will be established in the near future without the presence of the United States and the Zionist regime.

    Belgium wins Guinness World Record for political impasse Divisions between Belgium's squabbling Flemish, Dutch-speaking and Walloon, francophone, political parties precipitated the collapse of the government last spring.

    http://www.alanhart.net

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    ROHAMA   “Free Spy for Jewish votes”  Top Israxl Rabbi to Obama

    Rabbi warns US president that he would do well to free Jewish-American if he wanted another term in White House.http://rohama.org/en/pages/?cid=4591

    http://rohama.org/en

     

     

       Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    21-04-2011 om 23:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-04-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A PALESTINIAN JEW IN LONDON DENOUNCES THE ZIONIST AMOLEKIM
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    דברי אמת מיהודי פאלסטינ

     

    ואל נא ירע בעיניכם שדווקא את שם "ישראל" הזכרתי שם, כשקיללתי את הציונים ימ"ש לשם ישראל יש שני צדדים, צד הקדושה, ישראל קדושים, זה אנחנו וצד הטומאה, שזה סיטרא אחרא, "ישראל" שקראו הציונים הכופרים ימ"ש למדינתם בשם זה ותחרב ותישרף "מדינת הציונית" בקרוב מתחות שמיא בעגלא ובזמן קריב, אמן
     
    וחייב, לא רק שצריך, אלא אני קורא ואומר, חייב כל יהודי ירא שמים לקבל על עצמו קבלה, שכשתחרב המדינה הציונית ותתבטל, יש לברך את ברכת  הרב את ריבנו" שאומרים בסוף המגילה בפורים, ולשתות יין ולשמוח לפני השי"ת, שאבדו רשעים אפיקורסים, שאבדו ונתבערו שונאם של הקדוש ברוך הוא מארצו הקדושה שנזכה לכך במהרה בימינו אמן
       
    נפש היהודית הפשוטה תמיד ולעולם תחפוץ ותייחל לפני השי"ת שיבער את הרשעים מן העולם
     
    ולכן אני מייחל שהמדינה הציונית תישרף באש כי דינה כדין החמץ ששורפים ומבערים ומקיימים את ה"ובערת הרע מקרבך" והיה מחנך קדוש" "ולא יראה בך ערות דבר ושב מאחריך",  והציונות זה רע פורענות פיגול תועבה כפירה מינות רשע זוהמה וטומאה היא שורש הרע בעולם ועיכוב הגאולה, ימח שמם וזכרם בקרוב ממש בעז"ה
     
    בע"ה, כפי שהכרמל עלה באש, וכל עצי הקק"ל הציוני נשרפו, כן תשרף המדינה הציונית

    מדינת הציונית תעלה באש
    תישרף מדינת ציונית הארורה ומקוללת ימח שמה מתחת השמים
    מוות למדינת הציונית!
    דם ואש ותמרות עשן, העמלק הציוני יימחה מתחת השמים
    בע"ה, תהא רעידת אדמה איומה ונוראה ומלחמה גדולה בתוך ארץ-ישראל המקודשת, להשמיד את המשטר הציוני וחייליו הארורים ושאר הרשעים, להקיאם מארץ-ישראל

    15-04-2011 om 17:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-04-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN DENOUNCES THE ZIONIST 'RABBINICAL AUTHORITY'
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    Amalek Kanyevsky Meets Amalek Lieberman

     

    SEE PHOTOS  OF "MARAN" THE KLIPPE KANYEVSKY YIMACH SHMO MEETING WITH THE TERRORIST  LIEBERMAN, YIMACH SHMO.

     

    Pics from trashwebsite: the yeshiavahworld.

    14-04-2011 om 14:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-03-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A PALESTINIAN JEW DENOUNCES THE ZIONIST FRUMMACKES
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    זו חטאת וזו פריה

     

    בס"ד

     

    שוב תהו ובהו בגיהנום הציוני, באמבע מוסתר בתוך תיק שהונח היום מול "בינייני הטומאה" הידועים ליד תחנת באסעס הומה אדם, התפוצץ בקול רעש גדול וגרם להרוגה אחת ועשרות פצועים ה"י. כמו כן ב"רצועת עזה" אשר בדרום חזרו בזמן האחרון אנשי החמאס והדזשיהאד האיסלאמי לזרוק הרבה מאוד באמבעס על מדינת הציונים, ורבה הבוקה והמבלוקה במדינת השמד והכפירה... 

     

    אין לנו שיור בגלות המר הזה אלא ד' אמות של הלכה, שוב ושוב נחזור להזכיר את הידוע כבר לכל מי שיש לו עיניים לראות, אשר כל הצרות והאסונות הללו נגרמים בעוון המדינה הציונית המתגרה באומות העולם השכם והערב רח"ל, ומובילה את עם ישראל כולו אל עבר פי פחת ברחוניות ובגשמיות ה"י.

     

    זו החטאת וזו פריה, ולא יעזרו כאן שום תשובה תפילה ומעשים טובים, כל עוד שלא יחזרו בתשובה על חטאת ההתגרות באומות וחילול השם, לדאבוננו היהדות החרדית כולה שותקת וממלאת פיה מים על עוון ההתגרות באומות העולם, ורק כאשר מתרחשים אסונות מרובים ומועטים קובעים להם הללו עצרות תפילה וזעקה ואמירת תהילים בציבור, ואילו את העוון שבעטיו נגרמים כל הצרות את זה מכסים ומעלימים, מזה לא מדברים, אנשי אמונה אבדו ואין גודר ועומד בפרץ לזעוק ולעורר את המוני העם להודיע להם אשר כל המלחמות והשפך דם והפחד שסובלים ממנו כבר שנות דור בא רק מחמת הציונים הארורים ומדינתם הטמאה, והם אלו אשר מביאים את החורבן והסכנה על הישוב כולו ברשעות ואכזריות למען שלטונם המזוהם.

     

    בעוה"ר לא מתעוררים הרבנים והמנהיגים להכריז על זאת, שותקים רק בצורה מוזרה ומפליאה, או שחושבים שאין לדבר מזה כלל, או שלא יועיל, או שיראים מהעם, ובקיצור מוצאים כל התירוצים שלא לדבר מזה, ונותנים עי"ז הרושם כאילו אין כאן עצה בעניין הזה אלא רק להתפלל ולצפות לרחמי שמים... 

     

    לא כן יראי השם השרידים אשר השם קורא, הם אלו היחידים העומדים בשער בת רבים ומודיעים ושואגים האמת בכל כוחם אשר כל מבול הדמים והמלחמות בא בעוון הציונים ימ"ש ומלכותם הרשעה, וחובה מוטלת עלינו ע"פ דת של תורה לצאת אל הערבים ולהצהיר בפניהם שאין אנו חפצי מלחמות ושלטונם של הציונים למורת רוחנו הוא, ואנו חפצים לחיות בשלום ובשלווה תחת שלטון ערבי ולא תחת שלטון ציוני. 

     

    אך בעוה"ר נתפס כל הדור כולו בעוון הציונות המר, לא רוצים לשמוע מענייני כניעה, מי שמדבר מזה צועקים עליו שהוא מוטרף ורשע ותומך ב"שונאי ישראל", ורק מה עצתם ותקוותם, או "להתפלל" כשוטים ולשתוק על העוון ולהעלימו, או להמשיך ולסמוך על חרבם וזרועם של הציונים ימ"ש, אשר אלו הכופרים המזוהמים יושיעו ויצילו את עם ישראל מידי "אויביו ומבקשי רעתו", וטחו עיניהם מראות שהציונים העמלקיים ימ"ש הם הם אויבי העם, והם הם וכל מלכותם הרישעית היא הסיבה לכל הצרות והאסונות ה"י, ומי יודע מה ילד יום אם ימשיכו כנופיות מזוהמות של כופרים ומחללי שבת להנהיג את עם ישראל לעבר הרג ואבדן היל"ת, כאשר רע-בנים שלקח אותם הסטרא אחרא ה"י, מברכים את הללו ומחזקים אותם בכל מיני חיזוק שימשיכו "להנהיג" את שארית ישראל רח"ל.

     

    תפילתנו בעת הזאת לביטולה המהיר והמוחלט של המדינה הציונית בידי שמים במהרה בימינו אמן: 

    25-03-2011 om 13:27 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-03-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN DENOUNCES NATRUNA ZIONISM
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    Natruna Zionism

     

    Natruna has proven to be the right wing of Agudism for once and for all under Menashe Filop and Zalman Teitelbaum: http://www.jewsagainstzionism.com/news/currentarticle.cfm?id=227

     

    According to the Zionist who wrote this article, it is the Soton who inspires Palestinians to take revenge for the acts of destruction and barbarism of the Zionists, but the Soton has nothing to do with the Zionists.

    According to this frum Zionist, settlers are simply innocent bystanders but the Palestinians are the troublemakers after the Zionists took their land, homes and property.

    According to this Natruna Zionist, Palestinians are supposed to be on a HIGHER madrega than Yidden themselves, must accept Zionist barbarism with ahava and say tehillim all day.

    According to this Zionist, it is Agudath Israxl that is the posek achron of Jewish morality, and Palestinians who are the ones perpetrating evil!!

    WHO WRITES SUCH ZIONIST TRASH???

    And Agudath Israxl included the following in their statement of reaction:

    May the world be left with something too: a better appreciation of why Israelis might be reluctant to trust the intentions of people who hate them so viscerally, and of authorities whose media and school textbooks feed demonization of "Zionists" to their violence-prone culture.

     

    The horrific events of the last two weeks have greatly deepened Jewish mistrust of Palestinians and are therefore going to make it more difficult for Jews to abandon Zionism. Thus these events were both tragedies and trials. May G-d have mercy on His people and not send us any more of either.
    Please explain why the last two weeks more than the last 60 year lefi shitascho???  Anyone who blames the Palestinians and not Zionist apikorsim, and who quotes the aguda as evidence is a zionist, I don't care if he know Vayoel Moshe be'al peh. He is still a Zionist!!

    24-03-2011 om 22:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-03-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. PURIM
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                (1808-1888)

     

    פורים

    מגלה von גלל, bezeichnet eine Schrift nach der Pergament-„Rolle“, auf die sie geschrieben ist. Die מגלת אסתר wird in אסתר wiederholt אגרת,אגרת פורים , „Brief“ genannt. Sie ist ein Sendschreiben der Zeit des Erlebnises an alle Folgegeschlechter, ihnen von dem Erlebten Kunde und damit Mahhnung, Trost Hoffnung und Zuversicht für alle ähnlichen prüfungsvollen Erlebnisse zu geben, die auch ihrer in den Jahrhunderten des Galuth warten mögen. Und als solche und in diesem Sinne haben wir sie zu lesen. Wir lesen nicht הלל an Purim, die מגלה vertritt seine Stelle, und zwar ist es das Galuth-Hallel, es feiert nicht eine Erlösung vom Galuth, es feiert „eine Rettung im Galuth“ (Megilla 14a)

    Nach dem Vorlesen der Megilla betet man Folgendes:

    ברוך Gesegnet seist Du, Gott unser Gott, König der Welt, der Gott, der streitet unserer Streit und der richtet unserr Recht und der rächt unsere Räche und der Vergeltung übt an allen Feinden unserer Seele und der unsere Schuld einfordert von allen ihren Drängern, gesegnet seist Du, Gott, der für sein Volk Jisroél Schuld einfordert von allen ihren Drängern, Er, der helfdende Gott.

    ברוך האל הרב וכו' Mit dieser Berocho begeben wir uns aller Selbstrache, aller Selbstvergeltung-Übung gegen unsere Feinde und beherzigen in Gott den einzigen wirklichen und ausreichenden Vertreter unserer Gesamtgeschicke gegenüber alle unseren Feinden.

    Komm. Gebete S. 696-697

    20-03-2011 om 00:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-03-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH Kommentar zu Zefanjo Kap. 3,20
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    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erez gegen den Zionismus


    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    צפניה ג',כ'

     

    Kommentar zu Zefanjo Kap.3, Vers 20*

     

    20. In jener Zeit bringe ich euch heim, und in der Zeit [wird es liegen] daß ich euch sammle! Denn ich gebe euch dahin zum Namen und zum Tatenlob unter aller Völker der Erde. Wenn ich eure Gefangenen zurückführe, wird euch das klar vor Augen sein, spricht Gott.

     

    V.20 Dieser letzte Vers gibt dem Prophetenworte Zephanjas den ergänzenden und, wie wir meinen, in höchst bedeutsamer Weise vollendenden Abschluß. Er spricht zunächst es aus, daß בעת in der Zeit liegen werde, die Heimbringung und „in der Zeit“ liegen werde die Sammlung. Die letztere geht offenbar der ersteren voraus, oder sie vollziehen sich gleichzeitig. Doch das bleibt dahin gestellt. Der Hauptton liegt auf dem בעת, auf dem deshalb auch in der Wiederholung ein trennender, und damit hervorhebender Accent steht. Es wird damit ausgesprochen, die Erlösung werde nicht rasch kommen, die ganze Zeitentwicklung arbeite an ihr und führe zur Erreichung dieses Zieles, an das ja die Erlösung der Menschheit geknüpft ist. Damit ist zugleich auf die Möglichkeit hingewiesen, daß wenn die Zeiten sich erfüllt haben, d.h. Jissroél sich der Erlösung würdig gemacht haben werde, dieselbe scheinbar ganz natürlich sich vollziehen werde. Wir haben an uns zu arbeiten. Und sollte auch die Zerstreuung mehr zunehmen, so sollen wir stets eingedenk bleiben, daß eben diese Zerstreuung selbst im Dienste, dieses letzten, höchsten Heileszieles steht: denn ich gebe euch לשם ולתהלה unter alle Völker der Erde! – ממלכת כהנים, ein Reich von Priestern zu sein, so lautet die Bestimmung, die uns am Sinai gegeben wurde; was wir im Lande unserer Bestimmung und in der Selbständigkeit der Volksstellung nicht erreichten, das haben wir in der Zerstreuung zu vollbringen, nämlich uns zu einem גוי קדוש, zu einem heiligen, d.i. kampflos Seinem Dienste bereiten Volke zu gestalten, so daß unser Gott sich, wie es wörtlich heißt, unserer Gefangenschaft, unseren Verbannten „wieder zuwenden“, „zu ihnen Zurückkeren“, kann, wie wir zu Ihm zurückkehren.  Alles andere sollen wir Gott anheimstellen. Uns auch nicht in eschatologische Grübeleien verlieren, die doch nichts als unfruchtbare Spekulationen wären. Wir halten fest an der Verheißung. Das „Wie“ ihrer einstigen Verwirklichung überlassen wir Gott. Das ist, wie wir meinen, der Sinn der Worte des Propheten: „Wenn ich eure Gefangenen zurückführe dann wird euch dies klar vor Augen stehen“ – dann wird auch das ganze unmittelbar zuvor ausgesprochene menschheitspriesterliche Ziel der Hinaussendung des selbst noch der Erziehung bedürftigen Priestervolkes, also der ganze Gottesplan und das Gotteswerk, die bis dahin in ihren Mitteln und Wegen euch und der übrigen Menschheit so unendlich viel des Rätselhaften boten, vor euren Augen in unverhüllter Klarheit offen liegen.                                    

     

     

     

     (Mendel HIRSCH Die Zwölf Propheten übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1900: S. 365- 366)

     

    ·          Dieser Vers ist Bestandteil des täglichen Morgengebetes. Dieser Kommentar ist eine der Höhepunkte der von uns bis jetzt gebrachten Texte unserer Rabbiner. Wir erlauben den neuen Lesern darauf zu weisen daß wir, mit Gottes Hilfe, zweifelsohne die breiteste, ausführlichste Auswahl von Texte der Samson Raphael Hirsch Tendenz im gesamten Internetbereich bieten.

    02-03-2011 om 17:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-03-2011
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    Palestinians Demonstrate Against PA in Washington

     

    This happened yesterday and the people condemned the PA as COLLABORATORS with the Zionists............WILL NK CONTINUE TO BE CLOSE TO THE COLLABORATORS OF THE ZIONISTS??

     

     

    DC protesters urge Palestinian Authority termination

    Tue Mar 1, 2011 8:37AM

    Marjan Asi, Press TV, Washington

     

    Riding off the waves of protest and uprising throughout the Arab world, a Palestinian movement to demand elections and fair representation is gaining momentum. Here in Washington, the US Palestinian Community Network have gathered outside the PLO office to present a symbolic 'pink slip' to the Palestinian Authority in a call for its termination.


    The call comes after the release of the so-called Palestine Papers which exposed major concessions by the Palestinian Authority to Israxl behind closed doors. The revelations have caused outrage amongst Palestinians.

    In addition to the termination of the Palestinian Authority, protesters made a list of other demands from the PLO which they tried to deliver in person.

    Protesters here attempted to deliver a termination slip of the Palestinian Authority to PLO offices but were met with closed doors.

    Press TV also attempted to contact the PLO but there was no response. Yet these protesters are determined for their voices to be heard and major government changes in Palestine to be made.

     

     

     

     

    PA militias: Our collaboration with Israxl is for the Palestinian people’s good

    .. Details

     

    01-03-2011 om 21:43 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-02-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.CHESHBON NEFESH by a Palestinian Jew
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    Cheshbon Nefesh

     

    Regarding to this month, Adar first and Adar second, which symbolizes the destroy and end of Amalek,

     

    Jewish People must do cheshbon nefesh: how it happened that BNEI BLIYAAL ZIONISTS KOFRIM YIMACH SHMOM CONTROL OVER US MORE THAN 60 YEARS?!

     

    MAY HASHEM DESTROY THE ZIONISTS AND THE ENTIRE ZIONIST STATE WITHOUT MERCY, AMEN!

     

    THE BLOOD OF OUR BRETHREN, WHOM SUFFERED SHMAD FROM ZIONISTS, ARE SHOUTED TO US FROM THE LAND!

     

    KOIL DMEI ACHEINU ZOAKIM MIN HA'ADAMA, HASHEM YIKOM DAMAM!

    27-02-2011 om 15:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-02-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.KHODR : America Change Your Policies in the MidEast Or Lose It
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    KHODR : America Change Your Policies in the MidEast Or Lose It

    Your choice.  Change now or forever hold your tongue and bombs. Time is running out.

    by Muhamed Khodr / Veterans Today Feb 21, 2011

    In a few days, or less, Libya will be free from the 42 year rule of the mentally unstable, psychotic, arrogant, divisive, condescending, megalomaniacal leader and self proclaimed “King of Africa.” –Muammar Al-Ghaddafi.

    Unlike the deposed Tunisian and Egyptian leaders, Al Ghaddafi is despised by all other Arab tyrants, thus he’ll have no home outside of Libya unless some African nation has pity on this butcher of his people.   In just 5 days he’s killed more than 300 civilians using snipers, secret police, Arab and African mercenaries, even his air force to bomb unarmed peaceful protesters

    …

    Read full article: http://www.veteranstoday.com/2011/02/21/khodr-america-change-your-policies-in-the-mideast-or-lose-it

    About the Author: Mohamed Khodr is an American Muslim born in the Middle East.  He is political activist who frequently writes on the plight of Palestinians living under the brutal occupation of Israxl, U.S. Foreign Policy, Islam, and Arab politics.

    Read More

    KHODR : Israelophobia in America—Israelophilia Amongst Arab Tyrants

    KHODR: VETERANS – AMERICA NEEDS YOU ONE MORE TIME..

    23-02-2011 om 16:24 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-02-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 11 02 16
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      Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    Quote: "The US is a Mythocracy where the puppets in apparent leadership roles dance to the whims of the real rulers of this country: the Corporatocracy"  - John Perkins (Confessions of an Economic Hitman)

     

    Pic: ULTRAZIONIST ALAN DERSHOWITZ

     

    Information Clearing House   

    News you won't find on CNN and Fox News                

    14-15/02/11  

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

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    Is The Army Tightening Its Grip On Egypt?
    By Robert Fisk There is a growing concern among those who overthrew Mubarak that the fruits of their victory may be gobbled up by an army largely composed of generals who achieved their power and privilege under Mubarak himself. http://www.informationclearinghouse.info/article27470.htm

     

    Has There Been An Egyptian Revolution?

    By Paul Craig Roberts

    The materialist basis of the old order is still in place: the elites, the police, the army, the bureaucracy, the U.S. Embassy.  http://www.informationclearinghouse.info/article27483.htm



    On the Egyptian Revolution and the American Strategy

    By Hassan Nasrallah  It is a revolution of those who refuse to be humiliated and insulted because this nation has been under subjection having surrendered its will to America and Israxl. It is a political, social, and human revolution. It is a revolution against everything -- corruption, oppression, hunger, the squandering of the capabilities of this country, and the regime's policy on the Arab-Israeli conflict.  http://www.informationclearinghouse.info/article27484.htm


    The Toxic Residue of Colonialism By Richard Falk

    The overt age of grand empires gave way to the age of covert imperial hegemony, but now the edifice is crumbling. http://www.informationclearinghouse.info/article27475.htm


    Why Egypt's Muslim Brotherhood Isn't The Islamic Bogeyman

    By David M. Faris and Stacey Philbrick Yadav

    Western fears of Islamist takeover in post-Mubarak Egypt are unfounded. During recent protests, the Muslim Brotherhood has demonstrated a commitment to peaceful political participation. The US now has an opportunity to support a truly democratic Egypt, including the Brotherhood.  http://www.informationclearinghouse.info/article27476.htm

     

    Muslim Brotherhood in Egypt to Be Political Party:

    Egypt's main political opposition, said Tuesday that it would apply to become an official political party as soon as the necessary changes were made to the Egyptian Constitution. http://nyti.ms/gdnyvV


    Mubarak moves assets from European banks to Gulf states':

    Ousted Egyptian President Hosni Mubarak has reportedly moved his family assets from European banks to institutions in Gulf region after Swiss authorities took steps to freeze his foreign accounts. http://bit.ly/eCISmj


    WikiLeaks Cables: Egyptian Military Head is 'Old and Resistant to Change'

    By Julian Borger and James Ball Nothing Egypt's military council has done in its past suggests it has the capacity or inclination to introduce speedy and radical change. Guaranteed its $1.3bn (£812m) annual grant from the US - it has gained the reputation as a hidebound institution with little appetite for reform.  http://www.informationclearinghouse.info/article27471.htm


    Egypt: Protesters vow to keep pressure on military:
     Protest organizers are now calling for a million-man march on Friday to remind the new military rulers who's really in charge in Egypt's revolution. http://bit.ly/gRxign


    Egypt presidential hopeful: Peace treaty with Israxl is over:

    A leader of Egypt's secular opposition declared Sunday that the country's 30-year peace treaty with Israxl was "over", despite assurances by the new military rulers that it would honor the accord in the wake of President Hosni Mubarak's designation. http://bit.ly/ia3QtE

     

     Egypt's Revolution and Israxl: "Bad for the Jews" By Ilan Pappe

    What is at stake here is the pretense that Israxl is a stable, civilized, western island in a rough sea of Islamic barbarism and Arab fanaticism.  http://www.informationclearinghouse.info/article27482.htm


    Iran: Stuxnet virus targets and spread revealed:

    Security firm Symantec has now revealed how waves of new variants were launched at Iranian industrial facilities. http://www.bbc.co.uk/news/technology-12465688


    Dershowitz Joins Legal Team for Wikileaks: Harvard Law School Professor Alan M. Dershowitz will join Wikileaks founder Julian P. Assange's legal defense team, according to a Wikileaks statement released yesterday. 
    http://www.thecrimson.com/article/2011/2/15/dershowitz-case-wikileaks-new/


    Shock Confession of Customs Officer
    'Weapon of Mass Destruction Found in U.S.'
    By 10 News A port official has admitted that a 'weapon of mass effect' has been found by 'partner agencies' in the U.S., raising major questions over a possible government cover-up.  
    http://www.informationclearinghouse.info/article27467.htm


    KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

     KCNA Holds US Wholly Responsible for Nuclear Threat and Proliferation

     

    PRESS TV www.presstv.ir

    Mufti warns of revolution in Saudi Arabia:

    Saudi Arabian Mufti Sheikh Yusof al-Ahmad has warned that unless the government fights poverty and unemployment, it will face a revolution like those in Egypt and Tunisia. http://presstv.com/detail/165211.html

     

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    ElBaradei: Soros’s man in Cairo
    By Maidhc Ó Cathail In a February 3 Washington Post op-ed piece titled “Why Obama has to get Egypt right,” George Soros wrote that the U.S. president had “much to gain by moving out in front and siding with the public demand for dignity and democracy.” Notwithstanding the reasonableness of his advice, past experience suggests that the Hungarian-born hedge fund manager has something to gain himself from regime change in Cairo.

    http://www.alanhart.net

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    ROHAMA   

    http://rohama.org/en

     

    Tony Greenstein’s Blog http://azvsas.blogspot.com

     

    …And just as the South African Whites have had to accept that they are African and the Ulster Protestants are Irish, however much they try to deny it, so the Israeli Jews are Jewish Palestinians not a separate Israeli Jewish nation.

     

     

    The Complicity of Mubarak and Abbas is There for All to See.

     

       Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    16-02-2011 om 14:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-02-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Psalm 82
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                (1808-1888) 

    Kurzer Kommentar bei  der Lesung von Psalm 82 am  Dienstag

    Ps.82 מזמור לאסף Aus dem Schluβ dieses Psalms ist ersichtlich, daβ Aβaf darin nicht zunächst den jüdischen Kreis im Auge hat, sondern für das Heil der gesamten Menschengesellschaft eintritt, deren Wohlfahrt in allererste Linie durch Handhabung des Rechts bedingt ist. Wenn es etwas gibt, worin dem unverkünstelt denkenden Mensch Gott als Gründer und Erhalter der Menschengesellschaft zur Erkenntnis kommt, so ist es das Rechtsbewuβtsein, daβ dem Gott und dem Gewissen des Menschen eingeschaffen ist, und das durch den Spruch der Richter zur „richtigen“, d.i. zur  rechtgemäβen Ordnung der Beziehungen des Menschen zu einander, sowie des Einzelnen zur Gesamtheit und der Gesamtheit zum Einzelnen zur Geltung kommen soll.

    Komm. Gebete S. 211-214

    15-02-2011 om 23:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN ASKS THE RIGHT QUESTION
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    Hamas: All governments formed by Fatah "unconstitutional"

     

     

    CAN NK CONTINUE TO PLAY GAMES ON THE CHESHBON OF THE TORAH AND BE MISGARE AGAINST THE PALESTINIANS WHEN THIS IS GOING ON??!!!  Even if there is no such thing as a "constitution" for Palestinians yet.

    DEALING WITH THE PA MAFIA IS HISGARUS BA'UMOS BY NK AGAINST THE PALESTINIANS!

     

     

    Hamas: All governments formed by Fatah "unconstitutional"


    [ 15/02/2011 - 03:49 PM ]

    GAZA, (PIC)-- The Hamas Movement said that the successive governments that were formed by Fatah faction in the West Bank headed by Salam Fayyad and any new cabinet are unconstitutional and part of the coup against the true representatives of the Palestinian people.
    In a press release on Tuesday, Hamas stressed its belief in the elections as a means for the peaceful transfer of power, but it considered the call for elections by the Palestinian authority and its liberation organization known as PLO "illegal" because it was made by illegitimate institutions.
    It added that the intended elections to be held in the West Bank and the new de facto government to be formed by Fayyad are attempts to escape the successive changes taking place in the region and the security and political scandals exposed recently by Al-Jazeera satellite channel.
    The Movement also affirmed its belief that the new moves made by the PA and the PLO were aimed at making de facto president Mahmoud Abbas and his authority appear before the Palestinian and international public opinion as unaffected by the regional developments and Al-Jazeera leaks, and still taking initiatives.

     

    http://www.palestine-info.co.uk/en/default  

    15-02-2011 om 23:56 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-02-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN QUESTIONS NETUREI KARTA 'INTERNATIONAL'
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    Question to Neturei Karta

    CAN SOMEONE ASK THE ASKANIM OF NETUREI KARTA: IF HAMAS CONSIDERS THE PA TO BE ILLEGITIMATE AND NOT REPRESENTATIVE OF THE PALESTINIAN PEOPLE UNDER ZIONIST OCCUPATION, THEN HOW IN HEAVEN'S NAME CAN "NETUREI KARTA" REFER TO THE PA AS THE "GOVERNMENT" AND TO ABBAS AS THE "ESTEEMED PRESIDENT"??

    ISN'T THIS HISGARUS BA'UMOS BY NETUREI KARTA??!!

     Hamas: PA cabinet shuffle 'superficial'…

    Immediately after Fayyad tendered his cabinet's resignation, President Mahmoud Abbas appointed him back to the post of prime minister and charged him with appointing a new government.
    Barhoum said the new government would remain illegitimate "because it was not the people who chose it, and it will not be approved by the Palestinian Legislative Council."

    … http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=360016

     

    Genevess Daass! Why NK tells the goyim "Jews and Zionists are extreme opposites!"?????

    Look at the Picture!

    14-02-2011 om 23:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-02-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 11 02 13 1.Teil
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      Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    Quote: ""Every generation needs a new revolution." -  Thomas Jefferson

       "L'Etat, C'est moi." (I am the state.) -  King Louis XIV of France

    Pic:

     

    Information Clearing House   

    News you won't find on CNN and Fox News                

    10-11/02/11  PART ONE

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

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    The Egyptian Revolt is Coming Home By John Pilger The uprising in Egypt has discredited every Western media stereotype about the Arabs. The courage, determination, eloquence and grace of those in Liberation Square contrast with "our" specious fear-mongering with its al-Qaeda and Iran bogeys and iron-clad assumptions, bereft of irony, of the "moral leadership of the West". http://www.informationclearinghouse.info/article27446.htm

     Politics and Nonsense on Egypt
    When the Dust Settles, US Policies Will Remain the Same
    By James Zogby Mike Huckabee, for example, used the occasion of the Egyptian uprising to make his 15th trip to Israxl where he lamented that "the Israelis feel alone... and they cannot depend upon the United States, because they just don't have confidence that the US will stand with them."
    http://www.informationclearinghouse.info/article27455.htm

     The Muslim Brotherhood is Kosher By Gilad Atzmon America makes its final preparation for  a total geopolitical change. It grasps finally that  its Barbarian little regional ally may not serve its interests after all. Israel and its lobbies better be prepared for the worst.  http://www.informationclearinghouse.info/article27462.htm

     The New Pharaohs of Egypt and the World By John Stubley The people of Egypt - the place in which such Pharaoh-ism originated - are showing us that now is the time for us to rise to the tasks of today. They are reminding us that no longer do we need to sacrifice our own freedom by elevating another into the position which we ourselves should rightly occupy. The thrones are ours.
    http://www.informationclearinghouse.info/article27458.htm

     Hosni Mubarak Resigns as President: Hosni Mubarak, the Egyptian president, has resigned from his post, handing over power to the armed forces. http://www.informationclearinghouse.info/article27453.htm

     The Middle East Does Not Need Stability By Gideon Levy This so-called stability encompasses millions of Arabs living under criminal regimes and evil tyrannies.  http://www.informationclearinghouse.info/article27445.htm

     Who's Next?
    Contagious Revolution Sweeping in Arab World
    Video By Press TV Developments in the Arab world, the Egyptian revolution, a decade of Algerian strife and civil war, the growing trends towards Islamophobia in the West and many other issues are reviewed in this edition of Rattansi & Ridley.  
    http://www.informationclearinghouse.info/article27449.htm

       'Saudi king told Obama he'd fund Mubarak if U.S. halted Egypt aid':  Abdullah warned U.S. president that withdrawing $1.5 billion in annual aid would humiliate Mubarak, according to Britain's The Times. http://bit.ly/gt7Fz9

     Israxl urges U.S. to reaffirm support in light of Egypt unrest:  U.S. officials meeting Barak stress administration's 'unshakeable' commitment; Israeli envoy: Foreign aid to Israxl can't be taken for granted. http://bit.ly/foyttj

    Israxl rejects William Hague's 'belligerent' claim: Israxl dismissed comments by Foreign Secretary William Hague that its belligerent stance on unrest in the Middle East was harming peace efforts as a misreading of its position that security must be its prime concern at a time of instability. http://bit.ly/h5k2Sy

     Arab leaders pin hopes on subsidies to allay anger: Arab leaders are scrambling to boost salaries and subsidies in a bid to head off the kind of popular uprisings that have threatened the Egyptian president's hold on power and led to the ouster of Tunisia's leader after more than two decades. http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/n/a/2011/02/09/financial/f071301S75.DTL

     Gaddafi ready for Libya's "Day of Rage": - Libyan leader Colonel Muammar Gaddafi has dealt with the calls being issued by the National Conference for the Libyan Opposition [NCLO] and Libyan [political] activists for a Libyan "Day of Rage" to take place on 17 February, modeled on similar events in Tunisia and Egypt, by issuing an unprecedented warnings against any attempts to create chaos and instability in Libya. http://www.aawsat.com/english/news.asp?section=&id=24095

    Turkey Gaza flotilla probe: Five shot dead at close range:  Report says Israxl blatantly violated international laws.
    http://bit.ly/fgzgak

     Iran Vows Mideast Without US, Israxl By Press TV Iranian President Mahmoud Ahmadinejad has said that a new Middle East will be created in the near future without the United States and Israxl.
    http://www.informationclearinghouse.info/article27452.htm

    Wikileaks:US Embassy Cables: The economic reasons behind the siege on Gaza:

     The ripple effects of the Wikileaks documents are still being felt, but until recently Israeli officials continued to boast that the documents were 'good for Israxl'. http://www.globalexchange.org/countries/mideast/palestine/7407.html

     US Embassy Cables: Wikileaks: US has spy at the NATO commander's office: U.S. has secret sources of staff of NATO's Secretary General. Sources leaking documents and information. The information is used to stop the initiative from the NATO commander. http://www.aftenposten.no/nyheter/uriks/wikileaks/article4025424.ece

      Sleeping Giant Wakes Up By Yvonne Ridley The pharaoh's police state is now teetering after a second day of protests. Continue
    http://www.informationclearinghouse.info/article27358.htm

     

    KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

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    The Definition of a Dictator

    Mubarak 'Our Democratic Friend' - Joe Biden, US Vice President

     

    …And just as the South African Whites have had to accept that they are African and the Ulster Protestants are Irish, however much they try to deny it, so the Israeli Jews are Jewish Palestinians not a separate Israeli Jewish nation.

     

     

    The Complicity of Mubarak and Abbas is There for All to See.

     

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    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    13-02-2011 om 14:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-02-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt Tétsawé
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                  (1808-1888)

     

    תצוה

     

     

    Aus dem Kommentar von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH zur Wochenabschnitt Tétsawé

     

    Kap.28 V.38 Auf Aharons Stirne soll es sein, und Aharon so die Krümmung der Heiligtümer aufheben, die Jisraels Söhne dem Heiligtume weihen, in Beziehung auf alle ihre heiligen Hingebungen. Auf seine Stirne soll es stets für sie zum Ausdruck ihres Willens vor Gottes Angesicht sein.

     

    Kap. 28 V.38 …טומאה jedoch greift den Gottesbegriff selber an, in dem er somit eine Negierung des  קדש לד' wäre, wird er selber durch קדש לד' negiert. Es ist nämlich טומאה ein Zustand, der, wie ihr Urborn טומאת מת, der Tod, eine physische Macht vergegenwärtigt der alles Lebende, und auch der Mensch, der zur sittlichen Freiheit Berufene, erliegt, eine blind zwingende Naturgewalt, die im tiefen Grunde die höchste Gottheit des Heidentums aller Zeiten bildet, das den freien Gott wie den freien Menschen leugnet, und alles in den physischen Zwang einer blind waltenden Notwendigkeit aufgehen lässt. Diese Vorstellung befindet sich aber zu einem Heiligtum, das eben auf der Tatsache – s.v.v. – frei sittlichen Gottes den freien, sittlichen Mensch erbauen will, im geraden Gegensatz. Von dem Finger der טומאה berührtes Blut, berührtes Fett und Nieren, berührte handvoll Mehl und Öl auf dem Altar gebracht, könnte den missdeuteten Anschauung, als ob Leben und Streben und Nahrung und Gesundheit eben jener physischen vermeintlichen Allgewalt huldigend dargebracht werden sollte, deren vernichtendem Schritt vermeintlich alles erliegt. Diesem in buchstäblichem Sinne עון הקדשים, dieser die Heiligtümer aus ihrer reinen geraden, einzig wahren Richtung abwendenden Missdeutung, steht das fröhlich heitere קדש לד' auf reinem goldenen Grunde an Aarons Stirne entgegen, und tilgt jeden solchen Anhauch eines düsteren Wahns, indem es alle Heiligtümer des Altars dem einen Einzigen, freien, lebendigen wahrhaftigen Gott vindiziert, dessen Geschöpf und Diener alle physischen Naturgewalten und alle Naturgesetze sind, die das heidnische Bewusstsein zitternd anbetet, und der, wie er selber in seiner allmächtigen freien Energie über allen Naturzwang frei erhaben ist und waltet, also auch den Menschen durch sein ihm eingehauchtes göttlich freies Wesen hoch hinauf über alle blinde Naturnotwendigkeit, zu einem in sittlich freier Energie zu vollendeten, Gott, und nur Gott dienenden, heiligen, das ist eben von aller blinden Naturnotwendigkeit sich frei machenden, Leben beruft.  …

     

    11-02-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-02-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.From Brooklyn with Love: Rejoice Tsadikkim!
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    REJOICE TSADIKKIM: Zionists Under Tremendous Pressure

     

     

    D

    AL JAZEERA ENGLISH SAYS THAT HEAD OF NDP SAYS MUBARAK WILL QUIT TONIGHT!!!!! But nothing about Suleiman, etc. 

     

    H

    That’s one step. With the departure of Mubarak, all is not settled; the regime must also be dissolved, Suleiman included.

     

    D

    Yes, probably they will all be running to save their heads.

     

    H

    'Egyptian VP must be tried for crimes'

    http://www.presstv.ir/detail/164522.html

     

    A

    Is it true? Wow! Good news!!!

     

    D

    The media keep repeating the rumors and propaganda about what he is going to say...he should be speaking within next 15 minutes...

    NOW Information Minister says Mubarak not stepping down!!! Hang on!!

    Mubarak is resigning tonight, the noose will be tightening around the filthy neck of the Zionist apikorsim and their farsheltene medinah...

    May Hashem end the Zionist nightmare and bring Mashiach, amen.

     

    CBB

    Mubarak is resigning tonight; the noose will be tightening around the filthy neck of the Zionist apikorsim and their terrorist state...
    May Hashem end the Zionist nightmare and bring down all their religious terrorist rabbis and make a end to this religious Zionist shmad against Jews, and a end to the suffering of Palestinians, and bring Moshiach, Amen!

    10-02-2011 om 23:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONIST ARMY HITS MEDICINE WAREHOUSE OVER NIGHT
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    Israxl bombs Gaza medicine warehouse

    Morning Star 11 02 09

    Israeli warplanes blitzed a Health Ministry medicine warehouse in northern Gaza at around midnight today, injuring eight Palestinians and sparking a fierce fire.

    The Israeli Defence Force said that the strikes were a response to the firing of five rockets and mortars into Israxl on Tuesday.

    Both Israxl and Gaza's Hamas administration are formally committed to the truce that was agreed after Israxl's devastating 22-day Operation Cast Lead, which ended in January 2009.

    While Hamas has adhered to the truce, Israxl launched an assassination campaign targeting members of the Islamic Jihad (IJ) faction shortly after the ceasefire was announced, triggering reprisals from IJ militants.

    At the end of last year Gaza Prime Minister Ismail Haniyeh deployed security forces near the border with Israxl in a bid to rein in militants, but sporadic attacks have continued.

    Israxl says it holds Hamas responsible for all attacks emanating from Gaza

    http://www.morningstaronline.co.uk/index.php/news/content/view/full/100881

     

    Report and Pictures:

     

    http://www.qassam.ps/news-4149-Zionist_Army_hits_medicine_warehouse_overnight.html

    Video from O'Keefe in Gaza

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=M4STMykjKS4

    10-02-2011 om 23:16 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.THE OUTCRY OF A PALESTINIAN JEW IN LONDON
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    Jews must unite against Israhell & War Crimes


    http://www.youtube.com/watch?v=cS0hUHMoXQg


    Don't justify Genocide ... or you are just as guilty as the Nazis.

    Jewish communities who are conscious of the injustice caused by The Zionist policies and actions, but subjected to pressure, fear tactics and misinformation by the pro-Zionists, must now unite and stand up against Zionism and their WAR Crimes against the Palestinians

    Recognize that Israxl is our biggest Enemy, It is not just a war crime against the Palestinians; it is also a big crime against the Jewish people. Thousands of people are demonstrating in the streets of many other places with the Palestinians; people from all sorts of background are angry and against this assault.

    The Zionists are locking 1.5 million people in a ghetto, they treat them as animals and this is the result ... As Jewish people, we know cannot kill the desire for people to be free!

     

    I want to ask all the Jewish communities, please join our force and stop this massive silent, for the sake of Jews, for the sake of Palestine, and for the sake of the world ... I want to cry and shout:
    END ZIONISM NOW!!!
    FREE PALESTINE NOW!!!
    JUDAISM YES!!!
    ZIONISM NO!!!
    THE STATE OF ISRA-HE'LL MUST GO!!!

    CBB, NKUK,

     

    See also the video:

    http://wn.com/Jewish_War_Crimes

    10-02-2011 om 13:56 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-02-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Look whose talking about “Radical Islam”
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    Look whose talking about “Radical Islam”


    Jefferson's Corner 

    “Of all the people who have the Chutzpa to talk about “Radical Islam” is none other than Benjamin Netanyahu the head of the most “Radical Jewish” government in Israxl’s history.  The Israeli prime minister made this statement in a joint press conference with the German Chancellor “ our real concern is for a situation that could develop…and which has already developed in several countries including Iran….repressive regimes of radical Islam” who seconded his concern referring to Mubarak repressive and criminal regime in economic terms after her talk with Mubarak” we talked. about where there are deficits, for example in connection with human rights and press freedoms and electoral law… and employment for young people”. The Nobel Peace Prize winner Shimon Peres added, “ fanatic religious oligarch is not better than a lack of democracy”.

    I was debating the title of the essay even the reference to “ Radical Jewish” in describing the present government of Israxl. Not that I am afraid of any accusation of “anti-Semitism” since the accusation is easy thrown at any one who may have an issue with Israxl or its policies.  I chose to go ahead with the use of “Radical Jewish” as a counter reference to “Radical Islam” since my essay is directly related to the fear expressed by Israxl and the West of “Radical Islam” coming into power in Egypt and in other Arab or Muslim countries that may face the wind of change in the near future, and the wind of change is coming.

     

    It goes without saying that the present Israeli government is perhaps the most “radical Jewish” government in Israxl’s history far more radical than the government of Menahem Begin or Yitzhak Shamir. For the first time in Israxl’s history radical if not “fascist” Jewish parties are part of the government and the political landscape.  It is not so difficult to define and label the party of Avigdor Lieberman’s Yisraxl Beiteinu but a “radical Jewish” party, though it claims to be “secular”. It is also difficult not to label Shas Party of Eli Yishai but a “radical Jewish” party. The same is true of the United Torah Party, National Union/ Eretz Yisraxl. Yisraxl Beiteinu is the party that calls for “transfer of Palestinians” and whose political guru is Zev Jabotinsky who called on Jewish underground to terrorize the Palestinians as a way to ethnically cleanse Palestine ahead of the creation of the State of Israxl.

     

    The spiritual leader of Shas Chief Rabbi Ovadia Joseph called the Palestinians “evil, all whom should perish from this world- God should strike them the plague”.  More “radical” statements where voiced by the likes of the late Rabbi Kahane, who was a leading advocate of “ethnic cleansing” of Palestinians from present day Israxl with perhaps the largest Jewish followings in the US, and who said “no trait is more justified than revenge in the right time and place”. One of the followers Rabbi Kahane gunned down scores of Muslim prayers as they performed the Morning Prayer.

     

    Of course not only Israxl has scores of “radical Jewish” parties and groups but the US as well. Among the best known “radical Jewish” organization are “StandWithUS”, that attacked Jewish Voice for Peace with pepper spray, Campus Media Watch, Committee for Accuracy in the Middle East Reporting in America (CAMERA), In Tirtzu an American Jewish organization generously funded by none other than John Agee who contributed $200,000 to this organization. Others are Daniel Pipes’ Middle East Forum, Steve Emerson’s Investigative Project on Terrorism. Most if not all of these organizations are tax exempted generously funded by US taxpayers.

     

    It seems Israxl and the leaders of the US, France, Germany, England and Italy among the many who are worried about “Radical Islam” taking hold in Egypt always putting forward the Muslim Brotherhood or Hamas as examples of “Radical Islam” when no one is looking inward especially in Israxl or the US fail to see the many “ radical Christian” and “radical Jewish” organizations as well. There is literally hundreds of this kind of radical organization such as Friends of the Israeli Defense Forces, American Friends of LIBI, Alliance Defense Fund, Christian Coalition of America, and Judeo-Christian Council for Constitutional Restoration, Kentucky State Militia, Ohio Unorganized Militia Assistance and Advisory Committee, Georgia Republic Militia among many.

     

    One has to wonder why Israxl, the US and the West all are worried if the likes of Muslim Brotherhood is part of the new government in Egypt?  No wonder bothered to ask the Arab and Muslim if they are worried about “radical Jewish” and “radical Christians” that are part of major governments. Why the Muslim Brotherhood is “Radical Islam” when Yisrael Beiteinu and Shas and United Torah are not “Radical Jewish”? And where Judeo-Christians Council for Constitutional Restoration is not radical organization.

     

    Ps. A correction was made, the attack on Jewish Voices for Peace was by pepper spray and not molotov cocktail.”

     

    http://www.jeffersoncorner.com/look-whose-talking-about-radical-islam/#more-521

    08-02-2011 om 19:34 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Im Blick: Zionazi Geert WILDERS
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    Wilders back in court for hate speech

    Morning Star 11 02 07

    Populist Dutch MP Geert Wilders returned to court today as a second set of judges considered how his trial for alleged hate speech should proceed.

    Last October the trial was abandoned after a review committee upheld defence lawyer Bram Moszkowicz's contention that one of the judges had engaged in prejudicial behaviour.

    New judges have now been appointed.

    Mr Wilders has risen to a position of power, propping up a minority right-wing administration on a populist platform that calls for an immigration freeze and the imposition of a tax on women who wear the hijab headscarf.

    He faces charges for comparing Islam to nazism and calling for a ban on the "fascist" Koran.

    At the weekend Mr Wilders condemned Dutch Foreign Minister Uri Rosenthal's planned visit to Ramallah in the occupied West Bank, declaring that he should visit Amman instead, on the basis that Jordan is the "real" Palestinian state.

    http://www.morningstaronline.co.uk/index.php/news/content/view/full/100811

     

    HINTERGRUNDINFO 


    Palestine Information Center

    Haneyya: Gaza will not detract from Jordan's sovereignty

    http://www.palestine-info.co.uk/en

     

    „Es gibt sie doch die christlich-jüdische Traditionen“
    Der Kulturkampfbegriff der jüdisch-christlichen Tradition in Europa ist eine Farce. Passende Worte fand u.a. der Journalist und Publizist Heribert Prantl dazu (siehe hier>>). Eingeführt hat dieses Unwort wahrscheinlich das blondierte Hollandschweinchen Geert Wilders. In seinen pathetischen Reden, die er mittlerweile in ganz Europa hält, betont er geradezu beschwörend, dass wir Europäer unser christlich-jüdisches Erbe vor der Islamisierung verteidigen müssten. Obwohl die gehobene politische Klasse in Deutschland sich (noch) von diesem blonden Stinker lossagt, so ist sie sich aber nicht zu schade seine Phrasen und Kampfbegriffe zu übernehmen um so entspannt beim Pöbel auf Stimmenfang zu gehen. Lesen in: Al Adala (Gerechtigkeit)

    http://www.al-adala.de/index.php?option=com_content&view=article&id=428:es-gibt-sie-doch-die-christliche-juedischen-traditionen&catid=34:artikel-von-al-adalade&Itemid=138

    08-02-2011 om 19:34 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.S R HIRSCH: Kommentar zum Gebet 'Wir wissen nicht was wir tun sollten'
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    Rav Samson Raphael HIRSCH


    Kommentar zum

    GEBET „WIR WISSEN NICHT WAS WIR TUN SOLLTEN…“

     

    Aus „Jisraels Gebete“ übersetzt und erläutert, S.179-180

     

    ואנחנו Wir wissen nicht, was wir thun sollten, denn auf Dich sind unsere Augen gerichtet. Gedenke, wie Dein Erbarmen, Gott, und Deine Liebeswaltungen von jeher sind. Walte über uns Deine Liebe, Gott, wie wir Deiner harren. Gedenke uns nicht die Sünden der Vordern, lasse Dein Erbarmen uns bald zuvorkommen, denn wir sind sehr gesunken. Begnade uns, Gott, begnade uns, Gott begnade uns, denn überaus sind wir mit Verachtung gesättigt; indem wir zittern, sei Du des Erbarmens eingedenk. Denn der, der unser Gebilde kennt, bei dem ists unvergessen daß Staub wir sind. Stehe uns bei, Gott unseres Heils, um der Ehre Deines Namens willen, rette uns und gieb Sühne für unsere Vergehen, entsprechend Deinem Namen.

     

    ואנחנו לא נדע ist der Schlußsatz des Hülfgebetes des Königs Joschafat (Chron. II 20,12), mit welchem er bei Gott Hülfe gegen ihn vereinigten Völker suchte und fand. Auch wir erheben uns aus der Einkehr und Sammlung vor Gott mit dem Bewußtsein, daß uns das Eine in allen Lagen und Zeitläuften bleibt, mit hoffender Zuversicht unsere Augen auf Gott gerichtet zu erhalten, der, während wir zittern, schon seines Erbarmens denkt, der bei unserer Beurteilung der Schwäche unseres irdischen Teils Rechnung trägt, mit welchem das Geistig-Göttliche in uns in unserer hienidigen Leiblichkeit vermählt ist, und der, um der Verherrlichung seines Namens und der mit diesen Namen geoffenbarten Weisen seiner Waltung willen, uns Bestand und Sühne angedeihen lassen wird.

    08-02-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-02-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.PALESTINIAN JEW IN LONDON: ZIONISTS GO TO HELL
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    ZIONISTS GO TO HELL

     

    A Palestinian Jew in London writes:

    “Seeing this wonderful picture I wish thousands of Yidden would participate,  that would be a massive Kiddush Hashem


    מכל מלמדי השכלתי!!!

    07-02-2011 om 16:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-02-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.COUNTERPUNCH CONTRA HASBARA
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    EGYPT, THE US AND THE ISRAxL LOBBY

    “Israxl is generally a significant factor in events in the Middle East, and to understand ongoing happenings it is important to understand the historic and current Israeli connections.” By Alison Weir / Counterpunch

    http://www.veteranstoday.com/2011/02/05/egypt-the-us-and-the-israel-lobby

     

    Posted by Debbie MOON

    http://mycatbirdseat.com

    Gilad Atzmon: The French Philosopher

     

    http://www.veteranstoday.com/2011/02/04/gilad-atzmon-the-french-philosopher

     

    COUNTERPUNCH

     

    http://www.counterpunch.org/weir02042011.html

    06-02-2011 om 15:13 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 11 02 06
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

      Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    Quote: "One of the blights of history will now involve a U.S. president who held out his hand to the Islamic world and then clenched his fist when it fought a dictatorship and demanded democracy." - Robert Fisk -  February, 03, 2011

     

    Pic:

     

    Information Clearing House   

    News you won't find on CNN and Fox News                

    05/02/11  

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

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      Sleeping Giant Wakes Up By Yvonne Ridley The pharaoh's police state is now teetering after a second day of protests. Continue
    http://www.informationclearinghouse.info/article27358.htm

    Even Our Enemies Believe Our Lies By William Blum I've devoted a lot of time and effort to the question of how to reach the American mind concerning US foreign policy. To a large extent what this comes down to is trying to counterbalance the lifetime of indoctrination someone raised in the United States receives.  http://www.informationclearinghouse.info/article27415.htm

     Americans Are Oppressed, Too By Paul Craig Roberts The police have been militarized by the federal government, equipped with military weapons, and trained to view the public as the enemy.  http://www.informationclearinghouse.info/article27414.htm

    U.S. intelligence warned Obama of Egypt instability at end of 2010:  CIA official says U.S. government was warned that protesters might threaten Egypt president's grip on power, but didn't foresee what would trigger the unrest. http://bit.ly/hxm3z4

    An Evil Plan Devised
    Mubarak's Last Gasps
    By Esam Al-Amin By the end of the meeting each was given certain tasks to regain the initiative from the street; to end or neutralize the revolution; and to defuse the most serious crisis the regime has ever faced in an effort to ease the tremendous domestic and international pressures being exerted on their president.  http://www.informationclearinghouse.info/article27411.htm

     The Fake Moderation of America's Moderate Mideast Allies By Asli Bali and Aziz Rana Washington's response has departed little from its original script. This script involves repeatedly invoking the language of "moderation" and order and stability. http://www.informationclearinghouse.info/article27412.htm

     We All Helped Suppress the Egyptians. So How Do We Change? By Johann Hari An elderly thug is trying to buy and beat and tear-gas himself enough time to smuggle his family's estimated $25bn in loot out of the country, and to install a successor friendly to his interests. The Egyptian people - half of whom live on less than $2 a day - seem determined to prevent the pillage and not to wait until September to drive out a dictator dripping in blood and bad hair dye.http://www.informationclearinghouse.info/article27413.htm

     For Mideast Regimes, U.S. Backing Means Absolute Power By Fadi Elsalameen "America's horse" is the Arab leader who is backed by the United States and given a license to rule however he deems appropriate, as long as he doesn't threaten Israxl's security or other American interests in the region. In return, he is allowed to abuse human rights and deny his people economic and political rights. http://www.informationclearinghouse.info/article27410.htm

     Not in Egypt, Not Anywhere
    Why Leftists Should Not Support a "Peaceful Transfer" of Power
    By David Ker Thomson Leaders are, to deploy the French theoretical term, a bunch of douches. 
    http://www.informationclearinghouse.info/article27417.htm

     Crunch Time Coming for America in the Middle East? By Alan Hart Who do we need most if America's own real interests are to be best protected - the Arabs or Israxl? http://www.informationclearinghouse.info/article27398.htm

     

     KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

     KCNA Holds US Wholly Responsible for Nuclear Threat and Proliferation

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

     

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Egyptians rising up against servitude to U.S.: Leader
    Tehran Times Political Desk TEHRAN - Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei has said that the main cause of the protests of the Tunisian and Egyptian nations was the humiliation they suffered due to their governments’ servitude to the United States.

    McCain: It's time for Egypt's Mubarak to step down Senator John McCain makes it plain and simple. He tells Fox News that Egyptian President Mubarak has to go now, not later, but now.

    Erdogan says Mubarak should go now
    By staff and agencies ISTANBUL -- The pledge by the Egyptian president, Hosni Mubarak, to stand down in September is not enough and he should leave his post immediately, Recep Tayyip Erdogan, Turkey's prime minister, said on Wednesday.

    Iran warns U.S., Israxl against meddling in Egypt
    Tehran Times Political Desk TEHRAN – Iranian Foreign Ministry has issued a statement about the developments in Egypt, condemning an interventionist approach adopted by the United States and the Zionist regime in Egypt.

    U.S. cocktail of arrogance and ignorance
    By Yvonne Ridley U.S. administrations have been blighted since 9/11 by a deadly cocktail of arrogance and ignorance with a twist of the strong desire for revenge.

    http://www.alanhart.net

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    ROHAMA   

    http://rohama.org/en

     

    Tony Greenstein’s Blog

     

    http://azvsas.blogspot.com

     

     

    The Complicity of Mubarak and Abbas is There for All to See.

     

       Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    06-02-2011 om 15:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-02-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.S R HIRSCH Aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Trumoh
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    תרומה

     

    Auszüge aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Trumoh

     

    Kap. 25 V.10 Sie sollen eine Lade von Schittimholz machen, zwei Ellen und eine halbe ihre Länge; eine Elle und eine halbe ihre Breite und eine Elle und eine halbe ihre Höhe.

     

    Kap.25 V.10 …ארון עצי שטים: Jissroél nimmt das Gesetz mit seiner, Jissroéls, ewig frischen Entwicklungsfähigkeit und für diese immer fortschreitende Entwicklung hin. Das Gesetz ist abgeschlossen gegeben, es sind steinerne Tafeln. Sie bilden zusammen einen steinernen vollkommenen Würfel…

     

    V.15 In den Ringen der Lade sollen die Stangen bleiben; sie sollen nie von ihr weichen.

     

    V. 12-15…Die בדים, Traghebel an der Laden symbolisch genommen, bezeichnen die Bestimmung und die Aufgabe: die Lade und ihren Inhalt auch über die Grenze ihres gegenwärtigen Standortes, wenn es sein muss, fort zu tragen, und die Bestimmung, daß diese Traghebel nie fehlen durften, hielt somit für alle Zeit von vornherein die Wahrheit gegenwärtig: daß dieses Besitz und seine Aufgabe nicht an die Scholle verbunden sei, auf welcher zur Zeit der Tempel und sein Heiligtum stehe.

    Diese Bedeutung der ewige Präsenz der בדים als Dokumentierung der lokalen Unbedingtheit des göttlichen Gesetzes erhält noch eine bedeutsame Schärfe in dem Gegensatz der Lade zu den anderen Heiligtumsgeräten, insbesondere zu dem Tische und dem Leuchter: die der permanenten Traghebel entbehren. Es spricht sich darin sofort der Gedanke aus: Jissroéls Tisch und dem Leuchter – sein materielles Leben in seiner Fülle und sein Geistesleben in seiner Blüte – sind an den Boden des heiligen Landes gebunden. Jissroéls Thora ist es nicht. …

     

    V.16 In die Lade giebst du dann das Zeugnis, das ich dir geben werde.

     

    V. 16 …Des Gesetzes Repräsentanz sind die עדות-Tafeln, deren Dasein selbst allen Folgegeschlechtern die Tatsache der Offenbarung des Gesetzes bezeugen und daher עדות: Zeugnis heißen. Von vornherein hat somit Gott gerechnet, für deren Belehrung und Warnung es das „Zeugnis“ niederlegte. Ist ja ein Zeugnis nur Zweiflern und Leugnern gegenüber vonnöten.

    04-02-2011 om 15:41 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONISTISCHE CHUZPE! UNVERFRORENHEIT!
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    Israeli PM: No to Cairo elections

    Thursday 03 February 2011

    by Tom Mellen

     The Israeli establishment has condemned Washington's belated call for democratic reforms in Egypt, asserting that credible elections there would open the door to "extremist radical Islam."

    Earlier this week Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu implicity condemned the Obama administration's call for "free, fair and credible elections, the sooner the better."

    "If extremist forces are allowed to exploit democratic processes to come to power to advance anti-democratic goals - as has happened in Iran and elsewhere - the outcome will be bad for peace and bad for democracy," Mr Netanyahu declared.

    Today Labour MP Binyamin Ben-Eliezer, who was until recently a cabinet minister and who is a long-time friend of embattled Egyptian President Hosni Mubarak, accused the US of "pushing the Middle East into a disaster.

    "If there are elections like the Americans want, I wouldn't be surprised if the Muslim Brotherhood won half of the seats in parliament," he told Army Radio.

    "It will be a new Middle East, extremist radical Islam."

    In an opinion piece in Wednesday's Jerusalem Post, talk show host Ray Hanania contended that the average Egyptian does not support the Camp David peace accords that Mr Mubarak's ill-fated predecessor Anwar Sadat signed with Israxl in September 1978.

    "Peace with Israxl under its present terms can only be enforced by a dictator like Mubarak. Democracy will give the people a voice and their voice clearly demands that the peace accord be broken," Mr Hananai wrote.

    Eytan Gilboa, an expert on the US at Bar-Ilan University, said: "As Israxl sees it, the Obama administration should not have pressured Mubarak in such an overt way, because the consequence could be a loss of faith in the US by all pro-Western Arab states."

    foreigneditor@peoples-press.com

    http://www.morningstaronline.co.uk/index.php/news/content/view/full/100659

     

    Und im Giftbrunnen „Jerusalem Post“ noch mehr davon:

    http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=206309

    04-02-2011 om 15:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 11 02 04
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      Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    Quote: "One of the blights of history will now involve a U.S. president who held out his hand to the Islamic world and then clenched his fist when it fought a dictatorship and demanded democracy." - Robert Fisk -  February, 03, 2011

     

    Pic:

     

    Information Clearing House   

    News you won't find on CNN and Fox News                

    03/02/11  

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

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      Sleeping Giant Wakes Up By Yvonne Ridley The pharaoh's police state is now teetering after a second day of protests. Continue
    http://www.informationclearinghouse.info/article27358.htm

     Police Van Running Down Protesters in Egypt Video - Warning - This video should only be viewed by an adult audience.
    http://www.informationclearinghouse.info/article27409.htm

     Blood and Fear in Cairo's Streets
    Mubarak's men crack down on protests
    By Robert Fisk The sky was filled with rocks. The fighting around me was so terrible we could smell the blood.  
    http://www.informationclearinghouse.info/article27402.htm

     Obama Administration Has Been Gutless and Cowardly in Dealing with the Mubarak Regime Robert Fisk - Democracy Now! Video Interview From Cairo “One of the blights of history will now involve a U.S. president who held out his hand to the Islamic world and then clenched his fist when it fought a dictatorship and demanded democracy."
    http://www.informationclearinghouse.info/article27407.htm

     Egypt's Blood is on Obama's Hands By Mike Whitney Make no mistake about it: this could be like the 1953 Operation Ajax in Iran.  The US is now arranging for a coup against the will of the Egyptian people.  http://www.informationclearinghouse.info/article27408.htm

     We Are Hypocrites
    The West's Itch to Meddle is No Help. Leave Egypt Alone
    By Simon Jenkins Hosni Mubarak of Egypt is another Saddam Hussein, a secular dictator ruling a Muslim country with a rod of iron through a kleptocracy of cronies. Less wealthy than Saddam, he had to rely on American support, but he was only a little more subtle in his ruthlessness.
    http://www.informationclearinghouse.info/article27403.htm

     The New Face of Revolution:
    After Tunisia and Egypt, the World
    By Ted Rall Coverage by U.S. state-controlled media of the revolutions in Tunisia and Egypt is too dim by half: they say it's an Arab thing. So it is. But not for long.
    http://www.informationclearinghouse.info/article27401.htm

     U.S. reexamining its relationship with Muslim Brotherhood opposition group: U.S. officials have acknowledged the political reality that the Muslim Brotherhood is poised to assume at least a share of power should Egypt hold free and fair elections in the coming months. http://wapo.st/gkpuxG

     Is there a coup brewing in Egypt's Army?: Col. Kemp said the suggested schism within the ranks was reminiscent of the conditions which allowed one of Mubarak's presidential predecessors, Gamal Abdel Nasser, to stage a military coup and overthrow the government in the 1952 revolution. http://www.channel4.com/news/is-there-a-coup-brewing-in-egypts-army

     Mid-East contagion fears for Saudi oil fields:Risk analysts and intelligence agencies fear that Egypt's uprising may set off escalating protests in the tense Shia region of Saudi Arabia, home to the world's richest oilfields. http://bit.ly/gVWYKX

     What other dictators does the U.S. support?: This is a good moment to take a look at where else in the world American taxpayer dollars are helping to prop up dictatorships with poor human rights records. http://www.salon.com/news/politics/war_room/2011/02/02/american_allies_dictators/index.html

     $5 million lawsuit targets Jimmy Carter for 'attacking Israxl': - Former President Jimmy Carter has become the target of a class action lawsuit over ostensibly mean things he said about Israxl in his best-selling 2006 book, Palestine: Peace Not Apartheid.
    http://www.rawstory.com/rs/2011/02/carter-sued-5-million-attacking-israel-book/

     

     Crunch Time Coming for America in the Middle East? By Alan Hart Who do we need most if America's own real interests are to be best protected - the Arabs or Israxl? http://www.informationclearinghouse.info/article27398.htm

     

     KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

     KCNA Holds US Wholly Responsible for Nuclear Threat and Proliferation

     

    PRESS TV www.presstv.ir

    Muslim Brotherhood urges US to abandon Mubarak: Muslim Brotherhood said the US should instead back the Egyptian people, adding that the US approach towards the Egyptian uprising would be decisive for the future of Cairo-Washington relations.
    http://www.presstv.ir/detail/163107.html

     

     

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Persons linked to Zionist foundation arrested: intelligence minister
    Tehran Times Political Desk TEHRAN – Intelligence Minister Heydar Moslehi has announced that a number of people who had connections with a Zionist foundation named the Born to Freedom Foundation have been identified and arrested.

    http://www.alanhart.net

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    ROHAMA   

    http://rohama.org/en

     

    Tony Greenstein’s Blog

     

    The Overthrow of Mubarak is the Best Present the Palestinians Could Receive

    http://azvsas.blogspot.com

     

     

    The Complicity of Mubarak and Abbas is There for All to See.

     

       Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    04-02-2011 om 15:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-02-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWISH PRAYERS FOR EGYPT's UPRISING
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    Jewish prayers for Egypt's uprising

     

    Many Jews from around the world support Egyptian self-determination because of Judaism's own historic past with Egypt.

    Michael Lerner Last Modified: 01 Feb 2011 12:46 GMT

     

     

    Jews recount at Passover their own history with the Pharaoh of Egypt - sympathies to the current Egyptian struggle run deep [Getty]

    Ever since the victory over the dictator of Tunisia and the subsequent uprising in Egypt, my email has been flooded with messages from Jews around the world hoping and praying for the victory of the Egyptian people over their cruel Mubarak regime.
            
    Though a small segment of Jews have responded to right-wing voices from Israxl that lament the change and fear that a democratic government would bring to power fundamentalist extremists who wish to destroy Israxl and who would abrogate the hard-earned treaty that has kept the peace between Egypt and Israxl for the last 30 years, the majority of Jews are more excited and hopeful than worried.

    Of course, the worriers have a point. Israxl has allied itself with repressive regimes in Egypt and used that alliance to ensure that the borders with Gaza would remain closed while Israxl attempted to economically deprive the Hamas regime there by denying needed food supplies and equipment to rebuild after Israxl's devastating attack in December 2008 and January 2009. If the Egyptian people take over, they are far more likely to side with Hamas than with the Israeli blockade of Gaza.

    Yet it is impossible for Jews to forget our heritage as victims of another Egyptian tyrant - the Pharaoh whose reliance on brute force was overthrown when the Israelite slaves managed to escape from Egypt some 3,000 years ago. That story of freedom retold each year at our Passover "Seder" celebration, and read in synagogues in the past month, has often predisposed the majority of Jews to side with those struggling for freedom around the world. 

    To watch hundreds of thousands of Egyptians able to throw off the chains of oppression and the legacy of a totalitarian regime that consistently jailed, tortured or murdered its opponents so overtly that most people were cowed into silence, is to remember that the spark of God continues to flourish no matter how long oppressive regimes manage to keep themselves in power, and that ultimately the yearning for freedom and democracy cannot be totally stamped out no matter how cruel and sophisticated the elites of wealth, power and military might appear to be.

    Many Jews have warned Israxl that it is a mistake to ally with these kinds of regimes, just as we've warned the US to learn the lesson from its failed alliance with the Shah of Iran. We've urged Israxl to free the Palestinian people by ending the Occupation of the West Bank and the blockade of Gaza. Israel's long-term security will not be secured through military or economic domination, but only by acting in a generous and caring way toward the Palestinian people first, and then toward all of  its Arab neighbours.

    Similarly, America's homeland security will best be achieved through a strategy of generosity and caring, manifested through a new Global Marshall Plan such as has been introduced into the House of Representatives by Congressman Keith Ellison.

    In normal times, when the forces of repression seem to be winning, this kind of thinking is dismissed as "utopian" by the "realists" who shape public political discourse. But when events like the uprisings in Tunisia and Egypt occur, for a moment the politicians and media are stunned enough to allow a different kind of thinking to emerge, the kind of thinking that acknowledged that underneath all the "business as usual" behaviour of the world's peoples, the yearning for a world based on solidarity, caring for each other, freedom, self-determination, justice, non-violence and yes, even love and generosity, remains a potent and unquenchable thirst that may be temporarily repressed but never fully extinguished.
               
    It is this recognition that leads many Jews to join with the rest of the world's peoples in celebrating the uprising, in praying that it does not become manipulated by the old regime into paths that too quickly divert the hopes for a brand new kind of order into politics and economics as usual, or into extremist attempts to switch the anger from domestic elites who have been the source of Egyptian oppression onto Jews or Israxl which have not been responsible for the suffering of the Egyptian people.
               
    We hope that Egyptians will hear the news that they have strong support from many in the Jewish world. We are not waffling like Obama - we want the overthrow of Mubarak, the freeing of all political prisoners, the redistribution of wealth in a fair way, trials for those who perpetrated torture and other forms of injustice, and the democratisation of all aspects of Egyptian life.
              
    Rabbi Michael Lerner is editor of
    Tikkun, chair of the interfaith Network of Spiritual Progressives, and rabbi of Beyt Tikkun Synagogue in Berkeley, California. You can read more about  the Global Marshall Plan here.

    http://www.tikkun.org

    Where remains Neturei Karta “International”  and their millions of Orthodox Jews they claim to represent?????

    Poor NK “I” falling into Zionism through the back door! Gevalt, gevalt!!!!

    03-02-2011 om 17:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-02-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS NETUREI KARTA 'INTERNATIONAL' GENÉVESS DAASS
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    Neturei Karta “International” with Sheikh Qardawi


    IMAGINE!! THEY DON'T UPDATE THEIR SITE FOR MONTHS AND MONTHS, BUT FOR SOMETHING LIKE THIS THEY UPDATE IT IMMEDIATELY.

     

    THEY WANT THE SHEIKH TO MENTION A FEW REDIFAS ABOUT JEWS IN JERUSALEM WHEN THE RABBIS OF THE EYDA DON'T EVEN DO IT AND DON'T MENTION TO THEIR OWN JEWS THE SUFFERING OF THE PALESTINIANS!! AS IF THE SUFFERING OF THE PALESTINIANS COMPARES WITH A FEW KLEP IN JERUSALEM...GEVALT...A MILLION TIMES GEVALT!!!

     

    CHUTZPA! CHUTZPA! AZUS!! RIBONO SHEL OLAM, ROCHMONOS!!

     

    THEY CONTINUE TO LIE AND REPRESENT THEMSELVES AS LEADERS OF JEWISH COMMUNITIES WORLDWIDE AND ON AND ON IT GOES...GEVALT...THEY THINK HE IS AN IDIOT AND DOESN'T KNOW ABOUT OVADIA YOSEF, THE AGUDA, THE HAREDI ZIONISTS, ETC. THEY CALL HIM AN EMINENT SCHOLAR AND TALK NARISHKEIT TO HIM AS IF HE IS SOME KIND OF IDIOT......WHO DOESN'T READ NEWSPAPERS OR KNOW WHAT'S GOING ON...SHREKLECH!!!

     

     

    R. YD WEISS DOES ALMOST ALL  THE TALKING BELOW IN THE ARTICLE SO WE DON'T KNOW WHAT WAS DISCUSSED BECAUSE THEY WON'T PUT THESE THINGS ON THE PHONE LINE.

     

    BUT THE ARTICLE BELOW IS FILLED WITH GRUBBE SHEKER, GNEYVAS HADAAS AND PURE LEYTSONOS ON YIDDISHKEIT AND THE SUFFERING OF THE PALESTINIANS GEVALT!!!!!!!!!!!!!!!!

    YD WEISS, YOU WANT THE SHEIKH TO JOIN ASRA KADISHA WHEN FRUM JEWS WANT TO DENY ARABS EMPLOYMENT AND KICK THEM OUT!!!!!??

     

    (PS A Sheikh is not called "Your Eminence," that's for a Catholic Bishop), AND of course they want the Sheikh to check the tsitsis of every frum Jew to find out if he's "authentic" or not. Again, talks about "redemption"!!! He also says loshen hora on Jews "many thousands would come out....". And "representing.....going to Gaza" (NOT ME!)

     

    Jewish Rabbis Maintain Friendship with Muslim Sheikh 
    Feb 1, 2011

     

    A delegation of anti-Zionist Orthodox Rabbis met today with the well-known Muslim scholar, Sheikh Yusuf al-Qaradawi, at his office in Doha, Qatar, where they were warmly received by the 84-year old sheikh.

    The Rabbis presented the sheikh with a beautiful hand-made silver vase containing an impressive bouquet of flowers. On the vase was inscribed in Arabic: "To His Eminence Scholar Sheikh Yusuf al-Qaradawi, from the anti-Zionist world Jewry movement."

    The Jewish delegation also presented the sheikh with a framed picture of their previous meeting on May 1, 2008.

    The sheikh opened the half-hour long meeting by recalling his old friendship with Orthodox Jews. What follows is a rough transcription of the dialogue between the sheikh and Rabbi Yisroel Dovid Weiss, spokesman for Neturei Karta International - Jews United Against Zionism.

    Sheikh Qaradawi: I remember when I visited London [on July 15, 2004] and the Zionists started a propaganda campaign against me, and you stood up and told the press that it was wrong. A delegation from your community even accompanied me to the airport. I also remember your last visit to me here in Doha in May 2008, when you presented me with a clock, which now hangs in my house.

    Rabbi Weiss: Yes, when the Zionists demanded that Your Eminence not be allowed into England, we told the press that it was a great mistake to see the sheikh as anti-Semitic. The sheikh is our friend, and the friend of the Jewish people. Thank the Almighty, it was successful.

    The great tragedy is that Zionists carry out their actions in our name. They hijack our identity. The world is not aware that authentic Jews are completely opposed to them.

    Rabbi Weiss showed the sheikh pictures of Jews around the world protesting against Zionism: in Washington, during Israeli leader Netanyahu's visit with President Obama; in New York City, in London, in Canada and in Jerusalem, Palestine.

    Rabbi Weiss: Everywhere they want to stop us, but they can't. In the Holy Land, the Zionists murderously beat anyone who stands up against them. If not for these persecutions, many more thousands of Jews would come out into the open and protest against them.

    Many Jewish communities around the world, including Jerusalem, Palestine, are very pained over the suffering people in Gaza and the oppressed people of Palestine.

    We are frustrated that the world doesn't see our pain over Palestine. The media doesn't publicize our opposition to Zionism. That is why it is so important that it should be seen and known about."

    The rabbi displayed a picture of a delegation of Jews representing the anti-Zionist Jewish communities of America, Canada, England and occupied Palestine, visiting the besieged Gaza Strip, carrying medical supplies. They met with Palestinian Prime Minister Ismail Haniyeh.

    Rabbi Weiss: The Jewish belief is that Jews were sent into exile at the time of the destruction of the Temple by Heavenly decree, not due to their physical weakness. Jews were commanded not to countermand the Almighty's decree, and they indeed obeyed this command for the past two thousand years.

    Our ultimate hope and prayer is that the Almighty alone should bring about a spiritual change in the world, without any human effort. Then the Almighty will be recognized as king by the entire world, and all of mankind will join together to serve Him with their whole hearts.

    But if someone comes and tries to force the redemption with physical effort, it is nothing but falsehood and treason against the Almighty's kingdom. The redemption will only take place in a supernatural way, a spiritual happening, celebrated by all and not a criminal State. Therefore, Zionist claims that their state is the first step toward the redemption are patently false.

    That is why it is forbidden by the Torah to found and maintain a Jewish state, even on an empty piece of land. But now that the Zionists have made their state in Palestine, an inhabited land, they have transgressed many other serious prohibitions of the Torah, such as "Thou shalt not murder" and "Thou shalt not steal."

    The Zionist movement is only about 100 years old. They hate our religion and attempt to desecrate defile everything that's holy. They use Jewish symbols and call themselves a Jewish state, in order to intimidate all who speak out against them, calling them anti-Semites.

    When the sheikh stands up and speaks out against Zionism, they accuse him of being an anti-Semite. They always want to portray Muslims as hating Jews.

    But we know that not only the sheikh is a friend of Jews, but that in all generations Jews lived in peace among Muslims. Jews fleeing persecution were warmly received in the Muslim lands. There was no United Nations or human rights groups then to protect them, nevertheless Jews lived in peace. Jewish communities flourished, and some of the greatest rabbis in history emerged from those countries.

    Sheikh Qaradawi: Muslims have never had anything against Jews. They have always respected Jews. When the Jews were expelled from Spain, they found refuge in Muslim countries. There they could live together in peace. In my books I write that the Muslim religion is very similar to the Jewish religion. We both believe in the Oneness of the Creator. We don't worship idols. Not only in belief are we similar, but in practice as well. Muslims practice circumcision, and so do Jews. Muslims eat only animals that were ritually slaughtered, and so do Jews. And Muslims and Jews are both prohibited to eat pork.

    Rabbi Weiss: It is a real naqba, a real tragedy for us, that instead of remembering our peaceful coexistence in the past, the Zionists say that Muslims are our enemies. G-d teaches us in the Torah that we must show gratitude to those who helped us. But instead of being grateful to the Muslims for giving us a safe haven throughout our exile, they build a wall between our peoples. Moreover, they do so in our name.

    The Zionists want Muslims to hate Jews. They want as much bloodshed as possible, because that gives them the excuse to say that they need a state to protect themselves.

    The truth, however, is that Muslims don't hate Jews. All the unrest in Palestine and the Middle East is due to the existence of the Zionist state. Zionism and its State are the root cause of the bloodshed of both Jews and Arabs, and the reason for the animosity and mistrust between these two peoples. We need only to remove the Zionist State from the picture – with the Almighty's help peacefully – and then Jews and Muslims will once again be able to live together in peace in Palestine and in the other Muslim countries [IRAN? MOROCCO?].

    We always try to meet with Muslim leaders and clarify to them the tremendous difference between Judaism, which is a religion, and Zionism, which is a nationalism - the difference between the People of the Book, the Jews, who worship the Creator, and the Zionists, who are only interested in pursuing their political ambitions. Around the world, including Occupied Palestine, the more religious that Jews are, the more anti-Zionist they are. We want to make clear that all the Zionists' actions are not done in the name of the Jewish people, and that our hearts are pained and filled with sympathy for the plight of Palestine.

    Sheikh Qaradawi: You have to publicize this information more.

    Rabbi Weiss: We view the Zionists as greater enemies of the Jews than of anyone else, because according to the Torah, causing another person to sin is worse than killing him. They attempt to uproot the souls of the Jewish people from their connection to the Almighty and to transform their Judaism, from a religion, a subservience to the Almighty, into nationalism and materialism.

    As an example, Jews are commanded strictly regarding modesty and the Torah forbids alternative lifestyles. Yet the Zionists hold gay pride marches regularly in the holy city of Jerusalem. They beat and oppress authentic Jews in the Holy Land. For the sake of archaeology and development (highways and hotels etc.), they dig up ancient cemeteries where holy Jewish sages lie buried. No one talks about these things; they aren't covered in the media. We humbly ask of Your Eminence, perhaps Your Eminence could condemn these things in your public addresses and stand up for us? This would be very helpful to us.

    Sheikh Qaradawi: You would have to make newsletters in Arabic for me to use.

    Rabbi Weiss: I would like to express what a great privilege and honor it was for our delegation to meet with the esteemed sheikh. May the Almighty bless Your Eminence with long healthy and happy years, so that Your Eminence should be able to promote the fear of the Almighty, righteousness and peace, in order to bring real peace to the world. May we Jews and Muslims once again live side by side peacefully in a free Palestine and a free Gaza, as well as in all the other Muslim countries. [IRAN?? MOROCCO?]

    02-02-2011 om 18:58 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-02-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zum Verhältnis von Zionismus und Chassidismus
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    „Eine der kuriosesten Gestalten, die mir bisher vorkamen  ist der Rymanower Rabbiner Horowitz, Schwiegersohn des dortigen Wunderrabi.

    Er kam in Begleitung seines „Sekretärs“ zu mir; der aber ein Diener zu sein scheint und wegwerfend behandelt wird. Horowitz sprach à coeur ouvert, sehr skeptisch über die Fanatiker und erklärte mir das „Geschäft“ (wie er sagte) der Wunderrabbis und ihre vornehme Lebensweise. Er prahlte mein Schwiegervater braucht 500 Fl. die Woche, Equipage, 16 Dienerschaft.

    Doch ist eine gewisse Naivität darin.

    Er versprach, alle Wunderrabbis für den Zionismus zu interessieren. Ich glaube man wird  diese Leute bei geeigneter Behandlung dirigieren können.

    Wenn er eine Versammlung aller Wunderrabbis zustande bringt, will ich zu einer vertraulichen Besprechung mit all den Herren hinfahren…“  (14. Juni 1897)

     

    Aus: Dr. Theodor Herzl TAGEBÜCHER 1895-1904  Jüdischer Verlag Berlin 1922, S.89-90

    So wundert es kaum was heutzutage geschieht!

    01-02-2011 om 20:56 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Palestinians: Fall of Egyptian regime will accelerate end to Abbas

     

    http://www.palestine-info.co.uk/en

     

    RAMALLAH, (PIC)-- Palestinians crowd TV sets to tune in on the latest in nationwide protests demanding the ousting of longtime Egyptian President Hosni Mubarak.
    Many who our correspondents met with said outcomes in Egypt will have an impact on the West Bank and Gaza Strip, not only because of the geographical proximity, but also because of political ties.

    A curse from Gaza

    "What is happening to the Egyptian regime is a curse from inaction with the suffering of the Palestinians in Gaza," said Abu Maheeb, a West Bank shop owner. "The siege, hunger and death brought to the Gaza Strip by the regime is being recompensed at the hands of the Egyptians," he added. "What is happening is an answer to the prayers of widows and orphans who have been left homeless by the regime's ban on construction materials and medicines." "The removal of the regime will remove the tragedy and siege of Gaza, Allah willing."

    An accomplice in abductions

    Umm Khaldoon, whose son had been sentenced to years in PA security prisons, expressed joy over the Egyptian protests. "The Egyptian regime played a major role in supporting the PA security militias, which have abducted and tortured our people," she said. "The regime backed the resolve of the Abbas authority and militias when brokering reconciliation issues during disputes between Fatah and Hamas," she said. "The end of the unjust regime in Egypt will accelerate the end of the Abbas authority and militias," she went on to say.

    Abu Mohammed Ishtayeh, a taxi driver, said as he follows details of the Egyptian revolution he is reminded of the first Palestinian Intifada (uprising) in 1987. He expressed admiration for the Egyptians and their discipline in maintaining their rights.

    "The Palestinians taught the world to rise up against injustice. Their turn will come to rise against Abbas and his unjust militias."

     

    -----------

     

    http://www.presstv.ir/detail/162863.html

     

     

    BUT WON'T NK RUN TO SAVE THEIR BELOVED ZIONIST-CONTROLLED OCCUPATION LEADER, ABU MAZEN??!!

     

    WHEN THE PA IS FINISHED, WHAT WILL THE PALESTINIAN PEOPLE THINK ABOUT THE "ANTI-ZIONIST ULTRA ORTHODOX JEWS" WHO SUPPORTED THE ZIONIST PUPPET ABU MAZEN???? WILL THE PALESTINIANS KISS THEIR FEET BECAUSE THEY HAVE THE MAGIC NAME OF "NETUREI KARTA"???????? 

    DOES ANYONE OF NK CARE?????

    DO THEY CARE THAT THEY SUPPORT THE ZIONISTS, OR ARE THEY LIKE SATMARERS AND AGUDAH WHO JUST FOLLOW THEIR OPINIONS AND "LEADERS"????

    01-02-2011 om 13:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS NETUREI KARTA 'INTERNATIONAL'S GAYVA
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    EVERY PARTEI THINKS THAT ONLY ITS PEOPLE ARE THE "ERLICHE YIDDEN" AND ANYONE WHO DISAGREES IS OPPOSED TO "ERLICHE YIDDEN" AND SHOULD KEEP QUIET. SATMAR FOLLOWED THIS PATH DURING THE LIFETIME OF MOSES TEITELBAUM AND HIS SONS. SO IT IS NOT UNUSUAL THAT THIS ONE-WAY VIEW EXISTS AMONG SOME IN NK ALSO AS A PARTEI. IN THE AGUDAH THEY ALSO THINK THAT ANYONE WHO OPPOSES THEM IS OPPOSED TO GEDOLIM AND ERLICHE YIDDEN. WE KNOW THAT.

     

    THE YIDDEN ARE IN TREMENDOUS DANGER, AND SOME PEOPLE KEEP THINK THAT NKI/NK HAS THE URIM AND TUMIM AND GILUY ELIYAHU IN THEIR FOOLISHNESS AND INCREASING THE DANGER BY ASSOCIATING WITH THE ZIONIST SUPPORTED CRIMINALS OF THE PA. IT'S SHREKLECHE ARROGANCE. SHREKLECHE GAYVA!!

    DO THEY EXPECT THE PALESTINIANS TO COME AND BOW TO THEM ON THEIR KNEES JUST BECAUSE THEY CALL THEMSELVES NETUREI KARTA WHEN THEY SUPPORT THE ZIONIST-ARMED PA???!!

    01-02-2011 om 12:50 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-01-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS NETUREI KARTA 'INTERNATIONAL' S FAILURE
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    NETUREI KARTA FAILURE

     

    You see here that Neturei Karta has fallen far -- to support the Zionist-funded and Zionist-armed PA against their own people for a TWO STATE SOLUTION. All the droshas and signs will not change this fact. Behind all the rhetoric NK fully support the mafia lies of the Zionist-supported PA, despite all the news, revelations and descriptions of suffering of the Palestinian People at the hands of the PA. The PA use the Palestinian flag, and so does NK. But it represents the TWO-STATE SOLUTION. A Zionist state and a Palestinian state serving the Zionists. The "press releases" will not change this.

     

     Neturei Karta: Mazel Tov! Mazel Tov! Congratulations!

    NEW YORK, Jan. 26, 2011 /PRNewswire-USNewswire -- On Thursday, January 27, with the help of the Almighty, Orthodox Rabbis and supporters from the Neturei Karta movement will gather in front of the Palestine Mission to the United Nations at 115 East 65th Street in New York City. At 9:30 AM a delegation of Rabbis will enter the mission to meet with His Excellency Ambassador Riyad Mansour, Permanent Observer of the Palestine Authority to the UN, and present him with a gift: a Palestinian flag to be flown over the mission building. Following the meeting, the delegation will address the gathering of the NK supporters and deliver a message to the press.  

    Rabbi Moshe Beck, a former Palestinian resident, Holocaust survivor, and senior Rabbi of the Orthodox anti-Zionist movement, said, "Masses of Orthodox Jews around the world who stand in strongest opposition to Zionism, because founding a Jewish state is against the Jewish belief and the Torah, salute this advancement toward a Palestinian state, and are honored to present a Palestinian flag to be flown high over their mission. We see the proud flying of the Palestinian flag as a step toward the complete peaceful dismantlement of the Zionist state. We are certain, with the help of the Almighty, that a Palestinian government over the entire Holy Land will bring about the harmonious coexistence of Jews and Arabs in Palestine and in the rest of the world, as they coexisted for centuries before the advent of Zionism."

     

    Date: January 27, 2011

    Time: 9:30 AM

    Place: Palestine Mission to the United Nations - 115 East 65th Street in New York City

     

    Neturei Karta International, URL: www.nkusa.org

    SOURCE Neturei Karta International

    RELATED LINKS

    http://www.nkusa.org

     

    http://m.prnewswire.com/news-releases/neturei-karta-mazel-tov-mazel-tov-congratulations-114666659.html

    30-01-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-01-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.In the Opinion of a Palestinian Jew in London...
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    Emergency Call to the Jews in Palestine

     

    If you noticed....
    There are many demonstrations in the Arab world against the regimes...
    From North Africa, Algeria and Tunisia to Egypt Lebanon and Jordan, even maybe Syria...
    There will be revolutions that maybe the radical islamists will take over the control over the regimes there....
    And then they will destroy the Zionist regime from all sides, North East South and West...and then it may be Islamic regime in Eretz-Yisroel...
    And this will be called Golus Yishmoel, mamesh mamesh before coming of Moshiach...
    JEWS OF PALESTINE!!!
    No playing Games anymore!!! Get out in full on the streets of Palestine and lift up the PALESTINIAN flag with SOLIDARITY and shout out clear to the Muslim world,,
    WE ARE IN PEACE WITH YOU, WE CAN LIVE TOGETHER WITH NO PROBLEM LIKE IT WAS BEFORE ZIONISM TERRORISM, AND YES!!! WE WANT ALSO ZIONISTS OUT FROM PALESTINE!!!
    TRUE JEWS "HATE" ZIONISM AND ZIONISTS "HATE" TRUE JEWS!!!
    "
    קבלת עול הגלות "ראטעוועט" כלל ישראל"!!!
    Jews from Palestine, you are in a Islamic land you need to accept the Exile of the Almighty, this is the only way to be saved from the terrible distraction of the Terrorist State of Isra-he'll which will be soon in our days,,,,,,,,,,,,,,,
    CBB, NKUK,

     

    H.

    You should also call the Jews to go out of Palestine, also the anti-Zionist Jews who don’t fulfill the conditions for living there!
    They’re more than 7000 there! We wish, pray, and expect every day that Moshiah comes now, isn’t it?

     

    CBB

    YES!!!   100% RIGHT!!!

     

    H.

    The awakening of the Arab countries rejoices me because it’s the beginning of the end of abuse of these people by their despotic leaders. A Jew is for justice in the world!
    Regarding the Gollus Yishmoel, we Jews observing the Torah, not only in letter but above all in spirit, we have nothing to fear, because the Islam provides a place for the Jews so they can wholly practice their faith, at least what’s possible in Exile, and we won’t have the problem of indecency on the streets, not as in some Western countries who claim their religions of hypocrisy and Human Rights they are violating constantly.

    As soon as it becomes like that, Moshiach suddenly will blow the shofar of the ingathering of the exiled Jews! במהרה בימינו אמן

     

    CBB

    אמן

     

    28-01-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-01-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Ehrliche Yidden oppose Confusion-Politics of Neturei Karta
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    Neturei Karta to offer "big Flag" to ABBAS emmisaries in Washinton, Gevalt!

     

    C:

    Did you hear the last message on lkadesh shem shomayim line number 1 about giving over the Palestinian Flag to the Palestinian Embassy and they will hang it up on the embassy?
    Is this Fatah In Washington?

     

    H:

    I never listen to this hotline.

    Fatah and his clique have betrayed the Palestinian people and grovel before the leaders of the Zionist State and the American Zionist.

    For the gift that this donkey of Abbas has given, he may well see the Palestinian flag flying in Washington, is not it? But this doesn’t reflect the reality of the Palestinian people.

    I hope NKI won’t take this as a success!

     

    C:

    On the hot line R' Dovid Shlomo says that this will be a very big success,, NKI is bringing a big Flag for a present to hang up on the Embassy,,

     

    D:

    What is that supposed to mean???
    This makes no sense especially now to go to the embassy of the Mafia.  They have no seychel.  Hashem yerachem.

    It is a terrible shame that NK activists allow themselves to be used as tools of Zionism.  Oy lador sshekach ala beyamav that even Neturei Karta are helping Zionism!!!

     

    AB:

    What is the connection between NKI to hang Palestinian flag in Palestinian embassy at Washington d.c?

     The Americans only upgraded the status of Palestinians, delegation to ambassadors...no more; this is only Gov. policy to Palestinians.

     How NKI connected to that?

     

    D:

    I don't know. I guess the Soton has to show NK connected very deeply to the Mafia. Maybe they get orders from Hirsch. Who knows?

     

    H:

    The Soton is at work!!! If those who call themselves the voice of anti-Zionism in the world are not consistent, they make in a pious way the game of the Zionists, and this it's worse! Help!

    I can’t believe that NKI fell so down in their stance! The anti-Zionist Rabbis, of blessed memory (Rabbi J. Teitelbaum, A. Blau …), whom they hold, must turn in their graves. Fortunately, there are other Jewish voices who denounce Zionism as an injustice to all mankind.
    Either they are blind and stupid because of Zionist influence, or they knowingly put themselves on the side of the Sitra Achra. In the latter case, we must move away from them, as from the plague, for at least 2 reasons:

    1.        To keep us pure, we can't keep in touch with the Zionists, and also not with those who come into contact with the Zionists. There is no making kosher possible.

    2.        The NK-members make genevess-da’ass /swindle; they sow confusion in the minds of people in de world instead to show the difference between a Jew and a Zionist, and between a Muslim and a Palestinian Zionist.
    Anyway, it’s a big Chillul-HaShem!

    NKI ?  Not in my name!

     

    D:

    I agree with you 100%.........the work of the Samech Mem is to create CONFUSION and to ALLY ALL JEWS WITH ZIONISM. The Soton has SUCCEEDED WITH NETUREI KARTA.................OR what is called NETUREI KARTA.

     

    I wonder if the Fatah torture units have heard Weiss 's shiur about the shalosh shvuias since NK are so close to those criminals .....??
    http://english.aljazeera.net/palestinepapers/2011/01/2011125123356396297.html

     

    AB:

    I think it's mistake for NKI to show empathy with PA

     The right way is show with PALESTINIAN PEOPLE generalness, and not to SPECIFIC GROUP...

     

    D:

    THIS IS NOT ONLY A MISTAKE. IT IS STUPIDITY, A SAKANA AND POSSIBLY A CHILUL HASHEM!!!!!!!!

     

    NETUREI KARTA ACTIVISTS DO NOT DO PIRSUM IN EMUNAH.........THEY DO CONFUSION AND POSSIBLY A CHILUL HASHEM!!!! THAT IS WHAT THE SATAN WANTS: CONFUSION!!!!!

    GEVALT GEVALT RATEV RATEV!!!!

     

    NETUREI KARTA IS CREATING AN IMAGE THAT ANTI-ZIONIST JEWS SUPPORT THE ASSOCIATION WITH THAT RUTHLESS MAFIA OF THE PA THAT IS SUPPORTED, ARMED AND FINANCED BY THE ZIONISTS. THIS WILL CREATE THE IMPRESSION AMONG ALL ARABS WORSE THAN EVER BEFORE.....THAT THOSE WHO CALL THEMSELVES "ANTI-ZIONIST ORTHODOX JEWS" ARE THE SAME GARBAGE AS ALL THE OTHER ORTHODOX JEWS WHO SUPPORT ZIONISM.........

     

    WHAT ARE WE SUPPOSED TO DO NOW???????? HASHEM MUST DO SOMETHING QUICKLY TO PUT SEYCHEL INTO THE HEADS OF THE "NETUREI KARTA" TO STOP THEIR NONSENSE IN THE NAME OF KANOYOS WHICH APPEARS EVEN WORSE THAN NATRUNA/SATMAR!!!!!!!

    26-01-2011 om 23:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Friends of NK "International" Want to Destroy and Kill Hamas

     

     

    NETUREI KARTA IS ON THE SIDE OF THE ZIONIST-SUPPORTED MAFIA OF EREKAT WHO SEEKS TO DESTROY HAMAS............WOW, WHAT A "KIDDUSH HASHEM" NETUREI KARTA IS MAKING!!!   
    The Palestine Papers

    Erekat: "I can't stand Hamas"

    For Fatah, the Annapolis process seems to have been as much about crushing Hamas as about ending Israxl's occupation.
    Laila Al-Arian Last Modified: 25 Jan 2011 19:35 GMT
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    Fatah security forces routinely arrest members of Hamas in the West Bank [EPA]
    The Annapolis process was meant to be a round of peace talks aimed at reaching an agreement to solve the decades-long Palestinian-Israeli conflict. But instead of focusing on resolving the core issues at hand, why did Palestinian negotiators spend so much time during the meetings denigrating their political rivals, Hamas?
    Controlling the mosquesThe Palestine Papers reveal that Fatah was obsessed with maintaining political supremacy over Hamas, with Israxl’s cooperation, especially following the 2006 electoral victory of the Islamist movement. Documents obtained by Al Jazeera also show the extent to which the Palestinian Authority cracked down on Hamas institutions to weaken the group and strengthen its own relationship with Israxl.
    At the height of negotiations, on April 7, 2008, Israeli foreign minister Tzipi Livni was unequivocal in summing up Israxl’s policy: “Our strategic view is to strengthen you and weaken Hamas.”
    Working with Israel to weaken Hamas also appeared to be in the Palestinian Authority’s interest. During a May 6, 2008 security meeting between Yoav Mordechai, the head of the Israeli army civil administration in the West Bank, and Hazem Atallah, the head of the Palestinian Civil Police, Hamas was a prominent subject of discussion.
    Yoav Mordechai: How is your fight against “civilian” Hamas: the officers, people in municipalities, etc. This is a serious threat.
    Hazem Atallah: I don’t work at the political level, but I agree we need to deal with this.
    Yoav Mordechai: Hamas needs to be declared illegal by your President. So far it is only the militants that are illegal.
    Atallah: There is also the request for tear gas canisters. You previously gave us these back in 96.”
    Yoav Mordechai: We gave some to you for Balata 2 weeks ago. What do you need them for?
    Atallah: Riot control. We want to avoid a situation where the security agencies may be forced to fire on unarmed civilians.
    Never mind that tear gas canisters have proven that they can be just as deadly as live bullet rounds, the exchange also foreshadows a crackdown on Hamas’ social institutions in the West Bank.
    PLO chief negotiator Saeb Erekat made his contempt for his rivals known in 2007, when he told the Belgian foreign minister Karel de Gucht, “I can’t stand Hamas or their social programs.”
    "The way to defeat Hamas"
    By September 17, 2009, Erekat was bragging to U.S. officials that the PA had complete control over “zakat” committees, or Muslim charities, in the West Bank, as well as the weekly Friday sermons.
    Related
    Qurei to Israxl: "Occupy the crossing"
    Top PA negotiator offers to allow Israxl to reoccupy the Philadelphi corridor on the Gaza-Egypt border.
    Ali Abunimah: Cutting off a vital connection
    Palestinian officials were often more concerned with applying pressure to Hamas than easing a humanitarian crisis.“We have invested time and effort and even killed our own people to maintain order and the rule of law,” Erekat said. “The Prime Minister is doing everything possible to build the institutions. We are not a country yet but we are the only ones in the Arab world who control the Zakat and the sermons in the mosques. We are getting our act together.”
    In 2007, Reuters reported that Fatah was “increasing pressure on ‘zakat’ charity committees that support the network of Islamic schools and health clinics which helped fuel Hamas's rise to power.” On one occasion, the news service reported, 20 gunmen stormed a dairy funded by such a zakat committee but were ultimately persuaded to leave.
    At the time, Akram al-Rajoub, who headed the Preventive Security service in Nablus said, “There is absolutely no cooperation with Israel in our activities" but that claim is belied by the conversations documented in The Palestine Papers.
    On February 11, 2008, Atallah presented the Israelis with a laundry list of actions the PA took against Hamas, and complained that Israeli actions in the West Bank city of Nablus the previous month were harmful. He was likely referring to the three-day incursion by the Israeli military, in which 40 Palestinians were injured and 20 detained. 70,000 residents of the city were placed under curfew.
    “We made arrests, confiscated arms, and sacked security individuals affiliated with Hamas,” Atallah said, “but you keep on deterring our efforts, and this is what’s happening in Nablus.”
    While security cooperation against Hamas and its institutions dominated some meetings, often Palestinian negotiators merely wanted to vent to their Israeli counterparts about their deep-seated desire to defeat their political opponents.
    “Hamas must not feel that it is achieving daily victories, sometimes with Israel and sometimes with Egypt, and Al Jazeera Channel praises these victories,” Ahmed Qurei, a senior Palestinian negotiator, told Livni on February 4, 2008.
    “I hope Hamas will be defeated, not military I mean because we didn’t try this; we didn’t engage in a civil war. President Abu Mazen was wise enough not to give orders to Fateh members to use arms, otherwise, we’d have had many casualties.”
    According to the Palestine Papers, for Fatah, the Annapolis process seems to have been as much about crushing Hamas as it was about ending Israel’s occupation and establishing an independent, Palestinian state.
    “We continue with a genuine process,” Saeb Erekat confided to European Union Special Representative Marc Otte on June 18, 2008, “reaching an agreement is a matter of survival for us. It’s the way to defeat Hamas

    26-01-2011 om 23:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-01-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr; Mendel HIRSCH Komm. Wochenabschnitt Jissro (2.Teil)
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Jissro (zweiter Teil)

     

    Jesaja Kap. 9, Versen 5 und 6

     

    Die Haftoro bricht bei diesem unsäglich trüben Ausblick auf das im Haß und Verachtung des Judentums mit Aram vereinte Jissroél ab und schließt mit zwei einem späteren Kapitel (9) des Propheten entnommenen Versen. Dieselben enthalten den Hinweis auf Hiskijahu, jenen König, der mit davidischer Treue für die Gewinnung seines Volkes für die Thora wirkte, und dem vor allen die Erhaltung eines treuen Kernes zu verdanken ist, jener oben genannten „Saat des Heiligtums“, die den unsterblichen Stamm der jüdischen Nation zu bilden berufen war.

     

    Kap.9. V. 5 כי ילד ילד לנו וגו' Ein Kind ward uns geboren. Dieses „uns“ ist aus der Seele eben dieser damals unterdrückten gesetzestreuen Minderheit gesprochen. Der den Achas bereits geborene Sohn werde, so wird es hier verkündet, sich des von Achas mit Füßen getretenen Gesetzes annehmen, aufrichten, was jener gestürzt, und stürzen, was jener verderbenbringend geschaffen hatte. Er wird „Träger der Herrschaft“, – es wird aber eine Herrschaft für Gott sein. Er wird seine königliche Macht als der jüdische König, wie er im Gottesworte vorgesehen ist, zur Anwendung bringen. Mit diesem Königswirken steht er im Dienste der Anbahnung des höchsten, einzig wahren „Friedens auf Erde“, jenes Friedens „ohne Ende“, der am Ziele der Geschichte winkt, und dessen Heilessaaten jener treue Jissroélskern für die Menschheit trägt, der durch Hiskijahus Wirksamkeit erstarken sollte.   

     

    ויקרא שמו: Namen nennen, ist, von Gott gebraucht, gleichbedeutend mit: Bestimmung geben. פלא יוצץ אל גבור אבי עד sind Subjekte und beziehen sich auf Gott. Er nannte den Namen des dem Schear geschenkten Kindes: Fürst des Friedens und bestimmte es damit:

     

    V.6. למרבה המשרה וגו' auf den Davidsthron zum Mehrer des Gottesreiches, den Davidsthron als echter und eigentlicher Davidssprössling nicht auf Unrecht und Gewalt, sondern auf Recht und Liebe zu gründen und zu stützen. Mit der Herrschaft des Rechtes und der Nächstenliebe, die er durch Verwirklichung des Gottesgesetzes im Volke anbahnt, stellt er den Davidsthron in den Dienst der göttlichen Weltwaltungsziele. Dadurch aber verleiht er ihm eine auch über die Zeiten, da er den Augen völlig entschwunden ist, hinaus in die Ewigkeit reichende Bedeutung und Dauer. „Liebe und Recht“ wurden an der Wiege des jüdischen Volkes einst dem Ahnen als Inhalt der ganzen Sendung seines Volkes bezeichnet (1 B.M. 18,19) –: „Recht und Liebe“ bilden die Grundlage und Ziel derjenigen Herrschaft, die berufen ist, für die Herbeiführung des ewigen Friedens zu wirken. Und was sichert diesem die Jahrtausende überdauernde Werke die Verwirklichung? Es ist die „Rechtswahrung Gottes, קנאת ה' ( קנא: sein Eigentumsrecht vertreten),  – die von jetzt bis in die Ewigkeit an diesem Werke arbeitet.“ Nach jüdischer Lehre ist die Menschheit das teuerste Gut Gottes. Ihre freie Huldigung in freier Entfaltung des vollendeten reinen Menschentums ist das Einzige, was Gott von der Welt erwartet. Er ist der Vater, der nach seinen Kindern sich sehnt, seine Kinder nie aufgibt, sie sich durch nichts auf die Dauer entziehen lassen will. Alle Ereignisse der von ihm gelenkten Gänge der Geschichte stehen im Dienste dieses Werkes. Deshalb gehört die Zukunft ihm. Das hohe Bild des ewigen Friedens, der Paradiesseligkeit auf Erden, das als süßer Traum in den Kindheitsdämmern aller Völkerseelen lebte, und von den an der rauen Wirklichkeit „ernüchterten“ Völkern, solange sie die gottgewiesenen Wege zur Verwirklichung dieses Traumes verschmähten, als Utopie belächelt wird, verdient dieses Lächeln auch wirklich, solange sie sich der Huldigung des „Rechtes und der Nächstenliebe“ verschließen. Auf dem Boden der jüdischen Wahrheit aber ist der ewige Friede und das Paradies auf Erden mitnichten eine Utopie, sondern eine von dem Schöpfer des Menschen verbriefte Verheißung, der am Ziele der Geschichte die concreteste und realste Wirklichkeit winkt.

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 141- 142  Kommentar zu Jesaja Kap 9 …) 

    20-01-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-01-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH Kommentar zur Haftoro Jissro (Teil 1)
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                (1833-1900)

     

    הפטרת יתרו

     

    Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Jissro (Teil 1)

     

    Jesaja Kap.6 u.7 und 9 V.5-6

     

    Das Thorawort zeigte uns mit der Gesetzgebung am Sinai die Anbahnung des Wiedereinzuges Gottes in den Menschenkreis, zunächst in Jissroél. Es zeigte uns Jissroél berufen, „ein Reich von Priestern, ein heilig Volk“ zu werden durch Verwirklichung jenes Gesetzes, dem dann in seiner Mitte ein Heiligtum erstehen sollte, von dem aus, durch die in ihm zu vollziehenden symbolischen Weihehandlungen, an der Gewinnung Jissroéls für sein „menschheitspriesterlichen Beruf“ und an seiner Erziehung zu einem „heiligen Volke“ stets gearbeitet werden sollte, auf daß Gott, nicht in dem Heiligtume, sondern in des Volkes Mitte seine segnende Gegenwart dauernd bekunde. – Das Prophetenwort  zeigt uns Gottes Herrlichkeit diesem Heiligtume sich enthebend, in dessen Herstellung und in dessen allerdings mit exakter Pünktlichkeit vollzogenen Weihebehandlungen das betörte Volke die Summe seiner Verpflichtungen gegen das Gesetz erschöpft wähnte, dem es doch jede heiligende Einwirkung auf sich und auf die Gestaltung seines Lebens versagte, zu dem es sich vielmehr im Leben in ausgesprochenen Gegensatz gesetzt hatte. Sie hatten vergessen, daß, wie das Wort des Psalmisten (Ps. 68, 18) es ausspricht, אדני בם Gott nur dann und nur so lange in ihrer Mitte sei, als סיני בקודש, als der Altar im Heiligtume für sie die Bedeutung des Sinai habe, sie in den in ihrem Namen vollzogenen Opferhandlungen ihr נעשה ונשמע „wir wollen Deinen Willen vollbringen und stets auf ihn hinhören!“ wiederholten, das Feuer auf dem Altare das Symbol des אשדת sei,  des „Feuergesetzes“, das durch unsere Hingebung und durch die Hingebung alles Unsrigen seine Verwirklichung, seine „Nahrung“ finden will. Sich einen Menschenkreis zu schaffen, der, als erster im Kreise der Völkerfamilien, durch freie freudige Erfüllung seines als Gesetzeswort an den Menschen ausgesprochen Willens seinem ganzen Leben in allen seinen Verhältnissen das Gepräge der vollendeten edlen göttlich reinen Menschentums aufdrücke: dazu war Gott, wie es in dem Schlussworte des durch Moses überbrachten Gesetzes rückblickend heißt, „aus den Myriaden seinen Willen in unverbrüchlichem Gehorsam vollbringender Diener“ in Jissroéls Kreis eingegangen. Da Jissroél in seiner Mehrheit diesen Gehorsam beharrlich verweigerte, sah der Prophet, es war der Augenblick seiner Berufung, Gottes Herrlichkeit sich zurückziehen und schaute eben diese רבבות קודש, die Seraphim Seiner harrend, und vernahm ihren Ruf: קדוש קדוש קדוש וגו' die Verkündigung der Heiligkeit Gottes, und daß „die Fülle der ganzen Erde die Offenbarung Seiner Herrlichkeit sein solle.“

     

    „Heiligt euch, so werdet ihr heilig werden, denn heilig bin Ich –“ und: „Heilig sollt ihr sein, denn heilig bin Ich, Gott, euer Gott!“ (3 B.M. 11,44 und 19,2) hatte Gott zu Jissroél gesprochen, und damit „Heiligkeit“, das ist kampflos freudiges stetes Bereitsein zur Erfüllung des göttlichen Willens als höchste Stufe der menschlichen Vollendung, und das והתקדשתם, die Selbstheiligung, die Selbsterziehung zu dieser Stufe als durch das Gesetz gegebene und ermöglichte Aufgabe ausgesprochen, durch freie Unterordnung unserer Sinnlichkeit unter das Gebot der Pflicht unser irdisches Teil selbst in das Bereich des Ewigen zu erheben. Bei diesem Rufe der Seraphim, der die ganze Erde als Offenbarungsstätte der Gottesherrlichkeit verkündete, sah der Prophet das Heiligtum in seinen Grundschwellen erbeben. Es war ja gerade bestimmt, die erste Vermittlung zur Verwirklichung dieser Gottesabsicht zu sein und ertrug deshalb den Ruf nicht, der den Gegensatz des ganzen Tempellebens zu dem von Gott durch es beabsichtigten Zwecke in seiner ganzen Schärfe hervortreten ließ. Zu gleicher Zeit sah er das Feuer auf dem Altar verlöschen: „das Haus wollte sich mit Rauch füllen.“

     

    Da erfasst ihn tiefes, verzweiflungsvolles Weh. O daß ich verstummen muss! Daß ich dem verblendeten Volke nicht sagen kann, was ich geschaut! Ich fühle meine eigene Unzulänglichkeit, und mein Volk würde mich nicht verstehen. Die ganze Anschauungs- und Denkweise ist in dem Grade von der Verderbnis ergriffen, daß jede Verständigung ausgeschlossen ist. Die Worte haben einem andren Sinn, die Begriffe einen anderen Inhalt erhalten. – Da hält ihm der Seraph eine scheinbar erloschene Kohle vom Altare an die Lippen und lässt ihn fühlen, daß sie noch einen Glutkern berge, der nur des Hauches seines Mundes, seines Wortes harre, um wieder zur Flamme angefacht zu werden. In dem Augenblicke, da er dies begriffen, und vertrauensvoll und stark in den Dienst der Erhaltung und Belebung seines Mundes, seines Wortes harre, um wieder zur Flamme angefacht zu werden. In dem Augenblicke, da er dies begriffen, und vertrauensvoll und stark in den Dienst der Erhaltung und Belebung und Wahrung dieses heiligen Feuers sich stelle, werde seine eigene Unzulänglichkeit verschwunden sein. Jetzt vernahm er den Gottesruf, wer für die verlassene Gottessache auf Erden eintreten wolle, und jetzt erhob er sich und sprach das Wort des großen Ahnen: „הנני, ich in bereit, sende mich!“

     

    Das erste Wort aber, das in seiner Sendung im Namen Gottes zu sprechen hatte, war ein lauter Kampfesruf gegen alle „geistlichen und weltlichen“ Machthaber in Jissroél. Er hatte an das im tiefinnersten Herzen der Nation nur schlummernde Volksgewissen zu appellieren und laute Anklage zu erheben, daß man das an sich empfängliche und für das Höchste befähigte, durchaus noch nicht unrettbar verlorene Volk verführe, es stumpf und unempfänglich, es blind und taub und „dadurch seine Heilung unmöglich“ mache!

     

    Das war der erste scharfe Hauch, der den Glutkern vor dem Erlöschen bewahren sollte. – Doch zugleich ward ihm auf die Frage, wie lange dieser Zustand dauern werde, die jede auf einen unmittelbaren, durchgreifenden und sichtbaren Erfolg gerichtete Hoffnung niederschlagende Antwort: Die Rettung der Mehrzahl werde auch seinem Worte nicht gelingen, die vielmehr bis zur hereinbrechenden Katastrophe in ihrer Verblendung verharren werde. Der Rettung der jetzt unterdrückten treuen Minderzahl, daß nicht auch sie sich fortreißen lasse und verloren gehe, gelte seine Sendung, und diese Rettung werde gelingen. Wenngleich auch dieser treue Kern, „das Zehntgeweihte“, gleichfalls in einer langen Reihe seiner Geschlechter der läuternden Flamme ausgesetzt werden müsse, und auch von ihm viele Generationen abfallen werden, so sei doch die Zukunft sein, und er bilde den immer ersterbenden Stamm, der die Saat des Heiligtums, der Menschheitsheiligung, für alle Zukunft schützend in sich berge und so die Zukunft rettete.

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 132- 134  Kommentar zu Jesaja Kap 6 …) 

    19-01-2011 om 16:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-01-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.APPEAL FROM A PALESTINIAN JEW IN LONDON
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    Zionist so-called rabbis = a big shame for Jews!

     

     

    Without religious following to Zionists, Zionism never long existed!!!
    Zionism,who is to be blame?
    The religious followers of Zionists!!!

    Shame on all of you religious Zionist rabbis terrorists!!!
    What a big shame and Chilul HaShem in the name of religious Jews around the world!!!
    What a big busheh for our holy Torah that fake Talmudei Chachomim are supporting this racist Zionist regime in Palestine and teaching us racism and hate against the Muslim people.
     
    SOS!!!     SOS!!!     SOS!!!

    Please stay away of these filthy Zionist religious rabbis who are putting the real Jewish face into this heresy of Zionism which this means the biggest danger for "orthodox" Jews around the globe.

    We appeal to our Jewish fellow brothers!!!

    Let’s make peace with the Palestinians and Muslim people. The Muslims do not hate the Jewish people, they are only against the Zionist occupation of Palestine, ask the holy Jews of Neturei Karta, they will tell you how friendly. The Muslims are to Jews who are true to the torah and fight Zionist terrorism always, they have no problem with these kinds of Jews.

    Lets fro away Zionism and call to the world for help against the Zionists who wants to destroy our holy Torah, we have to go to the world courts and beg them to dismantle the Zionist regime as soon as possible.

    We yearn for the day when many Jews will come to realize that the only real path to peace consists in the Jewish people returning to their true task in exile which means supporting Palestinian sovereignty over all of the holy land!

    After that all we can await the Geuleh Shleimoh in our days,

    Amein!

    Thanks

    Cbbnkuk

    Palestinian Jew in London

     

    Redaction:

    Not only Neturei Karta opposes Zionism. Jews of other denominations also do. Proof: This Blog!

     

    NOT ISLAM, ZIONISM IS OUR ENEMY!

    17-01-2011 om 16:50 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen, Nachlese
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    „Der Zionismus, seine Theorien, Aussichten und Wirkungen“

    Herausgegeben vom Antizionistischen Komitee Berlin 1913

     

    Antwort auf der Anfrage von Herrn Yahya: Unsere Serie ist tatsächlich vollendet. Das Wort „Schluߓ ist eindeutig! Vielen Dank für die Übernahme dessen  in ihrem Blog Al-adala (Gerechtigkeit)

     

    Anfrage an Herrn Amrom Steiner: Sind Sie immer noch der Meinung daß diese Broschüre von ‚Zaddikim‘ verfaßt wurde? Gerne ihre Meinung! Desweiteren, hat ihre Abneigung gegen den Islam schon etwas nachgelassen?

     

    Die Schriftleitung

    17-01-2011 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-01-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN DENOUNCES THE ZIONIST 'RABBIS'
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    הגר"ח קנייבסקי ואלוף פיקוד העורף על "שחר צוהר כתום"

     

    http://www.bhol-forums.co.il/topic.asp?cat_id=4&topic_id=2867134&forum_id=771

     

     

     

    YIMACH SHMAM ALL OF THESE FILTHY MURDERING AMALEK ZIONIST "RABBIS" EVERY SINGLE ONE OF THEM.

    16-01-2011 om 23:53 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.From a ehrlicher Yid in Brooklyn
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    Zionist Puppet Regime of Tunisia Overthrown

     

    The Tunisia protests will spread to Egypt and Jordan..................and toss out the Zionist puppet PA following fall of Lebanon government................just a matter of time!! The rope is tightening around the neck of the Zionist state and their filthy "rabbis" who support them!!

    16-01-2011 om 23:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN WORRIES
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    New Zionist Prime Minister: Stephen Harper

     

    Canada’s Prime Minister warns about ‘growing anti-Semitism’ around the world.

     

    Original article: www.ejpress.org/article/47177

     

     

    DOES ANYONE KNOW HOW MUCH THE ZIONISTS PAY HIM TO BE A SPOKESMAN FOR THE KNESSET AND TO WORRY MORE ABOUT THE ZIONIST STATE THAN ABOUT HIS OWN COUNTRY OF CANADA????

     

    http://windowintopalestine.blogspot.com/2010/02/is-stephen-harper-canadas-most-pro.html

     

    16-01-2011 om 18:31 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-01-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Professor Yakow M. RABKIN 'The General Vanishes', Mondoweiss
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    YAKOV M. RABKIN:

    The general vanishes

    A few years ago, an Iranian general, Ali Reza Asgari, deputy minister of defence, vanished during a foreign trip. Rumours spread that he had defected or had been kidnapped by Israxlis or Americans. At the end of 2010, the general once again appeared in the news. This time he was reportedly found dead in Israxl. 

    While no confirmation from Israxl is forthcoming, there remains a strong suspicion that he was kidnapped by Israxli agents in Turkey, brought to Israxl via the US Air base at Incirlik, interrogated for three years and finally died (was killed or committed suicide) in an Israxli prison. I have no privileged sources to support or deny the story. As a scholar long interested in Israxl and Zionism, I can only assess the probability of such an event. Could Israxl commit such acts? Is it congruent with its past record? Does it fit the ideology of Zionism that lies at the basis of the state of Israxl?

    Prima facie, the source of this story appears credible. This story reached me through a blog named ‘Tikun Olam”, Hebrew for Repairing the World, run by Richard Silverstein, an American Jewish activist. Jews, such as Ilan Pappe, Noam Chomsky and the rabbis of Neturei Karta have been among the most active and best-informed critics of Israxl. This is no coincidence. Most Jews, religious or not, rejected Zionism when it emerged in the late 19th century. In spite of the establishment of the Zionist state and its military an economic successes, Jewish opposition has not vanished to this day. My recent book on Jewish opposition to Zionism explains and interprets this important but often obscured phenomenon that sheds a different light on the century-long conflict in the Holy Land. Having looked at what motivates Jews who reject Zionism, I am inclined to trust Jewish critics of Israxl. While they are motivated by a strong desire to show that what Israxl is and does has nothing to do with Jews, Jewish history and Jewish religion, their sources are usually reliable, and I have no reason to doubt this one.

    Secondly, the suspected scenario fits established patterns. Kidnapping individuals in other countries and bringing them to Israxl is part of the ethos that Israxli security services have developed over the years.

    The history of Zionist activities even before the establishment of the state of Israxl shows a taste for intrepid, often violent adventures and disdainful disregard for law, national or international. The cultivation of distrust by the state of Israxl pretending to assure “the survival of the Jewish people” serves as a carte blanche to justify the use of any and all means available. Ironically, Zionism has turned the Holy Land into the most dangerous country for a Jew to live in. 

    The first political murder perpetrated by Zionist organizations occurred as early as 1924, when Jacob De Haan, a prominent opponent of Zionism, was shot as he was leaving a synagogue in Jerusalem after the evening prayer. His murderers were Zionists who had infiltrated the British police. The murder was to prevent De Haan from organizing a delegation of rabbis to London in the hope of convincing British colonial authorities that Zionists did not represent Jews in Palestine or elsewhere, that Zionists represented only themselves. As a result of De Haan’s assassination, this delegation never left for London, and Zionists continued to act as if the Jews of the world were supporting them. Among the conspirators to murder was the future President of Israxl Yitzhak Ben-Tsvi. Later, Zionist assassination squads committed murders of British and international officials in Cairo, with at least one of them being attributed to the future Prime Minister of Israxl Yitzhak Shamir. 

    There is a bitter irony in the manner in which the state of Israxl consistently ignores and defies public international law. In fact, Israxl may be the only state to derive its legitimacy from an international organization, i.e. the United Nations. It was a decision of the UN General Assembly to partition Palestine in 1947 that gave the Zionist movement a degree of international respectability. Taken against the will of the majority of Palestinians - Jewish, Christian and Muslim - the UN resolution was a bizarre vestige of colonial mentality and a recipe for chronic violence that has plagued the region ever since. When the United Nations later called on Israxl to allow Palestinian refugees back, Israxl refused and snubbed the international organization, proceeding to obliterate hundreds of Palestinian villages. Israxl added insult to injury by settling the lands conquered from Egypt, Syria and Jordan in June 1967. Israxl has since ignored dozens of resolutions adopted by the UN.

    Israxl has acted with resolve and determination, colonizing the occupied territories, assassinating presumed enemies around the world and – with particular relevance to our case - kidnapping people in other countries. The kidnapped are a rather motley crowd, ranging from the Nazi official Adolf Eichmann kidnapped in Argentina to the Israxli nuclear technician Mordekhai Vanunu abducted from Italy. Since kidnapping is part of the Israxli arsenal, it is quite conceivable that General Asgari would be dealt this way. / Israxli security services enjoy the privilege of impunity because of unswerving protection by the United States. In fact, there is an interesting parallel between the exceptionalism of Israxl and that of the United States. Both countries have acted self-righteously in pursuit of its interests whatever the legal consequences. The only counterweight has been the threat of credible force from their adversaries: this is how, for nearly half a century, the aggressive instincts of the United States were held in check by the Soviet Union.

    For decades, rather than admit that the colonial settler state generates hostility through dispossession and displacement, Israxl has attributed the hostility of Palestinians and other Arabs to irrational causes, including “the new antisemitism”. This justified routine use of violence as “the only language they understand”.

    The United States and other Western nations embraced this doctrine soon after the dismemberment of the Soviet Union. Thus the hostility of the perpetrators of the attack on the Twin Towers was attributed to “their hatred of our way of life”, rather than to perfectly rational causes such as rejection of US policies in Western Asia. The stage was set for the concept of “Clash of Civilizations”, and for the unabashed reliance on the use of force in Afghanistan, Iraq, and Pakistan as well as growing threats of the use of force against Iran. This is how the US practices have come to imitate those of Israxl. Kidnapping was renamed “extraordinary rendition”, and came to be practiced with active cooperation of several European and Arab countries. There is little doubt that Israxl and the United States would cooperate in such endeavours. It is therefore quite conceivable that the kidnapping of General Asgari could be carried out as a joint venture of Israxl and the United States.

    To justify a kidnapping of a deputy defence minister of another country, Israxl had to build up the image of Iran as a dangerous and irrational enemy. This is how the Iranian president Mahmoud Ahmadinejad was portrayed as an anti-Semite who threatens to wipe Israxl off the map.

    These two claims have been proven false. While overtly anti-Zionist, he is not anti-Jewish. Indeed, had he been anti-Semitic, he would have harassed Iran’s Jews rather than criticize a nuclear-armed regional superpower. Nor has he threatened to wipe Israxl off the map, as Zionist propaganda claims. Rather, comparing it to the Soviet Union, he expressed a wish to see Israxl as the Zionist state disappear “from the page of time”. Just as the Soviet regime was not wiped out in a hail of nuclear weapons, he does not suggest using force to transform Israxl into a normal state of equal citizens, which would live in peace with its neighbours. Like many non-, anti- and post-Zionist Jews, he wants Israxl to evolve from a state for the Jews to an inclusive state of all its citizens.

    A wish to see Israxl evolve this way was misrepresented as a physical threat against Israxli civilians. This is how the emotionally charged allegations hurled at the Iranian president have become established truth and, moreover, ground for action in Israxl and the United States.

    Zionism has been a rebellion against Diaspora Judaism and its cult of humility and appeasement. Several Jewish thinkers had warned of this predicament. One of them prophesied in 1948, soon after the unilateral proclamation of independence by the Zionist leaders: 

    And even if the Jews were to win the war, […] the “victorious” Jews would live surrounded by an entirely hostile Arab population, secluded inside ever-threatened borders, absorbed with physical self-defence. […] And all this would be the fate of a nation that - no matter how many immigrants it could still absorb and how far it extended its boundaries – would still remain a very small people greatly outnumbered by hostile neighbours. 

    This warning came from the German-American scholar Hannah Arendt who understood the perils of establishing a state against the will of local inhabitants and all the surrounding nations. Secular and religious thinkers alike had feared that Zionism would endanger Jews engulfing them in chronic violence. Indeed, to impose itself onto its “hostile neigbours” Israxl has acquired the mightiest military in the region. But this has brought its citizens neither peace nor tranquillity as if confirming the words of the Biblical prophet Samuel: it is not by strength that man prevails (Samuel I 2:9). 

    Nowadays, when no Arab state poses a military threat to Israxl it is Iran that the Israxlis are being told to fear. Just next to Iran, which is as yet far from acquiring a nuclear potential, lies Pakistan, an unstable regime with a real, not imaginary, nuclear arsenal. Just as Arendt prophesied, there may be no end to existential threats if Israxl maintains its Zionist character. It follows that kidnapping a deputy minister of another country in a third one would make perfect sense in the Zionist frame of mind. While I have no solid evidence that the kidnapping took place, its probability appears rather high. 

    The author is Professor of History and associate of CERIUM, Centre for International Studies at the University of Montreal. His recent book on the history of Jewish opposition to Zionism has been translated into eleven languages. It was named one of the three best books of the year in Japan in 2010, nominated for the Hecht Prize for Studies on Zionism in 2008, and for Canada’s Governor General Award in 2006.

    And 44 Comments to read at:

     

    http://mondoweiss.net/2011/01/the-general-vanishes.html

    12-01-2011 om 17:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-01-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.H.C.Strache in ‘Israxl’ AUFREGER-DOKU-VIDEOS:
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    H.C.Strache in ‘Israxl’ AUFREGER-DOKU-VIDEOS:

     

    „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört": Gleiche Brüder, gleiche Kappen!

    The Austrian right-wing leader Heinz-Christian Strache (FPÖ) during his visit in the Zionist State:

    http://www.krone.tv/Video/Pandi/Teil_1_100_Stunden_-_Pandi_begleitet_Strache_durch_Israxl-Aufreger-Doku-Video-236754

     http://www.krone.tv/Video/Pandi/Teil_2_100_Stunden_-_Pandi_begleitet_Strache_durch_Israxl-Aufreger-Doku-Video-236755

    http://www.krone.tv/Video/Pandi/Teil_3_100_Stunden_-_Pandi_begleitet_Strache_durch_Israxl-Aufreger-Doku-Video-236782

     

    Mit herzlichen Dank an “Der Israelit” http://www.derisraelit.org

     

    11-01-2011 om 18:50 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-01-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.From Brooklyn with Love

    Curiosity

     Besançon was an artist, and become a baal teshuva maybe 40 years ago and became a Breslover who had a group in Aix-le Bains. He moved to his beloved medinah about 20 years ago. Just a Zionist Breslover, nebuch. He even started believing in Na-Nach... .Gevalt...

     


    Judaism is in the dirt. Rachmana Litzlan. Everything, all the Torah leaders, all chassidic leaders, Breslov. Everything. And NK... a failure...

    10-01-2011 om 17:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-01-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.The last battle before Moshiach
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    The last battle before Moshiach
    will be against frumme chareidi Zionism, Amaleqim yimach shemam

     

    List of enemies of Jews: In 1934 years of exile since the destruction of the second Temple in Jerusalem:

     

    The inside enemies:

     

    Ø  biryonim (in the time of Ribaz)

    Ø  apikorsim

    Ø  mumarim

    Ø  malshinim

    Ø  moysrim

    Ø  false moshiachs

    Ø  emancipation in Europe

    Ø  reforms

    Ø  haskala'h

    Ø  Zionists

    Ø  frum Zionists

    Ø  chareidi Zionists

     

    Written by Abraham, Palestinian Jew captive in the Zionist Entity

    07-01-2011 om 14:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-01-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN ASKS THE RIGHT QUESTIONS
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    Who is the guy with the tie!?
    Anyway the samech mem makes sure that Hirsch is used to promote the PA two state solution!
     

    Muslim, Christian and Jewish clerics meet in Ramallah

    Muslim, Christian and Jewish clerics met in Ramallah on Wednesday to declare a joint stance on Israxl's occupation of Jerusalem.

     The religious leaders met at the offices of the Islamic Christian Commission in Support of Jerusalem and the Holy Sites.

    In a news conference at the Ramallah office, the commission's secretary-general Dr Hasan Khatir welcomed the religious officials, in particular Rabbi Moshe Hersch, head of the Neturei Karta group.

     http://rohama.org/en/pages/?cid=3769


    Related: http://www.bloggen.be/jesjoeroen/archief.php?ID=1020803

    06-01-2011 om 18:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.From Brooklyn with Love
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     Haredi Zionists to destroy Al Aqsa

     

    AND THE NKI ASKANIM NEVER CONDEMN HAREDI ZIONISTS...

    THEY JUST EXPECT GOYIM TO HAVE EMUNAS CHACHOMIM THAT "JUDAISM AND ZIONISM ARE EXTREME OPPOSITES"...

     

    http://www.vosizneias.com/72747/2011/01/05/jerusalem-arab-media-reports-jews-planing-to-build-third-beis-hamikdash

     

    “Vosizneias” is a verstunkene zionistische Garbagepile!

    06-01-2011 om 18:36 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-01-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Arky TEITELBAUM to become first Zionist Satmar-Chabad Rebbe
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    Arky Teitelbaum hopes to become the first Zionist Satmar-Chabad Rebbe in history!!

     

     

    האדמו"ר מסאטמר התוועד בבית-חב"ד בקליפורניה

    כ"ק האדמו"ר מסאטמר שליט"א, הנופש בימים אלו בחופשה בעיר הציורית פאלס ספרינגס בקליפורניה, התוועד בסוף-השבוע שעבר בבית-חב"ד המקומי, בהנהלת השליח הוותיק הרב יונתן דננבוים. השליח דואג במהלך כל ימות השנה לאדמו"רים המגיעים לנפוש בעיר השקטה. צפו בתמונות מההתוועדות (בתפוצות)

     

    http://www.kikarhashabat.co.il/סאטמר-בחבד.html

    Communicated from a ehrlicher Yid in Brooklyn.

    04-01-2011 om 20:54 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-01-2011
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael Hirsch 'Das Judentum und Rom'
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    Samson Raphael HIRSCH


    „ DAS JUDENTUM UND ROM“



    Rechtzeitig zum Jahrzeit und als Widerlegung der „politisch korrekte“ Lüge der EU Machthaber und Verbündeten des Zionismus über vorgebliche „gemeinsamen Wurzeln“ einer „jüdisch-christlichen Zivilisation“ erschien eine Wiedergabe vom Aufsatz „Das Judentum und Rom - Gedanken zum Monat Teves“ von Rabbiner SAMSON RAPHAEL HIRSCH sel. A.


    Zu lesen im Blog „Der Israelit“


    http://www.derisraelit.org


    Mit freundlichen Dank an den Schriftleiter von  „Der Israelit“

    03-01-2011 om 23:36 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-12-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.LONDON: JEWISH PARTICIPATION IN GAZA SOLIDARITY RALLY
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    ANTIZIONIST JEWS TOKE PART IN THE PROTEST IN LONDON AGAINST MURDEROUS SIEGE OF GAZA

     


    One of them wrote us:


    “I am a Orthodox Jew From London, I want to say that Isra-he'll has no right to speak in the name of the Jewish people or the Jewish Religion, the terrorist racist Zionist State is FORBIDDEN according to Jewish law, they have NO right to exist, we want Palestine free of Zionism from every inch of Palestine, no 2 state solution ONLY 1 State PALESTINE over all Palestine!!!
    FREE FREE PALESTINE! FREE FREE GAZA!! END ZIONISM NOW!!!

                                      Palestinian Anti-Zionist Jew
                                     London
    ”

    29-12-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-12-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.VETERANS TODAY: WikiLeaks = Zionist Media Manipulation
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    ASSANGE LASHES OUT, PROMISES ISRAXL “LEAK”…IN 6 MONTHS

    By Gordon Duff STAFF WRITER/Senior Editor "Veterans Today"

    “We know what has been released.  The genuinely sensitive material held by Wikileaks, that tying Israxl to actions against America in Iraq, tying Israxl to the drug trade in Afghanistan and tying Israxl to terrorism in Pakistan, have yet to be seen.  Will Assange be releasing these reports in 6 months?  Why wait that long?”

    Two Bedouins walk up to an Army checkpoint outside of Kirkuk.  They ask for cigarettes.  They are dirty, you can smell them 10 feet away.  A young NCO eyes them carefully, fingering the safety on his M-4 carbine and responds.  “You can have a pack but first you have to give us information.”

    The Bedouins look at each other and smile.

    “We just saw two, no ten Iranians swimming the Euphrates River.  It looked like they had guns, no I think it was bombs, no, a big bomb, a dirty bomb I think I heard them say.  They kept saying they were meeting their friends from Pakistan, no, I think it was Al Qaeda, no, now that I think of it, it was Al Qaeda from Pakistan, maybe bin Laden himself, yeah, that’s the ticket.  They were taking nuclear weapons and meeting Usama bin Laden.”

    The corporal, listening intently with a touch of skepticism looks the taller of the two in the eye and asks, “Where, exactly were they carrying these bombs again?”

    The two Bedouins look at each other again, a smile spreads across their faces as they turn to the young soldier, “They had the bombs in their underwear, of course, where to you think terrorists keep such things?”

    Another Wikileak is born…….

    Julian Assange has lashed out at the independent press for their attacks on the credibility of Wikileaks, particularly after revelations of his associations with, not only the New York Times and the powerful Murdoch media empire, both strong voices for Israxl’s Zionist movement, but the Rothschilds family and even, strange as it may seem,  billionaire George Soros.

    While the mainstream media, now openly admitting their partnership with Wikileaks, has built Assange to “rock star” status, their reporting has systematically censored attacks on Wikileaks by, not only alternative media but governments as well.

    Assange’s recent rages at the independent media are a clear indication of the declining status of mainstream press and television as reliable new sources.  With 4 out of 5 seeking their news from the Internet and those looking for something other than sports, fashion and gossip, more likely than not moving increasingly toward the alternative press, Wikileaks, now practically a “brand name” for the New York Times and Fox/Murdoch group, is beginning to look, more and more, like a liability.

    http://www.veteranstoday.com/2010/12/25/gordon-duff-alternative-media-crushes-wikileaks

     

    YouTube Video: http://www.youtube.com/watch?v=7TheJPboU4c

    27-12-2010 om 15:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-12-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WIJ VERGETEN GAZA NIET!
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    GAZA BETOGING TE BRUSSEL
    Informatie:
    Twee jaar na de Israëlische militaire agressie: acties van herinnering en steun.

    Wij vergeten GAZA niet!

    Opheffing van de blokkade van Gaza!
    ...
    Zondag  26 december 2010

    Herdenkingsmars voor Gaza.

    Solidariteit met het Palestijnse volk.
    Vertrek: Stalingradlaan, 14:00

    Twee jaar geleden lanceerde Israxl een moordende aanval op de Gazastrook, ook al was ze bezet en was er een blokkade. Meer dan 1.400 Palestijnen, vooral burgers, werden gedood. Veel organisaties van de mensenrechten, alsmede een speciale VN-missie onder leiding van de Zuid-Afrikaanse rechter Richard Goldstone heeft Israxl beschuldigd van het plegen van oorlogsmisdaden. Deze aanvallen hebben demonstraties uitgelokt in heel de wereld in solidariteit met het Palestijnse volk van Gaza.

    Twee jaar na deze verwoestende militaire aanval, bestaan de illegale blokkade als collectieve bestraffing van de bevolking nog steeds en ondermijnt dit de geloofwaardigheid van het internationaal humanitair recht.

    Als onderdeel van een vreedzame burgeractie houden we een symbolische mars en een wake ter herdenking in Brussel:

    - De opheffing van de blokkade van Gaza
    - Het stoppen van de zionistische politiek van kolonisatie en bezetting van Palestina
    - De veroordeling van het zionisme als een kolonialistische en racistische politieke beweging.
    - Ondersteuning Weerstand van het Palestijnse volk
    - De vrijlating van alle Palestijnse gevangenen
    - Ondersteuning van "Boycot Verkoop en sancties."

    De start van de mars zal het kruispunt van de Stalingradlaan en de Zuidlaan (megafoon beeld) om 13:30 zijn, en we zullen deze optocht op het plein van de Albertina eindigen rond 15:30.

    Wij een beroep op iedereen: burgers, sociale bewegingen, arbeid bewegingen, NGO's, solidariteit commissies, politieke vertegenwoordigers om te protesteren bij ons, massaal, 26 december 2010 in Brussel.

    Solidariteit: Jesjoeroen, Jodendom tegen Zionisme doet mee!

    26-12-2010 om 12:36 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Antizionist Revelations by Tony Greenstein
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Antizionist Revelations by Tony Greenstein

    Secret cables - Tel Aviv (Wikileaks again!)

    Zionists Defend Ahava Staff Who Accuses Jews of Being ‘Christ Killers’

    Madoff Strikes Again as Hadassah Coughs Up $45m

    Israxl Reduces Wheat Supply to the Gaza Strip

    Israxl's Use of Nazi War Criminals - Walter Rauff and Hans Globke

    The Village of El-Arakib Demolished For the Eight Time


    And much more in Tony Greenstein’s Blog

    http://azvsas.blogspot.com

    26-12-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-12-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zionistische Verbrechen in Gaza: Kinderzeichnungen klagen an
    Klik op de afbeelding om de link te volgen Kinderzeichnungen klagen an

    Gaza: A Child's Point of View

     http://www.youtube.com/watch?v=TE-GwpgJTKs&feature=player_embedded

     

    The total collection of artwork by the Palestinian children is available
    for a gallery or museum show. We would be delighted to discuss the
    possibilities for a venue to exhibit these incredible artworks.

    Contact: achildsview1@gmail.com

    Wer kann dieses gleichgültig zuschauen?


    24-12-2010 om 12:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Gebet und Aufschrei zur Vernichtung des zionistischen Staates

    עוררו רחמי שמים

    תפילה וזעקה לביטול המדינה הציונית

    במהרה בעזהשי"ת

     

    בשעה זו שחיי הדרים בא"י תלויים מנגד תחת רדיפות השמד הציוניות

    ובימים אלו ימי השובבי"ם אשר הקריאה מעוררת הזמן זמן גאולתנו

     ופדות נפשנו מגלות מצרים גלות הדעת ומ"ט שערי טומאה

    חובה עלינו לזעוק בקול גדול ולהתפלל לה' אלקינו ואלקי אבותינו אשר גאלנו

     וגאל את אבותינו ברחמים ובנסים גדולים

    ולעורר על זאת בכל עת לצעוק בחזקה בתפילה ותענית בשק ובאפר

    ולהתפלל לביטול המדינה הציונית

    לבקש ולהתחנן מאבינו בשמים "חמול על עמך רחם על נחלתך

    חוסה נא כרוב רחמיך חננו מלכנו ועננו כי לך ה' הצדקה עשה נפלאות בכל עת

    הבט נא רחם נא על עמך מהרה למען שמך ברחמיך הרבים ה' אלקינו

     חוס ורחם והושיעה צאן מרעיתך

     ואל ימשל בנו קצף כי לך עינינו תלויות

    הושיענו למען שמך רחם עלינו למען בריתך הביטה

    ועננו בעת צרה כי לך ה' הישועה.



    Quelle: Zeitschrift "HoEmess" n°55 Seite 3

    24-12-2010 om 12:16 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-12-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.LOVE STORY: SCHWEIN ABBAS und NETUREI KARTA
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Abu Mazen wanted Zionists to Attack Hamas!!


    THE BELOVED, REPEATEDLY BELOVED ESTEEMED PRESIDENT OF NETUREI KARTA

    THE BELOVED, REPEATEDLY BELOVED ESTEEMED PRESIDENT OF NETUREI KARTA

    THE BELOVED, REPEATEDLY BELOVED ESTEEMED PRESIDENT OF NETUREI KARTA

    THE BELOVED, REPEATEDLY BELOVED ESTEEMED PRESIDENT OF NETUREI KARTA

    THE BELOVED, REPEATEDLY BELOVED ESTEEMED PRESIDENT OF NETUREI KARTA

     

     

    WILL THIS INFORMATION GO IN SILENCE??? WE ARE NOT SURPRISED, ARE WE, THAT THE BELOVED "PRESIDENT" OF PALESTINE OF NETUREI KARTA WANTED HIS ZIONIST MASTERS TO FIGHT HAMAS?????!!!!!!!!!!!!!

    GEVALT  GEVALT GEVALT!!!!!!!!!!!!!!!!!!

     

    Abbas wanted Israxl to help attack Hamas, WikiLeaks cable shows

    Document from 2007 quoted Shin Bet chief Diskin as saying Israxl had 'established very good working relationship' with Abbas and that PA security in turn was sharing 'almost all its intelligence with Israxl'.

    By Barak Ravid and The Associated Press

    Palestinian President Mahmoud Abbas wanted Israxl's unprecedented help to attack Hamas after the militant group overthrew his Fatah movement in a bloody coup, according to a classified cable just released by WikiLeaks.

    In the June 2007 cable, U.S. Ambassador to Israxl Richard Jones wrote that Shin Bet security chief Yuval Diskin had told him in a meeting that Fatah was in complete despair over the situation in the Gaza Strip.

    The cable was released at the beginning of the violent clashes between Fatah and Hamas; three days after the meeting between Jones and Diskin on June 9, Hamas seized control of the coastal territory and displaced the Palestinian Authority government there.

    Israxl has "established a very good working relationship" with Abbas' forces, Diskin told Jones in their meeting. As Hamas was overrunning Gaza, Diskin said, some desperate Fatah leaders even wanted Israxl to attack Hamas.

    According to the cable, Diskin assumed in the early days of the clashes that Hamas was not yet strong enough to destroy Fatah's presence in the Gaza Strip. Hamas may be able to win the battles, Diskin said, but Fatah's response would be damaging.

    Diskin told the American envoy that Hamas had managed to penetrate the echelons of Fatah's security forces, emphasized that Abbas' faction was suffering a leadership crisis and had put senior official Mahmoud Dahlan in charge of overseeing the situation in the coastal territory.

    Dahlan was in effect managing the security forces in Gaza from affar, said Diskin, adding that it was not even clear where he was located.

    Jones emphasized in the cable that an aide to Diskin had surmised that Dahlan was in Cairo at the time; a few days later Diskin told Jones that Dahlan was in Amman.

    Diskin told the American envoy that although Fatah was desperate, its leadership was behaving as would be expected of people faced with such a difficult situation.

    He told Jones that Fatah had thus turned to Israxl for help in attack Hamas, which he termed a new and unprecedented development in Jerusalem's relations with the Palestinian Authority.

    Diskin went on to share with Jones sensitive details relating to the cooperation between the Shin Bet and the Palestinian security and intelligence forces in the West Bank.

    Palestinian security was sharing "almost all [its] intelligence with Israxl," Diskin tolf Jones.

    The disclosure could embarrass Abbas and his Fatah movement, which Hamas has always accused of working with the Israelis.

    Send by: A ehrlicher Yid fun Brooklyn

    21-12-2010 om 18:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-12-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Ivrit NK = Zionism
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    Ivrit NK = Zionism

     

    http://bhol-forums.co.il/topic.asp?cat_id=4&topic_id=2857280&forum_id=771
     
    http://www.youtube.com/watch?v=W00gUmq1sD0&feature=player_embedded

     H: Woe!!! NK-Palestine are speaking "ivrit" in the Holy Land, on the Arab soil of Palestine! What is this kind of anti-Zionism? The language of the country is Arabic! Speaking "Ivrit" is to recognizing and supporting the terrorist Zionist State! We must be aware of this!

     D: Ivrit NK = ZionismIvrit NK = ZionismIvrit NK = Zionism…

     C.B.: That's ONLY in the Terrorist Zionist Regime, but NOT by us ברוך ה' here in London

     D: Come on ...have you ever seen a criticism of Hirsch using rayne Ivrit?? And you yourself get all excited about whatever he does ...shesike ke hodaa! !!

     C.B.: What Should Hirsh do if this dirty Language is the ONLY one what he knows???!!! He’s trying to do what he can, SO WHAT IS THE AEITZE FOR HIM?? DO NOTHING???!!!  I am just asking because I want really know,,,,

     D: I HAVE ALREADY WRITTEN ABOUT THIS SEVERAL TIMES...HE COULD GET SOMEONE TO WRITE UP THE STATEMENT IN ENGLISH AND HAVE AN ARAB READ IT. HE COULD WRITE IT IN YIDDISH, WITH A TRANSLATION INTO ENGLISH AND THEN INTO ARABIC...

     R.: R. YM Hirsch knows Yiddish very well. But the crowd has to know that in the meantime most people in Meah Shearim speak Ivrith even if they're able to talk to you in Yiddish as well. I don't know why but it is simply like this.

     H : Félicitations  Monsieur; remarque judicieuse ! 

    עס איז ליידער אזוי! דארט רעדט מען די טמא'נע שפראך אן יבערטראכט און ווען עס איז נישט נייטיג.
    דאס ערשטע מאל (און דאס לעצטע ביז משיח וועט קומען) מיין מאן איז געווען דארט פאר א מצוה האט ער זיינע קלעפ בעקומען. ער האט געזעהן היימישע אידן וואס קענען קיין שום אידיש!!! ער איז איינגעשטאנן ביי א משפחה נטורי-קרתא, לא עלינו!

     

     

    A :That was and is the purpose of Zionism, to occupy the mind and the heart of the Jewish people by the impurity language

     D: The crowd only knows Arabic. Why would they care, and why would he have to read out a whole drasha in such pure Ivrit?? This makes no sense.

     H: Responded well! Perhaps not with the mouth, but with the heart these "frimmakes" forget they’re in Exile and Dispersion. The national language is Arabic. Foreigners who want to live there must be integrated into Arab society, of course, not assimilate. They aren’t in their country in Palestine; they are in Arabic Palestine. In Antwerp, I must also speak Flemish when I talk with non-Jewish inhabitants.

    A: The only language that I know is Hebrew, and no too good English, no more

     I am anus/ אנוס, what can I do?

    I know well only the filthy Hebrew, with Hebrew language I call: 

    להשמיד את השלטון הציוני ימח שמו

    למחוק את השלטון הציוני מהמפה

    מחיקת המדינה הציונית, היא הצלת ישראל והצלת העולם כולו

     That is what I can say before Palestinian press conference in Hebrew

     That is what I can say in Hebrew and shock the Jewish world

    Rabbossay, give me the opportunity to say speech before Palestinian press conference, and as a Jew, servant of the Almighty G-d blessed is he, I will call:

     WIPE OUT ISRAxL FROM THE MAP= THIS WILL BE GREAT KIDUSH HASHEM

     DESTROY THE STATE OF ISRAxL / WIPE OUT THE STATE OF ISRAxL

     SOMEBODY IS BRAVE TO SAY THAT IN THE MEDIA???

     SHORT AND STRIKE STATEMENT

     D: YOUR ENGLISH IS NOT BAD. OF COURSE, YOU ARE AN OYNESS. BUT YOU COULD DO THINGS NOT TO BE MECHAZEK IVRIT IF YOU WERE A PUBLIC PERSON, AN ASKAN!

     A: SO YOU MEAN THAT ASKAN HAS MUCH MORE RESPONSIBILITY THAN PRIVATE PERSON LIKE ME 

     D: Of course! Hirsch has to be very careful since he (like NKI) say they represent not only themselves by thousands and thousands of "authentic Jews"!!! AND IF AN ARAB SAYS WHO  ARE THE AUTHENTIC JEWS, WHAT DOES MR. HIRSCH SAY THEN??!!! (IN IVRIT OF COURSE!)

     A: AND IVRIT is not a legitimate language. But Hirsch makes the accursed language legitimate. WHY IS IT POSSIBLE TO CURSE OUT THE ZIONIST MEDINAH WHILE SPEAKING IN PERFECT IVRIT (LIKE A MEMBER OF KNESSET)???!!

     C.B. Magnificent question!

    20-12-2010 om 19:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-12-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.From Brooklyn with Love
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    “FREE” PALESTINE? GEVALT!!!!

     

    http://bhol-forums.co.il/topic.asp?cat_id=4&topic_id=2857280&forum_id=771
     

    http://www.youtube.com/watch?v=W00gUmq1sD0&feature=player_embedded

     

    Reactions from ehrliche Yidden in Brooklyn, London and Antwerp:

     

    H: “Woe!!! NK-Palestine are speaking "Ivrit" in the Holy Land, on the Arab soil of Palestine! What is this kind of anti-Zionism? The language of the country is Arabic! Speaking "Ivrit" is recognizing and supporting the terrorist Zionist State! We must be aware of this!”

     

    CB: “ ISRA-H'ELL =  OUT!!!
    PALESTINE =  IN!!!
    END OF ISRA-'H'ELL 1948-2011  HELEVAY HELAVAY HALEVAY!!!


     
    בעז"ה, סוף וקץ המדינה הציונית הארורה בהאי שתא, בשנה הזו דשנת התשע"א, הלוואי הלוואי הלוואי!!!
    מדינה פאלסטינית על כל ארץ הקודש!!!

    FREE FREE PALESTINE!!!
    DOWN DOWN ZIONIST TERRORISM!!!
    ZIONISTS OUT OF PALESTINE!!!
    PALESTINIAN PEOPLE COME BACK TO YOUR LAND!!!
    PEACE FOR THE PALESTINIANS!!!
    JUDAISM YES, ZIONISM NO!!!
    Jewish People who are living in the Holy Land MUST Wave The Palestinian Flag with SOLIDARITY!!!
    That's the ONLY Torah way to stay in the holy Land of Palestine and to get saved from the Terrible Big Destruction what's going to happen on the Terrorist Zionist Regime in the Land of Palestine!!!

    קבלת עול הגלות "ראטעוועט" כלל ישראל!!!

    CB” 

     

    D: “That's true leider... to make it worse Hirsch only knows Yiddish and Ivrit although a few NK know English ....Gevalt ....

     

    YES!! TRUE PONT!!!

     

    THIS IS NOT A SHAME TO LEARN TO SPEAK ARABIC....ADRABA THIS IS CHOVA/OBLIGATION, LA'ANIUS DAATI...

     

    So what is all the excitement?  R. M.B. Beck talks about the issue of Ivrit after the Satmar Rav. Will he criticize Hirsch?  And he can only get to Beis Lechem with a heter from the Zionists!!!!!! Is that kanoyos? ?

     

    His father was an American. Couldn't he learn English?  Even Hirsch’s wife is American!!

     

    http://www.youtube.com/watch?v=W00gUmq1sD0&feature=player_embedded

    After all the understanding from the Satmar Rav (and R. MB Beck) about Ivrit, here is R. Yisroel Moshe Hirsch speaking pure Ivrit to the conference in Bethlehem................He uses an Arab to translate into Arabic but can't use some to translate from Yiddish into English and then into Arabic. He can't even get into Bethlehem without a pass from the Zionists!!! AND HE SHOWS HIMSELF TOTALLY ON THE SIDE OF THE MOSSAD-SUPPORTED PA UNDER ABU MAZEN.........................

     

    And gives the same slogans as usual ("we" and "we" and "we" as if he represents thousands and thousands of Jews, and that everyone should understand that the Zionists don't represent Judaism, etc. etc. etc. etc. etc. etc.!!).

    GEVALT!! GEVALT!!

     

    Of course, that English is much more better than Filthy Ivrit

     But if he spoke there Loshon Hakoidesh without Zionist hebrew words..if he spoke carefuly...so i think it is not bad

     But of course we must only use Loshon hakoidesh only for torah lesson and shiurim and teffilos...beside speeches...”

     

    It's sickening how he reads a letter in pure Ivrit ("echat uletamid") without even a shinui be'alma to give importance of the communication of the Zionist language AND THIS IS NOT THE FIRST TIME.........WHERE ARE THE ASKANIM OF NK”INTERNATIONAL” TO DISAGREE WITH THIS???!!!

    GEVALT!!!

    17-12-2010 om 16:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.FREE PALESTINE (2)
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    ADDENDUM:

    “The truth is. R. Moshe Hirsch is responsible for the Ivrit of his son. He could have taught him English.  Yisrael Meir's wife is also American!  They all have American passports.
    Will R. MB Beck criticize. Hirsch for using since rayne Ivrit??????????
    Will NK ”International”, put the video on their website??!!”

    17-12-2010 om 16:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-12-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JUDAICA available at SPINOZA AMSTERDAM

    New Judaica-Lists

     

    Announcement: Just published on our website www.spinozabooks.com:

    List100: Bible
    List99: Dutch Judaica 1800-1941
    In case you would like to receive a printed version, please let me know.

    Recently updated:
    List101: Modern Spinozana. In-print as well as out-of-print books

    Forthcoming lists:
    - German publications on Zionism
    - Jewish Bibliography


    Best regards,

    Manja Burgers

    14-12-2010 om 19:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS TO THE POINT

    Ambassadors plant trees for Zionist Entity 

    “As well as a representative of the Palestinian Authority …. This is an act of human solidarity …”!!!

     NOW ISN'T THAT JUST "HEART WARMING"..........PLANTING TREES..............MAYBE THESE AMBASSADORS (AND THE ZIONIST CONTROLLED PA PUPPETS ALSO PARTICIPATE..........), THESE ZIONIST FACILITATORS SHOULD PLANT A FEW IN GAZA OR THE WEST BANK OR LEBANON WHERE THEIR BELOVED MURDERERS DESTROYED SO MUCH........... 

    Zionist Propagandavideo: Ambassadors Plant First Trees in Burnt Carmel Forest

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/141127

    14-12-2010 om 16:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-12-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen. - (תענית דף ה' ע
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    ויחי

     

    יעקב אבינו לא מת:

     

     

      -  (תענית דף ה' ע"ב)Vater Jaakauw stirbt nicht

     

    1.

    Dich ergreifet Schmerz und Bangen,

    Wenn das Aug‘ des Frommen bricht?

    Himmelwärts ist er gegangen –

    Doch gestorben ist er nicht!

     

    2.

    Störe ja nicht seinen Frieden,

    Nur die Hülle schläft verklärt,

    Körperlich ist er geschieden,

    Geistig lebt er hochgeehrt!

    13-12-2010 om 18:07 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-12-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A PALESTINIAN JEW DENOUNCES THE ZIONIST FRUMMACKES
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    What Jewish People Should Really Know

     

    Between 27 December 2008 and 18 January 2009, over 1400 Palestinians were killed by The Zionist Terrorists in a brutal and illegal attack on the Gaza Strip, destroying lives and infrastructure. Two years on, Gaza’s infrastructure has still not been repaired due to the Zionist terrorist blockade. Families are still living in tents. UN schools are unable to rebuild as Zionist blocks concrete and building supplies.

    THAT'S BEING DONE IN THE NAME OF ALL JEWISH PEOPLE IN THE WHOLE WORLD!!!

    IN YOUR NAME AND IN MY NAME!!!
     
    Join the Anti Zionist Jewish Movement and bring family and friends, to send a clear message to the world.

     

    STATE OF ISRA-HE'LL, YOU HAVE NO RIGHT TO SPEAK IN THE NAME OF THE JEWISH POEPLE! 

     

    END THE SIEGE ON GAZA! FREE PALESTINE! END ZIONISM NOW! END RELIGIOUS ZIONISM NOW!

     

    OVADYE YOSEF SHAME ON YOU!

    ELIYASHEV SHAME ON YOU!

    SHTEINMAN SHAME ON YOU!

    BER ROKACH SHAME ON YOU!

    MOSHE HAGER SHAME ON YOU!

    YANKEL ALTER SHAME ON YOU!

    AND ALL THE AGUDAH RABBIS SHAME ON ALL OF YOU!!!

    WE JEWISH PEOPLE WANT TO LIVE IN PEACE WITH THE MUSLIM PEOPLE AND NOT BE A PART WITH THIS ZIONIST RACISEM AGAINST THE NON JEWISH PEOPLE!!!
    JUDAISM YES! ZIONISM NO! RELIGIOUS ZIONISM NO!

    Thanks

    PALESTINIAN JEW IN LONDON

    10-12-2010 om 11:36 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS NETUREI KARTA 'INTERNATIONAL' LETTER TO OBAMA'
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    April Letter from Neturei Karta "International" to Obama

     

    I have no koyach to go through every single point on this letter (below) to Obama in the name of "NKI" from SIX MONTHS AGO. OY OY OY ..........It breaks my heart to read a letter with sheker and narishkeit to the PRESIDENT OF THE UNITED STATES which makes a leytsonos from YIDDISHKEIT.  WHOEVER KNOWS ENGLISH CAN READ IT THEMSELVES AND SEE ALL THE SHTUSIM AND GROBBE SHKARIM............GEVALT.........HASHEM SHOULD BE MOYCHEL WHOEVER WROTE UP THIS LETTER.

    1) THEY EXPECT OBAMA TO BELIEVE 2 MEN OF NETUREI KARTA MORE THAN AIPAC, SENATORS, THE AGUDAH, ETC.

    2) THEY CONTINUE TO TEACH ABOUT THE SHALOSH SHVUAS AND ABOUT GOLUS TO GOYIM.

    3) THEY LIE ABOUT THE NUMBERS OF "TORAH-TRUE JEWS" AS IF OBAMA CANNOT FIND OUT THE TRUTH ABOUT HOW MANY PEOPLE NK REPRESENT.

    4) THEY TELL OBAMA ABOUT HASHEM'S "PEACE PLAN" AS IF THEY HAVE A SECRET PHONE LINK TO HASHEM.

    5) THEY THINK IF THEY USE THE TERM "HOLOCAUST SURVIVOR" THIS WILL HAVE A BIG INFLUENCE.

    READ THE STUS LETTER HERE:

    http://www.nkusa.org/activities/Statements/20101203.cfm

    10-12-2010 om 10:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-12-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Palestinenischer Jude: 'Vertrauet auf Gott'
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    קוה אל ה'

     

    בס"ד

     

    בסוף תפילת שחרית, אנו אומרים "קוה אל ה', חזק ויאמץ ליבך, וקוה אל ה'...מי כאלקינו מי כאדוננו מי כמלכנו מי כמושיענו" וכולי

     

    כתב מרן החיד"א זיע"א ב"קשר גודל" סימן כ', אות ז' :

    אין כאלקינו-כנגד בבל, שנבוכדנצאר גזר שישתחו לצלם.

    אין כאדוננו-נגד מדי, שאחשורוש מכרנו להמן לעבדים.

    אין כמלכנו- כנגד יון, "שאלכסנדרוס מלך בכל העולם.

    אין כמושיענו-כנגד עשו, ועלו מושיעים בהר ציון לשפוט את הר עשו

     

    וראוי מאוד מאוד לתת על זה את הדעת ואת התשומת לב, כל שכן בימינו, בדור החשוך הזה שהחשיכה הציונות את העולם

     

    ויש לשאול, מה עניין מושיעים לעניין גזירות כמו צלם, עבדים, ושעבוד, שאלכסנדרוס שמלך בכל העולם, ובני תבל נשתעבדו לו

     

    הרי צלם זה ע"ז, זה רע ומתועב

    עבדים, הרי אנו עבדי ה', ואם אנו נמכרים לעבדים, אוי לנו, שנאמר עלינו מפי ה', עבדי הם, עבדות לאומות זה רע

    כל שכן שעבוד מלכויות, שזה גם רע לעם ישראל

    אז מה עניין ישועה להנ"ל? מדוע זה נכלל עם הרע??? וקשיא

     

    רואים אנו כאן רבותיי, ארבע מלכויות כסדר: בבל, מדי ופרס, יון, ואדום

     

    והנה רבותיי, הטעם הוא, שבאחרית הימים, עתידים בגלות הרביעית בני אדום הוא עשו, עתידה להיות גאולת כזב מצד עשו, לתת לישראל ממשלה, גאולה, ממשלה וגאולה מסיטרא דשיקרא, סיטרא אחרא, ולכן כאן עניין הישועה זה רע ושקר ותועבה, כי זה בא מצד אומות העולם, שלא ברצון השם יתברך

     

    האומות רוצות לקרר לבני ישראל את התקוה והציפייה לישועת השם יתברך, הם רוצים לפגום ולקרר את התקוה שיבוא משיח בן דוד, עבד השם, שיבוא במהרה בימינו

     

    ולכן אנו פותחים ומתחילים, קוה אל השם, חזק ויאמץ ליבך וקוה אל השם

     

    כל שעלינו לומר לאומות, לא מדובשכם ולא מעוקציכם, כל רצונינו הוא לקיים גזירת ורצון השם מלכינו, להיות נכנעים לכם בעידן גלותא עד ירחם עלינו ה' ויגאלינו בב"א

     

    !!ולכן אין כמושיענו!!! ה' הוא מושיענו, והוא יגאלינו ויושיענו ולו נקוה נצפה ונייחל, ולא לתשועת בשר ודם, וחסד לאומים חטאת

     

    בעזהשי"ת, נראה במהרה בחורבן וביטול מדינה הציונית ימ"ש, אמן ואמן

     

     

    א. ט. פון פלסטין

    09-12-2010 om 12:16 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A PALESTINIAN JEW SCREAMS 'GEVALT'
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    Gevalt!

     

     

    YIDDISHKEIT IS AGAIN IN THE GARBAGE...
     
    ARABS ARE ANGRY THAT "JUDAISM" CALLS FOR DENYING THEM HOUSES, AND TO BE EXPELLED FROM PALESTINE...

     

    THEY ARE PREPARED TO FIGHT "JUDAISM" BECAUSE OF THE AMALEK MIZRACHI "RABBIS"... AND THE THEFT AND RISHUS OF THE ZIONIST STATE.
     
    IN ADDITION, FROM THE "HAREDI" THERE IS TOTAL SILENCE... ALL HAREDIM, INCLUDING "EYDA HACHAREIDIS"!

     

    GEVALT!!! THEIR SILENCE WILL GRANT THEM THE SAME PUNISHMENT AS THE MIZRACHI AMALEKIM!!!

     

    A PALESTINIAN JEW IN LONDON

    09-12-2010 om 10:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 10 12 08
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      Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    Quote: “The most powerful tool in the hand of the oppressor is the mind of the oppressed.” -- Stephen Biko

    Pic: Filip DEWINTER, Flemish Zionist Islam beater = a “good Goy”

     

    Information Clearing House   

    News you won't find on CNN and Fox News                

    07/12/10  

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

    Click here to read this newsletter online:

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    For Headlines - http://www.html2rss.com/site/321608-Information-Clearing-House-News.xml 

    - For Newsletter -  http://ichnews.blogspot.com/feeds/posts/default


     Western Civilization Has Shed Its Values By Paul Craig Roberts The disregard for the First Amendment is well established in the US media, which  functions as a propaganda ministry for the government.
    http://www.informationclearinghouse.info/article27012.htm

    Leaks Suggest Iran Is Now Winning in the Middle East

     By Juan Cole Iran is winning and Israxl is losing. That is the startling conclusion we reach if we consider how things have changed in the Middle East in the two years since most of the WikiLeaks State Department cables about Iran's regional difficulties were written. http://www.informationclearinghouse.info/article27020.htm

     The Charade of Israeli-Palestinian Talks By Noam Chomsky The focus on settlement expansion, and Washington's groveling, are not the only farcical elements of the current negotiations. The very structure is a charade. http://www.informationclearinghouse.info/article27019.htm

     John Pilger, : Offering to guarantee Assange's surety.:  "I have a very high regard for him," Pilger told Riddle. "I'm here today because the charges against him in Sweden are absurd, and were judged as absurd by the chief prosecutor" until a "senior political figure intervened." http://bit.ly/gm8ueY

     Need a laugh?
    U.S. to Host World Press Freedom Day in 2011: New media has empowered citizens around the world to report on their circumstances, express opinions on world events, and exchange information in environments sometimes hostile to such exercises of individuals' right to freedom of expression
    http://www.state.gov/r/pa/prs/ps/2010/12/152465.htm

     Israeli rabbis tell Jews not to sell homes to Arabs: - Dozens of Israeli rabbis, some of them civil servants, issued an appeal on Tuesday telling locals not to sell or rent property to non-Jews, drawing condemnation from lawmakers and human rights activists.
    http://news.yahoo.com/s/nm/20101207/wl_nm/us_palestinians_israel_rabbis

    Need a good laugh?
    Abbas threatens to dissolve PA, let Israxl take over West Bank:

    Palestinian President Mahmoud Abbas has warned he may dissolve his self-rule government and ask Israxl to resume full control of the West Bank if troubled peace talks fail.http://bit.ly/e60JTL

     

     A Moment Of Peace And Joy - Video
    http://www.youtube.com/watch?v=NA1i36Dd1qs&feature=player_embedded

     

     KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

     KCNA Holds US Wholly Responsible for Nuclear Threat and Proliferation

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Bring in Hamas from the cold
    By Linda S. Heard A cable from French President Nicolas Sarkozy to his U.S. counterpart Barack Obama leaked by WikiLeaks shows that Sarkozy believes the Quartet’s hard line stance on Hamas is harming the Palestinian National Authority (PNA) more than they do Hamas and he, therefore, wants an initiative “to repackage the Quartet principles.”

    Seven reasons why capitalism can't recover anytime soon
    By Shamus Cooke  As the recession grinds on, politicians in most industrial countries have an incentive to make exaggerated claims about the supposed coming economic recovery. Some say the recession is over. Obama is in the group that claims we're on “the road to recovery,” while other nations can only spot recovery “on the horizon.” Below are seven important social phenomena that point to a more realistic economic and political outlook.

    Obama’s Israxl policy: Speak softly and carry a very big carrot
    By Maidhc Ó Cathail Even those familiar with the long and shameful history of America’s appeasement of Israxl were taken aback by the Obama administration’s extraordinary offer to Netanyahu.

    Religious intolerance, American style
    By Yuram Abdullah Weiler “Congress shall make no law respecting an establishment of religion, or prohibiting the free exercise thereof,” states the First Amendment to the Constitution of the United States of America in part.

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

     

    XPIS

    http://xpis.ps/xpisps/Default.aspx

     

    Dershowitz Zionist liar par exellence

    download


    Tony Greenstein’s Blog

     

    http://azvsas.blogspot.com

     

    Israxl's Racist Rabbis Forbid the Sale of 'Jewish' Land and Homes to non-Jews

    Rabbi Schochet of the Racist Lubavitch - Big Questions Panellist and Guardian Columnist

    How To Kill Goyim And Influence People: Leading Israeli Rabbis Defend Manual For Killing Non-Jews

     

    John Hagee – Hitler’s was god’s servant

    Christian Zionism – Ally of both Zionism and anti-semitism

     

    The Complicity of Mubarak and Abbas is There for All to See.

     

     

       Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    09-12-2010 om 06:55 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-12-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.CHANUCKOH TEFILLO FROM A PALESTINIAN JEW

    בס"ד

     

    תפילה

     

    רבונו של עולם, יהי רצון מלפניך שתקבל שוועתינו ותפילותינו ברצון.

     

    הציונים הכופרים ימ"ש עומדים עלינו כהיוונים, להשכיחנו תורתך ולהעבירנו מחוקי רצונך מאז התייסדות המדינה הציונית הרשעה עד עצם היום הזה.

     

    לכן יהי רצון מלפניך השם אלקינו ואלקי אבותינו, שתחוס ותחמול ותרחם עלינו, שתתבטל המדינה הציונית הרשעה, תחרב מדינת השמד הציונית, וימותו השליטים הציוניים.

     

    הראינו בחורבן מדינה הציונית ושמחינו בביטולה.

     

    ותמגרם ותשברם ותשפילם ותכלם ותכניעם ותעקרם מן העולם.

     

    ונזכה ליום בו אנו עמך בית ישראל, נשמור ונקיים תורתך הקדושה בקדושה ובטהרה, ללא טירדה וללא תמיכת כספי הציונים הרשעים והטמאים ימח שמם, ונסו יגון ואנחה.

     

    ורחם על בניך הרוצים להציל עצמם ולברוח מהמדינה הציונית הרשעה.

     

    ותעורר ברחמיך הרבים על עמך ישראל האומללים הסובלים תחת מעשי כישוף הרשעים העמלקים לתמוך במדינתם ורשעותם בתוך הגלות המר הזה שאין יודעים בין ימינם לשמאלם.

     

    קיים לנו חכמים ומנהיגי אמת בדרך תורתך הקדושה, ובטל את רבני השקר הרשעים והערב רב, ותשפילם ותכניעם ותעקרם מן העולם, בגלל שבמעשיהם הם מחללים את שמך הגדול, בהתחברם לרשעים הציונים הכופרים, מאשרי זדים ומסייעים ידי עוברי עבירה, ומייקרים שם אלילים, ומגבירים ומגדילים כח הטומאה  והמינות בקרב ישראל עמך, ח"ו! ומדיחים צאן מרעיתם בדרך השקר הציונית, ומעניקים הכשר לטומאה והעבודה הזרה הציונית, וברשעתם כי רבה ממיטים המה חורבן על בני ישראל, ח"ו.

     

    הראינו ושמחינו בחורבן הציונים הרשעים, והרשעה כולה כעשן תכלה, כי תעביר ממשלת זדון מן הארץ, ושמחינו במהרה בביאת משיח בן דוד עבדך, במהרה בימינו אמן, כן יהי רצון!

     

    עשה למען אמיתך, עשה למען בריתך, עשה למען גדלך, עשה למען דתך, עשה למען הדרך...

     

    יהיו לרצון אמרי פי והגיון ליבי לפניך, ה' צורי וגואלי.

     

    א. ט. א איד פון פלסטין

    08-12-2010 om 13:05 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-12-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.CHABADNIK CHILLUL HASHEM!
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    Found in the Junk Website: “Wosizneias”:

    Israeli Chabad Emissary Under Arrest Says "Fooled Into" Smuggling Cocaine

    http://www.vosizneias.com/70549/2010/12/06/madrid-spain-israeli-chabad-emissary-under-arrest-says-fooled-into-smuggling-cocaine

     

     Of course  this is " Because the Spaniards, like the Japanese,  are  A N T I S E M I T ES”!!!!!!!!!!

    07-12-2010 om 14:19 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 10 12 07
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    Quote: “The most powerful tool in the hand of the oppressor is the mind of the oppressed.” -- Stephen Biko

    Pic:  Chabadnik Devil Alan Dershowitz

     

    Information Clearing House   

    News you won't find on CNN and Fox News                

    06/12/10  

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

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    For Headlines - http://www.html2rss.com/site/321608-Information-Clearing-House-News.xml 

    - For Newsletter -  http://ichnews.blogspot.com/feeds/posts/default

     Western Civilization Has Shed Its Values By Paul Craig Roberts The disregard for the First Amendment is well established in the US media, which  functions as a propaganda ministry for the government. http://www.informationclearinghouse.info/article27012.htm

    Using WikiLeaks to Advance the Narrative of War on Iran Morally bankrupt U.S. media buries facts that counter the case for war. By MUHAMMAD SAHIMI The mainstream media fails to point out that almost all of the Arab nations whose leaders have advocated an attack on Iran are ruled by unpopular and corrupt dictatorships that are supported by the United States: http://www.informationclearinghouse.info/article27009.htm

     Ron Paul: Don't Blame Wikileaks! :
    Wikileaks Reveals U.S. Government's Delusional Foreign Policy
    Audio and Transcript State secrecy is anathema to a free society. Why exactly should Americans be prevented from knowing what their government is doing in their name?
    http://www.informationclearinghouse.info/article27011.htm

     Mike Huckabee says Julian Assange Should be Executed. Video At a Bet El Dinner for the Jewish community in New York last night he said whoever leaked the material should be "prosecuted to the fullest extend of the law". His comments were greeted with applause.  http://www.informationclearinghouse.info/article27008.htm

     Something Inside So Strong
    In Support Of Wikileaks And Julian Assange
    Video And for all of those who fight to ensure that our government is held to the highest standards.
    http://www.informationclearinghouse.info/article27010.htm

     Canada-Israxl: The Other Special Relationship  Fault Lines - Al-Jazeera Canada has become one of Israxl's most fervent supporters. Avi Lewis investigates.http://www.informationclearinghouse.info/article27006.htm

      Farewell to the EU Superstate By Mike Whitney Once again, Ireland finds itself with an opportunity to strike a blow against the EU and end the dream of a corporate superstate.   All they need to do is vote "No". http://www.informationclearinghouse.info/article27013.htm

      Helen Thomas' school scraps award over 'Zionists' remark: The Detroit, Michigan, institution that Thomas graduated from in 1942, said in a statement Friday that the school will no longer give out the Helen Thomas Spirit of Diversity in the Media Award. "Wayne State encourages free speech and open dialogue, and respects diverse viewpoints," the school's statement said. "However, the university strongly condemns the anti-Semitic remarks made by Helen Thomas during a conference yesterday."
    http://edition.cnn.com/2010/US/12/04/helen.thomas.award/

     Riddle of missing fingerprints on Dr David Kelly's 'overdose' pill packs: Fresh doubts have been raised over how Dr David Kelly died after police admitted no fingerprints were found on the packs of pills he supposedly overdosed on. http://bit.ly/hZg2I8


    Need a good laugh?
    Abbas threatens to dissolve PA, let Israxl take over West Bank:

    Palestinian President Mahmoud Abbas has warned he may dissolve his self-rule government and ask Israxl to resume full control of the West Bank if troubled peace talks fail.http://bit.ly/e60JTL

     

     A Moment Of Peace And Joy - Video
    http://www.youtube.com/watch?v=NA1i36Dd1qs&feature=player_embedded

     

     KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

     KCNA Holds US Wholly Responsible for Nuclear Threat and Proliferation

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Taking American imperialism to task
    By Seumas Milne Official America's reaction to the largest leak of confidential government files in history is tipping over towards derangement. What the White House initially denounced as a life-threatening “criminal” act and Secretary of State Hillary Clinton branded an “attack on the international community” has been taken a menacing stage further by the newly emboldened Republican right

    Obama’s Israxl policy: Speak softly and carry a very big carrot
    By Maidhc Ó Cathail Even those familiar with the long and shameful history of America’s appeasement of Israxl were taken aback by the Obama administration’s extraordinary offer to Netanyahu.

    Religious intolerance, American style
    By Yuram Abdullah Weiler “Congress shall make no law respecting an establishment of religion, or prohibiting the free exercise thereof,” states the First Amendment to the Constitution of the United States of America in part.

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

     

    XPIS

    http://xpis.ps/xpisps/Default.aspx

    Dershowitz Zionist liar par exellance

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    Tony Greenstein’s Blog

     

    http://azvsas.blogspot.com

     

    Rabbi Schochet of the Racist Lubavitch - Big Questions Panellist and Guardian Columnist

    How To Kill Goyim And Influence People: Leading Israeli Rabbis Defend Manual For Killing Non-Jews

     

    How to Bar Arabs from Renting Flats Without Saying So

     

    John Hagee – Hitler’s was god’s servant

    Christian Zionism – Ally of both Zionism and anti-semitism

     

    The Complicity of Mubarak and Abbas is There for All to See.

     

     

       Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    07-12-2010 om 14:18 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-12-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN WRITES
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    Ms. Helen Thomas Award

    Dear Ms. Nails:
    I am an Orthodox Jew and I have read that your Institute will not present the award to Ms. Thomas. I am an opponent of the the State of Israxl, which is not a democracy but rather an ethnocracy, and violates all the tenets of Judaism. Ms. Thomas is not an anti-Semite for criticizing pro-Israxl influence in our country. As a Lebanese American she is a Semite, and she has no hatred for Jews (including me) but only for the Zionists and their brutal treatment of the Palestinian People, which is ignored in mainstream American culture, media and politics.

    I strongly urge your Institute to rethink the decision. The debate and narrative about events in the Holy Land cannot be governed only by the Israxl-First point of view orby theoutrageous hysteria from the likes of Abe Foxman who sees a gas chamber behind every door.

    Yours truly,
    Anti Zionist Jew

    06-12-2010 om 23:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-12-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.CHANUCKO GREETINGS FROM A PALESTINIAN JEW
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    חנוכה תשע"א - "עופרת יצוקה" של הציונים

     

    בס"ד

     

    רעש ומהומה בגיהנום הציוני, שריפת ענק משתוללת ביערות ה"קרן הקיימת" (ולא לעולם הבא) שבהרי הכרמל, ואילו ידם של הציונים קצרה מלהושיע, ותושבי האזור נמלטים בבהלה בהמוניהם מפני האש המתפשטת במהירות. 

     

    אסון גדול וכבד אירע במהלך ההימלטות, כאשר אוטובוס ובו כחמישים "סוהרים" שהלכו לעזור לפנות בית כלא הנמצא בלב היער נלכדו בתוך הלהבות ונשרפו חיים רח"ל, "קיבוץ" שלם אף הוא היה למאכולות אש, ועדין הלהבות לא דעכו, כאשר מכבי האש מרימים ידיים ואומרים שכבר אין ברשותם אמצעי כלשהו איך לכבות את השרפה שכמותה לא הייתה עדיין בתולדות משטר הרשע הציוני.

     

    אין איתנו יודע עד מה חשבונות שמים, אך כולנו זוכרים כיצד לפני כשנתיים בדיוק בימי החנוכה הקד', הפגיזו הציונים ימ"ש את עיר עזה והרגו שם מאות חפים מפשע וביניהם שוטרי תנועה, השחיתו עצים ועקרו בתים ושדות ורכוש וכו', מעשים אשר היוען החשיב בתור "פשעי מלחמה" בדו"ח גאלדסטאן הידוע, והנה כעת שנתיים ימים אחרי אותו "מבצע" בו התפארו והתרברבו על "כוחי ועוצם ידי", מקבלים הללו את גמולם מידה כנגד מידה, וגם כאן נספים ברגע אחד עשרות שוטרים אשר לא עסקו במלחמה, נעקרים עצים ונשחתים בתים ושדות ורכוש, ועד עתה פונו כבר למעלה מעשרת אלפים איש אשר נותרו ללא קורת גג על ראשם ל"ע. 

     

    בצר להם זעקו הציונים לעזרת אשור, וביקשו מכמה ממדינות הגויים שיחלצו חושים לעזור להם להשתלט על יערות קק"ל הבוערים אשר נטעו הם בגאוותם, ברושים ואורנים "להפריח את השממה", אך "כרות קומת ברוש" התקיים בהם, נשרפו יערותיהם עליהם יגעו לנטעם בחגי ה"טובישבאט" שקילקל הקק"ל, ונהפכו יערותיהם וחורשותיהם לפח ולמוקש וגאוותם נשבתה. 

     

    מתוך מדינות הגויים אליהם זעקו הציונים המתייוונים בדורנו לעזרה, נענו ובאו ראשונים היוונים, וגם זו פגיעה בגאוותם הרברבנית של הציונים ימ"ש אשר דימו עצמם ל"מכבים" כידוע, והנה אלו ה"מכבים" השוטים נזקקים עכשיו לעזרת ה"יוונים", ועוד בעיצומם של ימי החנוכה, "חג המרד" הבן גוריוני (עפ"ל ש"ט).

     

    ידוע מה שכתב מרן רבינו הקוה"ט מסאטמאר זי"ע שטרם ביאת המשיח כל מה שבנו הציונים הכל יחרב ויהרס ולא ישאר שריד מבנין הסט"א, והנה קצת מזה אולי אנו מתחילים לראות כבר עכשיו, ובעז"ה שנראה עוד מזה גם בעתיד... 

     

    בימי חנוכה האלו המסוגלים לישועות וטהרה נתפלל שתבטל כבר המדינה הציונית כולה, ותטהר ארץ הקודש, קבעו שיר ורננים במהרה בימינו אמן: 

     

      

    E. E. a Palestinian Jew

    03-12-2010 om 13:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-11-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ULTRA-ORTHODOX FRAUD in ZIONIST ENTITY: NOTHING UNUSUAL
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    Escroquerie chez les ultra-orthodoxes israéliens

     

    Nouvelle affaire d’escroquerie liée à des écoles religieuses juives, la police israélienne a capturé un groupe ultra orthodoxe accusé d’avoir imprimé des centaines de fausses cartes d’étudiants illusoires, dans le but d’extorquer à l’état sioniste des millions de dollars supplémentaires.


    Dans une politique suivie depuis une dizaine d’années, l’état sioniste offre des subventions aux étudiants des écoles ultra-orthodoxes, et les exempt du service militaire, ce qui ne manque pas de léser les laïcs.
     
    Selon le chef de la police, l’arrestation de six membres de ce groupe s’est faite lors de perquisitions de trois écoles ultra orthodoxes juives, à Jérusalem AlQuds occupée, où un millier de fausses cartes ont été confisquées.


    Il a précisé que l’opération d’escroquerie s’est poursuivie depuis une année, et a coûté des dizaines de millions de shekels.

     

    http://www.almanar.com.lb/NewsSite/NewsDetails.aspx?id=162944&language=fr

     

     

    Ha. :

     

    What does this "Yishuv Erets-Yisroel" mean ?

    A big Chillul HaShem !

    Religious Zionists who act in name of the Jews!

    How dare I still pray

    אור חדש על ציון תאור ונזכה...

    !!!

     

    Ch. :

     

    It means full of hate and disgusted and racism and a big destruction against our Holy Torah!!!!!!!!!!!
    Religious ZIONIST HERESY!!!!!!!!!!!

     

     

    Do. :

     

    I don't think the chilul Hashem is stealing from the Zionists. The chilul hashem is supporting the Zionists which they do, and now Hashem is paying them back!!!

     

    Plus they are willing to steal to be able to take money for chinuch which itself is an aveyre. . .

     

     

    Ab.

     

    I agree with Rabbi Do.!

     

    The religious Zionism heresy is a destruction!

    It’s forbidden to collect money from the Zionists for the chinuch, any any way...

     

    But this is a mitzvah to destroy the property of Zionists, le'abed mamonam shel tziyonim yimach shmam 

    לאבד את ממונם של הציונים, לא לחוס ולא לחמול

    22-11-2010 om 18:43 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-11-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.HILLEL DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT 20. Folge (Schluß)
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    HILLEL  DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 – 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

     

    20. Fortsetzung, Schluß

     

    Um uns ein vollständiges Bild von Hillels Größe zu machen, dürfen wir auch eine Stelle im Traktat Sofrim nicht übergehen, die von Hillels universaler allgemeiner Bildung berichtet. Es heißt daselbst: Es gab keine Wissenschaft, die sich Hillel nicht aneignete, auch umfassende Sprachkenntnisse…Und warum all dieses? Weil es heißt: Auf daß des Ewigen Wille durch seine Hand vollbracht werde; und weil es heißt: Der Ewige hat Wohlgefallen daran um seiner Güte willen, daß man die Thora ausbreite und verherrliche. Das war also das Motiv, das Hillel veranlaßte, auch die profane Wissenschaften nicht außer acht zu lassen ihnen in seinem umfassenden Gesichtskreise den gebührenden Platz anzuweisen. Er war der Mann, der tiefe Thorakenntnis mit eindringendem Scharfsinn verband, dessen  jüdische Weltanschauung auf klarer, vollkommener Kenntnis des Judentums beruhte, und er durfte darum auch mit seinem Geiste das ganze Gebiet menschlichen Denkens prüfen. Er war imstande, weil er durch die Schule der Thora hindurchgegangen war, die das schmachtende Gemüt befriedigt und die Toren weise macht, auf dem weiten Gebiete menschlicher Geistesarbeit sich umzusehen und das Echte vom Scheingold, das Ewige vom Vergänglichen zu unterscheiden und zu erkennen, daß alles, was da ist, des Schöpfers Allmacht kündet. So diente auch Hillels allgemeine Bildung dem Zwecke: Auf daß der Ewige Wille durch seine Hand vollbracht werde. –

    Im Talmud heißt es: Hillel, Schimeon, Gamiel und Schimeon waren die Fürsten im letzten Jahrhundert vor der Zerstörung des Tempels. Ferner heißt es im Sifre, daß Hillel vierzig Jahre Naßi war und im Alter von hundertzwanzig Jahren starb, also sechzig Jahre vor der Verheerung des Heiligtums.

    Der Sohn Hillels, Schimeon der ihm im Amte folgt, kann seinen Vater nur kurz überlebt haben, da von seiner Wirksamkeit keine Nachrichten erhalten geblieben sind. Eine Zeit des Aufschwunges bezeichnet dann aber die Regierung des nachfolgenden Naßi, Rabbon Gamliels, des Älteren, des Enkels Hillels. Nach dessen Tod senkten sich bereits die düsteren Schatten herab, die dem großen, verhängnisvollen Kriege, indem sein Sohn Schimeon, der Urenkel Hillels, den Tod fand, den jugendlichen Gamliel, den späteren Rabbon  Gamliel Jabné ; zurücklassend.  

    Doch auch vor jenen schweren Zeiten hatte uns die Vorsehung bereits den Mann gegeben, der in selbstloser Weise seine Kraft in den Dienst des jüdischen Volkes stellte. Rabbon Jochanan ben Sakkai, der großer Schüler Hillels, von dessen Bedeutung und Größe uns der Talmud so Wunderbares berichtet, er stand dem Hause Hillels treu zur Seite und trug auf seinen starken Schultern die Last des Volkes, als das große Unglück hereinbrach. Wie er sein Ansehen im Lager  Vespasians dazu benutzte, die davidischen Nachkommen Hillels vor dem Schwerte der Römer zu schützen, so hatte er auch mit weitausschauenden Blick in Jabné bereits die Stätte erkannt, in der die Thora, der Lebensborn unseres Volkes, eine neue Heimat finden konnte.

    Hillel ist der Begründer einer Dynastie von Geistesfürsten, denn seine Nachkommen standen Jahrhunderte hindurch an der Spitze Jissroéls und waren die Leiter der großen Messifta, welche das geistige Zentrum der Nation bildete. So hatte Hillel das Glück, daß die Erhaltung der Thora im heiligen Lande und die Blüte der Messifta, mit seinem Namen verknüpft blieb. Die letzte Ordnung und der Abschluß der Mischna, wie sie uns heute vorliegt, sind das unsterbliche Verdienst Rabbis, der großen Nachkommen Hillels. Aber auch noch in der Amoräerzeit, als die zentrale Messifta aufgehört hatte und sowohl in Babel als auch im heiligen Lande große Hochschulen nebeneinander bestanden, in Babel  Sura und Pumbeditha, in Palästina neben Sephoris Tiberias und Caesarea aufblühten, da waren die Fürsten im heiligen Lande in grader Linie Abkömmlinge Hillels. –

    Die Lage der jüdischen Bevölkerung Palästinas gestaltete sich immer kritischer, die Verfolgungen durch römische Heerführer und Statthalter nahmen immer mehr zu und veranlaßten auch die Träger der Thora zur Auswanderung nach Babel, während wir noch im ersten Jahrhundert des Zeitalters der Amoräer, solange die Lage im heiligen Lande einigermaßen erträglich war, eine bedeutende Einwanderung von babylonischen Lehrern und Schïlern beobachten können, welche die Sehnsucht nach Jissroéls herbeigeführt hatte.

    Ehe aber die Sonne Jissroèls im heiligen Lande unterging, um einer langen Golußnacht zu weichen, strahlte sie noch einmal wolkenlos für eine ganz kurze Zeit während der Regierung des hochherzigen Kaisers Julianus, der aber schon bald nach seinem Regierungsantritt im Kriege umkam. Die so kurz bemessene Spanne Zeit jedoch benutzte das letzte Sanhedrin, das auf heiligem Boden tagte, zu einer ewig denkwürdigen Tat, und ein Nachkommen Hillels ist es, bekannt als Hillel II., dessen Namen diese Tat trägt.

    Wie wir zu Beginn unserer Abhandlung über die Beziehungen Babels zu Palästina hervorgehoben haben, gehörte die Heiligung des Neumondes und die Einsetzung der Schaltjahre zu den Institutionen, durch welche das Sanhedrin im heiligen Lande den Mittelpunkt  der ganzen Nation bildeten.  Hillel II. und seine Zeitgenossen erkannten aber, daß die Erhaltung des Sanhedrin in Palästina nach den blutigen Verfolgungen unter Gallus und Ursicinus, durch welche der größte Teil der palästinensischen jüdischen Bevölkerung dahingerafft worden war, unmöglich geworden.

    So scharte er während des Friedens, den der Regierungsantritt des Kaisers Julianus brachte, die Lehrer Jissroéls in Palästina zum letzten Sanhedrin um sich und verlieh der traditionellen Berechnung der Neumonde und Schaltjahre, die von jeher neben der Heiligung auf Grund der Zeugenaussage bestanden und die Richtigkeit der letzteren kontrolliert hatte, die Autorität eines Sahnedrialbeschlusses; mit anderen Worten, er heiligte im voraus für die Zeit, in der kein Sanhedrin auf heiligem Boden bestehen würde, Neumonde und Schaltjahre nach dem Gebote der Thora, daß der obersten Behörde in Jissroél obliegt, die Festzeiten zu heiligen, und diese nur auf Grund dieser Heiligung verbindliche Kraft besitzen.

    In jenem denkwürdigen Jahre 359-60 (d.übl. Zeitr.), in dem, wie Halevy ausführt, dieses letzte Sanhedrin unter Hillel II. tagte, waren fast vier Jahrhunderte verflossen, seitdem Hillel, der Babylonier, Naßi von Jissroél geworden war, und das Bibelwort, daß des Frommen Andenken zum Segen gereicht, war an ihm zur geschichtlichen Tatsache geworden.

    Schließen aber wollen wir die Geschichte Hillels und seiner Zeit mit dem Nachruf, den eine Boraisso im Talmud Hillel gewidmet hat. Daselbst heißt es: Einmal saßen sie in der Oberhalle von Béth Guria in Jericho, da ließ sich eine himmlische Stimme vernehmen, die sprach: Einer ist in eurer Mitte, wert, daß die Schechina auf ihm ruhe, sein Zeitalter verdient es aber nicht. Aller Augen richteten sich auf Hillel, den Älteren. Und als er starb, da klagte man um ihn: Wehe, ein Frommer ist dahin, wehe ein Demütiger,  ein Schüler von Esra!

     

    (Ende)  

    21-11-2010 om 23:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-11-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN ASKS THE RIGHT QUESTIONS
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    Shia Roth - NK Jerusalem Loves PA

     IN AN "INTERVIEW" ON A LINE CALLED "KOL HATSIBBER" SOMEONE FROM NK JERUSALEM, A YOUNG GUY NAMED SHIA ROTH EXPLAINS THAT SOME NK GUYS WENT TO THE "YOHRTZAYT" OF ARAFAT AND WERE THERE TOGETHER WITH THE FATAH PA (SUPPORTED BY THE MOSSAD/CIA) AND ABU MAZEN, EXPRESSING GREAT PLEASURE.......... IN THE MEANTIME HAMAS STOPPED A YORTZAYT CEREMONY FOR ARAFAT IN GAZA!!!!!!!!!!!

    WHY IS NK TAKING SIDES AND SUPPORTING PRO-ZIONIST PA????????????????

    THE OKSHANUS OF THIS SUPPORT OF THE ZIONIST-SUPPORTED FRIENDS OF R. MOSHE HIRSCH IS SICKENING..........ABSOLUTELY SICKENING AND DANGEROUS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Gaza City - Hamas Breaks Up Arafat Memorial in Gaza

    Published on: November 11th, 2010 at 07:44 AM

    News Source: AP

    Gaza City - A Palestinian lawmaker says Hamas police have broken up a private screening of a film about Yasser Arafat on the sixth anniversary of the iconic leader's death.

    Ashraf Jumma says police threatened to seize a screen and a VCR on Thursday and arrested some of the more than two dozen attendees. Police also detained journalists, watched footage from the event and made them promise not to air it.

    Hamas officials could not be reached for comment.

    Hamas has banned public commemoration of Arafat's death since it seized control of Gaza in 2007 from forces loyal to Arafat's successor, Palestinian President Mahmoud Abbas.

    In the West Bank, Abbas addressed thousands of flag-waving supporters near Arafat's grave, calling for national unity

     

    THE ZIONIST-SUPPORTED PA OF ABU MAZEN LOVED BY THE SO-CALLED "NETUREI KARTA" HAS THOUSANDS OF PRISONERS OF HAMAS, PFLP, ETC. ETC. IN THEIR JAILS.

    AND NK TAKES SIDES WITH THESE PEOPLE??

    THIS ISN'T HISGARUS BE-UMOS AND A SAKANA, AND PLAIN STUPID?????!!!!!!

     

    IT TURNS OUT THAT "SHIA ROTH" IS A FAKE NAME OF SOMEONE OF A FEW GUYS WITH E.E. AT THE MUQATA (THEN RODE IN THE  CAR OF THE MUFTI!), BUT NO ONE FROM R. YM HIRSCH'S GROUP WENT..........VERY STRANGE, ESPECIALLY SINCE THE FATAH/PA ARE THEIR FRIENDS.

    BUT IT TURNS OUT THAT THERE IS DANGER FROM THE NEW LAW IN THE KNESSET AGAINST KANOYIM AS "SIKARIKIM TERRORISTS" ........THE NEW PRICE OF LIVING IN THE MEDINA!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 

    18-11-2010 om 20:06 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-11-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.HILLEL DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT 19. Folge
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    HILLEL  DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 – 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

     

    19.Fortsetzung, Der Prosbol

     

    In die letzten Jahre Hillels fällt die Anordnung, von der die Mischna sagt: Hillel richtete den Prosbol ein. Das Land seufzte schwer unter den Erpressungen des Herodes, der Wohlstand war durch die jahrelangen Plünderungen erschöpft, die Armut hatte in erschreckende Weise um sich gegriffen, und so verstehen wir die Mischna:  Als Hillel sah, daß das Volk sich zurückhielt, einer dem andern zu leihen, und das Verbot der Thora übertrat, das da warnt: „Hüte dich, daß kein nichtswürdiger Gedanke in deinem Herzen sei und du sprichst: Nahe ist das siebte Jahr, das Erlaßjahr, dein Auge könnte böse deinen dürftigen Bruder betrachten und du würdest ihm nichts geben…“ – da ordnete Hillel den Prosbol ein.

    Aus dem Wortlaut der Mischna geht klar hervor, daß der Prosbol bezweckte, das Volk vor der Übertretung eines Thoraverbotes zu hüten, und es ist selbstverständlich, daß eine Anordnung Hillels dem Geiste der Thora entspricht und unmöglich die Eliminierung einer Gesetzesbestimmung im Auge haben kann.

    Wie Halevy aus den Quellen nachweist, bezieht sich das Thoragebot des Schuldenerlasses im siebten Jahre auf den Gläubiger, ihm schreibt das Gesetz vor: Er dränge seinen Nächsten und seinen Bruder nicht, weil er ein Erlaßjahr verkündet hat im Namen des Ewigen. Der Schuldner aber hat die moralische Verpflichtung, jederzeit, sobald er dazu imstande ist, seine Schuld abzutragen, auch wenn ein Erlaßjahr darüber hinweggegangen ist. So heißt es in der Mischna: Wer seine Schuld im siebten Jahre bezahlt (obschon er nicht dazu gedrängt werden kann), an dem hat der Geist der Weisen Wohlgefallen!

    Wir müssen ferner beachten, daß sich das Erlaßgebot der Thora an den privaten Gläubiger, nicht aber an die Gerichte wendet, die eine Forderung als rechtmäßig anerkannt und für exekutierbar erklärt haben, und endlich, daß schon zur Zeit Hillels, da nur eine Minorität des jüdischen Volkes im heiligen Lande wohnte, der Schuldenerlaß nicht von der Thora vorgeschrieben war, sondern wie heute einem rabbinischen Gebote entsprach.

    Aus all dem sehen wir, daß es sich bei Hillels Anordnung, durch den Prosbolakt die Schuldforderungen vom Gerichte anerkennen zu lassen und diesem gewissermaßen die Exekutive zu übertragen, nicht um eine Erleichterung des Thoragebotes handelt – im Gegenteil, das Volk sollte durch diese Einrichtung vor der Gefahr geschützt werden, infolge der traurigen Zeiten das jüdische hilfsbereite Herz einzubüßen und das Gebot der Thora zu vernachlässigen, das da vorschreibt: Geben sollst du ihm, und dein Herz sei nicht böse, wenn du ihm gibst, denn um dieser Sache willen wird der Ewige, dein Gott, dich segnen in all deinem Werk und jedem Unternehmen deiner Hand.

    So reiht sich in Wirklichkeit die Anordnung Hillels den alte Tekanoss  an, die alle den Zweck hatten, einen schützenden Zaun um das Gesetz zu ziehen. –  

     

    (wird fortgesetzt)

    14-11-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-11-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN ABOUT NOWADAYS 'SATMAR'
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    Zionist Teitelbaum Gives Money for Emanuel

     

     

    ALL THE TUM'AH IN "SATMAR" IS THANKS TO THE SHALIACH OF THE SAMECH MEM, THEIR FATHER, MOSES TEITELBAUM, shari!!!!!!!!!

    http://www.bhol-forums.co.il/topic.asp?cat_id=4&topic_id=2844191&forum_id=771

    http://www.bhol.co.il/Article.aspx?id=21299

    http://www.bhol.co.il/Article.aspx?id=21325

    09-11-2010 om 21:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.THE HYPOCRITE 'ANTI(?)ZIONISM' OF AMNON YITZCHAK
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    The Anti-Semitic Side of Zionism (must watch video):

    If you are interested in Jewish political power and Zionist morbidity you must find the time to watch the first forty minutes of this incredible Israeli documentary.

    http://bit.ly/9POiMK

     

     

    An ehrlicher Yid fun Brooklyn wrote him:

    “Dear Gilad: I am pretty sure that the video was put together by the friends of that Haredi Zionist Rabbi Amnon Yitzchak.
    He presents himself to be against the Zionists, but this is misleading because his animosity is against only the Left-Wing Secular Zionists not the Right-Wing Secular Zionists. He is a hypocrite

    09-11-2010 om 14:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WONDERFUL PROPOSAL FROM A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN
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    New Developments

     

    Since R. DS Feldman on the Mekadesh Shem Shamayim Line happily states that people have contributed $150,000 to NKI of which $100,000 is necessary to cover debts from their chosen activities of the past,  I MUST suggest that remaining money be granted to people TRYING TO LEAVE THE MEDINA AND STRUGGLING TO STAY OUTSIDE OF THE MEDINA

     

    THE FUND CAN BE CALLED "KEREN KUMI TSEI MISOCH HAHOFEYCHA."

     

    I AM WILLING TO BE ONE OF THEIR SENIGORIM IN SHAMAYIM IF THEY USE THAT MONEY FOR  THE FUND TO HELP SAVE YIDDEN RATHER THAN GOING ALL OVER THE PLACE WHERE THIS IS NO ONGOING EFFECTS OF THE ACTIVITY!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 

    09-11-2010 om 14:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-11-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.HILLEL DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT 18. Folge
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    HILLEL  DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 – 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

     

    18.Fortsetzung, Hillels Eigenschaften


    Hillel verwendete die herrlichen Gaben, mit denen die Vorsehung ihn ausgestattet hatte, im Dienste seines Volkes, seine weise Überlegung, seine wunderbare Seelenruhe, die seiner tiefen, umfassenden Thorakenntnis förderlich zur Seite standen, verbreiteten Licht und frohe Zuversicht in Jissroéls Häusern und Herzen. Seine unerschütterliche Lebensweisheit war sprichwörtlich geworden, wie uns jene köstliche Erzählung zeigt, die uns der Talmud von der Seelenruhe Hillels aufbewahrt hat.

    Wer hätte noch nicht von jener Wette gehört, bei welcher einer der Wettenden es unternahm, den Fürsten Hillel am Rüsttage des Sabbats mit gleichgültigen Fragen im Bade zu stören, und wer hätte sich nicht am Ausgang der Wette ergötzt, wenn der Verlierende zu Hillel spricht: Bist Du Hillel, den man den Fürsten Jissroéls nennt; wie du möge es nicht viele in Jissroél geben, denn durch dich habe habe ich vierhundert Sus verloren! – Hillel aber erwidert: Sei das nächste Mal vorsichtiger; Hillel ist wert, daß Du seinetwegen vierhundert Sus und  noch vierhundert Sus verlierst, und Hillel wird doch nicht zürnen. –

    Bekannt ist auch die ernste Erzählung von den drei angehenden Proselyten, die mit ihren unmöglichen Zumutungen erst Schamai, und von diesem abgewiesen, Hillel aufsuchten, der sie von der Unsinnigkeit ihrer Forderungen überzeugen und sie zu ewigen Danke verplichtete.

    Dem ersten prägte er die Wahrheit ein, daß unsere Thora nicht auf den Buchstaben des Gesetzes beschränkt ist, daß ihr das ganze Leben umfassende Inhalt auf der lebendigen, lückenlosen Überlieferung Jissroéls beruht und erst diese und nur erst diese uns den Schlüssel gibt, das Schriftwort zu erfassen, sie ist in Wahrheit der Geist des Gesetzes.

    Dem zweiten zeigte er, daß die Thora zur wahren Menschlichkeit erzieht, zu jener edlen Rücksichtnahme auf das Wohl des Nebenmenschen, die sich nicht mit einer anerzogenen Höflichkeit und der Beobachtung der äußeren Formen der Wohltätigkeit begnügt, sondern die ihren Sitz tief im jüdischen Herzen hat und ihren Ausgangspunkt in dem Gefühl der Verantwortung vor dem Herrn des Alls. Das bedeutet den Satz: Was Dir verhaßt ist, tue nicht deinem Nächsten, darauf  beruht die ganze Thora, das andere ist ihr Kommentar, gehe hin und lerne!

    Den dritten, der mit dem Ansinnen kam, Hohepriester zu werden, wies er darauf hin, daß die Gesetze der Thora, gleich Naturgesetzen, vom Menschen nicht nach Willkür verändert werden können, und so kann selbst der Vornehmste in Jissroél, der nicht von Aharon abstammt, niemals zur Priesterwürde gelangen. Drei Kronen, heißt es an anderer Stelle, wurden Jissroél verliehen, die Krone der Priesterwürde erhielten Aharon und seine Söhne, die Krone der Königsherrschaft ward David und seinem Hause gegeben, die Krone der Thora aber, die vorzüglichste von allen, kann jeder in Jissroél erlangen, der mit unverdrossenem Fleiß und Genügsamkeit nach ihrem Besitze strebt.

    Doch nicht nur die unzählige Schüler und Gefährten Hillels erkannten voll Bewunderung seine überragende Größe und seine unsterbliche Bedeutung für die Hebung des Thorastudiums, nicht nur das Volk sah zu ihm als zu seinem treuesten Berater und selbstlosen, weisen Beschützer empor, selbst Herodes konnte sich dem mächtigen Einflusse Hillels nicht entziehen, an den Pforten der Lehrhäuser Beth Schamais und Beth Hillels machte seine skrupellose Tyrannei Halt.

    Der argwöhnische Herodes, der infolge seines grauenhaften Wütens von Jahr zu Jahr mißtrauischer wurde und allenthalben Spione aufstellte, um die geheimen Gespräche des Volkes zu belauschen, verlangte plötzlich, daß ihm alle seine Untertanen den Treueid leisten sollten. Die meisten fügten sich, und wer Widerstand leistete, war sein Leben nicht mehr sicher. Nur auf die Lehrhäuser Béth Schamai und Béth Hillel scheute er sich, mit Rücksicht auf Hillel, diesen Gewissenszwang auszuüben; obschon sie sich aus Ehrfurcht vor der Heiligkeit des Schwures weigerten, dem Verlangen des Tyrannen nachzukommen, schritt er nicht gegen sie ein.

    Vor der hehren Lichtgestalt Hillels beugte sich selbst ein Herodes, und sein Verhalten ist eine glänzende Anerkennung der siegreichen Kraft eines vom Geiste der Thora getragenen Lebens.

     

    (wird fortgesetzt)

    07-11-2010 om 20:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN SLAMS HYPOCRISY
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    "Anti-Zionist" Eyda goes to Zionist Court on Jaffa

     

    WHAT A BUNCH OF DIRTY HYPOCRITES AND ZIONIST LIARS UNDER THE "LEADERSHIP" OF MOSHE STERNBUCH AND TUVIA WEISS........

     

    http://www.bhol.co.il/Article.aspx?id=21207

    07-11-2010 om 20:12 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-11-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.'Oy vey' from an ehrlicher Yid fun Brooklyn NY
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    Ramallah, the best friend Israxl can have!

     

     

    http://palestinethinktank.com/2010/10/05/sami-jamil-jadallah-ramallah-the-best-friend-israel-can-have/

     

    Question: “The friends of my friends”: are they not my friends?

     

    Didn’t the Satmar Rebbe, which NKI were also his Chassidim, say that we (Jews) mustn’t be related to those (PA) who are in a relationship with the Zionists?

     

    --------------

     

     Answer:

     

    Oy vey........right now the trucks are parading around Boro Park with loud megaphones encouraging Chassidim to vote in today's elections. They are so obnoxious. It's so sickening.......

    02-11-2010 om 22:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-10-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.HILLEL DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT 17. Folge
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    HILLEL  DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 – 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

    17.Fortsetzung, Die achtzehn Dinge


    Die Mischna berichtet von einem Menachem, der unter Hillel Aw-Béss-Din war, und, wie der Talmud ausführt, mit einem großen, mächtigen Anhang das Lehrhaus verließ und die politische Laufbahn einschlug oder, nach einer Erklärung, vom überlieferten Judentum abfiel. Würde des Aw-Béss-Din dem großen Akawia ben Mahalel angetragen. Doch dieser lehnte, wie es in der Mischna heißt, die Ehrung ab, weil er in vier Halochoss seine Tradition, die von der allgemeinen abwich, nicht aufgeben wollte.  „Lieber soll man mich ein ganzes Leben mich mein ganzes Leben lang einen Narren nennen,“ sprach er in seiner Charakterstärke, „als daß  ich einer Würde wegen meine Tradition aufgegeben habe!“ –

    Schamai wurde Aw-Beth-Din, und dies war schon ein großer Schritt, die alte Einheit der Messifta (desgroßen Lehrhauses) und die Zusammenfassung aller geistigen Kräfte herbeizuführen. Das Bestreben beider Lehrhäuser war, in gemeinsamen Tagungen die gewaltige Aufgabe der Sichtung der Tradition und Feststellung der Halochoh zu lösen. Einen solchen Zusammenschluß der beiden Lehrhäuser zeigen uns die Beschlußfassungen über die „achtzehn Dinge“ in der Oberhalle des verdienstvollen Chananjo ben Chiskia ben Gorion. Es handelt sich dabei, wie Halevy in einer lichtvollen Ausführung zeigte, zum großen Teil um eine neue Bekräftigung und Erweiterung längst bestehender Takonoß, und zwar beziehen sich diese Verhandlungen auf verschiedene Vorlagen von je achtzehn Dingen, die teils ohne Diskussion einstimmig beschlossen, teils nach der Majorität, die Beth Schamai bildete, entschieden wurde, teils ohne Entscheidung blieben.

    Nach Schamai’s Tod erfahren wir von keinem Nachfolger als Haupt seines Lehrhauses, vielmehr, finden wir daß sich seine Schüler der Schule Hillels anschlossen. Hillel überlebte Herodes um nahezu ein Jahrzehnt und ungefähr in sein letztes Lebensjahr fällt die Absetzung des Archelaos durch Augustus. So war der Weg geebnet, der zu der früheren, segensreichen Machtentfaltung des Sanhedrin führte, wie sie als letzte Glanzperiode vor der Tempelzerstörung das Zeitalter Rabbon Gamliels, des Älteren, auszeichnete. Die letzten Entscheidungen in den Divergenzen zwischen Beth Schamai und Beth Hillel wurden aber erst in Jabne herbeigeführt, wo nach mehr als dreijährigen Erörterungen endgültig die Halocho gemäß der Tradition der Schule Hillels festgesetzt wurde.

    Das Zeitalter Hillels läßt uns die wunderbare Tatsache erkennen, die wir einzig und allein in die Geschichte des jüdischen Volkes finden, daß die geistige Blüte unserer Nation unabhängig ist von äußeren Erfolge und materiellen Errungenschaften. Wie so oft in der jüdischen Geschichte, zeigte sich auch im Zeitalter Hillels, daß die Quelle unserer Kraft unsere Thora ist und ihre Pflege gleichbedeutend mit der Pflege unseres nationalen Wohles. Man möchte sagen, daß ein ehernes Gesetz, das uns lehrt, daß nur dasjenige Jissroél  im Kampfe der Völker und der Rassen ungeschwächt erhalten blieb, das treu festhielt an dem Erbgute der Gemeinde Jakobs, daß aber unrettbar verloren gingen alle diejenigen, Einzelne und nicht minder mächtige Parteien und einflußreiche Sekten, die dem Judentum untreu wurden, das der Schöpfer seinem Volke am Sinai als Lebensaufgabe und als Lebensquelle für alle Zeiten anvertraut hat.

     

    (wird fortgesetzt)

    31-10-2010 om 23:44 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.SATMAR???? = 'Satmar' ZIONISM!!!
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    לא עלינו !

     

    Hamodia in Kiryas Joel !

     

    A delegation of Hamodia representatives pays a visit to Kiryas Joel, the Satmar enclave in Monroe, on the occasion of the thirtieth yahrtzeit of its founder, the Satmar Rebbe, Harav Yoel Teitelbaum, zy”a

     

    … The receptionist, a heimishe resident of the village, ushered us into the office of the mayor, Abraham Wieder, a Satmar chassid. The mayor was out of his office just then, so we were welcomed by Mr. Ari Felberman, the government relations coordinator, who graciously seated us and served us cold drinks. …

     

    http://www.kjvoice.com/pdfs/Satmar.pdf

     

     

    Satmar is proud of a visit of delegation of Hamodia representatives to Kiryas Joel!  Where are we going! When we receive the praise of the Zionists, this isn’t a good sign. Help !!!

     

     

     

    Abraham from Palestine:

     

    KIRYAS YOEL MUST KICK THEM OUT!!

     

    When zionists praise the anti-zionists, of course its not a good sign...its bad!!

     

    They are traitors!!

     

    Before the End of Zionism, all the borders and limits between anti-zionists and zionists are broken!!!! Gevalt!!! this is a 'Pirtzah'!!!

    31-10-2010 om 11:33 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-10-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.HILLEL DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT16.Fortsetzung, Schamai
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    HILLEL  DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 – 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte


    16.Fortsetzung, Schamai


    Schamai hatte bereits jenem Gerichtshofe angehört, den fünfzehn Jahre vor Hillels Ankunft Hyrkan einberufen, um den Mordes angeklagten Herodes, der als Statthalter von Galiläa den Freischarenführer  Chiskia mit seinem Anhange niedergemacht hatte, zur Rechenschaft zu ziehen. Herodes war aber nicht wie ein Angeklagter, sondern in Purpurmantel, von seiner bewaffneten Leibwache umgeben, vor dem Gerichtshofe erschienen.

    Bei diesem Anblicke erschraken alle diejenigen, welche gekommen waren, vor dem Gerichte die Anklage des Mordes gegen Herodes zu erheben, die Verwandten und Annehmer der Erschlagenen, und im ganzen Hause herrschte Schweigen.

    Da erhob sich der fromme, aufrichtige Schamai, der keine Menschenfurcht konnte, und wies mit erschütternden Worten den König Hyrkan, der zugegen war, und die Richter zurecht, daß sie ein solch beschämende Situation zuließen und die eingeschüchterten Ankläger nicht ermunterten, ihre Sache vorzubringen. Wenn ihr jetzt Herodes verschont, sprach er zu ihnen, wird er einst alle diejenigen, die ihm in dieser Gerichtssitzung das Leben erhalten haben, eines gewaltsames Todes sterben lassen, – Worte die buchstäblich in Erfüllung gingen. 

    Das Verfahren gegen Herodes begann, doch als Hyrkan sah, das dasselbe zur Verurteilung des Angeklagten führen würde, ließ er die Sitzung vertagen und verhalf aus Furcht vor dem römischen Statthalter in Syrien, dem Gönner des Herodes, diesem zur Flucht. – Aus dem ganzen Zusammenhange geht hervor, daß Schamai damals bereits im Mannesalter stand, aber als jüngeres Mitglied des Gerichtshofes jedenfalls nicht den Vorsitz führte.

    Hillel war Naßi geworden, doch die politischen Verhältnisse ließen nicht zu, aus dieser Tatsache öffentlich die Konsequenzen zu ziehen und die Führung des Volkes offiziell wiederum einer Zentralbehörde mit dem Naßi an der Spitze anzuvertrauen. Vielmehr hatte der bedeutungsvolle Schritt in den Augen der argwöhnischen Regierung nur das Aussehen einer Angelegenheit auf dem Gebiete der Thorapflege.

    Um Hillel sammelten sich zahlreiche Gelehrte und Schüler, und neben Béth Schamai blühte die Schule Hillels, die an Zahl die erstere übertraf. Doch, wie es in der Mischna heißt, obschon die einen (auf Grund der erschwerenden Tradition) verboten, die andere erlaubten, die einen für tauglich, die andere für untauglich erklärten, hielt sich Béth Schamai nicht zurück, Frauen von Béth Hillel zu heiraten, und nicht Béth Hillel von Béth Schamai…Und die Boraissa füght hinzu: Trotz der verschiedenen Divergenzen…verkehrten sie in Liebe und Freundschaft miteinander und erfüllten das Gebot: Liebet die Wahrheit und den Frieden!

    Beide Schulen hatten ja dasselbe Streben, das Erbgut der Gemeinde Jakobs, wie es Mausche auf dem Sinai empfangen, unverkürzt und ungetrübt zu erhalten,  beide Schulen standen auf demselben Boden, dem heiligen Boden der Tradition,  und schützen das Leben der jüdischen Nation, indem sie die Thora schützten, da ohne Thora, wie sie untrennbar in Schrift und Überlieferung enthalten ist, auch die jüdische Nation nicht bestehen kann.

    So entfaltete sich unter den traurigsten politischen Verhältnissen, getragen von Hillels machtvoller Persönlichkeit, das regste geistige Leben, und der Baum des jüdischen Volkes, von außen umstürmt und hundertfach verletzt, gewann im Innern neue Kraft und Widerstandsfähigkeit.  

     

    (wird fortgesetzt)

    24-10-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-10-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WONDERFUL RESISTANCE AGAINST ZIONIST OCCUPATION FORCES VIDEO
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    Abdallah Abu Rahma

     

     

    To the Bil'in Committee Against the Barbaric Zionist Wall:

     

    Greetings and Salaam! I just viewed the magnificent video taken a year ago showing the esteemed and admired Mr. Adib Abu-Rahma. I don't know if he has email, however, as an Orthodox Jew opposed to Zionism in any form, I must convey to him my warmest admiration. There is an expression in English: that a picture is worth a thousand words. Well in this case, a video is worth a million words.  So much of the insanity of Zionism is conveyed in that video as Mr. Abu-Rahma faces down those silly and ignorant "Izrayeli" soldier boys.

     

    When the day comes that all of Palestine is liberated from the barbaric Zionist regime (NOT a so-called Oslo Two-State solution), I would like the opportunity to become a citizen of Palestine in order to vote for Mr. Abu Rahma as President of Palestine, stretching from the Lebanese border to the Sinai, from the Mediterranean to the Jordan River! May Mr. Abu Rahma enjoy good health and success, and know that his bravery and courage in the face of the psychotic terrorist Zionist machine is not in vain even for one second!

     

    Yours truly,

    Antizionist Jew,

    Brooklyn NY

     

     

    Comment by a Palestinian Jew in London:

     

    In Hebrew with English subtitles...........Spread around!!

     

    Thank you!

     

    He is a Palestinian Hero!

     

     

    This video: it’s worth it!

     

    3 Jews showed this video last night at NYU, challenging Zionism

    by Philip Weiss on October 20, 2010

    http://mondoweiss.net/2010/10/3-jews-showed-this-video-last-night-at-nyu-challenging-zionism.html

    22-10-2010 om 14:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 10 10 22
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

      Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     Judaism: What is hateful to you, do not to your fellowmen. That is the entire Law; all the rest is commentary.: Talmud, Shabbat 31:a

    "Who can protest an injustice but does not is an accomplice to the act":  The Talmud

     Islam: “O mankind! We created you from a single pair, a male and a female, and made you into nations and tribes, that you may get to know each other (not for you to despise each other).” The Holy Quran, Surah al-Hujurat, 49:13

    Quote: “Resistance is feasible even for those who are not heroes by nature, and it is an obligation, I believe, for those who fear the consequences and detest the reality of the attempt to impose American hegemony.: Noam Chomsky"

     

    Pic:  Bining  the Zionist Flag

     

    Information Clearing House   WAITING THE UPDATE!

    News you won't find on CNN and Fox News                

    21/10/10  

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

    Click here to read this newsletter online:

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    For Headlines - http://www.html2rss.com/site/321608-Information-Clearing-House-News.xml  - For Newsletter - 

    http://ichnews.blogspot.com/feeds/posts/default  


    The War On Terror
    By Paul Craig Roberts The "war on terror" is about creating real terrorists. The US government desperately needs real terrorists in order to justify its expansion of its wars against Muslim countries and to keep the American people sufficiently fearful that they continue to accept the police state that provides "security from terrorists,"
    http://www.informationclearinghouse.info/article26610.htm

     Israxl Seals Unprecedented Weapons Deals With the US:  The entire contract is paid for by an ongoing US military aid package under the auspices of the US government's Foreign Military Sales program. http://bit.ly/aVmCmD<;/font>


    Jewish "settlers" 'set fire' to West Bank girls school:
     The girls school, near Nablus in the northern West Bank, was found vandalized Wednesday morning with Hebrew graffiti on the wall reading: "Regards from the hills." Jewish settlers live on hilly outposts nearby
     http://dailystar.com.lb/article.asp?edition_id=10&categ_id=2&article_id=120621#axzz13156HAuJ

     

     Israeli Document:
    Gaza Blockade Isn't About Security
    By Sheera Frenkel The Israeli government explained the blockade as an exercise of the right of economic warfare.
    http://www.informationclearinghouse.info/article25678.htm

     

    KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

    Viva Palestina's convoy reaches Gaza

    http://www.presstv.ir/detail/147632.html

     

     

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

     US will finally apologize to Iran and resume ties with Tehran: Ahmadinejad Tehran Times Political Desk TEHRAN - “A day will come when the U.S. will apologize to the Iranian nation in utter humiliation and beg for resumption of ties,” President Mahmoud Ahmadinejad has said.

    Iran will never give up its ideals: Leader
    Tehran Times Political Desk TEHRAN - Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei says the Iranian nation will never give up its ideals, now matter how much ruckus the hegemonistic powers make.

    Iran posts diplomatic gains despite Western cold-shoulder
    By Laurent Maillard TEHRAN (AFP) — Iran has notched up several diplomatic coups in the past week despite being cold-shouldered by the West and has shown it has a key role to play in resolving regional issues, experts and envoys said Tuesday.

    Israxl must be disciplined
    By Linda S. Heard There are plenty of fingers wagging in Israxl's direction these days for all kinds of reasons. But where are the metaphorical thumb screws? When any other country on the planet consistently falls foul of the international community's wishes or breaches international law, there is usually some kind of punishment in store. Israxl, however, gets away with heinous crimes time and time again.

    Elders call Gaza situation shocking Former Irish President Mary Robinson, chairing a delegation of global Elders visiting the Gaza Strip, has called the situation in the territory “shocking.”

    Moroccan king snubs Israxl’s Peres JERUSALEM (AP) – The king of Morocco has rejected a request to meet with Israxl's president because of the impasse in Mideast peacemaking, an aide to the Israeli statesman said Monday in a new diplomatic fallout from the deadlocked peace talks.

    Is ‘Old Europe’ breeding xenophobia?
    By Linda S. Heard  It seems to me that humanity’s moral compass is in urgent need of repair. Not only is Israxl’s right-wing government proposing to pass a bill requiring new citizens to swear loyalty to Israxl as a “Jewish and democratic state” regardless that 20 percent of its citizens are non-Jews, a nasty stench of bigotry and racism is permeating the air of “Old Europe.”

    Lazy rich people
    By Mary Shaw Two clean-cut preppy-type young men emerged from the late-model Jaguar that shared a parking lot with my 10-year-old Corolla. There was a homeless person standing nearby, rattling a can and begging for donations.

    Obama’s not-so-bad November
    By Gwynne Dyer About eight months ago I was visiting an old friend in San Francisco, and for reasons I couldn’t then explain I found myself betting him and his son $100 each that the Democrats would lose their majority in both houses of Congress in the U.S. mid-term elections this November. It seemed like easy money to them then -- surely the Democrats wouldn’t lose the Senate -- but I think they are going to owe me $200.

    'Netanyahu is proud about Flotilla attack' Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan says the Israeli premier is proud about the deadly attack on the Freedom Flotilla, which killed nine Turks.

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

     

    http://azvsas.blogspot.com

     

    “Non-Jews only Exist to Serve Jews”  

     

    The Complicity of Mubarak and Abbas is There for All to See.

     

     

       Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    22-10-2010 om 12:24 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-10-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.LETTER FROM TONY GREENSTEIN 10 10 21
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    “Non-Jews only Exist to Serve Jews”

    Jewish identity

     

    Yeshurun Judaism against Zionism received from Tony Greenstein (London, GB) this reply to a letter from a staff member of us.

    Askonim-Kanoyim are well advised to read attentively this interesting letter.

     

    Dear H.,

     

    we each do that which we can.  Thank you for your kind comments but I am as you are aware a secular and socialist Jew and not at all religious.  Lior and co. are rabbis.  I may not like what they stand for but I don't doubt their religious credentials.  Just as I wouldn't challenge the religious credentials of Neturei Karta rabbis.  Religion chances and in the past century Jewish Orthodoxy, with few exceptions, has become Zionised or nationalised.  Historically the rabbis, in themselves a relatively recent institution of control, were more interested in maintaining their own power than in freedom for Jews per se, hence their opposition to the Enlightenment.

     

    I have of course great respect for those few Rabbis who do take a principled stance against Zionism, a political not merely religious stance, but they are unfortunately only a few as the majority of Jews have swung towards Zionism.  And in Israxl of course it is the rabbinical establishment which leads the charge against the Palestinians.

     

    I won't go into the Talmud.  But there are things there about Christians which should never have seen the light of day and would not have done but for Zionism.

     

    best wishes

     

    Tony Greenstein

    http://azvsas.blogspot.com

    21-10-2010 om 16:28 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-10-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ONCE AGAIN: A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN ON NATRUNA
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    Natruna Ad

     

    See attached. I had the zechus of calling the Natruna number and talking to a young man about the problems with the ad. However, I don't think he understood anything I was saying at all, and he then told me to send an email with my comments, and I told him that he could get them from R. Yirmiyahu Cohen. Leider, leider, leider, and he then hung up. I asked him for his name and gave my name, but he didn't give me his name.

    24 THOUSAND DOLLARS FOR SUCH AN AD THAT COULD HELP SOME YID GET OUT OF THE MEDINA. GEVALT!!!!!!  SO MUCH MONEY WITH SO MANY PROBLEMS IN THE AD!!!!!!

     

     

    http://www.jewsagainstzionism.com/news/currentarticle.cfm?id=219

    20-10-2010 om 23:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-10-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Psalm 11,6 und Sprüchlein für Wochenabschnitt Wajéro
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    וירא

     

    ימטר על רשעים פחים אש וגפרית ורוח זלעפות מנת כוסם:

     

    „Fallen sind es, was er über Gesetzlosen sendet, Feuer und Schwefel und Entkräftung anwehender Wind ist die Gabe ihres Bechers“.

    (Psalm 11,6 – Übersetzung Samson Raphael HIRSCH)

     

    Frevler, sitze nur und zage,

    Der Allmächtiger richtet.

    Auf den Hochmut folgt die Klage,

    Bosheit wird vernichtet.

     

    Aus Sedoms Zerstörung lerne,

    Laster fruchtbar endet, –

    Reuigem verzeiht Gott gerne,

    Der zu Ihm wendet.  

    19-10-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-10-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen. FACTS AND FIGURES EXPOSED BY A EHRLICHER YID IN BROOKLYN
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    Natruna Wastes Money Again

     

    WWW.jewsagainstzionism.com

     

     

    NATRUNA UNDER R. MENASHE FILOP RECYCLE THE SAME TIRED MEANINGLESS RHETORIC AND SPEND MONEY WITHOUT SAYING ANYTHING THE NON-JEWS CAN UNDERSTAND. THE TEXT ON THE PAGE IS THE SAME AS THE RECORDED MESSAGE.

    Their advertisement makes absolutely no sense. Of course it is not a Jewish State, but how in heaven's name are you supposed to convince anyone that the Zionist government only represents themselves when they are VOTED INTO OFFICE BY MILLIONS OF VOTERS??! A radio ad is a very very expensive proposition and should get right to the focus immediately. In fact the ad says nothing about the crimes and sins of Zionism  at all, and merely nibbles at the edges with some very old fashioned rhetoric not application in 2010. The ad does not condemn the so-called religious Zionists, does not condemn Zionist crimes, does not condemn Zionists for demanding the whole world bow to them every time they complain ("Poor WIddle Izwael"). The ad in fact to the discriminating ear is a big disappointment as usual and until Mashiach comes.

     

    ----------

     

    YOU CAN SEE FROM THE AD THAT THE ASKANIM OF NATRUNA DO NOT FOLLOW THE NEWS AND HAVE NO SOPHISTICATED UNDERSTANDING OF WHAT IS GOING ON IN THE WORLD. "PEACE TALKS"???!! WHAT PEACE TALKS?? THERE ARE NO PEACE TALKS WITH THE ZIONISTS, NEVER WERE AND NEVER WILL BE........ASK ANY PALESTINIAN!! ASK GEORGE MITCHELL AND HILLARY CLINTON........

    18-10-2010 om 18:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-10-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.HILLEL DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT 15. Folge
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    HILLEL  DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 – 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

     

    15. Fortsetzung, Béth Schammai und Béth Hillel

    Hillel erkannte, daß nicht langer gesäumt werden durfte, an die Sichtung und Ordnung der Tradition, die sich an den Urtext der Mischna anschloß, heranzutreten.  Wohl stand die Formulierung der Tradition, die sich an den Urtext der Mischna schon seit den ersten Zeiten der Männer der großen Synode wörtlich fest und war als Kern der Mischna unverändert überliefert worden.  Die Erklärung dieser Grundsätze der Tradition aber war noch nicht in  bestimmte einheitliche Formen gefaßt, und in den Verfolgungszeiten seit Antigonos von Socho bis zu Hillel waren vielfache Divergenzen in der Kommentierung der Urmischna entstanden, die nur durch ein Zusammenfassen aller geistigen Kräfte, die gemeinsame Arbeit aller Träger der Tradition gesichtet, geprüft und zur allgemein gültigen Halacha geführt werden konnten.

    Das ist, wie Halevy nachweist, das gewaltige Werk des Zeitalters der Tannaim mit Schamai und Hillel beginnend und durch Rabbi Jehuda Hanaßi seinen Abschluß findend.

    So verstehen wir, daß an die deutlich sich abhebenden Sätze der Urmischna sich die Kontroverse von Beth Schamai und Beth Hillel anschließt, sehr häufig nur ein einzelnes Wort des Urtextes kommentieren und kaum je über einen Grundsatz der Tradition selbst divergierend, sondern  immer nur die Ausdehnung und Anwendung des betreffenden Lehrsatzes der Urmischna auseinandergehend.

    Ferner zeigt Halevy, wie es sich in diesen beiden parallelen Strömen der Erklärung des Urtextes in den weitaus weisten Fällen nur um die Fesstellung der Sejagim (der Zäune) handelt, mit denen die Lehrer Jissroéls das Thoragebot vor Übertretungen schützen, daß Schamai und seine Schule eine weitere Ausdehnung dieser vorbeugenden Bestimmungen empfangen hatte, als die Hillels von ihren Lehrern.

    Beide Schulen aber betrachteten als ihre Lebensaufgabe, die Lehre, die Mausche auf dem Sinai empfangen, unversehrt der Gemeinde Jakobs zu erhalten und darum hat ihr selbstloser, edler Streit nur segensreiche Folgen gehabt.

    Im Zeitalter Hillels begegnen wir einer völlig neuen Erscheinung auf dem Gebiete des Thorastudiums. Während wir bis dahin immer nur ein Lehrhaus in Jerusalem als geistigen Mittelpunkt der ganzen Nation finden und noch Schemaja und Abtalion, wie wir gesehen haben, gemeinsam als Naßi und Aw Beth Din an derselben Stätte wirkten, bestehen in Hillels Zeiten plötzlich zwei Lehrhäuser in voller Blüte nebeneinander, Beth Schamai und Bet Hillel.  In beiden Schulen war der allgemein bekannte und feststehende Mischnatext, die Lehrsätze der Tradition enthaltend, die Grundlage des Studiums und das Ziel, daß sich beide Schulen gesetzt hatten, die Erläuterung und Anwendung der Urmischna in feste Formen zu fassen.

    In unserer Mischna lesen wir, wie die Lehrsätze der beiden Schulen sich an den Urtext anschließen, und bemerken dabei die auffallende Tatsache, daß fast ausnahmslos die Schule Schamais immer vor Beth Hillel genannt wird, obschon bekanntlich Hillel der Naßi und Schmai der Aw Beth Din war.

    Auch in dieser bedeutungsvollen Frage hat uns Halevy den richtigen Weg gezeigt. Als Hillel von den Bené Besséra das Naßiamt erhielt, da befand sich bereits die Schule Schamais, denn die Bene Besséra verwalteten wohl provisorisch das Amt, das die dahin Vorsitzenden des obersten Gerichtshofes inne gehabt hatten, die Pflege der Thora aber retteten die dazu Berufenen ins Lehraus, und da hatten um den bewährten, unerschrockenen Schamai die Tausenden derer geschart, die unter den unglücklichsten politischen Umwälzungen dem Gesetzesstudium die opferfreudige Thora bewahrt hatten.


    (wird fortgesetzt)

    17-10-2010 om 22:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 10 10 17
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      Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     Judaism: What is hateful to you, do not to your fellowmen. That is the entire Law; all the rest is commentary.: Talmud, Shabbat 31:a

    "Who can protest an injustice but does not is an accomplice to the act":  The Talmud

     Islam: “O mankind! We created you from a single pair, a male and a female, and made you into nations and tribes, that you may get to know each other (not for you to despise each other).” The Holy Quran, Surah al-Hujurat, 49:13

    Quote: “Resistance is feasible even for those who are not heroes by nature, and it is an obligation, I believe, for those who fear the consequences and detest the reality of the attempt to impose American hegemony.: Noam Chomsky"

     

    Pic:  

     

    Information Clearing House   WAITING THE UPDATE!

    News you won't find on CNN and Fox News                

    17/10/10  

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

    Click here to read this newsletter online:

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    For Headlines - http://www.html2rss.com/site/321608-Information-Clearing-House-News.xml  - For Newsletter - 

    http://ichnews.blogspot.com/feeds/posts/default  

     Rapturous welcome for Ahmadinejad in Lebanon: Iran's President Ahmadinejad has received a tumultuous welcome at the start of his visit to Lebanon which has highlighted western fears about Tehran's influence in the region.
    http://www.euronews.net/2010/10/13/rapturous-welcome-for-ahmadinejad-in-lebanon/

     Reports of Iranian and Aljazeera TV of Ahmadinejad trip to Lebanon : Video http://www.youtube.com/watch?v=LB6ge5esteA

     
    The War On Terror By Paul Craig Roberts The "war on terror" is about creating real terrorists. The US government desperately needs real terrorists in order to justify its expansion of its wars against Muslim countries and to keep the American people sufficiently fearful that they continue to accept the police state that provides "security from terrorists,"
    http://www.informationclearinghouse.info/article26610.htm

     Israxl's Right Needs Perpetual War By Zeev Sternhell Israxl needs both an external and an internal enemy, a constant sense of emergency - because peace, whether with the Palestinians in the territories or the Palestinians in Israxl, is liable to weaken it to the point of existential danger.  http://www.informationclearinghouse.info/article26608.htm

     Time To Stick It Again To The Arabs By Gideon Levy Netanyahu cloaks his hatred and condescension with cloying love of the nation, Katz with hollow love of the land. But love has nothing to do with it. http://www.informationclearinghouse.info/article26609.htm

     Musharraf's 'fish, duck and wine' lunch with Israeli MPs in London: Former Pakistan President Pervez Musharraf is stated to have shared a lunch with a couple of members of Knesset, the Israeli Parliament, at a Chinese restaurant in Kensington area of central London a few days ago. http://www.newkerala.com/news/world/fullnews-63164.html

     Turks accuse Israxl of war crimes at int'l court:  Turkish lawyers representing pro-Palestinian activists filed a complaint Thursday with the International Criminal Court accusing Israxl of committing war crimes in May when its troops raided a boat trying to break Israxl's blockade of Gaza. http://bit.ly/c0Pehx

     

     Israeli Document:
    Gaza Blockade Isn't About Security
    By Sheera Frenkel The Israeli government explained the blockade as an exercise of the right of economic warfare.
    http://www.informationclearinghouse.info/article25678.htm

     

    KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

     

    PRESS TV www.presstv.ir

    US supports terrorism: Turkish PM: Erdogan touched on Israeli attack on a Gaza-bound aid flotilla that killed nine Turkish human rights activists on May 31 and condemned the US "double standards," noting that Washington openly "supported the Israeli state terrorism," http://www.presstv.ir/detail/146903.html

     

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Tantrums and sheeshas, but who will care when Israxl self-destructs?
    By Yvonne Ridley  SYRIA — After the collapse of the faux Middle East peace talks Israxl’s growing isolation in the world is not entirely unexpected. A side-effect is that America has discovered that it cannot force the rest of the international community to embrace the Frankenstein monster it has nurtured. With the exception of Egypt, and in the absence of financial or military inducements given to… Hosni Mubarak, few self-respecting states are willing to embrace the Zionist brat. In any case, no one takes much notice of Egypt these days, where Mubarak is preparing to crown his son as his successor. His slavish support for Israxl prompted by copious amounts of U.S. aid has lost him trust, credibility, respect and international standing. Even the Americans are beginning to realize that their Cairo rent boy is of little value these days.

    ‘Warm welcome to Ahmadinejad in Lebanon came as hammer blow for US’ Tehran Times Political Desk TEHRAN – Tehran Friday prayer leader Ayatollah Ahmad Jannati has hailed President Mahmoud Ahmadinejad’s visit to southern Lebanon as a severe blow to the U.S. and the Zionist regime.

    ‘Resistance against Israxl is a struggle of destiny’
    Tehran Times Political Desk TEHRAN - Iranian Majlis Speaker Ali Larijani says Muslim nations must be aware that resistance against the Zionist regime is a “struggle of destiny”.

    Elders visit Gaza, call for immediate end to siege
    By staff and agencies GAZA/TEHRAN - A delegation from the Elders group of retired prominent world figures was in the Gaza Strip on Saturday to press Israxl to lift the siege on the enclave as the team of the Viva Palestina convoy prepared to embark on their attempt to break the blockade of the territory.

    Pentagon author exposes Zelikow’s key role in 9/11 cover-up
    By Maidhc Ó Cathail In an interview on the Fox Business Network, a retired U.S. intelligence officer accused the official in charge of the 9/11 Commission of a cover-up of intelligence failures leading up to the terrorist attacks on September 11, 2001.

    We can’t rely on American intelligence, so why entrust hostages’ lives to U.S. forces? By Yvonne Ridley The horrible death of aid worker Linda Norgrove in Afghanistan thrust me back to my own personal hell nine years ago when I was also held hostage by the Taliban. It was a terrifying experience and despite the unexpectedly kind treatment given to me by my captors I was still convinced they would execute me.

    ELECTRONIC INTIFADA

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    Tony Greenstein’s Blog

     

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    Letter to Milliband - Don't Patronise the Racist Jewish National Fund

    Ritual Violence Against the Jewish Boat to Gaza

    Monsters in Uniform - the Israeli Military

    The BBC’s Biased & Shameful Coverage of the Attack on the Gaza Freedom Flotilla is a Betrayal of its Charter

    Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

     

    The Complicity of Mubarak and Abbas is There for All to See.

     

     

       Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    17-10-2010 om 22:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-10-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt LECH LECHO
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

    (1808-1888)

     

    פרשת לך לך

     

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt  Lech Lecho

     

    Kap. 12, 1  Zu Abram aber sprach Gott: Gehe für dich allein von deinem Lande, deinem Geburtsorte und dem Hause deines Vaters, zu dem Lande hin, das ich dir zeigen werde.

     

    Kap. 12, 1 …לך לך: „Gehe für dich, isoliere dich!“. So bei Jithro וילך לו, er leiste auf die Vorteile Verzicht, die ihm die Verbindung mit Israel gebracht hätte. … Also hier: Gehe für dich, deinen eigenen, von deinem Lande, u.s.w., von allen deinen bisherigen Verbindungen dich isolierenden Weg. Die erste Auswanderung aus Ur Kasdim war vielleicht ein Fortgehen um einer Rettung willen. Diese Anforderung setzt die Entfernung zum Selbstzweck. … Wir haben an diesen jüdischen Sprachgedanken erinnert, um uns zu vergegenwärtigen, wie tief und innig schon unsere Sprache den Wert des Vaterlandes und der Heimat fühlt und würdigt, und es gewiß nicht Geringschätzung dieser Momente ist, wenn hier die Pflanzung des ersten jüdischen  Keimes die Lossagung von Vaterland, Geburtsort und Vaterhaus, die Lossagung von Nationalität und Heimat fordert. Vielmehr liegt gerade in der Würdigung dieser Momente die Größe der hier geforderten Isolierung. Diese Anforderung selbst setzte Abraham in den entschiedensten Gegensatz zu der herrschenden Richtung seiner Zeit. Nicht Individualisierung, nicht Anerkennung des Wertes und der Bedeutung des einzelnen, vielmehr Centralisierung, die den Menschen seinen persönlichen Wert verlieren läßt und ihn zum Handlanger, zum Ziegelstein für den Ruhmesbau einer angeblichen Repräsentanz der Gesamtheit erniedrigt, das war, wie wir gesehen, die Richtung der Zeit, die unter der Parole ihres נעשה לנו שם den Turmbau des Menschenruhmes begann. Diese Richtung erzeugt den Wahn einer überall und für alles geltenden Majorität, macht, daß zuletzt alles, was in dem Vaterlande der Majorität als Höchstes gilt, auch damit schon ohne weiteres von jeden als Höchstes angesehen und verehrt wird. Es sollte allerdings eine jede Gesamtheit die Vertreterin des wahrhaft Höchsten und Heiligen sein, und in dieser Voraussetzung würdigt auch das Judentum den Anschluß an die Gesamtheit in seiner vollen Bedeutung. Jedoch an der Spitze des Judentums steht: לך לך „ das für sich gehen“ als das noch Höhere. Niemand darf sagen: ich bin so gut, so gerecht, als es eben Mode ist. Jeder ist Gott für sich selbst verantwortlich. Wenn nötig: „mit Gott – allein!“ wenn es sein muß, wenn das in einer Majorität vergötterte Prinzip nicht das wahrhaft göttliche ist – dies Bewußtsein ward von Abraham als der Ausgangspunkt für seine und seines einstigen Volkes Bestimmung gefordert. Wohl lehrt, wie wir gesehen, schon unsere Sprache in den Worten ארץ und בית, wie die starken Banden der Mensch an beide geknüpft ist: jedoch stärker als das Band, das uns mit Vaterland und Familie verbindet, soll das Band sein, das uns mit Gott verknüpft.

    Wie hätten wir existieren können und könnten wir existieren, hätten wir nicht von vorn herein von Abraham den Mut einer Minorität erhalten!      

    „Zeitgemäßes Judentum!“ Der lauteste Protest dagegen ist das erste jüdische Wort: לך לך! War Abrahams erstes Auftreten zeitgemäß? In Mitten von Chaldäa, Babylon, Assyrien, Phönizien, Ägypten! Vergötterung der Sinnlichkeit und der Macht war da die zeitgemäße Predigt, vergöttertes Genussleben in Asien, Vergötterung der Menschenmacht und Ertötung des freien Menschen in Ägypten; der Gedanke „Gott“ war bis auf wenige Spuren verschwunden,– da soll ein Abraham auftreten, und während die ganze Welt sich fest anzusiedeln, sich anzubürgern trachtet, soll er seine Heimat, sein Bürgerrecht aufgeben, sich freiwillig zum Fremdling machen, den von allen Nationalitäten vergötterten Göttern den Protest ins Angesicht sprechen; das erfordert den Mut und die Überzeugung von der Wahrhaftigkeit der inneren Gesinnung und des Gottesbewusstseins, das fordert das jüdische Bewusstsein, den jüdischen „Trotz“ – und das war das erste, worin Abraham seine Berufung zu bewähren hatte.

    So begreifen wir auch wohl, wie unsere נביאים, jene von Gott bestellten Zeitenwächter. צופים, die ihrem Volke die Merkzeichen alles erlebten und noch zu erhoffenden קצים, Zeitenenden, Erlösungsanfangen, unverlierbar in die Endbuchstaben seines Alphabets hineingeschrieben haben, und die ganze jüdische Weltgeschichte in den doppelt –ך , doppelt –מ , doppelt –נ , doppelt –פ   und doppeltdes לך לך des Abraham,  עצמת ממנוdes Jizchak,  הצילני נאdes Jakob,  פקוד יפקודder  גאולת מצרים, צמח שמו ותחתיו der einstigen גאולה zusammenfassten, wie sie in dem לך לך des Abraham den ersten Ausgangspunkt der גאולה erblicken konnten. Mit dem Isolierungsrufe, welchem Abraham gehorchte, war die jüdische Welterlösung entschieden.

     

    V.2 Ich werde dich zu einem großen Volke machen, Ich werde dich segnen, und Ich möchte deinen Namen groß werden lassen; werde du ein Segen!

     

    V.2 ואעשך לגוי גדול …  Eine zahlreiche Nachkommenschaft macht aber noch kein Volk. Damit eine Masse ein גוי, eine Volkseinheit bilde, dazu bedarf sie eines gemeinsamen Bandes. Überall sonst ist dies das gemeinsame Land, das Zusammenwohnen unter denselben Einflüssen, das Getragenwerden von dem gemeinsamen Boden der Existenz. Abrahams Nachkommen aber sollen auch ein Volk, nicht aber durch gemeinsamen Boden, sondern wiederum nur durch Gott werden. Abrahams Geist soll sich in seinem Nachkommen wiederholen und: was anderen Völkern ihr Boden ist, das sollst du in deinen Nachkommen sein. Mit der Abstammung von dir sollen sie auch das volksbildende Einigungselement erben. Dadurch, daß wir noch jetzt אלקי אברהם, Gott, wie in Abraham erkannt, wie er sich ihm offenbart und in der Leitung seines Geschickes gezeigt hat, אלקינו, unserem Gott nennen – und wir bedürfen diese Bezeichnung nicht zur partikularistischen Absonderung, sondern gerade zur reinhaltenden Unterscheidung des abrahamitischen Gottesbegriffes קונה שמים וארץ, von jeder partikularistischen Trübung – dadurch, durch dieses von Abraham überkommene gemeinsame geistige Erbe sind wir noch heute ein Volk, nachdem wir schon längst das Band des gemeinsamen Bodens verloren. Und darin daß nicht nur Abraham, sondern auch sein Sohn und Enkel solche Persönlichkeiten wurden, in welchen sich Gottes Waltung also manifestierte, daß auch sie mustergültig für die ganze jüdische Nation blieben, und wir nicht nur אלקי אברהם, sondern auch אלקי יצחק und אלקי יעקב sprechen: darin erkennen die Weisen zunächst die dem Abraham gewordene Segnung und Größe. Und gerade in אלקי יעקב verwirklicht sich das ואגדלה שמך, Jakobs, in dessen Geschick es sich vor allem mustergültig zeigte, daß die jüdische Bestimmung unabhängig von äußerer Größe und äußerem Glanze sei. Je weniger ein Mensch hat, um so größer erscheint seine Persönlichkeit. Die Größe, der Segen, den ein Unbemittelter verbreitet, kann nur in seine Persönlichkeit wurzeln. Wenn ein יעקב groß ist, wenn eine Nation glänzt, die seit Jahrhunderten nicht in Kriegsruhm u.s.w. exzelliert, so kann dies eben nur in ihrer geistig sittlichen Persönlichkeit liegen, eben יעקב ist מגדל שמך. –

    Bei näherer Betrachtung dürfte mit diesen ersten drei Sätzen Abraham die ganze Summe der jüdischen Geschichte in nuce in die Hand gegeben sein. In 1:לך לך מארצך וגו' erscheint Abraham bloß als Individuum, „wage es, allein zu sein!“ In 2:ואעשך לגוי וגו' , tritt schon das Volk hervor, aber noch außer Berührung mit anderen Völkern, der Segen Abraham ist schon bedingt durch den Segen anderer, ja es können schon andere wagen, ihm zu fluchen. Abrahams Aufgabe war, sich zu isolieren, Wandel allein mit Gott. Zweites Stadium: die Schöpfung eines Volkes aus diesem Abraham. Wenn es hervortreten soll, daß dieses Volkes Dasein eine zweite Schöpfung Gottes in der Geschichte sei, so kann dieses Volk nur auf dem Wege der Heimatlosigkeit, des גלות und גרות zu einem Volk werden. Sesshaft wäre es kein אצבע אלקי', kein מעשה השם gewesen. ואעשך לגוי גדול: von יצחק bis יציאת מצרים  ,ואברכך.dann werde ich dich einpflanzen in ein ארצ זבת חלב ודבש;ואגדלה שמך  nicht אגדל שמך. Gott kann Menschen und Völker segnen, aber daß sie zu einer solchen sittlichen Größe gelangen, um ein mustergültiger Mensch, ein mustergültiges Volk genannt zu werden, das kann Gott nur wünschen das ist durch die Treue bedingt, die dem göttlichen Gesetze gezollt wird. Ebenso heißt es nicht: והיית ברכה, oder:ותהיה ברכה  sondern והיה ברכה, „werde ein Segen“, in diesen zwei Worten die ganze sittliche Aufgabe zusammenfassend, deren Lösung eben die Erfüllung jenes Wunsches bedingt: „ich möchte deinen Namen groß werden lassen, werde du ein Segen!“ Ich möchte dich zu einem Volke machen, auf welches die Völker nur hinzublicken hätten um sich ihrer Aufgabe bewusst zu werden, und diese Aufgabe  die Du im Gegensatz zu allen sonstigen Völkerbestrebungen zu lösen haben sollst, heißt: Segen werden!

    Allen anderen streben danach, nicht להיות ברכה, sondern להיות ברוכים, Segen zu gewinnen, gesegnet zu werden, und vor allem Völker. Die Redlichkeit, Menschlichkeit und Liebe, die man von dem einzelnen noch fordert, wird im Verhältnis von Volk zu Volk zur Torheit, gilt der Diplomatie und Politik für nichts. Trug und Mord, die den einzelnen zum Kerker und Henker führen, werden „zum Besten der Staaten“ im großen geübt, mit Orden und Lorbeer bekränzt. Die abrahamitische Nation hat von allen diesen Nationalinstitutionen nichts, sie weiß nichts von einer Nationalpolitik und einer Nationalökonomie. Derjenige, der der Träger ihrer Nationalwohlfahrt sein wollte, braucht keine Subsidien zu geben und auf keine Koalition und Bündnisse zu rechnen. Zu seinem Gebote stehen der Regen und der Sonnenschein, die Kraft und das Leben, die Macht und der Sieg. – אם בחקתי תלכו, dann macht sich alles andere von selbst. In Mitte der Menschheit, die נעשה לנו שם ihrem ganzen Streben als Devise aufprägt und die Selbstvergötterung und den rücksichtslosen Ausbau der eigenen Wohlfahrt als maßgebendes Ziel anstrebt, soll Abrahams Volk in Einzeln- und Gesamtleben nur dem einen Ruf folgen: היה ברכה, Segen zu werden sich mit aller Hingebung den Gotteszwecken des Welten- und Menschenheils zu weihen, darin mustergültig die Wiedererstehung des reinen Menschentums, des אדם in seiner ursprünglichen Bestimmung, zur Anschauung bringen, dann werde Gott seinen Segen zu frischer Lebenstätigkeit geben und zur Weckung und Erziehung der Völker zu gleichem Streben den Namen des Abrahamvolkes weithin leuchten lassen: ואברכך ואגדלה שמך. Dieses zweiten Stadium sollte in ארצ ישראל zur Verwirklichung kommen, dort sollte Israel in seiner unnahbaren Isolierung von den Völkern, nicht nur das Gesegnete, sondern in erster Linie das Segen verbreitende, ein Segensquell geworden sein – וישכן ישראל בטח בדד עין יעקב – dann hätte alles, was jetzt uns erst באחרית הימים winkt, sich bereits seit Jahrtausenden erfüllt, und der ganzen Entwicklungsgang der Menschengeschichte wäre seitdem ein anderer gewesen. –

    Allein diese erste Verheißung an Abraham scheint auf ein drittes Stadium hinzuweisen – schon, wie bereits bemerkt, stellt das optative ואגדלה die Verwirklichung jenes zweiten Stadium nur als bedingten Wunsch hin – der dritte Satz scheint ein Zustand anzudeuten, in welchem das Abrahamsvolk mit seinem Segen und Fluch von Menschen abhängig erscheint, wo Menschen es segnen, Menschen ihm fluchen können; es wäre dies somit das Stadium des גלות, dem dieses Volk entgegengeht, wenn er seine Aufgabe vergisst und statt להיות ברכה, den Völkern gleich sich dem Streben hingibt להיות ברוכים; und hier, für dieses Galuth, wo es hinausgestreut unter die Völker, abhängig von ihrem Segen und Fluch preisgegeben erscheint, hat Gott daß große Wort gesprochen: ואברכה מברכיך, die dich segnen, die dich fördern, die dein Prinzip würdigen und anerkennen und sich deiner Sinnlichkeit und Gottesverehrung fördernd zu unterordnen, sie werde ich segnen – und auch hier wieder tritt diese Verheißung optativ auf, Israel möge sich in der Zerstreuung also bewähren, daß seine Förderung des Völkerheils bedeutete. – …

    15-10-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-10-2010
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      Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     Judaism: What is hateful to you, do not to your fellowmen. That is the entire Law; all the rest is commentary.: Talmud, Shabbat 31:a

    "Who can protest an injustice but does not is an accomplice to the act":  The Talmud

     Islam: “O mankind! We created you from a single pair, a male and a female, and made you into nations and tribes, that you may get to know each other (not for you to despise each other).” The Holy Quran, Surah al-Hujurat, 49:13

    Quote: “Resistance is feasible even for those who are not heroes by nature, and it is an obligation, I believe, for those who fear the consequences and detest the reality of the attempt to impose American hegemony.: Noam Chomsky"

     

    Pic:  Helen Thomas

     

    Information Clearing House   WAITING THE UPDATE!

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    14/10/10  

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

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     Rapturous welcome for Ahmadinejad in Lebanon: Iran's President Ahmadinejad has received a tumultuous welcome at the start of his visit to Lebanon which has highlighted western fears about Tehran's influence in the region.
    http://www.euronews.net/2010/10/13/rapturous-welcome-for-ahmadinejad-in-lebanon/

     Reports of Iranian and Aljazeera TV of Ahmadinejad trip to Lebanon : Video http://www.youtube.com/watch?v=LB6ge5esteA

    How's That "Liberal Agenda" Going For You?
    Open Memo To: Nancy Pelosi
    From Cindy Sheehan You can't say I didn't warn you back in 2006 that if you and your party didn't end the wars and hold BushCo accountable that your euphoria would be short-lived. http://www.informationclearinghouse.info/article26588.htm

    The Three-Decade US-Mujahideen Partnership Still Going Strong By Sibel Edmonds During the 80s our 'real' foreign policymakers couldn't care less about adjectives such as extremists, terrorists, fanatics, anti-west...They were the beloved enemies of our enemies, and we'd do anything to support and use them.
    http://www.informationclearinghouse.info/article26589.htm

     Helen Thomas Cries, Denies Anti-Semitism, Calls President Obama 'Reprehensible' (AUDIO): "I hit the third rail. You cannot criticize Israxl in this country and survive," Thomas told Ohio station WMRN-AM in a sometimes emotional 35-minute interview that aired Tuesday. It was recorded a week earlier by WMRN reporter Scott Spears at Thomas' Washington, D.C., condominium.http://www.huffingtonpost.com/2010/10/13/helen-thomas-im-not-antis_n_760789.html

      Israeli MP Calls for murder of Ahmadinejad : Israeli Knesset member Aryeh Eldad voiced his support for the assassination of Iranian President Mahmoud Ahmadinejad during his visit to Lebanon, reported the Israeli daily Yedioth Ahronoth Wednesday.http://bit.ly/amu8xk

     PLO Chief: We Will Recognize Israxl in Return for 1967 Borders By Avi Issacharoff Yasser Abed Rabbo says that in exchange for accepting Palestinian territorial claims, it will recognize Israel as 'whatever it wants.'  http://www.informationclearinghouse.info/article26586.htm

     Groundwork Laid for Media Narrative of Failed Peace Talks
    It's the Palestinians' Fault
    By Alex Kane' Predictably, it will be, and already is, a narrative of Palestinian rejectionism versus Israeli generosity.
    http://www.informationclearinghouse.info/article26590.htm

     

     Israeli Document:
    Gaza Blockade Isn't About Security
    By Sheera Frenkel The Israeli government explained the blockade as an exercise of the right of economic warfare.
    http://www.informationclearinghouse.info/article25678.htm

     

    KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

     

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Ahmadinejad receives warm welcome in Beirut
    Tehran Times Political Desk TEHRAN - Thousands of Lebanese lined the streets of Beirut on Wednesday to welcome Iranian President Mahmoud Ahmadinejad to Lebanon.

    http://www.tehrantimes.com/index_View.asp?code=228462

     

    Reichliches Bild und Videomaterial :

    http://www.almanar.com.lb/NewsSite/News.aspx?language=en

    Israxl: An Arab-free Jewish theocracy?
    By Linda S. Heard The powers that be within Israxl are showing their true bigoted racist colors. On Sunday, the Israeli Cabinet agreed to a new law obliging new non-Jewish immigrants to first swear allegiance to Israxl as a “Jewish and democratic state.” The concept is certainly original when one of the building blocks of democracy is equal rights for all citizens irrespective of their ethnicity or religious beliefs. Instead, the oath should surely read “a Jewish and theocratic state.”

    Viva Palestina plans to leave for Egypt today TEHRAN/DAMASCUS/GENEVA -- The fifth Gaza-bound relief mission organized by the UK-based charity Viva Palestina reached Syria on Tuesday.

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

     

    http://azvsas.blogspot.com

    Letter to Milliband - Don't Patronise the Racist Jewish National Fund

    Ritual Violence Against the Jewish Boat to Gaza

    Monsters in Uniform - the Israeli Military

    The BBC’s Biased & Shameful Coverage of the Attack on the Gaza Freedom Flotilla is a Betrayal of its Charter

    Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

     

    The Complicity of Mubarak and Abbas is There for All to See.

     

     

       Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
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    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    14-10-2010 om 21:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-10-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.EINE ANERKENNUNG

    Antizionistische Schriften

     

     

     

    Sehr geehrter Reb Naftule Hirsch
     
    die Schriften über den Zionismus, die Toiredige beleuchtung wie man es anschauen soll, sind faszinierend. Ich danke Ihnen für das publizieren.
     
     
    Grüße aus Wien
     
    Amrom Steiner


    13-10-2010 om 17:15 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Email "Israxl" is NOT a jewish State
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    Email to Philip J. Crowley

     

     

    HEY, AMERICAN KANOYIM (AND EVEN OTHERS!) GO TO THIS SITE AND SEND AN EMAIL

    http://contact-us.state.gov/cgi-bin/state.cfg/php/enduser/ask.php?p_sid=HnzKmkck&p_accessibility=0&p_redirect=&p_srch=0

     

     

    Dear Mr. Crowley:

     

    As an American Orthodox Jew I was astonished that you would state that our government supports the position of the government of the State of Israxl referring to it as a "Jewish State," the "homeland of the Jewish People."

     

    As an American Jew I take GREAT EXCEPTION and even offense at that claim because the homeland of the American Jew is the UNITED STATES OF AMERICA and not the State of Israxl!

     

    Furthermore, I can just imagine the furor that would erupt were our government to declare the United States a "Christian State."

     

    I urgently look forward to your reply.

     

    Yours truly,
    Antizionist Jew

    Brooklyn NY

     

     

     

    My reply to Crowley:

    Dear Mr. Crowley:
    As a Jew living in the so-called "Israxl", I want to clear to you that "Israxl" is not my country, I do not recognize "Israxl", "Israxl" is not a Jewish state!
    In Judaism, the name "Israel" means the name of Jewish people, the nation of Go-d, "Israxl" means worship Go-d, fulfilling his laws and commandments, this is the true "Israel".
    "Israxl" as a name of country which violates the principles and laws of Judaism, and desecrating the name of Go-d, is false Jewish and false "Israel".
    Jews loyal to Go-d, must not have sovereignty any way!
    "Israel" base on Zionism ideology, not on Jewish religion and beliefs!
    Zionism means violations of Go-d's commandments!
    Zionism has no part in the Jewish people.
    All people whom support Zionism and the Zionist state are brainwashed people since 1896 until today!

    I look forward to your reply.

    Best Regards,
    Anti Zionist Jew from Palestine

    13-10-2010 om 17:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-10-2010
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    Imam Khomeini: The Question Of The Jews

     

    inminds
    20 September 2010

    Any criticism of Israxl is automatically censored by Zionist accusations of anti-Semitism. Nowadays this has limited mileage, as even ordinary people question this and begin to realise its just a ruse to cover Israxl's crimes. So for example they refuse to believe that Richard Goldstone who headed the UN fact finding mission on Operation Cast Lead is an anti-Semite or that former US President Jimmy Carter who wrote the book 'Palestine: Peace Not Apartheid' is an anti-Semite. Unfortunately due to the prevalence of islamophobia in society and a general negative media portrayal of Islam and in particular 'political Islam' this clear-sightedness is lost when it comes to accusations against Muslims. So it is that the recent Al-Quds Day demonstration, and in particular the founder of Al-Quds Day - Imam Khomeini - are still marred by such baseless accusations. In an attempt to clear this myopia, here we ask the question: What was Imam Khomeini's view on the Jews?

    …

    Judaism vs Zionism

    In the following video clip Imam Khomeini makes a clear distinction between Zionism and Judaism:

    "We know very well that the Jewish and Zionist communities are not the same. We are against the Zionists and our opposition with them is because they are against religion all together - they are not Jewish. They are political people who commit actions in the name of Judaism. Jewish people have also grown to resent them. In fact, all humans should resent their actions."

    …

     

    To read full and see at:

    Video: http://www.inminds.co.uk/article.php?id=10478

    12-10-2010 om 19:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN DISCUSSES NATRUNA Newsletter
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    Natruna Newsletter

     

     

    ATTACHED IS A NEWSLETTER FROM NATRUNA.

    QUESTIONS:

    1) WHY DO THEY USE BLUE AND WHITE?

     

    2) WHY IS THE FOCUS ONLY ON SHAS/OVADIA YOSEF AND "SETTLERS"?  WHERE IS THE FOCUS ON THE SHTUNK OF THE ASHKENAZI ZIONIST HAREDI KLIPPAS LIKE ELYOSHEV, SHTERNBUCH, KANYEVSKY AND SHTINKMAN?!

     

     

    From: Natruna <natruna11211@gmail.com>

    Date: Mon, 11 Oct 2010 23:09:55 -0400

    To: <natrune1@gmail.com>

    Subject: Yiddish Newsletter

     

    דא איז דער לעצטער נייעס-בלעטל פון נטרונא, בליצן.

     

    Attached is an important news alert in Yiddish, regarding matters which require our immediate action.

     

    For those who do not understand Yiddish, some information about current events and our reaction to them is available at the following links:

     

    http://www.jewsagainstzionism.com/news/currentarticle.cfm?id=216

     

    http://www.jewsagainstzionism.com/news/currentarticle.cfm?id=217

     

    True Torah Jews

    Telephone: 718-841-7053

    Fax: 718-504-4513

    http://www.truetorahjews.org

     

    Support the activities of True Torah Jews with your tax-deductible contribution.

    12-10-2010 om 19:33 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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      Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     Judaism: What is hateful to you, do not to your fellowmen. That is the entire Law; all the rest is commentary.: Talmud, Shabbat 31:a

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     Islam: “O mankind! We created you from a single pair, a male and a female, and made you into nations and tribes, that you may get to know each other (not for you to despise each other).” The Holy Quran, Surah al-Hujurat, 49:13

    Quote: “Resistance is feasible even for those who are not heroes by nature, and it is an obligation, I believe, for those who fear the consequences and detest the reality of the attempt to impose American hegemony.: Noam Chomsky"

     

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    12/10/10  

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

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    America’s Third World Economy
    By Paul Craig Roberts
    The ladders of upward mobility that made American an “opportunity society” have been dismantled.
    Continue

     

    The Secret Big-Money Takeover of America By Robert Reich Not only is income and wealth in America more concentrated in fewer hands than it’s been in 80 years, but those hands are buying our democracy as never before – and they’re doing it behind closed doors. Continue

     

    Israxl and Monty Python's Dead Parrot By Yvonne Ridley Nothing lasts forever; empires and emperors come and go; borders disappear and expand; and so will arrogant, vicious little Israxl. Continue

     

    George Galloway Returns To Canada By The Canadian Charger and Rabble TV Anti-war activist and former British MP George Galloway arrived in Canada to a throng of supporters waiting to greet him at the Toronto Pearson International Airport. Eighteen months ago, Galloway was refused entry and deemed a security threat. Continue

     

     Israxl approves loyalty oath, for non-Jewish new citizens: Cabinet ministers on Sunday approved by a majority vote a controversial proposal which would require every non-Jew wishing to become a citizen of Israxl to pledge loyalty to "the State of Israxl as a Jewish and democratic state." http://bit.ly/a8KTzX

     'New Israeli bill whiff of fascism': An Israeli minister has strongly condemned a new bill that would force non-Jews people to pledge their loyalty to Israxl, saying it carries a "whiff of fascism."http://www.presstv.ir/detail/146043.html

     'Shas will vote in favor of new building moratorium': Report: Attias told Security Cabinet that Rabbi Ovadia Yosef will allow a 60-day extension if US promises it will be the last; Yishai: "Shas will oppose any freeze." http://www.jpost.com/Israel/Article.aspx?id=190882

     Hamas leader slams Arab League decision on "peace" talks: The Hamas prime minister in Gaza Strip, Ismail Haniyeh, criticized the decision on Saturday, arguing a return to the negotiating table would let Israxl off the hook and encourage Israeli violations of Palestinians' rights http://www1.albawaba.com/main-headlines/hamas-leader-slams-arab-league-decision-peace-talks

     Gaza teens brave IDF fire to collect salvaged building materials: In three months, soldiers shot and wounded 10 youths collecting building materials in expanded buffer zone. http://bit.ly/aP4IZn

     Israxl. Gaza flotilla raid violated law, UN probe finds in scathing report: A UN probe said Wednesday there was clear evidence to back prosecutions against Israxl for killing and torture when its troops stormed a Gaza-bound aid flotilla in May. http://bit.ly/96Dvbm

     Hit and Run: Israeli "settler" drives into Palestinian boys : Video - The leader of an Israeli "settler" organisation has hit two Palestinian boys with his car after they hurled stones at his vehicle in the East Jerusalem neighborhood of Silwan.http://www.youtube.com/watch?v=G2unZIzIwp0&feature=player_embedded

     Dubai police: Suspect in Hamas assassination arrested abroad: Dubai police chief says suspect played a key role in the Jan. 19 killing of Hamas commander Mahmoud al-Mabhouh. http://bit.ly/bevqnz

     French, Spanish FMs: Israxl's Lieberman violated every rule of diplomacy: European foreign ministers furious with Israeli counterpart, who told them to 'solve their own problems before they complain to Israxl.' http://bit.ly/aHsXD8

     

     Israeli Document:
    Gaza Blockade Isn't About Security
    By Sheera Frenkel The Israeli government explained the blockade as an exercise of the right of economic warfare.
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     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

     

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    Arab regime credibility hanging by a thread
    By Alan Hart  On 25 September I wrote a piece headlined Obama speaks at the UN… Goodbye to peace. Since then I’ve seen no need for me to contribute to the debate about the farce that President Obama’s push for peace is and was always going to be. But the Arab League’s decision to give Obama a one-month deadline to rescue the direct talks between Abbas and his quisling administration and Netanyahu and his deluded coalition government demands a comment or two.

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

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    12-10-2010 om 19:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-10-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.HILLEL DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT 14.Folge
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    HILLEL  DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 – 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte


    14. Fortsetzung, Herodes


    Unter den schwierigsten Verhältnissen war Hillel der Naßi von Jissroél geworden. Das große Sanhedrin bestand nicht, und das ganze Volk seufzte unter dem eisernen Joch des Idumäers Herodes. Dieser hatte seit einigen Jahren die Königskorne inne, die er sich in Rom durch Bestechung und sklavische Unterwürfigkeit verschafft hatte, und benutzte seine Macht zu den grausamsten Erpressungen und Verfolgungen seiner jüdischen Untertanen. Seine Umgebung bestand aus einem Troß  römischer und griechische Höflinge, gewissen- und charakterlosen Kreaturen, die der Prunk seines Hofes angelockt hatte, und diese waren seine Ratgeber und Vollstrecker seiner unmenschlichen Befehle.

    Auch sein Lebensbild hat Halevy mit bekanntem Scharfblick und seiner gründlicher Behandlung der Quellen in überzeugender Klarheit gezeichnet, sodaß wir einen Einblick in das Seelenleben des großen  Würgers gewinnen, der auf der einen Seite den Fremden an seinem Hofe und in Judäa und selbst die fernsten griechischen Städte verschwenderisch beschenkte, auf der anderen Seite seine jüdischen Untertanen in der unmenschlichsten Weise auspreßte und dem Ruin entgegenführte.

    Es ist uns in den Quellen ein Zitat aus der Rede der jüdischen Gesandtschaft erhalten geblieben, die nach dem Tode des Herodes, als dessen Sohn Archelaos in den Fußstapfen des Vaters ging, den römischen Kaiser um Aufhebung der Herodianischen Dynastie anflehte, und dieses Zitat läßt uns mit Schaudern erkennen, welche Leiden Herodes dem Volke brachte, zu dessen König er eingesetzt war.

    Daselbst heißt es: Dem Namen nach sei Herodes wohl König der Juden gewesen, in der Tat aber habe er die ärgste Tyrannei ausgeübt, vieles zum Verderben der Juden ersonnen und sich nicht gescheut, eine Menge willkürlich erdachte Neuerungen einzuführen. Eine große Zahl Menschen habe er, was in früherer Zeiten niemals geschehen sei, auf verschiedene Art aus dem Wege geräumt. Diejenigen aber, welche er am Leben gelassen, seien noch viel unglücklicher, einmal wegen der Angst, die sein blutdürstiges Wesen ihnen eingeflößt habe, dann aber auch wegen der beständigen Besorgnis, ihr Vermögen zu verlieren.

    Die benachbarten, von Ausländern bewohnten Städte habe er verschönert, um die in seinem eigenem Reiche gelegenen durch Steuern zu erschöpfen und zugrunde zu richten.

    Das Volk, das bei seinem Regierungsantritt sich noch eines besonderen Wohlstandes erfreut habe, hat er völlig verarmen, die Vornehmen um der geringfügigsten Ursache willen töten und ihr Vermögen einziehen lassen, und diejenigen, denen er wenigstens noch das Leben geschenkt, seien von ihm um Hab und Gut gebracht worden. Außerdem, daß er die dem einzelnen auferlegten jährliche Abgaben aufs strengste eingetrieben habe, sei man auch noch genötigt gewesen, ihm selbst, seinen Verwandten und Freunden, sowie den Steuereinnehmern reiche Geschenke zu geben, weil man sich der Plackereien nur mit Aufopferung von Gold und Silber habe erwehren können…

    Kurz, sie seien von Herodes so mißhandelt worden, daß ein wildes Tier ihnen wohl keine schlimmeren Unbilden hätte antun können, wenn es zur Herrschaft über sie gelangt wäre. Zwar sei ihr Volk auch schon früher von schweren Unglücksfällen heimgesucht und zu Auswanderungen gezwungen worden, aber es komme doch in der Geschichte kein Beispiel an Drangsal vor, die mit dem gegenwärtigen Elend, welches Herodes heraufbeschworen, verglichen werden könne.

    Soweit das Bericht der jüdischen Gesandtschaft  in öffentlicher Versammlung vor dem römischen Kaiser, in Gegenwart auch der Freunde des Herodes, vor allem des Nikolaus von Damaskus, des rankenvollen Kanzlers des Herodes. Mit Schaudern erkennen wir die entsetzliche Lage der Juden Palästina, sehen, wie Herodes nur Griechen und Griechentum fördert und zu heben sucht, die jüdische Bevölkerung des Landes aber aussaugt und  mit kühler Berechnung dem Untergang zuzuführen bestrebt ist.

    Denn sein Plan war, mit jüdischem Gelde in Vorderasien ein mächtiges Griechenreich zu gründen, Jerusalem soll entthront werden und an seine Stelle das von ihm mit verschwenderische Krafg ausgestattete Caesarea am mittelländischen Meere treten. Wie Halevy zeigt, war die Erneuerung des Tempels, die Herodes ausführen ließ, nur ein  Mittel, um den Argwohn des römischen Kaisers abzulenken, der aber Herodes durchschaute und ihm rechtzeitig in den Arm fiel. – So lagen die Verhältnisse im heiligen Lande, als an jenem denkwürdigen Vorbereitungstage zum Peßachfeste dem Bahn Babylonier Hillel das Naßiamt übertragen wurde. In jener unheilvollen Zeit sprach Hillel das mahnende Wort aus: Wenn nicht jetzt, wann dann! 

     

    (wird fortgesetzt)

    11-10-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-10-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BROOKLYN INDIGNATION
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    Zionist-Mizrachi "Neturei Karta"??!!

     

     

    THE MESHUGENE MIZRACHI "RABBIS" ARE WELCOMED AND GREETED BY SHEIKHS ABOUT BURNED MOSQUE.

    NOTHING FROM THE "NETUREI KARTA"ABOUT THE SUBJECT OF THE POGROM OR ABOUT THE FAKE SUPPORT OF FROMAN AND OTHER ZIONISTS.

    “Rabbis visit torched mosque, condemn attack”

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3964488,00.html

     

    Read also and see pics:

     

    Attack on Beit Fajjar Mosque by Zionists+Photos

    http://rohama.org/en/pages/?cid=2960

    06-10-2010 om 14:28 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-10-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Palestinian Jews fighting Zionist Terrorism
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    The real way how to fight against Zionism

     

    A Palestinian Jew in London writes:


    רבותיי, למדו מדוד המלך ע"ה, את הלכות מלחמה המובא בתהלים נגד הכופרים הציונים הרשעים ימח שמם

     



    ארדוף אויבי ואשיגם, ולא אשוב עד כלותם
    אמחצם ולא יוכלו קום, יפלו תחת רגלי.

     תהלים יח - לח-לט

     

    הלא משנאיך ה', אשנא ובתקוממיך אתקוטט. תכלית שנאה שנאתים, לאויבים היו לי.

     תהלים קלט- כא

     



    The Zionist State is existing 63 years because heimishe Yidden do not want to making efforts among world leaders to dismantle the Zionist State, how can we sit in menuche when the Zionist State continue to exist, in the world to come, I am sure that HaShem will judge every who could do something and did not do it!
     
    Get out from the shtibbleach to fight against Zionists and learn torah, fight and learn both


     
    צא הלחם בעמלק!
     

    -------------------

     

     

    Written by a Anti Zionist Tzaddik in Ashdod -Palestine


    The creation of the Zionist State done by the violation of our
    Holy Torah.
     
    The end of Zionism and the accursed Zionist State is by fire, middah ke' neged middah.
     
    They are responsible for shmad on our brothers, and they wiped off by destroy.

    (For the Zionist regime להשמדם עדי עד.)


     
    בפרוח רשעים כמו עשב, ויציצו כל פעלי און, להשמדם עדי עד. תהלים צ"ב – ח.

     

     אמן!

     

    The success of Zionists is in the purpose to destroy them forever!!!

    I am a ’terrorist’ anti-Zionist, a 'terrorist' Yid according to Zionists yimach shmam all!
     
    Do terror to the true terrorist Zionists, burn their state in fire,

     

    ימטר על רשעים פחים אש וגפרית תהלים י"א - ו

     

    Amen!

    We should be proud!

    04-10-2010 om 16:06 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-10-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.HILLEL DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT 13.Folge
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    HILLEL  DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 – 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

     

     

    13. Fortsetzung, Hillel als Nassi


    Da vollzog sich vor den Augen des versammelten Volkes ein Akt, der den Bené Besséra für immer ein ehrendes, bewunderndes Gedenken sichert. Sie hatten in Hillel den Mann  erkannt, der die Fähigkeiten besaß, in dieser stürmischen, gefahrenvollen Zeit am Steuer der jüdischen Nation zu stehen, und da zögerten sie keinen Augenblick, in selbstloser Weise zurückzutreten und die geistige Führung Jissroéls in Hillels Hände zu legen.

    Und dieser, heißt es im Talmud weiter, erklärte den ganzen Tag die Vorschriften des Péssach. In seinem Schmerze über die traurigen Verhältnissen tadelte er mit mahnenden Worte diejenigen, die es versäumt hatten, sich den ganzen Inhalt der Tradition im Lehrhause Schemajas und Abtalions einzuprägen. Er sprach zu ihnen: Was ist Schuld daran, daß ich erst aus Babel kommen mußte, euer Naßi zu sein! Nur euere Nachlässigkeit, daß ihr euch nicht den beiden großen Führern des Zeitalters, Schemaja und Abtaljon, angeschlossen habt.

    Man fragte ihn: Lehrer, wenn einer am Freitag vergessen hat, das Schlachtmesser nach dem Tempelberg zu bringen, wie ist es dann (da man am Sabbath dasselbe nicht tragen darf und dies eine Vorbereitung des Péssachopfers ist, die schon vor dem Sabbat getroffen werden konnte)? Da erwiderte Hillel in seiner Wahrhaftigkeit: Diese Vorschrift habe ich empfangen, habe sie aber vergessen, laßt aber Jissroél gewähren, wenn sie auch keine Propheten sind, so sind sie Kinder der Propheten und werden nach altem Brauch das Richtige treffen.

    Am anderen Tage konnte man beobachten, wie diejenigen, deren Péssachopfer ein Lamm war, das Messer in die Wolle steckten, bei einem Ziegenböckchen zwischen die Hörner. Als Hillel dies sah, erinnerte er sich wieder der Vorschrift und sprach: So habe ich die Überlieferung von Schemaja und Abtalion empfangen.

     

    (wird fortgesetzt)

    03-10-2010 om 17:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-09-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FROM BROOKLYN COMMENTS AND CONCERNS
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    Why Obama Will do Nothing about the "Building Freeze"......

     

    So what is the US administration going to do about the "disappointment" in the Zionists for ending the "building freeze"? The answer is NOTHING. They have enough of a headache going into the November elections not to want to alienate the Israxl-First constituency in the Democratic party and among independents. Every American administration is dependent on a relative handful of Congressmen and Senators whose primary loyalty is not to the US Constitution but to the State of Israel. In order to ensure their support on a domestic or foreign agenda, the administration needs every single vote in Congress, including theirs. NOTHING will happen before the elections, and if Obama becomes a lame duck with a Republican controlled Congress,  he will do only what he feels he needs to to get REELECTED. And that includes pandering to the Israxl-First constituencies.

    ......the Stupid Merry-Go-Round continues as it has for the past few decades.............

     

     

    Abu Mazen Son Works with Zionists.......

     

    NOTICE HE SAYS GAZA CANNOT FUNCTION WITHOUT THE MEDINA........HA, HA, HA, HA...............AND NK STILL THINKS GAZA IS INDEPENDENT!!

     

    Yasser Abbas, son of Mahmoud: "I collaborate with Israxl"

    Yasser Abbas, the son of Palestinian Authority President Mahmoud Abbas, revealed this week that he's a self-made millionaire who started his own business shortly after the signing of the Oslo Accords.

    In an interview with the Dubai-based Al-Aswak.net economic magazine, Abbas's son, who was named after former PA leader Yasser Arafat, also declared that "a majority of Palestinians," including himself, "collaborate with Israxl."

    Yasser Abbas's remarks raised many eyebrows in Ramallah, where one PA official described the interview as "scandalous and harmful."

    "It would have been better if Yasser did not speak out, especially about his wealth," the official told The Jerusalem Post. "His comments have embarrassed the Palestinian leadership."

    In the interview, the first of its kind, the 46-year-old Yasser, who is a Canadian national, claimed that 25 percent of his income went to the PA budget. In return, he said, the PA government had never offered him so much as a free airline ticket or one pill of Aspirin for his daughter.
    He revealed that the PA owed him a lot of money, but that he was unable to use his influence and status to collect the debt as he wished to avoid being accused of exploiting his father's position.
    ...
    "I have noticed that the so-called Hamas government has spent 50 million euros," he said. "I don't know where they got the money from and how they spent it."


    Asked if he was doing business with Israelis, Yasser replied: "How can you get merchandise into the Gaza Strip if the Israeli and Palestinian ministers of economy don't talk to each other? Dozens of Hamas supporters are receiving medical treatment in Israeli hospitals. Most Palestinians collaborate with Israel, while the rest live on the rain."

    27-09-2010 om 23:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.In the Opinion of a Palestinian Jew in London
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    The Real Way to Free Palestine From Zionist Terrorism

     

    “Negotiations are not the way to liberate Palestine.
     
    resistance is the way to liberate Palestine.
     
    look what Hamas did in 5 years, what PLO did not succeed to do in 43 years.
     
    In Resistance between 5 years, 2000-2005, Hamas expel and dismantled the Zionist sovereignty in Gaza.
     
    but of course Gaza is not completely independent, Zionists control on Gaza airspace, and sea, and land siege.
     
    but only with Resistance they can destroy the Zionist sovereignty over all Palestine.”

     
    http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/palestinian-faction-cuts-ties-with-plo-over-mideast-peace-talks-1.315791

     

    27-09-2010 om 23:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-09-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.HILLEL DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT 12. Folge
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    HILLEL  DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 – 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

     

    12. Fortsetzung, Bené Besséra


    Hillel kehrte nach Babel zurück, lernend und lehrend, und wir begegnen ihm erst wieder, als er einige Jahrzehnte später vor dem Péssachfesfeste, dessen Rüsttag in jenem Jahre auf einen Sabbat fiel, in Jerusalem eine halachische Entscheidung für das ganze Volk traf und bei dieser Veranlassung die Aufmerksamkeit der edlen Bené Besséra auf sich zog. Die Zeiten hatten sich inzwischen im heiligen Lande sehr geändert.

    Nach dem Tode Salomes war der Bruderkrieg zwischen Hyrkan und  Aristobul ausgebrochen, nach vielen Wirren und Unruhen hatten diese es soweit gebracht, daß Palästina von Rom abhängig wurde und daß im Innern der Idumäer Antipater und dessen Söhne die ganze politische Macht an sich rissen. Römische Feldherren und ihre Legionen und ihre Legionen waren zur Trauer des Volkes kein ungewohnter Anblick in den Mauern der heiligen Stadt, und, wie Halevy eine bis jetzt in Dunkel gehüllte Episode von weitgehender Bedeutung genial erklärt hat, war auf Anraten Antipaters durch den römischen Statthalter Syriens, Gabinius, das Sanhedrin aufgehoben worden.

    Durch diesen Staatsstreich hoffte der idumäische Usurpator die Macht des Volkes, die sich im Sanhedrin konzentrierte, zu brechen und sich selbst zum Begründer einer autokratischen Dynastie nach damaligen römischen Muster zu machen.

    Schemaja und Abtaljon waren inzwischen gestorben und die dringendsten Pflichten des Sanhedrin, die dieses unter den Naßi und dem Ab Beth Din bis dahin versehen, hatten die Häupter der Familie Besséra auf sich genommen. So kam es,  daß bis kurz vor dem Pessachfeste die Frage nicht entschieden war, ob die Darbringung des Pessachopfers den Sabbat verdränge oder nicht.

    Wie Halevy treffend ausführt, weisen alle Einzelheiten dieser merkwürdigen Begebenheit darauf hin, daß die Frage, die bereits am Neumondstage des Nissan hätte entschieden werden können, darum solange offen blieb und auch da nicht einer  Sitzung des Sanhedrin, sondern vor versammelten Volke zur Erörterung kam, weil eben damals das Sanhedrin nicht bestand und erst der Mann gefunden werden mußte, der hierüber eine unzweideutige Überlieferung besaß.

    So erschien Hillel, der Babylonier, vor den Bené Besséra, und aus seiner sachgemäßen, klaren Behandlung des zweifelhaften Falles ersahen sie sofort, daß ein bedeutender Gelehrter vor ihnen stand. Für die Entscheidung aber war maßgebend, daß Hillel der Schüler von Schemaja und Abtalion war und von diesen auch über die vorliegende Frage die Tradition empfangen hatte.

     

    (wird fortgesetzt)

    26-09-2010 om 23:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 10 09 25
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      Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     Judaism: What is hateful to you, do not to your fellowmen. That is the entire Law; all the rest is commentary.: Talmud, Shabbat 31:a

    "Who can protest an injustice but does not is an accomplice to the act":  The Talmud

     Islam: “O mankind! We created you from a single pair, a male and a female, and made you into nations and tribes, that you may get to know each other (not for you to despise each other).” The Holy Quran, Surah al-Hujurat, 49:13

    Quote: “Resistance is feasible even for those who are not heroes by nature, and it is an obligation, I believe, for those who fear the consequences and detest the reality of the attempt to impose American hegemony.: Noam Chomsky"

     

    Pic:  

     

    Information Clearing House   WAITING THE UPDATE!

    News you won't find on CNN and Fox News                

    25/09/10  

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

    Click here to read this newsletter online:

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    For Headlines - http://www.html2rss.com/site/321608-Information-Clearing-House-News.xml  - For Newsletter - 

    http://ichnews.blogspot.com/feeds/posts/default  

     It Is Official: The US Is A Police State By Paul Craig Roberts The US media, highly concentrated in violation of the American principle of a diverse and independent media, will lend its support to the witch hunts that will close down all protests and independent thought in the US over the next few years. http://www.informationclearinghouse.info/article26452.htm

     President Obama's Ahistorical World By Professor Lawrence Davidson From the beginning of his administration he has ignored history. His most notable early example was when he refused to investigate the prima facie war crimes of his predecessors, crimes which the Nuremberg prosecutors would have easily recognized. http://www.informationclearinghouse.info/article26456.htm

    Watch: As Israxl Slides Toward Fascism, Citizens and Supporters Swear Their Loyalty By Max Blumenthal and Joseph DanaSwearing a loyalty oath to Israxl as an ethnic state is gaining legitimacy; a video produced by the authors shows the willingness of Israeli residents to pledge allegiance.http://www.informationclearinghouse.info/article26404.htm

     Netanyahu to settlers: Keep low profile as building freeze expires: The Prime Minister's Office approached MK Danny Danon (Likud), who is planning an event to mark the expiration of the 10-month settlement freeze on Sunday, as well as settler council leaders, asking them to avoid provocations and maintain a low profile in the media.http://bit.ly/bhZR5Q

     Judaism is not a people: A Jewish state or an Israeli democracy?: Benjamin Netanyahu is unsure of his identity: His insecurity is behind his pointless demand for Palestinian recognition of Israxl as uniquely Jewish.http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/a-jewish-state-or-an-israeli-democracy-1.315725

     Hamas claims to have found Israeli 'sleeper cells' in Gaza:  A Hamas official on Sunday said that Israxl has several undercover spies operating in "sleeper cells" in the Gaza Strip, awaiting instructions to carry out special operations.http://www.jpost.com/Headlines/Article.aspx?id=189300

     Jews for Justice' aid boat sets sail for Gaza:  Organizer says goal of boat which left from Cyprus on Sunday is to show that not all Jews support Israeli policies toward Palestinians. http://bit.ly/dbTMI6

     

     Israeli Document:
    Gaza Blockade Isn't About Security
    By Sheera Frenkel The Israeli government explained the blockade as an exercise of the right of economic warfare. http://www.informationclearinghouse.info/article25678.htm

     

    KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

     

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    9/11 is an unsolved crime: U.S. journalist
    Tehran Times Political Desk TEHRAN - American journalist and author Christopher Bollyn says 9/11 was an Israeli false-flag operation meant to kick-start the Zionist-designed “war on terror”.

    vAhmadinejad sa ys capitalism is on verge of death UNITED NATIONS (Agencies) — President Mahmoud Ahmadinejad says capitalism is on the verge of death and has called for an overhaul of the “undemocratic and unjust” global decision-making bodies.

    Zionists preventing Obama from rehabilitating image of U.S.: Ahmadinejad Tehran Times Political Desk TEHRAN - Iranian President Mahmoud Ahmadinejad says U.S. President Barack Obama cannot rehabilitate the image of the United States in the world due to the Zionists’ interference.

    The way the world is run must change: Ahmadinejad President Mahmoud Ahmadinejad said in an exclusive interview with RT (previously known as Russia Today), he is seeking to change the existing world order.

    Islam prohibits insulting other religions: Rafsanjani
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN -- Islam does not permit its followers to insult other religions, Expediency Council Chairman Akbar Hashemi Rafsanjani said in Tehran on Tuesday during a meeting with Catholicos-Patriarch of the Assyrian Church of the East Mar Khanania Dinkha IV.

    Double standards on Islam
    By Arab News  Islam is hardly out of the news these days.

    Obama’s response was amateurish: Ahmadinejad
    Tehran Times Political Desk TEHRAN - Iranian President Mahmoud Ahmadinejad says U.S. President Barack Obama’s response to his comments about the 9/11 incidents was amateurish.

    Declare 2011 the Year of Nuclear Disarmament: Ahmadinejad
    Tehran Times Political Desk TEHRAN - Iranian President Mahmoud Ahmadinejad has proposed that the United Nations declare 2011 the Year of Nuclear Disarmament.

    Tehran lauds UN report blaming Israxl for flotilla tragedy
    Tehran Times Political Desk TEHRAN – Iran backs the UN Human Rights Council (UNHRC) which has censured Israxl for violating international law during the flotilla raid.

    Russia’s lack of foresight
    By our staff writer It may be old hat to repeat the charge that Russia is not a reliable partner for Iran, but recent events have shown that Tehran may need to reassess its relationship with Moscow.

    Iran successfully battling cyber attack
    Tehran Times Political Desk TEHRAN - Iranian information technology officials have confirmed that some Iranian industrial systems have been targeted by a cyber attack, but added that Iranian engineers are capable of rooting out the problem.

     

    9/11: The mother of all coincidences
    By Eric Margolis Ever since 9/11, readers keep asking me my views on these attacks. I have been barraged with emails until my head spins with engineering studies about melting steel, controlled explosions, claims about nefarious plots, and wreckage analysis.

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

     

    http://azvsas.blogspot.com

    Conference on Jews and Palestine: - Our role in the solidarity movement

     

    Jane Corbin – the BBC’s Prostitute of the Airwaves

     

    Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

     

    The Complicity of Mubarak and Abbas is There for All to See.

     

     

       Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    26-09-2010 om 23:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-09-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.HILLEL DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT (11)
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    HILLEL  DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 – 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

     

    11. Fortsetzung, Hillel in Jerusalem


    Hillel war ein Mann von vierzig Jahre, als er Babel verließ, um die Tradition aus dem Munde Schemajas und Abtaljons zu empfangen. Wir haben bereits gesehen, daß in Babel das Studium der Thora und die Ausübung ihrer Gesetze niemals eine Unterbrechung erlitten hatten und daß ein inniges Verhältnis die Gola mit  dem Heiligtum in Jerusalem und dem großen Sanhedrin verknüpfte. In dieses wurden die bedeutendsten Lehrer Jissroéls berufen, denn die Entscheidung des obersten Gerichtshofes an heiliger Stätte ist nach dem Thoragesetz in allen zweifelhaften Fällen auf dem Gebiete der Tradition maßgebend.

    Dort, in Jerusalem strömten, sobald nur einigermaßen die Ruhe und der Frieden wiederhergestellt waren, Lehrer und Schüler aus allen Teilen der Diaspora zusammen, welche die Sehnsucht nach der heiligen Erde und der Gottesstätte und der Wissensdrang antrieb, die bequemeren  Verhältnisse aufzugeben und die Quelle der Thorakenntnis mit durstiger Seele aufzusuchen.

    Der Talmud berichtet uns von einem wohlhabenden Bruder Hillels, der sich mit Handel beschäftigte, aber nicht das Glück hatte, wie dies wohl vorkam, durch seinen Reichtum Hillel vor Armut zu schützen und so Anteil an seinen Geisteschätzen zu gewinnen. Hillel lebte in Jerusalem in der größten Armut, die Hälfte seines täglichen Verdienstes als Holzfäller gab er dem Pförtner gab er dem Pförtner des Lehrhauses, der ähnlich wie später in Jabne  unter Rabban Gamliel, durch Erheben eines Eintrittsgeldes Unwürdige vom Lehrhause fernhalten sollte, die anderen Hälfte diente zum Unterhalte seiner Familie.

    Daß auch dieser kärgliche Verdienst nicht regelmäßig war, beweist die rührende Erzählung im Talmud, in der geschildert wird, wie Hillel, als er einmal das Eintrittsgeld nicht zahlen konnte, von der Dachluke des Lehrhauses aus auf die Worte des lebendigen Gottes aus dem Munde von Schemaja und Abtaljon lauschte und dort im Schnee erstarrte, bis die Häupter des Lehrhauses auf ihn aufmerksam wurden und ihn durch liebevolle Pflege zum Leben zurückriefen.  

     

    (wird fortgesetzt)

    19-09-2010 om 17:16 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-09-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Britischer Gewerkschaftskongreß ruft auf zum Boykott zionistische Siedlungsprodukte
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    Trades Union Congress to Boycott Zionist Regime

    British trade unions on Tuesday, Sep 14, backed a boycott of goods from Israeli settlements, saying popular brands were making profits on the back of oppression.

    Delegates at the annual Trades Union Congress (TUC) in Manchester, northwest England, voted unanimously to encourage unions and pension funds to disinvest from and boycott goods of firms they believed were profiting from settlements.

    "Household names are making money out of illegal settlements, making profits on the back of oppression, "said Paul Kenny, general secretary of the GMB union.

    The TUC now plans to contact supermarkets and other retailers and urge them to stop selling goods from settlements, in a move aimed at strengthening a policy they agreed on last year.

    "We must put teeth into the policy we passed last year," said Kenny, adding that steps to help Palestinians should go beyond simply making speeches and agreeing conference resolutions.

    http://rohama.org/en/pages/?cid=2789

    17-09-2010 om 12:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-09-2010
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    GEWALT!!! Fatah Collaborator of Zionists Friend of NK

     

     

    Presumably even if NK can condemn Ovadia for calling for the death of Abu Mazen they can make a condemnation in a very general way without attachment to the PA like saying "we condemn the vile snake Ovadia Yosef for advocating genocide against the Palestinians and murder of Palestinian officials and leaders." Etc. Etc.

     

    ----

    Lo, 'ulayni!!!

     

    I’m ashamed for the brothers and sisters of NKI who join publicly the criminals, the Zionist collaborators of FATAH, and because they go out into the world in name of anti-Zionist Jews too. Not, in my name! I can’t agree with NKI, and won’t that the world sees me associated with them. It’s a big Chillul HaShem! I hope that the eyes of many people in the world will soon open!


    Moshe Beer Beck, the spiritual leader, the Rebbe of NKI, doesn’t he discern that what his first lieutenant YDW and his club are doing is collaboration with the Zionists. MBB, has known the horrors of the war (as a child). Doesn’t he see the link, the transposition/ transfer with the Nazi collaboration? At his age, he has had time to think about it.

     

    What do you want, when someone is ‘so holy’ to have a direct contact with the ‘tummene goyyim’ and because of this, doesn’t know any language except Hebrew and Yiddish; he’s depended of another with all risk! He can only think or decide about what YDW says him; he’s in lower position and his guidance is flawed.

     

    The same for the Satmar Rav who mostly was inspired, particularly what’s related to the spiritual aspect of Zionism (what most Satmar Hassidim of his time didn’t understand, miqal voHomer those of today, NK included),  but otherwise, regarding policy on the Middle East, he depended on what others told him too. Therefore, you find racism among other by Jews too.

     

    We must repent quickly! The10 days of Teshuveh are a good time for.

     

     

    WHY DO ANTI-ZIONIST JEWS APPEAR IN PUBLIC WITH OFFICIALS OF ZIONIST-SUPPORTED AND ARMED PA GROUP HATED BY MOST PALESTINIANS AND OTHER PALESTINIAN GROUPS WHO ARE PERSECUTED BY THE PA ZIONIST FUNDED ARMED SECRET POLICE??

     

    The statement also cited torture, saying 32 detainees were hospitalized since Ramadan began because of mistreatment. Further, it said Fatah arrested 920 Palestinians since August 11, most of them since the four killings, Hamas' al-Qassam Brigades claiming full responsibility, calling them:

    "normal and legal response(s) to Zionist aggressions on the Palestinian civilians (and) part of the repelling operations against the occupation assaults on the Gaza Strip and West Bank."

    On September 9, YNetnews.com headlined, "Hamas: Fatah protecting enemy," saying:

    "Hamas threatened the Palestinian Authority after members of the organization were arrested in relation to terror attacks that killed four and injured two in the West Bank."

    Hamas spokesman, Fawzi Barhoum, accused Fatah of "treason," saying:

    "This criminal campaign has crossed all red lines and constitutes direct cooperation with the enemy, in the clear light of day." The arrests "prove once again the dangerous position of the 'Fatah authority' as a security agent protecting the enemy, exterminating the resistance, and destroying the Palestinian aim."

     

     

    http://sabbah.biz/mt/archives/2010/09/12/fatah-collaborationist-israeli-ally/

     

    “RABBIS”  OF NETUREI KARTA “INTERNATIONAL” UNTIL WHEN? WAKE UP! OPEN YOUR MOUTHS TO SAY THE TRUTH, THE EMESS!!!! 

    16-09-2010 om 22:05 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-09-2010
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    Fatah: Collaborationist Israeli Ally

     

     Stephen Lendman

    At least since the Oslo Accords, Fatah has served Israxl more than its own people. On August 25, Haaretz highlighted the latest example, headling "PA arrests dozens of Hamas, Islamic Jihad militants in West Bank," saying, a PA source confirmed dozens made, including "high ranking officials in (both) organizations."

    On September 6, PA Prime Minister Salam Fayyad said hundreds were made in response to the killings of four West Bank settlers, adding, "The decision to carry out the attack was politically motivated and intended to embarrass the Palestinian Authority."

    True or not, those affected included teachers, traders, workers, students, professionals, and imams, unrelated to the incident, Fatah's Preventive Security Services and General Intelligence Services doing Israel's dirty work, while President Mahmoud Abbas collaborates during the latest sham peace talks.

    Hamas responded harshly, urging supporters resist arrest by confronting PA police with force, accusing President Mahmoud Abbas of betraying his own people by "collaborating with the Occupation." Its sources also said 750 West Bank Hamas members and leaders were arrested, many tortured, and prevented from seeing their families.

    On September 9, detainee relatives issued a joint statement saying Israeli intelligence officers are participating in interrogations – senior officers from Maskobeh, Askalan, Petah Tikwa, and Jalama detention centers, supervising investigations at Al-Khalil, Nablus and Ramallah jails.

    The statement also cited torture, saying 32 detainees were hospitalized since Ramadan began because of mistreatment. Further, it said Fatah arrested 920 Palestinians since August 11, most of them since the four killings, Hamas' al-Qassam Brigades claiming full responsibility, calling them:

    "normal and legal response(s) to Zionist aggressions on the Palestinian civilians (and) part of the repelling operations against the occupation assaults on the Gaza Strip and West Bank."

    On September 9, YNetnews.com headlined, "Hamas: Fatah protecting enemy," saying:

    "Hamas threatened the Palestinian Authority after members of the organization were arrested in relation to terror attacks that killed four and injured two in the West Bank."

    Hamas spokesman, Fawzi Barhoum, accused Fatah of "treason," saying:

    "This criminal campaign has crossed all red lines and constitutes direct cooperation with the enemy, in the clear light of day." The arrests "prove once again the dangerous position of the 'Fatah authority' as a security agent protecting the enemy, exterminating the resistance, and destroying the Palestinian aim."

    The Palestinian human rights organization Al-Haq called Fatah's crackdown "sweeping and arbitrary," saying "arrests of political opponents demonstrate that these measures are fueled by political expediency as opposed to genuine security concerns. In fact, this campaign is part of a pattern of oppressive policies adopted by the Palestinian Authority to stifle political dissent and to generate a sense of intimidation within Palestinian society."

    On August 25, PA General Intelligence forces suppressed a Ramallah protest against upcoming US-brokered peace talks. According to Khaleda Jarrar, Popular Front for the Liberation of Palestine (PFLP) Ramallah mayoral candidate, PA operatives in civilian dress "attempted to thwart the event from the start, chanting slogans and leading event participants towards the center" of the city. "We aimed to voice our dissent, and the PA decided to enter the conference hall and drag participants out to an unplanned rally."

    Serving Israxl, not Palestinians, Fatah suppresses dissent, violently or by edict. Al-Haq called the August 25 incident "a further example of the increasing climate of violence and intimidation that is effectively transforming Palestinian society into a police state."

    Affiliated with AIPAC, the Washington Institute for Near East Policy (WINEP) is an extremist pro-Israeli front group, co-founded by Dennis Ross, now "Special Advisor to the Secretary of State for the Gulf and Southwest Asia." WINEP's Board of Advisors includes Henry Kissinger, Richard Perle, James Woolsey, George Shultz, and other notorious Israxl-firsters like Ross.

    On August 25, its distinguished fellow David Makovsky noted "a surge in cooperation between Israel and the Palestinian Authority ever since Hamas ousted security officials and the mainstream Fatah Party from Gaza more than three years ago."

    Never mind Hamas' democratic election as Palestine's legitimate government. In June 2007, however, working cooperatively with Israxl and Washington, Abbas dissolved the unity government, instigated full blown confrontations when Israel imposed its siege, seizing West Bank coup d'etat authority as enforcer, disdaining his own people, his official role.

    After spending five weeks in the region meeting with dozens of Israeli and PA officials, including Abbas, Makovsky noted that joint cooperation "substantially improved," saying "the PA no longer attempts to hide its daily security cooperation with Israel," including "weed(ing) out schoolteachers (and others) who support Hamas radicalism." In other words, anyone voicing dissent.

    Mahmoud Abbas – A Treacherous Illegitimate Leader

    In an August 31 article, Jeffrey Blankfort called Abbas a "double agent," saying he serves "his Israeli and US masters in plain sight," at least since Oslo when as chief Palestinian negotiator, he "played Neville Chamberlain for Tel Aviv, agreeing to surrender occupied Palestinian land" and end legitimate resistance. As "emergency" PA leader (20 months after his term expired), he's now "Israel's sheriff," suppressing peaceful demonstrations, arresting Hamas members and supporters, serving Israel, not his own people, an illegitimate Quisling head of state.

    On June 19, 2003, in the London Review of Books, Edward Said discussed him in an article titled "A Road Map to Where,?" saying:

    He first met him in March 1977 at a Cairo National Council meeting where he gave "by far the longest speech." In retrospect, it launched secret PLO-Israeli meetings "that made Oslo possible."

    During the PLO's 1971 – 1982 Beirut years, Abbas was in Damascus, later joining Arafat in Tunis, exiled for the next decade. After the 1991 Madrid conference, he, PLO officials, and independent European intellectuals formed teams "to prepare negotiating files on subjects such as water, refugees, demography and boundaries" ahead of secret Oslo meetings, "although to the best of my knowledge, none" of it was used. Other Palestinians were excluded from talks. In the end, no tangible results "influenced the final documents that emerged."

    "In Oslo, the Israelis fielded an array of experts supported by maps, documents, statistics, and at least 17 prior drafts of what Palestinians" finally signed. They, however, were allowed only "three PLO men, not one of whom knew English or had a background in international (or any other kind of) law." The outcome was predictable, a one-sided agreement for Israel, Palestinians getting nothing besides annointment as "Israel's sheriff."

    In his 1995 memoir, "Through Secret Channels: The Road to Oslo," Abbas took credit as its "architect," though he never left Tunis. In fact, "Arafat was pulling all the strings," arranging his own capitulation. "No wonder then that the Oslo negotiations made the overall situation of the Palestinians a good deal worse."

    Thereafter, Abbas became known for his "flexibility" toward Israxl, "his subservience to Arafat, and his lack of an organized political base (until made prime minister in 2003, then president in 2005), although he is one of Fatah's founders and a longstanding member and secretary general of its Central Committee."

    America and Israel were delighted with his elevation, a man seen as "colorless, moderately corrupt, and without any clear ideas of his own, except that he wants to please the white man," his masters in Washington and Tel Aviv. As a result, his "authenticity is what seems so lacking in the path cut out for" him, a stooge made president in a managed 2005 election.

    Israel controlled the process, elevating him by imprisoning leading opposition candidate Marwan Barghouti on bogus murder charges, and obstructing Mustafa Barghouti for "demand(ing) total and complete reform, (ending all) form(s) of corruption, (and) mismanagement, and (working to) consolidate the rule of law."

    As a result, Israeli forces arrested him during the campaign, then expelled him from East Jerusalem to prevent his planned campaign speech. He was also excluded from Nablus and Gaza, harassed and intimidated in a process rigged for Abbas, boycotted by Hamas and Islamic Jihad. In a field of seven candidates, Barghouti finished second, far behind his majority. He hasn't disappointed, gets White House photo-op rewards, and his son, a millionaire businessman, admits to "collaborat(ing) with Israxl." His father does it tacitly against his own people.

    * Stephen Lendman lives in Chicago and can be reached at lendmanstephen@sbcglobal.net. Also visit his blog site at sjlendman.blogspot.com and listen to cutting-edge discussions with distinguished guests on the Progressive Radio News Hour on the Progressive Radio Network Thursdays at 10AM US Central time and Saturdays and Sundays at noon.

    15-09-2010 om 23:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-09-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Hillel der Ältere und seine Zeit (10)
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    HILLEL  DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 – 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

     

    10. Fortsetzung, Die Sadduzäer.

    Bezeichnend für die Zeit ist der Ausspruch, den uns die Mischna von Nitai Haarbeli erhalten hat:  Halt dich fern von einem bösen Nachbar, gehe kein Bündnis ein mit einem Bösewicht, glaube nicht, daß die Strafe ausbleiben wird. – Das Verhältnis von Jochanan zu den Sadduzäer wurde immer inniger, während er die Gesetztreuen, von den Sadduzäer beeinflußt, immer kälter und schon feindlich behandelte, bis es gelegentlich der vom Talmud überlieferten Szene beim Siegesfest Jochanans zum offenen Bruch und zur Verfolgung der Thoralehrer kam. Der ganze Ingrimm und der glühenden Haß kam da zum Ausbruch, den die Sadduzäer  gegen die Gesetztreuen bewahrt und mit dem sie Jochanan zu erfüllen verstanden hatten.

    So ist der letzte Zeit seiner Regierungszeit mit  blutigen Greueln gegen,die Thoralehrer und ihre Schüler und das Volk, das an dem Worte seiner Lehrer festhielt, ausgefüllt. Josua ben Prachia war nach Alexandrien entflohen und kehrte erst nach Jerusalem zurück, als zur Anfang der Regierung Alexander Jannai durch den wohltuenden Einfluß Simons ben Schetach, des Schwagers des Königs, ruhigere Zustände eingetreten waren.

    Auch diese waren nicht von langer Dauer, die Sadduzäer halten zu einem neuen Schlage aus, Alexander Jannai verhöhnte am Suckaussfeste vor versammelten Volke im Vorhof des Heiligtums die Unantastbarkeit der Tradition, indem er das Wasser der Festespende auf sein Füße ausgoß. Diese frivole Tat sollte eine Kraftprobe sein, zu der ihn die Sadduzäer aufgestachelt hatten, denn als das Volk beim Anblick der empörenden Handlung die Essraugim, die einzige Waffe, die es bei sich trug, auf den Frevler schleuderten, da fielen die bereitgestellten heidnischen Söldner über die Wehrlosen her und töteten sechstausend von ihnen.

    Doch war dies erst der Anfang der bitteren Leiden, die Alexander Jannai über das jüdische Volk brachte. Sechs Jahre lang wütete er gegen die Peruschim, d.i. das Volk und seine geistigen Führer, und in dieser Zeitraum tötete er über fünfzigtausend seiner eigenen Untertanen. In der Notwehr schlossen die Peruschim ein Bündnis mit Demetrius, dem Herrscher von Damaskus,, um sich den fremden Söldner zu erwehren. Alexander unterlag in der Schlacht und mußte fliehen. Da bemitleidete das so schwer gepeinigte Volk seinen König, und viele schlossen sich dem flüchtigen Alexander an, sodaß er der Vernichtung entging.

    Doch hatte er seine Gesinnung nicht geändert. Kaum erholt, begann er die Verfolgung aufs neue, bis eine tückische Krankheit ihn im schönsten Mannesalter dahinraffte.

    In der Regierung folgte ihm seine edle Gattin, Salome, die Schwester Simons ben Schetach.

    Die neun Jahre, die sie die Krone trug, gehören zu den glücklichsten während des zweiten Tempels.

    Die Verwaltung  des Landes lag in den Händen der Peruschim, und da zeigte es sich, daß diese mit ihrer Treue zum Thoragesetze die innigste Fürsorge für das nationale und soziale Wohl des Volkes zu verbinden wußten. Frieden nach außen und im Innern, Segen und Wohlstand auf  allen Gebieten des Gewerbelebens und ein Aufblühen der Thorastätten zeichnen ihre Regierungszeit aus.

    In feierlicher Aufforderung ward der greise Juda ben Tabbai aus Egypten, wohin er vor dem Schwerte Alexanders geflohen war, nach Jerusalem zurückgerufen und arbeitete zusammen mit Simon ben Schetach an der Neubelebung der verödeten Lehrhäuser. In ihrem Amte als Naßi und Ab Beth Din folgten ihnen Schemaja und Abtaljon noch zu Lebzeiten Salomes. In diese Zeit fällt auch der erste uns bekannte Aufenthalt Hillels in Jerusalem.

     

     

    (wird fortgesetzt)

    13-09-2010 om 22:33 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-09-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Interview mit Iranischen Botschafter in der BRD
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      Interview der Quds AG mit seiner Exzellenz, dem Botschafter der
    Islamischen Republik Iran in Deutschland, Herrn Ali Reza Sheikh Attar
    über den israelisch-iranischen Konflikt und der Rolle Deutschlands


    In:  www.qudstag.de

     

    Siehe auch einen wichtigen Nachtrag von Reb CABELMAN zur Identität der Gegendemonstranten  der Al Quds Kundgebung in Berlin.
    In : Rabbi Ahron COHEN zum Al Quds Tag,
      

    „Der Israelit“
    http://derisraelit.blogspot.com  

     

     

    08-09-2010 om 12:25 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-09-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN ASKS THE RIGHT QUESTIONS
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    Does Judaism require "subservience" to the Zionist -supported and armed PA Mafia??
    Do any askanim have any opinion, or no one cares about it ???

    07-09-2010 om 23:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Dear Tony, for God's sake, do your history by Lauren BOOTH
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    Dear Tony, for God's sake, do your history

    Monday 06 September 2010

    Lauren Booth

    Congratulations on your political memoir becoming an instant bestseller. I'm in Iran and have the only copy in the country. 

    I can tell you, it's so fiercely fought over it's worth its weight in WMD. Note to Random House - have A Journey translated into Farsi and Arabic ASAP. It'll fly off the shelves in this part of the world. 

    Tony, yesterday I went to the al-Quds day protest in Tehran. You may have heard of it - it's the rally where Iranians gather to protest against Israel's illegal occupation of Palestine, including the holy city of Jerusalem.

    I'm being sarcastic by asking if you've heard of al-Quds day because I know you have. It is your very worst nightmare, right?

    After all, Tehran is the place where politics and Islam intertwine.

    Personally I've never understood this fear of "political Islam." It seems to me that religious people should always be educated on world events rather than kept in ignorance. Like, say, Midwest Christian zionists in the US.

    The kind of folk who can't find their home city on a map of their state but are certain they hate Islam even if they're not sure whether it's a type of curry or a foreign make of veh-ic-ule.

    Anyway I stood in the midst of more than one million Iranian Muslims all chanting in unison: "Marg Bar Isre-hell!" and "Marg Bar Am-ri-ca!"

    You know what that means Tony, I'm sure - "Down with Israxl, down with America."

    The men, women and children around me withstood a day of no water and no food (it's called Ramadan, Tony, it's a fast).

    Coping with hunger and thirst in the 100? heat, as if it were nothing. They can withstand deprivation in the Muslim world.

    Here in Iran they feel proud to suffer in order to express solidarity with the people of Palestine. It's kind of like the way you express solidarity with the US, only without illegal chemical weapons and a million civilian deaths. 

    Some mothers at the rally wept, not out of hatred for "the West" but out of empathy for the mothers of Rafah, Khan Younis, Nablus and Jenin.

    Do you recognise these place names, Tony? As Middle East peace envoy, you really should.

    Israel has massacred children in all of these cities in recent years. Didn't you know? 

    Today when the streets of London reverberate with cries of "Allahu akbar!" and "Down, down Israel," Christians and Jews will join the thunderous cries of "Down, down Israxl," marching shoulder to shoulder with the "political" Muslims you say you fear so much. 

    Perhaps you believe that I am in danger in Iran, especially on a day like al-Quds. Well here again Tony, you've been fed and have consumed in its entirety a massive lie.

    The lie that says when Muslims express an opinion in groups, in public, it is always spurred on by hatred of "us" infidels. As if all protests that are led by Muslim communities are a kind of long-held grudge against the Crusades. 

    Perhaps they should be more, not less angry here than they are, Tony. Because having read the postcript to your bestseller it's clear you are on a modern crusade.

    The "conflict" between Palestine and Israxl is according to you all about religion and has nothing at all to do with the ethnic cleansing of the Arab population, nor the degradation of those who remain beneath the boots of their Israeli occupiers.

    You say that Arabs have and always will see "Jews" as enemies. For God's sake, Tony, do your history.

    And if you're going to run a "faith foundation" then better gen up on Islam 101, don't you think?

    Did your pals in Tel Aviv forget to tell you how many thousands of Jews lived in historic Palestine in harmony with their Arab neighbours before 1948? Do you really not know that even today tens of thousands of Jews reside contentedly in Iran? 

    I've sat with Muslim families, those whose children have been burned by Israeli-US phosphorus bombs. Those who are still suffering hunger due to the Israxl siege of Gaza. Those who have lived through the early days of sanctions against Iran when they needed food vouchers just to live.

    And every single Muslim in these suffering families has the same message - "We don't hate anyone for their race or their religion. We cannot hate Jews. They are in our holy book. It is against the teachings of the Koran."

    But Tony, let me ask you this. Why should any people, Muslim or otherwise, be expected to put up with this kind of constant threats from you and your bosses in Tel Aviv and Washington?

    Do you have any understanding of what it is like to live in Gaza? Under siege, attacked with chemical weapons, your children's schools razed to the ground by Israeli missiles, your hospitals shelled, your electricity limited, your water undrinkable?

    Actually Tony, I think you are a sympathetic person. I actually think that you do feel twinges of pain at the hardships suffered by millions in the Middle East as a direct result of your support for Israel. Then you put that feeling to one side, because on a fundamental level, you think "they" deserve it don't you?  

    In your book you say you knew full well how many Beirut homes were flattened, how many civilians died in Lebanon in 2006. Yet you dismiss Lebanese rage about Israeli occupation of the Shebaa Farms as being an irrelevance, about a "tiny" amount of land. You cannot see it as part of the constant pressure on Lebanese society as a whole by their  heavily armed aggressive Israeli neighbour.

    You see it as "Israxl is attacked. Israel strikes back." As if Israxl lives in placid peace, being kindly to all around it in between these massacres.  

    As other world leaders came out to demand Israxl immediately cease its 2006 bombing raids on Lebanese cities, you stayed silent.

    "If I had condemned Israxl," you say in your book, "I would have been more than dishonest. It would have undermined my world view."

    Your world view is that Muslims are mad, bad and dangerous to know. A contagion to be contained. Your final chapter is a must-read here in the Middle East, Tony. Congratulations!

    For it lays out the "them and us" agenda of your friends in Washington and Tel Aviv.

    In the final chapter you say: "We need a religious counter-attack" against Islam. And by "Islam" you mean the al-Quds rallies, the Palestinian intifada (based on an anti-apartheid struggle Tony, not religious bigotry), against every Arab who fails to put their arms in the air as the missiles rain on their homes and refugee camps and sing a rousing chorus of "Imagine all the people..."

    When you say "extremism" must be "controlled and beaten," you mean that you and your kind of morally bankrupt (but filthy rich) world leader wants control over the rising solidarity spreading through the Ummah and being joined by activist of all creeds on the streets of Paris, London, Bradford and Rome. 

    "Not only extremism must be defeated," you have written, but "the narrative" "has to be assailed."

    Iran is indeed the place where Islamic tradition meets political action.

    They are highly aware of the history of this region, the wrongs perpetrated by Israel against Palestine and the political machinations of the US and the British governments to isolate them.

    All things considered and nice as the people have been during my stay, I wouldn't recommend coming over on a book tour though...

    http://www.morningstaronline.co.uk/index.php/news/content/view/full/94922

    07-09-2010 om 15:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-09-2010
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    HILLEL  DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 – 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

     

    9. Fortsetzung, Die Syrerherrschaft

    Der egyptischen Herrschaft über Palästia folgten die der syrischen Könige, nach dem judenfreundlichen Antiochus, dem Großen, und dessen Sohn Seleukus gelangte der berüchtigte Antiochus Epiphanes zur Regierung. Die Leiden, welche die Partei der abtrünnigen Juden mit Hilfe des Syrerkönigs über die Gesetzestreuen brachte, die beispiellose Grausamkeit, mit der gegen alle, die an der Thora festhielten, gewütet wurde, sind durch die Chanuckogeschichte bekannt.

    An der Spitze Jissroéls standen im heiligen Lande damals zwei Männer, Jose ben Jochanan, der Vorsitzende des obersten Gerichtshofes, und Jose ben Joeser aus priesterlichem Geschlechte, „der Fürst“. Das Amt des letzteren war neu geschaffen worden, denn seine Funktionen hatten bis zur Zeit, da die Entartung selbst Hohepriester ergriffen hatte oder besser letztere, gewissenlose Griechlinge, ihr Amt vom Syrerkönig für Summen erkauften, die Hohenpriester versehen. Diese waren bis dahin nicht nur die Vertreter des Volkes bei den verschiedenen Herrschern gewesen, sie vollzogen auch im Innern die Beschlüsse des großen Sanhedrin.

    Der erster Nassi in der unglücklichen Zeit war, wie erwähnt, Jose ben Joeser, „der Fromme der Priesterschaft“, in seiner Jugend noch ein Schüler des Antigonos, des Mannes von Socho. Wie Halevy zeigt, überlebte er lange den Vorsitzenden des Gerichtshofes, Jose ben Jochanan, und gehörte zu jene Edelsten des Volkes, die, um Frieden zu schließen, dem mit einem syrischen Heere heranziehenden Hohenpriester Alkimos entgegengingen, von diesem angelockt und dann meuchlerisch an einem Tage alle ermordet wurden.

    Unter den ewig ruhmreichen Kämpfen gegen die Syrer von außen und die jüdischen Griechlinge im Innern erbebte den Boden des heiligen Landes. Doch wenn auch selbst in jenen unruhigen Zeiten, als der Tempel und die heilige Stadt in der Hand der grimmigsten Feinde, die Gesetztreuen, von Haus und Hof vertrieben, in die Gebirge und Wüsten entflohen waren, wenn trotz alledem eine jüdische Zentralbehörde nicht fehlte und das „Beth Din der Hasmonäer“ fern von der heiligen Stadt durch seine zielbewußten Erlasse die Sorge für das Thoragesetz nicht preisgab, so kann natürlich trotz dieser aufopfernden Hingebung der geistigen Führer Jissroéls in jener Zeit von einer Blüte des Studiums im heiligen Lande nicht die Rede sein.

    Nach den gewaltigen Kämpfen, der Befreiung des Landes vom Joche der Syrer und der Bezwingung der Partei der Griechlinge, schienen unter dem letzten heldenmütigen Makkabäerbrüder, Simon, und und Frieden wiederzukehren. Doch nur ungefähr sechs Jahre dauerte dessen hoffnungsvolle Regierung. Eben fing das Volk an, sich von den Verheerungen zu erholen, da fiel auch Simon unter den verräterischen Dolche seines mit den bezwungenen Griechlingen verbündeten Schwiegersohnes Ptolemäus.

    Zwar gelang es seinem Sohne Jochanan, der zunächst in den Fußstapfen des Vaters ging, den Plan des Ptolemäus und seines Anhanges, Jerusalem zu erobern, zu vereiteln, er verhinderte aber das Erstarken dieser gefährlichen Partei nicht.

    Er hielt es vielmehr politisch für Geboten, die Führer derselben, die im Besitze immenser Reichtümer waren und im Innern den alten Haß gegen alle Gesetztreuen bewahrt hatten, an sich heranzuziehen, und erkannte wohl anfangs nicht, daß  er damit das ganze ruhmreiche Werk seiner Ahnen, für das die freudig ihr Leben geopfert hatten untergrub.  Die geistigen Häupter des Volkes aber waren Josua ben Perachja und Nitai Haarbeli.

     

     (wird fortgesetzt)

    06-09-2010 om 20:44 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHLESE ZUM AL QUDS TAG IN BERLIN
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    NACHLESE ZUM AL QUDS TAG IN BERLIN

     

    Rabbi Ahron Cohen's Botschaft zum Al-Quds-Tag 2010

     

    (Youtube Video Englisch)

     

    Bilder von der Kundgebung:

     

    http://www.muslim-markt.de/Palaestina-Spezial/demos/berlin/berlin_2010qudstag.htm

     

    Bild: Rabbiner Ahron L. COHEN (Manchester) und Herr Reuven J. CABELMAN (Berlin, z. Zt. Antwerpen)

     

    Quelle: „Der Israelit“ http://derisraelit.blogspot.com

    06-09-2010 om 20:43 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-09-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS TO THE POINT
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    PA Condemns Ahmedinajad

     

    THE PA CONTROLED BY THEIR ZIONIST/CIA MASTERS FEEL VERY CONFIDENT AND ALSO VERY INSECURE.........

    THIS IS A "GOVERNMENT" OF A "STATE" THAT NK WANTS TO BE CLOSE TO?? GEVALT! GEVALT! GEVALT! GEVALT!!!!!!

    DO ANY ASKANIM CARE???????????????????

     

     

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3949316,00.html

     

    YNETNEWS: ZIONIST PROPAGANDA STUFF!

    05-09-2010 om 15:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A Palestinian Jew in London sends us pictures
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    BILDER VON DER AL QUDS KUNDGEBUNG IN BERLIN

     

    Al Quds March  Berlin/Germany Pictures

     

    http://www.demotix.com/news/428842/al-quds-march-evokes-protest-berlingermany

    05-09-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-09-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Conference on Jews and Palestine - Tony GREENSTEIN
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    Conference on Jews and Palestine: - Our role in the solidarity movement September 4th 2010

     

    There was a time, when I was 16 and an anti-Zionist that I wondered if I was the only Jewish anti-Zionist. Jewish anti-Zionists were as rare as an Israeli cabinet minister who hasn’t been investigated and/or indicted for rape, sexual molestation or corruption.

    Today British Jews have begun, in common with Jews internationally, to wake up. Zionism promised security but has made them insecure. Israxl claims that it is a ‘Jewish’ State and commits its war crimes in the name of all Jewish people.

    It is no surprise that the leading light in the lunatic asylum that goes by the name of the Zionist Federation, Jonathan Hoffman, literally dances down the road, campaigning with a neo-Nazi and racist member of the English Defence Leagues ‘Jewish’ Division, Roberta Moore.

    Everywhere in Europe, with the solitary exception of the Hungarian Jobbik Party, fascists, neo-Nazis and other assorted right-wingers display Israeli flags and commend their attacks on Muslims. The Latvian Freedom Fatherland Party commemorates the Latvian Waffen SS, which did its best to guard the Jews of the Warsaw Ghetto and to ensure their deportation to Treblinka, is nonetheless an avid supporter of Israel and its MEPs are welcome guests in Israxl.

    The leader of the European far-right parties, Michal Kaminski of the Polish Law & Justice Party, opposed any apologies for the July 1941 burning alive of hundreds of Jews in the village of Jedwabne. But Michal too is a best friend of Israxl.
    As are all the best anti-Semites.

    As Diaspora Jews wake up to the fact that their traditional enemies may still hate them but they love Israxl, it is beginning to dawn on them that Zionism is, as its opponents always said, anti-semitism in Jewish clothing.

    And as Jews play a leading role in the Boycott movement, we can proudly say that we are making the movement kosher and making absurd the idea that to support the Palestinians and oppose anti-Zionism is 'anti-semitic'. As the Jewish Chronicle reported in an article 'Blair Adds His Backing' (22.6.07.) after the passing of a Boycott motion at UNISON National Conference, at which I spoke, 'Deputies gave vent to their anger - particularly towards Jews who supported the move...'

    Zionism, which claims to represent all Jews, hates the idea that some Jews retain the principles that motivated their predecessors into confronting Oswald Moseley's British Union of Fascists. Whilst the Zionists hold hands with the EDL and assorted racists, we oppose racism wherever it comes from.

    Tony Greenstein


    Come to the Conference and join others in supporting the victims of Zionism.


    Zionists and anti-Semites are NOT welcome to the conference and will not be admitted.

    http://azvsas.blogspot.com

     

    The self proclaimed “Rabbis”  from NK “International”, Natruna  & Co can EVENTUALLY learn, draw the lessons from what Bundist are able to do in a skilled manner!!! But please not on Shabbos!

    03-09-2010 om 16:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.AUFRUF ZUR ANTIKRIEGSDEMONSTRATION ZUM QUDSTAG IN BERLIN

     

    AUFRUF ZUR ANTIKRIEGSDEMONSTRATION IN BERLIN

    Aufruf zur Antikriegsdemonstration zum Qudstag in Berlin!

     

    Samstag, 4. September 2010

    Treffpunkt: 14:30, Adenauer-Platz
     

    Wegstrecke ab 15.00 Uhr: über Kudamm, Joachimstaler Straße, Kantstraße bis Savigny-Platz (Abschlusskundgebung)

    ____


    "ISRAXL" IST DAS PROBLEM - NICHT IRAN!

     

    "ISRAXL" IST KEIN JÜDISCHER STAAT!

     

    ZIONISMUS UND JUDENTUM SIND EXTREME GEGENSÄTZE!

    Dienstag, 31. August 2010

    Palästina im Sonderangebot: Eine arabisch-palästinensische Tragödie

    Ein Gastbeitrag von IZZEDDIN MUSA

    Eine neue Runde im Niedergang meines palästinensischen Heimatlandes wurde gerade eingeläutet: die Fortsetzung des sogenannten „Friedensprozesses“. Die Totengräber der palästinensischen Sache möchte ich im Folgenden anklagen: Mahmoud Abbas, Abdallah II. von Jordanien, Abdallah von Saudi Arabien und Hosni Mubarak von US-israelischen Gnaden immer noch, nach fast 30 Jahren, Präsident von Ägypten.

    Weiterlesen>>

    http://derisraelit.blogspot.com  Mit ausgezeichnete Leserbriefe dazu!

    03-09-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-09-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URGENT CALL FROM BROOKLYN
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    Urgent!! Narishkeit from Natruna

     

     

    http://www.jewsagainstzionism.com/news/currentarticle.cfm?id=215

    GEVALT! GEVALT! THE RESPONSE ON THE NATRUNA WEBSITE IS NARISHKEIT! (see link above)

     

    THE SHAS PARTY DID NOT DEVELOP OUT OF THIN AIR..........

     

    IT WAS CREATED BY ITS SPONSORS IN THE ASHKENAZI AGUDA UNDER THE SNAKE MENACHEM SCHACH, YIMACH SHMO, WHO BROUGHT IN ALL THE SEPHARDIM UNDER HIS PUPPET OVADIAH YOSEF IN THE 1980s!!!!

     

    WHY DOES NATRUNA PUT ALL THE BLAME ON THE PARTY AND "IGNORANCE" OF THE SEPHARDIM??!! WHY?? AND DOES NOT MENTION A SINGLE WORD ABOUT THE ASHKENAZI AGUDAH MOVEMENT AND THE SILENCE OF ALL OF THE HAREDI RABBIS ABOUT OVADIAH!!!!!

     

    AT THE END HE SAYS ANTI-ZIONIST SEPHARDI RABBIS ARE IGNORED?? WHO ARE TODAY'S MAJOR ANTI-ZIONIST RABBIS? WHO? NATRUNA DOESN'T EVEN NAME THEM!

     

     

     

    EVEN NATRUNA'S OWN SATMAR/EYDA RABBIS ARE SILENT ABOUT OVADIAH!!!!

     

     

    Urgent!!! Hamas Condemns PA

     

    September 1, 2010 Wednesday 22 Elul 5770 16:33 IST  
      Photo by: AP
    Hamas leader rejects compromise with Israel, resists peace
    By ASSOCIATED PRESS
    01/09/2010
    Mahmoud Zahar criticizes Abbas for joining negotiations, says he has no right to represent Palestinian people, claims the "enemy of Palestinian people is Zionist enemy."
    GAZA CITY, Gaza Strip — The top Hamas leader in the Gaza Strip rejected compromise with Israel in a fiery speech Wednesday, a day after gunmen killed four Israelis.
    In an address to Hamas members, Gaza strongman Mahmoud Zahar said the movement would resist peace efforts and criticized the Palestinian president for joining the negotiations.
    "Today marks the start of direct negotiations between someone who has no right to represent the Palestinian people and the brutal occupier, to provide a cover for Judaizing Jerusalem and stealing the land," Zahar said.
    Palestinian President Mahmoud Abbas has been locked in a fierce rivalry with Hamas since the group seized Gaza from his forces in a violent takeover in 2007, leaving him only in control of the West Bank.
    In a swift response to the shooting, Abbas' forces rounded up 250 low and midlevel Hamas supporters throughout the West Bank in what the group said was the largest sweep in recent memory. Hamas officials called the roundup arbitrary and an act of treason.
    Abbas and Netanyahu are in Washington for a series of talks aimed at creating an independent Palestinian state alongside Israel within a year. Negotiations are to focus on core issues of the conflict, including the status of east Jerusalem, which the Palestinians want as capital of their future state but Israel also claims.

    Hamas leaders have sharply criticized Abbas in recent days for agreeing to resume negotiations with Israel.

    "The enemy of the Palestinian people is the Zionist enemy," Zahar said.

    Zahar rejected the idea of compromise with Israxl, saying that "liberating" all the land between the Mediterranean and the Jordan River — a reference to Israxl's destruction — is a moral and religious duty. He said Palestinians must not abandon armed resistance against Israeli occupation.

    Despite Zahar's tough words, it's unclear whether the militants will try to derail the negotiations with more attacks or whether the shooting was an isolated incident.

    Egyptian President Hosni Mubarak wrote in an op-ed piece in The New York Times on Tuesday that reconciliation between Hamas and Abbas' Fatah movement is "critical to achieving a two-state solution" and renewed an offer of Egyptian mediation.

    Hamas expert Khaled Hroub said the group would keep acting as a spoiler if it is not accommodated.

    "You have to engage with Hamas — not because you like or dislike them," Hroub said. "Because, pragmatically these are the people who can deliver."
     

     
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    ------------------

     

     

    US Presidents Against Settlements

     

     

    http://news.yahoo.com/s/atlantic/20100901/cm_atlantic/canobamadeliverisraelpalestinepeace4883

    The old game continues ad nauseum........over and over and over and over and over...........

     

    STATEMENTS OF U.S. PRESIDENTS

    "Our position on the settlements is very clear. We do not think they are legal, and they are obviously an impediment to peace."
    -- President Jimmy Carter, April 12, 1980
    Total settlement population: 61,500

    "The immediate adoption of a settlements freeze by Israel, more than any other action, could create the confidence needed for wider participation in these talks. Further settlement activity is in no way necessary for the security of Israel."
    -- President Ronald Reagan, Sept. 1, 1982
    Total settlement population (1983): 106,595

    "My position is that the foreign policy of the United States says we do not believe there should be new settlements in the West Bank or in East Jerusalem. And I will conduct that policy as if it's firm, which it is."
    -- President George H.W. Bush, March 3, 1990
    Total settlement population: 227,500

    "The Israeli people also must understand that . . . the settlement enterprise and building bypass roads in the heart of what they already know will one day be part of a Palestinian state is inconsistent with the Oslo commitment that both sides negotiate a compromise."
    -- President Bill Clinton, Jan. 7, 2001
    Total settlement population: 387,859

    "Israeli settlement activity in occupied territories must stop, and the occupation must end through withdrawal to secure and recognized boundaries, consistent with United Nations Resolutions 242 and 338."
    -- President George W. Bush, April 4, 2002
    Total settlement population: 414,119

    "Settlements have to be stopped in order for us to move forward."
    -- President Obama, May 18, 2010 
    Total settlement population (2008): 479,500

    02-09-2010 om 17:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS NETUREI KARTA 'INTERNATIONAL' STATEMENT
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    A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS NETUREI KARTA "INTERNATIONAL" STATEMENT

    "Rabbis Vicious Attack
    Not Representative of True Judaism

    [Non-Jews: But hundreds of thousands of Orthodox Jews adore him and his party has a dozen seats in the Knesset]

    August 29, 2010

     

    Rabbi Weiss Condemning recent statement of former Zionist so called “chief rabbi” Ovadiah Yosef

    [he has not been Mizrachi "chief rabbi for 30 years. He is a HAREDI leader]

     

    Anti-Zionist Orthodox Jews recoiled in disgust at the latest outburst of hate speech from Rabbi Ovadiah Yosef, a former Sephardic so called "chief rabbi" of the illegitimate Zionist State of "Israxl", in which he called the Palestinians "evil," and cursed them with death. [terrorism and extermination]

     

    "The Torah commands Jews to live peacefully with their non-Jewish neighbors in all parts of the world. [Ovadia Yosef doesn't know "Torah"?]

     

    This sort of rhetoric is against the Almighty 's Torah, repugnant to say the least and dangerous," [Ovadia Yosef is a wicked heretic]  said Rabbi Yisroel Dovid Weiss, of Neturei Karta International.

     

    "This Rabbi and others like him [such as??....Elyashiv, Kanyevsky, chassidic rebbes, etc. etc. etc. maybe] do not and cannot represent Judaism or the Torah, just as the Zionist State of "Israel", which is a rebellion against the Almighty, cannot represent the Torah or world Jewry true to the Torah". ["cannot" according to WHOM?]

     

    "This "rabbi" and his audience are Sephardic Jews, Jews from Arab countries. If they only knew their own history, they would realize that Jews can and did live peacefully with Arabs, for many centuries. [Sephardim don't know the truth? Only Ashkenazim know? What about Ashkenazim who lived in peace in Europe who are provoking European countries? Same thing.] When Jews were persecuted, killed and expelled in Europe, [this is provocative against Europeans and should be removed] the Arab countries provided a safe haven and welcomed Jews with open arms. In Palestine as well, Jews enjoyed this hospitality and Palestinians and Jews co-existed in harmony for many centuries. It was only Zionism, with its theft and oppression of the Palestinian people, that put an end to this co-existence".

     

    "We are required by the Almighty, as stated in His Torah, to express our gratitude and reciprocate for good bestowed upon us.  How ironic, how tragic and evil this is, that to expressly these Arab countries and these Arab people, the opposite is being done and they are accused of being our enemies". [But Ashkenazi Zionists ALSO hate the Arabs, what's the difference? A Zionist is a Zionist!]

     

    "According to the Torah, Jews are in exile and are forbidden to have a state of their own. Likewise we are forbidden to kill, steal and oppress etc. another people. Therefore, as long as the Zionist state continues to exist, we believe that there is no way true peace can be achieved. The Holy Land must be returned to its rightful owners, the Palestinians".

     

    "We pray for the speedy and peaceful dismantlement of the Zionist State of Israxl. [We declare that Ovadia Yosef is a terrorist maniac and a wicked heretic] At that time we will once again be able to truly co-exist in peace and harmony, as was our long history. And at that time we will be able to fulfill the Torah's "Mitzvah" commandment, of remembering and repaying the good done to us".

     

    "May we merit to see this soon in our days".

     

    "Ultimately, may we merit to see the revelation of the glory of the Almighty, when all humankind will serve the Almighty in harmony. Amen".

     

    ----------------------

     

     

    The NKI press release and Hirsch letter forgot to call this dog Yosef YIMACH SHMO VEZICHRO - MAY HIS NAME AND MEMORY BE OBLITERATED. AMEN.

    And of course Natruna/Satmar/Eyda are SILENT............

     

    “Yosef’s remarks are not an expression of opinion, but a criminal act that should be punished. Rabbi Ovadia Yosef is not an insignificant personality, but a religious leader whose adjudications and speeches are heeded by hundreds of thousands, and are tantamount to permission to kill Palestinians as such,” Zahalka said.

    “If God forbid a Muslim religious leader would express similar sentiments toward Jews, he would immediately be arrested. Yosef’s statements are especially severe, since they are repeated time and again,” he said.

    31-08-2010 om 01:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH Komm. zu Psalm 48
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    Kommentar zum Psalm 48 (wird am Montag gesprochen, nach dem Beenden des Gebetes).

     

    „PS.48 שיר מזמור Dieser Psalm zeigt, wie Gott in Jissroél sich auch  den Völkern zum Bewuβtsein bringt. Zur Stätte der Offenbarung seiner Gröβe und seiner Thaten hat Gott unsere Gottesstadt – Jerusalem – erwählt, die eben nichts anderes ist als הר קדשו, als Zijaun, der Berg seines Heiligtums, indem sie nur eine Verwirklichung dessen sein soll was das in diesem Heiligtum ruhende Gesetz als Gottes Willen für die Gestaltung des Einzeln- und Gesamtlebens fordert. Durch die Erfüllung  dieses Gotteswillens soll dieser Stadt – die ja nichts anders als Vorbild für ganz Jissroél ist, sowie Jissroél für die Menschheit – שלום: Der Zustand des höchsten, harmonisch beglückenden Vollkommenheit zu teil, und in diesem שלום Gottes Wille und segnende Gegenwart יֵרָאֶה sichtbar werde.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von Samson Raphael HIRSCH 2. Auflage Ffm. 1906 S. 212 – 213

     

    30-08-2010 om 20:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BROOKLYN CALLS YOU!
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    Israeli rabbi wishes Palestinians death הרודף ימח שמו וזכרו

     

    Dovid:

     

    WHERE IS HIRSCH'S CONDEMNATION OF THE BEAST OVADIAH? WHERE IS OHEL SARAH? EVEN WHERE IS TORAH VEYIRA?  WHERE IS THE NATRUNA OF THE PARSHA PEARLS??!?!?!?!?!?!?!?!?

    WHERE IS THE FARSHTUNKENE EYDA HAREDIS AND "SATMAR"?

     

     

    Hadassah:

     

    They never will condemn!

     

    Why ?  “They’re still all somewhere Yidden!”

     

     

    Dovid:

     

    Feldman on his phone line says his NKI will bring out a press release...............Lomir zeyen vayter........

     

    SEE THIS WEBSITE, NOTHING ABOUT OVADIA

    http://62.149.0.119/en/

    On this one just a very small article on the right. No big deal.........

    www.maannews.net/en

     

    The Egyptian and Jordanian governments are also silent!

     

    WHAT A WORLD WE LIVE  IN..................

     

     

     

    Reuven:

     

    Shtussim!!! The condemnation is already online: http://www.nkusa.org/activities/Statements/20100819.cfm

     

     

     

    Dovid:

     

    This are not from Hirsch, Natruna, Satmar, or Ohel Sarah or Torah Veyirah.

     

    Do you call this satisfactory?

    I already said Feldman was planning to put up something. However, notice that the "press release" does not indicate the CONTENT of what the pig Ovadia said, advocating murder and genocide. Why would this be ignored by the NKI professor who wrote it? Notice that it is relatively mild, does not condemn Ovadia as an apikorus, nor point out the silence of other rabbis who obviously agree with him (shesika ke-hodaa).

    And of course it carries the usual slogans that do not answer the question of why do so many Jews support Zionism, these rabbis, etc. Merely repetition of the same old formulas.

    One Palestinian told me "Ovadia is very honest, and is saying what he thinks, even though all Zionists agree with him.

    30-08-2010 om 20:36 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Hillel der Ältere und seine Zeit (8)
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    HILLEL  DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 – 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

     

    8. Fortsetzung, Simon der Gerechte, seine Nachfolger.

    Wie wir bereits erwähnt haben, beschließt der Talmud das Zeitalter der Männer der großen Synode, zu deren berühmtesten Mitgliedern eben Esra gehörte, mit Simon dem Gerechten, der ungefähr fünfzig Jahre nach dem Zusammenbruch des Perserreiches starb. Seinen Tod beklagt die Boraitha, die alle Vorzüge aufzählt, die mit seiner sittlichen Größe und gesegneten Wirksamkeit zusammenhingen.

    In den vierzig Jahren, die Simon der Gerechte, als Hohepriester walteten heißt es da, stieg das Los „dem Ewigen“ am Versöhnungstage immer segenverheißend in der Rechten empor, von da an bald nach rechts, bald links; der rote Purpurfaden wurde immer weiß zum Zeichen, daß Jissroéls Schuld verziehen war, von da an wurde er zuweilen weiß, zuweilen blieb er rot, das westliche Licht auf dem goldenen Leuchter erlosch nie, von da an war dies nicht mehr regelmäßig der Fall usw.

    Es wird uns da der bedeutenden Unterschied gezeichnet zwischen der Zeit bis zum Tode Simons, des Gerechten, und den darauffolgenden Zeiten des nationalen Stillstandes und Rückganges, ein Unterschied, der sich bald empfindlich bemerkbar machte. Als Hohenpriester folgte auf Simon, den Gerechten, zunächst Mitglieder seiner Familie, da sein Sohn Onias noch ein Kind war, doch sind diese Hohenpriester nicht mehr die geistigen Führer der ganzen Nation wie Simon, der Gerechte, es gewesen, der durch seine umfassende Thorakenntnis, seine glänzenden Herrschertugenden,  seinen makellosen Charakter und auch seine wunderbare äußere Erscheinung der Liebling und der Stolz des ganzen Volkes gewesen.

    Wir begegnen vielmehr nach dem Tode Simons, des Gerechten, einer völlig neue Erscheinung, daß nämlich mit Umgehung des großen Sanhedrins aus der Mitte des großen Sanhedrins selbst der geeignete Mann an der Spitze dieser obersten Zentralbehörde Jissroéls berufen wurde, dieser Mann war Antigonos aus Socho, der Schüler Simons, des Gerechten. Das heilige Land stand damals unter der Botmäßigkeit des zweiten Ptolemäers, Philadelphus, dem wenigstens zu Anfang seiner Regierungszeit judenfreundliche Gesinnung nachgerühmt wird; wie uns aber der talmudische Bericht zeigt, empfand man wohl im Volke den unersetzlichen Verlust Simons, des Gerechten, und auch die Übersetzung der Thora, die scheinbar als freundlicher Akt von Philadelphus ausging, blieb nicht ohne verhängnisvolle Folgen.

    Noch trüber  gestaltete sich die Lage im heiligen Lande, als sich nach Antigonos Tod, wie Halevy in seiner herrlichen Abhandlung über die Sadduzäer nachweist, eine Sekte Abtrünniger bildete, die, angesteckt von griechischer Sittenlosigkeit und Genußsucht, ihr Judentum gerne wie eine drückende Last abzuwerfen bereit waren und Gelegenheit dazu fanden, dies öffentlich zu wagen, als der skrupellose, verbrecherische Steuerpächter Joseph mit Hilfe des egyptischen Einflusses Palästina und die umliegende Provinzen beherrschte. Das rücksichtslose Beamtenheer dieses habsüchtigen Erpressers, das wüste, genußsüchtige Treiben desselben, die ungeheueren Reichtümer, die sich in der Hand Josephs, seiner Familienangehörigen und Kreaturen häuften, das sind die Faktoren, die zusammen jene zermalmende Partei bildeten, die zunächst als Verbreiterin griechischer Entartung, später als der Sekte der Sadduzäer und Boethusianer autrat.

     

     

    (wird fortgesetzt)

    29-08-2010 om 15:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.From Brooklyn with Love
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        עובדיה יוסף ימח שמו וזכרו

     

     

    Abraham

     

    I am Orthodox Jew, and I condemn the fake "Rabbi", he is racist zionist terrorist. he do not represent me.I hope that God will take him too fast, may we all hear about the death of the filthy zionist rabbi, ovadaia yosef, yimach shmo (=may his name wiped off).

     

     

    Dovid

     

    So will the NK representatives say he doesn't represent any Orthodox Jews or that hundreds of thousands of anti Zionist orthodox Jews are against this filthy maniac? ? YIMACH SHMO VEZICHRO!!!

     

     

    Chaim

     

    This way of speaking, like this Racist Terrorist Zionist, OVADYA ימח שמו וזכרו
    we can hear also today in all the SATMAR Communities around the world,
    They keep repeating this the hole time in all there
    היימישע papers די אראבער זענען רוצחים די אראבער זענען רוצחים in the biggest crime is that they are talking this IN THE NAME OF THE SATMAR REBBE זי"ע
    The different's is that OVADYE tells this openly in the media, And SATMAR among them self's in their YIDDISHER papers,,,,

     

     

    Hadassah

     

    Israeli rabbi wishes Palestinians death

    Sun Aug 29, 2010 5:15AM

    The spiritual leader of Israel's ultra-orthodox Shas party has wished death for all Palestinians, including acting Palestinian Authority chief Mahmoud Abbas.

     

    http://www.presstv.ir/detail/140413.html

     

     

    "רבי יוסף בעט ג-ט צו מאַכן פארשווינדן די פאלעסטיינער"


    רחמנות לצלן !


    "מאַכן פארשווינדן די פּאלעסטיינער" !  וואו לייענט דער פריממאקער ציוני דאס אין דער תורה?

    דער געלערנדער רשע אפיקורס גלייבט אפשר אז ער איז א בן ישראל אויף וועם מען מוז רחמנות האבן און זיין לכף זכות!  מען מוז אים פארמישפטן, פארדאמען און שעלטן!

    און מיר זאלן ניט טאן אונדזער פליכט און דאוונען ולמלשנים מיט די ריכטיגע כוונה אז די ציוניסטן פארשווינדן פון דער וועלט?

    29-08-2010 om 15:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A PALESTINIAN JEW IN LONDON DENOUNCES THE ZIONIST FRUMMACKES
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    עובדיה יוסף ימח שמו וזכרו

     


    http://www.ynet.co.il/articles/0,7340,L-3945068,00.html


    Rabbossay!! We must openly condemn the filthy Zionist "Rabbi", directly by media!!
     
    לא תעמוד על דם רעך!!


    בס"ד
     
    מנהיג השקר הציוני, הרודף הארור, דמתקרי עובדיה יוסף ימח שמו וזכרו, במהרה נשמע על פגירתו, בעז"ה, ונאמר אמן
     
    http://www.ynet.co.il/Ext/Comp/CdaNewsFlash/0,2297,L-3945071_184,00.html
     
    רבותיי, קראו את המובא כאן בלינ"ק הזה....מה אמר הרודף הרשע הלזה...רודף על הכלל ישראל, רחמנא לצילן

     

     

     

     

    Zionism

     

     

    All this is Zionism. He didn't get malkas for singing a song to be mechazek Zionism.....................
    See 2 videos. All these concerts and singers have ONE PURPOSE :  TO BE MECHAZEK FRUM PEOPLE TO BE ZIONISTS.........
     
    http://www.vosizneias.com/63052/2010/08/27/jerusalem-%e2%80%98sinner%e2%80%99-singer-given-malkas-39-lashes-by-rabbis-video

    WARNING CHOKING HAZARD: vosizneas, ynet = Zionist SCHMUTZ!

    29-08-2010 om 14:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 10 08 23
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      Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     Judaism: What is hateful to you, do not to your fellowmen. That is the entire Law; all the rest is commentary.: Talmud, Shabbat 31:a

    "Who can protest an injustice but does not is an accomplice to the act":  The Talmud

     Islam: “O mankind! We created you from a single pair, a male and a female, and made you into nations and tribes, that you may get to know each other (not for you to despise each other).” The Holy Quran, Surah al-Hujurat, 49:13

    Quote: "The West won the world not by the superiority of its ideas or values or religion but rather by its superiority in applying organized violence. Westerners often forget this fact, non-Westerners never do." : Samuel P. Huntington

     

    Pic:  Arc de Triomphe, Paris

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN and Fox News                

    22/08/10  

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

    Click here to read this newsletter online:

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    For Headlines - http://www.html2rss.com/site/321608-Information-Clearing-House-News.xml  - For Newsletter -  http://ichnews.blogspot.com/feeds/posts/default
    v

    Must Read  How to Manipulate the Masses
    Propaganda
    By Edward Bernays The conscious and intelligent manipulation of the organized habits and opinions of the masses is an important element in democratic society. Those who manipulate this unseen mechanism of society constitute an invisible government which is the true ruling power of our country.  http://www.informationclearinghouse.info/article26193.htm

    Video How the US created al Qaeda
    http://www.brasschecktv.com/page/915.html

    40 Bizarre Statistics That Reveal The Horrifying Truth About The Collapse Of The U.S. Economy:  Most Americans still appear to be operating under the delusion that the "recession" will soon pass and that things will get back to "normal" very soon.  http://bit.ly/aS4g7V

    Exposing War Crimes Is Not A Crime!:  10 Ways You Can Help Save Bradley Manning:
    http://www.bradleymanning.org/8252/10-ways-you-can-help-save-bradley-manning/

    25,000 Jews live in Iran By Mike Whitney "Iranian civility toward Jews tells us more about Iran - its sophistication and culture - than all the inflammatory rhetoric. That may be because I'm a Jew and have seldom been treated with such consistent warmth as in Iran."
    http://www.informationclearinghouse.info/article26173.htm

    What a Waste
    Donors Sending Expired Medicine to Gaza:
    By Nicole Johnston Men use their bare hands to push boxes of medicine off the back of a truck, into the dump. The stench is disgusting and flies are everywhere. Not only are donors sending expired medicine, the Health Ministry says most of the aid they receive is unsuitable, poor quality, and the wrong types of drugs.
    http://www.informationclearinghouse.info/article26217.htm

    Gilad Atzmon: "Zionist editing".: United Against Knowledge:  The Guardian reported today that two Israeli groups have set up training courses in subversive Wikipedia editing aiming to 'show the other side' of the Jewish State.
    http://www.gilad.co.uk/writings/gilad-atzmon-united-against-knowledge.html

     Israeli Document:
    Gaza Blockade Isn't About Security
    By Sheera Frenkel The Israeli government explained the blockade as an exercise of the right of economic warfare.
    http://www.informationclearinghouse.info/article25678.htm

     

    KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     More Americans think Obama is Muslim: Pew Research Center has conducted a new national survey showing that nearly one-in-five Americans, or 18 percent, think Obama is a Muslim, up from 11 percent in March 2009.
    http://presstv.ir/detail.aspx?id=139353§ionid=3510203

     
    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    9/11 is an unsolved crime: U.S. journalist
    Tehran Times Political Desk TEHRAN - American journalist and author Christopher Bollyn says 9/11 was an Israeli false-flag operation meant to kick-start the Zionist-designed “war on terror”.

    Gaza war criminal named Israxl’s new army chief JERUSALEM (Reuters) – Israxl named a new army chief on Sunday, choosing a general who led troops in its war on the people of Gaza

    No talks until U.S. drops aggressive rhetoric: Leader
    Tehran Times Political Desk

    Isolate Israelis and let them pay for their endless aggression
    By Dr. Ghada Karmi Can Israxl survive its recent battering in public opinion? Many believe that this may be a defining moment in a long history of Israeli impunity.

    Trapped at Ground Zero
    By Ramzy Baroud 
    The controversy over the right of Muslim Americans to build community center and mosque a short distance from the site of the September 11, 2001, terrorist attacks is both strange and outright inappropriate. It should never be necessary for law-abiding Americans to justify exercising their right to freely practice their own religion. This right is in accordance to the First Amendment, part of the Bill of Rights that has constituted the foundation of American freedom for over 200 years.

    Profile: Julian Assange In the latest twist in a controversial career, Swedish authorities have cancelled an arrest warrant for rape issued for Julian Assange, the founder of whistle-blowing site Wikileaks. Wikileaks has been in the headlines for publishing tens of thousands of secret U.S. military documents on the war in Afghanistan, prompting some to speculate that the rape allegations were part of a smear campaign.

    Wikileaks says Pentagon behind rape claims
    Sweden drops arrest warrant for Assange STOCKHOLM (AFP/Reuters) – Wikileaks founder Julian Assange said in an interview published on Sunday that he believes the Pentagon could be behind a rape accusation against him that was later dropped by Swedish prosecutors.

     

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

     

    http://azvsas.blogspot.com

    Auschwitz – American Kitsch

     

    Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

     

    The Complicity of Mubarak and Abbas is There for All to See.

     

     

       Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    23-08-2010 om 21:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Hillel der Ältere und seine Zeit (7)
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    HILLEL  DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 – 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

     

    7.Fortsetzung, ESRA

    Der Talmud zieht eine Parallele zwischen der Ankunft Esras und der Hillels im heiligen Lande. Beidemale schickte die jüdische Bevölkerung Babels, deren Augen mit innigster Besorgnis nach dem Lande der Väter gerichtet waren, einen ihrer besten Söhne, daß er seine Kraft und Überlegenheit dem Heiligsten des Volkes, dem Thoragesetze, widme. Wir wollen bei diesem Vergleiche verweilen und Halevys schöne Worte , mit denen er über Esra spricht zu zitieren:

    Wenn wir den Zug Esras und seiner Schar nach Palästina betrachten, erkennen wir in demselben eine Tat von größter Bedeutung, deren Tragweite  wir heute noch ungeschwächt empfinden, und sehen in ihm den weitauschauenden Plan und die zielbewußte Kraft von Männern, die einem hohen Endzwecke zustrebten. Sicherlich waren die Edelsten des Volkes an dem Werke beteiligt, denn nur dann konnten sie vom Perserkönige mit der Zustimmung seiner Räte solch weitgehende Erlasse erlangen. Wären uns diese nicht erhalten geblieben, würden wir nicht glauben können, daß der Perserkönig und seine Ratgeber mit solchem Interesse den großangelegten Plan des jüdischen Volkes gefördert hätten.

    Die jüdische Bevölkerung Babels, welche damals nach Bedeutung und Zahl den Kern der Nation bildete, sah, daß sich die Niederlassung im heiligen Lande zu entwickeln begann, schon war der Tempel erbaut und eingeweiht, noch vor der Ankunft Esras heißt es (Esra 6): Die Ältesten der Jehudim bauten mit gutem Erfolge…und die Kinder Jissroél begingen freudig das Einweihungsfest des Tempels…sie feierten in Freude das Fest der ungesäuerten Brote sieben Tage lang, da Gott sie beglückte und das Herz des Königs von Aschur ihnen zuwendete, sie beim Bau des Hauses Gottes, des Gottes von Jissroél, zu unterstützen; Darius hatte in seinem erklärt: Gott, der Seinen Namen dort thronen läßt, vernichte jeden König uns jedes Volk, die ihre Hand ausstrecken, um zu stören und zu verderben….

    Da zögerte die jüdische Bevölkerung Babels nicht, einen großen Schritt zu gehen und für das innere Leben des Volkes, das in den palästinensischen Städten in kleine Gemeinden aufgelöst war und zu einem bedeutenden Plane nicht die Kraft besaß, Fürsorge zu tragen. Die Niederlassung im heiligen Lande betrachtete sich immer als einen Bruchteil der in Babel zurückgebliebenen Nation, und so hielt es diese für ihre Pflicht, ihren Brüdern in den heiligen Städten zu Hilfe zu kommen, und vollbrachte das große Werk durch weise, einsichtsvolle Männer, an deren Spitze Esra stand.   


     
    (wird fortgesetzt)

    22-08-2010 om 18:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.From a ehrlicher Yid in Brooklyn

    Re: Zionist Hoax or Reality?

     

     

    There is confusion as always in the Zionist media. The kuntress was prepared by someone in NK in Jerusalem as far as I can tell, not Satmar.

    22-08-2010 om 18:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONIST HOAX or REALITY?
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    ZIONIST HOAX or REALITY?

    “Satmar present set of rules against Zionism”

    On anniversary of Satmar Hasidism founder's death, sect publishes list of questions and answers on how to relate to Zionism

    Kobi Nahshoni

    Published: 

    08.22.10, 07:48 / Israxl Jewish Scene

    In honor of the 31st anniversary of the death of first leader of the Satmar Hasidism anti-Zionist sect, Rabbi Yoel Teitelbaum, a number of his followers published a pamphlet in his memory containing sixty questions and their answers regarding the rabbi's zealous attitude towards the State of Israxl.

     The pamphlet is entitled "Ish Milhamot" (Man of Wars). It is intended to act as a guide for the perplexed Hassid. In its own words, it provides "clear answers to those seeking the truth to questions and queries over the test of time so the current generation will know the path it should take."

    According to the Satmar rebbe, Zionism is a total violation of the Torah. "If we were to take all the violations of the generation and the many transgressions committed around the world and placed them on one side of a scale and the Zionist state on the other side, it would be overwhelmingly decided that it is root of all impurity and damage in the entire world and contaminates the entire world," the rebbe wrote in the pamphlet.

     Angel of Death and the Zionists

    In response to the question "Who is the minister of the Zionists in Heaven?", the rabbi answered in a response from the previous century, "Obviously the Angel of Death is their minister. Behold, every country has its governor… this country, which is rooted and based in the forces of impurity and the Other Side, this certainly is its minister."

     The pamphlet also outlines: Even those who believe that a Jewish state must exist in the Land of Israxl having no other choice because of pikuach nefesh (saving a life) "violate the holy Torah." The pamphlet directs readers to the Tractate of Avot, saying that the sentence "every man is judged favorably" is said about everyone except Zionists. In addition, it asserts that it is a mitzvah to speak lashon hara (slander) about Zionists.

     

    "Whoever has a part in this is delaying redemption at every moment and is delaying the inspiration of the Divine Presence and is delaying the coming of the Messiah. Even someone who takes the smallest part, even as slight as the edge of a yod (the tenth and smallest letter of the Hebrew alphabet)… even someone who bends towards them, even by one hair, must be avoided like a bowshot. Whoever thinks yes (that Zionism is the correct path) and not just whoever says yes or even has a thought to this effect, is certainly a heretic."

     

    The rabbi added, "I do not want to have any association with a Jew who thinks like this, and I do not want to find anyone who thinks like this even for a moment in my beit midrash (house of study)… In previous generations, if people only suspected of someone that he has tendencies to think this way in his heart, he was sent away, not included in prayer, and in this manner was they ride themselves of such plight."

     

    'Even in times of war'

    The pamphlet's authors quoted a number of extreme statements made by their rabbi and translate them into practical halachic instructions. For instance, prayer rallies held by Religious Zionists or haredim must not be attended, even in a time of war; the rulings of great Torah scholars who recognize Israel must not be followed, saying they are the root of all of Isra-l's troubles.

     "Truly, if it were possible, and even with true devotion, to announce to the nations of the world that these evil people are not the representatives of Isra-l and Torah- and mitzvoth-keeping Jews, who have no connection to them, this would be one of the biggest mitzvoth that would need to be carried out with devotion," it was written in the pamphlet.

     Zionism, according to Rebbe Teitelbaum, will not last forever. The following is a translation from his writings in Yiddish. "The Messiah will not come until no remnant or survivor remains from this kingship. It must become null and void. A Jew who believes in the Creator of the Universe cannot be satisfied with anything otherwise… all the buildings built by the heretics and infidels in our holy land will be burnt and destroyed by the Messiah king."

    Is living in Israxl permissible?

    In the meantime, the Satmar pamphlet also stipulated that living in the State of Israxl is forbidden.

     In another section, the pamphlet implied that a rabbi need not be consulted before carrying out acts against Zionists, based on the model put forth by the biblical Pinhas who killed Jews who sinned.

    Regarding homes containing an Israeli flag, the pamphlet instructed Satmar followers not to enter. "Beyond any doubt, a house containing any reference to the flag must not be entered because it is a bastion of the forces of impurity." The Satmar rebbe wrote of the renewal of the Hebrew language is worse than speaking "languages of the nations" because changing the holy language is "contemptible, abominable, and impure."

     "It is completely forbidden to speak Hebrew because it is an extension of the actions of the heretics and infidels who destroy and ruin religion and thus acknowledges the heretics and infidels and their idol worship and is a violation of the entire Torah."


    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3939094,00.html


    Wie uns aus Antwerpen mitgeteilt wird, wurde der fragliche Kuntrass „Isch Milchomoss“ am Jahrzeit vom Rebbe Joel Teitelbaum ausgeteilt im Satmar Bess Medrasch von Jerusalem.

    Es muß mindestens gefragt werden: Wieso wohnen viele TAUSENDE Satmarer Chassidim im Heiligen Land wenn das verboten ist ???? Mit welchem Recht???   

    Und von Protest gegen Beraubung  und Diskriminierung der nicht-jüdische Palästinenser gibt es – wie üblich - überhaupt  kein Sterbenswörtchen…

    22-08-2010 om 18:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONIST MANIPULATION OF WIKPEDIA
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Zionists to Manipulate Wikipedia

     

    The internet's open-source, user-edited encyclopedia called 'Wikipedia' has been targeted by Zionist governmental and non-governmental partisans since its inception, who have attempted to manipulate its contents to promote a Zionist agenda.

     

    This week, Israeli settlers launched a course for right-wing Israelis interested in helping to manipulate the contents of entries on the online encyclopedia.

     

    The course, held in Jerusalem, was organized by the Yesha Council of settlements and Israxl Sheli, two groups which have been at the forefront of constructing Israeli-only settlements on illegally-seized Palestinian land in the West Bank.

    Around 50 right-wingers, including media professionals who live in Israeli settlements, are participating in the course, which aims to teach not only how to manipulate the open structure and style of Wikipedia to push their far-right political agenda, but also how to do so undetected, in order to get into the administration of the site.

    This is not the first time that right-wing Israelis have been exposed trying to manipulate Wikipedia. In 2005, 5 high-level editors were removed from their positions when they were discovered to be working for the right-wing Israeli group CAMERA to “surreptitiously coordinate editing by ideologically like-minded individuals”, an objective which was found to be at odds with the open nature of Wikipedia.

    Despite the attempts by editors to keep the site, and the internet in general, open to all, private groups with political objectives continue to try to manipulate content.

    Naftali Bennett, the director of the Yesha Council, says that he believes the internet must be 'managed', telling reporters, "The Internet is not managed well enough, and Israxl's position there is appalling. Take for example the Turkish flotilla [to Gaza].

     

    During the first hours we were nowhere to be found. In those first hours millions of people typed the words Gaza-bound flotilla and read what was written on Wikipedia."

    The group plans to award a prize for the “Best Zionist Editor”, who is able to incorporate the most Zionist changes into wikipedia over the next four years. The winner will receive a free trip in a hot-air balloon over Israxl

     

    Source: imemc

     

    http://rohama.org/en

    19-08-2010 om 23:04 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.US arrests Ponzi Schemer
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    An Orthodox Ponzi Schemer Jew in Lakewood, NJ, has been arrested for allegedly pocketing USD 200 million of investors' money.

    Eliyahu Weinstein was arrested on Thursday, after Federal authorities found him involved in a real estate scam.

    Weinstein seduced numerous people from the Jewish community into investing in his real estate company, but his ponzi scheme never purchased any of the properties, UPI reported citing local media.

    According to a complaint filed by the US Attorney's Office in Newark, NJ, the ponzi schemer "forged or created multiple deeds, transfer documents, corporate documents and other financial records and convinced his 'investors' to loan or invest hundreds of millions of dollars to acquire interest in properties."

    Weinstein has allegedly used the money he made off his victims to buy antiques and jewelry.

    He is also accused of laundering over 140 million dollars through charity organizations.

     

    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=138545§ionid=3510203

     

    Chillul Haschem! Und es sind bevorzugt ähnlich aussehenden modern orthodoxe  Zionisten die in Antwerpen der antizionistischer Aktivist Shmiel Mordche Borreman rassistisch als „Goj“  anpöbeln.

    19-08-2010 om 21:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.25,000 Jews live in Iran By Mike Whitney
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    25,000 Jews live in Iran

    By Mike Whitney

    August 17, 2010 "
    Information Clearing House" -- 25,000 Jews live in Iran. It's the largest Jewish population in the Middle East outside of Israxl. Iranian Jews are not persecuted or abused by the state, in fact, they are protected under Iran's constitution. They are free to practice their religion and to vote in elections. They are not stopped and searched at checkpoints, they are not brutalized by an occupying army, and they are not herded into a densely-populated penal colony (Gaza) where they are deprived of the basic means of survival. Iranian Jews live in dignity and enjoy the benefits of citizenship.

    Iranian president Mahmoud Ahmadinejad is demonized in the western media. He is called an anti-Semite and the "new Hitler". But if those claims are true, then why did the majority of Iran's Jews vote for Ahmadinejad in recent presidential elections? Could it be that most of what we know about Ahmadinejad is just baseless rumor and propaganda? This excerpt appeared in an article by the BBC:

    "(Ahmadinejad's) office recently donated money for Tehran's Jewish hospital. It is one of only four Jewish charity hospitals worldwide and is funded with money from the Jewish diaspora - something remarkable in Iran where even local aid organizations have difficulty receiving funds from abroad for fear of being accused of being foreign agents."

    When did Hitler ever donate money to Jewish hospitals? The Hitler analogy is a desperate attempt to brainwash Americans. It tells us nothing about what Ahmadinejad is really like.

    The lies about Ahmadinejad are no different than the lies about Saddam Hussein or Hugo Chavez. The US and Israxl are trying to create the justification for another war. That's why the media credits Ahmadinejad with saying things that he never really said. He never said that he wanted to "wipe Israxl off the map". That's another fiction. Author Jonathan Cook explains what the Iranian president really said:

    "This myth has been endlessly recycled since a translating error was made of a speech Ahmadinejad delivered nearly two years ago. Farsi experts have verified that the Iranian president, far from threatening to destroy Israxl, was quoting from an earlier speech by the late Ayatollah Khomeini in which he reassured supporters of the Palestinians that "the Zionist regime in Jerusalem" would "vanish from the page of time."

    He was not threatening to exterminate Jews or even Israxl. He was comparing Israxl's occupation of the Palestinians with other illegitimate systems of rule whose time had passed, including the Shahs who once ruled Iran, apartheid South Africa and the Soviet empire. Nonetheless, this erroneous translation has survived and prospered because Israxl and its supporters have exploited it for their own crude propaganda purposes." ("Israel's Jewish problem in Tehran", Jonathan Cook, The Electronic Intifada)

    Ahmadinejad poses no threat to Israxl or the United States. Like everyone else in the Middle East, he just wants a breather from US and Israeli aggression.

    This is from Wikipedia:

    "The U.S. State Department has made claims of discrimination in Iran against Jews. According to its study, Jews may not occupy senior positions in government and are prevented from serving in the judiciary and security services and from becoming public school heads. The study says that Jewish citizens are permitted to obtain passports and to travel outside the country, but they often are denied the multiple-exit permits normally issued to other citizens. Allegations made by the U.S. State Department have been condemned by Iranian Jews. The Association of Tehrani Jews said in a statement, "We Iranian Jews condemn claims of the US State Department on Iranian religious minorities, announced that we are fully free to perform our religious duties and we feel no restriction on performing our religious rituals."

    Who should we believe; the Jews who actually live Iran or the troublemaking US State Department?

    There are 6 kosher butcher shops, 11 synagogues and numerous Hebrew schools in Tehran. Neither Ahmadinejad nor any other Iranian government official has made any attempt to close any these facilities down. Never. Iranian Jews are free to travel (or move) to Israel if they chose. They are not imprisoned by an occupying army. They are not deprived of food and medicine. Their children do not grow up with mental disorders brought on by the trauma of sporadic violence. Their families are not blown up by gunships lobbing rounds on the beaches. Their supporters are not crushed by bulldozers or shot in the head with rubber bullets. They are not gassed and beaten when they peacefully demonstrate for their civil liberties. Their leaders are not hunted down and killed in targeted assassinations.

    Roger Cohen wrote a very thoughtful essay on the topic for the New York Times. He said:

    "Perhaps I have a bias toward facts over words, but I say the reality of Iranian civility toward Jews tells us more about Iran — its sophistication and culture — than all the inflammatory rhetoric. That may be because I’m a Jew and have seldom been treated with such consistent warmth as in Iran. Or perhaps I was impressed that the fury over Gaza, trumpeted on posters and Iranian TV, never spilled over into insults or violence toward Jews. Or perhaps it’s because I’m convinced the “Mad Mullah” caricature of Iran and likening of any compromise with it to Munich 1938 — a position popular in some American Jewish circles — is misleading and dangerous." ("What Iran's Jews Say", Roger Cohen, New York Times)

    Things aren't perfect for Jews living in Iran, but they're better than they are for Palestinians living in Gaza.
    Much better.


    http://www.informationclearinghouse.info/article26173.htm

    17-08-2010 om 13:12 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.AUFRUF AUS BERLIN:
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Leseempfehlung verbunden mit der Bitte, Selbige weiter zu verbreiten:

     

    Der Hungerstreik von Firas Maraghy vor der Israelischen Botschaft in Berlin - seit dem 26.7.2010

     

    Mit Petition im  „Palästina Portal“ von Frau Arendt-Erhardt
    http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/texte/hungerstreick_firas_maraghy_israelische_botschaft_berlin.htm

    16-08-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Hillel der Ältere und seine Zeit (6)
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    HILLEL DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 - 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

     

    6.  Fortsetzung PALÄSTINA
     

    Wir wollen jetzt über Hillels Wirksamkeit im Lande Jissroél, der eigentlichen Stätte seines unvergänglichen Schaffens, sprechen. – Auch hier wollen wir erst durch einen kurzen Rückblick die Zeit und die Verhältnisse zu begreifen suchen, um den geschichtlichen Hintergrund zu gewinnen, von dem Hillels Gestalt lichtvoll abhebt.

    Die Geschichte des heiligen Landes seit der Rückkehr der babylonischen Exulanten bis zum Zeitalter Hillels können wir in zwei große Perioden einteilen, in eine Periode des Aufschwunges auf allen Gebiete des geistigen und nationalen Lebens, die bis zum Tode Simons, des Gerechten, des letzten der Männer der großen Synode; (um 280 v.d. übl. Z.) reichte, und eine Periode des Stillstandes und Niederganges, in welcher innere und äußere Kriege und Religionsverfolgungen mit allen ihren Schrecken das Land erschütterten. Nur kurze Friedenszeiten unterbrachen die anhaltenden Wirren und gewährten gerade soviel Ruhe und Erholung, daß die geistigen Führern des Volkes, die Suggoss (Paare. Darum so genannt, weil stets zwei Männer an leitender Stelle standen. Der eine von ihnen war der „Fürst“, der andere der Vorsitzende des Gerichtes) mit Selbstaufopferung das edelste Gut unseres Volkes, die Thora, im heiligen Lande zu retten vermochten.

    Das Verdienst Halevys ist es, gezeigt zu haben, das eines der unvergänglichen Werke der Männer der großen Synode eben die Prägung feststehender Grundsätze ist, in denen die sinaitische Tradition über die Ausübung der göttlichen Gebote in prägnante Sätze gefaßt und in die Ordnung der  Mischna eingeteilt wurde. Unsere Mischna enthält also den Urtext, dessen Worte wir den Männern der großen Synode verdanken, und die Erläuterungen und Interpretierung der Tannaim, die, inhaltlich ebenfalls Tradition, der Form nach aber erst im Zeitalter der Tannaim, mit den Schulen Schammais und Hillels beginnend, zum Urtext hinzugefügt wurden.

    Zwischen dem Aufhören der großen Synode und dem Zeitalter Hillels liegt die Epoche der Suggauss, deren Bestreben darauf gerichtet sein mußte, das Werk der großen Synode zu erhalten, den Urtext ungetrübt zu verbreiten und fortzupflanzen;   – die Meinungsverschiedenheiten aber, die in der Interpretierung entstanden, zu untersuchen und die Halocho festzustellen, mußte einer ruhigeren Zeit aufbewahrt bleiben, in der die Thorabeflissenen nicht fortwährend von dem Schwerte des Verfolgers bedroht waren.

    Diese Epoche beginnt mit Hillel, und wenn auch das Zeitalter der Tannaim überreich an nationalem Unglück ist und mitten in dasselbe die Zerstörung unseres Heiligtums fällt, so waren diese Verfolgungen mehr politischer Natur und nicht wie in der mittleren Periode speziell gegen die Lehrer und Schüler der Thora gerichtet.

    Zur Zeit eines Herodes blühten die Lehrhäuser Schammais und Hillels, Jerusalem und das Heiligtum von Feindeshände zerstört waren, hatten die Weisen Jissroéls, geführt von Rabbon Jochanan ben Sakkai, in Jabne Zuflucht gefunden und ward dort „der Weinberg des Herrn der Heerscharen“ angepflanzt und zu herrlicher  Entfaltung gebracht.

     

    (wird fortgesetzt)

    15-08-2010 om 18:18 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN ASKS THE RIGHT QUESTION
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    What is "Subservience"??

     

    WHO DECIDES TO USE WHICH ENGLISH WORDS??

     

    HERE IS WHAT SUBSERVIENCE MEANS IN THE ENGLISH LANGUAGE, NONE OF WHICH APPLIES TO THE TERM IN LOSHEN KODESH.....AND NONE OF WHICH MAKES SENSE TO ANY GOY IN THE 2010........

     

    CAN SOMEONE TELL ME WHAT A NON-JEW IS SUPPOSED TO THINK WHEN HE SEES THIS SIGN IN THE YEAR 2010??

    FEEL FREE TO PASS IT AROUND AND FIND ANY ADDITIONAL EXPLANATIONS........

    SUBSERVIENCE IN ENGLISH MEANS SLAVERY OR SERFDOM.........ANY NON-JEW WOULD LAUGH AT THIS. WHY DOES NKUSA DO THIS. LEMAAN HASHEM? WHY???????? DOES NKI NOW REPRESENT THE 30,000 JEWS OF TURKEY ALSO??

    15-08-2010 om 18:18 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Neturei Karta Askonim kanoyim once more without any reality sense:
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    Neturei Karta Askonim kanoyim  make themselves desperately ridiculous  with their slogan “Jewish subservience to all nations from USA to Turkey”.

    Their sign uses a Talmudic vocabulary from times where Jews where exiled pariah, without any rights, at the goodwill of the rulers of the countries where they were.
    Nowadays,  with the grace of God, Jews are citizens of their respective countries, with citizens rights and duties, equal to the other citizens, indifferent of their confession.

    And it is as Jews and loyal citizens of their countries that they should oppose Imperialism, Zionism and each kind of Injustice.
    Moreover it is a Chutspe to ask  Jewish citizens to be disloyal to their country, to be “subservient” to Yankee Imperialism.  

    Please “Rabbi” David Yisroel Weiss stop your clownesc show, do away your foolish slogans. The Torah teaches “You should not put a stumble block in the way of a blind” (III. Book of Moses, 19,14): You push Bocherim who are not aware to Chillul Hashem instead of Kiddush Hashem.

    15-08-2010 om 18:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A LETTER FROM A EHRLICHER YID IN BROOKLYN
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    Investment in State of "Israxl"

     

    ...FROM THIS WE SEE HOW DANGEROUS ARE THE HAREDI ZIONIST ORGANIZATIONS AND LEADERS, ABOUT WHICH ANTI-ZIONIST ASKANIM NEVER SPEAK OR WRITE..............

     

     

    http://www.theyeshivaworld.com/news/General+News/67842/NYC-Comptroller-Announces-NYCERS-Re-Commitment-To-State-Of-Israel-Bonds.html

     

    Dear Comptroller Liu:

    As a long-time resident of NY and an Orthodox Jew I was dismayed at your announcement of the reinvestment of another retirement fund, the New York City Employees’ Retirement System funds in what are called Israeli bonds. This is extremely distressing given the record of the State of Israxl as a ruthless racist and apartheid rogue regime that has been trampling on the lives of millions Palestinians for over 60 years who either now live as refugees or reside in open-air jails and ghettos THROUGHOUT the Holy Land.

     

    I appeal to you to re-examine this decision because in any event the State of Israxl is a Titanic, and all the funds will eventually be lost anyway. Judaism stands for truth and justice, and this is not what the Zionist State of Israxl stands for. Indeed, it desecrates all the authentic values of Judaism, notwithstanding the collective support of so many Jews.

     

    Yours truly,

    Antizionist Jew

    Brooklyn NY

    15-08-2010 om 14:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS TO THE POINT

    מחאת יפו נמשכת בעוז!!

     

    THE FACT THAT THE JAFFA PROTESTERS CONFINE THEIR "PROTESTS" TO JAFFA GRAVES, AND SAY NOT A WORD ABOUT THE ZIONIST STATE, ZIONISM AND THE CRIMES OF ZIONISM MEANS THEY BELIEVE THE TORAH HAS NO OPINION ABOUT SUCH THINGS, WHICH IS THE SAME AS AGUDIST KEFIRA.

     

     

     

    Satmar "protests" against "Zionism" as "frumme Agudisten". Here are the signs they should use:

     

    "RFR REALTY AND JUDAISM ARE EXTREME OPPOSITES!"

    "SATMAR RABBIS HAVE ALWAYS OPPOSED RFR REALTY IN JAFFA!"

    "NO RFR REALTY UNTIL THE COMING OF THE MESSIAH!"

    ----- Original Message -----

    From:

    To: NKML

    Cc:

    Sent: Thursday, August 12, 2010 11:24 AM

    Subject: Re: מחאת יפו נמשכת בעוז!!  

    Dozens of "יקרים" Orthodox Jews faithful to the Torah continue to protest against the destruction of graves of our “Jewish” ancestors in Yaffo. What‘s happening with graves is grave! When it’s possible, we certainly must do something! However and unfortunately, the problem of the graves doesn’t regulate the problem of the Zionism; the destruction of graves is an application of the Zionism. Theרשעים  have no respect for anyone, neither for the living people or the dead.

    The night of August 11, by order of the municipality of the Holy City of Al-Quds, 200 graves, recently renovated, of a 12th century Muslim cemetery, where lie a few pious too, were destroyed.
    That’s because the Zionist Simon Wiesenthal Center wants to build a so-called "Museum of Tolerance"! It hurts to 1,3 million people on the spot. Not one Jewish voice doesn’t rise against thisחילול השם  to our Muslim brothers, the "dangerous Arabs"! It’s the absolute silence!


    We must react! The Jews in Palestine are “araber” because they live on an Arab land; they are Jewish Arabs, Arabs as Muslims Arabs in Palestine. They should show compassion for the native inhabitants of the Holy Land. Jews and Muslims should join against the Zionism!

     

    Theשכינה  is in Exile, and the Jews are in exile too. The sincere Jews in occupied Palestine in accordance to G’d and His Torah must not forget that they are foreigners, they’re living on a land from where G’d has driven their ancestors. Only, when we have doneתשובה  and will be purified, we will deserve, and HaShem will bring us back to the Promised Land.

     

    From: NKML

    Sent: Thursday, August 12, 2010 3:04 AM

    To: undisclosed-recipients

    Subject: [unknown language 100%] מחאת יפו נמשכת בעוז!!

     

    בס"ד

     

    למרות שתיקת העיתונים האגודאים השפלים והמזוהמים, וכל אותם מצוננים עמלקיים אשר כל מהותם רק לקרר כל המערכות הקדושות כולן, לא אלמן ישראל, והיהדות החרדית הנאמנה ממשיכה ברוב עוז ותעצומות למחות על הרס קברי אבותינו ביפו ה"י.

     

    גם אמש יום ד' לסדר שופטים תש"ע יצאו עשרות יהודים יקרים אל מקום החילול, והפגינו נגד חיטוטי השכבי הקשה המזעזע כל לב יהודי, אשריהם ואשרי חלקם, השי"ת ירחם על עמו ישראל ויגאל אותנו בקרוב מגלות הציוני המר, במהרה בימנו אמן:

     

     

    התמונות ע"י שמואל בן ישי, חדשות 24 עדזשענסי

    12-08-2010 om 22:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WHERE ARE THE PROTEST IN FRONT OF ZIONIST CONSULATES????
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    Israxl bulldozes Muslim graves in Jerusalem

    JERUSALEM (AFP) - Israeli bulldozers backed by police destroyed dozens of gravestones in a Muslim cemetery in central Jerusalem on Tuesday, according to an AFP photographer.

     

    http://www.tehrantimes.com/Index_view.asp?code=224605  

     

    http://www.france24.com/en/20100810-israel-bulldozes-muslim-graves-jerusalem

     

    Gevalt! Where are “Satmar”, “Natruna”, “Eidah”, “Assra Kadisha”????? Where are their protests in front of the Zionist consulates?

    11-08-2010 om 13:16 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS TO THE POINT
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    Money for Medinah, No Money for Housing

     

    It's very funny how frummelach complain about the loss of housing vouchers IN NY, but never seek to appeal to NY SENATORS OF the United States to stop funding the buildup of the Zionist state and its murder machine with American money.........All the complaining haredi organizations of the Agudah and Satmar....................NEVER A WORD..........NEVER......................


    Thousands May Lose Rental Vouchers

     April 6, 2010

    By CARA BUCKLEY

    http://www.nytimes.com/2010/04/07/nyregion/07voucher.html

     Because of a $45 million budget gap, the New York City Housing Authority may have to revoke rental-assistance vouchers from more than 10,000 low-income tenants, a drastic move that could cause families to lose their apartments.

    The federal government gave the housing authority less money for the voucher program, known as Section 8, than the authority expected. But the authority made matters worse by continuing to issue new vouchers until December, eight months after the government warned it to stop doing so because the program was likely to run a deficit.

    Michael P. Kelly, the authority’s general manager, said that terminating vouchers would be a last resort. The authority has not decided who might lose their vouchers, but if the deficit is not closed, the cuts could begin this summer.

    “This is a dire option for us that we’re hoping we’re not going to have to do,” Mr. Kelly said.

    The agency is seeking federal and state funding to avert the voucher cuts. But the state is facing a huge deficit. Sandra Henriquez, an assistant secretary of the Department of Housing and Urban Development, said that HUD would review the housing authority’s books, but she added that “they cannot and should not expect that the federal government will cover the shortfall.”

    As an alternative, the housing authority is considering reducing the value of each voucher, meaning that landlords, tenants or both would have to absorb the cost.

    Under Section 8, residents typically pay 30 percent of their income toward rent, and the voucher covers the balance. In New York City, about 102,000 families now have vouchers, which are administered by the authority and allow families to live in units where private landlords accept Section 8 benefits. An additional 178,000 or so families live in public housing complexes owned by the authority.

    After the authority voided 2,600 outstanding vouchers in December, prompting an outcry from affected families, it urged people to apply for public housing, although the waiting list is years long.

    HUD provides money for the Section 8 vouchers and tells housing authorities the maximum number they can use. In May, HUD told the New York City Housing Authority it was in danger of exceeding its allotted number.

    “What balances you are comfortable with, of course, is a local decision,” a HUD official, Mirza Negron Morales, wrote in a memo to the housing authority. “Our recommendation, based on your current level of funding and the data to date, is to stop issuing vouchers and maintain current leasing and cost levels for the remainder of calendar year 2009.”

    The agency continued to issue new vouchers, about 50 a week, generally to emergency cases like homeless families, domestic violence victims and families under the supervision of the city’s child welfare system. “We wanted to help as many people as possible,” said Sheila Stainback, a housing authority spokeswoman. “We only issued vouchers to the most vulnerable.”

    Historically, some vouchers that are issued are never redeemed because of the difficulty in finding a suitable apartment and a landlord who will accept vouchers. And every year, some families leave the Section 8 program. But last year, more landlords began to take Section 8 vouchers, and the attrition rate dropped to 3.5 percent from about 6 percent, most likely because of the weak economy.

    “Looking at the scale of Nycha’s program,” Mr. Kelly said, using the acronym for the authority, “it was impossible for us to turn on a dime.”

    In December, the authority finally stopped issuing new vouchers and voided the 2,600 unused vouchers. But outside of cases of fraud or evictions for breaking other program rules, officials said they could not recall having terminated vouchers already being used.

    Judith Goldiner, a supervising lawyer at the Legal Aid Society in New York, said the prospect of terminating so many families’ vouchers was “inconceivable.”

    “This is just a disaster,” she said. “We don’t know who could be impacted by it.”

    The magnitude of the problem left several housing experts puzzled. New York City has exceeded its voucher cap only once before, by several hundred in 2005, according to Gregory Kern, an agency manager who oversees the Section 8 program.

    Linda Couch, the vice president for policy at the National Low Income Housing Coalition, said that given the recession, the drop in attrition rates should not have come as a surprise. In recent years, she added, the act of continuing to issue vouchers to the point at which authorities exceeded their federal cap for Section 8 units has become “a big no-no at HUD.”

    Douglas Rice, a senior policy analyst at the Center on Budget and Policy Priorities in Washington, said the housing authority’s data showed that it “leased up very aggressively in the second half of last year.”

    He added, “They should have realized they weren’t getting nearly enough renewal funds as they expected.”

    Housing authorities across the country began learning in May that they would be receiving less federal money for Section 8 than they had expected. In many cases, the recession made existing vouchers more costly as incomes dropped, leading authorities to make up the difference.

    Experts estimated that hundreds of agencies would have to reduce rental assistance or revoke vouchers. In the end, few housing authorities terminated vouchers; one small agency in Oregon cut 50 of them, with 15 of those families taken in by other public assistance programs.

    In several places, including Monterey, Calif.; Walla Walla, Wash.; and Bridgeport, Conn., housing authorities began paying a lower percentage of recipients’ rents.

    “I literally don’t sleep anymore because every day I’m trying to see who’s attriting from the program to see if I can survive,” said Nicholas Calace, executive director of the Bridgeport Housing Authority.

    Mr. Kern and Mr. Kelly said the New York City authority had been trying to cut the number of people with Section 8 vouchers by doing more fraud investigations and weeding out those who underreport their income. The termination rate is 400 to 450 a month, Mr. Kern said, compared with 350 to 400 last summer.

    When other housing authorities began considering terminations last year, they contemplated a “last in, first out” policy, in which the most recently issued vouchers would be revoked first.

    Among the many families with newer vouchers in New York are Izolda Mandelblat, 77, and her husband, Moisey Frenkel, 85, who live in a one-bedroom apartment in Inwood, in Upper Manhattan. The couple, immigrants from Ukraine, had been on a Section 8 waiting list for 13 years. After their benefits finally started in November, the couple began to blossom, according to their granddaughter, Nera Lerner, 19.

    Fresh fruits and vegetables began appearing in their refrigerator, replacing the fatty discount chicken, and the canned and frozen food they had subsisted on for years. Ms. Mandelblat began buying vitamins. The couple could finally afford all of their medications; he has diabetes, and she has skin cancer.

    They earn about $1,100 in Social Security income and pay $256 a month toward their $1,019 rent; the voucher covers the rest.

    “They’re a lot more hopeful now,” Ms. Lerner said. Asked what she would do if she lost her voucher, Ms. Mandelblat fell into despair.

    “Oh no, oh no,” she said through her granddaughter, who interpreted. “I would be homeless. I would die.”

     

    Here are pictures of weapons of death paid for by US taxpayers for the filthy Zionist state while people have no jobs or homes throughout the United States. ALWAYS money for "Israxl" instead of Americans!

     

    http://www.militaryphotos.net/forums/showthread.php?58508-Israeli-Air-Force-Pics

     

    http://www.militaryphotos.net/forums/showthread.php?101396-IDF-Ground-Forces-(Read-first-post)

    11-08-2010 om 12:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONISTISCHES 'ANTIZIONISMUS'!
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    EIN “LINKS”-ZIONIST VERZINKT DEN EXTREMRECHTEN ZIONISTEN


    Die Weisen von Anti-Zion

    Wie die Regierung Benjamin Netanjahus die Legitimität des Staates Israxl untergräbt

    Von Uri Avnery

     

    http://www.jungewelt.de/2010/08-10/019.php

    10-08-2010 om 16:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN ABOUT NOWADAYS 'SATMAR'
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    "Satmar" versus Rabbenu Yoel zts"l

     

     

    What is the difference between the heilger Satmar Rav zchuso yagen aleynu, and today's Satmar bluffers and fakers?!

     

    THE HEILIGER SATMAR RAV SAID THE IKKER OBSTACLE TO MASHIACH IS THE MEDINAH......

     

    SATMAR TODAY SAYS THE IKKER OBSTACLE TO MASHIACH IS 

    RFR REALTY........

     

     

     

    Chaim B.  in London reacts:

     

     

    What is the difference between the heilger Satmar Rav zchuso yagen aleynu, and today’s Satmar bluffers ?!
     
    THE HEILIGER SATMAR RAV SAID THE IKKER OBSTACLE TO MASHIACH IS THE ZIONIST TERRORIST STATE…...
     
    SATMAR TODAY SAYS THE IKKER OBSTACLE TO MOSHIACH IS 
    RFR REALTY….....(GRAVS)

     

     

    What does mean RFR?

     

    It's the name of the Real Estate company associated with the archeologists engaged in the excavations in Jaffa.

     

    אר עף אר זענען די אפיס'עס פון די ארכעלאגן אין אמעריקע וואס שיקן גרויס געלטער אויף די אויסגרובונגען פון די קברים אין פאלסטין,,,

    10-08-2010 om 13:58 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A GOOD LETTER FROM BROOKLYN
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    To Mr. Flug Regarding Expulsions

     

     

    Dear Mr. Flug:

     

    With regard to the controversy pertaining to the foreign children being expelled from the State of Israxl, I was curious to know whether your organization's opposition to this expulsion of these children would apply equally to the Palestinians who have been expelled, dispossessed and oppressed by the same State of Israxl which seeks to expel the children of these foreign workers.

     

    Thank you,

    Antizionist Jew

    New York

    10-08-2010 om 10:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Hillel der Ältere und seine Zeit (5)
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    HILLEL DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT
    Nach Halevys Doross Harischaunim

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 - 1931 Anhang S.475-496

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

    5.Fortsetzung  JERUSALEM
    Aus edlem Geschlechte hervorgegangen – mütterlicherseits stammte er vom Hause Davids ab – saß Hillel in seiner Heimat zu Füßen thorahkundiger Lehrer, sodaß er mit vierzig Jahren, im Besitze reicher Kenntnisse sich entschließen konnte, das Lehrhaus der Führer ihres Zeitalters, die Schule von Schemaja und Abtalion in Jerusalem aufzusuchen. Nach dem Schriftworte, daß  „von Zijaun die Lehre ausgeht und das Wort des Ewigen von Jerusalem,“ war  das große Sanhedrin in der heiligen Stadt der geistige Mittelpunkt der ganzen Nation. Die bedeutendsten Männer ihrer Zeit waren die Mitglieder dieses Gerichtshofes, sein Sitz war noch in der Quaderhalle am Tempelberge, und vor seinem Forum kamen in letzter Instanz alle Fragen auf den weiten Gebiete der Thorakunde zur Entscheidung.
    Seit Jahrhunderten hatten es die Verhältnisse mit sich gebracht, daß außer dem Vorsitzenden des Sanhedrin, dem Ab Bethdin, noch ein Fürst, Nassi, eingesetzt wurde, in dessen Hand die Exekutive der Beschlüsse des Sanhedrin war. Als Hillel, Belehrung suchend, nach Jerusalem kam, war Schemaja der Fürst,  Abtaljon der Ab Bethdin, und um sie scharten sich in ihrem gemeinsamen Lehrhause all die Tausende, die aus Nah und Fern herbeikamen, aus dem Munde dieser treuen Führer des Volkes die Worte des lebendigen Gottes zu vernehmen.
    Die politischen Verhältnisse Palästinas waren unter der kurzen Regierung der edlen Salome außergewöhnlich günstig geworden. Nach dem aufreibenden Bürgerkriegen und Verfolgungen der Thoragelehrten, welche die Regierungszeit des Alexander Jannai so verhängnisvoll gemacht hatten, war Ruhe und Frieden eingekehrt, so daß die Schule Schemajas und Abtalions zur höchsten Blüte gelangen konnte und Hillel dort fand, wonach sich seiner Seele in Babel gesehnt hatte.

    (wird fortgesetzt)

    08-08-2010 om 17:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A PALESTINIAN JEW DENOUNCES THE ZIONIST FRUMMACKES
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    PROTEST AGAINST RELIGIOUS ZIONISTS TERRORISTS

     

     

    YOU ARE THE REASON THAT THE STATE OF "ISRAXL" (SAMECH MEM) STILL EXIST.
     
    YOU, THE FRUM ZIONISTS, ARE THE LEGS OF THE LIE!

     
    YOU ARE THE LEGS OF FALSEHOOD, YOU ARE THE LEGS OF ZIONISM AND ZIONIST STATE!

     
    AND WITH THE HELP OF HASHEM, THESE LEGS WILL BE CUT OFF, AND THEN ZIONISM WILL DISAPPEAR FROM THE WORLD!
     
    ZIONISM HAD NEVER BEEN EXISTED IF NOT THE FRUM ZIONISTS, AGUDA AND MIZRACHISTS YIMACH SHMAM!

     

    CHAIM B., A PALESTINIAN JEW IN LONDON (GB)

     

    08-08-2010 om 17:13 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A CRY FROM A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN
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    What is going on here??

     Does anyone know what kind of barbarians these creatures are?

     RABOYSAY, WILL THEY SHOW THIS VIDEO AND DECLARE THAT THESE FILTHY BEASTS ARE ACTIVELY SUPPORTED BY "ORTHODOX" ZIONIST MOVEMENTS SUCH AS SHAS AND AGUDAH IN THE ZIONIST KNESSET, AND SILENTLY IGNORED BY THE HYPOCRITICAL PHONEY EYDA/SATMAR???

    http://www.youtube.com/watch?v=VcC1sXsu6Sw&feature=player_embedded

     

    Jeshurun Judaism against Zionism says:  Thank you so much! Ask Natruna, “Jews against Zioism" & Co: their Silence is Complicity! Also NK"International" DOESN'T WANT TO  DENOUNCE PUBLICLY THE FALLACY of the above mentionned Frummakes! (" Sof kol Sof (After all) they are Jews")

    04-08-2010 om 17:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbi Mordechai BREUER: FALSIFICATION BY SUPRESSION DENOUNCED!
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    Wir publizierten schon mal eine Leseprobe des wissenschaftlichen Werkes (und hoffen es in unserem Studienprogramm des nächsten Winter ausführlichere Aufmerksamkeit zu widmen):

    MODERNITY WITHIN TRADITION The Social History of Orthodox Jewry in Imperial Jewry by Mordechai BREUER Translated by Elizabeth PETUCHOWSKI     ¨[TERRORTAG by MICROSOFT]

    Columbia University Press New York 1992
    Includes bibliographical references and index ISBN 0-231-07470-0

     

    Ursprünglicher Titel: Jüdische Orthodoxie im Deutschen Reich 1871-1918 die Sozialgeschichte einer religiösen Minderheit.

     

    Like in many books, the notes are among the most interesting and revealing parts of this work:

     

    FALSIFICATION BY SUPRESSION!

     

    Note 156 page 482: Breuer, Die Idee des Agudismus, esp. pp. 8, 23. Breuer’s father had not overcome the traditional inhibition – even after the war and the Balfour Declaration; see his sermon in the winter of 1918-1919, Salomon Breuer, Belehrung und Mahnung. Genesis (Frankfurt a.M.: 1930), p.84. It is remarkable that this paragraph has been omitted from the American edition of the book (Chochmo U’Mussar [Jerusalem and New York: 1972], p.107).

     

    Here the suppressed passage of Rabbiner Dr. Salomon BREUER: 

     

    Und nun noch eines. Das Ziel der mizrischen Erlösung war die Besitznahme des gelobten heiligen Landes, das Gott unseren Vätern und deren Nachkommen für alle Zeiten zugeschworen, solange sie der Macht der Thora-Idee sich rückhaltlos unterordnen. Was in unseren Tagen aus dem Heiligen Lande werden soll, wissen wir nicht, können wir nicht wissen. So viel steht fest: Solange nicht der persönliche Messias uns im Namen Gottes das Heilige Land zuerteilt, solange haben wir den Schwur, den unseren Väter beim Verlassen des heiligen Landes geleistet, gewissenhaft zu halten. In hingebungsvoller Treue wollen wir unsere bürgerlichen Pflichten nachkommen in dem Landen das uns mit Weib und Kind Aufenthalt gewährt und uns die Möglichkeit der Erfüllung unserer Thora-Pflichten zusichert. Sollte aber der eine oder der andere aus reinen, lauteren Absichten den Aufenthalt im Auslande sich erwählen, so müsste dieses Ausland nunmehr das Heilige Land sein. Mehr als je dürfte es in unserer Zeit auf Grund der bestehenden Verhältnisse heilige Pflicht sein, das Heilige Land mit recht vielen aufrichtigen treuen Jehudim zu besiedeln, damit es nicht ח"ו zum Tummelplatz Gott und Thora höhnender, zügelloser Willkür werden von der jenes Prophetenwort gilt ותבאו ותטמאו את ארצי ונחלתי שמתם לתועבה. –

     

    Bild: Rabbiner Mordechai BREUER (1921-2007) מרדכי ברויאר


     

     

    02-08-2010 om 00:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-08-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Hillel der Ältere und seine Zeit (4)
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    HILLEL DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 - 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

     

     

    4.     Fortsetzung  NEHARDEA

     

    Vor dem mächtig pulsierenden Leben in den jüdischen Niederlassungen Babels lesen wir aber auch in den außertalmudischen Quellen. Es folge eine anschauliche Schilderung, die uns über die Schekelsendungen erhalten geblieben ist. Daselbst heißt  es: In Babel gibt es eine Stadt Nehardea, die außergewöhnlich stark bevölkert ist. Abgesehen von ihren anderen großen Vorzügen, ist die Landschaft ringsum sehr fruchtbar, die Stadt selbst fürchtet keinen Feind, denn von allen Seiten umgibt sie der Euphrat, außerdem hat sie  ringsum Befestigungswerke. Im Vertrauen auf ihre Uneinnehmbarkeit legten die Juden dort ihre Hauptschatzkammer an, in welche alles Silber und alle Schekelgelder, die für das Heiligtum in Jerusalem eingingen, gebracht wurde, ebenso die Spenden für den Tempel. Für alle solche Zwecke war Nehardea der Mittelpunt für ganz Babel. Zu bestimmten Zeiten wurden dann die Gelder nach Jerusalem geschickt, begleitet von vielen Tausenden Berittener zum Schutze gegen die parthischen Räuber.

    Die ganze Veranstaltung gibt uns ein lebendiges Bild von dem Leben der Juden Babels. Wir sehen Nehardea, eine starke, volkreiche Festung, ganz von Juden besiedelt und unter jüdische Verwaltung, was auch aus Talmudstellen klar hervorgeht,  wir erfahren von einer großangelegten Organisation zur Sammlung und Beförderung der Tempelgelder, und vor unserem geistigen Auge zieht die malerische Expedition vorüber, die in jedem Jahre die heiligen Gelder nach Jerusalem brachte.

    Allerdings unterschieden sich von Nehardea und dessen Provinz, in welcher sich die ältesten und bevölkertsten jüdischen Niederlassungen  befanden, ganz merklich die übrigen Teile Babels, wo in mitten einer überwiegend nichtjüdischen Bevölkerung ebenfalls große jüdische Ansiedlungen entstanden waren.  Diese wurden in der letzten Zeit Hillels der Schauplatz blutiger Wirren, welche schließlich zu einer allgemeinen Verfolgung ausarteten. Dadurch erlosch in jenen Gegenden fast jegliches jüdisches Gemeindeleben, und die Thorakenntnis schwand, bis zwei Jahrhunderte später Raw die verwahrlosten Gemeinden aufsuchte, inmitten derselben die Hochschulen von Sura ründete und, persönlich das Land bereisend und Thora verbreitend „das freie Feld, das er vorfand, wieder umzäunte.“  Hierüber ist bei anderer Gelegenheit ausführlich zu sprechen. Kehren wir zu Hillel zurück. –

     

    (wird fortgesetzt)

    01-08-2010 om 18:31 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN DISCUSSES NK"I"
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    Boycott Israxl, Free Palestine demonstration saturday31st of July

     

    My point was not that. My point was that I am tired of the fantasies of "success" of the NKI and essentially "patting themselves on the back" for "saving" Jews etc. etc. etc. as if one of their trips somewhere solves myriad problems about showing the goyim that Zionism doesn't "represent" Judaism, as if the non-Jews are supposed to spend all their time understanding Vayoel Moshe and knowing more about the distinctions than the haredi Jews themselves.

     

    And ignoring the collaboration of the haredi establishment with the Zionist regime itself represents an attempt at covering up the support for Zionism among the haredi establishment of all kinds, which doesn't work anyway.

     

    The Arabs are not stupid and don't rely on Der Yid, Hamodia and Der Blatt for world news.

     

    They know that 1) Jews (not Pakistanis) vote in elections in the medina (therefore the Zionists "represent" the Jews), they know that 2) Jews (not Hindus) serve in the army and do not refuse service, they know that Jews (not Mexicans) support financially the crimes of the medinah, and do whatever is necessary to help support the medinah.

     It's time the NKI take their head out of the sand. But never mind. I have been talking about this for years. Nothing will ever change.

    Jeshurun says: Quite right, Reb Yid, go on!

    http://freepalestinefortnightlydemo.wordpress.com/2010/07/26/boycott-israel-free-palestine-demonstration-this-saturday-31st-of-july%E2%80%8F

    01-08-2010 om 02:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen. A CALL FROM BROOKLYN
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    Satmar: We want a frum medina!

     

     

    http://www.bhol.co.il/news_read.asp?id=18672&cat_id=1

    29-07-2010 om 22:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Hillel der Ältere und seine Zeit (3)
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    HILLEL DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 - 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

     

     

    3.     Fortsetzung   DIE FEUERZEICHEN

     

    Wir wollen weiter zeigen, wie innig die Beziehungen waren, die Babel, Hillels Heimat, mit Palästina verknüpften. Zu den Aufgaben der obersten jüdischen Zentralbehörde in Palästina gehörte vor allem auch die Verordnung und die Heiligung der Neumondstage und Schaltjahre. Diese Festsetzung eines gemeinsamen, das ganze religiöse Leben beeinflussenden Kalenders war das einigende Band, das ganz Jissroél umschlang, und das es selbst nach der Zerstörung des Tempels und der Vernichtung der nationalen Selbständigkeit  die Einheit Jissroéls erhielt, es ist dies mit eine der offiziellen Äußerungen der gemeinsamen Thora, die trotz aller äußeren Zersplitterung unseres Volkes im Innern die Zusammenhörigkeit gewährleistet.

    Bei der Heiligung der Neumondstage aber und der Einsetzung von Schaltjahren wurde gerade auf die jüdische Bevölkerung Babels besondere Rücksicht genommen. Zu den Gründen, die für die Bestimmung eines zweiten Adar maßgebend waren, rechnet der Talmud auch die Fürsorge für die Exulanten, die auf der Wanderung nach Jerusalem begriffen waren und infolge von Hindernissen nicht mehr rechtzeitig vor dem Feste eintreffen konnten; unter vielen diesen Söhnen der Gola sind vor allem die Festwanderer aus Babel zu verstehen.

    Für die Gola bestand in der ältesten Zeit eine anschaulich in Mischna und Gemoro beschriebene Institution, die den Zweck hatte, so rasch wie möglich die Entscheidung des obersten Gerichtshofes bezüglich die Störungen von seiten der Boethusianer vereitelt wurde. Ursprünglich, heißt es in der Mischna, schwang man Fackeln, … man begann damit auf dem Ölberge, östlich von Jerusalem, und vermittelte das Feuersignal von Station zu Station, von Berg zu Berg, bis man nach Beth Balthin an die Grenze Babels gelangt war. Von dort wich man nicht, sondern schwang die Fackeln auf und ab, hin und her, bis die ganze Gola wie ein Flammenmeer erschien. – Diese merkwürdige Einrichtung hörte noch während des zweiten Tempels auf, und doch hat uns Rabbi dieselbe in den in der Mischna aufbewahrt, weil  sie zu den Institutionen gehörte,  die der Zusammenhang zwischen der jüdischen Bevölkerung Babels, dem Kerne der Nation  und Palästina aufrecht erhielten, und darum wert war, der Nachwelt überliefert zu werden.

     

    (wird fortgesetzt)

    26-07-2010 om 22:28 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Brief an den BRD Innenminister
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    Brief an den Bundesinnenminister der BRD

    „Sehr geehrter Herr Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière

    mit Bedauern, Enttäuschung und Empörung habe ich von Ihrer Entscheidung Kenntnis erhalten, die Internationale Humanitäre Hilfsorganisation (IHH) auf deutschem Boden zu verbieten.

    Wenn ich mir die veröffentlichte Begründung für Ihre drastische Maßnahme durchlese, entsteht nicht nur für mich der Eindruck, dass Sie bei dieser Entscheidung ganz offenbar von Motiven geleitet worden sind, die nicht mit deutschen Interessen in Einklang stehen, sondern eher mit jenen des zionistischen Staates "Israxl" und seiner Lobby in Deutschland. ...

    …

    Weiter lesen: im „Israelit“ http://derisraelit.blogspot.com

    26-07-2010 om 22:27 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ENTLARVUNG einer UNGEHEUEREN FÄLSCHUNG!

    ENTLARVUNG einer UNGEHEUEREN FÄLSCHUNG in der englischen Übersetzung des Kommentars zur Pentateuch von Rabbiner S.R. HIRSCH זצ"ל

     

    Wie man es nachlesen kann in unserem Beitrag von kommenden Freitag, Wochenabschnitt Woesschanan, schrieb der großer Rabbiner זצ"ל zum Vers 5 B.M., Kap.4, V.5 in seinem Kommentar „Ihr seid das Gesetzvolk und Palästina ist das Gesetzland, nicht aber seid ihre das palästinensische Volk und Palästina ist nicht das jüdische Land.–“

     

    Dieser Kommentar wird in der Ausgabe The Pentateuch translated and explained by Samson Raphael HIRSCH Vol V. Deteuronomy, rendered into English by Isaac LEVY 2nd Edition (completely revised) Judaica Press New York 1971  als folgt „übersetzt”:

     

     

    "You are the People of the Torah and Israxl is the Land of the Torah, but you are not the People of Israxl and Israxl is not the Land of the Jews"!!! 

    Interessanterweise:

    “From the Translator’s Foreword: I have completely revised and corrected this second edition, but have kept to the literal, almost word for word translation of the great work of my Grandfather זצ"ל Der Pentateuch übersetzt und erlautert which was first published in Francfort-on-the Main between 1867-1878).

     

    Diese Pentateuch Ausgabe in englischer Sprache ist übrigens an eine ähnliche dritte „verbesserte“ Ausgabe zu!!!

     

    Fragen Sie nicht zuviel nach dem offensichtlichen WARUM dieser FÄLSCHUNG, es ist eindeutig eingegeben vom agudistische Zionismus. Der ahnungsloser aschkenasischer Jude, der leider die deutsche Sprache unmächtig und unkundig geworden, soll nicht einmal erfahren, darf nicht mal wissen, daß unsere rabbinische Autoritäten folgerichtig in Übersetzungen den rechtmäßigen und gängigen Namen des heiligen Landes, Palästina, benutzten.

     

    Wir machten nicht lang zurück aufmerksam auf eine weitere absichtliche Fälschung durch Weglassung antizionistischer Passim in der hebraïschen Übersetzung von „Belehrung und Mahnung“ (Chochmo u Mussar) von Rabbiner Dr. Salomon BREUER. Andere rabbinische Schriften sind, aus denselben nichtigen „jüdisch“nationalistischen Gründen, einfach nicht mehr verlegt bzw. niemals übersetzt worden.

     

    Wir rufen unseren werten Lernenden daher nachdrücklich auf zur Wachsamkeit,  diesen gefälschten  Ausgaben von Rabbiner S.R. HIRSCH und andere rabbinische Autoritäten nicht zu kaufen, sondern solange es auf der Markt keine ungepfuschten Reproduktionen bzw. Übersetzungen gibt, sich nur auf die Originalausgaben (spärlich und teuer, antiquarisch erhältlich) zu verlassen.

     

    Die Schriftleitung.

    25-07-2010 om 14:13 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NOTICE TO THE 'ASKONIM KANOYIM'
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    Moshiach doesn’t  come to establish an “own Jewish State” in Palestine, the Holy Land. According to the Jewish Prophets, the Messiah will bring the Redemption not “for Jews only” but for of ALL mankind.

    23-07-2010 om 00:18 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.US STYLE ZIONISM
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    Harrisburg, PA - Sestak: 'I Would Have Put My Life On The Line Any Day Gladly For Israxl'

    Published on: July 16th, 2010 at 08:52 AM

    News Source: AP

    Harrisburg, PA - U.S. Senate candidate Joe Sestak is contesting the assertions in a TV ad being run in the Philadelphia area by a newly formed group, the Washington, D.C.-based Emergency Committee for Israxl. The ad, which questions Sestak's support for Israxl and claims he raised money for a Hamas front group, is wrong, he said.

    A spokesman for the group said the ad continues to run despite the Sestak campaign's efforts to get cable operator Comcast to take it down. Comcast did not immediately return a telephone call seeking comment Thursday.

    Sestak spoke to a Council on American-Islamic Relations banquet in Philadelphia in 2007, accompanied by Gov. Ed Rendell — who is Jewish — and in defiance of some Jewish leaders.

    He said the council is not a Hamas front group, but also said he told the Muslim group that its members must condemn those who commit acts of terrorism. Sestak, a former Navy admiral, insisted he has a duty as a congressman to reach out to all types of groups and pointed to his work in Congress and the military to strengthen Israxl's security, he said.

    "I would have put my life on the line any day gladly for Israxl, as I did for America," Sestak said Thursday.

    Sestak is in a competitive race with Republican Pat Toomey for an open Senate seat. Both of the third-party ads are expected to be the first of many in the remaining months before the Nov. 2 election.

    18-07-2010 om 14:16 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zionists Got 114 BILLION From USA
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    Zionists Got 114 BILLION From US Imperialism

     

    Washington Report on Middle East Affairs, November 2008, pages 10-11

    Congress Watch

    A Conservative Estimate of Total Direct U.S. Aid to Israxl: Almost $114 Billion

    By Shirl McArthur

    www.globalresearch.ca

     

    Shirl McArthur, a retired U.S. foreign service officer, is a consultant based in the Washington, DC area.

    18-07-2010 om 14:15 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.SAMPLE LETTER: US CITIZENS FOLLOW THIS EXAMPLE!

    My Letter to UN Ambassador

     

    http://archive.usun.state.gov/Issues/Contact2.html

     Dear Ambassador Rice: I just read your comments referring to our government's support of the State of Israxl at the meeting of Major Jewish American Organizations. I would however, like to know whether this support also entails wholesale uncritical support of the State of Israxl's ongoing ethnic cleansing of the indigenous Palestinian People that it started in 1947, the ongoing imprisonment of millions of Palestinians in ghettos while their homes are demolished and lands stolen, and the ongoing fate of millions of Palestinian refugees who are entitled to return to their native land according to international law.

    Why does your stated policy continue to ignore 62 years of violation of international law by the State of Israxl at the expense of the American people and economy? As an American Orthodox Jew opposed to the State of Israxl, I look forward to your comments on these matters.

     Yours truly,

    Name
    Antizionist Jew

     -------------

     US UN Ambassador: US must protect "Israxl"

     

    Speaking during a reception for Israeli Ambassadors Gabriela Shalev and Daniel Carmon, held by the Conference of Presidents of Major American Jewish Organizations in New York, Rice said the "United States of America remains fully and firmly committed to the peace and security of the State of Israxl."

    "That commitment spans generations and political parties. It is not negotiable, and it never will be," Rice added, saying the United States would "continue to strengthen Israxl’s qualitative military advantage so that Israxl can always defend itself, by itself, against any threat or possible combination of threats."

    "as U.S. President Barack Obama pledged, we will continue U.S. efforts to combat all international attempts to challenge the legitimacy of Israxl—including and especially at the United Nations."

    "Our two countries have a long and extraordinary friendship, going back to the moment that President Truman made the United States the very first country to recognize the State of Israxl—11 minutes after it declared its independence," Rice said

    16-07-2010 om 18:34 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS TO THE POINT
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    “Satmar” Shoytim

     

    http://www.presstv.com/detail.aspx?id=134643

     

    ISRAxL IS A ZIONIST STATE, NOT A JEWISH STATE, BUT IF THE "ZIONISTS" KILL AND DESTROY ARABS IN THE NAME OF JEWS, WE DON'T CARE! ~~~~ "SATMAR"

     GEVALT DID YOU HEAR THE FIRST SHOYTE SAY TO GOYIM THAT JEWS WILL GO BACK TO JERUSALEM!!!

     GEVALT! GEVALT! THAT'S JUST WHAT THE ARABS NEED TO HEAR TO HAVE MORE HATRED...GEVALT!!!

     AND THE SECOND SHOYTE "ISRAxL HAS NOTHING TO DO WITH JEWS"

    SO WHO DOES HE WANT PEOPLE TO BELIEVE LIVE IN THE MEDINA, SERVE IN THE ARMY AND VOTE IN THE ELECTIONS?? THE  CHINESE??

    THE PAKISTANIS?? THE GREEKS???!!! GEVALT!!!

     THE THIRD SHOYTE "SHTERNGOLD"???

    DID YOU HEAR THE IRANIAN REPORTER "MOST JEWISH GROUPS SUPPORT ISRAxL"

    HE KNOWS THE EMES...!!!

    16-07-2010 om 12:25 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN ASKS THE RIGHT QUESTIONS

    Speech and Questions

     

     

    ABOUT A SPEECH BY REB PINCHOS FELDMAN:

     

    1) WHY DO ASKANIM NEVER ACTUALLY IDENTIFY THE ZIONIST LEADERS AND GROUPS (ESPECIALLY FRUM ONES) WHO THEY ARE TALKING ABOUT, AND MAINLY TALK IN THEORY?

     

    2) WHY DO THEY TALK AS IF ALL ORTHODOX JEWS ARE SUFFERING BY THE  ZIONISTS WHEN EVERYONE KNOWS THAT THE HAREDI ZIONISTS ENJOY LIVING UNDER THE ZIONIST REGIME??

     

    3) WHY DOESN'T HE MENTION THAT THE PROTESTERS ARE TRYING TO BE MESAKEN THE MEDINAH?

     

    4) WHY DOES HE MENTION INTERNATIONAL INTERVENTION WHEN THE YIDDEN IN 
    YERUSHALAYIM DON'T ASK FOR IT OR DO ANYTHING ABOUT IT??

     

    5) WHY DOES HE COMPARE THE SUFFERING OF THE PALESTINIANS IN THEIR PRISON TO A FEW PROTESTERS WHO ACCEPT THE REST OF THE ZIONIST LAWS AND REGIME??

    15-07-2010 om 18:13 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MEDIA 'MASSAGE' SATMAR PROTESTS IN LONDON

    SATMAR "ANTIZIONIST" "MASSAGE" IN LONDON



    Clear "Massage":  Rank and File Participants to such Protest are NOT ALLOWED to speak to the Media !!! Understand who can...

    14-07-2010 om 10:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Hillel, der Ältere und seine Zeit (2)
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    HILLEL DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 - 1931Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ als Studienmaterial in Abschnitte

     

    2.     Fortsetzung: DIE REINERHALTUNG DER FAMILIEN

     

    Zu den heiligsten, unantastbarsten Gütern unseres von Gott erwählten Volkes gehört die Reinerhaltung der jüdischen Familie, die treue Beobachtung all der vielverzweigten Bestimmungen des Gesetzes zur Verhütung jeder verbotenen ehelichen Verbindung. In dieser Hinsicht war Babel dem heiligen Lande nicht nur ebenbürtig, sondern galt sogar bis in die spätesten Zeiten anerkanntermaßen als Palästina überlegen. In gründlicher Untersuchung stellt der Talmud die Grenzen der ursprünglichen Niederlassungen Babels fest, um genau zu präzisieren, wie weit sich diese Reinerhaltung der jüdischen Familie erstreckte, um eine Vermischung mit den außerhalb dieses Gebietes, inmitten der nichtjüdischen Bevölkerung befindlichen versprengten Gemeinden zu verhüten. Als man in spätere Zeiten schon lange nach der Zerstörung des zweiten Tempels, zur Ehre Palästinas dieses auf dieselbe Stufe wie Babel erheben wollte, ließ sich dies nicht durchführen, weil eben die ununterbrochene Tradition zu Gunsten Babels entschied,  während in Palästina infolge der vielen Wirren verschiedentlich Vergewaltigungen vorgekommen waren, durch welche zweifelhafte Familien in die Gemeinde Jissroéls eingedrungen waren.

    Als charakteristisch dafür, wie sehr die Babylonier den Adel ihrer Familien sogar den vornehmsten Palästinenser  gegenüber betonten, sei die merkwürdige Begebenheit erwähnt, die uns der Talmud über Seiri und dessen Lehrer R. Jochanan aufbewahrt hat. Seiri, heißt es da, suchte sich R. Jochanan zu entziehen, weil ihm dieser seine Tochter zur Frau geben wollte. Er wollte dieselbe aber nicht heiraten, weil er aus Babel stammte, R. Jochanan aber ein Palästinenser war. Eines Tages kamen sie zusammen an eine Furt, Seiri nahm seinen Lehrer auf die Schulter und trug ihn hinüber. Da sprach R. Jochanan zu ihm, da dieser ihm jetzt nicht ausweichen konnte: „Meine Thora ist dir gut genug, meine Tochter aber nicht.“

    Diese gewissenhafte Reinerhaltung der Familien aber setzt die genaueste Kenntnis der Thora voraus und zeigt, wie in den ursprünglichen jüdischen Niederlassungen durchdrungen war. So verstehen wir auch die außergewöhnliche Rücksichtnahme und Fürsorge, welche die jüdischen Behörden Palästinas den Juden Babels gegenüber an den Tag legten. Es wird berichtet:: Als Alexander der Große vor Jerusalem vom Hohenpriester an der Spitze der obersten Behörde feierlich empfangen wurde, lud sie der König gnädig auf den kommenden Tag vor sich, um ihm ihre Wünsche vorzulegen. Da baten ihn die erschienenen Vornehmen nur um das Eine, sie in der Ausübung der Thoragebote nicht zu stören, und als er ihnen dies versprochen, baten sie um dasselbe auch für die Juden Babels und Mediens, was er ihnen ebenfalls gewährte.

    Alexanders Weltreich hatte keinen langen Bestand, und nach seinem Tode kamen Babel und Medien unter die Herrschaft der Seleuciden. Aus jener wechselreichen Zeit wird erzählt, daß sich viele babylonische Juden, Abenteuer, in den Heeren der syrischen Könige anwerben ließen und in geschlossenen Trupps für Sold Kriegsdienste leisteten. Natürlich gehörten diese verwegenen, rauhen Kriegsleute nicht zur Elite des jüdischen Volkes, es waren ungebildete Gesellen, die fern von der ursprünglichen jüdischen Niederlassungen Babels inmitten der Völker aufgewachsen waren und an dem bunten, kriegerischen Treiben Gefallen fanden. Aber selbst von diesen wird in den Quellen berichtet, daß bei der Verproviantierung auf sie Rücksicht genommen und daß auf Grund eines königlichen Erlasses statt des Öles, das die übrigen Truppen erhielte, das Geld zur Selbstverköstigung ausbezahlt wurde. Wir können daraus auf den jüdischen Geist schließen, wie er die blühenden Stammgemeinden Babels erfüllte.

     

    (wird fortgesetzt)

    12-07-2010 om 23:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Lubavitch Groner visits Zalman Leib Teitelbaum

     

    Where are the condemnations of this from kanoyim in "Satmar"??!! More photos and article.

    http://www.bhol.co.il/news_read.asp?id=18272&cat_id=2

    The Satmar Rav said the Zionist Agudah is "nor gelt un koved." We can say the same about the Zionist Satmar and Eyda

    NOR GELT UN KOVED.........(un Rubashkin).......

    12-07-2010 om 23:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.LETTER OF A PALESTINIAN JEW ON PIOUS 'ANTI' ZIONISM
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    (Translation from the Hebrew Letter of  Reb Abraham in Zionist Occuped Palestine)

     

    With the help of Almighty G-d,

    Even the wicked party "Aguda" call themselves as "anti-Zionists" and theirs accursed method is to "fight" against Zionists from inside, and behold, our eyes sees that the 'flame of holiness' turned off , may Hashem save us.

    And according to their methods, even they opposing the Zionist state, however they want to live under the Zionist state's shadow until the coming of Moshiach, and say:"peace be upon us".

    This is not "wisdom" to demonstrate against Zionists, demonstrations against Zionists, by flattery to the Zionist prime of heretics, this is not but a deception!

    Why they call to the prime of heretics, "BIBI", as if he is theirs friend? Or by the shameful letter which they sent him in English: "Dear PM Benjamin Netaniyahu"? Shame on them!

    All their wishes, what we see before us, are to repair and correct the Zionist state, and when there are no more decrees against religion, they continue in their routine, everybody comeback to his interests……. and meanwhile the Zionist 'shmadd' (religious persecution) continuing by strength, and nobody say to the Zionist monster: "HALT"!! "STOP"!!

    There is no any condemnation against Zionist crimes and killing against Palestinians, Turkey, and rebellion against nations generally!

    There is no any word of condemn by Satmar, against the provocations of Zionists against Palestinian people, because they see the Palestinians as a "enemy", and therefore they need the "defense" of the Zionist "IDF", May Hashem save us!!

    Only they know to speak and have opinion about Zionist "Emanuel", violation and desecrations of Shabbat in Jerusalem, desecrations of graves and etc.

    And if there will be no more desecrations of Jewish religion in the Zionist state, so from theirs point view the Zionist state can be continue to exist, and this point view is desecration of the name of heaven! Heaven forbid!!

    The exiled Iranians, from the opposition group, run demonstrations in Paris against Iranian government in Tehran, because of the political persecution, and they call to correct the Iranian regime.

    So to in Thailand, the "Red T-shirts" demonstrators' protest in purpose to call to Thai government to stop the corruption in the leadership, and repair the country, so to in Venezuela.

    And the purposes of the demonstrations against the Zionist state's decrees are as the examples above.

    When there were demonstrations against Zionists state instead of Fifth Iyar, or when there are no decrees, or when the Zionist prime of heretics is not arriving in USA? There was not, only when there are some reasons to do so….

    Holy obligation is it even when there are no some reasons to make demonstrations!

    The accursed Zionist state is EXIST, this fact is reason in itself!!

    And Hashem will bring that in justice!!! There is nothing hidden to unknown before him!!! May his holy name be blessed!!!

    And if they claim that they are really "Anti-Zionists", so they must to knock repeatedly on the doors of the USA administration members, night and day, morning and evening, by call, demand and press to stop the U.S support to the Zionist state, and to stop the existence of the Zionist state immediately, right away, without postponement.

    The gentiles have to hear from their mouths completely and total rejection of the Zionist state existence, come what may, at any cost!

    These "Anti-Zionists" must recognize the Palestinian rights and demands for sovereignty on all parts of historic Palestine, and to expel the Zionists from Palestine.

    They must know that Jews and Arabs will can to live together in peace and harmony under Palestinian control, and that the Jews are accepting it and ready for it!

    And they must to make efforts and great protests and demonstrations only because existence of accursed Zionist state and in the call of dismantlement of the Zionist state, and to sanctify the name of heaven by that!!!

    And in my point view, this is the real Anti-Zionist: truthful, straight and for the sake of Heaven!

    Without laughter and ridiculous!!!

    With the help of Almighty G-d, you have the ability, use it!!!

    You, with the help of Almighty G-d, can defeat the Zionists by diplomacy!!!

     Avraham,

    A Palestinian Jew,

    Asdod, Palestine.

    08-07-2010 om 22:56 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS TO THE POINT
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    Satmar and Zionist Niederman videos

     

    LISTEN TO THESE VIDEOS. LISTEN TO DAVID NIEDERMAN PROMISE PETITIONS TO

    THE UN, ETC. TO STOP THE DESECRATION OF GRAVES TO DEMAND FROM "BIBI NETANYAHU" ("WE WILL NOT STOP UNTIL.....") TO STOP THE DESECRATION OF GRAVES, BUT OF COURSE NOT AGAINST ZIONISM OR THE ZIONIST STATE OR THEIR CRIMES.  LIKE ANY GOYIM WHO WANT TO CHANGE POLICIES - SO THERE ARE "CHASSIDIC GOYIM" TOO WHO WANT TO CHANGE. HE DOESN'T EVEN MENTION HASHEM'S NAME ONCE!

    http://www.vosizneias.com/59583/2010/07/07/washington-several-thousand-new-york-orthodox-jews-protest-netanyahu-visit

     

     Williamsburg Office

     

    HERE IS THE WEBSITE OF THE WILLIAMSBURG UJJ.......I ALREADY LEFT A MESSAGE MYSELF.  http://www.unitedjewish.org/contact.html

    07-07-2010 om 23:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Another Question from a Ehrlicher Yid fun Brooklyn

    Another question

     

    רבותי, כיוון שתמיד אנשי NKI אומרים לגויים שההמונים החרדים שNKI מיצג אותם אינם עושים התנגדות לציונים בהמוניהם מתוך איזה פחדים מהציונים, וטרדות, וכו', עכשו שראו גויים את האלפי סאטמערער בחום בוואשינגטון, מה יענו אנשי NKI כשהגויים ישאלו "הרי הנה הרבה אנשים שמתנגדים לרשעות הציונים יחד עם הבטחת דוד נידערמאן לעוד פעולות גדולות כאלה, אין הם מפחדים כלל מהציונים, כפי טענתכם כל השנים, אך מדוע לא איכפת להם כלל מה שהציונים מבצעים נגד גויים כלל, אפילו מילה אחת? איזה מין רעליגיע מוזר יש לכם, ואת  כאלה אנשי NKI טוענים שאותם הם מיצגים ?!"

     

    אוי לדור שכך עלה בימיו עם כח גדול כל כך להסית את כמעט הכל לידי הערב רב והס"מ תחת הנהגת כל ה"חרדישע פירער" של האגודה וסאטמער/עדה המחריבים את כל היקר לר' יואל זצ"ל (שזה באמת בושה לקרוא לו זצ"ל בשם סאטמער כי בדור האחרון של מוזס טייטעלבוים ובניו נהרס הכל כאשר מזרחי-אגודה-סאטמער הם שלושה ענפי הקליפה של פרומע ציונות, כל אחד לפי ענינו לתקן את המדינה).......................

    07-07-2010 om 23:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Letter from Reb Abraham’s to "Jews Against Zionism"
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    Reb Abraham’s letter to "Jews Against Zionism"

    בס"ד

    גם אגודה הרשעים קוראים לעצמם "אנטי-ציונים" ושיטתם הארורה היא "ללחום" בציונים ימ"ש מבפנים, והנה עינינו הרואות נכבה מהם שלהבת הקדושה רח"ל

    ולשיטתם גם הם מתנגדים למדינה, אך רוצים המה לחיות בצילה עד המשיח, ואומרים שלום עליך נפשי

    זאת לא "חכמה" להפגין נגד הציונים, הפגנה נגד הציונים, עם חנופה לראש הכופרים ימ"ש, אינה אלא אחיזת עיניים

    למה קוראים לראש הכופרים "ביבי" כאילו הוא חבר שלהם, או במכתב המביש שנשלח לו באינגליש: "די"ר פ"מ בענזשאמין נעטאניאו" אוי לבושה

    כל רצונם, מה שנראה לעין הוא לתקן את המדינה הציונית,וכשאין גזירות, חוזר כל אחד לעסקיו, והשמד הציוני בארה"ק נמשך במלוא עוזו, ואין אומר למשחית הרף

    אין גנאי נגד הציונים ימ"ש על ההתגרות בפלסטינים, ההתגרות באומות, בטערקיי

    אין אף מילת גנאי של סאטמאר נגד ההתגרות בפאלסטינים, כי רואים בהם אוייב והם זקוקים לצח"ל, רח"ל רח"ל

    רק יש להם מה לומר על "עמנואל" הציונים, וחיטוטי שכבי, וחילול שבת קודש בירושלים

    ואם יותר לא יהא חיטוטי שכבי, לא חילול שבת קודש, לא רדיפה בעניין חינוך, אז מבחינתם המדינה יכולה להתקיים, וזה חילול השם

    גם הפרסים האיראניים מפגינים בפאריז נגד ממשלת איראן על הרדיפה, ורוצים בתיקונה של איראן

    גם בתאילאנד מפגינים אנשי ה"חולצות האדומות" נגד הממשלה בדרישה לתקן את עצמה מן השחיתות

    כך גם בווענעזואלא מפגינים רוצים בתיקונה של המדינה

    והפגנה נגד גזירות המדינה הציונית, כמוה כדוגמאות הנ"ל

    מתי היה הפגנה נגד המדינה כשלא בה' אייר, או כשאין גזירות או כשראש הכופרים לא מבקר בארה"ב? לא היה, רק כשיש סיבה

    חוב קדוש להפגין גם כשאין סיבה!!!! המדינה הארורה קיימת, זה כבר סיבה בפני עצמה

    !!!ואת זה יביא הקב"ה במשפט!! אין דבר נעלם ממנו, יתברך שמו

    כי אם הם באמת "אנטי-ציונים" הם חייבים להתדפק על דלתות אנשי ממשלת ארה"ב, לילה ויום, השכם והערב, בקריאה ודרישה, להפסיק את קיומה של המדינה הציונית לאלתר ומיידית ללא דיחוי, הגוים צריכים לשמוע מפיהם שלילה מוחלטת של המדינה הציונית, ויהי מה

    ולהכיר בדרישה של הפאלסטינים להחיל שלטונם על ארץ-ישראל, ולגרש את הציונים מארץ-ישראל

    !!!ולעשות השתדלויות, ומחאות אדירות, על עצם קיום המדינה הציונית הארורה, ולקדש שם שמים 

    וזה בשבילי אנטי-ציוני, ישר ואמיתי שהוא כולו לשם שמים, ללא חוכא ואיטלולא 

    ואנא ר' ירמיהו יקירי, אלא נא ירע בעיניך הדבר, בכך שאני רוצה לשתף במענה שלי אליך, גם את כמה מידידינו הי"ו 

    כי אני רוצה שיראו המה ויקראו את דבריי, הגיע הזמן לקום ולעשות מעשה בארה"ב, די לשתיקה ודי לחנופה לציונים 

    בעזרת השם יתברך, יש לכם יכולת, השתמשו בזה. 

     אתם, בע"ה, יכולים להביס את הציונים ימ"ש בדיפלאמאטיא 

     

    Haredi Orthodox protest Netanyahu visit

     http://www.jewishjournal.com/nation/article/haredi_orthodox_protest_netanyahu_visit_20100707/

    07-07-2010 om 22:58 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Hillel, der Ältere und seine Zeit (1)
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    HILLEL, DER ÄLTERE UND SEINE ZEIT

    Nach Halevys Doross Harischaunim

     

    Quelle: אוצר התורה והתלמוד  „Bibel- und Talmudschatz, Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. KOHN 13. Auflage Hamburg 5691 - 1931 Anhang S.475-496

     

    Erscheint in „Jeschurun Judentum gegen Zionismus“ in Abschnitte als Studienmaterial

     

    1.      HILLELS HEIMAT

     

    Hillel heißt der Babylonier, denn seine Heimat war Nabel, das seit der Zerstörung des ersten Tempels den Kern der jüdischen Nation in sich barg. Sogar als unter den Perserkönigen Palästina wiederum von Juden besiedelt wurde, Esra und Nehemia mit großen Vollmachten dahin zurückkehrten, der Tempel neu erstand und die Männer der großen Synode auf heiligem Boden unvergängliche Denkmäler ihres gewaltigen Wirkens zur Erhaltung des Judentums schufen, selbst da war der weitaus größte Teil des Volkes, nach Hunderttausenden zählend, an den Strömen Babels geblieben.

    Selbst die nach Palästina heimgekehrten Exulanten betrachteten sich nur als einen Teil der in der Gola  zurückgebliebenen Nation, und wird Jissroél in seiner Gesamtheit, als der Tempel bereits stand, noch immer als Kehal hagola, Gemeinde der Verbannung, bezeichnet. Dieses Verhältnis änderte sich während des ganzes zweiten Tempels nicht, immer blieb Babel die unversiegliche Quelle, aus der Palästina nach den furchtbaren Wirren und Verheerungen neue Kräfte zuflossen, und während Palästina von dem Tode des edlen Priesters und erlauchten Führers Schimon hazadik an von verhängnisvollen Stürmen und Erschütterungen heimgesucht wurde, sodaß bis zur zweiten Tempelzerstörung niemals längere Zeit Frieden und Ruhe herrschten, blieb Babel von all diesen Kämpfen und Leiden unberührt.

    Dort wohnten die vornehmsten und angesehensten Familien des Volkes; die Familie des Hauses David, aus welcher die Exilarchen hervorgingen und von der  auch Hillel abstammte war in Babel ansässig, dort blühte regstes Gemeindeleben in den jüdischen Städten, die gleich Nehardea nur von Juden besiedelt und von diesen vollkommen verwaltet wurden, dort galt als das Höchste die Reinhaltung der jüdischen Familien und die Pflege der Thorakenntnis, und jedes Land brachte Hillel hervor. –  Wenn wir darum die Größe Hillels  und sein Wirken klar erkennen wollen, müssen wir vor allem erst die Verhältnisse seiner Heimat kennen.

    06-07-2010 om 23:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NEWS VIEWED FROM BROOKLYN
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    Satmar "Protest" NOT Postponed........

     

    NOTICE HOW THESE SATMAR AMALEKIM EREV RAV MAKE DEMANDS ABOUT DOUBTFUL GRAVES, BUT DO NOT EXPRESS ANYTHING ABOUT THE SHOCK OF JEWS MURDERING AND DESTROYING OTHER PEOPLE WHICH IS A GROSS VIOLATION OF JEWISH LAW!!!

     

    CHILUL HASHEM!! CHILUL HASHEM!! CHILUL HASHEM!! CHILUL HASHEM!! CHILUL HASHEM!! CHILUL HASHEM!!

    CHILUL HASHEM OF THESE FILTHY SATMAR ZIONISTS, YIMACH SHMAM!!

    THESE APIKORSIM BELIEVE THE TORAH HAS NO OPINION ABOUT WHAT JEWS DO TO NON-JEWS...

    THE TORAH HAS OPINIONS ON EVERY ELSE BUT NOT ON THIS... GEVALT!!

    THEY ARE SHUTFIM TO THE ZIONISTS!!!!!

    718-384-6765

     

     

    http://www.theyeshivaworld.com/news/General+News/64607/Satmar-%28Williamsburg%29-To-Protest-Outside-White-House-Tuesday.html

     

    Satmar (Williamsburg) To Protest Outside White House Tuesday

    (Tuesday, July 6th, 2010)

    Thousands of Orthodox Jews are targeting Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu during his visit to Washington, DC, demanding Netanyahu to stop Archaeological excavations and construction in the Holy Land that is desecrating ancient Jewish cemeteries in gross violation of Jewish law. The leaders also denounced the Israeli police’s beatings of peaceful demonstrators protesting the clearing of five ancient cemeteries and continued action to empty a cemetery in Jaffa in order to construct a hotel.
     
    Rabbi Lazar Stern, a spokesman for Asra Kadisha, a worldwide group dedicated to protecting the integrity of Jewish cemeteries, said the leaders plan to protest outside the White House, and to deliver petitions to the Israeli embassy, during Netanyahu’s July 6th visit
     
    The Central Rabbinical Congress, which represents Orthodox Jewry, helped organize the day of protest in Washington in support of Asra Kadisha.
     
    “We believe that the desecration of the dead could bring grave danger to the living,” said Rabbi Stern. [hey Stern, what about desecrating of the LIVING????]
     
    Asra Kadisha has brought international pressure to bear in their efforts to stop the desecration of cemeteries throughout Europe – most recently in Spain, the Czech Republic and the Ukraine – and finds it unbearable painful that similar desecration’s are taking place in the Holy Land.
     
    Dr. Bernard Fryshman, of the Conference of Academicians for the Protection of Jewish Cemeteries, reported that suitable engineering alternative had been provided to all of the burial sites recently excavated in Ashkalon, Nazareth and now in Jaffo.
     
    “For a Jew to desecrate the cemetery of a Jew is shocking,” said Fryshman. “It’s time for the Israelis and the Americans to step in and stop this desecration and stop the beatings of those who have risen up in righteous protest.”
     
    Rabbi Dovid Schmidl, head of Asra Kadisha, described lengthy negotiations attempts with the Elektra Company & RFR Reality, key investors in the developments on the sites of the excavated graves. 
     
    “They refused many practical alternatives to enable the protection of the graves. We never had a similar situation of so many cemeteries being blatantly desecrated,” he said.    
     
    Rabbi Lazar Stern, speaking from New York described the use of tear gas against octogenarian Rabbis and Sages a characteristic of some of the world’s most repressive regimes. 
     
    “There is no other civilized nation in the world which permits the brutal excavation of ancient cemeteries, nor is there anyone else that would use tear gas against leading Rabbis like the members of the B’DATZ.”
     
    Plans call for a delegation of Orthodox leaders to go to the Israeli embassy at 1 PM to deliver a petition signed by 50,000 Orthodox Jews calling on the government to stop the continued clearing and desecration of the cemeteries.
     
    The leaders will then join an anticipated 2,500 others in a march at the White House, where Netanyahu will be meeting with President Obama.
     
    Then, a delegation will deliver to the State Department a petition to Secretary of State Hillary Clinton asking her to intercede in calling for an end to the cemetery desecration’s, in line with the dictates of the United States Commission for the Preservation of America’s Heritage Abroad which has lent its voice in support of efforts to stop similar desecration’s around the world.
     
    That petition to be delivered to the State Department urges the department to raise “a voice of conscience” against the immoral campaign by the Israeli authorities to physically crush all voices of opposition to the equally wrong uprooting of centuries-old Jewish burial sites.

    NOTE: Satmar of Kiryas Yoel, under the leadership of the Rebbe, Rav Aron Tietlebaum Shlita led a protest in Manhattan in early June. Click HERE for that story, photos & videos.

    (Asra Kaddisha Press Release)

    06-07-2010 om 23:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Letter from a Palestinian Jew in London to the Hissachdus harabonim USA and Canada about sign their petition
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    לכבוד התאחדות הרבנים דארה"ב וקאנאדה

    You do not represent me!
     
    You are a Zionist group, that only protest the Gzeirot of the Zionist State, and when the Gzeiros will be ended, so you have no problem with Zionist State.
     
    You do not care that the Zionist State is exist, you do not care that the existence of Zionist State, generally, is a violation of the Torah, the three oaths, Hisgarus Ba'Umos, They killing Palestinians, and violation against Hashem, and uprooting the belief in Moshiach and redemption.
     
    You do not care it, only that you want, the Zionist stop gzeiros, and according you, they can run the State in eretz-yisroel!
     
    Shame on you! Shame on you!
     
    When you were when Zionists made to me 'shmad'???
     
    Where are you today?
     
    Why you do not call, Hashkem Ve' Haarev, "Israxl has no right to exist"?!
     
    Why you do not demand in UN and USA administration to dismantle the Zionist State?
     
    YOU CAN, BUT YOU DON'T WANT! YOU LOVE THE ZIONIST STATE AND ITS FILTHY FRUITS.
     
    YOU ARE ZIONIST HERETIC!
     
    I DO NOT SIGN A PETITION!
     
    YOU "PROTEST" IS NOT LE'SHEM SHOMAYIM!
     
    YOUR "ANTI-ZIONISM" IS FAKE, HOBBY, and JOKE ----> GO HOME!

    06-07-2010 om 18:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BROOKLYN REJOICES, WE TOO!
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    Satmar Protest Postponed!!

     

    Hodu Lashem Ki Tov!! Halelukah!!!

     http://www.bhol.co.il/news_read.asp?id=18104&cat_id=2

    06-07-2010 om 14:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.AN HONEST CALL FROM BROOKLYN
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    New Satmar Website

     

    READ THEIR STUPID LETTER TO THE ZIONIST PRIME MINISTER, YIMACH SHMO....??? HE MUST BE SHAKING IN HIS BOOTS(!!!!!!!!!)

    THESE ARE FILTHY ZIONISTS, PLAIN AND SIMPLE ZIONISTS............THE WORST...............

    THEY WANT PEOPLE TO JOIN THEM!!!! JUST IMAGINE IF AN ARAB SIGNED THE PETITION!!!!! IMAGINE IF A JEW WHO'S NOT HUNGARIAN WANT TO JOIN THEM!!!!!!!!!!

     

    http://www.fromnytodc.com/

     

     An Open Letter to Israeli Prime Minister Bibi Netanyahu

    Upon His Visit Today to Washington, D.C.

     

    Dear PM Netanyahu:

    Once again, news from the State of Israel leaves us horrified and deeply saddened. In heart-rending reports, we hear of the ongoing desecration of ancient Jewish cemeteries across the length and breadth of the country. In the past months alone, cemeteries in five cities – Nazereth, Ashkelon, Jaffa, Yavneh, and Tzipory – were desecrated.

    For thousands of years, our sages and ancestors had rested in these cemeteries in peace, undisturbed by the various ruling gentile governments, who guarded the dignity and rights of those buried there. Tragically, and in a brutal twist of irony, these grave sites are destroyed now with the full protection and support of the so-called “Jewish” governmen. Thus, violating the human and religious rights of its own sages and forefathers for the sake of developments and archeological purposes.

    One would expect that, at the very least, the excavated bones would be treated with reverence and respect for the human race. Instead, these remains are either rudely crushed and discarded, or transported to laboratories and museums for further “research.” Where is the human religious rights, the holiness, the sanctity, and the respect that has been afforded to Jewish gravesites and cemeteries for millennia?

    What makes that even worse is that the international norms of freedom of assembly and speech of our Orthodox brethren in Israel, attempting to peacefully protest these cruelties, is violated. They are flogged, beaten, and imprisoned under sub-human conditions. The media brings us horrifying pictures of our brothers being brutally harassed by Israeli policemen, blood streaming from their skulls, as punishment for the incredible “crime” of standing up for the sanctity of our cemeteries.

    In truth, this episode is but one link in the chain of anti-religious activities perpetrated by the Israeli government. Ever since its inception more than 60 years ago, the Israeli government has violated and eradicated Jewish religion and tradition whenever possible. From excavating cemeteries to desecrating the bodies of the deceased, to violating the holy Sabbath and defiling the holiness of Jerusalem, they have caused the Jewish people untold pain and suffering through these and other blatant anti-Torah acts.

    Mr. Netanyahu: How dare you present yourself to the President of the United States as the “representative of the Jewish People,” at the time that you and your government are eradicating Judaism and violating the Torah?

    In the name of human rights, in the name of religious rights, we appeal to anyone who has any influence over the Israeli government: Raise your voices in protest against these abominable acts! Demand that the Israeli government cease desecrating Jewish graves, that they cease their callous disregard of Judaism, and that they overturn the government’s policy that allows these horrors to proceed.

    Finally, we wish to clearly reiterate one of the fundamental tenets of the Jewish faith: Jews are forbidden by the Torah to establish sovereignty or to revolt against any nation or people. In fact, the Jewish set of laws commands that Jews be peaceful, law-abiding citizens in whichever countries they reside until the final Redemption, when peace and tranquility will come to all mankind.

     

    The Central Rabbinical Congress of the United States and Canada

    85 Division Ave.

     

    For more information contact our spokesman, Rabbi Greenfeld, at 347.385.1405.

     

    Join us today, at “THE MARCH FROM NY TO DC”, 1 PM, at the White House.

    p.s. only authorized CRC representatives can make statements on our behalf regarding this event.

    -----------------

    HERE IS THE PHONE NUMBER OF THIS IDIOTIC ORGANIZATION CALLED THE CRC. THEIR VOICE MESSAGING SYSTEM FOR THE PUBLIC FOR DEPARTMENTS IS IN YIDDISH!!! (INCLUDING "ISAAC GLICK").

    ANYWAY, WE CAN CALL THEM DIRECTLY AND GIVE THEM OUR OPINION, IT GETS ON THEIR RECORDING:

     

    718-384-6765.

     

    I called in and spoke to the old secretary. Instead of answering my questions (which I asked in Yiddish) he told me the "mehahel" is on vacation for 2 weeks, and I should call back in two weeks. Then he hung up the phone................

    IT'S HARD TRYING TO TALK SENSE TO THE EREV RAV!!

    05-07-2010 om 21:05 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A FURTHER MESSAGE FROM BROOKLYN:
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    רבותי קוקס אויף די לעצטער דריי שירות פון די בריוו צו דער ראש הכופרים

    דער איד

    As a devout Orthodox Jew, I join tens of thousands of my fellow Americans all over this great country, in appealing to the State Department to give this urgent matter its utmost attention, in order to save many crumbling Jewish cemeteries in the Land of Israel its fullest attention, and at the same time to raise a voice of conscience against the immoral and despicable campaign by the Israeli authorities to physically crush all voices of opposition to the equally wrong uprooting of centuries-old Jewish burial sites.

     

    Madam Secretary: May the Almighty bestow wisdom and strength upon you and your dedicated staff to help guide the global affairs of this the greatest democracy and sole superpower in the right direction, and to successfully carry out President Obama's quest to bring peace upon all people of the Middle East and elsewhere.

     

    With pride and respect I sign my name in appealing for your vocal advocacy on behalf of a just cause and a true American interest abroad...

    04-07-2010 om 21:54 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS TO THE POINT
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    וואשינגטאן פראטעסט

     

    רבותי אויב איר וועט גוט קוקן אויף די בריוו וואס די התאחדות הרע-בנים שרייבן צו דער פארשאלטענע פרייער ציוניסטישע רוצח און בלוט דארשטיגער מערדער "בענדזשעמען נאטאניאהו" ימח שמו וזכרו לנצח און פלאנען דאס אריין צו טראגן מיט גרויס כבוד צו די עמבעסי שרייבן זיי דארט. אין די לעצטער דריי שירות פון די בריוו אז "לאזט זיך אפ פון די לעבעדיגער און די טויטע כדאי מיר זאלן "נישט" דארפן ארויס גיין קעגן אייך און אייערע קאבינעט" !!!!!!!!!!!
    רבותי זיי שרייבן קלאר פאר די ציוניסטן אז זיי בעטן נאר אז מען זאל אויפהערן גראבן קברים און נאך דעם איז שוין אלעס מסודר!!!!!
                     
    "
    שומו שמים"

    און ליידער איז עס נאך אלץ נישט גיענדיגט מיר האבן געהערט אז די אראבער גייען די זעלבער טאג דארטן אויך מאכן א גרויסער פראטעסט
    די רבוש"ע זאל אפהיטן אז די סאטמארע זאלן נישט מאכן א מעכטיגן חילול ה' און די באשעפער זאל זיי פארמאכן די מויל אויב זיי האלטן ביים זאגן זאכן וואס מ'טאר נישט,,,

    
    שומו שמיים... ראיתי מודעה בשם ההתאחדות הרבנים של ארה"ב וקאנאדא איך שהם קוראים להשתתף בפראטעסט שלהם בפני הווייט האוז בוואשינגטון. שם כותבים הרשעים הערב רב שבסאטמר את הלשון "לא נשקוט עד" שיעבור הגזירה על הקברים, כך שהערב רב האלה בווייסע זאקן שלהם מודים שכל ענינם הוא רק לתקן את המדינה... אך שאפילו את זה לא יצליחו כי הממשלת אמעריקא ישאלו


     "מדוע אם אתם כל כך אנשים הדוקים לדת כפי לשונכם, אינכם דורשים שהציונים יפסיקו לרצוח המוני בני אדם עם כל הנשק שאנו נותנים להם, ואם באמת לארטאדאקסישע יהודים כולם כאחד בדת היהדות כואב להם יותר גורל קברים יותר מחיי בני אדם כמוכם,  מדוע אחיכם חברי האגודה ואפילו מזרחי שמספרם עולה על מספרכם,  אינם דורשים מה שאתם דורשים? כי לפחות אנו יודעים שגם להם לא חשוב חיי בני אדם!!"
     
    רבותי, איזה בן אדם נארמאלי,  גוי או להבדיל מזרע ישראל, באמת היה רוצה להתעסק עם כנופיה מלוכלכת ומטונפת כמו אלה ארגוני ומנהיגי החרדים, שהם אינם טובים מהקומוניסטים ומהמאפיא האיטאליינער  וכדומה??!!

    04-07-2010 om 21:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Hisachdus haRabbonim

     

    שומו שמיים.......ראיתי מודעה בשם ההתאחדות הרבנים של ארה"ב וקאנאדא איך שהם קוראים להשתתף בפראטעסט שלהם בפני הווייט האוז בוואשינגטון. שם כותבים הרשעים הערב רב שבסאטמר את הלשון "לא נשקוט עד" שיעבור הגזירה על הקברים, כך שהערב רב האלה בווייסע זאקן שלהם מודים שכל ענינם הוא רק לתקן את המדינה.....אך שאפילו את זה לא יצליחו כי הממשלת אמעריקא ישאלו

     

     "מדוע אם אתם כל כך אנשים הדוקים לדת כפי לשונכם, אינכם דורשים שהציונים יפסיקו לרצוח המוני בני אדם עם כל הנשק שאנו נותנים להם, ואם באמת לארטאדאקסישע יהודים כולם כאחד בדת היהדות כואב להם יותר גורל קברים יותר מחיי בני אדם כמוכם,  מדוע אחיכם חברי האגודה ואפילו מזרחי שמספרם עולה על מספרכם,  אינם דורשים מה שאתם דורשים? כי לפחות אנו יודעים שגם להם לא חשוב חיי בני אדם!!"

     

    רבותי, איזה בן אדם נארמאלי,  גוי או להבדיל מזרע ישראל, באמת היה רוצה להתעסק עם כנופיה מלוכלכת ומטונפת כמו אלה ארגוני ומנהיגי החרדים, שהם אינם טובים מהקומוניסטים ומהמאפיא האיטאליינער וכדומה??!!

     

    04-07-2010 om 17:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.STRONG QUESTIONS FROM A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN

    Strong Questions

     

    NKI Press Release

    http://www.sacbee.com/2010/07/01/2863546/save-the-ancient-cemetery-of-jaffa.html

     

    יש אולי מי שיכול להסביר לי מדוע אנשי NKI מתחברים כל כך לענין הקברים ביפו שמוטל בענין הזה ספיקות, וברוצנם לבטל הגזירה הזו, אך לעומת זאת אינם ממהרים להשתתף בביטול גזירות אחרות  כמו שבת, "אבורשען'ס" ועוד עד אין קץ, אשר בענינים הללו אין שום ספיקות??

     

     ואם כבר רוצים NKI לעסוק בענין של יפו, אז מדוע אין NKI גם עוסק בענין של הצלת אלפי בתים של ערבים שנגנבו ע"י הציונים באיזור יפו, איסור חמור שגם בענין הזה אין ספק?? ולא סתם להוציא איזה פרעס רעליס שמוסיף איזה משפט גרידא בענין של ביטול המדינה!! מדוע נראה שעסקני NKI מחפשים להראות כאיזה "פיינע אידן" בעיני הזאלונים'לאך והעדה??  ומדוע טוענים בסוף הפרעס רעליס (כנוסח סטמער) שמדינת ישראל אינה מתחשבת בדת יהדות, כאילו אם היו נכנעים לNKI, אז כבר המדינה כן מתחשבת ביהדות לטובה??

     

    ומדוע חוזרים וטוענים שיש איזה צד השווה בין הסבל של "אנטי-ציונים" לבין הסבל של הערבים?? עצם ההשוואה מראה חוסר הרגש בענין של סבל של הערבים. ואחרי הכל, אם באמת היו כל כך סובלים כפי נוסח פרעס רעליס של NKI, אז בוודאי היו עושים כמו שעושים העולם החרדי בעבור כל מיני דברים שמהם סובלים, והיו ממהרים למוסדות האומות לבקש עזרה בכל האופנים, והרי אינם עושים דבר ולא חצי דבר. אדרבה, אפילו שהציונים רוצחים באכזריות ערבים, גדולי המסירות נפש של מתנגדי הארכיאלאגין של העדה אינם אומרים אפילו מילה אחת!!!! ואחרי כל זה, עסקני NKI אינם אומרים שום דבר ולא חצי דבר נגד רבנים חרדים הצבועים..........ושתיקה כהודעה!!!!

    02-07-2010 om 21:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-07-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A CRY FROM A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN

    Satmar Chilul Hashem

    HAVE SATMARER NO SHAME?

    HAVE THEY NO INTEGRITY?

    HAVE THEY NO SELF-RESPECT?
    A GREAT CHILUL HASHEM OF SUCH TIPSHIM...

    A GREAT CHILUL HASHEM BY THESE FAKE ANTI-ZIONISTS...

     

    IF THE NEWS MEDIA ASKS THEM: WHY THE SATMAR SAY NOTHING ABOUT THE CRIMES OF THE ZIONISTS AGAINST PEOPLE TODAY IN PALESTINE AND LEBANON, AND THE SHIPS

    THEY WILL PUT THEIR FEET IN THEIR MOUTHS AS USUAL "UNZERE TORAH HOT NIT KAYN MEYNUNG AFF VOS ZIONIM TUEN KEGEN GOYIM ... DOS INTERESIRT UNS NIT."

    "WICKEDNESS" OF THE ZIONISTS IS ONLY BECAUSE OF THE KEVORIM..........SEE THE PRESS RELEASE BELOW!!!!!!!!!!!!!!

     

     

    Satmar Chassidim to Protest in Washington Against Netanyahu

     

    Jul 1, 2010
    Thousands of Satmar Chassidim and anti-Zionist Orthodox Jews will take part in a major demonstration this coming Tuesday, July 6, in front of the White House at 1600 Pennsylvania Avenue in Washington D.C. They will be demonstrating against the Israeli Prime Minister, Benjamin Netanyahu, who will be visiting the White House on that day.

    This demonstration was called by the Central Rabbinical Congress of the USA and Canada (Hisachdus Harabbanim) and Rabbi Zalman Leib Teitelbaum. It was originally scheduled for June 1, but was postponed when Netanyahu postponed his visit.

    Similar to other demonstrations that have taken place over the past several weeks, this demonstration will focus on the current construction, permitted and encouraged by the Israeli government, over ancient Jewish cemeteries in Ashkelon and Jaffa.

    The demonstrators will also protest against the brutal methods employed by the Zionist police against the peaceful religious protestors who come to the construction sites to express their deep pain at the government’s shameful acts.

    "The government has made the decision to proceed with desecrating these cemeteries, although many alternative suggestions for the construction have been offered,” said one of the organizers of the demonstration. “Their complete insensitivity to Judaism and to the feelings of observant Jews stands in stark contrast to the behavior of other countries, whose governments often cancel construction plans when they run into old Jewish cemeteries."

    A poster signed by the Hisachdus Harabbanim calling upon Jews to attend the demonstration read as follows:

    "The wicked are as turbulent as the sea; they cannot sit still. The Zionist state has declared war on G-d and on His holy Torah. Deliberately and wickedly, they have recently been destroying cemetery after cemetery. Their evil intent is to declare to the world that there is no G-d and no day of judgment, G-d forbid. They think that G-d will not see, and the G-d of Jacob will not notice. As if this were not enough, when our dear brethren come out to protest against their wicked acts, they are savagely beaten by the Zionist police officers. Their heads split and their blood spills out like water. They throw them into jail together with murderers and criminals. Since their prime minister will be in Washington this Tuesday to meet with the President of the United States, may his honor be uplifted, the Jewish masses will come out in powerful protest on that day in front of the White House, to demand that the Israeli prime minister immediately stop the destruction of cemeteries throughout the Holy Land, and that he stop oppressing the local Orthodox Jews who are so pained by these acts. We will not rest or be silent until this disgrace comes to an end. May G-d remove the evil regime from the land, and may G-d reign alone over all His creations, with the coming of the messiah, speedily in our days, amen."

    THE HANHAGA OF SATMAR, EITHER AROYNIM OR ZALOYNIM, ARE A BAND OF LYING LEYTZIM COMMITTING CHILUL HASHEM, KEFIRA AND RISHUS LIKE MIZRACHI, LUBAVITCH AND AGUDAH...

    ANYONE WHO WORKS WITH THESE FAKER PARTIES IS HIMSELF MISCHABER TO THEIR RISHUS AND LEYTSONOS AND KEFIRA IN TORAS MOSHE.

    01-07-2010 om 23:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-06-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NOCH EINE ZIONISTISCHE FÄLSCHUNG

     

     

    Mit  diese grobstichige Fälschung ließen  religiösen Zionisten ihren amalekischen Haß der gegen jüdische antizionistische Aktivisten wieder mal freien Lauf. Dieses Abschaum merkt gar nicht daß sie sich in ihren ohnmächtigen  Wut nur selber bekleckern.

     

    Dit is een schoolvoorbeeld van de amalekische haat der religieuze Zionisten tegen de Joodse antizionistische activisten.  Dit janhagel bevuilt echter in hun onmachtige woed uitsluitend zichzelf.

     

    Rechts is het origineel – links wat het zionistisch afschuim er van maakte:

    30-06-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-06-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BROOKLYN COMMENTS AND CONCERNS First Part
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    Interesting conversation between Dovid, Chaim and Hadassah on the graves of our Patriarchs (1)

     

    חובת השעה

     

    Reactions

     

    Hadassah

    א גרויסע רחמנות די אדמו"רים פון אונזערע צייטן !!!

    איך בין נישט זיכער מען איז אין התקשרות מיט די אבות הקדושים און די פריערדיגע צדיקים נאר מיט זיך שטעלען געגען דאס אויסרייסן די קברים פון צדיקים. אויב מען פיעלט נישט וואס דער אויבערשטער פיעלט פאר דאס פאלעסטיניאן פאלק ווואס ליידט פון די ציוניסטן, דאן איז אונזער אידישקייט "זערו" נישט קיין אידישקייט.

    אין די ווערטער איז נישט קלאר געשריבן אז די רשעים זענען די ציוניסטן, די פרייע און די "פריממע", אבער עס ענדיקט מיט גאַנצע גוי'אישע וועלט! דאס אידישע פאלק הייסט ממלכת כהנים און און רבנים לערנן דער סטאַדע צו האסן די באשעפענישן פון ג-ט ! דאס איז נישט תורה. אונז דארפען אויך אין הארץ נעמען וואס שטייט אין פרקי אבות און אין די נביאים.

    א גוט שבת!

    הדבה הקד'

     

    Chaim

    אמת הונדערט פראצענט

     

    Dovid

    CAN YOU EXPLAIN TO ME WHY FELDMAN THINKS IT'S SUCH A GREAT THING FOR "3000 MEDIA" SOURCES TO SEE A FEW JEWS PROTESTING KEVORIM FROM 2000 YEARS AGO, BUT DOESN'T CARE IF ARABS KNOW THAT THOUSANDS OF JEWS PROTEST ABOUT EMANU-AMALEK AND EVERYONE IGNORES THE SUFFERING OF THE PALESTINIANS??
    SHAME ON OVADIA!(?)
    SHAME ON KANYEVSKY!(?)
    SHAME ON ELYOSHEV! (?)
    SHAME ON SHTEINMAN!(?)
    SHAME ON SHTERNBUCH!(?)
    SHAME ON TUVIA WEISS!(?)
    AND THE SO-CALLED NK NEVER SAYS A WORD????????????????????

     

    Chaim

    איך מיין אז נטורי קרתא מאכט א פראטעסט וועגן די קברים איז עס נישט קיין שום פראבלעם, ווייל זיי זענען מוחה א גאנץ יאר קעגן די רציחות וואס די מערדערישע פארשאלטענע ציוניסטן ימ"ש טוען אקעגן די פאלעסטינע פאלק יר"ה און אויך קעגן די אפענע מרידה במלכות שמים און נאמען פון די באשעפער און זיין תורה און יעצט ווען עס האנדעלט זיך פון די קברים איז פארשטייט זיך אז מען "מוז" טוען וואס מ'דארף צו ראטעווען די קברים

     

    Dovid

    It is ONLY because of the Eyda who DECIDES and CHOOSES the kevorim...........And since the focus is on the archeologists, it ignores the entire issue of Zionism IN GENERAL. Just look at the signs........... They simply want to ride hitch hike with the Eyda/Zalies..........

     

    Chaim

    וואס הייסט??, בא די פראטעסט פון נטורי קרתא וועגן די קברים איז געוועהן גרויסע סיין'ס אויך קעגן די מדינה, איז וואס איז דעמאלס די פראבלעם? מען זאל פארשווייגן די גאנצער ענין פון די ציוניסטישע גראבונגען??  ח"ו

     

    Dovid

    WHY is the enemy of an archeologist WORSE than that of the rebbes and manhigimlach??????
    WHY would NK jump on hitch hike ONLY NOW when the Eyda starts their campaign to be mesaken the medinah???
    The NK protest did not mention the terrorist medinah or the Palestinians.
    What do goyim think when they see hundreds of thousands of "frummelach" protesting about Emanu-Amalek and a few who decided to join a zach about bones in Jaffa (WHERE THE ZIONISTS EXPELLED THOUSANDS OF PALESTINIANS IN 1948 AND WHEN THE LAND WAS STOLEN FROM THEM)???

    29-06-2010 om 17:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Interesting conversation between Dovid, Chaim and Hadassah on the graves of our Patriarchs (2)

     

    Hadassah

    בס"ד

    קוק וואס איך האב געשריבן געהאט א פאר טעג צוריק.

     איך זאג נישט מען זאל נישט פראטעסטירן וועגן די קברים. די ציוניסטן שעמען זיך נישט צו אויסגרובן די קברים. און אזוי לאנג די ציוניסטן זענען דא גיין זיי נישט אויפהערן צו טאן חילול השם אין נאמען פון די אידן און קענען ווייטער נארן די פעלקער פון די וועלט!

     די טויזענדער אידען וואס פראטעסטירן וועגן די קברים זענען נישט נ.ק. און זיי פראטעסטירן נישט קעגען די אומלעגאלע מדינה. ווי אזוי קען מען שטיין לעבען זיי ?

    וואס "עממנו-ל" בעטרעפט, דאס איז "פריממער" ציונות = אן אויסזעהן, א מראית עין פון אידישקייט אויף א גנבענעט שטיק לאנד פון די פאלעסטיניאן פאלק!

    הדסה

     

    בס"ד

    טייערע ברידער און שוועסטער,

    עס איז טאַקע שרעקלעך וואָס געשעט צו די ביינער פון אונזער אבות הקדושים!

    אבער איך פרעג מיך אויך אויב מיר טאן נישט בעסער, אין דעם היינטיגע מצב, צו קעמפן קעגן דער 'פריממער' ציונות. ווייל  עס זענען די 'רבנים' מיט באָרד און פּאות און אנדעדע פרימאקקער וואס כשר'ן וואס די ציוניסטישע פירערס טאן קעגן דאס פאלסטיניאן פאלק. א גרויסער חילול השם!

    איך טראַכט אז עס זעזען פיל צו פיל אידן אין פאלעסטין, זיי מוזן ארויס און נישט זיך שאקלען מיט די ציוניסטן און הנאה האבען פון זייער שמירה.

    און דער קליין צאל הייליגע צדיקים (7000 ווען משיח וועט קומען בב"א) וואס מעג זיין דארט, נאר פון דעם קלארן אייבערשטער'ס ווילן, די מוזן זיך טרעפן מיט די איסלאמיקע פאלסטיניאנס ווידערשטאנד און נישט די פארעטער פון דער קליק עבאס און פאיאד. עס מוז קומען אן ענד מיט דער שאלטענער אומלעגאל מדינה!

    און אַזוי וועלען אויך אונזער אבות קענען רוען אין שלום.

     

    Dovid

    I agree 100%............But the protest movement only became "interesting" once the Tuvia Weiss/Shternbuch company decided to do it.................Who knows if it is even valid or not??? And yet the NK take a hitch hike for this when they should be shouting, "Shame on you, Shternbuch! Shame on you Kanievsky! Shame on you Tuvia Weiss! Shame on you, Shteinman!" etc........instead of making a new and temporary focus on "Emmereich"....................

     

    Chaim to Hadassah

    ווען האט נטורי קרתא פראטעסטירט צוזאמען מיט די עדהניקס און סאטמאר ליצים?????
    די פראטעסט וואס נ"ק האט געמאכט וועגן די קברים אין מאנהעטן, איז געוועהן אן "אייגענע" פראטעסט וואס מ'האט אויך געשריגן דארטן קעגן די מדינה און גערופן פאר די ביטול המדינה איז איר שרייבט דאך אליין אויבן אז  "איר זאגט נישט אז מען זאל נישט פראטעסטירן וועגן די קברים".  איז איך פארשטיי נישט וואס זיי האבן שלעכט געטוהן מיט דעם וואס זיי האבן געמאכט אן "אייגענע" פראטעסט וועגן די קברים

    איז אויב עס איז "טאקע שרעקלך" וואס דארף מען טוהן??  "פשוט" מען מוז גיין מאכן א פראטעסט וועגן די קברים!!!!! ס'נישט דא קיין אנדערע ברירה,
    און פארשטייט זיך אז מען האט נישט געשריגן דארט נאר וועגן די קברים, נאר אויך קעגן די רעסיסט פעשיסט פארשאלטענע פרומער ציוניסטישע מדינה,,,,,,,,,

    Chaïm to Dovid

    איך פארשטיי נישט פארוואס איר קריטעקירט מיט אזעלעכע שטותים!!!!!!!!  עס איז דאך פשוט! ווען דען זאל מען פראטעסטירן וועגן די קברים?  נאכדעם וואס אלע קברים זענען שוין ח"ו אויסגעריסן?????    וואס הייסט?  "יעצט" איז די ריכטיגער און וויכטיגער צייט וואס מען דארף ראטעווען די הייליגער קברים!!!
    עס איז ממש לעכערלעך און שרעקליך נאריש צו פרעגן קעגן נ"ק פארוואס זיי פראטעסטירן פונקט יעצט ווען די עדהניקעס הייסן אויך גיין פראטעסטירן!!!!!!!!!!!,,,,,,,,,,,,,

     וואס הייסט??, בא די פראטעסט פון נטורי קרתא וועגן די קברים איז געוועהן גרויסע סיין'ס אויך קעגן די מדינה, איז וואס איז דעמאלס די פראבלעם? מען זאל פארשווייגן די גאנצער ענין פון די ציוניסטישע גראבונגען??  ח"ו וואס וואלט איר געזאגט אז מען זאל טוען?

    איך מיין אז נטורי קרתא מאכט א פראטעסט וועגן די קברים איז עס נישט קיין שום פראבלעם, ווייל זיי זענען מוחה א גאנץ יאר קעגן די רציחות וואס די מערדערישע פארשאלטענע ציוניסטן ימ"ש טוען אקעגן די פאלעסטינע פאלק יר"ה און אויך קעגן די אפענע מרידה במלכות שמים און נאמען פון די באשעפער און זיין תורה און יעצט ווען עס האנדעלט זיך פון די קברים איז פארשטייט זיך אז מען "מוז" טוען וואס מ'דארף צו ראטעווען די קברים


    ,
    פונקט אזוי ווי עס שטייט דא ווייל אויב מען האלט געהעריגע גרויסע סיינס קעגן די מדינה אליין אויך אן זייערע גזירות און דעמאלס וועט גארנישט שאטן אויב מען האט אויך דארטן מוחה געוועהן וועגן די קברים ווייל סוף כל סוף "מוז" מען ראטעווען די הייליגער קברים פון אויסגעריסן ווערן

     

    Hadassah to Dovid about:

    ............But the protest movement only became "interesting" once the Tuvia Weiss/Shternbuch company decided to do it.................

    It’s quite correct!

     

    29-06-2010 om 17:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Interesting conversation between Dovid, Chaïm and Hadassah on the graves of our patriarchs (3)

     

     

    Chaïm to both

    און מיין לאנגער אמעיל האב איך שוין אפגיענטפערט אויף די אלע נארישע טענות

     

    Dovid to Chaïm

    WHICH "NARISHE" TAYNOS, CHAIM?????

                        

    You misseed the point, Chaim. The point I made was that that the inyan of these kevorim came up because the Eyda/Satmar PARTEI decided to make it an issue, whether they are kivrei Yisroel or not. The entire Eyda propaganda showed the world that hundreds or thousands of Orthodox Jews care MORE about bones from 2000 years ago than they do ABOUT PEOPLE BEING KILLED TODAY!!!

    AND THE FOCUS DOES NOT GO ON THE ARCHEOLOGISTS, BUT ON THE FAKE RABBIS WHO WANT A FRUM MEDINAH.....

    DO YOU GET MY POINT, CHAIM??

     

    Hadassah to Chaïm

    חיים  נ"י,

    יישר כוח פאר די פארשידענע ענטפערס. ביטע זיי נישט בייס געגען מיך. איך זעה די ביסט עהרליך און פרובירסט אמת'דיג צו פארשטיין.

    עס איז נישט פשוט! אונז געפינען זיך אין א שווערע מצב. אונז זענען אין גלות מיט אללעס וואס דאס ארייננעמט! אונז זענען פארטריבן געווארן פון "אונזער" לאנד ווייל מיר האבן געזינדיגט. מיר דארפן תשובה טאן ביס אונז האט מען דערגרייכט די מדרגה זוכה צו זיין צוריק צו קערן אין די פון רבש"ע צוגעזאגטע לאנד ווען משיח וועט קומען.

    יעצט קענען מיר נאר שרייען אונזער ווייטאג און האפן אויף דעם באשעפער. אונז אידן האבן זיך לאסן טאן (די רבנים אין שפיץ) פון די ציוניסטן נאך פאר עס איז געווארן די פארשאלטענע מדינה אין די אראבישע לאנד فلسطين. א 'פריממע' מדינה איז אונז אויך אסור! עס ווערט נאך אן ערגערע און מער געפערלעך כפירה!

    יעצט באצאלן מיר פאר די שייכות וואס מיר האבן דירעקט און אומדירעקט מיט די כופרים, די פרייע און די 'פריממע'

    ·        דורך רעדן זייער שפראך,

    ·        דורך עסען פון זייער הכשרים וואס האלט די ציוניסטישע עקאנאמיע,

    ·        דורך אין די מדינה צו פארן צוליב שידוך/ חתונה/משפחה/רעבבעס... .

    ·        איך רעד נאך נישט פון די פילע 100000 'אידן וואס מיינען אז זיי זענען פון די צדיקים וואס זענען ערלויבט (זיי זענען מקיים אללע באדינגונגין) צו לעבן אין ארץ הקודש. זיי כשר'ן דאס אויסרייסן פון די קברים אין דעם זעלבע מאמענט אז זיי פראטעסטירן. זיי זענען אין ציונות געפאלן.

     איז עס נישט דער באשעפער וואס פירט אללעס? אונז דארף מען טאקע זאגען פאר די וועלט דאס אומרעכט וואס זיך טאט אין נאמען פון די אידן. יעדער איד דארף טאן וואס ער קאן לויט זיין פעאיקייט (קענען מסביר זיין, געלד...).

    וואס נ.ק. טאט גוט זאג איך אויך!  איך לויב דער אויבערשטער פאר די פראגרעס וואס זיי האבען געטאן די לעשטע יארן.

    עס איז וויכטיג אז עס זענען אידן וואס רעאגירן איבער וואס פאסירט אין דער וועלט און פארטיידיגן די תורה, די עכטע אידישקייט. מען מיז אבער אויפפאסן ווי אזוי מען טאט און ווי אזוי מען רעדט. נאר דער אמת און אן איבערטרייבן.

    זיי געבענטשט!

    הדסה

     

    Dovid to Chaïm

    Chaim, do you understand better my concerns about a group of people with huge claims of representing Judaism and anti-Zionist Orthodox Jews (without ever having been appointed to do so) to the nations in whatever they do????

    I hope you do.

    29-06-2010 om 16:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-06-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr WOLF, erklärt Sprüche Salomons 25,26

    Rabbiner Dr. WOLF, Köln


    Aus
    מִשְלֵי Die Sprüche Salomos Kap. 25 V. 26

     

    V. 26. Eine getrübte Quelle und ein verdorbener Born ist ein Gerechter, der vor einem Gesetzlosen schwankt.


    Wer aber da und sonst Versuchungen unterliegt, unterliegt nicht den Beeinflussungen, sondern war niemals mit dem Rüstzeug versehen, ihnen Widerstand zu bieten. Denn wenn auch sonst der
    צדיק vor dem רשע weicht, schwankt vor dessen Dräuen, so tut er es nur, weil sein Quell nicht mehr seine Reinheit gegen das Eindringen unlauterer Stoffe, zu wahren gewußt und auch dieser Born des vermeintlichen צדיק an Festigkeit eingebüßt, sich als letzte Zuflucht des Göttlichen im Kreise der Menschen zu erhalten. (Siehe zu 21,29)

    מעין ist die Quelle in ihrem Wesen, wie sie als Sichtbares aus dem Verborgenen hervortritt. Sie führt schon gleich נרפש Schlamm und Erde mit sich.מקור heißt sie im Bezug auf ihre Wirkung, die Kühlung bringen soll, in dieser ihrer Eigenschaft ist sie משחת verdorben. מקור nach Barth E.S. „Teich, Zisterne“, dann paßt משחת gewiß gut. Das ist das Bild dessen Gedanken hier zum Ausdruck gebracht werden sollte. Der Charakter, der einer Prüfung ausgesetzt, diese nicht besteht, ist einem Quell zu vergleichen, der nur scheinbar erst an der Oberfläche der Erde getrübt ward, in Wirklichkeit aber bereits verunreinigt hervorgesprudelt ist.

    Es ist indes wohl nirgends die Veranlassung zu solchen Schwankungen des צדיק vor einem רשע schwer zu finden. Wohl überall ist es dieselbe Ursache, die vorliegt, die schon zu des Dichters Zeiten nicht unbekannt war, so daß mit Verwechslung der Zeiten scheint, als wenn wir unsere Zeit und unsere Verhältnisse erst in die Worte Salomos hinein interpretieren würden. Das ist nicht der Fall. Die Menschen haben zu allen Zeiten dieselben Schwächen gehabt. Wäre dem nicht so, dann hätten ja alle Schriften des heil. Kanons, die ganze תורה die Mischna, der Talmud, die Werke des Maimonides und Karo, alle Sittenlehren nur ein historischen und nicht praktischen Wert. Das will aber das gesetztreue Judentum doch sicher nicht gelten lassen und kann – was die Moralisten betrifft, zu denen doch in erster  Reihe unser משלי-Buch gehört, kein Standpunkt ernstlich behaupten wollen. Diese Schwächen der Menschen in früherer Zeiten hat Salomo uns geschildert. Wie lebenswahr sie erfaßt sind, ist dadurch bewiesen, daß sie auch für uns noch im gleichen Umfang gelten. Und wenn wir versuchen, an ihrem Maßstab noch unsere späte Zeit zu messen, und es stellt sich heraus, daß die Photographie das Urbild getroffen, die Zeichnung der Vorlage ganz entspricht, dann – müssen wir gestehen – sind wir für unser Streben genug belohnt. Denn ein anderes Ziel schwebt uns dabei nicht vor.

    Allerdings vertreten wir den Standpunkt, „daß des Wissens Blüte das Leben sei“. Und weil das das von jeher anerkannte Ziel der תורה ist, muß es auch Aufgabe des Lernens sein, das praktische Leben zu durchdringen, Aufgabe des Forschens, das Leben nach den Resultaten zu gestalten. Daher kann das Lernen u.E. auf keinem Gebiete eine neutrale, wissenschaftliche Arbeit sein. Ist doch selbst die transzendente Philosophie im Judentum von seinen חכמים nicht mit dem Namen der Spekulation, sondern mit dem Ausdruck קבלת עול מלכות שמים benannt. „Was du allgemein in des Wissens Kreis aufgenommen, muß auf dich bezogen, das Erkannte muß anerkannt werden, muß vom Wissen ins Herz, in diesen Quell der Lebensentschlüsse treten, muß dich ganz durchdringen, muß Teil deiner selbst werden – dann wird es Boden deiner Wirksamkeit – wird Leben. (Hirsch Choreb § 1.) Wo die תורה in den Kreis des Lebens eintreten will und muß, wenn anders sie wahre תורה ist, dann  ist sie gar selten gerne gesehen und gehört, –  – dann ist sie freilich am notwendigsten.  Auch hier haben wir eine klassische Stelle, die dem Dichter dieses Verses nicht nur mancher seiner Zeit sehr verübelt. Gerade darum sind wir für seine aus dem Leben gegriffene Idee ihm von Herzen dankbar. Nur dann beginnt der צדיק vor dem רשע zu weichen, wenn eine Trübung in den lautern Quell seines Charakters sich verirrt hat; diese Trübung heiß: Ehrfurcht.

     

     

    Quelle: Bibliothek des Jüdischen Volksfreundes herausgegeben von Rabb. Dr. Wolf, Cöln

    Die Sprüche Salomos (Das Buch Mischlé)  Verlag Wolf Topilowsky zweite unveränderte Auflage Köln a.Rh. 5677.

     

    Jeschurun Notiz: Dieser Spruch wird ebenfalls erklärt von Rabbiner Salomon BREUER,in  „Belehrung und Mahnung“ IV. Numeri, Wochenabschnitt Bolok (Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft Hermon Verlag Ffm. 1935)

    28-06-2010 om 22:35 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    THIS DESCRIBES THE STATE OF "TORAH JUDAISM" IN THE WORLD TODAY..............
    PICTURE SAYS IT ALL!

    28-06-2010 om 22:34 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    קברים

     

     

    Anti-Zionist Orthodox Jews to Protest Outside the Offices of Friends of the Israxl Antiquities Authority

     

    51 W 52 Street, NYC

    June 17, 2010,  5-7 PM

    NEW YORK, June 17 /PRNewswire-USNewswire/ -- In recent months we have seen a dramatic increase in the desecration of graves throughout the Holy Land - the latest stage in the Zionist regime's long-term plan to uproot Torah tradition.

    On March 9, 2010 in Zippori, hometown of the redactor of the Mishnah, archaeologists destroyed a burial cave from the Mishnaic period. On May 16 in Ashkelon, the American Friends of the Israel Antiquities Authority donated $2.5 million for the destruction of a cemetery from the Talmudic period. On June 6 in Nazareth, three burial caves dating from the Biblical period were destroyed. And most recently, on June 13 in Jaffa, three layers of burial caves were removed from an historic cemetery approximately two thousand years old.

    In all of the above instances, alternative ways were proposed to accomplish the desired construction, yet the desecration of the cemeteries went ahead.

    At each site, Orthodox Jews, led by their rabbis, gathered for peaceful prayer vigils. As usual, the Zionist police did not allow this free expression; they shot tear gas canisters at the elderly rabbis, used electric tasers and other heavy riot-control equipment against religious Jews who wielded nothing more than prayer books.

    "These digs are acts of insensitivity to tradition and history that no government would permit," said Rabbi Dovid Feldman, a spokesman for Neturei Karta International. "In fact, these graves were guarded for centuries by the local Palestinians, under the Ottoman Turkish Empire. It is only the Israeli government, which calls itself Jewish, that has the audacity to destroy these historic holy sites. We are certain that our religion would be respected much more under an Arab government than under the current Israeli regime.

    "According to the Torah, Jews are in exile and are forbidden to have a state of their own. Therefore, Orthodox Jews who believe in the Torah never took part in the Zionist movement. This is the reason for the bitter irony that the state calling itself Jewish is run by people who deny all of Judaism's basic principles.

    "Their cruel persecution of the rabbis shows that their state has nothing to do with Judaism, nor was it established for the benefit of Jews. It is not a state for Jews as opposed to Arabs; it is a state for Zionists as opposed to anti-Zionists."

    www.nkusa.org

    SOURCE Neturei Karta International

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    RELATED LINKS
    http://www.nkusa.org/

     

    http://www.prnewswire.com/news-releases/anti-zionist-orthodox-jews-to-protest-outside-the-offices-of-friends-of-the-israel-antiquities-authority-96589774.html

     

    Mr. Feldman, why do these "oppressed rabbis" stay in the medinah and why do they never complain to the UN or World Court??!!

    "Their cruel persecution of the rabbis shows that their state has nothing to do with Judaism, nor was it established for the benefit of Jews. It is not a state for Jews as opposed to Arabs; it is a state for Zionists as opposed to anti-Zionists."

     

    Who says "NO government would permit"?? Why only the "Israeli government" or "current regime" and not the "Zionist State"??!!

    "These digs are acts of insensitivity to tradition and history that no government would permit," said Rabbi Dovid Feldman, a spokesman for Neturei Karta International. "In fact, these graves were guarded for centuries by the local Palestinians, under the Ottoman Turkish Empire. It is only the Israeli government, which calls itself Jewish, that has the audacity to destroy these historic holy sites. We are certain that our religion would be respected much more under an Arab government than under the current Israeli regime.

     

    Sure, Mr. Feldman, the "alternative ways" were handled with the Zionist government itself!!

    In all of the above instances, alternative ways were proposed to accomplish the desired construction, yet the desecration of the cemeteries went ahead.

    28-06-2010 om 22:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NACHRICHTEN UND HINTERGRUNDINFORMATION 10 06 28
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     Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     Judaism: What is hateful to you, do not to your fellowmen. That is the entire Law; all the rest is commentary.: Talmud, Shabbat 31:a

    "Who can protest an injustice but does not is an accomplice to the act":  The Talmud

     Islam: No one of you is a believer until he desires for his brother what which he desires for himself. Sunnah

    Pic:

     

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN and Fox News                

    27/06/10  

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

    Click here to read this newsletter online:

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    For Headlines - http://www.html2rss.com/site/321608-Information-Clearing-House-News.xml  - For Newsletter -  http://ichnews.blogspot.com/feeds/posts/default
    v

    US Fear Factory Kills Free Speech

     By Yvonne Ridley Millions upon millions of Americans wake up frightened, go to sleep frightened while others feed on the hatred and bile spewed out by politicians, preachers, academics and the media who tell them Israxl is good and Palestine is bad.
    http://www.informationclearinghouse.info/article25789.htm

     American Jews Who Reject Zionism : "We are Americans by nationality and Jews by religion. And while we wish Israxl well, we don't view it as our homeland."
    http://www.nytimes.com/2010/06/26/us/26religion.html?ref=us

    The Gaza Blokade
    Countering Israeli Propaganda
    Must Watch Video Interview Kenneth O'Keefe talks about the attack on the MV Mavi Marmara that was trying to run the blockade on Gaza. http://www.informationclearinghouse.info/article25820.htm

      Leaked documents show PA undermined Turkey's push for UN flotilla probe: The PA's apparent collusion to shield Israel will recall for many its efforts to undermine UN action on the Goldstone report last October.http://electronicintifada.net/v2/article11350.shtml

    Israxl "Plots Tehran Raid"  Preparations are underway to launch the military attack from Azerbaijan and Georgia, reports our sister paper Akhbar Al Khaleej, quoting military sources.
    http://www.gulf-daily-news.com/NewsDetails.aspx?storyid=281041

     Ethnic cleansing: Israeli foreign minister wants Palestinians stripped of citizenship and relocated:  Avigdor Lieberman, Israx's far-right foreign minister, set out this week what he called a "blueprint for a resolution to the conflict" with the Palestinians that demands most of the country's large Palestinian minority be stripped of citizenship and relocated outside Israxl's future borders.http://www.thenational.ae/apps/pbcs.dll/article?AID=/20100626/FOREIGN/706259818

      Beyond depraved : Israxl prevents delivery of oxygen to hospitals:  Seven oxygen machines donated to the Palestinain Authority by a Norwegian development agency were seized by Israeli officials en route to hospitals in the West Bank and Gaza, the Ramallah-based health ministry said.
    http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=294521

     Iran says Egypt barring Gaza aid ship from Suez Canal : The Iranian Red Crescent said on Sunday that in addition to restrictions imposed by Isrxel, Egypt had barred a Gaza-bound aid ship from entering the Suez Canal, leading to the trip being postponed. http://tinyurl.com/27t5upa

     

     Israeli Document:
    Gaza Blockade Isn't About Security
    By Sheera Frenkel The Israeli government explained the blockade as an exercise of the right of economic warfare.
    http://www.informationclearinghouse.info/article25678.htm

     

    KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     Iran renews call for nuke-free world:  Mottaki said that using the issue of such weapons as a tool to achieve political aims is the worst form of "blackmailing" and called on the international community to prevent nuclear-armed countries from accessing such weapons.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=131814§ionid=351020101

     

     TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Enemies of Islam are exploiting religion and morality: Leader
    Tehran Times Political DeskTEHRAN -- Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei says that the enemies of Islam are exploiting religion and morality.

     

    Journalists should be sensitive to autonomy: Deborah Nelson
    Tehran Times Political Desk TEHRAN -- Deborah Nelson says that journalists must be ""beholden to no one and no thing"" other than the truth.

    9/11 is an unsolved crime: U.S. journalist
    Tehran Times Political Desk TEHRAN - American journalist and author Christopher Bollyn says 9/11 was an Israeli false-flag operation meant to kick-start the Zionist-designed “war on terror”.

     

    Israxl’s Quisling Palestinian Authority Tries to Sabotage Resolution Condemning Israxl’s Attack on the Gaza Flotilla

    Siege must be fully lifted, Hamas says The Hamas prime minister has called for Israxl's blockade of Gaza to be completely lifted and Palestinians held a demonstration over Israxl's decision to expel four Hamas legislators.

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

     

    http://azvsas.blogspot.com

    Brilliant Hard Talk Interview with Kenneth O'Keefe of the Gaza Freedom Flotilla

    US War Veteran Nicols O’Keefe – Bloodied and Beaten but Unbowed

    Pirates & Thieves - The Most Moral Army in the World

    The Pictures the BBC Won’t Show

    BBC - Israxl's Lie Machine

    The Madness of Israxl

     

    Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

     

    The Complicity of Mubarak and Abbas is There for All to See.

     

     

       Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    28-06-2010 om 14:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-06-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.CIA: Israxl to be wiped out in 20 years
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    A study conducted by the Central Intelligence Agency (CIA) has cast doubt over the Zionist regime's survival beyond the next 20 years.

     According to Palestine al-Youm website, the CIA in the report predicted that formation of two separate countries for Palestinians and Israelis is impracticable; instead, a one-state solution would be offered which would be based on democratic principles of full equality aside from race and nationality.

     It added a comprehensive and lasting solution is the return of the 1947/1948 and 1967 Palestinian refugees to their homeland.

     The study, which has been made available only to a certain number of individuals, further forecast the return of all Palestinian refugees to the occupied territories, and the exodus of two million Israelis - who would move to the US in the next 15 years.

     Meanwhile, International lawyer Franklin Lamb said "There is over 500,000 Israelis with American passports and more than 300,000 living in the area of just California," adding that those who do not have American or Western passport, have already applied for them.

     Palestine al Youm reported CIA had already predicted the quick fall of the apartheid government in South Africa and disintegration of the Soviet Union in the early 1990s, suggesting the end to the dream of an 'Israeli land' would happen sooner or later.

     The study further predicted the return of over one and a half million Israelis to Russia and other parts of Europe.

     It added the number of the Israeli births has been declined whereas the Palestinian population is rising.

     Some members of the US Senate Intelligence Committee have been informed of the report.

     IRIB NEWS 10 06 26

    27-06-2010 om 17:53 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A CRY FROM A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN
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    GEVALT!!!! YET ANOTHER CHILUL HASHEM FROM THE ZIONISTS THANKS TO THE HUGE NUMBER OF ZIONIST BRESLOVERS!!!

     http://www.vosizneias.com/58819/2010/06/27/israel-new-stamp-honors-rabbi-nachman-of-breslov

     

    Israxl - New Stamp Honors Rabbi Nachman of Breslov

    IsraXl - The Israxl Post company has issued a new stamp marking 200 years since the death of Rabbi Nachman of Breslov, whose philosophy of uniting faith and joy is practiced by tens of thousands of Jews worldwide.

     Among his sayings are, “It is in our interest to see everything as being for the best,” “It is a great mitzvah to always be happy” and “There is no despair at all in the world.”

     His teachings of expressing happiness as a matter of faith helped Jews cope with difficulties during a period when many were downtrodden and poor. Rav Nachman, as he is known to his followers, expressed a special love for the Land of Israxl and the Jewish People, whom he encouraged to discover the “song of life.”

     He died at the age of 39 in 1810. The new stamp is based on a painting by Breslov Rabbi Yisrael Yitzchak Bezanson, who recreated a 1922 photograph of Breslov Hassidim at the grave of Rav Nachman.

     His followers have gathered at Rav Nachman’s grave in Uman, Ukraine every year, except for the years when the custom was interrupted during the Communist regime.

     More than 20,000 pilgrims visit the site every year and also celebrate the Rosh HaShanah New Year holiday in Uman. Rav Nachman promised, “My light will burn until the coming of the Messiah.”

    The old Breslov synagogue in Uman appears to the right of the stamp in the background of the painting. The Communist regime confiscated the property and used it as a factory, and Breslov followers so far have failed to redeem the structure and restore it as a place of worship

    27-06-2010 om 17:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-06-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS SO-CALLED "KANUYOS"
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    Tuvia Weiss involved in "EmanuAmalek"

     

    CAN ANYONE TELL ME WHY THE ASKONIM OF "NK" (AND "NATRUNA") NEVER EVER SAY ANYTHING ABOUT THE BEHAVIOR OF THE EYDA ZIONISTS???????????

     Gavaad Yerushalayim Seeks Assistance from UK Tzibur IN Regards To Emanuel

    (Friday, June 25th, 2010)

     Gavaad Eida Chareidis HaGaon HaRav Yitzchak Tuvia Weiss Shlita has sent a letter to Gavaad London, HaGaon HaRav Akiva Padwa Shlita, to do whatever he can to assist the askanim arriving in London who are seeking assistance in the Emanuel Beis Yaakov case.

    The Gavaad explains that the children who were not accepted in the Beis Yaakov were rejected because of their lifestyle, not because of their ethnicity. The High Court of Justice ruled as it did, and as a result, the parents are truly in a difficult situation.

    The Gavaad asks that the tzibur do whatever it can to assist the askanim arriving in London doing what they can to assist the Emanuel families.

    (Yechiel Spira – YWN Israel)

     http://www.theyeshivaworld.com/news/General+News/63838/Gavaad-Yerushalayim-Seeks-Assistance-from-UK-Tzibur-IN-Regards-To-Emanuel.html

     

     Wiesel to Lubavitch: Arrest Ahmedinajad

     RABOYSAY, WHEN WAS THE LAST TIME YOU HEARD NK ASKANIM CONDEMN WIESEL OR HAREDI ZIONIST ORGANIZATIONS AND LEADERS???

     LUBAVITCH DREK CLAP WHEN HE SAYS "ARREST AHMEDINAJAD"!!!!!!!!

     WHY DO KANOYIM ENGAGE IN SHTIKE- KE- HODAA???????????

     Boston, MA - Elie Wiesel at Lubavitch Dinner: Arrest President of Iran

    25-06-2010 om 20:07 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NEWS COMENTS BY A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN
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    Gafni Attacked in Meah Shearim

     

    WHO ARE THE PEOPLE WHO DID THIS???!!!

    ESPECIALLY BECAUSE NO ASKANIM OF NK EVER CONDEMN HAREDI ZIONISTS!!

    http://www.vosizneias.com/58658/2010/06/24/jerusalem-gafni-attacked-in-mea-shearim-for-cooperating-with-zionist-regime

     

    Gaza Flotilla to Sue Zionists in World Court 

    CAN ANYONE PLEASE EXPLAIN TO ME WHY THE EYDA-SATMAR "KANOYIM" SIT AROUND COMPLAINING WHAT THE ZIONISTS DO TO JEWS (LEFI SHITASAM) BUT NEVER GO TO THE INTERNATIONAL COURT OF THE HAGUE????????????? 

    http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=294219

     

    גליון "על הפרק" השקפת התורה הצרופה, מול מאורעות הזמן המתרחשות בארה"ק

     

    אויף וואס בין איך זוכה צו באקומען נייעס  אין מחלוקות אין וויאזוי מתקן צו זיין דער מדינה צווישן עדה ציונים מיט אגודה ציונים??  בשעת די ארעבער האבן געזען די "פראטעסטן" אין יפו אויף קברים פון 2000 יאר צוריק, די ציונים האבן געהרג'ט 10 לעבעדיקע מענטשן אויף א שיפ, אהן קיין ווארט פון די עדה'ניק'ס כלל, און כל שכן ניט אויף די טויזנדער פאלעסטינער וואס די ציונים האבן ארויסגעווארפט פון יפו אליין 60 יאר צוריק!!!!!!

      

    מצ"ב כמה מודעות מהתאחדות הרבנים דארה"ב בעניין חיטוטי השכבי האחרונים בארה"ק

     

    כמה מודעות מהתאחדות הרבנים דארה"ב

     

    בס"ד

    טייערע ברידער און שוועסטער,

    עס איז טאַקע שרעקלעך וואָס געשעט צו די ביינער פון אונזער אבות הקדושים!

    אבער איך פרעג מיך אויך אויב מיר טאן נישט בעסער, אין דעם היינטיגע מצב, צו קעמפן קעגן דער 'פריממער' ציונות. ווייל  עס זענען די 'רבנים' מיט באָרד און פּאות און אנדעדע פרימאקקער וואס כשר'ן וואס די ציוניסטישע פירערס טאן קעגן דאס פאלסטיניאן פאלק. א גרויסער חילול השם!

    איך טראַכט אז עס זעזען פיל צו פיל אידן אין פאלעסטין, זיי מוזן ארויס און נישט זיך שאקלען מיט די ציוניסטן און הנאה האבען פון זייער שמירה.

    און דער קליין צאל הייליגע צדיקים (7000 ווען משיח וועט קומען בב"א) וואס מעג זיין דארט, נאר פון דעם קלארן אייבערשטער'ס ווילן, די מוזן זיך טרעפן מיט די איסלאמיקע פאלסטיניאנס ווידערשטאנד און נישט די פארעטער פון דער קליק עבאס און פאיאד. עס מוז קומען אן ענד מיט דער שאלטענער אומלעגאל מדינה!

    און אַזוי וועלען אויך אונזער אבות קענען רוען אין שלום.

    הדסה הק'

     

     

    Amen!

    25-06-2010 om 16:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-06-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.COMMENTS FUN A EHRLICHER YID IN BROOKLYN

    September 11

    9/11 is an unsolved crime: U.S. journalist
    Tehran Times Political Desk

    TEHRAN - American journalist and author Christopher Bollyn says 9/11 was an Israeli false-flag operation meant to kick-start the Zionist-designed “war on terror”.

     

     Comment :The world lives on mythologies. Anyone using their brains to analyze what happened would know that ONLY a highly sophisticated military operation could have caused 9/11 controling US installations, etc.

    It would have needed inside help in the Pentagon on behalf of the Zionists. How could an airplane crash into the Pentagon at 750 km/hr at 5-10 meters off the ground without leaving a trace on the ground or an aircraft in the Pentagon?! Or in Shanksville, Pennsylvania, no plain in the ground at all. Why did they remove all the forensic evidence in NY, and why did the buildings collapse like a planned demolition?!

     

     

    New Jewish Supreme Court Judge Loves Zionists

     

     

    HERE HERO IS ZIONIST JUDGE, AHARON BARAK. YIMACH SHMAM THE BOTH OF THEM

    NOW THE US SUPREME COURT WILL HAVE 3 ZIONIST JEWS OUT OF 9 JUDGES DECIDING AMERICAN LAW.

     

    Kagan Calls Israeli Activist Judge 'My Hero'

    June 23, 2010 03:11 PM ET | Paul Bedard | Permanent Link | Print

    http://www.usnews.com/blogs/washington-whispers/2010/06/23/kagan-calls-israeli-activist-judge-my-hero.html

    New video of Supreme Court nominee Elena Kagan praising an activist Israeli Supreme court judge as "my judicial hero" has Republican senators and conservative groups doubting administration claims that the former Clinton aide has an open mind and isn't interested in changing the Constitution. [Read 10 Things You Didn't Know about Kagan.]

    24-06-2010 om 13:28 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-06-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS TO THE POINT
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

     

     

    Chilul Hashem......

     

     

    I came across these quotes.............Gevalt!!!! Even Rubashkin's sins are small compared to the sins of Haredi Zionism............

     

    "Better to commit a sin in secrecy than to commit Chillul Hashem in public (Kiddushin 40). 

    "There is no delay in the Divine punishment for Chillul Hashem, whether committed knowingly or unknowingly (ibid.)". 

    "If one steals from a non-Jew, swears falsely and dies, his death is no atonement for his sin because of Chillul Hashem" (Tosefta B. Kamma, 10). 

    "He who desecrates the name of Heaven in secrecy is punished in public" (Avoth 4). 

    "All sins are forgiven by G-d but Chillul Hashem He punishes immediately" (Sifri Haazinu). 

     

     

    Photos

     

    TOTAL ACHDUS BETWEEN "SATMAR" AND LUBAVITCH.........JUST THE BEGINNING!!

    MIZRACHI, LUBAVITCH, SATMAR, BIG ZIONIST GERSHON TANNENBAUM WITH "ANTI-ZIONIST" SATMARLACH.........

    AND NOTHING HELPED THEIR GESHEFTEN.......................THEY DON'T EVEN CARE ABOUT THE CHILUL HASHEM OF WHAT RUBASHKIN DID.................

     

    http://bhol-forums.co.il/topic.asp?cat_id=4&topic_id=2799678&forum_id=16386

    23-06-2010 om 21:07 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-06-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Prof Yakov M RABKIN : ANTIZIONISTEN EN NIET-ZIONISTEN
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    ANTIZIONISTEN EN NIET-ZIONISTEN

     

    “…In de huidige diaspora oefenen de zionistische organisaties, die veel sterker zijn dan het handjevol oppositiegroepen, morele, economische en zelfs fysieke druk uit op hun critici. Bedreigingen met vergeldingsmaatregelen zijn heel gewoon voor degenen die weigeren solidariteit met de staat Isra-l te betonen. Betogen waarin het zionisme of de staat Isra-l in twijfel worden getrokken, lokken vijandige reacties uit. Het voorbeeld van Hannah ARENDT (1907-1995), een Duitse joodse intellectuele en voormalig zionistische activiste, is leerzaam. Zodra ze kritiek op de beweging begon te hebben, werden zij en haar werken in de ban gedaan. De zionistische critici van Arendts werk zijn nooit op haar argumenten ingegaan, maar richtten hun woede op haar karakter; ‘haar toon’ beviel hun niet: ‘Wat ik erger vind in uw antizionistische uitspraken is de toon van het betoog dan de inhoud ervan, waarover we altijd kunnen discussiëren (Leibovici, 365-367) schreef Gershom SCHOLEM[1] (1887-1982), een Duits-joodse intellectueel die sinds 1924 in Jeruzalem had gewoond. Inderdaad, het lijkt bijna onmogelijk loyale oppositie tegen het zionisme te plegen: ‘Wie niet voor ons is, is tegen ons’.

    Uit: Yakov M. RABKIN In naam van de Thora, de geschiedenis van de antizionistische Joden, blz.29

     

    IN NAAM VAN DE THORA: de geschiedenis van de antizionistische Joden

    Houtekiet 2006 ISBN 13 98790 5240 895 en 10 90 5240 895 5  € 24,90

     

    Aanbevolen boekhandelaars:

     

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    Fax. +31206257540
    www.spinozabooks.com
    ILAB/LILA member


    [1] Kofer be Ikkar

    22-06-2010 om 16:24 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Interview with Cecilie Surasky By Christiana Voniati (First¨Part)
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    Echoes From The Warsaw Ghetto In Gaza (First Part)


    An Interview with Cecilie Surasky By Christiana Voniati

    Forwarded by the JPLO List

    19 June, 2010
    Countercurrents.org

    Forwarded by the JPLO List

     


    Gazing at letters that her grandmother wrote from the Warsaw Ghetto before she was killed , Deputy Director of the global organization “Jewish Voice for Peace”, Cecilie Surasky, discusses Israxl's “anti-Jewish” crimes and the inescapable comparison between the sufferings of Gazans and the gradual crushing of Jewish life in the Nazi ghettos in the period that led to the Final Solution .
    More significantly, the Jewish activist for peace reveals and explores the relationship between Jewish collective trauma and Israxl 's aggression

    “Jewish Voice for Peace” is based in the United States of America . Was this choice of location intentional?

    We are based in the US and we have one hundred thousand people on our supporter list, mostly in the United States but certainly across Israxl, Canada and all over the world. We think it is important to be in the United States because most of the terrible things you see happening in Israxl (the expansion of settlements and taking of land, the attack on Gaza, the construction of the wall, attacks on human rights activists) couldn't happen without US support.

    We pay for it with billions in aid, we offer Israxl diplomatic protection in the UN, and we have many Jewish and Christian Zionist institutional leaders in this country who are very vocal about defending Israxl unconditionally. They want the US government to continue to give Israxl permission to do whatever it likes including violating international law. And unfortunately, the majority of members of Congress are only too happy to oblige. The U.S. Congress, which is largely made up of Christians by the way, is shamefully committed to giving the Israeli government whatever they want. With relatively few exceptions, they have very little regard for Palestinian life or for Israeli life for that matter since this unconditional support is so destructive to Israxl and to Jews everywhere.

    That's why we think one of the most important places after Israxl, to have a strong and powerful Jewish voice for peace, justice and equality, is in the United States. Once we stop sending billions of dollars in military aid with no strings attached, once we stop diplomatically protecting Israel in international bodies when they violate the law, Israxl will have to change. This movement is primarily about accountability and ending the attitude of exceptionalism which allows Israxl to consistently violate the human rights of Palestinians, and increasingly its own citizens, with impunity.

    At Jewish Voice for Peace, our values are pretty simple: Full equality for Israelis and Palestinians. There is absolutely no difference between the value of life of my 7 year old son and the value of life of my Palestinian friend's child. They are equally precious and have the same rights to health, education, to safety and well-being. Palestinians have a right to land which is justly theirs without having it stolen from beneath their feet. But the Israeli government has absolutely no respect for their rights. New settlements are built every day on Palestinian land. Even president Obama has said this theft of land must stop, but the Israeli government refuses.

    Nonetheless, the western media represents Arab life as being less “grievable” than that of a western or Jewish life…

    One of the most important things about doing this work is the connections that we make, as Jews, as Muslims, as Arabs or Westerners. And what you discover when you connect on a human basis is that we are remarkably similar. We value the same things. All people really want is to be connected to their family, to have work that means something to them, to have education and joy in their lives. It's very simple when you break it down. I know there is a long history of western racism, colonialism and Orientalism and we see ourselves as being superior to people all over the world. The only way to break down that false thinking to help people connect to each other, and it's a revelation when you do.

    One of the things to remember is that the very idea of international law and human rights is a product of WWII. It was institutionalized because of WWII, because of Hitler, because of what happened with the Nazis and to the Jews. And Jews like Rene Cassin were among the pioneers of this idea, that all people are equal and equally deserving of certain basic rights. Today, we know this, whether they are gay, disabled, whether they are black or white or Muslim or Jew: this is the foundational framework for human rights advocacy,

    So it is particularly appalling and outrageous to see 60 years later many Jewish organizations actually working to undermine this idea of international human rights. This goes against an incredibly important Jewish tradition and it's a violation of everything we stand for and it's anti-Jewish in the end. There was a time when much of the Jewish institutional world realized that freedom for one person required freedom for all. That if you let bigotry and hatred against one group to stand, eventually it would come and take you. All of our fates are intertwined, let us not forget this. Jewish Voice for Peace is holding onto and celebrating this tradition. We are actively opposed to groups that are trying to undermine international law as a way to keep Israxl from being accountable.

    (To be continued)

    22-06-2010 om 12:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Interview with Cecilie Surasky (Second Part)
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    Echoes From The Warsaw Ghetto In Gaza (Second Part)


    An Interview with Cecilie Surasky By Christiana Voniati

    Forwarded by the JPLO List

    19 June, 2010
    Countercurrents.org

    Exactly because of your fate as Jews, as a historically hunted people, one would expect that you would be the first to recognize the human rights of Palestinians.

    Yes, historically, Jews are a hunted people. Some people survived and some others didn't and that's true for most of us. Yes there is a huge tradition of taking from that lesson and realizing that “Never Again” means never again for everyone. Period. Fullstop. “Never Again” is a phrase we say for the Holocaust. “Never Again” genocide, “Never Again” slavery. And the truth is that in the United States , Jews are one of the most liberal voting blocks. Somewhere around 80% of Jews voted for Obama. We contribute in this country to many of the most important human and civil rights causes. So that tradition is alive and well. But in the case of Palestine and Israxl , many in our community simply have blinders. We call it PEP, Progressive Except Palestine.

    You don't have to compare what happened to Palestinians in Gaza to the Holocaust to make it seem more important than it already is. It already is so important and so unique in its own way.

    The Holocaust was a systematic, well planned extermination of millions of people… And it was six million Jews but it was 11 million people altogether. The other 5 million were homosexuals, socialists, artists, intellectuals, people with disabilities. Obviously in the case of Gaza and the Occupied Territories we don't have anything like that. But I do think that people do draw lessons from the rise of the Nazis.

    In Nazi Germany, the reign of Hitler was 12 years and before the Final Solution, the agenda to exterminate an entire people, you had a gradual legalized crushing and tightening of people's lives. And there are Jews who we have worked with and Jews who lived through that time and they say “look, you can't compare the systematic extermination in terms of the deaths of people. But I lived through that experience of dehumanization, of the crushing of people's freedom and spirit. And there are things that are similar.” The culture of collaborators that Israel creates to monitor and divide people. The black market that has emerged in Gaza similar to those in the ghettos. The sickness. The way those with money find a way to survive and perhaps even profit, and those without have little recourse. The slow death by bureaucracy and laws—in the West Bank farmers need multiple permits just to farm their own land- no guns are needed to destroy a family.

    The crackdown on human rights activists in Israxl right now- the midnight raids and media gag orders on arrests of Israeli citizens, banning people like Noam Chomsky from the country simply because of their ideas, attempts to shut down human rights organizations…. These are not the elements of a healthy democracy. These are signs of an incipient fascism. And I use that word because our many friends on the ground in Israel use that word now.

    I have letters of my great grandmother –I am looking at them right now sitting at my desk- from the Warsaw ghetto. That's where she was tortured to death and she wrote these letters to my grandparents asking for help. And I have letters from friends in Gaza . The tone of the letters feels similar to me. They're prisoners. They're trapped. They don't have enough food or supplies. They want help getting young relatives out. And they don't know what may happen the next day- a bomb, a lethal attack. And mostly, a sense that the world doesn't care. I am deeply haunted by that common message I heard from my great grandmother in the Ghetto and from people I've known in Gaza.

    Of course we see the echoes of that and of course Jews in Israxl are a traumatized people. But the problem is, it doesn't help to compare Gaza to the Holocaust. Eleven million people are not being systematically slaughtered in Gaza . But what you do have is, as I said, a kind of a slow destruction of a culture, a slow destruction of life. It's a slow ethnic cleansing that is not only killing people but destroying families, destroying spirits, destroying an entire culture with a cruel and callous deliberate intention that causes massive unnecessary suffering on almost every level. They are literally prisoners. And that doesn't need to be compared to the Holocaust to know how horrible and immoral and outrageous it is and how it must be stopped.

    Operation Cast Lead killed some 1,400 people and injured countless others. The attack didn't just kill civilians including children, it terrorized an entire population of 1.5 million. It sent them a message that they can never be safe, they cannot protect their families. The level of dehumanization required to justify this kind of treatment of an imprisoned population of 1.5 million people is terrifying. Of course when I hear Israeli government officials use almost identical language that Nazis used to describe Jews, calling Palestinians a virus or bug that must be eradicated, it gives me terrible chills. That process of dehumanization is universal….it has happened in every corner of the earth, and the lesson is that Jews are just as capable as everyone else. We are not better or worse. We are the same.

    As Jews, we have an obligation to strengthen and nurture the tradition within our community that struggles for peace and justice, and win out over this other culture that has taken over in the Jewish tradition that is traumatized and fear-based and supports Israel no matter what and really cultivates fear and hatred. It is a struggle within our very own community. I promise you, there's not one Jewish family that is not divided on this issue. There is a huge Jewish closet and people are finally starting to come out.

    You say that the Jewish opposition to Israxl’s criminal policies is quite strong, and yet those voices don't come out through the media. The only voices that do come out of Israel and the United States are quite reactionary and belligerent. Why is this?

    In Israxl the Left is much smaller than it used to be, and there are historical reasons for this, most of which are relevant to the colossal failure of the Oslo Accords. But things are changing, especially outside Israxl . The numbers of people who are joining our struggle for peace in the Jewish community are rising dramatically. There's a lot of struggle happening in the Jewish world right now, more than we have ever seen since the founding of Israxl . Jews are finally taking off their blinders and at least starting to ask questions.

    But most people don't know this, and I will tell you why. Because we have all these dinosaurs running all the powerful Jewish organizations in this country who have been there forever. They are funded by an older generation that supports them and has a lot of money. And I am talking about people like Abraham Foxman of the Anti-Defamation League or David Harris of the American Jewish Committee. We don't have a spokesperson. Every Jewish community, every Jewish person has a different opinion. But the closest thing we have from visible Jewish representation are people like Abraham Foxman and he is from a completely different generation. Nobody under 45 identifies with him. But there is a generational change that is happening which isn't visible yet. Because the older people are dominating the airways. But that generation is going to have to leave the stage sooner or later.

    How do you deal with people coming and criticizing you for anti-Semitism?

    Since we started, we have been getting hate mail and death threats. Some said: “you should have burned in the ovens”. Interestingly enough, we get much less of it now, while our movement is growing. I won't lie to you; it has been very difficult to do what we have been doing, because we are also all struggling in our own families. As I have said before, there is not one Jewish family in the world that is not divided on this. But things are changing. What is extremely important is that younger Jews are educating and opening the eyes of the older generation. They go to school, they learn the facts and then they go back home and try to educate their parents. But we need to remember, it's not malicious. It's just that many elderly are closer to the memory of the Holocaust. (We also have many members over 60 who are absolutely clear about supporting Palestinian equal rights.) They lived the horror. It's easier for them to see enemies everywhere. But, like in your case with
    Turkish-Cypriots, so do we, with our Arab neighbors, share the same physical closeness and genetic closeness. Young people are beginning to realize this more and more and they try to deconstruct their parents false and phobic convictions and it's then that you realize how identity is constructed and even false. We need to collectively write a new national narrative.

    We're told that the Israeli-Palestinian conflict is about terrorism or anti-Jewish hatred or the need for security. And we believe it because Jews have been so persecuted for so many generations.

    But it's a false narrative. It's not really about any of those things, not at its most basic core. It's about land, and Israxl 's constant thirst for more and more land that people already happen to live on. Israxl wants the land but not the people, hence the strategy of making life miserable so that those Palestinians who can leave will do so. The rest? Israxl is basically offering them open-air prisons. This is the real narrative.

    Israeli Jew[s], because of the Holocaust, because they are historically a hunted and persecuted people, wrote a national narrative that has literally integrated into the DNA of Israxl which is: “The world hates us!” That is the narrative and so they feel that the world hates them, they act like the world hates them. And when things like this happen, when international public opinion is outraged about the attack on Gaza or the attack on the flotilla, they just say “See, we told you they hate us”. And it becomes almost self-fulfilling in the end.

    Of course, part of the problem is that anti-Semitism is very real. There are many people who do hate Jews, and those who would like to see us disappear. The Palestinian freedom movement is so clearly first and foremost motivated by a desire to see justice for Palestinians. And my experience with Palestinian leadership is that they have been extremely sensitive about making sure that genuine anti-Semites do not gain a foothold in the movement. There will always be people who hate Jews, or gays, or Muslims etc…, but I think any of us seriously committed to universal human rights must guard against anti-Arab, anti-Muslim, anti-Jewish hatred in all of its forms. The answer to bigotry is not more bigotry. It's acceptance, and the creation of new communities based not on skin color but on values of universal equality. We should interrupt anti-Jewish or anti-Muslim rhetoric wherever we see it.

    There can be no Jewish liberation without Palestinian liberation. It is so clear. We are enslaved by this dynamic, just as they are. We have become psychologically enslaved to our fear and our bigotry and Jewish Voice for Peace and the Jewish Liberation Movement is struggling to free our community from the grip of fear and trauma and to celebrate the wonderful diversity and richness of Jewish tradition that puts social justice for ALL people back at its center where it belongs.

    22-06-2010 om 11:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-06-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BOOK PRESENTATION: Mordechai BREUER MODERNITY WITHIN TRADITION The Social History of Orthodox Jewry in Imperial Germany
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    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erets gegen den Zionismus
    BOOK PRESENTATION:

     

    MODERNITY WITHIN TRADITION  The Social History of Orthodox Jewry in Imperial Jewry by Mordechai BREUER Translated by Elizabeth PETUCHOWSKI
    Columbia University Press New York 1992

    Includes bibliographical references and index ISBN 0-231-07470-0

     

    Ursprünglicher Titel: Jüdische Orthodoxie im Deutschen Reich 1871-1918 die Sozialgeschichte einer religiösen Minderheit

     

    Bild: Rabbiner Mordechai BREUER (1921-2007) מרדכי ברויאר

     

    LESEPROBE:

     

    In contrast to the Ostjuden, the Orthodox Jews in the former Polish provinces of Posen and West Prussia considered themselves just as “German” as the Jews of the German Länder. They spoke standard German and stressed their patriotic German attitude. They occupied a distinguished position within the totality of German Jewry and within German Orthodox Jewry. On the other hand, there could be no question of German national consciousness among the observant Jews in Alsace-Lorraine or most Alsatian Jews in the Empire. Their allegiance to France was strong that ties to their native land and to the ancient Alsatian piety did stop many of them from emigrating when Alsace-Lorraine was annexed by Germany. With but a few exceptions Jewish congregations in the new territory of the Empire did not engage a German rabbi. This is all the more remarkable for these predominantly observant congregations because Orthodox Jewish circles maintained close relations to German Orthodox Jewry with regard to religious matters. Pious Alsatian candidates for the rabbinate did not go to be trained in French rabbinical schools (Paris, Colmar) but almost exclusively to the Berlin Rabbinical Seminary. A seminary established in Strasbourg, therefore, was able to maintain itself for only a few years. The leading Alsatian rabbi, Ernest WEILL (1865-1947) and the Bavarian rabbi, Pinchas KOHN, who had been friends as students in Berlin, jointly founded Das jüdische Blatt (1910), which appeared in the German language for some years, first in Ansbach, later in Strasbourg. This paper mainly represented local Orthodox Jewish interests in Alsace and Bavaria; it stood fairly close to the Israelit and opposed the Alsatian communities’ joining central Jewish organizations in Germany, although many of these communities had joined the German-Jewish Union of Communities.

    The fact that observant Alsatian Jews had remained “the staunchest Frenchmen” in spite of their spiritual kinship with German Orthodox Jewry was used by D.Z. HOFMANN in his aforementioned article about Jewish patriotism as a striking proof of the patriotic feelings of religious Jews in general:

    Whoever has come to know how German and Alsatian Jews live there next to one another, separated like water and oil, has had an opportunity to see a handy illustration of all that talk, about the Jews’ (in case ‘Orthodox Jews’) “lack of a fatherland”

    The more fervently the observant Alsatian Jews professed their allegiance to France the more Orthodox German Jews were struck by the plausibility of their self-perception, “We are Germans.”

    (pp. 310- 311)

     

     

    21-06-2010 om 13:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Israeli'lach move to Germany

     

     THEY HAVE MORE SEYCHEL THAN THE FRUMMElACH ...


    2010-06-20
    Thousands of Israelis flock back to Germany
    Germany becoming attractive place to live for Israelis as scars of Holocaust begin to heal. 
    By Yannick Pasquet - BERLIN

     http://www.middle-east-online.com/english/?id=39652

     

     Americans Tired of "Israxl"

     But people like Vulf Blitzer run the media!!!!!!!

     http://www.youtube.com/watch?v=0NrJv4nxn0s&feature=player_embedded#!

     

     American Zionist Ships Head to IRAN...

     

    Eleven US warships, one Israeli vessel transit Suez Canal to Persian Gulf
    DEBKAfile Exclusive Report June 19, 2010, 7:54 PM (GMT+02:00)

    Tags:  Israeli warship   Suez Canal   USS Truman 

    An armada of 11 US warships and one Israeli vessel passed through the Suez Canal Friday June 18 on their o the Red Sea and Persian Gulf, debkafile reports exclusively from its military sources. The fleet, the first of this composition to navigate the Suez Canal, is led by the USS Harry Truman carrier and its Strike Group of 60 fighter-bombers and 6,000 seamen and marines.
    Egyptian port authorities imposed exceptional security measures for the ships' passage. All commercial and civilian traffic through the Suez Canal was halted and beefed-up security forces posted along both its shores. Egyptian fishermen were recalled to port from their grounds in the Bitter Lake.
    The massive movement of this large US naval-air force plus an Israeli contingent is a strong new factor in the continually rising Middle East tensions of the last two weeks, to which Iran has not so far responded.

    http://www.debka.com/article/8862/

      

    Many Photos of "Thousands of Anti-Zionist Jews"

     

     http://bhol-forums.co.il/topic.asp?cat_id=4&topic_id=2799485&forum_id=16386

    OF COURSE THEY ARE ALL "REPRESENTED" BY NKI AND NATRUNA...
    THOUSANDS LED BY NKI AND NATRUNA CONDEMN EXISTENCE OF ZIONISM APIKORSUS AND CRIMES AGAINST PALESTINIANS!!!

    http://bhol-forums.co.il/upload0708/2010617_21334115026_jpg.jpg

    21-06-2010 om 13:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-06-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN COMMENTS SO-CALLED "KANUYOS"
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    Is this Kanayos?

     

    מה מוזר דברי פראפאגאנדא למטה בשם NKI, אשר נותן רושם שכאלו הרבנים של העדה הם של NKI,  מבלי להזכיר שמותם, ורק שמו של ראביי פעלדמן, משולב עם כולם כאלו הוא עצמו מרבניהם וכולם קבוצה אחת אפילו ללא רשותם של העדה, שבענגליש נקרא "פאלשע אדווערטייזינג" ובלשון קודש מכשול בפני עיור. וחוזרים על הרעיון ש"תורה דשזוז" לא השתתפו בתנועת הציונות אף פעם, כאלו כל הפרומע הם מה, בודיסטן? קאטולים? עד מתי ימשיכו עם הנארישע קינדערישע נוסחאות ופראפאגאנדא מבלי לברר ענינים כלל, בפרט על הציונות החרדית, ולעשות ה"קאווער-אפ"על הציונות של החרדים, שהם למעשה דברי ליצנות ושקר כנוסח הסאטמערער אשר הם לוקחים "טרעמפהיטשהייק"?????????????????????????????????

     

    http://www.sacbee.com/2010/06/17/2830374/anti-zionist-orthodox-jews-to.html

     

    Anti-Zionist Orthodox Jews to Protest Outside the Offices of Friends of the Israel Antiquities Authority
    By Neturei Karta International
    Published: Thursday, Jun. 17, 2010 - 12:47 pm
    NEW YORK, June 17 -- 51 W 52 Street, NYC
    June 17, 2010,  5-7 PM
    NEW YORK, June 17 /PRNewswire-USNewswire/ -- In recent months we have seen a dramatic increase in the desecration of graves throughout the Holy Land - the latest stage in the Zionist regime's long-term plan to uproot Torah tradition.
    On March 9, 2010 in Zippori, hometown of the redactor of the Mishnah, archaeologists destroyed a burial cave from the Mishnaic period. On May 16 in Ashkelon, the American Friends of the Israel Antiquities Authority donated $2.5 million for the destruction of a cemetery from the Talmudic period. On June 6 in Nazareth, three burial caves dating from the Biblical period were destroyed. And most recently, on June 13 in Jaffa, three layers of burial caves were removed from an historic cemetery approximately two thousand years old.
    In all of the above instances, alternative ways were proposed to accomplish the desired construction, yet the desecration of the cemeteries went ahead.
    At each site, Orthodox Jews, led by their rabbis, gathered for peaceful prayer vigils. As usual, the Zionist police did not allow this free expression; they shot tear gas canisters at the elderly rabbis, used electric tasers and other heavy riot-control equipment against religious Jews who wielded nothing more than prayer books.
    "These digs are acts of insensitivity to tradition and history that no government would permit," said Rabbi Dovid Feldman, a spokesman for Neturei Karta International. "In fact, these graves were guarded for centuries by the local Palestinians, under the Ottoman Turkish Empire. It is only the Israeli government, which calls itself Jewish, that has the audacity to destroy these historic holy sites. We are certain that our religion would be respected much more under an Arab government than under the current Israeli regime.
    "According to the Torah, Jews are in exile and are forbidden to have a state of their own. Therefore, Orthodox Jews who believe in the Torah never took part in the Zionist movement. This is the reason for the bitter irony that the state calling itself Jewish is run by people who deny all of Judaism's basic principles.
    "Their cruel persecution of the rabbis shows that their state has nothing to do with Judaism, nor was it established for the benefit of Jews. It is not a state for Jews as opposed to Arabs; it is a state for Zionists as opposed to anti-Zionists."
    www.nkusa.org

     

     New Information

    THIS MUST BE PUT UP ON THE NKI AND NATRUNA SITES!!!! HUNDREDS OF THOUSANDS OF "ANTI-ZIONIST JEWS" AND THEIR RABBIS PROTESTING ZIONIST CRUELTY!!!!!!!!!!! NKI CAN GET A HITCH HIKE ON THIS TOO!!!!!!! WHY STOP WITH THE EYDA??!!!

     

    http://www.theyeshivaworld.com/news/General+News/62830/VIDEO-%26-PHOTOS:-Yerushalayim---Bnei-Brak:-Over-300,000-MeKadesh-Shem-Shomayim.html

     

    NKI News Release!

     

    Anti-Zionist Orthodox Jews Protest Against Zionist Cruelty

    By Neturei Karta International
    Published: Thursday, Jun. 17, 2010 - 12:47 pm
    NEW YORK, June 17 -- 51 W 52 Street, NYC
    June 17, 2010,  5-7 PM
    NEW YORK, June 17 /PRNewswire-USNewswire/ -- In recent months we have seen a dramatic increased  discrimination against Orthodox Jews throughout the Holy Land - the latest stage in the Zionist regime's long-term plan to uproot Torah tradition.
    On March 9, 2010 in Emanuel, Jewish parents were arrested and condemned for protecting their children in school.

    In the above instance, alternative ways were proposed to accomplish the result to improve the situation in Emanuel, yet the desecration went ahead.
    Hundreds of thousands of  Orthodox Jews, led by their rabbis, gathered for peaceful prayer vigils. As usual, the Zionist police did not allow this free expression; they shot tear gas canisters at the elderly rabbis, used electric tasers and other heavy riot-control equipment against religious Jews who wielded nothing more than prayer books.
    "These acts of insensitivity to tradition and history are ones that no government would permit," said Rabbi Dovid Feldman, a spokesman for Neturei Karta International. "In fact, these schools were guarded for years by the good haredi Zionists. It is only the Israeli government, which calls itself Jewish, that has the audacity to destroy these schools. We are certain that our religion would be respected much more under an Arab government than under the current Israeli regime.
    "According to the Torah, Jews are in exile and are forbidden to have a state of their own. Therefore, Orthodox Jews who believe in the Torah such as those in Emanuel never took part in the Zionist movement. This is the reason for the bitter irony that the state calling itself Jewish is run by people who deny all of Judaism's basic principles.
    "Their cruel persecution of the rabbis shows that their state has nothing to do with Judaism, nor was it established for the benefit of Jews. It is not a state for Jews as opposed to Arabs; it is a state for Zionists as opposed to anti-Zionists."
    www.nkusa.org

     ___

     

    THOUSANDS OF "ANTI-ZIONIST ORTHODOX JEWS" AND THEIR CHILDREN SANCTIFY G-D'S NAME!!!

    HEY, NKI, WHY ARE THESE JEWS LESS JEWS THAN THOSE PROTESTING THE KEVRAIM??!!

     

    http://matzav.com/videos-emmanuel-children-gather-to-wish-gut-shabbos-to-parents-at-prison

     

     Zionists Demolish Meah Shearim!

     

    ZIONISTS HAVE JUST DEMOLISHED THE HOMES OF MOSHE STERNBUCH AND TUVIA WEISS!!

    THEY ARE NEXT ON THE WAY TO DEMOLISH STEINMAN AND KANYEVSKY HOMES IN BNAI BRAK!!!!!!!!!

     

     Hisachdus Announcement

     

    ????????

     

    CRC CALLS MASSIVE PROTEST AGAINST ZIONIST STATE AND CRIMES
    Jun 15, 2010

    http://www.jewsagainstzionism.com/news/currentarticle.cfm?id=206 

    20-06-2010 om 12:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-06-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN DENOUNCES ZIONIST FRIMAK FARCE:
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

     

    Thousands of thousands ultra orthodox Zionists want a frum meddinah

    מי יודע איזה חרון אף יבוא עלינו משמיים עבור הפאלשע קנאיות של העדהסאטמער והאגודה...............

    "על כבוד בשר ודם מחיתם ועל כבודי אין אתם מוחים??"

    "רצונכם בהכשרת חוקי המדינה ולא בביטול המדינה עם כל חטאי הציונים בפני האומות?? אין חילול ה' גדול מכל זה"

    17-06-2010 om 23:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A FURTHER MESSAGE FROM BROOKLYN:
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     REAL FACTS AND FIGURES

    Major Photo

     

    GREAT BRUTALITY  OF ZIONIST POLICE!!!!!!!!! SMILING!!!!!


    Puzzling?

    17-06-2010 om 23:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BROOKLYN CALLING
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    New Satmar Propaganda

     

    אני חוזר ושואל,  אם העדה סטמער'לאך טוענים שאנשיהם סובלים כל כך בידי הציונים,  מדוע אינם הולכים אף פעם לאומות לבוא לעזרתם? ואיך הם מעיזים להגדיל את הסבל כאשר כל גוי יבין שהם מתנהגים בהפקרות וחיים בשלוה תחת שלטון הציונים, ואינם סובלים אפילו אחוז קטן ממה שסובלים הפאלסטינים??!!

     אין זה אלא צחוק גדול בידי אנשי הCRC והעדה, ובזיון גדול לתורה. בפרט כאשר לוחמי ומנהיגי "בריגדת אל-שטערנבוך לשחרור מאה שערים" אינם מזכירים אפילו מילה אחת על רשעות הציונים נגד הגויים כלל, כאלו אינו קיים, וכאלו אין לתורתינו הק' שום דעה כלל בזה, שזה עצמו ממש אחיזה בפרומע ציונות, וכאשר עסקני ה NK בעצמם בשתיקתם המליאה מכפים ומכסים על כל הציונות החרדית!!!!

     

    http://www.jewsagainstzionism.com/news/currentarticle.cfm?id=206

      

    CRC CALLS MASSIVE PROTEST AGAINST DIGGING IN JAFFA


    Jun 15, 2010
    On Monday, June 14, the Zionist government continued bulldozing an ancient Jewish cemetery in Jaffa to make room for a hotel parking lot. A team of archeologists accompanied by four bulldozers began to mercilessly destroy the many burial caves at the site. Bones of holy Jewish sages from thousands of years ago were thrown about. 

    About one thousand protestors who arrived from Meah Shearim and Beis Shemesh were greeted with cruel and murderous blows by the police, both mounted and riot control divisions. Police shot tear gas canisters at members of the Rabbinical Court of the Eidah Chareidis, led by Rabbi Moshe Sternbuch. Rabbi Sternbuch was temporarily blinded and came close to fainting. A number of Torah scholars were wounded; one of them began vomiting blood and was taken in an ambulance to the hospital. Police on motorcycles also randomly fired pepper spray canisters at Orthodox Jews walking in the nearby streets.

    The Meah Shearim community came out in Shabbos Square, Jerusalem Monday at 7:00 PM to protest the Zionists' utter disrespect for the dead as well as their cruel actions against the venerated rabbis.

    The Central Rabbinical Congress of the USA and Canada has organized a demonstration of American Jewry today (Tuesday, June 15) at 2:30 PM in front of the Israeli Consulate in Manhattan, 800 Second Avenue. 

    17-06-2010 om 17:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-06-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.PRESENTATIE LEV TAHOR door prof Yakov M. RABKIN
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    PRESENTATIE LEV TAHOR door Prof Yakov M. RABKIN

     

    Teshuva, Zoals de terugkeer naar de Thora wordt genoemd, kanaliseert deze jonge boeteling vrijwel uitsluitend naar het haredi kamp. Het zionistische jodendom oefent, ondanks al zijn openheid en moderne karakter, weinig aantrekkingskracht uit op degene die een spirituele dimensie in hun leven zoeken en deel willen worden van de gemeenschap die zich aan de Thora houdt. Secularisten die het jodendom omhelzen, staan positief tegenover de meer traditionalistische, vrijwel altijd niet-zionistische, zo niet antizionistische trends.

    Een van de chassidische groepen die het felst tegen het zionisme is, Lev Tahor, waarvan het hoofdkantoor in 2000 naar Canada is verplaatst, bestaat goeddeels uit voormalige IDF-officieren die het chassidische jodendom hebben omhelsd en zowel het leger als, later, de staat Isra-l hebben verlaten. Eens droegen ze groene uniformen, maar nu dragen ze zwarte geklede jassen en ze hebben lange slaaplokken laten groeien; zelfs hun lichaamstaal weerspiegelt hun militaire verleden niet meer. Diverse leden van deze groep zijn afkomstig uit Nationale Religieuze kringen, wat veelzeggend is. Ze hebben zelfs Jiddisch geleerd om het gebruik van Hebreeuws in het dagelijkse leven te vermijden. Ze hebben zich gevestigd in de Laurentian Mountains, ten noorden van Montreal, en leren hun kinderen geen Hebreeuws meer, wat voor de meeste van hen de moedertaal is. Hoewel dat kunstmatig is, is hun vastbeslotenheid te beschouwen als een reactie op het werk van Ben Yehuda, meer dan een eeuw geleden, die zijn vaderland, Rusland, en zijn moedertaal, het Jiddisch, prijsgaf voor Palestina en het Hebreeuws dat hij had ‘ontwijd’ en tot dagelijkse spreektaal had omgevormd. Tegenwoordig herstellen de chassidim van Lev Tahor de ‘hemelse status’ van het Hebreeuws door het uitsluitend voor het gebed en de bestudering van de Thora te gebruiken, maar staan erop onderling Jiddisch te spreken. Tijdens mijn weinige bezoeken aan hun plattelandskolonie gaf hun rebbe hun toestemming om in ‘de zionistische taal’ met mij over hun antizionisme te praten. Ze hebben in hun leven de klok teruggedraaid en een eeuw zionisme uitgewist alsof het nooit had bestaan. Ze belichamen nu, zowel collectief als individueel, het ongedaan maken van Isra-l, waar hun spirituele leider om vraagt (zie hoofdstuk 7).

     

    ...

     De antizionistische groepering Lev Tahor, die voornamelijk bestaat uit seculiere Israëli’s die haredim zijn geworden, deelt deze visie op de politieke toekomst van het Heilige Land. Naast een bloemlezing getiteld Derekh Hatsala (‘De weg van verlossing’) publiceren de Lev Tahor-activisten, die nu in Canada, de Verenigde Staten en Isra-l wonen, pamfletten in het Engels, Hebreeuws en Arabisch, waarin ze hun visie uiteenzetten. Deze orthodoxe joden pleiten voor overdracht van de soevereiniteit aan de Palestijnen en accepteren het idee van een seculiere, democratische staat. Dat was de oorspronkelijke eis van de PLO en staat nog steeds op de agenda van bepaalde Palestijnse verzetsorganisaties. Lev Tahor moedigt Israëli’s aan te emigreren, want Isra-l is nu te gevaarlijk geworden om in te wonen.

     

    IN NAAM VAN DE THORA: de geschiedenis van de antizionistische Joden

    Houtekiet 2006 ISBN 13 98790 5240 895 en 10 90 5240 895 5  € 24,90

     

     

    Aanbevolen boekhandelaars:

     

    DE GROENE WATERMAN

    Wolstraat 7

    2000 ANTWERPEN

     

    Antiquariaat Spinoza
    http://www.spinozabooks.com

    15-06-2010 om 21:56 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICHER YID FUN BROOKLYN SCHREIBT
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    Zionists Invade Meah Shearim

    HELICOPTER GUNSHIPS, DEMOLITIONS OF HOMES, TANKS MOVING TO BEIS SHEMESH, DESTRUCTION OF PROPERTY.

    THOUSANDS KILLED AND INTIFADA LEADERS ARRESTED…............!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    HAREDI LEADERS DEMAND UNITED NATIONS INTERVENTION!!

     

    http://www.bhol.co.il/news_read.asp?id=17606&cat_id=1

     

     --------------------

    Moshe SterNbuch Martyrs Brigades

      THE FAKE PHONEY TWO-FACED HYPOCRITICAL HAREDI ZIONIST

    MOSHE STERNBUCH MARTYRS BRIGADES HAVE STARTED THEIR "INTIFADA" TO MAKE A KOSHER MEDINAH....................!!!!

     "TUVIA WEISS MISSILES" SHOT ON KNESSET FROM MEAH SHEARIM!

    TANKS MOVING FROM SOUTHERN LEBANON AND HEADING TO BEIS SHEMESH!

    THOUSANDS ARRESTED!!

    HOMES DEMOLISHED IN BEIS SHEMESH!!!

    WALL CONSTRUCTION AROUND HOME OF MOSHE STERNBUCH!

    SHMUEL PAPPENHEIM ARRESTED FOR WORKING FOR STERNBUCH MARTYR BRIGADES!

    15-06-2010 om 21:55 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTERGRONDINFO voor 10 06 15
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     Judaism: What is hateful to you, do not to your fellowmen. That is the entire Law; all the rest is commentary.: Talmud, Shabbat 31:a

    "Who can protest an injustice but does not is an accomplice to the act":  The Talmud

     Islam: No one of you is a believer until he desires for his brother what which he desires for himself. Sunnah

    Pic:

     

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN and Fox News                
    14/06/10  

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

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    For Headlines - http://www.html2rss.com/site/321608-Information-Clearing-House-News.xml  - For Newsletter -  http://ichnews.blogspot.com/feeds/posts/default
    v

     Israxl's Political Occupation of Obama's Press Corps By Yvonne Ridley The docile White House Press Corp has got steamed up about s omething and finally taken a scalp as a result. It seems the Capitol Hill cocktail set who usually sit and preen themselves like pampered Pomeranians while asking pre-screened, pre-approved, Obama-friendly questions have forced a resignation.  http://www.informationclearinghouse.info/article25656.htm

    Targeting Whistleblowers: Truth Telling Endangered By Stephen Lendman It's beautiful and horrifying. (The documents describe) almost criminal political back dealings. (They belong) in the public domain, and not on some server stored in a dark corner in Washington, DC. (Our government is involved in) incredible things, awful things. http://www.informationclearinghouse.info/article25716.htm

    Famed Hacker Lamo Scorned for Blowing Whistle on Classified Leaks By SAM STANTON WikiLeaks has reviled him on Twitter, calling him a "notorious" felon, informer and manipulator.  http://www.informationclearinghouse.info/article25715.htm

    Fact or fiction?

    Abbas to Obama: I'm against lifting the Gaza naval blockade:

    The Palestinian president reportedly told Obama that lifting the naval blockade of Gaza would bolster Hamas, a move that shouldn't be done at this stage. http://www.haaretz.com/print-edition/news/abbas-to-obama-i-m-against-lifting-the-gaza-naval-blockade-1.295771


    Abbas tells U.S. Jews: I would never deny Jewish right to the land of Israxl:
     Palestinian President Mahmoud Abbas told U.S. Jewish leaders on Wednesday that he would never deny Jews their right to the land of Israel, according to participants of the two-hour roundtabl discussion. http://tinyurl.com/3xfu4uz

     'Arrest me, I'm a terrorist':

    Responding to US Congressman Brad Sherman (D-CA) call for the arrest and prosecution of "any US citizens who were aboard or involved with the Freedom Flotilla," several American activists "turned themselves in" Thursday - at Sherman's office. http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=291339

     

     Israxl Buys Congress: Pro-Israxl PAC Contributions to 2010 Congressional Candidates
    http://tinyurl.com/32acnhl

    Gaza Blockade Illegal: International Committee of the Red Cross By Al-Jazeera In a statement released on Monday, the organisation called the blockade "collective punishment", a crime under international law.  http://www.informationclearinghouse.info/article25708.htm

    Iran Guards have 'no plans to escort Gaza ships' : Iran's Revolutionary Guards have no plans to accompany aid ships to Gaza, deputy commander Hossein Salami said on Monday as two Red Crescent boats awaited approval to depart for the blockaded enclave.
    http://thedailynewsegypt.com/index.php?option=com_content&view=article&id=119899&catid=1&Itemid=183

    Israeli cabinet approves (whitewash) internal inquiry into Gaza flotilla raid:  The White House has given its approval for the Israeli formula, which was devised after calls for an independent international inquiry were rejected.
    http://www.guardian.co.uk/world/2010/jun/14/israel-gaza-flotilla-raid-inquiry

    Turkey: We'll review Israxl ties unless international Gaza flotilla probe held:  Abbas echoes Turkey remarks that investigation falls short of UN demands, reiterates call to lift Gaza siege. http://tinyurl.com/2fhhqad

    Abuse of Palestinians 'widespread': Report:  The report noted that 95 per cent of Gaza's factories have closed, that 98 per cent of residents suffer from blackouts, and that 93 per cent of Gaza's water is polluted
    http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2010/06/201061432151656148.html

     Jonathan Turley: Hoax:

    Video Showing Heavy Weapons Discovered on Mavi Marmara is a Fraud http://tinyurl.com/39c5v53

     

    Israeli Document:
    Gaza Blockade Isn't About Security
    By Sheera Frenkel The Israeli government explained the blockade as an exercise of the right of economic warfare. http://www.informationclearinghouse.info/article25678.htm

    Apartheid-era minister carried 'nuclear trigger' in hand luggage to South Africa:

     Eschel Rhoodie transported device used to detonate atomic bombs on flight from Israxl in mid-70s, say journalists
    http://www.guardian.co.uk/world/2010/jun/03/south-africa-nuclear-trigger-israel

      

    AIPAC: The Voice of America - Video: The Orange and the Pea : The discrepancy between the power AIPAC wields, compared to the rest of the American population, is immense, and that power benefits one nation: Israxl.
    http://www.youtube.com/watch?v=aOZZ5zGAWKE&feature=player_embedded

    KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

     

    PRESS TV www.presstv.ir Iran to hit back at shipping sanctions:

     

    "Even if one Iranian ship is stopped for security-check, we will act likewise and thoroughly inspect any [Western] ship passing through the Persian Gulf and the Strait of Hormuz."
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=130057

     

     

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

     Erdogan: Never a “yes” man
    By Sami Moubayed DAMASCUS - In his autobiography In Search of Identity Anwar Sadat recalled that he used to travel from his remote village to cosmopolitan Cairo as a poor child and jump into the royal gardens by night to steal oranges, only to be beaten by the king's guards

    Murders on the Mediterranean
    By Syed Talat Hussain The website democracynow.org gives a vivid, and by far the most authentic, video account of Israelxs attack on the main ship of the freedom flotilla carrying over 600 passengers including an eight-month-old baby.

    No plan to escort Gaza-bound Ships: Commander
    Tehran Times Political Desk TEHRAN - The Islamic Revolutionary Guards Corps has no plan to escort humanitarian aid ships to Gaza, IRGC Deputy Commander Hossein Salami said on Monday.

    13 terrorists detained across Iran
    Tehran Times Political Desk TEHRAN – Thirteen members of a terrorist group have been arrested in Qazvin, Hamedan, Kurdistan and Mazandaran provinces over the past few weeks, the Intelligence Ministry announced late on Sunday.

    Turkey has 'no trust' in Israxl probeTurkey has dismissed an internal Israeli inquiry into Tel Aviv's Gaza aid attack, saying it has “no trust” that the Israeli investigation team will act impartially.

    EU presses Israxl to lift Gaza blockade JERUSALEM (AP) – The European Union pressed Israxl Monday to lift the blockade of Gaza, deeming it “unacceptable” while the Israeli Cabinet approved an investigation into the deadly assault on a Gaza-bound flotilla in an effort to counter mounting international criticism.

    Ex-Muslim preacher exposed as fake Caner has come under fire for suspicious claims he has made about his Muslim past. A prominent Christian preacher that reportedly converted to Christianity from Islam has come under fire for making suspicious claims about his Muslim past.

     ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

     

    http://azvsas.blogspot.com

    Exposed - Israxl's List of Those to Murder on the Ships

    The Day Israxl's Death Squads Took to the High Seas

    Mavi Marmara - The Simple Questions the BBC Won' t Ask

     

    Owner of Ahava Shop in Covent Garden tells Hoffman to Be Quiet!!

    Boycott Ahava's Stolen Goods Shop

     

    Israxl’s Crude Forgery of Tape Backfires

    Go Back to Auschwitz’ added to tape

    Mark Regev - Israxl's Goebbels

    Histadrut Statement Supports the Murder of Members of Gaza Freedom Flotilla

    Israxl's Secret Police (Shin Bet) Targets 'Subversive' Israeli Arabs

    Zionism is Tarnished Goods

    *Celebrations of Zionist Apartheid Will Not Go Undisturbed* From Paris to London to Scotland and San Francisco, the message is clear. No longer will Zionism be allowed to go undisturbed and unhindered. ...

     

    Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

     

    The Complicity of Mubarak and Abbas is There for All to See.

    15-06-2010 om 10:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-06-2010
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    Haredi "Intifada" in Yafo and Kiryas Yoel!! 

    http://www.bhol.co.il/news_read.asp?id=17602&cat_id=1

    http://bhol-forums.co.il/topic.asp?cat_id=4&topic_id=2798581&forum_id=16386

    ARE THEY DEMANDING INTERNATIONAL INTERVENTION TO STOP THE ZIONISTS??!!!

    THEY ARE FIGHTING FOR THEIR HAREDI MEDINAH!!! ZIONIST SHTERNBUCH HIT BY GAS!!

     

    ARE THESE OF THE "HUNDREDS OF THOUSANDS" OF ANTI-ZIONIST JEWS REPRESENTED BY NATRUNA/NKI???

    http://bhol-forums.co.il/topic.asp?cat_id=4&topic_id=2796205&forum_id=21016

     

    ---------------------------

     Agudah Prepare for Intifada about Money for Yeshivas

     

    Ha, ha, ha, ha, ha.................................!!!!!!!!

    http://www.bhol.co.il/news_read.asp?id=17607&cat_id=2

     

    הגראי"ל שטיינמן עם אברכי כוללים. צילום ארכיון: בחדרי חרדים

    הגראי"ל: "בג"ץ כרת את הענף של המדינה. כעת האמריקאים יפסיקו לתמוך בה"

    החלטת בג"ץ על ביטול מתן הסכום הזעום של הבטחת ההכנסה לאברכי הכוללים - גרמה לסערת רוחות בהיכלי הכוללים ובבתי גדולי ישראל • הגראי"ל שטיינמן: "זכות הקיום של המדינה הם הגרושים הניתנים לאברכים" • הגר"ח: זה יפגע בחילונים יותר מבחרדים" • בלעדי

    יוסי כץ וחנן ויזנטל
    תאריך: 14/06/2010 19:33:00

    החלטת הבג"ץ שלא לאפשר תשלומי הבטחת הכנסה לאברכים, נחתה כרעם ביום בהיר על הציבור החרדי. מעל 12,000 אברכים מקבלים מידי חודש תוספת זעומה לחשבון הבנק המצומק, זאת בשל היעדר הכנסות נוספות. האברכים ששקעו היום כמידי יום בסוגיות אביי ורבא, הביטו לאחר הגזירה בצער, על המטבחים הריקים, וחזרו כהרגלם ללימודי אחר הצהריים בכולל.

    מספר אברכים שנכנסו לגדולי ישראל, על מנת לבשר להם על רוע הגזירה, שמעו דברים קשים. הגראי"ל שטיינמן, שמע על ההחלטה בשעות הצהריים, והגיב: "הבג"ץ לא יודע שכל זכות קיום המדינה זה הכמה גרושים שהם נותנים לאברכים. אם יפסיקו אז גם האמריקאים מיד יפסיקו לתת להם כסף, וזה בדוק. הבג"ץ כורתים את הענף עליו המדינה יושבת כי ברגע שיפסיקו לממן את האברכים יפסיק לזרום הכסף למדינה.

    וכבר 62 שנות קיום המדינה הוא עוקב אחרי זה, וכמו בהסתה שחזרה להם כבומרנג, יש כאן יחסי גומלין בין החרדים למדינה, אין זכות קיום למדינה בלי זה".

    הגר"ח קנייבסקי אף הוא התייחס לגזירה, ואמר: "הם (הכוונה לחילונים) לא מחזיקים אותנו, אנחנו מחזיקים אותם, עם לימוד התורה וקיום המצוות שלנו. אנחנו לא צריכים אותם הם צריכים אותנו. כמו שאמרו חז"ל שאם הגויים היו יודעים איך בית המקדש שומר עליהם: בהקרבת הקורבנות של סוכות כנגד 70 אומות, הם לא היו מחריבים את בית המקדש. ולכן ממש מגוחך שאנו חושבים שאנו צריכים למחות, הם החילונים היו צריכים למחות ולזעוק על כך שלוקחים להם את השמירה".

    הגרמ"י לפקוביץ' אמר: הכל בגלל ששתקו לבג"ץ כשזה נגע ללב שלנו בבתי ספר. הם לא עוצרים וממשיכים לכוללים. חייבים למחות בהם ולעוצרם מהר".

    14-06-2010 om 19:56 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     Judaism: What is hateful to you, do not to your fellowmen. That is the entire Law; all the rest is commentary.: Talmud, Shabbat 31:a

    "Who can protest an injustice but does not is an accomplice to the act":  The Talmud

     Islam: No one of you is a believer until he desires for his brother what which he desires for himself. Sunnah

    Pic:

     

     

    Information Clearing House  

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    11/06/10  

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

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     Israxl's Political Occupation of Obama's Press Corps By Yvonne Ridley The docile White House Press Corp has got steamed up about s omething and finally taken a scalp as a result. It seems the Capitol Hill cocktail set who usually sit and preen themselves like pampered Pomeranians while asking pre-screened, pre-approved, Obama-friendly questions have forced a resignation.  http://www.informationclearinghouse.info/article25656.htm


    Bradley Manning A Real American Hero

     Let us work to ensure that his bravery is rewarded with our admiration and support.
    http://www.bradleymanning.org/

     

      Terrorism: Made in the U.S.A. By Sheldon Richman It's a perilous world, as our so-called leaders love to remind us. And for a change they're right. It is a perilous world. But guess who is most responsible for the peril to Americans? Those very same "leaders" and a long line of predecessors. http://www.informationclearinghouse.info/article25700.htm

     

     Daniel Ellsberg Fears a US Hit on Wikileaks Founder Julian Assange
    Inside the Pimpernel's Bunker By Muriel Kane Recalling that he himself had been the intended target of a CIA hit squad in 1972, Ellsberg suggested, "As I look at Assange's case, their worry that he will reveal current threats, I would have to say, puts his well-being, his physical life, in some danger. And I say that with anguish. ... I think Assange would do well to keep his whereabouts unknown." 
    http://www.informationclearinghouse.info/article25699.htm

     

    The Do-Nothing 44th President By David Michael Green June 11, 2010 "Information Clearing House" -- What do nine dead Gaza activists in the Mediterranean, nine-plus percent unemployment, and ninety years of oil catastrophe clean-up have in common?
    http://www.informationclearinghouse.info/article25702.htm

     

    Bernie Madoff, Free at Last:

    "F--- my victims," he said, loud enough for other inmates to hear. "I carried them for twenty years, and now I'm doing 150 years."
    http://nymag.com/news/crimelaw/66468/index2.html

     

    Fact or fiction?

    Abbas to Obama: I'm against lifting the Gaza naval blockade:

    The Palestinian president reportedly told Obama that lifting the naval blockade of Gaza would bolster Hamas, a move that shouldn't be done at this stage. http://www.haaretz.com/print-edition/news/abbas-to-obama-i-m-against-lifting-the-gaza-naval-blockade-1.295771

     

    Abbas tells U.S. Jews: I would never deny Jewish right to the land of Israxl:  Palestinian President Mahmoud Abbas told U.S. Jewish leaders on Wednesday that he would never deny Jews their right to the land of Israel, according to participants of the two-hour roundtabl discussion. http://tinyurl.com/3xfu4uz

     'Arrest me, I'm a terrorist':

    Responding to US Congressman Brad Sherman (D-CA) call for the arrest and prosecution of "any US citizens who were aboard or involved with the Freedom Flotilla," several American activists "turned themselves in" Thursday - at Sherman's office.
    http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=291339

     

     Israxl Buys Congress: Pro-Israxl PAC Contributions to 2010 Congressional Candidates
    http://tinyurl.com/32acnhl

    Saudi Arabia Gives Israxl Clear Skies to Attack Iranian Nuclear Sites By Hugh Tomlinson Saudi Arabia has conducted tests to stand down its air defences to enable Israeli jets to make a bombing raid on Iran's nuclear facilities, The Times can reveal.
    http://www.informationclearinghouse.info/article25698.htm

     

     Gulf states not to back attack against Iran:

     "Saudi Arabia will not cooperate with Israxl or any other country to attack Iran. We have always advocated a peaceful solution to the Iran crisis," Dr Abdul Aziz Hamad of King Saud University told Gulf News http://gulfnews.com/news/region/iran/gulf-states-not-to-back-attack-against-iran-1.640331

     

     Dubai: We won't seek extradition of suspected Mossad agent held in Poland:

    The Israeli citizen arrested in Poland, using the name Uri Brodsky, is suspected of working for Mossad in Germany and helping to issue a fake German passport to a member of the Mossad operation that allegedly killed Hamas agent Mahmoud al-Mabhouh in Dubai in January. http://tinyurl.com/2d6fjyc

     

     

    EU seeks to open sea route to Gaza:

    Ships may be inspected in Cyprus, under new proposals.
    http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=178138

     

    Arab League chief Amr Moussa in first visit to Gaza:

    The Head of the Arab League is visiting the Gaza Strip, the first senior Arab official to do so since the Islamist militant group Hamas took over in 2007. "This blockade which we are all here to confront must be broken and the position of the Arab League is clear," Mr Moussa said as he was met by Palestinian leaders at the Rafah crossing with Egypt.
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/10303301.stm

     

     Siege takes toll on Gaza children:

    Al Jazeera's Nicole Johnston reports from Gaza, where it has been reported that about 14 per cent of children suffer from stunted growth due to malnutrition. http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2010/06/20106138352642602.html

     

     Jonathan Turley: Hoax:

    Video Showing Heavy Weapons Discovered on Mavi Marmara is a Fraud
    http://tinyurl.com/39c5v53

     

    Tag Turkish aid group as terrorist, groups ask State Dept.:

    American Jewish groups are calling on the State Department to designate a Turkish relief group, a main organizer of last month's Gaza flotilla, as a terrorist organization.
    http://www.jta.org/news/article/2010/06/10/2739547/designate-ihh-as-terrorist-groups-ask-state

     

     Palestinians welcome Turkey involvement in Gaza, Fayyad says

     Lebanese newspaper reports Ankara may supervise Gaza crossings as part of a deal to repair ties between Israxl and Turkey.
    http://tinyurl.com/2d56mz2

    Israeli Document:
    Gaza Blockade Isn't About Security
    By Sheera Frenkel The Israeli government explained the blockade as an exercise of the right of economic warfare. http://www.informationclearinghouse.info/article25678.htm

    Apartheid-era minister carried 'nuclear trigger' in hand luggage to South Africa:

     Eschel Rhoodie transported device used to detonate atomic bombs on flight from Israxl in mid-70s, say journalists
    http://www.guardian.co.uk/world/2010/jun/03/south-africa-nuclear-trigger-israel

      

    AIPAC: The Voice of America - Video: The Orange and the Pea : The discrepancy between the power AIPAC wields, compared to the rest of the American population, is immense, and that power benefits one nation: Israxl.
    http://www.youtube.com/watch?v=aOZZ5zGAWKE&feature=player_embedded

    KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    FM Slams Israxl's Military Attack on Freedom Flotilla

     

    PRESS TV www.presstv.ir Iran to hit back at shipping sanctions:

     

    "Even if one Iranian ship is stopped for security-check, we will act likewise and thoroughly inspect any [Western] ship passing through the Persian Gulf and the Strait of Hormuz."
    14-06-2010 om 17:13 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-06-2010
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    Eyda Mashgichim in Turkey

     

    ISN'T IT DISGUSTING THAT THE SATMAR/EYDA DIDN'T UTTER EVEN

    ONE WORD ABOUT THE CRIMES OF THE ZIONISTS AGAINST THE

    TURKISH ACTIVISTS?? NOT ONE WORD?!

     

     

    Kashrus and the Gaza Boat Flotilla

     

    Friday June 11, 2010 12:48 PM – Zionist Website

     

    http://matzav.com/kashrus-and-the-gaza-boat-flotilla

    13-06-2010 om 10:55 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-06-2010
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    Chavez Condemns UN on Iran versus Zionists

     

     

    VIVA PRESIDENTE CHAVEZ!!

    VIVA VENEZUELA!!!

     

     

     

    Iran sanctions worthless, Chavez says

    Venezuelan President Hugo Chavez has strongly condemned a fourth round of UN Security Council sanctions against Iran over its nuclear program.

    Speaking in a televised speech Wednesday night, Chavez condemned the newly-approved UNSC measure against Iran and criticized the West for not taking any such step against Israel.

    "Israel massacres, kills, doesn't comply with United Nations resolutions ... and the United Nations acts as if nothing has happened," the Venezuelan president said.

    On Wednesday, the 15-member UN Security Council passed a US- drafted resolution for the imposition of new sanctions against Iran over its nuclear program.

    UNSC member states Brazil and Turkey voted against the new round of sanctions, while Lebanon abstained from voting.

    Iranian President Mahmoud Ahmadinejad reacted strongly to the resolution on Wednesday, saying, "For the Iranian nation, such resolutions count for nothing."

    Chavez also praised and affirmed recent remarks by the Iranian president on the UNSC vote, saying "Well said, man. Not worth a penny."

    The fourth round of sanctions was adopted against Tehran over its uranium enrichment program -- which has been portrayed as a threat in the West despite repeated assurances from the International Atomic Energy Agency on the non-diversion of nuclear material in the country.

    This is while earlier on Tuesday, 118 member states of the Non-Aligned Movement (NAM) voiced their support for Iran's right to the peaceful use of nuclear energy.

    SF/CS/MB

    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=129844§ionid=351020104

    11-06-2010 om 16:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-06-2010
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    NK Friend Abbas Zionist Supporter

     

    THIS IS THE MAN WHO WROTE A LETTER REGARDING R. MOSHE HIRSCH.

    THE ZIONIST HEAD OF THE PA WHO IS A TRAITOR TO HIS OWN PEOPLE.

    WILL NK PEOPLE CONTINUE TO HAVE CONTACT WITH THIS MAFIA THAT IS HATED BY HIS OWN PEOPLE??

    GEVALT!!!!!!!!!!!

     

    http://www.vosizneias.com/57530/2010/06/10/washington-abbas-tells-u-s-jews-i-would-never-deny-jewish-right-to-the-land-of-israel

    10-06-2010 om 21:53 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-06-2010
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     Protesting about Kevorim in Tsfas

     

    THESE PEOPLE SHOW ALL THE GOYIM THAT THEY ARE WILLING TO GET ARRESTED FOR BONES

     

    BUT THEY DON'T EVEN WHISPER A SINGLE WORD ABOUT STARVING CHILDREN IN GAZA...................

     

    ANTI-ZIONIST JEWS??? THEY WANT A PURE ZIONIST STATE UNDER TUVIA WEISS.................

     

    http://www.bhol.co.il/news_read.asp?id=17417&cat_id=1

      

    Photo

    ORTHODOX ANTI-ZIONIST JEWS ARRESTED IN TSFAS FOR PROTESTING AGAINST ZIONIST MURDER OF ACTIVISTS AND STARVATION OF CHILDREN IN GAZA.........(!!!!!)

    07-06-2010 om 15:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-06-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BROOKLYN CALLING

     

    Call Turkish Embassy!

     

    Here is the phone number for the US embassy of Turkey to express support for Turkey's position against the Zionist state. They probably never get any phone calls from all the "hundreds of thousands of anti-Zionist Orthodox Jews represented" by NKI and Natruna.....................

     

    1-202-612 -6700

    04-06-2010 om 21:06 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Natruna Article

     

     

    THIS PRESS RELEASE SHOWS EXPLICITLY HOW "SATMAR" WANTS TO CORRECT THE MEDINAH AND TEACH THE ZIONISTS TO BEHAVE DEMOCRATICALLY...........A STATEMENT TO "BIBI"!!!!!!!!!!!!!! SO FRIENDLY.........

     

    http://www.jewsagainstzionism.com/news/currentarticle.cfm?id=205

     

    ANTI-ZIONIST JEWS STAGE MASSIVE PROTEST IN MANHATTAN


    Jun 1, 2010

    On Monday, May 31, anti-Zionist Jews took to the streets of Manhattan to protest against grave desecration in Ashkelon and Jaffa. Police estimated that about 45,000 people attended the demonstration, held in front of the Israeli Consulate at 800 2nd Avenue. Speakers included the Mishkenos Haro’im Rebbe from Jerusalem, who himself had taken part in the protests there; Rabbi Yaakov Weiss, rosh yeshiva of the Pupa community of Monsey; Rabbi Alter Kaufman; Rabbi Yaakov Chanan; Rabbi Yechezkel Roth, dayan of Karlsburg; Rabbi Hillel Handler, and Rabbi Aryeh Leib Glancz. 

    The huge demonstration was a clear statement to the world that Zionists do not speak for all Jews. 

    A giant video screen was set up, 40 feet wide and 32 feet high, on which scenes of the grave desecrations and police beating protestors were shown. As the speakers spoke mostly in Yiddish, words on the screen explained the Orthodox Jewish position on Zionism in English: that ever since the destruction of the Temple 2000 years ago, Jews have been in exile by Divine decree and were forbidden from re-establishing themselves as a nation until the coming of the messiah. 

    Click here to see pictures and videos of the protest.

    Here is another video of the protest.

    A complete video of the video shown at the event.

    Rabbi Hillel Handler spoke in English and said as follows: "We have come here today onto the streets of NY to show our solidarity with our suffering brethren in the Holy Land, to demand that Bibi and Barak stop the beating, stop the torture of our brothers whose hearts are bleeding at the site of the massive desecration of these gravesites of our holy sages. 

    "Today in the U.S. is Memorial Day, and we honor the brave soldiers to whom we owe our freedoms. But suppose that some developer, who gave a large political contribution to the campaign of Barack Obama, had the chutzpah to propose that he would like to build a large residential building project at Arlington National Cemetery over the graves of our brave soldiers. What would the result be? There would be an explosion, a national outrage, and millions of people would depend on Washington to demand that this be stopped immediately. Well, such a proposal has indeed been made and accepted by Barak. Not our Barack in America, but the Israeli Barak, Ehud Barak and his partner Benjamin Netanyahu. The Electra Development Corporation is proceeding with a building development in Jaffa near Tel Aviv, and is destroying the ancient graves of our sages in the city of Jaffa in order to build the housing development. 

    "In the lunatic, irrational world of Bibi and Barak, everything is upside down. In a land that is holy to the world's three major religions, Bibi and Barak have announced that this week is gay pride week, and former Labor minister Tzipi Livni will march in the gay pride parade in Tel Aviv together with her friend, minister Limor Livnat. While our American government agonizes over the question of Don't Ask Don't Tell, Barney Frank has held up the Israeli army as a shining example of a military where the rule is 'do ask and do tell.' Is this what our holy nation is all about? Is this how we are a light unto the nations? 

    "Under the leftist secular dictatorship of Israxl, the only way to protect the ancient graves from desecration is by non-stop demonstrations at the gravesites. This we have done and will continue to do, at great personal risk to life and limb. The brutal Israeli police have orders from Bibi and Barak to stop the demonstrations by whatever means necessary, and this they have done with zeal and enthusiasm. Distinguished Torah scholars are beaten and imprisoned, denied kosher food, in an attempt to break their spirit. 

    "BIBI NETANYAHU! EHUD BARAK! LET OUR SAGES REST IN PEACE!" 

    Rabbi Aryeh Leib Glancz said, "In the name of the tens of thousands of peaceful demonstrators, we would like to send a message for the police department in the State of "Israel": Look what democracy is all about! Look at the police department in the City of New York

    "On behalf of the close to 45,000 people, we would like to thank the honorable police commissioner Raymond Kelley and his entire staff, especially Detective Adam Barish and the honorable chief of the department, Chief Joseph Estadira, the commanding officer of the 17th precinct; Deputy Inspector Pat Bernstein, Detective Debra Winski from the 17th precinct community affairs, and Sergeant Blanco - all the fellows who made this event possible. May G-d bless them and their families, and let the people of the State of "Israxl" learn what democracy is all about!" 

    04-06-2010 om 21:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Jerusalem: Jüdisches Protest gegen Zionazistische Kaperung!

    Jeruzalem: Joods Protest tegen Zionazistische Kaping!

    Ook al zijn ze in de minderheid, protesteerden enkele moedige Joden met een heldere Thorablik in Jeruzalem tegen de barbaarse Zionazistische kaping van de Freedom Float for Gaza schepen. Eens te meer: Jodendom is geen Zionisme, Zionisme is geen Jodendom.

    04-06-2010 om 20:56 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.COMMENT FROM A BROOKLYN EHRLICHER YID
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    Press Release

     

    CAN ANYONE EXPLAIN TO ME WHY SUCH STATEMENTS ARE SO GENERAL AND NEVER ADDRESS ANYTHING WITH ANGER AND CONDEMNATION OF THE ZIONISTS, INCLUDING THE FRUM ZIONISTS??

    WHY???????????????????????

     

    http://www.nkusa.org/activities/Press/20100603Flotilla.cfm

    PRESS RELEASE ISSUED MAY 31, 2010:

    "Authentic Orthodox Jewry worldwide decries unequivocally the cold-blooded slaughter carried out by the Zionist occupational forces against innocent, peaceful and freedom-loving noble activists committed to peace and human rights," said Rabbi Dovid Feldman of Neturei Karta International. "This brutal attack took place in international waters on ships bearing humanitarian aid for our brethren, the Palestinian residents in the besieged Gaza Strip. It was an explicitly illegal act which breaches, in a serious manner, basic G-dly human rights, justice and law.

    "This kind of behavior is, unfortunately, only to be expected from the Zionists," he continued. "Their state's entire existence was built from the very start on Heresy, robbery and murder. They oppressed, murdered and expelled an entire people from its land.

    "All of this pains us especially because it was done in the name of the entire Jewish people and in the name of the Jewish religion. The truth is that the Torah totally opposes everything they do. The Torah teaches us mercy, the Torah forbids murder, and the Torah forbids stealing. According to the Torah, the entire land from the Jordan to the Mediterranean Sea must be returned to the Palestinian people." "Jews are in exile by Divine decree, and any attempts at ending this Almighty's decree is a rebellion against G-d. The Torah teaches that a rebellion against G-d cannot be successful.

    "We find it imperative to clearly declare that the State of "Israel" does not represent the Jewish people, and certainly not the Jewish religion. They have no right to speak in our name, nor in the name of the holy Torah. They profane the Holy Land with their abominations, slaughters and countless other actions that emanate from this illegitimate State. Furthermore, the actual existence of this State is illegitimate as the holy Torah strictly and explicitly forbids any Jewish rule over the Holy Land. When the Zionist movement arose a century ago, our rabbis all warned us not to have any connection with them.

    "The Zionists with their perversion of Judaism have blackened the name of Jews and the Torah throughout the world. They are the worst enemies of G-d, of the Torah and of the true Jewish people who have always remained faithful to G-d in all circumstances. Subsequently, they are the greatest cause of exacerbating anti Semitism around the world.

    "Jews throughout the centuries have always been on excellent terms with their Arab neighbors. The past centuries, during which Sephardic Jewry lived in thriving communities all over the Arab world, were a golden age between our peoples. Who brought this golden age to an end? Only political Zionism. Actually, even today there are some Arab and Muslim countries that still have Jewish communities living peacefully in their midst. And even the Palestinians (from both major parties) have declared that they have no problem with Jews living amongst them; they are only opposed to political Zionism.

    "We express our profound condolences to the families of the murdered innocents, as well as our heartfelt wishes for speedy recoveries to all those wounded by the Zionist occupational forces. May Heaven send you complete and swift healing.

    "We hope and we pray for a peaceful and speedy end to the Zionist state. Then Jews will be able to live peacefully in Palestine under a Palestinian government, just as they live under other Arab countries to this day.

    "May we merit the fulfillment of the prophets' promise of the revelation of G-d's kingship over the entire world, at which time all peoples will serve Him in unity."

    Neturei Karta International

    04-06-2010 om 20:55 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-06-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.FACTS AND FIGURES BY A EHRLICHER YID FROM BROOKLYN
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     Gevalt!!!

    מי שיביא עלינו אסון זה לא הפרייע ציונים, אלא ה"רבנים" השותקים..........ודמם של כל הערבים וכל עם ישראל יהיה על ראשם כי השתיקה שלהם הורסת עולמים ונשמות הרבה יותר מאיזה נתניהו אחד, ימח שמו. רבני ירושלים, בני ברק, לונדון וניו יארק, שכל החרדים מסתכלים עליהם כמנהיגי עם ישראל, הם הם יתנו דין הרבה יותר קשה מכל מנהיגי המדינה. והנה באים ארגוני קנאיים אשר אף פעם אינם מטילים אפילו פעם אחת על שתיקת החרדישע "רבנים," וטוענים שהם הקנאים  עם כל ה"סיין'ס" שלהם הם הם "מיצגים" את תורת ה' והיהדות, ולא כל המפורסמים האלה............ג ע ו ו א ל ד!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

     

    Question Again

    עם כל הבכיות וטענות נגד הציונים, הסאטמער משחקים משחק גדול. לא נשאל מדוע אינם דורשים משפט פשעי מלחמה נגד ראשי המדינה עבור רשעותם נגד הגויים, כי לא איכפת להם (שעבור זה לבד יתנו דין קשה מאד), אך מדוע אינם דורשים את זה עבור אחיהם היהודים עצמם??????? מדוע אינם רצים לUN, לממשלות, לאמריקא וארגונים עולמיים עבור הצלת אחיהם?? האם מדובר במשחק ילדים??? איזה טפשות קיימת בלבוש התורה בימינו!!!!!!!!!!!!!!!!!

     

    ------------------

    פחד אימה וחלחלה אחזתמו את יהודי טערקיי- ציונים רוצחים ימשו"זֱ!!!

     

    כעשרת אלפים איש הפגינו בכיכר. ממראות ההפגנות באיסטנבול

     אוי ואבוי!! אהה!! רבש"ע! העבר מעלינו הנגע הציוני במהרה, ותתבטל המדינה הציונית הרשעה

    http://www.bhol.co.il/news_read.asp?id=17331&cat_id=1

     

     ם צריכים תענית ותפילה להשי"ת! ולהניף דגלי פאלאסטין בפרהסיא

     

    Video

    Lemaan Hashem, why does R. Elchonon Beck continue repeating these empty slogans about Orthodox Jews and about his father's background, and Jews in Zionist prison? Why does he do this??!!

    http://www.youtube.com/watch?v=57jNsk945Fw

    02-06-2010 om 14:24 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-06-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Josef BREUER zu Jeremias 29,7
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    Rabbiner Dr. Joseph BREUER

               (1882-1980)

     

     

    Übersetzung und Kommentar zum Propheten Jeremias 29,7

                                             

    Kap.29, 4.  So hat Gott der Heerscharen, Gott Jissroéls, gesprochen zu allen Weggeführten, die Ich von Jeruscholaim nach Babel weggeführt habe.

    5. Bauet Häuser und bewohnet (sie), pflanzet Gärten und genießet ihre Früchte.

    6. Nehmet Frauen und erzeuget Söhne und Töchter, nehmet euren Söhnen Frauen, und euere Töchter gebt Männern, daß auch sie Söhne und Töchter gebären; vermehret euch dort und werdet nicht gering.

    7. Und fördert das Heil der Stadt, wohin ich euch gewiesen habe, betet für sie zu Gott, denn in ihrem Heil wird auch euch Heil.

     

    Kap.29 Je gewisser das Volk, in dessen Mitte der Prophet lebte, seinem traurigen Geschick entgegentrieb, je mehr jede Hoffnung schwand, noch in letzter Stunde das Lügengewebe zu zerreißen, mit dem Prophetentrug Aug und Ohr der Menge umstrickt hielt, desto ängstlicher schaute Jirmejahu nach dem Lande der Chaldäer, wo jener Teil des Volkes weilte, dem von Gott unter dem Bilde der „guten Feigen“ (K/24) die heilvolle Gestaltung seiner Zukunft zugesichert worden war. Ob sie ihre Aufgabe, die ihnen inmitten des fremden Wirtvolkes bevorstand, auch voll und ganz begriffen, ob sie den Einflüsterungen gewissenloser Volksverführer, die ihr verbrecherisches Handwerk selbst dorthin erstreckten, auch standhaft sich entzögen, bildete den Gegenstand seiner ernstesten Sorge. Eine diplomatische Sendung, mit der zwei Männer im Auftrag des Königs Zidkejahu nach Babel abgingen, bot ihm Gelegenheit, ihnen en „Buch“ mitzugeben – es enthielt die göttliche Botschaft an die Gola.

    V.4 Sie sollten ihnen vor allem das Bewußtsein wecken, in der Wegführung nach Babel nicht  wie es die chronistische Notiz der Überschrift verzeichnet (1), die starke Hand des babylonischen Königs zu erblicken, nicht אשר הגלה נבוכדנאצר, sondern אשר הגליתי מירושלם בבלה (so auch V.7 אשר הגליתי אתכם שמה) in dem tränenvollen Verhängnis die gerecht erziehende Waltung Gottes zu verehren.

    V. 5 – 6 Die willige Hinnahme des ihnen von Gott auferlegten schweren Geschicks soll aber auch in ihrer ganzen Lebensbetätigung auf fremdem Boden zum Ausdruck gelangen. Da soll nicht das von Sehnsucht nach dem heimatlichen Lande erfüllte Herz keinen Sinn haben für die in der Fremde sich bietende gemächliche Lebensmöglichkeit oder gar in stummer Verzweiflung selbstmörderisch auf den weiteren Fortbau eines seiner staatlichen Unterlage beraubten Volkslebens verzichten: sie sollen Häuser bauen und sie bewohnen, Garten pflanzen, um ihre Früchte zu genießen – als ob ihr Aufenthalt auf unbegrenzte Zeit beschlossen wäre und durch die in der gesunden Fortpflanzung ihrer Familien sich aussprechende starke Lebensbejahung vertrauensvoll ihre Zukunft dem Lenker aller Geschicke anheim stellen.

    V.7 Das Gotteswort verlangt aber noch mehr. Es verpflichtet die Gola, das Wohl des fremden Staates, in dessen Mitte sie weilt, in selbstloser Hingabe zu fördern. Indem es aber ihr eigenes Heil mit dem Heil des fremden Wirtsvolkes also verknüpft sehen soll, daß es die Bitte um dessen Gedeihen im Gebete vor Gott von ihr erwartet und sie so die Hand zu küssen heißt, die ihr die schwersten Wunden geschlagen, soll sich ihr Aufenthalt in Babel zu einer fortgesetzten Huldigung der göttlichen Geschickeswaltung gehalten.

     

    Quelle:  „Das Buch JIRMEJAH“ von Dr. Joseph BREUER Frankfurt a .M. Verlag von Sänger & Friedberg 1914  S.216-218

    01-06-2010 om 18:24 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A BROOKLYN YID’s OUTCRY ABOUT THE AROYNIST PROTEST IN MANHATTAN

     

    Gevalt!!!

     

     

    ALL THEIR CRYING AND SACKS AND TRICKS WON'T HELP.........."WHO ASKED YOU FOR ALL YOUR SACRIFICES?"

    DID ARON TEITELBAUM ALSO BRING HIS CHABAD FRIENDS TOO???? DO THEY WEAR SACK VA-EFER ABOUT THE SCHOOL DISTRICT IN KIRYAS YOZYZEL?????

     

     

    -------------------

     

     

    SEE ARTICLE LINK. THE JOURNALISTS MAY ASK THE SATMAR RABBIS (SEE R. YECHEZKEL ROTH TOGETHER WITH ARON TEITELBAUM) ABOUT THE SHIP AND THE DEATHS.......THE RABBIS CERTAINLY SAY "WE DON'T CARE ABOUT THE DEATHS, THEY ARE ONLY GOYIM. THE TORAH HAS NO OPINION ABOUT WHAT THE ZIONISTS DO TO GOYIM....."  GEVALT!! GEVALT!!  SITRA ACHRA CALLED SATMAR!!

     

    זה ודאי מאד  שאם ישאלו את ה"רבנים" הללו על רציחת האנשים באותו יום, יענו להם "מה איכפת לנו כמה הם הרוגים על ידי הציונים כי אין לתורה שלנו שום דעה כלל על מעשי רצח נגד האומות, אפילו לפי איסורי התגרות באומות ועוד איסורים חמורים בתורה, כי רק עצמות מלפני 1000 שנה חשוב לנו!!"   סאטמער אפיקורסים, שקרנים, גסי רוח, אוהבי בצע, רשעים וכופרים המה, ואפילו אנשי NKI השתתפו עמהם על אף שר' משה בער כתב ספר חשוב מאד מאד נגד העבודה זרה של הסקול דיסטריקט, אבל עכשו נתהפכה הקערה על פיה עבור "פיוס" עם הערבים ועוד רעיונות מוגזמות לפי דברי ר' ד"ש פעלדמן,

    ג ע ו ו א ל ט ! ! ! !

    http://www.vosizneias.com/56699/2010/05/31/new-york-thousands-of-anti-zionist-satmar-chasidim-protest-against-desecration-of-graves-in-israel/print/

    01-06-2010 om 18:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MITTEILUNG DES STUDIENVERBANDES JESCHURUN JUDENTUM GEGEN ZIONISMUS ZUGUNSTEN DER FREEDOM FLOTILLA FÜR GAZA

    MITTEILUNG  DES STUDIENVERBANDES JESCHURUN JUDENTUM GEGEN ZIONISMUS ZUGUNSTEN DER FREEDOM FLOTILLA  FÜR GAZA

     

    Mit der Hilfe des Allmächtigen, der Barmherziger,
    Jeschurun Judentum gegen Zionismus
    , Verband für rabbinische Studien, ist entrüstet über der barbarische Terroraktion der zionistischen Armee gegen die Freiheitsflotte für Gaza, wobei in kaltblütigem Meuchelmord, ein Teil der friedfertige, unbewaffnete Besatzung und Teilnehmer der Hilfsaktion umgebracht und verwundet wurden.

     

    Wir sprechen den Angehörigen unser Beileid aus, Frieden  den Seelen der Ermordeten, und beten für die alsbaldige Genesung der Verwundeten.

     

    Es ist an der Zeit daß die westliche Staatsführungen mehr aufbringen als Krokodiltränen und endlich aufhören bedingungslos das zionazistische Regime von Tel Aviv, unter dem verlogenen Aushängeschild des „Antiterrorismus“,  zu stützen.

    Dasselbe gilt von den Arabischen Potentaten und in noch stärkerem Maße von jenen „fromme“ Rabbiner, die nicht mal Krokodiltränen aufbringen für die Opfer des Zionismus, sondern mitschuldig sind durch heuchlerisches Schweigen.

     

    Unseres Erachtens ist das jüngste zionistische Piratenvorgehen mehr ein Zeichen der Schwäche als der Stärke, ein Zeichen des nahenden Unterganges des unmenschlichen Thorawidrigen zionistischen Staates in Palästina, möge es bald sein.

     

    Wir geloben nach Kräften, unseren durch die Thora beseelten Kampf zur Entlarvung des Zionismus in jedwede Erscheinung zu steigern. Wir erklären unsere Solidarität mit den Opfern und stützen den Widerstand gegen die zionistische Barbarei.

    Wir fordern die sofortige, bedingungslose Aufhebung der durch das illegale zionistische Regime und Ägypten auferlegten Blockade, freier Zugang für die humanitäre Hilfe und Handel in Gaza.


    Das Kollektiv

     


     

    31-05-2010 om 17:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.REAL FACTS and FIGURES exposed by SERIOUS BROOKLYN YID
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    NY Protest

     

     

    WHEN 1 MILLION PEOPLE SUPPORTING THE PARADE ON BROADWAY THE WEBSITE SAYS "MASSES OF ANTI-ZIONIST JEWS"---20-25 people are "masses"!!!!!!!!!!!

     

    NEBUCH AND LIES!!!!!!!!!!

    http://www.nkusa.org/activities/Demonstrations/20100523.cfm#
    Masses of Anti Zionist Orthodox Jews demonstrated in the streets of New York City to protest the annual "Salute to Israxl" parade.

    Satmar in Manhattan Protest

    Rabosay, boruch hashem, I had the zechus tonight to be moyche against the false kanoyos about the kevorim at the "Satmar" yeshiva OF THE AROYNIM in Boro Park.......

    I walked by and saw their big signs outside about a protest tomorrow for buses, etc. etc. in Manhattan.  

    I was moyche that this is simply to be MESAKEN THE MEDINAH AND IS NOT against the medinah, it is itself part of Zionism. There were bochurim and yungeleit. I said this is like the Agudah 50 years ago.

    It's not ANTI-ZIONISM........SOMEONE ASKED "WHO IS RESPONSIBLE FOR THAT?"

    I ANSWERED THE "HAREDI MANHIGEI HADOR" ARE RESPONSIBLE FOR THE FALSE KANOYOS!

     

     More Major News from Satmar

     SATMAR IS GOING TO HAVE A VERY BIG PROBLEM, RABOYSAY, AT THEIR AROYNY AND ZALLY PROTESTS.

    THE MEDIA WILL ASK THEM:

    "WHAT DO YOU SATMAR THINK ABOUT THE KILLING BY THE ZIONISTS TODAY OF 15 PEOPLE ON A TURKISH BOAT??"

    THE SATMARER WILL ANSWER,

    "WE DON'T CARE ABOUT THAT. WE'RE NOT INVOLVED. DIE ARABER ZENEN ROYTZCHIM ANYWAY. PLEASE ASK US ABOUT THE BONES FROM YAFFO FROM 1000 YEARS AGO, NOT MURDER TODAY!!!!!"

    AND R. YD WEISS WILL TALK ABOUT THEODOR HERZL AND THE ZIONISTS FROM 100 YEARS AGO EVEN THOUGH THE IKKER ZIONISM IS FROM THOSE WHO CLAIM TO BELIEVE IN TORAS MOSHE, NOT THE MUFKARIM!!!!!!!!!

    31-05-2010 om 17:50 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.GESCHICHTE DER ZEITSCHRIFT JESCHURUN
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    Nicht von ungefähr gab Rabbiner Samson Raphael HIRSCH den Namen JESCHURUN an seine Zeitschrift:

     

    Jeschurun ist der Ehrenname des Volkes Jaakow - Jissroél (5 B.M. 32,15 und 33,5.26).
    Beim Propheten Jesaja 44,2 ist der Name für den erwählten Knecht Gottes gebraucht.
    Er bedeutet "Gerade, aufrichtig oder "der Redliche".

     

     

    JESCHURUN „Ein Monatsblatt zur Förderung jüdischen Geistes und jüdisches Leben in Haus Gemeinde und Schule, herausgegeben von Samson Raphael HIRSCH, Rabbiner der Israelitischen Religionsgemeinschaft zu Frankfurt am Main“

    Erschien von Oktober 1854 bis Oktober 1888.

    Zeitdokument : „Prospectus.

    Die Zeitschrift, deren erstes Heft hiermit als Probe versandt wird, hat sich, wie es ihr Titel ausspricht, die Aufgabe gesetzt, so weit es durch das periodische Wort erreichbar, jüdischen Geist und jüdisches Leben in Haus, Gemeinde und Schule zu fördern.

    Daß sie unter diesem Prädikat des "Jüdischen" aber nur den Geist und das Leben verstehet, die das Schriftthum und die Institutionen des einzig historisch gegebenen rabbinischen Judenthums als Born ihres Daseins und als Norm ihrer Gestaltung erkennen, bekennt sie offen und frei.

    Sie gönnet Jedem seine Überzeugung, wird keinem andern Streben hindernd in den Weg treten. Allein sie nimmt dieses Recht der Ueberzeugung und der unverkümmerten Entfaltung voll und unverkürzt, entschieden und offen auch für diejenige Überzeugung in Anspruch, die man gewöhnlich mit den Namen des orthodoxen Judenthums bezeichnet, und welcher wohl jeder Redliche, sei auch seine religiöse Ueberzeugung welche immer, als der ältesten religiösen Institution auf Erden, doch mindestens denselben Anspruch auf Gewissensfreiheit unverkümmert zuerkennen wird, den alle ihre Sprossen und Schößlinge als Boden ihrer Berechtigung beanspruchen.

    Ihre eigentliche Tendenz ist eine nach innen gewandte. Im Kreise derer, die mit ihr auf Einem Boden religiöser Überzeugung stehen, findet sie ihre nächste Aufgabe. Dort möchte sie vor allem die hohe Bedeutung des heilig gehaltenen Religionsschatzes zu immer lebendigerer Erkenntniß bringen, dort dazu beitragen, daß die Genossen sich immer mehr mit dem ganzen Ernste der in unserer Zeit doppelt bedeutungsvollen jüdischen Aufgabe durchdringen, dort dafür streben, daß alle Geister, alle Gemüther, alle Kräfte sich zu dem Einen großen Werke der Erhaltung und Förderung des in Haus und Schule zu pflegenden und durch die öffentlichen Institutionen des Gemeindelebens zu tragenden jüdischen Heiligthums vereinigen mögen.

    So friedlich jedoch ihre Sendung, so wenig kann sie ohne Kampf ihren Weg vollbringen. Allein schwerdtumgürtet kann heute, wie einst zur Väterzeit, auf dem schuttbedeckten, feindumlauerten Boden der Bau des Heiligthums gefördert werden. Doch nur die Kelle schützen soll das Schwerdt. Gern ruhet es in der Scheide, so lange der Kelle Arbeit unverkümmert Stein zum Steine fügen kann, so lange das Streben anderer nur des eigenen Werkes wartet ohne den Bau des väterlichen Heiligthums zu stören.

    Wo aber diesem Bau der berechtigte Boden entzogen, wo Kräfte und Mittel ihm entfremdet, wo Geister und Gemüther ihm entführt werden sollen, wo immer man diesem alten jüdischen Heiligthum Entstellung, Verdächtigung, Angriff in den Weg zu schleudern versucht, da darf das Schwerdt nicht ruhen, da muß die Rechte den Kampf der Wahrheit und des Rechts vollbringen, während die Linke das Werk des Friedens übt.

    Belehrung zur Erkenntnis und richtigen Würdigung der Institutionen des Judenthums und seiner Anforderungen einerseits, prüfender Einblick in die wirkliche Lösung dieser jüdischen Aufgabe in der Gegenwart zur Erkenntnis vorhandener Mängel und ihrer Abhülfe andrerseits, das sind die beiden Hauptelemente, denen die Blätter dieser Zeitschrift bestimmt sind.

    Dieser Bestimmung gemäß soll alles darin Gegebene den Stempel redlicher Forschung und fachkundiger Wissenschaftlichkeit tragen, allein nur die Resultate der Forschung, die Früchte des wissenschaftlichen Gedankens für’s Leben in möglichst ansprechender Form dem gebildeten Leserkreise bringen.

    Belehrende Aufsätze über die wichtigsten Institutionen des Judenthums.

    Schilderung des jüdischen Lebens auf dem Boden dieser Institutionen und Karakterbilder von Personen und Zuständen der jüdischen Vergangenheit.

    Geist jüdischer Welt- und Lebens-Anschauung aus Thnach und Midrasch.

    Kritische Würdigung der für den gebildeten Leserkreis berechneten Erscheinungen der neueren jüdischen Literatur.

    Correspondenzen, Berichte, Besprechungen aus dem jüdischen Gemeinde- und Schulwesen.

    Dies sind die Rubriken, in welche sich der Stoff dieser Zeitschrift etwa vertheilt, und sind uns entsprechende Einsendungen freundlich willkommen.[...]

    Wir glauben mit der Herausgabe dieser Blätter einem in vielen Kreisen gefühlten Bedürfniß zu begegnen, wir hoffen damit ein Werk zu beginnen, das ein Werkzeug zu manchem Heil und Segen werden kann. Allein, nächst dem göttlichen Beistande, bedürfen wir zur Verwirklichung dieses Glaubens, zur Erfüllung dieser Hoffnung, des thätigsten Beistandes und der regsten Theilnahme, - und legen daher die Zukunft dieser Zeitschrift vertrauensvoll in die Hände aller Derer, die sich mit dem von ihr angestrebten Ziele befreundet zusammen finden.

    Frankfurt a. M. im September 1854.“

    Warnung:

    Als Nachfolgezeitschrift gilt der ab 1860 im wöchentlichen Rhythmus bis Spätherbst 1938 erscheinende„Der Israelit“. Diese Zeitschrift war von Anfang an von bedeutend geringerer Qualität.

    Begründer war Rabbiner und Schriftsteller Dr. Marcus LEHMAN (1831-1890). In 1870 fusionierten „JESCHURUN“ und „Der Israelit“. Ab 1871 initiierte Dr. Marcus LEHMAN eine hebräische, 1873 eine jiddische Parallelausgabe des Blattes, das dadurch auch über die Grenzen des deutschsprachigen Raums hinaus wahrgenommen werden konnte. Nach dem Tod Lehmanns 1890 übernahm sein Sohn Oscar Lehmann (1858-1928) die Leitung der Zeitschrift.

     

    Nicht zu verwechseln mit die sogenannte „neue Folge“ der Monatschrift „Jeschurun“. Letztere wurde zwischen 1914 und 1930 herausgegeben von Dr. Josef WOHLGEMUTH.  Nur der Titel nach „Jeschurun“, strotzte diese Zeitschrift von Unaufrichtigkeit und war, gleich die späteren Folgen des „Israelit“, ein trojanisches Pferd des Zionismus in die Reihen der deutschen Thoratreuen Reihen war. 

     

    Diese Zeitschriften sind im Internetarchiv jüdischer Periodika zugänglich: Compact Memory www.compactmemory.de/index

      

    Die wirkliche Nachtfolgezeitschrift bildeten die Jüdischen Monatshefte (1913-1920) herausgegeben von Rabbiner P. KOHN  (1867-1942) Ansbach und Rabbiner Dr. Salomon BREUER (1850-1926) Zur Zeit (noch) nicht zugänglich im Internet.  Hoffentlich, mit Gottes Hilfe, in nächster Zukunft

    30-05-2010 om 12:55 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A BROOKLYN YID COMMENTS THE FACTS AND FIGURES
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    Wozner and Karelitz

     NOTICE OF COURSE THAT THEIR CONDEMNATION OF THE HEFKERUS DOES NOT INCLUDE ANY CONDEMNATION OF THE ZIONISTS, EVEN ON THE ISSUE OF GRAVES AT ALL. SO HOW COULD ONE EXPECT ANY HADROCHA FROM ANY RABBIS ANYWHERE BEZMANENU WITH THESE KINDS OF PEOPLE??  WOZNER AND KARELITZ ARE NOT FROM THE "MOETSES" OF THE AGUDAH. THEY PRETEND TO BE "PARVE"!!!
    REMEMBER THAT TUVIA WEISS AND MOSHE SHTERNBUCH, ETC. ARE VERY GOOD FRIENDS OF WOZNER, KARELITZ, ETC. THEY ARE ALL ONE BIG JOKE.............WHETHER THEY SUPPORT THE HEFKERUS OR OPPOSE THE HEFKERUS.

    http://www.matziv.com/pictures/hafganaletter.jpg

     

    Major News from Satmar

    מודעה חשובה בשם האחים האדמו"רים טייטלבוים שליט"א ומכל הנגררים אחריהם בכל מקום בעולם עבור כסף וכבוד, כולל תומכי ההיימישע הפקרות הנחשבים כ"קנאיים" במעשי שריפה וזריקת אבנים לתקן את המדינה הארורה

    למען האמת וקדושת התורה

    אנו, האחים האדמו"רים טייטלבוים, מצהירים על הפגנה ענקית ואדירה  כי אין הציונים מיצגים את היהדות, ובהמונינו נצהיר שכבר עזבנו את דרכינו הרעה עד כה לשתוק באופן הנורא ביותר על החילול ה' הגדול של רציחת וגירוש שכינינו בני ישמע-אל על ידי האפיקורסים החופשיים, המזר"חים, והחדרים למיניהם, ימח שמם כולם, ואנו מצהירים בזה ששתיקת כל רב או מנהיג בישראל על העוולות האלה הנעשים על ידי הכיתות הציוניות הנ"ל גם הוא ייחשב לאפיקורס ורוצח, אשר דמם של מליוני  בני ישמע-אל יהיה על ראשו. על כל אחד מאנ"ש לומר בפה מלא שרצונו להחזיר את כל ארץ ישראל לעם הפאלעסטיני, ומן המיטב לבקש סיוע מהאומות לברוח מהמדינה לפי חוקי האומות לסטאטוס פליטים!!!

      http://bhol-forums.co.il/topic.asp?cat_id=4&topic_id=2792230&forum_id=16386

     

    Zionist Gezyera is now over!

     HA, HA, HA........SO THE GREAT "KANOYIM" OF THE HEIMISHE HEFKERUS CAN GO BACK AND RELAX IN THEIR BELOVED MEDINAS  HAKOFRIM UNDER THE "LEADERSHIP" OF THE FARSHTUNKENE EYDA HAREDIS.......... THE GREAT "EYDA" NOW SHOWS THAT THEY ARE THE BIG BOSS!!!!!!!!!

    http://www.bhol.co.il/news_read.asp?id=17238&cat_id=1

     Zionist Pride

     Netanyahu, yimach shmo, said in Paris at meeting of prestigious OECD conference. But this "Empire" is on its way to Hell............
    "Israxl has become a technological empire. One of the challenges we face now is developing economic ties with the Palestinians, our neighbors. Cooperation similar to that which we have with Jordan, Egypt, and who knows, maybe one day with Syria and Lebanon, would benefit us all," he said.

    28-05-2010 om 18:35 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A EHRLICH WORT FUN BROOKLYN
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    J’lem Haredim

     

     

    RABOSAY, HERST A MAYSEH!!!!!!!!!!!!!!!   A MAYSEH SOTON IN THE NAME OF "KANOYOS" (HEIMISHE HEFKERUS)........FALSHE KANAYOS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    THEY WON'T "FILL UP PRISONS" BECAUSE THEY WANT THE WORLD TO STOP THE ZIONIST STATE FROM MAKING WORLD WAR III !!!

    THEY WON'T FILL UP THE PRISONS BECAUSE THEY ARE OPPOSED TO THE ZIONIST STATE!!!!

    THEY WON'T FILL UP THE PRISONS BECAUSE THE ZIONISTS MURDER PALESTINIANS AND DESTROY THE CITIES.

    THEY WON'T FILL UP THE PRISONS TO PROTEST THE HORRIFIC CHILUL HASHEM OF THE ZIONIST STATE!!

     

    NO!!!! TUVIA WEISS'S ZIONIST BRIGADES WILL FILL UP THE PRISONS TO MAKE A TIKKUN OF THE MEDINAH!!!!!!!!  AND THEN LITZMAN AND PORUSH WILL GET THEM OUT OF PRISON THE NEXT DAY!!

     

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3894791,00.html

    Haredim riot in Bnei Brak, J'lem: We'll fill up prisons

    Hundreds block roads in capital, hurl stones, set bins on fire. In Bnei Brak, some 200 youths protest removal of ancient graves in Jaffa

    Shmulik Grossman

    Published: 

    05.26.10, 23:47 / Israel News

     

     

     

    After two days of calm – riots resume in the capital. Hundreds of haredim from Jerusalem's Mea Shearim neighborhood on Wednesday clashed with police and blocked roads, while chanting "We'll fill up prisons."

     

    The protestors blocked Shivtei Israel Street and attempted to block another road, but were pushed back by the police. Protestors also hurled stones at police officers and set garbage bins on fire. Meanwhile, riots also continued in Bnei Brak, where some 200 haredim clashed with police and blocked traffic on Hashomer Street. Police has yet to make arrests.

     

    Rioting at both locations come in response to construction work at Jaffa's Andromeda complex, where ancient Jewish tombstones are located.

     

     

    Rioting has centered in Bnei Brak in the past two days, and was mainly carried out by Shababnikim – young haredi youths that are considered "outsiders."

     

    In Jerusalem, on the other hand, there were two days of relative calm after Monday's incident in which Interior Minister Eli Yishai was stoned while one his way to offer condolences. The perpetrators were affiliated with an extremist faction called the “Sikrikim” belonging to Neturei Karta.

     

    Yoav Zitun contributed to this report

    27-05-2010 om 10:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Judicious observation from a Brooklyn Yid
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     Haredim Go Onto Har Habayis

     RABOSAY, ISN'T IT STRANGE THAT NATRUNA/NKI NEVER EXPLICITLY CONDEMN ANY ACTIONS COMMITTED BY HAREDI ZIONISTS????  THEIR SILENCE IS ESPECIALLY STRANGE BECAUSE THE MAIN CONDEMNATION OF A ZIONIST HAS TO BE AGAINST A ZIONIST WHO BY HIS CLOTHING HAS A CHAZAKA OF BEING A YID TO THE ENTIRE WORLD!!!!!!!!

    http://www.theyeshivaworld.com/news/General+News/59394/VIDEO-%26-PHOTOS:-Chareidi-Jews-Defy-Gedolei-Yisroel-%26-Ascend-Har-HaBayis.html

    26-05-2010 om 13:53 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A BROOKLYN YID WRITES THE EVIDENT TRUTH
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    Jerusalem Protests

     

    THIS WHOLE THING WILL RESULT IN A BIGGER CHILUL HASHEM

    BECAUSE

    THE ARABS WILL SEE THAT THESE "HAREDIM" ONLY CARE ABOUT BONES AND NOT EVER ABOUT PALESTINIANS BEING STARVED AND MURDERED BY THE ZIONISTS. IT WILL INCREASE THE HATRED OF THE ARABS AGAINST JEWS, WHO SHOW THEMSELVES TO BE VERY SELFISH.........

     -------------------------

    RABOSAY:

    WHEN THE ZIONISTS COMMIT SHMAD AGAINST JEWISH CHILDREN, TUVIA WEISS AND HIS BRIGADES ARE NOWHERE TO BE SEEN.

     WHEN THE ZIONISTS MURDER PALESTINIANS, TUVIA WEISS AND HIS BRIGADES ARE NOWHERE TO BE SEEN.

     WHEN THE ZIONISTS BOMB GAZA AND LEBANON, TUVIA WEISS AND HIS BRIGADES ARE NOWHERE TO BE SEEN.

     WHEN THE ZIONISTS ARE MECHALEL SHEM SHAMAYIM IN THE WORLD AND ARE MEVAZEH WORLD LEADERS, TUVIA WEISS AND HIS BRIGADES ARE NOWHERE TO BE SEEN.

     WHEN THE ZIONISTS THREATEN IRAN, TUVIA WEISS AND HIS BRIGADES ARE NOWHERE TO BE SEEN.

     WHEN THE ZIONISTS EXPEL PALESTINIANS AND DEMOLISH THEIR HOMES, TUVIA WEISS AND HIS BRIGADES ARE NOWHERE TO BE SEEN.

     DOES ANYONE BELIEVE THAT WHAT TUVIA WEISS IS DOING IS FOR HASHEM AND THE TORAH, OR FOR HIS AVODAH ZARAH OF "KECHOL HA-UMOS BEIS YISROEL" FOR A HAREDI MEDINAH?????????????

    25-05-2010 om 13:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.תמיהה עצומה וקושיא נוראה - ומי יענה? אנא להפי

    תמיהה עצומה וקושיא נוראה - ומי יענה? אנא להפיץ

     

    אין זה נכון כלל. זה מעשה פרטעסט ומחאה נגד איזה גזירה מסוימת ותו לא, בדיוק כמו איזה בחורים בכל מיני מדינות אשר מתנגדים לאיזה חוקים או גזירות, ואשר מוכנים לחזור למצבם הקודם בשלוה כאשר מתבטלת הגזירה המסוימת. לכן אין הם מוחים נגד עצם המדינה ופשעיה כלל. מדוע להגזים בתיאור הענין??

     

     הם מראים לכל העולם שאיכפת להם יותר איזה עצמות מאשר סבל ורצח מליוני בני אדם החיים כיום!! אין הם מבקשים עזרה לא מהאו"ם, לא מאומות העולם, לא מבתי משפט בינלאומיים וכו' כי הרי אין ברצונם למסור "אחיהם" הציונים. לכן העדה רצים לקבל עזרה ממאיר פורוש והאגודה!! כל זה הוא מעשה הפקרות תחת מנהיגי שקר הציוניים של העדה.  אם הם היו מאמינים במושג לא תעמוד על דם רעך היו רצים לאומות ולאיראן והערבים להיות בעזרם. אז בואו נבין היטב מה קורה כאן במעשה טירוף של תורת העדה הציונית, ומצד שני, כל מדינה בעולם היתה עושה בדיוק כמו הציונים, כמו בטיילאנד, יוון וכו' עם מהומות - כי במדינות האלה עוצרים, מכים והורגים הרבה יותר!!

    לכן העדה מנצלת איזה בחורים תמימים עבור שיטתם של "ככל האומות בית ישראל!"

    ----- Original Message -----

    Subject: תמיהה עצומה וקושיא נוראה - ומי יענה? אנא להפיץ

     

    אין לכתוב בחריפות לאחים לדעה, תמימים ונקיים הע"י, אשר אין ספק כי הקטן שבהם קטנו עבה ממתני הכותב, אולם ההכרח יאלץ ולא נוכל לחשות
    אחר שזה למעלה משבוע ימים שבני אר"י המנגדים לציונות, וב"ה רבים הם, כ"י, יוסף ה' עליהם, נלחמים הם נגד שלטון הכופר וגזירותיו המרות ובעיקר עכשיו אחר שחזרו הרשעים ככלב השב על קיאו לחפור קברי קדמונים בעיר אשקלון ובעיר יפו  -  -

    ואחב"י בארה"ק נותנים גום למכים ולחייהם למורטים, פוצעים מוחם על קדושת שמו יתברך, מוסרים נפשם כפשוטו ממש במלחמתם נגד חיה הטורפת הציונית, לא יחתו משפעת הקלגסים וצווחות הסוסים וצחצוח החרבות, רק משליכים עצמם אל עבר המלחמה הכבדה במסי"נ כדרך ישראל קדושים מאז ומעולם -

    אשריהם ואשרי חלקם! ויש לקנאת בהם על זכות זו שנפלה בחלקם, שכרם הרבה מאד עין לא ראתה.

    מובן לכל בר דעת כי הציונים שלוחי השטן אינם מתפעלים יותר מדאי מהמוחים נגדם שם, כי הלא נתונים הם בצרה ובשביה תחת שלטונם הארור, ובידם לעשות בהם ככל אשר יחפצון, ואלמלא הקב"ה עוזרם ומציל כבשה אחת בין שבעים זאבים נחשים ועקרבים או אז לא היתה תקומה לשונאיהם של ישראל ח"ו

    שלוחי השטן מכים באכזריות ואגרוף רשע את אחב"י בני ארה"ק, מענים אותם ומשליכים אותם לבית האסורים

    ורק היום יום ב' תפסו הציונים למעלה מ80 יהודים יקרים יראים ושלמים, וביניהם רבנים חשובים, זקנים ונשואי פנים, ותפסום בתפיסה ומאיימין להשאירם שם למשך זמן רב ולנהוג עמם בכל תוקף וחומרת דיניהם דיני עכו"ם, כנהוג אצל אלו כופרים הארורים

    ואעפי"כ הולכין יקרים אלו בני ארה"ק ומוסרין נפשם למען ה' ותורתו הקדושה, - רבון כל העולמים עשה למען באי באש ובמים על קידוש שמך


    וכאן נשאלת השאלה, זועקת וצווחת ברבוא רבבות קולות ובת קול - 

    איה בני חו"ל???

    מדוע, למה, מפני מה אין שומעין מהם כמעט מאומה??!!!

    הכי לא אכפת להם מדם ישראל הנשפך כמים? הכי אין נוגע להם שלטון הכופר וגזירותיו?
    הכי פטורין הם מלמחות נגד ציונים הכופרים? או שמא עליהם מוטל החיוב עוד יותר בהיותם חפשיים מעול שלטונם הכובש ולוחץ?!!

    אכן, שמענו שהיה איזה שהוא מחאה באמעריקע לפני איזה ימים, ונשתתפו שם כמה שנשתתפו, ויישר כחם, אבל איך יוכלו לשכב במנוחה כאשר אחינו עצמנו ובשרנו בארה"ק נשפך דמם כמים??

    בזמן שרבנים חשובים וישישים וזקנים מטלטלין עצמם כמה שעות בחום הקשה לערים רחוקות ומוחין ומגלגלין גופם על העפר כדי לעצור בעד המשחית הציוני לבל יכולו לבצע זממם
    איך יכולו רבנים חשובים כו' מחו"ל לישב במנוחה בביתם??

    בזמן שבני ציון היקרים המסולאים בפז, אברכי משי עוסקין בתורה ביגיעה מתוך הדחק מתגברים כארי ללחום נגד הכופרים ומקבלין בעבור זה מכות נאמנות פצע וחבורה ומכה טריה,
    איה האברכים בני חו"ל שיעשו כמעשיהם ללחום נגד הציונים הארורים במקומות מושבותם??

    בזמן שמקום מושבות החרדים לדבר ה' בארה"ק בוער וסוער בלהב אש נגד שלטון הרשע וגזירותיו, ויוצאין למחות מדי יום ביומו לא פעם ולא פעמיים
    איך לא תבער כל הגולה כמדורת אש?

    איך נפלו גבורים? איך נתקררתם כך? אייכם??
    אייכם???!!!!!!!

    בני חו"ל!! לא עוד!!
    די לשתיקתכם המבישה!!

    זכרו נא הלאו דאורייתא לא תעמוד על דם רעך!!
    דעו נא כי אין אנו רחוקים ממצב פיקוח נפש, ועל מה נחכה? עד שחלילה יארע משהו ח"ו היל"ת, אולי אז נזכור להתעורר למחות ולזעוק??

    צאו בהמון למחות ולזעוק להתריע וללחום נגד ציונים הארורים!!

    ערכו מצור על "עמביסי"ס" הציונים במקונות מגוריכם, לא תתנו להם מנוחה לרגע אחד, "עת להשליך אבנים", שברו את חלונות העמביסי וכל מוסדות הציונים באיזור מגוריכם עד שיבינו שאם יפגעו בבני א"י יפגעו החרדים בני חו"ל בהם!!

    קראו אותם על טעלעפאנע"ן, פעקסע"ס, אימעיל"ס, בהמון, כל אחד עשרות פעמים ואפי' מאה פעמים במשמע, אל תתנו להם מנוחה לרגע אחד, יבינו הציונים הארורים שאין העולם הפקר, שלא יוכלו לעשות ככל העולה על רוחם, יבינו שיש מי שלוקח עצמו לטובת אחב"י הנרדפים בא"י על ידיהם, שיש מי שעומד לימין יהדות החרדית בארה"ק, אין הם בודדים במערכה, ידעו להם רוצחים אלו שרציחותיהם הזדוניות לא יעברו בשתיקה!!

    דעו נא בני חוץ לארץ כי אם החרש תחרישו בעת הזאת - דם ישראל מידכם יבוקש!!!!

    מצו"ב תמונה - אחת מני אלפים - של בני ציון היקרים בבית משפח הטמא הציוני, היום יום ב' בהעלותך

     

    ---------------

    25-05-2010 om 13:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Ein goldrichtiger Hinweis aus Brooklyn
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    Obama at AIPAC

    Here is last year's video of Obama at AIPAC.

    http://www.vidoemo.com/yvideo.php?i=MDMzZ0NpcWuRpdXJ4Ymc&pro-israel-highlights-of-barack-obama-speech-for-aipac=

     

    This should be a response to the postings on the right side of: http://www.jewsagainstzionism.com/news/currentarticle.cfm?id=176

    24-05-2010 om 12:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.EI exclusive: Zionist falsificators on WIKIPEDIA
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    EI exclusive
    : a pro-Isra-l group's plan to rewrite history on Wikipedia
    Report, The Electronic Intifada, 21 April 2008

     

    A pro-Isra-l pressure group is orchestrating a secret, long-term campaign to infiltrate the popular online encyclopedia Wikipedia to rewrite Palestinian history, pass off crude propaganda as fact, and take over Wikipedia administrative structures to ensure these changes go either undetected or unchallenged.

    A series of emails by members and associates of the pro-Isra-l group CAMERA (Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America), provided to The Electronic Intifada (EI), indicate the group is engaged in what one activist termed a "war" on Wikipedia.

    A 13 March action alert signed by Gilead Ini, a "Senior Research Analyst" at CAMERA, calls for "volunteers who can work as 'editors' to ensure" that Israel-related articles on Wikipedia are "free of bias and error, and include necessary facts and context." However, subsequent communications indicate that the group not only wanted to keep the effort secret from the media, the public, and Wikipedia administrators, but that the material they intended to introduce included discredited claims that could smear Palestinians and Muslims and conceal Israel's true history.

    With over two million articles in English on every topic imaginable, Wikipedia has become a primary reference source for Internet users around the world and a model for collaboratively produced projects. Openness and good faith are among Wikipedia's core principles. Any person in the world can write or edit articles, but Wikipedia has strict guidelines and procedures for accountability intended to ensure quality control and prevent vandalism, plagiarism or distortion. It is because of these safeguards that articles on key elements of the Palestine-Israel conflict have generally remained well-referenced, useful and objective. The CAMERA plan detailed in the e-mails obtained by EI appears intended to circumvent these controls.

    In the past, CAMERA has gained notoriety for its tactic of accusing virtually anyone who does not toe a right-wing pro-Israel line of bias. The group has even accused editors and reporters of the Israeli daily Haaretz of being "extreme" and participating in "radical anti-Israel activity." Jeffrey Dvorkin, the former ombudsman of National Public Radio (NPR), frequently criticized by CAMERA for an alleged pro-Palestinian bias, wrote on the web publication Salon in February 2008 that "as a consequence of its campaign against NPR, CAMERA acted as the enabler for some seriously disturbed people," citing persistent telephone threats he received in the wake of CAMERA campaigns.

    Need for stealth and secrecy

    Throughout the documents EI obtained, CAMERA operatives stress the need for stealth and secrecy. In his initial action alert, Ini requests that recipients "not forward it to members of the news media." In a 17 March follow-up email sent to volunteers, Ini explains that he wants to make the orchestrated effort appear to be the work of unaffiliated individuals. Thus he advises that "There is no need to advertise the fact that we have these group discussions."

    Anticipating possible objections to CAMERA's scheme, Ini conjectures that "Anti-Israel editors will seize on anything to try to discredit people who attempt to challenge their problematic assertions, and will be all too happy to pretend, and announce, that a 'Zionist' cabal (the same one that controls the banks and Hollywood?) is trying to hijack Wikipedia."

    But stealth and misrepresentation are presented as the keys to success. Ini suggests that after volunteers sign up as editors for Wikipedia they should "avoid editing Israel-related articles for a short period of time." This strategy is intended to "avoid the appearance of being one-topic editors," thus attracting unwanted attention.

    Ini counsels that volunteers "might also want to avoid, for obvious reasons, picking a user name that marks you as pro-Israel, or that lets people know your real name." To further conceal the identity of CAMERA-organized editors, Ini warns, "don't forget to always log in before making [edits]. If you make changes while not logged in, Wikipedia will record your computer's IP address" -- a number that allows identification of the location of a computer connected to the Internet.

    A veteran Wikipedia editor, known as "Zeq," who according to the emails is colluding with CAMERA, also provided advice to CAMERA volunteers on how they could disguise their agenda. In a 20 March email often in misspelled English, Zeq writes, "You don't want to be precived [sic] as a 'CAMERA' defender' on wikipedia [sic] that is for sure." One strategy to avoid that is to "edit articles at random, make friends not enemies -- we will need them later on. This is a marathon not a sprint."

    Zeq also identifies, in a 25 March email, another Wikipedia editor, "Jayjg," whom he views as an effective and independent pro-Isra-l advocate. Zeq instructs CAMERA operatives to work with and learn from Jayjg, but not to reveal the existence of their group even to him fearing "it would place him in a bind" since "[h]e is very loyal to the wikipedia [sic] system" and might object to CAMERA's underhanded tactics.

    "Uninvolved administrators"

    The emphasis on secrecy is apparently not only to aid the undetected editing of articles, but also to facilitate CAMERA's takeover of key administrator positions in Wikipedia.

    For Zeq a key goal is to have CAMERA operatives elected as administrators -- senior editors who can override the decisions of others when controversies arise. When disputes arise about hotly contested topics, such as Israel and Palestine, often only an "uninvolved administrator" -- one who is considered neutral because he or she has not edited or written articles on the topic -- can arbitrate.

    Hence, Zeq advises in a 21 March email that "One or more of you who want to take this route should stay away from any Israel realted [sic] articles for one month until they [sic] interact in a positive way with 100 wikipedia [sic] editors who would be used later to vote you as an administrator."

    Once these CAMERA operatives have successfully infiltrated as "neutral" editors, they could then exercise their privileges to assert their own political agenda.

    In addition, Zeq suggests making deliberately provocative edits to Palestine-related articles. He hopes that editors he assumes are Palestinian will delete these changes, and then CAMERA operatives could report them to administrators so they could be sanctioned and have their editing privileges suspended.

    Passing propaganda as fact

    Gilead Ini's 17 March email provides specific advice on how to pass off pro-Israel propaganda or opinion as fact meeting Wikipedia's strict guidelines:

    "So, for example, imagine that you get rid of or modify a problematic sentence in an article alleging that 'Palestinian [sic] become suicide bombers to respond to Israel's oppressive policies.' You should, in parallel leave a comment on that article's discussion page (either after or before making the change). Avoid defending the edit by arguing that 'Israel's policies aren't 'oppression,' they are defensive. And anyway Palestinians obviously become suicide bombers for other reasons for example hate education!' Instead, describe how this sentence violates Wikipedia's policies and guidelines. One of the core principles is that assertions should adhere to a Neutral Point of View, usually abbreviated NPOV. (The opposite of NPOV is POV, or Point of View, which is basically another way of saying subjective statement, or opinion.) So it would be best to note on the discussion page that 'This sentence violates Wikipedia's NPOV policy, since the description of Israel's policies as 'oppressive' is an opinion. In addition, it is often noted by Middle East experts that one of the reasons Palestinians decide to become suicide bombers is hate education and glorification of martyrdom in Palestinian society ...'"

    In fact, there have been numerous studies debunking claims about Palestinian "hate education," or "glorification of martyrdom" causing suicide bombings (such as Dying to Win by University of Chicago political scientist Robert Pape) though this claim remains a favorite canard of pro-Israel activists seeking to distract attention from the effects of Israel's occupation and other well-documented and systematic human rights abuses in fueling violence.

    Zeq specifically names articles targeted for this kind of treatment including those on the 1948 Palestinian Exodus, Causes of the 1948 Palestinian exodus, Hamas, Hizballah, Arab citizens of Israel, anti-Zionism, al-Nakba, the Palestinian people, and the Palestinian right of return.

    Interestingly the CAMERA editors also target the article on the early Islamic period concept of Dhimmi, a protected status for non-Muslims which historically allowed Jews to thrive in Muslim-ruled lands while other Jews were being persecuted in Christian Europe. Pro-Israel activists have often tried to portray the concept of Dhimmi as akin to the Nuremberg laws in order to denigrate Muslim culture and justify ahistorical Zionist claims that Jews could never live safely in majority Muslim countries.

    Also among the emails is a discussion about how to alter the article on the massacre of Palestinian civilians in the village of Deir Yassin by Zionist militiamen on 9 April 1948. Unable to debunk the facts of the massacre outright, the CAMERA activists hunt for quotes from "reputable historians" who can cast doubt on it. Their strategy is not dissimilar from those who attempt to present evolution, or global climate change as "controversial" regardless of the weight of the scientific evidence, simply because the facts do not accord with their belief system.

    Zeq has already made extensive edits to the Wikipedia article on Rachel Corrie, the American peace activist murdered by an Israeli soldier in the occupied Gaza Strip on 16 March 2003. As a result of these and other edits Zeq has himself been a controversial figure among Wikipedia editors, suggesting his own stealth tactics may not be working.

    "We will go to war"

    Zeq, however, counsels CAMERA operatives to be patient and lie low until they build up their strength. "We will go to war after we have build our army, equiped it trained [sic]," he wrote on 9 April. "So please if you want to win this war help us build ou[r] army. let's not just rush in and achieve nothing, or abit more than nothing [sic]."

    24-05-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.LETTER FROM A EHRLICHER YID IN BROOKLYN
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    Jerusalem Protests

    THEY ONLY RUN TO MEIR PORUSH FOR HELP!!!!!!!!!!!!

     

     

    THE SO-CALLED PROTESTS OVER KVORIM IN ERETZ YISROEL IS JUST PLAIN A GAME OF HEFKERUS........IN EVERY COUNTRY PEOPLE ARE PROTESTING AGAINST THEIR GOVERNMENT: THAILAND, GREECE, ETC.

     

    WHEN THE GEZEYRAS ARE REMOVED THE HEIMISHELACH WILL BE COMFORTABLE AGAIN!! NOT LIKE WHEN THE ZIONISTS KILL AND ARREST THOUSANDS OF PALESTINIANS!!! THESE "KANAYIM" WANT A HAREDI MEDINAH!!

     

    BUT THESE "KANOYIM" DON'T GO TO THE UN, DON'T GO TO THE US, DON'T GO TO THE RED CROSS, DON'T GO TO THE AMNESTY INTERNATIONAL AND DON'T GO TO THE ARABS EVEN WHEN THEIR PEOPLE ARE BEATEN UP AND ARRESTED!!!!!

    23-05-2010 om 22:06 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A YID FROM BROOKLYN EXPRESS FRANKLY HIS OPINION
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    Ashkelon

    THIS INCREASES HATRED FOR JEWS, BECAUSE THE GOYIM WANT TO KNOW, IF THEY PROTEST ABOUT THE GRAVES IN ASHKELON, WHY DON'T THEY PROTEST ABOUT THE THOUSANDS OF LIVE PALESTINIANS IN GAZA WHO WERE THROWN OUT OF ASHKELON IN 1948??!!!

    MAMESH A CHILUL HASHEM! AND THEY SAY IT IS A "MAMAD KIDDUSH HASHEM"......GEVALT!!!

    ----- Original Message -----

    From:

    To:

    Sent: Friday, May 21, 2010 11:24 AM

    Subject: NKI Website

     

    http://www.nkusa.org/activities/Demonstrations/20100517.cfm

     

    1) Why does NKI try to take a "tremp" /"unterfarer"/barantchik on the back of the Satmar/Eyda sitra achra??

     

    2)  Why does NKI mislead the public to think these hundreds of demonstrators are "anti-Zionists" of NKI, when they are not, and are only against certain gezeyras of the medinah?? Why do they always think the goyim are stupid??

     

    3)Why does NKI continue to use idiotic signs that create more questions than they answer??

     

    4) If these "haredim" are so worried about the cemeteries, why don't they complain directly to the UN, the World Court, the Arab governments, Amnesty International, etc.???

     

    5) Why would  NKI join  the Satmar Gesheft to show the world that hundreds of Orthodox Jews protest about graves of unknown dead people but DO NOT PROTEST ABOUT THOUSANDS OF LIVE PEOPLE BEING MURDERED BY THE ZIONISTS?? WHY?? LEMAAN HASHEM, WHY??? IT IS A CHILUL HASHEM!!

     

    DOES ANYONE EXPECT THE GOYIM TO ACCEPT THIS KIND OF NARISHKEIT: According to the Torah, Jews are currently in exile and are not permitted to have a state of their own. Therefore, Orthodox Jews who believe in the Torah never took part in the Zionist movement and its state. This is the reason for the bitter irony that the state calling itself Jewish is run by people who deny all of Judaism's basic principles," said Rabbi Elchonon Beck, a spokesman for Neturei Karta International.

     

    Question

     

    How long will this narishkeit continue??? NKI is telling the world that THEIR GERRER FRIEND Dzialowsky and his people, and Belzers, Gerrers, Vizhnitzer, Sephardim, Litvaks and Satmar/Eydaniks who recognize the medinah are not true Jews!!!!!!    NO SEYCHEL........MAMESH NO SEYCHEL........GEVALT! GEVALT!!!!!!!!!!!!!!!!!!

     

    http://www.nkusa.org/activities/Demonstrations/20100515.cfm#

    Thus, it matters naught to us if the Zionist state be religious or secular, whether it be of the right or of the left. Whatever form it should adopt, Torah True Jewry throughout the world including in the Holy Land itself, will never recognize its existence. A large number of Jews who live in the Holy Land refuse to accept any government monies and do not participate in the electoral process, and of course reject to serve in the occupying military forces

    Throughout the world there are untold numbers of believing Jews who are horrified by the Zionists criminal and racist treatment of the PalestiniansThese Jews regard Israeli Independence Day as one of the greatest tragedies in Jewish history. Many fast and recite special prayers on that day.

    According to the Torah, Jews are currently in exile and are not permitted to have a state of their own. Therefore, Orthodox Jews who believe in the Torah never took part in the Zionist movement and its state. This is the reason for the bitter irony that the state calling itself Jewish is run by people who deny all of Judaism's basic principles," said Rabbi Elchonon Beck, a spokesman for Neturei Karta International.

     

    IF THESE SATMARER ONLY AGAINST THE GEZEYRA OF THE GRAVES, AND THE EYDA WORKS WITH MEIR PORUSH, WHY ARE THEY CALLED "ANTI-ZIONISTS"?? MANY PEOPLE IN MANY COUNTRIES OPPOSE POLICIES OF GOVERNMENTS, IN THAILAND, GREECE, IRAN, ETC. ETC. SO WHAT??

    AND WHY DOES NKI RIDE ON THE BACK OF THE ZIONIST SATMARERS?????????

    WHY????????????????????

    21-05-2010 om 19:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BROOKLYN LETTER ABOUT NETUREI KARTA "INTERNATIONAL"

    NKI Website

     

    http://www.nkusa.org/articles/20100504_RHirsch.cfm

    RABOSAY, ALTHOUGH THE RAMA SAYS IT IS PERMITTED TO BE MEGAZEM "KTZAS" IN A HESPEDTHIS AMOUNT OF LYING AND EXAGGERATION IS INTOLERABLE. ABSOLUTELY INTOLERABLE!!! GEVALT!! ALL THE VARIOUS ANNOUNCEMENTS (SEE HAEMES) MAKE HIM GREATER THAN ALL GEDOLEI YISROEL, AND THIS ONE ALSO. GEVALT! GEVALT! GEVALT!!! PLUS THE PHOTOS ARE LINKED TO A ZIONIST NEWS WEBSITE!!!!!!

    To see photos of representatives of the Palestinian Authority showing condolences to the family, click here

     

    Protest in London

    Rabosay, why the errors in fact and in English?? Why??? Lemaan Hashem why??!

    GOYIM WILL SAY: "YOU MEAN ONLY YOU TEN ARE "TORAH TRUE JEWRY" AND THE REST OF THE ORTHODOX ARE WHAT??? BUDDHISTS??

    http://www.nkusa.org/activities/Demonstrations/20100515.cfm#

    Thus, it matters naught to us if the Zionist state be religious or secular, whether it be of the right or of the left. Whatever form it should adopt, Torah True Jewry throughout the world including in the Holy Land itself, will never recognize its existence. A large number of Jews who live in the Holy Land refuse to accept any government monies and do not participate in the electoral process, and of course reject to serve in the occupying military forces

     

    BUT THEY LIVE IN HOMES WITH GOVERNMENT MORTGAGES ON LAND STOLEN

     

    FROM THE PALESTINIANS AND RECEIVE ALL THE BENEFITS OF LIVING UNDER

     

    THE ZIONISTS!!! AND WHEN THEY GET BEATEN UP THEY DON'T EVEN CONTACT

     

    THE UN!!!!!

     

    MORE EXAGGERATIONS: Throughout the world there are untold numbers of believing Jews who are horrified by the Zionists criminal and racist treatment of the PalestiniansThese Jews regard Israeli Independence Day as one of the greatest tragedies in Jewish history. Many fast and recite special prayers on that day.

    18-05-2010 om 20:20 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.THOUGHTS FROM A BROOKLYN YID 10 05 18
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Concerning: Natruna Website

     

    Orthodox Jews protest about ancient graves in Ashkelon and remain disgustingly silent about murder and shmad of thousands of living people alive today.

     

    ORTHODOX JEWS PROTEST DESTRUCTION OF ASHKELON CEMETERY BY ZIONIST GOVERNMENT

     

    http://www.jewsagainstzionism.com/news/currentarticle.cfm?id=203

    Photo

     

    Hundreds of thousands of anti-Zionist ultra-Orthodox Jews led by Tuvia Weiss in Palestine demand dismantling of Zionist State!!!!!!!

    THIS PHOTO IS IN THAILAND, AND THE WORLD SEES THAT IN EVERY MEDINAH  PEOPLE HAVE MORE "MESIRAS NEFESH" (LEHAVDIL) AGAINST THEIR GOVERNMENT, AND 37 PEOPLE KILLED AND MANY ARRESTED, SO THEY SEE THAT IN "ISRAEL" SOME CITIZENS ALSO FIGHT THEIR GOVERNMENT. BIG DEAL!

     

    WINS Radio Ad

    right bottom corner at www.jewsagainstzionism.com

    Yirmiyahu, you can tell the Katzes for me that this recent WINS ad is useless and sounds like it was made by some obscure wacko cult of people who "obey" kings and chiefs which has nothing to do with the political system in the United States of America. A shod on the GELT, the thousands of dollars spent on this.........GEVALT!

     

    AND IF THEY BELIEVE THAT JEWS SHOULD "OBEY" THE AMERICAN LEADERS DOES THAT ALSO INCLUDE "OBEYING" SUPPORTING THE ZIONIST STATE BY THE UNITED STATES????????

     

    IT'S CRAZY. THE AD SAYS NOTHING SPECIFIC, DESCRIBES NO ONE, NAMES NO ONE AND LEAVES THE LISTENER GUESSING. AND GOYIM WON'T HAVE THE SLIGHTEST UNDERSTANDING OF WHAT IT ALL MEANS.

    18-05-2010 om 16:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INFORMATION FROM BROOKLYN (2)

    Sha'ah Tovah article

    As expected the article in Shaa Tovah is depressing............pathetic.........

    Note: These attachments will expire in 30 days.

    8 file(s) attached (77.96 MB):
    View All

    17-05-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INFORMATION FROM BROOKLYN (3)

    Friends of Satmar

     Aharon and Zalman Leib already have a good relationship with Chabad. They certainly can have a good relationship with these new friends of Chabad in Sri Lanka...........

     Error! Hyperlink reference not valid. Site not available.

    www.chabad.info. It shows the link to the article in English, but there must be something wrong with their server.

    Knesset Helps Tuvia Weiss

     It's such a "relief" that the "kanoyim" have friends like this helping them in the Knesset........

     

    http://www.vosizneias.com/55795/2010/05/17/jerusalem-charedi-knesset-members-wont-attend-govt-vote-in-protest-of-removal-of-graves

     Lies of "Satmar"

     Rabosay, how many lies can you find in this poster??!! Notice they want "Bitul Hagezeyra" but of course not one word of "bitul ha-medinah"........

     

    17-05-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INFO FROM BROOKLYN
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    "Kanoy" Poppenheim Eyda "Spokesman"

     

    Important News Report - Please distribute

     

    ירושלים, פלעסטין, יום שני

    ראשי הקנאיים במערכת הקברים קורא לסיום האינטיפאדא

    ראשי הקנאיים במערכת הקברים באשדוד כבר קראו בהפתעה לסיום האינטיפאדא בראשות טאובייע אבו-ווייס, מגדולי הארגון למען מדינה חרדית. לפי השמועות קיבל שייך אבו-ווייס מכתב דחוף מטהראן ומדמשק מהנשיא אחמדינאדזאד ומיו"ר חאמאס, חאליד מעשאל, אשר הזמינו את ראשי העדה החרדית ("אל-עיידא אל-חרדייה") להצהיר נאמנותם למדינה פאלעסטינית בכל ארץ ישראל.

     

    לפי דברי שייך סאמואיל אבו-פופנהיים, אין לזלזל בזכות קיומה של המדינה היהודית אל אף המחלוקת הסוררת כיום. אבו-פופנהיים השתמש בדברי רבו, שאין בתורת משה שום דעה כלל על מעשי הציונים נגד הגויים לא לכאן ולא לכאן. וכדי להוציא כל ספק על המערכה עבור הקברים, כאילו יש איזה התנגדות יסודית נגד עצם קיום ומעשי הרשע של הציונים כמו שמצפים אחמדינאדזאד ומעשאל של חאמאס, ורק נגד גזירה זו או אחרת כמו במהומות ביוון היום, או כל מדינה אחרת, הוחלט להפסיק את כל מערכת הבחורים, בתקווה שראשי המדינה יטיבו במעשיהם ויחזרו לדרכם בקודש להרוג כמה שיותר ערבים ואיראנים כמה שיותר מהר, שאין זכות גדולה מזו בתורת ההיימעשע'לאך. אדרבה, אפילו על חללי הצבא הציונים עצמם היו נלחמים למען הצלת קבריהם הקדושים, אמר בכל תוקף שייך אבו-פופנהיים!!!!

    He has so much happiness of what Agudah tries to do in the Knesset. But curses out Gaza and Iran...........

     

    http://www.bhol.co.il/news_read.asp?id=17037&cat_id=1

     

    פפנהיים תוקף: ציונים, תפנו את הר הרצל!

    בטור רווי זעם, מוחה 'דובר העדה החרדית', שמואל חיים פפנהיים, על חילול הקברים באשקלון, ומאשים את כולם • "ככל שאתה יותר מרוחק מהשלטון הציוני – כך תרגיש יותר את הכאב" • הטור המלא

    הרב שמואל חיים פפנהיים
    תאריך: 17/05/2010 19:50:00

    17-05-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NEWS COMMENT LETTER FROM BROOKLYN
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    Freielach Boycott of Eyda Hechsher

     

    I HOPE THE BOYCOTT SUCCEEDS!!! BUT I SUPPOSE THE "EYDA" WILL RUN TO PROVE THEMSELVES EVEN MORE LOYAL TO THE MEDINAH!!

     

     

    The Yeshiva World Boycott Of Eida Chareidis Launched « » Frum ...

    13 May 2010 ... Boycott Of Eida Chareidis Launched.

    "In a chain letter circulating around Eretz Yisrael, a letter estimated to have reached tens or even hundreds of thousands of people, the secular community is seeking to launch a boycott of products that bear the supervision of the Eida Chareidis.

    The letter mentions a number of points found objectionable by many, including non-service in the IDF, segregated mehadrin buses, chareidi education funding from the state, and discrimination against members of the Ethiopian community to mention a few. Special mention was also given to the dispute surrounding the bones discovered at the building site of Ashkelon’s Barzilai Hospital. It appears the latter was the ‘straw that broke the camel’s back’.

    The chain email instructs those willing to support the effort to seek out the Eida logo, which appears on many products from major firms such as Telma and Osem, and to put those products back on the shelf, to simply boycott them…" Read further: www.theyeshivaworld.com/.../Boycott-Of-Eida-Chareidis-Launched.html -

    Yeshurun Comment:

    This “yeshivaworld.com” is a garbage pile, complete Zionist slander and tale bearing (Loschon HoRo und Rechilus)

    Jews and non-Jews should boycott ALL Zionist products, without silly distinction of “secular” or “religious”!

    Zionists Used New Weapons on Civilians

    May Hashem put this back on the heads of the Zionist demons as soon as possible........Amen............

     New weapons experimented in Gaza: population risks genetic ...

     - [ Vertaal deze pagina ]

    New weapons experimented in Gaza: population risks genetic mutations. PRESS RELEASE - 2010 may 11th. Toxic and carcinogenic metals, able to produce genetic ...
    www.newweapons.org/?q=node/113


    14-05-2010 om 15:27 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Nieuws en Achtergrondinfo 10 05 13
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     Judaism: What is hateful to you, do not to your fellowmen. That is the entire Law; all the rest is commentary.: Talmud, Shabbat 31:a

    "Who can protest an injustice but does not is an accomplice to the act":  The Talmud

     Islam: No one of you is a believer until he desires for his brother what which he desires for himself. Sunnah

    Pic: PALIN FRANKENBARBIE!

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN and Fox News                
    12/05/10  

     

      Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

    Click here to read this newsletter online:

    Subscribe to this feed using your newsreader
    For Headlines - http://www.html2rss.com/site/321608-Information-Clearing-House-News.xml  - For Newsletter -  http://ichnews.blogspot.com/feeds/posts/default


    Terminally Dumb People
    By William Blum If you shake your head and roll your eyes at the nonsense coming out of the Teaparty followers of Sarah "Africa is a country" Palin and other intellectual giants like Glenn Beck and Rush Limbaugh ... If you have thoughts of moving abroad after the latest silly lies and fantasies like "Obama the Marxist" and "Obama the antichrist" ... keep in mind that the right wing has long been at least as stupid and as mean-spirited.   http://www.informationclearinghouse.info/article25435.htm

    The Palin Principle - Bible trumps Constitution By Rick Ungar While the religious right are free to vote for candidates who share their reliance on religious belief, they are not free to re-imagine the fundamentals of this country -  at least not without putting their reinvention through the rigorous process of amending, or re-writing, our Constitution.  http://www.informationclearinghouse.info/article25434.htm

     Elena Kagan and the Supreme Court
    A Barnyard Smell in Chicago, Harvard and Washington
    By James Petras Elena Kagan joins a long list of key Obama appointees who have long-standing ties to the pro-Israxl power configuration. Like Barack Obama, Elena Kagan started her legal apprenticeship with the Chicago Judge Abner Mitva, an ardent Zionist, who hailed the newly elected President Obama as "America's first Jewish President", probably his soundest judgment.
    http://www.informationclearinghouse.info/article25438.htm

     More Dollars For Israxl: Iron Dome defense system gets new backer:  Barack Obama: U.S. agrees to fund anti-missile defense system, long delayed due to budgetary difficulties, beyond regular annual defense assistance afforded to Israxl. http://snipurl.com/w7nmy

    Ahmadinejad's take on ties with US: Video "We are not afraid"

    Larijani: US terror support evident: Iran's Parliament Speaker Ali Larijani says the country is ready to provide substantial evidence of direct US backing and involvement in Pakistani terrorism.

    Israxl's Fated Bleak Future By John J. Mearsheimer No American president can pressure Israxl to change its policies toward the Palestinians. The main reason is the Israxl lobby, a powerful coalition of American Jews and Christian evangelicals that has a profound influence on U.S. Middle East policy. Continue

     

    Human Rights Watch say destruction in Gaza 'unlawful':  Israeli forces destroyed buildings that had "no military significance", a grave breach of the Fourth Geneva Conventions, the report said.
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/8680769.stm

    Israxl's tourism ministry is wiping Palestinians off the map: If Israel supports a two-state solution, it can start by redrawing official maps that ignore internationally recognized borders and major Palestinian towns.

    AIPAC: The Voice of America - Video: The Orange and the Pea : The discrepancy between the power AIPAC wields, compared to the rest of the American population, is immense, and that power benefits one nation: Israxl.
    http://www.youtube.com/watch?v=aOZZ5zGAWKE&feature=player_embedded

     
    Beyond Belief? Feeling the Hate in New York Video Report On April 25, over 1000 New York-area Jewish extremists gathered in midtown Manhattan to rally against the Barack Obama administration's call for a freeze on construction in occupied East Jerusalem and to demand unlimited rights to colonize the West Bank
    http://www.informationclearinghouse.info/article25354.htm

     

    KCNA www.kcna.co.jp

     Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     Ahmadinejad: Even war can not save Israxl: "Today, it is clear that Israxl is the most hated regime in the world... It is not useful for its masters [the West] anymore. They are in doubt now. They wonder whether to continue spending money on this regime or not," said Ahmadinejad. http://presstv.ir/detail.aspx?id=120579§ionid=351020101

     

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Iran is key to U.S. problems in Mideast: Ahmadinejad Iranian President Mahmoud Ahmadinejad warns his American counterpart that by slapping new sanctions against Iran, he will no longer be able to mend relations with the country.

    Leader urges protection of culture The Leader of the Islamic Revolution has called on authorities to prevent the publication of books which contradict Iran's religious and cultural values.

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

     

    http://azvsas.blogspot.com

     

    Beyond Satire - Israxl Expels Spain's 'Terrorist' Clown Prado!

    International Meeting to Boycott the JNF

     

    Israxl's Racist Law of Return - Not Racist Enough!

    Water Theft – Another Zionist Achievement

    Zionism is Tarnished Goods

    *Celebrations of Zionist Apartheid Will Not Go Undisturbed* From Paris to London to Scotland and San Francisco, the message is clear. No longer will Zionism be allowed to go undisturbed and unhindered. ...

     

     

    Palestine Liberation is Inseparable from the Fight Against the Arab Regimes

     

    The Complicity of Mubarak and Abbas is There for All to See.

     

       Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    13-05-2010 om 23:18 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.LETTER FROM BROOKLYN

    Zionist Dog Uses Torah


    Netanyahu turns to Bible in tussle over Jerusalem Reuters - Thursday, May 13 By Dan Williams
    http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/LDE64B137.htm


    We know where this filthy lying dog and the "rabbis" who support him are going according to the Torah - straight to hell, which is too good for these scum and animals. 
    The only thing to think about is when that filthy state is going to be nuked by someone's nuclear bomb.  I hope they drop the nuke first on the Zionist haredi rabbis!!

    New British Foreign Secretary Loyal to Zionists
    William Hague: "I'm a natural friend of Israxl"
    It sounds like this guy is willing to destroy the British economy because of his beloved Izreeal. The question is: WHY???????

    13-05-2010 om 18:50 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.FREE INFORMATION FROM A BROOKLYN YID

    On Condemned Gangster S. RUBASHKIN

    Satmar + Lubavitch = "Achdus"

     http://bhol-forums.co.il/topic.asp?cat_id=4&topic_id=2786512&forum_id=16386

     http://www.youtube.com/watch?v=Hz1LMhXTWr4&feature=related

    Book on Neturei Karta

     The cooperative work of the Eyda and a frei Zionist........

    http://2424.co.il/news_read.php?n_id=3278&cat_id=9&tmp=710

    10-05-2010 om 22:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH Komm. zu Pirkéi Owauss Kap 5, .23
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Samson Raphael HIRSCH

    Aus seinem Kommentar zur Sprüche der Väter Pirkéi Owauss

    פרק חמישי

    Kap. 5, 23: Jehuda, Sohn Thema’s sagt: Sei fest wie der Leopard, leicht wie der Adler, rasch wie der Hirsch und stark wie der Löwe, den Willen deines Vaters im Himmel zu vollbringen

    23. עז: fest wie der Leopard gegen jede Ablockung vom Guten und Verlockung zum Bösen. קל: leicht wie der Adler zum Aufschwung zu Gott über alle Widerwärtigkeiten. רץ: rasch wie der Hirsch, kein Zaudern und kein Bedenken, wo es gilt deine Pflicht zu erfüllen. גבור: stark wie der Löwe zur Überwindung aller äuβern und innern Hindernisse.

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von Samson Raphael HIRSCH 3.Auflage Verlag Kaufmann Ff/m 1921 S.511-

    09-05-2010 om 12:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A BROOKLYN YID SUGESTIONS ON "NETUREI KARTA 'INTERNATIONAL'"

    Face Of President

     

    ----- Original Message -----

    Wasting money, time and energy is called mesiras nefesh.

    Holding idiotic signs, buttons and stickers is called mesiras nefesh.

    Having a political and financial relationship with Yasser Arafat and his mafia[ABBAS] is called mesiras nefesh and pirsum.

    Running around where there is no media coverage and teaching Vayoel Moshe to goyim is mesiras nefesh and pirsum.

    Thinking and acting like a Partei is mesiras nefesh and pirsum.

    Ignoring people's suggestions because it's "kritik" is mesiras nefesh greater than Moshe Rabbenu who took advice from Yisro.

    Living in the Medinah with an American passport, relying on the "chesed" of "Jewish brother" police and IOF is mesiras nefesh and pirsum.

    Talking theory about "the Zionists" while ignoring the evils of actual practical events especially of Haredi Zionists is called pirsum and mesiras nefesh......

     

    WHAT IS YOUR DEFINITION OF "ZISTEN IN SHTUB"?? DO YOU KEEP TRACK OF WHO DOES WHAT??? A CHUTZPA MAMESH. WHAT A MENTALITY: AS LONG AS CERTAIN PEOPLE ARE RUNNING AROUND, NO ONE HAS A "RIGHT" (ACCORDING TO URIM VETUMIM TO DARE SAY A WORD!! HERST A MAYSEH!!!

    C. BL. IS WORKING VERY WELL AS MINISTER OF INFORMATION........

     

    I have another practical explanation. Only THESE people are financially independent enough to be able to spare all their time from parnasa issues to run around, and alternatively, the people they take along sometimes are young kollel kids who have plenty of opportunity to drop everything and run whenever they are called.

    In addition, the perception is if SUCH PEOPLE get themselves photographed, this is the TOTAL of askanus leshem shamayim and the "rest of us" are simply "batlanim" and wasting our time. I challenge anyone to claim that with a straight face. In this generation askanus means getting your picture taken. The thought, planning, tachlis, etc. are of no importance. You have to merely show your "oylem" you're doing something so that they will either clap and send in money or both.

    Good shabbos.

    ----- Original Message -----

     

    יא ברוך ה׳ אז עס איז דא אידן וואס טוען אין דעם 

    און פארוואס מען זעהט אלעמאל די זעלבער פנים׳ער איז זייער זייער ביטער און פשוט, ״קיינער נעמט זיך נישט אן היינט פארן כבוד פונם רבוש״ע״ יעדער איינער איז פארנומען מיט זיינער שטותים אין זיינער געטשקעס צו דינען און זעכער מאכן אויב זיין רבי׳ס פיקטשער איז דער וואך אויף די כל העולם כולו, אדער איז דא מענטשן וואס זיי האלטן יא פון מפרסם זיין נאר זיי לעבען אין א שרעקליכן דמיון אז אויב זיי גייען מיט גיין וועט מען זיי הארגענען אדער שלאגן אדער פארשעמען בקיצור גערעדט אלע אידן באהאלטן זיך היינט אין די לעכער און האבן מורא צו טוהן פאר כבוד שמים און ליידער די רבוש״ע איז א בחינה ממש ווי א ״מת מצוה״ און וואס קען מען טוהן אז עס איז ״נאר״ דא די פאר מענטשן וואס זענען גרייט צו טוהן די אלע זאכן

    איך וויל אויך זייער שטארק זעהן נאך אסאך אידן זאלן אויך מיט קומען אבער פארפאלן ס׳איז נישט דא מיט וועמען צו רעדן,,,,, 

     

     

    http://president.ir/en/?ArtID=21715

     

    דא קען מען זעהן ווי די פרעזידענט לאכט און און איז ציפרידן פון די ערליכער אידן און נישט ווי פארשידענע האבן געזיכט אדער געטראפן נאך א געלעגנהייט צו טרעפן קריטיק אויף די ערליכער מסירת נפש עסקנים פון נטורי קרתא

     באמת וואלט מען גארנישט געדארפט ענטפערן אויף די אלע זאכן, נאר פשוט אז די עולם זאל נישט זיין צומישט,

    מען האט געטענה׳ט פון די ווידיאו ווי די פרעזידענט זיצט מיט די ערליכער אידן אז ער קיקט אויס זייער זויער און אנגעצויגן,

                ״שקר גמור״.  ״שטותים״

                    די הסבר איז פשוט

    אויף דעם ווידיאו איז פונקט געוועהן אין מיט רעדן צו די פרעזידענט, אויב מען קוקט גוט אויף די פנים פון די פרעזידענט אין די ווידיאו זעהט מען קלאר ווי ער הערט זיך שטארק איין מיט א טיפן רעספעקט פאר די ערליכער אידן און ער שאקעלט מיט די קאפ אינמיטן צו ווייזן זיין מיטשטימונג,,,,,,,,,,,,,,,

     

      איי פארוואס קוקט ער אויס ערנסט???!!

    09-05-2010 om 12:56 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-05-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.PAINFUL QUESTIONS ON NKI and NATRUNA from BROOKLYN

    NK Meeting/Protest

     

    1) So what is the significance of NKI meeting Ahmadinajad again who is still considered the biggest "enemy" of the United States where these NKI people live, and when they don't ever meet with American officials??!!!

     

    2) So the world will see a small group who represent FEW PEOPLE LEMAYSE (except "hundreds of thousands of anti-Zionist Orthodox Jews") who always bring gifts to the President? So BIG DEAL. What next??

     

    3) The photos of the Budget truck covered with taped posters looks IDIOTIC and terrible. www.nkusa.org.

     

    4) The SIGNS as usual are ridiculous and raise more questions than they answer.

     

    5) R. Yisroel Dovid Weiss with his stickers and buttons, as usual, speaks only in THEORETICAL TERMS and never addresses INYONEI DEYOMA, or condemns anything specific that the Zionists do, including the haredi Zionists, yimach shmam of all Zionists.

     

    The perception is not very good. It looks like a small group of strange fanatics.  WHAT IS THE TACHLIS???WHAT IS THE TACHLIS???WHAT IS THE TACHLIS???WHAT IS THE TACHLIS???WHAT IS THE TACHLIS???WHAT IS THE TACHLIS???WHAT IS THE TACHLIS???

     

    AND OF COURSE THE BOTTOM LINE IS THAT THE NK/NATRUNA MOVEMENT DON'T CARE WHAT ANYONE THINKS ABOUT WHAT THEY DO, NO MATTER HOW USELESS, WASTEFUL OR RIDICULOUS. EVEN MOSHE RABBENU TOOK ADVICE FROM YISRO............!!!!!!!!!!!!!!

    06-05-2010 om 00:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Urgent

     

    CIA SUPERVISOR DAYTON SHAKE HANDS WITH SONS OF R. MOSHE HIRSCH!!!!!!!!!!!!!!

     

    מי יכול להרגיש את גודל הסכנה העומדת בפנינו כאשר הקנאים על ידי תמונות כאלו נראים כשותפים במאפיע של הPA, ללא שום שייכות עם יתר הקבוצות של הפאלסטינים כמו חאמאס וכו'??? בפרט שהשינאה נגד הדיקטאטורע של אבו מאזן בקרב העם הולך וגודל כאשר הם נתמכים על ידי הציונים ודייטון של ה CIA בממון ונשק.......כולם יודעים בוודאות שר' משה הירש היה מאנשי פאתאח PA בידידות בלבד באופן פרטי ותו לא.........אוי לנו מה יצמח מזה.............

    http://www.2424.co.il/news_read.php?n_id=3262&cat_id=1&tmp=527

     

    Original Message -----

    From: cbbnkuk

    Sent: Wednesday, May 05, 2010 1:06 PM

    Subject: קידוש ה' עצום ומופלא בפאלעסטין מאה שערים

     

    ב"ה הצליחו פעולות הרה"צ רבי משה הירש זצוק"ל לפייס האומות הזועמים בארה"ק מחמת מעללי הציונים ימ"ש, עד שכאשר שחל"ח עכשיו (בעווה"ר) הרגישו צורך בנפשם לבוא ולנחם האבלים.

    דבר המראה לנו בבירור (שוב ושוב) שכל זעם הערבים הוא רק נגד הציונים הכופרים הכובשים ומענים אותם, ואין להם מאומה נגד יהודים ב"ה, אדרבא, רוצין לחיות עם היהודים הנאמנים לה' ולתורתו ומקבלים גזירת הגלות, בשלום ובשלוה.

    וב"ה תושבי מאה שערים קבלום בכבוד גדול ונתקדש שם שמים

     

     

    http://www.2424.co.il/news_read.php?n_id=3262&cat_id=1&tmp=527

    06-05-2010 om 00:19 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-05-2010
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    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Zionist Mishkoltz Rebbe

     

     

    He celebrated Yom Haatzmaus and the Zionist state....................midda keneged midda!!!!!!!!! And not even in the Terror Tags added by Microsoft!!!!West Bank!!! The rest of those sheydin yehudayin better watch out!!! Ha, ha, ha, ha!!!!!!

     

    He celebrated Yom Haatzmaus and the Zionist state....................midda keneged midda!!!!!!!!! And not even in the West Bank!!! The rest of those sheydin yehudayin better watch out!!! Ha, ha, ha, ha!!!!!!

    “Admor’s Convoy Comes Under Attack with a Hail of Rocks

    May 4, 2010

    Buses carrying Mishkolitz Chassidim came under attack with a hail of rocks as it traveled near the northern Israeli Druse community of Peikin. The vehicle carrying the Rebbe Shlita was also bombarded with rocks as it passed the area as well. They were on their way back from Meron.

    A number of passengers on board the bus sustained light injuries and they received first aid on the scene. The group was brought to a local police station.

    Chossid Yosef Glantz explains that they every year, on the day after Lag B’Omer, they travel to the village, where Rav Shimon Bar Yochai’s cave is located. As they were about to leave, dozens of youths surrounded them, bombarding the vehicles with stones, rocks and very large rocks. The chassidim explained this was the first incident in the 25 years they have been visiting the cave.

    Rabbi Eliezer Berger, the Rebbe’s son explained the attack came from the right side of the bus, adding all the windows on that side of the fifth bus in the convoy were broken and a number of talmidim were injured, the daily HaMevaser reports.

    Police were summoned and chassidim report the response was quick.

    (Yechiel Spira – YWN Israxl

    05-05-2010 om 22:53 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Reb Chaim Sofer needs your help!

     

     

    בס"ד
    אלעמען זענען בעקאנט מיט דעם וואס עסקני סטמאר טוען די שליחות פון די ס"מ ארויסשלעפן תמימותדיקע אידן פון תימן זיי זאלן ליידן אין ענגלענד און אזוי ווי יעצט פארען אין דער מדינה פון  גהינום אדאנק סטמער, און אוודאי ווי ווייס מען, זי ווילן ניט פועל'ען בשום פנים זיך ארגאניזירן למען אידן וואס ווילן אנטלויפן פון דער מדינה, וואס בלייבען דארט איז א סכנת נפשות.

     

    יעצט איז געווארען א מצב ביי דעם טיירען איד ר' חיים סופר נ"י, וואס ער מוטשעט זיך יום ולילה מיט פרנסה גאר שווער, מעל ראשו, און קען זיין אז וועט מען אים ארויסווארפן פון זיין קליינע דירה מיט זיין משפחה מיט פיר קינדער, און חלילה צווינגיען אים צוריק אין דער מדינה מיט די קינדער'לאך, כאשר חובותיו עולים על ראשו. עס איז אוממעגליך ח"ו זיך מאכן ניטוויסנדיק אין אזא מצב --- און מוז מען מטכס עצה זיין אים ארויסהעלפן למען ה' מיט עצות אמיתיות וויאזוי ניט לאזן ח"ו א שלעכטע רעזולטאט. אט דאס איז א מעשה פון וואס ר' מ"בב שליטא איז שוין לאנג מחזק זיין אין "קומי צאי מתוך ההפיכה" און יעצט על כל הפחות טאן וואס איז מעגליך למען ה' בהצלת נפשות. מעג מען אפילו רופין און רעדן מיט אים דירעקט ווייל ער ווערט אלס מער צעבראכן, אים מחזק באמת אויף 44-77-208-211-0516כי מה שווה די אלע פעולות מיט אראבער איוף שווערע געלטער און טירחה בשעת איז דא אזא מצב ביי אן אייגענעם?!!

    Yemenite Jews

     

    The Zionists have probably destroyed them all by now after taking them out
    of Yemen.........
    Satmar thinks they are doing them a favor, but after getting to the US or
    England many go on to the accursed State of Izreeal.

    >
    http://www.youtube.com/watch?v=MBHUAzehPZc&feature=youtube_gdata

    05-05-2010 om 18:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-05-2010
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Aus seinem Kommentar zur  Sprüche der Väter  Pirkéi Owauss

     

    פרק רביעי

     

    Kap. 4,14:  Rabbi Jochanan Hassandlor sagt: Jede Vereinigung aus reinen Beweggründen zu reinen Zwecken gelangt endlich zu Bestand; die aber nicht reine Beweggründe zu reinen Zwecken hat, hat schließlich keinen Bestand.

     

    14. לשם שמים ist der Ausdruck für jedes Streben, welches das Gute um des Guten willen, ohne jede unlautere Nebenansicht zum Ziele hat. Jeder Verein, der zu gutem Zwecke ohne unlautere Nebenansicht zusammentritt, trägt, wie Abarbanell zu dieser Mischna bemerkt, eben durch diese gemeinsame Huldigung des einen guten Zweckes schon von selbst den Grund des Bestandes in sich, indem sich diesem gemeinsamen Ziele jedes Sonderinteresse unterordnet. Unlautere Beweggründe führen aber sehr bald die Vereinsglieder zu einem Wettkampf um Sonderinteressen, der den Keim zu einer früher oder später unausbleiblich eintretenden Auflösung in sich trägt.

     

    Jissroéls Gebete übersetzt und erläutert von  Samson Raphael HIRSCH  3.Auflage Verlag Kaufmann Ff/m 1921  S.484-485

    02-05-2010 om 13:15 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-04-2010
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    Zionist "Jewish" Senator Schumer: Palestinians DESERVE to suffer

     

    Yimach shmo vezichro..............

     

    http://mondoweiss.net/2010/04/israels-guardian-sen-schumer-says-gazans-are-suffering-but-they-deserve-it.html?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+feedburner%2FWDBc+%28Mondoweiss%29

    30-04-2010 om 17:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-04-2010
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    Reform "Rabbis" Condemn Zionist Brutality in Gaza

     

    Anybody find a "haredi" list of rabbis condemning Zionist brutality?????? NEVER!!!  Oy lanu she-kach ala bezmaneynu, that mufkarim Reform "rabbis" have more Jewish seychel than stupid selfish people who learn Torah.........GEVALT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Rabbis Condemn Israxl for War Crimes Committed in Gaza: Open Letter to Judge Goldstone
    Global Research, April 26, 2010
    Jewish Fast for Gaza - 2010-04-21

    Dear Judge Goldstone,
    As rabbis from diverse traditions and locations, we want to extend our warmest mazel tov to you as an elder in our community upon the Bar Mitzvah of your grandson. Bar and Bat Mitzvah is a call to conscience, a call to be responsible for the welfare of others, a call to fulfill the covenant of peace and justice articulated in our tradition.
    As rabbis, we note the religious implications of the Report you authored. We are reminded of Shimon Ben Gamliel’s quote, “The world stands on three things: justice, truth, and peace as it says ‘Execute the judgment of truth, and justice and peace will be established in your gates’ (Zaccariah 8:16).” We affirm the truth of the report that bears your name.
    We are deeply saddened by the controversy around the report. We affirm your findings and believe you set up an impeccable standard that presents strong evidence that during the war in Gaza Israxl engaged in war crimes that revealed a pattern of continuous and systematic assault against Palestinian people and land that has very little to do with Israel’s claim of security. Your report made clear the intentional targeting of civilian infrastructures such as hospitals, schools, agricultural properties, water and sewage treatment centers and civilians themselves with deadly weapons that are illegal when used in civilian centers.
    This is the ugly truth that is so hard for many Jewish people to face. Anyone who spends a day in Palestinian territories sees this truth immediately.
    Judge Goldstone, we want to offer you our deepest thanks for upholding the principles of justice, compassion and truth that are the heart of Jewish religion and without which our claims to Jewishness are empty of meaning. We regret that your findings have led to controversy and caused you not to feel welcome at your own grandson’s Bar Mitzvah. We believe your report is a clarion call to Israxl and the Jewish people to awaken from the slumber of denial and return to the path of peace.
    This letter is endorsed by Taanit Tzedek- Jewish Fast for Gaza , Shomer Shalom Institute for Jewish Nonviolence, Tikkun and the Shalom Center.
    Rabbi Lynn Gottlieb, Shomer Shalom Network for Jewish Nonviolence
    Rabbi Brant Rosen, Taanit Tzedek –Jewish Fast for Gaza
    Rabbi Brian Walt, Taanit Tzedek –Jewish Fast for Gaza
    Rabbi Haim Beliak, Rabbi Michael Lerner, Tikkun Community
    Rabbi Arthur Waskow, The Shalom Center
    Rabbi Rebecca Alpert, Rabbi Phyllis Berman, Rabbi Michael Feinberg, Rabbi Zev-Hayyim Feyer
    Rabbi Margaret Holub, Rabbi Shai Gluskin, Rabbi Douglas Krantz, Rabbi Eyal Levinson,
    Rabbi Mordecai Liebling, Rabbi David Mivasair, Rabbi David Shneyer, Rabbi Laurie Zimmerman
    Rabbi Gershon Steinberg-Caudill, Rabbi Erin Hirsh, ,Rabbi Michael Rothbaum, Rabbi Benjamin Barnett
    Rabbi Julie Greenberg, Rabbi Linda Holtzman, Rabbi Ayelet S.Cohen, Rabbi Jeffrey Marker
    Rabbi Nina H.Mandel, Rabbi Victor Reinstein, Rabbi Everett Gendler, Rabbi Meryl M. Crean
    Rabbi Sheila Weinberg, Rabbi Pamela Frydman Baugh, Rabbi Lewis Weiss, Rabbi Shaul Magid
    Rabbi Stephen Booth-Nadav, Rabbi Phillip Bentley, Rabbi Anna Boswell-Levy
    Rabbi Chava Bahle
    This letter is supported by Taanit Tzedek- Jewish Fast for Gaza , Shomer Shalom Institute for Jewish Nonviolence, Tikkun and the Shalom Center.
    If you are a rabbi and would like to add your name to this statement, send an e-mail to Rabbi Lynn Gottlieb (rabbilynn at earthlink dot net).”

    27-04-2010 om 21:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    More Zionist Baloney from Satmar

     http://www.theyeshivaworld.com/video_viewer.php?clip=ew60GTiq_ZE&player=y

     

    UNLIKE NKI I AM THANKFUL TO HASHEM THAT I DIDN'T GO THERE, AND EVEN MORE THANKFUL THAT THIS PHONEY SATMAR-NATRUNA NARISHKEIT GETS NO COVERAGE..........

     

    THEY ARE GLAD THE ZIONISTS KILL ARABS BECAUSE THE TORAH HAS NO OPINION ON THE CRIMES OF THE ZIONISTS, WHICH ITSELF IS A CHILUL HASHEM.(SHTIKE KE-HODAA).

     

    ALL GOYIM SEE IS THIS STRANGE GROUP OF PEOPLE WITH AN OBSCURE THEOLOGY THAT THE MAJORITY OF JEWS DON'T AGREE WITH....... 

    PEOPLE WHO OPPOSE GOVERNMENT POLICIES ARE ALSO LOYAL TO THE UNITED STATES. WHY ARE THESE ASKONIM SO OBSESSED ABOUT LOYALTY?!!

     LECHOYRA ACCORDING TO THIS SATMAR "LOGIC" IF YOU OPPOSE AMERICAN SUPPORTING THE MEDINAH YOU ARE NOT LOYAL TO THE UNITED STATES.

    HERE GOES MORE WASTED SATMAR NATRUNA MONEY TO TELL PEOPLE THINGS THEY DO NOT UNDERSTAND AND TO IGNORE THINGS THAT THEY DO UNDERSTAND BECAUSE SATMAR TEACHES THAT THE TORAH HAS NO OPINION ABOUT IT......

     http://www.jewsagainstzionism.com/news/currentarticle.cfm?id=201

    This unprecedented level of anti-government rhetoric in the Zionist community is dangerous and demands our response. True Torah Jews Against Zionism is currently working on both newspaper and radio ads to publicize the views of American Orthodox Jewry against Zionism, as well as our loyalty to America.

    27-04-2010 om 21:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-04-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.VOICE OF AMERICA
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    Voice of America

    Iranischer Außenminister in Wien

    Von Werner Pirker Junge Welt 26 04 2010

    Washington zeigte sich »bestürzt« über den österreichischen Alleingang. Als solchen sehen die Amerikaner den Wien-Besuch des iranischen Außenministers Manucher Mottaki am gestrigen Sonntag. Daran läßt sich ermessen, wie groß der außenpolitische Spielraum ist, den die USA Österreich zugestehen. Nur zur Erinnerung: Die Republik Österreich hat 1955 ihre immerwährende Neutralität erklärt. Offiziell gilt das bis heute.

    Und weil das inoffiziell seit dem Beitritt zur EU nicht mehr gilt, ist Außenminister Michael Spindleg- ger bemüht, jeglichen Verdacht mangelnder österreichischer Bündnistreue zu zerstreuen. Alle Partner im Sicherheitsrat, dessen nicht ständiges Mitglied Österreich zur Zeit ist, seien im voraus informiert worden, somit auch die USA. Er habe sich mit seinen EU-Kollegen und der Außenbeauftragten Catherine Ashton beraten. »Da sind wir der gleichen Auffassung: Natürlich muß man reden.«

    In Washington, und wie man hört, auch in Berlin und London, ist man freilich anderer Meinung. Es sollen nämlich möglichst schnell neue UN-Sanktionen gegen den Iran beschlossen werden. Die Verhandlungen der fünf Vetomächte im Sicherheitsrat und Deutschlands sei- en in eine entscheidende Phase ein- getreten, verlautet es aus dem State Department. Da käme das Treffen zwischen Spindlegger und Mottaki genau zum falschen Zeitpunkt. Soll heißen: Sanktionen statt Verhandlungen. Die Zusage aus Teheran, eine neue Urananreicherungsanlage in Natans von Kontrolleuren der Internationalen Atomenergiekommission (IAEA) inspizieren zu lassen, kam offenbar auch zur falschen Zeit. Genau das war aber Gegenstand eines Treffens zwischen Mottaki und IAEA-Generalsekretär Yukiya Amano am Sonntag in Wien.

    Die Zeiten, als Österreich eine auf Friedenssicherung gerichtete Politik der aktiven Neutralität betrieb, wie das vor allem in der Regierungszeit von Bruno Kreisky der Fall war, sind ohnedies längst vorbei. Kreisky wäre es nie auch nur in den Sinn gekommen, die Amerikaner oder Israelis um Erlaubnis zu fragen, wenn er sich mit Yasser Arafat oder Muammar Ghaddafi treffen wollte.

    Als »Voice of America« in Wien fungieren die Israelitische Kultusgemeinde und das Kriegstreiber-Bündnis »Stop the Bomb« – gemeint ist die iranische. Die von Antinationalen dominierte Gruppe, der auch der frühere KPÖ- Vorsitzende Walter Baier und die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek angehören, demonstrierte am Sonntag gegen eine »Hofierung« des »Antisemitenregimes« in Teheran – an einem Tag, an dem wegen der Bundespräsidentenwahl ein allgemeines Demonstrations- und Kundgebungsverbot herrschte, was für die prozionistische pressure group aber offenbar nicht zu gelten scheint. Auf einer »Stop the bomb«- Veranstaltung war vor einem Jahr vom israelischen Historiker Benny Morris gefordert worden, die Bombe in Bewegung zu setzen – in einem atomaren Präventivschlag Israxls gegen den Iran.

    26-04-2010 om 23:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BROOKLYN CORRESPONDENCE

    Shomrei Emuneh Zionist Shaygetz

     

    Yimach Shmo this stupid Zionist Roshe..........And never a word from the askonim of the "kanoyim"..................

     

    Shomrei Emunim Rebbe Speaks About Iceland Volcano & The Internet

    April 25, 2010

    The volcanic cloud that brought much of the world’s air traffic to a standstill last week is a “sign from Hashem”, stated the Shomrei Emunim Rebbe Shlita, as quoted in the weekly BaKehilla newspaper.

    The Rebbe stated that this year, the strength of the 70 nations will wane, warning the United States, Europe and other nations that their anti-Israxl policies and demands that construction halt in Yerushalayim will have dire consequences, and the volcanic cloud “is just a warning”.

    He singled out Germany, which has established itself as an economic power, and suddenly, its ports were shut and new realities exist. The Rebbe stated that everything closed up, a “punishment from Shomayim, one that is fitting”.

    The Rebbe added that in the upcoming period, Eretz Yisraxl will require a large measure of Heavenly mercy, expressing his hope that we merit this.

    Speaking to his Chassidim on Wednesday night following kiddush levana, the Rebbe spoke of those who have Internet in their homes, warning it brings one down and it is questionable if one can do tshuva, the daily HaMevaser reported.

    After kiddush levana at his beis medrash on Sfas Emes Street in Bnei Brak, the Rebbe held a l’chaim tisch as his is tradition. The Rebbe spoke of the situation in the world today, the skies of Europe and the 70 nations, warning those who have Internet in their homes will have difficult returning to tshuva. He praised those who resist temptation and do not have Internet in their homes, stating in this merit they will be privileged to raise holy G-d fearing children.

    (Yechiel Spira – YWN Israxl)

    26-04-2010 om 21:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.LETTER FROM BROOKLYN
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    Jewish Zionist "Leaders" Attack Obama

     Obama is dedicated to the Zionist state but the "Jews" take the most hysterical, paranoid views probably because Obama is Black.  This is going to get VERY BAD for Jews in the USA, but they don't care because they ARE LOYAL TO IZREEAL FIRST!!!

    http://content.usatoday.com/communities/theoval/post/2010/04/obamaschumer-and-israxl----not-on-the-same-page/1
    Schumer said the Obama administration's criticism of Israxl -- and Prime Minister Benjamin Netanyahu -- is "counter-productive" and that officials have to strike a better balance between the Israelis and Palestinians.
    "You have to show Israxl that it's not going to be forced to do things it doesn't want to do and can't do," Schumer toldconservative radio talk show host Nachum Segal. "At the same time you have to show the Palestinians that they are not going to get their way by just sitting back and not giving in, and not recognizing that there is a state of Israxl.

    http://www.foxnews.com/politics/2010/04/01/koch-outraged-obamas-treatment-israel-housing-construction/?test=latestnews#/politics/president/ci.Koch+Outraged+By+Obama%27s+Treatment+of+Israel+Over+Housing+Construction.opinionPrint

    Koch said he believes Obama "orchestrated" what happened in Israxl.
    "What they did is they wanted to make Israel into a pariah," he said. "It's outrageous in my judgment. "Koch said he's shocked that Congress, which largely supports Israel hasn't "stood up and said to the president, 'you're wrong on this, Mr. President.'"
    No details from the reportedly tense Obama-Netanyahu meeting have been made public. The administration's precise demands on Israxl and what Israxl has offered in return have also remained under wraps.
    But that didn't stop Koch from offering his harsh assessment of the Obama administration.
    "I believe that the Obama administration is willing to throw Israel under the bus in order to please Muslim nations," Koch said.
    "We'll know when I'm right or wrong."

    http://www.worldjewishcongress.org/en/main/showNews/id/9278
    Interview - Ronald S. Lauder: “Israel has been strongly neglected”

    19 April 2010
    The following interview with World Jewish Congress President Ronald S. Lauder was published by the German news magazine 'Der Spiegel' on 19 April 2010.

    SPIEGEL: You have accused US President Barack Obama of having allowed a “dramatic deterioration” of relations with Israel. What do you mean?
    Lauder: The Obama administration is blaming Israxl for the stalling peace process, but it is in fact the Palestinians which are opposed to negotiations. Obama’s criticism of Israxl is disproportionate.
    SPIEGEL: Isn’t the Israeli government also to blame? After all, it announced the plan to expand a settlement in the eastern part of Jerusalem during US Vice President Joe Biden’s visit.
    Lauder: That was bad timing. But the Israeli government has made extraordinary concessions: it has accepted the idea of a Palestinian state, a moratorium on settlement building, and it has removed over a hundred roadblocks in the West Bank.
    SPIEGEL: And yet, that lip service to a two-state solution was only paid following pressure by Obama. As a close friend of Prime Minister Netanyahu, aren’t you biased?
    Lauder: On this, I don’t represent my friend, but Jews world-wide. I would have written the same letter if someone else were prime minister in Jerusalem. Over his attempts to engage the Muslim world Obama has strongly neglected the relationship with Israxl.
    SPIEGEL: At least he has said that a solution to the Middle East conflict was in the “national security interest” of the US.
    Lauder: His main concern should be Iran. The regime in Tehran is threatening Israxl and the entire Western world with its plans to build a nuclear bomb. That is why Obama should end his feud with Israex.

     

    http://www.theyeshivaworld.com/news/General+News/54896/Weiner-Schumer-Is-Right,-White-House-Is-Wrong-On-Israel.html

    Weiner: Schumer Is Right, White House Is Wrong On Israxl

    April 23, 2010

    Washington, DC – Today, after White House spokesperson Robert Gibbs stated “I don’t think it is a stretch to say we don’t agree with what Senator Schumer said,” which came in response to the senator’s criticism of the Administration’s position on Israxl, Rep. Anthony Weiner (D – Queens and Brooklyn) released the following statement to YWN:

    “Israxl is our closest ally in the region, yet they continue to receive more criticism than deserved and less support than is required.”

    “Instead of continuing to lash out publicly at our closest ally, the Obama Administration should be listening to what Senator Schumer says. Schumer is right, and the White House is wrong on Israxl.”

    (YWN Desk – NYC)

    26-04-2010 om 21:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Gadhafi to Arab MKs: I'm against Zionism, not Jews
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    Qadaffi: Against Zionism not Jews

     http://www.haaretz.com/hasen/spages/1165225.html


    By Jack Khoury, Haaretz Correspondent


    Libyan President Moammar Gadhafi hosted a delegation of Israeli Arabs, including lawmakers, for a dinner meeting on Sunday evening.

    During the meeting, Gadhafi stressed the importance with which he viewed the delegation's visit, and said: "We are not against Jews, but against Zionism."

    This was the first time Israeli Arab MKs have visited this state in official capacity. Members of the delegation are not traveling on Israeli passports, but using special entry permits issued by Libyan authorities.
    During their visit, the Israeli Arab delegation asked the Libyan leader to voice an initiative among Arab states to invite Israeli Arabs to visit, and to accept them as students in their various universities.

    Ghadafi responded to the request as saying that Libya would be happy to enroll Israeli Arab students in its schools.

    In a text message to Haaretz, MK Taleb Al-Sana described the meeting, which took place in a tent in the city of Surt, as "wonderful."

    In his talks with Gadhafi, Al-Sana also compared Israxl's occupation of Palestinian land to that of Italian colonialism in Libya, and said he hoped the prior would soon end as the latter did.

    The Israeli Arab MK voiced criticism of Israxl's settlement policy in the West Bank as "emptying the two-state solution of all meaning."

    In response, Gadhafi told the MKs that a "human explosion is stronger than nuclear weapons", advising them to have as many children as possible.

    The 40-member delegation to Libya included Knesset members Ahmed Tibi, Mohammed Barakeh, Chairman of the Higher Arab Monitoring Committee Mohammed
    Zidan, as well as journalists and religious leaders.

    The visit raised a storm of criticism in Israxl. MK David Rotem, who chairs the Knesset Constitution Committee, said the MKs must "decide where their loyalty lies."

    26-04-2010 om 20:54 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-04-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A Yid from Brooklyn writes us:
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    Zionist Radio Host: Kick Haredim out of Medinah

     

    I AGREE WITH HIM 1000%!!! HALEVAY!! BIMHERA BEYAMEYNU............IN THE ZECHUS OF NETUREI KARTA WHO BURN THE ZIONIST FLAG!!!

     

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3878962,00.html

    Radio host: Haredim, settlers are leeches, parasites

    Talk-show host Gabi Gazit draws fire for slamming settlers, calling for expulsion of haredim

    Kobi Nahshoni

     

     

    Radio talk-show host Gabi Gazit slammed the ultra-Orthodox community and settlers Wednesday, following two Independence Day incidents including flagburning by members of anti-Zionist sect Neturei Karta and  clashes between the IDF and residents of the Yitzhar settlement.

    During his program "Non-Stop Radio", Gazit called the Haredim "leeches," "parasites" and "worms", saying they should be sent out of the country or else kept within their own neighborhoods, disconnected from the national water and electricity grids.

    הסתה ללא הפסקה? העיתונאי גבי גזית השתלח הבוקר (יום ד') בצורה חריפה ביותר בציבור החרדי ובמתנחלים, זאת על רקע שניים מאירועי יום העצמאות –שריפת דגלי ישראל על ידי קומץ קיצוניים מ"נטורי קרתא" והעימותים בין תושבי יצהר לחיילי צה"ל. בתכניתו ב"רדיו ללא הפסקה" כינה גזית בהכללה את החרדים "עלוקות", "פרזיטים" ו"תולעים", וקרא לגרשם לחו"ל או לרכזם בשכונות משלהם, כשהם מנותקים ממים ומחשמל. 

    22-04-2010 om 13:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONIST HYSTERIA in USA
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    ZIONAZIST HYSTERIA in USA

     

    TERRORIST TAG OFFERED BY MICROSOFT!
    Massive Anti-Obama Rally Set for Sunday in New York



    "Massive Anti-Obama Rally Set for Sunday in New York

    Iyar 7, 5770, 21 April 10 02:39

    by Hana Levi Julian

    (Israxlnationalnews.com) Thousands of Americans are preparing to protest in New York this Sunday against the Obama administration's increasing hostility towards Israxl. The event is scheduled to take place outside the Israxl Consulate on Sunday, April 25 at 1:00 p.m. EDT. A partial list of organizations who endorsed the demonstration is below.

    Beth Gilinsky, head of the Jewish Action Alliance that is sponsoring the event, said, "We are outraged that President [Barack] Obama is scapegoating Israxl and wants to expel Jews from their homes in Jerusalem. President Obama and Secretary Hillary Clinton show more anger about a Jewish family building a home in Jerusalem than Iran building a nuclear bomb," she added.

    Gilinsky was referring to the brouhaha that ensued following a mis-timed announcement that the fourth stage of a seven-year plan for a housing project in the Ramat Shlomo neighborhood of Jerusalem had been approved by Israel's Interior Ministry.

    The announcement, made during a visit to the region by Vice President Joe Biden, led to weeks of recriminations and condemnations by U.S. officials, beginning with an immediate, harsh condemnation from Biden himself. Less than 24 hours after he left the country, Secretary of State Hillary Clinton called Prime Minister Binyamin Netanyahu to scold him for having embarrassed the vice president and the Obama administration, and delivered a list of concessions and demands Israxl was expected to fulfill in response. Other Obama officials followed with statements of criticism of their own.

    Not one U.S. official at the time made mention of the formal government ceremony held by the Palestinian Authority during Biden's visit -- the naming of a public square in Ramallah to honor Dalah Mughrabi, the terrorist who led an attack that came to be known as the Coastal Road Massacre. In 1978, Mughrabi and her band of terrorists hijacked a tour bus on the coastal highway, murdering 37 innocent civilians and wounding 71 others, including more than a dozen children.

    On the night that PA officials gathered to honor Mughrabi, Biden was delivering a speech at Tel Aviv University in which he repeated his condemnation of Israel for proceeding with the three-year-old housing project in a part of the nation's capital restored to Jerusalem during the 1967 Six-Day War, and thus not recognized by the U.S. government. American officials followed up a day later, when Biden had left the country, with more harsh criticism of Prime Minister Binyamin Netanyahu and his government.

    “Vast segments of the Jewish community will not tolerate the president's continuing attacks on Israxl. Grassroots Jewry will not be silent,” Gilinsky vowed. A long list of Jewish organizations as well as a number of Christian and other non-Jewish groups have signed on to the event as well.

    The demonstration will also feature a taped statement by former New York City mayor Ed Koch, a strong supporter of Obama's presidential campaign. Koch recently expressed his shock and disappointment with the increasing anti-Israxl views expressed by the president and the increasing hostility of his administration towards the Jewish State.

    Among the organizations who have officially endorsed the upcoming rally are:

    AISH Center, Americans for a Safe Israxl, Artists 4 Israxl, Children of Jewish Holocaust Survivors, Christians and Jews United for Israxl, Coalition for Israxl

    Crown Heights Women for the Security and Integrity of Israxl, Dr. Joseph Frager, Jerusalem Reclamation Project, NY Assemblyman Dov Hikind, IsraxlAlive

    Israxl Day Concert in the Park, Jewish Political Education Foundation, Dr. Michael Ledeen, Center for Defense of Democracies, Unity Coalition for Israxl

    Dr. Herbert London, The Hudson Institute, AMCHA, Coalition for Jewish Concerns, Stand With Us, Endowment for Middle East Truth

    World Committee for the Land of Israxl, Zionist Organization of America, Z Street

     

    22-04-2010 om 11:06 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-04-2010
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    Welche »Einheitsfront«?

    Die Führungsmächte des Westens erklären ausdauernd, die „internationale Gemeinschaft“ stehe zusammen gegen Iran – eine Behauptung, die der Propaganda dient

    Von Knut Mellenthin  Junge Welt 20.April 10

     

    Die Teheraner Abrüstungskonferenz am Wochenende unter dem Motto »Atomenergie für alle, Atomwaffen für niemand!« hat der westlichen Holzhammerpropaganda von der geschlossenen internationalen Einheitsfront gegen Iran weitere Risse zugefügt. Unter den Teilnehmern aus über 60 Ländern, darunter zahlreiche Minister, stellvertretende Minister und Staatssekretäre, überwog eindeutig die Kritik an der Anwendung »doppelter Standards« durch USA und EU.

    Vor allem von den anwesenden Regierungsvertretern aus Irak, Libanon, Syrien, der Türkei und von der arabischen Halbinsel wurde die Forderung erhoben, daß Israxl dem Atomwaffensperrvertrag beitreten, seine Atomanlagen für internationale Kontrollen öffnen und sein Arsenal an Nuklearwaffen abrüsten muß. Konsens war außerdem unter den Konferenzteilnehmern, daß der Streit um das zivile Atomprogramm Irans durch Diplomatie und Verhandlungen, ohne Androhung oder gar Anwendung von Gewalt, gelöst werden muß.

    Indessen heizen die westlichen Mainstream-Medien mit Schlagzeilen wie »Die Welt macht Front gegen Iran« (Leipziger Volkszeitung, 14. April) ebenso permanent wie wahrheitswidrig die Stimmung an. Deutsche Journalisten sprechen von der »internationalen Staatengemeinschaft«, wenn sie in Wirklichkeit lediglich die USA, Israxl und die Hauptmächte der EU meinen. Die amerikanische Pro-Israxl-Lobby AIPAC behauptete dieser Tage sogar, auf Barack Obamas Atomgipfel habe »die gesamte internationale Gemeinschaft klargemacht, daß die Menschheit keiner dringenderen Aufgabe gegenübersteht, als einen atomar bewaffneten Iran zu verhindern«. Man muß schlußfolgern: Je extremer die »Handlungsoptionen« sind, die einige Staaten und Gruppen gegen Iran befürworten und vorbereiten, umso angestrengter und verlogener sind ihre Bemühungen, ihr spezielles aggressives Anliegen als ein von der gesamten Welt geteiltes auszugeben.

    In diesem Zusammenhang ist auch eine hochinteressante Klarstellung zu sehen, die sich US-Kriegsminister Robert Gates in der vorigen Woche während eines Besuchs in Peru entlocken ließ: Die Bedeutung der von seiner Regierung angestrebten neuen UN-Resolution gegen Iran – es wäre mittlerweile schon die vierte – bestehe »weniger in ihrem konkreten Inhalt als in der Isolierung Irans durch den Rest der Welt«. Oder, genauer gesagt: in der publizistischen Produzierung des falschen Eindrucks, Iran sei isoliert.

    Die Fiktion einer weltweiten Einigkeit, die durch die Beschlüsse des UN-Sicherheitsrats vorgegaukelt werden soll, dient als Ersatz für die fehlende völkerrechtliche Legitimation der an Iran gerichteten Forderungen. Zugleich soll der ständig beschworene »Schulterschluß der internationalen Gemeinschaft« davon ablenken, daß die westlichen Behauptungen über ein iranisches Streben nach Atomwaffen ohne beweiskräftige Substanz sind. Tatsächlich sind sie noch dünner als seinerzeit die Lügen über Iraks Massenvernichtungswaffen, von denen nach der militärischen Besetzung des Landes 2003 nichts mehr übrigblieb. Aber, so wollen Politiker und Medien dem westlichen Publikum weismachen, wenn »die Welt« sich doch einig ist, daß Iran Atomwaffen baut, muß schließlich etwas dran sein.

    Jedoch ist schon die Grundvoraussetzung dieser Propagandathese falsch. Weder Rußland noch China, um bei den ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats zu beginnen, machen sich die unbewiesene Behauptung eines heimlichen iranischen Nuklearwaffenprogramms zu eigen. Im Gegenteil: Sowohl russische als auch chinesische Politiker haben wiederholt klargestellt, daß es für diese Unterstellung keine Anhaltspunkte gibt. Folglich betrachten sie den ganzen Konflikt auch nicht mit jenem hysterischen Alarmismus, den insbesondere die USA und Israxl zur Schau tragen. Rußland und China sind außerdem keineswegs Befürworter von Sanktionen, auch wenn sie im Falle Irans aus vielfältigen und unterschiedlichen taktischen Gründen mehrere Sicherheitsratsresolutionen mitgetragen haben.

    Über die Logik des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew, der in einer einzigen Rede verkündet, Sanktionen seien generell nutzlos, aber manchmal notwendig, mag man verständnislos den Kopf schütteln. Aber ganz sicher ist er, anders als seine US-amerikanischen und europäischen Kollegen, nicht gerade ein Vorkämpfer für »lähmende Strafmaßnahmen« gegen Iran. Im Gegenteil hat er, ebenso wie die Chinesen, solche Sanktionen, die in erster Linie die Bevölkerung treffen würden, bisher ausdrücklich abgelehnt.

    Im Falle Chinas kommt hinzu, daß dieses Land bis heute selbst Opfer westlicher Sanktionen ist. Das nach den Pekinger Unruhen 1989 von den USA und Westeuropa verhängte Waffenembargo ist immer noch in Kraft, und es schließt auch einige zivile Hochtechnologiegüter ein. China hat also, abgesehen von seinen engen wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran, auch sehr viel weiterreichende Gründe, Sanktionen nicht nur mit Skepsis, sondern prinzipiell ablehnend zu betrachten.

    Daß Iran keineswegs isoliert ist, kommt vor allem in den Stellungnahmen der Staatengruppe der Bündnisfreien, abgekürzt NAM (Non-Aligned Movement), zum Ausdruck. 118 Länder, also die Mehrheit der 192 Mitglieder der Vereinten Nationen, gehörten diesem regelmäßig tagenden Block an. Das NAM unterstützt Irans Recht auf friedliche Nutzung der Atomenergie, fordert eine Konfliktlösung mit friedlichen Mitteln und tritt für eine atomwaffenfreie Zone im gesamten Nahen Osten ein. Einzige Nuklearmacht der Region ist Israxl. Diese Tatsache wird durch die Hetzkampagne gegen Iran immer mehr zum Diskussionsthema.

    20-04-2010 om 12:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-04-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Raw Salomon BREUER gegen den religiösen Zionismus
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    Raw Salomon BREUER zts’l

    (Auszug aus einer Predigt am Schabbess Schelach Lecho)

    „...Diese בכיה של חנם, diese Träne ohnmächtiger Schwäche ist es, die auch in unserer Gegenwart Brüder, die sich zu den Gesetztreuen zählen, zu schweren Verirrungen führt.ונהי בעינינו כחגבים Man hatte nicht den Mut, im Vertrauen auf Gottes Beistand Gottes heilige Sache in Reinheit und Selbständigkeit zu vertreten und seinem heiligen Willen im Gemeindeleben den von Gott geforderten Herrscherthron einzuräumen, glaubte vielmehr nur im Anschluß an Andersgesinnte, ja im Anschluß an Gottes heilige Thora verleugnende Reformgemeinden Gottes heilige Thora retten zu können! Aber mehr als die radikalste Reform bedroht die unter dem Namen Zionismus propagierte Bewegung alle jüdische Wahrheit und müßte, wenn ihr, Gott behüte, immer größerer Einfluß beschieden wäre, unser Galuth nur verlängern – und doch bringen es Jehudim über sich, unter dem Namen Misrachi sich dieser Bewegung, die die verhängnisvollste כפירה auf ihre Fahne geschrieben, anzuschließen, um unter ihrer Führung den Weg nach der Heimat zu gewinnen. – Wann wird der unselige Fluch der בכיה של חנם endlich schwinden, wenn die Wahrheit des זו הכנסת ישראל לארץ sich alle jüdischen Herzen erobert haben?

    Mit um so größerer Genugtuung begrüßen wir es daher, daß der gesetztreue Weltverband der Agudas Jissroél nunmehr entschlossen ist, der Forderung כלל שהוא צריך לפרט' ופרט שהוא צריך לכלל Rechnung zu tragen; das aber heißt: wie jede einzelne Gemeinde nicht des Anschlusses an den כלל, an die Gesamtheit entraten kann, so darf auch und vielleicht noch mehr der כלל in seiner Organisation die lebensnotwendigen Interessen der auf dem Boden der אמת stehenden Gemeinden nicht gefährden oder gar verleugnen, weil der כלל sich nur aus den Gemeinden zusammensetzt, der כלל daher die Prinzipien nicht verleugnen darf, die den Gemeinden, wenn sie wahrhaft jüdischen Gemeinden sein wollen, heilig müssen! – Wir begrüßen es daher mit aufrichtiger Freude, daß nunmehr die Agudas Jisroel unter Wahrung dieser prinzipiellen Forderungen und unter Beherzigung des וה' אתנו אל תיראו entschlossen ist, den mannigfachen Gefahren, von denen die Gegenwart erfüllt ist, mutig und voll Vertrauen in Gottes Beistand entgegenzutreten und an die Lösung der großen Aufgaben heranzugehen, die unsere heißersehnte Gëula herbeizuführen imstande sind. Heilige Pflicht eines jeden Jehudi ist es daher, einem solchen Verbande beizutreten und ihn mit aller Kraft in seinen Bestrebungen zu fördern, und wir zweifeln nicht, daß jedes treue Mitglied unserer Gemeinde unsere Aufforderung Folge leisten wird. Schwere Gefahren drohen von Verblendeten, jüdischer Wahrheit Entfremdeten unserem heiligen Lande, in dem Brüder, die sich uns und unseren heiligen Prinzipien innig verbündet fühlen, in heldenhaftem Kampfe stehen, um das heilige Land vor furchtbarer Tumoh zu schützen. Wo wäre da der wahrhafte Jude, die wahrhafte Jüdin, die solchem Kampfe tatenlos fernbliebe und für ihn nur die erbärmliche „Träne der Schwäche“ übrig haben könnte? – ........“

    ____________

    Raw Salomon BREUER zts’l (1850-1926) ‚Diwrei Schlomo’ geb. in Ungarn, Schwiegersohn von Rav S.R. HIRSCH, dessen Nachfolger als Rabbiner in Frankfurt am Main.

    Die fromme Zionisten beständigen die Herrschaft des Zionismus in Palästina-  Tragischerweise ist die Aguda ist noch ärger als die damalige Misrachi geworden - Das Schweigen der Nicht- bezw. "Anti"- Zionisten ist Mittäterschaft.

    19-04-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-04-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen. A Yid from BROOKLYN wrote us:
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    News from Loyal Zionist Tuvia Weiss

    HE IS SO BELOVED BY SATMAR AND SOME KANOYIM!!

     

    הרב וייס להורים השכולים: לא נפגין ביום הזיכרון

    מנהיג העדה החרדית, הרב יצחק טוביה וייס, התקשר במפתיע לאנשי "יד לבנים", והבהיר: לא נקיים הפגנה נגד פינוי הקברים בברזילי ביום הזיכרון לחללי צה"ל. יו"ר הארגון: "הופתענו. כנראה שגם מבחינתו מדובר בפרה קדושה" 
    קובי נחשוני


    העדה החרדית עם חללי צה"ל: מנהיג הפלג החרדי קיצוני, הרב יצחק טוביה וייס, הודיע היום (ה') להורים שכולים מארגון "יד לבנים" כי אין בכוונתו לקיים ביום שני הקרוב את הפגנת המחאה המתוכננת נגד העתקת הקברים ממתחם בית החולים ברזילי, וכי הוא מכבד את יום הזיכרון לחללי מערכות צה"ל שחל באותו היום.

     

    בשיחה עם מנכ"לית "יד לבנים", רחל לניאדו, הדגיש הרב וייס כי המחאה תצא לדרך רק לאחר יום העצמאות, זאת כדי שלא לפגוע ברגשות המשפחות השכולות ובזכר הנופלים. בנוסף הביע המנהיג החרדי צער על אי ההבנה שנגרמה מכוונת פעילי "אתרא קדישא", המזוהים עם העדה החרדית, לקיים עצרת המונים ביום שני הבא.

     

    גורם בעדה הסביר בשיחה עם ynet כי על פי המידע שברשותם צפויה הזזת הקברים להתבצע החל מאמצע השבוע הבא ולמשך חמישה ימים, ולפיכך נראה שלא יהיה צורך להפגין קודם לכן כפי שהוצע תחילה. לדבריו, המחאה בשטח תיפתח רק עם תחילת העבודות, ואז הלהבות יהיו גבוהות, עד ש"השמועות אומרות שגם הגאב"ד עצמו (הרב וייס) ייצא לאשקלון". 

     

    "כרגע אין כוונה לעשות הפגנה ביום שני", הוסיף הדובר, "זה גם לא מתאים מבחינת הזמן כי זה החגים שלהם". עוד גילה כי יו"ר "אתרא קדישא", הרב דוד שמידל, המוביל את המאבק בנושא, מצוי בימים אלה בקשר רציף ובתיאום מלא עם מנהיגי הזרם המרכזי בציבור החרדי, הרב יוסף שלום אלישיב והרב עובדיה יוסף, שבאמצעות שלוחיהם עדיין מנסים להביא לסיום הפרשה במגרש הפוליטי.

     

    פניית "יד לבנים"

    קודם לשיחת גאב"ד העדה החרדית עם נציגת "יד לבנים", קרא לו יו"ר הארגון, אלי בן שם, שלא לחלל את יום הזיכרון או לחבל

     

     באחדות העם סביבו. במכתב ששלח אל הרב וייס נכתב: "אני פונה אליך בעקבות פניות רבות של הורים שכולים הזועמים על קיום הפגנות, ומבקשך שתפעל ברגישות ותדחה את מועד ההפגנה והעצרת המתוכננת ליום הזיכרון למועד אחר".

     

    בן שם ציין כי ביום זה "כולם הופכים למשפחה אחת מלוכדת שלנגד עיניה עומדות אלפי משפחות שאיבדו את מיטב הבנים במלחמה והגנה על המולדת", וקרא למנהיג החרדי "לא לשכוח בזכות מי אנו חיים כאן בארץ ישראל". מכתב דומה שלח גם לרבנים הראשיים לישראל, בבקשה כי ידברו על ליבו של הרב וייס בעניין.

      

    יו"ר "יד לבנים" אמר הערב ל-ynet: "שיחת הטלפון מהרב טוביה וייס באמת הפתיעה אותנו. חשבנו שדווקא מהאחרים נקבל תגובה, אבל מתברר שגם אצלו יום הזיכרון הוא פרה קדושה. הוא סיפר שקיבל את המכתב ושהוא מעריך אותנו ומכבד את הנופלים, ואין לו שום כוונה לפגוע בזכרם".

     

     

    Source: Zionist

    http://www.ynetnews.com

    16-04-2010 om 19:25 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.From BROOKLYN with love:
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    Droshe of R MB Beck

     Can anyone explain to me how R. Moshe Ber Beck measures "hatzlocha" and "toeles"  of the peulas of NKI as he discussed in his drosha that is on the telephone of Mekadesh Shem Shamayim?

     

    What is the CRITERIA and MEASUREMENT for evaluating success and benefit??

    I have a few other questions, but this is enough for now.

    I still have not seen or heard anything from anyone about the question for the Senators who wrote to Obama for the Medinah..........

    DG

    16-04-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-04-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rejoice! Sinking Zionist Ship.... A letter from Brooklyn (N.Y.)
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    Sinking Zionist Ship......

     

     

    From our Brooklyncorrespondent

     

    These shkotzim realize what every normal person realizes. The Zionist state is finished. Only the frummelach with their disgusting "rabbis" keep it alive. What a chilul hashem..............But when the medinah is finally destroyed the frummelach won't have any kinos left to cry over........

     

    In 2007, Ehud Olmert, then prime minister, declared: “If the day comes when the two-state solution collapses, and we face a South African-style struggle for equal voting rights (also for the Palestinians in the territories), then, as soon as that happens, the state of Israxl is finished.” More recently, making a similar point, Ehud Barak, Israxl’s defense minister, said “as long as between the Jordan and the sea there is only one political entity, named Israxl, it will end up being either non-Jewish or non-democratic ... If the Palestinians vote in elections, it is a bi-national state, and if they don’t, it is an apartheid state.”

    13-04-2010 om 10:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-04-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Depeche from Brooklyn: Letters to Congress now! Not Email!
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    Assistance to [Terror Tag imposed by Microsoft !!!!)Zionist State must cease immediately

    Assistance to Zionist State must cease immediately

    UNITED STATES LAW SINCE 1976 MAKES ILLEGAL ANY ASSISTANCE TO COUNTRIES WITH NUCLEAR WEAPONS WHO DO NOT OBEY RULES AND REGULATIONS AND ACCEPT NON-PROLIFERATION TREATY.

    THE US GOVERNMENT HAS VIOLATED ITS OWN LAWS BY ASSISTING ZIONIST STATE SINCE 1976.

    US FINANCIAL AND MILITARY ASSISTANCE TO ZIONIST STATE STOP  IMMEDIATELY.

     

    Since 1976, every single penny of that money has been illegal; a crime committed by the US Government against the American people. all that money the US sends to Israel is a CRIME AGAINST THE AMERICAN PEOPLE. Israel, a nuclear power with a not-so-clandestine weapons factory underneath Dimona, has never signed the Nuclear Non-Proliferation Treaty despite requests to do so from both the US and UN. The Foreign Assistance Act of 1961 was amended by the Symington Amendment (Section 669 of the FAA) in 1976. It bans U.S. economic, and military assistance, and export credits to countries that deliver or receive, acquire or transfer nuclear enrichment technology when they do not comply with IAEA regulations and inspections. This provision, as amended, is now also contained in Section 101 of the Arms Export Control Act (AECA).The Glenn Amendment (Section 670) was later adopted in 1977, and provided the same sanctions against countries that acquire or transfer nuclear reprocessing technology or explode or transfer a nuclear device. This provision, as amended, is now contained in Section 102 of the Arms Export Control Act (AECA).

     

     

    Letters to Congress Now! Not Email!

    A LETTER MUST GO OUT IN THE NAME OF "TRUE JEWISH ORGANIZATIONS" TO EVERY SENATOR (100) AND MEMBER OF  CONGRESS (435) AND PRESIDENT ASKING FOR INVESTIGATION OF THIS ISSUE, AND REQUESTING COMPLIANCE WITH US LAW TO CEASE ALL ASSISTANCE TO "STATE OF ISRAEL" NOW!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Each letter costs 40 cents. So the grand total for Natruna and NKI is 536 x .40 = $214!!!!

    MUCH CHEAPER THAN A USELESS RADIO AD OR BUSES TO NOWHERE....................

    The Foreign Assistance Act of 1961 was amended by the Symington Amendment (Section 669 of the FAA) in 1976. It bans U.S. economic, and military assistance, and export credits to countries that deliver or receive, acquire or transfer nuclear enrichment technology when they do not comply with IAEA regulations and inspections. This provision, as amended, is now also contained in Section 101 of the Arms Export Control Act (AECA).The Glenn Amendment (Section 670) was later adopted in 1977, and provided the same sanctions against countries that acquire or transfer nuclear reprocessing technology or explode or transfer a nuclear device. This provision, as amended, is now contained in Section 102 of the Arms Export Control Act (AECA).

    09-04-2010 om 15:05 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-03-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen. A YID FROM BROOKLYN WRITES US:

     Sorry for the Microsoft Terror Tag

    A Yid in Brooklyn writes us
    :


    Natruna Radio Ad

     

    Listen to this Natruna propaganda, confused and with lies. Natruna thinks the non-Jews are like the people who read the propaganda in Der Yid and Der Blatt!! WHAT A WASTE OF MONEY!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    http://www.natrina.org/wabcradioad.wav

     

    What would a non-Jew think when an ad supposedly representing "hundreds of thousands of anti-Zionist Jews" (ha, ha, ha, ha) doesn't even say ONE WORD about what's wrong with Netanyahu?!

     

    What would a non-Jew think when such an ad does not even mention the word "Palestinians" (instead, "other nations") regarding houses in Jerusalem? What's wrong with building houses!?

     

    ANOTHER RIDICULOUS MAYSE SATAN!!!!!!!!!

     

     

    Natruna Radio Ad

     

    THEY PUT THE AD ON THE MOST PRO-ZIONIST CONSERVATIVE PROGRAMS IN NY DAVKA!!!

     

    http://www.jewsagainstzionism.com/news/currentarticle.cfm?id=197

    (= www.natrunasatmarpropaganda.com/news/currentarticle.cfm?id=197)

     

    JEWS AGAINST ZIONISM AIRS AD ON WABC RADIO
    Mar 25, 2010

    On Wednesday, March 24, Jews Against Zionism ran an ad on WABC, New York's premier conservative talk radio station. The ad ran once during the Rush Limbaugh program and then again during the Mark Levin show. The following is the text of the ad:

    This message is brought to you by True Torah Jews, an international organization of hundreds of thousands of Jews who are true to Torah and Judaism.

    On the occasion of the current meeting between Prime Minister Netanyahu of the State of Israel, and President Obama, True Torah Jews would like to remind the world of the existence of large communities of anti-Zionist Orthodox Jews [the Orthodox Zionists are MUCH BIGGER!!], whom Netanyahu and his state cannot claim to represent. [why not??]

    Our disapproval of Netanyahu is compounded by the fact that he insists on building new housing developments in East Jerusalem, angering the United States and the other nations of the world. [Palestinians? What are Palestinians? Satmar never heard of Palestinians!] The Torah commands Jews to be respectful to the leaders of their country and to all world leaders. And the Torah commands Jews to live in peace with their neighbors in all countries. [AND YOUR MASKONA IS?? ARE YOU SUGGESTING AMERICAN JEWS ARE NOT LIVING IN PEACE OR RESPECTFUL??!!]

    We support President Barack Obama and his dedicated administration [WHO ASKED YOU FOR YOUR OPINION?], and continually pray for his success and wellbeing. And to Netanyahu we say: You don't speak in our name! [HE NEVER SAYS HE REPRESENTS NATRUNA!]

    To find out more about the Torah opinion [WHICH INCLUDES ALSO SATMAR SPIN] on the Middle Eastern situation, visit www.TrueTorahJews.com. That’s www.TrueTorahJews.com.

     

     

     

    Who Votes for Zionist Parties?

     

    THE KANOYIM ASKANIM ALWAYS LIKE TO SAY NARISHE THINGS  "ZIONISTS DO NOT SPEAK FOR JEWS"...........

     

    SO THE WORLD WOULD ASK: WHY NOT????????

     

    WHO SUPPORTS JEWISH ZIONIST ORGANIZATIONS??  THE CHINESE????

     

    WHO VOTES FOR ZIONISTS PARTIES IN THE ZIONIST KNESSET??  THE IRISH?????????????

    26-03-2010 om 12:19 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-03-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Selbstentlarvung: Zionistische hysterische nukleare Erpressungsdrohungen
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    Israx-l – The Middle East's Mad Dog - Aims its Nuclear Warheads at Europe

    Remember all the headlines about how Iran, with its attempts to produce weapons of mass destruction, is a threat to world civilisation as we know it? Well there is no need to look very far for the real threat. Professor Martin van Creveld, whose roots lie deep in the heart of Israxl’s secret state, has made explicit what has always been the unspoken of Zionism's political and military strategists.

    Israxl has the ability to launch nuclear weapons at most European capitals and in his view would do so. Likewise Israxl is merely looking for an excuse to carry out the collective deportation of the Palestinians.

    Once again Zionism's most ardent and vicious supporters demonstrate their Nazi-like mentality. What Creveld is threatening is nothing short of a nuclear holocaust, the ending of human civilisation as we know it. The pretext for the destruction of Germany - so much for the subservience of its government - as retaliation for the genocide of European Jews - is the Jewish genocide in Europe. As if Germans today bear some form of racial responsibility for the actions of their grandparents' generation.

    Anyone who has read The Hitler Book commissioned by Stalin or Hugh Trevor Roper's The Last days of Hitler will know that one of Hitler's last orders was for there to be a scorched earth policy, the laying to waste of everything in Germany, as punishment for failure to win the war.

    Likewise the architects of Israxl's policies of war, of which Creveld is an internationally renowned expert, likewise adopt what is called the Masada complex. This is the threat to behave like Samson in the Bible and bring the walls of the Philistine temple down, as a just recompense for their perverted distortion of Jewish history. If Israxl is forced to choose between peace and war they will take everyone with them.

    But even that faithful servant of Hitler, his Armaments Minister Albert Speer, rebelled against his Fuhrer's final order to lay waste to Germany. The Zionist war-mongers relish the idea of the final end to human civilisation. Literally they will, with their Christian Zionist supporters, achieve Armaggedon. Now what was Tony Blair saying about Iraq, war and weapons of mass destruction?
    Tony Greenstein

    Israxl aims its nuclear warheads at Europe


    The seventh Israeli radio broadcasted an interview with Professor Martin Van Creveld, a noted world specialist in low-intensity wars. Former Professor of the Hebrew University of Jerusalem, Van Creveld discussed publicly what he has been advocating for years in closed military academic circles in Israel and the United States.

    In his view, the continued struggle of the Palestinians will inexhorably lead to the collapse of the State of Israxl. Which is why Tel-Aviv has no choice but to "transfer" the Israeli Arabs and the stateless Palestinians beyond safe borders (that is, not only outside the 1948 borders but also from the 1976 occupied territories and, ideally, from the West Bank and the Gaza Strip). In the event the Europeans opposed such a transfer, in order to survive Tel Aviv will be forced to destroy the European capitals with nuclear weapons, it being understood that the Europeans will be unable to retaliate without annihilating their Palestinian friends.

    “The Palestinians should all be deported. The people who strive for this (the Israeli government) are waiting only for the right man and the right time. Two years ago, only 7 or 8 per cent of Israelis were of the opinion that this would be the best solution, two months ago it was 33 per cent, and now, according to a Gallup poll, the figure is 44 percent.”

    The author of The Transformation of War forcefully stated that, as of now, there are already nuclear warheads aimed against Rome and other European capitals that render the threat credible and the "transfer" of the Palestinians possible.

     

    Tony Greenstein’s Blog

     

    http://azvsas.blogspot.com

    21-03-2010 om 00:53 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-03-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A right word from Brooklyn: Frum Zionist Parasites!
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    A right word from Brooklyn:

     

    So sorry for the terrorist Microsoft “smarttag” , not smart at all!


    Frum Zionist Parasites

     

    TYPICAL PARASITES...........BITING THE HAND THAT FEEDS THEM FROM THE UNITED STATES. THE US SHOULD CUT OFF ALL MONEY TO THIS DESPICABLE REGIME OF "JEWISH"  PARASITES WITH THEIR HISGARUS BA-UMOS.......GEVALT.....


    Shas journal: Obama is 'a stone throwing Palestinian'

    By Yair Ettinger, Haaretz Correspondent

    The official Shas journal "Day to Day" published Thursday an editorial depicting United States President Barack Obama as "a Palestinian stone throwing youth in East Jerusalem, and not a strategic leader."

    The journal editorial was published in response to Obama's interview on Fox News Thursday morning, during which he criticized Minister of Interior affairs and Shas chairman Eli Yishai for the administrative decision to build 1,600 new housing units in East Jerusalem's Ramat Shlomo neighborhood.

    The article went on to refer to Obama's criticism of Israel's decision to continue the settlement building, which stirred fervent international responses, as "a creative solution coming from an Islamic extremist."
    Advertisement

    "He [Obama] does not understand his mistake, but at the end of the day, it will harm him and the U.S.," Yitzhak Kakon, the journal's editor, wrote.

    "While Obama is a Muslim," the editorial continued, "he does not know the Arabs who live amongst us. Today it is here, but tomorrow it will be in the U.S. and Europe."

    Kakon also wrote that "he should ask Ahmadinejad," about the Arabs, and praised Yishai for standing up for his opinion, and continuing the building in Jerusalem.

    19-03-2010 om 10:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zionistischer Verbrecher reist zum AIPAC
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    From Brooklyn with Love

     

    ראש הכופרים ימ"ש נוסע שבוע הבא לוואשינגטאן, לצאת ולהרים קול מחאה

    בפרהסיא

     

    I guess he is going to give him musar or tell AIPAC to threaten Obama.............

    19-03-2010 om 00:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-03-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Comment from a Brooklyn based Yid
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    Comment from a Brooklynbased Yid

    Zionists better watch out

     

    There isn't one Jewish leader on earth who has the courage and hatred of the Zionists that this young Palestinian has. The hatred the Zionists have created among the Palestinians will destroy the medinah sooner or later, and the loud-mouth selfish, arrogant, creeps who call themselves "Jews" will be the biggest cowards.........

     

    http://www.youtube.com/watch?v=LhHtSQiSN1k&feature=player_embedded

     

    Sorry for the Tag terror by Microsoft – we are helpless against it…

    18-03-2010 om 00:43 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-03-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen. A Yid from Brooklyn wrote to Obama and Biden

    Letter from Brooklyn

    My Letter to Obama and Biden

     

    From their website: http://www.whitehouse.gov/the-press-office/remarks-vice-president-biden-enduring-partnership-between-united-states-and-israel

     

    Dear President Obama and Vice President Biden: In reading the comments of the Vice President in Jerusalem I noticed that he spoke of the "enduring partnership" between the State of Israxl and the United States. However, as a Jewish American very familiar with post-war history and the history of the State of Israxl, I am quite aware that our country has never entered into any formal signed binding treaties with the State of Israel that should underpin this claim of partnership. Furthermore, on what areas can there be a claim of partnership when the State of Israxl violates US military export provisions, UN resolutions and international law (not to mention the Torah) at whim in its ongoing 60-year old war being waged against the indigenous people of Palestine, threatens other nations with its 230 nuclear warheads and seeks more violence and suffering in order to preserve its dominant position in the region with American money and arms? I look forward to your reply. Thank you.

    17-03-2010 om 16:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-03-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Kaschruss ist von alle Zeiten: kaufe keine zionistische "kosher" Produkten!
    KASCHRUSS IST VON ALLE ZEITEN


    Die Kaschruss Produkten sollen nicht nur alimentarisch sondern auch von der Herstellung her koscher sein. Kaufe keine Kaschruss Produkten hergestellt in der zionistischen Entität in Palästina!

    14-03-2010 om 10:04 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zionist Chutzpe: "Prevent another Holocaust! Bomb Iran!"

    Zionist Chutzpe:

    "PREVENT ANOTHER HOLOCAUST! BOMB IRAN!"
     



    With special "thanks" to the Lubavitch and other Racists and Warmongers!

    14-03-2010 om 09:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-03-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Frum Tinokos Shenishbu in Ponevezh Church
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    A Yid from Brooklyn writes us:

     

    Shtinkman and Peres

     

     Two Amalekite brothers. WHERE ARE THE PRESS RELEASES IN JERUSALEM, HOTLINES, WEBSITES TO CONDEMN THE SHAYGETZ TERRORIST PERES AND THE SHAYGETZ SHTINKMAN, YIMACH SHMAM??????

     

    All people can write is "JUDAISM AND ZIONISM ARE EXTREME OPPOSITES" and expect the world to believe it?????????? NO MORE LIES FROM NATRUNA/NK!! NO MORE LIES!!

     

    Re: Photos: Peres with Yeshiva Bochurim

     

     HASHEM YISBORACH WILL BURN THE KLOYSTER OF PONEVEZH FOR HONORING THIS BEAST!!! PONEVEZH IS THE PLACE OF "BNAI BONOV SHEL HAMAN LOMDEI TORAH BEBNAI BRAK"!!!!!!!!!

     

    Bnai Bonov Shel Haman!!

     

    WHERE ARE THE PRESS RELEASES AND SIGNS CONDEMNING THE "RABBIS" OF THE PONEVEZH CHURCH AND THE CITY OF BNAI BRAK ZIONISTS??

    WILL NK/NATRUNA ON WEBSITES, HOTLINES AND PRESS RELEASES TELL THE WORLD THAT THEY CONDEMN THESE "HAREDI" OVDEY AVODA ZARAH WHO SUPPORT THE ZIONIST TERRORIST SHMAD STATE?? OR WILL THEY REMAIN SILENT???

    THE ARABS WILL SEE THESE PICTURES AND WILL FINALLY KNOW ONCE AND FOR ALL THAT NKI AND NATRUNA ARE LYING TO THEM!!

     

    Frum Tinokos Shenishbu in Ponevezh Church

     

    Bochurim brainwashed to study at Ponevezh Church and greet Amalekite President

    KEEP TELLING THE WORLD THAT ORTHODOX JEWS ARE AGAINST ZIONISM!

    KEEP REMAINING SILENT ABOUT THE AMALEKITE RABBIS!! KAHANMAN SMILES THE WHOLE TIME AS AN AMALEKI...........

    THIS IS KANOYOS?????????????????????????????????????????

    http://www.theyeshivaworld.com/video_viewer.php?clip=hFyBmSRll7k&player=y

    http://www.theyeshivaworld.com/video_viewer.php?clip=Im1mocPqipA&player=y

     

    State Department

     

    She tells story how everyone in Near East Section of State Department are Zionists, and wearing yarmulkas! Not a single Palestinian or Arab. She asked about the Palestinians, and the Zionists in the State Department said "We take care of that."

     

    http://www.youtube.com/watch?v=2fL2q4BgmKg&feature=player_embedded

     

    Haredi Settlements Anger Palestinians

     

    Even Abbas, who works with the CIA is "angry" !!!!

    But remember everybody, the slogans of the kanoyim to the goyim -- "Judaism and Zionism are extreme opposites!"   "Authentic rabbis always opposed Zionism!"  "Zionists do not represent Judaism!" These are not "really" Zionists, they do not "really" support Zionism! Blah, blah, blah........

     

    Israel's Interior Ministry announced that approval had been granted to build new housing units in Ramat Shlomo, an ultra-Orthodox community of 20,000 in northeast Jerusalem, which borders the Palestinian village of Shuafat.

    Palestinian Authority President Mahmoud Abbas expressed outrage over the plan in his meeting earlier Wednesday with visiting U.S. Vice President Joe Biden, who also condemned Israel's plan - a move the State Department said reflected the seriousness with which the Obama administration views the plan.

     

    NATRUNA and NK dreyen the Goyim a kop!

    11-03-2010 om 23:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-03-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BIZARRES BRD ZIONISMUS
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    »So ein intensives Geschwenke von Israxl-Fahnen ...«

    redblog - 2. März, 08:40

    Moshe Zuckermann über die Rosa-Luxemburg-Stiftung, BAK Shalom und die aktuelle Kontroverse um Norman G. Finkelstein:

    ... Innerhalb des Jugendverbands der Partei »Linksjugend [’­solid]« hat sich in den letzten Jahren der Bundesarbeitskreis Shalom (BAK Shalom) gebildet, dessen raison d’être offenbar darin besteht, so viel Israel-Solidarität performativ in die deutsche Öffentlichkeit zu tragen, daß es Israelis fast unheimlich damit werden kann: So ein intensives Geschwenke von Israxl-Fahnen kennt man im israelischen Alltag, wenn überhaupt, in den Sphären nationalistisch enthusiasmierter Rechter. Es wird zudem nicht wenige jüdische Israelis geben, die auf eine geborgt-aneignete »jüdische« Identität von Deutschen mit einigem neuralgischen Argwohn reagieren dürften; man fühlt sich unangenehm berührt, wenn Deutsche übertrieben auf »Jüdisches« abfahren. Assoziationen kommen auf. ...

    Moshe Zuckermann: Von Stiftungen und Anstiftern, in junge Welt, 02.03.2010

    http://redblog.twoday.net

     Links? Deutschland ein Wintermärchen (Heinrich Heine)  Trotz alledem: Zionismus ist kein Judentum, Judentum ist nicht Zionismus

    10-03-2010 om 21:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-03-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Sagten Sie "Wiedergutmachung" ?

    Ein Unrecht muß gesühnt werden

    Von Manolis Glezos

    Seit Ende vergangenen Monats verklagen Tausende Griechen vor griechischen Gerichten die Bundesrepublik Deutschland auf Entschädigung. Sie verlangen Wiedergutmachung für den Verlust ihrer Angehörigen und für Schäden während der dreieinhalbjährigen deutschen Besetzung Griechenlands im Zweiten Weltkrieg. Es handelt sich um Klagen von Privatpersonen, die von den Präfekten zweier von der Besetzung besonders hart getroffener Provinzen angeregt wurden. Seit Jahrzehnten verlange auch ich, daß Deutschland seinen aus den Weltkriegen resultierenden Verpflichtungen gegenüber Griechenland nachkommen muß, wenn es tatsächlich gewillt ist, unter dieses traurige Kapitel deutsch-griechischer Vergangenheit einen Schlußstrich zu ziehen.

    Die deutsche Seite lehnte bisher die Zahlung von Reparationen mit der Begründung ab, diese Frage sei 1953 bei der Londoner Konferenz auf die Zeit nach dem Abschluß eines noch ausstehenden Friedensvertrages zwischen Deutschland und den Alliierten vertagt worden. Diese Vertagung bezieht sich auf die Zeit nach der Unterzeichnung eines Friedensvertrages mit dem vereinigten Deutschland.

    Nach herrschender Rechtsauffassung entspricht einem solchen Friedensvertrag der von den deutschen Staaten und den vier Siegermächten des Zweiten Weltkrieges in Moskau unterzeichnete Einigungsvertrag vom 12. September 1990 – bekannt als Zwei-plus-Vier-Vertrag. Das vereinte Deutschland ist demzufolge seit 1990 verpflichtet, seinen aus dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Verpflichtungen zur Wiedergutmachung nachzukommen.

    Bei den Verpflichtungen Deutschlands gegenüber Griechenland handelt es sich um folgende Summen:

    1. Restschulden aus Entschädigungsverpflichtungen aus dem Ersten Weltkrieg in Höhe von achtzig Millionen Mark, in Preisen von 1938.

    2. Aufgelaufene Schulden Deutschlands aus dem bilateralen Handel zwischen den beiden Kriegen in Höhe von 523 873000 US-Dollar, in Preisen von 1938.

    3. Reparationsforderungen nach Berechnungen der Pariser Konferenz der Siegermächte von 1946 in Höhe von 7,1 Milliarden US-Dollar, in Preisen von 1938 (Entschädigung für die Beschlagnahme von Privat- und Staatseigentum, Plünderung, Zerstörung).

    4. Ansprüche aus einer Zwangsanleihe von 3,5 Milliarden US-Dollar, die der Bank von Griechenland 1942 aufgenötigt wurde, um sowohl die Stationierungskosten für die Besatzungstruppen in Griechenland als auch die Verpflegung des Afrika-Korps von General Rommel zu bestreiten. Experten schätzen die heutige griechische Forderung unter Einbeziehung eines Minimalzinssatzes von drei Prozent auf dreizehn Milliarden US-Dollar.

    In diesen Wiedergutmachungsforderungen sind die enormen Verluste unseres Landes an Menschenleben nicht inbegriffen. Bei einer Gesamtbevölkerung von sieben Millionen verlor Griechenland: 70000 Personen infolge direkter kriegerischer Auseinandersetzungen; 12000 Zivilisten infolge indirekter kriegerischer Auseinandersetzungen; 38 960 hingerichtete Menschen; 100000 in Konzentrationslagern ermordete Geiseln (ein großer Teil davon griechische Juden); 600000 Hungertote.

    Die Frage der Reparationen Deutschlands gegenüber Griechenland ist nicht nur eine des Geldes. Sie hat auch eine moralische und eine politische Dimension. So hat Italien seine gesamten aus dem Krieg resultierenden Reparationsverpflichtungen gegenüber Griechenland erfüllt. Auch Bulgarien, das zusammen mit Deutschland und Italien Griechenland von 1941 bis 1944 besetzt hatte, erfüllte alle seine Verpflichtungen, um das Unrecht wiedergutzumachen, das seine Truppen am griechischen Volk begangen hatten. Warum sollte Deutschland von seinen Verpflichtungen befreit werden?

    Die griechische Nation hat während des Zweiten Weltkrieges durch die Brutalität der Nazibesatzer die blutigste und erstickendste Sklaverei in den 3000 Jahren ihrer bewegten Geschichte erlebt. Ich selbst bin fest davon überzeugt, daß das deutsche Volk heute mit dem Nationalsozialismus nichts zu tun hat. Ich glaube jedoch, daß es sich endlich mit der Frage der deutschen Besetzung Griechenlands und den daraus folgenden Reparationsansprüchen auseinandersetzen muß. Griechenland fordert nur, was ihm zusteht. Unser Volk verlangt keine Revanche. Es wird auch nicht fordern, daß Deutschland seine Verpflichtungen auf einmal einlöst.

    Es gibt Möglichkeiten und Wege, Reparationen zu zahlen, ohne die Wirtschaft Deutschlands zu beeinträchtigen: Gewährung von Stipendien an Studenten und junge Wissenschaftler aus Griechenland zum Studium in der Bundesrepublik, wobei die Nachkommen der Opfer der Nazis Vorrang genießen; Transfer von deutschem Know-how; Übernahme der Kosten für die Durchführung von Infrastrukturprojekten deutscher Firmen in Griechenland durch den deutschen Staat; direkte finanzielle Hilfe. Die genauen Modalitäten und einen konkreten Zeitplan könnte ein gemeinsamer Wirtschaftsausschuß ausarbeiten.

    Griechenland und Deutschland gehören der Europäischen Union an und arbeiten für das gemeinsame Europa. Das Zustandekommen dieses vereinigten Europas kann nur auf Freundschaft und Vertrauen zwischen beiden Ländern aufgebaut und nur durch die Überwindung offener Probleme aus der gemeinsamen Geschichte erreicht werden.

    Manolis Glezos (87), Journalist und Politiker, gehört zu den Symbolfiguren des griechischen Widerstandes im Zweiten Weltkrieg.

    Quelle: http://www.jungewelt.de/2010/03-09/052.php

     

    So sieht man wie, im Gegensatz zur Arroganz der Holocaustindustrie, eine berechtigte Forderung vernünftig vorgetragen wird!

    09-03-2010 om 12:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-03-2010
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    Auf Dummenfang

    Vorbild Geert Wilders: In Nordrhein-Westfalen ziehen Neonazis mit antiislamischen und rassistischen Parolen in den Landtagswahlkampf

    Von Dirk Hein „Junge Welt“ 8.März 2010

     

    In der Schweiz gab es im November 2009 eine Mehrheit für ein Minarettverbot, in den Niederlanden machte es Geert Wilders mit seiner »Partei für die Freiheit« am Mittwoch vor: in zwei Städten mit antiislamischen und rassistischen Parolen zu Kommunalwahlen angetreten und stärkste Kraft geworden. Das versuchen die selbsternannte rechtsextreme Bürgerbewegung »Pro NRW« und die NPD in Nordrhein-Westfalen nachzuahmen.

    Beide Gruppierungen wollen bei den Landtagswahlen am 9. Mai in das Parlament des bevölkerungsreichsten Bundeslandes einziehen. Während »Pro NRW« bemüht ist, sich zumindest in der Öffentlichkeit ein bürgerliches Antlitz zu verleihen, setzt die NPD auf offen neonazistische Parolen. So kündigte Claus Cremer, NPD-Spitzenkandidat zur Landtagswahl in NRW, kürzlich eine antiislamische Kampagne an: »Auf allen Plakaten ist ein umfallendes Minarett zu sehen und es sind die ersten Plakate unserer Partei, die den neuen Namenszusatz ›Die soziale Heimatpartei‹ tragen.«

    Beide Gruppierungen wollen am letzten Märzwochenende gegen die im Oktober 2009 eröffnete Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh aufmarschieren. Gleich mehrere antifaschistische Bündnisse kündigten nun Widerstand an. »Die rassistische Hetze von ›Pro NRW‹ und NPD zielt darauf ab, die Vorurteile und Ängste gegenüber Menschen islamischen Glaubens für ihre Ziele zu nutzen. Dies werden wir zu verhindern wissen«, so ein Sprecher des Bündnisses »Duisburg stellt sich quer!« am Sonntag gegenüber junge Welt. Ob es, wie von den Rechten angekündigt, außerdem zu einem »Sternmarsch« aus verschiedenen Ruhrgebietsstädten gegen die Duisburger Moschee kommt, ist offen: Es mangelt offenbar an Teilnehmern.

    Beispiele für erfolgreiche Aktionen gegen die Rechtsextremen gibt es in Nordrhein-Westfalen bereits. Im September 2008 hatte »Pro NRW« zu einem sogenannten »Antiislamisierungskongreß« nach Köln mobilisiert, der von einem breiten Bündnis erfolgreich verhindert werden konnte. Auch die Neuauflage der rassistischen Konferenz am 9. Mai 2009 wurde von Protesten begleitet, litt aber vor allem unter mangelnder Beteiligung.

    Nun haben sich für den Landtagswahlkampf mehrere antifaschistische Gruppen zum Bündnis »Kein Bock auf ›Pro NRW‹« zusammengeschlossen. Es will überall dort zugegen sein, wo die Partei versucht, auf Stimmenfang zu gehen.

    Den Erfolg des Niederländers Geert Wilders betrachtet übrigens das deutsche Establishment schon längere Zeit mit Wohlwollen. So behauptete Spiegel-Autor Henryk M. Broder bereits vor zwei Jahren im Interview mit Deutschlandradio: »Das Problem liegt nicht bei Wilders. Das Problem liegt darin, daß die sogenannte Religion des Friedens ein Problem mit der Gewalttätigkeit hat und wir davon wenig Kenntnis nehmen wollen.« Das Vorbild ist hoffähig.

     

    Bild: 9. Mai 2009 in Köln. Großen Erfolg hatte Pro NRW mit der zweiten Auflage eines Anti-Islamkongresses nicht

    Foto: AP

     

    http://www.jungewelt.de/2010/03-08/035.php

    08-03-2010 om 10:41 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-02-2010
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    Klik op de afbeelding om de link te volgen BOYCOT ZIONIST APARTHEID, BOYCOT ALL ZIONIST PRODUCTS!
    ZIONISM IS NOT JUDAISM!

    22-02-2010 om 14:36 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-02-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.German Jewish Ship to Gaza
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    Jews who speak out

    Jewish Ship to Gaza

    Jews for Peace - Ships to Gaza

    We are a group of German Jews who want tosend a ship with goods and musical instrumentsto Gaza. We intend to cooperate with a Europeanproject that is sending supplies in the spring of2010.

    We are acquiring a ship, loading it up in Germany,then picking up passengers (Jewish and non-Jewish, German and non-German) at aMediterranean port.

    Among the goods being shipped will be urgentlyneeded things like medicines, baby food, bedding,children's clothes, school materials; also paintingequipment and especially musical instruments.We believe cement is not the only thing necessaryfor rebuilding - we call on our politicians toprovide these urgently needed building materials!- but also things to help cure the soul. We hopeour musical instruments will contribute a littletowards this.

    Our schools can also make a very significantcontribution: Children in Gaza are preventedfrom studying through lack of materials. This iswhy we are looking for schools to donate schoolmaterial. Later perhaps we can work on twinningschools or classes.

    http://jewish-ship-to-gaza..jimdo.com/

    juedisches-schiff@gmx.de<juedisches-schiff@gmx.de ;

    21-02-2010 om 14:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Hitler was right say Zionists by Tony GREENSTEIN
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    Hitler was right say Zionists


    It is of course the ultimate, Zionist logic. If you stay in the diaspora or if you leave and then show some sympathy with the 'goys' (non-Jews) then you deserve nothing better than to be exterminated. Just like those who died in the holocaust, you have brought it on yourself.

    This of course was exactly the attitude of the Zionist leadership during the holocaust. The Holocaust barely figured in their deliberations, but the 'dangers' of saving Jews when Palestine was not involved, were indeed the subject of deliberations.

    No one better symbolised this than David Ben-Gurion, Israxl's first Prime Minister. In 1938 he wrote a memo to the Zionist Executive on the dangers of what was termed 'refugeeism':


    'If the Jews are faced with a choice between the refugee problem and rescuing Jews from concentration camps on the one hand, and aid for the national museum on the other, the Jewish sense of pity will prevail... We are risking Zionism’s very existence if we allow the refugee problem to be separated from the Palestine problem.' [Y E1am, ‘Introduction to Zionist History’ Tel Aviv, 1972, pp.125/6 cited by Machover/Offenburg, Khamsin 6. see also ‘Ot’ paper of youth cadre of Mapai, No. 2 Winter 1967].

    So when 2 Israeli settler supporters shout 'Hitler was Right' they may be stupid but even in their stupidity they understand the 'logic' of Zionism. If Jews won't emigrate to Israxl and insist on 'assimilation' then deserve all they get. What is interesting about this scene is not just the fact that 2 Zionists are so open about what support for the Palestinians should imply, but that they receive sympathy and support from other passers by. The Police come and go away, after all they are not Arabs or leftists, and an orthodox Jew makes it clear that he agrees with them.

    This is not a unique phenomenon. In the 1980’s a group of soldiers in the Golani brigade set up an ‘Eichmann Commando’.

    Zionism is synonymous with occupation and oppression. They therefore identify with other occupiers and oppressors. And if a Jew should side with the ‘enemy’ then they deserve all they get, yea even gassing and burning. So you see there is a ‘logic’ in the madness of Zionism.

    Shouting ‘Sieg heil’ in Israxl is not an offence. Protesting against confiscations definitely gives offence. ‘Ashkenazis to the ovens’ causes no upset, resisting the occupation does.

    Bearing in mind that these are clearly Oriental Jews to whom the holocaust means nothing anyway, their reaction was perfectly understandable if a little too open for comfort!

    ‘New anti-semitism?’ Of course not, it’s just an old theme tune.
    Zionism consorting with the enemy.

    Tony Greenstein

     

    http://azvsas.blogspot.com/2010/02/hitler-was-right-say-zionists.html

    Microsoft Idioten, hört auf mit eure terroristische Tags!

    21-02-2010 om 13:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-02-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BESCHÄMENDE ENTSCHEIDUNG

     

    Freunden schreiben:


    Beschämende Entscheidung

     

    Sehr geehrter Damen und Herren des Bildungswerk der Böll-Stiftung,

    sehr geehrter Herr Adamaschek,

     

    und sehr geehrte Damen und Herren der Trinitatis-Kirche,

     

    unsere Weisen des Talmud fragen: „Wer ist klug? Und geben die Antwort: "Der, der die Ergebnisse vorhersieht.“

     

    Nicht, dass ich mich damit rühmen wollte, doch wunderte ich mich noch vorgestern darüber, dass Norman Finkelstein tatsächlich eine Veranstaltung in Berlin abhalten sollte. Nun, heute erfahre ich, dass das doch so "weltoffene" Bildungswerk der Böll-Stiftung diese Veranstaltung abgesagt hat und die Trinitatis-Kirche keine Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.

     

    Kritik am zionistischen Staat - und viel mehr ist von Finkelstein im Grunde doch nicht zu erwarten - ist in der deutschen Realität des 21. Jahrhunderts nicht erwünscht. Keiner traut sich mehr in diesem Lande. Natürlich nicht zuletzt wegen der "Staatsräson", die von Merkel bis Gysi den gleich-marschierenden deutsch-zionistischen Schulterschluss verordnet hat.

     

    Peres, Netanyahu, Liebermann und Barak haben nicht nur die Bundesrepublik Deutschland fest im Griff, so scheint es jedenfalls. Diverse - offenbar gut bezahlte - national-zionistische und somit anti-jüdische Schreiberlinge und Wasserträger, selbsternannte Vertreter (besser: Zertreter) des Judentums und Agenten des zionistischen Staates tun am Rande der deutschen Gesellschaft das ihrige, um an den diversen Fronten des "Izraxl über alles" siegreich zu sein, um ausgemachte "Feinde" zu vernichten. Dafür nehmen die auch einen weiteren Weltkrieg in Kauf. Komme, was da wolle!

     

    In deren berechnendem Kalkül sollen die Ahnungslosen der Böll-Stiftung längst zu einem weiteren Wasserträger verkommen, der auch seinen Anteil daran haben darf, dass über die Verbrechen am palästinensischen Volk geschwiegen und unsere heilige jüdische Religion mit Füßen getreten und vernichtet wird. Nicht, dass Finkelstein ein Vertreter des religiösen Judentums wäre. Ganz im Gegenteil! Doch, wenn selbst Finkelstein ein Auftrittsverbot einer "alternativ-demokratischen" Stiftung ereilt, wie sollte es erst Vertretern des authentischen Judentums in diesem Lande ergehen, die insgesamt schon immer in strikter Opposition zum National-Zionismus standen?

     

    Wäre es nicht angebracht, dass Sie sich diese Frage auch einmal stellen, gerade im Angesicht einer langen "aufklärerischen" sowie christlichen Tradition des Publikationsverbots von jüdischen Schriften und Talmud-Verbrennungen in deutschen Landen? Es steht in der Tat zu befürchten, dass unzählige Schriften unserer Weisen und Gelehrten - sofern sie in deutscher Sprache erhältlich wären - die sich eindeutig gegen den Zionismus wenden, in Deutschland auf einem Verbotsindex landeten.

     

    Welch ein erschreckendes Szenario, das sich hier abzeichnet: "Dank" einer nicht nur unserer Religion gegenüber feindlich gesinnten und letztlich anti-jüdischen Mafia aus "antideutschen Broderisten" und Volksverhetzern, Parteien und Kirche übergreifenden Zionisten jedweder Couleur und Zentralrats-Nachschleppern, werden universale Menschenrechte und Demokratie auf dem Altar des zionistischen Molochs genauso geopfert wie das Judentum selbst. Wollen Sie an solch einer Spirale der Entwicklung wirklich die Mitverantwortung tragen?

     

    Bereits im Jahre 1913 wurde von unseren Genossen und Brüdern zu Berlin folgende Zeilen geschrieben:

     

    "Braucht man zu all diesen Dingen noch auf die Mittel hinzuweisen, mit denen der Zionismus seine Kämpfe führt? Es entspricht nur seinem Wesen, wenn er, wie jede Nummer einer zionistischen Zeitung es beweist, so sich im Streite benimmt, wie er es bei seinem großen Vorbilde, dem Antisemitismus, gelernt hat.


    Nie kämpft er sachlich, sondern stets persönlich. Seine stärksten Argumente sind Beschimpfung des Gegners, Verdächtigung seiner Motive, das Aufwühlen seiner intimsten Privatverhältnisse, und wenn alles nicht zieht, muß Einschüchterung und Bedrohung die Wucht sachlicher Gründe ersetzen.

    Jeder Kampf beweist aufs neue, das der Zionismus darum eine ernste Gefahr darstellt, weil er, statt nach altjüdischer Art mit der ritterlichen Waffe des Geistes zu kämpfen, sich lieber einer anderen, weit wirksameren bedient: des Terrorismus!...

    Tapfer ist der Zionismus nur, wenn er den eigenen jüdischen Bruder vernichten kann. Sonst aber – im Verhältnis zur Welt – ist der Zionismus im letzten Grunde Feigheit, schimpfliche, resignierte Feigheit, ein zages und banges Zurückweichen aus dem Kampfe für die größten Menschheitsgüter, für Freiheit, Recht und Gerechtigkeit!"

     

    Auch die Verfasser dieser fast 100 Jahre alten Zeilen gehörten zu den Klugen, die auch aufgrund eigener Erfahrung voraus sehen konnten.

    Denken Sie darüber nach, erweitern Sie Ihren Horizont und überdenken Sie vielleicht Ihre Entscheidung. Ich befürchte jedoch, Sie werden es nicht tun, weil Sie nach dem momentanen "Vorteil" Ausschau halten und prinzipienlos abwägen (müssen). Die "Allmacht" der sogenannten "real-politischen Verhältnisse" ist wohl stärker. Der Opportunismus, die Anpassung, die erhoffte politische Karriere lassen es einfach nicht zu, dass man gegen die Verbrechen des zionistischen Staates argumentiert und Finkelstein - von den Zionisten gemieden wie die Pest - ist da eher ein Störenfried, der nicht wirklich ins Konzept passt.

    Ach, was hätte man noch alles in der dunklen Vergangenheit deutscher Geschichte anstellen können mit derlei sich gleichschaltenden Institutionen wie der Ihren, die tatsächlich sogar heute noch fast wie auf Befehl "von oben" unangenehme Wahrheiten wegen der neu verordneten "deutschen Staatsräson" mit unterdrücken helfen?

    Ob das wirklich im Sinne von Heinrich Böll wäre?

    Mit freundlichem Gruß!

    Reuven J. Cabelman

     

     

    11-02-2010 om 11:20 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-01-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Eine etwas andere jüdische Stimme
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    MITGETEILT:

    Eine etwas andere jüdische Stimme

    Von Eileen Atci und Charly Kneffel

     

    Es waren schon andere Töne als man sie sonst von Vertretern des Judentums in Deutschland zu hören bekommt und dem Zentralrat dürfte das, was Reuven Cabelmann, Oberrabiner Moshe Ber Beck, Rabbi Isroel David Weiss und Rabbi Ahron Cohen im Haus der Bundespressekonferenz zum Staat Israxl, dem Holocaust und dem Besuch des Präsidenten Peres zu sagen hatten, nicht gefallen haben. Doch das war einkalkuliert.


    Anlaß für die Veranstaltung der Gruppe Neturei Karta International, deren Sprecher Reuven Cabelmann die Veranstaltung organisiert hatte, war der Besuch des israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres in Berlin. Dem wollte man nicht die Vertretung des Judentums in der Welt überlassen. Nach Auffassung der Referenten (Moderation Christoph Hörstel) hat er dazu kein Recht. Die vier orthodoxen Juden machten deutlich, daß sie den Zionismus allgemein, insbesondere den Staat Israxl als Bedrohung des Judentums auffassen, der den jüdischen Namen zu unrecht in Anspruch nehme und mißbrauche für die Durchsetzung höchst irdischer Ziele.

    Oberrabiner Beck, dessen Mutter und Großeltern (die Familie stammt aus Budapest) 1944 durch die Nazis in Auschwitz ermordet wurden, berichtete von seinen persönlichen Erlebnissen in dieser Zeit. Er selbst konnte mit 24 anderen nur in einem Erdloch versteckt der Ermordung durch die Nazis und ihre Helfer überleben, ein seltener Glücksfall, da so gut wie alle Juden außerhalb Budapests ermordet wurden und überhaupt nur im Stadtteil Pest ein Teil (65.000 von 250.000) der Juden sich retten konnte. Er vertrat dabei den Standpunkt eines streng rechtgläubigen Thora-treuen Juden und betonte, daß die jüdische Nation, hätte sie sich früher auf die weltliche Macht verlassen, heute nicht mehr existieren würde.

    Rabbi Cohen fügte hinzu, daß es die Bestimmung der Juden nach der Thora bzw. dem Talmud sei, sich bis zur Ankunft des Messias nicht in einem Staat zusammen zu schließen. Juden, die trotzdem dieses versuchen sollten, müßten mit schlimmen Konsequenzen rechnen. Zwar würden auch die Juden eines Tages durch den Messias erlöst, doch solle man das Walten Gottes nicht künstlich beschleunigen. Hart ging Cohen mit dem Staat Israxl ins Gericht. Dieser legitimiere Verbrechen, unterdrücke die Palästinenser und sei „aggressiv und arrogant“. Der sehr temperamentvolle Rabbi Isroel David Weiss verwies auf eine 1.000 jährige Geschichte des friedlichen Zusammenlebens von Juden, Christen und Muslimen, die hauptsächlich durch den Zionismus zerstört worden sei. Älteren Menschen, vor denen er in Gaza sprach, sei diese Geschichte meist noch bewußt, bei der jüngeren Generation habe er zu Anfang starke Vorbehalte überwinden müssen. Zuversichtlich verwies Weiss darauf, daß Israxl erst seit 62 Jahren bestehe, der Zionismus seit rund 120 Jahren, das Judentums selbst aber seit Jahrtausenden bestehe.

    Reuven Cabelmann (z.Zt. Antwerpen) betonte, wie notwendig es gerade in Deutschland sei, einer anderen Stimme des Judentums Gehör zu verschaffen. Präsident Peres besitze die „Frechheit“ als Vertreter des gesamten Judentums aufzutreten, dabei sei der Zionismus eine „häretische Sichtweise“ und bedeute in der Substanz eine „Abkehr vom Schöpfer der Welt“. Cabelmann erklärte, man kritisiere den Staat Israxl nicht, sondern lehne ihn durchweg ab. Es sei Juden vorgegeben, keine eigene Staatlichkeit anzustreben, sondern sich in erster Linie als Bürger des Landes, in dem sie lebten, zu verhalten. Deutsche Juden seien insofern Deutsche, britische Juden eben Briten und US-amerikanische Amerikaner.

    Rabbi Weiss äußerte seine Genugtuung gerade in Deutschland, wo man grundsätzlich von den Medien boykottiert werde, vor einem aufgeschlossenen Publikum zu reden. Seine Hoffnung sei es, daß dies nur ein Anfang gewesen sein möge. Man möchte aber hinzufügen, daß man hierzulande auch (viel zu) selten solche Referenten zu hören bekommt. Das ließe sich ändern.

    Veröffentlicht: 27. Januar 2010

    www.berlinerumschau.com

    Übertragung der Pressekonferenz: www.pressekonferenz.tv (erste Zeile rechts)

    29-01-2010 om 15:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-01-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A LETTER TO THE POLISH EPISCOPATE
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    JEWS WHO SPEAK OUT:

     

    <skep@episkopat.pl>;

     

    Dear Sirs:

     

    I have read about the comments of Bishop Tadeusz Pieronek on the internet about the State of Israxl and the "Holocaust," and as an Orthodox Jew opposed to Zionism and the behavior of the Zionists, I would like to say that there are Jews who opposed the barbarism that is the State of Israxl, and who oppose the manipulation by the Zionists of events from World War II (which Zionists called "Holocaust") in order to enable them to terrorize and oppress the indigenous people of Palestine.

     

    Bishop Pieronek has stated some very important and timely things about the control by Zionist "Jews" of the media, education and politics for the benefit of the rogue State of Israxl. I am sure the Zionists will seek to persecute him for exposing their agenda and behavior which indeed is against the entire Jewish religion and the Torah.

     

    The Zionists are like the arsonist who starts a fire and then cries "anti-semitism" whenever they are exposed for causing fires all over the world, and especially in the Holy Land. 

     

    Yours truly,

    David Goldman

    Brooklyn, NY

    27-01-2010 om 10:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-01-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BERLIN: EINLADUNG zur PRESSEKONFERENZ
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    Mitteilung von „Neturei Karta“:

        (Zur Kenntnisnahme)

     

    Einladung zur Pressekonferenz

     

    Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 11.00 Uhr

    Haus der Bundespressekonferenz, Raum V

     

    Holocaust: Ein Andenken anderer Art

     

    Die authentische jüdische Stimme meldet sich zu Wort!

     

     

    Religiöse Juden – Überlebende und Opfer des Holocaust – stellen zum ersten Mal, seit der Gründung der Bundesrepublik in Deutschland, ihre Sicht der Geschichte dar und werden darauf hinweisen, dass die Führung des zionistischen Staates keinerlei Recht dazu hat, die jüdischen Opfer des Zweiten Weltkrieges für ihre politischen Machtoptionen und Winkelzüge oder gar als „Alibi“ für die Unterdrückung des palästinensischen Volkes zu missbrauchen, zumal dieses Volk ganz gewiss keinerlei Verantwortung für die Verbrechen des Hitler-Regimes zu übernehmen hat.

    Ein Plädoyer für Gerechtigkeit und die religiöse Überzeugung, dass Gott letztlich auch der Lenker von Geschichte ist. Gleichzeitig ein Appell für einen Neuanfang der Beziehungen zwischen Juden und nicht-jüdischen Deutschen auf der Grundlage gegenseitigen Respekts.

     

    Welche Lehren zieht das religiöse Judentum aus dem Holocaust? Und: Wo steht das Thora-treue Judentum heute bezüglich eines schleichenden Genozids am palästinensischen Volk?

     

    Darüber sprechen und diskutieren:

     

    Oberrabbiner Mosche Ber Beck (USA), Holocaustüberlebender

     

    Rabbi Jisrael David Weiss (USA), Großeltern in Auschwitz ermordet

     

    Rabbi Ahron Cohen (UK), Holocaustüberlebender

     

    Rabbi Jouseph Antebi (Jerusalem, NL, Berlin), Opfer zionistischer Verfolgung

     

    Reuven Cabelman (Berlin, Antwerpen), Berliner Sprecher der Neturei Karta International

    und Organisator der Pressekonferenz

     

    Moderation: Christoph Hörstel (Neue Mitte)

     

    Wir laden herzlichst alle Vertreter der freien deutschen und internationalen Medien zu diesem historischen Ereignis einer ersten in der Geschichte der Bundesrepublik stattfindenden Pressekonferenz des Thora-treuen Judentums ein.

     

    Neturei Karta International, R. Cabelman

     

    http://derisraelit.blogspot.com

    26-01-2010 om 16:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-01-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Kaniewksi promotes "Kel Kal", Gewalt!
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    To the Editor

    BUT THE NKI-NATRUNA GESHEFT WILL NEVER SAY ONE WORD ABOUT THIS GALACH ZIONIST SHAYGETZ, YIMACH SHMO BECAUSE ONLY FREI AND MIZRACHI ZIONISTS ARE NO GOOD, RIGHT?!

    D.G. Brooklyn

     

    Rav Chaim Kanievsky: El Al Has Extra Siyata Dishmaya

    Posted By Matzav Editor On January 20, 2010 @ 3:27 PM In Breaking NewsRecent Torah WorldTorah World | 2 Comments

    In the zechus of [shemirasShabbos and kashrus, El Al has extra protection and siyata dishmaya.

    That statement was made by Rav Chaim Kanievsky to EL Al’s CEO, Major General Eliezer Shkedi, who visited Rav Chaim at his home on Rechov Rashbam in Bnei Brak.

    Rav Chaim discussed various halachos of Shabbos and kashrus that are relevant to the airline.

    During the conversation, which lasted about twenty minutes, Rav Chaim said that there is no doubt that there is a preference for every Jew, and a shomrei Shabbos in particular, to use EL AL over another airline. “El Al [maintains] kashrus and shemiras Shabbos, and thus, those who fly on EL AL have extra protection and siyata diShmaya

    Shkedi told Rav Chaim that El Al is proud of its Jewish identity and is the only airline in the world that can boast of that. The CEO added that he anticipates that chareidi travelers will give EL Al preference over any other airline.

    In recent years, a number of alternatives to EL Al, flying to and from Israel, have been established.

    At the conclusion of the meeting, Rav Chaim wished Shkedi “bracha v’hatzlacha”  and bentched EL AL with “much success in all that they do” in the zechus of “all the  great and important things you do about keeping kashrus and Shabbos
    Shkedi was accompanied by EL Al deputy director David Maimon and El Al Chairman Mr. Tammy Moses-Borovitzand they were welcomed by Rebbetzin Batsheva Kanievsky upon arriving at Rav Chaim’s home.

     {Yair Alpert-Matzav.com Israxl}

    24-01-2010 om 15:33 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-01-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Haitis Notlage schamlos gemolken durch die zionistische PR!
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    JEWS WHO SPEAK OUT:

     

    Milking Haiti's Plight for Israeli Public Relations

     

    The Cynicism of Israxl's PR Aid to [Sorry for the Damn Tag Terrorism of Microsoft!!!] Haiti

     

    The cynicism of Israxl's PR Aid to Haiti
    Public Relations instead of saving lives

     

    http://azvsas.blogspot.com

    21-01-2010 om 10:30 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-01-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Preparation to the Jahrzeit of Rabbi Samson Raphael HIRSCH
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    Communicated:

     

    “Rabbi Samson Raphael Hirsch about R. Samson Raphael Hirsch's Talmudic concept of German Patriotism:

    http://www.thirdway.eu/2008/01/30/rabbi-samson-raphael-hirsch/

     

    Submitted by admin2 on Wednesday, 30 January 2008No Comment

    Scholar, Patriot, and Servant of God

    The extraordinary decline of European Civilisation over the past century is a subject much commented upon by assorted historians and social analysts. A wide range of theories have been advanced for this downward spiral. Socio-historical reflection, however, is most relevant to academics. For the vast majority of contemporary Europeans the decadence enveloping us is demonstrably manifest throughout our lives in hundreds of ways large and small — in the ebbing of respect of elders, teachers, police and all authority figures, in a lack of dignity for dress, speech, courtesy and in respect for social norms and communal rituals ranging from military discipline to sportsmanship (both on and off the playing field). We note the passing of both the “soft” and “hard” virtues of our way of life : of romance, poetry, song; village life and the rural rhythm; and of courage, honour, loyalty and unyielding effort. It is to the restoration of those virtues we have lost and are in danger of losing that that the Third Way is dedicated. Indeed we are a Movement that sees the flowering of the innermost spirit of all peoples throughout the world as the only means to achieve true respect and peace amongst mankind.

    SAMSON RAPHAEL HIRSCH

    Rabbi Samson Raphael Hirsch (1808-1888) of Germany was an Orthodox Rabbi whose life was devoted not only to the preservation of traditional Judaism, but also to the material and spiritual well-being of all Germans. His teachings are especially relevant to our troubled age.

    Born in Hamburg, he completed his Rabbinic studies under the great Talmudist Rabbi Jacob Ettinger in Mannheim. While pursuing his religious disciplines he also concluded his formal secular education at the University of Bonn. In 1830 at the remarkably young age of 22 he was appointed the Chief rabbi of Oldenburg. It was there that his first book Nineteen Letters on Judaism was published. This work, written as a series of letters from a learned Rabbi to a confused young student, is essentially a presentation of basic Judaism and a sharp critique of the then nascent Reform movement. This was the beginning of Rabbi Hirsch’s lifelong struggle against any and all attempts to change what he termed “Torah-true” Judaism. His position was uncompromisingly Orthodox, and viewed the basics of the Jewish faith as of Divine Origin. There could be no “reform” of the Word of God.

    POLEMICIST

    In 1838 the Horeb : Essays on Israel’s Duties in the Diaspora, was published. This was a legal-philosophical presentation of the basic laws of Judaism. Ever mindful of his task as leading polemicist against the Reformers, Rabbi Hirsch also issued in that same year First Communications a powerful attack on those seeking to establish a new Wissenschaft Des Judentums (Science of Judaism) designed to abandon basic beliefs and practices of the ancient faith by means of modern exegesis of its primary sources.

    Subsequently the Rabbi served as the Land Rabbiner of Hanoverian Districts as well as Chief Rabbi of Moravia. In Auguts of 1851 he accepted the position for which he is well known, that of Rabbi of the Orthodox Community of Frankfort Am Main. He held that position for 37 years until his death.

    In Frankfort his prodigious literary output continued. In 1854 he launched Jeschurun : a Monthly For the Inculcation of the Spirit of Judaism in Home, School and Community and served until 1870 as its editor. A multi-volume commentary on the Pentateuch was issued by Rabbi Hirsch in 1867. This work, generally issued in eight volumes, was finally concluded in 1878. Within four years the Rabbi’s lengthy commentary on the Psalms was published, and posthumously his “study of prayer” book. Years later Rabbi Hirsch’s Collected Writings including letters, essays, sermons, speeches etc. were offered to the public. This ran to six volumes, but such a hefty literary project did not prevent the Rabbi from involving himself in all manner of public controversy as well as attending to his normal clergy activities. Perhaps the crowning communal achievement of his career was secured in 1876 when the Prussian Parliament passed the Law of Secession. This legislation allowed all Orthodox congregations in Germany to sever their ties with Reform Temples and the central Jewish communal structure. To Rabbi Hirsch this was a most important matter, as he saw inherent in communal linkage with the reformers implicit recognition of their legitimacy as an alternative form of Judaism. There was, he taught, only one Judaism forever “Torah-true” and the Reform movement was sheerest heresy and apostasy.

    THE LEGACY

    Rabbi Hirsch passed away in 1888. His son-in-law Rabbi Solomon Breuer succeeded him as the spiritual leader of Kehal Adass Jeschurun in Frankfort. The Hirschian Kehilla (community) continued to grow and flourish, spreading the messages of fervent Orthodoxy, good citizenship and (as we shall now see) uncompromising patriotism until the 1930s. It was then that the NSDAP (Nazi) Government turned on this pious, loyal community closing its schools, shutting down its journals and brutalising its members. Fortunately, after the war some of Frankfort’s surviving Orthodox Jews went to America and there in the Washington Heights section of New York they have re-established their way of life. They have also published most of Rabbi Hirsch’s writings in English translation, thus spreading his unique message to a different place and time. This is certainly a factor that bodes well for the future.

    JUDAISM AND GOOD CITIZENSHIP

    One of the areas of Jewish teaching with which Rabbi Hirsch was most concerned was that governing interaction between Jews and Non-Jews. One of the finest introductions to his presentation of traditional Jewish teachings on this matter may be found in his essay The Talmud and Its Teachings On Social Virtues, Civic Duties and Commercial Integrity published as a pamphlet in 1884. This article owed its appearance to the intention of the Tsarist government in Russia to forbid the printing of the Talmud. At the advice of a German Prince who had close connections to the Tsar, Rabbi Hirsch wrote the essay which was sent to Russia. Its contents persuaded the Tsar not to enact the decree in question. An abridged English translation of the piece may be found in Judaism Eternal: Selected Essays From The Writings of Rabbi Solomon Raphael Hirsch (Soncino Press, London 1967. pp.155-186)

    The Essays is divided into several sections which present Talmudic attitudes on “Honesty”, “Ways of Earning a Livelihood”, “The Attitude of the Jew to his Government and Fellow-citizens”, “Formations of Character”, “The Family” and “The Community”. Even a superficial reading of any of the above sections would suffice to dispel the usual anti-Semitic canards about the Talmud. On honesty for example he writes : “The Talmud teaches us that when a man appears hereafter before God the first question he will be asked is ‘Were you honest and straightforward in your business dealings?’….. It is forbidden to cheat any man, Jew or Non-Jew, in buying or selling, or to deceive him, or to leave undisclosed any defect in the article offered for sale. The goods must not be made to look different from what they are, nor may their value be diminished by adulteration.” (ibid. pp.160-161)

    The above would seem to be extremely relevant to our capitalistic age. In fact, Distributists of the Chesterton-Belloc school of adherents of Morris, Cobbet, Jeffries and their followers might find Rabbi Hirsch to their liking, as he writes : “… for any moral progress the regular employment demanded by agriculture is of great service; in fact the entire Jewish religious legislation places agriculture in the forefront and all the Jewish festivals are connected with… work in the fields. The Jewish ideal of national well-being was that every man should have his own ‘fig tree and vine’… If Jews in later periods in Europe abandoned agriculture and turned largely to trade, the fault is not that of the Talmud… it is the fault of the States and peoples who would not let Jews acquire land which they could work. If Jews were given the right and opportunity to own a piece of land and to work it, they would soon return to their original occupation of tilling the land and earning their living in agriculture.” (ibid. p.167)

    PATRIOTISM

    The above is a small sampling of Rabbi Hirsch’s writings on the make-up of an honest Jewish Citizen. Yet he goes beyond mere integrity when he tells us that : “the Talmud pledges the Jew to be loyal to the country of which he is a citizen, to love it as his fatherland and to promote its welfare.” (ibid. p.168)

    Or, to quote from Horeb : “God demands that every Jew find his well-being only in that of his country…. to work and pray for welfare of the country… (to) salute the soil which gave him birth… and whose weal and woe Israel has not shared for thousands of years…. In whichever land Jews shall live as citizens…. they shall honour and love the princes and government as their own, contribute with every possible power to their good.” (p.400)

    In fact in the Nineteen Letters he declares that Jews are to see themselves as an integral part of the nation in which they dwell : “It is our duty to join ourselves as closely as possible to the state which receives us into its midst, to promote its welfare and not to consider our own well-being as in any way separate from that of the state to which we belong.” (p.107)

    It was not to be a cold patriotism devoid of feeling. According to Rabbi Hirsch, Jews were to “with heartfelt and genuine affection… to the soil upon which their cradles had been rocked, on which they had greeted the first laughter of their children… with deep and strong love (cling) to the land of your birth.” (Judaism Eternal Vol.1, p.129)

    THE FUTURE

    The horrors unleashed upon the Jews of Europe by German ‘Nationalists’ in the name of race and country have considerably dampened Jewish enthusiasm for the Hirschian agenda. For many Jews the only alternatives are political Zionism or support of cosmopolitan, contractual government (or, as contradictory as it may seem, some combination of the two). Both consciously and subconsciously Jews have come to associate a heightened sense of religious, cultural, ethnic and national identity among Non-Jews with a threat to their well-being.

    It is at this point that the teachings or Rabbi Hirsch and those of the Third Way can coalesce to provide a way out of the current impasse. The Rabbi exhorted Jews to be nationalists, patriots in the finest sense of the term, and the Third Way is a movement dedicated to the preservation of peoples, nations, regions and localities. It has also taken a firm stand against any form of racial or religious hatred and, truth to be told, has already done battle against these forces in society.

    For Jews and Non-Jews who feel increasingly alienated by those societal trends we described at this article’s inception, the Third Way would seem to offer a means to preserve our way of life without falling prey to bigotry, violence and fanaticism. The hour is not yet too late, but the battle must soon be joined if our way is to be preserved.

    By Rabbi Mayer Schiller, an instructor of Talmud in New York City.

    Leave your response!

    You must be logged in to post a comment.”

    The publication of this essay is a Courtesy in preparation of the Jahrzeit of Rabbi Samson Raphael Hirsch. Yeshurun, Judaism against Zionism doesn’t necessarily agree with all of parts of formulations or thoughts by Reb Mayer Schilly. With many Thanks.

    11-01-2010 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-01-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WEITERE GEMEINHEITEN DER MUBARAK CLIQUE!
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     [Die Tags sind von Microsoft AUFGEZWUNGEN - FORCED UPON!!!]

    URGENT: Viva Palestina faced with 2,000 riot police in the port of Al-Arish!

    Egypt Threatens to Break Promise to Allow Viva Palestina Convoy into Gaza

     

    I have just received this from Scottish PSC.

     

    It would seem that having tricked the members of the convoy to taking a boat to the Syrian port of Latakia and then down to El Arish, the regime of Egyptian dictator Mubarak is now determined to prevent the convoy going in.

     

    No doubt Israxl and the United States have made their views known and their puppet Mubarak is seeking to put them into effect.

     

    In the meantime the marchers themselves are in extreme danger as the post below describes:

     

    Tony Greenstein

     

    To all friends of Palestine,

     

    Our situation is now at a crisis point!

     

    Riot has broken out in the port of Al- Arish. This late afternoon we were negotiating with a senior official from Cairo who left negotiations some two hours ago and did not return. Our negotiations with the official was regarding taking our aid vehicles into Gaza. He left two hours ago and did not come back.

     

    Egyptian authorities called over 2,000 riot police who then moved towards our camp at the port. We have now blocked the entrance to the port and we are now faced with riot police and water cannons and are determined to defend our vehicles and aid. The Egyptian authorities have by their stubbornness and hostility towards the convoy, brought us to a crisis point. We are now calling upon all friends of Palestine to mount protests in person where possible, but by any means available to Egyptian representatives, consulates and Embassy's and demand that the convoy are allowed a safe passage into Gaza tomorrow!

     

    Kevin Ovenden

     

    Viva Palestina Convoy Leader

     

    See pictures and further updates at Tony Greenstein’s Blog http://azvsas.blogspot.com

    06-01-2010 om 07:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-01-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MUBARAK CLIQUE HINDERTE RABBI A.L. COHEN שליט"א
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    …   

    MUBARAK CLIQUE HINDERTE RABBI A.L. COHENשליט"א  UM GAZA ZU BETRETEN

     

    Eine Delegation von Neturei Karta Juden hat teilgenommen an der „Gaza Freedom Marsh“. Die meisten Teilnehmer sind Halter eines USA-Reisepasses, außer der ehrwürdigen Delegationsleiter Rabbi A.L. COHEN von Manchester (Großbritannien).  Die verbrecherische Mubarak Clique, Feinde des eigenen Volkes, Lakaien des US Imperialismus und Kollaborateure des Zionismus, weigerte sich bekanntlich um alle 1500 Teilnehmer aus 43 Länder den Zugang in Gaza zu gestatten, nur etwa 82 Teilnehmer, jeder von ihnen Inhaber eines US-Paßes,  dürften „gnädig“ durch den Rafa Grenzübergang. Unter ihnen waren die Vertreter von Neturei Karta, ohne ihren Delegationsleiter. Man begreift zwar leicht daß die böswilligen ägyptischen Autoritäten nicht wegen einer einzigen Person eine Ausnahme auf ihre teuflische Verordnung gewillt waren. Jedoch handelten sie auch in diesem Fall genau entsprechend den Willen der zionistischen Autoritäten, dessen Komplizen sie sind.

    Leider beißen sich die Neturei Karta Vertreter noch lieber selbst die eigene Zunge ab, und somit nie wieder im Stande sein würden um auch nur ein antizionistisches Wort zu sprechen, als auch nur ein Sterbenswörtchen zu äußern, den arabischen und palästinensischen Helfershelfer und Kollaborateure des Zionismus und des internationalen Imperialismus anzuprangern. Das sei nicht statthaft, wie einer ihrer Anhänger auf Jiddisch äußerte: „מען מעג בשום אופן נישט שרייבן געגען זיי אין די בלעטער“… Die biblische Propheten Jissroéls weinen bitter über ihre Kinder.

    It’s a long way…   

     

    04-01-2010 om 18:27 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-01-2010
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.US taxes fund rabbi who advocates killing "goy" babies
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    US taxes fund rabbi who advocates killing goy babies
     

    By Akiva Eldar, Haaretz Correspondent
    15/12/2009
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1135200.html

    With the approval of the Aguda and other religious Zionists!!!

    03-01-2010 om 14:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-12-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZUR VORBEREITUNG DES JAHRZEITS VON S.R. HIRSCH
    ZUR VORBEREITUNG DES JAHRZEITS VON RABBINER  S.R. HIRSCH

    Am 27. Tévès (dieses Jahr ist das am 13.01.2010) begehen wir der Jahrzeit vom Grossen Rabbiner Samson Raphael Hirsch

    .

    Zur Vorbereitung dessen werden zwei Aufsätze von Rabbiner Pinchos KOHN (1867-1942) „Zum 27.Tebeth“ und „Die ‚süddeutsche Orthodoxie’“ (Jüdische Monatshefte, Januar 1914) studiert und dazu auch demnächst in unsererem Blog veröffentlicht.


    Bauen Sie gut!

    Die Schriftleitung

    29-12-2009 om 12:12 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Ingezonden: 23 redenen waarom de zionistische Staat de laatste oorlog verloor
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    INGEZONDEN:

     

    23 redenen die aantonen waarom 'Isra-l' de laaTste oorlog verloor

     

    www.arabeuropean.org/belgium/index.php

    (Repro van artikel die we op 25 januari 09 overgenomen hadden) 

    1. Vanuit militair oogpunt kon het ‘machtigste leger’ in het Midden Oosten niet voorbij een eenvoudige militiegroep komen en geraakte ze door volksverzet amper verder in bewoond gebieden in de Gazastrook. Het verzet was zeer sterk en de zionisten realiseerden zich dat de prijs van een militaire overwinning een te hoge zou zijn.

    2. Bij de start van de operatie verkondigde ‘Isra-l’ dat het doel was om de raketbeschietingen van Hamas en andere verzetsgroepen op steden in ‘Isra-l’ te doen stoppen. Palestijnen slaagden er evenwel in om continue raketten af te vuren, zelfs in de laatste uren van de oorlog.
    3. Hamas verlengde het bereik van haar raketbeschietingen en speelde het klaar om steden op 60km van de Gazastrook te bereiken. De ‘Israëlische’ operatie vergrootte feitelijk de militaire kracht van Hamas.
    4. Het gevolg van het willekeurig doden van burgers zorgde het ‘Israëlische’ regime voor een fabriek van levende tijdbommen. Burgerslachtoffers in elk conflict zorgen voor radicaliserende families van de slachtoffers. Het is aannemelijk dat zelfs mensen met een geweldloze strategie zich na de massaslachtingen in Gaza zullen richten op militaire middelen. Onthoud vooral dat deze mensen niets meer te verliezen hebben.
    5. ‘Isra-l’ tekende haastig een overeenkomst met de VS- een derde partij die niet direct betrokken was met de oorlog- om de wapensmokkel naar Gaza tegen te houden. De overeenkomst hield maatregelen in die Hamas moeten weerhouden van herbewapening dmv VS-assistentie ter bewaking van zeeroutes naar Gaza en het voorzien van materiaal voor Egypte om smokkeltunnels te vernietigen langs haar kant van de grens met Gaza. De overeenkomst was echter niet meer dan een propagandatactiek om de publieke opinie te overtuigen dat de oorlog iets opleverde. Shin Bet verkondigde trouwens dat Hamas zich binnen enkele maanden al terug zou herbewapenen. De ‘Israelische’ media meldde ook dat Washington geen garanties heeft gegeven op het niet herbewapenen van Hamas.
    6. Hamas beloofde haar arsenaal te herstellen waarmee ze ‘Israëlische’ leiders een slag in het gezicht gaf na hun commentaren over het ’bestraffen’ van Hamas en dat Hamas nu beseft dat ze niet kan verdergaan met haar gewapend verzet.
    7. Buiten Said Siyam werd geen enkele topfiguur van het verzet gedood in de operatie. Het is geschat dat bij de vele duizenden doden slechts 95 mensen van Hamas horen die dan nog gedood werden op de eerste dag van de operatie toen Hamas bij verrassing werd aangevallen na verraad van sommige Arabische regimes.
    8. ‘Isra-l’s’ nederlaag door een kleine groep doorprikte het imago van het onoverwinnelijke leger dat de legers van verschillende Arabische landen overwon in 1967. Het valt niet uit te sluiten dat de aartsvijanden van ‘Isra-l’ zich gesterkt zullen voelen om hun rekeningen vereffenen na deze recente nederlaag. Het maakt niet uit waaruit je arsenaal bestaat als je verslagen bent in de overtuiging van je vijandsovertuiging. ‘Isra-l’ lijkt de spiraal van verval ingezet te hebben.
    9. Op politiek vlak is ‘Isra-l’s’ situatie niet veel beter dan het militaire. Voor de eerste keer zijn twee  Israelische’ ambassadeurs uitgewezen. Een serieuze vernedering voor Tel Aviv.
    10. Het willekeurige vermoorden van burgers waaronder vrouwen en kinderen zorgde zodanig voor internationale veroordelingen dat de VS, dat altijd zijn veto stelt bij VN-veiligheidsresoluties tegen ‘Isra-l’, werd geneutraliseerd onder toenemende internationale druk toen de raad stemde over een bindende resolutie over een onmiddellijk staakt-het-vuren.
    11. ‘Isra-l’s’ strategie om Hamas’ populariteit te verminderen door druk uit te oefenen op de burgers van Gaza keerder als een boemerang terug. De islamitische beweging kwam populairder dan ooit tevoren uit de oorlog want alle groepering die ‘Isra-l’ een flinke slag toebrengen worden als helden aangezien in de ogen van alle Arabische volkeren. We zagen dit fenomeen eerder tijdens de 33-dagen lange oorlog in Libanon waarbij Sayyed Hassan Nasrallah de meest populaire Arabische leider werd in de islamitische wereld.
    12. Na de oorlog in Gaza kwam e rook een einde aan het politieke leven van Mahmoud Abbas. Van Abbas werd dikwijls gezegd dat hij zich klaarmaakte om terug te keren naar Gaza nadat de Hamasregering zou vallen. Nu richt Abbas zich noodgedwongen tot allerlei bemiddelaars om voor zichzelf nog een plaats af te smeken in de politieke toekomst van Palestina. Als Abbas de Palestijnse verkiezingen verliest -een grote waarschijnlijkheid gezien de situatie na de Gaza oorlog- verliest ‘Isra-l’ haar partner voor haar vredesbesprekingen.
    13. De hoop van Kadima op een overwinning tijdens de komende verkiezingen is vervlogen. Rechtse partijen zoals Likoed en mensen uit havikmilieus, fanatiekelingen die zelfs niet in vrede geloven, zullen de macht verkrijgen. ‘Isra-l’ kan zich beter voorbereiden op een periode waarin geen hoop bestaat op een politieke oplossing voor het ‘conflict’.
    14. De Gaza oorlog zorgde voor nog een andere soort onverwachte wending voor ‘Isra-l’: het verenigde alle moslims en anti-‘Isra-l’ partijen over heel de wereld. De wereld zag nooit eerder zulke massale anti-‘Isra-l’ betogingen.
    15. Hamas stelde een goed voorbeeld voor anderen. Een kleine groepering slaagde erin het machtigste leger in het Midden Oosten te verslagen. Het is niet verrassend als we op een dag ‘Isra-l’ zien ploeteren voor overleven in een strijd tegen een platform van kleine of grote groeperingen en organisaties die het militair verzet overnemen.
    16. De ‘Israeli’s’ beseffen dat hun leiders hun niet kunnen beschermen. Er is geen veilige plek in de bezette gebieden. Dit betekent dat ‘Isra-l’s’ grootste nachtmerrie uitkomt: een dramatische stijging in de immigratiecijfers gecombineerd met een stijgende demografische impact. Dit kan de fundamenten van ‘Isra-l’ doen wankelen als het Joodse volk in bezet palestina gereduceerd wordt tot een minderheid. Tot dusver zorgen de opvattingen over dit thema ervoor dat het regime het recht op de terugkeer van Palestijnse vluchtelingen naar hun gebieden van oorsprong blijft weigeren.
    17. Na de oorlog ziet de wereld Hamas als een grote speler wiens rol niet langer kan genegeerd worden en die niet meer uitgesloten kunnen worden van het politieke proces in het Midden Oosten.
    18. Eerste minister Ismael Haniya noemde de oorlog ‘Forgan’, een koranisch woord dat betekent wat goed en slecht scheidt. De uitkomst van de oorlog verzwakte de Arabische staten die pro-‘Isra-l’ waren. Aan de andere kant werd de rol vergroot van pro-Verzet staten waaronder Iran en Syrië. De machtsverhoudingen zijn niet meer dezelfde.
    19. De leiders van Kadima maakten zichzelf belachelijk en gaven blijk van een gebrek aan bekwaamheid om een regime te leiden. Kadima - dat werd opgericht door voormalig ‘Israeli’ eerste minister Ariel Sharon om de impasse binnen het regime te beëindigen – pleegde politieke zelfmoord door Gaza aan te vallen.
    20. De oorlog verzwakte ook de politieke basis van de leiders van islamitische landen die dicht tot ‘Isra-l’ staan. Ze zullen hun volk rekenschap moet geven. Dit proces begon al toen we konden getuigen van betogingen in sommige landen waar politiek en sociaal protest uitzonderlijk is.
    21. Ondanks het non-stop bombarderen van Gaza behielden de Palestijnen hun hoge moraal wat vermeld werd door Westerse journalisten. Er waren geen lange files aan grensovergangen om te vluchten naar veilige plaatsen. In ‘Israëlische’ steden werden vele mensen wegens shocktoestanden behandeld. ‘Isra-l’ verloor bijgevolg ook de psychologische oorlog.
    22. Spijtig genoeg zorgde de oorlog ook voor een opleving van antisemitisme over de hele wereld. Ondanks de terechte veroordelingen van laakbare aanvallen op joden en hun bezittingen blijft het een feit dat ‘Isra-l’ nooit de belangen van de joodse gemeenschappen -buiten wat lippendienst- overwoog in haar handelingen. Tel Aviv legde zelfde een verzoek van 11 prominente leiders uit de Britse joodse gemeenschap naast zich neer die vroegen het offensief te stoppen in het belang van hun veiligheid.
    23. Er zijn en er zullen nog meer groeperingen zijn die dossiers voor internationale rechtbanken zullen openen tegen ‘Isra-l’ omwille van de oorlogsmisdaden in Gaza. Als Hamas was verslagen konden ‘Israëlische’ leiders aanvoeren dat het de hoge prijs waard was. Hoe kunnen ze hun handelingen nu nog verdedigen na de wereldwijde internationale veroordelingen en zonder ook maar iets van succes te kunnen voorleggen?

     

    Lees ook het persbericht:

     

    Stad Antwerpen meest racistische en zionistische stad in Vlaanderen

     

    www.arabeuropean.org

    29-12-2009 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-12-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BBC Climbs Down over Zionist 'anti-Semitism'

    BBC Climbs Down over Zionist 'anti-Semitism' Liesat SOAS Meeting

     

    It was a simple and terrible accusation.  The co-Chair of the Zionist Federation, Jonathan Hoffman, had got up to ask a question at a Bricup meeting, and he was subject to a shout of 'Jew' and 'Jewish' as well as being heckled because he was Jewish (not because of his views of course!).  

    There was only one problem.  None of it was true.  Indeed the BBC, when it saw a video of what happened, realised it had made a terrible mistake (even according to its own slipshod standards).  Try as I might, I just cannot make out such a chant.  And more to the point, it took Hoffman over 2 weeks before he realised that he had been subject to vicious anti-Semitic taunting!  And then only because a Tory student spokesman, Raheem Kassam, had got round to inventing it.

    The result is that quite uniquely for this pro-Zionist and pro-imperialist organisation, the BBC has entirely replaced the original report from its site, apologised and reprimanded the reporter responsible.

    A report of the unfolding of this little drama and how Zionism attempts to smear and libel supporters of the Palestinians as 'anti-Semites' is below:
    http://azvsas.blogspot.com/2009/12/bbcs-humiliating-climbdown-after.html


    Tony Greenstein

     

    BBC’s Humiliating Climbdown after Backing Zionist Accusations of ‘anti-Semitism’

    Yechurun Comment: Zionist arrogance, lies and hystery as usual. They lie like they breath!

    28-12-2009 om 10:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-12-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.GAZA CONVOY BLOCKED BY EGYPT - PROTEST NOW
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Sunday, 27 December 2009

    Gaza Convoy Blocked by Egypt - Protest Now

     

    International Campaign in Support of the Gaza Freedom March Thousands of Unison Actions Assembled around the World

    If you want to know what the obstacles are to both Palestinian and Arab national and social liberation, then the vile regime of Mubarak in Egypt is as good an example as it gets. It is a vicious dictatorship, the second largest recipient of US aid (after Israxl) and it has of course made ‘peace’ with Israxl. A peace that means it is a co-partner in the starvation siege and blockade of Gaza.

    As will also be noticed, none are more silent than the quisling regime of Mahmoud Abbas in Ramallah. And why not? His regime, if it can be so dignified, is equally desiring of removing Hamas from Gaza and imposing its own dictatorship there, as it has done on the West Bank.
    The Mubarak regime is therefore preventing the Viva Palestina from sailing from the Jordanian port of Aqaba to Egypt with the excuse that they have to sail to El Arish and then head to El Arish and from there drive to Gaza. Mubarak, in all his colours, is a good example of the typical Arab leader, a collaborator to his roots. It is the tragedy of the Palestinian leadership that they have sought to work these creatures and in turn have been bought off.

    Tony Greenstein


    No X-mas Cheer from Egyptian Authorities

    Galloway to Cairo: Open gates for Viva Palestina
    Thu, 24 Dec 2009

    Irish Humanitarian Delegation Travelling To Gaza

     

    For more information about the Gaza Freedom March global actions visit:

    Gaza Freedom March - Worldwide Solidarity Actions December 27th and 31st, 2009

    http://www.youtube.com/watch?v=oqnerCj6vTc&feature=player_embedded

    Palestinian Authority Demonstrates its Loyalty to Israxl

    150 Detained as Palestinian Authority Tries to find Those Who Killed a Racist Settler Rabbi

    Here is a story to warm the cockles of your heart.

    PA working overtime to find shooters

     

    Tony Greenstein’s Blog: http://azvsas.blogspot.com

    27-12-2009 om 08:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-12-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Oproep Betoging: Solidariteit met Gaza
    Klik op de afbeelding om de link te volgen OPROEP BETOGING

    Zondag 27 december 2009
     
    Mars en herdenking voor Gaza

    Solidariteit met het Palestijnse volk

    Mars: vertrek Stalingradlaan, 13u30
     
    Herdenkingswake: Muntplein, 16u - 18u.

    De 'Gaza Freedom March', een internationale coalitie opgestart in de Verenigde Staten, wil duizenden verzamelen om Neen te zeggen aan de blokkade tegen Gaza! Uit alle landen schrijven vrouwen en mannen zich in om aan dit gebeuren deel te nemen. Zij zullen tijdens de jaarwissel het belang benadrukken van de mensenrechten en het internationaal recht.

    Het gebeuren zal starten op 27 september 2009, dag op dag een jaar na het begin van de Israëlische bombardementen, aan de uitgangen van de scholen van de Gazastrook.

    We organiseren een vreedzame symbolische mars en een herdenkingswake te Brussel voor:

    ·         het opheffen van de blokkade tegen Gaza

    ·         Het stopzetten van de zionistische kolonisatie- en bezettingspolitiek van Palestina

    ·         steun aan het verzet van het Palestijnse volk

    ·         de vrijheid van alle Palestijnse gevangenen

    ·         steun aan de 'Boycott, divestment en Sanctions' campagne

    De Mars zal vertrekken aan het kruispunt van de Stalingradlaan en de Zuidlaan om 13u30 en eindigt aan het Albertinaplein (15u30).

    Aan het eind van het parcours vervoegt de Mars de herdenkingswake aan het Muntplein die start om 16u.


    Wij roepen iedereen – burgers, sociale bewegingen, vakbonden, NGO's, solidariteitscomités, politieke vertegenwoordigers – op om met ons te Brussel te manifesteren op 27 december 2009.

    Eerste ondertekenaars:MOUVEMENT CITOYEN PALESTINE, COFECI (coordination des femmes citoyenne), intal, VPK (Vlaams Palestinakomitee), ABP, GPOS (Groupe Proche Orient Santé),        CODIP vzw, Comac Quartiers, Vrede vzw, la coordination du Brabant Wallon pour une paix juste au Proche Orient, EPJPO (Enseignants pour une Paix Juste au Proche Orient),  SPS (Check Point Singers), COBI (COordination Boycott Israël) , JAC ( Jeunes Anti capitaliste ) ,   LCR, PTB,      EGALITE, ...

    Editeur responsable : Saïdi Nordine. 32, rue de Sébastopol – 1070 Brussel

    24-12-2009 om 11:06 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-12-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Reportage: Antizionistische Kundgebung in Berlin 09.11.30
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    Demonstration gegen die deutsch-israelische Kabinettssitzung in Berlin am 30. November 2009
    Eine ausführliche Reportage

    BERICHT/023: Deutschland und Israxl - Protestkundgebung in Berlin, Teil 2 (SB)

    http://www.schattenblick.de/infopool/politik/report/prber023.html

     

    23-12-2009 om 10:05 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS WHO SPEAK OUT: MARCH ON GAZA, EGYPT
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    JEWS WHO SPEAK OUT

    URGENT REQUEST

    Hi all,

     

    i sent you our jews say no letter in support of Goldstone a couple of months back. Here’s something that also needs our support. DZ, dorothy zellner, is a member of my group, jews say no. I’m leaving her note intact  just below rather than re-invent the wheel a note of my own.

     

    Thanks all and best wishes for a peaceful and healthy new year!

     

    Nina

     

    Hello, all--Here is something you should do immediately!  Apparently the Egyptians have started the "no you can't come in" dance that has occurred many times before, but this time it may affect 1400 people from 42 countries who are planning to converge in Cairo in a few short days and then enter Gaza and participate in a freedom march to the Erez border with Isra-l.  See details of the problem below.  This e-mail was sent to the participants, but there is a crucial role that the rest of us stay-at-homes can play.  I usually shrink from sending out these kind of requests because all of us are so battered with demands, but this time I think it is really important and could make the difference.  I would have participated in this march if I had not had a health problem and my heart is with the participants 100 percent.  Some of you on my list are in countries other than the U.S. and I urge you to call the Egyptians from wherever you live.

    If, by chance, you have not even heard of the Gaza Freedom March, please go on the website now at
    www.gazafreedommarch.org.  The third photo down is of a very enthusiastic group holding a 24-foot banner in New York City's Times Square.  I'm in there, freezing along with the rest of them.

    My best regards,

    DZ

    ---------- Forwarded message ----------
    From: Gaza Freedom March <
    info@gazafreedommarch.org>
    Date: Mon, Dec 21, 2009 at 11:56 AM
    Subject: Urgent March Update
    To:
    rosahill@gmail.com

    Gaza Freedom March 
    UPDATE 

    December 21, 2009

     

    We are determined to break the siege

    We all will continue to do whatever we can to make it happen

     

    Using the pretext of escalating tensions on the Gaza-Egypt border, the Egyptian Foreign Ministry informed us yesterday that the Rafah border will be closed over the coming weeks, into January. We responded that there is always tension at the border because of the siege, that we do not feel threatened, and that if there are any risks, they are risks we are willing to take. We also said that it was too late for over 1,300 delegates coming from over 42 countries to change their plans now.  We both agreed to continue our exchanges.

     

    Although we consider this as a setback, it is something we've encountered-and overcome--before.  No delegation, large or small, that entered Gaza over the past 12 months has ever received a final OK before arriving at the Rafah border.  Most delegations were discouraged from even heading out of Cairo to Rafah.  Some had their buses stopped on the way. Some have been told outright that they could not go into Gaza. But after public and political pressure, the Egyptian government changed its position and let them pass.

     

    Our efforts and plans will not be altered at this point. We have set out to break the siege of Gaza and march on December 31 against the Israeli blockade. We are continuing in the same direction. 

     

    Egyptian embassies and missions all over the world must hear from us and our supporters (by phone, fax and email)** over the coming crucial days, with a clear message: Let the international delegation enter Gaza and let the Gaza Freedom March proceed.  

     

    Contact your local consulate here: 
    http://www.mfa.gov.eg/MFA_Portal/en-GB/mfa_websits/

     

    Contact the Palestine Division in Ministry of Foreign Affairs, Cairo

    Ahmed Azzam, tel +202-25749682 Email: ahmed.azzam@mfa.gov.eg

     

    In the U.S., contact the Egyptian Embassy, 202-895-5400 and ask for Omar Youssef or email omaryoussef@hotmail.com

     

    You signed on to join the the Gaza Freedom March, that was the first step. Now call the Egyptian embassy and ask your elected official to call on your behalf. Contact your local media/press to tell them you are going to Gaza. Then pack your bags and come to Cairo ready to march with our brothers and sisters in Gaza

     

    We look forward to seeing you all in the coming week.

     

    The GFM Steering Committee

     

    * Sample text

     

    I am writing/calling to express my full support for the December 31, 2009 Gaza Freedom March. I urge the Egyptian government to allow the 1,300 international delegates to enter the Gaza Strip through Egypt.

     

    The aim of the march is to call on Israel to lift the siege. The delegates will also take in badly needed medical aid, as well as school supplies and winter jackets for the children of Gaza.

     

    Please, let this historic March proceed.

     

    Thank you.

     

     

    Nina FELSHIN

    23-12-2009 om 09:35 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-12-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.FREEDOM MARCH UPDATE - PLEASE TAKE ACTION!
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Urgent Gaza Freedom March Update - Please take action!

    [TERRORTAG IMPOSED BY MICROSOFT]

    Urgent Gaza Freedom March Update - Please take action!



    Egypt is attempting to close the boarder at Rafah, or at least threatening to do so. If this happens, the many people heading to Gaza for the Freedom March won't be able to get there.

    Please help (information below), and also help disseminate this urgent alert.
    Thanks,
    Racheli Gai.


    From: Gaza Freedom March
    Date: Mon, Dec 21, 2009 at 11:56 AM
    Subject: Urgent March Update

    Gaza Freedom March
    UPDATE
    December 21, 2009

    We are determined to break the siege. We all will continue to do whatever we can to make it happen

    Using the pretext of escalating tensions on the Gaza-Egypt border, the Egyptian Foreign Ministry informed us yesterday that the Rafah border will be closed over the coming weeks, into January. We responded that there is always tension at the border because of the siege, that we do not feel threatened, and that if there are any risks, they are risks we are willing to take. We also said that it was too late for over 1,300 delegates coming from over 42 countries to change their plans now. We both agreed to continue our exchanges.

    Although we consider this as a setback, it is something we've encountered -and overcome- before. No delegation, large or small, that entered Gaza over the past 12 months has ever received a final OK before arriving at the Rafah border. Most delegations were discouraged from even heading out of Cairo to Rafah. Some had their buses stopped on the way. Some have been told outright that they could not go into Gaza. But after public and political pressure, the Egyptian government changed its position and let them pass.

    Our efforts and plans will not be altered at this point. We have set out to break the siege of Gaza and march on December 31 against the Israeli blockade. We are continuing in the same direction.

    Egyptian embassies and missions all over the world must hear from us and our supporters (by phone, fax and email)** over the coming crucial days, with a clear message: Let the international delegation enter Gaza and let the Gaza Freedom March proceed.

    Contact your local consulate here: http://www.mfa.gov.eg/MFA_Portal/en-GB/mfa_websits/

    Contact the Palestine Division in Ministry of Foreign Affairs, Cairo
    Ahmed Azzam, tel +202-25749682 Email: ahmed.azzam@mfa.gov.eg

    In the U.S., contact the Egyptian Embassy, 202-895-5400 and ask for Omar Youssef or email omaryoussef@hotmail.com

    The GFM Steering Committee

    * * Sample text

    I am writing/calling to express my full support for the December 31, 2009 Gaza Freedom March. I urge the Egyptian government to allow the 1,300 international delegates to enter the Gaza Strip through Egypt. The aim of the march is to call on Israel to lift the siege. The delegates will also take in badly needed medical aid, as well as school supplies and winter jackets for the children of Gaza. Please, let this historic March proceed. Thank you.

    Jewish Peace News editors:
    Joel Beinin,

    Racheli Gai
    Rela Mazali
    Sarah Anne Minkin
    Judith Norman
    Lincoln Z. Shlensky
    Rebecca Vilkomerson
    Alistair Welchman

    Tony Greenstein0 comments

    http://azvsas.blogspot.com

    22-12-2009 om 10:35 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MUBARAK CLIQUE SUCHT SOLIDARITÄT MIT GAZA ZU ZERSTÖREN!
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Bild: Mubarak mit Kriegsverbrecherin Tsipi LIVNI
    Mubarak and Egyptian Regime Attempt to Destroy Solidarity With Gaza


    [Leider werden wir von Microsoft mit unerwünschte Tags terrorisiert! STOP MICROSOFT TERROR TAGS!]

    The following is a message from the organisers of the Gaza Freedom March and Jewish Peace News.

    The regime of Hosni Mubarak in Egypt, which has consistently worked with IsraXl and the United States to reimpose the rule of Fatah stooges over Gaza, including supporting Israxl's attack on and invasion of Gaza earlier this year, is now seeking to destroy international solidarity action with Gaza.


    The regime of Mubarak receives the 2nd highest US military aid after Israxl. It is a vicious, pro-US dictatorship, which unfortunately Palestinian leaders, including Arafat, turned to for help, despite the deal his predecessor Anwar Sadat made with Israxl in the Camp David agreement.

    As can be seen, the 'help' of this regime is only offered if it helps divide Palestinians and give succour and support to Israxl.
    There is a clear message here for Palestinian solidarity activists in Britain and elsewhere. There is no solution to the Palestinian dispossession and oppression which does not tackle the Arab regimes too, those creatures and clients of the United States and Israxl.

    Whether one likes it or not, the solution to the Palestinian question is a regional one which cannot be solved within the confines of Palestine only. In this there is a clear divergence from the situation in South Africa where the Black regimes were not only marginal, but those surrounding South Africa had already liberated themselves from British and Portuguese imperialism.


    The road to Jerusalem goes through Cairo and Riyadh.

    Tony Greenstein

    http://azvsas.blogspot.com

    22-12-2009 om 10:35 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-12-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael Hirsch: „Shalit“ שליט
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    „Schalit“ שליט

     

    Vergangene Woche war doch der Wochenabschnitt „Mikétz“. Der großer Rabbiner ז"ל erläutert in seinem Kommentar über den Vers 1 B.M. 42, 28

    „Der Schreck war umso größer, da er sein Geld in seinem Beutel wiederfand, es daher auf eine persönliche Anklage abgesehen zu sein schien. Daß Josef überhaupt ihnen noch diese Verlegenheit bereitete, war ganz im Plane des Ganzen. Er wollte sich ihnen eben völlig als שליט zeigen, wie er alles mit ihnen machen konnte, was er wollte

     

    Unwillkürlich denkt man da an de heutige Aktualität, worin eine zionistische Person vorkommt mit den Namen „Shalit“.

     

    שליט bedeutet  absolutistischer Despot, Willkürherrscher, gar Tyrann. Und genau das ist die zionistische Herrschsucht und Herrschaft.

    21-12-2009 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-12-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: Das Minchogebet für den Sabbath und der Zionismus
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

     

    Das Minchagebet für den Sabbath und der Zionismus

     

     

    אתה אחד ושמך אחד ומי כעמך ישראל גוי אחד בארץ.

    “Du bist einzig, und einzig ist Dein Name, und wer ist, wie dein Volk Jissroél, ein einziges Volk auf Erden!”

     

    Gott ist einzig, sein Name ist einzig, und Jissroél ist einzig. Ebensowenig wie man Gott mit Jupiter vergleichen kann, lässt sich die jüdische Nation mit irgend einer andern vergleichen. Gott und Jissroél sind beide gleichmäßig inkommensurable Größen. Wer die Unvergleichbarkeit  Jissroéls verwischt, muss und wird sich an der Unvergleichbarkeit Gottes vergreifen.

    Der zionistische Nationalismus, der die jüdische Nation als eine unter andern begreift, kann folgerichtig auch die Einzigkeit Gottes nicht anerkennen. Gott ist wohl Träger der zionistischen Kirche, aber nicht Leiter der zionistischen Politik.

    Gott aus der Politik verbannen heißt aber nichts anderes als den Absolutismus, d.h. die Einzigkeit der Gottesherrschaft in Jissroél um sein wichtigstes Vorrecht beschneiden. Je weniger aber der Zionismus von einer allein durch Gott beherrschten Judenpolitik wissen will desto mehr muss sich die Orthodoxie bemühen, den Begriff der Theokratie zur Grundlage ihres nationalistischen Denkens zu machen.

    Worin besteht aber nun Jissroéls Einzigkeit?

     

    תפארת גדולה ועטרת ישועה יום מנוחה וקדושה לעמך נתת.

    „Als Verherrlichung der Größe und als Krone des Heils hast du einen Tag der Ruhe und Heiligung Deinem Volke gegeben.“

    Andere Nationen finden die Verherrlichung ihrer Gröβe und die Krone ihres Heils in den glanzvollen Ergebnissen ihrer Werktagsarbeit. In sozialer und wirtschaftlicher Blüte, in dem, was ihre Hände an den Werktagen schaffen, in Landwirtschaft, Handel und Industrie, in Fabriken und Eisenbahnen suchen sie ihre Gröβe und ihr Heil. Die Verherrlichung unserer Größe, die Krone unseres Heils ist der Sabbath.

    Andere Nationen sind Nationen der Arbeit, Jissroél ist die Nation der Ruhe und Heiligung. Nicht als ob Jissroél der Arbeit entsagen müsste und dürfte. Auf dieser von Gottes Fluch getroffenen Erde gibt es ohne Arbeit keine Größe und kein Heil. Nur die Verherrlichung seiner Gröβe und die Krone seines Heils darf Jissroél nicht in seiner Arbeit suchen. Sein Stolz muss die Ruhe und Heiligung des Sabbats sein.

    Andere Nationen ruhen, um zu arbeiten. Jissroél arbeitet, um zu ruhen. Bei andern Nationen steht der Ruhetag im Dienste des Ruhetages. Andere Nationen sprechen: Zeit ist Geld. Jissroél spricht: Geld ist Zeit.

    Tief haben sich in Jissroéls nationale Physiognomie die Spuren des Sabbats eingeprägt.

     

    אברהם יגל יצחק ירנן יעקב ובניו ינוחו בו.

    „Laut freut Abraham sich sein, Jizchak jauchzet, Jakob und seine Söhne finden Ruhe durch ihn.“

     

    Wie immer die äußere Lage Jissroéls ist, der Sabbath ist ihm unentbehrlich. Im Glück ist ihm der Sabbath seines Glückes Gipfel, im Unglück ist im der Sabbath seine Stütze und sein Halt. Einerlei ob Jissroéls Geschick aufsteigend ist gleich dem Lose Abrahams, absteigend gleich dem Lose Isaks, in Finsternis und Frondienst mündend gleich dem Lose Jakobs, Hand in Hand mit ihm steigt der Sabbath hinauf zur Höhe und zur Tiefe nieder.

    Hinauf zur Höhe. Einst war der Sabbath Staatsgesetz, auf deren Verletzung  Todesstrafe stand. In die ganze Breite und Tiefe des jüdischen Staatslebens konnte sich der Sabbath auswirken. Damals konnte der Sabbath zeigen, was er in einer vom Gottesgesetz beherrschten Gemeinschaft an sozialen Segen zu stiften vermag. Laut freute Abraham sich sein und  noch Jizchak jauchzte durch ihn.

    Und zur Tiefe nieder. Der jüdische Staat brach zusammen, die Jakobsperiode  der jüdischen Fronknechtschaft im Exil begann. Jetzt konnte der Sabbath zeigen, welche Fülle schöpferischer, gemeinschaftsbildender Kraft ihm innewohnt. Jakob und seine Söhne finden Ruhe durch ihn. Im Exil lief die auseinandergerissene Nation Gefahr, durch äußere Nöte und innere Ausgleichung an Fremdes ihr theokratisches Wesen einzubüssen.  Durch die Ruhe und Heiligung, mit welcher der Sabbath das soziale und wirtschaftliche Leben des jüdischen Exilvolkes dem Gottesstaatsgesetz unterwarf, und nur dadurch ist die jüdische Nation davor bewahrt geblieben, jedes äußeren staatlichen Zusammenhalts beraubt, in eine jüdische Kirche sich aufzulösen.

    Zur vollen Wirkung konnte aber der Sabbath im Exil nur als Gottessabbath  kommen. Nur indem er das ganze jüdische Wesen erfasste und aus ihm alles herausholte, was den jüdischen Nationalcharakter ausmacht, ist er zum Retter der jüdischen Nationalität im Exil geworden. So tief und so breit wie der Gottessabbath kann sich kein vom Menschen eingesetzter Ruhetag auswirken. Denn einzig wie Gott und sein Name, einzig wie Jissroél selbst ist die Ruhe des Sabbaths.

     

    מנוחת אהבה ונדבה מנוחת אמת ואמונה מנוחת שלום ושלוה והשקט ובטח מנוחה שלמה שאתה רוצה בה.

    „Eine Ruhe der Liebe und der Hingebung, eine Ruhe der Wahrheit und des Vertrauens, eine Ruhe des Friedens und Wohlseins, der Stille und der Zukunft, eine vollendete Ruhe, an der Du Wohlgefallen hast..”

     

    Der Gottessabath holt aus der jüdischen Nation die verborgensten Schätze heraus.  Er ist das Zeichen, ob wir Gott in Wahrheit angehören oder nicht. Er ist unser Erzieher. An ihm und durch ihn bewährt sich’s ob wir Gott bloß lieben oder auch ihm uns hinzugeben vermögen, ob die Gotteswahrheit bloß ein Gegenstand unserer Erkenntnis oder auch die Quelle unseres Vertrauens, der Leitstern unseres Handelns ist. Und wenn uns das Exil wohl niedergedrückt, aber niemals zerschmettert hat, so hatten wir den Frieden und das Wohlsein, die Stille und die Zuversicht nur stets jener vollendeten Ruhe, an der Gott Wohlgefallen hat, nur dem Gottessabath zu verdanken, der im Exil als Rektor und Erzieher zugleich auch unser Tröster ist.

    Nicht die Besiedlung Palästinas – die Heiligung des Sabbath steht im Mittelpunkt des jüdischen Nationalismus. Denn ist seit der Untergang des jüdischen Staates Jissroéls Geschichte ein unausgesetztes קדוש השם gewesen, so hat Jissroél die Kraft zu tiefer Heiligung des Gottesnamens nur aus dem Bewuβtsein der Gottesnähe geschöpft, dessen Vermittler der Sabbath ist.   

     

    יכירו בניך וידעו כי מאתך היא מנוחתם ועל מנוחתם יקדישו את שמך.

    „D eine Kinder erkennen und sehen ein, daβ von Dir ihnen eine solche Ruhe wird, und für ihre Ruhe heiligen sie Deinen Namen  

    Quelle: Jüdische Monatshefte  דורש טוב לעמו herausgegeben von Rabbiner Dr. P. Kohn, Ansbach, unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Salomon Breuer, Frankfurt am Main, Heft 3 u.4  S. 63-65 (1919)

    .

     

    English In: עטרת צבי Jubilee Volume, presented in honor of the eightieth birthday of Rabbi Dr. Joseph BREUER, by the Rabbi Samson Raphael Hirsch Publication Society pp.157-160

    In this Feldheim publication the word “Palestine” of the German Original has been silently FALSIFIED into “the Land of Ysroél”!!!

    20-12-2009 om 11:53 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-12-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH: Komm. Haftoro 2. Schabbos Chanukkoh
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    הפטרה שבת שניה דחנוכה  

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des 2. Schabbes Chanuckoh

     

    …

    Der  Inhalt der Haftora bildet die Beschreibung der beiden Säulen „Jachin und „Boas“ und des „Meeres“. Eine nähere Betrachtung erfordern die beiden ersteren, die schon durch die auffällige Benennung als besonders bedeutsam gekennzeichnet werden. Die beiden Säulen befanden sich in der Halle vor dem Hechal, der Machtstätte, am Eingange zu ihr.

    …

    Hier nur noch ein Wort über den Totaleindruck, den diese beiden mächtigen Säulen am Eingange zum Heiligtum machen mussten und sollten. Denn daß es ein lebensweckender, auf Bedeutung und Zweck des Heiligtums  hinweisender Gedanke war, den sich Jedem entgegenrufen sollten,  der diesem Heiligtum sich nahte, das geht mit Evidenz aus den beiden Namen hervor, die der Weiseste der Sterblichen ihnen gab, vor dessen innerem Auge die Lichtworte der Symbolsprache des Heiligtums in ihrer ganzen Herrlichkeit aufgestrahlt sind, wie sie erst nach Jahrtausenden vor dem Geistesauge eines gottbegnadeten Forschers aufleuchten sollten, der sie in jenen Werke niedergelegt, deren allgemeinerem Verständnis erst die kommenden Geschlechter entgegenreifen. Wenn Salomo diese Säule „Jachin“ und „Boas“ nannte, so weisen beide auf das Gotteswort hin, das allein diesem Heiligtume Inhalt und Bedeutung verleihe. Die, vom Heiligtum geschaut, rechts, südlich, auf der Menorah-Seite stehende, verkündet mit ihrem Namen: „Jachin“, daß das hier thronende Gottesgesetz allein Jissroél und die Menschheit die Richtung und damit die feste Begründung zu geben habe, und die links, nördlich, an der Schulchan-Seite; stehende Säule kündet mit ihrem Namen: „Bo-as“, daß in diesem Gottesgesetze und in der Hingebung an dieses Gottesgesetz allein die unüberwindliche, allem obsiegende Kraft zu gewinnen sei. Die Forderung dieser Hingebung, die der Prophet Hosea später im Namen Gottes in die Worte kleidete: Ich will ja gern wie Tau sein für Israel, es muss sich jedoch diesem Tau öffnen wie die Lilie! (Hosea 14,6) Und wie vom unteren Teile des Kapitäles herunter grüssenden Granatäpfel? Was lehren sie anders als die Granatäpfel am Saume des Hohenpriester-Gewandes, daß nämlich im Heiligtum gehegten und von den Menschen dort zu gewinnenden Güter eine unendliche Fülle von Heilessaaten sind, die nur darauf harren, in die Erde gestreut und von der Erde empfangen zu werden, , um in der Gestaltung der irdischen Verhältnisse nach dem göttlichen Gesetze das Paradiesheil auf Erden aufblühen und schon auf Erden das ewige Leben gewinnen zu lassen.  So künden die Granatäpfel an den Kapitälen die Wahrheit, die derselbe Salomo Prov. 3,18 mit den Worten ausgesprochen: Das in diesem Heiligtum bewahrte Gottesgesetz ist der Baum des Leben, wer an ihn festhält, der ist beglückt – wörtlich: „der wird zu ewigem Heilesfortschritt und in ewigen Fortschreiten gefördert“.–  Vergessen wir in Ergänzung dieses Ausspruches nicht, daß, wenn hier in der Vorhalle sich uns die Früchte des עץ החיים, des Baumes des Lebens darstellen, im Heiligtume selbst im דביר, an der „Stätte des göttlichen Wortes“ auch die Cherubim, sowohl in den von Salomo gefertigten Gestalten, als auch vor allem in dem von Gott gebotenen Cherubim-Deckel vorhanden sind, als „die Paradieswächter, Beschützer und Bewahrer des Weges zum Baume des Lebens.“ – – 

     

    Jachin und Boas und das  „Meer“ und die ganze übrige Ausstattung des Tempels, von den unsere Haftora und die ihr vorangehenden und nachfolgenden Abschnitte des Buches der Könige berichten, sind längst dahingeschwunden. Sie haben den Bestand des Reiches nicht überdauert. Sie wurden nach Jer. a..a. O. in Stücke geschlagen und als Metall nach Babel transportiert, sind dort umgeschmolzen und vielleicht zur Erhöhung des Prunkes des Bel verwendet worden. Auch Babylon und die ganze Herrlichkeit des Bel deckt der Moder der Jahrtausende. – Die Wahrheiten aber, die sie lehren sollten leben und harren noch immer ihrer Verwirklichung. Und auch wir, die berufenen Träger dieser Wahrheiten, wir leben, und alle von Gott gefügten Wandlungen unsrer Geschicke haben keinen anderen Zweck, als uns zu wahren Trägern dieser Wahrheiten zu erziehen, bis daß einst ein jeder Jude in seines Lebens gesamter Richtung, Festigkeit und Vollendung als  „Jachin“ und durch die Kraft, die ihn aus allen Lebenskämpfen siegreich hervorgehen lässt, als „Boas“ dastehn wird in seines Menschheitspriestertums Vollendung. – –  

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 423- 424  Kommentar zu Könige I. Kap 7, V 40) 

    17-12-2009 om 10:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-12-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Leerstellingen van de Thora in Ballingschap
    Klik op de afbeelding om de link te volgen Leerstellingen van de Thora in Ballingschap

    44 bladzijden rabbijnse teksten in PDF

    Lehren der Thauro in Exil

    15-12-2009 om 16:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-12-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Alan Hart: Das zionistische Spiel heißt schon immer Betrug
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    Deception Has Always Been The Name Of Zionism’s Game

    By Alan Hart

    November 27, 2009 "Information Clearing House" -- Israeli Prime Minister Netanyahu described his offer to temporarily restrict construction of all-new Jewish settlements on the West Bank excluding Arab East Jerusalem as a “far-reaching and painful step", which was part of a policy he hoped would give a new impetus to peace talks.

    Netanyahu is not stupid. He knows that some of us know he is not remotely interested in peace on terms the Palestinians could accept. So what then is his real game plan of the moment? Simple. He is seeking to make peace with the Obama administration. And its response suggests that with the help of the Zionist lobby and its stooges in Congress he’s got that matter firmly under control.

    On 18 November President Obama himself expressed his dismay at Israxl’s decision to approve 900 more housing units in East Jerusalem. He said it could lead to a “dangerous situation” because it made it harder for Israel to make peace in the region and “embitters the Palestinians.”

    Eight days later the Obama administration says Netanyahu’s new offer, which stresses that there will be no restrictions, not even temporary ones, on new settlement development in East Jerusalem, will help "move forward" peace efforts.
    What nonsense. It seems to me that the Obama administration doesn’t know whether it’s coming or going on the matter of how to deal with Netanyahu.

    The response of senior Palestinian legislator Mustafa Barghouti was much more in tune with reality. “What Netanyahu announced today is one of his biggest attempts at deception in his history.”

    It is, of course, a deception but nobody should be surprised. Not only has deception always been the name of Zionism’s game, it knows no other.

    Its very first mission statement way back in 1897 was a deception. The previous year Zionism’s founding father, Theodore Herzl, had written and published Der Judenstaat, The Jewish State. It opened with these words: “The Jews who will it shall have a state of their own.” But as all of Zionism’s founding fathers gathered for their first Congress at Basel in Switzerland, Herzl was among the first to appreciate the need to drop the word state from all public policy pronouncements.

    Thus it was that the first Congress of the World Zionist Organisation ended with a public statement that declared Zionism’s mission to be the striving “to create for the Jewish people a home in Palestine secured by public law.”

    The difference between “home” and “state” was great.

    State would have signalled that what Zionism wanted (and was ruthlessly determined to get) was a sovereign entity, by definition one with full state powers backed by its own military. In other words, a sovereign, fully independent Jewish state would be one that could pose a threat to the rights and possibly even the existence of the Arabs of Palestine. At the time Zionism didn’t want the world, including most Jews of the world, to know that.

    Home was a much softer, less disturbing term. It implied, and for propaganda purposes could be asserted to mean, that Zionism would be prepared to settle for an entity without sovereign powers and which therefore would not and could pose any kind of threat to the Arabs.

    The proof that Zionism’s founding father knew the substitution of “home” for “state” in the first mission statement was a deception is in his diary, which was not published (was kept secret) for 63 years. Herzl’s entry for 3 September 1897, as published in 1960, included this:

    Were I to sum up the Basel Congress in a word - which I shall guard against pronouncing publicly - it would be this: At Basel I founded the Jewish state... Perhaps in five years, and certainly 50, everyone will know it... At Basel then, I created this abstraction which, as such, is invisible to the vast majority of people.

    It wasn’t only the Arabs and the major powers Zionism didn’t want to scare by using the term state. All of its founding fathers were fully aware that most informed and thoughtful Jews everywhere were opposed to the idea of creating a sovereign Jewish state in the Arab heartland. They believed it to be morally wrong. They feared it would lead to unending conflict. And most of all they feared that if Zionism was allowed by the major powers to have its way, it would one day provoke anti-Semitism.

    As it happened, that Jewish concern and those Jewish fears were washed away by the obscenity of the Nazi holocaust, without which Zionism almost certainly would not have triumphed.

    After its unilateral declaration of independence, the Zionist (not Jewish) state’s policy was to advance by creating facts on the ground. In effect its message to the world was, as it still is: “We know we should not have done this, but we’ve done it. And there’s nothing you can do about it.”

    Alan Hart has been engaged with events in the Middle East and their global consequences and terrifying implications – the possibility of a Clash of Civilisations, Judeo-Christian v Islamic, and, along the way, another great turning against the Jews – for nearly 40 years.. More. Please visit his website http://www.alanhart.net

     

    http://www.informationclearinghouse.info/article24072.htm

    See also: http://www.rense.com/general73/togeth.htm

     

    On the Picture from left to right: Dr. Ghada Karmi, Rabbi Ahron Cohen, Alan Hart, Professor Ilan Pappe Dr Hajo G Meyer

    08-12-2009 om 03:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-12-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Antizionistisches Protest in Berlin, eine Bildreportage
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    Antizionistisches Protest in Berlin, eine Bildreportage

    Berlin, 30.11.2009 - Protest anläßlich der geplanten gemeinsamen Sitzung der Regierungen der zionistischen Entität und der BRD im Bundeskanzleramt

    Reportage von Arbeiterfotografie:

    Klicken Sie auf diesem Link um die herrlichen Bilder zu sehen!

    http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/reportage-2009/index-2009-11-30-berlin-protest-kabinettssitzung-brd-israel.html

    07-12-2009 om 11:07 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-12-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Jüdische Monatshefte Geleitwort von Rabbiner Dr. Salomon BREUER
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    Jüdische Monatshefte

     

    דרש טוב לעמו

     

    Geleitwort

    Von Rabbiner Dr. Salomon Breuer

     

    וישב יעקב – בקש יעקב לישב בשלוה קפץ עליו רוגזו של יוסף (מ"ר)

    Jacob wollte in Ruhe sich niederlassen, da hatte er unter dem traurigen Geschick Josefs zu leiden.

    Der Erfahrungssatz unserer Weisen מעשה אבות סימן לבנים, das Tatenleben der Erzväter sei ein Merkzeichen für ihre Nachkommen, die Geschicke, die ihre Nachkommen in der Folgezeit trafen, hätten sich schon im Leben der Väter gleichsam vorbildlich gezeigt – ist wohl  nirgends mehr in seiner ganzen Wahrheit in die Erscheinung getreten, als in der geschichtlichen Tatsache, die unsere Weisen in den erwähnten Worten wiedergeben: בקש יעקב לישב בשלוה קפץ עליו רוגזו של יוסף

     

    Vater Jacob hatte ein sturmbewegtes Leben. Zuerst waren es die gefahrvollen Stürme, die von außen her ihm umtosten und sein Lebensglück zu untergraben drohten, wie dies unsere Weisen in den drei Leidensmomenten צרת עשו צרת לבן צרת דינה zusammenfassen. Zuerst war es Esau, der nach seinem Leben trachtete und ihn ins Galuth zu seinem ränkenschmiedenden Oheim Laban trieb, dann war es Laban, der ihm zwanzig Jahre hindurch das Leben sauer machte und zuletzt sein und seiner Familie Leben bedrohte. לבן בקש לעקור את הכל Und endlich war es Schechem, der die sittliche Reinheit seiner Familie zu verunglimpfen wagte.

     

    So hatte Jacob zuerst unter der Wucht des äußeren Galuth schwer, unsäglich schwer zu leiden. Endlich gelingt es ihm, nach so vielen harten Prüfungen, sich die heißersehnte Ruhe zu verschaffen. Er schließt Frieden mit Esau, Frieden mit Laban, für die Schandtat Schechems wird ihm Genugtuung; Jacobs Ansehen wirkt furchteinflößend auf die ganze Umgebung ויהי חתת אלקים על הערים אשר סביבתיהם ולא רדפו אחרי בני יעקב Jede von außen drohende Gefahr war also geschwunden.

     

    Und nun sollte man doch erwarten, mit Recht erwarten, jetzt endlich könne und dürfe Jacob sich der wohlverdienten Ruhe hingeben –, doch nein, die göttliche Vorsehung hatte anders verfügt. בקש יעקב לישב בשלוה Hat Jacob vor Esau Ruhe, droht ihm von aussen her kein Galuth, קפץ עליו רוגזו של יוסף da lodert an seinem inneren häuslichen Herd das Feuer der Parteilichkeit und Zwistigkeit auf, es kommt der Bruderstreit, das jüdische Galuth.

     

    Und nun מעשה אבות סימן לבנים. In ganz auffälliger Weise hat dieses traurige Geschick unseres Vaters Jacob im Leben seiner Nachkommen, des jüdischen Volkes, sich wiederholt. Unter diesem wechselnden Geschick hatte das jüdische Volk gar oft zu leiden, in der Vergangenheit und noch in der Gegenwart bis auf den heutigen Tag.

     

    In der Vergangenheit – da greifen wir nur das Beispiel des herannahenden Chanuckafestes heraus. „Solche Zeiten des freundschaftlichsten Verkehrs mit der Außenwelt hat wohl das Judentum noch nie erreicht wie eben vor und in der Zeit der Hasmonäer. Mit dem göttlichen Gesetze in der Hand hatte es seine sämtlichen Feinde zu Freunden umwandelt. Die ganze Reihe der Perserkönige hindurch blieben diese seine Verehrer und Beschützer.  Selbst Alexander der Grosse, der das Perserreich zertrümmert hat und eine Welt sich zu Füβen warf; beugte sein Haupt vor der Hoheit des jüdischen Gesetzes. Und nicht nur Alexander, selbst seine Nachfolger, ja die unmittelbaren Vorgänger des Antiochus haben dem göttlichen Gesetze fast ohne Ausnahme hohe Achtung gezollt, und sicherten den Juden ihre Freiheit und ungeschmälerte Erfüllung ihrer gesetzlichen Pflichten.“ בקש יעקב לישב בשלוה So hätte das Judentum wie vielleicht noch nie der Ruhe sich hingeben können, wenn nicht קפץ עליו רוגזו של יוסף wiederum der Feind in seiner eigenen Innern, im eigenen Schosse erwachsen wäre.

     

    Gekränkter Ehrgeiz zweier unwürdiger Brüder, die wegen der Hohepriesterstelle sich entzweiten, glaubte die Schwachen im Volke dadurch an sich zu reißen, daß sie in verräterischer Weise den griechischen Fürsten Antiochus zum Verfolgungskampfe gegen das jüdische Volk aufhetzten. Sie hätten dadurch das jüdische Volk und damit das göttliche Gesetze beinahe an den Rand des Untergangs gebracht, wenn nicht die gottbegeisterten Priestersöhne mutig in den Kampf getreten wären und unter Gottes Beistand den glorreichen Sieg errungen hätten.

     

    Und in der Gegenwart! Jahrhunderte lang hatte das jüdische Volk unter dem unmenschlichen Druck und der grausamen Härte des äußeren Galuth zu leiden, bis endlich zu Beginn des vorigen Jahrhunderts ein neuer Volkermorgen aufdämmerte. Die Völker reichten ihnen freundlich die Hand, sie konnten wieder frei aufatmen, und es schien בקש יעקב לישב בשלוה als könne Jacob nunmehr daran denken, sich der ungetrübten Ruhe hinzugeben. Doch nein, קפץ עליו רוגזו של יוסף da setzte wiederum die jüdische Reform ein. Ein großer Teil der frei gewordenen oder sich frei dünkenden jüdischen Söhne unternahm den Kampf gegen die eigene Mutter, indem sie Veranstaltungen heraufbeschworen, die der Thora das Galuth am eigensten Herd bereiteten. Da entbrannte der heftigste Bruderstreit – doch mit unerschütterlichen Treue und zäher Ausdauer kämpften die Gesetzestreuen – heutzutage unter den Namen der Orthodoxen bekannt – für die ungeschmälerte Erhaltung ihres Gesetzesheiligtums. Dieser Kampf dauerte Jahrzehnte lang, bis endlich das väterliche Wechselgeschick בקש יעקב לישב בשלוה וכו' eine andere, neue Form annahm, die wir leider als das traurigste Symptom der neuesten Zeit bezeichnen müssen.

     

    Als vor nahezu 38 Jahre dem unermüdlichen Kämpfer Rabbiner S.R. Hirsch זצ"ל es gelungen war, das Austrittgesetz vom 28. Juli 1876 zu erwirken, da hatte es den Anschein, als בקש יעקב לישב בשלוה, daß nunmehr die gesetzestreuen Nachkommen Jacobs sich der Ruhe würden hingeben können, getrennt, geschieden von der Neologie, und daß sie darum ungestört und ungehindert ihrer gottgeheiligten Aufgabe sich weihen und תורה und יראת שמים zur höchsten Blüte bringen würden. In allen, selbst in neologen Kreisen, hatte man nicht anders erwartet, als daß nunmehr  jeder gesetzestreue Jude von diesem erlösenden, befreienden Austrittsgesetz Gebrauch machen werde. Von dem hierzu verpflichtenden Din Thora gar nicht zu reden.

     

    Doch es sollte anders kommen. בקש יעקב לישב בשלוה קפץ עליו רוגזו של יוסף Alsbald trat im eigenen Lager der Gesetzestreuen ein Zwiespalt der Ansichten hervor. Im Gegensatz zu den Gutachten von 400 Rabbinern, die den Austritt längst auf Grund des פסק הלכה als unbedingt geboten erkannt hatten, glaubte ein Teil der Gesetzestreuen den Austritt als Mittel zum Nichtaustritt gebrauchen zu dürfen, glaubte bei der Neologie unter gewissen Vorbehalt verbleiben zu dürfen, indem man sich sagte, durch eine solche allerdings unnatürliche Verbindung werde einerseits der Orthodoxie seitens der Reform eine Art Berechtigung zuerkannt und andrerseits den weiteren Reformbestrebungen ein Damm entgegengesetzt.

     

    Man irrte jedoch gewaltig. חכם עדיף מנביא Was Rabbiner Hirsch זצ"ל mit seinem scharfen, klaren Blick vorausgeschaut, trat nun in unseren Tagen in voller Verwirklichung ein. Die „Richtlinien“, die im vorigen Jahre das Licht der Welt erblickten, haben alle Erwartungen der mit der Neologie verbündeten Orthodoxen zu Schanden gemacht!

     

    Es hat sich nun wieder einmal das alte Prophetenwort, wie es unsere Weisen auffassen, bewahrheitet. אין שלום אמר אלקי לרשעים Für die Gesetzlosen gibt es keinen Frieden, so spricht mein Gott. מכאן שהקב"ה אוהב את הרשעים fügen die Weisen erklärend hinzu: Indem Gott den Gesetzlosen den Frieden kündigt, geht daraus hervor, daß Gott noch immer seine Liebe bewahrt, sie nicht für immer  zu verlieren, vielmehr an sich heranziehen will. Nicht durch falsches Friedensbündnis können sie wiedergewonnen werden, im Gegenteil,  sie werden dadurch nur in ihrem Abfall bestärkt und zum Verharren in demselben angespornt. Wenn sie etwas zur Besinnung, zur Rückkehr zum Väterglauben bestimmen kann, so kann es eben nur durch die völlige Lossagung und Trennung von ihnen erreicht werden.

     

    Wahrlich, wahrlich, wir sind überzeugt, und jeder Wahrheitsliebende wird es uns zugestehen: nie und nimmer wäre es zu einem solchen beispiellosen Abfall gekommen, wenn die Stifter dieser neuen Religion nicht, durch das Bündnis mit den Gesetzestreuen in der Wahnvorstellung der sogenannten Einheit des Judentums bestärkt, sich immer noch, trotz ihres Abfalls, als „gleichberechtigte Partei“ im Judentum gefühlt hätten. Ein Blick auf die ungarisch-jüdischen Verhältnisse liefert uns den unwiderleglichen Beweis. Dort ist der Austritt längst von sämtlichen גדולי הדור als unbestrittener פסק דין anerkannt und durchgeführt. Seit mehr als 40 Jahre ist die Orthodoxie völlig losgelöst organisiert, und so erklärt es sich, daß dort die Neologie sich nie zu der äußersten Reform, wie hierzulande gang und gäbe ist, hat sich wohl nie und nimmer zu den „Richtlinien“ bekennen wird, daß sie sogar in letzter Zeit mit allen ihr zu Gebote stehenden Mittel die Wiedervereinigung mit der Orthodoxie auf Basis – man höre und staune – auf Basis des Schulchan Aruch erstrebt. Allerdings will die dortige Orthodoxie dieser Schulchan-Arach-Liebe mit Orgelbegleitung keinen Glauben schenken, und wer möchte ihr dies übel nehmen!

     

    Die „Richtlinien“ sind nun einmal da. Und es wird mit fieberhafter Erregung in Versammlungen und in jüdischen Zeitungen gegen sie protestiert. Protestiert, ohne aber die einzige natürliche Konsequenz zu ziehen, d.h. die Loslösung der Orthodoxie von der Neologie nunmehr als unabweisliche heilige Pflicht für jeden gesetzestreuen Juden zu fordern, und diese Forderung nicht nur gelegentlich einmal pflichtschuldig zu erheben, sondern immer wieder und wieder auf sie hinzuweisen und die Gemüter ihr systematisch zu gewinnen.

     

    In einer Zeit solch beispiellosen Abfalls macht sich umso mehr das Bedürfnis fühlbar, eine Zeitschrift zu begründen, die selbständig, unabhängig und darum objektiv nach dieser Richtung hin wirken soll. Das sollen unsere Monatshefte tun. Sie sollen, wie es in den Einführungsworte der Schriftleitung zum Ausdruck gebracht ist, neben Besprechung aller Zeitfragen und Behandlung  jüdisch-wissenschaftlicher Themata, mit gründlicher Objektivität und in vornehmer Weise für die Entwicklung des Austrittsgedankens, d.h. der Selbständigkeit der Orthodoxie durch Belehrung und  Aufklärung wirken. Sie werden, das hoffen wir zuversichtlich, im Sinne des דורש טוב לעמו das Wohl ihres Volkes anstreben. Und vielleicht wird es ihnen בס"ד gelingen, den allseitig tiefgefühlten Wunsch, בקש יעקב לישב בשלוה den dauernden Frieden zwischen Gleichgesinnten herbeizuführen, zu einer vollendeten Tatsache zu verwirklichen. ואת והב בסופה

     

                                         

     

    06-12-2009 om 12:35 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-12-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Zur Wochenabschnitt in der heiligen Sprache und Jiddisch
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    Koschere Kommentare in der heiligen Sprache (nicht Iwrit!) und auf Jiddisch zur Wochenabschnitt:

    http://www.chomashadas.com

    Bnei Joel de Satmar Monroe NY

    04-12-2009 om 11:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-11-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Jüdische Monatshefte (1913-1920) als Studienmaterial!
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    JÜDISCHE MONATSHEFTE

    Jesjoeroen, Jodendom tegen Zionisme, Studieprogramma voor Winter 5770

     

     דרש טוב לעמו

    Ook al is ons studieprogramma van verleden seizoen niet afgewerkt, is het collectief  van onze studievereniging volop actief.

    We konden het grootste deel der nummers van het, haast onvindbare, Duitse rabbijnse tijdschrift Jüdische Monatshefte verwerven. Onze dank gaat naar Mevrouw Manja Burgers van Antiquariaat Spinoza te Amsterdam. Zij zoekt verder naar de nog ontbrekende nummers.

    Het eerste nummer van de Jüdische Monatshefte verscheen in december

    1913 (Kislew 5674), in Frankfurt/Main uitgegeven tot in 1920, door Rabbiner Dr. P. KOHN (Ansbach) in nauwe samenwerking met Rabbiner Dr. Salomon BREUER (Frankfurt am Main)

    We zijn nu begonnen met de diepgaande studie ervan. De talrijke artikels die een rechtstreeks verband hebben met het Antizionisme van de Thora zullen systematisch met de machine geschreven worden om aansluitend in onze Blog Jesjoeroen, Jodendom tegen Zionisme gepubliceerd te worden.

    De talrijke artikelen van Rabbiner Dr. Raphael BREUER (1881-1932) worden nu integraal vertaald uit het Duits in de Heilige Taal. Deze teksten zullen in het begin verspreid worden aan studenten van Talmoed-Academiën, geleerden die spijtig voor hen geen of onvoldoende kennis hebben van de Duitse Taal. Later zullen deze artikels, met Hemelse hulp, verwerkt worden in een geplande uitgave van de Volledige Geschriften van Rabbiner Dr. Raphael BREUER. Er wordt aangestreefd om jonge mensen de kans te geven om kennis te maken of terug aan te knopen met de Duitse rabbijnse antizionistische traditie. Deze werd door de religieus zionistische partij  ‘Agoeda’ vervalst en verraden, en is geheel miskend in de chassidische middens.

    Vanzelfsprekend zullen de rabbijnse teksten die voorzien waren voor studie en publicatie in het voorbije seizoen verder gezet worden.

    Bauen Sie gut! Leert vlijtig!

     

    Voor het collectief,

    Shmiel Mordche BORREMAN

    30-11-2009 om 23:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-11-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WEETJES: William Henry HECHLER Jodenmissionaris, vriend van Dr. Theodor HERZL

    In 1896 ontmoet Dr. Theodor Herzl  de Anglicaanse Jodenmissionaris William Henry HECHLER (1845-1931), enthousiast promotor van het christenzionisme. Hij is het die HERZL bijbrengt om zijn nationalistisch experiment “Der Judenstaat” in Palestina te gaan verwezenlijken Dit heerschap wordt zowel in christelijke als zionistische kringen zo veel mogelijk doodgezwegen. Onderstaande link onthult een belangrijk moment over het ontstaan van het Thoravreemde, Thoravijandelijke Zionisme.
    William Henry Hechler
    Portret te zien bij:
    www.vecip.com/default.asp?onderwerp=893

    29-11-2009 om 10:43 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-11-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.GRAUSAMKEIT der ZIONISTISCHEN SOLDATESKA in GAZA
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Gaza doll graffitied by soldiers

    There is a level of sickness in any occupation that leads to the most vile acts. One only needs to read of the actions of Nazi soldiers or the US in Vietnam or the British in Iraq to know that.

    But Israxl's occupation of Gaza reached new heights earlier this year. One example was the way that Israeli soldiers proudly displayed tee-shirts with slogans like one bullet, 2 dead (referring to a pregnant woman). Another example below is the daubing of graffiti on a child' doll.


    Tony Greenstein


    After seeing photos of children's bodies shredded by Israeli bombs and others burnt by phosphorous beyond recognition, I did not expect to be enraged by a photo of a graffitied doll.

    Yet, I stared in horror at the smeared doll in page 10 of Palestine NEWS [Autumn 2009]. The writing on the doll's head read zona in Hebrew, which translates to: "prostitute". The Israeli soldiers' violation of a doll, a symbol of childhood, reveals they particularly targeted children.

    The despicable act of Israeli troops writing "prostitute" on Marryam's doll, not only exposes the depth of Israeli soldiers' hatred and dehumanisation of Palestinian children, but it gives us insight into the extent the Israeli ground troops took perverse pleasure in their killing spree of Palestinians in Gaza.

    The horror and terror is seen in Marryam's face - see photo attached.

    Marryam's violated doll should be included in a museum dedicated to the Israeli atrocities, which we should endeavour to help establish one day, as a memorial to the suffering of Palestinians.

    The caption under the photo of the doll in Palestine NEWS magazine [published by PSC] erroneously states the word was "nobody" instead of "prostitute".

    Yael Kahn
    Chair of Islington Friends of Yibna [IFY]
    Islington_Yibna@yahoo.co.uk

     

    http://azvsas.blogspot.com

     

     

    26-11-2009 om 14:58 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-11-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.OPROEP: BOYKOT DE SATANISCHE ZIONISTISCHE WIJN CARMEL!

    BOYKOT DE SATANISCHE ZIONISTISCHE WIJN CARMEL!

     

    Toen zionistische kolonisten, grotendeels met de geldelijke steun van de Rotchilds, in de 19de eeuw begonnen met de aanbouw van wijn in Palestina, het heilige Land, werd de CARMEL wijn door de gezaghebbende en in chassidische kringen nog steeds hoogvereerde rabbijn Chezkel Shrage HALBERSTAM (1816-1999), de Shinower Rebbe, voor verbruik door Joden ten strengste verboden. Volgens de Rabbijn moet in noodgeval, een Jood liever nog een – hem volgens de Joodse Wet verboden – niet-Joodse wijn gebruiken eerder dan deze van CARMEL.

    Ook vandaag de dag is CARMEL (volgens de religieuze zionisten de “meest koosjere wijn van Eretz Isra-l”(sic)) een uithangschild en propaganda-instrument van het Thoravijandelijk zionistisch régime.

    De CARMEL WIJN is en blijft ritueel onrein en dus verboden wijn.

    Wees solidair en boykot deze satanische wijn evenals de andere producten van het satanische zionistische régime.

     

     

    מו"ה יחזקאל שרגא הלברשטאם זי"ע אב"ד שינאווא

    נולד שנת תקע"ו למספרם 816'

    נפטר ו' טבת תרנ"ט למספרם 899'

     

     

    פעם חלה נכדו הרה"ק מקאלאשיץ ז"ל,  ואמרו הרופאים שצריך לשתות איזה יין, ומהיין הזה לא הי' אלא מכרמל, אמר רבינו הקדוש משינאווא זצ"ל: כרמל וויין איז נסך, אז מען דארף טרינקען נסך זאל מען טרינקען גוישע נסך, און נישט כרמל, מען זאל זיך נישט טועה זיין. – (מפי הה"צ ר' יעקב לייזער אדמו"ר מפעשווארסק זצ"ל).

     

    ספר משכנות הרועים נלקט ע"י אהרן ראזענבערג שליט"א


    KOOP GEEN ZIONISTISCHE PRODUCTEN!
    MAAKT U NIET MEDEPLICHTIG AAN DE ZIONISTISCHE ROOF VAN PALESTINA!
    WEES SOLIDAIR MET DE ANTIZIONISTISCHE JODEN EN
    MET DE MOSLIMBEWONERS VAN HET HEILIG LAND:
    KOOP GEEN ZIONISTISCHE FRUIT EN GROENTEN!

    24-11-2009 om 23:44 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-11-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DEMYSTIFYING ZIONISM (Second Part) by Yakov M RABKIN
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    Demystifying Zionism (Second Part)

    By
    Yakov M Rabkin

    October 02, 2009 "
    Information Clearing House"

     

    Evolution of Zionism

    Political ideologies within Zionism used to vary from militant exclusive nationalism to humanistic socialism and national communism. While the former were convinced that the indigenous Palestinians would only acquiesce to Zionist colonization in the face of a overwhelming military force, the latter believed that eventual benefits of progress and modernization would lead to proletarian unity between the colonizers and the colonized. Unlike the right-wing Vladimir Jabotinsky, who openly endorsed the colonialist and therefore forceful character of Zionism, the socialist majority of the Zionist pioneers refused to acknowledge conflict over the land between Zionists and the indigenous population. Jabotinsky, an admirer of Mussolini, who called for mobilization of the Jews for “war, revolt and sacrifice,” derided the illusions of the Social-Zionists and their insistence on the “purity of arms”.

    In fact, emphasis on the use of force was almost as common among the socialist Zionists. True, thousands of socialist and communist rank-and-file Zionists were opposed to the idea of a Jewish state, that they considered reactionary and even fascist in the 1920s. At the same time, Labour Zionist leaders did not apply socialist egalitarian principles to local Arabs and Jewish immigrants from Muslim countries. Socialism was for them no more than an instrument to be used in the cause of nationalism, rather than an intrinsic social or political value. David Ben-Gurion, the future founder of the state of Israxl, declared in 1922:

    It is not by looking for a way of ordering our lives through the harmonious principles of a perfect system of socioeconomic production that we can decide on our line of action. The one great concern that should govern our thought and work is the conquest of the land and building it up through extensive immigration. All the rest is mere words and phraseology, and — let us not delude ourselves — we have to go forward in an awareness of our political situation: that is to say, in an awareness of power relationships, the strength of our people in this country and abroad.

    According to Zeev Sternhell, Israxl’s foremost historian of right-wing movements, Ben-Gurion’s socialism was inspired by the German nationalist socialism of the years immediately following the Great War. In the introduction to his book, The Founding Myths of Zionism, Sternhell goes to great lengths to come up with the term “nationalist Socialism” to avoid calling Ben-Gurion’s political outlook National Socialism. While some Zionists deplore the disappearance of the “small beautiful Israxl” of the 1950s, which was admired by the international left, it was to be expected that practical Zionism, which involved displacement of local population, would evolve towards exclusive nationalism, away from socialist ideals that enthused Zionist pioneers.

    Western Support

    An Israeli political commentator once remarked that had Jean-Marie Le Pen transferred his party to Israxl, it would find itself in the centre left of the country’s political spectrum. Media in Israel have termed as “fascist” and “racist” the parliament elected in 2009. This election came in the wake of a popularly supported massive attack on Gaza that left behind thousands of civilian dead and wounded. The new government has proposed a series of repressive legislative measures, intensified police harassment of Jewish dissident groups, and barred entry to UN officials.

    However, Western governments did not react to all this with disapproval, which followed the election of Hamas in Gaza or even the ministerial appointment of Heider in Austria. Most expressed confidence in the robustness of Israeli democracy and abstained from voicing criticism. Canada’s Conservative government continued its policy of enthusiastic support and security cooperation with Israel. Why does Israxl enjoy so much support from Western governments?

    One of the reasons is the right wing shift in political, social and economic conditions in Israxl. The gap between the rich and the poor increased, competition replaced social solidarity, and privatization encroached even on kibbutzim. This dovetailed with measures to dismantle the welfare state in major Western nations in the wake of the dissolution of the Soviet Union. As if in reaction to the Soviets’ internationalism, overt ethnic nationalism has made a comeback, first in the Baltic republics, and later in the rest of Europe. Egalitarian liberal discourse has ceded its once dominant place to attempts to exclude “the other”.

    Liberal values emerged during the post-colonial period when it became no longer admissible to proclaim the superiority of one culture over another, one religion over another, let alone one race over another. Cold War made racism illegitimate as intensive struggle was conducted between superpowers for sympathies in the Third World. There was shame and regret expressed with respect to past racist practices in Europe and in the colonies around the world. The end of the Cold War reversed this process. One has begun to hear justifications of colonial rule in France, to see monuments to SS troops erected in Ukraine, and watch Roma, Africans and Asians violently attacked throughout Europe. Mass massacres accompanied the collapse of Yugoslavia, while Czechoslovakia dissolved peacefully along ethnic lines. References to national and religious “intrinsic” factors of behaviour regained legitimacy as Western nations engaged in wars in Afghanistan and Iraq.

    Here again Israxl, espousing ethnic, not civic, nationalism, appeared as a trendsetter. As Zionists would not admit that injustice against indigenous population lies at the foundation of their state, they would not attribute the enduring enmity of the displaced Palestinians to grievances about their deportation and dispossession. Rather, “the Arabs” are portrayed as irrational haters, religious fanatics or even modern-day Nazis. Some would compare them to animals and insects, a zoological vocabulary being common to many colonizers. Western reaction to the events of September 11 embraced Israxl’s narrative about the Arabs’ irrational hatred of progress and freedom, their inborn hostility to “Judeo-Christian” values. Moreover, Israel has come to play a major role as a privileged source of expertise and equipment in “the war on terror” conducted by Western nations, while being hailed by the evangelical right, which sees in it a harbinger of the Second Coming of Christ.

    However, Western support is fragile since it suffers from democratic deficit. Public opinion in the countries, whose governments enthusiastically endorse Israxl, consistently considers it a major threat to world peace. While business circles express their admiration for Israxl, unions and other grass-root associations condemn it as an apartheid state and campaign for boycott, disinvestment and sanctions. Israxl has firmly positioned itself as a beacon for the right.

    Is it anti-Semitic to reject Zionism and to criticize Israxl?

    Ever since 1948, when Zionists unilaterally declared independence against the will of the majority of Palestine’s population – Christians, Muslims and quite a few Jews – Israeli leaders began to worry about ensuring a Jewish ethnic majority. They have used a range of methods to encourage immigration of Jewish citizens of other countries. Since most immigrants have moved to Israxl under the threat – genuine or fake – of anti-Semitism, rather than for ideological reasons, anti-Semitism has always served Israel’s interests.

    Nowadays anti-Semitism is mostly fallout from the Middle East conflict. Jews are increasingly associated with Israxl’s bomber aircraft, gun-toting soldiers and Zionist settlers that fill the TV screens. However, Israeli authorities are not concerned that their policies towards the Palestinians breed anti-Semitism around the world. To the contrary, the rise of anti-Semitism supports their claim that only in Israxl can a Jew feel safe, and, in practical terms, increases immigration.

    At the same time, “vassals of Israxl” (a term coined by the former Israeli ambassador to France Elie Barnavi for persons often mistaken for Jewish leaders), not only proclaim their loyalty to Israxl, but also defiantly fly Israeli flags at the entrance of Jewish institutions, including old-age homes and hospitals. Such conflation of Israxl and Jewish citizens of other countries provokes anti-Semitism and invites hostility. The standard Zionist claim that Israxl – a distant and combative state most Jews neither control nor inhabit – is “the state of the Jewish people” implicates Jews around the world into what Israel is and does. Calling Israxl the Jewish state predictably foments anti-Semitism and breeds anti-Jewish violence.

    By stifling even the most moderate critique of Israxl with accusations of anti-Semitism, these “vassals of Israxl” further enhance anti-Jewish sentiment. Conversely, Jews who speak against Israeli actions – such as Independent Jewish Voices in Canada – undermine fundamental anti-Semitic beliefs. They embody the actual diversity of Jewish life – “two Jews, three opinions” – that flies in the face of the anti-Semitic canard of world Jewish conspiracy. But Jews need not be the only people “authorized” to discuss Zionism and Israxl.

    Conflation of Israxl with Jews and their history serves to muddle and throttle rational discussion. This is why it is so important to make distinctions between the following concepts: Zionism and Judaism; Israxl as a state, as a country, as a territory, and as the Holy Land; Jews (Israelis and others), Israelis (Jews and non-Jews), Zionists (Jews and Christians) and anti-Zionists (again Jews and Christians). Israxl should be treated as any independent country: according to its own merits and faults, without references to the Holocaust or the pogroms in Odessa. To avoid anti-Semitic overtones in discussing Israxl, it is important to remember that Zionism has been a daring revolt against Jewish continuity and to dissociate Jews and Judaism from the State of Israel and its actions.

    One of Israxl’s experts in Zionism Boaz Evron brings a sense of rationality to this often emotional issue:

    The State of Israxl, and all the states of the world, appear and disappear. The State of Israxl, clearly, will disappear in one hundred, three-hundred, five-hundred years. But I suppose that the Jewish people will exist as long as the Jewish religion exists, perhaps for thousands more years. The existence of this state is of no importance for that of the Jewish people…. Jews throughout the world can live quite well without it.


    The author is Professor of History at the University of Montreal; his recent book, A Threat from within: A Century of Jewish Opposition to Zionism (Fernwood), has been translated to eight languages and nominated for the Governor General Award.

    23-11-2009 om 12:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

    "Who can protest an injustice but does not is an accomplice to the act":  The Talmud

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN                 
    22/11/09  

     

     The Israxl Lobby. Portrait of a Great Taboo The Power of the Isrxl Lobby in the United States  This is a must watch video Tegenlicht, a documentary program by the Dutch public broadcast organization VPRO, allows several interesting opinion makers to speak on the future of the American and Israxl relationship and the reception of John Mearsheimers and Steve Walts article "The Israxl Lobby and US foreign policy."
    http://www.informationclearinghouse.info/article17525.htm

     True Lies The Cost of Israxl to US Taxpayers By Richard H. Curtiss Recently Americans have begun to read and hear that "Israxl receives $3 billion in annual U.S. foreign aid." That's true. But it's still a lie. The problem is that in fiscal 1997 alone, Israxl received from a variety of other U.S. federal budgets at least $525.8 million above and beyond its $3 billion from the foreign aid budget, and yet another $2 billion in federal loan guarantees.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23627.htm

    Legalizing Treason
    Are Hate Crime Laws A Threat To Liberty?
    By Jeff Gates Winning wars in the Information Age largely depends on winning the battle for public opinion. Thus the opinion-shaping role of the Anti-Defamation League (ADL) when it attacked a high profile California professor for his criticism of Israeli policy in Palestine.
    http://www.informationclearinghouse.info/article24032.htm

    US government wouldn't lie to start a war with Iran, would they?  A look at the conservative history
    http://snipurl.com/tdcbj

    Should Obama Fire Gen. McChrystal? By Ray McGovern It is not too late for President Barack Obama to follow the example of Harry Truman, who fired Gen. Douglas McArthur in 1951 for insubordination. Then, as now, the stakes were high. Then it was Korea; now it is Afghanistan. No more slaps on the wrist for Gen. Stanley McChrystal. In my view, Commander-in-Chief Obama should fire him for cause.  http://www.informationclearinghouse.info/article24035.htm

    As US Debt Tops $12 Trillion, Obama Calls for Austerity By Bill Van Auken That the US debt is unsustainable is beyond question. According to the Treasury Department, Washington was compelled to pay $383 billion over the course of the last fiscal year just in interest on the public debt. Given that total revenues from individual federal income taxes amount to $904 billion, 40 cents out of every dollar paid by US taxpayers is going to service the debt.
    http://www.informationclearinghouse.info/article24029.htm

    Stranger than fiction:  Embracing Sarah Palin:  It is time for America's Jews to toss aside their innate liberal leanings, and embrace Sarah Palin as a figure worthy of Jewish support. With her remarks this week, she has more than earned it
    http://www.israelnationalnews.com/Blogs/Blog.aspx/2#3930

    In case you missed it: The Israxl Lobby: Video Documentary: John Mearsheimer (University of Chicago) and Steve Walt (Harvard) published the controversial article 'The Israxl Lobby and US foreign policy'. In it they state that it is not, or no longer, expedient for the US to support and protect present-day Israxl. The documentary sheds light on both parties involved in the discussion: those who wish to maintain the strong tie between the US and Israxl, and those who were critical of it and not infrequently became 'victims' of the lobby.
    http://www.informationclearinghouse.info/article20155.htm

    Obama Aggresses Media echoes lie : Iran threatens to "wipe Israxl off the map." By Carl Herman "Crimes against Peace" is the planning of a War of Aggression. It is illegal under several areas of law wherein all nations bound themselves to prevent the carnage of war: the UN Charter (treaty status), Nuremberg Principles (or London Charter, treaty status), and US military law.
    http://www.informationclearinghouse.info/article24024.htm

    Zionism's Jewish Enemy Alan Hart Interviews Professor Ilan Pappe Like all Israelis, Ilan Pappe was brought up, conditioned, to believe Zionism’s version of the history of the making and sustaining of the Arab-Israeli conflict. It wasn’t until he went to England to continue his academic studies that he had access to documentation which enabled him to understand that Zionism’s version is a propaganda lie. Continue

     

    Click here to read this newsletter online:

     

     International Law And Israeli Propaganda This is a must watch: Norman Finkelstein Interviewed on Danish TV "Hamas is not obliged under international law to accept the legitimacy of the state of Israxl."
    http://www.informationclearinghouse.info/article24015.htm

     9/11 And The New American Century Video The film exposes how every major war in US history was based on fraud .
    http://www.informationclearinghouse.info/article23683.htm

    Hamas: All Gaza militant groups agree to halt rocket attacks:  Hamas announced Saturday evening that it has reached an agreement with other militant groups in Gaza to stop firing rockets at southern Israeli towns to prevent retaliatory attacks. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1129644.html

    Israeli planes bomb Gaza: Israxl Air Force planes carried out strikes against targets in the Gaza Strip early Sunday, injuring five Palestinians, medical workers said. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1129746.html

    Hamas armed wing vows to respond to Gaza strikes: The military wing of Islamic Hamas movement on Sunday vowed to respond to a series of Israeli airstrikes in the Gaza Strip early Sunday morning in which around 10 Palestinians were wounded. http://news.xinhuanet.com/english/2009-11/22/content_12520534.htm

    Jewish directors challenge Israxl:  Defamation is a polemic by Israeli filmmaker Yoav Shamir. In his expose of America's Anti-Defamation League (ADL), he claims anti-Semitism is being exaggerated for political purposes. He argues that American Jewish leaders travel around the world exploiting the memory of the Holocaust to silence criticism of Israxl.
    http://english.aljazeera.net/focus/2009/10/20091031142820116973.html

    IDF Chief Rabbi: Troops Who Show Mercy to Enemy Will Be 'Damned':  The Israxl Defense Forces' chief rabbi told students in a pre-army yeshiva program last week that soldiers who "show mercy" toward the enemy in wartime will be "damned." http://www.informationclearinghouse.info/article23965.htm

    West Bank rabbi: Jews can kill Gentiles who threaten Israxl: Rabbi Yitzhak Shapiro, who heads the Od Yosef Chai Yeshiva in the Yitzhar settlement, wrote in his book "The King's Torah" that even babies and children can be killed if they pose a threat to the nation. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1126890.html


    In case you missed it
    : IDF rabbinate publication during Gaza war: We will show no mercy on the cruel: Officers and soldiers reported that they felt "spiritually elevated" and "morally empowered" by conversations with rabbis who gave them encouragement before the confrontation with the Palestinians. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1058758.html

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Israxl is proceeding smoothly through the Congress.  http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    Iran Wants 100% Guarantee on N. Fuel Issue:  Iranian ambassador to IAEA said Wednesday night Iran is ready for final round of talks for acquiring fuel for Tehran Research Reactor, but "we want 100% guarantee". http://english.farsnews.com/newstext.php?nn=8808280573

    Report: Missing Iran general abducted by Mossad, being held in Israxl: A former Iranian defense official who disappeared in 2007 was kidnapped by forces collaborating with the Mossad and is currently being held in an Israeli prison, an investigative news website in Iran claimed on Sunday in a report picked up by Army Radio.
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1128282.html

    Demonizing Ahmadinejad : Media manipulation and war with Iran?  This is another example of Mainstream Media's continuing suppression of basic facts concerning Israxl and the Palestinians and other dramatic details related to the Middle East.
    http://www.youtube.com/watch?v=onNzrNEFs1E&feature=player_embedded

    Get Out Of My Country This is a must listen - Interview With Malalai Joya A lone Afghan woman is making her way across to Canada arguing that our troops and all foreign forces should get out.
    http://www.informationclearinghouse.info/article24026.htm

    In case you missed it: How we lied to put a killer in power: The world's press was systematically manipulated by British intelligence as part of a plot to overthrow Indonesia's President Sukarno in the 1960s, according to Foreign Office documents. The BBC, the Observer and Reuters news agency were all duped into carrying stories manufactured by agents working for the Foreign Office.
    http://snipurl.com/tc6q3

    Adventurism, Opportunism, and Recklessness Saudi Arabia's Attack on Yemen By Rannie Amiri The Saudi attack on northern Yemen is the epitome of military adventurism and opportunism. It allows them to use - for the first time - advanced weapons purchased from the United States against an ill-equipped band of rebels in the midst of a destitute, malnourished, and displaced population.
    http://www.informationclearinghouse.info/article24030.htm

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

     

    PRESS TV www.presstv.ir

    Houthis destroy Saudi tanks, Humvees:  On Wednesday, the Houthis accused Saudi Arabia of relentless missile attacks and artillery fire against civilians on the Yemeni soil. http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=111670§ionid=351020206

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    'If attacked, Iran will target Tel Aviv'  A senior IRGC official warns that Iranian missiles will be on their marks to target the very heart of Tel Aviv in the event of a military attack on the Islamic Republic.

    Gaza water unfit for human consumption: Palestinians GAZA CITY (AFP) -– Water in the Gaza Strip is so salty that it is unfit for human consumption, a Palestinian official in charge of water supplies inside the besieged coastal territory said on Saturday.

    Israxl’s European lobby  The influence Israxl Lobby wields in Washington ensured that the U.S. has long been complicit in Israxl’s barbarism.

    ELECTRONIC INTIFADA

    Electronic Intifada. http://electronicintifada.net/v2/article10827.shtml

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

     

    Yet More Nazi Rabbis - But You Won't Hear a Peep from the BBC!

     

    British rabbi hits out at Israeli 'xenophobia' after BNP's backing
    By Simon Rocker, November 12, 2009

     

    The BNP Warmly Welcomes Israeli Interior Minister's Racist Remarks

     

    Shaher Sa’ed of PGFTU Scabs on Palestinian Workers – Again

    Palestinian unions say Israxl boycott would harm them

    By Leon Symons, November 12, 2009

     

    Good News - Israel is isolated, unwanted, and perceived as bad – Sever Plocker

    Good news from the chief economics editor and deputy editor-in chief of Yedioth Aharonot, Israel’s largest daily, Yediot Aharanot. Compared to 30 years ago, Israxl is now a pariah in respectable society (as well as among trade unionists and all others fighting for justice!).After all who wants to share company with those who defend the slaughter of 400 Palestinian children in Gaza for the crime of not being Jewish? Read & Enjoy! Tony Greenstein

    A thorn in the world’s side

    Israxl in midst of freefall on global front, yet we’re preoccupied with nonsense
    Yediot Aharanot 3.11.09.

     

    'Even Non-Jewish Children Must be Killed - Rabbi Yitzhak Shapira

     

    Yes it is almost becoming a regular feature. Another Rabbi says killing non-Jews is fine, even if they are innocent. But wasn’t that the Nazi idea in respect of Jews? They are all worthless, they will all grow up to be evil etc? Below is an article from Haaretz on this delightful character Rabbi Yitzhak Shapiro.  As the site of the Lubavitch sect, to which he belongs, explains, Shapira isn’t alone. He is endorsed by all the main settler Rabbis and non-settler ones like Ovadia Yosef too. The headline in Haaretz is misleading because he wasn’t saying that you can kill those who threaten Israel but that all non-Jews in the area can be taken to be the enemies of the Jewish state and are therefore deserving of death. The Rabbi Manis Friedman cited below is also, as we have already shown, another who believes in the genocide of the Palestinians (because that is what we are really talking about).

    Such lovely people these Orthodox Israeli Rabbis.
    The Bible is their Mein Kampf. Tony Greenstein

     

    http://azvsas.blogspot.com

     

     

       Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    23-11-2009 om 12:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-11-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DEMYSTIFYING ZIONISM (Part One) by Yakov M. RABKIN
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    Demystifying Zionism (Part One)

    By
    Yakov M Rabkin

    October 02, 2009 "Information Clearing House" --- The word “Zionism” means different things to different people. Some use it a badge of honour, unconditionally defending the state of Israxl right or wrong. Yet, many Zionists take umbrage at the appellation of Israxl as a Zionist state. They insist that it is a “Jewish state”, a “state of the Jewish people”. Quite a few people who identify themselves as Zionists, are distressed by what Israxl is and does, but remain reluctant to express their distress in public. Others, including quite a few Israelis, see Zionism as the main obstacle to peace in Israxl/Palestine, a path to collective suicide. And, finally, in some circles the word is used as an insult.

    This article proposes to demystify Zionism by outlining the origins of the Zionist idea and of its relationship with religion. It continues with a cursory look at the evolution of Zionism, from motley seemingly incompatible ideologies to a rather monolithic political stance prevalent nowadays. The article concludes by offering answers to two questions that concern many people today: what explains the solid support that Canadian, US and other Western governments offer the state of Israxl, and why rejection of Zionism and criticism of Israxl are often regarded as an anti-Semitic act.

    Origins

    Zionism is a product of European history and one of the last movements in contemporary history that set out to transform man and society. Both Zionists and their opponents agree that Zionism and the State of Israxl constitute a revolution in Jewish history, a revolution that began with the emancipation and the secularization of European Jews in the 19th and 20th centuries.

    Secularization, which affected many Jews in Europe, was a necessary, albeit not a sufficient, factor in the emergence of Zionism. Another important factor was resistance against the entry of Jews into European society, which coalesced into the secular ideology of racial or scientific anti-Semitism. Unlike Christian anti-Judaism, which aimed at salvation through conversion, modern anti-Semitism considers Jews to be a race or a people intrinsically alien, even hostile, to Europe, its population and its civilization.

    Secularization also revolutionized Jewish identity from within: traditional Jews can be distinguished by what they do or should do; the new Jews by what they are. While they practice the same religion, it would be truly daring to assume that Jews from Poland, Yemen and Morocco belong to the same ethnic group, let alone are descendents of the Biblical Hebrews. Some, such as Professor Shlomo Sand of Tel-Aviv University, argue that the Jewish people, as an ethnic concept, was simply “invented” for the needs of Zionism in the late 19th century: after all, one needs a nation to be a nationalist.

    In the words of the late Professor Yeshayahu Leibowitz of Hebrew University in Jerusalem,

    The historical Jewish people was defined neither as a race, nor as a people of this country or that, or of this political system or that, nor as a people that speaks the same language, but as the people of Torah Judaism and of its commandments, as the people of a specific way of life, both on the spiritual and the practical plane, a way of life that expresses the acceptance of … the yoke of the Torah and of its commandments. This consciousness exercised its effect from within the people. It formed its national essence; it maintained itself down through the generations and was able to preserve its identity irrespective of times or circumstances.

    Zionism rejected the traditional definition in favour of a modern national one. Thus Zionists accepted the anti-Semites’ view of the Jews as a distinct people or race and, moreover, internalized much of the anti-Semitic blame directed at the Jews, accused of being degenerate unproductive parasites. Zionists set out to reform and redeem the Jews from their sad condition. In the words of Professor Elie Barnavi, former Israeli ambassador in Paris, “Zionism was an invention of intellectuals and assimilated Jews… who turned their back on the rabbis and aspired to modernity, seeking desperately for a remedy for their existential anxiety”. However, most Jews rejected Zionism from the very beginning. They saw that Zionists played into the hands of their worst enemies, the anti-Semites: the latter wanted to be rid of Jews while the former wanted to gather them to Israxl. The founder of Zionism Theodore Herzl considered anti-Semites “friends and allies” of his movement.

    Among the many tendencies within Zionism, the one that has triumphed formulated four objectives: 1) to transform the transnational and extraterritorial Jewish identity centred on the Torah into a national identity, like ones then common in Europe; 2) to develop a new national language based on biblical and rabbinical Hebrew; 3) to transfer the Jews from their countries of origin to Palestine; and 4) to establish political and economic control over the land, if need be by force. While other European nationalists, such as Poles or Lithuanians, needed only to wrest control of their countries from imperial powers to become “masters in their own houses,” Zionists faced a far greater challenge in trying to achieve their first three objectives simultaneously.

    Zionism has been a rebellion against traditional Judaism and its cult of humility and appeasement. It has been a valiant attempt to transform the meek pious Jew relying on divine providence into an intrepid secular Hebrew relying on his own power. This transformation has been an impressive success.

    Zionism and Religion

    According to a sarcastic remark of an Israeli colleague, « our claim to this land could be put in a nutshell: God does not exist, and he gave us this land. » Indeed, secular nationalism and religious rhetoric lie at the root of the Zionist enterprise.

    Indeed, Zionism turned prayers and messianic expectations into calls for political and military action. In his intellectual history of Zionism, Professor Shlomo Avineri of Hebrew University observes “Jews did not relate to the vision of the Return in a more active way than most Christians viewed the Second Coming. … The fact remains that for all of its emotional, cultural, and religious intensity, this link with Palestine did not change the praxis of Jewish life in the Diaspora: Jews might pray three times a day for the deliverance that would transform the world and transport them to Jerusalem, but they did not emigrate there.” They did not because Jewish tradition discourages collective, let alone violent, return to the Promised Land: this return is to be operated as part of the messianic redemption of the entire world.

    There is little wonder that the Zionist idea provoked immediate opposition among traditional Jews. “Zionism is the most terrible enemy that has ever arisen to the Jewish Nation. … Zionism kills the nation and then elevates the corpse to the throne”, proclaimed a prominent European rabbi nearly a century ago. The Israeli scholar Yosef Salmon explains this opposition:

    It was the Zionist threat that offered the gravest danger, for it sought to rob the traditional community of its very birthright, both in the Diaspora and in the Land of Israxl, the object of its messianic hopes. Zionism challenged all the aspects of traditional Judaism: in its proposal of a modern, national Jewish identity; in the subordination of traditional society to new life-styles; and in its attitude to the religious concepts of Diaspora and redemption. The Zionist threat reached every Jewish community. It was unrelenting and comprehensive, and therefore it met with uncompromising opposition.

    Rabbis were also concerned, long before the declaration of the state of Israxl, that “the Zionists would ultimately create a Judaism of cannons and bayonets that would invert the roles of David and Goliath and would end in a perversion of Judaism, which had never glorified war and never idolized warriors.” This has in fact happened, particularly within the National Religious movement that has been the engine of Zionist settlement in the territories conquered by Israeli troops in 1967.

    Grafting traditional Jewish symbols on essentially secular Zionism, however incongruous, is very potent. Identification with Israxl’s reliance on force has increased even among many observant Jews, in spite of the principled rejection of Zionism by the rabbis they continue to revere. More importantly, Zionism has replaced Judaism as a new religion for millions of secular and atheistic people. They reflexively reject disapproval of Israel and avoid unpleasant facts about it. Believing to act as good Jews, they cherish and cheer on an ideal, virtual Israxl, just as Western communists used to support an ideal Soviet Union, which had little to do with the real one.

    At the same time, a broad variety of Jews continue to oppose Zionism, accusing it of destroying Jewish moral values and endangering Jews in Israxl and elsewhere. It remains to be seen whether the fracture between those who hold fast to Jewish nationalism and those who abhor it may one day be mended. Or, like Christianity before it, Zionism will coalesce into a new identity independent of Judaism altogether.

    While Zionism has profoundly divided the Jews, it has united tens of millions of evangelical Christians in the United States and elsewhere. Some of them claim that Israxl is “more important for Christians than it is for Jews”. For the prominent evangelical preacher Reverend Jerry Falwell the founding of the State of Israxl in 1948 is “the most crucial event in history since the ascension of Jesus to heaven … Without a State of Israxl in the Holy Land, there cannot be the second coming of Jesus Christ, nor can there be a Last Judgement, nor the End of the World”. The coalition of Christians United for Israxl claims many times more supporters than the sum total of Jews the world (between 13 and 14 million). Most Zionists today are Christian, which is hardly surprising since the very project of actually gathering the Jews in the Holy Land had emerged in Anglo-American Protestant circles well before Jews embraced it in late 19th century.


    The author is Professor of History at the University of Montreal; his recent book, A Threat from within: A Century of Jewish Opposition to Zionism (Fernwood), has been translated to eight languages and nominated for the Governor General Award.

    22-11-2009 om 13:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-11-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.RELIGIEUSZIONISTISCH JANHAGEL SPUWT MET RACISTISCH VENIJN
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    RELIGIEUSZIONISTISCH JANHAGEL BELAAGT ACTIVIST VAN NETUREI KARTA IN ANTWERPEN

     

    De Joodse antizionistische activisten werden de laatste weken min of meer met rust gelaten door het religieuszionistische janhagel. Niet dat dit laatste wijzer of gewoon maar beschaafder geworden zou zijn, maar hun HAAT geldt nu in de eerste plaats hun publieke vijand nummer 1: Richard GOLDSTONE.

    Desalniettemin werd onlangs te Antwerpen een activist van Neturei Karta verbaal belaagd door zo’n religieuszionistische kerel.

    De man werd op straat aangesproken in een primitief Jiddische jargon, met de typische woorden “Mag ik U wat vragen?”. Het ging dan meteen met volgend monoloog verder: “Ik heb U ergens op een foto gezien waarop U in Berlijn een Palestijnse vlag draagt bij de Duitsers (vloekverwensing en op de grond gespuwd) en de “Arabers” (weer vloekverwensing en op de grond gespuwd). Bent U daarom van “Goj” tot Jood geworden? Om de Joden te beschamen en te verraden? Beeldt U zich in dat ge “hen” kunt kalmeren? Ik vind dat U eens in een gebedshuis van ons zou moeten komen en het van op ‘Biema’ uit te leggen.” De activist van Neturei Karta antwoordde de terrorist op deze hoon- en scheldtirade rustig: “Als U wilt kunnen we daar eens een kop koffie bij drinken” en ging zijn weg (*).

    De aangevallen antizionistische Jood werd reeds enkele dagen nadat hij zich met zijn gezin in Antwerpen gevestigd had (dat is inmiddels al een paar jaar geleden) meteen beledigd en bedreigd door een terrorist die zijn vaste stek heeft in het gebedshuis K’hal Chassidim. De terrorist in kwestie had hem herkend van foto’s uit de website van Neturei Karta. Het bleef niet bij verbale beledigingen, de NK activist werd een paar weken later gehinderd om aan het gemeenschappelijk gebed aldaar deel te nemen.

    “Er is niets nieuws onder de zon” zegt onze wijze Koning Salomon. Negentig jaar geleden gebeurde al hetzelfde tegen Jacob Israël DE HAAN in Jeruzalem. DE HAAN was eens met een Hollands journalist op straat. Deze verwonderde zich dat zoveel van dit soort lieden boos keken en op de grond spuwden toen ze DE HAAN zagen. Hij antwoordde de journalist: “Dat is hier dagelijkse kost. Omdat U erbij bent, spuwen op grond, als ik alleen ben spuwen ze op mij”.

     

    (*) Ter verduidelijking de beledigde activist van Neturei Karta is niet Shmiel Mordche BORREMAN. Niet enkel dat deze laatste nadrukkelijk niet tot de Neturei Karta activisten behoort, maar bovenstaande aantijgingen zijn nog uiterst “beleefd” in vergelijking met de racistische scheldwoorden die het religieuszionistische janhagel hem aan het hoofd slingert.

     

    Take a look at:

    http://australiansforpalestine.com/ or

    http://www.youtube.com/watch?v=b4gymxY2zM8

    17-11-2009 om 11:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-11-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BOEKPRESENTATIE: Yakov M. RABKIN In naam van de Thora, de geschiedenis van de antizionistische Joden
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

     

    BOEKPRESENTATIE

     

    Yakov M. RABKIN: In naam van de Thora, de geschiedenis van de antizionistische Joden (Houtekiet 2006)

     

    IN NAAM VAN DE THORA: de geschiedenis van de antizionistische Joden

    Houtekiet 2006 ISBN 13 98790 5240 895 en 10 90 5240 895 5 Fnac-prijs: € 24,90

     

    Dit wetenschappelijke werk is verkrijgbaar in zeven talen, een Latijns-Amerikaanse uitgave is in voorbereiding (zie via het archief of “zoeken naar” het eerste deel van deze presentatie

     

    Coverage in Printed Media

     

     

    In English :

     

    Journal of Palestine Studies, Issue 144 (Summer 2007), review by Yerah Gover titled « Monstrous Nationalism? »

     

    The Baltimore Sun, March 8, 2007, “Gap among Jews widens on question of Zionism”, by Yakov Rabkin.

     

    The Canadian Jewish News, February 8, 2007, “Relevance of Jewish anti-Zionism debated” by Janice Arnold.

     

    The Jerusalem Post, January 29, 2007, “The Problem, Benny Morris, is Zionism” by Yakov Rabkin.

     

    The Daily Forward, New York, January 5, 2007, “ Re-examine Anti-Zionism” by Yakov Rabkin.

     

    The Middle East in London, December 2006-January 2007, review by Atef Alshaer.

     

    Palestine Chronicle.com, January 4, 2007, book review by Jim Miles.

     

    The Jerusalem Post, Jerusalem, December 28, 2006, review titled “Enemies of the State” by Ralph Amelan.

     

    The New Humanist, London, England, December 8, 2006, article “An enemy within” by Sophie Davies.

     

    The Irish Times, Dublin, December 8, 2006, article titled “Traditional Jews still oppose Zionist state” by Yakov M Rabkin.

     

    The Jerusalem Post, Jerusalem, December 6, 2006, interview with the author titled “Why religious anti-Zionism endures” by Shira Leibowitz-Schmidt.

     

    Haaretz , Tel-Aviv, December 3-8, 2006, interview with the author by Shmuel Rosner (guest of Rosner’s Domain).

     

    The Jewish Press, New York, December 6, 2006, article “Jewish Opposition to Zionism” by Yakov Rabkin.

     

    The Jewish Tribune, London, England, November 23, 2006, interview titled “Barrier to Redemption” by Rachel Rogosnitzky.

     

    The Jewish Post and News, Winnipeg, July 2006, review titled “Book documents century of Jewish opposition to Zionism” by Sam Trachtenberg.

     

    The Jewish Socialist, London, England, Autumn 2006, article titled « An Un-Jewish State » by Yakov M Rabkin.

     

    The Jewish Chronicle, London, England, July 21, 2006, article titled “Why Jews Oppose Zionism” by Yakov M Rabkin.

     

    Tikkun (Oakland, CA), Summer 2006, “The Use of Force in Jewish Tradition and Zionist Practice”, (http://www.tikkun.org/magazine/specials/article.2006-05-03.0871880066), article based on the book by Yakov M Rabkin.

     

    The Jewish Telegraph, Manchester, July 21, 2006, interview about the book by Doreen Wachmann.

     

    The Jewish Tribune, London, July 13, 2006, review titled “ Zionist Nightmare” by Y. Rubin.

     

    The Jewish Tribune, Toronto, June 15, 2006, interview with the author about the book by Martin Zellig

     

    Counterpunch. org, June 2006, review titled “Jewish Opposition to Zionism” by Michael Neumann.

     

    The Gazette, Montreal, May 20, 2006, review titled “A Critique of Zionism” by Eran Kaplan.

     

    Jewish Independent, Vancouver, June 4, 2006, letter to the editor by Marvin Schwartz.

     

    Atlantic Books Today, Halifax, Canada, Spring 2006, review by Rabbi David Ellis.

     

    Jewish Independent, Vancouver, April 7, 2006, review by Cynthia Ramsay.

     

    Inroads, Montreal, May 2005, book review titled “Where have all the rabbis gone ?”

     

    Outlook, Vancouver, March-April 2005, review titled “The Return of the Haredim”, by Michael Benazon.

     

     

    In French:

     

     

    Orient Le Jour, Beyrouth, 22 juillet, 2006, interview avec l’auteur par Rania Massoud.

     

    Le Devoir, Montréal, Quebec, le 17 juillet, 2006, article  “Le sionisme ne fait pas l’unanimité chez les juifs” par Yakov M Rabkin.

     

    Combats Magazine, Paris, 8 mai 2006, essai « Israël, les nations et la mondialisation » par Fulvio Caccia.

     

    Esprit, Paris, mars-avril 2006, recension par Daniel Lindenberg.

    Le Figaro Littéraire, Paris, 6 avril, 2006, recension par Jean-Charles Chapuzet.

    Combats Magazine, Paris, 9 octobre, 2006, article about the nomination of the book for presentation at the annual meeting of historians Rendez-vous de l’histoire in Blois, France.

     

    Citadine, Casablanca, été 2005, recension du livre intitulée « Mon livre préféré »

     

    Societascriticas.com, Montréal, 29 juillet 2005, recension du livre par Michel Handfield.

     

    Politis (Paris), 8 juin 2005, article intitulé « Israël et l’antisémitisme » par Yakov Rabkin basé sur le livre.

     

    Le Matin (Casablanca) 2 juin 2005, article par Yakov Rabkin basé sur le livre.

     

    La vie éco (Rabat) le 27 mai 2005, recension intitulée « Une histoire en chasse une autre » par Hinde Taarji.

     

    Aujourd'hui Le Maroc (Casablanca) le 19 et le 24 mai 2005, recension « Quand les juifs s’opposent au sionisme » et entrevue par M’hamed Hamrouch

     

    L'Économiste (Casablanca) le19 mai 2005, « Sionisme et judaïsme : à qui profite la confusion? »

     

    La Nouvelle Tribune (Casablanca) le 6 mai 2005, recension intitulée « Une passionnante histoire des juifs anti-sionistes »

     

    Le Journal hebdomadaire (Casablanca) le 30 avril 2005, recension intitulée « Comment Israël a détruit la judaïté » par Nadia Rabbaa.

     

    Le Soir (Bruxelles), le 23 mars 2005, entretien avec l’auteur par Baudouin Loos.

     

    La Libre Belgique (Bruxelles), le 15 mars 2005, entretien avec l’auteur intitulé « L’antisionisme de la Torah » par Eric de Bellefroid, (http://www.minorites.org/article.php?IDA=7585)

     

    Parutions (Paris), le 15 mars 2005, recension du livre intitulée « L’année prochaine à Jérusalem » par Nicolas Plagne  (http://www.parutions.com/index.php?pid=1&rid=6&srid=63&ida=5640) 

     

    Le Courrier (Genève), le 26 février 2005, p. 9, recension « La Torah contre Isra-l » par Rachad Armanios (http://www.lecourrier.ch/print.php?sid=39181).

     

    La revue internationale et stratégique (Paris) 56, hiver 2004-2005, recension du livre et entretien avec l’auteur par Pascal Boniface.

     

    Kountrass News (Jérusalem, Paris) 61, novembre 2004, p. 27, recension « Chronique du livre », (http://kountras.magic.fr/index.php?publid=127&articleno=10) 

     

    Banquet (Paris) 21, octobre 2004, recension du livre dans la rubrique « Politique et actualité » (www.revue-lebanquet.com)

     

    La Tolérance (Montréal), le 26 septembre 2004, recension du livre par Osée Kamga (http://www.tolerance.ca/Livres_04.asp?Langue=1); reproduit sur http://sionisme.populus.ch/rub/1

     

    La Distinction : sociale-politique-littéraire (Lausanne), le 18 septembre 2004, recension du livre « La Torah contre le drapeau » par Nadine Richon

     

    Le Devoir/Alternatives (Montréal), le 25 août 2004, recension du livre par Fred Reed

    (http://www.alternatives.ca/article1424.html)

     

    Le Devoir (Montréal), le 18 juillet 2004, entrevue avec Yakov Rabkin par Guy Taillefer, « Qui a besoin d’un État israélien? » (http://www.ledevoir.com/2004/07/19/59368.html)

     

    Actualité juive (Paris), le 1 juillet, recension du livre par F.R.

     

    24 heures (Lausanne), le 24 juin, entrevue avec Yakov Rabkin par Caroline Stevan « Plaidoyer juif contre le sionisme » (http://pages.globetrotter.net/mleblank/msd/nv-jdmext-24-06-2004.html).

     

    L’Économiste (Casablanca), le 22 juin 2004, entrevue avec Yakov Rabkin « N’importons pas le conflit » et recension « Pour changer la façon de penser » par Mouna Kadiri.

     

    Maroc hebdo international, (Casablanca), « A Kippa, kippa et demi », reportage du lancement du 15 juin.

     

    La vie économique (Rabat), le 18 juin 2004, entretien avec Yakov Rabkin et compte rendu du livre par J.M.

     

    Le Matin du Sahara (Casablanca), le 17 juin 2004, entrevue avec Yakov Rabkin par Abdelaziz Mouride et Ahmed Saâïdi.

     

    La Presse (Montréal), le 16 juin, entrevue avec Yakov M Rabkin par Kerim Benassaieh, « Juifs et antisionistes »

     

    France Ouest (Caen), le 15 juin 2004, article « Est-ce toute opposition au sionisme est antisémite? » par Yakov Rabkin.

     

    Tel Quel (Casablanca), 19 mai 2004, interview « Ces juifs qui disent non à Israël », par Mehdi Sekkouri Alaoui.

     

    Libération (Casablanca), le 3 juin 2004, recension par Mohammed Hamrouch (http://www.minorites.org/article.php?IDA=2107).

     

    Dernières nouvelles d’Alsace (Strasbourg), le 22 mai 2004, résumé commenté du livre.

     

    L’Opinion (Casablanca), le 21 mai 2004, article « Les juifs pieux adversaires irréductibles du sionisme et d’Israël » par Saïd Afoulous

     

    Au fil des événements (Québec), le 20 mai 2004, recension du livre par Thierry Bissonnette intitulé « Les leçons d’une controverse »

     

    Le Matin (Casablanca), le 16 mai 2004, article «Au nom de la Torah» de Yakov M. Rabkin : histoire de l´opposition juive au sionisme » par Ahmed Saâïdi.

     

    La Presse (Montréal), le 30 avril 2004, article « Tous ensemble avec Israël? »par Yakov M Rabkin.

     

     

    In German:

     

    Junge Welt (Berlin), le 16 juillet, 2005, entrevue intitulée « Isra-l ist fûr viele Anachronismus geworden ».

     

    Neue Zürcher Zeitung (Zurich), le 4 juillet 2005, entrevue intitulée « Heimatsuche im Geist dem Judentums : Yakov Rabkin beleuchtet das Verhältnis von Zionismus und Orthodoxie ».

     

    Süddeutsche Zeitung (Munich), le 10 juillet 2004, article « Doppelte Pflicht » par Yakov Rabkin

     

     

    In Spanish:

     

    Milenio (Mexico), le 15 août 2005, article « Es que todo es antisemitismo?» par Yakov Rabkin.

     

    Milenio (Mexico), le 23 mai 2005, entretien avec l’auteur « Sionismo vs judaismo » par Rocco Marotta (http://www.milenio.com/nota.asp?idc=266753).

     

     

    In Arabic:

     

    As-Safir (Beirut), April 21, 2007, a review of the book by Saade.

     

    Hassad El Fikr, No. 177, 2007, a review of the Arabic edition of the book.

     

    Al Jazeera, January 7, 2007, a review of the Arabic edition of the book by Ibrahim Garaibi.

     

    Al Mustaqbal Al Arabi, (Beirut) September 2006, article « The Use of Force in Jewish Tradition and Zionist Practice »  Yakov M Rabkin (Arabic version of the above article in Tikkun).

     

    Sada al Mashrek (Montréal), April 18, 2006, book review and interview with the author.

     

    Al-Hayat (Beirut), April 10, 2006, book review.

     

    Al Ittihad al Ichtiiraki (Casablanca), June 6, 2005, interview and book review.<SPAN style="FONT-SIZE: 10pt; mso-ansi

    16-11-2009 om 12:27 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-11-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Rafael BREUER: MESSIANISCHE ZEITEN (6. und Schluss)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

    MESSIANISCHE ZEITEN (6.Ablieferung und Schluss)

     

     

    Wann aber wird Moschiach kommen? Haben die חבלי משיח bereits begonnen? Ist das unendliche Leid, von dem die Menschheit seit mehr als einem Jahrzehnt heimgesucht wird, eine Vorbote des Messias? Und was können wir tun, um sein Kommen zu beschleunigen? כלו כל הקיצין noch immer haben sich alle Berechnungen und Vermutungen über das Ende der Zeiten als Irrtum erwiesen, ואין הדבר תלוי אלא בתשובה ומעשים טובים, Rückkehr zu Gott und gute Werke sind das einzige, was Menschen tun können, um dieses Ende herbeizuführen. Vielleicht mag einmal eine kleine scheinbar geringfügige Tat genügen, um dieses Ende herannahen zu lassen, ein unscheinbares Werk, das aber doch, auf Gottes Waage gewogen, eine Wende des Weltenschicksals bewirkt. Hat ja doch auch eine kleine, unscheinbare Tat genügt, um das גלות שכינה zu bewirken.

    Als der König Chiskijahu von seiner Krankheit genesen war, da sandte ihm der Königin Baladan von Babel ein Glückwünschschreiben, das mit den Worten begann: שלמא למלכא חזקיהו שלם לקרתא דירושלם שלם לאלהא רבא! נבוכדנאצר ספריה דבלאדן הוה, ההיא שעתא לא הוה התם כי אתא אמר להו היכי כתביתו אמרו ליה הכי כתבינן אמר להו קריתו  ליה אלהא רבא וכתביתו ליה לבסוף? אלא הכי כתובו שלם לאלהא רבא שלם לקרתא דירושלם שלם למלכא חזקיהו! אמרו ליה קריינא דאיגרתא איהו ליהוי פרוונקא! רחט בתריה. כד רהיט ג' פסיעות אתא גבריאל ואוקמיה  א"ר יוחנן אלמלא בא גבריאל והעמידו לא היה תקנה לשונאי ישראל! בזכות ג' פסיעות שרץ נבוכדנצר לכבוד הש"י זכה להחריב בית המקדש ולכן אנו פוסעים ג' פסיעות ומתפללין שיבנה ב"ה. „Friede dem König Chiskijahu, Friede der Stadt Jeruscholaim, Friede dem großen Gott! Nebuchadnezar, damals Schreiber des Königs Baladan, war bei der Abfassung dieses Briefes nicht anwesend. Als er kam, frage er: wie schreibt ihr? Man antwortete ihm: so und so haben wir geschrieben. Darauf erwiderte er: „Wie konntet ihr Gott, den ihr den großen Gott nannten, erst an dritter Stelle schreiben? Ihr hättet schreiben müssen, Friede dem großen Gott, Friede der Stadt Jeruscholaim, Friede dem König Chiskijahu“. Da sagten sie ihm „Der den Brief gelesen, er sei auch der Bote“ (d.h. ändere Du selbst den Text). Nebuchadnezar eilte dem Boten nach. Als er drei Schritte gegangen war, wurde er durch den Engel Gabriel aufgehalten. Rabbi Jochanan sagte: „Hätte nicht Gabriel ihm aufgehalten, dann hätte es keine Rettung mehr für die Juden gegeben! – Wegen dreier Schritte, die Nebuchadnezar zu Ehren Gottes geeilt war, gelang es ihm, das Heiligtum zu zerstören. Darum gehen wir beim Gebete drei Schritte und erbitten den Wiederaufbau des Heiligtums.“

    Drei Schritte haben einmal genügt, um das Beth Hamikdosch zu zerstören. Drei Schritte genügen, um es wieder aufzubauen.

     

    Quelle: Nachalath Z’wi Eine Monatschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft. III. Jahrgang 5693/1933, S. 117-129

    15-11-2009 om 07:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-11-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JESJOEROEN STUDIEPROGRAMMA WINTER 5770
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    Jesjoeroen, Jodendom tegen Zionisme, Studieprogramma voor Winter 5770

     

     דרש טוב לעמו

    Ook al is ons studieprogramma van verleden seizoen niet afgewerkt, is het collectief  van onze studievereniging volop actief.

    We konden het grootste deel der nummers van het, haast onvindbare, Duitse rabbijnse tijdschrift Jüdische Monatshefte verwerven. Onze dank gaat naar Mevrouw Manja Burgers van Antiquariaat Spinoza te Amsterdam. Zij zoekt verder naar de nog ontbrekende nummers.

    Het eerste nummer van de Jüdische Monatshefte verscheen in december

    1913 (Kislew 5674), in Frankfurt/Main uitgegeven tot in 1920, door Rabbiner Dr. P. KOHN (Ansbach) in nauwe samenwerking met Rabbiner Dr. Salomon BREUER (Frankfurt am Main)

    We zijn nu begonnen met de diepgaande studie ervan. De talrijke artikels die een rechtstreeks verband hebben met het Antizionisme van de Thora zullen systematisch met de machine geschreven worden om aansluitend in onze Blog Jesjoeroen, Jodendom tegen Zionisme gepubliceerd te worden.

    De talrijke artikelen van Rabbiner Dr. Raphael BREUER (1881-1932) worden nu integraal vertaald uit het Duits in de Heilige Taal. Deze teksten zullen in het begin verspreid worden aan studenten van Talmoed-Academiën, geleerden die spijtig voor hen geen of onvoldoende kennis hebben van de Duitse Taal. Later zullen deze artikels, met Hemelse hulp, verwerkt worden in een geplande uitgave van de Volledige Geschriften van Rabbiner Dr. Raphael BREUER. Er wordt aangestreefd om jonge mensen de kans te geven om kennis te maken of terug aan te knopen met de Duitse rabbijnse antizionistische traditie. Deze werd door de religieus zionistische partij  ‘Agoeda’ vervalst en verraden, en is geheel miskend in de chassidische middens.

    Vanzelfsprekend zullen de rabbijnse teksten die voorzien waren voor studie en publicatie in het voorbije seizoen verder gezet worden.

    Bauen Sie gut! Leert vlijtig!

     

    Voor het collectief,

    Shmiel Mordche BORREMAN

    10-11-2009 om 12:50 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-11-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BOEKPRESENTATIE Yakov M. RABKIN In naam van de Thora, de geschiedenis van de antizionistische Joden
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    BOEKPRESENTATIE

     

    Yakov M. RABKIN: In naam van de Thora, de geschiedenis van de antizionistische Joden (Houtekiet 2006)

     

    IN NAAM VAN DE THORA: de geschiedenis van de antizionistische Joden

    Houtekiet 2006 ISBN 13 98790 5240 895 en 10 90 5240 895: € 24,90

     

    Dit wetenschappelijke werk is verkrijgbaar in acht talen, een Latijns-Amerikaanse uitgave is in voorbereiding (zie via het archief of “zoeken naar” het eerste en tweede deel van deze presentatie)

     

    Electronic Media

     

     

    Radio Mediterranée internationale, Tangiers, May 6, 2007, interview with the author by François Louail.

     

    WAIF-FM, Cincinnati, OH, March 22, 2007, interview with the author.

     

    WRVC-AM, Huntington, WV, March 119, 2007, interview with the author.

     

    KVON-AM, San Francisco, CA, March 15, 2007, interview with the author.

     

    WSKY-FM, Gainsville, FL, March 15, 2007, interview with the author.

     

    WSGE-FM, Charlotte, NC, March 12, 2007, interview with the author.

     

    WHO-AM, Des Moines, IA, March 7, 2007, interview with the author.

     

    WTCM-AM, Lansing, MI, March 6, 2007, interview with the author.

     

    WOCM-FM, Ocean City, MD, March 5, 2007, interview with the author.

     

    WIP-AM, Philadelphia, PA, March 4, 2007, interview with the author by Peter Solomon.

     

    WKCT-AM, Nashville, TN, March 2, 2007, interview with the author.

     

    KFNX-AM, Phoenix, AZ, February 27, 2007, interview with the author.

     

    Accent Radio Network, February 27, 2007, interview with the author.

     

    WQUB-FM, Quincy, IL, February 27, 2007, interview with the author.

     

    USA Radio Network – national, February 26, 2007, interview with the author.

     

    KEYS-AM, Corpus Christi, TX, February 26, 2007, interview with the author.

     

    WGNU-AM, St. Louis, MO, February 26, 2007, interview with the author.

     

    Flemish Service of the Belgian Radio, Brussels, November 21, 2006, interview with the author.

     

    Belgian culture radio, Antwerp, November 20, 2006, interview with the author.

     

    Klara radio, Antwerp, November 19, 2006, interview with the author by Jean-Pierre Rondas.

     

    Irish Radio, November 17, 2006, interview with the author.

     

    Islam Channel, London, July 7, 2006, interview with the author by Yvonne Ridley.

     

    Al Jazeera TV, May 2006, a review of the English edition of the book.

     

    Radio France Internationale, le 31 décembre 2005, entrevue sur le livre et sa réception en France.

     

    Radio Campus (Université libre de Bruxelles), le 17 février 2005, 13 h, entrevue sur l’opposition juive au sionisme.

     

    Télévision de Radio-Canada, le 10 octobre 2004, 13 h30, Second Regard, programme par Jocelyne Allard, 22 minutes (rediffusé sur plusieurs chaînes, y compris TV5).

     

    Radio CIBL FM (Montréal), le 26 septembre, de 17 h, programme Entretiens avec Eric Jabbari, 60 minutes.

     

    Radio KPFK-FM (Californie, USA), le 4 août, 19 h, entrevue avec D. Bustany, 50 minutes.

     

    Radio Canada, Au cœur de l’été, le 28 juillet 2004, 9 h 05, entretien avec Anne-Marie Dussault, 14 minutes.

     

    Jeff Rense Program, (Californie, USA), le 15 juillet 2004, entretien avec Jeff Rense, 40 minutes. 

     

    Radio RCF Haute-Savoie (Annecy), le 28 juin 2004, 19 h, entrevue sur le livre 25 minutes.

     

    Radio Suisse Romande, le 25 juin 2004, 18 h 12, entrevue et débat sur le livre, 14 minutes.

     

    Radio-Canada, Dimanche-Magazine, le 16 juin 2004, 10 h 50 ( http://radio-canada.ca/radio/dimanchemag/) 10 minutes.

     

    Radio Oumma (Paris), le 4 juin 2004, transmission intégrale du lancement du livre à la Maison du Canada à Paris.

     

    Radio Shalom (Paris), le 1 juin 2004, 17 h 07, entrevue avec Bernard Abouaf, 23 minutes.

     

    Radio Arutz 7 (Israël), le 16 mai, recension du livre et réaction des auditeurs (http://www.a7fr.com/article.php?id=1726)

     

    Radio Ville Marie, (Montréal), le 13 mai, 19  h 30, entrevue avec l’auteur par Thérèse Miron, 60 minutes.

     

    Radio CIBL (Montréal), le 9 mai 2004, 12 h 15, entretien avec l’auteur par Andre Pesant, 15 minutes.

     

    Radio-Canada, C'est bien meilleur le matin, le 3 mai, 2004, 7 h 38, entrevue avec l’auteur, (www.radio-canada.ca/radio/bienmeilleur/archives/5-3-2004.shtml) 8 minutes.

     

    Radio-Canada, Michel Desautels, Sionisme et la tradition juive, le 27 avril, 2004, 16 h 25 (www.radio-canada.ca/radio/desautels/27042004/35571.shtml) 9 minutes.

     

     

    Presentations of the Book

     

    Librairie Olivieri, Montréal, le 21 avril à 19 h,
    présentation du livre « Au nom de la Torah : une histoire de l’opposition juive au sionisme », avec Yakov M Rabkin;
    modérateur : Marcel Fournier (Sociologie, Université de Montréal)

     Université du Québec à Montréal, le 26 avril 2004 à 17 h 30,
    débat sur le thème «  Est-ce que toute opposition au sionisme est antisémite ?
    avec la participation de Yakov Rabkin (Histoire, Université de Montréal), l’auteur du livre « Au nom de la Torah :
    une histoire de l’opposition juive au sionisme » et Daniel Weinstock (Philosophie, Université de Montréal.
    Présentation du débat : Rachad Antonius (sociologie, UQAM). Modérateur :
    Marc Angenot (Langue et littérature françaises, Université McGill)

     Musée de la civilisation, Québec, le 13 mai 2004 à 19 h, conférence 
    « Le sionisme : rupture ou culmination de l'histoire juive? »,
    avec Yakov Rabkin, professeur au département d'histoire à l'Université de Montréal et
    auteur du livre « Au nom de la Torah : une histoire de l’opposition juive au sionisme »;
    modérateur : Jean-Pierre Dierriennic (Science politique, Université Laval)

     FNAC Place Kléber, Strasbourg, le 24 mai 2004 à 17 h,
    présentation du livre « Au nom de la Torah : une histoire de l’opposition juive au sionisme », avec Yakov M Rabkin,.

     Maison du Canada, Cité universitaire, Paris, le 3 juin 2004 à 18 h,
    débat sur le thème «  Est-ce que toute opposition au sionisme est antisémite ? »,
    avec Yakov Rabkin, professeur au département d'histoire à l'Université de Montréal
    et auteur du livre « Au nom de la Torah : une histoire de l’opposition juive au sionisme »

    Centre culturel français, Casablanca, Maroc, le 10 juin 2004 à 19 h, lancement du livre, Maroc,
    avec Yakov Rabkin, présidé par l’écrivaine Hinde Taarji 

     Bibliothèque La Source, Rabat, Maroc, le 14 juin 2004 à 18 h 30, lancement du livre
    et débats avec Yakov Rabkin, présidé par l’écrivain Edmond Elmalleh

     Carrefour du livre, Casablanca, Maroc, le 15 juin 2004 à 19 h, lancement du livre
    avec Yakov Rabkin, présidé par l’avocat Abderrahim Berrada

     Université de Lausanne, Suisse, le 24 juin 2004 à 11 h, présentation du livre, dans le cadre d’une conférence internationale.

     Institut de hautes études internationales, Genève, Suisse, le 3 février 2005 à 18 h 15, présentation du livre et discussion.

     Librairie Libris, Bruxelles, Belgique, le 22 février 2005 à 17 h 30, lancement-débat et séance de signature.

     Club suisse de presse, Genève, Suisse, le 24 février 2005 à 14 h, présentation du livre et discussion.

     Librairie Païdos,  Marseille, France, le 1 mars 2005 à 19 h, lancement-débat et séance de signature.

     CICP, Paris, France, le 3 mars 2005 à 19 h 30, présentation-débat et séance de signature.

     Central Asian Foundation for Social Sciences, Almaty, April 22, 2005, public presentation of the book. 

     Institut français, Marrakech, Maroc, le 19 mai 2005, conférence publique et lancement de l’édition marocaine du livre.

     Les Rendez-vous de l’Histoire, Blois, France, le 14 octobre 2005, présentation du livre présidée par Denis Vaugeois et séance de signature.

     Association des journalistes spécialistes du Moyen-orient, Paris, France, le 8 décembre 2005, présentation et discussion du livre. 

     National Library of Canada, Ottawa, Ontario, May 17, 2006,
    public lecture and book signing (co-sponsored by the Centre of International Studies and the Centre for Study of Religions).

     McNally Robinson Book Store, Winnipeg, Manitoba, May 31, 2006,
    public lecture and book signing (co-sponsored by Fernwood Publishing).

    Department of Theology, Concordia University, Montreal, Quebec,
    April 10, 2006, public lecture and book signing (co-sponsored by University of Montreal).

    Solomon University, Kiev, Ukraine, June 8, 2006,
    public presentation and discussion  at an international symposium on multiculturalism co-sponsored by the Open Society Institute.

    Zionist Study Centre Midrasha Tsionit, Kiev, Ukraine, June 10, public lecture.

    State University of the Humanities, Moscow, Russia, June 13, 2006,
    Lecture and discussion of the use of force in Jewish tradition and Zionist practice at an international conference “Hierarchy and Power.”

     Jewish Community Centre, Tallinn, Estonia, June 29, 2006, public lecture.

     International Conference of NGOs, Lanaudière, Quebec,
    August 27, 2006, public lecture and discussion at the panel on the Middle East (sponsored by Alternatives Network).

    Annual meeting of the Alternatives Network, Quebec City, Quebec, October 16, 2006, public lecture and discussion.

    London Middle East Institute, London, England, November 16, 2006, public lecture and book signing (co-sponsored by Zed Books).

    Houtekiet book store, Antwerp, Belgium, November 20, 2006,
    presentation, discussion and book signing (co-sponsored by Houtekiet Publishers). 

    Teachers’ Club, Dublin, Ireland, December 10, 2006, presentation, discussion and book signing.

    Université libre (Brussels), December 11, 2006, public lecture and book signing.

    McGill
    University
    , Faculty of Religious Studies, “Zionism Today”, le 29 janvier.  

    Le 13ème Salon International de l’Edition et du Livre,
    Casablanca, February 13, 2007, public presentation and signing.

    Beirut Book Fair, April 16, 2007, presentation and book signing.

    Université Saint-Joseph, Beirut, April 18, 2007, public presentation of the book.

     American University in Beirut, April 19, 2007, public lecture based on the book.

    Volgende week brengen we de internationale critical acclaims van het boek.

    .

    09-11-2009 om 12:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-11-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: MESSIANISCHE ZEITEN (5. Ablieferung)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)


    MESSIANISCHE ZEITEN
    (5.Ablieferung)

     

     

    Ich habe versucht, auf Grund des elften und zwölften Kapitels der הלכות מלכים vom Ende der Zeiten ein Bild zu entwerfen, das man nur klar vor Augen haben muss, um den politischen und philosophischen Messianismus unserer Tage in seiner ganzen Einseitigkeit und Willkürlichkeit zu durchschauen. Es ist einfach nicht war, daß der Messianismus des „großen Philosophen Maimonides“ erst dann völlig  verstanden sein wird, wenn vom Begriff der messianischen Zukunft jeder Jenseitssinn abgetrennt sein wird. Denn ebenso wie es unmöglich ist, den Begriff Gott von jedem Jenseitssinn zu entleeren, ebenso unmöglich ist es, den Begriff des Gottesreiches auf Erden ohne die Vorstellung eines Sieges des Jenseits über das Diesseits sich zurechtzulegen. Und ebenso wie wir uns Gott nicht aus einer philosophischen Idee, sondern allem Antropomorphismus zum Trotz als eine handelnde Persönlichkeit vorzustellen haben, ebenso darf uns der Moschiach nicht zu einer Personifikation eines philosophischen Gedankens oder eines politischen Ideals sich verflüchtigen. Wie Gott selbst ist auch der Moschiach eine Persönlichkeit, die einst am Ende der Zeiten, von Gott geweckt und gesandt, handelnd und überwältigend eintritt in den Gang der Weltgeschichte. –

     

    Quelle:  Nachalath Z’wi Eine Monatschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft. III. Jahrgang 5693/1933, S. 117-129

     

    Nächste Woche Abschluß der Wiedergabe dies Dokumentes

    08-11-2009 om 12:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-11-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BOEKPRESENTATIE: Yakov M. RABKIN In naam van de Thora, de geschiedenis van de antizionistische Joden
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    BOEKPRESENTATIE

     

    Yakov M. RABKIN: In naam van de Thora, de geschiedenis van de antizionistische Joden (Houtekiet 2006)

     

    IN NAAM VAN DE THORA: de geschiedenis van de antizionistische Joden

    Houtekiet 2006 ISBN 13 98790 5240 895 en 10 90 5240 895 5  € 24,90

     

    Dit wetenschappelijke werk is verkrijgbaar in acht talen, een Latijns-Amerikaanse uitgave is in voorbereiding:

     

    ENGLISH: Palgrave Macmillan/Zed Books, 2006

    UK and the rest of the world: http://www.zedbooks.co.uk/book.asp?bookdetail=3940

    USA: http://www.palgrave-usa.com/catalog/product.aspx?isbn=1842776991

     

    FRENCH:

    Canada: http://www.pulaval.com/catalogue/nom-torah-une-histoire-opposition-juive-4111.html

    France: http://www.amazon.fr/Au-nom-Torah-lopposition-sionisme/dp/2763780245/ref=sr_11_1/171-2275142-0013858?ie=UTF8

     

    ITALIAN: http://www.ombrecorte.it/more.asp?id=10&tipo=culture

     

    SPANISH: http://www.hiru-ed.com/COLECCIONES/LAS-OTRAS-VOCES/lasotrasvoces19.htm

     

    DUTCH: http://www.beslist.nl/boeken/d0000406008/Naam_Van_De_Thora.html

     

    ARABIC: http://www.caus.org.lb/Home

     

    POLISH: http://www.poczytaj.pl/65508?sesja=%3E

     

    Distinctions

     

    Nomination for the Hecht Prize, University of Haifa, Israxl, 2008.

     

    Nomination of the English version of the book for Canada’s Governor General Award, 2006.

     

    Montreal Jewish Magazine, May 2006, lists the book at the top of recommended readings by the Jewish Public Library.

     

    Jury selection for presentation of the French version of the book at the annual meeting of historians Rendez-vous de l’histoire in October 2005 in Blois, France.

     ----------------------

    Volgende week brengen we de talrijke recensies in de pers en de elektronische media van het boek. Lees ook de boekbespreking van dit werk door Reb Shmiel Mordche BORREMAN, in dit Blog door het archief of "in dit Blog zoeken naar"

     

     

    IN NAAM VAN DE THORA: de geschiedenis van de antizionistische Joden

    Houtekiet 2006 ISBN 13 98790 5240 895 en 10 90 5240 895 5 Fnac-prijs: € 24,90

    03-11-2009 om 16:18 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-11-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: MESSIANISCHE ZEITEN (4. Ablieferung)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

    MESSIANISCHE ZEITEN (4.Ablieferung)

     

     

    Worin aber wird am Ende der Zeiten diese Neuordnung der Welt bestehen? Sie wird eine Ordnung, aber keine neue Schöpfung bringen. An den bestehenden Gesetzen der Welt wird Moschiach nicht rütteln, die Schöpfungsgeschichte wird keine nachträgliche Ergänzung oder Korrektur erfahren. Es wird äußerlich alles so bleiben, wie es war; nur das innere Getriebe des gesellschaftlichen und des Völkerlebens wird sich geändert haben.  Alle Völker werden sich zum Gesetz der Wahrheit bekennen und aufhören, Räuber und Zerstörer zu sein. Nichts anderes meint der Prophet, wenn er die Zeit zwischen Wolf und Schaf, Leopard und Böcklein nennt. Was freilich die prophetischen Ausmalungen dieser Zeiten im einzelnen bedeuten, wird erst dann, wenn diese Zeit sich erfüllt hat, offenbar und verständlich werden.

    Wenn aber in der Zeit des Moschiach Natur und Israel an sich keine Veränderung erleiden werden, dann kann es nur ein neuer Wille sein, der die innere Umwandlung des gesellschaftlichen und des Völkerlebens bewirkt: ein neuer Wille, mit den alten Trieben hinfort anders zu schalten als bisher. Nur dieser neuer Wille, der die Adern der alten Welt mit frischem Blut erfüllt, gestaltet die Welt des Moschiach zu einer Zeit des Wunders. Denn würden sich auch die Gesetze der Welt erneuern, dann wäre ja nur die neue Ordnung ein Ergebnis einer neuen Weltschöpfung. Nur dann, wenn die alte Welt mit ihren Gesetzen die gleiche bleibt, wird ihre Neuordnung ein Wunder sein.

    Wir haben bereits betont, daß eine genaue Kenntnis der Einzelheiten dieser Neuordnung zur Zeit nicht möglich ist. Die Worte der Propheten enthalten Rätsel über Rätsel, bei deren Deutung selbst die Meinungen der Weisen schwanken. Nicht einmal die Reihenfolge der Ereignisse, die zu dieser Neuordnung führen, steht fest. So ist es durchaus nicht klar, ob das Auftreten Elijahus als der Herold des Moschiach ihm den Weg zu den Herzen der Familie bahnt, in die Zeiten vom heiligen Krieg gegen Gog und Magog, also nach Beginn der Moschiahzeit fällt, oder ob Elijahu der Moschiahzeit vorausgeht. Das eine steht fest: vor allem werden es die Familien empfinden, aß eine neue Zeit geworden ist, und zwar nach zwei Richtungen hin. Es wird keine Entfremdung mehr sein zwischen Eltern und Kindern. Ihre Herzen werden ineinanderströmen. Sie werden kein Geheimnis voreinander haben, und die Kinder werden ihre Eltern nicht mehr über den Kopf wachsen; man wird genau wissen, wer in den Familien die Erziehenden und wer die zu Erziehenden sind. Und wie der Moschiach selbst seinen eigenen Blutsadel wird erweisen müssen, so wird er auch kraft des רוח הקודש, der auf ihm ruht, in das Familien und Stammesregister des Volkes Licht und Ordnung bringen. Man wird genau wissen, wer Kauhen, wer Levi, wer Jisroel ist; denn es erfüllt sich, was der Prophet Maleachi (Kap.3,3) verkündet: „Er wird schmelzen und reinigen das Silbern er wird reinigen die Leviten und sie läutern wie Gold und Silber“. Nur über die verjährten und längst verschollenen Attentate auf die eheliche Reinheit der Familien wird Moschiach den Schleier des Vergessens breiten.

    Und noch ein Zweites ist sicher. Das Streben nach der Weltherrschaft wird in der Zeit des Moschiach sein Ende erreicht haben. Nicht einmal Israel, dem doch am Ende der Zeiten als dem Quell des Weltsegens eine ungeahnte Macht zuströmt, wird den Ehrgeiz des Weltbezwingers haben. Allzu lange wird die Menschheit unter dem Fluch des Imperialismus, unter den Schrecknissen des nationalen Expansionsdranges geseufzt und geblutet haben, um such einer Verewigung dieses Dranges zu beugen. Die Zeit der Moschiach wird wohl eine Zeit des Friedens, doch nicht eine Zeit der sybaritischen Freuden sein. Ein richtiges Glück ohne Essen und Trinken können wir uns heute gar nicht vorstellen. Auch unsere Glücksbegriffe werden in der Zeit des Moschiach eine gründliche Berichtigung erfahren. Nicht eine wohlbesetzte Tafel, nicht irdische Genüsse, sondern ungestörte Muße für Thauro und Chochmo sollen wir uns von jener Zeit erwarten, und ist das nicht unendlich viel, wenn die Menschen wieder Zeit haben werden? Wer hat heute Zeit? Die wenigsten. Die meisten leiden an Zeitmangel, an Arbeitsüberhäufung, die ihren Sinn verzettelt und ihre Nerven zermürbt. Am  Ende der Zeiten werden die Menschen wieder Zeit und gesunde Nerven haben.

    Und noch ein Drittes ist gewiss. Nicht bloß der Krieg der Völker, auch der Neid und die Streitsucht  werden am Ende der Zeiten aufhören. Allgemeines Glück und allgemeine Zufriedenheit werden jene Dämone der Menschheit mit ihren Keimen entwurzeln. Wird das aber nicht eine gar langweilige Welt werden? Was sollen denn die Menschen den ganzen Tag tun, wenn sie nicht mehr einander beneiden und bekämpfen können? Ihre einzige und ihre Zeit ausfüllende Beschäftigung wird die Erkenntnis Gottes sein. Wenn aber die Erkenntnis Gottes zur Tagesbeschäftigung des einfachen Bürgers wird, dann muss auch naturgemäß die Intelligenz der Menschen einen ungeahnten Aufschwung erleben. Und in der Tat:  nicht bloß die Unglücklichen, auch die Ungeistigen verschwinden. Insbesondere wird Israel ein Volk von großen Weisen sein, die in das Geheimnis verborgener Dinge einzurichten verstehen und jede der menschlichen Verstandskraft nur irgendwie erlangbare Einsicht in das Wesen des Übersinnlichen gewinnen. „Denn voll wird die Erde der Erkenntnis Gottes, wie Wasser Meerestiefe bedecken“. (Jesajas 11,9).

     

     

    Quelle:  Nachalath Z’wi Eine Monatschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft. III. Jahrgang 5693/1933, S. 117-129

    01-11-2009 om 21:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-10-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Mazin Qumsieyh News Bulletin 09 10 28
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    We see and meet the nicest people but we also see and meet the meanest people in Palestine.  Every day here is an experience in extremes.  We contrast an activist for peace in her 20s who speaks many languages with a settler who (joined by other settlers) attacks people picking their own olive trees (because he is brainwashed to believe Palestinians are not a "chosen people"). We contrast a young man getting up at 3AM to try and cross the countless hurdles to make a trek to make a living for his family with elites like Netanyahu who told members of his cabinet that “our challenge is to delegitimize the continuous attempt to delegitimize the State of Israxl. The most important arena where we need to act in this context is in the arena of public opinion, which is crucial in the democratic world." We contrast the niece of Tony Blair who sacrificed so much to join and understand and sympathize with Palestinian suffering with her uncle who cares little about people and prefers to keep his VIP photo-ops tightly controlled [1].
     
    We see a woman trying to sell a few olives which she gathered with much hard labor from a few trees after their owners had finished harvesting them (a process we call tsayyef).  We contrast that with billionaire Zionist (Russian-Israeli) tycoon sentenced in France for arms dealings worth hundreds of millions of dollars (but of course he will for now escape justice just like Sharon, Olmert, Netanyahu and Barak). Israelis who are getting rich of selling weapons and training others to kill contrast with impoverished masses of gathered Jews from around the world tricked into coming to a land that belongs to others under myths of Jewish nationhood [2]. Israxl now having destroyed Palestine is merely a vehicle for elites to make billions exporting death and destruction in the Middle East and beyond while the gathered masses of Jews suffer from "what next" syndrome.  What next to distract the masses with (another war, another terror incident, another attack on AlAqsa mosque..).  Colonial settlers squat in Palestinian homes in Jerusalem while owner families are made homeless as part of the ethnic cleansing that is Israeli policy since its inception. We see Israeli soldiers and officers in smug uniforms and smiles demolishing Palestinian homes [3]. We see Israeli officers starve 1.5 million Palestinians in the largest concentration camp in history called Gaza [4]. But we also see Israeli citizens like Ezra Nawi sentenced to prison for supporting Palestinians being ethnically cleansed [5] or Shir Hever writing and speaking out about the colonial oppression that is being done in their name [6].  We see Matzpen, Zochrot, and brave Israelis like Neve Gordon and Ilan Pappe expose ethnic cleansing and racism and support the Palestinian call for boycotts, divestment and sanctions.  We see internationals in Palestine like Kristel who helped spawn a movement. We see Majd who helped mobilize Palestinian youth around the world.  Jamal Juma'a, Eyad Burnat, Mohammed Othman (now languishing in an Israeli jail) and hundreds more who mobilized against the apartheid wall [7]. 
     
    In one day in Palestine (in 24 hours to 8 AM Oct 26): Medics obstructed and injured as Israeli troops wound and beat people defending the Al Aqsa Mosque; Israeli soldiers abduct two 15-year-olds; Zionist fanatics attack olive harvesters and set fire to olive trees; Israeli F-16s terrorize Rafah; Night peace disruption and/or home invasions in refugee camp and 5 towns and villages; 3 attacks – 19 raids – 11 beaten – 16 injured-21 taken prisoner – 17 detained – 80 restrictions of movement… [8].
     
    Outside of Palestine, we see decent principled politicians like Turkish leaders call a spade a spade (saying that Israxl must be held accountable for war crimes).  But we also see leaders like Husni Mubarak in Egypt collude with the occupiers in starving 1.5 million people and we see political leaders in Jordan, Egypt, and even some Gulf States hob-knob and schmooze with Israeli war criminals in elite conferences like the world economic forum. We see a large conference was held in Madrid to support PalestineSan Francisco refused to be overshadowed by Chicago in their reception of the war criminal Ehud Olmert. Indeed they tried to arrest him! [9]. The 2009 National Campus Boycott, Divestment, Sanctions Conference, taking place Nov20th - Nov 22nd at Hampshire College in Amherst, Massachusetts [10].  Anna Balzer (Jewish American) and Mustafa Barghouthi (Palestinian) will be on the daily show with Jon Stewart Wednesday 10/28 at 11 PM EST on Time Warner Cable repeats at 1:30 am EST and a few times during the day on Thursday(check local listings). [11]
     
    We could list tens of thousands of idiotic fools going with the systems of oppression of many backgrounds (yes including some Arabs and some Palestinians).  We could list tens of thousands of brilliant activists everywhere who (had we lived in a fair world) should be political leaders.  We indeed have had a less violent and more just society precisely because the former idiotic group is challenged at every turn.  It has always been like this (think struggle to end apartheid in South Africa, think civil rights, think labor struggles etc). The real struggle we have and we have always had is clear to anyone with eyes to see.  It was said that only dead fish go with the flow.  So this is not a tribal conflict but a conflict between dead fish (or living dead as it were) that go with the flow and the living diverse population who swim against the current. What always gives us hope and energy is the beauty and diversity of the activist community seeking peace.  They are non-conformist, diverse, and do not march to anyone's orders (except their conscience to do what is right).  Actions and the company of nice people give us hope and energy to work for a just world. Come visit us in Palestine!


    1. see Quartet envoy's eight-year-old niece sees the real Palestine http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=234091

    3. Video:
    http://www.youtube.com/watch?v=OE9g9THMGTk
    4. See
    http://www.youtube.com/gazafriends#p/a
    5. see
    http://acrosstheborderline.wordpress.com/2009/06/02/ezra-nawi-the-face-of-israeli-human-rights-activism/
    6.
    http://www.vimeo.com/6789827
    7.
    http://freemohammadothman.wordpress.com/  
    8. Details sent in a report from a monitoring group in New Zealand.  To get on the list to receive the regular reports, write to
    leslie@palestine.org.nz
    9. Here is the amazing video:
    http://www.youtube.com/watch?v=491GOKwrN1s  22 activists, including several CODEPINKers, were arrested (http://bit.ly/OlmertWarCriminal )
    10. Find out more and register at:
    http://www.hsjp.org/2009/09/21/CampusBDS/  
    11. The video is also posted the next day at
    http://www.thedailyshow.com/

     

    Mazin Qumsiyeh, PhD

    A Bedouin in Cyberspace, a villager at home

    http://qumsiyeh.org

    http://pcr.ps

    30-10-2009 om 15:44 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ELECTRONIC INTIFADA update 09 10 27

    UPDATE FROM THE
    ELECTRONIC INTIFADA


    http://electronicIntifada.net



    PALESTINE : OPINION/EDITORIAL:

    WHAT DOES CHINA'S ASCENDANCE MEAN FOR PALESTINE?
    By Sarah Irving, The Electronic Intifada, 26 October 2009
    George Habash, the late leader of the Popular Front for the Liberation of Palestine (PFLP), called China
    Palestine's "best friend." Indeed, he was on an official PFLP visit to China when the conflict between Palestinian
    forces and the Hashemite Kingdom erupted in Jordan in 1970, the events later known as "Black September."
    However, if there are actors today hoping that China might offer an alternative to US hegemony and pushing the
    international community into a more just position on Palestine, it is not likely to happen soon -- if ever.
    Sarah Irving analyzes for The Electronic Intifada.
    http://electronicintifada.net/v2/article10853.shtml

    -----------------------------------------------------------

    PALESTINE: DIARIES: LIVE FROM PALESTINE:
    SHOT AFTER PHOTOGRAPHING THE GAZA SEA

    By Eva Bartlett, Live from Palestine, 28 October 2009
    On 4 October, Ashraf Abu Suleiman, a 16-year-old from Gaza's Jabaliya refugee camp, went to the northwest coast town of Sudaniya to visit an ill school friend. The teen then went to the sea, where he rolled up the legs of his pants, waded into the water and enjoyed the late summer morning. Minutes later, Ashraf was running in blind terror as Israeli soldiers in a gunboat off the coast began shooting at Palestinian fishermen. Eva Bartlett reports
    from the occupied Gaza Strip.
    http://electronicintifada.net/v2/article10858.shtml

    -----------------------------------------------------------

    PALESTINE : HUMAN RIGHTS:
    ISRAxL TARGETING GRASSROOTS ACTIVISTS

    By Mel Frykberg, The Electronic Intifada, 28 October 2009
    OCCUPIED EAST JERUSALEM (IPS) - Israeli authorities are increasingly targeting and intimidating nonviolent Palestinian grassroots activists involved in anti-occupation activities who are drawing increased
    support from the international community.
    http://electronicintifada.net/v2/article10859.shtml

    -----------------------------------------------------------

    PALESTINE : HUMAN RIGHTS:
    ISRAELI BANKS ENTRENCHED IN SETTLEMENT BUILDING
    By Adri Nieuwhof, The Electronic Intifada, 27 October 2009
    Several Western pension funds and financial managers hold shares in two Israeli banks: Bank Hapoalim and Bank Leumi.
    Both banks operate in and offer loans to finance illegal settlement activities in the occupied Palestinian and
    Syrian territories. Adri Nieuwhof reports for The Electronic Intifada.
    http://electronicintifada.net/v2/article10856.shtml
    -----------------------------------------------------------

    PALESTINE : ACTIVISM NEWS:
    ISRAELI MINISTER'S SPEECH DISRUPTED AT LONDON UNIVERSITY
    Press release, LSE SU Palestine Society, 27 October 2009

    Students protested and disrupted a lecture on Monday at the London School of Economics (LSE) by Daniel Ayalon, the controversial Deputy Foreign Minister of Israxl. More than 50 students and activists greeted Ayalon outside of the lecture on LSE's campus with placards and banners, while inside audience members heckled the controversial minister as a "racist" and "murderer" in relation to the illegal
    occupation and violence carried out by the Israeli state.
    http://electronicintifada.net/v2/article10857.shtml


    -----------------------------------------------------------

    PALESTINE : ART, MUSIC & CULTURE:

    BOOK REVIEW: HOW AID HURT PALESTINE
    By Ali Abunimah, The Electronic Intifada, 26 October 2009

    International relations specialist Anne Le More's first monograph, International Assistance to the Palestinians
    after Oslo, the first in Routledge's Studies on the Arab-Israeli Conflict series, provides an important
    critique of the belief that reconstruction, development and humanitarian aid form essential counterparts to
    political processes aimed at resolving longstanding violent conflicts.
    Ali Abunimah reviews.
    http://electronicintifada.net/v2/article10854.shtml

    30-10-2009 om 15:20 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWISH LIFE IN YEMEN
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    JEWISH LIFE IN YEMEN

     

    http://www.youtube.com/watch?v=OL_CDudRshU&feature=player_embedded

     

    http://www.youtube.com/watch?v=UWfKCqUtp_g&feature=related

     

    http://www.youtube.com/watch?v=xnXDNPqrke4&feature=related

     

    http://yemenonline.info/news-984.html

    30-10-2009 om 10:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-10-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.RABBINER DR MENDEL HIRSCH aus HAFTORO KOMMENTAR WOCHENABSCHNITT LECH LECHO
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Rabbiner Mendel HIRSCH sz’l

    (1833-1900)

    Von Abrahams Wirken bis zur heißersehnten Erlösung:

    weltgeschichtlicher Sieg eines Prinzips

    Haftoro Wochenabschnitt Lech Lecho: Jesaja Kap.40,27-31 u. 41,1-16 (Auszug)

    Die Parallele zwischen Jissroéls Geschick und Aufgabe und dem Siegeszuge seines großen Ahnen Abraham hat dieses Prophetenwort in die Sidra bestimmen lassen. Die Isoliertheit inmitten einer ihn nicht begreifenden Welt; das lange Ausharren bis auch nur der allererste Anfang der Erfüllung der empfangenen Verheißung eintrat; das felsenfeste Vertrauen; der glorreiche Sieg über die siegestrunkenen Völkerkönige; der noch glorreichere, der in der Selbstvollendung und in der Gewinnung seines Kindes für die selbe Höhe von Moria’s Gipfel durch die Jahrhunderte strahlt – sie sind das Vorbild der Bestimmung und des Geschickes seiner Kinder und des einstigen Sieges des von ihnen durch die Zeiten und die Völker getragenen Principes. Dieses Prinzip heißt: היה ברכה, das Streben, nicht gesegnet, sondern: selbst für Andere zum Segen zu werden, jene edle Humanität, die ohne jegliche nationale oder confessionelle Beschränkung kein höheres Glück kennt als, andere glücklich zu machen, wie dies aus dem Liebenswirken Abrahams so herrlich uns entgegenleuchtet. Diese echte, in abrahamitischem Sinne in Wahrheit „um Gottes Willen“ geübte selbstlose Liebe ist es, die zur Gerechtigkeit hinzukommen muss, um das wahre Menschenheil aufblühen zu lassen. Der Kampf und der endliche Sieg dieses Principes bildet den Inhalt der ganzen Weltgeschichte.

    Kap.40, 27 Warum sagst du, Jakob, und behauptest, Jissroél: Gott ist mein Weg verborgen, und meinem Gotte entschwindet mein Recht!

    Jakob: nach der Geschickesstellung, Israel: nach der Bestimmung. In beiden Beziehungen, so zeichnet es das Prophetenwort, erblickt Jissroél die Wirklichkeit im Gegensatz zu seinen, wie es glaubt, berechtigten Erwartungen. דרכי:דרך bedeutet im bildlichen Sinne in der Regel die individuelle sittliche Entwicklung des Menschen. Sowohl im Hinblick auf seinen Lebensweg, als auch auf die Siegesverheißung, die dem von ihm getragenen Lebensprincipe von Gott geworden, glaubt Jissroél sich in der Klage berechtigt, daß Gott sich von ihm abgewandt habe. Da in der Antwort V.28 nicht auf die Unwürdigkeit, sondern nur auf die Kurzsichtigkeit des also Klagenden hingewiesen wird, so ist es ein ernstes, auf dem Boden des Gottesgesetzes sich haltenden Geschlecht, dessen Mutlosigkeit hier entgegengetreten wird. Du glaubst, Gott sehe deine Lebensführung nicht, weil du trotz deiner Gesetzeserfüllung noch immer in der Jakobsstellung verharren, jedes nicht ganz verkümmerte Recht als Gnade hinnehmen musst, und du verzagst an dem endlichen Siege der Lehre von reinem Menschentum, von der Majestät des Rechtes und der Liebe, weil du überall nur den Triumph der Gewalt und die Anbetung des Erfolges erblickt? – תאמר: die ausführlichere, erklärende und begründete Darlegung, תדבר: der kurz bestimmte Ausspruch. Dein Geschick drängt dich von selbst zu eingehender Aussprache:תאמר. Dafür, daß das Morgenrot der allgemeinen Herrschaft des Rechtes und der Liebe noch nicht angebrochen, dazu bedarf es nur des kurzen Hinweises:תדבר.

    V.28 Hast Du es denn nicht erkannt, wenn du es nicht vernommen: Gott der Ewigkeit ist Gott, er schafft die Ende der Erde, er ermüdet nicht und er ermattet nicht, keine Ergründung giebt es seiner Einsicht.

    Aus deinem eigenen Dasein, aus der Tatsache deiner Erhaltung, sowie aus den Erfahrungen der Vergangenheit solltest du dir selbst die Antwort geben können. Gottes Plan, der Menschheits-Erziehungsplan, umfasst Jahrtausende, dein Auge aber erblickt nur eine kurze Spanne Zeit, und in dieser Zeit nur einen kleinen Raum und in diesem zeitlich und räumlich umschränkten winzig kleinen Gebiete nur das Äußerliche, die Oberfläche, der zeitlichen Gestaltungen: Gott aber „schafft“ in jedem Augenblicke die „Enden der Erde“ – er überschaut in jedem Augenblick Alles und hat Alles in seiner Hand. Deshalb ist es so töricht, so vermessen, sich eine Einsicht in seinen Plan zuzutrauen oder zu wähnen, nach dem Ergebnis der eigenen, so menschlich beschränkten Erfahrung den jeweiligen Stand des Zeigers der Weltenuhr bestimmen zu können – אין חקר לתבונתו.

    29. Er gibt dem Ermüdeten Kraft, und dem der Kräfte baren will er Fülle und Stärke verleihen.

    30. Mögen Knaben ermatten und ermüden, und Jünglinge anhaltend straucheln:

    31. die auf Gott hoffen, erneuen stets die Kraft, Adlern gleich gewinnen sie Schwingen, sie eilen und ermüden nicht, sie schreiten dahin und werden nicht matt.

    V.29 – 31. Gottes Kraft erlahmet nie, von ihr spendet Er in jedem Augenblicke dem Ermatteten, deß ist deine eigene Erhaltung sprechendster Zeuge. Alles gegen Seinen Plan Ankämpfenden erweist sich, trotz allen zeitweiligen Scheines besonnen Ernstes und dauernder Stärke, in Wahrheit als knabenhaftes Unterfangen und verflackerndes Strohfeuer jugendlicher Thorheit; während קו, wörtlich: die rückhaltlos zu Gott Hinströmenden (vergl. יקיו המים אל מקום אחר) stets neue Kraft gewinnen, das „Unmögliche“ vollbringen, in ihrem scheinbar langsamen Dahinschreiten die einzigen „Eilenden“, rasch dem Ziele sich Nähernden sind und Ermattung nimmer kennen. Der Lohn der Pflichttat, lehren die Weisen, ist die Kraft und das frohe Aufstreben zur neuer Pflichttat.

    Kap.41, V.1 Höret schweigend mir zu, ihr meerfernen Lande, und die Staaten mögen ihre Kraft erneuen, mögen sie hintreten, dann mögen sie reden, lasst uns zusammen hintreten zum Gerichte!

    Kap. 41, V.1 ההרישו אלי אים: nicht an den kleinen Kreis einer von vornhinein gewonnenen gläubigen Gemeinde wendet sich das Gotteswort, sondern an seine Gegner inmitten der Gesamtmenschheit. Das Gotteswort geht der Kritik nicht aus dem Wege, es fordert sie heraus, en hat sie nicht zu fürchten, יחדו למשפט נקרבה, mit der überzeugenden, jeden Widerspruch lähmenden Kraft welthistorischer Tatsachen tritt es den Völkern entgegen.

    V.2 Wer hat erweckt aus dem Osten den, der mit jedem Schritte Ihn verkünden sollte durch Lebensgerechtigkeit? Er gab Völker vor ihn dahin und über Könige liess Er ihn herrschen, jedoch sein Schwert ließ Er wie Staub sein, verwehtem Strohhalme gleich seinen Bogen!

    V.2 מי העיר ממזרח וגו': Abrahams Eintritt in die Geschichte wird so farbenprächtig wie charakteristisch als ein Sonnenaufgang am Nachthimmel der Menschheit bezeichnet. Während die verblendete Menschheit sich an den Ruhmeswagen eines Nimrod spannen ließ mit der Losung: העשה לנו שם, wir wollen uns einen Namen machen! ging Abrahams Leben in den Streben auf: יקראהו לרגלו, bei seinem Eintritt oder mit jedem Schritte seines Lebens verkündete er den dem Bewusstsein der Menschen entschwundenen Gott, nicht durch das Bekehrungswort des Missionärs, sondern durch das צדק seines tatenreichen und tatenfrohen Pflichtlebens. צדק ist ja jene Gestaltung des Tatenlebens, die jedem Wesen volle Befriedigung seiner Ansprüche zu gewähren weiß. Und weil er inmitten der Menschheit der Einzige war, der nicht sprach: נעשה לנו שם, der Einzige; der selbstlos, nicht gesegnet, sondern selbst ein Segen werden wollte, der der Machtvergötterung und Erfolganbetung die Huldigung des Rechtes und der Liebe entgegensetzte, der Einzige, der „dem Wege der anderen nicht betrat“: so gab Er, der inmitten der kriegerischen, jederzeit kampfgerüsteten Völker, „seinen Bogen wie verwehten Strohhalm und sein Schwert machtlos wie aus Staub sein lieߓ gleichwohl „Völker unter seine Machthoheit und liess über Könige ihn herrschen“, und er zog als Sieger dahin durch die Völker und nahm ihre Huldigungen entgegen, deren „Weg er mit seinen Füssen nimmer betrat“. Das Prinzip aber das so mit dem Ahnen siegreich eintrat in die Geschichte, es wird von seinen Kindern durchgetragen und wird den einstigen dauernden Sieg erringen und der Menschheit, nach Überwindung, ja Zertrümmerung alles feindlich starr Widerstrebenden, die heißersehnte Erlösung in Wirklichkeit bringen.

    V.4 Wer hat es gethan und vollbracht, die Geschlechter berufend von Anfang an? Ich, Gott, bin der Erste und mit den Spätesten bin ich derselbe!

    V.4 Die ganze Weltgeschichte ist der Weg der Verwirklichung meines Plans. Ich bin und bleibe derselbe; Ich bin es, der Geschlecht nach Geschlecht beruft, auch die vom Wahne ihrer Selbstherrlichkeit Trunkenen werden in ihren Geschicken von mir geleitet, und stehen mit dem, was sie erstreben und vollbringen, und mit dem, was sie erleiden, im Dienste meiner Waltung.

    V.15 Siehe, ich habe dich zu einer scharfen neuen vielschneidigen Dreschwalze bestimmt, Berge wirst du wie Spreu dahingeben.

    V.16 Du streust sie dahin, der Wind trägt sie fort und der Sturm lässt sie zerstieben – du aber jauchzest auf durch Gott, in dem Heiligen Jissroéls findest du deinen Ruhm!

    An dem Prinzipe des Rechtes und der Nächstenliebe und an der Lehre vom reinen Menschentume, deren Träger das inmitten der stolzen Staatengrößen „wurmgleich“ am Boden liegende und wie der Wurm den Fußtritten achtloser wie hasserfüllter Gewalt wehrlos preisgegebene Jakobsvolk ist, werden „die Berge und die Hügel“, die auf das Gegenteil gegründeten großen und kleinen weltgeschichtlichen Staatengebilde zerschellen. Das Trümmerfeld der Geschichte, die Reihe der internationalen Kriege und die Aufeinanderfolge der inneren Umwälzungen bilden der tiefernsten Kommentar zu diesem Prophetenworte, wie die Tatsache der Erhaltung Jissroél die Gewähr bietet für die Erfüllung der Verheißung, die das Jissroél der Zukunft schaut, wie es in der Verwirklichung des durch das Gottesgesetz gezeichneten sittlichen Menschenideals seines einzigen und höchsten weltgeschichtlichen Ruhmes teilhaftig und froh wird.

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 20-26 Kommentar zu Jesaja 41, Kap 40 u. 41)

    29-10-2009 om 17:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-10-2009
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    PRÄSENTIERUNG: DIE ZEITSCHRIFT JESCHURUN  VON RABBINER  SAMSON RAPHAEL HIRSCH

    Nicht von ungefähr gab Rabbiner Samson Raphael HIRSCH den Namen JESCHURUN an seine Zeitschrift:

     

    Jeschurun ist der Ehrenname des Volkes Jaakow - Jissroél (5 B.M. 32,15 und 33,5.26).
    Beim Propheten Jesaja 44,2 ist der Name für den erwählten Knecht Gottes gebraucht.
    Er bedeutet "Gerade, aufrichtig oder "der Redliche".

     

     

    JESCHURUN „Ein Monatsblatt zur Förderung jüdischen Geistes und jüdisches Leben in Haus Gemeinde und Schule, herausgegeben von Samson Raphael HIRSCH, Rabbiner der Israelitischen Religionsgemeinschaft zu Frankfurt am Main“

    Diese heilige Fundgrube erschien von Oktober 1854 bis Oktober 1888.

    Zeitdokument : „Prospectus.

    Die Zeitschrift, deren erstes Heft hiermit als Probe versandt wird, hat sich, wie es ihr Titel ausspricht, die Aufgabe gesetzt, so weit es durch das periodische Wort erreichbar, jüdischen Geist und jüdisches Leben in Haus, Gemeinde und Schule zu fördern.

    Daß sie unter diesem Prädikat des "Jüdischen" aber nur den Geist und das Leben verstehet, die das Schriftthum und die Institutionen des einzig historisch gegebenen rabbinischen Judenthums als Born ihres Daseins und als Norm ihrer Gestaltung erkennen, bekennt sie offen und frei.

    Sie gönnet Jedem seine Überzeugung, wird keinem andern Streben hindernd in den Weg treten. Allein sie nimmt dieses Recht der Ueberzeugung und der unverkümmerten Entfaltung voll und unverkürzt, entschieden und offen auch für diejenige Überzeugung in Anspruch, die man gewöhnlich mit den Namen des orthodoxen Judenthums bezeichnet, und welcher wohl jeder Redliche, sei auch seine religiöse Ueberzeugung welche immer, als der ältesten religiösen Institution auf Erden, doch mindestens denselben Anspruch auf Gewissensfreiheit unverkümmert zuerkennen wird, den alle ihre Sprossen und Schößlinge als Boden ihrer Berechtigung beanspruchen.

    Ihre eigentliche Tendenz ist eine nach innen gewandte. Im Kreise derer, die mit ihr auf Einem Boden religiöser Überzeugung stehen, findet sie ihre nächste Aufgabe. Dort möchte sie vor allem die hohe Bedeutung des heilig gehaltenen Religionsschatzes zu immer lebendigerer Erkenntniß bringen, dort dazu beitragen, daß die Genossen sich immer mehr mit dem ganzen Ernste der in unserer Zeit doppelt bedeutungsvollen jüdischen Aufgabe durchdringen, dort dafür streben, daß alle Geister, alle Gemüther, alle Kräfte sich zu dem Einen großen Werke der Erhaltung und Förderung des in Haus und Schule zu pflegenden und durch die öffentlichen Institutionen des Gemeindelebens zu tragenden jüdischen Heiligthums vereinigen mögen.

    So friedlich jedoch ihre Sendung, so wenig kann sie ohne Kampf ihren Weg vollbringen. Allein schwerdtumgürtet kann heute, wie einst zur Väterzeit, auf dem schuttbedeckten, feindumlauerten Boden der Bau des Heiligthums gefördert werden. Doch nur die Kelle schützen soll das Schwerdt. Gern ruhet es in der Scheide, so lange der Kelle Arbeit unverkümmert Stein zum Steine fügen kann, so lange das Streben anderer nur des eigenen Werkes wartet ohne den Bau des väterlichen Heiligthums zu stören.

    Wo aber diesem Bau der berechtigte Boden entzogen, wo Kräfte und Mittel ihm entfremdet, wo Geister und Gemüther ihm entführt werden sollen, wo immer man diesem alten jüdischen Heiligthum Entstellung, Verdächtigung, Angriff in den Weg zu schleudern versucht, da darf das Schwerdt nicht ruhen, da muß die Rechte den Kampf der Wahrheit und des Rechts vollbringen, während die Linke das Werk des Friedens übt.

    Belehrung zur Erkenntnis und richtigen Würdigung der Institutionen des Judenthums und seiner Anforderungen einerseits, prüfender Einblick in die wirkliche Lösung dieser jüdischen Aufgabe in der Gegenwart zur Erkenntnis vorhandener Mängel und ihrer Abhülfe andrerseits, das sind die beiden Hauptelemente, denen die Blätter dieser Zeitschrift bestimmt sind.

    Dieser Bestimmung gemäß soll alles darin Gegebene den Stempel redlicher Forschung und fachkundiger Wissenschaftlichkeit tragen, allein nur die Resultate der Forschung, die Früchte des wissenschaftlichen Gedankens für’s Leben in möglichst ansprechender Form dem gebildeten Leserkreise bringen.

    Belehrende Aufsätze über die wichtigsten Institutionen des Judenthums.

    Schilderung des jüdischen Lebens auf dem Boden dieser Institutionen und Karakterbilder von Personen und Zuständen der jüdischen Vergangenheit.

    Geist jüdischer Welt- und Lebens-Anschauung aus Thnach und Midrasch.

    Kritische Würdigung der für den gebildeten Leserkreis berechneten Erscheinungen der neueren jüdischen Literatur.

    Correspondenzen, Berichte, Besprechungen aus dem jüdischen Gemeinde- und Schulwesen.

    Dies sind die Rubriken, in welche sich der Stoff dieser Zeitschrift etwa vertheilt, und sind uns entsprechende Einsendungen freundlich willkommen.[...]

    Wir glauben mit der Herausgabe dieser Blätter einem in vielen Kreisen gefühlten Bedürfniß zu begegnen, wir hoffen damit ein Werk zu beginnen, das ein Werkzeug zu manchem Heil und Segen werden kann. Allein, nächst dem göttlichen Beistande, bedürfen wir zur Verwirklichung dieses Glaubens, zur Erfüllung dieser Hoffnung, des thätigsten Beistandes und der regsten Theilnahme, - und legen daher die Zukunft dieser Zeitschrift vertrauensvoll in die Hände aller Derer, die sich mit dem von ihr angestrebten Ziele befreundet zusammen finden.

    Frankfurt a. M. im September 1854.“

     

    Warnung:

    Als Nachfolgezeitschrift gilt der ab 1860 im wöchentlichen Rhythmus bis Spätherbst 1938 erscheinende„Der Israelit“. Diese Zeitschrift war von Anfang an von bedeutend geringerer Qualität.

    Begründer war Rabbiner und Schriftsteller Dr. Marcus LEHMAN (1831-1890). In 1870 fusionierten „JESCHURUN“ und „Der Israelit“. Ab 1871 initiierte Dr. Marcus LEHMAN eine hebräische, 1873 eine jiddische Parallelausgabe des Blattes, das dadurch auch über die Grenzen des deutschsprachigen Raums hinaus wahrgenommen werden konnte. Nach dem Tod Lehmanns 1890 übernahm sein Sohn Oscar Lehmann (1858-1928) die Leitung der Zeitschrift.

     

    Nicht zu verwechseln mit die sogenannte „neue Folge“ der Monatschrift „Jeschurun“. Letztere wurde zwischen 1914 und 1930 herausgegeben von Dr. Josef WOHLGEMUTH.  Nur der Titel nach „Jeschurun“ strotzte diese Zeitschrift von Unaufrichtigkeit und war, gleich die späteren Folgen des „Israelit“, ein trojanisches Pferd des Zionismus in die Reihen der deutschen Thoratreuen Reihen war. 

     

    Diese Zeitschriften sind im Internetarchiv jüdischer Periodika zugänglich: Compact Memory www.compactmemory.de/index

     

     

    Die wirkliche Nachtfolgezeitschrift bildeten die Jüdischen Monatshefte (1913-1920) herausgegeben von Rabbiner Dr. Salomon BREUER (1850-1926) Zurzeit (noch) nicht zugänglich im Internet.  Hoffentlich, mit Gottes Hilfe, im nächsten Zukunft!

     

    27-10-2009 om 19:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-10-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WEETJES: JACOB ISRAËL DE HAAN (1881-1924)
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    ·         Tijdens de periode van het Brits mandaat (vanaf 1919) streden de oud-ingezetene Joden van Palestina voor hun rechten tegen de zionisten. Ze overspoelden het Brits Parlement en de Volkenbond met memoranda en pamfletten.  Toen duidelijk werd dat de zionisten politieke macht zouden krijgen, stapten hun rabbijnen naar de verschillende toenmalige Arabische heersers en verzekerden hen hun trouw, verkondigden dat zij geenszins onder de heerschappij van de zionisten wilden geraken. Daarop vermoordden zionistische terroristen Jacob Israë-l DE HAAN (1924) op beschuldiging van ‘verraad’. DE HAAN was als overtuigd religieuze zionist naar Palestina gegaan. Als hij zich dan rekenschap gaf met wie hij te doen had keerde hij zich van hen af. Hij streed daarop ten dienste van de traditionele orthodoxe Joden van Palestina.

    26-10-2009 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-10-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: MESSIANISCHE ZEITEN (3. Ablieferung)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

    MESSIANISCHE ZEITEN (3.Ablieferung)

     

     

    Vier Aufgaben sind es vor allem, die der Moschiach lösen wird:

    I.                     Wiederaufbau des davidischen Königtums;

    II.                   Wiederaufbau des Tempels.

    III.                 Sammlung der Vertriebenen Israels.

    IV.                 Wiedereinführung aller Thoragesetze, die zur Zeit nicht erfüllt werden können wie Opfer, Schemita, Jobel.

    Für das moderne jüdische Bewusstsein ist es ungemein bezeichnend, daß dieses davidische Königtum in der Phantasie unserer Modernen so gut wie nicht vorhanden ist. Man betet wohl jeden Tag וכסא דוד מהרה לתוכה תכין allein man träumt nicht davon. Man träumt bloß von der Wiedergewinnung Judäas, von einem jüdischen Parlament und von jüdischen Ministern, vom מלכות בית דוד träumt man nicht, denn die demokratische Anschauungen, die man aus den Morgenblättern seines politischen Leiborgans täglich in sich aufnimmt, projiziert man bewusst oder unbewusst in die messianische Zukunft hinein, und so kommt, daß man sich das künftige Judäa nur in der Form eines modernen Freistaates vorstellen kann. Dem gegenüber kann nicht scharf genug betont werden, daß das Neue, das uns der Moschiach bringt, in Wirklichkeit nicht neu ist. Es besteht in der Wiedereinrichtung des Alten, vor allem wird das Königtum Davids wieder auferstehen, denn dieses Königtum entspricht nicht einer bestimmten politischen Konstellation, die einmal war, doch niemals wiederkehrt, nicht ging es aus einer zeitlich bestimmten und gebundenen Auffassung des jüdischen Staatlebens hervor, die etwa inzwischen durch neue politische Theorien überwunden werden könnte – : nein, das Königtum Davids gehört mit zu den Programmpunkten der auf den Moschiach harrenden religiösen Restaurationen, die nicht wir vollbringen können, die nur Moschiach vollbringen kann.

    Ebenso wenig sind wir berechtigt, die Organisation der jüdischen Gesamtheit, wie sie einst bestand und in unseren Tagen mit besonderer Wärme ersehnt wird, etwa auf Grund unserer heutigen politischen Einsicht und unser heutiges politisches Könnens uns auszumalen. Auch die von uns ersehnte und erstrebte Organisation des Klal Jisroel müssen wir uns als eine Reorganisation des alten Klal Jisroel vorstellen, die lediglich durch Moschiachs Kraft erwirkt werden kann und nur Hand in Hand mit der Verwirklichung der übrigen Punkte des Programms möglich und auf die Dauer lebensfähig ist. Nationalismus, Organisation, religiöse Renaissance: solange wir diese Dinge als Schlagworte des jüdischen Modernismus empfinden, sind wir nicht reif genug, um das Wunder des Moschiach zu erleben.

    Der Moschiach ist ein Gegenstand unseres Glaubens, und sein Kommen ein Gegenstand unserer Sehnsucht. Zu beidem sind wir im Sinne des Religionsgesetzes verpflichtet: an seine Persönlichkeit zu glauben und sein Erscheinen zu ersehnen. Wir müssen einerseits überzeugt sein, daß einmal jemand auftreten wird, der kraft göttlicher Sendung und Beglaubigung Israels Vergangenheit zu neuem Leben erweckt, und wir dürfen anderseits mit unseren heutigen Verhältnissen, Zuständen und Stimmungen nicht so verwachsen sein, daß wir die Sehnsucht nach Moschiach als ein dem sogenannten „modernen Bewusstsein“ gewaltsam aufgepfropftes romantisches Dogma beseufzen. Mit Romantik hat dieser Glaube und diese Sehnsucht nichts zu tun. Wer hier an Romantik denkt, leugnet nicht bloß die historische Sachgemäßigkeit der Propheten, sondern versündigt sich auch an der Wahrhaftigkeit der תורת משה, deren Aussprüche über den Moschiach nicht zu unverbindlicher Poesie verflügtigt werden dürfen.

    Das Wunderbarste am Moschiach ist die von Wundern im engeren Sinne freie Art, wie er seine göttliche Sendung beglaubigen wird. Nicht äußere Wunder, wie Totenbelebung und dergl. werden es sein, sondern die gleiche Wundern wirkenden überwältigenden Zeichen seiner machtvollen Persönlichkeit, der das bis dahin Unmögliche  gelingen wird, das Reich Gottes auf Erden zu begründen. Auch Bar Kochba, zu dessen Gläubigen eine Zeitlang auch ein Mann wie Rabbi Akiba zählte, war kein Wundertäter. Nur seine außergewöhnliche Persönlichkeit war es, der das unerhörte Wunder gelang, sich für eine Weile die Gefolgschaft eines Teiles der damaligen Weisen zu erzwingen. Welche Zeichen sind es aber, die den Moschiach legitimieren werden?

    Er wird erstens vom Hause Davids abstammen müssen. Diese Forderung verpflanzt den Adel des Blutes als eine lebenskräftige Idee in die messianische Zeit. Wir sind gewohnt, auf Kosten des Gedankens der Vererbung, der uns sehr reaktionär vorkommt, nur das, was schöpferische, ihre Größe aus sich selbst erzeugende Persönlichkeiten leisten, als wahrhaft groß und wertvoll zu betrachten. Durch das Moschiachdogma werden wir belehrt, daß nicht bloß physische, sondern auch geistige Persönlichkeiten in der Familie wurzeln; daß die Bibel nicht umsonst das ewige Volk als eine Gruppe von Familien schaut; daß der Blutadel ein Kerngedanke der jüdischen Anschauung ist, der in den messianischen Zeit zu neuem Leben erwacht.

    Zweitens wird der Moschiach ein Mann sein müssen, der gleich seinem Ahnherrn David in die Tiefen des Thoraworts sich zu versenken versteht und ihm auch in der praktischen Erfüllung des Religionsgesetzes ebenbürtig ist. Auch in diesem Punkte erfahren gewisse landläufige Anschauungen eine sehr notwendige Korrektur. Wir haben nämlich über das Verhältnis des Thorastudiums und der praktischen Religiosität zur öffentlichen Wirksamkeit vielfach ganz unhaltbare Vorstellungen. Weite Kreisen unseres Volkes ist das Feingefühl dafür abhanden gekommen, welch ein ungeheueres Chillul Haschem es darstellt, wenn ausgesprochene מינים und אפיקורסים es wagen dürfen, als die berufenen Vertreter und Repräsentanten des jüdischen Volkes öffentlich aufzutreten. Wir reden ferner immer von der stillen, weltfremden Gelehrtenstube im Gegensatz zur Arena des öffentlichen Kampfes, wohin die zarte Blume der Theorie sich nicht verirren können, ohne von den Rosshufen der lebendigen Wirklichkeit zertreten zu werden. Der Moschiach wird uns darüber belehren, daß dieser Gegensatz unhaltbar ist; daß selbst jemand, der mit dem Anspruch auftritt, die Welt neu zu ordnen, vor allen Dinge ein Talmid Chochom und ein Zadik sein muss;  daß Thorakunde und Thoratreue nicht bloß den Gelehrten, sondern auch der Reorganisator der Welt charakterisieren und daß eine Arena, in der zarte Blume zertreten werden, ein Höllenpfuhl, aber keine Stätte des geistigen Kampfes ist.

    Und es wird drittens der Moschiach ganz Jisroel zur schriftlichen und mündlichen Thora bekehren. Darin liegt für uns heute viel Schmerz und Trost zugleich. Es stimmt uns traurig, weil alles, was unsererseits zur Bekehrung Israels erfolgen kann, immerdar Stückwerk bleiben wird, aber es erhebt uns zugleich mit dem Troste, daß eine solche Bekehrung letzten Endes nicht unmöglich ist. Israel kann seiner Religion nicht verloren gehen. Ebenso aber wie Israel nur das eine Israel ist, ebenso kann auch Israels Religion nur die eine sein: die schriftliche und mündliche Lehre. Die Prophezeiungen sind klar, alle inneren Zwistigkeiten verschwinden. Die jammervolle Phrase von der „Gleichberechtigung aller Richtungen im Judentum“ bricht zusammen. Auf ein religiöses Programm: die alte, unteilbare Thora, wird ganz Israel verpflichtet. Damit würde aber zugleich der Grundgedanke des religiösen Modernismus, die religiöse Entwicklung, mit allen Wurzeln und Ästen aus der Denkweise der Zukunft ausgeschaltet und für die Zeiten bis zum Moschiach nur die Möglichkeit einer religiösen Zurückentwicklung eingeräumt.

    Dieser Sieg der Zukunft über die Vergangenheit wird nicht kampflos zu erreiche sein. Nicht ohne Kampf fällt dem Moschiach die Frucht der sich erfüllenden Zeit in den Schoss. Kampf für Gott ist das Losungswort, mit welchem er der Welt eine neue Ordnung bringt. Und das ist das vierte Kennzeichen des Moschiach. Der Fürst des Friedens wird sich den Frieden erst erkämpfen müssen. Daher dürfen wir, bevor Moschiach kommt, an keinen ewigen Frieden glauben. Wenn wir uns einbilden, daß ohne göttliche Weltordnung der ewige Friede erlangbar ist, auf dem Wege der bloßen Neuorientierung der Weltpolitik, wenn wir in den politischen Konferenzen der Weltmächte etwas mehr als den Ausdruck ihrer Sehnsucht nach dem ewigen Frieden erblicken, dann überschätzen wir den Einfluss der Weltpolitik auf das Weltgeschick, dann schalten wir selbstherrlich aus unserem Zukunftskalkül die göttliche Macht der religiösen Wahrheit aus.

    Diese vier Kennzeichen des Moschiach, so groß und überwältigend sie auch sind, haben nur provisorische Bedeutung. Sie berechtigen uns nur zu der vorläufigen Annahme, daß eine solche Persönlichkeit aller Wahrscheinlichkeit nach der von Gott verheißene und gesandte Erlöser ist. Zur Gewissheit darf uns diese Vermutung erst dann werden, wenn es dieser Persönlichkeit gelungen ist, das Heiligtum an seiner angestammten Stätte zu errichten und Israels Zerstreute zu sammeln. Hier ist offenbar der Punkt, wo der Moschiach als handelnde Persönlichkeit in die Weltpolitik eingreift. Die Wiedereinsetzung der ganzen Thora und die nationale Organisation der jüdischen Diaspora ist der schwierigste Teil seiner Aufgabe, deren restlose Lösung erst seine Beglaubigung als der wahrhafte Moschiach bedingt. Daran lässt sich nun leicht ermessen, in welch verkehrten Vorstellungen über das unter den heutigen Zeitläuften für das Judentum Erlangbare zahlreiche Zeitgenossen, die sich als gute Realpolitiker dünken, befangen sind. An mündliche Lehre würde sich kein Politiker, und wenn er auch so unternehmungslustig ist, heranwagen, obwohl die alleinige Lösung dieser Aufgabe noch nicht einmal zum vermutlichen Moschiach legitimiert. Dagegen die Nationalisierung Israels, die politische Renaissance des jüdischen Volkes, eine Aufgabe, an der sich der wahrhafte Moschiach bewährt –: diese Aufgabe hat den politischen Wagemut schon zu den überheblichsten Projekten entflammt.

    Mit dem Bau des Heiligtums auf Moria und Israels nationaler Auferstehung ist wohl die Bewährung des wahrhaften Moschiach erfüllt, doch seine Aufgabe noch nicht erschöpft. Erst die Neuordnung in der ganzen Welt, erst die Vereinigung aller Völker auf der Grundlage einer gemeinsamen Unterwerfung unter Gott, erst die Erfüllung dessen, was der Prophet Zefania (Kap. 3, Vers 9) verkündet: „Dann werde ich den Völkern eine lautere Lippe schaffen, daß die alle den Namen Gottes anrufen und ihm einmütig dienen“, erst diese Erfüllung bringt seine Aufgabe zum  Abschluss und verleiht seinem Wirken die Krone.

     

    Quelle:  Nachalath Z’wi Eine Monatschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft. III. Jahrgang 5693/1933, S. 117-129

    25-10-2009 om 12:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-10-2009
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

    MESSIANISCHE ZEITEN

     

    Worauf beruht aber diese zarte Scheu, diese keusche Andacht, die uns erfüllen soll, wenn wir an Moschiach denken und von ihm reden? Sie beruht darauf, daß die Messiaslehre ebenso wie Gottesbegriff und Thoraoffenbarung ein religiöses Dogma ist. Wer den religiös-dogmatischen Charakter der Messiaslehre ablehnt, für den gibt es nur ein Entweder-Oder. Entweder landet er beim politischen Messianismus des nationalen Judentums oder beim philosophischen Messianismus des liberalen Judentums. Beide Wege sind Irrwege. Der politische Messianismus setzt an die Stelle des Moschiach das sich selbst erlösende jüdische Volk, der philosophische Messianismus setzt an die Stelle des Moschiach die Zukunft des Menschengeschlechts, die Verwirklichung der Sittlichkeit auf Erden. Und was das Schlimmste ist: Beide Richtungen, sowohl der politische als auch der philosophische Messianismus berufen sich auf die jüdische Tradition. So schreibt, um nur ein Beispiel herauszugreifen, der klassische Vertreter des philosophischen Messianismus, Hermann COHEN, in einer Abhandlung über „Das Gottesreich“ folgendes:

    „Kein Höhepunkt unserer Religion ist in de neueren Zeiten zu solcher Anerkennung gekommen, wie der Begriff des Messianismus, und dennoch fehlt noch viel daran, daß das Verständnis dieser Idee und des Gegensatzes in ihr völlig durchdrungen wäre. Unser großer Philosoph Maimonides, in allen Beziehungen der weise und klare Führer unseres Rationalismus, hat auch hier die Richtung vorgezeichnet: indem er die Zukunft (לעתיד לבא) unterschied vom Jenseits (עולם הבא). Der Messianismus wird erst dann verstanden werden, wenn vom Begriff der messianischen Zukunft jeder Jenseitssinn abgetrennt sein wird. Die Zukunft, welche die Propheten im Symbol des Messias vorzeichnen, ist die Zukunft der Weltgeschichte. Sie ist das Ziel, sie ist der Sinn der Geschichte, welche den Gegensatz bildet zur Geschichte in ihrer isolierten Wirklichkeit.“ 

    Welche unerhörte Verdrehung von Tatsachen diese Berufung auf den „großen Philosophen Maimonides“ darstellt, das wird uns sofort einleuchten, wenn wir uns in großen Zügen vergegenwärtigen, was uns dieser „große Philosoph“ über das Ende der Zeiten im elften und zwölften Kapitel seiner הלכות מלכים auf Grund der Thora überliefert hat. An der gleichen Stelle nämlich, wo uns Rambam warnt, nicht allzu viel über diese Dinge nachzudenken, hat er uns doch von diesen Dingen das mitgeteilt, was jeder Jude von ihnen wissen muss, hat er uns vom Ende der Zeiten ein Bild entworfen, in das wir uns gerade in solch messianisch erregten Zeitläuften, wie es unser Gegenwart ist, nicht andächtig genug versenken können.

     

    Quelle:  Nachalath Z’wi Eine Monatschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft. III. Jahrgang 5693/1933, S. 117-129

    18-10-2009 om 01:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-10-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael Hirsch: Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Beréschiss
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH 

     

    פרשת בראשית

     

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt  Beréschiss

     

    zu Kap 1 VV 11-13

      

    „…Nicht erst mit dem Juden und für den Juden beginnt das Gottesgesetz…

    …Von ihrer (derעריות ) Beachtung ist ganz vorzüglich die Rein- und Edelerhaltung des spezifisch geistigen und sittlichen Menschenkarakters in der Menschengattung, und des Juden in der jüdischen Menschenfamilie bedingt. Und je höher die Gattung steigt, um so umschriebener wird das geschlechtliche Leben, um so enger die Grenzen, innerhalb deren sich das Geschlecht fortpflanzen kann und soll…

    V 26 …Dem reinen, gottdienenden Menschen beugt sich willig die ganze Welt; Mißbraucht aber der Mensch seine Stellung, tritt er nicht als אדם , als Statthalter Gottes, sondern in eigener Machtherrlichkeit der Welt gegenüber, so beugt sich ihm auch nicht willig das Tier seinen Nacken.

    V 27…Nicht so der von Gott gezeichnete Menschenberuf. Die Göttlichhaltung, d.h. die sittliche Heiligung des Leibes ist ihm die Grundlage aller geistigen Größe des Menschen, und je höher die zu erringende geistige Größe des Menschen, umso ernster die Anforderungen an die Beherrschung und Weihe des Lebens. Mit der dem Leib Gott weihenden MILA beginnt der die reine Menschheit wieder aufbauenden Gottesbund mit Jissroél, und eine ganze Reihe göttlicher Bestimmungen haben den ausgesprochen Zweck, den Leib für die geistige und sittliche Gottähnlichkeit des Menschen rein und fähig zu erzeugen, zu nähren und zu erhalten, auf daß er צלם א' bleibe und nicht שקץ , טמא und  תועבהwerde. –

    זכר ונקבה ברא אותם Obgleich alle lebendige Wesen in doppelten Geschlechtern geschaffen waren, wird dies doch nur beim Menschen besonders hervorgehoben, die Wahrheit zu konstatieren, daß beide Geschlechter in gleicher Unmittelbarkeit von Gott und in gleicher Gottesebenbildlichkeit geschaffen seien, eine PARITÄT, die auch durch den Übergang des Singulars in den Plural,  אותוin אותם, noch besonders prägnant ausgedrückt ist…

    V 28 Beide segnete Gott und beide gab Gott die Erfüllung der Menschenbestimmung auf Erde zur Aufgabe…Nicht die Geburt, die Pflege ist der eigentlicher Faktor der Menschenwerdung.

    Das göttliche Wort kennt keine Zerfallung des Lebens in gottzugewandten, sog. religiöse, und vom Göttlichen unberührte, profane Momente. Das ganze Leben nimmt Gott für seinen Dienst, für die Erfüllung der „Adam“ – Bestimmung in Anspruch und das Familien – und bürgerlichen Leben in allererster Linie.

    V 29 – 30 Dem Menschen war, wie wir hier sehen, ursprünglich nur Pflanzenkost, und zwar der Samen der Samenpflanzen (Getreide, Hülsenfrüchte, u.) und die Früchte der Fruchtbäume bestimmt, und dem Tiere ירק עשב , das Grüne der Pflanzen: Blätter und Kräuter. Es war also ursprünglich völliger Friede zwischen Menschen und Tiere. Wenn bei der Bestimmung ומלאו את הארץ der Mensch zugleich ausschließlich auf Pflanzenkost: Getreide und Früchte hingewiesen war, so muß die Erde auch überall diese Nahrung geboten und daher eine andere klimatische Beschaffenheit gehabt haben als jetzt. Eine Tatsache, für welche die im höchsten Norden aufgefundenen Reste jetzt tropischer Pflanzen eine Bestätigung liefern.  Erst mit der Sündflut ward der Menschen das Töten der Tiere und tierische Kost erlaubt. Mit der Sündflut war aber auch eine störende Veränderung der Erde selbst vor sich gegangen: הנני משחיתם את הארץ , und dürfte schon dadurch die Gestattung der tierische Kost erlaubt. Mit der Gestattung der tierischen Nahrung tritt auch das erste Speisengesetz אבר מן החי  ein, wie sich denn überhaupt alle Speisegesetze sich nur auf die tierische Nahrung beziehen, und dürfte der Begriff der vegetabilischen Nahrung nicht unwahrscheinlich einen Wegweiser zum Verständnis der Auswahl bieten, die das göttliche Gesetz aus der Tierwelt für unsere Nahrung getroffen.

    V. 31 יום הששי

     

    Kapitel 2, V.1 So ist ויכלו der große jüdische Protest gegen die materialistische, den freien Schöpfer leugnende Weltanschauung aller Zeiten, so ist ויכלו das große jüdische עדות , das große jüdische Zeugung für die Erschaffen der Welt durch einen freien, weisen, allmächtigen Gott.

    … וכל צבאם Vielmehr ist offenbar die Grundbedeutung: HEER. Nicht jede versammelte Masse ist ein Heer, vielmehr nur diejenige Masse die sich dem Willen eines Einzigen unterstellt, der für die Zeit des Heeresdienstes über die geistigen und leiblichen Kräfte der ins Heer eingetreten zu gebieten hat ist ein Heer. Die Intelligenz und den Willen des Heerführers macht somit das Heer zum Heer, und ein Heer ist eine große, von der Intelligenz und den Willen eines Einzigen befehligte Menge. Die Heeresmenge ist gleichsam der Körper des Heerführers; ihre Kraft und Glieder gehorchen seine Intelligenz und seinen Willen…Alles im Himmel und auf Erden Erschaffene bildet ein großes צבא , ein großes Heer, dessen Mittelpunkt ihrer Schöpfer und Meister, ihr Herr und Führer ist.

    " ד' אלקים "

    …Jissroéls ganze Geschichte ist eine Offenbarung des Namens ה' . Das Korrelat für den Begriff י ist unsere sittliche Unterordnung unter seinem Willen, die sittliche Hingebung unseres ganzen Wesens in seinen Dienst; es ist daher völlig entsprechend das wir  ה':-נ'  nennen. (Der Name ה' ist unübersetzbar. Wir haben uns damit begnügt, ihn in unsere Übersetzung mit „Gott“ in gesperrter Schrift als Nomen proprium zu bezeichnen, zur Unterscheidung von „Gott“ als Übersetzung von אלקי', das mehr Attribut ist. Wir mußten aber dabei verzichten, die so bedeutsame Zusammenstellung der beiden Namen ה' auch in der Übersetzung wieder zu geben).

    15-10-2009 om 14:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    JEWS WHO SPEAK OUT

    Writer Naomi Klein and Free Gaza Movement Project Coordinator Ewa Jasiewicz at Ryerson University in Toronto this coming Friday:
     
    SOLIDARITY FOR PALESTINIAN HUMAN RIGHTS - Ryerson University

     Sorry for the imposed Microsoft Tags (unasked)

    SPHR Ryerson and The Free Gaza Movement presents:

    Fundraiser to FREE GAZA: boats, courts, and the battle for accountability with Canadian author NAOMI KLEIN and Free Gaza Activist EWA JASIEWICZ. 

    10$ Entry

    Friday, October 16th at 7PM
    Ryerson University, KHE 321 A (340 Church Street East) 


    Directions:
    Map is attached in a Word Document

    Enter either through the Library Building, going up the stairs to the third floor turn left into Kerr Hall or through the Quad area, into Kerr Hall East or throught KHE itself off of Church Street

    Websites:

    www.freegaza.org/

    www.naomiklein.org

    www.sphr.org 

    For further information about this event and media attendance, email sphr@ryerson.ca  

     

    Naomi Klein Biography
    Naomi Klein is a Canadian journalist and a writer for The Nation and The Guardian. In 2000, she wrote No Logo: Taking Aim at the Brand Bullies, which has turned into an international phenomenon along with winning both the Canadian National Business Book Award and the French Prix Médiations. In 2002, she published Fences and Windows: Dispatches from the Front Lines of the Globalization Debate, a collection of many of her previous works. She released The Take in 2004, a documentary directed by herself and her husband, Avi Lewis, about the plight of unemployed workers in Argentina. Klein also worked on another book that was released in the fall of 2007 titled The Shock Doctrine: Rise of Disaster Capitalism.
    In light of the Gaza War in January 2009, Klein made the case for the Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) campaign to boycott Israxl, arguing that "the best strategy to end the increasingly bloody occupation is for Israel to become the target of the kind of global movement that put an end to apartheid in South Africa." 

    Ewa Jasiewicz Biography
    Ewa Jasiewicz is an experienced journalist, community and union organizer, and solidarity worker. She is currently the project coordinator for the Free Gaza Movement, and one of the only international journalists on the ground in Gaza.  Her articles have appeared in The Independent, The Guardian, Le Monde Diplomatique, Red Pepper, Left Turn, and Z Net, among others. She worked with the ISM in Palestine, and with Voices in the Wilderness in Iraq. She speaks conversational Arabic.

    15-10-2009 om 11:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-10-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWISH APPEAL TO SUPPORT the GOLDSTONE REPORT
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    JEWS WHO SPEAK OUT


    Dear Friends,

     

    We are circulating the following letter and hope you and/or your organization will sign it. We'd like to get as many signatures over the next 24 hours [EXTENDED] and then try to get it placed as a letter or piece in one of the Jewish (and maybe international) newspapers. We hope you agree with us that it is critical for our voices to be heard!

     

    Please email us at (jewssayno@gmail.com) if we can add your name. OR you can also sign it here:

    http://www.petitiononline.com/mod_perl/signed.cgi?UNreport&1 .  This is not a petition but rather an open letter. We are using petitiononline as a way to more easily assemble a list of supporters.

     

     

     

    Thank-you,

     

    Jews Say No

    Nicholas Abramson, Elly Bulkin, Nina Felshin, Sherry Gorelick, Jane Hirschmann, Carol Horwitz, Alan Levine,

    Helaine Meisler, Gail Miller, Carol Munter, Donna Nevel, Ray Wofsky, Dorothy Zellner

     

     

    Jewish Appeal to Support the Goldstone Report

    The primary author of the recently released UN Report on Gaza, the internationally respected jurist Richard Goldstone, has been attacked by establishment voices within the Jewish community. When those within a community try to "excommunicate" and dishonor a truth-teller, it is our obligation and responsibility to speak out vehemently on their behalf and on behalf of the truth they bring.

    By all accounts, Judge Goldstone, who has a deep connection to Israxl, approached his task with no pre-conceptions about what he and his team would find as they investigated the circumstances and aftermath of the Israeli attack on Gaza. Goldstone is a former South African constitutional law court judge who also served as a prosecutor of the Yugoslav and Rwandan war crimes tribunals. His credentials for this task are impeccable.

    For following where the truth led him and releasing a report detailing human rights abuses and violations of international law by Israxl, as well as Hamas, Judge Goldstone should be applauded for his honesty and integrity. Instead, he and the report have been viciously and relentlessly attacked by many within the Jewish community.

    When it comes to Israxl, hard-core censorship and intimidation by those claiming to speak in the name of the Jewish people have been the order of the day. Our saying, "Three Jews--four opinions," reflects the traditional Jewish encouragement to argue and debate. But the reality, sadly, is that diverse opinions are welcome--except when it comes to Israxl.

    We must hold the Israeli government and the Jewish establishment accountable for attempting to vilify a truth-teller and for suppressing the truth about Israeli government crimes against the Palestinian people. We call upon each and every one of us to speak out at every opportunity--at our community centers and synagogues, in our homes, in the street, wherever we go.

    We must demand that the truth be heard and that those claiming to speak in our name stop manipulating truths that have been well-documented for years, long before the Goldstone report. We are also appalled by the Obama Administration's reaction to the report. We call for a fair and impartial investigation of the report's allegations by non-military institutions in Israxl. Failing that, we call for an investigation by the International Criminal Court (ICC).

    Let us begin the New Year in the pursuit of justice.

     

     

    Nina Felshin (for Jews Say No)

    14-10-2009 om 22:34 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.VRIENDEN SCHRIJVEN: AEL ZET KLACHT TEGEN 'J ACTUEEL' VERDER

    AEL zet klacht tegen "Joods Actueel" verder.

    De Arabisch Europese Liga heeft besloten om haar klacht tegen het tijdschrift Joods Actueel verder te zetten en om de zaak ten gronde te laten behandelen voor de rechter. Nadat de rechter in kortgeding op 28 April van dit jaar besloten heeft om een lasterlijk en leugenachtig artikel niet van de website te laten verwijderen heeft AEL besloten om de zaak ten gronde te procederen. Het bewuste artikel, "AEL aan tafel bij Hezbollah", verscheen na de website later ook in de geprinte versie.

    De AEL is er van overtuigd dat Joods Actueel de journalistieke deontologie flagrant heeft overschreden en gelooft dat dit artikel met de vrijheid van meningsuiting niets meer te maken heeft. Dit Zionistisch blad heeft zich als doel genomen om elke organisatie of individu die kritiek uit tegen het Zionisme en de Zionistische Entiteit Israxl de mond te snoeren door het opzetten van allerlei lasterlijke en leugenachtige campagnes. Het bovengenoemde artikel, dat een resem leugens en aantijgingen aan het adres van de AEL en haar bestuurslid Brahim Harchaoui bevat, past aldus perfect in hun strategie.

    De AEL blijft geloven in de vrijheid van meningsuiting en gelooft ook niet dat we op deze manier deze vrijheid zouden inperken. Het is wel zo dat we tevens het recht hebben om onze goede naam en eer te verdedigen tegen een redactie die ons politiek monddood wil maken door te criminaliseren en te lasteren. Vrijheid van meningsuiting draagt namelijk ook een verantwoordelijkheid met zich mee en die verantwoordelijkheidszin is ver zoek in het bewuste artikel.

    Hoofdredacteur Michael Freilich en magazine Joods Actueel werden ondertussen reeds gedagvaard en de zaak zal morgen 14/10/2009 ingeleid worden om 9h00 voor kamer 10B van de Rechtbank van Eerste Aanleg van het
    Gerechtelijk Arrondissement Antwerpen.

    Wij houden u verder op de hoogte van het verdere verloop van de zaak

    AEL België

    Nota van Jesjoeroen, Jodendom tegen Zionisme:

    We verwijzen ook naar het smerig sensatiebericht van dit Zionistisch blad over zogezegd “Antisemitisme” in Brugge en hun vuige lasterpraat en poging tot karaktermoord – in perfecte Mossadstijl – tegen Shmiel Mordche BORREMAN

    14-10-2009 om 22:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-10-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Salomon Breuer: Wochenabschnitt Beréschiss (Auszug)
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                      (1850-1926)

     

             בראשית

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Beréschiss (Auszug)

     

    …

    Zunächst 1 B.M. 2,7 bei der Menschenschöpfung: ויפח באפיו נשמת חיים: Gott hauchte ihm die göttliche נשמה ins Antlitz,ויהי האדם לנפש חיה und so ward der Mensch zu einem lebenden Wesen. Nun ist aber נפש חיה eine Bezeichnung, die auch beim Tiere vorkommt. Sollte es war sein, daβ selbst, nachdem Gott dem Menschen seine göttliche נשמה eingehaucht, er noch auf keine höhere Stufe als jedes andere נפש חיה stand, er damit noch nicht über das Tier erhoben hätte?

    Die Messora erinnert ferner an die Stelle in Mischle (20,27), aus der die Aufgabe erhellt, die der נשמה des Menschen zukommt: נר ה' נשמת אדם חפש כל חדרי בטן „Ein Gotteslicht ist die נשמה des Menschen, sie hat alle Kammern seiner Leiblichkeit (בטן) zu durchspüren.“

    Gott hauchte dem Menschen die נשמה ins Antlitz, daβ sie fortan seine ganze Leiblichkeit durchspüre, durchleuchte. Die göttliche Kraft der נשמה hat alle Kräfte und Triebe des Körpers in den Dienst des Gotteswillens zu stellen, hat sie sich zu unterwerfen, um sie der gottgewollten Bestimmung zuzuführen. Die göttliche נשמה hat ihre Kraft erst an der „Leiblichkeit“ des Menschen zu erweisen, ihr göttliches Gepräge zu verleihen, dann ersteht der Mensch in seiner göttlichen, alle anderen Wesen überragenden Größe. Geschieht dies nicht, regt der Mensch seine נשמה-Kraft nicht im Dienste des göttlichen Willens: schwelgt der „Körper“ des Menschen in tierischer  Erniedrigung, während seine Geisteskraft genial zum Gewaltigsten sich erhebt, so ist er mit seiner נשמה doch nur נפש חיה – das letzte Tier steht höher als er!

    Unfertig geht der Mensch aus Gottes Hand hervor. An ihm liegt es, ob er gewillt ist, seinen Körper und alle Kräfte, von denen dieser beherrscht ist, der göttlichen נשמה zu unterordnen, da mit sie nach ewigen, göttlichen Bestimmungen seinem Leben göttliches Gepräge, göttliche Harmonie verleihe. נעשה אדם heiβt es daher bei seiner Schöpfung: Gott wartet auf ihn, auf seine Mitarbeit (נעשה Plural!) daβ er sich selber zum Menschen vollende. Der Mensch ist Gottes Geschöpf, er ist aber zugleich sein eigener Schöpfer! Gottes Schöpfungsabsicht ist vereitelt, sobald der Mensch es unterlassen, sich zum Menschen zu vollenden. Und als Gott den Untergang über sein Menschengeschlecht verhängten da steht der bedeutsame Satz – und auch auf diese Stelle weist die Messora hin –  :  כל אשר נשמת רוח חיים באפיו מתו 1 B.M.  7,22). Er enthält die traurige Begründung, die den göttlichen Beschluβ notwendig machte: es waren Menschen, die ihre נשמה noch באפיו im Antlitz, trugen die es grundsätzlich verschmäht hatten, das Schöpfungswerk Gottes an sich zu vollenden, ihre leibliche Sinnlichkeit mit dem „göttlichen Licht“ zu durchdringen. –

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung erster Teil Genesis  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 4 - 5

    13-10-2009 om 20:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-10-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: MESSIANISCHE ZEITEN (1. Ablieferung)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)


    MESSIANISCHE ZEITEN (1.Ablieferung)

     

     

    Es war im Anfang des 15.Jahrhunderts als in der spanischen Stadt Tortosa in Gegenwart des Papstes Clemens XIII., seiner Bischöfe und Kardinäle zwischen den Führern der spanischen Judenheit und einen getauften Juden eine öffentliche Diskussion stattfand über die Frage; ob der Moschiach schon gekommen sei oder nicht. In der Hauptsache drehte sich der Streit um die bekannte Stelle in Sanhedrin (97b): תיפח עצמן של מחשבי קיצין. Möge die Kraft derjenigen schwinden, welche die messianische Endzeit berechnen! Lange wogte der Kampf der Meinungen unentschieden hin und her. Als nun der Pabst selber in den Streit eingriff und die Frage aufwarf, ob denn auch von  Daniel, der ja die Endzeit des Moschiach berechnet habe, gesagt werden dürfte, seine Kraft möge schwinden, wurde ihm von einem der Anwesenden גדולים erwidert, daß Daniel nicht unter die מחשבי קיצין gerechnet werden dürfe, da er nicht aus sich selbst heraus als מחשב etwas erdacht und berechnet habe; sondern als רואה prophetischen Geistes etwas Göttliches geschaut habe. Sicherlich hat man damals den Pabst auch darüber nicht im Unklaren gelassen, daß Daniel selbst das, was er geschaut, nur ganz unvollkommen verstanden hat. Denn als er den Engel schaute, der da oberhalb des Flusses schwebte und dabei mit himmelwärts gehobenen Händen in der Form eines Schwures verkündete, כי למועד מועדים וחצי daß nach Ablauf einer Zeit, zweier Zeiten und einer halben Zeit das Ende herankommen werde, da wusste er ja selbst nicht, was er davon zu halten habe: ואני שמעתי ולא אבין Ich hörte es, doch ich verstand es nicht. Und als er dann eindringen wollte in das Geheimnis mit seiner Frage מה אחרית אלה da bekam er die Antwort לך דניאל gehe hin, gib dich zufrieden, Daniel כי סתמים וחתמים הדברים עד עת קץ verschlossen und versiegelt werden diese Dinge bleiben, bis zur Stunde, wo das Ende kommt. – Ist dem aber so, daß Daniel selbst in das Geheimnis des von ihm Geschauten nicht einzudringen vermochte, dann gehört es zu den seltsamsten Wagnissen der biblischen Exegese, hier etwas verstehen zu wollen, was Daniel selber nicht verstand. Und wenn wir gleichwohl unter den Erklärern der Daniel-Vision Männer vom Range eines Saadja Gaon, Nachmanides, Raschi und Malbim treffen, so erklärt sich diese Tatsache entweder, wie Maimonides in seinem Sendschreiben nach Teman über die Hypothesen Saadjas sich ausspricht, aus den unsäglichen Nöten des Exils, daß dem verzweifelten Volke der Moschiach in greifbare Nähe gerückt werden mussten um es vor seelischen Zusammenbruch zu bewahren, oder aber, wie Abarbanel in seinem מעיני הישועה meint, aus der Pflicht der Exegeten, wenigstens den Versuch zu wagen, dunkle Bibelworte mit einem schwachen Lichtschein zu erhellen.

    Wird sich aber auch über das Ende der Zeiten niemals etwas Sicheres ausmachen lassen, so wird doch der Gedanke an dieses Ende und eben darum auch die Personifikation dieses Gedanken, der Moschiach, niemals aufhören, jüdisches Denken und Fühlen zu beschäftigen. Allerdings hat der Moschiach sich immer damit begnügt und wird auch immer sich begnügen müssen, die jüdische Volksseele nicht von einer zentrale Stelle aus zu beherrschen, sondern immer nur im Hintergrunde  der jüdischen Gedanken- und Gefühlswelt zu stehen, gleichsam hinter den Kulissen der Weltbühne auf das Stichwort zu warten, das ihm einmal in den Mittelpunkt des Weltgeschehens rufen wird. Bis dahin werden wir die Mahnung des Maimonides stets beherzigen müssen, die er im 12. פרק von הלכות מלכים ausgesprochen hat: ולא יאריך במדרשות האמורים בענינים אלו וכיוצא בהן ולא ישימם עיקר שאין מביאין לא לידי יראה ולא לידי אהבה Man vertiefe sich in diese Dinge nicht mit solcher Hingabe, wie es wohl dem Reiz entspricht, mit welchem der Moschiach auf die Phantasie des Forschers wirkt, man mache diese Dinge nicht zur Hauptsache, denn sie führen weder zur Gottesfurcht, noch zur Gottesliebe. Wenn diese Mahnung des Maimonides im großen und ganzen stets beherzigt worden ist, so dürfte das eine ausreichende Erklärung für die Gegenwart vielfach bemängelte Tatsache sein, daß die Messiaslehre im jüdischen Volke niemals jene schöpferische Energie entfalten konnte die man ihr in unseren Tagen gerne einhauchen möchte. Denn es ist doch ohne weiteres klar, daß Dinge, über die man nicht allzu viel nachdenken soll, unmöglich zu jener motorischen Kraft gedeihen können, die sie haben müssten, um das Leben eines Volkes zentral beherrschen und zu politischer Aktivität anfeuern zu können. Aus der Eigenart der jüdischen Messiaslehre erklärt sich die politische Passivität des jüdischen Volkes, erklärt sich die unerhörte Ruhe, die scheinbare Gleichgültigkeit mit der Israel seit bald zwei Jahrtausenden das politische Schicksal seines angestammten Landes verfolgt, erklärt  sich mit einem Worte die Tatsache, daß das jüdische Volk in den langen Jahrhunderten, die seit dem Untergang des jüdischen Staates verflossen sind, niemals so etwas wie eine jüdische Irrendenta besaß. Ja, ומי כעמך ישראל גוי אחד בארץ, das heilige Land ist eben doch etwas mehr als ein – Territorium, das man verlieren und eines schönen Tages auf Grund eines diplomatischen Papierfetzen wieder gewinnen kann. So einfach ist die Sache nicht. Als die Franzosen 1870 Elsass-Lothringen verloren, gaben sie die Parole aus: Niemals davon sprechen, doch immer daran denken! Als wir vor fast zweitausend Jahren ארץ ישראל verloren, da gaben wir die umgekehrte Parole aus: Immer von Moschiach sprechen, immer, so oft wir uns im Gebete vor Gott zusammenfinden, von Moschiach reden, die Gëula erwähnen, die Gëula ersehnen, doch niemals allzu viel darüber nachdenken! משיח אינו בא רק בהיסח הדעת (Sanhedrin 97a): Moschiach kommt, wenn niemand an ihn denkt. –

     

    ***

    Quelle:  Nachalath Z’wi Eine Monatschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft. III. Jahrgang 5693/1933, S. 117-129

    12-10-2009 om 01:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-10-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.FOOLISH REMARKS OF ISRAELI DEFENCE MINISTER CENSURED
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    Foolish Remarks of Israeli Defence Minister Censured

    Pyongyang, October 6 (KCNA) -- Israeli Minister of Defence Barak at a recent press conference let loose a spate of balderdash that the nuclear issue of Iran is not a threat to the existence of Israxl and what requires primary attention is the "nuclear issue of north Korea." He cried out for escalating the pressure on the DPRK.

    The minister of Defence Industry, Trade and Labor of Israxl, too, complained that the U.S. reaction is low-toned despite "north Korea's continued provocation with missile launches".

    Rodong Sinmun Tuesday observes in a signed commentary in this regard:

    It is a cock-bull-story for Israxl to assert that the DPRK located in the Far East poses a nuclear "threat" to Israxl in the Middle East. As far as threat is concerned, it is the DPRK that should direct an accusing finger to Israel.

    Citing facts to prove the military technological cooperation between Israxl and south Korea now getting brisk, the commentary says:

    It is preposterous for Israxl to unreasonably vociferate about the "threat" from someone though it is threatening the peace and security on the Korean Peninsula with continued delivery of ultra modern military equipment to south Korea.

    What Israxl seeks in trumpeting about the non-existent "threat" from the DPRK is a sinister aim to placate the world public demanding stop to the construction of the Jewish "settlements" and opening to public of its nuclear program and realize its expansionist ambition through a monopoly of nuclear weapons in the Mideast region.

    The DPRK has invariably supported the just stand of the Arab countries striving for the denuclearization of the Mideast and opposed the policy of Israxl to expand its territory contrary to peace.

    The DPRK is doing all what it should do as a full-fledged nuclear weapons state.

    Israxl had better mind its own business, not pulling up others unnecessarily.

    Copyright (C) KOREA NEWS SERVICE(KNS) All Rights Reserved.

    http://www.kcna.co.jp/index-e.htm

    07-10-2009 om 19:07 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-09-2009
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    האזינו (שבת שובה)*

     

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    Haasinu / Schabbos Schuwo* (Auszug)

    *= In jenem Jahr

    …

    Und schließlich heißt uns unser על חטא-Bekenntnis sprechen: ע"ח שחטאנו לפניך ביצר הרע Sind nicht alle Sünden und Verirrungen Kinder des יצר הרע? Und wenn wir dennoch dieses Bekenntnis sprechen, so dürfte die Tatsache, daß wir noch einen יצר הרע besitzen, daß wir nicht vielmehr der göttlichen Mahnung קדשים תהיו entsprochen, die uns aufruft, nicht zu ruhen, bis die Sündenlockung für uns keinen Kampf mehr bedeutet, da der יצר הרע aus unsrem Innern verdrängt und wir kampflos bereit sind, das Gute zu tun, und nicht mehr Gefahr laufen, im Kampfe mit dem יצר הרע schwächlich zu erliegen – so dürfte die Tatsache, daß in uns noch der יצר הרע lebt, uns den weiten Abstand zeigen, der uns noch von der Höhe sittlicher Vollkommenheit trennt, und uns das Bekenntnis abnötigen ע"ח שחטאנו לפניך ביצר הרע –

    שובה ישראל עד ה' אלקיך Wenn aber unsre Th’schuwo uns bis zu Gott, unserem Gott, zurückführen, unsre Th’schuwo somit eine Akeda-Tschuwo sein soll, wir bereit sein wollen, alles,  was uns von Gottes Nähe trennt, aus unsrem Leben zu bannen und Gott uns seinem heiligen Willen mit Hingabe unsres ganzes Lebens freudig uns zu weihen, dann müssen wir das „Böse“, das Sündhafte im Keime bekämpfen, müssen ankämpfen gegen alle מדות רעות, gegen den Stolz und Hochmut, die Feigheit und die Schwäche, die Bequemlichkeit und die Genußsucht, daß sie in dem Heiligtum unsres Herzens keine Stätte mehr finden – denn das können wir, wenn wir nur wollen – dann wird unser Herz sich immer mehr der Thora erschließen, und an der Glut der Begeisterung, mit der wir jede Mizwo erfüllen und kein Opfer scheuen, das uns das jüdische Leben auferlegt, an dem Stolz, mit dem das jüdische Bewußtsein uns erfüllt, der uns jeden Hohn und jede Verlästerung mit Gleichmut ertragen läßt, werden auch unsre Kinder sich zu gleichem Streben erheben, werden unsre Söhne und Töchter mit uns, den Vätern und Müttern vereint וילכו שניהם יחדו den steilen Weg der Akeda freudig und stark zurücklegen, wo auf die Moriahöhe Gottes beseligende Nähe uns schützend und liebend umfängt und Gottes unendliche Liebe bereit ist, מקוה ישראל ה' unsrem hoffenden Sehnen nach כפרה und טהרה mit beglückende Zusicherung  zu entsprechen: ויאמר ה' סלחתי כדברך.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung fünfter Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 74-87

    22-09-2009 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-09-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.GAZA FREEDOM MARCH Overview by IJAN
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    Greetings from IJAN,

    Many of you have likely heard about or participated in discussions about the organizing of the Gaza Freedom March (
    http://salsa.democracyinaction.org/o/424/t/9750/petition.jsp?petition_KEY=2055
    ).

    Like the Free Gaza Movement efforts to have international boats enter the port of Gaza (for the first time in 41 years) and the Viva Palestina convoys to Gaza, the Gaza Freedom March is another international effort to break the illegal siege on Gaza. The idea emerged out of the delegation to Gaza led by CODEPINK in May, and the intention is to organize a large march through Gaza with a significant international presence including well-known personalities.   

    However, after the initial call, the framework of the march was challenged by highly-respected Palestinian activists Omar Barghouti, in Jerusalem, and Haidar Eid, in Gaza. Their criticism, expressed with the utmost respect for the courage and good will of the organizers, challenged the organizers’ decision to delay engaging in a wide conversation with Palestinian civil society and activists until after the call was made and the framework formulated.

    As Barghouti and Eid noted, that also led to a number of problems with the framework and the call. The call failed to provide historical context to the current siege, barely referred to the occupation, and picked and chose from the history of Palestinian non-violent resistance. It also used language that inadvertently reflected Israeli propaganda strategies, isolating Palestinians in Gaza from their counterparts in the West Bank, East Jerusalem, Israel, and the Diaspora.

    Ultimately, these criticisms led to a compromise that satisfied both the Palestinian critics and most of the initial organizers. This compromise was reflected in a Statement of Context ((
    http://www.gazafreedommarch.org//article.php?id=5081
    ) that is now part of the call. We see in the exchange, negotiation and outcome a model example of how work of solidarity can deepen and improve through giving full attention to honest and constructive criticism from those most impacted by the horrors being challenged.

    We have read the Statement of Context and express our full support for the march based on the revised call. To see a full copy of our letter of endorsement on Electronic Intifada, entitled “Compromising for Gaza without Compromising Palestine,” go to
    http://electronicintifada.net/v2/article10761.shtml


    It is clear to many that the most immediate need in Palestine is for the end of the siege on Gaza. However, this humanitarian need must be understood in the context in which it has been created - the ongoing colonization of Palestine.  The call from Palestine, made in 2005, for boycott, divestment and sanctions (BDS) against Israel is having increasing impact and has enormous potential as a mechanism to hold the State of Israel accountable for its actions. BDS is a crucial tool for holding other governments - our governments -  institutions and corporations around the world accountable for their economic and military support and arms trade with Israel. In addition, it provides an important vehicle for building public awareness and shifting consciousness.

    One of IJAN’s primary and on-going forms of solidarity work is helping to build these BDS efforts.  We could not have endorsed this March without its recognition of BDS.  We are pleased that we can endorse it now, and to be able to participate in a variety of tactics, including direct action, to challenge Israel and end the siege.

    We encourage you to read the call for endorsement by Barghouti and Eid (below) and to endorse the march at:
    http://salsa.democracyinaction.org/o/424/t/9750/petition.jsp?petition_KEY=2055
    . We hope you will join us in trying to make this march a success.
    IJAN


    PALESTINIAN CIVIL SOCIETY ENDORSES THE GAZA FREEDOM MARCH - CALL FOR WORLDWIDE ENDORSEMENT
     
    Dear supporters of just peace and international law,
     
    We are writing to invite you to endorse the Pledge of the Gaza Freedom March, a creative initiative with historic potential organized by the International Coalition to End the Illegal Siege of Gaza. The March is aimed at mobilizing active and effective support from around the world for ending Israel ’s illegal and immoral siege on Gaza, currently the most pressing of all Israeli violations of international law and Palestinian rights. To endorse the Pledge, [go to
    http://salsa.democracyinaction.org/o/424/t/9750/petition.jsp?petition_KEY=2055
    ] and enter your name -- or your organization’s name -- in the box provided at the bottom.
     
    Also reproduced at the end of this letter, after the Pledge, is the organizers’ Statement of Context which provides the necessary Palestinian context of the siege, namely Israel’s occupation, its decades-old denial of UN-sanctioned Palestinian rights, and Palestinian civil resistance to that oppression.
     
    The Gaza Freedom March has won the endorsement of a decisive majority in Palestinian civil society. Aside from the Islamic University of Gaza, Al-Aqsa University, and tens of local grassroots organizations, refugee advocacy groups, professional associations and NGOs in Gaza, the March was endorsed by the Palestinian Boycott, Divestment and Sanctions Campaign National Committee (BNC)*, a wide coalition of the largest Palestinian mass organizations, trade unions, networks and professional associaitions, including all the major trade union federations, the Palestinian NGO Network (PNGO) and the largest network representing Palestinian refugees. Ittijah, the Union of Arab Community-Based Associations, representing the most prominent Palestinian NGOs inside Israel, has also endorsed.
     
    The March, planned for January 2010, to commemorate Israel 's illegal war of aggression against the 1.5 million Palestinians in occupied Gaza, is expected to draw many prominent figures and massive activist participation from across the world. The organizers have shown exceptional moral courage and a true sense of solidarity in drafting the Pledge and the Statement of Context. We salute them all for their principled and consistent commitment to applying international law and universal human rights to the plight of the Palestinian people, particularly in Gaza. We deeply appreciate their solidarity with our struggle for freedom and our inalienable right to self determination.
     
    Anchored solely in international law and universal human rights, the Gaza Freedom March appeals to international organizations and conscientious citizens with diverse political backgrounds on the basis of their common abhorrence of the immense injustice embodied in the atrocious siege of 1.5 million Palestinians in the occupied Gaza Strip, the overwhelming majority of whom are refugees.
     
    With massive participation of internationals, led by prominent leaders, alongside Palestinians in Gaza the world can no longer ignore its moral duty to end this criminal siege, and Israel can no longer count on its current impunity to last long. We strongly urge you to endorse the Pledge and to help secure more endorsements.
     
    Haidar Eid (Gaza)
    Omar Barghouti (Jerusalem)
     
     
    * The BDS National Committee, BNC, consists of: Council of National and Islamic Forces in Palestine (all major political parties); General Union of Palestinian Workers; Palestinian General Federation of Trade Unions; General Union of Palestinian Women; Palestinian NGO Network (PNGO); Federation of Independent Trade Unions; Palestine Right of Return Coalition; Union of Palestinian Farmers; Occupied Palestine and Golan Heights Initiative (OPGAI); Grassroots Palestinian Anti-Apartheid Wall Campaign (STW); Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (PACBI); National Committee to Commemorate the Nakba; Civic Coalition for the Defense of Palestinian Rights in Jerusalem (CCDPRJ); Coalition for Jerusalem; Union of Palestinian Charitable Organizations; Palestinian Economic Monitor; Union of Youth Activity Centers-Palestine Refugee Camps; among others …

    14-09-2009 om 13:20 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-09-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS WHO SPEAK OUT TORONTO, Canada
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    Jewish Voice for Peace:  “A Blizzard of Lies”

    Fighting the Lies- Toronto International Film Festival

    http://www.jewishvoiceforpeace.org/publish/article_1212.shtml 

     

    Gabriel Ash: Colonial Tel Aviv (and other interesting material) http://jewssansfrontieres.blogspot.com/2009/09/colonial-tel-aviv.html  

     

    Jaffa: From Eminence to Ethnic Cleansing

    by Sami Abu Shehadeh & Fadi Shbaytah

    http://www.badil.org/al-majdal/2008/autumn-winter/articles01.htm

     

    If activists in Toronto were focused on outreach to the newly-interested and not-yet-organized, we would be distributing copies of the "Toronto Declaration" to the thousands of people attending the Toronto International Film Festival, together with information about Tel-Aviv-Jaffa and its destroyed villages and the human beings who deserve our solidarity.
    Regards,
    Henry Lowi

    13-09-2009 om 10:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-09-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS WHO SPEAK OUT : ROBBERY of PALESTINIAN ORGANS

    JEWS WHO SPEAK OUT

     

    Appreciation and thanks to Miriam Julkowski for her analysis.

     

    I am, yet, another "Miriam" and from all the readings that I've done & independent research (after Bostroms article came out), despite the hesitancy of e-Intifada, or Gideon Levy....I have learned that there is assuredly a growing body of evidence and that in time this story will break wide open.  Over decades & reports by many dozens of Palestinian families' reporting of the oddities in the treatment and handling of their sons, brothers, etc, this has been going on for too long in too many places with too many suspect individuals-- like Dr.Yehuda Hiss who has never been prosecuted for any of the things which he has been accused of, yet he remains chief pathologist at Abu Kabir where the autopsies are performed. Where there is this much smoke there is fire. After all, considering the many horrific reports we've read over the years of sappers murdering child after child, brutality against pregnant, elderly and terminal, maiming, bombing and killing of innocent, why does the prospect of removing organs without authorization from those murdered strike a chord?

    Shrieks of "blood libel" and the usual "anti-Semite" choruses reject this claim too. 

    How many crimes must be read, documented and filed away before the global Jewish community shouts ENOUGH!!

    And ceases denying what Dr Yeshayahu Leibowitz proclaimed decades ago, that the iof and its government are Judeo Nazis?  When is the Jewish community, (note I am not saying Zionist) going to say ENOUGH!?  

    How many years did the world witness the denials and secrecy of the Roman Catholic church hierarchy when families were agonizing about their children’s' abuse by priests? It is not something intrinsic only to Catholics to reject/deny and protect their "rabbis" and to deny crimes committed against children ... 

    If we learned ANYTHING from WW2, it should have been that no one will be a "good German". 

    The crimes against humanity committed by the iof, the Zionist government of Israxl and WITH the ongoing complicity, compliance and silence of North American Jews along with the numerous actual reports of organ dealings here by rabbi and friends, and in South Africa and Turkey, performed by a leading Israeli transplant surgeon (Shapira) arrested and charged  seem to point many fingers in one direction. Only Ostriches would continue to reject what is apparently the parallel to living in a Polish village and smelling and seeing the results of crematoria but insisting that nothing out of the ordinary is happening here.  

     

    THESE CRIMES MUST NOT STAND!....do not kill the messengers (like Bostrom or the families of the 'organ donors') ...

    Attend to the MESSAGE....because there better be a revival of RIGHTEOUSNESS  as directed by Maimonides ages ago,

    "The Jew is exhorted to build her life around the principles of the Torah" or there will not be a jewish community worth saving.

    Miriam Adams

     

    -------Original Message-------

     

    From  Miriam J

    Date: 9/7/2009 4:14:23 PM

    To:  STAN H

    Cc:

    Subject: Re: [jewswhospeakout] I don't see evidence of "Organ Harvesting"

     

    I DO believe it.  I think the evidence is quite strong

     

    1.  why are they doing autopsies on palestinians whom they've killed and therefore certainly know the cause of death?

     

    2.  Do you remember the story in Haaretz about a year ago about a family who visited their loved one in the hospital and were told that everything was going well?  The next day they came back and he was dead with his heart removed.  After many different stories and the family's signing a statement that they would not sue, the hospital admitted to using the man's heart for a transplant.

     

    3.  If you believe the CNN coverage that was aired today, Israeli brokers routinely recruit Palestinians mainly from the north of Israxl to donate.  The man interviewed in their coverage was intellectually deficient, told many things that weren't true and never paid what he was promised.  CNN says the main target is Palestinians - poor and incompetent if possible.  Maybe you can look at what their interviewees have had to say.

     

    4.  Several years ago it was reported, I believe in Haaretz, that organ brokering was done in shops set up for that purpose in Israeli shopping centers.  Brokering apparently is legal in Israel.  not sure about the latter.

     

    5.  I don't know that it was bad journalism.  The writer never claimed to have anything other than the testimony of Palestinian families.  His argument rested mainly on the Israeli admission that they did autopsies but had no reason why other than they do it.

     

     

    Miriam

     

     

    On Sep 4, 2009, at 6:22 PM, Stan H wrote:

     

    Been very alarmed about the stories claiming the IDF was "organ havesting" Palestinians.

     

    I don't see it and I agree with Electronic Intifada and Gideon Levy that the Swedish news story was bad jounalism and a gift for Netanyahu.  Am unconvinced by the articles on this on Counterpunch.

     

    I agree there's a lot of criminal trade in organs, but I don't see evidence that Israelis are "harvesting" Palestinians.

     

    What do you think?

    09-09-2009 om 19:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-09-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Fighting Antisemitism in Canada by Yakov M. RABKIN 09 09 03
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    Fighting antisemitism in Canada

    September 3, 2009

    Dr. Yakov M. Rabkin

    Canada's parliamentarians have formed a committee to fight antisemitism.

    All initiatives to combat racism deserve praise, provided this work benefit Canadians, rather than serve the interests of foreign powers. One such power is the State of Israxl for whom antisemitism provides its raison d’être.

    According to the Israeli author Tom Segev, the founder of Zionism Theodore Herzl considered antisemites «our friends and allies»: antisemites want to be rid of Jews while Zionists want to gather them to Israxl.

    Many Jews realized this and opposed Zionism from its very beginning in the late 19th century: they saw that Zionists played into the hands of their worst enemies, the antisemites.

    Indeed, the Zionists’ cooperation with antisemites was usually harmonious. Thus, in the 1930s, Zionist emissaries in Germany established a smooth working relationship with the Nazi authorities.

    In the opinion of Howard Sachar, American historian sympathetic to the Zionist movement, Adolf Eichmann, who was then in charge of Jewish emigration, “dealt cordially and cooperatively with Zionist representatives from Palestine. When the Zionists sought permission to open vocational training camps for future emigrants [to Palestine], Eichmann willingly supplied them with housing and equipment”.

    Ever since 1948, when the Zionists unilaterally declared independence against the will of Palestine’s non-Jewish majority, Israeli leaders openly worry about Jews becoming again a minority in the Holy Land.

    To counter this spectre, they encourage immigration of Jewish citizens of other countries. Since most immigrants have moved to Israel under the threat – real or perceived – of antisemitism, rather than for ideological reasons, antisemitism has served Israxl’s interests.

    The former head of Israxl’s intelligence services Y. Harkabi warned a few years ago: “It would be a tragic irony if the Jewish state, which was intended to solve the problem of antisemitism, was to become a factor in the rise of antisemitism. Israelis must be aware that the price of their misconduct is paid not only by them but also Jews throughout the world.”

    Nowadays Jews in Canada and other countries are increasingly associated with Israxl’s bomber aircraft, gun-toting soldiers and Zionist settlers that fill the TV screens of the world.

    However, Israeli authorities are not concerned that their policies towards the Palestinians breed antisemitism around the world. To the contrary, the rise of antisemitism supports their claim that only in Israxl can a Jew feel safe.

    At the same time, “vassals of Israxl” (a term coined by the former Israeli ambassador to France Elie Barnavi for individuals often mistaken for Jewish leaders), not only proclaim their loyalty to Israxl, they defiantly fly Israeli flags at the entrance of Jewish institutions, including old-age homes and hospitals.

    This irresponsible conflation of Israel and Jewish Canadians provokes antisemitism and invites hostility. The standard Zionist claim that Israxl - a distant and bellicose state most Jews neither control nor inhabit - is "the state of the Jewish people” implicates innocent Jews in Canada into what Israxl is and does. This is what foments antisemitism in our country.

    Ironically, while these “vassals of Israxl” contribute to the growth of anti-Jewish sentiment in Canada, they hurl accusations of antisemitism at even the most moderate critics of Israel. It is this heavy-handed tactic that generates resentment and feeds antisemitism.

    Conversely, Canadian Jews who speak against Israeli abuses of power – such as Independent Jewish Voices – profoundly undermine antisemitic beliefs. They embody the diversity of Jewish life – “two Jews, three opinions” – that flies in the face of the antisemitic canard of the world Jewish conspiracy.

    In the wake of the Holocaust, many prominent Jews, including the philosopher Martin Buber and the political scientist Hannah Arendt, warned that establishing an ethnic state for Jews would plunge the entire region into incessant violence.

    They believed that only a pluralistic state for all inhabitants of Palestine would ensure peace. Since then, over a million Israeli citizens have left their perennially threatened ethnocracy for liberal democracies elsewhere. Many more Israeli Jews have settled in Canada than Canadian Jews who have left their country for Israxl.

    Canadians mean well when they associate Jews, who suffered in the Holocaust because of their ethnicity, with the state of Israxl, which has assured this ethnic group a monopoly on power.

    Thus they uphold the myth according to which Israxl represents the Jews around the world and constitutes their natural homeland. This does not help to fight prejudice.

    To fight antisemitism, it is crucial to dissociate Jews and Judaism from the State of Israxl and its behaviour. Our parliamentarians should affirm the right of all Canadians to criticize Israxl like any other country in the world, without the fear of being labelled antisemitic. This would be a sure way to rid Canada of the scourge of antisemitism, new and old.

    Dr. Yakov M. Rabkin is Professor of History at the University of Montreal.

    His recent book, A Threat from within: A Century of Jewish Opposition to Zionism (Fernwood), has been translated to eight languages and nominated for the Governor General Award.

    08-09-2009 om 15:13 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-09-2009
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    Rabbi Dr. Raphael BREUER

     

    ZIONISM AND THE SABBATH MINCHOH PRAYER

     

    אתה אחד ושמך אחד ומי כעמך ישראל גוי אחד בארץ.

    “You are Unique, and Unique is Your Name, and who is like your People; Yisroél, a unique nation on thr earth.”

     

    Here we find an equation for God’s Uniqueness and Yisroéls uniqueness. As a little as God may be compared to Jupiter, as inconceivable is a comparison between Yisroél and any other nation. God and Yisroél are equally immeasurable and incomparable entities. He who negates the uniqueness of Yisroél automatically violates the concept of God’s incomparable Uniqueness.

    It follows logically that nationalistic Zionism which conceives of the Jewish nation as one among many cannot recognize the Uniqueness of God. While God may be the bearer of the Zionist church, He is not the guide of Zionist politics.

    Yet, to ban God from the political arena means nothing but absolutism, i.e. the exclusion of the Unique Divine Rule in Yisroél from its most vital prerogative. The less Zionism is inclined to accept Jewish political life as dominated solely by God, the more Orthodoxy must strive to transform the concept of Theocracy into the basis of its nationalistic thinking. What makes Yisroél unique?

     

    תפארת גדולה ועטרת ישועה יום מנוחה וקדושה לעמך נתת.

    “As a glorification of the Greatness and as a Crown of Salvation have You given a Day of Rest and Sanctification to Your people

     

    Other nations find their glory and salvation in the shiny achievements of their daily labors. They seek and find it in social and economic progress, in agriculture, trade and industry, in factories and railways.

    The glory of our greatness, the crown of our salvation is the Sabbath.

    Other nations are nations of work; Yisroél is the nation of rest and sanctification. This does not mean that Yisroél can and should live without work. On this earth, marked by the course of God, there is no greatness or salvation without work. But Ysroél must never seek in its work the glorification of its greatness or the crown of its salvation. Its pride must be the rest and sanctity of the Sabbath. Other nations rest in order to gain strength to work. Yisroél works in order to achieve – rest. Other nations consider their day of rest as a preparation for its Day of Rest. Other nations say: time is money. Yisroél says: money is time.

    The impact of the Sabbath has left deep traces on Yisroél’s national physiognomy.

     

    אברהם יגל יצחק ירנן יעקב ובניו ינוחו בו.

    “Abraham is gladdened by it (the Sabbath), Yitzchok rejoices, Jacob and his sons find rest because of it (the Sabbath).”

     

    Whatever Yisroél’s situation in the world, it cannot do without the Sabbath. In fortune the Sabbath is fortune’s climax; in misfortune it is Yisroél’s hold and support. Whether Yisroél’s fate is on is the rise as Abraham’s lot, or descending as the lot of Yitzchok or ending in the darkness and servitude as the lot of Jacob – hand in hand with Yisroél’s fate the Sabbath rises to the heights or descends to the depth.

    To the heights: Once the Sabbath was the official Law of the land, its violation punishable by death.  Its influence extended through the entire length and breadth of the Jewish State. Proudly the Sabbath demonstrated what social blessings it could bring to a community governed by the Law of God. “Abraham was gladdened by the Sabbath and Yitzchok rejoiced because of it.”

    To the depth: The Jewish State broke apart, the Jacob-period of Jewish servitude in exile began. Now the Sabbath demonstrated the wealth of its creative, community-forming power. Jacob and his sons find rest because of it. Torn apart in the exile, the Jewish nation was at the brink of losing its theocratic character by virtue of material and physical suffering and the trend towards assimilation. Only the rest and sanctity through which the Sabbath subjected the social and economic life of the Jewish people in exile to the Law of the State of God prevented the Jewish nation, bereft of the unifying influence of the State, from deteriorating into a – Jewish church.

    The full effect of the Sabbath in exile could only be achieved if it was a Divine Sabbath. Only by encompassing the entire Jewish existence and refining all traits which contribute to the unique Jewish national character did the Sabbath become the rescuer of the Jewish nationality in exile. No other man-appointed day of rest has ever had a comparable effect? For Unique is God and His Name, unique as Yisroél herself is rest of the Sabbath.

     

    מנוחת אהבה ונדבה מנוחת אמת ואמונה מנוחת שלום ושלוה והשקט ובטח מנוחה שלמה שאתה רוצה בה.

    “A rest of love and devotion, a rest of trust and faith, a rest of peace and well-being and of the future, a perfect rest in which You delight.”

     

    Gods’ Sabbath extracts the hidden treasures from the Jewish nation. The Sabbath is the criterion of our belonging to God in truth or not. It is our mentor and educator. The exile may oppress us, but it can never crush us, for we owe our peace and well-being, our tranquillity and faith to the perfect rest in which God delights, to God’s Sabbath which educates and comforts us.

    Not the settlement of Palestine – the sanctification of the Sabbath occupies the central position of Jewish nationalism. For if it is true that since the destruction of the Second Temple Yisroél’s history represents one great קדוש השם, it is equally certain that Ysroél draws the strength for the consciousness of Divine proximity as secured and vouchsafed by the Sabbath.

     

    יכירו בניך וידעו כי מאתך היא מנוחתם ועל מנוחתם יקדישו את שמך.

    “Your children recognize and perceive that their rest emanates from You, and for their rest do they sanctify your Name

     

    This is one of numerous important and often prophetic essays by the late Aschaffenburg Rav appeared in the Frankfurter monthly .דורש טוב לעמו

     

    In: עטרת צבי Jubilee Volume, presented in honor of the eightieth birthday of Rabbi Dr. Joseph BREUER, by the Rabbi Samson Raphael Hirsch Publication Society pp.157-160

    In this Feldheim publication (1962) the word “Palestine” of the German Original has been silently FALSIFIED into “the Land of Ysroél”!!!

    07-09-2009 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-09-2009
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    Religious zionist Racism and Hate - Zionazism

    Fifteen minutes of hate in Silwan

    The vicious anti-Arab sentiments flowing through the streets of this Jerusalem neighbourhood are a shock to the senses

    Pic: Shindaletnik fun Zaka, Personification of Racism, Hate and Violence
    Meron Rapoport

    It's searing hot, but there's some pleasantness about the stone-flagged path rising from the centre of Silwan, Jerusalem. Maybe it's the breeze, or the stone houses oozing coolness into the air, or maybe it's the wide-open mountain landscape. There are three of us – Ilan, the director, Michael, the cameraman and me, the interviewee. We're making a film on the blatant institutional discrimination against the residents of this Palestinian east-Jerusalem neighbourhood; authorities favour the Jewish settlers who are not hiding their desire to Judaise the neighbourhood, to void it of its Palestinian character.

    Even before we position the camera, a group of orthodox Jewish girls, aged about eight to 10, come walking up the path in their ankle-long skirts, pretty, chattering, carefree. One of them slows down beside us, and pleasantly asks us if we want to film her. What would you like to tell us, we ask. I want to say that Jerusalem belongs to us Jews, she says as she walks on, only it's a pity there are Arabs here. The messiah will only come when there isn't a single Arab left here. She walks on, and her girlfriends giggle and rejoin her.

    Two minutes later a young, well-built young man comes up, carrying a weapon and a radio, without any uniform or tag upon his clothes. Even before he opens his mouth I'm already guessing he's a security guard, an employee of the private security contractor operated by settlers but sponsored by the housing ministry at an annual budget of NIS 40m (£4.6m). This security company has long since become a private militia policing the entire neighbourhood and intimidating the Palestinian residents without any legal basis whatsoever. A committee set up by a housing minister determined that this arrangement was to cease, and the security of both Palestinian and Jewish residents must be handed over to the Israeli national police. The government endorsed the committee's conclusions in 2006, but recanted six months later, under settler pressure. The private security contractor went on operating.

    What are you doing here, the guy asks us. What are you doing here, I reply. I'm a security guard, now tell me what are you doing here, he says, growing more irate. It's none of your business, I reply. What's your name, he asks. What's your name, I answer. It doesn't matter, he says, I'm a security guard. So my name doesn't matter either, I reply. The security guy, visibly annoyed, resorts to conversing with his radio. If we were Palestinians, we'd have cleared the street at first notice. That's the unwritten rule. But we are Hebrew-speaking Israelis. It's a problem. The operation centre apparently explains our man that we're on public ground and there's little he can do about it. He positions himself nearby with his gun, not leaving us the entire trip.

    We move on. A few minutes later two teenage girls, aged 17 or 18, come walking up the path. They're not orthodox, and one can see that they're not local. One of them stops in front of the camera. Film me, she pleads. Would you like to be interviewed, we ask. She says yes. She's from the town of Gan Yavne, and came to visit Jerusalem, City of David. Why here, we ask. Because this is where King David was, she says. It's a very important place for the Jewish people. It's such a shame there are Arabs here, though. But very soon all the Arabs will be dead, God willing, and all of Jerusalem will be ours. She walks on.

    Two minutes pass by, and an ultra-orthodox Jewish family comes striding up the path. The husband, all in black, asks Ilan: say, do both Jews and Arabs live in this neighbourhood? Both Palestinians and Jews, Ilan replies, but most residents are Palestinians. It's only temporary, the ultra-Orthodox man reassures him, pretty soon there won't be a single Arab left here.

    I exchanged glances with Ilan and Michael. We've been here for less than 15 minutes, we haven't asked anyone on what they feel about Arabs or the future of Jerusalem, we only stood for a short while in the street. Hate flowed toward us like a river to the sea, freely, naturally. Do you think, I ask Ilan, that we'll run into someone who'll say something positive, something human, something kind about human beings? Forget human, Ilan replies, I wonder if we'll run into someone who'll be content to just say something nice about the clear Jerusalem air.

    Silwan. Remember that name. Its violence will soon overshadow that of Hebron.

    This article was originally published in Hebrew on the Israeli blog Haokets. English translation by Dimi Reider.
    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/aug/31/silwan-jerusalem-hate

    02-09-2009 om 13:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-08-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DIE HEUTIGE AGUDA: EINE STAATSTRAGENDE RELIGIÖSZIONISTISCHE PARTEI
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    DIE TRAGIK DER AGUDASS JISSROÉL

     

    Der 1912 in Kattowice gegründeter internationaler Rabbinerverband beruhte von Anfang an auf ein Missverstand. Am Anfang schien dieser Rabbinerverband einen Gegengewicht zu sein zur religiöszionistischen Mizrachi Bewegung und stritten viele ehrliche Rabbiner in den rangen der Agudass Jissroél gegen den Zionismus, und insbesondere gegen den Betrug, die Fopperei, des religiösen Zionismus. Von den Mitten der zwanziger Jahre an aber führten diesen zunehmend  nur noch Nachhutgefechten. Die Agudah entwickelte sich rasch, wenn auch einstweilen noch verbrämt, in eine religiöszionistische politische Partei. Die ehrlichen Rabbiner dienten nur noch als frommes Aushängeschild um die verlorenen Illusionen der einen, die satanische Ränken und Betrügereien der anderen zu decken. Mit der Gründung des zionistischen Staates in Palästina, das heilige Land, verwandelte die Aguda, sei es auch mit viel fromme Heuchelei, zu einer staatstragenden religiösen zionistischen Partei.

    Eine der Rabbiner der, von Anfang an, illusionslos war und daher der Agudass Jissroél fern blieb und einer ihrer herbsten Kritiker wurde, war Rabbiner Joel TEITELBAUM (1887-1979), der Rebbe von Satmar. Es folgen hier, in Englischer Übersetzung einige seiner wichtigen Aussagen zur religiöszionistischen Aguda. Sie sind der Sammelband Gachalei Eisch, schon bald fünfundzwanzig Jahr lang vergriffen (!)  

     

    Excerpts from the book Gachalei Esh

    The following are excerpted in the book Gachalei Esh, an anthology of the writings of Rabbi Yoel Teitelbaum, of blessed memory in regards to the Agudah movement, over three decades ago.

    All sections of the Agudah go in one direction: To Zionism
    And even within the party called Agudah there are a number of known groups, but they all lead to the direction of Zionism, from whence is the well of evil and bitter waters of sectarianism and heresy...

    Zionism with the Approval of the "Council of Torah Sages" And now that the Agudah has joined with the idolators, the idolators are even more arrogant since they see that everyone is with them. This is because the Agudah operates with the approval of the 'Council of Torah Sages' and the rabbis and rebbes and heads of yeshivas make all their actions kosher.

    Walking arm in arm
    Anyone with a brain in his head can see that in recent years the Agudah has joined the Zionists arm in arm, but just with different faces.....

    All their words (of the Agudah) are empty air It is impossible to go into all their empty claims, lies, fantasies
    and falsifications on paper, since there is no limit to their empty words and lies and phoney fantasies. But anyone concerned with the word of G-d sees that all their words are vanity, and totally lacking in content.

    They serve the Zionist idolatry with all their hearts
    Satan has succeeded in that even some who are called religious have devoted themselves to serving the Zionists with all their hearts, and help them to fulfill their aspirations to mislead and deceive. They totally turn themselves over to idolatry.

    They bring Zionism into Synagogues

    The religious Zionists bring the rule of the Zionists into the synagogues, where they recite Hallel and Shehechayanu and make fund raising appeals for all the organizations. They know themselves that the money they are collecting, even on the Eve of Yom Kippur goes into places of heresy and destruction of our religion.

    Anyone helping the Zionists to bring immigrants to the Holy Land, woe

    to them and their souls

    And all the more so when they come to Eretz Yisroel under the Zionists and fall into their trap, and then pull out of them any faith and Torah. Woe to them and their souls those aiding this and flattering the Zionists. Their sin is great, and rises to heaven.

    The claims of the Agudah that they fight Zionism is ridiculous

    And how can they say that they fight the Zionists and that their educational system is geared to implant pure faith to fight heresy? Who would be foolish enough to believe that the heretics would give money and weapons to enable others to fight against them? Their whole purpose is to WEAKEN the struggle against them and to implant heresy into the educational system.

    Joining the Agudah is dangerous physically and spiritually
    For all those religious people who gives the Zionists support, and have distorted the teachings of the Torah, they shall be held responsible in the next world. One has to run away from them and from joining them as far as is possible. Joining them is a great physical and spiritual danger.

    How can anyone join the Agudah who are one with the Zionists?
    With regard to your question about joining the Agudah, I am surprised at the question, since it is known that they are one with the Zionists who have destroyed the world and dragged the Jewish people into heresy.

    Whoever brings the people to join the heretics, G-d forbid to join him or to listen to his instructions
    Whoever praises the heretics and brings the masses over to the views of the heretics, G-d forbid to join him or to listen to his instructions

    Credit: www.jewsnotzionists.org  

    30-08-2009 om 08:30 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-08-2009
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    Zionism: An "Abnormal" Nationalism By M. Shahid Alam Jewish 'nationalism' was abnormal for two reasons. It was homeless: it did not possess a homeland. The Jews of Europe were not a majority in, or even exercised control over, any territory that could become the basis of a Jewish state. We do not know of another nationalist movement in recent memory that started with such a land deficit - that is, without a homeland. http://www.informationclearinghouse.info/article23370.htm

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    News you won't find on CNN                 
    26/08/09

     

    Click here to read this newsletter online:

    In Memoriam: Ted Kennedy, 1932-2009 By Paul Hogarth One year before he died, Kennedy gave this very powerful speech on health care reform - which is even more apt now that he is no longer with us. http://www.informationclearinghouse.info/article23372.htm

     The Widening Gap In America's Two Tiered Society By Emily Spence If the U.S. populace somehow imagines that its members are viewed any differently than any other populations across the world that are used to produce maximal profits for the top economic class, there's a rude awakening in store ahead. Further, most legislators simply do not care whether middle and lower class interests are or aren't well served as long as they, themselves, can somehow make out well in the times ahead.  http://www.informationclearinghouse.info/article23371.htm

    Audio interview: Chris Hedges  Health Care, War and the New Racism http://snipurl.com/rezwy

     Lynching of Cynthia McKinney urged by 'journalist' trained and paid by FBI:  Former Congresswoman Cynthia McKinney sent an email around on Sunday in which she wrote: "[I]t has just now come to my attention that a 'journalist' who suggested that I be lynched was actually being paid by our own government to say that. Now, when I reported it to the FBI, how in the world was I to know that he was at that time on the FBI's payroll?"
    http://snipurl.com/r2lqr

     

    AIPAC Sends In The Clowns By Franklin Lamb Suddenly they were all over the place, arriving not as singles but in battalions. Many, like Maryland's 5th District Rep. Steny Hoyer had been to Israxl nearly a dozen times; career stalwarts once more showing fealty to Israxl's brutal occupation of Palestine while lamely telling their constituents that they were on a legitimate 'fact finding mission.' For many, their real purpose was to signal their President that there must be no change in the US policy of coddling Israxl's increasingly Apartheid regime.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23291.htm

     
    Anatomy of American Ignorance By Bill Noxid The astonishing amount of rage demonstrated during the course of this fallacious healthcare debate has exposed a great many unfortunate realities about the United States.  This country's inherent ability to avoid the truth about its own origins and behaviors has become increasingly apparent during the first six months of this presidency. http://www.informationclearinghouse.info/article23289.htm

     

    Israxl's Fifth Column By Jeff Gates The dominant influence of pro-Israelis in mainstream media is not the focus of this article. Here the focus is Wolf Blitzer at Cable News Network who typifies how "the people in between" manipulate public opinion in plain sight and, to date, with legal impunity.  http://informationclearinghouse.info/article23286.htm

     

    Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    AND SEE PREVIOUS DAYS FOR MORE

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    Israeli forces kill four Palestinians in Gaza:  The Palestinian Centre for Human Rights (PCHR) strongly condemns attacks perpetrated by Israeli forces in the evening of 24 August, and the morning of 25 August 2009. Three Palestinians were killed while a fourth is missing consequent to Israeli gunfire in the northern Gaza Strip and aerial bombardment along the Egyptian border, south of Rafah.http://electronicintifada.net/v2/article10738.shtml

    Israxl Turns Up The Heat To Evict Bedouin From Desert Lands Army's West Bank tactics imported to Negev By Jonathan Cook in Amra The inhabitants of the Bedouin village of Amra have good reason to fear that the harsh tactics used by the Israeli army against Palestinians in the occupied West Bank have been imported to their small corner of Israxl's Negev desert. http://www.informationclearinghouse.info/article23373.htm

    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

     

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

    Attorney: FBI trained NJ blogger to incite others: A New Jersey blogger facing charges in two states for allegedly making threats against lawmakers and judges was trained by the FBI on how to be deliberately provocative, his attorney said Tuesday.
    http://www.breitbart.com/article.php?id=D9A5GCC80&show_article=1

     

    America's Total Debt Report: America Debt Total is now $57 Trillion. This page tells the story with 11 pictures.http://mwhodges.home.att.net/nat-debt/debt-nat-a.htm

    Iran's Khamenei says protests planned before vote: -  Iran's supreme leader said on Wednesday he did not believe the leaders of opposition protests that erupted after the country's June presidential vote were agents of foreigners. http://uk.reuters.com/article/idUKTRE57P57J20090826?rpc=401

    Iran "Rebel" Says US Ordered Terror Attacks By Arab Times & Agencies "They (US officials) told us whom to shoot and whom not to. All orders came from them. They told us that they would provide us with everything we need like money and equipment." http://www.informationclearinghouse.info/article23363.htm

    In Case You Missed It
    The Secret War Against Iran By Brian Ross and Christopher Isham Report: A Pakistani tribal militant group responsible for a series of deadly guerrilla raids inside Iran has been secretly encouraged and advised by American officials since 2005, U.S. and Pakistani intelligence sources tell ABC News.

    http://www.informationclearinghouse.info/article17480.htm

    ElBaradei Foes Leak Stories to Force His Hand on Iran Analysis by Gareth Porter Western officials leaked stories to the Associated Press and Reuters last week aimed at pressuring the outgoing chief of the International Atomic Energy Agency, Mohamed ElBaradei, to include a summary of intelligence alleging that Iran has been actively pursuing work on nuclear weapons in the IAEA report due out this week. http://www.informationclearinghouse.info/article23365.htm

     Iranian Sunni rebel confesses U.S. role in terror plots inside Iran: An Iranian Sunni rebel said on Tuesday the United States had supporting role in launching terror plots inside Iran.
    http://news.xinhuanet.com/english/2009-08/26/content_11943561.htm


    http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aQOi0fCozTyw

     

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

     

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

    Iran allocates $20m to expose US 'rights violations':

    A majority of Iranian lawmakers have approved a bill that will fund a program intended to expose "breaches of human rights" in the US.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=104307§ionid=351020101

     

    Isra-l pulls anti-Semitism card on Venezuela: Tel Aviv has accused the administration Venezuelan President Hugo Chavez of cooperating with Isra-l's enemies and supporting anti-Semitism.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Fatah: A new beginning or an imminent end?
    By Ramzy Baroud This is hardly the rational order of things. An overpowering military occupation was meant to be resisted by an equally determined, focused and unyielding national movement, hell-bent on liberation at any cost and by any means. This is the unwritten law that has governed and shielded successful national liberation projects throughout history. The Fatah movement, under Palestinian Authority President Mahmoud Abbas, however, wants to alter that order, meeting Israeli colonialism with ill-defined ‘pragmatism’, extreme violence with press statements laden with endless clichés that mostly go unreported, and a determined Israeli attempt at squashing Palestinian aspirations with political tribalism, factional decay and internal divisions

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

    http://azvsas.blogspot.com   ARABISCHES BABY GEWEHRT VON ZIONISTISCHEN KINDERGARTEN

        

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    27-08-2009 om 12:54 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-08-2009
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    "I Was Wrong" 2 Minute Video Jewish Mom Realizes Zionist Upbringing Was Based On Ignorance. Click to view http://informationclearinghouse.info/article23280.htm

     

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    25/08/09

     

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    Lynching of Cynthia McKinney urged by 'journalist' trained and paid by FBI:  Former Congresswoman Cynthia McKinney sent an email around on Sunday in which she wrote: "[I]t has just now come to my attention that a 'journalist' who suggested that I be lynched was actually being paid by our own government to say that. Now, when I reported it to the FBI, how in the world was I to know that he was at that time on the FBI's payroll?" http://snipurl.com/r2lqr

    Cheney Slams Obama Administration Decision: "President Obama's decision to allow the Justice Department to investigate and possibly prosecute CIA personnel, and his decision to remove authority for interrogation from the CIA to the White House, serves as a reminder, if any were needed, of why so many Americans have doubts about this Administration's ability to be responsible for our nation's security," http://abcnews.go.com/Politics/story?id=8409637

    A Mean Streak in the US Mainstream By Mary Dejevsky August 25, 2009 "The Independent" -- When we Europeans - the British included - contemplate the battles President Obama must fight to reform the US health system, our first response tends to be disbelief. How can it be that so obvious a social good as universal health insurance, so humane a solution to common vulnerability, is not sewn deep into the fabric of the United States? http://www.informationclearinghouse.info/article23359.htm

     

    AIPAC Sends In The Clowns By Franklin Lamb Suddenly they were all over the place, arriving not as singles but in battalions. Many, like Maryland's 5th District Rep. Steny Hoyer had been to Israxl nearly a dozen times; career stalwarts once more showing fealty to Israxl's brutal occupation of Palestine while lamely telling their constituents that they were on a legitimate 'fact finding mission.' For many, their real purpose was to signal their President that there must be no change in the US policy of coddling Israxl's increasingly Apartheid regime.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23291.htm

     

    Empire, Obama and America's Last Taboo By John Pilger Pilger examines Obama's position as president of the US and puts it into perspective.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23301.htm

     

    Anatomy of American Ignorance By Bill Noxid The astonishing amount of rage demonstrated during the course of this fallacious healthcare debate has exposed a great many unfortunate realities about the United States.  This country's inherent ability to avoid the truth about its own origins and behaviors has become increasingly apparent during the first six months of this presidency.  http://www.informationclearinghouse.info/article23289.htm

     

    Israxl's Fifth Column By Jeff Gates The dominant influence of pro-Israelis in mainstream media is not the focus of this article. Here the focus is Wolf Blitzer at Cable News Network who typifies how "the people in between" manipulate public opinion in plain sight and, to date, with legal impunity.  http://informationclearinghouse.info/article23286.htm

     

    Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    AND SEE PREVIOUS DAYS FOR MORE

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

     

    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

     

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

    Attorney: FBI trained NJ blogger to incite others: A New Jersey blogger facing charges in two states for allegedly making threats against lawmakers and judges was trained by the FBI on how to be deliberately provocative, his attorney said Tuesday.http://www.breitbart.com/article.php?id=D9A5GCC80&show_article=1

     

    America's Total Debt Report: America Debt Total is now $57 Trillion. This page tells the story with 11 pictures.http://mwhodges.home.att.net/nat-debt/debt-nat-a.htm

    $2m Witness Payment, Bogus Forensic Evidence and Pentagon Memo Blaming Iran: How Lockerbie bomber appeal threatened Scottish justice By ANTONIA HOYLE and FIDELMA COOK 'There may well be political manoeuvres behind his release but at the heart was a decision to save the face of the Scottish judiciary - in particular the Crown Prosecution, who would have been shown to have been involved in an abuse of process by non-disclosure of witness statements.'
    http://www.informationclearinghouse.info/article23360.htm


     Iranian Sunni rebel confesses U.S. role in terror plots inside Iran: An Iranian Sunni rebel said on Tuesday the United States had supporting role in launching terror plots inside Iran.
    http://news.xinhuanet.com/english/2009-08/26/content_11943561.htm

    Top Sunni rebel on Iran death row says US ordered : A top Sunni rebel said on Tuesday that his militant group received orders from the United States to launch terror attacks in the Islamic republic.
    http://snipurl.com/r2lh5

    Pakistan Says West Must Cut Source of Taliban's Funding, Arms: "What is the source of Taliban funding and what is the source of their weapons supply?" Azizuddin said in an interview with Turkish media, the state-run Associated Press of Pakistan reported yesterday. "Nobody either talks about it or wants to talk about it."
    http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aQOi0fCozTyw

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     Tom Feeley

     

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    A majority of Iranian lawmakers have approved a bill that will fund a program intended to expose "breaches of human rights" in the US.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=104307§ionid=351020101

     

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     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

    TEHRAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Fatah: A new beginning or an imminent end?
    By Ramzy Baroud This is hardly the rational order of things. An overpowering military occupation was meant to be resisted by an equally determined, focused and unyielding national movement, hell-bent on liberation at any cost and by any means. This is the unwritten law that has governed and shielded successful national liberation projects throughout history. The Fatah movement, under Palestinian Authority President Mahmoud Abbas, however, wants to alter that order, meeting Israeli colonialism with ill-defined ‘pragmatism’, extreme violence with press statements laden with endless clichés that mostly go unreported, and a determined Israeli attempt at squashing Palestinian aspirations with political tribalism, factional decay and internal divisions

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    26-08-2009 om 23:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-08-2009
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    Huckabee's First 2012 Campaign Stop: Israxl By Matthew Kalman / Har Bracha Rabbi Eliezer Melamed prayed that Huckabee would become President so that he could emulate the ancient Persian king Cyrus the Great, who encouraged the Jews to rebuild Solomon's Temple in Jerusalem. Said the rabbi: "We hope that under Mike Huckabee's presidency, he will be like Cyrus and push us to rebuild the temple and bring the final redemption." http://www.informationclearinghouse.info/article23350.htm

     

    Could US Officials Please Treat a Nobel Peace Laureate with Respect?:

    Maguire has been publicly outspoken and critical about Israeli treatment of Palestinians and has a long history of non-violent acts of civil disobedience against war and against nuclear weapons. http://www.commondreams.org/view/2009/08/23-1

     

     

    US Funding Trips To Israxl "Where Does the Hatred Come From?" By Eli Clifton and Daniel Luban Most striking of all, the SSI Israxl trip is funded by the U.S. Department of Homeland Security. DHS's funding of this venture is a concrete illustration of the ways that Islamophobic fringe groups have exploited the "global war on terror" for their own purposes. http://www.informationclearinghouse.info/article23336.htm

     

     

    AIPAC Sends In The Clowns By Franklin Lamb Suddenly they were all over the place, arriving not as singles but in battalions. Many, like Maryland's 5th District Rep. Steny Hoyer had been to Israxl nearly a dozen times; career stalwarts once more showing fealty to Israxl's brutal occupation of Palestine while lamely telling their constituents that they were on a legitimate 'fact finding mission.' For many, their real purpose was to signal their President that there must be no change in the US policy of coddling Israxl's increasingly Apartheid regime.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23291.htm

     

    Empire, Obama and America's Last Taboo By John Pilger Pilger examines Obama's position as president of the US and puts it into perspective.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23301.htm

     

    Anatomy of American Ignorance By Bill Noxid The astonishing amount of rage demonstrated during the course of this fallacious healthcare debate has exposed a great many unfortunate realities about the United States.  This country's inherent ability to avoid the truth about its own origins and behaviors has become increasingly apparent during the first six months of this presidency. http://www.informationclearinghouse.info/article23289.htm

     

    Israxl's Fifth Column By Jeff Gates The dominant influence of pro-Israelis in mainstream media is not the focus of this article. Here the focus is Wolf Blitzer at Cable News Network who typifies how "the people in between" manipulate public opinion in plain sight and, to date, with legal impunity.  http://informationclearinghouse.info/article23286.htm

     

    Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    AND SEE PREVIOUS DAYS FOR MORE

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946


    Netanyahu to Sweden: Condemn IDF organ harvesting article :
    Steinitz: Anyone unwilling to condemn such a blood libel could be considered unwanted in Israxl. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1109455.html

     

    Thousands of Israelis petition to boycott Sweden retailer IKEA: The signatories were also dismayed at the refusal of the Stockholm government to denounce the allegations under the banner of press freedom. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1109478.html


    Education Minister slams Israeli lecturer's 'apartheid' op-ed:
    Education Minister Gideon Sa'ar on Sunday denounced an Israeli academic who published an op-ed in the Los Angeles Times in which he called for an boycott of Israxl for being an "apartheid" state. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1109492.html

     

    Lieberman accuses Norway of promoting anti-Semitism: Amid escalating tensions between Israxl and Sweden, Foreign Minister Avigdor Lieberman on Sunday accused another Scandinavian country - Norway this time - of promoting anti-Semitism.
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1109501.html

     

    Israxl's Visa Rule: If You Visit Palestine, Stay There: Palestinians say it violates international law and the promise of unhindered movement for foreign travelers under the 1995 Oslo II Accords. http://www.time.com/time/world/article/0,8599,1917917,00.html

     

    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

     

    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

     

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

    Attorney: FBI trained NJ blogger to incite others: A New Jersey blogger facing charges in two states for allegedly making threats against lawmakers and judges was trained by the FBI on how to be deliberately provocative, his attorney said Tuesday.
    http://www.breitbart.com/article.php?id=D9A5GCC80&show_article=1

     

    America's Total Debt Report: America Debt Total is now $57 Trillion. This page tells the story with 11 pictures.http://mwhodges.home.att.net/nat-debt/debt-nat-a.htm

    Terror Plot Emerges as Secret Service Game By Julio Godoy It was announced as a terror plot busted. German police had captured three young Muslim men in the small village Medebach-Oberschledorn, some 450 km southwest of Berlin Sep. 4 in 2007. The police declared they had seized 730 kilograms of hydrogen peroxide, enough to make 550 kg of explosives. http://www.informationclearinghouse.info/article23318.htm

     

    Lockerbie: Will the Truth Ever Come Out?

    By Paddy McGuffin

    An estimated 600 pages of evidence, much of which may prove Megrahi's innocence, has been withheld from the public. The families of British victims of the bombing are understandably dismayed that, with the withdrawal of the appeal, the best chance to have the evidence exposed has faded. http://www.informationclearinghouse.info/article23349.htm

     

    In case you missed it:

    Lockerbie witness 'given £2m reward':

    DAMNING new evidence that a key witness in the Lockerbie case was paid a £2m reward by US investigators will form part of the court appeal by the Libyan convicted of the attack.
    http://news.scotsman.com/lockerbie/Lockerbie-witness-given-2m-reward.3470336.jp

     

    Lockerbie Doubts:

    In any kind of major transnational event, there is the historical truth, what actually happened, and the political truth, what must have happened for the nations involved to continue on as before.http://www.consortiumnews.com/2009/082109a.html

     

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

     

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

    Iran allocates $20m to expose US 'rights violations':

    A majority of Iranian lawmakers have approved a bill that will fund a program intended to expose "breaches of human rights" in the US.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=104307§ionid=351020101

     

    Isra-l pulls anti-Semitism card on Venezuela: Tel Aviv has accused the administration Venezuelan President Hugo Chavez of cooperating with Isra-l's enemies and supporting anti-Semitism.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

    THERAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    No American money for Israeli settlements
    by Yossi Gerlitz For many years, various American governments have called on Israel to stop the expansion of settlements, but Israel has consistently ignored this demand. The Obama administration has been the most vocal administration so far in articulation of this demand. Yet unfortunately a number of American individuals and institutions have provided large quantities of material and financial support for the expansion of Jewish settlements in the occupied territories

    Fatah: A new beginning or an imminent end?
    By Ramzy Baroud This is hardly the rational order of things. An overpowering military occupation was meant to be resisted by an equally determined, focused and unyielding national movement, hell-bent on liberation at any cost and by any means. This is the unwritten law that has governed and shielded successful national liberation projects throughout history. The Fatah movement, under Palestinian Authority President Mahmoud Abbas, however, wants to alter that order, meeting Israeli colonialism with ill-defined ‘pragmatism’, extreme violence with press statements laden with endless clichés that mostly go unreported, and a determined Israeli attempt at squashing Palestinian aspirations with political tribalism, factional decay and internal divisions

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

    http://azvsas.blogspot.com   ARABISCHES BABY GEWEHRT VON ZIONISTISCHEN KINDERGARTEN

        

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    24-08-2009 om 11:15 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-08-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Nieuws en achtergrondinfo 09 08 23
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    "I Was Wrong" 2 Minute Video Jewish Mom Realizes Zionist Upbringing Was Based On Ignorance. Click to view http://informationclearinghouse.info/article23280.htm

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN                 
    22/08/09

     

    Click here to read this newsletter online:

    Days Away From Economic Chaos?:

    America is just a few days away from a possible day of reckoning. I again call attention to this day, August 25, when the Federal Deposit Insurance Corporation issues its 2nd Quarter report for 2009 on the state of health of American banks. http://www.lewrockwell.com/sardi/sardi116.html

     

    What rebound? Foreclosures rise as jobs and income drop: Delinquency and foreclosure rates for U.S. mortgages continued to rise in the second quarter, with loans to the most qualified borrowers going bust at an unnerving clip, especially in hard-hit states such as Florida and California. http://www.mcclatchydc.com/251/story/74106.html?storylink=omni_popular
     

    The US War against Iraq: The Destruction of a Civilization The marriage of fundamentalist mullahs with Ivy League Zionists at the service of the US. By James Petras The US imperial conquest of Iraq is built on the destruction of a modern secular republic. The cultural desert that remains (a Biblical 'howling wilderness' soaked in the blood of Iraq's precious scholars) is controlled by mega-swindlers, mercenary thugs posing as 'Iraqi officers', tribal and ethnic cultural illiterates and medieval religious figures. They operate under the guidance and direction of West Point graduates holding 'blue-prints for empire', formulated by graduates of Princeton, Harvard, Johns Hopkins, Yale and Chicago, eager to serve the interests of American and European multi-national corporations.  http://www.informationclearinghouse.info/article23342.htm

     

    US Funding Trips To Israxl "Where Does the Hatred Come From?" By Eli Clifton and Daniel Luban Most striking of all, the SSI Israxl trip is funded by the U.S. Department of Homeland Security. DHS's funding of this venture is a concrete illustration of the ways that Islamophobic fringe groups have exploited the "global war on terror" for their own purposes. http://www.informationclearinghouse.info/article23336.htm

     

     

    AIPAC Sends In The Clowns By Franklin Lamb Suddenly they were all over the place, arriving not as singles but in battalions. Many, like Maryland's 5th District Rep. Steny Hoyer had been to Israxl nearly a dozen times; career stalwarts once more showing fealty to Israxl's brutal occupation of Palestine while lamely telling their constituents that they were on a legitimate 'fact finding mission.' For many, their real purpose was to signal their President that there must be no change in the US policy of coddling Israxl's increasingly Apartheid regime.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23291.htm

     

    Empire, Obama and America's Last Taboo By John Pilger Pilger examines Obama's position as president of the US and puts it into perspective.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23301.htm

     

    Anatomy of American Ignorance By Bill Noxid The astonishing amount of rage demonstrated during the course of this fallacious healthcare debate has exposed a great many unfortunate realities about the United States.  This country's inherent ability to avoid the truth about its own origins and behaviors has become increasingly apparent during the first six months of this presidency.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23289.htm

     

    Israxl's Fifth Column By Jeff Gates The dominant influence of pro-Israelis in mainstream media is not the focus of this article. Here the focus is Wolf Blitzer at Cable News Network who typifies how "the people in between" manipulate public opinion in plain sight and, to date, with legal impunity.  http://informationclearinghouse.info/article23286.htm

     

    Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    AND SEE PREVIOUS DAYS FOR MORE

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Boycott Israxl By Neve Gordon An Israeli comes to the painful conclusion that it's the only way to save his country. http://www.informationclearinghouse.info/article23343.htm

    Gaza cancer patients have only painkillers:  Palestinians dying as Israxl prevents 500 tons of donations of medical equipment to enter Gaza.
    http://www.middle-east-online.com/english/?id=33824

    MPs 'regret' use of UK arms by Israxl in Gaza:  In a report published on Wednesday, the arms export controls committee recommended that the government "continue to do everything possible to ensure that this does not happen in future".
    http://www.thejc.com/news/uk-news/mps-regret-use-uk-arms-israel-gaza

    War crime suspects must think twice:

    The international condemnation over Israxl's winter invasion of Gaza and allegations of war crimes has made it increasingly uncomfortable, if not difficult, for members of the Israeli military to travel abroad.http://electronicintifada.net/v2/article10726.shtml

    U.S. group invests tax-free millions in East Jerusalem land: American Friends of Ateret Cohanim, a nonprofit organization that sends millions of shekels worth of donations to Israxl every year for clearly political purposes, such as buying Arab properties in East Jerusalem, is registered in the United States as an organization that funds educational institutes in Israxl.
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1107975.html

     

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

     

    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

     

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

    Attorney: FBI trained NJ blogger to incite others: A New Jersey blogger facing charges in two states for allegedly making threats against lawmakers and judges was trained by the FBI on how to be deliberately provocative, his attorney said Tuesday.
    http://www.breitbart.com/article.php?id=D9A5GCC80&show_article=1

     

    America's Total Debt Report: America Debt Total is now $57 Trillion. This page tells the story with 11 pictures.http://mwhodges.home.att.net/nat-debt/debt-nat-a.htm

    Terror Plot Emerges as Secret Service Game By Julio Godoy It was announced as a terror plot busted. German police had captured three young Muslim men in the small village Medebach-Oberschledorn, some 450 km southwest of Berlin Sep. 4 in 2007. The police declared they had seized 730 kilograms of hydrogen peroxide, enough to make 550 kg of explosives. http://www.informationclearinghouse.info/article23318.htm

     

    Will 'The Wall Street Journal' Denounce Alvaro Uribe?
    Alvaro Uribe, Hugo Chavez, and the Hypocrisy of the American Right
    By Daniel Luban An enemy of Hugo Chavez is a friend of ours, regardless of how he stays in power.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23337.htm

     

    Lockerbie bombing:Megrahi: 'A convenient scapegoat?' : Abdelbaset Ali al-Megrahi has left Scotland to return to Libya. With his departure, a lengthy chapter in Scots legal history has closed. But many questions remain - and they will not disappear along with the flight to Tripoli. http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/scotland/8211596.stm

     

    Was Freed Lockerbie Bomber a Patsy?: An official Scottish review body has declared that a "miscarriage of justice may have occurred" in the conviction of the Libyan intelligence officer, Abdelbaset al-Megrahi. http://snipurl.com/qo393

     

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     Tom Feeley

     

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    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

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    Isra-l pulls anti-Semitism card on Venezuela: Tel Aviv has accused the administration Venezuelan President Hugo Chavez of cooperating with Isra-l's enemies and supporting anti-Semitism.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

    THERAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    No American money for Israeli settlements
    by Yossi Gerlitz For many years, various American governments have called on Israel to stop the expansion of settlements, but Israel has consistently ignored this demand. The Obama administration has been the most vocal administration so far in articulation of this demand. Yet unfortunately a number of American individuals and institutions have provided large quantities of material and financial support for the expansion of Jewish settlements in the occupied territories

    Fatah: A new beginning or an imminent end?
    By Ramzy Baroud This is hardly the rational order of things. An overpowering military occupation was meant to be resisted by an equally determined, focused and unyielding national movement, hell-bent on liberation at any cost and by any means. This is the unwritten law that has governed and shielded successful national liberation projects throughout history. The Fatah movement, under Palestinian Authority President Mahmoud Abbas, however, wants to alter that order, meeting Israeli colonialism with ill-defined ‘pragmatism’, extreme violence with press statements laden with endless clichés that mostly go unreported, and a determined Israeli attempt at squashing Palestinian aspirations with political tribalism, factional decay and internal divisions

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

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    http://azvsas.blogspot.com   ARABISCHES BABY GEWEHRT VON ZIONISTISCHEN KINDERGARTEN

        

     

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    23-08-2009 om 19:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-08-2009
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    "I Was Wrong" 2 Minute Video Jewish Mom Realizes Zionist Upbringing Was Based On Ignorance. Click to view http://informationclearinghouse.info/article23280.htm

     

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    20/08/09

     

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    We Have the Moral High Ground By Cindy Sheehan While the so-called left is obsessed over supporting a very crappy Democratic health care plan, people in far away countries are being deprived of their health and very lives by the Obama Regime's continuation of Bush's ruinous foreign policy.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23313.htm

     

    Judge: US wrong to freeze Ohio charity's assets:  The federal government must have probable cause to seize an organization's assets even when it involves national security, a federal judge ruled in a case involving an Ohio-based charity accused of having ties to the militant Islamic group Hamas.
    http://snipurl.com/qlf96

     

    FBI: Arm Boston Police With Assault Rifles: Warren Bamford, the special agent in charge of the FBI in Boston, said Tuesday that he is baffled by opposition to a proposal to give some neighborhood police officers the semiautomatic weapons. http://www.thebostonchannel.com/news/20451561/detail.html

     

     

    AIPAC Sends In The Clowns By Franklin Lamb Suddenly they were all over the place, arriving not as singles but in battalions. Many, like Maryland's 5th District Rep. Steny Hoyer had been to Israxl nearly a dozen times; career stalwarts once more showing fealty to Israxl's brutal occupation of Palestine while lamely telling their constituents that they were on a legitimate 'fact finding mission.' For many, their real purpose was to signal their President that there must be no change in the US policy of coddling Israxl's increasingly Apartheid regime.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23291.htm

     

    Empire, Obama and America's Last Taboo By John Pilger Pilger examines Obama's position as president of the US and puts it into perspective.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23301.htm

     

    Anatomy of American Ignorance By Bill Noxid The astonishing amount of rage demonstrated during the course of this fallacious healthcare debate has exposed a great many unfortunate realities about the United States.  This country's inherent ability to avoid the truth about its own origins and behaviors has become increasingly apparent during the first six months of this presidency. http://www.informationclearinghouse.info/article23289.htm

     

    Israxl's Fifth Column By Jeff Gates The dominant influence of pro-Israelis in mainstream media is not the focus of this article. Here the focus is Wolf Blitzer at Cable News Network who typifies how "the people in between" manipulate public opinion in plain sight and, to date, with legal impunity.  http://informationclearinghouse.info/article23286.htm

     

    Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    AND SEE PREVIOUS DAYS FOR MORE

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    Poll: Only 12 percent of Israelis believe Obama supports Israxl:  The poll also found that 64 per cent of Palestinians still feel Obama's policy is more supportive of Israxl, while 40 per cent of Israelis think it is more support of the Palestinians.
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1108976.html

     

    Sweden: Not party to envoy's censure of IDF organ harvesting article:  The Swedish government on Thursday distanced itself from a statement by its ambassador to Israxl, in which she criticized a newspaper article claiming Israxl Defense Forces troops killed Palestinian youths and harvested their organs.
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1108932.html

     

     

    US Turns Blind Eye to Israxl's New Separation Policy By Jonathan Cook in Jerusalem Israxl welcomes American Jewish settlers, bars Palestinian-Americans.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23293.htm

     

    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

     

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

    Attorney: FBI trained NJ blogger to incite others: A New Jersey blogger facing charges in two states for allegedly making threats against lawmakers and judges was trained by the FBI on how to be deliberately provocative, his attorney said Tuesday.
    http://www.breitbart.com/article.php?id=D9A5GCC80&show_article=1

     

    America's Total Debt Report: America Debt Total is now $57 Trillion. This page tells the story with 11 pictures.http://mwhodges.home.att.net/nat-debt/debt-nat-a.htm

    Terror Plot Emerges as Secret Service Game By Julio Godoy It was announced as a terror plot busted. German police had captured three young Muslim men in the small village Medebach-Oberschledorn, some 450 km southwest of Berlin Sep. 4 in 2007. The police declared they had seized 730 kilograms of hydrogen peroxide, enough to make 550 kg of explosives. http://www.informationclearinghouse.info/article23318.htm

     

    "Iceland Recovering From Neoliberal Disaster" By Dr. Michael Hudson & Guns and Butter Will Britain and the Netherlands accept Iceland's condition? Trying to squeeze out more debt service than a country could pay requires an oppressive and extractive fiscal and financial regime, Keynes warned, which in turn would inspire a nationalistic political reaction to break free of creditor-nation demands. This is what happened in the 1920s when Germany's economy was wrecked by the rigid ideology of the sanctity of debt.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23316.htm

     

    UK 'can't find' $13bn in military hardware: Auditors have been unable to find 6.6 billion pounds ($13 billion) worth of British military equipment including vehicles, weapons and radios used by troops, a report said Thursday.
    http://www.abc.net.au/news/stories/2009/08/20/2661663.htm?section=justin

     

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

     

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

    Isra-l pulls anti-Semitism card on Venezuela: Tel Aviv has accused the administration Venezuelan President Hugo Chavez of cooperating with Isra-l's enemies and supporting anti-Semitism.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

    THERAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    No American money for Israeli settlements
    by Yossi Gerlitz For many years, various American governments have called on Israel to stop the expansion of settlements, but Israel has consistently ignored this demand. The Obama administration has been the most vocal administration so far in articulation of this demand. Yet unfortunately a number of American individuals and institutions have provided large quantities of material and financial support for the expansion of Jewish settlements in the occupied territories

    Fatah: A new beginning or an imminent end?
    By Ramzy Baroud This is hardly the rational order of things. An overpowering military occupation was meant to be resisted by an equally determined, focused and unyielding national movement, hell-bent on liberation at any cost and by any means. This is the unwritten law that has governed and shielded successful national liberation projects throughout history. The Fatah movement, under Palestinian Authority President Mahmoud Abbas, however, wants to alter that order, meeting Israeli colonialism with ill-defined ‘pragmatism’, extreme violence with press statements laden with endless clichés that mostly go unreported, and a determined Israeli attempt at squashing Palestinian aspirations with political tribalism, factional decay and internal divisions

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

    http://azvsas.blogspot.com   ARABISCHES BABY GEWEHRT VON ZIONISTISCHEN KINDERGARTEN

        

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    21-08-2009 om 14:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-08-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en Achtergrondinfo 09 08 20
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    "I Was Wrong" 2 Minute Video Jewish Mom Realizes Zionist Upbringing Was Based On Ignorance. Click to view http://informationclearinghouse.info/article23280.htm

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN                 
    19/08/09

     

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    The Brainwashed By William Pfaff Little mainstream comment seems to have appeared on the latest revelations of incompetence and sadistic fantasy published this week about the ways in which the American nation lost its honor and international reputation because of the Bush administration's infatuation with torture.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23310.htm

     

    America's Most Wanted
    The Top 50 US War Criminals
    By David Swanson These are men and women who helped to launch wars of aggression or who have been complicit in lesser war crimes. These are not the lowest-ranking employees or troops who managed to stray from official criminal policies. These are the makers of those policies.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23303.htm

     

    The U.S. Federal Budget Pipeline Where Do The Dollars Drain? By Emily Spence The USA will never gain back its former glory days that gave rise to both world dominance and a large middle class. As the country continues to lose jobs at the rate of approximately one every thirty seconds to either offshore company sites or business cutbacks, it has nowhere else to go except to sink down into increased hardship, as well as some degree of destitution, for an increasing number of Americans and the nation as a whole. http://www.informationclearinghouse.info/article23311.htm

     

    Americans: Serfs Ruled by Oligarchs By Paul Craig Roberts Americans think that they have "freedom and democracy" and that politicians are held accountable by elections. The fact of the matter is that the US is ruled by powerful interest groups who control politicians with campaign contributions. Our real rulers are an oligarchy of financial and military/security interests and AIPAC, which influences US foreign policy for the benefit of Israxl.  http://www.informationclearinghouse.info/article23304.htm

     

    Rage the Left Should Use By Robert Kuttner Where are the liberal protesters? Wall Street and the abuses of corporate America crashed the economy, leaving regular people anxious and financially insecure. Yet the far right, not the reformist left, is getting the political windfall.  http://www.informationclearinghouse.info/article23307.htm

     

    Republicans, Religion and the Triumph of Unreason By Johann Hari How do they train themselves to be so impervious to reality?
    http://www.informationclearinghouse.info/article23308.htm

     

    Attorney: FBI trained NJ blogger to incite others: A New Jersey blogger facing charges in two states for allegedly making threats against lawmakers and judges was trained by the FBI on how to be deliberately provocative, his attorney said Tuesday.
    http://www.breitbart.com/article.php?id=D9A5GCC80&show_article=1

     

    34 Million Americans Receiving Food Assistance - 6 Million Increase in One Year:
    http://snipurl.com/qj9l4

     

    AIPAC Sends In The Clowns By Franklin Lamb Suddenly they were all over the place, arriving not as singles but in battalions. Many, like Maryland's 5th District Rep. Steny Hoyer had been to Israxl nearly a dozen times; career stalwarts once more showing fealty to Israxl's brutal occupation of Palestine while lamely telling their constituents that they were on a legitimate 'fact finding mission.' For many, their real purpose was to signal their President that there must be no change in the US policy of coddling Israxl's increasingly Apartheid regime.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23291.htm

     

    Empire, Obama and America's Last Taboo By John Pilger Pilger examines Obama's position as president of the US and puts it into perspective.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23301.htm

     

    Anatomy of American Ignorance By Bill Noxid The astonishing amount of rage demonstrated during the course of this fallacious healthcare debate has exposed a great many unfortunate realities about the United States.  This country's inherent ability to avoid the truth about its own origins and behaviors has become increasingly apparent during the first six months of this presidency.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23289.htm

     

    Israxl's Fifth Column By Jeff Gates The dominant influence of pro-Israelis in mainstream media is not the focus of this article. Here the focus is Wolf Blitzer at Cable News Network who typifies how "the people in between" manipulate public opinion in plain sight and, to date, with legal impunity.  http://informationclearinghouse.info/article23286.htm

     

    Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    AND SEE PREVIOUS DAYS FOR MORE

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

     

    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    Quiet Slicing of the West Bank Makes Abstract Prayers for Peace Obscene

    By Slavoj Zizek Condemnation of 'illegal' settlements and violence only blurs the reality of what the Israeli state is sanctioning, day by day.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23306.htm

     

    UN official reminds Israxl its unilateral actions will not be recognized by Int'l community: A UN official on Wednesday urged Israxl to stop its "provocative" actions against the Palestinian population in East Jerusalem and the West Bank and said these unilateral actions will not be recognized by the international community.
    http://snipurl.com/qj9fi

     

    US Turns Blind Eye to Israxl's New Separation Policy By Jonathan Cook in Jerusalem Israxl welcomes American Jewish settlers, bars Palestinian-Americans.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23293.htm

     

    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

     

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

    Attorney: FBI trained NJ blogger to incite others: A New Jersey blogger facing charges in two states for allegedly making threats against lawmakers and judges was trained by the FBI on how to be deliberately provocative, his attorney said Tuesday.
    http://www.breitbart.com/article.php?id=D9A5GCC80&show_article=1

     

    America's Total Debt Report: America Debt Total is now $57 Trillion. This page tells the story with 11 pictures.http://mwhodges.home.att.net/nat-debt/debt-nat-a.htm

     

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    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

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    Isra-l pulls anti-Semitism card on Venezuela: Tel Aviv has accused the administration Venezuelan President Hugo Chavez of cooperating with Isra-l's enemies and supporting anti-Semitism.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

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    No American money for Israeli settlements
    by Yossi Gerlitz For many years, various American governments have called on Israel to stop the expansion of settlements, but Israel has consistently ignored this demand. The Obama administration has been the most vocal administration so far in articulation of this demand. Yet unfortunately a number of American individuals and institutions have provided large quantities of material and financial support for the expansion of Jewish settlements in the occupied territories

    Fatah: A new beginning or an imminent end?
    By Ramzy Baroud This is hardly the rational order of things. An overpowering military occupation was meant to be resisted by an equally determined, focused and unyielding national movement, hell-bent on liberation at any cost and by any means. This is the unwritten law that has governed and shielded successful national liberation projects throughout history. The Fatah movement, under Palestinian Authority President Mahmoud Abbas, however, wants to alter that order, meeting Israeli colonialism with ill-defined ‘pragmatism’, extreme violence with press statements laden with endless clichés that mostly go unreported, and a determined Israeli attempt at squashing Palestinian aspirations with political tribalism, factional decay and internal divisions

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

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    20-08-2009 om 11:41 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-08-2009
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    "I Was Wrong" 2 Minute Video Jewish Mom Realizes Zionist Upbringing Was Based On Ignorance. Click to view http://informationclearinghouse.info/article23280.htm

     

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    18/08/09

     

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    AIPAC Sends In The Clowns By Franklin Lamb Suddenly they were all over the place, arriving not as singles but in battalions. Many, like Maryland's 5th District Rep. Steny Hoyer had been to Israxl nearly a dozen times; career stalwarts once more showing fealty to Israxl's brutal occupation of Palestine while lamely telling their constituents that they were on a legitimate 'fact finding mission.' For many, their real purpose was to signal their President that there must be no change in the US policy of coddling Israxl's increasingly Apartheid regime.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23291.htm

     

    Empire, Obama and America's Last Taboo By John Pilger Pilger examines Obama's position as president of the US and puts it into perspective.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23301.htm

     

    Anatomy of American Ignorance By Bill Noxid The astonishing amount of rage demonstrated during the course of this fallacious healthcare debate has exposed a great many unfortunate realities about the United States.  This country's inherent ability to avoid the truth about its own origins and behaviors has become increasingly apparent during the first six months of this presidency.  http://www.informationclearinghouse.info/article23289.htm

     

    Israxl's Fifth Column By Jeff Gates The dominant influence of pro-Israelis in mainstream media is not the focus of this article. Here the focus is Wolf Blitzer at Cable News Network who typifies how "the people in between" manipulate public opinion in plain sight and, to date, with legal impunity.  http://informationclearinghouse.info/article23286.htm

     

    Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    AND SEE PREVIOUS DAYS FOR MORE

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    US Turns Blind Eye to Israxl's New Separation Policy By Jonathan Cook in Jerusalem Israxl welcomes American Jewish settlers, bars Palestinian-Americans.
    http://www.informationclearinghouse.info/article23293.htm

     

    Top Sweden newspaper says IDF kills Palestinians for their organs: A leading Swedish newspaper reported this week that Israeli soldiers are abducting Palestinians in order to steal their organs, a claim that prompted furious condemnation and accusations of anti-Semitic blood libel from a rival publication.
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1108384.html

     

    Israeli blockade degrades life in Gaza: UN:  Israxl's blockade of the Gaza Strip has resulted in the devastation of livelihoods, a rise in food insecurity, and an energy, water and sanitation crisis for the territory's 1.5 million Palestinians, the United Nations said Monday.
    http://snipurl.com/qh0pz

     

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

    America's Total Debt Report: America Debt Total is now $57 Trillion. This page tells the story with 11 pictures.http://mwhodges.home.att.net/nat-debt/debt-nat-a.htm

     

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    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

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    Isra-l pulls anti-Semitism card on Venezuela: Tel Aviv has accused the administration Venezuelan President Hugo Chavez of cooperating with Isra-l's enemies and supporting anti-Semitism.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

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    No American money for Israeli settlements
    by Yossi Gerlitz For many years, various American governments have called on Israel to stop the expansion of settlements, but Israel has consistently ignored this demand. The Obama administration has been the most vocal administration so far in articulation of this demand. Yet unfortunately a number of American individuals and institutions have provided large quantities of material and financial support for the expansion of Jewish settlements in the occupied territories

    Fatah: A new beginning or an imminent end?
    By Ramzy Baroud This is hardly the rational order of things. An overpowering military occupation was meant to be resisted by an equally determined, focused and unyielding national movement, hell-bent on liberation at any cost and by any means. This is the unwritten law that has governed and shielded successful national liberation projects throughout history. The Fatah movement, under Palestinian Authority President Mahmoud Abbas, however, wants to alter that order, meeting Israeli colonialism with ill-defined ‘pragmatism’, extreme violence with press statements laden with endless clichés that mostly go unreported, and a determined Israeli attempt at squashing Palestinian aspirations with political tribalism, factional decay and internal divisions

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

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    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
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    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    19-08-2009 om 13:15 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-08-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Nieuws en Achtergrondinfo 09 08 18
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    "I Was Wrong" 2 Minute Video Jewish Mom Realizes Zionist Upbringing Was Based On Ignorance.
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    16/08/09

     

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    Winners And Loosers In The Americam Warfare State By Sherwood Ross The big losers are the American taxpayers who are bleeding income, jobs, and quality of life, not just sacrificing family members, on behalf of a runaway war machine.  http://informationclearinghouse.info/article23287.htm

     

    "Now Make Me Do It" By Ralph Nader Never much of a fighter against abusive corporate power, Barack Obama is making it increasingly clear that right from his start as President, he wanted health insurance reform that received the approval of the giant drug and health insurance industries. http://informationclearinghouse.info/article23284.htm

     

    Is Obama Just Another Politician? By Cenk Uygur Is Obama a Linconesque compromiser or is he just another politician who will sell out any principle just to get re-elected?:  http://informationclearinghouse.info/article23283.htm

     

    Obama Is A Fake By John Pilger John Pilger Says That Obama Is A Corporate Marketing Creation. http://informationclearinghouse.info/article23281.htm

     

    Israxl's Fifth Column By Jeff Gates The dominant influence of pro-Israelis in mainstream media is not the focus of this article. Here the focus is Wolf Blitzer at Cable News Network who typifies how "the people in between" manipulate public opinion in plain sight and, to date, with legal impunity.  http://informationclearinghouse.info/article23286.htm

     

    Orly Taitz: Obama policies are 'clear and present danger to Israxl': U.S. President Barack Obama's domestic and foreign policies pose "a clear and present danger to Israel," says the driving force behind the campaign to prove Obama was not born in the United States and therefore ineligible to serve as president.
    http://haaretz.com/hasen/spages/1108110.html

     

    Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    AND SEE PREVIOUS DAYS FOR MORE

    Hamas praises anti-Zionist Jews heros against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946


    Bill O'Reilly Interviews British MP George Galloway
    6 Minute Video. Click to view.
    http://informationclearinghouse.info/article23279.htm

     

     

     Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress. http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    28 killed as Hamas says Gaza calm, Fatah behind Al Qaeda-inspired group: Hamas launched a crackdown on Jund Ansar Allah, killing at least 28 people in the town of Rafah. Among the dead was the leader of the group, Abdel-Latif Moussa. The victims were buried early Sunday morning in the Strip. http://www.albawaba.com/en/countries/Palestine/252003

     

    Haniyeh: We were obliged to act against Jund Insar Allah: Six de facto government police and one Hamas leader were reportedly killed in the clashes that arose after the Jund Ansar Allah took over a Rafah city mosque and, along with hundreds of armed supporters, declared the city of Rafah an Islamic Emirate. Another six civilians were confirmed dead, including two young girls http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=219241

     

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

    Prepare For War: Chavez By AFP 'We do not want war, we hate it. But we must prepare for it. We are number one on the list, Venezuela. We are the first target of the (United States). Using Colombia and the bases in Aruba and Curacao, they are surrounding us,' Mr Chavez warned.  http://informationclearinghouse.info/article23282.htm

     

    'US involved in Honduras coup' - claim: Patricia Valle, who served as Zelaya's deputy foreign minister, has claimed the plane that flew him into exile stopped at an airfield manned by hundreds of American troops.
    http://www.irishtimes.com/newspaper/breaking/2009/0816/breaking123.htm

    Obama is lost in space, Chávez says: President Obama is "lost in the Andromeda'' galaxy on Latin American policy, his chief critic in the region, Hugo Chávez of Venezuela, said yesterday while demanding the closure of US military bases. http://snipurl.com/qe7zp

    Brazil played role in U.S.-backed overthrow of Chile's Allende, document shows: Nixon's offer in 1971 to help undermine Allende's government came after Brazil's president said his military officers were working with counterparts in Chile, a newly declassified document says.http://snipurl.com/qe814

     

    Australia: Racism and 'anti-terror' laws - a threat to civil liberties:  The proposed new laws would give police the power to enter premises without a warrant and create new "terrorist" offences. http://www.greenleft.org.au/2009/807/41512

     

    America's Total Debt Report: America Debt Total is now $57 Trillion. This page tells the story with 11 pictures.http://mwhodges.home.att.net/nat-debt/debt-nat-a.htm

     Let us work towards Peace and Joy

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    KCNA  www.kcna.co.jp

     

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    PRESS TV www.presstv.ir

     

    Isra-l pulls anti-Semitism card on Venezuela: Tel Aviv has accused the administration Venezuelan President Hugo Chavez of cooperating with Isra-l's enemies and supporting anti-Semitism.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

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    No American money for Israeli settlements
    by Yossi Gerlitz For many years, various American governments have called on Israel to stop the expansion of settlements, but Israel has consistently ignored this demand. The Obama administration has been the most vocal administration so far in articulation of this demand. Yet unfortunately a number of American individuals and institutions have provided large quantities of material and financial support for the expansion of Jewish settlements in the occupied territories

    Fatah: A new beginning or an imminent end?
    By Ramzy Baroud This is hardly the rational order of things. An overpowering military occupation was meant to be resisted by an equally determined, focused and unyielding national movement, hell-bent on liberation at any cost and by any means. This is the unwritten law that has governed and shielded successful national liberation projects throughout history. The Fatah movement, under Palestinian Authority President Mahmoud Abbas, however, wants to alter that order, meeting Israeli colonialism with ill-defined ‘pragmatism’, extreme violence with press statements laden with endless clichés that mostly go unreported, and a determined Israeli attempt at squashing Palestinian aspirations with political tribalism, factional decay and internal divisions

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

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    http://azvsas.blogspot.com   ARABISCHES BABY GEWEHRT VON ZIONISTISCHEN KINDERGARTEN

        

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
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    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    18-08-2009 om 13:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-08-2009
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

     

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    What Happened to Our Dream of Freedom "F*ck You Buddy" Must Watch Video Documentary By Adam Curtis (BBC) Curtis is best known for his 2004 series The Power of Nightmares: This detailed how neocons in the US talked up the threat of radical Islamism to justify their "war on terror". The Trap is even more ambitious in scope. Like The Power Of Nightmares, it uses archive footage and interviews to explore the history and political impact of an idea - in this case the model of "individual freedom" that underlies neoliberal economics.  http://www.informationclearinghouse.info/article17371.htm

    Wag The Dog, Again by Philip Giraldi : Israeli media reports that visiting National Security Adviser General Jim Jones and Secretary of Defense Robert Gates have told the government of Prime Minister Benjamin Netanyahu to stop complaining about Iran because the US is preparing to take action "in eight weeks" demonstrate that even when everything changes in Washington, nothing changes.
    http://original.antiwar.com/giraldi/2009/08/12/wag-the-dog-again/

    Philip Giraldi Unplugged! Sibel Edmonds & Peter B. Collins, Audio Interview Philip Giraldi discusses the Israxl Lobby, Larry Franklin, the recent scandal involving Representative Jane Harman, the continuous erosion of our civil liberties, and much more.
    http://informationclearinghouse.info/article23267.htm

    Government Website Takes Over Your Computer Forever By Glenn Beck – Video FOX's Glenn Beck: If You Go To Cars.gov - The Federal Government Takes Over Your Computer Forever
    http://informationclearinghouse.info/article23265.htm

     Ascent Of Money
    From Bullion to Bubbles
      Must Watch Video Economist and historian Niall Ferguson examines the current global financial crisis in the context of the financial history of the West, Topics in this episode include: the beginnings of money lending, stocks, bonds and credit.  http://informationclearinghouse.info/article23240.htm

    Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    AND SEE PREVIOUS DAYS FOR MORE

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Christian Right Crusades for Isra-l: John Hagee, a leading Christian evangelist who heads the Christian United for Isra-l movement, told 4,000 followers in Washington Wednesday night that, "The chief obstacle to peace in the Middle East is not Israelis living on the West Bank but the regime in Tehran." http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132535


    What Actually Happened in Fatah's Elections? CIA-Trained Security Chiefs Elected to the Palestinian Leadership By Esam AL-Amin The U.S. government has been meddling in the Palestinian internal affairs since at least 2003. Its effort is to transform the Palestinian national movement for liberation and independence into a more compliant or quisling government, willing to accede to Israxl's political and security demands. http://informationclearinghouse.info/article23273.htm

     Obama's America Is Not Delivering The Goods By Gideon Levy Jerusalem has imposed its will on Washington. Once again we are at the starting point - dealing with trifles from which it is impossible to make the big leap over the great divide.
    http://informationclearinghouse.info/article23264.htm

    Rights group says Israelis shot dead unarmed civilians carrying white flags: In one case, the civilians were walking in a group on a street. In another, they were driving slowly on tractors and in cars, trying to leave the area. Human Rights Watch said it could find no evidence of misuse of white flags or the use of civilians as human shields in the cases detailed.
    http://www.irishtimes.com/newspaper/world/2009/0814/1224252551490.html

    UN Rights chief: Gaza blockade violated rules of war:  Pillay says in a 34-page report on the Israeli-Palestinian conflict that the blockade amounts to collective punishment of civilians under the Geneva Conventions.
    http://www.gulfnews.com/region/Middle_East/10340239.html

     UN rights chief criticises Israxl:  There is significant evidence that Israeli forces violated international law and human rights in their invasion of Gaza between late December and mid-January, the United Nations human rights chief said today.
    http://www.irishtimes.com/newspaper/breaking/2009/0814/breaking47.htm

    Texas gov. compares Gaza to Mexico: "But also," the governor continued, "when I was here for the first time some 18 years ago and I was touring the country, the comparison between Masada and the Alamo was not lost on me. I mean, we're talking about two groups of people who were willing to give up their lives for freedom and liberty."
    http://snipurl.com/pwzot

    5 killed, 50 wounded in clashes between Hamas, fringe group: Five people were killed and at least 50 wounded in gunfights between Hamas forces and Islamist extremists from a Palestinian group calling itself Jund Ansar Allah, when the latter defied the Hamas rulers of Gaza on Friday by declaring an "Islamic emirate" in the territory and staging a defiant display of arms, Channel 2 reported Friday evening
    http://snipurl.com/pwzjt

     

    Arabs to EU: Make Israxl expose nukes: Arab states are lobbying the European Union for support in their drive to force Israel to open up its secretive nuclear program to international perusal, documents made available to The Associated Press show.
    http://snipurl.com/pwzgj

     Military action is dangerous fantasy. We could live with a nuclear Iran: Pre-emptive strikes have no part in serious debate. We must deal with the clerics as self-interested statesmen, not fanatics
    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/aug/13/iran-nuclear-arms-israel-obama

    Israeli commandos in Honduras: Yesterday CODEH put out a news release denouncing a variety of things, among them that Micheletti's de facto government has contracted with Israeli commandos or people to train the Honduran military/police forces. What we know from the civil war in Colombia is that these commandos have also been advising the Colombian military forces. What are the Israelis doing here? http://machetera.wordpress.com/2009/08/13/israeli-commandos-in-honduras/

     

    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

    Kremlin bill on using army abroad:  Russian President Dmitry Medvedev has introduced a bill to parliament that would allow the country's armed forces to intervene beyond Russia's borders. The bill would allow Russian troops to be used abroad "to rebuff or prevent an aggression against another state" or "protect Russian citizens abroad".
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/8194064.stm

    Revealed: Big Brother Britain has more CCTV cameras than China:  Britain has one and a half times as many surveillance cameras as communist China, despite having a fraction of its population, shocking figures revealed yesterday. http://snipurl.com/pohuo

     Fighting the surveillance state: State-sanctioned spying is out of control. Labour and the Tories support it - only the Liberal Democrats stand against it http://snipurl.com/pohw1

    America's Total Debt Report: America Debt Total is now $57 Trillion. This page tells the story with 11 pictures.http://mwhodges.home.att.net/nat-debt/debt-nat-a.htm

     

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    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

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    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

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    16-08-2009 om 01:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Is It Now a Crime to Be Poor? By Barbara Ehrenreich Maybe we can't afford the measures that would begin to alleviate America's growing poverty - affordable housing, good schools, reliable public transportation and so forth. I would argue otherwise, but for now I'd be content with a consensus that, if we can't afford to truly help the poor, neither can we afford to go on tormenting them.
    http://informationclearinghouse.info/article23260.htm

    History Never Ends
    I Hate to Bother You
    By Eduardo Galeano The shoe-thrower of Iraq, the man who hurled his shoes at Bush, was condemned to three years in prison. Doesn't he deserve, instead, a medal?  http://informationclearinghouse.info/article23262.htm

    Ascent Of Money
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    Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    AND SEE PREVIOUS DAYS FOR MORE

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Christian Right Crusades for Isra-l: John Hagee, a leading Christian evangelist who heads the Christian United for Isra-l movement, told 4,000 followers in Washington Wednesday night that, "The chief obstacle to peace in the Middle East is not Israelis living on the West Bank but the regime in Tehran." http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132535


    How Nixon helped Israxl seal its nuclear ambiguity:  Newly unclassified State Department documents show that ex-president refused to force Israxl to join NPT
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1105811.html

    Report: Israxl planned to strike Iran during riots: Kuwaiti paper quotes 'US diplomat in Jerusalem' as saying Israxl asked Obama administration for green light to attack Islamic Republic's nuclear facilities during country's post-election riots. US reportedly ignored request, causing Israel to back down
    http://snipurl.com/pj4ea

    Israxl starved Gaza of power and water:  Israxl deliberately brought the Gaza Strip's infrastructure to the brink of collapse before its military offensive in the enclave in December and January and has since blocked any efforts of its rehabilitation as part of a strategy to defy Hamas, a report by an Israeli rights group claimed this week
    http://www.thenational.ae/apps/pbcs.dll/article?AID=/20090813/FOREIGN/708129882/1002

    Under Pressure from Hawks, Obama Tacks to the Right By Daniel Luban In the face of mounting pressure from hawks in Washington and the continued threat of military action from Israxl, the Barack Obama Administration has been taking a harder line in its latest pronouncements about Iran.
    http://informationclearinghouse.info/article23255.htm

    Iran calls for ban on striking nuke facilities:  Iran proposed the initiative Wednesday and wants it put to the International Atomic Energy Agency's general conference next month.
    http://www.chron.com/disp/story.mpl/ap/top/all/6570157.html

    Iran to give tough response to Western interference: lawmakers: A statement which was signed by 215 of 290 parliament members and was read by lawmaker Jasem Saedi in the parliament condemned the United States, Britain and France for their interference in Iran's domestic affairs. http://news.xinhuanet.com/english/2009-08/12/content_11871839.htm

     Israxl preventing reconstruction in Gaza:  Seven months after the Israeli attack, Gaza still lacks sufficient electricity supplies, spare parts, cement for reconstruction, and sufficient water supplies, sanitation and health care for the civilian population
    http://snipurl.com/pr5zy

     Need a laugh?

    Senators to Obama: Lean on Arabs to normalize Israxl ties: "Over the past few months Israxl has taken concrete measures to reaffirm its commitment to advancing the peace process," the senators wrote. "Notably, Prime Minister Netanyahu has publicly expressed support for the two-state solution and called for the immediate resumption of peace negotiations." http://haaretz.com/hasen/spages/1106744.html

     Jonathan Cook: Arab girl rejected from Israeli day-care: The center's owner told them that six Jewish parents had demanded their daughter's removal because she is an Arab.
    http://electronicintifada.net/v2/article10701.shtml

     

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    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

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     Kremlin bill on using army abroad:  Russian President Dmitry Medvedev has introduced a bill to parliament that would allow the country's armed forces to intervene beyond Russia's borders. The bill would allow Russian troops to be used abroad "to rebuff or prevent an aggression against another state" or "protect Russian citizens abroad".
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/8194064.stm

    Revealed: Big Brother Britain has more CCTV cameras than China:  Britain has one and a half times as many surveillance cameras as communist China, despite having a fraction of its population, shocking figures revealed yesterday. http://snipurl.com/pohuo

     Fighting the surveillance state: State-sanctioned spying is out of control. Labour and the Tories support it - only the Liberal Democrats stand against it http://snipurl.com/pohw1

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    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

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    http://azvsas.blogspot.com   ARABISCHES BABY GEWEHRT VON ZIONISTISCHEN KINDERGARTEN

        

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
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    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    14-08-2009 om 13:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-08-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONISTISCHE SCHULE WEHRT ARABISCHES BABY
    ZIONIST ENTITY REALITY:

    WHAT IS THE MEANING OF A ‘JEWISH’ STATE? REJECTING AN ARAB GIRL FROM AN ISRAELI SCHOOL FOR JEWISH CHILDREN

    If you want to know what the reality of a ‘Jewish’ state is, then the following story says it all. An Arab toddler, all of one-year old, is rejected from an Israeli nursery because she is an Arab. The full and sad, sorry story is below. Is there anyone who finds it difficult to make comparisons with regimes in other countries in other times and places? Well let’s try the education policy of Nazi Germany towards Jews...

    Read the article at: Tony Greenstein’s Blog http://azvsas.blogspot.com

    13-08-2009 om 10:43 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

     

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    12/08/09

     

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    The Sheik Down By Shane Bauer The US military didn't give the sheikhs straight-up bribes, which would have raised eyebrows in Washington. Instead, it handed out reconstruction contracts. Sometimes issued at three or four times market value, the contracts have been the grease in the wheels of the Awakening in Anbar.
    http://informationclearinghouse.info/article23248.htm

     The Real Grand Chessboard and the Profiteers of War By Prof. Peter Dale Scott 9/11 was a personal tragedy for thousands of families and a national tragedy for all of America, but it served the interests of private intelligence and military contractors.
    http://informationclearinghouse.info/article23249.htm

      Spinning the Economic News By Paul Craig Roberts By spinning the financial news, the appearance of recovery is created, and this lures people back into the stock and real estate markets where they can lose the remainder of their wealth.
    http://informationclearinghouse.info/article23254.htm

    Ascent Of Money
    From Bullion to Bubbles
      Must Watch Video Economist and historian Niall Ferguson examines the current global financial crisis in the context of the financial history of the West, Topics in this episode include: the beginnings of money lending, stocks, bonds and credit.  http://informationclearinghouse.info/article23240.htm

    Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    AND SEE PREVIOUS DAYS FOR MORE

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Christian Right Crusades for Isra-l: John Hagee, a leading Christian evangelist who heads the Christian United for Isra-l movement, told 4,000 followers in Washington Wednesday night that, "The chief obstacle to peace in the Middle East is not Israelis living on the West Bank but the regime in Tehran." http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132535


    How Nixon helped Israxl seal its nuclear ambiguity:  Newly unclassified State Department documents show that ex-president refused to force Israxl to join NPT
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1105811.html

    Report: Israxl planned to strike Iran during riots: Kuwaiti paper quotes 'US diplomat in Jerusalem' as saying Israxl asked Obama administration for green light to attack Islamic Republic's nuclear facilities during country's post-election riots. US reportedly ignored request, causing Israxl to back down
    http://snipurl.com/pj4ea

    Under Pressure from Hawks, Obama Tacks to the Right By Daniel Luban In the face of mounting pressure from hawks in Washington and the continued threat of military action from Israxl, the Barack Obama Administration has been taking a harder line in its latest pronouncements about Iran.
    http://informationclearinghouse.info/article23255.htm

     

    Iran to give tough response to Western interference: lawmakers: A statement which was signed by 215 of 290 parliament members and was read by lawmaker Jasem Saedi in the parliament condemned the United States, Britain and France for their interference in Iran's domestic affairs. http://news.xinhuanet.com/english/2009-08/12/content_11871839.htm

     Israxl preventing reconstruction in Gaza:  Seven months after the Israeli attack, Gaza still lacks sufficient electricity supplies, spare parts, cement for reconstruction, and sufficient water supplies, sanitation and health care for the civilian population
    http://snipurl.com/pr5zy

     Need a laugh?

    Senators to Obama: Lean on Arabs to normalize Israxl ties: "Over the past few months Israxl has taken concrete measures to reaffirm its commitment to advancing the peace process," the senators wrote. "Notably, Prime Minister Netanyahu has publicly expressed support for the two-state solution and called for the immediate resumption of peace negotiations." http://haaretz.com/hasen/spages/1106744.html

     Jonathan Cook: Arab girl rejected from Israeli day-care: The center's owner told them that six Jewish parents had demanded their daughter's removal because she is an Arab.
    http://electronicintifada.net/v2/article10701.shtml

     

    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

    Kremlin bill on using army abroad:  Russian President Dmitry Medvedev has introduced a bill to parliament that would allow the country's armed forces to intervene beyond Russia's borders. The bill would allow Russian troops to be used abroad "to rebuff or prevent an aggression against another state" or "protect Russian citizens abroad".
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/8194064.stm

    Revealed: Big Brother Britain has more CCTV cameras than China:  Britain has one and a half times as many surveillance cameras as communist China, despite having a fraction of its population, shocking figures revealed yesterday. http://snipurl.com/pohuo

     Fighting the surveillance state: State-sanctioned spying is out of control. Labour and the Tories support it - only the Liberal Democrats stand against it http://snipurl.com/pohw1

    America's Total Debt Report: America Debt Total is now $57 Trillion. This page tells the story with 11 pictures.http://mwhodges.home.att.net/nat-debt/debt-nat-a.htm

     

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     Tom Feeley

     

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    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

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    Isra-l pulls anti-Semitism card on Venezuela: Tel Aviv has accused the administration Venezuelan President Hugo Chavez of cooperating with Isra-l's enemies and supporting anti-Semitism.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

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    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

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    13-08-2009 om 10:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-08-2009
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    Nader Was Right: Liberals Are Going Nowhere With Obama By Chris Hedges The American empire has not altered under Barack Obama. It kills as brutally and indiscriminately in Iraq, Afghanistan and Pakistan as it did under George W. Bush. It steals from the U.S. treasury to enrich the corporate elite as rapaciously. It will not give us universal health care, abolish the Bush secrecy laws, end torture or "extraordinary rendition," restore habeas corpus or halt the warrantless wiretapping and monitoring of citizens. http://informationclearinghouse.info/article23234.htm

    David Wise: "The CIA, Licensed to Kill" By Democracy Now! The open acceptance of assassination as a tool of US policy can in part be explained by the fact it's been going on for decades.http://informationclearinghouse.info/article23247.htm

     Sicko Movie By Michael Moore Moore shows us how France, England, Canada and - yikes! - Cuba actually help sick people instead of letting them wither and die for lack of health insurance. Then he instructs us to loot those places for ideas. Anti-American? Hell, no. Moore argues that if another country builds a better car, we buy it. If it crafts a better wine, we drink it. Why not free universal health care?
    http://informationclearinghouse.info/article23246.htm

     My 1933 Nightmare By David Michael Green Can we really live in a country populated by so many fools, people who can so readily, proudly and belligerently be made into tools of their own destruction? Can the greatest political, economic, cultural and military power on the world's stage possibly be so incredibly backward at its core?
    http://informationclearinghouse.info/article23245.htm

     "The Collapse Gap" The United States is going the way of the Soviet Union. By Dmitry Orlov There is a fair chance that the U.S. economy will collapse sometime within the foreseeable future. As things stand, the U.S. economy is poised to perform something like a disappearing act.  http://informationclearinghouse.info/article23242.htm

    Battered women forced to search for new housing: As California officials wrestle with a $26.3 billion state budget deficit, their continued cuts to social service programs have forced the closure of 96 battered women's shelters across the state
    http://www.theunion.com/article/20090810/NEWS/908099986/1001/NONE&parentprofile=1053

     America's Total Debt Report:  America Debt Total is now $57 Trillion. This page tells the story with 11 pictures. http://mwhodges.home.att.net/nat-debt/debt-nat-a.htm

    Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    AND SEE PREVIOUS DAYS FOR MORE

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Christian Right Crusades for Isra-l: John Hagee, a leading Christian evangelist who heads the Christian United for Isra-l movement, told 4,000 followers in Washington Wednesday night that, "The chief obstacle to peace in the Middle East is not Israelis living on the West Bank but the regime in Tehran." http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132535


    How Nixon helped Israxl seal its nuclear ambiguity:  Newly unclassified State Department documents show that ex-president refused to force Israxl to join NPT
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1105811.html

    Report: Israxl planned to strike Iran during riots: Kuwaiti paper quotes 'US diplomat in Jerusalem' as saying Israxl asked Obama administration for green light to attack Islamic Republic's nuclear facilities during country's post-election riots. US reportedly ignored request, causing Israel to back down
    http://snipurl.com/pj4ea

    Clinton says U.S. supported Iran protesters "behind the scenes":

     

    US Secretary of State Hillary Clinton on Sunday defended Washington's reaction to the post-election unrest in Iran , saying that the U.S. did a lot "behind the scenes" to show support for those demonstrators contesting the disputed election result.
    http://televisionwashington.com/floater_article1.aspx?lang=en&t=3&id=12951

     

    Israxl hits targets in Gaza after rocket attacks:  The Israeli Army backed by armoured vehicles raided several places in northern and southern Gaza Monday in a bid to stop the latest rocket attacks by militants from these areas, Hamas security sources said.
    http://story.irishsun.com/index.php/ct/9/cid/2411cd3571b4f088/id/529218/cs/1/

     Need a laugh? Senators to Obama: Lean on Arabs to normalize Israxl ties: "Over the past few months Israxl has taken concrete measures to reaffirm its commitment to advancing the peace process," the senators wrote. "Notably, Prime Minister Netanyahu has publicly expressed support for the two-state solution and called for the immediate resumption of peace negotiations." http://haaretz.com/hasen/spages/1106744.html

     Jonathan Cook: Arab girl rejected from Israeli day-care: The center's owner told them that six Jewish parents had demanded their daughter's removal because she is an Arab.
    http://electronicintifada.net/v2/article10701.shtml

    Benjamin Netanyahu says lands will never go back to Palestinians : Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu has told illegal Jewish settlers they can stay in the occupied Palestinian lands. Speaking on Israeli public radio, he pledged he would never evict Jews from the West Bank. http://feeds.bignewsnetwork.com/?sid=529038

    Yishai: U.S. can't stop West Bank settlement expansion:Interior Minister Eli Yishai said on Monday that Israel must go ahead with plans to expand a settlement enclave near Jerusalem despite U.S. objections. http://haaretz.com/hasen/spages/1106506.html

    Fatah forces tortured Hamas inmate to death, Islamist group says: A Hamas prisoner who committed suicide while in custody of Palestinian President Mahmoud Abbas's security forces in the West Bank had been tortured, the Islamist group said on Monday.
    http://haaretz.com/hasen/spages/1106521.html

     Lebanon army on alert after reported IDF build-up along border: Tension mounted Monday in southern Lebanon after Israeli forces reportedly advanced to the area of the Shaba farms, forcing the Lebanese army on alert, a Lebanese army source said.
    http://haaretz.com/hasen/spages/1106400.html

    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

    Kremlin bill on using army abroad:  Russian President Dmitry Medvedev has introduced a bill to parliament that would allow the country's armed forces to intervene beyond Russia's borders. The bill would allow Russian troops to be used abroad "to rebuff or prevent an aggression against another state" or "protect Russian citizens abroad".
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/8194064.stm

    Revealed: Big Brother Britain has more CCTV cameras than China:  Britain has one and a half times as many surveillance cameras as communist China, despite having a fraction of its population, shocking figures revealed yesterday. http://snipurl.com/pohuo

     Fighting the surveillance state: State-sanctioned spying is out of control. Labour and the Tories support it - only the Liberal Democrats stand against it http://snipurl.com/pohw1

    America's Total Debt Report: America Debt Total is now $57 Trillion. This page tells the story with 11 pictures.http://mwhodges.home.att.net/nat-debt/debt-nat-a.htm

     

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    Isra-l pulls anti-Semitism card on Venezuela: Tel Aviv has accused the administration Venezuelan President Hugo Chavez of cooperating with Isra-l's enemies and supporting anti-Semitism.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

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    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

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    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    12-08-2009 om 12:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-08-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Appeal for support by activists on trial for 'racism'!

    JEWS WHO SPEAK OUT
    5 Scottish PSC Activists Charged with 'Racially Aggravated Trespass Conduct'


    One of the consequences of the Establishment trying to redefine support for the Palestinians and opposition to Zionism as 'anti-Semitism' is that it now lays open political activists to prosecution for 'racism'. We have the irony of those who defend racism and apartheid charging the opponents of both with 'racism'. It is an example of Doublethink. Good is bad, anti-racism is racism. The trial is extremely important because it is an attempt to criminalise anti-Zionism and Palestine solidarity. Below is the press release put out by Scottish Palestine Solidarity Campaign.
    Tony Greenstein


    Appeal for support by activists on trial for 'racism'!

    (Excerpts)

    An arrest warrant was issued at Friday's court hearing against Sofiah MacLeod, Scottish PSC Secretary currently in Palestine witnessing Isra-l's racist dispossesion of Palestinians. Sofiah will bring her recent experiences of Israeli state-driven racism when she goes on trial accused of 'racism'. Three of the other four accused will similarly produce evidence from first-hand experience of Israxl's programme of ethnic cleansing of Palestinians.
    The Scottish legal authorities will attempt to prove that shouting 'End the siege of Gaza', and 'Boycott Israxl' equals 'racism'. We five will argue that boycott of Israxl is a duty while that State violates every canon of international law.This is a political show-trial, encouraged by the stated positions of the British Government, and is aimed at intimidating Palestine supporters. We shall certainly not be intimdated: last year we saw off some Zionist rascals from SCoJeC (Scottish Council of Jewish Communities) who were unwise enough to claim in print that Scottish PSC is anti-Semitic. They then had to pulp 6,000 copies of a book, Scotland's Jews, in open admission that the claim was without foundation and libellous.
    …
    We are asking supporters to


    * send letters of support to
    campaign@scottishpsc.org.uk

    * invite one of the accused to speak and explain the background and aims of the campaign to your trade union, political party branch, mosque, church or campaign group

    * turn up outside, and inside, the Court on October 1st and later sessions

    * make a donation to the campaign (Judge Horseburgh criticised the Legal Aid board severely for refusal to provide legal aid to one of the accused.)

    * boycott everything Israeli, except those Israelis supporting Palestinian human and national rights* join the Scottish Palestine Solidarity Campaign to help us build this campaign

    However, Israeli Ambassador to the UK, Ron Prosor condemned the action of the Scottish pro-Palestine group,
    telling the Jewish Chronicle “We must not give in to the attempts to sabotage the marketing of Israeli art and culture in Britain.”

    Full Articles and Pictures at Tony Greenstein’s Blog: http://azvsas.blogspot.com

    10-08-2009 om 15:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-08-2009
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

     

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    08/08/09

     

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    Our Suicide Bombers Thoughts on Western Jihad By John Feffer In America's first war against Islam, we were the ones who introduced the use of suicide bombers. Indeed, the American seamen who perished in the incident were among the U.S. military's first missing in action. http://informationclearinghouse.info/article23218.htm

    Visiting US Congressmen Pledge Support for Israxl By AFP A delegation of 25 US lawmakers from the opposition Republican party assured Israeli President Shimon Peres on Wednesday of strong congressional backing for the Jewish state.  http://informationclearinghouse.info/article23225.htm

    J Street, ADL launch war of words over Obama Israxl policy: Nearly seven months after the inauguration of Barack Obama, feuding among major U.S. Jews organizations is taking place behind closed doors and could be reaching its worst point in recent memory. http://haaretz.com/hasen/spages/1105468.html

    The Century of the Self How politicians and business learned to create and manipulate mass-consumer society. Must Watch Video Freud provided useful tools for understanding the secret desires of the masses. Unwittingly, his work served as the precursor to a world full of political spin doctors, marketing moguls, and society's belief that the pursuit of satisfaction and happiness is man's ultimate goal.  http://informationclearinghouse.info/article12642.htm

    The Expiring Economy By Paul Craig Roberts Tent cities springing up all over America are filling with the homeless unemployed from the worst economy since the 1930s. While Americans live in tents, the Obama government has embarked on a $1 billion crash program to build a mega-embassy in Islamabad, Pakistan, to rival the one the Bush government build in Baghdad, Iraqhttp://informationclearinghouse.info/article23210.htm

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    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Christian Right Crusades for Isra-l: John Hagee, a leading Christian evangelist who heads the Christian United for Isra-l movement, told 4,000 followers in Washington Wednesday night that, "The chief obstacle to peace in the Middle East is not Israelis living on the West Bank but the regime in Tehran." http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132535


    How Nixon helped Israxl seal its nuclear ambiguity:  Newly unclassified State Department documents show that ex-president refused to force Israxl to join NPT
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1105811.html

    Report: Israxl planned to strike Iran during riots: Kuwaiti paper quotes 'US diplomat in Jerusalem' as saying Israxl asked Obama administration for green light to attack Islamic Republic's nuclear facilities during country's post-election riots. US reportedly ignored request, causing Israel to back down
    http://snipurl.com/pj4ea

     

    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     Interview with Khalida Jarrar, Popular Front for the Liberation of Palestine: An Intifada needs leaders, but we do not have leaders. And it needs us to be united, but there is no unity at all. I think the moment for a third Intifada will come, the people will not wait for the situation to worsen forever http://snipurl.com/pdqja

    Arab Generosity, Israeli Intransigence By Hasan Abu Nimah There are no indications that the current American peace efforts are likely to produce any results. The Americans have, despite much persistence, lost the first and only round. http://informationclearinghouse.info/article23212.htm

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

     

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

    Isra-l pulls anti-Semitism card on Venezuela: Tel Aviv has accused the administration Venezuelan President Hugo Chavez of cooperating with Isra-l's enemies and supporting anti-Semitism.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

    THERAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

    http://azvsas.blogspot.com   ARAFAT MURDERED BY MAZEN?

        

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    09-08-2009 om 23:25 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-08-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Nieuws en achtergrondinfo 09 08 07
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

     

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    06/08/09

     

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    J Street, ADL launch war of words over Obama Israxl policy: Nearly seven months after the inauguration of Barack Obama, feuding among major U.S. Jews organizations is taking place behind closed doors and could be reaching its worst point in recent memory.
    http://haaretz.com/hasen/spages/1105468.html

    Hiroshima Day: America Has Been Asleep at the Wheel for 64 Years By Daniel Ellsberg I sensed almost right away, in August 1945 as Hiroshima and Nagasaki were incinerated, that such feelings-about our president, and our Bomb-separated me from nearly everyone around me, from my parents and friends and from most other Americans. They were not to be mentioned.  http://informationclearinghouse.info/article23206.htm

     The Great Hiroshima Cover-Up And the Nuclear Fallout for All of Us Today By Greg Mitchell I was told by people in the Pentagon that they didn't want those [film] images out because they showed effects on man, woman and child....They didn't want the general public to know what their weapons had done.  http://informationclearinghouse.info/article23208.htm

     Hiroshima, Nagasaki Atom Bombs Was Right Decision
    According To Majority Of Americans: Poll
    By John Christoffersen The poll, released Tuesday, found 61 percent of the more than 2,400 American voters questioned believe the U.S. did the right thing. Twenty-two percent called it wrong and 16 percent were undecided.  http://informationclearinghouse.info/article23209.htm

    Time for United States to keep promise on nuclear disarmament:  Today, the United States still possesses more than 9,000 nuclear warheads, approximately 2,000 of them on hair-trigger alert, ready to deploy and explode within 30 minutes of launch.
    http://seattletimes.nwsource.com/html/opinion/2009605884_guest06eichholz.html

    The Silence of the Sheep By William Lind Most of the Obama administration's leading figures are merely second and third-stringers from the Clinton administration, resurrected as zombies (starting with Hillary herself). I don't know of a single strategist among the lot. Most are playing at government, just as little girls play house.  http://informationclearinghouse.info/article23198.htm

    U.S. Seeks to Protect Anti Iran Terror Group By Eli Lake The U.S. has designated the MEK as a terrorist group for these actions and for the assassinations of six Americans in Iran before the 1979 Iranian revolution. But the U.S. nevertheless has sought to protect Camp Ashraf members -- who include women and children -- from Iraqi or Iranian attack and forced repatriation.
    http://informationclearinghouse.info/article23199.htm

    Why the U.S. Government Hates Venezuela By Shamus Cooke Not a week goes by without the U.S. mainstream media running at least one story about the "dictatorial" Venezuelan government. Historically, the U.S. government's foreign policy "coincidentally" matches the opinion of the media and vice versa. http://informationclearinghouse.info/article23193.htm

     Dr. Michael Hudson "This is Not a Free Market" Must Watch Video Interview The Renegade Economist goes to New York to hear Dr. Michael Hudson's views on the state of the US Economy.http://informationclearinghouse.info/article23191.htm

    Former Irish president Mary Robinson 'bullied' by pro-Isra-l lobbyists: US President Barack Obama has come under fire from a number of pro-Israeli online sources for honouring Ms Robinson with the Presidential Medal of Freedom.
    http://snipurl.com/opi1d

    Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    AND SEE PREVIOUS DAYS FOR MORE

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946


    Christian Right Crusades for Isra-l: John Hagee, a leading Christian evangelist who heads the Christian United for Isra-l movement, told 4,000 followers in Washington Wednesday night that, "The chief obstacle to peace in the Middle East is not Israelis living on the West Bank but the regime in Tehran."
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132535



    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    Errant Home Must Watch Video With Introduction By Layla Anwar  I invite you to watch closely this short documentary. Watch it closely with attention and listen to what is, and most importantly to what is not said.
    http://informationclearinghouse.info/article23197.htm

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

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    Isra-l pulls anti-Semitism card on Venezuela: Tel Aviv has accused the administration Venezuelan President Hugo Chavez of cooperating with Isra-l's enemies and supporting anti-Semitism. http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

    THERAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Leader endorses Ahmadinejad presidency
    Tehran Times Political Desk
    TEHRAN - Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei endorsed Mahmoud Ahmadinejad’s presidency at a ceremony held in Tehran on Monday.

    Breaking silence on Gaza War By Linda S. Heard  There is no such thing as a moral war. There is no such thing as a clean war. There will always be individual soldiers who commit atrocities and there will always be civilians who get caught in the cross-fire. And, as the American philosopher and theologian Howard Thurman rightly said, “During times of war hatred becomes quite respectable, even though it has to masquerade often under the guise of patriotism.”

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

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    August 6th, 1945: The Day the U.S. Government Commited the Worst Atrocity in the History of Mankind

        

     

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    07-08-2009 om 12:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    J Street, ADL launch war of words over Obama Israxl policy: Nearly seven months after the inauguration of Barack Obama, feuding among major U.S. Jews organizations is taking place behind closed doors and could be reaching its worst point in recent memory.
    http://haaretz.com/hasen/spages/1105468.html

     

    The Silence of the Sheep By William Lind Most of the Obama administration's leading figures are merely second and third-stringers from the Clinton administration, resurrected as zombies (starting with Hillary herself). I don't know of a single strategist among the lot. Most are playing at government, just as little girls play house.
    http://informationclearinghouse.info/article23198.htm

    U.S. Seeks to Protect Anti Iran Terror Group By Eli Lake The U.S. has designated the MEK as a terrorist group for these actions and for the assassinations of six Americans in Iran before the 1979 Iranian revolution. But the U.S. nevertheless has sought to protect Camp Ashraf members -- who include women and children -- from Iraqi or Iranian attack and forced repatriation.
    http://informationclearinghouse.info/article23199.htm

    Why the U.S. Government Hates Venezuela By Shamus Cooke Not a week goes by without the U.S. mainstream media running at least one story about the "dictatorial" Venezuelan government. Historically, the U.S. government's foreign policy "coincidentally" matches the opinion of the media and vice versa. http://informationclearinghouse.info/article23193.htm

     Dr. Michael Hudson "This is Not a Free Market" Must Watch Video Interview The Renegade Economist goes to New York to hear Dr. Michael Hudson's views on the state of the US Economy.http://informationclearinghouse.info/article23191.htm

    Former Irish president Mary Robinson 'bullied' by pro-Israel lobbyists:US President Barack Obama has come under fire from a number of pro-Israeli online sources for honouring Ms Robinson with the Presidential Medal of Freedom.
    http://snipurl.com/opi1d

    Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    AND SEE PREVIOUS DAYS FOR MORE

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Christian Right Crusades for Isra-l: John Hagee, a leading Christian evangelist who heads the Christian United for Isra-l movement, told 4,000 followers in Washington Wednesday night that, "The chief obstacle to peace in the Middle East is not Israelis living on the West Bank but the regime in Tehran." http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132535



    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    Errant Home Must Watch Video With Introduction By Layla Anwar  I invite you to watch closely this short documentary. Watch it closely with attention and listen to what is, and most importantly to what is not said.
    http://informationclearinghouse.info/article23197.htm

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

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    Isra-l pulls anti-Semitism card on Venezuela: Tel Aviv has accused the administration Venezuelan President Hugo Chavez of cooperating with Isra-l's enemies and supporting anti-Semitism.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

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    Leader endorses Ahmadinejad presidency
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    TEHRAN - Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei endorsed Mahmoud Ahmadinejad’s presidency at a ceremony held in Tehran on Monday.

    Breaking silence on Gaza War By Linda S. Heard  There is no such thing as a moral war. There is no such thing as a clean war. There will always be individual soldiers who commit atrocities and there will always be civilians who get caught in the cross-fire. And, as the American philosopher and theologian Howard Thurman rightly said, “During times of war hatred becomes quite respectable, even though it has to masquerade often under the guise of patriotism.”

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

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    06-08-2009 om 11:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    gegen den Zionismus

     

     

     

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    Life in the Bubble: At Home in the Israeli Settler State By Ed Kinane The non-activist Israelis I met reminded me of many folks back in the US. Here were nice, hospitable, English-speaking people who - just as in the US - live in what I call the "Bubble." Colonizing and nationalizing our minds, the Bubble is spun by our governments and mainstream media. It narrows our horizons, drowns our dissent, stifles the voices of the voiceless. Distracting and trivializing, the Bubble shelters us from others' pain. http://informationclearinghouse.info/article23189.htm

    John Pilger Wins Sydney Peace Prize By the Sydney Peace Foundation "For work as an author, film-maker and journalist as well as for courage as a foreign and war correspondent in enabling the voices of the powerless to be heard. For commitment to peace with justice by exposing and holding governments to account for human rights abuses and for fearless challenges to censorship in any form.'
    http://informationclearinghouse.info/article23187.htm

    Why the U.S. Government Hates Venezuela By Shamus Cooke Not a week goes by without the U.S. mainstream media running at least one story about the "dictatorial" Venezuelan government. Historically, the U.S. government's foreign policy "coincidentally" matches the opinion of the media and vice versa. http://informationclearinghouse.info/article23193.htm

     Dr. Michael Hudson "This is Not a Free Market" Must Watch Video Interview The Renegade Economist goes to New York to hear Dr. Michael Hudson's views on the state of the US Economy.http://informationclearinghouse.info/article23191.htm

    Former Irish president Mary Robinson 'bullied' by pro-Israxl lobbyists:US President Barack Obama has come under fire from a number of pro-Israeli online sources for honouring Ms Robinson with the Presidential Medal of Freedom.
    http://snipurl.com/opi1d

    Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    Laundered US cash may be from Isra-l':  At least some of the millions of dollars allegedly laundered by five of the rabbis arrested last week in the US came from Israeli sources http://snipurl.com/o2d6m

     Rabbi Busts Stun World's Largest Jewish Enclave:  Brooklyn In Awe As FBI Hauls Off 1 Prominent Figure After Another Allegedly Connected To N.J. Corruption Probe
    http://wcbstv.com/local/bid.rig.nj.2.1098658.html

      U.S. Professor: I told FBI about kidney trafficking 7 years ago:  The alleged crimes of the Brooklyn man arrested Thursday for dealing in black-market kidneys were first reported by an anthropologist from the University of California, Berkeley, who learned of the man's suspected involvement through her research.
    http://haaretz.com/hasen/spages/1102799.html

    Rabbi denounces son accused of being fed informant:  Rabbi Israel Dwek, the spiritual leader of the Sephardic Jewish community in the wealthy Monmouth County suburb of Deal, took to his pulpit on Saturday to cite the Talmudic Law of Moser that prohibits a Jew from informing on another Jew to a non-Jew.
    http://snipurl.com/o5w7e

     Rabbis and organ trafficking: Jews don't donate organs much: a "paltry 8 percent" of Israelis hold organ-donor cards, versus 35 percent of people in most Western nations. That leaves a big market for kidneys and other "transplant tourism."
    http://www.theweek.com/article/index/98972/Rabbis_and_organ_trafficking

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Christian Right Crusades for Isra-l: John Hagee, a leading Christian evangelist who heads the Christian United for Isra-l movement, told 4,000 followers in Washington Wednesday night that, "The chief obstacle to peace in the Middle East is not Israelis living on the West Bank but the regime in Tehran." http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132535

    Knesset Speaker: Establishment of Isra-l caused Arabs real trauma: Knesset Speaker Reuven Rivlin (Likud) is calling for a fundamental change in relations between Jews and Arabs in Isra-l, urging the founding of a "true partnership" between the two sectors, based on mutual respect, absolute equality and the addressing of "the special needs and unique character of each of the sides."http://haaretz.com/hasen/spages/1104884.html

     'The War is With the Arabs': Imagine driving through the middle of a predominantly black neighborhood in a US city or town and seeing a enormous sign that says, 'The war is with the Blacks', says Hannah Mermelstein. http://www.middle-east-online.com/english/?id=33407

    Breaking Isra-l's spell:  The British Jewish community must move beyond the idea that being 'loyal' means placing Israeli policy is beyond criticism
    http://snipurl.com/olykj

    Isra-l Seeks Ways to Silence Human Rights Groups First goal is to stop Gaza war crimes revelations By Jonathan Cook in Nazareth Groups reported to be in the foreign ministry's sights are: B'Tselem, whose activities include providing Palestinians with cameras to record abuses by settlers and the army; Peace Now, which monitors settlement building; Machsom Watch, whose activists observe soldiers at the checkpoints; and Physicians for Human Rights, which has recently examined doctors' complicity in torture.
    http://informationclearinghouse.info/article23194.htm

    Isra-l purchases advanced 'smart bombs': According to an Israeli Defense Ministry official, the order was placed earlier this summer for over 100 LJDAM (Laser Joint Direct Attack Munition) kits. http://snipurl.com/ophxo

    Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

     World Health Organization: Isra/l-led blockade limits medical supplies in Gaza: Gazans have limited access to proper medical supplies because of an Isra/l-led blockade on the Hamas-controlled region, and equipment now in use is often broken or outdated, the World Health Organization said Thursday. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1104153.html

    DoD to rush deployment of 30,000 lb. bomb:  In what could be seen as a message to Iran and North Korea, the U.S. Department of Defense is looking to speed the development of the largest bomb ever used by the United States, in hopes of having the massive device ready for deployment in July, 2010.
    http://rawstory.com/08/news/2009/08/03/dod-to-rush-deployment-of-30000-lb-bomb/

     

    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

     

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

    Isra-l pulls anti-Semitism card on Venezuela: Tel Aviv has accused the administration Venezuelan President Hugo Chavez of cooperating with Isra-l's enemies and supporting anti-Semitism.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

    THERAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Leader endorses Ahmadinejad presidency
    Tehran Times Political Desk
    TEHRAN - Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei endorsed Mahmoud Ahmadinejad’s presidency at a ceremony held in Tehran on Monday.

    Breaking silence on Gaza War By Linda S. Heard  There is no such thing as a moral war. There is no such thing as a clean war. There will always be individual soldiers who commit atrocities and there will always be civilians who get caught in the cross-fire. And, as the American philosopher and theologian Howard Thurman rightly said, “During times of war hatred becomes quite respectable, even though it has to masquerade often under the guise of patriotism.”

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

    http://azvsas.blogspot.com

             

     Lies, Damned Lies and CST Statistics ** *An excellent article by Harry Feldman that analyses the scare-mongering tactics of the Community Security Trust, the Zionist vigilante squad set up by the Israeli Embassy and the Board of Deputies of B...

          

                 Banning Comparisons between Nazism and Zionism and Isra-l - Criminalising Free    Speech  I first learnt of the proposal to make it a  criminal offence to compare either Jews, Isra-l or Zionism to Nazis or Nazism when reading the   house journal of Britain’s Jewish Establishment. Calling Jews    

              Isra-l Establishes Undercover Group of Paid Internet Propagandists  The Zionist   state has learnt well from the collapse of its former friend,  

             Apartheid South Africa. Lose the propaganda battle and sooner or later you will lose the actual battle.Zionism, as a wholly owned a...

          

             European Court of Human Rights Rules Against Boycott

    *Below is a post from Scottish PSC. It isn't quite correct as the ECHR can't make something legal or illegal but it has persuasive powers. The ruling is also quite specific to France and French law.* ** ...

     

    Feeling the Hate in Tel Aviv - 'Fuck Obama' A remarkable video of middle-class Israeli youth, in the 'liberal' city of Tel Aviv by Max Blumenthall was censored by U-Tube. Free speech has its limits when it comes to Israel and telling it how it is. Best to pretend Isra-l is just another democracy rather than a country where chauvinism and racism are attributes, according to every opinion poll now taken, of the majority of Israeli Jews.

    Below is the Video and its sequel and an article describing his experiences by Max Blumenthall
    .

      

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    05-08-2009 om 10:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-08-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Bookpresentation: Yakov M RABKIN A Century of Jewish Opposition to Zionism

    Professor Yakov M. RABKIN
    Université Laval, Montréal, Canada

    READ THIS GENUINE SCIENTIFIC BOOK ON OUR TOPIC!

    04-08-2009 om 10:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Nieuws en achtergrondinfo 09 08 04
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     


    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN                 
    03/07/09

     

    Click here to read this newsletter online:

     As Obama's Support Erodes, the Right is Resurgent By Danny Schechter
    The banks are deploying regiments of lobbyists and PR firms to defeat proposed new financial rules and an agency to protect consumers. They are escalating the gouging of the public.  
    http://informationclearinghouse.info/article23179.htm

     Police detain Israelis, Americans linked to massive U.S. tax fraud: The suspects are alleged to have masterminded a scheme whereby they fraudulently obtained tax refunds totaling tens of millions of dollars which were then transferred to various bank accounts in Isra-l.http://haaretz.com/hasen/spages/1104881.html

    Laundered US cash may be from Isra-l':  At least some of the millions of dollars allegedly laundered by five of the rabbis arrested last week in the US came from Israeli sources http://snipurl.com/o2d6m

     Rabbi Busts Stun World's Largest Jewish Enclave:  Brooklyn In Awe As FBI Hauls Off 1 Prominent Figure After Another Allegedly Connected To N.J. Corruption Probe
    http://wcbstv.com/local/bid.rig.nj.2.1098658.html

      U.S. Professor: I told FBI about kidney trafficking 7 years ago:  The alleged crimes of the Brooklyn man arrested Thursday for dealing in black-market kidneys were first reported by an anthropologist from the University of California, Berkeley, who learned of the man's suspected involvement through her research.
    http://haaretz.com/hasen/spages/1102799.html

    Rabbi denounces son accused of being fed informant:  Rabbi Israel Dwek, the spiritual leader of the Sephardic Jewish community in the wealthy Monmouth County suburb of Deal, took to his pulpit on Saturday to cite the Talmudic Law of Moser that prohibits a Jew from informing on another Jew to a non-Jew.
    http://snipurl.com/o5w7e

     Rabbis and organ trafficking: Jews don't donate organs much: a "paltry 8 percent" of Israelis hold organ-donor cards, versus 35 percent of people in most Western nations. That leaves a big market for kidneys and other "transplant tourism."
    http://www.theweek.com/article/index/98972/Rabbis_and_organ_trafficking

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Christian Right Crusades for Isra-l: John Hagee, a leading Christian evangelist who heads the Christian United for Isra-l movement, told 4,000 followers in Washington Wednesday night that, "The chief obstacle to peace in the Middle East is not Israelis living on the West Bank but the regime in Tehran." http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132535

    Knesset Speaker: Establishment of Isra-l caused Arabs real trauma: Knesset Speaker Reuven Rivlin (Likud) is calling for a fundamental change in relations between Jews and Arabs in Isra-l, urging the founding of a "true partnership" between the two sectors, based on mutual respect, absolute equality and the addressing of "the special needs and unique character of each of the sides."http://haaretz.com/hasen/spages/1104884.html

     'The War is With the Arabs': Imagine driving through the middle of a predominantly black neighborhood in a US city or town and seeing a enormous sign that says, 'The war is with the Blacks', says Hannah Mermelstein. http://www.middle-east-online.com/english/?id=33407

    Breaking Isra-l's spell:  The British Jewish community must move beyond the idea that being 'loyal' means placing Israeli policy is beyond criticism
    http://snipurl.com/olykj

     Jews plan Isra-l's boycott: The JC has revealed plans developed by Jews For Justice For Palestinians (JFJFP) to cause maximum damage to Isra-l by extending boycotts.
    http://www.thejc.com/articles/jews-plan-israels-boycott Jews for Justice for Palestinians

    http://jfjfp.com

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

     World Health Organization: Isra/l-led blockade limits medical supplies in Gaza: Gazans have limited access to proper medical supplies because of an Isra/l-led blockade on the Hamas-controlled region, and equipment now in use is often broken or outdated, the World Health Organization said Thursday. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1104153.html

    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

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    Isra-l pulls anti-Semitism card on Venezuela: Tel Aviv has accused the administration Venezuelan President Hugo Chavez of cooperating with Isra-l's enemies and supporting anti-Semitism.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     Iran to end petrol import:  Iran will be able to export gasoline in the next one and a half years as refinery upgrades and construction plans will also end costly petrol imports to the country.http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102237§ionid=351020102

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    Leader endorses Ahmadinejad presidency
    Tehran Times Political Desk
    TEHRAN - Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei endorsed Mahmoud Ahmadinejad’s presidency at a ceremony held in Tehran on Monday.

    Swiss push for meeting with Americans detained in Iran Swiss diplomats are trying to meet with three Americans being held in Iran, the Swiss Embassy in Tehran said Monday.

    Breaking silence on Gaza War By Linda S. Heard  There is no such thing as a moral war. There is no such thing as a clean war. There will always be individual soldiers who commit atrocities and there will always be civilians who get caught in the cross-fire. And, as the American philosopher and theologian Howard Thurman rightly said, “During times of war hatred becomes quite respectable, even though it has to masquerade often under the guise of patriotism.”

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

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    http://azvsas.blogspot.com

             

     Lies, Damned Lies and CST Statistics ** *An excellent article by Harry Feldman that analyses the scare-mongering tactics of the Community Security Trust, the Zionist vigilante squad set up by the Israeli Embassy and the Board of Deputies of B...

          

                 Banning Comparisons between Nazism and Zionism and Isra-l - Criminalising Free    Speech  I first learnt of the proposal to make it a  criminal offence to compare either Jews, Isra-l or Zionism to Nazis or Nazism when reading the   house journal of Britain’s Jewish Establishment. Calling Jews    

              Isra-l Establishes Undercover Group of Paid Internet Propagandists  The Zionist   state has learnt well from the collapse of its former friend,  

             Apartheid South Africa. Lose the propaganda battle and sooner or later you will lose the actual battle.Zionism, as a wholly owned a...

          

             European Court of Human Rights Rules Against Boycott

    *Below is a post from Scottish PSC. It isn't quite correct as the ECHR can't make something legal or illegal but it has persuasive powers. The ruling is also quite specific to France and French law.* ** ...

     

    Feeling the Hate in Tel Aviv - 'Fuck Obama' A remarkable video of middle-class Israeli youth, in the 'liberal' city of Tel Aviv by Max Blumenthall was censored by U-Tube. Free speech has its limits when it comes to Israel and telling it how it is. Best to pretend Isra-l is just another democracy rather than a country where chauvinism and racism are attributes, according to every opinion poll now taken, of the majority of Israeli Jews.

    Below is the Video and its sequel and an article describing his experiences by Max Blumenthall
    .

      

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    04-08-2009 om 10:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-08-2009
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    JEWS WHO SPEAK OUT

     

     

     

     

    Extra - Hold the front page!

    July 31st, 2009

    Jewish Chronicle reveals top-secret plans by JfJfP to destroy Isra-l!!! It’s obviously the silly season and the JC is short on news. Having been ignored for months on end JfJfP now makes the front page and a leading article on page 2 by Jeremy Newmark, chief executive of the Jewish Leadership Council as the JC reveals [...]

    Breaking Isra-l’s spell

    July 31st, 2009

    The British Jewish community must move beyond the idea that being 'loyal' means placing Israeli policy is beyond criticism Seth Freedman writes on Comment is Free, in the Guardian 31 July 2009: "I've just spent a month in the heart of the north-west London bubble, running the gauntlet of pro-Israxl zealotry almost every time the Isra-l/Palestine issue reared its head. Accusing dissenters of being self-haters, traitors and of washing Isra-l's dirty linen in public is the bread and butter of the diehard Zionist brigade – and that's just to those Jews daring to speak out against Israeli policies and crimes. [...]

     Jews for Justice for Palestinians Great Britain
    http://jfjfp.com

    03-08-2009 om 12:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-08-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.OPROEP BOYKOTT van ZIONISTISCHE PRODUCTEN (2)
    BOYKOTT ZIONISTISCHE PRODUKTEN! (2)
    We zijn niet alleen,we zijn niet de enigen die oproepen...
     


    Jews for Justice for Palestinians Great Britain
    http://jfjfp.com

    Het zionistisch  orgaan "Jewish Chronicle" heeft hysterisch gereageerd, dat is een goed teken!

    02-08-2009 om 12:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

     

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    31/07/09

     

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     Obama's Empire An Unprecedented Network of Military Bases That is Still Expanding By Catherine Lutz Asked why the US has a vast network of military bases around the world, Pentagon officials give both utilitarian and humanitarian arguments. Utilitarian arguments include the claim that bases provide security for the US by deterring attack from hostile countries and preventing or remedying unrest or military challenges; that bases serve the national economic interests of the US, ensuring access to markets and commodities needed to maintain US standards of living.
    http://informationclearinghouse.info/article23167.htm

     Three Good Reasons To Liquidate Our Empire And Ten Steps to Take to Do So By Chalmers Johnson According to the 2008 official Pentagon inventory of our military bases around the world, our empire consists of 865 facilities in more than 40 countries and overseas U.S. territories. We deploy over 190,000 troops in 46 countries and territories.
    http://informationclearinghouse.info/article23166.htm

     Bombshell: Bin Laden Worked for US Till 9/11 By Lukery Former FBI translator Sibel Edmonds, says that the US maintained 'intimate relations' with Bin Laden, and the Taliban, "all the way until that day of September 11." These 'intimate relations' included using Bin Laden for 'operations' in Central Asia, including Xinjiang, China. These 'operations' involved using al Qaeda and the Taliban in the same manner "as we did during the Afghan and Soviet conflict," that is, fighting 'enemies' via proxies.
    http://informationclearinghouse.info/article23173.htm

     

    Laundered US cash may be from Isra-l':  At least some of the millions of dollars allegedly laundered by five of the rabbis arrested last week in the US came from Israeli sources http://snipurl.com/o2d6m

     Rabbi Busts Stun World's Largest Jewish Enclave:  Brooklyn In Awe As FBI Hauls Off 1 Prominent Figure After Another Allegedly Connected To N.J. Corruption Probe
    http://wcbstv.com/local/bid.rig.nj.2.1098658.html

      U.S. Professor: I told FBI about kidney trafficking 7 years ago:  The alleged crimes of the Brooklyn man arrested Thursday for dealing in black-market kidneys were first reported by an anthropologist from the University of California, Berkeley, who learned of the man's suspected involvement through her research.
    http://haaretz.com/hasen/spages/1102799.html

    Rabbi denounces son accused of being fed informant:  Rabbi Israel Dwek, the spiritual leader of the Sephardic Jewish community in the wealthy Monmouth County suburb of Deal, took to his pulpit on Saturday to cite the Talmudic Law of Moser that prohibits a Jew from informing on another Jew to a non-Jew.
    http://snipurl.com/o5w7e

     Rabbis and organ trafficking: Jews don't donate organs much: a "paltry 8 percent" of Israelis hold organ-donor cards, versus 35 percent of people in most Western nations. That leaves a big market for kidneys and other "transplant tourism."
    http://www.theweek.com/article/index/98972/Rabbis_and_organ_trafficking

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Christian Right Crusades for Isra-l: John Hagee, a leading Christian evangelist who heads the Christian United for Isra-l movement, told 4,000 followers in Washington Wednesday night that, "The chief obstacle to peace in the Middle East is not Israelis living on the West Bank but the regime in Tehran." http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132535

     Tell Isra-l: Cool the Jets! By Pat Buchanan Former U.N. Ambassador John Bolton, who is wired into the cabinet of "Bibi" Netanyahu, warns that if Iran's nuclear program is not aborted by December, Isra-l will strike to obliterate it.  http://informationclearinghouse.info/article23170.htm

    Jews cannot preach humanity and expel migrants:  The slave traffic is proceeding as usual, and the human traffickers continue making a profit per capita.
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1104200.html

    Egypt border patrol kills African migrant crossing into Isra-l: At least seven African migrants have been killed at the border since mid-May, after a six-month lull. At least 28 migrants were killed at the border last year.
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1104372.html

    Isra-l admits white phosphorus use : UN officials have also said that they have evidence that white phosphorus was used in an attack on the UN relief agency's main building in Gaza that left three people injured. http://snipurl.com/oftm6

    Jews plan Isra-l's boycott: Jews for Justice for Palestinians http://jfjfp.com

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

     World Health Organization: Isra/l-led blockade limits medical supplies in Gaza: Gazans have limited access to proper medical supplies because of an Isra/l-led blockade on the Hamas-controlled region, and equipment now in use is often broken or outdated, the World Health Organization said Thursday. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1104153.html

    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

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    Isra-l pulls anti-Semitism card on Venezuela: Tel Aviv has accused the administration Venezuelan President Hugo Chavez of cooperating with Isra-l's enemies and supporting anti-Semitism.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=102110§ionid=351020202

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     

    THERAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Quran should be understood and practiced: Leader
    Tehran Times Political Desk TEHRAN – Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei stated on Saturday that the Holy Quran should be understood, reflected on, and practiced.

    Breaking silence on Gaza War By Linda S. Heard  There is no such thing as a moral war. There is no such thing as a clean war. There will always be individual soldiers who commit atrocities and there will always be civilians who get caught in the cross-fire. And, as the American philosopher and theologian Howard Thurman rightly said, “During times of war hatred becomes quite respectable, even though it has to masquerade often under the guise of patriotism.”

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Facebook has privacy gaps: Canadian watchdog OTTAWA (Reuters) -- The popular social networking site Facebook is not doing enough to protect the personal information it gets from subscribers, and it gives users confusing and incomplete information about privacy matters, Canada's privacy commissioner said on Thursday.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

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    http://azvsas.blogspot.com

             

     Lies, Damned Lies and CST Statistics ** *An excellent article by Harry Feldman that analyses the scare-mongering tactics of the Community Security Trust, the Zionist vigilante squad set up by the Israeli Embassy and the Board of Deputies of B...

          

                   Banning Comparisons between Nazism and Zionism and Isra-l - Criminalising Free    Speech  I first learnt of the proposal to make it a  criminal offence to compare either Jews, Isra-l or Zionism to Nazis or Nazism when reading the   house journal of Britain’s Jewish Establishment. Calling Jews    

              Isra-l Establishes Undercover Group of Paid Internet Propagandists  The Zionist   state has learnt well from the collapse of its former friend,  

             Apartheid South Africa. Lose the propaganda battle and sooner or later you will lose the actual battle.Zionism, as a wholly owned a...

          

             European Court of Human Rights Rules Against Boycott

    *Below is a post from Scottish PSC. It isn't quite correct as the ECHR can't make something legal or illegal but it has persuasive powers. The ruling is also quite specific to France and French law.* ** ...

     

    Feeling the Hate in Tel Aviv - 'Fuck Obama' A remarkable video of middle-class Israeli youth, in the 'liberal' city of Tel Aviv by Max Blumenthall was censored by U-Tube. Free speech has its limits when it comes to Israel and telling it how it is. Best to pretend Isra-l is just another democracy rather than a country where chauvinism and racism are attributes, according to every opinion poll now taken, of the majority of Israeli Jews.

    Below is the Video and its sequel and an article describing his experiences by Max Blumenthall
    .

     

    Paris bookstore attacked, books destroyed by Zionist fanatics of the "Jewish Defence League"  The true face of Zionist 'democracy' was demonstrated last Friday in Paris, when the fascist thugs of the Jewish Defence League attacked a

         Housing Minister: Spread of Arab population must be stopped In any other country     it would be the cause for large headlines and demands for his sacking and prosecution. Imagine a British Housing Minister saying openly that the spread of Muslims or Blacks into ar...

            Cynthia McKinney: Letter from an Israeli Jail.  As Isra-l's open piracy, the kidnapping of 21 peace lovers on the Spirit of Humanity, is condoned by world leaders whose tongues have all been silent, Cynthia McKinney, a former Congresswoman who the Zioni...

      

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    02-08-2009 om 10:36 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-07-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.OPROEP BOYKOTT van ZIONISTISCHE PRODUCTEN (1)

    Koop geen zionistische producten. Maak je niet medeplichtig aan de zionistische roof van Palestina!
    Solidariteit met de antizionistische Joden en de Mosliminwoners van het Heilig Land: Koop geen zionistische fruit, groenten en bloemen.


    Deze merken kopen is zich medeplichtig maken aan economische collaboratie met het Zionisme, men moet ze, ook al betreft het goede en zeer goede producten, boykotten:





    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen! Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!
    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen
    Leider gute bis sehr gute Erzeugnisse haben diese Firmen, jedoch es ist eine Ehrensache sie zu boykottieren!

    31-07-2009 om 19:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Nieuws en achtergrondinfo 09 07 31
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN                 
    30/07/09

     

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     Obama's Empire An Unprecedented Network of Military Bases That is Still Expanding By Catherine Lutz Asked why the US has a vast network of military bases around the world, Pentagon officials give both utilitarian and humanitarian arguments. Utilitarian arguments include the claim that bases provide security for the US by deterring attack from hostile countries and preventing or remedying unrest or military challenges; that bases serve the national economic interests of the US, ensuring access to markets and commodities needed to maintain US standards of living.  http://informationclearinghouse.info/article23167.htm

     Three Good Reasons To Liquidate Our Empire And Ten Steps to Take to Do So By Chalmers Johnson According to the 2008 official Pentagon inventory of our military bases around the world, our empire consists of 865 facilities in more than 40 countries and overseas U.S. territories. We deploy over 190,000 troops in 46 countries and territories.
    http://informationclearinghouse.info/article23166.htm

     How You Finance Goldman Sachs' Profits By Nomi Prins This is perhaps the most important thing I learned over my years working on Wall Street, including as a managing director at Goldman Sachs: Numbers lie. In a normal time, the fact that the numbers generated by the nation's biggest banks can't be trusted might not matter very much to the rest of us. But since the record bank profits we're now hearing about are essentially created by massive federal funding, perhaps it behooves us to dig beneath their data.
    http://informationclearinghouse.info/article23168.htm

    Laundered US cash may be from Isra-l':  At least some of the millions of dollars allegedly laundered by five of the rabbis arrested last week in the US came from Israeli sources http://snipurl.com/o2d6m

     Rabbi Busts Stun World's Largest Jewish Enclave:  Brooklyn In Awe As FBI Hauls Off 1 Prominent Figure After Another Allegedly Connected To N.J. Corruption Probe
    http://wcbstv.com/local/bid.rig.nj.2.1098658.html

      U.S. Professor: I told FBI about kidney trafficking 7 years ago:  The alleged crimes of the Brooklyn man arrested Thursday for dealing in black-market kidneys were first reported by an anthropologist from the University of California, Berkeley, who learned of the man's suspected involvement through her research.
    http://haaretz.com/hasen/spages/1102799.html

    Rabbi denounces son accused of being fed informant:  Rabbi Israel Dwek, the spiritual leader of the Sephardic Jewish community in the wealthy Monmouth County suburb of Deal, took to his pulpit on Saturday to cite the Talmudic Law of Moser that prohibits a Jew from informing on another Jew to a non-Jew.
    http://snipurl.com/o5w7e

     Rabbis and organ trafficking: Jews don't donate organs much: a "paltry 8 percent" of Israelis hold organ-donor cards, versus 35 percent of people in most Western nations. That leaves a big market for kidneys and other "transplant tourism."
    http://www.theweek.com/article/index/98972/Rabbis_and_organ_trafficking

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Christian Right Crusades for Isra-l: John Hagee, a leading Christian evangelist who heads the Christian United for Isra-l movement, told 4,000 followers in Washington Wednesday night that, "The chief obstacle to peace in the Middle East is not Israelis living on the West Bank but the regime in Tehran." http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132535

     Iran welcomes Iraqi raid on "exile" camp: The United States has listed the PMOI as a terrorist group. Iran regards PMOI as a terrorist group after implicating it in the assassinations of several high-ranking Iranian officials, including the president and prime minister in 1980. http://snipurl.com/obork

    Iraq to Close Iranian Exiles' Camp : Estimates of the number of U.S. citizens in Camp Ashraf range from 25 to 75, according to U.S. officials. Many would likely be ineligible to return to the U.S. since they have received training in explosives and insurgency tactics, these officials said. http://online.wsj.com/article/SB124890356246591441.html

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

     Israeli troops open fire on Palestinian homes in Khan Younes:  Israeli armory vehicles, stationed at the borders between Gaza Strip and Isra-l, opened fire randomly at Palestinian farmers and their houses in the district of Farheen.
    http://snipurl.com/obov5

     World Health Organization: Isra/l-led blockade limits medical supplies in Gaza: Gazans have limited access to proper medical supplies because of an Isra/l-led blockade on the Hamas-controlled region, and equipment now in use is often broken or outdated, the World Health Organization said Thursday. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1104153.html

    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

     

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

     Iran 'to release 140 post-vote detainees': Jalali said only 150 of those arrested remain in custody and that they would be subjected to court action, as they have serious charges such as the possession of firearms and damaging public property.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101829§ionid=351020101

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     

    THERAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Quran should be understood and practiced: Leader
    Tehran Times Political Desk TEHRAN – Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei stated on Saturday that the Holy Quran should be understood, reflected on, and practiced.

    Breaking silence on Gaza War By Linda S. Heard  There is no such thing as a moral war. There is no such thing as a clean war. There will always be individual soldiers who commit atrocities and there will always be civilians who get caught in the cross-fire. And, as the American philosopher and theologian Howard Thurman rightly said, “During times of war hatred becomes quite respectable, even though it has to masquerade often under the guise of patriotism.”

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Facebook has privacy gaps: Canadian watchdog OTTAWA (Reuters) -- The popular social networking site Facebook is not doing enough to protect the personal information it gets from subscribers, and it gives users confusing and incomplete information about privacy matters, Canada's privacy commissioner said on Thursday.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

    http://azvsas.blogspot.com

             

     Lies, Damned Lies and CST Statistics ** *An excellent article by Harry Feldman that analyses the scare-mongering tactics of the Community Security Trust, the Zionist vigilante squad set up by the Israeli Embassy and the Board of Deputies of B...

          

                   Banning Comparisons between Nazism and Zionism and Isra-l - Criminalising Free    Speech  I first learnt of the proposal to make it a  criminal offence to compare either Jews, Isra-l or Zionism to Nazis or Nazism when reading the   house journal of Britain’s Jewish Establishment. Calling Jews    

              Isra-l Establishes Undercover Group of Paid Internet Propagandists  The Zionist   state has learnt well from the collapse of its former friend,  

             Apartheid South Africa. Lose the propaganda battle and sooner or later you will lose the actual battle.Zionism, as a wholly owned a...

          

             European Court of Human Rights Rules Against Boycott

    *Below is a post from Scottish PSC. It isn't quite correct as the ECHR can't make something legal or illegal but it has persuasive powers. The ruling is also quite specific to France and French law.* ** ...

     

    Feeling the Hate in Tel Aviv - 'Fuck Obama' A remarkable video of middle-class Israeli youth, in the 'liberal' city of Tel Aviv by Max Blumenthall was censored by U-Tube. Free speech has its limits when it comes to Israel and telling it how it is. Best to pretend Isra-l is just another democracy rather than a country where chauvinism and racism are attributes, according to every opinion poll now taken, of the majority of Israeli Jews.

    Below is the Video and its sequel and an article describing his experiences by Max Blumenthall
    .

     

    Paris bookstore attacked, books destroyed by Zionist fanatics of the "Jewish Defence League"  The true face of Zionist 'democracy' was demonstrated last Friday in Paris, when the fascist thugs of the Jewish Defence League attacked a

         Housing Minister: Spread of Arab population must be stopped In any other country     it would be the cause for large headlines and demands for his sacking and prosecution. Imagine a British Housing Minister saying openly that the spread of Muslims or Blacks into ar...

            Cynthia McKinney: Letter from an Israeli Jail.  As Isra-l's open piracy, the kidnapping of 21 peace lovers on the Spirit of Humanity, is condoned by world leaders whose tongues have all been silent, Cynthia McKinney, a former Congresswoman who the Zioni...

      

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    31-07-2009 om 11:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-07-2009
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

    BOYKOTT ZIONIST PRODUCTS!
     

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN                 
    28/07/09

     

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    Laundered US cash may be from Isra-l':  At least some of the millions of dollars allegedly laundered by five of the rabbis arrested last week in the US came from Israeli sources http://snipurl.com/o2d6m

     Rabbi Busts Stun World's Largest Jewish Enclave:  Brooklyn In Awe As FBI Hauls Off 1 Prominent Figure After Another Allegedly Connected To N.J. Corruption Probe
    http://wcbstv.com/local/bid.rig.nj.2.1098658.html

      U.S. Professor: I told FBI about kidney trafficking 7 years ago:  The alleged crimes of the Brooklyn man arrested Thursday for dealing in black-market kidneys were first reported by an anthropologist from the University of California, Berkeley, who learned of the man's suspected involvement through her research.
    http://haaretz.com/hasen/spages/1102799.html

    Rabbi denounces son accused of being fed informant:  Rabbi Israel Dwek, the spiritual leader of the Sephardic Jewish community in the wealthy Monmouth County suburb of Deal, took to his pulpit on Saturday to cite the Talmudic Law of Moser that prohibits a Jew from informing on another Jew to a non-Jew.
    http://snipurl.com/o5w7e

     Rabbis and organ trafficking: Jews don't donate organs much: a "paltry 8 percent" of Israelis hold organ-donor cards, versus 35 percent of people in most Western nations. That leaves a big market for kidneys and other "transplant tourism."
    http://www.theweek.com/article/index/98972/Rabbis_and_organ_trafficking

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Christian Right Crusades for Isra-l: John Hagee, a leading Christian evangelist who heads the Christian United for Isra-l movement, told 4,000 followers in Washington Wednesday night that, "The chief obstacle to peace in the Middle East is not Israelis living on the West Bank but the regime in Tehran." http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132535

      The CIA, licensed to kill: The agency has been involved in planning assassinations since at least 1954.
    http://www.latimes.com/news/opinion/commentary/la-oe-wise22-2009jul22,0,2126028.story

    The West Widens the Fatah-Hamas Split By Seumas Milne Palestinian unity is essential for any peace deal - but the US, Britain and the EU are playing a central role in preventing it.  http://informationclearinghouse.info/article23152.htm

     Can An 'Arab Soul' Yearn For Israel's Anthem? By Jonathan Cook in Nazareth Arab pupils expected to learn Zionist song .
    http://informationclearinghouse.info/article23151.htm

    Israeli hires Internet soldiers:

    Israeli students and demobilized soldiers get paid to pretend they are just regular folks and leave pro-Israel comments on Twitter, Facebook, YouTube and other sites. http://rinf.com/alt-news/contributions/israeli-hires-internet-soldiers/6148/

     

    Web Warfare Team Unveiled By Jonathan Cook Isra-l's Foreign Ministry is reported to be establishing a special undercover team of paid workers whose job it will be to surf the internet 24 hours a day spreading positive news about Isra-l.
    http://informationclearinghouse.info/article23111.htm

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    Iran will strike Isra-l nuclear sites if attacked:  Iran has the capability to strik Isra-l's nuclear sites firmly and will do so if it comes under attack, the head of the elite Revolutionary Guards Corps said on Saturday. http://snipurl.com/o2cz4

    Russia and Iran Join Hands By Kaveh L Afrasiabi Compared with the hypothetical US-Iran engagement, relations between Russia and Iran are progressing toward a honeymoon born of geostrategic considerations. The joint maneuver in the Caspian may prove a starting point for more comprehensive military collaboration between the Russian and Iran.
    http://informationclearinghouse.info/article23146.htm

     

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

     

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

     Iran 'to release 140 post-vote detainees': Jalali said only 150 of those arrested remain in custody and that they would be subjected to court action, as they have serious charges such as the possession of firearms and damaging public property.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101829§ionid=351020101

     In anti-US rally, Israelis term Obama 'racist':  Nearly 1,500 people held a demonstration at a Jerusalem (al-Quds) square on Monday evening to protest the policy adopted by the Obama administration in dealing with Isra-l, the Israeli Channel 7 reported Tuesday.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101826§ionid=351020202

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     

    THERAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Quran should be understood and practiced: Leader
    Tehran Times Political Desk TEHRAN – Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei stated on Saturday that the Holy Quran should be understood, reflected on, and practiced.

    Breaking silence on Gaza War By Linda S. Heard  There is no such thing as a moral war. There is no such thing as a clean war. There will always be individual soldiers who commit atrocities and there will always be civilians who get caught in the cross-fire. And, as the American philosopher and theologian Howard Thurman rightly said, “During times of war hatred becomes quite respectable, even though it has to masquerade often under the guise of patriotism.”

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Facebook has privacy gaps: Canadian watchdog OTTAWA (Reuters) -- The popular social networking site Facebook is not doing enough to protect the personal information it gets from subscribers, and it gives users confusing and incomplete information about privacy matters, Canada's privacy commissioner said on Thursday.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

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    http://azvsas.blogspot.com

             

           Banning Comparisons between Nazism and Zionism and Isra-l - Criminalising Free    Speech  I first learnt of the proposal to make it a  criminal offence to compare either Jews, Isra-l or Zionism to Nazis or Nazism when reading the   house journal of Britain’s Jewish Establishment. Calling Jews    

              Isra-l Establishes Undercover Group of Paid Internet Propagandists  The Zionist   state has learnt well from the collapse of its former friend,  

             Apartheid South Africa. Lose the propaganda battle and sooner or later you will lose the actual battle.Zionism, as a wholly owned a...

          

             European Court of Human Rights Rules Against Boycott

    *Below is a post from Scottish PSC. It isn't quite correct as the ECHR can't make something legal or illegal but it has persuasive powers. The ruling is also quite specific to France and French law.* ** ...

     

    Feeling the Hate in Tel Aviv - 'Fuck Obama' A remarkable video of middle-class Israeli youth, in the 'liberal' city of Tel Aviv by Max Blumenthall was censored by U-Tube. Free speech has its limits when it comes to Israel and telling it how it is. Best to pretend Isra-l is just another democracy rather than a country where chauvinism and racism are attributes, according to every opinion poll now taken, of the majority of Israeli Jews.

    Below is the Video and its sequel and an article describing his experiences by Max Blumenthall
    .

     

    Paris bookstore attacked, books destroyed by Zionist fanatics of the "Jewish Defence League"  The true face of Zionist 'democracy' was demonstrated last Friday in Paris, when the fascist thugs of the Jewish Defence League attacked a

         Housing Minister: Spread of Arab population must be stopped In any other country     it would be the cause for large headlines and demands for his sacking and prosecution. Imagine a British Housing Minister saying openly that the spread of Muslims or Blacks into ar...

            Cynthia McKinney: Letter from an Israeli Jail.  As Isra-l's open piracy, the kidnapping of 21 peace lovers on the Spirit of Humanity, is condoned by world leaders whose tongues have all been silent, Cynthia McKinney, a former Congresswoman who the Zioni...

      

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    29-07-2009 om 10:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-07-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Nieuws en achtergrondinfo 09 07 28
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

     

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    26/07/09

     

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    Laundered US cash may be from Isra-l':  At least some of the millions of dollars allegedly laundered by five of the rabbis arrested last week in the US came from Israeli sources http://snipurl.com/o2d6m

     Rabbi Busts Stun World's Largest Jewish Enclave:  Brooklyn In Awe As FBI Hauls Off 1 Prominent Figure After Another Allegedly Connected To N.J. Corruption Probe
    http://wcbstv.com/local/bid.rig.nj.2.1098658.html

      U.S. Professor: I told FBI about kidney trafficking 7 years ago:  The alleged crimes of the Brooklyn man arrested Thursday for dealing in black-market kidneys were first reported by an anthropologist from the University of California, Berkeley, who learned of the man's suspected involvement through her research.
    http://haaretz.com/hasen/spages/1102799.html

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Christian Right Crusades for Isra-l: John Hagee, a leading Christian evangelist who heads the Christian United for Isra-l movement, told 4,000 followers in Washington Wednesday night that, "The chief obstacle to peace in the Middle East is not Israelis living on the West Bank but the regime in Tehran." http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132535

      The CIA, licensed to kill: The agency has been involved in planning assassinations since at least 1954.
    http://www.latimes.com/news/opinion/commentary/la-oe-wise22-2009jul22,0,2126028.story

     

    Israeli hires Internet soldiers:

    Israeli students and demobilized soldiers get paid to pretend they are just regular folks and leave pro-Israel comments on Twitter, Facebook, YouTube and other sites. http://rinf.com/alt-news/contributions/israeli-hires-internet-soldiers/6148/

     

    Web Warfare Team Unveiled By Jonathan Cook Isra-l's Foreign Ministry is reported to be establishing a special undercover team of paid workers whose job it will be to surf the internet 24 hours a day spreading positive news about Isra-l.
    http://informationclearinghouse.info/article23111.htm

     

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    Iran will strike Isra-l nuclear sites if attacked:  Iran has the capability to strik Isra-l's nuclear sites firmly and will do so if it comes under attack, the head of the elite Revolutionary Guards Corps said on Saturday.
    http://snipurl.com/o2cz4

     

     

    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

     

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     

    THERAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Quran should be understood and practiced: Leader
    Tehran Times Political Desk TEHRAN – Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei stated on Saturday that the Holy Quran should be understood, reflected on, and practiced.

    Breaking silence on Gaza War By Linda S. Heard  There is no such thing as a moral war. There is no such thing as a clean war. There will always be individual soldiers who commit atrocities and there will always be civilians who get caught in the cross-fire. And, as the American philosopher and theologian Howard Thurman rightly said, “During times of war hatred becomes quite respectable, even though it has to masquerade often under the guise of patriotism.”

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Facebook has privacy gaps: Canadian watchdog OTTAWA (Reuters) -- The popular social networking site Facebook is not doing enough to protect the personal information it gets from subscribers, and it gives users confusing and incomplete information about privacy matters, Canada's privacy commissioner said on Thursday.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

    http://azvsas.blogspot.com

             

         Isra-l Establishes Undercover Group of Paid Internet Propagandists  The Zionist   state has learnt well from the collapse of its former friend,  

             Apartheid South Africa. Lose the propaganda battle and sooner or later you will lose the actual battle.Zionism, as a wholly owned a...

          

             European Court of Human Rights Rules Against Boycott

    *Below is a post from Scottish PSC. It isn't quite correct as the ECHR can't make something legal or illegal but it has persuasive powers. The ruling is also quite specific to France and French law.* ** ...

     

    Feeling the Hate in Tel Aviv - 'Fuck Obama' A remarkable video of middle-class Israeli youth, in the 'liberal' city of Tel Aviv by Max Blumenthall was censored by U-Tube. Free speech has its limits when it comes to Israel and telling it how it is. Best to pretend Isra-l is just another democracy rather than a country where chauvinism and racism are attributes, according to every opinion poll now taken, of the majority of Israeli Jews.

    Below is the Video and its sequel and an article describing his experiences by Max Blumenthall
    .

     

    Paris bookstore attacked, books destroyed by Zionist fanatics of the "Jewish Defence League"  The true face of Zionist 'democracy' was demonstrated last Friday in Paris, when the fascist thugs of the Jewish Defence League attacked a

         Housing Minister: Spread of Arab population must be stopped In any other country     it would be the cause for large headlines and demands for his sacking and prosecution. Imagine a British Housing Minister saying openly that the spread of Muslims or Blacks into ar...

            Cynthia McKinney: Letter from an Israeli Jail.  As Isra-l's open piracy, the kidnapping of 21 peace lovers on the Spirit of Humanity, is condoned by world leaders whose tongues have all been silent, Cynthia McKinney, a former Congresswoman who the Zioni...

      

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    28-07-2009 om 11:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-07-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.HUMAN RIGHT NEWS LETTER Mazin Qumsiyeh, PhD

    HUMAN RIGHTS NEWSLETTER

     

    Although the wind

    blows terribly here,

    the moonlight also leaks

    between the roof planks

    of this ruined house.

     -Izumi Shibiku

     

    And the wind blows terribly in this land of apartheid.  But the moonlight is getting brighter as more and more of the lies upon which the racism that nourished this injustice become exposed one after another.  The Israeli ministry of transportation tries to erase more of the native names in favour of the made-up names. And the Israeli Education mi8nister wants even Arab children not to hear in their schools about the Nakba (the catastrophe of our ethnic cleansing).  But people's memories and collective will (aided now by the internet and a strong oral tradition) are far stronger than military might and distortions.  Thankfully more Palestinians (more humans in general) are speaking out.  A good way to reach our brothers and sisters who happen to be Jewish is to tell them of a history hidden from them in the smokescreen of Zionist propaganda.  A good example of this is Nazi-Zionist collaborations and incidents when the Zionist movement put its political interests ahead of interests of Jewish victims.  This history is little known (or at least not as well known as the history of Mufti Husseini's dalliance with Hitler that the racist & corrupt Avigdor Lieberman wants to Israeli embassies to resurrect today).

     

    I urge you to read Lenni Brenner's book "51 Documents: History of Nazi-Zionist Collaboration".  Here is an example of a message to Nazi Germany in 1941 asking for alliance by a group led by a future Prime Minister of Israel and leadership of Likud: http://www.palestineremembered.com/Acre/Palestine-Remembered/Story799.html

     

    The Zionist Federation of Germany wrote in a letter to the new Nazi regime: "Zionism believes that a rebirth of national life, such as is occurring in German life through adhesion to Christian and national values, must also take place in the Jewish national group" (June 21, 1933 memo from The Zionist Federation of Germany, reprinted in Brenner, 51 Documents, p. 43).  The Zionists also cooperated with the Nazis in the mid-thirties to facilitate Jewish immigration to Palestine while blocking other routes of escape.  The details of one agreement were researched by Edwin Black (Edwin Black, The Transfer Agreement: the Untold Story of the Secret Pact Between the Third Reich & Jewish Palestine, New York: Macmillan Publishing Co., London: Collier Macmillan Publishers, 1984).  Even Yad Vashem (built on land overseeing the destroyed and ethnically cleansed |Palestinian village of Deir Yassin) acknowledges this agreement:

     

    “Nazi Germany and the Jewish Agency concluded the "Ha'avara" (transfer) negotiations, allowing Jews immigrating to Palestine to deposit part of their assets in Germany and receive Palestine pounds upon arrival in Palestine. After three months of talks, the Zionist Federation of Germany, the Anglo-Palestine Bank, and the German economic authorities signed the agreement, which permitted the transfer of Jews’ capital from Germany to Palestine by immigrants or investors in the form of goods. The German authorities thereby partially removed a barrier that had greatly impeded the efforts of German Jews to emigrate to Palestine and, at the same time, increased the production and export of German goods. For the Zionists, the agreement facilitated immigration to Palestine by allowing Jewish emigres to salvage some of the value of their property as they left, and to meet one of the criteria for obtaining a certificate of immigration from the British authorities. For a time, the Ha'avara Agreement helped the Nazis in undermining the anti-Nazi boycott.”

     

    After commencement of attacks on Jews (especially socialist and communist) under German control, the British, in the hope of easing the pressure for increased immigration into Palestine, proposed that thousands of Jewish children be admitted directly into Britain.   Ben-Gurion, the recognized leader of labor Zionism at the time, was adamently opposed to the plan, telling a meeting of Labour Zionist leaders on 7 Dec. 1938:

    "If I knew that it would be possible to save all the children in Germany by bringing them over to England, and only half of them by transporting them to Eretz Yisrael, then I would opt for the second alternative. For we must weigh not only the life of these children, but also the history of the People of Isra-l" (Lenni Brenner, The Iron Wall: Zionist Revisionism from Jabotinsky to Shamir (Zed Books, 1984). cites as reference no. 23: Yoav Gelber, ' Zionist Policy and the Fate of European Jewry (1939-42)' Yad Vashem Studies, vol. XII, p. 199.)

     

    See also “FDR, Ruth Gruber and me: Zionists stymie WWII rescue plan,” by Ronald Bleier October 2006 http://desip.igc.org/FDRGruberAndMe.html

     

    And also these relevant articles

    http://www.fantompowa.net/Flame/kasztner_intro.htm

    http://www.counterpunch.org/brenner05252005.html

     

    I go over these and other issues of Zionism in Chapter 6 of my book which is now online here http://www.qumsiyeh.org/chapter6/

     

    England occupied Palestine illegally at the time, had issued the infamous Balfour declaration, and had armed and supported Zionist militias. The Mufti did meet with HItler who made vague promises to allow self determination to people in the Arab world should he win the war (and asked the Mufti to make propaganda statements in support of Hitler to European Muslims).  But ultimately which had more of an impact on the course of the war: that Mufti liason or the Zionist deals to block Jewish immigration to any other country and cut deals with Hitler to leave only one exit to Palestine (to later participate in the ethnic cleansing of the native Palestinians)?  I think that is a question worth pondering especially by Jews. 

     

    Israeli racists share their views: http://www.alternet.org/world/141310/video:_young_cosmopolitan_israelis_share_their_shocking_racist_views/

    Interesting article: Fascism Needs an Enemy by Ran HaCohen, July 20, 2009 http://original.antiwar.com/hacohen/2009/07/19/fascism-needs-an-enemy/

     

    Report of the Special Rapporteur on Human Rights in the Occupied Palestinian Territories

    http://www.reliefweb.int/rw/RWFiles2009.nsf/FilesByRWDocUnidFilename/SNAA-7QF9WC-full_report.pdf/$File/full_report.pdf  

     

    ACTION: PACBI Guidelines for Applying the International Cultural Boycott of Isra-l http://www.pacbi.org/etemplate.php?id=1045

     

    Mazin Qumsiyeh, PhD

    A bedouin in cyberspace, a villager at home

    http://qumsiyeh.org

    27-07-2009 om 10:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-07-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Nieuws en achtergrondinfo 09 07 23
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN                 
    25/07/09

     

    Click here to read this newsletter online:

    Meet the rabbi's son at the center of the corruption case that's shaking New York: The rabbi's son found his true calling as an FBI informant, where he is now achieving stardom after helping bring indictments against 44 defendants, including a number of prominent rabbis, four ex-mayors and a former senator, in one of the largest money-laundering and corruption investigations seen in the U.S. in years. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1102683.html

    'Culture of Corruption': Video: Public officials, rabbis arrested in New Jersey-New York corruption probe http://www.youtube.com/watch?v=hcy789ykYI4

    Comments On... Rabbis, Politicians Snared in FBI Sting:A two-year federal probe into a money laundering operation taking place between the New York area and Isra-l ballooned into one of the biggest bribery and corruption sweeps in New Jersey history http://snipurl.com/nw306

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946


    Christian Right Crusades for Isra-l: John Hagee, a leading Christian evangelist who heads the Christian United for Isra-l movement, told 4,000 followers in Washington Wednesday night that, "The chief obstacle to peace in the Middle East is not Israelis living on the West Bank but the regime in Tehran."
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132535

     Obama and Palestine: What would Obama do if it were apartheid-era South Africa instead of Isra-l, and the black township of Soweto shattered and suffering in Gaza's place? Asks Alan Sabrosky.
    http://www.middle-east-online.com/english/opinion/?id=33276

     

    Israeli hires Internet soldiers:

    Israeli students and demobilized soldiers get paid to pretend they are just regular folks and leave pro-Israel comments on Twitter, Facebook, YouTube and other sites. http://rinf.com/alt-news/contributions/israeli-hires-internet-soldiers/6148/

     

    Web Warfare Team Unveiled By Jonathan Cook Isra-l's Foreign Ministry is reported to be establishing a special undercover team of paid workers whose job it will be to surf the internet 24 hours a day spreading positive news about Isra-l.
    http://informationclearinghouse.info/article23111.htm

     $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    "Operation in Afghanistan is Rooted in Isra-l" Video The real reason why the U.S. continues its presence in Afghanistan is Iran the country which is an annoyance for Isra-l, said Karen Kwiatkowski, a writer and former U.S. Air Force officer.
    http://informationclearinghouse.info/article23128.htm

     

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

     

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    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     

    THERAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Quran should be understood and practiced: Leader
    Tehran Times Political Desk TEHRAN – Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei stated on Saturday that the Holy Quran should be understood, reflected on, and practiced.

    Breaking silence on Gaza War By Linda S. Heard  There is no such thing as a moral war. There is no such thing as a clean war. There will always be individual soldiers who commit atrocities and there will always be civilians who get caught in the cross-fire. And, as the American philosopher and theologian Howard Thurman rightly said, “During times of war hatred becomes quite respectable, even though it has to masquerade often under the guise of patriotism.”

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Facebook has privacy gaps: Canadian watchdog OTTAWA (Reuters) -- The popular social networking site Facebook is not doing enough to protect the personal information it gets from subscribers, and it gives users confusing and incomplete information about privacy matters, Canada's privacy commissioner said on Thursday.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

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         Isra-l Establishes Undercover Group of Paid Internet Propagandists  The Zionist   state has learnt well from the collapse of its former friend,  

             Apartheid South Africa. Lose the propaganda battle and sooner or later you will lose the actual battle.Zionism, as a wholly owned a...

          

             European Court of Human Rights Rules Against Boycott

    *Below is a post from Scottish PSC. It isn't quite correct as the ECHR can't make something legal or illegal but it has persuasive powers. The ruling is also quite specific to France and French law.* ** ...

     

    Feeling the Hate in Tel Aviv - 'Fuck Obama' A remarkable video of middle-class Israeli youth, in the 'liberal' city of Tel Aviv by Max Blumenthall was censored by U-Tube. Free speech has its limits when it comes to Israel and telling it how it is. Best to pretend Isra-l is just another democracy rather than a country where chauvinism and racism are attributes, according to every opinion poll now taken, of the majority of Israeli Jews.

    Below is the Video and its sequel and an article describing his experiences by Max Blumenthall
    .

     

    Paris bookstore attacked, books destroyed by Zionist fanatics of the "Jewish Defence League"  The true face of Zionist 'democracy' was demonstrated last Friday in Paris, when the fascist thugs of the Jewish Defence League attacked a

         Housing Minister: Spread of Arab population must be stopped In any other country     it would be the cause for large headlines and demands for his sacking and prosecution. Imagine a British Housing Minister saying openly that the spread of Muslims or Blacks into ar...

            Cynthia McKinney: Letter from an Israeli Jail.  As Isra-l's open piracy, the kidnapping of 21 peace lovers on the Spirit of Humanity, is condoned by world leaders whose tongues have all been silent, Cynthia McKinney, a former Congresswoman who the Zioni...

      

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
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    26-07-2009 om 10:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-07-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.PROTOCOL OF HATE 2009
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    Protocol of Hate 2009


    A loony vile booklet claiming the Vatican was in league with Hezbollah and training it to use Nazi methods to wipe out Jews has been distributed for months by Israeli army officers to some Israeli troops.
    It's all in an article in the Israeli paper Ha'aretz. The booklet was endorsed by the Shmuel Eliyahu the Chief Rabbi of Safed, Isra-l (a son of the Ashkenazi Chief Rabbi of Israel)

    A hundred years ago the secret police of the Czar of Russia fabricated a booklet called the "Protocols of the Elders of Zion" showing a so-called plot of Jewish "elders" to conquer the world. It's been a stable of anti-Semitic ravings ever since. This booklet is concoted of the same slime.

    Ha'aretz says the booklet was published by the Union of Orthodox Jewish Congregations of America. The OU trademark, the "U" is used to certify some 400,000 products as kosher (fit for Jews to eat). The OU is a major organization. Stephen Savitsky, president of the Orthodox Union, was among a small group of American Jewish leaders who
    met with President Barack Obama on July 13.

    The OU
    The OU issued a statement disavowing the booklet saying, "Upon investigation, it has been ascertained that this endorsement was made by staff at the OU’s Isra-l branch office, and was never submitted to, nor approved by, senior Orthodox Union management."

    In March of 2008 Rabbi Shmuel Eliyahu called for "hanging the children of the terrorist who carried out the attack in the Mercaz Harav yeshiva from a tree."

    This steady stream of religious hatred coming from people like Eliyahu is a major source of the madness that caused the atrocities during the Gaza Massacre.

    Reread the Ha'aretz article. The army says it has stopped the distribution of the booklet. Nowhere does it say it will launch a program to try to undo the damage done by the disgusting slander.

     

    http://www.thestruggle.org

    24-07-2009 om 10:07 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-07-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Nieuws en achtergrondinfo 09 07 23
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

     

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    News you won't find on CNN                 
    22/07/09

     

    Click here to read this newsletter online:

    Obama, More Polished Than the Last Puppet By Cindy Sheehan Okay, so the United States of America has had a new puppet regime for six months now. I was never so much into giving Obama a "chance" and I think it's way past time to call Obama and his supporters out, like we called Bush and his supporters out. Our Presidents are merely puppets for the Robber Class and Obama is no exception.  http://informationclearinghouse.info/article23121.htm

    Wall Street's Love Affair with Ben Bernanke By Mike Whitney The only Bernanke policy that's worked so far has been flooding the market with money, which has has sent equities into orbit while the real economy continues to twist in the wind. http://informationclearinghouse.info/article23124.htm

    The Hidden History of 9-11 This is a must listen interview with Paul Zarembka How much insider trading occurred in the days leading up to 9/11? How compromised is the evidence against alleged hijackers because of serious authentication problems with a key Dulles Airport videotape? To what extent does the testimony of more than five hundred firefighters differ from official reports of what happened at the World Trade Center buildings that day? How inseparably connected are Western covert operations to al-Qaeda?
    http://informationclearinghouse.info/article23122.htm

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Knesset Speaker: PA State, Nothing More than Autonomy:  "There is an understanding in Isra-l that the state being offered to the Palestinians will not be a country like other countries, such as Italy or Isra-l," said Rivlin according to a Nana news service report. "In fact, we do not intend to grant them more than self-autonomy."
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132505

     US wants Palestinians to abandon right of return:  Senior Hamas and Fatah officials stated their objections on Sunday to what they said were US suggestions that Palestinians accept a land swap with Isra-l and give up the right of return.
    http://maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=213367

    Netanyahu: Isra-l won't dismantle West Bank fence:  "The separation fence will remain in place and will not be dismantled," Netanyahu told Knesset members.
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1102097.html

    Rewriting history: Isra-l cuts 1948 'catastrophe' from Arabic texts:  The Israeli government will remove references to what Palestinians call the "catastrophe" of Israel's creation from textbooks for Arab schoolchildren, the education minister said Wednesday.
    http://www.mercurynews.com/breakingnews/ci_12889908?nclick_check=1

     Obama and Palestine: What would Obama do if it were apartheid-era South Africa instead of Israel, and the black township of Soweto shattered and suffering in Gaza's place? Asks Alan Sabrosky.
    http://www.middle-east-online.com/english/opinion/?id=33276

     

    Israeli hires Internet soldiers:

    Israeli students and demobilized soldiers get paid to pretend they are just regular folks and leave pro-Israel comments on Twitter, Facebook, YouTube and other sites. http://rinf.com/alt-news/contributions/israeli-hires-internet-soldiers/6148/

     

    Zelaya, Negroponte and the Controversy at Soto Cano The Coup and the U.S. Airbase in Honduras By Nikolas Kozloff The mainstream media has once again dropped the ball on a key aspect of the ongoing story in Honduras: the U.S. airbase at Soto Cano, also known as Palmerola. Prior to the recent military coup d'etat President Manuel Zelaya declared that he would turn the base into a civilian airport, a move opposed by the former U.S. ambassador. What's more Zelaya intended to carry out his project with Venezuelan financing.
    http://informationclearinghouse.info/article23123.htm

    The NSA Is still Listening to You Bush went away, but domestic surveillance overreach didn't. By James Bamford This summer, on a remote stretch of desert in central Utah, the National Security Agency will begin work on a massive, 1 million-square-foot data warehouse. Costing more than $1.5 billion, the highly secret facility is designed to house upward of trillions of intercepted phone calls, e-mail messages, Internet searches and other communications intercepted by the agency as part of its expansive eavesdropping operations.
    http://informationclearinghouse.info/article23125.htm

    Web Warfare Team Unveiled By Jonathan Cook Isra-l's Foreign Ministry is reported to be establishing a special undercover team of paid workers whose job it will be to surf the internet 24 hours a day spreading positive news about Isra-l.
    http://informationclearinghouse.info/article23111.htm

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress. http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l. http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

    Let us work towards Peace and Joy

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    PRESS TV www.presstv.ir

     

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     

    Guardian Council tells critics to back off: The Guardian Council has reacted to recent criticism by influential cleric Akbar Hashemi-Rafsanjani who has questioned the post-election conduct of the body. http://presstv.ir/detail.aspx?id=101169§ionid=351020101

     

    THERAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Breaking silence on Gaza War By Linda S. Heard  There is no such thing as a moral war. There is no such thing as a clean war. There will always be individual soldiers who commit atrocities and there will always be civilians who get caught in the cross-fire. And, as the American philosopher and theologian Howard Thurman rightly said, “During times of war hatred becomes quite respectable, even though it has to masquerade often under the guise of patriotism.”

    Leader has ordered president to dismiss Rahim-Mashaii: top MP
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – Majlis Deputy Speaker Mohammad Hasan Abutorabi revealed that the Supreme Leader of the Islamic Revolution has ordered President Mahmoud Ahmadinejad to dismiss Esfandiar Rahim-Mashaii from the post of first vice president.

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Facebook has privacy gaps: Canadian watchdog OTTAWA (Reuters) -- The popular social networking site Facebook is not doing enough to protect the personal information it gets from subscribers, and it gives users confusing and incomplete information about privacy matters, Canada's privacy commissioner said on Thursday.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

    http://azvsas.blogspot.com

             

             European Court of Human Rights Rules Against Boycott

    *Below is a post from Scottish PSC. It isn't quite correct as the ECHR can't make something legal or illegal but it has persuasive powers. The ruling is also quite specific to France and French law.* ** ...

     

    Feeling the Hate in Tel Aviv - 'Fuck Obama' A remarkable video of middle-class Israeli youth, in the 'liberal' city of Tel Aviv by Max Blumenthall was censored by U-Tube. Free speech has its limits when it comes to Israel and telling it how it is. Best to pretend Isra-l is just another democracy rather than a country where chauvinism and racism are attributes, according to every opinion poll now taken, of the majority of Israeli Jews.

    Below is the Video and its sequel and an article describing his experiences by Max Blumenthall
    .

     

     Paris bookstore attacked, books destroyed by Zionist fanatics of the "Jewish Defence League"  The true face of Zionist 'democracy' was demonstrated last Friday in Paris, when the fascist thugs of the Jewish Defence League attacked a

         Housing Minister: Spread of Arab population must be stopped In any other country     it would be the cause for large headlines and demands for his sacking and prosecution. Imagine a British Housing Minister saying openly that the spread of Muslims or Blacks into ar...

            Cynthia McKinney: Letter from an Israeli Jail.  As Isra-l's open piracy, the kidnapping of 21 peace lovers on the Spirit of Humanity, is condoned by world leaders whose tongues have all been silent, Cynthia McKinney, a former Congresswoman who the Zioni...

      

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

     

    23-07-2009 om 10:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-07-2009
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

     

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    21/07/09

     

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    In an Impotent World even the Bankrupt can Prevail By Paul Craig Roberts
    America and Isra-l's wars of aggression are preceded by years of propaganda and international meetings, so that by the time the attack comes it is an expected event, not a monstrous surprise attack with its connotation of naked aggression.
    http://informationclearinghouse.info/article23101.htm

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946


    Knesset Speaker: PA State, Nothing More than Autonomy:
     "There is an understanding in Isra-l that the state being offered to the Palestinians will not be a country like other countries, such as Italy or Isra-l," said Rivlin according to a Nana news service report. "In fact, we do not intend to grant them more than self-autonomy."
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132505

     US wants Palestinians to abandon right of return:  Senior Hamas and Fatah officials stated their objections on Sunday to what they said were US suggestions that Palestinians accept a land swap with Isra-l and give up the right of return.http://maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=213367

     Obama and Palestine: What would Obama do if it were apartheid-era South Africa instead of Israel, and the black township of Soweto shattered and suffering in Gaza's place? Asks Alan Sabrosky. http://www.middle-east-online.com/english/opinion/?id=33276

     

    Israeli hires Internet soldiers:

    Israeli students and demobilized soldiers get paid to pretend they are just regular folks and leave pro-Israel comments on Twitter, Facebook, YouTube and other sites. http://rinf.com/alt-news/contributions/israeli-hires-internet-soldiers/6148/

     

    Web Warfare Team Unveiled By Jonathan Cook Isra-l's Foreign Ministry is reported to be establishing a special undercover team of paid workers whose job it will be to surf the internet 24 hours a day spreading positive news about Isra-l.  http://informationclearinghouse.info/article23111.htm

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.  http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

     The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l. http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

    China Politely Moves Away from Dollar: Strategist:  China's sovereign wealth fund has taken about 1 percent in drinks group Diageo, in a move which an analyst said is a sign the country is diversifying away from the US dollar. http://www.cnbc.com/id/32023044

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     Tom Feeley

     

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

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    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     

    Guardian Council tells critics to back off: The Guardian Council has reacted to recent criticism by influential cleric Akbar Hashemi-Rafsanjani who has questioned the post-election conduct of the body. http://presstv.ir/detail.aspx?id=101169§ionid=351020101

     

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    Breaking silence on Gaza War By Linda S. Heard  There is no such thing as a moral war. There is no such thing as a clean war. There will always be individual soldiers who commit atrocities and there will always be civilians who get caught in the cross-fire. And, as the American philosopher and theologian Howard Thurman rightly said, “During times of war hatred becomes quite respectable, even though it has to masquerade often under the guise of patriotism.”

    Leader has ordered president to dismiss Rahim-Mashaii: top MP
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – Majlis Deputy Speaker Mohammad Hasan Abutorabi revealed that the Supreme Leader of the Islamic Revolution has ordered President Mahmoud Ahmadinejad to dismiss Esfandiar Rahim-Mashaii from the post of first vice president.

    Twitter hacked by old technique — again SAN FRANCISCO (AP) -- Breaking into someone's e-mail can be child's play for a determined hacker, as Twitter Inc. employees have learned the hard way — again.

    Facebook has privacy gaps: Canadian watchdog OTTAWA (Reuters) -- The popular social networking site Facebook is not doing enough to protect the personal information it gets from subscribers, and it gives users confusing and incomplete information about privacy matters, Canada's privacy commissioner said on Thursday.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

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    http://www.palestine-info.co.uk/en

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             European Court of Human Rights Rules Against Boycott

    *Below is a post from Scottish PSC. It isn't quite correct as the ECHR can't make something legal or illegal but it has persuasive powers. The ruling is also quite specific to France and French law.* ** ...

     

    Feeling the Hate in Tel Aviv - 'Fuck Obama' A remarkable video of middle-class Israeli youth, in the 'liberal' city of Tel Aviv by Max Blumenthall was censored by U-Tube. Free speech has its limits when it comes to Israel and telling it how it is. Best to pretend Isra-l is just another democracy rather than a country where chauvinism and racism are attributes, according to every opinion poll now taken, of the majority of Israeli Jews.

    Below is the Video and its sequel and an article describing his experiences by Max Blumenthall
    .

     

    Paris bookstore attacked, books destroyed by Zionist fanatics of the "Jewish Defence League"  The true face of Zionist 'democracy' was demonstrated last Friday in Paris, when the fascist thugs of the Jewish Defence League attacked a

         Housing Minister: Spread of Arab population must be stopped In any other country     it would be the cause for large headlines and demands for his sacking and prosecution. Imagine a British Housing Minister saying openly that the spread of Muslims or Blacks into ar...

            Cynthia McKinney: Letter from an Israeli Jail.  As Isra-l's open piracy, the kidnapping of 21 peace lovers on the Spirit of Humanity, is condoned by world leaders whose tongues have all been silent, Cynthia McKinney, a former Congresswoman who the Zioni...

      

     

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    gegen den Zionismus

     

     


    NATIONALFEIERTAG BELGIENS

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    20/07/09

     

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    In an Impotent World even the Bankrupt can Prevail By Paul Craig Roberts
    America and Isra-l's wars of aggression are preceded by years of propaganda and international meetings, so that by the time the attack comes it is an expected event, not a monstrous surprise attack with its connotation of naked aggression.
    http://informationclearinghouse.info/article23101.htm

    War Without Purpose By Chris Hedges No one seems to be able to articulate why we are in Afghanistan. Is it to hunt down bin Laden and al-Qaida? Is it to consolidate progress? Have we declared war on the Taliban? Are we building democracy? Are we fighting terrorists there so we do not have to fight them here? Are we "liberating" the women of Afghanistan? The absurdity of the questions, used as thought-terminating clichés, exposes the absurdity of the war.  http://informationclearinghouse.info/article23104.htm

    Canadian Health Care A Reality Check on a Reality Check By Julie Mason
    In Senator McConnell's home state of Kentucky, one out of three people under age 65 do not have any health insurance. They don't have to worry about wait times for hip or knee replacement or cancer surgery -- they can't get care. 
    http://informationclearinghouse.info/article23105.htm

    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946


    Israeli hires Internet soldiers:

    Israeli students and demobilized soldiers get paid to pretend they are just regular folks and leave pro-Israel comments on Twitter, Facebook, YouTube and other sites. http://rinf.com/alt-news/contributions/israeli-hires-internet-soldiers/6148/

    Viva Palestina USA Aid Convoy 24 Hours in Gaza By Soozy Duncan Allowed only 24 hours in Gaza under threat of not being allowed to return to Egypt, the Viva Palestina convoy has been a whirlwind of activity since crossing the border at Rafah Wednesday night. Organizers have attempted to compress 3 days of planned activities into a single day.  http://informationclearinghouse.info/article23084.htm

    How Isra-l Lobby Took Control Of US Foreign Policy By Jeff Gates In the early 1960s, Senator William J. Fulbright fought to force the American Zionist Council to register as agents of a foreign government. The Council eluded registration by reorganizing as the American Isra/l Public Affairs Committee. AIPAC has since become what Fulbright most feared: a foreign agent dominating American foreign policy while disguised as a domestic lobby. http://informationclearinghouse.info/article23098.htm

     

    Killing "Everything That Moves" The Johnny Procedure By Uri Avnery
    This is the principle that guided the Israeli army in the Gaza War, and, as far as I know, this is a new doctrine: in order to avoid the loss of one single soldier of ours, it is permissible to kill 10, 100 and even 1000 enemy civilians. 
    http://informationclearinghouse.info/article23099.htm

    We Have Given Our Blessing to Isra-l's Crimes By Sheila Samples There is no subject more restricted nor more controlled in the United States than a critical discussion of Isra-l. Balanced argument is ignored while each word is parsed -- and condemned. It's strange that we are free to rant and rave and point out the war crimes of our own administration -- of all other administrations throughout the world -- but not those of Isra-l.  http://informationclearinghouse.info/article23106.htm

    Stranger than fiction: IDF troops handed Hezbollah-Vatican conspiracy theory:

    The Pope and the cardinals of the Vatican help organize tours of Auschwitz for Hezbollah members to teach them how to wipe out Jews, according to a booklet being distributed to Israel Defense Forces soldiers. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1101158.html

     How US Bingo Dollars are Funding Israeli Settlements:  For the winning punters chancing their luck at Hawaiian Gardens' charity bingo hall in the heart of one of California's poorest towns, the big prize is $500. The losers walk away with little more than an assurance that their dollars are destined for a good cause.
    http://informationclearinghouse.info/article23100.htm

     Press Has Become Virtual "Escort Services" for Moneyed Elites By Raw Story More and more mainstream media are brokering cozy relationships between politicians and lobbyists.
    http://informationclearinghouse.info/article23087.htm

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

     

    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

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    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     

    Guardian Council tells critics to back off: The Guardian Council has reacted to recent criticism by influential cleric Akbar Hashemi-Rafsanjani who has questioned the post-election conduct of the body. http://presstv.ir/detail.aspx?id=101169§ionid=351020101

     

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    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    Law, wisdom are nation’s most important needs: Leader
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN - Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei stated on Monday that the most important needs of the nation are law, wisdom, and morality.

    Brother of Jundullah leader makes new revelations
    Tehran Times Political Desk  ZAHEDAN - Abdul-Hamid Rigi, the brother of Jundullah leader Abdul-Malek Rigi, made confessions on Thursday about the background of the terrorist group and its criminal activities.

    Isra-l’s plan to wipe Arabic names off the map By Jonathan Cook Thousands of road signs are the latest front in Isra-l’s battle to erase Arab heritage from much of the Holy Land.

    U.S. dollars funding Israeli settlements: report In contrast to Washington's public call for a freeze on Israeli settlement activity in the West Bank, there are reports suggesting that private money coming from the U.S. is funding the expansion.

    Saeb Erakat holds talks with Iran FM RAMALLAH, West Bank (Agencies) — Senior Palestinian negotiator Saeb Erakat met Iran's foreign minister in Egypt in the first such talks since the 1993 Oslo accords, a senior Palestinian official told AFP on Sunday.

    Jakarta attack may show evolution of Islamist terror group Jakarta, Indonesia – Twin bomb blasts at two luxury hotels popular with foreign businessmen in Indonesia's capital have renewed fears of terrorist attacks after a four-year lull in the world's most populous Muslim-majority country.

    Two Palestinians suffocate in Gaza tunnel GAZA CITY (AFP) – Two Palestinians suffocated to death in an economic tunnel between Gaza and Egypt, medics and witnesses said on Monday.

    Gaza and the language of power By Ramzy Baroud Nearly six months have passed since the Israeli army ceased pounding the tiny stretch of land that is the Gaza Strip. Since then, Gaza continues to appear on the news once in a while, as a recurring subject of human misery.

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    Below is the Video and its sequel and an article describing his experiences by Max Blumenthall
    .

     

    Paris bookstore attacked, books destroyed by Zionist fanatics of the "Jewish Defence League"  The true face of Zionist 'democracy' was demonstrated last Friday in Paris, when the fascist thugs of the Jewish Defence League attacked a

         Housing Minister: Spread of Arab population must be stopped In any other country     it would be the cause for large headlines and demands for his sacking and prosecution. Imagine a British Housing Minister saying openly that the spread of Muslims or Blacks into ar...

            Cynthia McKinney: Letter from an Israeli Jail.  As Isra-l's open piracy, the kidnapping of 21 peace lovers on the Spirit of Humanity, is condoned by world leaders whose tongues have all been silent, Cynthia McKinney, a former Congresswoman who the Zioni...

       The Outlaw State Hijacks the Spirit of Humanity

    The Israeli State struck another blow against ‘terrorism’ when it surrounded and threatened to fire upon the Spirit of Humanity, a boat carrying cement and medical supplies to Gaza. For over 2 years an vic...

     

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    21-07-2009 om 11:31 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    gegen den Zionismus

     

     

     

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    18/07/09

     

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    Hamas praises anti-Zionist Jews "heros" against Isra-l siege:  The Hamas leader praised his four Jewish guests, saying, "Those religious figures that express their objection to the siege, the aggression and the crimes - we can't help but respect them and for their beliefs and their culture." http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=44946

    Viva Palestina USA Aid Convoy 24 Hours in Gaza By Soozy Duncan Allowed only 24 hours in Gaza under threat of not being allowed to return to Egypt, the Viva Palestina convoy has been a whirlwind of activity since crossing the border at Rafah Wednesday night. Organizers have attempted to compress 3 days of planned activities into a single day.  http://informationclearinghouse.info/article23084.htm

    How Isra-l Lobby Took Control Of US Foreign Policy By Jeff Gates In the early 1960s, Senator William J. Fulbright fought to force the American Zionist Council to register as agents of a foreign government. The Council eluded registration by reorganizing as the American Isra/l Public Affairs Committee. AIPAC has since become what Fulbright most feared: a foreign agent dominating American foreign policy while disguised as a domestic lobby. http://informationclearinghouse.info/article23098.htm

     

    Obama's Speech to the NAACP By Tom Eley The main thrust of president Barack Obama's speech before the centenary meeting of the National Association for the Advancement of Colored People (NAACP) Thursday was to blame working class African-Americans for the social crisis engulfing them.  http://informationclearinghouse.info/article23095.htm

     

    Isra-l did commit war crimes - Breaking the silence : Video:

    A group of soldiers who took part in Isra-l's assault in Gaza in December and January say widespread abuses were committed against civilians under "permissive" rules of engagement. Inside Story discusses whether Isra-l did commit war crimes and if it did, can those responsible be held accountable. http://www.youtube.com/watch?v=HwU6m205alI

     

    Stranger than fiction: IDF troops handed Hezbollah-Vatican conspiracy theory:

    The Pope and the cardinals of the Vatican help organize tours of Auschwitz for Hezbollah members to teach them how to wipe out Jews, according to a booklet being distributed to Israel Defense Forces soldiers. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1101158.html

     

    Israeli hires Internet soldiers:

    Israeli students and demobilized soldiers get paid to pretend they are just regular folks and leave pro-Israel comments on Twitter, Facebook, YouTube and other sites. http://rinf.com/alt-news/contributions/israeli-hires-internet-soldiers/6148/

    In Case You Missed It
    Isra-l Trains U.S. Assassination Squads Democracy Now! & Julian Borger Pulitzer Prize winning journalist Seymour Hersh reveals how a new Special Forces group assembled to "neutralize" Iraqi resistance is working with Israeli commandoes to train in assassination and other tactics - comparable to the Phoenix Program in Vietnam. One of the key planners is Lt Gen. William Boykin who declared that Bush was not elected but appointed by God.
    http://www.informationclearinghouse.info/article5364.htm

    Iran Jews in Isra-l prefer Ahmadinejad: Despite unrest and violence following last month's presidential elections in Iran, some Jewish Iranians living in Israel and abroad say life in the Islamic republic is better under President Mahmoud Ahmadinejad than it would be under challenger Mir Hossein Mousavi. http://snipurl.com/n8iks

    Isra-l Will Implode By Gilad Atzmon Isra-l's oppressive Iron fist occupation will cause its own demise.  http://informationclearinghouse.info/article23085.htm

    Blustering Biden Bows To Bibi By Paul Balles The "logical" comments by Joe Biden should bring scathing criticism of the way Isra-l spends American taxpayers' money to support its continuing ruthless inhumanity to indigenous Palestinians.  http://informationclearinghouse.info/article23091.htm

    Hollow Language and Hollow Democracies By Arundhati Roy What can we do, now that democracy and the free market are one? http://informationclearinghouse.info/article23092.htm

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    http://informationclearinghouse.info/article23087.htm

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

     

    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

    CIA Caught 'Off-Guard' By Jakarta Hotel Terror Attack:  U.S., Indonesia Officials Fooled By al Qaeda Group 'Playing Dead'
    http://www.abcnews.go.com/Blotter/story?id=8111468

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    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     

    THERAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Jewish town in Galilee demands ‘loyalty oath’ By Jonathan Cook MISGAV (Countercurrents.org) -- A community in northern Isra-l has changed its bylaws to demand that new residents pledge support for “Zionism, Jewish heritage and settlement of the land” in a thinly veiled attempt to block Arab applicants from gaining admission.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    Racism and bigotry on the rise By Linda S. Heard As someone who grew up in a multiethnic neighborhood of London, I have difficulty understanding why a growing number of Britons and other Europeans invest so much energy in hating others simply because of their religion or race.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

    http://azvsas.blogspot.com

     

    Feeling the Hate in Tel Aviv - 'Fuck Obama' A remarkable video of middle-class Israeli youth, in the 'liberal' city of Tel Aviv by Max Blumenthall was censored by U-Tube. Free speech has its limits when it comes to Israel and telling it how it is. Best to pretend Isra-l is just another democracy rather than a country where chauvinism and racism are attributes, according to every opinion poll now taken, of the majority of Israeli Jews.

    Below is the Video and its sequel and an article describing his experiences by Max Blumenthall
    .

     

    Paris bookstore attacked, books destroyed by Zionist fanatics of the "Jewish Defence League"  The true face of Zionist 'democracy' was demonstrated last Friday in Paris, when the fascist thugs of the Jewish Defence League attacked a

         Housing Minister: Spread of Arab population must be stopped In any other country     it would be the cause for large headlines and demands for his sacking and prosecution. Imagine a British Housing Minister saying openly that the spread of Muslims or Blacks into ar...

            Cynthia McKinney: Letter from an Israeli Jail.  As Isra-l's open piracy, the kidnapping of 21 peace lovers on the Spirit of Humanity, is condoned by world leaders whose tongues have all been silent, Cynthia McKinney, a former Congresswoman who the Zioni...

       The Outlaw State Hijacks the Spirit of Humanity

    The Israeli State struck another blow against ‘terrorism’ when it surrounded and threatened to fire upon the Spirit of Humanity, a boat carrying cement and medical supplies to Gaza. For over 2 years an vic...

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    19-07-2009 om 13:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-07-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Jüdische Teilnehmer Hilfsaktion Viva Palestina bei I. HANIYA
    JUDENTUM GEGEN ZIONISMUS

    Die jüdischen Teilnehmer der Hilfsaktion Viva Palestina begegneten sich in Gaza City mit Erster Minister Ismail Haniya.






    Gaza-based Prime Minister of Palestine Ismail Haniya met on Thursday anti-Zionist Jews in the Gaza Strip.

    The meeting between Haniya and the four rabbis, members of Neturei Karta movement, lasted for nearly two hours at his office in Gaza city.

    The rabbis arrived in Gaza last night as part of a Viva Palestine convoy, which included some 200 American and international pro-Palestinian activists, led by British MP George Galloway.

    "Hamas has no problem with the Jews, the problem is only with the Israeli occupation which is based on the Zionism," Haniya told reporters after the meeting.

    Haniya praised the Jews who expressed their rejection to the occupation by joining the aid convoy.

    "You reject the existence of people on the land of other people, so we have nothing but to respect these positions and appreciate your ideology," Haniya addressed the rabbis.

    The convoy is the second in four months Galloway brings into the Israeli-blockaded Gaza Strip.

    "This convoy is of a special interest because most of its members have come from the United States," Haniya added.

    Credit: Irib News http://english.iribnews.ir/NewsBody.aspx?ID=3614

    Mit dank an Schwester Enissa KELIF

    17-07-2009 om 14:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

     

     

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    16/07/09

     

    Click here to read this newsletter online:

    Viva Palestina US Aid Convoy Enters Gaza By Press TV The American aid convoy carrying hundreds of thousands of dollars worth of supplies for the people of Gaza crossed the Rafah border on Wednesday upon receiving permission from Cairo after a 10-day delay.  http://informationclearinghouse.info/article23065.htm

     

    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     

    Iran Jews in Isra-l prefer Ahmadinejad: Despite unrest and violence following last month's presidential elections in Iran, some Jewish Iranians living in Israel and abroad say life in the Islamic republic is better under President Mahmoud Ahmadinejad than it would be under challenger Mir Hossein Mousavi. http://snipurl.com/n8iks

     

    Israeli Navy in Suez Canal Prepares for Potential Attack on Iran By Sheera Frenkel in Jerusalem "This is preparation that should be taken seriously. Israel is investing time in preparing itself for the complexity of an attack on Iran. These manoeuvres are a message to Iran that Isra-l will follow up on its threats," an Israeli defence official said.
    http://informationclearinghouse.info/article23076.htm

     

    Ex-FBI Agent Why I Support a New 9/11 Investigation By Coleen Rowley Tuesday, July 14th- In the absence of my being there in New York City to stand with the 9/11 families, first responders and survivors, I offer the following statement in support of your goal of a new investigation into the attacks of September 11th and the NYC CAN campaign to place it on the ballot for November.  http://informationclearinghouse.info/article23069.htm

     

     

    The US Assassinates People All The Time!

    Rachel Maddow interviews Col. Lawrence Wilkerson
    "We're killing the wrong people and we're killing the wrong people in the wrong countries"
    http://informationclearinghouse.info/article23073.htm

     

    US considers expanding army: Pentagon: Gates was discussing the idea, backed by Senator Joseph Lieberman, with senior officers to add 30,000 troops to the active-duty army, press secretary Geoff Morrell told reporters.
    http://rawstory.com/news/afp/US_considers_expanding_army_Pentago_07152009.html

     

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

     

    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

    Experts: Cyberstrikes originated from Britain, not North Korea:  According to security researchers in Vietnam, the source of last week's string of attacks by the Mydoom virus - which overwhelmed systems belonging to the US Treasury and the office of the South Korean president Lee Myung-Bak - can be traced to the UK.
    http://www.guardian.co.uk/technology/2009/jul/15/hacking-usa

     

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

     

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

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    Video: Viva Palestina Breaks the Siege, Arrives in Gaza By PressTV The Viva Palestina US Convoy finally crossed into Gaza from the Rafah Crossing in Egypt. Headed up by the British Member of Parliament, George Galloway as well as former Congresswoman Cynthia Mckinney, the convoy was due to bring over US $1million of aid and humanitarian assistance into the besieged Gaza Strip; they were finally only able to cross with half of that amount of aid.  http://informationclearinghouse.info/article23079.htm

     

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    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    Racism and bigotry on the rise By Linda S. Heard As someone who grew up in a multiethnic neighborhood of London, I have difficulty understanding why a growing number of Britons and other Europeans invest so much energy in hating others simply because of their religion or race.

    U.S. held Iranians as 'hostages,' American officials say Three Iranians who were seized in Iraq by the United States were held for more than two years even though they had not been involved in anti-U.S. activities and were functioning as diplomats at the time, a former and a currently serving senior U.S. official said Tuesday.

    Israeli soldiers admit ‘shoot first’ policy in Gaza offensive Israeli soldiers who served in the Gaza Strip during the offensive of December and January have spoken out about being ordered to shoot without hesitation, destroying houses and mosques with a general disregard for Palestinian lives.

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         Housing Minister: Spread of Arab population must be stopped In any other country     it would be the cause for large headlines and demands for his sacking and prosecution. Imagine a British Housing Minister saying openly that the spread of Muslims or Blacks into ar...

            Cynthia McKinney: Letter from an Israeli Jail.  As Isra-l's open piracy, the kidnapping of 21 peace lovers on the Spirit of Humanity, is condoned by world leaders whose tongues have all been silent, Cynthia McKinney, a former Congresswoman who the Zioni...

       The Outlaw State Hijacks the Spirit of Humanity

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    17-07-2009 om 14:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-07-2009
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    ZIONISTEN MARTERN GAZA, JUDEN HELFEN GAZA!

    Hier ein erstes Bild von der Delegation antizionistischer Juden die sich beteiligt haben an der Hilfsaktion Viva Palestina.




    Siehe zu diesem Thema:
    Blog JESCHURUN Judentum gegen Zionismus http://www.bloggen.be/jesjoeroen
    Blog NETUREI KARTA Jews united against Zionism http://www.nkusa.org

    Dieser Beitrag kam zustande mit der Hilfe von Schwester Enissa KELIF.

    16-07-2009 om 16:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    gegen den Zionismus

     

     

     

     

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    http://informationclearinghouse.info/article23065.htm

     

     

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    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    Desperate Fanatics The ADL Pounds The Table! The ADL's shift in emphasis from justifiably combating bigotry (the "old" anti-Semitism) to being an advocate for Isra-l by suppressing critics and criticism of Isra-l's misconduct (the "new" anti-Semitism) has been dramatic.  http://informationclearinghouse.info/article23041.htm

    The Isra-l Project's Secret Hasbara Handbook Exposed By: Richard Silverstein Anyone who wants to get inside the head of the Isra-l lobby must read this document. I know my enthusiasm will mark me as a real I-P wonk, but this is the real deal and worth spending some time parsing and deconstructing.
    http://informationclearinghouse.info/article23044.htm

    Netanyahu: Palestinian refugees must never return to their homes: -

    Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu urged Palestinians to give up the right of return to their homes in what is now Isra-l as a precondition for a future peace deal.
    http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=211885

     

    'UK watchdog bans Israeli tourism ad': According to the article, the poster was banned after 442 public complaints were received due to a map (right), which includes the West Bank, the Gaza Strip, and the Golan Heights as part of Isra-l proper http://snipurl.com/nb21h

     

    Israeli Soldiers Reveal the Brutal Truth of Gaza Attack By Donald Macintyre in Jerusalem The first eye-witness accounts of the war by serving Israeli reservists and conscripts describes the Israeli use of Palestinian civilians as "human shields"  http://informationclearinghouse.info/article23060.htm

     

    Israeli Soldiers say received orders to shoot first, worry later in attack on Gaza :

    "If you're not sure, kill. Fire power was insane. We went in and the booms were just mad," says another. "The minute we got to our starting line, we simply began to fire at suspect places. In urban warfare, anyone is your enemy. No innocents." http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3746712,00.html

     

    Israeli soldiers testify about their experiance in operation cast lead: :

     Among the 54 testimonies are stories revealing the use of "accepted practices," the destruction of hundreds of houses and mosques for no military purpose, the firing of phosphorous gas in the direction of populated areas, the killing of innocent victims with small arms, the destruction of private proper
    http://www.shovrimshtika.org/news_item_e.asp?id=30  


    CIA kill teams modeled on Isra-l commandos
    : --  Proposed CIA kill teams were to be modeled on teams fielded by Isra-l after the 1972 Munich Olympics massacre, a former senior U.S. official told Newsweek. http://snipurl.com/nb1ye

     

    Legitimizing Extrajudicial Killing: License to Kill: When I advised the Isra-l Defense Forces, here's how we decided if targeted kills were legal -- or not.
    http://www.foreignpolicy.com/articles/2009/07/13/licence_to_kill?page=0,1

     

    Revealed: How CIA set up secret hit squad:  The CIA spent at least $1 million on a secret intelligence programme that aimed to develop hit squads to kill Al Qaeda leaders, it has emerged. http://snipurl.com/nb1zz

     

    Death Squads and US Democracy By Bill Van Auken The revelation that the CIA initiated a covert program, apparently involving assassinations, and kept it secret from the US Congress on the orders of Vice President Dick Cheney marks a deepening of the crisis in the American state apparatus and an indication of the degeneration of democratic processes within the US.  http://informationclearinghouse.info/article23059.htm

    Cheney Sweats Out the Summer By Ray McGovern So far the summer has been mild in the Washington, D.C., area. But for former Vice President Dick Cheney the temperature is well over 100 degrees. He is sweating profusely, and it is becoming increasingly clear why. http://informationclearinghouse.info/article23066.htm

     

    The Man Who Knew Cheney's Secret By Benjamin Sarlin

    The New Yorker's Seymour Hersh was mocked in March when he referred to Dick Cheney's secret squad of CIA assassins. Now, he talks to The Daily Beast about the next shoe to drop.
    http://informationclearinghouse.info/article23067.htm

     

    Can The Economy Recover? By Paul Craig Roberts There is no economy left to recover. The US manufacturing economy was lost to offshoring and free trade ideology. It was replaced by a mythical "New Economy." http://informationclearinghouse.info/article23068.htm

     "We're The Counterfeiters Of The World" By Ron Paul – Video The dollar now is worth 4 cents in comparison to what it was worth in 1913 when the FED was established.
    http://informationclearinghouse.info/article23035.htm

    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l. http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html 

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    Viva Palestina US Aid Convoy Enters Gaza By Press TV The American aid convoy carrying hundreds of thousands of dollars worth of supplies for the people of Gaza crossed the Rafah border on Wednesday upon receiving permission from Cairo after a 10-day delay.
    http://informationclearinghouse.info/article23065.htm

     

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    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    Racism and bigotry on the rise By Linda S. Heard As someone who grew up in a multiethnic neighborhood of London, I have difficulty understanding why a growing number of Britons and other Europeans invest so much energy in hating others simply because of their religion or race.

    U.S. held Iranians as 'hostages,' American officials say Three Iranians who were seized in Iraq by the United States were held for more than two years even though they had not been involved in anti-U.S. activities and were functioning as diplomats at the time, a former and a currently serving senior U.S. official said Tuesday.

    Israeli soldiers admit ‘shoot first’ policy in Gaza offensive Israeli soldiers who served in the Gaza Strip during the offensive of December and January have spoken out about being ordered to shoot without hesitation, destroying houses and mosques with a general disregard for Palestinian lives.

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         Housing Minister: Spread of Arab population must be stopped In any other country     it would be the cause for large headlines and demands for his sacking and prosecution. Imagine a British Housing Minister saying openly that the spread of Muslims or Blacks into ar...

            Cynthia McKinney: Letter from an Israeli Jail.  As Isra-l's open piracy, the kidnapping of 21 peace lovers on the Spirit of Humanity, is condoned by world leaders whose tongues have all been silent, Cynthia McKinney, a former Congresswoman who the Zioni...

       The Outlaw State Hijacks the Spirit of Humanity

    The Israeli State struck another blow against ‘terrorism’ when it surrounded and threatened to fire upon the Spirit of Humanity, a boat carrying cement and medical supplies to Gaza. For over 2 years an vic...

     

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    16-07-2009 om 16:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    gegen den Zionismus

     

     

     

     

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    14/07/09

     

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    Destroying Gaza By Sara Roy According to the World Food Program, the Gaza Strip requires a minimum of 400 trucks of food every day just to meet the basic nutritional needs of the population. Yet, despite a 22 March decision by the Israeli cabinet to lift all restrictions on foodstuffs entering Gaza, only 653 trucks of food and other supplies were allowed entry during the week of 10 May, for example, at best meeting 23 percent of required need.  http://informationclearinghouse.info/article23053.htm

    Cheney's Secret CIA Program Worse Than Foreign Assasinations?
    By Digby

    There's something very fishy about the explanation being fed to the media.  http://informationclearinghouse.info/article23048.htm

     

    Is Obama Continuing the Bush/Cheney Assassination Program? By Jeremy Scahill

    Congress is outraged that Cheney concealed a CIA program to assassinate al Qaeda leaders, but they should also be investigating why Obama is continuing-and expanding-U.S. assassinations. http://informationclearinghouse.info/article23054.htm

     

    In case you missed it

    Investigative Reporter Seymour Hersh Describes 'Executive Assassination Ring' By Eric Black

    Legendary investigative reporter Seymour Hersh may have made a little more news than he intended by talking about new alleged instances of domestic spying by the CIA, and about an ongoing covert military operation that he called an "executive assassination ring." http://www.informationclearinghouse.info/article22194.htm

     

    Viva Palestina Navigating Egypt's Obstacle Course By Soozy Duncan

    The Viva Palestina U.S. convoy has been facing barrier after barrier in recent days despite having initially hoped to cross into the Gaza Strip this morning. The Egyptian government, collaborator in Israel's severe blockade for the past 2 years, has set up a course of administrative obstacles which will delay the group's entry into Gaza.  http://informationclearinghouse.info/article23057.htm

     
    Recognition or Resistance in the Age of Obama Hamas' Choice

    By Ali Abunimah In a major policy speech on June 25, 2009, Khaled Meshal, the head of Hamas' political bureau, tried to do what may be impossible: present the Islamist Palestinian resistance organization as a willing partner in a US-led peace process, while holding on to his movement's political principles and base.  http://informationclearinghouse.info/article23052.htm

     

    Iran Jews in Isra-l prefer Ahmadinejad: Despite unrest and violence following last month's presidential elections in Iran, some Jewish Iranians living in Israel and abroad say life in the Islamic republic is better under President Mahmoud Ahmadinejad than it would be under challenger Mir Hossein Mousavi. http://snipurl.com/n8iks

     

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.  http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    Desperate Fanatics The ADL Pounds The Table! The ADL's shift in emphasis from justifiably combating bigotry (the "old" anti-Semitism) to being an advocate for Isra-l by suppressing critics and criticism of Isra-l's misconduct (the "new" anti-Semitism) has been dramatic.  http://informationclearinghouse.info/article23041.htm

    The Isra-l Project's Secret Hasbara Handbook Exposed By: Richard Silverstein Anyone who wants to get inside the head of the Isra-l lobby must read this document. I know my enthusiasm will mark me as a real I-P wonk, but this is the real deal and worth spending some time parsing and deconstructing.
    http://informationclearinghouse.info/article23044.htm

    "We're The Counterfeiters Of The World" By Ron Paul – Video The dollar now is worth 4 cents in comparison to what it was worth in 1913 when the FED was established.
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    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l. http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

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    Iran UNESCO envoy slams murder of 'veil martyr' Amid growing anger at the selective Western stance on human rights, Iran's Permanent Ambassador to UNESCO Mohammad-Reza Majidi condemns the killing of a Muslim Egyptian woman in a German court.

    Few tears for crimes against Muslims
    By Linda S. Heard  As if we needed any more proof that the international media deliberately avoids exposing anti-Muslim, anti-Palestinian injustices, its suspect behavior during recent days has sealed the case.

    President asks UN to impose sanctions on Germany over hijab martyr incident Tehran Times Political Desk  TEHRAN – Iranian President Mahmoud Ahmadinejad has criticized the West for its double-standard policy toward the human rights issue and asked the UN Security Council to impose sanctions on Germany for the murder of Marwa al-Sherbini.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    Judicial officials of hijab martyr court should be prosecuted: Shahroudi
    Tehran Times Political Desk TEHRAN – Iranian Judiciary Chief Ayatollah Mahmoud Hashemi Shahroudi stated on Monday that the officials of the court where the hijab martyr was killed should be prosecuted.

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       The Outlaw State Hijacks the Spirit of Humanity

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    15-07-2009 om 23:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-07-2009
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

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    "Myth America 10 Greatest Myths of the Robber Class and the Case for Revolution"By Cindy Sheehan It's time to break the sick relationship that we have with the Robber Class and do something about it! They can only rob us, if we allow them to.  http://informationclearinghouse.info/article23034.htm

    THE CIA Assassination Program By Adam Serwer Siobhan Gorman reports in the Wall Street Journal that the CIA program recently disclosed to Congress by Leon Panetta was designed to target high-level Al Qaeda leaders for assassination--something the CIA has been explicitly barred from doing since the Ford administration.
    http://informationclearinghouse.info/article23038.htm

    Stop The Presses! The CIA Lied By Emile Schepers The C.I.A. was invented to spread lies, and to do a lot of other, worse things. It came into being after the end of the Second World War, when U.S. foreign policy was revamped to fight the Cold War, started out lying and has never stopped.  http://informationclearinghouse.info/article23036.htm

    Cheney, the CIA, and Congress: Now What? By Mcjoan Senators are shocked, shocked I say, to discover that Dick Cheney directed the CIA to lie to them about a post-9/11 intelligence program. Certainly no one could have foreseen that.  http://informationclearinghouse.info/article23037.htm

    Barf alert: Liz Cheney: Investigating My Dad Would Prove Americans 'Can't Trust' Democrats With National Security : If they want to go to the American people and say that they disagree with the notion that we ought to be capturing and killing al Qaeda leaders, I think it's just going to prove to the American people one more time why they can't trust the Democrats with our national security. http://thinkprogress.org/2009/07/13/liz-cheney-cia-2/

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress. http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    Humanitarian Appeal Viva Palestina Calls For Protest At Egyptian Consulates Across The U.S. By Viva Palestina Palestina U.S. is calling on our friends and supporters to gather outside Egyptian consulates across the U.S. on Tuesday, July 14, as we make our way toward the Suez Canal and into the Sinai Peninsula to deliver humanitarian aid and medical supplies to the people of Gaza. http://informationclearinghouse.info/article23043.htm

    Desperate Fanatics The ADL Pounds The Table! The ADL's shift in emphasis from justifiably combating bigotry (the "old" anti-Semitism) to being an advocate for Isra-l by suppressing critics and criticism of Isra-l's misconduct (the "new" anti-Semitism) has been dramatic.  http://informationclearinghouse.info/article23041.htm

    The Isra-l Project's Secret Hasbara Handbook Exposed By: Richard Silverstein Anyone who wants to get inside the head of the Isra-l lobby must read this document. I know my enthusiasm will mark me as a real I-P wonk, but this is the real deal and worth spending some time parsing and deconstructing.
    http://informationclearinghouse.info/article23044.htm

    Iran's Invisible Nicaragua Embassy:  "The Iranians are building a huge embassy in Managua," Secretary of State Hillary Rodham Clinton warned in May. "And you can only imagine what that's for." But here in Nicaragua, no one can find any super-embassy. http://snipurl.com/n5ws8

    Barack Obama meets Jewish leaders over 'tough line' on Isra-l: President Barack Obama has called a meeting with leaders of American Jewish groups who are concerned at his new tough line on Isra-l and perceived softness on Iran. http://snipurl.com/n5wt7

    UK: No arms embargo placed on Isra-l:  The British Foreign Office refuted claims on Monday that a partial arms embargo had been placed on Isra-l following Operation Cast Lead.
    http://snipurl.com/n5wuu

    Congressman Mark Kirk: China to Buy $80 Billion Worth of Gold Video Congressman Mark Kirk explains in detail China's behind the scenes thinking about the dollar. Hint: They are going to buy two Forth Knox's worth of gold.  http://informationclearinghouse.info/article23045.htm

    Crystal Ball Gazing The Future Is Deflation By Mike Whitney The US consumer, long considered an inexhaustible resource, is tapped out. Without job security and access to easy credit; consumer spending will slow, prices will fall, demand will flag and the economy will tank. There won't be a recovery.  http://informationclearinghouse.info/article23039.htm

    "We're The Counterfeiters Of The World" By Ron Paul – Video The dollar now is worth 4 cents in comparison to what it was worth in 1913 when the FED was established.
    http://informationclearinghouse.info/article23035.htm

    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

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    Viva Palestina US expected in Gaza tomorrow: An American humanitarian aid convoy carrying 50 vehicles is expected to break the Israeli imposed blockade on the Gaza Strip through the Rafah border crossing. http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=100568§ionid=351020202

    In military race, US forces Isra-l out of India bid: The United States has forced Isra-l to withdraw from a multi-billion dollar tender to sell advanced multi-role fighter jets to the Indian Air Force. http://presstv.ir/detail.aspx?id=99965§ionid=351020101

     

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    Arrogant Israeli response to Obama By Hassan Tahsin In an arrogant response to the President of the United States Barack Obama recently, Isra-l's Foreign Minister Avigdor Lieberman said neither Obama nor the United States has the right to interfere in the affairs of Isra-l. No one has the right to dictate terms to Israel because it is a sovereign state and its borders span across the Nile and the Euphrates, Liebermann added. The minister also boasted that two of the largest politico-religious movements in the world, namely, Christian Zionism and Jewish Zionism, have been supporting Isra-l.

    Will Rumsfeld apologize for Iraq war? By Bradley Graham

    President asks UN to impose sanctions on Germany over hijab martyr incident Tehran Times Political Desk  TEHRAN – Iranian President Mahmoud Ahmadinejad has criticized the West for its double-standard policy toward the human rights issue and asked the UN Security Council to impose sanctions on Germany for the murder of Marwa al-Sherbini.

    Sherbini murder is a mockery of West’s stance on human rights
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Supreme Council of Cultural Revolution (SCCR) issued a statement on Monday saying the murder of Marwa al-Sherbini in Germany demonstrated the West’s disrespect to human rights.

    Judicial officials of hijab martyr court should be prosecuted: Shahroudi
    Tehran Times Political Desk TEHRAN – Iranian Judiciary Chief Ayatollah Mahmoud Hashemi Shahroudi stated on Monday that the officials of the court where the hijab martyr was killed should be prosecuted.

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    Paris bookstore attacked, books destroyed by Zionist fanatics of the "Jewish Defence League"  The true face of Zionist 'democracy' was demonstrated last Friday in Paris, when the fascist thugs of the Jewish Defence League attacked a

         Housing Minister: Spread of Arab population must be stopped In any other country     it would be the cause for large headlines and demands for his sacking and prosecution. Imagine a British Housing Minister saying openly that the spread of Muslims or Blacks into ar...

            Cynthia McKinney: Letter from an Israeli Jail.  As Isra-l's open piracy, the kidnapping of 21 peace lovers on the Spirit of Humanity, is condoned by world leaders whose tongues have all been silent, Cynthia McKinney, a former Congresswoman who the Zioni...

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    14-07-2009 om 12:04 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-07-2009
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

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    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.  http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    Cheney Is Linked to Concealment of C.I.A. Project By SCOTT SHANE The Central Intelligence Agency withheld information about a secret counterterrorism program from Congress for eight years on direct orders from former Vice President Dick Cheney, the agency's director, Leon E. Panetta, has told the Senate and House intelligence committees, two people with direct knowledge of the matter said Saturday.  http://informationclearinghouse.info/article23029.htm

    Lawmaker Won't Deny Secret CIA Program Was 'Cheney Assassination Ring' By David Edwards and Ron Brynaert When the committee was informed by Director Panetta, everyone was stunned across the board, Republicans and Democrats. As well as we should be in terms of having something absolutely concealed from all members of Congress. The top leadership of the Congress didn't know. So this is serious.  http://informationclearinghouse.info/article23030.htm

    The More Things "Change"... By Tim Gatto The truth is that political parties don't run this country, money does. Our entire political system is based on wealth. This has been true in some degree since the day we gained our independence, but it has never been as apparent as it is now. ttp://informationclearinghouse.info/article23032.htm

    Practically On The Table' By Ralph Nader Face it, America. You are a corporate-controlled country with the symbols of democracy in the constitution and statutes just that-symbols of what the founding fathers believed or hoped would be reality.  http://informationclearinghouse.info/article23033.htm

    Viva Palestina :US Gaza Convoy Update By Viva Palestina British Member of Parliament George Galloway, who has met up with former U.S. Congresswoman Cynthia McKinney in Cairo, was working with Egyptian and U.S. authorities to expedite the passage of the convoy over the Suez Canal and into Gaza. http://informationclearinghouse.info/article23031.htm

    Gaza convoy stopped in Egypt:  THE LARGEST-ever U.S. humanitarian aid convoy is now gathering in Egypt to head across the border into Gaza on Monday, July 13. http://socialistworker.org/2009/07/11/gaza-convoy-stopped

    Galloway declares organizing Lifeline-3 aid to Gaza with participation of Chavez: The MP, who is in Cairo to lead lifeline-2 convoy to the Gaza Strip with the participation of 200 Americans, said that the Zionist lobby in the USA tried to block the convoy with three requests with the American attorney general but failed. http://snipurl.com/n3w1f

    Solana to UN: Accept Palestinian state even if Israel does not: "After a fixed deadline, a UN Security Council resolution should proclaim the adoption of the two-state solution," Solana said, adding this should include border parameters, refugees, control over the city of Jerusalem and security arrangements. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1099550.html

    Iran threatens US with legal action: Iran threatened the United States today with possible legal action for detaining five of its officials for up to 30 months in Iraq. The five Iranians were given a hero's welcome home after their release last week, waving and smiling as they stepped from their plane at Tehran's Mehrabad airport to be met by their families.
    http://www.irishtimes.com/newspaper/breaking/2009/0712/breaking16.htm

    US House passes limited Iran sanctions: The House bill also includes $2.22b. in military aid to Israel, which comes on top of the $555 million allocated earlier this year, as part of the 10-year agreement governing US assistance to Isra-l. http://snipurl.com/n3vzm

    US Needs to Listen to President Arias on its Role in Latin America: What Arias does say is: "This year alone, the governments of Latin America will spend nearly $50 billion on their armies. That's nearly double the amount spent five years ago, a ridiculous sum in a region where 200 million people live on fewer than $2 a day and where only Colombia is engaged in an armed conflict." http://www.politicalaffairs.net/article/articleview/8779/

    13 doctors demand inquest into Dr David Kelly's death: The death of Government scientist David Kelly returned to haunt Labour today as a group of doctors announced that they were mounting a legal challenge to overturn the finding of suicide. http://snipurl.com/n3w3t

    Inspectors General Confirm Bush Admin Carried Out Massive Illegal Surveillance, More Than Previously Known: A congressionally-mandated report by Inspectors General of five separate intelligence agencies confirms that the Bush administration carried out "unprecedented," massive surveillance activities beyond the warrantless wirteapping program that had previously been revealed. http://thinkprogress.org/2009/07/11/igs-massive-spying-program/

    Keith Olbermann: Bush Authorized Illegal Surveillance Beyond Wiretapping? : Video :
    http://www.youtube.com/watch?v=2lDgSwyOfYU

    This $17 Trillion Divorce Won't Be a Pretty One: "China is beginning to cancel Congress's credit card," he told Fox News on June 10. It "doesn't want to lend much more money to the United States and especially is worried about the Fed's policy of printing money to buy new debt."http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601039&sid=aKLGZEc7qoqA

    Hundreds of Thousands of Workers Will Lose Unemployment Benefits Soon: Workers laid off early in the downturn are soon to be left without the basic sustenance of an unemployment check.http://snipurl.com/n3w73

    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

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    Viva Palestina activists stranded on Gaza border: At least 100 US activists, said to be carrying $1 million worth of medical supplies for the suffering Palestinians of the Gaza Strip, have been stranded on the Egyptian side of the Rafah crossing since Sunday, waiting for the Zionist regime to grant them permission to enter the besieged territory.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=100069§ionid=351020202

     

    In military race, US forces Isra-l out of India bid: The United States has forced Isra-l to withdraw from a multi-billion dollar tender to sell advanced multi-role fighter jets to the Indian Air Force. http://presstv.ir/detail.aspx?id=99965§ionid=351020101

     

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    Egypt stops Gaza-bound medical convoy Egyptian authorities have refused to allow 'Viva Palestina' activists trying to carry humanitarian aid to the Gaza Strip to cross into the Sinai Peninsula.

    Mottaki flies to Egypt to attend NAM summit
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN -- Foreign Minister Manouchehr Mottaki flew to Egypt on Sunday to take part in 15th Non-Aligned Movement Summit in the Red Sea resort of Sharm-el-Sheikh.

    Ex-Soviet republics under pressure to lessen ties with Iran: report
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN -- Certain states including the U.S. are pressuring countries of Central Asia and Caucasus to stop economic and political ties with Iran, MP Mahdi Sanaii has said.

    Iran says UN should follow up freed diplomats’ case
    Tehran Times Political Desk TEHRAN – Iranian Foreign Minister Manouchehr Mottaki urged the United Nations and other concerned international bodies to seriously follow up the abduction of Iranian diplomats by U.S. troops in Iraq.

    Freed Iranian diplomats arrive home TEHRAN - The five Iranian diplomats who were held captive by U.S. forces in Iraq and freed this week arrived home on Sunday.

    Iran, China say security of Muslim Uyghurs must be maintained
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN - Iranian Foreign Minister Manouchehr Mottaki and his Chinese counterpart Yang Jiechi discussed the recent events in Xinjiang on Sunday and agreed that the security of Muslims in China must be maintained.

    Time to redefine refugees as 'survival migrants'? LONDON (AlertNet) - Imagine fleeing your country and having to walk for several days before being able to sneak across the border into a foreign country that views outsiders with hostility.

    Cheney told CIA to withhold information: report WASHINGTON (Reuters) -- The CIA withheld information about a secret counter-terrorism program from Congress for eight years on orders from former U.S. Vice- resident Dick Cheney, the New York Times said on Saturday.

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     John Quincy Adams on U.S. Foreign Policy (1821) By John Quincy America's] glory is not dominion, but liberty. Her march is the march of the mind. She has a spear and a shield: but the motto upon her shield is, Freedom, Independence, Peace.  http://informationclearinghouse.info/article23028.htm

      Chosen Words How to Sell Americans on the Idea of Israeli "Settlements By Dan Ephron | Newsweek Web Exclusive How do you sell the American public on the idea that Israel has the right to maintain or even expand Jewish settlements in the West Bank? Be positive. Turn the issue away from settlements and toward peace. Invoke ethnic cleansing.  http://informationclearinghouse.info/article23022.htm

     Thought-Police Is Here in Isra-l By Rona Kuperboim The Foreign Ministry unveiled a new plan this week: Paying talkbackers to post pro-Isra/l responses on websites worldwide.  http://informationclearinghouse.info/article23027.htm

     Viva Palestina: Convoy Prepares to Head for Rafah Group will bring medical aid, materials to people of Gaza By Soozy Duncan After days of gathering supplies and last-minute organizing in Cairo, the Viva Palestina U.S. convoy is beginning to mobilize. This morning 87 members of the caravan traveled to pick up 47 never-used trucks which will be loaded with medical aid to be brought into Gaza. The remaining half of the delegation will re-join the drivers near the Egyptian border before all cross together through Rafah.
    http://informationclearinghouse.info/article23024.htm

    All three Gaza crossings closed on Friday:  On Thursday evening the Group of Eight industrialized nations demanded that Isra-l open its crossings into the Gaza Strip. From Italy, the group called on Isra-l to allow in humanitarian aid and commercial goods, as well as people, into the besieged strip. http://www.maannews.net/en/index.php?opr=ShowDetails&ID=39130

     Rabbis Declare Fast for Gaza: This is the first rabbinical response to the suffering in Gaza. Although rabbis have taken the lead in this initiative, we invite all Jews, all people of faith and all people of conscience to join us. http://rabbibrian.wordpress.com/

     The families driven apart by Isra-l's red tape:  New regulations are making it increasingly difficult for Palestinians from Gaza to see their relatives in the West Bank http://snipurl.com/mivkj

     Obama wants keep Bush policy on CIA briefings:  The Obama administration just lodged a strong objection to efforts by Democrats on Capitol Hill to remedy the problem of the CIA briefing too few members of Congress on top-secret subjects. Turns out Obama wants to keep Bush's policies. http://www.sfgate.com/cgi-bin/blogs/nov05election/detail?blogid=14&entry_id=43251

    Hypocrisy knows no shame:  Barack Obama urges Russia not to interfere in neighbouring states: "In 2009, a great power does not show strength by dominating or demonising other countries. The days when empires could treat sovereign states as pieces on a chessboard are over," he said, speaking to graduates from Moscow's New Economic School.
    http://www.guardian.co.uk/world/2009/jul/07/obama-russia-first-trip

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    No Comment on Kidnapping of McKinney Black Caucus Muzzled By Russell Mokhiber I'm going to quote you as saying - We're so freaked out about pissing off AIPAC, that of course, we're not going to issue a statement condemning the hijackers. Who gives a rat's ass whether Cynthia McKinney is being held in a jail in the Israeli port city of Ashdod?
    http://informationclearinghouse.info/article22996.htm

    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

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    Viva Palestina activists stranded on Gaza border: At least 100 US activists, said to be carrying $1 million worth of medical supplies for the suffering Palestinians of the Gaza Strip, have been stranded on the Egyptian side of the Rafah crossing since Sunday, waiting for the Zionist regime to grant them permission to enter the besieged territory.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=100069§ionid=351020202

     

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    Iran says will respond ‘decisively’ to any Israeli attack TOKYO (AP) -- A senior Iranian lawmaker said on Monday that Tehran is ready to take “real and decisive” action if Israel attacks its nuclear facilities.

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    12-07-2009 om 14:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-07-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Nieuws en achtergrondinfo 09 07 10
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN                 
    08/07/09

     

    Click here to read this newsletter online:

     Obama's Rollback Strategy Honduras, Iran, Pakistan, Afghanistan (and the Boomerang Effect) By James Petras The recent events in Honduras and Iran, which pit democratically elected regimes against pro-US military and civilian actors intent on overthrowing them can best be understood as part of a larger White House strategy designed to rollback the gains achieved by opposition government and movements during the Bush years. http://informationclearinghouse.info/article23010.htm

    Hypocrisy knows no shame:  Barack Obama urges Russia not to interfere in neighbouring states: "In 2009, a great power does not show strength by dominating or demonising other countries. The days when empires could treat sovereign states as pieces on a chessboard are over," he said, speaking to graduates from Moscow's New Economic School.
    http://www.guardian.co.uk/world/2009/jul/07/obama-russia-first-trip

    Mourn On The 4th of July By John Pilger  Liberals say that the United States is once again a "nation of moral ideals", but behind the façade little has changed. With his government of warmongers, Wall Street cronies and polluters from the Bush and Clinton eras, Barack Obama is merely upholding the myths of a divine America.  http://informationclearinghouse.info/article23017.htm

    Tehran and Tegucigalpa: A Tale of Two Capitals
    By Barry Grey
    Nothing so clearly demonstrates the decay of American democracy and the "free press" in the United States than the manner in which it lines up behind phony "color revolutions" against regimes deemed inimical to US interests and ignores flagrantly antidemocratic measures by regimes backed by the CIA, the military and the State Department.
    http://informationclearinghouse.info/article23011.htm

    Democrats Say Panetta Admits CIA Misled Them:  Central Intelligence Agency Director Leon E. Panetta has told lawmakers that the agency "concealed significant actions" from Congress, according to a letter released Wednesday from seven Democratic lawmakers. http://snipurl.com/mg3e8

    US frees 5 Iranian diplomats held since 2007 in Iraq: Iran's ambassador to Baghdad says five Iranian diplomats who were kidnapped by US forces have been handed over to the government of Nouri al-Maliki. http://www.payvand.com/news/09/jul/1091.html

    Clinton calls for 'even stricter' Iran sanctions: Is window of opportunities given by Washington to Tehran about to close? The United States will call for "even stricter sanctions on Iran to try to change the behavior of the regime," US Secretary of State Hillary Clinton said in a TV interview broadcast in Venezuela. http://snipurl.com/mg39u

    $2.775 Billion in US Aid Supports Israeli Nuclear Weapons Program By Grant F. Smith President Barak Obama's fiscal year 2010 budget request for $2.775 billion in military aid to Isra-l is proceeding smoothly through the Congress.
    http://informationclearinghouse.info/article22938.htm

    No Comment on Kidnapping of McKinney Black Caucus Muzzled By Russell Mokhiber I'm going to quote you as saying - We're so freaked out about pissing off AIPAC, that of course, we're not going to issue a statement condemning the hijackers. Who gives a rat's ass whether Cynthia McKinney is being held in a jail in the Israeli port city of Ashdod?
    http://informationclearinghouse.info/article22996.htm

    The Two-state Solution, Israeli-style
    Charity, checkpoints and client rulers
    By Jonathan Cook in Ramallah While Isra-l has been buying yet more time with Washington in bickering over a paltry settlement freeze, it has been forging ahead with the process of creating two Palestinian territories, the Gaza Strip and the West Bank, that, despite supposedly emerging from occupation, are in reality sinking ever deeper into chronic dependency on Israeli goodwill.
    http://informationclearinghouse.info/article23012.htm

    UN: Isra-l must tear down West Bank barrier: Isra-l must tear down its West Bank separation barrier, a senior U.N. official said Wednesday, marking five years since the International Court of Justice declared the barrier illegal and a violation of Palestinian rights. http://snipurl.com/mg3c8

    EU retracts criticism of Israeli settlements: The European Commission on Thursday backtracked on its unusually harsh criticism of Israeli settlements, declaring that a statement released earlier this week did not reflect the commission's position. http://haaretz.com/hasen/spages/1098983.html

     Congress's $1.2 Million a Day Drug Habit By Unsilent Generation Last year alone the drug industry spent $234 million on lobbying. In the first three months of this year, it spent more than $66.5 million-$1.2 million a day.  http://informationclearinghouse.info/article23015.htm

     Are Our Markets Being Manipulated By "Rogues" Or Firms? By Danny Schechter There's New Evidence to Suggest that Crime In The Financial Markets is Rife.  http://informationclearinghouse.info/article23016.htm

    The Great American Bubble Machine By Matt Taibbi All that money that you're losing, it's going somewhere, and in both a literal and a figurative sense, Goldman Sachs is where it's going: The bank is a huge, highly sophisticated engine for converting the useful, deployed wealth of society into the least useful, most wasteful and insoluble substance on Earth - pure profit for rich individuals.  http://informationclearinghouse.info/article23009.htm

    FBI: Mortgage fraud on the rise:  Mortgage fraud is increasing throughout the U.S., as distressed homeowners look for answers to troubled mortgages and find little help from their banks, according to a new FBI report. http://www.bizjournals.com/portland/stories/2009/07/06/daily42.html

    The Top 10 Mortgage Fraud States For 2008:  Here's a look at the top 10 mortgage fraud states for 2008:
    http://snipurl.com/mg3gf

    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l.
    http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

     

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

     

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    Rodong Sinmun Holds U.S. Wholly Responsible for Nuclear Crisis on Korean Peninsula

     

     

    PRESS TV www.presstv.ir

     

    Viva Palestina activists stranded on Gaza border: At least 100 US activists, said to be carrying $1 million worth of medical supplies for the suffering Palestinians of the Gaza Strip, have been stranded on the Egyptian side of the Rafah crossing since Sunday, waiting for the Zionist regime to grant them permission to enter the besieged territory.
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=100069§ionid=351020202

     

    In military race, US forces Isra-l out of India bid: The United States has forced Isra-l to withdraw from a multi-billion dollar tender to sell advanced multi-role fighter jets to the Indian Air Force. http://presstv.ir/detail.aspx?id=99965§ionid=351020101

     

    THERAN TIMES http://www.tehrantimes.com

    Iran says will respond ‘decisively’ to any Israeli attack TOKYO (AP) -- A senior Iranian lawmaker said on Monday that Tehran is ready to take “real and decisive” action if Israel attacks its nuclear facilities.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Tony Greenstein’s Blog

    http://azvsas.blogspot.com

     

    Paris bookstore attacked, books destroyed by Zionist fanatics of the "Jewish Defence League"  The true face of Zionist 'democracy' was demonstrated last Friday in Paris, when the fascist thugs of the Jewish Defence League attacked a

         Housing Minister: Spread of Arab population must be stopped In any other country     it would be the cause for large headlines and demands for his sacking and prosecution. Imagine a British Housing Minister saying openly that the spread of Muslims or Blacks into ar...

            Cynthia McKinney: Letter from an Israeli Jail.  As Isra-l's open piracy, the kidnapping of 21 peace lovers on the Spirit of Humanity, is condoned by world leaders whose tongues have all been silent, Cynthia McKinney, a former Congresswoman who the Zioni...

       The Outlaw State Hijacks the Spirit of Humanity

    The Israeli State struck another blow against ‘terrorism’ when it surrounded and threatened to fire upon the Spirit of Humanity, a boat carrying cement and medical supplies to Gaza. For over 2 years an vic...

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

     

    10-07-2009 om 10:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-07-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.OPROEP VAN AEL
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    OPROEP VAN AEL

    Salaawma Aleikom,
    Beste leden en sympathisanten,

    Met dit schrijven richt ik me tot U, de persoon die ons van dicht bijstaat, met ons sympathiseert en onze stem belangrijk vindt in het maatschappelijk debat. Ik sta nu al een tijd aan het roer als AEL-voorzitter in België, met de nodige trots en bescheidenheid. We hebben het afgelopen jaar ons best gedaan om mee te wegen in het maatschappelijk debat en om de rol te spelen waarnaar onze gemeenschap snakt.
    De afgelopen perioden zijn niet makkelijk geweest maar we hebben ons in de aandacht gewerkt door onze standpuntinnames, onze acties, onze betogingen voor solidariteit met Gaza,  onze media-optredens, onze deelname aan internationale conferenties in Londen en Teheran en ontmoetingen met vrijheidsstrijders zoals Leila Khaled en Samir Kuntar.

    Door al deze activiteiten hebben we hevig moeten wegen op ons bescheiden budget dat enkel voortbestaat door bijdragen van onze leden en sympathisanten, door jullie dus.

    Er zijn de rechtszaken die een zware financiële last zijn geworden, voornamelijk onze procedure tegen de Antwerpse burgemeester om vrij te kunnen betogen, waar we trouwens ook onze gram hebben behaald. De ondemocratische eisen die hij stelde vooraleer een betoging toe te laten heeft hij moeten laten varen. Dan is er nog het proces, dat nog steeds bezig is, tegen een magazine van het zionistische establishment, "Joods actueel", dat zich specialiseert in karaktermoorden op mensen zoals ons en ieder die kritisch is voor de zionistische entiteit.  Die procedure is nog gaande en we zullen onze strijd tegen het zionisme niet staken.

    Vandaar lanceer ik deze oproep om de AEL te steunen via een financiële bijdrage. De AEL kan enkel bestaan uit onze wilskracht en vastberadenheid maar ook uit de gratie van zijn leden en sympathisanten.  Het is een oproep naar ieder zijn kunnen en vermogen om iets te storten. Of het nu eenmalig is of maandelijks. Een maandelijkse bijdrage via een
    domiciliëring draagt uiteraard onze voorkeur  om de continuiteit van onze werking te ondersteunen maar ieder blijft daar uiteraard vrij in. Heb je het zelf moeilijk, stort dan niks maar overtuig dan vrienden, familie of andere sympatisanten in uw nabijheid die het makkelijker heeft om een donatie te doen.

    Als we onze financiële zorgen kunnen opzijschuiven kunnen we ons tevens beter richten op onze kerntaak; namelijk het opkomen voor de rechten van Arabische en moslimminderheden in Europa, het streven naar een rechtvaardigere maatschappij en het bestrijden van racisme, voornamelijk islamofobie dat heel sterk in de lift zit.

    Hieronder het gekende rekeningnummer:

    KBC: 733-0319868-89
    IBAN: BE45 7330 3198 6889
    BIC: KREDBEBB

    Cho'krane wa salaam,

    Met dank,

    Karim Hassoun - AEL Voorzitter België


    AEL Belgium
    www.arabeuropean.org

    09-07-2009 om 12:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-07-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.PARIS , GEFAHR ZIONAZISMUS!
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    GEFAHR : ZIONAZISMUS

     

    http://azvsas.blogspot.com/2009/07/paris-bookstore-attacked-books.html  

     

    Tuesday, 7 July 2009

    Paris bookstore attacked, books destroyed by Zionist fanatics of the "Jewish Defence League"

    The true face of Zionist 'democracy' was demonstrated last Friday in Paris, when the fascist thugs of the Jewish Defence League attacked a left-wing bookstore and destroyed the books and computers in it with impunity. Attacks on bookshops have a long fascist pedigree so it is no surprise that this bookshop was a target. The silence of Zionist leaders has been conspicuous by its absence. If this was an attack by Muslims on a Zionist bookshop the air would be full of accusations of 'anti-semitism'. There are no similar cries of anti-Arabic racism since only a week ago President Sarkozy was stirring up hatred against Muslims by devoting his speech to an attack on the Burka, a garment worn by a tiny fraction of Muslim women. Presumably there were no greater ills in French society than this to catch his attention. Tony Greenstein

    Paris bookstore attacked, books destroyed by Zionist fanatics of the "Jewish Defence League"

    Early in the afternoon of Friday, July 3, a half dozen thugs, mostly masked, openly belonging to the Jewish Defence League (Kahana group), assaulted and vandalized the bookstore Résistances in the 17th arrondissement of Paris (4 Villa Compoint).

    The bookstore includes a reading room offering free use of computers, plus an auditorium which often hosts well-attended conferences by authors. The day before, a conference was given there by Mahmoud Suleiman from the Palestinian village of Al-Masara on non-violent resistance to Israeli occupation.

    Instead of burning books, the Zionist fanatics ruined them by drowning them in cooking oil. They also smashed the computers.

    As usual, they escaped before the police arrived. So far this highly active group has enjoyed total impunity for its attacks on property and persons. (translated by Diana Johnstone)

    Some of us went there to see what had h appened, seeing as the Résistances telephone line was no longer functioning. This isn't the first time they've been victims of the Betar or the Ligue de Défense Juive (Jewish Defence League) - remember the teargas attack the night when Tanya Reinhart was speaking. Just two weeks ago, when the store was closed at night, the shutter had been painted with the star of David plus the LDJ signature.

    Today the bookstore is in a terrible state - thousands of books covered in oil litter the floors - there is oil everywhere on the floors, and attempting to move anywhere is treacherous. The attack took place around 2 p.m., shortly after the store opened. Present at the time were only
    Genevieve at the front desk, Olivia at her computer behind the counter in the middle room, and two clients. Five men dressed in black and wearing cagoules and black gloves rushed in yelling loudly through the front door and claiming they belonges to LDJ. They hurled the books off
    the shelves and doused them with cooking oil and then charged down the corridor to the middle reading-room where they did the same; they also smashed the five computers there. The thugs stayed no more than 4-5 minutes, and were seen leaving by the library's neighbours.ve called the police.

    The police subsequently showed up, too late to apprehend anyone of course. They took photos, taking away some of the empty oil bottles. It was even dangerous to move on the pavement outside, as that was completely covered in oil also. Quite a lot of the Résistances supporters were milling around outside, having gone there like us to show solidarity.

    The LDJ, banned in the US - and even in Isra-l - are able to go on the rampage in France and are never punished, even when they've been occasionally caught on film while attacking.

    annie (AAW = Americans Against War)

    Numerous peace organisations, bookstores and library networks are calling for a rally next Wednesday to demand that these dangerous thugs be brought to justice and that the JDL be banned from operating in France. The rally will take place on Wednesday 8 July at 7 p.m. in front of the Résistances bookstore at 4 Villa Compoint, near 42 rue Guy Moquet, Paris 17 (metro Guy Moquet or Brochant, line 13).

    We would like to thank the many who have sent messages of support to the bookstore. A video with English subtitles will be available tomorrow on
    http://www.europalestine.fr and other websites.

    Video:
    http://www.europalestine.com/spip.php?article4252
    More (in French):
    http://www.europalestine.com/

    HEBREW And ARABIC TEXT

    See on the Israeli website :
    http://kedma.co.il/index.php?id=2527&t=pages

    Tony Greenstein

    07-07-2009 om 08:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-06-2009
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    Zionistische Verbrechen anprangern!

    Cynthia McKinney & Human Rights Activists Leave Cyprus For Gaza:

    Twenty-one human rights and solidarity workers representing eleven different countries were aboard including Nobel laureate Mairead Maguire and former U.S. Congresswoman Cynthia McKinney.


    http://www.mathaba.net/news/?x=620985

     

    PRESS RELEASE: "ALL WE WANT IS TO REACH GAZA. WE DO NOT SEEK A CONFRONTATION"

    "International Movement to Open Rafah Border"

    I realize many of you will have already received this mail, but please, it is important that we all support and work together. The International movement to Open Rafah Border is an amalgamation of numerous NGO's /Activists / Journalists hence it is essential we all support FREE GAZA and their ''SPIRIT OF HUMANITY'' during their time of need.Also, during the last couple of days are group at Rafah Border has welcomed a few more to the team of activists currently camping to stop the collective illegal punishment imposed on the people of Gaza who have done nothing to deserve what is happening to them by Isra-l.

    Peace

    HERE A FORWARD OF A VERY IMPORTANT MESSAGE FROM THE "SPIRIT OF HUMANITY",SAILING TO GAZA AND THREATENED BY ZIONIST WARSHIPS

    FOR IMMEDIATE RELEASE 30 JUNE 2009 "ALL WE WANT IS TO REACH GAZA. WE DO NOT SEEK A CONFRONTATION."

    UPDATE

    ISRA-L ATTACKS JUSTICE BOAT; KIDNAPS HUMAN RIGHTS WORKERS; CONFISCATESMEDICINE, TOYS AND OLIVE TREES

    [23 miles off the coast of Gaza, 15:30pm] -

     

    Today Israeli Occupation Forces attacked and boarded the Free Gaza Movement boat, the SPIRIT OF HUMANITY, abducting 21 human rights workers from 11 countries, including Nobel laureate Mairead Maguire and former U.S. Congresswoman Cynthia McKinney (see below for a complete list of passengers). The passengers and crew are being forcibly dragged toward Isra-l.

    "This is an outrageous violation of international law against us. Our boat was not in Israeli waters, and we were on a human rights mission to the Gaza Strip," said Cynthia McKinney, a former U.S. Congresswoman and presidential candidate. "President Obama just told Isra-l to let in humanitarian and reconstruction supplies, and that's exactly what we tried to do.

    We're asking the international community to demand our release so we can resume our journey."

     

    According to an International Committee of the Red Cross report released yesterday, the Palestinians living in Gaza are "trapped in despair." Thousands of Gazans whose homes were destroyed earlier during Isra-l'sDecember/January massacre are still without shelter despite pledges of almost $4.5 billion in aid, because Isra-l refuses to allow cement and other building material into the Gaza Strip. The report also notes that hospitals are struggling to meet the needs of their patients due to Isra-l's disruption of medical supplies.

    "The aid we were carrying is a symbol of hope for the people of Gaza, hope that the sea route would open for them, and they would be able to transport their own materials to begin to reconstruct the schools, hospitals and thousands of homes destroyed during the onslaught of "Cast Lead". Our mission is a gesture to the people of Gaza that we stand by them and that they are not alone" said fellow passenger Mairead Maguire, winner of a Nobel Peace Prize for her work in Northern Ireland.

    Just before being kidnapped by Isra-l, Huwaida Arraf, Free Gaza Movement chairperson and delegation co-coordinator on this voyage, stated that: "No one could possibly believe that our small boat constitutes any sort ofthreat to Isra-l. We carry medical and reconstruction supplies, and children's toys. Our passengers include a Nobel peace prize laureate and a former U.S. congressperson. Our boat was searched and received a securityclearance by Cypriot Port Authorities before we departed, and at no time did we ever approach Israeli waters."Arraf continued, "Isra-l's deliberate and premeditated attack on our unarmed boat is a clear violation of international law and we demand our immediate and unconditional release."

     

    ###

    For more information, please contact: Greta Berlin (English/French) or Caoimhe Butterly (English/Arabic/Spanish)at 00357 99... / friends@freegaza.orgwww.FreeGaza.org http://www.freegaza.org/

     

    WHAT YOU CAN DO!

     

    CONTACT the Israeli Ministry of Justice

    tel: +972 2646 6666 or +972 2646 6340 fax: +972 2646 6357

     

    CONTACT the Israeli Ministry of Foreign Affairs

    tel: +972 2530 3111 fax: +972 2530 3367

     

    CONTACT Mark Regev in the Prime Minister's office at:

    tel: +972 5 0620 3264 or +972 2670 5354mark.regev@it.pmo.gov.il

     

    CONTACT the International Committee of the Red Cross to ask for their assistance in establishing the wellbeing of the kidnapped human rightsworkers and help in securing their immediate release!

     

    Red Cross Isra-l tel: +972 3524 5286 fax: +972 3527 0370

    tel_aviv.tel@icrc.org

     

    Red Cross Switzerland:

    tel: +41 22 730 3443 fax: +41 22 734 8280Red Cross USA:

    tel: +1 212 599 6021 fax: +1 212 599 6009

    ###

     

    Kidnapped Passengers from the Spirit of Humanity include:

     

    Khalad Abdelkader, Bahrain

    Khalad is an engineer representing the Islamic Charitable Association of Bahrain.

     

    Othman Abufalah, Jordan

    Othman is a world-renowned journalist with al-Jazeera TV.

     

    Khaled Al-Shenoo, Bahrain

    Khaled is a lecturer with the University of Bahrain.

     

    Mansour Al-Abi, YemenMansour is a cameraman with Al-Jazeera TV.

    Fatima Al-Attawi, Bahrain

    Fatima is a relief worker and community activist from Bahrain.

     

    Juhaina Alqaed, Bahrain

    Juhaina is a journalist & human rights activist.

     

    Huwaida Arraf, US

    Huwaida is the Chair of the Free Gaza Movement and delegation co-coordinator for this voyage.

     

    Ishmahil Blagrove, UK

    Ishmahil is a Jamaican-born journalist, documentary film maker and founder of the Rice & Peas film production company. His documentaries focus on international struggles for social justice.

    Kaltham Ghloom, Bahrain Kaltham is a community activist.

     

    Derek Graham, Ireland

    Derek Graham is an electrician, Free Gaza organizer, and first mate aboard the Spirit of Humanity.

     

    Alex Harrison, UK

    Alex is a solidarity worker from Britain. She is traveling to Gaza to do long-term human rights monitoring.

     

    Denis Healey, UK

    Denis is Captain of the Spirit of Humanity. This will be his fifth voyage to Gaza.

     

    Fathi Jaouadi, UK

    Fathi is a British journalist, Free Gaza organizer, and delegation co-coordinator for this voyage.

     

    Mairead Maguire, Ireland

    Mairead is a Nobel laureate and renowned peace activist.

     

    Lubna Masarwa, Palestine/Isra-lLubna is a Palestinian human rights activist and Free Gaza organizer.

     

    Theresa McDermott, Scotland

    Theresa is a solidarity worker from Scotland. She is traveling to Gaza to do long-term human rights monitoring.

     

    Cynthia McKinney, US

    Cynthia McKinney is an outspoken advocate for human rights and social justice issues, as well as a former U.S. congressperson and presidential candidate.

     

    Adnan Mormesh, UK

    Adnan is a solidarity worker from Britain. He is traveling to Gaza to do long-term human rights monitoring.

     

    Adam Qvist, Denmark

    Adam is a solidarity worker from Denmark. He is traveling to Gaza to do human rights monitoring.

     

    Adam Shapiro, US

    Adam is an American documentary film maker and human rights activist.

     

    Kathy Sheetz, US

    Kathy is a nurse and film maker, traveling to Gaza to do human rights monitoring.

     

    ###

     

    In Solidarity from all International Movement to Open Rafah Border

     

    Free Gaza Movement 357 99 081767 www.freegaza.orgwww.flickr.com/photos/29205195@N02/

    In Solidarity from all International Movement to Open Rafah Border

    http: // www.facebook.com/group.php?gid=9986479902 "

     

    "Only a united world against oppression will help unite and free all of Palestine."

    (1) Everyone has the right to freedom of movement and residence within the borders of each state.

    (2) Everyone has the right to leave any country, including his own, and to return to his country

    30-06-2009 om 23:07 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-06-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.LEZERSBRIEF: Het Plan om Iran te destabilizeren
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    LEZERSBRIEF

     

    Het plan om Iran te destabiliseren

     

    Wat we niet te horen krijgen in de traditionele media...


    door Gianni 

    De voormalige Pakistaanse legergeneraal Mirza Aslam Beig berichtte vorige week over het plan dat de regering-Obama overnam van Bush en Cheney om via een pakket maatregelen Iran te destabiliseren en alzo een pro-Amerikaanse regering in Teheran te installeren.  Een budget van 400 miljoen dollar werd in 2007 goedgekeurd door het Amerikaans parlement.

    De Amerikanen hebben vooral schrik dat de bewindvoerders in Afghanistan, Pakistan en Iran zich zouden verenigen en alzo de Amerikanen dwingen deze regio te verlaten.

    De protesten in Teheran dragen het kenmerk van eerdere straatprotesten in Georgië en de Ukraïne, georganiseerd door de CIA. Men zegt dat Ahmadinejad de verkiezingen “gestolen heeft”, terwijl het wel degelijk oppositiekandidaat Mousavi was die uren voor de stembussen sloten de overwinning opeiste.  Het was de klassieke CIA-truuk om het regime onder druk te zetten om snel verkiezingsresultaten vrij te geven.

    De V.S. profiteerde van een interne strijd onder de ayatollahs en kon zo ayatollah Montazeri, gefrustreerd omdat hij  ayatollah Khamanei niet mocht opvolgen, laten verklaren dat de “verkiezingen waren gestolen”. Ook de campagne van Ahmadinejad tegen corruptie zat deze Groot- Ayatollah Hossein Ali Montazeri dwars. Als Mousavi en Montazeri erin slagen om het bestuur van Ahmadinejad omver te werpen, zal Iran zich heel wat minder kritisch gaan opstellen tegenover het Palestijns vraagstuk en staat Iran aan de vooravond van meer Amerikaanse invloed binnen zijn grenzen. President Obama gaf intussen reeds de Amerikaanse betrokkenheid toe bij de coup in Iran in 1953. Eerder schreef de New York Times daar een hele artikelenreeks over. Er waren bomaanslagen en intimidaties tegen geestelijken en steekpenningen voor Generaal Zahedi die Eerste minister Mossadegh zou opvolgen.

    Stephen Kinzer’s boek, All the Shah’s Men: An American Coup and the Roots of Middle East Terror, verteld het verhaal over de omverwerping van de Iraanse democratisch verkozen leider, Mohammed Mosaddeq, door de Amerikaanse CIA en de Britse MI6 in 1953. De CIA gaf steekpenningen aan Iraanse regeringsambtenaren, zakenmensen, journalisten en betaalde Iraniërs om te betogen in de straten (idem dito in Georgië en Ukraïne recent en in Bagdad toen Irakezen werden betaald om het standbeeld van Saddam Hussein omver te werpen en daar te komen betogen voor de bezetter).

    Radio Farda is een propagandazender van de CIA die van de Amerikaanse belastingsbetaler jaarlijks zeven miljoen dollar krijgt om uit te zenden in het Farsi, de meest gesproken taal in Iran. Deze propagandamachine werkt zoals Radio Marti in Cuba met als doel om het land te destabiliseren. Farda betekent “Morgen” in het Farsi.

    Zoals met de vermeende massavernietigingswapens en mobiele chemische labo in Irak, spelen de Amerikaanse en veel westerse media opnieuw mee met de diabolisering van een leider in het Midden-Oosten. Dit ondanks pre-electorale verkiezingspolls in The Washington Post van 15 juni 2009, waaruit bleek dat Ahmadinejad een duidelijke overwinning behaalde. Ook tijdens de verkiezingscampagne en uit diverse opiniepeilingen in Iran bleek telkens een ruime verkiezingszege voor de zittende president Ahmadinejad. Het gaat vele groeperingen echter niet om het feit wie de verkiezingen won, maar of diegenen past in het plaatje dat men voor ogen heeft. De overdreven Amerikaanse media-aandacht wijst duidelijk op eigen belangen in de demonisering van president Ahmadinejad.

    Er zijn geen bewijzen dat de verkiezingen in Iran werden gestolen door president Ahmadinejad. Bewijzen van CIA-interventie zijn er des te meer:

    In februari 2006 vroeg de Amerikaanse minister van Buitenlandse Zaken Condoleezza Rice 85 miljoen dollar aan het Amerikaans parlement voor de creatie van een Kantoor voor Iraanse Zaken (Office of Iranian Affairs). De bedoeling was “een Iraanse democratie te promoten naar westers voorbeeld”.

    Op 23 mei 2007 verklaarden Brian Ross en Richard Esposito aan ABC News: “De CIA heeft geheime presidentiële toestemming verkregen om een “zwarte” coveroperatie te beginnen om de Iraanse regering te destabiliseren, aldus informatie van vroegere en huidige medewerkers van inlichtingendiensten tegenover ABC News.”

    Op 27 mei 2007 berichtte de London Telegraph: “Bush ondertekende een officiëel document dat de CIA de opdracht gaf voor campagne van propaganda en desinformatie om het godsdienstige bestuur van de mullahs te destabiliseren en eventueel omver te werpen.”

    Enkele dagen eerder  (op 16 mei 2007) schreef de Telegraph dat John Bolton, een van de neoconservatieven van de Bush-regering, aan de krant verklaarde dat een Amerikaanse legeraanval tegen Iran de laatste optie zou zijn na economische sancties en mislukte pogingen om een volksrevolutie tot stand te brengen.

    In augustus 2007 verklaart President Bush de Iraanse Revolutionaire Wachters een terreurbeweging. Op 25 en 26 september 2007 benoemden alsook, eerst de Amerikaanse Kamer en nadien de Senaat,  de Iraanse Revolutionaire Wachters een terroristische groepering. Op voorstel van de Republikein Jon Kyl en de onafhankelijke politicus Joseph Lieberman komt de beweging op de zwarte terreurlijst van de V.S. Op deze lijst staan eveneens Al-Qaeda en Hezbollah. De Amerikaanse niet bindende resolutie vraagt ook Amerikaanse firma’s te straffen die investeren in Iran. Daarnaast plaatst het Amerikaans departement Financiën vijftien Iraanse instellingen op een zwarte lijst en bevriest het al hun tegoeden. Hillary Clinton was de enige Democrate die de tekst van Kyl-Lieberman onderschreef.

    Op 29 juni 2008 schreef Seymour Hersh in de New Yorker: “Vorige jaar verklaarde het Amerikaans parlement zich akkoord met een vraag van President Bush om een grootse escalatie en cover-operatie tot stand te brengen tegen Iran, aldus huidige en voormalige militaire-, inlichtingen- en politieke bronnen. Deze operaties, waarvoor de president vierhonderd miljoen dollar vrijmaakte, werden beschreven in een Presidential Finding, met als bedoeling het religieuze leiderschap van Iran te destabiliseren. De psychologische oorlogsvoering tegen de “boze man” Ahmadinejad gaat verder.

    Opmerkelijk is eveneens dat de neoconservatief Kenneth Timmerman één dag voor de Iraanse verkiezingen schreef dat “er sprake is van een Groene Revolutie” en laat uitschijnen dat de National Endowment for Democracy (NED) nu ook in Iran honderden miljoenen dollars in een revolutie heeft gepompt. De NED is een Amerikaanse NGO opgericht door President Reagan in 1983 en steunt al jaren organisaties zoals de Iran Teachers Association, de Foundation for Democracy in Iran, de National Iranian American Council, Women’s Learning Partnership en de Abdorrahaman Boroumand Foundation.

    Temmerman is actief in de geheimzinnige organisatie Foundation For Democracy in Iran, waarvan co-oprichter Joshua Muravchik recent nog in de LA Times een artikel schreef onder de titil “Bombardeer Iran!”.

    Als we jonge vrouwen vandaag in Iran spandoeken zien dragen met de Engelse tekst “Where is my Vote?” is dit bedoeld voor de westerse media en niet voor het bestuur in Teheran. Meer bewijs van orchestratie zijn de Engelse protestliederen “Dood aan de dictator, dood aan Ahmadinejad”. Iedereen weet dat Ahmadinejad een publieke figuur is met beperkte macht onder bestuur van ayatollah Khamenei die wordt aangesteld, geëvalueerd en desnoods kan worden afgezet door een comité van 86 geestelijken.

    Het is opmerkelijk hoe in de media de oppositie ruim aan bod komt en de Iraanse autoriteiten voortdurend worden gebrandmerkt als “het Iraanse regime” en hun democratisch verkozen president als “de conservatieve Ahmadinejad”. Voor berichten uit de oppositie gelden andere regels in de westerse media dan voor nieuws van de regering. Zonder grondige controle naar waarheid, aanleiding, achtergrond, plaats en tijdstip worden lukraak verhalen en beelden in de huiskamer gebacht. Zonder mogelijkheid tot wederwoord. Een triestige commercialisering en een subjectiviteit heeft zich meester gemaakt van de huidige nieuwsverschaffers. De media moet zich dringend bezinnen over een veel objectievere berichtgeving over de straatprotesten in Iran, eveneens rekening houdend met de destabiliserende gevolgen ervan, mee tot stand gebracht door een overaccentuering en mediatisering van een bepaalde partij (in deze de oppositiepartijen in Iran).


    http://amman.web-log.nl/

    Linken:
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=98200§ionid=351020401

    http://informationclearinghouse.info/article22875.htm

    http://www.france24.com/20090604-obama-admits-us-involvement-iran-coup-1953

    http://www.nytimes.com/library/world/mideast/041600iran-cia-index.html

    23-06-2009 om 12:13 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Jews who speak out: In respect of Ezra Nawi BY T.GREENSTEIN
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    JEWS WHO SPEAK OUT

    June 21, 2009

     Assaf Radzyner
    Advocate
    Israeli Ministry of Justice
    Human Rights and Foreign Relations Department, Isra-l

    Sivan 29, 5769

    Ref: 894

     Dear Mr  Radzyner,

     

    Thank you for your letter of explanation in respect of Ezra Nawi.

     

    So, if I understand you correctly, Mr Nawi comes every week to the South Hebron area with the intent and purpose of disturbing the peaceful settlers of the South Hebron area.  I wondered whether these are the same settlers I saw on different video films such as the Iron Wall, who regularly throw stones at Palestinian houses, attack their children and cause damage to Palestinian property?  Are these the same settlements established by one Rabbi Moshe Levinger, a man not known for his peace-loving intentions?

     

    Is this the same Israeli Police and Military who again have been regularly caught on camera standing idly by when Palestinians in Hebron are attacked, telling international peace observers that they cannot see anything as the stones fly?  Oh yes it is well documented that only Palestinian violence is considered a crime whereas settler violence is 'understandable' 'defensive' etc.

     

    Your letter is worthy of the best traditions of spokesmen for European anti-Semitic regimes.  They also used to turn a blind eye to anti-Jewish pogromists, whilst of course arresting and beating up those defending themselves.  You have learnt your trade well.  I would tell you that you should be thoroughly ashamed of yourself but of course shame is something you long since forgotten the meaning of.

     

    The Hebron settlers are known as particularly racist and atavistic.  It is not for nothing that they have composed the delightful graffiti which I have seen on walls in that area headed 'Arabs to the gas chambers.'  

     

    I happened to watch the recording of the arrest of Mr Nawi.  I could see no provocation or violence from him, unless it is provocative to the settlers for an Israeli Jew or other human rights supporter to come and defend the indigenous population of the area.  What kind of court is it that convicts someone for having been attacked by the Police?

    If Mr Nawi was convicted of assaulting 2 police officers when we could clearly see the opposite, it would suggest that when it comes to offences against Palestinians, the Courts are no more than rubber stamps for the occupation authorities, notwithstanding your weasel words.  No counsel in the world can convince a court that has already made its mind up.

     

    The wanton and deliberate demolition of the houses or shacks of Bedouins of the area is a war crime in everyone's eyes but your own.  What is your excuse?  Hamas?  But this is the West Bank.  It is your theft of land and destruction and racist demolition of Palestinian homes which has fed the violence which you then use as the excuse for more demolitions, confiscation and violence.  But then violence is only a term you apply to Palestinians.

     

    Israel should not be surprised at its increasing political isolation.  My own trade union has just voted to support a boycott of Israeli products.  Most people don't take kindly to demolishing the homes of Palestinian residents in the West Bank and the wanton attacks by settlers and Israel's armed forces on defenseless people. 

     

    Clearly Israeli government spokespersons have learnt well from their anti-Semitic forebears.

     

    Yours sincerely,

     

    Tony Greenstein

    Brighton & Hove UNISON

    23-06-2009 om 09:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-06-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbi Jeoschua Leib DISKIN: Excommuniate the Zionists!
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    Rabbi Jeoschua Leib DISKIN

                  (1818-1898)

     

    “The rabbis of the generation should gather together and excommunicate the Zionists from the Jewish People. They should make decrees against their bread and wine and forbid intermarriage with them, just as our Sages did with the Samaritans. I am certain that if we do not take this step, the Jewish People will eventually regret it.”  (Mara D’ara Yisroel vol.2p.43)

     

    www.truetorahjews.com

    16-06-2009 om 18:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-06-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JESCHURUN SOMMER u. HERBST 5769 STUDIENPROGRAMM

    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erez gegen den Zionismus

     

    UNSER  SOMMER und HERBST 5769 (2009)STUDIENPROGRAMM

     

    Siehe auch die programmatische Erklärung von Jeschurun Judentum gegen Zionismus “Rabbiner HIRSCH weist uns den Weg”, sowie unseren früheren Studienprogramme

     

    Unser Dauerstudienprogramm umfaßt vor allem:

    §   Rav Samson Raphael HIRSCH: Kommentar, Psalmen, Chaurew, Ges.Schriften

    §   Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH: Haftoroh der Woche , „Zionismus”  (1898)

    §   Rabbiner Dr. Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung (Wochenabschnitt)

    §   Rabbiner Dr. Raphael BREUER „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“

    §   Rabbiner Simon SCHWAB “Heimkehr ins Judentum” (1934) 

     

     

    • Das BUCH JESAJA, nach dem Forschungssystem Rabbiner Samson Raphael HIRSCH übersetzt und erläutert von Julius HIRSCH (1842-1909), Sohn von Rav Samson Raphael HIRSCH, Beruf: Geschäftsmann. Erschienen im Kaufmann Verlag Ffm. 1911

     

    • Ludwig STERN, Direktor der israelitischen Schule in Würzburg, „Die Vorschriften der Thora welche Jissroél in der Zerstreuung zu beachten hat“

     

    • Rabbiner Leo BRESLAUER „Ein jüdisch-geschichtlicher Wegweiser“  Verlag Hermon Frankfurt/Main 5695/1935

     

    • In dieser Saison vertiefen wir uns in einige wertvolle Beiträge erschienen in der rabbinischen Zeitschrift Nachlass Zwi, Jahrgang 1936/37, siebenter Jahrgang:

     

    • Pinchos KOHN: Pflichten und Rechte der Golamenschen

     

    • Dr. Maximilian LANDAU  Samson Raphael HIRSCH und seine Zeit

     

     

     

    Alle diesen Schriften werden auch in unserem Blog vollständig bzw. in Auszüge veröffentlichet werden.

     

    Bauen Sie gut!

     

    Die Schriftleitung

    07-06-2009 om 16:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-05-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rezension: Yakov M. RABKIN A Century of Jewish Opposition against Zionism by Ludwid WATZAL
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    Rezension:


    Yakov M. Rabkin, A Threat From Within. A Century of Jewish Opposition to Zionism. Translation from French by Fred A. Reed with Yakov M. Rabkin, Fernwood Publishing/Zed Books, Winnipeg- London 2006, 261 Pages, L 17.95.

     

    This is the most unusual book I have ever read. It is so groundbreaking that one can ask whether it is proper at least for the German public. It is the most courageous undertaking because it challenges Zionism and its ideology head-on. The book shows that Zionism has little to do with Judaism. It stands for a totally different value system. It is even a negation of central Jewish values.

    According to the sources the author cites Zionist ideology is absolutely opposed to Judaism and misuses its teachings for its political ends. Nevertheless, it seems as if Zionism is on its way to canonization. Anyone who dares to raise these questions will get into deep trouble. JohnMearsheimer, Stefan Walt, Tony Judt, John Rose, Jimmy Carter(!), Michael Lerner, Joel Kovel, Uri Avnery, Jacqueline Rose, Noam Chomsky, Norman Finkelstein, The Jews for Just Peace, Pascal Boniface, Rolf Verleger, Felicia Langer, Rupert Neudeck, Evelyn Hecht-Galinski, the German catholic bishops who toured Israel/Palestine, and many others who were attacked for just speaking out against Israeli occupation and oppression of the Palestinian people, can tell their individual stories. The non-Jewish critics are defamed as "anti-Semites", and the Jewish ones are denounced as "self-hating Jews", some are even accused of "anti-Semitism". The author shows why such grotesk assertions are nonsense and serve only one purpose: to silence critizism of Israel´s occupation policy which celebrates its 40th anniversary in June.

    Yakov M. Rabkin teaches history at the University of Montreal. He specializes in the history of science and contemporary Jewish history. The Israeli philosopher Joseph Agassi writes in the foreword: "Currently, the Zionists declare that all opposition to Zionism is anti-Semitic, and this declaration has grievous consequences for Jews all over the world, including Jews in Isra-l. It is scandalous to deny legitimacy to criticism of official Israeli positions, and this book makes this point very clear." Agassi mentions that Rabkin raises questions about the myth that Isra-l protects the Jews around the world and constitutes their natural homeland. This book "rightly shows that this myth is anti-Jewish".

    Moreover, "this ideology deems anti-Semitism unavoidable and Israel the only place where a Jew can be safe. This view is essentially anti-democratic." Agassi continues: "Israeli governments behave as if they were community leaders still within the ghetto walls." When Israeli politicians call Israel "the Jewish state" this will create "a real and dangerous confusion between faith and democracy".

    Yakov Rabkin leads the readers right into the thinking of anti-Zionist orthodoxes, for whom Zionism is the antithesis of Judaism and therefore a heresy. He shows convincingly the split between Judaism and Zionism. Although the readers might think these people Rabkin writes about are a "lunatic fringe", their arguments are still valid and have been bothering the Zionist leadership. In traditional Judaism the Torah is central. "The Zionist movement and the creation of the State of Israel have caused one of the greatest schisms in Jewish history." The Zionists used major elements of Jewish thinking for their political goals. In the eyes of most Rabbis this is blasphemy. The biggest "sin" for them is the establishment of Isra-l because only the Messiah can create the Jewish nation. For the orthodox rabbis "Zionism represents a negation of Jewish tradition". Any human attempt to build a Jewish state is seen as a violation of God´s will and will lead to a disaster. The author explains why a commitment to the Torah forms the common denominator for religious opposition to Zionism. For him the Jews have demonstrated that a people can preserve its identity over the course of more than two millennia without a state of its own. In the prologue Rabkin asks critical questions: "Has the emergence of Zionism and the State of Israel so transformed the Jewish people as to bring its unique history to an end? Could it be that Isra-l, in the light of Jewish tradition, is not at all Jewish?"

    The book draws extensively on the rich tradition of rabbinical thought. Rabkin´s book explains how a commitment to the Torah forms the common denominator for the religious opposition to Zionism. Pious Jews believe that they have an obligation to criticize Zionism publicly, for two reasons: Firstly, to prevent the desecration of the name of God; secondly, to preserve human life. With this kind of criticism they hope to protect Jews from the outrage they believe the State of Israel has generated among the nations

    of the world. The last two opinion polls by the EU and the BBC show how relevant their concerns are:

    The State of Israel is seen as the "greatest threat to world peace" followed by Iran and the United States of America. In seven chapters Rabkin unfolds countless unknown sources of serious arguments against the Zionist enterprise as he calls it. What Rabkin´s book also reveals is the fact that most orthodox people do not recognise Israel´s right to exist. Why does the west force the Hamas led government to recognise it and not the large numbers of orthodox Jews in Israel and in the US?

    The author states in the first chapter "Orientations" that there has been a permanent Jewish presence in Palestine even after the destruction of the second Temple. The coexistence between all three religious groups - Jewish, Muslim and Christians - who lived peacefully together in the "Old Yishuv" until the Zionists arrived in Palestine. This holds also true for the coexistence between Jews and Muslims in the Arab countries. The "New Yishuv" (Zionist settlements) and the State of Israel were an incarnation of

    European concepts derived from the realities faced by Jews in the Russian Empire. Secular Jewish culture dominated the entire Zionist enterprise. The oriental Jews who came from the Muslim countries to Isra-l found these concepts alien to them. There has been a massive opposition against the Zionist movement from the start. Not only from the Jewish orthodox like the Haredim, but also from cultural Zionists, reformists, and the non-Zionist secularists.

    In the chapter "New Identity" Rabkin states that Zionism has put forward a new definition of what it means to be Jewish. Longing for the Messiah has been a constant notion in Jewish history. The Zionists turned this transcendental concept into a political program which constituted a break with the tradition.

    The Jewish tradition traces the origins of the Jews to the shared experience ot the epiphany of the exodus from Egypt and the giving of the Torah on Mount Sinai. As a group, the Jews are defined by the commitment to the Torah, the normative bond with the Torah remains the determining factor. It is exactly this bond which obliges them to follow the commandments of the Torah, which makes Jews the "chosen people", a status that implies no intrinsic superiority, writes Rabkin. It was under Josef Stalin that the birth of the concept of the "secular Jew" was invented. The Jews of Russia had fewer opportunities to assimilate into their surrounding society unlike the Jews in Germany and France.

    Under Stalin Jews ceased to be defined by Judaism and got a "Jewish nationality", this was marked in their identity cards. The great Jewish philosopher Yeshayahu Leibowitz stated that "Our nation exists only in the Torah." He continues: "Zionism is indeed the negation of Judaism." For the critics of Zionism the Hebrew revival had nothing to do with Judaism, it was just "another revolt against tradition". The "New Hebrew Man" did not "trust in God" (bitahon), but in "military security" which has been the dominating concept in Israel until now.

    The author shows in chapter three the deep cultural gap which exists between the Zionist concept of the Land of Israel and the Jewish one. Traditional Jewish culture discourages political and military activism of any variety, especially in the Land of Israel. Contrary to orthodoxy the National Religious stressed the importance of "the Jews' return to history" and to take pride in the normalization of the Jews whom Zionism has liberated from their "age-old passivity". Right from the beginning, Zionism has encouraged love of the land, a love which has taken political and ideological forms, writes Rabkin. "For the Zionists, love to the land is possessive: it can tolerate no other claimant. The land cannot truly be home to another people that had long inhabited it." This contradicts the traditional Jewish viewpoint in which "the settlement in the Land of Israel will be brought about by the universal effect of good deeds rather than by military force or diplomacy. It will follow the advent of the Messiah, unlike the biblical conquest of Joshua, which was achieved by the use of power." Rabkin also rejects the interpretation of the Bar

    Kokhba or the Maccabees revolt against the Romans. "The Zionist moral of the story is also opposed to the Jewish tradition." Salvation of the Jewish people can only come about through messianic intervention rather than military force. According to Leibowitz: "The idea of return to the Land of Israel achieved by political means is alien to the idea of salvation in Jewish tradition." And he continues that the Jews had never been "a people of the land", quite the contrary holds true: am ha-aretz, meaning "ignoramus".

    Jewish tradition over the last two mellennia can only be described as pacifist. The temple´s destruction and the following exile are interpreted as devine punishment for transgressions comitted by the Jews, according to the traditional Jewish argumentation. This was the dominant tradition until the twentieth century when "Zionism restored to military heroism". Zionist ideology transformed the Maccabees into "the patriotic victors of war of national independence. It is a travesty of history", writes Ruth Blau. This secularized image of the Maccabees was the blueprint for several modern Jewish authors, including Zeev Jabotinsky. Rabkin hints at a very interesting trait of Zionism which could deliver an explanation for the aggressive and violent behaviour of the Israeli occupation forces. It is its Russian background. Russian Jews not only made up a majority of the founders of the State of Israel, "they also became the most influential group within its military elite. The man who did more than any other Zionist to introduce terror into Palestine was the Russian Avraham Stern, a member of several paramilitary groupings."

    Rabkin writes that Moshe Dayan, Ezer Weizmann, Itzhak Rabin, Rehavam Zeevi, Raphael Eitan and Ariel Sharon were all descendents of Russian Jews, "whose propensity for the use of force can only be linked to their estrangement from Jewish tradition". Quoting Martin Gilbert, Rabkin writes that the composition of the Knesset twelve years after the founding of Israel and despite the almost total prohibition of emigration from the Soviet Union for more than four decades, over 70 percent of the members of this political elite were Russian-born, while 13 percent were born in Palestine/Israel of Russian parents. "The American Zionist elites, whose support was crucial for Zionism´s success, were also composed primarily of Jews of Russian origin ... Even in Morocco, Zionist ideas and activities were introduced almost exclusively by Russian Jews." The Israeli right-wing parties, which draw much of their support from voters of Russian background, "bear out the Russian dimension of the Zionist enterprise".

    The first who resisted the new Zionist settlers were the Jewish rabbies of the Old Yishuv. They feared that the nationalist ambitions of the new settlers would create tensions with Arabs, with whom the religious communities had always coexisted in peace, writes Rabkin. The leaders of the Old Yishuv saw the Jewish settler, and not the Arab population, as the looming threat. Until now, the "memory of cordial relations between Jews and Arabs continues to motivate the anti-Zionists, who question the strong-arm approach they attribute to the Zionist concept of the state". The Satmar Rebbe Yoel Teitelbaum is said to have often prayed for the disappearance of the State of Israel without any Jew suffering as a result. "He looked upon the state as a serious threat to the Jews." The political assassination of Jacob Israel De Haan bore bitter fruit: discord among Jews and Arabs. "The assassination of De Haan was probably the first terrorist act to be committed by the Zionists in Palestine." The opposition to the Zionists portrayed them as "Amalek". Aviezer Ravitzky confirms that the decision to cast the Zionists as a "diabolical force was far from being an improvised one: it drew instead on an entire legal and philosophical tradition".

    In chapter five "Collaboration and its limits" the author describes the resistance against the Zionist enterprise by the pious Jews. They viewed the newcomers as "rebels against the Torah and thus as persons both evil and dangerous". Most of them saw in it a rejection of Judaism. Compared with that the Arab reaction to Zionism was slower to gather strength. At first, the local Arab population enjoyed cordial relations with the Zionist leaders. Only when Arab leaders became fully aware of the political ambitions of the Zionist movement did their views come around to those of the pious Jews in taking a rejectionist stance, which has remained dominant in the Arab world ever since.

    Opposition against Zionism was particularly strong in Germany at the turn of the twentieth century.

    German Jews refused to allow the first Zionist congress to be held in their country so that it was transferred to Basel. Rabkin describes the anti-Zionist positions by Agudat Israel, the Haredim, the Hassidim and the reform movement. An exception is the National Religious Party which tried to merge Zionism with Judaism. The difference to the other groups is that they see the Zionist enterprise as an expression of divine will, "the finger of God".

    In the chapter "Zionism, the Shoah and the State of Isra-l" Rabkin presents two very different viewpoints of the tragedy. For the Zionists, the Shoah is the ultimate proof of the threat that hangs over the head of every Jew in the diaspora. After World War II., the Zionist movement presented its political project as a reaction to the Shoah. Consistent with this argument, prevention of another Shoah also justifies the military hegemony the new state acquired early and has steadily reinforced ever since. The Zionist message is: the state of Israel must be militarily strong to prevent another Shoah. A totally different interpretation of the Shoah is given by the pious Jews.

    From the Judaic point of view shared by most pious Jews, the tragedy of the Shoah calls out for the closest scrutiny of one´s own behaviour, for individual and collective atonement, writes Rabkin. For them it is not an occasion for accusing the executioner and even less an attempt to explain his behaviour by political, ideological or social factors. "The executioner - be he Pharaoh, Amalek or Hitler - cannot be anything but an agent of divine punishment, an undoubtedly cruel means of bringing the Jews to repentance." Following the same logic, only divine providence can explain the catastrophes that have afflicted the Jews, affirmed Rabbi Elhanan Wassermann. For him the Nazi persecutions, of which he was soon to become a victim, "were the direct consequences of Zionism". Wassermann´s condemnation of Zionism resulted in the fact that it was a sharp beak with Jewish continuity.

    Both the Zionists and their detractors agree that the hostility encountered by the Jews through the centuries exceeds all normal bounds: it is hostility quite unlike all others. While the Zionist habitually attribute the phenomenon of intense hatred to the political and military powerlessness of the Jews, pious

    Jews tend to locate its root in the seriousness of the sins committed by the Jews. Rabkin mentions another difference between the Zionists and their pious critics concerning anti-Semitism. The Zionists hoped to solve the problem of anti-Semitism trough the establishment of a Jewish state and defines any critique of Zionism and any attempt to question the State of Israel as anti-Semitism. The first critics, as early as the late nineteenth century, mentioned that the establishment of a Jewish state would not eliminate anti-Semitism, "but would in fact place the Jews in greater peril by intensifying and focusing hatred of the Jews. Jewish tradition considers the concentration of Jews in any one place as hazardous.

    ...Isra-l´s assertive policies and their defence in the name of all Jews by the Zionist organisations may thus be seen as an extraordinary source of danger."

    The difference in outlook is also shown in the chapter "Prophecies of Destruction and Strategies for survival". While the National Religious believe the destruction came to an end in 1945, seeing the

    Shoah as a point of departure for redemption, the rabbinical anti-Zionists insist that both the Shoah and the very existence of Israel are part of the same process of destruction. In their view, all the accomplishments of the Zionist enterprise will be eradicated before the Messiah arrives, who will find the Holy Land in a state of total devastation. From this perspective the State of Israel can be nothing but an obstacle on the path of redemption. The emphasis is placed on the exclusive role of God in redemption, writes Rabkin. This view is categorically rejected by Zionist Messianism.

    For the author the civic religion of Israel remains a fragile construction. The Haredim have never accepted it, because it has been introduced to replace Judaism. While criticism of Israeli policies may sometimes be tolerated, all Judaic critiques of Zionism are de-legitimized. Left-wing Jews can easily be discredited by Zionists as "non-Jewish", "self-hating" or even "anti-Semitic" while it would not be convincing to describe the Lubavitch or the Satmar Rebbe, Rabbi Wassermann or Hakham Alfandari, as anti-Semitic, states the author. The anti-Zionist literature regularly evokes the apocalyptic danger that Isra-l represents for the whole world. "They are convinced that the creation of Israel, which they see as an arrogant revolt against God, may well touch off a catastrophe of worldwide proportions." They believe that the Zionist structure of the state has perpetuated the conflict.

    Rabkin´s book shows that Zionism has never been monolithic, and anti-Zionism has reflected this complexity. Despite defamation Judaic opposition to Zionism has shown remarkable perseverance. It seems as if this opposition will persist as long as the Zionist enterprise continues in the Holy Land. They all insist on the primacy of the Torah and its values like peace and dealing justly with the neighbors.

    Such ideas are substituted in Zionism by militarism and conquest. This exceptional book is an outcry for universal justice and a must read. It should find many readers.

     

    Ludwig Watzal

     

    http://www.watzal.com

    31-05-2009 om 11:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-05-2009
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

     

    http://www.dailymotion.com/video/x95rlv_neturei-karta-durban-2_news

     

     

    Tony Greenstein’s Blog

    http://azvsas.blogspot.com

     

    ·         Nazi & Zionist Eugenics

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN                 
    19/05/09

     

    Click here to read this newsletter online:

    Full Text of President Ahmadinejad's Remarks at U.N. Conference on Racism By President Ahmadinejad Video and Transcript. Click here to continue http://informationclearinghouse.info/article22462.htm

    Anti-American? Ads You Won't See In The US Or Online By Nicholas CarlsonHistory is written by the winners.  http://www.informationclearinghouse.info/article22651.htm

    Bibi and Isra-l at Dead End By Patrick J. Buchanan Netanyahu wants Obama to commit to go to war if necessary to denuclearize Iran, but he cannot force Obama to fight a war he cannot want. Obama wants Netanyahu to accept a Palestinian state with its capital in East Jerusalem, but lacks the clout in his own country and Congress to force Netanyahu to comply.
    http://www.informationclearinghouse.info/article22650.htm

    Cindy's Nightmare By Cindy Sheehan To those of you who don't support me, sorry to tell you, I am not, or never will give up. If I survived burying my oldest son for lies, I can survive any crap you or the Robber Class throws at me. The system seriously underestimates the love and commitment of a mother wronged. There are two illegal occupations raging, still, and more than enough work to do to wrest our country out of the hands of militarists/corporatists.
    http://www.informationclearinghouse.info/article22656.htm

    U.S. Economy: The Cancer is Still There By Glen Ford Saving the finance capital oligarchy has emerged as President Obama's central mission - the guiding focus of his young administration. Obama has found new and myriad ways to go where no American president has ever gone before, in funneling somewhere around $13 trillion of national treasure to the parasitical class that goes by the shorthand, Wall Street.
    http://www.informationclearinghouse.info/article22658.htm

    Aipac's Hidden Persuaders By Richard Silverstein The Isra-l lobby is aiming to soften up US public opinion for an attack on Iran. Americans should resist its propaganda.
    http://informationclearinghouse.info/article22636.htm

    Congressional leaders inadvertently expose Israeli lobbyists behind letter to Obama: The email to congressmembers seeking their support said they hoped they'd sign onto "the attached letter to President Obama regarding the Middle East peace process," which argued that the US "must be both a trusted mediator and a devoted friend to Isra-l" and added, "Isra-l will be taking the greatest risks in any peace agreement."
    http://snipurl.com/i81ca

    The U.S. to Raise Military Aid to Isra-l:  The budget proposed to Congress for 2010 includes $2.775 billion in aid to Isra-l, compared to $2.5 billon budgeted for 2009. This is more than a 10% increase in total U.S. aid to Isra-l. http://www.alternativenews.org/english/1915-the-us-to-raise-military-aid-to-israel.html

    Amira Hass / Isra-l bans books, music and clothes from entering Gaza:  Isra-l allows only food, medicine and detergent into the Gaza Strip. Thousands of items, including vital products for everyday activity, are forbidden. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1086045.html

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

     

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

     

    TEHRAN TIMES www.therantimes.com

    Imitating U.S. is not a sign of progress: Supreme Leader
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN -- Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei stated on Sunday that imitating the United States is not a sign of progress.

     PRESS TV www.presstv.ir

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    Nakba : Des Palestiniens livrent à leurs petits-enfants les documents de leurs maisons occupées


    La Knesset discute une proposition pour considérer la Jordanie comme un pays Palestinien



    http://www.palestine-info.co.uk/en

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    20-05-2009 om 10:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-05-2009
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    JEWS WHO SPEAK OUT:

    Forwarded by the JPLO List

     

    ZIONIST INTIMIDATION

    Ramat Hasharon, May 2009

    Mirjam Hadar Meerschwam,

     

    My computer, today, is still at Tel Aviv police headquarters where it stayed after my two-hour interrogation last week. I am not given, I believe, to conspiracy thinking but the thought crossed my mind, comically rather, whether I’d ever written anything unkind about my neighbor or his family.

    This morning, when I brought my girl to school, the neighbour on our left just came out of his house. We greeted each other. I have known for years that he does something vague “in computers” and has lived abroad, doing something vague in diplomatic service.

     

     Following the “raid” on our house by two non-uniformed policemen, Miki and Eytan, at 7:15,  last week, just as I was helping our daughter to get dressed for school, it occurred to me that our house, in a regular, boring suburb, is actually surrounded by “security” related individuals and organizations. On the left, there’s D., whom I just mentioned, and on the right it’s Y. who has a fairly senior job in the military industries and stopped being friendly once he understood our family were leftists. Very near is the ugly “duplex” – an ungainly two-family house which after standing empty for years was recently let to a nameless firm. Its windows are still as shuttered as they were during the empty times, and its front yard remains a garbage strewn desert as before – but casually dressed young men carrying various types of briefcases and rucksacks come in and out. It is common knowledge by now that this is what they locally call a “shoo-shoo house”: the army’s secret services use civilian property, everybody knows that. Nobody asked or informed us. At the bottom of the road is a huge, pastoral looking area – disenchantingly protected by electronic fencing and a number of forbidding guard dogs. This no-go park belongs, again, to Israel’s military industries: they develop explosives here – underground. At times our buildings shake with the impact. Much has been said and agitated about the way these underground adventures have affected our environment – there are fearful rumors about cancer incidence. Meanwhile work has not stopped.

    I’ve often thought and spoken about these things, one way or another. For instance during the recent attack of the Israeli army on Gaza, when the Israeli public was told about the cruelty of Hamas who presumably placed themselves squarely among Gaza’s civilian population.

    But this morning, in the context, now, of my own and my friends’ recent interrogations I thought specifically about the more subtle work of intimidation, delegitimization, social ostracizing.

     

    An Israeli feminist antimilitarist group and registered non-profit organization, New Profile, the group of which I am a member, is these days subject to an unprecedented attack carried out by means of the state and the police. New Profile addresses itself to Israeli society. It is our aim to raise public consciousness to what militarism is and how it affects civic society. We also give moral and legal support and information to young people who contact us having decided not to enlist in the military. This is information about the army’s own accepted and legal routes toward exemption. Typically, such information is not part of the eye-catching display in my son’s former high school. On that poster the various army units vie to win the favors of the not-yet recruits with promises of their various “challenges”. Across the entrance hall, facing it in sinister unselfawareness, the national flag gives permanent honor to a list of former pupils who lost their lives in military service.

     

    I am 52 years old, I work as a freelance translator and writer. I was born and raised in Amsterdam, the Netherlands. My partner teaches psychology at the university, and works as a psychotherapist. I have two children and live in a small town north of Tel Aviv.

     

    It is simple: even if you are as convinced as I am of being innocent, of being on the right side of the law; even if you have nothing to hide – now the police has picked you up as if you belonged to a dangerous underground network, now you have been interrogated by a man whose questions were formulated and asked as if you were a felon, now your computer has been confiscated as if it carries texts that encode a national threat. Words you and your friends formulated thoughtfully are stated back to you in a flat, accusing voice: you realize they are a half or quarter sentence that fails, even grammatically, to articulate what they accuse you of. But their ineptness is not what worries you – it is the arrogance that allows them this deep, enraged misreading. No wonder that nearly a week afterwards your “surrounded” position in the street flashes out at you. If you were given to such sentiments you would feel alone in the street, horribly alone.

     

    Intimidation, I am learning these days, is when you find that the law can turn against you: This does not come as a surprise to me: I live in a security-dominated country in which Palestinian citizens already live under a different interpretation and dispensation of the same law that still mostly protects someone like me. But now that I have been interrogated by a man called Amichai (literally: “My people live”) my knowledge has an added dimension: It takes a while into  my interrogator’s list of questions until I figure out that this exchange is not conducted under the usual rules of conversation, of civilian communication. Nothing in my life has prepared me for this: every word I say not only freezes immediately (later I’ll have to sign the protocol and it feels as though I sign my words away, cut their lifeline) – it can and may well be used against me. In view of the misreading I mentioned before, I stand warned: even grammar stops counting here.

     

    Painfully, in Isra-l citizens are trained not to ask certain questions. This is what New Profile tries to open up to public consciousness. Questions about cancer incidence in your neighbourhood (“Our army is the most moral army in the world.”, “a people’s army”), questions about class, ethnicity and gender, and their interrelations with conflict and the abuse of power – the way these categories are blindly assumed to “order” the world, so that “the world” can then order you efficiently, without entering undue discussion or soul-searching.

     

    On the day after our brief detentions (some eight fellow New Profile members were subjected to the same treatment, and even today, as I am writing this, another member of New Profile is being examined at police headquarters), a friend, a successful academic, and non-activist dropped in and told me that she was delighted with the “progress” her newly enlisted son was making in the army. Only two weeks into a military service he was not at all sure he could cope with. On the eve of the national holiday, the new conscripts, who were all hoping to go home for a short break, had been lined up by their commander. Though they would soon be dismissed, he said there was just one little problem: two volunteers were needed to stay behind in camp. My friend was pleased because her son was one of the volunteers. Her self-centered, messy, irresponsible adolescent had undergone a sea-change in two weeks. “The army,” she says, “is what will straighten him out. And you know what, he came home, because it turned out to be a test, this thing about volunteering!”

     

    My heart and head ache for all of us. The machine works efficiently and fast, even on intelligent, privileged middle class boys. Capable, educated mothers are gratefully applauding it for teaching their children to become adults and law abiding citizens. The workings of authority and order make short shrift with doubt, reflection, and personal vulnerability.

    Israel, as Hannah Arendt envisioned at the state’s inception, has condemned itself to being (in) a state of perennial, iron fear.

     

     Ramat Hasharon, May 2009

    Mirjam Hadar Meerschwam,

     mirjam.hadar@gmail.com

    19-05-2009 om 13:50 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-05-2009
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    Was haben die Zionisten mit dem Heiligen Land zu tun?  (5)

    Oder: In welchem Kostüm steckt der Antijude wirklich?

    Ruby DEUTSCHER

    (Schluβ) 

     

    „Mein Sohn, vergiβ nicht meine Lehre, und meine Gebote verwahre dein Herz.

    Ihre Wege sind Wege der Freundlichkeit, und all ihre Pfade Frieden“ (Mishlei 3:1, 3:17).

    „Unpopuläre“ Zeitzeugen und die „Weißen Flecken“

    Auf die Dimension der spirituellen Vernichtung des Judentums seitens des Nationalzionismus wurde hier ausführlich eingegangen. Was nun die Verantwortung für die physisch-materielle in Anbetracht historischer Ereignisse vor allem im letzten Jahrhundert anbelangt, sei nur mit wenigen Stichworten hingewiesen, wobei beides im Grunde nicht voneinander getrennt werden kann. Vorab jedoch eine klare Aussage und zugleich eine Bitte: Wenn Menschen, gleichgültig ob Juden oder Nichtjuden, an der Sicherheit von Juden interessiert sind, dann sollten sie sich darauf konzentrieren, das authentische Judentum und seine Juden zu verteidigen anstatt den zionistischen Staat und dessen Ideologie, die im Laufe ihrer Existenz genau das Gegenteil erreichte. Unsere Schriften lehren, dass das jüdische Volk auch deshalb über die gesamte Welt unter so viele Völker zerstreut worden ist, damit es niemals im Ganzen physisch zerstört werden kann.


    Rabbi Michael Ber Weissmandl – seligen Andenkens – war der größte Organisator hinter den geheimen Lösegeldaktionen jener schrecklichen Jahre des 2. Weltkrieges. Er war die treibende Kraft hinter dem gewagten Spiel mit Lösegeldern, dem Tausende ihr Leben verdanken und fast wäre es ihm gelungen, noch weitere zwei Millionen zu retten. Mehr als zwei Jahre hatte er mit den Schlächtern sowohl persönlich als auch durch Vermittler verhandelt: Mit Dieter Wisliceny und Alois Brunner, den Zuständigen für die „Endlösung der Judenfrage“ (wie die Begrifflichkeiten sich wiederholten!) in Osteuropa, samt deren Chef Adolf Eichmann, Heinrich Himmler und Hitler selbst. Zwei Jahre lang gelang es ihm, die Deportation der slowakischen Juden in die Todeslager zu verzögern. Bald folgten andere seinem Beispiel und organisierten eine Serie von Lösegeldzahlungen, womit sie erreichten, dass die Reste des polnischen Judentums in Fabriken arbeiten konnten, deren Besitzer sympathisierende Nichtjuden waren – unter ihnen ein gewisser Oskar Schindler. Nachdem Rabbi Weissmandl erkannt hatte, daβ nahezu sämtliche Nazis bestechlich waren, selbst Himmler, entwickelte er einen gewagten Plan, der zum Ziel hatte, das gesamte europäische Judentum zu retten: den Europa-Plan. Leider scheiterte er letztlich an Ermangelung der erforderlichen Mittel. Niemand wollte die Summe amerikanischer Dollar bereitstellen, die zwei Millionen Menschenleben hätten retten können – gerade zwei Dollar pro Kopf. Angesichts der Millionen und Milliarden, die für ein Jahrzehnt der Aufrüstung und Kriegsführung ausgegeben wurden – eigentlich eine Banalität.

    In seinem Buch „Min HaMeitzar“, welches zu Teilen in Abraham Fuchs' Werk „The Unheeded Cry“ ins Englische übertragen wurde, beklagt Rabbi Weissmandl ausführlich seine negativen Erfahrungen mit den Führern des Zionismus seiner Zeit, die an derlei Rettungsaktionen offenbar nicht interessiert waren. Der Historiker Edwin Black gab der Weltöffentlichkeit durch sein Buch „The Transfer Agreement“ einen detallierten und tiefen Einblick in die Hintergründe des „Haavara-Abkommens“ zwischen Nazi-Deutschland und einem Teil der zionistischen Bewegung, Tom Segev's Buch „The Seventh Million“ wurde vollkommen zu Recht zu einem „Bestseller“ und Lenni Brenner's Zusammenführung historischer Texte in „51 Documents – Zionist Collaboration with the Nazis“ wird von Zionisten aller Schattierungen nicht umsonst samt seinem Autor verteufelt und verfolgt. Andere – im deutschsprachigen Raum leider weniger bekannte Bücher, wie „Perfidy“ von Ben Hecht, „Holocaust Victims Accuse“ von Moshe Schonfeld (von dem Anfang nächsten Jahres – mit Gottes Hilfe - vom Verfasser dieser Zeilen eine deutsche Übersetzung erscheinen soll), „Genocide in the Holy Land“ oder „Ben Gurion's Scandals – How the Haganah and the Mossad Eliminated Jews“ von Naeim Giladi sind allesamt erschütternde Zeugnisse, die die „Weißen Flecken“ in der zionistischen Geschichtsschreibung aufdecken und offenlegen.

    „Güte und Wahrheit sprossen aus der Erde, und Friede schaut vom Himmel hernieder“, spricht der Psalmist, und der Baal Shem Tov lehrt zu diesem Psalm: „Wenn man so ist wie die Erde, die es jedem erlaubt auf ihr zu wandeln, kann die Saat der Wahrheit (der Emes – im Jiddischen) sich verbreiten. Wenn jemand etwas Wertvolles auf dem Boden liegen sieht, dann beeilt er sich es aufzuheben. Warum nun macht sich keiner die Mühe die Wahrheit 'aufzuheben'? Jeder will es – doch keiner mag sich der Mühe unterziehen, sich so tief zu bücken“!

    „Sey a mentsch“

    Ein letzter Punkt. Der Midrasch sagt: „Die Welt spiegelt die ursprüngliche Absicht des Schöpfers nur dann wieder, wenn Friede unter allen Geschöpfen herrscht“, und der Talmud erklärt, dass der Zweck der gesamten Thora darin besteht, Friede zu stiften. Bezogen auf Nichtjuden verlangen unsere Weisen von uns, dass wir auch ihre Kranken besuchen, ihre Toten begraben und dabei behilflich sind, dass sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können, denn „gütig ist der Ewige gegen alle, und Sein Erbarmen ist über all Seine Werke“ (Psalm 145:9).

    In seinem auf Arabisch verfassten „Memorandum an König Hussein“ schrieb der Vertreter der Juden im Heiligen Land, Rabbi Josef Chaim Sonnenfeld – Friede seiner Seele -, im Jahre 1924 unter anderem die folgenden Worte (hier in der englischen Übersetzung) an den jordanischen Herrscher: „We assure His Majesty that the Jewish population relates to their neighbors with brotherly harmony wherever they exist, and also in the Holy Land we will adhere to that tradition and in the future will cooperate with all the inhabitants in the building and prospering of the land for a blessing and peace with all ethnic groups.“ Rabbi Sonnenfelds Sekretär, Dr. Yaacov Yisrael DeHaan – Friede seiner Märtyrerseele – organisierte die Kontakte zu König Hussein und wurde noch im selben Jahr von Zionisten ermordet. DeHaan war im Grunde das erste Opfer zionistischen Terrors auf jüdischer Seite im Heiligen Land selbst.

    Auch nach der Zerstreuung, als sich die Juden in alle Himmelsrichtungen verteilt sahen, um für ihre Sünden Sühne zu leisten, hielten sie treu zu den Traditionen ihrer Vorväter und zudem die Verbindungen zum Heiligen Land immer aufrecht. Sofern es trotz aller Beschwernis möglich war, hat man Palästina zumindest einmal im Leben besucht oder ist in ausgewählten Fällen auch dahin zurückgekehrt, um ein Thora-Leben in Heiligkeit und Reinheit zu führen. Es gab keinen Augenblick in der Geschichte, an dem es keine jüdische Präsenz im Heiligen Lande gegeben hätte und die religiösen Bindungen der Diaspora zu „Eretz Hakodesh“ waren nicht nur ein Relikt aus antiken Zeiten, sondern immer gegenwärtig. Doch niemals während dieser Einwanderungsperioden von Thora-Juden ins Heilige Land gab es dagegen Widerstand seitens der einheimischen Bevölkerung. Im Gegenteil: Diese Juden waren immer willkommen und niemand hatte Angst vor Unterjochung, weil jeder wusste, dass diese Juden einzig und allein deshalb kamen, um die Möglichkeit zu haben ein religiöses Leben auf einer höheren spirituellen Stufe führen zu können. Zwischen den Bevölkerungsgruppen existierte gegenseitiges Vertrauen und Respekt, es gab keinerlei Schwierigkeiten Freundschaften mit allen Sektoren der Gesellschaft zu pflegen. Es war eine Phase der guten nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Muslimen, Christen und Juden und die führenden Rabbiner und Gelehrten, die damals die jüdische Gemeinschaft anführten, genossen größte Anerkennung bei allen Einwohnern Palästinas. Dies änderte sich erst als der Zionismus die Weltbühne betrat. Nein, keine Märchen aus „1000 und einer Nacht“, sondern Wahrheiten, die auch heute noch durch Zeitzeugen oder deren Nachfahren belegt werden können. Doch will man ihnen keinerlei Gehör schenken, ihre Aussagen nicht protokollieren, schon überhaupt nicht massenhaft verbreiten und in Bücher fassen, weil es nicht hineinpassen würde in das einmal gestrickte und fast schon verewigte Feindbild, das mit aller Hingabe und aller Gewalt aufrecht erhalten werden soll, damit die zionistische Geschichtsschreibung auch weiterhin ungeniert ihren Feldzug der Lüge abwickeln kann.


    Das Kostüm jedoch, mit dem sich Amalek in Gestalt des im Grundsatz judenfeindlichen Zionismus verkleidete, hat sich im Laufe der Jahrzehnte abgetragen, zerlumpt, zerfetzt. Immer mehr Juden erkennen seine wirkliche Gestalt und besinnen sich dabei nicht zuletzt auch auf die wahren Traditionen des Judentums. Die Thora lässt sich nicht aushebeln oder verfälschen. Sie ist für die Ewigkeit und auf ihr die Welt begründet. Jene, die das nicht begreifen, werden – trotz allem Geschrei, trotz allem heuchlerischen Getue und trotz aller Propaganda – letztlich als Episoden einer leider blutigen und menschenverachtenden Epoche der Geschichte auf der Strecke bleiben. Zurück zur Ausgangsfrage der Überschrift: Im Grunde nichts!

    (Ende)

    17-05-2009 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-05-2009
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    Was haben die Zionisten mit dem Heiligen Land zu tun? (4)

    Oder: In welchem Kostüm steckt der Antijude wirklich?

    Ruby DEUTSCHER

     

    Mein Sohn, vergiβ nicht meine Lehre, und meine Gebote verwahre dein Herz.
    Ihre Wege sind Wege der Freundlichkeit, und all ihre Pfade Frieden“ (Mishlei 3:1, 3:17).

    Der eklatante Widerspruch: Religiöser Zionismus

    Selbstverständlich muss noch auf das Phänomen des sogenannten „religiösen Zionismus“ eingegangen werden. Wie können wir einerseits den Nationalzionismus und den Staat „Israel“ als etwas der Thora diametral entgegen Gesetztes betrachten, während andererseits so etwas wie „religiöser Zionismus“ existiert, sich observante Juden auf den Zionismus und seinen Staat beziehen und beides sogar als den „Beginn der Erlösung“ ansehen? Diese Frage ist – obwohl sie so häufig gestellt wird – eigentlich gar keine Frage, denn analytisch betrachtet ist sie vielmehr ein Ausdruck der Überraschung, dass sich nämlich zwei logisch gegenüberstehende Ansichten auf ein und dasselbe Subjekt beziehen. Es könnte die Vermutung entstehen, dass das zur Diskussion stehende Subjekt ausschließlich durch Logik bestimmt wird, eine Annahme für die es allerdings keinen Beweis gibt. Nicht alle Ereignisse und Vorkommnisse, denen wir in unserem Leben begegnen, können durch die Logik oder den einfachen Verstand erklärt werden.

    Die Erklärungen der Kabbala und des Chassidismus haben die Tage des Exils sehr passend mit einem Traum verglichen: „Wir waren gleich jenen, die träumen.“ Ein Traum vereinigt zwei widersprüchliche Einzelheiten zu einem Zweig und vermengt zwei Gegensätze als wären sie eins. Während der Tage des Exils, wenn – um die biblische Sprache zu benutzen – „die göttliche Gegenwart (Schechina)“ verborgen ist, können in Bezug zu einem Thema zwei Gegensätze auftreten und die Regeln der Logik verhindern nicht das Aufkommen dieser Widersprüche. Die schlichte Tatsache, dass es einen „religiösen Zionismus“ gibt, beweist keinesfalls, dass er irgendeine logische Grundlage hat. Zurück zu unserem Beispiel des Traumes: Die Vision des Traumes ist in sich selbst keine wahre Vision, sie ist nicht das Resultat einer körperlich-materiellen Sicht, sondern vielmehr eine Art der Imagination. Außerdem liefert uns der biblische Vers, auf dem der Satz „wir waren gleich jenen, die träumen“ aufgebaut ist, nur einen Vergleich: gleich/wie Träumer, nicht wirkliche Träumer, d. h., dass diese Vereinigung von widersprüchlichen Elementen nicht viel mehr ist als eine imaginäre. Ein gründlicher Blick wird uns zeigen, dass sie nicht wirklich vereinigt werden können, auch dann nicht, wenn sie sich möglicherweise auf das gleiche Thema beziehen. Einer „koscheren Weihnachtsparty“ beispielsweise wird es immer versagt bleiben beides gleichzeitig zu sein: Entweder sie ist wirklich koscher oder wirklich Weihnachtsparty. Das gleiche gilt für den „religiösen Zionismus“. Wesentlich ist, dass solch eine Vereinigung illusorisch und der eine oder andere Teil entweder defekt oder nicht existent ist. Entweder ist das Element der „Thora“ schwach bzw. verfälscht oder das Element wird nicht wirklich berührt und dann erscheint diese Vereinigung nur als ein Ergebnis einer einfältigen Sinnesschwäche, die gerechtfertigter Weise als Dummheit eingestuft werden kann.


    Doch sollten einige Hauptströmungen innerhalb der Sphäre benannt werden, die der Kürze und Bequemlichkeit halber als „religiös-zionistisch“ klassifiziert werden müssen, die aber weit ausgedehnter sind als die „religiösen“ Parteien, die ihren Zusammenschluss mit oder ihre Mitgliedschaft in den klassischen zionistischen Organisationen zugeben. Diese folgende Aufteilung geschieht nicht entlang irgendwelcher Parteigrenzen bzw. dem „Friedenslager“ contra „National-Religiöser“, unterscheidet also nicht nach parteipolitischen Merkmalen. Unter all diesen Strömungen existiert nur eine, die klar ihre eigenen Absichten kennt. Diese Strömung hat sich vollkommen dem Ziel des Nationalzionismus und seinem Staat verschrieben, die Identität des jüdischen Volkes in eine „Nation unter den Nationen“ mit der Thora als ihre „Religion“ auf freiwilliger Basis zu transformieren. Anders als andere Zionisten favorisiert diese Gruppe diese „Religion“, doch betrachtet sie die Thora eben nur als eine „Religion“ und nicht als grundlegende Identität und Bezugspunkt, die alle Lebensbereiche eines Juden er- und umfasst. Sie stimmt darin überein, dass dem Allmächtigen ein Zimmerchen im riesigen Gebäude des Heidenrebellentums zugeteilt werden soll, doch sie wünscht sich, dass dieser Raum innerhalb dieses Gebäudes des „nationalen Heimes“ verbleibt. Getreu dieser Sichtweise kann diese Strömung den Staat als den „Beginn der Erlösung“ betrachten und das Exil als eine Angelegenheit der Vergangenheit. Infolgedessen unterstützt dieser Teil die Notwendigkeit „neue Formen des religiösen Ausdrucks“ zu finden, die nicht länger durch den Schulchan Aruch des Exils beschränkt bleibt. Ohne das Seelenleben oder die persönliche Integrität jener Leute, die sich als Anhänger dieser Strömung zu erkennen geben, hinterfragen zu wollen, stellt deren Betrachtung aus Sicht des „Schulchan-Aruch- oder Talmud-Judentums“ eine erhebliche Abweichung dar. Mit dem vorgeblichen Ansinnen für „neue Formen des religiösen Ausdrucks“ und der damit verbundenen Negation des „Galus“ – des Exils – negieren beide die Grundprinzipien des Judentums des Schulchan Aruch, gerade weil der Staat „Israel“ in doppeltem Sinne ein Exil bedeutet, nämlich ein Exil innerhalb des Exils. Aus Sicht des rabbinischen Schulchan-Aruch-Judentums kann der wirkliche Beginn der Erlösung – gefolgt von der ultimativen – nur durch den Propheten Elias und Maschiach ben David kommen. Auch deswegen steht dieser Ruf nach „neuen Formen des religiösen Ausdrucks“, hervorgerufen durch diesen zweifelhaften „Beginn der Erlösung“ in Form des Nationalzionismus, nicht weniger radikal in Konflikt mit dem Schulchan Aruch als es der Fall bei jenem Ruf nach „neuen Formen“ war, der sich auf ein sogenanntes „modernes Leben“ in den verschiedensten Schulen des Reform-“Judentums“ des 19. Jahrhunderts stützte. Im Falle des „Religiösen“ im Zionismus ist es eher so, dass das zionistische Element unverändert bleibt, während das Element der Thora im Grunde ausgehebelt wird.

    Jedoch besitzen nicht alle Sektionen des „religiösen Zionismus“ den Mut und die Klarheit, der diese Strömung unterscheidet. Es gibt viele, die ihre Hoffnungen – die sicherlich ehrlich gemeint sind – für das Wohlergehen und die Sicherheit von Juden, die sie in einem Staat verkörpert sehen, der für sie den „Beginn der Erlösung“ verkörpert, mit ihrer Zuneigung zum Schulchan Aruch kombinieren, der in ihren Herzen so tief verwurzelt ist, dass sie es nicht über sich bringen ihn zu verleugnen. In diesen Herzen sind viele Zweifel bezüglich dieses „Beginns der Erlösung“ und gegenüber dem Zionismus als solchem entstanden, doch sie sind leider außerstande diese zu ihren logischen Schlussfolgerungen zu führen. Deshalb verbleiben sie sozusagen auf halbem Wege stecken, weisen alle logischen und faktischen Argumente durch eine Menge von Redewendungen und Zitaten aus talmudischen oder biblischen Quellen, die das Land Jisrael, die Heilige Sprache und das jüdische Volk („das einsame Schaf unter siebzig Wölfen“ usw.) preisen, von sich. All diese Zitate sind aus der Sicht des „Schulchan-Aruch-Judentums” natürlich absolut wahr. Das Land Jisrael, das Volk Jisrael und die Heilige Sprache sind nicht alleine spirituelle Konzepte, sondern Elemente in der ursprünglichen und ultimativen Absicht der Schöpfung. Doch in diesem Zusammenhang gehen all diese Zitate vollständig am Kern der Sache vorbei. Niemand leugnet die Heiligkeit des Landes und sicherlich am wenigsten die sogenannten „Ultra-Orthodoxen“, die diesen Staat auf dessen Erde ablehnen. Doch die hartnäckigen Versuche von „religiösen Zionisten“ diese Angelegenheit durcheinander zu bringen, erinnert an die Geschichte über einen bestimmten Rabbi, der von der Realität dieser Welt weit entfernt war, und dem man eines Tages eine Frage bezüglich der Kaschrus eines bestimmten Teils eines gerade geschächteten Tieres stellte: „Wenn dies eine Lunge ist“, war die Antwort, „dann ist sie koscher“. Doch es stellte sich heraus, dass es die Leber war.

    Trotz alledem existiert auch eine Strömung, die sich insbesondere in den letzten Jahrzehnten herausgebildet, sich mit den „orthodoxesten“ Etiketten versehen hat und von sich behauptet, sie stütze ihre enthusiastische Unterstützung für den Zionismus und den Staat auf den Schulchan Aruch. Deren Existenz deutet nicht immer nur auf einen Mangel an intellektueller Reife bezüglich ihrer Anhänger hin, die es verdienen in die Kategorie der „Narren“ eingereiht zu werden. Auch ihre Führung ist durch Abgeordnetensitze, Ministerposten und andere Zuwendungen seitens des zionistischen Staates direkt oder indirekt in das System eingebunden worden. Man hat sie sich einfach gekauft. Diese Fraktion wiederum versucht die nationalzionistische Ideologie in den Schulchan Aruch hineinzupressen. Eine weitere Strömung besteht aus dem Löwenanteil der Anhänger des „religiösen Zionismus“. Grundsätzlich ähnelt sie der zweiten Fraktion und unterscheidet sich eigentlich nur durch ihr primitiveres Level und einen höheren Grad an Einfältigkeit und Naivität, die dem „religiösen Zionismus“ deshalb folgen, weil dies die bequemste Richtung für Körper und Seele ist. Im Grunde gibt es keine Möglichkeit mit dieser Strömung zu diskutieren. Sie verfügt eigentlich über keine „Ideologie“.

    „Religiöser Zionismus“ in jedweder Form ist ein Paradox. Zionismus ist aus der Sicht der Thora Unrecht. Die Tatsache, dass von den frühen Tagen des Zionismus bis zur heutigen Realität des Staates, der sich auf ihn stützt, zudem eine ununterbrochene Kette von praktischen Verletzungen der Gesetze der Thora beinhaltet ist, trägt sicherlich zur Bitternis bei, doch berührt dies die Wurzel des Problems nicht. Zionismus ist vom Standpunkt der Thora nicht deshalb falsch, weil viele seiner Anhänger lasch in der Befolgung der Thora-Gesetze oder anti-religiös sind, sondern weil seine fundamentalen Prinzipien mit der Thora in Konflikt stehen. Die Verletzung der Gesetze, die manchmal brutalen Attacken gegen die Thora im und durch den Staat sind von der Thora aus gesehen sicherlich zusätzlich beklagenswert, sie stellen jedoch aus Sicht des Thora-treuen Judentums nicht den eigentlichen Grund für seine negative Haltung gegenüber dem Staat dar. Der Ausgangspunkt für diese Haltung ist der, dass der Staat selbst Zionismus ist und Zionismus – gleichgültig welcher Sorte – wird nicht dadurch „koscher“, dass er auch observante Juden als Anhänger hat. In unzähligen Schriften und Erklärungen haben konsequenterweise auch die größten Thora-Authoritäten der letzten Generationen – gerade und vor allem auch jene, die die jüdische Bevölkerung im Heiligen Land selbst vertraten – diesen Standpunkt klar und offen formuliert.

    Auch die führenden rabbinischen Persönlichkeiten des deutschen orthodoxen Judentums, allen voran Samson Raphael Hirsch, sein Sohn Mendel Hirsch, sein Schwiegersohn Salomon Breuer sowie dessen Söhne Raphael BREUER und Joseph Breuer reihen sich in diese Tradition ein. Wäre man dem rabbinischen Judentum gefolgt, hätte es nie einen zionistischen Staat gegeben. So schrieb beispielsweise Joseph Breuer in einem Kommentar: „Welch verbrecherischer und zugleich wahnwitziger Gedanke aber, die Gottesferne mit völliger Lossagung vom Jisroelberuf zu beantworten! Gott will sich sein Volk durchs Galuth erziehen, dass es seiner Nähe wieder würdig werde, nichts ist imstande, dieses von Gott ins Auge gefasste Endziel zu vereiteln. Zur Erreichung dieses Zieles ist eine neue Wüstenwanderung geboten, diesmal durch die 'Wüste der Völker'. Wie der Aufenthalt in der mizrischen Wüste den Vätern die 'Rechtsansprüche Gottes' an sein Volk zu immer erneutem Bewusstsein bringen wollte, sie lernen sollten, in der treuen, rückhaltlosen Hingabe an Gottes Willen ihre einzige Lebensmöglichkeit blicken, so soll auch Jisroel inmitten der Völkerwüste, in die Gottes erziehende Hand es gewiesen, losgelöst von allen vermeintlichen Lebensstützen, arm an allen Machtmitteln, über die andere Völker verfügen, die Leben spendende Wunderkraft erfahren. Wie einst in der Wüste ist Jisroel auch jetzt mit seiner Lossagung vom Gesetz unrettbar dem Tod verfallen. Die frevelnden Empörer freilich, die sich dem in Gottes Bundesnähe führenden Hirtenstab zu entziehen vermeinen, in völliger Verkennung der Galuthaufgabe entweder vergessen, dass jedes Land, das sie in seiner Mitte aufgenommen, ihnen nur zum zeitweiligen Aufenthalt bis zur einstigen Sammlung dienen soll und in völligem Aufgehen unter die Völker die Lösung von der 'Judenfrage' erblicken, oder die Heimkehr nach Israels Boden aus den Ländern, die sich ihnen als Gerim (Fremden) ungastlich verschlossen und ihnen infolge erbärmlicher Engherzigkeit nicht zur Heimat werden konnten, für möglich halten, ohne dass ihr zuerst die entschlossene Heimkehr 'beMessoress haBriss – zur Überlieferung des Bundes – zu Gott und seinem Gesetz voranginge, ihnen wird, wie einst den Vätern, die Wüste zum Grab! Keiner von ihnen erreicht sein verbrecherisches Vorhaben.“

    Die Opposition frommer Juden gegen den Zionismus wurzelt nicht in einem grundsätzlichen Widerspruch gegen das Heilige Land an sich. Dieser Widerstand geht geradezu von einem leidenschaftlichen Willen aus, die Heiligkeit dieser Konzepte zu retten und zu beschützen, die doch der Nationalzionismus ihrer ursprünglichen Bedeutung beraubt hat. Gerade alle „Eretz Jisrael“ preisenden Bibel- und Talmudstellen belegen doch im Grunde nur allzu deutlich die wahren Aspekte für die Opposition gegen den Zionismus. Doch dies hier ausführlich zu behandeln ist nicht der Platz.

    (wird fortgesetzt)

    11-05-2009 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-05-2009
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    ACHTUNG FÄLSCHUNG!  BEWARE: FALSIFICATION!

    In seinem Kommentar (S. 535) zu Wajikra, Wochenabschnitt Emaur (33,40) schreibt Rabbiner Samson Raphael HIRSCH, gesegenetes Andeken, unter anderem: „Wir kennen die Früchte, welche in Palästina den Segen seiner Ernte zu erblicken hatte: es sind dies Weizen und Gerste, Wein und Feigen, Granatäpfel, Oliven und Datteln (5 BM. 8,8)…“

    The translation rendered into English by Dr. Isaac LEVY has been „adapted“, this is willfully FALSIFIED, the word Palestine has been changed into “Land of Israel”!!!!!! (The Pentatech translated & explained by Samson Raphael Hirsch Vol. III Leviticus (part II) 2nd Edition (Completely revised). Judaica Press Inc. New York 1971.

    Yeshurun Judaism against Zionism mentioned already other Zionist religious “adaptations” i.e. falsifications in that edition. The falsifiers have not be careful to the end, at some places the original wording “Palestine” remained correctly.

    The only conclusion can be: Don’t trust, don’t bay any “revised” or “new” publications of such Publishers like “Judaica Press Inc.”! Beware!

    The firsthand translation is the hand of the Commentary and Rabbiner Hirsch’s highly original rendition of the Biblical text itself is the work of Dr. Isaac Levy, of London, a grandson of Samson Raphael HIRSCH. It was first published in London between 1956 and 1962.

    See also our posts on the same topic from 30.07 and 28.08.08

    NB: The scientific rendition in non Jewish languages of “Talmud Jerushalmi” is still “Palestinian Talmud”.

    10-05-2009 om 18:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Was haben die Zionisten mit dem Heiligen Land zu tun? (3)

    Oder: In welchem Kostüm steckt der Antijude wirklich?

    Ruby DEUTSCHER

    (vorige Folge 4.Mai) 

    Mein Sohn, vergiβ nicht meine Lehre, und meine Gebote verwahre dein Herz.
    Ihre Wege sind Wege der Freundlichkeit, und all ihre Pfade Frieden“ (Mishlei 3:1, 3:17).

     

    Die Scheidung zwischen Thora-Judentum und Heidenrebellen

    Maimonides formulierte als halachisch-talmudische Authorität und größter Kommentator jüdischen Rechts die als „13 Ikarim“ bekannt gewordenen Glaubensgrundsätze, die man als Jude anerkennen muss. In seinem Kommentar zur Mischna erläutert er dort unter anderem: „...(und) wenn diese fundamentalen Prinzipien von einem Menschen befolgt werden und er wahrhaftig an sie glaubt, dann betritt er die kollektive Einheit Jisraels und es ist für uns verpflichtend ihn zu lieben, Mitgefühl zu haben und all das zu tun, was Gott uns hinsichtlich der Taten von Liebe und Brüderlichkeit befahl. Dies ist sogar dann so, wenn er alle möglichen Sünden aufgrund seiner Begierden oder wegen der Gewalt seiner Natur begeht. Er wird entsprechend der Stärke seiner Sünden bestraft werden, doch hat er einen Anteil an der künftigen Welt, obwohl er einer der Übeltäter Jisraels ist. Doch sollte eine Person an einer dieser fundamentalen Grundlehren Zweifel hegen, hat er sich selbst von der kollektiven Einheit Jisraels entfernt und sagt sich von der absoluten Wahrheit (des Judentums) los. Er wird ein Häretiker und Apikoras genannt.“ Wir erkennen hier deutlich, dass der Rambam mit „Apikorsim“ nicht jene meint, die in der Pflichterfüllung und praktischen Ausübung der täglichen Gebote schwach sind, sondern jene – und das ergibt sich auch aus der inhaltlichen Substanz der 13 Ikarim selbst – die diese im Ganzen oder in Teilen bestreiten. Sie sind es, die nach den Lehren unserer Weisen eine Gefahr für die jüdische Gemeinschaft darstellen und uns von ihrer Gegenwart zu befreien, schützt deren Opfer.


    Folglich ist derjenige, der als Jude geboren wurde und seine Gebundenheit an die Thora nicht anerkennt, laut jüdischem Recht ein Häretiker und er verwirkt dadurch sein spirituelles Geburtsrecht als Jude und hat kein Recht sich Teil dieses Volkes zu nennen, weil er „vergessen“ hat, was allein dem jüdischen Volk Daseinsberechtigung gibt und weil er sich nicht für dessen Bestimmung einsetzt, nämlich „Träger göttlichen Werkzeugs zu sein“ (Jesaja 52). Juden, die sich von der Thora abwenden, ihre Wahrhaftigkeit bestreiten oder sie und damit die Identität des jüdischen Volkes bekämpfen, sind aus religions-gesetzlicher Auffassung heraus nicht nur kein Bestandteil mehr desselben, sondern darüber hinaus exakt das, was aus Sicht eines authentischen Judentums einen „selbsthassenden Juden“ im Grunde erst ausmacht. Die von anderer Seite eingebrachten Erklärungsmuster, die darauf abzielen, den „jüdischen Zionismus-Gegner“, also den Verfechter des Thora-Standpunktes, mit diesem Begriff zu labeln, können sich ihrerseits keinesfalls auf die Thora beziehen, reflektieren sie doch zum einen ebenso nicht-jüdische Gedankenmuster wie die Ideologie des Nationalzionismus selbst und dienen zum andern als Bestandteil einer Propaganda-Maschinerie der Verunglimpfung dieser Personen, die vor allem auch die Mär vom „kollektiven Repräsentanten des Judentums“ in Form des Staates Isra-l mit allen Mitteln zu zementieren versucht.


     Drum sei auf diese Sorte von „Dichtern und Denkern“, den selbsternannten „Hütern und Beschützern der Juden“, die von niemandem jemals einen Auftrag erhielten, niemals auch nur einen Thora-Gelehrten auf ihrer Seite hatten und dennoch auf unsereiner Kosten mit dem Judentum spielen und jonglieren wie Seehunde mit einem Ball auf der Nase, mit den Worten eines Ex-Zionisten erwidert, der den Begriff „Zionismus“ im Grunde erst schuf und später ein entschiedener Gegner desselben werden sollte. Nathan Birnbaum schrieb in seiner im Jahre 1918 veröffentlichten Schrift „Gottes Volk“ auf jene bezugnehmend unter anderem wie folgt: „Und Juden, - Kinder des Volkes, das bei Gott in die Schule gegangen war, um Gerechtigkeit zu lernen, das durch seine geistliche Berufung davor bewahrt sein sollte, die politische Form und die politische Formel als letzte Weisheit des Gesellschaftsseins und der Gesellschaftsbewegung zu betrachten; dem jenseits der demokratischen, mittelbaren und der aristokratischen, unmittelbaren Form des Einzelherrschaftswillens, der Weg zur Herrschaft des Gottes- als Volksgedankens gewiesen war, Kinder dieses Volkes - haben statt der Lehre Gottes die Lehre der Heidenrebellen befolgt. Sind, wo sie an der Ausbeutung, am Chauvinismus, an der Kriegshetze nicht teilnehmen, die angeführtesten Toren, die seichtesten Schwätzer, die lärmendsten Ausrufer jedes politischen Ideenjahrmarktes, der sich irgendwo und irgendwann etabliert, geworden. Haben insbesondere wacker dazu beigetragen, den Prophetengedanken der Bruderschaft der Völker in die heidnisch-trockene Tüftelei des Weltbürgertums umzufälschen, und den Sozialismus, diese Auswirkung jüdischer Gerechtigkeitstendenzen, in eine gewaltige Angriffsmaschine des militanten Heidentums zu verwandeln. Die Heidenrebellen anerkennen höchstens das falsche bramarbasierende Pathos, - das Geist von ihrem Geiste des unausgesetzten Werktages ist. Das echte, das sabbatliche Pathos, die Natürlichkeit derer, die Gottes Nähe fühlen, hassen sie und werden nicht müde, es dem Spott der Welt auszuliefern, wie mit Hufen darauf herumzutreten..... Am rebellischsten sind die Heidenrebellen selbstverständlich auf dem Gebiete der Religion. Sie haben alle Art von Gläubigkeit und alle Arten religiöser Bekenntnisse für überlebte Kulturantiquitäten erklärt, den wesentlichen Unterschied zwischen Gott, Göttern und Götzen aufgehoben und das Bekenntnis zur Ungläubigkeit zur Vorbedingung der Aufnahme in den Bund der Gebildeten gemacht. Sie haben damit jedem albernen Jungen, jedem ambitiösen Krämer, jedem auf irgend ein modernes Politikum eingedrillten Versammlungsmenschen, jedem hohlen Intelligenztropf jenes anmaßende, süßliche Lächeln verliehen, das alle diese dummdreisten, voll- und halbgestopften Wissenswürste aufsetzen, wenn sie - oft in der verräterischen oder überverlogenen Pose des Beneidens um das Glück des Glaubens - einem gläubigen Nebenmenschen zu verstehen geben wollen, dass sie 'über derlei hinaus' sind." Nein, die zionistischen Heidenjuden unserer Zeit – und das ist gewiss wie das „Amen“ in der Synagoge – entsprechen nicht dem Sinn des jüdischen Wesens, das seine Erfüllung immer im Rahmen des von Gott gegebenen Rahmens gesucht hat.

     

    (wird fortgesetzt)

    10-05-2009 om 10:36 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-05-2009
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    Was haben die Zionisten mit dem Heiligen Land zu tun? (2)

    Oder: In welchem Kostüm steckt der Antijude wirklich?

    Ruby DEUTSCHER

     

    „Mein Sohn, vergiβ nicht meine Lehre, und meine Gebote verwahre dein Herz.
    Ihre Wege sind Wege der Freundlichkeit, und all ihre Pfade Frieden“ (Mishlei 3:1, 3:17).

    „Die Antisemiten werden unsere verläßlichsten Freunde“

    Der selbst hassende Jude Theodor Herzl gab die Idee der Massenkonvertierung österreichischer Juden zum Katholizismus jedoch relativ bald deshalb wieder auf, weil er erkennen musste, dass die jüdischen Massen daran keinerlei Interesse hatten und man sich über ihn eher amüsierte. Sein neuer Plan, zunächst als eine Mischung aus romanhafter Phantasterei und realitätsbezogener Utopie ausgeheckt, sollte sich fortan darauf konzentrieren, der „Judenpolitik“ - wie er es nannte - eine neue Orientierung zu geben, die in ihren Grundfesten den Wünschen der nicht-jüdischen Antisemiten weitgehend entgegenkam. Er benannte die Stichworte: „Hebung der Judenrasse, Auswanderung“ und er fuhr fort: „Dem Deutschen Kaiser werde ich sagen: Lassen Sie uns ziehen! Wir sind Fremde; man läßt uns nicht im Volke aufgehen, wir können es auch nicht. Lassen Sie uns ziehen! Ich will Ihnen die Mittel und Wege angeben, deren ich mich für den Auszug bedienen will, damit keine wirtschaftliche Störung, keine Leere hinter uns eintrete“. Einige Seiten weiter ergänzt er: „Ja, wir sind eine Geißel geworden für die Völker, die uns einst quälten. Die Sünden ihrer Väter rächen sich an ihnen. Europa wird jetzt für die Ghetti bestraft. Freilich leiden wir unter den Leiden, die wir verursachen. Es ist eine Geißelung mit Skorpionen, nämlich mit lebenden Skorpionen, die unschuldig daran sind, daß sie nicht Löwen, Tiger, Schafe wurden. Die Skorpionen werden ja bei der Geißelung am schwersten gemartert. Ich könnte einen Massenantrag der kleinen Juden, sie hinauszuführen, nur annehmen, wenn mich alle Regierungen, die es angeht, darum ersuchten, mir ihre wohlwollende Mitwirkung versprächen und mir die Garantien für ruhige Vollendung des ungeheuren Werkes gäben, so wie ich ihnen Bürgschaften leisten würde für den Abzug ohne wirtschaftliche Schädigung....... Die Antisemiten werden unsere verläßlichsten Freunde, die antisemitischen Länder unsere Verbündeten“. Man muss sich diese Sätze wirklich auf der Zunge zergehen lassen – als wären sie von Luther, Herder, Fichte, Marr oder sonst einem deutschen Antisemiten verfasst worden! Doch der paranoide Neuzeit-Zionist gleichgültig welcher Prägung ist geistig dermaßen zerrüttet und propagandistisch getrimmt, dass er das offen ausformulierte Bestreben eines Theodor Herzl nach „judenfreier“ europäischer Erde nicht zu erkennen imstande ist. Verweilen wir noch einige Sätze beim Original: „Den Juden ist vorläufig noch nicht zu helfen. Wenn einer ihnen das Gelobte Land zeigte, würden sie ihn verhöhnen. Denn sie sind verkommen. Aber wir müssen noch tiefer herunterkommen, noch mehr beschimpft, angespuckt, verhöhnt, geprügelt, geplündert und erschlagen werden, bis wir für diese Idee reif sind.“ Luther oder dessen „gelehriger Schüler“ Julius Streicher hätten derlei „Empfehlungen“ für eine zu schaffende gewaltbereite antisemitische Bewegung kaum nachhaltiger formulieren können. Herzls Programmatik – gleichgültig ob Massenkonversion zum Christentum oder Schaffung eines ausschließlichen „Judenstaates“ - war sowohl vom Ursprung her als auch in seinem historischen Zusammenhang das Resultat des bürgerlich-intellektuellen Antisemitismus, mit diesem völlig kompatibel und in der Zielsetzung deckungsgleich, weil sowohl Zionisten wie Antisemiten im Kern ein gleiches Interesse teilen: Nach Möglichkeit alle Juden von ihren angestammten Aufenthaltsländern in diesen zionistischen Staat zu bringen und jüdische Gemeinden, die zum Teil Hunderte, wenn nicht Tausende von Jahren existierten, der Liquidität zuzuführen.


    Herzl's „Gelobtes Land“

    Doch richten wir unser Augenmerk auch kurz auf Herzls Bemerkung über das „Gelobte Land“. Herzl meinte damit längst nicht das, was gläubige Juden „Eretz Jisrael“ oder „Eretz Hakodesh“ (das Heilige Land) nennen. Im ersten Band seines Tagebuches denkt er vorwiegend über Argentinien nach. „Zion“ an sich ist nicht das Ziel des Zionismus gewesen und es ist keinesfalls sein wesentliches. Nicht nur im heutigen Amerika oder in Westeuropa, sondern auch in den anderen Ländern der Diaspora gab es vor dem Zweiten Weltkrieg viele loyale und enthusiastische Zionisten, die nie daran dachten nach „Zion“ auszuwandern. Zu einem späteren Zeitpunkt war die offizielle zionistische Politik sogar danach ausgerichtet, „Zion“ wieder völlig aus dem Programm zu entfernen oder zumindest als nicht-essentiell zu betrachten. Der 6. Zionistische Kongress nahm beispielsweise eine Resolution an – die von Herzl selbst unterstützt wurde – die einen Verzicht auf die Idee der Etablierung eines „Judenstaates“ in Palästina befürwortete und stattdessen einen solchen Staat in Uganda auf die Tagesordnung setzte. Dass dieses Projekt später dann wieder aufgegeben wurde, lag ausschließlich daran, dass das Palästina-Projekt eine größere Anziehungskraft auf die Massen ausüben sollte. Diese fast vergessene Episode des 6. Kongresses hätte nicht erwähnt werden brauchen, wenn sie nicht so deutlich demonstrieren würde, wie wenig „Zion“ zu einer notwendigen Bedingung des Zionismus gehörte und dass es eine Periode gab, während der der Zionismus auch das gesamte Konzept einer Migration nach Palästina und der Schaffung eines Staates aus praktischen Erwägungen völlig aufgab. Doch selbst zu dieser Zeit blieb die Ideologie eine zionistische, denn im zionistischen Konzept stellt „Zion“ nur ein Mittel dar und eben nicht das eigentliche Ziel. Das Ziel des Zionismus ist – wie es auch unzählige Male durch die verschiedensten zionistischen Vordenker und Ideologen seit seiner ursprünglichen Konzeption immer wieder geäußert und in den Essays von Achad Haam bis zu den Reden Ben Gurions deutlich in unterschiedlichen Versionen und Fassungen geäußert wurde: die Identität des jüdischen Volkes zu ändern! Die Essenz des Zionismus ist nicht „Zion”, das Land Jisrael stellt ein Mittel dar, einen Teilaspekt, und bildet keinesfalls die eigentliche Basis dieser Ideologie. Das Hauptanliegen ist „jüdischer“ Nationalismus.


    Die Warnung des Propheten: „Wir wollen sein wie die Völker“ (Ezechiel 20:32)

    In jüdischen Kreisen entwickelten sich die ersten Wellen des Nationalismus erst ein halbes Jahrhundert nach den bürgerlich-nationalistischen Bewegungen, die wiederum ihrerseits auch eine Reaktion auf napoleonische Weltmacht-Ambitionen waren. Während dieser Ära war der Boden – insbesondere in Osteuropa, wo die tief verwurzelte Sichtweise der Thora, dass „unser Volk nur ein Volk aufgrund seiner Thora ist“, – dafür noch nicht reif genug. Erst nach dem Anbruch der inner-jüdischen Emanzipations- und Assimilationsbestrebungen in Westeuropa durch die „Maskilim“ und die so genannte „Haskala“ in Osteuropa, die beide die Unfähigkeit den Verführungen des Geistes der „Emanzipation“ zu widerstehen ausdrückten, ließ die Bindung zur Thora und deren Beachtung unter dem Einfluss dieser Bewegung unter vielen Juden beträchtlich nach und erst auf dieser geschaffenen Grundlage konnte dann der Zionismus zu einer politischen Realität werden. Im Zuge dieser europäischen „Aufklärung“, die – wie wir weiter oben gesehen haben – geradezu vom „intellektuellen Antisemitismus“ ihrer Elite-Denker durchtränkt war, wurde bereits das Fundament der jüdischen Existenz angegriffen. Zum ersten Mal in der Geschichte unseres Volkes wandten sich viele Juden vom Glauben an die Thora ab. Außerdem entstanden verschiedene Gruppierungen, welche zwar eine gewisse jüdische Identität erhalten wollten, aber gleichzeitig die Ausrichtung auf den Schöpfer als Mittelpunkt des jüdischen Lebens und damit auch den Gehorsam gegenüber den Thora-Gesetzen aufgaben. Historisch betrachtet ist der Nationalzionismus eine dieser vielen zur vorletzten Jahrhundertwende aufgekommenen Versuche, eine säkulare jüdische Identität zu schaffen. Tausende Juden begannen daran zu glauben, dass sie Juden sein könnten, ohne die Thora des Judentums.


    Das Argument war, daβ Juden „eine Nation wie alle Nationen” werden sollten, dass Jisrael, das bislang im Herzen und Sinn jedes Juden eine einzige Gemeinschaft, eine spezifische Schöpfung des Allmächtigen war, eine völlig neue Identität annehmen sollte. Zwischen dem 1. und dem 18. Jahrhundert der Zeitrechnung existierte – mit wenigen unbedeutenden Ausnahmen – nur das rabbinische Judentum der Mischna und des Talmud, jenes Judentum, dem die „Maskilim“ den Beinamen „orthodox“ verpassten, um sich selbst damit vom authentischen Judaismus abzugrenzen. Dies dann vollständig zu verändern war die Aufgabe, die der Zionismus sich stellte. An die Stelle der Loyalität gegenüber Gott trat die absolute und bedingungslose Zustimmung zur zionistischen Ideologie und später zum Staat, dem „Goldenen Kalb“ unserer Zeit. Der Glaube an die Thora und an die Praxis der Ausübung der Gebote wurde in den Augen der Zionisten eine „private Angelegenheit“ und war keine Pflicht mehr für jeden Juden und das jüdische Volk im Ganzen. Der Zionismus setzte sich seine eigenen Standards von dem, was er unter Recht, Moral und Ethik versteht. Der „gute Jude“ sollte künftig der werden, der zunächst die Idee und später dann den Staat – auch mit der Waffe in der Hand – um jeden Preis verteidigt und paradoxerweise sollte ausgerechnet das orthodoxe Judentum, welches den Nationalzionismus auf der Grundlage der Thora und der Talmud-Gelehrten ablehnt als „selbsthassend“, als „Galus“- oder „Ghetto-Judentum“ diffamiert werden, obwohl es das in der überlieferten und bekundeten Tradition fest verankerte Trägerelement des „alten“ rabbinischen Judentums ist. Fürwahr eine verkehrte Welt!

     Eine unserer ältesten Schriften, der Sohar, erklärt: „Drei Ebenen verbinden sich miteinander: Gott, die Thora und das jüdische Volk. Die Thora, das jüdische Volk und der Allmächtige, gelobt sei Er, sind Eins.“ Die Thora ist es, die das Volk bildet und erst bei ihrer Übergabe sprach Gott: „Diesen Tag wirst du zum Volke dem Ewigen deinem Gotte“ („leAm laAdonaj Elohejcha“ - Devarim/Deut. 27:9). Der Talmud (Hullin 101b) fasst es in folgende Worte: „...und Kinder Jisrael heißen sie erst seit der Gesetzgebung am (Berg) Sinai“. Judentum bedeutet also, daβ Juden die Thora am Berg Sinai empfangen und sie von einer Generation zur nächsten weitergegeben haben. Dies stellt den alleinigen Kern jüdischer Definition dar. Auch der große Rabbi Saadia Gaon formulierte den berühmten Grundsatz: „Unser Volk ist ein Volk nur aufgrund seiner Thora.“ Ohne Thora ist das jüdische Volk nicht nur abwesend und beschädigt, es hört auf zu existieren. Sie ist seine Seele und zugleich seine Identität, Ursprung und Quelle des jüdischen Volkes. Judentum ohne Thora gibt es nicht, aus ihr leitet sich seine Bestimmung ab und ausschließlich in diesem Sinne wurde es zu „Am“ (Volk) noch bevor es ein eigenes Land hatte und es fuhr auch dann fort als Volk zu existieren, nachdem es im Exil war, weil dieses „Volksein“ ausnahmslos auf der Thora basiert. Das Heilige Land wurde uns unter der Bedingung gegeben, dass wir die Thora, ihre Gebote und Vorschriften, beachten und befolgen. Als wir darin versagten, wurde uns die Souveränität über das Land durch Gott genommen und die Zerstreuung begann. Auf der Grundlage überlieferter, traditionell-jüdischer Sichtweise wurde uns dieses Exil gegen unseren Willen und auf übernatürliche Weise aufgedrängt. Exil und Erlösung sind – in Übereinstimmung mit der Thora – keine Resultate einer politisch-historischen Entwicklung, sondern tief am Anfang der Schöpfung verwurzelte und vorausbestimmte Dinge, die im Plan der Erschaffung des Universums „zu den Geheimnissen des Schöpfers“ gehören.

    Als der Zionismus jedoch danach trachtete, Jisraels Identität als „das Volk, das Ich Mir gebildet“ zu verändern und in ein Konzept einer „normalen“ Nation mit all den Ideen und Eigenschaften „normaler“ Nationen zu pressen, hatte er sich notwendigerweise den Fragen von Exil und Erlösung völlig unterschiedlich anzunehmen. Man kann – auch wenn man sich noch so anstrengt – keine leicht zu erfassende Erklärung dafür geben, wie es diese „Nation“ gemeistert hat ihre Zerstreuung über annähernd 2000 Jahre zu überleben, während andere, und sicherlich viel „normalere“ Nationen zugrunde gingen. Doch der Zionismus sieht im Exil nur einen „nationalen“ Prozess, der aus politischen Umständen während der Ära des Römischen Reiches resultierte und folglich die Rückkehr der Nation zu ihrer „Normalität“ als eine Nation, die auf ihrem eigenen Boden wohnt, lediglich als einen Prozess, der durch gleichartige normale politische oder militärische Verfahren erreicht werden könnte. Im Grunde ist es überflüssig zu erwähnen, dass genau diese Ansicht der Sichtweise der Thora, nämlich dass „wir unserer Sünden wegen aus unserem Land vertrieben und von unserem Boden entfernt wurden und nicht heraufkommen und vor Dir erscheinen, noch uns vor Dir niederwerfen können“ diametral gegenübersteht.

    Der größte Teil nicht-jüdischer, weltlicher Definitionen über den Volks- oder Nationenbegriff lässt sich nicht auf das jüdische Volk anwenden. Weder die Gedankenmuster von Volksbegrifflichkeiten noch die historischen Faktoren erweisen sich als geeignet, das „Volk Jisrael“ zu einer „Nation wie alle Nationen“ zu machen, weil alle eventuell vergleichbaren und damit im Zusammenhang stehenden Begriffe im Judentum (Heiliges Land, Heilige Sprache usw.) ihre ganz eigene Charakteristik besitzen. Sie alle haben ihren Platz nur und vornehmlich innerhalb des Rahmens der Thora. Außerhalb dieses Rahmens verlieren sie völlig ihre ursprüngliche Bedeutung. Die nationalzionistische Bewegung war es, die im Rahmen dieser Transformation jüdischer Identität auch die Inhalte dieser Begrifflichkeiten und Konzepte änderte und aus „Lashon Kodesh“ - der Heiligen Sprache – eine nationale Sprache, aus „Eretz Hakodesh“ - dem Heiligen Land – ein Vaterland mit Armee und Fahne, aus Jerusalem eine Hauptstadt und aus dem Tempelberg und der Westmauer nationale Kulturdenkmäler machten. Kurzum: Eine „neue Nation“ sollte entstehen (Ben Gurion). Was der Nationalzionismus dem jüdischen Volk angetan hat, geht aber noch einen gewaltigen Schritt weiter: Diese Transformation der Identität ist nicht lediglich eine „kulturelle Veränderung“, wie nicht wenige suggerieren wollen, sondern ein vollständiger Paradigmenwechsel, eine gewaltsame Umformung des Volkes der Thora in ein nationalistisches Gebilde. Diese „neue Idee“ führte nicht nur zu dieser Veränderung der Definition des jüdischen Volkes, sondern in der Konsequenz darüber hinaus zu jener national-chauvinistischen Praxis, die dem authentischen Judentum immer fremd war, jedoch den Nationen dieser Welt spätestens seit dem Entstehen national-revolutionärer Bewegungen immanent war. Vom Berg Sinai bis zur konzeptionellen Entstehung des Nationalzionismus war die Eigendefinition des Judentums nur über Talmud-Thora beherrscht und getragen, doch jetzt sollte das jüdische Volk zu einem „nationalen Zusammenschluss“ degradiert werden. Diese Transformation in angenommener Gestalt, der zionistische Staat, steht schon alleine deshalb in diametralem Gegensatz zur Thora und reflektiert auch den jüdischen Selbsthass seiner Protagonisten. Der Staat ist nicht nur die Realisierung und damit die „Krönung“ der zionistischen Ideologie; er ist zugleich das Hauptinstrument für dieses zentrale Ziel der Transformation und damit der anvisierten Zerstörung des jüdischen Volkes und seiner Grundlagen. Der Nationalzionismus war diesbezüglich leider zu großen Teilen erfolgreich und hat Millionen Juden völlig von ihrer Religion entfremdet. Unsere Weisen jedoch erklären, dass derjenige, der einen anderen zu einer Sünde verleitet, schlimmer ist als ein Mörder und schon allein in diesem Sinne hat der Zionismus diese Millionen von jüdischen Seelen auf dem Gewissen.
    (wird fortgesetzt)

    04-05-2009 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-05-2009
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    Was haben die Zionisten mit dem Heiligen Land zu tun?

    Oder: In welchem Kostüm steckt der Antijude wirklich?

    Ruby DEUTSCHER


     

    „Mein Sohn, vergiβ nicht meine Lehre, und meine Gebote verwahre dein Herz.
    Ihre Wege sind Wege der Freundlichkeit, und all ihre Pfade Frieden“ (Mishlei 3:1, 3:17).


     
    Beschäftigt man sich mit der Zielsetzung, die allen „klassischen“ historischen Strömungen und Bewegungen des Antisemitismus gemeinsam war, wird man sehr leicht schlussfolgern können, dass diese sich – selbstverständlich jede auf ihre Weise und ihrem eigenen Programm verpflichtet – jüdischer Präsenz innerhalb ihrer Gesellschaften „entledigen“ wollten. Der katholisch-christliche Antijudaismus Europas versuchte dies nicht nur, doch vor allem durch Missionierungsstrategien, die in der Losung „Tod oder Taufe“ gipfelten, der Protestantismus unter Luther – dessen anfänglich geheuchelte „Liebschaft“ zu den Juden ihn ebenfalls danach ausrichten ließ, sie zum „neuen Glauben“ bekehren zu können – wurde in seiner Haltung gegenüber dem Judentum größtenteils noch aggressiver, sein Judenhass fand den höchsten Ausdruck in seiner Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“ und übertraf alles bisher Dagewesene an Gehässigkeit und Feindschaft gegenüber der „Judenheit“.

    Nun, nachdem Luther ziemlich schnell begriff, dass die Juden in deutschen Landen auch von seinem Glauben nichts wissen wollten, fühlte er sich auch dazu berufen, die Juden und die Obrigkeit darauf hinzuweisen, sie (die Juden) hätten in Deutschland nichts zu suchen und gefälligst nach Palästina zurückzukehren: „Wollen aber die Herren sie nicht zwingen, noch solch ihrem teufelischen Muthwillen steuern, daß man sie zum Lande austreibe, wie gesagt, und lassen ihnen sagen, daß sie hinziehen in ihr Land und Güter gen Jerusalem, und daselbst lügen, fluchen, lästern, speien, morden, stehlen, rauben, wuchern, spotten und alle solche lästerlichen Greuel treiben, wie sie bei uns thun, und lassen uns unsere Herrschaft, Land, Leib und Gut......“.

    Rabbi Joselmann von Rosheim, der Vertreter des deutschen Judentums zu jener Zeit, erwiderte auf dieses Ansinnen Luthers in einer bemerkenswerten Rede wie folgt: „Dr. Martinus fragt ferner, warum wir nicht zurückkehren nach Palästina, und er meint, wir hätten in Deutschland nichts zu suchen. Was den ersten Punkt anbelangt, so beten wir täglich zu Gott, dass er uns sammle von allen Enden der Erde und uns sein heiliges Haus wieder baue in Jerusalem. Bis dahin aber können und dürfen wir nicht hinziehen, um Palästina uns zurückzuerobern. Seitdem unser heiliges Gotteshaus zerstört worden ist und wir zerstreut worden sind über alle Länder der Erde, hat Israel aufgehört, ein kriegführendes Volk zu sein, und Gott hat uns verboten, das heilige Land gewaltsam zu erobern, wie es im Hohen Lied Kap. 2, Vers 7 heißt: 'Ich habe euch beschworen, ihr Töchter Jerusalems, dass, wenn ihr nicht wollt werden zum Fraß der wilden Tiere des Feldes, ihr nicht wecken sollt die Liebe Gottes gewaltsam, bis es sein heiliger Wille ist.' Also können wir nicht aus freien Stücken hinaufziehen nach Jerusalem. Was nun den zweiten Punkt anbelangt, dass Dr. Martinus fragt, was wir Juden in Deutschland zu tun hätten, so sage ich ihm folgendes: Meine gnädigen Herren, ich war vor vielen Jahren in Mainz bei meinem gnädigen und mir wohlgewogenen Herrn, dem Kurfürsten Albrecht. Damals besuchte ich den alten jüdischen Friedhof in Mainz und fand dort einen alten Leichenstein, der dazumal 1300 Jahre alt war. Noch ältere Leichensteine befinden sich auf den alten Begräbnisplätzen zu Worms und zu Prag. Und uns, die wir so viele Jahrhunderte in diesem Lande gelebt haben und stets getreue Untertanen unserer Obrigkeit, unserer Fürsten und des Kaisers Majestät gewesen sind, will Dr. Martinus Luther als Fremde bezeichnen? Mag der hochgelehrte Doktor doch einmal versuchen, nachzuweisen, dass seine Voreltern schon seit 1300 Jahren in Deutschland leben. Der Versuch würde ihm sicher misslingen

    Vom Luther'schen Judenhass zum Antisemitismus der „Aufklärer“...

    Die großen Köpfe der „Aufklärung“, ihre „Dichter und Denker“ ließen kaum ein gutes Haar an den Juden und nicht wenige von ihnen favorisierten deren Verfrachtung nach Palästina. Kant beispielsweise nannte Juden „Vampyre der Gesellschaft“, Johann Gottfried Herder hielt die Juden für „verdorben“, „ehrlos“ und „amoralisch“, aber durch Erziehung zu bessern. Er deutete vor allem ihre Diaspora-Situation als Unfähigkeit zu einem eigenen Staatsleben und prägte den oft zitierten Satz: „Juden seien seit Jahrtausenden eine parasitische Pflanze auf den Stämmen anderer Nationen.“ Er forderte die Abkehr von ihrer Religion als Voraussetzung für ihre nationale und kulturelle Integration. Johann Gottlieb Fichte schrieb: „Um uns vor ihnen zu schützen, dazu sehe ich wieder kein ander Mittel, als ihnen ihr gelobtes Land zu erobern und sie alle dahin zu schicken.“ Ernest Renan's Antisemitismus war – dies sei am Rande insbesondere für die islamophobielen Antisemiten unserer Zeit erwähnt – bereits so konsequent und „vorausblickend“, dass er Juden und Muslime meinte, wenn er formulierte, dass „Semiten militärischer, politischer, wissenschaftlicher und geistiger Fortschritt fremd sei; Intoleranz sei die natürliche Folge ihres Monotheismus, den sie den vom Polytheismus geprägten Ariern aus ihrer Kultur übergestülpt hätten“, weshalb Renan sich dann den Vorwurf „antisemitisch“ zu sein seitens des Juden Moritz Steinschneider einhandelte, der damit eigentlich diese Begrifflichkeit bereits lange vor Wilhelm Marr prägte.

    Bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erschienen in England die ersten Schriften, die sich dann mit der sogenannten „Judenfrage“ beschäftigten. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte sich dieser Trend vor allem auch in Deutschland nicht nur mit Richard Wagners antisemitischen Texten und Aussagen oder denen des getauften „Juden“ Karl Marx fort und ein beachtlich breites Spektrum der nicht-jüdischen Gegner der „Judenemanzipation“ wiederum forderten die Ansiedlung der europäischen Juden in Übersee oder Palästina. Alleine in Deutschland sollten es dann zwischen 1873 und 1900 ungefähr 500 Schriften werden, die in irgendeiner Form über eine „Lösung der Judenfrage“ nachdachten. Das Thema hatte also innerhalb aller Schichten der Gesellschaft Konjunktur. Erwähnenswert an dieser Stelle jedoch ist sicherlich auch, dass für das traditionelle Judentum, daβ für religiöse Juden, sich solch eine „Judenfrage“ nie stellte. Klar war immer, dass das Galus, das Exil, eine „göttliche Bestimmung“ war, die nur durch den Willen Gottes allein und während der messianischen Ära sowie der damit einhergehenden Verbrüderung der gesamten Menschheit aufgelöst werden würde.

    ...bis zur Symbiose aus beidem

    Unter die reichliche Auswahl von Büchern, Aufsätzen und Schriften, die sich damals mit diesem Thema auseinanderzusetzen versuchten, sollte sich schließlich auch der Titel „Der Judenstaat – Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage“ gesellen. Theodor Herzl, der als Begründer des „modernen Zionismus“ in die Annalen der Geschichte eingehen sollte, hatte Zeit seines Lebens keine Beziehung zum Judentum. Eigentlich „entdeckte“ er sozusagen sein eigenes „Jude sein“ erst mit der Dreyfus-Affäre. Er war gänzlich das, was man gemeinhin als „assimiliert“ bezeichnet: Nicht-religiöse Erziehung, Studium der Rechtswissenschaften, Mitglied einer deutsch-nationalen Burschenschaft und Journalist. Seinen Sohn ließ er schon nicht mehr nach den Gesetzen des Judentums beschneiden, man beging das christliche Weihnachtsfest und dennoch – oder vielleicht auch erst deshalb – konnte ausgerechnet er in den Rang eines „Messias“ der nationalzionistischen Bewegung erhoben werden.

    Herzls Wirken war in seinen Schlussfolgerungen nicht nur eine Ergänzung des erstarkten intellektuellen Antisemitismus der „Aufklärer“ auf der einen, sondern zunächst auch noch eine des „alten christlichen Judenhasses“ auf der andern, denn er bediente beide nicht nur anhand ähnlichen Vokabulars, sondern auch durch vergleichbare „Problemlösungsvorschläge“. Im ersten Band seiner Tagebücher schrieb er: „Der Antisemitismus ist gewachsen, wächst weiter – und ich auch. Ich erinnere mich jetzt noch an zwei verschiedene Auffassungen der Frage und ihrer Lösung, die ich im Verlauf dieser Jahre hatte. Vor ungefähr zwei Jahren wollte ich die Judenfrage mit Hilfe der katholischen Kirche wenigstens in Österreich lösen. Ich wollte mir Zutritt zum Papst verschaffen, nicht ohne mich vorher des Beistandes österreichischer Kirchenfürsten versichert zu haben, und ihm sagen: Helfen Sie uns gegen die Antisemiten, und ich leite eine große Bewegung des freien und anständigen Übertritts der Juden zum Christentum ein. Frei und anständig dadurch, daß die Führer dieser Bewegung – ich vor allen – Juden bleiben und als Juden den Übertritt zur Mehrheitsreligion propagieren. Am hellichten Tage, an Sonntagen um zwölf Uhr, sollte in feierlichen Aufzügen unter Glockengeläute der Übertritt stattfinden in der Stephanskirche. Nicht verschämt, wie es Einzelne bisher getan, sondern mit stolzen Gebärden. Und dadurch, daß die Führer Juden blieben, das Volk nur bis zur Kirchenschwelle geleiteten und selbst draußen blieben, sollte ein Zug großer Aufrichtigkeit das Ganze erheben. Wir Standhaften hätten die Grenzgeneration gebildet. Wir blieben noch beim Glauben unserer Väter. Aber unsere jungen Söhne sollten wir zu Christen machen, bevor sie ins Alter der eigenen Entschließung kämen, wo der Übertritt wie Feigheit oder Streberei aussieht.“

    Genau das, was die christlichen Kirchen über die Jahrhunderte hinweg überall in Europa anhand von Zwangstaufen, Autodafés, Scheiterhaufen, Inquisition, Kindesraub und anderen „Missionierungsstrategien“ versucht haben zu erreichen, nämlich das jüdische Volk durch Konvertierung zum Christentum zu zerstören, war die ursprüngliche Option des Prototyps eines sich selbst hassenden Juden. Sein einziger Sohn sollte dann ja auch 20 Jahre nach dem Tod seines Vaters offiziell zum Christentum übertreten. Die kirchliche Missionierung als wesentlichen Bestandteil des „christlichen Antijudaismus“ und somit des „frühen Antisemitismus“ zu charakterisieren, ist sicherlich korrekt. Doch der Logik dieses Fazits folgend, muss der zunächst von Herzl anvisierte Massenübertritt der österreichischen Juden zum katholischen Christentum konsequenterweise ebenso klar als antisemitisch bewertet werden.

     

    (wird fortgesetzt)

    03-05-2009 om 10:28 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-04-2009
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    JEWS WHO SPEAK OUT

     

    Jewish perspectives on life and liberty

    By Keith Kahn-Harris

    9 Mar 2009

    http://www.ekklesia.co.uk/node/8897

    This article is based on an extemporised presentation at the Convention on Modern Liberty, 28 February 2009.

    Jews rarely use the term ‘faith’ amongst themselves. Judaism is a practice-based religion in which action is foregrounded rather than belief. While of course Judaism has a core of beliefs and faith in God is part of Jewish theology, faiths and belief tend not to be emphasised when Jews talk about Judaism – even amongst orthodox Jews.

    Plenty of religiously practicing Jews have no or only a hazy belief in God. Jewishness is a complex nexus of ethnicity, nationhood and religion and different types of Jews place different levels of emphasis on each of these elements.

    For this reason, I, like many other Jews, feel profoundly alienated from debates about atheism and religion – Richard Dawkins and his ilk’s definition of religion fails to capture much of what Judaism is about. But I also feel quite alienated from much faith-based discourse, liberal or conservative.

    In order to understand Jews’ relationship to ideas of liberty, it is important to understand that Judaism has both universalist and particularist strands. It is both concerned with humanity as a whole and with Jews in particular.

    However, for most of Jewish history it is the particular that has dominated. Jews have generally lived in self-governing communities, often under constant threat of persecution, often second-class citizens. Jews had little ability to influence the wider societies in which they were living, let alone work for social justice.

    This situation changed gradually following the dawn of European modernity in the eighteenth century. The gradual emancipation of Jews in European and ‘western’ countries in the eighteenth and nineteenth century, albeit that it was an uneven process with many reverses, allowed Jews to become part of the world as citizens. Jews have adapted and responded to the possibilities of modernity in both particularist and universalist ways:

    On the particularlist wing:

    • Ultra-orthodox Jews saw emancipation as a threat and sought to reconstruct the ghetto, creating self-sustaining communities and limiting contact with wider society.

    • Leaders of many European communities sought to prove themselves to be ‘good citizens’; to show themselves to be model Englishmen/Frenchmen/Germans etc; to be Jewish privately and a citizen publicly.

    • Related to the latter strategy was a desire to cleave to the powerful, to ensure Jewish survival by ensuring that Jews had the wealth and political influence to forestall any threat of persecution.

    • Those versions of Zionism that seek nothing more than to be a nation among other nations fall into the particularlist category.

    On the universalist wing:

    • Many Jews sought to go out and change the world, drawing lessons from the Jewish experience of persecution to ensure that no one else would have to suffer oppression. This strand can be found in a number of modern social movements: So Jews were and are active in Marxism and anarchism and played a prominent role in working class anti-fascism. Jews also were prominent in the 1950s and 1960s civil rights movement in the USA. And Jews in the UK have been prominent in the Jubilee 2000 and fair trade campaigns.

    • Theologically, it has become common in recent years for Jewish religious leaders, particularly progressive ones, to emphasise Judaism’s prophetic, ethical tradition as embodied in the concept of tikkun olam. The term means ‘repair of the world’ and comes from the kabbalistic tradition. The idea is that the world is imperfect but that it is our duty to help perfect it.

    • There is a strand of Zionism that emphasises the need to build an ideal society in Israel – to be a ‘light unto the nations’.

    The liberal, universalist tradition in Judaism remains strong – 78% of American Jews voted for Obama. However, in recent years, Jews have come to be increasingly associated with illiberal, particularist ideas. This has some truth to it but needs to be qualified:

    • On the one hand, Jews were prominent among the neo-conservatives in the US (and in the UK – see the writings of Melanie Phillip). On the other hand, Jews have also been prominent in the opposition to them (for example, Naomi Klein)

    • Right-wing versions of Zionism are increasingly powerful. On the other hand, left wing Zionism and criticism of the occupation are also strong in Israel and the diaspora. Groups such as Rabbis For Human Rights have challenged the oppressive reality of the occupation.

    • Jews have at times misused the holocaust and anti-Semitism to try and close down debate about Israel. On the other hand, there is little Jewish support for censorship or blasphemy laws – even Deborah Lipstadt (who famously took on revisionist historian David Irving) opposes laws against holocaust denial.

    One of the great problems that Jews face today is that anti-Semitism and fear of anti-Semitism is pushing Jews into the arms of proponents of illiberal positions that they would otherwise resist. There has been a notable rise in anti-Semitic attacks on Jews in the UK and this does not help give Jews the courage to speak out over threats to freedom.

    Historically, Jews have been fearful of the state, now fear of anti-Semitism (and for many, sadly, of the Muslim community) is pushing Jews into the arms of the states. The fear of an uncontrolled, anti-Semitic populace is leading many Jews into accepting threats to liberty that they would otherwise oppose.

    Jews need reassurance right now that the agenda represented at a conference like this is not a threat to them. Jews represent a powerful resource in promoting liberty, but fear is holding them back.

    -----------

    © Keith Kahn-Harris is a research associate at the Centre for Urban and Community Research, Goldsmiths College. He is the convenor of New Jewish Thought – http://newjewishthought.org

    28-04-2009 om 10:12 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-04-2009
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    מצורע (שבת הגדול)

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt

     Metsauro (4.Folge)

    …

    Soll uns aber dieses Erziehungswerk gelingen, dann lässt uns eine weitere Mahnung beherzigen, die die Weisen an diesen Vers knüpfen.

    בעבור זה עשה ה' לי In dem Worte לי finden die Weisen רמז תשובה לבן רשע die Antwort angedeutet, die wir dem pflichtvergessenen Kinde zu erteilen haben. –

    Unsere Thora hat auch an jüdische Häuser gedacht, in denen Vater und Mutter in ernster Gewissenhaftigkeit ihren Häusern die Peßachweihe verleihen möchten, sich zum Seder rüsten, um die heilige Mitsvauss zu erfüllen, Häuser, in denen aber pflichtvergessene Söhne mit der kalten, höhnenden Frage an dem Sedertisch vorbeigehen: מה העבודה הזאת לכם  was soll euch dieser Dienst, mit dem ihr alljährlich euch mühet? – Wie oft pflegt da der schwächlicher Vater beschwichtigend, beinahe sich entschuldigend, dem Sohne zu erwidern: „Wissen sollst du, mein Kind, ich habe es bei meinen Eltern vor mir gesehen und will es so auch weiter halten“. – Solche Antworten werden leider nicht nur am Sederabend, sie werden auch das Jahr hindurch gar oft erteilt, auch von Vätern, die es mit ihren Mitsvoth nicht leicht nehmen, die aber den Mut nicht aufbringen, ihren eigenen Kindern mit jener einzig möglichen, weil einzig wahren Antwort zu begegnen: בעבור זה עשה ה' לי Diese Mitswauss, mir von Gott gebotene Pflichten sind sie, denen ich mein Leben verdanke, die ich zu erfüllen habe, soll ich nicht mein Anspruch auf Leben verwirken! –  Du verschmähst „Mazzoh und Moraur“ aus Gottes Hand, dich lockt das Beispiel derer, die da glauben sich die Freundschaft nichtjüdischer Kreise dadurch zu gewinnen, daß sie an ihrem Mahle teilnehmen und keiner noch so unjüdischen Lustbarkeit fernbleiben – nun denn, hat das Rischuss seitdem abgenommen, hat es nicht vielmehr trotz eurer angestrengten Bemühungen, in Erscheinung und Lebensführung jede jüdische Forderung abzustreiten und zu verleugnen, in steigendem Umfang zugenommen, weil göttliche Erziehungswaltung für immer eine Wahrheit bleibt: die unserem Volke, das die Mazzoh und das Moraur der Sedernacht verschmäht, noch immer den bitteren Wermut der Tischo b’aw-Nacht kredenzt!

    בעבור זה עשה ה' לי Nicht Berufung auf Eltern hat unser pflichtgetreues Tun zu rechtfertigen, der Gotteswille wendet sich unmittelbar an uns und fordert unseren hingebungsvollen Gehorsam. – Ist doch auch in anderer Hinsicht die Berufung auf Eltern nicht unbedenklich, ja oft geradezu verhängnisvoll!  Daß der Vater in großen und ganzen Jehudi war, vergisst man mit der Zeit oder will es vergessen, aber daß er am שבת getragen, auf כשר-Wein oder כשר-Milch zu Hause oder auf Reisen nicht geachtet, das prägt sich tief in das Gedächtnis der Kinder ein, um mit Berufung auf Eltern mit peinlicher Gewissenhaftigkeit befolgt zu werden. Daß der Vater, bei sonst gewissenhafter jüdischer Lebensführung, seine jüdische Pflicht der Kehillo gegenüber nicht erfüllt hat, aus Rücksichten welcher Art auch immer auf die Mitgliedschaft in der Gemeinde des Abfalls von Gott und Gottes Thora nicht verzichten zu können glaube, wiewohl er  hätte sich sagen müssen, daß er dadurch das Werk der Thoraleugnung und der Thoraverachtung fördere und anerkenne – ein solches jüdischer Wahrheit Hohn sprechendes Verhalten wird von den Kindern mit Berufung auf Eltern pietätvoll befolgt und beibehalten.  Daß die Mutter hinsichtlich des כשרות ihres Hauses und der טהרה ihres ehelichen Lebens gewissenhaft ihre Pflicht erfüllte, das vergisst man mit der Zeit oder will es vergessen, daß sie aber so schwach war, dem heiligen Gottesgesetze zuwider, ihr Haar  nicht oder nur zur Hälfte zu verhüllen, daran hält die Tochter mit aller Zähigkeit unter Berufung auf die der Mutter zu wahrende Pietät fest! –

    Aber bliebe selbst die Berufung auf Eltern in jeder Beziehung konsequent, so darf es doch nimmer die Aufgabe der Kinder sein, dort stehen zu bleiben, wo die Eltern stehen geblieben sind. Pflegen wir uns doch auch, wenn es sich um unsere vergänglicher Güter handelt, nicht auf die Eltern zu berufen: und waren die Eltern arm, so wollen es die Kinder nicht bleiben, und haben die Eltern ihren Vermögensstand auf Hunderttausend gebracht, so geht das Verlangen  der Kinder danach, nicht zu ruhen, bis die Million erreicht ist – und da sollte, wo es sich um die Pflege und Mehrung unserer heiligsten Lebensgüter handelt, es anders sein! זה אלי ואנוהו Mein Gott, Gott meines Lebens soll Gott werden, so hat jedes Kind, jedes junge Geschlecht zu geloben, אלקי אבי und war Er auch Gott meines Vaters וארוממנהו so will ich nicht ruhen, bis durch gesteigerte und immer umfassendere Pflichterfüllung Gott und sein heiliger Wille in meinem Leben zu erhöhter Anerkennung und Verwirklichung gelangt! –

    והגדת לבנך ביום ההוא  לאמור Belehre dein Kind, sage ihm, daß es, wenn es einst „Seder gibt“ בעבור זה עשה ה' לי sich nicht auf seine Eltern berufe – בכל דור וכו' כאלו הוא יצא ממצרים auch die Väter in Mizrajim konnten sich nicht auf ihre Väter berufen (מתחלה עובדי ע"ז היו אבותינו) – : „Erfülle vielmehr alle von Gott geforderten Pflichten, und du kannst mir, solange ich lebe und auch wenn ich nicht mehr auf Erden weile, keine größere Wohltat erweisen, als wenn du über mich und die Unzulänglichkeit meines Lebens hinausstrebst und nach jener Vollendung ringst, die unserem Leben von Gott gewiesen wird“.  – –  Freilich fällt es Kindern gar schwer, auch im Gegensatz zu Eltern den von Gott gewollten Weg der Pflicht zu gehen. Nun denn, meine Brüder und Schwestern, es liegt an uns, unseren Kindern diese schwere Prüfung zu ersparen: Lasst uns selber uns  zu ganzen Jehudim erziehen, damit unsere Kinder auf uns schauen können, um an unserem Vorbild sich für ein Leben Gott dienender Treue zu weihen.

    והגדת לבנך וגו' בעבור זה וגו' בעבור שאקיים מצותיו So wahr es ist, das jede elterliche Erziehung vor allem auf dem Vorbild gewissenhafter Pflichterfüllung beruht, mit den Eltern ihren Kindern vorangehen, so bedeutsam aber ist auch das Wort der „Hagodo“, mit dem sie ihr Erziehungswerk zu begleiten haben.

    זאת תורה המצורע ruft unser heutiger Thoraabschnitt uns fürs leben zu: תורת מוציא (שם) רע kommentieren sinnig die Weisen, es ist die Lehre, die uns die Schwere des Verbrechens vergegenwärtigt, das mit der Zunge begangen wird, die den Nächsten verletzt, verleumdet, in seiner Ehre herabsetzt. מי האיש החפץ חיים נצור לשונך מרע fahren die Weisen (מ"ר) mit dem Psalmvers fort: ihr wollt leben, dann hütet eure Zunge vor dem Bösen. – Diese Wahrheit erhält, wie wir uns sagten, in der Erziehungsarbeit, die von Eltern zu leisten ist, noch erhöhter Berechtigung; hier, wenn irgendwo, gilt es, sich mit dem Bewusstsein zu erfüllen: מות וחיים ביד לשון (Mischle 18) unser Wort, es kann zum Leben wecken, aber auch zum Tode führen.–

    ….

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung    dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 27-39

    24-04-2009 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-04-2009
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    מצורע

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt

     Mezauro (Auszug3)

    …

    א' מוציאם ממצרים Gott führt uns noch immer aus Mizrajim heraus! Das erste mizrische Golus hat, wie die Weisen so oft betonen, weder seiner Zeitdauer nach, noch was das Ziel betrefft, das es anbahnen wollte, seinen Abschluss gefunden: alle Golus-Perioden, die in der Folge über unser Volk gekommen sind, bilden nur die Fortsetzung des mizrischen Golus. Als אהיה אשר אהיה hatte sich Gott den Vätern in Mizrajim angekündigt (2 B.M. 3,14), אהיה עמם בצרה זאת, אהיה עמם בשעבוד שאר מלכיות fügen die Weisen (Berochauss 9, siehe Raschi zum Verse) erläuternd hinzu: dieselbe liebende, erziehende Gotteswaltung, die sich ihnen in diesem Golus offenbarte, wird ihnen auch in den künftigen Golusschickungen nahe sein – Wurden doch, nach der tiefen Deutung der Weisen (מ"ר לך לך) auch unserem Stammvater mit der mizrischen Golus auch die ferneren Golusschickungen enthüllt, die Gott über Abrahams Enkel zu bringen haben wird, bis endlich קץ, jenes Golusende erreicht sein wird, das uns solange nicht „enthüllt“ sein kann, solange wir uns nicht die dauernde Reife unsere von Gott gewollte heitere Lebensbestimmung erworben haben: was mit dem mizrischen Golus angebahnt, wird durch immer wiederkehrende Golusschickungen endlich doch verwirklicht werden, sie werden die dauernde Vermählung Jissroéls mit seinem Gotte und damit קץ, das ersehnte Golusende herbeiführen.

    Diese Wahrheit bekennen wir in unserer Hagada, wenn wir sprechen: ברוך שומר הבטחתו לישראל – nicht heißt es שמר in der Vergangenheit, sondern שומר, gesegnet Gott, der in jeder Gegenwart seine Zusicherung uns bewahrt: ברוך הוא שהקב"ה חשב את הקץ לעשות כמו שאמר לאברהם אבינו וכו' ידע תדע כי גר יהיה זרעך וגו' Gesegnet Gott, der nach seinem Weisheitsplan das einstige קץ so herbeiführt, wie er es unserem Ahn angekündigt: wie mizrisches Golus den Weg zur Gottesnähe angebahnt hat, so wird auch das endliche קץ auf dem Weg immer wiederkehrender herber Golusprüfungen sich vollenden.והיא שעמדה לאבותינו ולנו Und das ist’s, was unseren Vätern und auch uns stets beigestandenשלא אחד וכו' אלא שכול דור וכו' daß noch zu jeder Zeit das von Feindeshand uns bereitete Golusleid uns wieder Gott nahegebracht hat, so daß, was uns  vom Standpunkt unserer Feinde mit Vernichtung bedrohte, והקב"ה מצילנו מידם in Gottes Hand nur zu unsere Rettung und erneuten Annährung an Gott diente.

    Traurig, daß solche Maßnahmen göttlicher Erziehungswaltung sich immer wieder notwendig erweisen, daß sie uns noch immer nicht die Reife gebracht haben, auch im ungetrübten Glück unserer jüdischen Lebensaufgabe zu entsprechen. Solange dies aber nicht der Fall ist, והיא שעמדה haben wir diesen Leidensschickungen, die Gottes erziehende Liebe über uns verhängt, unseren Volksbestand zu verdanken. Wer weiß, was aus uns geworden wäre, wenn Völkergunst überall und zu jeder Zeit uns gelächelt hätte,  ob nicht bei so vielen unserer Brüder, die in tollen Übermut und in erbärmlichen Wahn, Völkerfreundschaft mit Preisgabe ihrer köstlichsten Lebensgüter zu erkaufen, die heiligsten Pflichten mit Füssen traten, der letzte jüdische Gedanken zum Grabe getragen worden wäre, wenn nicht die wiederauflebende Feindschaft der Völker sie auf sich selber zurückverwiesen und zur Selbstbesinnung geführt hätte. Wer weiß, ob diese Selbstbesinnung nicht gar manche zur Thora und damit zum wahren Judentum zurückgeführt hätte, wenn sie nicht hätten sagen können: die sog. Reformgemeinden können denn doch nicht so schlimm sein, können denn doch nicht, wie gewisse Hyperorthodoxe zu behaupten wagen, Verrat an Thora und Judentum darstellen, denn sonst hätten sich thoratreue Brüder, man nennt sie Gemeindeorthodoxe, sicherlich nicht bereit gefunden, mit ihnen in brüderlicher Gemeinschaft zu einer Gemeinde sich zusammenzuschließen, in der in vollkommener Gleichberechtigung die beiden „Richtungen“ vertreten, gelehrt und propagiert werden, – sind wir aber in unserer Reformrichtung gleichberechtigt, dann ziehen wir es denn doch vor, der immerhin bequemeren uns zuzuwenden, nachdem auch sie uns das Recht gibt, uns als gleichberechtigte, vollwertige Glieder der jüdischen Gemeinde zu betrachten. –

    א' מוציאם ממצרים Verständnis für diese Wahrheit lasst uns bei unseren Kindern wecken, daß sie es begreifen und immer mehr beherzigen, daß Gott noch immer und auch an uns mizrisches Erlösungswerk bewerkstelligt: an uns liegt es בעבור זה עשה ה' לי, בעבור שאקיים מצותיו uns der Erlösung würdig zu erweisen, wenn nicht bitteres Golus-Moraur auch uns unserem Gotte wieder zuführen soll. …

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung    dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 27-39

    23-04-2009 om 11:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    JEWS WHO SPEAK OUT

    Communication by Mrs Iris HEFETS

     

    PLEASE DISTRIBUTE WIDELY

    Dear colleagues,

    UCSB has become the latest front in the war against Academic Freedom. 

    Professor William I. Robinson, a Sociology and Global Studies professor at the University of California, Santa Barbara, has been attacked by the
    Anti-Defamation League and two of his former students.  In January of this year, he forwarded an email condemning the Israeli attacks on Gaza.  The email contained an editorial by a Jewish journalist condemning Isra-l's actions in Gaza as well as juxtaposed images of Nazi atrocities with congruent images of Israeli atrocities against Palestinians.  The email was an optional read forstudents, intended to spark conversation by relating contemporary events to conceptual ideas discussed in class.

    One week later, the ADL wrote him a letter charging him with anti-Semitism and sundry violations of the Faculty Code of Conduct (none of which were coherent claims).  Another week passed, and the Academic Senate Charges Officer then notified him that two of the students in the class to which he circulated the email had filed complaints against him.

    The complaints are that 1) critique of Isra-l is evidence of anti-Semitism and 2) the Israeli-Palestinian issue should not be discussed in a class on
    Globalization.

    This case has already escalated way too far. Throughout the process, the
    Charges Officer violated several elements of the charges procedure, shirked his responsibilities, and ultimately acted as a co-complainant by fabricating charges that were not raised by the students.  The charges have reached the Committee on Committees, which is now in the process of convening an ad hoc Charges Committee to assess the complaints against Professor Robinson.

    Based on patently absurd and malicious claims, the charges should have been
    dismissed out of hand from the beginning.  Further consideration of the charges by the Academic Senate serves only to sanction politically-motivated attacks on academic freedom. The longer this case is pursued, the worse its chilling effect; it will spread fear among those who wish to present controversial and critical subjects. Even though the original complaint is regarding
    Isra-l/Palestine, the rights at stake extend beyond this specific topic. Academic freedom is a right that enables scholars to express diverse
    perspectives over contentious topics, free from the intimidation of political repression campaigns.  If the case against Professor Robinson continues to goforward, it will lead down a slippery slope that may expose academics to repression tactics for addressing controversial issues such as stem cell research, evolution, feminism, LGBT rights, etc.  It is incumbent upon members of the UCSB campus and the broader academy to roundly oppose this silencing campaign. 

    This is an obvious attack on Professor Robinson's academic freedom, one that ominously recalls similar campaigns against other critics of Isra-l across the nation.  This is part of a broader campaign to automatically vilify and attack any and all critiques of Isra-l's policies and practices through unfounded use of the term "anti-Semitic." A critique of the Israeli
    state, its policies, and the leaders responsible is not and should not be
    considered an affront to Jewish people as a collective, the Jewish religion, or Jewish heritage. In fact, conflating the state of Israel with the Jewish people
    essentializes the assorted political opinions of a diverse religious group by reducing them to the set of policies espoused by the prevailing regime.


    We need your help!  Please scroll below and follow the instructions to 1) email the UCSB Chancellor <
    http://sb4af.wordpress.com/how-can-i-help/>  and
    responsible authorities on campus to express your outrage and register your
    protest, and 2) sign the petition <
    http://www.petitiononline.com/cdafsb/petition.html> .


    Please visit our website for more information on the case, including continuing updates, at:
    http://sb4af.wordpress.com <http://sb4af.wordpress.com/> .


    If you wish to contact the student campaign, please email:
    cdaf.ucsb@gmail.com.

    Thank you for your time,
    Committee to Defend Academic Freedom at UC Santa Barbara



    ***


    Send an Email:
    The e-mail should be addressed to UCSB Chancellor Henry Yang and cc'd to
    the following faculty and administrators involved in the case. Please copy and paste the addresses.


    To:
    henry.yang@chancellor.ucsb.edu

    CC:
    mgscharl@math.ucsb.edu, gene.lucas@evc.ucsb.edu, moliver@ltsc.ucsb.edu,
    mazer@lifesci.ucsb.edu, joel@geog.ucsb.edu,joel.michaelsen@senate.ucsb.edu,
    sarah@isber.ucsb.edu, butler@chem.ucsb.edu, scott@theaterdance.ucsb.edu,
    hcallus@music.ucsb.edu, gaulin@anth.ucsb.edu, spieker@gss.ucsb.edu,
    stemmer@mrl.ucsb.edu, caselle@lifesci.ucsb.edu,goulias@geog.ucsb.edu,
    amar@lawso.ucsb.edu, Stephanie.smagala@senate.ucsb.edu,
    ettenberg@psych.ucsb.edu, hualee@ece.ucsb.edu, mithun@linguistics.ucsb.edu,
    zok@engineering.ucsb.edu, helen.henry@ucr.edu, cdaf.ucsb@gmail.com


    To Whom It May Concern,

    I am a dismayed [undergraduate/graduate/alumna/faculty member] at [your
    university] writing you to express support for Sociology and Global Studies

    Professor William I. Robinson.  As you may know, Professor Robinson and academic freedom have come under recent attack on the UCSB campus.  Toward the end of February 2009, Professor Robinson received notice from the Academic Senate's Charges Committee that two of his students had filed charges against him.  The students alleged that an email forward he'd circulated to his class,criticizing Isra-l's then-ongoing siege on Gaza, comprised anti-Semitism.

    These charges are patently absurd and should be dismissed out of hand before further damage is done to the university's purpose and reputation.

    I demand the immediate dismissal of all of the charges against Professor
    Robinson as frivolous, unfounded, and malicious.  Any further consideration of these baseless attacks is unacceptable.  I join other students and faculty in pledging that we will not accept any resolution of this matter that is unfavorable to Professor Robinson and academic freedom.

    I also insist that the attack on Professor Robinson's academic freedom, one
    that ominously recalls similar campaigns against other critical academics across the nation, be publicly condemned.  This condemnation is essential to preserve full and fair discussion within the most important of the U.S.'s civic institutions.  Any genuine consideration of these absurd attacks will have a severe chilling effect on the production and dissemination of scholarly research in all disciplines.
      Further, the attacks must be condemned to protect faculty and students from wasting valuable time and energy defending themselves against frivolous allegations and political repression.

    In fact, a critique of the Israeli state, its policies, and the leaders
    responsible is not and should not be considered an affront to Jewish people as a collective, the Jewish religion, or Jewish heritage.  Conflating the state of Isra-l with the Jewish people essentializes the assorted political opinions of a diverse religious group by reducing them to the set of policies espoused by the prevailing regime.  The charge of anti-Semitism is made in bad faith; its real
    purpose is to automatically vilify and stifle any honest critiques of the state
    of Isra-l's policies and practices.

    [Insert personal message]

    Sincerely,

    [your name and contact information]

    23-04-2009 om 11:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-04-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Salomon Breuer zur Wochenabschnitt Mezauro, Schabbos haGodaul
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    מצורע (שבת הגדול)

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt

     Mezauro (Auszug 1)

     

     

    בכל דור ודור חייב אדם לראות את עצמו כאלו הוא יצא ממצרים Zu allen Zeiten ist ein jeder verpflichtet, sich zu betrachten, als sei er aus Mizrajim gezogen, so lautet die Mahnung des בעל המגיד der Hagodo.

    והגדת לבנך ביום ההוא לאמר בעבור זה עשה ה' לי בצאתי ממצרים „Und du erzählst deinem Kinde an jenem Tage: um dieses willen hat Gott für mich gehandelt, als ich aus Mizrajim zog“ (2 B.M. 13,8) – בעבור זה, בעבור שאקיים מצותיו כגון פםח מצה ומרור הללו „um dieses Willen“ d.h. damit ich Gottes Gebot erfülle, um dieser מצוות willen, mit Hinblick auf Peßach, Mazza, Moraur, die da vor mir liegen, hat Gott für mich gehandelt – עשה ה' לי „mir hat Gott gehandelt“ מכאן רמז תשובה לבן רשע hier ist die Antwort angedeutet, die dem entfremdeten Kinde zu erteilen ist. –

    השביעני במרורים הרוני לענה“Er hat mit Bitterkeiten mich gesättigt, er mit Wermut mich gespeist“ diese wehe Klage des Propheten kommentieren die Weisen:השביעני במרורים, זה יו"ט ראשון של פסח דכתיב ביה על מצות ומרורים, הרוני לענה, מה שהשביעני מרורים בליל פסח הרוני בליל תשעה באב לענה (מ"ר) „Er hat mit Bitterkeiten mich gesättigt“ in der Peßachnacht, heißt es doch: „mit Mazza und Bitterkraut sollen sie es essen“ – diese Sättigung der Peßachnacht hat Er als Wermut mir in der Tischo b’aw Nacht gereicht – ליל יו"ט ראשון של פסח הוא ליל ת"ב und so fällt denn auch die erste Peßachnacht auf denselben Tag der Woche (das.)

    Im Mittelpunkt der bedeutsamen מצות, die der Sedernacht ihre Heiligkeit verleihen, steht das Gottesgebot: והגדת לבנך Es macht dem jüdischen Vater es zur Pflicht seine Kinder, die ihm Gott geschenkt, in dieser Nacht ganz besonders mit dem ganzen Ernst ihres jüdischen Lebensberufes zu erfüllen, sie für die hohen Aufgaben zu gewinnen und zu begeistern, die jüdisches Leben von ihnen fordert. Vor allem sollen sie wissen: בעבור זה עשה ה' בעבור שאקיים מצותיו – לי nur darum, weil ich Gott gelobt habe, seine Gebote zu erfüllen, hat Gott für mich gehandelt. – Wissen sollst du, so spreche der jüdischen Vater zu seinem Kinde, nicht ich habe mir meine Freiheit errungen, ich war ohnmächtig und wehrlos, jeder Versuch zu meiner eigenen Befreiung war mir genommen, und hätte Gott nicht für mich gehandelt, so wäre ich hoffnungslos in mizrischer Versklavung untergegangen. Aber auch nicht, weil ich mich der göttlichen Erlösung bereits würdig gewiesen hätte, weil ich der Väter Erbe in Reinheit gewährt hätte, ist Gott für mich eingetreten: mizrisches Götzentum, mizrische Unsitte war nicht spurlos an mir vorübergegangen – Und wenn dennoch Gott mit starkem Arm aus Tod und ohnmächtigen Erliegen mich der Freiheit zuführte, so geschah es nur בעבור זה, בעבור שאקיים מצותיו um dieser Gebote willen, die ich in der Stunde der Erlösung zu erfüllen gelobte, um dieser Gebote willen, mit deren Erfüllung ich das heilige Gelöbnis verband, in der Folge, für alle Zukunft in Gottes Dienst zu treten, um dieses Gelöbnisses willen hat Gott meiner Unwürdigkeit und sittlichen Unzulänglichkeit nicht geachtet, als er mit göttlichen Erlösungswundern mir den Weg in die Freiheit bahnte. Der göttlichen Erlösung uns würdig zu erweisen und das heilige Gelöbnis zu erfüllen, daß auch sie mit ihrem Leben dem בעבור שאקיים מצותיו die gewissenhafte Treue wahren.

    Daß  die göttliche Erlösungsnacht uns trotz aller Unwürdigkeit mit Hinblick auf das Gelöbnis בעבור שאקיים מצותיו beschieden wurde, haben die Weisen, wenn wir ihre Worte recht verstehen, uns eindrucksvoll veranschaulicht. Als unser Stammvater Abraham seinem von feindlicher Königsmacht in Gefangenschaft verschleppten Brudersohn Lot zu Hilfe eilte, berichtet das Gotteswort (1 B.M. 14,15)ויחלק עליהם לילה וגו' ויכם  „Er teilte sich über sie nachts“ – schlug sie und verfolgte sie und befreite seinen Bruder Lot. In den Ausdruck ויחלק finden die Weisen (מ"ר) die Andeutung הלילה נחלק מאליו daß dieses wundervolle Ereignis sich um Mitternacht, da „die Nacht sich teilte“ vollzog; und sie fügen die bedeutsame Bemerkung hinzu: אמר הקב"ה אביהם פעל עמי בחצי הלילה אף אני פועל עם בניו בחצי הלילה Gott sprach: ihr Vater hat für mich um Mitternacht gehandelt, so werde auch ich für seine Kinder um Mitternacht handeln“ – ויהי בחצי הלילה   um Mitternacht vollzog Gott das Erlösungswerk für Abrahams Enkel.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung    dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 27-39

    21-04-2009 om 09:50 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-04-2009
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    JEWS WHO SPEAK OUT:

    "Nieder mit den selbsthassenden jüdischen Antisemiten! Lang lebe
    das glorreiche zionistische Vaterland!"
    Ruby Deutscher



    Im Zuge der allgemeinen "Antizionismus = Antisemitismus"-Analyse seitens herausragender Organisationen, vorzüglicher Fachjournalisten und ehrenwerter Experten klage ich hiermit posthum nachgenannte historische Personen eines "latenten und militant-orthodoxen Antisemitismus" an.


    Sollte man sich mit dieser Definition in diesen konkreten Fällen nicht so recht anfreunden können, wähle man stattdessen die Bezeichnung "jüdischer Selbsthass" oder besser noch: "selbshassender jüdischer Antisemitismus"! Diese Namensliste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, nennt sie doch nur einige der führenden "antisemitischen" Köpfe des uralten "selbsthassenden Judentums":

    Rabbi Abu Imran Musa ibn Ubaidallah Maimun al-Kurdubi, besser bekannt unter dem Namen Moses ben Maimon bzw. Maimonides oder RaMBaM, Rabbi Yitzchak Aramah, Rabbi Nachman von Breslov, Rabbi Bezalel Löwy (der Maharal von Prag), Rabbi Avraham Galanti, Rabbi Bechaye, Rabbi Leib Aryeh Alter, genannt der Sfas Emes, Rabbi Yechezkel Halberstam, Rabbi Tzaddok HaCohen von Lublin, Rabbi Yehoshua Leib Diskin, Rabbi Samson Raphael Hirsch, Rabbi Yosef Chaim Sonnenfeld, Rabbi Yeoshea Dzikover, Rabbi David Friedman von Karlin, Rabbi Meir Simcha von Dvinsk, Rabbi Yosef Rozen, Rabbi Avraham Freund, Rabbi Elchonon Wasserman, Rabbi Chaim Soloveitchik (der Brisker Rav), Rabbi Yisrael Meir HaKohen, genannt der Chofetz Chaim, Rabbi Sholom Shneerson, Rabbi Shaul Brach, Rabbi Chaim Ozer Grodzinski, Rabbi Chaim Eleazar Shapiro, Großrabbiner Joel Teitelbaum, der Satmar Rebbe, Rabbi Yosef Tzvi Dushinsky, Rabbi Yitzchak Zev Soloveitchik, Rabbi Avraham Yeshayahu Karelitz, Rabbi Yitzchok Dov Kopelman, Rabbi Michael Dov Weissmandl, Rabbi Ahron Kotler, Rabbi Mordechai Gifter, Rabbi Elya Svei, Rabbi Baruch Kaplan, Rabbi Amram Blau, Rabbi Avigdor Miller, Rabbi Yitzchak Hutner.

    Darüber hinaus darf selbstverständlich nicht unerwähnt bleiben, dass vor beißend "antisemitischem" Schriftwerk seitens dieser Verfasser dringend gewarnt werden muss - schließlich waren sie am Zustandekommen etlicher Dutzend "judenfeindlicher Hetzschriften" beteiligt - und offizielle Stellen sollten diese auf einen entsprechenden "Verbotsindex" stellen, ihre Vervielfältigung unterbinden und ihre Weitergabe strafrechtlich verfolgen. Zu den grundlegenden Studienwerken dieser Autoren zählten im übrigen nicht nur die schriftlich und mündlich überlieferte Thora und der Tanakh, sondern vor allem auch der Talmud, vor dem an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich gewarnt werden muss. Diesen "Antisemiten" ist zudem nachweislich vorzuwerfen, dass sie sich aus diesen erwähnten traditionellen Schriften des "Judenhasses" bedient haben, um ihre antizionistische und damit "antisemitische" Grundgesinnung zu untermauern. Im besonderen sei darauf hingewiesen, dass in ihrem sehr umfangreichen und selbstverfassten subversiven Schrifttum, welches unter ihren "sich selbsthassenden" Anhängern große Verbreitung fand und bis heute intensiv in ihren konspirativen Lehrhäusern und "antisemitischen" Zirkeln auf der ganzen Welt studiert wird, insbesondere auf Talmud-Traktate Bezug genommen wird, die eine gewaltsame Eroberung des Heiligen Landes oder eine massenhafte Einwanderung nach Palästina genauso grundsätzlich verbieten wie sie das friedliche Zusammenleben ihrerseits mit den Völkern dieser Welt fordern.

    An dieser Stelle all diese "vor Selbsthass geradezu strotzenden Pamphlete" detailliert auflisten oder gar aus ihnen zitieren zu wollen, würde nicht nur zu weit führen, sondern wäre darüber hinaus sicherlich auch ein Schock für alle "ehrbaren und wahren Freunde" des jüdischen Volkes und diese Qual sollte man ihnen deshalb ersparen. Sollten jedoch die Strafverfolgungs- und Verfassungsschutzbehörden oder das "heilige Büro der Inquisition" und seine diversen Außenstellen den Wunsch dahingehend äußern, im Einzelnen mehr über diese "Schandschriften", die Titel und deren Verfasser oder auch die Örtlichkeiten der Zusammenkünfte ihrer Schüler sowie über das weltweit kooperierende konspirative Netzwerk in Erfahrung bringen zu wollen, so steht man gerne zur Verfügung, um wenigstens einen bescheidenen Anteil daran haben zu dürfen, den Umtrieben dieser
    Folgegenerationen von antizionistischen "Isra/l- und Judenhassern", die sich mit ihren Schläfenlocken und ihrer chassidischen Tracht "als Juden verkleidet" zu Hunderttausenden auf verschiedenen Plätzen der Welt in ihren abgeschotteten und geheimen "Israel- und judenfeindlichen" Indoktrinationszentren versteckt halten und sich über Talmud-Folianten beugend ihrer zersetzenden Tätigkeit nachgehen und den Untergang des wahrhaftigen Zionismus herbeisehnen, endlich ein Ende bereiten zu können.

    Selbstverständlich - und dies muss an dieser Stelle noch ergänzend Erwähnung finden - müssen alle "aufrechten und stolzen" Verfechter und Anhänger eines wahrhaftigen und glückselig machenden Zionismus aus allen Lagern ihre Reihen in Anbetracht der ernsten Bedrohung noch enger zusammenschließen, um dem zerstörerischen und zersetzenden Unwesen des weltweit agierenden Antizionismus, der facettenreich und in vielen Kostümen verkleidet sein Satanswerk auszuführen trachtet, mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten. Man kann es unmöglich weiterhin zulassen, dass "sich selbsthassende jüdische Antisemiten" zu Hunderttausenden ihre schmutzige Propaganda überall auf der Welt verbreiten und gegen das Schicksal des palästinensischen Volkes protestieren, anstatt sich eindeutig auf die Seite des "Paradieses auf Erden" - den glorreichen zionistischen Staat - zu stellen.

    Man muss - koste es was es wolle - auch weiterhin dafür Sorge tragen, dass die Medien nicht über diese Proteste "jüdisch-selbsthassenden Abschaums" in Südafrika, USA, Kanada, England, Belgien, Frankreich, Marokko, Iran, Palästina oder sonstwo auf der Welt berichten und die "heldenhaft und aufopferungsvoll kämpfenden Selbstverteidigungsorgane" des kleinen, nahezu hilflosen und auf furchtbare Weise bedrohten zionistischen Paradieses, dessen Einwohner von seinen sie umzingelnden Feinden und deren Arsenal an Massenvernichtungswaffen in einer Einheitsfront mit "jüdischen Antisemiten und Selbsthassern" ins Meer getrieben werden sollen. " auch weiterhin aktiv unterstützen und somit im Angesicht der "historischen Verantwortung" den "vereinten jüdisch-selbsthassenden Antisemiten aller Länder" keine Chance der Artikulation mehr geben.
     

    Nieder mit den selbsthassenden jüdischen Antisemiten!

    Lang lebe das glorreiche zionistische Vaterland!"

    20-04-2009 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-04-2009
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                (1808-1888)

     

    SCHEMINI-  שמיני

     

     

    Kap.9 V.1 Und es war am achten Tage, da hatte Mosche Aharon und seine Söhne und die Ältesten Jissroéls gerufen.

     

    Kap.9 V.1 ויהי ביום השמיני Wir haben bereits in Jeschurun, Jahrgang V, S. 14 f. im Artikel מילה die Bedeutung eines achten Tages nach zurückgelegten sieben Tage erläutert.  Wir sagten uns, daß durch ein solches Zählen von sieben Tagen ein bisheriger Zustand völlig abgeschlossen wird, und mit  dem achten Tage ein neuer Anfang und zwar auf  erhöhter Stufe, gleichsam die „Oktave“ beginnt. Auch hier ist mit den vor dem Eingang zum Heiligtum zugebrachten sieben Tagen der Zustand bloß individueller privater Lebensbedeutung der zum Priesterdienst Bestimmten abgeschlossen, und mit dem achten Tage treten sie in den neuen, erhöhten Charakter einer Gott und der Nation hörigen Lebensweihe ein.

     

    VV 3 u. 4 Und zu Jissroéls Söhne sprich: Nehmet einen Ziegenbock zum Entzündigungsopfer und ein Kalb und ein Schaf, einjährig, in ihrer Ganzheit, zum Emporopfer.

    4. Und einen Ochsen und einen Widder zum Friedensopfer, Mahlopfer vor Gott zu vollziehen, und eine mit Öl durchrührte Hüldigungsgabe; denn heute erscheint euch Gott.

     

    VV 3 u. 4 Das Opfer der Nation bildet zwei Gruppen: שעיר לחטאת ועגל וכבש לעולה und שור ואיל לשלמים ומנחה בלולה בשמן; jene: Ausdruck ihrer Stellung gegen Gott, diese: ihre Stellung als Volk in Mitte der Völker. Gott gegenüber gelobt die Nation mit demשעיר עזים לחטאת , starr gegen jede Verlockung durch Fremde, folgsam und treu auf dem Standpunkt auszuharren, den ihr ihr einziger Lebenshirte angewiesen; und mit dem עגל וכבש בני שנה לעולה  in ewiger Jugendfrische und jugendlicher Leitsamkeit mit ihrem Tatenleben und Geschickesdasein sich mit voller männlichen Energie der Emporführung des einzigen Leiters ihrer Taten und Lenkers ihrer Geschicke zu dem in seinem Gesetze gezeichneten Höheziele hinzugeben. Mit dem שור ואיל לשלמים לזבח לפני ד' spricht sie aber froh und freudig die mit jener treuen Festigkeit und energievollen Hingebung in Mitte der Völker zum gewinnende bedeutsame Stellung aus. Das ewig jugendliche עגל vor Gott wird zum männlichen שור mit dem Wirken seines Tatenlebens den Völker gegenüber, und das seinem einzigen Hirten folgende כבש zu dem in Vollkraft der Völkerherde wegweisend voranschreitenden איל. Dieser freudig beglückenden Seite des jüdischen volkgeschichtlichen Berufes wird Israel sich im Nationalfriedensmahl vor Gott froh bewusst, und legt in מנחה בלולה בשמן, in seinem mit ‚Öl getränkten Mehle“, mit dem Zeichen seiner von Ihm mit Wohlstand gesegneten Existenz, den Tribut der  Huldigung auf den Altar seines Gesetzes nieder. … ….

    Steht auch diese Volksopfer in einer Beziehung zu der עגל- Verirrung, so gelobt das Volk mit dem שעיר עזים im חטאת fortan sich nie wieder von einem ערב רב zum       Abfall von Gott und seinem Gesetze verleiten zu lassen, vollzieht im -עגל Opfer des עולה und im שור des שלמים wie bereits bei Aharons Opfer (V.2) angedeutet, direkt die Sühne der Verirrung des עגל, das, wie in ת"כ z.St. bemerkt, dem Volke nicht nur עגל nach der Absicht Aharons geblieben war sondern zum selbständigen שור erhaben worden, und gelobt  in כבש des עולה und im איל des שלמים, sein ferners Geschick in voller Hingebung zu Gott, seinem einzigen „Hirten“, für alle Gänge durch die Zeiten anheim zu geben, und in dieser selbstlosen Hingebung, als  Führer der Menschenherde zu Gott, männlich und kraftfroh voranzuschreiten und sein „Mehl und sein Öl“, seine Existenz und sein Wohlbefinden, keinem anderen als Gott, dem einen Einzigen,  unvermittelt und ausschließlich huldigend verdanken zu wollen.

     

    Kap. 10, V.1 Da nahmen Aharons Söhne, Nadab und Abihu, jeder seine Pfanne, gaben Feuer in sie und legten darauf Räucherwerk; und brachten vor Gott fremdes Feuer nahe, das Er ihnen nicht geboten hatte.

     

    Kap. 10, V.1 … קטרת war das einzige Opfer, das nie, weder von der Gesamtheit, noch vom einzelnen als נדבה dargebracht werden dürfte, dessen Darbringung vielmehr ausschließlich auf das, der Gesamtheit täglich und dem כה"ג am י"כ, Vorgeschriebene beschränkt bleiben sollte (Menachoth 50a.b.). Glauben wir doch im קטרת den Ausdruck des gänzlichen Aufgehens in Gottes Wohlgefallen, des gänzlichen Aufgehens in ריח ניחוח לד' erkennen zu dürfen (siehe 2 B.M. 30 f. und 34 f.), ein Gedanke, der als von Gott vorgestecktes Ziel das Ideal seiner Anforderungen vergegenwärtigt, der aber aus eigener Wahl zum Ausdruck gebracht, als נדבה, die höchste Anmaßung in sich schlösse. Mehr als alles andere hebt aber das göttliche Wort an dieser so verhängnisvollen Darbringung hervor. אשר לא צוה אותם daß Gott sie ihnen nicht gebeten hatte. Wären die einzelnen Momente des Opfers selbst nicht, wie wir gesehen, verboten gewesen, es genügte, daß es ein nicht gebotenes war, um es zu einem verbotenen zu machen. In dem ganzen Opferdienst des Gesetzheiligtums ist dem subjektiven Beliebe, kein Raum gestattet. Selbst die קרבנות נדבה, die  freiwilligen Opfer,  haben sich mit Entschiedenheit innerhalb der dafür vorgeschriebenen Grenzen und Formen zu halten. Denn קרבת אלקים, Gottes Nähe und Annährung zu Gott, die mit jedem קרבן gesucht wird, ist nur auf dem Wege des Gehorchens, des Eingehens, in den göttlichen Willen und der Unterordnung unter denselben zu finden. Es ist dies eben ein Punkt, in welchem Judentum und Heidentum bis zu vollendetem Gegensatz auseinander gehen. Das Heidentum sucht mit seinem Opfer die Gottheit sich der Erreichung seiner Wünsche dienstbar zu machen. Das jüdische Opfer will mit dem Opfer den Opfernden in den Dienst Gottes stellen, will ihn mit seinem Opfer der Erfüllung der göttlichen Wünsche dienstbar machen. Alle Opfer sind daher Formeln göttlicher Anforderungen, die der Opfernde mit seinem Opfer zum Normativ seines künftigen Verhaltens macht. Selbstersonnene Opfer wären daher eine Tötung der Wahrheit, die eben durch Opfer Herrschaft über den Menschen gewinnen soll, diesen eben willkürlichen Subjektivismus als den Stuhl der Herrlichkeit zurechtstellen wo Gehorsam und nur Gehorsam einen Thron erbaut finden soll. Wir begreifen den Tod der Priesterjünglinge, und ihr Sterben im ersten Weihemomente des Gottesheiligtums ist für alle künftigen Priester dieses Heiligtums die ernsteste Warnung, schließt von den Räumen des Gottesheiligtums, das ja nichts anderes als das Heiligtum seines Gesetzes sein soll, jede Willkür und jedes subjektive Belieben aus! Nicht durch Erfindungen gottesdienstlicher Novitäten, durch Zurgeltungbringung des göttlich Vorgeschriebenen hat der jüdische Priester seine Wirksamkeit zu bewähren.

    17-04-2009 om 10:33 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-04-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.PÉSSACH 5769 : Kalendarische Übersicht
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    פסח

    PÉSSACH 5769

     

    Dinsdag 7 april 09 (13de Nisson): s’ Avonds Bedikass ‘Hometz

     Woensdag 8 april (14de Nisson): Vooravond van het Feest, dit jaar ook Eroew Tasjvilin te bereiden

    Donderdag en vrijdag (15 en 16 Nisson): Eerste twee Feestagen, Seder en “Tal”

    Sjabbes Tussenfeestdagen

    Ons studiemateriaal daartoe is:

    Die fünf Megilloth übersetzt  und erläutert von

    Rabbiner Dr. Raphael BREUER  Erster Teil: HOHELIED  Zweite Auflage Ffm 1912

    Zondag tot dinsdag (18,19,20 Nisson): Tussenfeestdagen. Dinsdagavond: Begin van Zevende Feestdag

    Woensdag 15 april (21ste Nisson): Zevende dag van Péssach

    Donderdag 16 april (22ste Nisson): Acharaun, (laatste dag) van het Feest

     

     

     

    פסח


    PÉSSACH 5769

    Dienstag 7. April (13.Nisson) am Abend Chaumets Suche.

    Mittwoch 8.April (14. Nisson) Rüsttag des Festes, dieses Jahr darf auch Eruw Taschwilin vorbereitet werden

    Donnerstag und Freitag (15. u. 16. Nisson): Ersten Zwei Feiertagen Seder u. „Tal“

    Schabbos der Zwischenfeiertage

    Unserem Studienmaterial dazu ist: 

    Die fünf Megilloth übersetzt  und erläutert von

    Rabbiner Dr. Raphael BREUER  Fünfter Teil: HOHELIED  Zweite Auflage Ffm 1912

    Sonntag bis Dienstag (18., 19. Und 20. Nisson) Zwischenfeiertage.  Dienstag am Abend, Anfang des 7. Feiertages.

    Mittwoch 15. April (21.Nisson): Siebenten Tag des Festes

    Donnerstag 16. April (22.Nisson): Achraun schèl Péssach, Schluβtag des Festes

    06-04-2009 om 19:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-03-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS WHO SPEAK OUT: THE CASE OF HERMANN DIERKES
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    JEWS WHO SPEAK OUT:

    Dear Friends,

    Hermann Dierkes, member of the left party in Germany, spoke in a conference concerning Israel-Palestine Issue in Duisburg, a Little town in west Germany, where he candidated as a potential mayor. He referred there to the BDS (Boycott, Sanctions, Deinvestition) campaign and the decision in the Belem forum in Brazil. Therefore he was publicly stoned and declared as being antisemitic by the vice of the Jewish Community in Germany and other politicians. The press (WAZ, BILD and so on) as well as his party members attacked him too, in addition to murder threats and alike, so that he had to resign his candidature.
    More details here.
    http://www.internationalviewpoint.org/spip.php?article1624
    Jews around the world are collecting signatories for this open letter:

    On Anti-Semitism, Boycotts, and the Case of Hermann Dierkes:
    An Open Letter from Jewish Peace Activists

    We are peace activists of Jewish background. Some of us typically identify in this way; others of us do not. But we all object to those who claim to speak for all Jews or who use charges of anti-Semitism to attempt to squelch legitimate dissent.

    We have learned with dismay the allegations regarding Hermann Dierkes, a trade unionist and leader of the Left Party (DIE LINKE) in the German city of Duisburg. Dierkes, in response to the recent Israeli assault on Gaza expressed the view that one way people could help Palestinians obtain justice would be to support the call of the World Social Forum to boycott Israeli goods, so as to put pressure on the Israeli government.

    Dierkes has been subjected to widespread and vitriolic denunciations for anti-Semitism, and accused of calling for a repeat of the Nazi policy of the 1930s of boycotting Jewish products. Dierkes responded that “The demands of the World Social Forum have nothing in common with Nazi-type racist campaigns against Jews, but aim at changing the Israeli government’s policy of oppression of the Palestinians."

    No one has made any claims of anti-Semitism against Dierkes for anything other than his support of the boycott. Yet he has been accused of “pure anti-Semitism” (Dieter Graumann the Vice-President of the Central Jewish Council), of uttering words comparable to “a mass execution at the edge of a Ukrainian forest” (Westdeutsche Allgemeine Zeitung editorialist Achim Beer), and of expressing “Nazi propaganda” (Hendrik Wuest, General Secretary of the Christian Democratic Party).

    We signatories have differing views on the wisdom and efficacy of calling for a boycott of Israeli goods. Some of us believe that such a boycott is an essential component of a campaign of boycott, divestment, and sanctions that can end the four-decade-long Israeli occupation; others think the better way to pressure the Israeli government is with a more selective boycott focused on institutions and corporations supporting the occupation. But all of us agree that it is essential to apply pressure against the Israeli government if peace and justice are to prevail in the Middle East and all of us agree that a call for a boycott of Israel has nothing in common with the Nazi policy of “Don’t buy from Jews.” It is no more anti-Semitic to boycott Israel to end the occupation than it was anti-white to boycott South Africa to end apartheid. Social justice movements have often called for boycotts or divestment, whether against the military regime in Burma or the government of Sudan. Wise or not, such calls are in no way discriminatory.

    Violence in the Middle East has indeed led to some acts of anti-Semitism in Europe. There was a call to boycott Jewish-owned stores in Rome that was widely and appropriately condemned. We deplore such bigotry. Isra-l's crimes cannot be attributed to Jews as a whole. But, at the same, a boycott of Isra-l cannot be equated with a boycott of Jews as a whole.

    An acute and disturbing form of racism rising in Europe today is Islamophobia and xenophobia directed at immigrants from Muslim countries. Dierkes has been a champion in defense of the rights of immigrants, while some of those who accuse all critics of Israel of being anti-Semitic often participate themselves -- like the Israeli government and state -- in such forms of racism.

    The Holocaust was one of the most horrific events in modern history. It is a dishonor to its victims to use its memory as a bludgeon to silence principled critics of Israel's unconscionable treatment of Palestinians.

    (organizations listed for identification purposes only)..................................................................................................

    if you with to sign it as well please let me know. You are of course welcomed to distribute this mail.

    thanks and regards

    iris hefets

    Man lese dazu auch:

    http://www.arendt-erhard.de/deutsch/palestina/Stimmen_Israel_juedische/cabelman_reuven_brief_hermann_dierkes.htm

    25-03-2009 om 12:30 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-03-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NICHT DER ISLAM, DER ZIONISMUS IST UNSER FEIND!
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    NICHT DER ISLAM, DER ZIONISMUS IST UNSER FEIND!

     

    AUFRUF ZUR INITIIERUNG EINES STRATEGISCHEN FREUNDSCHAFTSBUNDES ZWISCHEN JUDENTUM UND ISLAM GEGEN DEN ZIONISMUS

     

    Diese Botschaft richtet sich sowohl an den, oft nicht-zionistische leider aber zionistisch konditionierten, Juden als an die Moslems und andere Gläubigen.  

     

    Unserer beiden Glaubens, unserer beiden Gottesdiensten haben gewiß jede ihre Eigentümlichkeit und ihre Eigenheiten. Es gibt kein einziges Interesse um von diesen eine Mischung herzustellen. Jedoch haben Judentum und Islam auch viel gemeinsamen und parallel, und genau das ist es was in der heutigen Lage betont werden muss. In pluribus unum ! Beide, das authentische Judentum und der Islam, lehren und suchen die Nähe des Einen Gottes, des heiligen Schöpfers!  

     

    Historisch gesehen, haben in den Ländern mit Muslimherrschaft, und das jahrhunderten lang, die jüdischen Gemeinschaften im allgemeinem genossen vom Schutz der Obrigkeit und herrschte das gute Verständnis zwischen Juden und Muslims.

    Der Zionismus, der Thorafeind, war es der diese harmonischen Beziehungen aufs schwerste stören kam, durch seinen Bündnis mit den Großmächten mit dem Ziel Palästina zu erobern und  zu verwandeln in eine zionistische Entität, die sich als „Vorposten der freien Welt“ ausgibt.

    Heutzutage, wütet in den meisten westlichen Ländern, die sei beherrscht, sei verbunden, sind mit den amerikanischen Imperialismus, die Verleumdung des Islams und die Diskriminierung der Moslems. Das erinnert gefährlich an den Judenhaß und die Judenverfolgung zwischen beiden Weltkriegen.  

    Das allein müsste genügen, um die Juden aufzurufen zur Wachsamkeit (sie könnten, Gott behüte, wohl die Nächsten an der Reihe sein), aber vor allem die Gesinnung von Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit, von menschliche Großzügigkeit müsste bewerkstelligen daß wir uns solidarisieren mit unseren Muslim Brüder und Schwestern der westlichen Ländern.

    Es ist zu bemerken daß die Islamophobie nicht nur einen Ausguß von Extremrechts daß dem Nazismus weiterführt ist. Vielmehr stammt sie aus den Kreisen des weißen Kragen Faschismus, des „recht denkendes“ Liberalismus, verbunden mit dem amerikanischen Neokonservatismus und der zionistischen Lobbys. Sie manifestiert sich auch durch die Spitzfindigkeit um einen sogenannten „ aufgeklärten westlichen Islam“ gegenüber zu stellen zum „terroristischen Islam“. Diese Heuchelei wird benutzt durch die Feinde jeglicher Religion, es sei denn diese fungieren im Dienste des Imperialismus als Opium für das Volk.

     

    Weiter, ist es selbstverständlich die palästinensische Sache welche das Thorajudentum und den Islam einigen müsste.

     

    Der Antizionismus der Thora müsste sich auch dann gegen den Zionismus und seine Entität kehren, falls während dem Zeitalter des Exils und der Zerstreuung, der heilige Schöpfer im heiligen Land statt palästinensische Moslems, andere Völkerschaften, wie zum Beispiel Koreaner oder Eskimos, angesiedelt hätte. Die Thora verbietet ebenso ausdrücklich eine religiöse politische Macht, sogar falls diese nach allen Regeln der Thora herrschen wurde, als die heutige Macht der Kofrim (Leugner, Renegaten), Bündnis der antireligiösen Zionisten und der religiösen Fälscher.

     

    Leider gelang es dem Satan um durch die zionistische Propaganda eine sehr große Zahl Juden zu betrügen und benebeln.

     

    Woran sind in der heutige Fase, wovon wir annehmen daß es diese ist das Leiden, die Schmerzen, die das Kommen des Moschiachs ankündigen, die Juden welche nicht angesteckt sind durch den Zionismus, interessiert? Das ist selbstverständlich an der alsbaldigen Beendigung der Herrschaft der Zionisten über das heilige Land! Denn der Zionismus ist das Haupthindernis für das Kommen des Messias, der kommen muß und erwartet wird, nicht nur für die Juden, sondern zur Erlösung der ganzen Menschheit.

     

    Wem darf Palästina zugehören? Selbstverständlich zu den Palästinenser, wovon die überwiegende Mehrheit Muslims sind. Das wurde schon anerkannt durch unseren heiligen Rabbiner in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts und wurde meisterhaft formuliert durch den jungen Rabbiner Simon SCHWAB in seine 1934 ausgegebene Schrift „Heimkehr ins Judentum“. Die Rabbiner aller vorhergehenden Jahrhunderte akzeptierten gutwillig die Unterwerfung unter die ottomanischen Herrschaft in Palästina.

     

    Während der Periode von Exil und Zerstreuung haben die Juden kein Interesse um das heilige Land, und ebenso wenig andere Weltteile, zu beherrschen.  Unsere göttliche Berufung ist „ein heiliges Volk und ein Königreich von Priester“, eine Pilotbevölkerung zu sein, vorbildlich, im Dienste  des heiligen Schöpfers und der Menschheit. Mehr denn je, müssen wir daran erinnern daß es durch und für die an Mosche übergegebene Thora ist daß wir Juden sind. 

     

     

    Wir Juden müssen die Souveränität des palästinensischen Volkes über ganz historisch Palästina mit dem ganzen Herzen akzeptieren und fördern. Nicht eine Parzelle des heiligen Landes darf durch den Zionisten geschändet bleiben. So gesehen ist es die Vernunft selber. Es gibt keinen Antagonismus zwischen Judentum und Islam. Der Zionismus ist unser gemeinsamer Feind.  

     

    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH formulierte die Thoratradition als: „ Mensch Jissroél“ mit der Verpflichtung zur „Thora im Dérech Erets“, das heißt gerechte jüdische Lebensführung.  Unsere Thoratradition getreu, müssen wir uns in unsere Beziehungen zu unseren nichtjüdischen Mitmenschen auf tadellose Weise benehmen, den göttlicher Name heiligend. Wir rufen unseren irregeführten jüdischen Brüder und Schwester auf um sich  vom Zionismus abzuwenden, sich zu kehren gegen die zionistische Abgötterei und  Boshaftigkeit, vor allem der religiöser Zionismus genannte Thoraverfälschung. Zurück zur Quelle, das heißt Rückkehr zur unverfälschten Thora!

     

    Wir müssen mitgefühlig sein mit den nichtjüdischen Opfern des Zionismus und den islamischen palästinensischen Widerstand unterstützen.  Dieses im Gegensatz zu den Arabischen Regierungen die Gaza leiden lassen und die Islamische Revolution in den eigenen Ländern befürchten. Das Mitgefühl und die Wohltätigkeit sind unauslöschliche Merkmale der Kinder Abrahams, von jeder jüdischen Seele die anwesend war am Berg Sinai wenn die Thora gegeben wurde. Der zionistische Amalek ist das umgekehrte dessen.

     

    Unser Vorschlag zur strategischen Freundschaftsbündnis zwischen Judentum und Islam gegen den Zionismus würde unvollständig bleiben ohne den Ausdruck der Solidarität mit der Islamitischen Republik Iran, Frucht der Islamischen Revolution (1979). Diese Islamische Revolution hat sich unter Beweis gestellt und gibt sehr hochwertige notwendige spirituelle Impulse an den Bestrebungen der Völker für ihre Souveränität, gegen den Zionismus, den Imperialismus und jede Art von Ungerechtigkeit.

     

    Es ist in diesem Sinne und in diesem Zusammenhang daß wir diesen Aufruf formulieren, um das unerlässliche strategische Freundschaftsbündnis zwischen Juden und Moslems gegen Zionismus zustande zu bringen und auszubauen.

    Wolle der heiliger Schöpfer diejenigen segnen und schützen die sich einsetzen um Seinen Willen zu erfüllen, zur Verwirklichung der Aufrichtigkeit, der Gerechtigkeit und der brüderlichen Harmonie der Menschheit in der Anerkennung und Anbetung des Ein Einzigen Gottes.

     

    Kollektiv des Studienverbandes Jeschurun Judentum gegen Zionismus

     

     

    Nur der Orthodoxie endlich, als der selbstbewussten Kerntruppe des Thoravolkes, könnte das hohe Werk möglich werden, im Interesse und in stillschweigender Auftrag der Gesamtjudenheit und seiner zukünftigen Geschichte, mit der islamitischen Welt auf dem Verhandlungswege einen politischen Freundschaftsbund einzuleiten, der von der Grundtatsache ausgeht, daß der eine Partner, das jüdische Volk, auf jede außerjüdische Machtbefugnisse deshalb doch feierlichst Verzicht leisten kann, da es eine gottgegebene Politik vertritt, die ohne Messias jede Annexion im Gewaltwege – oder wider den ausgesprochenen Willen der nichtjüdischen palästinensischen Einwohnerschaft – als Verbrechen an Gott und der Nation verurteilt.

     

    (Aus: Simon SCHWAB Heimkehr ins Judentum  Hermon Verlag Frankfurt Main 5695 – 1934 S.42-45)

     

    Update: leicht verbessert, erschien schon am  08 07 23

    23-03-2009 om 12:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-03-2009
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                  (1808-1888)


                             Auszüge aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Wajakehél

     

    ויקהל

     

     

    Kap.35, 2  Sechs Tage soll Werk geschaffen werden, aber am siebten Tage soll euch ein Heiligtum, ein durch Werkeinstellung Gott zu begehender Sabbat sein; wer an ihm ein Werk schafft, soll hingerichtet werden.

     

    Kap. 35, V.2 …[1]

    …Wohl nicht vollständiger lässt sich das ganze Staatsleben darstellen als: die Beziehung des Individuums zur Gesamtheit, der Gesamtheit zum Individuum, d.h. die Leistung des einzelnen an die Gesamtheit, der Gesamtheit an den einzelnen und endlich  die Förderung der Gesamtheitszwecke im Gebiete der Gesamtheit, Beziehungen die wohl in prägnantester Weise durch: הכנסה מרשות הרבים לרשות היחיד, הוצאה מרשות היחיד לרשות הרבים, העברה ד' אמות ברשות הרבים ihren Ausdruck finden dürften. Wenn demnach der אסור aller übrigen מלאכות den Menschen in seiner physischen Weltstellung unter Gott unterordnet, so dürfte אסור הוצאה die Unterordnung des Menschen auch mit seiner sozialen Weltstellung unter Gott zum Ausdruck bringen, jenes ist die Huldigung Gott in der Natur, dieses seine Huldigung in der Geschichte, jenes stellt das Menschenwerk in der Natur, dieses das Menschenwirken im Staate unter der Herrschaft Gottes, und so gewiss begreift die Weltherrschaft Gottes sein Walten und Gebieten in Natur und Geschichte zusammen, und das durch die Sabbathuldigung zu erbauende Reich Gottes auf Erden ist erst dann ein volles und wirkliches, wenn der Mensch sich mit seinem Natur- und Staatsleben dem Gehorsam des göttlichen Willens unterstellt. Nunmehr dürfen auch die beiden Tatsachen, welche das göttliche Gesetz als Motiv des Sabbats aufführt, בריאת שמים וארץ und יציאת מצרים in ihrer sich einander wesentlich ergänzenden Bedeutung hervortreten. Die Weltschöpfung ist die Tatsache für die Herrschaft Gottes in der Natur, wie sie durch alle übrigen מלאכות zum Ausdruck kommt, die Erlösung aus Egypten für die Herrschaft Gottes im Staatenleben, wie dies durch איסור הוצאה seinen Ausdruck gewinnt. איסור הוצאה stellt somit den jüdischen Staat, das Wirken des jüdischen einzelnen für die Gesamtheit, der Gesamtheit für den einzelnen, sowie die Wirksamkeit der Regierenden im Staatsgebiete, Gehorsam unter die Herrschaft Gottes, und wir begreifen, wie in dem zitierten Prophetenworte[2]  die Erhaltung des Staates vor allem von der Sabbathuldigung durch איסור הוצאה abhängig gemacht und sein Untergang durch Verletzung des Sabbats durch הוצאה angekündigt wird. איסור הוצאה drückt den ganzen Staatsleben Gottes Siegel auf, הוצאה im Sabbat reißt das Gotteswappen vom Staate und von dem sozialen Leben im Staate.



    [1] 39 Produktionskategorien.

    [2] Jeremias Kap.17, 19 ff.

    20-03-2009 om 10:05 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-03-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS WHO SPEAK OUT: JEWISH CANADIANS CONCERNED ABOUT SUPPRESSION OF CRITICISM OF ZIONIST STATE
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    JEWS WHO SPEAK OUT:

     

    Jewish Canadians Concerned About Suppression of Criticism of Isra-l

     

    James Deutsch, M.D., Ph.D.    416 363-3751 Ext 2011
    Judith Deutsch, M.S.W., R.S.W.  
    416 929-8180
    Miriam Garfinkle, M.D.

    Over 150 Jewish Canadians signed a statement expressing their concerns about the campaign to suppress criticism of Isra-l that is being carried on within Canada.  The signatories include many prominent Canadians, including Ursula Franklin O.C., Anton Kuerti O.C., Naomi Klein, Dr. Gabor Mate, and professors Meyer Brownstone (recipient of Pearson Peace Medal), Natalie Zemon Davis, Michael Neumann, and Judy Rebick. 


    The signatories are particularly concerned that unfounded accusations of anti-Semitism deflect attention from Israel’s accountability for what many have called  war crimes in Gaza.   They state that B’nai Brith and the Canadian Jewish Congress have led campaigns to silence criticism of Isra-l on university campuses, in labor unions and in other groups. Immigration Minister Jason Kenney and Liberal Leader Michael Ignatieff unquestioningly echo the views of these particular Jewish organizations.   


    They strongly state that they are against all expressions of racism.  While firmly committed to resisting any form of prejudice against Jewish people, their statement explicitly states that these spurious allegations of anti-Semitism bring the anti-Communist terror of the 1950s vividly to mind.  The statement underlines the immeasurable suffering and injustice to the Palestinian people due to the severe poverty, daily humiliations, and military invasions inflicted by the State of Isra-l.

    Statement:   Jewish Canadians Concerned about Suppression of Criticism of Isra-l
     
    We are Jewish Canadians concerned about all expressions of racism, anti-Semitism, and social injustice.  We believe that the Holocaust legacy “Never again” means never again for all peoples.  It is a tragic turn of history that the State of Isra-l, with its ideals of democracy and its dream of being a safe haven for Jewish people, causes immeasurable suffering and injustice to the Palestinian people.
     
    We are appalled by recent attempts of prominent Jewish organizations and leading Canadian politicians to silence protest against the State of Isra-l.  We are alarmed by the escalation of fear tactics.  Charges that those organizing Isra-l Apartheid Week or supporting an academic boycott of Isra-l are anti-Semites promoting hatred bring the anti-Communist terror of the 1950s vividly to mind.  We believe this serves to deflect attention from Israel’s flagrant violations of international humanitarian law.
     
    B’nai Brith and the Canadian Jewish Congress have pressured university presidents and administrations to silence debate and discussion specifically regarding Palestine/Isra-l.  In a full-page ad in a national newspaper, B’nai Brith urged donors to withhold funds from universities because “anti-Semitic hate fests” were being allowed on campuses.  Immigration Minister Jason Kenney and Liberal Leader Michael Ignatieff have echoed these arguments.  While university administrators have resisted demands to shut down Isra-l Apartheid week, some Ontario university presidents have bowed to this disinformation campaign by suspending and fining students, confiscating posters, and infringing on free speech.
     
    We do not believe that Isra-l acts in self-defense.  Isra-l is the largest recipient of US foreign aid, receiving $3 million/day.  It has the fourth strongest army in the world.  Before the invasion of Gaza on 27 December 2008, Israel’s siege had already created a humanitarian catastrophe there, with severe impoverishment, malnutrition, and destroyed infrastructure.  It is crucial that forums for discussion of Isra-l’s accountability to the international community for what many have called war crimes be allowed to proceed unrestricted by specious claims of anti-Semitism.
     
    We recognize that anti-Semitism is a reality in Canada as elsewhere, and we are fully committed to resisting any

    act of hatred against Jews.  At the same time, we condemn false charges of anti-Semitism against student organizations, unions, and other groups and people exercising their democratic right to freedom of speech and association regarding legitimate criticism of the State of Isra-l.
     
    Signatories:

    Abigail Bakan, Adam Balsam,  Sharon Baltman, Julia Barnett , Lainie Basman, Jody Berland
    Sam Blatt , Geri Blinik, Anita Block, Elizabeth Block, Sheila Block, Hannah Briemberg, Mark Brill, Stephen Brot, Meyer Brownstone, Eliza Burroughs, Smadar Carmon , Gyda Chud, Charles P. Cohen,, Nathalie Cohen , David Copeland , Natalie Zemon Davis, Eliza Deutsch, James Deutsch, Judith Deutsch, Abbe Edelson, Jack Etkin , Elle Flanders, Danielle Frank, Ursula Franklin, Dan Freeman-Maloy, Miriam Garfinkle, Alisa Gayle, Jack Gegenberg,  Mark Golden,  Brenda Goldstein,  Sue Goldstein, Cy Gonick, Marnina Gonick,
    Rachel Gotthilf, Amy Gottleib, Kevin A. Gould, Daina Green,Lisa Frances Greenspoon, Ricardo Grinspun, Cathy Gulkin, Rachel Gurofsky, Deboran Guterman, Yesse Gutman, Freda Guttman, Judy Haiven,  Michael Hanna-Fein,  Jean Hanson, Jan Heynen, Maria Heynen, Adam Hofmann, Jake Javanshir, Jeannie Kamins, Marylin Kanee, Howard S. Kaplan, Gilda Katz, Maxine Kaufman-Lacusta, Mira Khazzam, Bonnie Sher Klein, Mark Klein, Martin Klein, Naomi Klein, Joshua Katz-Rosene,  Ryan Katz-Rosene,  Judy Koch, Anton Kuerti, Jason Kunin, Aaron Lakoff, Michael Lambek, Natalie LaRoche, Richard Borshay Lee, Andy Lehrer, Gabriel Levin,  Gabriel Levine,  Joel Lexchin, Kim Linekin, Abby Lippman, Lee Lorch, Martin Lukacs, Audrey Macklin, Elise Maltin, Richard Marcuse,  Wayne Mark, Gabor Mate,  Arthur Milner, Anna Miransky, Dorit Naaman, Joanne Naiman, Neil Naiman, Michael Neumann, David-Marc Newman,,David Noble
    Clare O’Connor, Robin Ostow, Andre W. Payant, Jenny Peto, Simone Powell, Chanda Prescod-Weinstein, Fabienne Presentey, Yacov Rabkin, Diana Ralph , Naomi Rankin, Judy Rebick, Ester Reiter, Jillian Rogin, Richard Roman, Joseph Rosen, Herman Rosenfeld, Martha Roth, Marty Roth, Ruben Roth, E.Natalie Rothman, B. Sack, Ben Saifer,  Miriam Sampaio,  Jacob Scheir,  Fred Schloessinger, Alan Sears,  Shlomit Segal, Edward H. Shaffer, Noa Shaindlinger, Ray Shankman, Eva Sharell, Elliot Shek, Sid Shniad, Max Silverman,
    Samuel Singer, Elizabeth Solloway, Susan Starkman, Greg Starr, Jonathan Sterne,  Jeremy Stolow, Rhonda Sussman,  Vera Szoke, Joe Tannenbaum, Howard Tessler, Marion Traub-Werner, Ceyda Turan, Sandra Tychsen, Cheryl Wagner, Jon McPhedran Waitzer, David Wall, Naomi Binder Wall, Kathy Wazana, Karen Weisberg, Barry Weisleder, Paul Weinberg, Judith Weisman, Suzanne Weiss, Abraham Weizfeld, Ernie Yacub, B.H. Yael, Yedida Zalik, Melvin Zimmerman

     

    It is really beyond shame that this statement by  notable Canadian activists  and academics form the Jewish community was rejected by both the Toronto Star and the Globe and Mail (as an op-ed).
    Please help spreading the statement - 

    Hassan Fouda

     

    Frau Iris HEFETS wrote:

    We faced the same problem in Germany, during the Israeli Invasion to Gaza...
    I suggest to collect money for it and put it as an advertisement (our donors were mainly non Jews). It is a good investment, because after doing that we manage to get more op-eds to lefties newspapers.
    The "pro-israeli" lobby works and it is important to encounter it!

    18-03-2009 om 20:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-03-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: 'Unter seinem Banner - EPIGONENBRIEFE aus den 17. Brief (1908)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER       
                (1881-1932)

     

    EPIGONENBRIEFE

     Schluβbetrachtung im siebzehnten Brief *

     

    Mein lieber Benjamin!

    …

    Als die Welt noch romantischer gestimmt war und die Menschen bereitwilliger als heute sich bunten Phantasterereien verschrieben, da pflegten  sich an festlich gehobenen Tagen die Ritter mit ihren Edeldamen zu fröhlichem Turnierspiel zu versammeln, und der lockende Preis reichspendender Frauengunst lieβ die wetteiferndern Kunker alle Mühsal vergessen, die ihnen ihr kampferfülltes Leben brachte. Die Zeiten sind längst gewesen. Aber spöttisch zu lächeln traut sich doch selten Einer über das fröhliche klingende Spiel dieser längst verklungenen, ins Grab gesunkenen Zeit. Wie eine stille Sehnsucht nach dem romantischen Zauber, der in der Vorstellung des Modernen, den erzgepanzerten Ritter umgibt, beschleicht es manchen, der sich an der nüchternen Prosa der Gegenwart bis zum Überdruβ gesättigt hat, und er gäbe was darum, wenn er als einer der ihren hoch zu Roβ ausziehen könnte zu Kampf und Sieg…Und es waren doch schlieβlich nur ein Paar Ritter und Edeldamen, die mit ihrer blitzenden Pracht, ihrer feurigen Ehrsucht und ihrer liebreizenden Anmut den romantischen Zauber woben…

                                                                                                     ***

    „Unter seinem Banner” Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS (Ffm 1908) S. 105  

    *Der geübter Leser wird unschwer erkennen daß diesen Epigonenbriefe verweisen nach den „Neunzehn Briefe“ (1838) des Großvaters des Verfassers, Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

    (Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769, wird fortgesetzt)

    17-03-2009 om 09:31 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-03-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.PURIM 5769
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    POERIM 5769

     

    Maandag 9 maart 09 (13de Adar): Vastendag Esther

    Dinsdag 10 maart (14de Adar): POERIM

    Op maandagvond en dinsdagochtend wordt Megillas Esther voorgelezen.

     

    Ons studiemateriaal daartoe is:

    Die fünf Megilloth übersetzt  und erläutert von

    Rabbiner Dr. Raphael BREUER  Fünfter Teil: ESTHER  Zweite Auflage Ffm 1927

     

     

     

    PURIM 5769

     

    Am Montag 9. März 09 (13. Adar): Fasten Esthers

    Am  Dienstag 10. März 09 (14. Adar): PURIM

     

    Montag abends und Dienstag morgens Vorlesung der Megillas Esther.

    Unserem Studienmaterial dazu ist: 

    Die fünf Megilloth übersetzt  und erläutert von

    Rabbiner Dr. Raphael BREUER  Fünfter Teil: ESTHER  Zweite Auflage Ffm 1927

    09-03-2009 om 09:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-03-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: ZIONISTISCHE STUNT, OPGEZET SPEL

    INGEZONDEN:

    Beste vrienden,

    Het is natuurlijk niet uit te sluiten dat er mensen zijn die de druk
    niet meer aankunnen, en dol worden in deze samenleving.  Maar anderzijds
    kan ik mij ook niet ontdoen van het gevoel dat de aanval op de
    chassidische Joden van gisteren, opgezet spel zou kunnen zijn.   Het
    doet nogal aan de stijl van Hans Van Themsche en Kim Van Gelder denken. 
    Allah akbar, en Jahud, Jahud kan iedereen roepen, maar er is één groep
    die wel heel goed weet welke knoppen in te drukken.  We hebben zo vaak
    'Mohammeds' gezien die plat Sint-Truiens, of een ander Vlaams dialect
    praatten.  Het aantal mensen dat met een moslimschuilnaam op het
    internet antimoslimistische haat verspreidde, en waarachter uiteindelijk
    Zionisten bleken te zitten, is ook altijd groot geweest. 

    Ik word ergernis gewaar vanwege het verlies aan geloofwaardigheid door
    de Gaza-oorlog.  Dat zou tot wanhoop kunnen leiden.  Het kan zijn dat
    een moslim door het lint is gegaan, maar het is, naar mijn gevoel,
    evengoed mogelijk dat er aan Zionistische zijde de behoefte wordt
    gevoeld om de Joden die het Jodendom au sérieux nemen, en die hen
    ontsnappen, terug naar zich toe te trekken.  Het zou niet nieuw zijn als
    dit een Zionistische stunt was.

    Wat ik mij afvraag is of het niet raadzaam zou zijn, om de slachtoffers
    op te zoeken, om hen een hart onder de riem te steken?

    Mvg,
    Edith

    06-03-2009 om 09:56 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-03-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Tétsawé
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת תצוה

     

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes TÉTSAWÉ

     

    Ezechiel, Kap. 23, Vers 10 und folgende

     

    Die Haftora bringt uns den Schluß eines an den Propheten Ezechiel ergangenen größeren Gotteswortes. Dasselbe hatte ihm im Geiste aus dem Exil nach dem jüdischen Lande versetzt und hatte ihm das Heiligtum der Zukunft, das ewige, das בית שלשי in eingehendster Beschreibung, mit seinem ganzen Gehalte, in allen seinen Größen- und Maßstabverhältnissen gezeigt. (Das. Kapp. 40, 41 en 42). Indem ihn nun jetzt der Auftrag wird, was er geschaut, in aller Genauigkeit und Anschaulichkeit seinem Volke zu vergegenwärtigen, und als Frucht dieser Vergegenwärtigung und des daraus zu gewinnenden Verständnisses ein tiefes Schamgefühl über bisher bewiesene Unzulänglichkeit in Aussicht gestellt wird: so wird damit mit unabweisbarer Klarheit die Tatsache bewiesen, daß das Heiligtum in seiner Totalität und in allen seinen einzelnen Bestandteilen die Vergegenwärtigung eines Ideales ist, das stets und stets zu seiner Verwirklichung mahnt, das also, weit entfernt mit seiner Herstellung bereits seinen Zweck erreicht zu haben, vielmehr gerade von dem Augenblick seiner äußeren Vollendung erst anfangt, der ewig laute, nimmer verstummende Mahner an die Erfüllung der Pflicht im Leben zu sein. So sehr, daß bei seiner bloßen Vergegenwärtigung das gesunkene Jissroél sich des Abstandes seiner Wirklichkeit von der Höhe seiner Bestimmung so recht im tiefsten Herzen inne werden müsse. Es ist die eindringlichste Sicherstellung des Gottesheiligtums vor der Verquickung mit entsittlichenden heidnischen Vorstellungen einer dem Tempel und seinem Dienste innewohnenden magisch-mystischen Schutzwirkung, die bis auf den heutigen Tag noch nicht überall geschwunden ist, obgleich die trotz der correcten Innehaltung des Opferdienstes erfolgte zweimalige  Zerstörung des Tempels doch den sprechendsten Beweis des Gegenteils in schrecklichster Deutlichkeit bereits zweimal erbracht hat.

     

    בן אדם, Menschensohn, diese durchgehende Bezeichnung des Galuthpropheten, weist auf seine und des Galuth-Jissroél menschheitspriesterlichen Bestimmung hin: Erziehung der Menschheit zur Verwirklichung des höchsten, mit „Adam“ gegebenen Menschenideales.

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 152- 159  Kommentar zu Ezechiel. Kap 43…) 

    05-03-2009 om 09:56 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-03-2009
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    תצוה

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Tétsawé (Auszug)

     

    כתית למאור hat noch zu alle Zeiten sich bewahrheitet. Unter dem Druck der צרות hat sich Jissroél noch stets in seiner Gesamtheit, aber auch in seinem Einzelleben auf seine Aufgabe besonnen. Unter dem Druck der Leiden hat noch immer der ererbte, väterliche „Keim“ sich entfaltet – da wir auch gefastet, צדקה gegeben, mit כונה „geort“, mehr als sonst gelernt, werden ernste Vorsätze und Entschlüsse gefasst: Es gelobt der Mann, am Freitag sein Geschäft pünktlich zu schließen, die Frau das כשרות und טהרה des Hauses gewissenhaft zu wahren, und auch „der Scheitel“ wird nicht mehr als drückende Last empfunden – unter den Druck wird das Öl gewonnen und auch zur Leuchte entzündet – allein כדי: להעלות נר תמיד שתהא שלהבת עולה מאליה daß die nun einmal emporgeschlagene Flamme fortan auch selbständig weiterleuchte, diese unter heiteren, glücklichen Lebensverhältnissen zu lösende abramitische Lebensbestimmung harrt leider noch immer ihrer vollen Verwirklichung.

    Solange aber ist unsere Aufgabe nicht erfüllt, zu deren Lösung auf Erde uns Gott berufen. Hat doch Gott nicht nur zu unserem, sondern auch zum Heile der Menschheit sein Thoralicht unserer Pflege anvertraut. Denn wenn es von der Pflege der Menora heißt, חקת עלם לדרתם מאת בני, daß sie das Gesamtanliegen Jissroéls bilde uns seine Priester berufen seien, alle Glieder des Volkes für die Pflege des Thoralichtes zu gewinnen, so ist das jüdische Volk als Priestervolk inmitten der Völker berufen, Gottes Thoralicht solange zu pflegen, bist einst die Sehnsucht der Menschheit nach seinem Besitze verlangt. – Solange aber das Thoralicht nicht uns dauernd erleuchtet, wie sollte es da anderen leuchten? Solange wir nicht für das להעלות נר תמיד gewonnen sind, solange uns das Öl zur Leuchte nur durch „Druck“ erpresst wird, wie sollten wir da andere für seine Pflege gewinnen? –

    Wenn erst Jissroél für das להעלות נר תמיד, für seine gottgewollte, heitere Lebensbestimmung gewonnen sein wird, dann wird Jissroél auch seine Mission inmitten der Völker vollenden. Dann wird Gottes Thoralicht aus Jissroéls Leben in die Nacht der Völker hinausstrahlen und „Völker werden zu seinem Lichte wandeln, Könige zu seinem Strahlenglanze“ – (Jes.60) אמר הקב"ה בעוה"ז אתם צריכין לנר Zunächst, meinen daher die Weisen so sinnig, seid ihr des Lichtes bedürftig, müsst ihr selber erst für die in dieser Menorabestimmung niedergelegte Lebensaufgabe gewonnen werden – einst aber wird das Prophetenwort seine Erfüllung finden, daß Völker aus eurer Hand das Licht des Lebens sich holen werden; denn ist einmal das להעלות נר תמיד in unserem Leben Wahrheit geworden, dann gehört auch Jissroéls Leidenszeit der Geschichte an: „Gott wird dir zum ewigen Licht, und zu Ende sind die Tage deiner Trauer (Jes.60) כי ה' יהיה לך לאור עולם ושלמו ימי אבלך

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S. 54 -35

    04-03-2009 om 09:56 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-03-2009
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    פ' זכור

     

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Sochaur ( 2.Teil)

     

    …

    מזה ומזה הם כתובים Die Gottesschrift durchdrang den Stein, so daß, nach dem Worte der Weisen, מ"ם וסמ"ך שבלוחות בנס היו עומדין die Buchstaben ם und ס nur durch ein Wunder in den Tafeln standen, da die von diesen ganz geschlossene Schriftzeichen umfassten Teile der Tafeln hätten herausfallen müssen und durch ein Wunder von den Schriftzeichen gehalten wurden. Dieses in den Tafeln, den Trägern der göttlichen Schrift, sich offenbarende geheimnisvolle Wunder ist aber dasselbe wunderbare Geheimnis, das auch im Geschick des jüdischen Volkes, dieses Trägers der „göttlichen Schrift“ sich offenbart.  Nicht der Stein trägt die Schrift, hier trägt die Gottesschrift den Stein! So auch im Geschick des jüdischen Volkes. Sich selbst überlassen, ist das jüdische Volk ein in der Luft schwebender Stein. אין לנו להשען אלא על אבינו שבשמים Es stürzt  unrettbar zu Boden, wenn es seinen Halt in sich oder in irdischen Faktoren zu finden glaubt. Nur wenn die Macht des göttlichen Willens es umfangen hält und sein Wesen durchdringt, vermag es zu bestehen und braucht kein Gewalt auf Erden zu fürchten.

    שמא כפרו בלוחות דכתיב בהן מזה ומזה הם כתובים Das war es in der Tat. Diesen Geist der לוחות hatte die jüdische Bevölkerung Schuschans verleugnet, und damit war ihr Schicksal besiegelt: der Steinkörper, den die Gottesschrift nicht mehr schützend und tragend umfasste, musste rettungslos in die Tiefe stürzen. –

    Dieses gottgewollte jüdische Geschick hat sich noch zu allen Zeiten bewahrheitet. Der gewissenhafte, vom Geist  der לוחות erfüllte Jehudi lässt sich daher nimmer von Zeitengunst und der durch sie ihm beschiedenen Glückstellung blenden. Das Bewusstsein, daß seine Stärke ihm nur aus Gott und der treuen Erfüllung des Gotteswillens beschieden sei, verlässt ihn kein Augenblick, und mag das Golus zeitweise seine herbe Erscheinung mildern, solange nicht die göttliche Wahrheit sich die Herrschaft im Leben der Völker errungen hat, ist er auf den Wandel der Zeitengunst gefasst, und erhebt das רשעות plötzlich wieder das Haupt, so schmerzt ihn wohl diese Erfahrung tief, aber sie überrascht ihn nicht und תשובה, תשובה wahrhafte innige Rückkehr zu Gott, gesteigerte Treue gegen Gott und seine Thora ist ihm einziges Gebot der Stunde. Den Entfremdeten hingegen, der den Geist der לוחות verleugnete, der in Freiheit und Gleichstellung zugleich die „Erlösung“ von den Fesseln des Gesetzes zu erblicken wähnte und sich hemmungslos den durch die Gunst der Verhältnisse gebotenen Lebensmöglichkeiten unter Preisgabe seiner jüdischen Lebensideale hingab, ihn muss der plötzliche Umschlag in völlige Fassungslosigkeit versetzen;: Gestern noch von der Sonne der Gunst bestrahlt, Gegenstand allseitiger Hochachtung und Wertschätzung und heute Spielball roher Willkür und verbrecherischer Gewalt – !

    Diese für die jüdische Geschichte so bedeutsame Tatsache verewigt unsere Megilla: Überall in den Provinzen ובכל מדינה ומדינה מקום אשר דבר המלך ודתו מגיע (Esther 4,3) wo Jehudim lebten, die von dem Taumel der Residenzstadt nicht ergriffen waren, da löste wohl die Nachricht des königlichen Dekrets tiefe Trauer aus אבל גדול ליהודים, aber die Kunde traf sie nicht unvorbereitet, sie wussten alsbald, was sie zu tun hatten und was als einzige Rettungsmöglichkeit ihnen geblieben: צום ובכי ומספד וגו' die aufrichtige Rückkehr zu Gott und seiner Thora. – Aber in Schuschan, der Metropole des verblendeten Assimilationstaumels, da war man durch die plötzliche Wendung der Dinge aus allen Himmeln gestürzt: נבוכה (in dem Sinne von נבוכים הם בארץ 2 B.M. 14,3) man war es ganz „irre“, fühlte sich wie vor den Kopf gestoßen! 

    Was aber die Bewohner Schuschans so überraschend traf und vor ein vollendetes Rätsel stellte, das war Esther ohne weiteres klar und stand ihr als traurige Gewissheit vor Augen, da sie alsbald die Frage stellte: שמא כפרו בלוחות Nicht Jissroél trägt die Thora, die Thora trägt Jissroél. In dem Augenblick, da es von seiner Thora sich nicht tragen lässt, fällt es rettungslos zu Boden. Jissroél wird nach dem treffenden Worte der Weisen mit den Sternen des Himmels und mit der Staub der Erde verglichen – es hat nur die eine Wahl: von seiner Thora getragen, erhebt es sich zu den Himmeln, ohne seine Thora wird es zum Staub der Erde! שמא כפרו בלוחות Haben sie sich an dem Geist der לוחות versündigt und ihn jämmerlich verkannt? –

    Und Mordechai antwortet auf Esthers Frage mit einem einzigen Wort, das alles erklärt: ויגד לו מרדכי את כל אשר קרהו er berichtet alles, was ihn „getroffen“, das aber heißt nach dem Weisheitswort: בן בנו של קרהו בא עליכם הה"ד אשר קרך בדרך der Enkel des Mannes, der die Väter einst „getroffen“, bedroht auch uns mit dem Untergang.

    קרה wovon מקרה, bezeichnet nach einer sinnigen Bemerkung unseres großen Rabbiners זצ"ל durchaus nicht, was wir „Zufall“ zu nennen pflegen, vielmehr was dem davon betroffenen außer jeder Erwartung und Berechnung geschieht und daher um so mehr auf den unsichtbaren Lenker der Geschicke Jissroéls hin, der die Verblendeten seines Volkes dem Geiste der לוחות zurückgewinnen wollte. Was sie so plötzlich traf, war in Wirklichkeit nur die natürliche Folge davon, כפרו בלוחות daß sie den Geist der לוחות verleugnet hatten. בן בנו של קרהו בא עליכם Ein solches 'קרהו' war aber auch das erste Auftreten Amaleks, אשר קרך בדרך als Amalek Jissroél „plötzlich“ anfiel.

    זכר את אשר עשה לך עמלק בדרך בצאתכם ממצרים ruft uns die Thora zu: Vergiß nimmer, was Amalek dir getan, als ihr aus Mizrajim zoget; בשעת גאולתכם „im Moment eurer Erlösung“, fügen die Weisen (ספרי) bedeutsam hinzu. Soeben erst hatte Gott diesem Volke unter allmächtigen Wundertaten vor aller Welt den Weg in die Freiheit gebahnt, eine Tatsache, die auch die Wehrlosen von jeder mutwilligen Angriff hätte schützen müssen und von der das Meereslied sang: שמעו עמים ירגזון וגו' „Völker hörten und beben – Zittern ergreift sie, aufgelöst die Bewohner Kanaans –  ויבא עמלק und da kam Amalek! Plötzlich, unerwartet – אשר קרך.

    Und doch  lautete auf die Frag מה זה ועל מה זה auch damals als einzige Antwort: כפרו בלוחות sie hatten den „Geist der Tafeln“ verleugnet; eine Wahrheit, die das Gotteswort durch das eine Wort ברפידים verewigt: ויבא עמלק וילחם עם ישראל ברפידים „Amalek kam und nahm den Kampf mit Jissroél auf in Refidim“ (2 B.M. 17,8) – Denn רפידים, meinen die Weisen (מכילתא) bezeichnet רפיון „Schwäche der Hände“ – לפי שרפו ישראל ידיהם מדברי תורה Jissroéls Hände waren schwach geworden, weil sie von der Thora ließen.

    Laßt uns nicht zittern um den Bestand der Thora, die Thora wird nicht schwach, כי לא תשכח sie weiß noch immer sich Träger zu sichern, die ihre Wahrheit aufgreifen und durchs Leben tragen. Zittern lasst uns um die, die von ihr lassen: deren Hände werden schwach und ohnmächtig. Das aber war in Refidim der Fall. Dort, so heisst es in den unmittelbar vorhergehenden Verse, sprach Jissroél die verhängnisvolle Worte: היש ה' בקרבנו אם אין und setzte Zweifel in die schützende und helfende Gegenwart Gottes in seinem Leben – und als da kam alsbald Amalek. Was so unerwartet, „plötzlich“ sich ereignete, war in Wirklichkeit eine aus den Ereignissen mit Notwendigkeit sich ergebende Folge.

    סמך פרשה זן למקרא זה sprechen die Weisen so sinnig (s. Raschi): diese beiden Abschnitte gehören eng zu einander. „Dauernd weile ich unter euch, bereit, euch zu helfen; ihr aber sprechet: weilt Gott in unserer Mitte? Nun, so komme der Hund und beiße euch, und ihr werdet aufschreien zu mir und erkennen wo ich bin“ –משל „Ein Gleichnis: ein Vater trägt sein Kind auf den Schultern. Willig hebt der Vater immer wieder Gegenstände vom Wege auf, nach den das Kind verlangt, um sie ihm zu geben; da begegnet ihnen ein Wanderer, und das Kind stellt die Frage: hast du mein Vater gesehen? Du weißt nicht, wo ich bin, spricht zürnend der Vater und wirft sein Kind zürnend von seinen Schultern, und dann kam der Hund und biß es –  “ Gibt es ein treffendere Darstellung für die ewige Wahrheit, die in den Gesetzestafeln ihren Ausdruck fand; daß Jissroél nur so lange sich geschützt und getragen weiß,  als es sich von der „Gottesschrift“ umklammern lässt, rettungslos aber in „die Tiefe stürzt“, sobald es in törichter Verblendung den „Geist der Gottestafeln“ verleugnet und, statt in jedem Augenblick der helfenden und bergenden Gottesnähe sich bewusst zu sein, die beschämende Frage stellt: היש ה' בקרבנו „weilt Gott in unserer Mitte?“ –

    'קרך' בדרך bezeichnet Amaleks erstes Auftreten – 'קרהו', das seines Enkel Haman – Dieses eine Wort erklärt das Auftreten seiner späten Enkel in der jüdischen Geschichte bis auf den heutigen Tag. Wir haben es erlebt und erleben es immer wieder. Und wenn es „plötzlich, unerwartet“ zu kommen scheint, dem wird auf die Frage: מה זה ועל מה זה immer wieder die einzig wahre, aber auch alles erklärende Antwort zuteil: רפידים! Das aber heißt mit anderen Worten: שמא כפרו בלוחות.

    Unsere Hände sind ohnmächtig, wenn wir von der Thora lassen; sie sind unüberwindlich stark, wenn wir an der Thora festhalten. Das lehrt uns Amaleks und Hamans קרך und קרהו – Das ist die ewige Wahrheit, zu deren Beherzigung alljährlich פ' זכור am Schabbos vor Purim uns aufruft.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S. 74 -79

    03-03-2009 om 11:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-03-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Oproep voor de verwijdering van Hamas van de Europese terreurlijst !
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    INGEZONDEN : door Nadine Rosa-Rosso > nadinerr@gmail.com

    Deze oproep van Nadine Rosa-Rosso (in 10 Europese talen + in Arabisch/ zie onze Franstalige blog) richt zich tot de 736 zetels van het Europees Parlement, ter gelegenheid van de Europose verkiezingen in juni 2009, met de vraag Hamas te schrappen van de Europese lijst van terroristische organisaties.  

    Appeal for the removal of Hamas from EU terror list !

    On the occasion of the June 2009 European elections, we are launching an urgent appeal to all candidates for the 736 seats in the European parliament.

    We ask that they actively pursue the immediate and unconditional
    removal of Hamas and all other Palestinian liberation organizations from the European list of proscribed terrorist organizations.

    We further ask that they acknowledge the right of the Palestinian
    people to self-determination and, by so doing, recognise, Hamas as a legitimate voice for the Palestinian people's aspirations for national
    liberation.



    Oproep voor de verwijdering van Hamas van de Europese terreurlijst !

    Naar aanleiding van de Europese verkiezingen in juni 2009 richten wij een dringende oproep aan alle kandidaten voor de 736 zetels in het Europese parlement.

    Wij vragen dat de kandidaten zich ertoe verbinden om te ijveren voor de onmiddellijke en de onvoorwaardelijke verwijdering van Hamas en alle Palestijnse bevrijdingsorganisaties van de Europese terreurlijst.

    Wij vragen dat Europa het recht op zelfbeschikking voor het Palestijnse volk respecteert. Dit betekent dat de Europese Unie Hamas erkent als een legitieme, nationale bevrijdingsbeweging.

    Naam
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    emailadres.



    Hamas soll von der EU-Terrorliste heruntergenommen werden!

    Wir richten einen dringenden Appell an alle Kandidaten die bei den Wahlen für einen der 736 Sitze im Europaparlament antreten.

    Wir appellieren an sie, damit sie sich verpflichten dafür einzutreten, dass die Hamas und alle palästinensischen Widerstandsorganisationen sofort und bedingungslos von der EU-Terrorliste heruntergenommen werden.

    Wir fordern von der EU, dass sie das Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung unterstützt. Dies beinhaltet die Anerkennung der Hamas durch die EU als eine legitime nationale Widertandsbewegung.

    Name
    Vorname
    Organisation
    Land
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    01-03-2009 om 10:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-02-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: 'Unter seinem Banner - EPIGONENBRIEFE Dritter Brief/ 7 (1908)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    EPIGONENBRIEFE

    Dritter Brief (Teil 7)*

     

    Mein lieber Benjamin!

     

    Die Heiligenbilder stehen im modernen Leben, das am treffendsten als ein Leben des Erwerbs und Genusses bezeichnet werden kann, sicher nicht hoch im Preis. Man betrachtet sie mit einer gewissen Scheu, die man aus der Kindheit seligen Tagen noch aufbewahrt hat, im übrigen geht man ziemlich gleichgültig an ihnen vorüber, wenn man nicht vorzieht, sie zum Gegenstande heiterer Späβe zu machen. Wir haben das Wort heilig auch in den jüdischen Sprachgebrauch übernommen und bezeichnen damit einer seelischen Zustand, der im hebräischen Terminus קדושה einen ebenso treffenden wie unverfälschten Ausdruck findet. In קדושה liegt nichts Rückständiges, kein Element, dessen sich ein moderner Mensch zu schämen hätte. Man könnte und sollte dieses Wort im deutschen eher mit dem Fremdworte Kultur wiedergeben und im jüdischen Sinne den Heiligen in einen Höchstkultivierten, Heiligkeit in Kultur übertragen. Das gibt den hebräischen Begriff annähernd wiedrer, während Heiligkeit allerhand Vorstellungen auslöst, von welchen in ihrer ursprünglichen Reinheit die jüdische Seele nichts weiβ. Ebenso wie die europäischen Menschheit von ihren Gliedern verlangt, daβ sie sich der europäischen Kultur würdig erweisen und das höchste Schimpfwort ein unkultivierter Mensch ist, ebenso verlangt das Judentum von allen seinen Bekennern, daβ sie gleich Gott, der קדוֹש ist? קדושים WERDEN; Heilig kann nicht jeder sein. Das ist ein Vorrecht kanonisierter Menschen. Das ist reine Standesangelegenheit. Kultur ist Sache jedes einzelnen. Sie wird in der Schule, im Hause, überall gepflegt, wo der Idealismus zu Worte kommt. Priester und Bauer, Kaufmann und Gelehrter, sie allen sollen von der Kultur beleckt sein. Ein gleiches verlangt der Begriff der קדושה, der jüdischen Heiligkeit.

     

    ***

     

    „Unter seinem Banner” Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS“ (Ffm 1908) S. 27  

     

     

    *Der geübter Leser wird unschwer erkennen daß diesen Epigonenbriefe verweisen nach den „Neunzehn Briefe“ (1838) des Großvaters des Verfassers, Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    (Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769, wird fortgesetzt)

    23-02-2009 om 10:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-02-2009
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    EPIGONENBRIEFE

    Dritter Brief (Teil 6)*

     

    Mein lieber Benjamin!

     

    Wenn ein alter Mann der nicht ganz unnütz gelebt hat, an uns vorübergeht, dann erheben wir uns vom Sitze und bezeigen ihm damit ein Zeichen unserer Hochachtung. Es muβ schon jemand ziemlich verroht sein, wenn er einem Greise nicht mit dem Respekt begegnet, der nicht nur gesellschaftlich geboten, sondern auch ethisch begründet ist. Wenn der Mensch auf der Welt gekommen wäre zu keinem anderen Zwecke, als sein Leben zu genieβen und ohne von Gedankenblässe „angekränkelt“ zu sein, ohne Ideal und Enthusiasmus ein stumpfsinniges Dasein zu führen, welchen Sinn hätte dieser der Menschennatur so tief eingewurzelte Respekt, den wir einem Greise entgegentragen. Weil er bereits sechzig oder siebenzig Jahre sich amüsiert hat und wir’s nicht einmal bis zur Hälfte dieser Zeit gebracht haben, weil er zwei Menschenalter hindurch Gelegenheit hatte, alle Honigsüβe aus den Blumen der Erde zu schlürfen, weil er doppelt so viel und so oft, als wir, gegeessen und getrunken, geraucht und gespielt hat, das sollte ihn eines Gefühls der Hochachtung, und äuβerte es sich auch nur im flüchtigen Hutabnehmen würdig machen? Das glaubt kein vernünftiger Mensch. Im Respekte vor einem grauen Haupte liegt die Anerkennung des Ideals, der Notwendigkeit einer durchgeistigten Lebensführung, als Voraussetzung eines befriedigenden Daseins, wenn es nicht enden soll in der Nacht und Verzweiflung .So gedankenlos sind wir alle nicht, daβ wir ein Leben zurücklegen sollten, dem wir jede Weihe, jedes geistige Wohlbefinden mangelt. Und wenn wir einem alten Manne begegnen, so ist der erste Gedanke:Hier ist jemand der wieder einmal die Eitelkeiten der Welt gesehen, verstanden und überwunden hat. Und wir grüβen ihnen wie einen Sieger nach gewonnnener Schlacht, wie  einer, der mit den irdischen Nichtigkeiten so ziemlich abgerechnet hat. Und gerade die, die sich beim Anblick eines Greises gar nichts denken, sondern unwillkürlich mit einer gewissen scheuen Ehrfurcht ihm nachblicken, beweisen es am deutlichsten, wie nicht erst reflexionsmäβige Überlegung, wie schon der bloβe Instinkt in einem alten Manne den ruhigen Überwinder ehrt, der, wenn ihm die Natur vergönnte, noch einmal zu leben, vielleicht auf Grund zahlreicher Erfahrungen ein besseres, schöneres, reicheres Leben begänne.

    ***

     

    „Unter seinem Banner” Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS“ (Ffm 1908) S. 25-26  

     

     

    *Der geübter Leser wird unschwer erkennen daß diesen Epigonenbriefe verweisen nach den „Neunzehn Briefe“ (1838) des Großvaters des Verfassers, Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    (Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769, wird fortgesetzt)

    16-02-2009 om 15:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-02-2009
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                  (1808-1888)

     

    יתרו

     

                                                 Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Jissro

     

     

    Kap.18 V.13-15 …Die Zeit der Wüstenwanderung war daher die hohe Schule des jüdischen Volkes…

     

    Kap. 19,6 Ihr aber sollt mir ein Reich von Priestern und ein heilig Volk sein! Dies sind die Worte die du zu Jisraels Söhnen sprechen sollst.

     

    Kap.19 V.6 und gerade für diese Bestimmung der gesamte Erde sollt ihr mir ein ממלכת כהנים und ein גוי קדוש sein. ממלכת כהנים, jeder einzelne von euch soll dadurch, daß er sich in seinem ganzen Tun von mir „regieren“ lässt, in Wahrheit עול מלכות שמים auf sich nimmt und verwirklicht, ein כהן ein Priester sein, der durch sein Wort und Beispiel die Erkenntnis und Huldigung Gottes verbreitet, wie es in Jesajas 61,1 ausgesprochen ist: „Ihr aber werdet Priester Gottes genannt werden, Diener unseres Gottes, wird man euch nennen,“ und ,גוי קדוש und wie priesterlich in jedem einzelnen, so soll eure Gesamterscheinung nach außen eine Gott heilige sein; ein einziges Volk unter den Völkern, das nicht dem eigenen Ruhm, der eigenen Größe, der eigenen Verherrlichung, sondern der Begründung und Verherrlichung des Reiches Gottes auf Erden angehört; und auch dieses wieder eben dadurch, daß es seine Größe nicht in der Macht, sondern in der absoluten Herrschaft des göttlichen Sittengesetzes sucht; denn das eben heißt: קדושה – לא פחות ולא יותר , אלה הדברים וגו', wie die Weisen erläutern, nicht weniger und nicht mehr. Ein Minderes genügt nicht für eure Zukunft, und ein Mehreren bedarf es nicht.

     

    10. Gott aber sprach zu Mosche: Gehe zum Volke und heilige sie heute und morgen, und lasse sie ihre Kleider waschen. 11. Lasse sie zum dritten Tage bereit sein; denn am dritten Tage wird Gott vor den Augen des ganzen Volkes auf den Berg Sinai sich hinablassen. 12. Umgrenze das Volks ringsum und sage ihm: Hütet euch wohl, den Berg zu besteigen oder auch nur einen Teil davon zu berühren! Jeder, der den Berg anrührt soll getötet werden. 13. Daß ihn keine Hand berühre! Denn gesteinigt soll er werden, oder nur hinabgestürzt, sei es Vieh oder Mann, er soll nicht leben bleiben; wenn das Entlassungshorn seine Töne dehnt, dürfen sie wieder den Berg ersteigen.

     

    V.10-13 …Ist ja das jüdische Gesetz das einzige, das nicht aus dem Volke hervorgegangen, daß  zu konstituieren es bestimmt war. Ist ja Judentum die einzige „Religion“, die nicht aus dem Schosse der Menschen entsprungen, die in ihr den geistigen Boden ihres Leben finden: und gerade diese „Objektivität“ des jüdischen Gesetzes, der jüdischen „Religion“, macht sie zu der einzigen ihrer Art, scheidet sie scharf und spezifisch von allem, was sonst auf Erden Gesetz und Religion heißt, und lässt sie das einzige Kulturmoment der Menschheit sein, das sich als Hebel und Höheziel jedes andern Fortschritts betrachten darf, selbst aber als das gegebene Absolute über allen Fortschritt erhaben ist. Weil allen andern „Religionen“ und Gesetze, nur aus dem Schosse der zeitlichen Menschheit hervorgegangen, nichts anderes sind als Ausdruck dessen, was zu einer gegebenen Zeit von einem bestimmten Menschenkreis als deren Überzeugung von Gott, von der Bestimmung der Menschen und ihre Beziehungen zu Gott und zu einander zum Ausdruck gelangte, darum müssen auch alle andere Religionen und Gesetze gleich allen übrigen aus dem Schosse der Menschen zeitlich hervorgegangenen Momente der Kultur, der Wissenschaft, der Kunst, der Sitte mit der Zeit fortschreiten. Sie sind ja ihrer Natur und ihrem Ursprung zufolge nichts anderes, als der adäquate Ausdruck einer zeitlichen Menschheitsstufe in irgendeinem Gebiete der Menschenentwicklung. Die jüdische „Religion“ und das jüdische Gesetz waren aber nicht aus den zeitlichen Überzeugungen der Menschen entsprungen, sie enthält nicht das, was zu irgendeiner Zeit die Überzeugung irgendwelcher Menschen von Gott und den göttlichen und menschlichen Dingen gewesen; sie sind vielmehr von Gott gegeben und enthalten das, was nach Gottes Willen die Überzeugung der Menschen zu allen Zeiten von Gott und den göttlichen, und vor allem von den Menschen und den menschlichen Dingen bilden soll. Das Gottesgesetz befand sich von vornherein im Gegensatz zu dem Volk, in dessen Mitte dieses Gesetz zu erst Stätte auf Erden gewann, ist das untrüglichste Kriterium des göttlichen Ursprungs dieses Gesetzes, das nicht aus dem Volke, sondern AN das Volk kam, und erst nach jahrhundertlangen Kämpfen sich dies Volk zu seinem Träger durch die Geschichte eroberte (Über die Einzigkeit des Judentums und sein Verhältnis zu Religion u. siehe Jeschurun I, S.3)… …

     

    Kap 20 V.2  Ich ד' sei dein Gott, der ich dich aus dem Lande Mizrajim, aus dem Sklavenhause hinausgeführt.

    Kap.20 V.2 …Indem dieser Satz nicht als eine Aussage, sondern als מצוה, als ein Gebot gefasst wird, spricht Er nicht aus: Ich ד', bin dein Gott, sondern: Ich, ד', soll dein Gott sein, und setzt damit als Fundament unserer ganzen Beziehung zu Gott jene Anforderung, die die Weisen unter dem Ausdruck  קבלת עול מלכות שמיםbegreifen.

    Der sogenannte „Glaube ab das Dasein Gottes“, wie alte und moderne Religionsphilosophen diesen Begriff auszusprechen pflegen, ist noch um Himmelsweiten von dem ferne, was dieser Fundamentalsatz des jüdischen Denkens und Seins erwartet. Nicht das es überhaupt einen Gott gebe, sondern daß dieser eine, einzige, wahrhaftige Gott mein Gott sei, daß Er mich geschaffen, und gebildet, dahin gestellt und verpflichtet und mich schaffe und bilde, erhalte, überwache, lenke und leite, daß ich mit ihm nur in zehntausendster Vermittlung als zufälliges Produkt des Universums zusammenhänge, dessen allererste Ursache Er vor Äonen gewesen, sondern: daß jeden gegenwärtigen Atemzug und jeder kommende Augenblick meines Daseins ein unmittelbares Geschenk seiner Allmacht und Seinem Dienste zu verleben habe,–  kurz: nicht die Erkenntnis Gottes, sondern die Anerkenntnis Gottes als meines Gottes, als der ausschließlich einzigen Lenkers aller meiner Geschicke und als der ausschließlich einzigen Leiters aller meiner Taten, erst dies ist die Wahrheit, mit deren Zugrundelegung ich den Boden eines jüdischen Daseins gewinne. Der Anforderung: אנכי ד' אלקיך entspricht nur die Erwiderung: אתה אלקי!

    …Nur die gänzliche Hingebung an Gott hat uns von den Menschen freigemacht, nur unter dieser Bedingung sind wir frei geworden und sind wir frei. Während andere Menschen und Völker nur mit ihrem geschöpflichen Dasein Gott verpflichtet sind, sind wir es auch mit unserm geschichtlichen, sozialen. Wir sind unmittelbar aus עבודת פרעה in עבודת ד' übergegangen, und אני עבדך בן אמתך פתחת למוסרי singt unsere Nationalhymne: „Ich bin dein geborener Sklave; denn du hast meine Bande gelüftet!“

     

    V.12  Ehre deinen Vater, und deine Mutter; damit lange deine Tage dauern auf dem Boden, den Gott, dein Gott dir gibt.

     

    V.12 ….Nicht auf die Erforschungsergebnisse unserer Betrachtung der Natur, auf die geschichtlichen Erlebnisse unseres Volkes, durch welche Gott eins offenbar geworden und seinen Willen uns offenbar gemacht, hat Er unsere jüdische Erkenntnis und Anerkennung Gottes, als Lenkers unserer Geschicke und Leiters unserer Taten gegründet. Himmel und Erde hatten zu den Menschen vergebens gesprochen, ja ihre Sprache hatte polytheistischen Umdeutung gefunden, und nur die dem jüdischen Volke geschichtlich gewordenen Offenbarungen Gottes haben den Menschen den monotheistischen Blick und das monotheistische Ohr zum Verständnis der Natur und der Geschichte wiedergebracht. יציאת מצרים und מתן תורה, diese beide Grundfakten des jüdischen Volkes, welche unsere Gotteshüldigung als des Lenkers und Leiters unserer Geschicke konstituieren, sind geschichtlichen Wahrheiten, Erkenntnis und Anerkennung geschichtlicher Wahrheiten beruhen aber lediglich auf Tradition, und Tradition beruhigt lediglich auf treuer Übertragung durch Eltern auf Kinder und auf willige Entgegennahme der Kinder aus den Hände der Eltern. Somit beruht die Fortdauer der großen jüdischen Gottesstiftung lediglich auf dem theoretischen und praktischen Gehorsam der Kinder gegen Vater und Mutter, und כבוד אב ואם ist die Grundbedingung der Ewigkeit der jüdischen Nation. Durch Vater und Mutter gibt Gott dem Kinde nicht nur das physische Dasein, sie sind auch faktisch das Band, daß das Kind mit der jüdischen Vergangenheit verknüpft, es Jude und Jüdin sein lässt, und sie sind es, die ihm die Tradition der jüdischen Bestimmung in Erkenntnis, Sitte und Erziehung überliefern sollen. Geschichte und Gesetz soll das Kind aus ihren Händen empfangen, um einst beides ebenso auf seine Kinder zu vererben. Wie es zu seinen Eltern aufschaut, sollen seine Kinder einst zu ihm aufschauen. Ohne dieses Band zerreißt die Kette der Geschlechter, geht die jüdische Vergangenheit der Zukunft verloren, und die jüdische Nation hört auf zu sein…

     

    V.14 Du sollst nicht erlüsten das Haus deines Nächsten; du sollst nicht erlüsten das Weib deines Nächsten, seinen Knecht, seine Magd, sein Ochsen, seinen Esel, noch irgend was deinem Nächsten gehört.

     

    V.14 „Du sollst nicht morden u.s.w. vermag auch ein sterblicher Gesetzgeber zu dekretieren. Allein „du sollst nicht gelüsten“ vermag nur Gott zu verbieten, der Herz und Nieren prüft, vor dem nicht nur die Tat, vor dem auch der Gedanke und die Regung sich vollzieht. Menschen können nur Verbrechen verbieten und begangene Verbrechen notdürftig vor ihr Tribunal ziehen. Allein der Herd, die eigentliche Brut- und Geburtsstätte des Verbrechens entzieht sich ihrer Kognition. Ist aber einmal erst dort das Verbrechen reif geworden, so schreckt die Ausführung selten vor dem strafenden Arm der Menschengerechtigkeit zurück. Darum bleibt aller Staatenbau der Menschen Stückwerk und vergebens, gebrechliches Bemühen, so lange er nur von der Menschenmajestät getragen und vollendet werden soll, so lange sie „mit Gott“ wohl den ersten Grundstein legen, aber ohne Gott das Gebäude aufführen zu können vermeinen, den Dekalog hinnehmen, um darauf die Nebukadnezarsäule menschlicher Vergötterung aufzurichten, nicht die Menschenmajestät dem Staate und dem Staate dem Gesetze und das Gesetz Gott unterstellen, sondern umgekehrt die Gotteshüldigung pflegen, um damit der schwanken Menschenhüldigung eine Stütze zu gewähren. Nur erst wenn Gott „König über die ganze Erde“ und damit Sein Wille Gesetz der Menschen geworden, werden sich die Kerker schließen und wird das Elend von der Erde weichen. –

     

    Den „Zehngeboten“ wohnt übrigens mitnichten eine größere Heiligkeit oder eine größere Bedeutung als irgend ein der  der andern im Pentateuch ausgesprochene Gesetze bei. Sie sind weder das ganze Gesetz, noch sind sie heiligere Gesetze als alle übrigen. … Wohl aber sind sie Grundzüge, allgemeine Kapitelüberschriften, zu denen die ganze übrige Gesetzgebung die eigentliche Ausführung bildet. …

    13-02-2009 om 16:12 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ONTMASKERING ZIONISTISCHE PROVOCATIE OVER 'ANTISEMITISME'
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    ZIONISTISCHE HYSTERIE

    EEN JAAR GELEDEN:

    ONTMASKERING ZIONISTISCHE PROVOCATIE OVER 'ANTISEMITISME'
     

    Stad Brugge eist excuses van Joods Actueel na verzonnen verhaal


    Het stadsbestuur van Brugge heeft een brief geschreven naar de uitgever van Joods Actueel met daarin de uitdrukkelijke vraag om excuses en een rechtzetting. Het maandblad publiceerde in januari het relaas van een professor die uit een Brugse horeca-zaak zou zijn gezet wegens zijn joodse overtuiging. Onderzoek heeft uitgewezen dat de man geen professor is.

    "Het is bijzonder betreurenswaardig dat de redactie van Joods Actueel haar verhalen niet natrekt voor ze te publiceren", zegt burgemeester Patrick Moenaert. "Het verhaal zou minstens tot een genuanceerde versie zijn herleid. De heer Kalmann blijkt immers geen professor te zijn, noch een Amerikaans staatsburger.

    Hij zou eerder al in Nederland de pers hebben gehaald met verzonnen verhalen. De publicatie van het verzonnen verhaal heeft Brugge veel schade toegebracht. De politie die van antisemitisme en discriminatie werd beschuldigd, gaat volgens ons onderzoek vrijuit."

    Koffietje van 6,5 euro
    De toerist had volgens de gegevens van het Brugse stadsbestuur in een restaurant op de Markt een discussie over de hoge prijs van een koffie (6,5 euro). De politie heeft destijds van de verklaringen van de man een proces-verbaal opgemaakt. In zijn relaas spreekt de man van antisemitisme.

    "De politie voelt zich in deze zaak oneerlijk behandeld en bespot", zegt Moenaert. De man wilde persé een verklaring in het Engels afleggen. Nochtans is Nederlands de voertaal. Om hem ter wille te zijn, hebben de agenten ingestemd. Nadien bleek de man perfect Nederlandstalig. De man beweerde in het artikel in Joods Actueel door de politie niet respectvol te zijn behandeld door de agenten."

    De feiten in Joods Actueel werden overgenomen in diverse media. Brugge meent dat haar gastvrij imago is geschaad. Daarom eist het een rechtzetting van Joods Actueel met de ware toedracht van de feiten en excuses.
    (belga/mvdb) 28 02 08

     

    Volgens bovengenoemd zionistisch pulpmaandblad en het Antwerpse Forum der ‘joodse’ Zionistische Organisaties neemt het “antisemitisme” in Vlaanderen nog steeds toe…

     

    Een Zionist is per definitie een leugenaar, een religieuze Zionist een dubbele leugenaar.

    13-02-2009 om 16:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-02-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.IRANIAN JEWS RENEW VOW WITH ISLAMIC REPUBLIC
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    Iranian Jews renew vow with Islamic Republic

    Thousands of Jewish citizens of Shiraz, Fars province southern Iran attended the Bahman 22 rallies alongside other Iranians to announce their support to the Islamic Republic of Iran.

    Commemorating the 30th anniversary of the Islamic Revolution's victory in Iran, the Iranian Jews shouted slogans to express disgust at America and Zionist regime and their Satanic policies.

      Head of the Shiraz Jewish Community told IRIB, "We participate in today's rallies alongside Iranian Muslims to announce to the Zionists that our religion is a religion of brotherhood and equality."

     "We are not like the Zionists and Americans who oppress other human beings," he reiterated.

    IRIB NEWS 09 02 11

    12-02-2009 om 12:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTERGRONDINFO selectie 09 02 12
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

     

    JEWS WHO SPEAK OUT:   http://azvsas.blog

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN                 
    10/02/09

    Click here to read this newsletter online:

    The Recovery Plan From Hell What Wall Street Wants By Michael Hudson Tuesday's announcement of the Obama-Geithner recovery plan is basically an extension of the Bush-Paulson plan - yet more giveaways to financial insiders, with a view to concentrating the U.S. banking system into a cartel of just a few large banks.  http://informationclearinghouse.info/article21969.htm

    Isra-l's Crimes By Grit TV Retired US army colonel Ann Wright talks about her recent trip to Gaza. - Wright says that the damage is extensive and Isra-l's disproportionate response "criminal."  http://informationclearinghouse.info/article21968.htm

     UN official slams Isra-l for blocking textbooks: Head of UNRWA operation in Gaza 'extremely frustrated' by Isra-l's refusal to allow paper into Strip, says new textbooks meant for children's human rights program http://tinyurl.com/c2n4ya

    Hamas: Zionist voters have elected a 'troika of terrorism': "This troika, this trio of terrorism of Lieberman, Livni and Netanyahu chose the dramatic development in Israeli society towards terror." http://www.haaretz.com/hasen/spages/1063349.html

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

     

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    Adherence to Anti-Imperialist Independent Stand Called for

    Isra-l's Use of WMDs against Palestinian Civilians Flayed

     

    TEHRAN TIMES www.therantimes.com

    Gaza victory was a miracle: Leader
    Tehran Times Political Desk TEHRAN – Ayatollah Ali Khamenei, Supreme Leader of the Islamic Revolution, likened the victory of the Palestinian resistance movement against Israel in the 22-day war to a “miracle”.

    Divine support and resistance changed the fate of Gaza war: Iran
    Tehran Times Political Desk TEHRAN – Iran’s national security chief, Saeed Jalili, called the victory of the Palestinian resistance movement against the Israeli army in the 22-war a “great victory”.

    Change to a multipolar world
    By Ardeshir Ommani The United States, at the head of the Western powers, is trying as much as possible to hold onto some aspects of the unipolar status that it gained after the fall of the Soviet Union in 1991. In a period of less than a decade, U.S. ideologues, headmastered by groups of cold warriors, angrily rejected any idea of a multipolar world, declaring that no other country except the U.S. is qualified to be at the head of the “new world order”. This claim went unchallenged until the U.S. occupation of Iraq exposed the vulnerabilities of the U.S. as a single superpower on the world stage.

    PRESS TV www.presstv.ir

    Interviews
    Reflections
    Features
     
    'PA detains 12 Hamas supporters'
    Wed, 11 Feb 2009 15:25:54 GMT Palestinian Authority Security forces have arrested 12 resistance supporters in different locations of the West Bank, Hamas says.
    Poll: Egypt, Isra-l planning Hamas ouster
    Wed, 11 Feb 2009 17:44:00 GMT
    Isra-l and Egypt seek to weaken the Hamas resistance movement by keeping Gaza in a comprehensive state of siege, a recent poll says.
    US backs Egypt's donor confab on Gaza
    Thu, 12 Feb 2009 09:24:26 GMT
    Washington claims it gives its backing to Egypt's decision to call on international donors to contribute to the reconstruction of Gaza. ??????????
    Isra-l attacks Hamas's building in Gaza
    Thu, 12 Feb 2009 01:09:43 GMT
    Israeli aircrafts have launched a strike on the Gaza Strip, attacking Hamas's security headquarters in the city of Khan Yunis.
    Mortars land in Eshkol
    Wed, 11 Feb 2009 23:19:24 GMT
    Three mortar shells fired from the northern Gaza Strip have hit open areas in the Israeli town of Eshkol.
    Bibi meets Lieberman for coalition talks
    Wed, 11 Feb 2009 19:11:29 GMT
    As Israeli parties scramble to find partners, the Likud chairman meets with the head of ultranationalist party to form a coalition government.  Pictures of Amalekim withdrawed!
     
    'Isra-l weaker than ever'
    Wed, 11 Feb 2009 23:08:13 GMT
    Isr-el is weaker than ever and its criminal nature is obvious for the world's public opinion, a senior Iranian official says.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

     
    Hamdan : la victoire de Kadima affirme l'impossibilité de réaliser la paix dans la région
    Beyrouth – CPI
    [12/02/2009 - 12:37] Le représentant du mouvement Hamas au Liban, Oussama Hamdan, a affirmé que la victoire du parti sioniste de droite, "Kadima", aux élections israéliennes montre le choix de la société sioniste ...

    Al Masri : Les déclarations de Lieberman sont une reconnaissance de la défaite des sionistes
    Masri: Lieberman's talk about eliminating Hamas is part of Israelis' illusions
    [12/02/2009 - 10:33 AM] MP Mushir Al-Masri said that the statements of Zionist right-winger Avigdor Lieberman about the elimination of Hamas are part of the illusions which the Zionist leaders and parties live in


    http://www.palestine-info.co.uk/en

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    12-02-2009 om 12:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-02-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ARSON AT VENZUELAN SYNAGOGUE IN CARACAS: CIA/MOSSAD SUSPECTED
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    JEWS WHO SPEAK OUT

     

    Arson at Venezuelan Synagogue in Caracas – CIA/MOSSAD Suspected

    Monday 9 February 2009

     

    http://azvsas.blogspot.com/2009/02/arson-at-venezuelan-synagogue-in.html

     

    Reports of the attack on a synagogue on 1st February in Caracas, Venezuela give one a sense of déjà vu. Whenever a radical, anti-American regime comes to the fore in South or Central America, you can be sure that it is going to be accused of ‘anti-Semitism’.

     

    This is an old theme with a long pedigree. Our old friend Abe Foxman of the ironically named Anti Defamation League wrote last year of the ‘The rising wave of anti-Semitism in Venezuela is part and parcel of this effort by Chávez's increasingly repressive regime.’

    This was followed up by Wall Street Journal's "Americas" columnist, Mary Anastasia O'Grady’s "The New Tehran-Caracas Axis," and an article in the neoconservative Weekly Standard by Aaron Mannes that focused on a distorted version of Chavez' Christmas Eve broadcast as evidence of his anti-Semitism.

     

    An article on a US Anti-War site 'US Neocons Accuse Chavez of Anti-Semitism' by Jim Lobe described exactly what is happening.

    The attribution of anti-Semitism to Chavez’s 2007 Xmas broadcast  was explicitly rejected by Fred Pressner, president of the Confederation of Jewish Associations of Venezuela (CAIV), as well as two major U.S. Jewish groups.

     

    You have interfered in the political status, in the security, and in the well-being of our community,"

    according to a draft letter from the CIAV to the Wiesenthal Center obtained by The Forward, the largest-circulation Jewish newspaper in the United States.

     

    You have acted on your own, without consulting us, on issues that you don't know or understand. We believe the president was not talking about Jews and that the Jewish world must learn to work together

     

    according to the draft letter, which noted that the latest protest was the third time that the Wiesenthal Center had publicly criticized Chavez without first consulting the local community.
    The two U.S. groups – the American Jewish Committee and the American Jewish Congress, both of which have Latin America divisions – echoed Pressner's contention that Chavez' comments, when considered in their full context, including sentences that both preceded and followed the (already abridged) sentence quoted by O'Grady and Mannes, were not aimed at Jews.

     

    This campaign is really a rerun of what happened in the 1980’s when Nicaragua, which under the Sandanistas had got rid of their fascist dictator Somoza. Nicaragua too was accused of ‘anti-Semitism’. According to Rabbi Rosenthal of the ADL Latin American Affairs Department:

    ‘Nicaragua’s Left Wing Sandinista Government has forced the country entire Jewish community into exile, confiscated Jewish owned property and taken over the synagogue in the capital, Managua.’

    and naturally ‘according to Rabbi Rosenthal’s article, Nicaraguan Jews blame the longstanding close ties between the Sandinistas and the PLO.’ Jewish Chronicle 25.5.83.

     

    Billionaire Edgar Bronfman of the World Jewish Congress rammed home the message:

    ‘If Nicaragua wants to receive a more sympathetic hearing from world Jewry, she must make a gesture that would indicate that she has begun to mitigate her hostility towards Isra-l. Jewish Chronicle 5. 10. 1984.’

    And that is Venezuela’s real crime. It has broken off diplomatic relations with Isra-l.

    In South America there was an anti-Semitic regime, Argentina, under the military junta of 1976-83, which murdered 30,000 people including 3,000 Jews. (Jews account for less than 1% of the Argentinian population). The Venezuela state has murdered no Jews so you would think that the ADL and its neo-conservative friends would really have gone to town on Argentina.

     

    Unfortunately this isn’t the case because you are forgetting that Argentina then was a close and dear friend of Isra-l, with a $1 billion arms contract to prove it.

     

    Jacob Timmerman, a left Zionist editor La Opinion, a liberal newspaper, was kidnapped and severely tortured by the Argentinian secret police. It was only because he was famous that his life was saved. He went to Isra-l, recognised that the politics there were of a piece with where he had left, and returned home after the Junta had fallen.

     

    The then Editor of the Jewish Chronicle Geoffrey Paul was surprised when he went to Argentina: But how are we to explain the Jewish attacks on Timmerman in the United States? Some of them, undoubtedly have been inspired from conservative circles in the Jewish community, which have been convince by a campaign of rumour and innuendo that Timmerman was in league with Left-wing terrorist groups opposed to the Argentine military and that he ‘asked for what he got.

     

    So, let’s be clear. The same ADL and neo-conservatives who see a wave of anti-Semitism in Venezuela because of a distortion of a speech by Hugo Chavez actually supported the persecution of Argentine Jews who were anti-fascist.

     

    The answer to this puzzle lies of course in Zionist priorities. It’s not about saving Jews but about 'saving' the Jewish people from 'assimilation'. Hadashot, an Israeli newspaper of 28 Sept. 1990 described what really happened in an article ‘Isra-l Denied Shelter to Left-wing Argentine Jews During Junta Rule’

     

    The Israeli government could have saved hundreds of Argentine Jews, who were murdered or kidnapped during the rule of the generals between 1976 and 1983, claims Marcel Zohar in his book Let My People Go to Hell, soon to be published by Zitrin.

    Zohar, who was Yedi'ot Aharonot [an Israeli evening newspaper] correspondent in Argentina between 1978 and 1982, describes how the Israeli government, the Jewish Agency and other official bodies refrained from processing immigration applications from Jews with left-wing background, in order to preserve Isra-l's good business and political links with the ruling junta. In the same period, arms sales worth about one billion dollars were concluded between Israel and Argentina. According to Zohar, both Likud and Labour leaders shared in the conspiracy of silence.

    His book recounts the struggle which took place between Danny Rekanati, the immigration official based in Argentina, and the Israeli ambassador, Ron Nergad. Rekanati tried to help persecuted Jews escape from the country, while Nergad, according to the book, complained about his activities. The unwritten instruction was to refuse any help to Jews defined as 'too left-wing'.

    The late Menahem Savidor, who was Knesset chairman at the time, admitted to Zohar that he had prevented a public Knesset debate on the situation of Argentina's Jews at the government's request in order not to harm Israel's crucial links with Argentina.


    As the Jewish Chronicle of 25.5.84. explained: 
    ‘Isra-l officially did not act until December 1982. "Up to that time, Israel had deferred to Argentine Jewish requests ‘not to interfere’ in the affairs of those who regarded themselves as hostages." Jewish Chronicle 25.5.84.

     

    By December 1982, when the regime was on its last legs after the attack on the Malvinas/Falkland Islands, it was good PR to take up these issues. And who were these ‘Argentine Jewish requests’ from? The Argentine Zionist organisations, Amia and Daia. When Israeli President, Yitzhak Navon was a guest at the 90th birthday celebrations of Daia it was picketted by the Jewish Mothers of the Disappeared:

    A group of women whose children disappeared during the Argentine military regimes crackdown on Left-wing opponents shouted ‘Nazi-Nazi’ at those attending the Congress here of Amia, the central Ashkenazi community of Buenos Aires.

    The protestors claimed that Israel, Amia and Daia- the political representative body of Argentine Jewry- had done nothing to help the ‘desaparecidos’ (disappeared ones)...
    The guest of honour was Mr Itzhak Navon, formerly President of Isra-l. The mothers attempted to prevent his entrance to the Conference as well as that of the Israeli Ambassador to Argentina. [Jewish Chronicle 23. 3. 1984. ‘Bitter Protest By Grieving Mothers’]

     

    As Jacob Timmerman wrote, ‘I would forget my torturers, I declared, but never the Jewish leaders who acquiesced calmly in the torturing of Jews.’ Jewish Chronicle 31.7.81.

     

    What makes the arson in Caracas even more suspicious is that 7 of those involved are police officers and another is a security guard at the Tiferet synagogue. This sounds very much like a put-up job by Israeli ‘intelligence’ Mossad. Both Mossad and the CIA have form when it comes to planting bombs to put suspicion on others.

     

    However the President of Venezuela’s Jewish Association, welcomed the arrests.

     

    We thank the authorities for the quick detention of the suspects," he told the Associated Press.
    Information Minister Jesse Chacon said the government's "excellent relationship" with Venezuela's Jewish community was in no way affected by Isra-l's actions.

    see also: http://www.haaretz.com/hasen/spages/1062512.html

    Tony Greenstein

    Posted by azvsas at 19:45

    1 comments:

    Ajit said...

    This is an excellent survey of Zionist behaviour when it comes to real anti semitism.

    I am sure they must have done similar business with Brazilian Neonazi Generals who overthrew Goulart in 1964.

    Isra-l seems to be in bed with all sorts of Neonazi cranks. I hear these Zionist leaders were also cutting deals with Mr Final Solution himself, Adolf Eichmann, shortly before the end of Second World War.

    The real enemy of Jews are Zionists themselves.
    ------------------------------------------------------------------------------------------------
    Yeshurun appreciates and thanks friend Tony GREENSTEIN wholeheartly!

    11-02-2009 om 17:54 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-02-2009
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    JEWS WHO SPEAK OUT

    Tony Greenstein comments the article “Inflated Language and the Holocaust” by  Abraham Weizfeld * Montréal

    “I don’t disagree with all of this but firstly this needs to be placed in a certain context. The analogy with the Nazis goes far beyond the recent events in Gaza. There is an ideological congruity between Zionism and anti-Semitism, including the Nazi variety, which Jewish sources above all have cited. One such was Rabbi Joachim Prinz, leader of German Zionism and later Deputy Chair of the World Jewish Congres, who wrote in his pamphlet Wir Juden in 1934 that:

    (The Jews) have been drawn out of the last recesses of christening and: mixed marriages. We are not unhappy about it... the theory of assimilation has collapsed. We are no longer hidden in secret recesses. We want to replace assimilation by something new. The declaration of belonging to the Jewish nation and the Jewish race. A state built according to the principles of purity of the nation and race can only be honoured and respected by a Jew who declares his belonging to his. own kind. J Prinz, 'Wir Juden' Berlin 1934 p.154 cited in Khamsin No 6,

    There are many similar quotes that could be cited. In particular the whole concept of ‘negation of the Galut’, a fundamental principle of Zionism was nothing more than a mirror version of anti-Semitism, including its Nazi variant. One of the most prominent Zionist ideologues, and co-editor and founder of the Encyclopaedia Judaica, Jacob Klatzkin, symbolised this attitude. For example he wrote that:

    Galut can only drag out the disgrace of our people and sustain the existence of a people disfigured in both body and soul - in a word, of a horror. At the very worst it can maintain us in a state of national impurity and breed some sort of outlandish creature in an environment of disintegration of cultures and of darkening spiritual horizons. The result will be something neither Jewish nor Gentile - in any case, not a pure national type.... some sort of oddity among the peoples going by the name of Jew. [The Zionist Idea, Arthur Hertzberg, pp.322/3]

    The Holocaust and the Nazi period had a significant influence on the development of Zionism, both ideologically and practically. By 1948 approximately 1/3 of Israelis were holocaust survivors. Indeed great efforts were made to recruit them to Palestine in the Displaced Persons camps in order to bolster Isra-l’s army numerically. It was inevitable that one of the consequences of this was the portrayal of the Arabs as the new Nazis, which is the major reason why a minor war criminal, Hal al Amin Husseini was promoted to the pantheon alongside Eichmann, indeed according to some he was a greater murderer!

    There are many other examples of the influence of Nazism, for example in the definition of who is a Jew in the Nuremburg Laws. To recognise this is not therefore to equate Nazism with Zionism and Isra-l but it is to recognise that yes, there are certain comparisons that can be drawn, for example state worship.

    Abraham writes that ‘the moral appeal being transmitted emphasizing the 22-day massacre in Gaza as equivalent to the Nazi Holocaust’. If this were true then much of what Abraham says would be justified. In fact I noted at the time that when Gilad Atzmon and fellow artists had a short letter printed in the Guardian, they talked about the ‘exterminationist’ policy of the Zionist army. This is clearly wrong, but when has Atzmon ever been right?

    But having said that there were at least 3 different stages in the Nazi policy towards the Jews. The first was the ‘encouragement’ to emigrate, coupled with the deprivation of citizenship in 1935 and the increasing legislative attacks excluding them from the economy. It is this period that Zionism in Isra-l most clearly represents. Kristallnacht represented the transition between this and the next stage, the stripping of Jewish possessions and their concentration in ghettos. To a large extent this too is reflected in Zionist policy where Palestinians have been systematically deprived of land, jobs, resources. But there is no evidence of an exterminationist attitude or policy nor any indication that Isra-l has seriously considered such. The political climate worldwide would not allow Isra-l to do it for one thing.

    But we are certainly seeing the further development of virulent and naked racism which is of the Nazi variant. For example the continued use of the slogan ‘Death to the Arabs’, the pogroms in Acre recently, the barring of Arab children from ‘Jewish’ kindergartens [www.azvsas.blogspot.com]

    and of course the forthcoming elections where the nakedly racist Yisrael Beteinu under Avigdor Liebermann is tipped to replace the Israeli Labour Party as the third party.

    Other things that Abraham mentions: I don’t accept this 3-fold increase in attacks on Jews. Who says? Everytime there is an Israeli attack on Arabs then we get this. I am frankly dubious about it though if it is true then it is a testament to Isra-l and Zionism that they are the major source of anti-Semitic attacks on Jews today. The Community Security Trust which logs these things in Britain refuses to distinguish between anti-Zionist attacks and anti-Semitic attacks. By the former I mean slogans etc. shouted condemning Israeli actions

    Abraham refers to a ‘self-imposed blockage of the current Jewish opposition that is tied to the mainly Marxist perspective of the ‘Left’, which rejects the notion of a Jewish Identity, other than as a religious belief.’ I disagree. I certainly don’t reject the idea of a secular Jewish identity however I also have to say that there is little material basis for such an identity today and that those who are neither religious nor Zionist tend not to identify as Jews beyond the 2nd or 3rd generation – in other words Jews are assimilating outside Isra-l at a fast rate. And Isra-l’s population is nearly half that of world Jewry today. The time is not far off when a majority of world Jews will live in Isra-l.

    Likewise Abraham conflates a number of different phenomenons:

    ‘When such an opposition displays a tolerance for Nazi-analogising, Holocaust trivialization, and references to the invented stereotype in ‘The Protocols of the Elders of Zion’, then it has lost all credibility in any Jewish opinion. ‘

    Clearly Nazi analogies depend on the analogy itself, and the same people who take exception to this usually have no hesitation in making such analogies themselves. It should also be borne in mind that such analogies are common fare within the Zionist movement, not least directed at their opponents within that movement. I’m not aware of anyone paying tribute or using the Protocols, except Atzmon and the redundant Charter of Hamas.

    Abraham falls into his own trap when he says: ‘one must object to the Nazi analogy being used to label the Zionist enterprise and even the Jewish People as a whole.’ There is a difference between drawing an analogy and labelling a whole movement, whilst accepting that the Zionist attitude to Palestinians does bear hallmarks to the Nazi attitude to Jews, the Untermenschen. That has nothing to do with the Jewish People as a whole unless Zionism can be taken as representing the Jewish people.

    Likewise the statement that ‘This phenomenon of Nazi-baiting should be taken under serious re-consideration since it presents the matter as if the entire Jewish People is guilty of the crimes of the Zionist State of Isra-l. To identify Jewish people with Isra-l is to fall into the trap of Zionist propaganda, especially considering that less than a third of the Jewish people actually live in Isra-l/Palestine and that there is considerable opposition amongst the Israeli Jewish population itself to the militarist Zionist State.’

    For the reasons given above, comparisons with the Nazi era or Nazism does not impute to the Jewish people the crimes of Zionism, on the contrary it specifically separates off the Zionist movement from Jewish people. The opposition incidentally in Isra-l among Jews to the Zionist state is very small, fractional, less than 1% of the populace. We should not overestimate it in any way. But to repeat it is precisely because we do not accept that Jewish people are responsible for the crimes of Zionism that a comparison or analogy between Nazism and Zionism has nothing to say about Jewish people overall.

    Tony Greenstein 2009 February  9 http://azvas.blog


    Abraham Weizfeld, B.Sc., M.A., Ph.D. cand.,
    SaaLaHa@fokus.name

    is an activist, since 1967, with Palestinian and socialist movements in Canada and Québec, including Toronto, Ottawa, and Montréal. Raised in a refugee Jewish family of parents who escaped the ghettos of Warsaw and Lublin, he carries the heritage of the Jewish Workers’ Bund of Warsaw, a socialist Jewish movement that contested the Zionist minority tendency in the Jewish political culture. His two published works are Sabra and Shatila (1984, 2009) and The End of Zionism: and the liberation of the Jewish People (Clarity, 1989), an anthology of Jewish dissident writings. After meeting Yasser Arafat in Beirut during the 1980 solidarity conference, he worked as assistant to the unofficial Palestine Embassy during the first 1982-85 Israel invasion of Lebanon. His doctoral thesis, accepted by the Département de science politique at the Université du Québec à Montréal in 2005, critiqued the Hegelian concept of ‘Nation-State’. Co-founder of the Alliance of Concerned Jewish Canadians in 2005, Weizfeld has since worked to build the international Jewish opposition.

    10-02-2009 om 17:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-02-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS WHO SPEAK OUT: OPEN LETTER TO THE PRESIDENT OF THE ZIONIST ENTITY

    JEWS WHO SPEAK OUT:

    Send by Abraham WEIZFELD

    Open letter to the President of “Isra-l”, by Jean-Moïse Braitberg: *

    Dear Sir,

    I am writing to you, to ask you to contact those who are authorized to do so, to remove the name of my grandfather from the memorial at 
    Yad Vashem, which is dedicated to the Jewish victims of National Socialism. It says "Moshe Brajtberg, gassed in 1943 in Treblinka."

    The rest of my family also perished in the various of the camps to which they were deported. I beg you. Mr. President, to do this, because that which has happened in Gaza, and in other places, and has defined the fate of the Arab peoples of Palestine for 60 years now, disqualifies - to my mind - Israel to be the center which is dedicated to remember the suffering of the Jews, and by extension, that of all of mankind.

    Understand me: ever since I was a child I have lived among survivors of the death camps. I saw the numbers tattooed on their arms and heard the stories of their tortures. I experienced the unbearable mourning and shared the nightmares.

    I learned that these crimes shall never again take place, that no person, ever again, shall despise another for his ethnicity or religion, and rob him of his elementary Human Rights, just as he has a right to a life lived in decent circumstances, with the hope of better things for his family.

    Still, Mr. President, I have noticed that despite innumerable Resolutions of the international community, despite the obvious injustices to which the Palestinians have been heirs since 1948, despite the hopes of Oslo, and despite the repeated recognition on the part of the Palestinian authorities that Israeli Jews have the right to live in peace and security, the only answer of successive Israeli governments has been brute force, blood shed, incarceration, constant controls, colonization and expropriations.

    You will tell me, Mr. President, that it is legitimate for a country to defend itself against rockets aimed at its people, or kamikazes who take many innocents with them in death. To which I will answer that my human sympathies do not ask after the nationality of the victim.

    You, on the other hand, lead a nation that means to represent the Jews in their entirety, but also claim to preserve the memory of the victims of National Socialism. That is what touches me and is unbearable to me. While you write the names of my loved ones at Yad Vashem, in the heart of Isra-l, the state holds the memory of my family prisoner behind the barbed wire of Zionism, in order to make them hostages of a so-called authority which - day after day - practices injustice.

    So I beg you to take away the name of my grandfather from the memorial that testifies to the horrors suffered by the Jews, so that it can no longer be used to justify the horror which is visited upon the Palestinians.

    Veuillez agréer, monsieur le president, l'assurance de ma respectueuse considération.

    ____________ _________ _________ _________ _________ _________ ____
    * Published in Le Monde, Paris on 28 January 2009

    http://www.lemonde.fr/archives/article/2009/01/28/effacez-le-nom-de-mon-grand-pere-a-yad-vashem_1147635_ 0.html

    06-02-2009 om 09:41 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-02-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.AANBEVOLEN VIDEOS JODENDOM TEGEN ZIONISME
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    AANBEVOLEN VIDEOS:

     

    Het Internet bevat zowel het beste als het slechtste : Naast  zionistische propaganda, christelijk fundamentalistische hetze tegen de Talmoed en andere Jodenvijandelijke materialen, kan men er ook als tegengewicht waarheidlievende stemmen en beelden treffen. We verwijzen hier naar drie Engelstalige video’s die zeker de moeite waard zijn.

     

    Professor Yakov Rabkin: Zionism is s a revolt against Judaism.

    http://www.youtube.com/watch?v=m2J7RYZ9wQ0&feature=related

     

    HILLEL DEUTSCH : A Humanistic Fundamentalist

    http://www.youtube.com:80/watch?v=d6fVQdgFJBw

     

    spreekt in het Jiddisch, met Engelse ondertiteling.

     

    Against Zionism: Jewish Perspectives

    http://www.youtube.com/watch?v=iss8qyCu-tI&feature=related

    04-02-2009 om 09:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Ingezonden: In de coulissen van de Anciauxhetze
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    INGEZONDEN:

     

    In de coulissen van de Anciauxhetze

     

    Lucas Catherine over de invloed die de Joodse lobby uitoefent op de Vlaamse politici. Catherine is auteur en Midden-Oostenspecialist. Op 10 februari verschijnt bij uitgeverij EPO van hem en Charles Ducal 'Gaza, de geschiedenis van de Palestijnse tragedie'.

    De Vlaamse regering heeft het incident-Anciaux afgesloten. Lucas Catherine wil nog een vraag beantwoorden: 'Hoe komt het dat figuren als Aron Malinsky of Michaël Freilich, die enkel zichzelf vertegenwoordigen, of het Forum van Joodse Organisaties, dat zichzelf opwerpt als de stem van de Joodse gemeenschap, en vaak gewoon als spreekbuis van Isra-l, zo'n impact hebben op Belgische politici?' 

    'Ik moest ook denken aan de honderden dode kinderen in de Gazastrook, ook bewust door een agressor omgebracht, zonder dat die agressor opgepakt werd", schreef Bert Anciaux een week geleden. In de dagen daarvoor had hij op zijn blog al acht keer naar de afschuwelijke oorlog in Gaza verwezen, maar nu dook Gaza op in een stuk over het drama in Dendermonde. En dat beroerde de gemoederen in Vlaanderen. Nu is op het gemoed spelen een van de manieren waarop Anciaux aan politiek doet, en met enig succes. De woordvoerders van Isra-l hadden eerst al moeten slikken dat een rist culturele figuren die anders niet over Palestina publiceren, van Jan Goossens tot Axelle Red, nu plots een oproep ondertekenden om Isra-l te boycotten. Ze kregen schrik dat de publieke opinie zich tegen Isra-l zou kunnen keren. Daarom ook dat Karel De Gucht - u weet wel, de minster die op de website van Buitenlandse Zaken een oproep laat zetten om in de Israëlische wapenindustrie te investeren - de zes kinderslachtoffers uit Gaza met hun begeleiders niet, zoals eerst gepland, liet opvangen in (Marokkaanse) onthaalgezinnen, maar verbande naar een opvangcentrum in Yvoir. Ze zouden eens hun verhaal kunnen doen. En dan kwam Bertje met zijn allesbehalve gespeelde emotie.

    Werk aan de winkel, dacht de lobby, en Joods Actueel activeerde de Israëlische ambassade. Plots stond de Wetstraat in rep en roer. Hoe komt het dat figuren als Aron Malinsky of Michaël Freilich, die enkel zichzelf vertegenwoordigen, of het Forum van Joodse Organisaties, dat zichzelf opwerpt als de stem van de Joodse gemeenschap en vaak gewoon als spreekbuis van Israël, zo'n impact hebben op Belgische politici?

    Het Forum is een vzw met nog geen twintig leden. Professor Henri Rosenberg (Universiteit Antwerpen en Nijmegen) omschrijft het als "een clubje van happy fews dat niet openstaat voor toetreding en waarvan de leden niet verkozen worden". Het Forum is niet representatief. Toen ze opriepen voor een steunbetoging aan Isra-l in het Antwerpse stadspark op 11 januari werden in alle synagogen pamfletten uitgedeeld om niet mee te betogen. Drie orthodoxe organisaties publiceerden een brief in de pers waarin ze verklaarden dat ze niets met de politiek in het Midden-Oosten te maken wilden hebben. De persfotografen hadden dan ook moeite om tijdens die betoging een paar orthodoxen in beeld te brengen. Woordvoerster van het Forum is Diane Keyser, samen met Hans Knoop. Drijvende kracht achter het Forum is Pinkas Kornfeld van de orthodoxe gemeente Machsike Hadass; een netwerker die bij velen niet zo graag gezien is. Hij wordt onder meer verweten de officiële vertegenwoordiger in België te zijn van Kach. Kach is een moorddadige organisatie van joodse kolonisten die zowel in de VS als in het Verenigd Koninkrijk op de lijst van terroristische organisaties staat.

    Inburgering is niet koosjer


    Deze mensen baseren hun macht op twee gegevens: ze zijn bij de weinige Antwerpse Joden die fatsoenlijk Nederlands spreken. De voertalen in de gemeenschap zijn Jiddisch, Hebreeuws en Frans. Ook onze politici weten dat. Bij elke verkiezing prijzen zij zichzelf en hun liefde voor Israël aan op speciale pamfletjes in het Jiddisch of Hebreeuws. De grote meerderheid van de Antwerpse Joden houdt zich bezig met religie of met Israël en is absoluut niet geïntegreerd. Nog maar heel recentelijk tekenden alle rabbijnen van Antwerpen een religeus verbod op inburgering en verklaarden ze de cursussen maatschappelijke oriëntatie niet-koosjer. Als imams zoiets zouden doen, zouden de voorpagina's van de kranten niet groot genoeg zijn. Nu hoorde zelfs Marino het niet in Keulen donderen.

    Een tweede pijler waarop hun invloed op de Belgische politici steunt, is hun vaardigheid om binnen een gemeenschap die de Belgische politiek alleen maar volgt in zoverre Isra-l erbij betrokken is, stemmen te ronselen. Een mooi voorbeeld vormden de laatste gemeenteraadsverkiezingen in Antwerpen, die op een joodse feestdag vielen en waarbij de orthodoxen dus per volmacht moesten stemmen. Natuurlijk dat de twee belangrijkste Joodse kandidaten, Claude Marinower (Open Vld) en Aron Malinsky (sp.a), aan volmachten probeerden te geraken. Ze zouden dom zijn als ze dat niet deden. Maar buiten hen waren er nog actoren. Aron Kohen, de zoon van rabbi J.M. Kohen, verzamelde bij de orthodoxen liefst tweeduizend blanco volmachten voor Open Vld. CD&V viel een beetje uit de boot ondanks haar Joodse kandidaat David Freilich, maar die kon blijkbaar alleen binnen zijn familie enkele volmachten ronselen. Machsike Hadass, de orthodoxe gemeente waarvan Pinkas Kornfeld voorzitter is, ronselde voor de sp.a, vooral voor Aron Malinsky. Ook de ultra-orthodoxe beweging riep op om socialistisch te stemmen, en David Rosner verzamelde zo maar liefst negenhonderd blanco volmachten voor de sp.a.

    Logisch dus dat sp.a-voorzitster Caroline Gennez op de stoep van het Forum stond om Anciaux af te vallen.
    Pauvre Bert. Hij doet mij denken aan een uitspraak van Coluche: "On ne peut pas dire la vérité sur la télé, il y a trop de gens qui regardent." Anciaux zal nu wel geleerd hebben dat de blog van een minister ook zo iets is als die télé van Coluche.

    Bron: De Morgen  maandag 2 februari 09

    04-02-2009 om 09:44 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-02-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS WHO SPEAK OUT: AMERICAN JEWISH STATEMENT AGAINST ZIONIST's WAR ON PALESTINE
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    JEWS WHO SPEAK OUT

     

    American Jewish statement against Isra-l`s war on Palestine

    American Jews for a Just Peace
    1 February 2009

     

    http://www.ajjp.org  

     

    NEW NATIONAL ALLIANCE OF AMERICAN JEWS ISSUES
    STATEMENT AGAINST ISRA-L’S WAR ON PALESTINE

     

    American Jews for a Just Peace, a new alliance of progressive and predominantly Jewish activists working in the United States working to ensure equal rights, safety, and dignity for all the people of historic Palestine, today issued the following statement:

    Isra-l`s recent War on Gaza resulted in worldwide, popular condemnation. Perhaps this marks an important turning point in the relationship between Israel and the world community. We will not stand by while Isra-l instigates a war, annihilates civilian infrastructure, targets civilian shelters, blocks medical teams from reaching victims, uses chemical weapons, such as white phosphorous, on civilians, prevents medical equipment from entering the war zone, cuts off fuel, electricity and running water, and forcibly prevents civilians including children from escaping their carnage. These are only the latest in a long and shameful history of violent, illegal and immoral actions taken by the government of Isra-l against the Palestinian people over the last 61 years. They are not the actions of a state that respects international laws or norms. On the contrary, they are actions of a rogue state that flouts international law while justifying its atrocities by invoking the suffering of our forebears.

    In the wake of this illegal war, AJJP expresses our outrage and pledges to support all efforts that are aimed at ending Isra-l`s Occupation and undoing the apartheid system that it has constructed. The ongoing illegal occupation and ever-expanding illegal settlements of now some 450,000 Jews in the West Bank and East Jerusalem is a clear violation of the 4th Geneva Convention. This Occupation is an obstacle to peace, as is the apartheid system of separation and oppression that is the organizing structure of life and resources in Israel/Palestine. U.S. tax dollars and foreign policy goals continue to support what is fundamentally an undemocratic and racist system of government that serves to sustain and deepen the ongoing ethnic cleansing of historic Palestine.

    For all of these reasons, as Jews of conscience, we reach out to all other activists in the United States and around the world to work together to end, once and for all, these atrocities, which Isra-l claims to commit in our names.

    Dedicated to working with all like-minded groups to build an effective, worldwide movement, American Jews for a Just Peace calls for:

    • immediate suspension of all U.S. military aid to Isra-l pursuant to the Arms Export Control Act;

    • the U.S. Congress to open an investigation into possible war crimes as well as violations of the Arms Export Control and Foreign Assistance Acts in the war on Gaza;

    • businesses and individuals to refuse to purchase Israeli-made products that originate in or support Jewish settlements in Occupied Palestine and the apartheid system of racial separation and oppression in Israel/Palestine;

    • the Israeli government to sign the International Convention on the Suppression and Punishment of the Crime of Apartheid that was adopted by the United Nations in 1973, or explain its refusal to do so to the world community;

    • the Israeli government to end the blockade and siege of Gaza and allow unhindered access to all humanitarian aid organizations as well as international journalists;

    • efforts by all activists and to promote awareness of and resistance to the ethnic cleansing of Palestine, which continues through the ongoing blockade, siege, displacement, annexation, and Israeli state-sponsored terror.

    Toward these ends, AJJP calls on the human rights and global justice community to engage in coordinated actions to bring the apartheid policies and criminal activities of the Israeli government to an end. We support all strategies, up to and including acts of non-violent civil disobedience. We will continue to support Palestinian civil society groups. AJJP activists will sponsor teach-ins, write op-ed articles, engage in viral outreach campaigns, ask businesses and individuals to join our boycott, visit our legislators, contact U.S. officials, place paid advertisements, sponsor public demonstrations and vigils, show films, present speakers and exhibits and poetry readings and street theater, and otherwise pledge to be widely and creatively visible and vocal in building the international movement for justice and peace in Isra-l/Palestine.

    Gm

     

    Links to the latest articles in this section

    Palestine is an American issue - Petition to President Obama

    What YOU can do: 10 ways to help Gaza/Palestine

    Prosecutor looks at ways to put Israeli officers on trial for Gaza `war crimes`

    03-02-2009 om 15:50 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-02-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: 'Unter seinem Banner - EPIGONENBRIEFE Dritter Brief/ 5 (1908)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    EPIGONENBRIEFE

    Dritter Brief (Teil 5)*

     

    Mein lieber Benjamin!

     

    Als Beherrscher der Erdwelt fühlt sich der Mensch. Sie ist ihm untertan. Er hat sie sich untertan gemacht. Wenn die Ansprüche aufeinanderstoßen, dann gibt es Mord und Krieg.  Man lebt in Frieden, weil man das Unglück des Krieges fürchtet. Ein dunkler Begriff des Eigentums waltet über Völkern und Parteien, mag er Territorien oder Schätze der Kultur betreffen. Es ist eigentümlich, daß man so wenig an die schwankende Rechtsgrundlage denkt, auf der diese Eigentumsansprüche fußen. Wenn nicht Gott uns zum Herrscher der Erde gemacht hat, wer denn? Wir selbst? Gut. Aber dann wundern Sie sich doch auch nicht, wenn die einzige Quelle des Rechts, die außer Gott nur die Macht sein kann, zugleich der Zankapfel wird, der die Menschen und Völker entzweit. Wenn ein Volk nicht nur der Verwirklicher des Rechts und der Bestrafer des Unrechts, sondern zugleich der Schöpfer des Rechts und der berufene Träger, Veränderer und Verbesserer des Rechts ist, wer wagt es, hier eine Grenze zu setzen? Wer möchte und dürfte verhindern, daß alles in Fluß gerät, daß das Recht in Millionen Atome zerfällt und zerstäubt und soviel Völker, ja soviel Menschen, soviel Rechte und Rechtsansprüche auftauchen. Wenn die Macht als vergöttertes Prinzip, wenn auch nicht mehr in den barbarischen Formen des Altertums, aber noch immer stark genug ist, um jeden Gedanken an ein staatserhaltendes Prinzip der reinen Idee als einen verrückten bloßzustellen, wer darf es dem einzelnen verargen, wenn er sich einbildet, er habe in sich ein solches Talent zur Macht, daß auch er sich einbildet, er habe in sich ein solches Talent zur Macht, daß auch seinen besonderen Ansprüchen gerecht zu werden, ihn niemand zu hindern berechtigt sei? Wenn unter Umständen Macht vor Recht gehen darf, ja warum denn nicht immer, ja warum denn eigentlich nur dann, wenn es dem Staate frommt und nicht auch gelegentlich, wenn es den Wünschen des einzelnen nützt? Ein Atheist wird hierauf keine befriedigende Antwort geben können, und wenn er sich den Schädel zertrümmert.

     

    ***

     

    „Unter seinem Banner” Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS“ (Ffm 1908) S. 24-25  

     

     

    *Der geübter Leser wird unschwer erkennen daß diesen Epigonenbriefe verweisen nach den „Neunzehn Briefe“ (1838) des Großvaters des Verfassers, Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    (Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769, wird fortgesetzt)

    02-02-2009 om 09:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS WHO SPEAK OUT: T.GREENSTEIN, DRAWING COMPARISONS...
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    JEWS WHO SPEAK OUT:

     

    According to the European Union Monitoring Committee,  

    *  Drawing comparisons of contemporary Israeli policy to that of the Nazis is in itself anti-Semitic.  Quite.

    I thought I'd better just post the link to what some of Dennis MacShane MP's friends have to say on the subject.

    http://azvsas.blogspot.com/2009/01/nazi-mentality-of-zionisms-devotees.html

    Tony Greenstein

    29-01-2009 om 10:15 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS WHO SPEAK OUT AGAINST ZIONAZI 'RABBIS'

    JEWS WHO SPEAK OUT:

     

    From Tony Greenstein (Great Britain)

    Rabbis: ‘Gazans Aren’t Innocent, Don’t Risk Soldiers’

    "With operation Cast Lead ongoing, rabbis and legal scholars have taken the position that the Arabs who democratically elected Hamas are not innocent bystanders in the conflict. As seen on Arutz Sheva."Isra*lNN.com

    Rabbi David Bar-Chayim says in this news bulletin:  "We’re talking about a society that is dedicated to murder and savagery and barbarism."

    "It is against the Torah, and for that matter against common sense and basic universal human morality that we should endanger even one of our soldiers when fighting such evil, the sole purpose of which is to destroy us." "‘When the evil are destroyed, there is rejoicing.’ … These people are evil. When such people are destroyed, we have no tears to shed." "I don’t believe that there are any innocent civilians."

    This is what the Israeli people are watching, night after night, on their TV sets… Of course, in the West none of this is reported.

    http://azvsas.blogspot.com/2009/01/more-nazi-rabbis-there-are-no-innocent.html


    Yeshurun Comment
    :

     

    ZIONAZI “RABBIS” ARE AMALEKIM, FALSIFIERS OF TORAH AND MASSMURDERS

     

    Their nationalistic, racist, chauvinist interpretation of Talmud and Torah texts and references are utmoust falsifications. Do you know why? Because they are themselves Amalecites! Rav Joel TEITELBAUM (1886-1979), the Satmar Rebbe of blessed memory, more than once did teach it, based on the Talmud sentence. "The children of Haman are learning publicly Torah at Bnei Brak"! (Tractate Sanhedrin  96b (סנהדרין צ"ו ע"ב - It teaches us that on the one hand, there are those Amalekim souls in Jewish bodies, on the other hand  there are Gerim (Converts) whose bodies may originate from Amalek but whose souls are Jewish.

     

    Thank you Mr Tony GREENSTEIN!

    28-01-2009 om 23:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTERGRONDINFO selectie 09 01 28
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

    JEWS WHO SPEAK OUT:

    http://azvsas.blogspot.com:80/2009/01/palestine-solidarity-campaign-executive.html

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN                 
    27/01/09

    Click here to read this newsletter online:

    In America, Speaking the Truth Is a Career-Ending Event By Paul Craig Roberts Truth cannot be spoken in America. It cannot be spoken in universities. It cannot be spoken in the media. It cannot be spoken in courts, which is why defendants and defense attorneys have given up on trials and cop pleas to lesser offenses that never occurred. http://www.informationclearinghouse.info/article21847.htm

     
    What if Isra-l Were in Your Neighborhood? By Russell Mokhiber What does it say about Obama's character that he sides with the Israeli slaughter machine against those that it slaughters?  http://www.informationclearinghouse.info/article21851.htm

    Gaza 2009 We Will Never Forget Video Montage documenting the genocide committed by Isreal in "Operation Cast Lead"  http://www.informationclearinghouse.info/article21852.htm

    "You Can't Talk About The Reality Of Isra-l" Omid Memarian interviews former CIA operative ROBERT BAER In an interview with IPS, Baer discussed the regional implications of the Gaza conflict and his take on Iran's Revolutionary Guard, Hamas and Hezbollah, three major groups in the Middle East which have been called terrorist organisations.  http://www.informationclearinghouse.info/article21856.htm

    Gaza Strip Violence Flares; 2 Palestinians, Israeli Soldier Die:  Following the border attack, a Palestinian farmer was killed by Israeli tank fire and a "gunman" was killed in an Israeli air strike while riding his motorcycle, Palestinian Health Ministry officials said http://tinyurl.com/b2dzjp

    Former nightclub bouncer Lieberman set to hold balance of power after Israeli elections:  A former nightclub bouncer viewed as an anti-Arab extremist is the main political beneficiary of the Gaza war and could hold the balance of power in a new parliament after elections. http://tinyurl.com/cafecp

    Gaza TV appeal raises £1m overnight - despite BBC's refusal to screen it:  Today the DEC, a coalition of charities which includes the British Red Cross and Oxfam, said that following the broadcast of the film it had doubled what it had raised to £1million to help alleviate the humanitarian crisis in Gaza.
    http://tinyurl.com/dh7dpd

     Donate online to help the people of Gaza:  After an 18 month blockade of Gaza and three weeks of heavy shelling the humanitarian crisis in Gaza is now completely overwhelming. http://www.dec.org.uk/item/200

    Iranian MP terms Obama "soft face of U.S. imperialism:  "U.S. Democrat and Republican parties have proved in the country's history that they are the administrators of the U.S. imperialistic policies," Mir-Tajoddini said, adding that "the general attitude of the U.S. presidents is similar and the difference lies in their methods." http://news.xinhuanet.com/english/2009-01/27/content_10723549.htm

     

     Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

    KCNA  www.kcna.co.jp

    U.S. Hypocritical Talk about "Champion of Human Rights" Dismissed

    TEHRAN TIMES www.therantimes.com

    The post-Gaza world    By Hamid Golpira Be hopeful but be prepared for the worst. Welcome to the post-Gaza world.

    International law and Isra-l’s war on Gaza By Francis A. Boyle  When the Oslo Document was originally presented by the Israeli government to the Palestinian delegation to the Middle East peace negotiations in the fall of 1992, it was rejected by the delegation because it obviously constituted a bantustan. This document carried out Menachem Begin’s disingenuous misinterpretation of the Camp David Accords -- expressly rejected by U.S. President Jimmy Carter -- that all they called for was autonomy for the people and not for the land too.

    Iran summons Egyptian diplomat over aid ship to Gaza Tehran Times Political Desk  TEHRAN – Iran on Tuesday summoned Abdol-Meguid El-Zayat, the head of Egypt’s Interest Section in Iran, to the Foreign Ministry to protest over the Egyptian government’s refusal to allow the Iranian aid ship to dock at the Egyptian port of Al-Areesh.

    Iran’s Judiciary criticizes EU TEHRAN (IRNA) – Judiciary spokesman Ali-Reza Jamshidi criticized the European Union on Tuesday for removing the terrorist Mujahedin Khalq Organization (MKO) from its black list.

    Isra-l’s fire-spewing Barak shakes Gaza truce with airstrike JERUSALEM/GAZA CITY (AP) – A bomb killed an Israeli soldier patrolling near Gaza on Tuesday and Isra-l launched a deadly airstrike, straining the fragile ceasefire on the eve of a visit by President Barack Obama's new Mideast envoy.

     Yusuf Islam records charity song for Gaza: UNWRA LONDON (Reuters) - British singer Yusuf Islam released a charity song on Monday for which all proceeds will be donated to a United Nations agency helping refugees in Gaza.

     
    Don't reinterpret WW2, Russia tells neighbors ST PETERSBURG, Russia (Reuters) – President Dmitry Medvedev said on Tuesday Russia should resist attempts by some of its ex-Soviet neighbors to “falsify” the history of World War Two by underplaying Moscow's role in defeating Hitler.

    PRESS TV www.presstv.ir

     
    Interviews
    Reflections
    Israeli jets hit Gaza Rafah border
    Wed, 28 Jan 2009 06:59:58 GMT
    Israeli warplanes have carried out at least three airstrikes at the Rafah border between the Gaza Strip and Egypt, witnesses say.
    Gazan children scarred psychologically
    Wed, 28 Jan 2009 02:38:59 GMT
    Three weeks of war has put Gazan children in psychological distress, which will probably remain with them for the rest of their lives.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

     National unity to isolate the traitors

    http://www.palestine-info.co.uk/en

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    28-01-2009 om 10:55 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.OPROEP INITIATIE STRATEGISCH VRIENDSCHAPSVERBOND TUSSEN JODENDOM EN ISLAM
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    NIET DE ISLAM, HET ZIONISME IS ONZE VIJAND!

     

    Oproep tot de initiatie van een strategisch vriendSCHAPsverbond tussen Jodendom en Islam tegen het zionisme

     

    Deze boodschap wendt zich zowel tot de Joden, meestal niet zionistisch maar door het zionisme geconditioneerd, als tot de Moslims en andere gelovigen.

     

    Onze twee geloven, onze twee godsdiensten hebben wel ieder hun specificiteit en bijzonderheden. Het gaat er niet om die twee godsdiensten met elkaar te vermengen. Het Jodendom en de Islam hebben echter veel gemeenschappelijk en parallel, en in de huidige toestand is het dat waarop de nadruk gelegd dient te worden. In pluribus unum! Beiden, het authentieke Jodendom en de Islam zoeken de nabijheid van de Ene God, van de Heilige Schepper.

     

    Historisch, hebben de Joodse gemeenschappen in de landen onder islamitische heerschappij, en dit eeuwenlang, algemeen van de bescherming door de overheid genoten, en heerste er een goede verstandhouding tussen Joden en Moslims.

    Het is het Thoravijandelijke zionisme dat deze harmonieuze verhouding zeer ernstig komen storen is, een bond sluitend met de grote mogendheden om Palestina te veroveren en haar tot zionistische entiteit te veranderen, zogenoemde “voorpost van de vrije wereld”.

    Vandaag de dag, woedt in de meeste westelijke landen die door het Amerikaanse imperialisme overheerst worden of ermee gelieerd zijn, de laster tegen de Islam en de discriminatie van de Moslims uit. Dit herinnert onrustwekkend aan de jodenhaat en de Jodenvervolging tussen de twee wereldoorlogen.

    Dit alleen al, zou de Joden moeten oproepen tot waakzaamheid (ze zouden wel eens de volgenden kunnen zijn, God, bescherm ons), maar zou ons vooral in een geest van RECHTSCHAPENHEID, van RECHTVAARDIGHEID, en van MENSELIJKE EDELMOEDIGHEID er moeten toe aanzetten om ons solidair verklaren met onze Moslimbroers en zussen van de westerse landen.

    Er dient opgemerkt worden dat de Islamofobie niet alleen een uitvloeisel is van Extreemrechts met Nazi-verleden. Ze stamt veel meer van het witte boord fascisme, van “rechtzinnige” liberale kringen die gebonden zijn aan het Amerikaanse Neoconservatisme en de zionistische lobby’s. Ze uit zich ook in de spitsvondigheid om zogenaamd de “Westers opgehelderd Islam” en de “terroristische Islam” tegenover elkaar te stellen. Deze schijnheiligheid wordt benut door de vijanden van alle religies, behalve als die de opium van het volk in dienst van het imperialisme zijn.

     

    Verder is het natuurlijk de Palestijnse zaak die het Jodendom van de Thora en de Islam zou moeten verbinden.

     

    Het antizionisme van de Thora zou zich ook dan tegen het zionisme en zijn entiteit moeten verzetten, indien de heilige Schepper, tijdens de periode van onze ballingschap en verspreiding, in plaats van Moslim Palestijnen andere volkeren zoals Koreanen of Eskimo’s in het Heilige Land had gevestigd. De Thora verbiedt ten strengste zowel een politieke religieuze macht, zelfs als deze zich aan alle regels van de Thora zou houden, als de huidige macht van Kofrim (loochenaars, renegaten), een bondgenootschap van antireligieuze zionisten en religieuze vervalsers.

    De Satan is er helaas in geslaagd om een zeer groot tal Joden door de zionistische propaganda te bedriegen en te conditioneren.

    In wat zijn de niet door het zionisme aangetaste Joden geïnteresseerd in die hedendaagse fase, waarvan we geloven dat het deze is van het lijden, de pijnen die de komst van de Messias aankondigen? Het is natuurlijk dat de heerschappij door de zionisten over het heilige Land ophoudt! Want het zionisme is het voornaamste obstakel dat de komst van de Messias verhindert, die verwacht wordt en komen moet, niet enkel voor de Joden, maar voor de verlossing van heel de mensheid.

     

    Tot wie moet Palestina behoren? Natuurlijk aan de Palestijnen, waarvan voor de grote meerderheid moslims zijn. Dit werd al erkend door onze heilige Rabbijnen in de jaren ’20 van de vorige eeuw, en werd meesterlijk geformuleerd door de jonge Duitse Rabbijn Simon SCHWAB in 1934 in zijn geschrift “Terugkeer naar het Jodendom”. De Rabbijnen van alle vorige eeuwen namen goedschiks de onderworpenheid van de Ottomaanse heerschappij in Palestina aan.

     

     In de periode van ballingschap en verspreiding hebben de Joden geen interesse om het Heilige Land te overheersen, en evenmin andere delen van de wereld. Onze Goddelijke roeping is “een heilig volk en een natie van priesters” te zijn, een voortrekkerbevolking, voorbeeldig, in dienst voor de mensheid. We moeten ons, meer dan ooit herinneren, dat we uitsluitend door en voor de door Mozes doorgegeven Thora Jood zijn.

     

    Het is met een goed hart dat wij Joden de soevereiniteit van het Palestijnse volk over de heel historische Palestina moeten aanvaarden en bevorderen. Géén perceel van het Heilige Land mag door de zionisten geschonden blijven. Zogezien is het het gezonde verstand zelf. Er is geen enkel antagonisme tussen het Jodendom en de Islam. Het zionisme is onze gemeenschappelijke vijand.

     

    Rabbijn Samson Raphael HIRSCH verwoordde de Traditie van de Thora zo: “Mensch Jissroél”, Mens want Jood en Jood want Mens, met de verplichting van “Thora im Dérech Erèts”, als Joodse gedragswijsheid.

     

    Trouw aan onze Thoratraditie, moeten we ons onberispelijk gedragen, de Goddelijke Naam heiligen in onze relatie met onze niet-Joodse medemensen. We roepen onze bedrogen Joodse broeders en zusters zich van het zionisme los te maken, en zich keren tegen de afgoderij en de zionistische boosaardigheid, vooral tegen de Thoravervalsing genaamd ‘religieus zionisme’. De terugkeer naar de Bron is de terugkeer naar de onvervalste Thora!

     

    We moeten medeleven hebben met de niet-Joodse slachtoffers van het zionisme en het Islamitische Palestijnse verzet steunen. Dit in tegenstelling tot de Arabische regeringen die Gaza laten lijden en de Islamitische Revolutie in hun landen vrezen. Het erbarmen en de liefdadigheid zijn onuitwisbare karaktereigenschappen van de kinderen van Abraham, van ieder Joodse ziel waarvan de ziel aanwezig was tijdens de Gave van de Thora aan de Sinaï berg. De zionistische Amalek is het tegengestelde hiervan.

     

    Ons voorstel van een strategisch vriendschapsbondgenootschap tussen Jodendom en Islam tegen het zionisme zou onvolledig zijn zonder de steun uitdrukken en het lof te spreken voor de Islamitische Republiek Iran, resultaat van de Islamitische Revolutie (1979). Deze Islamitische Revolutie heeft haar bewezen waartoe ze in staat is en geeft onmisbare spirituele impulsen, van hoogste kwaliteit, aan de verzuchtingen der volkeren naar soevereiniteit, tegen het zionisme, het imperialisme en alle vormen van onrechtvaardigheid.

     

    Het is in die zin en in deze context dat we deze oproep formuleren, om het noodzakelijke strategische vriendschappelijke bondgenootschap tussen Jodendom en Islam, tussen Joden en Moslims te initiëren en te ontwikkelen.

     

    Het zij de wil van de Heilige Schepper hen te zegenen en te beschermen die zich inzetten om Zijn Wil uit te voeren om de rechtschapenheid en rechtvaardigheid en de broederschappelijke Harmonie van de hele mensheid in de erkenning en de verering van de Ene Enige God te verwezenlijken.

     

    Het collectief van de studievereniging Jesjoeroen Jodendom tegen zionisme

     

    Deze Oproep is vertaald uit het Frans en werd uitgebracht op 17 juli 2008 in het Centre Zahra France.

    Voor teksten, video’s en foto’s surf naar www.centre-zahra.com

     

     

    Nur der Orthodoxie endlich, als der selbstbewußten Kerntruppe des Thoravolkes, könnte das hohe Werk möglich werden, im Interesse und in stillschweigender Auftrag der Gesamtjudenheit und seiner zukünftigen Geschichte, mit der islamitischen Welt auf dem Verhandlungswege einen politischen Freundschaftsbund einzuleiten, der von der Grundtatsache ausgeht, daß der eine Partner, das jüdische Volk, auf jede außerjüdische Machtbefugnisse deshalb doch feierlichst Verzicht leisten kann, da es eine gottgegebene Politik vertritt, die ohne Messias jede Annexion im Gewaltwege – oder wider den ausgesprochenen Willen der nichtjüdischen palästinensischen Einwohnerschaft – als Verbrechen an Gott und der Nation verurteilt.

     

    (Aus: Simon SCHWAB Heimkehr ins Judentum  Hermon Verlag Frankfurt Main 5695 – 1934 S.42-45)

    27-01-2009 om 10:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS WHO SPEAK OUT: "PSC - HISTADRUT"
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    JEWS WHO SPEAK OUT

     

    I've done an article/report on the PSC Conference and the Histadrut debate in particular whilst also focussing on why I think that PSC and its Executive seem congenitally unable to go beyond routine actions if it might upset e.g. TU leaders.

     

    Tony Greenstein

     

    http://azvsas.blogspot.com/2009/01/palestine-solidarity-campaign-executive.html

    Thank you Mr Tony GREENSTEIN!

    27-01-2009 om 10:05 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.AEL: UITNODIGING PERSCONFERENTIE 09 01 26
    Uitnodiging persconferentie "Judaisme is geen zionisme"    
    zondag 25 januari 2009

    De 'Arabisch-Europese Liga' (AEL) houdt maandag 26/01/09 om 14u in Brussel

    een gezamenlijke persconferentie met de joodse internationale beweging 'Naturei Karta ' en het Antwerpse 'Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme ' met het thema  


    “Judaisme is geen zionisme”


    For more info:

    Nederlands
    Francais
    English 

     
    Volgende >
     

     

    Donatie

     STEUN AEL
    KBC: 733-0319868-89

    26-01-2009 om 05:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS WHO SPEAK OUT: A VOICE FROM GERMANY!
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    JEWS WHO SPEAK OUT:

     

    GERMAN JEWS CHALLENGE EUROPEAN GOVERNMENTS TO TALK TO HAMAS

    Please see the advertisement at the following link which was published in  Germany's "Süddeutsche Zeitung"  on Saturday, 17 January, 2009.

    The  ad denounces the Israeli army for the killing of innocent Palestinians and calls upon European governments to begin talks with the Hamas government in Palestine.

    This is an initiative of  "Jüdische Stimme" ('Jewish Voice'), the German branch of the  EJJP (European Jews for a Just Peace).  Süddeutsche Zeitung, the largest paper in Germany, is read throughout the country by 1.1 million readers daily, and boasts a relatively high circulation abroad.  Sorry, the ad is in the German language only:

    http://www.montrealmuslimnews.net/germanjews.pdf

    One of the signatories, Dr. Edith Lutz, can be reached via e-mail at:
    edith.lutz@gmx.de

    -- Siehe hier die Anzeige:
    www.montrealmuslimnews.net

     

    Deutsche Juden und Jüdinnen sagen zum Morden der israelischen Armee:

     

    Nach einer 18 Monate währenden Blockade, nach systematischer und umfassender Bombardierung eines unentrinnbar umschlossenen Landstreifens, der mit 1,5 Millionen Menschen der dichtest besiedelte Raum der Welt ist, nach einem Blutbad, das über 1000 Menschen in den Tod gerissen, Tausende schwer verletzt und die gesamte Bevölkerung von Gaza traumatisiert hat, nach den unsäglichen Zerstörungen, die seit dem 27. Dezember die Weltöffentlichkeit täglich entsetzen, - nach all diesem gibt es immer noch Stimmen, die diese Maßnahmen Isra-ls als gerechtfertigt, human und notwendig bezeichnen.

     

    Wir sind über diese Unmenschlichkeit erschüttert.

    Daß das europäische Judentum Opfer eines von Deutschland verübten mörderischen Unrechts wurde - gibt dies nun dem jüdischen Staat das Recht, Anderen Unrecht zu tun? Glauben deutsche Politiker wirklich, es sei eine Wiedergutmachung der Ermordung unserer jüdischen Verwandtschaft, daß nun Isra-l haltlos und bindungslos alles machen darf, was ihm einfällt?

    Wir appellieren an die deutsche Regierung darauf hinzuwirken, daß die EU-Kommission dem Morden in Gaza ein Ende setzt. Der Schlüssel zu einem Ende des Bombardements von Gaza und der erdrückenden jahrelangen Blockade Gazas durch Israe-l liegt bei der EU. Es gibt keine Alternative zu Verhandlungen mit Hamas, denn dies ist die gewählte Vertretung der Palästinenser. Hamas benutzt terroristische Methoden, aber das tut die gewählte Vertretung Isra-ls auch, und zwar hundertfach effektiver.

    Isra-l kann durch Abschreckung nur einen Pyrrhusfrieden erzielen. Durch Verhandlungen über eine gerechte Lösung für die Palästinenser, ein Ende der Besiedlung der West Bank und der Blockade Gazas hätte Isra-l schon längst maximalen Schutz für die eigene Bevölkerung herstellen können: Einen dauerhaften Frieden. Dahin muß die internationale Gemeinschaft Isra-l bringen.

     

    Mit dank an Frau Iris BORCHARDT- HEFEZ!

    20-01-2009 om 18:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.CALL FOR KICKING THE ZIONIST STATE OUT OF THE U.N.

    A  Jewish Anti-Zionist Letter from Borough Park N.Y.:

     

    Dear Prime Minister Erdogan: Further to my previous email below, I wish to congratulate you on your latest call for kicking the Zionist state of Isra-l out of the United Nations. It follows on the steps taken by the esteemed President Chavez and Morales to break ties with the Zionist state. The Zionist State is a rogue terrorist regime which has no place in the United Nations, and is a total desecration of the Jewish religion. Thank you for your bold statements on behalf of the Palestinian People.

     

    Yours truly,

    David Goldman

     

    Dear Prime Minister Tayyep Erdogan:

     

    As an Orthodox Jew who follows the Torah and opposes Zionism, I want to congratulate you for your stern criticisms of the Zionist State of Isra-l. You have no reason to make any apologizes or disclaimers that you are not anti-semitic because what you stated is true. The control of a major part of the media by Zionist Jews is unquestionable.

     

    I hope that Turkey can take steps to save the Palestinians from destruction by the Zionist terrorists and war criminals. The Zionists are wicked heretics against our religion and have desecrated our holy religion.

     

    Please continue to speak the truth about the horrific crimes committed by the Zionist regime against the Palestinian people. I hope your government cuts off relations and boycott the Zionist regime.

     

    Yours truly,

    David Goldman

     

    NY 09 01 16

    18-01-2009 om 09:36 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.COURAGEOUS STATEMENT by G.KAUFMAN, British MP

    Mr. Kaufman, you are 100% correct with this statement, David Goldman:

     

    Jan 15, 2009 20:27

    British MP: Isra-l exploits guilt over Holocaust to murder Palestinians

    By ASSOCIATED PRESS
    LONDON
    Gerald Kaufman, a governing Labour Party British Member of Parliament, declared Thursday that Isra-l was taking advantage of the guilt many non-Jews feel over the Holocaust to ruthlessly press ahead with its offensive in Gaza.

    Kaufman, a frequent critic of Isra-l who was raised as an Orthodox Jew, sharply criticized Israel in a House of Commons debate on Gaza, saying that "The present Israeli government ruthlessly and cynically exploit the continuing guilt from Gentiles over the slaughter of Jews in the Holocaust as justification for their murder of Palestinians."

    The MP also commented on the claim that large numbers of the Palestinian victims were militants, saying "I suppose the Jews fighting for their lives in the Warsaw ghetto could have been dismissed as militants," he said.

    Kaufman urged the British government to impose an arms embargo on Isra-l.

    "My grandmother was ill in bed when the Nazis came to her home  town.... A  German soldier shot her dead in her bed, he said. My grandmother did  not die to provide cover for Israeli soldiers murdering Palestinian grandmothers in Gaza," the MP said.

    16-01-2009 om 07:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MUST SEE VIDEO: JEW BURNS PUBLICLY HIS ZIONIST PASSPORT!

    MUST SEE VIDEO FROM OUR FRIENDS NETUREI KARTA in LONDON

    Anti-Zionist Orthodox Jews joined other protesters in Trafalgar Square, London on January 11 to protest the atrocities in Gaza. One Rabbi burned his Israeli passport in protest.

    16-01-2009 om 05:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MUSLIM BRIDGES CALL ON JEWISH COMMUNITIES TO UNITE AGAINST ZIONIST WAR CRIMES
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    MUSLIM BRIDGES

    FOR IMMEDIATE RELEASE

    PRESS CONTACT:  T. AYOUB                                                          

    INFO@MUSLIMBRIDGES.ORG

    Temecula, California.  Jan. 15, 2009

    MUSLIM BRIDGES CALLS ON JEWISH COMMUNITIES

    TO UNITE AGAINST ISRAELI WAR CRIMES

     

    Bush's departing administration has produced an inexcusable and failed foreign policy that calls for Jewish and Muslim American communities to stand together in solidarity and to call for a stop of the Gaza Massacre.


    MuslimBridges.org
    recognizes the American Jewish Community, in terms of the Arab-Israeli conflict, as an amalgam of three individual groups.  The first group is comprised of Orthodox Rabbis 1, peace and human rights activists, and many well informed Jews 2.  This group collectively stands against the occupation and ensuing racism, while advocating freedom and equal rights for the Palestinians.  The second group, whilst in direct opposition to the first, carries with it an extreme position, at times calling for the extermination of all Palestinians.  This stance includes land sieges and settlements inside the remaining Palestinian territories.  This group is actively involved and instrumental behind the war in Iraq, while determined for another war with Iran.  The third group, the focus of MuslimBridges, represents the majority of the Jewish Community, are comprised of good citizens who are conscious of the injustice caused by Israeli policies and actions.  This group is often subjected to enormous pressure, fear tactics and misinformation by the pro-Isra-l lobby. 


    "It is not just a war crime against the Palestinians; it is a crime against the Israeli people", said Yonatan Schapira, a former captain with Israeli Air Force.  He added, "Thousands of Israelis are demonstrating right now in the streets of Tel Aviv and Jerusalem and many other places, with the Palestinians, with the international community.  People from all sorts of background from the Israeli society are completely ashamed and against this assault".


    MuslimBridges
    is calling on Jewish medical doctors to speak out against the atrocities committed against civilians, especially against the use of chemical and uranium bombs which are not only killing people in massive numbers, but leaving thousands of survivors at high risk for the development of cancer for the remaining duration of their shortened lives.  "Isra-l has turned Gaza into a research laboratory to test out its new "extremely nasty" weapons on Palestinians" said Dr. Mads Gilbert, a member of a Norwegian triage medical team in Gaza 3.


    Jewish educators and teachers are being called upon to speak out against the violence and join the coalitions of hundreds of other schools and educators who reject the destruction of colleges, schools, and the entire education infrastructure in Gaza.


    The Jewish community within the entertainment industry is being called upon for help, to break the pro-Isra-l lobby's manipulation of international and corporate media, and to use events as opportunities to speak out for peace, to end the Gaza Massacre, and call for equal rights and freedom for the Palestinian people.


    Survivors of the Holocaust and their relatives, ordinary mothers who love and care for children are also asked to speak out and demand justice for the Palestinian people.  "We are locking 1.5 million people in a ghetto, we treat them as animals and this is the result ... As Jewish people, we know you can not kill the desire for people to be free ... I want to ask all the Jewish community, please join our force and stop this massive killing, for the sake of Isra-l, for the sake of Palestine, and for the sake of the world ... I want to cry and shout," said Schapira.

     

    1 Rabbis against the existence of Isra-l.

    2 Jews shut down Israeli Consulate in Los Angeles on Jan. 14, 2009.

    3 Is Gaza a testing ground for experimental weapons?

     

    More on Gaza Crisis - Background

    Palestine's Guernica and the Myths of Israeli Victimhood - Addressing leading myths and talking point by pro-Israeli sources.

    Occupation 101 - A "Must See" video.

      

    MuslimBridges.org is a non-profit faith-based California Corporation founded in December 2006, and run one-hundred percent by volunteers.  It was founded with the mission to help spread peace, and to build bridges between people of all faiths-Jews, Christians and Muslims.  The website launched on Jan 22, 2007, non-commercial, not-for-profit and does not accept donations.  For additional details on the organization and the programs please visit:  http://www.muslimbridges.org

    Press contact: info@muslimbridges.org  

    15-01-2009 om 17:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.IJAN PRESS RELEASE: JEWS SHUT DOWN ZIONIST CONSULATE IN LA,
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Press Release
    January 14, 2009  

    Please forward widely!

    JEWS SHUT DOWN ISRAELI CONSULATE FOR 3 HOURS 10 JEWS CHAIN TOGETHER TO BLOCK DRIVEWAY AND ENTRANCE

    Early this morning, Jewish activists in a historic first in Los Angeles, chained themselves to the entrance of the Israeli Consulate and blocked the driveway to the parking structure, blocking all traffic in and out of the building. "We sent a clear message to the world that LA Jews are part of the global majority in opposition to the Israeli siege of Gaza," said Lenny Potash a 72-year old protester who was cuffed to eight other activists, blocking the driveway to the consulate. The activists were joined by 50 other supporters and who chanted "LA Jews say, End the Siege of Gaza" and "Not in Our Name! We will Not be Silent!" Protesters also held up signs reading "Israeli Consulate: Closed for War Crimes."

    "We succeeded today in letting Jews and other Americans of conscience know that it is safe to speak out against the policies of the Israeli government and that the Israeli lobby does not speak for everyone," said Robin Ellis, a Registered Nurse who also risked arrest to block the consulate entrance. "We are committed to escalating non-violent activities in the future to end the siege and win justice for Palestinians," Ellis said.

    The group of activists were an ad-hoc, multi-generational group of LA Jewish residents, including members of the recently founded International Jewish Anti-Zionist Network. They shared a commitment to ending the Israeli siege on Gaza and an end to Israeli apartheid. The demonstration will kick off a wave of demonstrations across the United States uniting Palestinians, Jewish people, and other Americans outraged by the siege.

    "We are shocked and outraged at Israeli's latest act of violent aggression against the Palestinian people. Killing over 950 people, including 250 women and children, bombing schools and mosques and then calling it self-defense—that is the worst kind of hypocrisy. It also amounts to war crimes," said Hannah Howard, a local member of the International Jewish Anti-Zionist Network. "We shut down the Israeli consulate today because as Jewish people we cannot allow business as usual while violence is being done in our name."

    Action participants also spoke out against the US government's unconditional support for Isra-l's siege and its ongoing war against the Palestinian people. "While US-funded F16's rain down bombs on the people of Gaza, our elected officials locally and nationally offer unqualified support." said Marsha Steinberg, a retired union representative. "Our government must stop sending billions of dollars in military and economic aid to the Israeli war machine," Goldberg said. In the coming week, concerned Americans from all backgrounds will call on the new Presidential administration to make a 180 degree change in policy.

    "While the end of the siege on Gaza is our most immediate priority, this is only the latest chapter in Palestinians' 60 plus year experience of occupation and ethnic cleansing. Peace and justice in the region will only come when Palestinians have freedom and control their own destiny," said Lisa Adler, a community organizer in Los Angeles and another member of the
    International Jewish Anti-Zionist Network. "Even before the siege began, Israel's inhumane months-long blockade of Gaza created a major humanitarian crisis. We must end the siege. And we are building a nonviolent international movement of boycott, divestment and sanctions that brings an end to Israel's policies of occupation and apartheid and advances the
    Palestinian struggle for justice
    ," said Adler.

    *Available for Interviews: *

    Lisa Adler, 917.400.7964 (available for interviews in Spanish)

    Eric Romann, 510.285.7240

    Tamara Rettino, 323.547.1277

    For video footage: Stacy Goldate, 213.255.6950,
    stacy@stacygoldate.com

     

    *Profiles of several Demonstrators*

    *Marsha Steinberg* is a retired union representative and long time activist
    for social justice.

    *Gabriel Strachota* is a 22-year old Jewish native of Massachusetts. His
    mother grew up in apartheid South Africa and he has many aunts, uncles, and
    cousins living in Israel.

    *Robin Ellis* is a 34-year old Registered Nurse, working in Los Angeles'
    public health system.. Robin's grandparents and great grandparents fled Nazi
    Germany and settled in New York where Robin was born.Registered Nurse

    *Lisa Adler* is a 29-year old New York native from a Latin American Jewish
    family. She spent several weeks in occupied Palestine in 2002 working in
    solidarity with Palestinians resisting the occupation non-violently.

    *Eric Romann* is a 31-year old community organizer originally from New
    Jersey. Eric's grandparents moved to Palestine to escape Nazism in the
    1930's and lost many family members in the Nazi Holocaust. His father spent
    the first 15 years of his life in Israel and Eric has many family members
    living there.

    *Samantha Tess Sunshine* is a queer white Jew who lives in Los Angeles. She
    is a trained sex educator who has worked in the field of sexual health for
    almost a decade, and is currently a lead facilitator for the Leadership
    Development in Interethnic Relations Program at the Asian Pacific American
    Legal Center.
    *

    For more information on the International Jewish Anti-Zionist Network, visit www.ijsn.net :

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    R E C O N C I L I A T I O N     C O N F ER E N C E     L I S T

    since 1994  by the

    Jewish   People’s  Liberation  Organization

    Against Zionism  and  anti-Jewish racism

    Abraham  Weizfeld  moderator-founder 

    saalaha@fokus.name

    JPLO-OLPJ-subscribe@yahoogroups.com

     

    Please see political declaration JPLO

    http://groups.yahoo.com/group/JPLO-OLPJ

    and the books

    Sabra-Shatila, 1984

    The End of Zionism

    and the liberation of the Jewish People, 1989

     http://www.bookmasters.com/clarity/b0006.htm

    ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

    Do not say, that if the people do good to us, we will do good to them;

    and if the people oppress us, we will oppress them;

    but determine that if people do you good, you will do good to them;

    and if they oppress you, you will not oppress them: Muhammad

     

    JUNITY-Canada news&discussion:

    JUNITY-Canada-subscribe@yahoogroups.com

    Montréal Solidarité/y:

    J-P_Solidarite-y-subscribe@yahoogroups.com

    J-P_Solidarity_Action-subscribe@yahoogroups.com

    Montréal Jewish anti-occupation news:

    Jewish_Non-Zionist_Forum-subscribe@yahoogroups.com

    Jewish_Non-Zionist_Action-subscribe@yahoogroups.com

    15-01-2009 om 15:31 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.FACT SHEET ON GAZA AND ISRAELI APARTHEID
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    JEWS WHO SPEAK OUT:

     

    *Fact Sheet on Gaza and Israeli Apartheid*

    *THE PEOPLE OF GAZA: *Nearly 1.5 million Palestinians live in Gaza, many of them concentrated in one-half of the territory. In this area, the population density is nearly 20,000 people per square mile, one of the highest in the world. More than three quarters of Gaza's residents are refugees who were driven from their homes during past wars with Isra-l (in 1948 and 1967), and their descendants. Isra-l has permanently barred their return. Over half of these refugees still reside in Gaza's eight refugee camps. (BBC,
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/5122404.stm)**

    *THE OCCUPATION OF GAZA: *The Gazans have lived under Israeli occupation since the Six-Day War in 1967. Isra-l is still widely considered to be an occupying power, even though it removed its troops and settlers from the strip in 2005. Isra-l still controls access to the area, imports and exports, and the movement of people in and out. Isra_l has control over Gaza's air space and sea coast, and its forces enter the area at will. As the occupying power, Isra-l has the responsibility under the Fourth Geneva Convention to see to the welfare of the civilian population of the Gaza Strip. ("What You Don't Know About Gaza", Rashidi Khalidi, New York Times, January 7, 2009). **

    *THE BLOCKADE of GAZA*: Isra-l's blockade of the strip, with the support of the United States and the European Union, has grown increasingly stringent since Hamas won the Palestinian Legislative Council elections in January 2006. Fuel, electricity, imports, exports and the movement of people in and out of the Strip have been slowly choked off, leading to life-threatening problems of sanitation, health, water supply and transportation. This amounts to the collective punishment — with the tacit support of the United States — of a civilian population for exercising its democratic rights. (Khalidi, New York Times).

    *THE CEASE-FIRE:* Lifting the blockade, along with a cessation of rocket fire, was one of the key terms of the June cease-fire between Isra-l and Hamas. This accord led to a reduction in rockets fired from Gaza from hundreds in May and June to a total of less than 20 in the subsequent four months (according to Israeli government figures). The cease-fire broke down when Israeli forces launched major air and ground attacks in early November; six Hamas operatives were reported killed. (Khalidi, New York Times).

    *WAR CRIMES:* Isra_l's current assault on the Gaza Strip cannot be justified by self-defense. Rather, it involves serious violations of international law, including war crimes. Senior Israeli political and military leaders may bear personal liability for their offenses, and they could be prosecuted by an international tribunal, or by nations practicing universal jurisdiction over grave international crimes. ("Israel is committing war crimes." George Bisharat, Wall Street Journal, January 10, 2009.)

    *ISRAELI APARTHEID:* Former South African President Hendrick Verwoerd observed as far back as 1961 that "Isra-l, like South Africa, is an apartheid state." In Palestine, the Zionist goal of controlling as much land as possible without Palestinians led to the large-scale expulsions of 1947-48 and 1967. Today, 92 percent of Isra-l's land is defined as the "inalienable property of the Jewish people." Jews anywhere in the world have "right to return" and claim citizenship, while Palestinians who were expelled from their homes are denied the "right to return" guaranteed by international law. Former President Jimmy Carter defines apartheid as the "forced separation of two peoplesin the same territory with one of the groups dominating or controlling the other." This accurately describes the situation in the occupied West Bank, Gaza Strip and East Jerusalem, where Israeli settlers and soldiers totally dominate the indigenous Palestinian population. The policies Isra-l has implemented to carry out its 40-year-old occupation of the West Bank and Gaza Strip and expropriate Palestinian land closely mirror the "inhuman acts" that make up the UN Convention on the "Crime of Apartheid."
    (US Campaign to End the Israeli Occupation, "Why Apartheid Applies to Isra-l", http://www.endtheoccupation.org/downloads/AAFWhyApartheid.pdf)

     

    For more information on the International Jewish Anti-Zionist Network, visit www.ijsn.net

    15-01-2009 om 15:31 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS WHO SPEAK OUT: new items from Tony GREENSTEIN
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    JEWS WHO SPEAK OUT:

     

    I have posted 3 new articles on my blog:

     

    i.  On the picket in Brighton of the BBC.  I think this should be extended nationally to put pressure on the bastards.

     

    ii.  The pro-Israeli demonstration in London last weekend

     

    iii.  The role of the Zionist thugs in the Community Security Trust

     

    http://azvsas.blogspot.com/2009/01/brighton-picket-of-bbc-southern.html

    http://azvsas.blogspot.com/2009/01/jews-for-genocide-demonstration-flops.html

    http://azvsas.blogspot.com/2009/01/community-security-thugs-bar-jewish.html

     

    Tony Greenstein

     

    WE SAY : THANK YOU !

    15-01-2009 om 09:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS CALL ON ISRAELI SOLDIERS TO STOP WAR CRIMES
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    AJJP CAMPAIGNS

     

    Jews call on Israeli soldiers to stop war crimes

     

    Thank you for your support of our Open Letter to Israeli Soldiers. Our intention is to publish this Letter as soon as possible in Israeli newspapers.

    In order to do this, we need to raise about $7,000 USD. To date, we only have about $1,000.

    If each of you could donate $10, we would be able to publish within days.

    Please consider making a donation. You can do so by by clicking here.

    If you have already donated, please accept our sincere thanks.

    Thank you very much for your support.

    Joel Finkel, American Jews for a Just Peace,
    on behalf of all the sponsors.

    14-01-2009 om 20:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTERGRONDINFO selectie 09 01 14
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    Als ‚Mensch Jissroél’ mit ‚Thora im Derech Erez’

    gegen den Zionismus

     

     

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN                  
    12/01/09

    Click here to read this newsletter online:

    "Wipe Them All Out" Bomb A Ghetto - Raise A Cheer Must Watch 6 Minute Video Interview With Pro Isra-l Demonstrators New York January 11, 2009.
    http://www.informationclearinghouse.info/article21746.htm

    Killing Gaza When a picture is worth a thousand words 2 Minute Video WARNING - This video contains images of the death and destruction caused by Isra-l's attack on the people of Gaza. Viewer discretion is advised.  http://www.informationclearinghouse.info/article21743.htm

    US Secretary of State Hillary Clinton Rules Out Talks With Hamas By Agence France-Presse "On Isra-l, you cannot negotiate with Hamas until it renounces violence, recognises Isra-l and agrees to abide by past agreements. That is just for me an absolute," Mrs Clinton told a Senate confirmation hearing.
    http://www.informationclearinghouse.info/article21750.htm

    Obama's Pro-Isra-l Congressional Welcome By Rami G. Khouri If the Israeli attack on Gaza that started 18 days ago was designed partly to send a message to the incoming Barack Obama, the United States Congress in the past week seems to have joined the battle to handcuff the new president and lay down the law for him, even before he takes office. http://www.informationclearinghouse.info/article21751.htm

    Olmert's Claims Revive Specter of "Israel Lobby" By Daniel Luban The U.S. State Department fiercely denied claims made by Ehud Olmert about his influence over President George W. Bush, in an incident that has stirred up old debates about the role of the Israeli government and the so-called "Israel lobby" in formulating Middle East policy in Washington.  http://www.informationclearinghouse.info/article21752.htm

    The Humiliation of America By Paul Craig Roberts Israeli politicians have been bragging for decades about the control they exercise over the US government. In his final press conference, President Bush, deluded to the very end, said that the whole world respects America. In fact, when the world looks at America, what it sees is an Israeli colony.
    http://www.informationclearinghouse.info/article21755.htm

    'The Mass Murdering Must Come to an End'  Spiegel Interview With Iranian Foreign Minister By Spiegel Isra-l carries out the business of the United States, but Hamas is a democratically elected party.  http://www.informationclearinghouse.info/article21749.htm

    How American News Media Works In Favor Of Isra-l Video Click to view
    http://www.informationclearinghouse.info/article21744.htm

    Clinton Still Hawkish On Iran Clinton Confirmation Hearing: HRC on Iran's Nuclear Program By Spencer Ackerman Kerry asks about a "bottom line" from Obama: is it acceptable for Iran to have a weapon "or is it simply not desirable?" Clinton: "The President-elect has said repeatedly it is unacceptable." Will pursue diplomacy "with all its multitudinous tools" but "no option is off the table," a euphemism for military force.
    http://www.informationclearinghouse.info/article21748.htm

    A New Spin on Iran's Nuclear Threat By Nader Bagherzadeh The neo-cons, some of the reporters from major US newspapers, and a number of nonproliferation experts are now spinning a new story about the potential threat of Iran's uranium enrichment capability.
    http://www.informationclearinghouse.info/article21756.htm

    Fighting rages in Gaza, toll nears 1,000 people killed by Israeli attack:  "This is the 18th day of the Israeli aggression against our people, which is becoming more ferocious each day as the number of victims rises," Palestinian president Mahmud Abbas said as terrified Gaza residents fled for their lives. http://tinyurl.com/9weqcb

    Palestinians suicide bombing attack kills several Israeli soldiers:  Al-Aqsa Martyrs Brigades, the armed wing of Fatah movement said on Tuesday night that one of its militants blew himself up among a group of Israeli soldiers, killing and wounding several soldiers.  http://news.xinhuanet.com/english/2009-01/14/content_10653284.htm

    Palestinian teen shot dead by settler:  A 15-year-old Palestinian boy has been shot dead by a Jewish settler in the northern West Bank, Palestinian emergency services and Israeli police say. http://www.news.com.au/story/0,27574,24911048-23109,00.html

    Egypt rejects Arab summit call:  Egypt has rejected a Qatari request to hold an emergency Arab League summit in Doha on Friday to discuss the Israeli offensive in Gaza.
    http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2009/01/200911313292558544.html

    Iranian lawmaker slams Saudi, Egyptian positions on Gaza issue:  "The positions of Saudi Arabia and Egypt concerning the crimes of the Zionist regime in Gaza is very bad and not acceptable," Boroujerdi was quoted as saying. http://news.xinhuanet.com/english/2009-01/14/content_10653243.htm

    Iran says Isra-l stops its aid ship to Gaza:  An Iranian ship carrying aid to Gaza was stopped by Isra-l's navy on its way towards the Palestinian territory, Iran's state radio reported on Tuesday. http://www.alertnet.org/thenews/newsdesk/BLA345704.htm

    Protesters close Beirut Starbucks branch:  The protesters said they targeted the store because they claim that Howard Schultz, the company's CEO, chairman and president, donates money to the Israeli military http://news.yahoo.com/s/ap/20090113/ap_on_bi_ge/ml_lebanon_gaza_starbucks_2

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    TEHRAN TIMES www.therantimes.com

    Leader issues fatwa calling for boycott of Israeli goods
    Tehran Times Political Desk TEHRAN -- Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei issued a fatwa (religious decree) on Tuesday stating that Muslims should boycott Israeli goods.

    Isra-l is a multi-dimensional occupier: U.S. journalist
    By Kourosh Ziabari  John Feffer is a renowned American journalist, anti-war advocate and currently serving as the co-director of Foreign Policy in Focus journal at the Institute for Policy Studies.

    Helen Thomas: War is hell The Israelis will never find a better friend than President George W. Bush, who has blocked any early call by the United Nations for a ceasefire in Gaza.

    Gaza war comparable to Sabra and Shatila massacre: medics
    Israel using Gaza as 'test laboratory' for new weapon  OSLO (AFP) – Isra-l's offensive in Gaza can be compared to the massacre of Palestinian refugees by Israeli-backed Lebanese militiamen in 1982, two medics said Monday as they returned to Norway after working 10 days at a Gaza hospital.

    America’s shame
    By Paul Craig Roberts  Why does Isra-l have a right to exist, but Palestine doesn’t?

    Zionist leaders should be tried at int’l Court of Justice TEHRAN (IRNA) -- Deputy Foreign Minister for Legal and International Affairs Mohammad Ali Hosseini on Tuesday strongly condemned the crimes and atrocities of the Zionists occupiers and called for its leaders to be tried at the International Court of Justice.

    Isra-l blocks Iran’s relief ship to Gaza
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN -- The Zionist regimes’ navy blocked Iranian aid ship to the Gaza Strip, Iranian Red Crescent Society director Ahmad Moussavi announced here on Tuesday.

    Gaza drowning in its own blood
    By Linda S. Heard  Remember the endless media coverage devoted to one abducted British toddler Madeleine McCann and the outpouring public sympathy in terms of hard cash? Remember the deserved global horror when 186 schoolchildren were murdered by terrorists in the Russian town of Beslan? People everywhere generally experience deep emotion when the life of youngsters is cut short by crime or conflict because they only have to look at their own kids to relate to the tragedy.

    Sue Isra-l for genocide By Chandra Muzaffar  The International Movement for a Just World (JUST) would like to propose to the Malaysian Parliament that it adopt a motion urging the Malaysian government to commence discussions with other like-minded governments on the possibility of instituting joint legal proceedings against Isra-l before the International Court of Justice (ICJ) in the Hague for violating the 1948 Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide.

    PRESS TV www.presstv.ir

     
    Reports
    Interviews
    Reflections
    Gaza now Israeli weapons testing lab?
    Tue, 13 Jan 2009 12:11:25 GMT
    Isra-l has turned Gaza into a research laboratory to test out its new "extremely nasty" weapons on Palestinians, a medical expert says.

    Isra-l says only using weapons of Western armies
    Tue, 13 Jan 2009 15:25:00 GMT
    Isra-l once again challenges mounting international charges by denying the use of illegal weapons in its bombardment of the Gaza Strip.
    Israel: Hamas should be ready for more
    Tue, 13 Jan 2009 11:16:15 GMT
    The Israeli military chief warns that his troops will inflict severe damage on Hamas fighters despite an Israeli pull-out from Gaza City.

    'Fantasy of Gaza conquest will never come true'
    Wed, 14 Jan 2009 01:43:46 GMT
    The commander of the Islamic Revolution Guards Corps Navy has declared that the Israeli plan to conquer Gaza is just a 'fantasy'.
    Livni confesses: Hamas not defeated
    Wed, 14 Jan 2009 06:58:35 GMT
    Israeli Foreign Minister Tzipi Livni admits that despite 19 days of continued bombardment, Tel Aviv has been unable to destroy Hamas.
    Israeli war architects spar over Gaza
    Wed, 14 Jan 2009 07:36:38 GMT
    Israeli Prime Minister Ehud Olmert is determined to continue the war on Gaza but other echelons in Tel Aviv are not of the same opinion.
    Iran thwarts CIA-backed regime change plot
    Tue, 13 Jan 2009 16:59:49 GMT
    Tehran has disbanded a CIA-backed network designed to orchestrate a 'Velvet Revolution' in the country, says a senior Iranian official.
    Iran blasts Isra-l for employing Willie Pete
    Tue, 13 Jan 2009 11:38:57 GMT
    The Iranian Defense Ministry has condemned Isra-l's use of unconventional and chemical weapons, including a one known as Willie Pete.
    Leader boycotts trade with Isra-l
    Tue, 13 Jan 2009 14:33:24 GMT
    Leader of the Islamic Revolution Seyyed Ali Khamenei says all Muslims should avoid buying or promoting any Israeli-linked product.

    PALESTINE INFORMATION CENTER

     http://www.palestine-info.co.uk/en

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    14-01-2009 om 20:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NETUREI KARTA LONDON : PUBLIC ZIONIST PASS BURNED!
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    From Neturei Karta in London :

     

    An exciting – but much too short - Video from London, where a pious Jew burns publicly his "isreali". One should give largest publicity to this event, and concerned Jews should do, as soon as possible the same!  

     

    http://www.youtube.com/watch?v=WYbSQUBqkSU

    12-01-2009 om 23:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.REPORT OF BRIGTHON & HOVE GAZA DEMONSTRATION
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    JEWS WHO SPEAK OUT


    From Tony GREENSTEIN:

     

    I've done a report on the Brighton & Hove demonstration against Isra-l's war on the people of Gaza.  With the exception of the first anti-war demonstration against the Iraq War in 2003, the demonstration was the largest I can remember in Brighton & Hove.

     

    Tony Greenstein

     

    http://azvsas.blogspot.com/2009/01/brighton-hove-gaza-demonstration-one-of.html

     

     

     

    12-01-2009 om 22:56 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Media Communiqué Alliance of Concerned Jewish Canadians: END THE SIEGE IN GAZA

    Media Communiqué
    Alliance of Concerned Jewish Canadians

    January 9, 2009

     

    END  THE  SIEGE  OF  GAZA

    The Alliance of Concerned Jewish Canadians rejects the Isra-l government’s pretensions, which claim to be interested in peace with the Palestinian People.  The negotiations with the Palestinian Authority of President Abbas have achieved nothing at all, and the colonization of 500,000 settlers and 600 checkpoints continue to function and even expand despite the treaties for the formation of the Palestine State.

    The cease-fire by the HAMAS-led government during the past year was respected for 6 months in spite of the generally closed crossing points, preventing the entry of food and medicines by either Isra-l or Egypt and despite the confrontations between the group Islamic Jihad and the Israel military. Previously, there has already been a unilateral cease-fire from HAMAS, over a 16-month period, as well.

    The legally elected government of HAMAS is committed to a ceasefire that could be extended for 10 years with the further resolution of outstanding issues for the refugees and Jerusalem, as announced by HAMAS in the News York Times and the Washington Post. Isra-l and Egypt must leave open the crossing points into GAZA, to allow the necessities of life to enter. The major political parties in Israel have refused to respect the cease-fire of the past six months, supporting closing the border crossings. Isra-l has sabotaged the prospects for a cease-fire and peace with the Palestinians. The HAMAS-led government has agreed to end rocket attacks when the crossing points are opened.

    With the refusal of Isra-l to negotiate a cease-fire it is now the responsibility of progressive Jews internationally and the Israeli Jewish opposition to voice our revulsion at the irresponsible and criminal leadership of many Jewish organizations such as the Canada-Israel Committee, Jewish National Fund and the Canadian Jewish Congress. The need for a Jewish voice of opposition to declare that Isra-l does not act in our name is urgent. Protests from Jewish organizations are multiplying internationally, affecting the Jewish communities’ consciousness. The eight brave Jewish women who occupied the Isra-l consulate in Toronto further exposed Israel’s brutal invasion of GAZA and broke through to the international media in the name the Jewish opposition.

    Isra-l acts in contradiction to the Jewish People’s will and interests.

    We speak out now to denounce the intransigence of the State of Isra-l. We refuse its pretensions to be acting on behalf of Israeli civilians; it acts for the interests of the militarized State. By calling Israel the ‘Jewish State’ the media is giving credibility to that power and does not differentiate between Zionist Israel and the Jewish communities internationally who do not have a vote in Isra-l.

    Isra-l needs to release the Palestinian political prisoners if the Israeli soldier Shalit, held in Gaza, would be released. Currently there are 11,000 Palestinian prisoners.

    It is not the Jewish People who are at war with the Palestinians, but rather the State of Isra-l and its allies internationally. We are in solidarity with the Arab and Islamic cultures who oppose the attacks from Isra-l.

    While it is questionable that Israeli civilian towns are targeted, this does not explain the mass targeting of the Gazan population. So far, there are 800 deaths, averaging 54 per day, a systematic massacre. Eighty per cent of the Gazan population are refugees, expelled from Isra-l.

    We call for an international organized Jewish revolt against the Zionist State of Isra-l, publically rejecting its claims to speak for Jewish communities everywhere.

    End the Occupation of Gaza and the West Bank

    Peace is Possible  --  Out Now

     

    To contact the ACJC:          Jewish.Alliance@yahoo.ca

    Abraham Weizfeld                 SaaLaHa@fokus.name
    Administrative Secretary ACJC        Montréal         514.284.66.42

    Toronto:          Natalie Polonsky LaRoche                416.463.43.22

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Les versions français et arabe disponibles

    12-01-2009 om 22:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Media Communiqué Alliance of Concerned Jewish Canadians in Arabic

     

    وسائل الاعلام المعنية Communiqué تحالف اليهود الكنديين

    9 يناير 2009

    انهاء الحصار على غزة

     

    تحالف اليهود الكنديين المهتمين ترفض ادعاءات حكومة اسرائيل ، التي تدعي أنها مهتمة بتحقيق السلام مع الشعب الفلسطيني. المفاوضات مع السلطة الفلسطينية والرئيس عباس قد حققت شيئا على الإطلاق ، واستعمار 500000 مستوطن و 600 من نقاط التفتيش لا تزال مهمة ، بل وتوسع ، على الرغم من المعاهدات لتشكيل الدولة الفلسطينية.

    وقف اطلاق النار من جانب الحكومة التي تقودها حماس خلال العام الماضي -- لمدة 6 أشهر -- احترام بالرغم من اغلاق نقاط العبور عموما منع دخول المواد الغذائية والادوية من قبل كل من إسرائيل ومصر وعلى الرغم من التبادلات بين جماعة الجهاد الاسلامي واسرائيل العسكرية. في السابق ، فقد كان هناك فعلا من جانب واحد وقف اطلاق النار من حماس ، على مدى 16 شهرا ، كذلك.

    الحكومة المنتخبة قانونيا حماس ملتزمة بوقف اطلاق النار يمكن أن تمتد لمدة 10 سنوات مع مواصلة حل القضايا العالقة للاجئين والقدس ، كما أعلن من قبل (حماس) في نيويورك تايمز وواشنطن بوست. اسرائيل ومصر يجب أن تترك الباب مفتوحا لنقاط العبور الى غزة ، والسماح لضروريات الحياة للدخول. الأحزاب السياسية الرئيسية في اسرائيل رفضوا احترام وقف إطلاق النار من خلال الأشهر الستة الماضية ، ودعم إغلاق المعابر الحدودية. اسرائيل خرب احتمالات التوصل إلى وقف لإطلاق النار والسلام مع الفلسطينيين. الحكومة التي تقودها حماس وافقت على انهاء الهجمات الصاروخية عندما يتم فتح نقاط العبور.

    مع رفض إسرائيل للتفاوض على وقف اطلاق النار هو عليه الآن مسؤولية التدريجي دوليا لليهود واليهودية الاسرائيلية المعارضة للتعبير عن استيائنا من غير المسؤول والجنائية قيادة العديد من المنظمات اليهودية مثل كندا واسرائيل لجنة الصندوق القومي اليهودي والمؤتمر اليهودي الكندي. ضرورة وجود صوت للمعارضة اسرائيل لاعلان ان اسرائيل لا تعمل باسمنا ملحة. احتجاجات من جانب منظمات يهودية تتضاعف بها دوليا ، مما أثر على الطوائف اليهودية في وعيه. ثماني نساء اليهود الشجعان الذين احتلوا القنصلية الاسرائيلية في تورونتو أخرى تتعرض للغزو الاسرائيلى الوحشى على غزة واخترق على وسائل الإعلام الدولية في اسم اليهودية المعارضة.

    اسرائيل تتصرف خلافا لإرادة الشعب اليهودي ومصالح.

    ونحن نتكلم الآن للتنديد تعنت دولة إسرائيل. نرفض مزاعم عن أن يتصرف بالنيابة عن المدنيين الاسرائيليين ، وهي أعمال لمصلحة من عسكرة الدولة. من خلال الدعوة لإسرائيل 'الدولة اليهودية' وسائل الإعلام تعطي مصداقية لتلك السلطة ، ولا تفرق بين اسرائيل والصهيونية اليهودية دوليا والذين ليست لهم التصويت في اسرائيل.

    يتعين على اسرائيل اطلاق سراح السجناء السياسيين الفلسطينيين إذا كان الجندي الإسرائيلي شليط ، الذي عقد في غزة ، وسيتم الافراج عنهم. ويوجد حاليا 11،000 سجين فلسطيني.

    فإنه ليس من الشعب اليهودي الذين هم في حالة حرب مع الفلسطينيين ، بل لدولة اسرائيل وحلفائها على الصعيد الدولي. ونحن في التضامن مع الدول العربية والاسلامية والثقافات الذين يعارضون الهجمات من اسرائيل.

    وفي حين أنه من المشكوك فيه ان اسرائيل تستهدف المدنيين في المدن ، فإن هذا لا يفسر الدمار استهداف السكان في غزة. حتى الآن ، هناك 800 وفاة ، في المتوسط 54 في اليوم الواحد ، وهي منهجية المذبحة. ثمانون في المائة من سكان غزة هم من اللاجئين ، الذين طردوا من اسرائيل.

    ندعو إلى تنظيم دولي لمكافحة التمرد اليهودي الصهيوني لدولة اسرائيل علانية رفض مطالبها للتحدث عن الجاليات اليهودية في كل مكان.

    إنهاء الاحتلال من قطاع غزة والضفة الغربية

    السلام ممكن – الآن

     

    الاتصال ACJC : Jewish.Alliance@yahoo.ca

     Weizfeld SaaLaHa@fokus.name  ابراهام وزير الشؤون الإدارية

     ACJC Montréal 514.284.66.42

     تورونتو : ناتالي Polonsky اروش 416.463.43.22

     

    12-01-2009 om 22:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.IJAN: WE STAND WITH THE MAJORITY, WE WILL NOT BE SILENT ON GAZA
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    We stand with the majority.
    We will not be silent on Gaza.

     

    We write with grief and rage as we watch the horrifying Israeli air and ground attacks on Gaza. As Jews committed to ending Zionism, the founding ideology of Isra-l, and all forms of colonialism, we stand in solidarity with the Palestinian people, who continue to struggle in the face of these attacks, much as they have against more than 60 years of ethnic cleansing and racism. As Joseph Massad recently wrote, Gaza is in uprising against genocide, and is receiving today the same indifference from the capitals of the West that the rebels in the Warsaw Ghetto received in 1943.

    We stand with the hundreds of thousands who have taken the streets in solidarity with Gaza’s resistance. We stand with all those who struggle against racism, dispossession and genocide.

    We stand with the majority. We will not be silent on Gaza.

    We reject Isra-l’s pretense to act in response to rocket attacks on Isra-l by Hamas. Isra-l broke the ceasefire on November 4, 2008, while world attention was focused on U.S. elections.

    What the Israeli government calls “security” is fundamentally opposed to the real safety of all people living in the region. Residents of Sderot and other towns bordering Gaza have begged the government of Isra-l to maintain the cease-fire and accused it of “wasting that period of calm, instead of using it to advance understanding and begin negotiations.” With United States, European Union, and Egyptian collusion, Isra-l imposed a siege and blockade for over two years, intentionally preventing its economic recovery, degrading its civilian infrastructure, attempting to dismantle self-governance, and preventing travel and obstructing humanitarian aid. That siege, which was and continues to be a gross violation of human rights and a crime against humanity, led directly to the present escalation. As of today, Israeli forces have killed over 700 people and injured thousands. Israel has bombed mosques, universities, police headquarters, roads, office buildings, and residential neighborhoods, and schools, causing indescribable and horrible destruction. This isn’t defense. This isn’t a war between two sides. This is terrorism. This is genocide.

    We stand with the majority. We will not be silent on Gaza.

    As Jews, we have an additional responsibility to speak and to act against these despicable acts, because we are heirs to the victims of a genocide, because Isra-l is claiming to “defend” us through the ethnic cleansing of Palestine with the ultimate goal of erasing the Palestinian people, and also because of the role played by the Jewish organizations in the United States and the West in justifying, perpetrating, and escalating Israeli state terrorism against Palestinians.

    We recall that the violence in Gaza today is the inevitable outcome—the latest link in a chain of terror—that results from an ideology based on the dispossession of the indigenous people of Palestine in favor of European Jews. Just as the ideology of White racism was the backbone of Apartheid in South Africa, so the ideology of Zionism explains the history of violence in Palestine, the ethnic cleansing of 1948, the occupation of the West bank and Gaza in 1967, and the many massacres that Israel perpetrated periodically since 1948 to the present one in Gaza. The maintenance of the Israeli state as a state founded on and perpetuating Jewish privilege requires the denial and attempted annihilation of the Palestinian people.

    We recall that unless this ideology is delegitimized and defeated, the violence in the Middle East will continue to escalate until either Palestinian or Jewish existence in the area ends, and possibly both. Racism and colonial domination will never be the basis for peace.

    We stand with the majority. We will not be silent on Gaza.

    We insist on an immediate end to Israel’s assault, a complete withdrawal of all Israeli forces, a complete and unconditional end to the siege, and the restoration and extension of the ceasefire. We insist on the establishment of a special international tribunal for investigating the crimes of the Israeli leadership of this siege.

    We affirm the urgent need for Jewish resistance to Zionism and stand committed to the extrication of Jewish history, politics, community, and culture from the grip of Zionism.

    We situate our work in a long legacy of Jewish people throughout history who have stood in solidarity with others in common struggles against all forms of racism, empire building, and repression. As a growing sector of the Palestine solidarity movement, we call upon all Jews of conscience to take a strong stand against the current escalation of violence, as well as the murderous ground upon which Zionist ideology and the Israeli state has been constructed. We call on Jews to put an end to complicity, to break the silence, and to confront the fallacy of a Zionist consensus. We call on anti-Zionist Jews around the world to organize in escalation against the massacres on Gaza, and to continue to support Palestinian resistance through campaigns of Boycott, Divestment, and Sanctions, and through actions that target their own governments’ financial and political support for Isra-l.

    We stand with the majority. We will not be silent on Gaza.

     

     

    WE call on you to JOIN US in continued ACTION!



    >> Mobilize creative actions to disrupt and confront pro-Israel events, propaganda and businesses. Zionists and their supporters should not have their events, propaganda or business contributions in support of Isra-l go without confrontation. Creative actions are those which use creative tactics, visuals and art to convey a message about the reason for the disruption such as die-ins, projections of images on the outside of Zionist organizations, public art displays, street theater, etc. Targets may include Zionist organizations that have been mobilizing a lot of support for this attack, events to fundraise for the siege on Gaza, or billboards or poster campaigns to justify Israeli violence.

     

    Other ways to take action…

     

    >> Join or organize emergency protests and direct actions in partnership with Palestine solidarity and social justice organizations in your area.


    >> Donate money for Middle East Children's Alliance (MECA) cargo of medical supplies and their delivery. IJAN is partnering with MECA in collecting funds and organizing pressure to allow over 5 tons of medical supplies into Gaza through the Rafah border with Egypt. The current conditions in Gaza medical facilities are dire. Please DONATE to MECA now! In the next week IJAN will send an update out about the shipment, please be prepared to organize any necessary pressure in response to this update.


    >> Contact government officials and call on them to act by denouncing the attacks and demanding an immediate cease-fire.


    >> Flood Israeli embassies and consulates with letters and calls decrying the attacks. Find contact info for Israeli embassies around the world.


    >> Continue circulating the petition in support of UN General Assembly President Father Miguel D'Escoto Brockmann who has spoken out to condemn Israeli "Apartheid" and call for boycott, divestment and sanctions. He has received death threats for his statement.


    >> Call to Jewish Students: Efforts are underway to make visible and support the activism of Jewish students who condemn Israel's actions in Gaza and who support the movement for boycott, divestment and sanctions.  Join the "Jewish Students Condemn Isra-l, Support BDS Campus Campaigns!" Facebook cause.  Email students@ijsn.net to be added to the contact list for when IJAN student campaigns are launched and send reports for the website about Jewish student participation in Gaza solidarity actions. 

     

    . . . . . . . . . . . . . . . .

    The International Jewish Anti-Zionist Network (IJAN) is a growing international network of Jews whose Jewish identities are not based on Zionism but on a plurality of histories and experiences. We share a commitment to participation in the legacy of struggles against colonization and imperialism. As such, we struggle against Zionism and its manifestation in the State of Isra-l’s historic and ongoing ethnic cleansing of the Palestinian people and the confiscation of their land.

    International Jewish Anti-Zionist Network

    Canada :: Europe :: India :: Isra-l :: Latin America :: Morocco :: United Kingdom :: United States


    ijan@ijsn.net
    :: www.ijsn.net

     

    © International Jewish Anti-Zionist Network 

    11-01-2009 om 10:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Rafael BREUER: 'Unter seinem Banner - EPIGONENBRIEFE 3/-4. (1908)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    EPIGONENBRIEFE

    Dritter Brief (Teil 4)*

     

    Mein lieber Benjamin!

     

    Es hat mal jemand gesagt, es habe jeder Mensch in seinem Leben einmal Gelegenheit, ein reicher Mann zu werden, er verschlafe nur in der Regel den entscheidenden Augenblick. Dasselbe gilt es auf dem Gebiete des sittlich Guten. Es ist keiner so schlecht, daß er nicht einmal wenigstens Reue empfände und in dieser Reue den Vorsatz gewänne, besser zu werden. Der Augenblick dieser reuigen Regung ist aber so kurz, daß er von den meisten entweder verträumt, verspielt oder sonstwie vertrödelt wird. Wenn alle schlechte Menschen in solchen Augenblicken an den rechten Mann gerieten, der ihnen mit eindringlichen Worten die Häßlichkeit ihres Lebens, die Schönheit des Guten vorhalten würde, die reuige Regung vertiefte sich zu einem ernsten Vorsatz, und aus dem versunkenen würde ein schwankender, aus dem schwankenden ein gerader Mensch. Wie gesagt, man kennt diesem Augenblicke nicht, sonst würden zweifellos besonders diejenigen, die fortwährend von Kultur sprechen und unter Kultur nicht nur elektrische Bahnen, Automobil und glänzende Kaffeehäuser verstehen, sie nicht ungenutzt verstreichen lassen. Solche Augenblicke können in einem Menschenleben vielleicht einmal eintreten. Sie begreifen darum die Fürsorge, die alljährlich eine ganze Reihe von Tage dazu bestimmt, in den Herzen der Menschen Gedanken der Reue, des ersten Vorsatzes der Rückkehr und Standhaftigkeit zu wecken, und wundern Sie sich lieber, daß diese Tage nur an der Scheide vom Sommer und Herbst und nicht beim Beginn des Frühlings, beim Beginn des Sommers einsetzen – vielleicht fallen diese Augenblicke in den Moment, wo die ersten Lerchen schlagen und das Obst anfängt, reif zu werden. Man kann doch nicht wissen. Warum soll denn im wunderschönen Monat Mai in einem menschlichen Herzen nur die Liebe aufgehen? Und nicht auch einen Vorsatz, der ein ganzes Leben anhält? Sollte man’s glauben, daß es Leute gibt, die den Judentum vorwerfen, es erziehe seine Bekenner zu Betern und Fastern – wo doch jener Augenblick so selten erscheint und, wenn er kommt, zumeist verspielt, versäumt, verjubelt und  vertrödelt wird?

     

    ***

     

    Das Fest der Befreiung, der Gesetzesübernahme, der Erhaltung des Volksdaseins in den Schrecknissen der Wüstenwandrung, die Bewahrung des geistigen Guts über die Spanne feiertäglicher Stimmen hinaus – Peßach, Schowuauß, Suckaus, Schmini Atzéress – die plötzliche Unterbrechung der werktäglichen Prosa durch die erhabensten Momente nationalgeschichtlicher Erinnerungen – Maarowoth und Jozeroth – das Opfergedächtnis festlicher Gebetstücke, und wenn die Lage es will unmittelbar vom Feste in den Sabbath hinein oder beim Austritt des Sabbaths der Eintritt des Festes, und so ein langer Kordon um eine ganze Woche gelegt und ihr die Weihe der tiefsten Spannungen des Geistes und des Gemütes gebracht: kann man einen Tag durch bunte Fahnenwimpel, durch Tambourmärsche und Prozessionen festlicher gestalten als mit diesen historischen Mitteln einer tausendjährigen Religion? Überall und stets das Volk mit seiner Erinnerung und seinen Aufgaben im Vordergrund und darüber die Majestät der göttlichen Pflichtforderung schwebend. Die Freiheit aus Gottes Hand und nur dann ein Volk würdig dieser Freiheit, wenn es sie als Gottesgeschenk begreift und nicht als ein Mittel mißbraucht, sich selbst mit den Ansprüchen der Vergänglichkeit auf den Thron zu setzen. Das materielle Wohl aus Gottes Hand und nur dann zum Segen gereichend, wenn es dem Ideale dienstbar wird und den geschichtlichen Aufgaben als Grundlage sich darbietet. Die Erhaltung des geistigen Wohls, des materiellen Glücks dem Pflichtbewußtsein des Volkes überantwortet, sodaß es als freier  Gebieter seiner Lebenstat, aber auch als freier Schöpfer seines Lebensglückes sie uns auch in ihrer ganzen Tiefe nicht verständlich werden,  mit der sich Jissroéls Gesamtheit dem unterordnet, der sein Volk an den Festtagen in den Kreis seiner Herrlichkeit ladet, wenn es auch immer mehr praktische als nachdenkliche Zeiten gegeben hat und wohl immer geben wird – was schadet das? Gottes Institutionen wollen gern verstanden sein, aber wenn sie auch in stummer Schönheit an uns vorüberziehen, ihre Wirkungen auf die Volkspsyche sind so unerreicht und so wunderbar, daß es wahrlich nicht erst einer nationalen Selbstbesinnung bedarf, um in Jissroéls festlicher Weihe und in der Rückwirkung dieser Weihe auf Jissroéls Physiognomie ein geschichtliches Phänomen sondergleichen zu erkennen.

     

     

    „Unter seinem Banner” Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS (Ffm 1908) S. 23-24  

     

     

    *Der geübter Leser wird unschwer erkennen daß diesen Epigonenbriefe verweisen nach den „Neunzehn Briefe“ (1838) des Großvaters des Verfassers, Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    (Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769, wird fortgesetzt)

    11-01-2009 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.OPROEP VOOR NATIONALE BETOGING BRUSSEL 11.01.09
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Gaza: Nationale betoging in Brussel op 11/01

    Nationale manifestatie

     

    Zondag 11 januari - 14u

    Brussel - Zuid-Station

     

    Stop de slachting in Gaza!

    Het stilzwijgen doodt!

     

    Stop het embargo tegen de Palestijnen

    Stop het geweld tegen alle burgers

    Stop de straffeloosheid

    Opschorting van de akkoorden EU-Isra-l

     

    Deze oproep gaat uit van:

     

    11.11.11, Aardewerk, ABVV-FGTB, ACW, Alliance for Freedom and Dignity, Artistes contre le Mur, Assocation Belgo-Palestinienne, l'Association Culturelle Joseph Jacquemotte, ATTAC Vlaanderen, August Vermeylenfonds, Belagir asbl, Broederlijk Delen, BRussells Tribunal, CADTM,  CNAPD, CNCD – 11.11.11, COCAB, CODIP, Collectif Présence Musulmane Belgique, Comité Surveillance Otan, Communauté Palestinienne de Belgique, Comité Verviers Palestine, ECOLO, Federatie van Marokkaanse Verenigingen, Fédération Islamique de Belgique (Turque), FOS – Socialistische Solidariteit, Fraternité asbl, Friends of the Earth Vlaanderen & Brussel, Gents Actieplatform Palestina, Génération Palestine, Groupe Palestine – Santé, Groen!, Initiatief Cuba Socialista,  Institutions et Associations musulmanes de Belgique, Intal, Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme, Jeunes FGTB,  KifKif, KP, LEF, MOC, La clef asbl, LeCoTo, Ligue des Musulmans de Belgique, Ligue Islamique Interculturelle de Bruxelles, LSP-PSL, Masereelfonds, MCP, MIR – IRG, Mosquées de Belgique, Mouvement citoyen palestine, Nouvelles Perspectives asbl, Oxfam Magasins du Monde, Oxfam Solidariteit-Solidarité, Oxfam Wereldwinkels, Pax Christi Vlaanderen, PC Wallonie-Bruxelles, Présence et Action Culturelles, PS, PJPO Ittre, PJPO du Brabant Wallon, PVDA-PTB, SAP/LCR, Service civil international, Solidarité mondiale, Solidarité Socialiste, t Uilekot, ULDP, Une Autre Gauche, L' Union Communiste Bruxelloise (UCB), Victoria Deluxe, Vlaams Palestina Komitee, VODO, Vrede vzw, Vredesactie, Vrouwen in ’t Zwart, Wereldsolidariteit, Werkplaats voor Theologie en Maatschappij,…

     Financiële steun

    Storten op: 310-0486571-08 van 11.11.11 – Vlasfabriekstraat 11 – 1060 Brussel

    09-01-2009 om 15:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS WHO SPEAK OUT: CALL ON ISRAELI SOLDIERS TO STOP WAR CRIMES
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    JEWS WHO SPEAK OUT

     

    Shamai Leibowitz, Attorney-At-Law & Translator
    Licensed in New York and Isra-l

     

    http://www.ajjp.org/campaigns/signStatement.php?cid=15

     

    Jews call on Israeli soldiers to stop war crimes

    We Jews in the international community call upon Israeli soldiers to raise the Black Flag of Illegality over the operations against the people of Gaza.

    We refuse to remain silent while Israeli leaders force Israeli soldiers to commit war crimes: crimes against humanity for which they will one day be called to account. Israeli soldiers of conscience can, and must, stop this dangerous, illegal, and immoral war.

    This criminal activity does nothing to advance the health and welfare of Jews. Rather, from Sderot to Sydney, from Ashkelon to Amsterdam, we will all benefit when there is justice for Palestinians.

    Therefore, we call on you to use all measures possible to stop these atrocities against the Palestinian people. Flagrantly illegal orders must not simply be disobeyed, but actively and effectively opposed.

    We members of the international Jewish community call on you, the Israeli soldiers of conscience, to halt the Israeli war machine, which only you can, and must, do.

    Signed,

     

     

    -------

     

     

    The above call is in the right direction, although its authors were for unclear reasons afraid to be more explicit in their appeal. They could and should for example mention that never in human kind history even certain few "simple" persons, like computer specialists have so many possibilities to influence history and prevent and stop war crimes.

     

    In a concise and clear legal analysis (for the time being only in Hebrew) Shamai Leibowitz proved that it is even the duty of Israeli soldiers to do all in their might to prevent and disrupt ongoing war crimes. Shamai refer directly to the computer experts of the Israeli army.

     

    He wrote:

     

    "... Therefore soldiers in a position to prevent or disrupt war crimes are under the obligation to do so. If e.g.they  control computers, communication systems, electricity or fuel supply and they can prevent a war crime that contradicts the Fourth Geneva Convention, then under the international law they are compelled to use their skills and accessions to computer, weaponry or supply systems used to commit the war crimes and do everything in their might to prevent the [illegal] action. As mentioned above their action would be also legal according to the Israeli law and ruling."

    (see Heb.   http://cafe.themarker.com/view.php?t=820476)

     

    It goes beyond any doubt that drawing the attention of Israeli soldiers to their moral and legal duty is not and cannot be defined a illegal. (See the call in three languages on Israeli soldiers  http://www.arendt-erhard.de/deutsch/palestina/texte/aufruf_israelische_soldaten_kriegsverbrechen_stoppen.htm#call).

     

     

    Shraga Elam

     

    http://shraga-elam.blogspot.com/2009/01/second-us-xmas-present-to-israel-green.html

    http://shraga-elam.blogspot.com/2008/12/reading-jeff-halpers-analysis-i-dont.html

    Vielen Dank an Frau Borchard-Hefets für diese Mitteilung!

    09-01-2009 om 10:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Brian KLUG: A Personal Statement on the War in Gaza
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    JEWS WHO SPEAK OUT

     

    I have just been sent the statement below from Brian Klug, one of the founders of Independent Jewish Voices.  As a number of people have mentioned, IJV hasn't exactly been prominent in the past two weeks, so this statement, if overdue is welcome. 

     Although it clearly isn't an anti-Zionist statement, nor does it tackle the causes of the present genocide in Gaza, it is clearly a positive contribution to the campaign to defend the besieged Palestinians of Gaz.

     

    Tony Greenstein

     

    A Personal Statement on the War in Gaza

    In any conflict between peoples, there is a time for balancing the books, for placing facts neatly in the debit and credit columns, for issuing measured statements about the rights and wrongs on both sides. But not in the midst of one-sided carnage. The only decent thing to feel at the present time is outrage. The only thing for decent people to do right now is to condemn, without reserve or qualification, the brutal campaign that the Israeli military is waging against the population of Gaza. Every if and but derogates from decency.

    Yesterday, 7 January 2009, my synagogue sent its members an email containing details of two rallies in support of Isra-l "which we would urge you to support". No ifs and buts here, just solid support for the perpetrator in the midst of the horror it is perpetrating. Is it possible to go further in the opposite direction to decency?

    Attached was a flyer for a "Mass Rally in Support of Isra-l" organised by the Board of Deputies of British Jews and the Jewish Leadership Council, with "the support of the major organisations of UK Jewry", for the morning of Sunday 11 January in Trafalgar Square. The flyer proclaims "End Hamas terror!" No ifs and buts here either. No hint at the unspeakable state terror being unleashed, day after day, by the Israeli military. It defies belief.

    So, let me place on record the following fact: The Board does not speak for all British Jews and certainly not for this one. Nor does the so-called Leadership Council, nor any of the organisations associated with this misbegotten event. None of them represents me or the Judaism that I cherish and which leads me to say as follows: I condemn utterly the military offensive by the government of Isra-l against the people of Gaza. The loss of any human life, on whatever side of this conflict, is a terrible thing. At this juncture, though, my heart is with the Palestinians on the ground in the midst of their misery. And I extend my hand to those Israelis who are speaking out against their own government.

    Brian Klug

    Co-founder, Independent Jewish Voices

    London

    09-01-2009 om 10:05 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.A BOROUGH PARK NY YID WRITES US:
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    FROM A JEW FROM  BOROUGH PARK, NEW YORK:


    YIMACH SHMAM VEZICHRAM - HASHEM ZOL FARNICHTEN DIE GANZE MEDINA

    The warning: The Zionists bombed a school and killed at least 40 people.

    Livni: World Must Choose between Isra-l and Terror

     

    Isra-lNN.com) Quartet Middle East envoy Tony Blair met with Foreign Minister Tzipi Livni Monday evening, hoping to find a way to persuade Isra-l to consider at least a temporary ceasefire in its Operation Cast Lead against the Hamas terrorist organization ruling Gaza. Blair, who represents the body comprised of the United States, Russia, the United Nations and the European Union, arrived in Israel earlier in the day.

    "The world has to understand that it must choose a camp – Isra-l or the terrorists," Livni told visiting European officials earlier in the day. She declared that it was unlikely that international observers could be helpful at this point.


    Moreover:

    The Amaleki paper Hamodia says the "Gedolim" call for Tefilla. And of course they don't mention anything negative about the farsheltene medinah..... No tefilla of course to end the medinah of course but to save their filthy Medinah.
     
    ISN'T IT A SHAYLA WHETHER WE CAN EVEN DAVVEN IF THE EREV RAV GEDOLIMLACH ARE CALLING FOR TEFILLA??!

    06-01-2009 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JESCHURUN STUDIENPROGRAMM im HERBST/WINTER 5769

    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erez gegen den Zionismus

     

    UNSER  HERBST und WINTER 5769 (2008/2009)STUDIENPROGRAMM

     

    Siehe auch die programmatische Erklärung von Jeschurun Judentum gegen Zionismus “Rabbiner HIRSCH weist uns den Weg”, sowie unseren früheren Studienprogramme

     

    Unser Dauerstudienprogramm umfaßt vor allem:

    §   Rav Samson Raphael HIRSCH: Kommentar, Psalmen, Chaurew, Ges.Schriften

    §   Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH: Haftoroh der Woche , „Zionismus”  (1898)

    §   Rabbiner Dr. Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung (Wochenabschnitt)

    §   Rabbiner Dr. Raphael BREUER „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“

    §   Rabbiner Simon SCHWAB “Heimkehr ins Judentum” (1934) 

     

    • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH:  HUMANISM and JUDAISM, Translation Gilbert 1927, 59 pages from „Das reine Menschentum im Lichte des Judentums“ (1893). Dieser Aufsatz kann eine Zusammenfassung genannt werden der im Kommentar zu den Haftoross gebrachten Gedanken des Meisters

     

    • Rabbiner Dr. Raphael BREUER: Unter seinem Banner Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH“ (1908) Herrliche, ehrliche  „Epigonenbriefe“ worin der Leser zweifelsohne eine aktuelle Fortsetzung der „Neunzehn Briefe“ erkennen wird.

     

    • Das BUCH JESAJA, nach dem Forschungssystem Rabbiner Samson Raphael HIRSCH übersetzt und erläutert von Julius HIRSCH (1842-1909), Sohn von Rav Samson Raphael HIRSCH, Beruf: Geschäftsmann. Erschienen im Kaufmann Verlag Ffm. 1911

     

    • Ludwig STERN, Direktor der israelitischen Schule in Würzburg, „Die Vorschriften der Thora welche Jissroél in der Zerstreuung zu beachten hat“

     

    • In dieser Saison vertiefen wir uns in einige wertvolle Beiträge erschienen in der rabbinischen Zeitschrift Nachlass Zwi, Jahrgang 1930/31, erster Jahrgang:

     

    • Rabbiner Dr. Joseph BREUER „Jüdische Lebensweihe“  ‚In schlichter Darstellung und zwangsloser Folgen möchte der Autor den Nachweis bringen, welche unschätzbare Bereicherung unsere jüdische Lebensanschauung durch Auswertung der in den Werken Rabbiner Hirschs [] niedergelegten Fundamentalwahrheiten erfährt. Daß Geist und Seele einer heranwachsenden Jugend sich ihnen empfänglich erschliesst und ersehnte Lebensnahrung in ihnen findet, hat langjährige Erfahrung mri stets neu gezeigt.’

     

    • Rabbiner Pinchas KOHN  „Agudas Jissroél I. Das Sollen und II. Das Sein“ Dieses Diskussionsmaterial zum damaligen 18jährigen Bestehens der Aguda wirft grelles Licht auf das wahre wesen der heutigen fromme zionistische Partei.

     

    • Rabbiner Dr. Raphael BREUER: „Was hat Rabbiner Hirsch unserer Zeit zu sagen?“ Rede gehalten anlässlich der am Vorabend des 27.Tévess 5691 von der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft in Frankfurt am Main veranstalteten Jahreszeitgedenkfeier

     

     

    • R Wiederholung von Rabbiner Dr. Raphael BREUER „Messianische Zeiten“ (aus: Nachlass Zwi 1933)

     

     

    Alle diesen Schriften werden auch in unserem Blog vollständig bzw. in Auszüge veröffentlichet werden.

     

    Baue gut!

     

    Die Schriftleitung

    05-01-2009 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NETUREI KARTA JEWS JOIGNED IN PROTEST AGAINST ZIONIST MASSACRE IN GAZA

    REPORT:

     

    EMERGENCY PROTEST DEMONSTRATION AGAINST THE ZIONIST MASSACRE IN GAZA

    december 28, 2008

     



    New York City, December 28, 2008 1500 people, including a group of Anti-Zionist Orthodox Jews, in New York City marched from Rockefeller Center to the Israeli Consulate on 2nd Avenue to protest the Israeli government's bombings in Gaza.

    A similar protest occurred in London, England the following day, December 29, 2008  (slide).

    www.nkusa.org

    04-01-2009 om 12:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-01-2009
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONISTISCHE TERREUR TE ANTWERPEN

    ZIONISTISCHE TERREUR TE ANTWERPEN

     

    MOSSAD ROEPT OP TOT BROODROOF BIJ

    EERLIJKE JOODSE SLAGER TRAITEUR

     

    Met de zionistische agressie tegen Gaza op de achtergrond wordt een plaatselijk agent van de Mossad hypernerveus. In zijn e-mailkrantje en Schmutzpapier Lemaan Teda (Jiddisch en Ivriet) roept de overbekende Pinkas KORNFELD herhaaldelijk op tot “scherpe boycotacties” tegen degenen die de antizionistische activist Shmiel Mordche BORREMAN “blijven steunen”.

    Daar Shmiel Mordche BORREMAN onbuigbaar blijft en zich niet laat intimideren door racistische beledigingen, bedreigingen en valse beschuldigingen wil de Mossad Agent zijn moedwil uitlaten aan derden. Een eerlijke Joodse slager en traiteur, medeverantwoordelijke van het Leer- en Gebedshuis van de Satmarer Chassiedim moet het als eerste ontgelden, zo hij weigert om aan het zionistisch bevel gevolg te geven om Shmiel Mordche BORREMAN de deelname aan de gemeenschappelijke gebeden te verweigeren. De Slager Traiteur en zijn vrome gemeenschap, rustige stille vrome Joodse mensen, die men als passieve antizionisten kan omschrijven, moeten het ontgelden, gegijzeld worden, door een zionistisch machtswellusteling. De heilige Schrift leert ons dat Haman bodemloos Mordechai haat, en ook welke zijn einde is. Zo ziet het religieuze Zionisme uit… Na Schabbes krijgt U, met Gods hulp, meer details van dit treurig verhaal.

    02-01-2009 om 16:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS WHO SPEAK OUT: REMEMBER THE PAST Henry Noble
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    JEWS WHO SPEAK OUT:

     

    Northwest Voices | Letters to the Editor

     

    Welcome to The Seattle Times' online letters to the editor, a sampling of readers' opinions. Join the conversation by commenting on these letters or send your own letter of up to 200 words

    opinion@seattletimes.com.

     

    E-mail 

    December 30, 2008 4:35 PM

     

    Remember the past

     

    Three hundred men, women and children are murdered and 1.5 million civilians deprived of food and medical supplies because Isra-l and the U.S. fear the democratically elected government of Hamas.  The upcoming Israeli elections are undoubtedly another reason for the slaughter -- as is the likelihood of testing President-elect Barack Obama.

     

    Isra-l must immediately end its devastating bombing of Gaza, one the of the most densely populated places on Earth. Prime Minister Ehud Olmert and other Israeli leaders are the cause of a humanitarian catastrophe that amounts to genocide against the Palestinian people.

     

    Judah Maccabee, who is remembered on Hanukkah, did not lead his fight for Jerusalem in order for his people to become barbarian butchers. The government of Isra-l has created a Gaza ghetto that shames me and fellow Jews and everyone who remembers the Nazi Holocaust with horror.

     

    The Jews and gentiles of the Freedom Socialist Party demand an immediate halt to the siege of Gaza, respect for Palestinian lives, freedom for all Palestinian political prisoners, and recognition of the right of return for the original inhabitants of Palestine.

     

    -- Henry Noble, Seattle

     

    02-01-2009 om 10:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-12-2008
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    VERSLAG INDYMEDIA:

    10.000 betogers in Brussel eisen einde van aanval op Gaza

    Bert De Belder Indymedia.be

    Vanmiddag, op de laatste dag van het jaar, stroomden al voor 14 uur vele honderden actievoerders samen op het Brusselse Muntplein. Tegen de start van de betoging was de groep aangegroeid tot een paar duizend.

    Onderweg bleven zich grote groepen betogers aansluiten, en uiteindelijk trok een mars van 10.000 mannen, vrouwen en kinderen richting Martelarenplein.

    Daar werden nog een uur lang slogans geroepen, in een veelkleurige zee van vlaggen en spandoeken, waarbij de Palestijnse kleuren overheersten.

    De organisatoren – een 50-tal verenigingen die begaan zijn met vrede en ontwikkeling – zijn erg verheugd over deze zeer grote opkomst. Die toont de brede verontwaardiging over de Israëlische agressie in de Gazastrook, met als drie ordewoorden: “Stop de bombardementen op Gaza, stop het embargo tegen de Palestijnen en stop het geweld tegen burgers, NU!”

    De organisatoren roepen op voor blijvende mobilisaties zolang de bombardementen en blokkade van Gaza voortduren.

    11.11.11, Aardewerk, AFD, Association Belgo-Palestinienne, Association Liégeoise des Juristes Démocrates, ATTAC Vlaanderen, AWSA Belgique, Broederlijk Delen, BRussells Tribunal, Centrale générale (FGTB), CNAPD, CNCD-11.11.11, COCAB, CODIP, Divers & Actief, FOS Socialistische Solidariteit, Génération Palestine, Groen!, GroenPlus!, Hand in Hand/Gent, Intal, Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme, Jong NV&A, KifKif, KP, LeCoTo, LEF, MIR-IRG, Mouvement Chrétien pour la paix, Mouvement Citoyen Palestine, Mouvement Ouvrier Chrétien (MOC), Netwerk Vlaanderen vzw, Oxfam Solidariteit-Solidarité, Oxfam Wereldwinkels, Pax Christi, PVDA-PTB, Rood UGent, SAP/LCR, Service civil international (SCI), Solidarité socialiste, Steungroep voor Rechtvaardigheid en Vrede in Guatemala, Uilekot, Union des Progressistes juifs de Belgique (UPJB), Vlaams Palestina Komitee, Vlaams-Socialistische Beweging, VODO, Vrede vzw, Vredesactie…

    Photos: http://www.indymedia.be/en/node/31128

    31-12-2008 om 22:13 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-12-2008
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    EPIGONENBRIEFE

    Dritter Brief (Teil 3)*

     

    Mein lieber Benjamin!

     

    Vor kurzem stand in den Zeitungen, man möge – ich glaube nach amerikanischen Vorbild – in den Großstädten für billiges Geld abgehetzten Menschenkindern Appartements eröffnen, worin sich dieselben nach Belieben von des Tages Last und Mühen auch während des Tages erholen könnten. Eine Art Restauration für die Nerven. Gelegenheit zur seelischen Ausspannung, besser, zur Regeneration des Körpers. Denn man verspricht sich von einem Wiederaufleben der körperlichen Frische auch eine heilvolle Wirkung auf die Seele. Ein sehr vernünftiger Vorschlag, hervorgegangen aus dem Gedanken, daß eine sonntägliche Ausspannung für Leute nicht genügt, die auch am Montag und Mittwoch der stillen Einkehr bedürfen. Allmählich kommt man darauf, daß sich die Seele Stunden abspeisen läßt, daß auch während der Arbeitszeit Oasen geschaffen werden müssen, Ruheplätze, auf welchen der Mensch, der müde, erhitzte, abgearbeitete Mensch sein reines Menschentum wiedergewinnt. Der Vorschlag bleibt freilich auf halbem Wege stecken. Er denkt jedenfalls zunächst an ein bequemes Sofa, auf dem sich für eine Weile die Wirkung der Büroarbeit, des Straßenrennens verschlafen lassen. Historische Quellenforschung hätte hier ein dankbares Gebiet nachzuweisen, daß dieser humane Vorschlag ein sehr beachtenswerten Vorläufer in den Verordnungen des Judentums hat, täglich auch eine Weile an sich zu denken und im dreimaligen Gebet allen Trambahnlärm und alles Börsengeschrei zu vergessen,. Die Synagoge; die vielbelächelte, ist eine Oase, ein Ruheplatz; wo Sie ihr Menschentum wiederfinden können, wenn Sie es  auf der Straße verloren haben.

     

    ***

    Eine Oase, ein Ruheplatz.  Einheit im Mannigfaltigen, Beständigkeit im ewig Fluktuierenden. Ihr Name ist Gott.  Der Fels im Meer, Kompaß, Wegweiser, Leitstern. Es gibt dem Vergänglichen Halt und führt das zweifelnde Herz auf einen festen Grund. Er läßt den Menschen nicht versinken in die Gruben, die er sich selber gräbt. Weil er die Einheit ist in allem Bunten, weil er einzig ist und sein Name einzig. Scheidet der Sterbende umsonst mit dem Bekenntnis Seiner Einzigkeit, Seiner Einheit aus der Welt? Es klingt wie ein Fazit, wie eine letzte Überschau über die bunten Erlebnisse, die ihm das Dasein gebracht. Die Einheit in allem war und ist Gott. Mit dem Bekenntnis dieser tröstlichen Wahrheit schließen sich die Lippen für immer. Wenn das wache Bewußtsein dieser Wahrheit sich nur nicht so spät einstellte, wenn sich jedem aus der an und für sich ganz unsinnigen Wirrsal dieses Leben die Erkenntnis ergäbe, über diesem Gewoge müsse als zusammenhaltende und zusammenfassende Einheit der Geist Gottes schweben, wie glücklich wären die Menschen im Besitze eines solch absoluten Leitsterns, der um so heller leuchtete, je dunkler der weiten Umkreis, der alle Hoffnungen zu verschlingen scheint. Und die Weltgeschichte läge ganz anders vor uns, wenn der Gedanke Gott sie uns mit der Einheit eines freiwaltenden Gebieters erschlösse, und keine Gestaltung der Gegenwart könnte je so grüb und trostlos werden, daß jede Hoffnung auf Besserwerden, jede Aussicht auf Licht verzweifelter Wahnsinn wäre – es wäre überhaupt so manches anders, in der Gesellschaft und in der Familie. Denn der Begriff der göttlichen Einheit schwebt nicht in den Wolken, er waltet konkret mitten unter uns, wenn wir stark genug sind, aus ihm alle Schlüsse zu ziehen. Die Einheit erst gibt unsrem Dasein seinen Sinn, und wo wir blinden Zufall vermuteten, offenbart sich uns der Wille eines nach bestimmten Zwecken sinnvoll arbeitenden göttlichen Plans.

     

    ***

     

     

     

    „Unter seinem Banner” Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS (Ffm 1908) S. 21 – 22

     

     

    *Der geübter Leser wird unschwer erkennen daß diesen Epigonenbriefe verweisen nach den „Neunzehn Briefe“ (1838) des Großvaters des Verfassers, Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    (Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769, wird fortgesetzt)

    29-12-2008 om 13:25 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-12-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Raphael BREUER: 'Unter seinem Banner - EPIGONENBRIEFE 27-2 (1908)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    EPIGONENBRIEFE

     

    SECHSUNDZWANZIGSTER BRIEF  (Teil 2)

     

    Mein lieber Benjamin!

     

     

    Mehr Licht in unsern Schulen! Die Grammatik allein macht den Kohl nicht fett, und wann Cäsar den Rubikon überschritten und wie hoch der Feldberg, kann man im Leben jederzeit bequem aus gedruckten Lehrbüchern erfahren. Und wie viel Einwohner unser Heimatstädchen hat – das ist lange nicht so wichtig als die Frage, wie man Menschen in ihrem glückseligsten Lebensalter mit soviel Lichtkeime versorgt, daß noch lange, wenn schon längst die Schulpforte sich hinter ihnen schloß, sie die goldenen Nachwirkungen ihrer Schülerjahre spüren. Wie erzog Matissjahu seine Söhne, daß sie ihm begeistert auf die Wahlstatt folgten? Und wie haben es die Alten fertig gebracht, daß ihnen die Jungen in Nacht und Graus und, vor den Scheideweg gestellt, entweder Gott mit allen Schrecken und Hindernissen eines gotthuldigenden Pflichtlebens, oder Ab- und Hindernissen eines gotthuldigenden Pflichtlebens, oder Abfall von ihm und alle gesellschaftlichen Vorteile eines unbehinderten Bürgerdaseins – Gott mit allen Schrecken wählten? Wie haben sie es fertig gebracht, daß ihre Schulzimmer hygienisch dumpf – in Wirklichkeit so hell und freundlich waren, daß, wer als Kind in ihren Räumen weilte, noch als gereifter Mann nicht von den Idealen lassen mochte, die dort der dumpfen Schwüle ihm gelehrt wurden, obwohl mit allen Mitteln erfindungsreicher Verführung ein helles Lebensglück ihm aus der Ferne winkte – wie haben sie es fertig gebracht, wo haben sie in der schrecklichen Finsternis, die sie rings umgab, sich das Licht geborgt, ihre Klassenzimmer hell und freundlich zu gestalten? – Beantworte es sich jeder Lehrer selbst, nur hüte er sich, auch die Fortschritte einer zünftigen Pädagogik hinzuweisen; die Lehrerergebnisse sind dort im Vergleich zu dort gar unverhältnismäßig – nichts. Die pädagogischen Lichtquellen der alten Zeit sind übrigens nicht allzu schwer zu entdecken. Zwar sind sie teilweise schon gänzlich verschüttet, aber es blitzt und schimmert immer noch hell genug, als ass man sagen könnte, die deutsche Erde habe sie verschlungen. Nur deutlich erinnern muß man sich ihrer wieder und sich die Mühe geben, nach ihnen zu graben und ihre unendliche Kraft in unsere Schulen zu leiten. Dann werden die Kinder gerne in die Schule gehen. Denn es wird sie nicht der Lehrer mit seinem Stock, nicht die Grammatik mit ihren Paragraphen, nicht das Lehrbuch mit seinen hochwichtigen Mitteilungen – wird sie das Licht erwarten, nach dem wir uns alle sehnen, und dem, lebhafter und freudiger wie niemand sonst, ein Kind entgegenjauchzt. Die Finsternis frühzeitig zu ertragen, daß muß man keinem Kinde lehren. Die Schatte werden schon kommen, und dann ist es noch immer Zeit, sich ihnen anzugewöhnen. Die Freude am Licht, das Bedürfnis nach Licht – die Freude zu pflegen, das Bedürfnis zu wecken; das sollte die Aufgabe der jüdischen Schulen sein. Und wenn aus den Augen der Kinder die Freude am Liebe strahlt und ihre schlagenden Herzen eine unstillbare Sehnsucht nach Licht verraten – nun, dann schadet es auch nicht, wenn sie wissen werden, wie hoch der Melibocus ist.

     

     

    Unter seinem Banner” Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS (Ffm 1908) S. 180-185

    22-12-2008 om 09:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-12-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.IUPFP SUCCESSFULL CONFERENCE AT BELGIAN PARLIAMENT ON PALESTINIAN PRISONERS ISSUE

    SONDERMELDUNG:

     

    IUPFP holds a successful conference at the Belgian Parliament on the Palestinian Prisoners issue!

    IUPFP holds a successful conference at the Belgian Parliament on the Palestinian Prisoners issue!

    15/12/2008

    Despite attempts of the Zionist Lobby in Belgium to prevent the activity of IUPFP on the subject of the Palestinian prisoners and their resistance from being held at the Belgian federal parliament today, it went through and it was a great success.
     
    The conference room was full with some 110 participants from several sectors of society. Several Parliamentarians and activists, but also professors, thinkers, artists and business people. The Press was also there with al-Jazeera transmitting the activity live and several news papers, both local and international also attended.
     
    The Meeting was opened by Mr Luk Vervaet the president of the Belgian branch of IUPFP who welcomed the guests and spoke about the importance of resistance as a way to retrieve the rights and liberate the land. He also addressed the importance of holding this conference at the Belgian parliament, and considered it as a breakthrough in the process of decriminalization of the resistance.
     
    He was followed by Ecolo Deputy Fouad Lahssaini who hosted the conference and withstood all Kinds of pressure to make it succeed. He explained that his motivation can be summed up by two points, on the one hand supporting the IUPFP in achieving its goals, and on the Other hand addressing the issue itself of the Palestinian prisoners especially his colleagues the Parliamentarians in "Israeli" Jails. He added that this is especially important to him because he was an observer at the Palestinian elections that were won by Hamas, and he can tell that these elections were impeccable and an example of transparency and fairness. That "Isra-l" then arrest elected MP's representing their people, and that the world is silent about that is according to him "in acceptable".
     
    After him, Dr. Hassan khrayshe the vice speaker of the Palestinian legislative council spoke about the balance of 60 years of Nakba. Years that were filled with killings, ethnic cleansing, genocide, abductions and other forms of Oppression. He gave some facts and figures, counting 10400 Palestinians in Israeli jails among which 340 children and 41 deputies. He mentioned that a European parliamentary delegation tried to visit their imprisoned colleagues but they were denied that right and when they demonstrated they were dispersed by force by the Zionists. He finally called upon Europe to halt all its partnership agreements with "Isra-l" because Europe has a historical responsibility in the creation of this problem, underlining that the essence of the Palestinian question is the right of return for the 7 million Palestinian refugees.
     
    Then Dr Husain Haj Hassan MP in the Lebanese parliament for Hezbollah took the word. He spoke about the history of Israeli aggression against Lebanon and noted that the Israeli attacks on Lebanon started in 1947 long time before the foundation of the Lebanese resistance in 1982. Therefore it is clear that the resistance is a result of aggression and not that aggression is the result of resistance as many people try to suggest. Adding that all diplomatic means have been tried by the Lebanese government to liberate the land and free the prisoners and that none of these efforts has ever been successful. Only the way of the resistance delivered on the liberation of both land and prisoners.
     
    IUPFP secretary Abdullah Kassir concentrated on the Human aspects of the conflict and considered that the core of the Palestinian cause is the rejection of oppression and the ethical attachment to justice as a value that is necessary to achieve peace. He said that IUPFP was born out of the sense of responsibility of parliamentarians who wanted to properly represent their peoples and act against a great injustice. The organization grew from a small group of 11 parliamentarians in 2001 to an organization of 350 member MP's today and it will keep on defending the Palestinian cause in all possible venues.
     
    Greta Berlin from the Free Gaza Movement gave an inspiring presentation on the Idea of breaking the siege through boat trips that started with small fishermen boats and now grew to become a systematic campaign that will continue to grow. She called upon people to take up their responsibility and to take part in these trips that are continuing despite all difficulties and intimidation and the lack of support. All by all it was a very inspiring and successful event that constituted a breakthrough both on the level of defending Palestinian rights but also on the level of legitimizing the resistance movements.
     
    IUPFP International Director Dyab Abou Jahjah declared that new activities in other Parliaments in Europe are on the Agenda and will be announced at the right moment.

    17-12-2008 om 12:19 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-12-2008
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    EPIGONENBRIEFE

     

    SECHSUNDZWANZIGSTER BRIEF  (Teil 1)

     

    Mein lieber Benjamin!

     

     

    Chanuckoh 56..

     

    Bei aller Gemütswärme, die auf jeden Empfänglichen von den Chanuckolichtern ausgeht, bergen sie doch in ihrem Wachstum von heute auf morgen, mit ihrer aufsteigenden Linie von 1 – 8, eine aufrüttelnde Mahnung von solch eindringlicher Kraft, daß manchem, der die Chanuckonächte mit Scherz, Spiel, theatralischen Darbietungen u. dgl. Verlebt, wenn er die Flammensprach dieser anscheinend so harmlosen Lichter verstände, sicherlich das gedankenlose Scherzwort auf den Lippen erstürbe.

    Mehr Licht!

    Das ist die ernste Mahnung, die der Chanuckoh aufsteigenden Lichtzahl in die graue Prosa unseres winterlichen Alltagslebens hineinruft.

    Mehr Licht in unsern Köpfen! Mehr Licht in unsern Herzen! Mehr Licht in unsern Häusern! Mehr Licht in unsern Schulen!

    Vor allem der Geist, der in uns denkt und das Herz, das in uns schlägt. Das Bücher- und Zeitungslesen macht es nicht allein. Das will verdaut und überwunden werden. Unbezahlbar ist ein heller, unberührter Kopf, der das Schädliche fast instinktiv von sich abschüttelt und nur solchem nicht den Eingang wehrt, was den Geist zu hohem und edlem befruchtet und ihn fähig macht, das Wahre zu erkennen und zu genießen. Glaubt man denn, man habe nur auf die Gesundheit der Lunge, der Leber und des Magens zu achten und es gäbe auf der Welt nur Leidende der Leber und des Magens und es wäre die unheilbarste Krankheit nicht, die die Reinheit und den Adel der Zellen des Hirnes trübt und sie impotent macht, die unvergleichbare Schönheit und die Mächtigkeit eines göttlichen Gedankens zu fassen? Die traurigsten Irren des Geistes sind wahrlich nicht die, die in Sanatorien stumpf vor sich hinbrüten, die Irren, die mitten im Gewühle des Weltmarktes ihren Gott nicht finden, die von der Wiege bis zum Grabe, im Götzendienste eines ideallosen Gelderwerbes aufgewachsen, in stumpfer Geistesumnachtung dahinwallen, ohne den Schöpfer ihres Leibes, ohne den berufenen Regler ihrer Gedanken, ohne den Gesetzgeber ihrer Tat geahnt, geschweige denn in seiner Allgewaltempfunden und verstanden zu haben – das sind die Unglücklichsten, die Ärmsten und die Elendsten, an deren Armut, an deren Elend kein Unglück dieser Erde reicht. Es ist nicht leicht, die Naivität des Kindes kampflos in eine wetterfeste Mannesüberzeugung zu verwandeln, nicht leicht der Sprung aus der Kindheit ahnungsvollem Dämmern in die wache Vernünftigkeit des gereiften Mannes. Bei diesem salto mortale hat schon mancher sein Herz, die Gesundheit seines Geistes, seinen Gott und sein Pflichtgefühl verloren. Ein fester Wille hat schon manchesmal den „natürlichen“ Lauf einer persönlichen Entwicklung zurückzuschrauben gewußt.  In manchen Köpfen, in welchen taghell die Sonne schien, zur Zeit, als die warmen Jugendillusionen noch nicht verflogen waren, ist er plötzlich dämmrig und dunkel geworden – aber auch wieder aufgeflammt. Man kann schon, wenn man will. Matitjahu war ein Greis, als er mit einem Jugendfeuer sondergleichen jugendlichen Herzen auf die Wahlstatt riß, und die Lohe die der Sterbenden entzündete, flammte so gewaltig , daß als er starb, sie seines schürenden Armes nicht mehr bedurfte. Und diesen Männer haben dem Heiligtum nicht nur nicht den Rücken gewandt, sie haben es gesäubert und verschönt.

    Mehr Licht in unserm Herzen! Die Thora will nicht nur verstanden, sie will auch empfunden und beherzigt werden. Sie will keine Philosophen und Bücherwürmer züchten, sie will das Herz ihrer Bekenner kräftig und frisch erhalten, daß es noch dann, wenn der Körper bedenklich nachdem Grabe wankt, beim Anblick alles Schönen in alter Jugendstärke schlage. Am allerwenigsten darf ein Herz verdorren. Die Menschen sorgen ja dafür, daß es stets in dankenswerter Übung bleibe. Bleiche Wange und sieche Gemüter die unheimliche Schar der Gefängnis- und Krankenhausbewohner, die Hilflosen und Schwachen und das Heer jener ungezählte Armen, die, ohne ein flehentlichen Blick zu wagen, dringender als Speise und Trank eines kräftigen Freundesarm bedürfen, der sie sachte über die Abgründe der Erde dieser Erde führt – ein menschliches Herz hat genug zu schlagen. Nur darf es nicht bei eingeengtem Horizont zu einem kalten Stein geworden sein. Es muss warm und hell in unseren Herzen sein, wenn die unzählige Miseren dieser Erde nicht Klage führen sollen vor Gott: Hier ist jemand, der hätte helfen können, und er hat nicht geholfen. Gott will nicht nur in unserem Verstande wohnen, er will auch geliebt werden von uns. Das Instrument der Liebe ist aber nicht nur in Romanen das Herz. Es ist unser ursprünglichstes, möchte sagen, unser kindlichstes Besitztum. An den Verstand kann der Verstand appellieren. Man kann ihm die Notwendigkeit und Vernünftigkeit eines Tatbestandes an der Hand einer logischen Schlußfolgerung beweisen. Dem Herzen kann man nichts demonstrieren. Er erschließt sich dem Weh dieser Erde, wie sich ein Kind die Liebkosungen einer Mutter erschließt, es will nicht die spitze Feile eines logischen Arguments, es wartet auf den Sonnenstrahl, der ihm die Krusten wegschmilzt, es wartet auf den lächelnden Wind, damit er es abstäube und ihm die alte Reinheit wiederbringe. Gott will von uns geliebt sein, in der freudigen Bereitwilligkeit der Tatunterordnung, aber auch in der warmen Teilnahme, die wir dem Schicksal seiner enterbten Kinder entgegenbringen. Ein Band umschießt uns alle. Alle – Kinder eines und desselben Gottes, berufen, einander zu lieben. Der trockene Verstand wird es nur schwer und auch nur bis zum Auftauchen eines neuen, berückenden, gegensätzlichen Axioms begreifen. Wenn der Mensch nur den Weisungen seiner Vernunft gehorchte, er wäre das realste, aber auch isolierteste und darum unglücklichsten Wesen dieser Welt. Das Herz führt uns zusammen.

     

    Unter seinem Banner” Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS (Ffm 1908) S. 180-185 

    Zweiter Teil vorgesehen am 22.12.08

    16-12-2008 om 10:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-12-2008
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    EPIGONENBRIEFE

    Dritter Brief (Teil 2)*

     

    Mein lieber Benjamin!

     

    Bei uns hat jeder Gelegenheit, seinem Ehrgeiz die höchste Befriedigung, seinem Tatendrang den weitesten Spielraum zu verschaffen. Bei uns wird sozusagen jeder Rekrut mit dem Marschallstab im Tornister geboren. Natürlich muß er auch dafür etwas leisten. Großes und unsterbliches, woran Mit- und Nachwelt ihre Freude haben. Dieses große und unsterbliche heißt קדוש השם, Heiligung des göttlichen Namens. Hier kann jedermann unendliches wirken. Der Arme, der Reiche, der geistig Regsame und der geistig Stumpfe. Wer mitten im Geschäftsbetrieb der Masse am Sabbath vierundzwanzig Stunden innehält und mit Ladenschluß der Gesellschaft den Gedanken des göttlichen Weltschöpfers predigt, der ist מקדש את השם, der hat für Kultur mehr geleistet, als tausend andere, die herrliche Schlachten schlagen und dicke Bücher schreiben. Denn er hat einem Gedanken Opfer gebracht, hat gezeigt, daß das Ideal einem Menschen nicht nur vorschweben, sondern auch in sinnfälliger vergegenständlicht werden muß, daß der größte Feind jeder wahren und fruchtbaren Kultur die idealistische Phrase ist, die an ihrer eigenen Verlogenheit erstickt.   

     

    ***

    Wenn ein gutes Gewissen ein sanftes Ruhekissen ist, dann ist es auch nicht wunderbar, daß so viele Menschen, wenn ihr Gewissen mit einer Leidenschaft in Konflikt gerät, dieses ihr Gewissen so leichten Kaufs wie ein sanftes Ruhekissen preisgeben. Da sagt der Talmud viel treffender: דאזיל מבי דינא ושקילו גלימא מניה לזמר זמר. Wenn jemand vom Gerichtshof verurteilt wurde, seinen Rechtsanspruch aufzugeben und seinen Partner selbst mit Dreingabe des Mantels, der er auf den Schultern trägt, zu befriedigen, dann singe er en freudiges Lied und sei er froh, daß er kein gestohlenes Gut in seinem Besitze – daß er ein reines Gewissen hat. Fort mit dem sanften Ruhekissen, fort mit der Trinkgeldgesinnung aus der Moral! Ein gutes Gewissen zu haben, ist vor allem Pflicht, deren Erfüllung den Menschen erhebt und beglückt.

     

    ***

    Ein trockener Befehl, gut zu sein, gegen die Gebote des Sittlichen nicht zu verstoßen, kann gewiß die schönsten Wirkungen haben. Die Gesetzbücher der Völker, soweit sie im Leben betätigt werden, d.h. soweit sie mächtig genug sind, ihre Diktate im Leben zur Anerkennung zu bringen, beweisen es zur Genüge. Da steht es deutlich herausgesagt, mit der nüchternen Ruhe einer sinnigen Überlegung: Auf Diebstahl so und so viel Geldstrafe, so und lange Gefängnishaft, auf Mord Strang oder lebenslängliches Zuchthaus. Das ist ja alles recht hübsch, solange keine Mangel an Schutzleute ist und die Findigkeit der Polizei jede Berechnung des Verbrechers zuschanden macht. Gewalt, Macht auf der einen, Macht und Gewalt auf der andern Seite. Der Verbrecher sagt: Ich will euch zeigen, daß es noch Menschen gibt, die sich das Leben nach ihrem eigenen Kopfe einrichten.  Die Gesellschaft sagt: Wir wollen dir zeigen, daß man nicht ungestraft beleidigt; deine Tat soll dir teuer zu stehen kommen. Und der Ringkampf beginnt. Wenn die Gesellschaft siegt, so findet es jeder natürlich, da sie ja in der Mehrheit ist; wenn sich aber der Verbrecher nicht unterkriegen läßt, dann wird sie ausgelacht. Sowohl Gesellschaft als Macht und das eigene Recht, diese Macht zu üben und sich mit Hilfe dieser Macht durchzusetzen. Nur die Qualität dieses Rechtsanspruchs ist verschieden. Den Charakter des Moralischen nimmt natürlich, weil sie immerhin doch die mächtigere Partei ist, die Gesellschaft für sich in Anspruch, ohne es der Mühe wert zu halten, über die Quellen, aus welchen, sie das logische Recht moralischer Bewertungen schöpft, näheres zu verraten. Von einem Gotte, der jenseits beider Parteien, in seiner wunderbaren Höhe sich selbst als Ideal aufstellt, der dem Mensch nachstreben soll, weil er ein Erzeugnis seines Willens sei, weiß nicht nur der Verbrecher – weiß auch die Gesellschaft nichts. Das ist der tiefere Grund, warum die Polizisten zu den wichtigsten Bewohnern dieser Erde zählen.

     

     

    "Unter seinem Banner” Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS (Ffm 1908) S. 20 – 21

     

     

    *Der geübter Leser wird unschwer erkennen daß diesen Epigonenbriefe verweisen nach den „Neunzehn Briefe“ (1838) des Großvaters des Verfassers, Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    (Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769, wird fortgesetzt)

    09-12-2008 om 16:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWISH SHRINE IN IRAN REGISTERED AS NATIONAL WORK

    Jewish shrine in Iran registered as national work


    Head of Cultural Heritage, Handicrafts and Tourism Office in Hamedan province said the old and valuable place of Esther and Mordecai tomb has been registered in country's national works list.

    Asadollah Bayat told IRNA on Monday, Esther and Mordecai tomb is one of the historically important buildings in Hamedan as well as an important shrine for the Jews and one of the most ancient places in Iran.

    He added the mausoleum built by stone and bricks and located in the central part of Hamedan city.

    The provincial official continued, "In the main hall there is a Hebrew inscription up on the plaster work of the wall."
    There are two exquisite wooden-tomb boxes one of which is from an earlier date and bears an inscription in Hebrew.

    Bayat stressed, "Jews gather here in the middle of March every year, pray, fast and make a ceremony which is called "Yodim Ceremony".

    Esther was an Achaemenian Queen and wife of King Xeroxes. Mordecai was her uncle.
    (IRNA)

    09-12-2008 om 16:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-12-2008
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    Charter van het Internationale Joodse Antizionistische Netwerk (IJAN) - Vertaling

    Wij zijn een internationaal netwerk van Joden die zich vastberaden inzetten voor de strijd om menselijke emancipatie, waarvan de bevrijding van het Palestijnse volk en land onontbeerlijk deel uitmaakt. Wij engageren ons voor de ontmanteling van de Israëlische apartheid, de terugkeer van Palestijnse vluchtelingen en het beëindigen van de Israëlische kolonisatie van het historische Palestina.

     

    Van Polen tot Irak, van Argentinië tot Zuid-Afrika, van Brooklyn tot Mississippi hebben Joden de zoektocht naar rechtvaardigheid aangevat, en hun verlangen naar een rechtvaardigere wereld, door zich te verenigen met anderen in een collectieve strijd. Joden hebben opmerkelijk geparticipeerd in de werknemersstrijd tijdens het Depressietijdperk, in de burgerrechtenbeweging, in de strijd tegen de Zuid-Afrikaanse Apartheid, in de strijd tegen het fascisme in Europa, en in vele andere bewegingen voor sociale en politieke verandering. De historische en aanhoudende etnische zuivering die de Staat Isra-l doorvoert van het Palestijnse volk uit hun land, loochent en verraadt die lange geschiedenis van Joodse participatie in collectieve bevrijdingsbewegingen.

     

    Het Zionisme – de grondleggende en huidige ideologie die zichtbaar werd in de Staat Isra-l –  schoot wortel in het tijdperk van het Europese kolonialisme en werd verspreid tijdens de nasleep van de Nazi-genocide. Het Zionisme werd gevoed door de meest gewelddadige en tirannieke geschiedenissen van de 19de eeuw, ten koste van de vele soorten van Joods engagement voor bevrijding. Om die terug te winnen, en een plaats in de stemhebbende, populaire bewegingen van nu, moet het Zionisme in al zijn vormen gestopt worden.

     

    Dit is cruciaal, eerst en vooral omwille van de impact van het Zionisme op het Palestijnse volk en de ruimere regio. Het Zionisme onteert ook de vervolging en genocide van de Europese Joden door hun nagedachtenis te gebruiken om het Europese racisme en kolonialisme te rechtvaardigen en te bestendigen. Het is verantwoordelijk voor de verregaande verdringing en vervreemding van de Mizrahi Joden (Joden van Afrikaanse en Aziatische afkomst) van hun eigen diverse geschiedenissen, talen, tradities en culturen. Mizrahi Joden hebben in de regio een geschiedenis van meer dan 2000 jaar oud. Toen het Zionisme wortel schoot, werden deze Joodse geschiedenissen weggeduwd van hun eigen koers ten dienste van de segregatie van Joden die opgelegd werd door de Staat Isra-l.

     

    Dus betrekt het Zionisme ons in de onderdrukking van het Palestijnse volk en in het verlagen van ons eigen erfgoed, de strijd om rechtvaardigheid en de strijd voor banden met onze medemensen.

     

    Wij verbinden ons ertoe: ons te verzetten tegen het Zionisme en de Staat Isra-l

     

    Het Zionisme is racistisch. Het eist politieke, juridische en economische macht voor Joden en Europese volkeren en culturen over inheemse volkeren en culturen. Het Zionisme is niet alleen racistisch, maar ook antisemitisch. Het onderschrijft de seksistische Europese antisemitische voorstelling van de slappe en zwakke “diasporajood” en beantwoordt dit met een gewelddadige en militaristische “nieuwe Jood”, die een dader is in plaats van een slachtoffer van geweld dat gelieerd is aan racisme.

     

    Het Zionisme streeft naar het blank maken van Joden door het gebruik van het witte racisme tegen het Palestijnse volk. Ondanks de noodzaak voor Isra-l om de Mizrahi’s te integreren om een Joodse meerderheid te behouden, vind je dit racisme ook in de marginalisering en de economische uitbuiting van de sociaal achtergestelde Mizrahibevolking. Het geracialiseerde geweld omvat ook de uitbuiting van de seizoensarbeiders.

     

    Zionisten verspreiden de mythe dat Israël een democratie is. De waarheid is dat Isra-l interne beleidslijnen en praktijken heeft ingesteld en afdwingt die Joden van Mizrahi afkomst discrimineren en het Palestijnse volk uitsluiten en beperken. Bovendien ondermijnt Isra-l, in samenwerking met de Verenigde Staten, elke Arabische beweging voor sociale verandering en bevrijding.

     

    Het Zionisme doet de Joodse uitzonderlijkheid voortduren. Om haar misdaden te verdedigen, geeft het Zionisme een versie van de Joodse geschiedenis die losgekoppeld is van de geschiedenis en ervaringen van andere mensen. Het promoot het verhaal dat de Nazi-holocaust een uitzondering vormt binnen de menselijke geschiedenis – ondanks het feit dat het een van de vele holocausten is, gaande van de Indianen in Noord- en Zuid-Amerika, tot Armenië en Rwanda. Het zondert Joden af van de slachtoffers en overlevenden van andere genociden in plaats van ons met hen te verenigen.

     

    Doorheen een gedeelde islamofobie en het verlangen naar controle over het Midden-Oosten en het ruime West-Azië, maakt Isra-l gemene zaak met de christelijke fundamentalisten en anderen die pleiten voor de Joodse vernietiging. Samen pleiten ze voor de vervolging van moslims. Het gemeenschappelijke bevorderen van islamofobie doet dienst om de weerstand tegen de Westerse economische en militaire dominantie als demonisch voor te stellen. Het zet een lange geschiedenis van Zionistische samenzweringen met repressieve en gewelddadige regimes verder, van Nazi-Duitsland over het Zuid-Afrikaanse Apartheidsregime tot de reactionaire dictaturen in Latijns-Amerika.

     

    Het Zionisme pretendeert dat voor joodse veiligheid een gemilitariseerde joodse staat nodig is. Maar Isra-l maakt het voor joden niet veiliger. Het Israëlische geweld garandeert instabiliteit en angst voor iedereen binnen zijn invloedssfeer en brengt de veiligheid van alle mensen in gevaar, inclusief joden ver buiten de Israëlische grenzen. Het Zionisme spande gewillig samen om de condities te creëren die leidden tot geweld tegen joden in Arabische landen. De afkeer naar joden toe in Isra-l en elders, teweeggebracht door Israëlisch geweld en militaire dominantie, wordt gebruikt om zionistisch geweld te verantwoorden.

     

    We verbinden ons ertoe: de koloniale erfenis en de voortdurende koloniale uitbreiding te verwerpen

     

    Op het ogenblik dat de zionistische beweging besloot om een joodse staat in Palestina op te richten, veranderde ze in een veroveringsbeweging. Gelijkaardig aan de imperialistische veroverings- en genocidale ideologieën van Amerika of Afrika, is het Zionisme afhankelijk van de rassenscheiding van mensen en de onteigening van land wat leidt tot etnische zuivering en steunt op niet aflatend militair geweld.

     

    De zionisten werkten hand in hand samen met het Britse koloniale bestuur tegen de autochtone bevolking van de regio en tegen hun legitieme hoop op vrijheid en zelfbeschikking. Het zionistische beeld dat Palestina voorstelde als “leeg” en verlaten moest de vernietiging van het Palestijnse leven rechtvaardigden op dezelfde wijze dat zulk racisme de uitroeiing van de autochtone Amerikanen, de Atlantische slavenhandel en vele andere wreedheden rechtvaardigde.

     

    Van de continu uitbreidende kolonies tot de Apartheidsmuur, Israëls vastberadenheid om op koloniale wijze te domineren laat zijn sporen na in de schade aan het milieu en de vernietiging van het fysieke landschap van Palestina. De mislukking om door middel van dit beleid het Palestijnse verzet te breken drijft Israël ertoe steeds meer geweld te gebruiken en een beleid te volgen dat, wanneer tot het uiterste gedreven, eindigt in genocide. In de Gazastrook weerhoudt de Israëlische staat toegang tot voedsel, water, elektriciteit, humanitaire hulp en medische voorraden als een wapen dat de fundamenten van menselijk leven aantast.

     

    Isra-l, dat ooit een Brits en Frans middel was om de Arabische eenheid en onafhankelijkheid te breken, is nu een ondergeschikte partner in de geallieerde strategie voor militaire, economische en politieke wereldcontrole van de VS, met name in de dominantie van de strategische Midden-Oosten en Zuidwest Azië regio. Het gevaar van een nucleaire oorlog door een VS/Israëlische aanval op Iran herinnert ons eraan dat Isra-l een atoombom is die ontmanteld dient te worden om zo de levens te redden van al zijn huidige en toekomstige slachtoffers.

     

    We verbinden ons ertoe: om Zionistische organisaties uit te dagen

     

    Afgezien van het vorm geven aan de oprichting van Isra-l heeft het Zionisme het internationale beleid van militaire dominantie en tegenstand tegen zijn buurlanden bepaald en een gesofisticeerd globaal netwerk van organisaties, politieke lobbybewegingen, PR bedrijven, campusverenigingen en scholen opgericht om de Zionistische idealen in de Joodse gemeenschap en het algemene publiek ondersteunen en te onderhouden.

     

    Miljarden dollars vloeien jaarlijks naar Israël om de bezetting en Israëls gesofisticeerde en brutale leger te onderhouden. De oorlogsmachine die zij financieren is leider in de globale wapenindustrie, die middelen weghaalt van een wereld die nood heeft aan water, voedsel, gezondheidszorg, huisvesting en onderwijs. Europa, Canada en de Verenigde Naties houden ondertussen de bezettingsinfrastructuur in stand onder het mom van humanitaire hulp aan het Palestijnse volk. De Verenigde Staten en zijn bondgenoten werken samen aan het verdiepen van hun dominantie in de regio en het onderdrukken van populaire bewegingen.

     

    Een internationaal netwerk van Zionistische instituties en organisaties ondersteunt het Israëlische leger en militante Joodse nederzettingen via directe fondsen. Deze organisaties voorzien ook in de politieke steun die nodig is om het beleid en de hulp te rechtvaardigen. In individuele landen censureren deze organisaties kritiek op Isra-l en richten zij zich op individuen en organisaties via zwarte lijsten, geweld, gevangenneming, deportatie, werkloosheid en verdere economische maatregelen.

     

    Deze organisaties bevorderen de verspreiding van de islamofobie. Zij laten de oorlogstrommels in het buitenland weerklinken en ondersteunen onderdrukkende wetgeving thuis. In de Verenigde Staten en Canada zorgden de zionistische organisaties ervoor dat de antiterroristische wetgeving het organiseren van steun voor de boycot, desinvestering en sancties tegen Israël en steun voor Palestijnse, Iraanse, Iraakse, en Libanese en moslim organisaties onder vervolging valt wegens steun aan het terrorisme en landverraad. In zowel Europa als de Verenigde Staten staan momenteel zogezegd “Joodse” verenigingen in de voorste gelederen voor een oorlog met Iran.

     

    Maar er ontstaan barsten in het bouwwerk van het Zionisme, net zoals in de Amerikaanse werelddominantie. In de regio is het uitzonderlijke verzet van Palestina en Zuid-Libanon tegen de Israëlische en VS agressie en bezetting volgehouden, ondanks de beperkte middelen en het verraad. Over de hele wereld is de solidariteitsbeweging met het Palestijnse volk en de confrontatie met de VS en Israëlische politiek aan kracht aan het winnen. In Israël kan men deze impuls zien in de opkomst van afwijkende meningen die de mogelijkheid bieden om twee erfenissen van de jaren ’60 nieuw leven in te blazen: Matzpen, een Israëlisch Palestijnse en Joodse antizionistische organisatie, en de Mizrahi Zwarte Panter Beweging. In Isra-l groeit ook de weigering van jongeren om deel te nemen aan de verplichte legerdienst.

     

    Binnen de regering en publieke discussies in de Verenigde Staten en Europa worden de kosten van de onvoorwaardelijke steun aan Israël meer en meer in vraag gesteld. Isra-l en de Verenigde Staten trachten nieuwe bondgenoten te vinden in het Zuiden om zich aan te sluiten bij hun economische en militaire veroveringen. De groeiende relatie tussen Isra-l en Indië is een duidelijk voorbeeld hiervan. De elite in Indië en andere landen in het Midden-Oosten en het ruimere West-Azië, delen een interesse in politieke controle en financiële winst voor de enkeling ten koste van de massa, en sluiten zich aan bij de Westerse economische en militaire agenda in de regio.

     

    De propaganda van de Westerse Oorlog tegen het Terrorisme weerklinkt in de islamofobie die nodig is en gestimuleerd wordt door de Indische elite en die de mogelijkheid heeft geboden om afwijkende stemmen in het Midden-Oosten en West-Azië op gewelddadige manier te onderdrukken. Ondanks dit zien we dat de volksbewegingen die hun wortels vinden in de rijke geschiedenis van de antikoloniale strijd deze alliantie uitdagen en uiteindelijk zullen overwinnen.

     

    Samen met onze bondgenoten trachten wij deze barsten te vergroten, totdat de muur uiteindelijk valt en Isra-l geïsoleerd is, juist zoals het Apartheidsregime in Zuid-Afrika. Wij verbinden ons ertoe om de strijd op te nemen tegen deze organisaties die pretenderen voor ons te spreken, en hen te verslaan.

     

    We verbinden ons ertoe: om onze solidariteit en ons werk toe te wijden aan rechtvaardigheid

     

    We wijden onze harten, geesten en politieke energie toe aan steun voor de gevarieerde en levendige verzetsbeweging van het Palestijnse volk en om de onrechtvaardigheid te confronteren waarvoor de landen waarin wij leven de verantwoordelijkheid dragen.

     

    Ondubbelzinnig steunen we het Palestijnse Recht van Terugkeer. We roepen op voor een ontmanteling van de racistische Israëlische wet van terugkeer dat de rechten van eender welk individu die de Staat van Isra-l als Jood beschouwt privileges toekent om zich te vestigen in Palestina terwijl Palestijnen uitgesloten worden en tot vluchteling gemaakt worden.

     

    We beantwoorden van ganser harte de oproep van Palestina tot een boycot, desinvestering en sancties tegen Isra-l.

     

    We steunen de eis voor de vrijlating van Palestijnse politieke gevangenen en voor een einde van de opsluiting van Palestijnse politieke leiders, vrouwen, kinderen en mannen, als een methode van controle en terreur.

     

    Het is niet onze taak het Palestijnse volk voor te schrijven welke weg ze moeten inslaan in de toekomst. We wensen niet hun stem te vervangen door de onze. Onze strategieën en acties zullen voortkomen van onze actieve relaties met diegenen die betrokken zijn in de verscheidene vormen van bevrijdingsstrijden in Palestina, en de ruimere regio. We zullen hun strijd om te overleven steunen, hun een standvast geven en hun beweging bevorderen zo goed als ze kunnen, en dit volgens hun eigen voorwaarden. Wij zijn partners in de levendige populaire verzetsbewegingen van onze tijd die de levens van alle mensen en van de planeet zelf verdedigen en koesteren. We zijn partners in bewegingen die geleid worden door diegenen die het meest getroffen worden door imperiale verovering, bezetting, racisme en de globale controle en uitbuiting van mensen en grondstoffen. We komen op voor de bescherming van de natuurlijke wereld. We komen op voor de rechten van de inheemse bevolking ten opzichte van hun land en soevereiniteit. We komen op voor de rechten van migranten en mensen die vluchtelingen zijn om vrij en veilig te bewegen over grenzen heen. We komen op voor het recht van werkende mensen – onder meer de migranten die naar Israël gebracht werden om zowel de Palestijnse en Mizrahi arbeiders te vervangen –op economische rechtvaardigheid en zelfbeschikking. We komen op voor rechten van raciale gelijkheid en culturele uitdrukking. We staan voor de rechten van vrouwen en kinderen en alle uitgebuite groepen om vrij te zijn van onderwerping. En we komen op voor het universele recht tot water, voedsel, onderdak, onderwijs, gezondheidszorg, en vrijheid van geweld - de enige basis waarop een menselijke samenleving kan overleven en gedijen. 

     

    We leggen ons toe op het steunen van rechtvaardigheid zodat een genezingsproces kan beginnen. Er is veel te helen: de wonden veroorzaakt door de oplegging van een koloniaal bestuur in Palestina en de rest van de regio; de trauma's van de Europese onderdrukking van Joden die het Zionistische project uitbuit; de angsten en ontberingen geleden doorheen jaren van bloedvergieten; de manipulaties van cultuur en grondstoffen gebruikt om Mizrahi Joden uit te buiten en hen te scheiden van Palestijnen; en de voortdurende slachting, verkrachting en onteigening van het Palestijnse volk.

     

    De rechtvaardigheid waar wij voor werken moet opgebouwd worden door diegenen in Palestina, inclusief Isra-l, en door Palestijnse vluchtelingen, wiens strijd voor zelfbeschikking kan leiden tot gelijkheid en vrijheid voor al diegenen die daar en in de omgevende landen leven.

     

    We roepen je op om je bij ons aan te sluiten.

    Deze beloftes vereisen de opbouw van een verenigde internationale joodse beweging die het Zionisme uitdaagt en zijn claim te spreken in naam van alle Joden. Aangezien we te maken hebben met een internationale tegenstander, is het niet voldoende enkel lokaal, of zelfs nationaal te werken. We moeten wegen vinden om samen te werken over grenzen, afstanden, sectoren en talen heen. Er is ruimte voor vele initiatieven en organisaties, oud en nieuw, om onafhankelijk en met elkaar te werken, in wederzijdse steun en samenwerking.

     

    Kom jij op tegen racisme in alle vormen?

    Dan roepen we jou op om je met ons te verenigen om de Israëlische apartheid te beëindigen.

     

    Steun jij de soevereiniteit en de landrechten van inheemse volkeren?

    Dan roepen we jou op om je met ons te verenigen de soevereiniteit en de landrechten van de Palestijnen te verdedigen.

     

    Geloof jij dat al onze levens afhangen van economische en ecologische duurzaamheid? Ben jij woedend omwille van de diefstal en vernietiging van de grondstoffen in de wereld? Dan roepen we jou op om je met ons te verenigen om Isra-ls vernietiging te stoppen van de Palestijnse landbouw en land, de diefstal van land en water, en het platwalsen van dorpen en boomgaarden.

     

    Wens jij een einde te brengen aan de eindeloze oorlogen voor olie en militaire dominantie van de VS en zijn bondgenoten? Wil jij een einde brengen aan de gemilitariseerde culturen, aan het rekruteren van onze jongeren in het leger en het plunderen van grondstoffen die legers financieren in plaats van de basisbehoeften om te leven? Dan roepen we je op om je met ons te verenigen voor het ontmantelen van een kritisch deel van de globale oorlogsmachine.

     

    Wens je afstand te nemen van de Israëlische zuivering van Palestina en de vernietiging van geschiedenis, cultuur en zelfbestuur? Geloof je dat er geen vrede is zonder gerechtigheid? Voel je je woedend en bedroefd dat de holocaust tegen het Joodse volk gebruikt wordt om andere wreedheden te begaan? Dan roepen we jou op om je met ons te verenigen om het Zionistische kolonialisme te beëindigen. 

     

    Opdat de mensen van deze planeet mogen leven in veiligheid, rechtvaardigheid en vrede, moet het Israëlische koloniale project tot een einde gebracht worden. Vreugdevol nemen we deze collectieve taak op om een systeem van verovering en plundering te ondermijnen dat onze wereld veel te lang gekweld heeft.

    Vertaling van het “Charter of the International Jewish anti-Zionist Network”

    http://www.ijsn.net/home/ door Codip-Persberichten 08 12 03, herzien door zuster Enissa  KELIF

     

    Zie de lijst van de ondertekenaars en aangeslotenen in onze Franstalige blog: www.bloggen.be/yechouroun.

    08-12-2008 om 09:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTERGRONDINFO selectie 08 12 08
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Als ‘Mensch Jissroél’ mit ‘Thora im Derech Erets’
    gegen den Zionismus

     

    Information Clearing House  

    News you won't find on CNN
    06/12/08

    Click here to read this newsletter online:
    http://www.informationclearinghouse.info

     

    One in 10 American on food stamps:  With 3.2 million more Americans unemployed than 12 months ago, the need for food assistance has risen. Last month saw the evaporation of 533,000 jobs, the biggest one-month loss since 1974.
    http://www.presstv.com/detail.aspx?id=77565§ionid=3510203

     

    Pentagon expanding number of foreigners recruited:  The Defense Department already draws from aliens living in the United States on green cards and seeking permanent residency. But under a trial program, it will now look to also recruit from pools of foreigners who've been living in the states on student and work visas, with refugee or political asylum status and other temporary visas.
    http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/n/a/2008/12/05/national/w114140S85.DTL

     

    Gaza banks on brink of collapse: World Bank:  The World Bank urged Isra-l on Saturday to allow cash into the Gaza Strip to pay the wages of civil servants, warning that the liquidity crisis could bring down the besieged territory's banking system.
    http://tinyurl.com/6q5wpp

     

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    Imperialists' Strategy for World Domination Bound to Go Bust

     

    Korea, Eastern Country of Good Manners

    TEHRAN TIMES www.therantimes.com

    PRESS TV www.presstv.ir

    Iranian doctors denounce crimes in Gaza TEHRAN (IRNA) A group of Iranian doctors sent a letter on Saturday to UN Secretary General Ban Ki-moon condemning the inhuman crimes of the Zionist regime and urged the United Nations Security Council (UNSC) to immediately ship medicine and foodstuffs to the occupied territory which is on the verge of humanitarian catastrophe.

    Campaign against extremism must not eclipse human rights: activist
    Tehran Times Political Desk  BRUSSELS -- Human rights activist Shad Islam says the “campaign against extremism and terrorism” should not provide a pretext for human rights violations

    Pilgrims retrace prophet's path as haj starts MECCA (Reuters) – Hundreds of thousands of Muslims began the haj pilgrimage on Saturday, heading to a tent camp outside the holy city of Mecca to follow a route Prophet Muhammad took 14 centuries ago.

    Bush: A disgraceful legacy Linda S. Heard YOU have to admire President George W. Bush, who on January 20 will leave behind him what is arguably the worst U.S. presidential legacy ever. No sleepless nights over a global economy in freefall for him. No conscience haunted by the millions of souls, whose lives have been ruined for ever due to his misadventures in Iraq and Afghanistan.

    First Russian warship in Panama Canal since 1944 COLON (AFP) -- A Russian warship moved early Saturday through the Panama Canal for the first time since World War II, after participating in maneuvers with the Venezuelan fleet symbolizing Moscow's growing military presence in the region.

    Is Einstein the last great genius? By Robert Roy Britt Major breakthroughs in science have historically been the province of individuals, not institutes. Galileo and Copernicus, Edison and Einstein, toiling away in lonely labs or pondering the cosmos in private studies.

    Hajj pilgrims end `Disavowal of Pagans' ritual, with resolution ARAFAT Desert, Holy Mecca (IRNA) -- Thousands of Iranian pilgrims participating in the ""Disavowal of Pagans"" ritual in this sacred desert on Sunday issued a resolution underlining the need for solidarity among all Muslim nations.

     

    PRESS TV www.presstv.ir

    Isra-l imposes fresh blackout on Gazans
    Sun, 07 Dec 2008 06:47:34 GMT
    Gaza's main power plant has begun shutting down due to a fuel shortage caused by Israeli regime's closure of the territory's borders.
    Isra-l confirms secret talks with Arabs
    Mon, 08 Dec 2008 08:01:50 GMT
    Isra-l's ambassador to the UN confirms reports that Israeli and Arab officials held secret talks during a November UN interfaith conference.
    Isra-l prepares for attack on Gaza
    Sun, 07 Dec 2008 18:31:56 GMT
    Isra-l has threatened to take tougher measures against the Gaza Strip's residents, who already suffer from vital supplies shortages.
    Abbas criticized over al-Khalil violence
    Sun, 07 Dec 2008 08:33:00 GMT
    A Jordanian opposition party has held Palestinian Authority responsible for the Israeli settlers' violence against Palestinians in al-Khalil.
    Isra-l practicing apartheid
    Sun, 07 Dec 2008 01:27:58 GMT
    A rights group says discrimination between illegal Israeli settlers and Palestinians in the West Bank is similar to what was apartheid South Africa.
    'Bush will be forgotten not forgiven'
    Sun, 07 Dec 2008 17:51:45 GMT
    Iran's Foreign Minister says US President-elect Barack Obama should rid Washington of the Bush administration's 'gunboat diplomacy'.


    PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslim Einwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen

    08-12-2008 om 09:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-12-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Rafael BREUER: 'Unter seinem Banner - EPIGONENBRIEFE 3-1(1908)
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    EPIGONENBRIEFE

    Dritter Brief (Teil 1)*

     

    Mein lieber Benjamin!

     

     

    Wir müssen vom Nächsten immer das Beste glauben, bis wir unwiderleglich davon überzeugt werden, aß er unser Vertrauen nicht verdient. Es gibt auch einen sozialen Optimismus, der beim Anblick eines menschlichen Angesichts an den sich erinnert, in dessen Ebenbild es geschaffen wurde. Praktisch und im geschäftlichen Leben läßt  sich dieser Grundsatz ohne weiteres nicht durchführen. Wo kämen wir hin, wenn wir einen Wildfremden ein kindliches Zutrauen entgegenbrächten, seinen Versprechungen glaubten und nur dann wankend würden, wenn er uns einmal angelogen. Ein absolute Gültigkeit des Gebotes von ה"ד לכף זכות setzt  einen idealen Zustand der Gesellschaft voraus, der wirklich nicht vorhanden ist, nach dem aber gestrebt werden muß, wenn anders Ideale nicht zu hohlen Träumen herabsinken sollen. Der Optimismus der sozialen Gutmeinung schließt die Liebe der Menschen zueinander in sich. Nur wenn wir einander lieben, werden wir stets das Beste von uns glauben. Und weil gegenseitiges Vertrauen das Grundgesetz zweier Liebenden ist, wird aus einem anfänglich schwachen Mißtrauen allmählich der blindeste Haß erwachsen. Liebe zu Menschen muß gelernt werden. Denn sie ist kein vages, instinktmäßiges Gefühl, wie es etwa die Kinder zeigen wenn sie wildfremden Leute entgegenlachen, als ob sie mit ihnen in einer Wiege geschaukelt worden wären, Liebe ist tatkräftiges Wohltun und Glücklichmachen aller Hilfsbedürftigen, nach Liebe Darbenden.  Soziale Gutmeinung ist eine Schwester des Mitleids.

     

    ***

     

    Die obligate Trauer, die das Judentum seinen Bekennern vorschreibt, wenn sie Vater, Mutter, den Gatten, Kinder und Geschwister verlieren, bezeugt eine einen tiefen psychologischen Spürsinn der jüdischen Lebensphilosophie, indem sie auch in dem Herzen geknickter Menschen das belebende Bewußtsein der Pflicht wachhält. Sie soll und darf uns nie verlassen. In einem Augenblick, wo der Mensch wahrlich auf sich selbst zurückzusinken berechtigt wäre, sich selbst und seinem Schmerz zu leben, tritt die Pflicht an ihn heran und erinnert ihn, daß er auch jetzt ihr angehört und daß der Erdhügel eine unübersteigliche Grenz ist zwischen Tod und Leben – daß das zwei Regionen sind, die nicht ineinander geworfen werden dürfen, daß das Leben so gut wie der Tod seine Rechte hat und ein zwingendes Muß das Leben auslöscht und es zu weiterstrebenden Wirken aufrecht erhält. Die Trauer, gesetzlich modifiziert und zeitlich umschränkt – da haben Sie die nüchternen Juden, die, vom Friedhof kaum in das verstörte Haus zurückgekehrt, von der Pflicht empfangen, von der Pflicht in ihrem Schmerz kontrolliert und von der Pflicht getröstet werden.

     

    ***

    Wir Juden sind ein eigenartiges Gemisch von nihilistischem Radikalismus und unentwegtem Konservatismus. Daß z.B. absolute Herrscher mit gottähnlichen Machtbefugnissen für die Dauer nicht haltbar sind und eine Konstitution – es muß ja nicht gleich die ganze Thora sein – geschaffen und erhalten werden müsse, wenn das Volk nicht in wild aufbrausender Revolution mit dem Schwert in der Hand sich erkämpfen soll, was ihm von Rechts wegen gebührt, das wußten wir viele Jahrhunderte, bevor im achtzehnten Säkulum darauf unter Donner und Blitz hingewiesen wurde. Auf der anderen Seite sind wir konservativ genug, um dort, wo das Wahre herrscht, uns von einer einmal gefaßten Meinung nicht so leicht abbringen zu lassen. Wir haben nihilistischen Scharfsinn, verbunden mit einem rührenden Autoritätsglauben, dort wo er am Platze ist. גברא רבה אמר מלתא לא תחייכו עליה Wenn ein großer Mann etwas sagt – und leuchtet es auch nicht sofort ein, lachet ihn nicht aus. Es steckt gewiß etwas dahinter,  wenn auch nicht heute und morgen aber vielleicht morgen oder in hundert Jahre erkannt und verstanden werden wird.  Der Aristokratismus des Geistes hat bei uns starke Wurzeln, die keine Revolution und kein Pogrom entfernen wird. Gilt aber diese Autorität von einem gewöhnlichen, menschlichen גברא רבה, um wie viel mehr von dem höchsten, größten, mächtigsten, allumfassenden, von Gott. Wenn wir seine in der Thora niedergelegten Worte auch heute und morgen nicht verstehen, vielleicht erkennen wir sie übermorgen oder in hundert Jahren, wenn die Voraussetzungen eingetroffen sind, unter denen sie begriffen werden wollen. Für alle Fälle lachen Sie nicht.

     

    ***

     

    Gebildete Menschen morden und stehlen nicht, aber sie fluchen, töten mit dem Wort und stehlen mit dem leichtfertigen Spiel ihrer Zunge die Ehre ihres Nächsten. Der Unterschied besteht darin, daß Mörder und Diebe eingesperrt werden; während ihre Kollegen von der Zunge frei und ungestraft herumlaufen dürfen. Nicht immer, aber doch zumeist. Ist denn das Blut daß jemand vergießt, ist denn das Gut, das jemand stiehlt, alles? Hat denn der Mensch nicht auch anderes, das ihm so kostbar wie sein Blut ist und an dem er so hängt, wie an seinem Gute? Was ist ein Mensch ohne Ehre, wenn ihm die Achtung fehlt, deren jeder bedarf, um in der Gesellschaft einen Platz zu haben! Was wären wir ohne die Gesellschaft, wenn wir es versuchten, auf eigenem Schwergewicht beruhend, ein Einsiedlerleben zu führen und das, was wir bewußt oder minder bewußt von der Gesellschaft empfangen, ihr nicht tausendfach zurückerstatteten! Ist aber die Gesellschaft viel, ja sie ist alles, dann darf es keinem gleichgültig sein, in welchem Bilde, er in ihrem Gemüte lebt, dann darf es nicht ungestraft bleiben, wenn ein Verruchter wagt, dieses Bild zu beschmutzen.

     

    ***

    Unter seinem Banner” Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS (Ffm 1908) S. 18 – 20

     

     

    *Der geübter Leser wird unschwer erkennen daß diesen Epigonenbriefe verweisen nach den „Neunzehn Briefe“ (1838) des Großvaters des Verfassers, Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    (Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769, wird fortgesetzt)

    02-12-2008 om 10:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BREAKING NEWS: TERRORIST BLAST IN MUMBAI, ZIONISM AT WORK!
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    BREAKING NEWS:

     

    TERRORIST BLAST IN MUMBAI (INDIA),

    ZIONISM AT WORK!

     

    "One of the assailants, who identified himself as Imran Babar and said his unit contained six militants, used Mr. Holtzberg's cellphone to call a popular Indian TV show on Thursday. In the call, he fumed about a recent visit by Major-General Avi Mizrahi, head of Isra-l's Ground Forces Command, to the disputed Indian state of Kashmir, a predominantly Muslim area where Indian forces are battling an Islamic insurgency."

     

    Source: The Wall Street Journal! http://online.wsj.com/article/SB122791112830765379.html?mod=article-outset-box

    02-12-2008 om 10:28 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-12-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Rafael BREUER: 'Unter seinem Banner - EPIGONENBRIEFE 2. Auszug 2-1 (1908)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    EPIGONENBRIEFE

    Aus dem zweiter Brief (Auszug 1)

     

    Mein lieber Benjamin!

     

    ***

    Seid umschlungen Millionen… Sehr schön gesagt. Schiller hat die Menschen gerne gehabt, und es wäre sehr gut zu wünschen, wenn sein Beispiel alle folgten, auch wenn sie nicht so schöne Verse machen können, wie er. Die Menschen lieben wie Schiller, sollte und kann auch der unpoetischste, nüchterne Mensch. Aber wie soll man ihm diese Liebe einflößen? Durch Predigt, Verse, Worte? Wir haben es genug probiert und stehen heute noch in der sozialen Arbeit auf halbem Wege. Das Gold – wer das Gold zu erwerben und zu besitzen lehrte! Der brächte das Heil. Das Gold nicht als unser zu betrachten, sondern als Gottesspende, seine Zwecke damit zu erfüllen auf Gottes Erde – probiert das einmal den Herren von der deutschen Reichsbank zu predigen, ob sie nicht antworten werden, sie fühlten sich durch eure Predigt sehr erbaut. Unser Zinsverbot – auch nur einen Augenblick zu glauben, daß man damit einen kapitalkräftigen Staat aufbauen könnte! Gott glaubt es und wir glauben es mit ihm. Und so lange man uns auslachen wird als das Volk mit dem Zinsverbote, wird es in Europa kapital- und wehrkräftige Staaten geben, aber auch Völker, die ähnlich wie vor zwei Jahrtausenden, nur in anderer Form und unter einem andern Himmel auf den Messias warten.

     

     

     

    Unter seinem Banner” Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS (Ffm 1908) S. 17 

     

     

    *Der geübter Leser wird unschwer erkennen daß diesen Epigonenbriefe verweisen nach den „Neunzehn Briefe“ (1838) des Großvaters des Verfassers, Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    (Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769, wird fortgesetzt)

    01-12-2008 om 11:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-11-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Rafael BREUER: 'Unter seinem Banner - EPIGONENBRIEFE 1. Teil 2 (1908)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    EPIGONENBRIEFE

    Erster Brief (Teil 2)*

     

    Mein lieber Benjamin!

     

    ***

    במאמרו ברא שחקים Mehr wissen wir nicht von der Schöpfung. Mit seinem Geheiß erschuf er die Himmel. Sie möchten wissen, auf welche Art diese rätselhafte Schöpfung vonstatten ging? במאמרו mit seinem Geheiß. Er befahl und sie entstand. Den Stoff, aus welchem Er sie schuf, die Kraft, aus der ihnen Bewegung und Wirken ward, hat keiner gesehen und begriffen. Das bleibt ein Geheimnis, das der Schöpfer sinnlichen Augen für immer verschloß. Und der Hauch seines Mundes? In der „Lehre“ tritt er uns überwältigend entgegen, aber die Quelle dieses Hauches und der Zielpunkt, an welchem er sich in Weltall verliert, im Weltall vollendet – wer kann das sagen! Mit der Milde eines Freundes befiehlt er uns der Mond, allen Schlangen des Zweifels    auf den Kopf zu treten.

     

    ***

    Gesetz und Zeit gab Er ihnen, daß sie ihren Auftrag nicht ändern. Freudig sind sie und freuen sich, ihres Eigners Willen zu vollbringen. Die von Gott gemeinte Freiheit heißt Gesetz. In dieser Enge bewegen sich die Gestirne des Himmels frei und froh. Die Freude des Himmels, indem er sich dem Gesetze seines Eigners unterwirft, ist nicht betrübt: weil sie die Reflexion nicht kennt. Die himmlischen Heere da oben sind von Anbeginn in die Schranken fester Gesetze gewiesen, innerhalb deren sie in bestimmtem Kreislauf ihre Bahn vollenden und in dieser Umgrenzung ein vollendetes Bild treuesten Pflichtgehorsams gewähren. Es ist das Bild eines unabänderlichen Müssens, in seiner Wirkung auf das menschliche Gemüt zugleich ein beispielloses Muster erhabenster Ruhe und erquickender Seligkeit.

     

    ***

    Wirken der Wahrheit, dessen Wirken war. Nirgends gelangt die Wahrheit zu gleich überwältigendem Ausdruck wie in den Gestirnen des Himmels. Hier herrscht das Absolute, Stetige, sich ewig selbst Gleichbleibende, das Wahre. Denn in ihrem Tun zeigt sich nirgendwo das Wirken des Zufalls, der Laune, nirgendwo der Einfluß von Kräften, die ein irdisches Dasein mit dunklen Schatten erfüllen. Sie wandeln und vollenden, während auf Erden ein stetiger Zickzackkreis die Wesen von Laune zu Laune, von einer Leidenschaft in die Arme treibt. Hier auf Erden wird neben der Wahrheit auch die Lüge geduldet. Darum spricht man von irdischem Jammertal. Oben am Himmel verdrängt die פעולה alles, was gegen den Willen des פועל אמת verstößt, darum spricht man von dem seligen und milden Antlitz des Mondes, der zur Nachtzeit, während Mord und Diebstahl auf Straßenecken lauern, Busch und Hain mit den Strahlen seiner Liebe füllt.

     

    ***

    Wie der Mond im Wechsel der Tage am Himmel seine Bahn vollbringt, aus dem Dunkel zum Lichte heraustritt, bald im Vollglanz seiner Kraft erstrahlend, bald zum bescheidenen Streif geworden, der, ein schmaler, länglicher Fleck, im Horizont sich verlierend, von der nächsten Wolke verschlungen zu werden droht: so auch Jissroél. Durch Nacht zum Licht. Durch Kampf zum Sieg. Wir sind die von Geburt an Belasteten. עמוסי בטן Auf unsern Schultern eine Last, doch im Herzen eine mondgleich sich erneuende Zuversicht in ein sieghaftes Können, dem sich die Welt einst willig unterordnen wird.

     

    ***

    Dem Monde hieß Er, daß er sich erneue, Kranz der Verherrlichung den von Geburt an Belasteten, die bestimmt sind, ihm gleich sich zu erneuern und ihren Bildner zu verherrlichen ob der Herrlichkeit seines Reichs. Dieser mondgleiche Wandel durch Länder, Völker und Zeiten ist so wenig wie der Wechsel des Mondgeschicks, ohne ein ewig leuchtendes Ziel, ohne Bestimmung und Zweck. Wir sind ein Werkzeug in Gottes Hand, von der Herrlichkeit seines Reichs zu zeugen, die Herrlichkeit seines Reiches zu begründen. Die Heimkehr der Menschheit zur Wiege, die sie trug, von der sie ausgegangen und, wie andere glauben, unwiederbringlich und für immer geflohen, wird da Ergebnis der Verherrlichung sein, die wir, so oft der Mond sich erneut, unserm Bildner geloben.

     

    ***

    Gesegnet seist Du, Gott, Erneuer der Monate. Das ist Jissroéls Rütlischwur beim Scheine der לבנה.

     

     

     

    Unter seinem Banner” Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS (Ffm 1908) S. 4 – 6

     

     

    *Der geübter Leser wird unschwer erkennen daß diesen Epigonenbriefe verweisen nach den „Neunzehn Briefe“ (1838) des Großvaters des Verfassers, Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    (Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769, wird fortgesetzt)

    25-11-2008 om 09:27 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-11-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWISH SUPPORT FOR GAZANS

    JEWISH SUPPORT FOR GAZANS



    LOS ANGELES TIMES CA,USA

    "A member of the ultra-Orthodox Neturei Karta sect, which opposes Zionism, holds a sign protesting the siege on the Gaza Strip. He is standing outside the tent of Fawzia al-Kurd and her family, who were evicted from their home in Arab East Jerusalem. On July 16, the Israeli High Court ruled in favor of Israeli settlers who were already occupying a wing of the house and were demanding the expulsion of the Kurd family from the rest of the property.
    (Ahmad Gharabli – AFP/Getty Images)
    November 20, 2008
    Email Picture
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    Das Bild zeigt uns ein mutiger, rechtschaffener, wahrhafter, Jude der in Palästina, das Heilige Land, seine Solidarität mit die Opfer des Zionismus im Gazastreifen bekundet. Eine wahre Heiligung des göttlichen Namens, die eigentlich jeder Jude obliegt, ganz im Sinne unserer Thora im Dérech Eretz: Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH Das Judentum und das reine Menschentum (1898). Die englische Übersetzung dessen erscheint in Ablieferungen im Blog des Studienverbandes Jeschurun Judentum gegen Zionismus www.bloggen.be/jesjoeroen

    23-11-2008 om 11:06 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-11-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Rafael BREUER: 'Unter seinem Banner - EPIGONENBRIEFE 1. Teil 1' (1908)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

    EPIGONENBRIEFE

    Erster Brief (Teil 1)*

    Mein lieber Benjamin!

     

     Sie stehen also heute zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts dort, wo ihr seliger Großvater, dessen Namen Sie tragen, im Anfang des neunzehnten gestanden. Auf den Briefwechsel, den Ihr Großvater mit Naphtali geführt, wehe Ihnen, schreiben Sie, bereits ein Hauch des Altertümlichen entgegen. Denn als in jener flüchtigen Stunde des Wiedersehens, die den beiden nach langjähriger Trennung gegönnt war, Naphtali auf die Fragen seines Freundes erwidern wollte, da sei es noch ein Postillon gewesen, der mit seinem Ruf die Unterhaltung abgebrochen habe. Wie altmodisch mute einen heute das an, im Zeitalter des Automobils! In rascher Verallgemeinerung des empfangenen Eindrucks übertragen Sie nun diesen Hauch des Überholten auf den Geist jener Briefe selbst und verlangen jetzt von mir, daß ich Naphtalis Gedankenwelt Ihrem in der Sphäre des allermodernsten Denkens und Fühlens gereiften Sinn etwas näher bringen möchte. Die traurige Tatsache, mein Benjamin, daß in Ihren Zweifeln und Klagen die Skepsis Ihres Großvaters auf dem Wege einer natürlichen Erbfolge zum Vorschein kommt, verleitet Sie offenbar zu der liebenswürdigen, aber irrigen Annahme, daß vielleicht auch Naphtali nicht gestorben. Nein, lieber Freund, der Gedanke ist wohl himmlisch schön, leider jedoch nicht wahr. Denn leichter vererbt sich eine unglückliche Anlage von Geschlecht auf Geschlecht, als die hinreißende Zaubergewalt eines begnadeten Genies, als der berückende Schein eines leuchtenden Meteors mit seinem plötzlichen Auftauchen und Verschwinden. Ein solcher Stern kreist nicht alle Jahr am Firmament. Männer vom Schlage Naphtalis werden in tausend Jahren einmal nur geboren…

    Während ich dieses schreibe, bringt mir der Postbote Ihren dritten Brief. Sie ruhen nicht. Obwohl ich Ihnen bereits erklärt habe, daß ich nicht gesonnen bin, Ihrem Wunsche zu entsprechen, schreiben Sie mir auch heute wieder: „Was soll dieses ewige Zaudern! Verlange ich denn von Ihnen, daß Sie mir das Judentum systematisch entwickeln sollen? Ich bin kein Freund jener hochgelahrten Weise, die voll lauter Systematik den Kern der Sache nicht sieht. Schreiben Sie mir, was oder worüber Sie gerade denken. Zwanglos, wie man in Briefen schreibt: ohne gelehrten Notizenkram, über das und jenes, unvollständig, bald kurz, bald lang, feuilletonistisch, sprunghaft vom Hundertsten ins Tausendste fallend…Sie wissen schon, was und wie ich’s meine“…Also Naphtalis erhabene Epen soll ich Ihnen in gereimte Knittelverse zerschlagen, aus der gewaltigsten Symphonie ein paar verwehte Melodien sammeln, um Ihnen für kurze Augenblicke, ein bißchen Anregung zu spenden…Armer Benjamin! Bedauernswerte Epigonen! …

    Ich weiß, Sie werden mich keine Ruhe lassen. So sei es denn. Das bißchen Anregung bringt auch der Epigone fertig. Ich will bestrebt sein, recht modern zu scheinen, sprunghaft, wie Sie sagen, feuilletonistisch, eine Handvoll von da, eine Handvoll von dort…Ich beginne mit eine Mondscheinphantasie. Der Mauled ist schon gewesen. Folgen Sie mir hinaus in die mondhelle Nacht, und versuchen Sie, mit der Andacht eines kindlichen Gemüts zur Lewonoh  aufzuschauen…

    Gesegnet seist Du, Gott unser Gott, König der Welt, der mit seinem Geheiß Himmel geschaffen und mit dem Hauch seines Mundes ihr ganzes Heer. Im Anblick des Himmels schwindet jeder Zweifel. Gott ist unser Gott. Der Silberschein des Mondes gießt himmlischen Frieden in die menschliche Brust. Wer verlangt Beweise, wenn der Hauch seines Mundes in ewigen Tatsachen offenbar wird, daß dieser Hauch besteht, wo solche Tatsachen reden? Die Himmel mit ihren Rätseln, ihr ganzes Heer, erzählen von der Majestät eines Königs, dessen Wesen keine Spekulation begreift, zu dem der Mensch nur dann in ein wahres Verhältnis zu kommen vermag, wenn auch er, wie die Himmel sein Leben dem Hauche seines Mindes unterwirft.

     

     

    „Unter seinem Banner” Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS (Ffm 1908) S. 3 – 4

     

     

    *Der geübter Leser wird unschwer erkennen daß diesen Epigonenbriefe verweisen nach den „Neunzehn Briefe“ (1838) des Großvaters des Verfassers, Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    (Teil unseres Studienprogramms Herbst-Winter 5769, wird fortgesetzt)

    18-11-2008 om 09:50 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Britain's honoring Peres 'mockery of justice' Reb Ahron Leib COHEN
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    Britain's honoring Peres "mockery of justice"

    A renowned Orthodox Jewish community leader has criticized the British government for its decision to honor Israeli President Shimon Peres with a knighthood and honorary degree by the King's College.

    Rabbi Ahron Cohen, from Manchester, said it's amazing how the UK can treat a president of an "illegal and immoral" regime in such a respectable way.

    He told IRNA honoring Peres with a knighthood and offering him an honorary degree "is a hollow mockery of justice" by the British government.

    "Supporting Isra-l is a hollow mockery of justice. How Britain and US can justify any form of support and honor to the president of such a rogue regime. It's beyond understanding," he said.

    Rabbi Cohen, who is a European spokesman of Authentic Orthodox Jewish Opposition to Zionism, added that Peres has a long history of being involved in the crimes of the Zionist regime right from the start.

    "And this is one of the amazing puzzling features of the modern day politics that Britain wants to honor a criminal person. I wonder how a country as UK or US turns a blind eye on history and they treat a chief of the Zionist regime which has not the right to exist," he said.

    Peres is coming to London on Monday to pay an official four-day visit for the first time since becoming president.

    He is scheduled to receive an honorary title, a knighthood, from Queen Elisabeth II and an honorary doctorate from the King's College.

    The move by the British government has already raised criticisms by human rights groups which are organizing a demonstration against Peres during his speech on Tuesday night in Oxford University.

    Rabbi Cohen said people who support the Zionist regime are in fact themselves Zionists and are behind honoring Peres.

    This is the first time the UK government is honoring a foreign leader with a knighthood.

    "The Zionist propaganda machine is very powerful. That wouldn't be a surprise if we say they are pushing for such an honor," Cohen said.

    During his visit, Peres will be the first Israeli leader to address a joint session of the House of Commons and the House of Lords and deliver a speech at Oxford University.

    "Shimon Peres has nothing to do with faith because he is representing an unjust, illegal, immoral and disrespectable regime. It doesn't help to understanding among the faiths," Rabbi Cohen said when asked about the recent interfaith conference in US organized by Saudi Arabia who invited Peres to the event.

    "Saudi king is saying that there is no difference among religions.

    But he forgets that Zionism has nothing to do with religion. The Zionist regime started illegitimately. I wonder how the West and even Saudi Arabia forget history. They forget the illegality and immorality and terrorism of the Zionist regime in the occupied lands of Palestine," he said.

    Rabbi Cohen is one of many Orthodox Jews organized in a group called Neturei Karta which, he says, completely sympathize with the cause of the Palestinians in their struggle against the Zionist regime.

    http://www2.irna.ir/en/

    18-11-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-11-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JANE JEWELL: WELL DONE!

    A FRIEND’S ENCOURAGEMENT:

     

    This all sounds great. WELL DONE!

    I wonder if you have read Alan Hart's "Zionism, the real enemy of the Jews".

    It is a book that everyone should read. I am learning so much from it. What shocking things the Zionists did - particularly the American Zionists who blocked the opportunity for the Holocaust survivors and other displaced Jews from Europe to go to America in 1947. They got sent off to Isra-l instead, against their will.

    Absolutely wicked.

     

    Warmly,

    Jane Jewell

    founder,

    14 Friends of Palestine

    www.14friendsofpalestine.org

    Feel so sorry for the criminal tag pollution attack by Microsoft!

    12-11-2008 om 10:04 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-11-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Rafael BREUER: Vorwort zu 'Unter seinem Banner' (1908)
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                (1881-1932)

     

    Vorwort zu “Unter seinem Banner” Ein Beitrag zur Würdigung

    Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS (Ffm 1908)

     

     

    Der Aufforderung, die von verschiedenen Seiten an mich herangetreten ist, anläßlich der hundertsten Wiederkehr des Geburtstages Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS זצ"ל, eine Biographie meines Großvaters zu schreiben, glaubte ich aus mehreren Gründen nicht entsprechen zu sollen. Ich habe es  vorgezogen, mit einer anspruchsloseren Gabe aufzuwarten, ohne deshalb den mir nahegelegten Plan für immer von der Hand zu weisen.

    An die Stelle einer größeren zusammenhangenden Arbeit, die als zweiter Teil dieses Buches vorgesehen war, habe ich, eine Anregung folgend, biographische Materialien treten lassen, die noch um eine beträchtliche Fülle interessanter Einzelheiten hätten vermehrt werden können, was sich aber aus Gründen der Raumökonomie nicht ermöglichen ließ.  

    Für die Richtung, in der sich das literarische Interesse der modernen Großpächter jüdischer Wissenschaft bewegt, darum aber auch zugleich für die religiöse Werbekraft, die sie besitzt, ist es übrigens sehr bezeichnend, daß eine Persönlichkeit wie HIRSCH, der sich doch – man mag sich in einzelnen zu den Ergebnissen ihrer Forschung stellen, wie man will – immerhin als eine geschichtliche Erscheinung von ganz besonderem Gepräge gar manches kundige Forscherauge schon längst hätte zuwenden müssen, zwanzig Jahre nach ihrem Tode keinen würdigen Biographen gefunden hat, der einerseits die erforderliche jüdisch-wissenschaftliche und philosophisch-ästhetischen Schulung besitzt, um ihrem Werden  und Wollen mit großzügiger Vermeidung kleinlicher Anekdoten und Zetteldaten gerecht zu werden und andererseits nicht infolge familiärer Beziehung in den Augen Übelwollender, deren sich HIRSCH in nicht geringer Zahl erfreut, der Fähigkeit zu unparteiischem Sachurteil bar erscheint und darum auch bei jeder wärmeren Tonfarbe seiner Darstellung nicht alsbald dem Verdacht aussetzt, im genauen Sinne des Wortes pro domo zu schreiben. Es scheint beinahe, als ob sich der Sinn und die Tragweite des Lebens und Wirkens Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS seinem Volke erst in kommenden Tagen ganz erschließen werden, als wenn die Geschichte anfangen wird von seiner Zeit als einer vergangener zu sprechen und losgelöst von kurzsichtiger Irrung und Verstimmung, eine künftige Generation rückblickend  sich bewußt werden wird, wie gar manche Illusionen das jüdische Volk sich hätte ersparen können, wäre es rechtzeitig gegen die dunkeln Mächte, die es von innen und außen bedrohen, zum Kampfe ausgezogen – unter seinem Banner!

    Wie manche Irrfahrt in Haus, Gemeinde und Schule könnten wir uns heute schon ersparen, wenn von uns allen – wie eine an die Gesamtheit seines Volkes gerichtete Mahnung – das ernste Abschiedswort beherzigen würde, das er kurz vor seinem Hinscheiden den beiden Enkeln zurief, als sie im Begriff waren, aus Königstein, wo sie ihn zum letzten Male sahen, in Begleitung der Eltern nach ihre ungarische Heimat zurückzukehren : „Seht mich gut an, daß ihr mich nicht vergeßt!“

    Raphael BREUER.

     

     

    „Unter seinem Banner” Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCHS (Ffm 1908)

    11-11-2008 om 09:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-11-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Die 'Reichskristallnacht' (1938) und die Aktualität
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    "Vor 70 Jahren, in der Nacht vom 9. zum 10.November 1938, brannten in Deutschland die Synagogen, wurden 75.000 jüdische Geschäfte zerstört und eine große Anzahl von Juden misshandelt. SA und SS hatten einen Massenprogrom gegen die jüdische Bevölkerung inszeniert, der als "Reichskristallnacht" in die Geschichte einging ..."


    Das Gedenken der Kristallnacht wurde in der BRD skandalös mißbraucht durch den hysterischen Zionisten, voran die Clique Knobloch und Bundeskanzlerin und christliche Zionistin Angela Merkel.


    The lessons of Kristallnacht for the modern Middle East

    Sidney Jacob's denial (Letters, November 5) of the comparison that Paul Oestreicher draws (The legacy of Kristallnacht, (November 4) is a knee-jerk reaction that seeks to portray Nazi Germany's attitude to the Jews as a unique, one-off occurrence. Unfortunately there are only too many parallels that can be drawn in the period 1933-39.
    When Jewish mobs shouted "death to the Arabs" in Acre a few weeks ago, that was certainly reminiscent of pogroms in Europe. When slogans such as "Arabs to the gas chambers" are daubed on the separation wall, the parallels are also clear. When Israeli military and police stand by while Arabs peasants tending their olive groves are assaulted by settlers, and when even international observers are injured, then that brings to mind a similar refusal by authorities in Germany to uphold the law and protect their Jewish inhabitants.
    The lesson of Kristallnacht is surely that any group of people, given the right set of circumstances, can become transformed from oppressed to oppressor. Settler colonialism in Isra/l-Palestine has reduced the Palestinians to a sub-human status. A majority of Israeli Jews in opinion polls have repeatedly made clear that they don't wish to live next door to an Arab and would prefer Isra-l's own Palestinian citizens to emigrate.
    The only part of Paul Oestreicher's article I disagree with is his suggestion that the vast majority of Germans took part in Kristallnacht. It was a state organised, SA pogrom, orchestrated by the Gauleiter of Berlin, Josef Goebbels. It was deeply unpopular with ordinary Germans, as Ian Kershaw's Hitler Myth makes clear, but by 1938 the ordinary population had been cowed by the Gestapo and the concentration camp apparatus of Nazi Germany.

     Tony Greenstein, Brighton

     

    09-11-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-11-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ELECTRONIC INTIFADA update 08 11 06
    The latest articles from all sections of EI.
    Palestine : Human Rights: Travesty of tolerance on display (6 November 2008)
    Palestine : Opinion/Editorial: Obama picks pro-Isra-l hardliner for top post (5 November 2008)
    Lebanon : Human Rights/Development: Life set to get harder for Nahr al-Bared refugees (5 November 2008)
    Palestine : Opinion/Editorial: One year after Annapolis (5 November 2008)
    Palestine : Human Rights: Isra-l breaks Gaza ceasefire, assassinates six (5 November 2008)
    Palestine : Multimedia: Photostory: The month in pictures, October 2008 (5 November 2008)
    Palestine : Activism News: Bilbao initiative: declaration and action plan (4 November 2008)
    Palestine : Israel Lobby Watch: Obama adviser Dennis Ross's dodgy record (4 November 2008)
    Palestine : Diaries: Live from Palestine: Protecting Yanoun (4 November 2008)
    Palestine : Opinion/Editorial: The United States of ... Canada (3 November 2008)
    Palestine : Human Rights: Execution of 47 in Kafr Qassem commemorated (3 November 2008)
    Palestine : Opinion/Editorial: How Isra-l helps eavesdrop on US citizens (3 November 2008)

    MORE NEWS

    06-11-2008 om 19:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-11-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Prof. RABKIN: Over zionistische terreur tegen Joodse antizionisten
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    ANTIZIONISTEN EN NIET-ZIONISTEN

     

    “…In de huidige diaspora oefenen de zionistische organisaties, die veel sterker zijn dan het handjevol oppositiegroepen, morele, economische en zelfs fysieke druk uit op hun critici. Bedreigingen met vergeldingsmaatregelen zijn heel gewoon voor degenen die weigeren solidariteit met de staat Isra-l te betonen. Betogen waarin het zionisme of de staat Isra-l in twijfel worden getrokken, lokken vijandige reacties uit. Het voorbeeld van Hannah ARENDT (1907-1995), een Duitse joodse intellectuele en voormalig zionistische activiste, is leerzaam. Zodra ze kritiek op de beweging begon te hebben, werden zij en haar werken in de ban gedaan. De zionistische critici van Arendts werk zijn nooit op haar argumenten ingegaan, maar richtten hun woede op haar karakter; ‘haar toon’ beviel hun niet: ‘Wat ik erger vind in uw antizionistische uitspraken is de toon van het betoog dan de inhoud ervan, waarover we altijd kunnen discussiëren (Leibovici, 365-367) schreef Gershom SCHOLEM[1] (1887-1982), een Duits-joodse intellectueel die sinds 1924 in Jeruzalem had gewoond. Inderdaad, het lijkt bijna onmogelijk loyale oppositie tegen het zionisme te plegen: ‘Wie niet voor ons is, is tegen ons’.

    Uit: Yakov M. RABKIN In naam van de Thora, de geschiedenis van de antizionistische Joden, blz.29

     

    IN NAAM VAN DE THORA: de geschiedenis van de antizionistische Joden

    Houtekiet 2006 ISBN 13 98790 5240 895 en 10 90 5240 895 5   € 24,90

     

    DE GROENE WATERMAN

    Wolstraat 7

    2000 ANTWERPEN



    [1] Kofer be Ikkar

    04-11-2008 om 10:08 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-10-2008
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    UNTER DEM BANNER VON RABBINER S.R. HIRSCH

    PROGRAMMATISCHE ERKLÄRUNG von JESCHURUN, JUDENTUM GEGEN ZIONISMUS 


    Die Überzeugung daß im Werke des Rabbiners Samson Raphael HIRSCH (1808-1888) eine geistige Erbe von unschätzbarem Werte größter Bedeutung vorliegt, muß zum Gemeingut aller Wissende und Denkende werden. An der Ideenwelt Rabbiner HIRSCHs könnte unsere arme Gegenwart gesunden.

     

    Jeschurun, Judentum gegen Zionismus stellt sich deshalb zur Aufgabe, um die verkannten, in seinen Werke niedergelegten Geistesschätze, zu verbreiten. JESCHURUN, Ehrenname unseres Erzvaters Jaakow, bedeutet Gradheit. Es war der programmatische Titel der von Rabbiner S.R. HIRSCH gegründeten Zeitschrift. 

     

    Im Kampf auf Leben und Tot zwischen Judentum und Zionismus wurde das jüdische Volk auf das heftigste erschüttert und geschädigt. Leidenschaftliche Erörterungen entflammen noch immer notwendigerweise Gemüter und Geister. In diesem geschichtlich notwendigen Kampf um die unverkäufliche Wahrheit des Gotteswortes, bedarf es leuchtende Standarte, die dem großen Heere der Irrenden und Verführten den Weg zur Wahrheit weist. Auf einem dieser Wegweiser steht mit unauslöschbaren Buchstaben der Name „Rabbiner HIRSCH“ geschrieben. Dieser Wegweiser muß mitten im Kreise unseres Volkes  der ihm zustehenden Platz erhalten. Mit seinen bescheidenen Kräften will Jeschurun, Judentum gegen Zionismus dazu seinen Beitrag leisten.

     

    Fünf Programmpunkte unserer Aktivitäten seien daher hervorgehoben:

     

    1. Heranbringung des geistigen Erbes Rabbiner S.R. HIRSCHs durch Schrift und Wort an alle, die seiner unter den verwirrenden Einflüssen der geistigen und kulturellen Strömungen unserer Zeit mehr als je bedürfen, durch Verbreitung seiner Weltanschauung, Mensch Jissroél, und von der ihm gelehrten jüdischen Wahrheiten auf dem Gebiete des Einzel-, Gemeinde- und Gesamtheitslebens. Wir bekennen uns nachdrücklich zu seinem Thora-Ideal von universeller Harmonie und brüderliche Menschlichkeit in der Anerkennung des heiligen Schöpfers durch alle Völker der Erde.

     

    1. Verbreitung seiner literarischen Werke und diesen seiner Nachfolger durch Studium, Verarbeitung und Übersetzung.

     

    1. Widerlegung der trügerischen Vorstellung Rav S.R. HIRSCHs als „Begründer der modernen Orthodoxie“. In Wirklichkeit war er, im deutschsprachigen Europa, Retter und schöpferischer Erneuer des Thoratreuen Judentums für die modernen und postmodernen Zeiten. Weigerung der Fälschung in Sache seiner Thora im Derech Erets Lehre.

     

    1. Betonung der Stellungnahmen Rav S.R. HIRSCHS gegen die grundlegende Ungerechtigkeit des imperialistischen Systems, Amalek , des Raubes, der Ausbeutung, Unterdrückung und Menschenverachtung.

     

    1. Ausgehend von dem geistigen Erbe Rabbiner S.R. HIRSCHs den Zionismus in allen seinen Abarten, auch in ‚frommer’ Verbrämung, zu entlarven als Attentat auf unsere jüdische Identität. Das geschieht in Wechselwirkung mit dem geistigen Erbe anderweitige Thora-Autoritäten, da letztendlich die ganze Thora unvereinbar mit dem Zionismus ist und bleibt. Wer die programmatischen Wörter Rav S.R. HIRSCHS „Ihr seid das Gesetzesvolk, Palästina ist das Gesetzesland, nicht aber seid ihr das palästinensische Volk und Palästina ist nicht das jüdische Land“ unterschreibt, ist gefeit gegen alle mögliche Spielarten des religiösen, auch des etwa frommen, Zionismus.

     

    Das kostbare Gut das Rabbiner Samson Raphael HIRSCH uns hinterlassen muß zur erstrangigen Bezugnahme werden für alle Juden die dem heiligen Schöpfer aufrichtig dienen wollen.  Jeschurun, Judentum gegen Zionismus  bezweckt hierbei die Ermunterung der Schwachen, die Anspornung der Starken, die Heranziehung der noch Fernstehenden. Das Kollektiv ist sich seiner hohen Verantwortung bewußt. Zur Erfüllung dieses Programms erflehen wir Gottes Beistand.

     

    Das Kollektiv.                                                                                        Schwuauss 5766, Juni 06.

    28-10-2008 om 10:31 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-10-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.UNSER JESCHURUN HERBST und WINTER 5769 STUDIENPROGRAMM
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    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erets gegen den Zionismus

     

    UNSER  HERBST und WINTER 5769 (2008/2009)STUDIENPROGRAMM

     

    Siehe auch die programmatische Erklärung von Jeschurun Judentum gegen Zionismus “Rabbiner HIRSCH weist uns den Weg”, sowie unseren früheren Studienprogramme

     

    Unser Dauerstudienprogramm umfasst vor allem:

    §           Rav Samson Raphael HIRSCH: Kommentar, Psalmen, Chaurew, Ges.Schriften

    §           Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH: Haftoroh der Woche , „Zionismus”  (1898)

    §           Rabbiner Dr. Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung (Wochenabschnitt)

    §           Rabbiner Dr. Raphael BREUER „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“

    §           Rabbiner Simon SCHWAB “Heimkehr ins Judentum” (1934) 



     

    • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH:  HUMANISM and JUDAISM, Translation Gilbert 1928, 59 pages from „Das reine Menschentum im Lichte des Judentums“ (1893). Dieser Aufsatz kann eine Zusammenfassung genannt werden der im Kommentar zu den Haftoross gebrachten Gedanken des Meisters

     

    • Rabbiner Dr. Raphael BREUER: Unter seinem Banner Ein Beitrag zur Würdigung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH“ (1908) Herrliche, ehrliche  „Epigonenbriefe“ worin der Leser zweifelsohne eine aktuelle Fortsetzung der „Neunzehn Briefe“ erkennen wird.

     

    • Das BUCH JESAJA, nach dem Forschungssystem Rabbiner Samson Raphael HIRSCH übersetzt und erläutert von Julius HIRSCH (1842-1909), Sohn von Rav Samson Raphael HIRSCH, Beruf: Geschäftsmann. Erschienen im Kaufmann Verlag Ffm. 1911

     

    • Ludwig STERN, Direktor der israelitischen Schule in Würzburg, „Die Vorschriften der Thora welche Jissroél in der Zerstreuung zu beachten hat“

     

    • In dieser Saison vertiefen wir uns in einige wertvolle Beiträge erschienen in der rabbinischen Zeitschrift Nachlass Zwi, Jahrgang 1930/31, erster Jahrgang:

     

    • Rabbiner Dr. Joseph BREUER „Jüdische Lebensweihe“  ‚In schlichter Darstellung und zwangsloser Folgen möchte der Autor den Nachweis bringen, welche unschätzbare Bereicherung unsere jüdische Lebensanschauung durch Auswertung der in den Werken Rabbiner Hirschs [] niedergelegten Fundamentalwahrheiten erfährt. Daß Geist und Seele einer heranwachsenden Jugend sich ihnen empfänglich erschliesst und ersehnte Lebensnahrung in ihnen findet, hat langjährige Erfahrung mri stets neu gezeigt.’

     

    • Rabbiner Pinchas KOHN  „Agudas Jissroél I. Das Sollen und II. Das Sein“ Dieses Diskussionsmaterial zum damaligen 18jährigen Bestehens der Aguda wirft grelles Licht auf das wahre wesen der heutigen fromme zionistische Partei.

     

    • Rabbiner Dr. Raphael BREUER: „Was hat Rabbiner Hirsch unsere Zeit zu sagen?“ Rede gehalten anlässlich der am Vorabend des 27.Tévess 5691 von der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft in Frankfurt am Main veranstalteten Jahreszeitgedenkfeier

     

     

    • R Wiederholung von Rabbiner Dr. Raphael BREUER „Messianische Zeiten“ (aus: Nachlass Zwi 1933)erschien hier erstmals in Januar/Februar 2008.

      Alle diesen Schriften werden auch in unserem Blog vollständig bzw. in Auszüge veröffentlichet werden.

     

    Baue gut!

     

    Die Schriftleitung

    26-10-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-10-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS WHO SPEAK OUT: A TIME TO SPEAK OUT
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    JEWS WHO SPEAK OUT:

     

    A TIME TO SPEAK OUT

     

    Independent Jewish Voices on Isr-l, Zionism and Jewish Identity

     

    Edited by Ann Karpf, Brian Klug, Jacqueline Rose and Barbara Rosenbaum

    Jewish voices challenge the crude polarities of the Isra-l/Palestine debate

    In A Time to Speak Out, a collection of strong Jewish voices, drawing on an established tradition of Jewish dissidence, come together to explore some of the most challenging issues facing diaspora Jews, notably in relation to the ongoing conflict in Isra-l-Palestine.

    Nearly all contributors were associated with the Independent Jewish Voices declaration which, when launched in Britain in 2007, opened a floodgate of responses. This book bears witness to the urgency of that continuing debate.

    With articles on such topics as international law, the Holocaust, varieties of Zionism, self-hatred, the multiplicity of Jewish identities, and human rights, these essays provide powerful evidence of the vitality of independent Jewish opinion as well as demonstrating that criticism of Isra-l has a crucial role to play in the continuing history of a Jewish concern for social justice.

    At once sober and radical, A Time To Speak Out reclaims an often intemperate debate for those both inside and outside Isra-l who prefer to confront uncomfortable “truths.”

    With contributions from: Julia Bard, Geoffrey Bindman, Emma Clyne, Stan Cohen, Howard Cooper, D. D. Guttenplan, Abe Hayeem, Anthony Isaacs, Gabriel Josipovici, Anne Karpf, Brian Klug, Francesca Klug, Tony Klug, Richard Kuper, Michael Kustow, Antony Lerman, Antony Loewenstein, Mike Marqusee, Jeremy Montagu, Jacqueline Rose, Anthony Rudolf, Donald Sassoon, Lynne Segal, Richard Silverstein, Gillian Slovo, Eyal Weizman, and Sami Zubaida

    Independent Jewish Voices is a group of Jews in Britain from diverse backgrounds, occupations and affiliations who have in common a strong commitment to social justice and universal human rights. Visit the Independent Jewish Voices website at http://www.ijv.org.uk/.

    Publication
    September 2008   316 pages Paper ISBN-13: 978 1 84467 229 5 US$19.95 / £9.99 / CAN$22

     

    http://www.versobooks.com/books/klm/k-titles/karpf_et_al_a_time_to_speak_out.shtml

    12-10-2008 om 22:41 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-10-2008
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    JEWS WHO SPEAK OUT:

     

    On IJAN and on Norman FINKELSTEIN

     

    Note from Yeshurun, Judaism against Zionism: Of course we don't take any responsibility for the opinions expressed here, but bring them as information. We don’t know – until now – any of the authors, and maintain of course our own Thora true approach, Rabbinical opposition against Zionism, on these matters. Read also our previous issues.

    ---------------- 

    The responses to the posting of the Charter statement of the International Jewish Anti-Zionist Network has overwhelmed many of the 338 subscribers to the Jews Who Speak Out List no doubt. It is necessary to create a List for discussions of this nature and to continue the present discussion as well. I will add those responders to the discussion List and post the link to subscribe to the discussion List when it is approved.

    Presently postings are continuing to be made by the Reply to All selection from the original posting of the IJAN Charter. This includes the addresses for various Jewish media outlets including the Zionist ones. Please do not send to this selection of addresses since it compromises the privacy of your own comments as well as those who are copied in the message.

    In reply to the original comment on the Charter posting, from Julius Gordon, I must point out that the Jews Who Speak Out List provides the statement of writers from the Jewish opposition irrespective of any one position on the nature of Zionism and the proposed solutions to the Israel-Palestinian conflict, while refusing anti-Jewish postings. This is the policy as I
    understand it from the List founder Stanley Heller.

    As far as my own response to the comment of Julius Gordon, I would begin by pointing out that there are a plurality of political tendencies in the Jewish opposition which focus on either the theoretical question or the issues of immediate concern. As for myself I do not consider there to be a contradiction and embrace both the demand for the end to the occupation of the 1967 Palestinian territories and a Bundist anti-Zionist position. I find merit as well in the Buberist tendency as well as the autonomist movement of Dubnow and the anarchist work of Landeau. I do not admire the Marxist position On The
    Jewish Question, which is not a question at all for me. Jewish identity is not reactionary per se as claimed there. A distinction must be made between Jewish national identity and nationalism, as in any struggle.

    As for the subsequent discussion, the matter of taking a position critical of Zionism and supporting the end to the occupation of the 1967 Palestinian territories are not in contradiction. Coming to an agreement with the State of Isra-l to withdraw from the territories does not necessarily imply the support for a Zionist State. Likewise even HAMAS has indicated its willingness to negotiate a 10-year ceasefire to settle the outstanding issues and the Iranian President has indicated he would be in favour of such an agreement concluded by the Palestinians. Finkelstein and Chomsky have indicated likewise that such a
    significant concession by Israel should be supported for the benefit of the Palestinians and the Israelis.

    In terms of a proposal that would provide for a reconciliation of both Peoples one should take into consideration the concept of national-cultural and territorial autonomy in a confederation of Civil Society by whatever name is utilized.

    To follow up from the proposal for a discussion List, I will add the addresses of those who have already contributed to the discussion, unless there is a message to the contrary. Those members of the Jewish Who Speak Out List who will wish to be included in the discussions or to read the comments will be offered the opportunty to subscribe when the List will be launched.

    Abraham Weizfeld
    Montréal

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    I agree with Roni, would like though to add some points as a Mizrachi Israeli Jew here:
    in every discussion and battle one uses generalizations thats life. We can not disconnect the reality in Israel and Palestine from Zionist ideology. Under it a million former white ussr immigrants were encouraged to come to Israel, whereas Ethiopians are not aloud, and the ones who do have to "convert" to Judaism. 33% of the former ussr whites are no Jewish and nobody converts them: the are white and straightens the colonial project in Israel. Under this ideology, Mizrachi Jews are sent to bad schools, not aloud to enter clubs (there are special selectors for that) etc.
    The Charta I saw here is the first one including this Mizrachi Issue: the class that oppress the Palestinians for the Ashkenazi Jews in Israel (oops, again an generalization, but 92% of University Stuff is Ashkenazi and the gap between Mizrachi and Ashkenazi is growing with the time).
    Boycotting Isra-l will first hurt the Mizrachi: more important therefore is the academic boycott: most "piecenicks" are there and they talk differently in English on a conference then in Hebrew in Isra-l.


    Iris Borchardt-Hefets

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    If we are going to get hung up on wording before we even start, we're bound to fail. Can we all agree we oppose Zionism as it has made itself manifest throughout Isra-l's history? There are certainly theories of Zionism that are so inoffensive we could probably all live with them; it is what has existed and what is in existence that we oppose: Zionism as a statist/nationalist and racist phenomenon.

    Jennifer Loewenstein

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    I don't know that NF does want to take Zionism as an ideology out of the debate.  His basic position and I've argued this with him, is that there should be 2 states because it is the most 'practical' thing that can be achieved.  It begs a number of questions, such as what type of state and the relationship between such a 'state' and the Israeli state. 

     

    I think he's wrong and that Partition creates and indeed cements any national antagonism, as Ireland demonstrates.  But NF is arguing from a bourgeois 'human rights' perspective which accepts the rule of something called international law.  But ironically NF himself has been one of the most fierce and impressive of Zionism's critics, in particular Holocaust Industry, his critique of Joan Peters 'From Time Immemorial' and the equally devastating critique of Daniel Goldhagen's Germans:  'Hitler's Willing Executioners'.

     

    Actually in the abstract  and academically NF is a very good critique of the most sensitive parts of Zionism relating to their abuse of the holocaust.  It has to be admitted he is one of the relatively few Jewish anti-Zionists (& I do consider him an anti-Zionist) who actually knows his stuff when it comes to the detail of the Nazi holocaust and can effectively deal with the many sycophants who hover around yad  vashem (another of course is Lenni Brenner). 

     

    So if we talk about NF as a person, then he is complex and multi-faceted, good on an academic level but politically hopeless!

     

    Tony Greenstein


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    I find the idea of IJAN exciting.  My only problem with the charter is that it throws all Zionist movements into one pot--Martin Buber's brand into the same category as Labor Zionism and Revisionist Zionism--the two branches that have led Israeli policies and politics since its inception. 

     

    I oppose Zionism of the brand that Isra-l practices.  Nor am I a Zionist in any sense.  Yet, I need to take into account that there are Israelis of the Martin Buber bent, also a Zionist movement, but so different from the 2 brands that have led the dance in Isra-l from even before it became a state.  

     

    Being wholly secular, I am not of Buber's school, but I have to recognize the fact that Zionism also includes his brand.

     

    I would therefore be happier with the charter (which in its present form echoes most of my own thoughts) if it opposed a Jewish state rather than Zionism.  Isra-l, after all. wants to be thought of as western in ideology and practice.  Yet most western countries today are mixed racially, religiously, and ethnically.  Israel by intending to be a Jewish state is more in keeping with theocratic Mid Eastern countries (e.g., Iran, Saudi Arabia) than with the west. 

     

    The notion that there is a need for a Jewish state is in any event a fallacy grounded upon the myth that it could prevent pogroms and Holocausts from happening again.  Nothing proves more the fallacy that a Jewish state could furnish Jews a safe haven than Isra-l, which can't even furnish Israelis who live within its borders security much less any other Jews.  Isra-l has fought 10 wars in less than 60 years.  In what other country have Jews faced the like fate?  More Jews have died in violence in Isra-l since WWII than in any other country in the world.  Many Jews have experienced Post-Traumatic Stress Disorder thanks to their conduct towards Palestinians, thus joining with other servicemen/women who have fought/policed a civilian population ( (e.g., Vietnam, Iraq).  

     

    Moreover, Isra-l's policies keep money flowing for expansion and ethnic cleansing, while diminishing funds for education, health, and welfare.  Where else in the world are 80,000 Holocaust survivors living in dire poverty due to the government's refusal to tend to their needs?  And so on and so forth. 

     

    With all my distaste for Zionism, it is not the issue.  A Jewish state is. 

     

    Dorothy

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    I'm for the right of return, but I also think that the issue IS  complicated.  How can it not be, when we are talking about a huge number of potential returnees, to a  small piece of land which is way more heavily populated by now than it was 60 years ago?
    Finkelstein makes, IMO, the completely valid argument that while in  principle Palestinians have the right to return, in actuality it won't be something easy to
    achieve.  I didn't hear him say that it shouldn't be discussed, or that solutions shouldn't be looked for.


    On the issue of the nature of Zionism, it seems to me that thinking a  bit about the nature of *Zionists* (as opposed to concentrating on the abstract arguments  regarding the ideology)reveals very quickly that they are not all "the same".  This is  important from a strategic stand, because it means that with some we (by "we" I mean those of us who are anti-zionist) can work, and dialog, and hopefully have them move in what we consider to be the right direction.
    As someone who was raised to be an ardent zionist (in the unholy land), I know from experience that the changes I had to go through were gradual and slow.  I don't  think this is unique...  and I think that instead of striving for ideological purity, we should look for ways to be heard not just by those who are already part of the choir, but also by those who are moving in our direction.

    A thought, regarding the different kinds of Zionism:  Let's remember that the early bi-nationalists (Magnus and some others) called themselves Zionists.   Were they exceedingly minute in size? Yes.  But so was Matzpen.  If Matzpen is worth our  attention  (and it certainly is!) so do the bi-nationalists. This doesn't mean that we shouldn't point out that the overwhelming  majority of Zionists were wrong, because they supported (and still do) an exclusivist Jewish  state.  But acknowledging those who were different is important, for at least 3 reasons:  1-  Because it's true.  2-  Because it shows that we strive to be accurate and fair, as opposed to being rigid and  doctrinaire, and 3-  Because it signals that just as we recognize nuance in the historical record, we  are not, presently, lumping everyone together.  As I see it, it needs not cost us anything in terms  of  what we believe in, and gives us way more room to work with others, and to be *heard*.  In other word: to actually have an influence.

    Racheli GAI
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    05-10-2008 om 00:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Einsendung  Breslewer Ultrafrommer Zionismus

     

    No escaping the Zionists anywhere........THE BRESLOV LEADERSHIP IN Eretz Yisroel TODAY ARE ALL ZIONISTS!!! LET'S NOT HEAR ANYMORE ABOUT KRAMER OR SCHECHTER AND THE "NEKIYE HADAAS" IN BRESLOV!! NO ONE IS MOYCHE. NO ONE! GEVALT!! GEVALT!! Zionist "protection" ---- Yes, a "protection racket" is what it is.............

    “h a a r e t z” Israelis guard Haredis' return from Kiev

    Last update - 02:17 03/10/2008

    By Zohar Blumenkrantz


    Israeli security guards were dispatched to the Kiev airport to safeguard the return of some 14,000 Bratslav Hasids to Isra-l, in view of Hezbollah's threats to avenge the murder of its "operations chief," Imad Mughniyeh, earlier this year, Airport Authority sources revealed yesterday.

    An "aerial shuttle" consisting of some 80 flights brought the Hasids back home yesterday. They had flown to Ukraine on the eve of Rosh Hashanah to pray at the grave of Rabbi Nachman of Bratslav. This is an annual pilgrimage that dates back to 1811, the year after Rabbi Nachman was buried in the city of Uman.

    On Rosh Hashanah eve, advertisements showing scantily-dressed women were removed from Ben-Gurion Airport to spare the Hasids' feelings as they passed through. The duty-free shops also removed pictures and advertisements that might embarrass the ultra-Orthodox pilgrims.

    The Airports Authority also prepared special compounds for the Hasids' check-in and security checks, set up separate passport control counters and stationed ushers to help maintain order. In addition, it set aside prayer areas and offices for the pilgrims' travel agents in the airport.

    At the Hasids' request, the authority also delivered special kosher food to Ukraine, on top of the single food box each traveler was allowed to take on the plane.

    The project was coordinated by the Bratslav Hasidic community, travel agencies, various airlines and Ben-Gurion Airport's security, passenger service, operating and maintenance divisions.

     

    דער ס"מ איז ניט צופרידן אז די מקום הקדוש, דער ציון הק' אין אומן איז ארומגערינגלט מיט השפעות פון ציונות, נאר ער מוז זיין דער "שומר ישראל לעד" קעגן סכנות פון די שונאים פון די ציונים, און אזוי האבן ארומגעקריכט א סך ציונישע סאלדאטן... לכאורה די אזויגערופענע מנהיגי און עסקני ברסלב האבן אזוי פיל אמונה אין ה' און דעם צדיק אז זיי האבן געדארפט לויפן צו די ציונים פאר "פראטעקשען," ווייל אפילו די אוקריינישע מאכט איז ניט גענוג - נאר "איזריעל" מוז זיין א שותף דארט.....ווי קענען מענטשן אין חוץ לארץ וואס פארען קיין מאל ניט אין דער מדינה זיך לאזן פארען קיין אומן מיט זייערע קינדער אין אזא מצב??!! ווי קען עס זיין??? די כוחות הטומאה ווילן איבערנעמען אלעס וואס איז טייער און הייליג, די קליפות ווילן אלעס איינשלינגן..... צו אויף דעם

    05-10-2008 om 00:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-10-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt Wajélèch
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    וילך פרשת

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt  Wajélèch

     

    Kap. 31 V.17 In dieser Zeit wird dann mein Zorn wider es rege werden, ich werde sie verlassen, mein Angesicht ihnen verbergen, so daß es der Vernichtung verfällt und viele Leiden und Nöten es treffen. In solcher Zeit wird es dann sagen: Fürwahr, weil mein Gott nicht in meiner Mitte ist, haben mich diese Leiden getroffen.

    18. Und Ich, ich berge doch mein Angesicht in solcher Zeit nur all des schlechten Willen, da es getan, da es sich anderen Göttern zugewendet.

    Kap. 31 VV. 17-18

     

    … כי פנה אל אלהים אחרים!…Gott ist nur so lange sein Gott, als es Gottes Volk ist, als es sich mit seinem ganzen Sein und Wollen ausschließlich Gott in Erfüllung seines Willens unterstellt, und dieses besondere Verhältnis zu ihm bedingt – mehr als bei irgend einem Menschenkreise auf Erden – seine besondere völlige Hingebung an Gott in Gehorsam am Treue (vergl. das zu 2 B.M.33,5 Bemerkte. Das dortige Citat Kap. 31,34 muß heißen: Kap. 32,34). Die ganze Klage ist ein Irrtum. Gott ist בקרבו, hebt seine besondere Beziehung zu Jissroél nie mehr auf. Allein eben weil Er בקרבו ist, geht ihm keine Verirrung zum Schlechten hin, treffen es Leiden für Verirrungen, mit welchen es nur zu dem, nicht aber unter das sittliche Niveau der übrigen Völker hinabsinkt. רק אתכם ידעתי מכל משפחות האדמה על כן אפקד עליכם את כל עונתיכם (Amos 3,2) …

     

    V. 20 Wenn ich es zu dem Boden hinbringen werde, den ich seinen Vätern zugeschworen, der von Milch und Honig fließt, und es ißt und sättigt sich und wird feist, und wendet sich anderen Göttern zu, sie dienen ihnen, höhnen mich und es zerstört meinen Bund:

    21. So wird es geschehen, wenn es dann viele drängende Leiden treffen, so wird dieser Gesang vor ihm als Zeuge aussagen; denn vergessen wird er nicht werden von seiner Kinder Mund. Denn ich kenne seinen Sinn, den es schon heute bethätigt, bevor ich es zu dem Lande hinbringe, das ich zugeschworen.

     

    VV. 20-21

     

    …כי לא תשכח מפי זרעו, wenn uns das ואכל ושבע ודשן ופנה אל אלהים אחרים die Schattenseite in Israels geschichtlicher Erscheinung und die  Klippe seines Volkesglücks enthüllt, so enthüllen diese Worte: כי לא תשכח מפי זרעו das Geheimnis seiner Sendung. Wie tief auch sein Fall und wie weitab seine Verirrung, eins wird unter allen Wechselfällen ihm bleiben, eins es durch die dunkelsten Gänge seiner Leiden begleiten, und das ist: die תורה. Und selbst, wenn es einmal der ganzen תורה den Rücken gewendet, wird die שירה von der תורה, das seine Bestimmung und Aufgabe ihm bezeugende und sein Geschick von diesen aus ihm deutende Gotteswort ihm bleiben, und dieser unverlierbare geistige Gottesfunke wird genügen  um den Geist immer wieder der תורה zuzuwenden und die Gemüter wieder für ihre Lehren und Aufgaben zu erwärmen und damit die Lebensseele wach zu halten, die dieses Volk nicht sterben läßt, die es stark macht allem äußeren Druck gegenüber und ihm unter allem äußeren Mißgeschick den klaren Blick und den heiteren Sinn und das warme Herz und die offene Hand erhält, welche es bis zur endlichen vollen Lösung seiner volksgeschichtlichen Aufgabe in so eigenartiger Sendung alle Zeiten durchdauern lassen – „כי לא תשכח מפי זרעו“, diese Verheißung sichert, daß Jissroél niet zum völligen Verluste seiner Bestimmung, nie zum völligen Vergessen seiner Sendung gelangen, daß es bis ans Ende der Zeiten „das Volk der Bibel“, und in ihm ein gottgeschütztes geistiges Prinzipium bleiben werde, von dem aus sich seine geistige Auferstehung immer wieder vollzieht. …

     

    V. 27 Denn ich kenne dein Ungehorsam und deinen harten Nacken. Siehe, während ich noch jetzt im Leben bei euch bin, wart ihr ungehorsam mit Gott, und nun gar nach meinem Tode!

     

    V.27

    …Sie waren nie entschieden in der Treue und auch ihr Abfall war nie ein vollendeter. עם ד' waren sie immer in irgendeiner Beziehung ממרים, und auch als ממרים blieben sie noch in einer Beziehung עם ד'. Darin, wie bereits oben bemerkt, liegt alles Trübe und alles Tröstliche für Jissroéls Wanderung durch die Zeiten.

     

    V.29 Denn ich weiß es, nach meinem Tode werdet ihr sehr in Verderbnis geraten, werdet von dem Wege, den ich euch geboten habe, abweichen, und es trifft euch das Unglück am Ende der Tage, wenn ihr, was in Gottes Augen schlecht ist, übet, durch eure Handlungen zu erzürnen.

     

    V.29

    …Wo gäbe es – menschlich genommen – eine größere Torheit als Gesetze zu geben, die sich in so vollendetem Gegensatz und Widerspruch zu den Anschauungen und Neigungen des Volkes, für welches sie bestimmt sind, befinden, daß sich der Gesetzgeber vollkommen bewußt ist, noch auf Jahrhunderte hinaus werde das Volk nicht in das Gesetz und das Gesetz nicht in das Volk sich hineingelebt haben! Und für das dennoch endlich Erreichen des beabsichtigten Zweckes keine andere Garanten bestellen, als – Himmel und Erde, und kein anderes Mittel, als – das Buch des Gesetzes selbst und seine Lehre, die dennoch Kind und Kindeskindern dieses Volkes nicht verloren gehen werden, כי לא תשכח מפי זרעו!

    Und wenn wir nun nach Jahrtausenden zurückschauen auf die nun vergangenen Jahrtausenden dieses Volkes, und dieses „Buch Mosis“, wie sich da alles im Laufe der Zeiten verwirklicht, wie sich doch endlich, und eben in Zeiten der schwersten Leiden, dieses Volk sich mit diesem Gesetze so innig vermählt, daß es um dieses Gesetzes willen ein weltgeschichtliches Martyrium sonder gleichen bestanden, und dieses Gesetz die Adlerflügel geworden, auf welchen Gottes Waltung es über alle Prüfungen hinaus inmitten einer Feindschaft und Hohn, Verkennung und Verkümmerung ihm bietenden Welt zu immer neu sich verjüngender Geistes- und Lebenskraft getragen, und zugleich der Licht- und Wahrheitsquell geworden, aus welchem die Völker, unter die es Gott um seiner Untreuen willen zerstreut, getrunken und – trinken, und noch heute der Lebensbaum ist, dessen in den Zukunftacker der Staaten und Völker getragen, immer mehr für das Gesamtheil aller aufgehen, also, daß das „Jissroél“ der Blüte zu einem „Jisreel“ des Exils (Hosea 1,4) geworden, und sich das Stichwort der jüdischen Geschichte ויתערבו בגוים וילמדו ממעשיהם doppelsinnig also erfüllt, daß rückblickend der Gedanke wohl nahe liegt, eben um der Doppelseitigkeit seiner Anlagen, des  ממרים הייתם עם ד' , des ופנה אל אלהים אחרים und לא תשכח מפי זרעו, eben um dieser Doppelseitigkeit willen habe sich das jüdische Volk als das geeignete Gefäß für Gottes Menschheitszwecke dargeboten, für welche Abfall und Abgefallene durch Funke und Keime, die sie trotzdem mit hinübertragen in den Schoß der Menschheit, nicht die wirkungslosesten Agentien geworden – welcher denkende Mensch, wenn er diese Schlußbekenntnisse Mosis VV.27-29 liest und dabei die Geschichte dieses Volkes und dieses Buches an seinem Geiste vorüberführt, kann sich der Erkenntnis verschließen: eben darum ist dieses Gesetz nicht dein Werk, „Mann Moses“, eben darum ist es Gottes Gesetz, dessen Bote du nur warst, und eben darum ist und bleibt das Volk und das Gesetz: אצבע אלדים, der Fingerzeig Gottes an die Menschheit. –  

    03-10-2008 om 13:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת וילך

      

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Wajélèch

     

    Jesajas Kap.55, Vers 6

     

    In dem ganzen reichen Schatze des Prophetenwortes gibt es vielleicht keinen Abschnitt, der einen mächtigeren Nachhall weckte in jeder jüdischen Brust als diese Haftora. Es ist ja zugleich die der Fasttage, jener Gedenktage der großen geschichtlichen Katastrophen, die uns zu immer erneuter Selbstprüfung, zu immer erneuter Rückkehr zu unsere Pflicht und zu unserem Gotte auffordern, von denen somit ein jeder das Band knüpfen möchte, das uns mit unserem Gotte verbindet. Wer zählt die Seelen, wer die Gemüter, in die der Scheidestunde des dämmernd seinen Ende sich zuneigenden Tages durch die Worte der Friede und die Ruhe eingezogen sind, und die durch sie den Aufweg gefunden haben zu ihrem Vater im Himmel.

    …

    V.8 כי לא מחשבותי וגו' „Nicht meine Gedanken sind eure Gedanken“ –: die ganze Welt- und Lebensanschauung ist eine andere, je nachdem der der Mensch der Gedanken Gott zum Ausgangspunkt seines Denkens und zur Grundlage seines Lebens macht oder nicht. Im ersten Falle begreift er es als höchste Lebensvollendung, in freier Hingebung sein Leben dem göttlichen Willen gemäß zu gestalten, und jeder gebietenden wie versagende Weisung des Schöpfers und einzigen vollkommenen Kenners seines Wesens, also jedem Gebote und Verbote wird freudiger Gehorsam entgegengebracht. Dann werden in Wahrheit Gottes Gedanken zu unseren Gedanken, und deshalb sind dann auch „unsere Wege die gottgewollten Wege“. Ganz anders, wo das Gottesbewußtsein nicht Quell und Boden des inneren und äußeren Lebens ist,  wo vielmehr Mensch sich selbst oder einen erträumten Götzen seiner Mache auf dem Thron gesetzt wird. Da erscheint jedes göttliche Pflichtgebot als unerträgliche Beschränkung des Hinauslebens des eigenen Wesens, da sind Gottes Gedanken „himmelweit“ (V.9) verschieden von des Menschen Gedanken und des Menschen Wege um Himmelsfernen geschieden von Gottes Wegen.

    …

    Kap. 56, V.3 ואל יאמר בן הנכר וגו'. Der Zutritt zu diesem Boden aber steht allen offen, geladen ist zu ihm, ohne Unterschied der Abstammung und Vergangenheit, alles was Menschenantlitz trägt. Das in den Augen der Unkundigen mit dem Makel nationaler Exklusivität behaftete Judentum öffnet im Gegenteil seine Pforten weit ausnahmslos allen Menschenbrüdern, die in sie eingehen wollen. Und da gibt es keinen Unterschied zwischen dem als Jude Geborenen und dem, der Abraham gleich, unter Loslösung von seiner Vergangenheit, aus dem Banne des נכר, des gottentfremdeten Wahnes in den Lichtbereich der göttlichen Wahrheit eintritt. Die freie Tat seiner sittlichen Erhebung macht ihn aller Errungenschaften der ganzen großen jüdischen Vergangenheit teilhaftig.

     

    ואל יאמר הסריס Und ebenso hat der „Kinderlose“, der, dem jede Hoffnung versagt ist, persönlich in seinen Kindern weiterzuleben, auf diesem Boden die trostreiche Zusicherung, in seinem, wengleich stillen, unscheinbaren treuen gottesfürchtigen Leben sich ein unvergängliches Andenken im Gottesreichen zu stiften, „besser als Söhne und Töchter“. Wie die Bewährung der Pflichttreue jenem die Vergangenheit ersetzt, so sichert diesem die Zukunft. Er hat deshalb nicht zu sprechen: „Ich bin ein zukunftsloser, abgestorbener Mann!“ –

    …

    V.6 ובני הנכר הנלוים וגו' Der Ausdruck הנלוים על läßt den sich Gott Anschließenden in der ganzen Freiheit seiner Selbstbestimmung erscheinen. לשרתו bezeichnet das ganz persönlich nahe Verhältnis des Dieners zum Herrn, das somit dem bisher nichtjüdischen Menschen durch Eintritt in den Pflichtenkreis des jüdischen Gesetzesheiligtums in jedem Augenblick erreichbar ist. ולאהבה וגו' להיות לו לעבדים: jene Gottesliebe, die den Menschen in seinen höchsten Beruf als Gottesdiener aufgehen läßt.

     

    V.7 ושמחתים בבית תפלתי: in dem Hause der Thefillah vor mir, wo der Mensch sich vor meinem Auge prüft und richtet und ein Urteil über sich gewinnt, aus dieser Stätte des Ernstes werde ich ihnen Freude aufsprießen lassen. עולתיהם וזבחיהם: Ganz von dem Geiste des Gottesgesetzes beseelt, werden sie sich nicht nurעולות , Emporopfer der Tatenweihe, sondern auch זבחים, Friedensmahlopfer darbringen, nicht nur im Ernste, sondern in der höchsten Lebensheiterkeit werden sie sich vor Gott fühlen. Nicht mehr ein Feind irdischer Freude ist ihnen Gott: in dem reinen Lebensgenüsse und der reinen Lebensfreude sich der segnenden und beglückenden Gottesnähe bewusst zu werden auch sie gewonnen haben. כי ביתי בית תפלה יקרא לכל העמים: denn nicht bloß für die in den jüdischen Kreis zu Gott hintretenden, sondern für alle Völker wird „mein Haus das Haus des Gebetes, der Thefillah genannt werden“. Denn derselbe Gott, der (V.8) die Verstoßenen Jissroéls  nur sammelt – מקבץ, Partizip Präsens, er arbeitet stets daran, alle Stürme der Geschicke Jissroéls haben kein anderes Ziel – wird „zu seinen Versammelten“ noch hinzu versammeln. Eine herrliche Perspektive ist es, die dies Prophetenwort, wie so viele andere, unseren Augen eröffnet. In engerem und weiterem Kreise sammelt sich die ganze Menschheit um Gott. Geschwunden jeder Zwist, jedes Vorurteil und jede Verkennung. Eine Bruderhand umschlingt sie alle. Den engeren Kreis bildet Jissroél, das Menschheitspriestervolk am Ziele seiner Sendung. Zu ihm hinzugetreten aus den Brudervölkern alle, die ihr Herz erhob, den Boden der Menschheitspriesterpflichten zu betreten und ihrem ganzen Leben durch Übernahme des sinaitischen Gesetzes  das Gepräge der Gotteszugehörigkeit zu geben. Im weiten Umkreise um dieses erweitertes Jissroél und durch innigen Anschluß mit ihm verbunden, die Gesamtmenschheit in Erfüllung der allgemeinen menschlichen noachidischen Gesetze, von den Wahrheiten der Gottesoffenbarung erleuchtet, das reine Menschentum verwirklichend. In diesem Verhältnisse der Gotteskindschaft aber sind sie Gott ebenso nahe wie das priesterliche Jissroél, das ihnen den Weg zu Gott vorangewandelt ist.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 370 – 377   Kommentar zu Jesajas Kap. 55 V.6…) 

    03-10-2008 om 13:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    JEWS WHO SPEAK OUT:   ON NORMAN FINKELSTEIN

     

    Dear Mr. Weizfeld:

     

    I am astonished - stunned, actually - that only one day after you refer us to an interview with Norman Finkelstein, you announce the launch of a Jewish Anti-Zionism project.

     

    In the interview that you recommended, here is what Dr. Finkelstein had to say on the subject:

     

    'If we are serious about trying to resolve the conflict, we should not get sidetracked by abstract ideological questions. We should take Zionism as an ideology out of the debate. Rather, we should focus on political issues. The right question is not, “Are you now or have you ever been a Zionist.” The questions should be, “Do you support the demolition of homes and torture?” “Do you support Jewish-only roads and Jewish-only settlements?” “Do you support a political settlement embraced by the entire world apart from the U.S., Israel and some South Sea atolls?”'

     

    I find this lumping of all Zionists into a single basket reprehensible, nearly the equivalent of stereotyping all Jews or all Arabs. Further, if you intend to promote any national or international movement on behalf of Jews with conscience that you ask those Jews (or Arabs for that matter) their views on the project.

     

    Julius Gordon

    Tucson, AZ

     

    I consider this absurd.   Would there somehow be an Israeli/Palestinian conflict without Israel?  an Israel without Zionism?   As for the alleged panoply of Zionisms, it is a mirage:  Finkelstein himself has expressed scorn for ' labour Zionism', the best of a bad lot.    Zionism cannot be redeemed by its impotent, sterile fringe manifestations, and Zionism is to blame for the current situation.

    Is the point that we should not seek blame, but only solutions?    This too is a mirage.   The standard Israeli objection to peace is that the Palestinians are wild, untrustworthy savages, out to exterminate ' the Jews' - that is why ' peaceniks' in Israel  are scorned as Pollyanas, feckless idealists.   The only way to counter this gambit is to argue that Palestinian resistance is not bloodthirsty madness but rational self-defense.   This has everything to do with Zionism, not least because the cutting edge of Zionism today is the settler movement, hell-bent on leaving the Palestinians without so much as the ground they stand on.   So to further the cause of peace in Palestine without criticizing and opposing Zionism is simply a non-starter.

    The tiny, tiny minority of Jews who call themselves Zionists - and are also serious about peace - simply delude and misrepresent themselves.  They want to have their Jewish Homeland cake and eat it too.   They mistake their Humpty-Dumpty notion of Zionism for a vaguely mainstream political tendency.    Zionism, in the real world, is the movement which supports a Jewish state in Palestine.    This project is abhorrent because it embodies racial sovereignty, and it is the cause of all that followed the very first Zionist settlements.    To obsess about politically trivial deviations from mainstream Zionism is simply to make the work of peace all the harder.

    Michael Neumann

     

    Julius,

     

    Some disagree with Norman Finkelstein on this and few other points he makes.  I think that Zionism is at the core of the Palestinian/Israeli conflict, as it is the ideology that keeps motivating certain Jewish people to keep colonize land in Palestine, expropriate it from its indigenous people and do all they can to empty the land of its Palestinians population. The 1967 occupied territories are not the exception to the rule, but rather a continuation of it.  House demolitions, torture, Jewish only roads, Apartheid Wall and Jewish only settlements, are but the outcome of the Zionist ideology.  Sure we need to fight against these barbaric and illegal tools of domination and oppression, but the underlying ideology is what really needs to be fought against and eradicated. 

     

    Sincerely,

    Yael Korin, the Campaign to End Israeli Apartheid, Southern California

    For more information, please go to:  www.ceia-sc.org 


    I agree with Michael Neumann: to fight Zionism without saying that Zionism is wrong is a recipe for losing.
     
    It is not surprising, however, that Norman Finkelstein would  say, "We should take Zionism as an ideology out of the debate." Finkelstein says this because he does not reject the core Zionist idea--that there should be a Jewish state in Palestine, to which the expelled Palestinians should not have an unconditional right of return. In a debate, Finkelstein said, "Now, I am not arguing now for a right of return. I acknowledge it's a complicated problem." Finkelstein is a curious bird, because he argues that Palestinians have a right of return under international law; he just chooses not to argue for that right to be granted, using the bogus excuse that it is "complicated." Finkelstein does not object to Zionism per se, he merely objects (with much greater passion and articulateness than most Zionists) to the lies and hypocrisy of Zionism. His line is, "Fine, don't let the Palestinians return, but at least admit that they have the right under international law." Finkelstein consistently weakens the anti-Zionist movement while seeming to defend it.
     
    --John SPRITZLER

     

    I, for my part, find the it detestable to put all the anti-Zionist (or non-Zionists for that matter) in the same basket.  In my case, I oppose nationalism as an ideology, in particular the nationalism of the oppressors.  Only those of us who purge ourselves from nationalism (and religion, of course) can honestly answer the questions in Finkelstein's quotation.  Because, unfortunately, too many of us have been, for a time too long, opposing the torture of some and being complicit at the same time with the torture of others.  Thus, I applaud Abraham's initiative, while I agree with Finkelstein that in the immediate future, the solution to the conflict should be practical rather than ideological.  And in order to end national oppression and occupation, we should press at the oppressors, and thus, an economic boycott at Israel is reasonable, given the effective impact that it had in ending apartheid in South Africa.  We need more opposition to nationalism, in particular we need people who oppose the nationalism of their own people (it's much easier, of course, to oppose the nationalism of other peoples...).  Thus, again, we need more Jews that oppose Zionism.  

    Roni GECHTMAN  


    Yeshurun Judaism against Zionism
    : Thank you, with our special thanks to Mrs. Yael KORIN and Mr John SPRITZLER.



     

    03-10-2008 om 13:16 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-10-2008
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    וילך (שבת שובה) פרשת

     

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    Wajélech / Schabbos Schuwo (Auszüge)

    …

    Nur eine Woche, und der Jaum hakippurim, den wir in 40tägigen ernste Vorbereitung entgegengehen, zieht in unseren gottesdienstlichen Kreis ein. So gewiß es ist, daß uns יוה"כ die כפרה, die Sühne unserer Vergangenheit und die Reinheit unserer Zukunft bringen soll, ebenso gewiß erwächst uns die Aufgabe, uns für diesen großen, herrlichen Tag ernst und würdig vorzubereiten. Worin diese Vorbereitung besteht, das hat uns der zurückliegende Rausch-ha-Schauno eindringlich gelehrt. Gottes Schaufor hat uns zur wahren, aufrichtigen Rückkehr zu Gott und seinem Gesetz gerufen. Meine Brüder und Schwestern! Die Th’ruo-Töne sind wohl verklungen, aber die großen Forderungen, die sie an uns richteten, sie müssen Wahrheit werden, wenn Jaumkippur uns zum wahren יום הכפורים werden soll.  Die Rausch haschauno-Th’ruo war aber nach der göttlichen Lehre von der Jauwel-Th’ruo mit ihrem sozialen Weckruf ושבתם איש אל אחזתו ואיש אל משפחתו תשבו begleitet, denn was, nach der tiefen Deutung unseres grossen Rabbiners זצ"ל, Jauwel im sozialen Leben, soll Rausch ha-Schauno in unserem ganzen sittlichen Leben anbahnen: „Kehret ein jeder zurück zu seinem Besitz, ein jeder kehre zurück zu seiner Familie!“ (Lev.25,10).

    …

    Zu einer solchen rückhaltlosen, die Th’schuwo erst ermöglichenden Selbsterkenntnis ruft die Th’ruo des Rausch-haschauno, die die Voraussetzung ist für die göttliche כפרה und den Weg uns bahnt zur Freiheit und Wiederrringung unserer köstlichsten Lebensgüter. Dann aber lasset uns nicht vergessen: diese Th’ruo war auch ein Kampfsignal, das den jüdischen Heldenmut zum Kampfe gegen den Feind aufrief (Nu. 10,9). Dieser mutiger Kampf, zu dem die Th’ruo ruft, gilt aber nicht nur dem äußeren Feind, er muß auch aufgenommen werden, wenn in unsrer eigene Mitte unsren heiligsten Lebensinteressen die Feinde erstehen. Oh, daß wir uns nicht kläglicher Feigheit zu zeihen brauchten, wenn die Th’ruo eindringlich mahnende Frage an uns richtet, ob wir ihrem Kampfesruf in jedem Augenblick unsres Leben entsprochen haben!

    Feigheit, schwächliche Nachgiebigkeit, man nennt es Friedensliebe, hat dem jüdischen Leben noch zu allen Zeiten die schwersten Wunden geschlagen. Und wenn die Weisen das Wort prägen: אין לך כל דור ודור שאין בו אונקי מדור העגל (ירושלמי תענית פ"ד), daß es kein Geschlecht gibt, das nicht an der Verirrung des goldenen Kalbes Anteil habe, so wollten sie uns damit sagen; daß die Ursachen, die zu jener traurigen Katastrophe führten, fort und fort unser jüdisches Leben bedrohen und leider immer noch vergiften. Denn nie und nimmer wäre es soweit gekommen, daß sich in der Mitte des jüdischen Volkes das goldene Kalb erheben konnte, wenn mit rücksichtslosem Mute alles daran gesetzt worden wäre, um dieses furchtbare Verbrechen zu verhüten. Aber man wagte den Kampf nicht, glaubte durch friedliches Verhalten und Entgegenkommen das Schlimmste verhindern zu können, und das Ergebnis war, daß das jüdische Volk der jämmerlichsten Verirrung anheimfiel. Dieser Geist unseliger, feiger Nachsicht beherrscht aber noch immer unser eheliches, Familien- und gesellschaftliches Leben, vergiftet unser Gemeindeleben und stellt oft leider alles in Frage.

    So wagt man unter der Devise „Einheit des Judentums“ eine Gemeindeverfassung zu rechtfertigen, die der Thora und ihren Institutionen „auf Widerruf“ Duldung einräumt – im Schatten des vollendeten Abfalls von allem, was einem Jehudi heilig sein muß. Man bedenkt aber nicht, welch erbärmliches חלול השם allein schon in der Bezeichnung „Einheit des Judentums“ liegt, mit der man das תורת משה אמת und seine grundsätzliche Verleugnung als Bestandteil eines Judentums hinzustellen den traurigen Mut hat! – Unsere חכמים, die für die „Einheit des Judentums“ zweifellos volles Verständnis hatten, haben Kutäer und Karäer von jeder religiösen Gemeinschaft ausgeschlossen, obgleich diese die schriftliche Lehre nimmer leugneten und jene manches von der mündlichen Lehre gewissenhaft, ja, nach dem Worte der Weisen, oft gewissenhafter als mancher Jehudi beachteten! Wie sie mit Reform- oder sogenannten Richtlinien verfahren wären, die die vollendete כפירה zu kodifizieren sich erkühnten, braucht wohl nicht erst gesagt zu werden!

    Wir begreifen daher den göttlichen Waltungsausspruch וביום פקדי ופקדתי עלהם חטאתם (Ex.32,24), wonach, sooft Gott in der Folge die Sünden seines Volkes zu ahnden hat, diese Egelsünde mit geahndet wird: bildet sie doch die Triebfeder aller Verirrungen in der Folgezeit. – Es gibt daher wohl keine treffendere Bezeichnung für diese Egelsünde als die von unsren Weisen in dem eigangs erwähnten Weisheitswort geprägte: שטר של עון ein Sündenwechsel, den Gottes Erziehungsweisheit auf die späten Nachkommen ausgestellt und der von Zeit zu Zeit abgezahlt wird, da er fällig wird, sooft wir von dem Geist geleitet werden der jene Verirrung erst ermöglichte. – Traurig wäre es um uns bestellt, wenn Gott diesen Wechsel immer geltend machen würde, alle unsre etwaige זכיות wären dann in Frage gestellt. Wenn wir uns aber zur wahrhaften Th’schuwo aufraffen, לא החזיק לעד אפו כי חפץ חסד הוא dann zieht Gottes unendliche Liebe diesen Wechsel gleichsam zurück und läßt den Überrest seines Volkes nicht die Folgen jener Schuld büßen: מי א' כמוך נשא עון „Wer, Allmächtiger, ist wie du, der Sünde hinweghebt“ – sinnig fügen daher die Weisen erklärend hinzu, Gott hebt aus der Sündenzahl gleichsam einen Schuldschein heraus, und unsere Verdienste überwiegen und bahnen uns den Weg der Rettung an.

    …

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung fünfter Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 61-73

    02-10-2008 om 09:44 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    JEWS WHO SPEAK OUT

     

    Announcing the Launch of the

    International Jewish Anti-Zionist Network (IJAN)!

    "For the people of this planet to live in safety, justice and peace, the Israeli colonial project must be brought to an end. We joyfully take up this collective task of undermining a system of conquest and plunder that has tormented our world for far too long." – IJAN Founding Charter

    October 1, 2008...

    In honor of the 60th anniversary of the Nakba and
    the eighth anniversary of the second intifada which inspired a stronger solidarity movement and growing criticism of Isra-l...

    Over the Jewish High Holidays - Rosh Hashanah and Yom Kippur - which are a time for reflection and atonement for the individual and collective injustices we have committed or have allowed to happen...

    And with hope for a year of greater possibility for justice in Palestine, the broader region and our world...

    We launch the International Jewish Anti-Zionist Network - IJAN (formally known as IJSN - the International Jewish Solidarity Network) - with the release of our founding charter and call for a Month of Action - "Boycott Zionism - Divest from Isra-l" and invite you to partner and participate with us.


    In this Newsletter:
    IJAN Charter
    Month of Action
    New Website and Resources
    Finding a Symbolic Name and Logo
    Developing our Structure
    Get Involved

     


    Charter of the International Jewish anti-Zionist Network

    We are an international network of Jews who are uncompromisingly committed to struggles for human emancipation, of which the liberation of the Palestinian people and land is an indispensable part. Our commitment is to the dismantling of Israeli apartheid, the return of Palestinian refugees, and the ending of the Israeli colonization of historic Palestine.

    From Poland to Iraq, from Argentina to South Africa, from Brooklyn to Mississippi, Jews have taken up their quest for justice, and their desire for a more just world, by joining with others in collective struggles. Jews participated prominently in the workers' struggle of the depression era, in the civil rights movement, in the struggle against South African Apartheid, in the struggle against fascism in Europe, and in many other movements for social and political change. The State of Isra-l's historic and ongoing ethnic cleansing of the Palestinian people from their land contradicts and betrays these long histories of Jewish participation in collective liberation struggles.

    Zionism—the founding and current ideology that manifested in the State of Isra-l—took root in the era of European colonialism and was spread in the aftermath of the Nazi genocide. Zionism has been nourished by the most violent and oppressive histories of the nineteenth Century, at the expense of the many strains of Jewish commitment to liberation. To reclaim them, and a place in the vibrant popular movements of our time, Zionism, in all its forms, must be stopped.

    This is crucial, first and foremost, because of Zionism's impact on the people of Palestine and the broader region. It also dishonors the persecution and genocide of European Jews by using their memory to justify and perpetuate European racism and colonialism. It is responsible for the extensive displacement and alienation of Mizrahi Jews (Jews of African and Asian descent) from their diverse histories, languages, traditions and cultures. Mizrahi Jews have a history in this region of over 2,000 years. As Zionism took root, these Jewish histories were forced from their own course in service of the segregation of Jews imposed by the State of Isra-l.

    As such, Zionism implicates us in the oppression of the Palestinian people and in the debasement of our own heritages, struggles for justice and alliances with our fellow human beings. 

    Click here to continue to read: http://www.ijsn.net/about_us/charter/  

    Join us in a Month of Action from 1 - 31 October: "Confront Zionism - Divest from Isra-l"

    Confront Zionism:
    Support the Palestinian call for boycotting Zionist and Israeli cultural, educational, sporting and political events and the academic boycott. Confront Zionist organizations that support Israeli Apartheid, censor and target individuals and organizations for criticism of Isra-l, and collaborate in US-European Islamophobia.  Expose Jewish organizations that confuse support of Isra-l with defense of Jews and disguise economic and political support for Israel and Zionism as Jewish cultural and community work.

    Divest from Isra-l:
    Support the Palestinian call for boycott, divestment and sanctions (BDS) against Isra-l through actions that target Israeli goods.

    Put the Charter out into the World: Use the founding Charter as an opportunity to voice and bring visibility to anti-Zionist politics through educational, cultural and spiritual events and creative action.

    Click here for the full details of the Launch Campaign: http://www.ijsn.net/117/

    Check out our new website and resources for study, reflection and action!

    Visit our new website at www.ijsn.net

    Check out the following new resources posted on the site:
    New study group curriculum: http://www.ijsn.net/C9/
    "Boycott Zionism - Divest from Isra-l" stickers: http://www.ijsn.net/C58/


    Finding a symbolic name and logo

    In the coming months we will be searching for a symbolic name and logo for the network. Click here to participate in brainstorming the name and logo: http://www.ijsn.net/224/

    Help us develop a new structure

    Toward preparing for broader participation in the network, IJSN is developing a representative structure for coordination, consultation and communication across and between local, regional and international organizing.

    Over the next year we hope to evolve and practice this representative structure to support and increase the connections across local and regional self-organizing, while continuing to grow our capacity for internationally coordinated actions and campaigns (initiated at any level of the network).

    We need your help as we figure out how to do this. http://www.ijsn.net/about_us/structure/

    Join our Call-to-Action...

    Our pledge in the Charter will be carried out through our commitments to: 1) solidarity with Palestinian self-determination, 2) participation in global movements to end imperialism, and 3) the extrication of Jewish history, politics, community, and culture from the grip of Zionism.

    To these ends, in this historical moment, IJAN will be a clear anti-Zionist Jewish point of reference to set an ideological pole, open space for non-Jewish anti-Zionist voices, and broaden support for Palestinian liberation.

    Towards fulfilling this strategic role, we are calling anti-Zionist Jews to take up the following actions in the world:

    • Confront Zionism: Support the Palestinian call for boycotting Zionist and Israeli cultural, educational, sporting and political events and academia. Confront Zionist organizations that support Israeli apartheid, that censor and target individuals and organizations for criticism of Israel, and that collaborate in US, Canadian, European Islamophobia.
    • Participation in existing Boycott, Divestment and Sanction (BDS) campaigns: Rather than lead BDS efforts, IJAN encourages and supports participation of its members in local, national and international campaigns as well as participation in the consumer boycott of Israeli goods-make your boycott known to merchants who sell Israeli goods. Read more about the call: http://www.ijsn.net/199/
    • Popular Tribunals: Join the network in organizing popular tribunals that gather testimony that exposes the tactics of and demand accountability from Zionist institutions. The testimony would largely come from Palestinian, Arab, or Muslim people and Jews most impacted by this intersection of Zionism and US/European imperialism. The targets may include one large international Zionist institution as well as its local and national Zionist affiliates. Read more about the popular tribunals: http://www.ijsn.net/193/
    • Cross-movement building: Broaden support for the Palestinian struggle by bringing your anti-Zionist politic the movements you participate in for racial, economic and gender justice. Make it untenable for progressive to radical social justice organizations to not take a stand on Isra-l or exclude Palestinian liberation from their politics and solidarity work.
    • Supporting joint struggle between Jews of Arab, African and Asian descent and Palestinians: Challenge the role of white anti-Zionist Jewish activists and activism in undermining alliances between Mizrahi Jews and Palestinians. Actively support the building of joint Mizrahi-Palestinian struggles against Zionist colonialism and racism. Read more about Mizrahi organizing: http://www.ijsn.net/C42/
    • Consciousness Raising: Organize events, create tools and materials, engage in creative action, and produce art and cultural work that brings anti-Zionist politics to the public. 

     

     

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    R E C O N C I L I A T I O N     C O N F ER E N C E     L I S T

    since 1994  by the

    Jewish   People’s  Liberation  Organization

    Against Zionism  and  anti-Jewish racism

    Abraham  Weizfeld  moderator-founder 

    saalaha@fokus.name

    JPLO-OLPJ-subscribe@yahoogroups.com

     

    Please see political declaration JPLO

    http://groups.yahoo.com/group/JPLO-OLPJ

    and the books

    Sabra-Shatila, 1984

    The End of Zionism

    and the liberation of the Jewish People, 1989

     http://www.bookmasters.com/clarity/b0006.htm

    ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

    Do not say, that if the people do good to us, we will do good to them;

    and if the people oppress us, we will oppress them;

    but determine that if people do you good, you will do good to them;

    and if they oppress you, you will not oppress them: Muhammad

     

    JUNITY-Canada news&discussion:

    JUNITY-Canada-subscribe@yahoogroups.com

    Montréal Solidarité/y:

    J-P_Solidarite-y-subscribe@yahoogroups.com

    J-P_Solidarity_Action-subscribe@yahoogroups.com

    Montréal Jewish anti-occupation news:

    Jewish_Non-Zionist_Forum-subscribe@yahoogroups.com

    Jewish_Non-Zionist_Action-subscribe@yahoogroups.com

    02-10-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-09-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTERGRONDINFO selectie 08 09 29
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    א. ל. ו. ל.

    Als ‘Mensch Jissroél’ mit ‘Thora im Derech Erets’

    gegen den Zionismus

     

    Information Clearing House  

    News you won't Find On CNN
    28/09/08

     

    "Ahmadinejad wants peace": "Ultra"Orthodox Jews: Rabbi Weiss: 'We know he is not an enemy to the Jews, he has a Jewish community in his country that he honors, defends and supports' http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3602030,00.html (ynet: Zionist).

    (Microsoft tags Pollution = unerwünscht!)

    "I am a Zionist. You Don't Have to be a Jew to be a Zionist!" Biden and Isra-l By ROBERT WEITZEL For all of Obama's campaign promises of "change," his choice of Joseph Biden as his running mate sends a clear signal to Isra-l's lobby in Washington and its right-wing government in Jerusalem that for the next four years there will be no change in the United States' unconditional support or its annual $6 billion in direct and indirect aid. http://www.informationclearinghouse.info/article20674.htm

    Obama Out-Hawks McCain By Katrina Vanden Heuvel Obama risks creating a bipartisan consensus that will entrap the US in another costly occupation---draining resources needed to fulfill his (already limited) promises for economic growth, health care and social justice at home. Such escalation will also crowd out other international initiatives and alienate those allies we need to reengage the world on terms other than the so-called "war on terror."  http://www.informationclearinghouse.info/article20890.htm

    Statement of Senator Obama on President Ahmadinejad's Remarks By Amanda Scott I strongly condemn President Ahmadinejad's outrageous remarks at the United Nations, and am disappointed that he had a platform to air his hateful and anti-Semitic views.
    http://www.informationclearinghouse.info/article20879.htm

    The Illusion of Sovereignty By Soraya Sepahpour-Ulrich Perhaps sovereignty is relative; how else can one explain the subjugation of the most powerful industrial nations to the will of another while under the delusion of independence, national interest, democracy, and even capitalism? A single country, Isra_l and its powerful lobby AIPAC have altered the course of history in America and by extension, the rest of the world.  http://www.informationclearinghouse.info/article20887.htm

    King David Recruited to Expel Palestinians By Jonathan Cook Archaeology becomes a curse for Jerusalem village.
    http://www.informationclearinghouse.info/article20881.htm

    Iran Resolution Shelved in Rare Defeat for 'Isra-l Lobby' By Jim Lobe In a significant and highly unusual defeat for the so-called 'Isra-l Lobby', the Democratic leadership of the House of Representatives has decided to shelve a long-pending, albeit non-binding, resolution that called for President George W. Bush to launch what critics called a blockade against Iran.
    http://www.informationclearinghouse.info/article20880.htm

    US deploys radar, troops to Isra-l:  U.S. European Command has deployed to Israel a high-powered X-band radar and the supporting people and equipment needed for coordinated defense against Iranian missile attack, marking the first permanent U.S. military presence on Israeli soil. http://www.armytimes.com/news/2008/09/defense_xband_092608/

     A New and Revealing Study of the Influence of the Neocons: , The Transparent Cabal: The Neoconservative Agenda, War in the Middle East, and the National Interest of Isra-l, http://www.counterpunch.org/christison09202008.html

     When Ignorance Meets Arrogance Palin on Iran's Ahmadinejad: 'He Must Be Stopped' By Sarah Palin - (Full Text of Planned Remarks) In a speech prepared for the Jewish sponsored Anti-Iran rally during Ahmadinejad's visit to the UN on September 22 2208, Palin promised that she would do everything possible to "stop" the danger of a nuclear Iran - even beyond sanctions.  http://www.informationclearinghouse.info/article20858.htm

    Orwell would be proud of her: Palin: Iraq, Afghanistan presence makes US secure: "I think our presence in Iraq and Afghanistan will lead to further security for our nation. We can never again let them onto our soil," she responded. http://www.bostonherald.com/news/national/politics/2008/view.bg?articleid=1121472

    Dangerous liaisons:  Sarah Palin had a lively interaction with recently elected Pakistani president, Asif Ali Zardari, in New York. It's both surreal and frightening that these two upstart political figures could very well be significant actors in deciding the fate of modern, global relations. It's fitting that the neophytes met in such an awkward and theatrical fashion.
    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2008/sep/27/pakistan.sarahpalin

    The question is: Can Palin give a coherent answer?:  Even as members of the American media strive to avoid appearing snobbish or elitist in their treatment of Mrs Palin, most commentators seemed unable to disguise their sheer consternation at a performance that at times seemed worthy less of a candidate for vice-president than for school president. http://tinyurl.com/4ckq38

    President of Paraguay Turns Down Meeting with Sarah Palin:  With all due respect to Paraguay and its great citizens, something is really wrong when the Paraguayan President won't even hang with Palin. http://www.thewashingtonnote.com/archives/2008/09/president_of_pa/

    Palin: 'Only Flag in My Office' Is Israeli:  "The only flag at my office is an Israeli flag," she was quoted as saying, "and I want you to know and I want Israelis to know that I am a friend."
    http://www.nysun.com/national/palin-only-flag-in-my-office-is-israeli/86671


    McCain Camp insiders say Palin "clueless":
    The campaign has held a mock debate and a mock press conference; both are being described as "disastrous." One senior McCain aide was quoted as saying, "What are we going to do?" The McCain people want to move this first debate to some later, undetermined date, possibly never. People on the inside are saying the Alaska Governor is "clueless." http://www.wegoted.com/todayonshow/index.asp

    $700 billion or Armageddon? Sounds like sci-fi Put $700 billion in the bag and no one gets hurt. By Ken Kam The more I hear about Henry Paulson's plan, the less convinced I am it's worth $2,000 from every American. The predictions of financial Armageddon without it don't ring true.  http://www.informationclearinghouse.info/article20884.htm

    Human Rights Watch in Venezuela Lies, Crimes and Cover-ups By James Petras HRW's systematic failure to mention the advances experienced by the majority of Venezuelan citizens, while peddling outright lies about civic repression , is characteristic of this mouthpiece of Empire.  http://www.informationclearinghouse.info/article20886.htm

     

    (Microsoft tags Pollution = unerwünscht!)

    Fear By Fantasy By Yvonne Ridley Once again the wretched racists and Islamophobes in the Metropolitan Force and the British Government have further demonised Muslims and resulted in further ethnic and religious profiling at airports through their fear by fantasy policies.  http://www.informationclearinghouse.info/article20747.htm

    Why Liberals Fear Islam The Only Good Muslim is the Anti-Muslim By M. JUNAID LEVESQUE-ALAM American liberals would do well to stop glorifying anti-Muslim celebrities and start building relationships with honest Arab and Muslim voices.
    http://www.informationclearinghouse.info/article20639.htm

    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    TEHRAN TIMES

     

     

    Ramadan mubarak (Microsoft tags Pollution = unerwünscht!)

    ‘MKO, another version of al-Qaeda’ A spokesman for the family members of terrorism victims in Iran says the Mujahedin Khalq Organization (MKO) is simply an earlier version of al-Qaeda.

    Contemporary world's idols on verge of collapse, president TEHRAN (IRNA) -- President Mahmud Ahmadinejad said Friday night that idols of contemporary world are on the verge of collapse.

    Why is Isra-l attacking Mediterranean fishermen?
     
    By Yvonne Ridley As a kid our family holidays were always spent by the sea -- usually in Devon or Cornwall.

    No interim peace deal with Isra-l, Saudi says UNITED NATIONS (AP) -- Arab nations will totally reject any partial or interim solution to the Israeli-Palestinian conflict because historically such arrangements have become permanent, Saudi Arabia's foreign minister said Saturday.

    Activists to defy Isra-l and sail to Gaza again NICOSIA (Reuters) -- Foreign activists who broke Israel's sea blockade of Gaza in August will attempt to sail to the Palestinian territory from Cyprus again on Wednesday.

    Hamas says Mideast Quartet is pro-Isra-l GAZA CITY (AFP) -- The Islamist Hamas movement on Saturday denounced statements made in New York by the Middle East Quartet, claiming the diplomatic group is biased towards Isra-l.

    A shattering moment in America's fall from power By John Gray The global financial crisis will see the U.S. falter in the same way the Soviet Union did when the Berlin Wall came down. The era of American dominance is over

    Russia blasts U.S. dominant role in world affairs UNITED NATIONS (AP) - Russia called Saturday for a revival of the global anti-terrorism coalition that formed after Sept. 11, 2001 but started to unravel with what it called the subsequent domination by a single power — a veiled reference to the United States.

    Revealed: Secret Taleban peace bid By Jason Burke KABUL (The Observer) -- The Taleban have been engaged in secret talks about ending the conflict in Afghanistan in a wide-ranging ‘peace process’ sponsored by Saudi Arabia and supported by Britain, The Observer can reveal.

    Hamas releases Fatah prisoners GAZA CITY (AFP) - The Hamas rulers of Gaza said on Sunday they released five leaders of the rival Fatah faction as well as 30 other prisoners ahead of celebrations marking the end of the Muslim fasting month of Ramadan.

     

    PRESS TV
    Reports
    Interviews
    Reflections
    Features

    Europe moves to save troubled banks
    Bank nationalization spreads to Europe as Britain and Belgium move to save lenders hit by shockwaves from the US financial crisis.
    Quds Day keeps Palestinian cause alive
    Hezbollah's leader says Quds Day is clearly alive decades after its inception, as a warning to Muslims against abandoning the Palestinian cause.

    Hamas frees 35 Fatah members
    Mon, 29 Sep 2008 06:36:34 GMT
    Hamas has released 35 members of the rival Fatah movement, including five leaders, ahead of the Muslim holiday of Eid al-Fitr.
    Livni 'has made no offer to Mofaz'
    Sun, 28 Sep 2008 17:42:24 GMT
    The newly elected Kadima leader has denied reports that she has offered Shaul Mofaz a senior ministerial post if she forms a new cabinet.
    Israeli settlers kill Palestinian teen
    Sun, 28 Sep 2008 07:30:45 GMT
    Israeli settlers have shot dead a Palestinian teenager and wounded four other Palestinians near the West Bank city of Nablus.

    www.presstv.ir

    PALESTINE INFORMATION CENTER

    Opinion
    La résistance et l’échec de "la grande Isra-l"
    Mohammed As-Saroudjy
    [29/09/2008 - 00:54] Depuis plus d’un siècle, en 1897 précisément, Herzl s’est mis debout, dans la première conférence sioniste tenue en Suisse, pour annoncer l’objectif principal du mouvement sioniste

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslimeinwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen!

    29-09-2008 om 10:24 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-09-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.SOLIDARITEITSMOTIE
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    SOLIDARITEITSMOTIE


    Met verbijstering vernemen we dat de Parijse Prefectuur onder zionistische druk de toelating voor de betoging voor de Al Kuds dag, voorzien voor 27 september 08, place Trocadéro, teruggetrokken heeft, en de betoging aldus verboden heeft.

    Deze betoging, openbare deelname aan de Werelddag van Jeruzalem, was georganiseerd door het Centre Zahra France en onze studievereniging Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme behoort tot de oproepers om aan deze betoging deel te nemen.

     

    Dit betogingverbod geeft ons een driedubbel signaal:

    1° Het toont de dringende noodzaak om onze strijd tegen het Zionisme in al zijn verschijningsvormen te verhogen, te intensiveren, het fundamenteel anti-Joods, anti-Torah wezen van het zionisme aan te klagen;

    2° Het toont de noodzaak om in de atlantisch-zionistisch beheerste landen, van de « vrije wereld », de vlag van de burgerlijke vrijheden te hijsen, waaronder deze van het recht van vreedzame betoging voor een rechtvaardige aangelegenheid;

    3° Het Centre Zahra France en zijn vrienden hebben toch een overwinning behaald, ze slaagden erin om in Parijs het zionistische Gouden Kalf te doen beven. Dit is een grote aanmoediging.


    Op de vooravond van het Joodse Nieuwjaar (het jaar 5769 van de Schepping van de Wereld):

    1° Drukt Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme zijn warme gehele solidariteit uit met het Centre Zahra France, onze partner en onze andere vrienden die opriepen om deel te nemen aan de Betoging van de Al Kuds Dag;

    2° Herhalen we onze oproep tot initiëring van een strategisch vriendschapsverbond tussen Jodendom en Islam tegen het Zionisme;

    3° Drukken we onze consequente solidariteit uit met het Islamitisch Verzet in Palestina, het Heilig Land;

    Wij bidden tot de heilige Schepper, onze Vader, onze Koning, dat dit nieuwe jaar ons moge nader brengen tot de Messiaanse Verlossing, dat de macht van de boosdoeners uitgeroeid worde, voor de overwinning van het Jodendom en de volledige nederlaag van het Zionisme.

     

    Het Collectief van Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme

     

    Zie de overeenkomstige teksten, documenten  en video in www.bloggen.be/yechouroun en www.centre-zahra.com

    28-09-2008 om 16:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-09-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONISM IS A POLITICAL PARTY SEEKING WEALTH AND DOMINANCE
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    President: Zionism is a political party seeking wealth and dominance

    President Mahmoud Ahmadinejad said Zionists are not followers of any religion but are only a political party who are seeking dominance, power and wealth.

    Ahmadinejad, who is in New York to attend UN General Assembly meeting, met with representatives of anti Zionist Jewish groups in his hotel on Wednesday.

    The president said, "Zionists are a faithless group who have no relations with the Jews."
    Referring to the recent demonstration by a small number of the Zionists in New York city, Ahmadinejad stressed, "Zionists' failure in persuasion of Jews to join the demonstration is an indication of separation between Zionism and Judaism."
    Underlining Iran's opposition with Zionism, Ahmadinejad stressed Jews are the first victims of Zionism and the Zionist regime intends to harm Jews' prestige under the name of Judaism.

    He said the real followers of divine prophets have no problems with each other, because all prophets have called their followers to monotheism.

    Followers of all divine religions are brothers and if we follow the thoughts of the religions, there would be no hostility and war on earth, he continued.

    One of the Jews representative, for his part, expressed pleasure with meeting Iran's president again and added, "Zionists and Jews are completely different."
    He said since the emergence of the Zionism all Jews leaders have opposed it.

    Rejecting accusations against Ahmadinejad for making efforts to annihilate the Jews, the Jew representative stressed that Iran's president has always treated Jews in a human way and all these accusations are baseless and a conspiracy of the Zionists.

    IRNA 08 09 25

    26-09-2008 om 18:16 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-09-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Khalid AMAYREH: Exposing the fallacy of anti-Zionism equaling anti-Semitism
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    Exposing the fallacy of anti-Zionism equaling
    anti-Semitism

     

    By Khalid Amayreh

    21 September, 2008

     

    Influential Zionist circles around the world have been bullying western governments to promulgate legislations that would incriminate critics of Isra-l on the ground that anti-Zionism is actually anti-Semitism in disguise.

     

    The Zionist efforts have not been a complete failure.............read on: go to www.xpis.ps

    21-09-2008 om 10:04 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-09-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: "ANTISEMITISME"

    INGEZONDEN:

    Holocaustindustrie en holocaustreligie: Als je een zionist van op de Fiji-eilanden of vanuit Groenland (tussen de husky’s en de Eskimo’s) alleen maar even met de vinger wijst, schreeuwen ze al moord en brand over antisemitisme. Nochtans zijn zij de ware kampioenen in het schelden. Maar ik vertel wellicht niet nieuws. Met diep respect voor de Thoratrouwe Joden die niemand het minste kwaad doen.

    Enissa KELIF

    (uit de oude doos: 07 01 26)

    17-09-2008 om 09:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-09-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NICHT DER ISLAM, DER ZIONISMUS IST UNSER FEIND!
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    NICHT DER ISLAM, DER ZIONISMUS IST UNSER FEIND!

     

    AUFRUF ZUR INITIIERUNG EINES STRATEGISCHEN FREUNDSCHAFTSBUNDES ZWISCHEN JUDENTUM UND ISLAM GEGEN DEN ZIONISMUS

     

    Diese Botschaft richtet sich sowohl an den, oft nicht-zionistische leider aber zionistisch konditionierten, Juden als an die Moslems und andere Gläubigen.  

     

    Unserer beiden Glaubens, unserer beiden Gottesdiensten haben gewiß jede ihre Eigentümlichkeit und ihre Eigenheiten. Es gibt kein einziges Interesse um von diesen eine Mischung herzustellen. Jedoch haben Judentum und Islam auch viel gemeinsamen und parallel, und genau das ist es was in der heutigen Lage betont werden muss. In pluribus unum ! Beide, das authentische Judentum und der Islam, lehren und suchen die Nähe des Einen Gottes, des heiligen Schöpfers!  

     

    Historisch gesehen, haben in den Ländern mit Muslimherrschaft, und das jahrhunderten lang, die jüdischen Gemeinschaften im allgemeinem genossen vom Schutz der Obrigkeit und herrschte das gute Verständnis zwischen Juden und Muslims.

    Der Zionismus, der Thorafeind, war es der diese harmonischen Beziehungen aufs schwerste stören kam, durch seinen Bündnis mit den Großmächten mit dem Ziel Palästina zu erobern und  zu verwandeln in eine zionistische Entität, die sich als „Vorposten der freien Welt“ ausgibt.

    Heutzutage, wütet in den meisten westlichen Ländern, die sei beherrscht, sei verbunden, sind mit den amerikanischen Imperialismus, die Verleumdung des Islams und die Diskriminierung der Moslems. Das erinnert gefährlich an den Judenhaß und die Judenverfolgung zwischen beiden Weltkriegen.  

    Das allein müsste genügen, um die Juden aufzurufen zur Wachsamkeit (sie könnten, Gott behüte, wohl die Nächsten an der Reihe sein), aber vor allem die Gesinnung von Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit, von menschliche Großzügigkeit müsste bewerkstelligen daß wir uns solidarisieren mit unseren Muslim Brüder und Schwestern der westlichen Ländern.

    Es ist zu bemerken daß die Islamophobie nicht nur einen Ausguß von Extremrechts daß dem Nazismus weiterführt ist. Vielmehr stammt sie aus den Kreisen des weißen Kragen Faschismus, des „recht denkendes“ Liberalismus, verbunden mit dem amerikanischen Neokonservatismus und der zionistischen Lobbys. Sie manifestiert sich auch durch die Spitzfindigkeit um einen sogenannten „ aufgeklärten westlichen Islam“ gegenüber zu stellen zum „terroristischen Islam“. Diese Heuchelei wird benutzt durch die Feinde jeglicher Religion, es sei denn diese fungieren im Dienste des Imperialismus als Opium für das Volk.

     

    Weiter, ist es selbstverständlich die palästinensische Sache welche das Thorajudentum und den Islam einigen müsste.

     

    Der Antizionismus der Thora müsste sich auch dann gegen den Zionismus und seine Entität kehren, falls während dem Zeitalter des Exils und der Zerstreuung, der heilige Schöpfer im heiligen Land statt palästinensische Moslems, andere Völkerschaften, wie zum Beispiel Koreaner oder Eskimos, angesiedelt hätte. Die Thora verbietet ebenso ausdrücklich eine religiöse politische Macht, sogar falls diese nach allen Regeln der Thora herrschen wurde, als die heutige Macht der Kofrim (Leugner, Renegaten), Bündnis der antireligiösen Zionisten und der religiösen Fälscher.

     

    Leider gelang es dem Satan um durch die zionistische Propaganda eine sehr große Zahl Juden zu betrügen und benebeln.

     

    Woran sind in der heutige Fase, wovon wir annehmen daß es diese ist das Leiden, die Schmerzen, die das Kommen des Moschiachs ankündigen, die Juden welche nicht angesteckt sind durch den Zionismus, interessiert? Das ist selbstverständlich an der alsbaldigen Beendigung der Herrschaft der Zionisten über das heilige Land! Denn der Zionismus ist das Haupthindernis für das Kommen des Messias, der kommen muß und erwartet wird, nicht nur für die Juden, sondern zur Erlösung der ganzen Menschheit.

     

    Wem darf Palästina zugehören? Selbstverständlich zu den Palästinenser, wovon die überwiegende Mehrheit Muslims sind. Das wurde schon anerkannt durch unseren heiligen Rabbiner in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts und wurde meisterhaft formuliert durch den jungen Rabbiner Simon SCHWAB in seine 1934 ausgegebene Schrift „Heimkehr ins Judentum“. Die Rabbiner aller vorhergehenden Jahrhunderte akzeptierten gutwillig die Unterwerfung unter die ottomanischen Herrschaft in Palästina.

     

    Während der Periode von Exil und Zerstreuung haben die Juden kein Interesse um das heilige Land, und ebenso wenig andere Weltteile, zu beherrschen.  Unsere göttliche Berufung ist „ein heiliges Volk und ein Königreich von Priester“, eine Pilotbevölkerung zu sein, vorbildlich, im Dienste  des heiligen Schöpfers und der Menschheit. Mehr denn je, müssen wir daran erinnern daß es durch und für die an Mosche übergegebene Thora ist daß wir Juden sind. 

     

     

    Wir Juden müssen die Souveränität des palästinensischen Volkes über ganz historisch Palästina mit dem ganzen Herzen akzeptieren und fördern. Nicht eine Parzelle des heiligen Landes darf durch den Zionisten geschändet bleiben. So gesehen ist es die Vernunft selber. Es gibt keinen Antagonismus zwischen Judentum und Islam. Der Zionismus ist unser gemeinsamer Feind.  

     

    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH formulierte die Thoratradition als: „ Mensch Jissroél“ mit der Verpflichtung zur „Thora im Dérech Erets“, das heißt gerechte jüdische Lebensführung.  Unsere Thoratradition getreu, müssen wir uns in unsere Beziehungen zu unseren nichtjüdischen Mitmenschen auf tadellose Weise benehmen, den göttlicher Name heiligend. Wir rufen unseren irregeführten jüdischen Brüder und Schwester auf um sich  vom Zionismus abzuwenden, sich zu kehren gegen die zionistische Abgötterei und  Boshaftigkeit, vor allem der religiöser Zionismus genannte Thoraverfälschung. Zurück zur Quelle, das heißt Rückkehr zur unverfälschten Thora!

     

    Wir müssen mitgefühlig sein mit den nichtjüdischen Opfern des Zionismus und den islamischen palästinensischen Widerstand unterstützen.  Dieses im Gegensatz zu den Arabischen Regierungen die Gaza leiden lassen und die Islamische Revolution in den eigenen Ländern befürchten. Das Mitgefühl und die Wohltätigkeit sind unauslöschliche Merkmale der Kinder Abrahams, von jeder jüdischen Seele die anwesend war am Berg Sinai wenn die Thora gegeben wurde. Der zionistische Amalek ist das umgekehrte dessen.

     

    Unser Vorschlag zur strategischen Freundschaftsbündnis zwischen Judentum und Islam gegen den Zionismus würde unvollständig bleiben ohne den Ausdruck der Solidarität mit der Islamitischen Republik Iran, Frucht der Islamischen Revolution (1979). Diese Islamische Revolution hat sich unter Beweis gestellt und gibt sehr hochwertige notwendige spirituelle Impulse an den Bestrebungen der Völker für ihre Souveränität, gegen den Zionismus, den Imperialismus und jede Art von Ungerechtigkeit.

     

    Es ist in diesem Sinne und in diesem Zusammenhang daß wir diesen Aufruf formulieren, um das unerlässliche strategische Freundschaftsbündnis zwischen Juden und Moslems gegen Zionismus zustande zu bringen und auszubauen.

    Wolle der heiliger Schöpfer diejenigen segnen und schützen die sich einsetzen um Seinen Willen zu erfüllen, zur Verwirklichung der Aufrichtigkeit, der Gerechtigkeit und der brüderlichen Harmonie der Menschheit in der Anerkennung und Anbetung des Ein Einzigen Gottes.

     

    Kollektiv des Studienverbandes Jeschurun Judentum gegen Zionismus

     

     

    Nur der Orthodoxie endlich, als der selbstbewussten Kerntruppe des Thoravolkes, könnte das hohe Werk möglich werden, im Interesse und in stillschweigender Auftrag der Gesamtjudenheit und seiner zukünftigen Geschichte, mit der islamitischen Welt auf dem Verhandlungswege einen politischen Freundschaftsbund einzuleiten, der von der Grundtatsache ausgeht, daß der eine Partner, das jüdische Volk, auf jede außerjüdische Machtbefugnisse deshalb doch feierlichst Verzicht leisten kann, da es eine gottgegebene Politik vertritt, die ohne Messias jede Annexion im Gewaltwege – oder wider den ausgesprochenen Willen der nichtjüdischen palästinensischen Einwohnerschaft – als Verbrechen an Gott und der Nation verurteilt.

     

    (Aus: Simon SCHWAB Heimkehr ins Judentum  Hermon Verlag Frankfurt Main 5695 – 1934 S.42-45)

     

    Update: leicht verbessert, erschien schon am  08 07 23

     

    15-09-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-09-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONISTISCH ISLAMOFOOB GEERT VAN ISTENDAEL OP ZIJN PLAATS GEZET!
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Ingezonden door Nadia NORDEN:


    ZIONISTISCH ISLAMOFOOB
    GEERT VAN ISTENDAEL
    OP ZIJN PLAATS GEZET!
     


    Opiniestuk in “De Standaard” vrijdag 08 09 12


    JONG, PROGRESSIEF EN
    TEGEN EEN HOOFDDOEKENVERBOD

     

    Wij zijn wat Geert van Istendael een tijd terug (DS 23 augustus) omschreef als een groep ‘jonge mensen van Belgische afkomst die vandaag uit progressieve, zeg maar linkse, overtuiging de hoofddoek verdedigen.’ Volgens dezelfde auteur zijn wij dan ook ‘hoofdzakelijk naïef, onnozel of getuigend van een slecht begrepen tolerantie, een weke onverschilligheid, een niet onprettige vaagheid’. Wat ons nog het meeste stoort is dat Geert van Istendael het voorstelt alsof wij zomaar tegen een hoofddoekenverbod zijn, alsof wij daar niet ernstig over nadenken, alsof wij niet op zoek gaan naar argumenten voor en tegen. Als er één generatie is die zich daar wel mee bezighoudt, dan zijn wij het wel. Wij kennen de standpunten van politieke partijen, het Vlaams Minderhedencentrum, Etienne Vermeersch, Nadia Fadil, Rik Pinxten, Nicolas Sarkozy, Sami Zemni, Patrick Loobuyck, Paul Scheffer, het Steunpunt Allochtone Meisjes en Vrouwen, Baas Over Eigen Hoofd, KAV,… En je kunt moeilijk zeggen dat uit heel deze lijst alleen de voorstanders van een hoofddoekenverbod echte argumenten hebben, terwijl de tegenstanders zich alleen beroepen op de slogan dat neutraliteit ‘kil’ zou zijn – zoals van Istendael lijkt te suggereren. Wij baseren onze argumenten op studies, verhalen en getuigenissen over de verschillende motivaties waarom Vlaamse moslima’s een hoofddoek dragen, op theorieën over actief pluralisme en interculturaliteit, op ideeën over verschillende manieren waarop je neutraliteit kunt invullen, op studies van en over moslimfeministes,… En één  ding is ons alvast duidelijk: je kunt de hoofddoek in Vlaanderen  niet zomaar als machistische dwang afschilderen. Het zit veel complexer in elkaar.

    Zoals elke nieuwe generatie hebben wij het recht — en zelfs de plicht — om een eigen kijk op levensbeschouwing te ontwikkelen, die verder gaat dan die van onze voorgangers. Wij willen aandachtig luisteren naar en begrip hebben voor de ervaring en argumenten van de generaties voor ons, maar wij weten ook dat ervaringen uit het  verleden verblindend kunnen werken. Soms hebben we het gevoel dat de linkse generaties voor ons in hun analyse van religie niet verder zijn geraakt dan ‘religie is opium van het volk’ of ‘religie is onderdrukkend’. Wij willen vandaag het debat over religie heropenen, religie weer op de agenda zetten, in plaats van haar onmiddellijk naar de privé-sfeer te verbannen. Vandaag zien wij immers dat heel wat Vlaamse moslims hun religie gebruiken om zich te emanciperen, dat zij een levensbeschouwing uitbouwen waarmee ze zich wapenen tegen onderdrukking — ook tegen onderdrukking onder het mom van religie.

    Wij zien heel wat jonge intellectuelen die religie weer op een onbevangen manier bekijken en ook oog hebben voor de positieve kanten ervan. Zij ontkennen de gevaren van religieuze onderdrukking niet, maar wijzen ook op de gevaren van seculiere onderdrukking. Zij vragen zich net als ons af of we met de volledige privatisering van levensbeschouwing niet iets zouden weggooien dat een positieve bijdrage aan de samenleving kan leveren. Zij hebben volgens ons geen gebrek aan goede argumenten, alleen hebben zij (nog) niet de naam en de faam om gemakkelijk hun visie in de krant te krijgen.


    Rosalie Heens (Vzw Motief) en Saïd Aberkan (verantwoordelijke Islamitische consulenten België en voorzitter van de vereniging van Islamitische Consultatie België), Yasmina Akhandaf (BOEH!), Meyrem Almaci (federaal volksvertegenwoordiger en fractieleider Groen!), Khadija Aznag (ondervoorzitster SAMV), Nadia Babazia (stafmedewerkster SAMV), Sultan Balli (voorzitster SAMV), Hadassah Borreman (Jesjoeroen), Sarah Bracke (sociologe KU Leuven en Nextgenderation), Anneleen Decoene (theologe KU Leuven), Sarah De Mul (literatuurwetenschapper KU Leuven),  Wen Geerts (Kanteling), Enissa Kelif, Jelle Laverge (Jona), Dr.Chia Longman (Centrum voor Interculturele Communicatie en Interactie UGent), Patrick Loobuyck (moraalfilosoof UA en UGent), Anne-Lies Meesschaert, Ann Mols, Nadia Norden, Judith Perneel (coördinator SAMV), Freya Piryns (senator Groen!), Liza Schrooten, Sara S’Jegers (FC Poppesnor en BOEH!), Myriam Vandecan (CODIP vzw), Eric Van den Bossche (Jebron), Elke Vandeperre (coördinator Vzw Motief), Leen Vanderwaeren, Alexander Van Leuven (Vzw Motief), Liesbet Van Woensel (Jebron , Eva Vergaelen (auteur Thuis in de islam)

     


     JONG, PROGRESSIEF EN TEGEN EEN HOOFDDOEKENVERBOD

    Je kunt de hoofddoek in Vlaanderen niet zomaar als machistische dwang afschilderen

    Met beste dank aan Nadia Norden http://politiekencultuur.blogspot.com

    14-09-2008 om 11:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-09-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ALAN HART: Don't blame the inmates of the lunatic asylum
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    ALAN HART:

    Don't blame the inmates of the lunatic asylum  Tuesday, 4 March 2008

    Some Israeli and other Jewish opponents of Zionism's colonial enterprise have described Isra-l as a "fascist" state. I think the more appropriate terminology is lunatic asylum. But I don't blame the inmates (the Jewish citizens of the state) for what's happening. They are as much the products of Zionist brainwashing as are the supporters of Isra-l right or wrong throughout the mainly Gentile Judeo-Christian world. I blame the wardens and management of the asylum (Isra-l's military and political leaders)

     

    Isra-l's leaders still believe that by means of brute force and reducing them to abject poverty, they can break the will of the Palestinians to continue their struggle for their rights. The assumption being that, at a point, and out of total despair, the Palestinians will be prepared to accept crumbs from Zionism's table in the shape of two or three bantustans, or, better still, will abandon their homeland and seek a new life in other countries.  In my view the conviction that Zionism will one day succeed in breaking the Palestinian will to continue the struggle for an acceptable minimum of justice is the product of minds which are deluded to the point of clinical madness.

     

    There is, however, one solid piece of evidence that a majority of Israeli Jews are not as mad as their leaders. It's in the fact that 64% of them have said their government must hold direct talks with Hamas. Less than one-third, 28%, opposes such talks. (Those were the findings of a Ha'aretz-Dialog poll. It was was conducted, under the supervision of Professor Camil Fuchs of Tel Aviv University, before Israel's escalation of its confrontation with Hamas in Gaza; and it could be, because of the international condemnation of Israel's massively disproportionate action of the past few days, that even more than 64% now favour direct talks with Hamas).

     

    That's on the one hand. On the other is the fact that Hamas has long been calling for a ceasefire or truce, which, it has indicated, could be extended indefinitely. The problem is that Hamas's leaders are insisting - they would be as mad as Israel's leaders if they were not - that a ceasefire must be a two-way street. And that means Israel would have to end its incursions of Gaza and abandon its policy of targeted assassinations.

     

    Isra-l's leaders are not going to do that. Their present strategy for Gaza is to make life hell for all of its people in the hope that they will abandon Hamas. And when that doesn't happen? Isra-l will seek to annihilate Hamas. I mean completely, not bit by bit.


    Question: When is a war crime not a war crime?

    Answer: When the perpetrator is the Zionist state of Isra-l.

     

    Credit: http://alanhartdiary.blotspot.com

     

    Click Here To Help Stop Military Aid to Isra-l: President Bush's FY2009 budget request for $2.55 billion in military aid for Israel, a proposed increase of 9% over actual spending in 2007, now rests with the Senate and House Appropriations Subcommittees on State, Foreign Operations, and Related Programs.
    http://www.jewishvoiceforpeace.org/publish/article_976.shtml

    09-09-2008 om 12:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-09-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbi Ahron Leib COHEN: ZIONISM AND THE ZIONIST PALESTINIAN CONFLICT(7)
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    We brengen, in enkele afleveringen, het uitstekende essay “Zionism and the Zionist Palestinian Conflict” van de beroemde Britse Talmoedgeleerde Rabbijn Ahron Leib COHEN. Deze publicatie werd in 2004 door de auteur geschreven met als doel vooroordelen van modern orthodoxe Joden die spijtig genoeg door het religieuze Zionisme geconditioneerd zijn af te bouwen. Met deze tekst die, voorzien van voetnoten, ook zeer goed leesbaar is voor niet-Joden gaan we hetzelfde doel na. Maar er is meer, dit waardevolle essay van Rav Ahron Leib COHEN brengen we ook als actualisering en Tikkoen, verbetering, voor dat van Uriël ZIMMER “Judaism and the State of Isra-l”. Dit laatste brachten we als waardevolle documentatie en tijddocument, ofschoon we ons nadrukkelijk moeten distantiëren van sommige fundamentalistische en politieke beweringen uitdrukkingen van dhr Uriël ZIMMER.

     

     

    ZIONISM AND THE ZIONIST PALESTINIAN CONFLICT (7)

     

    By Ahron Leib COHEN  שליט"א

     

     

    Q12.   But is it not a fact that Jews cannot get on well with Arabs and if the Zionist State was dismantled Jews would not be able to live under Arab rule?

     

    The general strife between Arab and Jew in Palestine only began when the first Zionist pioneers came to Palestine with the express aim of forming a State over the heads of the indigenous Arab population. That strife has continued until this very day and has cost thousands and thousands of lives. A tragedy for the Palestinians and for the Jewish People. And this could well be part of the dire consequences of which we are warned if we transgress our religious requirement not to rebel against our exile.

     

    The truth is, however, that the connection between Arab and Jew goes right back into ancient history. Mostly the relationship was friendly and mutually beneficial. Historically, the situation frequently was that when Jews were being persecuted in Europe they found refuge in the various Arab countries. Our attitude to Arabs should therefore be one of friendliness and respect.

     

    So another aim in participating with Palestinian sympathisers is to tell the world, especially our Arab neighbours, that there is no hatred or animosity between Jew and Arab. We would wish to live together as friends and neighbours as we have done mostly over hundreds even thousands of years in all the Arab countries. It was only the advent of the Zionists and Zionism which upset this age old relationship.

     

     

    ---------

     

     

    The writer believes that all the above, refutes the criticism of the Neturei Karta and sets out the positive benefits of participation in pro-Palestinian activities, namely KIDDUSH HASHEM[1] and HATZOLAS NEFOSHOIS[2].

     

    Those who criticise Neturei Karta must presumably feel that by their criticism they are being loyal to the Jewish People. They should be aware that Neturei Karta are equally interested in the well being of the Jewish People and are convinced, and are supported by Daas Torah in this conviction, that their activities are in the best interests of the Jewish People, remove confrontation and save lives.

     

    A final point must be made and that is that Neturei Karta endeavour to base their approach entirely on a total commitment to living one’s life in accordance with the Torah. The Torah teaches us that we must be ‘a light unto the Nations’ by living our lives according to G-d’s Wish.

     

    We must remember that the Torah Teaching of what is G-d’s Wish does not always equate to conventional values.

     

    [3]MAY WE BE זוכה TO ביאת המשיח במהרה בימינו אמן

     

     

     

     

     

     

    A further field in which Zionist Activities should be counteracted

     

    In their self appointed role as the spokesmen of the Jewish People the government of the Zionist State and various other Zionist organisations often take it upon themselves to criticise governments and prominent politicians of other sovereign states whom they perceive as being anti ‘Isra-l’ and therefore term them as being anti-Semitic. They often go as far as to endeavour to interfere with influence the political control of those states.

     

    From the point of view of Orthodox Torah Judaism the above activity for Jewish people is wrong since our Torah teaches us in very strong terms that the role of the Jews in their Divinely ordained ‘exile’ is to accept the authority of  the governments of the various sovereign states and not to ‘rebel against the nations’. To do otherwise is a rebellion against G-d.

     

    Furthermore, as our Torah teaches us, the whole concept of the Zionist State is something totally forbidden for Jews and their religion. The Zionist State, therefore, and the various Zionist organisations are divorced from Judaism and have no right to talk in the name of the Jewish People. It follows therefore that if a government or an individual politician is anti ‘Israel’ this by no means classes them as anti-Semitic.

     

    It follows further that the kind of criticism and interference practised by the Zionists serves to increase antagonism to them and since in the eyes of the world they are equated with Jews in general, this serves to create and increase the very anti-Semitism they profess to be complaining about.

     

    On the above matter a Declaration signed by approximately twenty five eminent orthodox Rabbis was published in the New York Times of 14 March 2000. The Declaration wished to dissociate orthodox Jewry from various provocative actions and statements by Zionist Organisations against various governments, in particular the government of Austria, which encroached on the internal jurisdiction of those governments.

     

    In the light of the above it would be highly desirable for Orthodox Jews to continue to make known and to demonstrate in every way possible that the Zionists do not represent the Jewish People and have no right to talk for them. Being anti ‘Israel’ is not being anti-Semitic. Jews have no right to criticise or interfere with the independent policies of sovereign states.

     

    Ahron Leib Cohen  Adar 5764  Salford, Manchester



    [1] Hallowing of the Divine Name

    [2] Saving of Souls

    [3] Merit of the soon Coming of the Messiah in our Days. Omén.

    07-09-2008 om 00:35 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-09-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: *CODIP: ANTWOORD OP AANVAL VAN DE ZIONISTISCHE LOBBY*
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    INGEZONDEN:

     

    De Antwerpse zionistische lobby schuimbekt tegen vzw Codip. Ook vzw Vredescentrum ging plat op de buik voor de druk van de zionistische lobby. In een dwaze boosaardige polemiek (wat had men van hen anders verwacht?) geven een aantal zionistische activisten zich daarop volgend de naam “Platform voor faire (sic) meningsuiting”.

     

    Codip: Antwoord op de aanval van de zionistische lobby, naar aanleiding van de studiedag voor leraren.

     

    Eén/nul tegen de waarheid

     

    Met droefheid in het hart melden we u dat Het Vredescentrum van Antwerpen dat een ernstige samenwerking beloofde, gevallen is voor de druk van de zionistische lobby in Antwerpen.

     

     “CODIP vzw richt een studiedag in voor leraren samen met een aantal lerarenorganisaties op 4 oktober 2008. Deze zou doorgaan in het Vredescentrum te Antwerpen, waar het Vredescentrum zelf zijn samenwerking beloofde bij monde van de Raad van Bestuur ongeveer een half jaar geleden. Op 24 augustus blies het Vredescentrum plots alle samenwerking op en ook de studiedag kan niet meer doorgaan in Vredescentrum van de stad Antwerpen. CODIP vzw was dan ook zeer geschokt door de plotse wending van het Vredescentrum, daar men ons verzekerd had dat we niets moesten vrezen, want de Raad van Bestuur had deze beslissing genomen. Het is gewoon onvoorstelbaar dat in minder dan een halve dag het Vredescentrum een  knieval doet voor de zionistische lobby.

     

    Op 2 september ’08 verschijnt er een opiniestuk in De Standaard van Het platform voor vrije meningsuiting met als titel ‘Kritiek op Isra-l is geen antisemitisme’ waarin 3 regels staan over de studiedag. De Standaard laat gelijktijdig een antwoord van Joods Actueel verschijnen, waarin ook CODIP aangevallen wordt: “ Vrije meningsuiting is geen eenrichtingsverkeer, reageert het Platform voor faire meningsuiting (o.a .Joods Actueel)”. Omdat Joods Actueel CODIP aanvalt, wenst CODIP hierop te reageren”

    Kritiek is geen antisemitisme IS KRITIEK OP ISRA-L NOG MOGELIJK?

    Krachtige lobbygroepen maken legitieme kritiek op de Israëlische bezettingspolitiek verdacht door onterecht een link te leggen met nazi-propaganda en antisemitisme. Het PLATFORM VOOR VRIJE MENINGSUITING stelt vast dat vreemd genoeg nu ook extreemrechts aan deze evolutie meewerkt. Het PLATFORM VOOR FAIRE MENINGSUITING (sic) reageert prompt.

    “De jongste maanden lijkt de lobby zich alsmaar agressiever te gedragen. Zoals in Amerika en overal ter wereld toont de pro-Israëlische lobby zich ook in ons land geruime tijd actief in een poging de critici van de Israëlische bezettings- en annexatiepolitiek de mond te snoeren. Een campagne van het Actieplatform Palestina om Israëlische landbouwproducten in de rekken te laten liggen, naar analogie van de acties tegen de Zuid-Afrikaanse Apartheid in de jaren tachtig, moest noodgedwongen worden afgeblazen nadat het Simon Wiesental Centrum in de VS een briefactie begon waarin de campagne werd vergeleken met de nazistische praktijk van 'Kauft nicht bei juden'….”

    Het zionistische “PLATFORM VOOR FAIRE (sic) MENINGSUITING”:

    Michael Freilich (hoofdredacteur Joods Actueel), Benno Barnard (schrijver), Guy Kleinblatt (fotograaf), dominee Alexander Eberson, rabbijn Aaron Malinksy, Bart Stouten (Trialoog ), Kouky Frohman (presentator Klara/voorzitter Forum der Joodse organisaties), Terry Verbiest (journalist en parlementair medewerker), Geert Van Istendael (schrijver), Thierry Debels (auteur en journalist), Terry Davids (algemeen directeur Joods Actueel), André Gantman (jurist/auteur van 'Joods zijn is een avontuur'), Yves Van de Steen (eredirecteur Vlaams Parlement), Louis Davids (oprichter Belgisch-Israëlitisch Weekblad), Eli Ringer (erevoorzitter Forum der Joodse organisaties), Matthias Storme (hoogleraar, KU Leuven/UA), Lieve Schacht (historica), dr. René Trau (consulent Universitair Ziekenhuis Antwerpen), Herman Van Dormael (historicus), Diane Keyser (woordvoerder Forum der Joodse organisaties), Yves Weinberger (historicus), Sonja de Schaepdryver (ethica), Guido Joris (journalist), Leo Schumer (erevoorzitter B'nai B'rith Antwerpen), Silvain Salamon (auteur), dr. Rudi Roth (wiskundige/natuurkundige), Marc Eyskens (minister van Staat), Paul Ambach (cultureel ambassadeur Vlaanderen), Marc van Roosbroeck (auteur), Koen Peeters (schrijver), Marc Cogen (hoogleraar UGent), Hugo van Minnebruggen (directeur website verzet.org), Kris Vleugels (voorzitter c'axcent), John Gelaude (kunstenaar), Kristel Monten (licentiaat ziekenhuiswetenschappen), David Vandeputte (voorzitter Christenen voor Isra-l België)

    Provincie Antwerpen - vzw Vredescentrum van de Provincie en de ...

    30 nov 2006 ... 2000 Antwerpen; tel.: 03 202 42 91; fax: 03 202 42 99; e-mail: vredescentrum@admin.provant.be; url: www.vredescentrum.be ...
    www.provant.be/.../bestuur/internationaal/vredescentrum/adresitem_vredescentrum.jsp?referer=tcm:7-19122-64 - 10k - In cache - Gelijkwaardige pagina's
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    Vraag de verklaring van CODIP en bijbehorende artikels aan bij codip@skynet.be

     

    Standpunt van Jesjoeroen Jodendom te Zionisme: Onze vrienden van de vzw Codip brengen documentatie en uiterst gematigde kritiek, vanuit het standpunt “Internationaal Recht en Mensenrechten” op het beleid (niet eens het bestaan zelf!) van de zionistische entiteit die ze hardnekkig “Isra-l” en “Joods” blijven noemen. Haar houding over het Palestijnse Verzet, en vooral het Moslim Verzet is, zacht uitgedrukt, meer dan mak. De polit-gangsters van de zogezegde “Palestijnse Autoriteit” (kliek Abbas en haar vertegenwoordiging in Brussel) en de Bundistische UPJB zijn daar niet vreemd aan. We matigen onze kritiek, maar dit verklaart waarom de samenwerking van Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme en vzw Codip, die ons sinds een paar jaar een tribune bood, waarvoor dank, al geruime tijd op een uiterst laag pitje brandt, bijna het nulpunt bereikt heeft.

    Daartegen zijn voor de agressieve fanatici van de zionistische lobby de standpunten en activiteiten zoals van vzw CODIP, het Vlaams Palestina Komité of nog personen (niks mee te maken) zoals Brigitte Hermans (Pax Christi)  en Ludo Abicht al teveel, “antisemitisch” enz. Als U het ons vraagt: bovenstaande polemiek is inhoudelijk ‘Storm in een glas water’, maar illustreert de verbetenheid van het tot ondergang gedoemde Zionisme. Laat ons hopen dat de Vlaamse ‘vrienden van Palestina’ er eindelijk de lessen zullen uit trekken en zich zullen kunnen opwerken tot een andere benadering.

    04-09-2008 om 22:50 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTERGRONDINFO selectie 08 09 04
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    א. ל. ו. ל.

    Als ‘Mensch Jissroél’ mit ‘Thora im Derech Erets’

    gegen den Zionismus

     

    Information Clearing House  

    News you won't Find On CNN
    03/09/08

     

    "I am a Zionist. You Don't Have to be a Jew to be a Zionist!" Biden and Isra-l By ROBERT WEITZEL For all of Obama's campaign promises of "change," his choice of Joseph Biden as his running mate sends a clear signal to Isra-l's lobby in Washington and its right-wing government in Jerusalem that for the next four years there will be no change in the United States' unconditional support or its annual $6 billion in direct and indirect aid. http://www.informationclearinghouse.info/article20674.htm


    Who Is Wrecking America?
    By Paul Craig Roberts There is nothing conservative about launching wars of aggression on the basis of lies and deception in order to control the direction of oil pipelines and to enhance Israeli territorial expansion.
    http://www.informationclearinghouse.info/article20683.htm

     

    Why Liberals Fear Islam The Only Good Muslim is the Anti-Muslim By M. JUNAID LEVESQUE-ALAM American liberals would do well to stop glorifying anti-Muslim celebrities and start building relationships with honest Arab and Muslim voices.
    http://www.informationclearinghouse.info/article20639.htm

     

    US tries to create an 'iron curtain' around Russia F William Engdahl: US in decline as Russia asserts its rising power Video  The US provoked Russia to respond militarily and the US as the dominant power is beginning to stumble and "to look desperately for ways to hold on to that power."  http://www.informationclearinghouse.info/article20682.htm

    CIA Agent or English Instructor?  Russia and U.S. at Odds Over Incident in Georgia http://tinyurl.com/6xouq8

    Russia: A useful enemy in US polls:  The United States presidential candidates increasingly present Russia as a threat in their campaigns. Republican Senator John McCain is clearly thriving on the recent Georgia-Russia war. Escalation in the Caucasus has been lobbied by McCain since at least 2003, and he is now exploiting the conflict to his full advantage.
    http://www.atimes.com/atimes/Central_Asia/JI04Ag01.html

    Justin Raimondo: September Surprise: Get ready for it...  The Russian "threat" seems to have replaced the Iranian "threat" as the War Party's bogeyman of choice. What we didn't know, however, is that the two focal points are intimately related. http://www.antiwar.com/justin/?articleid=13401

    Georgia airfields earmarked for war on Iran:  Georgia permitted Isra-l to use two military airfields for 'a potential pre-emptive strike' against Iranian nuclear sites, a report says.
    http://www.presstv.com/detail.aspx?id=68368§ionid=351020101

    And the winnner is? Isra-l: Palin meets with AIPAC leaders:  Sarah Palin met with pro-Isra-l lobbyists to express her support for U.S.-Isra-l ties. http://www.jta.org/cgi-bin/iowa/breaking/110192.html

    And the winnner is? Isra-l: Biden: Obama and I will be strong on protecting Isra-l:  U.S. Senator and vice presidential nominee Joe Biden assured older Jewish voters Tuesday that Democratic presidential candidate Barack Obama would be strong on protecting Isra-l, which he said is less secure now than when President George W. Bush took office.
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1017551.html


    Let us work towards Peace and Joy

     Tom Feeley

     

    KCNA  www.kcna.co.jp

     

    TEHRAN TIMES

    Ramadan mubarak

    Rice to visit Libya, first such U.S. trip in 55 years WASHINGTON (Reuters) -- Top U.S. diplomat Condoleezza Rice will make a landmark trip to Libya this week, the first by a U.S. secretary of state in more than half a century, the State Department announced on Tuesday.

    Alarabiya’s recent anti-Iran stance in line with U.S. plots: MP TEHRAN (IRNA) -- Member of Majlis Cultural Affairs Commission Bijan Nobaveh said Wednesday that Alarabiya network's recent moves targeting Iran's system and values were in line with U.S. conspiracies.

    Neocons now love international law By Robert Parry  It’s touching how American neoconservatives, who have no regard for international law when they want to invade some troublesome country, have developed a sudden reverence for national sovereignty.

    PRESS TV

     
    Interviews
    Reflections
    Tourists to glimpse Palestinian reality
    Thu, 04 Sep 2008 06:19:56 GMT
    Palestine's ministry of culture and tourism in the West Bank is trying to raise political awareness among westerners traveling to the region.
    Isra-l arrests 10 Palestinians in WB
    Wed, 03 Sep 2008 09:18:24 GMT
    Ten Palestinians have been arrested by Israeli troops in various parts of the occupied West Bank, security sources report.
    Isra-l traps UK journalist in Gaza
    Wed, 03 Sep 2008 09:08:39 GMT
    Isra-l has trapped ex-British prime minister Tony Blair's sister-in-law Lauren Booth in Gaza, arguing she entered the region illegally.
    Israelis convicted of killing Palestinian
    Wed, 03 Sep 2008 06:54:10 GMT
    Two Israeli border guards have been convicted over the unlawful killing of a Palestinian teenager in the West Bank town of al-Khalil.
    Biden: Isra-l not secure as before
    Wed, 03 Sep 2008 00:22:13 GMT
    UN blames Fatah for Palestinian rift
    Wed, 03 Sep 2008 02:29:39 GMT
    The UN's Mideast envoy has slammed the Fatah group for staging strikes in Gaza, saying such moves may deepen the rift between Palestinians.

     PALESTINE INFORMATION CENTER

    http://www.palestine-info.co.uk/en

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslimeinwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen!

    04-09-2008 om 09:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-08-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbi Ahron Leib COHEN: ZIONISM AND THE ZIONIST PALESTINIAN CONFLICT(6)
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    We brengen, in enkele afleveringen, het uitstekende essay “Zionism and the Zionist Palestinian Conflict” van de beroemde Britse Talmoedgeleerde Rabbijn Ahron Leib COHEN. Deze publicatie werd in 2004 door de auteur geschreven met als doel vooroordelen van modern orthodoxe Joden die spijtig genoeg door het religieuze Zionisme geconditioneerd zijn af te bouwen. Met deze tekst die, voorzien van voetnoten, ook zeer goed leesbaar is voor niet-Joden gaan we hetzelfde doel na. Maar er is meer, dit waardevolle essay van Rav Ahron Leib COHEN brengen we ook als actualisering en Tikkoen, verbetering, voor dat van Uriël ZIMMER “Judaism and the State of Isra-l”. Dit laatste brachten we als waardevolle documentatie en tijddocument, ofschoon we ons nadrukkelijk moeten distantiëren van sommige fundamentalistische en politieke beweringen uitdrukkingen van dhr Uriël ZIMMER.

     

    Picture: portrait of Rabbi Joel TEITELBAUM (1887-1979)

     

    ZIONISM AND THE ZIONIST PALESTINIAN CONFLICT (6)

     

    By Ahron Leib COHEN  שליט"א

     

     

    Q10.   If a State had been in existence at the time of the Holocaust, would it not have prevented the deaths  of millions of Jewish people?

     

    There are those who maintain that the ‘State of Isra-l’ is required in order to prevent a repeat of the Holocaust. This argument is fallacious on several grounds:

    (a)      If one believes that G-d controls our destiny we must accept that He looked after us for 2000 years and did not suddenly stop in 1939, but had a hidden purpose in the Holocaust which we do not understand but have to accept.

    (b)      Even if there would be merit in creating a so called ‘safe haven’, this cannot be through the Chilul Hashem[1] and Shefichas Domim[2] caused by creating it at the expense and against the wishes of the indigenous population, the Palestinians.

    (c)      Furthermore, what sort of a ‘save haven’ is it when it is the only place in the world since the Second World War where Jews have died in their tens of thousands?

     

    (It is worth mentioning here that the Satmar Rov[3] of Blessed Memory in his major Sefer[4] on the whole subject of Zionism, VaYoel Moishe[5], states that the Holocaust was a direct result of our involvement in Zionism and was ‘the dire consequences’ referred to earlier of transgressing the prohibition of trying to end the Exile by our own hands.

     

    Meaning, of course, that although the culpability of the Nazi regime can in no way be mitigated, the fact that they were able to succeed in their wicked intentions to the degree in which they did, was a result of our own actions.)

     

    It should now be abundantly clear that opposition to the Zionist State has considerable merit and certainly cannot be considered non-patriotic to the Jewish People.

     

     

    Q11.   But there are Religious Zionists who are very strongly in support of Zionism and who perpetrate this support with great fervour and Mesiras Nefesh[6].

     

    It is true that there is an additional Zionist phenomenon which confuses the picture, namely, the Religious Zionists.

     

    Sadly their fervour and Mesiras Nefesh is misplaced. These are people who claim to be faithful to the Jewish Religion but have been influenced by the Zionist secular nationalistic philosophy and have added a new dimension to Judaism – Zionism, i.e. the aim of setting up and expanding a Jewish State in Palestine now.

     

    They claim that Zionism is inherent to the Jewish religion. But, their emotional support of Zionism has led them to rationalise their approach and to bring Torah sources in support of their view by misinterpreting passages and sources in the Torah. But, the fact is, as explained earlier, their view is absolutely contrary to the Torah view as taught by our great religious teachers.

     

    Furthermore, their ideology which is to force their aim irrespective of the cost in life and property to anyone who stands in the way has tragic results both for Jews and Palestinians and causes Chilul Hashem which is all the greater as it is done in the name of religion.

     

     

    (To be continued next Sunday)



    [1] Sacrilege, Profanation of the Divine Name.

    [2] Bloodshed

    [3] Rabbi Joel TEITELBAUM (1887-1979) picture

    [4] Book with Thora contents

    [5] Only available in original Hebrew and Yiddish versions.

    [6] Self-sacrifice

    31-08-2008 om 00:20 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-08-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.UNMASKING A MONSTROUS FALSIFICATION!
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    UNMASKING of a MONSTROUS FALSIFICATION  

    in the English translation of  the

    Pentateuch Kommentar of Rabbi S.R. HIRSCH זצ"ל

     

    As you could read in our contribution (www.bloggen.be/jesjoeroen) from Friday August 14th , weekly portion Voethchannan, the Great Rabbi זצ"ל wrote on the verse 5 L.M., Kap.4, V.5 in his Commentary:

     

    „Ihr seid das Gesetzvolk und Palästina ist das Gesetzland, nicht aber seid ihre das palästinensische Volk und Palästina ist nicht das jüdische Land.–“

     

    In the edition The Pentateuch translated and explained by Samson Raphael HIRSCH Vol V. Deteuronomy, rendered into English by Isaac LEVY 2nd Edition (completely revised) Judaica Press New York 1971, this commentary has been “translated” as follows:

     

    “You are the People of the Torah and Isra-l is the Land of the Torah, but you are not the People of Israel and Isra-l is not the Land of the Jews-.”!!!

     

    Worsening circumstance for the DELIBERATE MISTRANSLATION OF THIS KEY COMMENT:

    “From the Translator’s Foreword: I have completely revised and corrected this second edition, but have kept to the literal, almost word for word translation of the great work of my Grandfather זצ"ל Der Pentateuch übersetzt und erlautert which was first published in Francfort-on-the Main between 1867-1878).

     

    The publication of a “even more improved” 3rd edition of this Pentateuch in English will be soon of press!!!

     

    Don’t ask too much questions about the motive of this evident falsification, beyond doubt it is of agudist Zionist inspiration. The Ashkenazi Jew, not aware of anything, not suspecting a falsification, unfortunately having lost the knowledge and use of German, doesn’t have to know that our rabbinical authorities translated consequently the Holy Land with its current and legitimate name: Palestine.

     

    Not long ago, we submitted to your attention a falsification by intended omission of ant-Zionist passim in the Hebrew translation of „Belehrung und Mahnung“(Chochmo u Mussar/Teaching and Exhortation) from Rabbi Dr. Salomon BREUER. Based on the same « Jewish » nationalist futile sophisms, other Rabbinical Writings have not been republished or were never translated from the German.

     

    That is why call insistently to be watchful, not to bay those falsified editions of Writings from, Rabbi S.R. HIRSCH and other rabbinical authorities, and as long as there are no trustworthy translations and authentic reproductions, available, to trust only the original editions (which are antiquary, scarce and expensive).

     

    A complementary proof that the mistranslation of this comment is deliberate (probably not by Isaac LEVY, but by somebody of Judaica Press, the Publishing House) :

    In the very next portion Ekev, Palestine is mentioned quite a lot of times and rendered truthful into English:  Chapter 11 Verse 12

    Commentary: …Palästina, der Boden des göttlichen Gesetzes, als Gegenstand der Fürsorge bezeichnet… = Palestine, the land of the divine Torah, as the object of Gods concern…

    26-08-2008 om 11:58 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-08-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbi Ahron Leib COHEN: ZIONISM AND THE ZIONIST PALESTINIAN CONFLICT(5)
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    We brengen, in enkele afleveringen, het uitstekende essay “Zionism and the Zionist Palestinian Conflict” van de beroemde Britse Talmoedgeleerde Rabbijn Ahron Leib COHEN. Deze publicatie werd in 2004 door de auteur geschreven met als doel vooroordelen van modern orthodoxe Joden die spijtig genoeg door het religieuze Zionisme geconditioneerd zijn af te bouwen. Met deze tekst die, voorzien van voetnoten, ook zeer goed leesbaar is voor niet-Joden gaan we hetzelfde doel na. Maar er is meer, dit waardevolle essay van Rav Ahron Leib COHEN brengen we ook als actualisering en Tikkoen, verbetering, voor dat van Uriël ZIMMER “Judaism and the State of Isra-l”. Dit laatste brachten we als waardevolle documentatie en tijddocument, ofschoon we ons nadrukkelijk moeten distantiëren van sommige fundamentalistische en politieke beweringen uitdrukkingen van dhr Uriël ZIMMER.

     

     

    ZIONISM AND THE ZIONIST PALESTINIAN CONFLICT (5)

     

    By Ahron Leib COHEN  שליט"א

     

    Q6.         Why do you say that the Jewish People do not want a State of their own. Surely that is what we pray for constantly?

     

    We pray for Moshiach when all the nations of the world including the Palestinians, will willingly consent to the Jewish People having Eretz Yisroel.

     

    What we do not want is the kind of entity that exists now – the Zionist State, which apart from being forbidden by the Torah is also perceived by the Palestinians and many other nations as being a terrible injustice because it has been imposed by force and has caused the tragic situation that exists in Eretz Yisroel plus enormous Chilul Hashem.

     

     

    Q7. But the ‘State of Isra-l’ was agreed to by the United Nations?

     

    The only people that can have jurisdiction over the affairs of a country is the indigenous population, in this case the Palestinians. They did not agree to the Zionist State. Imagine the reaction of the English if the United Nations were to decide, against the wishes of the English, that part of England should be set aside as a State for the Jews or any other group.

     

     

    Q8. What about the Mitza of Yishuv Eretz Yisroel[1]?

     

    As explained earlier, we are taught that in the time of exile this Mitzva is not incumbent on the Jewish People as a whole, on the contrary, it is absolutely forbidden. There are opinions that it applies to individuals but only if one can be certain that no part of the Torah is being transgressed by fulfilling the Mitzva.

     

     

    Q9. But it is not a fact that the ‘State of Isra-l’ helps maintain the Jewish Identity?

     

    Having Eretz Ysroel and living in Eretz Yisroel are wonderful and exalted elements of Torah and Judaism but are not essential to the continued existence and identity of the Jewish People.

     

    The Jewish nation has been without a land for 2000 years, but as long as they retained their Torah they retained their identity. It is the Torah which is essential to the Jewish Identity not the land.

     

    The Zionists, however, wanted to throw off the constraints of the Torah and exile and to try and establish a new form of Jewish identity. Not Torah based but land based. It was based on a typical, emotion driven, secular nationalistic aim, similar to that of most other nations. But they were not forming a Jewish Identity at all, but a Zionist Identity which is a totally different thing.

     

     Translated by Sister Enissa KELIF

    (To be continued next Sunday)



    [1] Commandment to dwell and abode in the Holy Land

    24-08-2008 om 00:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTEGRONDINFO selectie 08 08 24
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    Als ‘Mensch Jissroél’ mit ‘Thora im Derech Erets’

    gegen den Zionismus

    Information Clearing House  

    News you won't Find On CNN
    23/08/08

     

    In Case You Missed It Peace, Propaganda & the Promised Land U.S. Media & the Israeli-Palestinian Conflict Video - How Isra-l manipulates and distorts American public perceptions Through the voices of scholars, media critics, peace activists, religious figures, and Middle East experts, Peace, Propaganda & the Promised Land carefully analyzes and explains how--through the use of language, framing and context--the Israeli occupation of the West Bank and Gaza remains hidden in the news media, and Israeli colonization of the occupied territories appears to be a defensive move rather than an offensive one. Click to view http://www.informationclearinghouse.info/article14055.htm

    McCain's Neocon Warmonger And none dare call it treason. By Patrick J. Buchanan Who is Randy Scheunemann? He is the principal foreign policy adviser to John McCain and potential successor to Henry Kissinger and Zbigniew Brzezinski as national security adviser to the president of the United States. But Randy Scheunemann has another identity, another role. He is a dual loyalist, a foreign agent whose assignment is to get America committed to spilling the blood of her sons for client regimes who have made this moral mercenary a rich man. http://www.informationclearinghouse.info/article20590.htm

    Under Moscow's Wing Events in Georgia have had some surprising repercussions in the Middle East, leaving Syria looking perkier than usual By James Denselow Isra-l's involvement with the Georgian military has been somewhat overlooked in light of more blatant US support, such as the airlift of some 2,000 Georgian troops from Iraq at the start of the conflict. However Misha Glenny spotted it, writing in the New Statesman that Prime Minister Putin warned President Shimon Peres to "pull out your trainers and weapons or we will escalate our co-operation with Syria and Iran" - after which Isra-l dutifully complied.  http://www.informationclearinghouse.info/article20584.htm

    Poland and US toast anti-Russia pact with Georgian wine: The Poles and Americans added insult to injury this week, as far as Russia was concerned. After signing a controversial deal to install an American anti-missile defence shield on Polish territory, only a few days after Russia's short war with Georgia, the US secretary of state and her Polish counterpart sat down to dinner in Warsaw and toasted the pact with Georgian wine, it emerged yesterday. http://www.informationclearinghouse.info/article20582.htm

    'Tossed Out Like a Dog' By Gideon Levy In the lawless South Hebron Hills, things are wild as usual: The settlers continue to attack shepherd children with clubs and stones, to steal their sheep and to make their lives miserable, while the Israel Police continue to abuse anyone who tries to file a complaint against the settlers.
    http://www.informationclearinghouse.info/article20591.htm

    "Neocon Flap Highlights Jewish Divide" By Alan Hart Commentators should stop equating Zionism with Judaism. The difference between the two, why they are total opposites, is THE key to understanding who must do what and why for justice and peace in the Middle East.http://www.informationclearinghouse.info/article20443.htm

    Let us work towards Peace and Joy

     

    Tom Feeley

     

    KCNA

    Anniversary of Kim Jong Il's Start of Songun Revolutionary Leadership Marked

     

     

    DPRK's Efforts to Recycle Waste Materials

    PRESS TV

     
    Isra-l launches joint military drill
    Sat, 23 Aug 2008 18:23:53 GMT
    The Israeli Army has held a joint military exercise along with the Turkish and the United States' military forces in the Mediterranean Sea.
    Isra-l threatens Gaza aid activists
    Sat, 23 Aug 2008 02:17:09 GMT
    Isra-l has issued a serious threat against 46 activists sailing toward the Gaza Strip with a delivery of humanitarian supplies.
    Isra-l's piracy against peace activists
    Sat, 23 Aug 2008 10:16:26 GMT
    Peace activists sailing towards the Gaza Strip to break a suffocating siege have lost contact with the world amid Israeli threats.
    Yvonne, friends break Gaza siege
    Sat, 23 Aug 2008 14:49:01 GMT
    A group of peace activists on board two boats have broken the Israeli imposed blockade of the Gaza Strip.
    Iran prepares to launch satellite
    Sat, 23 Aug 2008 18:18:38 GMT
    Iran has announced that the country is set to send its first remote sensing telecommunication satellite into space in the near future.
    'Nuclear stance protects Iran's dignity'
    Sat, 23 Aug 2008 17:19:59 GMT
    The Leader of the Islamic Revolution says Iran's determination to assert its nuclear rights is aimed at protecting national dignity.
    Iran urges US to change attitude
    Sat, 23 Aug 2008 14:46:44 GMT
    Iran's President, Mahmoud Ahmadinejad, urges the next US president to change Washington's wrongful attitude toward world nations.
    Cleric urges scientific cooperation
    Sat, 23 Aug 2008 08:24:04 GMT
    Islamic states should seek Iran's help in nuclear and space development, says top Lebanese cleric Seyyed Mohammad Hussein Fadlallah.
    Iran: We will not bow to US imperialism
    Sat, 23 Aug 2008 13:28:10 GMT
    The warlike stance of the US guarantees that it will never accomplish its desired results against Iran, says a top Iranian commander.
    Iran striving to free hijacked sailors
    Sat, 23 Aug 2008 07:51:00 GMT
    Iran is making great diplomatic efforts to release crew of its bulk carrier which was hijacked in the Aden Gulf off the coast of Somalia.
    President pays tribute to late Imam
    Sat, 23 Aug 2008 04:47:30 GMT
    Iran's President Mahmoud Ahmadinejad and his cabinet members pay tribute to the founder of the Islamic Revolution, the late Imam Khomeini.
    PALESTINE INFORMATION CENTER

     
    We salute you
    Muzzling press freedom in Occupied Palestine
    Qurei’s pathetic warnings

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslimeinwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen!

    24-08-2008 om 00:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-08-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWISH INTERNATIONAL OPPOSITION STATEMENT AGAINST ATTACK ON IRAN
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    Jewish International Opposition Statement Against Attack on Iran

     

    2008-08-14

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

     

    Efforts to beat the drums of war for an attack on Iran’s nuclear reactor facilities are promoted in both the USA and Israel scenes. The recent New York Times opinion piece of July 18th, written by the Israeli historian Benny Morris, serves to consolidate those political forces. The Jewish opposition here expresses our outrage in order to forestall this horrendous proposal.

     

    That clamour for war with Iran has met not only popular opposition but also runs counter to the quiet diplomacy that has engaged Iran in ongoing relations with the UN nuclear agency, as well as economic trade talks with the USA itself. Israel is also committed to a cease-fire that has held now for a month’s time, to the relief of both the populations of Israel and Gaza. In light of the developing political atmosphere of reason and negotiations, the militarist mindset has pumped up its rationale for war attempting to create the preconditions for a further war. Morris seeks to fabricate such prior conditions arguing,

                    “They are likely to use any bomb they build, both because of ideology and because of fear of Israeli nuclear pre-emption. Thus an Israeli nuclear strike to prevent the Iranians from taking the final steps toward getting the bomb is probable. The alternative is letting Tehran have its bomb. In either case, a Middle Eastern nuclear holocaust would be in the cards.”

    http://www.nytimes.com/2008/07/18/opinion/18morris.html

     

    This promotion of inevitability plays on Jewish and Israeli memory of the Nazi Holocaust in order to garner any and every source of support for an Israel military strike against Iran, provoking a reaction and leading to a further war by drawing in the USA. This is particularly deplorable in view of the fact that 16 US intelligence agencies concluded that Iran does not have a nuclear weapons program and has not had one for five years.

     

    We extol the heroic courage of Israel's nuclear whistle-blower Mordechai Vanunu, joining our voices to his in condemnation of Israel's illegal stockpile of nuclear warheads and support the call for a nuclear-free Middle East.

     

    The mindset calling for a war of mutual annihilation as a solution to security is astoundingly self-contradictory. Only the fabrication of a Nazi-like threat seeks to provide any credibility to such a call to war, much like the rationale for occupation that perceives a Palestinian plot to drive Jews into the sea. The reference to Iranian ideology (Islam) as the source of confrontation does not stand up to scrutiny, since the political challenge to Israel by Iranian President Mahmoud Ahmadinejad, is not a call for extermination, despite any mistranslation.

     

    We seek security for all concerned by affirming the right of all to security. While we lend no credibility to the prospect of an inevitable conflict, we nonetheless object to the hysteria promoted by the Iran-bashers who are now desperate in their repeated false starts to create another unnecessary war. The attempt to oblige Iran to comply with Security Council resolutions loses its legal, diplomatic and political force as the United States and Israel consistently ignore UN diplomacy and World Court decisions, relevant to the question of Palestine. We call upon all opposed to a military confrontation with Iran to write their governmental representatives demanding that the State of Israel subject its nuclear facilities to international inspection and sign the nuclear non-proliferation treaty (NPT) as has Iran, rather than issue threats of war.

     

     

     

    Further endorsements may be added by sending in a message to saalaha@fokus.name

    Also available in French, German and Arabic

    Listserv:  jewswhospeakout@lists.riseup.net

     

     

    Initiators:

    For further information;

     

    Stanley Heller          www.TheStruggle.org   mail@TheStruggle.org

    Connecticut, USA

     

    Prof. Dr. Fanny-Michaela Reisin

    Jewish Voice for a Just Peace in Middle East - EJJP

    www.juedische-stimme.de

    mailto:mail@juedische-stimme.de

    Berlin, Germany

     

    Abraham Weizfeld

    saalaha@fokus.name  514.284.66.42

    Interim Administrative Secretary, Alliance of Concerned Jewish Canadians

    Loze mir alle leiben mit shytvis un shulim

    Montréal

     

     

     

    Organizational  Co-signers  (19):

     

    Alliance  of  Concerned  Jewish  Canadians

    jewish.alliance@yahoo.ca

     

    Colorado Jews for a Just Peace

    www.cjjp.org

     

    European Jews for a Just Peace
    National Office

    We as Union Of French Jews for Peace, UJFP, totally agree with your position and response to Benny Morris about attack on Iran.
    contact@ujfp.org
    www.ujfp.org
    Michele Sibony, Houria Ackermann, Rudolf B'Kouche, Andre Rosevegue, Christine Birnbaum, Jacques Jedwab, Daniel Levyne,  Pierre Stambul,  Mireille Mendes France
    Viviane Cohen

     

    Granny Peace Brigade Philadelphia

    Germantown Friends Meeting, Peace & Social Concerns

     

    Independent Jewish Voices Montreal

     

    International Jewish Solidarity Network

    www.ijsn.net

     

    Jewish Peace Fellowship

    Box 271

    Nyack, NY 10960-0271

    USA

     

    Jewish Voice for a Just Peace

    Switzerland

    www.jvjp.ch

     

    Jewish Voice for a Just Peace in the Middle East

    (EJJP-Austria)

     

    Jewish Voices for Peace and Justice

    Sydney, Australia

    we strongly endorse the petition against an attack on Iran.

     

    Jews Against the Occupation

    Sydney, Australia

    www.jao.org.au

     

    Jews for Boycotting Israeli Goods

     

    New Profile

    Israel

    a feminist, pluralist Israeli movement of males and females who wish to transform Israel from a militaristic society to a civil-ized one.  www.newprofile.org

     

    NION (Not In Our Name)

    Toronto, Canada

     

    Society for Austro-Arab Relations

    Vienna

    http://www.saar.at

     

    Studienverband JESCHURUN, Judentum gegen Zionismus

    Study Association YESHURUN, Judaism against Zionism. 

    www.bloggen.be/jesjoeroen  and www.bloggen.be/yechouroun

     

    Women in Black

    Melbourne, Australia

     

    Women in Black

    San Francisco Bay Area in Oakland, California

     

    Women in Black

    Vienna

     

    To read the endorsements of  159 co-signers from 17 countries : www.bloggen.be/yechouroun

    22-08-2008 om 09:44 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-08-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Salomon EHRMANN: Die geschichtliche Aufgabe der deutschen Agudas Jissroél (3)

    Rabbiner Dr. Salomon EHRMANN

     

    DIE  GESCHICHTLICHE AUFGABE DER

    DEUTSCHEN AGUDAS JISROEL (3. Ablieferung)

     

    III. ZIONISMUS

     

    Noch ein dritter Gegner, der gefährlichste, entstand dem orthodoxen Judentum in Deutschland gegen Ende des vorigen Jahrhunderts: der Zionismus. Hamburg am Anfang, Breslau in der Mitte, der Zionismus am Ende des Jahrhunderts. War die Stoßkraft der Orthodoxie, die sich gegen Hamburg noch ungebrochen gesammelt hatte, schon Breslau gegenüber wesentlich schwächer geworden, so versagte sie vollends, als ihr den Zionismus entgegentrat. Schuld an dieser Ohnmacht der Orthodoxie hat der geringe Erfolg, der dem sogenannten Austrittgedanken in den siebziger und folgenden Jahren beschieden war. Sicher wider seinen eigen Willen war der Würzburger Raw זצ"ל in der öffentlichen Meinung Deutschland zum Kronzeugen der Gleichberechtigung aller Richtungen im Judentum geworden. Denn die Verkünder der Thora-Souveränität konnten sagen, was sie wollten, es war ja doch nur die abgesplitterte, eigenwillige und unmaßgebliche Parteimeinung der – Trennungsorthodoxie. Selbst die Berechtigung des Bannes gegen den Hamburger Tempel wurde von manchen im Stillen angezweifelt, nachdem man sich sogar mit Breslau und allem, was Breslau folgte, abgefunden hatte. Der Antisemitismus, der immer stärker wurde, drängte mit dem Ruf zur Einigung aller deutschen Juden, den er auslöste, den Souveränitäts-Anspruch der Orthodoxie noch weiter zurück, sodaß der Zionismus in den neunziger Jahren leichtes Spiel hatte, sich auch der Orthodoxie als die einzig mögliche Rettung des Judentums zu empfehlen. Ideologisch war der Zionismus mit seinem Jenseits von Treue und Abfall zum Gottesgesetz stehenden jüdischen Pseudonationalismus dadurch vorbereitet, weil die Einheitsgemeinden mit liberalen und orthodoxen Institutionen für ihre Mitglieder schon längst nicht mehr die Anerkennung des Judentums, sondern die Zugehörigkeit zur Judenheit als einziges einigendes Moment notgedrungen anerkennen mußten – also ein negatives.

     

     Und doch konnte es auf die Dauer nicht ausbleiben, daß in weiten Kreisen der Orthodoxie das Feingefühl für den Gegensatz zwischen den altjüdischen Zionsliebe und modernem Zionismus immer mehr erstarkte.

     

    Schon im Begriffe von Erez Hakdauscho, des heiligen Landes, tritt ja die Eigenart eines wahrhaft jüdischen Zionismus klar zu Tage. Dieses Land ist für uns heilig, d.h. wir müssen ihm mit unserem Denken und Fühlen den nämlichen Platz einräumen, wie wir ihn auch für andere heiligen Dinge, die es ja in Judentum recht viele gibt, zu reservieren pflegen. Denn heilig ist nicht bloß das heilige Land, heilig ist auch Gott, heilig ist auch Jissroél. Ungezählte Male spricht der Jude während sein ganzes Leben die Worte: Gesegnet sei Gott, der uns geheiligt hat mit seinen Geboten. Diese Heiligkeit, die wir auch auf Erez Jissroél übertragen, ist keine romantische Redewendung, sie ist vielmehr das Bindglied, vermittels dessen das jüdische Bewußtsein Erez Jissroél für ein gleichwertiges, gleichgeordnetes Glied in das Gesamtbereich des jüdischen Lebens, in den unteilbaren Organismus des Judentums, einreiht. Es geht nicht an, Erez Jissroél aus seiner Verbindung mit den übrigen Elementen der Thora herauszureißen und vom heiligen Lande zu sprechen während man den Begriff der heiligen Thora im besten Falle einer Fraktion des neutralen jüdischen Volkes – dem Misrachi – überlässt.

    Außerdem ist Erez Jissroél der Orthodoxie diejenige Stätte, in welcher versucht werden kann, in Kleinem ein Musterbeispiel für die jüdische Gesamtheit aufzurichten, wo Thora, Volk und Land in unteilbarer Einheit das Bild des Gottesstaates zeigen, wie es einst unsere Propheten geschaut.

    Es ist die geschichtliche Aufgabe der Aguda in Deutschland mit dem ganzen Ausmass ihrer Kräfte mitzuarbeiten, die Alleinherrschaft der Thora auch auf dem Gebiete der Erez Jissroél-Politik wiederherzustellen, indem sie den Begriff des heiligen Landes in seinen geschichtlichen Rechte wieder einsetzt und Jischuw Erez Jissroél im Sinne der Thora zu einer der wichtigsten Aufgaben des organisierten Klal Jissroél erhebt.

     

    IV.

     

    Hamburg am Anfang, Breslau in der Mitte, der Zionismus am Ende des Jahrhunderts. Hamburg hat aus der Synagoge einen Konzertsaal, Breslau aus dem Beth Hamidrosch ein Seminar, der Zionismus aus Erez Jissroél ein areligiöses Territorium gemacht. Die Konsequenz der Thoragegner in der Ablehnung der Thorawahrheit darf und wird nicht verfehlen, die deutsche Agudas Jissroél zu gleicher Konsequenz im entgegengesetzten Sinne anzuspornen, wenn die Geschichte der deutschen Judenheit seit ihre Emanzipation einen Sinn haben soll. Sie wird aber auch der Agudas Jissroél in den andern Ländern, ganz besonders im Osten ein mahnendes Beispiel dafür sein, wie man rechtzeitig, ohne 90% des Bestandes einzubüßen, den Gefahren der individuellen und nationalen Assimilation durch Agudas Jissroél entgegen treten kann. Diese Arbeit an sich selber und für die Gesinnungsgenossen in den andern Ländern, das ist die geschichtliche Aufgabe der Agudas Jissroél in Deutschland.

     

    Quelle: NACHLATH ZWI, Monatsschrift für Judentum in Lehre und Tat herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft. zweiter Jahrgang 5692 (1931/32) S. 221-228

     

    (Ende)

    20-08-2008 om 08:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Neo-Con Conference Pushes for War on Iran (first part)

    by Ali Fathollah-Nejad

    Global Research, June 1, 2008

    On the first weekend of May 2008, Berlin was host to two extraordinary conferences. On the one hand, a crowd of altogether 1,600 predominantly young people from all over Europe met at the Humboldt University in order to discuss and reflect the turbulent, globally unfolding events of 1968. On the other, not far away, about 400 participants gathered at the classier, guarded »Auditorium Friedrichstrasse« under the theme of “Business as usual? The Iranian regime, the holy war against Isra-l and the West and the German reaction,“ organized by the recently created »Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB)«. Astonishingly despite wide participation by journalist from major newspapers, there was no mention of the conference in the German media. The purpose of the following account is also to fill this crucial gap.

    Also historically, not least due to the bitter experiences of the recent past and present, an examination of the Weltanschauung advanced at the conference bears importance: What has entered the political discourse in Washington in a dominant fashion since almost a decade now, namely the view of the so-called neo-conservatives, appears not only to sound the medial and political terrains in Germany, but be willing to offensively occupy them. As in the United States, Iran takes a prominent role here.

    The very first event of this kind to take place in Germany, the MFFB’s “International Iran Conference” had set the target of intervening politically to bring about a radical re-orientation of Berlin’s Iran policy, one that is heading towards Iran’s complete isolation or “regime change.” At the same time, the addressees of such a posture were clearly named: Not only lies the “future of pro-Zionism” in the hands of the Right. But beyond the so-called Anti-Germans who are sympathizers anyway, the main task was to win over the whole left side of the political specter. 

    The introduction was delivered by the chairman of the German branch of the U.S.-based association »Scholars for Peace in the Middle East (SPME)«, professor Diethard Pallaschke. SPME’s mission is to meet “anti-Semitism” and “anti-Israelism” as well as to support the security of Isra-l’s borders. In the United States, SPME is accused of acting, via so-called »campus watch« groups, against critical statements on university campuses about Israeli and also U.S. foreign policies in the Middle East. Amongst the most prominent victims of this curtailing of academic freedom are Norman Finkelstein (formerly at DePaul University and author of, most recently, Beyond Chutzpah: On the Misuse of Anti-Semitism and the Abuse of History, 2008) und Tony Judt (director of New York University’s Remarque Institute), who both have Jewish background.

    Pallaschke branded Iran the “biggest threat in the history of mankind” and as such “to all civilized states.” The next speaker was Charles A. Small, professor of history at Yale University, who argued that Nazism and “radical Islam” had a common ideology. Even Binyamin Ben-Eliezer, Israeli politician and longtime Brigadier-General, had alluded to the possibility of a “second Holocaust,” he stressed. There should be no support of Iran from students, scholars and European governments, especially as Iran’s President Mahmud Ahmadinejad “dehumanizes the other.” He hoped that all those groups would “begin to act and act quickly.”

    Small further quoted the former chief of staff of the Israeli military, Shaul Mofaz, with his estimation that within a year an Iran armed with nuclear weapons was to be expected.1 But according to the Iran report by 16 U.S. intelligence agencies, the National Intelligence Estimate (NIE), released in December 2007, Iran does not maintain a nuclear weapons program. This finding was recently confirmed by Mohammad El-Baradei, Director-General of the International Atomic Energy Agency (IAEA), when addressing the Middle East World Economic Forum in the Egyptian resort of Sharm el-Sheikh. Likewise IAEA reports state that there is no evidence for an Iranian weapons program. And if Iran ever decided to divert its civilian energy program to a military one, the NIE says that “[a]ll agencies recognize the possibility that this [nuclear weapon] capability may not be attained until after 2015” (p. 7).

    A Preventive Nuclear Strike Against the “Satanic Ambitions” of the “Un-Civilization”?

    Menashe Amir, former longtime director of the Persian program of radio »Kol Isra-l« (the Voice of Isra-l) and current head of the Persian website of the Israeli Ministry of Foreign Affairs »Hamdami«, said the Iranian regime was intent on “destroying the world order.” The “dictatorial regime” ruling the country had “satanic ambitions,” he claimed. The Iranian people should be assisted in bringing about a “regime change” – for the sake of both Iranians and the rest of the world. Amir finished by telling an anecdote about a private audience he had with U.S. President George W. Bush, to whom he said: “Iranian citizens are waiting for you to rescue them.” Bush responded: “You know, we’ve the same problem in Iraq where we are stuck.”

    Benny Morris, professor of history at the Ben Gurion University of the Negev (Israel), began his remarks about “A second Holocaust? The threat to Isra-l” with a quotation of the professing neo-conservative and Washington Post political commentator Charles Krauthammer, foreseeing a nuclear power Iran already by 2009/2010. With a nuclear-armed Iran, Morris then argued, Israel would lose its significance. Apart from strategic losses, investment flows as well as the peace accords signed with Arab governments would be jeopardized. In order to forestall the strategic challenge of a ‘nuclear Iran,’ he suggested, Israel ought to intervene preventively and destroy the “Iranian nuclear project” by conventional but preferably nuclear weapons. This would certainly cause the death of many civilians, he admitted, but this prospect lies within the responsibilities of the Iranians themselves who after all have to account for such of regime – the “mad mullahs of Tehran.” All in all, a nuclear strike was preferable to a “second Holocaust” which was lurking from this “un-civilization,” Morris concluded.2

    The „Third Option“: Positioning a Terror Organization Against the German “Steinmeier Policy”?

    Paulo Casaca, Portuguese Member of the European Parliament (MEP), dealt with the role of the European Union (EU) and the “effectiveness of sanctions” against Iran. The latter would have to go beyond the present United Nations sanctions framework, he said. “We really need economic sanctions from Germany and the European Union.” Casaca, member of the socialist group of the European Parliament, then held up a picture he had obtained from “sources” of the “Iranian resistance.” It allegedly showed a tunnel built by Iran’s Revolutionary Guards, a construction said to be in connection with a nuclear weapons program. The MEP did not hide that this “main Iranian opposition group” he was referring to was the Mojahedin-e Khalq Organization (MKO, or MeK) – a militant group listed as terrorist by both the European Union and the U.S. State Department. The “non-sense” of the MKO’s classification as terrorist organization ought to be removed, since, he claimed, it was all about supporting the “Iranian people.” In April 2004 Casaca had spent some days at »Camp Ashraf«, the shielded city and headquarters of the MKO, 60 kilometers north of Baghdad.

    Matthias Küntzel, member of SPME’s Board of Directors, warned to turn the conference into an academic meeting.3 Quite on the contrary, its aim should be to intervene politically, and above all to win the political Left over, he emphasized. Küntzel, who regularly writes for the Wall Street Journal, concentrated furthermore on German–Iranian trade relations. With Germany being Iran’s number one European trade partner, Berlin was assigned the vital task to realize the isolation of Iran, he argued. All in all, a discontinuation of the trade relations between Germany and Iran would only represent a small sacrifice for the former, but in turn would minimize danger posed by the latter, Küntzel claimed. But in providing biased figures, he supersized the German economy’s importance for Iran.4 His criticism of the German industry’s role and his suggestion to have a sit-in in front of the headquarters of the business giant Siemens were well received by the assembled left-wingers whose attitude towards big business is rather skeptical. Even more as Küntzel also demanded that the business interest was not allowed to stand above morality. Finally, he also called for the break-up of diplomatic relations with Iran. He further accused the German media – except for some comments in the Frankfurter Allgemeine Zeitung, the country’s largest conservative daily – of severe defaults as to the presentation of the “Iranian danger.”

    According to Morris, Bush had assured the Israeli Prime Minister Ehud Olmert that Washington was taking care of the Iranian nuclear program. But given the situation in Iraq there was only little probability of a U.S. military strike, he added. However, if Democratic Senator Barack Obama was elected president in November, he believed, then Bush would order an attack on Iran. Despite low ratings and little support for war on Iran, the outgoing U.S. president would have nothing to lose by such an attack. The rationale behind such anticipation, which Morris did not attempt to hide, is that the ‘Iran problem’ cannot be devolved unto Obama – who has even promised unconditional negotiations with Iran –, but could eventually handed over to a Republican President John McCain. The latter has already insinuated that he would continue the administration’s foreign policy and Iran strategy.

    Contrary to the nuclear strike option preferred by Morris, Casaca referred to a “third option” – beyond “appeasement” and military confrontation. This variant consisted of supporting the political leadership of the “Iranian opposition” – a reference made to the MKO. Amir noted that it was sufficient to eliminate a single “chain” of the nuclear program in order to paralyze it. Thus it would suffice to “only” bomb the nuclear plants of Natanz and Isfahan, he claimed. But the best way to bring about a regime change in Iran was to follow his five-point plan: (1) Providing a serious military threat; (2) expanding the sanctions to paralyze the Iranian economy; (3) helping the Iranian population and ethnic minorities, so that they could demand their rights; (4) financially supporting the majority of the Iranians; (5) organizing the 3 million Iranians in exile, so that they can exercise pressure upon Western governments to convince them of the “danger” the Iranian regime posed. If all these measures were carried out, there would be no necessity for military action, Amir pointed out.

    To conclude the starting panel - whose title defined the “Iranian threat” in relation to Islamism, anti-Semitism, and the nuclear program – its moderator Alan Posener, chief commentator with the Welt am Sonntag, a German conservative Sunday paper, warned that one could not “fight dictatorships by over-cautiousness“ but only by “strength.” But the latter would not be part of the “Steinmeier policy.” In fact, Posener’s call signals the dissatisfaction of those pushing for a tough stance vis-à-vis Iran, a military option included therein, with the Iran policy as pursued by the Foreign Ministry that is under the aegis of Frank-Walter Steinmeier and his Social-Democratic Party (SPD). Likewise, Volker Perthes and Christoph Bertram, respectively the present and former directors of the »German Institute for International and Security Affairs (SWP)« – a Berlin-based think-tank advising the German government on foreign policy matters – were criticized by the conference participants as Steinmeier’s Iran policy is believed to take into account SWP’s input. Both Perthes and Bertram plead for a Western “strategic partnership” with Iran, while Bertram – also a former director of the »International Institute for Strategic Studies (IISS)« in London – just recently called for a détente policy vis-à-vis Iran as the strategy so far had clearly failed. On the other hand, the Iran stance by Chancellor Angela Merkel and her Christian-Democratic Party (CDU) is considered to be in line with demands from Washington and Tel Aviv.

    Anti-War Intellectuals as “Purchased Vassals” of the “Iranian Theocracy”?

    The following morning was dedicated to the “character of the Iranian Regime.” The Iranian writer Javad Asadian deemed the return of the Twelfth Imam, the Mahdi, to form the religious and ideological core of the “Iranian theocracy.” The final aim was the appearance of this Shiite Messiah. He further claimed that Iran needed the atomic bomb in order to use it against Israel. Thereupon the publicist Nasrin Amirsedghi drew a dark picture of women’s rights in Iran, a country which was stricken with the “deadly pandemic” called “Islamic republic.” There was a “virus introduced” by Iran’s Revolutionary Leader Ayatollah Khomeini, she claimed, which was the Islamic law Sharia, characterized by “incalculable aggressiveness.”

    In addition, Germany’s prominent Islam and Iran experts Katajun Amirpur, Navid Kermani and Bahman Nirumand acted as “purchased vassals” of the “Allah state,” Amirsedghi asserted, and Asadian added that they must be confronted followed by large applause. Revealingly, those three public figures are admittedly known for their statements critical to the Iranian government, but at the same time markedly reject any ‘military solution’ to the conflict.

    Finally, Miro Aliyar from the Austrian Committee of the »Democratic Party of Iranian Kurdistan« explained that Iran was a multi-ethnic state, and therefore the ethnicities represented therein were entitled to autonomy. It is reported that the Bush Administration is supporting separatism in the Iranian provinces of Kurdistan, Khuzestan, and Baluchestan in an effort to destabilize and disintegrate the country. Among the beneficiaries of U.S. and Israeli aid for that goal is the Iranian sister organization of the PKK, the PJAK, that has conducted cross-border raids into Iran.

    Isra-l To Carry Out a Preventive Strike Against Iran

    Under the title “The Holy War against Isra-l and the West” Ha’aretz journalist Yossi Melman, the U.S. neo-conservative figurehead Patrick Clawson and the German political scientist Alexander Ritzmann were due to speak. The latter underlined that the ‘Islamic danger’ was simmering inside Germany where the Lebanese Hezbollah maintained numerous offices. He also condemned the anti-Israel reporting of the Hezbollah broadcasting company Al-Manar, which despite expulsion from different satellite networks could still be received in Europe still via one network. Ritzmann, who is a Senior Fellow with the neo-conservative Brussels think-tank »European Foundation for Democracy«, opined that Iran could at any time activate these “Islamist” groups residing in Germany for political purposes, and will do so. Nearly all German politicians believe, Ritzmann claimed, that Iran represented a danger for Israel. However, the task was to make clear that Iran was also a danger for Europe and the whole world, he emphasized – indeed a challenge since based on the facts on the ground Germany’s policy-makers are far from conceiving the “Iranian threat” in such dimensions.

    Following the same dictum, intelligence expert Melman described the threat of an irrationally acting Iran that would acquire nuclear weapons capability between 2009 and 2011. If diplomacy failed, he predicted, Israel had to act militarily; an approach agreed upon by most Israeli politicians and parties, he added. Following the so-called Begin Doctrine – named after a former Israeli Prime Minister and used as basis for the 1981 bombardment of the Iraqi nuclear plant »Osiraq« – his country would act preventively within one or two years from now: “I believe Israel will have to do it,” Melman concluded. Not sharing Morris’ suggestion of a nuclear attack on Iran, he stressed that conventional tools might be sufficient. Melman covers intelligence and national security issues for the Israeli newspaper Ha’aretz and is the co-author, with Meir Javedanfar, of The Nuclear Sphinx of Tehran: Mahmoud Ahmadinejad and the State of Iran (2007).

    Clawson, deputy research director at the neo-conservative »Washington Institute for Near East Policy (WINEP)« – a think-tank ascribed to the Israel Lobby – was certainly the most prominent international figure speaking at the conference. He argued that in addition to economic pressures, political and security measures must be taken, such as accelerating the “military security” of Iran’s neighbors. Moreover, it must be openly voiced that “we will be prepared to deter Iran.” However, if diplomacy failed, he said to me in an interview, he fears that the military option will be employed. Clawson, one of the main players in the preparation of the “regime change” enterprise in Iraq, has over the years demanded an equal lot for Iran.

    “Language of Sticks” as the “Only Solution”?

    On the panel “Iran and Europe: Dialogue or confrontation?” Saul Singer, The Jerusalem Post’s editorial page editor, argued that Europe’s “appeasement policy” regarding Iran would press Isra-l towards war.5 The author of Confronting Jihad: Israel's Struggle and the World After 9/11 (2003) praised the event as ringing the “beginnings of a new anti-fascist Left.” Singer, who earlier in the conference referred to the “Iranian nuclear war program,” pointed to the Iranian President’s disputed statements regarding Israel and called for Ahmadinejad to be legally pursued. This ought to be done according to the Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide whose Article 3(c) says that “[d]irect and public incitement to commit genocide” is punishable.6 However, one can doubt whether Ahmadinejad’s falsified statement – which verbatim reads “The Imam [Khomeini] said that this regime occupying Jerusalem (een rezhim-e eshghâlgar-e Qods) must [vanish from] the page of time (bâyad az safheh-ye ruzgâr mahv shavad)” – can be interpreted as incitement to genocide, or is a call for a “regime change” in a country that in violation of the most basic principles of international law continues a decades-long occupation.

    Singer continued stressing that it was not the Iranian nuclear program that posed problem, but the very existence of the regime. The West could act, and had to do so, particularly so as it “holds international legitimacy in its hands“ – in fact, a questionable judgment in the view of the reality of Western-led occupations in the last decade. Especially when it comes to the Iranian nuclear program, the majority of the international community has consistently supported Tehran’s position against Western accusations.

    Finally, the well-known German journalist Bruno Schirra was convinced that the only solution regarding the “clerical fascist system” of Iran would be the use of the “language of sticks.” The author of Iran – Sprengstoff für Europa [Iran – Explosives for Europe] (2006) said that bombing Iran would only postpone the nuclear program to about five to ten years, so that in the end one would be forced to live with a nuclear-armed Iran.

    There was no mention of the word “dialogue” included in the panel’s title, nor any suggestions in such a direction.

    A “New Anti-Fascist Front” Against the “New Hitler”?

    The final panel discussion was meant to promote “The need for a new antifascism.” Laying the foundational stone of the evening, Jeffrey Herf, professor of history at Maryland University, put Ahmadinejad on a level with Bin Laden and Hitler. It was a matter of defying “fanatic anti-Semitism,” he insisted, an ideological fanaticism that must not be underestimated.

    The next speaker was Los Angeles-based Kayvan Kaboli, spokesperson of the »Green Party of Iran«. He considered the “Tehran regime [to be] of fascist essence,” which not only in a few years, but right now represented an international threat – just like “global warming” as he went great length to explain. Iran, Kaboli asserted, pursued a “program of territorial expansion” and used Iraq as stepping stone to eradicate Israel. The “clero-fascist regime” in Tehran planned to “islamize the world,” he said. And the European “appeasement policy” toward Iran “for the sake of juicy contracts” was “shameful.” Kaboli finally called upon Iranian “opposition” groups to declare support for Israel. After all, the “two fascisms” – Nazi-Germany and Iran – were the same and also equally dangerous. It was the formation of a worldwide anti-fascist front, he suggest, which presented a way out.

    The highlight of the congress was the contribution made by Thomas von der Osten-Sacken. The founder and director of the NGO WADI, a German ‘relief and human rights’ organization mainly active in Northern Iraq, made it quite clear from the very beginning that what he called “Islam-Nazism” was very similar to Germany’s National-Socialism. Therefore anti-fascism was necessary, whose aim had to be to “bash these Islam-Nazis, put them in jail, and kill them” – a statement which was accompanied by large applause. As “anti-fascists” we had to “wage war,” not militarily however, but the war must be taken seriously, he insisted. Just like in the 1930s and 40s the universalistic vision must be to fight “despotism.”

    Von der Osten-Sacken, who is considered a leading figure of the so-called “Anti-Deutschen” [Anti-Germans] – a well established ideological strand among the German Left which deems unconditional support for Israel’s policies as consequential lesson of Germany’s hegemonic strive in World War II and its Holocaust crimes – presented an agenda for the “democratization” of the Middle East. This included: secularization and “rule of law”; a “restructuring of the economy”; a “federalization” instead of nationalization, in which Kurdish efforts for independence would be considered; against „gender apartheid“; and against both Iran and Syria. These programmatic points, which strongly reminded of the 2004 U.S. initiative for a “Greater Middle East,” were supplemented by his very curious interpretation of the ongoing Iraq War. The countries of the region, such as Iraq, are “rotten from the core” so that one only had to “screw the cork” and war would inevitably break out.

    Altogether, he denied a nuclear weapons-free zone, which follows that Israel would remain the only country in the Middle East possessing such weapons of mass destruction. To conclude, Von der Osten-Sacken outlined his “vision” for the future of the region. He wished one day to be able to take the Intercity train from Tel Aviv via Amman and Baghdad to Tehran without any passport check, then go to a Tehrani disco, drink beer and later on have a sunbath at the Persian Gulf.7

    Broder’s Slander Volley

    The last speaker of the conference, Henryk M. Broder, was the most prominent figure among the German participants. An author for liberal-left outlets, above all Germany’s most influential political weekly magazine Der Spiegel, is notorious for his defamatory polemics. In his 2006 best-seller Hurra, wir kapitulieren! [Hurray, we capitulate!], he accuses the West to “cave in” vis-à-vis Islamists and thus to promote Europe’s “Islamization.” Signaling his agreement with and referring to what his predecessor had outlined before, Broder quoted a Palestinian journalist friend whom he used to meet in Bethlehem with the sentence “It’s not about the occupation, it’s about the girls on the beach!” He stressed that the situation at hand was as “terrible and cruel” as in the 1930s. In an unmistakable reference to Nazi-Germany, Broder remarked that the topic Iran “looks somehow familiar to us.” But there was an important difference between 1939/40 and 2008, he added: nowadays, there was no Churchill who was able to act after negotiations failed. On his co-edited web-blog, Die Achse des Guten [The Axis of Good], which assembles a pool of writers and registers nearly 400,000 unique visitors per month, Broder called Iran the “Fourth Reich.” The “idea of war” was “horrifying” to him, but this option could not be omitted, he underscored.

    Then, he contented himself with quoting passages from German daily papers of 2006 about the West–Iran standoff. The citations delivered the impression of European politicians constantly offering attractive incentive packages to the Iranians; but with resolute defiance, Tehran had been rejecting them. Furthermore, Iran had also repeatedly ignored ultimatums set by the West without shrugging its shoulders. This absurd lining up of newspaper excerpts caused a certain amusement within the audience. He did not need to read out the quotations from 2007, Broder added, because their content could easily be imagined. He finally quoted the Iranian president as saying “the Europeans are stupid,” and complacently added that Ahmadinejad might be right.

    Then Broder turned to the »Arbeiterfotografie«<SPAN lang=EN-GB style="FONT-SI

    20-08-2008 om 08:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-08-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbi Ahron Leib COHEN: ZIONISM AND THE ZIONIST PALESTINIAN CONFLICT(4)
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    We brengen, in enkele afleveringen, het uitstekende essay “Zionism and the Zionist Palestinian Conflict” van de beroemde Britse Talmoedgeleerde Rabbijn Ahron Leib COHEN. Deze publicatie werd in 2004 door de auteur geschreven met als doel vooroordelen van modern orthodoxe Joden die spijtig genoeg door het religieuze Zionisme geconditioneerd zijn af te bouwen. Met deze tekst die, voorzien van voetnoten, ook zeer goed leesbaar is voor niet-Joden gaan we hetzelfde doel na. Maar er is meer, dit waardevolle essay van Rav Ahron Leib COHEN brengen we ook als actualisering en Tikkoen, verbetering, voor dat van Uriël ZIMMER “Judaism and the State of Isra-l”. Dit laatste brachten we als waardevolle documentatie en tijddocument, ofschoon we ons nadrukkelijk moeten distantiëren van sommige fundamentalistische en politieke beweringen uitdrukkingen van dhr Uriël ZIMMER.

     

     

    ZIONISM AND THE ZIONIST PALESTINIAN CONFLICT (4)

     

    By Ahron Leib COHEN  שליט"א

     

    Q5. Why do you say that Zionism and Judaism are incompatible and that the Jewish People are forbidden to have their own State?

     

    The Torah is a total way of life covering every aspect of our life. One, and only one of those aspects is, that subject to certain conditions, we will be given a land, Eretz Yisroel, in which to live and carry out various parts of our service of the Almighty. The conditions are basically that we have to maintain the highest of moral, ethical and religious standards. The Jewish People did have the land for approximately the first one thousand five hundred years of their existence. However, regretfully, the conditions were not fulfilled to the required degree and the Jews were exiled from their land as was foretold in the Torah.

     

    So for the last two thousand years or so the Jewish People have been in a state of exile decreed by the Almighty because they did not maintain the standards expected of them.

     

    This state of exile (Golus) is the situation that exists right up to the present day. We are taught that it is a basic part of our Emunoh (belief) to accept willingly the Heavenly decree of exile and not to try and fight against it or to end it by our own hands. To do so would constitute a rebellion against the wishes of the Almighty and a denial of our belief in the coming of the Moshiach in the sequence of events in which we are taught that it will come.

     

    We are taught that although in most matters we have to commence with our own efforts, in the matter of Exile we have to ‘wait’. We are also taught that in the merit of ‘waiting’ the Moshiach will come.

     

    Exile means in practical terms, firstly: that Jews must be loyal subjects of the countries in which they live and not attempt to rule over the established indigenous populations of those countries. Secondly: that we may not attempt to set up a State of our own in Eretz Yisroel (Palestine). This prohibition is a basic part of our teaching and we are foresworn not to contravene it and we are warned of dire consequences of doing so.

     

    It follows, therefore, that Jews have not right to rule today in Palestine and are forbidden to have a State of their own.

     

    Now let us consider the Zionist approach. The Zionist movement was founded approximately 100 years ago mostly by secular people who were discarding the Torah but still retained, what they considered as, the stigma of being Jews in exile. They considered that our state of exile was due to our own subservient attitude – ‘the Golus (exile) mentality’ – and not by Divine Decree. The ideology of Zionism is not to rely on divine providence but to take the law into ones own hands.

     

    With this in mind they developed a policy which had as its centre pin the aim of setting up a Jewish state in Palestine.

     

    However, this Zionist movement was a complete abandonment of our religious teachings and faith in general, and particular an abandonment of the approach to our state of exile and our attitude to the peoples among whom we live, which our Torah requires us to adopt, as handed down to us by our great religious teachers.

     

    Therefore Zionism and its practical outcome in the form of the State known as ‘Isra-l’ is completely alien to Judaism and the Jewish faith.

    (To be continued next Sunday)

    17-08-2008 om 01:24 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-08-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ELECTRONIC INTIFADA update 08 08 14
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    15-08-2008 om 20:05 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-08-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Salomon EHRMANN: Die geschichtliche Aufgabe der deutschen Agudas Jissroél (2)

    Rabbiner Dr. Salomon EHRMANN

                 (1885-1965)

    DIE  GESCHICHTLICHE AUFGABE DER

    DEUTSCHEN AGUDAS JISROEL (2. Ablieferung)

     

     

    II. DAS BRESLAUER SEMINAR

     

    So verhängnisvoll die Eröffnung des Hamburger Tempels zu Beginn des vorigen Jahrhunderts war, so war doch die Eröffnung des Breslauer Seminars in der Mitte des vorigen Jahrhunderts noch viel verhängnisvoller. Die Gegner der jüdischen „Rechtgläubigkeit“ empfanden es instinktiv, daß mit der Assimilation der Synagoge an die christliche Umwelt im Grunde genommen noch sehr wenig getan war, um den damit eingeleiteten Prozeß der Zersetzung des jüdischen Bewußtseins zu einem vollen Erfolge zu führen. Es war doch immerhin noch möglich, daß der gesunde Volksinstinkt früher oder später diesen gewaltsamen operativen Eingriff in den traditionellen Gottesdienst als eine künstliche Angleichung an Widerstrebendes empfinden und schließlich ablehnen werde. Daher ging man dazu über, die Keime der Zersetzung an die Wurzeln des jüdischen Bewußtseins zu legen.

     Auf die Assimilation der Synagoge folgte die Assimilation des Beth Hamidrosch. An die Stelle von Talmud Thora trat die „Wissenschaft des Judentums“. Der Hamburger Tempel hat das Judentum verkirchlicht, das Breslauer Seminar hat es verweltlicht. Was die Fränkel und Graetz aus dem Judentum gemacht haben, das trat freilich nach außen hin nicht so aufdringlich in Erscheinung, wie das Zerrbild des jüdischen Gebetes im Hamburger Tempel, es spielte sich in den stillen Räumen des Lehrhauses ab und prägte sich in literarischen Erzeugnissen aus, die niemals allgemeines jüdisches Volkseigentum werden sollten. Gleichwohl war Breslau für die Thora in Deutschland verhängnisvoller als Hamburg, denn Breslau hat sich nicht darauf beschränkt, dem Judentum einiges wegzunehmen und anderes einzufügen, es hat vielmehr eine grundstürzende Änderung des jüdischen Denkens und Forschens vorgenommen. Es hat dieses Neue in bewußten Gegensatz zur Vergangenheit stolz „die Wissenschaft des Judentums“ genannt. Eben dadurch aber hat Breslau das allmähliche Schwinden der wahren jüdischen Wissenschaft eingeleitet und den allmählichen Untergang der überlieferten Methode des jüdischen Denkens und Forschens der Thora als einer von Sinai tradierten Wissenschaft vorbereitet. Die Orgel im Hamburger Tempel, so unzulässig sie auch war, erklang immerhin zu Ehren Gottes,, dessen Thora die Schöpfer dieses Tempels nicht umstürzen, sondern gerade im Gegenteil, in einer neuen Welt durch neue Mittel zu befestigen vorgaben.

    Was aber die Breslauer Schule (Fränkel und Graetz) tat: die kritisch-wissenschaftliche Profanisierung der mündlichen Lehre, das Hineintragen des modernen Gegensatzes zwischen Orthodoxie und Reform in die Lehrhäuser eines Schammai und Hillel – das alles lief auf eine Enttrohnung Gottes aus dem Tempel der jüdischen Wissenschaft hinaus, auf eine Verweltlichung des Judentums – und darum letzten Endes auf die Aushöhlung der Grundlagen des jüdischen Lebens.

    Wie hat nun die Orthodoxie das Breslauer Seminar aufgenommen? Der Hamburger Tempel hatte den flammenden Protest der Weltorthodoxie hervorgerufen. Als die viel gefährlichere Breslauer Schöpfung ins Leben trat, wurde sie selbst in manchen orthodoxen Kreisen mit warmherziger Begeisterung empfangen. Nur eine Stimme wagte es, laut und schrill auf die Gefahren hinzuweisen, die von Breslau dem Judentum drohten: Rabbiner Samson Raphael HIRSCH זצ"ל. Die öffentliche Meinung der Orthodoxie wurde es später stutzig, als die ersten Früchte des Breslauers Geistes in dem neuen Rabbinen-Typus zutage traten, der sich bald allenthalten in den Großgemeinden breit zu machen begann. Man versuchte, Lehre mit Leben auszugleichen, Kompromisse zu schließen. Es erwachte der Geist, der im Din, in dem, was religionsgesetzlich festgelegt ist, nichts Festes erblickte, sondern etwas Weiches, woraus sich alles Mögliche formen läßt, was dem jeweiligen Bedürfnis der jeweiligen Gemeinde-Majorität entspricht. Es war Geist vom Geiste Breslaus, wenn eine Gattung von Rabbinen entstand, welche die התרת הוראה (Erlaubnis des Lehrens) in eine הוראה התרה (Lehre des Erlaubens) verwandelte. Es kam hinzu, daß die Thorakenntnis im Kreis der Nichtrabbinen immer mehr und mehr schwand und dadurch ein Rabbinentyp erst ermöglicht wurde, der nicht mehr im Thoralernen und Lehren seine Aufgabe erblicke, aber doch von den Gemeinden als der Vertreter des Judentums angesehen wurde; man versäumte damals, K’hillobalebatim als Lamdonim zu erziehen, vor deren Kontrolle dieses unmöglich gewesen wäre.

    Es ist die geschichtliche Mission der Agudas Jissroél in Deutschland, die Alleinherrschaft der Thora auch im geistigen Leben wiederherzustellen, indem sie das altjüdische „Lernen“ in sein historisches Recht wieder einsetzt und durch den Keren Hathora, Schulen für Kinder, Jeschiwoth für Jünglinge, Schiurim für Erwachsene fördert und die Durchdringung der deutschen Judenheit mit Thorakenntnis zu einer der wichtigsten Aufgaben des organisierten Klal Jissroél macht.

     

    Quelle: NACHLATH ZWI, Monatsschrift für Judentum in Lehre und Tat herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft. zweiter Jahrgang 5692 (1931/32) S. 221-228

     

    (Fortsetzung nächstes Mittwoch)

    13-08-2008 om 15:24 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Ingezonden:

    WAT DE ATLANTISCHE MEDIA VERZWIJGEN OVER DE OORLOG IN GEORGIË

    De leugens van Bush met dank aan de Zionistische lobby

    “Rusland heeft een onafhankelijke buurstaat binnengevallen en dreigt ermee de democratisch verkozen regering door het eigen volk omver te werpen. Zulke daad is onaanvaardbaar in de 21e eeuw.” – President Bush veroordeelt Rusland – AP – 10 augustus 2008.

    Enkele harde feiten worden niet vermeld:

    1.       Ossetië bestaat uit 90 % uit Russisch grondgebied. Georgië heeft herhaaldelijk middelen gebruikt om etnische zuivering toe te passen in de regio. Russische vredestroepen zijn reeds jaren aanwezig in Ossetië en werden goedgekeurd door internationale akkoorden om de burgers in de regio te beschermen voor aanvallen van het Georgische leger.

    2.       Georgië, en niet Rusland, begon de de oorlog. Georgië viel Ossetië binnen en wou zodoende controle krijgen over de regio en de Russische bevolking er etnisch zuiveren.

    3.       Het Georgische leger valt onder het bevel van de minister van Oorlog (Davit Kezerashvili , die een Israëlische burger is), en lanceerde een verassinginvasie en aanval die minstens duizend doden veroorzaakte in de eerste 24 uren. Deze aanval werd uitgevoerd terwijl de aandacht van de wereld bij de Olympische Spelen was.

    4.       De bijzonderste Georgische “woordvoerder”, de minister van Integratie, Temur Yakobashvili, is ook een Israëlisch staatsburger.

    5.       Na de Georgische militaire invasie en massamoorden, beantwoorde Rusland dit door te strijden met Georgische militairen om de burgers van Ossetië te beschermen, zodat Georgië  niet kon doorgaan met zijn invasie en aanvallen. Duizenden Osseten, burgers, werden vluchteling door de Georgische aanval.

    6.       In plaats van deze koude, harde feiten te berichten, hebben de media – onder invloed van de zionistische lobby – het over de “Russische agressie” en “Russische invasie”.

    7.       In plaats van Georgië te veroordelen voor de invasie en het bloedbad, veroordeelden neoconservatieve politici zoals George W. Bush Rusland om Amerika en Europa dichter bij een onrechtmatig conflict te verzeilen met Rusland.

    8.       Isra-l heeft een strategische oliepijpleiding en economische belangen met Tbilisi.

    9.       Isra-l heeft een eitje te pellen met Rusland omdat het de dominatie van de zionistische lobby in de Verenigde Naties in de weg staat inzake Palestina, Syrië, Libanon en een komende oorlog tegen Iran. Ook het aanklagen van “joodse” criminele oligarchen zoals Berezovsky, Gusinsky en Khodorkovsky zet kwaad bloed in Tel Aviv. Rusland is een democratie omdat het niet wordt gecontroleerd door neoconservatieven en de zionistische lobby zoals AIPAC in Amerika.

    10.   De Israëlische maatschappij Elbit Systems leverde Georgië onbemande vliegtuigen (Hermes 450 UAV’s). Naast de spionagehommels en militaire deskundigen, voorziet Isra-l Georgië ook van infanteriewapens en elektronica voor artilleriesystemen, en een verbetering van het door de Sovjets ontworpen aanvalsvliegtuig SU-25. Georgië was een immense goudmijn voor Israëlische wapenverkopers de afgelopen jaren. Isra-l is één van de belangrijkste investeerders in Georgië (o.a. voeding, infrastructuur, immobiliën en constructie). De tweede grootste Israëlische bank, Leumi Bank, bezit 20 % van de aandelen van de TBC bank in Georgië.  


    Prof Rodrigue Tremblay over de oorlog in de Caucasus

    GLOBAL RESEARCH - 12 augustus 2008 – (vertaald en ingekort) Er zijn mensen aan de macht die denken dat provocatie en agressie aanvaardbaar kan zijn als regeringsbeleid. Het plots uitgebroken conflict tussen de voormalige republiek van de Sovjetunie, Georgië, en Rusland in de Caucasus in Eurazië is een goed voorbeeld hiervan.

    Wat schuilt er achter het conflict dat vorige vrijdag tijdens de opening van de Olympische Spelen in Beijing losbarstte? Eerst en belangrijkst, laten we in gedachten houden dat de echte en enige agressor in het conflict de oorlogvoerende partij van de regering van Georgië is, geleid door een impulsieve politicus genaamd Mikhail Saakashvili, die openlijk steun krijgt van de regeringen van de V.S. en Isra-l. Vrijdagochtend, 8 augustus, lanceerden Georgische tanks en infanterie, geassisteerd door Amerikaanse en Israëlische militaire adviseurs een massale artillerie- en raketaanval op de hoofdstad van de autonome provincie Zuid-Ossetië, Tskinvali, een rechtstreekse provocatie aan het adres van Rusland, dat soldaten heeft in de provincie.

    Vrij snel kunnen de meeste mensen vaststellen dat Saakashvili compleet geschift is om een oorlog te verklaren aan Rusland, een land dat ruim 50 keer groter is, met het doel om de Russisch-sprekende provincie Zuid-Ossetië, de facto onafhankelijk sinds 1992, te herbezetten. De enige logische verklaring zou zijn dat de Georgische president geloofde, of een bepaalde verzekering had, dat de Bush-Cheney administratie, reeds diep verzonken in twee militaire conflicten in Irak en Afghanistan, een wereldoorlog zouden riskeren om een oliepijpleiding en een nieuwe kolonie in een veraf gelegen gebied te redden. Dit kan worden aanzien als een al even krankzinnig gedacht.

    Het is weinig geweten dat de V.S. en Isra-l het Georgische leger trainen en bewapenen sinds 2002. Deze situatie is gelijkwaardig aan het riskeren van een nieuw begin van de Koude oorlog met Rusland. Het geeft ook de zaden van een veel groter conflict in dat deel van de wereld door Georgië aan te moedigen om militaire manoeuvres te verrichten. Het kleine Georgië (4,5 miljoen inwoners) heeft zelfs 2.000 troepen in Irak, militairen die de V.S. nu snel terug naar Georgië vliegen. Dit gaat een lange manier naar het verklaren van hoe geïmpliceerd het beleid van, Bush en Cheney en hun Israëlische surrogaten is in het jennen van Rusland. En nu reageert de Russische beer.

    Bron: Global Research.


    Israëlische media: "Amerika zendt wapens naar Georgië"

    INFOWARS.COM - Amerikanen omzeilen Russische blokkade. Verslechterde verhoudingen tussen Amerika en Rusland kan wel eens ontaarden in een militair treffen.

    De Verenigde Staten sturen een nieuwe levering van wapens naar Georgië via hun basis in de Jordaanse haven van Aqaba. Dit gebeurt volgens de Israëlische krant Maariv. Het bericht zegt dat de V.S. zaterdag begonnen met wapens over te vliegen. Volgens Maariv, huren de V.S. Russisch-gemaakte vrachtvliegtuigen die tot UTI Worldwide Inc.  behoren voor het vervoer van wapens en munitie bestemd voor Georgië.

    Het dagblad zegt dat het Pentagon de levering aan Tbilisi richt die voor Irak was bestemd. De terminal Aqaba wordt gebruikt door de V.S. om troepen in Irak te bevoorraden. De Amerikaanse militairen baseren zich op deze hub hoofdzakelijk omdat het veiliger is om Aqaba te gebruiken dan de eigen havens van Irak in het Perzische Golf. Georgië heeft een brede waaier van wapens uit vele bronnen. Dit is een strategische overweging voor het geval dat Rusland de kanalen moest blokkeren waardoor het zijn militaire leveringen krijgt.

    Bron: www.infowars.com

    13-08-2008 om 15:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTEGRONDINFO selectie 08 08 13
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    Als ‘Mensch Jissroél’ mit ‘Thora im Derech Erets’

    gegen den Zionismus

    Information Clearing House  

    News you won't Find On CNN
    12/08/08

     

    Jewish International Opposition Statement Against Attack on Iran By International Jewish Efforts to beat the drums of war for an attack on Iran's nuclear reactor facilities are promoted in both the USA and Isra-l scenes. The recent New York Times opinion piece of July 18th, written by the Israeli historian Benny Morris, serves to consolidate those political forces. The Jewish opposition here expresses our outrage in order to forestall this horrendous proposalhttp://www.informationclearinghouse.info/article20498.htm

    From his office in clouded cuckoo land: Cheney: "Russian Aggression Must Not Go Unanswered" "The vice president expressed the United States' solidarity with the Georgian people and their democratically elected government in the face of this threat to Georgia's sovereignty and territorial integrity," Cheney's office said in a statement.  http://www.informationclearinghouse.info/article20491.htm

    Russians Have Introduced Ballistic Missile Launchers Into South Ossetia. Democracy Now Interviews Col. Sam Gardiner, retired Air Force Colonel. - Transcript and Audio The Russians put into their doctrine a statement, and have broadcast it very loudly, that if the United States were to use precision conventional weapons against Russian troops, the Russians would be forced to respond with tactical nuclear weapons.  http://www.informationclearinghouse.info/article20492.htm

    US, Allies Weigh Punishment for Russia By MATTHEW LEE Scrambling to find ways to punish Russia for its invasion of pro-Western Georgia, the United States and its allies are considering expelling Moscow from an exclusive club of powerful nations and canceling an upcoming joint NATO-Russia military exercise, Bush administration officials said Tuesday.
    http://www.informationclearinghouse.info/article20497.htm

    Paying for the bullets: US military aid to Isra-l for 2009: $2.55 billion: Isra-l may use up to 25% for military equipment and arms from local defense industries http://snipurl.com/1z80i

    The Reality Behind Western Propaganda Regarding War In Georgia By Damian Lataan Georgia would not have made any such move into South Ossetia without the backing of the US. It now seems, though, that both the US and Georgia have badly misjudged the Russian reaction and the US are unable to move.  http://www.informationclearinghouse.info/article20495.htm

    Russia angered by Israeli drone sale to Georgia:  Georgia has credited Israeli military assistance after claiming the destruction of at least 11 Russian combat aircraft and 50 main battle tanks. http://www.worldtribune.com/worldtribune/WTARC/2008/eu_georgia0419_08_11.asp

    Israeli Has $1 Billion Invested in Georgia:  The ‘Jewish’ state and private investors have provided military assistance and advisors to Georgia, where pipelines pump oil destined for Isra-l. A new pipeline is being built to bypass Russian territory. http://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/151211

    Isra-l Requests C-130J-30 Aircraft:  The Defense Security Cooperation Agency notified Congress of a possible Foreign Military Sale to Israel of C-130J-30 Aircraft as well as associated equipment and services. The total value, if all options are exercised, could be as high as $1.9 billion. http://tinyurl.com/58lr36

    Israeli candidate for prime minister Shaul Mofaz would end "peace" process:  Shaul Mofaz, a leading candidate to succeed Ehud Olmert as Isra-l's prime minister, will halt the current peace negotiations with the Palestinians if he gains top office, a close aide has said. http://tinyurl.com/6bfhnu

    Need a laugh? : Report: Israel Proposes West Bank Deal:  Prime Minister Ehud Olmert has proposed an agreement with the Palestinians that would allow Isra-l to annex about seven percent of the West Bank as part of a final peace deal. The Ha'aretz daily says Isra-l would in turn give the Palestinians "alternative" land in the Negev desert, adjacent to the Gaza Strip http://www.voanews.com/english/2008-08-12-voa33.cfm

    Isra-l stages war games on occupied Golan: - Isra-l launched large-scale military exercises on Tuesday on the occupied Golan Heights along the Syrian border on Tuesday in the presence of senior political and military officials. http://tinyurl.com/5ezvbn

    Hezbollah backed over Shebaa farms:  Lebanon's new government has won a vote of confidence, approving a policy statement recognising Hezbollah's right to use all means possible to regain Israeli-occupied land claimed by Lebanon. http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2008/08/2008812134739450855.html

    London's Jewish radio station closes after George Galloway sues:  London's only Jewish (= Zionist) community radio station has been forced to cease broadcasting after losing a High Court libel case brought against it by the Respect MP George Galloway. http://tinyurl.com/5sw5n9

    If OPEC Dumps the Dollar:  OPEC members formed a working group to study the dollar's effect on oil prices and to "investigate the possibility of a currency basket" as a means of offsetting declining dollar-based reserves.
    http://seekingalpha.com/article/90569-8-ways-to-profit-if-opec-dumps-the-dollar

    "Neocon Flap Highlights Jewish Divide" By Alan Hart Commentators should stop equating Zionism with Judaism. The difference between the two, why they are total opposites, is THE key to understanding who must do what and why for justice and peace in the Middle East.http://www.informationclearinghouse.info/article20443.htm

    Let Us Work Towards Peace & Joy
     
         Tom Feeley

    TEHRAN TIMES

    Resistance key to resolving problems in Islamic world: leader
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN - Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei on Tuesday said “resistance” and the “feeling of power” are key to resolve problems in the Islamic world.

    CHTHO chief to explain controversial remarks: MP
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – The Cultural Heritage, Tourism and Handicrafts Organization (CHTHO) director Esfandiar Rahim Mashaii will attend parliament on Wednesday to explain reasons for claiming ‘friendship’ with the ‘Israeli people’.

    Correction In a letter to the Tehran Times on August 10 the Vietnamese Embassy in Tehran denied a report attributed to the country’s ambassador.

    Iranian officials see Isra-l as illegitimate: spokesman
    Tehran Times Political Desk  TEHRAN – Foreign Ministry spokesman Hassan Qashqavi on Tuesday said there is a consensus among Iranian officials that Israel is an illegitimate regime.

    Tories hope for better UK-Iran ties, says shadow minister LONDON (IRNA) -- Shadow Foreign Office Minister David Lidington hopes that a future Conservative government in Britain would lead to better relations between London and Tehran.

    Hamas says not interested in renewing Shalit negotiations Hamas is not interested in renewing talks to free abducted soldier Gilad Shalit, a senior Hamas official said Monday. The official said that as long as Isra-l fails to completely lift the siege on the Gaza Strip and to remove obstacles to the free transfer of goods between Isra-l and Gaza, Hamas would not enter into new talks.

    The trigger of South America    By Hamid Golpira The Indigenous Intifada of the Americas has won another victory.

    Former Austrian chancellor Fred Sinowatz dies VIENNA (AP) -- Former Austrian Chancellor Fred Sinowatz has died at the age of 79. The current chancellor, Alfred Gusenbauer, announced the death Monday. No cause was given.

    KCNA

    Imperialism Bound to Go to Decline and Ruin

    U.S. Bellicose Forces' Accusation against DPRK Refuted

    U.S. Deplorable Management of Nukes Blasted

    PRESS TV

    Palestinians refuse land exchange offer  BILD: DREI POLITSCHWEINE!
    Tue, 12 Aug 2008 23:22:28 GMT
    The Palestinian officials have voiced opposition to Israel's land exchange proposal, saying the offer suffers 'lack of seriousness'.
    Isra-l to transfer Gaza tax funds
    Tue, 12 Aug 2008 08:58:15 GMT
    Isra-l is to transfer $23 million to the Gaza Strip to pay the salaries of Palestinian civil servants, Israeli sources have said.
    Barak: 2006 war strengthened Hezbollah
    Tue, 12 Aug 2008 09:42:24 GMT
    Israeli Defense Minister Ehud Barak says the summer 2006 war backfired on Isra-l because it resulted in strengthening Lebanon's Hezbollah.
     
    Isra-l to quit 93% of West Bank?  SCHLECHTER WITZ!
    Tue, 12 Aug 2008 08:53:29 GMT
    Israeli Prime Minister Ehud Olmert has announced that Israe- will pull out from 93 percent of the occupied West Bank.
     
    Yehezkel grilled on Olmert fraud charges
    Tue, 12 Aug 2008 00:08:13 GMT
    Police questions the Israeli Cabinet Secretary Oved Yehezkel over fraud charges leveled against Israeli Prime Minister Ehud Olmert.
     
    Isra-l 'has a hand in S. Ossetia war'
    Sun, 10 Aug 2008 16:39:36 GMT
    Isra-l has provided Georgia with military assistance amid an ongoing armed conflict in the breakaway region of South Ossetia.
     

    PALESTINE INFORMATION CENTER

     Hamas rejects Olmert's proposal to Abbas on future Palestinian state
    Beyond Chutzpah
    Noam Shalit is wrong


    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslimeinwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen!

    13-08-2008 om 10:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-08-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbi Ahron Leib COHEN: ZIONISM AND THE ZIONIST PALESTINIAN CONFLICT(3)
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    We brengen, in enkele afleveringen, het uitstekende essay “Zionism and the Zionist Palestinian Conflict” van de beroemde Britse Talmoedgeleerde Rabbijn Ahron Leib COHEN. Deze publicatie werd in 2004 door de auteur geschreven met als doel vooroordelen van modern orthodoxe Joden die spijtig genoeg door het religieuze Zionisme geconditioneerd zijn af te bouwen. Met deze tekst die, voorzien van voetnoten, ook zeer goed leesbaar is voor niet-Joden gaan we hetzelfde doel na. Maar er is meer, dit waardevolle essay van Rav Ahron Leib COHEN brengen we ook als actualisering en Tikkoen, verbetering, voor dat van Uriël ZIMMER “Judaism and the State of Isra-l”. Dit laatste brachten we als waardevolle documentatie en tijddocument, ofschoon we ons nadrukkelijk moeten distantiëren van sommige fundamentalistische en politieke beweringen uitdrukkingen van dhr Uriël ZIMMER.

     

     

    ZIONISM AND THE ZIONIST PALESTINIAN CONFLICT (3)

     

    By Ahron Leib COHEN  שליט"א

     

    Q3. Who are the Orthodox Jews who have the above approach?

     

    The Orthodox Jews mentioned are often referred to as Neturei Karta and for ease of reference let us use that name. However, without now going into the history of the name Neturei Karta, it must be stressed that Neturei Karta is not separate party or organisation but basically a philosophy representative in various degrees of a large section of Orthodox Jewry.

     

    Most Strictly Orthodox Jews accept the basic principle held by the Neturei Karta, namely, that there should not be a Zionist State and they would not ‘shed a tear’ if it came to a an end. There are however a range of opinions as to how to deal with the fact that for the time being the Zionist State exists. These opinions range from positive cooperation to pragmatic acceptance to total opposition in every way. The latter being the Neturei Karta approach.

     

     

    Q4.         What authoritative Torah basis do you have for the above approach?

     

    All the activities of Neturei Karta are wetted by Torah Authorities and it is endeavoured to ensure that nothing is done without their approval. Admittedly there may occasionally appear to be differences of opinion among Torah Authorities themselves, but at least the activities of Neturei Karta are guided by Torah Authorities.

    12-08-2008 om 05:54 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-08-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Salomon EHRMANN: Die geschichtliche Aufgabe der deutschen Agudas Jissroél (1)
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    Rabbiner Dr. Salomon EHRMANN

                   (1885-1965)

    DIE  GESCHICHTLICHE AUFGABE DER

    DEUTSCHEN AGUDAS JISROEL (1. Ablieferung)

     

    Es ist von allgemein agudistischen Standpunkt aus von ganz besonderem Interesse, die geschichtliche Aufgabe der Agudas Jissroél  in Deutschland näher zu beleuchten und zwar aus zwei Gründen. Zunächst ist es bemerkenswert, daß Deutschland trotz relativ geringen Zahl gesetzestreuer Juden den Anstoß zur Gründung der Agudas Jissroél gegeben hat, und es verlohnt sich wohl, den Gründen nachzuforschen, die dafür maßgebend waren. Es ist ferner nicht unwichtig, sich darüber klar zu werden, daß in andern Länder die Agudas Jisroél eine politische Bedeutung nach außen hin aufweist, vor allem in Polen, Lettland und andern Staaten, wo die Aguda ihre  parlamentarische Vertretung im Sejm mit berechtigtem Stolz als eine Frucht der agudistischen Arbeit zu registrieren vermag. Die deutsche Aguda ist numerisch viel zu klein, als daß sie den Ehrgeiz haben könnte, ihre Vertreter in den deutschen Reichstag zu entsenden, wie überhaupt sich außenpolitisch zu betätigen.  Wenn also trotzdem von einer agudistischen Tätigkeit in Deutschland gesprochen wird, so muß sie eine nach innen gewandte Tätigkeit sein. Leicht verliert man bei der großen Fülle der Gegenwartsaufgaben auf praktischem Gebiete die großen Line der agudistischen Ideologie.  Sie in aller Reinheit darzustellen, dürfte am leichtesten bei einer Betrachtung der geschichtlichen Aufgaben der Agudas Jissroél in Deutschland möglich sein.

     

    I. DER HAMBURGER TEMPEL

     

     Es liegt in der Initiative zur Gründung der Aguda durch deutsche Juden ein Akt historischer Gerechtigkeit; denn von Deutschland ging zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts auch die verheerende Seuche des Abfalls vom Judentum aus, und es ist selbstverständlich, daß auch die Selbstbesinnung, wie man diesem Abfall entgegentreten könne, am frühesten im nämlichen Lande erfolgte. Man pflegt gewöhnlich den Beginn des Abfalls vom Judentum in Deutschland auf Mendelssohn und seine Schule zurückzuführen. Das ist nur insofern richtig, als Mendelssohn mit seiner Bibelüberzeugung der geistige Urheber der jüdischen Abfallbewegung geworden ist. Diese Abfallsbewegung hätte sicherlich zu einer völligen Assimilation vielleicht des größten Teils der deutschen Judenheit geführt, wenn nicht zu Beginn des vorigen Jahrhunderts das Reformjudentum (oder, wie man es heute nennt, das liberale Judentum) entstanden wäre und dieser Abfallsbewegung  ein jüdisches Firmenschild umgehängt hätte. Noch heute sind die Wortführer des liberalen Judentums stolz darauf, daß seine religiösen Reformen es gewesen seien, die tausende von deutschen Juden von der Taufe zurückgehalten hätten. Und in der Tat! Wenn diese Tausende damals, vor hundert Jahre, zwischen Orthodoxie und völliger Assimilation zu wählen gehabt hätten, dann hätten sie sich sicherlich nicht gezögert, sich für das letztere zu entscheiden. So aber brauchten sie damals nur zwischen Orthodoxie und liberalem Judentum zu wählen, und da fiel es ihnen nicht schwer, sich für einen Judentum zu entscheiden, daß ihnen die Möglichkeit gewährte, auch im ungetauften Zustande ihr Judentum so zu gestalten, als ob sie getauft wären. Wer die Möglichkeit eines solchen Judentums zugibt, wird in seiner Entstehung und Wirksamkeit ohne weiteres einen Segen für das Judentum erblicken; wer aber das auf mündlicher und schriftlicher Lehre aufgebaute sogenannte orthodoxe Judentum als die einzige mögliche Form des Judentums schlechthin anerkennt, wird die Entstehung des liberalen Judentums und seinen siegreichen Kampf um die Anerkennung, die ihm ja schließlich auch zuteil wurde, als eine der größten Katastrophen der jüdischen Geschichte einsehen müssen unter den Folgeerscheinungen wir noch heute zu leiden haben. Denn nun wurde die Assimilation, die seit Mendelssohn folgerichtig aus dem Judentum herausgeführt hatte, im Judentum selbst verankert. Was ursprünglich sich selbst durchaus richtig als Nichtjudentum empfand, ging nun dazu über, sich als eine gleichberechtigte Richtung im Judentum zu etablieren und auch bei der Orthodoxie um Anerkennung und (was ja dasselbe ist) Gleichwertigkeit zu werben.

    Wie hat nun vor etwa 110 Jahre die Orthodoxie auf die Entstehung des liberalen Kultus reagiert? Am Jaum Hakipurim des Jahres 5749 (1818) war es, als zum ersten Male im Hamburger Tempel die Tefilo mit Orgelbegleitung vonstatten ging  mit dem ganzen Drum und Dran einer richtigen Reformliturgie, als da sind: Verstümmelung der Gebete, gemischter Kor, und dergl. Die Hamburger Dajonim wandten sich an sämtliche großen Rabbinen in Deutschland, Polen, Frankreich, Italien, Böhmen, Mähren und Ungarn und forderten sie auf, über den neuen Tempel ihr Urteil abzugeben und siehe da – obwohl damals eine programmatische und prinzipielle Ablehnung der Grundlagen des Thorajudentums noch nicht vorlag, ja im Gegenteil, die Schöpfer des damaligen Hamburger Tempels – sich bemühten, den Nachweis zu erbringen, daß sie durchaus כדת וכדין gehandelt hätten, so erhob sich die gesamte Orthodoxie wie ein Mann, um sich gegen den Hamburger Tempel als ein unerhörtes Attentat gegen תורה und יראה zu wenden. Damals, in jenen Zeiten, als das Hamburger Attentat in den gesetzestreuen  Kreisen der ganzen Welt einen Schrei der Entrüstung auslöste, hätte die Agudas Jissroél gegründet werden sollen. Indessen hoffte man noch im Stillen, daß das entstandene neue Judentum an seiner innern Hohlheit selbst zugrunde gehen würde. Man ahnte nicht, daß dem neuen Geiste, der sich zum ersten Male im Hamburger Tempel verkörperte, ein Siegeszug durch die großen jüdischen Gemeinden Deutschlands, Westeuropas und Amerikas beschieden war. Daher ließ man es bei einem Proteste bewenden, ohne hieraus die Konsequenzen der Tat zu ziehen, und so ist dieser Protest  ein ganzes Jahrhundert die einzige gemeinsame Aktion der gesamten Weltorthodoxie geblieben. Unserer Gegenwart blieb es vorenthalten, nachträglich das zu schaffen, was damals versäumt wurde.

    Es  ist die geschichtliche Aufgabe der deutschen Aguda, die Herrschaft der Thora, die vor hundert Jahren in Deutschland untergraben wurde,  wiederherzustellen, indem sie den missverständlichen Ausdruck „Orthodoxes Judentum“ durch den umfassenden Begriff der Agudas Jissroél verdrängt und durch Schaffung einer thoratreuen Einheitsfront den Schutz der Thora in Deutschland zu einem Anliegen des organisierten Klal Jissroél erhebt.

    … …

     

    Quelle: NACHLATH ZWI, Monatsschrift für Judentum in Lehre und Tat herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft. zweiter Jahrgang 5692 (1931/32) S. 221-228

     

    (Fortsetzung nächster Mittwoch)

    06-08-2008 om 10:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-08-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JESCHURUN STUDIENPROGRAMM FRÜHLING u. SOMMER '08

    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erets gegen den Zionismus

     

    UNSER FRÜHLING und SOMMER 5768 (2008) STUDIENPROGRAMM

    (update) 


    Siehe auch die programmatische Erklärung von Jeschurun Judentum gegen Zionismus “Rabbiner HIRSCH weist uns den Weg”, sowie unseren früheren Studienprogramme

     

    Unser Dauerstudienprogramm umfasst vor allem:

    §           Rav Samson Raphael HIRSCH: Kommentar, Psalmen, Chaurew, Ges.Schriften

    §           Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH: Haftoroh der Woche , „Zionismus”  (1898)

    §           Rabbiner Dr. Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung (Wochenabschnitt)

    §           Rabbiner Dr. Raphael BREUER „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“

    §           Rabbiner Simon SCHWAB “Heimkehr ins Judentum” (1934) 

     

    Diese Saison vertiefen wir uns in einige wertvolle Beiträge erschienen in der rabbinischen Zeitschrift Nachlass Zwi, Jahrgang 1932

     

    • Rav Samson Raphael HIRSCH: Karmel und Sinai S.257-260

    Dieses Handschrift aus der Frühzeit Rabbiner HIRSCHS enthält den Plan einer von ihm zu gründenden Zeitschrift und lehrt uns eine Menge über den Prophet Elias.

     

    • Rabbiner Dr. Rafael BREUER: Mittel und Zweck, Eine halachische Betrachtung

    Für Rabbiner Dr. Rafael BREUER musste die agudistische Palästinapolitik total verschieden sein von dieser des Zionismus. Er beleuchtet daher die allgemeine Betrachtung zur Problem der „Heiligung des Mittels durch den Zweck“

     

    • Rav Pinchas KOHN: Der alte Weg S. 206-209

    Für Rabbiner Pinchas KOHN gab es für den Juden im Heiligen Lande nur ein einziger begehbarer Weg: der antizionistischer weg, und zwar als Sieg des Orients!

     

    • Rabbiner Dr. Salomon EHRMANN: Die geschichtliche Aufgabe der deutschen Agudass Jissroél S.221-228

    Das Exposé von Rabbiner Dr. Salomon EHRMAN ist ein meisterlicher Geschichtsvortrag: Die drei Hauptteile heißen: I. De Hamburger Tempel; II. Das Breslauer Rabbiner Seminar und III. Zionisme. Für Rabbiner Dr. EHRMANN musste der missverständlicher Ausdruck “Orthodoxes Judentum” ersetzt werden, auch im geistigen Leben die Alleinherrschaft der Thora wieder hergestellt werden, und dürfe man der Zionismus nicht zulassen zu von Palästina ein areligiöses Territorium zu machen.   

     

    • Rabbiner Dr. J. MERZBACH: Verwilderung der deutschen Judenheit? S. 278-284

    Rabbiner Dr. J. MERZBACH (Darmstadt) beantwortet die Frage der  antisemitischen Anschuldigungen und Lästerungen gegen den deutschen Juden (1932, tauschend ähnlich mit diesen gegen den Islam heutzutage!). Seine Schrift ist eine meisterhafte Auseinandersetzung  mit dem Liberalismus, der Zionismus und die Einheitsorthodoxie. Aus der Zeit wo Rabbiner noch eine Meinung hatten und Sinn für Kritik und Selbstkritik hatten!

     

     

    Alle diesen Schriften werden auch in unserem Blog vollständig veröffentlichet, außer der halachischen Schrift von Rabbiner Dr. Rafael BREUER (da zu umfangreich).

     

    Baue gut!

    05-08-2008 om 10:24 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-08-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Vorankündigung: Das Buch Jesaja übersetzt und erläutert von Julius HIRSCH
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    Vorankündigung

     

    In unserem Studienprogramm des kommenden Winters 5769 (2008-09)

    Das BUCH JESAJA, nach dem Forschungssystem Rabbiner Samson Raphael HIRSCH übersetzt und erläutert von Julius HIRSCH              Kaufmann Verlag Ffm. 1911

     

    Julius (Jehuda) HIRSCH: (1842-1909) Sohn von Rav Samson Raphael HIRSCH, Beruf: Geschäftsmann.

    04-08-2008 om 23:24 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Prof Yakov M RABKIN: IRAN and ISRA-L IHT 08 07 27
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    INTERNATIONAL HERALD TRIBUNE

     

     Iran and Isra-l

     

    Published: July 27, 2008

     

    Benny Morris lives in Isra-l and he fears Iran and its eventual nuclear arsenal ("Using bombs to stave off war," Views, July 19). Alas, his fears reflect desperation rather than fact.

    While Iran has signed the Non-Proliferation Treaty and publicly refused to develop nuclear weapons, Israel possesses such weapons and has not signed the treaty. Moreover, Iran has not attacked another country for centuries.

    To justify an assault on Iran, one has to present the Iranian president as an anti-Semite. While overtly anti-Zionist, he is not anti-Jewish. Indeed, had he been anti-Semitic, he would harass Iran's Jews rather than challenge a nuclear-armed regional power.

    But the emotionally charged allegations hurled at the Iranian president have become established truth and, moreover, ground for action in Isra-l and the United States. One should not mistake a wish to see a regime change for a physical threat to Israeli civilians. Like many non-Zionist Jews, he wants Isra-l to evolve from a state for the Jews - a major source of the Isra-l/Palestine conflict - to an inclusive state of all its citizens.

    Even Bush administration officials finally understood this and began negotiations with Iran. This may have made Morris so desperate as to advocate the use of bombs "to stave off war." Prudence, not desperation, is in order, particularly when dealing with a leader regularly accused of irrational recklessness. Unfortunately, it is Morris who sounds irrational and reckless.

     

    Yakov Rabkin, Montreal Professor of history at the University of Montreal

    04-08-2008 om 11:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-08-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbi Ahron Leib COHEN: ZIONISM AND THE ZIONIST PALESTINIAN CONFLICT(2)
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    We brengen, in enkele afleveringen, het uitstekende essay “Zionism and the Zionist Palestinian Conflict” van de beroemde Britse Talmoedgeleerde Rabbijn Ahron Leib COHEN. Deze publicatie werd in 2004 door de auteur geschreven met als doel vooroordelen van modern orthodoxe Joden die spijtig genoeg door het religieuze Zionisme geconditioneerd zijn af te bouwen. Met deze tekst die, voorzien van voetnoten, ook zeer goed leesbaar is voor niet-Joden gaan we hetzelfde doel na. Maar er is meer, dit waardevolle essay van Rav Ahron Leib COHEN brengen we ook als actualisering en Tikkoen, verbetering, voor dat van Uriël ZIMMER “Judaism and the State of Isra-l”. Dit laatste brachten we als waardevolle documentatie en tijddocument, ofschoon we ons nadrukkelijk moeten distantiëren van sommige fundamentalistische en politieke beweringen uitdrukkingen van dhr Uriël ZIMMER.

     

     

    ZIONISM AND THE ZIONIST PALESTINIAN CONFLICT (2)

     

    By Ahron Leib COHEN  שליט"א

     

    Q2. But what do we achieve positively by co-operation in pro-Palestinian activities?

     

    Firstly, by showing our sympathy with the Palestinian cause we produce a counter effect to the Chilul Hashem[1] caused by the Zionist State and so produce a Kiddush Hashem (sanctification of G’d’s Name). Experience has shown that our show of sympathy has a tremendous effect and the Kiddush Hashem produced is dramatic.

     

    Anyone interested is welcome to examine samples of the hundreds of letters received from Palestinian Sympathisers who have completely discarded antagonism to Jews in general after having had made clear to them that Zionism and Judaism are different from and incompatible with each other. A striking example of one of these letters is reproduced at the end of this essay.

     

    Secondly, the animosity and confrontation produced by the Zionist State among de Palestinians is so powerful that the reaction is violence with tragic results all round. Our participation in their activities only serves to reduce and refuse the tension. This removal of confrontation is bound to lead to a reduction in violence. During our participation in their activities we are at pains to stress constantly our hope and prayer that the impasse can be solved peacefully. This removes the wrath of the Palestinians from the Jewish People as a whole, so actually bringing about Hatzolas Nefoshois[2].

     

    Thirdly, we have another problem and that is that, as mentioned earlier, the Zionists have made themselves to appear as the representatives and spokespeople of all Jews. Thus, with their Chilul Hashem actions, they arouse animosity against all Jews. Those who harbour this animosity are then accused of anti-Semitism. So part of our aim in participating in the activities is to actually reduce anti-Semitism by marking abundantly clear that Zionism is not Judaism. Zionists cannot speak in the name of Jews. Opposition to Zionism does not imply ‘anti-Semitism’ or hatred of Jews. On the contrary Zionism itself and its deeds are the biggest threat to Jews and the biggest cause of anti-Semitism.

     

    So we have two of the greatest aims that Jews cane have, namely KIDUSH HASHEM AND PIKUACH NEFESCH[3].

     

    It is well known that in order to achieve the above two aim one has to do practically anything that may be necessary in order to bring about the desired result.

     

    Not doing anything, would imply that we condone the harmful confrontation (which is the cause Shefichas Domim[4]) and the Chilul Hashem perpetrated by the Zionists.

     

    So it should now be clear how it is that we can contemplate and positively persist with activities together with the Palestinians and far from being treacherous these activities are very much in the best interests of the Jewish People and not just in the interests of the Palestinians.



    [1] Chilul Hashem: Profanation of God’s Name, contrary of Kiddush Hashem.

    [2] Hatzolas Nefoshois: Saving of Souls

    [3] Saving of human lives

    [4] Bloodshed

    03-08-2008 om 00:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONISTEN AAN DE SCHANDPAAL: ABBAS, ZIONISTISCH ZWIJN EN VERRADER
    Klik op de afbeelding om de link te volgen DE ZIONISTEN AAN DE SCHANDPAAL:

    عباس خِنْزير صَهْيُوني وخائِن

    עבש חזיר ציוני ובּגֵד

    Abbas est un cochon sioniste et un traître

     

    Abbas is een zionistisch zwijn en een verrader

     

    Abbas is a Zionist swine and a betrayer

     

    Abbas ist ein zionistisches Schwein und ein Verräter

     

    Abbas èste porc zionist şi tradator

    31-07-2008 om 13:54 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTEGRONDINFO selectie 08 07 31
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    Als ‘Mensch Jissroél’ mit ‘Thora im Derech Erets’

    gegen den Zionismus

    Information Clearing House  

    News you won't Find On CNN
    30/07/08

     

     

    Paying for the bullets: US military aid to Isra-l for 2009: $2.55 billion: Isra-l may use up to 25% for military equipment and arms from local defense industries http://snipurl.com/1z80i

    Abbas vows to dismantle PA if Isra-l frees Hamas prisoners:  Abbas evidently fears that the release of senior Hamas politicians in exchange for Shalit would strengthen the Islamic organization's civilian infrastructure in the West Bank. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1006742.html

    Hamas to Fatah: Only Zionist protection keeping you safe in West Bank: Hamas threatened their Fatah rivals on Tuesday with future retaliation in the West Bank for a campaign of arrests by forces loyal to Palestinian President Mahmoud Abbas, saying the only thing keeping the militant group from attacking Fatah in the West Bank was their "protection of the Zionists" there.http://www.haaretz.com/hasen/spages/1006643.html

    UN report: At 45%, Gaza unemployment is highest in the world: Nearly 95 percent of all factories operating in Gaza have been closed down in recent years, says the report. Isra-l's year long economic blockade on the coastal territory and repeated closure of electricity and fuel sources have also contributed to the humanitarian crisis. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1006282.html

    Hardly any economical changes in Gaza after six weeks of truce with Isra-l:  Al-Hayek said the Palestinians were so optimistic that things would change after the truce, but Israel nearly destroyed their hopes as it has not stuck to its commitments to the ceasefire. http://www.mathaba.net/rss/?x=600037

    U.S. group confirm plans to sail to Gaza to break siege: A group of U.S.-based activists confirmed Tuesday it would challenge Isra-l's blockade of the Palestinian territory by sailing boats from Cyprus to Gaza next week. http://www.haaretz.com/hasen/spages/1006667.html

     Apocalypse Down-under: By Mike Whitney Aussie bank's write-offs signal doom for Wall Street.
    http://www.informationclearinghouse.info/article20385.htm

     Let Us Work Towards Peace & Joy
     
         Tom Feeley

     

    TEHRAN TIMES

    If U.S. changes attitude, Iran will respond: Ahmadinejad WASHINGTON (AFP) — Iranian President Mahmud Ahmadinejad said in an interview aired on U.S. television on Monday that if the United States adopted a genuinely new approach to his country Tehran would respond in a positive way.

    KCNA
    Talks Held between DPRK and Iranian Foreign Ministers


    PRESS TV

    Leader: Iran will continue on its nuclear path
    The Leader of the Islamic Revolution says Iran will not bow to threats made by bullying world powers and abandon its nuclear program.
    NAM calls for creation of Palestinian state
    Thu, 31 Jul 2008 07:53:28
    The Non-Aligned Movement requests the application of a UN resolution demanding the creation of an Independent Palestinian state.
    Isra-l's Olmert decides to stand down
    Wed, 30 Jul 2008 22:38:11
    Amid mounting pressure over his bribery and fraud charges Ehud Olmert announces that he will stand down as the leader of Kadima party.
    Hamas warns of another Intifada
    Wed, 30 Jul 2008 17:02:39
    Hamas warns the Palestinian Authority and Israeli officials that the arrest of its members in the West Bank could lead to another Intifada.
    Boats to break Israeli blockade of Gaza
    Wed, 30 Jul 2008 14:40:07
    Two boats carrying 40 people from 17 countries are to leave Cyprus for Gaza in a bid to break an Israeli blockade of the Gaza Strip.
    US may deploy missile radar in Isra-l
    Wed, 30 Jul 2008 04:29:49
    The US officials have revealed plans to deploy new generation of missile systems in Isra-l to raise the regime's military capability.
    Livni admits to working for Mossad
    Tue, 29 Jul 2008 22:45:47
    Israeli Foreign Minister Tzipi Livni has publicly acknowledged that she had served as an agent in Mossad for four years in Europe.

    PALESTINE
    INFORMATION CENTER

     Hamas: The PA security apparatuses will reap the thorns they sowed soon

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslimeinwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen!

    31-07-2008 om 08:55 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DISCLAIMER tegen zionistische leugens DM journaliste Marjan JUSTAERT
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    TER HERINNERING (reeds gepubliceerd 08 05 12)

     

    Met de hulp van de Almachtige

     

    DISCLAIMER

     

    www.bloggen.be/jesjoeroen publiceerde al een rechtzetting over het artikel “Niet alle Joden zetten hun feestkeppeltje op voor Jeruzalem. Afwijkende Joodse stemmen bij de zestigste verjaardag Israëlische onafhankelijkheid” verschenen in DE MORGEN van 09 mei. Zoals bekend heeft Jesjoeroen Joden tegen Zionisme geweigerd om hieraan mee te werken, dit met duidelijk omschreven redenen. We verwezen de journaliste naar onze Blog. Toch heeft journaliste Marjan JUSTAERT in haar artikel heel wat beweerd over Jesjoeroen Joden tegen Zionisme en doen blijken alsof Reb Shmiel Mordche BORREMAN haar een interview afgegeven heeft.  Het Blog daartegen heeft ze - blijkbaar opzettelijk - niet vermeld en in plaats daarvan een hoop desinformatie geschreven. Mevrouw Enissa KELIF heeft daarop de taak op zich genomen om een (geslaagde) weerlegging van de leugens en verdraaiingen van deze journaliste te schrijven. Marjan JUSTAERT is een zionistische heimelijke duikster: de hoofdteneur van haar sensatieartikel is onder de mom van berichtgeving te doen uitschijnen alsof slechts twee Joodse extremistische microminderheden 60ste de verjaardag van de zionistische Staat niet “meevieren” en hun onbestaand “feestkeppeltje” (dwaze uitdrukking) niet opzetten. Deze misleidster verspreidt aldus de leugenboodschap als zouden 99,9% van de Joden pal achter de Thoravijandelijke zionistische terroristische Staat staan. Jesjoeroen Joden tegen Zionisme verneemt dat deze Marjan JUSTAERT bekend staat als makke spreekbuis van een hysterisch religieuszionistisch maandblad. Haar vraag tot interview was overduidelijk geen journalistiek maar een zionistische provocatie in Mossad stijl. Jesjoeroen Joden tegen Zionisme en Reb Shmiel Mordche BORREMAN verklaren daarom nog eens nadrukkelijk geen enkele medewerking aan dit leugenartikel verleend te hebben en tevens helemaal niet vergelijkbaar te zijn met de zogezegd progressieve “joden” van de UPJB.

    Het Collectief van Jesjoeroen Joden tegen Zionisme

    08 05 09/ Update 08 07 30

    Donderdag 8 mei, Herdenkingsdag van de Bevrijding van het Nazistische Juk, werd Jesjoeroen Joden tegen Zionisme gecontacteerd door DE MORGEN journaliste Marjan JUSTAERT in verband met onderstaan artikel. Jesjoeroen Joden tegen Zionisme beperkte duidelijk en met omschreven redenen zijn medewerking tot verwijzing naar www.bloggen.be/jesjoeroen

    Het Blog wordt in dit artikel - klaarblijk opzettelijk - niet vernoemd, daarvoor wordt in de typische stijl van de Atlantische gazet DE MORGEN een hoop desinformatie en hetze gebracht over Jesjoeroen Joden tegen Zionisme in het bijzonder en het Joods antizionisme in het algemeen. Het Sensatieartikel bevat de gebruikelijke schoonheidsfoutjes, maar discrediteert zich volledig met een onnozel raadselspelletje naar cijfers “Hoeveel Joodse antizionisten zouden er wel zijn?”.

     

    Enkele rechtzettingen:

    De citaten in het rood zijn deze uit de Atlantische gazet DE MORGEN

    In België zijn er twee strekkingen die het centrale belang van de staat Israël verwerpen. De Brusselse Union des Progressistes Juifs de Belgique (UPJB, een ultravrijzinnige tak) als de Antwerpse chassidische Jesjoeroen (een ultra-orthodoxe tak) doen niet mee aan de verering van Israël als het Heilige Land.

    Desinformatie! In tegenstelling tot de varkensvleesjoden van de UPJB is voor Jesjoeroen Joden tegen Zionisme Palestina uiteraard het Heilig Land, ook al wordt het geroofd, geschonden, verontreinigd door het Zionisme.

    Totaal tégen Israël is een groep ultra-orthodoxe, voornamelijk Antwerpse Joden die een aparte strekking vormen binnen de chassidim. In tegenstelling tot de ultravrijzinnige UPJB, halen zij geen politieke maar godsdienstige redenen aan om het zogeheten Heilige Land af te wijzen. Ze zijn de Belgische Neturei Karta-tak (de meest uitgesproken anti-Israëlische, anti-zionistische Joden) en noemen zichzelf de vrome Jesjoeroenstudievereniging.

    Jesjoeroen wordt ten onrechte omschreven als een “Neturei Karta-tak”. In werkelijkheid heeft Jesjoeroen Joden tegen Zionisme eigen profiel dat behoorlijk verschilt van dat van de vrienden van Neturei Karta. In Antwerpen heeft Neturei Karta haar eigen aanhang en activiteiten, zie bijvoorbeeld hun Duitstalige website www.derjid.be

    Shmiel Mordche Borreman, een Antwerpse rabbi

    Reb Shmiel Mordche BORREMAN dankt voor de eer, er is een inflatie aan “rabbijnen” en “rabbis”, de eretitel “Jood” volstaat hem.

    Hij pleit voor een terugkeer naar de toestand voor er sprake was van het zionisme:

    Weer desinformatie! Dit is misschien het standpunt van sommige mensen in NETUREI KARTA en SATMAR, maar Jesjoeroen Joden tegen Zionisme pleit niet zomaar voor de toestand (wingewest van Turkije en Mandaatgebied van Groot-Brittannië!) zoals voor de zionistische roof van Palestina. Het Palestijnse volk heeft recht op de soevereiniteit over heel historisch Palestina. In een Palestijnse Moslimstaat zullen eindelijk Joden en Moslims weer in vrede en goede verstandhouding, zelfs vriendschap, met elkaar leven.

    Het heftige discours van de anti-zionisten doet her en der de wenkbrauwen fronsen. Een andere veelgehoorde kritiek is hun houding tegenover Iran. De Neturei Karta-beweging is Iran erg genegen en wordt daar zelf ook getolereerd. Vandaar hun overtuiging dat Iran "een respectabel land is dat niet in een hoek gedrumd mag worden" - hetgeen haaks staat op de westerse visie op Iran.

    Het betreft weer een citaat dat ontnomen is van www.nkusa.org de officiële site van Neturei Karta ‘International’. De houding van Jesjoeroen Joden tegen Zionisme tegenover de Islamitische Republiek Iran is veel positiever. Desinformatie: NK in Iran “getolereerd”? Het Jodendom (niet enkel NK!) wordt in Iran in de geest van de Islam beschermd. Iran heeft niets tegen het Jodendom, alles tegen het Zionisme. Het Jodendom wordt in Iran hoger aangezien dan in het godsdienstvijandelijke “vrije” Westen de Islam.

    Volgens Shmiel Mordche Borreman is het niet relevant om in cijfers uit te drukken hoe groot zijn aanhang is in ons land. "We kunnen dat trouwens niet zeggen, want de helft van ons leeft half ondergedoken." Er zijn inderdaad Joden die niet openlijk durven uit te komen voor hun antizionistische overtuiging. Borreman zelf kreeg al bedreigingen naar het hoofd geslingerd.

    Tenslotte het onnozele spelletje over het aantal Joden die “niet meevieren” en hoeveel antizionistische Joden er wel zouden zijn: Zij hebben alvast geen ‘feestkeppeltje’ (weer een dwaas woordgebruik): Eerst worden uitvoerig zionistische propagandisten (waarom?) geciteerd die vanzelfsprekend het aantal kleineren.

    Zelf vermenigvuldigen de niet-zionisten die cijfers royaal. Koosjere statistieken zijn er niet.

    In werkelijkheid wordt de verjaardag van de zionistische Thoravijandelijke schurkenstaat slechts ‘gevierd’ door de zionisten (religieuze en antireligieuze) en door hen gelijmde Joden, niet vergeten ook de politici van het imperialistische stelsel. Zo komen ze heel demagogisch tot grote cijfergetallen om te doen uitschijnen als zou 99% van de Joden ‘meevieren’. Hele Joodse gemeenschappen, zoals Satmar, Psheworsk en andere, samen goed voor duizenden leden, ‘vieren’ helemaal niet mee. Zelfs vele Joden die georganiseerd zijn in de vrome zionistische partij Agoedass Isra-l, die officieel geen gebruik van maken van zionistische symbolen en weer goed zijn voor duizenden leden ‘vieren’, ondanks hun collaboratie met de zionistische Staat, niet mee. Het is helemaal demagogisch om, waarschijnlijk tegen beter weten in, de zaken voor te stellen als zouden slechts twee ‘extremistische (ultra)’ aan elkaar tegengestelde microminderheden niet ‘meevieren’. Het zijn de Zionisten die ‘feest vieren’, Mevrouw JUSTAERT, niet de Joden! U misleidt Uw lezers, maar van een Atlantische journaliste is niets anders te verwachten!

    Volgens Shmiel Mordche Borreman is het niet relevant om in cijfers uit te drukken hoe groot zijn aanhang is in ons land. "We kunnen dat trouwens niet zeggen, want de helft van ons leeft half ondergedoken."

    Eens te meer desinformatie! Het is inderdaad niet relevant, Het waarheidsgehalte van een standpunt hangt niet af van haar aantal deelnemers. De woorden van Reb BORREMAN zijn ook verdraaid: Gezien de terreur van het religieuszionistische janhagel, functioneren in het agoedistisch-zionistische bastion Antwerpen zowel Neturei Karta als Jesjoeroen Joden tegen Zionisme zoals Verzetsbewegingen, half geheime genootschappen. En dat in het “vrije” Westen!

    Jesjoeroen Joden tegen Zionisme dankt Marjan JUSTAERT voor haar informatie over premier Yves LETERME. God helpe hem om tot betere inzichten te geraken!

    Enig positief punt in het artikel van Marjan JUSTAERT: het maakt wel overduidelijk dat Jesjoeroen (Nederlands: Rechtschapenheid!) Joden tegen Zionisme met de zogezegd progressieve “joden” (Bundisten) van de UPJB niets, maar dan ook helemaal niets te maken heeft.

    Enissa KELIF   

     

    30-07-2008 om 09:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTEGRONDINFO selectie 08 07 30
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Als ‘Mensch Jissroél’ mit ‘Thora im Derech Erets’

    gegen den Zionismus

    Information Clearing House  

    News you won't Find On CNN
    29/07/08

     

    Plan Facts About Iran's Military By Eric Margolis Given these facts, we can see how false are claims trumpeted by the west that Iran is a dangerous military power that is about to eradicate Isra-l. The facts are quite the reverse.  http://www.informationclearinghouse.info/article20376.htm

    Acts of War The war between the United States and Iran is on By Scott Ritter American taxpayer dollars are being used, with the permission of Congress, to fund activities which result in Iranians being killed and wounded, and Iranian property destroyed. This wanton violation of a nation's sovereignty would not be tolerated if the tables were turned and Americans were being subjected to Iranian-funded covert actions which took the lives of Americans, on American soil, and destroyed American property and livelihood. http://www.informationclearinghouse.info/article20377.htm

    Paying for the bullets: US military aid to Isra-l for 2009: $2.55 billion: Isra-l may use up to 25% for military equipment and arms from local defense industries http://snipurl.com/1z80i

    Hamas Warns of West Bank Revolt: Hamas warned its Fatah rivals on Tuesday that a crackdown against the Islamist group by forces loyal to Palestinian President Mahmoud Abbas could spark a revolt in the occupied West Bank. http://www.moscowtimes.ru/article/1010/42/369310.htm

    Israeli minister admits she was a Mossad agent:  Israeli Foreign Minister Tzipi Livni, a contender to replace Ehud Olmert as prime minister, publicly acknowledged on Tuesday she had been an agent for the Mossad spy agency.  http://tinyurl.com/5lf8ct

    Russia's plan to avert second cold war:  The dark clouds gathering this summer between Moscow and the West have some experts concerned that the world is on the brink of a new cold war http://www.csmonitor.com/2008/0729/p01s05-woeu.html

    Let Us Work Towards Peace & Joy
     
         Tom Feeley

     

    TEHRAN TIMES

    If U.S. changes attitude, Iran will respond: Ahmadinejad WASHINGTON (AFP) — Iranian President Mahmud Ahmadinejad said in an interview aired on U.S. television on Monday that if the United States adopted a genuinely new approach to his country Tehran would respond in a positive way.

    KCNA

    U.S. Bellicose Forces Denounced for Falsifying Facts

     

     

    Struggle for Peace against War Called for

     

    PRESS TV

     
    Isra-l asks Syria to cut Iran ties
    Wed, 30 Jul 2008 10:34:00
    Israeli Prime Minister Ehud Olmert has said Syria must choose between breaking with Iran and suffering international isolation.
     
    US may deploy missile radar in Isra-l
    Wed, 30 Jul 2008 04:29:49
    The US officials have revealed plans to deploy new generation of missile systems in Israel to raise the regime's military capability.
    Livni admits to working for Mossad
    Tue, 29 Jul 2008 22:45:47
    Israeli Foreign Minister Tzipi Livni has publicly acknowledged that she had served as an agent in Mossad for four years in Europe.
    Isra-l 'softens stance' on prisoner swap
    Tue, 29 Jul 2008 22:36:14
    A senior Israeli official has said that Prime Minister Ehud Olmert is willing to soften his stance on a prisoner swap deal with Hamas.
     
    Israeli troops kill Palestinian kid
    Tue, 29 Jul 2008 20:14:37
    Israeli soldiers have shot dead a nine-year-old Palestinian boy during a demonstration in the occupied West Bank, Palestinian medics say.
    Olmert says no deal on al-Quds in sight
    Tue, 29 Jul 2008 13:54:34
    Israeli Prime Minister Ehud Olmert has said Isra-l and the Palestinians cannot reach an agreement this year on the future of al-Quds.
     

    PALESTINE INFORMATION CENTER

     

    Hamas warns of new intifada if PA campaigns against it continue

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslimeinwohnern des heiligen Landes: Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen!

    30-07-2008 om 08:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: RELIGIEUSZIONISTISCHE HYSTERIE EN TERREUR IN ANTWERPEN
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    Ingezonden:

     

    RELIGIEUSZIONISTISCHE HYSTERIE EN TERREUR  IN ANTWERPEN

     

    De overbekende heer Pinkas KORNFELD, Voorzitter van de Isr. Orthodoxe Gemeente, vice-voorzitter van het Centraal Israëlitisch Consistorie van België, en vooral ‘vice-voorzitter’ van het zionistische Forum der ‘joodse’ organisaties van Antwerpen, verspreidt naar gewoonte de grofste leugens en doet aan eerroof en roepmoord (of is het een oproep tot moord?).

    In zijn mail-krantje Hasbara Lemaan Teida n°306 (geschreven in een achterlijk primitieve Jiddisch, gratis kopieën ter attentie van vrome Joden verspreid in enkele handelszaken) verspreid hij het gerucht dat Reb Shmiel Mordche BORREMAN met arglistige plannen recent naar de zionistische entiteit gereisd zou zijn. Bij zijn terugkeer zou hij door de zionistische luchthavenpolitie tegengehouden en ondervraagd zijn. Om zijn leugenverhaal geloofwaardig te maken, spekt de heer P.K. zijn leugenverhaal met een resem door hem uitgedachte détails: de heer P.K. was er zo te zeggen met een verborgen camera bij, maar deed dan voor de zekerheid toch eens een navraag in Jeruzalem bij de zionistische politie (משרד הפנים). De verdere détails van dit verzonnen verhaal en haatdruipende commentaren zijn te onnozel om volledig weergegeven te worden.

    In werkelijkheid heeft dhr BORREMAN zich vanzelfsprekend niet naar de zionistische entiteit begeven. De enige en laatste keer dat hij in het door het Zionisme geroofde en geschonden heilige Land was, is reeds tien jaar geleden en hij heeft daar allang boetedoening over gedaan.

    Maar dit zwakzinnige leugenverhaal was voor dhr PK niet de hoofdzaak, maar zo te zeggen slechts een inleiding. De racistisch als “Goy” beschimpte Reb Shmiel Mordche BORREMAN wordt door de Mossad als “antisemiet en potentiële jodenmoordenaar” verguisd. De andere eerlijke Joden die openbaar in naam van de Thora tegen het Zionisme betogen worden door zionist P.K. afgedaan als “Jiddische verraders”(sic) maar Reb Shmiel Mordche BORREMAN daartegen is slechts een “Goy” (beledigingwoord voor niet-Jood). Steeds volgens de heer P.K.: “Zulke antisemieten zijn tot alles in staat en kijken niet naar mensenlevens. Hij was jodenvijandig en in stand geweest om Joden te doden toen hij jarenlang een communistische leider (sic) in Oost-Duitsland (resic, bedoeld wordt DDR) was en is verder een jodenvijand en in staat om ze te doden, nadat hij een door een vervalste toetredingsprocedure tot het Jodendom toegetreden is.” (einde citaat). Zo schrijft de Mossad desinformatie met schuim op de lippen…

    Opmerking van een vrolijke chassidische Jood: “Reb Shmiel Mordche, hij heeft een hele bladzijde aan U besteed, stel je voor dat je in de Verenigde Staten gereisd zou zijn, dan had hij zeker tien bladzijden volgeschreven”.

    Update:

    In een zionistisch Forum nr 181 (9 Augustus 2006) verscheen volgende “anonieme” doodsbedreiging “Did u see that massive “anti-isra-l-solidarity-with-the Lebanese” rally in Brussels on Sunday? {with the participation of our good old satmar ger/traitor Borremans –cant someone shoot him?}”

    Vermeldenswaard is ook nog dat de “verantwoordelijke” uitgever van deze doodsbedreiging, een obsessionele psychopaat die niet waard is dat men zijn naam vermeld, enige tijd daarop een smet wou werpen op de vreedzame Satmar Chassidim door met een zelfgemaakte“doodsbedreiging” aan zijn adres naar de politie te stappen.   

    Voor wie nog twijfels zou hebben werpt dit het rechte licht op de zionistische lasterpraat van de heer P. KORNFELD, vice-voorzitter van het Antwerps zionistisch Forum der ‘joodse organisaties, en zijn trawanten.


    Update van 08 07 24

    29-07-2008 om 09:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbi Ahron Leib COHEN: ZIONISM AND THE ZIONIST PALESTINIAN CONFLICT(1)
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    We brengen, in enkele afleveringen, het uitstekende essay “Zionism and the Zionist Palestinian Conflict” van de beroemde Britse Talmoedgeleerde Rabbijn Ahron Leib COHEN. Deze publicatie werd in 2004 door de auteur geschreven met als doel vooroordelen van modern orthodoxe Joden die spijtig genoeg door het religieuze Zionisme geconditioneerd zijn af te bouwen. Met deze tekst die, voorzien van voetnoten, ook zeer goed leesbaar is voor niet-Joden gaan we hetzelfde doel na. Maar er is meer, dit waardevolle essay van Rav Ahron Leib COHEN brengen we ook als actualisering en Tikkoen, verbetering, voor dat van Uriël ZIMMER “Judaism and the State of Isra-l”. Dit laatste brachten we als waardevolle documentatie en tijddocument, ofschoon we ons nadrukkelijk moeten distantiëren van sommige fundamentalistische en politieke beweringen uitdrukkingen van dhr Uriël ZIMMER.

     

     

    ZIONISM AND THE ZIONIST PALESTINIAN CONFLICT (first part)

     

    By Ahron Leib COHEN  שליט"א

     

     

    Foreword

     

    There has been much discussion recently in connection with the situation in Eretz Yisroel[1] as to the correctness or otherwise of taking part in events such as debates or demonstrations organised by sympathisers of the Palestinians.

    I therefore offer to the Jewish public a short essay on the subject in the form of questions and answers.

     

    The essay aims to show that the activities referred to are not only correct but positively beneficial to the Jewish People. I have tried to cover the most frequently raised issues and at the same time have taken a wider look at the whole Orthodox Jewish approach to Zionism.

     

    This work really requires full reference to sources but limited time prevents me from providing these. Anyone seeking the sources is welcome to approach me personally.

     

    May the Almighty help that we correctly define His wishes and that we succeed in fulfilling them.

     

    Ahron Leib Cohen

     

    Adar 5764  Salford, Manchester

     

     

    Q1. Before I ask any other questions, I would like to ask how can Jewish People, especially Orthodox Jews, join  in with Palestinian sympathisers, in lectures or demonstrations against the ‘State of Isra-l’? How can they even contemplate such activities? Are they not being treacherous to the interests of their own people and condoning violence by consorting with people who are perceived as an enemy?

     

    There are of course many points to be explained on this matter. However, in short, there exists in Eretz Yisroel a bitter confrontation between the Zionists and the Palestinians.

     

    This confrontation was started by the Zionists about one hundred years ago, when they first developed their aim of forming a State for Jewish people in Eretz Yisroel. At the time it was made clear by the vast majority of Torah Authorities that Zionism and Judaism are diametrically opposed and are totally incompatible with each other.

     

    The Zionists, however, persisted with their aim and at the same time ignored the fact that there was an existing People occupying the country. They were, in fact, setting about depriving the Palestinians of the possibility of political self determination in the land in which they were living. As the aim came to fruition this in turn also caused the loss of homes and livelihoods for large numbers of Palestinians. In general a bitter confrontation developed which has been the cause of much suffering, violence and death.

     

    From the perspective of the Palestinians they have been terribly wronged and since the Zionists claim to represent all the Jewish People, their activities have besmirched the name of all Jews, causing great Chilul Hashem[2]. Also the Zionist claim to represent the Jewish People has brought down the wrath of the Palestinians on all Jews and therefore it is the Zionists and their State who are the cause of the Shefichas Domim[3] in Eretz Yisroel today.

     

    From a practical point of view it is obvious that the root cause of the confrontation between Arab and Zionist is the very existence of the Zionist State. If one abandons the nationalistic instinct that one must have a State, then the obvious solution to the whole conflict in the Middle East and the obvious way to peace and preservation of lives is the peaceful dismantling of the Zionist State. This would end the wrath of the Palestinians and would remove the Chilul Hashem.

     

    However, it is not at present within the power of the Orthodox Jewish minority to dismantle the Zionist State. We are, however, able and obliged, if we can, to minimise the problem by explaining to the Palestinians and demonstrating by our actions that the Zionists do not represent the Jewish People and that the Jewish People do not want, and in fact are forbidden, to have a State of their own.

     

    We also have to explain that we understand and sympathise with the Palestinian suffering.



    [1]  Rabbinical Name for the Holy Land, Palestine.

    [2] Profanation of the Divine Name

    [3] Bloodshed

    27-07-2008 om 17:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.To the editor: Sad moment: the 200th Birthday of R' Samson Raphael HIRSCH
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    To the editor:

     

     The Two-Hundredth Birthday
    of R’ Samson Raphael Hirsch:
    Sad Moment

    Rabbi Meir Klugman, Rav Hirsch’s biographer, credited Rav Hirsch for teaching all of Orthodox Jewry how to live authentically Jewish lives in a world without ghetto walls.

     

    Torah Im Derech Eretz, Rav Shimon Schwab (rabbi of KAJ from 1958-1995) once said, “means the Torah’s conquest of life and not the Torah’s flight from life. It means the Torah’s casting a light into the darkness rather than hiding from the darkness. It means applying Torah to the earth and not divorcing it from the earth.” 

     

     

    Controversial Moments At Rav S. R. Hirsch Memorial Celebration

    25 juni 2008 ... Samson Bechhofer, a great-great-grandchild of Rav Hirsch, spoke first at the kiddush. The synagogue’s choir conductor and a lawyer by ...
    www.jewishpress.com/displaycontent_new.cfm?contentid=33512&contentname=Controversial%20Moments%20At%2... - 75k - In cache -

     

    Izgad: The Two-Hundredth Birthday of R’ Samson Raphael Hirsch ...

    I grant you that it is possible that R’ Mantel was responding to Mr. Samson Bechhofer’s comments. Mr. Bechhofer introduced Jonathan Rosenblum and his ...
    izgad.blogspot.com/2008/06/two-hundredth-birthday-of-r-samson.html - 127k -

     

    Daas Torah - Issues of Jewish Identity: R' S. R. Hirsch's approach ...

    2 juli 2008 ... Samson Bechhofer, a great-great-grandchild of Rav Hirsch, .... Second, TiDE was declared irrelevant when R' Mantel was hired despite his not ...
    daattorah.blogspot.com/2008/07/r-s-r-hirschs-approach-declared.html - 87k -

     

     

    Some reader’s letters:

     

    (6/26/2008)
    His message has been misinterpreted by people outside of the Kehillo for a long time. He never meant to make Derech Eretz the ikkar,he did ,however believe it is needed in order to understand the Torah better.In order to be Torah and G-D-fearing people,we must understand how things around us work,how we arrived at where we are today and everything that we decide how to do in life must be done with the rules of Torah without dilution. Therefore the reformers who dilute the Torah only destroy R''L Yiddishkeit,even if it is ''only''one little bit. We must make honest parnosso, and now that the goyim allow Jews to join professions it is our duty to show the world the tremendous kiddush Hashem Torah-true Jews can contribute to the whole world. והיה הקב"ה למלך על כל הארץ etc. Learning Torah lishmo is the Jewish ideal,but not everyone is suited to sit and learn all day. Hashem made 12 shevotim to work together as separate units to work together as a Kehillo towards a common goal. We need doctors and lawywers, accountants and factory workers to earn a living and support Torah and to help explain what the Torah ( b''ksav and baal peh) are teaching us. Without math,science,history,geography,computer knowledge and more,our people will fall by the wayside and leave Torah because it is too hard for many .Our people should not have to mingle with the goyish world unneccessarily and we can prevent that if we have wise people in all knowledges from our very own. Those who decide to dress chassidic, let them,but also know that every wrong you do will be scrutinized even more since you show arrogantly what you supposedly believe in if you do otherwise. HKB"H wants us to understand how the spirit of Hashem is in EVERYTHING that exists.

    Raphael Moeller

     

    (6/27/2008)
    It is extremely difficult to teach Rav Samson Raphael Hirsch z"tl in high school let alone in elementary school. The Rav’s teaching was written in classic German. The first translation of the Peirush on the Chumash was difficult at times even for adults to comprehend. I don’t know of any Yeshiva that will teach Limudei Kodesh out of English Sephorim. To the best of my knowledge there is only one Seipher of the Rav that was translated into Loshon Hakodesh that is the Peirush on the Chumash. Very few people have learnt the Hebrew version of the Peirush on Chumash let alone are able to teach it.
    Congratulation to Rav Mantel shlitoh for standing up to that uncalled for comment about Lakewood. To the best of my knowledge many of the Rabbeim from the Yeshiva R S R Hirsch learned in Lakewood.

     

    (6/28/2008)
    This is just evidence of Breuers continuing to drive themselves down the tubes. No one is doing it to them; they are doing it to themselves. That's what happens when you trash your own mesorah!

     

    The destruction of the Hirschian tradition
    (7/2/2008)
    Unfortunately the yeshivah world has a very strong prejudice against the German Jewish tradition in general, not merely that of Hirsch. In Manchester, England, the Adass Yeshurun has been taken over by such a group who appointed a rabbi to further their objectives. Those favouring the old tradition have been bullied into leaving or, if they did not go willingly, were physically barred from entry, something that has not happened since Yeravam ben Nevat posted guards to prevent his subjects from being oleh regel.

     

    Hora'ath Sha'ah?
    (7/11/2008)
    Hora’ath Shaah? To understand Rabbi S.R. Hirsch we have to try to see him against his historical context. He grew up in what we would call today a ba’ale batishe home which had not succumbed to the prevailing winds of flight from Yiddishkeit.. His father was a businessman, a Talmid chochom who provided his son with a Torah chinuch. Generally, there was a tolerance towards Jews and Hirsch grew up self confident and secure in his commitment to Yiddishkeit.

    He was greatly inspired by his teachers; by
    Chacham Barneys in his hashkofos and by Rabbi Yaacov Ettlinger who was a Go’on Batora and with whom he studied for a number of years.

    As an adolescent and young man he saw the devastation wrought by the reform but he firmly believed that there need not be a conflict between the prevailing culture and the emancipation and the world of Torah.

     

    who gave Mr. Mantel his smicha?
    (7/17/2008)
    who gave Mr. Mantel his smicha? I really wonder, and maybe there is a reason why in his old kehilo the've been greatful, when he left

     

    CLARIFICATION OF REMARKS ON RAV HIRSCH

    To the Editor:

    The article (June 26) describing the commemoration of the 200th anniversary of the birth of Rav Samson Raphael HIRSCH zt”l, by K’hal Adath  Jeshurun quotes me inaccurately.

    The publication of a new translation into English of Rav Hirsch’s Chumash is not a recent development. The project has been an ongoing one of the Rabbi Dr. Joseph Breuer Foundation for over a decade, and the entire Chumash will be completed shortly.

    I made no reference to parnassah being combined with Torah im derech eretz. Torah im derech eretz is a guiding philosophy to an orthodox Jew’s life and conduct, and has nothing to do with earning a living or attending university per se.

    There are more than enough writings and essays penned by Rabbanim and scholars that accurately describe Rav Hirsch’s philosophy and Weltanschauung.

    My remarks were not intended to and did not supplement that which is well-known. Rather, they were meant to constitute an exhortation to the Washington Heights community to focus their Torah learning efforts on the works of Rav HIRSCH.

    Samson R. BECHHOFER New York, N.Y.

     

    Indeed, a sad birthday!

    25-07-2008 om 15:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.OPROEP TOT INITIATIE VAN EEN STRATEGISCH VRIENDSCHAPSVERBOND TUSSEN JODENDOM EN ISLAM TEGEN HET ZIONISME

    NIET DE ISLAM, HET ZIONISME IS ONZE VIJAND!

     

    Oproep tot de initiatie van een strategisch vriendSCHAPsverbond tussen Jodendom en Islam tegen het zionisme

     

    Deze boodschap wendt zich zowel tot de Joden, meestal niet zionistisch maar door het zionisme geconditioneerd, als tot de Moslims en andere gelovigen.

     

    Onze twee geloven, onze twee godsdiensten hebben wel ieder hun specificiteit en bijzonderheden. Het gaat er niet om die twee godsdiensten met elkaar te vermengen. Het Jodendom en de Islam hebben echter veel gemeenschappelijk en parallel, en in de huidige toestand is het dat waarop de nadruk gelegd dient te worden. In pluribus unum! Beiden, het authentieke Jodendom en de Islam zoeken de nabijheid van de Ene God, van de Heilige Schepper.

     

    Historisch, hebben de Joodse gemeenschappen in de landen onder islamitische heerschappij, en dit eeuwenlang, algemeen van de bescherming door de overheid genoten, en heerste er een goede verstandhouding tussen Joden en Moslims.

    Het is het Thoravijandelijke zionisme dat deze harmonieuze verhouding zeer ernstig komen storen is, een bond sluitend met de grote mogendheden om Palestina te veroveren en haar tot zionistische entiteit te veranderen, zogenoemde “voorpost van de vrije wereld”.

    Vandaag de dag, woedt in de meeste westelijke landen die door het Amerikaanse imperialisme overheerst worden of ermee gelieerd zijn, de laster tegen de Islam en de discriminatie van de Moslims uit. Dit herinnert onrustwekkend aan de jodenhaat en de Jodenvervolging tussen de twee wereldoorlogen.

    Dit alleen al, zou de Joden moeten oproepen tot waakzaamheid (ze zouden wel eens de volgenden kunnen zijn, God, bescherm ons), maar zou ons vooral in een geest van RECHTSCHAPENHEID, van RECHTVAARDIGHEID, en van MENSELIJKE EDELMOEDIGHEID er moeten toe aanzetten om ons solidair verklaren met onze Moslimbroers en zussen van de westerse landen.

    Er dient opgemerkt worden dat de Islamofobie niet alleen een uitvloeisel is van Extreemrechts met Nazi-verleden. Ze stamt veel meer van het witte boord fascisme, van “rechtzinnige” liberale kringen die gebonden zijn aan het Amerikaanse Neoconservatisme en de zionistische lobby’s. Ze uit zich ook in de spitsvondigheid om zogenaamd de “Westers opgehelderd Islam” en de “terroristische Islam” tegenover elkaar te stellen. Deze schijnheiligheid wordt benut door de vijanden van alle religies, behalve als die de opium van het volk in dienst van het imperialisme zijn.

     

    Verder is het natuurlijk de Palestijnse zaak die het Jodendom van de Thora en de Islam zou moeten verbinden.

     

    Het antizionisme van de Thora zou zich ook dan tegen het zionisme en zijn entiteit moeten verzetten, indien de heilige Schepper, tijdens de periode van onze ballingschap en verspreiding, in plaats van Moslim Palestijnen andere volkeren zoals Koreanen of Eskimo’s in het Heilige Land had gevestigd. De Thora verbiedt ten strengste zowel een politieke religieuze macht, zelfs als deze zich aan alle regels van de Thora zou houden, als de huidige macht van Kofrim (loochenaars, renegaten), een bondgenootschap van antireligieuze zionisten en religieuze vervalsers.

    De Satan is er helaas in geslaagd om een zeer groot tal Joden door de zionistische propaganda te bedriegen en te conditioneren.

    In wat zijn de niet door het zionisme aangetaste Joden geïnteresseerd in die hedendaagse fase, waarvan we geloven dat het deze is van het lijden, de pijnen die de komst van de Messias aankondigen? Het is natuurlijk dat de heerschappij door de zionisten over het heilige Land ophoudt! Want het zionisme is het voornaamste obstakel dat de komst van de Messias verhindert, die verwacht wordt en komen moet, niet enkel voor de Joden, maar voor de verlossing van heel de mensheid.

     

    Tot wie moet Palestina behoren? Natuurlijk aan de Palestijnen, waarvan voor de grote meerderheid moslims zijn. Dit werd al erkend door onze heilige Rabbijnen in de jaren ’20 van de vorige eeuw, en werd meesterlijk geformuleerd door de jonge Duitse Rabbijn Simon SCHWAB in 1934 in zijn geschrift “Terugkeer naar het Jodendom”. De Rabbijnen van alle vorige eeuwen namen goedschiks de onderworpenheid van de Ottomaanse heerschappij in Palestina aan.

     

     In de periode van ballingschap en verspreiding hebben de Joden geen interesse om het Heilige Land te overheersen, en evenmin andere delen van de wereld. Onze Goddelijke roeping is “een heilig volk en een natie van priesters” te zijn, een voortrekkerbevolking, voorbeeldig, in dienst voor de mensheid. We moeten ons, meer dan ooit herinneren, dat we uitsluitend door en voor de door Mozes doorgegeven Thora Jood zijn.

     

    Het is met een goed hart dat wij Joden de soevereiniteit van het Palestijnse volk over de heel historische Palestina moeten aanvaarden en bevorderen. Géén perceel van het Heilige Land mag door de zionisten geschonden blijven. Zogezien is het het gezonde verstand zelf. Er is geen enkel antagonisme tussen het Jodendom en de Islam. Het zionisme is onze gemeenschappelijke vijand.

     

    Rabbijn Samson Raphael HIRSCH verwoordde de Traditie van de Thora zo: “Mensch Jissroél”, Mens want Jood en Jood want Mens, met de verplichting van “Thora im Dérech Erèts”, als Joodse gedragswijsheid.

     

    Trouw aan onze Thoratraditie, moeten we ons onberispelijk gedragen, de Goddelijke Naam heiligen in onze relatie met onze niet-Joodse medemensen. We roepen onze bedrogen Joodse broeders en zusters zich van het zionisme los te maken, en zich keren tegen de afgoderij en de zionistische boosaardigheid, vooral tegen de Thoravervalsing genaamd ‘religieus zionisme’. De terugkeer naar de Bron is de terugkeer naar de onvervalste Thora!

     

    We moeten medeleven hebben met de niet-Joodse slachtoffers van het zionisme en het Islamitische Palestijnse verzet steunen. Dit in tegenstelling tot de Arabische regeringen die Gaza laten lijden en de Islamitische Revolutie in hun landen vrezen. Het erbarmen en de liefdadigheid zijn onuitwisbare karaktereigenschappen van de kinderen van Abraham, van ieder Joodse ziel waarvan de ziel aanwezig was tijdens de Gave van de Thora aan de Sinaï berg. De zionistische Amalek is het tegengestelde hiervan.

     

    Ons voorstel van een strategisch vriendschapsbondgenootschap tussen Jodendom en Islam tegen het zionisme zou onvolledig zijn zonder de steun uitdrukken en het lof te spreken voor de Islamitische Republiek Iran, resultaat van de Islamitische Revolutie (1979). Deze Islamitische Revolutie heeft haar bewezen waartoe ze in staat is en geeft onmisbare spirituele impulsen, van hoogste kwaliteit, aan de verzuchtingen der volkeren naar soevereiniteit, tegen het zionisme, het imperialisme en alle vormen van onrechtvaardigheid.

     

    Het is in die zin en in deze context dat we deze oproep formuleren, om het noodzakelijke strategische vriendschappelijke bondgenootschap tussen Jodendom en Islam, tussen Joden en Moslims te initiëren en te ontwikkelen.

     

    Het zij de wil van de Heilige Schepper hen te zegenen en te beschermen die zich inzetten om Zijn Wil uit te voeren om de rechtschapenheid en rechtvaardigheid en de broederschappelijke Harmonie van de hele mensheid in de erkenning en de verering van de Ene Enige God te verwezenlijken.

     

    Het collectief van de studievereniging Jesjoeroen Jodendom tegen zionisme

     

    Deze Oproep is vertaald uit het Frans en werd uitgebracht op 17 juli 2008 in het Centre Zahra France.

    Voor teksten, video’s en foto’s surf naar www.centre-zahra.com

    23-07-2008 om 09:13 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS EN ACHTERGRONDINFO selectie 08 07 23
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    Als ‘Mensch Jissroél’ mit ‘Thora im Derech Erets’

    gegen den Zionismus

    Information Clearing House  

    News you won't Find On CNN
    22/07/08

     

    Paying for the bullets: US military aid to Isra-l for 2009: $2.55 billion: Isra-l may use up to 25% for military equipment and arms from local defense industries http://snipurl.com/1z80i

    Let Us Work Towards Peace & Joy
     
         Tom Feeley

     

    TEHRAN TIMES

    U.S. Congress approves Isra-l aid increase WASHINGTON (AFP) - The U.S. Congress has approved a 170 million dollar increase in security assistance to Isra-l as part of its new 10-year, 30 billion dollar defense aid commitment to the Zionist regime.

     

    KCNA

    PRESS TV

     
    US Rep. seeks to blacklist Press TV
    A US lawmaker is seeking to extend a previously-proposed resolution which labels several TV channels as terrorist and include Press TV.

    Miliband: EU would not support Iran war
    British Foreign Secretary David Miliband says the EU will not support a military strike on Iran over the country's nuclear program.
     
    EU preparing tougher Iran sanctions
    The European Union chief diplomat has declared that the union is working on tougher UN sanctions against Iran over its nuclear program.
    Chavez seeks alliance with Russia
    Venezuela's president, who accuses Washington of regularly plotting to destabilize Caracas, calls for a strategic alliance with Russia.
    Bashir arrest a menace to peacekeeping
    Sudan has warned that peacekeeping in Darfur would suffer if an arrest warrant is issued for the country's president on genocide charges.
    Features
    War crime suit filed against Israelis
    Wed, 23 Jul 2008 05:09:30
    A Palestinian human rights group has brought war crime charges against former high ranking Israeli officials in a Spanish court.
     
    Israeli forces kill bulldozer driver
    Tue, 22 Jul 2008 18:15:20
    Israeli forces have shot dead a bulldozer driver after he ran over cars in central al-Quds and wounded 16 people, police officials say.
    Isra-l soldier released without trial
    Tue, 22 Jul 2008 13:51:13
    An Israeli soldier arrested for shooting a blindfolded and handcuffed Palestinian protestor in the foot in Ramallah has been released.
    Isra-l plans first Arab city
    Tue, 22 Jul 2008 07:26:11
    Israeli cabinet has approved a plan to build a new city for Arab citizens in a move that would further isolate Israel's Arab population.

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslimeinwohnern des heiligen Landes:

    Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen!

    23-07-2008 om 09:12 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: *NETUREI KARTA USA : Demonstration at AIPAC Conference in Washington DC*

    INGEZONDEN:

     

    NETUREI KARTA Demonstration at AIPAC Conference in Washington DC

    June 3, 2008:  Anti-Zionist Orthodox demonstrate outside the annual conference of AIPAC (American Isra-l Public Affairs Committee) to protest the existence of the so-called 'state' of Isra-l.

    CLICK HERE FOR DETAILS

     

    www.nkusa.org

    22-07-2008 om 09:54 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt DEWAURIM
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     פרשת דברים

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Dewaurim

     

    Kap 1 V 5  Jenseits des Jardens im Lande Moab fing aber Mosche, indem er das Gesetz erläuterte, also an:

     

    „…Der erster Abschnitt dieser einleitenden Vorreden (Kap 1, 6 bis 3,22) hat als Grundgedanken die Tendenz, an der Hand der gemachten Erfahrungen dem Volke die Überzeugung einzuprägen, daß auch zur Bezwingung der Völker und zur Eroberung ihres Landes Jissroél nicht Kriegsrüstung und Kriegstüchtigkeit, sondern hingebungsvoller Pflichttreue gegen Gott in Erfüllung  seines Willens bedarf, und dieser Gehorsam gegen Gott, der im Frieden unsere einzige Aufgabe bildet, auch im Völkerkämpfe allein genügt, allen entgegenstehenden Mächten zu obliegen.  Mit dem Gehorsam gegen Gott vermögen wir alles, ohne ihn nichts. Nicht als ein Volk der Macht und der Kriegskunst, sondern als das Volk des göttlichen Sittengesetzes soll Jissroél seinen völkergeschichtlichen Gang antreten. Auf diesem Gange ist Jissroéls Sieg und Unterliegen gleich sehr eine Dokumentierung dieses gegen alle andere Völkerentwicklung protestierenden Faktums.“

     

    Kap 1 V 6 Gott, unser Gott, hat uns in Choreb gesprochen: Ihr habt genug an diesem Berge geweilt,

     

    “… בחרב, die ganze Gegend um den Sinai heißt Horeb….Es ist auch hier das Gesetz geworden, mit dessen Hinnahme, Aufnahme und Annahme ihr in den „Dienst Gottes“ getreten seid, und ihr habt euch hinlänglich mit dem Gesetze vertraut gemacht und ihm das Gesetzheiligtum in eurer Mitte errichtet, so daß euch nichts mehr fehlt, um nunmehr in das Land zu ziehen, das keine andere Bestimmung hat, als Boden der Verwirklichung dieses Gesetzes zu werden.“

     

    Kap 1 V 9  In jener Zeit  sagte ich euch: Ich kann nicht allein euch tragen,

     

    „…In jener Zeit, in welcher ihr zur Besitznahme eines von mächtigen, kriegserfahrenen  Bevölkerungen bewohnten Landes schreiten solltet, habe ich euch nicht in Waffen geübt, nicht Kriegs- und Schlachtenplan studieren, nicht Rüstung und Kriegsmaterial vervollständigen lassen, nicht Kriegshauptleute und Führer bestellt; auch in dem Momente bevorstehender Völkerbezwingung und Ländereroberung solltet ihr nur ein Anliegen, die treueste und gewissenhafteste Verwirklichung des göttlichen Gesetzes in eurem inneren Kreise kennen.  Die Erfüllung des göttlichen Sittengesetzes genügt, um die Welt zu bezwingen. Es entspreche Jissroél nur dem Ideale seiner göttlichen Bestimmung und überlasse seine äußere Weltstellung – Gott. …“

     

    Kap 2 V 5  Bringt euch nicht in Streit mit ihnen, denn ich gebe euch von ihrem Lande nicht so viel, als eines Fußes Sohle betrifft; denn Esaw habe ich das Gebirge Seir als Erde gegeben.

     

    „…Allgemein von allen Völker heißt es:  בהנחל עליון גוים(5 B.M. 32,8), daß nicht ohne Gottes Leitung die verschiedenen Stämme der Menschheit ihre Niederlassung auf Erden gefunden. Von Esaus und Lots Nachkommen, den Völkerstämmen aus Abrahams Familie, heißt es jedoch ganz besonders: ירושה לעשו נתתי , und so auch von Moab und Ammon (Kap. 2, 9 u. 19). Die Erinnerung hieran in dem Augenblicke, in welchem Jissroél sein Land aus Gottes Händen hinnehmen sollte, dürfte von folgenreicher Bedeutung sein. Sie vergegenwärtigt dem jüdischen Volke, daß auch über seinen Kreis hinaus Gottes Vorsehung in den Geschicken der Völker walte, das Jissroél mit Gott achtender Scheu vor den Besitztümern der Nationen in den Kreis der Völker eintrete und Platz nehme, sich nicht als Eroberungsvolk begreife, vor welchem fortan kein Volk auf Erden in ruhigem Besitze sicher wäre; seine Kriegsthat und sein Kriegsruhm sich vielmehr auf die Besitznahme des einzigen Landes zu beschränken habe, das ihm Gott vom Anfange seiner geschichtlichen Entstehung an bestimmt und verheißen hatte. So wird auch Nasir 61a aus diesem  ירושה לעשו נתתי nachgewiesen, daß auch im Kreise der noachidischen Menschheit das Erbrecht, eines der wesentlichsten Träger aller sozialen Entwicklung, göttliche Sanktion hat.“

    20-07-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NICHT DER ISLAM, DER ZIONISMUS IST UNSER FEIND!
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    NICHT DER ISLAM, DER ZIONISMUS IST UNSER FEIND!

     

    AUFRUF ZUR INITIIERUNG EINES STRATEGISCHEN FREUNDSCHAFTSBUNDES ZWISCHEN JUDENTUM UND ISLAM GEGEN DEN ZIONISMUS

     

    Diese Botschaft richtet sich sowohl an den, oft nicht-zionistische leider aber zionistisch konditionierten, Juden als an die Moslems und andere Gläubigen.  

     

    Unserer beiden Glauben, unserer beiden Gottesdiensten haben gewiß jede ihre Eigentümlichkeit und ihre Eigenheiten. Es gibt kein einziges Interesse um von diesen eine Mischung herzustellen. Jedoch haben Judentum und Islam auch viel gemeinsamen und parallel, und genau das ist es was in der heutigen Lage betont werden muss. In pluribus unum ! Beide, das authentische Judentum und der Islam, lehren und suchen die Nähe des Einen Gottes, des heiligen Schöpfers!  

     

    Historisch gesehen, haben in den Ländern mit Muslimherrschaft, und das jahrhunderten lang, die jüdischen Gemeinschaften im allgemeinem genossen vom Schutz der Obrigkeit und herrschte das gute Verständnis zwischen Juden und Muslims.

    Der Zionismus, der Thorafeind, war es der diese harmonischen Beziehungen aufs schwerste stören kam, durch seinen Bündnis mit den Großmächten mit dem Ziel Palästina zu erobern und  zu verwandeln in eine zionistische Entität, die sich als „Vorposten der freien Welt“ ausgibt.

    Heutzutage, wütet in den meisten westlichen Ländern, die sei beherrscht, sei verbunden, sind mit den amerikanischen Imperialismus, die Verleumdung des Islams und die Diskriminierung der Moslems. Das erinnert gefährlich an den Judenhaß und die Judenverfolgung zwischen beiden Weltkriegen.  

    Das allein müsste genügen, um die Juden aufzurufen zur Wachsamkeit (sie könnten, Gott behüte, wohl die Nächsten an der Reihe sein), aber vor allem die Gesinnung von Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit, von menschliche Großzügigkeit müsste bewerkstelligen daß wir uns solidarisieren mit unseren Muslim Brüder und Schwestern der westlichen Ländern.

    Es ist zu bemerken daß die Islamophobie nicht nur einen Ausguß von Extremrechts daß dem Nazismus weiterführt ist. Vielmehr stammt sie aus den Kreisen des weißen Kragen Faschismus, des „recht denkendes“ Liberalismus, verbunden mit dem amerikanischen Neokonservatismus und der zionistischen Lobbys. Sie manifestiert sich auch durch die Spitzfindigkeit um einen sogenannten „ aufgeklärten westlichen Islam“ gegenüber zu stellen zum „terroristischen Islam“. Diese Heuchelei wird benutzt durch die Feinde jeglicher Religion, es sei denn diese fungieren im Dienste des Imperialismus als Opium für das Volk.

     

    Weiter, ist es selbstverständlich die palästinensische Sache welche das Thorajudentum und den Islam einigen müsste.

     

    Der Antizionismus der Thora müsste sich auch dann gegen den Zionismus und seine Entität kehren, falls während dem Zeitalter des Exils und der Zerstreuung, der heilige Schöpfer im heiligen Land statt palästinensische Moslems, andere Völkerschaften, wie zum Beispiel Koreaner oder Eskimos, angesiedelt hätte. Die Thora verbietet ebenso ausdrücklich eine religiöse politische Macht, sogar falls diese nach allen Regeln der Thora herrschen wurde, als die heutige Macht der Kofrim (Leugner, Renegaten), Bündnis der antireligiösen Zionisten und der religiösen Fälscher.

     

    Leider gelang es dem Satan um durch die zionistische Propaganda eine sehr große Zahl Juden zu betrügen und benebeln.

     

    Woran sind in der heutige Fase, wovon wir annehmen daß es diese ist das Leiden, die Schmerzen, die das Kommen des Moschiachs ankündigen, die Juden welche nicht angesteckt sind durch den Zionismus, interessiert? Das ist selbstverständlich an der alsbaldigen Beendigung der Herrschaft der Zionisten über das heilige Land! Denn der Zionismus ist das Haupthindernis für das Kommen des Messias, der kommen muß und erwartet wird, nicht nur für die Juden, sondern zur Erlösung der ganzen Menschheit.

     

    Wem darf Palästina zugehören? Selbstverständlich zu den Palästinenser, wovon die überwiegende Mehrheit Muslims sind. Das wurde schon anerkannt durch unseren heiligen Rabbiner in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts und wurde meisterhaft formuliert durch den jungen Rabbiner Simon SCHWAB in seine 1934 ausgegebene Schrift „Heimkehr ins Judentum“. Die Rabbiner aller vorhergehenden Jahrhunderte akzeptierten gutwillig die Unterwerfung unter die ottomanischen Herrschaft in Palästina.

     

    Während der Periode von Exil und Zerstreuung haben die Juden kein Interesse um das heilige Land, und ebenso wenig andere Weltteile, zu beherrschen.  Unsere göttliche Berufung ist „ein heiliges Volk und ein Priestervolk“, eine Pilotbevölkerung zu sein, vorbildlich, im Dienste der Menschheit. Mehr denn je, müssen wir daran erinnern daß es durch und für die an Mosche übergegebene Thora ist daß wir Juden sind. 

     

     

    Wir Juden müssen die Souveränität des palästinensischen Volkes über ganz historisch Palästina mit dem ganzen Herzen akzeptieren und fördern. Nicht eine Parzelle des heiligen Landes darf durch den Zionisten geschändet bleiben. So gesehen ist es die Vernunft selber. Es gibt keinen Antagonismus zwischen Judentum und Islam. Der Zionismus ist unser gemeinsamer Feind.  

     

    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH formulierte die Thoratradition als: „ Mensch Jissroél“ mit der Verpflichtung zur „Thora im Dérech Erets“, das heißt gerechte jüdische Lebensführung.  Unsere Thoratradition getreu, müssen wir uns in unsere Beziehungen zu unseren nichtjüdischen Mitmenschen auf tadellose Weise benehmen, den göttlicher Name heiligend. Wir rufen unseren irregeführten jüdischen Brüder und Schwester auf um sich  vom Zionismus abzuwenden, sich zu kehren gegen die zionistische Abgötterei und  Boshaftigkeit, vor allem der religiöser Zionismus genannte Thoraverfälschung. Zurück zur Quelle, das heißt Rückkehr zur unverfälschten Thora!

     

    Wir müssen mitgefühlig sein mit den nichtjüdischen Opfern des Zionismus und den islamischen palästinensischen Widerstand unterstützen.  Dieses im Gegensatz zu den Arabischen Regierungen die Gaza leiden lassen und die Islamische Revolution in den eigenen Ländern befürchten. Das Mitgefühl und die Wohltätigkeit sind unauslöschliche Merkmale der Kinder Abrahams, von jeder jüdischen Seele die anwesend war am Berg Sinai wenn die Thora gegeben wurde. Der zionistische Amalek ist das umgekehrte dessen.

     

    Unser Vorschlag zur strategischen Freundschaftsbündnis zwischen Judentum und Islam gegen den Zionismus würde unvollständig bleiben ohne den Ausdruck der Solidarität mit der Islamitischen Republik Iran, Frucht der Islamischen Revolution (1979). Diese Islamische Revolution hat sich unter Beweis gestellt und gibt sehr hochwertige notwendige spirituelle Impulse an den Bestrebungen der Völker für ihre Souveränität, gegen den Zionismus, den Imperialismus und jede Art von Ungerechtigkeit.

     

    Es ist in diesem Sinne und in diesem Zusammenhang daß wir diesen Aufruf formulieren, um das unerlässliche strategische Freundschaftsbündnis zwischen Juden und Moslems zustande zu bringen und auszubauen.

    Wolle der heiliger Schöpfer diejenigen segnen und schützen die sich einsetzen um Seinen Willen zu erfüllen, zur Verwirklichung der Aufrichtigkeit, der Gerechtigkeit und der brüderlichen Harmonie der Menschheit in der Anerkennung und Anbetung des Ein Einzigen Gottes.

     

    Kollektiv des Studienverbandes Jeschurun Judentum gegen Zionismus

     

     

    Nur der Orthodoxie endlich, als der selbstbewussten Kerntruppe des Thoravolkes, könnte das hohe Werk möglich werden, im Interesse und in stillschweigender Auftrag der Gesamtjudenheit und seiner zukünftigen Geschichte, mit der islamitischen Welt auf dem Verhandlungswege einen politischen Freundschaftsbund einzuleiten, der von der Grundtatsache ausgeht, daß der eine Partner, das jüdische Volk, auf jede außerjüdische Machtbefugnisse deshalb doch feierlichst Verzicht leisten kann, da es eine gottgegebene Politik vertritt, die ohne Messias jede Annexion im Gewaltwege – oder wider den ausgesprochenen Willen der nichtjüdischen palästinensischen Einwohnerschaft – als Verbrechen an Gott und der Nation verurteilt.

     

    (Aus: Simon SCHWAB Heimkehr ins Judentum  Hermon Verlag Frankfurt Main 5695 – 1934 S.42-45)

    15-07-2008 om 13:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 22. de OPLOSSING? (deel 2)
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    Uriel Zimmer

        (1921-1962)

     

    22. DE OPLOSSING? (deel 2)

     

    VERVOLG EN EINDE:

     

    …Het is in dit verband misschien van belang om een gebeurtenis te vermelden, die meer algemene bekendheid verdient. Ongeveer een jaar geleden werd in New York een symposium gehouden met de medewerking van de grootste deskundigen van Amerika in de voornaamste takken van de “exacte” wetenschappen, zoals kernfysica, geneeskunde, erfelijkheidsleer, ruimtevaart, scheikunde enz. Het gespreksthema was: “De volgende honderd jaar”; en ondergetekende was daar toevallig aanwezig. Het forum bestond, zoals aangegeven, alleen uit “exacte” wetenschapsmensen, met andere woorden, mensen wier terrein het laboratorium was, de telescoop enz. Er was niet één vertegenwoordiger opgenomen van de geesteswetenschappen – geen filosoof, geen dichter, geen taalkundige, geen historicus en zeker geen theoloog. Het forum had dus geen enkele “metafysische neiging”. Maar toch was er een punt dat alle deelnemers leken te herhalen, hoewel onvoorbereid: dat de toekomst van de mensheid in de eerste plaats afhankelijk is van haar morele kracht, dat het werkelijke wereldprobleem van de hedendaagse wereld een moreel probleem is, en dat alle andere facetten daarvan, politiek of wetenschappelijk, daarvan de resultaten zijn en niet de oorzaken.

    Ik heb dit voorbeeld aangehaald om te laten zien dat zelfs de niet-Joodse wereld is begonnen zich bewust te worden van de betekenis die ethische waarden hebben voor de fysieke vorm van de dingen – of, in Joodse taal, dat de relatie tussen “Tesjoeve” [Inkeer] en de praktische, nuchtere toekomst van de wereld niet slechts een metafysische theorie is, maar een taatsbare werkelijkheid.

    Daarom is “Tesjoeve” de enige weg die leidt naar een geschikte en oprechte “algemene oplossing”, en voor het Thora-Jodendom kan er maar EEN oplossing zijn, die zowel echt is als wereldomvattend, en die al die vele problemen van onze geschiedenis van Golus [Verbanning] zal oplossen: “… en als er een Koning uit het Huis van David zal opstaan, die Thora leert en zich houdt aan de Goddelijke mitswaus [geboden], zoals zijn voorganger David dat deed, zowel volgens de Geschreven als volgens de Mondelinge Leer, EN HIJ ZAL GEHEEL JISSROEL DWINGEN om de weg van de Thora te gaan en die te versterken, en de strijd voor HaSjem te voeren dan kan hij worden aanvaard als Mosjiach … en hij zal de gehele wereld hervormen om God te dienen in eenheid, zoals gezegd is (Tsefanja 3/9): “Maar dan zal Ik aan de volkeren een zuivere taal geven, zodat zij allen de naam van HaSjem zullen aanroepen om Hem schouder aan schouder te dienen” (Maimonides, Hilchaus Melachim 11). … en hoewel hij moge dralen, ik zal elke dag op hem wachten, want hij zal komen …

     

    Vertaald uit het Engels in 5752 (1992) door Eliëzer Eyking

    Tweede druk Antwerpen, 26 Aw 5753 (13 août 1993)

    Herziene vertaling: Collectief van Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme

      

     

           Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliëzer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

     

    Disclaimer: Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme distantieert zich nadrukkelijk van sommige uitdrukkingen en beweringen van dhr Uriël ZIMMER. Deze distantiëring geldt voor het geheel van zijn brochure “Het Thora Jodendom en de Zionistische Staat”. We brengen deze tekst van Uriel ZIMMER enkel ten titel van tijddocument en waardevolle documentatie.

    Als Tikoen (verbetering) en actualisering van het essay van reb Uriël ZIMMER brengen we, met Gods hulp vanaf volgende zondag (17de Tammoes, i.e. 08 07 20) het waardevolle essay van de Britse Rabbijn Ahron Leib COHEN “ZIONISM and THE ZIONIST PALESTINIAN APPROACH” (5764).

    13-07-2008 om 00:54 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: BIOGRAFISCHE GEGEVENS
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    BIOGRAFISCHE GEGEVENS

     

    Uriel ZIMMER werd in 1921 in Wenen geboren en vestigde zich in 1934 in Jeruzalem.

    In 1939 begon hij te publiceren in de orthodoxe Joodse pers; sindsdien heeft hij vele honderden artikels geschreven doorheen de gehele orthodoxe pers.

    Hij is jarenlang redacteur geweest van Hakol, een van de oudste Hebreeuwse dagbladen in Jeruzalem en schreef regelmatig voor de kolommen van Jewish Post (Londen), Der Yid (New York) en Emounatenou (Parijs).

    Hij was correspondent bij de Verenigde Naties voor verschillende kranten.

    Hij genoot bekendheid als taalkundige en heeft enige geschriften van Rav S.R. HIRSCH en de essays van Nathan BIRNBAUM uit het Duits in het Hebreeuws vertaald, de gedichten van Jacob Israël DE HAAN uit het Nederlands in het Hebreeuws, de essays van Jacob ROSENHEIM uit het Duits in het Engels en de Tanija uit het Hebreeuws naar het Jiddisch.

     

    ZIMMER heeft veel gereisd, in Europa (ook in Turkije) en Latijns Amerika.

    In 1946 bezocht heeft veel vluchtelingen (D.P. – displaced persons) kampen en was daar actief bij het reddingswerk betrokken.

    Hij was medeoprichter van de eerste afdeling van de Agudah Jeugdbeweging in Haifa in 1938.

    Uriel ZIMMER heeft zeer nauwe banden gehad met veel grote rabbijnen en denkers van de onafhankelijke orthodoxie en stond op goede voet met verschillende Gedaulim [Thora Groten] van zijn tijd. Hij was zeer bevriend met Rabbi Mausche BLAU, Dr. Isaac BREUER en Dr. Pinchas KOHN.

     

    Hij was nauw verbonden met de activiteiten van de ChaBaD (Lubawitsch) beweging.

    Uriel ZIMMER z.l. overleed op 9 Kislew 5722 (1962).

     

    Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme bracht, ter titel van documentatie, in afleveringen zijn essay: “Torah Judaism and the Zionist State” en de Nederlandse vertaling ervan.

    13-07-2008 om 00:53 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: *NETUREI KARTA PALESTINA veroordeelt zionistische pogroms West Bank en wurging Gaza*

    INGEZONDEN:

    בעזרת השם יתברך

    נטורי קרתא של היהדות החרדית בארץ הקודש - פלשתינא

     

    NETUREI KARTA of THE ORTHODOX JEWRY

    JERUSALEM, PALESTINE

    P.O.Box 5053 Jerusalem

    nkp@neto.bezeqint.net

    Jul. 10. 2008

    Anti-Zionist Orthodox Jews Condemn Zionist Pogroms in

    West Bank and Strangulation of Gaza

     

    Anti-Zionist Orthodox Jews worldwide condemn the savage pogroms unleashed against the Palestinian people in the West Bank by the Zionist terrorist gang known as the “IDF.”

    The Zionist terrorists are currently on a rampage throughout the West Bank to terrorize Palestinian civil society as they strengthen their hold on the prison known as Gaza.

    We implore the world community not to stand idly by and allow the Palestinian people to be terrorized and sacrificed solely in order to make life comfortable for the Zionist regime.

    Where are the peacekeeping troops? Where are the UN declarations? Where are the world summits of the major powers? Where are the declarations and condemnations? Where are the arms boycotts against the Zionists?

    What is the reason for the constant silence in the face of the Zionist miscreants? Is it intimidation and threats to use the term “anti-Semite” against any person or government who dares to criticize their brutality?!

    HOW LONG WILL THIS ENDURE? HOW LONG WILL THE ZIONIST REGIME HAVE A FREE HAND AND A BLANK CHECK TO TERRORIZE AND HUMILIATE THE PALESTINIAN PEOPLE?

    We also condemn the silence of Jewish leaders and rabbis who call themselves Orthodox and who have either been bribed or intimidated by the Zionists.

    How long shall you remain silent at the total desecration of the name of G-d and our holyTorah by the vicious Zionist heretics?

    You are silent and the word “Jew” is seen among the nations to mean murderer and terrorist!

    No person remaining silent shall escape the Day of Judgment because everything is recorded in Heaven!! If you believe in the Torah and follow our Sages then you must not ignore the state-sponsored terrorism committed by the heretical Zionist regime in violation of all international laws and the entire Torah!!

    We pray for the immediate dismantlement of the rogue Zionist regime and for the immediate restoration of the inherent rights of the Palestinians throughout historic Palestine!

    Neturei Karta

    Jerusalem, Palestine

    Met dank aan de vrienden van Neturei Karta Antwerpen voor deze inzending!

    11-07-2008 om 00:06 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.EINE KAMERA KLAGT AN: RELIGIÖSER ZIONISMUS!

    “Ein Vernunftloser versteht nicht, und ein Dünkelhafter sieht dies nicht ein: wenn Gesetzlose wie Gras aufblühen, wo alle Machtmißbrauch-Vollbringer sprossen, daß dies zu ihrer ewigen Vernichtung  ist!“ 

    Psalm 92, Versen 7 u.8 –  Übersetzung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH


    Eine Kamera klagt an: religiöser Zionismus!









    Noch mehr erschreckliche Bilder sehen?:
    http://desertpeace.wordpress.com/2008/07/04/meet-the-settlers-not-starring-robert-deniro/

    10-07-2008 om 14:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTEGRONDINFO selectie 08 07 10
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    Als ‘Mensch Jissroél’ mit ‘Thora im Derech Erets’

    gegen den Zionismus

    Information Clearing House  

    News you won't Find On CNN
    09/07/08

     

    A Work Force Betrayed A People's History of American Empire By Howard Zinn Empire or Humanity? What the Classroom Didn't Teach Me about the American Empire http://www.informationclearinghouse.info/article20258.htm

    The Audacity of Imperial Airbrushing: Barack Obama's Whitewashed History of U.S. Foreign Policy By Paul Street "In Obama's world view, as in that of his Harvard friend and former foreign policy adviser Samantha Power, American crimes generally don't exist. They didn't happen." Denial is serious business. "Candidate Obama's foreign policy pronouncements have been loaded with promises of future criminality under an Obama administration."  http://www.informationclearinghouse.info/article20257.htm

    Looking Into the Lobby By Philip Weiss The American Isra-l Public Affairs Committee's annual conference is one of Washington's most important-and least reported-events. http://www.informationclearinghouse.info/article20253.htm

    AIPAC's Hirelings Rush to Resolution By William A. Cook Perception is often the stepchild of ignorance, especially when controlled by those with the most to gain. It is especially difficult for our Congress to perceive clearly when it grovels at the feet of its master, AIPAC. America's Knesset, servile hirelings of Israel's lobby, rush to pass yet another resolution conceived by AIPAC and authored and co-signed by its most slavish puppets, Ackerman and Ros-Lehtinen in the House and Lieberman and Bayh in the Senate. http://www.informationclearinghouse.info/article20250.htm

    Paying for the bullets: US military aid to Isra-l for 2009: $2.55 billion: Isra-l may use up to 25% for military equipment and arms from local defense industries http://snipurl.com/1z80i

    Sistani Opposes Iraq-US Security Deal By Press TV In a meeting with Iraqi national security adviser Muwaffaq Al-Rubaie on Tuesday, Grand Ayatollah Ali Sistani expressed his concerns over the security deal by calling it an excuse that will justify the presence of US forces in Iraq.
    http://www.informationclearinghouse.info/article20254.htm

    It's The Oil, Stupid! By Noam Chomsky The deal just taking shape between Iraq's Oil Ministry and four Western oil companies raises critical questions about the nature of the US invasion and occupation of Iraq - questions that should certainly be addressed by presidential candidates and seriously discussed in the United States, and of course in occupied Iraq, where it appears that the population has little if any role in determining the future of their country. http://www.informationclearinghouse.info/article20260.htm

    If It Ain't Broke, Don't Fix It! By Soraya Sepahpour-Ulrich Mr. Bush is following in Reagan's footsteps. With Israeli military maneuvers threatening war and provoking Iran without any protest from the international community, Mr. Bush has ordered a naval buildup in the Persian Gulf for 'protecting' the safe flow of oil. No doubt, the U.S. navy will be hard at work provoking Iran and the tension caused will enable the U.S. to demand more 'protection money' from the Arab states.  http://www.informationclearinghouse.info/article20261.htm

    Learning From Past Blunders By Paul Barratt The US in particular - has been highly selective in its outrage about nuclear proliferation. The force of the proposition that any proliferation whatsoever is unacceptable has been undermined by an attitude that who was proliferating mattered more than the proliferation itself. http://www.informationclearinghouse.info/article20255.htm

    Isra-l shuts, then opens, Gaza Strip crossings: Isra-l closed the crossings into the Gaza Strip yesterday morning in response to the mortar attack by Palestinian militants Tuesday, but reopened them later in the afternoon, following a telephone conversation between Egypt's chief of intelligence, Omar Suleiman, and Defense Minister Ehud Barak http://www.haaretz.com/hasen/spages/1000214.html

    Jews live longer than Arabs in Isra-l, says report:  Jews live longer and enjoy lower infant mortality and poverty rates in Isra-l than the country's Arab citizens, said a report published Wednesday by a watchdog partly funded by the European Union.
    http://www.reuters.com/article/worldNews/idUSL0946623320080709?rpc=401&

    Isra-l Throws Hundreds of Palestinian Students onto the Streets: The Tragedy of Hebron Schools and Orphanages Affiliated with the Islamic Charitable Society http://tinyurl.com/6gm8sz

    Russia says will use military means if U.S. deploys shield:  "If the real deployment of an American strategic missile defence shield begins close to our borders, then we will be forced to react not with diplomatic methods, but with military-technical methods," the Foreign Ministry said in a statement on its www.mid.ru website. http://au.news.yahoo.com/a/-/world/4775455

    Dollar continues to weaken after Iran missile test:  Wall Street's performance was muted after oil prices rebounded sharply following news overnight of Iran's missile tests, triggering a sell-off in the dollar as investors no longer needed as much of it to buy U.S. assets. http://tinyurl.com/5u3n5x

    Watching Greed Murder the Economy Paul Craig Roberts The collapse of world socialism, the rise of the high speed Internet, a bought-and-paid-for US government, and a million dollar cap on executive pay that is not performance related are permitting greedy and disloyal corporate executives, Wall Street, and large retailers to dismantle the ladders of upward mobility that made America an "opportunity society."
    http://www.informationclearinghouse.info/article20259.htm

    Let Us Work Towards Peace & Joy
     
         Tom Feeley

    TEHRAN TIMES

    U.S. Congress approves Isra-l aid increase WASHINGTON (AFP) - The U.S. Congress has approved a 170 million dollar increase in security assistance to Isra-l as part of its new 10-year, 30 billion dollar defense aid commitment to the Zionist regime.

    Isra-l, responsible for abduction of Iranian diplomats: envoy NEW YORK (IRNA) -- The Iranian government is of the strong view and belief that the Israeli regime is responsible for abduction and fate of the Iranian diplomats in Lebanon in 1982.

    Iran promises swift, firm response to any attack Tehran Times Political Desk TEHRAN -- The commander of the Iranian Revolutionary Guards Corps Air Force said on Wednesday that the Great Prophet III maneuver only displayed a small part of Iran’s enormous military might and its actual response to any attack would be much “quicker”, and more “firm” and “vigorous”.

    Isra-l pressuring U.S. over Iran’s nuclear program: Pakistani scholar ISLAMABAD (IRNA) - Pervaiz Iqbal Cheema, President of Islamabad Policy Research Institute on Wednesday said that the United States, under the influence of Isra-l, continued to pressurize Iran through the UN and IAEA to have its nuclear program suspended.

    Iran ready to ease tension in Africa: Ahmadinejad Tehran Times Political Desk TEHRAN – President Mahmud Ahmadinejad on Wednesday told visiting Senegalese President Abdoulaye Wade that Iran is prepared to help resolve regional disputes in Africa.

    Iran test-fires upgraded Shahab-3 Tehran Times Political Desk TEHRAN - Iran test-fired nine long- and medium-range surface-to-surface missiles, including the upgraded version of the Shahab-3, in the Persian Gulf on Wednesday.

    Russia on collision course with United States By Philippe Naughton & David Charter LONDON (Times Online) -- The Russian President Dmitri Medvedev warned the United States Wednesday that he would consider retaliatory “counter-measures” if Washington went ahead with the construction of a missile defense shield in Eastern Europe.

    KCNA

    Development of NAM Called for

    Russia Offers Food to DPRK

    PRESS TV

    US dollar can't stand Iran's missile test
    Iran's recent missile test has led to depreciation of the US dollar and has prompted more dollar selling against other currencies.
    'Hezbollah cannot be called terrorist'
    Lebanon's President has praised Hezbollah for defending the country's sovereignty, saying labeling the group as terrorist is unacceptable.
    Isra-l approves 920 more settlements
    Wed, 09 Jul 2008 20:37:32
    In a move which is seen as another blow to the peace talks with Palestinians, Isra-l approves the construction of 920 new settlements.
    Israel seeks US role in Syria talks
    Thu, 10 Jul 2008 11:34:58
    Israeli prime minister Ehud Olmert wants US President Bush to cajole Syrian President Bashar Assad into holding direct talks with Israelis.
     
    Israelis storm Palestinian mosques
    Wed, 09 Jul 2008 12:12:09
    Israeli forces have raided six mosques in the West Bank city of Nablus and confiscated five buses belonging to Palestinian schools.
    Isra-l seeks Lebanon talks on Shebaa
    Wed, 09 Jul 2008 12:06:34
    Israeli prime minister Ehud Olmert has voiced readiness to engage in direct talks with Lebanese leaders over the issue of Shebaa Farms.
     

     

    PALESTINE INFORMATION CENTER

     
    Wed 09 Jul 2008
    Daily News
    Reports

     

    Kauft keine zionistischen Erzeugnissen!
    Machen Sie sich nicht mitschuldig am zionistischen Raub Palästinas!

    Solidarität mit den antizionistischen Juden und den Muslimeinwohnern des heiligen Landes:

    Kauft kein zionistisches Obst, Gemüse und Blumen!

    10-07-2008 om 09:18 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.55 ZIONIST COMPANIES SAID TO BE OPERATING IN IRAQ UNDER ASSUMED NAMES
    COURTESY www.alterinfo.net
    Conflits et guerres actuelles

    Fifty-five Zionist companies said to be operating in Iraq under assumed names.




    Fifty-five Zionist companies said to be operating in Iraq under assumed names.
    In a dispatch posted at 6:55pm Baghdad time Saturday afternoon, the Yaqen News Agency reported that 55 "Israeli" companies were now working in Iraq under assumed names.

    Yaqen reported that the Zionist firms operate in a variety of fields, including infrastructure and marketing. The Zionist Mossad secret police agency had established the Kurdish Lending Bank with its headquarters in as-Sulaymaniyah in the US-founded Kurdish separatist enclave in northern Iraq.

    The report indicated that the Kurdish Lending Bank had a secret mission of purchasing vast tracts of agricultural land, oil fields, and residential areas in the vicinity of the cities of al-Mawsil and Kirkuk, both oil-rich cities in northern Iraq. The massive land purchases facilitate the effort by the US-backed Kurdish separatist Peshmergah militia to expel Arab and Turkoman residents of northern Iraq so that the oil-rich area can be annexed to the Kurdish separatist state under US and Zionist hegemony.

    Meanwhile the Zionist state exports more than $300 million in goods to Iraq annually. In addition Zionist companies obtain contracts for construction projects in Iraq, thanks to help from USAID, the American agency that oversees the allocation of building contracts in Iraq.

    The report indicated that one of the chief beneficiaries of the Zionist presence in Iraq has been former "Israeli" Chief of Staff Amnon Lipkin-Shahak who also formerly served as "Israeli" Minister of Communications.

    Translated by Muhammad Abu Nasr, member, editorial board, the Free Arab Voice.

    www.uruknet.info?p=45479

    09-07-2008 om 09:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 22. de OPLOSSING? (deel 1)
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    Uriel Zimmer

     

    22. DE OPLOSSING? (deel 1)

     

    Als de Thora en de Staat regelrecht tegengestelde extremen zijn, dan kan het Thora-Jodendom het Zionisme nooit aanvaarden en dan kan zij nimmer “de jure” erkenning verlenen aan de Staat. Aan de andere kant zullen het Zionisme en de Staat het nooit door de vingers kunnen zien dat er een Jodendom bestaat dat uitsluitend de oorspronkelijke identiteit en het karakter van het Joodse volk benadrukken, want als het dat zou doen, dan zou het de grond verwoesten, waarop het gebouwd is. Dat zou onbewust een reden kunnen zijn voor de brutaliteit en het geweld dat men soms in de Staat kan meemaken en die onlangs door een Zionistische veteraan gekenmerkt werd als “Joods antisemitisme”.

    Wat is dan de oplossing van dit probleem?

    Het antwoord dat hier zal worden gegeven, volgens de bescheiden mening van ondergetekende, zal ongetwijfeld velen teleurstellen. Toch zou ik oneerlijk zijn als ik een ander antwoord zou geven. Het antwoord is zeer eenvoudig: MENSELIJKERWIJS IS ER GEEN ANTWOORD! – als een radicale en volledige oplossing verwacht wordt. Ik kan geen oplossingen aanbieden door een druk op de knop en ik geloof niet dat enig ander mens dat kan. Dit is ook niet het enige probleem, in de wereld als geheel of in de Joodse wereld, waarvoor geen radicale oplossingen verwacht kan worden.

    Gedurende de tijd van de Golus, toen de leiders van het Joodse volk oprechte en integere mensen waren, heeft het Joodse volk nooit één poging gedaan om “het Joodse probleem op te lossen”, of, in zover dat mogelijk is, enig ander universeel probleem. Alle Joodse politieke en plaatselijke activiteiten van bemiddeling (“Sjtadlanoess”) gedurende de vele jaren van onze Golus – en degenen die deze activiteiten verrichtten waren mensen die niet minder politieke rijpheid en brede visie hadden dan hedendaagse politici – hadden nooit een “algemene oplossing van het ‘Joodse vraagstuk’” tot doel. Hun bedoeling was bijna altijd om direct en plaatselijk discriminerende wetten te vermijden of om bepaalde rechten te beschermen enz. De ware Joodse leiders waren er zich van bewust dat zij de problemen niet hadden gemaakt en dat het niet de bedoeling was dat zij dus “oplossingen” zouden vinden. Dat lijkt misschien een “ouderwetse” en gedateerde benadering, maar het is een feit dat wellicht te overwegen valt nu onze moderne wereld zich de waarde hiervan begint in te zien. Vrijwel alle hedendaagse wereldproblemen zijn, misschien meer dan ooit, met elkaar verweven. Zou zou bijvoorbeeld een echte, radicale oplossing van het Berlijnse probleem alleen mogelijk zijn door een oprechte vermindering van de spanningen in de wereld tussen Oost en West. Zelfs co-existentie is geen oplossing, maar slechts een tussenoplossing. Slechts een oppervlakkige blik op de notulen van de Verenigde Naties gedurende haar bestaan laat zien hoe zeer de problemen in de wereld met elkaar in verband staan en van elkaar afhankelijk zijn en dat er voor geen enkel probleem een algemene eindoplossing is buiten het kader van een oplossing op wereldschaal – en die lijkt, om allerlei praktische redenen, op zich weer ver weg. Het is daarom niet verwonderlijk dat er nooit een werkelijk algemene oplossing geboden zal worden.

    Daarom wil ik, meer als een curiositeit, een paar “radicale oplossingen” vermelden, die in het verleden voorgesteld zijn in verband met ons vraagstuk.

    Ongeveer acht of negen jaar geleden heet een Duitstalige krant in Tel-Aviv (Neueste Nachrichten/ Jedijot Chadasjot), die dicht bij de Staat, maar niet verbonden is met de Progressieve partij voorgesteld om een groot concentratiekamp op te richten ergens in de Negev, waar “alle Netoerei Kart’niks geïnterneerd” zouden worden. Dit voorstel is vervolgens sindsdien verschillende malen herhaald door de “Kanaänieten” (zie boven) en anderen.

    Nog maar heel kort geleden heeft de Jiddische columnist Chaim LIEBERMAN (die overigens als orthodox wordt beschouwd) het voorstel gedaan (in de Jewish Daily Forward van 19 november 1958) om de “Satmar kanker, uit het lichaam van het Joodse volk weg te snijden”. Dat voorstel kan in gewonen taal slechts één ding betekenen: namelijk dat het “concentratiekamp” voorgesteld door de Neueste Nachrichten, een vernietigingskamp zou moeten worden, want de enige manier om een kanker weg te snijden is met het mes van een chirurg. Toch zouden al deze voorstellen, als ze ooit zouden aangenomen worden, zelfs nog niet het begin van een oplossing betekenen. Zelfs het ontworpen concentratiekamp in de Negev zou niet alleen de mensen moeten herbergen die openlijk zijn verbonden met Neturei Karta, maar alle 150.000 inwoners van Jeruzalem, en dan zouden er spoedig rellen uitbreken uit Haifa, Benei Brak, Pardes Hanna, Hadera en andere plaatsen die niemand verwacht zou hebben. Want de mensen van Neturei Karta mogen misschien wel drastischere middelen dan anderen gebruiken, maar als het gaat om het fundamentele standpunt, wordt dit gedeeld door zoveel Joden, die men niet allemaal in een concentratiekamp zou kunnen opbergen. Niet Neturei Karta schiep een tegenstelling tussen Thora en Zionisme aangezien deze tegenstelling immers over en weer inherent is aan de eigen aard van zowel de Thora als het Zionisme.

    Van een geheel andere aard is een voorstel, dat soms aan de orde gesteld werd, teneinde een besluit te bekrachtigen om Jeruzalem te internationaliseren – dat besluit was oorspronkelijk aangenomen door de Algemene Vergadering van de Verenigde Naties in haar resolutie van 29 november 1947 (in internationale politieke termen betekent dat de bestaansreden van de Staat Isra-l). In zionistische kringen was dit voorstel indertijd officieel en openbaar aanvaard. Deze kringen die nu de internationalisering bevorderen, hopen dat met de instelling van een internationaal bewind in Jeruzalem, ondersteund door de Verenigde Naties, dat orthodoxe Joden, die daar prijs op stellen, een soort internationale status kunnen behouden, onafhankelijk van de zionistische Staat.

    Afgezien van het feit dat, praktisch gesproken, dit voorstel nog minder kans had om aangenomen te worden dan de twee eerstgenoemde voorstellen, moet gezegd worden at, als het al zou zijn aangenomen, dan zou het hoogstens misschien enige verzachting brengen in de toestand van vele Joden, maar het zou geen oplossing zijn voor het probleem als geheel.
    Ondergetekende gelooft niet dat met de bekrachtiging van die resolutie, botsingen zouden ophouden; evenmin zou Neturei Karta, afgezien nog van Joden buiten Jeruzalem en de Staat – ophouden met protesteren. De elementaire tegenstellingen zullen hiermee op een geen enkele wijze worden uitgeschakeld.

    Daarom, een radicale oplossing BESTAAT NIET;

    Wat hoogstens KAN worden bereikt – en het kan, met een beetje goede wil – is een ‘modus vivendi’, een regeling, die onder meer verbiedt: provocatie, geweld, wreedheid of acties, die door elk wetboek als misdadig worden beschouwd, zoals de gedwongen vervreemding van kinderen van het geloof van hun ouders.

    Het initiatief daartoe, dient van de regering te komen, die zich zou dienen te onthouden van het indienen van wetten die alleen maar gericht zijn op het ondermijnen van de Thora en de politie te gelasten zich menselijk te gedragen en als de tussenkomst van “religieuze politici” van iedere denominatie ontmoedigd zou kunnen worden, des te beter.

    Deze “modus vivendi” is natuurlijk geen oplossing, laat staan een algehele oplossing. Want, volgens de visie van de Thora is er maar één enkele weg open, die leidt naar een “algemene oplossing” – de weg van de “Tesjoeve”, van terugkeer naar het geloof en de mitsvaus van de Thora. De taak waar zelfs de meest orthodoxen zich te weinig op concentreren en waar  aan ze veel meer moeite zouden moeten besteden, is die van de spreiding van het geloof en de mitsvaus van de Thora, overal; in de zionistische Staat en daarbuiten, persoonlijk, plaatselijk enz., en van het bijstaan en ondersteunen van oprechte pogingen die zowel in de zionistische entiteit als daarbuiten gedaan worden om het Thorajodendom te versterken. De betekenis van Tesjoeve (= Inkeer) voor de “algemene oplossing” zal misschien velen metafysisch klinken maar onze eigen generatie wordt zich meer en meer bewust van de werkelijkheid en de tastbaarheid van deze metafysische samenhang.

     

             Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliëzer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

    Nog één vervolg!

     

    Disclaimer: Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme distantieert zich nadrukkelijk van sommige uitdrukkingen en beweringen van dhr Uriël ZIMMER. Deze distantiëring geldt voor het geheel van zijn brochure “Het Thora Jodendom en de Zionistische Staat”. We brengen deze tekst van Uriel ZIMMER enkel ten titel van tijddocument en waardevolle documentatie.

    06-07-2008 om 00:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MUSLIM BRIDGES: TRANSCENDING HUMANITY
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    INGEZONDEN:
    From our friends

    TRANSCENDING HUMANITY: The new world order offers great vision. Globalization promises an integrated global society with the theory of diminished borders. Leading us to borders of another kind. In history the end of the Cold War was the end of the Berlin Wall. While presently another great Wall is being actively processed in occupied Palestine.
    http://www.muslimbridges.org/content/view/1044/37/

    04-07-2008 om 21:04 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INFO: MuslimChannels.tv: better alternative to You Tube and My Space

    For immediate release: July 4th, 2008
    Contact: Stephanie Khan
    info@MuslimChannels.tv

    MuslimChannels.tv, the family oriented alternative to YouTube and MySpace, integrating live broadcast and video uploads

    (July 4th, 2008, Temecula, California) While cable and dish services are swamped with religious channels, Muslims in the United States have unequal opportunities for access. This is not due to any economical, content quality, or viewership concerns, but rather because of the politics of fear and media monopoly. MuslimChannels addresses this challenge with a unique approach, by offering the best of both worlds: Multiple live 24 x 7 broadcasts of religious, alternative news, and educational programming, as well as user video uploads, video sharing and formation of online communities.


    MuslimChannels believes the time has come to break the large corporate media monopoly by featuring several alternative news broadcasts and shows such as Al Jazeera English, LinkTV, Press TV, and DemocracyNow. Religious programming will initially include two 24 x 7 live channels, featuring Huda TV and IslamChannels.


    While the site is opening today with several hundred videos featuring films, documentaries, and educational content, many scholars are expected to upload libraries of valuable material over the next days and weeks. "We are optimistic many of our scholars and Imams from the 1000+ Islamic centers across the country, and our user base, will add tens of thousands of pieces of useful content", said Stephanie Khan, Communication Director of Muslim Channels. Mrs. Khan expressed her excitement that no "sexual" content or "Hate" videos will be permitted, "finally combining education, clean entertainment, and broader news perspectives, all in one place."


    The organization will offer business users, regardless of their faith, a chance to expand their business, and cut down on expenses during these difficult times. "It is our way to give back to our communities and neighborhoods while developing friendships", said Mrs. Khan. Because the organization is non-profit, with a focus on building bridges and promoting peace and cooperation, users will have the ability to place FREE video ads, promoting their businesses and services, and use a special site feature to deliver their video ads to a potentially unlimited number of local customers by a simple "One Click".

    Helpful Links

    How is MuslimChannels different from YouTube

    Story behind MuslimChannels

    How MuslimChannels can help Business users in harsh Economy

    #


    MuslimChannels.tv is a non-profit faith-based California Corporation founded in December 2006, and run one-hundred percent by volunteers. It was founded with the mission to help spread peace, and to build bridges between people of all faiths-Jews, Christians and Muslims. The website launched on July 4th, 2008, non-commercial, not-for-profit and does not accept donations. www.MuslimBridges.org is another site for the Corporation launched on Martin Luther King anniversary in February 2007. All user services are provided Free. For additional details on the organization and the programs please visit: www.MuslimChannels.tv Press contact: info@MuslimChannels.tv


    . End .

    03-07-2008 om 08:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-07-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JESCHURUN STUDIENPROGRAMM FRÜHLING u. SOMMER '08

    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erets gegen den Zionismus

     

    UNSER FRÜHLING und SOMMER 5768 (2008)STUDIENPROGRAMM

     

    Siehe auch die programmatische Erklärung von Jeschurun Judentum gegen Zionismus “Rabbiner HIRSCH weist uns den Weg”, sowie unseren früheren Studienprogramme

     

    Unser Dauerstudienprogramm umfasst vor allem:

    §           Rav Samson Raphael HIRSCH: Kommentar, Psalmen, Chaurew, Ges.Schriften

    §           Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH: Haftoroh der Woche , „Zionismus”  (1898)

    §           Rabbiner Dr. Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung (Wochenabschnitt)

    §           Rabbiner Dr. Raphael BREUER „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“

    §           Rabbiner Simon SCHWAB “Heimkehr ins Judentum” (1934) 

     

    Diese Saison vertiefen wir uns in einige wertvolle Beiträge erschienen in der rabbinischen Zeitschrift Nachlass Zwi, Jahrgang 1932

     

    • Rav Samson Raphael HIRSCH: Karmel und Sinai S.257-260

    Dieses Handschrift aus der Frühzeit Rabbiner HIRSCHS enthält den Plan einer von ihm zu gründenden Zeitschrift und lehrt uns eine Menge über den Prophet Elias.

     

    • Rabbiner Dr. Rafael BREUER: Mittel und Zweck, Eine halachische Betrachtung

    Für Rabbiner Dr. Rafael BREUER musste die agudistische Palästinapolitik total verschieden sein von dieser des Zionismus. Er beleuchtet daher die allgemeine Betrachtung zur Problem der „Heiligung des Mittels durch den Zweck“

     

    • Rav Pinchas KOHN: Der alte Weg S. 206-209

    Für Rabbiner Pinchas KOHN gab es für den Juden im Heiligen Lande nur ein einziger begehbarer Weg: der antizionistischer weg, und zwar als Sieg des Orients!

     

    • Rabbiner Dr. Salomon EHRMANN: Die geschichtliche Aufgabe der deutschen Agudass Jissroél S.257-260

    Das Exposé von Rabbiner Dr. Salomon EHRMAN ist ein meisterlicher Geschichtsvortrag: Die drei Hauptteile heißen: I. De Hamburger Tempel; II. Das Breslauer Rabbiner Seminar und III. Zionisme. Für Rabbiner Dr. EHRMANN musste der missverständlicher Ausdruck “Orthodoxes Judentum” ersetzt werden, auch im geistigen Leben die Alleinherrschaft der Thora wieder hergestellt werden, und dürfe man der Zionismus nicht zulassen zu von Palästina ein areligiöses Territorium zu machen.   

     

    • Rabbiner Dr. J. MERZBACH: Verwilderung der deutschen Judenheit? S. 278-284

    Rabbiner Dr. J. MERZBACH (Darmstadt) beantwortet die Frage der  antisemitischen Anschuldigungen und Lästerungen gegen den deutschen Juden (1932, tauschend ähnlich mit diesen gegen den Islam heutzutage!). Seine Schrift ist eine meisterhafte Auseinandersetzung  mit dem Liberalismus, der Zionismus und die Einheitsorthodoxie. Aus der Zeit wo Rabbiner noch eine Meinung hatten und Sinn für Kritik und Selbstkritik hatten!

     

     

    Alle diesen Schriften werden auch in unserem Blog vollständig veröffentlichet, außer der halachischen Schrift von Rabbiner Dr. Rafael BREUER (da zu umfangreich).

     

    Baue gut!

    01-07-2008 om 06:18 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-06-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 21. RELIGIEUS ZIONISME (deel 2)
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

     

    Uriel Zimmer

     

    21. “RELIGIEUS ZIONISME” (deel 2)

     

    Woord vooraf: Dit hoofdstuk is wel het meest gelukte van zijn studie!

     

    …

    Misschien zouden we vier hoofdrichtingen kunnen onderscheiden binnen de sfeer van, die we kort samengevat en voor het gemak “Religieus Zionisme” hebben genoemd, maar die eigenlijk een veel breder bereik heeft dan de religieuze partijen, die hun verbondenheid met, en hun lidmaatschap van de zionistische organisatie erkennen. Van al deze vier richtingen is er eigenlijk maar één die haar eigen standpunten duidelijk kent. Hoewel dat niet altijd het geval is, schromen sommige van haar voordvoerders niet om dit bij gelegenheid te herkennen, maar dan wel in omzichtig woordgebruik en in een gematigde toon.

    Deze richting onderschrijft volledig – of men dat nu toegeeft of niet – als doel dat het Zionisme en de Staat de identiteit van het Joodse volk wil transformeren in die van ‘een volk onder de volkeren’, met de Thora als haar religie op een “vrijwillige basis”.

    In tegenstelling tot andere zionisten, heeft het “persoonlijk standpunt” van deze groepering  een voorkeur voor déze “religie”, maar zij ziet, ongeacht of dit nu al of niet openlijk erkend wordt, de Thora als een “religie”.  Om nog eens Dr. BREUER te citeren: het gaat ermee akkoord dat de Almachtige één kamer toegewezen krijgt in het gebouw van het Heidendom, maar deze kamer moet dan wel goed gelegen zijn binnen het gebouw.. Alles samengenomen is voor deze richting “religie” slechts “één kamer” van het grote “Nationaal Tehuis”. Getrouw aan dit  standpunt kan deze richting de Staat aanzien als “het begin van de verlossing”, en Golus als reeds voorbij of toch bijna beëindigd. Vandaar is het ook voorstander van “nieuwe vormen van religieuze uiting” , die niet langer gehinderd worden door de Shulchon Oruch van de Golus, en daarom ook voor de restauratie van de Sanhedrin voor dit en andere doeleinden.

    Zonder aan zielontleding te doen – en er is zeker geen sprake van om de persoonlijke integriteit van de aanhangers van deze richting in vraag te stellen – zullen ze zelf toegeven dat vanuit het standpunt van het “Shulchon Oruch Jodendom, hun standpunt een echte afwijking is. De vraag naar “nieuwe vormen van relgieuze expressie “en de loochening van “Galoetisme” zijn beiden tegensteld aan de grondbeginselen van het “Schulchon Oruch Jodendom”, volgens welke de Israëlische Staat “eveneens” tot de Golus behoort, en wel met dubbele intensiteit, zijnde een Verbanning in de Verbanning; terwijl het echte “Begin van de Verlossing”, gevolgd door de uiteindelijke Verlossing, slechts zal komen door Elijah en de Messias. De door het zogezegde “Gloren van de Verlossing” opgeworpen vraag naar “nieuwe” vormen van religieuze uitdrukkingsvormen is niet minder radicaal in contradictie met de Schulchon Oruch als in het geval waarbij zulke “nieuwe vormen”, gebaseerd op de “moderne levenswijze” van de negentiende eeuw, toentertijd door de verschillende scholen van de Reform geuit. Het is niet aan ons om een oordeel te vellen over de aanhangers van dit standpunt – maar het standpunt zelf brengt hen, gezien door de Shulchon Oruch zeker in de categorie der “booswichten”. In hyn geval, is het daarom zo dat het Zionistische element intact blijft, het Thora element daartegen defectief.

    Nochtans bezitten niet alle secties van het “religieuze Sionisme” de moed en de klaarheid die deze trend kenmerkt. Er zijn velen die de hoop- zeker rein en oprecht – voor het welzijn en de veiligheid van de Joden, volgens hen belichaamd in de Staat die het “gloren van de Verlossing” aankondigt, verbinden met het vasthouden aan de Schulchon Oruch die zo diep in hun harten geprent is dat zij zichzelf er niet toebrengen eraan te verzaken. In deze harten rezen al vele twijfels over het “gloren van de Verlossing” in het bijzonder en het Zionisme in het algemeen, maar kunnen niet of zij verkiezen het niet te doen om de logische conclusie uit hun twijfels te trekken. Vandaar blijven ze ergens halfweg steken, alle logische en feitelijke argumenten verwerpend met een overdaad aan zinnen en citaten uit de Talmoed of Bijbelse bronnen die het Land van Jissroél loven, de heilige Taal en het Joodse volk “het eenzame schaap tussen zeventig wolven”, enzovoorts.

    Al deze citaten zijn, gezien vanuit het Schulchon Oruch Jodendom, vanzelfsprekend allemaal echt. Zoals we het vroeger probeerden uit te leggen zijn het Land van Jissroél, het Volk van Jissroél en de Heilige Taal niet enkel spirituele begrippen maar elementen van het oorspronkelijke en van het uiteindelijke doel van de Schepping. Maar, in deze context zijn deze citaten allemaal misplaatst. Niemand loochent de heiligheid van het Land – en vast en zeker niet de “ultraorthodoxen” zoals men ze zo vaak betitelt. “Neturei Karta” de meest extreme antizionistische groep, bestaat bijna uitsluitend uit mensen die sinds generaties diep geworteld zijn in het Heilige Land. De onaflatende pogingen van het “religieuze Zionisme” om deze onderwerpen te verwarren herinneren aan de geschiedenis van een zekere rabbijn, die veraf leefde van de gang van zaken van deze wereld, aan wie men een “shaalo” (praktische vraag over de concrete toepassing van de Joodse Wet) – vroeg over de Kasjroes van het lichaamsdeel van een zopas geslacht dier. “Als dit de long is” – zo luidde het antwoord – “is het koosjer, maar als dit de lever zou zijn dan...”.

      Een andere, meer typische illustratie is het voor kort in Moskou uitgegeven Gebedboek. In de inleiding is er een enorme hoeveelheid aan Talmoedcitaten ter verheerlijking van het belang van de Vrede Het doel hiervan is de communistisch gesponsorde “vrede”-propaganda te steunen. Twijfelloos is de Vrede “groot” en heeft “God geen beter zegeningmiddel gevonden dan de Vrede”, en de andere lofspreuken van onze Wijzen zijn niet minder waar. Nochtans  zijn ze geen argument ten gunste van de communistische “vrede” campagne; want de Vrede die geprezen wordt door onze Wijzen en de “Vrede” die gepreekt wordt door Chroesjtsjow zijn twee volledig verschillende zaken.  Vergelijkbaar, is het verzet tegen het Zionisme van de zijde van vrome Joden niet voortgekomen uit verzet tegen het Heilige Land of tegen de Mitswe van “Jisjoev Erets Jissroél” (zelfs volgens de Poskim die hebben gepaald dat deze niet van toepassing is in onze tijd en dat die niet gerekend wordt tot de 613 Mitswaus), en zeker niet uit haat tegen het Joodse volk – God behoede – maar juist het tegenovergestelde: zij ontstaat uit een ingeboren verlangen om de heiligheid van deze Mitswaus (geboden) te redden en te beschermen, terwijl het Zionisme juist tracht om de Mitswaus van hun oorspronkelijke betekenis te ontdoen en in iets anders te veranderen! Alle citaten uit de Thora en de Talmoed tot lof van Erets Jissroél e.d. verschaffen de ware reden voor het verzet tegen het Zionisme. Indien dus, ondanks dit alles, een richting bestaat die zijn enthousiaste steunbetuigingen voor het Zionisme en de Staat – onder welke naam dan ook – zegt te baseren op de Shulchon Oruch, dan wijst het bestaan daarvan op een gesprek aan intellectuele volwassenheid van de aanhangers, die derhalve gerangschikt dienen te worden onder de categorie “dwazen”. (Wij herhalen: wij bespreken hier de stroming en niet de aanhangers persoonlijk). Wat hen in hun geval ontbreekt, is de helderheid van het vermogen om logisch te redeneren.

     

    Volgens dit denkpatroon, wordt geprobeerd om de zionistische ideologie in de vorm van de “Shulchon Oruch” te persen. Dit leidt soms tot het groteske, met andere woorden overwegingen in de kenmerkende Rabbijnse stijl over problemen als: “Wat te doen als de Israëlische Onafhankelijkheidsdag valt op “Ta’anies Sjenie Basra”? Een vraag die bijna klinkt alsof die is geformuleerd voor redenen van amusement, maar die in werkelijkheid besproken is. Deze vraag dient als een toegevoegd bewijs van de waarde van de rangschikking van deze richting.

     

    De derde richting bestaat uit de meerderheid van aanhangers van het “Religieus Zionisme”. In de grond van de zaak is deze richting gelijk aan de tweede richting, maar kan daarvan worden onderscheiden door zijn meer primitieve niveau en tegelijk door zijn grotere mate van onschuld en naïviteit. Deze richting volgt het “Religieuze Zionisme” omdat deze verreweg de meest eenvoudige weg is voor zowel lichaam als ziel. Er is in feite geen ruimte voor discussie met deze richting omdat ze geen ideologie bezit. Zolang de twee eerdergenoemde richtingen zullen blijven bestaan, zullen er ook altijd groepen zijn die hen volgen.

    De vierde richting is uit totaal verschillende klei gevormd. Deze mensen zijn uitstekend op de hoogte met de aard van het Zionisme en de Staat en hun lijnrechte oppositie tegenover de Thora. Bovendien, waar het gaat om het meest onschuldige deel van het Zionisme, hebben zij weinig of niets gedaan aan de praktische opbouw van het land. Indien nodig dan aarzelen zij niet om hun niet-zionistische mening duidelijk te laten horen. Zij werden zich echter al gauw bewust dan men niets hòeft te doen voor de Staat, of zelfs maar voor het land, om welgesteld te worden en daarom waren zij ook van de partij. Uit volstrekt politieke overwegingen van “geven – en – nemen” was in één dag een nieuwe ideologie ontstaan; een herziene uitvoering van de tweede stroming (waarmee zij niet wilden fuseren, alweer om zakelijke overwegingen), met het fundamentele verschil dat, terwijl in de tweede stroming deze ideologie het vervolg is van een zekere mate van naïviteit en onlogisch denken, het hier gaan om sluwe berekening. Teneinde zich van een “ideologische” gedaante voor die berekeningen te voorzien, werden de kreten “Zionisme-Neen!” “De Staat-ja!” en “Voor het vol k- tegen de regering!” uitgevonden.

    Ook met deze richting is natuurlijk geen ruimte voor een ideologische discussie – afgezien van partij-politieke discussie en polemiek – omdat haar “ideologie” is opgebouwd rond praktische overwegingen. Het is hier ook niet de juiste plaats daarvoor. De antwoorden op alle vragen die tegen deze bepaalde “ideologie” zijn gericht, zijn voor deze mensen welbekend, evenals voor anderen, en wat meer is, indien het in hun politieke berekeningen uitkomt, dan wil deze zelfde stroming zichzelf graag presenteren in de meest briljante kleuren van “extremisme” en anti-Zionisme.

    Wetend dat elke Jood ongetwijfeld in het binnenste van zijn hart er naar verlangt om trouw te zijn aan het Thora-standpunt, zou het ondergetekende misschien zijn toegestaan om zijn bescheiden advies te geven aan eenieder die in contact komt met de laatstgenoemde richting. Als ze in zo’n “Zionistische” stemming komen en opscheppen over hun “patriottisme”, geloof ze niet!

     

    Samenvattend: Religieus Zionisme is een paradox. Zionisme en de Staat zijn in tegenstelling met het standpunt van de Thora.

    De enorme stroom van citaten uit de Talmoed tot lof van Erets Jissroél kunnen de basisfeiten, die hierboven gedetailleerd zijn besproken, niet veranderen, namelijk dat de Staat de kroon is op, en de verwerkelijking van het Zionisme en het voornaamste instrument in zijn handen is, gericht op één centraal doel, namelijk om de identiteit van het Joodse volk te transformeren in “een volk als alle andere volkeren”. Deze elementaire gedachte over de Staat en het Zionisme is hetgeen het ‘verkeerd’ maakt vanuit het standpunt van de Thora. Het feit dat de praktische uitvoering van die gedachte – vanaf de eerste dagen van het Zionisme tot de dag van vandaag – laat een onafgebroken keten zien van praktische overtredingen van Thorawetten, geeft een bittere smaak, maar het tast de wortel van het probleem niet aan. Het Zionisme is verkeerd vanuit het standpunt van de Thora, niet omdat veel van haar aanhangers het niet zo nauw nemen met de Thora of zelfs antireligieus zijn, maar omdat haar fundamentele principe strijd is met de Thora.

    De aantasting van de Thorawetten, de soms brute aanvallen jegens de Thora in en door de zionistische Staat, zijn ongetwijfeld bedroevend vanuit het standpunt van de Thora, maar zij zijn niet de werkelijke redenen voor de negatieve houding ten opzichte van de Staat. De reden voor deze houding is het feit dat de Staat Zionisme is, zoals aan het begin is uitgelegd.

    Daarom zou het Zionisme – iedere soort van Zionisme – niet meer ‘kosjer’ worden in de visie van de Thora, indien meer van haar aanhangers orthodoxe joden zouden worden. Hun praktijk zou ongetwijfeld op prijs worden gesteld en ongetwijfeld bijdragen tot hun persoonlijke verdienste, maar het zou aan het feit van hun fundamentele fout niets veranderen.

     

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliëzer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

     

    Disclaimer: Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme distantieert zich nadrukkelijk van sommige uitdrukkingen en beweringen van dhr Uriël ZIMMER. Deze distantiëring geldt voor het geheel van zijn brochure “Het Thora Jodendom en de Zionistische Staat”. We brengen deze tekst van Uriel ZIMMER enkel ten titel van tijddocument en waardevolle documentatie.

    29-06-2008 om 11:05 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-06-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 20. RELIGIEUS ZIONISME (deel 1)
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    Uriel Zimmer

     

    20. “RELIGIEUS ZIONISME” (deel 1)

     

    Woord vooraf: Dit hoofdstuk is wel het meest gelukte van zijn studie!

     

    Velen zullen nu, na dit alles gelezen te hebben, ongetwijfeld vragen: “Hoe kunnen we het Zionisme en de Staat zien als regelrechte tegenstanders, terwijl “religieus Zionisme” bestaat en terwijl er ongetwijfeld veel vrome en orthodoxe Joden zijn die aanhangers zijn van het Zionisme en de Staat, die sommigen zelfs zien als “ de dageraad van de verlossing”?

    Wij zijn nu gekomen aan een van de meest delicate en gecompliceerde aspecten van dit gehele onderwerp, – dat erg moeilijk te bespreken is omdat er kuist op dit terrein maar een heel smalle grens is, die soms zelfs nauwelijks waarneembaar is, tussen discussies die wij graag zouden willen vermijden en ideologische verduidelijking, die juist wél onze bedoeling is. De moeilijkheid wordt nog vergroot door de sfeer van onverdraagzaamheid die vandaag onder het Joodse volk overheerst. Toch kan de vraag niet omzeild worden, want zonder dergelijke discussie zou teveel onbesproken blijven.

    Omdat het een zeer delicaat onderwerp is en gezien de verhitte atmosfeer, die nu overheerst, is het goed om vooraf een opmerking te maken die anders misschien erg vanzelfsprekend zou zijn en die natuurlijk van toepassing is voor deze discussie als geheel, maar die juist in dit verband sterke nadruk dient te krijgen.

    Alles wat hier gezegd – zowel de woorden van lof en (vooral) kritische opmerkingen – zijn enkel en uitsluitend gericht op ideeën en standpunten en geenszins jegens de aanhangers daarvan. Want, zoals bij herhaling is opgemerkt, het doel hiervan is verduidelijking en niet pennenstrijd. Wij hebben het derhalve over ideeën en niet over personen. Om een kreet te citeren, uitgerekend afkomstig uit kringen van het religieuze Zionisme (“Ajin be-Ajin”: We zijn niet voor IEMAND of tégen IEMAND, maar we zijn voor IETS en tegen IETS…”

    De vraag die aan het begin van dit hoofdstuk gesteld is, wordt weliswaar vaak gesteld, maar die is in feite helemaal geen vraag. Bij nadere beschouwing blijkt het eerder een uitdrukking van verbazing te zijn, dat twee logisch tegengestelde visies over een onderwerp kunnen bestaan. Dat lijkt gebaseerd te zijn op de veronderstelling dat betreffende onderwerp louter wordt beheerst door een redelijke argumentatie; een veronderstelling zonder bewijs. Niet alle gebeurtenissen en stromingen, die wij tijdens ons leven meemaken, zijn logisch of zelfs met gezond verstand te verklaren. De Wijzen van de Kabollo en het Chassidisme (zie Thora Or bij wekelijkse sectie Wajikro) hebben terecht de dagen van de Golus vergeleken met een droom, met de vers: “Wij waren als dromers” (Psalm 126): “een droom verenigt twee tegenstellingen alsof zijn één waren” (ibid).

    Tijdens de dagen van Golus, als het Goddelijk gezicht verborgen is, kunnen twee tegenstrijdigheden de voorkomen in relatie tot één onderwerp; de regels van de logica verhinderen niet het ontstaan van tegenstrijdigheden, die zo onlogisch van aard zijn, dat zij grenzen aan het groteske. Hierbij wordt gedoeld op de gewoonte van “kosjere” kerstfeesten die, erg genoeg, geenszins beperkt blijven tot de sfeer van de humor, maar in meerdere of mindere mate deel uitmaken van de tragische werkelijkheid van het hedendaagse Joodse Amerika.

    Amerikaanse (en niet enkel Amerikaanse…) “orthodoxe” gemeenschappen organiseren gemengde dansfeesten – een zaak die inmiddels zozeer deel uitmaakt van de routine van de “orthodoxe” Amerikaanse levenswijze, dat niemand er eigenlijk meer aandacht aan schenkt. Dat is hetzelfde paradox, met dezelfde logische tegenstrijdigheid, in verband met een en hetzelfde onderwerp.

    Om terug te komen op ons onderwerp: Het feit dat “religieus Zionisme” bestaat, laat helemaal niet zien dat het ergens een logische basis heeft. Wij gaven hierboven al het voorbeeld van de droom. Laten we die blijven toepassen. Het droombeeld zelf is geen echte, geen ware visie, maar een vorm van verbeelding. Daarboven biedt de vers (uit Psalm 126), waarop deze uitspraak is gebaseerd –  wij waren als dromenden – ons enkel een vergelijking; zoals dromers, maar  geen echte dromers.

    Waarmee ik wil zeggen dat deze verbinding van tegenstrijdige elementen niet veel meer is dan inbeelding en oppervlakkigheid. Als we aandachtiger kijken, dan zien we dat ze eigenlijk helemaal niet te verenigen zijn, ook al lijken ze verband te houden met hetzelfde onderwerp. Het “kosjere kerstfeest” is of niet echt kosjer of het is geen echt kerstfeest. Datzelfde geldt ook voor “religieus Zionisme”.

    Hierboven noemden we al het principe van de slechten en de dwazen. “We houden ons niet bezig” betekent dat we geen conclusies kunnen trekken uit, of als bewijs kunnen gebruiken voor de daden die worden verricht door degenen die tot deze categorieën behoren. Toch is het aan de andere kant een onmiskenbaar feit dat dit type mensen in een aanzienlijke hoeveelheid bestaat en de wereld vol is van de beide types. Misschien zouden we kunnen zeggen dat de verschillende richtingen binnen het “religieus Zionisme” gerekend kunnen worden tot één van deze twee types. Want, zoals al eerder gezegd is, een verbinding van twee tegenstrijdige categorieën kan alleen maar oppervlakkig zijn. In wezen is een dergelijke verbinding een illusie; of het éne deel of het andere is in feite gebrekkig of niet bestaand. Of het “Thora”-element is zwak of vervalst – en dan moet het worden gerekend tot de categorie van de “slechten” – of dat element is eigenlijk helemaal niet aangetast en dan vindt de verbinding slechts plaats als het gevolg van (laten we het kind maar bij de naam noemen) een lichte vorm van zwakzinnigheid, die terecht kan worden gerangschikt als “dwaasheid”. …

    (wordt vervolgd) –

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliëzer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

     

    Disclaimer: Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme distantieert zich nadrukkelijk van sommige uitdrukkingen en beweringen van dhr Uriël ZIMMER. Deze distantiëring geldt voor het geheel van zijn brochure “Het Thora Jodendom en de Zionistische Staat”. We brengen deze tekst van Uriel ZIMMER enkel ten titel van tijddocument en waardevolle documentatie.

    22-06-2008 om 01:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-06-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DISCUSSIE: VOOR INTERNETFORA VRIJ VAN ZIONISTISCHE LULKOEK EN MOSSAD PROVOCATIES!
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    VOOR INTERNETFORA VRIJ VAN ZIONISTISCHE LULKOEK EN MOSSAD PROVOCATIES, DISCUSSIE bij INDYMEDIA:

     

    Goedgedragscode en hoffelijkheid zijn gevraagd!

     

    Help, de lezers reageren: over extremisme op internetfora ...

    Submitted by Enissa KELIF on 20 mei, 2008 - 15:07. ..... Met warme vriendschapsgroeten aan Moslimzuster Enissa KELIF die het Polenri eens krachtig teruggaf. ...
    www.indymedia.be/nl/node/27378 - 74k - In cache - Gelijkwaardige pagina's

     

     

    Indymedia.be | Don't hate the media, be the media.

    18-06-2008 om 14:20 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-06-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ONS STUDIEPROGRAMMA LENTE ZOMER 5768 (2008)

    Als ‘Mensch Jissroél’ met ‘Thora im Derech Erets’ tegen het Zionisme

     

    STUDIEPROGRAMMA LENTE ZOMER 5768 (2008)

     

    Zie de Programmatische Verklaring van Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme “Rabbijn Samson Raphael HIRSCH wijst ons de weg” en ook onze vorige studieprogramma’s.

     

    Ons permanent studieprogramma behelst centraal

    §           Rav Samson Raphael HIRSCH: Kommentar, Psalmen, Chaurew, Ges.Schriften

    §           Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH: Haftoroh van de week,”Zionismus” (1898)

    §           Rabbiner Dr. Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung (Wochenabschnitt)

    §           Rabbiner Dr. Raphael BREUER „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“

    §           Rav Simon SCHWAB “Heimkehr ins Judentum” (1934) 

     

    Dit seizoen verdiepen we ons in enkele artikels uit jaargang 1932 van het Rabbijns tijdschrift Nachlass Zwi:

     

    • Rav Samson Raphael HIRSCH: Karmel und Sinai S.257-260

    Dit vroege handschrift van Rabbiner HIRSCH bevat een plan van de Meester om een eigen tijdschrift te stichten en leert ons heel wat over de Profeet Elias.

     

    • Rabbiner Dr. Rafael BREUER: Mittel und Zweck, Eine halachische Betrachtung

    Voor Rabbiner Dr. Rafael BREUER moest de agoedistische Palestinapolitiek totaal verschillend zijn van de zionistische. Hij belicht daarom algemeen het halachische denken over het probleem: “Heiligt het doel de middelen?”.

     

    • Rav Pinchas KOHN: Der alte Weg S. 206-209

    Voor Rav Pinchas KOHN (1867-1942) was er voor Joden in het Heilige Land maar één weg begaanbaar: deze antizionistische weg noemt hij, de overwinning van het Oosten!

     

    • Rabbiner Dr. Salomon EHRMANN: Die geschichtliche Aufgabe der deutschen Agudass Jissroél S.257-260

    Het exposé van Rabbiner Dr. Salomon EHRMAN is een meesterlijke geschiedenisles. Er zijn drie hoofddelen: I. De Hamburger Tempel; II. Het Breslauer Rabbiner Seminar en III. Zionisme. Hij stelde voor om de misverstandelijke uitdrukking “orthodox Jodendom” te vervangen, ook in het geestelijke leven moet de alleenheerschappij van de Thora hersteld worden, het Zionisme niet toe te laten om van Palestina een areligieus territorium maken.

     

    • Rabbiner Dr. J. MERZBACH: Verwilderung der deutschen Judenheit? S. 278-284

    Rabbiner Dr. J. MERZBACH (Darmstadt) gaat in op de antisemitische beschuldigingen en laster tegen de Duitse Joden (anno 1932, die volledig gelijken op deze tegen de Islam vandaag de dag!). Zijn uiteenzetting bevat een meesterlijke kritiek op het Liberalisme, het Zionisme en de Eenheidsorthodoxie.

     

    Behalve het halachische exposé van Rabbiner Dr. Rafael BREUER (gezien de omvang) is het de bedoeling om deze geschriften volledig ter beschikking te stellen in onze blog.

     

    Baue gut!

    17-06-2008 om 17:12 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-06-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 19. VERSCHILLEN IN BENADERING (2)
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    Uriel ZIMMER

     

    19. VERSCHILLEN IN BENADERING (2)

     

    Afbeelding: Uriel ZIMMER
    (vervolg) Hoewel dit een eenvoudige en logische zaak lijkt, blijkt er toch aan alle kanten zeer veel verwarring te ontstaan over dit onderwerp en ik zal daarom deze zaak wat meer verduidelijken door middel van een voorbeeld van het gewone leven van het hedendaagse Amerikaanse Jodendom.

    Er is geen verschil van mening in Orthodoxe kringen met betrekking tot de beoordeling van Conservatieve of Reform Jodendom.

    Laten we nu aannemen dat een bepaalde orthodoxe jongeman een betrekking wordt aangeboden aan een Joodse school, verbonden aan een Conservatieve gemeenschap in het Midden Westen (dergelijke gevallen komen trouwens elke dag voor). Deze jongeman staat nu voor het volgende probleem: Als hij die betrekking aanneemt dan kan hij veel doen voor de spirituele redding van de kinderen, zowel in zijn eigen klas als in de gehele school. Anderen die dat gedaan hebben, zijn er in geslaagd om kinderen naar Jesjiwos te sturen e.d. Hij is bovendien verzekerd van volledige vrijheid van het uitoefenen van zijn religieuze verplichtingen. Aan de andere kant brengt hij zichzelf niet alleen in gevaar door zich te bewegen in een Conservatieve of Reform omgeving, maar hij geeft de onjuiste indruk dat de maatstaven van die omgeving aanvaardbaar zijn voor orthodoxe Joden. Hij zal een betrouwbare rabbijn raadplegen. Het antwoord van die rabbijn zal natuurlijk afhangen van de omstandigheden van dat individuele geval, de betrokken personen enz. Er is ten minste de theoretische mogelijkheid dat, onder bepaalde voorwaarden, het antwoord positief zou kunnen zijn. Ondergetekende kent gevallen waar dat inderdaad is gebeurd. Natuurlijk kunnen andere rabbijnen er een andere visie op na houden, maar het feit dat de betreffende rabbijn zijn jonge vraagsteller toestond om een betrekking aan te nemen, kan op geen enkele wijze worden uitgelegd dat dat zou betekenen, dat zijn houding ten opzichte van Reform of Conservatisme als zodanig minder resoluut negatief is dan die van zijn collega’s.

    Misschien is dit wel een goede gelegenheid om enigszins uitvoerig stil te staan bij de leus, die in verschillende religieuze groepen veelvuldig worden gehoord: “We zijn tegen de regering maar VOOR de Staat”. Die leus is NIET de visie van het orthodoxe Jodendom en die behoort evenmin tot één van de twee bovengenoemde richtingen. Het is eerder een leus van het “Religieuze Zionisme” (daaraan is het volgende hoofdstuk gewijd), of van de twee bovengenoemde categorieën “waarmee de Wet zich niet bezig houdt”. Want in de visie van het orthodoxe Jodendom, die reeds eerder uitvoerig is uiteengezet (vandaar, ook in de visie van de tweede richting), juist het tegenovergestelde het geval is: Het is de houding ten opzichte van de STAAT die zo volstrekt “contra” is, terwijl de houding ten opzichte van de regering zeer zeker niet “pro” is, maar toch het besef toont dat de regering een bestaande factor blijft waar men op de één of andere wijze mee te maken heeft, graag of niet. Soms zal het nodig zijn om zich tegen de regering te verzetten; er zullen niettemin onderhandelingen plaats moeten vinden met de overheidsinstanties of met X of Y die een of andere post bekleedt en, in nog meer gevallen met belangrijke of minder belangrijke ambtenaren in de verschillende ministeries. In praktische gevallen zou zelfs overeenstemming kunnen worden bereikt; maar wat de “Staat” betreft, kan de houding nooit anders zijn dan negatief.

    Waar het de bovengenoemde leuze betreft, de verschillen van benadering tussen de twee richtingen bestaat slechts met betrekking tot de “Regering”; in hun bezwaar tegen de “Staat” zijn de beide richtingen vastberaden.

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliëzer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

     

    Disclaimer: Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme distantieert zich nadrukkelijk van sommige uitdrukkingen en beweringen van dhr Uriël ZIMMER. Deze distantiëring geldt voor het geheel van zijn brochure “Het Thora Jodendom en de Zionistische Staat”. We brengen deze tekst van Uriel ZIMMER enkel ten titel van tijddocument en waardevolle documentatie.

    15-06-2008 om 00:58 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-06-2008
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    INGEZONDEN door Neturei Karta Antwerpen:

     

    בעזרת השם יתברך

     

    נטורי קרתא של היהדות החרדית בארץ הקודש - פלשתינא

    NETUREI KARTA of THE ORTHODOX JEWRY

    JERUSALEM, PALESTINE

    P.O.Box 5053 Jerusalem

    nkp@neto.bezeqint.net

     

    JUN. 07. 2008

     

    On June 4, 2008, the Zionist parliament of the State of “Isra-l” passed a law describing the City of Jerusalem as their political capital and also as the “capital of the Jewish People.”

    Of course, this is part of the neurotic and arrogant behavior sponsored by the Zionists worldwide ad nauseum in their constant demand for worldwide recognition of their barbaric ethnocratic Zionist regime. In addition, they now proclaim that it is also the capital of the Jewish People worldwide, which is laughable given the fact that Jews worldwide are citizens of other countries!

    No one is truly interested in their constant narcissistic and foolish expressions, but we believe it is right and important to declare once again that the Zionist regime, including the Jewish religious stooge activists and rabbis who serve them, do not represent the authentic and traditional teachings of the Jewish faith in any way. Unfortunately, many Jews and non-Jews still believe that the Zionists must be pacified and appeased at the expense of the Palestinian People, whose land, towns, livelihoods and freedom have been usurped by the Zionist interlopers.

    Yet, the strong voice of opposition to Zionist madness cannot be stilled. The Zionists have the media, the lobbies, the politicians, the weapons, the money, and self-proclaimed leaders of the Jewish People. However, they do not have truth on their side. They do not have, and will never have, the authentic Torah teachings and values on their side. Let them proclaim that they own Planet Earth! Let them proclaim that they own the Moon!

    Let them proclaim that they own the Universe! Let us proclaim that they are liars! Let us proclaim that they thieves! Let us proclaim that they are terrorists! Let us proclaim that not only will Jerusalem be returned to the

    Palestinians as the capital of all of Palestine, but that all of historic Palestine, from the river to the sea, shall be torn away from the Zionist regime and returned to the Palestinians! Then, and only then, will justice prevail, and will Jews again live in harmony with our Arab cousins in the Holy Land!

    We again appeal to the international community, the EU, the UN, the major world powers, to put a stop to the machinations of the Zionist regime and save the Middle East from catastrophe!

    Neturei Karta

    Jerusalem, Palestine

     

    13-06-2008 om 11:13 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-06-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: RELIGIEUSZIONISTISCHE TERREUR IN ANTWERPEN
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    INGEZONDEN

     

    RELIGIEUSZIONISTISCHE TERREUR IN ANTWERPEN


    Afbeelding: Rabbi Ahron Leb COHEN (GB)

    Het religieuszionistische janhagel heeft in Antwerpen weer toegeslagen. Verleden week was Rabbijn Ahron Leb COHEN uit Groot-Brittannië op bezoek bij zijn zonen in Antwerpen. Deze eerbiedwaardige Talmoedgeleerde begaf zich naar het gebedshuis met de mooie naam Kehal Chassidim, gelegen aan de Lange Leemstraat. Daar aangekomen werd hij woest beschimpt en ruw buiten gezwierd door de ultrazionistische heethoofd E.W. Deze boosdoener viel in het verleden al een Duitse Jood aan, omdat hij in Wenen deelgenomen had aan een betoging tegen de inhuldiging van een ‘Th. HERZL Square’. Hij had hem herkend van foto’s uit de website www.nkusa.org .

    De heer Pinkas KORNFELD, “ondervoorzitter” van het zionistische Forum der ‘joodse’ organisaties nam in  Schmutzpapier zijn lemaan.teida   de gelegenheid te baat om zijn genoegen te uiten over deze georganiseerde en deze op te kloppen op te kloppen tot “goed voorbeeld” hoe met “verraders aan het joodse volk” af te rekenen. Hij liet zijn haattirade tegen Rabbijn COHEN de vrije teugel en beweerde dat op de straat een groep Talmoed Thora jongeren (stonden daar zeker “toevallig” te wachten) Rabbijn  A L COHEN beschimpten en bespuwden. Alsof dit niet genoeg zou zijn, loog hij erbij dat op Sjabbes Rabbijn A L COHEN “in het gebedshuis dat hem nauwelijks duldde, niet tot de lezing van de Thora opgeroepen werd, ofschoon hij een Kauhen” is.  De eerbiedwaardige Rabbijn COHEN werd vanzelfsprekend wel tot de Thoralezing opgeroepen. Het geheel staat in een afschuwelijk Jiddische jargon te prijken als eerste artikel van “Lemaan Teda” n°301. dhr Pinkas KORNFELD, vice-voorzitter van her Antwerpse zionistische Forum der ‘joodse’ organisaties. Dhr KORNFELD haalde de pers als vice-voorzitter van het Centraal Consistorie van België (“ Wie is jood en wie kan het worden?” DS 02 06 08. De titel laadt de dekking niet, het gaat over een gekibbel met vertegenwoordigers van de “liberale joden” die door toedoen van de “orthodoxe” PK niet mochten verschijnen op het verjaardagsfeest van het Consistorie”).

     In een vorig bericht meldden we al dat dhr PK het valse bericht de wereld instuurde als zou Rabbijn COHEN “zijn spijt betuigen” (sic) dat hij in december2006 deelgenomen heeft aan de Holocaust Outlook Conferentie in Teheran. Daar, steeds volgens dhr “ondervoorzitter” van het Antwerpse zionistische Forum der ‘joodse’ organisaties, een resem rabbijnen, “zelfs welke van Satmar” deze deelname aan deze Conferentie veroordeelden en opriepen om de deelnemers te schuwen en verachten, is de terreur van het Antwerps religieuszionistisch janhagel een na te volgen voorbeeld!

     

    Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme brengt daarom nog eens het vorige bericht EN de Nederlandse vertaling van de toespraak van Rabbijn COHEN van Neturei Karta op de ‘Holocaust Outlook’ Conferentie (2006) in Teheran. We drukken onze bewondering uit voor Rabbijn AL COHEN die zich niet laat intimideren door de Mossad en het religieuszionistisch janhagel. De Talmoedgeleerde  A L COHEN  doet een echte heiliging van de Goddelijke Naam.  

    06-06-2008 om 21:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.HERHALING: RELIGIEUSZIONISTISCHE MOSSAD PROVOCATIE IN ANTWERPEN
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    INGEZONDEN:

     

    RELIGIEUSZIONISTISCHE MOSSAD PROVOCATIE IN ANTWERPEN  (28 januari 08)


    In het religieuszionistische lasterpraatblad en e-mail krant Lemaan Teida n°274 (oude redactie) organiseert dhr Pinkas KORNFELD, “ondervoorzitter” van het Antwerpse zionistische Forum der ‘joodse’ organisaties een nieuwe provocatie ter attentie van de vrome Joden.

    Dhr Pinkas KORNFELD zaait het gerucht dat een Joodse deelnemer aan de Holocaust Outlook Conferentie in Teheran, verleden weekend in Antwerpen op bezoek, zijn “spijt” betuigd zou hebben. Religieuszionistisch provocateur Pinkas KORNFELD schrikt voor geen enkele leugen terug. De Jood in kwestie, Reb Aharon Leb COHEN, Talmoedgeleerde uit Manchester wordt beschimpt als “loochenaar van de shoah” (sic) die nu “Teschuva” gedaan zou hebben (tot inkeer gekomen). Om zich een beetje “geloofwaardig” te maken, zet hij in de verf dat “ook de chassidische gemeenschap ‘Satmar’, eensgezind met de vrome zionisten de deelname aan de Conferentie “veroordeeld” zou hebben.

     

    Mensen wees waakzaam: Een Zionist is per definitie een leugenaar en een religieuze zionist is een dubbele leugenaar.

     

    Op aanvraag herhalen we daarom hier de integrale redevoering die Rabbijn Aharon Leb COHEN op de ‘Holocaust Outlook Conferentie’ in Teheran gesproken heeft.

     

     

    Een jaar geleden heeft een afvaardiging van antizionistische Joden deelgenomen aan de ‘Holocaust Outlook Conferentie in Teheran. Dit heeft een uiterst heftige uitbarsting van zionistische propagandistische hysterie tot gevolg gehad. Het deelnemen en optreden van de Neturei Karta activisten is niet vrij van kritiek, toch is het de moeite waard om de zakelijke uiteenzetting van  rabbijn Aharon Leb COHEN uit Manchester (Groot-Brittannië) te citeren tegen  de zionistische demagogen en misbruikers van de catastrofe die zij ‘Holocaust’ noemen. Zie in ons archief de berichten over de religieuszionistische terreur tegen Rabbijn Aharon Leb COHEN.

     

    Toespraak van Rabbijn Aharon Leb COHEN van ‘Neturei Karta’ op de ‘Holocaust Outlook’ Conferentie in Teheran, 11 december ‘06

     

    1. Waarde vrienden, medestanders en collega’s,

    Wij zijn hier samengekomen om een buitengewoon belangrijk onderwerp uit de tragische gebeurtenissen van de Tweede Wereldoorlog te bediscussiëren vanuit verschillende invalshoeken.

    Het thema staat bekend als de “Holocaust”. Zoals bekend draait dit om de politiek en daden van nazi-Duitsland tegen het Joodse volk. Dit uiteraard tegen de achtergrond van hun veel omvangrijker moorddadige activiteiten in die tijd. Het is mijn bedoeling te trachten u het Joodsorthodoxe standpunt terzake te geven.

     

    2. Laat mij in de eerste plaats erkentelijkheid uitspreken voor de hooggeachte organisatoren van dit waardevolle evenement, die mij en mijn collega’s de gelegenheid bieden onze zienswijze naar voren te brengen, wat wij als een groot voorrecht beschouwen.

     

    3. Mijn collega’s en ik zijn wat wordt genoemd Orthodoxe Joden, Joden die ernaar streven geheel te leven naar de eeuwenoude Joodse godsdienst en levenswijze bekend als Jodendom. Wij zijn hier namens de groep bekend als Neturei Karta, die geen afzonderlijke beweging of organisatie is, maar bestaat uit voorstanders van de filosofie die staat voor de oppositie van het Orthodoxe jodendom tegen wat wordt genoemd het Zionisme – de seculiere nationalistische beweging welke de vorming van een sektarische staat in Palestina voorstaat. Zoals bekend, zijn Zionisme en de Holocaust zijn door de jaren heen zeer verstrengeld geraakt en maken de zionisten veel ophef over de Holocaust om hun ongeoorloofde opvattingen en doelstellingen te bevorderen. Ik wil in het kort spreken over deze beide onderwerpen en het verband daartussen.

     

    4. Wij willen gelegenheden als deze benutten omdat wij menen zowel een godsdienstige als een op godsdienst gebaseerde humanistische plicht te hebben onze boodschap zoveel als het kan te verspreiden. Daarom bid ik dat onze discussies en conclusies op deze conferentie in alle opzichten correct en oprecht zullen zijn.

     

    5. Allereerst wil ik, daar het relevant is voor het onderwerp Holocaust, voor alle aanwezigen kort samenvatten,, dat Judaïsme en Zionisme twee totaal verschillende, zelfs diametraal tegenover elkaar staande ideeën zijn. Judaïsme is een eeuwenoude G-ddelijke levenswijze voortkomend uit duizenden jaren van hoog moreel, ethisch en godsdienstig gehalte. Zionisme is relatief nieuw – niet veel ouder dan honderd jaar – en een seculair nationalistisch idee, ontbloot van ethiek en moraliteit. Spijtig genoeg moet worden gezegd dat er religieuze groepen onder het Joodse volk zijn die beïnvloed zijn geraakt en bedorven door de Zionistisch- nationalistische filosofie en dat hebben gehecht aan het Judaïsme. Dat is onjuist, valselijk en in strijd met de leer van het Judaïsme zoals het doorheen de eeuwen en generaties lang overgeleverd is.

     

    6. Het Judaïsme leert dat, hoewel aan het Joodse Volk het Heilige Land, thans bekend als Palestina, werd beloofd, dit onderworpen was onder bepaalde voorwaarden, met name de hoogste morele, ethische en religieuze normen te handhaven. Onze godsdienstige leer en geschriften – de Thora – zijn vol met waarschuwingen dat, wanneer aan deze voorwaarden niet wordt voldaan, het Joodse Volk zal worden verstrooid in door G-d opgelegde ballingschap.

     

    7. Dit is wat gebeurde. De voorwaarden werden niet in de voorgeschreven mate vervuld en het Joodse Volk werd verspreid over alle delen van de aarde, zoals de geschiedenis ons bevestigd. Tot op de huidige dag verkeert het Joodse Volk in deze door G-d opgelegde ballingschap, wat inhoudt dat we loyale burgers moeten zijn van de landen waarin we leven en  door een eed is ons niet toegestaan te proberen de Ballingschap door eigen toedoen op te heffen. Eveneens door een eed gebonden is  het ons verboden te trachten een eigen staat te vormen in Palestina. Ingaan tegen deze verboden is rebellie tegen de wens van de Almachtige, en we zijn gewaarschuwd voor de verschrikkelijke gevolgen van eender welke dergelijke poging.

     

    8. De filosofie van de seculiere Zionistische beweging ontkent en overtreedt de duidelijk vastgelegde Joodse leer en daarom werd het Zionisme vanaf haar begin veroordeeld door de voornaamste Joodse religieuze autoriteiten.

     

    9. Bovendien ontkende het zionisme vanaf het begin dat er een autochtone bevolking in Palestina leefde, voornamelijk bestaand uit Palestijnen. De zionisten volgden een politiek waarbij de Palestijnen werden beroofd van hun hoop op zelfbeschikking voor het land dat zij eeuwenlang bezaten. De Palestijnen werden beroofd van hun huizen, hun bestaansmiddelen en hun levens. Daarmee pleegden de zionisten een schokkende inbreuk op de hen vanwege hun religie voorgeschreven humanitaire rechtvaardigheid.

     

    10. Het Jodendom leert echter mededogen en respect voor de eigendommen en zeker de levens van elke medemens.

     

    11. Uit het voorgaande is duidelijk dat de zionisten niet het Joodse Volk als geheel vertegenwoordigen en Antizionisme moet worden toegejuicht en niet verward met eertijds bigotte  antisemitisme. Wij weten dat dit hier in de Iraanse Republiek zeer goed wordt beseft en ook dat de Joodse gemeenschap hier al duizenden jaren lang vreedzaam leeft met alle burgerrechten.

     

    12. Nu vormt de Holocaust een der steunpijlers ter rechtvaardiging voor het zionisme, waarbij de zionisten claimen dat de joden een eigen staat moeten hebben om (zoals zij stellen) te voorkomen dat de gebeurtenissen van de Holocaust zich ooit herhalen. “Nooit Meer” is hun slagzin. Daarom wil ik de Orthodox-joodse zienswijze over de Holocaust uiteenzetten.

     

    13. Ten eerste de feiten. Er bestaat hoe dan ook geen enkele twijfel over dat tijdens de Tweede Wereldoorlog zich een verschrikkelijke en rampzalige politiek voltrok gepleegd door Nazi-Duitsland tegen het Joodse Volk, bevestigd door ontelbare ooggetuigen en overlevenden, volledig gedocumenteerd opnieuw en opnieuw. Mij persoonlijk werden de ergste gevolgen van de oorlog bespaard omdat ik in Engeland woonde, dat gelukkig niet door Nazi-Duitsland werd bezet. Echter, ikzelf en vele, vele anderen verloren talloze vrienden en verwanten die omkwamen onder het

    Nazi-regime door opzettelijke moord en genocide. Drie miljoen Joden in Polen, meer dan een half miljoen in Hongarije, vele tientallen of honderdduizenden in Rusland, Slowakije, Frankrijk, België, Holland en meer. Het aantal van zes miljoen wordt regelmatig genoemd. Men kan twisten over het werkelijke aantal, maar de misdaad is net zo verschrikkelijk als het miljoenenaantal (en het waren er miljoenen) zes, vijf of vier miljoen slachtoffers bedroeg. De manier van vermoorden is eveneens irrelevant, of het nu in gaskamers was (en daarvan zijn ooggetuigen), vuurpelotons of wat dan ook. Het kwaad was hetzelfde. Het zou een verschrikkelijk affront zijn aan de nagedachtenis van hen die omkwamen de schuld van die misdaad op enigerlei wijze te minimaliseren.

     

    14. Echter, volgens de orthodox joodse leer en opvatting zouden de daders van een misdaad, hoe schuldig ook, er nooit in zijn geslaagd hun daden uit te voeren als de Almachtige dat niet zou hebben gewild. Aldus moeten de slachtoffers natuurlijk trachten het kwaad te vermijden, maar als dit onmogelijk is, moeten zij de wil van de Almachtige accepteren. Onze leer houdt aangaande de door G-d opgelegde ballingschap houdt eveneens in dat het niet de taak van het Joodse Volk is haar vervolgers te berechten. Dat is de taak van de Almachtige. Het is onze opdracht de wil van de Almachtige te aanvaarden en te streven naar verbetering van onszelf en ons te ontdoen van gedragingen die de oorzaak zijn van ons lijden kunnen zijn. Dat was steeds de Joodse houding door de geschiedenis van het Joodse lijden heen.

     

    15. Nooit mogen wij zo vermetel zijn te denken of te trachten de wil van de Almachtige te weerstreven, of te veronderstellen dat wij in staat zijn te voorkomen dat zoiets opnieuw gebeurt. Dat is ketterij.

     

    16. De zionisten, in hun pompeuze seculiere benadering, gedragen zich helemaal tegengesteld aan deze leer en durven te zeggen “Nooit Meer”. Zij hebben de vermetelheid te denken dat zij de Almachtige kunnen tegenhouden een “Holocaust” te herhalen. Dat is ketterij.

     

    17. Bovendien, zoals wij allen weten, verergeren zij het verkeerde van deze politiek door zichzelf uiterste wreedheid en grof toe op te dringen aan het Palestijnse Volk.

     

    18. Daarbij komt dat het gebruiken door de zionisten van de Holocaust om hun eigen doel van een sektarische staat te bevorderen een toppunt van hypocrisie is als men bedenkt dat de zionisten elke fase van de Nazi-onderdrukking gebruikten om de vorming van een eigen staat te bevorderen. Uit de jaren dertig, toen de Nazi-politiek was gericht op het verdrijven van de joden uit Duitsland, is goed gedocumenteerd bekend hoezeer de zionisten collaboreerden met de Nazi-autoriteiten om ‘geschikte’ joden, namelijk jonge gezonde pioniers, van Duitsland naar Palestina te brengen. Daarna, gedurende de oorlog, tijdens het moorden, is eveneens gedocumenteerd vastgelegd hoe hun houding er een was van hardvochtigheid en niet helpen waar zij wisten dat te kunnen. Het lijden en het doden benutten ze als drukmiddel voor de vorming van hun Staat als de oorlog voorbij zou zijn. Tenslotte, na de oorlog, gebruikten zij het thema van de Holocaust en het medelijden en de sympathie welke dat losmaakte bijna als een geloofsartikel ter verkrijging van hun Staat. Bewerend dat Zionisme bedoeld was om een nieuwe Holocaust te voorkomen, terwijl in feite het Zionisme decennia voorliep aan de Holocaust. Daarna rechtvaardigen zij hun wreedheden tegen de Palestijnen met de Holocaust om hun eigen belangen te bevorderen.

     

    19. Samengevat: de Orthodox Joodse visie is, ja er was een Holocaust van een verschrikkelijke omvang, hoe die ook was. Doch die kan op geen enkele manier worden gebruikt om de onwettige en criminele zaak en daden van het Zionisme te rechtvaardigen.

     

    20. Mijn vrienden, ik wens te eindigen met ervoor te bidden dat de fundamentele oorzaak van alle strijd en bloedvergieten in het Midden Oosten, namelijk de Staat die bekend is als “Israël”, totaal en vreedzaam zal worden ontbonden en worden vervangen door een regime in overeenstemming met de wil van de Palestijnen. Dit, opdat Arabier en Jood weer in staat zullen zijn vreedzaam samen te leven, zoals gedurende eeuwen het geval was.

     

    21. Moge ons dan de tijd geworden dat de glorie van de Almachtige aan allen wordt geopenbaard en de mensheid in onderlinge vrede zal zijn.

     

    (vertaling: Enissa KELIF)

    06-06-2008 om 21:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-06-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MUSLIM BRIDGES: RABBIS SUPPORTING HEZBOLLAH
    FEATURES & COMMENTARY

    Good-Rabbis Rabbis supporting Hezbollah? Rabbis from the United States, Canada, Middle East, and Europe directly address the leader of Hezbollah, showing appreciation and solidarity while opposing the state of Isra-l …“ we expressed our hurt, sorrow and frustration in regard to the atrocities perpetrated by the wholly illegitimate state of "Isra-l."

    They showed appreciation and solidarity stating … “The Muslim and Arab people obviously still remember that we don't have a religious conflict and that we have co-existed in harmony for hundreds of years. Many obviously understand the difference between Zionism and Judaism." http://www.muslimbridges.org/content/blogcategory/28/37/

    01-06-2008 om 23:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: ZIONISTISCHE HYSTERIE IN ANTWERPEN PRAALT ERMEE GEERT BOURGEOIS OPGEHITST TE HEBBEN
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    Als ‘Mensch Jissroél’ met ‘Thora im Derech Erets’
    tegen het Zionisme



    ZIONISTISCHE HYSTERIE
    :

    INGEZONDEN uit ANTWERPEN

     

    Het e-mailkrantje LEMAAN TEDA van de heer Pinkas KORNFELD, ondervoorzitter van het Antwerps zionistische Forum van ‘joodse’ organisaties uit (aan te vragen op het mailadres lemaan.teida@antwerpen.be)  praalt in zijn n°300 (08.05.30)  ermee dat het zijn drukkingsgroep is die, al in de maand februari ’08, de heer Geert BOURGEOIS, Vlaams minister voor media gaan ophitsen is tegen zogezegde “Arabische haatzenders”. Ziehier de weergave met Latijnse letters van wat deze religieuszionistische propagandist schrijft (de moeite niet waard om het in geciviliseerde taalgebruik om te zetten):

     

    TERRORISTISCHE RADIOS un TELEVISIES in BELGIE Im chaudesch (maand) februar hat sich a delegatsie fun jiddischen „Forum“ getroffen mit Geert BOURGEOIS der flämischer minister far die media (radio un televisie). Die delegatsie hat ihm forgeleigt dem gefahr fun etliche arabische televisie-posten welche schitten auys hass un gift gegen Medinass Isra-l un be-ikker (hoofdzakelijk) gegen jidden in europäische Länder. Tseendliche tausender (tientallen duizenden) Musulmanner in Belgien hobben bei sich installiert spezielle antennes – parabolen – auf welche men ken auyfnehmen ot die giftige televisie programmen.

    Einer fun die televisie-senders is der bekannter „Al Manar“ fun die Hisbollah in Libanon. In seyre (hun) programme werren (worden) jidden beschtempelt wie chaserim (varkens) un hunt (honden) un wert dort auyfgerufen schtäten zu organisieren un auysfiren terroristische attacken gegen Isra-l un die Fareynigte Statten fun Amerika.

    Der flämischer minister hat forgeleigt dem problem bei die sitzung fun die europäische minister far die media un die europäische kommissar’ke frauy vivian reding hat aufgerufen alle europäische länder zuzugreiten die noytige juridische informatsie benoga (inzake) dem problem kedey (opdat) men sal das bekurow (weldra) kenen forleigen far die konferents zwischen europa un die länder welche grenzen dem mitttelländischen yam (zee).

     

    In dezelfde Mossadstijl drukt dit hetze-krantje  zijn haat uit tegen professor Norman FINKELSTEIN die het gewaagd heeft een auteursbezoek te brengen aan boekhandel DE GROENE WATERMAN en drukt zijn leedvermaak over het feit dat professor FINKELSTEIN, na verhoor door de Shin Bet, uit de zionistische luchthaven in Lud gedeporteerd werd.

     

    Ter herinnering: Lemaan Teda  verschijnt in een primitief Jiddisch jargon, wordt ook gratis verdeeld in een aantal Antwerpse Joodse handelszaken en richt zich in de eerste plaats tot zulke Joden die nooit goyesche (pejoratief begrip voor niet-Jood) media raadplegen. Een groep Antwerpse Chassidim die het te gronde oneens zijn met de heer Pinkas KORNFELD, ondervoorzitter van het zionistische Forum van ‘joodse’ organisaties, heeft vele harten in de Antwerpse Joodse gemeenschappen al verblijd met lustige spotversies van ‘Lemaan Teda’.

     

    Bedankt om dit bericht ook ter kennis te brengen van de heer Geert BOURGEOIS, Vlaams minister voor media.

    Vrede aan alle mensen van goede wil!

    01-06-2008 om 13:05 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-05-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.GAAT VLAAMS MEDIAMINISTER GEERT BOURGEOIS DE GEERT WILDERS TOER OP?
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    GAAT VLAAMS MEDIAMINISTER GEERT BOURGEOIS DE GEERT WLDERS TOER OP?

     

    Met verbijstering lazen we in de Atlantische pers sensationele berichten waaruit blijkt dat de anders niet onsympathische Vlaamse Minister voor Media Geert BOURGEOIS (Izegem 1951) de Geert WILDERS-toer opgaat met demagogie gericht tegen “Arabische haatzenders”, waarbij enkel de televisiezender Al-Manar uit Libanon met name geviseerd wordt.

    De televisiezender Al-Manar is helemaal geen haatzender. De heer Vlaamse Minister voor media heeft duidelijk nooit de uitzendingen van de televisiezender Al-Manar zelf bekeken of gehoord. Het is helemaal onwaar dat Al-manar Joden “varkens en apen” noemt. De mensen van Hezbollah bestrijden terecht het mensenvijandelijke Zionisme en behandelen antizionistische Joden met het grootste respect.

    Dat bepaalde personen van joodse afkomst, vanwege hun zionisme, “varkens” genoemd zouden worden is alvast geen gegronde reden om, naar het voorbeeld van de arrogante zionist SARKOZY, een zender uit de ether te weren.

    De Grote Rabbijn van Jeruzalem, de eerbiedwaardige Josef Chaïm SONNENFELD (1849-1932), gezegend is zijn aandenken, verklaarde al in de jaren twintig tegenover de Franse reporters gebroeders THARAUD over de zionistische rovers van Palestina:

     “Partout, ces Juifs d’en haut, dont le visage seul est une offense à l’Eternel, ces Juifs rasés comme des porcs, apportent avec eux l’impiété. Ils ouvrent des écoles où l’on prononce tous les mots, sauf celui de Dieu. Ils emploient à tous les usages, et pour leur enseignement d’un prétendu savoir, la langue sacrée de la prière, et bientôt, s’ils continuent, ils feront braire les ânes en hébreu ! “ (Overal, in de bovenstad van Jeruzalem, brengen zulke joden waarvan het gelaat zelf een belediging voor de Eeuwige is, deze zoals de varkens geschoren joden, de goddeloosheid met zich mee. Zij openen scholen waar alle woorden, behalve dat van God, gesproken worden. Op alle gebied, ook voor hun onderricht in zogezegde kennis, gebruiken ze de heilige taal en als ze zo verder doen zullen ze binnen kort de ezels in het Hebreeuws doen balken“).

    De heer Vlaamse Minister voor media heeft het totaal verkeerd voor en zou zich beter laten horen tegen de teugelloze Islamvijandige hetze in de Vlaamse en zionistische media. Het zelfde geldt overigens tegenover de Hate Speech van de imperialistische Neoconservatieve kringen uit de Verenigde Staten.

    Het betreft helaas geen alleenstaand feit van Islamofobie. Premier LETERME dekte niet lang geleden de kaarten op toen hij Antwerpse zionisten is gaan opvleien met de demagogische verklaring “Laten we alert blijven voor een modieus antizionisme dat Isra-l tot mikpunt maakt van een verborgen antisemitisme dat zelfs het bestaansrecht van deze staat in vraag stelt, zelfs zestig jaar na zijn stichting”.(sic)

    Als de heer Vlaamse Minister voor media werkelijk haatverspreiding in de media wil bestrijden zou hij Vlaanderen een grote dienst bewijzen door met de hysterische Pausin van het Atlantisme, de ‘christelijk’- zionistische hoofdredactrice van “De Standaard” en nog een reeks van journalisten en politici een eitje te pellen. En we hebben het dan nog niet over het mediamisbruik door het zogezegd “Vlaams” Belang en de rechtspopulisten in gevestigde politieke partijen, die de Geert WILDERS toer opgaan. Laat ons hopen dat de heer Geert BOURGEOIS, Vlaams Minister voor Media, snel tot beter inzicht komt en zich niet verder laten lijmen door het Thoravijandelijke, mensonwaardige zionisme.

    Noch totalitaire “wettelijke” maatregelen, noch politieke demagogie en Islamvijandige hetze in de Atlantische media zullen het broodnodige strategische vriendschapsverbond tussen Jodendom en Islam kunnen verhinderen. Laat ons samen opkomen voor een Vlaanderen, een wereld waarin geen plaats is voor antigodsdienstige intolerantie, racisme en zionistische of andere ultranationalistische arrogantie, maar voor een broederlijke harmonie van alle mensen in de erkenning en verering van de heilige Schepper.

     

    Shmiel Mordche BORREMAN

    Studievereniging Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme

    www.bloggen.be/jesjoeren

    Speciaal ter attentie van de heer Geert BOURGEOIS:
    Interviews

    30-05-2008 om 21:02 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-05-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 18. VERSCHILLEN IN BENADERING (1)
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    Uriel Zimmer

    Illustratie: Dr. Isaac BREUER (1883-1946)

     

    18. VERSCHILLEN IN BENADERING (1)

     

    De houding ten opzichte van de Staat zou dus alleen maar oprecht negatief kunnen zijn, zoals uiteengezet is. Maar tegelijk is ook verklaard dat het niet eenvoudig is om een manier te vinden om dat negatieve in de praktijk te brengen – vandaar het verschil in benadering. Het is niet onze bedoeling om hier op verschillen in te gaan, en zeker niet om partij te kiezen. Indien echter niet tenminste de voornaamste stromingen, die zich de laatste jaren hebben afgetekend, zouden worden aangegeven, dan zou dat toch een wat onbevredigend beeld van de situatie opleveren. Voordat we proberen om de bestaande stromingen te beschrijven, is het doe moeite waard om één minuut stil te blijven staan bij de stroming die niet bestaat. Zo zou men zich kunnen voorstellen dat de anti-Thora structuur van de Staat – waarbij zich van tijd tot tijd grove uitbarstingen voordoen - een stroming teweeg zou brengen ten gunste van massa-emigratie vanuit de zionistische entiteit. Het is bepaald interessant dat een dergelijke stroming niet bestaat. Zeker, er is een substantiële emigratiegolf vanuit de zionistische entiteit en onder de talrijke emigranten bevindt zich een zeker percentage orthodoxe Joden, hoewel deze zeker geen omvangrijk percentage vertegenwoordigen, dus zeker geen meerderheid van de emigranten. En van dezen is echter een zeer klein gedeelte dat verbonden is met de zogenaamde “extremistische” kringen en zelfs onder die erg kleine groep is er vrijwel niemand die zijn motief voor emigratie toeschrijft aan spirituele of religieuze redenen, maar eerder redenen van economische aard of familieredenen. (Vanwege zijn professionele activiteiten als vertaler van documenten, beschikt de schrijver over kennis van zaken uit eerste hand).

    Er is geen indicatie van een religieuze beweging ten gunste van de emigratie. Dat is op zichzelf een interessant gegeven en daarom waard om hier te worden vermeld. Een verklaring kan ongetwijfeld worden gevonden in de inherente liefde van de Jood voor het Heilige Land, die niet kan worden gedoofd door oppositie tegen de Staat.

    Vooraleer verder te gaan met het bespreken van de verschillende stromingen die binnen het orthodoxe Joden voorkomen, dient nog een opmerking ter inleiding te worden gemaakt, die evenzeer van toepassing is op alle andere gedeelten van deze studie. Er bestaat een elementaire regel van de Thora of, om exacter te zijn, twee regels verbonden in één: in de taal van de Talmoed: “we houden ons niet bezig met de slechten” en “We houden ons niet bezig met de dwazen”. Dat betekent dat alle regels die zijn neergelegd, alle gevallen die behandeld moeten worden, enz. zijn gebaseerd op de veronderstelling dat de betreffende personen moreel en mentaal normaal zijn. Daarom zullen we, als logisch gevolg, ons niet bezig houden met teksten, mededelingen, afkondigingen en leuzen die zijn ingegeven door privé-belangen, achterbaks gekonkel of partijpolitiek en uitsluitend dergelijke belangen wordt bepaald – onverschillig of de woordvoerder meer of minder machtig is. We zullen ons hier ook niet bezighouden met personen, die intellectueel onvolwassen zijn. Binnen deze kringen kunnen twee richtingen worden onderscheiden, daarbij bepaalde kleine détailverschillen te verwaarlozen.

    Eén richting bepleit volledige afzijdigheid door orthodoxe Joden van alles wat direct of indirect met de Staat te maken heeft, zoals de post, geld, distributiekaarten, enz. Als logisch gevolg verlangt men van deze zijde dat niet mag worden deelgenomen aan parlementsverkiezingen en zelfs niet aan gemeenteraadsverkiezingen. Vanuit een zuiver theoretisch standpunt gezien is dat grotendeels te rechtvaardigen. Vanuit een praktisch standpunt gezien kunnen orthodoxe Joden moeilijk uitgaan van dit beginsel.

    De tweede stroming heeft een voorkeur voor een beleid, dat eens op een uitstekende wijze onder woorden is gebracht door Dr. BREUER z.l. (tijdens het debat over het Delingsplan van PEEL in Marienbad, zie hierboven): “Enige erkenning van de Staat” zei hij “kan alleen maar ‘de facto’ zijn, maar nimmer ‘de jure’ “.

    De aanhangers van deze richting zijn van oordeel dat, aangezien een volledige boycot van alle staatsdiensten door de meeste mensen praktisch niet uitvoerbaar is en dat, een grote meerderheid van de inwoners van het land gedwongen worden om gebruik te maken van deze diensten door het betalen van belastingen, de militaire dienstplicht (zelfs Jesjiwa-studenten en rabbijnen die zijn vrijgesteld, moeten voor de overheid verschijnen om vrijstelling te kunnen krijgen) enz. enz, er geen bezwaar kan zijn als zij gebruik maken van de mogelijkheid om te stemmen om op deze wijzen afgevaardigden te kiezen naar de wetgevende instellingen die, waar mogelijk de rechten van de Thora zouden beschermen en op die manier op zijn minst in staat zouden zijn om hun stem te laten horen vanaf het spreekgestoelte in de Knesset – vooropgesteld natuurlijk, dat zij niets doen om betrokken te worden in “collectieve verantwoordelijkheid” voor het bewind als geheel (bijvoorbeeld door deel te nemen aan een coalitiekabinet). Of bij alle verkiezingen die in de zionistische Staat zijn gehouden, Knesset- afgevaardigden, die inderdaad aan dat criterium beantwoordden, is een andere vraag…

    Hoe dan ook, zelfs een dergelijke “de facto”-erkenning, wat daarvan ook de politieke wijsheid moge zijn, heeft op geen enkele wijze betrekking met het vraagstuk van het “de jure” niet-erkennen. De voorstanders van beide richtingen houden vast aan ene volstrekt negatieve houding ten opzichte van de Staat. Het verschil ligt uitsluitend in de stappen die in de praktijk genomen dienen te worden. (wordt vervolgd)

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliëzer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

     

    Disclaimer: Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme distantieert zich nadrukkelijk van sommige uitdrukkingen en beweringen van dhr Uriël ZIMMER. Deze distantiëring geldt voor het geheel van zijn brochure “Het Thora Jodendom en de Zionistische Staat”. We brengen deze tekst van Uriel ZIMMER enkel ten titel van tijddocument en waardevolle documentatie.

    25-05-2008 om 10:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-05-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.TER INFO: JESJOEROEN BESPROKEN bij INDYMEDIA
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    TER INFO: Jesjoeroen Joden tegen Zionisme besproken bij Indymedia

     

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    Met bijzondere dank aan Mevrouw Enissa KELIF

    23-05-2008 om 09:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-05-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: JOODSE BETOGINGEN IN VERSCH. LANDEN TEGEN HET BESTAAN VAN DE ZIONISTISCHE STAAT

    60 JAAR NAKBA, 60 JAAR THORAVIJANDELIJKE ZIONISTISCHE TERRORISTISCHE STAAT: WEG ERMEE!

    Ingezonden:

     

    Te zien in de website www.nkusa.org van de vrienden van Neturei Karta : Set van 28 foto’s van Joden  in verschillende landen (Palestina, Groot-Brittannië, VS, Canada) die betogen ter gelegenheid van de 60ste verjaardag van de terroristische Thoravijandelijke zionistische Staat.

    Bijzonder aangrijpend:  In Jeruzalem verbranden heilige Joodse jongetjes  de zionistische vlag, symbool van de zionistische roof en bezetting van het Heilig Land.

    Ook in ANTWERPEN werd traditioneel de zionistische vlag verbrand, wegens de religieuszionistische terreur is er echter helaas geen foto beschikbaar.











    Met de warme steunbetuiging van Jesjoeroen, Jodendom tegen Zionisme!


    19-05-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JESJOEROEN STUDIEPROGRAMMA LENTE-ZOMER 2008
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Als ‘Mensch Jissroél’ met ‘Thora im Derech Erets’ tegen het Zionisme

     

    STUDIEPROGRAMMA LENTE ZOMER 5768 (2008)

     

    Zie de Programmatische Verklaring van Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme “Rabbijn Samson Raphael HIRSCH wijst ons de weg” en ook onze vorige studieprogramma’s.

     

    Ons permanent studieprogramma behelst centraal

    §           Rav Samson Raphael HIRSCH: Kommentar, Psalmen, Chaurew, Ges.Schriften

    §           Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH: Haftoroh van de week, ”Zionismus” (1898)

    §           Rabbiner Dr. Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung (Wochenabschnitt)

    §           Rabbiner Dr. Raphael BREUER „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“

    §           Rav Simon SCHWAB “Heimkehr ins Judentum” (1934) 

     

    Dit seizoen verdiepen we ons in enkele artikels uit jaargang 1932 van het Rabbijns tijdschrift Nachlass Zwi:

     

    • Rav Samson Raphael HIRSCH: Karmel und Sinai S.257-260

    Dit vroege handschrift van Rabbiner HIRSCH bevat een plan van de Meester om een eigen tijdschrift te stichten en leert ons heel wat over de Profeet Elias.

     

    • Rabbiner Dr. Rafael BREUER: Mittel und Zweck, Eine halachische Betrachtung

    Voor Rabbiner Dr. Rafael BREUER moest de agoedistische Palestinapolitiek totaal verschillend zijn van de zionistische. Hij belicht daarom algemeen het halachische denken over het probleem: “Heiligt het doel de middelen?”.

     

    • Rav Pinchas KOHN: Der alte Weg S. 206-209

    Voor Rav Pinchas KOHN (1867-1942) was er voor Joden in het Heilige Land maar één weg begaanbaar: deze antizionistische weg noemt hij, de overwinning van het Oosten!

     

    • Rabbiner Dr. Salomon EHRMANN: Die geschichtliche Aufgabe der deutschen Agudass Jissroél S.257-260

    Het exposé van Rabbiner Dr. Salomon EHRMAN is een meesterlijke geschiedenisles. Er zijn drie hoofddelen: I. De Hamburger Tempel; II. Het Breslauer Rabbiner Seminar en III. Zionisme. Hij stelde voor om de misverstandelijke uitdrukking “orthodox Jodendom” te vervangen, ook in het geestelijke leven moet de alleenheerschappij van de Thora hersteld worden, het Zionisme niet toe te laten om van Palestina een areligieus territorium maken.

     

    • Rabbiner Dr. J. MERZBACH: Verwilderung der deutschen Judenheit? S. 278-284

    Rabbiner Dr. J. MERZBACH (Darmstadt) gaat in op de antisemitische beschuldigingen en laster tegen de Duitse Joden (anno 1932, die volledig gelijken op deze tegen de Islam vandaag de dag!). Zijn uiteenzetting bevat een meesterlijke kritiek op het Liberalisme, het Zionisme en de Eenheidsorthodoxie.

     

    Behalve het halachische exposé van Rabbiner Dr. Rafael BREUER (gezien de omvang) is het de bedoeling om deze geschriften volledig ter beschikking te stellen in onze blog. Vorhaben ist alle diesen Schriften vollständig, außer der Schrift von vollständig auch in unserem Blog zu veröffentlichen.

     

    Baue gut!

    19-05-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-05-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JESCHURUN STUDIENPROGRAMM FRÜHLING u. SOMMER '08

    Als Mensch Jissroél mit Thora im Derech Erets gegen den Zionismus

     

    UNSER FRÜHLING und SOMMER 5768 (2008)STUDIENPROGRAMM

     

    Siehe auch die programmatische Erklärung von Jeschurun Judentum gegen Zionismus “Rabbiner HIRSCH weist uns den Weg”, sowie unseren früheren Studienprogramme

     

    Unser Dauerstudienprogramm umfasst vor allem:

    §           Rav Samson Raphael HIRSCH: Kommentar, Psalmen, Chaurew, Ges.Schriften

    §           Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH: Haftoroh der Woche , „Zionismus”  (1898)

    §           Rabbiner Dr. Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung (Wochenabschnitt)

    §           Rabbiner Dr. Raphael BREUER „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“

    §           Rabbiner Simon SCHWAB “Heimkehr ins Judentum” (1934) 

     

    Diese Saison vertiefen wir uns in einige wertvolle Beiträge erschienen in der rabbinischen Zeitschrift Nachlass Zwi, Jahrgang 1932

     

    • Rav Samson Raphael HIRSCH: Karmel und Sinai S.257-260

    Dieses Handschrift aus der Frühzeit Rabbiner HIRSCHS enthält den Plan einer von ihm zu gründenden Zeitschrift und lehrt uns eine Menge über den Prophet Elias.

     

    • Rabbiner Dr. Rafael BREUER: Mittel und Zweck, Eine halachische Betrachtung

    Für Rabbiner Dr. Rafael BREUER musste die agudistische Palästinapolitik total verschieden sein von dieser des Zionismus. Er beleuchtet daher die allgemeine Betrachtung zur Problem der „Heiligung des Mittels durch den Zweck“

     

    • Rav Pinchas KOHN: Der alte Weg S. 206-209

    Für Rabbiner Pinchas KOHN gab es für den Juden im Heiligen Lande nur ein einziger begehbarer Weg: der antizionistischer weg, und zwar als Sieg des Orients!

     

    • Rabbiner Dr. Salomon EHRMANN: Die geschichtliche Aufgabe der deutschen Agudass Jissroél S.257-260

    Das Exposé von Rabbiner Dr. Salomon EHRMAN ist ein meisterlicher Geschichtsvortrag: Die drei Hauptteile heißen: I. De Hamburger Tempel; II. Das Breslauer Rabbiner Seminar und III. Zionisme. Für Rabbiner Dr. EHRMANN musste der missverständlicher Ausdruck “Orthodoxes Judentum” ersetzt werden, auch im geistigen Leben die Alleinherrschaft der Thora wieder hergestellt werden, und dürfe man der Zionismus nicht zulassen zu von Palästina ein areligiöses Territorium zu machen.   

     

    • Rabbiner Dr. J. MERZBACH: Verwilderung der deutschen Judenheit? S. 278-284

    Rabbiner Dr. J. MERZBACH (Darmstadt) beantwortet die Frage der  antisemitischen Anschuldigungen und Lästerungen gegen den deutschen Juden (1932, tauschend ähnlich mit diesen gegen den Islam heutzutage!). Seine Schrift ist eine meisterhafte Auseinandersetzung  mit dem Liberalismus, der Zionismus und die Einheitsorthodoxie.

     

     

    Alle diesen Schriften werden auch in unserem Blog vollständig veröffentlichet, außer der halachischen Schrift von Rabbiner Dr. Rafael BREUER (da zu umfangreich).

     

    Baue gut!

    18-05-2008 om 06:54 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 17. DE WERKELIJKHEID VAN DE STAAT (3)
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    Uriel Zimmer

     

    17. DE WERKELIJKHEID VAN DE STAAT (3)

     

     

    Want, vanuit de Zionistische visie, dat het Joodse volk beschouwt als een “volk temidden der volkeren”, is het standpunt, waar de Israëlische leiders aan vasthouden volstrekt gerechtvaardigd.

    Deze benadering, die overeenkomt met die van andere volkeren, beschouwt “nationaliteit” als een zaak die onafhankelijk is van, en belangrijker is dan “religie”. Waarom zouden dan beperkingen, die door “religie” worden opgelegd, in aanmerking genomen moeten worden bij het definiëren van “nationale identiteit”?

    Het is toch een feit dat – bijvoorbeeld – een van de grootste Duitse schrijvers toevallig een Fransman van geboorte is – Adalbert von Chamisso? De wereld van vandaag gelooft niet meer in de “rassentheorie” en “nationale betrokkenheid” is, volgens niet-Joodse regels, vooral een kwestie van culturele identiteit.

    Waarom zou dan de zoon van een katholieke moeder niet als een goede “Israëli”, of zelfs een goede “Jood” beschouwd kunnen worden – zelfs al is zijn moeder katholiek of behoort hij zelf tot de katholieke kerk.

    Zonder ook maar de geringste behoefte om bij te dragen aan de partijpolitieke controverse rond deze vraag, kan toch worden gesteld dat deze controverse zelf, zelfs het simpele feit van zijn ontstaan, het ware karakter van de Staat als werktuig van het Zionisme symboliseert en benadrukt.

    Tegen deze achtergrond kunnen wij ook het ontstaan van de groepering van zogenaamde “Kanaänieten” beter begrijpen. Natuurlijk vertegenwoordigen zij maar een te verwaarlozen minderheid als organisatie, maar als een geestelijke stroming vormen zij echter een elementaire tendens bij grote groepen van de “Sabra” – intellectuelen. De ideologie van de Kanaänieten kan beknopt als volgt worden samengevat:

    De Joodse bevolking van de zionistische entiteit vertegenwoordigt een afzonderlijke nationale eenheid. Zij heeft alleen maar culturele banden met het wereldjodendom en dient te streven naar culturele en politieke integratie met de buurlanden. Met andere woorden: zij bepleiten openlijk afscheiding van het Joodse volk. Deze jonge mensen lijken bepaald op het kind in een beroemd sprookje, dat riep dat de keizer naakt was. In feite is hun theorie logisch ontleend aan de Zionistische theorie. Zij erkennen echter één elementair feit, hetgeen het Zionisme niet doet en dat is, dat Jodendom identiek is met de Thora; en omdat zij vanaf hun geboorte hebben geleerd om de Thora te verwaarlozen en te verafschuwen,hebben zij de vanzelfsprekende behoefte om alles wast aan het Jodendom herinnert overboord te gooien. Er is een directe lijn die de vroegere zionistische leiders, zoals BERDICHEVSKI, verbindt met deze “Kanaänieten” – de “Jeunesse dorée” van de huidige zionistische Staat.

    *  *  * *

    Het is duidelijk, dat ideologisch gezien de houding van het Thora-Jodendom ten opzichte van de Staat niet kan verschillen van de houding ten opzichte van het Zionisme. Als er al een verschil mocht zijn, dan wordt die bepaald door de negatieve houding ten opzichte van de Staat; omdat de Staat vooral praktische vragen heeft gesteld, in tegenstelling tot de voornamelijk theoretische vraagstukken die door de zionistische ideeën aan de orde kwamen.

    Tegelijk zal het duidelijk zijn dat alle recente pogingen om religie uit te roeien door vervolging geen oorzaken maar slechts het logisch gevolg is van de aard van de Staat.

    Als je probeert om iemand een kledingstuk te laten dragen dat te klein is voor zijn maat, dan is het vanzelfsprekend dat het kledingstuk bij elke beweging van die man gaat barsten – in de rug, aan de mouwen, aan de voorkant en bij de schouders. Dat betekent niet dat de kleermaker de verkeerde maten heeft genomen maar dat het kledingstuk niet past omdat het niet voor hem is gemaakt. Op deze wijze is het patroon van “een volk temidden van de volkeren” volkomen vreemd aan het Joodse volk. Als men haar dwingt om die ‘jas” te dragen, dan barst zij aan de voegen, of die voegen nu bestaan uit de dienstplicht voor vrouwen of de vervreemding van kinderen van hun geloof, enz.

    Opnieuw zouden wij hier Rabbi WEISMANDL kunnen citeren, die een zeer welsprekend deze situatie samenvatte in de loop van en gesprek met een bepaalde zionistische leider. Het gesprek werd in het Duits gevoerd; Rabbi WEISSMANDL, met zijn kenmerkende droge humor, merkte op: “Ihr habt eine Weltreligion für ein Paraguay eingetauscht” (U hebt een wereldgodsdienst ingeruild voor een Paraguay). Toch laat de Thora zich niet persen in het raam van een ‘Paraguay’ – daarom is hij de oorzaak van voortdurende spanningen.

    Noch de “niet-religieuze meerderheid” noch enig bepaalde persoon en personen dient persoonlijk of collectief verantwoordelijk te worden gesteld voor deze wrijving.

    Iedereen zou schuldig kunnen zijn aan het vergallen van de atmosfeer van de discussie – en het is zeker niet mijn bedoeling om die schuld hier te relativeren. De voornaamste schuldige is toch niet één bepaalde persoon. De oorzaak van de ellende is gelegen in het absolute karakter van de tegenstelling tussen de Thora en de zionistische Staat.

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliëzer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

     

    Disclaimer: Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme distantieert zich nadrukkelijk van sommige uitdrukkingen en beweringen van dhr Uriël ZIMMER. Deze distantiëring geldt voor het geheel van zijn brochure “Het Thora Jodendom en de Zionistische Staat”. We brengen deze tekst van Uriel ZIMMER enkel ten titel van tijddocument en waardevolle documentatie.

    18-05-2008 om 00:44 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: Auteursbezoek NORMAN FINKELSTEIN in De Groene Waterman, Antwerpen
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    Ingezonden:  AANKONDIGING

     

    Boekhandel DE GROENE WATERMAN, Dinsdag 20/5 om 20u.:

    Auteursbezoek van professor Norman Finkelstein

    Interview door Koen Stuyck (recensent)

     

    De Amerikaanse politicoloog Norman FINKELSTEIN staat bekend voor zijn wetenschappelijke, kritische boeken en artikelen met kritiek aan pro-Israëlische publicaties.

    Als politiek wetenschapper ergert hij zich blauw aan de manier waarop de staat Isra-l en zijn vrienden overal ter wereld het begrip 'antisemitisme' misbruiken voor eigen doeleinden en het uiteindelijk ontdoen van zijn eigenlijke inhoud.

     

    inkom: vrije bijdrage voor de auteur
    Deze activiteit vindt plaats in De Groene Waterman

    Boeken:
    De drogreden van het antisemitisme - 19.90€ - Roularta - bestellen

    The Holocaust-industry (Nederlandse uitgave helemaal uitverkocht) - 15.30€ - bestellen

     

    De GroeneWaterman | Wolstraat 7 | B-2000 Antwerpen | T. 03/232.93.94 | F.03/234.16.36

    Openingsuren: van maandag t.e.m. zaterdag -van 9u30 tot 18u
    http://www.groenewaterman.be/groenewaterman@groenewaterman.be

    ---------------------------------------
    Norman G. Finkelstein- [ Vertaal deze pagina ]
    Comment, analysis, news on the Israel-Palestine conflict; Holocaust studies; the human rights situation in the Occupied Palestinian Territories.
    www.normanfinkelstein.com/ - 29k - In cache - Gelijkwaardige pagina's

    Diese Anzeige erschien schon am 05.Mai, 08.Mai, 14. Mai, 18.Mai...

    18-05-2008 om 00:44 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-05-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Isaac BREUER: Bibliographische Notiz
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    BIBLIOGRAPHISCHE NOTIZ

    Da  Rabbiner Dr. Isaac BREUER auch in unserem Blog Jeschurun Judentum gegen Zionismus öfters zitiert ist, bringen wir über ihn folgende bibliographische Notiz:


    Rabbiner Dr. Isaac BREUER
    (1883–1946)

     יצחק ברויאר

    Enkel von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH, Sohn von Rabbiner Dr. Salomon BREUER. Geboren in Papa (Ungarn), lebte er am längsten in Frankfurt/Main. Nach der Hirsch Realschule studierte er in der Frankfurter Jeschiwa, und wurde mit 20 Jahre Rabbiner. Er studierte an der Universität von Marburg, wurde Dr. jur. und hatte in Ff/m eine Rechtspraxis. Er war eine der Anführer der Agudass Jissroél Partei In 1936 zog er nach Jerusalem, organisierte dort die Po’alei Agudass Israel, (eine Abart der Arbeiterorganisation) dessen erster Vorsitzender er war. Dr. Isaac BREUER steht in den Ruf ein starker Gegner des Zionismus und insbesondere des religiösen Zionismus, gegen welche er tatsächlich wertvolle und spitzfindige Formulierungen benutzte, gewesen zu sein. In Wirklichkeit neigte er, spätestens nach der Ersten Weltkrieg, stets starker zum religiösen Zionismus. So hatte er seit 1919 eine positive Einschätzung der zionistischen Balfour Declaration und als er in 1935 eine Besuchsreise in Palästina unternahm, ging er schnurstracks zu den Raw haZioni A.I. KOOK (1865-1935)  dessen überschwänglichen Lob, er in einen Nachruf (leider in Nach’lass Zwi!) er aussprach. Dr. Isaac BREUER verführte im Namen von „Knesseth Jissroél“ zur ökonomischen Kollaboration mit den nichtreligiösen Zionisten in Palästina und zur orthodox-jüdischen Emigration um so genannt einen „Gegengewicht“ zu bilden zu den unorthodoxen Zionisten. Seine Werke und Schriften enthalten eine zwiespältige Mischung von antizionistischen und nationalreligiösen Formulierungen.

    Aus seinem Schrifttum : „Wegzeichen“ (1923, 3 Essays : „Lehre, Gesetz und Nation (1910), „Wunder, Prophetie und Schöpfung“ (1916) und „Frauenrecht, Sklavenrecht und Fremdenrecht (1911)), „Der Rechtsbegriff auf Grundlage der Stammlerschen Sozialphilosophie. Berlin“ (1912) „Messiasspuren“ (1918), „Ein Kampf um Gott“ (1920)  „Judenproblem“ (1922), eine polemische Schrift gegen Reform und Zionismus, „Falk Nefts Heimkehr“ Roman (1923), „Elijahu“ (1924) „Das jüdische Nationalheim“ (1925), „Der Neue Kusari, Ein Weg zum Judentum“ (1934)…Aufsätze in Nach’lass Zwi,…“Weltwende“ (1938),…“Jerusalem: eine historische Erzählung“ (, metaphorische Novelle, heißt eine antizionistische Schrift zu sein?)

    Englisch: Concepts of Judaism Levinger, Jacob S. (ed.) The People of the Torah: Selected Essays by Isaac Breuer. London: Jewish Post Publications, 1956

    Sekundärliteratur: Matthias Morgenstern Von Frankfurt nach Jerusalem Isaac Breuer und die Geschichte des »Austrittsstreits« in der deutschjüdischen Orthodoxie 1995. xvi, 388 pages. (SchrLBI 52). ISBN 3-16-146510-5 cloth € 89,–Biemann, Asher Isaac Breuer: Zionist Against His Will? Modern Judaism - Volume 20, Number 2, May 2000, pp. 129-146

    Dr. Isaak Breuer Mein Weg mit einer Einleitung von Prof. Mordechai Breuer. Die Autobiographie eines großen orthodoxen Denkers Deutschlands zeigt uns die Probleme des Judentums zwischen Assimilation, Zionismus und Orthodoxie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. ( zionistischreligiöser Verlag Morascha, Schweiz) 

    14-05-2008 om 09:58 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-05-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DISCLAIMER: ZIONISTISCHE PROVOCATIE IN KRANT DE MORGEN
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    Met de hulp van de Almachtige

     

    DISCLAIMER

     

    www.bloggen.be/jesjoeroen publiceerde al een rechtzetting over het artikel “Niet alle Joden zetten hun feestkeppeltje op voor Jeruzalem. Afwijkende Joodse stemmen bij de zestigste verjaardag Israëlische onafhankelijkheid” verschenen in DE MORGEN van 09 mei. Zoals bekend heeft Jesjoeroen Joden tegen Zionisme geweigerd om hieraan mee te werken, dit met duidelijk omschreven redenen. We verwezen de journaliste naar onze Blog. Toch heeft journaliste Marjan JUSTAERT in haar artikel heel wat beweerd over Jesjoeroen Joden tegen Zionisme en doen blijken alsof Reb Shmiel Mordche BORREMAN haar een interview afgegeven heeft.  Het Blog daartegen heeft ze - blijkbaar opzettelijk - niet vermeld en in plaats daarvan een hoop desinformatie geschreven. Mevrouw Enissa KELIF heeft daarop de taak op zich genomen om een (geslaagde) weerlegging van de leugens en verdraaiingen van deze journaliste te schrijven. Marjan JUSTAERT is een zionistische heimelijke duikster: de hoofdteneur van haar sensatieartikel is onder de mom van berichtgeving te doen uitschijnen alsof slechts twee Joodse extremistische microminderheden 60ste de verjaardag van de zionistische Staat niet “meevieren” en hun onbestaand “feestkeppeltje” (dwaze uitdrukking) niet opzetten. Deze misleidster verspreidt aldus de leugenboodschap als zouden 99,9% van de Joden pal achter de Thoravijandelijke zionistische terroristische Staat staan. Jesjoeroen Joden tegen Zionisme verneemt dat deze Marjan JUSTAERT bekend staat als makke spreekbuis  van een hysterisch religieuszionistisch maandblad. Haar vraag tot interview was overduidelijk geen journalistiek maar een zionistische provocatie in Mossad stijl. Jesjoeroen Joden tegen Zionisme en Reb Shmiel Mordche BORREMAN verklaren daarom nog eens nadrukkelijk geen enkele medewerking aan dit leugenartikel verleend te hebben en tevens helemaal niet vergelijkbaar te zijn met de zogezegd progressieve “joden” van de UPJB.

    Het Collectief van Jesjoeroen Joden tegen Zionisme

    12-05-2008 om 10:25 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-05-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.IRNA: AHMADINEJAD CALLS ZIONIST REGIME A 'STINKING CORPSE'

    60 JAAR NAKBA, 60 JAAR THORAVIJANDELIJKE ZIONISTISCHE TERRORISTISCHE STAAT: WEG ERMEE!



    Ahmadinejad calls Zionist regime a 'stinking corpse':
     
    President Mahmoud Ahmadinejad here on Thursday labeled the Zionist regime as a "stinking corpse" and said those who think they can revive the corpse of this fabricated and usurper regime are in mistaken.
    http://www2.irna.ir/en/news/view/line-203/0805083448175250.htm

    Tehran, May 8, IRNA

    Iran-President-Zionist
    President Mahmoud Ahmadinejad here on Thursday labeled the Zionist regime as a "stinking corpse" and said those who think they can revive the corpse of this fabricated and usurper regime are in mistaken.

    Lambasting the 60th anniversary of establishment of the Zionist regime, he said those who attend such a shameful ceremony should bear in their mind that their names will be listed as Zionist criminals.

    Addressing Majlis representatives, he said the philosophy of existence of the Zionist regime is now under question and the usurper and fabricated regime is moving towards annihilation.

    The Zionist regime is a puppet for bullying powers, he said adding that the global arrogance established the Zionist regime 60 years ago in Palestine to continue its historical straggles with the Muslim world but after the Lebanese nation slapped it in the face, they are like dead rats.

    "If any regional countries assist the Zionist regime, they will burn in fire arising from nations' hatred," said the president.

    "If some think that they can make any change in the global calculations, they are in mistaken because nations around the world will bury them ," concluded President Ahmadinejad.

    News sent: 17:52 Thursday May 08, 2008 Print

    11-05-2008 om 16:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.TER INFO: JESJOEROEN vernoemd in Atlantische gazet DE MORGEN 08 05 09
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    60 JAAR NAKBA, 60 JAAR THORAVIJANDELIJKE ZIONISTISCHE TERRORISTISCHE STAAT: WEG ERMEE!


    Donderdag 8 mei, Herdenkingsdag van de Bevrijding van het Nazistische Juk, werd Jesjoeroen Joden tegen Zionisme gecontacteerd door DE MORGEN journaliste Marjan JUSTAERT in verband met onderstaan artikel. Jesjoeroen Joden tegen Zionisme beperkte duidelijk en met omschreven redenen zijn medewerking tot verwijzing naar www.bloggen.be/jesjoeroen

    Het Blog wordt in dit artikel - klaarblijk opzettelijk - niet vernoemd, daarvoor wordt in de typische stijl van de Atlantische gazet DE MORGEN een hoop desinformatie en hetze gebracht over Jesjoeroen Joden tegen Zionisme in het bijzonder en het Joods antizionisme in het algemeen. Het sensatieartikel bevat de gebruikelijke schoonheidsfoutjes, maar discrediteert zich volledig met een onnozel raadselspelletje naar cijfers “Hoeveel Joodse antizionisten zouden er wel zijn?”.

     

    Enkele rechtzettingen:

    De citaten in het rood zijn deze uit de Atlantische gazet DE MORGEN

    In België zijn er twee strekkingen die het centrale belang van de staat Israël verwerpen. De Brusselse Union des Progressistes Juifs de Belgique (UPJB, een ultravrijzinnige tak) als de Antwerpse chassidische Jesjoeroen (een ultra-orthodoxe tak) doen niet mee aan de verering van Israël als het Heilige Land.

    Desinformatie! In tegenstelling tot de varkensvleesetende "joden" van de UPJB is voor Jesjoeroen Joden tegen Zionisme Palestina uiteraard het Heilig Land, ook al wordt het geroofd, geschonden, verontreinigd door het Zionisme. En er zijn (zie verder) nog meer Joodse 'strekkingen' die NIET 'meevieren'. 

    Totaal tégen Israël is een groep ultra-orthodoxe, voornamelijk Antwerpse Joden die een aparte strekking vormen binnen de chassidim. In tegenstelling tot de ultravrijzinnige UPJB, halen zij geen politieke maar godsdienstige redenen aan om het zogeheten Heilige Land af te wijzen. Ze zijn de Belgische Neturei Karta-tak (de meest uitgesproken anti-Israëlische, anti-zionistische Joden) en noemen zichzelf de vrome Jesjoeroenstudievereniging.

    Jesjoeroen wordt ten onrechte omschreven als een “Neturei Karta-tak”. In werkelijkheid heeft Jesjoeroen Joden tegen Zionisme eigen profiel dat behoorlijk verschilt van dat van de vrienden van Neturei Karta. In Antwerpen heeft Neturei Karta haar eigen aanhang en activiteiten, zie bijvoorbeeld hun Duitstalige website www.derjid.be

    Shmiel Mordche Borreman, een Antwerpse rabbi

    Reb Shmiel Mordche BORREMAN dankt voor de eer, er is een inflatie aan “rabbijnen” en “rabbis”, de eretitel “Jood” volstaat hem.

    Hij pleit voor een terugkeer naar de toestand voor er sprake was van het zionisme:

    Weer desinformatie! Dit is misschien het standpunt van sommige mensen in NETUREI KARTA en SATMAR, maar Jesjoeroen Joden tegen Zionisme pleit niet zomaar voor de toestand (wingewest van Turkije en Mandaatgebied van Groot-Brittannië!) zoals voor de zionistische roof van Palestina. Het Palestijnse volk heeft recht op de soevereiniteit over heel historisch Palestina. In een Palestijnse Moslimstaat zullen eindelijk Joden en Moslims weer in vrede en goede verstandhouding, zelfs vriendschap, met elkaar leven.

    Het heftige discours van de anti-zionisten doet her en der de wenkbrauwen fronsen. Een andere veelgehoorde kritiek is hun houding tegenover Iran. De Neturei Karta-beweging is Iran erg genegen en wordt daar zelf ook getolereerd. Vandaar hun overtuiging dat Iran "een respectabel land is dat niet in een hoek gedrumd mag worden" - hetgeen haaks staat op de westerse visie op Iran.

    Het betreft weer een citaat dat ontnomen is van www.nkusa.org de officiële site van Neturei Karta ‘International’. De houding van Jesjoeroen Joden tegen Zionisme tegenover de Islamitische Republiek Iran is veel positiever. Desinformatie: NK in Iran “getolereerd”? Het Jodendom (niet enkel NK!) wordt in Iran in de geest van de Islam beschermd. Iran heeft niets tegen het Jodendom, alles tegen het Zionisme. Het Jodendom wordt in Iran hoger aangezien dan in het godsdienstvijandelijke “vrije” Westen de Islam.

    Volgens Shmiel Mordche Borreman is het niet relevant om in cijfers uit te drukken hoe groot zijn aanhang is in ons land. "We kunnen dat trouwens niet zeggen, want de helft van ons leeft half ondergedoken." Er zijn inderdaad Joden die niet openlijk durven uit te komen voor hun antizionistische overtuiging. Borreman zelf kreeg al bedreigingen naar het hoofd geslingerd.

    Tenslotte het onnozele spelletje over het aantal Joden die “niet meevieren” en hoeveel antizionistische Joden er wel zouden zijn: Zij hebben alvast geen ‘feestkeppeltje’ (weer een dwaas woordgebruik): Eerst worden uitvoerig zionistische propagandisten (waarom?) geciteerd die vanzelfsprekend het aantal van hun tegenstrevers kleineren.

    Zelf vermenigvuldigen de niet-zionisten die cijfers royaal. Koosjere statistieken zijn er niet.

    In werkelijkheid wordt de verjaardag van de Thoravijandelijke zionistische  schurkenstaat slechts ‘gevierd’ door de zionisten (religieuze en antireligieuze) en door hen gelijmde Joden, niet vergeten ook de politici van het imperialistische stelsel. Zo komen ze heel demagogisch tot grote cijfergetallen om te doen uitschijnen als zou 99% van de Joden ‘meevieren’. Hele Joodse gemeenschappen, zoals Satmar, Psheworsk en andere, samen goed voor duizenden leden, ‘vieren’ helemaal niet mee. Zelfs vele Joden die georganiseerd zijn in de vrome zionistische partij Agoedass Isra-l, die officieel geen gebruik van maken van zionistische symbolen en weer goed zijn voor duizenden leden ‘vieren’, ondanks hun collaboratie met de zionistische Staat, niet mee. Het is helemaal demagogisch om, waarschijnlijk tegen beter weten in, de zaken voor te stellen als zouden slechts twee ‘extremistische (ultra)’ aan elkaar tegengestelde microminderheden niet ‘meevieren’. Het zijn de Zionisten die ‘feest vieren’, Mevrouw JUSTAERT, niet de Joden! U misleidt Uw lezers, maar van de Atlantische gazet DM is niets anders te verwachten!

    Volgens Shmiel Mordche Borreman is het niet relevant om in cijfers uit te drukken hoe groot zijn aanhang is in ons land. "We kunnen dat trouwens niet zeggen, want de helft van ons leeft half ondergedoken."

    Eens te meer desinformatie! Het is inderdaad niet relevant, Het waarheidsgehalte van een standpunt hangt niet af van haar aantal deelnemers. De woorden van Reb BORREMAN zijn ook verdraaid: Gezien de terreur van het religieuszionistische janhagel, functioneren in het agoedistisch-zionistische bastion Antwerpen zowel Neturei Karta als Jesjoeroen Joden tegen Zionisme zoals Verzetsbewegingen, half geheime genootschappen. En dat in het “vrije” Westen!

    Jesjoeroen Joden tegen Zionisme dankt Marjan JUSTAERT voor haar informatie over premier Yves LETERME. God helpe hem om tot betere inzichten te geraken!

    Enig positief punt in het artikel van Marjan JUSTAERT: het maakt wel overduidelijk dat Jesjoeroen (Nederlands: Rechtschapenheid!) Joden tegen Zionisme met de zogezegd progressieve “joden” (Bundisten) van de UPJB niets, maar dan ook helemaal niets te maken heeft.

    Enissa KELIF   


    WEERGAVE VAN HET ARTIKEL UIT DE ATLANTISCHE GAZET DE MORGEN:
    "Niet alle Joden zetten hun feestkeppeltje op voor Jeruzalem

    Afwijkende Joodse stemmen bij zestigste verjaardag Israëlische onafhankelijkheid

    Overal ter wereld vieren Joden deze week een speciale Yom Ha-atsmaoet: 60 jaar Isra-l. In ons land is de top of the bill een groot feest op de Heizel maandag. Maar toch zijn er Belgische joden  die niet meedoen aan het in de bloemetjes zetten van de staat Isra-l.
    Door Marjan Justaert

    ANTWERPEN l De Israëlische ambassade verloot een retourtje Brussel-Tel Aviv aan Joden die meedoen met een kwisje. Vraag één: 'Wie heeft het woord zionisme bedacht?'. Veel mensen gebruiken het als synoniem voor het Jodendom, maar niets is minder waar. Sommige Joodse gelovigen spuwen het woord uit als was het vlees en melk tegelijk.

    'Er is maar één Joodse staat. Het land van de Bijbel, waar onze aartsvaders begraven liggen en waar de belangrijkste Joodse plaatsen zich bevinden. (...) L'shana ha'ba-ah b'Yerushalayim! Volgend jaar in Jeruzalem!' De toespraken waarmee de Belgische Joden de 60ste verjaardag van Isra-l vieren, liegen er niet om. Het gros van de Joodse gemeenschap in ons land draagt Eretz Yisra-l in zijn hart.

    De Joden geloven dat de 'Masjiach' (het Hebreeuwse woord voor 'Gezalfde', MJ) ooit zal komen. Hij zal het Joodse volk verlossen en terugbrengen naar Israël - het land van herkomst - , alwaar hij Gods Rijk zal vestigen.

    In België zijn er twee strekkingen die het centrale belang van de staat Isra-l verwerpen. De Brusselse Union des Progressistes Juifs de Belgique (UPJB, een ultravrijzinnige tak) als de Antwerpse chassidische Jesjoeroen (een ultra-orthodoxe tak) doen niet mee aan de verering van Isra-l als het Heilige Land.

    "Dat klopt", bevestigt Daniël Peterfreund, woordvoerder van het Forum van Joodse Organisaties. "Ze vertegenwoordigen maar een kleine minderheid van de 35.000 à 40.000 Joden hier. De UPJB is een minieme splinterbeweging van de vrijzinnige Joden de Antwerpse ultra-orthodoxen zijn een nog kleinere groep."

    Volgens Jacques Wenger van de Joodse gemeenschap Shomre Hadass telt België maximum 100 anti-Israëlische Joden. Daniël Dratwa, de conservator van het Joods Museum van België spreekt van "minder dan 500, wellicht zelfs minder dan 250." Zelf vermenigvuldigen de niet-zionisten die cijfers royaal. Koosjere statistieken zijn er niet.

    Er is een groot verschil tussen de twee bovengenoemde strekkingen. De Union des Progressistes Juifs de Belgique (UPJB), een franstalige, kritische Jodengemeenschap uit Brussel die zichzelf laïc noemt, weigert om politieke redenen Isra-l in de bloemetjes te zetten. Ze zijn niet tegen Isra-l an sich, wel tegen de seculiere staat Isra-l zoals ze op dit moment bestaat en bestierd wordt.

    "Wij willen niet vieren, maar herdenken", zegt UPJB-voorzitter Henri Wajnblum. "Voor ons staan deze dagen de slachtoffers centraal, zowel de Israëli's als de Palestijnen. De staat Isra-l is al 60 jaar reëel, de staat Palestina is anno 2008 nog altijd slechts virtueel."

    Loze beloftes

    In een uitgebreid manifest doet de UJPB aan de hand van concrete voorbeelden uit de doeken waarom ze een land waar bezetting heerst, niet willen erkennen als het Heilige Land. Het manifest komt overigens precies een maand na de platformtekst die de UPJB samen met de vakbonden, met 11.11.11, KifKif en andere organisaties ondertekenden. Daarin vragen ze de Belgische regering "alles in het werk te stellen om een rechtvaardige en duurzame vrede te bereiken" tussen Israël en Palestina.

    Wajnblum: "De Israëlische regering strooit kwistig met mooie woorden, maar het blijken loze beloftes - soms zelfs leugens. Volgens ons hebben een Israëlische en Palestijnse staat allebei bestaansrecht. Zo is het afgesproken in het onafhankelijkheidsplan waarmee Israël is opgericht. Het wordt dringend tijd dat men ook het Palestijnse luik van dat plan uitvoert. Zolang dat niet gebeurt, vieren wij geen verjaardagen van Isra-l."

    Totaal tégen Isra-l is een groep ultra-orthodoxe, voornamelijk Antwerpse Joden die een aparte strekking vormen binnen de chassidim. In tegenstelling tot de ultravrijzinnige UPJB, halen zij geen politieke maar godsdienstige redenen aan om het zogeheten Heilige Land af te wijzen. Ze zijn de Belgische Neturei Karta-tak (de meest uitgesproken anti-Israëlische, anti-zionistische Joden) en noemen zichzelf de vrome Jesjoeroenstudievereniging.

    "Jesjoeroen verwoordt de compromisloze Rabbijnse afwijzing van het zionisme en diens schurkenstaat." Shmiel Mordche Borreman, een Antwerpse rabbi, neemt geen blad voor de mond. "Het zionisme is voor alles een terroristische aanslag op onze Joodse identiteit. Een identiteit die éénduidig religieus is en niet geopolitiek kan ingevuld worden.

    "Die zogezegde staat Isra-l, die onze naam van land gestolen heeft, is het product van imperialistische medeplichtigheid. Wij roepen op tot verbreking van de diplomatieke, economische, militaire, culturele en alle andere betrekkingen met Isra-l", besluit de orthodoxe Jood. Hij pleit voor een terugkeer naar de toestand voor er sprake was van het zionisme: in een seculiere staat kan de Messias immers nooit Gods Rijk stichten.

    Het heftige discours van de anti-zionisten doet her en der de wenkbrauwen fronsen. Een andere veelgehoorde kritiek is hun houding tegenover Iran. De Neturei Karta-beweging is Iran erg genegen en wordt daar zelf ook getolereerd. Vandaar hun overtuiging dat Iran "een respectabel land is dat niet in een hoek gedrumd mag worden" - hetgeen haaks staat op de westerse visie op Iran.

     Modieus

    Volgens Shmiel Mordche Borreman is het niet relevant om in cijfers uit te drukken hoe groot zijn aanhang is in ons land. "We kunnen dat trouwens niet zeggen, want de helft van ons leeft half ondergedoken." Er zijn inderdaad Joden die niet openlijk durven uit te komen voor hun antizionistische overtuiging. Borreman zelf kreeg al bedreigingen naar het hoofd geslingerd.

    Binnen de Joodse gemeenschap is de niet-zionistische denkwijze niet erg geliefd. Daar speelde ook premier Yves Leterme (CD&V) gisteren op in, tijdens zijn speech voor de Joodse gemeenschap ter ere van 60 jaar Isra-l: "Laten we alert blijven voor een modieus antizionisme dat Israël tot mikpunt maakt van een verborgen antisemitisme dat zelfs het bestaansrecht van deze staat in vraag stelt, zelfs zestig jaar na zijn stichting." Een massa hoofden met keppeltjes knikte enthousiast mee. Of hoe Joodse standpunten van elkaar kunnen verschillen als melk en vlees.

    De Ultra-orthodoxe rabbi Shmiel Mordche Borreman: Die zogezegde staat Isra-l is het product van imperialistische medeplichtigheid

    n Voorzitter van de ultravrijzinnige Joodse vereniging Henri Wajnblum: 'Voor ons staan deze dagen de slachtoffers centraal, zowel de Israëli's als de Palestijnen.'

    n Shmiel Mordche Borreman, een Antwerpse ultra-orthodoxe rabbi, is compromisloos in zijn afwijzing van 'schurkenstaat' Isra-l: 'Het zionisme is een terroristische aanslag op onze Joodse identiteit.' "

    11-05-2008 om 16:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 16. DE WERKELIJKHEID VAN DE STAAT (1)
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    Uriel Zimmer


    Illustratie Dr. Isaac BREUER (1883-1946)

     

     

    16. DE WERKELIJKHEID VAN DE STAAT (1)

     

    Tot dusver hebben wij al deze problemen behandeld vanuit een theoretische invalshoek. We hebben getracht uiteen te zetten dat de negatieve houding ten opzichte van de Staat vooral voortkomt uit ideologische overwegingen waaraan alle andere argumenten ondergeschikt zijn. Hoewel het niet in onze bedoeling ligt om hier in te gaan in enige polemische of politieke discussie – zoals al in de inleiding is aangegeven – toch zou deze verhandeling niet volledig zijn, zonder ook de praktische kant van het probleem te noemen, hoe beknopt ook. Het betreft immers een bestaande werkelijkheid die hier besproken wordt en niet alleen theorie.

    Dr. Isaac BREUER, de agoedistische denker, heeft het doel van het Zionisme eens gedefinieerd als “een nationaal tehuis voor het heidendom, met een heel klein beetje ruimte voor de Almachtige”. Deze definitie is ook van toepassing op de zionistische Staat. Vanaf de dag van zijn ontstaan hebben haar leiders zich bezig gehouden in systematische en bewuste uitroeiing van de Thora met alle ten diensten staande middelen, inclusief verleiding, bedrog, geweld, terreur, chantage en, indien nodig, zelfs bloedvergieten.

    Het is niet de bedoeling van deze schrijver om, met verwijzing naar al deze weldegelijk bewezen feiten, om een lijst op te maken van handelingen tegen de Thora, of die nu door middel van wetgeving zijn gepleegd (bijvoorbeeld de wet op de arbeidsduur, die de minister van Arbeid de bevoegdheid geeft “om werk op Sjabbes toe te staan”, of gepleegd in het dagelijkse leven met geen ander doel dan provocatie, zoals de Dansclub in Meo Sjeorim, het Zwembad en, in de allereerste plaats, de brute vervreemding van honderdduizenden onschuldige Joden – vooral kinderen – van hun geloof door allerlei vormen van terreur – een beleid dat door een prominente zionistische leider en lid van het Zionistische Kabinet (D. PINCUS) eens als “volkenmoord” is omschreven. Al deze en nog zaken die eens verzameld en goed gedocumenteerd dienen te worden – documentatie bestaat en is beschikbaar - maar ook dat valt buiten het bestek van dit werk.

    Zelfs op het terrein waar de Staat zich vaak beroemt op zijn “Jiddischkeit”, te weten het terrein van Rabbinale jurisdictie in huwelijkszaken is de waarheid bovendien rechtstreeks in tegenspraak met de  beweringen van de Staat. De Rabbijnen in de zionistische entiteit (en ik bedoel hierbij het officieel erkende opperrabbinaat, staat boven alle anderen) beschikken tegenwoordig niet alleen over minder rechten en minder jurisdictie dan vroeger werd verleend (en in sommige landen nog steeds verleend worden) aan Rabbijnen in de meeste Europese landen tot de Tweede Wereldoorlog, maar zij beschikken tegenwoordig over minder rechten dan in de tijd van het Mandaat. Ik zou in het bijzonder de aandacht van de lezer willen vestigen op een interessant artikel dat een aantal jaren geleden geschreven werd door Dr. GOITEIN, een van de meest vooraanstaande juristen en diplomaten van de zionistische entiteit in het Amerikaanse “B’nei Brith Monthly” onder de titel: “Is Isra-l priestridden?” waarin hij bewijst dat de rechten van rabbijnen gesteund door de Staat alleen maar zijn erkend teneinde de “status quo” van het Mandaat te behouden en dat deze rechten van jaar tot jaar worden verminderd. Sinds de publicatie van dit artikel is dit beleid voortgezet. Het feit dat de rabbijnen door de regering worden betaald (dat is overigens ook het geval in sommige landen achter het IJzeren Gordijn) is van minder belang, wat dit principe betreft, dan het feit dat hun foto’s vaak verschijnen in kranten en tijdschriften. Hoe meer het decoratieve facet van het Rabbinaat benadrukt wordt, des te meer worden zijn feitelijke rechten verminderd.

    Wat dat betreft, zou nog een bijzonderheid vermeld dienen te worden, die op welsprekende wijze de staat symboliseert als een zuivere uitdrukking van nationalisme, te weten het bestaan van een “Ministerie van godsdiensten”. Met de instelling van dat ministerie is officieel het feit vastgesteld dat het Zionisme, belichaamd in de Staat Isra-l, de Thora beschouwt als één van vele godsdiensten.

    Dit feit zelf zou de ogen van veel mensen hebben moeten openen. Dat is echter niet het geval, er zijn, integendeel, zelfs mensen die ditzelfde feit gebruiken om aan te tonen hoe “religieus” de Staat wel is…

    Dit “Ministerie van Godsdiensten”, of nog beter met haar Franse naam (Frans is immers de semi-officiële taal in de zionistische entiteit) – “Ministère des Cultes” (sic), behandelt de andere  “cults” op een zuiver administratief niveau en met eenzelfde routine als vergelijkbare overheidsdiensten in andere landen, maar zij behandeld de Joodse “cult” op een wijze die, op zijn zachtst gezegd, bepaald roekeloos is. Zij stelt gebeden samen, organiseert “religieuze plechtigheden”, vaardigt  regelingen uit wanneer Hallel moet worden gezegd en wanneer Selichauss gezegd moeten worden enz. Het “hoofdkwartier” van dit ministerie op de berg Zion trekt onschuldige Amerikaanse toeristen en even onschuldige Jemenietische nieuwkomers aan, maar verder wordt het steeds meer een lachertje voor alle partijen in het gehele land.

    Het is wel waar, dat de “religieuze” zaal in dit enorme gebouw van het heidendom op de meest duidelijke wijze getuigt van het karakter van het gebouw als geheel… (wordt vervolgd).

     

    * * * *

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliëzer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

     

    Disclaimer: Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme distantieert zich nadrukkelijk van sommige uitdrukkingen en beweringen van dhr Uriël ZIMMER. Deze distantiëring geldt voor het geheel van zijn brochure “Het Thora Jodendom en de Zionistische Staat”. We brengen deze tekst van Uriel ZIMMER enkel ten titel van tijddocument en waardevolle documentatie.

    11-05-2008 om 00:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-05-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONIST YNETNEWS AVOWS: JEWISH OPPOSITION TO ZIONISM IN THE HOLY LAND
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    60 YEARS NAKBA, 60 YEARS ZIONIST TERRORIST ANTI-THORA STATE: TIME TO END IT



    ZIONIST YNETNEWS AVOWS:

    Photo: Zvika Tishler
    Haredim boycott 'Zionist' snacks
    The Haredi Community, an ultra-Orthodox communal organization which strongly opposes Zionism, declared a consumers' boycott on leading Israeli food brands that have been ...
    Full story
    Nissan Shtrauchler

    Photo: Reuters
    Neturei Karta: Zionism Jewish nation’s true Holocaust
    A demonstration against nationalizing Holocaust Remembrance Day was held in Jerusalem on Thursday by ultra-Orthodox group Neturei Karta. Israel Meir Hirsch, son of Moshe ...
    Full story
    Neta Sela

    07-05-2008 om 09:16 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-05-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 15. DE STAAT WORDT WERKELIJKHEID
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    Uriel Zimmer

     

     

     

    15. DE STAAT WORDT WERKELIJKHEID

     

    Het zal geen verbazing wekken dat, gezien de wanhopige situatie van de Joodse D.P.’s (displaced persons) in de verschillende kampen enerzijds, en gezien de uitvoerige propaganda die in deze kampen werd gevoerd door een zwerm van Zionistische missionarissen van allerlei gezindten – vaak vergezeld van bedreigingen – anderzijds, het nieuws over de goedkeuring van de ‘joodse Staat’ een vloed van vreugde veroorzaakte in zeer veel Joodse kwartieren.

    Het is evenzeer vanzelfsprekend dat deze vreugde het meest luidruchtig werd vertolkt door degenen voor wie de Staat geen verplichtingen met zich meebracht – behalve een paar dollars, die van de belasting konden worden afgetrokken – met andere woorden de Amerikaanse Zionisten. Het is evenzeer een feit dat met de vestiging van de Staat de liquidatie van de D.P.-kampen bespoedigd werd en vele immigranten, althans voorlopig, een sterk gevoel van opluchting ervoeren als gevolg van hun emigratie.

    Nochtans kon de opvatting van de Thora met betrekking tot het Zionisme niet veranderen van wat hij altijd was geweest. De Staat is alleen maar een logisch gevolg van het Zionisme; zij is haar enig recht van bestaan.

    Het Zionisme heeft zich ingezet voor de Staat teneinde “het Joodse vraagstuk op te lossen”, als onderdeel van het programma van “normalisatie van het Joodse volk”. Door de vestiging van de Staat was dit doel uiteindelijk bereikt.

    Zoals we aan het begin van deze studie hebben uiteengezet, is de zionistische Staat niet een van de staten die in vroegere tijden gegrondvest zijn als koninkrijken, en bleven voortbestaan met het ene of andere staatsbestel, die in elkaar opeenvolgende stadia aan de macht kwamen. De zionistische Staat behoort tot de categorie van staten die identiek zijn aan het bestel. Het is het bestel dat de staat uitmaakt en de staat bepaalt het bestel. Daarom is de zionistische Staat niet een staat die geregeerd wordt door Zionisten of het Zionisme, maar de zionistische Staat is het Zionisme in de praktijk. Tot 14 mei 1948 had de zionistische organisatie en het ‘joods Agentschap’ de macht over de organisaties of partijen en sinds 14 mei 1948 verwierven de Zionistische Organisatie en de Jewish Agency tezamen de status en de macht van een soevereine staat. Dat heeft natuurlijk hun mate van kracht veranderd en hun mogelijkheid versterkt om hun autoriteit te verhogen, maar de aard en de identiteit van de beweging heeft het niet veranderd.

    Een roodharige man, bijvoorbeeld die de Ierse paardenlotto wint en rijk wordt van de ene dag op de andere, zal ongetwijfeld door zijn plotselinge rijkom een verandering ervaren in zijn dagelijkse levenspatroon. Door zijn weelde zou hij zorgvuldiger kunnen zijn in zijn manieren of juist minder zorgvuldig dan toen hij nog arm was. Maar hoe dan ook, hij blijft diezelfde roodharige man, die hij altijd was, want zijn identiteit is door zijn fortuinlijk lot niet veranderd.

    Het is vanzelfsprekend, dat het door het ontstaan van de Staat een nieuwe situatie was geschapen, die nieuwe problemen met zich meebracht; en daarmee samenhangend ook de noodzaak voor andere reactiemiddelen.

    Het grote verschil tussen de Zionistische organisatie en de staat ligt in het feit dat de eerste een organisatie is, gebaseerd op lidmaatschap en vrijwillige toetreding. Wie er geen prijs op stelt om haar rangen te versterken, kan dat weigeren.

    Zelfs toen, gedurende de Mandaatperiode aan het Zionisme gezag was verleend over de officieel erkende “religieuze gemeenschap” waarvan elke Joodse ingezetene automatisch lid werd op zijn 18de verjaardag, hebben de Britse autoriteiten na een beroep op de Volkenbond, uiteindelijk het recht van elk persoon erkend om van een dergelijk automatisch lidmaatschap af te zien door een daartoe strekkende verklaring in te dienen. Men kan echter een Staat niet verlaten, tenzij men de grenzen overschrijdt; hoe dan ook, deze zaak ligt niet zo simpel als weggaan of wel of geen lid zijn van een gemeenschap of een organisatie. De vraag, wat het Thoragetrouwe Jodendom – in het bijzonder degenen die in de zionistische entiteit wonen – in de praktijk dienden te doen, gezien de realiteit van de Staat, is daarom geen eenvoudige, simpele vraag. De Staat is niet slechts een standpunt maar werkelijkheid. Zij is uiteindelijk uit Joden samengesteld en ten aanzien van Joodse personen, hoe of wat ze ook mogen zijn, geldt te allen tijde de plicht van gezamenlijke verantwoordelijkheid. Het zou in dit verband van belang kunnen zijn om er op te wijzen dat de groep, bekend onder de naam “Netoerei Karta” die, meer dan andere religieuze groepen, veelvuldig wordt beschuldigd van separatisme en afzondering, meestal de eerste is die protesteert tegen overtreding van de Sjabbes e.d. – een protest dat alleen en uitsluitend gebaseerd is op de gemeenschappelijke verantwoordelijkheid van alle Joden voor elkaar, terwijl meer gematigde kringen, die extreme loyaliteit belijden jegens datzelfde beginsel van broederschap en gezamenlijke verantwoordelijkheid, meer apathisch zijn tegenover een dergelijke ontwijding van de Thora. Met andere woorden, van degenen die beschuldigd worden van afzondering zou men kunnen verwachten dat zij zich om niemand anders druk zouden maken, behalve zichzelf, terwijl ze zich juist zorgen maken over het gedrag van anderen – en omgekeerd? Dientengevolge, juist diegenen die openlijk enige vorm van trouw aan de Staat afwijzen – en zelfs zover gaan dat zij weigeren deze ‘de facto’ te erkennen (zie hierna), achten zij zich nochtans sterk gebonden aan het gevoel van “arevoes” (gezamenlijke verantwoordelijkheid) ten opzichte van de andere bewoners van de Staat.

    De Staat is bovendien gesitueerd op de bodem van het Heilige Land – die heilig blijft, “het Paleis van de Koning” – ongeacht wie haar tijdelijke heerser ook zijn moge. Elke ontwijding van de Thora op de heilige grond van Erets Jissroél doet meer pijn en ergert in veel grotere mate dan vergelijkbare daden die ergens anders worden gepleegd. Vandaar dat de plicht om te protesteren ook dringender wordt. Daarom is er, boven de negatieve houding die aangenomen dient te worden ten opzichte van de Staat als de verwerkelijking van het Zionisme, de positieve plicht van het protest, ontleend aan de heiligheid van het Land enerzijds en de gezamenlijke verantwoordelijkheid van alle Joden anderzijds.

    Hoe en wat dient dat protest te zijn? Welke stappen zouden Thoragetrouwe Joden moeten nemen, zowel binnen het land als in het buitenland, gezien de bestaande werkelijkheid? “Zo verschillend als hun gezichten zijn, zo verschillend zijn ook hun meningen” leert ons de Talmoed met betrekking tot de menselijke natuur in het algemeen. De situatie is gecompliceerd genoeg.-55- De problemen raken soms de meest gevoelige en delicate kwesties; daarom is het vanzelfsprekend dat er verschillende benaderingen zijn, als het gaat om de praktische stappen, die genomen dienen te worden. Met betrekking tot het principe dat aan de basis logt van de negatieve houding, KUNNEN EN MOGEN ER GEEN AFWIJKENDE STANDPUNTEN ZIJN BINNEN DE GELEDING VAN HET JOODSE VOLK DAT DE THORA BESCHOUWT EN ERKENT ALS ZIJN ENIGE EN EXCLUSIEVE BASIS;

    Op diit punt komen we aan een bijkomend onderwerp:

     

                                      Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliëzer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

     

    Disclaimer: Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme distantieert zich nadrukkelijk van sommige uitdrukkingen en beweringen van dhr Uriël ZIMMER. Deze distantiëring geldt voor het geheel van zijn brochure “Het Thora Jodendom en de Zionistische Staat”. We brengen deze tekst van Uriel ZIMMER enkel ten titel van tijddocument en waardevolle documentatie.

     

     

    04-05-2008 om 09:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-04-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Kedauschim
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    קדושים

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt

     Kedauschim

     

    …

    כי קדוש אני Strebet nach קדושה, denn Ich, Gott bin קדוש und möchte durch eure קדושה geheiligt werden. Noch ehe die Welt erschaffen war, haben Engel preisend Gottes קדושה gekündet, die Gott durch Menschen einst gezollt werden soll: denn in der freien Größe des Menschen, in der er alle Hemmungen von sich gestreift hat, die sich ihm auf dem Weg sittlicher Lebensvollendung entgegenstellen, offenbart sich Gottes קדושה.

     

    כי קדוש אני Auf mich schauet, ruft Gott uns zu, wenn ihr nach קדושה ringet. Gälte es nur, im Gegensatz zu kenaanititischer Entartung ein „heiliges“ Leben zu führen, dann wäre unsere Aufgabe, deren Lösung Gott von uns erwartet, nicht schwer.

     

    אם יש חמשים צדיקם בתוך העיר „Wenn  nur fünfzig Gerechte inmitten der Stadt sind“, so flehte Abraham für Sedoms Errettung – בתוך העיר wie wir es zu verstehen glauben: in Sedom durch צדקות hervorzuragen, dazu gehört nicht viel. Abraham wusste nur zu gut, daß צדיקים in absolutem Sinne in Sedom nicht zu finden seien; wer in Wahrheit ein צדיק ist, lebt nicht  in Sedom, hält es in Sedom nicht aus – darum: צדיקם בתוך העיר vielleicht sind noch צדיקים in der Stadt (daher auch mangelhaft geschrieben צדיקם), die im Verhältnis zur dortigen Entartung צדיקים genannt werden können; aber auch die waren nicht in erforderlichen Mindestzahl zu finden. –

     

    Nicht begnügt sich der göttliche Aufruf zur קדושה, wenn wir צדיקים בתוך העיר im Vergleich zur kenaanitischen Gesunkenheit ein Leben der קדושה führen: כשם שאני קדוש Zu mir schauet empor, wenn ihr euch fraget, wie weit ihr auf dem Wege zur קדושה gekommen seid! Nicht auf andere schauet, um in selbstgefälliger Genügsamkeit eurer קדושה euch zu rühmen. Und man ist noch lange keine קהלה קדושה, auch wenn eine Gemeinde sich vorteilhaft von Gemeinwesen abhebt, denen der קדושה-Charakter leider völlig abgeht! כשם אני קדוש auf Mich schauet, ruft Gott uns für unser Einzel- und Gemeindeleben zu, ob ihr vor Mir zu bestehen vermöget!

     

    נתקדשתם לשמי עד שלא בראתי העולם „Ihr seid mir geheiligt und zu meiner Heiligung berufen worden, ehe noch meine Welt erschaffen ward“ – ehe es Menschen gab, im Vergleich zu deren sittlicher Gesunkenheit  eure קדושה sich hätte vorteilhaft abheben können, haben Gottes Engel Menschen erschaut, die Gottes קדושה zu künden berufen sein werden: und nicht Adam war es, Noach nicht, nicht einmal Abraham und Jizchak, denen es nicht gelang, alle ihre Kinder für ein Leben der קדושה zu gewinnen – Jakob =  Israel, ist’s, der dem קדושה-Ideal am nächsten gekommen war, dessen Name mit Gottes Name sich vermählte, durch dessen Leben der Gottesname „gesegnet“ ward!

     

    כי קדוש אני ה' אלקיכם Zu Gott lasset uns emporschauen, wenn auch an uns der Mahnruf zur Lebensheiligung ergeht: Gott gibt uns  die Kraft, dieser höchsten Forderung zu entsprechen, Gott lehrt uns die Wege; auf denen wir diesem Ziele immer näher zu kommen vermögen. Lasst uns den Pflicht der „Hut“ nachkommen, die in uns den Willen und die Kraft mehren und stärken, die wir benötigen, um vorwärts, aufwärts zu streben.

     

    כשם שאני קדוש Aufwärts, zu Gott lasset uns schauen! Gott näher zu kommen, sei das hehre Ziel, dem sich unser Leben in nimmer ermüdendem Streben zu weihen hat, damit Gottes heiliger Wille durch unser Leben „gesegnet“ und die huldigende Anerkennung seines heiligen Namens im Bewusstsein einer großen Menschheit durch unser Leben angebahnt werde – ברוך ה' אלקי ישראל מן העולם ועד העולם.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung    dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 54-55

    30-04-2008 om 20:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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     INGEZONDEN:

     


     

    Protest at Jewish National Fund Dinner Windsor Castle April 7, 2008



    The Duke of Edinburgh hosted a special banquet for the Jewish National Fund at Windsor Castle on Monday 7th April to celebrate
    Isra-l's 60th Birthday. Shimon Peres was guest of honour and both Gordon Brown and David Cameron both JNF patrons attended the fete.

    Anti-Zionist Orthodox Jews gathered outside Windsor Castle during the JNF dinner to protest the atrocities in Gaza and the
    very existence of the Zionist state which is totally contrary to traditional Jewish teachings and beliefs.

     

    www.nkusa.org

    30-04-2008 om 20:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS EN ACHTERGRONDINFO selectie APRIL 08

    60 JAAR NAKBA, 60 JAAR THORAVIJANDELIJKE ZIONISTISCHE TERRORISTISCHE STAAT: WEG ERMEE!

     

    Information Clearing House

    News you won't Find On CNN
    29/04/08

     

    NIEUWS EN ACHTERGRONDIFNFO APRIL 08

    Rabbi Eliyahu: Life of one yeshiva boy worth more than 1,000 Arabs : "Even when we seek revenge, it is important to make one thing clear - the life of one yeshiva boy is worth more than the lives of 1,000 Arabs".
    http://tinyurl.com/5h7qnz

    Bibi: Christian Zionists our top friends: Isra-l has no better friends in the world than Christian Zionists, Likud opposition leader Binyamin Netanyahu said on Sunday
    http://tinyurl.com/6e9fjy

     

    Least We Forget Deir Yassin Remembered Must Watch Video Early in the morning of April 9, 1948, commandos of the Irgun (headed by Menachem Begin) and the Stern Gang attacked Deir Yassin, a village with about 750 Palestinian residents. The village lay outside of the area to be assigned by the United Nations to the Jewish State; it had a peaceful reputation. But it was located on high ground in the corridor between Tel Aviv and Jerusalem.
    http://www.informationclearinghouse.info/article14676.htm

    Isra-l has no way for survival : Ahmadinejad: The issue of Palestine is considered a benchmark for assessing sincerity of nations and governments in abiding by democracy, human rights and freedom, he noted.
    http://www2.irna.ir/en/news/view/line-22/0804105053181825.htm

    Self-Help For Self-Haters By Seth Freedman Zionists have managed to unforgivably drag their religion's name through the mud for more than 60 years.
    http://www.informationclearinghouse.info/article19745.htm

    Report: Netanyahu says 9/11 terror attacks good for Isra-l : "We are benefiting from one thing, and that is the attack on the Twin Towers and Pentagon, and the American struggle in Iraq," Ma'ariv quoted the former prime minister as saying. He reportedly added that these events "swung American public opinion in our favor."
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/975574.html

    Ahmadinejad casts doubt over 9/11: President Mahmoud Ahmadinejad has cast doubt over the US version of the September 11 attacks, calling it a pretext to invade Afghanistan and Iraq.  http://tinyurl.com/6eroqv

    Washington 'speechless' after Ahmadinejad 9/11 comment: The United States said Wednesday it was "speechless" after Iranian President Mahmoud Ahmadinejad voiced doubts about the accepted version of the September 11, 2001 attacks on New York and Washington. http://tinyurl.com/6fnumw

    Thinking OUT loud: The enemy we love! : Unlike Al Qaeda, many in the Muslim world sympathize with the Lebanese militant group Hezbollah and consider it a legitimate political party. Hezbollah successfully liberated a sizeable swath of Lebanese territory from Israeli occupation in June 2000 and has since risen to become a strong political movement within the Lebanese government. While the powerful Israeli lobby in the United States has been successful in convincing Congress to place Hezbollah on the list of terrorist organizations, Isra_l is finding unlikely allies among many undemocratic Arab governments and some ultra conservative Sunni groups.
    http://www.muslimbridges.org/content/view/970/37/

     

    No Peace Without Hamas By Mahmoud al-Zahar The U.S.-Israeli alliance has sought to negate the results of the January 2006 elections, when the Palestinian people handed our party a mandate to rule. Hundreds of independent monitors, Carter among them, declared this the fairest election ever held in the Arab Middle East. Yet efforts to subvert our democratic experience include the American coup d'etat.
    http://www.informationclearinghouse.info/article19772.htm

    Hamas 'won't recognize Isra-l': Meshaal

    DAMASCUS (AFP) -- Hamas is ready to accept a Palestinian state within the 1967 borders but “it will not recognize Isra-l,” the Islamic Resistance Movement's chief Khaled Meshaal told a news conference Monday.

    America's Apartheid Mentality Toward The World By Helena Cobban Let's start treating the world's 6 billion non-Americans as equals.
    http://www.informationclearinghouse.info/article19810.htm

     Pollard's Ghost By Justin RaimondoLatest arrest exposes Isra-l's fifth column in the U.S .
    http://www.informationclearinghouse.info/article19805.htm

    Isra-l Might Have Many More Spies Here, Officials Say: The elderly New Jersey man arrested last week on charges of spying for Israel years ago was probably still working for the Jewish state's espionage service in tandem with another, as yet unidentified spy, former American intelligence officials say.
    http://www.cqpolitics.com/wmspage.cfm?parm1=5&docID=hsnews-000002711892

    Why Palestinian Unity is Not an Option By Ramzy Baroud  Hamas and Fatah will not be allowed to reconcile, at least not until Israel and the US decide to change tactics.
    http://www.informationclearinghouse.info/article19808.htm

    In Case You Missed It The Iron Wall By Vladimir Jabotinsky I consider it utterly impossible to eject the Arabs from Palestine. There will always be two nations in Palestine - which is good enough for me, provided the Jews become the majority.
    http://www.informationclearinghouse.info/article14801.htm

    Happy Passover and Have a Pleasant Closure By Bassam Aramin I take this opportunity to call upon the Israeli Jew who is celebrating his holiday of freedom to answer this question: How on this night can you stand to celebrate your freedom at the expense of another's freedom?
    http://www.informationclearinghouse.info/article19815.htm

    Isra-l Rejects Hamas Truce Offer: Hamas had offered a six-month truce in Gaza if Israel lifts its blockade of the Palestinian territory. The Islamist group also offered to extend the truce to the occupied West Bank if the initial phase of the deal was implemented successfully.
    http://www.rttnews.com/FOREX/gblnews.asp?date=04/25/2008&item=12

    "Farewell Israe-l": Myth and RealityBy Alan Hart Isra-l's military leaders and their political yes-men don't believe, and never have believed, that Iran, if it possessed nuclear weapons, would unleash them in a first strike against the Zionist state. The real problem for its leaders is that the moment Isra-l ceased to be the only nuclear-armed power in the region, would be the moment it lost its ability to impose its will on the region. http://www.informationclearinghouse.info/article19813.htm

    John McCain's Serious Foreign Policy By Glen Greenwald John McCain was on a conference call with right-wing bloggers yesterday and boasted: I think that people should understand that I will be Hamas's worst nightmare. http://www.informationclearinghouse.info/article19827.htm

     John McCain's Bid For American Jewish Votes By Glenn Greenwald John McCain was in South Florida yesterday bidding for Jewish votes by explicitly articulating the right-wing, fear-mongering strategy to secure this vital voting bloc: namely, exploiting the devotion which many American Jewish voters have to Israel by scaring them into believing that Barack Obama will jeopardize Israel's security while only McCain will protect that country (by copying the Bush/Cheney approach to Israel's enemies)
    http://www.informationclearinghouse.info/article19828.htm

    In case you missed it: Does Iran's President Want Isra-l Wiped Off The Map: An analysis of media rhetoric on its way to war against Iran - Commenting on the alleged statements of Iran's President Ahmadinejad http://www.informationclearinghouse.info/article12790.htm

    Is Iran a nuclear threat or not? : Kislyak said there is no threat from Iran. The Russian military, notably Chief of Staff Yury Baluyevsky, view the Iranian missile threat as hypothetical, unlike the very tangible U.S. interceptor missiles to be deployed in Poland. http://en.rian.ru/analysis/20080428/106110339.html

     

     

    KOOP GEEN ZIONISTISCHE PRODUCTEN!
    MAAKT U NIET MEDEPLICHTIG AAN DE ZIONISTISCHE ROOF VAN PALESTINA!

    WEES SOLIDAIR MET DE ANTIZIONISTISCHE JODEN

     EN MET DE MOSLIMBEWONERS VAN HET HEILIG LAND:
    KOOP GEEN ZIONISTISCHE FRUIT EN GROENTEN!

    30-04-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-04-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: NK USA PROTEST HELD AT ZIONIST FAIR TEANECK NJ 08 APRIL 6

    INGEZONDEN:

    NETUREI KARTA usa

    Protest held at zionist fair Teaneck, New Jersey April 6, 2008

    Anti-Zionist Orthodox Jews gathered in Teaneck, New Jersey to protest during a street fair to "celebrate" the 60th anniversary of the creation of the Zionist state of "Isra-l."

    To hear an audio explanation of the anti-Zionist Orthodox Position, please telephone 212-461-2830.

    The handout shown below gives an outline of the anti-Zionist stance of the Orthodox Jews who protested during the fair and the Teaneck Suburbanite published an article on the event.

    To: The Jewish Residents of Teaneck NJ
    Re: Our Presence In Your Community 

    April 6, 2008

    It is difficult and, perhaps, impudent to ask a stranger to question assumptions that have always been part-and-parcel of one's community. 

    We ask, though, that you open your mind and heart for a few moments to rethink some old dogmas. 

    The Jewish people figure prominently in world headlines. Much of this publicity is negative. Jews in the Holy Land are in danger. Palestinians are killed daily. We need to ask ourselves — Is all this simply inevitable? 

    A true analysis of the following points will take much time and considerable emotional effort. It is our prayer that you will eventually find the time and exert the effort. 

    1) The Zionist state and the Zionist movement are clearly in the throes of yet another crisis. One might expect this crisis would elicit a firm and courageous response. Yet, recent years have witnessed much weariness within the state itself and among its supporters world wide. Few are those who would seriously suggest today that they see a clear way out of ceaseless conflicts between the Zionists and the Palestinians. Likewise few are those who foresee a quickening of patriotic enthusiasm within the state. 

    2) Zionism was greeted with staunch and passionate opposition by the vast majority of Torah leaders at the time of its inception. 

    3) This opposition was rooted not merely in a fear of the irreligiosity of, almost all, early Zionist leaders but due to the movement's desire to bring about a political and military end to Jewish exile. 

    4) The traditional Jewish view, held throughout the centuries, was that exile is a punishment for Jewish sin. Only by penance and faith could the exile be ended, thus, bringing about national redemption. 

    5) In the Prophetic vision, though, this redemption would be one that would reconcile all mankind and usher in a utopia of universal brotherhood and worship of the Creator. 

    6) The Talmud demands that we, as a people, accept our exile and only try to alleviate it by heightened piety, good deeds, Torah study, prayer and kindness. 

    7) The Talmud foretells that a violation of exile; any attempt to artificially end it, will lead to horrible suffering for Jews and other peoples. 

    8) It is fairly clear that the Zionist claim that the Zionist state is a safe haven has never been fulfilled. In reality the reverse is true. 

    9) Perhaps, it is time to rethink our assumptions and question whether the Zionist state has been a blessing for the Jewish people? 

    10) The existence of the state has cast us in the role of denying self determination and basic human rights to others. 

    11) We have been forced to resort to brutality in order to maintain this oppressive state of affairs. 

    12) Our calling is to be "a kingdom of priests and a holy nation." We are to set an example and standard of faith and piety to all men. Our summons is to be a paragon of kindness and empathy to all who suffer of whatever nationality or faith. Zionism and the Holy Land make all this totally impossible. 

    13) Perhaps, the likes of Reb Chaim Soloveichik, Reb Chaim Ozer Grodzenski, Reb Elchonan Wasserman, the Lubavitcher Rebbe (Rashab), and Rav Samson Raphael Hirsch (may their memories be blessed) were right? Perhaps, Zionism itself is the problem? 

    14) Perhaps, true peace will not come to the Middle East so long as Zionism violates the letter and spirit of exile? 

    15) Perhaps, we will never know peace as a people until the waging of war and attendant atrocities are ended forever? 

    16) Perhaps, we should rededicate ourselves to the holy task of our people "to walk humbly with G-d" and serve as a "light unto the nations"? 

    Has not the time come to rethink the whole Zionist enterprise? 

    In the days of preparation for Pesach and Shevouoth, the holidays of the acceptances of the Torah, which we are now in the midst of, perhaps we should rethink our role and image as a people?

    We of Neturei Karta International seek to provoke no ill will today in this community. It is our concern for our fellow Jews as well as the suffering of the Palestinians which has brought us. 

    We have come here to offer an alternative image — one that we believe is a kiddush Hashem (a sanctification of G-d's name). 

    We believe that, in the long run, our path offers real safety and security for all our Jewish brethren in the Holy Land and around the world. 

    Please take the time to read our literature. Maybe order some further readings through the mail. Think again and think fearlessly. 

    Jews, believers in G-d and lovers of mankind, should not be reduced to shooting babies in their mother's embrace. 

    May we all be blessed with goodness and merit true peace and redemption. 

     ###

    For more information the Neturei Karta International web site at: www.nkusa.org

    23-04-2008 om 20:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-04-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: PROTEST AT ZIONIST FAIR IN TEANECK, NJ by Neturei Karta
    INGEZONDEN:

    NETUREI KARTA AROUND THE WORLD

    Protest at Zionist Fair in Teaneck, New Jersey


    April, 6 2008:
      Anti-Zionist Orthodox Jews demonstrated at a street fair in Teaneck, NJ celebrating the 60th anniverary of the Zionist state.

     www.nkusa.org

    22-04-2008 om 00:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-04-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 14. DE GROTE RAMP EN DE NAOORLOGSE PERIODE
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    Uriel Zimmer

     

     

    14. DE GROTE RAMP EN DE NAOORLOGSE PERIODE

     

    De grote ramp van de Tweede Wereldoorlog en de verwoesting van het Europese Jodendom zijn gebeurtenissen, waarvan de meeste van ons tot vandaag de dag nog niet de volle betekenis kunnen vatten. Alles wat in dit opzicht is besproken, geschreven en gezegd, is niet meer dan een frase, vergeleken met de werkelijke uitwerking, want alle verklaringen hiervan zijn alweer zo vanzelfsprekend, als waren ze ontdaan van elke betekenis. Het is evenmin mijn bedoeling om hier te herhalen of zelfs maar een poging te doen om in woorden uitdrukking te geven aan de gevoelens van smart en wanhoop dat ongetwijfeld ieder Joods hart vervult als de herinnering aan de grote ramp in herinnering komt. Wij zullen hier slechts stilstaan bij deze zaken in zover deze een directe en onmiddellijke betrekking hebben met ons onderwerp.

    De ramp was niet slechts de slachting van zes miljoen op zestien miljoen; daarmee werd de kern- en hoofdader van het leven van het Joodse volk doorgesneden. Als na deze vreselijke ramp het Joodse volk toch overleefde, dan is dat een van de meest wonderlijke mysteries, die het begrip van de menselijke rede te boven gaat en opnieuw een tastbaar bewijs van het metahistorische karakter van het Joodse volk, dat niet alleen maar een volk is zoals andere volkeren, een unieke eenheid vormt, een afzonderlijke schepping van God, “het volk dat ik voor mijzelf heb geschapen” – zoals we dat eerder trachtten uit te leggen.

    Na de ramp waren de resterende overledenen van de kampen lichamelijk, moreel en spiritueel gebroken en bitter teleurgesteld. Gedurende de holocaust hadden zij zich gevoed met de hoop dat, als het uur van geluk eindelijk zou slaan, zij zich zouden kunnen herenigen met de gemeenschap van hun Joodse broeders, dat zijn de overblijfselen van de “K’lal Jissroél” zouden terugvinden, waarin ze waren opgegroeid, weliswaar weinig en gebroken, om deel te hebben aan datgene waarvoor ze gemarteld en beroofd geweest zijn. In plaats daarvan vonden zij een menigte van arrogante bemoeials, die zichzelf hadden benoemd tot leiders van het Wereldjodendom, en meer dan ooit met bijbedoelingen en zeer dubieuze onderliggende motieven.

    Tijdens de gehele Nazi-holocaust en daarna, zijn de leiders van het Zionisme niet opgehouden met hun manoeuvres om invloed aan te wenden. Op het ogenblik dat het gehele Joodse volk overweldigd was van de doodsangst door het vreselijke lot van hun broeders – die was doorgedrongen door het zelfgemaakte Zionistische gordijn van stilte toen het te laat was om nog iets te doen – meende men dat de tijd rijp was voor een operatie op een grote schaal om het Joodse volk te transformeren in een ‘normaal volk’, om met alle macht een “ einde te maken aan de Golus”, door de vestiging van een Joodse staat.

    Het oefenen van invloed achter de schermen gedurende de tijd van het bloedbad en daarna is omvat verschillende hoofdstukken, die ongetwijfeld eens zullen worden opgeschreven en besproken. Enige van deze feiten kwamen naar voren tijdens het Kästner-proces dat jaren geleden in Jeruzalem gehouden werd. De publieke discussie hierover gaat nog steeds door. Hoewel dit onderwerp van vitaal belang is, maakt het geen deel uit van het onderwerp van deze studie.

    Het is nochtans de moeite waard, om hier een ‘klein’, maar kenmerkend voorbeeld aan te halen, dat ik zelf heb gehoord van Rabbi Michaël Beer WEISSMANDL, dè betrouwbare getuige van deze gehele tragedie (Iemand die de Rechtvaardige werd genoemd, zelfs door de procureur-generaal van de zionistische Staat, Mr Chaim COHEN – zie: Criminal File 1924; ed. Yediot Achoronot, Tel-Aviv).

    Rabbi WEISMANDL vertelde mij eens het volgende verhaal. De eerste informatie over het bestaan en de aard van het vernietigingskamp Auschwitz-Birkenau werd vroeg in 1942 ontvangen via twee jonge Sloveense Joden (het zogenaamde ‘Protectoraat’ Slowakije was het eerste land onder het Nazi-bewind vanwaar Joden naar vernietigingskampen werden gestuurd), die er op wonderbaarlijke wijze in waren geslaagd om te ontsnappen en terug te keren naar Slowakije. Zij gaven onder meer gedetailleerde getuigenissen, schetsen, kaarten, en grafieken, waarvan officieel afschrift werd opgenomen in de aanwezigheid van een neutrale consulaire functionaris (een gedeelte van het document is intussen reeds eerder in verschillende tijdschriften gepubliceerd en is nu in zijn geheel verschenen in de Mémoires van Rabbi WEISSMANDL).   Met behulp van verschillende listen, met gevaar voor eigen leven en veiligheid, was Rabbi WEISMANDL er in geslaagd om het document te sturen naar de “vertegenwoordigers van het  Wereldjodendom” (The Jewish Agency, JDC) in Zwitserland. Na heel lang wachten kwam er eindelijk antwoord: “Uw brief heb ik overhandigd aan Chaïm (WEITZMAN) en hij zal er zeer veel genoegen mee hebben. Zij zal ons helpen om de Staat…”

    In zijn Mémoires (die nu zijn verschenen) citeert rabbi WEISSMANDL de originele tekst van een brief, die ontvangen werd van dezelfde zionistische vertegenwoordiger in Zwitserland, als antwoord op een verzoek om hulp, dat aan hen was gericht door mevrouw Gisela FLEISCHMAN, een zionistische veterane en een actieve reddingswerkster tijdens de oorlog. Haar smeekbede bevatte bovendien expliciete aanwijzingen betreffende de wijze waarop hulp gegeven zou kunnen worden. Het antwoord was: “Alle geallieerde volkeren vergieten het bloed van hun zonen in de oorlogshandelingen. Wat wij willen is een Joodse staat en (“rak be’dam tich’je lanu ha’aretz”) we kunnen het land alleen maar verkrijgen met bloed”.

    Degenen, die anderen zo welsprekend beschuldigen van ‘bloed-smaad’ omdat zij deze feiten vertellen, dienen het boek van Rabbi WEISMANDL en de daarin opgenomen documentatie te lezen.

    Maar, wij herhalen, het ligt niet in de bedoeling om verder op deze zaak in te gaan. De hierboven genoemde voorbeelden zijn alleen maar opgenomen teneinde de zionistische gedachtegang te illustreren.

    De eerdergenoemde vertegenwoordiger van het ‘joods’ agentschap had tenslotte gelijk. De grote ramp in Europa en de desperate situatie van de overlevenden in vluchtelingenkampen na de oorlog dienden als troefkaart van het zionistische leiderschap bij onderhandelingen in de wandelgangen van de Verenigde Naties, in het Witte Huis in Washington en in andere hoofdsteden van de wereld.

    Op 29 november 1947 heeft de Algemene Vergadering van de Verenigde Naties met een twee derde meerderheid van stemmen de resoluties bekrachtigd, waarbij de verdeling van Palestina werd uitgeroepen en waarbij de verdeling van Palestina werd uitgeroepen en waarbij de vestiging van een soevereine ‘joodse’ Staat op een deel van het gebied van het voormalige Palestijnse Mandaat een feit was.


    Afbeelding: Rabbijn WEISSMANDEL 
     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliëzer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

     

    Disclaimer: Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme distantieert zich nadrukkelijk van sommige uitdrukkingen en beweringen van dhr Uriël ZIMMER. Deze distantiëring geldt voor het geheel van zijn brochure “Het Thora Jodendom en de Zionistische Staat”. We brengen deze tekst van Uriel ZIMMER enkel ten titel van tijddocument en waardevolle documentatie.

    13-04-2008 om 00:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-04-2008
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    Uriel Zimmer

     

     

    13. ... EN DAT WONDER KOMT UIT…(deel 2)

    (afbeelding Dr. Isaak BREUER 1883-1946) 

    Bovendien waren er meningsverschillen in orthodoxe kringen (zowel binnen als buiten de Agudass Jissroél) over de positie die men moest innemen ten opzichte van de nieuwe “jiesjoew” in Palestina. Diende een “Hachsjara” en de emigratie naar Palestina van de “pioniers” (Chaloetsim) aangemoedigd, teneinde de naleving van de Thora op heilige grond te versterken, of zou het orthodoxe Jodendom zich afzijdig moeten houden van dergelijke activiteiten, op grond van het feit dat deze zouden worden misverstaan als een instemming met de ideologische achtergrond van dergelijk “pionierswerk” en van het feit dat men toegewijde jonge mensen, die door het proces van “hachsjara” en “alija” heen moesten, bloot stellen aan vervalsing van hun ideologische standpunt? Uiteraard wordt hierbij alleen verwezen naar die gezelschappen – aan beide zijden – die hun eigen standpunten serieus namen en niet naar diegenen die zich in hun visie en gepreek lieten leiden door politieke, persoonlijke, of zelfs financiële belangen. Overigens waren deze meningsverschillen, in zoverre zij werden gedeeld door mensen die oprecht geloofden in de ideeën die zij verkondigden, geen discussies over de houding ten opzichte van Zionisme als zodanig. Integendeel, degenen die emigratie naar Palestina bepleitten enz., voelden zich verplicht om hun bezwaren tegen het Zionisme krachtig te benadrukken. Als voorbeeld zou ik Dr. Isaak BREUER willen noemen die bij uitstek dé woordvoerder was van de zogenaamde “pro-Palestina stroming”. Hij was het die de uitdrukking “een nationaal tehuis voor heidenen “ had bedacht voor het Zionistische werk in Palestina.

    Terwijl in 1937 de Arabische rellen in Palestina nog steeds aan de gang waren, werd in de Tsjechoslowaakse stad Marienbad het Derde Wereldcongres (Knessioh Gedoloh) van Agudass Jissroél gehouden. Betrekkelijk kort daarvoor rapporteerde de Britse Koninklijke Commissie van onderzoek voor Palestina, onder leiding van Lord Robert PEEL, aan de Britse regering haar aanbevelingen voor een oplossing van het probleem van Joden en Arabieren in Palestina door middel van een verdeling. Deze aanbevelingen gebruiken voor het eerst in de geschiedenis van het Mandaat het begrip “Joodse Staat” niet slechts als een bombastische frase maar als een praktisch voorstel. Dit begrip had natuurlijk betrekking op slechts een klein deel van het Britse mandaat van Palestina, kleiner dn het gebied dat is vastgelegd in de resolutie van de Algemene Vergadering van de Verenigde Naties van 29 november 1947, maar toch; “een joodse Staat”. Als in dit voorstel Jeruzalem niet was uitgesloten van de grenzen van de “joodse Staat” dan zou er ongetwijfeld een enorme golf van enthousiasme voor de dageraad van de verlossing ontstaan zijn. Zeker, er waren veel die met groot enthousiasme het voorstel van Lord PEEL begroetten. Zo zullen waarschijnlijk maar weinig lezers zich herinneren dat bijvoorbeeld Ittamar BEN AVI indertijd een tijdschrift uitgaf in Tel Aviv (waar overigens maar een paar nummers van verschenen zijn) die gedateerd was “In het jaar Eén van de verlossing van Isra-l”).

    Het Zionistische Congres, dat ook in de zomer van 1937 bijeenkwam in het Zwitserse Zürich, werd volledig gedomineerd door, wat men toen woorden: wat zou het antwoord zijn op de voorstellen van de Commissie PEEL “Ja” of “Neen?) Vanzelfsprekend was ook het Wereldcongres van Aguda evenzeer bij hetzelfde vraagstuk betrokken, maar de benadering en de strekking van de besprekingen waren volstrekt verschillend. Het hoofdprobleem waar het Zionistische Congres zich mee zag geconfronteerd, was of men de voorgestelde deling zou aanvaarden. Dit zou dan betekenen dat men joodse jurisdictie over grote delen van Palestina – inclusief Jeruzalem – zou moeten prijsgeven. Of zou men zich verzetten op grond van het verlies van die gebieden?

    Het probleem dat bij de Knessioh Gedolo van Agudass Jissroél ter discussie stond, concentreerde zich niet op de grenslijnen, zoals die door Lord Peel werden voorgesteld, maar op het vraagstuk zelf van het bestaan van een zionistische “joodse Staat” in het Heilig Land ongeacht de grenslijnen. Het is een interessant feit dat de Knessio Gedolo besloot tot een duidelijk “neen”. In dit negatieve besluit was er geen noemenswaardig verschil tussen degenen die voorkeur hadden voor emigratie van “Chaloetsim” naar Palestina en hen die daartegen waren. Zelfs de delegaties van de zeer weinig “Kibboetsim”, die Agudass Jissroél in Palestina bezat, ondersteunden evenzeer de negatieve houding. Rabbi Chaim Ozer GRODZENSKY van Wilna – die ook niet als een “extremist” werd beschouwd – verklaarde in zijn brief aan de Knessioh Gedolo (die hij vanwege zijn zwakke gezondheid niet kon bijwonen) dat “zelfs als die staat werkelijkheid zou worden, dan zou deze staat hooguit worden geregeerd door Joden, maar het zou nimmer een Joodse Staat zijn”.

    De tekst van de resolutie van de Raad van Rabbijnen (Moétsess Gedaulei HaThauro), die unaniem was aangenomen, luidt als volgt: “Een Joodse Staat, die niet gegrondvest is op de beginselen van de Thora is een ontkenning van de Joodse oorsprong, is in strijd met de ware gestalte van ons Volk en ondermijnt de bestaansbasis van ons Volk”.  Resolutie n° 1 van de Politieke Commissie (ook unaniem aanvaard) luidt: “De Knessio Gedolo kan niet haar goedkeuring verlenen aan de JOODSE STAAT, zoals voorgesteld door de Commissie PEEL”. De resolutie weigerde niet haar instemming met de aanbevelingen van PEEL, maar wel aan de JOODSE STAAT, die in die voorstellen vervat was. ( Citaten uit de officiële tekst (Jiddisch) gepubliceerd door Zerei Agudass Jissroél te Riga, Letland 1938.

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliëzer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

    06-04-2008 om 00:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: *DE NAKBA EN DE PALESTIJNSE VLUCHTELINGEN: BRANDEND ACTUEEL!*
    INGEZONDEN:

    DE NAKBA EN DE PALESTIJNSE VLUCHTELINGEN:

    BRANDEND ACTUEEL!

     Met: Nidal al Azzeh van BADIL, en Tar Dor van ZOCHROT

     Badil verdedigt de belangen van de Palestijnse vluchtelingen.

    Zochrot daagt de Israëlische samenleving uit naar haar eigen verleden te kijken.

     

     

    Don 10 april ‘08

    20u00

     

    Lange Leemstraat 57 - 2018 Antwerpen

    Org: V-HH

    Zat 12 april ‘08

    13u00

     

    Vierwindenstraat 60, 1080 Brussel

    Org:VPK

    Zon 13 april ‘08

    10u00

     

    Centrum Muze, Dekenstraat, Zolder

    Org: Broederlijk Delen – Limburg

     

    Maa 14 april ‘08

    20u00

     

    ASSEZ Sparrestraat 1A 9000 Gent

    Org: Infomania, Gents Actieplatform Palestina en vzw Vrede

    Don 17 april ‘08

    12u00

    Vierwindenstraat 60, 1080 Brussel

    Org: Oxfam Solidariteit

     

    Don 17 april’08

    19u30

    Pletinckstraat 19 , 1000 Brussel

    Org: ACW-Brussel

    (vertaling naar Nederlands & Frans)

     

    Beide sprekers laten een ondubbelzinnig en verhelderend licht schijnen op de Nakba, de vluchtelingenkwestie en mogelijke oplossingen van het conflict binnen het kader van het Internationaal recht. Ze leggen een pijnlijk gezamenlijk verleden bloot, dat Israëli's en Palestijnen met elkaar verbindt.

     Alle activiteiten staan open voor iedereen.

    Vertaling naar het Nederlands wordt voorzien. Inlichtingen: 02.213.04.52 of 02.501.67.81

    Een initiatief van de Actieplatform Palestina (APP) en de Association Belgo-Palestinienne (ABP)

    v.u.:APP,  wim leysens, Grasmarkt 105/46, 1000 Brussel

     Wim Leysens Actieplatform Palestina Grasmarkt 105/46, 1000 Brussel 02.552.03.06

    info@actieplatformpalestina.be

    www.actieplatformpalestina.be 

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    06-04-2008 om 00:44 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-04-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen. Rabbiner Dr. Salomon BREUER: 'Gebet im Freien und das Gebet beim Anblick des Neumonds'
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    לפ' החודש

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt

     

    Gebet im Freien und das Gebet beim Anblick des Neumonds

     

     

    אל יתפלל אדם אלא בבית שיש שם חלונות (ברכות ל"ד:) Man bete nicht im Freien; aber man bete in einem Raume, der Fenster besitzt. אמר רב כהנא חציף עלי מאן דמצלי בבקתא Der Weise erklärt es für eine ungebührliche Anmaßung, im Freien zu beten.

    Wohl heißt uns die Vorschrift im Anblick des sich erneuernden Mondeslichts hinauszutreten und segnend aufschauen zu Gott, dem „König der Welt, der mit seinem Geheiß Himmel geschaffen und mit dem Hauch seines Mundes ihr ganzes Heer. Gesetz und Zeit hab er ihnen, daß sie ihren Auftrag nicht ändern. Freudig sind sie und freuen sich, ihres Eigners Willen zu erfüllen. Wirker der Wahrheit, dessen Wirken wahr! וללבנה אמר שתתחדש Dem Mond aber gebot er, daß er sich erneuere, עטרת תפארת לעמוסי בטן Kranz der Verherrlichung den mit der Leiblichkeit Belasteten“ –

    Was will dieser Schlusssatz uns sagen?

    ושעיר עזים אחד לחטאת לה' (Num. 28,15) Ein Entsündigungsopfer für Gott, so heißt es in den Bestimmungen für die Rausch-Chaudesch-Opfer. Warum steht hier die Beifügung לה'? אמר הקב"ה שעיר זה יהא כפרה על שמיעטתי את הירח. Dieses חטאת seine eine Sühne für Gott dafür, aß der der Mond die Fähigkeit, sich zu verdunkeln, verliehen (Schebuoss 9).

    „Die Sündfähigkeit, und die Wiedererhebung aus der Sünde ist das höchste Gnadengeschenk, mit welchem Gott sein edelstes Geschöpf, den Menschen, geadelt. Könnte der Mensch nicht sündigen, hätte die Sünde keinen Reiz für ihn, er wäre eben kein Mensch, er wäre Tier oder Engel, ‚die nicht abweichen von ihrem Gange’ aber, ‚Mensch’ das aus freier Energie Gott dienende Wesen wäre er nicht. Seine Wiedererhebung aus der Sünde, wie es das חטאת lehrt und bewirkt, ist somit die Sühne der Sündenfähigkeit, die sein innerstes Wesen bildet und von ihm unzertrennbar ist. Die Sünde, die ein Mensch begeht, ist ja in Wahrheit das einzige Schlechte, das in Gottes Welt erscheint. Der gedankenlosen Frage, warum Gott den Menschen mit der Fähigkeit zu sündigen ausgestattet, gibt ein aus der Sünde zur sittlichen Reinheit frei wieder erstehender Mensch, einer Stufe, die er ohne Sündenfähigkeit nie hätte erreichen können, die den Schöpfer gleichsam rechtfertigende Antwort. Jeder Sieg über die Sünde ist daher in Wahrheit eine Sühne der Sündenfähigkeit, mit welcher der Schöpfer den Menschen zum Menschen geschaffen, und jeder ראש חודש ist eine solche ‚Sühne des Schöpferwerks’ zu betätigen. – In der Sprache der ראש חודש-Institution gesprochen: die Herrlichkeit des dem Lichte wieder zuwachsenden Mondes offenbart die ganze Tiefe der Schöpferweisheit, die dem Monde die Fähigkeit zeitweiser Verdunkelung zugeteilt.“ (Komm. das.)

    Damit aber glauben wir auch unsere ברכה zu verstehen. וללבנה אמר שתתחדש Zum Monde sprach er, daß er sich erneuere – dieser Aufruf gilt uns, denen die Mondeserneuung zum Gleichnis geworden! עטרת תפארת לעמוסי בטן Diese Tatsache aber reicht einen „Kranz der Verherrlichung“ den mit sinnlicher Leiblichkeit, d.h. mit Sündenfähigkeit Belasteten. Diese Sündenfähigkeit bedeutet für sich kein Fluch, sie adelt sie, העתידים להתחדש כמותה, denn gleich dem Mond, „sind auch sie bestimmt, sich zu erneuen und ihren Bildner zu verherrlichen ob der Herrlichkeit seines Reiches“.

    In den Anblick des Himmels werden wir geführt. Wie gehorsam unterordnen sich jene himmlischen Geschöpfe dem Willen ihres Eigners, halten Zeit und Gesetz inne und ändern nimmer ihren Auftrag und bekennen in ihrem unwandelbaren Gehorsam die in der Schöpfung sich aussprechende ewige Schöpferwahrheit. Und sind wir Menschen nicht auch Gottes Geschöpfe? Entsprechen wir aber auch immer der Schöpferwahrheit, die sich in Seinem Willen uns offenbart? Lassen wir es nicht vielmehr gar oft an Gehorsam fehlen, und mangelt uns nicht of die Freude, mit der unser Gehorsam dem Schöpferwillen zu dienen sich bereit finden müsste? 

    Bescheiden verhüllen wir unser Haupt, wenn wir in den Kreis solcher Gottesgeschöpfe treten. Nicht der himmelstürmende Gedanke adelt uns und erfüllt uns mit stolz. Stolz dürfen wir unser Haupt erheben, wenn die sittliche Kraft uns erfüllt, in freiem Gehorsam unserem Schöpfer freudig zu dienen. Erst mit diesem freien Gehorsam erheben wir uns über alle Geschöpfe der Gottesnatur.

    Daher gebieten uns die Weisen zunächst bescheiden zurückzutreten aus dem Kreis solch „freudiger Gottesdiener“, uns zurückzuziehen in unsere Räume und da vor Gott in Gebet Kraft und Beistand zu erflehen, um „froh und freudig Seinen Willen zu vollbringen“. Der Raum aber, in dem wir beten, besitze Fenster: Der Ausblick in jene Welt treu gehorsamer Gottesdiener stehe uns vor Augen. Denn dort winkt unser Ziel.

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 88-89

    01-04-2008 om 09:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-03-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MUSLIM BRIDGES: A CONVERSATION WITH A ZIONIST
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    JUDAISM OPPOSES ZIONISM, JUDAISM IS NOT ZIONISM, ZIONISM IS NOT JUDAISM

    MUSLIM BRIDGES

    A Conversation with a Zionist
    : Have you ever wondered what it maybe like for the Palestinians under Isra-l occupation to negotiate a settlement and peaceful solution for their freedom and homeland? So, what goes inside the mind of a Zionist, how is it like for someone like you and me who is not under the stress of occupation, living in a very comfortable environment to engage in a hypothetical negotiation with a Zionist who is equality living a very comfortable life in New York.  Can such two people come to an agreement and offer a glimpse of hope?
    http://www.muslimbridges.org/content/view/956/38
    /

    Picture: Zionist Settler's grafitti!

    30-03-2008 om 07:07 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 13/1 ...EN DAT WONDER KOMT UIT...

    Uriel Zimmer

     

     

    13. ... EN DAT WONDER KOMT UIT…(deel 1)

     

    Dit is wellicht de meest geschikte plaats om, hoe beknopt ook, een probleem te bespreken dat tijdens de laatste jaren een onderwerp van verhitte debatten is geweest bij het Joodse publiek, in het bijzonder sinds de dagen van de Sinai-Suez campagne – de kwestie van “Wonderen of geen wonderen”, enz. Zoals gezegd werden de Balfour Verklaring, maar evenzeer de daarop volgende politieke ontwikkelingen, door velen beschouwd als een “wonder” – een standpunt dat door anderen met kracht werd bestreden.

    Zonder in te gaan op een gedetailleerde bespreking van dit probleem, zou de volgende opmerking gemaakt kunnen worden: degenen die over deze kwestie zo verhit debatteren – aan beide kanten – bespreken eigenlijk helemaal niet dat omstreden onderwerp. Wat er gebeurt in de geheime hoogten van de Almachtige is onze zaak niet. De metafysieke beoordeling van de ene of andere gebeurtenis is een theoretische, subtiele en delicate kwestie die in feite niet het onderwerp van gesprek is. Het probleem waarvoor wij gesteld zijn en waarmee wij wel te maken hebben kan alleen maar deze zijn: Wat is de les die door ons kan worden geleerd uit deze verschillende gebeurtenissen? Deze vraag kan, in overeenstemming met de Thora, alleen maar worden beantwoord op basis van één criterium: zijn de gevolgen in overeenstemming met de Thora en haar geboden? Volgens het standpunt van de Thora is er in deze wereld geen gebeurtenis, geen mens, zelfs geen wonderverrichtende profeet, die de afschaffing van een jota van de Thora kan verantwoorden.

    “Wanneer een profeet of iemand die in zijn dromen visioenen heeft bij je optreedt en je een teken of wonder aankondigt en dat teken of dat wonder, dat hij je beloofd heeft, komt uit en hij zegt: ‘Laten we andere, jou onbekende goden volgen en die dienen’ luister dan niet naar de woorden van die profeet of van hem die als dromer optreedt, want Hasjem, jullie God, stelt jullie op de proef om te weten te komen of jullie wel met heel jullie hart en ziel van Hasjem, jullie God, houden”. (Deuteronomium 13, 2-4)

    En, zoals onze Wijzen ons leren, dezelfde regel is zelfs van toepassing indien de profeet optreedt op basis van zijn werkelijk geprofeteerde “teken of wonder” – het afschaffen van zelfs maar één gebod van de Thora of  zelfs maar één Gebod van de Thora of zelfs maar één verordening van de Rabbijnen. Natuurlijk dient dat “teken of wonder” volgens onze Commentatoren (zie bijvoorbeeld NACHMANIDES ter plaatse) een tussenkomst te vertegenwoordigen in de normale loop van de natuur! Toch leert de Talmoed ons “Zelfs als zou hij de zon laten stilstaan aan de hemel – luister niet naar hem” (Sanhedrin 90a). Dus, zelfs al zou er overtuigd bewijs kunnen worden geleverd, waaruit blijkt dat de Balfour Verklaring een gelding “teken of wonder” in halachische termen vertegenwoordigt, dat men bijvoorbeeld gezien zou hebben dat een vlammende engel aan Lord BALFOUR is verschenen, voorafgaand aan zijn verklaring in het parlement op die tweede november en dat op basis van een dergelijk onvervalst wonder het verzoek zou zijn gedaan om de Zionistische visie te erkennen – dan zou nochtans, volgens de Thora, dit geen bewijs van de waarheid van het Zionisme vertegenwoordigen, maar slechts een test “…of jullie hart en ziel…”

    Dit principe is evenzeer geldig in verband met gebeurtenissen, die van veel meer betekenis waren en die plaats vonden gedurende de vroege periode van de zionistische Staat en haar oorlogen – Sinaicampagne enz., –  maar ik heb er de voorkeur aan gegeven het toe te passen op een gebeurtenis, waarvan de afstand in tijd een meer  afstandelijke analyse mogelijk maakt.

    Of nu de Balfour Verklaring een groot voordeel heeft betekend voor het Joodse volk in het algemeen, is een vraag waarover men het eens is dat de discussie daarover nog gaande is Zelfs binnen het Zionistische kamp is men het in dit opzicht daarover niet eens, maar ook dat gaat enigszins voorbij aan ons onderwerp.

    Een ding was echter zonder twijfel nieuw ontstaan als gevolg van de Balfour Verklaring, voor wat betreft het Thoragetrouwe Jodendom: een overvloed aan nieuwe taken.

    Er was geen verandering in de instellingen en standpunten, want die zijn niet aan veranderingen onderhevig, maar, sinds het Zionisme toen was begonnen met activiteiten op een nieuw en meer praktisch niveau, werd het duidelijk, dat aan de Thoragetrouwe zijde ook nieuwe stappen genomen zouden moeten worden, teneinde de uitdaging van de nieuwe situatie tegemoet te treden.

    Wat zouden dit voor stappen moeten zijn?

    Diende er een organisatie te worden opgericht, voorzien van de toerusting, benodigd voor een politieke organisatie, teneinde tot de tegenaanval op de zionistische organisatie te kunnen overgaan of zouden lieve alle inspanningen besteed worden aan de bevordering, verdieping en instandhouding van de geest van de Thora op zowel plaatselijke als individuele basis. Dat was zeer zeker een onderwerp van discussie. Het was toen tegen die achtergrond dat de “Agudass Jissroél” in 1912 opgericht werd en zij hervatte met de grote meerderheid van haar leden in Duitsland en sommige delen van Polen na de oorlog haar activiteiten; anderzijds verzetten zich sommige andere Thoragetrouwe Joden (vooral in Hongarije, Galicië en tot op zekere hoogte ook in Litouwen) tegen deze organisatie op grond van het argument dat de vorm van een moderne politieke organisatie voor de zaak van de Thora uiteindelijk de Thora zelf in gevaar zou brengen. Dit zijn bijzonder interessante ontwikkelingen – maar dit is niet de plaats om daarop verder in te gaan.

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliëzer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.


    voortzetting volgende zondag

    30-03-2008 om 06:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-03-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: *CODIP vzw betreurt inhoud film WILDERS*
    INGEZONDEN:

    *CODIP vzw betreurt inhoud film Wilders*

    CODIP vzw (Centrum voor Ontwikkeling, Documentatie en Informatie Palestijnen) betreurt de film van de heer Wilders over de 'fascistische Koran en de barbaar Mohammed'. Wilders is bekend om zijn extreme antimoslim visie en misbruikt de vrije pers om geloofsgemeenschappen en  mensen tegen elkaar op te zetten. Daarvoor gebruikt hij stereotiepen, beledigingen en onwaarheden.

    * *

    *Slechts een minderheid van de moslimwereld bestaat uit extremisten.*
    Het is fout om honderden miljoenen moslims te stigmatiseren. Deze mensen staan voor dezelfde waarden als christenen en joden: op een vreedzame wijze geloven in één God met als centrale peiler de naastenliefde. Wilders vertegenwoordigt niet alleen zijn partij, maar eveneens 16 miljoen Nederlanders als parlementslid. Ook diegene die in moslimlanden werken, reizen of leven. Met het verspreiden van de film dreigen zij te worden vereenzelvigd met de politieke visie die Wilders de wereld instuurt.

    * *

    *Wilders zou er beter aandoen om gematigde moslims te steunen tegen een minderheid extremisten.* Het tekort aan onderwijs over de leefwereld van moslims en hun invulling van de islam schept een vertekend beeld bij jongeren. Zij zien het vaak als “alle Arabieren zijn moslims” terwijl er veel christelijke Arabieren leven in Palestina, Jordanië, Egypte, Syrië, Libanon en Irak. En niet alle moslims zijn Arabieren zoals ruim 200 miljoen moslims in Indonesië en 160 miljoen in Pakistan. Onderwijs moet zulke zaken duidelijk maken, net als het feit dat niets in de Koran terreur rechtvaardigt.

    Elke godsdienst kan misbruikt worden door extremisten: in de middeleeuwen de kruistochten die militaire campagnes waren tegen niet-christenen. Of heden oorlogen en bezetting voor olie, water en grond in naam van God. Alle vormen van extremisme zijn ten zeerste te veroordelen en nooit goed te keuren.

    * *

    *Extremisme is ook een film tegen 1 miljard moslims of het willen verbieden van de Koran.* Wilders misbruikt al jaren het recht op vrije mening om mensen op stang te jagen. Ja, er zijn problemen met een groep mensen met een andere religie en origine in onze samenleving. Die zaken moeten we onder ogen durven zien en bijsturen in het belang van alle inwoners. Maar met een racistische propagandafilm los je die problemen niet op, maar wakker je ze eerder aan.

    CODIP schaart zich in tegenstelling met Wilders wél achter artikel 1 van de Nederlandse grondwet. Discriminatie wegens godsdienst, levensovertuiging, politieke gezindheid, ras, geslacht of op welke grond dan ook, is niet toegestaan.

    * *

    *Geert Wilders heeft een zionistische (Israëlische) agenda.* Het Kamerlid is een vriend van Israël en pleitbezorger van de joodse staat. Hij looft Isra-l als ‘voorbeelddemocratie’. Wilders heeft jarenlang gewoond en gewerkt in Isra-l in een mosjav. Zijn ‘oorlogshelden’ zijn Sharon en Olmert. De indrukwekkende reeks Kamervragen ter verdediging van Isra-l en aanvallen tegen buurlanden zijn al lang niet meer bij te houden. Isra-l is echter een terreurstaat waar Apartheid heerst over het Palestijnse volk, een terreurstaat die zonder emotie vrouwen en kinderen vermoordt. Het idee om mensen zes maanden te kunnen opsluiten zonder proces haalde Wilders in Isra-l en stelde het in 2005 (vergeefs) in Nederland voor. Iemand die dweept met Sharon, langsloopt bij de Mossad en de Israëlische ambassade zoals bij de kruidenier en bezig is met Nederland te destabiliseren en tweespalt te stichten met krasse uitspraken en nu met deze film, bezorgt ons kippenvel.

    /CODIP vzw/
    /Landen

     

    Nota van Jesjoeroen Joden tegen Zionisme over de Persmelding van CODIP:

     

    CODIP noemt in haar Persmededeling terecht een aantal niet-Arabische Moslimvolkeren. Aan één der voornaamste is CODIP spijtig genoeg voorbij gegaan: de Islamitische Republiek Iran met rond 70 miljoen inwoners, daarvan minder dan 2% niet Moslims zijn. Het verzuim is des te betreurenswaardiger daar de imperialistische  pro-zionistische media  bewust verzwijgen  dat de  Iraanse overheid ook inzake de wilde WILDERS hetzefilm. een duidelijk en goed standpunt heeft.

    De Persmededeling van CODIP maakt ook geen melding van de honderdduizenden niet-Arabische Moslims, achtbare mensen die wereldwijd uit eigen overtuiging tot de Islam toegetreden zijn, daaronder ook Vlamingen en Nederlanders. Zij worden door de hetzeprent van WILDERS evenzeer geviseerd, beledigd en versmaad.

    Een bijzonder proficiat aan CODIP voor de laatste paragraaf van deze Persmededeling.

    27-03-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-03-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Alterinfo in trouble: another struggle for the freedom of speech on the Internet
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

     Communiqué

    ALTERINFO IN TROUBLE: another struggle for the freedom of speech against Zionism in the Internet
    (avec traduction française)

    http://www.alterinfo.net

     AlterInfo in trouble: another struggle for the freedom of speech ...- [ Vertaal deze pagina ]
    The French alternative website Alterinfo.net is threatened with closing down as they face legal complaints and accusations of “antisemitism” by the Zionist lobby...
    eldib.wordpress.com/.../  -

     

    Vendredi 21 Mars 2008

    http://www.sott.net/articles/show/151547-AlterInfo-in-trouble-another-struggle-for-the-freedom-of-speech-on-the-Internet
    http://futurquantique.org/blog/politique/49-Politique/361-alterinfo-en-difficulte-un-autre-combat-pour-la-liberte-de-parole-sur-internet#uejf

    25-03-2008 om 11:15 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-03-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 12. DE BALFOUR DECLARATIE
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    Uriel Zimmer

     

     

    12. DE BALFOUR VERKLARING

     

    Zionistische leiders gingen  intussen door met het uitoefenen van invloed achter de schermen in de internationale arena. De Eerste Wereldoorlog bood de beste mogelijkheden voor een dergelijke activiteit. Bijna alle grootmachten werden benaderd met aanbiedingen, die de mogelijkheid inhield voor steun van “Het Wereldjodendom” in ruil voor hun instemming om een “Joods Nationaal Tehuis” te steunen. Toen het duidelijk begon te worden dat Groot-Brittannië Palestina zou veroveren op het afbrokkelende Ottomaanse Imperium, werd het uitoefenen van invloed achter de schermen op het Britse toneel geïntensiveerd.

    Op 2 november 1917 vaardigde Lord Balfour tenslotte de beroemde Balfour Verklaring uit; Balfour verklaarde in het Britse Lagerhuis: “De regering van H.M. zou de vestiging van een Joods Nationaal Tehuis in Palestina toejuichen”. Degenen die er alles van afwisten – met name binnen de top van het Zionisme, wisten dat deze Verklaring, in de gepubliceerde tekst, niet  in alle opzichten een overwinning betekende voor het doel, die de Zionisten met hun streven hadden willen bereiken, en die later ook een bron van veel problemen en zelfs bloedige opstanden zou worden, gedurende de 25 jaar van het Britse Mandaat. Dit feit verminderde geenszins het Joodse enthousiasme en in veel kringen werd de Balfour Verklaring met  niets minder dan de Oproep van Cyrus, waarmee deze toestemming gaf om de Tweede Tempel te herbouwen (Ezra 1,2).

    Op dit punt worden we voor de eerste maal in de geschiedenis van het Zionisme geconfronteerd met een gebeurtenis van een zekere mate van universele betekenis. Veel mensen beschouwen dit, in hun diepste overtuiging in Goddelijke voorzienigheid, die zelfs de geringste menselijke activiteit leidt, als een geval van “de vinger van God”, als een voorteken, een teken uit de Hemel, dat er op neerkomt dat het Zionisme door de Hemel was goedgekeurd. Dat gevoel werd nog sterker nadat Groot-Brittannië van de Volkenbond het Mandaat over Palestina had ontvangen en Lord Samuel (toen nog Sir Herbert Samuel) als eerste hoge Commissaris naar Jeruzalem had gezonden. Sir Herbert (door sommige dichterlijk geïnspireerde schrijvers uit die tijd geestdriftig aangeduid als “Eerste Gouverneur van Juda” – Hanatsiv harisjaun li Jehudo) liep op zijn eerste Jaum Kippoer in Jeruzalem helemaal van zijn residentie bovenop een heuvel op de Scopusberg in het uiterste noorden van de stad naar de “Choerve”-synagoge in de Oude Stad en werd daar opgeroepen als “Maftir”. Hij was tot de tranen bewogen toen hij de woorden uitsprak: “moge er op zijn (Davids) troon geen vreemde zitten”.

    Men kan zich gemakkelijk voorstellen dat door al deze dramatische gebeurtenissen Messiaanse hoop in veler harten werd opgewekt. Veel mensen herinneren dat in sommige Minjoniem in het gedeelte van de Kaddisj, dat het gebed voor de Messiaanse Verlossing bevat, werd ingevoegd: “gedurende het leven van Eliëzer zoon van Menachem” (de Joodse naam van Lord Samuel) een formulering die in vroegere dagen werd gebruikt door de Prinsen van Judea.

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliëzer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

    23-03-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-03-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.POERIM 5768
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    POERIM 5768

     

    Donderdag 20 maart 08 (13de Adar): Vastendag Esther

    Vrijdag 21 maart (14de Adar): POERIM

    Op donderdagavond en vrijdagochtend wordt Megillas Esther voorgelezen.

    Ons studiemateriaal daartoe is:

    Die fünf Megilloth übersetzt  und erläutert von

    Rabbiner Dr. Raphael BREUER  Fünfter Teil: ESTHER  Zweite Auflage Ffm 1927

    21-03-2008 om 05:34 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-03-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.PURIM 5768
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    PURIM 5768

     

    Am Donnerstag 20. März 08 (13. Ador): Fasten Esthers

    Am Freitag 21. März  08 (14. Ador): PURIM

    Donnerstag abends und Freitag morgens Vorlesung der Megillas Esther.

    Unserem Studienmaterial dazu ist:  

    Die fünf Megilloth übersetzt  und erläutert von

    Rabbiner Dr. Raphael BREUER  Fünfter Teil: ESTHER  Zweite Auflage Ffm 1927

    19-03-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-03-2008
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    POERIM 5768 

    Donderdag 20 maart 08 (13de Adar): Vastendag Esther

    Vrijdag 21 maart (14de Adar): POERIM

    Op donderdagavond en vrijdagochtend wordt Megillas Esther voorgelezen.

    Ons studiemateriaal daartoe is:

    Die fünf Megilloth übersetzt  und erläutert von

    Rabbiner Dr. Raphael BREUER  Fünfter Teil: ESTHER  Zweite Auflage Ffm 1927

    16-03-2008 om 03:56 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 11. THORATROUW JODENDOM

    Uriel Zimmer

     

     

    11. THORATROUW JODENDOM

     

     

    Onze wijzen leren ons: “Wie is wijs? Hij die de uitkomsten voorziet”. De overweldigende meerderheid van Thora autoriteiten werd zich spoedig bewust van het ernstige gevaar – zowel geestelijk als lichamelijk –  dat er schuilde in het Zionisme. Hun houding tegenover het Zionisme kon alleen maar negatief zijn en daarom werd diezelfde negatieve houding gedeeld door alle groeperingen, bij wie de invloed van Thoraleiders overheerste.

    Het Zionisme kon en wilde zich natuurlijk niet beperken tot het terrein van de ideologie. Het lichaam en de ziel zijn altijd nauw met elkaar verbonden. Daarom veroorzaakte Zionistische propaganda niet slechts ideologische en theoretische vervreemding van de visie van de Thora, maar werd overwegend begeleid door volledige verwaarlozing van praktische naleving van de Thora. Het is niettemin volstrekt verkeerd om vol te houden, zoals sommige dat doen, dat de oppositie tegen het Zionisme aan orthodoxe zijde alleen maar voortkwam uit het feit dat de meeste Zionistische leiders a-religieus waren – een standpunt dat noodzakelijkerwijs kritiek inhoudt op de Thoraleiders, dat deze niets hadden ondernomen om zich een leidende positie te verwerven in het Zionisme, zodat zij, zo werd betoogd, het Zionisme konden leiden langs het pad van de Thora en op deze wijze zou dan de zionistische Staat zijn opgebouwd in de geest van de Thora, enz.

    Deze redenering gaat uit van een verkeerde kijk op de zaak. Thoragezagdragers hebben het Zionisme niet verworpen omdat de meeste van haar leiders niet religieus waren. Dat beeld is volledig omgekeerd. Dit feit was niet de reden voor afkeuring van het Zionisme door de Thora-autoriteiten, maar precies omgekeerd: dit feit was het gevolg van de lijnrechte tegenstelling van aard van het Zionisme ten opzichte van de visie van de Thora. Met andere woorden, het was niet slechts “toevallig” dat de leiders en woordvoerders van het Zionisme overwegend niet-religieus waren: hun gebrek aan religieuze gevoelens is geworteld in de aard en het wezen van het Zionisme.

    Op de grond van de Thora, met een Thoratrouw Joods volk, dat de Thora naleeft en eerlijk is ten opzichte van de Thora in gedachte en in daad, zou het Zionisme nooit zijn opgekomen.

    Want, zoals we hierboven hebben uiteengezet, ZIONISME STAAT REGELRECHT TEGENOVER DE GRONDSLAGEN VAN HET JOODS GELOOF ZELF. Zodoende is het argument: “hadden de Thorageleerden zich maar bij het Zionisme aangesloten” een paradoxaal argument. Als er al een vraag had moeten zijn, dan is die niet: “waarom sloten de orthodoxen zich niet aan bij het Zionisme”, maar omgekeerd: “Hoe konden er orthodoxe Joden zijn die zich wél aansloten bij het Zionisme?

    Teneinde deze laatste vraag te analyseren, zullen we daar later een volledig hoofdstuk aan wijden.

     

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliezer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

    16-03-2008 om 03:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-03-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: PROTEST AT RAFAH BORDER CROSSING, END MARCH 08
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    INGEZONDEN:
    Monday, 10 March 2008
    Protest at Rafah Border Crossing, End of March 2008

    In support of the suffering Palestinians in Gaza and in protest against the Israeli aggression, The European Campaign to end the Siege on Gaza invites all European activists and Politicians to take part in a solidarity demonstration against the Israeli blockade of the Gaza Strip.

    Place: the Rafah Border Crossing
    Time: Last week of March 2008


    People wishing to participate must e-mail the Campaign for further information by 14/03/2008

    The European Campaign to end the Siege on Gaza
    Tel: 0031 6136 444 44
    info@freedomforpalestine.org



    Gaza: Break the isolation - stop the massacres
    Call for a solidarity delegation to enter via Rafah

    Every week dozens if not hundreds are being killed by the Israeli attacks and incursions to Gaza. The starvation embargo does the rest. In a clear and obvious breach of all international law and all human and moral standards, the occupation forces continue the slaughtering of civilians with the silent approval of the West and Arab leaders.

    Since the overwhelming electoral victory of Hamas, the US and Isra-l have attempted to oust the legitimate representatives of the Palestinian people from the reigns of power. From the beginning the Palestinian people have been subjected to collective punishment for their democratic choice.

    As the leaders of the world remain silent, popular movements, intellectuals, democrats and advocates of respect and dignity must take action. The only way to break the Israeli siege on Gaza is through active protest, boycott and sanctions against the occupation forces.

    We call for an immediate end to the ongoing massacres and hostilities by the occupation forces. We want to break the isolation and bring assistance to our brothers and sisters on the Gaza strip. To this end we call for participation in an international solidarity delegation to take place by the end of March 2008.

    Anti-imperialist Camp


    Mit dank an www.www.antiimperialista.org  (Wien) für diese Mitteilung

    13-03-2008 om 23:19 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-03-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WEETJE: MERKAZ HARAV KOOK, EEN SATANISCHE AMALEK KWEEKSCHOOL
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    60 JAAR NAKBA, 60 JAAR THORAVIJANDELIJKE ZIONISTISCHE TERRORISTISCHE STAAT: WEG ERMEE!

     

    WEETJE:

     

    MERKAZ HARAV KOOK, EEN SATANISCHE AMALEK KWEEKSCHOOL

     

    De „yeshiva“ (talmoedacademie) Merkaz  haRav Kook, in 1924 door Rav haTsioni A.C. KOOK (1865-1935) in Jeruzalem, is de kweekschool van religieuze Zionisten van de meest agressieve, racistische, militaristische, bloeddorstige soort .

    Zijn zoon Zvi Yehuda KOOK (1891-1982) was de leider van de Goesj Emoenim (Blok van het Geloof), partij der ultrazionistische kolonisten. Deze instelling levert de harde kern van het religieuze Zionisme en beïnvloedt tevens de mizrachistische en agoedistische yeshivess (“soft” versies van het religieuze Zionisme).

    Zoals de andere religieuze Zionisten leren de Kookisten dat de stichting van de zionistische Staat ook al is deze onreligieus, het “begin van de Verlossing”  inluidt en dat de Bezetting van het heilig Land vandaag de dag een “imperatieve godsdienstige plicht” zou zijn. Met vervalste en verminkte Talmoedcitaten wordt de studenten van deze Amalek instelling bijgebracht dat de Palestijnse Moslims en ook andere “Gojim” (niet-Joden) die zij verfoeien wezens zijn die “lager dan dieren” zijn en “Amalekieten”. Deze reine KOOK leer wordt onderwezen als “liefde voor Israë-l”  en onder de valse leuze “Het Land van Isra-l voor het Volk van Isra-l volgens de Thora van Isra-l”. De kookistische studenten vervullen hun legerdienst in het zionistische Leger en maken deel uit van de milities in de na 1948 geroofde Palestijnse gebieden.

    De ketterij van het religieuze en zelfs “vrome” Zionisme wordt, in al zijn bestanddelen,  verworpen door alle bewuste en oprechte Thorajoden.

    In het heilige Land zijn er ook enkele niet-zionistische en antizionistische talmoedacademiën, die geen enkele subsidie van de zionistische Staat aanvaarden. Hun toestand is bedenkelijk.

    Een Zionist is per definitie een leugenaar en een religieuze Zionist een dubbele leugenaar

    10-03-2008 om 17:44 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-03-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 10. WAAROM HET ZIONISME SUCCES HAD

    Uriel ZIMMER

     

     

    10. WAAROM HET ZIONISME SUCCES HAD

     

     

    Het is geen wonder dat het zionisme er in slaagde om zich zo breed onder de massa’s te verspreiden. Ook een have eeuw geleden was niet iedereen ‘intelligent’. Alleen al het woord “Erets Jissroél” had voor elk Jood een zekere bekoring. De jongeren, die hun vingers al hadden gebrand aan de assimilatie en met het streven om de wegen van de niet-Joden te volgen, omhelsden deze nieuwe vorm van “Judaïsme”, met haar nieuwe en originele boodschap in die zin, dat men een trotse en eerlijke Jood kan zijn zonder de last hoeven dragen van Mitsvess of zelfs die van het geloof. Op deze wijze kon men, zo gezegd, van twee werelden tegelijk genieten of, om een wat simpeler uitdrukking te gebruiker, “van twee walletjes eten”: een Jood blijven en zorgdragen voor de redding van het Joodse volk en tegelijk deelhebben aan de lokkende genoegens die de niet-Joodse omgeving te bieden had. Immers, met de studie van het Hebreeuws die ieder mogelijk verlangen naar spiritualiteit bevredigde, veroverde deze fantastische “uitvinding” al spoedig vele harten, vooral in de kleinere steden. Zeer veel oprechte Joden, eenvoudig als ze waren, en onbewust van de ingewikkelde problemen, dachten in hun onschuld dat dit het begin was van de vervulling van hun Messiaans verlangen.

    Bovendien toonde het Zionisme zich vanaf het allereerste begin uiterst bekwaam in het voeren van intensieve, zeer berekende propaganda campagnes met ware Duitse grondigheid – de meeste grondleggers van het Zionisme waren of van Duitse afkomst of waren afgestudeerd aan Duitse universiteiten. Het Zionisme wist ook hoe ze hier en daar hun invloed konden aanwenden, zelfs door zonodig antisemitisme aan te wenden of te woeden, teneinde Joden het gevoel te geven dat ze vreemden waren in de landen waar ze verbleven* - maar deze zaken zijn geen deel van ons onderwerp.

     

    *Voor meer bijzonderheden en documentatie over dit uitermate interessante, maar weinig bekende hoofdstuk, zie: Chaim Bloch. Who gave Jacob for a spoil? New York, 1957.

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliezer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

    09-03-2008 om 04:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.AGAINST ZIONIST PROPAGANDA HYSTERIA: THE INMATES OF YESHIVA MERKAZ HARAV KOOK
    AGAINST ZIONIST PROPAGANDA HYSTERIA:

    Soldiers (not innocent students) killed at settler center
    [ 08/03/2008 - 04:50 PM ]
    From Khalid Amayreh in Occupied East Jerusalem

    The Israeli electronic and print media on Saturday revealed that the bulk of the eight Israeli Yeshiva (Talmudic religious school) “students” killed or injured in an attack on the headquarters of the Jewish settlement movement in Jerusalem on Thursday were actually paramilitary soldiers.
     
    Israeli spokespersons claimed immediately after the attack that the lone attacker, a Palestinian from East Jerusalem, targeted innocent religious students.
     
    The Israeli media, which is subject to routine government censorship, normally avoids giving “detrimental details” about Palestinian resistance attacks, especially when Israelis get killed, ostensibly in order to reap maximum propaganda benefits by giving an initial impression that the victims were innocent civilians, not soldiers or settlers.
     
    The Israeli media, especially those targeting foreign audiences, also ignored the fact that Merkaz Ha'rav, the ideological central nervous system of religious messianic Zionism, combines Talmudic studies with military training in its educational program. This is known in Hebrew as “Hesder Merkaz”
     
    Even Yitzhak Rabin’s killer, Yigal Amir, is reportedly to have studied at the Merkaz Ha’rav.
     
    Similarly, the bulk of the Zionist-influenced or Zionist-controlled American media, with the exception of a few examples, readily parroted Israeli propaganda, repeating the claim that innocent religious students were the target of the attack, an apparent retaliation for the wanton slaughter by the Israeli army of as many as 138 Palestinians, the vast bulk of them innocent civilians, including more than 13 toddlers and babies.
     
    The Israeli human rights organization, B’tselem, and Amnesty International have pointed out that at least half of the Israeli carnage’s victims were innocent civilians or people who played no role in hostilities.
     
    It has not been established which Palestinian (or non-Palestinian) organization did actually carry out the attack in West Jerusalem.
     
    Some reports have suggested that a Hizbullah-linked group may have carried out the attack, probably to avenge the murder by suspected Mossad agents in Damascus last month of Hizbullah’s military official Imad Mughniya.
     
    However, Hizbullah on Friday denied any involvement in the Jerusalem attack on the Jewish settler center.
     
    Meanwhile, a prominent rabbi has once again called the Palestinians Amalekites, which the Bible says “must be destroyed” and “wiped out from the face of earth.”
     
    Amalekites were members of an ancient nomadic people of ancient Palestine which the Bible says were descendants of Esau's grandson, Amalek.
     
    The Rabbi, Ya’akov Shapira, who is also the current Director of Merkaz Ha’rav, suggested that all Palestinians would have to be exterminated.
     
    “The murderers are the Amalekites of our day, coming to remind us that Amalekites have not disappeared, just changed their appearance,” the rabbi was quoted as saying.
     
    One of the people killed in Thursday’s attack is Doron Maharata, ostensibly a former Indian immigrant to Israel who had converted to religious Zionism.
     
    The Israeli newspaper, Ha’aretz, showed him in full military gear, which obviously belies Israeli media claims that the “victims were merely innocent Yeshiva students.”
     
    According to Ha’aretz, Maharata at age 17 enrolled in the Merkaz Ha'rav as part of the “Hesder Merkaz” track, in which students perform nine months of army service.
     
    Meanwhile, Israeli officials said they would seek to use bloody scenes from the attack as part of a public relations campaign to tarnish Hamas’s image abroad, especially in the West.
     
    Hamas officials, however, scoffed at the Israeli “hasbara gimmicks,” calling it “sickening.”
     
    “This will be like Nazi propaganda operatives displaying images from resistance attacks in central Europe in order to give the impression that the Nazis were poor, innocent victims, and the resistance was all-diabolical,” said one Hamas official from the Hebron region.
     
    Since the beginning of 2008, the Israeli occupation army has killed and maimed thousands of Palestinians, mostly innocent people.
     
    Israel claims, usually when addressing Europeans and North Americans, that its army doesn’t murder Palestinian civilians deliberately.
     
    However, human rights organizations operating in the occupied territories contemptuously dismiss Israeli claims in this regard, arguing that in the final analysis killing knowingly is killing deliberately and that when the number of victims is so vast, as is the case in Gaza, even intent itself becomes irrelevant.

    09-03-2008 om 00:13 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-03-2008
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    60 JAAR NAKBA, 60 JAAR THORAVIJANDELIJKE ZIONISTISCHE STAAT: WEG ERMEE!

    INGEZONDEN:

    Because We Are Jews

    Delivered by Rabbi Mordechi Weberman under the auspices of the Palestine Right of Return Coalition (Al-Awda NY/NJ), at the march in front of the “Israeli” Consulate, on Friday July 26, 2002

    There are those who ask us why we march with the Palestinians. Why do we raise the Palestinian flag? Why do we support the Palestinian cause?

    “You are Jews!” they tell us. What are you doing?

    And our response, which I’d like to share with you this afternoon, is very simple.

    IT IS PRECISELY BECAUSE WE ARE JEWS THAT WE MARCH WITH THE PALESTINIANS AND RAISE THEIR FLAG!

    IT IS PRECISELY BECAUSE WE ARE JEWS THAT WE DEMAND THAT THE PALESTINIAN PEOPLES BE RETURNED TO THEIR HOMES AND PROPERTIES!

    In our Torah we are taught, that we are forbidden to have our own State, even if all the nations including the Palestinian people, would agree to give it to us. Yes, in our Torah we are taught that G-D sent the Jewish people into exile around two thousand years ago. He then expressly forbade us to attempt to end this G Dly decreed exile. The Talmud clearly states that G-D foreswore us with three oaths; one, that we are not to go up enmass to the Land of Israel. Two, that we are forbidden to take up arms against any nation. Three, we should not attempt to bring about the redemption before its proper time. We are to wait patiently in exile until the time when G-D Himself will see fit to end the exile. At that time, He Himself, without any human intervention will bring about the redemption. At that time all the nations will recognize the one G-D and will serve Him together peacefully.

    Secondly, we are commanded to be good and compassionate. Of course we are forbidden to steal, kill, etc. Yes, in our Torah we are commanded to be fair. We are called upon to pursue justice. And, what could be more unjust then the century old attempt of the Zionist movement to invade an other people’s land, to drive them out and steal their property?
    The early Zionists proclaimed that they were a people without a land going to a land without a people.

    Innocent sounding words.

    But utterly and totally untrue.

    Palestine was a land with a people. A people that were developing a national consciousness.

    We have no doubt that would Jewish refugees, have come to Palestine, not with the intention of dominating, not with the intention of making a Jewish state, not with the intention of dispossessing, not with the intention of depriving the Palestinians of their basic rights, that they would have been welcomed by the Palestinians, with the same hospitality that Islamic peoples have shown Jews throughout history. And we would have lived together as Jews and Muslims lived before in Palestine in peace and harmony.

    To our Islamic and Palestinian friends around the world, please hear our message --
    There are Jews around the world who support your cause. And when we support your cause we do not mean some partition scheme proposed in 1947.

    When we say support your cause we do not mean the cut off and cut up pieces of the West Bank offered by Barak at Camp David together with justice for less than 10 % of the refugees.

    We do not mean anything other than returning the entire land, including Jerusalem, to Palestinian sovereignty!

    At that point justice demands that the Palestinian people should decide if and how many Jews should remain in the Land.

    This is the only path to true reconciliation.

    But we demand yet more. We demand, that in returning the land back to its rightful owners, we have not yet done enough. There should be an apology to the Palestinian people which is clear and precise. Zionism did you wrong. Zionism stole your homes. Zionism stole your land.

    By so proclaiming we proclaim before the world that we are the people of the Torah, that our faith demands that we be honest and fair and good and kind.

    We have attended hundreds of pro Palestinian rallies over the years and everywhere we go the leaders and audience greet us with the warmth of Middle Eastern hospitality. What a lie it is to say that Palestinians in particular or Muslims in general hate Jews. You hate injustice. Not Jews.

    Fear not my friends. Evil cannot long triumph. The Zionist nightmare is at its end. It is exhausted. Its latest brutalities are the death rattle of the terminally ill.

    We will yet both live to see the day when Jew and Palestinian will embrace in peace under the Palestinian flag in Jerusalem.

    And ultimately when mankind’s Redeemer will come, the sufferings of the present will long be forgotten in the blessings of the future.

    Visit us at: www.nkusa.org - e-mail info@nkusa.org



    06-03-2008 om 09:53 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Ingezonden: Alain Platel roept 'Joodse gemeenschap' op om 'Isr-l onder druk te zetten'
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    INGEZONDEN:

    Alain Platel: Joodse gemeenschap moet Isra-l onder druk zetten

    By Alain Platel on 05/03/2008 - 14:18

    "Het zou dus, naar mijn gevoel, van ongelooflijk veel moed getuigen indien die Joodse gemeenschap Isra-l onder druk zet om naar constructieve oplossingen te zoeken. Want daar wringt ook het schoentje: Isra-l beschikt namelijk wél over de macht om naar een vreedzame oplossing te zoeken. De Palestijnen niet, die zitten al 60 jaar in een vreselijke wurggreep en kunnen niks anders dan radicaliseren en blind om zich heen slaan", schrijft choreograaf / theatermaker Alain Platel.

    Al sedert 1996 werkt het Gentse dans- en theatergezelschap Les Ballets C. de la B. hier in eigen land samen met Joodse artiesten en sedert 2001 ook met Palestijnse artiesten in de Bezette Gebieden. Telkens wanneer we naar de West Bank gaan voelen we aan den lijve de ondraaglijkheid van de situatie (zie verslagen daarover op onze website www.lesballetscdela.be) en telkens opnieuw overvalt ons een gevoel van hopeloosheid: dit conflict is nog lang niet opgelost. Integendeel!

    Er zijn de voorbije jaren wel periodes geweest van relatieve vrede in het gebied, maar ter plaatse is het onmogelijk de fundamentele onrechtvaardigheden te ontkennen: de muur is bijna klaar en wordt aan de kant van Israël door landschapsarchitecten zorgvuldig gecamoufleerd, niets wijst er nog op dat de checkpoints tijdelijk zijn (ze gelijken meer en meer op de Europese “péages”), er worden nog steeds nieuwe illegale Joodse nederzettingen gebouwd op Palestijnse grond en er zijn het dagelijkse geweld en de discriminatie tegen de Palestijnen die gewoon doorgaan. Het is al lang geen nieuws meer.

    Toch moet het duidelijk zijn dat er zich in Gaza (en binnenkort zeker ook in de West Bank) voor de zoveelste keer een immens drama aan het afspelen is. En het is dank zij een “verspreking” van Matan Vilnai, onderminister van defensie in de Israëlische regering (hij sprak een “Shoah” uit over de Palestijnen in Gaza ...) dat er opnieuw enige verscherpte aandacht is voor deze zaak. Maar toch weer onvoldoende. Zelfs in het zeer degelijk programma “Phara” op Canvas, werd gisteren aan Michaël Freilich, hoofdredacteur van het tijdschrift “Joods Actueel”, niet eens gevraagd of hij denkt dat de Joodse gemeenschap in het buitenland iets kan doen om het geweld in Israël te stoppen, laat staan een reactie te geven op de bloedige gebeurtenissen van het voorbije weekend in Gaza .

    Nochtans geloof ik dat daar “een” mogelijkheid tot kentering ligt. De Israëlische regering luistert al lang niet meer naar de Internationale Gemeenschap, legt élke resolutie naast zich neer en hertaalt élk protest tegen hun gewelddadig optreden naar een ontkenning van hun recht op zelfverdediging of een teken van de heropleving van het antisemitisme. Ook het verzet van binnenuit blijft een zeer moeilijke zaak. Vraag maar aan Ilan Pappe (een Joods-Israelische professor die omwille van zijn fundamentele kritiek op de Israëlische bezettingspolitiek zijn land is moeten ontvluchten), de filmmaker Avi Mograbi, dirigent Baremboim (die een Joods-Arabischs symfonisch orkest leidt) of de vredesbeweging Betsleem …

    Stel dat de Joodse gemeenschappen in het buitenland openlijk en duidelijk de agressieve bezettingspolitiek van de Israëlische regering bekritiseren. Dat de druk op deze regering om radicaal van tactiek te veranderen, komt vanuit de eigen gemeenschap … Want het kan toch niet dat de hele Joodse gemeenschap lijdzaam blijft toekijken hoe de regering in Isra-l systematisch de mogelijkheid op een vreedzame oplossing voor het conflict keldert. Het kan toch niet dat zij akkoord gaat met het feit dat 1 dode aan Israëlische kant kan gewraakt worden met 105 doden (waaronder meer dan de helft burgers en kinderen) aan de andere kant. Het kan toch niet dat de Joodse gemeenschap deze vormen van excessief geweld op en de permanente onderdrukking van een volk goedkeurt?

    Het zou dus, naar mijn gevoel, van ongelooflijk veel moed getuigen indien die Joodse gemeenschap Isra-l onder druk zet om naar constructieve oplossingen te zoeken. Want daar wringt ook het schoentje: Israël beschikt namelijk wél over de macht om naar een vreedzame oplossing te zoeken. De Palestijnen niet, die zitten al 60 jaar in een vreselijke wurggreep en kunnen niks anders dan radicaliseren en blind om zich heen slaan. Dat laatste is trouwens één van de meest angstaanjagende tendensen die ik de voorbije jaren in de Bezette Gebieden kon waarnemen: een snel groeiend aantal Palestijnen dat enkele jaren terug blééf geloven in een vreedzame en constructieve oplossing voor de regio, radicaliseert nu uit pure wanhoop.

    Namens Les Ballets C. de la B
    Alain Platel, regisseur

    Les Ballets C. de la B. is mede ondertekenaar van de Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israël (www.pacbi.org)

    http://www.indymedia.be/node/26304

    Kommentaar Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme: Allemaal goed en wel mijnheer PLATEL, maar maak U geen illusies. De zionistische leiders van de Joodse gemeenschappen zullen zelfs geen schijn van kritiek uiten aan de misdadige politiek van hun Staat. Integendeel ze zullen U nog van "antisemitisme" beschuldigen. Laat U maar niet intimideren. Er bestaat, ondanks druk en vervolgingen van de Mossad en religieuszionistisch janhagel een Thoratrouwe oppositie tegen het Zionisme. Zoals U zelf schrijft vraagt het "ongelooflijk veel moed", maar wij zijn, met Gods hulp, een bescheiden spreekbuis ervan, die zich niet laat smoren.

    06-03-2008 om 09:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-03-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Samson Raphael HIRSCH: Die vier Lichtgedanken der ringenden Größe
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    2. DIE VIER LICHTGEDANKEN DER RINGENDEN GRÖßE.

    (ארבע פרשיות)

     

    In den Kampf mit den strahlenden irdischen Größen geschleudert, welche Gedanken hat Jakob „das Kleine“, in sich und in allen seinen Gliedern wach zu halten, daß es sich in den blendenden Glanz des strahlenden Gegensatzes nicht verliere, daß es seine eigenen Glieder nicht verliere, daß seine zerstreuten, vereinzelten Atome nicht der Anziehungskraft der im größeren irdischen Lichte strahlenden Größe verfallen, und daß es und seine Glieder stets des Weges kündig bleiben, auf welchem das hohe Ziel geistich-sittlicher Vollendung angestrebt zu werden vermag

     

    SCHEKALIM

     

    Zuerst! Das Selbstbewusstsein zuerst! Die Selbstachtung, die des „kleine“ Jakob in allen seinen Gliedern durchbringen soll und dem Schwächsten, Ärmsten, Niedrigsten, wie man anderwärts spricht, seine Stellung und seinen unverlierbaren, ewigen, göttlichen Wert eben in dem Beitrag zur Lösung der gemeinsamen, geistich-sittlichen Aufgabe anweist, – die zuerst. Das Selbstbewusstsein, die Selbstachtung, die eben Jakobs geistig-sittliches Ideal selbst dem letzten jüdischen Bettler garantiert, der es weiß, daß es für Jakob eine andere als materielle Größe gibt; der es weiß, daß der jüdische Bettler nur ein jüdischer Bettler zu sein braucht, in dem Stande seiner Armut nur alle die edlen, großen, geistigen und sittlichen Zwecke anzustreben hat, wie sie den Armen in seiner Armut zur Lösung kommen, um auf Gottes Wage und im Kreise der um das Gottesheiligtum gescharten Gottesgemeine dem jüdischen Reichen ganz ebenbürtig und gleich zu wiegen. – Das ist der erste erhabene Gedanke der kleineren, nur nach Licht ringenden Jakobs-Größe! 

    Gehet, gehet, lasset euch hinziehen von der Schwerkraft der größeren historischen Weltkörper, lasset euch blenden und locken von ihrem größeren, mächtigeren Glanze, zerstreute, winzige Atome des kleinen Jakobshauses! Was gewinnet ihr in diesem Tausch, was wird euch geboten in diesem Anschluss an die größere, mächtige Waffe, in diesem Lossagen vom jüdischen Beruf, von den kämpfenden ringenden Dienst der um das Gottesheiligtum gescharten kleine Jakobsgemeine?  Soviel ihr an materiellen Gütern mitbringt, soviel werdet ihr gelten und mitzählen; soviel euch materieller Glanz umgibt, soviel werdet ihr gelten und mitzählen und mitglänzen so lange überhaupt der Tag eurer materieller Größe währet. Wenn aber eure materielle Bedeutung zu Ende – dann werdet ihr verächtlicher werden als der Verächtlichste unter den Verächtlichen, dann wird man euch bei Seite schieben, dann werdet ihr den Hohn und die Fußtritte des Materiellen Übermut füllen, dann werdet ihr zerstieben wie der Staub alles Vergänglichen zerstiebt. Denn ihr habt allen geistigen, sittlichen Halt verloren, ihr habt selber verzichtet auf jene höhere, göttliche Bedeutung habt selbst zerrissen das Band, das euch, unberührt von allem endlichen Wandel vergänglicher Größe, unverlierbar und ewig mit dem Ewigen verknüpft hätte; habt auf den Jakobsberuf verzichtet, der auch den Ärmsten in die Reihen der Gotteskämpfer beruft, um ihn mit dem hohenpriesterlichen Schmuck des „Lichtes und der Unschuld zu bekleiden.

    Eben weil Jakob  als die materiell kleinere Größe am geschichtlichen Horizonte der Menschheit hinzieht, beruft es alle seine Glieder, sich priesterlich um das geistig-sittliche Gottesheiligtum zu scharen, rechnet auf jeder seiner Söhne, „hebt eines jeden Haupt“ zum selbstachtenden Selbstgefühl und Selbstbewusstsein als Mitzähler im Gottesheere des Heiligtums, und spricht zu jedem: Wenn du individuell und materiell, wenn du nach deinem einzelnen irdischen Dasein, und für dein einzelnes irdisches Dasein dich zählest, dann gehst du zu Grunde, dann trifft dich der Tod der Vergänglichkeit aller selbstsüchtigen, materiellen Größe.

    Wenn du aber als Mitbauer des Gottesheiligtums und als Mitkämpfer für das Gottesheiligtum dich zählest, wenn du nur in deiner Leistung, deiner Förderung, deinem Beitrag für diese geistig-sittliche Gottesstiftung auf Erden lebst und leben willst, nur darin deine Bestimmung und deinen Wert und deine Bedeutung findest, dann tritt nur her, du seiest reich, du seiest arm, der Reiche kann nicht mehr, der Arme soll nicht weniger leisten als seinen „vollen“ „halben“ Schekel zum Gottesheiligtum. In diesem deinen „vollen“ „halben“ Schekel, in diesem deinen „vollen“ „Mitbeitrag“ zum Heiligtum, in dem du deine volle Kraft mit der vollen Kraft deines mitkämpfenden, mitringenden, mitbauenden und mittragenden Bruders einigst, in dem du – nicht mit Gott für deine Gesamtheit und ihre irdischen Mächte – sondern mit deiner Gesamtheit und ihren Trägern für Gott dich einigst zum Kampfe und zum Siege, hebst du mit diesem doppeltgeschlungenen  Gottesbande dein ganzes Leben über den Tod der Vergänglichkeit hinüber; dein ganzes Leben geht auf in den „Dienst des Heiligtums“, und mit jedem kleinen und großen  Wirken schreibst du dich ein לזכרון לפני ד', „zum ewigen Andenken für Gott!“

    Darum ruft Jakob alljährlich alle seine Söhne auf, mit ihrem „vollen“ „halben“ Schekel sich in die Reihen der Träger und Kämpfer des Gottesheiligtums zu zählen und das Selbstbewusstsein stets neu zu wecken, das sie mit Gott, seiner heiligen Stiftung auf Erden und der sein Heiligtum tragenden Gemeine auf ewig verbindet. Dieser Aufruf geschieht durch: פרשת שקלים [1]



    [1] Sie Gesammelte Schriften, Band I S.37
    Die weitere Teile dieses Exposé erscheinen in den kommenden Wochen. Am 6.Februar '08 erschien bereits Teil 1: 'Die verschiedenen Grössen' - Suche durch: "Archief" beziehungsweise "Zoeken naar"

    05-03-2008 om 09:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-03-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.GEEN SPRAKE VAN TE BETOGEN SAMEN MET ABP en UJPB!
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    Communiqué

     

    BETOGEN MET ABP en UJPB: NEEN!

     

    We vernemen door CODIP (Centrum Ontwikkeling Documentatie Informatie Palestijnen) dat de Association Belgo Palestinienne en haar troetelpartner UJPB (Union des “juifs” progressistes de Belgique) op dinsdag 4 maart ’08 te Brussel een betoging voor “Steun aan het Palestijnse volk” organiseert.

    Hier zijn de redenen waarom Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme aan deze betoging niet zal deelnemen:

    ·        De betoging is in werkelijkheid slechts een propagandastunt ten bate van de verraderlijke, met het Zionisme en internationale imperialisme kollaborerende kliek ABBAS.

    ·        De organisatoren maakten dit overduidelijk door in hun oproep het gebruik van Quassam raketten door het Palestijns Verzet met de nodige huichelarij ten zeerste ‘af te keuren’ (sic).

    ·        Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme laat zich niet misbruiken om het UJPB te” kasjeren”!

    ·        De UJPB kliek (vooruitstrevende “joden”, zeg maar Bundisten) bestaat uit ex-Joden die de Thora, de Joodse godsdienst haten en misprijzen. Meer nog dan de ABP (en spijtig genoeg ook haar Vlaamse tegenhanger Vlaams Palestina Komitee) erkent de UJPB expliciet het bestaansrecht van de zionistische Staat aan, verlangen slechts dat deze laatste zich zou gedragen naar het “internationale recht”.

     

    Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme zal daarom niet meedoen aan deze betoging en raadt iedereen aan hetzelfde te doen.

     

    Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme

    ·        klaagt aan en veroordeelt het zionazistische Staatsterrorisme, de wurggreep en massamoord op Gaza;

    ·        klaagt aan en veroordeelt de steun van het internationale imperialisme en medeplichtigheid van de Arabische reactionaire regeringen, die meer tegen hun eigen volkeren zijn als tegen het Zionisme.

    ·        klaagt aan en veroordeelt de huichelarij en medeplichtigheid van de Eurokratie aan;

    ·        klaagt aan en veroordeelt de Politgangsters Quislings ABBAS en ‘Palestijnse Autoriteit’, lakeien van de Grote Satan;

    ·        verkondigt luid en duidelijk:

    ·         haar sympathie voor het Palestijnse volk in Gaza en haar rechtmatige regering;

    ·        haar solidariteit met het Palestijns bewapend Verzet;

    ·        spreekt zich uit voor een strategisch vriendschapsbondgenootschap tussen Thoratrouwe Joden en oprechte Moslims om het vreedzame samenleven van Moslims en Joden in het van het Zionisme bevrijde Heilig Land, Palestina voor te bereiden!

     

    Het collectief van Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme

    www.bloggen.be/jesjoeroen

     

    08 03 03

    04-03-2008 om 09:43 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BOEKPRESENTATIE: Yakov M. RABKIN In naam van de Thora, de geschiedenis van de antizionistische Joden (4)
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    BOEKPRESENTATIE

     

    Yakov M. RABKIN: In naam van de Thora, de geschiedenis van de antizionistische Joden (Houtekiet 2006)

     

    IN NAAM VAN DE THORA: de geschiedenis van de antizionistische Joden

    Houtekiet 2006 ISBN 13 98790 5240 895 en 10 90 5240 895 5 Fnac-prijs: € 24,90

     

    Dit wetenschappelijke werk is verkrijgbaar in zeven talen, een Latijns-Amerikaanse uitgave is in voorbereiding (zie via het archief of “zoeken naar” het eerste deel van deze presentatie 08 02 13, 19 en 26)

    Critical Acclaim

     

    … a remarkable accomplishment: to tell a complex story with such clarity and punch.

     

    Relations, Montréal

     

     

    ...a vitally important book that comes at the very time that ‘the eternal Middle East question’ calls out for new approaches to defuse the crisis. The greatest possible number of people should read this book without delay.

     

    Dr Charles Rhéaume, Historian, Department of National Defense, Ottawa

     

     

    This book must be read. It is systematic and, above all, fair.

     

    Revue Esprit, Paris

     

     

    Rabkin’s book demonstrates his mastery of detail… It is rich and deserves serious attention and respect.

     

    The Middle East in London, London, UK

     

     

    An important book that sheds new light on Zionism, a neglected but ultimately the most important source of the Israeli-Palestinian conflict.

     

    Uitpers, Antwerp

     

    Professor Rabkin illuminates issues easily overlooked yet crucial to any understanding, from any political perspective, of the Israel/Palestine conflict. I doubt anyone can read this book without coming out much the wiser for it, and in many different ways.

     

    Counterpunch.org

     

     

    …brings together several threads that are not readily available to English-speaking readers interested in the Middle East conflict.

     

    Inroads, Montreal

     

     

    … an extraordinary book. I am enormously impressed by the author's historical scholarship, by his brilliant analysis of a complex literature and the lucidity of his prose.

     

    Gregory Baum, Professor of Religious Studies, McGill University

     

     

    … a powerful provocative book, exposing much of what western religious and political figures refuse to examine … a very thought provoking read that should be mandatory for anyone considering what the future of the land of Israel/Palestine might be or should be.

     

    PalestineChronicle.com

     

     

    … a gifted writer who knows how to reach different kinds of readers, from atheists to Catholics, all the way to strictly observant Jews.

     

    The Yiddish Forward, New York

     

     

    …well written and well documented.

    Kountrass, Jerusalem

     

    … a brilliant work.

     

    Liberazione, Rome

     

     

    … entirely scholarly, groundbreaking and sometimes shocking book…

     

    Liberales, Antwerp

     

     

    …basic reading for anyone concerned with modern Judaism, and with the political and theological debates now raging in the State of Isra-l and the Diaspora.

     

    Le Banquet, Paris

     

     

     … [illustrates how] Jewish opposition to the existence of a Jewish state, often concealed and silenced, provokes as much irritation as genuine interest.

     

    La Libre Belgique, Brussels

     

     

    …a useful sourcebook depicting this cramped world, lit by the lurid flames of cruel and misplaced passion.

     

    The Jerusalem Post

     

     

    … calm and reflective, the book raises questions that are fateful for Jewish life in the 21st century.

     

    The Jewish Independent, Vancouver

     

     

    The book shows how dangerous Zionism can be to the Jews.

     

    Al Jazeera.net

     

    ...delivers a telling argument against anti-Semitism... On putting the book down, one can no longer confuse Judaism with the behaviour of an essentially secular state that claims to speak in the name of all Jews.

     

    Alternatives, Montréal

     

     

    This book appears today because there is an urgent need to recall the obvious : a Jew is not necessarily a Zionist, just as a Muslim is not necessarily an Islamist…

     

    L’Économiste, Rabat

     

     

    ...demonstrates that Zionism and the state it created are by no means the culmination of Jewish history.

     

    La Distinction, Lausanne

     

     

    … reveals how momentous the issue of Zionism is for the entire Jewish people.

     

    Il Manifesto, Rome

     

     

    … sheds light on a deliberate and enduring confusion: the automatic, if not blind association of Jews with Zionists.

     

    Aujourd’hui Maroc, Casablanca

     

     

    Do Israel’s interests coincide or conflict with those of the Jews of the Diaspora? Is anti-Semitism inevitable? Has it made Israel the only place in the world where Jews can feel safe? These are some of the questions raised by a work that puts several clichés to rest.

     

    La Revue internationale et stratégique, Paris

     

     

    This book will force many Jews to come to terms with the contradictions between the religion they profess to believe in and the ideology that has in fact taken hold of them… It reminds us once again that Zionism cannot be equated with Judaism.

     

    Outlook, Vancouver

     

     

    It remains to be seen whether the break between Judaism and Zionism is final. But there can be no doubt that to label all opposition to Zionism anti-Semitism is as inaccurate as it is unjust.

     

    El Milenio, Mexico City

     

     

    Yakov Rabkin embarked on an audacious project since criticism of Zionism is constantly threatened with accusations in anti-Semitism.

     

    Le Devoir, Montréal

     

     

    This book shows why the idea that the Holy Land of Israel is a natural homeland and protector of all the Jews belongs to mythology.

     

    Le Figaro littéraire, Paris

     

     

    The book sheds stark and unusual light on the long history of Jewish opposition to Zionism and the establishment of the State of Israel. The revelation of this often obscured resistance concerns all of us.

     

    Combats, Paris

     

     

    This book is impressively rich. It corrects the strong and entrenched image that associates the Jews with the war-mongering violence of the Israeli army.

     

    L’Opinion, Casablanca

     

     

    The historian Yakov M Rabkin explores the arguments of the Jewish resistance to nationalism and the rejection of the use of force as a means to free the Jewish people.

     

    Actualité juive, Paris

     

     

    … timely, well researched and thorough treatment of probably the most controversial issue in today’s Jewish world.

     

    Jewish Tribune, London

     

     

    This book is very instructive since it gives voice to a position ignored by Israel and the official elites who speak in the name of the Jews.

     

    Societascriticus.com

     

     

    I hope that this book will help reduce anti-Semitism and show the way towards peace and security in the Middle East.

     

    Rabbi Baruch Horovitz, Dean, Jerusalem Academy of Jewish Studies

     

     

    This book removes the fuse from anti-Jewish violence.

     

    Cardinal Godfried Danneels, Primate of Belgium

     

     

    An extremely interesting and valuable book.

     

    Noam Chomsky, Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, MA

     

     

    After reading this book I can see why it is essential to disassociate the concepts of Judaism from Zionism, and Jews from Israelis, in the public’s mind.  Much more than theology is at stake; lives are.

     

    Menachem Daum, filmmaker, Brooklyn, NY

     

     

    … unconventional book based on often ignored historical facts. We can all learn from it.

     

    Rabbi Moshe G. Ackermann, Neve Yerushalayim Seminary, Jerusalem

     

     

    This book sheds light on Jewish religious opposition to Zionism, which, demographically and ideologically, represents the most serious threat to Israel as a State and as a collective identity. In fact, it is a more grievous and dangerous challenge than Arab and Palestinian hostility.

     

    Dr Joseph Hodara, Professor of Sociology, Bar-Ilan University, Israel

     

     

    As an Israeli patriot and as a philosopher, I consider it essential to integrate the discourse of Judaic anti-Zionism into the badly needed public debate about our past, present and future.

     

    Dr Joseph Agassi, Professor of Philosophy, Tel-Aviv University

     

    By daring to question Zionism, Rabkin squarely poses the question of the future of Jewish life.  This question will form the struggle of Jewish identity in the 21st century.

     

    Dr. Marc H. Ellis, Professor of American and Jewish Studies, Baylor University

     

     

     

    … fascinating and well documented.

     

    Bjarne Meklevik, Professor of Law, Laval University, Quebec City

     

     

    Rabkin is a gifted writer who knows how to reach different kids of readers, from Catholics to atheists, all the way to strictly observant Jews.

     

    Michael Krutikov, Professor of Jewish Studies, University of Michigan

     

     

    Professor Rabkin's book offers an intellectual as well as a political history, and in this role it is priceless.  It delves into long-lost material, unobtainable elsewhere, to present and clarify the Biblical and religious arguments against Zionism, thereby dispelling the notion that Jewish opposition to Israel has been the exclusive province of highly secularized leftists or fringe sects.  

     

    Michael Neumann, Professor of Philosophy, Trent University, Peterborough, ON

     

     

    Professor Rabkin's book gathers a wealth of quotations and scholarship on an issue, which our general Jewish community might wish to leave ignored. I believe though, that his book should be widely read, to broaden our reassessment of what Zionism means for the Jews of the 21st century.


    Rabbi David Ellis, Chaplain, Atlantic Jewish Council, Halifax, NS.

     

     

    A most timely and seminal work … this book is required reading for every serious student of Jewish history and concerned layman alike.

     

    Rabbi Daniel Greer, Dean, Yeshiva of New Haven

    04-03-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-03-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: 'Holocaust' te Gaza? Communique Fédération Chiite de France

    Communiqué 

    Fédération Chiite de France

    Grande-Synthe, 1er Mars 2008

    1, impasse J-B LEBAS

    59760 Grande-Synthe

    Tel : 03 28 58 92 14

    Fax : 03 28 25 26 78

    www.federationchiitedefrance.com

     

    1ste maart: 53 Palestijnen gedood en meer dan 200 verwond.

    « ‘Holocaust’ te Gaza ? »


    Gebed, Vrede aan Degene die gestuurd werd als Barmhartigheid voor alles, Mohammed (v)

    Wat wil Isra-l ?

    Waarom deze inertie van Europa ten aanzien van de Israëlische repressie?

    Zullen we een andere Holocaust of andere Shoah voor Gaza accepteren?

    Waarom deze onvoorwaardelijke steun voor Isra-l met zijn kernwapens?


    Zijn we klaar om in het tijdperk van de Apocalyps in te stappen?

    Zijn we voor Rechtvaardigheid, Vrede en Verstandhouding, of voor muren, bezettingen en koloniën?


    Gaza wordt beroofd van zijn recht, vernederd, veroordeelt tot een blokkade te midden van de algemene onverschilligheid en zonder de minste reactie van onze politieke verantwoordelijken: Waarom?

    Moest de Demokratische keuze van de Palestijnen om Hamas te hebben verkozen tot rechtmatige vertegenwoordiger van haar natie, tegemoet gekomen worden met dergelijke représailles en zulk een onverschilligheid?

    Zijn we daar niet in tegenstelling met onze eigen waarde: de Democratie?

    Wat zullen we morgen tot het Palestijnse volk zeggen? “Sorry, dat over Gaza hebben we niet geweten“?

    Schrijven onze wetten niet voor dat het niet helpen van een zich in gevaar bevindend persoon een misdaad is? Daarbij laten onze verantwoordelijken een heel volk dat zich in gevaar bevindt zonder bijstand.


    Ieder onvoorwaardelijke steun aan Isra-l zal de wereld brengen tot meer lijden en onrechtvaardigheden; Europa zal haar hele geloofwaardigheid vanwege neutraliteit in het Midden Oosten verloren hebben.
    De  Franse Sjiitische Federatie roept onze politieke verantwoordelijken op om de misdadigers van de Israëlische regeringen, de schuldigen aan deze blokkade, aan te klagen en te veroordelen en hen voor de rechtbank te slepen wegens misdaden tegen de Mensheid.

    Président de la Fédération Chiite de France
    Yahia GOUASMI

     

    (vertaling uit het Frans: Enissa KELIF)

    03-03-2008 om 13:33 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-03-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 9b. 'IVRIET' en de Heilige Taal (deel 2)

    Uriel Zimmer

     

    9b. “IVRIET” en “LOSJAUN HAKAUDESJ” (de Heilige Taal)

    (deel 2)

     

    Laten we verschillende voorbeelden aanhalen van het moderne Hebreeuwse vocabulaire die, hoe onschuldig deze ook mogen lijken, bepaalde werkelijke neigingen weergeven die automatisch voortvloeien uit de “nationalisatie” van de Hebreeuwse Taal.

    “Chasjmal”, bijvoorbeeld, is het gewone Ivriet woord voor elektriciteit. Oorspronkelijk komt dit woord voor in het boek Jechezkel (1,4) in het hoofdstuk waarin de Goddelijke visie van de profeet beschreven wordt. Dit hoofdstuk, dat meestal omschreven wordt als “Maase Merkovo”, is een van de meest gewijde en mysterieuze passages uit de Schrift. Alleen de zeer grote en meestal zeer vromen is het toegestaan te delven in deze geheimen, die in deze profetische visie van de Almachtige wordt geschetst. In deze visie zag de profeet een groot vuur, “en daarbinnen, midden in dat vuur was, wat er uitzag als de kleur van de ‘chasjmal’”. Wat ‘chasjmal’ werkelijk betekent is, op zijn zachtst gezegd, een onderwerp voor wetenschappelijk onderzoek. De Septuaginta vertaalt het als “elektron”, hetgeen Grieks voor amber (een mineraal dat een flits ontlaadt bij het wrijven). Het is natuurlijk geenszins de bedoeling om hier in te gaan op exegetische overwegingen of etymologisch onderzoek. Praktisch gesproken blijft echter het feit dat, doorheen, de Joodse geschiedenis, alleen al het noemen van “chasjmal” een gevoel van ontzag opwekte in de geest van elke Thoragetrouwe Jood, kind of volwassene, ziende dat “Chasjmal” automatisch wordt geassocieerd met het meest Goddelijke, het meest sublieme, terwijl in onze tijd het kind of de volwassene die Modern-Hebreeuws spreken alleen maar weten dat “chasjmal” elektriciteit betekent, iets dat hij honderd keer per dag gebruikt en tegenkomt; iets dat maar geassocieerd wordt met zijn woonkamer, televisie en radio of het toilet.

    Een ander voorbeeld kan worden genomen van het Hebreeuws van na de Choemasj – het woord “Aggodo”. In de herinnering van de Thoragetrouwe Jood, of deze nu een geleerde is of juist niet, betekent Aggodo de verzameling van het morele onderricht uit de Talmoed, dat door het Chassidisme wordt beschreven als het “inwendige van de Thora”.

    Het woord wist bij elke Jood een gevoel van warmte op te wekken, van morele kracht, van geloof, van liefde en gelegenheid voor zijn Oude Wijzen en voor zijn volk. In het moderne Hebreeuws betekent het woord “Aggada” slechts een legende, een sprookje of een volksverhaal. Roodkapje of het verhaal van de drie kleine beertjes zijn “Agada” in het moderne Hebreeuws. Onbewust is daarom het gewijde onderricht van de Talmoed teruggebracht tot niets meer dan sprookjes, onderdeel van de “nationale mythologie”, zo u wilt, en dat is precies was de Zionisten willen.

    Ik zou dit gedeelte willen besluiten met een waar gebeurd verhaal; het amusante maar tegelijk typerend voorval werd mij verteld door een zeer gewaardeerde vriend in Jeruzalem. Zijn kleinkinderen wonen in een kleine stad in de buurt van Tel Aviv. Hun moedertaal is natuurlijk Hebreeuws, maar ze spreken ook vrij vloeiend Jiddisch, vooral met hun grootouders. Mijn vriend vroeg aan zijn kleindochtertje: “Wat antwoord je als ze je vragen: “Hoe gaat het met je?” Haar directe antwoord was: “Wel opa, als ze je in het Hebreeuws vragen “ma sjlomech?” antwoord je “tov me’od” (heel goed) en als ze in het Jiddisch vragen: “vos machste”, antwoord je “boruch Hasjém”. Uit de mond van de babies…

    Bovendien heeft de “transformatie” van Losjaun Hakaudesj in modern Hebreeuws een bijzonder gevaar opgeleverd; omdat taal een niet tastbare, abstracte zaak is, dat het zou kunnen – zoals het zo vaak  was en nog steeds is – worden voorgesteld als een ‘substituut’ voor het verlangen naar een zekere “spirituele inhoud” teneinde het gat te vullen dat in de zielen van de mensen gebleven is bij het prijsgeven van de Thora.

    Inderdaad, werd de studie van het “Ivriet” algauw een populaire vrijetijdsbesteding bij de “verlichte Zionistische jeugd van de kleine steden en dorpen in Oost-Europa. Teneinde het enerzijds aantrekkelijker te maken en om het onderscheid te benadrukken van de Losjaun Hakaudesj van het Beis Hamidrasj, heeft iemand iets bijzonder uitgevonden: de zogenaamde Sefardische uitspraak (die zoals we dadelijk zullen zien, helemaal niet Sefardisch is). Dat maakte het leren van het Hebreeuws aantrekkelijker door het een exotisch tintje te geven. De reden die men gaf voor de keuze van de “Sefardische” uitspraak was, dat die ouder was en een oorspronkelijker en meer correcte van uitspraak zou zijn.

    Wetenschappelijk gezien is deze gehele argumentatie – op zijn zachts gezegd – enigszins amateuristisch. In de eerste plaats moet men niet alle Oriëntaalse Joden verwarren met diegenen die uit Spanje (Sefarad) afkomstig zijn. “Sefardische” uitspraak – in de ruime zin van het woord – is even gevarieerd als Asjkenazi.

    In de tweede plaats is “ouderdom” vergeleken met de grote verscheidenheid van Asjkenazi uitspraak – om het voorzichtig te zeggen – een uitspraak die nog bewezen moet worden. Zelfs als zou het zo zijn, dan zou het nog bedenkelijk zijn – zelfs vanuit een zuiver nationalistisch gezichtspunt gezien, zonder rekening te houden met het traditionele Joodse uitgangspunt “houd je moeders lessen in ere” – waarmee in het heden en in de toekomst moet worden doorgegaan. Zo zou bijvoorbeeld alleen in de afgelegen heuvels en hooglanden van Schotland het Engels precies zo uitgesproken worden als in de dagen van CHAUCER, en datzelfde is natuurlijk van toepassing op alle talen.

    Er is bovendien geen wetenschappelijk bewijs dat de zogenaamde “Sefardi” uitspraak ook werkelijk ouder is.

    Het aanvaarde wetenschappelijke standpunt is – en ik verwijs hierbij naar taalkundigen en niet noodzakelijkerwijs naar orthodoxe Joden – dat beide stromingen, wat betreft uitspraak, afstammen van oude dialecten,waarvan de één gebruikt werd in het Zuidelijk deel en de andere in het Noordelijk deel van Palestina. Het blijft in elk geval een feit dat, bijvoorbeeld, de uitspraak van de Jemenieten de “Asjkenasiese” uitspraak benadert – wat de klinkers betreft – van de Litouwse Joden (aangezien de ‘cholom’ als ‘ay’ wordt uitgesproken. Toch heeft nog nooit iemand beweerd dat de Jemenitische Joden ooit onder invloed hebben gestaan van Duitse Joden. Volgens hun eigen traditie dateert de Joodse gemeenschap van Jemen nog uit de tijd van de Eerste Tempel. (Overigens komen in de meeste andere talen dialecten voor, waarvan de uitspraak belangrijke verschillen tonen.

    In het Syrisch – één van de zeer weinig levende overblijfselen van het oude Aramees, dat nog steeds wordt gebruikt door christelijke sekten in Noord-Irak en Libanon – zijn er twee methoden van vocalisatie, bekend als Nestoriaans en Jacobitisch, maar ook verschillend van uitspraak zoals – lehavdil – in het geval van het Hebreeuws (“Komats” wordt respectievelijk uitgesproken als ‘a’ of ‘o’).

    De overneming door de Zionisten van de “Sefardische uitspraak” betekent een dubbel verlies – nog steeds vanuit zuiver taalkundig standpunt bezien, zonder enige andere overweging. De Asjkenazische uitspraak maakt een duidelijker onderscheid tussen de klinkers patach en komets en maakt een onderscheid tussen geaspireerde en niet-geaspireerde ‘tav’.

    De “Sefardische” uitspraak heeft anderzijds het voordeel onderscheid te maken tussen de verschillende keelklanken (alef en ajin, kof en chet) maar dat onderscheid wordt alleen maar gemaakt door Joden die in de sfeer van de Arabische taal leven, waar deze consonanten ook verschillend worden uitgesproken. Er is natuurlijk geen organisch verband tussen de Sefardi (komats – a) uitspraak en de verschillend uitgesproken keelletters. (Jemenieten die, zoals gezegd, vasthouden aan de “Asjekenazische” wijze waarop klinkers worden uitgesproken, spreken de medeklinkers nog meer verschillend uit dan de Sefardiem – aangezien zij ook nog onderscheid maken tussen de geaspireerde en niet-geaspireerde d, g en t).

    Zelfs van uitsluitend taalkundig standpunt bezien combineert de moderne “Ivriet” uitspraak de nadelen en tekortkomingen van alle groeperingen. Evenals “Sefardim” veronachtzaamt zij het onderscheid tussen patach en kamats en tussen de geaspireerde en niet-geaspireerde tav, terwijl ze de Asjkenazische veronachtzaming behoudt voor de uitspraak van de gutturalen en het verschil tussen de kaf en qof enz.

    Dit alles heeft natuurlijk niemand veel last veroorzaakt; maar, gezien tegen een diepere achtergrond, is de “wedergeboorte van de taal” slechts één van de wegen die leiden naar de éne en centrale doelstelling: de transformatie van de ‘Losjaun Hakaudesj’ in een “nationale taal”, deel uitmakend van de transformatie van Jissroél in “een volk als alle andere volkeren”.

     

     Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliezer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

    02-03-2008 om 10:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: JUDIOS ORTODOXOS CONDENAN LOS ATROCIDADES SIONISTAS EN GAZA
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    www.nkusa.org

    Afbeelding: Rabbijn Moshe Dov BECK, Monsey NY USA


    Una llamada de angustia por nuestros hermanos en Gaza y en Palestina
    .
    Este discurso fue proclamado en nombre de Neturei Karta Internacional a las afueras del consulado Isra-l en Nueva York.

    Debido a las restricciones religiosas del Shabbat, este discurso fue preparado antes y leído por un no-judío. Los manifestantes judíos caminaron casi 2 horas para llegar a la manifestación.


    Assalam Alaikum

    Hay una cruel y vil mentira que persigue al pueblo judío por todo el mundo. Esta gran mentira consigue grandes logros debido a la complicidad de grandes medios de comunicación y a los planes educativos de hoy en día.

    Esta mentira ha traído mucho sufrimiento de gente inocente por todo el mundo y será causa de una desenfrenada y grave tragedia en el futuro.

    Esta mentira declara que las "atrocidades cometidas por el estado de Israel contra la población de Gaza y de Palestina , son la voluntad del pueblo judío.

    Esta mentira declara que el judaísmo y el sionismo son idénticos. Nada más alejado de la verdad.

    El judaísmo y el sionismo están totalmente opuestos y el uno es la antitesis del otro.

    El judaísmo es la creencia en la revelación en el Monte Sinaí.

    Es la creencia que el exilio es un castigo para los pecados judíos.

    Es la enseñanza de que la Torah de Di-s Todopoderoso nos prohíbe tener nuestro propio estado, o rebelarnos contra cualquier nación.

    El sionismo ha renegado durante más de 100 años la revelación en el Sinaí.

    El sionismo cree que el exilio judío se puede terminar a través de la fuerza militar, conquistando y oprimiendo

    El objetivo del sionismo es convertir una fe en un nacionalismo..

    El sionismo ha estado usurpando las propiedades del pueblo palestino.

    No han hecho caso de sus demandas, justas y objetivas, sino que han perseguido, torturado y matado.

    La Torah judía y el mundo religioso judío ha sufrido por tanto sufrimiento que está totalmente opuesto a los valores del judaísmo.

    Millares de eruditos y santos de la Torah han condenado al sionismo desde su inicio. Sabían que la buena relación entre judíos y musulmanes en Tierra Santa y en el mundo entero se vería afectada mientras el sionismo existiera.

    El estado de Israel rechaza muchos valores religiosos judíos. Sus leyes inhumanas e incompasivas son totalmente opuestas a la Torah.

    Los judíos religiosos de la Torah han estado siempre opuestos al sionismo.

    Nuestra presencia aquí hoy es para demostrar que el sionismo no representa al pueblo judío religioso.

    Nos encontramos tristes por la cantidad de sangre que se derrama día a día en Tierra Santa. La mayoría de estas muertes han sido palestinas. Nada de esto podría estar sucediendo si el sionismo no hubiera conquistado el mundo con sus crueles ideas.

    Nosotros, los judíos religiosos, estamos llamados a vivir en paz y armonía con nuestros vecinos y por supuesto a ser leales y correctos ciudadanos allí donde residamos.

    Nuestro mensaje hoy debe ser sabido por la mayoría del mundo. Con la ayuda de Di-s quizás podamos contribuir a salvar a la gente en Palestina y ha ayudar a limpiar la cruel mancha que esta dejando el sionismo en la zona..

    Mucha gente que se encuentra con nosotros ahora, representantes de organizaciones por los derechos humanos, miembros de ongs, lideres por la paz, creen que la solución pasa por la creación de dos estados, uno palestino y otro israelí. Pero, los judíos religiosos, representamos la opinión de la Torah, y nuestra solución es aceptar el mandamiento de Di-s que es la de oponernos al sionismo y a su estado.Es fundamental que este mandamiento Divino sea conocido por el mundo. Es muy importante que sepáis que cuando el sionismo justifica sus actos en base a la Torah, no os lo creáis, pues no es Di-s quien desea que se actúe de esa forma.

    ¿Y que sucede con nuestros hermanos islámicos?

    Os hemos de decir que condenamos claramente las atrocidades sionistas en Tierra Santa. Deseamos poder estar en paz y en respeto mutuo, pero sabemos que no será posible mientras que el estado de Israel exista. Por este motivo, deseamos la disolución pacifica del estado israelí.

    Que seamos dignos de ver la redención y el tiempo en el que todos nos unamos juntos en armonía y paz.

    Assalam Alaikum



    New!Letter to His Excellency Sayyed Hasan Nasrallah

    Orthodox Jews in Palestine comdemn recent remarks by Yona Metzger

    www.nkusa.org

    29-02-2008 om 09:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ONTMASKERING ZIONISTISCHE PROVOCATIE 'ANTISEMITISME'

    ONTMASKERING ZIONISTISCHE PROVOCATIE OVER 'ANTISEMITISME'
     

     Stad Brugge eist excuses van Joods Actueel na verzonnen verhaal


    Het stadsbestuur van Brugge heeft een brief geschreven naar de uitgever van Joods Actueel met daarin de uitdrukkelijke vraag om excuses en een rechtzetting. Het maandblad publiceerde in januari het relaas van een professor die uit een Brugse horeca-zaak zou zijn gezet wegens zijn joodse overtuiging. Onderzoek heeft uitgewezen dat de man geen professor is.

    "Het is bijzonder betreurenswaardig dat de redactie van Joods Actueel haar verhalen niet natrekt voor ze te publiceren", zegt burgemeester Patrick Moenaert. "Het verhaal zou minstens tot een genuanceerde versie zijn herleid. De heer Kalmann blijkt immers geen professor te zijn, noch een Amerikaans staatsburger.

    Hij zou eerder al in Nederland de pers hebben gehaald met verzonnen verhalen. De publicatie van het verzonnen verhaal heeft Brugge veel schade toegebracht. De politie die van antisemitisme en discriminatie werd beschuldigd, gaat volgens ons onderzoek vrijuit."

    Koffietje van 6,5 euro

    De toerist had volgens de gegevens van het Brugse stadsbestuur in een restaurant op de Markt een discussie over de hoge prijs van een koffie (6,5 euro). De politie heeft destijds van de verklaringen van de man een proces-verbaal opgemaakt. In zijn relaas spreekt de man van antisemitisme.

    "De politie voelt zich in deze zaak oneerlijk behandeld en bespot", zegt Moenaert. De man wilde persé een verklaring in het Engels afleggen. Nochtans is Nederlands de voertaal. Om hem ter wille te zijn, hebben de agenten ingestemd. Nadien bleek de man perfect Nederlandstalig. De man beweerde in het artikel in Joods Actueel door de politie niet respectvol te zijn behandeld door de agenten."

    De feiten in Joods Actueel werden overgenomen in diverse media. Brugge meent dat haar gastvrij imago is geschaad. Daarom eist het een rechtzetting van Joods Actueel met de ware toedracht van de feiten en excuses. (belga/mvdb) 28 02 08

    28-02-2008 om 10:58 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.De Sabbat van de Thora en de zionistische 'Sabbat'
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    De Sabbat van de Thora en de zionistische “Sabbat”

     

    Een fopmiddel van de religieuszionistische propaganda is hun bewering dat nergens ter wereld zoveel Joden de Sabbat hoeden als in de zionistische entiteit en vooral dat de Sabbat er een officiële rustdag van de Staat is.

     

    Wat is er werkelijk van aan?

     

    Al in het begin van de twintigste eeuw heeft Rabbijn Dr. Raphael BREUER (1881-1932), dus lang voor de stichting van de zionistische Staat, aangetoond dat het Zionisme tegengesteld is aan het idee zelf van de Sabbat. Wij zullen later zijn exposé Het Zionisme en de Sabbat, het Minchohgebed brengen.

     

    Zouden veranderde omstandigheden een nieuwe benadering misschien verantwoorden?

     

    Laat ons eerst in grote trekken kenschetsen wat de Joodse Sabbat, de Sabbat van de Thora is en moet zijn:

    « De zesde dag waren hemel en aarde en geheel hun schare voltooid. God had op de zevende dag Zijn werk, dat Hij gemaakt had voleindigd en rustte op de zevende dag van al Zijn werk, dat Hij gemaakt had. God zegende de zevende dag en heiligde hem, want daarop rustte Hij van al Zijn werk, dat God geschapen had om het te voltooien.» en « Geloofd zit Gij Eeuwige, Koning der wereld, die ons door Zijn geboden geheiligd heeft en behagen in ons heeft gehad en ons Zijn heilige Sjabbath met liefde en welgevallen ten erfdeel heeft gegeven, als herinnering aan het scheppingswerk. Want dit is de dag, de eerste der heilige samenkomsten, ter herinnering aan de uittocht uit Egypte. Want ons hebt Gij uitverkoren en ons hebt Gij meer dan alle volken geliefd en Uw heilige Sjabbath hebt Gij ons met liefde en welgevallen ten erfdeel gegeven. Geloofd zijt Gij, Eeuwige, die de Sjabbath heiligt.» (Heiligingspreuken voor vrijdagavond, vertaling Rabbijn Dr. B. Israël RICARDO, Amsterdam).

     

    De Joodse Sabbat wordt gekenmerkt door het verbod van negenendertig categorieën werkzaamheden en hun afleidingen (grondslag hiervoor zijn de werkzaamheden die nodig waren voor de opbouw van het Heiligdom) en de daartoe behorende rabbijnse voorschriften. Dit is imperatief voor iedere Jood en Jodin, in welke omstandigheden zij zich ook bevinden. Enig mogelijke gedeeltelijke afwijking is “teneinde een mensenleven te redden”. In dat geval is de Jood verplicht om de wetten en voorschriften van de Sabbat te overschrijden. In alle andere gevallen echter is degene die met kennis van zaken het kleinste Sabbatvoorschrift overtreedt een ongelovige en begaat een van de zwaarste overtredingen.

     

    Zelfs als Zionisten aan de macht geen decreten en wetten uitgevaardigd zouden hebben die tegengesteld zijn aan de Thora, zou alleen maar het feit dat hun Staat de “vrijheid” van geweten, de “vrijheid” om naar goeddunken de goddelijke geboden, waaronder de Sabbat al dan niet te hoeden, garandeert, een verloochening de Thora en haar leerstellingen zijn, onder andere dat God degenen die de geboden vervult beloont en degenen die ze overtreedt bestraft.

     

    Aangenomen dat de Zionisten de Geboden van de Thora werkelijk zouden toepassen, echter niet omdat God het de Joden zo bevolen heeft op de Berg Sinaï, maar omdat zij het zo besloten hebben, omdat het in hun kraam past. Een dergelijke Thorapraktijk zou volledig waardeloos zijn, zou ketterij zijn, gezien zij verloochenen dat God de absolute Heer en Meester is, want volgens hen telt niet Zijn woord, maar het goeddunken van iedereen. Een dergelijke “Sabbat” zou niets anders zijn dan een VALS GETUIGENIS.

     

    Vanaf de stichting ervan, was de “joodse” Staat gebaseerd op het principe dat Klal Jissroél geen Thora en Emoenoh heeft, dat het volk “vrij” is om naar goeddunken te doen en te laten is, de Geboden zoals het hem past of zelfs helemaal niet toe te passen. Om de “Mizrachisten” (nationaal religieuze zionisten) tevreden te stellen en om de niet-zionistische rabbijnen voor hun zaak te winnen, hebben de Zionisten vanaf 1948 enkele wetten aangenomen die in schijn conform zijn met de Thora. Een van deze wetten was om de officiële rustdag van de Staat vast te leggen op zaterdag. Tevens zijn bepaalde Joodse Feestdagen werkvrij. De huwelijken worden beheerd door rabbijnen. In het Zionistisch leger wordt aan iedereen “koosjere” (volgens de normen van het Staatsrabbinaat) voeding gegeven. En er zijn nog vergelijkbare “verworvenheden”. Hun legale “Sabbat” komt voor zover helemaal niet overeen met de Sabbat van de Thora. De zionistische “Sabbat” verbiedt bij voorbeeld helemaal niet om te koken, te roken, te schrijven, de was of inkopen te doen. De handelshuizen zijn “vrij” open, behalve dan in enkele wijken die doorgaans bevolkt zijn met Joden die de voorschriften van de Thora strikt toepassen, de auto’s rijden, noem maar op. De orthodoxen kunnen zich hoogstens moreel opwerpen tegen de talloze openbare schendingen van de Sabbat in het Heilig Land door de « joodse » Zionisten en de door hen misleidde Jodenheidenen. De zionistische “Sabbat” is eenvoudig een rustdag zoals in Europa de zondag voor de niet-Joden. De zionistische Staat garandeert dus geenszins de ware toepassing van de Sabbat.

     

    De niet pratikerenden, uit onwetendheid of met opzet, haten meestal heel diep de “Zwarten” die hen, al was het enkel in het openbaar en voor de vorm, willen opdringen om Sabbat te hoeden. In de wijken bewoond door Joden die strikt pratikerend zijn organiseerden de agoedistische zionisten herhaaldelijk betogingen om te eisen “dat de Staat tenminste in ‘onze ‘ wijken garanderen dat de auto’s niet rijden op Sabbat”. Dit is weeral een fopperij om brave Joden ertoe te brengen om de Thoravijandelijke Staat te aanvaarden, haar aldus een zekere “legitimiteit” te bezorgen.

     

    Maar zelfs in de hypothese dat een werkelijk groot aantal Joden in het heilige Land consciëntieus de Sabbat en zijn voorschriften zouden hoeden, dan is zeker niet dankzij maar veeleer spijts de zionistische Staat. Ver van de meerderheid te vormen, is het aantal strikt praktiserende Joden echter hoogstens een grote minderheid van de Joodse bewoners van het Land. Proportioneel is hun aantal niet hoger dan dat in andere landen, zelfs indien voor de schijn de zionistische Staat het hoeden van de Sabbat “vergemakkelijkt voor degenen die zulks wensen te doen”.  Dit is op zichzelf al ketterij. Zelfs aangenomen dat dit aantal werkelijk hoog zou zijn, blijft een zulke “Sabbat” vervalst daar gesteund is op diefstal en roof van Palestina, het heilige Land, door de zionistische ketters en afgodendienaars. De zionistische rabbijnen weten maar al te goed dat men geen zonde, geen overtreding mag begaan met het doel een gebod te vervullen.

     

    Besluit: De misleidende religieuszionistische praat over de weldadige rol van de zionistische Staat inzake het hoeden van de Sabbat in « Isra-l » is eens te meer een doelbewuste leugen. 

     

    Een Zionist is per definitie een leugenaar, een religieuze Zionist een dubbele leugenaar.

    27-02-2008 om 12:28 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: Rabbi says Muslim Religious Sensitivities Must Be Addressed
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    INGEZONDEN:

    Rabbi Says Muslim Religious Sensitivities Must Be Addressed

    Wednesday, October 18, 2000. CHICAGO (IslamOnline)


    Despite being a rabbi from a West Bank settlement, Rabbi Menachem Froman called on the negotiators at Sharm el-Sheikh to take into account Muslim sensibilities in their deliberations.

    Froman, who has repeatedly appealed to the Israeli government to give due consideration to Muslim religious sensibilities, has said that without this, any peace initiative is doomed for failure.

    He said that successive Israeli governments, especially those of the Left, which believed if one attended to other issues, the religious issue would automatically solve itself, have rejected his message. Froman said that this unrealistic attitude is dominant today as seen in statements by so-called experts who claim that Israeli-Palestinian clashes are due to economic factors.

    While speaking to the Jerusalem Post, Froman said, "It is true that the Israeli Arabs face economic frustration, but it was not over this that they burned the post office in Jaffa and blocked the highway in Wadi Ara".

    The Rabbi stated that Muslim sensitivity over the al-Haram al-Sharif has been a continuing source of unrest, from the riots of 1929 to those over the Western Wall tunnel, to the most recent outbreaks.

    Froman has asserted that if the issue is not attended to, the situation will not improve.

    "In the holy land, you can't make peace without attending to the issue of holiness", he said.

    Froman said that in January 1999 and again five months ago, he had proposed solutions to both Yasser Arafat and the Israeli government. He said that Arafat was receptive, but the Israelis were not.

    www.jerusalempeacemakers.org  (eenvoudig langs onze link - links)

    27-02-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 9a. "IVRIET" en de Heilige Taal (deel 1)

    Uriel Zimmer

     

    9. “IVRIET” en “LOSJAUN HAKAUDESJ” (de Heilige Taal)

    (deel 1 -vervolg volgende zondag)

     

    In de loop van de transformatie en de “normalisatie” van het Joodse volk, diende natuurlijk ook de taal op dezelfde wijze te worden getransformeerd. “Losjaun Hakaudesj” die, zoals we eerder hebben uitgelegd, een zo fundamentele rol speelt in de Thora, moet ook haar plaats toegewezen krijgen in de nieuwe, “genormaliseerde” opzet. Evenals Jissroél de “Joodse natie” werd, werd het Heilige Land het “Vaderland” en later “de Staat”, zo werd de Thora een “religie” – op dezelfde wijze diende “Losjaun Hakaudesj” de “nationale taal” te worden.

    Een afzonderlijke taal is geen onmisbaar bestanddeel van een “natie” in het niet-Joodse denken. Bijvoorbeeld, alle Zuid-Amerikaanse volkeren (behalve Brazilië) spreken Spaans. Zowel in Groot-Brittannië als de Verenigde Staten- die niet altijd grote vrienden zijn en twee afzonderlijke naties – wordt Engels gesproken. Overal tussen Marokko en Irak en tussen Syrië en Saoedi-Arabië wordt Arabisch gesproken door tientallen volkeren, die vaak met elkaar overhoop liggen. Anderzijds spreekt men in India vijf totaal verschillende “nationale talen”, zodat veelvuldig Engels wordt gesproken in het parlement in Delhi omdat dat de enige taal is die door alle parlementsleden wordt verstaan. Ook het Zwitserse volk kent drie nationale talen, enzovoorts.

    Nochtans is bij propageren van het nationalisme een “nationale taal” een belangrijke factor. In de afgelopen vijftig jaar hebben sommige volkeren getracht om oude talen, die als algemeen spraakgebruik slechts in landelijke en bergachtige gebieden waren overgebleven, te doen herleven. We zien voorbeelden van die ontwikkeling overal in de wereld. Kazakstan, Oezbekistan, Indonesië, die streven naar politieke onafhankelijkheid of die dat hebben veroverd – zij alle werken  hard om hun talen aan te passen aan het hedendaagse taalgebruik. Deze ontwikkeling begon omstreeks de tijd dat het Zionisme ontstond. Er zijn, bijvoorbeeld, maar weinig mensen die weten dat de Roemeense taal nog geen vijftig jaar geleden geen gevestigde spelling had en slechts kort daarvoor het Latijnse alfabet had ingevoerd (in plaats van het Cyrillische alfabet, dat nu weer ingevoerd door de USSR in Moldavië – door Joden beter gekend als Bessarabië)

     

    De Hebreeuwse taal hoefde bovendien niet te worden “opgegraven” (zoals dat met het Gaelic, het Litouws enz. het geval was) van de spraak van afgelegen berg- en dorpbewoners. Als schrijf- en spreektaal had zij nooit opgehouden te bestaan. Hoewel het Jiddisch in Oost-Europa gesproken werd, werd als een teken van onwetendheid beschouwd om het te gebruiken voor zaken en zelfs voor privé-correspondentie; en elke Jood die wilde vermijden om te worden beschouwd als een domoor, probeerde, hoe moeilijk het ook geweest moet zijn, om zijn brieven in het Hebreeuws te schrijven, of te laten schrijven, niettegenstaande het soms niet al te beste niveau van diens stilistische kwaliteit.

    Zo werd de “herleving van het Hebreeuws” of, juister gesproken, haar transformatie van de status van Heilige Taal naar de “volkstaal” bijna een sport voor de vroege Zionisten. Tijdens de vroege periode van het Zionisme, betekende dat het eenvoudigste deel van haar taak, want in die tijd had elke Jood wel enige kennis van het Hebreeuws uit diens Gebedboek en Chumasj. Het was pas na de vervreemding van het Thora Judaïsme – voor een belangrijk deel als gevolg van datzelfde Zionisme – dat het leren van het Hebreeuws een zaak van uitzonderlijke moeite scheen te zijn geworden voor Zionisten die in de diaspora woonden…

    Hoewel dat misschien weinig is opgemerkt en weinig is besproken, betekende deze transformatie van Losjaun Hakaudesj een schending van de Thoraleer, die niet minder ernstig was dan alle andere transformaties, namelijk die van het Joodse volk, de Thora en Eretz Jissroél. De reden waarom dit feit minder besproken is, is zeer eenvoudig. Een taal is geen tastbare zaak; en in dit geval was er voor die transformatie maar een minimaal taalkundig inzicht vereist om te worden opgemerkt. Voor ons doel is het niet nodig om daar erg gedetailleerd op in te gaan, maar het zal wel niet overbodig zijn om in elk geval een paar alinea’s aan dit interessante onderwerp te besteden.

    Elke taal heeft, wat we kunnen noemen, een lichaam en een geest. Dit is niet alleen maar een metafysische gedachte, maar een principe dat door taalkundigen algemeen wordt aanvaard. Het lichaam van de taal is haar taalschat, haar grammaticale structuur, enz. De geest van een taal – vergelijkbaar met  de geest van de mens – is iets ontastbaars dat de taal tot leven brengt, dat men hier en daar aantreft, soms in de zinsbouw en heel in het bijzonder in haar onregelmatigheden. Het is de geest van een taal dat de geest van een volk, dat die taal spreekt, weerspiegelt. In de meeste gevallen zijn het lichaam en de geest van een taal verenigbaar want zij stemmen van hetzelfde volk. In sommige gevallen echter kan een taal het lichaam van één volk hebben, maar de geest van een ander – meestal om historische redenen. Een typisch voorbeeld verschaft het Amharisch – de taal die overwegend wordt gesproken in het moderne Ethiopië. Zij behoort tot de Semitische groep en stamt af van Ge’ez, de oude taal van Ethiopië (die nog in de Kerk in gebruik is). Ge’ez is een typische Semitische taal, in bepaalde facetten – binnen de Semitische familie – dichter bij het Hebreeuws dan bijvoorbeeld het Arabisch. De grammatica van het moderne Amharisch en haar woordenschat hebben ook een typisch Semitische structuur. De taal kent een drie-letter-stam, verschillende vervoegingen (Binjoniem) van werkwoorden en, in de grond van deze zaak, een klinkerloos schrift (hoewel verschillend van het Hebreeuws, Arabisch en het Syrisch in hun wijze van het invoegen van klinkertekens) net als andere Semitische talen, waarmee het zeer veel andere karakteristieke Semitische kenmerken gemeen heeft. Maar, goedbeschouwd, is deze taal niet Semitisch, omdat het volk dat deze taal gebruikt een negervolk is, dat de taal om historische redenen heeft aangenomen. De oorspronkelijke geest van het Afrikaanse volk breekt door het Semitische skelet van de taal heen en onthult haar karakteristieke trekken. Dit is een onweerlegbaar feit. Welbewust heb ik een dergelijk ver verwijderd voorbeeld gekozen teneinde in staat te zijn er meer onpartijdig over te kunnen spreken. Maar, in de grond van de zaak, gebeurt hetzelfde met het moderne Hebreeuws. De Taal is getransformeerd van een G’oddelijke taal naar een Europese – zelfs geen Semitische – taal. Het zou op deze plaats niet ongepast zijn om te vermelden dat dit gegeven is erkend door bepaald onpartijdige taalkundigen. De beroemde Duitse Semitoloog, BERGSTRASSER, in diens boek over Semitische talen (Einführung in die Semitische Sprachen. München 1928) verdeelt zijn bespreking van het Hebreeuws in drie gedeelten: Oud-Hebreeuws (Bijbelse taal); Midden-Hebreeuws (de taal van de Misjna) en modern Hebreeuws. Voor hem is het Hebreeuws één van de talen temidden van het Assyrisch, het Syrisch, Arabisch, Maltees, enz. Als hij het moderne Hebreeuws bespreekt, zegt hij (p.47): “ein Hebräisch, das in Wirklichkeit eine europäische Sprache mit durchsichtiger hebräischer Verkleidung ist…mit nur ganz äußerlich hebräischem Charakter“ ( „…een Hebreeuws, dat in werkelijkheid een Europese taal is met een doorzichtige Hebreeuwse vermomming”).

     

     Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliezer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

    24-02-2008 om 09:33 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Ki Sisso
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    כי תשא

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Ki Sisso (Auszug)

    (In jenem Jahr gleichzeitig פ' שקלים)

     

    …Auf diesem Gebiete könnten wir von unseren Feinden, den Gesetzverächtern gar manches lernen. Wie heißt es doch in den Psalmen (17,4): לפעלת אדם בדבר שפתיך אני שמרתי ארחות פריץ „Wenn es gilt, die Handlungen des Menschen unter deiner Lippen Wort zu bringen, da beobachte ich die Pfade des Gesetz-Durchbrechters.“ Diese begnügen sich nicht, für sich allein den Weg des Abfalls zu gehen, für sich allein מחלל שבת und אוכל טרפות zu sein, sie sind vielmehr eifrig bedacht, für ihre „liberale“ Anschauung recht viele Genossen zu gewinnen. Wie viel könnten da unsere יראים von ihnen lernen, wenn es gilt, „Handlungen des Menschen unter Gottes Wort zu bringen“, Genossen, für die Gottessache zu werben! Aber nur in den seltensten Fällen geschieht’s!

    Schwäche, gepaart mit falscher Friedensliebe, duldet den Leichtsinn und den Abfall neben sich, statt ihn mit allen Mitteln entgegenzutreten, alles aufzubieten, um den Bruder zur halben, ganzen Schekelleistung seines Lebens, die Gott von ihm fordert, zu bestimmen. Es ist der Geist, seines Lebens, der bei der traurigen nationalen Versündigung des goldenen Kalbes so verhängnisvoll sich gezeigt, der bis in die Gegenwart jüdisches Leben unheilvoll beeinflusst. אין לך דור ודור שאינו נוטל מעון של עגל Kein Geschlecht, sprechen die Weisen, das nicht immer noch an der Sünden Kalbes krankt! Nie und immer wäre es damals so weit gekommen, wenn der Kern des jüdischen Volkes dem verbrecherischen Ansinne, das bekanntlich vom ערב רב ausging, von Anfang an mit entschiedener Festigkeit entgegengetreten wäre. So aber glaubte man durch Entgegenkommen mehr zu erreichen, fürchtete die schroffe Ablehnung die Verblendeten in ihrem Vorhaben nur noch zu bestärken, glaubte Zeit zu gewinnen, rechnete, daß inzwischen Moses  wiederkehren werde, aber die Folge dieses Verhaltens war ויצא  העגל הזה das goldene Kalb!

    Im Geiste des ערבות traf daher die Strafe, die Gottes gerechte Waltung verhängte, nicht nur die Verbrecher, das ערב רב, sondern die Gesamtheit des jüdischen Volkes, deren schwächliches Verhalten dieses Verbrechen erst ermöglichte. – Damit findet auch eine schwierige Stelle in dem Berichte unserer Thora ihre einfache Erklärung.

    Es heißt daselbst (33,4): וישמע העם את הדבר הרע הזה ויתאבלו ולא שתו איש עדיו עליו Unter dem Eindruck der Verkündigung der von Gott verhängte Strafe erfüllte tiefe Trauer das Volk, und niemand legte seinen Schmuck an. Unmittelbar danach spricht Gott zu Moses: ויאמר ה' אל משה, אמר אל בני ישראל וגו' ועתה הורד עדיך מעליך Moses solle die Söhne Israels auffordern, ihren Schmuck abzulegen, eine Aufforderung, der die Söhne Israels alsbald entsprachen: ויתנצלו בני ישראל את עדים מהר חורב Der Widerspruch fällt ins Auge: hieß es doch schon vorher, daß das Volk seinen Schmuck zum Zeichen der Trauer nicht angelegt hatte, wozu demnach die göttliche Aufforderung?

    Erwägt man jedoch, daß nach eine Erklärung der Weisen überall, wo עָם im Gegensatz zu בני ישראל steht, unter עָם das ערב רב verstanden wird, so sprechen unsere Verse eine klare, eindringliche Sprache. וישמע העם וגו' Das ערב רב hatte im Bewusstsein seiner schweren Verschuldung seinen Schmuck abgelegt, jedoch בני ישראל, die Elite des jüdischen Volkes, die sich zwar an dem Verbrechen nicht beteiligt hatte, aber in Untätigkeit verharrte, war sich der Schwere ihres Vergehens noch nicht ganz bewusst. Dar erging Gottes Befehl an Moses אמר אל בני ישראל daß alle, auch die an der Versündigung nicht unmittelbar beteiligt waren, ihren Schmuck abzulegen hätten, denn im Geiste des כל ישראל ערבים זל"ז waren sie nicht weniger schuldbeladen! –  

    Der Geist dieser sog. „Friedensliebe“, die sich anlässlich der Egelversündigung so verhängnisvoll ausgewirkt hat, beherrscht aber leider bis auf den heutigen Tag das jüdische Leben. Um des lieben Friedens willen duldet der „fromme Gatte“, daß die Gattin, duldet die „fromme“ Gattin, daß der Gatte ein gottentfremdetes Leben führt, macht der Vater der Mutter, oder die Mutter dem Vater die Konzession, ihre Söhne oder Töchter für ein unjüdisches Leben erziehen und bilden zu lassen. Um des lieben Friedens willen wagen die Eltern kein Wort gegen das unjüdische Leben ihrer erwachsenen Söhne und Töchter, duldet man den verderblichen Einfluss von unjüdischen Bekannten und Verwandten auf dem ganzen Geist des Hauses – jenes heillose System der Konnivenz, die den Frieden mit Gott preisgibt, um den Frieden mit Menschen zu sichern, die um die Gunst und den Beifall der Menge buhlt und alles, ob recht oder unrecht, mundgerecht oder plausibel zu machen strebt – wahrlich: אין לך דור ודור שאינו נוטל מעון של עגל „kein Geschlecht, das nicht immer noch an der Sünde des goldenen Kalbes krankt!“.

    Dem gegenüber steht die große Lehre des מחצית השקל, die alle einzelnen Glieder Israels zur gegenseitiger Leistung und Verantwortung verbindet, die jeden einzelnen auf die ergänzende Brüderleistung hinweist und nur in der Vereinigung aller vom gleichen Geist erfüllten Glieder des Gottesvolkes die Erhaltung des Heiligtums gesichert sieht. …

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S. 57 -39

    18-02-2008 om 18:13 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    RULERS and RULED IN THE UNITED STATES: BANKERS, ZIONISTS AND MILITARISTS 

    Professor James Petras’ latest submission to PalestineChronicle.com: Deadly Embrace: Zion-power and War was selected to be our feature article for today; the lengthy article, one of the most thorough pieces on the power of Israel and the Zionists in the United States, was divided into two parts and is published in full at PalestineChronicle.com. Since we don’t wish to crowd your email system with the lengthy article, we request that you visit PalestineChronicle.com and read it right away.

    Excerpts: Deadly Embrace: Zion-power and War
    VISIT PALESTINECHRONICLE.COM

    The lesson is clear: the rise of this sort of fascism represents a clear and present danger to our democratic freedoms in the United States. They do not come with black shirts and stiff-arm salutes. The public face is a clean-shaved, necktied, pink-jowled attorney, real estate philanthropist or Ivy League professor. They work hard to send the family members of non-Zionists to fight wars in the Middle East in the interest of Greater Isra-l. And they tells us to keep quiet or face slander, ostracism in our communities, loss of jobs or worst… And it is the exemplary punishment of the many small voices, which keeps the number of vocal critics low…until recently. There is rising anger and hostility in America against the ZPC, against its arrogant authoritarian communal attacks on our democratic values. Sooner or later there will be a major backlash – and it ill behooves those who, through vocation or conviction, engaged in the firings, censoring and intimidation campaigns against the American majority. The American people will not remember their cries of ‘anti-Semitism’ they will recall their role in sending thousands of American soldiers to their death in the Middle East in the interests of Isra-l.

    James Petras’ latest books:  The Power of Israel in the United States (2006) and Rulers and Ruled in the US Empire: Bankers, Zionists and Militarists (2007).

    18-02-2008 om 18:12 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 8. GOLUS en GEULO (Ballingschap en Verlossing)

    Uriel ZIMMER

     

    8. GOLUS EN GEULO (Ballingschap en Verlossing)

     

    Indien het doel van het Zionisme, deze omzetting van “dit Volk dat Ik voor mijzelf heb geschapen” in een “volk als alle andere volkeren”, slechts in theorie had bestaan, dan is het zeer twijfelachtig of het inderdaad zoveel succes zou hebben gehad met het veroveren van de harten van de massa’s. Binnen het kader van de “vertaling van concepten” of “transformatie”, diende het Zionisme ook aandacht te besteden aan de andere elementaire grondbeginselen, die een ondeelbaar facet vormen van het Joodse volk: Gollus en Geulo – Ballingschap en Verlossing.

     Volgens de Thora zijn zowel Ballingschap als Verlossing geen gevolgen van historische ontwikkelingen. Het zijn ook zaken die diep geworteld zijn in het begin van de Schepping, in de blauwdruk van de grondvesten van het heelal “temidden van de geheimen van de Almachtige”. Zelfs voorafgaand aan de schepping van hemel en aarde, vertelt de Midrasj ons, waren de Ballingschap en Bevrijding al geschapen. De Midrasj die uitleg geeft over de tweede vers van Berésjis, zegt: “En de aarde was nog niet gevormd” – dit is het Koningrijk van Babylon, Medea enz.” en leeg” – dit is het Koningrijk van Griekenland, enz. “op de oppervlakte van de afgrond” – dit  is het Koningrijk van het Kwaad (waarmee onze huidige Ballingschap wordt bedoeld) die onbegrijpelijk is, enz. “en de geest van God zweefde, enz” – dit is de geest van Koning Mosjiach (Berésjis Rabbo 2,5).

    De boodschappen van Ballingschap en Verlossing waren al aan Abraham gegeven, nog voordat Jissroél als volk bestond, en deze zijn nadien beschreven nog eer het Joodse volk zijn land binneging: “Maar als jullie niet naar Mij luisteren…Ik maak het land tot een woestenij…Jullie verstrooi ik onder de volkeren…en aan mijn verbond met Abraham zal ik weer denken (Wajikro 26) … Al zijn er onder jou die uitgestoten zijn ook aan het einde van de hemel, dan zal HaSjem je God, je van daar verzamelen en zal Hij je van daar halen” (Devorim 30,4).

    Al deze gebeurtenissen zijn aan Jissroél voorspeld; zij vertegenwoordigen een integrerend bestanddeel van de Thora die, bij wijze van spreken, de blauwdruk van de Schepping is. Als onze Wijzen zeggen: “…als een metselaar die niet zomaar bouwt, maar in een plan kijkt, zo keek de Almachtige in de Thora en van daaruit schiep Hij de wereld” (Berésjis Rabbo 1,2).

    Volgens de Joodse visie was de Ballingschap tegen onze wil aan ons opgedrongen en op een bovennatuurlijke wijze; wij hebben haar alleen op een bovennatuurlijke wijze kunnen overleven; en de Verlossing zal alleen maar komen door de Messias. Het geloof in de komst van de MESSIAS is één van de dertien grondslagen van de Joodse godsdienst in niet mindere mate dan het geloof in het bestaan van de Schepper en de waarheid van de Thora. “Hij die zegt dat de herleving van de doden niet ontleend is aan de Thora”, volgens onze Wijzen, en de aandacht dient gevestigd op het feit dat zij niet spreken over iemand die helemaal niet in de herleving gelooft, maar beweert dat dit niet voorkomt in de Thora, met andere woorden dat die geen deel uitmaakt van de “goddelijke blauwdruk” doe de Schepping voorafgaat en leidt “heeft geen deel aan de Komende Wereld” (Sanhedrin 90a) de zwaarste van alle straffen in de ogen van onze Wijzen.

    Als het Zionisme echter streeft naar het uitroeien van Jissroéls identiteit als “Dit Volk dat ik voor Mezelf heb geschapen” en het te veranderen in een “normaal” volk met alle ideeën en eigenschappen, die verbonden zijn met “normale” volkeren, diende het de zaken van Golus en Geoulo geheel anders te benaderen. Het kan zeer zeker geen “normale” verklaring geven op de vraag hoe dit “volk” in staat was om haar verstrooiing bijna tweeduizend jaar lang te overleven, terwijl andere volkeren, die zeker veel “normaler” zijn geweest, zijn verdwenen.

    Maar, waar het om het heden gaat en om allerlei praktische redenen, ziet het Zionisme in Golus slechts een “nationaal” proces die het gevolg zijn van politieke omstandigheden gedurende het tijdperk van het Romeinse Rijk en beschouwt, als gevolg daarvan, de terugkeer van het volk naar zijn “normaliteit” als een nationale woning op zijn eigen grond slechts als een proces dat bereikt kan worden door een evenzeer “normale” politieke of militaire benadering.

    Het is overbodig om op te merken, dat dit standpunt loodrecht staat op het standpunt van de Thora en op de kennis en het geloof dat “vanwege onze zonde zijn wij uit ons land verbannen” en dat de Joden verlost zullen worden alleen door berouw (Jeroesjalmi, Taanis 1,1)

    Ook hoeft niet te worden herhaald dat alles wat hierboven gezegd is met betrekking tot “religie”, in dit verband evenzeer van toepassing is. Het zionistische standpunt wordt hier ook niet minder vijandig ten opzichte van het Thorastandpunt indien bijvoorbeeld de kantoren van het Zionistisch Congres op Sjabbes gesloten zijn, indien de keukens van het Israelische leger kosjer voedsel verstrekken enz.

    Niet dat deze verworvenheden gekleineerd zouden moeten worden; maar zoals hierboven al is uiteengezet, dit is niet de echte strijdvraag.

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliezer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

    17-02-2008 om 00:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.OPROEP: BOYKOT DE ZIONISTISCHE WIJN CARMEL!

    BOYKOT DE ZIONISTISCHE WIJN CARMEL!

     

    Toen zionistische kolonisten, grotendeels met de geldelijke steun van de Rothchilds, in de 19de eeuw begonnen met de aanbouw van wijn in Palestina, het heilige Land, werd de CARMEL wijn door de gezaghebbende en in chassidische kringen nog steeds hoogvereerde rabbijn Chezkel Shrage HALBERSTAM (1816-1999), de Shinower Rebbe, voor verbruik door Joden ten strengste verboden. Volgens de Rabbijn moet in noodgeval, een Jood liever nog een – hem volgens de Joodse Wet verboden – niet-Joodse wijn gebruiken eerder dan deze van CARMEL.

    Ook vandaag de dag is CARMEL (volgens de religieuze zionisten de “meest koosjere wijn van Eretz Isra-l”(sic)) een uithangschild en propaganda-instrument van het Thoravijandelijk zionistisch régime.

    De CARMEL WIJN is en blijft ritueel onreine en dus verboden wijn.

    Wees solidair en boykot deze satanische wijn evenals de andere producten van het satanische zionistische régime.

     

     

    מו"ה יחזקאל שרגא הלברשטאם זי"ע אב"ד שינאווא

    נולד שנת תקע"ו למספרם 816'

    נפטר ו' טבת תרנ"ט למספרם 899'

     

     

    פעם חלה נכדו הרה"ק מקאלאשיץ ז"ל,  ואמרו הרופאים שצריך לשתות איזה יין, ומהיין הזה לא הי' אלא מכרמל, אמר רבינו הקדוש משינאווא זצ"ל: כרמל וויין איז נסך, אז מען דארף טרינקען נסך זאל מען טרינקען גוישע נסך, און נישט כרמל, מען זאל זיך נישט טועה זיין. – (מפי הה"צ ר' יעקב לייזער אדמו"ר מפעשווארסק זצ"ל).

     

    ספר משכנות הרועים נלקט ע"י אהרן ראזענבערג שליט"א

     

    KOOP GEEN ZIONISTISCHE PRODUCTEN!
    MAAKT U NIET MEDEPLICHTIG AAN DE ZIONISTISCHE ROOF VAN PALESTINA!

    WEES SOLIDAIR MET DE ANTIZIONISTISCHE JODEN

     EN MET DE MOSLIMBEWONERS VAN HET HEILIG LAND:
    KOOP GEEN ZIONISTISCHE FRUIT EN GROENTEN!

     

    15-02-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: CODIP/COBI:
    INGEZONDEN door CODIP/COBI:

    Lees ook onze opmerkingen hieronder

    SCHENK GEEN ISRAELISCHE BLOEMEN MET VALENTIJN

     

    ACTIE 8 FEBRUARI 2008

    COBI (Coordinatie Boycot Israel) is een samenwerkingverband van nederlandstalige en franstalige actiegroepen die producten uit Israel willen boycotten.

    Vrijdagnacht 8 februari 2008 om 23 uur protesteerden een twintagtal actievoerders aan de ingang van het bedrijf Lachs op de luchtaven van Bierset in Luik tegen de import van bloemen uit Israel.

    De bedoeling was om een gesprek af te dwingen met de verantwoordelijken om de bezwaren tegen deze import kenbaar te maken. Tevens was het een goede gelegenheid om het personeel over de actie te informeren en om bestuurders van de vrachtwagens die vertrekken met de pas gearriveerde bloemen aan te spreken over de vracht die ze vervoeren.

    Om dit te doen stelden de actievoerders zich met spandoeken en foldertjes op langs de toegangsweg naar het bedrijf (zie foto). De veiligheidsdienst van het bedrijf vreesde dat de actievoerders het terrein zouden willen betreden en sloten daarom zelf de toegangspoort. Daardoor veroorzaakten ze een file van vrachtwagens die aankwamen en niet konden binnenrijden. Dit gaf de actievoerders de kans om de bestuurders een kop koffie aan te bieden en hen uitgebreid te informeren over de actie (zie foto). Na een uur verlieten de actievoeders de ingang van het bedrijf en konden de vrachtwagens binnenrijden.

    Op verschillende plaatsen in Europa zijn er rond Valentijn acties tegen de bloemen uit Israel.

     

    BIERSET EUROPESE DOORVOORHAVEN  BLOEMEN EN VERSE PRODUCTEN UIT ISRAEL

    Israel is één van de belangrijkste bloemenexporteurs naar Europa, via de maatschappij Agrexco.

    Op de bloemenveiling van Brussel zijn ze goed voor ongeveer één tiende van het totale volume.

    De draaischijf voor de import van die bloemen in Europa is de luchthaven van Bierset bij Luik.

    Daar komen de vliegtuigen van Cargo Air Lines (CAL: een Israelische luchtvaarmaatschappij) een tiental keren per week bloemen en verse producten lossen. De afhandeling op de grond gebeurt door het bedrijf LACHS (Liège Airport Cargo Handling System). Frigocamions uit heel Europa komen hier de bloemen ophalen om ze naar de veilingen in die landen te brengen.

     

    WAAROM BOYCOT VAN BLOEMEN UIT ISRAEL?

    Een deel van de bloemen die Israel exporteert worden geteeld op de Westelijke Jordaanoever. Israel bezet dit gebied sinds 1967  en heeft er sindsdien al meer dan 250.000 kolonisten geinstalleerd. Dat is onwettig volgens het internationaal recht en daardoor is het telen van producten op deze grond in tegenstrijd met het internationaal recht.

    De bezetting heeft zware gevolgen voor de Palestijnse landbouwers: ze hebben minder grond, hun resterende grond is veel moeilijker toegankelijk en het vervoer van hun producten is moeilijker dan vroeger door de aanwezigheid van de kolonies, ze hebben veel minder recht op water dan de kolonies.

    Meer algemeen is Cobi van mening dat alle producten uit Israel dienen geboycot te worden. Het Israelische regime kan de bezetting en de onderdrukking van de Palestijnen enkel volhouden met massaal veel militaire middelen...en het geld daarvoor komt o.a. uit de opbrengst van de export. Die  producten van  de Europese en Belgische markt houden is dus een  hulp tegen die bezetting en onderdrukking. Daarom organiseert COBI jaarlijks verschillende actiemomenten “boycot Israel', vooral aan de ingang van warenhuizen. Ook elders in Europa vinden zulke acties plaats.

    Voor COBI,

    Jan Dreezen p.a. Vlaams Palestina Komitee, Vierwindenstraat 60 in 1080 Brussel 02/5016749

    Voor foto's surf naar
    "Schenk geen Israelische bloemen met valentijn" | Indymedia.be
    Daar komen de vliegtuigen van Cargo Air Lines (CAL: een Israelische luchtvaarmaatschappij) een tiental keren per week bloemen en verse producten lossen. ...
    www.indymedia.be/en/node/25939 - 13k - In cache - Gelijkwaardige pagina's



    OPMERKING VAN JESJOEREN JODENDOM TEGEN ZIONISME:
    Zeer goed om actie te voeren en geen zulke bloemen te schenken op Valentijn.  Het is echter onjuist om alleen maar te boycotten omdat ze komen uit de "Bezette Gebieden" (in 1967 bijkomend geroofd door de Zionisten). Ook over "Israel", gestolen naam, hebben Jan Dreezen en collega's van VPK en franstalige tegenhanger ABP het nog steeds niet begrepen.  Niet willen, niet kunnen verstaan of is het om de verraderskliek ABBAS te plezieren, of alles tegelijk?
    Zie onze rake opmerkingen en afbeelding daarover (langs ons archief) op 07 11 25. Vergelijk onze oproep om ALLE zionistische producten te boycotten met de hunne. Alles duidelijk
    !

     

    KOOP GEEN ZIONISTISCHE PRODUCTEN!
    MAAKT U NIET MEDEPLICHTIG AAN DE ZIONISTISCHE ROOF VAN PALESTINA!

    WEES SOLIDAIR MET DE ANTIZIONISTISCHE JODEN

     EN MET DE MOSLIMBEWONERS VAN HET HEILIG LAND:
    KOOP GEEN ZIONISTISCHE FRUIT EN GROENTEN!


    FREE PALESTINE: MOUVEMENT CITOYEN PALESTINE 

    ACTION  « NON AUX FLEURS D’ISRA-L »
                                 A L’AÉROPORT DE LIEGE-BIERSET
    photos et videos sur :

    http://mcpalestine.canalblog.com/archives/2008/02/09/7888704.html

    http://mcpalestine.canalblog.com/archives/2008/02/09/7893347.html

    http://mcpalestine.canalblog.com/archives/2008/02/09/7891898.html

    http://mcpalestine.canalblog.com/archives/2008/02/09/7891245.html

    http://mcpalestine.canalblog.com/archives/2008/02/09/7891131.html

    http://mcpalestine.canalblog.com/archives/2008/02/09/7890405.html

    13-02-2008 om 20:57 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONISTISCHE HYSTERIE: Mia DOORNAERT, Pausin van het Atlantisme krijgt haar zoveelste hysterieaanval
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    ZIONISTISCHE HYSTERIE:

     

    Mia DOORNAERT, Pausin van het Atlantisme

    krijgt haar zoveelste islamofobe hysterieaanval.

     

     

    Mia DOORNAERT, fervente bigotte ‘christelijke’ Zionist en Pausin van het Atlantisme heeft een nieuwe aanval van hysterie waarin ze zich, bij wijze van schrijven, volledig bloot geeft.

     

    Ziehier de aankondiging van De Standaard over haar recentste wansmakelijk proza:

     

    LOKROEP VAN HET OBSCURANTISME Herman De Ley gebruikt alle stalinistische 'truken van de foor' in zijn aanval op Benno Barnard en Geert Van Istendael (DS 6 februari). Dat is nu eenmaal de stijl van de voormalige directeur van het Centrum voor Islam in Europa van de Gentse universiteit. Kritiek op de islam is taboe, alleen het Westen heeft schuld aan al wat fout gaat in de wereld. Met dat simplistische credo staat hij overigens lang niet alleen aan de UGent.

     

    Van obscurantistisch en simplistisch gesproken! Het is niet de eerste keer dat Baronesje Mia DOORNAERT haar islamofobe foor heeft. Het volstaat eraan te herinneren dat ze herhaaldelijk de publicist Lucas CATHERINE als “antisemiet” beledigd heeft en journaliste Gretel VANDENBROEK na haar interview met Shmiel Mordche BORREMAN (“ Wij moeten meer doen” Rubriek De verloren zoon DS 18 04 06) bestraft heeft.

    ‘Doorgeprikt staat netjes’? De karavaan gaat voorbij en laat de honden bellen!

     

    Voor het artikel “Wij moeten meer doen” kreeg Reb Shmiel Mordche BORREMAN racistische beledigingen en bedreigingen te verduren van het religieuszionistische janhagel te Antwerpen te verduren. U kunt het artikel nalezen in ons archief 06 04 20.

    12-02-2008 om 14:15 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 7. 'RELIGIE' EN HAAR PLAATS IN DE ZIONISTISCHE GEDACHTE

    URIEL ZIMMER

     

    7. ‘RELIGIE’ EN HAAR PLAATS IN DE ZIONISTISCHE GEDACHTE

     

    Dit opnieuw definiëren van de begrippen ‘Israël’ of ‘het Joodse volk’ veroorzaakt volgens het zelfde patroon ook automatisch andere definities. Zo is er al eerder uiteengezet dat het Heilig Land veranderd werd in een ‘nationaal tehuis’ (Patria – Vaderland), de Heilige Taal (Losjaun haKaudesh) in een Landstaal (zie het hoofdstuk over Losjon Hakaudesh) en de Thora werd gedegradeerd tot het niveau van een ‘religie’. Alleen al het idee ‘religie’ is vreemd voor de Joodse denkwereld, zelfs voor de Hebreeuwse taal.

    Er is geen woord in het Hebreeuws dat als een gemeenschappelijke noemer kan dienen voor de Thora en Israël én de eredienst van andere volkeren. Zowel in de Bijbel als in de Talmoed wordt alleen “de wet van G’d” vermeld, De Leer (Orayasso), De Genadige (Rachmono – als een epitheton voor G’d, de Gever van de Thora) enerzijds, en – ‘lehavdil’ – van ‘de goden van de volkeren’, ‘de afgoden’ en ‘vreemde eredienst’ (Avoda Zarah), enz. aan de andere kant.

    Het hele idee ‘religie’ is daarom ontleend aan niet-Joodse denkrichtingen. Volgens dergelijke ideeën vertegenwoordigt religie, vooral in de moderne wereld, een persoonlijk of een groepsbelang, maar in elk geval een gedachte die duidelijk is te onderscheiden van ‘nationaliteit’ en volstrekt onafhankelijk daarvan is. Er zijn veel volkeren – soms vijanden – die tot dezelfde religie behoren. Frankrijk en Oostenrijk-Hongarije, bijvoorbeeld, vochten tegen elkaar tijdens de Eerste Wereldoorlog; toch hadden beide een katholieke meerderheid. Duitsland en Engeland waren in de beide wereldoorlogen vijanden, hoewel beiden landen overwegens protestant zijn. En dan zijn er volken die meer dan één religie kennen. Sommige Arabische leiders en woordvoeders, bij voorbeeld, zijn Christenen. Libanon, een echte Arabische staat en lid van de Arabische Liga, is samengesteld uit Christenen, Moslem en Droezen die naast elkaar leven. Er was zelfs een Lord, die lid van het Britse Hogerhuis was én Moslim! Zo waren er ook in Polen Moslims met een eigen Moefti aan het hoofd. In Joegoslavië zijn Moslims, Grieks-Orthodoxen en Katholieken – en toch zal niemand enige twijfel hebben omtrent het “Engels zijn” van mijnheer Philby of, bij wijze van spreken, de identiteit van de Moslems van Sarajevo. Uit de geschiedenis kent men ook volken, die collectief van godsdienst zijn veranderd – zoals zeker ook het geval was met de meeste hedendaagse Europese volkeren in vroegere of latere tijd. Deze veranderingen kunnen bepaalde invloed hebben gehad op hun cultuur, maar deze hebben geenszins hun nationale identiteit veranderd. De Turken zijn door de eeuwen heen Turks gebleven, ondanks hun overgang naar de Islam, waarin de nadruk wordt gelegd op het Arabisch als de taal van de Koran, en ondanks het feit dat – tot 1928 – zij het Arabische alfabet voor hun taal gebruikten.

    Met de transformatie van Jissroél in “een volk temidden van de volkeren”, had de Thora, onder invloed van zionistische ideologie, een plaats moeten hebben als een ‘religie’ die – graag of niet – een privé-zaak is voor individuelen of groepen, waarvan de jurisdictie zich beperkte tot eredienst en ceremonies. Of een Jood, volgens de zionistische ideologie, een positieve houding ten opzichte van die ‘religie’ handhaaft, of die juist afwijst, of zich zelfs daartegen verzet, of er onverschillig tegenover staat – geen van deze houdingen zou niets kunnen bijdragen bij of afnemen van zijn ‘Joodsheid’.

    Deze houding was duidelijk en onmiskenbaar door de zionistische ideoloog Achad Ha’am aldus beschreven:

    “Ik kan het geloof en de principes die ik van mijn voorouders heb geërfd naar eigen keuze beoordelen, zonder bang te zijn dat ik daarbij de band met mijn volk zou verbreken.” (“Crossroads” Dl. 1, p. 136).

     

    Andere zionistische ideologen redeneerden logisch en redelijk dat, waar de maatstaf voor wie een goede zoon van zijn volk is wordt bepaald de mate waarin iemand de belangen van zijn volk bevordert, en aangezien nationale belangen thans vereist “emancipatie vanuit het jodendom” (sjichroer min Hajahadoet – Berdiczewski) is een Jood die trouw blijft aan zijn religie daarom “een slechte Jood” omdat hij door het nastreven van zijn persoonlijke overtuiging de belangen van zijn volk schaadt, terwijl slechts de niet-religieuze Jood als “een goede Jood” beschouwd kan worden. Volgens diezelfde logica voegde een andere zionistische ideoloog – J. Ch. Brenner – daar aan toe dat terwijl er kennelijk, “Joods” gesproken, niets verkeerds was in een Jood die christelijke beginselen nastreeft, een orthodoxe Jood “een slechte Jood” is, omdat zijn geloof in strijd is met “nationale belangen”, terwijl een Jood die in het christendom gelooft, “een goede Jood” zou kunnen zijn.

    Hier volgen zijn eigen woorden (Hapoël Hatsaïr ir. Jaffa Vol 25): “ Een mens kan een goede Jood zijn en tegelijk een houding van religieus ontzag handhaven ten opzichte van de christelijke legende van de zoon van – die gezonden was naar de mensenkinderen en die, met zijn bloed boette voor zijn visie, die zijn eigen zaak is, de ‘nationale belangen’ niet schaden”. Dit was overigens meer dan een halve eeuw geleden geschreven; geen van deze lieden kon dromen dat hun extremistische standpunten zo spoedig gerealiseerd zouden worden…

    Weliswaar heeft Achad Ha’am deze extremisten terecht gewezen, maar zodra het elementaire nationalistische principe is aanvaard, is hun houding bepaald logisch.

    Eigenlijk is misschien niet veel meer dan de taal veranderd in de zionistische ideologie van die tijd tot onze tijd. BERDICZCEVSKI en BRENNER waren niet alleen de voorlopers van de ‘Canaänieten’ (die hun standpunten soms woordelijk herhalen). Zij waren in wezen ook de voorlopers van de algemeen aanvaarde Israëlische of zionistische ideologie van onze eigen tijd, zoals we later zullen uitleggen.

    Bovendien is ‘religie’ onder de niet-Joodse volkeren – vooral in de moderne tijd – een zaak die beperkt is tot een bepaald terrein in het leven en geen verband houdt met de andere gebieden van het leven en de samenleving.

    Daarentegen is Thora een “Levenswet” die alle levensfazen van zowel de groep als de individueel beheerst. De wetten die betrekking hebben op, bijvoorbeeld, vennootschap of hypotheek zijn integraal en onscheidbaar, niet minder dan, bijvoorbeeld, de wetten van de tefillien.

    Die gedeelten van de Thora die corresponderen met hetgeen wij kennen als ‘religie’ bij de niet-Joden, vertegenwoordigt slechts een miniem deel – en zeker niet het belangrijkste – van de Thora. De kerk bijvoorbeeld, vertegenwoordigt een zo essentieel deel van het christendom, dat het woord ‘kerk’ soms wordt gebruikt als een synoniem voor het christelijke geloof.

    In het Jodendom is de synagoge weliswaar belangrijk in het leven van de mensen, omdat zij een centrale plaats inneemt; zij is echter geenszins de kern van de Thora.

    Men kan ook thuis bidden en gemeenschapsgebeden mogen worden zelfs gebeden worden op elke plaats waar tien volwassen [mannen] aanwezig zijn. ‘Erediensten’ mogen door elke Jood worden geleid enz. De Rabbijn, in de Joodse visie, is slechts iemand met ruime kennis van de Thora en Thorawetten en op wie men dus kan terugvallen voor beslissingen in ingewikkelde kwesties. Hij bezit, geen persoonlijke status van ‘priesterschap’ zoals bij niet-Joodse religies.

    Zelfs zulke zaken als een huwelijksvoltrekking, die in het christendom de deelname van een geestelijke vereist, zijn in wezen niet noodzakelijk verbonden met de deelname van de Rabbijn. In het Joodse huwelijk treedt de Rabbijn slechts op als vertegenwoordiger en wettelijk adviseur van de partijen, want het is in wezen de bruidegom zelf die zijn bruid huwt (mekaddesj); hij antwoordt niet “Ja, ik wil” op vragen die aan hem worden gesteld, maar voert de huwelijksvoltrekking in feite zelf uit door te zeggen “Harei at…” enz. (“Je bent aan mij verbonden…enz.) Zelfs de lofzegeningen worden slechts door de Rabbijn gezegd in zijn functie van vertegenwoordiger van de partijen. In wezen speelt de persoon van de Rabbijn geen rol in de voltrekking van huwelijken. De regels van de Halocho verlangen dat de man die “dienst doet” bij een huwelijk “goede kennis van zaken heeft van huwelijk en echtscheiding” teneinde in staat te zijn om een beslissing te nemen indien zich een kwestie voordoet en de instelling van een “uitvoerende bedienaar” bij huwelijksvoltrekkingen was alleen maar ingevoerd teneinde verzekerd te zijn dat de vereisten van de Thorawetten vervuld worden. Hetzelfde is natuurlijk op vergelijkbare situaties van toepassing.

    Zo zien we dus dat er niet één noemer is die zowel de Thora als de niet-Joodse religies dekt. Het hele begrip ‘religie’ is ontstaan uit niet-Joodse concepties. Het hele denkbeeld van “religie” is afkomstig van niet-Joodse concepties en overeenkomstig deze concepties is religie, zoals we al eerder hebben uitgelegd, vooral vandaag de dag, een privé kwestie  voor enkelingen of groepen, en die bepaald onafhankelijk is van “nationalisme”.  Deze laatste visie is natuurlijk de ergste ketterij vanuit het oogpunt van de Thora. Het betekent een uitroeiing van de Thora in de meest volledige zin van het woord, – en wat dat betreft, ER IS VOLSTREKT GEEN VERSCHIL OF DE INSTELLING VAN DE INDIVIDUEEL OF DE GROEP TEN OPZICHTE VAN “RELIGIE” BEVESTIGEND OF NEGATIEF IS.

    Het is duidelijk, vooral volgens de mening van de Halocho, volgens welke מצוות אין צריכות כוונה het altijd beter is dat de goddelijke geboden ook inderdaad worden uitgevoerd dan helemaal niet, maar toch, als we het principe beoordelen, maakt het geen verschil, en hier gaat het natuurlijk om het principe).

    Wie de Thora beschouwt als een “religie” volgens het niet-Joodse concept, wie toegeeft dat deze religie een volstrekt vrijblijvende zaak is, dat het slechts een deel van de ‘Joodsheid’ vertegenwoordigt, en dat er ‘Joodsheid’ kan zijn zonder religie zoals er ook een Engels-zijn mogelijk is zinder Protestantisme – zelfs ook als hij het persoonlijk eens is met deze “religie” en zich houdt aan de geboden en riten daarvan – dan nog bevestigt hij zijn fundamentele tegenstand tegen het Thora Jodendom. In vergelijking met dit grondbeginsel schijnt de individuele balans van “Mitsvauss” en “Awerauss” welhaast van ondergeschikt belang.

    Laten we dit toelichten met hulp van een alledaags voorbeeld uit het hedendaagse ‘joodse’ leven. Het is een voorbeeld dat vandaag de dag helaas niet alleen maar hypothetisch is. In de Verenigde Staten (en niet alleen daar) wordt in bepaalde kringen kerstmis gevierd, waar voor de bijzondere gelegenheid kosjere en soms zelfs “glatt kosjere” maaltijden worden geserveerd. Natuurlijk is het wenselijk voor een Jood – vanuit een Halachisch oogpunt – om kosjer voedsel te eten, de zegening uit te spreken, te eten met bedekt hoofd, de lofzegeningen na het eten te zeggen enz. Toch is het idee van een “kosjer kerstdiner” alleen al schandelijk; het feestmaal vertegenwoordigt op zijn minst  *אביזרייהו דעבודה זרה een medeplichtigheid aan  afgoderij en de ‘kosjere’ ingrediënten van maaltijd voegen daar  niets dan bittere ironie en spotternij aan toe.

    In ons hoofdstuk over ‘religieus zionisme’ zullen we de mogelijkheid hebben om op die zaak wat dieper in te gaan.

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliezer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.



    * An accessory of strange worship.

    10-02-2008 om 00:06 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.TEGEN DE ZIONISTISCHE HYSTERIE: VRAAG OM RECHTZETTING VAN DHR HERMAN DE LEY AAN DE STANDAARD REDACTIE
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    TEGEN DE ZIONISTISCHE HYSTERIE:

    STOP ISLAMOFOBIE!


    Vraag om rechtzetting van de heer Herman DE LEY aan De Standaard redactie

    "Geachte Hoofdredacteur,

    hierbij verzoek ik u om, conform de vigerende wetgeving, in de volgende editie van uw krant de hiernavolgende rechtzetting te willen afdrukken. Zij betreft de column "Doorgeprikt staat netjes" van Mevr. Mia Doornaert, "Lokroep van het obscurantisme", in de krant van vandaag, vrijdag 8 februari 2008, blz. 23. Zij schrijft hierin de feitelijke onwaarheid , en dus laster: "Pas na een waarschuwing van het Centrum voor Gelijkheid van Kansen haalde Herman De Ley) als webmaster van het Centrum voor Islam een link naar een negationistische en antisemitische site weg".

    Rechtzetting: "Em.Prof.Dr.Herman De Ley verklaart formeel dat hij nóóit een waarschuwing van het CGKR heeft ontvangen omtrent een betwistbare link op de website van het CIE. Noch door die instelling noch door gelijk welke andere instantie noch door gelijk welke private persoon is hij ter zake op enigerlei wijze (brief, telefonisch, email...) zelfs maar gecontacteerd. Hij heeft volledig uit eigen beweging reeds maanden geleden verkozen, na vaststelling van het dubbelzinnige opzet van de site, de betreffende link te verwijderen. Overigens benadert het aantal links, op de CIE-site links pagina, het 1000-tal en bevat de pagina ook  een uitdrukkelijke disclaimer."

    Met dank en
    hoogachtend,

    Herman De Ley"

    Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme drukt hierbij zijn volledige solidariteit uit met professor Herman DE LEY.

    STOP ISLAMOFOBIE!

    08-02-2008 om 11:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.REACTIE OP 'Islamcreationisme bemoeilijkt integratie van Moslims' van prof. dr. Johan BRAECKMAN Univ. Gent
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    STOP PSEUDOGELEERD NEODARWINISME!

     

     

    Gezien in de officieuze regeringskrant „De Standaard“:

     

    'Islamcreationisme bemoeilijkt integratie moslims' BRUSSEL - Geloven dat Allah de mens heeft geschapen, bevordert de integratie niet, zegt Johan Braeckman.

     

    Tegen het pseudo-wetenschappelijke Neodarwinisme stellen we fier

    Uit onze dagelijkse Joodse gebeden:

     

    “God, Heer van alle werelden, Gij zijt de Koning aller Koningen. Het is mij aangenaam het werk van Uw machtige daden en wonderen bekend te maken. Lofliederen wil ik aanheffen ’s morgens en ‘s avonds voor U, Heilige God, Schepper van al het bezielde, Heilige engelen en mensen, het gedierte des velds en het gevogelte des hemels. Vele zijn Uw daden en machtig; Gij vernedert de trosten en richt de gebukten op. Als zou de mens duizend jaar leven, zou hij Uw machtige daden in getal niet kunnen samenvatten.

    …

    Gij waart enig, voordat Gij de wereld geschapen en Gij waart enig, nadat Gij de wereld had geschapen.

    …

    Gelooft zijt Gij, Eeuwige onze God, Koning der wereld, Schepper van licht en duisternis, die vrede sticht en het heelal voortbrengt. Die aan de aarde licht verschaft en aan hen, die erop wonen, met barmhartigheid, en in Zijn goedheid iedere dag het scheppingswerk vernieuwt. …

    …

    De Eeuwige moge het behagen ter wille van Zijn goedgunstigheid de leer groot en machtig te maken. Dan zullen zij, die Uw naam kennen, in U vertrouwen, want Gij hebt hen, die U zoeken, Eeuwige, niet verlaten. Gij hebt hen, die U zoeken, Eeuwige, niet verlaten. Eeuwige, onze Heer, hoe machtig is Uw naam op de gehele aarde. Weest krachtig en sterk zij Uw hart, Gij allen, die op de Eeuwige hoopt.

    …”

     

    Het Neodarwinisme is allang geen werkhypothese van wetenschappers meer, maar een dogma dat dictatoriaal opgelegd wordt door het neoliberale systeem, met een agressiviteit die deze van de vroegere leerstoelen voor dialectisch materialisme in de schaduw stelt. Het dialectisch materialisme kon er tenminste nog aanspraak op maken in dienst van de arbeidersklasse en het werkende volk te zijn, wat niet gezegd kan worden van de bourgeoise pseudo-wetenschap.

    De Newspeak van het "vrije" Westen over "integratie" van Moslims betekent dat zij zich zouden moeten assimileren of opkrassen. Ontoelaatbaar!  De zo geroemde Westerse "democratie" en "vrijheid" is meer dan in gevaar. Volgens kandidaten Inquisiteurs van alle gevestigde partijen, niet enkel van de zweeppartij VB, kan godsdienst nauwelijks nog aanspraak maken op de verborgenheden van het privé-leven en moet wijken voor het pseudo-wetenschappelijke Eenheidsdenken en eraan gebonden verstikkend neoliberaal conformisme.

     

    "Ist es am Morgen zu lesen?" Bertolt Brecht , citeert Prof. Dr. Johan BRAECKMAN. Het antwoord ligt op de hand:

     

    In het “vrije” Westen wordt de geschiedeniswetenschap uit “hoger” politiek belang aan banden gelegd maar wordt iedere godloochening en godslastering aangemoedigd. Wie God en de Islam attaqueert, vergrijpt zich ook aan de Thora, aan het Jodendom. Solidariteit met de Islam!

    Lees hierover:

    Het Bedrog van de Evolutieleer-3 - Ontdek de Islam Wat is Islam ...

    Na korte tijd werd deze theorie bekend onder de naam 'neodarwinisme' en degenen die deze theorie presenteerden, werden neodarwinisten genoemd. ...
    ontdekislam.blogcu.com/2645301/ - 33k - In cache - Gelijkwaardige pagina's

    06-02-2008 om 14:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JESJOEROEN STUDIEPROGRAMMA WINTER 5768 (2007-2008)

    STUDIEPROGRAMMA WINTER 5768 (2007-08)

     

    Ons permanent studieprogramma behelst centraal

    §           Rav Samson Raphael HIRSCH: Kommentar, Psalmen, Chaurew, Ges.Schriften

    §           Rav Mendel HIRSCH: Haftoroh van de week

    §           Rav Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung (Wochenabschnitt)

    §           Rav Raphael BREUER „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“

     

     

    Vanaf deze winter komen er twee geschriften bij:

     

    1. Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH “ZIONISMUS” (Mainz 1898) zeldzaam bibliografisch document, zo goed als onvindbaar.

    Korte Inhoud: Dit exposé werd op 12 januari 1898 door Rabbijn Mendel HIRSCH voorgedragen voor de Ben Usiel vereniging. Hij verdedigt in dit exposé de identiteit van de Thora en het Thoratrouwe Jodendom tegen het Zionisme. De zionistische ideologen worden met een opvallende welwillendheid en hoffelijkheid tegemoet gekomen, hopende dat hun optreden een symptoom zou zijn, een reactie op de assimilatie waarvan ze ontnuchterd waren, een bewustzijn van Gollus dat niet op halve weg zou blijven staan. Er wordt opgewezen waarom het “lofwaardige” experiment in Palestina tot mislukking gedoemd is, daar men verder dan ooit van de door de Ballingschap beoogde loutering staat. Een zulke [vrome] Staat in het heilige Land zou “nog vlugger verdwijnen dan dat hij ontstaan”. Bovenop komt dat de zionistische leiders een Zionsstaat zonder Zion, een jodenstaat zonder Jodendom voorstaan! Er wordt meesterlijk afgerekend met enkele grondgedachten van het pamflet “Jodenstaat”, waarvan, op betekenende wijze, de naam van de auteur niet vernoemd wordt!  

     

    Actualiteit: Dit rabbijnse strijdschrift heeft honderd jaar later niets aan actualiteit ingeboet. Zou een deel van de huidige van de agnostische (goddeloze) zionistische intelligentsia tot inkeer kunnen komen? De zogenoemde postzionisten halen zich de woede op de hals niet enkel van de talloze nationaal religieuze rabbijnen, maar nog meer van rabbijnen en rebbes van de “ultra-orthodoxie”, die hen “verraad” aan het Zionisme verwijten. De religieuze zionistische leiders in kwestie beperken zich niet tot collaboratie met het Zionisme maar belichamen zelfs ideologie en praktijk van het Zionisme. Zij zijn de vurigste verdedigers en propagandisten ervan geworden.

    Het is dan ook geen wonder dat dit rabbijnse antizionistische strijdschrift, zoals ook dat van R Rav Raphael BREUER: „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“ (1903), uit de circulatie verwenen is, door de zionistisch religieuze rabbijnen doodgezwegen wordt. Het is dan ook onze taak om dit rabbijnse exposé een zo breed mogelijke bekendheid te geven en ons ervan te inspireren in onze heilige strijd tegen de Zionistische afgoderij en ketterij.

     

    2. Rabbijn Simon SCHWAB “Heimkehr ins Judentum” (1934)  Eveneens uit de circulatie verdwenen!

     

    Korte inhoud: Dit politiek brisante essay probeert de leren te trekken uit de met de  nazistische machtovername ingezette Jodenvervolging in Duitsland. De rabbijn trekt van leer tegen zwakten van de Duitse orthodoxie, ook als voorstander van Thora im Derech Eretz, pleit hij voor een grotere nadruk op de godsdienstige vorming tegenover de profane. Onder de gegeven omstandigheden doet hij een voorstel voor een antizionistische massale migratie der orthodoxe Joden naar Palestina. Voor de jonge Rav SCHWAB is er “geen grotere tegenstelling tot de principiële ideologie van het Zionisme denkbaar dan de politiek van de Thora”. Absolute voorafgaande voorwaarde voor de realisatie van zijn voorstel is dat de orthodoxie, de “ zelfbewuste kerntroep van het Thoravolk, in het belang van het geheel der Joden, MET DE ISLAMITISCHE WERELD DOOR VERHANDELINGEN EEN POLITIEKE VRIENDSCHAPSBOND SLUIT. Dit kan, uitgaande van het grondleggende feit dat de ene partner, het Joodse volk, plechtig kan verklaren dat het AFSTAND DOET VAN ALLE BUITENJOODSE MACHTSAANSPRAKEN. Omdat het een godgegeven politiek voorstaat die IEDERE GEWELDDADIGE ANNEXATIE ZONDER MESSIAS – OF TEGEN DE NADRUKKELIJKE WIL VAN DE NIET-JOODSE INWONERS VAN PALESTINA – ALS MISDAAD TEGEN GOD EN DE NATIE LEERT”!!! Het boek staat bol van meesterlijke kritiek aan de ideologie en praktijk van het Zionisme.

     

    Actualiteit: Evident, geeft dit Rabbijnse meesterwerk het passende antwoord op de aantijgingen van hen die zich inbeelden de “betere antizionisten” te zijn. Laatstgenoemden willen “niets met de Islam (die ze niet kennen) te maken hebben” en verachten of zijn bang van “de” Arabieren die zij, in overeenstemming met de ultravrome zionisten, betrachten als “moordenaars, beesten met oprechte gang, die God berouwt geschapen te hebben” (sic). Heimkehr ins Judentum kan ook vandaag de dag veel geestdrift wekken voor de echte Thora idealen van Mens Jissroél, van het streven naar het heiligen van de goddelijke Naam en harmonie in de omgang met, en als priesters der mensheid ten dienste van, onze niet-Joodse medemensen. De oproep “Terugkeer naar het Jodendom!” is actueler dan ooit.

     

    Uittreksels en besprekingen van beide Rabbijnse teksten verschenen in  blog www.bloggen.be/jesjoeroen .

     

    Biografische gegevens: Rav Simon SCHWAB (1908-1993) is geboren en getogen in Frankfurt/Main, waar hij ook school ging naar de Realschule van de IRG (Adath Jeschurun). Uitzonderlijk is dat hij meerdere jaren Thora studeerde in de Litouwse Yesjives (Talmud Academiën), namelijk van Telsche en Mir. Ten tijde van Rav SCHWAB begon de symbiose van Thora im Derech Eretz met de Litouwse Thorabenadering (niet zonder bedenkelijke gevolgen). Als jonge man deed hij dienst als rabbijn in Darmstadt en vervolgens Ichenhausen (Bayern). Hij stichtte zelf een Yeshive, maar kreeg moeilijkheden met de nazistische overheid. Na een ontmoeting met de Amerikaanse rabbijn Leo JUNG (1897-1982) kon hij in de VS immigreren, ook zijn gezin kon hem daar volgen. Hij was rabbijn van de gemeenschap She’eriss Ysroél in Baltimore, vanaf 1958 was hij in de gemeenschap Adass Jeschurun in Washington Heights de assistent van rabbijn Josef BREUER (1882-1980), nadien zijn opvolger. Rav Simon SCHWAB was zeer actief in de rangen van de Agudass Jissroél vereniging en heeft zich ingezet voor de eerste Bais Yaakov school voor meisjes in de VS. Hij bekritiseerde de verkwistende luxe (o.a. op trouwfeesten) en andere materialistische aspecten. Hij was een veelzijdige publicist, heeft ook een (postuum verschenen) commentaar over het Boek Ijov (Job) geschreven. Er bestaat een Engelse vertaling van “Heimkehr ins Judentum”, in artisanale uitgave. Zonder verwondering, komt het “antizionisme” van zijn laatste jaren niet meer overeen met dat van zijn jonge jaren. Toch bleef hij, ook in de rangen van de religieuszionistische partij Aguda, een opmerkelijke criticus met stijl van sommige aspecten van de zionistische politiek en haar nefaste gevolgen.

    06-02-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.REACTIE op Islamofobe Haatverwijten van Zwijnenpriesters, Afstammelingen der Kruisvaarders
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    STOP ISLAMOFOBIE!

     

     

    Verklaring van ZWIJNENPRIESTERS, afstammelingen der Kruisvaarders, gezien in de officieuze regeringskrant „De Standaard“:

     

     Islam (GENK) - Geert van Istendael en Benno Barnard verwijten de 'moderne islam' een equivalent van Hitlers ideologie te zijn. Een onwaarschijnlijk domme en vooral kwetsende vergelijking, vooral voor de tienduizenden moslims die gestorven zijn voor de bevrijding van Europa.

     

    Vroeger haat en vooroordelen tegen de Joden,

    Nu haat en vooroordelen tegen de Moslims!

    Mensen wees waakzaam!

    05-02-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.AUFRUF: BOYKOT DER ZIONISTISCHER CARMEL WEIN!

    BOYKOT DER ZIONISTISCHER WEIN CARMEL!

     

    Wenn im 19. Jahrhundert zionistische Kolonisten, großenteils mit geldliche Stütze der Rotchilds, anfingen mit der Weinanbau in Palästina, das heilige Land, wurde autoritativer und in chassidische Kreisen noch immer sehr hochgeschätzter Rabbiner Cheskel Schrage HALBERSTAM (1816-1999), der Schinower Rebbe, der CARMEL Wein für jüdisches Gebrauch strengstens verboten. Laut der Rabbiner, muss im Notfall, d.h. falls kein anderer Wein erhältlich, noch lieber nicht-jüdischer Wein – der ansonsten in jedem Fall durch das Jüdische Gesetz verboten ist – benutzt werden, aber dieser von CARMEL bleibt absolut untersagt.

    Auch heute ist der CARMEL (laut den religiösen Zionisten der “meist koscheren Wein von Erets Isra-l“) (sic) ein Aushängeschild und Propagandainstrument des Thorafeindlichen zionistisches Regime.  

    Der CARMEL WEIN ist und bleibt somit rituell unrein und dementsprechend verboten zum Genuss.  

    Übet Solidarität und wehrt dieser satanischer Wein wie auch den anderen Produkten des Satanischen zionistischen Regimes!

     

     

    מו"ה יחזקאל שרגא הלברשטאם זי"ע אב"ד שינאווא

    נולד שנת תקע"ו למספרם 816'

    נפטר ו' טבת תרנ"ט למספרם 899'

     

     

    פעם חלה נכדו הרה"ק מקאלאשיץ ז"ל,  ואמרו הרופאים שצריך לשתות איזה יין, ומהיין הזה לא הי' אלא מכרמל, אמר רבינו הקדוש משינאווא זצ"ל: כרמל וויין איז נסך, אז מען דארף טרינקען נסך זאל מען טרינקען גוישע נסך, און נישט כרמל, מען זאל זיך נישט טועה זיין. – (מפי הה"צ ר' יעקב לייזער אדמו"ר מפעשווארסק זצ"ל).

     

    ספר משכנות הרועים נלקט ע"י אהרן ראזענבערג שליט"א

     

     

    KAUFT KEINE ZIONISTISCHEN PRODUKTEN!
    MACHEN SIE SICH NICHT MITSCHULDIG AM ZIONISTISCHEN RAUB PALÄSTINAS!

    ÜBT  SOLIDARITÄT  MIT DEN ANTIZIONISTISCHEN JUDEN

    UND DEN MOSLIMS DES  HEILIGEN  LANDES:
    KAUFT  KEIN ZIONISTISCHES OBST UND GEMÜSE!

     

    Om deze tekst in het Nederlands te lezen, ga in het archief naar 23 januari ’08 of door “zoeken naar”: CARMEL

    04-02-2008 om 16:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.EEN ZIONIST IS PER DEFINITIE EEN LEUGENAAR, EEN RELIGIEUZE ZIONIST IS EEN DUBBELE LEUGENAAR!
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    MENSEN WEES WAAKZAAM!

     

    Een Zionist is per definitie een leugenaar,

    Een religieuze zionist is een dubbele leugenaar.


    Herlees de ingezonden mededeling van 28 januari 08:


    RELIGIEUSZIONISTISCHE MOSSAD PROVOCATIE IN ANTWERPEN


    Langs ons archief of “zoeken naar” in deze blog

    JESJOEROEN
    Dhr Pinkas KORNFELD zaait het gerucht dat een Joodse deelnemer aan de ... Religieuszionistisch provocateur Pinkas KORNFELD schrikt voor geen enkele leugen ...
    www.bloggen.be/jesjoeroen/ - 534k - In cache - Gelijkwaardige pagina's

    04-02-2008 om 04:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 6. 'LAAT ONS ALS DE VOLKEREN ZIJN' (Jechezkel 20,32)
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    URIEL ZIMMER


    Beeld: Dr.Nathan BIRNBAUM 

    6. ‘LAAT ONS ALS DE VOLKEREN ZIJN’ (Jechezkel 20,32)

     

    Deze waarheid van de specifieke, niet te definiëren aard van het Joodse volk, zijn Thora, het Heilige Land, Losjon Hakaudesj - waren eens vanzelfsprekend voor elke Jood doorheen de jaren van het bestaan van het Joodse volk. Het is waar dat in de loop van de eeuwen van onze geschiedenis er groepen en personen zijn geweest – soms erg grote groepen – die de “last” van de Thora en de Mitsvess hebben afgeworpen, of alleen maar om hun eigen verlangens te bevredigen of meer welbewust. Toch heeft geen van hen – of tenminste een meerderheid van hen – ooit dit basisprincipe betwist. Zij waren zich allen bewust van het feit dat er maar één antwoord kon zijn op de vragen: “Waar komt U vandaan? Van welk land en tot welk bolk behoort u?” En hij antwoordde hen: “Een Hebreeër ben ik en Hasjem vrees ik”. (Jona 1, 8-9)

    Zelfs degenen die de Thora verlaten hebben, konden slechts één van twee beweringen doen: Of zij zouden volhouden dat, naar hun mening, Joden moesten ophouden Jood te zijn, of zij zouden beweren – hoewel onterecht en vaak bedrieglijk – dat hun standpunt ook in overeenstemming was met de Thora, maar gebaseerd op een verschillende interpretatie.

    Zelfs de Sadduceeërs (Tsedokim) en, gedurende een later tijdperk, de Karaïeten, beweerden dat zij zich hielden aan de Thora volgens zijn ware betekenis.

    De beruchte sekte van de volgelingen van Sjabtai Tsvi, de valse messias uit de zeventiende eeuw, beweerden dat zij de weg van de Thora bewandelden – een bewering die zij met bewijzen wilden staven met allerlei soorten van ‘citaten’ uit de Talmoed, de Zohar en dergelijke. Aan de andere kant waren er groepen, zoals de Duitse assimilationisten uit de 19de eeuw, die beweerden dat zij “Duitsers waren van het Mozaïsche geloof”, die duidelijk maakten dat zij niet als ‘Joden’ beschouwd wensten te worden, maar als ware zonen van het Duitse volk, die bepaalde Israëlitische religieuze tradities in acht namen.

    In een artikel, geschreven in een Duits-Joods tijdschrift (ik dacht dat het de ‘Allgemeine Zeitung des Judentums’ was, maar daar ben ik niet meer zeker van) schreef hij een zin van ongeveer de volgende inhoud (ik citeer uit mijn herinnering): “…En gij, o eenzame zwerver, als gij, op uw lange reis, komt aan de poorten van een Ghetto in een verlaten dorp – sta dan een ogenblik stil en bedenk: ‘Hier wohnen Deutsche’ (Hier wonen Duitsers. Hun taal is een oud Duits dialect en als ze hun wetenschappelijke esprekken Hebreeuwse uitdrukkingen gebruiken, dan verschillen zij daarbij niet wezenlijk van andere Duitsers, die Griekse of Latijnse woorden gebruiken voor het zelfde onderwerp”…

    Al deze secten en groepen konden en durfden niet het elementaire gegeven te ontkennen dat “ons volk slechts een volk is krachtens de Thora”. Daarom waren zij zich er van bewust dat er geen sprake kon zijn van het afstand doen van de Thora zonder afstand te doen van het volk, en dat er geen ander Jodendom was of Jiddischkeit dan de Thora.

    Totdat het Zionisme kwam. “Zionisme” is natuurlijk maar een naam, gegeven aan die beweging – overigens pas enkele jaren na de oprichting. (Nog een merkwaardige omstandigheid is dat de man die de naam heeft bedacht, Dr. Nathan BIRNBAUM, later de Zionistische beweging heeft verlaten en een van haar meest verbitterde tegenstanders aan orthodoxe zijde is geworden). Deze slim gekozen naam heeft in een belangrijke mate bijgedragen aan de verspreiding van de beweging onder de massa van een eenvoudige Joden, maar ook aan de verwarring die tot op de dag van vandaag aanhoudt – zoals we verder zullen zien. Voor het ogenblik is het voldoende om te benadrukken dat, zoals elk redelijk mens begrijpen zal, een naam niets zegt; een naam betekent niets en getuigt van niets. Soms heten de treurigste mensen ‘Simcha’ of ‘Joy’ en sommige twistzieke mensen heten ‘Sjalom’ of Frederik. Een naam is slechts toevallig. Degenen, die besloten om de naam ‘Zionisme’ aan de beweging te geven, zouden even gemakkelijk de voorkeur hebben kunnen geven aan ‘Netoerei Karta’ (De Wachters van de stad – waarmee natuurlijk de Heilige Stad bedoeld wordt); en, in dat geval , degene die nu bekend zijn onder de naam ‘Netoerei Karta’ zouden zichzelf – en misschien wel meer terecht – ‘Zionisten’ hebben kunnen noemen (temeer omdat ze vrijwel allen geboren en getogen zijn tussen de muren van Zion). Zelfs onder deze hypothetische omstandigheden zouden deze namen niet meer of minder betekend hebben dan zij vandaag betekenen. Het wezen van het Zionisme is niet, zoals we al eerder hebben uitgelegd, Zion. Het land van Israël vertegenwoordigt slechts een middel en niet de basis van het Zionisme.

    Het wezen van het Zionisme is ‘Joods nationalisme’. De nationalistische beweging in de wereld als geheel ontstond enige tijd vóór de opkomst van het Zionisme. Daarvóór was ‘nationaal bewustzijn’ in zijn modernere vorm nauwelijks bekend onder de volkeren. Het was een algemeen aanvaard gebruik, om slechts één voorbeeld te noemen, voor een land om een koning te kronen die inwoner was van, of, zoals we vandaag zouden zeggen, die in een ander land zijn nationale oorsprong vond. Zo werd Spanje bijvoorbeeld tot 1930 geregeerd door het huis van Habsburg, dat wil zeggen: Oostenrijkers, Roemenië door de Hohenzollerns (Duitsers), enz.

    Nationalisme is in zijn moderne vorm het eerst opgekomen, ten dele als een gevolg van en later als een reactie op het streven van Napoleon om de wereld te veroveren en de volkeren te onderwerpen aan de vlag van het Franse Imperium. De volkeren die waren vervuld, en tegelijk ook waren beïnvloed door de idealen van “liberté, égalité, fraternité”, zoals die waren geproclameerd door de Franse revolutie en vervolgens ook door diezelfde Napoleon, kwamen in opstand tegen de ambities van de Keizer. Tijdens deze periode kwamen figuren als Andreas HOFER van Oostenrijk, en andere zogenaamde nationalistische helden op de voorgrond.

    Binnen het Jodendom ontstonden de eerste nationalistische golven pas een halve eeuw later. In de tijd van Napoleon was de bodem daar nog niet rijp voor – in het bijzonder in Oost-Europa, waar de visie van de Thora dat “ons volk een volk is krachtens de Thora” nog steeds diep geworteld was.

    Pas na de komst van de assimilatie in West-Europa en de “Haskala” in Oost-Europa, die beiden het gevolg waren van het onvermogen om de verleidingen te weerstaan, die uit de geest van emancipatie voortgekomen zijn; eerst toen, onder invloed van deze bewegingen het naleven van en de trouw aan de Thora in belangrijke mate verzwakt was bij veel Joden, kon het Zionisme ontstaan.

    Welke nieuwe ideeën heeft het Joodse nationalisme gebracht?

    Het betoogde  dat de Joden een natie diende te worden “zoals alle volkeren”, dat Jissroél die tot us ver in het hart en in de geest van elke Jood een unieke eenheid was geweest, een afzonderlijke schepping van de Almachtige, een nieuwe identiteit diende aan te nemen en een ‘natie’ te worden- in overeenstemming met de interpretatue van deze gedachte temidden van de ‘volkeren van de wereld’.

    Op dit punt zou het goed zijn om de verschillende interpretaties van het begrip ‘natie’ te onderzoeken, die door verschillende niet-Joodse culturen – vooral van West-Europese zijde, omdat binnen de culturele sfeer van West-Europa het Zionisme ontstond.

    Chamber’s Encyclopedia (Oxford University Press) geeft de volgende definitie: “Natie is een collectieve naam die een bepaalde vorm van gezamenlijkheid van individuen betekent – een groep mensen in het bezit van bepaalde karakteristieken, werkelijk of ingebeeld, verenigd door bepaalde speciale banden, sentimenteel, politiek of beiden”.

    The New English Dictionary; redactie Sir James A.H. MURRAY (Oxford, Clarendon Press) geeft de volgende definitie: “een omvangrijke massa door gezamenlijke afkomst, taal of ras of volk vormen, die meestal is samengesteld als een afzonderlijke politieke staat en een omgrensd land bewoont. Bij vroegere voorbeelden was het raciale denken gewoonlijk sterker dan het politieke. In hedendaags taalgebruik is het begrip van politieke eenheid en integriteit aanwezig”.

    De Amerikaanse Funk & Wagnalls Dictionary, uitgegeven door de Encyclopedia Brittanica, geeft de volgende definitie: “Een massa mesen van gezamenlijke oorsprong en taal”. De definitie van “natie” volgens de Franse Encyclopédie Larousse is als volgt”: “Réunion d’hommes habitant le même territoire et ayant une origine et une langue commune ou des intérêts communs”. (Verzameling mensen die op hetzelfde gebied wonen en een gemeenschappelijke taal of langdurige gezamenlijke belangen).

    De meeste van deze definities zijn niet op het Joodse volk van toepassing. Er is natuurlijk een “gezamenlijke oorsprong”, zoals er natuurlijk ook een “gezamenlijke oorsprong” van de mensheid als geheel is – Adam en Eva.

    Genetisch begon de “gezamenlijke oorsprong” van het Joodse volk twintig generaties na de schepping van de wereld, maar in werkelijkheid is “de (Goddelijke) gedachte om het Joodse volk (te scheppen) aan alles voorafgegaan” Midrasj; zie boven.

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliezer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

    03-02-2008 om 00:35 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-02-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.BETOGING TEGENOVER DE RAAD VAN EUROPA (Brussel 08 01 28) TEGEN DE ZIONISTISCHE WURGGREEP VAN GAZA
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    KORT VERSLAG VAN DE BETOGING TEGENOVER DE RAAD VAN EUROPA TE BRUSSEL (28 januari 08)
    TEGEN DE ZIONISTISCHE WURGGREEP VAN GAZA:
     


    Op maandag 28 januari vond tegenover de Raad van Europa, aan het rondpunt Schuman te Brussel, een Europese solidariteitsbetoging plaats met als thema “Stop de Blokkade tegen Gaza”, tegen de zionistische wurggreep van Gaza. De opkomst aan de lage kant, de Belgische pers schitterde door haar afwezigheid.

     

    Voor Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme was het de gelegenheid om samen met onze Moslimvrienden van het Centre Zahra France te betogen.

     

    We haalden ons de woede op de hals van de Association Belgique Palestinienne en van de “Progressieve Joden" (UPJB). De ABP beriep zich klassiek op haar vrienden de Israëlische "vredesbeweging" die samen met de Palestijnse mensenrecht groepen iets van de politieke gangster Olmert zouden losgepeuterd hebben...

     

    ABP woordvoerder (Pierre GALAND?) schreeuwde zijn onmachtige woede uit "contre ceux qui sont venus ici avec des calicots contre nous"!(sic) "die hier gekomen zijn met tegen ons gerichte spandoeken". Op het einde van de betoging riep een vrouw van de ABP ons woest toe dat we "stuk gemaakt wat zij wilden bereiken"(sic)!

    Er waren, zoals altijd, maar deze keer overduidelijk twee tegengestelde lijnen op deze betoging: Deze van het ABP, de vrienden van de verraderskliek ABBAS, en deze van degenen die het Palestijnse Verzet steunen en opkomen voor de soevereiniteit van het Palestijnse volk over heel Palestina.

     

    Aangenaam was de deelname van Intal, zo werd er ook iets in het Nederlands geroepen tegen Bush, Olmert en ander zionisten. Ze riepen ook de  Codip slogan "Boykot Isra-l".

     

     

    De deelname van Jesjoeroen, Jodendom tegen Zionisme werd zeer positief gewaardeerd door de Moslimdeelnemers uit België en omringende landen. Het is alvast een stapje verder in de richting van het strategische vriendschapsbondgenootschap van Jodendom en Islam tegen het Zionisme. Met Gods hulp, de strijd gaat verder.

     

    Wij brengen hier de redevoering die Sjeik Jamel TAHIRI van het Centre Zahra France, met een Nederlandse vertaling:

     

    Détresse de Gaza

     

    Nous interpellons tous les citoyens et en particulier le conseil des ministres européens des affaires étrangères.

     

    Nous ne comprenons pas l’attitude de nos dirigeants concernant la violation des Droits de l’Homme et de la Justice par Isra-l. Gaza est usurpée de son droit, humiliée, condamnée à un blocus dans l’indifférence général et  sans aucune réaction de nos responsables politiques, pourquoi ?

     

    Le choix démocratique des  Palestiniens d’avoir élu le Hamas comme le représentant légitime de leur nation leur valait-il de telles représailles ? Ne sommes-nous pas en contradiction avec notre propre valeur : la démocratie ?

     

    Nos lois ne stipulent-elles pas que la non-assistance à une personne en danger est un crime ! Or nos responsables laissent tout un peuple en danger sans assistance. Que penser de nos décideurs et de nos responsables ?

     

    Tout soutien inconditionné à l’Etat Sioniste d’Isra-l mènera notre monde à plus de souffrances et d’injustices et l’Europe perdra toute sa crédibilité de neutralité au Moyen Orient.

     

    Encore une fois il y a deux poids deux mesures à l’égard de la Justice.

     

    Nous appelons nos gouvernements à dénoncer et à condamner les criminels du gouvernement israélien responsables de ce blocus et à les traduire en justice pour crimes contre l’Humanité sur le peuple palestinien de Gaza.

     

    Nous appelons tous les hommes libres à soutenir ces initiatives et à manifester leur soutien au peuple palestinien de Gaza. Tous ensembles, agissons pour plus de justice à l’égard du peuple palestinien !

     

    Vertaling :

    De Nood van Gaza

     

     

    Wij wenden ons tot alle burgers en in het bijzonder tot de raad der Europese ministers van buitenlandse aangelegenheden.

     

    Wij begrijpen de houding niet van onze leiders ten aanzien van de schending der Mensenrechten en van de Rechtvaardigheid door Isra-l. Gaza is van haar recht beroofd, vernederd, veroordeeld tot een blokkade temidden de algemene onverschilligheid en zonder enige reactie vanwege onze politieke verantwoordelijken, waarom?

     

    Zulke zware représailles voor de democratische keuze der Palestijnen om Hamas te kiezen als wetmatige vertegenwoordiger van hun natie! Zijn we daarmee niet in tegenstelling tot onze eigen waarde: de democratie?

     

    Bepalen onze wetten niet dat de niet-bijstand aan een persoon in nood een misdaad is! Onze verantwoordelijken echter laten een heel bedreigd volk zonder enige bijstand. Wat te denken van onze beslissers en onze verantwoordelijken?

     

    Iedere onvoorwaardelijke steun aan de zionistische Staat Isra-l zal de wereld brengen tot meer lijden en onrechtvaardigheden en Europa zal daardoor iedere geloofwaardigheid van haar in het Midden Oosten verliezen.

     

    Eens te meer zijn er twee maten, twee gewichten op het gebied van de Rechtvaardigheid.

     

    Wij roepen onze regeringen op om de misdadigers van de Israëlische regering, verantwoordelijk voor deze blokkade, aan te klagen en gerechtelijk te veroordelen wegens misdaden tegen de Mensheid gepleegd tegen het Palestijnse volk te Gaza.

     

    Wij doen een oproep tot alle vrije mensen om deze initiatieven te steunen en hun steun te betuigen aan het Palestijnse vol te Gaza. Laat ons allen samen opkomen voor meer rechtvaardigheid voor het Palestijnse volk!

     

    (Vertaling door Enissa KELIF)

    01-02-2008 om 13:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONIST CHIEF RABBI CALLS FOR ETHNIC CLEANSING OF NON-JEWS IN PALESTINE

    RELIGIEUSZIONISTISCH RACISME

    Isra-l’s Chief Rabbi calls for ethnic cleansing of non-Jews in Palestine
    [ 29/01/2008 - 12:42 AM ]
    From Khalid Amayreh in occupied E. Jerusalem

    A leading Israeli rabbi has called for ethnic cleansing of millions of Palestinians who have been living in Palestine from time immemorial.

    The rabbi, Yona Metzger, who hold the official title of Ashkenazi Chief Rabbi in Isra-l, was quoted Monday as saying in an interview with the British Weekly, the Jewish News, that the Palestinian people could have a nice country in the Sinai desert.

    “Take all the poor people from Gaza to move them to a wonderful new modern country with trains, buses and cars, like in Arizona. This will be a solution for the poor people-they will have a nice country, and we (the Jews) shall have our country and we shall live in peace.”

    Metzger also reportedly said that he would discuss the “matter” with Israeli Prime Minister Ehud Olmert, adding that he thought the idea would find popularity among Israelis.

    The rabbi also suggested that Muslims had no right to Jerusalem, saying that Muslims had Makka and Medina, and that Jerusalem belonged solely to Jews.

    Metzger’s remarks were dismissed by Muslim scholars  in the West Bank as “hateful, mendacious and racist

    “This Nazi-like rabbi  should know very well that Palestine belongs to the Palestinians and that that he and other Zionists should return back to Eastern Europe and the Khazar region,” said Abdul Ja’abari, Professor of Sharia and Islamic studies at the Hebron University.

    “Those who seek to banish us from our motherland shall themselves be banished

    Ja’abari described Metzger’s remarks as “hateful, mendacious and racist

    “If this man who calls himself rabbi had a modicum of morality and justice, he would call for the repatriation of these refugees back to their former homes and villages from which they were expelled when the hateful Israeli state was established.

    “He claims to be a follower of the Torah of Moses, but as far as I know the Torah prohibits oppression and prohibits injustice and prohibits stealing people’s land and property.”

    Sheikh Mousa Hroub, another Muslim scholar from the Bethlehem region, called Metzger “ignorant of both religion and history.”

    “He should know that  present-day Palestinians have more spiritual and biological connections with Jacob, the son of Isaac, the son of Ibrahim (Abraham). He should also know the Arab presence in Palestine preceded the Jewish presence by at least a thousand years. So what is that ignorant rabbi talking about?

    Hroub also dismissed Metzger arguments that Muslims have Mekka and Medina as holy places and that Jews had Jerusalem.

    “I am not against Jews praying in Jerusalem or San Francesco. This is not a problem. But to say that Muslims and  Christians should be treated as second –class citizens and second-class  worshipers is totally unacceptable.

    “This is like saying that the Christians had the Vatican and don’t need other places like Bethlehem and Nazareth. It is nonsense.”

    Zionist rabbis in general normally hold radical and even racist views toward non-Jews in general and Palestinians in particular.

    A few weeks ago, an Israeli rabbi named David Batsri referred to Arabs as “donkeys” who he said were created by the Almighty  in a human shape in order to work and carry out certain tasks.

    Such blatantly racist remarks are made routinely by Zionist religious leaders in Israel where society continues to drift toward religious and nationalist chauvinism.

    Not all rabbis accept these extremist views, enforced by the persistence of the Israeli-Palestinian conflict.

    In fact, some rabbis spearhead the struggle for human rights in the occupied territories. They argue that Israel’s behavior are incompatible with the authentic teachings of Judaism.

    30-01-2008 om 09:31 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.USA TODAY reports about the Protest against the Strangling of Gaza

    By AFP/Getty Images,  Getty Images

    Sheik Jamel Tahiri (L) of the "Centre Zahra France" and Belgian rabbi Shmiel Mordche Borreman (R) of the "Yechouroun Judaic Center against Sionism" protest against the Israeli siege of Gaza, 28 January 2008 in front of the European headquarters in Brussels. Attending the 10,000-strong demonstration, Borreman, a leading anti-Zionist, began and ended his speech saluting protestors with the Arabic greeting, “Salamun Alaykum. ” Arab foreign ministers called Monday for the Rafah crossing between Gaza and Egypt to be reopened, on the sixth day of a Palestinian exodus across the breached border. Banner reads " Gaza, The New Shoah.
    -------------------
    Our comment: Not accuratly quoted, but it is a mention!

    29-01-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DEMONSTRATION IN BRUSSELS CALLS FOR LIFTING GAZA SIEGE (KUNA)

    Demonstration in Brussels calls for lifting of Gaza siege

     

    POL-EU-GAZA-DEMONSTRATION
    Demonstration in Brussels calls for lifting of Gaza siege

    (With photos) BRUSSELS, Jan 28 (KUNA) -- Tens of Palestinains, Arab and European human rights' activists held a demonstration before the European Union headquarters Monday, denouncing the Israeli blockade on Gaza.

    "Stop Gaza blockade, Free Palestine," shouted the demonstrators waving Palestinian flags.

    They called on EU Foreign Ministers, who are meeting here Monday, to impose sanctions on Israel.

    Demonstrators had come from several European countries, including France, Holland and the UK to participate in the protest organzied by the Belgo-Palestinian Association with the support of other human rights' groups.
    (end) nk.

    hb
    KUNA 281806 Jan 08NNNN

    29-01-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: RELIGIEUSZIONISTISCHE MOSSAD PROVOCATIE TE ANTWERPEN
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    INGEZONDEN:

     

    RELIGIEUSZIONISTISCHE MOSSAD PROVOCATIE IN ANTWERPEN


    In het religieuszionistische lasterpraatblad en e-mail krant Lemaan Teida n°274 (oude redactie) organiseert dhr Pinkas KORNFELD, “ondervoorzitter” van het Antwerpse zionistische Forum der ‘joodse’ organisaties een nieuwe provocatie ter attentie van de vrome Joden.

    Dhr Pinkas KORNFELD zaait het gerucht dat een Joodse deelnemer aan de Holocaust Outlook Conferentie in Teheran, verleden weekend in Antwerpen op bezoek, zijn “spijt” betuigd zou hebben. Religieuszionistisch provocateur Pinkas KORNFELD schrikt voor geen enkele leugen terug. De Jood in kwestie, Reb Aharon Leb COHEN, Talmoedgeleerde uit Manchester wordt beschimpt als “loochenaar van de shoah” (sic) die nu “Teschuva” gedaan zou hebben (tot inkeer gekomen). Om zich een beetje “geloofwaardig” te maken, zet hij in de verf dat “ook de chassidische gemeenschap ‘Satmar’", eensgezind met de vrome zionisten de deelname aan de Conferentie “veroordeeld” zou hebben.

     

    Mensen wees waakzaam: Een Zionist is per definitie een leugenaar en een religieuze zionist is een dubbele leugenaar.

     

    Op aanvraag herhalen we daarom hier de integrale redevoering die Rabbijn Aharon Leb COHEN op de ‘Holocaust Outlook Conferentie’ in Teheran (december '06) gesproken heeft.

     

     

    Een jaar geleden heeft een afvaardiging van antizionistische Joden deelgenomen aan de ‘Holocaust Outlook Conferentie in Teheran. Dit heeft een uiterst heftige uitbarsting van zionistische propagandistische hysterie tot gevolg gehad. Het deelnemen en optreden van de Neturei Karta activisten is niet vrij van kritiek, toch is het de moeite waard om de zakelijke uiteenzetting van  rabbijn Aharon Leb COHEN uit Manchester (Groot-Brittannië) te citeren tegen  de zionistische demagogen en misbruikers van de catastrofe die zij ‘Holocaust’ noemen. Zie in ons archief de berichten over de religieuszionistische terreur tegen Rabbijn Aharon Leb COHEN.

     

    Toespraak van Rabbijn Aharon Leb COHEN van ‘Neturei Karta’ op de ‘Holocaust Outlook’ Conferentie in Teheran, 11 december ‘06

     

    1. Waarde vrienden, medestanders en collega’s,

    Wij zijn hier samengekomen om een buitengewoon belangrijk onderwerp uit de tragische gebeurtenissen van de Tweede Wereldoorlog te bediscussiëren vanuit verschillende invalshoeken.

    Het thema staat bekend als de “Holocaust”. Zoals bekend draait dit om de politiek en daden van nazi-Duitsland tegen het Joodse volk. Dit uiteraard tegen de achtergrond van hun veel omvangrijker moorddadige activiteiten in die tijd. Het is mijn bedoeling te trachten u het Joodsorthodoxe standpunt terzake te geven.

     

    2. Laat mij in de eerste plaats erkentelijkheid uitspreken voor de hooggeachte organisatoren van dit waardevolle evenement, die mij en mijn collega’s de gelegenheid bieden onze zienswijze naar voren te brengen, wat wij als een groot voorrecht beschouwen.

     

    3. Mijn collega’s en ik zijn wat wordt genoemd Orthodoxe Joden, Joden die ernaar streven geheel te leven naar de eeuwenoude Joodse godsdienst en levenswijze bekend als Jodendom. Wij zijn hier namens de groep bekend als Neturei Karta, die geen afzonderlijke beweging of organisatie is, maar bestaat uit voorstanders van de filosofie die staat voor de oppositie van het Orthodoxe jodendom tegen wat wordt genoemd het Zionisme – de seculiere nationalistische beweging welke de vorming van een sektarische staat in Palestina voorstaat. Zoals bekend, zijn Zionisme en de Holocaust zijn door de jaren heen zeer verstrengeld geraakt en maken de zionisten veel ophef over de Holocaust om hun ongeoorloofde opvattingen en doelstellingen te bevorderen. Ik wil in het kort spreken over deze beide onderwerpen en het verband daartussen.

     

    4. Wij willen gelegenheden als deze benutten omdat wij menen zowel een godsdienstige als een op godsdienst gebaseerde humanistische plicht te hebben onze boodschap zoveel als het kan te verspreiden. Daarom bid ik dat onze discussies en conclusies op deze conferentie in alle opzichten correct en oprecht zullen zijn.

     

    5. Allereerst wil ik, daar het relevant is voor het onderwerp Holocaust, voor alle aanwezigen kort samenvatten,, dat Judaïsme en Zionisme twee totaal verschillende, zelfs diametraal tegenover elkaar staande ideeën zijn. Judaïsme is een eeuwenoude G-ddelijke levenswijze voortkomend uit duizenden jaren van hoog moreel, ethisch en godsdienstig gehalte. Zionisme is relatief nieuw – niet veel ouder dan honderd jaar – en een seculair nationalistisch idee, ontbloot van ethiek en moraliteit. Spijtig genoeg moet worden gezegd dat er religieuze groepen onder het Joodse volk zijn die beïnvloed zijn geraakt en bedorven door de Zionistisch- nationalistische filosofie en dat hebben gehecht aan het Judaïsme. Dat is onjuist, valselijk en in strijd met de leer van het Judaïsme zoals het doorheen de eeuwen en generaties lang overgeleverd is.

     

    6. Het Judaïsme leert dat, hoewel aan het Joodse Volk het Heilige Land, thans bekend als Palestina, werd beloofd, dit onderworpen was onder bepaalde voorwaarden, met name de hoogste morele, ethische en religieuze normen te handhaven. Onze godsdienstige leer en geschriften – de Thora – zijn vol met waarschuwingen dat, wanneer aan deze voorwaarden niet wordt voldaan, het Joodse Volk zal worden verstrooid in door G-d opgelegde ballingschap.

     

    7. Dit is wat gebeurde. De voorwaarden werden niet in de voorgeschreven mate vervuld en het Joodse Volk werd verspreid over alle delen van de aarde, zoals de geschiedenis ons bevestigd. Tot op de huidige dag verkeert het Joodse Volk in deze door G-d opgelegde ballingschap, wat inhoudt dat we loyale burgers moeten zijn van de landen waarin we leven en  door een eed is ons niet toegestaan te proberen de Ballingschap door eigen toedoen op te heffen. Eveneens door een eed gebonden is  het ons verboden te trachten een eigen staat te vormen in Palestina. Ingaan tegen deze verboden is rebellie tegen de wens van de Almachtige, en we zijn gewaarschuwd voor de verschrikkelijke gevolgen van eender welke dergelijke poging.

     

    8. De filosofie van de seculiere Zionistische beweging ontkent en overtreedt de duidelijk vastgelegde Joodse leer en daarom werd het Zionisme vanaf haar begin veroordeeld door de voornaamste Joodse religieuze autoriteiten.

     

    9. Bovendien ontkende het zionisme vanaf het begin dat er een autochtone bevolking in Palestina leefde, voornamelijk bestaand uit Palestijnen. De zionisten volgden een politiek waarbij de Palestijnen werden beroofd van hun hoop op zelfbeschikking voor het land dat zij eeuwenlang bezaten. De Palestijnen werden beroofd van hun huizen, hun bestaansmiddelen en hun levens. Daarmee pleegden de zionisten een schokkende inbreuk op de hen vanwege hun religie voorgeschreven humanitaire rechtvaardigheid.

     

    10. Het Jodendom leert echter mededogen en respect voor de eigendommen en zeker de levens van elke medemens.

     

    11. Uit het voorgaande is duidelijk dat de zionisten niet het Joodse Volk als geheel vertegenwoordigen en Antizionisme moet worden toegejuicht en niet verward met eertijds bigotte  antisemitisme. Wij weten dat dit hier in de Iraanse Republiek zeer goed wordt beseft en ook dat de Joodse gemeenschap hier al duizenden jaren lang vreedzaam leeft met alle burgerrechten.

     

    12. Nu vormt de Holocaust een der steunpijlers ter rechtvaardiging voor het zionisme, waarbij de zionisten claimen dat de joden een eigen staat moeten hebben om (zoals zij stellen) te voorkomen dat de gebeurtenissen van de Holocaust zich ooit herhalen. “Nooit Meer” is hun slagzin. Daarom wil ik de Orthodox-joodse zienswijze over de Holocaust uiteenzetten.

     

    13. Ten eerste de feiten. Er bestaat hoe dan ook geen enkele twijfel over dat tijdens de Tweede Wereldoorlog zich een verschrikkelijke en rampzalige politiek voltrok gepleegd door Nazi-Duitsland tegen het Joodse Volk, bevestigd door ontelbare ooggetuigen en overlevenden, volledig gedocumenteerd opnieuw en opnieuw. Mij persoonlijk werden de ergste gevolgen van de oorlog bespaard omdat ik in Engeland woonde, dat gelukkig niet door Nazi-Duitsland werd bezet. Echter, ikzelf en vele, vele anderen verloren talloze vrienden en verwanten die omkwamen onder het

    Nazi-regime door opzettelijke moord en genocide. Drie miljoen Joden in Polen, meer dan een half miljoen in Hongarije, vele tientallen of honderdduizenden in Rusland, Slowakije, Frankrijk, België, Holland en meer. Het aantal van zes miljoen wordt regelmatig genoemd. Men kan twisten over het werkelijke aantal, maar de misdaad is net zo verschrikkelijk als het miljoenenaantal (en het waren er miljoenen) zes, vijf of vier miljoen slachtoffers bedroeg. De manier van vermoorden is eveneens irrelevant, of het nu in gaskamers was (en daarvan zijn ooggetuigen), vuurpelotons of wat dan ook. Het kwaad was hetzelfde. Het zou een verschrikkelijk affront zijn aan de nagedachtenis van hen die omkwamen de schuld van die misdaad op enigerlei wijze te minimaliseren.

     

    14. Echter, volgens de orthodox joodse leer en opvatting zouden de daders van een misdaad, hoe schuldig ook, er nooit in zijn geslaagd hun daden uit te voeren als de Almachtige dat niet zou hebben gewild. Aldus moeten de slachtoffers natuurlijk trachten het kwaad te vermijden, maar als dit onmogelijk is, moeten zij de wil van de Almachtige accepteren. Onze leer houdt aangaande de door G-d opgelegde ballingschap houdt eveneens in dat het niet de taak van het Joodse Volk is haar vervolgers te berechten. Dat is de taak van de Almachtige. Het is onze opdracht de wil van de Almachtige te aanvaarden en te streven naar verbetering van onszelf en ons te ontdoen van gedragingen die de oorzaak zijn van ons lijden kunnen zijn. Dat was steeds de Joodse houding door de geschiedenis van het Joodse lijden heen.

     

    15. Nooit mogen wij zo vermetel zijn te denken of te trachten de wil van de Almachtige te weerstreven, of te veronderstellen dat wij in staat zijn te voorkomen dat zoiets opnieuw gebeurt. Dat is ketterij.

     

    16. De zionisten, in hun pompeuze seculiere benadering, gedragen zich helemaal tegengesteld aan deze leer en durven te zeggen “Nooit Meer”. Zij hebben de vermetelheid te denken dat zij de Almachtige kunnen tegenhouden een “Holocaust” te herhalen. Dat is ketterij.

     

    17. Bovendien, zoals wij allen weten, verergeren zij het verkeerde van deze politiek door zichzelf uiterste wreedheid en grof toe op te dringen aan  het Palestijnse Volk.

     

    18. Daarbij komt dat het gebruiken door de zionisten van de Holocaust om hun eigen doel van een sektarische staat te bevorderen een toppunt van hypocrisie is als men bedenkt dat de zionisten elke fase van de Nazi-onderdrukking gebruikten om de vorming van een eigen staat te bevorderen. Uit de jaren dertig, toen de Nazi-politiek was gericht op het verdrijven van de joden uit Duitsland, is goed gedocumenteerd bekend hoezeer de zionisten collaboreerden met de Nazi-autoriteiten om ‘geschikte’ joden, namelijk jonge gezonde pioniers, van Duitsland naar Palestina te brengen. Daarna, gedurende de oorlog, tijdens het moorden, is eveneens gedocumenteerd vastgelegd hoe hun houding er een was van hardvochtigheid en niet helpen waar zij wisten dat te kunnen. Het lijden en het doden benutten ze als drukmiddel voor de vorming van hun Staat als de oorlog voorbij zou zijn. Tenslotte, na de oorlog, gebruikten zij het thema van de Holocaust en het medelijden en de sympathie welke dat losmaakte bijna als een geloofsartikel ter verkrijging van hun Staat. Bewerend dat Zionisme bedoeld was om een nieuwe Holocaust te voorkomen, terwijl in feite het Zionisme decennia voorliep aan de Holocaust. Daarna rechtvaardigen zij hun wreedheden tegen de Palestijnen met de Holocaust om hun eigen belangen te bevorderen.

     

    19. Samengevat: de Orthodox Joodse visie is, ja er was een Holocaust van een verschrikkelijke omvang, hoe die ook was. Doch die kan op geen enkele manier worden gebruikt om de onwettige en criminele zaak en daden van het Zionisme te rechtvaardigen.

     

    20. Mijn vrienden, ik wens te eindigen met ervoor te bidden dat de fundamentele oorzaak van alle strijd en bloedvergieten in het Midden Oosten, namelijk de Staat die bekend is als “Israël”, totaal en vreedzaam zal worden ontbonden en worden vervangen door een regime in overeenstemming met de wil van de Palestijnen. Dit, opdat Arabier en Jood weer in staat zullen zijn vreedzaam samen te leven, zoals gedurende eeuwen het geval was.

     

    21. Moge ons dan de tijd geworden dat de glorie van de Almachtige aan allen wordt geopenbaard en de mensheid in onderlinge vrede zal zijn.

     

    (vertaling: Enissa KELIF)

    28-01-2008 om 10:30 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 5. HET HEILIGE LAND EN DE HEILIGE TAAL

    Uriel ZIMMER

     

    5. Het Heilige Land en Losjon Hakaudesj (de Heilige Taal)

     

    Evenzeer als het Joodse volk, volgens het standpunt van de Thora, een uniek verschijnsel is en het gevolg van een oorspronkelijke en essentiële daad van de Goddelijke Schepping, zo is ook al datgene wat verbonden is met de beginselen van ‘natie’ fundamenteel verschillend van overeenkomstige beginselen in de niet-Joodse wereld. ‘Land en taal’ zijn, volgens de maatstaf van de Thora, geen ‘nationaal erfdeel’, evenmin als de Thora geen ‘religie’ is in de gebruikelijke betekenis (zie later)

    Daarom is Erets-Israël – “Een land waarvoor HaSjém, je God zorg draagt; steeds zijn de ogen van HaSjem er op gericht, vanaf het begin van het jaar  tot het einde van het jaar” (Deworiem 11,12) – ook deel van dat oorspronkelijke doel van de Schepping, zoals ook is uitgelegd in de bovengenoemde commentaar van Rasji bij eerste posoek van Bereisjies, zoals we verder uitvoerig zullen toelichten. Evenzo in Losjon Hakaudesj de taal waarmee God de wereld heeft geschapen. De ‘tien woorden’ waarmee G’d het heelal heeft geschapen, werden in Losjon Hakaudesj uitgesproken en, zoals vooral verklaard is door de ‘Ari’ (Rabbi Jitschak Lurie), en vervolgens in de Chassidische literatuur, is de Losjon Hakaudesj niet alleen een integraal deel van de Schepping, maar ook van de scheppende kracht en de gehele bestaansbasis van alle schepselen; van alles wat bestaat in het universum: “… en ook met betrekking tot alles wat geschapen is in de wereld, de namen waarmee alle dingen zijn genoemd in Losjon Hakodesj zijn dezelfde letters van de (goddelijke) spraak, dalende van hoogte naar hoogte van de oorspronkelijke Tien Woorden van de Thora … waarmee ook het individuele schepsel begiftigd is en het tot leven brengt” (Tanya, Sha’ar hajichud Veha’emunah, einde van hoofdstuk 1).

    Het gehele universum is een schepping, belichaamd in materie want, om met onze Wijzen te spreken, de oorzaak voor de schepping was “dat de Almachtige een verblijfplaats voor zichzelf wilde maken temidden van het beneden” (Midrasj Tanchoema). Daarom is deze wereld zelfs het meest spirituele in materie gehuld.

    Daarom moeten alle mitswes van de Thora, hoewel hun wortel en bron in de hoogste sfeer zijn van het Oneindige, worden uitgevoerd door middel van materiële objecten en hun juiste uitvoering kan alleen worden bereikt dòòr en mét materie in zijn tastbare, materiële vorm.

     

    De mitswe van Tefillien kan alleen maar worden uitgevoerd door het leggen van Tefillien die gemaakt zijn van runderhuid; Tsietsies moeten van wol zijn gemaakt, terwijl Loelav en Esrog aardse planten zijn. Zelfs als zou een mens de diepste geheimen kunnen bevatten, die worden gesymboliseerd door en belichaamd in deze mitsvess, hij kan ze niet volbrengen zonder concrete handelingen uit te voeren. Maar tegelijkertijd is het alleen het Goddelijk gebod dat, bijvoorbeeld, een Esraug in een Mitswe verandert. Zou iemand een Esraug in zijn hand nemen – zelfs de beste en de “kausjerste” Esrog op de dag voor Soekaus of daarna, dan zou hij niets meer of minder doen dan alsof hij een citroen of een appel in zijn hand zou houden. Alleen als hij de Esraug vasthoudt op de wijze en de tijd, voorgeschreven door de Thora – alleen dan voert hij de goddelijke Mitswe uit en daarmee verbindt hij zichzelf met de  Almachtige.

    Datzelfde is natuurlijk ook van toepassing op de studie van de Thora zelf. Iemand die bijvoorbeeld het probleem bestudeert van “de buren die een scheidingsmuur willen oprichten in hun aangrenzende binnenplaatsen” vanuit de passage aan het begin van het Talmoed-tractaat Bava Basra of vanuit de andere heilige bronnen, studeert daarmee Thora en voert daarmee uit de mistwe  van de studie van de Thora; en terwijl hij studeert verkrijgt hij alle verheven eigenschappen, die door onze Wijzen toegeschreven zijn aan iemand die de Thora bestudeert. Toch zal iemand die hetzelfde probleem van vennootschap bij de bouw van een scheidingsmuur in een binnenplaats in gezamenlijk bezit vanuit, bijvoorbeeld, het Amerikaanse Burgerlijk Wetboek of de Codex Iustinianus – voert daarmee geen enkel Goddelijk gebod uit of enige heilige daad, zelfs als zou de regel in het Amerikaanse of Romeinse recht precies dezelfde zijn als die van de Thora in dat speciaal geval. Deze man zal geen grotere verdienste verkrijgen dan wanneer hij bijvoorbeeld de Douaneregeling van de Verenigde Staten zou hebben bestudeerd.

    De Thora regelt in het bovengenoemde voorbeeld nochtans precies dezelfde alledaagse binnenplaats, dezelfde muur of schutting van materiële steen of hout. Nochtans is dat onderwerp ontleend aan de Wil van de Almachtige en is , als deel van de Thora van sublieme heiligheid. Met andere woorden de Thora en zijn mitswes gaan ook over tastbare zaken – want “de Thora is niet aan de dienstengelen gegeven” (Berochos 25b) maar was geopenbaard teneinde in de allereerste plaats ons leven in deze wereld te leiden – nochtans wordt door de Thora zelf de materie verheven en geheiligd.

     Hetzelfde beginsel is van toepassing op alle andere onderwerpen waarnaar hier eerder is verwezen. Erets Israël is natuurlijk een land op de aardbol. Net zoals in alle andere landen zijn daar bomen en stenen, rivieren en velden en wijngaarden, bergen en huizen; maar niet dààrdoor is zij het “Heilige Land” geworden.

    Zij heeft haar heiligheid alleen maar verworven door het binnenkomen van de Ark van het Verbond voor de Kinderen van Israël, en het is alleen maar door dat feit dat zij ‘Erets Israël’ blijft.

    ‘Losjon Hakaudesj’ is ook een menselijke taal met grammatica, zelfstandige naamwoorden, werkwoorden, vervoegingen enz., zoals alle talen – maar die vormen alleen maar de uiterlijke structuur. Haar ziel is heilig en subliem – het is de taal van de Goddelijke Schepping, die alle schepselen doet bestaan, zoals al eerder is uiteengezet.

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliezer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.

    27-01-2008 om 00:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: ANTI-ZIONIST ORTHODOX JEWS travel for Presidential Primary race

    INGEZONDEN:

    Anti-Zionist Orthodox Jews travel to New Hampshire for Presidential Primary race

    Jan 7, 2008:  Anti-Zionist Orthodox Jews travelled to New Hampshire on the day of the presidential primary elections hoping to meet with each of the candidates to ask for their support of Palestine.....

    www.nkusa.org

    Statements on the Massacre in Gaza

    25-01-2008 om 09:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: A CLARIFICATION OF THORA DOCTRINE, Declaration of the C.R.C.

    INGEZONDEN: (Herhaling)

    A CLARIFICATION OF TORAH DOCTRINE

    Issued By

    THE CENTRAL RABBINICAL CONGRESS OF THE USA AND CANADA


    Consistently, throughout the peace process in the Middle East various Jewish religious organizations and parties have raised their voices in the opposition to return territories to the Arabs, issuing statements that, according to the Torah, Jews are forbidden to give up any land in the Holy Land (especially part of Jerusalem).

    Accordingly, it has become a commonplace that religious Jews are supportive of stopping the peace process. In the public mind, the policies of these parties became synonymous with Torah doctrine. Moreover, they are portrayed in the media as “ultranationalists” willing to exchange “peace” for “land”.

    This impression is utterly false. All forms of Zionism, be they secular or religious, are inherently antithetical to the teaching of our faith! The great sages and saints of our people have always opposed the existence of the Zionist State. Indeed, when an obscure Viennese journalist first challenged the Torah approach to exile and redemption, over one hundred years ago, he was immediately attacked by the Torah sages of that time. Those orthodox Jews who support the Israeli State and “Greater Israel” are falsifiers of Torah doctrine. They have abandoned the principles of their predecessors.

    The harm of observant Jews supporting the Zionist State is compounded by the Israeli government’s consistent, public rebellion against G-D’s kingship. It is a State which constantly violates Torah law, and actively seeks to persecute its observers via, cemetery desecrations, autopsies, drafting of women, etc. Accordingly, when observant Jews wax enthusiastic over the State and its leaders, it creates a monstrous desecration of G-D’s name.

    Torah true Jews who have remained loyal to their ancestral faith are not “nationalists” who desire land at the price of peace. Throughout history, dating back to the Temple days the faithful Jews have opposed secular, militaristic solutions to Jewish problems. In Isra-l today these Jews do not participate the in the electoral process of the Zionist state, nor do they accept its financial benefits. Frequently ignored by the media, they number in the hundreds of thousands, worldwide. Yet, it is they who have remained firmly devoted to Judaism as received and taught throughout the millennia.

    It is in their name that we restate the fundamental beliefs of our faith:

    Torah Jewry sees its exile from the holy land as the result of a Divine decree. The land was given to us according to God’s will, and when our sins accumulated we were exiled from it. This exile is in essence a spiritual state that cannot and must not be remedied by temporal means. Until G-d chooses to redeem us, we are commanded by Him to live as cooperative, law abiding and patriotic citizens in our countries of residence.             Accordingly, the Jewish people have no “claim” to the Holy Land at present. They have no right to conquer or to rule over it. Clearly, the creation of the State of Isra-l in 1948 was in no way a fulfillment of the Jewish people’s millennial long yearning for redemption. It was a bizarre, secularist substitute for that redemption.

    The doctrine of constantly leading the Jewish people into confrontations with other nations is the dogma of Zionism not of the Holy Torah. We are commanded by G-D to live in dignity and piety wherever Providence has so ordained.

     

    Therefore, we declare that the Zionist State of Isra-l is not the legitimate representative of our people. Our position on the ceding of the land is quite simple: Any Jewish sovereignty over the Holy Land before the Messianic Epoch is sinful and sure to lead to tragedy. And it is certainly absurd to sacrifice even one human life for this illegitimate state.

    May all mankind be worthy of true Redemption when the “Swords will be beaten into plowshares” and G-D’s Glory will fill the world.

     

    CENTRAL RABBINICAL CONGRESS OF THE U.S.A. & CANADA

    85 Division Avenue – Brooklyn N.Y. 11211 – Tel: (418) 384-6765/6 – Fax: (718) 963-0494

    -Established in 1952, is a worldwide organization representing over 150 Orthodox communities-

     

    Source: facsimile in   “Der Yid” Friday January 11,08

    25-01-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: HONDERD BETOGERS EISEN BELGISCHE VEROORDELING GAZA-BLOKKADE

    INGEZONDEN:

     

    Honderd betogers eisen Belgische veroordeling Gaza-blokkade

    By Marc-Antoon on 24/01/2008 - 17:22

    BRUSSEL - België moet de Israëlische blokkade van de Gazastrook streng veroordelen. Met die eis verzamelde woensdagavond een hondertal mensen voor het Ministerie van Buitenlandse Zaken in Brussel. Het initiatief kwam van Intal, maar de betoging werd gesteund door o.m. Vrede vzw, het Vlaams Palestina Komitee, Codip en de Association Belgo-Palestinienne.

    Bekijk fotoreportage

    "Gaza is één grote openluchtgevangenis met meer dan een miljoen mensen. Alle levensmiddelen die noodzakelijk zijn voor een normaal leven worden door Israël geblokkeerd. Dat weegt enorm op de bevolking," zegt Mathias Van Hove van het Vlaams Palestina Komitee (VPK).

    Bert De Belder van Intal bevestigt dat. "Formeel gezien heeft Israël zich uit Gaza teruggetrokken en zouden de Palestijnen zichzelf kunnen besturen. Maar als je volledig omcirkelt bent en militair in een wurggreep gehouden wordt, kan je natuurlijk niet spreken van het einde van een bezetting. De toevoer van water, voedingsmiddelen, medicamenten en brandstoffen moet grotendeels gebeuren via Israël. Nu heeft Israël de wurgreep nog verstevigt, door grensposten te sluiten en de toevoer van brandstoffen te blokkeren," legt De Belder uit. De beelden van Palestijnen bij kaarslicht zijn ondertussen bekend.

    Terroristen?
    Israël zegt dat het zich verdedigt tegen terroristen. "Dat is een ongelooflijk eenzijdige weergave van de feiten," reageert Mathias Van Hove op dat argument. "Die Palestijnse raketten zijn natuurlijk een gevolg van wat daar nu al jarenlang aan de gang is door de Israëlische afsluitingspolitiek. Je moet weten dat er sinds de vredesonderhandelingen van Annapolis, vorige maand, al honderddertig mensen zijn vermoord door het Israëlische leger. En zelfs tijdens de vredesonderhandelingen zijn er in Jeruzalem nieuwe nederzettingen gebouwd. Op die manier kan het natuurlijk nooit tot een dialoog komen," zegt hij.

    Ons land weigert om een standpunt in te nemen. "Voorlopig horen we uit Belgische hoek alleen een oorverdovende stilte," stelt Bert De Belder vast. "We hebben een speech gevonden van de Belgische VN-ambassadeur waarin die begint met te zeggen dat de raketaanvallen vanuit Gaza moeten stoppen, zonder te spreken van de veertig Palestijnse doden die er op één week tijd zijn gevallen. Dat is de dingen echt buiten proportie plaatsen," zegt hij.

    Belgische veroordeling
    De actievoerders vragen van de Belgische regering een duidelijke veroordeling van de Israëlische blokkade van Gaza. "Wij vragen van België duidelijkheid in haar buitenlands beleid. Het moet niet aan de ene kant verkondigen dat het wil onderhandelen met democratische partners, en aan de andere kant toelaten dat die partners alle mensenrechten schenden," zegt Mathias Van Hove.

    "De VN-rapporteur voor de bezette gebieden spreekt van oorlogsmisdaden die moeten bestraft worden," zegt Bert De Belder. "Wij zouden willen dat minister De Gucht zich aansluit bij dergelijk bewoordingen. En dat men de daad bij het woord voegt, bijvoorbeeld door het associatieverdrag tussen Israël en de Europese Unie op te schorten. De Palestina-solidariteitsbeweging vraagt dat al lang, en het is perfect mogelijk: de clausules van dat akkoord voorzien dat het bij zware mensenrechtenschendingen kan worden opgeschort," aldus De Belder."

    We hebben pas achteraf gehoord van de Betoging, anders waren we er absoluut zeker bij geweest! Onze solidariteit met de betogers!

    24-01-2008 om 20:10 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Sylvette ROUGIER: "Les représentants de l'Etat sioniste devraient être proclamés internationalement infréquentables"

    INFOS IRNA

    Sylvette ROUGIER du Comité Poitevin France Palestine déclare:

    "LES REPRESENTANTS DE L'ETAT SIONISTE DEVRAIENT ÊTRE PROCLAMES INTERNATIONALEMENT INFREQUENTABLES"

    Sylvette Rougier : « les représentants de l'état sioniste ...

    Sylvette Rougier, présidente du comité poitevin France Palestine, au cours d’une interview avec le correspondant de l’Irna à Paris commentant la venue ...
    www2.irna.ir/fr/news/view/line-95/0801229383183505.htm - 15k - 23 uur geleden - In cache - Gelijkwaardige pagina's

    23-01-2008 om 16:58 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: GAZA, WAAR BLIJFT HET GEWETEN VAN ONZE POLITICI? CODIP
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     INGEZONDEN:

     

     Waar blijft het geweten van onze politici?

     

    Sinds Isra-l vorige vrijdag besloot de Gazastrook volledig af te grendelen van de buitenwereld, en daarmee voor Gaza de zwaarste humanitaire crisis in jaren ontketende, zijn de wanhoopskreten uit Gaza niet te tellen. Zo acuut is de situatie dat zélfs Christopher Guness, UNRWA-woordvoerder in Gaza, een noodoproep lanceerde. Met verbijstering stellen wij echter een totale stilte vast vanuit de politieke wereld. Staat de politieke wereld werkelijk zó onverschillig tegenover deze regelrechte uithongeringspolitiek? Het lijkt ons dat het moment gekomen is dat men niet langer kan zwijgen en toekijken.

     

    In De Morgen van 19 januari 2008 viel reeds te lezen dat de VN- organisatie voor Palestijnse vluchtelingen (UNRWA) de alarmklok luidt: "Alle grensposten zijn gesloten en geen enkel hulpkonvooi raakt er nog door. Het is noodzakelijk dat die grensposten weer open gaan om iets te kunnen doen aan de miserie van de 1,5 miljoen mensen in Gaza", verklaarde woordvoerder Christopher Gunness van UNRWA. [nvdr Het zijn EU ambtenaren die de grenspost van Rafah controleren, maar door hun afwezigheid blijft deze gesloten]


    Normaal rijden dagelijks 15 tot 20 vrachtwagens met hulpgoederen naar Gaza. De grensovergangen worden gecontroleerd door Israël. Volgens Gunness kan het isolement van de al gedemoraliseerde bevolking alleen maar leiden naar een verdere radicalisering op het ogenblik "dat de internationale gemeenschap probeert het vredesproces weer op de sporen te zetten".


    "Deze blokkade heeft een ernstige impact op de volksgezondheid. We hebben bijvoorbeeld al een aantal gevallen van botontkalking bij kinderen vastgesteld", voegde de woordvoerder eraan toe. De situatie in Gaza is zo ernstig dat de Palestijnen al geen cement meer vinden
    om "graftombes voor hun doden te maken". De ziekenhuizen geven lakens mee omdat lijkwades niet meer voorhanden zijn. "Zelfs in de dood worden de Palestijnen getroffen door de Israëlische blokkades", zei Gunness.

     

    Isra-l heeft de Gazastrook volledig en heel strikt afgesloten vorige vrijdag. Zelfs de voedselbevoorrading van de VN, levensnoodzakelijk voor 80% van de 1,5 miljoen inwoners van Gaza, komt er niet in, en ook de VN-staf krijgt geen toelating om Gaza binnen of buiten te gaan. Desondanks vond Shlomo Dror, woordvoerder van het Israëlische ministerie van Defensie, het nodig om te stellen:“Het is onaanvaardbaar dat de mensen van Sderot elke dag in angst leven en dat de mensen in de Gazastrook hun gewone leventje leiden.”


    Op zondag 20 januari ’08 viel de elektriciteitscentrale van Gaza stil door gebrek aan brandstof: geen elektriciteit betekent dat er geen drinkwater kan worden opgepompt, geen proper rioolsysteem, meer ziekten en geen noodoperaties meer in de ziekenhuizen.

     

    Isra-l schendt al 60 jaar het Internationaal Recht en de Mensenrechten, weigert alle VN-Veiligheidsraad resoluties uit te voeren, en werd veroordeeld door het Internationaal Strafhof in Den Haag. Nooit leidde dit tot noemenswaardige internationale druk op de Israëlische staat.

     

    Nu de Gazastrook gehuld is in honger en duisternis, vragen wij de politieke wereld niet langer te zwijgen en zijn verantwoordelijkheid op te nemen. De tijd is gekomen om recht te staan, hard op tafel te slaan en door middel van sancties:

    -           De Israëlische staat te dwingen respect op te brengen voor mensenrechten, Internationaal Recht en wetten.

    -          Een einde te maken aan de Israëlische politiek van terreur en racisme tegen de Palestijnse bevolking.

     

    Enkel door het verdedigen van democratie en Mensenrechten zal de Belgische politiek opnieuw geloofwaardigheid krijgen.

     

    CODIP vzw

    22-01-2008

     

    23-01-2008 om 16:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Der 15.Tag im Monat Schwat

    Der 15.Tag im Monat Schwat  חמשה עשר בשבט

     

    Im Monat Schwat ist weder ein Fest- noch ein Fasttag, sondern der fünfzehnte desselben ist ein Freudentag, der unter den Namen „חמשה עשר בשבט“ bekannt ist. Er wird im Talmud als der Neujahrstag der Bäume bezeichnet. Er fällt noch mitten in den Winter, rings ist die Erde noch mit Schnee und Eis bedeckt, da feiern wir חמשה עשר בשבט und sprechen damit die feste Zuversicht aus: „Auf die raue, unwirtliche Jahreszeit wird wieder ein sonniger Frühling folgen“. Das ist die Hoffnung Jissroéls. Wenn das Golus dem schneeigen, rauen Winter gleicht, so folgt endlich unausbleiblich die Erlösung, die gleich einer wärmenden Sonne die Erstarrung löst und neues, knospendes Leben hervorbringt. Darauf beruht der Gebrauch, an diesem Tage die verschiedenen Baumfrüchte unter Segensprüchen zu genießen.

     

    * * *

    Aus J.H. KOHN: Bibel- und Talmudschatz  Hamburg (Ausgabe 1931) S. 179-180

     

    Achtung die Bezeichnung  „Tu bi-Schwat“ anstatt „Chamischoh  Ossor be Schwat“ ist der Sprachgebrauch der religiöszionistischen Kreise!

    21-01-2008 om 23:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 4. WAT IS HET JOODSE VOLK?

    URIEL ZIMMER

    4. WAT IS HET JOODSE VOLK?

     

    “Klal Jissroél”, “Knessess Jissroél” – hoe we dat verschijnsel ook mogen noemen, dat algemeen aangeduid wordt als “het Joodse volk” – volgens de opvattingen van het Jodendom is het iets dat niet omschreven kan worden. (Als we de uitdrukking “Joodse volk” gebruiken, dan doen we dat slechts omwille van het gemak en de beknoptheid, ondanks het feit dat deze naam in wezen onjuist is zoals we hierna zullen aantonen). Het idee van een definitie veronderstelt op zichzelf als vanzelfsprekend een vooropgestelde voorwaarde dat het onderwerp kan worden onderscheiden als een afzonderlijke groep of soort.

    Elke definitie dient om twee gedeelten te bestaan. Zijn onderscheidt de groep of de soort, waartoe het onderwerp behoort, en geeft vervolgens een indicatie van het specifieke, individuele karakter van het onderwerp binnen de groep of soort. (Als men bijvoorbeeld een stoel zou willen definiëren, dan moeten we eerst zeggen dat het een meubelstuk betreft; met andere woorden: hij hoort bij de groep “meubels” en vervolgens dat het een zitplaats betreft, waardoor hij onderscheiden kan worden van andere componenten van die groep.)

    De begrippen “natie”, “volk” en “religie” zijn in wezen niet-Joods. Zij maken deel uit van een niet-Joodse begrippenapparaat en zijn dan ook alleen maar van toepassing op een niet-Joodse achtergrond. (Het feit dat in het moderne Hebreeuws deze begrippen vertaald worden met overeenkomstige begrippen uit de Thora en de Talmoed betekent natuurlijk niet dat dat hun oorspronkelijke betekenis was).

    “Klal Jissroél” vertegenwoordigt natuurlijk niet ‘een volk’ in de gebruikelijke zin van het woord. Het is evenmin een “verschillend volk”, vergeleken met andere volkeren; het kenmerk van ‘natie’ of ‘nationale eenheid’ in de betekenis, die gebruikelijk is in de niet-Joodse wereld, is op “Klal Jissroél” in het geheel niet van toepassing. Volgens de Joodse opvatting vertegenwoordigt het Joodse volk een soort op zichzelf (“Dit volk heb ik voor Mijzelf geschapen” Jesaja 43,21 – “Het volk dat Hij in bezit heeft genomen” Sjemos 15,16). Met andere woorden: een speciale afzonderlijke scheppingsdaad van de Almachtige. “De gedachte van de Almachtige om het Joodse volk te scheppen, ging vooraf aan iedere andere gedachte” bij het scheppen van het Heelal, volgens de leer van Rabbi Sjmoeël bar Jitschok (Beresjies Rabba 1,5). Het Joodse volk, aldus dezelfde Misdrasj, is “Uw gemeenschap, die U vanouds verworven hebt “ (Tehilliem 74,2).

    [Weglating door Blog Jesjoeroen van twee citaten uit “Koezari” resp. "Likoetei Amoriem-Tanija"]

    Ook de Zohar (Dl III, 73a) zegt: “Drie niveaus zijn met elkaar verbonden: God, de Thora en het Joodse volk. God, de Thora en het Joodse volk vormen een eenheid”.

    Het is de Thora die het volk vormt. Het was pas bij het geven van de Thora dat God tot Zijn volk zei: “Vandaag ben je tot een Volk geworden…” (Deworiem 27,9) of, om de woorden van de Talmoed te gebruiken: “Zij werden niet eerder ‘Kinderen van Jissroél’ genoemd, voordat ze bij de berg Sinai kwamen” (Choelien 101b). De grote Rabbi Sa’adja Gaon bracht in Kitab el-imanat wa-l i’tiqadat (Emoenos Vedéos) het beroemde beginsel onder woorden: “Ons volk is slechts een volk krachtens de Thora”.

    Zonder de Thora schiet het Joodse volk niet alleen te kort en is het gebrekkig, maar houdt het zelfs op te bestaan. De Thora is zijn is ziel, zijn identiteit. Volgens de Thora bestaat daarom het Joodse volk niet zonder Thora.

    En nog steeds volgens de Thora, zijn noch de Thora zelf, noch het Joodse volk het resultaat van een historisch proces, maar het oorspronkelijke en uiteindelijke doel van de Schepping. Elk Joods kind dat zijn Choemasj leert, zal zich ongetwijfeld voor altijd zijn eerste Rasji herinneren (Rasji’s kommentaar op de eerste vers van Beresjies). Het betreft een citaat uit de Midrasj, waarin het woord ‘Beresjies’ (In den beginne) wordt uitgelegd: “Omwille van de Thora die ‘Begin’ wordt genoemd en omwille van het Joodse Volk dat ‘Begin’ wordt genoemd[1], en omwille van het Joodse Volk dat ‘Begin’ wordt genoemd[2], schiep God de hemel en de aarde”.

     

     

     

     Aflevering uit HET THORAJODENDOM EN DE ZIONISTISCHE STAAT (voor de Engelse versie: archief  Blog Jesjoeroen, ook "zoeken naar Uriel Zimmer") 

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliezer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk.



    [1] „Hasjem maakte mij (de Thora) als het begin van Zijn weg (Misjlee 8,22)

    [2] “Een heiligdom blijft Israël voor Hasjem de eersteling van Zijn oogst” (Jeremias 2,3).

    20-01-2008 om 09:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-01-2008
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    Auszüge aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Beschalach

     

    … …

    Kap. 16 V 29 Sehet, daß Gott euch den Sabbat gegeben hat, darum gibt Er euch am sechsten Tage Brot für zwei Tage. Bleibet jeder wo er ist, keiner gehe aus seinem Orte am siebenten Tage!

     

    V.29…Es dürfte nicht überflüssig erscheinen, hier anzumerken, durch das Verbot welcher Werktätigkeit hier der Sabbat sofort bei seiner ersten Einführung in das Leben des jüdischen Volkes charakterisiert ist. Allen denen gegenüber, die unsrem Volke den Sabbat zu stehlen und uns zu bereden versuchen, unter dem לא תעשה כל מלאכה der „Zehngebote“ sei nur schwere, mit körperlicher Anstrengung verbundene Arbeit verstanden, sei hier darauf hingewiesen, wie gleich bei erster Begründung des Sabbats ausdrücklich das Aussuchen der Nahrung, Kochen und Backen überhaupt Bereiten des täglichen Mahles, Aus- und Einbringen aus dem freien allgemeinen Raum in den privaten und umgekehrt, oder auch das Verlassen des Wohnortsrayons verboten ist. Alles Tätigkeiten, die die Herren von der Sabbatreform als nicht „der Heiligkeit des Sabbats widerstehend“ erklären möchten. Dabei bedenke man, aß es sich nur um das Auflesen der fertig daliegende Nahrung handelte und sehr wahrscheinlich das ganze Geschäft des Mannalesens innerhalb einer, höchstens zweier Stunden zu vollbringen war und vollbracht werden musste, somit der ganze übrige Teil des Tages für sogenannte Gottesdienst mit obligatem Chor und Predigt völlig frei geblieben wäre, und doch ist das einfache Mannaauflesen „Sabbatentweihung“!

    …Es ist aber überhaupt nicht zu übersehen, wie der Begriff שבתון, welcher hier an der Spitze aller Bestimmungen für die Sabbatinstitution gestellt ist, von vornherein eine Beschränkung der Tätigkeit statuiert, die weit über den Begriff des איסור מלאכה hinausgeht. Während das עשית מלאכה – Verbot nur das eigentliche menschliche Schafen, das Produzieren einer kunstgerechten Veränderung eines Stoffes, dies aber dann als das höchste, todeswürdige חלול שבת verpönt ist, ist שבתון der substantivische Begriff des Sabbatgebotes: תשובה, und gebietet seiner etymologischen Bedeutung gemäß und in der Allgemeinheit, ohne Objekt: Stillstand der wochentätigen Tätigkeit überhaupt, auch wo sie nicht unmittelbar produktiv ist. Der Begriff שביתה umfasst somit alle Erwerbs- und Gewerbstätigkeit, alles was der Prophet (Jes.58,13) in dem Satze: אם תשיב משבת רגלך וגו' „Wenn du vom Sabbat deinen Fuß zurückhältst, nicht deinem Willen an meinem heiligen Tage auszuführen u.s.w. und du ihn ehrest, indem du deine Wege nicht machest, deinen Willen nicht suchest und nicht einmal ein Wort davon spricht,“ als Entweihung des Sabbats bezeichnet, alles ferner, was schon aus der allgemeinen Pflicht des שמירת התורה und speziell der שמירת השבת als Gesetzeshut im Prinzipe gegeben und von חז"ל in den גזרות und  שבותיםnur näher präzisiert worden. …

    Wie der Prophet (Amos 9,11) bei der Wiederaufrichtung der „fallenden Davidshütte“ erst die Umzäunung wieder herstellen und dann sie wieder erbauen lässt, weil ja nur innerhalb eines geschützten Gebietes sich der Bau gesichert für immer vollbringen lässt, also sehen wir auch für den wöchentlich aufs neue zu vollziehenden großen Aufbau des Sabbats erst das ganze Gebiet der Menschentätigkeit für den Sabbat in Anspruch genommen, innerhalb dessen sodann der große Bau des איסור מלאכה gesichert ausgeführt werden kann, der die weltbeherrschende Menschentat zu Bausteinen eines אות,ברית  und קדש, eines Gott verkündenden, Gott und Menschen verbindenden Heiligtums hinnimmt und nur innerhalb der über das ganze Gebiet der Menschentätigkeit sich erstreckenden Sabbatweihe sicher für die Ewigkeit vollzogen werden kann. Daher sehen wir denn auch eben hier gleich in dem Begründungskapitel des Sabbats alle שבותי דרבנן: מוקצה , נולד,הכנה, auch תחומין, soweit sie דרבנן,  in ihren Wurzeln bereits gegeben.

     

     

    Kap.17, V.8 Es kam Amalek und kämpfte mit Israel in Refidim.

     

    Kap.17, V.8 Alle Erfahrungen, die das zum Gottesvolke bestimmte Israel seit seinem Eintritte in die Wüste bisher gemacht hat, Mara, Wachteln, Manna, Sabbat, Wasser aus dem Felsen, lehrten es seine künftige Stellung zu der Natur kenne, lehrten es, welche Unabhängigkeit von den Naturgewalten es mit alleiniger Unterwerfung unter den Willen des Einzigen zu gewinnen haben solle. Eine Erfahrung war noch in diesen Vorbereitungswochen für die Gesetzempfängenis zu machen übrig: die Stellung des künftigen Gottesvolkes als Volk unter den Völkern, seine Stellung zu den Menschengewalten und für die Zukunft des Menschengewalt. Diese Erfahrung sollte ihnen noch in Refidim werden; ihr Lehrmittel war Amalek.

    Wie Esaus Genius einst Jakob, Israels Ahn auf dem Wege zur eigenen Selbständigkeit in nächtlichen Angriff das ganze ringende Geschick und den endlichen, Gott verkündenden Sieg durchleben ließ, den Esaus Kinder Jakobs Söhnen während der Nachtjahrhunderte der Volksgeschichte bereits würden: so war Esaus Enkel, Amalek, das erste und einzige Volk, das Jakobs Enkeln, Israel, auf ihrem Zuge zur nationalen Selbständigkeit, ungereizt und unbedroht, sich mit feindlichem Angriff entgegen warf. Wie עיף ויגע, wie wanderungsmüde und schwach auch dieses mit Weib und Kindern eine Heimat suchende Familienvolk erschien, die Gottesmacht, die schirmend und leitend über ihnen schwebte, war so imposant sichtbar geworden, aß ihr Schrecken alle übrigen Völkern selbst die zunächst bedrohte lähmte. Philistäa fürchtete, Edom blieb bestürzt, Moab zitterte, Kanaan war ganz verzagt, nur Amalek eilte, völlig unprovoziert, herbei, um das Ruhmeswagnis und den Kampf mit der Macht zu bestehen, der selbst ein Pharao erlegen. Es alleinלא ירא אלקי' , fürchtete Gott nicht. Es allein war der Erbe jenes Geistes, der sich das Schwert zum Anteil erkor, der den Ruhm in blutigem Lorbeer, und der das נעשה לנו שם, mit welchem der alte Nimrod die Weltgeschichte eröffnet, in Vernichtung des Volksglücks und Zerstörung des Menschenheils zu verwirklichen sucht. Diese Ruhm suchende Gewalt ist der erste und letzte Feind des Menschenheils und des Gottesreiches auf Erden. Pharaonische, Interessen suchende Gewalt hat noch Interesse an der Erhaltung des Geknechteten und kann selbst ein Freund der Freiheit werden, wenn die Freiheit in ihrem Interesse wuchert. Amaleks Ruhm suchendes Schwert hat keine Ruhe, so lange noch ein bescheidenes Glück blüht, das vor seiner Gewalt nicht zittert. – 

    Ebenbürtige, gleich ihm schwergerüstete Gewalt haßt Amalek nicht, vielmehr in solcher Rüstung nur achtende Furcht vor seinem Schwerte, bekriegt, aber achtet, was ihn anerkennt und dem gleichen Prinzipien huldigt. Da aber sieht er einen Gegenstand tödlichen Hasses und gründlicher Verachtung, wo man es wagt, den Schwert entbehrlich zu finden, wo man geistig-sittlichen Mächten zu vertrauen wagt, von denen das Schwert ebenso wenig eine Ahnung hat, als es sie zu erreichen vermag. In dem Vertreter der friedlichen Hoheit des Menschen sieht es den Hohn seines Prinzips, sieht es seinen einzigen Gegner und ahnt es seinen einstigen Sturz. Mit dem sicheren Instinkt des Hasses eilt daher Nimrod-Amalek herbei, den Herold dieser geistig-sittlichen Friedenshoheit des Menschen gleich bei seinem ersten Auftreten in der Völkergeschichte zu zertreten. Amalek kam und bekriegte Israel in Refidim. Vielleicht, wenn nicht Israels Gott versuchender Kleinmut Refidims Umwandlung zu einer Wasser bietenden Lagerstätte veranlasst hätte, wäre Israel schon längst nach Horeb weiter geführt worden und Amalek hätte es nicht mehr in Refidim getroffen. So aber hatte Israel diese neue angstvolle Erfahrung zu bestehen.

     

    V.9-12 Da sprach Mosche zu Jehoschua: Wähle uns Männer und gehe hinaus, kämpfe mit Amalek. Morgen stehe ich auf dem Gipfel des Hügels, den Stab Gottes in meiner Hand.

    10. Jehoschua tat, wie im Mosche gesagt hatte, mit Amalek zu kämpfen. Mosche, Aharon und Chur waren zum Gipfel des Hügels hinangegangen.

    11. Und es war, wenn Mosche seine Hand in der Höhe hielt, siegte Israel, und wenn er seine Hand ruhen ließ, siegte Amalek.

    12. Moshes Hände wurden schwer, da nahmen sie einen Stein, legten ihn ihm unter, und er setzte sich darauf. Aharon und Chur stützten seine Hände, der eine von hier, der andere von dort; so blieben seine Hände Ausdruck des Vertrauens, bis die Sonne unterging.

     

    V. 9-12 Angegriffen von Amalek, muss Israel den Kampf wagen, allein es ist nicht Israels Schwert, sondern Moses Stab, der Amalek besiegt, und es nicht eine dem Stab innewohnende Wunderkraft, sondern es ist die durch die emporgehobene Hand zum Ausdruck und Bewusstsein kommende אמונה, das vertrauensvolle sich Hingeben und Anklammern an Gott, das dem Sieg erstreitet.

    אמונה kommt so absolut als Bezeichnung des Charakters oder Inhaltes eines Subjekts vor. כל מצותיך אמונה  (Ps.119,86), ואמונה עניתני (das.75), daß du mir Leiden gegeben, war deinerseitsאמונה . Aaron und Chur waren die Repräsentanten des Volkes Moses zur Seite. Nicht des Führers, sondern das durch den Führer geweckte Gottvertrauen des Volkes führt zum Siege.

     

    V.13 Jehoschua schwächte Amalek und sein Volk mit der Schärfe des Schwertes.

     

    V.13 חלש , ויחלש: während חלץ das Lösen eines hemmenden Bandes, somit ein Freimachen bedeutet, heißt חלש das Lösen der natürlichen zusammenhaltenden Kraft, somit: schwächen. Josua schwächte nur Amalek. Seine endliche Besiegung bleibt der fernen Zukunft vorbehalten. Ist ja auch Israel noch nicht reif. Bis zu Israels Reife ist selbst für Israels entwickelnde Erziehung der Gegensatz notwendig.

     

    V.14 Gott sprach zu Mosche: Schreibe dies zum Gedächtnis in das Buch, und gib es auch in Jehoschuas Ohren, ass ich Amaleks Gedächtnis gänzlich von unter den Himmel forttilgen werde.

     

    V.14 בספר, in das Buch der Lehre und des Gesetzes, ושים וגו' und was du allgemein zum Gedächtnis niedergeschrieben hast, das übermittle erklärt und entwickelt dem Geiste Josuas. Wir haben hier für ein geschichtlichen Moment כתב und בעל פה wie für das Gesetz. Vergl.ואלה המשפטים אשר תשים לפניהם (Kap. 21,1) – את זכר עמלק. Nicht Amalek ist das Verderbliche, das Andenken das Ruhmesgedächtnis Amaleks ist das Verderbliche für die sittliche Zukunft der Menschheit. So lange die Annalen der Menschheit das Gedächtnis der Helden des Schwertes mit Ruhm bedecken, solange Würger und Mörder des Menschenheils nicht in Vergessenheit begraben werden, so lange blickt jedes jüngeren Geschlecht bewunderend zu diesen Größen der Gewalt und gleichen Ruhm. Erst wenn das göttliche Sittengesetz das einzige Maß für Kleinstes und Grösstes geworden und nicht in umgekehrten, sondern in gleichem Verhältnis der Anspruch des Sittlichen wächst mit der Größe und der Macht, und je größer und mächtiger der Mensch, um so weniger eine Versündigung gegen das Sittengesetz entschuldbar gefunden wird, und Verbrechen Großer und Mächtiger um so tiefer mit Abscheu erfüllen: erst dann wird Amaleks Reich auf Erden für immer dahin sein. Daß dies das endliche Ziel der Gotteswaltung in der Geschichte sei, das hat Gott hier nach der ersten Schwächung Amaleks ausgesprochen: „Auslöschen, auslöschen werde ich das Andenken Amaleks, so weit der Himmel reicht.“ – So ist auch V. 9,7 der Gedanke prägnant ausgesprochen, daß erst mit dr Untergang des Gedächtnisses der Verheerungen und Eroberungen, diese selbst von der Erde verschwunden sein werden: אבד זכרם המה !

     

    V. 15 Da baute Mosche einen Altar und nannte ihn: Gott ist mein Panier!

     

    V.15 ויבן משה מזבח. Wie Jakob, nachdem er im nächtlichen Kampfe mit Amaleks Genius den Namen Israel errungen, im Bewusstsein dieses Namens ein „Altar zum Denkmal“ baute ויצב שם מזבח (1 B.M. 33,20 siehe das.) und sich damit den Zuruf verewigte: אל אלקי ישראל: so baut auch hier Moses nach dem ersten Siege über Amalek und nach der ihm offenbar gewordenen Bedeutung dieses Sieges einen „Altar zum Denkmal“. Amaleks Größe ist „Zerstörung“. Israels Sendung heißt „ Bauen“, und zwar friedliche, menschliche Aufbau alles Irdischen zu Gott. Dieser Altarbau, diese endliche Erhebung der ganzen Erde zu einem Gottesaltare ist der Gegensatz zu Amaleks Schwert (vergl. Kap.20,22). Dieser Mosesaltar der Wüste beginnt den Kampf mit Amalek; darum nannte er ihn: ד' נסי, Gott ruft mich in den Kampf, und zeigt mir, wo ich kämpfen soll. נס ist keine Waffe und kein Schutz. נס ist das hoch emporgehaltene Zeichen, das dem Kämpfer Richtung und Ort des zu bestehenden Kampfes zeigt. Das Werk, das Gott durch Moses beginnen und begründen ließ, hat nicht nur die Konstituierung Israels nach Innen zum Ziele. Der göttliche Aufbau alles Menschlichen in Israel hat die Bekämpfung und Überwindung alles Ungöttlichen und Unmenschlichen auf Erde zum Ziele. Dieser Bau greift nicht an, aber er wird angegriffen, wie von Amalek hier, und in dem Kampfe seiner Verteidigung geht Amalek zu Grunde.

     

    V.16 Er sprach es: denn die Waltung auf Gottes Thron heißt: Krieg für Gott wider Amalek von Geschlecht zu Geschlecht.

     

    V.16 ויאמר, er gab ihnen diesen Namen und sprach damit aus, daß u.s.w. oder: er sprach dies, weil u.s.w. – כס kommt nicht wieder vor. Es ist offenbar, das nicht vollendete כסא, so wie י' nur ein Teil des Gottesnamens ist. Es ist offenbar wie die Weisen es ausgesprochen:לא השם שלם ולא הכסה שלם עד שיאבד זכרו של עמלק, so lange Amaleks Ruhmgedächtnis lebt, ist weder Gottes Thron noch sein Name vollständig. Nur in der Natur, aber nicht über die Menschenwelt wird Gottes Herrschaft anerkannt, so lange nicht die Menschentat sich Gott unterwirft, und so lange das Ideal der Menschengröße die Gewalt und nicht die Gott huldigende Vollbringung seines Sittengesetzes ist. Allein Moses spricht es hier aus: die auf Gottes Thron waltende Macht – so unausgebaut auch noch der Thron und so unvollständig auch noch erkannt sein Name – heißt nichts anderes als: Krieg für Gott, d.h. für seine volle Anerkennung, wider Amalek von Geschlecht zu Geschlecht. Der Inbegriff der Gotteswaltung in der Geschichte ist nichts anderes, als Kampf wider Amalek bis ans Ziel der Zeiten.

    18-01-2008 om 10:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-01-2008
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

              (1833-1900)

     

    Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Beschalach

     

    Richter Kap.4, Vers 4….

     

    “Die Geschichte Jisraels zur Zeit der Richter ist die Geschichte eines steten Wechsels von der Treue zum Abfall und vom Abfall zur Treue. Sie zeigt uns Jisrael, wie es in der Ungestörtheit des Genusses seines Landesbesitzes und seiner Selbständigkeit immer wieder die Eigenartigkeit seiner Bestimmung vergisst, vergisst, daß es die Freiheit und Landbesitz nur Gott verdanke und nur zur Verwirklichung seines Gesetzes von ihm empfangen habe. Dieses Gesetz steht in vollendetem Gegensatze und bringt den von ihm erzogenen Menschenkreis in vollendeten Gegensatz zu den Völkern seiner kanaanitischen Umgebung. Im Gegensatz zu deren sittlichen Entartung will es zur Selbstbeherrschung, im Gegensatz zur ihrer Selbstsucht will es zur Nächstenliebe, im Gegensatz zu ihrer Vergötterung der Gewalt will es zur unbedingten Unterordnung unter das Gebot der Pflicht erziehen. Jisrael aber hatten seine Bestimmung vollständig vergessend, „die Töchter der kanaanitischen Bevölkerung, in deren Mitte es lebte, zu Frauen genommen und seine eignen Töchter ihren Söhnen gegeben, und sie dienten ihren Göttern“. (Richter 3,5,6.) Da waren sie durch göttliche Fügung von schweren Verhängnissen getroffen worden. Zuerst vom Könige von Aram Naharajim acht Jahre ihrer Selbständigkeit beraubt, bei späterem Rückfälle achtzehn Jahre von Moab geknechtet, und sodann, nach achtzig Jahren der Selbständigkeit und ungestörten Glückes wieder in den alten Abfall zurückgesunken, hatten sie zwanzig Jahre die ganze Schwere erbarmungsloser kanaanitischer Unterdrückung und Vergewaltigung kennen gelernt. Dieselben Völker, deren Göttern Jisrael gedient, zu deren Kultur es in stupider Bewunderung aufgeblickt, mit denen es sich durch Verschwägerung hatte „amalgamieren“ wollen – der älteste Versuch jener Lösung der „Judenfrage“, die uns von unseren Freunden immer wieder so eindringlich empfohlen wird, hatte auch damals nur mit grimmen Hasse der also Umworbenen geendet! – dieselben waren damals wie später in Gottes Hand das Werkzeug, Jisrael durch Leidenserfahrung wieder zum Bewußtsein seiner selbst und damit zu Gott zurückzuführen.

    Der damalige Unterdrücker hieß Jabin, seine Residenz war Chazor, und sein Feldherr Sissra hatte sein Stanquartier in Charoscheth Hagojim. – Sollte dieses „Charoscheth Hagojim“ wörtlich „Beschwichtigung“ oder richtiger intransitiv: „Schweigen der Völker“, vielleicht im Zusammenhange stehn mit den „neunhundert eisernen Kriegswagen“, den Schrecken des unterdrückten Jisrael (V.3), und dieser damalige Artilleriepark in köstlicher Naïvetät so als damalige ultima ratio regum, als probatestes Beschwichtigungsmittel der Völker zur Aufrechterhaltung der „Ruhe und Ordnung“ bezeichnet werden? – Um jede Auflehnung von vornherein unmöglich zu machen, um alsdann die empörendsten Misshandlungen wagen zu können, hatten sie alle Waffen confisciert: weder Schild noch Speer“, nicht Schutz- und nicht Angriffswaffe war „unter Vierzigtausenden Jisraels zu sehen!“ (Kap. 5,4).

    In dieser Not  aber wandte Jisrael sein Herz wieder zu Gott (V.3). In dem herrlichen Deborahliede, dieser Perle der Poesien aller Zeiten, wird uns ein Einblick eröffnet in die einzelnen Phasen dieser Erhebung. Wir sehen diesen von der weckenden und läuternden Macht der Not vorbereitenden Umschwung in den Herzen des Volkes langsam sich vollziehen. Er geht aus von dem treuen Kerne der Nation, den Männern des Gottesgesetzes. Lange jedoch hatten auch diese nur mutlos geseufzt und dem allgemeinen Abfall in tatenloser Trauer zugeschaut. Daß ihr Mut entflammt wurde, daß sie sich aus ihrer Untätigkeit aufrafften, daß sie es wagten, – während lähmender Schrecken das geknechtete Volk niederhielt, sodaß „die Wegen zu gehen hatten“ die Heerstrasse scheu mieden und nur „auf Umwegen und Seitenpfaden“ dahinschlichen, – furchtlos auf schmimmerden Reittieren“ von Ort zu Ort zu eilen, sich als „die sich Weihenden“ zu bewähren, als die „Beschreiter des Weges“ mustergültig voran zu leuchten: das ist das unsterbliche Verdienst des herrlichen, von Gottesgeiste getragenen, von Begeisterung für sein Wort durchglühten Weibes, das die zagenden Männer beschämte, das mit seinem „Flammenworte“ ihren Mut entflammte, ihre Tatkraft stählte, das nach dem tief sinnigen Worte des Midrasch „die Dochte wieder herstellte für die Leuchte des Heiligtums“, das diesem Lichte wieder Träger schuf in Jisrael und so, wie es in seligem Hochgefühl von sich selbst es aussprach, in Wahrheit „als Mutter erstand in Jisrael!“ Nicht Baraks Schwert, Deborahs Geist, Deborahs Worte ward der Sieg.

    Und ferner lehrt uns das Deborahlied, ass nicht bei den oberen, sondern bei den unteren Schichten, nicht in den Reihen der „Gesellschaft“, sondern in denen des Volkes, und endlich nicht bei den Männern, sondern zuerst bei den Frauen mit der Rückkehr zu Gott auch das felsenfesteste Vertrauen und der entschlossene Mut und der feste Wille, nicht länger das Joch der Fremden zu tragen, sich mächtig regte und in Taten kundgab. „Zwischen den Schöpfbrunnen“, der Sammelstätte der friedlichen arbeitsamen Frauen, unter den wasserschöpfenden Frauen ward zuerst das Geräusch der Waffenanfertigung vernommen – (V.11). In diesem Umschwung und darin, daß gerade in diesen schlichten Volkskreisen die Erhebung ihren Ausgang nahm, darin erkennt das tiefblickende Auge der Prophetin das Walten Gottes, die mächtigste Offenbarung seiner Gnade, „der Gnade der von ihm über Jisrael verhängten Wehrlosigkeit. Denn „jetzt zogen sie hinab zu den Toren wiederum als Gottesvolk (Daselbst).

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 120- 122  Kommentar zu Richter Kap 4 …) 

    17-01-2008 om 11:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    PALESTINE INFORMATION CENTER

    Publish Date:
    2008-01-16 05:02:25
    Anti-Zionist Orthodox Jews extend condolences to Dr.Zahar
    Anti-Zionist Orthodox Jews sent a letter of condolences to Dr. Mahmoud al-Zahhar whose son was killed on Tuesday by IOF troops.Details
    Publish Date: 2008-01-16 04:53:38
    Anti-Zionist Orthodox Jews condemn the Zionist massacre in Gaza
    Anti-Zionist Jews condemn the Zionists in no uncertain terms for their violent and bloodthirsty behavior carried out in the name of the Jewish People and the Jewish Religion.Details

    17-01-2008 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-01-2008
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                (1850-1926)

     

     

    BELEHRUNG UND MAHNUNG

    Auszug aus einem Vortrag zur Wochenabschnitt Beschalach

     

    Mit der göttlichen Mannaspende war aber auch die Schabbos-Institution innig verknüpft. Ist doch der Schabbos das größte Opfer, das wir inmitten des harten Brotkampes auf Gottes heiligen Altar bringen. Die Erziehung durch die göttliche Mannaspende sollte und für die Darbringung dieses Opfers die Reife und die Stärke verleihen, uns mit dem nimmer schwindenden Bewußtsein erfüllen, ראו כי ה' נתן לכם את השבת Gott hat euch den Schabbos gegeben, על כן הוא נותן לכם ביום הששי לחם יומים derselbe Gott gibt auch den Werktagen den Segen, der den aus der Schabboshut entstehenden „Ausfall“ reichlich ersetzt. –

    Doch das Manna lehrte uns nicht nur in starkem Vertrauen auf Gott den Schabbos halten, es lehrte uns noch viel mehr: es lehrte uns einen vergnügten Schabboss halten, lehrte uns daher die Shabbos-Feier durch heiteren irdischen Genuss begehen: אכלהו היום esset heute, lasset euch durch keinerlei Sorge eure heitere Freude trüben! Wozu die Sorge am Schabbos? Ihr dürfet und sollet sie von euch abschütteln! כי שבת היום לה' der Schabbos gehört nun einmal Gott und nicht euch, und wenn ihr ihn auch eurem Gott raubet, es nützt euch nichts, es bringt euch keinen Gewinn, היום לא תמצאהו בשדה heute findet man nichts! – מכאן שלש סעודות בשבת Hier ist die Pflicht gegeben, den Schabbos durch drei Mahlzeiten freudig zu begehen, meinen die Weisen. אכלהו היום Esset heute! Diese kurze Aufforderung genügt für das erste Schabbos-Mahl. Stand doch der zurückliegende Tag noch ganz im Dienste unserer schaffenden und erwerbenden Tätigkeit  und liegt daher noch kein Grund vor, uns unsere Heiterkeit durch den Misston der Sorge trüben zu lassen. Aber wenn es gilt, am Schabbosmorgen sich zur zweiten Mahlzeit zu begeben, zu einer Zeit, in der sonst unsere Gedanken bei unserem Erwerbsstreben weilen, da ruft uns das Gotteswort gebieterisch zu: כי שבת היום לה' der heutige Schabbos gehört nicht euch – er gehört Gott! Heute gibt’s keine Geschäfte, keine Börse – selbst keinen Blick ins Kursblatt! – Und wenn der Schabbostag seinem Ende zuneigt und wir im Begriffe sind סעודה שלישית  die dritte Mahlzeit einzunehmen, drohen da nicht trübe Gedanken der Sorge uns zu erfüllen und unser Gemüt zu verdüstern: Wer weiß, was der heutige Tag uns sonst gebracht hätte, wer weiß, wie viel Verluste wir zu verzeichnen haben, wie viele Kunden uns verlorengegangen, wie viele  Geschäfte und entgangen – da ruft uns das Gotteswort zu: היום לא תמצאה בשדה heute findet ihr nichts, und was ihr zu finden wähnet, ist wurmstichig, fällt früher oder später der Fäulnis anheim – es ist keine ברכה  daran – Lasset euch den עונג שבת nicht rauben! כי -  אכלהו היום -  היום לא תמצאהו בשדה  -  שבת היום לה'

    So lehrt uns das Manna einen vergnügten Schabbos halten, lehrte uns im Geiste des Propheten (Jes. 58) אם תשיב משבת רגלך וגו' וקראת לשבת עונג bei strenger Vermeidung jeder Werktätigkeit am Schabbos und durch den Schabbos das höchste Wonnegefühl empfinden und wies uns den Weg, auf dem wir zum Vollgenuss der Erbschaft unseres Stammvaters Jakob gelangen können: והאכלתיך נחלת יעקב אביך – es heißt nicht, נחלת אברהם bemerken die Weisen (Sabbat 118b) sondern נחלת יעקב –

    „Gott gewährt mir, und deshalb habe ich alles, fehlt mir nichts“ – כי הנני אלקים וכי יש לי כל das waren die Worte Jakobs, sie bergen in sich die reiche geistige Erbschaft, die er seinen Kindern hinterlassen hat. Nur wer mit Jakob zu sprechen vermag כי הנני אלקים וכי יש לי כל, wer diese Worte mit dem Eintritt eines jeden Schabbos zu sprechen vermag, wird mit שמירת שבת auch den עונג שבת verbinden. Wer jedoch dieses geistige Erbe nicht angetreten, wessen Überzeugung sich nicht in diesen Worten ausspricht, der hat auch keinen עונג שבת, der fühlt sich arm inmitten aller Werktätigkeit und erst recht mit jedem Schabbos! –

    Dieses reichliche väterliche Erbe כי הנני אלקים וכי יש לי כל sollte uns auf dem Umweg durch die Wüste gleichzeitig mit dem Manna als köstlichstes Kleinod zuteil werden. Vierzig Jahre lang hat es uns gelehrt, daß Gott den Fleiß des Menschen wolle ויצא העם ולקטו daß der Jude aber in diesem Nahrungsstreben nicht aufgehen und damit seine Menschenwürde einbüssen dürfe. למען אנסנו הילך בתואתי אם לא Vierzig Jahre lang hat es uns gelehrt, daß wir im Vertrauen auf Gott uns eines jeden Tages freuen dürfen, daß Gottvertrauen uns Quelle der Erhaltung und des Segens sei und daß jedes gottverleugnende Streben den Keim der Verwesung in sich trage. Vierzig Jahre lang hat es uns gelehrt, ungeachtet alles Trüben und Schweren, das eine sorgenvolle Gegenwart uns bringt, mit Jakob zu sprechen כי הנני אלקים וכי יש לי כל und in heiterem Vertrauen auf Gott uns glücklich und reich zu fühlen.

    …

    Aus BELEHRUNG und MAHNUNG Zweiter Teil EXODUS  S.27,28

    J. Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931

    15-01-2008 om 10:04 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.SEYYED HASSAN NASRALLAH: HEZBOLLAH HONORED TO BE US ENNEMY
    IRAN DAILY 08 01 15
    Hezbollah Honored to Be US Enemy
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    Seyyed Hassan Nasrallah
    BEIRUT, Lebanon, Jan. 14--The head of Hezbollah has criticized George Bush for calling the resistance group ’terrorist’, saying he is honored to be an enemy of “the Great Satan“.
    Seyyed Hassan Nasrallah’s comments came in a speech he made Sunday night in Beirut, which was broadcast on a giant screen in front of thousands of supporters, Alalam.ir reported.
    It followed remarks critical of Iran and Hezbollah made by Bush during his visit to the United Arab Emirates.
    “I won’t hide it. I felt honored when Bush spoke about Hezbollah and resistance movements because when the Pharaoh and the Great Satan accuse us and considers us enemies...it is an honor for us.“
    Earlier in the day in Abu Dhabi, UAE, Bush accused Tehran of undermining peace by supporting the Hezbollah resistance group in Lebanon and Palestinian group Hamas.
    Nasrallah noted that since Bush could say nothing about Iran’s peaceful nuclear program he accused the Islamic Republic of supporting ’terrorism’ in Lebanon, Palestine, Iraq and Afghanistan.
    “Wherever there is resistance, Iran is accused of supporting resistance movements, and these movements, in Bush’s point of view are terrorists,“ the popular Lebanese resistance leader said.
    Nasrallah stressed that Bush himself supports terrorism, killing and wars, referring to the Israeli occupying regime.
    “When a country like Iran or Syria supports resistance movements that are defending their children, women, land, homes and holy places against the strongest country in the region, then it is a terrorist state that supports terrorism,“ he said.

    15-01-2008 om 10:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Against religious zionist hysteria: Declaration of the Central Rabbinical Congress of the USA and Canada January'08
    AGAINST RELIGIOUS ZIONIST HYSTERIA

    A CLARIFICATION OF TORAH DOCTRINE

    Issued By


    THE CENTRAL RABBINICAL CONGRESS OF THE USA & CANADA


    Consistently, throughout the peace process in the Middle East various Jewish religious organizations and parties have raised their voices in the opposition to return territories to the Arabs, issuing statements that, according to the Torah, Jews are forbidden to give up any land in the Holy Land (especially part of Jerusalem).

    Accordingly, it has become a commonplace that religious Jews are supportive of stopping the peace process. In the public mind, the policies of these parties became synonymous with Torah doctrine. Moreover, they are portrayed in the media as “ultranationalists” willing to exchange “peace” for “land”.

    This impression is utterly false. All forms of Zionism, be they secular or religious, are inherently antithetical to the teaching of our faith! The great sages and saints of our people have always opposed the existence of the Zionist State. Indeed, when an obscure Viennese journalist first challenged the Torah approach to exile and redemption, over one hundred years ago, he was immediately attacked by the Torah sages of that time. Those orthodox Jews who support the Israeli State and “Greater Israel” are falsifiers of Torah doctrine. They have abandoned the principles of their predecessors.

    The harm of observant Jews supporting the Zionist State is compounded by the Israeli government’s consistent, public rebellion against G-D’s kingship. It is a State which constantly violates Torah law, and actively seeks to persecute its observers via, cemetery desecrations, autopsies, drafting of women, etc. Accordingly, when observant Jews wax enthusiastic over the State and its leaders, it creates a monstrous desecration of G-D’s name.

    Torah true Jews who have remained loyal to their ancestral faith are not “nationalists” who desire land at the price of peace. Throughout history, dating back to the Temple days the faithful Jews have opposed secular, militaristic solutions to Jewish problems. In Isra-l today these Jews do not participate the in the electoral process of the Zionist state, nor do they accept its financial benefits. Frequently ignored by the media, they number in the hundreds of thousands, worldwide. Yet, it is they who have remained firmly devoted to Judaism as received and taught throughout the millennia.

    It is in their name that we restate the fundamental beliefs of our faith:

    Torah Jewry sees its exile from the holy land as the result of a Divine decree. The land was given to us according to God’s will, and when our sins accumulated we were exiled from it. This exile is in essence a spiritual state that cannot and must not be remedied by temporal means. Until G-d chooses to redeem us, we are commanded by Him to live as cooperative, law abiding and patriotic citizens in our countries of residence.             Accordingly, the Jewish people have no “claim” to the Holy Land at present. They have no right to conquer or to rule over it. Clearly, the creation of the State of Isra-l in 1948 was in no way a fulfillment of the Jewish people’s millennial long yearning for redemption. It was a bizarre, secularist substitute for that redemption.

    The doctrine of constantly leading the Jewish people into confrontations with other nations is the dogma of Zionism not of the Holy Torah. We are commanded by G-D to live in dignity and piety wherever Providence has so ordained.

     

    Therefore, we declare that the Zionist State of Isra-l is not the legitimate representative of our people. Our position on the ceding of the land is quite simple: Any Jewish sovereignty over the Holy Land before the Messianic Epoch is sinful and sure to lead to tragedy. And it is certainly absurd to sacrifice even one human life for this illegitimate state.

    May all mankind be worthy of true Redemption when the “Swords will be beaten into plowshares” and G-D’s Glory will fill the world.

     

    CENTRAL RABBINICAL CONGRESS OF THE U.S.A. & CANADA

    85 Division Avenue – Brooklyn N.Y. 11211 – Tel: (418) 384-6765/6 – Fax: (718) 963-0494

    -Established in 1952, is a worldwide organization representing over 150 Orthodox communities-

     

    Source: facsimile in   “Der Yid” Friday January 11,08

    14-01-2008 om 16:09 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: 3. WAT IS ZIONISME?

    URIEL ZIMMER

     



    3. WAT IS ZIONISME?

     

    Het begrip ‘Zionisme’ is ook een van die onderwerpen, die vaak besproken worden – door vòòr -, zowel als door tegenstander – maar weinig begrepen.

    Zeker, de geschriften van de vaders van het Zionisme maken vandaag de dag deel uit van het verplichte leerplan in Israëlische scholen (waaronder minstens een belangrijk deel van de religieuze scholen) – in een veel grotere mate dan – lehavdil – de Choemasj, en zelfs meer dan wiskunde en geschiedenis. In de gemeenschappen van de diaspora is Zionisme ook een alledaags begrip dat veelvuldig wordt gebruikt. Toch weten maar weinigen, ook onder de hooggeschoolden, wat het begrip precies betekent. De naam van deze beweging (die, tussen twee haakjes, de laatste tijd haar populariteit heeft verloren en een lachwekkend synoniem is geworden voor eentonige onzin in het spraakgebruik van de jongere generatie in de zionistische entiteit) is misleidend: ‘Tsion’ is eigenlijk maar één van de doelen van het Zionisme en geenszins een essentieel doel. Niet alleen in het hedendaagse Amerika en West-Europa, maar ook in andere landen van de diaspora voor de Tweede Wereldoorlog, waren er heel veel trouwe en enthousiaste Zionisten die er nooit over peinsden om te emigreren naar ‘Zion’. Er is zelfs een tijd geweest dat er zelfs een officieel beleid werd voorbereid om ‘Zion’ maar helemaal uit het program te laten vallen of om het in elk geval openlijk als niet essentieel te beschouwen. Velen zullen wel weten, dat het Zesde Zionistische Congres een resolutie heeft aanvaard, gesteund door niemand minder dan Dr. HERZL zelf, ten gunste van het ‘voorlopig’ afstand nemen van de gedachte om de ‘Judenstaat’ te vestigen in Palestina en om een Joodse staat te vestigen in het Oostafrikaanse Oeganda. (Het is interessant om te weten dat de ‘Mizrachi’ – de religieuszionistische partij – behoorde tot degenen die voor dat voorstel van Dr. HERZL hebben gestemd.

    Daar dit project later weer werd verlaten, was vooral gebeurd omdat men vond dat het originele Palestina-project de massa meer aansprak.

    We zouden deze bijna-vergeten episode niet hebben genoemd, ware het niet om aan te tonen, dat ‘Zion’ zelfs geen noodzakelijke voorwaarde voor het Zionisme  betekent en dat er een periode is geweest dat het Zionisme uit praktische overwegingen de gehele kwestie van ‘Zion’ dat wil zeggen: emigratie naar Palestina en de vestiging van een Joodse Staat binnen zijn grenzen bijna had laten varen. Toch bleef het ‘Zionisme’ – en niet ten onrechte. Want in de zionistische gedachte vertegenwoordigt ‘Zion’ eerder een middel dan een doel.

    Het werkelijk doel van het Zionisme is datgene, wat ontelbare malen genoemd is door de verschillende zionistische denkers en ideologen vanaf haar vroegste conceptie tot de dag van vandaag. Van de essays van ACHAD HA’AM tot de toespraken van BEN GOERION, horen we de definities van dat éne doel – in verschillende toonaarden, maar met een nooit veranderende inhoud:

    OM DE IDENTITEIT VAN HET JOODSE VOLK TE VERANDEREN.

     

    Opgedragen ter nagedachtenis van dhr Eliezer EYKING, auteur van de eerste vertaling in het Nederlands van dit werk


    Aflevering uit het werk "Het Thora Jodendom en de Zionistische Staat"

    13-01-2008 om 11:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.SR HIRSCH Auszüge aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt BO
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    Auszüge aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Bau

     

    Kap.11 V.2 Sprich doch in die Ohren des Volkes, daß jeder von seinen Bekannten und jede von ihrer Bekannten sich silberne und goldne Geräte erbitte.

    V.3 Und Gott gab die Gunstwürdigkeit des Volkes in Mizrajims  Augen, auch der Mann Moschee war im Lande Mizrajim sehr groß, in den Augen der Diener Pharaos und in den Augen des Volkes.

     

    Kap. 11 V. 2.und 3 Die im vorigen Verse ausgesprochene Bestimmung, daß Pharao sie völlig und für immer forttreiben wird, ist ein fernerer Beweis für die schon oben zu Kap. 3, V. 22, nachgewiesene Bedeutung des שאל מאת (nicht מעם) als: sich etwas zum Geschenke, nicht zum Darlehn, erbitten. נא .דבר נא setz immer ein Widerstreben bei dem anderen voraus. Siehe 1B.M.12,13 אמרי נא usw. Es hatte eben das Volk in der eklatantesten Weise seine sittliche Gelegenheit erprobt. Drei Tage lang waren in Blindheit gefesselt ihre Dränger ihnen ohnmächtig preisgegeben; drei Tage lang ihnen alle ihre Schätze in deren Wohnung offen gestanden, und kein Jude hatte die Gelegenheit benutzt, auch nur eine höhnende, neckende Rache an ihnen zu üben, keiner weder eine Person noch eine Stecknadel angerührt. Diese sittliche Größe ließ Gott eben in dem Augenblick, als den Egyptern wieder das Augenlicht gewährt ward und sie alles Ihrige unangetastet fanden, endlich den Widerwillen der Egypter gegen die Ebräer besiegen und mehr noch als die Wunder, die er geübt, machte diese sittliche Größe seines Volkes den Mann Moses in den Augen der Egypter groß. Es mochte wohl Moses und dem Volk widerstreben, diesen sittlichen Sieg wieder einigermaßen durch solchen Bitten aufs Spiel zu setzen.

    Allein es war Gottes Willen, daß sein Volk nicht arm ausziehen sollte – waren doch alle die im Sklavendienst dahingegangenen Geschlechter völlig außer Stande gewesen, das Geringste für sich zu erwerben, und der erste Grundstein zum Wohlstand seines Volkes sollte durch die Anerkennung seiner sittlichen Größe abseiten seiner bisherigen Verächter erworben und geweiht sein. Daher dies: נא. Dabei drängte die Zeit. Zwölf Stunden waren nur noch bis zum andren Mittag. Daher: דבר נא באזני העם, rede ihnen zu, bewege sie zu diesem Schritte. Während daher Moses von Pharao stand und in dem Augenblicke, in welchem Pharao Moses mit dem Tode bedrohte, beeilte sich das Volk schon zum Auszuge vor und feierten er und sie draußen den größten moralischen Sieg über ihre Herren und Dränger, die mit dieser anerkennungsvollen Freigebigkeit eine, wenn auch immerhin kleine Sühne der Vergangenheit zu zollen sich bewegen fühlen möchten. Aus dieser Erfüllung lernt sich die hohe moralische Bedeutung der Verheißung: ואחרי כן יצאו ברכוש גדול.

     

    V.7 Allen Söhnen Jisraels aber vom Menschen bis zum Vieh wird kein Hund seine Zunge regen; damit ihr erkennet, ass Gott wunderbar scheidet zwischen Mizrajim und Jisrael.

     

    V.7 …Kein Hund wird seine sonst so fleißige Zunge in Bewegung setzen. Bis zum Tier hinab wird nicht nur niemand Israel etwas Leides zufügen, nicht einmal eine wenn auch ohnmächtige feindselige Regung, wie das Anbellen eines Hundes, wird gegen sie rege werden. Bis zum Tier hinab wird alles von stillem Respekt vor dem jüdischen Menschen erfüllt sein. Ganz ähnlich heißt es in Josua 10,21 לא חרץ לבני ישראל לאיש את לשונו, und zwar dort nicht bloß von Hunde.

     

    Kap. 12 V.1 Da sprach Gott zu Mosche und Aharon im Lande Mizrajim also:

    V.2  Diese Mondeserneuerung sei euch Anfang von Neumonden; er sei euch der erste unter den Monaten des Jahres.

     

    Kap. 12 V.1-2 Da, also noch im Lande Mizrajim, gab Gott dem Moses und Aaron eine neue Sendung in dem Kreise des eigenen Volkes, deren Erfolg gesicherter sein soll. Bis dahin waren Moses und Aaron die Gottesgesandten für Israel an Pharao, sie werden fortan die Boten Gottes an Israel, und diese ihre Sendung schließt sich eng ihrer Sendung an Pharao an…

    Wie Gott dem Noa von der wiedergeschenkten Erde den Blick zum Himmel rief und ihm den Regenbogen zeigte und sprach: זאת אות הברית, dies sei fortan das Wahrzeichen meines Bundes mit der einer neuen Zukunft geschenkten Erde: so rief Gott in Mizrajim, an der Schwelle der neuen jüdischen Zukunft, Moses und Aaron hinaus, zeigte ihnen den Silberstreif des sich erneuenden Mondes und sprach: Diese Erneuerung werde euch zum Anfang von Neumonden, wörtlich: zum Anfang von Erneuungen, und er, der jetzt damit beginnende Monat, sei euch der erste unter den Monate des Jahres! Es sind zwei מצות, die in diesem Verse enthalten sind: קידוש החדש על פי ראית הלבנה בחידושה Bestimmung des Monatanfangs mit dem Sichtbar werden des Neumondes und: die Reihenfolge der Jahresmonate mit dem Erlösungsmonate, dem Nissan, beginnen lassen…

    Daraus, daß geboten ist, die Monatsanfänge nach wirklicher Wahrnehmung des wiedergekehrten neuen Lichtes zu bestimmen, מצות לקדש על פי ראיה , haben diejenigen, welche die jüdische Vergangenheit nicht tief genug in dem Bewusstsein der zeitgenössischen Gegenwart herabsetzen zu können vermeinen, den Unsinn doziert, es habe uranfänglich die astronomische Kenntnis des Mondumlaufs den Juden gefehlt, eine Berechnung des Mondumlaufs hätten sie erst nach vielen Jahrhunderten von den Griechen zu lernen gehabt, und sich bis dahin mit dem rohen Notbehelf jedesmaliger Erwartung der neuen Erscheinung begnügen müssen. Wir haben dies ein Unsinn genannt, weil sich ja auf bloße Wahrnehmung des neuen Mondes gar keine Zeitrechnung gründen lässt, da ja beide bei bewölktem Himmel Wochen vorübergehen könne, ohne daß eine solche Wahrnehmung möglich wäre, ja, schon das bloße Abwarten einer solchen Wahrnehmung eine Berechnung der Möglichkeit voraussetzt. In der Tat lehrt auch ת"שב"פ, daß den Bestimmungen der Monatsanfänge die Berechnung der Momentes zu Grunde lag und an den Ergebnissen dieser Rechnung die Aussagen der Zeugen über die Wahrnehmungen zu kontrollieren waren, sowie daß, wenn am dreißigsten Tage keine Zeugen erschienen waren, dann der einunddreißigste Tage ohne Wahrnehmung zum Monatsanfang wurde (Siehe R.H. 23, 24, 25). Konnte doch schon David zum Jonathan sagen: הנה חדש מחר, er wusste also schon am Tage zuvor, aß des andern Tages Monatsanfang sein werde (Sam. I. 20,5). Ja, es ist aus dem ויהי ממחרת החדש השני (daselbst 27) ersichtlich, ass schon zu Sauls Zeiten auch zwei Tage ראש חדש gefeiert worden, ganz wie bei uns, eine Einrichtung die nur auf der Berechnung des Mondumlaufs hervorgehenden Abwechslung des מלא und חסר beruht…

    Eine Vergegenwärtigung der „die Heiligung der Monatsanfänge“ betreffenden Bestimmungen lehrt ja ohnehin, daß Bedeutung und Zweck dieses Gesetzes ein ganz anderer und höherer sein müsse, als eine astronomische genaue Regulierung der Zeitrechnung, daß die genaueste astronomische Berechnung dieser Bestimmung allerdings zu Grunde liegen, daß es aber nicht der planetarische Vorgang ist, der unsere Monatsanfänge fixiert und dem unsere Monatsanfänge fixiert und dem unsere Neumondsfeier gilt. …Dieser, den Monatsanfang bestimmende Gesamtheitsanspruch ist eben das, worauf das Gebot: אלה מועדי ד' מקראי קדש אשר תקראו אתם במועדם (3 B.M. 23,4) sich bezieht, und es ist eben der Begriff מועד der, wie uns scheint, alle diese Bestimmungen zu Grunde liegt. …

    …Nicht die Konjunktion, nicht das Wiederzusammenfinden des Mondes und der Sonne und die Neubestrahlung jenes von dieser bewirkt den Monatsanfang und nicht ihr gilt die Neumondsfeier. Vielmehr mit jedem Wiederzusammenfinden des Mondes mit der Sonne und seiner Wiederneubestrahlung von ihr will Gott, daß sich sein Volk wieder zu Ihm finde und es Neubestrahlung von seinem Lichte empfange, wo und wie immer es auf seiner Laufbahn der Verdunklung erlegen. Das Wiederzusammenfinden des Mondes mit der Sonne ist nur Vorbild und Veranlassung unseres Wiederzusammenfindes mit Gott, die Erneuung des Mondes Vorbild und Veranlassung unserer Erneuung. Moëd ist buchstäblich: Konjunktion…

    … Daher aber auch die ganz besonders wesenhafte Bedeutung des י"ט שני gerade für die Zeiten die –leider – בקי בקביעא דירחא sind. Es kann nämlich nur die beschränkteste Unkunde in unserm בקיאות בקביעא דירחא, d.h. in den Umstände, ass wir nicht mehr im Zweifel über den jedesmaligen Monatsanfang sind, einen zu bejubelnden Vorzug erkennen. Diese unsere Gewissheit resultiert ja nur aus dem beklagenswerten Umstande, daß wir durch Zerstreuung einer durch סמיכה autorisierten Gesamtheitsrepräsentanz entbehren, die auf Grund jedesmaliger Wahrnehmung, ע"פי ראיה unsere Monatsanfänge für die Gesamtheit heiligend bestimmen könnte. Dadurch fehlte unsern Neumonde und Moadim aber der wesentlichste Charakter, der sie zu unsern Neumonden und zu unsern Zusammenfindungszeiten mit Gott weihet, wenn nicht die weise Voraussicht unserer letzten Gesamtheitsrepräsentanz in Hillel den Jüngern diesen Mangel durch heiligende Ansetzung aller Monatsanfänge für alle Zeiten der Zerstreuung bis zur einstigen Wiedersammlung subsidiarisch abgeholfen hätte. Eben aber weil in dieser Golazeit unsere Monatsanfänge und demgemäß unsere Moadim von vornherein fixiert und dadurch einen unabänderlichen Kalenderlauf gegeben scheinen, würde unsere Neumond – und Moadimfeier Gefahr laufen, das Gepräge jener freien Festsetzungen zwischen Gott und seinem Volke völlig zu verlieren und dem entstellenden Scheine eines gebundenen Naturkultus zu erliegen, wenn nicht eben unser zweite Feiertage die Erinnerung an das ursprüngliche קידוש ע"פי ראיה  und die freie Feststellung durch unsere Gesamtheit festhalten würden. Stammen sie ja aus jene bessere Zeiten, in welchen unsere Gesamtheit noch ihre Repräsentanz hatte, auf deren Bestimmung alle Fernen wegen Feststellung ihrer Feier ausblickend harren mussten und eben in jenem Hinblick sich als Glieder eines großen Ganzen und ihre Feier als freie Festsetzungen begreifen konnten, in welchen Gott und sein Volk sich zusammenfinden sollten….  Es ist daher eine völlige Wahrheit, daß für Israel in der Zerstreuung erst die Feier des zweiten Tages dem ersten seinen geheiligten jüdischen Charakter sichert

    11-01-2008 om 10:31 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH zur Haftoro Wochenabschnitt BO
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    הפטרת בא

     

    Jeremias Kap.46, Vers 13

     

    Auch diese Haftora weist wie die vorige auf das Gottesgericht hin, das durch Nebukadnezars Arm an Ägypten vollstreckt wird. Auch sie weist auf eine Wiedererhebung Ägyptens hin und deutet die vom Propheten Ezechiel ausdrücklich ausgesprochenen Beschränkung mit den Worten an: „Wie in den Tagen frühester Vergangenheit“, da es nämlich noch keine Großmacht war. Nachdem so das Prophetenwort wie das vorige Gottes Hand in den Geschicken der Völker waltend gezeigt hat, lenkt es den Blick auf das große weltgeschichtliche Exil Israels und spricht dem unter die Völker zerstreuten Jakobsvolke Mut zu und weist es auf den einen Talisman hin, dessen Erlang und Bewahrung überall und zu allen Zeiten in seiner Macht stehe. Dieser Talisman heißt: עבד ה' Diener Gottes sein. Du hast nur עבדי, mein Diener sein und werden zu wollen, so hast du nichts und niemanden zu fürchten. Denn sähest du auch die ganze Welt gegen dich in Waffen, und stündest ganz allein und keiner dir zur Seite: fürchte dich nicht, denn mit dir bin Ich, der Allmächtige. Wohl wird Vernichtung das Geschick sein, das du in deiner Umgebung sich vollziehen sehen wirst an denjenigen Kreisen der Völker, die in ihrer Entartung verharren und sich der Erhebung zur Reinmenschlichen, zu der auch sie erzogen werden sollen, beharrlich entgegenstemmen. Du aber wirst, so du dich als עבדי, als zu meinem Dienste berufen begreifst und dich meiner erziehenden Waltung hingibst, ebendeshalb von keinem Vernichtungsgeschick getroffen werden. Wohl werden auch dir schwere Leiden gefügt. Allein sie führen zum Leben, es sind Leiden der göttlichen Erziehung, die du von den den Grabesgang der Vernichtung gehenden Völker zu erdulden hast. Deine machtstolzen Peiniger gehen dem Tode, du, ihr vermeintliches Opfer, reifst dem Leben entgegen. Denn Verwirklichung des צדק – das ist משפט – Verwirklichung des Menschenideals, das ist das Ziel, zu dem ich in diesen Leiden dich erziehe, und solange du dieses Ziel nicht erreicht hast, werde ich dich mit erziehendem Leide nicht verschonen.

    10-01-2008 om 12:04 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WISSENSWERTES: William Henry HECHLER Judenmissionar , Freund von Dr. Theodor HERZL

    In 1896 begegnete Dr. Theodor Herzl  der anglikanischer Judenmissionar William Henry HECHLER (1845-1931), enthusiastischer  Promotor des Christenzionismus.  Er war es der HERZL beibrachte um sein nationalistisches Experiment “Der Judenstaat” in Palästina verwirklichen zu wollen. Diese Figur wird sowohl in christliche als zionistische Kreisen soviel wie möglich totgeschwiegen. Unterstehender holländischer  Link entlarvt ein wichtiges Moment über der Entstehende des Thorafremdes, Thorafeindliches Zionismus.  
    (Es enthält auch ein Bild des Judenmissionars W.H. HECHLER)

    William Henry Hechler

    Vriend en volgeling van Theodor Herzl. Zowel in christelijke als zionistische kring min of meer dood.
    www.vecip.com/default.asp?onderwerp=893 - 36k - In cache - Gelijkwaardige pagina's

    (Reeds in het Nederlands:  Archief Blog Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme 07 NOVEMBER 12)

     

    09-01-2008 om 10:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: HET THORAJODENDOM en de ZIONISTISCHE STAAT

    URIEL ZIMMER

    Het THORAJODENDOM en de ZIONISTISCHE STAAT

    VOORWOORD

     

    Jesjoeroen Jodendom tegen Zionisme Blog bracht in wekelijkse afleveringen van de Engelstalige versie van de brochure van Rabbijn Uriel ZIMMER “Torah Judaism and the Zionist State”.

    We beginnen nu met de publicatie van Nederlandstalige versie van dit werk, eveneens in afleveringen.

    Een vertaling in het Nederlands werd enige jaren geleden – als voorlopige uitgave in een beperkte oplage -  bezorgd door de heer Eliezer EYKING, een Nederlandse Jood die na enkele jaren in Antwerpen geleefd te hebben helaas jong overleden is.  Zijn gedegen vertaling is de grondslag van de huidige presentatie.

    Ziehier, wat de heer Eliezer EYKING, gezegend is zijn aandenken, zelf schreef over ‘de bedoeling van deze vertaling':

     

    “Meer dan dertig jaar geleden publiceerde Uriel ZIMMER z.l. deze brochure. Dat er in dertig jaar wel erg veel kan veranderen, blijkt wel uit zijn tekst; denk maar aan het landschap van de wereldpolitiek. ZIMMER had een duidelijk doel voor ogen en hij bezat de gave om helder en scherp te argumenteren en zijn visie te verduidelijken.

    Vanzelfsprekend zijn de omstandigheden in dertig jaar veranderd, maar de dringende noodzakelijkheid, de helderheid en de actualiteit van het betoog van ZIMMER, geven de lezer het idee of het gisteren is geschreven.

    De brochure levert een vruchtbare bijdrage aan de meningsvorming over de ‘staat Isra-l’, het Tsionisme, het Ivriet en de Joodse identiteit in het licht van de Tora, de meest oorspronkelijke bron van het Jodendom.

    De oorspronkelijke tekst is vertaald in overeenstemming met de Jiddische uitgave.

    Bij vertalingen uit Chiemasj; Tehilliem en het Siddoer is gebruik gemaakt van de vertalingen van Dr. Jitschak DASBERG;

    Antwerpen, Rosj Chodesj Marchesjwan 5752”

     

    De uitgave in onze Blog is opgedragen aan de herinnering en zielenrust van de heer Eliezer EYKING.

     

    URIEL ZIMMER

    HET TORAH JODENDOM EN DE ZIONISTISCHE STAAT

    1. Inleiding

     

    Het is de bedoeling van deze uitgave om in een bepaald gemis te voorzien. Een gemis, waarvan de gevolgen wellicht meer voelbaar zijn dan het bestaan van dit gemis zelf.

    Het probleem dat in de volgende pagina’s besproken wordt, namelijk de verhouding van het Thora Jodendom ten opzichte van de zionistische Staat te formuleren, is één van die onderwerpen, waarover veel is gezegd, maar waar weinig over bekend is. Het is meer dan eens onderwerp geweest van discussie in woord en geschrift en zelfs van twist en polemiek, maar toch zijn er, voor zover deze schrijver weet, tot dusver maar weinig pogingen gedaan om een omschrijving van deze verhouding als zodanig te geven, op een systematische en exacte wijze. Er zijn een aantal artikelen geschreven over verwante onderwerpen in verschillende dagbladen en tijdschriften. In redevoeringen zijn ideeën naar voren gebracht, die er verband mee hielden, maar toch is er weinig of niets verzameld en gepubliceerd over de problematiek zelf.

    Zoals gezegd, de gevolgen van dit gemis zijn verstrekkender dan de meeste mensen zouden vermoeden. Het ontbreken van een duidelijk omlijnd standpunt in deze kwestie, die vandaag de dag toch een kernvraag voor het Joodse publiek zou moeten zijn, zowel in de zionistische entiteit als daarbuiten, veroorzaakt een verwarring van ideeën, zowel in de kringen van de orthodoxe Joden, als in niet-religieuze kringen. De onwetendheid die daarvan het gevolg is, geeft aanleiding tot wijdverspreid misverstand en misinterpretatie. Er worden verschillende gebeurtenissen en situaties beschreven, die een onjuist beeld geven. Er worden standpunten toegeschreven aan “fanatici” en “extremisten, die in feite ideeën zijn van orthodoxe Joden in het algemeen. Maar anderzijds veroorzaakt dit ontbreken van een helder omlijnde definitie vaak een situatie, zelfs onder de orthodoxie en zelfs onder de zogenaamde “ultra-orthodoxie”, waarbij minder belangrijke zaken topprioriteit wordt gegeven, terwijl essentiële zaken soms verwaarloosd worden, en vice versa.

    In deze uitgave wordt daarom getracht om in dit verband elementaire definities te formuleren. De houding van Thora Jodendom ten opzichte van de zionistische Staat kan worden gedefinieerd in drie aan elkaar verwante terreinen.

    1-     op het terrein van de analyse van de Halacho;

    2-     op dat van de politieke analyse; en

    3-     de ideologische analyse.

    Deze facetten zijn onderling verweven en met elkaar verwant; de grenslijnen zijn soms niet zo duidelijk aan te geven. Er is immers niets dat niet in de Thora is aangeduid. De Thora is alomvattend en geeft aan alles leiding – ideologie en het politieke leven in niet minder mate dan feitelijke “Halacha”. In deze uitgave wordt vooral de nadruk gelegd op het derde facet, de ideologische analyse.

    Een Halachische analyse, dat wil zeggen, een samenvatting van alle Halachische bronnen, een goede verklaring en interpretatie van de verschillende uitspraken in de Gemoro en van de verschillende citaten van onze Wijzen, die vaak verkeerd worden gebruikt door allerlei propagandisten, is zeer noodzakelijk en zeker een poging waard door een gezaghebbende Thorageleerde.

    Politieke verheldering, met andere woorden: een omschrijving van de juiste Joodse houding op basis van politieke ervaring en van de actuele problemen, die van tijd tot tijd voorkomen, waarbij de verschillende acties van de leiders van de zionistische Staat worden genoemd, in relatie met de Thora en het Thorajodendom, is zeker ook van belang; dit wordt echter wel geprobeerd in verschillende publicaties. Maar dat is echter niet de bedoeling van deze uitgave. Er is bovendien de regel in de Gemoro: “evenzeer als de gezichten van mensen niet op elkaar lijken, zo verschillen ook hun ideeën” – een regel die natuurlijk ook van toepassing is op orthodoxe Joden.

    Wat politieke zaken betreft, hoe te reageren op één of andere politieke gebeurtenis, is er overvloedige ruimte voor verschil van mening; het ligt niet in de bedoeling van de auteur om hier op deze zaken verder in te gaan.

     

    De bedoeling van deze uitgave is ideologische verheldering – definities, analyses en verduidelijking, maar geen polemiek. Het is niet de opzet van deze uitgave om een verschil van mening met iemand te zoeken, maar vooral om een omschrijving te vinden en te formuleren, van een bestaande ‘Weltanschauung’. Het is natuurlijk een feit, en er is geen enkele reden om dat feit te verhullen, dat de schrijver het persoonlijk eens is met de standpunten die hier beschreven worden. Het zou daarom overdreven zijn om te beweren dat deze uitgave met absolute en uiterste objectiviteit is geschreven, als een soort research-rapport over een onderwerp dat de schrijver verder koud laat, als betrof het bijvoorbeeld een proefschrift over Chinese literatuur. Nochtans is geprobeerd om die visie zo objectief als, gezien de omstandigheden het maar mogelijk is, weer te geven – zeker in het licht van het feit dat deze uitgave niet uitsluitend bedoeld is voor orthodoxe lezers en zeker niet voor diegenen, die het bij voorbaat met deze visie eens zijn. De opzet is om – en misschien wel in de eerste plaats – aan niet-religieuze lezers de visie voor te leggen van het Thorajodendom (of met welke naam men Joden, die trouw zijn aan de Thora, ook zou willen omschrijven) en hen te doen begrijpen, ook al zouden ze het er niet mee eens zijn. 

    Met het oog op het klimaat waarin we vandaag leven, zijn nog twee inleidende opmerkingen zeker niet misplaatst.

    De auteur van deze studie maakt er beslist geen aanspraak op dat hij een beweging of een politieke partij vertegenwoordigt, of daarmee verbonden is;  evenmin zijn de inzichten die hier naar voren worden gebracht – zoals zal blijken – het alleenrecht van enige politieke partij. Wettelijk en officieel is alleen de schrijver zelf verantwoordelijk voor de opvattingen die hier worden geboden. Dit gegeven is wellicht enerzijds een tekortkoming, maar het heeft ook zijn voordelen. Het schakelt immers de noodzaak uit om – om een Amerikaanse uitdrukking te gebruiken –  ‘plugging in a commercial’ (een reclamespot in te voegen) voor één of andere partij-leuze, om aan te tonen dat een bepaalde organisatie, partij of groepering het altijd bij het rechte eind heeft in al haar acties en in haar beleid in het algemeen. Opvattingen worden hier besproken, niet organisaties.

    De schrijver wil zich, in de tweede plaats, de vrijheid veroorloven om een persoonlijke opmerking te maken. Ik heb gedurende mijn leven het voorrecht en de gelegenheid gehad om persoonlijk bijna alle gezaghebbende Thorageleerden van zijn generatie, mensen van uiteenlopend type en achtergronden, afkomstig van verschillende landen, persoonlijk te ontmoeten, of anderszins met hen in contact te komen. Van degenen van wie ik niet het voorrecht had van een persoonlijke ontmoeting, heb ik echter wel vriendschapsbanden onderhouden met hun trouwe leerlingen of volgelingen, of ik heb in elk geval hun geschriften gelezen.

    De opvattingen die ik naar voren heb gebracht, zijn ontstaan uit een poging om een ‘gezamenlijke noemer’ te vinden van alle verschillende benaderingen, waarin alle gezaghebbende Thorageleerden, of in elk geval de grote meerderheid, zich kunnen vinden.

    Hoewel ik dus, zoals ik eerder zei, geen enkel persoon of groep officieel vertegenwoordig, is het nochtans duidelijk dat ik getracht heb om de sfeer van meningen, die overheerst onder Thorageleerden van onze generatie, weer te geven.

    Een laatste opmerking: het feit dat er orthodoxe Joden zijn, wier inzichten in strijd zijn met, of zelfs direct tegengesteld zijn aan de opvattingen die hier naar voren komen, wordt in deze uitgave niet ontkend. De uitgave is echter niet als een polemisch werk bedoeld.

    Hoewel natuurlijk het gegeven dat er conflict is, niet allen vermeldt maar ook besproken dient te worden, is het toch het voornaamste doel om de geboden inzichten te verduidelijken en te bespreken en discussie van andere visies te beperken voor zover dat ook voor dat doel noodzakelijk is.

     

    06-01-2008 om 11:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus Haftoro Wochenabschnitt Wojero
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH
         (1833-1900)

    הפטרת וארא

     

    (Ezechiel Kap.28, Vers 25

    Das Prophetenwort weist zunächst auf die späte, späte Zukunft hin, in der das Werk der Schöpfung Israels und der durch es zu bewirkende Belehrung der Menschheit vollendet sein werde.
    ונקדשתי בם: in dem doppelten Sinne des הקדש ב-. הקדש von Gott: sich als der absolut Maßgebende offenbaren, ב-: durch das was an jemandem oder von jemandem geschieht. Hier durch die nach Jahrhunderten, ja Jahrtausenden zählende Geschickeserziehung, die Ungehorsam und Leichtsinn des zum Träger seines Wortes berufenen Volkes so lange straft und Geschlechter auf Geschlechter solange den verehrenden Schicksalstürmen preisgibt, bis es die Höhe seiner Bestimmung erreicht hat, offenbart sich Gott der Menschheit als der Absolute, seinen Willen unbedingt Ausführende. Sodann: ונקדשתי בם durch die Treue, durch die Seelengröße und Charakterstärke,  die der Kern der Nation trotz aller Perioden des Abfalles in allen den furchtbaren Prüfungen bewiesen hat, und zu der einst die Gesamtnation erzogen sein wird, werde Ich geheiligt. Dadurch daß sie freudig alles opferten, um meinen Willen auszuführen, haben sie eben meinen Willen „vor den Augen der Völker“, als den absolut maßgebenden verkündet.

    03-01-2008 om 13:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-01-2008
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.AANKONDIGING: 'FUNDAMENTALISME: EEN UITDAGING!'
    AANKONDIGING

    Fundamentalisme : een uitdaging !
     
    Sinds 2001 is fundamentalisme een fenomeen
    dat in onze samenleving fel aan de orde is.
    Wij denken al gauw aan aanslagen, zelfmoordcommando's, terreur, het Midden Oosten, ....
     
    Wanneer spreken wij van fundamentalisme?
    Wat zijn de belangrijkste kenmerken van fundamentalisme?
    Wat is de voedingsbodem van fundamentalismen?
    Wat zijn de belangrijkste vormen van fundamentalisme in de verschillende wereldgodsdiensten?
    Welke spiegels houden die vormen van fundamentalisme ons voor?
    Kunnen wij fundamentalisme toelaten?
    Wat is er aan te doen?
    Hoe ga je er mee om?
     
    Als we geconfronteerd worden met fundamentalisme 
    dan klinkt de slogan "respect voor eigenheid en diversiteit"
    opeens heel wat minder vanzelfsprekend.
     
    Rond dit fenomeen en alle vragen die hiermee samenhangen
    organiseert Vzw Motief
    drie woensdagavonden:
    30 januari, 27 februari, 19 maart
    telkens van 19 tot 22.00u
    in
    Frederik De Merodestraat 36
    2600 Berchem (10' van Berchem Station).
     
    18 € voor de drie avonden.
     
    Begeleiding: Elke Vandeperre, Remi Verwimp, Rosalie Heens.
     
    Voor meer informatie:
    0474.661341
     
    Beste wensen voor 2008.
     
    Remi Verwimp
    ----

    02-01-2008 om 22:36 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner P. KOHN (1867-1942): Die DOPPELORGANISATION

    Rabbiner P.KOHN

         (1867-1942)


    DIE DOPPELORGANISATION

     

    In außerordentlicher Knappheit des Wortes berichtet die heilige Schrift über die Periode von 210 Jahren, welche der Aufenthalt der Nachkommen Jakobs in Aegypten währte. Und doch ergibt sich bei tief schürfender Beachtung ein eigenartiges Bild, das allerdings mühevoll aus kleinen Mosaiksplittern zusammengesetzt werden muss. Überraschend wirkt es, wie an der Schwelle der jüdischen Geschichte eine Gestaltung sich uns zeigt, die eine Parallele fas in allen Perioden und auch heute noch nicht entbehrt.

    Denn diese arme Sklaven, (die Geschichtsschreibung beliebt sie eine Horde zu nennen und hat diesen Begriff unbedenklich der judenfeindlichen Literatur entnommen) besaßen eine Organisation, noch dazu eine doppelte, segensreich die eine, unheilvoll die andere. 

    Da waren die Sekenim, die Senatoren. Was muss es für ein Volk gewesen sein, das in solcher Enge nicht die kraftvolle Jugend sich zum Führer kürt, sondern die Alten, von denen doch im natürlichen Verlauf der Dinge eine revolutionär befreiende „Tat“ nicht zu erwarten war. Das hängt freilich innerlich sehr eng mit einer anderen Erscheinung zusammen. Soweit uns die alte Geschichte erschlossen ist, gibt es kein Volk, welches in seiner Beziehung den engen Zusammenhang mit seinen Ahnen so schlicht  und bescheiden ausdrückt, wie die „Kinder Israels“. Wohl mag es Völkernamen geben, welche die Nachkommenschaft eines Helden andeuten wollen, wie z.B. Teutonen als Nachkommen eines Teut, aber Teuts Kinder haben sie sich nie genannt, während selbst Pharao unsere Vorfahren als Kinder Israels kannte. Es sollte mit dieser Israelkindschaft gleichzeitig auch die Ehrfurcht vor der Tradition anklingen, und eine traditionstreue Gemeinschaft wird sich in alle Lagen, in Not oder Glück eine Führung aus solchen Menschen geben, welche die Tradition verkörpern, Sturm und Drang, der das Alte verwirft, überwunden haben, das Suchen nach unerhört neue Wegen für – abwegig halten. Deshalb erging seitens des erlösenden Allmächtigen die Weisung an Mose, die Botschaft der Erlösung durch die Alten an das Volk heranzubringen, mit striktem Hinweis auf die Tradition (II. M. 3,10).

    Aus der Tatsache, daß dieses unterdrückte Volk sich freiwillig eine vollkommen unkriegerische Organisation gegeben hatte, sollte Pharao erkennen, daß die Israelskinder nicht kindisch zurückgeblieben, undisziplinierte Masse waren. Deshalb begleiteten Mose  bei seinem ersten schweren Gang  zu Pharao die Alten als Vertreter der freigewählten Organisation der Israelskinder.

    (Exegetischer Exkurs: Hier begegnet uns eine unseres Wissens bisher nicht völlig gelöste Schwierigkeit, indem wir des öfteren den Namen: Ivri, Ivriota, Ivriim, ….begegnen. Aber betrachet man die einschlägigen Stellen ganz genau, so ergibt sich die Wahrnehmung, daß diese Bezeichnung (abgesehen von einer Stelle, über die noch zu sprechen sein wird) sozusagen nur im äußeren Verkehr vorkommt, nir von den Aegyptern und im Umgang mit den Aegyptern gebraucht. Das ergibt eine weite Perspektive. Bekanntlich begann die Bedrückung mit einer neuen Dynastie, mit einem Bruch der Tradition. Da mochte es für die Machthaber unbequem sein, unter ihrem Scepter eine Menschengruppe zu wissen, die so hartnäckig selbst in ihrem Volksnamen am Alten festhielt; daher wohl auch die etwas gehässig-hämische vorwurfsvolle Art, mit der Pharao in seinem die Bedrückung einleitenden Staatsrat von den Israelskindern und ihre Ansprüchen auf eigenes Volkstum sprach. Es muss von diesem Augenblick an im offiziellen Aegypten nur noch von Iwrim die Rede gewesen sein, von einem Versuch, die unbegusamen Israelskinder, als „jenseitige“, d.h. kurz und gut als „Ausländer“ zu stigmatisieren. Man vergleiche das Kommando an die weisen Frauen der Ivrim, deren durch die Not und durch den Zwang geborenes Eingehen auf diese aufoctroierte Nationalitätsbezeichnung, den Ruf der Königstochter, als Moses erblickte, das Eingehen Mirjiams darauf, die Benennung Ivri anlässlich der Brutalität des ägyptischen Vogtes etc. Umso bedeutsamer ist es, wenn der Befehl des Allmächtigen an Mose zur Verhandlung mit Pharao dahin ergeht, daß er seine Botschaft im Namen des Gottes der Iwrim künden sollte? Man beachte, daß bei der internen Botschaft nur von Israelskinder die Rede ist; vergl. II. M 3,10 gegen 3,18….) Es war dieser Befehl ein sehr deutliches Memento für Pharao, daß er dem Volke alles rauben könne, nur nicht die Beziehungen zu seiner Tradition, zu seinem Gott; selbst wenn er ihnen die Israelkindschaft raubte; ihr Gott und seine Verheißung blieb ihnen.

    Wenn es nun Mose und Aron trotzdem versuchten, bei ihrem ersten Entree, das Israeltum zu reklamieren, so zeigt die Antwort Pharaos, wie sehr er dadurch gereizt wurde. Sie taten es nicht wieder, und von da an erging ihr Wort und ihre Meinung fast stets nur im Namen Gottes der Ivrim…Nur in der zwölften Stunde, gewissermaßen in der Morgenröte der bereits werdende Erlösung sprachen sie zu Pharao wieder von den Israelskindern, dann allerdings erklärte auch Pharao den Bankrott seiner nationalistischen Staatsraison (vgl. II M. 12,31); als er das Volk entließ, waren sie auch für ihn die Israelskinder geworden.

    Nur eine Ausnahme, wie oben erwähnt, findet sich in der Richtung, daß auch im inneren Verkehr Israelskinder als Ivrim bezeichnet werden, bei – Dathan und Abiram. Gewiss gab es auch in Aegypten Menschen, die froh waren, der „Last des Namen Israels“ ledig zu sein, sie fühlten sich als Ivrim, mehr nicht, und fühlten sich wohl dabei. Los von aller Tradition, und der Erfolg? Nun die einzigen, die sich ivribetont in der jüdischen Geschichte finden, schlugen einander, krochen vor den Aegyptern und bedrohten Mose).

    Doch neben dieser Organisation der Alten gab es noch einen andere von Staats wegen eingesetzte, neben der Organisation der Israelskindern eine solche der Ivrim. Sehr sympathisch treten uns diese jüdischen Vögte, diese jüdischen Unteroffiziere nicht entgegen.  Bei ihnen kam alles darauf an, eben nicht anzustoßen. Schergen auf Kommando ägyptischer Schergen.

    Sie hatten entschieden die Macht, waren ja Staatsbeamte. Und sie trieben den Israelskindern gründlich die Lust aus, auf diejenigen zu hören, die in der Tradition wurzelnd, von einem Idealbild, pharaofreien Idealbild der Zukunft sprachen  Es ist ganz seltsam. Seit dieser Zeit ringen innerhalb der jüdischen Gemeinschaft diese beiden Organisationstypen miteinander, die freie, authentische, traditionstreue und die andere, die auf von außen erborgten Krücken einherstolziert, die „Alten“ und die „Beamten“. Wie gering dachten unsere alten Weisen den ממונים על פי המלכות! Welch Unheil sahen sie in der unjüdischen Anlehnung an äußere Machtfaktoren. Ob Hohepriester oder König, sie machten in ihrer Verwerfung einer derartig eingesetzten Behörde niemals Halt.

    Mit der Erlösung waren all’ diese Herren Vögte verschwunden. Aber immer wieder erneuert sich der Versuch, ein Segen ist er nie. Doch Heil den Israelskindern, wenn sich selbst die Alten zu Führern küren.

    Aus : NACH'LATH Z'WI Eine Monatsschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft * III. Jahrgang 5693/1933 S.129-132

    02-01-2008 om 13:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-12-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTERGRONDINFO overzicht december '07

    NIEUWS en ACHTERGRONDINFO OVERZICHT DECEMBER 07

     

    Bombs Away? By Curt Guyette and W. Kim Heron Arms expert Scott Ritter says the U.S. plans to attack Iran.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18809.htm

    The Iran Threat? By: Soraya Sepahpour-Ulrich  America and Israel have accused Iran of intending to diversify its program - they allege that Iran is using its civilian program as a cover to build nuclear bombs.  This supposition begs the question why Iran would place itself in the spotlight instead of renouncing the energy program for history has shown that having an operating nuclear power reactor is no longer a prerequisite or even a necessary condition of obtaining fissile material which can be used for the development of nuclear materials.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18811.htm

     Terror is a Tactic Interview with Nir Rosen By Mike Whitney  Hizballah is not a terrorist organization. It is a widely popular and legitimate political and resistance movement. It has protected Lebanon's sovereignty and resisted American and Israeli plans for a New Middle East.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18808.htm

    Bush's Twenty-Billion Dollar Arms Sale to Saudi Arabia: By James Petras The Zionist Power Configuration Defeats Big Oil, the Military Industrial Complex, the White House and the Pentagon.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18819.htm

    Traces of poison: Israel's Dark History revealed:  Israel, not Iraq, holds that distinction of being the first country in the region to use weapons of mass destruction with genocidal intent.
    http://www.informationclearinghouse.info/article1750.htm

     The 12 Myths of Annapolis: The two main reasons for the conference had virtually nothing to do with Israel or Palestine.
    http://canadiandimension.com/articles/2007/12/01/1457/

    A Manifestation of Evil or Just Plain Madness?  By Alan Hart Bush became the puppet of Vice President Cheney and his neo-con associates, many of whom were, are, hardest core Zionists. I think they probably could not believe their luck when Prime Minister Blair first arrived in Washington
    http://www.informationclearinghouse.info/article18827.htm

    Iran Intelligence Report: Another Psychological Warfare?

    By Soraya Sepahpour-Ulrich Under the current administration, it is increasingly difficult to know who the enemy is, but what is certain is that the latest National Intelligence Estimate (NIE) is a brilliantly executed psychological warfare by way of misinformation. This dastardly plan is so devious that even the anti-war groups are jubilant at its release, and they are naively sharing its contents. Perhaps non are as enthusiastic about the report as the most powerful lobby group in America hostile to Iran.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18837.htm

    Justin Raimondo : No Iran Attack?Don't Be So Sure... :  Never underestimate the neocons
    http://www.antiwar.com/justin/?articleid=12005

     

    Gilad Atzmon - Some People Never Learn the Lesson : For Blair it was No 1 Labour fundraiser, the Zionist Lord Levy who got him into serious trouble, for Brown it is Mr David Abrahams, just another 'Friend of Israel' and a provincial chairman of Jewish Labour, who may be the one to finish off his political career.

     

    Google is watching you

     

    Iran Intelligence Report:  More Psychological Warfare?

     By Soraya Sepahpour-Ulrich Under the current administration, it is increasingly difficult to know who the enemy is, but what is certain is that the latest National Intelligence Estimate (NIE) is a brilliantly executed psychological warfare by way of misinformation. This dastardly plan is so devious that even the anti-war groups are jubilant at its release, and they are naively sharing its contents. Perhaps non are as enthusiastic about the report as the most powerful lobby group in America hostile to Iran.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18837.htm

    When Is Bush Going to Come Clean? By Paul Craig Roberts Members of the right-wing Israeli government have denounced the NIE finding as contrary to Israel's interests. Former Bush regime official John Bolton accused America's intelligence agencies with conspiring to discredit President Bush with politicized intelligence.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18854.htm

    Omar Barghouti: "No State Has the Right to Exist as a Racist State" By Silvia Cattori Omar Barghouti belongs to a new generation of Palestinians who never adhered to the solution of " Two States, Two peoples". They are advocating, instead, a secular, democratic state» solution, where Palestinians and Israelis would share equal rights, after historic injustices are redressed and the refugees are allowed to return.

     

    'Rice, Livni involved in love affair'
    Sun, 09 Dec 2007 21:16:30
    A Former Israeli education minister has accused the US secretary of state and Israeli Foreign Minster of having a sexual relationship.

     

     

     

    Dershowitz on Waterboarding A blatant expansion of state power

     By Mike Whitney An article by Dershowitz appeared on op-ed page of the Wall Street Journal on November 7, 2007, titled "Democrats and Waterboarding". In that article Dershowitz makes a spirited defense of waterboarding, going so far as to say that (he believes) the Democrats "will lose the presidential race if it defines itself as soft on terror."
    http://www.informationclearinghouse.info/article18863.htm

     

    'Rice, Livni involved in love affair'
    Sun, 09 Dec 2007 21:16:30
    A Former Israeli education minister has accused the US secretary of state and Israeli Foreign Minster of having a sexual relationship
    .

    Reports

     

    Hamas marks 20th anniversary in Gaza

     

    Reflections

     

    Iran’s phantom nukes

     

    Haniya: resistance will liberate Palestine
    Sun, 16 Dec 2007 02:00:50
    Leading Hamas figure Ismail Haniya has said that the choice of resistance and jihad is the shortest path to liberate Palestine.

     

    Hamas marks its 20th anniversary
    Sat, 15 Dec 2007 14:26:33
    Hamas has marked the 20th anniversary of its foundation with a mass rally that drew tens of thousands of supporters in the Gaza Strip.

     

    'The President Has Accepted Ethnic Cleansing' Interview with Seymour Hersh Investigative journalist Seymour Hersh has consistently led the way in telling the story of what's really going on in Iraq and Iran. SPIEGEL ONLINE spoke to him about America's Hitler, Bush's Vietnam, and how the US press failed the First Amendment.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18905.htm

     

    Strangling Gaza By César Chelala  It could, rightfully, be a cause of shame to the world. But the world, besieged by violence and injustice, hardly notices it. The people of Gaza, 1.4 million of them, are slowly and purposely being deprived of basic foods and medicines by the so called civilized countries in the West and there is hardly a protest.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18898.htm

    Fallacy of Terrorism: Role of Canadian Intelligence Agencies to Terrorize Citizens Mahboob A. Khawaja, Ph.D. The myth of international terrorism is a misleading political phenomenon to embark on American ambitions of global hegemony.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18902.htm

    One Hundred Years of Imperial Bluster By Joe Lauria The cynical view is that language about democratizing the world merely disguises American expansion of wealth and authority. The optimistic view is that some American leaders genuinely believe the transfer of U.S. economic and political freedoms to other nations is a righteous cause guided by altruism, not greed.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18892.htm

     Poisonous and Dangerous By Seumas Milne The constant regurgitation by the media of Muslim-baiting 'research' by right-wing think tanks misleads the public and is driven by a neocon political agenda.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18895.htm

     Immigration to Israel drops in 2007:  Only about 18,000 Jews came from around the world this year to live in the Jewish state. And what makes the statistics even more grim reading is the country-by-country numbers; there are no signs of hope for the future.
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/934477.html

    In case you missed it:

     Iranian Jews blast offer of cash for immigrating to Israel :  An Iranian Jewish organization announced over the weekend that it rejected an initiative to compel Iran's Jewish community to immigrate to Israel using cash incentives.
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/881714.html

     

    Privatising Zionism:  After witnessing the demolitions, a Bedouin activist asked one of the Jewish teenagers why he had agreed to participate in the eviction. Without hesitating, the teenager replied: "I am a Zionist and what we are doing here today is Zionism."
    http://snipurl.com/1vdi0

    Israel's bold new UK strategy: Israeli diplomats are to mount an aggressive new strategy in Britain, making Israel's case more actively in the media and taking their message out of London.
    http://snipurl.com/1vdi3

    Jews are central players in U.K. financing scandals: "You can't escape from the fact that the main dramatis personae in this saga are Jews," said Antony Lerman, the executive director of the London-based Institute for Jewish Policy Research. "Not only are they Jewish, they are committed Jews."
    http://snipurl.com/1vdi4

    Thanks, But No Thanks

    Why a Palestinian "State" is a Punitive Construct By Ahmad Samih Khalidi The Palestinian state is largely a punitive construct devised by the Palestinians' worst historical enemies: Israel and its implacable ally, the US. The intention behind the state today is to constrain Palestinian aspirations territorially, to force them to give up on their moral rights, renege on their history and submit to Israel's diktats on fundamental issues of sovereignty.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18911.htm

     

    Perhaps It Is Time For The U.S. To Reconsider Its Partnership With Israel.

    By Scott Ritter The insidious manner in which the current Israeli government has manipulated the domestic political machinery of the United States to produce support for its policies constitutes nothing less than direct interference in the governance of a sovereign state.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18906.htm

    American Jews on War and Peace: By James Petras With the American Pro-Israel Power Configuration leading the way to savaging the Naitonal Intelligence Estimate study, released in December 2007, on the absence of an Iranian nuclear weapons program, progressive Jewish opinion is silent or complicit. Worse still, progressive liberal and radical Jewish peace activists have acted as gate-keepers in the anti-war movement - prohibiting any criticism of Israel and labeling individuals or citizen activists critical of the pro-war Zionist lobby as 'anti-Semites'
    http://www.informationclearinghouse.info/article18908.htm

    Israel will never be recognized as a 'Jewish state':  Israel, with US support, is seeking to replace the traditional understanding of the conflict as one that can be resolved by upholding Palestinian rights with one where Israeli rights take center stage. This has serious consequences for the Palestinian people in general and the Palestinian minority in Israel in particular. Israel is not only trying to replace Palestinians on their land, but replace them as the victims of the conflict.
    http://www.dailystar.com.lb/article.asp?edition_id=1&categ_id=5&article_id=87526

    'Islam denounces suicide attacks'

    Dick Cheney's Fondest Pipe Dream, Revisited By Paul Rogat Loeb  Ever since Hillary Clinton supported the reckless Kyl-Lieberman Iran bill, her Democratic competitors have been blasting her for her stand, and rightly so. By defining Iran's Revolutionary Guards Corps, a core branch of the Iranian military, as a foreign terrorist organization, the bill put the U.S. Senate on record as vindicating the Bush-Cheney line that Iranian proxies are part of a global conspiracy, linking Al Qaeda, Iraqi insurgents, Hamas, Hezbollah, and any other enemy the administration wants to conjure up.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18917.htm

     

    Isra-l: A daily exercise in humiliation:  Under the supervision of an Israeli soldier clutching an M-16 assault rifle, Qassem Saleh begins his daily disrobing.
    http://snipurl.com/1vi77

     

    Iran condemns Isral's atrocities against Palestinians
    Tehran
    Times Political Desk

    TEHRAN -- Foreign Ministry spokesman Mohammad-Ali Hosseini here on Tuesday denounced the Zionist regime’s murderous actions against innocent Palestinian people.

     

    Waves of Islamic awakening rippling across the world: Leader
    Islamic unity is a definite religious duty: Ayatollah Khamenei

    TEHRAN -- Islamic unity and solidarity are definite religious duties which may be materialized and practiced through cooperation among the wise and caring people, Supreme Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Ali Khamenei said on Tuesday in a message to Hajj pilgrims.

    Belarus says U.S. sanctions illegal

    Belarus' ambassador said Monday the United States was violating an agreement it signed in 1994 by maintaining economic sanctions against his country.

     

    Earn $1,000: Shill For Israel Lobby On Campus: A group working to promote pro-Israel sentiment at American colleges is hiring students to act as campus emissaries of the Jewish state.
    http://www.campusprogress.org/page/community/post/Justin/CHWz

     

    9/11 Truth Manifesto By Joel S. Hirschhorn We confront more than power elites. There is psychological resistance of millions of Americans to painful 9/11 truth - a shameful, "unthinkable" truth about their elected government.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18933.htm

    Descendants of Sitting Bull, Crazy Horse break away from US: The Lakota Indians, who gave the world legendary warriors Sitting Bull and Crazy Horse, have withdrawn from treaties with the United States, leaders said Wednesday.
    http://afp.google.com/article/ALeqM5iVC1KMTOgwiSoMQyT2LwZc9HyAgA

    Lakota group pushes for new nation: A group of "freedom-loving" Lakota activists announced a plan Wednesday for their people to withdraw from treaties
    http://snipurl.com/1vmjq

    One in Five Americans Must Borrow to Heat Homes This Winter:  For perhaps as many as 27 million American adults, keeping warm this winter will mean borrowing money and 20 million will use credit cards to be able to afford their heating bills, according to a CreditCards.com poll.
    http://www.alternet.org/blogs/peek/71071/

    TEHERAN TIMES Paris plot targets Hamas
    By Hassan Hanizadeh

    The Paris donors conference, which was held on Monday to raise funds for the Palestinian Authority government, has made the murky atmosphere of occupied Palestine even more stifling.
    <

    31-12-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-12-2007
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    JESJOEROEN:

     

    OPROEP TOT RECHTSCHAPENHEID, OPRECHTHEID OP ALLE GEBIED

     

    Maak de gouden Thorawoorden van Rabbi Josef BREUER

    (1882 – 1980)

    “Evenzeer als er een glatt Kosjer is,

    is er ook een glatt Josjer

    ook tot Uw eigen levensmaxime!

    30-12-2007 om 10:07 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-12-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.S R HIRSCH Aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Schmauss
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    שמות

     

    Kap. 1 V.1 Und dies sind die Namen der Söhne Jisraels, die nach Mizrajim kamen; mit Jaakov kam jeder und sein Haus.

     

    Kap. 1, V.1 Mit dem zweiten Buche beginnt die Geschichte des jüdischen Volkes; Aus der Einzel- und Familiengeschichte wird in die Völkergeschichte hinübergeleitet durch erinnernde Nennung der einzelnen Männer, die uns bereits als „Grundstücke“ der jüdischen Volksgesamtheit bekannt sind. …

     

    V.8 Es erhob sich ein neuer König über Mizrajim, der von Josef nichts wusste;

     

    V.8 …Charakteristisch ist es sofort, daß die ganze folgende Judenfeindlichkeit dadurch motiviert wird, daß der König nichts von Josef wusste. Das Volk wusste wohl von ihm, es blickte nicht scheel auf das Judenland und das darin heranwachsende Judenvolk. Es betrachtete die Juden als Wohltäter und nicht als Eindringlinge und fand sich auch durch ihr Gedeihen nicht beengt.

     

    V.9 der sprach zu seinem Volke: Seht, ein Volk sind die Söhne Jisraels, zu zahlreich und mächtig für uns.

     

    V.9…Bemerken wir im allgemeinen: 1) Auch dieses allererste רשעות ist durch nichts veranlasst, was die Juden etwa verbrochen hätten; Pharao konnte nichts gegen sie vorbringen, sonst hätte er nicht der חכמה gegen sie bedurft, man hätte offen gegen sie vorgehen können. Ferner:2) das allerersteרשעות  ging nicht vom Volke, sondern von oben aus. Erst von oben herab war der Neid angeregt, war ein Mittel der Politik, die der neue Dynast zur Befestigung seiner eigenen Gewalt gebrauchte. Es gibt wenig Neues unter der Sonne, und die geschichtlichen Erscheinungen im Großen sind so alt wie die Geschichte. So oft man von oben herab ein Volk drücken wollte, gab man ihm gern ein anderes Volk preis, das es drücken konnte, um sich für den eigenen Druck schadlos zu halten. Dieser Politik verdanken viele Judengesetze ihren Ursprung. Eine gleiche Rücksicht mochte den ersten Schöpfer des allerersten Judengesetzes geleitet haben. Er wollte das von ihm gewaltsam unterdrückte egyptische Volk dadurch entschädigen, daß er ihm eine Pariakaste schuf, auf welche alle andere Kasten in stolzem Selbstgefühl hinabschauen und sich als freier träumen konnten. Daß er übrigens den Juden nichts weiter als ihre große Vermehrung vorwerfen konnte und zur Rechtfertigung der beabsichtigten Härte seine Zuflucht zu Motiven aus der höheren Staatsraison nehmen musste, ist ein glänzendes Zeichen für das sozial sittliche Verhalten der Juden. Wohl lehrt uns Jecheskeel (Kap. 20,8), daß unsere Väter Gott gegenüber nicht die abrahamitische Treue in aller Reinheit bewahrt,  vielmehr egyptischem Unwesen in Geist und Sitte bei sich Eingang gewährt, und, woran das jüdische Geistesauge kein Gefallen haben (שקוצי עיניו) und was das jüdische Herz als seiner unwürdig, als Auswurf, von sich weisen sollte (גלולי), bei sich hatten heimisch werden lassen; und wenn uns auch hier von beiden Seiten nichts erwähnt wird, so lässt doch schon das völlige Schweigen von einer positiven Gesamtäußerung des jüdischen Geiste, wie wir dies bei den Vätern im קרא בשם ד', im ויבן שם מזבח, gefunden, und das nicht sowohl eine Propaganda nach außen, als vielmehr eine Erhaltung der jüdischen Bekenntnistreue in Mitte einer so gegensätzlichen Bevölkerung gewesen wäre – auf ein Sinken des abrahamitischen Geistes schließen; allein sozial muss nicht das Geringste gegen sie vorgelegen haben. Hätte Pharao von vornherein das Volk gegen die Juden auf seiner Seite gehabt, es wäre überflüssig gewesen, künstlich ihren Neid und so fern liegende Befürchtungen zu erregen, und er hätte, statt mit einem „Galuth“ voranzugehen, sofort und kürzer ein „Gerusch“ statuieren mögen.

     

     

    V. 10 wohlan, wir wollen ihm mit Klugheit begegnen, es könnte sich vermehren, und dann, wenn die Ereignisse Krieg beginnen, sich auch zu unseren Feinden schlagen, oder auch uns bekämpfen und aus seinem Lande heraufziehen.

     

    V. 10 Der Sinn dieses Verses ist dunkel…Vielleicht sind es jedoch zwei Befürchtungen. Wer dem andern Feind ist, setzt in der Regel seine Gesinnungen bei diesem voraus. Pharao mochte sagen: Die Juden sind unsere Feinde und meinen es nicht ehrlich mit uns. Werden sie zahlreich und es kommt Krieg, so werden sie es mit unseren Feinden halten, und auch ohnehin sich so vermehren, daß Goschen sie nicht mehr alle fassen kann, sie vielmehr mit gewaffneter Hand sich über das ganze Land verbreiten werden. Hat ja das böse Gewissen der Völker auch in späteren Zeiten die Juden verdächtigt, es mit dem Landesfeinden, den Mauren, den Türken, den Franzosen zu halten…

     

     

    V.14 Sie verbitterten ihr Leben mit harter Arbeit in Lehm und in Ziegeln und mit jeglicher Arbeit auf dem Felde, verbitterten alle ihre Arbeiten, die sie durch sie mit Härte ausführen liessen.

     

    V.14…Damit waren denn alle drei Momente: גרות, עבדות, ענוי verwirklicht, die dem Abraham verkündet worden und die später sowohl in den die Bedeutung der Erlösung würdigenden לשונות של גאולה, als den Zustand der Knechtung in Mizrajim vergegenwärtigenden Chametzgesetzen:איסור אכילה ,הנאה ,ובל יראה וגו'  gehalten sind. Die Wurzel dieser namenlosen Misshandlung war:גרות , war die vermeintliche Rechtlosigkeit der Fremdlinge als solche. Daher bildete auch das Fremdenrecht des jüdischen Gesetzes den tiefsten Gegensatz zu allen anderen nationalen Gesetzgebungen bis auf den heutigen Tag. Vierundzwanzig Mal, überall, bei jeder Gesetzbestimmung über Rechte von Personen und Sachen wird der „Fremde“ unter den ganz besonderen Schutz der Gesetze gestellt. Nicht welches Recht dem Einheimischen, Reichen, nötigenfalls von Konnexionen u. Getragen und Vertreten zusteht, mit welchem Rechte der völlig unbeschützte „Fremde“ in einem Lande gemessen wird, bildet den Maßstab des Rechtzustandes dieses Landes, und die völlige Gleichstellung des Fremden mit dem Einheimischen bildet den Grundtypen des jüdischen Rechts. Im jüdischen Recht verleiht nicht die Heimat das Menschenrecht, sondern das Menschenrecht verleiht die Heimat! Und zwischen Menschen- und Bürgerrecht kennt das jüdische Gesetz keine Scheidung. Jeder der sich zu dem Sittengesetz der Menschheit bekannte, – שבע מצות ב"נ – war heimatberechtigt in Judäa. Dieses Prinzip, das die Menschenachtung ablöst von der Zufälligkeit der Geburt und des Geschickes, wird überall im Gesetze durch die Erinnerung an das in Egypten Erlebte proklamiert. In Egypten war zuerst die Minderberechtigung der ibrischen Fremdlinge ausgeklügelt, die Härte und Grausamkeit kam von selbst hinterdrein, wie überall, wo zuerst das Rechtsbewusstsein irre geführt ist.

     

     

    V.22 so befahl Pharao seinem ganzen Volke: Jeden geborenen Sohn werfet in den Fluss und jede Tochter lasset am Leben.

     

    V. 22 לכל עמו, seinem ganzen Volke. Er hatte nämlich gesehen, wie die hebräischen Frauen seinen Befehl illusorisch gemacht hatten, und es ist kaum eine Frage ob, wenn irgend ein Fürst bestimmten Leute einen solchen Blutbefehl gegeben hätte, er auf Ausführung rechnen dürfte. Das menschliche Gefühl der damit Beauftragten dürfte sich gegen die Ausführung empören, und jedenfalls dürften bestellte Kindermörder nur vom Abscheu des ganzen Volkes gebrandmarkt und gesteinigt werden.  Aber daß sich einem ganzen Volke nicht auch Unmenschen finden, die von den Willen und von des Königs Befehl Gebrauch machen und ihre teuflische Lust an unschuldigen Kindern ausüben sollten, ist ebenso unwahrscheinlich. Er erklärte daher die jüdischen Knaben für vogelfrei und konnte damit sicherer der Ausführung seines Befehles gewärtig sein. Es fiel das Odium auf keine bestimmten Personen.

     

    Kap. 2

     

    V.11 Es war in diesen Tagen, da ward Mosche groß,  ging hinaus zu seinen Brüdern und sah ihre Lasten an. Da sah er ein mizrischen Mann einen ibrischen Mann von seinen Brüdern schlagen.

    V.12 Er wendete sich hier- und dorthin, sah, daß niemand da war, erschlug den Mizri und vergrub ihn in den Sand.

     

     

    V.11 u. 12 Der Mensch, der als Prophet in Israel aufstehen soll, muss nach jüdischer Lehre, schon vor seiner Berufung als  חכם , גבורund עשיר ausgezeichnet dastehen. Nicht die Schwäche, nicht die Einfalt, nicht die soziale Abhängigkeit wählt sich Gott zu Boten seines Wortes und seiner Tat. „Stark, weise und unabhängig“ muss der Mann dastehen, den Gott als seinen Boten senden soll. Mit diesem einzigen Satze scheidet sich scharf das jüdische Prophetentum von allem, was man gedankenlos mit diesem zusammen zu werden manchen Ortes so gerne geneigt ist. Unter diesen Kriterien der zum Propheten sich eignenden Persönlichkeit steht גבורה, gesunde Körperkraft, wohl nicht unverdient in erster Linie. Wie sehr sucht man nicht in der Tatsache der jüdischen Prophetie ihre Welt und Menschen bauende Kraft zu rauben, indem man sie zuerst ihrer hellen Göttlichkeit entkleidet, um sie dann in das Nachtgebiet der Visionen, des magnetischen Hellsehens u.s.w., u.s.w. zu verweisen. Alles die sind doch Erscheinungen, die nur in Zuständen von Schwäche, Krankheit und Kränklichkeit vorkommen. Die erste Forderung aber, die unsere Prophetie an ihre Träger macht, heißt: גבורה, Gesundheit und Stärke. Nur in einem gesunden, ungeschwächten Leib erreicht er der Geist jener Klarheit, die aus den Born der allen geöffneten Gotteslehre die חכמה zu schöpfen vermag, welches die zweite Vorbedingung, und auch עושר, die Selbständigkeit und Unabhängigkeit, welche die dritte Vorbedingung bildet.

     

    V. 14 Er erwiderte: Wer hat dich zu einem Manne gesetzt, zu einem Fürsten und Richter über uns? Denkst du mich zu erschlagen, wie du den Mizrer erschlagen? Mosche fürchte und sprach: Also ist die Sache bekannt!

     

     

    V.14 Das „מי שמך לאיש“ offenbart schon früh einen Charakterzug, der uns noch heute kennzeichnet und in welchem alle unsere nationale Untugend und –Tugend wurzelt. 600 000 Männer haben nicht den Mut, gegen den nichtjüdischen Schergen ihre Kinder zu verteidigen, aber einem Juden gegenüber ordnet keiner sich unter, da gibt es keine menschliche Autorität, und die berechtigste Zurechtweisung muss sich darauf gefasst machen, als die Gleichheit aller verkennende Anmaßung zu werden. Diese Untugend haben wir noch nicht ganz verlernt, nachdem wir schon so lange in der Galuthschule geschult wurden, welch ein ungefügiger Stoff müssen wir vor dem Betreten dieser Schule gewesen sein! Nicht den gefügigsten, den ungefügigsten Menschenstamm – עז שבאומות – hat sich Gott erwählt, ihm gab er sein אשדת, sein Feuergesetz, in seiner Überwindung soll sich zuerst die Feuerkraft seines Gesetzes erproben. Harte Schläge des Geschickes mussten uns hämmern, damit wir so hart wurden wie Stahl und so – biegsam wie Stahl. Gott gegenüber biegsam; und unbeugsam, hart und fest aber aller menschlichen Autorität gegenüber. Diese „Nackenhärte“ kann auch ausarten und sich in dem Gegenstande verirren. Allein ohne sie wären wir nicht das unsterbliche Gesetzvolk geworden.

     

     

    Kap.3 V.8 nun bin ich herabgestiegen, es von Mizrajims Hand zu retten und es von diesem Lande zu einem guten und geräumigen  Lande hinauszuführen, zu einem Lande, das fliessen kann von Milich und Honig, zu dem Orte des Kenaani, des Chitti, des Emori, des Peresi, des Chiwi und des Jebusi.

     

    Kap.3 V.8 Das Land ist טובה: es entspricht der beabsichtigten geistigen und sittlichen Entfaltung des Volkes, und es ist רחבה: geräumig, daß es sich darin auch numerisch entfalten kann. – זבת וגו'. Es ist sehr eigentümlich, daß die Bezeichnung der Produktenfülle durch – זוב nur bei א"י und sonst nie wieder in solche Bedeutung vorkommt, bei dem jüdischen Lande aber der stete Ausdruck ist. זוב heißt in תנ"ך nie: überfließen. Es kommt vorzugsweise nur zur Bezeichnung eines krankhaften Zustandes beim Menschen und sonst nur als ein durch Wundermacht – הכה צור ויזובו מים (Ps. 78,20) – oder durch Gewalt bewirktes Ausfließen – שהם יזובו מדוקרים (Klagel. 4,9) – vor, „erdolcht strömen sie ihr Blut aus“. Alles zusammengenommen dürfte ארץ זבת ח' וד' wohl nicht ein Land bezeichnen, das seiner natürlichen Fruchtbarkeit nach diese Fülle entfaltet, sondern ein Land, das dies nur unter besonderen Bedingungen tut. Palästina ist ein hartes Land, הארצות האל (1. B.M. 26,3). Wiederholt sahen wir es von Hungersnot heimgesucht, und auch, nachdem Israel es verlassen liegt es öde. למטר השמים תשתה מים heißt es von ihm? Ein Land, das nicht wie Egypten nur  ohne weiteres von seinen Bewohnern auszubeutende, natürliche Bedingungen der Fruchtbarkeit bietet, sondern, „das nur unter einen steten, von Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres darauf gerichteten besonderen Gottesfürsorge“ aufzublühen vermag. Wenn es Wasser hat, so blüht es üppig auf. Allein dies Wasser erhält es nur von oben. Es ist ein Boden, der seine Bewohner nötigt, brav zu sein. Für ein hartes Volk, wie wir waren, gehört ein hartes Land. –  אל מקום הכנעני. Die jetzigen Bewohner sind durch die darin genossene Üppigkeit entartet, und das Land speit sie aus. Nur freibleibend von allem kanaanitischen Unwesen wird Israel sich seine Fülle erhalten.

     

    V.20 dann wird ich meine Hand ausstrecken und Mizrajim mit all meinen Wundern schlagen, die ich in seiner Mitte vollbringen werde; danach wird es euch fortschicken.

     

    V.20 פלא , נפלאתי: …Die Göttlichkeit der natürlichen Ordnung der Dinge zu lehren, ist der Wunder Zweck.

     

    V.21 Ich lasse dann die Gewährungswüidigkeit dieses Volkes in den Augen Mizrajims hervortreten, und so wird es werden, daß, wenn ihr dann gehen werdet, ihr nicht leer gehen  werdet.

     

    V.21 Es war ja überhaupt der Volkshaß  gegen die Juden in Egypten nicht ursprünglich, es war ja nur künstlich von oben hervorgerufen und genährt.

     

     

    Kap.4 V.1 Mosche erwiderte und sprach: Und siehe, sie werden mir nicht glauben und nicht auf meine Stimme hören; denn sie werden sagen: dir ist Gott nicht sichtbar geworden!

     

    Kap.4, V.1 …Daß wir in unsere Ohnmacht mit der Thora im Arme einen solchen welthistorischen Gang durch die Zeiten vollbringen konnten, das ist de ewige vollgültige Beweis für die Göttlichkeit der Thora und die Wahrhaftigkeit der Sendung Moses. Allein hier, im Anfange, wo der Erfolg noch fehlt, ja, wo von vornherein wiederholte Erfolglosigkeit angekündigt war, da war ein Zweifel an Moses Sendung sehr wohl begründet, und Moses sehr wohl berechtigt, einen solchen Zweifel beim Volk vorauszusetzen.

     

    V.31  Das Volk vertraute; sie hörten, daß Gott Jisraels Söhne bedacht hatte und daß er ihr Elend geschaut; sie neigten sich und warfen sich in.

     

    V. 31 ויאמינו, das Wort Glauben entspricht nicht dem Worte אמונה. Glauben setzt immer einen Mangel an Überzeugung voraus. Für das, was man nur glaubt, setzt man nicht Gut und Blut ein. האמין ist mehr,האמין ist: das was uns gesagt worden, als אמן, als dessen Punkt anerkennen, auf den wir uns stützen und an dem wir uns halten, der uns אומן sein, uns erziehen und leiten soll. Das Göttliche, dem Israel seine אמונה zuwendet, ist ihm der über allen Zweifel hinaus feststehende Ausgangspunkt für alles andere; es glaubt d.h. es hält alles an den für wahr, wenn und insofern es mit diesem einen Maßstabe der Wahrheit übereinstimmt. – …

     

    Kap.5 V.4  Da sprach der König von Mizrajim zu ihnen: Warum, Mosche und Aharon, wollt ihr das Volk von seiner Tätigkeit lösen; geht zu euren Berufslasten!

     

    Kap. 5 V.4 Bis jetzt hat Pharao gesprochen, jetzt spricht er als König und tritt ganz persönlich an Moses und Aaron hinan. „Ihr seid ja mir wohlbekannte Greise! „Feste feiern“, „Gotteserscheinung“, ihr wisst ja sehr wohl, daß ich weiß, und ich weiß, daß ihr wisst, wie das alles ja nur fürs Volk gesprochen ist; zwischen Männer wie ihr und ich, ist ja Religion und Gottesverehrung nur Politik. Ihr wisst ja sehr wohl, daß ich weiß, wie das alles nur gefordert wird. להפריע וגו' das Volk von dem „Bande seiner Tätigkeit zu lösen“. Bis jetzt weiß das Volk nichts anders, als daß es unter dem Bande des Gesetzes steht, daß Arbeiten sein natürlicher, angeborner Beruf ist; warum wollt ihr ihm die Idee beibringen, aß man auch einmal nicht arbeiten dürfe? Es ist das eurer, solcher bejährter Männer, eines „Moses und Aaron“ nicht würdig. Pharao wählte sehr seine Worte. Hinsichtlich des Volkes hütet er sich wohl, von סבלות zu sprechen. Während Moses und Aaron, die Vornehmen, Eximierten, ihre Berufslasten haben während ebenso wie wir weiter unten sehen werden, die Egypter die Berufslasten haben, sind die Sklavenarbeiten, unter denen die Ebräer keuchen, nur מעש die ihnen gebührende angemessene Beschäftigung. לכו לסבלתיכם; geht zu dem, was eures ernsten Berufes ist. Diese Aufwiegelung eines Volkes ist eurer unwürdig und steht euch nicht zu.

     

    V.5 Pharao sagte endlich: Seht, die Bevölkerung des Landes ist jetzt gestiegen, und ihr werdet sie zum Feiern von ihren Berufslasten bringen!

     

    V.5 …Pharao sagt: seht die Population Egyptens ist jetzt so gestiegen, daß nur durch unablässige und angestrengte Berufstätigkeit eines jeden der Staat bestehen kann; auf dieser egytischen Bevölkerung ruht der eigentliche Schwerpunkt des Landes, gegen deren geistige und industrielle Anstrengung sind die mechanischen Ebräerarbeiten nur Spiel. Nun denkt euch, wie unpolitisch und staatsgefährlich eure Forderung ist. Ihr fordert eine ganze Feierwoche für die Ebräer! Das wird bei der so zahlreich und belastet gewordene egyptischen Bevölkerung den natürlichen Wunsch rege machen, auch ihre „Sabbatwoche“ und vielleicht gar Sabbatwochen zu haben. Das würde ja einen ganzen Stillstand und Untergang des Staates herbeiführen: Das geht ja nie und nimmer! – הן, daran habt ihr gar nicht gedacht.

     

    V.9 Schwer muss der Dienst auf den Männern lasten, ass sie ihm Tätigkeit finden und sich nicht mit nichtigen Dingen  herumbewegen.

     

    V.9 תכבד וגו' Ich tue das nicht aus Barbarei, auch nicht meinem Interesse: müsse die Juden kultivieren, heranziehen, es muss schwer der Dienst auf den Männern liegen, in dieser Arbeit müssen sie ihre natürliche Tätigkeit finden, müssen schaffen lernen, produktiv, praktisch sein. ויעשו בה, nicht mehr spekulieren, denken, träumen, ואל יעשו, sollen sich nicht hin- und her wenden in unpraktischen leeren Dingen: „Geist“, „Gott“, „Religion“, „Furcht vor Gott“, lauter unpraktische Dinge, die den Juden unnütz für den Staat machen.

     

    V.21 und sprachen zu ihnen: Möge Gott auf euch herabschauen und richten, die ihr unser Geruch faul gemacht habet in Pharaos und seiner Diener Augen, ihnen ein Schwert in die Hand zu geben, um uns umbringen!

     

    V.21 Diesen Männern, die die für ihre Brüder bestimmten Streiche mit ihren Nacken auffingen und damit das Prototyp der Edlen aller künftigen Galuthjahrhunderte wurden, die als „Juden-Ältesten“ der jüdischen Gemeinden für ihre gequälten Brüder ins Feuer gingen, ihnen darf man es nicht verargen, daß sie nach solchen Erfolgen an Moses und Aarons Sendung irre wurden. – באש die Empfindung, welche durch Fäulnis erregt wird. Gott hat dem Menschen also die Freude am Leben und Lebendigen gegeben, daß ihm ein natürlicher Widerwille gegen alles Tote und Abgestorbene, Faulende, innewohnt. Daher באש im allgemeinen Ausdruck für Widerwillen erregen. Ist man sich eines Unrechts gegen den anderen bewusst, so fühlt man, daß der andere uns für sittlich faul halten muss und wir ihm widerwärtig, נבאש geworden. Verwandt damit ist בוש (wie ראם und רום) sich schämen, d.i. dieses Gefülh sittlicher Fäulnis in Beziehung auf sich selbst empfinden. Es ist der von Gott uns eingepflanzte Widerwillen gegen unsere eigene Fäulnis, der uns nicht Ruhe gönnen soll, bis wir uns von ihr befreit haben. Nun hier: הבאשתם, siehe zu 1. B.M. 8,21. Ihr habt die Vorstellung von unserem Dasein faul gemacht in Pharaos und seiner Diener Augen, d.h. Pharao uns seine Diener beurteilen uns fortan als Menschen, die man meiden muss, die sittlich, sozial und praktisch faul geworden sind. Bis jetzt hat man uns misshandelt, aber man hat – Dank des Nutzens, den man aus dieser Misshandlung zog – wie alle späteren Pharaonen – unsere Existenz im Staatsinteresse gehalten. Jetzt aber, dadurch, daß ihr bei uns die Ideen der Befreiung rege gemacht, erscheinen wir ihnen als Menschen, die für den Staat, nichts taugen, sich ihrer Pflicht entziehen, feiern wollen, ihr habt ihnen damit Motive in die Hand gegeben, unsere Vernichtung herbeizuführen.

    28-12-2007 om 10:35 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    INGEZONDEN


    TE KOOP: BOLHOED VAN dhr. PINKAS KORNFELD

     

    Uiterst verrassend kondigt n° 264 van het religieuszionistische mailkrantje “Lemaan Teida” een nieuwe, anonieme, blijkbaar jeugdige, redactie aan. Ofschoon nog opgesteld in de typische stijl van dhr Pinkas KORNFELD, ondervoorzitter van het Antwerps zionistisch Forum van de ‘joodse’ organisaties, valt de ludieke, ironische en vooral satirische toon op. Men mag veronderstellen dat dhr P.K. er niet goed van is…

    Volgens Lemaan Teida zou de bolhoed van de vroegere redacteur, dhr KORNFELD dus, een object met symbolische waarde zijn. Een “hoofd van de Arabische Liga in Irak” zou voor deze hoed de indrukwekkende som aangeboden van 10 miljoen dinar hebben. In afwachting van een hoger bod komt, wordt voorgesteld deze bolhoed voorlopig te leggen op het monument van Louis MAJOR aan het Stadspark. Anderzijds zou dhr KORNFELD echter zolang zijn bolhoed behouden, want deze zou hem “zeer behulpzaam zijn bij  het helpen opstellen van een nieuwe Belgische regering”. Dit zou ook de mening zijn van Z.M. ALBERT II “Man weiss as der Belgischer König hält auch azoy”. Momenteel echter, kan zich dhr KORNFELD “niet zo goed daarmee bezig houden, gezien hij waakzaam moet blijven wegens Zigeunerkinderen die in deze periode de huizen beroven”. De nieuwe voorzitter van het CCOJB (een Franstalig soort tegenhanger van de het Antwerps zionistisch FjO) meent dat “gezien deze bolhoed afkomstig is uit “Isra-l” het opbod zou moeten plaats vinden op het Belgische consulaat aldaar”.
    De ernst van de zaak wordt visueel verduidelijkt door een foto van dhr Pinkas KORNFELD met zijn bolhoed, samen met dhr E. RINGER, FjO -Voorzitter, (bardloos, met een arbeidersklak op zijn hoofd), de directeur en een personeelslid van DELHAIZE. Zoals bekend, hebben de vooravond van Chanoekko enkele militanten van het zionistische Forum in de DELHAIZE vestiging Plantin en Moretuslei te Antwerpen een deel van de zionistische producten opgekocht, als protest tegen de als “antisemitisch” verguisde  NGO’s die oproepen deze producten boykotten, uit protest tegen de zionistische schending van de mensenrechten in Palestina.

     

    Zover n° 264 van Lemaan Teida. Volgens geruchten zouden andere weerom menen dat de historische bolhoed een plaats moet krijgen in het ‘Joods Museum’ in Brussel, in de daar tentoongestelde Molenbeekse synagoge. Dit voorstel wordt echter van de hand gewezen door militanten van het Antwerps zionistisch Forum van ‘joodse’ Organisaties volgens welke enkel en alleen het 'Museum van de Deportatie' in Mechelen een waardige plaats kan zijn voor de bolhoed van dhr KORNFELD. Dat ze het maar onder elkaar uitvechten.

     

    Intussen wordt in n°267 van Lemaan Teida (nieuwe redactie) gedetailleerd gewag gemaakt van een op Sjabbes (!?) geplande betoging tegen het Romi Goldmuntz Centrum(?). Als gastsprekers worden de “Goy van de Terliststraat” en de “Mesjoemad van de Isabellalei” aangeduid. Deze laatste zou van de Antwerpse stadadministratie verkregen hebben dat op deze Sjabbess het éénrichtingsverkeer in de Lamorinièstraat veranderd wordt, “om zo enkele meters ontheiliging van de Sjabbess minder te hebben, tijdens deze belangrijke manifestatie”.

     

    We herinneren eraan dat het zionistische propagandistische lemaan.teida@antwerpen.be niet enkel een mailkrantje is, maar ook in enkele Joodse winkels in Antwerpen gratis verdeeld wordt, ter attentie van vrome Joden die het Internet niet raadplegen. Het zijn precies deze die P.K. wandelen sturen (Zie het ingezonden stuk: “PINKAS KORNFELD LAAT ONS MET RUST”! Hopelijk houdt de nieuwe redactie het vol en wordt ze niet gefnuikt door de Task Force van de Mossad.

    ("Humor ist wenn man trotzdem lacht"...)

    28-12-2007 om 10:35 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-12-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus Haftoroh Kommentar Wochenabschnitt SCHMAUSS (2)
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

             (1833-1900) 

    Aus dem Kommentar zur  Haftoroh des Wochenabschnittes הפטרת שמות Jesaja Kap 29, Vers 23.

     

    Kap.29, V.23 Als Schluss des für die Sidra  שמות  gewählten Prophetenwortes sind in feinsinniger Wahl zwei Verse des Kap. 29 genommen, die uns unseren auf seine Kinder herabschauenden Vater Jakob zeigen. Zeigte uns die Sidra das ägyptische Galuth, den Tiegel des Leides, in welchen die Jakobsfamilie zum Gottesvolk geläutert werden und erstarken sollte; zeigte uns das Prophetenwort die traurig tiefe Verirrung und Entfremdung, in welche die Mehrzahl dieses Jakobsvolkes als Israel, in der Freizeit staatlicher Selbständigkeit und in der Güterfülle des reich gesegneten Landes, versunken war, und verkündete es den „Sturm des Todes“, Verderben bringenden geschichtlichen Sturm, Verlust der Selbständigkeit, Verlust der Güter, als Rettung und Befreiung der geknechteten treugebliebenen Minderzahl, als des überdauernden Kernes der Nation: so lenken diese beiden Schlussverse der Haftoro über die Jahrtausende hinweg unseren Blick auf die Zeit, in welcher das große weltgeschichtliche Galuth, die große Läuterungs- und Erziehungsschule des wieder „Jakob“ gewordenen Israel, ihr Werk vollbracht hat, und Israel geworden ist, wozu es berufen: „ein Reich von Priestern und ein heilig Volk“, das im Kreise der Menschheit Gottes Namen durch Lehre und Leben heiligt und ihm durch sie als den allein Mächtigen verkündet. In unendlicher Zartheit zeigen sie uns Vater Jakob die ganze lange bange Zeit der Verdunkelung hindurch seiner Kinder sich schämend,  wie aber nunmehr sein Antlitz freudig aufleuchtete: denn die Erhebung seiner Kinder, die er wieder „in seinem Kreise“ schaut, dem sie so lange entfremdet waren, diese durch „Gottes Fügung bewirkte“ Erhebung sei nichts als ein  spätes Aufgehen all der edlen Keime, die sie ihrem Ahnen Jakob-Israel verdanken, es ist der Heilige, den ihr Vater Jakob sie kennen und fürchten lehrte, den sie heiligen, und es ist der Gott „ihres Vaters Israel“, den sie „ als allmächtig verkünden!“ –  

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 109-110  Kommentar zu Jesaja Kap 29,23) 

    27-12-2007 om 10:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-12-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbi Avrohom GROHMAN: Who really benefits from hatred of Jews?
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    WHO REALLY BENEFITS FROM HATRED OF JEWS?

     

    By Rabbi Avrohom GROHMAN, Neturei Karta of London

     

    A. GROHMAN is a member of Neturei Karta of London, a Jewish organisation that describes itself as “Torah-true Jews who out of loyalty to the Torah and the Jewish faith strongly oppose Zionism and its outcomes”. He wrote the following article in response to an e- mail that was mistakenly posted on the TEHRAN TIMES Internet site on July 2 [2002]. It is the policy of the TEHRAN TIMES to differentiate between the religion of Judaism and the Zionist ideology. We regret the technical error and hope that this article clears up any misunderstandings.

     

    I read the article appearing under anonymous authorship in your online newspaper on July, 2002 regarding the Jewish People and our religion.

     

    It is very possible that the writer of the article did not even realize the damage caused by it, or how much joy it would bring the Zionists inasmuch as it was insulting to the Jewish People and Judaism; such articles can only serve to please the Zionists in having their work done by others, i.e. by an anonymous author publishing in the Tehran Times, and by virtue of the fact that the Zionists have always argued that Judaism and Zionism are identical (G-d forbid). Such an article merely adds fuel on the fire of Zionism by directing blame onto the entire Jewish People for the crimes of the Zionists.

     

    I was amazed at your esteemed newspaper, which as given a great deal of space and interest to Jews opposed to Zionism in articles explaining the differences between Judaism and Zionism and that explain the authentic Jewish perspective about the Zionists, who pretend to speak on behalf of the Jewish People and who behave in total opposition to the Jewish religion. These clarifications about Zionism and Judaism were reflected in other letters to the editor and articles.

     

    It is regrettable that an esteemed newspaper such as the Tehran Times did not examine the sources for the references, their existence and accuracy, and their relationship to the Zionist destructive behaviour. This prejudicial article can only assist the Zionists in making life difficult for Iranian Jewish citizens! Making life difficult for Jews around the world is exactly what the Zionists seek through their actions and propaganda.

     

    The following is an interesting quote from Imam Khomeini. He was once asked about the fate of the Jewish People if the Zionist state is eliminated. He responded. “The issue of the Jews is quite separate from that of the Zionists, who will meet the same fate as the deposed Shah. However, the Muslims will do nothing to the Jews, for they are a nation like other nations. They will carry on with their lives and will not suffer dispossession”.

     

    Indeed, it is only because of the identification of the Zionist idolatry with Judaism that the Zionists have been able to deceive the whole world. It is the Zionists who stole the name Israel from the Jewish People.

     

    The anonymous writer of the July 2 article was merely repeating the anti-Jewish clichés and libels that have existed for centuries, though poignantly enough, virtually never in the Muslim countries. These accusations have been refuted by great gentile scholars and sages, and the truth always surfaced, even over hundreds of years including when the Talmud was burned because of hatred and prejudice. Those who did so subsequently realized the mistake in their position.

     

    A newspaper is not the place to debate in the context of explaining the teachings of the great rabbis of the Jewish People who provided the commentaries and interpretations for Jewish law and ethics transmitted at Mt. Sinai by G-d to Moses, peace be upon him. The Talmud provides the basis for conduct between Man and G-d, and between Man and his fellow Man. All the writings authored by the sages of the Jewish People throughout the generations were based on the Talmud, and provided all the necessary explanations and commentaries to make the Torah (which in Judaism signifies both the Written Law and the Oral Law) applicable and comprehensible for every generation. It is only possible to understand the foundations of Judaism through the teachings of the rabbis who followed the Talmudic period.

     

    Whenever critics arose against the Jewish People (interestingly enough, in many, if not most, cases these critics rose from the ranks of wicked Jewish heretics, not unlike the Zionists of today!), they grabbed verses or statements here and there, mistranslations and erroneous versions, as well as baseless “interpretations” having no foundation or transmission from previous generations. These events took place even as Jews were seeking to serve G-d, raise their families and engaging in neighbourly relations with other Jews and non-Jews.

     

    This pure Jewish lifestyle has continued throughout the generations until this very day everywhere in the world, and we have been aware of the warnings of our rabbis to conduct ourselves with the utmost respect and etiquette towards our non-Jewish neighbors, including the obligation to give charity to every person, both Jew and non-Jew, and to assist the orphan and the poor. We have always been instructed to seek the peace of every country wherever we lived, and never to engage in wrongful conduct against any person.

     

    Indeed, our rabbis explained in the Talmud the danger of violating the oaths incumbent upon us, including never to provoke any nation lest we face the most terrible forms of punishment for disobeying G-d. In World War II, we believe that the great suffering for the misconduct of the accursed Zionists who reject our Torah and all warnings of our rabbis, and who had the gall to rebel against other nations, boycott them, etc., especially undertaking the worst forms of provocation against the Arab people in total violation of our Torah and the teachings of our rabbis for hundreds and thousands of years.

     

    These facts of Jewish life and belief contradict the libels of those who offer false interpretations of our holy writings. Our daily prayers seek the peace of the word, and express the desire for the day to arrive when all Mankind shall worship G-d as the G-d of the entire Earth, and our rabbis and prophets always reiterated that all people who serve G-d, whether they be Jew or non-Jew, shall be admitted to the World to Come, where everyone will continue to serve G-d on a spiritual plane. Our prayers include many statements and verses from the Psalms, such as that G-d’s deeds are made known to all peoples; all nations will thank G-d, etc.

     

    On the other hand, the Talmudic rabbis authored a specific prayer to G-d in relation to the heretics, apostates and sectarians from among the Jewish People, who not only sin, but also seek to cause others to sin! We pray that these people are erased in a moment, and that G-d uproot them and cast them down. This prayer most definitely includes the heretics and apostates of our own day – the Zionists.

     

    The anonymous author of the July 2 article complains about persons who provide their own concepts and definitions about the Qur’an (it is entirely possible that he noted the address of the Zionists themselves, who seek to uproot Judaism and to contradict the Torah). Just as no one off the street is entitled to invent his own interpretation and commentaries about the teachings of Islam and the Qur’an based on lack of familiarity, or based on clichés, prejudices, incorrect translations and improper transmission, no one off the street is entitled to do that with the Jewish religion either. The whole purpose of the Jewish religion is to provide for the world’s existence and right conduct.

     

    It should be noted that the anonymous author not only took excerpts of Jewish holy writings out of context, and distorted others, he did not even know to differentiate between the authentic sages of Jewish history and secular “experts” such as Israel SHAHAK, who the anonymous author called “a great Jewish rabbi”, the so-called Zionist “rabbi” Yaakov PERRIN (whose idiotic Zionist ranting had been taken from quotes in the New York Daily News) or any other Zionist who reject our traditions and values.

     

     

    Such libels are inappropriate for an esteemed publication such as yours, which has always focused on the misdeeds of the Zionist heretics, and yet here comes along a writer who attacks the Jewish religion, something which Zionists themselves are famous for doing, and recasts the conflict in the erroneous light of a dispute between religions, something which all Muslim and Arab leaders know to be false, whether it be Imam Khomeini, President Arafat, or many other leader.

     

     

    Inasmuch as it is more difficult to go in detail about any given citation that he wishes to delve into without sufficient knowledge, the anonymous writer of the July 2 article in the Tehran Times preferred to rely on excerpts, some incorrect translations, and baseless criticism.

     

    The anonymous author referred to the Talmudic term Akum as evidence of the Talmud’s negative view of the sons of Ishmael in the exact way that the Zionist rabbi OVADIAH YOSEF insults Arabs, without even noting that this terms refers to idolaters, and could not possibly have been referring to Muslims because the Talmud itself was written several hundred years before the rise of Islam, at a time where people of the Arab Middle East were not even monotheists! In addition, many of the references in the Talmud deal with the heretics and sectarians among the Jewish People. The traitorous OVADIAH YOSEF is bought and paid for by the Zionists, and has served the Zionists well in enflaming Muslims and Arabs, and in desecrating the name of the Jewish People and the Torah through his racist comments against those who simply seek the restoration of their rights, and who are suffering under the Zionist occupation in Palestine.

     

    The anonymous writer of the July 2 article demonstrates his unfamiliarity with Jewish holy books, and ordinarily it is not likely that your newspaper would enter into this subject area altogether. This type of article appearing in your esteemed newspaper only serves the purposes of the Zionists, strengthens their cause and weakens our own cause against them, which is exactly what the satanic forces of Zionism seek.

     

    The anonymous writer makes references to Talmudic tractates where his citations do not even exist: i.e. in tractates Sanhedrin 57a, Yevamot 98a, Hamishpat 156b (which the author calls Hoshen Ham). The fact that he erred in the name of this last tractate is indicative of his lack of knowledge of one of the basic texts for laws in relations between people. The Jewish teachings can only be interpreted and clarified through the tradition of commentaries transmitted from generation to generation.

     

    Everyone familiar with history knows that the Muslim countries were the most hospitable places to Jews in the entire world, and whenever Jews had to escape persecution in Europe they headed directly for the Muslim countries, which served as welcome shelter, and where the Jewish faith was respected. Indeed, today the Islamic Republic of Iran has laws permitting Jews to produce their own sacramental wine, even though alcoholic beverages are forbidden in Islam. Our rabbis frequently praise the Muslim countries in their writings for their merciful treatment of the Jewish People. So often the sages of other peoples themselves exposed the falsehood of those who criticized the Talmud. The Jewish People lived as good productive neighbors in the Muslim nations for centuries; and the Muslims displayed respect and goodwill towards the Jews and our rabbis, and in most places were not confined by laws to any particular neighbourhood, as was the case in Europe.

     

    This all changed with the arrival of the accursed Zionist heretics on the scene. These were apostates whose only goals was (and remains) to uproot Judaism, and whose beliefs run counter to everything taught in the Talmud. They are the ones who have created confusion in modern times about the Jewish faith in order to redirect Jewish People in the direction of Nationalism in contradiction to the teaching of Judaism.

     

    The Zionists want to usurp the agenda of the Jewish People from service to G-d to their crass fascist nationalism, and they are the ones who have been leading the Jewish People to the abyss.

     

    Zionism is a catastrophe for the Jewish People, and the total opposite of Judaism. Through their wicked acts of decades, the Zionists have desecrated the Jewish People and religion, and have aroused hatred of Judaism, leading other peoples to believe that Zionism is an outgrowth of Judaism. Nothing could be further from the truth.

     

    Zionism is not an outgrowth of Judaism. It is a misfortune for the Jewish People and the whole world! Nothing strengthens Zionism more than for anyone to link Zionism to Judaism, and we have expressed this fact repeatedly in your esteemed newspaper.

     

    We have stressed to Iran and other nations that the Zionists do not represent us, and that they have no right to speak on behalf of the Jewish People. Thousands of Jews living in Zionist-occupied Palestine refuse to vote in the Zionist elections despite intense propaganda and intimidation from so-called religious parties who are nothing more than collaborators of the Zionists. These Jews do not benefit from the Zionist-funded educational institutions and do not serve in the Zionist army.

     

    These Jews support their own educational institutions in observance of the Torah, and have not been spiritually conquered by the Zionists despite the tremendous difficulties of living under the Zionist regime. Furthermore, nowhere in the world are Jews in conflict with their non-Jewish neighbors except in Zionist-occupied Palestine.

     

    Those who wish to see the continuation of the Zionist state and the continued conquest of Palestine will always legitimize their beliefs and actions through false writings about our rabbis.

     

    Whoever wants to strengthen hatred against the Jewish religion by de-legitimizing Jewish writings serves the interests of the Zionists because the Zionist benefit from ant-Semitism, and seek support for their actions from Jewish teachings in the Talmud, which is something only the Zionists teach and benefit from.

     

    Zionists are enraged that Jews who remain loyal to their religion and who reject Zionist idolatry participate in meetings, demonstrations, lectures and conferences in the United States, England, Canada and even Zionist-occupied Palestine. Many people have become aware of the views of Jews who are loyal to the Torah because of the attendance of anti-Zionist Orthodox Jews at the conference in Durban, South Africa in September 2001. These events give the Zionists no peace, and they have engaged in all forms of threats, vandalism, intimidation and terror, both directly and indirectly, to embitter the lives of Jews opposed to Zionism. Indeed, the psychological power of the Zionists as only been by virtue of their claim that they speak on behalf of the entire Jewish People, and their ability to brainwash so many people, both Jews and non-Jews, into believing this claim.

     

    I hope to write a more detailed article on this subject in view of the fact that it is wrong for any writer to seek to assist the Zionists, and thus this type of article as was written on July 2, 2002, can doubtless be viewed as being influenced by the Zionists, either directly or indirectly, in order to attempt to destroy the friendship and sympathy of Jews untainted by Zionism for Arabs and Muslims. I trust that your publication will think deeply about these matters, and I thank you for providing space in your publication to refute the anonymous article so as to reiterate the authentic Jewish position in reference to our common goal of seeking the dismantling of the Zionist State. It would be most appropriate if the writer of the article himself published a retraction in his own name and admitted his errors. A retraction would be a stake in the hearts of the Zionists, and would be beneficial to all Mankind, including the Jewish People. Inshallah.

     

    www.tehrantimes.com

    26-12-2007 om 03:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    INGEZONDEN : WEERLEGGING van ZIONISTISCHE HYSTERIE over BOYCOT van ZIONISTISCHE PRODUCTEN

    U vernoemt de boycot Israel campagne van bepaalde NGO's

    DS FORUM 19/12/2007 - Dirk Van Dessel

    Was het niet zo dat de oorspronkelijk door Oxfam geplande 'Boycot Israel' campagne gestaakt werd omdat de Zionistische lobby in de USA dit als 'antisemietisch' bestempelde alhoewel het GEENSZINS ging om een oproep om niet bij de Joden in het algemeen te kopen ? Mag ik u er terloops aan herinneren dat van 1975 tot en met 1991 een UNO resolutie de politieke stroming 'Zionisme' met (vermeend) 'racisme' gelijkstelde en dat dit op aandringen van de USA (lees : de Zionistische lobby aldaar) werd teruggetrokken in 1991. Destijds hebben NGO's gepleit voor een Boycot South Africa politiek die de Apartheid aldaar kraakte. Daarom probeerden (proberen nog ???) NGO 's dit eveneens bij Israel, waarbij zij blijkbaar niet willen inzien dat het toch uiteindelijk de Palestijnen zullen zijn die de dupe van zulk een boycot zouden zijn. Volledigheidshalve,u weet toch ook als pro-Zionist dat er tal van conservatieve anti-Zionistische Joodse organisaties zijn zoals Neturei Karta, Satmar, die op sympathie vanwege NGO's kunnen rekenen en zelfs van de president van Iran, een notoir anti-Zionist maar kennelijk geen Jodenhater, vermits hij anti-Zionistische Joodse organisaties in Iran ontving.Duidelijkheids halve, als conservatief-Katholiek aanvaard ik de Oud-Testamentische visie dat J--h een 'land dat druipt van melk en honing' aan het Joodse volk schonk, wat niet impliceert dat in symbiose leven met Palestijnen onmogelijk zou wezen.
    _____
    N.B. We kennen dhr Dirk VAN DESSEL door zijn lezersbrieven aan HLN OnLine. Fijn dat deze man de 'christelijke' zionisten van De Standaard wind van voren geeft.

    KOOP GEEN ZIONISTISCHE PRODUCTEN!
    MAAKT U NIET MEDEPLICHTIG AAN DE ZIONISTISCHE ROOF VAN PALESTINA!
    WEES SOLIDAIR MET DE ANTIZIONISTISCHE JODEN
    EN MET DE MOSLIMBEWONERS VAN HET HEILIG LAND:
    KOOP GEEN ZIONISTISCHE FRUIT EN GROENTEN!

    26-12-2007 om 03:27 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-12-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: GETUIGENIS OVER DE MOSSAD IN ANTWERPEN
    INGEZONDENGETUIGENIS OVER DE MOSSAD IN ANTWERPEN

    De Mossad? Ik kwam samen met een vriend binnen

    04/11/2007 - Bart Reynders

    op een Joods trouwfeest waarop we uitgenodigd waren. We waren in piekfijn hemd met afgeborstelde blaizer en bijpassende das, en maakt er onze entréee : En wel letterlijk: toen we binnen kwamen werd het plots akelig stil, en de spanning was te snijden. Daar waar anders een uitbundig geroezemoes in de tempel is. De aanwezigen waren allen charedisch en dus in het zwart gekleed. We waren de enige twee in blaizer/kostuum die (samen)binnenkwamen. Later kwam het uit: Ze dachten allemaal op dat moment hetzelfde: dat we van de Mossad waren!! De angst of tenminste de stilte die voor de Mossad zou gevallen zijn is veelbetekenend!!!! Net zoals bij de Joden zijn de politieke en rechterlijke machten in Vlaanderen geen juist beeld van de bevolking en is de voeling er mee nogal eens zoek. Al geef ik toe dat de Mossad nu wel een héél erg extreem voorbeeld is: zelfs die van de de FBI zijn er belachelijke broekventjes tegen.

    Lezersbrief in DE STANDAARD DS FORUM

    25-12-2007 om 10:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-12-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Schmauss
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

               (1850-1926)

     

    DIE WAHRHEIT DÜRFEN WIR NIE UND NIMMER  VERKAUFEN!

     

    Auszug aus einer Predigt zur Wochenabschnitt Schmauss

     

    …Uns brüderlich zu einen, ist somit das hehre Ziel unseres Golus. Nicht jedoch ist es mit der äußerlichen Sammlung getan, auch nicht mit dem ihr allein dienenden Geist der Liebe und der Brüderlichkeit. In brüderlicher Eintracht müssen wir uns um unseren göttlichen Hirten sammeln, um uns seiner alleinigen Führung in rückhaltlosem Vertrauen hinzugeben.

    הקבצו ושמעו ruft die mahnende Stimme unseres sterbenden Ahns – ein heiliges Vermächtnis, von dessen Verwirklichung allein unsere Zukunft bedingt ist. Kein הקבתו ohne ושמעו! Erst durch שמעו, durch das uns allen gemeinsame geistige Lebensgut, dessen Aufnahme unser ganzes Sehnen zu gelten hat, erhält das הקבצו seinen wahren Sinn und die Gewähr seiner Dauer: ואנחנו עם מרעיתו וצאן ידו היום אם בקולו תשמעו wenn wir um unseren göttlichen Hirten uns einen, in ungeteiltem Vertrauen seiner Führung uns hingeben, kann mit jedem Tag die Stunde unserer Erlösung schlagen: „Heute noch, wenn wir Gottes Stimme gehorchen!“

     והאמת והשלום אהבו Ohne אמת gibt es keinenשלום , keinen wahrhaften שלום! Der אמת, die unteilbare, alle Erscheinungen des göttlichen Lebens beherrschende Wahrheit der תורה, hat uns höchstes, heiligstes Gut zu sein: אמת קנה ואל תמכור spricht der weise König (Mischle 23): den אמת kaufe,– aber verkaufe ihn nicht! Kaufen sollen und müssen wir den אמת, selbst wenn wir um seinen Preis den teuren שלום hingeben müssen, denn der אמת kann nie zu teuer erkauft werden! Verkaufen aber dürfen wir ihn nie, nie und nimmer, selbst wenn wir uns dafür den vermeintlichen Frieden erwerben könnten! –  –   

    Je mehr wir aber den אמת in unserer Mitte pflegen wollen, ist er ja das granitne Fundament, auf dem unsere קהלה sich erhebt, dessen Wahrung und rücksichtslose Vertretung allein ihre Berechtigung ausmacht und ihre Zukunft verbürgt, desto aufrichtiger lasst uns den Geist der Zwietracht und des Hasses, der קנאה und שנאה aus unserer Mitte bannen –

    Blühende Gemeinden sind an diesem Geist der קנאה und שנאה schon zugrunde gegangen. E kann daher nicht entschieden genug bekämpft und verurteilt werden. Ist denn unser Gemeindeleben so fest gefügt und so sicher gestellt, daß wir den Feind nicht zu fürchten haben, der solche Erscheinungen der Zersetzung mit Schadenfreude registrieren wird, weil er in ihnen die sicheren Anzeichen der drohenden Auflösung erblickt? Lasst uns bannen den Geist der Zwietracht und des Hasses aus unserer Mitte, vereint und geeint lasset uns der Verwirklichung unserer heiligen Lebensideale unsere Kraft weihen.

    Jüdische Frauen, jüdische Mütter waren uns noch zu allen Zeiten Vorbilder dieses Geistes des wahren Friedens, Vorbilder der jüdischen Pflichttreue. Jüdische Frauen waren es, deren Namen unsere heutige Sidra verewigt, die mit מסירת הנפש ihrem Volke gedient, jüdische Frauen haben unsere Gëula einst angebahnt, jüdische Frauen, geweckt und genährt vom Geiste unserer Mutter Rahel, mögen beispielgebend ihren Kindern vorangehen, daß sie unserem armen, zerrissenen Volke den heißersehnten Weg zur Gëula weisen – ושבו בנים לגבולם.

     

    Rabbiner Dr. Salomon BREUER Belehrung und Mahnung Zweiter Teil EXODUS J.Kaufmann Verlag / Frankfurt a.M. 1931 S. 6-7

    24-12-2007 om 09:47 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-12-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ANTWERPSE CHASSIDISCHE OPPOSITIE TEGEN RELIGIEUS ZIONISME: P.K. LAAT ONS MET RUST!

    IINGEZONDEN

    “PINKAS KORNFELD LAAT ONS GERUST!”

     

    “PINKAS KORNFELD laat ons met rust” dat is de boodschap van een eerlijk pamflet dat op de vooravond van Sjabbes Wajechi in de Antwerpse gebed- en leerhuizen verspreid werd. Het pamfletje (in het Jiddisch) drukt de afkeuring uit van de chassidische Joden tegen de giftige propaganda en lasterpraat die ondervoorzitter van het Antwerps zionistisch Forum van de ‘joodse’ organisaties distilleert in Lemaan Teida. Dit laatste is een goor Internet krantje, maar wordt ter attentie van de vrome Joden die het Internet niet raadplegen gratis verspreid in een aantal Joodse winkelzaken. Het chassidische pamflet roept op om de apikorsische Lemaan Teida niet in huis te halen eerdat P.K. “Tesjoeve zou doen”. P.K. wordt onder andere ook aangeklaagd voor zijn ‘valselijke bewering’ dat zijn religieuszionistische propaganda in Lemaan Teida afgedekt en gesteund zou zijn door de Beiss Din (Rabbijnse overheid) van de Isr. Orthodoxe Gemeente. Verder wordt erop gewezen dat de sinistere P.K. "iedereen aanvalt en belastert die zijn onreine strekking en ideeën weigert bij te plichten". Vandaar de krachtige oproep “P.K. los uns op!”. De onbeschaamde heer ondervoorzitter van het zionistische Forum der ‘joodse’ organisaties kennend is er weinig kans dat hij gevolg zal geven aan deze eerlijke oproep.

    De strijd tegen de religieuszionistische vervalsing van de Thora gaat onverminderd verder.      
    Voor een foto van dhr  Pinkas KORNFELD,
    ondervoorzitter van het Antwerpse zionistische
    Forum van de 'joodse' organisaties, surf naar hun
    website. U kunt er zien hoe hij voor het rek van zionist
    -ische producten in Delhaize propagandistisch poseert
    (3 december '07)

    23-12-2007 om 15:16 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.S R HIRSCH Aus dem Kommentar zum Tischgebet
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH schrieb in ZIONISMUS (1898): „Nach unsere Überzeugung haben wir die Gestaltung unserer nationalen Zukunft, die Wiederherstellung der nationalen Selbständigkeit der göttlichen Waltung zu überlassen. Solchen Plänen gegenüber erübrigt sich vollständig eine Erörterung von eschatologischen Fragen. Wir leben der Überzeugung, daß wenn erst alle Juden in Wahrheit jüdische Juden, im wahren Sinne zionistische Juden geworden sein werden, sich diese Fragen von selbst beantworten werden. Das hat schon der Prophet Zefanja ausgesprochen und die Weisen haben es, als sie nach der Bestattung der bei Bethar Gefallenen die vierte Beracha im Tischgebet anordneten, für immer unserem Bewusstsein einprägen wollen (Vergl. Den Commentar zu Israels Gebeten von S.R. HIRSCH S.17 u. 109 Frankfurt a.M. 1895)“  

     

    Siehe in unserem Blog am 11 Dez. 07. Wir bringen jetzt diese Stelle: 

     

     

    Aus dem  Kommentar zum Tischgebet

     

    4.הטוב והמטיב Mit diesen drei Berachoth sind die  מן התורהin ברכת המזון zu beherzigenden Momente erschöpft. Als der von Barkhochba geleitete Aufstand unter Hadrian sich als eine unheilvolle Verirrung erwiesen hatte, galt es dem jüdischen Bewusstsein für alle Zeiten die Warnung stets gegenwärtig zu halten, nie wieder durch eigene Macht die Wiederherstellung der nationalen Selbständigkeit zu versuchen, vielmehr diese nationale Zukunft ganz allein der göttlichen Waltung anheimzustellen. Als daher die niedergetretene Nation wieder aufzuatmen begann und schon die bloße Gestattung, die Hunderttausende der um Bethar Gefallenen endlich zu begraben, als den Anfang einer bessern Zeit begrüßte, fügten die in Jabne tagenden Weise der Bitte um der Wiederaufbau Jerusalems noch eine vierte Beracha bei, in welcher das Bekenntnis niedergelegt ist, daß Gott und nur Gott allein in aller Vergangenheit und Gegenwart alles Gute, dessen wir uns freuten und freuen, gespendet hat und spendet und er allein es ist von dem wir, was wir Gutes erhoffen, in aller Zukunft zu erwarten haben, הוא הטיב הוא מטיב הוא יטיב לנו וכו' הוא יגמלנו וכו' הוא ימלוך הוא ישבור וכו'  u.s.w.

     

    Commentar zur Tefiloh: Gebetbuch S.709

    23-12-2007 om 10:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-12-2007
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    Samson Raphael HIRSCH

    Aus dem Kommentar zur  Wochenabschnitt Wajechi 

     

    Kap.47 V.29 Jisraels Tage näherten sich zum Sterben, da ließ er seinen Sohn Josef rufen uns sprach zu ihm: Wenn ich denn doch Gunst in deinen Augen gefunden habe, so lege doch deine Hand unter meine Hüfte, und übe an mir Liebe und Wahrheit: begrabe mich doch nicht in Mizrajim!

     

    V. 29…Jakob hatte noch siebzehn Jahre mit seinem Hause in Mizraim gelebt, mochte gewahrt haben, welchen mächtigen Einfluss das האחז auf seine Nachkommen zu üben begonnen, wie sie schon anfingen im Nil den Jordan zu begrüßen, und in dem Aufenthalt in Mizrajim gar kein Galuth zu erblicken. Motiv genug, um mit so feierlichem Ernst darauf zu dringen, daß sie ihn nicht in Mizraim begraben daß sie ihn in das Land ihrer alten, wirklichen Heimat tragen sollten; Motiv genug, ihnen zu sagen: ihr hoffet und wünscht in Mizrajim zu leben, ich möchte nicht einmal in Mizrajim begraben sein. Darum sprach er diesen Wunsch aus nicht als Jakob, von individuell persönlichem Standpunkte, sondern als „Israel“ aus, als Träger der nationalen Bestimmung, als Mahnung an die nationale Zukunft seiner Kinder.  

     

     

    Kap.48 V. 11 Da sprach Jisrael zu Josef: Dein Angesicht zu sehen, habe ich nicht mehr für möglich geachtet, und nun hat mich Gott selbst deinen Samen sehen lassen!

     

    Kap. 48 V.11…התפלל: sich mit göttlichen Gedanken durchdringen. Jüdisches Beten ist nicht von innen heraus, sondern von außen herein. Gebe es nur ein Beten von innen heraus, d.h. ein Hinauslegen bereits im Innern vorhandener Gedanken, so wären „vorgeschriebene“ Gebete, noch dazu zu einer bestimmten Zeit, von einer unbegrenzten Mehrheit zu betende Gebete purer Wahnsinn. Denn sie setzen voraus, daß auf Kommando in einen bestimmten Augenblick bei einer beliebigen Vielheit von Menschen gewisse Gedanken und Empfindungen vorhanden und des Ausdruckes bedürftig seien. So nicht. התפלל heißt: ewig geltend bleibende Wahrheiten immer wieder aufs neue mit ihnen durchdringen, eben weil sie sonst sich abschwächen, entschwinden, ja schon entschwunden sein können. Hier: ראה פניך לא פללתי: der Gedanke, dich noch einmal wieder zu sehen, lag mir so fern von jeder Möglichkeit der Realisierung, aß ich ihm in mein Inneres keinen Eingang verschaffen konnte.

     

    V.16 der Engel, der mich erlöst aus allem Übel, segne die Knaben, daß in ihnen mein Namen und meiner Väter Name, Abraham und Jizchak, genannt werde und sie den Fischen ähnlich zur Menge gedeihen mitten auf Erden.

     

    V. 16 Es ist sehr schwer, in diesem Zusammenhange von einem Engel auszusprechen, daß er segnen wolle, zumal da unmittelbar zuvor Gott genannt ist, in dessen Händen ja allein der Segen liegt. In ב"ר Kap.97 spricht sichר' אליעזר  nach der Leseart des Jalkut also aus:  הקיש גאולה לפרנסה ופרנסה לגאולה מה גאולה פלאים אף פרנסה פלאים מה פרנסה בכל יום אף גאולה בכל יום„ , Es sind hier die Ernährung und die Erlösung einander wechselseitig gleichgestellt: wie die Erlösung, so geschieht auch die Ernährung durch Wunder, und wie die Ernährung so ist auch die Erlösung täglich“. Somit haben wir hier nicht an die Erlösung aus einer besonderen Gefahr, sondern an jene Erlösung zu denken deren wir Tag für Tag wie der Ernährung bedürfen. Beide, Parnaßa und Geula, sind keine Ergebnisse der einmal von Gott allgemein gesetzten Weltordnung, sondern Wirkungen der besonderen göttlichen Fürsorge. Daß der Rechtschaffene, Gewissenhafte nur auf redlichem, sittlichem Wege sein Brot Suchende auf diesem Wege auch sein Brot finde ist פלאים, ist ein jedesmalige Geschenk, der göttlichen Waltungswunder, wie es heißt:  טרף נתן ליראיו יזכור לעולם בריתו „was andere der Gewalt verdanken, gibt Er seine Verehrern. Er ist unaufhörlich seinen Bunde eingedenk“. Und daß der also nur sittlich dahin wandelnde Mensch in einer mit physischen und sozialen Übeln drohende Welt unangefochten aufrecht bleibt, dazu bedarf er der steten göttlichen Erlösung, der stetenגאולה .

    גאל, verwandt mit גחל Kohle: ein brennbarer Stoff, der bereits im Feuer gelegen, ihm aber entzogen wurde, ehe das Feuer ihn vollständig bewältigte. …גאולה ist aber die vollkommene Rettung, die nicht wie גחל noch die Spuren des Brandes an sich tragen, sondern gänzlich frei und unversehrt lässt, wie Abraham aus dem Feuer Chaldäas, wie Daniels Genossen aus der Glut des Ofens. Hätten wir Augen zu sehen, bemerkt ein Wort der Weisen, wir würden es gewahren, wie wir überall und immer von מזיקים, von schädlich auf uns einwirkende Elementen in der physischen Welt umgeben sind, und wie im physischen, so wahrlich auch im sozialen Leben. Wehe uns, wenn wir dafür nicht blind wären. Wohl uns, daß wir die Gefahren des Todes nicht sehen, denen wir jeden Augenblick in der physischen Welt entgehen, noch das von Neid und Bosheit zugedachte Verderben und Unheil gewahren, daß im sozialen Leben täglich und stündlich uns unbewusst an uns vorüberziehen mag. Das ist das רע, aus welchem הב"ה uns jeden Augenblick rettet, und zwar also rettet, daß wir uns der Gefahr nicht einmal bewusst werden. Nun bemerkt ר' שמואל בר נחמן daselbst:פרנסה גדולה מן הגאולה שהגאולה ע"י מלאך פרנסה ע"י הב"ה „ größer ist noch die Ernährung als die Erlösung, diese geschieht durch einen Engel (מלאך הגואל), jene durch הב"ה selbst. Verstehen wir diesen Satz recht, so liegt ihm die Wahrheit zugrunde, daß die stete Geula von Untergang drohenden Übeln, ja der Parnaßa vorangehen muss, die bloße Existenz des Menschen überhaupt bedingt, somit ein Moment ist, das von vornherein mit dem Dasein eines Menschen – oder Volkes –Individuums gegeben sein muss, gleichsam der Raum ist, der ihm innerhalb des Weltgetriebes durch die göttliche Führung geschaffen ist. Es ist dies das „Geschick“ des Menschen, bei welchem der Jude aber stets an den „Schickenden“ denkt, das ihm stets „מלאך“, „Bote“ der göttliche Führsehung bleibt. Es ist die göttliche Bestimmung, die bei dem Eintritt eines Menschenkindes, oder ein Volk ins physische, soziale oder historische Dasein „es soll leben!“ spricht, und seinen מלאכים, seinen „Geschickten“, für es befiehlt, „es zu hüten auf allen seinen Wegen, es auf Händen zu tragen, daß es an keinen Stein den Fuß verletze, daß es über Schakal und Otter dahinwandle Leu und Schlangen zertrete“ (Psalm 91). (Vielleicht ist das Wort מלאך ja von מלך gebildet, eine bewältigend wirkende Macht, die aber nicht aus eigener Machtvollkommenheit wirkt, sondern ,א' das Zeichen einer andren sie leitenden und sendenden Persönlichkeit unsichtbar in sich trägt buchstäblich שמי בקרבו wie es von מלאך heißt.) Jakob wünscht also, daß Gott seine Enkel durch denselben מלאך durch welchen Er ihn von allem Übel erlöst, gesegnet werden lassen möge, d.h. daß seine Enkel dasselbe „Geschick“ weiter tragen mögen, innerhalb dessen und durch welches Gott ihm Existenz und Gedeihen hat finden lassen, daß sie ebenso wenig wie Jakob, etwa Esau gleich, auf eigener Faust und eigenem Schwerte leben, sondern Jakob gleich, nur in Gott ihren Schutz und Beistand suchen und finden mögen; nur so ויקרא וגו' werden er und seine Väter in ihnen fortleben.וידגו לרב בקרב הארץ

    ויגדו: Nie wieder kommt das Wort דגה vor, nur als Wurzel von דג, Fisch, ist es bekannt und bezeichnet eben als solches in ganzer Tiefe die Innigkeit des Jakobsegens und die Bedeutung dessen, was das Teilen des Jakobsgeschickes und das Forttragen des Jakobnamens enthält, was es heißt: vor demselben Gott wie die Väter wandeln, sich von demselben Gott führen und durch dieselbe Gottessendung retten lassen!– In gesondertem Elemente, still in vom Menschenauge unerreichter Tiefe lebst die Fischwelt ihr Leben. Gedankenlos geht der Mensch am Ufer hin und ahnt nicht, welche fröhliches, frisches, glückliches, ungetrübtes Leben sich da unten in reicher Fülle von Geschlecht zu Geschlecht entfaltet. So בקרב הארץ, so in mitten der Erde soll das Jakobsgeschlecht in seinem gesonderte Elemente, wohin die umgebende Welt ihm nicht zu folgen, kein dessen Bedeutung sie nicht zu ahnen vermag, ihr stilles, glückliches eigenes Leben vollbringen, „fischgleich“, „gleichsam im Wasser im Mitten der Menschheit auf Erden“.בגו בני אנשא על ארעא כנוני ימא יסגון (ת"א).

     

    Kap.49 V 1-2 Jaakob berief seine Söhne und sprach: Sammelt euch alle in einem! Ich möchte euch sagen, was euch in der Hinterlassenschaft der Tage treffen wird. 2. Haltet zusammen und höret, Söhne Jaakobs! Und höret auf euren Vater Jisrael!

     

    Kap. 49, V 1-2 …הקבצו ושמעו! Diese beiden Worte des sterbenden Vaters tragen die ganze jüdische Geschichte bis zum אחרית הימים. Materiell seid ihr בני יעקב, eine machtlose Minorität. Weil ihr aber eine so machtlose Minderheit seid, הקבצו, haltet zusammen, wachset ineinander, lasset euch nicht zerfallen, im קבוץ, in der Eintracht liegt eure Stärke;– und שמעו בני יעקב; nur durch eins kann die materiell schwächste Minderzahl der stärksten Majorität den Sieg abgewinnen, es ist der Geist, es ist שמעו, es ist die Hingebung an Geistiges darum: שמעו בני יעקב! Habet ein Ohr, habet Sinn fürs Geistige, „durstet“ nach Geistigem, wie das Wort in seiner Tiefe heißt (שמע ist das geistige צמא), schöpfet, drinket gerne Geist! Dies ist das Testament unseres Vaters Jakob. „Eintracht und Geist“, darin erkennt er Stärke und Leben seiner Kinder, und „wenn der Durst nach Geist in euch wach wird, so habet keinen anderen Durst als nach den Überlieferungen eures Vaters Israel ושמעו אל ישראל אביכם,! Der Trunk aus dem jüdischen Born des Geistes und einträchtiges Zusammenhalten, dahin lautet das älteste Vermächtnis unseres sterbenden Vaters und das ruft uns noch das späteste Prophetenwort zu: והאמת והשלום אהב (Secharja 8,19).

     

    V. 7 Fluch darum ihrem Zorne, denn er ist zu stark, und ihrer Ausschreitung, denn sie war zu hart. Verteilen will ich sie in Jaakob und zerteilen in Jisrael.

     

    V.7…Es ist von tiefster Wichtigkeit, daß hier sofort, bei der Grundlegung des jüdischen Volkes, jede, wäre es selbst im Gesamtinteresse, das Sittengesetze und das Recht vermehrende Ausschreitung mit Fluch belegt wird. Alle anderen Staaten und Völker vindizierten sich das Prinzip, daß das Gesamtinteresse alles heiligt, List und Gewalt, die im Privatleben mit Verachtung und Galgen bestraft würden, für vermeintliches Staatswohl geübt, mit Bürgerkronen und Lorbeer zu belohnen seien, das Sittengesetz nur fürs Privatleben gelte, Politik und Diplomatie aber nur den Kodex des Interesses kennen dürfen. Das Grundvermächtnis des jüdischen Volkes belegt hier selbst für das gerechteste Ziel im Gesamtinteresse geübte List und Gewalt mit Fluch und verewigt die Lehre, daß selbst im Gesamtleben und für die Gesamtheit nicht nur die Ziele, sondern auch die Mittel und Wege rein sein müssen.–

    Es wird jedoch nur ihr אף und ihre עברה mit ארור belegt. Der Fluch trifft weder sie noch ihr Streben an sich.

    אחלקם ביעקב ואפיצם בישראל.חלק : teilen, nicht in der Absicht, ein bisheriges Ganzes zu schwächen, vielmehr: verteilen eines Wertvollen, damit so viele als möglich Anteil daran erhalten.

    הפיץ , פוץ hingegen: ein Zerteilen in möglichst kleine Teile, damit ein bisheriges Ganze nicht mehr als solches beisammen sei.

    יעקב: die Galutherscheinung des jüdischen Volkes, gedrückt, verfolgt.

    ישראל: die durch Gott gewonnene siegreiche Erscheinung des jüdischen Volkes.

    Demnach: die Gefahr für das Gesamtwohl durch Schimeons und Lewis übergroße Heftigkeit ist nur in der Blütezeit des Volkes vorhanden, wo es eine mächtige Gesamtheit bildet, die leicht durch den Einfluss zweier solcher, von glühendem Kraft- und Gesamtgefühl erfüllter, kompakter Stämme hingerissen werden könnte. Darum in ישראל:אפיצם , im blühenden jüdischen Staat sollen sie zerteilt werden. Wie auch geschehen. Lewi erhielt gar keinen Anteil am Lande, und seine Existenz war durch מעשר lediglich auf das freie Wohlwollen jedes einzelnen hingewiesen. Es war ja der jüdische Zehnte, im Gegensatz zu dem späteren und heutigen Zehnten der Kirche und der Gutsherrschaft, durchaus ממון שאין לו תובעים eine Abgabe, zu welcher der Bodenbesitzer allerdings verpflichtet war, auf welche aber kein Lewite einen direkten Anspruch hatte. Der Verpflichtete konnte den Zehnten jedem aus dem Stamme Lewi geben, der ihm beliebte, und keiner konnte von ihm fordern. Schimeons Gebiet war ganz eine Enklave von Juda und lachte ihn völlig von diesem mächtigen Stamme abhängig. Somit war für die Zeit der Blüte Schimeons und Lewis politischer Einfluss völlig paralysiert. Allein im Galuth, wo die Wucht des Geschickes alles niederbeugt, und die Nation selbst auseinander gerissen ist, da liegt die Gefahr, daß alles Selbstgefühl verloren gehe und der Druck jede geistige Kraft ertöte. Auf daß selbst der als Hausierer vagierende Jude auf den europäischen Gassenbuben mit stolzer Selbstgefühl hinab blicke, und er, zu Boden gedrückt und über die Erde hingestreut, das Selbst- und Gesamtgefühl sich bewahre, dazu אחלקם ביעקב, dazu war es höchste Wohltat, daß die Zerteilung der Stämme Schimeon und Lewi im jüdischen Staate die natürliche Folge hatte, daß als der Staat in Trümmer ging und die Nation nach allen Gegenden hinzerstreut wurde, in dieser Zerstreuung überall sich auch Söhne Schimeons und Lewis befanden, die die Kraft und den Mut, das Feuer und den edlen jüdischen Stolz durch die Pflege des den Staat überlebenden jüdischen Geistes wach und lebendig erhielten. Zu dem Kern der jüdischen Lehrer der Jugend und der Wissenschaft, kommentiert ein alte Überlieferung, stellen jederzeit die Stämme Schimeon und Lewis das bedeutendste Kontingent. משמעון סופרים ומשנים בבתי כנסיות ומשבט לוי בתי מדרשות שהיו עוסקין .בתורה „Lehrer der Schrift und der Mischna in den Synagogen von Schimon, und von Levi Lehrhäuser, wo das Studium der Thorawissenschaft gepflegt wird“ (ב"ר צ"ח).

     

    V.10 Nicht wird weichen Herrscherstab von Jehuda und Gesetzeschreibgriffel zwischen seinen Füssen hinweg, bis daß sein scheinbar letzter, schwacher Sprössling kommt, und ihm dann, dem männlich starken, altersschwach die Völker zufallen.

     

    V. 10 … Es kommt also die Zeit, wo der jüdische Geist an seinem Ende scheint, und dem gegenüber die Menschheit alt und stumpf geworden ist, hat alles durchgelebt, fühlt, es muss ein neuer, regenerierender Geist kommen, und den wird der letzte Spross aus Juda bringen.

     

    V. 11 Er bindet an den Weinstock sein Füllen, an die edle Rebe seiner Eselin Sohn; er hat in Wein sein Gewand gebadet, im Traubenblut seinen Mantel;

     

    V. 11 Jakob sieht als משיח und wie sieht er ihn? Er sieht den Menschheitsretter, den Völkerüberwinderer, nicht zu Ross, sondern auf jungem Esel. – „Esel“ ist überall, als Lasttier, Repräsentant, des friedlichen Wohlstandes, der friedlichen nationalen Grösse, während Rosse die kriegerische Macht repräsentieren. So wird unter allen unreinen Tieren nur der Esel herausgegriffen, und durch פטר חמור die Weihe des ganzen beweglichen Besitzes auszudrücken. Es ist dasjenige Tier, das ruhigen Schrittes den Menschen und seine Güter trägt. So sollte die jüdische Königsmacht nicht in Rossen ihren Ausdruck finden. Dem jüdischen König war verboten להרבות סוס. Sollte der  jüdische König ja auch erstלאחר ירושה וישיבה, nach völliger Eroberung und gesicherter Besitznahme des Landes, also ausdrücklich nicht zunächst zu kriegerischen Zwecken, erwählt werden und dürfte eben darin die Versündigung des Volkes zu Samuels Zeiten gelegen haben, daß sie einen König zur Landesverteidigung gefordert, wie Samuel ihnen Kap. 12, vorwirft: ותראו כי נחש מלך בני עמון בא עליכם ותאמרו לי לא כי מלך ימלוך עלינו וד' אלקיכם מלככם!

    Darum erscheint hier der einstige wirkliche, wahrhaftige, Israel und der Menschheit erlösende König auf בני אתונו, עירו. Zwei hervorstehenden Züge treten hier im Bilde der zu erwartenden kommenden Zeit hervor. Der König der Menschheit reitet nicht auf einem Rosse sondern auf einem Esel: es kommt also als König des Friedens; und er bindet sein Tier an Weinstöcke. Wenn man das Tier, und noch dazu עיר, das geweckte, mutige Füllen, an Weinstöcke bindet, so ist das ein Zeichen von einer unendlich gesteigerten Entwicklungspotenz der Natur (die Weinstöcke stämmig wie unsere Bäume) von übergroßem Wohlstand und Überflüsse. Überfluss in unendlich gesteigertem Segen der Natur, und Friede in der Menschenwelt, das sind ja die beiden Merkzeichen, die überall im Munde der Propheten diese endliche Zeit charakterisieren. Solange das friedliche Tier nicht in seine Würde eingesetzt ist, die Führer der Menschheit vielmehr auf kriegerischen Rossen erscheinen, und solange man die Tiere nicht an Weinstöcke bindet, so lange sind wir noch sehr fern von der zu erwartenden Regenerierung der Natur und Menschenwelt. (Vergl. über den jüdische König und משיח Jeschurun VI, 127 ff.).

    Einen Beweis für die Richtigkeit unserer Auffassung dürfte die Stelle Secharja 9, 9 liefern:…“freue dich sehr und jauchze; denn siehe, dein König kommt dir, er ist ein צדיק und einנושע “: er ist kein מושיע; משיח kommt nicht, um zu helfen, sondern in seinem Beispiel uns zu lehren, wie uns geholfen würde; er ist ein Mensch dessen Größe darin besteht, daß er in so eminenter Weise „gerecht“ ist daß ihm um seiner Gerechtigkeit willen Gott hilft, Gott ihm zum Siege verhilft. Er ist ferner עני, erscheint ohne Zivilliste, und endlich nicht als Kriegsheld, sondern רוכב על חמור, als Bringer des Friedens und des Wohlstandes, das bezeichnet חמור und speziell wiederholt: „auf einem Füllen, Sohn von Eselinnen“. Es ist dies sehr eigentümlich. Es scheint: er ist רוכב על חמור, aber nicht aus Armut, sondern der חמור ist עיר בן אתונות. Er hat, während andere Könige ein Marstall voller Rosse haben,אתונות, ein Zucht von Tieren friedlicher Beschäftigung; das Tier, das ihn trägt, ist ein aus seinem Friedensreichtum erzogenes Tier. So auch hier: בני אתונו ,עירה. Das letzte schwache Ende (שילה) stellt sich plötzlich (ולו)männlich da, und ihm gegenüber erklären sich die Völker bankrott. …

    כבס וגו'. Er sieht diesen letzten Sprössling Judas – sein Kleid ist rot, aber nicht von Menschenblut, Traubenblut hat es gefärbt…

     

    V. 15 Er hat eingesehen, daß Muße das Gute sei, und daß dafür den Boden entsprechend; darum hat er seine Schulter zum Tragen geneigt und sich zum Tribut des Ackerbaues hingegeben.

     

    V.15 … Die Bezeichnung eines Idioten durch „עם הארץ“ datiert aus einer späteren Zeit, in welcher längst der ruhige, Müsse gewährende Bodenbesitz für den Juden bereits verloren war, in welcher die Wissenschaft und die Geisteskultur sich in den Städten konzentrierte, der Jude auf dem „Lande“ sporadisch wohnte und fern von den Herden der Bildung, unter der Last seiner Arbeit geistig und sehr häufig auch sittlich verkümmerte. In תנ"ך ist עם הארץ  stets die „Volksgemeine“ in edler Bedeutung.

     

    V.27 Binjamin wird den Wolf zerreißen, am Morgen schon zehrt er ein Stückn aber am Abend wir er ihn als Beute verteilen.

     

    V.27 Es hätte etwas Herbes, wenn hier den jüngsten Sohn, mit dem er scheidet, nur als einen reißenden Wolf zu schildern gewusst. … Wenn Jakob aber hier zuletzt an einem Wolf denkt, so ist es ja der letzte Blick, den er auf seine „Herde“ wirft. Er hat ja zwanzig Jahre lang den konkreten Wolf für seine konkrete Herde zu fürchten gehabt – und sieht nun jetzt seine Kinder, hat sie gesegnet, hat sie in ihrer Eigentümlichkeit für den ganzen Lauf der Zeiten erkannt und gezeichnet, und sein letzter Blick hat so eben auf dem Ende der Zeiten, auf der Überwindung der letzten Weltmacht מלכות רביעית geruht; er sieht das Galuth und die Galuthmacht, gegen welche seine Kinder den Kampf zu bestehen haben werden, und spricht: der Allerkleinste, der Allerjüngste, der wird es sein der den „Wolf“ (das ewige Amalek) von der Jakobsherde scheucht; schon am frühen Morgen, am Anfange der Nationalgeschichte wird er dem Wolf schon „ein Tüchtiges versetzen“, am Abend der Zeiten aber wird er ihn vollständig vernichten. Ist es ja Überlieferung, מסורת אגדה, daß der Erzfeind, Amalek, nicht durch Juda, sondern durch die schwächste Macht der Söhne Rachels überwunden werden wird. אם לא יסרבום צעירי הצאן (Jirm. 49,20) „die Jüngsten der Erde“ werden sie als Beute dahinschleifen. עד von עדד verwandt mit חתת, zerbrechen, ein abgerissenes Stück, ein abgerissenes Stück

     

    Kap. 50 V 2  Josef befahl seinen Dienern, den Ärzten, seinen Vater einzubalsamieren, und die Ärzte balsamierten Jisrael ein.

     

    Kap 50 V.2 …Dem Juden bleibt die Seele, der Körper wandert; er hat, sobald die Seele in den Kreis der Ihrigen heimgegangen, mit dem Individuum nichts mehr zu tun. Vielmehr ist es מצות, ihn sofort in möglichst nahe Berührung mit der auflösenden Erde zu bringen. Er wird wieder Erde und mag dann alle möglichen Wandelungen irdischer Körper durchmachen. Der Egypter glaubt an Seelenwanderung und sucht den Körper vor möglicher Wanderung zu schützen. Der Jude glaubt an eine ewige persönliche Existenz der Seele und gibt den Körper der irdischen Wandelung hin.

    …Die Ärzte balsamierten „Ysroel“: „standesgemäß!“ Einem ächtjüdischen Begräbnis kann man gottlob nicht ansehen, ob ein Reicher oder Armer zur Erde bestattet wird, wohl aber, ob er נפטר בשם טוב, oder schon בחייו קרוי מת gewesen.

     

    21-12-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-12-2007
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    VORLESEN der THORA (aus dem Kommentar im Gebetbuch)

     

    ברוך אשר נתן Vor dem Vorlesen der תורה wird der Gedanke beherzigt, daß die תורה, das Erkennen und Erfüllen des göttlichen Gesetzes der alleinige Zweck unserer Erwählung ist. Nach dem Vorlesen sprechen wir es aus, was die תורה ist und sein soll. Sie ist תורת אמת, das ewig Unveränderliche, weil sie die Wahrheit ist, die keine Änderung und keine Entwicklung kennt. Aber wir sollen uns ewig an ihr und durch sie fortschreitend ändern und entwickeln und das ewige Leben durch sie gewinnen. Dazu hat Gott sie als עץ החיים, als Baum des Lebens in uns, oder unter uns (beides kann בתוכנו heißen) gepflanzt.

     

    Aus dem Kommentar zur Gebetbuch  S. 187-188

    20-12-2007 om 13:32 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-12-2007
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                 (1833-1900)

    ZIONISMUS (1898)

    Weiterer Auszug

     

     

    Wir gesetzestreuen Juden fühlen es, wir sind noch nicht reif für diese Zeit, die Zionisten ohne Zion sind es noch weniger. Inmitten der Kulturvölker, unter denen wir leben, können wir ruhig unser Haupt erheben und glauben keinen Vergleich scheuen zu dürfen, wenn wir auch von minderwertigen Elementen ebenso wenig frei sind wie diese. Allein hinter den hohen Anforderungen, die unser Gott an uns stellt, stehen wir noch weit zurück. Auf unsere Fehler machen wir uns selbst aufmerksam, indem wir uns unsere Pflicht vergegenwärtigen und an deren Maßstab uns messen. Auf Zurechtweisungen von Seiten Anderer, die diesem Ziele noch fern sind, dürfen wir wohl verzichten. Wenn die heimkehrenden Brüder, wie es in der Begrüßungsrede auf dem Kongress hieß, „im Vaterhause manches finden, was der Besserung bedarf,“ so glauben wir das auch, wie vorhin betont, sind jedoch zu rücksichtsvoll, um zu sagen, wer wohl am allerersten der Besserung bedürfen möchte. Wenn es aber weiter heißt, daß „am Bewährten wir nicht rütteln wollen“, so wissen wir nicht, was für sie das Kriterium der „Bewährung“ bildet. Für uns sind die sechshundertunddreizehn Gebote und Verbote unseres Gottes das für uns einzig und ewig Bewährte. Durch das Streben, immer klarer das Gotteswort zu erkennen, immer mehr uns mit dem Geiste der Gesetzte zu durchdringen und als bewusste Juden sie gewissenhaft zu erfüllen, arbeiten wir an der Erreichung des wahrhaft zionistischen Zieles. In diesem Sinne, aber auch nur in diesem, sind wir Alle Zionisten. Eine Anschauung jedoch die dem Gottesgesetze höchstens eine  wohlwollende Toleranz einräumen zu können glaubt, ist, im Lichte der jüdischen Wahrheit und der jüdischen Geschichte betrachtet, so ehrlich sie es auch meint und so hochachtbar auch ihr Vertreter sind, eine das Wesen der jüdischen Bestimmung vollständig verkennende und deshalb irrige. Israels Lebensseele ist die Thora. Nur was zu ihr führt, führt zum Leben und hat eine Zukunft, denn die Zukunft gehört ihr … 

    18-12-2007 om 08:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-12-2007
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    Samson Raphael HIRSCH

     

     

    Morgengebet

     

    הודו Huldigt Gott, verkündet seinen Namen, macht unter den Völkern seines Wirkens Thaten bekannt….

     

    Kommentar:

    …Der Inhalt dieses Stückes ist aber ganz geeignet, den Eingang unseres Gottesdienstes während der Jahrhunderte unsrer Zerstreuung zu bilden. Ruft es uns doch sofort auf, uns in unsrer Zerstreuung unter die Völker als Herolde des göttlichen Namens und Verkünder seines Wirkens und Waltens zu begreifen und zu bewähren, und auf die Väter Abraham, Jizchak und Jaakob hinzublicken, die von vornhinein ihre Bestimmung לקרא בשם ד' gleich ins in einer Wanderschaft unter Fürsten und Völkern zu lösen hatten und für ein ureigenes Heimatland nur auf die verheißene Zukunft hingewiesen waren. In dem Maße, in welchem auch wir als gottgeweihte Gottesverkünder durch treue Erfüllung seines Bundesgesetzes uns bewähren werden, in dem Maße wird auch uns der Gottesschutz zu teil und vollbringen wir unangetastet unsere Sendung inmitten der Völker bis zum Anbruch des Gottesreiches auf Erden und unsere Wiedersammlung au dem heimatlichen Boden der Verheißung.

     

    Israels Gebete übersetzt und erläutert von Samson Raphael HIRSCH 3.Auflage S.47-48

    17-12-2007 om 20:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Ingezonden :

    Bild: Yehuda Meshi ZAHAV
    terroristischer Schläger
    Horst Wessel Type 

     

    De Mossad aan het werk!

     

    Religieuszionistische terreur en hysterie in Antwerpen

     

    Onder de titel “Antwerpen kan stolzieren!” (Antwerpen kan fier zijn), schrijft dhr Pinkas KORNFELD ‘ondervoorzitter’ van het zionistisch Antwerps Forum van ‘joodse’ Organisaties, ter attentie van de vrome Joden een hysterische leugen- en  haatbijdrage in zijn blaadje en e-mail krantje[1] ‘Lemaan Teda’ n°265. Vertaling uit het Jiddisch: “Men herinnert zich nog dat enkele Joden naar Teheran gegaan zijn, zich treffen met de Iraanse President en daar geholpen hebben om de Shoa te loochenen en met hem besproken hoe de Staat Isr-l op te ruimen. De President heeft hen beloofd dat wanneer hij raketten zal afvuren en een atoombom werpen op Isr-l, men hun mensen zal sparen. Een van de joodse ‘helden’ heeft deze week een jongetje van hem moeten ‘opscheren’[2]. Daar waar hij woont wordt hij aangezien als een melaatse en hij is bang voor incidenten. Daarom is hij naar Antwerpen gekomen en daar in een Talmoed Thora[3], waar men hem eervol ontvangen heeft, heeft hij het jongetje geschoren. Wij Antwerpse Joden zijn “stolz” (fier) dat we zulk een gastvrije Talmoed Thora bij ons in de stad hebben”.

    Ieder woord is vanzelfsprekend primitiefste leugen en lasterpraat. Men herinnert zich daaraan dat dhr KORNFELD, ‘ondervoorzitter’ van het zionistische ‘Forum’ tegen alle Belgische deelnemers aan de ‘Outlook Conference’ in Teheran ‘klacht neergelegd’ heeft, om ‘hen in moeilijkheden te brengen als ze naar België komen’ (sic).

    Hoe dan ook, President AHMADINEJAD heeft natuurlijk nooit de onzinnige woorden gesproken die dhr KORNFELD hem in de mond legt. Bovendien, zo ergens een atoombom op een gebied afgeworpen wordt maakt ze toch onmogelijk uitzonderingen tussen de slachtoffers. Dat de Mossad zich bezig houdt met de kernreactor van Dimona, de reële kernkoppen waarmee de zionistische entiteit andere Staten bedreigt. En er is natuurlijk ook geen sprake van dat de antizionistische Joden de catastrofe, die de zionisten ‘Shoa’ noemen zouden ‘helpen loochenen’. Zie hierover de Nederlandse vertaling van de toespraak van Rabbijn A L COHEN op de ‘Outlook Conference’ in Jesjoeroen Blog van 13 december.

    De Jood in kwestie kan ‘incidenten’ (eufemisme voor gewelddadigheid) evenzeer in Antwerpen dan in Wenen vrezen, gezien in de zionistische website “heimisch.be” gangsters gedreigd hebben om de ultravrome zionistische ZAKA agent, Meshi ZAHAV (foto), naar Antwerpen te halen om een Antwerpse antizionistische Jood “een bezoek te brengen” (sic). Deze beruchte ZAKA geweldenaar van het Horst Wessel type is beroemd doordat hij de Jood uit Wenen in ‘Lizensk’ (Lezask,Polen) geslagen heeft[4] en als beloning de eer kreeg om aansluitend opgeroepen te worden om uit de Thorarol voor te lezen.

    De Jood die door dhr KORNFELD verguisd wordt heeft zijn schoonouders in Antwerpen. Dhr KORNFELD moet het spreekwoord “schoenmaker blijf bij je leest” ter kennis nemen. Als zionistisch propagandist, die zijn giftpropaganda ook onder de vrome Joden van Antwerpen verspreidt, vertegenwoordigt hij misschien enkele personen in zijn hoedanigheid van ondervoorzitter van het Antwerpse zionistische ‘Forum’. Maar hij is geen baas over de Antwerpse Joodse gemeenschappen, zelfs NIET over de ‘Israëlitisch Orthodoxe Gemeente’ waar hij posten heeft. En dhr KORNFELD heeft allerminst voorschriften te maken aan de Talmoed Thora van Satmar. Dit laatste is een heilige instelling dat met zionisme helemaal niets te maken heeft. 

     

    Zie ook in deze blog:

    07 04 17 Ingezonden: Religieuszionistische tirade van P. KORNFELD en aansluitende artikels.

    07 12 09 Ingezonden: Religieuszionistische racistische terreur in Antwerpen



    [1] Kopieën worden gratis verdeeld in een aantal Joodse winkels in Antwerpen ter attentie van de vrome Joden die geen Internet willen raadplegen.

    [2] Het is een mooie en waardevolle traditie om het haar van de Joodse jongetjes niet af te knippen voor dat ze drie jaar geworden zijn. Dan wordt hen voor de eerste keer het hoofdhaar geschoren en mooie Peyess (krullokken) gemaakt.

    [3] Vrome Joodse jongensschool, waar de kleine jongetjes onderricht krijgen in Thora en Talmoed.

    [4] Uit wraak. De Joodse Wet verbiedt ‘zelfjustitie’ absoluut en wie zelfs maar zijn hand opheft tegen zijn naaste wordt een Boosdoener genoemd. ’t Was natuurlijk moeilijkheden zoeken om aan deze chassidische pelgrimtocht waar het van ‘ultravrome’ zionisten wemelt te gaan deelnemen en zich het gevaar uit te zetten om mishandeld te worden. Zich onnodig aan gevaar blootstellen is door de Joodse Wet verboden, wat de grootheidswaanzinnige, zelf geproclameerde, ‘Groot Rabbijn’ (met een kleinere titel is hij niet tevreden) van Wenen, moet weten.

    17-12-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-12-2007
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    picture:  the late Rav Amram BLAU

    The Guardians of the City

    By URIEL ZIMMER

     

    A brief overview of the
    Neturei Karta's anti-Zionist position

    First Published in the Jewish Life 1960

     

    Rabbi Yehudah the Prince sent Rabbi Chiya and Rabbi Yossi and Rabbi Ami to tour the towns of Eretz Israel to establish there teachers and sages. They came to one place and found there, neither teachers nor sages. Thus, they spoke unto them: “bring us the guardians of the city”. They went and brought the policemen of the city. The Rabbi’s asked: “are these the guardians of the city? nay, these are the destroyers of the city”. “Who than are the guardians of the city?”­ - "The teachers and sages" they answered, for the Scripture says (Psalms 126): If the Lord build nor a house, in vain have its builders labored for it. (Yerushalmi, Chagiga, Ch. 1, 7).

    This Talmudical episode, repeated several times in the Midrashim, has certainly inspired the way of thought of the Jewish people. The Sages of Israel were always regarded as the true "Guardians of the City" and it is they who have guarded it throughout the generations.

    "Guardians of the City" or, in the language of the above Talmudical quotation, "Neturei Karta" ‑ in the spirit of this quotation, is also the name that has been chosen by a movement in Jerusalem, and here the stress is both on the "guardians" and on the City - the Holy City of Jerusalem, of course.

    To many, "Neturei Karta" is a synonym for the bogey man. To others, the name conveys the idea of fanaticism, bigotry, and what‑not. To others again, it is the Enemy No. 1 of the Jewish People and of the Holy Land. Very few, however, are even aware of the meaning of the name, and less still are those who have any amount of actual knowledge about the movement carrying that name.

    "Neturei Karta" can be fully understood only against the background of the picturesque scene of Jerusalem; and Jerusalem, in turn, has something in it that cannot be conveyed in words, that cannot even be grasped by seeing, but that must be lived in to be understood. It is therefore only an external description that can be expected here.

    It is a well‑known rule of logic that every definition consists of two parts: statement of the group to which the object belongs, and description of the specific characteristic by which the particular object of definition differs from the other parts of its group. In an attempt to find a definition for "Neturei Karta," therefore, let us try to follow the same narrowing‑down pattern, and subsequently dwell upon each of the two parts.

    Neturei Karla is part of the non‑Zionist trend within Orthodoxy, and it is the Jerusalem brand of that trend. In other words: the specific trait of Neturei Karta consists of its local Jerusalemite color. This coloring marks it out from the far larger trend of which Neturei Karta is part. Let us therefore first present the trend as a whole, and later refer to its specific Jerusalem brand.

    Orthodoxy and Zionism

    Opposition to the modern Zionist movement on the part of important segments of orthodox Rabbinic leadership is as old as the Zionist movement itself. Some orthodox quarters nowadays may not feel very comfortable about it, but it is a fact that while some segments of Orthodoxy supported Zionism from the first, some outstanding Rabbinic personalities ranked foremost among the opponents of Zionism from its inception, and this opposition was shared throughout the Jewish world, across the boundaries of Chasidim, Misnagdim, etc. ‑ Rabbi Chaim of Brisk, the Lubavitcher rebbes, the Rabbinic and Chasidic leaders of Poland, Galicia and Hungary, the rabbis of German Orthodoxy were all equally opposed to Zionism from its very beginning.

    This opposition was voiced in various styles and versions, varying according to individual and local background. They all regarded the philosophy of Zionism as diametrically opposed to the most basic principles of Judaism. This author has made an attempt elsewhere* at analyzing this ideology in detail. Space does not permit more than a brief summary of its principles here:

    Secular Zionism or Jewish Nationalism represents an attempt at transforming the Jewish people to a new identity, to "a nation among the nations" instead of "the Chosen People" of G‑d. Hence, all the basic definitions become forcibly molded into the pattern of non‑Jewish nationalism. Torah, the soul, the raison deter, the condition sine qua non for the existence of the Jewish people, nay of the entire world becomes a "religion" which, under modern concepts, is the private domain of each individual. Eretz Israel, the Holy Land, becomes the "national home", and the State or ‑ in former years ‑ the striving to achieve the "Judenstaat", is also part of the general trend of secularization and transformation of the hallowed idea of Messianic redemption. This trend, therefore, is seen as diametrically opposed to Torah, hence the fierce objection to Zionism. No one denies that there have been other orthodox Jews who ‑ with more or less justification - held different views and some even regarded Zionism ‑ and later the State of Israel ‑ ­as "the dawn of the Messianic era." It is not the intention here to go into that controversy, but it remains a fact that there has always been an orthodox anti‑Zionist view, and that such views have been adhered to by very outstanding Rabbinic leaders.

    When the State of Israel came into being, very few among these high‑ranking orthodox leaders, if any, changed their views. The State of Israel being the realization, the implementation of Zionism, there could be very little done to change the objection in principle. Neither did the reality of the State warrant any such change of view or disprove the original negative attitude towards Zionism. There could, in the view of this trend, be only a question of what tactics should be applied, in light of the fact that what had formerly been an organization built on voluntary membership has now become a State with means of law‑enforcement, etc.

    On the other hand, it is a fact that very few among these Rabbinic leaders have spoken up for their own view since the inception of the State of Israel. Whether the reason was a lack of courage, a fear of the loss of funds for the institutions led by them, or otherwise ‑ the fact remains. This has created the erroneous belief among the masses of Jews that non‑Zionism on the orthodox side is confined to a small sect of fanatics. To put it very mildly and carefully, non‑Zionism in Orthodoxy is still a quite powerful trend with a considerable following, although there may be differences of opinion as to the practical steps to be taken in demonstrating that view. This, in general outlines, is the world‑picture of which Neturei Karta, basically, constitutes a local cell. 

    The "Old Yishuv"

    Let us now turn to the local Jerusalem scene. Many people take Neturei Karta as synonymous with the "Old Yishuv." This is very inaccurate. There are many active followers of Neturei Karta who could not easily be classified as being part of the "Old Yishuv," and there are lots of members of the "Old Yishuv" who are in no way "Neturei Karta." Yet, one might say with some accuracy that Neturei Karta considers itself as the defender and spokesman of the Old Yishuv, and it is on the soil of the Old Yishuv that Neturei Karta came into being, and it is only, against this background that it can be understood.

    The Old Yishuv is the realization of a movement which came into being some 150 years ago, a movement which swept throughout European Jewry of that era. The sources of the movement are to be sought entirely in the spiritual field; although the turmoil of the Napoleonic era may, have had some indirect bearing on the environments in which it was born. The disciples of the Gaon of Vilna, the disciples and followers of the Baal Shem Tov and the Maggid of Mezritch ‑ headed by Rabbi Mendel of Vitebsk the adherents of the Chasam Sofer of Pressburg, sent groups of selected scholars and pious men to dwell in the Holy Land and devote their lives there to the study and pursuit of the Holy Torah.

    There was no outward stimulus, no general movement of Jewish emigration existing at that time in Central or Eastern Europe. The journey to the shores of the Holy Land entailed many perils, taking many months and often years. The homes these emigrants left behind were snug and warm, however modest. The new land was a harsh undeveloped land. Settling in this new environment entailed countless hardships, trials and travails. Ardent love of the Holy Land made it possible for them to overcome all these hardships. Plagues, diseases, often hunger and distress could not deter them. It was not, as is so often erroneously stated, in order to die and be buried in the sacred soil, but in order to live there a saintly and devout life, that these people had come to the shores of Palestine.

    When an earthquake of 1837 in Safed ‑ then the main center of the Old Yishuv ‑ killed a comparatively large number of the immigrants, these pious Jews only asked themselves: What sin had they committed to deserve such punishment? And they found their fault in that they had concentrated only in the Holy City of Safed which at that time ‑ as a crossroad of camel caravans ‑ offered more economic stability, and had neglected her older sister Jerusalem which, accessible only through a hazardous journey through the Judean hills on donkey back, offered but little security. It was then that the European ("Ashkenazi") part of the Old Yishuv in Jerusalem was founded, first inside the ancient walls of the Old City; and later outside the walls to the North and West.

    It would go too far beyond the scope of this article to give even a brief outline of the fascinating history of the unsung heroes of the Old Yishuv. It is important, however, for our topic, to define, however briefly, the ideology animating them: By coming to the Holy Land they had not only sought self‑perfection through and on the sacred soil, but they also felt they were carrying out a certain mission for the entire Jewish people, and particularly for the Jewish communities whence they emanated. Those communities, in turn, regarded them as their representatives and considered it a duty of honor to care for their livelihood. There was no need for vociferous fundraising, but "Rabbi Meir Baal Haness" was a popular institution to which practically every Jewish man and woman contributed voluntarily.

    The sons and grandsons of those first founders of the Old Yishuv were already born on Holy Land soil. It is true that their idealism may not have displayed the tension, the dynamic force inherent in every "first" effort. On the other hand, their roots in the soil of the Holy Land were even deeper. To them, the Judean hills, the magic blue of Lake Kinneres, the frowning, mysterious mountains of Galilee around Safed were not only the Holy Land ‑ but home in the most simple and literal sense of the word. These mountains and hills resounded not only with the voice of the ancient forefathers, but also with the memories of their own childhood.

    The Clash

    The turbulent era of the 19th and early 20th centuries in Eastern Europe had its equivalent also in Jerusalem, though less fiercely. There could have been no serious clash with such elements as the Maskilim, since there were so few of them amidst the walls of Jerusalem, but they did occur oc­casionally.

    With the advent of Zionism, a new element entered the scene of the Holy Land.

    It is an almost forgotten fact that the first agricultural settlement outside Jerusalem ‑ Petach Tikvah ‑ was founded by sons of the Old Yishuv. The by‑laws of the Association organized for the founding of that "colony" ‑ as it used to be called then ‑ would now sound like a "fanatic" and "extremist" code.*

    The later "colonies," however, were founded by an entirely different element. The young Zionists had come to Palestine for a purpose precisely opposite to that of the old Yishuv: to create on the soil of the ancient Jewish "homeland" a new type of Jew, a Jew not dominated and governed by the Torah, but a Jew aiming to build a "nation among nations."

    The people of the Old Yishuv were opposed to these tendencies. But, what is more, they saw in these tendencies not only an effort to change the identity of the People, but also the identity of the Land which was so dear to them. In other words, their opposition was based not only on their religious views in general, but also on their particular attachment to the Holy Land. No wonder, therefore, that the clash on the soil of the Holy Land was more vehement than elsewhere.

    After World War I, the Zionist Organization and its affiliate institutions gained a certain degree of official recognition by the British authorities who had in 1917 issued the Balfour Declaration, and later appointed Sir Herbert Samuel as High Commissioner for Palestine. These were the results of efforts made by world Zionism, particularly by those of its leaders who had influence in London.

    The Old Yishuv saw itself in danger of being forced to give up its own independent way of life, To combat that danger, it sought the support of another Jewish world organization, Agudath Israel, which was then outspokenly anti‑Zionist, and which had been founded in 1912 as a combined effort of Rabbinic leaders from Poland, Lithuania, Russia, and Germany ‑ for the explicit purpose, of combating Zionism. The present leaders of Neturei Karta were at that time active members of Agudath Israel. Rabbi Amram Blau, for instance, was the editor of Kol Israel, then the official organ of Agudath Israel in Jerusalem.

    To fully describe what the battle was actually about would require much local detail, yet at least the major points are necessary to obtain as idea. The British authorities, in the "Palestine Order in Council" ‑ which served as a sort of constitution for the Mandatory territory of Palestine ‑ recognized a "Jewish Community" ‑ Knesseth Israel ‑ of which every Jew above the age of eighteen had to be a member. This "Jewish Community," (whose governing council was the "Vaad Leumi") was practically a unit of the Zionist Organization. In other words, this in effect meant a compulsory affiliation with the Zionist movement. Agudath Israel successfully achieved the right not to be a member of the Knesseth Israel. An "Orthodox Community" (Eda Charedith) was founded which, at that time, was regarded a synonym for Agudath Israel. The Chief Rabbinate, recognized by the British, was also part of the Knesseth Israel. The Agudah founded its own Rabbinate, headed by the late Rabbi Sonnenfeld.

    During later years when European leaders of Agudath Israel began taking more interest in Palestine, the Eda Charedith was regarded only as a cell of the Agudah. In the early thirties, an Agudath Israel delegation from Poland visited Palestine. The clashes between the Agudah and the Vaad Leumi had become bitter. The visitors regarded it as their duty to bring about a sort of armistice. The local leaders maintained a different attitude. To make a long story short, a compromise was finally reached, and the younger, extremist group was expelled from the Agudah. This group was to become the Neturei Karta. The name was assumed about 1940.

    In the beginning, the group's activities consisted of sporadically publishing posters (much of Jerusalem's controversies to this day are being fought through a battle of pasquevilles) criticizing the Agudah leadership. Rabbi Aaron Katzenellenbogen, occasionally also Rabbi Amram Blau, in their frequent public speeches, used to criticize and sometimes poke fun at the Agudah leadership. A piquant note was added to those attacks by the fact that both had brothers who occupied leading positions with the Agudath Israel. Rabbi Aaron Katzenellenbogen's brother is Rabbi Raphael Katzenellenbogen, presently affiliated with Poale Agudath Israel, and Rabbi Amram Blau's brother was Rabbi Moshe Blau, the famous Agudah leader and representative before various political and governmental bodies.

    In 1945, elections were held to the Eda Charedith, the separate Jewish Community founded by the Agudah, to which both groups still belonged. The list, or lists, of Neturei Karta won the elections, and the Agudah was practically left out of the Eda Charedith. Still, there was the person of Rabbi Joseph Zvi Dushinsky, the chief Rabbi of the Eda, who was esteemed and recognized by both.

    In 1946, Rabbi Moshe Blau suddenly died in a very dramatic way, at the age of 61: He was on a boat on his way to Europe and the U.S. and died on the Mediterranean island of Messina, where he had been taken off the boat in an effort to perform an emergency operation. His body was flown to Eretz Israel. Rabbi Blau, to be sure, was a staunch and proud Agudah leader. Yet, he had been a son of the Old Yishuv, the sixth generation ‑ on his mother's side ‑ in the Holy Land. It was no secret that, despite the sharp and merciless criticism aimed at the Agudah by his own brother and other leaders of Neturei Karta, in their heart they loved him as "a chip off the old block." Many a Neturei Karta'nik who was among the 10,000 people who attended his funeral shed a tear when the aged and patriarchal Rabbi Dushinsky, with a shaking voice, proclaimed: "We have all sinned against him ‑ let us all say the prayer of confession" and, at the head of the massed thousands, the venerable rabbi beat on his heart with his right fist when he pronounced the words of the Oshamnu prayer.

    After the death of Rabbi Moshe Blau, the Agudah leadership went over more and more to Polish immigrants who had little understanding for the spirit of the Old Yishuv. The secession of Neturei Karta from the Agudah became more outspoken.

    The establishment of the State of Isra-l in spring 1948 was followed by the death of Rabbi Dushinsky in late 1948. With his passing away, the last link between Neturei Karta and their mother organization was broken.

    The various clashes between Neturei Karta and the authorities of the State of Isra-l, the refusal of the former to award even a "de facto" recognition to the other, etc., etc ‑ are well known and have been highly publicized. It would serve no purpose to recite them here.

    The ideology behind all these acts and outbreaks is obvious, on the basis of our explanations earlier: The “State of Isra-l” is an organic part of Zionism.

    Zionism is against the Torah, and so is the State which implements it - and this not only because the State happens to be governed by non‑religious people, but because the very idea of a 'Judenstaat' is foreign to Torah. In the same manner as we were not members of the Zionist Organization, therefore, we refuse to have any relationship or give any recognition to the State, at least to such extent as is feasible."

    Misconceptions

    Instead of continuing our deliberations in the realm of theory, it might be more useful at this point to dispel several commonly accepted misconceptions about Neturei Karta, which, in a way, will render the picture more complete.

    The charge that Neturei Karta "hate" the Holy Land is one of the most ridiculous ever made. These are people who, as said, are natives of the country for generations; and attached to it as one can only be to his native soil. Yet, it might be worthwhile to quote a few practical episodes, perhaps not commonly known; Meah Shearim is located on the extreme demarcation line between Israel and Jordan: In the Meah Shearim section, the so‑called "Hungarian Houses" (Bottey Ungarn, built some eighty years ago with the aid of donations from Hungary), are the closest to the border. Jordan territory is literally a few steps away. During the siege of Jerusalem in 1948, this section was under the heaviest shell‑fire. The majority of its residents then fled to the relatively safer quarters located farther off the demarcation lines. Rabbi Amram Blau, the leader of Neturei Karta, refused to abandon the Hungarian Houses where he lives. Sure enough, he was wounded by an Arab shell, and had to be given medical care. No sooner were his wounds patched than he returned to his home, a few yards from the border, which he refused to leave.

    Nor is this love of the native soil confined to certain sections of Jerusalem. It may not be generally known that already some thirty years ago; the very same people who now constitute Neturei Karta (as said, no group by that name had existed as yet by that time) founded a company under the name of "Ramatayim Zofim" for the purpose of acquiring a certain piece of land near the site of the Biblical town of that name (now on Jordan territory, Ramah, the site of the tomb of the Prophet Samuel) and founding a semi­-agricultural settlement there. The company had been registered with the (British Mandatory) Government and practical steps had been taken, to implement the plan, which failed of execution only for financial reasons.

    Another opinion frequently heard refers to their "violence." The truth is that while there is quite a lot of violence going on in Isra-l, Neturei Karta has practically no part in it. To quote but one example, only recently the press reported about a Moroccan immigrant who, enraged about a social worker who did not grant his wish, bit her ear off… Throughout the years, there have been a number of authenticated reports of brutal outbreaks of the Jerusalem police against orthodox Jews at large, under the pretext that they were Neturei Karta’niks. Some on‑the‑spot pictures were published in Time magazine and other sources. This writer has more than once been an eyewitness to those events. Once, as the readers will recall, they even resulted in the murder of Rabbi Segalov (who, incidentally, was not even a Neturei Karta’nik). Yet, on the other hand, there has never been any demonstration or outbreak of Neturei Karta accompanied by more than shouting and yelling. When a representative of the Agudah claimed several years ago that he had been beaten by some young boys of Neturei Karta, the whole thing was later exposed by one of Isra-l's outstanding weekly magazines (Ayin Bi‑Ayin, certainly not affiliated with Neturei Karta) as a publicity stunt and a hoax.

    Then there is the strong and sometimes poisonous language sometimes used by the various publications, pamphlets, or posters of Neturei Karta. It is certainly disgusting to many, regardless of their attitude towards the substance of the matters under discussion. On the other hand, however, one must not forget two facts: first, this is the Middle East, after all. Strong, pointed language is the general trend. During election campaigns, or other occasions, Israel's various parties ‑ all of them ‑ use a far worse kind of language. Secondly, has anybody ever taken the trouble to examine the language used by the opponents of Neturei Karta? Compared with this, even the most poisonous attacks by Neturei Karta are as child‑play, and there is plenty of evidence to prove this point. When one is hurt, he cries and only rarely will he chose his words.

    Finally, let us mention one more point which is the source of a great number of misconceptions: Neturei Karta has become a sort of scapegoat, blamed for every evil, a sort of pretext granting a prior absolution for every sort of cruelty or violence. Let us quote only one typical example:

    Back in 1949, a demonstration was held in Jerusalem against the public desecration of the Sabbath. The demonstration was organized by an ad‑hoc, non‑partisan committee, and at its head marched Rabbi Abraham Chaim Shag, then a member of the Knesseth (Parliament) representing Mizrachi. The Jerusalem police attacked the demonstrators, the fire brigade used its hoses, there were several injured people, etc. ‑ quite a "usual" thing in Jerusalem. To my knowledge, Neturei Karta did not even participate in the demonstration, but if they did it was only in a very passive manner. The organizers, as said, belonged to an entirely different background. Yet, during the evening broadcast following that Sabbath, the official communiqué of the Kol Israel Radio stated that the police had been forced to disperse a Neturei Karta demonstration. . .

    Conclusions

    Summing up, we reach the following conclusions: Neturei Karta is the Jerusalem brand of a world‑wide existing view, shared ideologically by far broader circles around the world. Others may not have the courage to speak up for their own views, in view of their non‑popularity, and in view of the possible damage to their fund‑raising efforts. Neturei Karta may use sharper language, they may go to extremes in demonstrating their view, but the view‑itself is by far not confined to the ranks of Neturei Karta. If there exists a difference between Neturei Karta and other groups holding similar views - it is in the deeper attachment, in the more ardent love for the soil of the Holy Land by which Neturei Karta are distinct.

    Whether or not the self‑assumed title of "Guardians of the City" has been a wise choice, one thing remains certain: They are not giving up their watchful guard over their mother‑city of Jerusalem



    Biography of the author

    (Originally published in Torah-Judaism and the  Zionist State of Israel [New York: 1972])

    Uriel Zimmer first began writing in the orthodox Jewish Press in 1939 and has since contributed many hundreds of thought-provoking articles throughout the orthodox Press. He has been the editor of the oldest existing Jerusalem Hebrew daily -"Hakol"- for many years and has frequently written for the columns of the "Jewish Post", London, "Der Yid", New York, and "Emounatenu" of Paris.

    He is a linguist of renown and has translated some of the writings of Rabbi Hirsch from German into Hebrew, the essays of Nathan Birnbaum, the poems of de Haan from German into English, and the Tanya from Hebrew into Yiddish.

    He has traveled widely on the European Continent, including Turkey, and also in Latin-America. In 1946 he visited many of the D.P. camps, and was associated there with active rescue work. He was a co-founder of the first branch of the Agudist Youth Movement in Haifa in 1938.

    Uriel Zimmer has had the closest personal contacts with many of the sages and thinkers of independent Orthodoxy, and is persona grata with many of the Gedolim of our days. He is closely affiliated with the activities of the "Chabad" (Lubavitch) movement. He was a close friend of the late Rabbi Moshe Blau, Dr. Isaac Breuer and Dr. Pinchas Kohn.

    He was born in Vienna in 1921 and settled in Jerusalem in 1934. He is the United Nations correspondent of several newspapers.



    * Yahadus Hatorah Vehamadinah; Jerusalem, 1959 (shortly to be published in English in London).

    * See "They Founded the State of Isra-l;" Jewish Life December, 1958.

    16-12-2007 om 11:05 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-12-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Toespraak A L COHEN op de 'Holocaust Outlook Conference' Teheran 07 12 11
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

     

    Een jaar geleden heeft een afvaardiging van antizionistische Joden deelgenomen aan de ‘Holocaust Outlook Conferentie in Teheran. Dit heeft een uiterst heftige uitbarsting van zionistische propagandistische hysterie tot gevolg gehad.  Het deelnemen en optreden van de Neturei Karta activisten is niet vrij van kritiek, toch is het de moeite waard om de zakelijke uiteenzetting van  rabbijn Aharon Leb COHEN uit Manchester (Groot-Brittannië) te citeren tegen  de zionistische demagogen en misbruikers van de catastrofe die zij ‘Holocaust’ noemen. Zie in ons archief de berichten over de religieuszionistische terreur tegen Rabbijn Aharon Leb COHEN.

      

    Toespraak van Rabbijn Aharon Leb COHEN van ‘Neturei Karta’ op de ‘Holocaust Outlook’ Conferentie in Teheran, 11 december ‘06

     

    1. Waarde vrienden, medestanders en collega’s,

    Wij zijn hier samengekomen om een buitengewoon belangrijk onderwerp uit de tragische gebeurtenissen van de Tweede Wereldoorlog te bediscussiëren vanuit verschillende invalshoeken.

    Het thema staat bekend als de “Holocaust”. Zoals bekend draait dit om de politiek en daden van nazi-Duitsland tegen het Joodse volk. Dit uiteraard tegen de achtergrond van hun veel omvangrijker moorddadige activiteiten in die tijd. Het is mijn bedoeling te trachten u het Joodsorthodoxe standpunt terzake te geven.

     

    2. Laat mij in de eerste plaats erkentelijkheid uitspreken voor de hooggeachte organisatoren van dit waardevolle evenement, die mij en mijn collega’s de gelegenheid bieden onze zienswijze naar voren te brengen, wat wij als een groot voorrecht beschouwen.

     

    3. Mijn collega’s en ik zijn wat wordt genoemd Orthodoxe Joden, Joden die ernaar streven geheel te leven naar de eeuwenoude Joodse godsdienst en levenswijze bekend als Jodendom. Wij zijn hier namens de groep bekend als Neturei Karta, die geen afzonderlijke beweging of organisatie is, maar bestaat uit voorstanders van de filosofie die staat voor de oppositie van het Orthodoxe jodendom tegen wat wordt genoemd het Zionisme – de seculiere nationalistische beweging welke de vorming van een sektarische staat in Palestina voorstaat. Zoals bekend, zijn Zionisme en de Holocaust zijn door de jaren heen zeer verstrengeld geraakt en maken de zionisten veel ophef over de Holocaust om hun ongeoorloofde opvattingen en doelstellingen te bevorderen. Ik wil in het kort spreken over deze beide onderwerpen en het verband daartussen.

     

    4. Wij willen gelegenheden als deze benutten omdat wij menen zowel een godsdienstige als een op godsdienst gebaseerde humanistische plicht te hebben onze boodschap zoveel als het kan te verspreiden. Daarom bid ik dat onze discussies en conclusies op deze conferentie in alle opzichten correct en oprecht zullen zijn.

     

    5. Allereerst wil ik, daar het relevant is voor het onderwerp Holocaust, voor alle aanwezigen kort samenvatten,, dat Judaïsme en Zionisme twee totaal verschillende, zelfs diametraal tegenover elkaar staande ideeën zijn. Judaïsme is een eeuwenoude G-ddelijke levenswijze voortkomend uit duizenden jaren van hoog moreel, ethisch en godsdienstig gehalte. Zionisme is relatief nieuw – niet veel ouder dan honderd jaar – en een seculair nationalistisch idee, ontbloot van ethiek en moraliteit. Spijtig genoeg moet worden gezegd dat er religieuze groepen onder het Joodse volk zijn die beïnvloed zijn geraakt en bedorven door de Zionistisch- nationalistische filosofie en dat hebben gehecht aan het Judaïsme. Dat is onjuist, valselijk en in strijd met de leer van het Judaïsme zoals het doorheen de eeuwen en generaties lang overgeleverd is.

     

    6. Het Judaïsme leert dat, hoewel aan het Joodse Volk het Heilige Land, thans bekend als Palestina, werd beloofd, dit onderworpen was onder bepaalde voorwaarden, met name de hoogste morele, ethische en religieuze normen te handhaven. Onze godsdienstige leer en geschriften – de Thora – zijn vol met waarschuwingen dat, wanneer aan deze voorwaarden niet wordt voldaan, het Joodse Volk zal worden verstrooid in door G-d opgelegde ballingschap.

     

    7. Dit is wat gebeurde. De voorwaarden werden niet in de voorgeschreven mate vervuld en het Joodse Volk werd verspreid over alle delen van de aarde, zoals de geschiedenis ons bevestigd. Tot op de huidige dag verkeert het Joodse Volk in deze door G-d opgelegde ballingschap, wat inhoudt dat we loyale burgers moeten zijn van de landen waarin we leven en  door een eed is ons niet toegestaan te proberen de Ballingschap door eigen toedoen op te heffen. Eveneens door een eed gebonden is  het ons verboden te trachten een eigen staat te vormen in Palestina. Ingaan tegen deze verboden is rebellie tegen de wens van de Almachtige, en we zijn gewaarschuwd voor de verschrikkelijke gevolgen van eender welke dergelijke poging.

     

    8. De filosofie van de seculiere Zionistische beweging ontkent en overtreedt de duidelijk vastgelegde Joodse leer en daarom werd het Zionisme vanaf haar begin veroordeeld door de voornaamste Joodse religieuze autoriteiten.

     

    9. Bovendien ontkende het zionisme vanaf het begin dat er een autochtone bevolking in Palestina leefde, voornamelijk bestaand uit Palestijnen. De zionisten volgden een politiek waarbij de Palestijnen werden beroofd van hun hoop op zelfbeschikking voor het land dat zij eeuwenlang bezaten. De Palestijnen werden beroofd van hun huizen, hun bestaansmiddelen en hun levens. Daarmee pleegden de zionisten een schokkende inbreuk op de hen vanwege hun religie voorgeschreven humanitaire rechtvaardigheid.

     

    10. Het Jodendom leert echter mededogen en respect voor de eigendommen en zeker de levens van elke medemens.

     

    11. Uit het voorgaande is duidelijk dat de zionisten niet het Joodse Volk als geheel vertegenwoordigen en Antizionisme moet worden toegejuicht en niet verward met eertijds bigotte  antisemitisme. Wij weten dat dit hier in de Iraanse Republiek zeer goed wordt beseft en ook dat de Joodse gemeenschap hier al duizenden jaren lang vreedzaam leeft met alle burgerrechten.

     

    12. Nu vormt de Holocaust een der steunpijlers ter rechtvaardiging voor het zionisme, waarbij de zionisten claimen dat de joden een eigen staat moeten hebben om (zoals zij stellen) te voorkomen dat de gebeurtenissen van de Holocaust zich ooit herhalen. “Nooit Meer” is hun slagzin. Daarom wil ik de Orthodox-joodse zienswijze over de Holocaust uiteenzetten.

     

    13. Ten eerste de feiten. Er bestaat hoe dan ook geen enkele twijfel over dat tijdens de Tweede Wereldoorlog zich een verschrikkelijke en rampzalige politiek voltrok gepleegd door Nazi-Duitsland tegen het Joodse Volk, bevestigd door ontelbare ooggetuigen en overlevenden, volledig gedocumenteerd opnieuw en opnieuw. Mij persoonlijk werden de ergste gevolgen van de oorlog bespaard omdat ik in Engeland woonde, dat gelukkig niet door Nazi-Duitsland werd bezet. Echter, ikzelf en vele, vele anderen verloren talloze vrienden en verwanten die omkwamen onder het

    Nazi-regime door opzettelijke moord en genocide. Drie miljoen Joden in Polen, meer dan een half miljoen in Hongarije, vele tientallen of honderdduizenden in Rusland, Slowakije, Frankrijk, België, Holland en meer. Het aantal van zes miljoen wordt regelmatig genoemd. Men kan twisten over het werkelijke aantal, maar de misdaad is net zo verschrikkelijk als het miljoenenaantal (en het waren er miljoenen) zes, vijf of vier miljoen slachtoffers bedroeg. De manier van vermoorden is eveneens irrelevant, of het nu in gaskamers was (en daarvan zijn ooggetuigen), vuurpelotons of wat dan ook. Het kwaad was hetzelfde. Het zou een verschrikkelijk affront zijn aan de nagedachtenis van hen die omkwamen de schuld van die misdaad op enigerlei wijze te minimaliseren.

     

    14. Echter, volgens de orthodox joodse leer en opvatting zouden de daders van een misdaad, hoe schuldig ook, er nooit in zijn geslaagd hun daden uit te voeren als de Almachtige dat niet zou hebben gewild. Aldus moeten de slachtoffers natuurlijk trachten het kwaad te vermijden, maar als dit onmogelijk is, moeten zij de wil van de Almachtige accepteren. Onze leer houdt aangaande de door G-d opgelegde ballingschap houdt eveneens in dat het niet de taak van het Joodse Volk is haar vervolgers te berechten. Dat is de taak van de Almachtige. Het is onze opdracht de wil van de Almachtige te aanvaarden en te streven naar verbetering van onszelf en ons te ontdoen van gedragingen die de oorzaak zijn van ons lijden kunnen zijn. Dat was steeds de Joodse houding door de geschiedenis van het Joodse lijden heen.

     

    15. Nooit mogen wij zo vermetel zijn te denken of te trachten de wil van de Almachtige te weerstreven, of te veronderstellen dat wij in staat zijn te voorkomen dat zoiets opnieuw gebeurt. Dat is ketterij.

     

    16. De zionisten, in hun pompeuze seculiere benadering, gedragen zich helemaal tegengesteld aan deze leer en durven te zeggen “Nooit Meer”. Zij hebben de vermetelheid te denken dat zij de Almachtige kunnen tegenhouden een “Holocaust” te herhalen. Dat is ketterij.

     

    17. Bovendien, zoals wij allen weten, verergeren zij het verkeerde van deze politiek door zichzelf uiterste wreedheid en grof toe op te dringen aan  het Palestijnse Volk.

     

    18. Daarbij komt dat het gebruiken door de zionisten van de Holocaust om hun eigen doel van een sektarische staat te bevorderen een toppunt van hypocrisie is als men bedenkt dat de zionisten elke fase van de Nazi-onderdrukking gebruikten om de vorming van een eigen staat te bevorderen. Uit de jaren dertig, toen de Nazi-politiek was gericht op het verdrijven van de joden uit Duitsland, is goed gedocumenteerd bekend hoezeer de zionisten collaboreerden met de Nazi-autoriteiten om ‘geschikte’ joden, namelijk jonge gezonde pioniers, van Duitsland naar Palestina te brengen. Daarna, gedurende de oorlog, tijdens het moorden, is eveneens gedocumenteerd vastgelegd hoe hun houding er een was van hardvochtigheid en niet helpen waar zij wisten dat te kunnen. Het lijden en het doden benutten ze als drukmiddel voor de vorming van hun Staat als de oorlog voorbij zou zijn. Tenslotte, na de oorlog, gebruikten zij het thema van de Holocaust en het medelijden en de sympathie welke dat losmaakte bijna als een geloofsartikel ter verkrijging van hun Staat. Bewerend dat Zionisme bedoeld was om een nieuwe Holocaust te voorkomen, terwijl in feite het Zionisme decennia voorliep aan de Holocaust. Daarna rechtvaardigen zij hun wreedheden tegen de Palestijnen met de Holocaust om hun eigen belangen te bevorderen.

     

    19. Samengevat: de Orthodox Joodse visie is, ja er was een Holocaust van een verschrikkelijke omvang, hoe die ook was. Doch die kan op geen enkele manier worden gebruikt om de onwettige en criminele zaak en daden van het Zionisme te rechtvaardigen.

     

    20. Mijn vrienden, ik wens te eindigen met ervoor te bidden dat de fundamentele oorzaak van alle strijd en bloedvergieten in het Midden Oosten, namelijk de Staat die bekend is als “Israël”, totaal en vreedzaam zal worden ontbonden en worden vervangen door een regime in overeenstemming met de wil van de Palestijnen. Dit, opdat Arabier en Jood weer in staat zullen zijn vreedzaam samen te leven, zoals gedurende eeuwen het geval was.

     

    21. Moge ons dan de tijd geworden dat de glorie van de Almachtige aan allen wordt geopenbaard en de mensheid in onderlinge vrede zal zijn.

     

    (vertaling: Enissa KELIF)

    13-12-2007 om 17:15 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.S R HIRSCH Aus dem Kommentar zur Tefiloh: Jüdische nationale Selbständigkeit nur durch Gott zulässig
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH schrieb in ZIONISMUS (1898): „Nach unsere Überzeugung haben wir die Gestaltung unserer nationalen Zukunft, die Wiederherstellung der nationalen Selbständigkeit der göttlichen Waltung zu überlassen. Solchen Plänen gegenüber erübrigt sich vollständig eine Erörterung von eschatologischen Fragen. Wir leben der Überzeugung, daß wenn erst alle Juden in Wahrheit jüdische Juden, im wahren Sinne zionistische Juden geworden sein werden, sich diese Fragen von selbst beantworten werden. Das hat schon der Prophet Zefanja ausgesprochen und die Weisen haben es, als sie nach der Bestattung der bei Bethar Gefallenen die vierte Beracha im Tischgebet anordneten, für immer unserem Bewusstsein einprägen wollen "(Vergl. Den Commentar zu Israels Gebeten von S.R. HIRSCH S.17 u. 109 Frankfurt a.M. 1895)“  

     

    Siehe in unserem Blog am 11 Dez. 07. Wir bringen jetzt diese Stellen: 

     

    Samson Raphael HIRSCH

     

    Rückkehr der Zerstreuten in das Land der Verheißung

     

    אתה הוא An die vorgehend gedacht einstige allgemeine Anerkennung der Gottesherrschaft und die inzwischen uns werdende freiere Stellung mit unserm Bekenntnisse knüpft sich noch die Hoffnung und Bitte um unsere Sammlung aus der Zerstreuung und unsere Rückkehr zu dem Lande der Verheißung. Gott ist ja völlig unabhängig in der Vollbringung des von ihm Gewollten und Verheißenen und er hat ja diese unsere Sammlung und Rückkehr zur Urheimat unzweideutig verheißen. Verstehen wir diesen Satz aus Zefanja recht, so heißt ובעת קבצי וגו': eure Sammlung geschieht durch mich in der Zeit, d.h. diese Sammlung geschieht nicht plötzlich, sondern ich lasse Ereignisse eintreten, welche sie vorbereiten und zu ihr führen. Dann erkläre sich auch das: בשובי וגו' לעיניכם. Es kann dies ja nicht heißen, daß die Rückkehr vor den Augen der Rückkehrenden geschieht, das verstände sich ja von selbst. Vielmehr dürfte es sagen: Gott vollzieht unsere Rückkehr nach dieselben vorbereitenden und zu ihr führenden Ereignissen, die Er uns erleben lässt, und schon diese vorbereitenden Ereignisse machen das jüdische Volk zum Denkmal und Zeugnis der Gotteswaltung unter allen Völkern der Erde.

     

    Commentar zur Tefiloh: Gebetbuch S. 17

     

    Aus dem  Kommentar zum Tischgebet

     

    4.הטוב והמטיב Mit diesen drei Berachoth sind die  מן התורהin ברכת המזון zu beherzigenden Momente erschöpft. Als der von Barkhochba geleitete Aufstand unter Hadrian sich als eine unheilvolle Verirrung erwiesen hatte, galt es dem jüdischen Bewusstsein für alle Zeiten die Warnung stets gegenwärtig zu halten, nie wieder durch eigene Macht die Wiederherstellung der nationalen Selbständigkeit zu versuchen, vielmehr diese nationale Zukunft ganz allein der göttlichen Waltung anheimzustellen. Als daher die niedergetretene Nation wieder aufzuatmen begann und schon die bloße Gestattung, die Hunderttausende der um Bethar Gefallenen endlich zu begraben, als den Anfang einer bessern Zeit begrüßte, fügten die in Jabne tagenden Weise der Bitte um der Wiederaufbau Jerusalems noch eine vierte Beracha bei, in welcher das Bekenntnis niedergelegt ist, daß Gott und nur Gott allein in aller Vergangenheit und Gegenwart alles Gute, dessen wir uns freuten und freuen, gespendet hat und spendet und er allein es ist von dem wir, was wir Gutes erhoffen, in aller Zukunft zu erwarten haben, הוא הטיב הוא מטיב הוא יטיב לנו וכו' הוא יגמלנו וכו' הוא ימלוך הוא ישבור וכו'  u.s.w.

     

    Commentar zur Tefiloh: Gebetbuch S.709

    13-12-2007 om 12:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTERGRONDINFO selectie 07 10 13 (DEEL 1)

    Information Clearing House

    News You Won't Find On CNN
    12/12/07 

     

    Only One Thing Unites Iraq: Hatred Of The US By Patrick Cockburn 57 per cent of Iraqis believe that attacks on US forces are acceptable.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18871.htm

    The US and Her Fundamentalist Stooges are the Main Human Rights Violators In Afghanistan By RAWA The US and her allies tried to legitimize their military occupation of Afghanistan under the banner of "bringing freedom and democracy for Afghan people". But as we have experienced in the past three decades, in regard to the fate of our people, the US government first of all considers her own political and economic interests and has empowered and equipped the most traitorous, anti-democratic, misogynist and corrupt fundamentalist gangs in Afghanistan.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18873.htm

    Are Americans Really "Better Than That?" By Ray McGovern  The 15 & 16 Century Spanish inquisitors were not squeamish, and had little need for circumlocutions or euphemisms like "alternative set of procedures" that are part of President George W. Bush's lexicon. The Spanish called this procedure, quite plainly, "tortura del agua." Lacking cellophane, they inserted a cloth into the victim's mouth, forcing the victim to ingest water spilled from a jar starting the drowning process.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18874.htm

     Torture and Torment in 2007 AD  By David Halpin The "only democracy in the Middle East" has imprisoned at least 600,000 Palestinians since the ethnic cleansing of those native people started in 1948 en masse. Remember that the population was hardly a million to start with. Many are arrested at dead of night in a manner similar to that taught by Ord Wingate to the Zionist terrorist squads in the 1930s - the Special Night Squads.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18877.htm

    'France worried by Iran-Israel tension'; French President Nicolas Sarkozy said in an interview published Wednesday that there is a danger of war erupting over Iran's nuclear program if "the Israelis consider their security truly threatened."
    http://snipurl.com/1v6nw

    American Jews oppose attack on Iran: Regarding Iran's nuclear program, 92 percent of American Jews are concerned about the prospect of Iran obtaining nuclear weapons. Still, a majority - 57 percent - oppose US military action to prevent Iran from developing nuclear weapons.
    http://snipurl.com/1v6o4

    In defense of torture:

    Alan M. Dershowitz: Want to torture? Get a warrant;  The warrant would limit the torture to nonlethal means, such as sterile needles, being inserted beneath the nails to cause excruciating pain without endangering life.
    http://snipurl.com/1v6od

     

    PALESTINE INFORMATION CENTER :

     

     

    PRESS TV:

     

    Reflections


     Iran: NIE report discredits US

    Iran's envoy to the UN has said the US intelligence report revealed Washington's unfounded claims against Tehran's nuclear program.

    NIE linked to US intelligence failures
    NIE report on Iran 'mischievous'
    NIE report disturbs US dreams
    Iran cleric: NIE report disgraced Bush

    Ahmadinejad condemns Algeria blasts
    Iran's President Mahmoud Ahmadinejad has condemned the terrorist attacks in Algiers in a phone talk with his Algerian counterpart.

    Rice calls Medvedev man of new age

    US Secretary of State Condoleezza Rice has called Russian President Vladimir Putin's preferred successor a man of a new generation.

     Syria: Israel behind Beirut bombing

    Syria slams the assassination of a top Lebanese army general in a bombing, blaming the Zionist regime for masterminding the attack.

    Lebanon explosion claims 5
    France condemns Lebanon bombing
    Turkey: France is double-faced
    Turkish PM Recep Tayyip Erdogan has blasted the French president Nicolas Sarkozy for his opposition to Ankara's bid for EU membership.
    Palestinian-Israeli talks to start
    Wed, 12 Dec 2007 14:22:56
    Israeli and Palestinian diplomats are to meet for the first formal peace talks in seven years as part of a so-called Mideast peace drive.
    Israel nabs 13 Palestinians
    Wed, 12 Dec 2007 12:52:37
    Israeli army has arrested at least thirteen Palestinians in West Bank cities, eleven of them in Ramallah and two others in Beit Lahm.
    Palestinians protest Israeli jails
    Wed, 12 Dec 2007 12:00:20
    Hundreds of detainees' families jailed by Israel have protested in front of the Red Cross Office in the West Bank city of Tulkarem.
    PA: Gaza incursion a 'criminal act'
    Wed, 12 Dec 2007 07:32:40
    Palestinian Authority spokesman has called the Israeli invasion of the Gaza Strip a criminal act indented to thwart the peace process.
    Israel threatens 'big Gaza push'
    Thu, 13 Dec 2007 10:51:18
    Zionist army has threatened a big offensive against the Gaza Strip where Israeli incursions have drawn Palestinian rocket attacks.
    Russia training PA anti-terror unit
    Thu, 13 Dec 2007 06:27:18
    Palestinian Authority (PA) has formed a special anti-terror unit which is currently being trained in Russia, aimed at countering Hamas.
    Palestinians: Stop settlement work
    Wed, 12 Dec 2007 22:48:47
    Palestinian negotiators have called on the Zionist regime to completely halt further settlement construction on the occupied lands.
    Palestinian activist slain in Gaza
    Wed, 12 Dec 2007 18:02:45
    An Islamic Jihad activist has been killed and several other Palestinians wounded in a huge explosion in the southern Gaza Strip.
    Poll: US Jews turning against Israel
    Wed, 12 Dec 2007 17:54:20
    American Jews are losing interest in the Zionist regime, according to the results of the American Jewish Committee's 2007 Annual Survey.
    Abbas's men resume talks with Israel
    Wed, 12 Dec 2007 17:08:47
    Israeli and Palestinian Authority envoys resume talks for the first time in nearly seven years as Tel Aviv steps up attacks in Gaza.
    Israel cracks down on Palestinian media
    Wed, 12 Dec 2007 15:23:54
    Israeli troops have invaded the northern West Bank city of Nablus and shut down several Palestinian media offices and agencies.
    Israelis leave Gaza after incursion
    Wed, 12 Dec 2007 14:29:16
    Zionist forces have ended a broad incursion into Gaza that killed at least six fighters and left a wide swath of damage in its wake.

     

    TEHERAN TIMES:

     

    Ahmadinejad told the truth -- Bush is the liar
    By Robert Scheer

    Bush is such a liar. Or is he just out to lunch on the most important issue that he faces? In October, he charged that Iran’s nuclear weapons program was bringing the world to the precipice of World War III, even though the White House had been informed at least a month earlier that Iran had no such program and had stopped efforts to develop one back in 2003.

    Hajj’s assassination only benefits Isra-l: Hosseini
    Tehran Times Political desk

    TEHRAN, Dec. 12 (MNA) – Foreign Ministry Spokesman Mohammad-Ali Hosseini here on Wednesday condemned the killing of top Lebanese army officer Brig. Gen. Francois Hajj.

    . Iraqi prosecutor: MKO members should be extradited to Iran

     

    Hezbollah denounces killing of Lebanese general



    A few words for Mr. Sarkozy
    By our staff writer

    French President Nicolas Sarkozy has claimed that he is ready to travel to Tehran to discuss a civilian nuclear partnership if the country improves its cooperation with the UN atomic watchdog.

     

     

     



     

    KOOP GEEN ZIONISTISCHE PRODUCTEN!
    MAAKT U NIET MEDEPLICHTIG AAN DE ZIONISTISCHE ROOF VAN PALESTINA! WEES SOLIDAIR MET DE ANTIZIONISTISCHE JODEN EN MET DE MOSLIMBEWONERS VAN HET HEILIG LAND:
    KOOP GEEN ZIONISTISCHE FRUIT EN GROENTEN!

    13-12-2007 om 10:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-12-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.HULDE aan NATHAN BIRNBAUM (1864-1937)
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    Nathan Birnbaum (1864-1937)

    Nathan Birnbaum is een weliswaar niet onbekende, maar toch miskende Tsaddik der moderne tijden. Men heeft het vandaag uit wensdroom veel en teveel over ‘Baalei Teschuveh’, Joden die tot inkeer komen.  Nathan BIRNBAUM, gezegend is zijn aandenken, was een échte voorbeeldige Baal Teschuvoh!

    Op deze laatste Chanoekoh dag past het een hulde te brengen aan deze strijder die zich in zijn jeugdjaren het pseudoniem Matthias ASCHER gegeven had. Verwijzing naar zowel MATISJAHOE de held van Chanoekoh als ASJER de Talmoedrabbijn die renegaat werd!

    In zijn jeugdjaren was deze intellectueel niet zomaar zionist, maar behoorde tot de naaste medewerkers van Dr. Theodor HERZL, en hij is die de politieke term “Zionisme” invoerde. Hij keerde zich per geluk af van het politieke Zionisme af, vooreerst om gedurende enkele jaren ideeën van “Diaspora Nationalisme” en ‘Jiddischisme’ te propageren, vond dan echter de weg naar de heilige Thora en bestreed het Zionisme in de rangen van de Agudass Jissroél, waar hij het tot algemene secretaris schopte, maar waarvan hij zich op het laatst verbittert maar consequent afwendde.

    Nota: In de Agudass Jissroél, internationale Aschkenazische rabbijnse organisatie, gesticht in 1912 in Kattowice, was er oorspronkelijk een sterke antizionistische strekking, vooral tegen het religieuze zionisme, dat een eigen partij had, de Mizrachi, binnen de officiële zionistische beweging. Met de tijd geraakte helaas de Agudass Jissroél  toenemend in zionistisch vaarwater. Vandaag de dag is de Agudath Isra-l  ontaard in een echte zionistische Staatspartij, agentschap van het Zionisme in de gelederen van de godvrezende Joden.

    N. BIRNBAUM werd, als kind van Oost-Europese migranten, op 16 mei 1864 geboren in Wenen. Hij kreeg de traditionele godsdienstige opvoeding, waarvan hij echter vervreemde, en studeerde in de jaren 1882-85 Recht aan de Universiteit te Wenen. Hij vormde er zich ook op het gebied van de Wijsbegeerte en Oriëntalistiek

    In 1890 huwde hij Rosa KORNGUT (1869–1934). Ze hadden drie zonen. In 1933 emigreerde Nathan BIRNBAUM met zijn familie naar Nederland, alwaar hij op 2 april 1937 in Den Haag overleed. Zijn graf bevindt zich in Scheveningen.

    Tot aan zijn dood was N. BIRNBAUM uiterst actief als publicist. Na zijn breuk met Th. HERZL was hij voorstander van een culturele variante van het Zionisme, voor een inwijking in Palestina echter zonder Staatsstichting. Hij engageerde zich in de daarop volgende jaren (1906-1911) toenemend voor het “Oostjodendom”, de chassidische cultuur en daartoe behorende Jiddische taal. Hij organiseerde eigens daarvoor de eerste  Konferenz für die jiddische Sprache  in Czernowitz.  Het Poolse Chassidisme en de Litouwse Mussar beweging maakten diepe indruk op hem, zodat hij, steeds zelfstandig, terug vond tot het geloof, geraakte hij uit eigen beweging en inzicht in de ‘Orthodoxie’. Zo werd hij in het jaar 1919 werd hij een fervente agoedist, en werd – voor korte tijd- de eerste algemene secretaris van deze organisatie. Hij zette zich in om zijn misleide broeders, de “Judenheiden” (joodse heidenen) terug te brengen naar geloof en praktijk van het onvervalste Thorajodendom, om een renaissance van God’s Volk te bewerkstelligen Hij stichtte ook hiervoor een tijdschrift en beweging met de interessante benaming ‘Aulim’ (de Stijgenden). Zijn inzet, voorbeeld en boodschap heeft niets aan actualiteit ingeboet.

      Werke (Auswahl)

    1. Die nationale Wiedergeburt des jüdischen. Volkes in seinem Lande als Mittel zur Lösung der Judenfrage. Ein Appell an die Guten und Edlen aller Nationen Wien: Selbstverlag, 1893 (Sonderabdruck aus „Selbst-Emancipation“)
    2. Ausgewählte Schriften zur jüdischen Frage 2 Bände, 1910
    3. Den Ostjuden ihr Recht! ( Verlag Löwit) Wien 1915
    4. Gottes Volk Verlag R. Löwit, Wien 1918
    5. Um die Ewigkeit. Jüdische Essays Welt-Verlag, Berlin 1920
    6. Im Dienste der Verheissung Hermon, Frankfurt a.M. 1927
    7. (Hg.) Der Aufstieg. Eine jüdische Monatsschrift Verlag von Braunfeld & Eisen, Antwerpen, Berlin & Wien, 1930 - 1933 (oder: Verlag Aulim, Berlin und Wien.) Einige Hefte in der Mediathek des Jüd. Histor. Museums Amsterdam  unter „Periodika“ -> Birnbaum
    8. (Hg.) Zeitschrift Selbst-Emancipation Sprachrohr der Kadimah
    9. (Hg.) Zeitschrift Der Ruf 1934 - 1937 (Zeitung, später Monatsschrift)
    10. Übersetzer: Dreibuch: Jüdische Geschichten von Sch. Gorelik, I. L. Perez, Scholem Alejchem; Wie soll man diese Geschichte lesen? Aus dem Jiddischen. Vorbemerkung Max Brod  = 2. Aufl. d. Bücher: Sch. Gorelik: Die liebe Provinz; J. L. Peres: Volkstümliche Geschichten; Scholem Alejchem: Die verlorene Schlacht. Berlin : Jüdischer Verlag, 1916
    11. Ausgewählte Schriften zur jüdischen Frage, 2 Bände, 1910.
    12. Den Ostjuden Ihr Recht!,  Wien 1915,
    13. Gottes Volk; (Löwith) Wien 1918,
    14. Um die Ewigkeit. Jüdische Essays; (Weltverlag) Berlin, 1920,
    15. Im Dienste der Verheißung, Frankfurt 1927.
    16. Der Aufstieg; Zeitschrift Berlin und Wien, Jan. 1930 - Dez. 1932

    12-12-2007 om 10:14 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-12-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Dr. MENDEL HIRSCH ZIONISMUS (1898)
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                 (1833-1900)

    ZIONISMUS (1898)

    Weiterer Auszug

     

    Nur noch ein Passus gestatte ich mir anzuführen, aus dem die totale Verständnislosigkeit für das Wesen des Judentums und des jüdischen Geistes bei diesen staatsgründenden Erwägungen in trauriger Krassheit hervortritt.

    Bei Besprechung der Möglichkeit, die Bewegungen der Menge zu regulieren, bemerkt der Herr Verf. S.62.

    „Brauche ich das Phänomen der Menge, und wie man sich nach sie beliebigen Punkten zieht, auch noch an den frommen Wanderungen zu erklären?

    Ich möchte Niemandes heilige Empfindungen durch Worte verletzen, die falsch ausgelegt werden könnten. Nur kurz deute ich an, was in der mohammedanischen Welt der Zug der  Pilger nach Mekka ist, in der katholischen Welt Lourdes und so zahllose andere Punkte, von wo Menschen durch ihr Glauben getröstet heimkehren, und der heilige Rock zu Trier. So werden auch wir dem tiefen Glaubensbedürfnisse unserer Leute Zielpunkte errichten. (!!) Unsere Geistlichen werden uns ja zuerst verstehen (!) und mit uns gehen.

    Wir wollen drüben jeden nach seiner Façon selig werden lassen. Auch und vor allem unsere teueren Freidenker, unser unsterbliches Heer, das für die Menschheit immer neue Gebiete erobert

    Nein, verehrter Herr Doctor, unsere Geistlichen, sofern sie jüdisch sind, unsere Rabbiner werden Sie nicht verstehen! Jede Fiber unseres Wesens sträubt sich bei dem Gedanken an die Creirung jüdischer Wallfahrtsorte, bei dem Gedanken an religiöse Veranstaltungen, die dem „Glaubensbedürfnisse“ – „ unserer Leute“ dienen sollen, also der Menge, im Gegensatz zu der sich geistig frei dünkenden oberen Gesellschaftsschicht! Bei den einstigen drei Wanderfesten war jeder Mystik vorgebeugt. Die Verpflichtung zum Hinaufziehen nach Jerusalem erstreckte sich nur auf die Männer; auf diejenigen Glieder der Nation, die ein Hauptcontingent zu den genannten Veranstaltungen stellen, auf Frauen, Kinder, Krüppel, Schwache, erstreckte sie sich nicht.

    Für Verfassung und Gesetze dieses Staates soll die „Society of Jews“, wenn die Verwirklichung näher rückt, die Vorarbeiten durch ein Juristencollegium machen lassen. „Es müssen moderne Gesetze sein, auch da überall das Beste zu verwenden“. Für die Aufrechthaltung der Ordnung nach Außen wie nach Innen gibt es ein mit sämtlichen modernen Kriegsmitteln ausgerüstetes Berufsheer. Als Fahne denkt sich der Herr Verfasser (S. 76) eine weiße Fahne mit sieben goldene Sternen. Das weiße Feld bedeutet das „neue, reine Leben“ und die sieben goldenen Sterne den siebenstündigen Arbeitstag, das mächtige Anziehungsmittel für die Arbeiter.

    Juristencollegium? Fürsorge für die Arbeiter? Wer hat denn zuerst den Arbeiterschutz proklamiert? – Und ein Berufsheer? Verlangt denn nicht der jüdische Staat ein Volksheer? – Moderne Gesetze? Das Beste aus der Gesetzgebung der Gegenwart? Brauchen wir aus der modernen Gesetzgebung diejenigen leitenden Grundprinzipien zu entlehnen, die ja gerade der Thora entnommen sind? Was in der modernen Gesetzgebung das Wahre und Gute erhält und fördert, das ist ja das Ewige und Dauernde, das seinen Urquell in dem uns zur Wahrung und Verwirklichung gegebenen Gottesworte, der Thora, besitzt und von da aus seinen Siegeszug durch die Welt bereits angetreten hat!

    Es wäre dies ja alles recht schön gedacht, wenn es sich um die Gründung irgend ein national und religiös indifferenten Staates in irgend einem neutralen Erdenwinkel handelte. Allein bei  dem Gedanken, daß dieses Phantasiebild die Skizzierung eines jüdischen Staates darstellt, eines Staates, der den heiligen Namen Zion an der Stirne trägt, eines von „Zionisten“ zu gründenden, von „Zionisten“ zu bevölkernden, auf dem Boden des heiligen Landes zu errichtenden Staates, weht uns ein Eiseshauch entgegen. Ein Zionstaat ohne Zion? Ein Judenstaat ohne Judentum? Wir erklären laut, schon der Gedanke an einen solchen Staat an solcher Stätte beleidigt uns auf’s tiefste in unseren heiligsten religiösen Gefühlen. Wir erklären ferner, daß nach unserer Überzeugung einem solchen Judenstaate jedes staatenbildende und und staatserhaltende Prinzip fehlt. Und erklären endlich, daß gerade ein solcher, der reinsten und besten Absicht entflossener Plan eines jüdischen Staates in Palästina ohne Judentum nach unserer Ansicht schon an sich der  stärkste und traurigste Beweis ist, wie fern, unendlich fern wir noch von jenem Ziele sind, dessen Erreichung nach dem Worte unseres Gottes die Vorbedingung für die Heimkehr bildet. Nach unsere Überzeugung haben wir die Gestaltung unserer nationalen Zukunft, die Wiederherstellung der nationalen Selbständigkeit der göttlichen Waltung zu überlassen. Solchen Plänen gegenüber erübrigt sich vollständig eine Erörterung von eschatologischen Fragen. Wir leben der Überzeugung, daß wenn erst alle Juden in Wahrheit jüdische Juden, im wahren Sinne zionistische Juden geworden sein werden, sich diese Fragen von selbst beantworten werden. Das hat schon der Prophet Zefanja ausgesprochen und die Weisen haben es, als sie nach der Bestattung der bei Bethar Gefallenen die vierte Beracha im Tischgebet anordneten, für immer unserem Bewusstsein einprägen wollen[1]



    [1] Vergl. Den Commentar zu Israels Gebeten von S.R. HIRSCH S.17 u. 709 Frankfurt a.M. 1895

    11-12-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-12-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JESJOEROEN STUDIEPROGRAMMA WINTER 5768 (2007) (herhaling)
    HERHALING:

    STUDIEPROGRAMMA WINTER 5768 (2007)

     

    Ons permanent studieprogramma behelst centraal

    §           Rav Samson Raphael HIRSCH: Kommentar, Psalmen, Chaurew, Ges.Schriften

    §           Rav Mendel HIRSCH: Haftoroh van de week

    §           Rav Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung (Wochenabschnitt)

    §           Rav Raphael BREUER „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“

     

     

    Vanaf deze winter komen er twee geschriften bij:

     

    1. Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH “ZIONISMUS” (Mainz 1898) zeldzaam bibliografisch document, zo goed als onvindbaar.

    Korte Inhoud: Dit exposé werd op 12 januari 1898 door Rabbijn Mendel HIRSCH voorgedragen voor de Ben Usiel vereniging. Hij verdedigt in dit exposé de identiteit van de Thora en het Thoratrouwe Jodendom tegen het Zionisme. De zionistische ideologen worden met een opvallende welwillendheid en hoffelijkheid tegemoet gekomen, hopende dat hun optreden een symptoom zou zijn, een reactie op de assimilatie waarvan ze ontnuchterd waren, een bewustzijn van Gollus dat niet op halve weg zou blijven staan. Er wordt opgewezen waarom het “lofwaardige” experiment in Palestina tot mislukking gedoemd is, daar men verder dan ooit van de door de Ballingschap beoogde loutering staat. Een zulke [vrome] Staat in het heilige Land zou “nog vlugger verdwijnen dan dat hij ontstaan”. Bovenop komt dat de zionistische leiders een Zionsstaat zonder Zion, een jodenstaat zonder Jodendom voorstaan! Er wordt meesterlijk afgerekend met enkele grondgedachten van het pamflet “Jodenstaat”, waarvan, op betekenende wijze, de naam van de auteur niet vernoemd wordt!  

     

    Actualiteit: Dit rabbijnse strijdschrift heeft honderd jaar later niets aan actualiteit ingeboet. Zou een deel van de huidige van de agnostische (goddeloze) zionistische intelligentsia tot inkeer kunnen komen? De zogenoemde postzionisten halen zich de woede op de hals niet enkel van de talloze nationaal religieuze rabbijnen, maar nog meer van rabbijnen en rebbes van de “ultra-orthodoxie”, die hen “verraad” aan het Zionisme verwijten. De religieuze zionistische leiders in kwestie beperken zich niet tot collaboratie met het Zionisme maar belichamen zelfs ideologie en praktijk van het Zionisme. Zij zijn de vurigste verdedigers en propagandisten ervan geworden.

    Het is dan ook geen wonder dat dit rabbijnse antizionistische strijdschrift, zoals ook dat van R Rav Raphael BREUER: „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“ (1903), uit de circulatie verwenen is, door de zionistisch religieuze rabbijnen doodgezwegen wordt. Het is dan ook onze taak om dit rabbijnse exposé een zo breed mogelijke bekendheid te geven en ons ervan te inspireren in onze heilige strijd tegen de Zionistische afgoderij en ketterij.

     

    2. Rabbijn Simon SCHWAB “Heimkehr ins Judentum” (1934)  Eveneens uit de circulatie verdwenen!

     

    Korte inhoud: Dit politiek brisante essay probeert de leren te trekken uit de met de  nazistische machtovername ingezette Jodenvervolging in Duitsland. De rabbijn trekt van leer tegen zwakten van de Duitse orthodoxie, ook als voorstander van Thora im Derech Eretz, pleit hij voor een grotere nadruk op de godsdienstige vorming tegenover de profane. Onder de gegeven omstandigheden doet hij een voorstel voor een antizionistische massale migratie der orthodoxe Joden naar Palestina. Voor de jonge Rav SCHWAB is er “geen grotere tegenstelling tot de principiële ideologie van het Zionisme denkbaar dan de politiek van de Thora”. Absolute voorafgaande voorwaarde voor de realisatie van zijn voorstel is dat de orthodoxie, de “ zelfbewuste kerntroep van het Thoravolk, in het belang van het geheel der Joden, MET DE ISLAMITISCHE WERELD DOOR VERHANDELINGEN EEN POLITIEKE VRIENDSCHAPSBOND SLUIT. Dit kan, uitgaande van het grondleggende feit dat de ene partner, het Joodse volk, plechtig kan verklaren dat het AFSTAND DOET VAN ALLE BUITENJOODSE MACHTSAANSPRAKEN. Omdat het een godgegeven politiek voorstaat die IEDERE GEWELDDADIGE ANNEXATIE ZONDER MESSIAS – OF TEGEN DE NADRUKKELIJKE WIL VAN DE NIET-JOODSE INWONERS VAN PALESTINA – ALS MISDAAD TEGEN GOD EN DE NATIE LEERT”!!! Het boek staat bol van meesterlijke kritiek aan de ideologie en praktijk van het Zionisme.

     

    Actualiteit: Evident, geeft dit Rabbijnse meesterwerk het passende antwoord op de aantijgingen van hen die zich inbeelden de “betere antizionisten” te zijn. Laatstgenoemden willen “niets met de Islam (die ze niet kennen) te maken hebben” en verachten of zijn bang van “de” Arabieren die zij, in overeenstemming met de ultravrome zionisten, betrachten als “moordenaars, beesten met oprechte gang, die God berouwt geschapen te hebben” (sic). Heimkehr ins Judentum kan ook vandaag de dag veel geestdrift wekken voor de echte Thora idealen van Mens Jissroél, van het streven naar het heiligen van de goddelijke Naam en harmonie in de omgang met, en als priesters der mensheid ten dienste van, onze niet-Joodse mensen. De oproep “Terugkeer naar het Jodendom!” is actueler dan ooit.

     

    Uittreksels en besprekingen van beide Rabbijnse teksten zijn te vinden in  de Blog van Jesjoeroen.

    10-12-2007 om 09:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-12-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: "ANTISEMITISME" vs. ANTIZIONISME, reacties op de boycotactie

    INGEZONDEN:

    BOYKOT ZIONISTISCHE PRODUCTEN!

    Deze week in MO* (Mondiaal Nieuws) MO.be Wereldblog

    Antisemitisme versus Antizionisme. Reacties op de boycotactie.

    Het is een steeds terugkerende misvatting dat wie tegen Israël durft ageren ook een antisemiet is. Zionisten gebruiken de Holocaust graag als excuus om zich boos te maken op iedereen die het Israëlische beleid niet onvoorwaardelijk steunt. Ook mensen die minder geïnformeerd zijn over de Palestijnse kwestie, maken spontaan die vergissing.

    09-12-2007 om 12:20 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Ingezonden: Religieuszionistische racistische terreurhetze in Antwerpen

     

    INGEZONDEN:

    RELIGIEUSZIONISTISCHE TERREUR IN ANTWERPEN

     

    Het wordt een jaar geleden dat op 11 en 12 december ‘06 in Teheran de ‘Holocaust Outlook’ Conferentie plaats vond.

    Het Antwerpse zionistische Forum der Joodse Organisaties (FJO) nam de gelegenheid te baat om zijn ziekelijke haat tegen de Joodse antizionisten te botvieren, eens te meer de grofste zionistische leugens en kwakkels in de wereld te sturen. Hun ‘ondervoorzitter’ dhr Pinkas KORNFELD wilde naar eigen zeggen een ‘krachtig signaal’ geven door klacht neer te leggen tegen alle deelnemers aan deze Conferentie. De gag bestond erin de Joodse deelnemers in moeilijkheden te brengen ‘als je je als buitenlander in België bevindt’ (sic). [ De Morgen  en De Standaard, december 2006]

    De belasterde en bedreigde Joden waren intussen al verschillende keren in Antwerpen zonder dat de religieuszionistische terroristen bij de autoriteiten het minste tegen hen konden ondernemen.

    Interessanter is echter het hetzestuk van de heer KORNFELD in zijn lijfblad Lemaan Teida n°189 (14-20 januari.’06), dat we hier in vertaling (uit het Jiddisch brengen):

    “Communistische goy van de Terliststraat laat zich opnieuw horen.

    Op het Internet van de Vlaamse krant Het Laatste Nieuws een heeft een journalist geschreven dat “Rusland een gevaar is voor de westelijke wereld”. Daarop heeft de goyesche communist van de Terliststraat (vermomd als vrome Jood) geantwoord: “Dat zijn zotte Koude Oorlog reden waarvan enkel de Atlantisten (degenen die houden van de Europese verdediging enkel met Amerika) en de zionisten kunnen verdienen”.

    Men bemerkt  dat hij de taal niet vergeten is die hij gebruikte wanneer hij gewerkt heeft voor de communistische partij in Oost-Duitsland.

    De Goy is een goy gebleven en de communist is een communist gebleven.

    (Derekh hagav (Ofschoon): De stad heeft zich verwonderd waarom Ahmadinejad, de president van Iran,  hem niet uitgenodigd heeft met de andere Joodse verraders? Het antwoord is eenvoudig. Hij is slechts geïnteresseerd geweest in Joden en niet in geen Goy) Het leer- en gebedhuis die hem binnenlaat en bij zich laat bidden mag fier zijn over de Goy…”

     

    Sorry voor het stuntelige primitieve racistische taaltje van de heer KORNFELD. Zijn schrijfsel is bedoeld om vrome Joden die nooit niet-Joodse media consulteren op te hitsen tegen de Thoratrouwe antizionistische Joodse activisten. Deze Joden lezen het blaadje Lemaan Teida alleen maar uit nieuwsgierigheid, omdat gratis kopieën daarvan verspreid worden in enkele Joodse levensmiddelenwinkeltjes in Antwerpen.  

     

    Wie nog gelooft in de eerbiedwaardigheid van de zionistische holocaustpropagandisten kan nog surfen naar de website van de zionistische ambassade:

     PDF]

    Een brug naar de volgende generaties…

    Bestandsformaat: PDF/Adobe Acrobat - HTML-versie
    +32 (0) 494 54 50 40 of fjo@fjo.be .... tegen Roeland Raes en de klacht tegen de deelnemers aan de ... Oud-voorzitter FJO, medevoorzitter ...
    www.ambisrael.be/mfm/Data/122589.pdf -
    Gelijkwaardige pagina's

     

    Meer religieuszionistisch racistisch proza van de heer Kornfeld ‘ondervoorzitter’ van het zionistische Antwerpse Forum der ‘joodse’ Organisaties, in Jesjoeroen Blog 10 april ’07!

     

    MELD ZIONISTISCH RACISME OP HET NET aan het Centrum voor Gelijke kansen en Racismebestrijding (al was het maar om hun 'reactie' te testen).

    09-12-2007 om 10:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-12-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.S R HIRSCH Aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Mikéts
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    Auszüge aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Mikéts

     

    Kap. 41 V.33 Und nun ersehe sich Pharao einen einsichtigen und weisen Mann und setze ihn über das Land Mizrajim.

     

    Kap. 41 V. 33 Während sonst in der Regel  der חכמה der  בינה vorangeht, steht hier bedeutsam   נבון וחכם. חכם  verwandt mit אגם: Aufnahme des Vorhandenen. Wer die Dinge nach ihrem Wesen und ihre Bestimmung kennt, ist ein חכם. Beides ist etwas Gegebenes, es hat der Mensch es nicht erst zu schaffen. Der ist aber der wahrste חכם, der die Erkenntnis des Wesens und der Bestimmung der Dinge von dem entnimmt, der den Dingen ihr Wesen und ihr Bestimmung gegeben hat. Deshalb ist חכמת התורה die höchste. – ,בין, בינה Einsicht, richtiger: Zwischensicht. – Einsicht, die Fähigkeit in das Wesen der Dinge an sich einzudringen, hat kein Sterblicher; – aber Zwischensicht, d.h. das aus dem Verhalten mindestens zweier gegebener Momente Resultierende zu erkennen, das folgende Urteil, das ist die zu der Erkenntnis des Gegebenen hinzukommende eigentliche Operation des menschlichen Geistes. Eigentümlich ist es nun, da gerade diejenige geistige Tätigkeit, die uns mehr passiv erscheint,חכמה , die Rezeptivität, aktiv ausgedrückt wird, ,חכם , חכמתי im Kal; und umgekehrt, diejenige Geistesoperation, in welcher wir am meisten selbsttätig erscheinen, die folgernde, produktive Tätigkeit, immer passiv ausgedrückt wird:נבונתי , נבון . Es dürften hier zwei wichtige Erinnerungen gegeben sein: Zur Aufnahme dessen, was in Natur und göttlicher Offenbarung über Wesen und Bestimmung der Dinge gegeben ist, gehört die volle Energie des Geistes, eine völlige Konzentrierung der Geisteskräfte, damit die ganze und die wahre Wirklichkeit erfasst werde. Energielos meint man gesehen, gehört, verstanden zu haben, und hat nur falsch gesehen, halb gehört, oberflächlich verstanden, und das Erfasste entfällt bald wieder. Umgekehrt hat der gewöhnliche Mensch mehr Freude an תבונה, an der folgernden, schließenden Tätigkeit, er sieht sich darin mehr produktiv, mehr sein Werk, und ist daher sehr zu warnen, nicht zu rasch, zu aktiv zu dieser Tätigkeit zu schreiten, sich beim Schließen mehr passiv zu erhalten, die beide Prämissen in sich so lange und so intensiv abzuspiegeln zu lassen, bis sich das Produkt, der Schluss, von selbst ergibt,  ehe man מבין wird, lange נבון zu bleiben; sonst ist der Schluss scharfsinnig, aber die Prämissen sind unwahr. Keiner mehr als der Scharfsinnige läuft Gefahr, falsche Urteile zu bilden. Daher auch die tiefen Sätze der Weisen: אם אין בינה אין דעת, אם אין דעת אין בינה.. Ohne theoretisches Wissen (בינה) bleibt das empirische (דעת) mangelhaft, denn eben die theoretische Wissenschaft muss vielfach das Empirische kontrollieren und berechtigen und Schein von Wirklichkeit unterscheiden lehren. Noch mehr aber bedarf das theoretische Wissen der Empirie. Denn ohne vollständige empirische Unterlage baut alle Theorie in die Luft. Es ist daher klar, warum gewöhnlich חכמה der תבונה vorangeht. Hier aber waren die gegebenen Verhältnisse völlig klar. Allein galt es zu ermitteln, was unter den gegebenen Umständen nun vorsorglich zu tun. Dazu war zuerst der נבון notwendig. Das aber durch בינה Ermittelte musste dann mit חכמה, d.h. mit gerechter Würdigung aller wirklichen Verhältnisse ausgeführt werden. Für die praktische Ausführung ist der חכם wichtiger als der נבון. Der Scharfsinnige nimmt leicht die Dinge anders als sie sind, und geht irre. Also: einen einsichtigen und weisen Mann suche sich Pharao und setze ihn über das Land, וישיתהו. שות ist mehr als הפקיד. In הפקיד erscheint der Eingesetzte mehr abhängig und untergeordnet, in שות mehr als Selbständiger. Die Zeiten werden so schwer, sich selbst überlassen wird das Land in den Jahren der Fülle gegebenen Mittel der Abhülfe unbenutzt lassen. Deshalb ist es notwendig, dem Lande einen „Vormund“, einen agrarischen Diktator zu geben, damit der Verbrauch in diesen Jahren nicht unbeschränkt bleibe.

     

    V.43 ließ ihn in den Wagen des Zweiten nach ihm ausfahren und sie riefen vor ihm her: Ich befehle, daß man kniee! Und damit setzte er ihn über das ganze Land Mizrajim.

     

    V.43 … Durch den Ring hatte er ich zu seinem „משנה“, seiner „Wiederholung“ seinem „alter ego“ gemacht, ließ ihn in dem diesen alter ego bestimmten Wagen ausfahren, und man rief vor ihm: אברך! Wörtlich: ich befehle daß man kniee! Vor der egyptischen Majestät rief man nicht ברכו! Knieet sondern: אברך: Ich – d.h. unter dem Volke erscheinende Majestät – befehle, daß ihr knieet. Dem wahren Fürsten ist nur die freiwillige Ehrerbietigung eine solche. Dem sultanischen ist die freiwillige Ehrerbietigung zu plebejisch gleichstellend und erniedrigend. Da wird zu huldigenden Ehrenbezeugungen, zum Gruß befohlen. Diese in Josefs Namen ausgerufene אברך, daß er befehlt, daß man vor ihm auf die Knie falle, das stellte ihn vollends als den zweiten Pharao dar.

     

    V.51 Josef nannte seinen Erstgeborenen Menascheh: denn es hat Gott mir mein ganzes Unglück und mein ganzes väterliches Haus zu Gläubigern gemacht.

     

    V.51 נשני übersetzt man gewöhnlich: Gott hat mich vergessen lassen all mein Unglück und mein ganzes väterliches Haus! Wem kehrt sich dabei das Herz nicht um? Josef nennt seinen Erstgeborenen danach, daß ihn Gott seinen alten Vater und seine ganze väterliche Familie habe vergessen lassen! Dadurch würde allerdings der Umstand, daß Josef sich so lange um seinen Vater nicht gekümmert auf die fasslichste Weise gelöst. Josef wäre einfach ein herzloser Mensch gewesen. Glücklicherweise ist „vergessen“ nicht die einzige Bedeutung von נשה,נשה  heißt auch „Gläubiger sein“ (siehe Kap. 32,33), und נשני kann ebenso heißen: Gott hat mir mein Unglück und meine Familie zu Gläubigern gemacht. Was mir bis jetzt als Unglück und Misshandlung erschienen, das hat Gott Werkzeug meines höchsten Glückes werden lassen, so daß ich meinem Glück und meiner Familie aufs tiefste verschuldet bin. Die Form נשני statt נשני ist nach beiden Auffassungen gleich schwierig und würde sich nur durch eine Wurzel נשש erklären lassen, die sonst nicht weiter vorkommt. – Beiläufig wird der Ausdruck עמל zu der Äußerung missbraucht: der Jude ist faul, Arbeit bedeutet ihm Unglück. Dem gegenüber denkt sich der Jude selbst sein Paradies nicht als ein dolce far niente, der jüdische Mensch ist selbst im Paradiese „zur Arbeit“ da, לעבדה ולשמרה! עמל ist aber nicht eine jede Arbeit, sondern nur eine mühevolle Arbeit ohne entsprechendes Resultat. Wenn uns „arbeitsamen“ Deutschen eine solche Arbeit eine Seligkeit wäre, was für eine Seligkeit müsste dann nicht „Mühseligkeit“ sein! Das עמל des einen erzeugt im mitfühlenden Nebenmenschen חמל. Es kommt auch als Unglück vor, das man andern bereiten will, und heißt dann in solcher Beziehung auch: Unrecht, allein in seiner ersten Bedeutung liegt das nicht.

     

    Kap.43 V.11 Da sprach Jisrael, ihr Vater, zu ihnen: Wenn dem so ist, was bleibt übrig! Thuet dies, nehmet von dem, dessen das Land sich rühmt, in euren Geräten und bringet dem Manne ein Geschenk: ein wenig Balsam, ein wenig Honig, Gewürze und Lotus, Pistacien und Mandeln.

     

    Kap.43 V.11 … Mit ungemeiner Feinheit hebt Jakob wiederholt das מעט hervor. Bei einem so großen Herrn wäre es eine Beleidigung, viel zu schenken, es soll ja nur Ausdruck einer Huldigung sein.

     

    V.14 Und Gott, der Allgenügende, gebe euch Erbarmen vor dem Manne, daß er euren anderen Bruder und Binjamin wieder fortlasse! Und ich – wenn ich denn der Kinder beraubt bin, so bin ich der Kinder beraubt.

     

    V.14 לפני האיש. Gehet nur hin, im Vertrauen auf den Allgenügenden, allem, und auch meinen Leiden zur rechten Zeit das Ziel setzenden Gott; in dem Momente der Gefahr, in dem Augenblicke, wo ihr euch לפני האיש befinden werdet, wird Gott euch Erbarmen zuwenden. – רחמים bezeichnet jene Zuneigung Gottes zu seinen Geschöpfen, die die allgemeinste und verlierbarste, und die ebenso den Grundzug im Verhältnisse der Geschöpfe zu einander bilden soll. Es ist die Verwandtenliebe, die Liebe zu einander um des gemeinsamen רחם willen, aus dem sie stammen. Man ist geneigt רחמים mit dem populären רחמנות zu verwechseln und doch ist Mitleid noch tief unter dem, was das wahre רחמים bedeutet. Was ist seltener, was adelt den Menschen mehr, Mitleid oder Mitfreude? Sehr wenige Menschen gibt es, die nicht mit dem Schmerzen des andern Mitleid empfinden. Allein bei weitem nicht alle, die heute einen Armen bemitleiden, werden sich in gleichem Maße mit ihm freuen, wenn er über Nacht das große Los gewinnt und morgen in einer Karosse mit den Seinen an ihn vorüberfährt. רחמים, das Gefühl, das wir ererbt haben sollen, bedeutet mehr als Mitleid. Es stammt von רחם, mit welchem die tiefste, aufopferungsreichste Energie eines Wesens für die Entstehung eines anderen Wesens, die Hingebung alles Blutes und aller Kraft, um ein anderes Wesen entstehen und sich vollenden zu sehen, bezeichnet wird; רחם ist der Herd der tiefsten Hingebung. Und auch nachher, wenn das Wesen da ist, entstammt dem רחם nicht bloß Mitleid mit dem Weinenden, sondern noch innigere Mitfreude mit dem Lächelnden. Ein Lächeln des Kindes auf dem Schosse entschädigt für jahrelangen Kummer und schlaflose Nächte. Von diesem רחם ist רחמים gebildet und leidet somit nicht nur mit dem andern, sondern ruht nicht, bis es ihn glücklich sieht. – …

     

    V.30 Es eilte aber Josef, – denn seine Gefühle waren zu seinem Bruder hin rege geworden, und er wollte weinen, – und er ging hinein in das Gemach und weinte dort.

     

    V.30 …Wahrscheinlich heißen davon die heidnische Pfaffen כמרים, im Gegensatz zu כהנים. Der jüdische כהן spekuliert nicht auf Andacht, Gefühle. Der jüdische Gottesdienst ist nicht darauf berechnet, dunkle Gefühle rege zu machen. Das jüdische Heiligtum wendet sich zuerst an den Verstand: התפלל, sein Urteil berichtigen, sich klar machen über alle seine Beziehungen und Obliegenheiten.

    Gefühle sind ungemein billig. „Hat andächtig vor Gott geweint“ und steht auf – und ist um kein Haar besser als er gewesen! Darauf spekuliert der כמר, der heidnische Pfaffe. Der כהן aber soll selbst כן und andere מכין sein, feste Grundlage und Richtung geben. Im Heidentum wirkt man auf Empfindungen, um durch sie den Verstand zu fesseln. Empfindungen aber sind ein Uhrwerk ohne Weiser, eine „Unruhe“ die an sich nicht weiß woher, wohin, die man dann beliebig benutzen kann. Man macht die Hölle heiß oder fanatisiert das Gemüt; feiert seinen Triumph, wenn נכמרו מעין, die inneren Eingeweide der Gläubigen recht in Gährung kommen. – …

     

    V. 34 Er ließ von nun sich aus Teile ihnen zutragen, da war Binjamins Teil fünfmal größer als ihrer aller Teile; sie tranken und berauschten sich bei ihm.

     

    V. 34 חמש ידות. In dieser egyptischen Geschichte finden wir auffallend die Fünfzahl, wo wir immer im jüdischen Kreise die Siebenzahl erwarten; hier, bei der Vorstellung der Brüder, bei den Angaben. Es kann das tief in der verschiedenen Weltanschauung liegen. Fünf ist wohl aus zehn entstanden; zehn ist nach menschlicher Anschauung ein Ganzes. Nach heidnischer Anschauung ist die Welt uranfänglich ein Ganzes, Fertiges: Zehn. Nach jüdischer Anschauung ist sie noch nicht fertig, ist erst sieben, auf dem Wege zu zehn. Gott schafft sie noch immer fort wenn nicht physisch, so doch sozial. Die die Weltanschauung besingende Harfe, lehren die Weisen, hatte zuerst nur sieben Saiten, durch David war die Harmonie achtsaitig, und erst zuמשיח ’s Zeit wird sie mit zehn Saiten vollbesaitet werden. – …

     

     

    Kap. 44 V.5 Ists nicht gerade der, aus welchem mein Herr zu trinken pflegt, und er, er hat einen Ahnungsglauben an ihn! Ihr habt schlecht gehandelt in dem, was ihr getan!

     

    Kap. 44, V.5 והוא נחש ינחש בו er hat einem Ahnungsglauben…

    …Josef spricht als egyptischer Herr, als egyptischer Magnat, nicht als Sohn des Abrahamhauses. Je höher, je größer ein Mensch, ja wundergleicher sein Glück, um so mehr hängt er an ניחוש, um so abergläubischer wird er – man denke nur an Napoleon – er ist selbst von seinem Glücke überrascht. Der gewöhnliche Mensch hat noch manches beim Schicksal zu gute; allein wenn wir einmal soweit gekommen sind, daß wir uns sagen müssen, unserm ,צדקות unserm sittlichen Verdienste verdanken wir unser Glück nicht, dann schreiben wir es leicht übernatürlichen Umstände zu, und eben wegen der entsittlichenden Wirkung des ניחוש ist es verboten. Sobald wir aber glaube, wir könnten zu unserem Glücke noch etwas anderes tun, als brav sein, hätten uns noch vor etwas anderem als vor Schlechtigkeit zu fürchten, sofort sind wir in Gefahr, schlecht zu werden, unterlassen aus ניחוש entweder das Gute, oder tun etwas Schlechtes im Vertrauen auf ניחוש. Wir wägen dann unsere Handlungsweise gar nicht mehr auf der Wage des Gottesgesetzes, tun nicht mehr, was unsere Pflicht ist, weil wir glauben, etwas getan zu haben, wodurch wir ohnehin zum Ziel gelangen.

    07-12-2007 om 09:38 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-12-2007
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    Judaism Eternal: Selected Essays from the Writings of
    Samson Raphael Hirsch Vol 1

    by Dayan Dr. I. Grunfeld. 274 pgs.

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    Contributors:

       Dayan Dr. I. Grunfeld

    Publisher:

       Soncino Press

    Place of Publication:

      London  

    Publication Year:

      1956
     
    Table of contents
    TABLE OF CONTENTS
    RABBI SAMSON RAPHAEL HIRSCH Frontispiece
    Acknowledgments Page v
    Preface ix
    Samson Raphael Hirsch--The Man and his Mission xiii
    Bibliography of the works of Samson Raphael Hirsch xlix
    PART I--REFLECTIONS ON THE JEWISH CALENDAR YEAR
    I Tishri 3
    II Cheshvan 15
    III Kislev 20
    IV Tebeth 29
    V Shebat 35
    VI Adar 47
    VII Nisan 57
    VIII Iyar 79
    IX Sivan 88
    X Tammuz 117
    XI Av 126
    XII Elul 142
    PART II--JEWISH EDUCATION
    XIII Jewish Schooling 155
    XIV Religious Instruction 160
    XV On the Place of Ethical Training in School Education 174
    XVI On Hebrew Instruction as Part of a General Education 188
    XVII The Relation of General to Specially Jewish Education 203
    PART III--EDUCATIONAL TALKS
    Educational Talks-- I 223
    " " -- II 232
    " " --III 240
    Indices 253

    PLEASE HELP YESHURUN JUDAISM AGAINST ZIONISM TO ACQUIRE THIS BOOK (other English translations of Rabbi S R HIRSCH also welcomed) THANK YOU!

    06-12-2007 om 14:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Rabbiner Simon SCHWAB

              (1908 – 1993)

     

     

    HEIMKEHR INS JUDENTUM  1934

    (3.Auszug)

     

    6.

     

    Wie ist nun heute das Bild der Heimat, das Gottes große Abrechnung findet am Tage des Gerichts?

    Unermüdlich und tapfer haben sie gerodet, entsumpft, bewässert, bepflanzt und bezwungen das uralte Erdreich. Strotzend in ihrer stolzen Natürlichkeit stehen sie da vor uns, die Bauern, Pflanzer, Farmer und Kolonisten. Naturkinder, schlicht und unverdrossen. Pioniere mit geschwellter Brust, in ihren Gesichtern atmet alles Zuversicht, Selbstvertrauen und Gesundheit. So mögen sie ausgesehen haben, die jüdischen Bauern und Soldaten aus den Zeiten Chiskijahus oder später vor der Epoche des römischen Krieges. (Hat sich deren Zuversicht erfüllt?)

    Doch wo bleibt Gott bei alledem?!

    Auch an Gott denkt man. Gewiss, man hat die „Religion“ nicht vergessen. Der systematische Versuch prinzipieller Entgottung ist nicht gelungen. Ein Sehnen nach Gott regt sich bei so manchem der Eingewanderten, prall voll sind oft die Synagogen. In vielen Häusern wird das Kaschruth gewahrt, Thoragelehrte, Thoraschüler, emsige „Lerner“ sind zahlreich vertreten, Ansätze und viel verheißendes Beginnen. Gewiss, man hat an alles gedacht, warum sollte man auch nicht an Gott denken? Auch an die Thora denkt man. Aber nicht „offiziell!“ Das wäre doch viel zu – palestinensisch. Wir sind hübsch genügsam geworden in unserem eigenen Landstrich. Davon, daß die Weihebestimmung herrscht am Freitag Abend,  davon erzählen wir, daß man aber Gottesstreiter, die den Sabbat nicht entweihen lassen, in Palästina ins Gefängnis wirft, das sollten wir auch berichten. Menschen fehlen, unsere Menschen fehlen, durch unsre Kurzsicht. Wir müssten heute – ohne Aufhör – Jugend, jüdisch-gesunde, thorafreudige Jugend ins Land bringen. Dann erst könnten die zahllosen guten Keime früchtetragend, üppig aufschießen. Denn wir lieben unser Land, weil wir die Thora, weil wir unser jüdisch’ Leben lieben. Wer sich einbezieht in diese herrliche leidenschaftliche Liebe – die über die Konjunktur steht und über den Golusbarometer – dem brennt die Unabweisbarkeit im Herzen, zu retten; denn noch ist gar viel zu retten, gut zu machen, und geradezubiegen. Wer weiß um welchen hohen Preis Gott von uns den letzten Einsatz heischt? Vielleicht! – Vielleicht soll erst da Gollus enden, wenn der Endkampf um die Thora in Erez Jisrael siegreich durchgefochten ist, vielleicht soll das endliche göttliche Anrecht auf den heiligen Boden erst im verzweifelten Ansturm der Treue gegen die Untreue, der Göttlichkeit gegen die Gottwidrigkeit erkauft, errungen, ersiegt, erstürmt werden. Wer weiß? Viele, viele unsrer Kämpfer sollten wir heute nach dem Heiligen Land dirigieren.

    Denn heute noch ist Gott in Palästina nur Privatangelegenheit von frommen Leute oder religiösen Gruppen. Gott ist aber nicht Nationalgott der jüdischen Heimat, nicht Souverän der heiligen Erde. Gott ist heute noch bestimmt nicht der König im Judenstaat. Gottes Land, Gottes Nation, Gottes heilige Sprache, alles, alles geht auch – ohne Gott. Und doch hängen zahllose an jüdischer Art und jüdischem Brauchtum, an der „Religion“ als Herzensangelegenheit sentimentaler Stimmungen, vielleicht auch aus sturer Gewöhnung. Oder aus einer unstillbaren Sehnsucht, die nicht versiegen will. Ob aber ihre Kinder nicht auch der Thora verloren sind – schon jetzt? Schon jetzt!

    Hebräische Kultur, jüdischer Chauvinismus, „makkabäischer“ Sportfimmel bestimmt Herz und Gemüt. Aug in Auf mit Zions Berg erhebt sich die gefeierte Trutzburg der Gottlosigkeit, geweiht skrupelloser Bibel- und Naturwissenschaft, voraussetzungsloser Philosophie. Und – leider, so häufig – der Sabbat geschändet, mit Füssen getreten. Sport, Fußball, Rummel, Verkehr, Ausflüge, Betrieb, wie am Sonntag in Europa. Schaut euch am Sabbat den Strand an von Tel-Awiw und fühlt euer Herz aufbrennen in beißendem Schmerz über die Vergewaltigung der jüdischen Heimat.

    Und dann, Tanzdielen, recht flotter Amüsierbetrieb. Der Flirt in Tel-Awiw ist zumindest so nervenprickelnd wie in Nizza. Man amüsiert sich in Jerusalem so blendend unjüdisch wie an manchem Fremdenplatz. Und erstklassiger Kientopp bleibt lokalpatriotischer Ehrgeiz.

    Werfet nur ein Blick in so viele Kolonien, die von den Geldern der Gesamtheit angelegt wurden, und erschauert!

    Europa, Amerika, Assimilation, Atheismus, Nationalismus, Kapitalismus, Marxismus herrscht in Palästina, und nicht – Gott. Nein nicht Gott. Er, der Souverän des Landes, ist entthront, und seine immer noch zahlreiche Mannschaft, die wehrhaften und wackeren Bannerträger, leben im Problematik und Isolierung. Denn „herrscht“ der Gott Palästinas auch außerhalb Synagogen, auch in Wirtschaft, Kunst und Politik? Herrscht Er in den Schulen und Akademien? Herrscht Er in den Bädern, Dielen, Banken und Ratzimmern? Herrscht Er in Redaktionen, Buchverlagen und Lehrsälen? Ist das Heutige die Erfüllung jahrtausend alter Sehnsucht? Haben dafür die Väter gebangt und gebetet?

    Für ein Kolonialland, wie alle, mit Streiks, Unruhen und Parteien kämpfen. Mit Chauvinismus, Bruderzwist und Klassenhass. Mit Universität, Olympiade und (sonstigem) Karneval.

    Man hat das ganze Golus Europas mitgeschleppt ins Nationalheim und Gott den König eingesperrt in Synagogenzellen zur Erbauung der Alten, Weichen und Sentimentalen. Aber das Leben flutet achtlos an Ihm vorüber.

    Doch das Land bäumt sich auf. Zweimal im Ablauf der kurzen Zeit der kurzen Zeit hat es Einwohner schon ausgespieen unter unsäglichen Qualen. Gottes Erdbeben war Drohung, Gottes Donnergrollen hieß Pogrom. Das Land begehrt auf. Hört ihr es nicht, wie es stöhnt in verhaltenem Ingrimm über Laster, Schmach und Missbrauch?

    Es ist dies alles vielleicht die schwerste Golusprüfung Gottes, die nicht bestanden wird. Wird Gott schweigen…?

    Jüdisches Volk, jüdisches Land! Wir fordern Rechenschaft! Von Euch und von – uns. Auch von uns. Wir müssten als erste die Baumeister werden, auf diesem göttlichen Boden, von dessen Seele ihr immer noch nichts ahnen könnt. Nicht um der Thora Zukunft, nicht um des Judentums letzte Zuflucht ist’s uns bitter und bange, nur um uns, Brüder, um unsre Gegenwart. Und um die Kinder. Lasst uns beginnen mit dem Wieder-Aufbau im engsten Kreis, das Sehnen nach dem ganzen Volk im Herzen.

    Jüdisches Volk, wir rufen!

    Wir sind die Jüngsten, die Unbekannten, die stets Überhörten!

    Jüdische Heimat, wir rufen!

    Wir sind die Verfehmten, Verlachten, die stes Verschrienen.

    Jüdischer Gott, Väter der heiligen Heimat, wir rufen! Wir sind die Schüler, die Kinder, Deine Geführten.

    Und wenn uns Volk und Heimat nicht hört –

    Und wenn uns Volk und Heimat verdächtigt –

    Du hörst, Du König, Gott Jissroéls,– Du hörst!

     

    (Aus: Simon SCHWAB Heimkehr ins Judentum  Hermon Verlag Frankfurt Main 5695 – 1934 S.47-51)

    06-12-2007 om 10:25 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-12-2007
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                      (1850-1926)

    Zur Wochenabschnitt Mikéts (Auszüge)

     

    …Der 25.Kislew brachte uns wieder das Chanuckofest, dem wir mit jeder anbrechenden Nacht die Lichter in unseren Häusern entzünden. Mit diesen Lichter wecken wir die Erinnerung an Siege מסרת גבורים ביד חלשים ורבים ביד מעטים, die die Wenigen und Schwachen über die Vielen und Starken davongetragen. Wie damals, so soll für alle Zukunft das Prophetenwort uns eine Wahrheit bleiben: לא בחיל ולא בכח כי אם ברוחי „Nicht durch Massen, nicht durch Gewalt, sondern durch meinen Geist!“. Der Wahrheit dieses Prophetenwortes und seiner ewigen Geltung sollen wir uns im Scheine unserer Chanuckolichter stets aufs neue bewusst werden. Von ihr hat sich unser jüdisches Bewusstsein seine nimmer schwindende Stärke zu holen.

    לא מרבכם מכל העמים חשק ה' בכם ויבחר בכם  „Nicht weil ihr zahlreicher als alle Völker seid, hat Gott an euch Wohlgefallen gefunden und euch erwählt, כי אתם המעט מכל העמים denn ihr seid das Kleinste unter allen Völkern (Deut. 7,7). – Mit diesen Worten hat Gott sein Volk in den Kreis der Menschheit geführt[1]. Nicht ohne Grund hatte Gott das schwache, an Zahl geringe jüdische Volk zum Träger seiner ewigen Wahrheit erkoren. Mit seinen חלשים und מעטים, in seiner Ohnmacht und numerischen Schwäche ist es berufen, einst die Augen der Welt zu öffnen und sie von der allein belebenden und beherrschenden Kraft der göttlichen Wahrheit zu überzeugen – כי אתם המעט gerade weil ihr die Wenigen seid! Von vornherein hatte der tiefe Weisheitsplan Gottes mit dieser Minoritätsstellung des jüdischen Volkes gerechnet. Mehr noch, immer waren es Minoritäten innerhalb dieser Minorität, die sich als Retter und Bewahrer der göttlichen Wahrheit bewähren sollten. Dieser Minoritätsstellung verdanken wir die zahllosen Schwierigkeiten und Hindernissen die man uns von Anbeginn unseres geschichtlichen Daseins in den Weg gelegt hat – wir danken sie ihr im wahren Sinne des Wortes. Denn gerade diese Schwierigkeiten und Hindernisse haben uns auf der Höhe unseres jüdischen Berufes erhalten. Ist man doch bis auf den heutigen Tag bei den Gegnern der jüdischen Sache nur zu gerne bereit, die Sache dieser Minorität nach ihren einzelnen Trägern zu beurteilen. Das war zu allen Zeiten der Fall. „Man beurteilte das Judentum nach der Judenheit und die Judenheit nach dem ersten besten Juden, der in den Wurf kam.“ –

    Auf diese Tatsache wollten uns wohl unsere Weisen hinlenken, wenn wir ihre Bemerkung zu einem Vorgang in unserer heutigen Sidra richtig verstehen. ויקרעו שמלתם Als der Becher bei Benjamin gefunden wurde, zerrissen die Brüder ihre Gewänder. השבטים קרעו על בנימין „Wegen Benjamin, so meinen sie, zerrissen die Stämme ihre Kleider, לפיכך יצא ממנו מרדכי שקרע על ישראל שנ' ויקרע מרדכי את בגדיו deshalb musste auch später Mordechai, ein Nachkomme Benjamins, wegen der Israel durch Haman drohenden Vernichtung seine Kleider zerreißen“. (Tanchuma das.)

    Haman hatte, von seinem Standpunkt aus, nur Grund, Mordechai zu grollen: ומרדכי לא יכרע, sein Zorn aber traf alsbald die ganze Judenheit, עם מרדכי heißt es da:– wie Mordechai, so sehen alle Juden aus!

    In dem Augenblick, da in Benjamins Sack der Becher gefunden wurde, zerrissen alsbald alle Brüder ihre Kleider. Und wenn es auch nur einer unter ihnen war, der angeblich gestohlen, sie fühlten sich solidarisch mit ihm verbunden, in dem Bewusstsein, daß, wenn Benjamin der גנב, alsbald alle Söhne Jakobs zu גנבים gestempelt würden; deshalb zerrissen sie alle ihre Kleider. Dieses ויקרעו der „Stämme“ steht im Zeichen desselben Geschickes, das in Mordechais Tagen sich wiederholte.

    …Dieses Minoritätsgeschick scheint unser Unglück zu sein, es ist aber in Wahrheit unser Glück. „Es ist ein Glück, ein nicht zu berechnendes Glück für die Sache der Wahrheit, wenn nicht nur die Gesamtheit ihrer Träger, wenn jeder einzelne derselben der schärfsten Kritik der Gegner ausgesetzt ist, wenn jeder es fühlt, daß die Ehre der Gesamtheit von der Gediegenheit und Tadellosigkeit jedes einzelnen bedingt ist. Es ist das ein unendlicher Sporn für jeden einzelnen, sich vor jeder Verirrung zu hüten, um nicht durch seinen Einzelfehl seine Gesamtheit und ihre Sache zu gefährden“. –

    …

    …Auch unsere einstige Erlösung werden wir nie und nimmer mit Hilfe von רהבים ושטי כזב, von מחללי שבתות ואוכלי טרפות, von מינים ואפיקורסים beschleunigen oder gar bewerkstelligen. ציון במשפט תפדה ושביה בצדקה Recht und Pflicht allein bahnen uns den Weg der Erlösung – Gott, רב מוחלל כל der Weltenmeister, der alles zum Kreißen bringt, שוכר כסילים ושוכר עוברים, Gott allein stellt auch Toren und Verächter in seinen Dienst (Misch.26,10), daß sie wider ihren Willen Seine Ziele fördern – ולא זכר וגו'. Er vergaß Joseph völlig, doch Pharao musste träumen, und dann kam die Stunde, die dem Unschuldigen Befreiung brachte – שוכר כסילים ושוכר עוברים. Sie sind Gottes Mietlinge, unsere Mietlinge dürfen sie nie und nimmer sein, unser sei stets das lautere, reine von צדק und משפט getragene Beginnen, damit Gottes Segen es vollende.

    Die treue Beherzigung dieser jüdischen Wahrheit und jüdischen Forderung vermisst man leider gar oft im jüdischen Leben, sie wird gar oft gerade von denen außer acht gelassen, die es bei der Erstrebung ihrer Ziele, wie sie sich ausdrücken, לשם שמים meinen. Mit לשם שמים kann man oft unschätzbare Werte zerstören. Die Ziele sind erstrebenswert, aber die Mittel und Wege, die ihrer Verwirklichung dienen, bewegen sich nicht im Rahmen des Gesetzes, des דין, der nie und nimmer außer acht gelassen werden darf.

    …Wollen wir, meine Brüder und Schwestern, nicht endlich einsehen, daß es denn doch nicht möglich ist, mit vollendeten רשעים in religiöser Beziehung ein wie immer geartetes Bündnis zu schließen? Denken wir an die Prophetenmahnung (Jes. 57,21): אין שלום אמר אלקי לרשעים Mit den Gesetzlosen gibt es keinen Frieden, der Friede kann nur auf dem Boden des אמת erblühen! מכאן שהקב"ה אוהב את הרשעים, fügen die Weisen bedeutungsvoll hinzu: Gott kündigt den Gesetzlosen den Frieden; daraus folgt, daß Gottes Allgüte selbst den Gesetzlosen Liebe bewahrt, sie nicht für immer verlieren, sie vielmehr zurückgewinnen will. Weder durch einen jeder jüdischen Wahrheit Hohn sprechenden Friedensschluss, noch durch wie immer geartete Kompromisse werden wir unsere רשעים der göttlichen Wahrheit zurückgewinnen. Im Gegenteil! Sie werden, indem wir freiwillig zu Mitgliedern ihrer religiösen Gemeinschaft, zu freiwilligen Mitglieder der „Richtliniengemeinde“ uns bekennen und damit, ob wir wollen oder nicht, ihre religiöse Gemeinschaft anerkennen, hierdurch nur zum Verharren in ihrer Untreue, in ihrem Abfall von Gott und seiner תורה bestärkt! Wenn etwas sie zur Selbstbestimmung, zur Rückkehr zum heiligen Vätererbe einmal bestimmen kann, so kann dies nur durch völlige Lossagung und Trennung in religiöser Beziehung geschehen!

    …Das Chanuckofest wird wohl auch von den Verfassern der „Richtlinien“ gefeiert werden; sind es doch jüdische Siege, die da errungen wurden, auf die stolz zu sein, auch sie ein Anrecht zu haben wähnen. Wir aber wollen beim Scheine der Chanuckolichter uns bewusst werden, wofür unsere Väter geblutet, wofür sie den letzten Atemzug ihres Lebens heldenhaft eingesetzt haben: der Verwirklichung der göttlichen Wahrheit, dem אמת gelte auch unser Leben. Gehen wir unseren Kindern mit unserem Leben beispielgebend voran, daß auch sie sich für ein solches Leben im Dienste des אמת begeistern.

    Lasst uns kämpfen für Gott und seine תורה. In demselben Masse wie wir für Gott wie wir für Gott kämpfen, kämpft Gott auch für uns: wie Er unseren Vätern beigestanden, wird Gott auch uns in unserer schweren Zeit seinen mächtigen Beistand nicht versagen: כאשר עשה לאבותינו כן יעשה לנו נסים ונפלאות



    [1] Siehe zu diesem Abschnitt G.Schr. 4,30 ff.

    05-12-2007 om 10:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-12-2007
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                 (1833-1900)

    ZIONISMUS (1898)

    Weiterer Auszug

     

    …. In den großen Geschickesverkündigungen in Lev. und Deut., in בחקתי und כי תבא sind in erschütternder Einzelausführung die für den anderen Fall unabwendbaren Katastrophen der Zerstörung des Staates und der Entfernung aus dem Lande und das Elend im Exile in seinen einzelnen Phasen verkündet ferner, daß, wie das Elend nur durch unsere Untreue gegen unseres Gottes Gesetz veranlasst, von Ihm gefügt sei, ebenso wir nur durch aufrichtige Rückkehr zum Gottesgesetze die Erlösung aus dem Exile und die Heimkehr in das verheißene Land unserer Bestimmung erhoffen können, das unsere Heimkehr harre, der Heimkehr seiner geläuterten Söhne und Töchter. Mit jedem Morgen und jedem Abend erinnert uns das Sch’ma an diese Festsetzung. „Und es wird geschehen,“ so heißt es in Deut. 30, 1 ff., „wenn über dich gekommen sein werden alle diese Worte, der Segen und der Fluch, die ich vor dich hingegeben habe, so wirst du es dir zu Herzen bringen unter allen Völkern, wohin Gott deinem Gotte dich verwiesen, und wirst ganz bis zu Gott deinem Gotte zurückkehren und auf seine Stimme hören, nach allem was ich dir heute gebiete, du und deine Kinder, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele: dann wird auch Gott dein Gott sich wieder zurückwendend deine Vertriebenen aufsuche und wird sich deiner erbarmen.’ – Und das Wort des Propheten wird nicht müde, immer wieder die Wahrheit ins Bewusstsein zu rufen, wie der Abfall des verblendeten Volkes vom Gesetze den Untergang des Staates, den Verlust seiner politischen Selbständigkeit und die Entfernung vom heimischen Boden zur unabwendbaren Notwendigkeit mache für die Rettung des Volkes vor gänzlichem Untergang, für die Rettung des  Gotteswortes aus der andauernden Entweihung durch den unjüdischen Judenstaat, für die Rettung des geknechteten gesetzestreuen Kernes des Volkes aus der Unterdrückung durch die abgefallene herrschende Mehrzahl, kurz wie das über Jerusalem hereinbrechende Strafgericht, die Zerstörung Jerusalems, der Untergang des unjüdisch gewordenen Staates, die einzige Rettung – Zions sei, wie dies in den Worten ausgesprochen ist:ציון במשפט תפדה !

    Und da wollten, könnten wir glauben, das Exil, diese weltgeschichtliche Erziehung Israels, könnte enden, während wir noch fern, in weiten Kreisen vielleicht ferner als je wären von dem Ziele, zu dessen Erreichung wir ins Exil geschickt sind? Könnten wirklich meinen, die Errichtung eines Staates wäre das anzustrebende Ziel? Müssten wir uns nicht fragen: wenn nun der Staat wieder erstünde und politische Selbständigkeit in Palästina verliehen wäre, wir aber kämen als die Alten zurück, könnte ein solcher Staat Bestand haben, müsste er nicht, um der Entweihung des göttlichen Namens eine Ende zu machen noch rascher von der Erde schwinden, als er entstanden?

    Und nun gar ein Staat, wie er der zionistischen Bewegung als Ziel vorschwebt! Unter hunderttausend Zionisten kann ja natürlich im Haupte eines Jeden ein anderes Bild von diesem Staate leben. Wir sind deshalb darauf angewiesen auf die bedeutungsvollen Darlegungen des Hauptvertreters der Staatsidee zu gründen. Was sollen wir gesetzestreuen Juden dazu sagen, wenn es z.B. S.75 in der angeführten Schrift heißt:

    „Werden wir also am Ende eine Theokratie haben? Nein! Der Glaube hält uns zusammen, die Wissenschaft macht uns frei. Wir werden daher theokratische Velleitäten (?) unserer Geistlichen gar nicht aufkommen lassen. Wir werden sie in ihren Tempeln festzuhalten wissen, wie wir unser Berufsheer in den Kasernen festhalten werden. Heer und Clerus sollen so hoch geehrt werden, wie es ihre schönen Funktionen erfordern und verdienen. In den Staat, der sie auszeichnet, haben sie nichts dreinzureden, denn sie würden äußere und innere Schwierigkeiten heraufbeschwören

    Ich beschränke mich darauf, nur dem ersten Satze gegenüber – denn die anderen reden an sich eine beredete Sprache – die auf jedem Standpunkt berechtigte Frage zu stellen: Was heißt das: „ der Glaube hält uns zusammen“? Welcher Glaube? Den Einen ist die Offenbarung der Granitboden ihres Lebens, den Anderen ist sie eine fromme Legende, den Einen ist das Gesetz Gottesgesetz, den Anderen das Werk kluger Priester, die Einen glauben an den lebendigen persönlichen Gott, die Anderen glauben vielleicht schon ein Opfer des Intellektes gebracht zu haben, wenn sie aus Atheisten Deisten geworden sind – wo ist da der „Glaube, der „uns“ zusammenhält? Und was ist der Sinn des in demselben Atem ausgesprochenen Satzes: „Die Wissenschaft macht uns frei“? Welche Wissenschaft macht hier frei? Doch nicht die Jurisprudenz oder die Medizin? Doch nur eine ihre Schranken verkennende Naturwissenschaft und die von vorgefaßten Meinungen ausgehende Bibelkritik, die aber bei denjenigen den „Glauben“ zerstören, die ihre Widersprüche und Trugschlüsse nicht durchschauen? Wo bleibt da der zusammenhaltende Glaube?

    Weniger unklar als bezeichnend ist es, wenn in der Begrüßungsrede an den Congress, nachdem die „enge Verbindung der modernen Juden mit den Konservativen“ als ein Triumph des Zionismus gefeiert ist; es dann weiter heißt: „da sich dieses Ereignis ohne Konzessionen an den Intellekt vollzogen hat, ist es ein Beweis für das Volkstum der Juden“. Wenn die Worte richtig wiedergegeben sind, so können sie nur den einen Sinn haben, daß die „Konservativen“ keine Konzessionen an die vermeintliche Ergebnisse der „befreienden“ Wissenschaft zu machen brauchten, um sich mit den „Modernen“ zu verbinden“, und diese sie auch nicht als Vorbedingung für die Verbindung forderten, daß deshalb das Bewusstsein der gemeinsame Abstammung trotz der bestehenden konträren Gegensatzes des Überzeugung das einigende Moment sei. Ich erlaube mir nur deshalb die Anführung dieses Satzes, um Ihnen zu zeigen, daß von einer Änderung der religiösen Anschauungen der „Modernen“ hier nichts zu Tage tritt.

    03-12-2007 om 14:36 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-12-2007
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    URIEL ZIMMER:

    THE SOLUTION?

     

             As Torah and the State are diametrically opposed extremes, Torah Judaism can never accept Zionism, nor grant "de jure" recognition to the State. On the other hand, Zionism and the State will never condone the existence of a Judaism that insists exclusively on the original identity and character of the Jewish People, for, were it to do so, it would destroy the ground on which it is built. This may be the subconscious reason for the brutality and violence sometimes experienced in the State, which has recently been labelled by a veteran Zionist as "Jewish antisemitism".

                What then is the solution of this problem?

                The answer to be given here, according to the humble view of this writer, will certainly disappoint many; yet, I would be dishonest if I were to offer any other answer. The answer is very simple: THERE IS NO HUMANLY FEASIBLE SOLUTION! if a radical and complete solution is expected. I can offer no push-button device to solve all problems and I do not believe that any other human being can. Nor is this the only problem, either in the world at large or in our Jewish world, for which no radical solution can be foreseen.

                Throughout the years of Exile, when the leaders of the Jewish People were men of truth and integrity, the Jewish People never made any attempt to "solve the Jewish Problem", or, as far as that goes, any other universal problem. All Jewish political and communal activities of intercession ("shtadlanuth") throughout the many years of our exile, and those who conducted those activities were men of no less political maturity and breadth of outlook than present-day politicians, were never aimed at an "overall solution" of the "Jewish Problem". Their purpose was almost always immediate and locally to avert discriminatory laws or to protect certain rights etc. The true Jewish leaders realized that as they had not created the problems, they were unlikely to be able to find "solutions".

     

                "Old-fashioned" and outdated as this approach may seem, it is a fact worth consideration now that our own modern world is beginning to realize its validity. More than perhaps at any other time, practically all the major problems of today's world are interwoven. A true and radical solution, say, of the Berlin problem would only be possible through a sincere global abatement of the East-West conflict. Even co-existence is not a solution, only a “modus vivendi”. Even a slight glance at the minutes of the U.N. throughout its existence will show how correlated and interdependent all problems of the world are, and how there can be no final and overall solution for any one problem outside the framework of a global solution, which, in turn, seems to be very distant for all practical purposes. It is hardly surprising then that no real overall solution can be offered.

                It is, therefore, more for the sake of curiosity that we propose to mention some of the "radical solutions" that have in the past been suggested in relation to our problem.

                Some 8-9 years ago, a German-language newspaper in Tel Aviv (“Neueste Nachrichten-Yediot Chadoshot“) that is close to but does not officially represent the Progressive Party, suggested that a large concentration-camp be established somewhere in the Negev, where all “Neturei Karto’niks” should be detained. This proposal has been subsequently repeated several times by the "Canaanites" (see above) and others.

     

                Only quite recently, the Yiddish columnist Chaim Lieberman (who, incidentally, is considered religiously observant) proposed (in the "Jewish Daily Forward" of 19TH November 1958) "to cut off that cancer called 'Szatmar' from the body of the Jewish people." This proposal in plain language can mean only one thing, namely, that the "concentration camp" suggested by "Neueste Nachrichten" should be turned into an extermination camp, for the only way to cut off a cancer is by a surgeon's knife.

                Yet, all these proposals, even if they are accepted one day, will not even bring about the beginning of a solution. Even if the projected concentration camp in the Negev should contain not only the people openly affiliated with "Neturei Karta" but all the 150,000 residents of Jerusalem, clashes would soon break out in Haifa, Bnei Brak, Pardes Hanna, Hadera and at other places nobody would suspect. For the people of Neturei Karta may be using more drastic means than others, but as has been said above, as far as the basic view is concerned, it is shared by so many Jews that they cannot so easily be placed in a concentration camp; "Neturei Karta" did not create antagonism between Torah and Zionism seeing that this antagonism is mutually inherent in the very nature of Torah and of Zionism respectively.

                At the other extreme, a proposal is sometimes voiced to enforce the decision to internationalize Jerusalem which was originally adopted by the UN General Assembly in its resolution of November 29, 1947 (which is, in terms of international politics, the raison d'être of the State of Israel)  and was, at that time, officially and publicly accepted in Zionist quarters. (Mr. Ben Zvi, now Israel’s President,  then even published a linguistic treatise as to the appropriate Hebrew name for the international enclave.)  Those quarters that now support inter-nationalization, hope that with the establishment of an international, UN-sponsored regime in Jerusalem, those orthodox Jews who so desire, would be able to retain a sort of international status, independent of the State of Israel. In addition to the fact that in practical terms this proposal has even less chances of being accepted than the former two proposals, it must be said that, even if it were accepted, it could, at most, perhaps bring about some alleviation of the condition of many Jews, but would not solve the problem as a whole. This writer does not believe that with the enforcement of that resolution, clashes would cease nor even that the Neturei Karto, let alone Jews outside Jerusalem and the State, would cease to protest. The basic antagonisms will thereby in no way be eliminated.

                A radical solution, therefore, DOES NOT EXIST.

                All that can be achieved, and it can, with some good will, is a “modus vivendi”, an arrangement that forbids provocation, violence, brutality or actions considered criminal under any code of Law, such as the forcible estrangement of children from the faith of their parents, etc. The initiative must come from the Government, which should refrain from initiating laws directed only at undermining the Torah and order its police to behave humanely, etc., and if the intervention of “religious politicians” of every denomination could be discouraged, so much the better.

                To be sure, this “modus vivendi” is not a solution, let alone an overall one. For, in the view of Torah, there is only one road open that leads to on “overall solution”. The road of “Teshuva”, of return to the faith and practices of the Torah. The task on which even the most Torah-true are concentrating too little and to which they should devote much more effort is that of spreading the belief and practice of Torah everywhere, in the State and abroad, individually, locally, etc., and of aiding and supporting the genuine efforts that are being made both in the State and abroad to strengthen Torah-Judaism morally and practically. The bearing of Teshuva upon the “overall solution” of problems may sound too metaphysical to many but our own generation is becoming more aware of the reality and tangibility of the metaphysical connection.

                It may be of interest, in this context, to mention a fact that deserves to be more widely known. About a year ago, a symposium was held in New York with the participation of America's greatest experts in the major branches of the "exact" sciences, i.e. nuclear physics, medicine, genetics, space-travel, chemistry, etc. The topic under discussion was : "The Next Hundred Years"; and this writer happened to be present. The panel, as indicated, consisted only of "exact" scientists, i.e. men whose field is the laboratory, the telescope, etc. It did not include a single representative of the humane sciences, no philosopher, no poet, no linguist, no historian and certainly no theologian. The panel, thus, was anything but "metaphysically inclined". Yet, there was one point which all participants seemed to re-echo, though unrehearsed: that the future of mankind primarily depends upon its moral strength, that the real problem of today's world is basically a moral one, and that all its other aspects, political or scientific, are only results and not causes.

                I have cited this example to show that even the non-Jewish world is already beginning to realize the direct bearing which ethical values have on the physical shape of things, or, in Jewish language, that the relationship between "Teshuva" and the practical, down-to-earth future of the world is not merely a metaphysical theory but a tangible reality.

                Thus, "Teshuva" is the only road leading to a feasible and genuine "overall solution"; and for Torah Judaism there can be only ONE solution that is both “real” and  “global” , and that will solve all the many problems of our history of Galuth : " . . . and when there arises a King from the House of David, who learns Torah and obeys the Divine Commandments as did his ancestor David, both according to the Written and the Oral Law, AND HE WILL FORCE ALL ISRAEL to walk along its paths and strengthen it, and will fight the battles of God, he may be believed to be the Messiah . . . . and he will reform the entire world to worship God in unison, as it says: " (Zephania 3, 9): For then will I turn to the peoples a pure language that they may all call upon the name of the Lord to serve Him with one consent" (Maimonides, Hilchot Melachim 11).                                                            . . . . and although he may tarry, I shall wait for him every day, for he will come . . . .


    (Thora Judaism and the Zionist State pp 83-88 Maurosho Publications NY reprint 5732/1972)

    See also the preview issues in Yeshurun Blog

    02-12-2007 om 13:51 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-11-2007
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER:

     

    Zur Wochenabschnitt WAJéSCHEW

     

    ….

    Meine Brüder und Schwester! Wir feiern in diesen Tagen das heitere Chanukafest. Das Chanukalicht erzählt von den מפעלות אלקים, von den wundervollen Gottestaten, die in jenen Makkabäerzeiten sich vollzogen, von dem Sieg des Lichts über die Finsternis und der Wiederweihe des geschändeten Gottesheiligtums – es erzählt aber auch נורא עלילה על בני אדם von den leidvollen, schweren Phasen, unter denen der Gottessieg heranreifte: denn in jenem furchtbaren Kampf, den griechischen Verfolgung gegen den Bestand der Thora entfesselt hatte, schwand die Kraft und die Standhaftigkeit aus vielen Herzen, die den Verlockungen griechischer Unsitte erlagen oder nicht den Mut aufbrachten, den Tod ins Auge zu schauen – bis jener kleine Kreis sich erhob, denen Mathisjahus Heldengeist die Kraft einhauchte, inmitten aller Trostlosigkeit und Leidensnot, in festem Vertrauen auf die Siegeskraft, die Gottes Menora verleiht, Gott die שירה ihres Lebens anzustimmen. – Und der שירה ihres Lebens danken wir die Chanuka unseres Heiligtums!

    Meine Brüder und Schwestern! Auch wir leben in einer Zeit[1]) in der נורא עלילה על בני אדם die Stadien der in der Entwicklung begriffenen Gotteshandlungen in furchtbarer Schwere auf der Menschheit lasten. המו גוים תמוג ארץ  מטו ממלכות -„Völker toben, Reiche wanken – die Erde ist in Auflösung“ (Ps. 46,7). Doch wir wollen nicht verzagen, nicht den Mut sinken lassen לכו וראו מפעלות אלקים. Hinweg von der Gegenwart wollen wir der Zukunft entgegenharren, in der מפעלות אלקים als הנה טוב מאד sich erweisen werden.

    Fragen aber wollen wir uns: Was haben wir Juden in dieser sturmbewegten Zeit zu tun, was zu unterlassen?

    Vor allem wollen wir auf die Prophetenmahnung (Jes.26,20) hören: - עד יעבור זעם  לך עמי בא בחדריך. In stiller, bescheidener Zurückgezogenheit wollen wir den Sturm vorbeibrausen lassen und nicht durch eine wie immer geartete Beteiligung unseren Feinden früher oder später den Vorwand zu gesteigerter Gehässigkeit liefern. In treuer Wahrung patriotischen Pflichten wollen wir in ruhiger Gefasstheit die Zeit abwarten, עד יעבור זעם da der Zornessturm sich gelegt haben wird.

    Doch eins wollen wir in unserer sturmbewegten Zeit lernen: lernen – umzulernen! Wenn ein großer Teil der Völker sich anschickt umzulernen, entschlossen ist, der Macht der Ideen sich rückhaltlos zu unterordnen, von einem Ausgleich und schwächlichen Kompromissen nichts mehr wissen will – so wollen wir in unserem Leben das gleiche tun. Die Macht unserer Ideen aber ist einzig und allein der אמת, unter dem wir die Forderungen unserer gottgeoffenbarten תורה verstehen: ה' עוז לעמו יתן eine Macht hat Gott seinem Volke verliehen אין עוד אלא תורה – das ist die Macht der Thora, ה' יברך את עמו בשלום sie allein bringt den Frieden und die von Menschen ersehnte Freiheit חרות על הלוחות ( א"ת חרות אלא חרות ) denn wahrhafte Freiheit blüht nur auf den Tafeln des Gottesgesetzes! Dieser Macht der Thora-Idee wollen wir uns rückhaltlos unterwerfen, jedes Kompromiss, jede künstliche Vereinigung und widernatürliche vermittelnde Brücke zwischen Ja und Nein, zwischen אמת und שקר ablehnen. Lernen wir um, verlassen wir solche Brücken, sie stürzen früher oder später kläglich zusammen. –

    Und nun noch eines. Das Ziel der mizrischen Erlösung war die Besitznahme des gelobten heiligen Landes, das Gott unseren Vätern und deren Nachkommen für alle Zeiten zugeschworen, solange sie der Macht der Thora-Idee sich rückhaltlos unterordnen. Was in unseren Tagen aus dem Heiligen Lande werden soll, wissen wir nicht, können wir nicht wissen. So viel steht fest: Solange nicht der persönliche Messias uns im Namen Gottes das Heilige Land zuerteilt, solange haben wir den Schwur, den unseren Väter beim Verlassen des heiligen Landes geleistet, gewissenhaft zu halten.

    In hingebungsvoller Treue wollen wir unsere bürgerlichen Pflichten nachkommen in dem Landen das uns mit Weib und Kind Aufenthalt gewährt und uns die Möglichkeit der Erfüllung unserer Thora-Pflichten zusichert. Sollte aber der eine oder der andere aus reinen, lauteren Absichten den Aufenthalt im Auslande sich erwählen, so müsste dieses Ausland nunmehr das Heilige Land sein. Mehr als je dürfte es in unserer Zeit auf Grund der bestehenden Verhältnisse heilige Pflicht sein, das Heilige Land mit recht vielen aufrichtigen treuen Jehudim zu besiedeln, damit es nicht ח"ו zum Tummelplatz Gott und Thora höhnender, zügelloser Willkür werden von der jenes Prophetenwort gilt ותבאו ותטמאו את ארצי ונחלתי שמתם לתועבה.

    לכו וראו מפעלות אלקים ruft uns das Chanukafest, ruft uns unsere Gegenwart zu: Gleich den Vätern stehen wir am Meere. – Auf Gottes Beistand vertrauen wir, wie den Vätern so wird auch uns Gott den Weg durchs Meer bahnen, שם נשמחה בו und uns mit der Thora im Arme die Freude am Leben gewähren. –

    In diesem Geiste möget ihr, meine Söhne, als בהי מצוה heranwachsen. Beim Scheine der Chanukalichter gelobet, ב"מ zu sein, ב"מ zu bleiben. In allen Versuchungen und Prüfungen haltet unerschütterlich treu und fest zu Gott uns seinem Gesetz, und bekennet in allem, was Gott euch gewährt und versagt הנה טוב מאד.

    An der Macht der Thora-Idee möget ihr, wollen wir alle immer erstarken, damit uns Gott endlich die Segnungen eines dauernden Friedens gewähre ה' עוז לעמו יתן ה' יברך את עמו בשלום.



    [1] Diese Predigt wurde am שבת חנוכה תוע"ט לפ"ק gehalten.(1919)

    30-11-2007 om 10:29 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    WEERSTAND TEGEN DE GROTE SATAN

     

    JESJOEROEN NIEUWS EN ACHTERGRONDINFO in november 07

     

    Attacking Iran for Isra-l?  By Ray McGovern  Secretary of State Condoleeza Rice is at her mushroom-cloud hyperbolic best, and this time Iran is the target.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18645.htm

     

    Hezbollah, PKK and American Hypocrisy By Gwynne Dyer Could it be that Turkish lives are worth less than Israeli lives?
    http://www.informationclearinghouse.info/article18644.htm

     

    Michael Chertoff Calls Iran, Venezuela Relationship 'Troubling': In a speech to the 2007 B'nai Brith policy conference in Washington, D.C., Chertoff spoke in what may be the starkest terms so far about the relationship between Venezuelan President Hugo Chavez and Iranian President Mahmoud Ahmadinejad.
    http://www.foxnews.com/story/0,2933,306418,00.html

     

    Stop the Insanity: No War With Iran  Gov. Bill Richardson It is a tragedy that in the midst of one failed war in Iraq, George Bush and Dick Cheney are pushing a second front of failure and gearing up to attack Iran. The "unilateral sanctions" recently imposed will hurt diplomatic progress in the region, and I find it disconcerting that so many Democrats supported President Bush in his saber-rattling.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18649.htm

     

    McCain: Iraq Pullout Bad For Israel:  In a message to the majority of American Jews who oppose continued U.S. presence in Iraq, Arizona Sen. John McCain on Tuesday told the community’s largest umbrella group that a “surrender” now would harm Israel’s security.
    http://snipurl.com/1t14l

     

    In case you missed it:

     

    Truman Overrode Strong State Department Warning Against Partitioning of Palestine in 1947: On Sept. 22, 1947, Loy Henderson strongly warned Secretary of State George C. Marshall that partition of Palestine into Arab and Jewish states was not workable and would lead to untold troubles in the future
    http://www.informationclearinghouse.info/article7060.htm

     

    In case you missed it:

     

    Origin of Arab-Israeli Conflict: [PDF] - -- Jews for JusticeThe conventional wisdom is that, even if both sides are at fault, the Palestinians are irrational "terrorists" who have no point of view worth listening to. Our position, however, is that the Palestinians have a real grievance: their homeland for over a thousand years was taken, without their consent and mostly by force, during the creation of the state of Israel. And all subsequent crimes - on both sides - inevitably follow from this original injustice.
    http://www.informationclearinghouse.info/pdf/OriginoftheArab-IsraeliConflict.pdf

     

    Isra-l now leads lobby against Iran:  In a major policy change, Israel has launched a high-profile diplomatic initiative to thwart Iran's nuclear ambitions following President Bush's warning that ‘a nuclear Iran could produce World War III’.
    http://snipurl.com/1t2m7

     

    Furl the flag By Gamal Nkrumah As if his marital challenges were not enough cause for concern, "Sarco the Sayan" has suddenly emerged as the most infamous accolade of French President Nicolas Sarkozy. The influential French daily Le Figaro last week revealed that the French leader once worked for -- and perhaps still does, it hinted -- Israeli intelligence as a sayan (Hebrew for helper), one of the thousands of Jewish citizens of countries other than Israel who cooperate with the katsas (Mossad case-officers).
    http://www.informationclearinghouse.info/article18664.htm

     

    Friends and enemies: Jews would be well advised not to regard evangelical American Christians as their allies in a battle against Muslims.
    http://snipurl.com/1t6tl

     

    The Deadly Embrace Zion-power and War: From Iraq to Iran  By James Petras No crime against humanity is too great for the Presidents of the Leading American Jewish Organizations to defend.  It is this slavish obedience to the official Israeli policy that marks out the Zionist Power Configuration as something much more than just another lobby as its ‘left’ apologists and even Walt and Mearsheimer claim. 
    http://www.informationclearinghouse.info/article18674.htm

     

    Holding Zionism To Account  Open Letter to Secretary of State Condoleezza Rice  From Alan Hart, author of Zionism: The Real Enemy of the Jews I have the impression that your seven visits to Israel/Palestine have led you to the conclusion (of course you can’t say so in public) that the Zionist st
    http://www.informationclearinghouse.info/article18672.htm

     

    Isra-l on offensive against IAEA over Iran:  Campaigning for tougher sanctions on Tehran, Israel went on the offensive on Tuesday against the UN nuclear watchdog, accusing its chief Mohammed ElBaradei of playing into Iran's hands over its atomic drive.
    http://afp.google.com/article/ALeqM5ipBrHkNFsmnN9cDHCwFhBewl4t_Q

     

    Germany's Merkel Sees Protecting Isra-l A `Moral Duty' : After receiving a prestigious award from the Central Council of Jews in Germany, Merkel said the prize gave her a responsibility to fight racism and to foster close ties between Germans and the Jewish community.
    http://snipurl.com/1t97s

     

    Punishing Gaza By Stephen Lendman  Middle East observers know what most honest ones will admit. The intermittent, now revived "peace process" is merely pretense head fake. It's more theater than substance or a serious effort to resolve this long-running conflict, and look at the proof:
    http://www.informationclearinghouse.info/article18685.htm

     

    Revealed: Isra-l Plans Nuclear Strike on Iran By Uzi Mahnaimi, New York and Sarah Baxter, Washington ISRA-L has drawn up secret plans to destroy Iran’s uranium enrichment facilities with tactical nuclear weapons.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18688.htm

     

    Dollar's Fall Collapses American Empire By Paul Craig Roberts The Romans brought on their own demise, but it took them centuries. Bush has finished America in a mere 7 years.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18686.htm

     

    Israeli intelligence: Abbas is too weak: Army Radio reported Thursday morning that Israel's intelligence community considers Palestinian Authority President Mahmoud Abbas a powerless leader, who even has difficulty controlling car thieves and drug dealers in his own territory.
    http://snipurl.com/1td4g

     

    US okays $155m arms package for Isra-l : The US Congress on Wednesday approved a $155 million arms package for Israel, aimed at the development of the Hetz and David mid-range defensive missile systems and for the development long-range defensive missile systems.
    http://snipurl.com/1td4k



    Mofaz’s shameful and arrogant suggestions
    By our staff writer

    Since Tehran and the International Atomic Energy Agency signed a deal on August 21 to clear up the remaining questions about Iran’s nuclear activities Israel and U.S. became too angry and started leveling charges against the IAEA and its director Mohamed ElBaradei.

    Twenty Reasons against Sanctions and Military Intervention in Iran By CASMII Five years into the US-UK illegal invasion of Iraq and its consequent catastrophe for Iraqi people, peace loving people throughout the world are appalled by the current Iran-US standoff and its resemblance to the run-up to the invasion of Iraq . The hawks, headed by Dick Cheney in Washington , are now shamelessly calling for a military attack on Iran . The same Israeli lobby which pushed for the invasion of Iraq is now pushing for a military attack on Iran .
    http://www.informationclearinghouse.info/article18699.htm

     

    Why Isra-l Should Begin Talking With Hamas By Yvonne Ridley Hamas is dismissed as a “terrorist group sworn to Israel’s destruction” and one that “refuses to recognise Israel and wants to fight not talk”.  The truth is that Israel is bent on Palestine’s destruction.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18706.htm

     

    UK paper: Dimona defenses on high alert:  The defensive missile shield around Israel's nuclear facility at Dimona was placed on red alert 30 times last week out of concern over a possible Syrian air strike, the Sunday Times has reported.
    http://snipurl.com/1thrc

     

    US to purchase $700m worth of arms from Isra-l: Weapons and technological systems to be acquired from Jewish state's defense industries include navigation and attack sensor system for combat aircraft, UAV and advanced pilot helmets
    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3469677,00.html

     

    THE BOOK THAT CAN'T BE PUBISHED IN AMERICA  By Alan Hart, author of  Zionism: The Real Enemy of the Jews  The question Americans asked in the immediate aftermath of the horror of 9/11 was "Why do they hate us?" And in many American minds the "they" of the question were not only the violent Islamic fundamentalists who, according to the official version of events, were solely responsible for bringing down the Twin Towers, but Arabs and Muslims everywhere - about a quarter of humankind.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18716.htm

    The Lobby By Paul Craig Roberts That the vast majority of Americans know nothing of this is testimony to the power of the Israel Lobby. 
    http://www.informationclearinghouse.info/article18714.htm

     

    Saying NO to the Hunters of Atzmon  An introduction by Gilad Atzmon:  The following is another shocking glimpse into the activity of the Zionist ADL within the Palestinian solidarity movement.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18721.htm

    Hamas: Negotiating on "Jewish state" conspiracy to liquidate Palestine cause

     

    The Palestinian Path to Peace Does Not go Via Annapolis By Jonathan Steele As the United States-sponsored Israeli-Palestinian meeting in Annapolis, Maryland, approaches, the key question is what follows when it fails. Fiasco is looming, so what do the Palestinians do next? In their decades-long bid for justice, they have already tried everything.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18736.htm

     

    Cut Isra-l Off  By Charley Reese  Thanks to the unconstitutional largess of the cowardly Congress, Israel is a rich country and one of the world's leading military powers. It doesn't need American aid. It is time to quit dancing to the tune of a lobby with dual loyalties and to pursue America's interests.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18733.htm

     

    What is a Jewish state?

     

    Ramon: Recognition of a "Jewish state" important as it means no right of return

     

    An Interview with Norman Finkelstein : Wajahat Ali speaks to American political scientist and writer Dr. Norman Finkelstein about the denial of his tenure at DePaul University, anti-Semitism, and challenging the academic status quo on the Palestine-Israel conflict.
    http://snipurl.com/1tytb

    Qassam: PA security part of Shabak
    Thu, 22 Nov 2007 12:00:18 Al-Qassam Brigade, the armed wing of Hamas Movement, says that the Palestinian Authority security services are part of Israeli Shabak.

     

    Sarkozy ex-Mossad secret agent

     

    Dubai Police Chief: US created al-Qaeda

     

    US storm over book on Israel lobby :  The power of America's "Jewish lobby" is said to be legendary.
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/7104030.stm

     

    Debate rages across US on academic freedom: American universities are engaged in a furious debate over whether anti-Zionist academics should be allowed to teach Middle East courses.
    http://snipurl.com/1u3yh

     

    The business of Breslov  KIEV - In 1802 Rabbi Nachman of Breslov came to Uman, then a sleepy, remote town in the Ukraine, and asked his followers to be buried there, near the mass grave of some ...
    Full story

    Eddi Dukes

     

    William A. Cook: Decpetion as Truth: The Myth of Middle East Peace
    http://www.counterpunch.org/cook11232007.html

     

    Distorting Fascism to Demonize Iran  By Ismael Hossein-zadeh

     In their frantic drive to pave the way for a military strike against Iran, leading figures in the neoconservative pro-Israel lobby have embarked on a vicious campaign of demonizing that country by comparing it with the early years of Nazi Germany and its President, Mahmoud Ahmadinejad, with Hitler.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18788.htm

    Impeach Cheney, Bush and Pelosi! By Ted Lang  It is Pelosi who now represents Cheney-Bush's most powerful and effective enabler and supporter. Pelosi is now a vital part of the Cheney-Bush crime machine. She is an accessory before, during and after the fact. And she assuredly supports the AIPAC/Cheney-Bush crime machine's intended and unwarranted, unconstitutional invasion of Iran.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18786.htm

     

    Palestinians see Israel as winner in Annapolis: No mention of timetable, boundaries of Palestinian state, refugees or Jerusalem leave few Palestinians who bothered to tune into live broadcast from Annapolis bitterly disappointed with outcome
    http://snipurl.com/1ucaa (y net zionist)

    The Road to Apartheid: Separate and Unequal in Palestine
    http://www.counterpunch.org/khatib11272007.html

    Archbishop thrown into row over US Middle East policy: The archbishop told Emel magazine in what it described as "a series of profound views expressed in serene tranquillity" that the US had lost the moral high ground since the terrorist attacks of September 11 2001, and that Washington's attempts to accumulate influence and control in the region were not working.
    http://www.guardian.co.uk/religion/Story/0,,2217094,00.html

    Sarkozy spokesman: France and Israel enjoy 'honeymoon' : "We have the impression that we have gone back before 1967," when Franco-Israeli relations soured, notably over an arms embargo due to the Israeli-Arab war that year.
    http://www.ejpress.org/article/news/france/21928

    Sarkozy's US visit 'very successful' : -For the first time, the president of CRIF, the umbrella group of Jewish organizations, has accompanied a French President during his 36-hour official visit to the United States last week.
    http://www.ejpress.org/article/news/france/21651

     Israeli PM, Bush to hold private meeting on Iran: Ehud Olmert will hold his second private White House meeting of the week with President George Bush on Wednesday to try to translate the summit's momentum into a more effective effort to thwart Teheran's nuclear drive.
    http://snipurl.com/1ucai


    'Israel wanted to destroy Pak nukes':
    A new book claims that Mossad, Israel's external intelligence agency, ran a highly secretive bombing campaign directed at individuals in Europe helping Pakistani scientist AQ Khan build a nuclear weapon.

    Rabbi: Cleanse country of Arabs

    We must cleanse the country of Arabs and resettle them in the countries where they came from," head of the Yesha Rabbis Council, Rabbi Dov Lior, declared Monday, adding ...
    Full story

    Kobi Nahshoni

    y net zionist RABBI LIAR

     

     

    Iran War: American Military Versus Israel Firsters  By James Petras  Since 2003, the peace movement has practically vanished from the streets – in large part a product of its own self-destruction. The great majority of anti-war leaders opted for Democratic Party-electoral politics, a strategy that led to the successful election of a pro-war Democratic majority.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18796.htm

     

     

    A different Venue, but the Pious Claims and Promises are the Same  By Robert Fisk  Haven't we been here before? Isn't Annapolis just a repeat of the White House lawn and the Oslo agreement, a series of pious claims and promises in which two weak men, Messrs Abbas and Olmert, even use the same words of Oslo.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18804.htm

     

    Olmert: Israel 'finished' without Palestinian state:  In unusually frank comments, Prime Minister Ehud Olmert warned in an interview published today that "the state of Israel is finished" if a Palestinian state is not created, saying the alternative was a South African-style apartheid struggle.
    http://www.chron.com/disp/story.mpl/front/5339295.html

    30-11-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-11-2007
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    Auszüge aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Wajéschèw

     

    Kap. 37, V.6 Die Medaniten aber hatten ihn nach Mizraim verkauft, an Potiphar, Pharaos Hofbedienten, den Fürsten der Köche.

     

    Kap. 37, V. 36 …שר הטבחים : Oberhofkochmeister der egyptischen Majestät. Indem wir hier in den bedeutendsten alten Staat eingeführt werden, der für die Bildung der alten Völker so bedeutsam geworden, ist es charakteristisch, sogleich am Eingange einen „Fürsten“ der Köche, Bäcker, Schenke zu finden. Sagen dürfen wir uns, daß selbst in den entartentesten Zeiten der jüdische Geschichte wir solche Chargen nicht finden. Wer den Fürsten den Becher, den Teller, u. kredenzte, war und blieb ein ganz gewöhnlicher Mensch. Nur in Staaten in welchen, wie im alten Egypten, den Fürsten ein göttlicher Nimbus umfließt – sehen wir doch noch auf egyptischen Bilder den König vor dem Göttlichen seiner eigenen Majestas knien – werden auch eines Abglanzes dieses Nimbus teilhaftig, die in nächsten Berührung mit der geweihten Person kommen. Ist der König ein Gott, so wird sein „Truchsess“ (Trogsetzer) ein Ministrant des Göttlichen, und der Koch: ein „Fürst der Köche“. Ist dies eine heitere Seite des Amtes, so hat es zugleich eine entsetzliche Zusammenstellung: der Viehschlächter, war zugleich der Menschenschlächter. So der Oberhofmenschenschlächter  Nebusaradon (Kön. II, 25,9)

     

    Kap. 39 V. 2. Da war Gott mit Josef, er ward ein alles glücklich ausführender Mann, und ward dies in dem Hause seines mizrischen Herrn!

    3. Als sein Herr gewahrte, daß Gott mit ihm war, und alles, was er that, Gott durch seine Hand gelingen ließ:

    4. Da fand Josef Gunst in seinen Augen, so daß er ihn selbst bedienen musste, und endlich setzte er ihn über sein Haus, und gab alles, was er hatte, in seine Hand.

     

    Kap. 39  V. 2-4… Wenn Gott mit Josef war, so kann dies nur sein, weil Josef mit Gott war. Wenn die Ziele, die der Mensch anstrebt, mit Gottes Zielen zusammen fallen, so gestaltet Gott die Verhältnisse der Erreichung dieser Ziele günstig und förderlich. … Josef ward ein Mann, der alles, was er unternimmt, glücklich zum Ziele führt. Da überwand der Mizri den Widerwillen gegen den Iwri und nahm ihm sogar in sein Haus, wies ihm seine Nähe Beschäftigung an. Und als nun, V.3, auch dort „Gott mit ihm war“ und alles, was er unternahm, Gott gelingen ließ – es war dies die erste Gottesoffenbarung in einem mizrischen Kreise; in einem Kreise, in welchem das Gute und Sittliche nichts galt, zeigt sich plötzlich ein Jüngling, der arm und in tiefster Erniedrigung war, und dem doch alles gelang, weil er es tat, zeigt sich mit einem Male die segnende Kraft eines reinen und sittlichen Wollens – da fand Josef endlich חן in seinen Augen, so daß er ihn zuerst zu seinem persönlichen Diener erhob und ihm dann zum Verwalter seines ganzen Hauses machte. (מצא חן siehe zu Kap. 6,8).

     

    Da war es nun, seitdem er ihn sein Haus, und über alles, was er hatte, als Verwalter eingesetzt, segnete Gott das Haus des Mizri in Josefs Veranlassung; Segen Gottes war in allem, was er hatte, im Hause und auf dem Felde.  

     

    V.5 … Der Begriff des Schönen wird also in Hebräischen nicht objektiv, als Beschaffenheit des schönen Wesens, sondern als der Eindruck bezeichnet, den es auf den Beschauer macht, Schönheit wird als Hauch und Strahl begriffen, mit welchem das Schöne auf das Gemüt wirkt. Höchst bezeichnend erscheint nun die Bemerkung  von Josefs Schönheit, die wir gleich am Beginn der Erzählung als das ersten hätten erwarten sollen, womit sich der Unbekannte der Herrschaft empfahl, und die ja in der Tat der erste Empfehlungsbrief eines Unbekannten ist, ganz zuletzt. Es dürfte nämlich für einen Josef eine weit größere Versuchung sein, wenn ein nicht gewöhnliches Weib ihn zu verführen versucht. Es wird uns daher erzählt, Mass nicht zunächst Josefs Schönheit, sondern die glänzenden Erfolge seines Geistes, die ihn vom niedrigen Sklaven fast zum Herrn erhoben, den gewinnenden Eindruck auf seine Herrin gemacht. Seine Schönheit gab diesem Eindruck nur die überwältigende Steigerung אחר הדברים האלה heißt es daher im folgenden Verse. Alles Bisherige hatte dazu beitragen.

     

    9. in diesem Hause ist niemand größer als ich; nicht das Geringste hat er mir vorenthalten außer dich, insofern du seine Frau bist: Wie soll ich nun eine so große Schlechtigkeit begehen, und mich gegen Gott versündigen!

     

    V. 9 …חטא. Es ist von Wichtigkeit, den Begriff der Sünde nach den hebräischen Sprachgedanken zu ergründen, da sich daraus zugleich den Begriff des Gegensatzes, der des sittlichen Lebens ergibt. Im Deutschen heißt Sünde das zu Sühnende, ein Begriff, der in חטא nicht ursprünglich liegt. Wir wagen die Verwandtschaft von חטא mit חתה hervorzuheben. חתה: etwas aus seinem gehörigen kreis herausnehmen, insbesondere aber: brennende Kohlen aus dem Feuer nehmen. Es ist nun nicht unmöglich, das חטא ebenso heiße: irgend eine unserer Beziehungen jenem Feuer, dem Feuerstrahles jenes Elementes entziehen, das eigentlich unser ganzes Wesen fassen, wecken, durchläutern und beleben soll. Die Kohle, die ich aus dem Feuer nehme, erlischt. So lange irgend eine meiner Kräfte von jenem göttlichen Feuer beherrscht ist, wird sie leben und das erreichen, wozu sie bestimmt ist. Überlasse ich aber irgend eine Beziehung meines Wesens diesem Feuer nicht, so wird sie: Sünde. Wir sind berechtigt, das zur Beherrschung unseres ganzen Wesens bestimmte Element als „Feuer“ zu denken. Nennt sich ja das Göttliche selber אש אוכלת,אשדת . Ihm sollen stets ganz hingegeben sein, und so lange wir ohne Schlacken, das göttliche Feuer leuchtet stets und stets in uns und durch und durch uns, wir sind לחם אשה ד': Nahrung des Göttlichen auf Erden. Sobald etwas diesem Feuer entfällt wird es dunkel, schlecht. Ist das Sinnliche nicht Träger des Göttlichen, nicht קדוש, wird es viehisch: קדש. Was sich der Glut des Göttlichen entzieht, verfällt der Glut der Leidenschaft. Heißt aber חטא: etwas dem Herde des göttlichen Herdes entziehen, das dadurch dunkel, unerleuchtet, undurchglüht von dem Feuer wird, das es durchglühen sollte: so begreifen wir, wie sich das ganze  מעשה קרבנותals symbolische Wiederherstellung des durch חטא gestörten Verhältnisses in buchstäblichsten Sinne darstellt. Wenn unser חטא nichts anders war, als das unser חלב וכליות sich nicht als Nahrung dem göttlichen Feuer überlassen, resp. hingegeben haben: So ist die Wiederherstellung eben nichts anderes, als das wir sie dem göttlichen Feuer wieder übergeben. Unser ganzes Wesen נפש, gehört Gott an, und als Konsequenz davon, alle unsere Glieder, איברים, Seinem Feuer,נתינת אברים כל גבי האש ist reine Konsequenz von נתינת דם על המזבח  (Siehe auch Kap. 13,13).

     

    Kap.40, V.15 Denn gestohlen ward ich aus dem Lande der Ibrim, und auch hier habe ich nicht das geringste gethan, daß man mich in den Kerker gebracht.

     

    Kap. 40 V. 15 Eigentümlich wird das Land schon hier ארץ העברים genannt; es muss also die Familie in den Augen der Völker schon so bedeutsam dagestanden haben, daß das Land als ihr Land bezeichnet werden konnte.

    29-11-2007 om 12:12 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-11-2007
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

              (1833-1900)

     

    Unsere Prophetenstelle schließt sich unmittelbar an die beiden vorhergehenden Versen gegebene Bezeichnung der Verirrungen und Zustände im Reiche Juda. Es wird die große Wahrheit in furchtbarer Eindringlichkeit gelehrt, daß eine Zerfällung des Gesetzes des allmächtigen Gottes in Pflichten gegen Gott und Pflichten gegen den Nebenmenschen auf dem Boden der jüdischen Wahrheit keine Stelle habe. Wer glaubt eine Auswahl treffen, und entweder dem fälschlich sogenannten spezifisch religiösen oder dem mehr sozialen Gebiete des Gesetzes mit Hinteransetzung des anderen erhöhte Bedeutung beimessen zu dürfen, der verlässt damit nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch den Boden des Gesetzes. Und zwar verlässt er ihn vollständig. Er gibt nicht nur den Teil preis, den er, sei es in vermeintlich „prinzipielle Überzeugung“ oder sans phrase in praktischer Betätigung verleugnet, sondern auch denjenigen Teil, dem er noch die Treue zu bewahren vermeint.

    In Juda glaubte man, mehr die מצות שבין אדם למקום betonen und es dafür mit der strikten Erfüllung derמצות שבין אדם לחברו  nicht so nehmen zu dürfen. Der Tempel ragte, des Opferdienstes wurde gepflegt, die Tempelhallen waren gefüllt, Sabbat und Festtage wurden gefeiert und die Speise- und Reinheitsgesetze fanden sorgsame Beachtung. So schien es. In dem aufgeklärten, mit den Wahnvorstellungen der verschiedenen umwohnenden heidnischen Völker durchtränkten Israel war es umgekehrt. Dort hatte man in mehr oder minder bewusster Grundsätzlichkeit das spezifisch Jüdische abgestreift, den חקים, den Speise- und Reinheitsgesetzen in den herrschenden Kreisen hohnlachend den Rücken gekehrt, und nur die משפטים, die das bürgerliche Leben, das Verhalten des Menschen zum Nebenmenschen regelnden Gesetze im Prinzip aufrechgehalten. Über beide Reiche, Juda wie Israel, verkündet das Prophetenwort in Namen Gottes den durch ihre Taten heraufbeschworenen Untergang. Und da ist’s nun so ungemein charakteristisch und für alle Zeiten lehrreich: Juda dem vermeintlich frommen, wird trotz seiner Opfer, seiner Gebete und seiner Sabbatfeier, der furchtbare Vorwurf entgegengeschleudert, daß „sie die Thora Gottes verachtet“ und seine חקים, gerade die Speise- und Reinheitsgesetze, nicht gehütet hätten!– Und Israel? Kein Wort des Vorwurfs wegen des verschmähten Tempels, wegen der entweihten Sabbat- und Festtage, wegen der nicht beachteten Speisegesetze. Wohl aber wird ihm ein Spiegel vorgehalten, aus dem ihm ein Nachtbild unsäglicher Verkommenheit, einer vollständigen Fäulnis aller rein menschlichen Verhältnisse in Staat und Familie entgegenstarrt. Erstorben alles Rechtsgefühl, erstorben alle Menschlichkeit, bis zur vollendeten Tierheit erstorben alle Scham (V.7). Der Habsucht der Grossen bietet eine feile Beamtenschaft bereitwillig die Hand mit Missbrauch der Formen des Rechtes zur Ausübung schnödester Gewalt gegen die wirtschaftlich Schwachen, und – zu all diesem Jammer spendet eine gesinnungs- und herzlose Geistlichkeit, die würdigen Diener einer Religion ihrer Mache, bereitwillig ihren Segen. Zerstörung des Staates, Entziehung all der Güter, deren Missbrauch zu dieser Entartung führte, war die einzige Rettung der „Israel-Familie“ (Kap. 3, 1) Während das Sidra-Wort uns die seinen Fäden der höheren Waltung zeigte, die den Zug der Jakobsfamilie ins ägyptischen Galuth vorbereiteten, auf daß sie dort in Leid zum Gottesvolke erstarke: eröffnet das Prophetenwort einen Einblick in die Verhältnisse, die die Wiederkehr der entarteten Israels-familie zum Jakobsgeschick, ihre Hinausweisung ins Exil auf die lange bange Galuthwanderung durch die Jahrhunderte zur unausbleiblichen Folge haben, für deren Abwendung es nur die eine Möglichkeit gab, daß der Posaunenruf des drohenden Gottesgerichtes, der aus dem ernsten Mahnworte des Propheten ihnen entgegentönt; doch noch die Sperre ihres Herzens sprenge, sie ihrem besseren Selbst zurückgebe, und sie so zu aufrichtiger und dauernder Aufkehr zu Gott sich ermannen.

     

    Kap.3, 6 Wenn aber der Schofar in der Stadt erschallt, da hätte das Volk nicht zu erbeben? Wenn Unglück sich ereignet in der Stadt, da hätte es Gott nicht bereitet?

    7. Denn mein Herr, der seine Liebe als Rechtswaltung offenbarende Gott tut nichts, er habe denn seinen Ratschluss offenbart seinen Dienern, den Propheten.

     

    8. Der Löwe hat gebrüllt – wer hätte nicht zu fürchten! Mein Herr, der seine Liebe als Rechtswaltung offenbarende Gott hat gesprochen – wer würde da nicht Prophet! –

     

    V.6 Wenn aber der warnende, mahnende Schofarruf Gottes in der Stadt ertönt, der Ruf des allmächtigen Gottes, der euer Geschick in Händen hat und der für euch als Folge der Schuld das Unglück festgesetzt hat, da könntet, dürftet ihr weiter ruhig in den Tag hinein leben, hättet nicht aus diesem Posaunenrufe das löwengewaltig euch drohende Geschick bebend zu erkennen und euch zur Verbesserung aufraffen? Und wenn des Schofars Stimme unbeachtet verhalllte und nun das Verhängnis über die Stadt hereingebrochen ist, mag dies nun in seiner äußeren Verwirklichung durch Feindesmacht, durch innere Zerrüttung oder durch Naturgewalten sich vollziehen: da bestände kein innerer Zusammenhang zwischen ihm und dem unbeachtet gebliebenen Gottesruf? Da wäre es ein bloßer Zufall, Raubgier der Feinde, oder physische Verhältnisse, und es wäre nicht Gott, der diese Verhältnisse gerade so gelenkt hätte, wie es der Vollstreckung seines Willens entsprach?

    V.7 Denn das Prophetenwort ist der Schofarruf Gottes.

    V.8 Nun, der ernste, mahnende und warnende Ruf des allmächtigen Gottes ist an euch gedrungen, wer hätte da nicht zu fürchen? Gott, und zwar אדני, der den Propheten sendet, und der vierbuchstabige Gottesname, der מדת הרחמים mit der Vokalisierung אלהים, מדת הדין vereinigt, der also den barmherzigen, stets zur Spende neuen Seins und neuer Kraft bereiten Gott als denjenigen bezeichnet, der diese seine Liebe im gegenwärtigen Augenblicke als waltende Gerechtigkeit offenbaren müsse – also ד' א' hat gesprochen – wer wäre jetzt nicht Prophet! Wer könnte jetzt nicht mit Bestimmtheit das Hereinbrechen unheilvoller Verhängnisse verkünden, wenn sein Wort unbeachtet bleibt!

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 76-85  Kommentar zu Amos Kap 2, V6 bis  Kap 3, V.8) 

    28-11-2007 om 17:48 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-11-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Ingezonden: Agudath Isra-l Adopts Zionist Resolution (Comment True Thora Jews, USA)

    INGEZONDEN:

    True Torah Jews Against Zionism
    Agudath Israel Adopts Zionist Resolution


    Yeshiva World
    Nov 26, 2007

    As expected, the Agudath Israel convention this past weekend produced a resolution advocating continued Zionist control over Jerusalem, citing "considerations of security as well as the singular place Jerusalem has always occupied in Jewish religious and communal life". The following is the complete text of the resolution:

    "WHEREAS, the American government is convening a conference later this week in Annapolis, Maryland in an effort to promote Middle East peace, and particularly to move Israel and the Palestinian Authority toward a final peace agreement; and

    WHEREAS, the American government is reportedly urging the parties to proceed to the final status issues that remain to be negotiated, including sovereignty over the holy city of Jerusalem; and

    WHEREAS, the delegates to the 85th national convention of Agudath Israel of America, following the direction of Agudath Israels rabbinic leadership, and for reasons relating to considerations of security as well as the singular place Jerusalem has always occupied in Jewish religious and communal life, are deeply pained and concerned about the prospect of Israel relinquishing parts of Jerusalem to Palestinian sovereignty.

    NOW, THEREFORE, the delegates to the 85th national convention of Agudath Israel of America hereby resolve that Agudath Israel of America, under the direction of its rabbinic leadership, should communicate to appropriate government officials the organizations strong belief that, for the reasons set forth above, Israel should not relinquish parts of Jerusalem to Palestinian sovereignty, and the American government should not pressure the Israeli government into doing so.

    (November 25, 2007 - Stamford, CT)

    ------------------------------------------------------------------ Comment by True Torah Jews against Zionism:
    TRUE TORAH JEWS:

    Agudah is an organization led and funded by laymen, most of whom harbor Zionist sympathies. Many rabbis participate in Agudah and are given the chance to speak, but in the end the agenda is set by Zionists.

    Still, Agudah, in particular its American branch, has rarely taken such an openly Zionist stance before. Whatever Zionist activities the Agudah carried on in the past were done with the pretext of their need to cooperate with the Israeli government in order to "fight from within." But now the Agudah is taking a stance that is actually more Zionist than the Israeli government. They are speaking out in favor of Jewish rule over Jerusalem, whereas the Israeli prime minister is willing to relinquish that rule.

    During this confusing time, in which we have already seen some Modern Orthodox Jews taking a stronger Zionist position than the Israeli government itself, we had hoped that Agudah would at least keep silent on the issue.

    In an attempt to counter the effects of the Agudah convention, the Central Rabbinical Congress of the U.S.A. and Canada hung the following poster in Jewish neighborhoods:

    Jewish brethren, hear us!

    Our brethren in Eretz Yisroel, living in a war zone, are in constant mortal danger; the arrogant heretical regime continuously arouses the anger of the Arab nations. For the sake of their pride and desire for power, the Zionists think nothing of sacrificing thousands and myriads of Jewish lives. They already carry on their heads the responsibility for the thousands of lives lost in the many wars they have waged since their state was founded.

    Unfortunately, every year it becomes more and more clear how correct and far-sighted our rabbis in the previous generation were when they raised their voices in warning of the terrible threat to the Jewish people posed by the Zionists, who transgress the Three Oaths: that the Jewish people must not ascend to the Holy Land en masse, that they must not rebel against the nations, and that they must not force the end of exile.

    The Zionist state is a complete denial of the principles of Jewish faith and an affront to the kingship of G-d, because it constitutes rejection of G-d's decree of exile and the substitution of a human redemption in place of G-d's redemption. It is this state that is preventing moshiach from coming, as our Sages say (Sanhedrin 98a), "The son of David will not come until the lowly kingdom is gone from Israel."

    Ever since the Zionist state was founded, the Jews' situation in the world has only become worse and worse. The Zionist-Arab conflict has come to involve all the nations of the world. Jewish blood has been spilled like water in countless battles, great and small. Furthermore, because many Jews in countries around the world support the Zionists in their wars, anti-Semitism has risen dramatically. Jew-haters in many countries have begun to threaten local Jews, who now live in constant fear of attacks.

    With all this in mind, we are stricken with shock and disbelief when we see that a religious organization, which takes upon itself to speak in the name of traditional Orthodox Jewry, intervenes and expresses its opinion about the efforts undertaken by the nations of the world, and in particular by the leader of our enlightened country, President Bush, to make peace between the Zionists and the Arabs. At their convention in the United States, in which thousands of Jews will take part, they plan to publicize their opinion that it is forbidden for the Zionist state to return territories it has conquered in the area of Jerusalem in exchange for peace.

    Trembling seizes all who hear! Who can take upon his shoulders the responsibility to involve the religious community in such a complex and dangerous issue? And specifically, how can religious Jews come out openly in opposition to the leaders of all enlightened nations, who believe that compromise can prevent bloodshed and spare us from wars?

    And worst of all, this convention gives the impression that the Torah view and the desire of the religious community is that the holy city of Jerusalem should stay under the occupation of the Zionists, who falsify the ancient Jewish longing for Jerusalem, replacing it with the heretical idea of nationalism.

    How can we be silent at a time when Jews who keep Torah and mitzvos, speaking in the name of the Jewish people make such foolish and provocative statements before the nations of the world, arousing hatred against all Jews?

    It is our obligation at this time to again publicize the true Torah view that the very existence of the Zionist state is a rebellion against the holy Torah and the Jewish faith; and that it is the Zionist state that prevents our redemption from coming.

    As individuals, we have no power to put an end to this misfortune; we only pray that G-d have mercy and cause the state to dissolve on its own without any harm to human life. G-d forbid for us to interfere in matters that affect the lives of millions of Jews, which are hanging by a hair. We must only pray to G-d that He inspire the gentile leaders to save our Jewish brethren in Eretz Yisroel, and may we soon hear the announcement of the coming of Moshiach, amein.

    27-11-2007 om 17:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-11-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Ingezonden: Koen STUYCK, Zorgvuldigheid in de berichtgeving is geen luxe

    INGEZONDEN:
    Deze brief van donderdag 11 november 2004 heeft niets aan actualiteit ingeboet, integendeel:

    Zorgvuldigheid in de berichtgeving is geen luxe

    (Mail aan VRT Radio redactie)
    Vanmiddag hoor ik tijdens de Actueel uitzending over de dood van Yasser Arafat, jullie reporter in Parijs beschrijven hoe enkele orthodoxe Joden hun sympathie komen betuigen voor Arafat. "Hoewel, orthodox," zegt hij vervolgens, "ze eisen niets minder dan de ontmanteling van Israël." Een vreemde uitspraak is dat, want de orthodoxie van deze Joden is geen politieke kwestie, het is een religieuze keuze. Met andere woorden, het is niet omdat ze een orthodoxe versie van hun religie aanhangen dat ze het eens zijn met het beleid van de staat Israël, of dat ze überhaupt het bestaansrecht van de staat Israël erkennen. Orthodoxe Joden zijn dus ook niet persé Zionisten, de meeste van hen zijn tevreden met hun leven in de diaspora.

    Het probleem is dat jullie reporter begrippen zoals orthodoxie, fundamentalisme en politiek extremisme door elkaar haalt. En dat is nefast in deze dagen waarin standpunten verharden en het gevoel overheerst dat de multiculturele samenleving mislukt is. Toen ik op 23 februari 2004, de dag waarop het Internationaal Gerechtshof zich uitsprak over de Israëlische apartheidsmuur, op de bus stapte naar Den Haag, zaten er twee orthodoxe Joden mee op de bus uit Antwerpen. Tijdens de optocht later die dag sloten ze aan bij hun geestesgenoten die van over de hele wereld naar Den Haag waren gekomen om hun afgrijzen uit te spreken tegen de Israëlische politiek. Ze wezen inderdaad het Zionisme af en wijzen op de inhumane behandeling van het Palestijnse volk door de staat Israël. Je kan een analoog verhaal vertellen over moslims en christenen. Orthodoxe moslims zijn geen fundamentalisten en deze laatsten zijn niet noodzakelijk de extremisten die de aanslagen plegen. In het Midden-Oosten zijn het integendeel vaak orthodoxe moslims die een dam opwerpen tegen de extremisten omdat ze hun religie op een meer geëngageerde manier invullen dan de gewone Mohammed in de straat.

    De laatste tijd worden religie en politiek steeds meer door elkaar gehaald en dat is een gevaarlijke evolutie. Het publiek maakt een amalgaam van al deze begrippen en associeert alle (religieuze) uitingen die afwijken van het gemiddelde als gevaarlijk en extremistisch. Het bevordert bovendien de verheerlijking van dat gemiddelde dat als de norm wordt gepercipieerd en waarin men zich veilig kan terugtrekken. Alles wat afwijkt wordt afgewezen. Het aanvaarden en begrijpen van diversiteit in een complexe samenleving wordt er op die manier niet makkelijker op. De media heeft een speciale verantwoordelijkheid om begrippen juist te gebruiken en te duiden. Het argument dat jullie enkel maar de feiten weergeven gaat hier niet op. Door feiten te benoemen geef je ze een bepaalde betekenis, door andere feiten dood te zwijgen ontneem je ze betekenis. Bovendien zijn steeds meer verklaringen in de media onderhevig aan de manipulatie van betaalde spindokters die het debat een bepaalde richting uit willen duwen. En die richting is zelden diegene die de samenleving nodig heeft om vooruit te raken. Reden genoeg dus voor wat zorgvuldigheid in de berichtgeving

    Koen Stuyck

    Zie verder onze link naar Palestina in de media

    26-11-2007 om 18:26 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JESJOEROEN STUDIEPROGRAMMA WINTER 5768 (2007)
     Herhaling


    STUDIEPROGRAMMA WINTER 5768 (2007)

     

    Ons permanent studieprogramma behelst centraal

    §           Rav Samson Raphael HIRSCH: Kommentar, Psalmen, Chaurew, Ges.Schriften

    §           Rav Mendel HIRSCH: Haftoroh van de week

    §           Rav Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung (Wochenabschnitt)

    §           Rav Raphael BREUER „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“

     

     

    Vanaf deze winter komen er twee geschriften bij:

     

    1. Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH “ZIONISMUS” (Mainz 1898) zeldzaam bibliografisch document, zo goed als onvindbaar.

    Korte Inhoud: Dit exposé werd op 12 januari 1898 door Rabbijn Mendel HIRSCH voorgedragen voor de Ben Usiel vereniging. Hij verdedigt in dit exposé de identiteit van de Thora en het Thoratrouwe Jodendom tegen het Zionisme. De zionistische ideologen worden met een opvallende welwillendheid en hoffelijkheid tegemoet gekomen, hopende dat hun optreden een symptoom zou zijn, een reactie op de assimilatie waarvan ze ontnuchterd waren, een bewustzijn van Gollus dat niet op halve weg zou blijven staan. Er wordt opgewezen waarom het “lofwaardige” experiment in Palestina tot mislukking gedoemd heeft, daar men verder dan ooit van de door de Ballingschap beoogde loutering staat. Een zulke [vrome] Staat in het heilige Land zou “nog vlugger verdwijnen dan dat hij ontstaan”. Bovenop komt dat de zionistische leiders een Zionsstaat zonder Zion, een jodenstaat zonder Jodendom voorstaan! Er wordt meesterlijk afgerekend met enkele grondgedachten van het pamflet “Jodenstaat”, waarvan, op betekenende wijze, de naam niet vernoemd wordt!  

     

    Actualiteit: Dit rabbijnse strijdschrift heeft honderd jaar later niets aan actualiteit ingeboet. Zou een deel van de huidige van de agnostische (goddeloze) zionistische intelligentsia tot inkeer kunnen komen? De zogenoemde postzionisten halen zich de woede op de hals niet enkel van de talloze nationaal religieuze rabbijnen, maar nog meer van rabbijnen en rebbes van de “ultra-orthodoxie”, die hen “verraad” aan het Zionisme verwijten. De religieuze zionistische leiders in kwestie beperken zich niet tot collaboratie met het Zionisme maar belichamen zelfs ideologie en praktijk van het Zionisme. Zij zijn de vurigste verdedigers en propagandisten ervan geworden.

    Het is dan ook geen wonder dat dit rabbijnse antizionistische strijdschrift, zoals ook dat van R Rav Raphael BREUER: „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“ (1903), uit de circulatie verwenen is, door de zionistisch religieuze rabbijnen doodgezwegen wordt. Het is dan ook onze taak om dit rabbijnse exposé een zo breed mogelijke bekendheid te geven en ons ervan te inspireren in onze heilige strijd tegen de Zionistische afgoderij en ketterij.

     

    2. Rabbijn Simon SCHWAB “Heimkehr ins Judentum” (1934)  Eveneens uit de circulatie verdwenen!

     

    Korte inhoud: Dit politiek brisante essay probeert de leren te trekken uit de met de  nazistische machtovername ingezette Jodenvervolging in Duitsland. De rabbijn trekt van leer tegen zwakten van de Duitse orthodoxie, ook als voorstander van Thora im Derech Eretz, pleit hij voor een grotere nadruk op de godsdienstige vorming tegenover de profane. Onder de gegeven omstandigheden doet hij een voorstel voor een antizionistische massale migratie der orthodoxe Joden naar Palestina. Voor de jonge Rav SCHWAB is er “geen grotere tegenstelling tot de principiële ideologie van het Zionisme denkbaar dan de politiek van de Thora”. Absolute voorafgaande voorwaarde voor de realisatie van zijn voorstel is dat de orthodoxie, de “ zelfbewuste kerntroep van het Thoravolk, in het belang van het geheel der Joden, MET DE ISLAMITISCHE WERELD DOOR VERHANDELINGEN EEN POLITIEKE VRIENDSCHAPSBOND SLUIT. Dit kan, uitgaande van het grondleggende feit dat de ene partner, het Joodse volk, plechtig kan verklaren dat het AFSTAND DOET VAN ALLE BUITENJOODSE MACHTSAANSPRAKEN. Omdat het een godgegeven politiek voorstaat die IEDERE GEWELDDADIGE ANNEXATIE ZONDER MESSIAS – OF TEGEN DE NADRUKKELIJKE WIL VAN DE NIET-JOODSE INWONERS VAN PALESTINA – ALS MISDAAD TEGEN GOD EN DE NATIE LEERT”!!! Het boek staat bol van meesterlijke kritiek aan de ideologie en praktijk van het Zionisme.

     

    Actualiteit: Evident, geeft dit Rabbijnse meesterwerk het passende antwoord op de aantijgingen van hen die zich inbeelden de “betere antizionisten” te zijn. Laatstgenoemden willen “niets met de Islam (die ze niet kennen) te maken hebben” en verachten of zijn bang van “de” Arabieren die zij, in overeenstemming met de ultravrome zionisten, betrachten als “moordenaars, beesten met oprechte gang, die God berouwt geschapen te hebben” (sic). Heimkehr ins Judentum kan ook vandaag de dag veel geestdrift wekken voor de echte Thora idealen van Mens Jissroél, van het streven naar het heiligen van de goddelijke Naam en harmonie in de omgang met, en als priesters der mensheid ten dienste van, onze niet-Joodse mensen. De oproep “Terugkeer naar het Jodendom!” is actueler dan ooit."

     

     

     

    Uittreksels en besprekingen van beide Rabbijnse teksten zullen in het blog verschijnen.

    26-11-2007 om 16:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-11-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER 'RELIGIOUS ZIONISM'
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    URIEL ZIMMER:

     

    "RELIGIOUS ZIONISM"

     

                After reading all this, many will certainly ask: How can we regard Zionism and the State as diametrically opposed to Torah, while "religious Zionism" exists and while there certainly are many pious and observant Jews who adhere to Zionism and the State, which some even regard as “the dawn of redemption”?

                We have now reached one of the most delicate and complicated aspects of this entire subject, the discussion of which is all the more difficult because particularly in this area there is only a very narrow and sometimes hardly visible boundary between polemics which we should like to avoid, and ideological clarification which constitutes our purpose. The difficulty is increased by the atmosphere of intolerance now prevailing among the Jewish Public. Yet, the question cannot be evaded; for, without such discussion, we should be leaving too much unsaid.

                In view of the delicacy of the subject and the heated atmosphere that now prevails, it may be as well to make an introductory remark which should normally have been self-evident, and which, of course, applies throughout our discussion, but which must be emphasized all the more in this connection. All that is being said here, both the words of praise and (particularly) those of criticism, is aimed solely and exclusively at ideas and views and by no means at those adhering to them. For, as has repeatedly been pointed out, our object here is clarification and not polemics. We are therefore dealing with ideas, not personalities. To quote a slogan taken from those very same quarters of religious Zionism ("Ayin be-Ayin") : "we are not for SOMEONE or against SOMEONE, but we are for SOMETHING and against SOMETHING" . . . .

                The question posed at the beginning of this chapter, though frequently heard, is, in fact, not a question at all. On analysis, it turns out to be an expression of surprise that two logically opposed views can be held on any one subject? It would appear to be based on the assumption that the subject under discussion is governed purely by logic, an assumption for which there is no evidence. Not all the events and trends we witness in our lives are to be explained by logic or even by common sense. The Sages of Kabbalah and Chassidism (see "Torah Or" on the portion of Vayera) have aptly compared the days of exile to a dream quoting "we were like unto those who dream" (Ps. 139) : "Now, a dream unites two contradictory items in one subject and blends two opposites as if they were one" (ibid.)

                During the days of exile when, to use Biblical language, the Divine Face is 'concealed', two opposites can occur in relation to one subject; and the rules of logic do not prevent the emergence of contradiction, particularly nowadays. In the life of American Jewry, for example, and not only in America, one can witness contradictions at every corner that are of such an illogical nature that they border on the grotesque. We have referred above to the habit of "kosher" C ristmas parties which are, regrettably enough, in no manner confined only to the realm of humour but constitute, to a larger or smaller degree, part of the tragic reality of present-day Jewish America. American (and not only American . . .) "orthodox" Congregations hold mixed balls and dance-parties, a matter which has already become part of the routine of the "orthodox" American way of life, to such a degree that nobody pays any more attention to it. There you have the same paradox, with the same logical contradiction relating to one and the same subject. To return to our own topic, the fact that a "religious Zionism" exists in no way proves that it has any logical basis. Earlier we referred to the example of the dream. Let us continue to apply it. The vision of the dream itself is not a true vision; it is not the result of physical sight but of a sort of imagination. Moreover, the Biblical verse on which this saying is built "we were like unto those who dream" provides only a comparison, i.e. like dreamers not real dreamers. That is to say, this union of contradictory elements is not much more than imaginary and superficial. A more thorough look will show us that they cannot really be united even though they might appear to relate to the same subject. The "kosher Xmas Party" will always fail either to be really kosher or really a “Xmas Party”. The same holds good of “religious Zionism”.

                We have mentioned above the principle that we are not concerned with the wicked and the fools. “We are not concerned” means that we cannot draw conclusions from or use as evidence the deeds done by those who fall under these categories. On the other hand, it is an undeniable fact that such people exist in considerable quantity and that the world is full of both types. It may perhaps be said that the various trends within “Religious Zionism” can be classified under one or other of these true categories. For, as has just been pointed out, a union of two contradictory elements can only be superficial. Essentially, such a union is illusory, and one part or the other is in fact defective or non-existent. Either the “Torah” element is feeble or falsified, and then it will be classifiable under the category of the "wicked", or that element is not really affected and, then, the union occurs only as a result of a simple (let us call the child by its true name) weakness of the mind, which can justifiably be classified as “folly”.

                Four major trends may perhaps be discerned within the sphere which we have called "Religious Zionism" for the sake of brevity and convenience, but which actually extends far more widely than the “religious” parties that admit their affiliation with, and membership of, the Zionist Organization. Among all these four trends, there is really only one that clearly knows its own views. Although this is not always the case, some of its spokesmen do not hesitate at times to admit them openly though, perhaps, in circumspect language and in a tone of moderation. This one trend fully subscribes, admittedly or not, to the aim of Zionism and the State to transform the identity of the Jewish People into that of “a nation among nations” with the Torah as its “religion” on a voluntary basis. Unlike other Zionists, however, the “personal view” of this particular group favours this “religion” but likewise considers, again regardless of whether or not this is openly admitted, the Torah as a “religion”. To quote again a phrase of Dr. Breuer, it agrees that the Almighty should be awarded one room in the huge building of paganism, but it would like that room to be attractively situated within the building. When all is said and done, this trend agrees, one way or the other, that “religion”, is, after all, only "one room" in the great “National Home”. Faithful to this view, this trend can regard the State as the "dawn of redemption", and the Galuth as either already or shortly to be a thing of the past; hence, it advocates the necessity for “new forms of religious expression”, that are no longer handicapped by the Shulchan Aruch of the Galuth, and the restoration of the Synhedrion for that and other purposes.

                Without going into any soul-searching, let alone questioning the personal integrity of the adherents of this trend, they will themselves admit that, from the point of view of "Shulchan Aruch-Judaism", their view constitutes a very considerable deviation. The request for "new forms of religious expression" and the negation of "Galuthism" both contradict the basic principles of "Shulchan Aruch-Judaism", according to which the State of Israel "also" belongs to the Galuth with doubled intensity, constituting as it does an exile within an exile; and the real "dawn of redemption" followed by the ultimate redemption, will come only through Elijah and the Messiah. Hence, the demand for “new forms” of religion inspired by the alleged “dawn of redemption” conflicts with the Shulchan Aruch no less radically than was the case with the demand for such “new forms” based on the “modern way of life” of the 19th century when it had been voiced by the various schools of Reform. It is not for us to pronounce judgment on the adherents of this view, but the view itself would certainly bring them within the category of the “wicked” from the standpoint of the Shulchan Aruch. In their case, therefore, it is the Zionist element that remains intact, while the Torah element is defective.

                However, not all sections of “Religious Zionism” possess the courage and the clarity of mind that distinguishes this trend. There are many who combine the hope, certainly honest and pure, for the welfare and safety of Jews, embodied in their minds with a State that heralds the "dawn of redemption", with attachment to the Shulchan Aruch, which is so deeply engraved in their hearts that they cannot bring themselves to renounce it. In those hearts, there have arisen many doubts concerning the "dawn on redemption" in particular and Zionism in general, but they cannot or prefer not to pursue their doubts to their logical conclusion. Therefore, they remain stranded somewhere half-way, repelling all logical and factual arguments by a multitude of phrases and quotations from Talmudical or Biblical sources in praise of the Land of Israel, the Holy Tongue and the Jewish People, “the solitary sheep among seventy wolves” etc.

                All these quotations, in the view of Shulchan Aruch Judaism, are, of course absolutely genuine. As we have tried to explain earlier, the Land of Israel, the People of Israel and the Holy Language are not merely spiritual concepts but elements in the original and ultimate purpose of Creation. Yet in this context all those quotations are entirely beside the point. Nobody denies the sanctity of the Land, certainly not the "ultra orthodox", as they are so often labelled. "Neturei Karta", the most extremely anti-Zionist group, consists almost exclusively of people who have been deeply rooted in the Holy Land for generations. The persistent attempts of "Religious Zionists" to confuse the issue reminds one of the story told about a certain Rabbi, very far removed from the affairs of this world, to whom a question, a "shaalo", about the kashrus of a certain part of an animal just slaughtered was once put. "If this is a lung", was the answers, " it is kosher" but it turned out to be the liver . . .

                As another more typical illustration, I would refer to the prayer-book recently published in Moscow which contains in the introduction a huge assembly of Talmudic quotations in praise of the virtue of Peace. This is intended to support communist-sponsored "peace"-propaganda. It is undoubtedly true that "Peace is great", that " G-d has found no better vessel for blessings than Peace"; and all the other praises of Peace voiced by out Sages are no less true. Yet they do not constitute an argument in favour of the Communist "Peace" campaign; for the Peace lauded by our Sages and the "Peace" preached by Khrushchev are two entirely different things[1]. Similarly, opposition to Zionism on the part of devout Jews did not emanate from opposition to the Holy Land or to the Mitzvah of "Yishuv Eretz Yisroel" (even according to those Poskim who decreed that it does not apply in our days and did not include it among the 613 Mitzoth), and certainly not from hatred toward the Jewish People, G-d forbid, but quite the contrary: it emanates from an ardent desire to save and protect the Holiness of these concepts, which Zionism seeks to divest of their original meaning and to transform into something else! All the quotations from Talmudical and Biblical sources in praise of Eretz Israel etc., provide the real reason for the opposition to Zionism. Thus, if, despite all this, there exists a trend that professes to base its enthusiastic support of Zionism and the State, under whatever name, on the "Shulchan Aruch", its existence points to a lack of intellectual maturity on the part of its adherents who deserve to be classified within the category of "fools". (Again, it is the trend we are discussing and not the personalities of its adherents). In their case, what is missing is the clarity of the capacity for logical reasoning.

                This trend of thought, which attempts to squeeze Zionist ideology into the mould of the “Shulchan Aruch” sometimes leads to the grotesque, e.g. deliberations in typical Rabbinic style on problems such as "What should be done if Israeli Independence Day falls on "Taanith Sheni Bathra"? a question that sounds almost as if it had been formulated for entertainment purposes, but which happens to have actually been discussed. This question serves as additional proof of the validity of the classification of that trend.

                The third trend consists of the bulk of the adherents of "Religious Zionism". Basically, this trend is identical with the second trend, but is distinguished from it by its more primitive level as well as by its greater degree of innocence and naiveté. This trend follows “religious Zionism”, because that is by far the more convenient course for both body and soul. There is really no room for discussion with this trend, for it has no ideology. As long as the two former trends continue to exist, there will also be groups following them.

                The fourth trend is formed of entirely different clay. These people are perfectly well acquainted with the nature of Zionism and the State, and their diametrical opposition to Torah. Moreover, even as far as the most innocent part of Zionism goes, the practical building of the country, they have done practically nothing or next to nothing. When the need presents itself, they do not hesitate to voice their non-Zionist attitude quite openly. However, they soon realized that one does not have to do anything for the State, or even the country, in order to become well-to-do, and they therefore "jumped on the bandwagon". Out of purely political motives of "give and take", a new "ideology" was born overnight, a "'revised edition" of the second trend (with which it would not merge, again for business-reasons), with the fundamental difference that while, in the second trend, this ideology is the result of a certain degree of naiveté and illogical thinking, it here results from shrewd calculation. To provide an "ideological" guise for those calculations, the slogans “Zionism-no, State-yes” and “pro-State, anti- Government” were invented.

                There is, of course no room for ideological discussion with this trend either, as apart from party-political discussion and polemics, since the main pan of its “ideology” is built around practical considerations and should be sought in their sphere. Nor is this the proper place for it. The answers to all questions directed against this particular "ideology" are well known to these people no less than to others, and, what is more, when these very same political calculations so necessitate, the very same trend likes to present itself in the most brilliant colours of “extremism” and anti-Zionism.

                Seeing that every Jew certainly desires in his heart of hearts to be faithful to the Torah-view, may it therefore be permitted to this writer to offer his humble advice to all who come in contact with the latter trend. When they get into one of those "Zionist" moods and boast of their "patriotism," just don't believe them !

                To summarize: Religious Zionism is a paradox. Zionism and the State are opposed to the view of Torah. All the multitude of Talmudical quotations in praise of Eretz Israel cannot alter the basic fact discussed in detail above, namely, that the State is the crown and the realization of Zionism, and the main instrument in its hands towards its one central goal, which is to transform the identity of the Jewish People into "a nation like all nations." This basic idea of the State and Zionism is what renders it “wrong” from the Torah-viewpoint. The fact that its practical realization, from the earliest days of Zionism until the present-day reality of the State of Israel, presents an uninterrupted chain of practical violations of Torah-laws certainly adds the bitterness, but it does not affect the root of the problem. Zionism is "wrong' from the Torah viewpoint, not because many of its adherents are lax in practice or even anti-religious, but because its fundamental principle conflicts with the Torah. The violation of Torah-laws, the sometimes brutal onslaughts against Torah in and by the State of Israel, are certainly deplorable from the Torah-viewpoint, but they are not the real reasons for the negative attitude towards the State. The reason for this attitude is the fact that the State is Zionism, as explained at the beginning.

                Thus, Zionism, any blend of Zionism, would not become more “kosher” in the Torah-view if more of its adherents were to become observant Jews. Their observance certainly would be welcomed and would certainly add to their personal merit but it would not change the fact of their fundamental error.

     

     

    (Thora Judaism and the Zionist State pp 74-82 Maurosho Publications NY 5732/1972)

    See also the preview issues in Yeshurun Blog



    [1] In the anticommunist and anti-Soviet view of Uriel ZIMMER the imperialist “Pax Americana” and Peace lauded by the Jewish Sages are “the same thing” (note by Yeshurun red.)

    25-11-2007 om 13:23 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: PRIKAKTIE aan DELHAIZE HOOFDKWARTIER, OPROEP TOT BOYKOT ZIONISTISCHE PRODUCTEN

    INGEZONDEN door CODIP:

    Vanochtend om 7u30 voerden een twintigtal actievoerders een prikactie aan het hoofdkwartier van Delhaize in Molenbeek, Osseghemstraat 53. Ze  protesteerden tegen de verkoop van producten uit Israël door de warenhuisketen.
    Als soldaten verklede actievoerders deelden aan de personeelsleden die het bedrijf binnengingen een zakje uit. Twaalf andere actievoers vormden een levende slogan "boycot Israël".In het zakje zaten een grote dadel (Medjool) en een mini flesje wijn (Yarden). Beide producten worden door Israël geteeld in gebieden die het sinds 1967 bezet en door Delhaize verkocht. De meeste personeelsleden namen het zakje aan en sommigen toonden zich verrast dat zulke producten door hun bedrijf verkocht worden.
    Het Vlaams Palestina Komitee en "Coördinatie Boycot Israël" (COBI) eisen dat Delhaize onmiddellijk stopt met de verkoop van beide producten (zie perstekst). Daarnaast willen ze ook dat Delhaize en andere warenhuisketens zo snel mogelijk stoppen met de verkoop van alle producten uit Israël. Om die eisen kracht bij te zetten wordt tussen 24 november en 1 december aan een dertigtal vestigingen van warenhuizen actie gevoerd.
    In bijgaande perstekst vindt u meer achtergrondinformatie en ook foto's
    van de actie deze morgen (gemaakt door VPK).

    Jan Dreezen
    woordvoerder

    *_ACTIEWEEK “BOYCOT ISRAEL”: 24 NOVEMBER – 1 DECEMBER 2007_*

    *WAAROM EEN OPROEP TOT BOYCOT VAN ISRAL?*

    Het zionisme is een joodse [????????] ideologie die geboren is in de 19de eeuw. Ze was een antwoord op het groeiende Europese antisemitisme, dat soms afschuwelijke vormen aannam zoals tijdens de bloedige anti-joodse pogroms in Rusland. De zionisten ging op zoek naar een land waar ze een veilige joodse staat zouden kunnen uitbouwen. Hun oog viel op Palestina, dat toen deel uitmaakte van het Ottomaanse rijk.

    Na jaren van joodse immigratie in Palestina (onder het goedkeurend oog van het Britse bestuur) begonnen de zionisten reeds eind 1947 met de verdrijving van Palestijnen uit hun dorpen en steden. In mei 1948 riep David Ben Goerion de nieuwe staat Israël in het leven en in de daaropvolgende oorlog veroverde Israël 78 procent van Palestina. Begin jaren ’50 had deze nieuwbakken staat meer dan 400 Palestijnse dorpen letterlijk van de kaart geveegd, er nog eens meer dan 100 volledig ontvolkt en ca 750.000 van de 900.000 Palestijnen op de vlucht gejaagd, of ethnisch gezuiverd, zoals de joods Israëlische historicus Ilan Pappe
    het noemt.

    Volgens Pappe, die onlangs zelf is weggepest uit Israël, gaat deze ethnische zuivering vandaag nog steeds verder, maar dan op een sluipende manier. De Palestijnse Gebieden – de resterende 22 procent van het Palestina van voor 1948 – worden sinds 1967 bezet door Israël. De checkpoints, de Apartheidsmuur, de uitgaansverboden, de militaire invallen, heT pasjessysteem, de joodse kolonies en de kolonistenwegen (niet toegankelijk voor Palestijnen), ... maken elke economische activiteit, meer nog, elk aspect van het dagelijks leven tot een quasi onmogelijke opgave voor de Palestijnen. De laatste kers op de
    bezettingstaart is de volledige afgrendeling en ‘drooglegging’ van de Gazastrook met zijn anderhalf miljoen inwoners. De VN-organisatie OCHA waarschuwt dat ook de Westelijke Jordaanoever, zelfs voor humanitaire transporten, steeds minder toegankelijk wordt en een tweede ‘Gaza’ dreigt te worden.

    Sinds zijn geboortejaar 1948 is Israël al meer dan 500 (!) keer veroordeeld door de AV en de Veiligheidsraad van de VN. Maar onze politici laten betijen. In het beste geval veroordelen ze Israël met woorden, maar tegelijk sluiten ze er overeenkomsten mee af, zoals het samenwerkingsakkoord 2006 kort na de bombardementen op Libanon.

    Als onze beleidsmakers dit onrecht laten betijen, sterker nog, er medeplichtig aan zijn, dan moeten wij als gewetensvolle burgers het initiatief nemen: boycot Israël!

    *BOY COT-DESINVESTMENT-SANCTIONS (BDS)*

    In 2005 riep de grote meerderheid van de Palestijnse organisaties (meer dan 170) op tot een boycot van Israël, tot sancties tegen Israël en tot het terugtrekken van geld uit Israëlische bedrijven of uit bedrijven die in Israël werken, bijvoorbeeld aan de Muur. Dit is bekend als de “BDS campagne”. Ook een beperkt aantal Israëlische organisaties en organisaties van Joden buiten Israël staat achter deze oproep.
    Over heel de wereld leidde die oproep tot de start van acties. Vooral in Engeland, Ierland, Canada, Zwitserland en België zijn er veel acties. In Engeland, Ierland, Brazilië en Zuid-Afrika steunen de grote vakbonden deze acties. In Engeland heeft de winkelketen Tesco sinds kort paprika's uit Israël uit de rekken gehaald en in Ierland deed een winkelketen hetzelfde met plastic dozen uit Israël.

    Het Vlaams Palestina Komitee is de motor achter deze acties in België. Het heeft het voorbije jaar een twintigtal landelijke en lokale organisaties kunnen bewegen om hieraan mee te doen, ook uit Brussel en Wallonië. De naam van de coördinatie is COBI (Coördinatie Boycot Israël).

    Voorlopig is de belangrijkste activiteit acties naar klanten van winkelketens om hen te vragen geen producten uit Israël meer te kopen. Ze worden ook gevraagd een petitie te tekenen waarin gevraagd wordt aan de directies van warenhuizen om de verkoop van deze producten stop te zetten.

    Naar aanleiding van deze acties hebben zowel Carrefour/GB als Delhaize de voorbije maanden een onderhoud gehad met COBI om over deze acties te praten. Maar ze verschuilen zich achter “politiek neutraal blijven” en “de klant zelf de keuze laten” om niet in te gaan op onze eisen. Daarom zetten we onze acties verder. Van 24 november tot en met 1 december zal aan bijna 30 vestigingen van de drie grote winkelketens actie gevoerd worden in groepjes van vijf gedurende minimum 2 uur. Op het eind van het jaar zullen de ingevulde petitielijsten aan de directies overhandigd worden.

    *WAAROM PRIKACTIE BIJ DELHAIZE ?*

    De warenhuisketens Carrefour-GB, Colruyt en Delhaize verkopen producten uit Israël. Het valt echter op dat Delhaize permanent een groot aanbod heeft, terwijl dat bij de andere warenhuisketens meer seizoensgebonden is. Zo verkoopt Delhaize het jaar rond een uitgebreid gamma van verse kruiden en broodsmeersels. Daarnaast vind je er seizoensgebonden fruit en groenten die de andere ketens ook verkopen.

    Alleen Delhaize verkoopt bepaalde producten die enkel uit bezet gebied komen en geproduceerd worden door Israëlische burgers die daar gevestigd zijn. Van de Yarden wijn worden de druiven geteeld op de Golan hoogte,
    Syrisch gebied dat door Israël geannexeerd is sinds 1967. De Medjool dadels die Delhaize verkoopt, komen bijna zeker uit bezet gebied. Zo goed als alle dadels die Israël exporteert, worden immers in de Jordaanvallei geproduceerd. Deze vallei is het oostelijke deel van de
    Palestijnse Westelijke Jordaanoever, die sinds 1967 door Israël bezet wordt.

    De productie en de verkoop door Israël van deze twee producten is een flagrante schending van het Associatieakkoord dat de EU met Israël heeft afgesloten en van het internationaal recht. Dat verbiedt een bezettende macht immers om burgers uit zijn eigen land te vestigen in bezet gebied.

    Omdat alle warenhuisketens in België producten uit Israël verkopen wordt tijdens de actieweek niet enkel aan vestigingen van Delhaize actie gevoerd maar ook aan die van andere ketens.

    *WAAROM BOYCOT ?*

    Maar ook de andere producten die Israël exporteert, worden gedeeltelijk geproduceerd op bezette grond. Israëlische bedrijven mengen producten uit verschillende regio’s zodat het moeilijk is de juiste herkomst ervan te bepalen. Daarom vinden we dat ook deze producten geboycot dienen te worden. Ook sommige joodse en Israëlische organisaties zijn het daarmee
    eens. Door producten uit bezette gebieden te exporteren hoopt Israël de bezetting winstgevend te maken. Tegelijk marginaliseert het de Palestijnse boeren: het geeft voorrechten aan de joodse kolonisten en beperkt voor de Palestijnen de toegang tot de aanwezige hulpbronnen,
    zoals goede grond en water.

    De bezetting, de bouw van de nederzettingen en de repressie tegen de Palestijnen kosten Israël handenvol geld. Een deel van dat geld komt uit de exportinkomsten. Als die verminderen door een succesvolle boycot, blijft er uiteraard minder geld over om deze politiek verder te zetten.
    Daarom vinden we een totale boycot van producten uit Israël nodig en
    verantwoord.

    Brussel, 22 november 2007

    COBI

    Zie ook de typische, per definitie onzakelijke, hysterische reacties van 'christelijke' zionisten in Nederland :http://www.indymedia.be/nl/node/24963

    25-11-2007 om 13:04 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.REACTIE OP INGEZONDEN STUK VAN COBI: ZIONISME is ONJOODS, ANTIJOODS!
    REACTIE OP INGEZONDEN STUK VAN COBI:
    Dhr Jan Dreezen van het "Vlaams Palestina Comitee" doet, hopelijk onvrijwillig een kadotje aan de Zionisten door te beweren dat het Zionisme een "joodse" ideologie zou zijn.  Zionisme is onjoods, anti-Joods.
    Ga ook eens door "zoeken naar" naar het ITEM William HECHLER.
    Beter dan een saai verslag, ziehier een illustratie ter weerlegging!

    Members of Neturei Karta were mixed among the pro-Lebanese and Hizbullah supporters, and were popular with the media and photographers. Rabbi Y Weiss of Neturei Karta spoke at the Islam Expo earlier this month.
    Voor meer foto's van de betoging op Trafalgare Square in London 30 juli '07 surf naar:
    Voices for Lebanon and Palestine rally, London, 30 July- [ Vertaal deze pagina ]
    Rally demanding an Israeli ceasefire, Trafalgar Square, London, 30 July 2006 ... Members of Neturei Karta were mixed among the pro-Lebanese and Hizbullah ...
    moonbatmedia.com/demand_ceasefire_300706/ - 10k - In cache - Gelijkwaardige pagina's

    25-11-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-11-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.S R HIRSCH Aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Wajischlach
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Rabbiner Dr. Samson Raphael HIRSCH

    Kommentar zur Wochenabschnitt Wajischlach (Auszüge)

        

    Kap.32 V.8 Da fürchtete sich Jaakob sehr und es war ihm Angst. Er teilte die Leute, die er bei sich hatte, und so auch die Schafe, de Rinder und die Kamele zu zwei lagern,

     

    Kap. 32, V.8 …Wie Jakob und Esau hier einander gegenübertraten, so stehen sie bis auf den heutigen Tag Jakob und Esau gegenüber. Jakob: der dienende, arbeitende, sorgenerfüllte, mit Familiengliedern gesegnete Familienvater. Esau: der „fertige, gemachte“ Mensch. Was Jakob trotz des erhaltenen Segens und der erhaltenen Erstgeburt erst durch zwanzig mühevolle Jahre hatte erringen und erkämpfen müssen und nun als das größte Los, als die größte Errungenschaft mit heimbrachte: selbständiger Familienvater sein zu können, das ist andern die von der Wiege an mitgegebene natürlichste Voraussetzung, das hatte Esau „der fertige, gemachte“ Mensch, schon, als Jakob erst auszog, in vollen Maße besessen; und während Jakob mit seiner Arbeit das Glück errang, Familienvater zu sein, war Esau inzwischen eine politische Größe, war Volks – Heerführer, ein אלוף mit seinen Reisigen geworden. So der äußere  Gegensatz des „Fersenhalters“ und des „Gemachten“.

    Zwei Prinzipien sinds,  die sich in Jakob und Esau begegnen und deren Kampf und Sieg die Weltgeschichte bedeutet. Das menschlich beglückende und beglückte Familienleben in Jakob, der Glanz politischer Macht und Größe in Esau. Jahrtausende herab gilts dem Kampfe: ob es genüge, Mensch zu sein, und alle soziale und politische Macht und Gestaltung nur Wert habe als Mittel, dieses Höheziel aller Menschenbestrebungen zu erreichen, oder ob alles Menschliche im Menschen, Haus und Familienleben, nur da sein, um den Trophäen der Politik u.u. zum Unterwurf zu dienen;

    Und wie ganz anders ist Jakob dem Esau gegenüber, als eben dem Laban. Wir erkennen, welche Kraft das Bewusstsein der Unschuld gibt und welch ein drückendes Gefühl selbst auch nur aus dem Anschein einer Verschuldung erwächst. Zwanzig Jahre Kampf gegen unschuldig zu erleidenden Unrecht schlagen nicht so nieder, als  eine Minute einem Menschen gegenüber, von dem wir wissen, daß er sich durch uns gekränkt fühlen muss und die Motive, die uns, wenn auch nicht rechtfertigen; doch entschuldigen können, gar nicht einzusehen vermag!

    Jakob fürchtete, obgleich ihn die Schutz zusagende Gottesverheißung geleitete: מכאן, bemerkt das lehrende Wort der Weisen, שאין הבטחה לצדיקים בע"הז, es gibt keine unbedingte Zusicherung dem Frommen in diesem Leben. Eine jede ist durch fortdauernde Untadelhaftigkeit bedingt, ein jede kann in jedem Augenblick durch ein Fehltritt verscherzt werden; שמא יגרום החטא, das ist die Besorgnis, die aus der Brust der erwähltesten Frommen nie weicht.– …

    In solcher Lage fühlte sich Jakob damals Esau gegenüber, und das ist die Lage, in der wir uns Jahrhunderte herab den Esauvölkern gegenüber befanden. Es ist das jener Zustand, den die Galuthverkündung חמת קרי (3 B.M. 26,28), „Wüthen des Zufalls“, nennt, dass unser Heil, unser Leben, unser Fortkommen nirgends das Beabsichtigte, Maßgebende war, sondern sich den Zwecken aller Übrigen als das Unberechtigte hingeben und sich mit dem begnügen musste, was als Abhub von der Glückstafel des andern uns zufällig zufiel. ויצר לו sagte demnach: Jakob fühlte, dass er der Willkür des an der Spitze einer bewaffneten Macht gegen den heranziehenden Esau völlig preisgegeben sei, und um doch etwas zu retten – teilte er. So war auch unsere Zerstreuung im Galuth das Mittel unserer Erhaltung und Rettung. Nie und nirgends konnte uns Esaus Schwert auf einmal erreichen. Während wir am Rhein bluteten, waren unsere Brüder im Slawenreiche glücklich, und umgekehrt. צדקה עשה ה"בה לישראל שפזרן לבין האומות (Pesachim 87b).  Dasselbe tat Jakob im Drange der Not.                         

    V.25 Übrig blieb Jaakob allein, da rang jemand mit ihm, bis der Morgen heraufzog.

     

    V.25 …Es hatte Jakob die Winzigkeit des Beistandes, dem er von den Seinigen zu erwarten hatte, gegen diese diesem gegenüber riesige Macht Esaus gemessen, und das Resultat dieser Erwägung hatte ihm einen Angstruf zu Gott entlockt, auf welchem ihm noch erst die Antwort werden sollte. Diesen Angstruf „הצילני נא“ bezeichnen die Andeutungen der Propheten, als das dritte Merkzeichen der Geula, als der Geula, die sich in der vollendeten, preisgebenden Machtlosigkeit des Galuth bewährt. Das Erlebnis, das ihm die so bedeutungsvolle Antwort bringen sollte, traf ihm entsprechend in einem solchen Momente, wo er auch noch des winzigen Beistandes, dessen er gewärtig sein konnte, beraubt, völlig allein sich befand, und nur auf das seiner Persönlichkeit Inwohnende angewiesen war. …

     

     

    V.27 Da sprach er: Entlasse mich, denn der Morgen ist heraufgezogen. Er aber sprach: Ich entlasse dich nicht, du habest mich denn gesegnet.

     

    V.27 …Das Ziel der Geschichte           liegt nicht darin daß Jakob gezwungen werde in die Masse der Völker aufzugehen, sondern umgekehrt, daß die Völker zur Einsicht gelangen, gerade in dem, inmitten aller Kämpfe von Jakob vertretenen und emporgehaltenen Prinzipe liege auch das Heil der Völker, dem sie sich huldigend anzuschließen, und das vielmehr sie selbst mit allen ihren geistigen und materiellen Mitteln zu fördern, ja als das einzige Ziel anzustreben haben. –

     

    V.29 Da sprach er: Nicht Jaakob soll mehr dein Name gesprochen werden, sondern Jisrael; denn du bist bei Gott und bei Menschen der Überragende geworden, da du vermocht hast.

     

    V. 29  לא יקרא nicht   , לא יאמר: dein Name soll nicht mehr „der die Ferse zu halten Bestimmte“ „gedeutet“ werden; nicht, er soll nicht mehr Jakob heißen (erteilt wird ihm der Name Israel erst später durch Gott, Kap. 35,10) sondern der Name Jakob selbst soll als Israel begriffen werden. ישראל vonשרה , der einen Seite des Herrscherbegriffes, überragen, größer sein, heißt ja wörtlich: Gott ist der Überragende, der alles andere an Macht und Größe Überwältigende, und das soll in Wahrheit die Bedeutung des Zustandes sein, der durch יעקב ausgedrückt ist. Nur wenn ein ,יעקב eine seiner äußeren Erscheinung nach nur unter die Ferse alles übrigen Gewiesenes, die feindseligste Angriffe und Kämpfe des materiell gerüsteten Gegners siegreich besteht, weist dieser Erfolg auf das Vorhandensein einer alle materielle Größe und Macht überwiegenden geistigen Kraft, auf das Vorhandensein einer Gottesmacht hin, die sich eben in der siegreichen Ausdauer dieses äußerlich Schwachen offenbart, und ist somit gerade יעקב als ישראל zu begreifen. –

    ותוכל, da du vermocht hast. Du hast das vollständig erreicht, was du gewollt, nicht ich. Ich wollte dich niederwerfen, das habe ich nicht vermocht; Du wolltest nur nicht niedergeworfen werden, das ist dir gelungen. Das ist auch für alle Zeit die Stellung Jakobs und Esaus geblieben. Politisch und religiös spricht Esau: außer mir kein Heil, und erkennt seine Existenz für beeinträchtigt, so lange noch außer ihm ein Jakob, so lange es  außer ihm noch eine Potenz gibt, die es beansprucht, auch zur Gestaltung der Welt in voller Berechtigung zu gehören; Jakob lässt alles Reinmenschliche in unangetasteter Berechtigung, ja verkündet allem Reinmenschlichen gerade die höchste Bedeutung und Blüte, wenn es den von ihm zu bringenden Geist in sich aufnimmt und zur Verwirklichung hinauslebt. „Segnende Anerkennung“ ist das einziges um welches Jakob mit Esau ringt. …

     

    V.30 Jaakob fragte darauf und sprach: Sage mir doch deinen Namen. Er aber sprach: Wozu dies, daß du nach meinem Namen fragst? Und er segnete ihn dort.

     

    V. 30 … Er segnete ihn dort, ist doch jedenfalls eine räumliche Beschränkung. Es scheint daher: Eben dort ward Jakob die segnende Anerkennung, wo er, an der Grenze, mit der Wiederkehr in das jüdische Land der eigensten Entwicklung des jüdischen Geistes und der abrahamitischen Bestimmung zuwandert. So winkt nicht durch kosmopolitisches Aufgehen in die Völkerströmung seinen Sprösslingen die Anerkennung und der Segen, sondern שם, gerade bei der vollendesten Einkehr in die scheinbar isolierende Bestimmung, die der jüdische Boden für alle Zeiten trägt.  

     

    V.33 Darum sollen Jisraels Söhne nicht die Sehne der Schwäche essen, welche am Hüftballen ist, bis auf diesen Tag; denn er hat an Jakobs Hüftballen an die Sehne der Schwäche gegriffen.

     

    V. 33 גיד הנשה wäre somit: die Sehne der Unterordnung, der Widerstandslosigkeit, Machtlosigkeit, somit nicht die anatomische, sonder die historische Beziehung der Spannader. Durch Losreißung derselben hat Jakobs Gegner dem durch sie an das Bein gehefteten Hüftsmuskel die Kraft genommen, das Bein zu regieren, diesen Verlust hat Jakob durch seinen Gegner erlitten, in dieser Beziehung hat er ihm nicht Widerstand leisten können. Die Sehne ist da, der Muskel ist da, aber der Gebrauch ist gehindert. Jedoch nicht auf ewig. נשה ist ein nur zeitweiliges Aufgeben, kein ewiger Verlust. Jakob ist ein נשה, hat einst eine große Rechnung mit שרו של עשו abzumachen. Wenn aber die Erinnerung an dieses Ereignis für alle Zeiten durch das Genussverbot der Spannader unter Jakobs festgehalten werden soll, so kann sicherlich nicht die Absicht sein, daß alle seine Nachkommen von der Tatsache Kunde erhalten, es habe ihr Stammvater in Folge eines Ringkampfes gehinkt, ebenso wenig wie das Chamezverbot uns nur darüber für alle Zeiten au fait halten sollen, welches Brot unsere Väter bei ihrem Auszuge aus Egypten gegessen. Beide Tatsachen sind an sich von so geringfügiger Bedeutung, daß deren Verewigung durch ein göttliches Gesetz nur dann erforderlich wird, wenn sich, wie es in der Tat ist, darin Wahrheiten von tiefeingreifenden Folgen für unsere Gesamtbestimmung knüpfen, die eben durch ein solches Genussverbot ihren Ausdruck und ihre ewige Neubelebung gewinnen sollen.

    In einer solchen Bedeutsamkeit haben auch die Weisen dieses Verbot aufgefasst, indem sie die Stelle: Jesajas 9,7 f.: „Ein Wort hat Gott einst an Jakob gesendet und es hat in Israel seine Stelle gefunden, das soll das Volk ganz kennen lernen, Ephraim und Samariens Bewohner, die so stolz und hochmütig sind zu sprechen: (eigentlich: in ihrem Stolz und Hochmut sprechen): Ziegel sind gefallen, Quadern bauen wir auf, Sykomoren sind gefällt, mit Zedern ersetzen wir. Und während Gott Rezins Feinde  u.s.w. kehrt das Volk doch nicht zurück zu dem, der es in Wahrheit schlägt, und Gott Zebaoth haben sie in allem dem nicht gesucht“, – also erklären: דבר שלך ד' ביעקב זה גיד הנשה ונפל בישראל שפשט איסורו בכל ישראל (Chulin 91A). Das Wort, das Gott an Jakob gesendet, auf welches der Prophet hier hinweist, ist das Spannaderverbot (es war dies ein tatsächlich an Jakob gesendetes Wort), es hat in Israel seine Stätte gefunden, d.h. das Verbot in Israel Platz gegriffen.

    Nach allem diesen dürfte die Bedeutung dieses Verbotes nicht zweifelhaft bleiben. Nicht zu besiegen und nicht niederzuwerfen vermag Esaus Genius Jakob während des ganzen nächtlichen Kampfes, wohl aber ihm die Sehnen zu durchschneiden, ihm an den Gebrauch seiner natürlich ihm zustehenden materiellen Kräfte zu hindern. Hinkend nur, nicht auf beiden Füssen stehend, ohne festen Stand und Gang auf Erden, schreitet Jakob durch die Geschichte. Und diese irdische Haltlosigkeit ist notwendig, um Esau endlich die Augen zu öffnen. Stünde Jakob gleich Esau an der Spitze seiner vierhundert Reisigen, seine Unbesiegbarkeit wäre nie der Gottesfinger in der Geschichte geworden. Darum sollen auch die Söhne Jakobs, (der ja eben dadurch diese materielle Schwäche und in ihr ‚Israel’, der Fingerzeig für die alle obsiegende Gottesmacht sein soll), „diese Sehne der Unterordnung und materiellen Schwäche nicht essen“, es soll ihnen, so oft sie sich an den Tisch setzen, aus dem Wanderbuch ihres Lebens die Mahnung entgegentreten, daß sie auf diese Sehne, auf die Unterordnung unter Esau verfallende Kraft, heiter Verzicht leisten, sich mit ihrem Dasein und dessen Erhaltung nicht auf sie hingewiesen, um etwa deshalb weniger geschützt und zum Gange durch die Zeiten weniger gesichert fühlen sollen, weil sie nicht wie Esau mit dem Schwerte gerüstet, ja nicht einmal festen Schrittes auf Erden auftreten. Für Jakob-Israel liegt im anderem, höherem, nicht von Esau zu schwächendem die Kraft. Wenn Jakob fällt, fällt es nicht, weil es an materieller Macht Esau nicht gleichkommt, sondern weil es nicht verstanden, sich den Schutz seines Gottes zu erhalten. Wenn Israel steht, steht es nicht, weil Gott eine feste materielle Stütze, sondern weil sein Gott es auf Adlerflügeln seiner Allmacht trägt. Das ist das Wort, dessen voller, ganzer Inhalt dem Volke zum Bewusstsein kommen soll, das, wenn, es sich geschlagen sieht, die Ursache seiner Kalamität nicht in Gott, sondern darin sucht, daß es sich bisher nicht hinreichend mit materieller Schutzwehr vorgesehen, und statt durch Rückkehr zu Gott seine Zukunft sichern, in nichtigem Selbstgefühl spricht: was von Ziegeln zusammengefallen, bauen wir mit Quadern auf, Weiden konnte man umhauen, Zedern wird man nicht! Vier göttliche Institutionen zählt das Buch בראשית: שבת und מלה, קשת und גיד הנשה was die ersten beiden für die Gesamtmenschheit bedeuten, das sind die beiden letzten für den engeren Kreis. שבת sichert die geistig sittliche Bestimmung der Menschheit, מילה Israels. קשת ist das Wahrzeichen für die Geschichte der Menschheit, גיד הנשה für die jüdische Geschichte. Die vom Menschen werdende Geschick, diese beiden Seiten bilden aber die Summe alles Einzeln- und Gesamtdaseins auf Erden.–                             

     

    Kap. 33. V. 1 Jaakob erhob seine Augen und sah, sie Esaw kommt – und mit ihm – vierhundert Mann. Da teilte er die Kinder auf Lea, auf Rachel und auf die beiden Mägde.

     

    Kap. 33 V 1: Er sah Esau nicht durch die Geschenke entwaffnet, er hatte seine Kriegsleute nicht entlassen, da teilte er u.s.w. Wie die Weisen diese ganze Geschichte als Programm für unser Verhalten Esau und den anderen Mächten gegenüber betrachten, so lernen wir auch hier, wenn uns auch die Zuversicht zu Gott und seinen Verheißungen erfüllt, doch immer das Unsrige zu tun אין סומכין על הנס.           

     

    V.4 Da lief ihm Esaw entgegen und umarmte ihn, warf sich an seinen Hals und küsste ihn; und sie weinten.

     

    V. 4 …Dieser Kuss und diese Tränen lassen uns auch in Esau den Nachkommen Abrahams erkennen. In Esau kann nicht bloß der wilde Jäger gelegen haben, wie wäre er sonst fähig geworden, ein Beherrscher der ganzen Entwicklung der Menschheit zu werden. Das bloße Schwert, die bloße rohe Gewalt befähigt nicht dazu. Aber auch Esau legt nach und nach, und immer mehr der Humanität Raum, und zwar ist es gerade Jakob, an dem Esau zumeist Gelegenheit hat zu zeigen, daß und wie das Prinzip der Humanität bei ihm zum Durchbruch zu kommen anfängt. Wenn der Starke das Recht des Starken achtet, so mag es Klugheit sein. Erst wenn der Starke, wie hier Esau, dem Schwachen um den Hals fällt und das Schwert der Gewalt weithin von sich werft, erst dann zeigt sich, das Recht und Menschlichkeit in ihm zum Siege kommen.

     

    V.20 : Dort errichtete er ein Altar zum Denkmal und verkündete sich: Gott ist Gott Jisraels.

     

    V. 20… Die Väter קראו בשם ד' riefen nach außen im Namen Gottes, riefen die Menschen im Namen Gottes; riefen sie zu dem Bewusstsein, das Gott nicht nur der ist, der die Welt vor Jahrtausenden erschaffen, sondern der ist, der noch Himmel und Erde trägt und von dem noch unmittelbar jeder gegenwärtige und kommende Moment stammt. Was aber Jakob mit diesem als מצבה errichteten מזבח verrichten wollte, das hatte er nicht nach außen, das hatte er zunächst erst sich und den Seinen zu verkünden: das אל, daß die Allmacht, von der alles stammt im Himmel und auf Erden, daß sie אלקי ישראל sein und werden wolle, Israels Gesetzgeber, Richter und Gott, sichtbar nicht nur in Israels Geschick, sondern vor allem sichtbar in Israels Tat. Ist ja dieser Gedanke bis auf den heutigen Tag noch zunächst Erbteil der Jakobsfamilie geblieben und hat noch erst seine Arbeit auch an uns zur vollen Verwirklichung zu bringen. „Glaube und Hoffnung“, „Tröstung und Stärkung“, diese מצבה-Gedanken sind außer dem jüdischen Kreise das, was vor allem von der Religion, von der Beziehung der Menschen zu Gott erwartet wird, und feiert diese daher vorzüglich ihre Siege als Retterin des Menschen im Schiffbruch des Geschickes. Aber die volle Unterwerfung des ganzen vollkräftigen Lebens unter den göttlichen Willen die Pflegung des Gesetzes als des alleinigen „Baume des Lebens“ für den einzelnen wie die Gesamtheit, die volle und ganze Beherrschung des Lebens in allen Beziehungen und Fugen durch die geoffenbarte Norm des göttlichen Willens, kurz, das Gesetz und der ihm entsprechende freie, freudige Gehorsam, die Gestaltung des ganzen Menschenlebens zu einem Denkmal der Gottesoffenbarung, das ist annoch der von Jakobs Haus allein gepflegte Schatz, und erst am Ende der Tage werden die Völker sprechen: יורנו מדרכיו ונלכה בארחתיו –

     

    Kap.35 V.11:  Gott sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allgenügende, werde fruchtbar und vervielfältige dich; ein Volk, und zwar eine Versammlung von Völkern, soll von dir werden; Könige sollen deinen Lenden, stammen,

     

    Kap. 35, V. 11 גוי וקהל גוים: das Volk, das von Volk, das von ihm stammen wird, soll nach außen eine Einheit und nach innen eine einheitlich gesammelte Vielheit werden. Jeder Stamm soll eine gesonderte Volksindinvidualität repräsentieren. Das Jakobsvolk, das als „Jisrael“ die alles irdisch Menschliche siegreich durchdringende und gestaltende Gotteskraft den Völkern offenbaren soll, soll darum nicht eine einseitige Erscheinung bieten, sondern als Mustervolk in nuce die verschiedensten Völkererscheinungen darstellen. Es soll in seinen Stämmen das Kriegervolk wie das Handelsvolk, das Volk des Ackerbaus, wie das der Wissenschaften u.s.w. zur Darstellung bringen, auf daß die Wahrheit durch die Welt hin leuchte, daß die Hingebung und Heiligung des Menschenlebens im Gottesbunde seines Gesetzes durch keine besondere Berufststellung und Völkereigentümlichkeit bedingt, sondern die ganze Menschheit in aller ihrer Mannigfaltigkeit bedingt, sondern die ganze Menschheit in aller ihrer Mannigfaltigkeit berufen sei, en von Jisrael gelehrten einen einheitlichen Gottesgeist in sich aufzunehmen und die ganze Mannigfaltigkeit der Menschen- und Völkerindividualitäten zu einem einheitlichen Gottesreiche zu gestalten. Da dürfte denn auch das ולזרעך אחריך אתן את הארץ mit dem Siporno heißen:  und deinem dir nachfolgendem Samen werde ich einst die Erde geben – wie וצדיקים יירשו ארץ – es wird ihnen und dem von ihnen in treuer Nachfolge bewahrten geistigen und sittlichen Vermächtnis dereinst die ganze Erde  zufallen (Jes. 2,3)

     

    23-11-2007 om 08:58 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-11-2007
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    Dear Readers:

    Dan Lieberman’s visit to Palestine, Israel, Jordan and Syria, as a member of a US delegation, led to face-to-face talks with prime ministers, foreign ministers, officials and ordinary people. Below is his report, exclusive to PalestineChronicle.com

    PALESTINECHRONICLE.COM FEATURE ARTICLE

    The Turbulent Winds of the Annapolis Conference

    By Dan Lieberman
    Special to PalestineChronicle.com
     07 11 22

    Discussing the proposed Annapolis Conference, in face-to-face talks with the prime ministers, foreign ministers and non-government officials (NGOs) of Israel, Palestinian Authority, Jordan, Syria and Lebanon, revealed how far we are from achieving peace in the Middle East and how far Annapolis is from the Earth that others walk upon. As part of a delegation of six intrepid fact finders, supported by the Council for the National Interest (CNI), a Washington based NGO that labors intensively to determine paths towards Middle East peace, I found a hopeful wind that moved Israeli and Palestinian to portray optimism. This hopeful wind slowly reduced in force in Jordan, quickly diminished when meeting Syrian vice-presidents and turned to an ill wind in meetings with the Lebanese president, prime minister and foreign minister in the second week of November.

    The search for Middle East peace started on a discordant note at a meeting with Gush Shalom (peace bloc) spokesperson Uri Avnery, the most notable advocate for a just peace with the Palestinians. Uri used the words “unsure” and “window dressing” to describe the intended conference. He didn’t sense that Hamas, with whom he has close contacts, would agree to a piece of paper and voiced the opinion that Hamas would “only make a truce and not a peace pact.”

    Kadima’s Knesset member Amira Dotan spoke of “ Annapolis as a symbol,” with its “success defined as starting a process.” Deputy Speaker Dr. Ahmed Tibi said: “The U.S. should create the conditions for making it a success. Its failure will strengthen Hamas, Hezbollah and the Iranian/Syrian axis.” Other official sources were more open; expressing views that Israel is an army that has a state and Defense Minister Barak is the major culprit in preventing any peace initiative. 

    The Ramallah landscape of enormous white brick housing developments against the brown dirt background disguises the actual despondency and poverty of the Palestinian people.  Palestinian Authority (PA) officials, especially Foreign Minister Riad al-Maliki, tried to be optimistic about the Annapolis conference. They want a complete agenda with final talks, but have become more motivated, in Prime Minister Salam Fayed’s words, “by fear of failure than promise of success,” and are being forced into unwanted compromises just to justify a meeting. President Abbas’ Chief of Staff Rafiq Husseini insisted that Israel must move the separation wall to the Green Line. Interior Minister Abdel Razzah al-Yahya reiterated that “there will be no two-state solution if Israel does not withdraw to the 1967 boundaries and does not give the Palestinians “oxygen to breathe.” The lack of oxygen stifles the Palestinians, who are already torn by internecine warfare between Fatah and Hamas and by conflict with organizations in Nablus that are a combination of criminals, protestors against social and economic negligence, and militants against Israel occupation. . The Palestinian Authority is powerless and it is not obvious how they can negotiate anything and receive approval from a majority of Palestinians, especially when they continue to experience Israel ’s brutal occupation of the West Bank.

    Illegal settlements have destroyed Palestinian life in central Hebron . When the Israeli military attempted to evict the settlers, the settlers broke windows and ruined the Palestinian shops. For an incomprehensible reason, the settlers have returned to their illegal positions and Palestinian shops and houses are now empty. To enforce the settler presence, Israeli security checkpoints have been installed at all former entrances to the market. These settlers make claim to properties “taken” from Jews during riots against Hebron Jews back in 1929, but do not display any rights of inheritance or deeds to any of the properties.  Can this claim of a ‘collective right’ have a legal basis?  Contrast the Hebron settlers’ illegal positions and false claims with Palestinians, who have legal deeds to properties in Israel , and are prevented from recovering their properties.

    A separation wall winds through West Bank territory and completely encircles West Bank cities, such as Qualqilya and Abu Dis. Residents are hindered from leaving these cities, from going to schools and from cultivating lands. The wall has also caused accumulations of water and created puddles in the Palestinian neighborhoods. The obstructive wall includes 580 fortified checkpoints every five miles. There are also flying checkpoints, settler bypass roads, a planned North South super highway for Israelis only, blocked Palestinian village roads, and travel restrictions to Jerusalem . These restrictive conditions have separated Palestinian communities and families, choked the Palestinian economy and obstructed daily exchanges between peoples. Highways slice through Palestinian lands and completely separate farm homes from agriculture. The inhumanity of all these installations and regulations is beyond belief.

    Hamas. Rafiq Husseini summed the PA attitude with a sigh and said, “Don’t worry, this is the land of miracles. What we need is a prayer meeting.”

    Jordan is also a land of miracles, its capital city Amman spanning hills with an advanced network of bridges, tunnels and super highways. Traffic is horrific and only moves because there are few traffic lights in the entire city. Jordan ’s increasing prosperity and touchy stability depends upon western investment, special export privileges and friendly relations to neighbors, especially Israel .

    Depending upon foreign investment, coping with the 500,000 – 700,000 Iraq displaced persons, still contending with the integration of the massive Palestinian population within, and maintaining friendly relations with Israel guide Jordan ’s foreign policies. Foreign Minister Abdelelah al-Khatib, as most Middle East leaders, considered the Israel/Palestinian conflict as the core issue to be resolved before peace and stability can arrive in the Middle East . He volunteered that Avigdor Lieberman, Israel ’s’ Russian immigrant hardliner, has become most influential in the “peace process.” A highly important Jordanian official was blunt. He was not positive on Annapolis , believes Israel does not want peace, does not have the political will to seek peace and wants to shift the burden of more displaced Palestinians to Jordan . Minister of Planning Suhair al-Ali, as gracious as a woman can be, noted that deceased “King Hussein was into politics,” but the new King Abdullah “is more into development.” She had one plea: “No matter the results of Annapolis , don’t demonize Islam.”

    Damascus is a surprise. Expect a faded grey and ancient city, still struggling with the 20th century, and find a lively, advanced city with sparkling new neighborhoods, super highways that don’t interfere with the city’s appearance and a population that is amicable and sympathetic; never a harsh look, never a bitter word, although Syria remains a totalitarian government that does not allow much free expression. To its credit, Syria has succored Palestinians forced from Israel , who have established their own neighborhoods, but still remain committed to return to their homeland.  Added to its credit is the recent sacrifice in allowing 1.2 million Iraqi displaced persons (similar to Jordan , Syria refuses to call them refugees) to move among its population and secure housing, free education and entry to the health system. Syria deserves commendation for acting as a safety valve to the calamities resulting from displaced Palestinians and Iraqis that have occurred from several wars.

    Not surprisingly, Syrian vice president of Foreign Relations Farouk Sharaa didn’t have much expectation for the Annapolis conference, believes all Israel ’s political parties fear peace and senses that the U.S. policies encouraged Israel to attack Lebanon and continue the conflict. Israel is on a suicide path and, if Israel is a decision maker in the U.S. then the U.S. loses. The vice president contradicted an accepted belief that Syria will not accept direct assistance for the Iraqi displaced persons. NGOs and the U.S. government are welcome to contribute their assistance. CNI made news by revealing to the U.S. Press a Syrian commitment  to screen Iraqi displaced persons for entry into the U.S.

    The Vice president of Cultural Affair. Najah al-Attar, exhibited welcoming smiles, and sensitivity and empathy for oppressed peoples. She spoke of “there not being peace without justice,“ made references to the destruction of the Palestinians and noted that Jews lived in peace in Syria , where they were prosperous and accepted members of the parliament.  A small Jewish community survives in Northern Syria , and a Rabbi is flown in each week from Turkey to perform the rabbinical rites that assure the food is kosher.

    Not kosher was a clandestine trip to meet a “minor” Hamas official, who turned out to be Khalid Meshal, official leader of Hamas, exiled in Damascus. The world became more aware of Meshal when Israel’s Mossad tried to assassinate him in Amman . Jordan ’s King Abdullah forced Israel to immediately supply an antidote to the poison given to Meshal by threatening to publicly hang the Mossad agents who tried to kill the Hamas leader. Meshal does not fill the western media description of a wild eyed fanatic. On the contrary, he is a friendly, deliberate and well spoken person who makes sense to the many who subscribe to similar positions. 

    He said that Israel does not want peace and both negotiating parties aren’t strong enough to market their results to their peoples. Meshal doesn’t delineate Hamas’ positions, but defers to a Palestinian position that accepts 1967 borders and an Arab position that has accepted the two-state solution. Since 2002, Bush has repeatedly spoken of support for a two-state solution, but where is it? The Hamas leader expects the region to be more explosive. Nevertheless, if the PA feels the Palestinian rights have been fulfilled, Hamas will welcome that. He has proposed a Hudna (truce), and if Israel responds positively, Hamas will not be an obstacle to peace. If the Right of Return is the only remaining problem, Hamas will compromise, and accept the will of the people. He claims Hamas does not encourage militancy, does not desire a theocratic state, is a national liberation movement and will let the Palestinian people decide its own government.

    Lebanon greets the visitor with an ominous view of the famous Mdairej bridge, the highest bridge in the Middle East and the pride of Lebanon. The mid-section of its elegant span remains gone, destroyed by Israeli jets on the first day of war. Beirut and Southern Lebanon still show scars of the war; destroyed bridges, damaged roads, and huge holes in Beirut sections. The old section of Bent Jabal (daughter of the mountain), which was invaded by Israeli troop, is completely damaged. It is now a rubble of ancient rocks.

    Lebanon is again in one of its perpetual crises; an inability to reach a parliamentary consensus and elect a new president.  Although some are quick to blame Syria and Hezbollah for creating a climate of fear and for the lack of consensus, major Lebanese officials don’t agree that Hezbollah is the culprit for the impasse, just the opposite,  the majority holds power by an archaic law and fears becoming a minority.

    The majority is most represented by billionaire Member of Parliament (MP), Saad Hariri, son of assassinated former Prime Minister Rafic Hariri. Saad Hariri senses a significant negative shift in Israel’s attitude towards wanting peace after Rabin’s assassination. Nevertheless, he feels Abu Mazen wants peace and Annapolis, even if delayed, must still happen.” The two sides can reach an agreement.” He is less optimistic concerning his own nation: “Money and arms are pouring into the arms of the allies of Syria.” Hariri has not moved about Beirut for 2 ½ years and has received death threats. Fifty of his fellow MPs are barricaded in the Phoenician hotel, fearful of their lives. Except for Prime Minister Siniora, who accuses Syria and Hezbollah of creating this fear, of being uncooperative and wanting to keep situations unresolved so that Hezbollah can maintain its arms, the other principal government officials support Hezbollah’s position.

    Former General and now MP, Michael Aoun, described the year 2000 law that gerrymanded the nation so that the March 14 Party and its allies acquired a majority of 72 parliament seats, although receiving only 1/3 of the vote. This makes the present government illegitimate and favors Hezbollah’s proposition that the only fair solution to the impasse is a new election law, followed by a new election that will award seats in proportion to popular vote. President Emil Lahoud claims the present parliament majority has the backing of the major western powers and is working against the constitution. For this reason, the opposition, meaning Hezbollah, has the right to avoid reaching consensus. Foreign Minister Fawzi Sallougkh read carefully from a prepared document. He doesn’t believe Iran wants to dominate Lebanon and believes the U.S. should establish good relations with Iran.  

    Lebanese leaders were particularly angered with Israel’s aggressive attitude towards the Arab world and what they perceived as U.S. support for this attitude. They are most concerned with the negotiations that will decide the fate of the Palestinian refugees, the reason being that the refugees cannot receive citizenship in Lebanon and have created social and economic havoc for decades.  Prime Minister Fouad Siniora was more sanguine and more universal in his characterization of what he termed to be an Arab/Israeli conflict. He considered Israel to be guilty of the situation and leading the world into a catastrophe that will affect all peoples. He allowed permission to quote him, and my notes show these remarks:

    “The Arab/Israel conflict is the maker of most problems and control of Jerusalem is a paramount issue. The conflict consumes most efforts in the region, is not restricted to the Middle East and diverts attention from other meaningful issues in all regions. The conflict started from the Balfour Declaration, arose from the extent of injustice inflicted upon the Palestinian people, is leading to further frustration in the Arab world, and is generating extremism. The Israeli 1980 invasion created Hezbollah and a new set of problems. Now, Syria , and other parties (meaning Hezbollah), are not showing cooperation and want to keep issues unresolved.  Nevertheless, President Bush has been unfair to Lebanon , Arab nations and also to his own United States . The U.S. keeps preaching democracy but defends dictatorships.”

    Hezbollah, the Party of God, remains the contentious focus of Lebanon politics.  Nevertheless, the Lebanese government has denominated Hezbollah as a resistance movement rather than a militia so that they can keep their arms despite the truce agreement which banned militias. Hezbollah leaders are firm that they will never recognize Israel . Surprisingly, they favor a single democratic state where all peoples are equal and all religions can be practiced without interference. They claim to be politically secular and their government operations don’t contradict that thesis.

    Annapolis is 50 miles from the nation’s capital, but it is light years away from the hearts and minds of Arab peoples who want assurance of peace and stability in the Middle East. That is one observer’s conclusions from travels through the Middle East capitals.

    -Dan Lieberman has been active in alternative politics for many years. He is the editor of Alternative Insight , a monthly web based newsletter. Dan has many published articles on the Middle East conflicts. He can be reached at: danlan2000@att.net

    22-11-2007 om 08:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-11-2007
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

            (1833-1900)

     

     Aus dem Kommentar zur Haftoro Wochenabschnitt WAJISCHLACH


    Hosea Kap. 12, V.13 bis 14,10

     

    Das Prophetenwort weist das gottvergessene, die eigene Kraft vergötternde Volk, auf die Bescheidenheit seines Ursprungs hin und zeigt, wie parallel mit der Geschichte Vater Jakobs auch in der des Volkes die Gotteswaltung allein der schützende, errettende und erhaltende Faktor ist,  wie des Volkes Geschick von Gott stets gestaltet wurde und werde je nach seiner Treue oder Untreue gegen das Gottesgesetz (K.13, 1-4). Es beklagt sodann die Verblendung, mit der es Gott, seinen Erlöser und Erhalter, als seinen ärgsten Feind betrachtet (K. 13,9), dagegen seinen Abfall als teure Errungenschaft sorgsam hegt (V.12), wodurch eine Abwendung der schweren Verhängnisse unmöglich werde (V.14). Denn unter diesen Umstände kann nur durch sie Israel zur Erkenntnis geführt werden, bei wem allein „Vatererbarmen finde das Verwaiste“ – (K. 14,4) so daß es,  befreit von Vergötterung der Menschenhülfe und der eigenen Macht, sich dem „ Tau der göttlichen Wahrheit“ öffnet und damit „Blüte und Schönheit wie die Rose“ und „Festigkeit und Bedeutung wie der Libanon“ gewinnt (V.6). Damit erfüllt es seine Sendung im Kreise der Menschheit (V. 7 und 8), und die Schule seiner Leidenserziehung ist vollendet (V.9).

     

    Kap.12 V.13 Jakob floh nach Arams Gefilden, und Israel diente um ein Weib und um ein Weib hütete er.

    14. Und durch einen Propheten hat Gott Israel aus Mizrajim geführt und durch einen Propheten wurde es beschützt.

     

    Kap.12 V.13 und 14. Als Flüchtling kam Jakob nach Aram und er, der „Israel“ d.i. durch Leben und Geschick „Verkünder der Gottesherrschaft“ werden sollte, musste, um ein Haus zu gründen, Knechtsdienste tun und um es zu erhalten, im Knechtesdienste verharren, „um sein Weib dienen und für sein Weib dienen“, und nur das unmittelbare Einschreiten Gottes schützt ihn auf seine Rückkehr aus Aram (1 B.M. 31,29). Flucht seine Auszug aus der Heimat, Flucht seine Rückkehr aus der Fremde. Und als für seine zum Volke herangereiften Kinder die Stunde der Befreiung gekommen, da traf sie diese Stunde als Sklaven. Und nicht durch einen König, nicht durch einen Feldherrn wurde Israel die Freiheit, sondern durch „einen Propheten hat Gott Israel erlöst und durch einen Propheten wurde es beschützt“. Nicht durch einen Mann der Macht, ja nicht einmal einen Mann der Rede, der etwa mit dem Feuerworte der Begeisterung sein Volk zum Kampfe zu entflammen gewusst und es dann, ein zweiter Abraham, zum Siege über die krieggeübten Unterdrücker geführt hätte. Vielmehr fehlte diesem Propheten mit der Macht der Rede auch gänzlich jenes Selbstvertrauen und jeder Glaube an die eigene Befähigung, die für jeden Volksführer unerlässliche Vorbedingung des Erfolgs sind. Dadurch gerade wurde er für seine Sendung der Geeigneste, denn nur so erschien er auch als das, was er war, nämlich als Werkzeuge und Bote Gottes. So bilden äußere Abhängigkeit, und Rettung und Erhaltung nur durch Gott die Signatur der Geschichte Jakobs und Israels, das seine irdische Wohlfahrt nur von Gott erhält. Auf diese Stellung Israels weist der Prophet das gottvergessene Volk fortwährend hin.

     

    Kap.13, 3 Deshalb werden sie sein wie das Morgengewölk und wie der Tau, der sich früh aufmacht und dahinschwindet, wie Spreu, die herausstürmt aus der Tenne, ja wie Rauch, der aus der Luke zieht.

     

    V.3 כענן בקר: wie das Morgengewölk das dahinzieht ohne Regen zu geben. –  וכעשן: ja noch weniger als Spreu, wie Rauch, von dem gar nichts zurückbleibt. – Israels Erhaltung ist das Werk fortgesetzter besonderer Gotteswaltung. Entspricht es seine Bestimmung nicht, so braucht Gott, um es zu strafen, nichts gegen es zu tun, er braucht ihm nur seine besondere Fürsorge zu entziehen, wie dies in der großen Geschickesankündigung 3.B.M. 29,24 ausgesprochen ist, und, sich selbst überlassen, geht das von Gott abgefallene und deshalb von Gott preisgegebene Israel von selbst unter im Sturme der Zeiten. –

     

    V.10. Wäre ich nur irgendwie dein König, der würde dir helfen trotz aller deiner Städte, er wäre dein Rechtsvertreter, während du sprachest: Gieb mir einen König und Fürsten!

     

    V.10… ….

    אשר אמרת וגו'. Es wird hier auf den verhängnisvollen Moment hingeblickt, in welchem Israel von Samuel die Einsetzung eines Königs forderte. Gewiss war das Königtum auch in Israel von dem göttlichen Gesetze vorgesehen, und formell ist die Aufgabe des jüdischen Königs dieselbe, wie die der Könige in den nichtjüdischen Staaten: Sammlung der Nationalkraft zur Mehrung der Wohlfahrt im Innern und Stärkung der Wehrkraft nach außen. Allein materiell ist seine Stellung und Bestimmung eine grundverschiedene. Denn Israels Nationalschatz und Israels Wehrkraft ist seine Thora. Deren Verwirklichung zu mehren, über die Ausbreitung und Vertiefung ihrer Herrschaft im Leben der Nation zu wachen, das ist die Aufgabe des jüdischen Königs, dadurch arbeitet er an die Mehrung der inneren Wohlfahrt, dadurch sorgt er für die Sicherheit nach außen. Denn dadurch macht er sein Volk des göttlichen Schutzes teilhaftig. Deshalb soll er das Ideal der Bestimmung seines Volkes sich stets gegenwärtig sein. Deshalb wird seine Einsetzung auch erst nach erfolgter Besitznahme des Landes und Sicherung seiner Grenze vom Gottesgesetze ins Auge gefasst. In der Verkennung dieses Verhältnisses lag die Versündigung des Volkes, das (Sam. I.8,5) einen König forderte, sein Recht nach außen zu vertreten „wie bei allen Völkern“. (Vergl. HIRSCH Commentar zu 5.B.M.17,14). Nun heißt es hier: hättest du nur nicht deine ganze Zuversicht in deine Könige gesetzt, wäre ich nur noch „etwas“ dein König, der (ich= dieser König) würde dir helfen in allen deinen Städten, oder trotz aller deiner Städte, in die du deine Zuversicht gesetzt hast, dir, der du gesprochen hast: nicht Gott nach außen, noch שופטים, Vertreter seines Gesetzes nach innen, können mir helfen, sondern: „Gib mir einen König und Fürsten!“.

     

    V.11 In meinem Zorne gab ich dir den König; in meinem hinaustretenden Unwille nehme ich ihn hinweg.

     

    V.11. Schon damals gab ich euch den König im Unwillen über eure Verblendung. Die große Mehrzahl der Könige hat sich nicht als jüdische Könige bewährt; das israelitische Königtum zumal hat gerade an der Befestigung und Vertiefung des Abfalls aus politisch-dynastischen Rücksichten als einem Mittel der eigenen Erhaltung unablässig gearbeitet. עברה von עבר: der in Wort und Tat sich äußernde, in die Sichtbarkeit hinaustretende Zorn. Das Maß ist voll, der lang gehegte göttliche Unwille äußert sich in Tat, und mit dem Staate geht auch der Königsthron in Trümmer.

     

    V.15 Denn es will unter „Brüdern“ unbeschränkt sich entfalten– : es kommt aber der Oststurm, der Wind von Gott gesandt, von der Wüste steigt er auf, trocken ist sein Ursprung, glühend heiß sein Urquell, er zerstört die Schätze aller Mittel der Lust. 

     

    V.15 יפריא von פרא, frei, wild, zügellos sein. פרא, das ungebändigte, freie Waldtier. Als Verbum kommt sonst nur [] vor, und würde es dann heißen: es will Frucht tragen. אחים bedeutet auch Pflanzen, die immer in Gesellschaft vorkommen, daher אחו die Wiese. Hier sind beide Bedeutungen zutreffend und in unübertrefflicher Wahl des Ausdrucks auch wohl beide gemeint. Efraim ist der Isolierung müde und ist der Bande des Gottesgesetzes müde, die es vor Entartung schützen sollen. Es will, der „Fesseln“ ledig, unter „Brüdern“ zügellos frei sich entfalten und die Früchte dieser Freiheit genießen. Nun, so soll es dies auch. Gott braucht dazu bloß seine schützende Hand von ihm abzuziehen: siehe da kommt schon der alles ausdörrende Oststurm, der Bote Gottes – die heranstürmenden „Brüdervölker“ bereiten seiner Herrlichkeit ein jähes, klägliches Ende. קדים: der in Palästina gefürchtete, wegen seiner Trockenheit der Pflanzenwelt besonders schädliche Wind. Diese Eigenschaft wird hier besonders hervorgehoben zur Bezeichnung der Raubgier und des Beutedurstes der hereinbrechenden Feinde, der Assyrer, die das unglückliche Land bis auf den letzten Blutstropfen aussaugen. – (Die Suffixe von מקורו und מעינו können sich wie das nachfolgende הוא nur auf קדים beziehen.)

                Dieses Verlangen, sich „unter Brüdern“ frei und fruchttragend zu entfalten, erhält übrigens in Efraims Munde noch einen besonderen Beigeschmack. Es tritt uns darin die ebenso alte wie unwahre, zur Beschönigung des Abfalls das Judentum verdächtigende Behauptung entgegen, man müsse den Boden des isolierenden Gesetzes verlassen, um sich zu weltbürgerlicher, menschenbrüderlicher Gesinnung zu erheben. Das gerade Gegenteil ist die Wahrheit. Gerade das auf dem Sinai offenbarten Gotteswort lehrt die Gotteskindschaft aller Menschen, lehrt die Ausübung der Pflichten der Gerechtigkeit und Menschlichkeit gegen ausnahmslos alle als heilige Pflicht. So hat denn auch in geschichtlicher Tatsächlichkeit gerade das Judentum seine Kinder zu hilfsbereiteten Menschen erzogen, die trotz aller erlittenen Unbill nie nach Abstammung und Glauben fragten, wo ihnen hilfeheischende Not entgegentrat. Mag sein Gesetz, das ihn zum Menschheitspriester weiht, dem Juden auch nicht gestatten, an dem Mahle seiner nichtjüdischen Brüder teilzunehmen: sein Brod hat er mit dem darbenden nichtjüdischen Bruder willig stets geteilt. Mag sein Gesetz ihm auch nicht gestatten, ein jüdisches Haus durch Ehelichung einer Nichtjüdin zu gründen: wo es galt und gilt, dem Elend und der Not in den Hütten und Häusern seiner nichtjüdischen Brüder nach Kräften zu steuern, da stand und steht der Spross des Abrahamshauses als der Erbe des jüdischen Herzens, dieser herrlichen Errungenschaft der Geschlechterreihen der Vergangenheit, allen Anderen stets voran. –  –

    …….. ……. ………

     

    Aus: Die Haftoroth übersetzt und erläutert von Dr. Mendel HIRSCH Direktor der Realschule der Israelitischen Religionsgesellschaft zu Frankfurt a.M.  FfM. 1896 aus S.55 bis 68

    21-11-2007 om 09:36 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-11-2007
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    Klik op de afbeelding om de link te volgen RABBINER DR. SALOMON BREUER
                 (1850-1926)
    zur Wochenabchnitt Wajischlach

    וישלח

     

    ויותר יעקב לבדו ויאבק איש עמו עד עלות השחר „Jakob blieb allein übrig, da rang jemand mit ihm, bis der morgen heraufzog.“

     

    Wohl nirgends dürfte die Wahrheit jenes Ausspruchs unserer Weisen מעשה אבות סימן לבנים, daß das Leben unserer Erzväter ein Vorbild für das Leben ihrer Nachkomme sei, sich so überzeugend offenbaren wie in diesem Abschnitt, der uns von dem nächtlichen Ringkampf Jakobs mit Esaus Genius berichtet.

    Es gibt vielleicht kein Ereignis im Leben unserer Stammväter, das mit solcher Klarheit und Eindringlichkeit die Grundzüge der späteren Ereignisse im Leben ihrer Nachkommen vorbildlich darstellt wie dieses denkwürdige Ereignis. Fast jedes einzelne Moment weist entweder in klar ausgesprochenen Worten oder in Tatsachen, deren symbolische Deutung jeden Zweifel ausschließt, auf Erscheinungen hin, die das Leben der späteren Nachkommen in seinen Licht- und Schattenseite charakterisiert?

    In diesem Sinne finden auch zwei Aussprüche, die die Weisen uns aufbewahrt haben, die auf den ersten Blick jedes Verständnisses entbehren, ihre Erklärung.

    Diesen Kampf oder vielmehr die Folge dieses Kampfes hat das Gotteswort durch das גיד הנשה-Genussverbot verewigt: על כן לא יאכלו בני ישראל את גיד הנשה „Darum sollen Israels Söhne nicht die Sehne der Schwäche essen“ (32,33). Hierzu bemerkt der Midrasch: את לרבות ט' באב, das Wörtchen את schließt gleichzeitig den Fasttag des neunten Aw, des Gedächtnistages der Zerstörung Jeruschalaims ein. Dieser Fasttag steht nach der Ansicht der Weisen mit dem גיד הנשה-Verbot in solch innigem Zusammenhang, daß sie im Sohar (z.St.) lehren:וכל מאן דאכיל בט"ב כאלו אכיל גיד הנשה wer am ט"ב nicht fastet, das sei gleichbedeutend, als hätte er das גיד הנשה-Verbot übertreten. –  

    ויעבור את אשר לא „Er brachte das Seine hinüber“ (das. V.24). Mit diesen Worten wird die Geschichte dieses Kampfes eingeleitet. Jakob hatte alles, was er sein nannte, seine Familie und seine Angehörigen, sein Hab und Gut hinübergeschafft ויותר יעקב לבדו ויאבק איש עמו, so daß er ganz allein blieb, als sich entspann.

    ויותר יעקב לבדו An diesen Vers knüpfen die Weisen folgende Bemerkung: אין כאל ישרון, ומי כאל ישרון ישראל סבא, מה הקב"ה כתיב ביה ונשגב ה' לבדו אף הכא ויותר יעקב לבדו „Nichts gleicht Gott – Jeschurun! Wer gleicht Gott, Jeschurun unser Vater Jakob!“ Wie es von Gott heißt: „und erhaben steht Gott allein da“ (Jes. 2), so auch von Jakob: „und allein blieb Jakob“. –

    Dieser Prophetenvers schaut in eine Zeit, in der eine große Menschheit, von jedem Götzenwahn befreit, sich zur reinen Gotteshuldigung emporgeläutert haben und Gott allein machteinzig dastehen wird. In welchem denkbaren Zusammenhang steht hiermit unser Vers: ויותר יעקב לבדו? –

    Aus der Geschichte dieses Kampfes glauben wir zwei Stellen ganz besonders hervorheben zu müssen, die unseres Erachtens eine eingehende Erklärung verdienen. וירא כי לא יכול לו וגו' Er sah, daß er gegen ihn nichts vermochte, da griff er an den Ballen seiner Hüfte, und es wich Jakobs Hüftballen, בהאבקו עמו indem er mit ihm rang“ (V.26). Diese zwei Worte בהאבקו עמו sind vollkommen überflüssig; selbstredend war er während des Kampfes verletzt. – Ferner: der Kampf endete mit der segnende Anerkennung Jakobs durch Esaus Genius: ויברך אתו שם „Und er segnete ihn dort“ (V.30). Auch das Wort שם scheint ganz überflüssig zu sein. –

    Jakob nennt den Ort nach dem denkwürdigen Ereignis (31). Da geht ihm die Sonne auf ויזרח לו השמש als er an Penuel vorüber war; und nun heißt es: והוא צלע על ירכו er hinkte an seine Hüfte (32). Mit einer jeden Zweifel auszuschließenden Bestimmtheit wird uns also berichtet, daß Jakob mit dem Aufgang der Sonne hinkte. Seine Hüfte ward ihm während des Kampfes verletzt, inzwischen graute der Morgen, doch erst mit dem Aufgang der Sonne hinkte Jakob auf seiner Hüfte – was soll uns damit gesagt werden?

    כל השירות שעברו קרויות בלשון נקבה, lehren die Weisen (ילקוט ומ"ר בשלח), alle Gesänge, die Israel in der Vergangenheit anlässlich göttlicher Wundertaten, die ihm Erlösung gebracht, angestimmt hat, werden in der weiblichen Form (שירה) verzeichnet מה הנקבה מתעברת ויולדת וחוזרת ויולדת wie eine Frau stets nach vorangegangenen Schmerzen ein Menschenwesen zur Welt bringt, כך התשועות שעברו היה אחריהם שעבוד so folgten noch immer jeder Erlösung stets neue Golus-Leiden, die dann wieder zu erneuter Erlösung führten, sie gleichsam „gebaren“, – אבל תשועה העתידה לבוא אין אחריה שעבוד jedoch die einstige Erlösung wird eine dauernde sein, ihr folgt nicht auf neue das Leid; der Gesang, der ihr dann angestimmt wird, קרויה בלשון זכר ihn nennt der Psalm ein „männliches Lied“ (שיר): שירו לה' שיר חדש,  „singet Gott das neue Lied“ (Ps.98). –

    Verstehen, wir die Worte unserer Weise recht, so geben uns die zwei Worte שירה und שיר Israels Geschichte in ihren Grundzügen wieder.

    Die erste שירה haben unsere Väter bekanntlich gelegentlich des wundervollen קריעת ים סוף-Ereignisses gesungen. Über diese שירה haben sich die Weisen (מ"ר בשלח) mit folgenden Worten ausgesprochen: מיום שברא הקב"ה את העולם ועד שעמדו ישראל על הים לא מצינו אדם שאמר שירה להקב"ה אלא ישראל „Seitdem Gott die Welt erschaffen, bis zu dem Augenblick, da Israel am Meere stand, hat kein Mensch außer Israel Gott die שירה gesungen: ברא אדה"ר ולא אמר שירה Gott erschuf den ersten Menschen – er sprach aber keine שירה; הציל אברהם וכו' Gott rettete Abraham – er sprach aber keine שירה, das gleiche gilt von Isaak, wie auch von Jakob – keiner, der eine שירה gesprochen hätte – erst als Israel das Meereswunder erlebte, מיד אמרו שירה להקב"ה stimmte es alsbald Gott die שירה an שנ' אז ישיר משה ובני ישראל, denn so heißt es: „Damals sangen Moses und Israel“ – הוי פיה פתחה בחכמה ותורת חסד על לשונה Hierauf bezieht sich auch der Vers: „sie öffneten ihren Mund in Weisheit, und Lehre der Liebe war auf ihrer Zunge“ (Mischle 31).

    Hätten die Weisen gesagt, daß vor dem jüdischen Volke kein anderes Volk auf Erden Gott die שירה angestimmt habe, so könnten wir ihre Worte begreifen. Daß sich aber Israels Verhalten in einen Gegensatz zu Adam, ja zu unseren Vätern Abraham, Isaak und Jakob stellen, die anlässlich ihrer wunderbaren Erlebnisse sich zu keiner שירה bewogen gefühlt hätten, bedarf wohl der eingehenden Erklärung. –

    אותות ומופתים nennt das Gotteswort die in der Geschichte Israels vollbrachten Wundertaten Gottes, der spätere Sprachgebrauch der Väter nennet sie im allgemeinen נסים. –

    נסים, wovon die Einzahl נס, bezeichnet in der Heiligen Schrift zunächst ein hochaufgestecktes Feldzeichen, eine Fahne, die der Soldatenschar den Ort bezeichnet, wo sich ihr Führer befindet, und dadurch zugleich die Richtung angibt, wohin sich die Schar und jeder einzelne in ihr zu bewegen hat. Solange die Fahne sichtbar ist, weiß ein jeder, wo der Führer ist dessen waches Auge sie alle fürsorgend leitet? Kaum treffender und gedankenvoller konnte der Sprachgebrauch der Väter die אותות ומופתים unserer Geschichte bezeichnen, als indem sie sie נסים, ihre Feldzeichen nannten. Diese Wunder, sie sind unsere נסים, unsere Feldzeichen für unsere Wanderung durch die Jahrhunderte der Geschichte, auf die wir hinblicken, wenn wir wissen wollen, wo unser göttlicher Führer sich befindet, wenn wir uns vergewisseren wollen, daß ein göttlicher Auge in unserer Mitte wacht, au die wir hinblicken, wenn wir uns orientieren wollen, welchen Weg wir einzuschlagen haben, um zu unserem Führer zu gelangen, uns bei unserem Führer zu halten. –  

    Wohl sollten wir – und darüber wollen wir uns nicht täuschen – auch in den natürlichen, alltäglichen Lauf der Dinge das ewig wache göttliche Vaterauge erkennen und den Weg zu unserem Führer auch ohne diese hochgesteckten Feldzeichen finden. Doch dafür waren und sind wir noch nicht reif. Diese Reife hatten unsere Väter nicht, als sie aus Mizrajim zogen, diese Reife haben wir auch heute noch nicht, sie winkt uns als das anzustrebende Ziel.

    Das gleiche aber gilt von קרא בשם ה', das uns in den ersten Blättern unserer Thora bedeutsam entgegentritt. – אז הוחל לקרא בשם ה' (Gen 4,26). Mit diesen Worten wird der beginnende Verfall der Menschheit und ihre zunehmende Entfremdung von Gott eingeleitet. קרא בשם ה' wäre jedoch, so sollte man meinen, das Höchste, was Menschen zu Gottes Ehre tun könnten, und doch wird damit, nach einer von unserem großen Rabbiner זצ"ל angeführten herrlichen Erklärung, der zu Enochs Zeiten beginnende geistig-sittliche Verfall gekennzeichnet.

    קרא בשם ה' die Menschheit zu Gott rufen, sie in der Gotteserkenntnis belehren und sie dafür in Gesinnung und Tat gewinnen, ist allerdings ein nicht hoch genug anzuschlagendes Verdienst, das bekanntlich gerade das Leben unseres Stammvaters Abraham geadelt hat. Allein, es wir eine Zeit kommen, die uns der Prophet Jirmeja (31,33) enthüllt, in der die Menschen in allen ihren Gliedern von der Gotteserkenntnis also erfüllt sein wird, daß kein Bedürfnis mehr vorhanden sein wird, לקרא בשם ה' Gott erst aufrufen zu müssen אחרי הימים ההם נאם ה' נתתי את תורתי בקרבם וגו' ולא ילמדו עוד איש את רעהו ואיש את אחיו לאמר דעו את ה' כי כולם ידעו אותי למקטנם עד   גדולם „Nach jenen Tagen, spricht Gott werde ich meine Lehre in ihre Mitte geben – und nicht wir ferner einer seine Nächsten, einer seinen Bruder lehren: erkennet Gott, denn sie alle werden mich kennen von groß bis klein“. –  

    Was hier für eine Zukunft verheißen wird, war zu Beginn der Menschengeschichte der Fall: da warקרא בשם ה'  vollkommen überflüssig, da stand der Mensch in unmittelbarer Nähe vor Gott, und ein jeder erkannte Gott gleichsam durch Gott. Mit Enoch hatte die Menschheit ihre ursprüngliche Reinheit bereits eingebüsst, stellte sich zum ersten Male das Bedürfnis ein, לקרא בשם ה' Menschen zu Gott im Namen Gottes aufzurufen. Was in den späteren Zeiten und noch heute ein Verdienst war und noch immer ist, das war zu Enochs Zeiten ein Zeichen beginnenden traurigen Verfalls אז הוחל לקרוא וגו' „damals musste man anfangen, mit dem Namen Gottes aufzurufen“ – bis dahin war es überflüssig!

    Das gleiche gilt auch von den נסים. Der erste Mensch und auch Abraham, Isaak und Jakob bedurften nicht erst der נסים, außerordentlicher, wunderbarer Ereignisse, um sich zur Gottesanschauung zu erheben, sie fanden auch ohne Feldzeichen den Weg zu ihrem Führer, sie empfanden in jedem Augenblick das selig freudige Bewusstsein der Gottesnähe, so daß ihr ganzes Leben, ein jeder Atemzug ihres Lebens sich zu einer שירה gestaltete, und es hätte für sie einen bedauerlichen Rückschritt bedeutet, wenn sie erst durch außerordentliche Erlebnisse zu Gott schauender שירה hätten begeistert werden müssen.

    Anders lagen jedoch die Verhältnisse bei unseren Vätern in Mizrajim. In dem Pfuhl mizrischer Entartung war das reine Gottesbewusstsein in ihrer Brust beinahe erloschen, und es bedurfte erst besonderer göttlicher Veranstaltungen נסים, die als ragende, weithin sichtbare Feldzeichen ihnen aufs neue den Weg zu ihrem göttlichen Führer wiesen. Ohne diese נסים hätten sie Gott allein nimmer gefunden, und es muss ihnen als Verdienst angerechnet werden, als חכמה, als תורת חסד, wie es den Weisen bezeichnen, daß sie die moralische Kraft besaßen, von diesen נסים geleitet, den Weg zu Gott zu finden, wie es auch uns, so lange Gotteserkenntnis nicht Allgemeingut einer ganzen Menschheit geworden ist, als Verdienst angerechnet wird, wenn der Gedanke an נסים, die wir in unserer Geschichte erlebt haben, uns stets aufs neue Gott finden hilft. –

    Es wird aber die Zeit kommen, in der, was von Anbeginn der Fall war, wiederkehren, eine Menschheit Gott allein ohne נסים erkennen wird, eine Zeit, in der wie der Prophet verkündet (Jes.2,17) ושח גבהות האדם וגו' והאלילים כליל יחלף der Stolz  einer sich selbst vergötternden Menschheit gebrochen, alle Mächte geschwunden sein werden, die so lange einer verblendeten Menschheit den Weg zu Gott verschlossen haben, Gott als alleiniger Schöpfer und Lenker der Welt und des Menschengeschickes dastehen wird. – Dann aber ist auch das heiß ersehnte Ziel erreicht ונשגב ה' לבדו ביום ההוא (das.), daß Gott allein, ohne נסים, ohne Feldzeichen von einer schauenden Menschheit huldigend anerkannt wird.

    ונשגב ה' לבדו ביום ההוא Diese Zeit vorzubereiten, in der eine Menschheit Gott allein in allem schauend erkennen, in der mit anderen Worten כל הנשמה תהלל י' ein jeder Atemzug sich zu einer Gott huldigenden שירה gestalten wird, ist Jakobs Aufgabe, ist die hehre Mission des jüdischen Volkes. Bis dahin haben wir לקרא בשם ה' durch Wort und Tat, in Gesinnung und Leben Gottes Namen zu verkünden.

     Undמעשה אבות סימן לבנים ! Wie unser Stammvater Jakob in jener denkwürdigen Nacht mit Esaus Genius kämpfend ringt und trotz schwerer Verletzung ותקע כף ירך יעקב בהאבקו עמו schließlich doch den Sieg davonträgt und Esaus Genius ihm den Tribut verehrender, segnender Anerkennung zollt ויברך אתו שם – so hat auch das jüdische Volk leidend unter dem feindlichen Gegensatz einer großen Welt, kämpfend, und sei es auch unter den schwersten Opfern, sich zu behaupten und bei seiner großen Aufgabe treu auszuharren עד עלות השחר, bis zum Anbruch jenes Völkermorgens, der ihm die segnende und verehrende Anerkennung der Völker als Siegespalme reicht.

    ויותר יעקב לבדו Und Jakob blieb allein – ganz allein zurück.

    ויעבר את אשר לו Alles, was er besaß, was er sein eigen nannte, sein Hab und Gut, alles, woran das Menschenauge hängt, hatte er jenseits des Stromes hinübergeschafft und blieb allein zurück, entblößt von allem, was im Leben Glanz und imponierende Geltung zu verleihen pflegt. Welch belehrender Wink liegt nicht in dieser Tatsache allein, mit der dieses denkwürdige Ereignis eingeleitet wird, welche Mahnung vor allem für unsere Zeit! –

    In den jahrhunderten finsterer Golus-Nächte haben unsere Väter für ihr heiliges Erbe gekämpft und geblutet, sind trotz schwerster Verletzungen standhaft geblieben und haben in heldenhafter Selbstaufopferung sich die Hoheit ihres jüdischen Adels bewahrt. Nach langer, finsterer Nacht dämmerte endlich der erste, schwache Morgenstrahl, in den Herzen der Völker erwachte das Gefühl für Recht und Menschlichkeit, und das für sein göttliches Heiligtum kämpfende und blutende Jakobsvolk durfte nach langer Zeit wieder frei aufatmen. Doch geblendet von dem jungen Lichtstrahl, glaubte ein beträchtlicher Teil des Jakobsvolkes mit Preisgabe des Heiligtums seines Gesetzes, für das die Väter gekämpft und geblutet – die Anerkennung und Achtung der Völker sich erkaufen!

    Welch kläglicher, jämmerlicher Irrtum! Wir haben es erlebt und erleben es immer aufs neue: der pflichtvergessene Jude wird im günstigsten Falle geduldet, und achtet man ihn, so achtet man ihn nicht weil er Jude, sondern obgleich er Jude ist. Täuschen wir uns nicht: wegen der äußeren Vorteile, die er als mitschaffendes, produktives Glied der Gesellschaft bietet, sei es auf  wirtschaftlichem oder wissenschaftlichem Gebiete, verzeiht man es ihm, daß er Jude ist, tut man ihm den Gefallen, in ihm den Juden zu vergessen, aber den Juden im Juden, den jüdischen Geist und die jüdische Wahrheit bringt er nimmer zu ehrenden, segnenden Anerkennung.

     Solange wir nicht den Mut haben, in unserem Leben die Forderungen der jüdische Wahrheit zur Verwirklichung zu bringen, solange sind wir noch weit von jenem Ziele entfernt, dessen Verwirklichung unserem Stammvater Jakob in jener Nacht zum denkwürdigen Erlebnis geworden war.

    Erst wenn ויותר יעקב לבדו wir einer nichtjüdischen Welt durch unsere jüdische Persönlichkeit allein zu imponieren vermögen, erst wenn ויברך אותו שם sie uns, auch wenn wir arm sind an Gütern, deren Glanz das Auge zu blenden pflegt, die segnende Anerkennung zollt, sie in uns den Juden achtet und ehrt, das Judentum in alle seine Forderungen in unserem Leben zu umfassender Verwirklichung und vor den Augen einer ganzen Welt in seiner Achtung gebietenden Hoheit dasteht, dann ist auch der Weg zu jenem hehren Endziel gebahnt, daß auch Gott ונשגב ה' לבדו in dem Bewusstsein einer geläuterten und geadelten Menschheit in unmittelbarer Anschauung zur huldigenden Anerkennung gelangt.

    הצילנו נא מיד אחי מיד עשו „Rette mich doch von der Hand meines Bruders, von Esaus Hand, כי ירא אנכי אתו denn ich fürchte ihn“: das ist der Golus-Angstschrei unseres Stammvaters: nicht מיד אחי עשו sondern מיד אחי מיד עשו! Er fürchtet die Bruderhand, er fürchtet Esaus Hand: er fürchtet die raue Esaushand, daß sie ihn körperlich vernichten, mehr aber, in erster Reihe zittert er vor der warmen Bruderhand, daß sie ihn geistig-sittlich verderben könnte. –

    Und wie hat dieser Angstschrei in der Folge im Leben der Nachkommen seine Berechtigung erhalten! Die raue Esaushand konnte uns trotz aller schwerer Drangsal, die sie uns bereitete, in unserem jüdischen Lebensberuf nicht schwankend machen: mutig und stark hielten wir auf dem Posten aus, auf den Gott uns gestellt hatte. Doch was die raue Esaushand nicht vermocht, hat der warme, brüderliche Händedruck Esaus leicht fertig gebracht. אל תראני שאני שחרחרת „Seht mich nicht so an, weil ich so dunkel bin, ששזפתני השמש denn die Sonne hat mich gebräunt“ (Hoh. 1,6). In der finsteren Golus-Nacht habe ich mich herrlich bewährt, doch die Glückssonne hat mich geschwärzt! –

    Mahnend und warnend für alle Folgezeit tritt daher auch dieses für die Geschichte des jüdischen Volkes so bedeutsame Moment aus dem nächtlichen Erlebnis unseres Stammesvaters geradezu sinnfällig uns entgegen. וירא כי לא יכל לו וגו' ותקע כף ירך יעקב בהאבקו עמו. Indem er mit ihm rang, während des Ringens wich Jakobs Hüftballen, ward er verletzt, doch die Verletzung hinderte ihn nicht, den Kampf fortzusetzen und siegreich zu beenden – בהאבקו עמו er ward nicht schwankend, hielt mutig aus – ויקרא יעקב שם המקום פניאל וגו' ותנצל נפשי . Sein Wesen blieb unverletzt! Doch ויזרח לו השמש als die Sonne aufging – והוא צלע על ירכו da hinkte er!

    Was sich hier an Jakob körperlich vollzog, das hat sich in der Geschichte seiner Nachkommen in ideeller Beziehung verwirklicht! מעשה אבות סימן לבנים –

    In heißen Kampf mir Esaus Macht konnten wir nicht schwankend gemacht werden, wir behaupteten trotz schwerer Verletzung standhaft und fest unseren Standpunkt; so oft uns jedoch die Sonne aufging, והוא צלע על ירכו hinkten wir, sind wir schwankend und haltlos geworden!

    Nach all den nächtlichen Golus-Kämpfen, die wir überstanden, konnten wir mit Jakob die Stätten an denen wir gekämpft פניאל nennen und mit Vater Jakob ausrufen:ותנצל נפשי „unversehrt ist unser Wesen geblieben!“ Doch ויזרח לו השמש da die Sonne des Glücks uns tagte, ist aus  פניאל=פני-אל  leider פנואל geworden, (in dem das Zeitwort פנה „sich abwenden“ mehr hervortritt),  והוא צלע על ירכוhaben wir unsere Festigkeit eingebüsst und sind schwankend geworden.

    Dieses klägliche Verhalten hat uns nach Zeiten, in denen die Sonne uns lächelte, stets neues Golus gebracht. – Hinkend בין המצרים „zwischen den Grenzen“ bald hier bald dort; oder besser weder hier noch dort, überall nur auf einem Fuße פסחים על שתי הסעיפים schwankend nach beiden entgegengesetzten Seiten, haben wir ein trauriges, verdientes Golus-Geschick erlebt!

    Und wohl mit Hinblick auf diese historische Tatsache verkündet der Prophet (Micha 4,6) ביום ההוא נאם ה' אספה הצלעה והנדחה אקבצה „an jenem Tage, spricht Gott, werde ich die Hinkende aufnehmen und die Verstoßene wieder versammeln“ – und so schaut er einstige Sammlung und Heimkehr all derer, die das Golus entweder צלעה zu „Hinkenden“ gemacht oder נדחה, dem Gesetzesheiligtum völlig entfremdet hat.

    „Da die Sonne ihm aufging – hinkte er auf seiner Hüfte“ על כן לא יאכלו בני ישראל את גיד הנשה heißt es unmittelbar danach. Aus diesem Genussverbot spricht daher die göttliche Mahnung, nimmer wankend zu werden, stets standhaft zu bleiben in dem Bewusstsein, daß die Verkümmerung unseres Geisteslichtes noch immer auch unser äusseres Sonneglück zerstört hat.

    Wie sinnig spricht sich daher die Mahnung der Weisen aus: את גיד הנשה „in dem Wörtchen את“ sei der Fasttag des neunten Aw, des Gedächtnistages nationalen Unterganges, eingeschlossen – וכל מאן דאכיל בט"ב כאלו אכיל גיד הנשה Wer den Tischo b’Aw entweiht, der hat das גיד הנשה-Verbot mit Füssen getreten!

    Die שירות, die wir Gott für Erlösungen gesungen, die Gottes Beistand uns beschieden, waren בלשון הקבה, waren stets aus Leid geboren und haben noch immer nach kurzem Sonneglück erneute Erziehungsleiden zur Folge gehabt. Sie werden ihr Läuterungswerk an uns vollenden. Und strömt einst in der Zukunft das Gott schauende, Gott verherrlichende Lied aus unserer Brust, dann wird es uns auf einer Höhe finden, wo mit der dauernden Gottesnähe auch dauerndes Sonneglück uns beschieden sein wird. –

    Unser Lied wird dann שיר חדש ein männlich starkes Lied sein, das eine ganze Menschheit zu segnenden Anerkennung der Gottesherrschaft erheben wird: שירו לה' שיר חדש תהלתו מקצה הארץ

     

    Kanzelrede zur Wochenabschnitt [Wajichlach].S.68-76

    Quelle: Belehrung und Mahnung Aus nachgelassenen Schriften von Rabbiner Dr. Salomon BREUER* Erster Teil: Genesis  J. Kaufmann Verlag/ Frankfurt a.M. 1930

    20-11-2007 om 09:41 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-11-2007
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    URIEL ZIMMER:

    WHAT IS ZIONISM?

     

             The term “Zionism” is also one of those subjects which are often discussed, both by adherents and opponents, but little understood.

                To be sure, the writings of the fathers of Zionism are nowadays part of the obligatory curriculum of studies in Israeli schools (including at least a major part of the religious schools) to a far greater extent than, “lehavdil”, the “Chumash”, and even than mathematics and history. In the communities of the diaspora, “Zionism” is also a household-name that is very broadly used. Yet very few, including even the highly educated, know what it really means. The name of this movement (which, incidentally, has recently lost its popularity and has become a derisive synonym for monotonous nonsense in the lingo of Israel's young generation) is misleading: “Zion” is, in fact, merely one of the goals of Zionism, and by no means an essential one. Not only in present-day America and Western Europe, but also in the other countries of the diaspora before the war, there were many loyal and enthusiastic Zionists who never thought of migrating to “Zion”. There was a time when even official Zionist policy had been prepared to drop “Zion” out of its program altogether or, at least, to regard it even openly as “non-essential”. The Sixth Zionist Congress, as many will know, adopted a resolution sponsored by none other than Dr. Herzl himself in favour of renunciation “for the time being” of the idea of establishing the “Judenstaat” in Palestine and of the establishment of a Jewish State in Uganda, East Africa. (Interestingly enough, “Mizrachi”, the religious Zionist party, was among those who voted in favor of that proposal of Dr. Herzl.) If this project was later abandoned this was done mainly because it was felt that the original Palestine  project would have a greater appeal to the masses.

                We would not have mentioned this half-forgotten episode were it not for the need to prove that “Zion” does not even constitute a condition sine-qua-non of Zionism and that there had been a period when Zionism almost entirely abandoned, for practical purposes, the whole issue of “Zion”, i.e. migration to Palestine and the establishment of a Jewish state in its boundaries. Yet even then it remained “Zionism”, and not unjustly so. For, in the Zionist concept, “Zion” really constitutes a means and not an end. The real aim of Zionism is the one stated innumerable times by the various Zionist thinkers and ideologists from its earliest conception until this day. From the essays of Achad Haam to the speeches of Ben Gurion, we can hear definitions of the one goal, in various versions and phrases but with a never-changing content:

    TO CHANGE THE IDENTITY OF THE JEWISH PEOPLE!

     

    (Thora Judaism and the Zionist State pp 9-10 Maurosho Publications NY 5732/1972)

    18-11-2007 om 15:34 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Der politische Zionismus hat, erst vielen Jahren nach seinem Entstehen, größere Anhang unter den Juden bekommen nachdem es die Unterstützung einiger Rabbiner bekam. „Die Bäume hatten vom Eisen nichts zu befürchten, solange die schlechten Zweigen sich nicht mit das Eisen vereinigten um Beilen zu bilden“, so lehrt die alte bewährte jüdische Weisheit. Der religiöser Zionismus ist eine nationalistische und rassistische Fälschung, ein Missbrauch religiöser Werten und Gefühlen.    

    18-11-2007 om 10:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-11-2007
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    ·         Het politieke Zionisme begon pas, na jaren, grotere aanhang onder de Joden te krijgen als het de steun kreeg van enkele rabbijnen. ‘De bomen hadden niets te vrezen van het ijzer, zolang slechte takken zich niet met het ijzer verenigden tot bijlen’, leert de aloude Joodse wijsheid. Het religieuze zionisme is een nationalistische en racistische vervalsing en misbruik van godsdienstige waarden en gevoelens.

    16-11-2007 om 09:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Samson Raphael HIRSCH:

    Aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Wajétsé

     

    Kap. 28, V. 10 So ging Jaakob fort von Beer Scheba und ging gen Charan.

     

    Kap. 28, V. 10 …Wenn Abraham die Wurzel des jüdischen Volkes ist, Jizchak die Fortsetzung zum Stamm, so ist Jakob der eigentliche Stamm selbst. Darum sprach auch Jizchak zu ihm: ויתן לך את הברכת אברהם וגו'. Ist ja Jakob derjenige, der dem künftigen Volk Namen und Geschick vererben soll. Wir heißen  Abrahams Volk, sondern; Israel! Jakob sehen wir daher wie Abraham ein zweites לך לך erfüllen, sehen ihn, unsern nächsten Stammvater auf den die ganze Geschichte von Abraham bis Jizchak hingearbeitet hatte, gleichfalls isoliert hinausziehen; jedoch ganz anders als Abraham. Abraham zog freilich als Hausherr, mit Weib und Genossen, Verwandten und Vermögen. Jakob aber sehen wir durch Verhältnisse bewogen, freiwillig hinauszuziehen, ohne das mindeste mit sich zu nehmen. Er ließ vielmehr alles dem älteren Bruder zurück, damit dieser erkennen konnten es habe sich bei der ברוכה um keinen  materiellen Vorteil gehandelt.

    Jakob zieht hinaus, um ein jüdisches Haus zu gründen, und nimmt dazu nichts als sich, als das mit hinaus was in seiner eigenen Persönlichkeit liegt – das ist das Faktum, mit welchem hier eingeleitet wird; denn alles, was fortan folgt, bewegt sich nur um die Gründung des Hauses. War ja Jakob der ersten der es aussprach, wie Gott vor allem im Hause zu suchen sei, der erste, der den großen Gedanke dachte: בית אלקים, בית א', Gottes Haus, der eben nichts anders sagt als: daß der Kreis, wo die Menschenseelen keimen und blühen, wohin der Mensch das trägt was er erwirbt und es im Menschenleben bauende Tätigkeit umsetzt, die größte und nächste Stätte der Gottesoffenbarung sei.

    Was schon Noa bei der neuen Grundlegung der Menschengeschichte prophetisch geschaut, daß  wenn es der japhetischen Kultur  gegeben ist, die Menschen für das Schöne zu gewinnen, und dadurch veredelnd auf sie einzuwirken, es Sem vorbehalten sei, „Hütten zu bauen, in welchen Gott wohnt“, das trat zuerst durch Jakob in die Verwirklichung ein. Wenn jüdische Weise den großen, die ganze Weltanschauung umwandelnden Satz gesprochen:עיקר שכינה בתחתונים , die Haupt- und ursprüngliche Stätte der Schechina ist auf Erden; oder: wenn Menschen gottselig ihre Augen himmelwärts drehen und meinen, Gott oben suchen zu müssen, lachen die Engel sie aus und nennen sie Distelköpfe (ס"ח18); oder: wer im Freien wandert und lernt, und seiner Lehre unterbricht und spricht, wie schön ist dieser Baum, wie schön ist dieses Feld – wer also in der Anschauung der gottreuen Entwicklung eines Menschenlebens nicht eine alles verdunkelnde überstrahlende Herrlichkeit findet, so dass ihm dabei noch ein Auge für die Herrlichkeit findet, so daß ihn dabei noch ein Auge für die Herrlichkeit der Natur bleibt – der hat fast sein Leben verwirkt (Aboth III,9) solche und ähnliche Aussprüche verdanken wir dem Geiste Jakobs. Unter dem Einfluss der japhetischen Kultur flüchtet man sich aus dem „prosaischen“, „gewöhnlichen“ Leben in die Poesie der schönen Natur. Jakobs Erben finden Gott und alles Herrliche am ersten und nächsten im Hause. Das ist der Gegensatz jüdischen und nichtjüdischen Wesens. …

     

    V.13 Und siehe da, Gott – steht bei ihm und spricht: Ich bin Gott, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Jizchaks; das Land, auf dem du schläfst, gebe ich dir und deinem Samen.

     

    V.13…Es scheint hier mit großer Bedeutsamkeit אברהם אביך und dabei יצחק ohne solche Bezeichnung zu sein. Es dürfte dies wohl nie wieder vorkommen, daß der Großvater Vater genannt wird und gleichzeitig der Vater nur wie ein Fremder dabei steht. Es kann daher unmöglich von der leiblichen Abstammung die Rede sein. Vielmehr war Jakob in dieser Wendung alles gesagt. Jakob war Abrahams Sohn, Jizchak nur das Mittelglied. Geistig war Abraham Jakobs Vater. „Du bist der Sohn dessen, zu dem ich gesprochen; התהלך לפני והיה תמים, sei dessen Sohn und Erbe!“ In Jakob, dem ersten Erbauer eines jüdischen Hauses, gewinnt auch die abrahamitische Zukunft den ersten Anfang der Verwirklichung.  

    16-11-2007 om 09:43 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-11-2007
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    THE BOOK THAT CAN'T BE PUBLISHED IN AMERICA

    By Alan Hart, author of  Zionism: The Real Enemy of the Jews 

    11/14/07 "ICH" --- -- The question Americans asked in the immediate aftermath of the horror of 9/11 was “Why do they hate us?” And in many American minds the “they” of the question were not only the violent Islamic fundamentalists who, according to the official version of events, were solely responsible for bringing down the Twin Towers, but Arabs and Muslims everywhere - about a quarter of humankind. 

    Since that particular shocking and awesome event, I have often asked myself how different the world today might have been – how much less destruction and killing there would have been - if President Bush had said something like: “That’s a very good question. We must and will seek the answer to it before we decide how to respond.” 

    If an attempt had been made to answer the question, the first thing that would have been established is that the overwhelming majority of Arabs and other Muslims everywhere do not hate Americans or America. If they could, very many Arabs and other Muslims, perhaps even half of them, would live in America to enjoy the apparently good life there.  

    What they hate is American foreign policy. And the underlying prime cause of that hatred is Congressional and White House support for the Zionist state of Israel right or wrong. But Israel’s American-endorsed arrogance of power and contempt for international law is only one of two factors in the equation that, over the past 60 years, has seen Arab and other Muslim hurt, anger and humiliation turn to hatred on account of the conflict in and over Palestine. The other is the impotence of the regimes of the existing mainly corrupt and repressive Arab Order, regimes which, generally speaking, are perceived by their masses to be, in effect, American-and-Zionist stooges. 

    On 11 September 2001, I was well into the writing of Zionism: The Real Enemy of the Jews, so I didn’t start out with the idea of answering the “Why do they hate us?” question, but the book does provide for Americans a complete, comprehensive, detailed and fully documented answer to it.  

    With The Israel Lobby and US Foreign Policy, Mearshimer and Walt have provided taboo-breaking insight into one aspect of what used to be called the Arab-Israeli conflict. My book is concerned with the making and sustaining of the conflict in all of its aspects. My purpose  is to enable readers to make sense - I dare to say for the first time ever in many cases - of the whole thing, by seeing how all the pieces of the most complicated and complex jig-saw puzzle fit together. And that’s why what happened behind closed doors in London, Paris, Washington and Moscow has its place in the story as I tell it as well as events in Palestine that became Israel and the capitals of the Arab world. My purpose is also to assist citizens to understand why a resolution of the conflict has remained, and seems set to remain, beyond the reach of politics and diplomacy, and who must do what and why for justice and peace. The alternative is catastrophe for all, and by all I don’t mean only the Arabs and Jews of the region. I mean all of us wherever we live. (In Volume One I recall an interview I did for the BBC’s Panorama programme with Mother Israel, Golda Meir. At a point I interrupted her to say: “Prime Minister, I want to be sure that I understand what you’re saying… You are saying that if ever Israel was in danger of being defeated on the battlefield, it would be prepared to take the region and the whole world down with it?” Without the shortest of pauses for reflection, and in the gravel voice that could charm or intimidate American presidents according to need, Golda replied, “Yes, that’s exactly what I’m saying.” Within an hour of that interview being transmitted, The Times of London changed its lead editorial. The new one quoted what Golda had said to me and added its own opinion - “We’d better believe her.”) 

    My only reservation about M&W’s excellent presentation is over their use of the term “Israel lobby”. Way back in 1980 when I used that term in private conversation with Shimon Peres, who was then the leader of Israel’s main opposition Labour Party and hoping to become prime minister and deny Menachem Begin a second term in  office, he, Peres, said to me: “It’s not an Israel lobby. It’s a Likud lobby The point being made was that the lobby in America represented hardcore, uncompromising Zionism and pushed (at least sometimes) for policies that were not in Israel’s own long term best interests. For reasons that my book makes clear, the phenomenon W&M have exposed (supplementing Paul Findley’s They Dare To Speak Out) is best and most accurately described as the Zionist lobby. 

    In my view and also that of all real experts I know including, for example, the two leading Israeli “revisionist” (honest) historians of our time, Professors Ilan Pappe and Aviv Shlaim, the key to understanding is knowledge of the difference between Judaism and Zionism. The mainly Gentile Judeo-Christian or Western world has been conditioned to believe that they are one and the same thing. They are not. They are total opposites. 

    Judaism is the religion of Jews (not “the Jews” because not all Jews are religious), and, like Christianity and Islam, it has at its core a set of ethical principles and moral values. 

    Zionism is a secular, colonialist ideology which, in 1948, and mainly by resorting to  terrorism and ethnic cleansing, established a state for some Jews in the Arab heartland. (At the time of Zionism’s birth and first mission statement in 1897, its colonial ambition was supported by only a very small minority of the Jews of the world; and it can be said that without the obscenity of the Nazi holocaust - a European crime for which, effectively, the Arabs of Palestine were punished - Israel would not have come into being). Simply stated, Zionism in action has made a mockery of, and actually has contempt for, the ethical principles and moral values of Judaism. Which is why those most often described as “ultra orthodox” religious Jews say that Zionism is destroying Judaism 

    • For those who might wish to have a much deeper understanding of the difference between Zionism and Judaism than my book provides, I recommend another recently published book – A Threat From Within, A Century of Jewish Opposition To Zionism. Its author is a Canadian Jew, Yakov Rabkin, who is Professor of History at the University of Montreal. When Yakov was in London, I asked him on-the-record a very explicit question: “Is it reasonable to say that the Jews of the world now have a choice to make - either to reaffirm or affirm their commitment to Judaism and renounce Zionism, or to reaffirm or affirm their commitment to Zionism and renounce Judaism?” He replied with one word, “Yes!”

    Knowledge of the difference between Judaism and Zionism is the key to understanding why it is perfectly possible to be anti-Zionist (opposed to Zionism’s colonial enterprise either in whole or in part) without being in any way, shape or form anti-Semitic. The significance of that statement is in the following. 

    The false charge of anti-Semitism is the blackmail card which the obscenity of the Nazi holocaust enables Zionism to play to silence criticism of its self-righteous and aggressive child, Israel, and to suppress informed and honest debate about who must do what and why for justice and peace. But when citizens know the difference between Zionism and Judaism (and the truth of history, of which more later) they do not have to be frightened into silence, as most Gentiles currently are, by the fear of being falsely charged with anti-Semitism for criticising the Zionist state of Israel.  

    There is, however, another reason why it is essential for the citizens of the Western nations, among whom most of the Jews of the world live, to be aware of the difference between Judaism and Zionism. Knowledge of the difference is the explanation of why it is wrong to blame all Jews for the crimes of the few (hardcore Zionists in Israel/Palestine). 

    Though I was aware that it would be very uncomfortable for many Jews, and though I knew that it would provoke the Zionist lobby into red flagging my book and doing its best ( I mean its worst) to cause the book to be suppressed to the maximum posssible extent, I insisted on Zionism: The Real Enemy of the Jews as the title because it reflects in seven words two related truths for our time.  

    The first is that the sleeping giant of classical anti-Semitism has been re-awakened in the mainly Gentile nations of the Western world (where, to repeat, most of the Jews of the world live as integrated citizens). The second is that the prime cause of the re-awakening is the behaviour of the Zionist (not Jewish!) state of Israel - as most of the best Jewish minds prior to the Nazi holocaust feared would be the case if Zionism was allowed by the big powers to have its way. 

    As background context to the statement above there is the warning (quoted opposite the title page of Volume Two of my book) of Yehoshafat Harkabi, Israel’s longest serving and universally respected Director of Military Intelligence. In his book Israel’s Fateful Hour, first published in Hebrew in 1986, he wrote the following (emphasis added): 

    “Israel is the criterion according to which all Jews will tend to be judged. Israel as a Jewish state is an example of the Jewish character, which finds free and concentrated expression within it. Anti-Semitism has deep and historical roots. Nevertheless, any flaw in Israeli conduct, which initially is cited as anti-Israelism, is likely to be transformed into empirical proof of the validity of anti-Semitism. It would be a tragic irony if the Jewish state, which was intended to solve the problem of anti-Semitism, was to become a factor in the rise of anti-Semitism. Israelis must be aware that the price of their misconduct is paid not only by them but also Jews throughout the world.”  

    It’s my view  that after the obscenity of the Nazi holocaust, and because of it, the giant most likely would have gone back to sleep, remained asleep and, in all probability, would have died in its sleep – IF Zionism had not been allowed  by the major powers, first Britain, then America, to have its way, as Balfour put it, “right or wrong”. (There is a case for saying that with British and American politicians as “friends”, the Jews of the world have not needed enemies). 

    What, really, is the basis for believing that anti-Semitism is seriously on the rise? The increase in the desecration of synagogues and Jewish graves (and the like), verbal abuse and assaults on Jews are a pointer. But there is something far more sinister. It’s what a growing number of Gentiles, middle to upper class people in particular, are thinking and now beginning to say behind closed doors and at dinner parties. What do they say? “These fucking Jews!” And it’s grown, this antipathy, in response to Israel’s arrogance of power and the correct perception of Israel as the oppressor. And the more it becomes apparent that Israel is the obstacle to peace on any terms most Palestinians and other Arabs and Muslims could accept, the more this antipathy will grow, with the real danger that it will break out, become unsuppressed, and manifest itself as violent anti-Semitism. 

    As things are, and look like going, Holocaust II, shorthand for another great turning against Jews, is a real possibility in a foreseeable future.  

    It’s also my view, which I know is shared in private by some eminent Jews, that if the monster of anti-Semitism goes on the rampage again, it might well start its journey in America

    Two summary reasons why: 

    * Many members of Congress (past and present) hate themselves for doing the bidding of the Zionist lobby. If the opportunity to let rip with their suppressed, guilt-driven anger arises, they will want revenge. 

    * The prime pushers for the invasion of Iraq were neo-cons who are also hardcore Zionists. While few want to admit this publicly, many know it to be so. 

    QUESTION: What can be done to eliminate the danger of the monster of anti-Semitism going on the rampage again?  

    Short answer… The Gentiles of the Western nations must be informed and educated about the difference between Judaism and Zionism, and thus why it is wrong to blame all Jews for the crimes of the hardcore Zionist few. And that’s one of the reasons why I devoted more than five years of my life to researching and writing Zionism: The Real Enemy of the Jews. I want to do my bit to stop the monster of anti-Semitism going on the rampage again. And that’s the essential difference between the Gentile me and hardcore Zionists. They want, even need, anti-Semitism, to justify their crimes - past, present and future. 

    If and when I take to the public speaking and debating trail coast-to-coast across America (as I’ve done in the past), I will have the following message for American audiences: 

    • DON’T blame the Jews who live among you for Zionism’s crimes.
    • DON’T even blame the Zionist lobby for buying influence on American foreign policy because it, the lobby, has only played the game according to the rules.
    • DO blame your corrupt, pork-barrel system of politics which puts what passes for democracy up for sale to the highest bidders.

    My book has two central and related themes. 

    One is how Israel, the child of Zionism, became its own worst enemy and a threat not only to the peace of the region and the world, but also the best interests of Jews everywhere and the moral integrity of Judaism itself. 

    The other is why, really, the whole Arab and wider Muslim world is an explosion of frustration and despair waiting for its time to happen. 

    The book is epic in length (two volumes) as well as sweep and substance because it is a complete re-writing of the history of the making and sustaining of the conflict in and over Palestine, replacing the Zionist mythology upon which the first and still existing draft of Judeo-Christian history is constructed with the documented facts and truth of history.  As I noted in an Open Letter to U.S. Secretary of State Condoleezza Rice (published by Information Clearing House on 7 November), the first draft of history is mainly Zionist propaganda nonsense. At its core are two myths. 

    One is that the Zionist state of Israel has lived in constant danger of annihilation, the “driving into the sea” of its Jews. The truth of history is that Israel’s existence has never, ever, been in danger. Not in 19448/49. Not in 1956. Not in 1967. And not even in 1973. Zionism’s assertion to the contrary was the cover which allowed Israel to get away where it mattered most, America and Western Europe, with presenting its aggression as self-defence and itself as the victim when it was, and is, the oppressor. 

    The other is that Israel has not had a Palestinian partner for peace. The truth of history on this account is that the ground for peace on the Palestinian side was prepared by Yasser Arafat as far back as 1979 – more than a quarter of a century ago. In that year, 1979, Arafat persuaded the Palestine National Council, the highest decision-making body on the Palestinian side, to back his policy of politics and, until then, unthinkable compromise with Israel. (Unthinkable for Palestinians because accepting Israel inside its pre-1967 borders required them to renounce their claim to 78% of their land).  

    As I recorded in my book Arafat (the title of the American edition, the original title was Arafat, Terrorist or Peacemaker?), it took him six long years to persuade first his Fatah leadership colleagues and then other PNC members to accept the reality of Israel’s existence. When the vote was eventually taken, in 1979, it was 296 for his policy of politics and compromise and four against. Arafat, who had risked his life as well as his credibility to turn his people around, was then at the height of his powers; and from that moment on, and as President Carter knew, there could have been successful negotiations for a real and lasting peace based on a genuine two-state solution - Israel back behind its pre-1967 borders with Jerusalem, preferably as an open city, the capital of two states.  

    The problem was that Arafat did not have a partner for peace on the Israeli side - because Zionism was not, and is not, interested in peace on any terms the vast majority of Palestinians and other Arabs and most Muslims everywhere could accept. It’s true that in 1993, and thanks in part to President Clinton’s stage management and pulling power, Arafat did have a “perhaps” Israeli partner for peace in the shape of Yitzhak Rabin, but he was assassinated by a gut-Zionist. And Rabin was succeeded by Israeli leaders whose prime objective was to re-demonise and destroy the Palestinian leader. Arafat the terrorist they could handle. Arafat the peacemaker they could not. (Didn’t Barak offer Arafat “95 percent” of everything he had said he wanted? No, he did not! That, too, was a propaganda lie. Was Arafat poisoned? Probably. Is his successor, President Abbas, effectively an Israeli-and-American puppet? Sadly yes, or so it seems. But even if he is, we can be certain of one thing. Stooge leadership or not, the Palestinian people will never accept crumbs from Zionism’s table in the shape of two or three bantustans which they could call a state). 

    In my book and on public platforms I also take head-on the matter of Israel’s right or not to exist

    According to first and still existing draft of history, Israel was given its birth certificate and thus legitimacy by the UN Partition Resolution of 29 November 1947. This is nonsense. 

    • In the first place the UN without the consent of the majority of the people of Palestine did not have the right to decide to partition Palestine or assign any part of its territory to a minority of alien immigrants in order for them to establish a state of their own.
    • Despite that, by the narrowest of margins, and only after a rigged vote, the UN General Assembly did pass a resolution to partition Palestine and create two states, one Arab, one Jewish, with Jerusalem not part of either. But the General Assembly resolution was only a proposal – meaning that it could have no effect, would not become policy, unless approved by the Security Council.
    • The truth is that the General Assembly’s partition proposal never went to the Security Council for consideration. Why not? Because the US knew that, if approved, it could only be implemented by force; and President Truman was not prepared to use force to partition Palestine.
    • So the partition plan was vitiated, became invalid, and the question of what the hell to do about Palestine (after Britain had made a mess of it and walked away) was taken back to the General Assembly for more discussion. The option favoured and proposed by the US was temporary UN Trusteeship. It was while the General Assembly was debating what do that Israel unilaterally declared itself to be in existence –  actually in defiance of the will of the organised international community, including the Truman administration.

    The truth of the time was that the Zionist state, which came into being mainly as a consequence of Zionism terrorism and ethnic cleansing, had no right to exist and, more to the point, could have no right to exist unless ….. Unless it was recognised and legitimized by those who were dispossessed of their land and their rights during the creation of the Zionist state. In international law only the Palestinians could give Israel the legitimacy it craved. And that legitimacy was the only thing the Zionists could not take from the Palestinians by force. 

    Complete understanding of the true nature of Zionism’s colonial enterprise also requires knowledge of this fact. Most of the Jews who went to Palestine in answer to Zionism’s call had no biological connection to the ancient Hebrews. The incoming Zionist Jews were mainly foreign nationals of many lands, descended from those who became Jewish by conversion to Judaism centuries after the fall of the ancient Jewish kingdom of Israel and what is called the “dispersal” into “oblivion” of its people. The notion that there were, are, two entire  peoples with an equally valid claim to the same land is an historical nonsense. The relatively few Jews with a valid claim were the descendants of those who stayed IN Palestine through everything. They numbered only a few thousand at the time of Zionism’s birth; they regarded themselves as Palestinians; and they were fiercely opposed to Zionism’s colonial enterprise - because they rightly feared that it would make them as well as the incoming, alien Zionist Jews enemies of the Arabs among whom they had lived in peace and security. (Though not even many of today’s Jews are aware of it, it is also a fact that the return of Jews to the land of biblical Israel by the efforts of man - one possible but woefully inadequate definition of Zionism - was proscribed by Judaism). 

    The question that should be answered by President Bush and all who are demanding that Hamas recognise Israel is this: Which Israel  is to be recognised…  Israel inside its borders as they were on the eve of the 1967 war and thus in accordance with Security Council Resolution 242, or a Greater Israel which, on a daily basis, is grabbing more land and expanding its settlements on the occupied West Bank? 

    There is, in fact,  no mystery about what Hamas’s real position is. If tomorrow Israel said and meant that it was ready to negotiate a full and final peace on the basis of a genuine two-state solution - one that would see Israel back to its pre-1967 borders with Jerusalem an open city and the capital of two states, Hamas would say, “Let’s do the business”.  

    Hamas’s leaders would say that, and mean it, because they are not stupid and know they would have no choice – because a genuine two-state solution is still what the vast majority of Palestinians are prepared to settle for. But they are never going to get it. 

    The truth of the present is that the two-state solution is already dead, if not yet buried….. killed by the settlement facts Israel has created, and is still creating, on the West Bank - in defiance of UN resolutions, in defiance of international law, and even in defiance once upon a time of the expressed wish of the Bush administration. At least on the matter of illegal settlement activity, it IS the Zionist tail that wags the American dog

    In the last chapter of Volume Two of my book, A Resurrection, a Crucifixion and a Road Map to Nowhere, I make the statement that Zionism’s own end-game strategy for a final solution to the Palestine problem now leaves nothing to the imagination. Zionism’s in-Israel leaders and their lobbyists in America still believe that by means of brute force and reducing them to abject poverty, they can break the will of the Palestinians to continue the struggle for their rights. The assumption being that, at a point, and out of total despair, the Palestinians will be prepared to accept crumbs from Zionism’s table in the shape of two or three bantustans, or, better still, will abandon their homeland and seek a new life in other countries. In my view the conviction that Zionism will one day succeed in breaking the Palestinian will to continue the struggle for an acceptable minimum of justice is the product of minds which are deluded to the point of clinical madness. (Some say that Israel is on its way to becoming a fascist state. I think the more appropriate terminology is lunatic asylum). 

    The question that’s almost too awful to think about is something like this: What will the Zionists do when it becomes apparent even to them that they can’t destroy Palestinian nationalism with bombs and bullets and brutal repressive measures of all kinds? 

    My guess is that they, the Zionists, will go for a final round of ethnic cleansing - to drive the Palestinians off the West Bank and into Jordan and beyond. That, I fear, will be Zionism’s final solution to the Palestine problem… If that happens, the West Bank will be turned red with blood, mostly Palestinian blood. And honest reporters will describe it as a Zionist holocaust. 

    But that does not have to be the end of the story of Palestine. There still could be a new beginning.  

    Many years ago, in the Introduction to my first book, Arafat, Terrorist or Peacemaker? I said that, generally speaking, the Jews are the intellectual elite of the Western civilisation and the Palestinians the intellectual elite of the Arab world. What those two peoples could do together in peace and partnership was, I suggested,  the stuff that real dreams are made of. They could change and develop the region for the better and, by so doing, give much needed hope and inspiration to the whole world. I still believe that dream could be made to come true, but only within the context of a ONE STATE solution to the Palestine problem. By definition it would be secular, democratic state in which all of its citizens, Arabs and Jews, would enjoy equal rights.Yes, that would mean the de-Zionisation of Palestine, but it would not mean the end (any kind of end) for the Jews now living in Israel/Palestine. Those who wished to stay as citizens of a de-Zionised Palestine would at last have peace with enduring security. 

    My book’s Epilogue is titled The Jews as the Light Unto Nations, and it ends with the following words, my words, which also have pride of place on the back jacket of Volume Two: 

    If the Jews of the world can summon up the will and the courage to make common cause with the forces of reason in Israel before it is too late for us all, a very great prize awaits them. By demonstrating that right can triumph over might, and that there is a place for morality in politics, they would become the light unto nations. It is a prize available to no other people on earth because of the uniqueness of the suffering of the Jewish people. Perhaps that is the real point of the idea of the Jews as Chosen People… Chosen to endure unique suffering and, having endured it, to show the rest of us that creating a better and more just world is not a mission impossible. 

    Why do I think it is important for Americans to know the truth of history as it relates to the making and sustaining of the conflict in and over Palestine and who must do what and why for peace? 

    Short answer:  Because of the awesome influence of the Zionist lobby (as documented by Mearshimer and Walt and before them former Congressman Paul Findley), no American President is ever going to summon up the political will to call and hold Zionism to account unless and until he or she is pushed to do so by informed public opinion - by a manifestation of real democracy in action. The problem in America, generally speaking, is that public opinion is too uninformed (and mis-informed) to do the pushing - to make democracy work for justice and peace. 

    Why can’t Zionism: The Real Enemy of the Jews be published in America

    Short answer: Because Zionism does not want it to be; and all American publishers, the minors as well as the majors, are, apparently, too frightened of offending Zionism as much as they would need to do by taking my book on.  

    It was, actually, the same story in the UK, despite the fact that my literary agent received letters and other messages of rare praise for my work from the CEO’s of some of the major publishing houses. One such letter, from which I quote in the first paragraph of Volume One of my book as published in its first edition hardback form, describes my manuscript as “awesome… driven by passion, commitment and profound learning.” This letter added, “There is no question it deserves to be published.” But when push came to shove, I had to set up my own publishing company. I was not supposed to get access to the retail trade. I did but…  To sell well through the retail trade, books need publicity. The prime provider of it for the general reading public is the media, but not in the case of my book. Not one newspaper or magazine and not one radio or tv programme was prepared to give my book any attention, review or other. The media’s complicity in the suppression of the truth of history, and the betrayal of democracy, proved to be rock solid. That’s the situation here and in the UK (and throughout Western Europe), and I know it’s worse, much worse, in the “Land of the Free”.

    In the Preface to Volume Two I say I have no doubt that publishers, editors and politicians who are complicit in the suppression of the truth of history honestly believe that they are serving the best interests of the Jews as well as their own short-term vested interests. And I go on to say to them all (publishers, editors and politicians) the following: “You are wrong. Dangerously wrong. By refusing to come to grips with the truth of history and, in particular, the difference between Judaism and Zionism and why it is perfectly possible to be passionately anti-Zionist without being anti-Semitic, you are helping to set up all Jews to be blamed for the crimes of the relative few

    And I conclude with the following observation: 

    “It would also be helpful if more than a few of the Jews who live in the nations of the mainly Gentile Judeo-Christian world could find the will and the courage to end their silence on the matter of Israel’s “misconduct” (Harkabi’s terminology), and come to grips with the fact that Zionism is, as the title of this book asserts and its substance demonstrates, their real enemy. Silence is not the way to refute and demolish a charge of complicity in Zionism’s crimes.” 

    The problem for Zionism with my book is its title. The prime source of Zionism’s power, blackmail and other, is its success to date in persuading the guilt-ridden Gentile world that Judiasm and Zionism are one and the same thing. The more people become aware that this is not so, and that it’s therefore perfectly possible to be passionately anti-Zionist without being anti-Semitic, the more naked and vulnerable Zionism will become.  Only then will stopping the countdown to catastrophe for all be a mission possible; and only then will peace have a chance – its very last chance.

    In their Preface to The Israel Lobby and US Foreign Policy, Mearshimer and Walt write that the United States will not be able to address vexing problems in the Middle East effectively “if Americans cannot have a civilised conversation about our interests in the region and the role of all the factors that shape U.S. foreign policy, including the Israel lobby. To encourage that continued conversation, we have written this book.” 

    I wrote my book to empower citizens to participate in informed and honest debate and play their necessary part in making democracy work for justice and peace in the Middle East. If  there are Americans who want to step up to the plate and assist me to get my version of the truth of history to their fellow citizens - then it will be “game on”. And this ‘ain’t Little League.

    Alan Hart, author of Zionism: The Real Enemy of the Jews

    15-11-2007 om 08:58 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-11-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WEETJES: De zionistische slogan "Palestina een land zonder volk, de joden een volk zonder land"
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    De loochening van het bestaansrecht van het Palestijnse volk is zo oud als het kolonialistische Zionisme zelf.

    Bekend is de tot slagzin van de Engelse schrijver en zionistisch militant Isr. ZANGWILL (1891-1926) als zou: “Palestina een land zonder volk, en de joden een volk zonder land” zijn.

    Deze krasse racistische leugenuitspraak doet natuurlijk meteen denken aan het latere door de Nazi’s gehanteerde “Volk ohne Raum”*.

    Deze ZANGWILL was het die in 1895 Dr. Theodor HERZL introduceerde bij de potentiële Britse supporters van de zionistische kolonisatie. Zijn radicale uitspraak ten spijt was hij daarop gedurende enkele jaren een dissidente Zionist die de “redding der Joden” (rescue) eerder zag in de ITO (Jewish Territorial Organization) in andere plaatsen dan Palestina zelf. ZANGWILL behoorde tot de ondersteuners van Herzl’s “Oegandaplan”. Eén der voornaamste praktische resultaten van ZANGWILL’s ITO was de samenwerking met Jacob SCHIFF aan een Galveston Plan die tussen 1907 en 1914 meer dan 10.000 Joodse migranten naar … de VS bracht. Toen het tot de Balfour Verklaring (1917) kwam, werd ZANGWILL terug een propagandist van het Politiek Staatszionisme in Palestina. Node herkende hij nu dat er weldegelijk inheemse Arabische bewoners van Palestina waren, die met de zionistische kolonisatie niet opgezet waren. Zijn “oplossing” luidde: gewelddadige uitdrijving der Arabische Palestijnen naar andere Arabische landen (‘transfer’). ZANGWILL maakte zich echter op het einde van zijn leven nog eens ongeliefd bij de zionistische veroveraars van Palestina door verder te spelen met zijn ‘territorialisme’ voor Joden in andere gebieden, vooral toen hij in 1924 voor 4000 deelnemers van Carnegie Hall de zionistische kolonisatie in Palestina open bekritiseerde en verklaarde dat het “politiek Zionisme dood” is.

     
    Israel Zangwill - Wikipedia, the free encyclopedia

    His brother was also a writer, the novelist Louis Zangwill, [1] and his son was the prominent British psychologist, Oliver Zangwill. ...
    en.wikipedia.org/wiki/Israel_Zangwill - 27k - In cache - Gelijkwaardige pagina's

    Israel Zangwill Israel Zangwill, Anglo-Jewish writer and political activist, was probably the best known Jew in the English-speaking world at the start of the twentieth ...
    www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/biography/zangwill.html - 9k - In cache - Gelijkwaardige pagina's

    Volk ohne Raum
    „Volk ohne Raum“ war ein Buch betitelt (1) das in den Zwanzigern des letzten Jahrhunderts entstand und eine Ideologie vorwegnahm und dann nährte. ...
    www.palaestinensische-gemeinde.at/volkohneraum.shtml - 17k - In cache - Gelijkwaardige pagina's


    * Over “Volk ohne Raum” volgt weldra een bijkomend  “Weetje”.      

    14-11-2007 om 18:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-11-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Dr. Mendel HIRSCH: Aus seinem Kommentar zur Haftoro Wochenabscnhnitt Wajétsé
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     Dr. Mendel HIRSCH

                (1833-1900)


    Aus seinem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Wajétsé:
     

    In dem unserer  Haftoro unmittelbar vorausgehenden Verse hatte der Prophet darauf hingewiesen, wie der Abfall bereits die traurigsten Folgen über das Land gebracht habe, wie das Schwert in allen Städten gewütet und alle künstliche Stützen vernichten habe. Und alle in Folge ihrer „wohl überlegten Grundsätze“, ממועצותיהם wie der Ursprung in Wahrheit aus Leichtsinn, Unwissenheit und vor allem aus Widerwillen gegen die vom Gottesgesetze geforderte Selbstbeherrschung und Unterordnung unter das Pflichtgebot hervorgegangenen Abfalls mit unverhüllter Ironie bezeichnet wird. Dem Volke war vorgespiegelt worden, wenn es das angeblich menschunwürdige „Joch des Gesetzes abwerfe“, so werde es in ungebundener Freiheit den Ertrag seines Bodens wie die anderen Völker genießen und in freundschaftlichem Bundesverhältnisse mit ihnen leben. Diese Erwartungen hatten sich nicht erfüllt. Vielmehr waren im Gegenteil die schweren Verhängnisse hereingebrochen, die im Gottesworte als Folge des Abfalls längst verkündet waren. Das hätte doch eigentlich, meint der Prophet, dem Volke die Augen öffnen müssen über die Wahrheit seiner vermeintlichen „Principien“ und über den Charakter der Männer, die es bisher als seine Lehrer und Führer verehrt hatte. Es hätte doch jetzt mit zweifelloser Klarheit erkennen müssen, daß der Weg, auf dem es sich befand, es unabwendbar ins Verderben führe und sein einziges Heil nur in der Umkehr, in der Rückkehr zu Gott bestehe. Doch nein! Stutzig waren sie durch die trüben Erfahrungen wohl gemacht, aber belehrt, zur klaren Erkenntnis gebracht, überzeugt?

     

    Kap.11, V.9 Darum führe ich meines Zornes Glut nicht aus, darum ziehe ich mich nicht ganz zurück Efraim zu vernichten; denn Gott bin ich, und nicht ein Mensch, werde in deinem Inneren der Heilige, wenn ich auch in keine Stadt eingehe.

     

    V.9. לא אעשה וגו', deshalb führe ich nicht aus, was mein Zorn eigentlich über euch verhängen würde und wenn ich nicht auch zurückziehe, so doch nicht in dem Sinne dich zu vernichten. Der Verlust deiner Selbständigkeit und des von dir vergötterten Bodens und seiner Güter, der Leidensweg des Exiles, deine Preisgebung an die fremden Mächte, als deren Repräsentanten hier Mizraïm und Aschur genannt werden: sie sind nicht dein Untergang, sie sind deine Rettung. „Denn der Allmächtige bin ich und nicht ein Mann“ – Wäre Israels unsterbliche Lebensseele nicht Gotteswort und seine Erhaltung nicht Gotteswille, wäre es der Menschensatzung  was dich zum Volke machte und Menschenweisheit und Menschenwirken, was dich bisher im Völkerdasein erhielt: mit dem Verluste des gemeinsamen Bodens und mit der Zerstreuung  unter die Botmäßigkeit der fremden Völker wäre auch dein   nationaler Tod besiegelt gewesen. So aber ist es nicht. Ich bin der Allmächtige, auch das fremder Willkür preisgegebene, jedes äußeren nationalen Bandes beraubte Israel bleibt mein, nein, wird vielmehr mein, ich erziehe es durch die Geschicke, durch sie öffne ich sein Herz meinem Worte, und es huldigt mir in Heiligung seines Lebens, „ich werde in deinem Innern der Heilige, wenn ich auch in keine Stadt komme“, wenn es auch keine Stadt mehr gibt, die das mir dienende Israel sein eigen nennen kann.

     

     

    V.10 Gott werden sie nachfolgen, wenn Er mit Löwenmacht ruft; denn mit Macht wird Er rufen, und dann werden sie als Kinder eifrig herbeieilen aus dem Westen. 11. Sie werden besorgt herbeeilen wie ein Vogel aus Mizrajim und wie eine Taube aus dem Assyrerlande, und ich werde sie über ihren Häusern wohnen lassen, spricht Gott.

     

    V.10 f. Die Macht der Ereignisse wird das Wunder dieser inneren Umkehr bewirken. Aus dem Donner der Ereignisse wird Gottes Stimme mit Löwenmacht zu ihnen dringen, wird sich mit Löwengewalt den Zugang zu ihnen bahnen  dann werden sie sich nicht mehr „תלואהם“ schwankend und im Zweifel darüber sein, wo für sie das Heil und wo die Wahrheit sei, ihres Vaters Stimme ist’s die sie ruft, und als בנים, von Heimweh ergriffen und von Sehnsucht beflügelt, –  ihre Sehnsucht giebt ihnen Schwingen (כיונה,כצפור ), – יחרדו, zitternd, daß noch etwas hemmend und trennend sich stellen könnte zwischen sie und ihren Vater, eilen sie in die Vaterarme ihres Gottes. –  Die Wiederholung des יחרדו, der Beflissenheit, des besorgten Eifers, – vergl.  Jes. 66, 2 und 5, וחרד על דברי , החרדים אל דברו – des dem Gottesrufe einst folgenden Israels der Zukunft lässt den Gegensatz zu der vollständigen Verständnislosigkeit der Massen und der frivolen Blasiertheit der Großen des damaligen Israels dem Gottesworte gegenüber nur um so greller hervortreten. Ebenso zeichnen die Bilder כצפור,כיונה , den idealen Aufschwung im Gegensatz zu der Stumpfheit des Besitz und Genuss anbetenden Efraim, das, wie es unten V.9 heißt, auf alle Mahn- und Warnungsworte Gottes nur die eine stereotype Antwort hat: „Ich bin aber doch dabei reich geworden!“.

     

     

    Kap.12 V.3 Und einen Streit hat Gott mit Jehuda, und um über Jakob nach seinen Wegen zu verhängen, wird Er nach seinen Thaten ihm vergelten.

     

    V.3. Doch nicht von den Beziehungen zu den Völkern, nicht von dem diplomatischen Geschick der israelitischen und jüdischen Staatsmänner, sondern von seinem Wandel und seinen Thaten hängt Israels und Juda’s Zukunft ab. Denn Gott ist es, der sein Geschick gestaltet, und nur nach Maßgabe seines inneren und äußeren Lebens verhängt er über es, es braucht bloß seine Hand von ihm abzuziehen und es ist wieder „Jakob“, das den äußeren Feinden Preisgegebene.

     

    Kap.12 V.4 Im Mutterschoße hielt er seinem Bruder die Ferse, aber durch seine Kraft wurde er der Überragende mit Gott.

     

    V.4 Diese Jakobstellung hatte das Besitz und Genuß vergötternde Volk gänzlich vergessen, hatte vergessen, daß es alles äußere Glück, Landbesitz und Selbständigkeit nur von seinem Gotte erhalten habe, um in Erfüllung des Gottesgesetzes die höchste Menschenbestimmung in geistig-sittlicher Größe zu verwirklichen.

     

    Es wird hier eine Parallele gezogen zwischen Jakob und dem Jakobsvolke. בבטן: in seiner physischen Stellung. עקב: die Ferse halten, Bezeichnung einer abhängigen, dienenden Stellung, ובאונו: Gegensatz zu בבטן,שרה : zu עקב. Seiner natürlichen Machtstellung nach, בבטן ohne seinen geistig-sittlichen Beruf als Träger des Gotteswortes, ist Israel unter den Brudervölkern das schwächste, abhängigste. Durch sein eigentliches Wesen, durch jene Kraft, die sein eigentliches Wesen bildet, wird es befähigt die weltgeschichtliche Höhe zu erreichen, auf der es sich „bei Gott“ erhält und dadurch, durch die Wahrheit, die es menschenpriesterlich verkündet, zum Überragenden zu werden.

    Kap.12 V.5 Einem Engel gegenüber wurde er der Maßgebenden und überwand, der weinte und erflehte von ihm Gnade, in Bethel wollte Er ihn finden und dort wollte er mit uns sprechen.

     

    V.5 Er wird zum Maßgebenden (וישר vonשור ) entweder: dem Engel gegenüber, oder: zum Engel, es erreicht seine Bestimmung, als Gottgesandter, als Gottesbote seinen Brüdern voranzugehn, wie es von der Bestimmung des Priesters inmitten Israels, Maleachi 2, heißt: מלאך ה' צבאות הוא

    Über die Vater Jakob in dem nächtlichen Kampfe mit Esau’s Genius gewordene, die weltgeschichtliche Zukunft seiner Kinder enthüllenden Offenbarung, auf die hier zurückgeschaut wird, vergl. Hirsch Commentar zu 1 B.M. 32,25ff. Als der Tag anbrach, da zeigte es sich, daß nicht der Jakob bekämpfende Genius Esaus’s, sondern daß Jakob ויוכל, es „vermocht hatte“, nämlich sich zu behaupten. Nicht Esau, sondern Jakob war der Sieger. Was Jakob in diesem nächtlichen Ereignisse erlebte und was der Engel ihm gegenüber aussprach und ihm verkündete, in בית אל wollte er ihn wieder finden und dort nicht עמו, mit ihm, sondernעמנו  mit uns sprechen: nicht für ihn, sondern für uns ward Jakob dies Erlebnis, und nicht für sich, sondern für uns empfing er Namen und Bestimmung „Israel“ zu sein.

     

    V.10 Und ich bin doch Gott, dein Gott vom Lande Mizraijm her! Ich werde dich noch wieder in Zelten wohnen lassen wie in den Tagen des Festes.

     

     

     V.11 Und deshalb habe ich gesprochen durch die Propheten und ich habe das prophetische Schauen gemehrt und durch die Propheten stelle ich die Zukunft im Bilde dar.

     

    Und eben weil die Zeit wieder kommt, wo du wieder in der Völkerwüste zu lernen haben wirst auf Gott zu vertrauen und in der Erfüllung des göttlichen Willens deines Lebens Inhalt und Glück zu finden, gerade deshalb habe ich Propheten geweckt und gesendet. –  ודברתי על הנביאים: „über die Propheten. Es wird hier ausgesprochen, wie Gott in diesen Zeiten des geistigen Verfalls das Prophetentum weckte. Während die große Mehrzahl des Volkes immer tiefer sank, für das Gotteswort alles Verständnis eingebüsst hatte und nur durch die trüben Erfahrungen des Exils wieder zur Besinnung  gebracht werden konnte, bewährten sich die herrlichen Männer, die ich später würdig fand mir Propheten zu sein, in erster Linie dadurch; daß sie mein Wort, das längst gesprochene, als über sie gesprochen, in Beziehung auf sie selbst aufnahmen und es sich zum Begriffe brachten. Indem sie dieses Wort zunächst zum Maßstab ihrer eigenen, individuellen Wirklichkeit und sodann ihrer zeitgenössischen Wirklichkeit machten, ging vor ihrem inneren Auge die Erkenntnis ihrer Zeit auf, und sie lernten sie vom Standpunkte des Gottesgesetzes aus mit Gottes Augen würdigen. Damit denn würden sie würdig, Werkzeuge und Empfänger des directen an Israel gerichteten Gotteswortes zu werden und Israel seine Zukunft zu enthüllen. Dadurch, daß ich „über“ die Propheten gesprochen habe ich חזון, das  geistige Schauen gemehrt.

     

     

    (AUS: Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 48-55  Kommentar zu Hosea Kap.11-12 .) 

    13-11-2007 om 19:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-11-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbijn Samson Raphael HIRSCH: CIVISME CONTRA ZIONISME
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    Rav Samson Raphael HIRSCH

     

     

    VADERLANDSLIEFDE, BURGERPLICHTEN DER JODEN

    TEGENOVER DE STATEN WAARIN WIJ LEVEN EN

    ABSOLUUT VERBOD OM HET HEILIG LAND TE BEHEERSEN

    GEDURENDE HEEL DE TIJD VAN BALLINGSCHAP EN VERSPREIDING

     

     

    “…Bij het treuren om het verlies van deze Staat  [deze van de Oudheid],  betreuren we de zonde die dit veroorzaakt heeft. We nemen ons de hardheid die ons te beurt viel tijdens de zwerftocht ter harte als vaderlijke tuchtiging om ons te verbeteren. Wij betreuren de tekortkomingen in de Thoravervulling die deze teleurgang veroorzaakt hebben. Zo wij in onze gebeden en wensen de hoop op hereniging in het Land uitdrukken, dan is het geenszins om ginds te schitteren als Staat tussen de Staten, maar wel om herenigd te zijn in het Land en op de bodem dat ons ter vervulling van de Thora beloofd, toegestaan en opnieuw beloofd werden ter volledige vervulling van onze spiritueel beroep. Precies deze geestelijke godsdienstige roeping legt ons de verplichtingen op: zolang God ons niet naar ginder roept, met vaderlandsliefde te leven en te werken daar waar Hij ons verwezen heeft, al onze fysieke en mentale krachten, ons vermogen en al het edele vervat in de werking van Jisroeel te bundelen in dienst van het welzijn van de Staat die ons opgenomen heeft. Het legt ons de plicht op om wat het verre Land betreft, enkel en alleen treurnis, wensen en hoop toe te laten, te wachten dat deze hoop zich verwezenlijkt door de vervulling van alle Jisroeelsplichten ; maar ze verbiedt ons de hereniging of het bezit van het land door gelijk welk uitwendig middel te verwerven. – Een drievoudige Eed, zeggen de Wijzen, werd door God opgelegd toen hij Jisroeels zonen op zwerftocht stuurde: 1) dat de zonen van  Jisroeel nooit zouden proberen om door zichzelf de Staat te herstellen 2) dat zij nooit ontrouw zouden worden tegenover de Staten die hen opgenomen hebben. 3) dat de Staten hen niet buitenmatig zouden bedrukken (Traktaat Kesoevauss 111,1) –  Over de vervulling van de eerste twee bezweringen getuigen de geschiedenisbladen, over de derde eed mogen de Staten zichzelf berechten. “

     

    Uittreksel uit  Chaurew, Versuche über Jissroéls Pflichten in der Zerstreuung  Kap. 96, § 608 Pflichten als onderdanen en burgers. 

    11-11-2007 om 23:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: STOPPT DIE HETZE GEGEN DEN ISLAM!
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    Demo: Stoppt die Hetze gegen den Islam
    Für Meinungsfreiheit, gegen Medienmanipulation und Polizeistaat
    Demonstration
    Freitag, 16. November 2007
    U6 Jägerstrasse, 1200 Wien
    17 Uhr

    Seit Monaten wird Österreich von einer Welle der Hetze und Verfolgung gegen muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger überzogen. Die Medien schreien „Terroristen“, die Regierung ruft nach stärkerer Überwachung, nach dem „gläsernen Menschen“, Österreicherinnen und Österreicher stellen sich gegen den Bau von Moscheen und und die FPÖ verlangt sogar ein Kopftuchverbot, alles zur Verteidigung der „abendländischen Kultur“ (sei sie nur christlich oder laizistisch). Angesicht dieser Stimmung rufen wir: wehret den Anfängen!

    Stoppt die Hetze gegen Musliminnen und Muslime! Wir stehen auf für gleiche Rechte für alle, das Recht der Meinungsfreiheit und das Recht auf freie Religionsausübung. Die „westlichen Werte“, die da mit der Antiterrorkampagne verteidigt werden, zeigen ihr wahres Gesicht im amerikanischen Krieg vom Irak bis Guantanamo: Neue Kolonialkriege dort, verschärfte Asylgesetze und gnadenlose Abschiebung (siehe Familie Zogaj) hier. Diejenigen, die zwischen guten, integrierten Moslems und den Barbaren, die sich nicht anpassen wollen, unterscheiden, stimmen letztlich in diese Hetze ein. Denn sie wollen nicht verstehen, dass die islamische Protesthaltung, mit der westlichen Besatzung und Unterdrückung ihrer Heimat zu tun hat.

    Die sofortige Erstickung jeglichen Widerspruchs in der Panikmache gegen Terror, die Illegalisierung von antiimperialistischen, linken Gruppierungen durch die EU-Terrorliste, die Verschärfung der Überwachungsmaßnahmen, all dass kann uns unsere Stimme nicht nehmen. Deshalb gehen wir gemeinsam am 16. November auf die Straße um den Kriegstreiberinnen und Kriegstreibern, den Rassistinnen und Rassisten die Stirn zu bieten.

    Schluss mit der anti-islamischen Hetze!
    Gemeinsamer Widerstand gegen den Polizeistaat!
    Rückzug der österreichischen Soldaten aus Afghanistan, keine Truppenentsendung in den Tschad!
    Kein Krieg gegen den Iran!
    Deutsch / Nov 02, 2007
    www.antiimperialista.org

    11-11-2007 om 22:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: The Reality of the State, Differences of Approach
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    URIEL ZIMMER :

    THE REALITY OF THE STATE

     

    We have until now dealt with all these problems from a theoretical angle. We have tried to explain that the negative attitude towards the State mainly emanates from ideological considerations to which all other arguments are only secondary. Although it is not our intention here, as outlined in the introduction, to enter into any polemic or political argument, yet this treatise would be left incomplete without a mention, however brief, of the practical part of the problem. After all, it is an existing reality which we are discussing and not only a theory.

                    Dr. Isaac Breuer, the Agudist thinker, once defined the aim of Zionism as "a national home for paganism, with a little room left for the Almighty". This definition is applicable also to the State of Isra-l. From the day of its inception, the rulers of the State have engaged in systematic and deliberate eradication of the Torah with all the means at their disposal, including persuasion, fraud, violence, terror, blackmail and, if necessary, even blood-shed.

                    It is not the intention of this writer in referring to all those well-substantiated facts, to draw up a list of anti-Torah acts whether committed through legislation, e.g. the Women's Conscription Act or the “Working Hours” Law (authorizing the Minister of Labour to "permit work on Sabbaths") etc., or, in everyday life, committed with violence for no purpose other than provocation, e.g. the Dancing Club in Meah Shearim, the Swimming Pool and, first and foremost, the brutal estrangement of hundreds of thousands of innocent Jews, mainly children, from their faith through every type of terror, a policy once described by a prominent Zionist leader and Israeli member of Cabinet (the late D. Pincus) as "genocide". All these tragic facts and many more are certainly among the things that ought to be compiled, well-documented and publicized, documentation exists and is available, but, again, that is outside the scope of this work.

                    Moreover, even in the one field in which the State often likes to boast of its "Jewishness" i.e. the field of Rabbinical jurisdiction in matters of marital status, the truth is in diametrical opposition to the State's claims. Not only do the Rabbis in Israel (and I mean here the officially recognized Chief Rabbinate, let alone others) have at present fewer rights and less jurisdiction than used to be granted (and in some countries is still being granted) to Rabbis in most European countries until World War II, but they enjoy fewer rights nowadays than they used to enjoy under the Mandate. I would particularly call the attention of the reader in this respect to an interesting article written several years ago by Dr. Goitein, one of Isra-l's leading jurists and diplomats in the American "Bnei Brith Monthly" under the title "Is Isra-l Priest-ridden?", in which he proves that the rights of Rabbis had been confirmed by the State of Isra-l only in order to preserve the “status quo” of the Mandate, and that these rights are being diminished from year to year. Since the publication of that article, this policy has continued. The fact that the Rabbis are  paid by the Government (as, incidentally, is the case also in some countries behind the Iron Curtain) is of no greater importance, as far as this principle goes, than the fact that their photos are often published in newspapers and magazines. The more the decorative side of the Rabbinate is emphasized, the fewer do their actual rights become.                                                                                                                                                                     
    At this point, one further detail should be mentioned, that eloquently symbolises the state as a true expression of nationalism i.e. the very existence of a "Ministry of Religions". With the establishment of that Ministry, official confirmation was given to the fact that Zionism as embodied in the State of Israel considers Torah as one "religion" of many. This fact by itself, which should indeed have served as an eye opener to many, has not only failed to do so but, by some irony, there are still people who use this very same fact in order to prove how "religious" the State is . . .

     This "Ministry of Religions" or, better still, under its French name (French being a semi-official language in Israel) “Ministère des Cultes” (sic!), deals with the other "cults" on a purely administrative level and in a routine manner as in similar government offices in other countries, but handles the Jewish "cult" in a manner which is, to put it very mildly, reckless indeed. It composes prayers, arranges "religious ceremonies" issues “regulations” as to when Hallel should be said and when selichot should be said in prayers, etc. The "headquarters" of this Ministry on Mount Zion, apart from attracting innocent Yankee tourists or equally innocent Yemenite newcomers, is gradually becoming the laughing stock of the entire country, regardless of affiliation.

     Truly, the "religious" room in the huge building of paganism most eloquently testifies to the character of the entire building . . .

     

     

                    As has been said, it is not our intention to enumerate here all such events and situations, nor to describe the "religious situation" in the State of Isra-l. Nobody still deny that it is very pitiable, and that there is deliberate anti-religious action. The question to be considered now is how to appraise this situation. A mistake quite frequently made is to see the root of the problem in the fact that the State of Isra-l has a “non-religious majority”, and that, if there were a "religious majority", the situation would be different. In the first place, this claim can be disproved even from the merely factual angle. Contrary to what many people think, the State of Isra-l of the present day has an overwhelming religious majority in terms of figures. One does not have to be an expert in statistics or mathematics to figure this out. It is simple arithmetics. When the Mandate was terminated, about half a million Jews lived in Palestine. The population of the State is now approaching the two million mark. Thus, over a million, to be exact, about a million and a half new immigrants have so far come to the country. Where did they all come from? To be sure, the first immigrants came from D.P. Camps in Europe and several other European countries. They too included a considerable percentage of observant Jews. However, the entire European immigration (including even the newest Roumanian arrivals) barely amounted to half a million. All the rest came from Oriental Countries, Yemen, Morocco, Iran, Iraq, etc. and those were practically all Torah observant. Thus, there is a "religious majority" in the State, and, if this is not noticeable in the political representation and leadership of the country, the reasons for that are matters of regime, of party-politics, economy, etc., which go beyond our topic. The fact that power in the State is held by those who now hold it, certainly adds bitterness to the problem, but does not constitute its root. It is certainly NOT THIS FACT WHICH DETERMINES THE ATTITUDE TOWARDS THE STATE.

                    What has been said earlier with regard to Zionism, holds good all the more with regard to the State. It is not because the power is held by the irreligious that the State is opposed to Torah, but the other way round. Because the entire concept of the State is contrary to Torah, only irreligious men could be its founders and leaders. The"religious" are only satellites (as we shall explain at greater length in our chapter on "Religious Zionism"). The very existence of a State with a Parliament authorized to decide matters of Torah and Divine commandments by a majority-vote, IS DIAMETRICALLY OPPOSED TO TORAH, EVEN IF SUCH VOTE SHOULD ALWAYS BE "IN FAVOUR" OF TORAH!

                    In other words the argument so often heard "Why did not the 'religious' establish the State?" is absurd. As un-popular as it may sound nowadays, it still remains a fact (as has been explained above with regard to Zionism) that if Torah-true Jews had been the ones to decide, THEY WOULD NEVER HAVE FOUNDED A STATE! It is a fact, which many people like to conceal and are ashamed of, that the Torah authorities everywhere were explicitly opposed to the establishment of a Jewish State. As was mentioned above, a resolution in this direction had been adopted by the World Congress of Agudath Israel in Marienbad in 1937, though even then Agudath Israel did not constitute the most "extremist" wing of orthodoxy with regard to Zionism. Needless to say, the other Rabbinical leaders, standing to the "right" of Agudath Israel, subscribed even more emphatically to the same view.

                    For the State, as has been said, is nothing but an organic part of Zionism, its natural sequence. The State could never have grown on any ground but that of Zionism. The State constitutes a further step in the process of "normalization" or "transformation" of the Jewish People from "this People which I have created for Myself" into "a nation like all nations". It is the same "Jewish Nationalism" that regards the Jewish People as a "national entity" along the non-Jewish pattern, that regards Galuth only as a development of "historical events" and the State as the "solution of the Jewish Problem". Just as it is,  from the Torah viewpoint, a falsification and worse to regard the Jewish People as a "nation like all nations", to consider L'shon Hakodesh its "national language" and Eretz Israel as its "national home", in the same manner, and even more so does it constitute a forgery of the worst kind to present the State as "the redemption" or, by way of compromise, as "the dawn of redemption". For the State is in truth only another link in the chain of metamorphosis of the precepts from Divine sanctity through un-Jewish secularization, into non-Jewish concepts. No wonder that only relatively few are aware of these tremendous differences which are mainly spiritual, and no wonder therefore that within many orthodox quarters a total and unprecedented confusion prevails.

                    It can be said in favour of the leaders and founders of the State that they have never concealed their true intention. Mr. Ben Gurion in his speeches incessantly emphasizes the aspiration of the State to build "a new nation" and that of the Israeli Army, whose main purpose it is, to serve as a "melting pot" for the "new nation".

                    This writer, incidentally, suggested already ten years ago that it is against this background that we could understand the true meaning behind the importation to Israel of Karaites, Samaritans, Sabbatheans and all the other sects that are not considered as Jew under the Law of the Torah, and, on the other hand, the almost forcible encouragement of Reform in Israel, an article for which there is neither the need nor the demand from any part of the population. The recent controversy around the question of “Who is a Jew” should have demonstrated even to the blind the basic aspiration of the State to transform the identity of the Jewish People. For, from the Zionist view that regards the Jewish People as “ a nation among nations”, the attitude maintained by Israel’s rulers is entirely justified. This approach, similar to that of other nations,  regards "nationality" as a matter  independent of and more important than "religion". Why than should consideration

    be given to limitations imposed by "religion" on the definition of "national" identity? Is it not a fact, for example, that one of the greatest German writers happened to be a Frenchman by birth, Adalbert von Chamisso? The world of today no more believes in the "racial theory"; and "national affiliation", according to non-Jewish precepts, is mainly a question of cultural identity. Why then should the son of a Catholic mother not be considered as a good "Israeli" or even a good "Jew" even though his mother be a Catholic or he himself even belong to the Catholic Church. Without any attempt at participation in the party-political controversy around this question, it may be stated that this controversy itself, even the very fact of its emergence, symbolises and stresses the true character of the State as the implementing tool of Zionism.

                    It is also against this background that we should understand the emergence of the group of so-called "Canaanites". To be sure, they constitute a negligeable minority as an organization. Spiritually, however, theirs is the basic trend of large sections, if not the majority of the Sabrah "intelligentsia". The ideology of the "Canaaites" can be briefly summarized as follows: The Jewish population of Isra-l constitutes a separate national entity. It has only cultural ties with World Jewry. It should try to be integrated culturally and politically among the neighbouring nations. In other words, they openly advocate secession from the Jewish people. These young people, indeed, are like the child in the famous tale who shouted that the King was naked. Their theory is in fact, logically derived from Zionist theory. One basic fact which they admit, and which Zionism does not is that Judaism is identical with Torah; and since they have been brought up to abandon and detest Torah, they feel the logical need to get rid of all that is reminiscent of Judaism. There is a direct line that connects early Zionist leaders, like Berdichevski, with these "Canaanites",  the "jeunesse dorée" of the contemporary State of Isra-l.

     

     

                                   It is evident that ideologically speaking the attitude of Torah Judaism towards the State cannot differ from its attitude towards Zionism. The difference as far as it does exist is that the negative attitude towards the State has become more outspoken and determined, since the State has raised practical questions as opposed to the largely theoretical issues raised by Zionist ideas. It is likewise obvious that all recent efforts to eradicate religion through persecution are not causes but logical results of the very nature of the State. If one tries to make a man wear a garment too small for his measurements, it is only natural that the garment bursts wherever the man may turn, at the back, at the sleeves, at the front and the shoulders. This does not mean that the tailor had taken the wrong measurements but that the entire garment does not fit at all as it had not been made for that person in the fact place. Similarly, the pattern of "a nation among nations" is entirely foreign to the Jewish people. When forcibly compelled to wear that "coat", it must burst at the seams, whether the seams consist of the conscription of women or of the alienation of children from their faith, etc.                                                                   One might here again quote Rabbi M. B. Weissmandl who once very eloquently defined the situation in the course of a conversation with a certain Zionist leader. The conversation was held in German; and Rabbi Weissmandl, with his typically dry humour remarked: “Ihr habt eine Weltreligion fur ein Paraguay eingetauscht“.(You have exchanged a universal religion for a Paraguay). Yet, the Torah does not allow itself to be squeezed into the frame of a "Paraguay", hence it is the cause of permanent friction. Neither the “non-religious majority” nor any particular person or persons should be held responsible personally or collectively for this friction. All may be guilty of having embittered the atmosphere of the argument, and I certainly do not intend here to minimize that guilt. Yet, the principal culprit is not any particular person. The root of the trouble lies in the absolute character of the antithesis between Torah and Zionism or, as one must put it nowadays, between Torah and the State of Isra-l.

     

    DIFFERENCES OF APPROACH

     

                    Thus, the attitude towards the State could only be a frankly negative one, as has been explained. However, as has also been explained, it is not an easy thing to find a way for the practical expression of this negative, hence the difference in approach. It is not our intention here to go into these differences, and certainly not to take sides in this respect. However, failure to point out at least the major trends crystallized during recent years in the Torah-true camp, would involve leaving too unsatisfactory a picture of the situation.

                    Before we try to describe the existing trends, it is worth while dwelling a minute upon a trend that does not exist. It might well have been assumed that the anti-Torah structure of the State, with brutal outbreaks occurring periodically, would generate a trend in favour of mass-emigration from Isra-l. Interesting enough, such a trend does not exist. To be sure, there is a substantial wave of emigration from Isra-l, and among the numerous emigrants there is also a certain percentage of observant Jews although they are very far from constituting even a large percentage let alone a majority of emigrants. Even of those, however, only a very small part is affiliated with so-called "extremist" circles, and, even among that very small group, practically no one has ascribed his motive for emigration to spiritual or religious causes but rather to economic or family reasons.(This writer happens to have first-hand acquaintances with  these matters through his professional work in translating documents.)  There is no indication of a religious movement in favour of emigration. This is in itself quite an interesting fact, and therefore worth mentioning here. Its explanation is doubtless to be found in the Jew's inherent love for the Holy Land, which cannot be quenched by opposition to the State.

                    Before going on to discuss the various existing trends within orthodox Jewry, another introductory remark, which equally applies to all other pans of this work, should be made. There is a basic rule in the Law of the Torah, or, more exactly, two rules that combine into one: in the language of the Talmud, "we are not concerned with the wicked" and "we are not concerned with the fools". This means that all rules set up, all cases dealt with, etc., are based on the assumption that the persons concerned are morally and mentally sound. Consequently, we are not discussing here words, statements, proclamations and slogans that are motivated by calculations of personal gain, clandestine intrigues or party-politics and solely guided by such interests, regardless of whether those who utter them are strong or weak at the moment of this writing. Neither are we concerned here with persons lacking intellectual maturity, who cling to outworn bombastic phrases. We are concerned here only with serious trends held by persons with a sense of responsibility and of full mental and intellectual maturity. Within such quarters, two major trends may be discerned in spite of various minor divergences in regard to details.

                    One trend advocates complete abstention by Torah true Jews from everything directly or indirectly connected with the State, including even (at least theoretically) the use of vital services supplied by the State, such as post, currency, ration-books, etc. Consequently, this trend also demands non-participation in elections to Parliament or even municipalities. From a purely theoretical viewpoint, this trend is largely justified. From a practical point of view, however, the majority of Torah true Jews cannot act on this principle.

    The second trend favours a policy which was once ably defined by the late Dr. Breuer (during the debate on the Peel-Partition Plan in Marienbad, see above) in the following terms: "Any recognition which we may give such a State" he then said, "could be only 'de facto' but never 'de jure'". According to the followers of this trend, whereas a complete boycott of all services of the State cannot be implemented in practice by most people and whereas the vast majority of the country's inhabitants are in any event forced to use these services by paying taxes, registering for military service (even Yeshiva-students and Rabbis who are exempted have to appear at state offices in order to receive exemption) etc., etc., there can be no objection to their using the opportunity given them by the right to vote in order to elect such representatives to the legislative institutions as would protect the rights of Torah wherever possible, and would, at least, be able to voice a more effective protest from the rostrum of the Knesset, provided, of course, that they take no step involving participation in “collective responsibility” for the regime as a whole (e.g. by joining a coalition-cabinet). Whether or not, throughout the various elections held by the State of Isra-l, Knesset deputies who have lived up to this criterion, have been elected, is another question . . . .

                    In any event, even such "de facto" recognition, whatever one's opinion concerning its political wisdom might be, does not affect in any way the question of "de jure" non-recognition. The followers of both trends maintain a completely negative attitude towards the State. The differences centre solely around the practical steps to be taken.

                    Although this point seems quite simple and logical, yet a vast amount of confusion on the subject prevails on various sides; and I shall therefore try to illustrate this matter further through an example taken from the everyday-life of contemporary American Jewry.

                    There are no differences of opinion in Orthodox quarters regarding their appraisal of Conservative or Reform Judaism. Let us now assume that a certain orthodox young man is offered a position as a teacher at a Hebrew school affiliated to a Conservative congregation in the mid-West. (Such cases, incidentally, happen every day). Our young man will now be faced with the following problem. If he accepts the position, he can do a great deal for the spiritual salvation of the children both in his own class and in the entire school. Others who have done so, have succeeded in sending children to Yeshivos, etc. Moreover, he is assured full freedom of personal religious practice. On the other hand, he would not only personally endanger himself by mingling with a Conservative or Reform environment, but would create the erroneous impression that the standards of that environment are acceptable to orthodox Jews. He will consult a reliable Rabbi. The Rabbi's answer will, of course, depend upon the circumstances of the individual case, local conditions, persons involved, etc. There is at least the theoretical possibility that, under certain circumstances, the answer might be in the affirmative. This writer knows of cases where this has actually happened. Other Rabbis, of course, may hold other views; but the fact that the Rabbi in question permitted his young questioner to accept the position, can in no way be interpreted to mean that his attitude towards the movements of Reform or Conservativism as such is less resolutely negative than that of his colleagues.

                    This might also be the right opportunity to dwell at some length on the slogan frequently voiced in various religious quarters: "We are against the Government but for the State". This slogan is not the view of Torah-Jewry nor does it belong to either of the two afore-mentioned trends. It belongs rather to "religious Zionism", (to which our next chapter will be dedicated), or to the two abovementioned categories "with which the Law is not concerned". For, in the view of Torah Jewry which has already been explained at length (hence, also in the view of the second trend), the exact opposite is the case: It is the attitude towards the STATE that is outspokenly "contra", while the attitude towards its Government, though it is certainly not "pro", displays awareness that the Government remains an existing fact with which one has to "get along" one way or another willy-nilly. Sometimes it becomes necessary to fight against the Government; yet negotiations have to take place with the governing bodies, or with X or Y who hold one post or another, and, even more so, with major or minor officials in the different departments. In some area of practical detail an agreement may even be reached; but, as far as the "State" is concerned, the attitude can never be other than negative.

                    In terms of the above slogan, the differences of approach between the two trends exist only with regard to the “Government”; in their objection to the “State” both trends are equally resolute.

     

    (Thora Judaism and the Zionist State pp 60-73 Maurosho Publications NY 5732/1972)

     

    More Excerpts in our Archive –: search in this blog : “Uriel Zimmer”

     

    11-11-2007 om 11:17 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-11-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.9 NOVEMBER HERDENKINGSDAG VAN DE 'KRISTALLNACHT'
    Klik op de afbeelding om de link te volgen VOORWAARTS, NIET VERGETEN!
    kristallnacht
    Deze nacht gaat de geschiedenis in als de "Kristallnacht". De naam is overigens bedacht door de Nazi´s, die zo wilden suggereren dat er alleen wat ruiten ...
    www.xs4all.nl/~nbk/kristalnacht.html - 9k - In cache - Gelijkwaardige pagina's


    Die Reichspogromnacht

    Die Reichspogromnacht. In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten jüdische Synagogen in ganz Deutschland. Angehörige von Sturmabteilung (SA) und ...
    www.dhm.de/lemo/html/nazi/antisemitismus/kristallnacht/index.html - 7k -

     


    November 9/10 1938 - Kristallnacht, the Night of Broken Glass

    At The History Place - Part of the World War Two Timeline.
    www.historyplace.com/worldwar2/timeline/knacht.htm - 6k - In cache - Gelijkwaardige pagina's

     

    Beeldresultaten voor KRISTALLNACHT


               

    09-11-2007 om 10:24 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-11-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.S R HIRSCH Aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt 'Tauledauss'
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    Kap.25 V.23 Da ließ Gott ihr sagen: Zwei Völker in deinem Schosse und zwei Staaten, von deinem Innern an werden sie sich scheiden; ein Staat wird mächtiger werden als der andere, und der mächtige dem geringeren dienen.

     

    Kap. 25 V. 23 שני גוים וגו', ושני לאמים וגו' . Uns scheint die Lehre vom Parallelismus, des כפל ענין וכו', eine freilich bequeme, aber schon einer ernsten menschlichen Rede, geschweige denn einer Gottesschrift durchaus unwürdige Interpretationskrücke zu sein. Kaum Kinder, höchstens Betrunkene mögen כפל ענין במלות שנות gedankenleer lallen. לאם ist der Staatsverband, אין לאום אלא מלכות. Verschiedene Völker brauchen doch nicht verschieden gearteten Staaten zu bilden. Europa zählt eine Menge Völker, und doch sind die meisten europäischen Staaten im Grundprinzip und Wesen fast dieselben. Rebekka wurde gesagt, sie trage zwei Völker, in ihrem Schoße, die zwei verschiedene soziale Gestaltungen repräsentieren werden. Eine Staat, der seine Größe auf Geist und Sitte, auf das Menschliche im Menschen erbaut; einen anderen, der seine Größe in Schlauheit und Macht sucht. Geist und Macht, Sittlichkeit und Gewalt stehen einander gegenüber, und zwar schon vor der Geburt an werden sie sich einander gegenüberstehen. Ein Staat wird immer mächtiger sein als der andere. Die Schale wird fortwährend schwanken zwischen לאום ולאום. Die ganze Geschichte ist nichts anders als ein Kampf, on Geist oder Schwert, ob, wie das Wort der Weisen diesen Gegensatz ausdrückt, Jerusalem oder Cäsarea das Herrschende sein soll.

    רב heißt nie das Ältere, sondern immer: groß an Zahl und Macht. Zuletzt wird derjenige, der bis dahin als der Mächtigere erschienen, nur für den materiell Geringeren gearbeitet, dessen Sieg vorbereitet haben, und sich ihm zuletzt unterordnen – der  Träger des Geistes und der Sitte geht als der endliche Sieger aus diesem Kampfe hervor, und der Träger der Macht wird nicht vernichtet, wohl aber findet er zuletzt selber sein Ziel in der Huldigung und Hingebung an den andern.

     

    Kap.26 V. 8 Es war jedoch, als er dort bereits längere Zeit gewesen, schaute Abimelech, der König der Philister, durch das Fenster und sah wie Jitzchak mit Ribka seiner Frau scherzte.

     

    Kap. 26 V. 8 – אחד העם: der König [: Abimelech] „der eine unter dem Volke“ = ~

     

    Kap.26 V.15 Alle die Brunnen, die die Knechte seines Vaters in den Tagen seines Vaters Abraham gegraben hatten, hatten bereits Philister zugeworfen und mit Erde ausgefüllt.

     

    V. 15 Diese dem fremden Abrahamiden als solchen sich zuwendende Eifersucht hatte sich schon sofort nach Abrahams Tode, als ja noch Jizchak gar nicht unter ihnen war, durch schadenfrohe Vernichtung der Brunnen geltend gemacht, die doch wo auch immer sie sich befinden, eine öffentliche Wohltat sind.

    Mit dieser קנאה leitet sich eine ganze Reihe von Ereignissen ein, die ein mit Jizchak eingetretenes neues Stadium bezeichnen. Abraham mit allem seinen Reichtum und doch ebenfalls Fremdling in Mitte der Völker, errang durch seine ganze Persönlichkeit eine solche Achtung, daß er unbeneidet  und unbeeifersüchtelt als נשיא אלקים unter ihnen wandelte. Einmal machte sich eine ähnliche Feindseligkeit geltend, der aber sofort von dem Fürsten desavouiert wurde (oben 21,26) Mit Jizchak begann das Galuth, begann die Verheißung גר יהי' זרעך sich zu erfüllen. Das dem Abraham noch völlig ungetrübte Glück war bei Jizchak bereits durch Neid und schikanierende Eifersüchtelei getrübt, und Jakob erscheint uns bereits in vollendeter Knechtsgestalt. Damit ist eine dreifache Stellung der Abrahamiden als Fremde in der Mitte der Völker gezeichnet: als Knecht, als beneidete Größe, als verehrte Hoheit. In allen drei Schicksalstellungen hat sich der Gottesbund schützend und segnend bewährt, der daher sich  selbst nicht nur als ein:, ברית עם אברהם עם יצחק ועם יעקב  sondern als ein ,ברית אברהם, ברית יצחק, ברית יעקב manifestierte, in welchen Ausdruck die Väter nicht als Personen, sondern als Typen der durch die zur Anschauung gekommene verschiedene Manifestationen der Kraft des göttlichen Bundes erscheinen.

    Wenn einst das Galuth ihre Söhne zur endlichen, unverlierbaren Selbständigkeit führen soll, so muss es sich daher in der entgegengesetzten, steigenden Linie entwickeln und in jedem Stadium den ברית bewähren. Es ist zuerst: ברית יעקב, die Prüfungsjahrhunderte in Knechtschaft und der im Elend uns sich bewährenden Gottesbund. Dieses Stadium liegt – vielleicht – bereits zurück. Als „Jakob“ haben wir uns glänzend bewährt, יאי עניותא לישראל – es gilt nun die Lösung des zweiten Stadiums, ברית חצחק, frei und selbständig in Mitte der Völker, den Gegensatz und den Neid nicht zu scheuen, emanzipiert das Abrahamsvermächtnis weiter zu tragen und es ברית יצחק, des uns gegen Neid und Eifersucht schützenden Gottesbundes gewärtig zu sein: es ist dies eine Galuthprobe, die wir noch zu bestehen haben.  – Dann erst dürfen wir den letzen Galuthstadium entgegenharren, nicht obgleich wir Juden, sondern eben weil wir Juden, die Anerkennung und Achtung der Völker zu gewinnen, und Abraham gleich als נשיא אלקים unter ihnen zu wandeln: ברית אברהם. Dann werden die Völker selbst uns in das alte Erbe einsetzen: והביאו את כל אחיכם מכל הגוים מחנה לד' – und dann wird die Weltgeschichte den alten Satz gelöst haben, mit welchem bereits vor Jahrtausenden das Programm unseres Galuth und unserer Erlösung gegeben ist: וזכרתי את בריתי יעקוב ואף את בריתי יצחק ואף את בריתי אברהם אזכר והארץ אזכר (3 B.M.26,42)

     

    Kap.26 V. 23 u. 24 Er zog aber von dort hinauf nach Beer-Scheba. In dieser Nacht erschien ihm Gott und sprach: Ich bin der Gott deines Vaters Abraham, fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir und werde dich segnen und deinen Samen vermehren um meines Dieners Abrahams willen.

     

    V. 23 u. 24 Bis dahin hatte ihn die Feindseligkeit der Philister gezwungen in die Isolierung gedrängt, die er vielleicht als Abrahams Sohn freiwillig hätte suchen sollen.  Ähnlich der Ghetti-Isolierung, in welche der Judenhass und Judenneid seine Enkel Jahrhunderte lang zwängte. Bis dahin war ihm Gott nicht wieder erschienen, hatte ihn nicht seines Schutzes versichert, hatte ganz ungehindert den Neid und die Feindseligkeit gegen ihn und auf ihn wirken lassen. War es vielleicht heilsam, den Abrahamssohn, gewaltsam aus dem möglichen Versinken in Reichtum und Menschenansehen erwerbende Geschäftstätigkeit zu drängen? Erst jetzt, wo er (V.22) glaubte sich sagen zu dürfen, fortan ungehindert im Lande bleiben und weiter gedeihen zu können, und er nun freiwillig hinaufzog zu der alten Isolierungsstätte, wo einst seine Wiege gestanden, wo er bei seinem Vater in der Kindheit gewohnt und wo sein Vater seiner geistig großen Aufgabe gelebt (Kap. 21,33) – erst da (V.24) erscheint ihm Gott, versichert ihm seines Schutzes und seines Segens, sagt ihm, er sei noch der alter Gott seines Vaters Abrahams, und werde sich auch ihm also schützend und segnend bewähren, und alles dies um seines Vaters willen, den er – wie sonst nie wieder – „עבדי“ nennt, und mit diesem Namen dem Sohne alles gesagt hat, was er auch von ihm erwartet. Und wie er nun dort sofort einen Altar baut und die geistige Standarte des Abrahamberufes erhebt, und dort sein Zelt aufschlägt, ohne zuvor die Güte und die Beschaffenheit des Bodens zu untersuchen und ohne sich zu überzeugen, ob dort auch Wasser zu finden sei, kommt ihm alles von selbst entgegen! – Wasser finden seine Leute beim ersten Spatenstich und der Fürst, der ihn fortgewiesen, sucht ihn selber unter allen möglichen Ehrerweisungen in seiner Zurückgezogenheit auf – alles Dinge, um welche er bis jetzt vergebens und unter Unannehmlichkeiten gerungen!–  

    08-11-2007 om 20:24 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WHEN DO WE STOP SITTING SHIVA FOR THE HOLOCAUST? by Rita CORRIEL
    UPDATE:

    Latest articles on EI:

    Palestine : Human Rights: Israel kills four in Gaza attacks (8 November 2007)
    Palestine : Development: Gaza's hard place between Israeli and Palestinian violence (7 November 2007)
    Palestine : Opinion/Editorial: Nothing less than our freedom (7 November 2007)
    Palestine : Development: West Bankers get some medical care (7 November 2007)
    Palestine : Opinion/Editorial: When do we stop sitting shiva for the Holocaust? (6 November 2007)
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    Palestine : Israel Lobby Watch: Dutch "research" group covers for Israeli crimes, violations (5 November 2007)
    Palestine : Diaries: Live from Palestine: Where have all the trucks gone? (5 November 2007)
    Palestine : Activism News: Diaspora Palestinians to Abbas: Right of return not negotiable (1 November 2007)
    Palestine : Human Rights: Killing of Palestinian prisoner condemned (1 November 2007)

    08-11-2007 om 20:22 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MENDEL HIRSCH JAKOB PRINZIP gegen ESAU PRINZIP Kommentar Haftoroh Tauledauss
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    Rav MENDEL HIRSCH

               (1833-1900)

     

    Kommentar Wochenabschnitt  תולדת, Maleachi Kap.1 u. 2

     

    3. Esau aber habe ich gehaßt, und machte seine Berge zur Öde und zu seinem Erbe: Wüstenklage. 4. Wenn Edom auch spricht: Sind wir auch beraubt worden, so werden wir die Trümmer wieder aufbauen! So hat Gott der Schöpfungsscharen stets also gesprochen: sie mögen aufbauen, ich aber, ich werde niederreißen, so daß man bis in die ewige Zukunft sie nennen wird: Gebiet des Frevels! Und: das Volk, das Gott mit Zorn getroffen hat!

     

    Kap. 1 V. 3 Esau-Edoms Princip heißt: Vergötterung der Macht, blutige Lorbeer ist sein höchster Schmuck, Welteroberungspläne bilden die Träume der größten seiner weltgeschichtlichen Grössen. In den Dienst dieser Ideale steht bei ihm die Pflege der Entwicklung aller körperlichen, geistigen und sittlichen Kräfte und Vermögen des Menschen. Wir wissen, wie unsere Weisen in dem römischen Weltreiche die gewaltigsten Verkörperung dieses edomitisches Principes erblickten. –  Dieses Esau-Princip steht aber im Gegensatze zu der göttlichen Weltordnung. Diese bestimmt die Herrschaft des Rechtes und der Liebe auf dem Grunde der Lebensheiligung als das höchste, als das einzige Ziel. Im Dienste dieses höchsten Menschheitszieles steht Jakobs Lebensprincip, im Gegensatze zu ihm Esau-Edom. An diesem Gegensatze zerschellen die gewaltigen Edomsreiche, mögen sie auch „berg-gleich“ – הריו – himmelanstrebend und scheinbar für die Ewigkeit gegründet dem zeitgenössischen Blicke sich dargestellt haben. „Das Esau-Prinzip ist das von Gott gehaßte, das Jakob-Princip das von Gott geliebte“  – das lehrt das Trümmerfeld der edomitischen Reiche, das lehrt die Erhaltung Israels. ……. ………

     

    V.4 Was Edom so durch sein Geschick selbst verkündet, wird von den Menschen begriffen und ausgesprochen werden.

     

    V.10 Wer wäre doch unter euch, aß er die Pforten schlösse, sobald ihr nicht meinen Altar nutzlos leuchten lasset! Ich habe kein Wohlgefallen an euch, spricht Gott der Schöfpfungsscharen, und Huldigungsgabe nehme ich nicht an aus eurer Hand.

     

    Vertreter des Gesetzheiligtums seid ihr also nicht, auch nicht Vertreter des Volkes: ist nun unter euch wohl Einer, der die Ehrlichkeit, den Mut  und die Selbstverleugnung hätte, die Türe des Tempels zu schließen, damit ihr nicht meinen Altar umsonst „leuchten“ lasset! Dieses תאירו ist bedeutungsvoll, denn zu leuchten ist die Bestimmung der Menora. Die Bestimmung des Altarfeuers aber ist אוכלת zu sein, es ist רובצת כארי, der obere Altar heißt nicht umsonstאריאל . Das Altarfeuer will den Ausdruck der Hingebung Israels hinnehmen, und spricht die Forderung aus, daß der im Opfer die Gottesnähe Suchende sich fortan von dem אשדת, dem „Gesetzesfeuer“ in allen Beziehungen seines Lebens beherrschen lasse. Dann erhebt das Opfer und bestärkt in dem Entschlusse des Gehorsams. Wenn es aber Ersatz sein soll für diesen Gehorsam, dann bewirkt er das gerade Gegenteil. Der darbringende hat sich ja, wie er glaubt, mit Gott abgefunden, und jede etwaige Regung seines Gewissens wird im Keime erstickt. Zur offenbaren Höhnung aber wird es, wenn die Geringschätzung sich wie hier schon äußerlich in der Beschaffenheit des Opfers kund giebt. In den Gottesworte daß es besser sei den Tempel zu schließen, als diesen unwürdigen, alles Lebens und aller Wahrheit entbehrenden Scheingottesdienst fortbestehen zu lassen, liegt die schärfste Verurteilung jedes Compromisses, wo es sich um die Anforderungen des  Gottesgesetzes handelt.

     

    Kap.2 V.7 Denn die Lippen des Priesters sollen die Erkenntnis schützen, und Lehre such man von seinem Munde, denn Bote Gottes der Schöpfungssscharen ist er!

     

    …. Also: Nicht des Priesters Geist und Gelehrsamkeit, sondern Gottes Thora will man von seinen Lippen, denn als Bote und Vertreter Gottes steht er da.

    ה' צבאות: Gott, dessen Heer  die ganze Wesenschar der Schöpfung bildet, dessen Wille sie alle beherrscht und beseelt – dieser in diesem Prophetenworte stets wiederholte Gottesname, weist darauf hin, wie der Gehorsam und die Ehrfurcht in so schnöder Weise versagen, damit hinter einer Pflicht zurückbleiben, die auf ihnen nicht bloß als Juden und als Menschen, sondern schon als gottgeschaffenen Wesen  unabweisbar ruht.

     

    So soll der Priester im Volke, so soll das Volk inmitten der Menschheit dastehen. Dann kann das schwache Jakobsvolk, das als einzige Waffe und einzige Wehr nur die „Stimme“ hat, getrost den Ansturm der schwertgegürteten Esaumächte entgegensehn – bis hin zu jenem Tage, wo jeglicher Gegensatz zwischen Esau und Jakob geschwunden und beide vereint in den Dienst des gemeinsamen Vaters getreten sind, wo Esau’s Hand nur stark sein wird in Vertretung desjenigen Rechtes und derjenigen Wahrheit, für deren Dienst ihn „Jakobs Stimme“ menschheitpriesterlich  gewann.

    …….  ………… ………….

    Aus: Die Haftoroth übersetzt und erläutert von Dr. Mendel HIRSCH Direktor der Realschule der Israelitischen Religionsgesellschaft zu Frankfurt a.M.  FfM. 1896 aus S.37 bis 47

    08-11-2007 om 09:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DEADLY EMBRACE: ZION-POWER AND WAR by James PETRAS

    Dear Readers:

    Professor James Petras’ latest submission to PalestineChronicle.com: Deadly Embrace: Zion-power and War was selected to be our feature article for today; the lengthy article, one of the most thorough pieces on the power of Israel and the Zionists in the United States, was divided into two parts and is published in full at PalestineChronicle.com. Since we don’t wish to crowd your email system with the lengthy article, we request that you visit PalestineChronicle.com and read it right away.

    Excerpts: Deadly Embrace: Zion-power and War
    VISIT PALESTINECHRONICLE.COM

    The lesson is clear: the rise of this sort of fascism represents a clear and present danger to our democratic freedoms in the United States. They do not come with black shirts and stiff-arm salutes. The public face is a clean-shaved, necktied, pink-jowled attorney, real estate philanthropist or Ivy League professor. They work hard to send the family members of non-Zionists to fight wars in the Middle East in the interest of Greater Israel. And they tells us to keep quiet or face slander, ostracism in our communities, loss of jobs or worst… And it is the exemplary punishment of the many small voices, which keeps the number of vocal critics low…until recently. There is rising anger and hostility in America against the ZPC, against its arrogant authoritarian communal attacks on our democratic values. Sooner or later there will be a major backlash – and it ill behooves those who, through vocation or conviction, engaged in the firings, censoring and intimidation campaigns against the American majority. The American people will not remember their cries of ‘anti-Semitism’ they will recall their role in sending thousands of American soldiers to their death in the Middle East in the interests of Israel.

    -James Petras’ latest books:  The Power of Israel in the United States (2006) and Rulers and Ruled in the US Empire: Bankers, Zionists and Militarists (2007).

    08-11-2007 om 08:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-11-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Salomon BREUER
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

     

    „Der אמת wird siegen!“

     

    Wollen wir aufrecht und stark bleiben, dann erfülle uns die Mahnung der Weisen, die uns zuruft: אין לנו להשען אלא על אבינו שבשמים! Hilfe und Beistand erwächst uns nur bei unserem Vater im Himmel! Auf diesen göttlichen Beistand aber können wir nur rechnen, wenn wir unentwegt und unerschütterlich den Forderungen seines Willens in unserem Leben entsprechen. Es ist der hohe Begriff des קדוש השם und die furchtbare Verantwortung des חלול השם, die es dem jüdischen Volk und allen seinen Gliedern zur heiligste Pflicht macht, auch den leisesten Schein eines Unrechts zu meiden. Den Idealen des Rechts und der Wahrheit, wie sie die Thora uns hinstellt, lasset uns mit jeder Faser unseres Wesens zustreben und dafür die Herzen unserer Kinder entflammen.

    Meine Brüder und Schwestern! Unsere Sidra erzählt die Tragödie im Hause unseres Stammvaters Isaak. כמה צער נצטער אותו צדיק, rufen die Weisen aus, wie tief muß es Isaak geschmerzt haben, neben Jakob nicht auch Esau seiner göttlichen Lebensbestimmung gewonnen und erhalten zu haben! Mit welch tiefem Schmerz muß nicht auch uns die traurige Tatsache erfüllen, die wir in den jüngsten Tage, erleben mussten, daß ein Teil unserer deutschen jüdischen Brüder aus dem Hause Jakob sich vor aller Welt grundsätzlich  von unserer göttlichen Lebensbestimmung, von unserem überlieferten göttlichen Judentum lossagte. Wir würden uns an unseren heiligsten Gütern versündigen, wollten wir dazu schweigen.

    Als vor nahezu hundert Jahren unsere jüdischen Reformhelden Judentum zu reformieren sich anschickten, da geschah es unter dem Vorwand, unter dem Deckmantel, zur Hebung und „Verherrlichung“ des alten Judentums vor allem durch gottesdienstliche Reformen, als da waren Orgel und gemischter Chor, beizutragen, und so das alte Judentum „moderne Zeitverhältnissen anzupassen“. Unter diesem Vorwand, unter diesem Deckmantel täuschte man die Massen und hielt sie in dieser Täuschung vielfach bis auf unsere Gegenwart befangen. Nun ist man offener und ehrlicher geworden: Durch Proklamierung von „Richtlinien“ haben die geistlichen Führer des Abfalls eine neue Religion geschaffen! Sollen wir uns freuen dieser Offenheit und Ehrlichkeit, freuen, daß kein Deckmantel die כפירה בעיקר mehr verhüllt, freuen, daß unsere heimgegangenen großen Männer, an ihrer Spitze unser großer Rabbiner ז"ל, in ihrer Weisheit und Erleuchtung  diese  כפירה בעיקר längst erkannt haben und deshalb jede wie immer geartete freiwillige religiöse Gemeinschaft mit ihnen als ein חיוב קדוש, als ein schweres Vergehen, und somit den „Austritt“, als heilige Pflicht eines Jehudi gekündet haben? – Nein, freuen dürfen wir uns nicht, vielmehr muß gleich Vater Isaak כמה צער נצטער אותו צדיק tiefer Schmerz unsere Seelen erfüllen über die Kluft, die uns von ihnen trennt. Aber wollen wir nicht endlich die gebieterischen Konsequenzen ziehen und uns der heiligen Pflicht bewusst werden im Anblick des unüberbrückbaren Abgrundes, der zwischen uns und ihnen gähnt? Wollen wir vielleicht warten, bis sie aus „gemeindepolitischen Gründen“ sich wieder in einen Mantel der Lüge und Täuschung hüllen?

    סורו נא מעל אהלי האנשים הרשעים האלה rief Moses in die Korachgemeinde hinein. Was aber hatte die Korachgemeinde gesündigt? Sie hatten die göttliche Sendung und Erwählung Moses’ und Arons geleugnet! Was aber will dies alles bedeuten gegenüber der כפירה, die in unseren Tagen diese geistliche Führer vor aller Welt proklamierten! Keine תורה מין השמים, kein שבת; göttliches Ehegesetz nicht mehr verbindlich – wahrlich, nicht nur מיום שהלכה ישראל בגולה seitdem Israel in der Zerstreuung ist, ist eine solche systematische כפירה בעיקר nicht erfolgt! Alle die jüdischen Sekten der Vergangenheit haben doch wenigstens תורה מין השמים wenn auch in beschränktem Umfang und wenn auch nur dem Scheine nach, anerkannt!

    Wie aber Jehudim, die täglich שמע ישראל rufen und zu שמע ישראל auch das ואהבת und das  והיה אם שמע hinzufügen und dieses Gelöbnis in ihrem Leben zu verwirklichen bemüht sind, trotzdem freiwillig innerhalb der religiösen Gemeinschaft, die diesen grenzenlosen Abfall von Gott und seiner תורה verkörpert, verharren können, vermögen wir nimmer zu begreifen!

    Wenn ein Gedanke unseren Schmerz zu lindern vermag, so ist es die Wahrheit, die aus dem Psalmvers zu uns spricht: עת לעשות לה' הפרו תורתך Jedes Attentat, das der Zerstörung unserer heiligsten Lebensgüter galt, hat noch immer die Treuen zur erhöhten Treue begeistert. Das hoffen wir zuversichtlich. Der אמת wird siegen!

    Um so inniger wollen wir uns um unsere קהלה scharen, die sich gottlob noch immer als Bollwerk des אמת erwiesen hat. Ihr wollen wir freudig unsere Kraft weihen und unsere Kinder zu stolzen, bewussten Mitgliedern unserer קהלה erziehen.

    Lasset uns stolz sein auf unser Judentum, stolz auf jede Mizwoh – und lasst und meiden jede Krümme, auch nur den Schein eines Unrechts; lasst uns nimmer vergessen, aß wir mit unserem Leben berufen sind, eine Zeit vorzubereiten, in der die Entfremdeten den Weg in ihr Vaterhaus zurückfinden, Haß und Feindschaft aus Menschenherzen geschwunden sein werden, und Esaus Schwert mit Jakobs Geist vermählt der Herrschaft Gottes sich unterordnen wird והיתה לה' המלוכה.  – 

     

    Auszug aus seine  Kanzelede zur Wochenabschnitt [Tauledauss].S.55-57

    Quelle: Belehrung und Mahnung Aus nachgelassenen Schriften von Rabbiner Dr. Salomon BREUER* Erster Teil: Genesis  J. Kaufmann Verlag/ Frankfurt a.M. 1930

    07-11-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-11-2007
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     URIEL ZIMMER

     

    THE GREAT DISASTER AND THE POSTWAR ERA

     

                The great disaster of World War II and the destruction of European Jewry are events the full meaning of which none of us can yet grasp up to this day, some fifteen years later. All that has been spoken, written and said in this respect is only as a mere phrase compared with its true impact, for all the statements on it have already become so commonplace as to be devoid of meaning. Nor is it our intention here to repeat or even to make an attempt to give verbal expression to the feelings of grief and agony that certainly fill every Jewish heart whenever the memory of the great disaster comes to mind. Here we shall dwell upon these matters only inasmuch as they have a direct and immediate bearing on our topic.

                The disaster was not only a massacre of six millions out of sixteen millions; with it, the central and main artery of life of the Jewish People was severed. If, after this terrible disaster, the Jewish people survived at all, it is one of the most miraculous mysteries beyond the comprehension of human reason and an additional tangible proof of the meta-historical character of the Jewish People which is not only not a nation like other nations, but constitutes a unique entity, a special creation of G-d "the People which I have created for Myself", as we have tried to explain earlier.

                After the catastrophe, all the surviving remnants in the camps were broken physically, morally and spiritually, and bitterly disappointed. Throughout the holocaust, they had nourished the hope that when the fortunate hour should finally strike, they would find themselves re-united with the assembly of their Jewish brethren, that they would find the remnants, however few and broken, of the "Klal Yisroel" in which they had grown up, for participation in which they had been tortured and bereaved. Instead they found a multitude of arrogant busybodies as the self- appointed leaders and spokesmen for World Jewry, more often than not with additional and very dubious ulterior motives.

                Never throughout the Nazi holocaust and thereafter have Zionist leaders ceased their string-pulling maneuvres. When the entire Jewish people was stunned with agony by the terrible fate of their brethren, which had penetrated the Zionist-wrought curtain of silence when it was already too late to help, the time was considered ripe for continuing the process of "wholesale surgery" whereby the Jewish people was to be transformed into a "normal nation", for forcibly putting "an end to Galuth" through the establishment of the Jewish State.

                This "string-pulling" throughout the era of massacre and thereafter contains various chapters which should have been, and undoubtedly will one day be, recorded and discussed. Some of these facts emerged during the Kästner trial which was held in Jerusalem several years ago. Public discussion of them still goes on. Interesting and vital as this subject may be, it is not part of our topic. Nonetheless, it may be worth while to relate here one "small" but typical example which I have heard myself from the late Rabbi Michael Ber Weissmandl, THE reliable witness of this entire tragedy (A man who was called 'the righteous one' even by the Attorney General of Israel Mr. Chaim Cohen, see "Criminal File 124" ed. Yediot Acharonot, Tel Aviv).

                Rabbi Weissmandl once told me the following story:

    The first piece of information about the existence and nature of the extermination camp of Auschwitz-Bierkenau was received early in 1942, through two young Slovak Jews (the so-called "Protectorate" of Slovakia was the first country under the Nazi orbit to send Jews to extermination camps) who had miraculously managed to escape back to Slovakia. They presented detailed testimony, figures, maps, diagrams and all, records of which were taken in the presence of a neutral Consular official (the document has already in part been published in several periodicals, and has now been published in its entirety in the memoirs of Rabbi Weissmandl). Through various devices, at the risk of his own life and safety, Rabbi Weissmandl managed to send this document to the representatives of "World Jewry" (the Jewish Agency, the JDC etc.) in Switzerland. An answer was finally received after long waiting: "I have handed your letter over to Chayim (Weitzman), and he will greatly enjoy it. It will help us get the State" . . . .

                In his memoirs (just now published), Rabbi Weissmandl quotes the original text of a letter received from the same Zionist representation in Switzerland, in reply to a plea for help addressed to them by Mrs. Gisella Fleischman, a veteran Zionist and an active rescue worker during the war. Her plea also contained explicit directions as to how help could be given, etc. The answer was "All allied nations shed the blood of their sons in the war effort. What we want is a Jewish State, and (“rak b'dam tih'ye lanu ha'aretz”) only with blood will we get the country"

    Those who so eloquently accuse others of "blood-libel" for mentioning these facts, had better read Rabbi Weissmandl's book and the documentation contained therein. But, we repeat, it is not our intention here to go into this matter. The above examples were only quoted in order to illustrate the trend of Zionist thought.

                The above-mentioned representative of the Jewish Agency was right, after all. The great disaster in Europe and the desperate situation of its remnants in Refugee camps after the war served as a trump card in the hands of the Zionist leadership in negotiations in the corridors of the UN, in the White House in Washington and in other world-capitals. On November 29th, 1947, the United Nations' General Assembly with a two-thirds majority of votes ratified the resolutions calling for the partition of Palestine, involving the establishment of a sovereign Jewish State on part of the territory of the former Palestine Mandate.

     

    THE STATE BECOMES A REALITY

            

    It is not surprising that, in view of the desparate situation of Jewish DP's in the various camps on the one side, and in view of the extensive propaganda carried on in the camps by a swarm of Zionist emissaries of every denomination on the other, often accompanied by threats, the news about the approval of the Jewish State should have evoked a tide of joy in very many Jewish quarters. It is likewise obvious that the most vociferous joy was experienced by those for whom the State entailed no obligations, save a few (income tax deductible) dollars i.e. American Zionists. It is equally true that with the establishment of the State the liquidation of DP camps was expedited and that many of the immigrants experienced, at least temporarily, a marked feeling of relief as a result of their migration. Yet, the Torah view towards the State could not change from what it always had been with regard to Zionism. The State is nothing but a logical sequence of Zionism, is its entire raison d'être. Zionism struggled for the State in order to "solve the Jewish Problem", as part of the program of "normalization of the Jewish People". Through the establishment of the State, this goal was finally reached.

                As we have tried to explain in the beginning of this work, the State of Israel is not one of those States which had in ancient times been founded as kingdoms, and continued to survive with one regime or another attaining power in successive stages. The State of Israel belongs to the category of states which are identical with their regime. It is the regime that makes the State and it is the State that makes the regime. Thus, ‘Israel’ is not a State governed by Zionists or Zionism, but the State of Isra-l is Zionism in practice. Until May 14, 1948, the Zionist Organization and the Jewish Agency held the power of organizations or parties, and since the l4th of May, 1948, the Zionist Organization and the Jewish Agency have together acquired the status and the power of a sovereign State. This, of course, has changed their measure of strength and reinforced their ability to enforce their authority but it has not changed the nature and identity of the movement. A red-haired man, for instance, who wins the Irish Sweepstake and grows rich overnight, will most probably experience, through this sudden wealth, a change in his pattern of every-day life. On account of his riches, he may perhaps be more careful in his manners or more careless than when he had been poor, but, whatever the case, he remains the same red-haired man he had been before, for his identity has not been changed by his good fortune.

                It is obvious that the existence of the State brought about a new objective situation involving new problems, and simultaneously, the need for new ways of reaction. The main difference between the Zionist Organization and the State lies in the fact that the former is an organization built on membership and voluntary affiliation. Those who do not want to do so, can refuse to join its ranks. Even when, during the Mandatory era, Zionism was granted authority over the officially recognized Jewish "Religious Community" of which every Jewish resident of the Mandated Territory of Palestine automatically became a member on his 18th birthday, the British authorities finally, after an appeal to the League of Nations, recognized the right of every person to renounce such automatic membership by filing an appropriate statement. One cannot however quit a State unless one leaves its boundaries, and in any event, this is not as easy a matter as quitting or non-affiliation with a congregation or organization. The question of what Torah-true Jewry, particularly those living in Israel, should do in practice in view of the reality of the State is therefore neither easy nor simple. The State is not merely a point of view but a reality. It is composed, after all, of Jews, and with regard to Jewish individuals, no matter who or what they are, the duty of common responsibility always exists. In this connection, it may be typical to point out that it is just the group known as "Neturei Karta" which is accused more frequently than any other religious group of separatism, isolation, etc. that is usually the first to protest, sometimes most fiercely, against violations of the Sabbath, etc. a protest based solely and entirely on this feeling of the mutual responsibility of all Jews for one another, while the more moderate quarters that profess extreme loyalty to the very same slogan of brotherhood and mutual responsibility, are more apathetic with regard to such desecrations of Torah laws. In other words, those accused of isolation who might consequently be expected not to care for anybody but themselves, are very much concerned with the conduct of others, and vice versa. Accordingly, even those who openly abrogate any allegiance to the State even to the extent of refusing “de facto” recognition (see later), feel themselves strongly bound (stronger perhaps than others) by the feeling of “arevus” (mutual responsibility) towards the other inhabitants of the State.

                Moreover, the State is located on the soil of the Holy Land, which remains holy, “the palace of the King” regardless of who its temporary ruler may be. Every desecration of the Torah on the holy soil of Eretz Israel hurts and shocks to a greater extent than similar acts committed anywhere else, hence, the duty of protesting also becomes more compelling. Thus, in addition to the negative attitude that has to be adopted towards the State as a materialization of Zionism, there is, on the other hand, the positive duty of protest deriving from the holiness of the Land on the one side and the mutual responsibility of all Jews an the other.

                How and what should this protest be? What steps should Torah true Jews take, both inside the country and abroad, in view of the existing reality? It is around these questions that opinions differ, and no wonder. “As their faces are different so are their views different”, the Talmud teaches us with regard to human nature in general. The situation is complicated enough. The problems sometimes touch on most delicate and subtle matters; and it is therefore only natural that there should be different approaches and proposals concerning the practical steps to be taken. Yet with regard to the principle underlying the negative attitude, THERE ARE NOT AND THERE CANNOT BE DIVERGENT VIEWS WITHIN THAT PART OF THE JEWISH PEOPLE THAT REGARDS AND RECOGNIZES THE TORAH AS ITS ONLY AND EXCLUSIVE BASIS. At this point, we shall have to touch upon one additional subject;

     

    (Thora Judaism and the Zionist State pp 53-59 Maurosho Publications NY 5732/1972)

     

    More Excerpts from Uriel ZIMMER  in our Archive –  zoeken in deze blog : “Uriel Zimmer”

    06-11-2007 om 11:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Balfour Declaration

    By Hasan Afif El-Hasan
    Special to PalestineChronicle.com

    The Palestinians today are dispossessed and oppressed. The vast majority is either living under occupation or in refugee camps across the Middle East or living as second class citizens inside Israel deprived of their human rights. The British owe the Palestinians an apology for planting the seed of the disasters that have befallen them beginning ninety years ago. Britain never apologized for giving itself the right to grant a national home for the Jewish people in Palestine against the will of its Arab population who constituted 93 percent of its inhabitants. Just in case somebody forgot, let us review the story of the British colonialists in Palestine.

    Eighteen months after British-French Sykes-Picot Agreement of 1916 that divided the eastern Mediterranean Arab lands between the two countries, the president of the Zionist Federation, Baron Lionel Rothschild was able to extract the ground-breaking Balfour Declaration. On November 2nd, 1917, the British foreign secretary, Balfour, presented a letter that has been called the “Balfour Declaration” to Lord Rothschild, committing the British Government support for the establishment of a national home for the Jewish people in Palestine. Although the declaration carried the name of Balfour, it was actually framed and authored by Jewish Zionists. It was a one sentence statement drafted by Zionist linguistic and legal experts to lay the grounds for a future Jewish statehood and limit the rights of “the non-Jewish” [Arab] population to religious and civil rights without even referring to them as Arabs.

    Two years after the Declaration, Weizmann said in a speech to a Jewish audience in London: “[The Balfour Declaration] is the golden key which unlocks the doors of Palestine and gives you the possibility to put all your efforts into the country”. The declaration was the outcome of several months of negotiations between the British government of Lloyd George and the Zionists in Britain led by Chaim Weizmann. The explanations for the reasons behind the Balfour Declaration by British policy makers at the time range from idealism to utilitarianism. The motives have been seen by some as a result of the pressure exerted by Zionists led by Chaim Weizmann, a scientist who contributed important services to the British war effort in the World War I.

    Weizmann established relationships with the future Prime Minister Lloyd George, the Colonial Secretary Winston Churchill and undersecretary of foreign affairs Lord Robert Cecil. He earned more recognition at the highest level of government during the war for inventing a special fermentation process to be used by the British navy guns. He was promoting the idea of creating a Jewish homeland under British protection in Palestine, thus linking the success of the Zionist program with the victory of the Allies in Palestine.

    When Lloyd George became the prime minister in 1916, there was consensus within his cabinet regarding the benefits that can be realized by Britain in having a partnership with the Zionists where Britain can rule over a Jewish Palestine. Undersecretary Mark Sykes, a good friend of Weizmann and a strong believer in the Zionist project, suggested that a Jewish presence in Palestine might serve the British interests in defending “the Suez Canal against attack from the north and as a station in the future air routes to the east”.

    General Allenby was preparing for the invasion of Palestine in 1917 when Balfour asked Weizmann to propose a written draft of a declaration to commit Britain to a Jewish national home in Palestine that he might present to the cabinet for possible approval. Some of Weizmann associates submitted a draft, and after some deliberation by the cabinet members, it was slightly revised and written in the form of a letter to Lord Rothschild, President of the British Zionist Federation.

    Yitzhak Shamir wrote in 1994 that the Balfour Declaration was “the first political success of the Zionist Organization”. It can be argued that the Declaration by itself was not binding because it was not a treaty between two states. But it became binding when the League of Nations which was dominated by Britain and France, incorporated it almost verbatim in Article 2 of the Mandate for Palestine: “The Mandate shall be responsible for placing the country under such political administrative and economic conditions as will secure the establishment of the Jewish national home….”. The Mandate was even more specific by referring to “the historical connection of the Jewish people with Palestine” to secure the implementation of the Zionist’s program.

    Lloyd George stated in 1936 that what induced Britain to issue the declaration was to enlist the support of the Jewish people, including the American Jewish community, during the war when Britain lost the confidence in its allies. Other motives for the declaration had to do with the ideologies and the attitudes of the British leadership. It was suggested that Lord Balfour, the main architect of the declaration that carries his name, and Prime Minister Lloyd George were ardent supporter of the Zionist movement due to their religious belief in the Bible and the Jews right of return. They were “deeply religious men and knew the Bible” according to Chaim Weizmann. Arthur Balfour closed a memorandum he wrote on August 11, 1919 by stating that whether Zionism is right or wrong, “good or bad, is rooted in age-long traditions,…, of far profounder import than the desires and prejudices of the 700,000 Arabs who now inhabit that ancient land.”

    Majority of British politicians believed that a Jewish state allied with Britain would serve the British interests in the Middle East and help protect the lines of communications with the Indian subcontinent, the Jewel of the British Crown. The support for Zionism and disregard for the Palestinians’ grievances became the basis for the policies of the British governments that succeeded Lloyd George administration. Some analysts suggest that British policy makers might have co-operated with the Zionists in order to divert East European Jewish immigrants to Palestine rather than to Britain.

    The British colonialists gave themselves the right to grant a national home for the Jewish people, in a territory the British conquered by force, without consulting with its Arab Palestinians who constituted 93 percent of its inhabitants. It was the cruelest act of colonialism. Lord Curzon wrote to Colonel French on August 4, 1919 that the terms of the Mandate for Palestine included the enforcement of the Balfour Declaration and “This should be emphasized to Arab leaders at every opportunity and should be impressed on them that the matter is a ‘chose jugèe’ and continued agitation would be useless and detrimental”.

    No apology can make up for the suffering of the three generations of Palestinians who were driven out of their homes or treated as second class citizens and deprived of their human rights and dignity. But Britain should apologize to the victims of its colonialism for the injustice that it had inflicted upon them by erecting a racist colonialist state on the ruins of their society. Britain should acknowledge its major roll in making it possible for the Zionists to deprive the Palestinians of their land property and their human rights. Britain can prove its sincerity by making the necessary changes in its policy in the Middle East by supporting a just peace.

    -Born in Nablus, Palestine, Hasan Afif El-Hasan,Ph.D, is a political analyst and an author. He worked for 30-years in Avionics Engineering.

    06-11-2007 om 08:45 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-11-2007
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    INGEZONDEN: TRUE TORAH JEWS

    Rabbi Chanina Avrohom Leitner Passes Away at 78



    Nov 2, 2007

    Religious Jewry is deeply saddened this week at the passing of Rabbi Chanina Avrohom Leitner early Tuesday morning, after a brief illness. He is mourned in all circles, especially in the community of followers of Rabbi Yoel Teitelbaum of Satmar, of whom the deceased was one of the foremost disciples. He was an important link to previous generations, and his passing left a void that cannot be filled.

    Rabbi Leitner was born in Elul 5690 (1929) to his father Rabbi Naftali Tzvi Leitner of Grossvardein, Hungary. Already in his youth, Rabbi Avrohom Leitner was noted for his sharp mind and unusual diligence in Torah study. He survived the Nazi Holocaust by escaping in 1944 from the ghetto of Grossvardein, fleeing over the border to Romania, and boarding a ship bound for Turkey. From there he went by train to Palestine and studied in the yeshiva of Rabbi Yosef Tzvi Dushinsky in Jerusalem. For four years he studied under Rabbi Dushinsky, who became his mentor and principal Torah teacher.

    In 1948, as war stormed between the Zionists and the Arabs, Rabbi Leitner began looking for a way to escape from Palestine. One of his friends in yeshiva was the son of the Veitzener Rav of Chicago. He wrote to his father asking for him to arrange American visas for himself and for Rabbi Leitner. Rabbi Leitner arrived safely in the United States and soon afterward married the Veitzener Rav's daughter. The Satmar Rebbe made a special trip to Chicago to officiate at the wedding.

    After the wedding, Rabbi Leitner moved to Williamsburg and learned for many years under the Satmar Rebbe, becoming one of his most trusted disciples. Some of his closest colleagues were Rabbi Shimon Yisroel Posen (the Shoproner Rav), the Krasner Rav and the Wiedslover Rav. In 1960, on the Rebbe's recommendation, he took the position of rabbi of Montevideo, Uruguay. In 1964, he returned to Williamsburg, where the Rebbe appointed him as a lecturer in the Satmar Yeshiva. Later he opened his own yeshiva, Binyan David, where he taught Torah for decades to hundreds of students.

    From his youngest years and on, Rabbi Leitner's heart was pained by the great desecration of G-d's name wrought by the Zionist state. In every battle against Zionism, he was one of the foremost activists. In 1949, he personally traveled to the Holy Land to ensure that the new immigrant children from Romania would be placed in good educational institutions and not fall into the hands of the evildoers. He also fought the battle for the Moroccan children and later the Yemenite children. The Satmar Rebbe put great trust in him, and even selected him to review his great work against Zionism, Vayoel Moshe, before publication, although he was only 30 years old at the time.

    At every protest organized by the Central Rabbinical Congress and Jews Against Zionism, Rabbi Leitner was a prominent speaker. (Video clips of his speeches can be viewed on this website.)

    http://www.jewsagainstzionism.com/mediaclips/index.cfm

    Every year on the bitter day of Zionist independence (5 Iyar), Rabbi Leitner would give a speech in the Nesivos Olam Malachim synagogue, crying and mourning over the Zionists' insult to the Torah, rebellion against G-d and against the nations of the world.

    In 1980, after the passing of Rabbi Yoel Teitelbaum, when a split threatened to break down the authority of the anti-Zionist Edah Charedis rabbinical court of Jerusalem, Rabbi Leitner stood by the side of the newly appointed Satmar Rebbe Rabbi Moshe Teitelbaum at the forefront of the battle to maintain the Edah.

    Rabbi Avrohom Leitner always supported the activities of Jews Against Zionism, and his advice and guidance were sought by the organization on many occasions. May his memory be a blessing.


    TRUE TORAH JEWS:

    05-11-2007 om 12:21 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-11-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WEETJES: 'PROTESTRABBINER' 1897 TEGEN ZIONISTISCH KONGRES IN DUITS KEIZERRIJK

       In 1897 wilden de zionisten, met de ketter Th. Herzl aan het hoofd, in Duitsland hun eerste Internationaal Congres houden. De Duitse rabbijnen stapten resoluut naar de politie. Het zionistisch congres kon aldus nergens in  het Duitse Keizerrijk plaatsvinden en moest naar Bazel afdruipen. De zionisten hebben het de ‘Protestrabbiner’ nooit vergeven.

    04-11-2007 om 11:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-11-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.90ste verjaardag van de BaaL PeoR Verklaring (1917)
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Vandaag vieren de zionisten de

    90ste verjaardag van de

    BALFOUR VERKLARING

    (1917)

     

    Een Hongaarse rabbijn noemde deze de verklaring van BaaL PeoR!

     

    Zie hierover: 

    Samson Raphael HIRSCH Kommentar  4 B.M. 25,3 (Wochenabschnitt Bolok) en

     

    Ook in de Engelstalige Wikipedia,  de bijdrage  “Baal Peor”

     

    Raadpleeg hier in Jesjoeroen:

    30.10.07    Uriel Zimmer: The Balfour Declaration

    02.11.07  In de selectie nieuws en achtergrondinformatie  ‘Origin of the Arab-Israeli Conflict’ door Jews for justice en het  er bovenstaande artikel over de politiek van het State Department in 1947.

    02-11-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    01-11-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Ingezonden: ZIONISTISCHE HYSTERIE over UITSPRAKEN BART DEWEVER, ANTWERPEN
    INGEZONDEN:

    ZIONISTISCHE HYSTERIE OVER UITSPRAKEN VAN BART DEWEVER, ANTWERPEN

    excuus P. Janssens - 'Joodse gemeenschap razend'

    [Reactie naar Nieuwsblad] Do 07 11 01  door  Johan VAN HULLE

    De kritieken op de uitspraak van B. Dewever, komen uit een hoek die in België weinig gekend is, nl. 'EFI', de "Europese Vrienden van Israël." Europarlementslid en voormalig Belgisch staatssecretaris voor Europese Zaken, Frédérique Ries (MR) is vice-voorzitter. Verder Open VLD'ers Claude Marinower, Stef Goris, Paul Wille, Margriet Hermans.

    Deze EFI wordt vergeleken met de Amerikaanse pro-Israëli lobby AIPAC (American Israel Public Affairs Committee). Zij is opgericht sept 2006, vlak na het Israëlisch-Libanees conflict. Aipac probeert elke kritiek op Israël, antisemitisme te noemen. Minstens wordt de joods gemeenschap beledigd of gekwetst. Zij proberen politici in een pro-Israëlische hoek te duwen en hen te doen zwijgen over het Israëlisch optreden in Palestina. De Holocaust wordt hierbij regelmatig opgevoerd om dat te bereiken. Door dat verleden moeten wij zwijgen, en hebben de joden recht op een 'veilige' staat. Hierdoor hebben zij 'carte blanche' zoals Amos Oz, Israëlisch schrijver het noemt.

    Norman Finkelstein, zelf ook jood met ouders die de concentratiekampen Majdanec en Auschwitz overleefd hebben, heeft het daarover uitvoerig in zijn boek 'De Holocaust-industrie'. Er wordt een amalgaam gemaakt van Holocaust, kritiek op Israël en antisemitisme. Wat doet men: een politieker vragen een uitspraak te doen in verband met de Holocaust. Vermits een Joodse organisatie dat vraagt kan hij niets anders doen dan, indien hij iets zegt, zeker niets negatiefs. Indien hij niets zegt, wordt hem dat ook kwalijk genomen en is hij ingesloten. Van P. Janssens verwachtte men reeds lang een uitspraak en hij is daar nu een voorbeeld van. Door het amalgaam worden de woorden van B. Dewever verdraait en hij krijgt onmiddellijk een haatcampagne over zich heen. Open VLD is al duidelijk via EFI. De reactie kwam vooral uit die hoek. Claude Marinower is een jood. Patrik Dewael was op het congres aanwezig. Yves Leterme is ook al gevraagd naar een reactie, maar hij heeft gezwegen. Maar zijn partijvoorzitter Jo Vandeurzen van CD&V heeft zich gehaast dat wel te doen en Kris Peeters was aanwezig op het congres.

    Typisch voor deze situatie is dat er geen argumenten contra komen tegen de link gelegd door B. Dewever tussen Holocaustmisbruik en het Israëlisch-Palestijns conflict. Door gebrek daaraan komt het alleen tot een scheldpartij en emotionele uitspraken. En de media kan het zich niet veroorloven achter te blijven en het joods congres, over Holocaust, krijgt de gedroomde kans om in de picture te komen. Voor de politici is het nu zeker niet het moment om te praten over het ' getto van Gaza' en dat is ook wat men wil.

    EFI leert van AIPAC hoe men politici inkapselt. We hebben hier een prachtig voorbeeld hoe het systeem werkt dat ontkend wordt dat het bestaat.

    Johan Van Hulle, Zomergem


    01-11-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    31-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Een Tsadik is heengegaan: Rav Avrohom LEITNER ztsl


    BS’D

    Boruch Dayan hoEmess.

     

    Een Tsadik is heengegaan:

    Rav Avrohom LEITNER ztsl

     

    De Montevideo Rebbe was iemand die duizenden chassidim kon hebben, maar hij was zo bescheiden dat het hem volstond om Rav Avrohom LEITNER genoemd te worden.

    Niet enkel voor zijn druk bezochte Bess Midresh Binyan Dovid in Williamsburg (NY) is het een groot verlies.

    Deze eerbiedwaardige, warmhartige bejaarde Thorageleerde, volgeling van Joel TEITELBAUM, de Rebbe van Satmar, was één der laatste autoriteiten in de rangen van Satmar die zich nog openbaar uitsprak tegen het Zionisme en de zionistische Staat. Hij schreef een steunbrief voor de protestacties van de activisten van Neturei Karta.

    Hij heeft ook de Chassidische wereld van Williamsburg opgeroepen om met brede hand geld te geven voor de Engelstalige uitgave van het wetenschappelijke boek van professor Yakov M. RABKIN In Naam van de Thora, de geschiedenis van de antizionistische Joden.

    De begrafenis vond plaats op 18 Marcheschvan 5768 (dinsdag 30 oktober ’07).


    Mogen de verdiensten van de Rechtvaardige ons bijstaan.

    31-10-2007 om 13:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTERGRONDINFO selectie van oktober 07

    WEERSTAND TEGEN DE GROTE SATAN


    NIEUWS en ACHTERGRONDINFO: Hoofdpunten oktober 07

     

    The Big Lie: 'Iran Is a Threat' By Scott Ritter Iran has never manifested itself as a serious threat to the national security of the United States, or by extension as a security threat to global security. At the height of Iran's "exportation of the Islamic Revolution" phase, in the mid-1980's, the Islamic Republic demonstrated a less-than-impressive ability to project its power beyond the immediate borders of Iran, and even then this projection was limited to war-torn Lebanon.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18521.htm

    I was Lobbied by the 'Israel lobby  A dispatch from inside the soft sell By Elaine McArdle Among AIPAC's many lobbying activities - it has a 200-person staff and an annual budget of $47 million - are the well-known tours it organizes to Israel three or four times a year, not just for journalists but for politicians, too. This summer, it hosted 40 US congressmen from both parties.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18523.htm

    Oil, Israel, and America: The Root Cause of the Crisis By Scott Ritter There are many factors involved in what one might term the "root cause" of Iranian-US animosity. But the reality is all of the points of friction between Iran and the US could be readily resolved with viable diplomacy save two: Israel's current level of unflinching hostility towards Iran, and America's addiction to global energy resources.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18529.htm

    Isral's rising right wing By Gregory Levey Together, an enigmatic billionaire and a resurgent Bibi Netanyahu could put Israel on the war path. Dick Cheney, AIPAC and Iran are all watching closely.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18533.htm

    Christians United for Isral: BILL MOYERS JOURNAL reports on the politically powerful group Christians United for Israel, whose leader, Pastor John Hagee, advocates for a preemptive strike against Iran.
    http://www.pbs.org/moyers/journal/10052007/watch2.html

     University of St. Thomas Law School Protests Exclusion of Desmond Tutu : University of St. Thomas Law School faculty weighs in on the refusal of a speaking invitation to Archbishop Desmond Tutu (pacifist, anti-Apartheid activist and winner of the Nobel Peace Prize), on grounds that his criticisms of Israeli policies toward the Palestinians are hurtful to Jewish feelings and therefore anti-Semitic
    http://www.juancole.com/2007/10/university-of-st-thomas-law-school.html

    Madness this way lies:  Accusing the morally upright Archbishop Desmond Tutu of anti-semitism shows how a knee-jerk defence of Israel can make us lose sight of reality.
    http://commentisfree.guardian.co.uk/david_goldberg/2007/10/madness_this_way_lies.html

     

    Why Dems and Republicans Bow to the Israel Lobby By John Mearsheimer and Stephen Walt  In 2008, as in previous election years, serious candidates for the highest office in the land will go to considerable lengths to express their deep personal commitment to one foreign country -- Israel -- as well as their determination to maintain unyielding U.S. support for the Jewish state. Each candidate will emphasize that he or she fully appreciates the multitude of threats facing Israel and make it clear that, if elected, the United States will remain firmly committed to defending Israel's interests under any and all circumstances.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18540.htm

     

    Reviewing James Petras'   "Rulers and Ruled in the US Empire" By Stephen Lendman "The growth of monstrous and rigid class inequalities reflects the narrow social base of an economy dominated by finance capital" with the US redistributing far less to its people than other developed nations like those in Western Europe. Democrats are as culpable as Republicans with both parties tied to big monied interests through campaign funding and the power of lobbies. It makes everyone in the political power structure unwilling to change things so they don't. The result is working Americans suffer hugely while those at the top never had it so good."
    http://www.informationclearinghouse.info/article18541.htm

     

    David Horowitz: A Nazi mind with a Jewish face

     

    Christian Zionism: Dispensationalism And The Roots Of Sectarian Theology By John Scott:  Dispensationalism is one of the most influential theological systems within the universal church today. Largely unrecognised and subliminal, it has increasingly shaped the presuppositions of fundamentalist, evangelical, Pentecostal and charismatic thinking concerning Israel and Palestine over the past one hundred and fifty years.
    http://www.informationclearinghouse.info/article4531.htm

     

    Amira Hass: Israel has turned the Gaza Strip into a zoo:  A zoo. This is one of the ways that Palestinians describe the conditions under which nearly 1.5 million of them have been living: in an area of some 360 square kilometers, closed in on three sides by sophisticated barbed-wire fences, concrete walls and military lookout towers, and to the west by Israeli navy ships that seal them off from the sea. Overhead, in the sky, unmanned aircraft and hot air balloons continually photograph whatever happens inside this closed cage
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/912729.html

    In case you missed it: The Armageddon Lobby: The Christian Zionist movement are being carried out with the intent of successfully attaining their theological prophecy, one that spells disaster for the Jewish people.
    http://www.informationclearinghouse.info/article15422.htm

      Perspectives on Christian Zionism:  Bill Moyers talks with Rabbi Michael Lerner, editor of TIKKUN, a Jewish journal of politics, culture, and spirituality, and Dr. Timothy P. Weber, author of ON THE ROAD TO ARMAGEDDON: HOW EVANGELICALS BECAME ISRAEL'S BEST FRIEND.
    http://www.pbs.org/moyers/journal/10052007/watch3.html

    Iran Daily www.iran-daily.com

    Sarkozy an Ex-Mossad Agent?!

    Robertson Warns Of God's Wrath: = !CHRISTIAN ZIONISM!

     

    The Reverend Pat Robertson says the United States will be "risking the wrath of God" if it forces Israel to surrender East Jerusalem to the Palestinians.
    http://www.kotv.com/news/national/story/?id=137985

     

    Academic freedom at risk on campus:  "Academic colleagues, get used to it," warned the pro-Israel activist Martin Kramer in March 2004. "Yes, you are being watched. Those obscure articles in campus newspapers are now available on the Internet, and they will be harvested. Your syllabi, which you've also posted, will be scrutinized. Your Web sites will be visited late at night."
    http://seattlepi.nwsource.com/opinion/335667_academics17.html

    U.S. Assisted Israel In Syrian Attack  By Reuters Israel urged the United States to destroy the complex, but Washington hesitated because no fissionable material was found that would prove the site was nuclear. http://www.informationclearinghouse.info/article18594.htm

     

    Breaking the Taboo: Why We Took On the Israel Lobby:  John J. Mearsheimer and Stephen M. Walt explain in this interview why they decided to speak out against the close relationship between the U.S. and Israel.
    http://www.alternet.org/story/65271 Drip-feeding Gaza: While no one is yet dying of hunger in Gaza, as 75% of the population have their most basic food needs (flour, oil, sugar, pulses and salt) covered by the UN, signs of malnutrition like those of the Jalal family are emerging in more and more families as Gaza's supply lines become increasingly precarious.
    http://snipurl.com/1sica

     

    Juan Cole: The Sadism of the Israeli Occupation :  The US political elite and media that conceals the brutality of the Israeli occupation for sectional political gains are accomplices to this sadism, and their silence endangers the security of the United States
    http://www.juancole.com/2007/10/sadism-of-israeli-occupation.html

     

    Hezbollah Warns US Not to Set Up Base : Hezbollah's deputy leader warned the U.S. on Sunday against setting up a military base in Lebanon, saying the guerrilla group would consider such a move ``a hostile act.''
    http://www.guardian.co.uk/worldlatest/story/0,,-7013894,00.html

     

    Oxford cancels one-state debate: Following talks with Oxford Union President Luke Tryll, the union decided to drop Finkelstein and invited Usiskin to participate along with Yossi Mekelberg, an associate fellow of the Middle East program at the Royal Institute of International Affairs, Chatham House, who is also Israeli.
    http://snipurl.com/1sm5i

     


    A Strategy for Isra-l in the Nineteen Eighties :  In the long run, this world will be unable to exist within its present framework in the areas around us without having to go through genuine revolutionary changes. The Moslem Arab World is built like a temporary house of cards put together by foreigners (France and Britain in the Nineteen Twenties), without the wishes and desires of the inhabitants having been taken into account. (Zionist document 17pages)
    http://www.informationclearinghouse.info/article1025.htm

     

    Crib Sheet on "Islamofascism":  Islamofascism is a misleading and harmful label: Instead of correctly identifying America's enemies, it inaccurately describes modern terrorism, wrongly demonizes Islam as a violent religion, and dangerously obscures America's real national security threats.
    http://www.americanprogress.org/issues/2007/10/crib_sheet.html

    Bush Regime Preaches Democracy, Proposes Tyranny By Paul Craig Roberts U.S. citizens had best rethink the "war on terror" while they still have the liberty to do so. For all of President Bush's blah-blah talk about bringing democracy to the world, the Bush administration has proved that it is no friend of liberty at home.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18611.htm

    Israeli Foreign Minister Admits Iranian Nuclear Arms Pose Little Threat to Isra-l By Gidi Weitz and Na'ama Lanski Livni also criticized the exaggerated use that Prime Minister Ehud Olmert is making of the issue of the Iranian bomb, claiming that he is attempting to rally the public around him by playing on its most basic fears. Last week, former Mossad chief Ephraim Halevy said similar things about Iran.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18615.htm

     

    Much like Auschwitz By Khaled Amayreh  Isra-l's regard for Palestinians can be summed up in how it imprisons and terrorises them, writes Khaled Amayreh in the occupied West Bank.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18620.htm

    Turkey is a thorn in the side of a cozy western consensus
    By Slavoj Zizek
    Recent days have seen Dick Cheney and Tony Blair point belligerent fingers at Tehran, but both spoke in the slipstream of Bernard Kouchner, who a month ago warned the world that it should prepare for war over Iran’s nuclear program.

    Isolation policy backfires By our staff writer After the United States failed to convince other countries to follow its policy of attempting to isolate Iran, it adopted unilateral sanctions, targeting the Islamic Revolutionary Guards Corps and some financial institutions.

    Hawi’s family sues Mossad for assassination BEIRUT (Daily Star) - The family of slain former Lebanese Communist Party leader Georges Hawi announced on Wednesday that it had filed a lawsuit against Israel’s Mossad intelligence agency accusing it of plotting his assassination on June 21, 2005.

    White House Leak Cheney's Plan for Iran Attack Starts With Israeli Missile Strike

     By Gregor Peter Schmitz and Cordula Meyer This information was leaked by an official close to the vice president. Cheney himself hasn't denied engaging in such war games. For years, in fact, he's been open about his opinion that an attack on Iran, a member of US President George W. Bush's "Axis of Evil," is inevitable.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18631.htm

     

    Intellectual Terrorism  By Ghada Karmi For the sake of free speech, British organisations should confront pro-Israel bullies, not appease them.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18624.htm

     

    In case you missed it:  Why shouldn't Iran have nuclear weapons? :

     

    As international political powers seek Iran's capitulation on nuclear weapons development, little notice is given to what the Americans and the British have done to create this crisis nor what steps the Israelis might eventually take to make it profoundly more complicated.
    http://www.informationclearinghouse.info/article12894.htm

     

    Isra-l plans to ‘isolate Gaza 100%’:  Isra_l plans to paralyse the infrastructure of the occupied Gaza Strip in every possible way and separate itself completely from the Palestinian territory in the long term, a minister said yesterday.
    http://snipurl.com/1str8

     

    The Wahhabis are Coming, the Wahhabis are Coming!: An Anglo-American Conspiracy Theory
    http://www.counterpunch.org/pirbhai10272007.html

     

    31-10-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    30-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER: The Balfour Declaration,...And the Wonder came to pass

    URIEL ZIMMER

    THE BALFOUR DECLARATION

     

                In the meantime, Zionist leaders continued "pulling strings" in the international arena. The first World War presented the best opportunity for such activity. Almost all the major powers were approached with offers implying the possibility of support by "World Jewry" in return for their consent to support a "Jewish National Home" in Palestine. Once it became clear that Britain would conquer Palestine from the crumbling Ottoman Empire, the string pulling was intensified on the British scene. Finally, on November 2, 1917, the famous Balfour Declaration was issued by the late Lord Balfour who stated in the House of Commons that "H.M. Government would welcome the establishment of a Jewish National Home in Palestine".

                Those "in the know", and particularly within the Zionist leadership, knew that this declaration, in the text in which it had been given, did not exactly constitute a victory for the cause which Zionists had striven to achieve, and was later to be a source of all kinds of troubles and even bloody riots during the 25 years of the British Mandate. This fact, however, in no way diminished Jewish enthusiasm, and in many quarters the Balfour Declaration was compared to nothing less than the Declaration of Cyrus authorizing the rebuilding of the Second Temple (Ezra 1, 2).

                At this point, we are for the first time in the history of Zionism confronted with an event of a certain degree of universal significance; and, in the profound belief in Divine Providence governing and directing even the minutest human action, many people regarded this as a case of the "finger of G-d", as an omen, a Heavenly sign to the effect that Zionism had been endorsed by Heaven. Even more

    was this felt after Britain had received the Mandate over Palestine from the League of Nations, and sent Sir (now Lord) Herbert Samuel as its first High Commissioner to Jerusalem. Sir Herbert (enthusiastically designated as “First Governor of Judea” (Hanatziv harishon li-Yehuda) by some poetically inclined writers of the day),walked on his first Day of Atonement in Jerusalem all the way from the High Commissioner's Residence on top of a hill on Mount Scopus in the far North of the City, to the "Churva" Synagogue in the Old City, which is in the East of the City, and was there called to the Torah for "Maftir". He was moved to tears when pronouncing the words "on his (David's) Throne no stranger will sit". One can easily imagine that all these dramatic events aroused Messianic hopes in the heart of many. Many people in Jerusalem will still remember that some congregations included in the portion of the Kaddish containing the prayer for Messianic  redemption, the words "during the lifetime of Eliezer the son of Menahem" (Lord Samuel's Hebrew name), a form used in ancient days for the Princes of Judea.

     

    AND THE WONDER COME TO PASS . . . .

     

                This may be the appropriate place to discuss, however briefly, a problem which has during recent years become a topic of quite heated debate among the Jewish public, particularly since the days of the Sinai-Suez campaign, the question of "Miracles or no Miracles", etc. As has been said, the Balfour Declaration, as well as subsequent political developments, was regarded by many as a "miracle", a

    view which was strongly opposed by others.

                Without going into a detailed examination of the problem, may the following remark be made: those who so heatedly debate this question, on either side, are not really discussing the topic actually under dispute. What happens in the secret heights of the Almighty is no concern of ours. The metaphysical appraisal of one event or the other is a theoretical, subtle and delicate question which is not the actual topic under discussion. The problem confronting us and which concerns us can be only this : What is the lesson to be derived by us from these various events? This question can, according to the Torah and its view,be answered only on the basis of one criterion: are the consequences in accordance with the Torah and its commandments? According to the view of the Torah, nothing whatsoever in the world, no event, no man, not even a miracle-performing prophet, can justify the abolition of even one iota of the Torah.

                "If there arise in the midst of thee a prophet, or a dreamer of dreams, and be give thee a sign or a wonder, and the sign or the wonder come to pass  whereof he spoke unto thee, saying : Let us go after the gods which thou hast not known, and let us serve them: thou shalt not hearken unto the words of that prophet, or unto that dreamer of dreams; for the L-rd thy G-d putteth you to proof, to know whether ye do love the L-rd your G-d", etc. (Deut. 13, 2-4). And, as our Sages teach us, the same rule applies even if the prophet advocates on the basis of his truly prophetised "sign or wonder", the abandonment of even one Commandment of the Torah, or even one Rabbinical enactment. The "sign or wonder", mind you, according to our commentators (see, for example, Nachmanides a.1.) has to be one constituting an interference with the normal course of nature ! Yet, the Talmud teaches us : "Even though he may make the sun stand still in the middle of the sky, thou shalt not hearken unto him" (Sanhedrin 90a). Accordingly, even if convincing proof could be provided to the effect that the Balfour Declaration constituted a genuine "sign and wonder" in Halachic terms, that, say, a fiery angel had been seen to have appeared to Lord Balfour prior to his statement to the House on that 2nd day of November, and if, on the basis of such a genuine miracle, the request had been made that the Zionist view should be acknowledged, nevertheless, according to the Torah, this would not constitute proof of the truth of Zionism but only a test "whether ye do love", etc.

                This principle is just as valid in connection with the far more significant events that took place during the early period of the State of Israel and its wars, Sinai campaign, etc.-, but I have preferred to apply it to an event about which the distance of time renders a more dispassionate analysis possible.

                Whether or not the Balfour-Declaration has been of great benefit to the Jewish People at large, this question is generally agreed to be still subject to discussion. Even within the Zionist camp there is no unanimity in this respect, but this, again, goes beyond our topic. One thing, however, was without a doubt newly created as a result of the Balfour Declaration as far as Torah-true Judaism is concerned: an abundance of  new task . There was no change in attitudes and views, for these are not subject to changes but, since Zionism had then started activities on a new and more practical level, it became evident that, on the Torah-true side as well, new steps would have to be taken to meet the challenge of the new situation. What should these steps be? Should an organized body be established, equipped with all the accessories of a political organization, in order to counteract the Zionist organization, or should rather all efforts be dedicated to furthering, deepening and preserving the Torah spirit on both a local and individual basis? This was, indeed, a subject of debate. It is against that background that "Agudath Israel" had been founded back in 1912 and renewed its activities after the war with the majority of its membership concentrated in Germany and some parts of Poland, while on the other hand, some other Torah-true Jews (mainly in Hungary, Galicia and to a certain degree in Lithuania) opposed that organization on the grounds that the shape of a modern political organization for the cause of Torah would finally endanger Torah itself. These developments are very interesting, but this is not the place to go into them.

                In addition, there were differences of opinion in orthodox quarters (both inside and outside Agudath Israel) as to what attitude should be taken towards the practical work of the new "Yishuv" in Palestine. Should encouragement be given to “hachshara” and to the immigration to Palestine of "pioneers" (Halutzim), etc., in order to strengthen Torah observance on the holy soil, or should orthodox Jewry preferably refrain from such activities on the grounds that they might both be misinterpreted as consent to the ideological background of such "pioneer-work" and also expose devout young people going through the process of "hachshara" and “aliya” to corruption of their ideological attitude? Reference, of course, is here being made only to such parties, on both sides, who sincerely believed in their own views, and not those whose views and preachings were dictated solely by political, personal or even financial interests. However, even these differences of opinion, as far as they were shared by people who honestly believed in the views they advocated, were not disputes about the attitude towards Zionism itself. On the contrary, those who advocated immigration to Palestine, etc., considered it all the more imperative to emphasize their objection to Zionism. As an example, let us mention the late Dr. Isaac Breuer, who was THE spokesman par excellence of the so-called "pro-Palestinian" trend. He it was who had coined the phrase describing Zionist work in Palestine as "a national home for paganism".

                In 1937, while the Arab riots were still going on in Palestine, the 3rd World Congress (Knessiah Gedolah) of Agudath Israel was held at Marienbad, Czechoslavakia. A comparatively short while earlier, the British Royal Commission for Palestine, headed by the late Lord Peel, had publicly made known its recommendations to H.M. Government for the solution of the problem of Jews and Arabs in Palestine by means of Partition. These recommendations, for the first time in mandatory history, mentioned the words "Jewish State" not merely as a bombastic phrase, but as a practical proposal. To be sure, these words referred only to a small portion of the British Mandated Territory of Palestine, smaller than the area defined in the resolution of the U.N. General Assembly of November 29, 1947, but still "a Jewish State". Had this proposal not excluded Jerusalem from the borders of the “Jewish State”, it would certainly have aroused a tremendous wave of enthusiasm for the dawn of redemption, etc. Indeed, there were many who did regard Lord Peel's proposal with great enthusiasm. Perhaps not many readers will remember the fact that Mr. Ittamar ben Avi, for example, then published a periodical in Tel Aviv (of which only few numbers appeared) carrying the dateline “In the Year One of the redemption of Israel”.

                The Zionist Congress, which also met in the summer of 1937 in Zurich, Switzerland, was completely dominated by what was then referred to as the “yes or no” question (i.e. what should the answer of Zionists to the Peel proposals be: yes or no?). Naturally, the World Congress of the Agudah was likewise concerned with the very same question, although the approach and the scope of discussion were entirely different. The main problem with which the Zionist Congress saw itself confronted, was whether the proposed partition of Palestine should be accepted although it meant renouncing Jewish jurisdiction over large areas of Palestine, including Jerusalem, or whether it should be opposed on grounds of the loss of these areas? The problem under discussion at the Knessiah Gedola of Agudath Israel in Marienbad did not centre around the boundary lines as proposed by Lord Peel but around the very question of the existence of a Zionist “Jewish State” in the Holy Land, regardless of boundaries. It is an interesting fact that the decision of the Knessia Gedola was a clear-cut "no", and in this negative decision there was no conflict whatsoever between those who were in favor of the immigration of “chalutzim” to Palestine or those who were against it. Even the delegates from the very few "kibbutzim" then owned by Agudath Israel in Palestine equally supported the negative attitude. The late Rabbi Chaim Ozer Grodzensky of Wilna, who was also not considered an “extremist”, stated in his letter to the Knessiah Gedola (which he could not personally attend on account of his frailty), that "even if that state becomes a reality, it would at more be a state ruled by Jews, but never a Jewish State".

                The text of the resolution of the Rabbinical Council (Moetzeth Gedolei Hatora) that was unanimously adopted, read as follows : “A Jewish state not based on the principles of Torah is a denial of Jewish origin, is opposed to the identity and to the true stature of our People, and undermines the basis of existence of our People". Resolution No. 1 of the Political Commission (also unanimously adopted) reads: "The Knessiah Gedola cannot lend its consent to the JEWISH STATE as proposed by the Peel Commission". The resolution did not refuse its consent to the Peel Proposals but only to the JEWISH STATE contained in these proposals. (Quotations made from the official text (Yiddish) as published by Zeirei Agudath Israel of Riga, Latvia, 1938)

     

    (Thora Judaism and the Zionist State pp 45-52 Maurosho Publications NY 5732/1972)

    Kijk in het archief in de vorige weken om meer uittreksels uit dit werk te vinden!

    30-10-2007 om 12:54 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.RABKIN, Yakov M: Zionistische onverdraagzaamheid tegen Hannah ARENDT
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    ANTIZIONISTEN EN NIET-ZIONISTEN

    “…In de huidige diaspora oefenen de zionistische organisaties, die veel sterker zijn dan het handjevol oppositiegroepen, morele, economische en zelfs fysieke druk uit op hun critici. Bedreigingen met vergeldingsmaatregelen zijn heel gewoon voor degenen die weigeren solidariteit met de staat Isra-l te betonen. Betogen waarin het zionisme of de staat Isra-l in twijfel worden getrokken, lokken vijandige reacties uit. Het voorbeeld van Hannah ARENDT (1907-1995), een Duitse joodse intellectuele en voormalig zionistische activiste, is leerzaam. Zodra ze kritiek op de beweging begon te hebben, werden zij en haar werken in de ban gedaan. De zionistische critici van Arendts werk zijn nooit op haar argumenten ingegaan, maar richtten hun woede op haar karakter; ‘haar toon’ beviel hun niet: ‘Wat ik erger vind in uw antizionistische uitspraken is de toon van het betoog dan de inhoud ervan, waarover we altijd kunnen discussiëren (Leibovici, 365-367) schreef Gershom SCHOLEM[1] (1887-1982), een Duits-joodse intellectueel die sinds 1924 in Jeruzalem had gewoond. Inderdaad, het lijkt bijna onmogelijk loyale oppositie tegen het zionisme te plegen: ‘Wie niet voor ons is, is tegen ons’.

    Uit: Yakov M. RABKIN In naam van de Thora, de geschiedenis van de antizionistische Joden, blz.29



    [1] Kofer be Ikkar

    30-10-2007 om 11:37 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Boekbespreking Yakov M. RABKIN
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    In de komende dagen zullen we versterkt aandacht hebben voor het wetenschappelijk boek van prof  Yakov M. RABKIN In naam van de THORA, de geschiedenis van de antizionistische Joden. Voor de boekbespreking zelf, kijk in het archief, zoeken naar "RABKIN". We zullen enkele korte illustratieve uittreksels brengen en hopen U hiermee, waarde bezoekers, aan te zetten om het boek aan te schaffen. Ziehier de inhoudstafel:

    De geschiedenis van de antizionistische joden

    IN NAAM VAN DE THORA

     

    Yakov M. RABKIN

     

     

    INHOUD

     

     

    Ten geleide                                                                                                                          7

    Voorwoord                                                                                                                         9

     

    HOOFDSTUK 1 Verkenningen

                                                                                                                                             15

             Secularisatie en assimilatie                                                                                         18

             De geschiedenis als slagveld                                                                                      22

             Antizionisten en niet-zionisten                                                                                    28

     

    HOOFDSTUK 2 Een nieuwe identiteit                                                                           37

     

             Van messianisme naar nationalisme                                                                           38

             De geboorte van de seculiere jood                                                                           49

             Een onvolledige transformatie                                                                                   53

             Jood, Hebreeër, Israëli                                                                                             60

             Modern Hebreeuws en seculiere identiteit                                                                 76

     

    HOOFDSTUK 3 Het land Israël: ballingschap en terugkeer                                          89

     

             Overtreding en ballingschap                                                                                      93

             Messiaanse waarschuwing                                                                                        98

             De zionistische gedachte                                                                                         109

             De zionistische onderneming                                                                                   116

     

    HOOFDSTUK 4 Het gebruik van geweld                                                                    123

     

             Gecodificeerd pacifisme                                                                                         123

             De joden uit Rusland: frustratie en geweld                                                               131

             Trots en zelfverdediging                                                                                          136

             Een ambivalent nationalisme                                                                                    143

             Israëls overwinningen                                                                                             151

             De wortels van terrorisme                                                                                      167

     

    HOOFDSTK 5 Samenwerking en de grenzen ervan                                                     175

     

             Verzet tegen het zionisme in het Heilig Land                                                            177

             Afwijzing van zionisme in de diaspora                                                                     184

             Bettrekkingen met de staat                                                                                     198

             De staat en het jodendom                                                                                       209

     

    HOOFDSTUK 6 Het zionisme, de Shoah en de staat Israël                                         215

     

             De catastrofe en de oorzaken ervan                                                                        216

             De zionisten en de Shoah                                                                                       224

             Wonderbaarlijke wedergeboorte of voorgezette vernietiging?                                  234

     

    HOOFDSTUK 7 Profetieën van verwoesting en overlevingstrategieën                      247

     

             De staat Israël in de joodse continuïteit                                                                   249

             Het publieke debat en zijn grenzen                                                                          255

             Belofte of bedreiging?                                                                                             265

     

    Nawoord                                                                                                                        283

    Dankbetuiging                                                                                                                 293

    Literatuur                                                                                                                        297

    Verklarende woordenlijst                                                                                                311

    Biografische notities                                                                                                         315

    Register                                                                                                                           325

     

    29-10-2007 om 14:58 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    28-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.STUDIEPROGRAMMA JESJOEROEN WINTER 5768 (2007)

     

    STUDIEPROGRAMMA WINTER 5768 (2007)

     

    Ons permanent studieprogramma behelst centraal

    §           Rav Samson Raphael HIRSCH: Kommentar, Psalmen, Chaurew, Ges.Schriften

    §           Rav Mendel HIRSCH: Haftoroh van de week

    §           Rav Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung (Wochenabschnitt)

    §           Rav Raphael BREUER „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“

     

     

    Vanaf deze winter komen er twee Rabbijnse geschriften bij:

     

    1. Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH “ZIONISMUS” (Mainz 1898) zeldzaam bibliografisch document, zo goed als onvindbaar.

    Korte Inhoud: Dit exposé werd op 12 januari 1898 door Rabbijn Mendel HIRSCH voorgedragen voor de Ben Usiel vereniging. Hij verdedigt in dit exposé de identiteit van de Thora en het Thoratrouwe Jodendom tegen het Zionisme. De zionistische ideologen worden met een opvallende welwillendheid en hoffelijkheid tegemoet gekomen, hopende dat hun optreden een symptoom zou zijn, een reactie op de assimilatie waarvan ze ontnuchterd waren, een bewustzijn van Gollus dat niet op halve weg zou blijven staan. Er wordt opgewezen waarom het “lofwaardige” experiment in Palestina tot mislukking gedoemd heeft, daar men verder dan ooit van de door de Ballingschap beoogde loutering staat. Een zulke [vrome] Staat in het heilige Land zou “nog vlugger verdwijnen dan dat hij ontstaan”. Bovenop komt dat de zionistische leiders een Zionsstaat zonder Zion, een jodenstaat zonder Jodendom voorstaan! Er wordt meesterlijk afgerekend met enkele grondgedachten van het pamflet “Jodenstaat”, waarvan, op betekenende wijze, de naam niet vernoemd wordt!  

     

    Actualiteit: Dit rabbijnse strijdschrift heeft honderd jaar later niets aan actualiteit ingeboet. Zou een deel van de huidige van de agnostische (goddeloze) zionistische intelligentsia tot inkeer kunnen komen? De zogenoemde postzionisten halen zich de woede op de hals niet enkel van de talloze nationaal religieuze rabbijnen, maar nog meer van rabbijnen en rebbes van de “ultra-orthodoxie”, die hen “verraad” aan het Zionisme verwijten. De religieuze zionistische leiders in kwestie beperken zich niet tot collaboratie met het Zionisme maar belichamen zelfs ideologie en praktijk van het Zionisme. Zij zijn de vurigste verdedigers en propagandisten ervan geworden.

    Het is dan ook geen wonder dat dit rabbijnse antizionistische strijdschrift, zoals ook dat van R Rav Raphael BREUER: „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“ (1903), uit de circulatie verwenen is, door de zionistisch religieuze rabbijnen doodgezwegen wordt. Het is dan ook onze taak om dit rabbijnse exposé een zo breed mogelijke bekendheid te geven en ons ervan te inspireren in onze heilige strijd tegen de Zionistische afgoderij en ketterij.

     

    2. Rabbijn Simon SCHWAB “Heimkehr ins Judentum” (1934)  Eveneens uit de circulatie verdwenen!

     

    Korte inhoud: Dit politiek brisante essay probeert de leren te trekken uit de met de  nazistische machtovername ingezette Jodenvervolging in Duitsland. De rabbijn trekt van leer tegen zwakten van de Duitse orthodoxie, ook als voorstander van Thora im Derech Eretz, pleit hij voor een grotere nadruk op de godsdienstige vorming tegenover de profane. Onder de gegeven omstandigheden doet hij een voorstel voor een antizionistische massale migratie der orthodoxe Joden naar Palestina. Voor de jonge Rav SCHWAB is er “geen grotere tegenstelling tot de principiële ideologie van het Zionisme denkbaar dan de politiek van de Thora”. Absolute voorafgaande voorwaarde voor de realisatie van zijn voorstel is dat de orthodoxie, de “ zelfbewuste kerntroep van het Thoravolk, in het belang van het geheel der Joden, MET DE ISLAMITISCHE WERELD DOOR VERHANDELINGEN EEN POLITIEKE VRIENDSCHAPSBOND SLUIT. Dit kan, uitgaande van het grondleggende feit dat de ene partner, het Joodse volk, plechtig kan verklaren dat het AFSTAND DOET VAN ALLE BUITENJOODSE MACHTSAANSPRAKEN. Omdat het een godgegeven politiek voorstaat die IEDERE GEWELDDADIGE ANNEXATIE ZONDER MESSIAS – OF TEGEN DE NADRUKKELIJKE WIL VAN DE NIET-JOODSE INWONERS VAN PALESTINA – ALS MISDAAD TEGEN GOD EN DE NATIE LEERT”!!! Het boek staat bol van meesterlijke kritiek aan de ideologie en praktijk van het Zionisme.

     

    Actualiteit: Evident, geeft dit Rabbijnse meesterwerk het passende antwoord op de aantijgingen van hen die zich inbeelden de “betere antizionisten” te zijn. Laatstgenoemden willen “niets met de Islam (die ze niet kennen) te maken hebben” en verachten of zijn bang van “de” Arabieren die zij, in overeenstemming met de ultravrome zionisten, betrachten als “moordenaars, beesten met oprechte gang, die God berouwt geschapen te hebben” (sic). Heimkehr ins Judentum kan ook vandaag de dag veel geestdrift wekken voor de echte Thora idealen van Mens Jissroél, van het streven naar het heiligen van de goddelijke Naam en harmonie in de omgang met, en als priesters der mensheid ten dienste van, onze niet-Joodse mensen. De oproep “Terugkeer naar het Jodendom!” is actueler dan ooit.

     

    Uittreksels en besprekingen van beide Rabbijnse teksten zullen in het blog verschijnen.

     

    Biografische gegevens: Rav Simon SCHWAB (1908-1993) is geboren en getogen in Frankfurt/Main, waar hij ook school ging naar de Realschule van de IRG (Adath Jeschurun). Uitzonderlijk is dat hij meerdere jaren Thora studeerde in de Litouwse Yesjives (Talmud Academiën), namelijk van Telsche en Mir.  Tentijde van Rav SCHWAB begon de symbiose van Thora im Derech Eretz met de Litouwse Thorabenadering (niet zonder bedenkelijke gevolgen). Als jonge man deed hij dienst als rabbijn in Darmstadt en vervolgens Ichenhausen (Bayern). Hij stichtte zelf een Yeshive, maar kreeg moeilijkheden met de nazistische overheid. Na een ontmoeting met de Amerikaanse rabbijn Leo JUNG (1897-1982) kon hij in de VS immigreren, ook zijn gezin kon hem daar volgen. Hij was rabbijn van de gemeenschap She’eriss Ysroél in Baltimore, vanaf 1958 was hij in de gemeenschap Adass Jeschurun in Washington Heights de assistent van rabbijn Josef BREUER (1882-1980), nadien zijn opvolger. Rav Simon SCHWAB was zeer actief in de rangen van de Agudass Jissroél vereniging en heeft zich ingezet voor de eerste Bais Yaakov school voor meisjes in de VS. Hij bekritiseerde de verkwistende luxe (o.a. op trouwfeesten) en andere materialistische aspecten. Hij was een veelzijdige publicist, heeft ook een (postuum verschenen) commentaar over het Boek Ijov (Job) geschreven. Er bestaat GEEN Engelse vertaling van “Heimkehr ins Judentum”. Zonder verwondering, komt het “antizionisme” van laatste jaren niet meer overeen met dat van zijn jonge jaren. Toch bleef hij, ook in de rangen van de Aguda, een opmerkelijke criticus met stijl van sommige aspecten van de zionistische politiek en haar gevolgen.

    28-10-2007 om 17:39 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.RABBIJN JOSEF BREUER: RECHTSCHAPEN ZIJN!
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    RIGHTEOUSNESS

     

    “JUST LINE THERE IS GLATT KOSHER (WHEN IT COMES TO FOOD), THERE IS ALSO GLATT YOSHOR (WHEN IT COMES TO BUSINESS)”

     

    RECHTSCHAPENHEID

     

    “NET ZOALS ER EEN GLATT KOSJER IS (INZAKE VOEDING), ZO OOK IS ER EEN GLATT YOSCHOR (INZAKE HANDELSPRAKTIJKEN)

     

    HEILIGE GOUDEN WOORDEN VAN RABBI JOSEF BREUER (1882-1980)

    25-10-2007 om 20:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.AANKONDIGING : JUDAICA bij BOEKHANDEL SPINOZA AMSTERDAM
    "JUDAICA te vinden bij BOEKHANDEL SPINOZA AMSTERDAM

    Announcement: We have posted 5 new lists on our new website: www.spinozabooks.com

    95: Modern Spinozana, in print as well as out of print books
    94: Early Spinozana (17th and 18th century)
    93: History of the Jews in the Netherlands (Dutch books are not listed)
    92: Jewish Bibliography. 306 items
    91: Jewish Encyclopedias and other Reference Works.

    Please note our new e-mail address:
    info@spinozabooks.com"

    25-10-2007 om 19:59 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Uriel Zimmer TORAH-TRUE JEWRY



    TORAH-TRUE JEWRY

     

           

    Our sages teach us: 'Who is wise? He who foresees the results". The overwhelming majority of Torah authorities soon realized the grave danger, both spiritually and physically, latent in Zionism. Their attitude towards Zionism could only be a negative one, and, therefore, the same negative attitude was shared by all groups over which the influence of Torah leaders predominated.

            Zionism, of course, could not and would not limit itself to the realm of ideology. Body and soul are always closely tied to each other. Zionist propaganda, therefore, caused not only ideological and theoretical estrangement from the Torah-view, but was also largely accompanied by complete abandonment of practical Torah observance. Nonetheless, it is absolutely wrong to maintain, as many do, that the opposition to Zionism on the orthodox side resulted only from the fact that most of the Zionist leaders were irreligious, an opinion inherently implying a criticism of Torah-true leaders for not having endeavoured to attain a leading position in Zionism, in which case, it is argued, they would have guided Zionism along the path of Torah and, accordingly, the State of Israel would have been built up in the spirit of Torah, etc. This reasoning emanates from an incorrect view of things. Torah authorities did not reject Zionism because its leaders were mostly irreligious. The picture is entirely reversed : this fact was not the reason for disapproval of Zionism by the Torah authorities, but the other way round: this fact was a result of diametrical opposition of the nature of Zionism to the Torah view. In other words, it was not merely "coincidental" that the leaders and spokesmen of Zionism were mostly irreligious : their lack of religious feeling is rooted in the very nature and essence of Zionism. On the soil of Torah, with a Torah-true Jewish people observing and faithful to Torah in mind and deed, Zionism could never have arisen, for, as we have tried to explain above, it is DIAMETRICALLY OPPOSED TO THE VERY FOUNDATIONS OF JEWISH BELIEF. Thus, the argument "had the Torah authorities joined Zionism" is paradoxal. Had the Torah authorities been obeyed, there could never have been a Zionism in the first place.

            Therefore, if there is any question at all, it is not “Why did the orthodox not  join Zionism" but the reverse: “How could there have been orthodox Jews who did  join Zionism?" To analyse this last question, we shall later devote a complete chapter.

    Uriel Zimmer Torah-Judaism and the Zionist State  Maurosho Publ NY 5732/1972 pp. 43-44

    24-10-2007 om 13:58 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rav Salomon BREUER: Kiddusch Haschém Juden!
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    Rabbi Salomon BREUER
        (1850-1926)

    HEILIGUNG DES GÖTTLICHEN NAMENS IN DER LAUTESTEN ÖFFENTLICHKEIT IST JÜDISCHER PFLICHT

    Auszug aus eine Kanzelrede Wochenabschnitt Lech Lecho

    Rav BREUER sagte unter andere folgende grundlegende Wörter:

    קדוש השם legt jedem einzelnen Juden die Verpflichtung auf, den Namen Gottes in der lautesten Öffentlichkeit zu heiligen, für seine Heiligung mit dem Aufgebot aller Kräfte und Mittel einzustehen. Es genügt lange nicht, für sich allein, auf die engen Grenzen der häuslichen Räume sich beschränkend, seine jüdische Einzelaufgabe zu lösen. Teuerste, heiligste Pflicht eines jeden einzelnen ist es vielmehr, die Fahne der Gottesherrschaft hinauszutragen und sie im öffentlichen Leben, wo der Gegensatz und der Widerstand und der Kampf sich naturgemäß ergibt, mit aller Kraft zu hissen und danach zu streben, daß recht viele in Liebe und Treue sich um Gott und seinen heiligen Willen scharen. Dazu freilich gehört Mut und Entschlossenheit, unbeugsame Entschiedenheit und felsenfeste Treue der Überzeugung, die auf den Beifall der Menge von vornherein Verzicht leistet, ja selbst ihre Verlästerung und Verfolgung nicht scheut! Wer fähig ist מקדש השם ברבים zu sein, der ist Jude!

    Solche מקדש השם-Juden haben wir leider nicht viele. בשתיקה Jude sein, zu Hause, in der Stille, wo kein Widerspruch und kein Gegensatz zu erwarten ist, dazu mag man sich im besten Fall noch entschließen; aber draußen in der Öffentlichkeit, im gesellschaftlichen und Gemeinschaftsleben sich im Gegensatz zu anderen stellen oder für seine Überzeugung sich einsetzen, dazu können leider nur wenige sich verstehen. Um Jude zu sein, seiner jüdischen Aufgabe zu entsprechen, genügt es nicht, wenn unser Zimmer erleuchtet und allenfalls ein blasser, matter Schimmer durchs Fenster hinausdringt. מקדש השם zu sein, ist die unabweisliche Pflicht eines jeden wahrhaften Juden! מקדש השם zu sein, ist die unabweisliche Pflicht eines jeden wahrhaften Juden!


    Quelle: Belehrung und Mahnung Bd I S. 21-22   J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1930

    22-10-2007 om 20:04 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: ZIONIST TERROR IN PALESTINE EXPOSED

    Can HATE ever be GOOD?  Who would have ever thought the Abu Gharaib torture scandal would ignite the peace movement amongst the staunchest supporters of the war? Or the events of Quran desecration would result in tens of thousands of Americans reading the Quran, and so many would immediately embrace Islam?  Did the "Zionist interest groups" ever imagined their orchestrated hate campaigns against Islam and Muslims in the media and on the internet blogges, would drive Americans in masses closer to Islam?
    http://www.muslimbridges.org/content/view/813/38/

    Since our inception, we have always counted on Link TV as a wonderful friend and a great supporter.  They provide us with Mosaic Daily News, and many of our films and documentaries.  Now they are offering $50,000 in cash prizes for short videos exploring any aspect of life relating to the American-Muslim experience. "What is it like to be a Muslim in America", $20,000 for Grand Prize..  MuslimBridges will feature all the good videos submitted, and will contribute to the selection of the best video.  Please submit your videos directly with LinkTV - Follow this link for more details.

     

    What is NOT in the news! 

    Israel exposed – Must be over 18 : We are very disturbed by this video.  In fact, it is very painful to feature this video on our site.  Please be aware of strong and explicit content.  It must not be watched, or forwarded to anyone under the age of 18.
    http://www..muslimbridges.org/content/view/760/39/

     

    Learning Bridge  

      Getting Closer to Allah :  When My servants ask thee concerning Me, I am indeed close (to them): I listen to the prayer of every suppliant when he calls on Me: let them also, with a will, listen to My call, and believe in Me: that they may walk in the right way. (Quran 2:186)
    http://www.muslimbridges.org/content/view/814/72/


    Islamic Ethics and Behavior : Ethical and moral behavior are integrated in Islamic religious system. Islam teaches that religion is based on two principles: spirituality and morality. Both of them are equally important and necessary for religious life. Every Muslim must be committed to ethical behavior in public and in private life. Ethics must be practiced at every level in society: at home, at mosque, in business, in government, in sports, in entertainment ...
    http://www.muslimbridges.org/content/view/765/72/

    21-10-2007 om 01:01 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.RAV SIMON SCHWAB Biographische gegevens
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Biografische gegevens: Rav Simon SCHWAB (1908-1993) is geboren en getogen in Frankfurt/Main, waar hij ook school ging naar de Realschule van de IRG (Adath Jeschurun). Uitzonderlijk is dat hij meerdere jaren Thora studeerde in de Litouwse Yesjives (Talmud Academiën), namelijk van Telsche en Mir.  Tentijde van Rav SCHWAB begon de symbiose van Thora im Derech Eretz met de Litouwse Thorabenadering (niet zonder bedenkelijke gevolgen). Als jonge man deed hij dienst als rabbijn in Darmstadt en vervolgens Ichenhausen (Bayern). Hij stichtte zelf een Yeshive, maar kreeg moeilijkheden met de nazistische overheid. Na een ontmoeting met de Amerikaanse rabbijn Leo JUNG (1897-1982) kon hij in de VS immigreren, ook zijn gezin kon hem daar volgen. Hij was rabbijn van de gemeenschap She’eriss Ysroél in Baltimore, vanaf 1958 was hij in de gemeenschap Adass Jeschurun in Washington Heights de assistent van rabbijn Josef BREUER (1882-1980), nadien zijn opvolger. Rav Simon SCHWAB was zeer actief in de rangen van de Agudass Jissroél vereniging en heeft zich ingezet voor de eerste Bais Yaakov school voor meisjes in de VS. Hij bekritiseerde de verkwistende luxe (o.a. op trouwfeesten) en andere materialistische aspecten. Hij was een veelzijdige publicist, heeft ook een (postuum verschenen) commentaar over het Boek Ijov (Job) geschreven. Er bestaat GEEN Engelse vertaling van “Heimkehr ins Judentum”. Zonder verwondering, komt het “antizionisme” van laatste jaren niet meer overeen met dat van zijn jonge jaren. Toch bleef hij, ook in de rangen van de Aguda, een opmerkelijke criticus met stijl van sommige aspecten van de zionistische politiek en haar gevolgen.

    21-10-2007 om 00:44 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.STUDIEPROGRAMMA JESJOEROEN: WINTER 5768 (2007)


    STUDIEPROGRAMMA WINTER 5768 (2007)

     

    Ons permanent studieprogramma behelst centraal

    §           Rav Samson Raphael HIRSCH: Kommentar, Psalmen, Chaurew, Ges.Schriften

    §           Rav Mendel HIRSCH: Haftoroh van de week

    §           Rav Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung (Wochenabschnitt)

    §           Rav Raphael BREUER „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“

     

     

    Vanaf deze winter komen er twee geschriften bij:

     

    1. Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH “ZIONISMUS” (Mainz 1898) zeldzaam bibliografisch document, zo goed als onvindbaar.

    Korte Inhoud: Dit exposé werd op 12 januari 1898 door Rabbijn Mendel HIRSCH voorgedragen voor de Ben Usiel vereniging. Hij verdedigt in dit exposé de identiteit van de Thora en het Thoratrouwe Jodendom tegen het Zionisme. De zionistische ideologen worden met een opvallende welwillendheid en hoffelijkheid tegemoet gekomen, hopende dat hun optreden een symptoom zou zijn, een reactie op de assimilatie waarvan ze ontnuchterd waren, een bewustzijn van Gollus dat niet op halve weg zou blijven staan. Er wordt opgewezen waarom het “lofwaardige” experiment in Palestina tot mislukking gedoemd heeft, daar men verder dan ooit van de door de Ballingschap beoogde loutering staat. Een zulke [vrome] Staat in het heilige Land zou “nog vlugger verdwijnen dan dat hij ontstaan”. Bovenop komt dat de zionistische leiders een Zionsstaat zonder Zion, een jodenstaat zonder Jodendom voorstaan! Er wordt meesterlijk afgerekend met enkele grondgedachten van het pamflet “Jodenstaat”, waarvan, op betekenende wijze, de naam niet vernoemd wordt!  

     

    Actualiteit: Dit rabbijnse strijdschrift heeft honderd jaar later niets aan actualiteit ingeboet. Zou een deel van de huidige van de agnostische (goddeloze) zionistische intelligentsia tot inkeer kunnen komen? De zogenoemde postzionisten halen zich de woede op de hals niet enkel van de talloze nationaal religieuze rabbijnen, maar nog meer van rabbijnen en rebbes van de “ultra-orthodoxie”, die hen “verraad” aan het Zionisme verwijten. De religieuze zionistische leiders in kwestie beperken zich niet tot collaboratie met het Zionisme maar belichamen zelfs ideologie en praktijk van het Zionisme. Zij zijn de vurigste verdedigers en propagandisten ervan geworden.

    Het is dan ook geen wonder dat dit rabbijnse antizionistische strijdschrift, zoals ook dat van R Rav Raphael BREUER: „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“ (1903), uit de circulatie verwenen is, door de zionistisch religieuze rabbijnen doodgezwegen wordt. Het is dan ook onze taak om dit rabbijnse exposé een zo breed mogelijke bekendheid te geven en ons ervan te inspireren in onze heilige strijd tegen de Zionistische afgoderij en ketterij.

     

    2. Rabbijn Simon SCHWAB “Heimkehr ins Judentum” (1934)  Eveneens uit de circulatie verdwenen!

     

    Korte inhoud: Dit politiek brisante essay probeert de leren te trekken uit de met de  nazistische machtovername ingezette Jodenvervolging in Duitsland. De rabbijn trekt van leer tegen zwakten van de Duitse orthodoxie, ook als voorstander van Thora im Derech Eretz, pleit hij voor een grotere nadruk op de godsdienstige vorming tegenover de profane. Onder de gegeven omstandigheden doet hij een voorstel voor een antizionistische massale migratie der orthodoxe Joden naar Palestina. Voor de jonge Rav SCHWAB is er “geen grotere tegenstelling tot de principiële ideologie van het Zionisme denkbaar dan de politiek van de Thora”. Absolute voorafgaande voorwaarde voor de realisatie van zijn voorstel is dat de orthodoxie, de “ zelfbewuste kerntroep van het Thoravolk, in het belang van het geheel der Joden, MET DE ISLAMITISCHE WERELD DOOR VERHANDELINGEN EEN POLITIEKE VRIENDSCHAPSBOND SLUIT. Dit kan, uitgaande van het grondleggende feit dat de ene partner, het Joodse volk, plechtig kan verklaren dat het AFSTAND DOET VAN ALLE BUITENJOODSE MACHTSAANSPRAKEN. Omdat het een godgegeven politiek voorstaat die IEDERE GEWELDDADIGE ANNEXATIE ZONDER MESSIAS – OF TEGEN DE NADRUKKELIJKE WIL VAN DE NIET-JOODSE INWONERS VAN PALESTINA – ALS MISDAAD TEGEN GOD EN DE NATIE LEERT”!!! Het boek staat bol van meesterlijke kritiek aan de ideologie en praktijk van het Zionisme.

     

    Actualiteit: Evident, geeft dit Rabbijnse meesterwerk het passende antwoord op de aantijgingen van hen die zich inbeelden de “betere antizionisten” te zijn. Laatstgenoemden willen “niets met de Islam (die ze niet kennen) te maken hebben” en verachten of zijn bang van “de” Arabieren die zij, in overeenstemming met de ultravrome zionisten, betrachten als “moordenaars, beesten met oprechte gang, die God berouwt geschapen te hebben” (sic). Heimkehr ins Judentum kan ook vandaag de dag veel geestdrift wekken voor de echte Thora idealen van Mens Jissroél, van het streven naar het heiligen van de goddelijke Naam en harmonie in de omgang met, en als priesters der mensheid ten dienste van, onze niet-Joodse mensen. De oproep “Terugkeer naar het Jodendom!” is actueler dan ooit."

     

     

     

    Uittreksels en besprekingen van beide Rabbijnse teksten zullen in het blog verschijnen.

    21-10-2007 om 00:40 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.The moderate blindfold by Ben White Electronic Intifada 07 10 21

    The moderate blindfold
    Ben White, The Electronic Intifada, Oct 21, 2007

     

     

    We've had Live 8 and Live Earth, and this week, albeit on a smaller scale, we almost had One Million Voices. Organized by the OneVoice group, the declared aim was to bring together Palestinians and Israelis in simultaneous events in Tel Aviv, Jericho, London, Washington and Ottawa to voice support for the "moderates" and call for a negotiated two-state solution.

    The plans fell through, amid bitter claim and counter-claim, as artists lined up for the Jericho event canceled, and the Tel Aviv concert followed suit. This followed grassroots pressure by Palestinians who objected to what they see as yet another attempt to promote a false peace that fails to address the structural injustices driving the conflict.

    Indeed, despite the peace rhetoric -- and the claim that they represent a unique popular call -- OneVoice's approach suffers from the same flaws that have bedeviled official "peace" efforts from Oslo to the Quartet. Such errors were amply demonstrated in Seth Freedman's column in the Guardian's Comment is Free, which implied that the main obstacle to peace is the "extremism" that exists on both sides.

    This interpretation of the situation in Palestine/Israel is only possible through a heavy airbrushing of history and a fundamental misreading of the present. Strikingly, the Tel Aviv concert was scheduled to take place in Hayarkon Park -- the same location where, almost 60 years ago, the Palestinian village of Jarisha was wiped off the map by Jewish armed forces.

    Its residents shared the same fate as almost 800,000 other Palestinians, expelled from what became Israel and prevented to this day from returning home, their land confiscated. Yet official OneVoice material gives the impression that the conflict only began 40 years ago, when Israel occupied the rest of Palestine (the West Bank, Gaza Strip and East Jerusalem).

    Condemning the "extremist minority" of both sides sounds laudable. Of course, "both sides" use violence, and of course, there is hatred and religious extremism among both Palestinians and Israelis. The crucial point, however, is that Israel has all the power. Israel is occupying and colonizing Palestinian land, not the other way round. Palestinian cities are besieged by a modern, hi-tech Israeli army and subjected to closure, raids and bombardment -- not the other way round.

    Zionist colonization is not the preserve of a fanatical fringe in Israel -- it is fundamental to the state's identity and practice. As Martin Luther King said: "Freedom is never voluntarily given by the oppressor; it must be demanded by the oppressed." Since Israel continues to show no intention of relinquishing its role as colonial overlord, it's no good to condemn "both sides," as if there is equality between occupier and occupied.

    Unsurprisingly, those with intimate firsthand experience of this apartheid are under no illusions about the usefulness of toothless "peace processes." Earlier this week, the UN human rights envoy for the Occupied Palestinian Territories, John Dugard, condemned the Quartet for failing to safeguard Palestinian rights. The BBC's Tim Franks noted that many diplomats and officials based in the region "would agree with Mr Dugard's political analysis" yet refrain from agreeing publicly.

    The language of moderation is all the rage, from OneVoice to Condoleezza Rice, from the aborted peace concerts to the forthcoming November peace conference. It's a seductive dichotomy; on the one side are those who light the flame of peace, who strive for a "mass awakening" to the "forces of light and friendship and love." On the other side are the extremists who threaten, smear and mislead; they are wickedly intransigent -- they stifle, snuff out hope and burn flags.

    But what is a "moderate"? In recent times, "moderate" has been applied to some rather unlikely characters in the Middle East. For the US, UK and Israeli governments, these include states like Saudi Arabia, Egypt and Jordan. None of these permit much genuine freedom of expression; all of them oppress opposition movements. In fact, Saudi Arabia is one of the world's most repressive regimes.

    It seems "moderation" has nothing to do with whether you refrain from the torture of political activists or the flogging of "deviants," and everything to do with your obedience to US policies and Israeli interests. That is what unites the Saudi royals, the Egyptian president and the Jordanian king.

    Meanwhile, groups like ISM, and Another Voice are condemned by Freedman and OneVoice as "extremists" out to "eradicate the other side," and accused of making unnamed and unspecified threats. Yet these groups are committed to the defence of human rights and international law, and are made up of tireless Israelis, Palestinians and internationals. Their categorisation as "extremists" then, is actually a reflection of their refusal to accept sugar-coated apartheid or well-meaning platitudes that serve the status quo.

    It may be an uncomfortable truth, but peace for both peoples comes no closer if the fundamental power disparity between Israel and the stateless, occupied and dispossessed Palestinians is obscured. Confronting the vested interests that perpetuate Palestine's conquest may not win you awards from Jordanian monarchs or praise from the US state department; but it ultimately brings you a lot closer to peace.

    Ben White is a freelance journalist specializing in Palestine/Israel. His website is at
    www.benwhite.org.uk and he can be contacted directly at ben AT benwhite.org.uk. This commentary was originally published by The Guardian's Comment is Free and is republished with the author's permission.


    Related Links

    21-10-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ACADEMIC FREEDOM AT RISK ON CAMPUS

    Academic freedom at risk on campus

     

     

    By: Saree Makdisi

     

    "Academic colleagues, get used to it," warned the pro-Israel activist Martin Kramer in March 2004. "Yes, you are being watched. Those obscure articles in campus newspapers are now available on the Internet, and they will be harvested. Your syllabi, which you've also posted, will be scrutinized. Your Web sites will be visited late at night."

    Kramer's warning inaugurated an attack on intellectual freedom in the U.S. that has grown more aggressive in recent months.

    This attack, intended to shield Israel from criticism, not only threatens academic privileges on college campuses, it jeopardizes our capacity to evaluate our foreign policy. With a potentially catastrophic clash with Iran on the horizon and the Israeli-Palestinian conflict spiraling out of control, Americans urgently need to be able to think clearly about our commitments and intentions in the Middle East. And yet we are being prevented from doing so by a longstanding campaign of intimidation that has terminated careers, stymied debate and shut down dialogue.

    Over the past few years, Israel's U.S. defenders have stepped up their campaign by establishing a network of institutions (such as Campus Watch, Stand With Us, the David Project, the Israel on Campus Coalition, and the disingenuously named Scholars for Peace in the Middle East) dedicated to the task of monitoring our campuses and bringing pressure to bear on those critical of Israeli policies. By orchestrating letter-writing and petitioning campaigns, falsely raising fears of anti-Semitism, mobilizing often grossly distorted media coverage and recruiting local and national politicians to their cause, they have severely disrupted academic processes, the free function of which once made American universities the envy of the world.

    Outside interference by Israel's supporters has plunged one U.S. campus after another into crisis. They have introduced crudely political -- rather than strictly academic or scholarly -- criteria into hiring, promotion and other decisions at a number of universities, including Columbia, Yale, Wayne State, Barnard and DePaul, which recently denied tenure to the Jewish American scholar Norman Finkelstein following an especially ugly campaign spearheaded by Alan Dershowitz, one of Israel's most ardent American defenders.

    Our campuses are being poisoned by an atmosphere of surveillance and harassment. However, the disruption of academic freedom has grave implications beyond campus walls.

    When professors Stephen Walt and John Mearsheimer drafted an essay critical of the effect of Israel's lobbying organizations on U.S. foreign policy, they had to publish it in the London Review of Books because their original American publisher declined to take it on. With the original article expanded into a book that has now been released, their invitation to speak at the Chicago Council on Global Affairs was retracted because of outside pressure. "This one is so hot," they were told. So although Michael Oren, an officer in the Israeli army, was recently allowed to lecture the council about U.S. policy in the Middle East, two distinguished American academics were denied the same privilege.

    When President Carter published "Palestine: Peace not Apartheid" last year, he was attacked for having dared to use the word "apartheid" to describe Israel's manifestly discriminatory policies in the West Bank.

    As that case made especially clear, the point of most of these attacks is to personally discredit anyone who would criticize Israel -- and to taint them with the smear of "controversy" -- rather than to engage them in a genuine debate. None of Carter's critics provided a convincing refutation of his main argument based on facts and evidence. Presumably that's because, for all the venom directed against the former president, he was right. For example, Israel maintains two different road networks, and even two entirely different legal systems, in the West Bank, one for Jewish settlers and the other for indigenous Palestinians. Those basic facts were studiously ignored by those who denounced Carter and angrily accused him of a "blood libel" against the Jewish people.

    That Israel's American supporters so often resort to angry outbursts rather than principled arguments -- and seem to find emotional blackmail more effective than genuine debate -- is ultimately a sign of their weakness rather than their strength. For all the damage it can do in the short term, in the long run such a position is untenable, too dependent on emotion and cliché rather than hard facts. The phenomenal success of Carter's book suggests that more and more Americans are learning to ignore the scare tactics that are the only tools available to Israel's supporters.

    But we need to be able to have an open debate about our Middle East policy now -- before we needlessly shed more blood and further erode our reputation among people who used to regard us as the champions of freedom, and now worry that we have come to stand for its very opposite.

    * Saree Makdisi is a professor of English and Comparative Literature at UCLA and a frequent commentator on the Middle East.

    18-10-2007 om 10:55 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONISTS ANGRY OVER ORTHODOX WILLINGNESS TO TRADE WITH GAZA

    Zionists Angry Over Orthodox Willingness to Trade With Gaza


    Haaretz
    Oct 9, 2007

    The Zionist Minister of Agriculture, Shalom Simchon, met with National Religious Party leaders earlier this week, and launched an attack on the ultra-Orthodox establishment, saying they had "declared a cultural war on Israel" and "attempted to yield profit on the back of ordinary citizens."

    He referred to the issue of Shmittah, the current Jewish sabbatical year, during which Torah law prohibits the working of the Holy Land and sale of its produce, unless the land is owned by a non-Jew.

    For decades, the Zionist Chief Rabbinate and the local rabbinates of most major cities have allowed farmers to symbolically sell their land to a non-Jew for the year on the eve of Rosh Hashanah, then buy it back at the year's end. Ultra-Orthodox rabbis independent of the Zionists disapproved of this loophole, and gave their certification only to produce grown on land genuinely owned by non-Jews. But at least a major part of Jewish-grown produce had the Zionist Rabbinate's certification.

    This year, however, the Chief Rabbinate allowed local rabbinates to determine their own policy on this question. Rabbinates with ultra-Orthodox leanings began revoking the kosher certification of farmers who took advantage of the loophole. As a result, Jewish traders signed agreements with Gaza farmers to supply thousands of tons of vegetables during the current sabbatical year.

    Subsequently, the Zionist government enacted a trade embargo as part of restrictive measures against the Hamas government in Gaza. The High Court of Justice is preparing to review Wednesday five petitions by ultra-Orthodox traders against the ban on trading with Gaza during this sabbatical year.

    At the same time, Palestinian Authority Agriculture Minister Mahmoud Habash has approached Shalom Simchon through a third party, requesting him to revoke Israel's embargo on importing farming produce from Gaza.

    The Agriculture Ministry said that Simchon may meet with Habash in the next few days to discuss his request. Earlier this week, Simchon announced he did not intend to change the ministerial directives preventing imports of agricultural produce.

    Simchon fiercely criticized the ultra-Orthodox rabbis, and urged the NRP to join his initiative to amend the Chief Rabbinate law to enable nonaligned rabbis to grant kosher certification to agricultural produce which had been disqualified by ultra-Orthodox rabbis.

    Simchon said that the problem goes beyond the substantial losses to the industry (NIS 2 billion, according to the Agriculture Ministry figures) and the steep rise in retail prices.

    The NRP leaders told Simchon that they would back his efforts to forestall outstanding imports as long as the Chief Rabbinate refuses to grant Kashrut certificates to businesses and institutions that buy local agricultural produce from farmers who had obtained a special permit.


    TRUE TORAH JEWS:

    This is an example of the religious Zionists putting their political agenda  the strangling of Gaza's economy  before Jewish halachic considerations. True religious Jews, on the other hand, simply want to keep Torah law in the best possible way, and have no political motives. On the contrary, the Torah tradition has always obligated Jews to be on the best of terms with their non-Jewish neighbors. Throughout the Middle East and especially in Palestine, relations were good before the advent of Zionism.

    It would be instructive to note one historical incident: In the 1920's, someone once approached Rabbi Yosef Chaim Sonnenfeld and asked him to write a letter forbidding people to purchase esrogim (citrons, a fruit required for the Jewish festival of Sukkos) from Arabs, in order to help struggling Jewish farmers. But Rabbi Zonenfeld was concerned about damage to Jewish-Arab relations, and refused to write the letter (Mara Dara Yisroel v. 1, p. 145).

     

    www.jewsagainstzionism.com (USA)

    18-10-2007 om 10:52 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.NIEUWS en ACHTERGRONDINFO selectie 07 10 17

     

    U.S. Too Often Follows Israel's Lead In Diplomatic Situations

     By Paul Findley

     

    There is an open secret in Washington. I learned it well during my 22-year tenure as a member of the U.S. House of Representatives. All members swear to serve the interests of the United States, but there is an unwritten and overwhelming exception: The interests of one small foreign country almost always trump U.S. interests. That nation of course is Israel.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18567.htm

     

    The show goes on ... and on:

     

    The Middle East peace process is returning to the stage, with no more sense of reality than a Broadway extravaganza.
    http://commentisfree.guardian.co.uk/ali_abunimah_/2007/10/the_show_goes_on_and_on.html

     

    In case you missed it:

     

    Another Bomb In Jerusalem: 91 DEAD:

     

    Ex prime minister, Shamir, was originally a member of the Jewish "terrorist" gang called Irgun, which was headed by none other than Menachem Begin. Shamir later moved over to the even more radical "Stern Gang," which committed many vicious atrocities.
    http://www.informationclearinghouse.info/article1457.htm

     

    Zionist plot to kill Bevin in London:

     

    Zionist terrorists plotted to assassinate Ernest Bevin, the foreign secretary, in 1946, as part of their campaign to establish the state of Israel, newly declassified intelligence files have shown. The plan was devised by Irgun, the insurgent group led by Menachem Begin, who went on to become a Nobel peace prize winner and prime minister of Israel.
    http://www.informationclearinghouse.info/article12205.htm


    They are also the murders of Count Folk BERNADOTTE of Sweden! 


    Jewish Israelis bleak about U.S. peace meet

    BEIT-UL-MOQADDAS (AFP) -- Jewish Israelis doubt an imminent Middle East conference in the United States will improve the chances of reaching an Israeli-Palestinian peace deal, an opinion poll revealed on Tuesday.

     

     

    Iran denounces powers' efforts to establish ties with Taliban

    UNITED NATIONS (IRNA) -- Iran's permanent ambassador to UN here Monday announced Tehran's strong support for President Hamid Karzai's government, denouncing certain powers' efforts aimed at establishment of ties with Taliban.

    U.S. applies a double standard to Turkey
    By Linda S. Heard

    Whether or not the Turks were guilty of genocide 92 years ago is an issue for researchers and historians. The Turks say hundreds of thousands of Armenians died as a result of war.

     

    Progress in Israeli soldiers' freedom

     

    Israeli Jews pessimistic of ME confab

    17-10-2007 om 10:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER Biography

    Uriel Zimmer first began writing in the orthodox Jewish Press in 1939 and has since contributed many hundreds of thought-provoking articles throughout the orthodox Press. He has been the editor of the oldest existing Jerusalem Hebrew daily "Hakol" for many years and has frequently written for the columns of the "Jewish Post", London, "Der Yid", New York, and "Emounatenu" of Paris.

    He is a linguist of renown and has translated some of the writings of  Samson Raphael Hirsch from German into Hebrew, the essays of Nathan Birnbaum, the poems of de Haan from Dutch into Hebrew, the essays of Jacob Rosenheim from German into English, and the Tanya from Hebrew into Yiddish.

    He has travelled widely on the European Continent, including Turkey, and also in Latin-America. In 1946 he visited many of the D.P. camps, and was associated there with active rescue work. He was a co-founder of the first branch of the Agudist Youth Movement in Haifa in 1938.

    Uriel Zimmer has had the closest personal contacts with many of the sages and thinkers of independent Orthodoxy, and is persona grata with many of the Gedolim of our days. He is closely affiliated with the activities of the “Chabad” (Lubavitch) movement. He was a close friend of the late Rabbi Moshe Blau, Dr. Isaac Breuer and Dr. Pinchas Kohn.

    He was born in Vienna in 1921 and settled in Jerusalem in 1934. He is the United Nations correspondent of several newspapers.

    Author of "Thora-Judaism and the State of Isr-l" of which, with God's help, we will bring each week an other excerpt.

    17-10-2007 om 01:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.URIEL ZIMMER 'Let is be as the nations' (Ezekiel 20,32)
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    URIEL ZIMMER

     

    “LET US BE AS THE NATIONS” (Ezekiel 20, 32)

     

                This truth of the specific, indefinable nature of the Jewish People, its Torah, the Holy Land, the Holy Language used to be self-evident to every single Jew throughout the years of the existence of the Jewish people. It is true that in the course of the centuries of our history, there have been individuals or groups, sometimes very large groups, who threw off the ”burden” of the Torah and its commandments, either merely to satisfy their appetites or more deliberately. Yet all  these, or at least the majority of them, never disputed this basic principle. They were all aware of the fact that there could only be one answer to the questions : “What is thine occupation and whence comest thou? What is thy country and of what people art thou?” This answer is: “I am a Hebrew and I fear the L-rd” (Jonah 1, 8-9). Even those who abandoned the Torah, could make only one out of two assertions : Either they would maintain that, in their opinion, Jews should stop being Jews, or they would claim, though unjustifiably and often fraudulently, that their view was also in conformity with the Torah but was based on a different interpretation of it.

                Even the Sadducees (Tzedukim), and, during a later period, the Karaites claimed that they were observing the Torah according to its true meaning.

                The notorious sect of the followers of Shabetai Zvi, the false Messiah of the 17th century, claimed that theirs was the path of the Torah, a claim which they tried to substantiate by all manner of “quotations” from the Talmud, the Zohar, etc. On the other hand, groups like the German assimilationists of the 19th century who claimed that they were “Germans of Mosaic faith”, made it clear that they wanted to be considered not as “Jews” but as true sons of the German nation who observe certain Israelite religious traditions.

                A member of that group, a writer by the name of Kompert, even went so far as to claim that all European Jews were indeed Germans. In an essay written in a German-Jewish periodical (I think it was the “Allgemeine Zeitung des Judentums” but I am not quite sure), he wrote a sentence of approximately the following content (quoted from memory): " . . . . And you, o lonesome wanderer, if, on your long voyage, you come to the gates of a Ghetto in some remote village stop a while and reflect: “Hier wohnen Deutsche” (Germans are living here). Their language is an ancient German dialect, and if they use Hebrew terms during scholarly discussions, they do not thereby differ basically from other Germans who use Greek or Latin words for the same object. . . .

                All these sects and groups could not and dared not deny the basic fact that “our people is a people only by virtue of its Torah”. Hence they realized that there could be no abandonment of Torah without abandoning the people, and that there was no other “Judaism” or “Jewishness” but Torah.

                Until Zionism arrived.

                “Zionism”, of course, is merely a name given to that movement incidentally, several years after its foundation.

    (Another curious coincidence is that the man who coined the term, Dr. Nathan Birnbaum, later left the Zionist movement and became one of its most embittered opponents on the orthodox side.) This cleverly chosen name contributed largely towards the spread of the movement among the masses of simple Jews as well as towards the increase of confusion which persists until this very day, as we shall later explain. For the moment, it is enough to emphasize that, as every reasonable person will understand, there is nothing in a name; a name means nothing and testifies to nothing. Some of the saddest people are called “Simcha” or “Joy”, and some of the most quarrelsome are called “Shalom” or Frederic. A name is merely coincidental. Those who decided to adopt the name of “Zionism” for their movement, might just as easily have preferred to be called “Neturei Karta” (Guardians of the City, meaning, of course, the Holy City); and, in that case, those who are now known under the name of “Neturei Karta”, might just as well, and perhaps with more justification, have called themselves “Zionists” (all the more so since they were practically all born and reared between the walls of Zion). Even under those hypothetical circumstances, the names would have meant neither more nor less than they mean today. The essence of Zionism, as has been explained earlier, is not “Zion”. The land of Israel constitutes but a means, a part,and not a basis of Zionism. The essence of Zionism is “Jewish Nationalism”. The Nationalist movement in the world at large arose some time prior to the advent of Zionism. Before that, “national consciousness” had hardly been known among the nations in its more modern form. It was a commonly accepted practice, to quote but one example, for a country to crown a king who was a native of, or, as we would say today, whose national origin was derived from  another country e.g. Spain was ruled up to 1930 by the House of Habsburg i.e. Austrians, Roumania by the Hohenzollerns i.e. Germans, etc.

                Nationalism in its modern form first arose partly as a result of and later in reaction to Napoleon's ambition to conquer the world, and to subjugate the nations under the flag of the French Empire. The nations, which had been imbued and influenced at the same time with the ideals of "liberté, égalité, fraternité" as proclaimed by the French revolution and subsequently by the same Napoleon, revolted against the Emperor's ambitions. It was during that period that figures like Andreas Hofer of Austria, or other heroes of allegedly nationalist character, became prominent.

                Within Jewry, the first waves of Nationalism arose only about half a century later. During the days of Napoleon, the soil was not yet ripe for it, particularly in Eastern Europe, where the Torah view that “our people is a people only by virtue of its Torah” was still deep-rooted.

                It was only after the advent of assimilation in Western Europe and the “Haskalah” in Eastern Europe, both of which resulted from an inability to withstand the temptations arising from the spirit of emancipation; only when, under the influence of these movements, observance of and adherence to the Torah had been considerably weakened among many Jews, could Zionism come into existence.

                What new ideas did Jewish Nationalism bring?

                Its argument was that Jews should become a nation “as all nations”, that Yisroel which had hitherto been in the heart and mind of every Jew a unique entity, a specific creation of the Almighty, should adopt a new identity and become “a nation”, according to the interpretation of that concept among the “nations of the world”.

                At this point, it might be worth while to examine the various interpretations given to the term “nation” by the various non-Jewish cultures, mainly those of Western Europe, since it was within the cultural sphere of Western Europe that Zionism arose.

                Chambers' Encyclopaedia (Oxford University Press) has the following definition : Nation is a collective name signifying a certain form of aggregation of individuals, a group of people possessed of certain distinctive characteristics, real or imaginative, united by certain special ties, sentimental, political or both.

                The New English Dictionary edited by Sir James A. H. Murray (Oxford, Clarendon Press) has the following definition : An extensive aggregate of persons so closely associated with each other by common descent, language or history as to form a distinct race or people usually organized as a separate political state and occupying a definite country. In early examples, the racial idea was usually stronger than the political. In recent use, the notion of political unity and integrity is present.

                The American Funk & Wagnalls Dictionary, published by the Encyclopaedia Britannica, has the following definition :

                "An aggregation of people of common origin and language".                                The definition of “nation” according to the French Encyclopaedia of Larousse is as follows:"Réunion d'hommes habitant le même territoire et ayant une origine et une langue commune ou des intérêts longtemps communs"(Assembly of people living on the same territory and having a common origin and a common language or common interests of long standing.)

                Most of these definitions do not apply to the Jewish people. There is, of course, a “common origin”, just as there is the “common origin” of mankind as a whole, Adam and Eve. The “common origin” of the Jewish people genetically began 20 generations after the creation of the world, but in truth “the (Divine) thought of (creating) the Jewish people preceded everything else” (Midrash, see above). Before heaven and earth had been created, it had already occurred, so to speak, to the Almighty to create Israel as His people, and, according to the rule in Jewish religious philosophy, the final deed is first in thought.

                The greatest men in Jewish history had the blood of other races in their veins. David, the King of Israel, had a Moabite ancestress (Ruth). Rabbi Akiba, the hallowed saint and sage, was a descendant of Siserah; Shemaya and Avtalion, the great teachers and leaders in Jerusalem of the Second Temple were descendants of Sanherib, King of Assyria (see Gittin 57b, Sanhedrin 96b). Even Haman's descendants were teachers of Torah in Bnei Brak (ibid) As for territory, the Jewish People, as mentioned above, had become a people long before it had entered and conquered the territory of Palestine: even thereafter it remained on that territory for only a small portion of its history; and even during that brief period it maintained a sovereign state for only a still shorter span of time.

                As for Hebrew, it was the spoken language of the Jewish people only during a comparatively short era. The Torah itself was given, according to our sages (Sabbath 88b, see also Sota 32a),  in 70 languages. Furthermore, it is a well-know fact that even part of the Scriptures (parts of Daniel and Ezra, one verse in Jeremiah and two words in the Chumash) is in Aramaic, which was also the language of the major part of both Talmuds, the Midrashim, the Book of Zohar, etc. The majority of the writings of Maimonides, including his “Guide for the Perplexed” (Dalalat el-Kha'irin), his Commentary on the Mishna, and some of the works of Rabbi Judah Halevy, such as the Kuzari (Kitab el-hijja wa-ddalil fi nasr ed-din el-halil), Rabbenu Jonah (Marvan ibn Jannah), Rabbenu Behaye Bahya Ibn Pakudah) including his “Duties of the Hearts” (Faraid el-qulub), Rabbi Saadya Gaon (Sa'adya el- Fayyumi), including his “Emunoth Ve-deoth” (see above) were written in Arabic, for the simple reason that that was the spoken language of the Jews of their countries. Rashi explains some difficult or technical words in the French of his day and Rabbi Obadia of Bertinoro in Italian or Arabic, etc., etc.

                As for “common history” this could, of course, mean only a common history of recent centuries. A common history that ceased to be common two thousand years ago, may be shared by many nations of our day who are at the present time quite distinct nations, if not enemies. During the first centuries of the Common Era, when our “common history” ended, the majority of the European Nations of our day had not even begun to exist as such. There was no common history, or even any outward “special ties” between the Jews of Yemen and those of Italy or Russia.

    There were not even “common interests”; more often than not the interests of the various Jewish communities were, or could have been, conflicting. During the first World War, Jews on the Allied side certainly wished the Allies to win, while the Jews of Austria, for example, sincerely prayed for a victory of Kaiser Franz Josef.

                Neither the definitions quoted above, nor any other definition of the concept of “nation”, as accepted among the non-Jewish nations of the world, can therefore apply to the Jewish People. It is none of these factors that renders Yisroel into a “People”, although, as explained above, all the parallel concepts in Judaism (Holy land, Holy tongue, etc.) have a sanctity of their own. They all have their place only and exclusively within the framework of Torah. Outside that framework, they lose their entire meaning, as in the example of the “Ethrog after Succoth” quoted above.

                The nationalist movement came to transform Israel's identity and render it into “a nation like all other nation” with a “national language”, a “fatherland”, etc. Some orthodox thinkers of our generation have therefore definite Zionism as “national assimilation”, i.e. a trend favouring the assimilation of the people as a whole to other nations as opposed to “individual assimilation” as practised and preached by assimilationists in Western Europe or America, who sought the assimilation of the individual Jew to his non-Jewish environment. Even this definition is not quite exact. As national assimilation one could classify, for example, the trend of the Soviet rulers to transform all peoples within their sphere of political influence into “People's Democracies” along the Russian pattern, including even such people who differ basically in their characteristic traits and in their mentality from the Russian way of life, such as the Czechs, or East Germans, whose culture Russia strives to “Russify”, though maintaining and even furthering their national languages, etc. What Zionism has done to the Jewish People, however, is far more than that : it is not merely a transition from one culture to the other, but a complete change of identity, a forcible transformation from “This People I have created for Myself” into “a nation as all the nations”. To use the language of Rabbi Juda Halevy in his “Kuzari”, this would be equivalent to attempting to force human to walk on all four extremities and to live an animal life, while at the same time proclaiming that this was the way of genuine “humanity”. In other words, the new idea implemented by Zionism consisted of a change of definition of the Jewish People. Its definition from Mount Sinai until Zionism had been TORAH; henceforth it became national affiliation. It is obvious that this view which is the real substance of Zionism, is diametrically opposed to the view of the Torah, regardless of whether or not Zionism happens to be “religious”.

     

    (Thora Judaism and the Zionist State pp 17-24 Maurosho Publications NY 5732/1972)

    17-10-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.SARKOZY an Ex-Mossad AGENT
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    Sarkozy an Ex-Mossad Agent!?

    TEHRAN, Oct. 17--A prestigious French daily reported that an email sent to 100 high-ranking police officials claims French President Nicholas Sarkozy is a former agent of the Israeli intelligence services, Mossad.
    Le Figaro added that the letter was sent to French police officials late last winter and reiterated that Sarkozy was the fourth high-ranking spy of Israel.
    The letter titled “Infiltration of Mossad in France’s ruling center-right UMP party“ insists that Sarkozy is a spy.
    It also writes about widespread corruption in the UMP party.
    The letter added that former Israeli prime minister, Menachem Begin, in 1978 ordered the head of his intelligence services to make former French Leader Charles De Gaulle’s one of Israel’s associates.

    www.iran-daily.com

    More on this topic:
    *Faut-il être un 'corbeau' pour affirmer l'allégeance de Sarkozy à Isra-l IRIB 07 10 17
    *Dominique Strauss-Kahn, l'homme de Condi, au FMI irib 07 10 16

    17-10-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZIONISTISCHE JACHT OP JODEN IN CANADA

    Israeli plans for immigration of Jews
    Sun, 14 Oct 2007 16:18:48

    The Israeli regime is seeking to persuade Russian-speaking Jews residing in Canada to immigrate to the occupied Palestinian territories.

    Hawkish Israeli Minister of Strategic Affairs Avigdor Lieberman has instructed the semi-covert agency Nativ to concentrate their efforts on Jewish immigrants from the former Soviet Union who have resided in other parts of the world such as Montreal in Canada, Haaretz reported.

    Nativ, established in the 1950s, was involved in the immigration of Jews in former Soviet Union to Palestine. However, the range of their activities decreased after the fall of the Soviet Union due to the sharp drop in immigration to the occupied lands in recent years.

    Lieberman has sought to expand the agency's activities since his ministry was handed responsibility for Nativ, which was formerly under the control of the Israeli Prime Minister's office.

    AKM/RE

    www.presstv.ir

    16-10-2007 om 08:42 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.FADLALLAH: MIDEAST CONFAB BOGUS

    Fadlallah:
    Mideast Confab Bogus

    BEIRUT, Lebanon, Oct. 15--Lebanon’s top Shiite cleric, Allameh Seyyed Muhammad Hussein Fadlallah, warned against the so-called Mideast peace conference to be held in Annapolis, Maryland.
    Allameh Fadlallah noted that the conference aims to normalize ties between Arab countries and Israel, ISNA reported Allameh Fadlallah’s Office in Lebanon as saying.
    “The issue of Palestine has entered a dangerous phase due to its strategic importance,“ he said.
    The top Lebanese cleric noted that the plan sponsored by Washington and Tel Aviv is in line with increasing more pressure on the Palestinian Authority and Fatah Movement, as well as preventing any reconciliation between the two main Palestinian resistance groups, Hamas and Fatah.

    www.iran-daily.com

    16-10-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen."Gilead" juxtaposes Judaism and Zionism

    “Gilad” juxtaposes Judaism and Zionism: director
    Tehran Times Art Desk

    TEHRAN -- Islamic Republic of Iran Broadcasting (IRIB) plans to air the TV series “Gilad”, described by its director Hossein Samieizadeh as a production that highlights the disparities between Judaism and Zionism.

    The serial “Gilad” centers around the life of a young man called Ben Hur who immigrates to Iran in the 1940s.

    “In the dramatization of the life story of this immigrant, we have attempted to highlight the differences between Judaism and Zionism,” Samieizadeh told Mehr News Agency.

    “Gilad”, which is currently in the final stages of production, was originally slated to be broadcast during the last week of Ramadan, but IRIB was unable to fit it into their busy holy-month schedule.

    Hossein Yari, Sepideh Khodaverdi, Shohreh Lorestani, Shahram Abdoli, Mohammad Omrani, Farhad Tajvidi, Mojgan Gholami, and Akbar Zanjanpur are amongst the cast.

    No announcement has been made as to the precise timing of the broadcasting of this TV series which has been produced by Mehran Maham.

    IRIB’s Channel 1 is currently airing “Zero Degree Orbit”, Hassan Fat’hi’s TV serial that also deals with the discrepancies between Judaism and Zionism

    16-10-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.AGUDAS YSROEL and ZIONISM before the SECOND WORLD WAR

    AGUDASS YSROEL AND ZIONISM BEFORE WORLD WAR II:

    We quote the words written in 1936 by the Russian Zionist journalist M. Abraham REVUSKY in his propagandistic book “THE JEWS IN PALESTINE”, about the Antizionism of old days of the Agudass Ysroel. His wordings are quoted integrally (but retranslated from the French):

    “…Like we told already, the ‘Agudass Ysroel’, the militant orthodox party, has not accepted Zionism in its present form and does not participate in the institutions created by the Zionist movement, neither in the representative Assembly in Palestine, nor in the World Zionist Congresses. Some of its extreme orthodox members, even holding that the return to Zion for which they have prayed during centuries in Galuth has to take effect by divine revelation and it is not the task of political parties conducted in majority by non-believers, cannot admit that the present day Zionist organization should be the godly instrument for the return of Yisroel in the promised Land.

    The opposition of the Agudass Ysroel to the Zionist aims has sometimes an active character. Ten years ago, things went that far that the Agudass Ysroel flooded the League of Nations and Great Britain and their Palestinian administrations with memoranda and protestations against the Zionist preponderance in Jewish politics. The orthodox leaders didn’t get tired to repeat that the Zionists don’t represent the opinion of the Jewish people and that the Agudass Ysroel speaking in the name of the orthodox masses who are, so they pretend, the overwhelming majority, must be recognized as the Jewish institution authorized to represent Palestine towards the mandatory Power.

    This attitude, naturally encouraged by the conservative antizionists in England and considered with joy by the Arabs of Palestine, created, in the Zionist circles, the impression that she was connected to the biggest enemies of Zion. The struggle embittered, at a given moment, to such an extend that she provoked, in 1925 (sic: 1924), the assassination of Dr Israë-l DE HAAN (translator’s note: not ‘De Hahn’), a professor from the Netherlands, who, after having dedicates his young years to the radical ideas, joined Orthodoxy and became one of his most fanatical leaders. The murders of Dr DE HAAN never were arrested and this crime remains a mystery. But it is beyond doubt that his dead was caused by his violent hatred that lead him to certain acts considered as a treason from the viewpoint of the National Home.

    Having failed in her attempt to supplant the Zionists as official representatives in the Palestinian affairs Agudass Ysroel resigned itself little by little to occupy a secondary position. When the Jews of Palestine obtained a kind of national autonomy by the Representatives Assembly and the National Council, Agudass Ysroel remained outside of this autonomy, contenting itself with the right accorded, at the same time, to form a separated religious community. That way, the extreme Orthodox confined themselves voluntary in their present position of a minority in a minority, without the moral right to speak in the name of the Jewish people as a whole.

    As the time went on, the opposition of the Agudass Ysroel against Zionism has somewhat flawed, and one can not quote, during the last years, any example of active struggle against the Zionist realizations in Palestine. Even better, Zionism, formerly so hated, starts to penetrate in the rows of Agudass Ysroel under a disguised form. At several occasions, the orthodox leaders have stated their will to participate in the Zionist realizations, if only the Zionists would consent strictly the religious dogmas and practices.

    In Poland and the other countries where emigration is an economical necessity, it is difficult for the Agudass Ysroel to prevent the growing generation, imbued with Zionist ideas, to join themselves to the heretic organizations who prepare the Jewish youth to work in Palestine. As a remedy, the orthodox leaders started recently with the organization of their own ‘Halutzim, and have asked, for that aim, immigration certificates for the workers. At a meeting of the Agudass Ysroel in Vienna, the creation of a special fund for a Jewish colonization on a religious base has been announced. Even if this fund has still not reached an importance to give it practical influence, it is however of a great help to draw, psychologically, the orthodox extremists nearer to Zionism. Lately some work camps for young people who are part of the Agudass Ysroel have been established in Palestine and the social organization of those camps, and the social organization of those camps, just like those of the Mizrachi, mentioned above, resemble strangely to those of the heretic Kibbutzim.

    Lately the rising of the Nazis in Germany has helped to smooth the differences between the Agudass Ysroel and the Zionist groups. Incidentally, it is interesting to note that the most active and most violent center of the Antizionist Orthodoxy was in Germany. Frankfort on the Main was until the last time always considered as the heart of the extremist Orthodoxy who rejected Zionism as an hazardous attempt to anticipate on the schemes of the Creator.” (Op. cit. pp. 219-221)

    15-10-2007 om 12:34 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Nieuws en Achtergrondinformatie 07 10 14 (deel 2)
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    NIEUWS EN ACHTERGRONDINFORMATIE 14 OKTOBER '07 (deel 2)

    "Seven Countries in Five Years"

     

    By Joe Conason

     

    Wesley Clark's new memoir casts more light on the Bush administration's secret strategies for regime change in Iran and elsewhere.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18544.htm

     

     

    The Mother of all Pretexts

     

    By Uri Avnery

     

    A sceptic might ask: How did it happen that the wonderful Western culture gave birth to the Inquisition, the pogroms, the burning of witches, the annihilation of the Native Americans, the Holocaust, the ethnic cleansings and other atrocities without number - but that was in the past. Now Western culture is the embodiment of freedom and progress.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18547.htm

     

    The Iron Wall

     

    Colonisation of Palestine

     By Vladimir Jabotinsky

     

    Every native population, civilised or not, regards its lands as its national home, of which it is the sole master, and it wants to retain that mastery always; it will refuse to admit not only new masters but, even new partners or collaborators
    http://www.informationclearinghouse.info/article14801.htm

     

    Do You Know the Truth About Lockerbie?

     

    By Robert Fisk

     

    I believe there are many dark and sinister corners to this atrocity. I'm not at all certain that the CIA did not have a scam drugs heist on board and I am not at all sure that the diminutive Libyan agent Megrahi – ultimately convicted on the evidence of the memory of a Maltese tailor – really arranged to plant the bomb on board Pan Am Flight 103 in December 1988.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18548.htm

     

    US Demands Air Passengers Ask its Permission to fly

     

    If you're not on the list, you're not getting on

     

    By Wendy M. Grossman

     

    US demands air passengers ask its permission to fly: Under new rules proposed by the Transport Security Administration (TSA), all airline passengers would need advance permission before flying into, through, or over the United States regardless of citizenship or the airline's national origin.
    http://www.informationclearinghouse.info/article18549.htm

     

    'The U.S., Not Iran, is the Terrorist':

     

    In the last two centuries has Iran... invaded any other nation?
    http://www.paktribune.com/news/print.php?id=191511

     

    EU: 'We'll back Abbas if Hamas included':

     

    The European Union would support Palestinian Authority President Mahmoud Abbas if he reconciled with Hamas, according to Christina Gallach, spokeswoman for EU Foreign Policy Chief Javier Solana.
    http://snipurl.com/1s4t3

     

    Palestine: The honeymoon is ending on 'mission impossible':

     

    As he gets to grips with the extent of his task as a peace envoy, the former prime minister is said to be astonished and appalled by life in the West Bank
    http://www.guardian.co.uk/israel/Story/0,,2190320,00.html

     

    Not a care in the world:

     

    It's alarming that fashionable residents of Tel Aviv can remain so detached from the ongoing conflict on their doorstep.
    http://commentisfree.guardian.co.uk/seth_freedman/2007/10/not_a_care_in_the_world.html

     

    Palestine: The Iron Wall: Video:

     

    The Iron Wall documentary follows the timeline, size, population of the settlements, and its impact on the peace process. This film also touches on the latest project to make the settlements a permanent fact on the ground; the wall that Israel is building in the West Bank and its impact on the Palestinian people.

     

    Note: Video may take a number of minutes to load
    http://www.informationclearinghouse.info/article13749.htm

     

    Autumn conference meant to rescue Zionist regime: Leader tells Islamic governments @H= Autumn conference meant to rescue Zionist regime: Leader  Teheran Times

    14-10-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.DARK AGENTS

    Dark Agents

     

    Six long decades of torment under Zionist occupation have been ignoredWW by the Western powers. Sixty years of mass murder, mass torture, mass imprisonment and mass deportation of Palestinians have passed without an end in sight for their suffering.

    Numerous Arab rulers have failed to act effectively in order to free Palestine and establish a Palestinian state and in the tragic course of Arab nation's impotence to assist their Muslim brothers, the Zionist regime has committed and continues to commit every crime imaginable against the Palestinian people in their native land.

    Whosoever dares whisper a word against the Zionist regime is immediately branded as anti-Semite and conveniently character-assassinated by the dark agents of Zionism present in every walk of life in the West.

    Iranians are a sympathetic lot to humanitarian causes. It is an inalienable part of Iranian character to speak out against injustice. For instance Iranians wholeheartedly provided sanctuary for the Jewish Diaspora during WWII, that being a major reason why Iran cannot be branded so easily by the black hand of Zionism. However throughout the ages Iran has served as safe haven to many different cultures and religions under persecution, many of whose communities chose to take up residence in the country and add their flavor to Iran's multicultural society.

    This year the Quds Day commemoration ceremonies and demonstrations went ahead with added impetuous in the face of renewed threats against Palestine's existence. Islamic Republic of Iran President Mahmoud Ahmadinejad, back from his successful trip to the American Continent, also took part.

    In his speech the President began by reaffirming the Iranian nation's commitment to freedom and humanitarian values. He said, "The world should know that the Iranian nation detests slaughter. It regards agents of World War II and Hitler as dark forces."

    Addressing the Western backers of Zionism, President Ahmadinejad asked, "Why don't you allow the black box of Zionist crimes to be opened?!"

    "The oppressed Palestinians have been deprived of all their human rights for over 60 years now. Today, the problem Quods is facing is not a Palestinian or even a Middle Eastern issue; it is global."

    He added "Zionism is a global threat, and is not only harming Palestine. The establishment of the Zionist regime and the all-out support (some countries extend to it) is an insult to human dignity."

    The Islamic Republic has once again made its position with regards to Palestine crystal clear. People of Iran reject fascism in all its shapes and forms. But then again there is only so much that Iranians can do without the full backing of other nations.
    Iranian society has paid a hefty price for its whole hearted support of the Palestinian nation and the Islamic Republic's support for the Palestinian cause needs in turn to be backed up by other Muslim Umma, in Arab countries.

    Iran has achieved a great deal for the oppressed Palestinian nation by lending spiritual support to their cause. If Arab nations join in unison the struggle to free Palestine from the unjust Zionist occupation without making excuses victory will soon be within reach.

    The Zionist state is beginning to act out of sheer desperation and frustration in the occupied Palestine. Zionist actions against native Palestinians are strangely enough beginning to echo those of Nazi Germany in Warsaw's ghetto toward the end of WWII.

    There can be no doubt that the glasshouse of Zionist injustice will come crashing down in time since God does not leave any injustice unanswered; but if all believers were to lend a hand to the people of Palestine without doubt or further delay, the salvation for Palestinian people would be arrived at much sooner.

    KAYHAN INTERNATIONAL  www.alalam.ir/english

    12-10-2007 om 17:43 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.RABBINER DR MENDEL HIRSCH: GOTT IST UNSER VATER ZIJAUN UNSERE MUTTER

    Rav MENDEL HIRSCH

    (1833-1900)

    GOTT IST UNSER VATER, ZIJAUN UNSERE MUTTER

    Kommentar Parschass Nauach Jesajas Kap. 54

    Der Wochenabschnitt des Gotteswortes zeigte uns die gewaltige Katastrophe, von der die Erde und ihre Wesenschar nach dem Ratschluss des barmherzigen Gottes getroffen wurde. Sie erschien als Verderben und war die Rettung, sie erschien als der Untergang und war die Erhaltung. Zu Grunde ging das Entarte, erhalten wurde und befreit von der Überwucht des Entarteten das die reine Keime einer reinen Zukunft in sich Bergende. Auf der neu gestalteten Erde sollen die alten ewigen Waltungsziele Gottes erreicht werden. Gottes Wille wird unter allen Umständen ausgeführt, sein Wort ist das unerschütterlich feststehende, es ist das einzig Unbedingte und findet seine Verwirklichung, auch wenn ganze Generationen des Menschengeschlechtes sich dagegen verschworen hätten – das ist die ernste Mahnung, aber auch die trostreiche Verheißung, die aus diesem Wochenabschnitt uns entgegentönt.

    Eines der Waltungswerkzeuge zur Erreichung dies Ziele ist die Abrahamsfamilie, das jüdische Volk als Träger der göttlichen Offenbarung. Allein auch dieser Träger der Lehre vom Menschen-Ideale hielt sich nicht rein. Der menschheitspriesterlich den anderen voranschreiten sollte den Gottesweg zum Baum des Lebens, versank selbst in der großen Mehrzahl seiner Glieder in die Entartung, aus der er die anderen retten sollte, und unsere ehre geistige Mutter Zion hatte den Schmerz, von ihren Kindern sich verlassen zu sehn. Der größte Teil, das Reich Israel, ward gänzlich entfremdet. Allein auch der kleinere Teil, das Reich Juda, der noch in Jerusalem seinen Mittelpunkt erblickte und das Band, das ihn mit Zion vereinigte, wenigstens äußerlich noch nicht gänzlich zerrissen hatte, entsprach so wenig seiner Bestimmung, daß auch der jüdische Staat vernichtet, der Tempel zerstört und das Volk durch wiederholt über es hereinbrechende Verhängnisse über die weite Erde zerstreut wurde. Es war ein partielles [Mabul], eine partielle „Entseelung“, von der alle diejenigen Güter und Bestrebungen und äußeren Errungenschaften getroffen wurden, in denen die verblendeten Sprossen des Menschheitspriestervolkes ihre Lebensziele erblickt und in denen sie geglaubt hatten, mit den anderen Völkern wetteifern zu sollen. Allein auch diese Katastrophe, so lehrt uns unser Prophetenwort, erschien nur als Vernichtung. Sie war die Rettung. Sie erschien als Untergang, sie war die Erhaltung. Nicht Verlust, sondern Wiedergewinnung, oder vielmehr erst wirkliche wahrhafte Gewinnung ihrer Kinder bedeutet deren Galuth für unsere Mutter Zion.

    Unser Prophetenwort versetzt uns nun in den heißersehnten Augenblick, in welchem das Galuth sein Läuterungs- und Erziehungswerk an uns vollbracht haben wird. Es bringt die frohe Kunde davon, diese wahrhaftige Heilesbotschaft, der so lange einsam trauernden Mutter.

    Kap. 54, Vers 1-3 Gott ist unser Vater; Zion, die Personifikation der Thora, wie diese in dem Gottesheiligthume ihre Stätte hatte und hier die symbolische Vergegenwärtigung ihrer Anforderungen und Segenswirkungen darbot, Zion ist unsere Mutter. Ihre Kinder haben sie lange verkannt und verlassen. Jetzt nun wird ihr die Freudenbotschaft, aß mehr heimkommen als sie je bei sich geschaut. Was die Zeit der Selbständigkeit und des Glückes an den um das sichtbare Gottesheiligthum Versammelten nicht vermocht, die Prüfungsjahrhunderte des Galuth haben es vollbracht. Die räumlich Fernen sind die geistig Nahen geworden. Die einst geistig und sittlich Entfremdeten kehren als Söhne und Töchter zurück. – [veSaréch Gaujim jirosch usw.]. So lange bleibt das jüdische Land im Besitze der Völker und harret trauernd der Rückkehr Jissroéls; bis dahin sind die Stätte [Neschamauss] verödet, die Blüte des Landes ist an die Heimkehr Jissroéls geknüpft. Vergl. 3 B.M. 26,34.

    V.4. Gieb dich rückhaltlos der Freude hin, fürchte nicht du könntest enttäuscht werden, die Rückkehr deiner Kinder könnte sich nur als eine zeitweilige, ihre Besserung als nur der vorübergehend erweisen. Nur zu oft hat Zion während der Zeit ihrer Verlassenheit Phasen der Erhebung und des begeisterten Aufschwunges ihrer Kinder erlebt, den immer wieder ein Rücksinken in die alte Nacht folgte. Jetzt aber ist die Erziehung ihrer Kinder vollendet, die Schule der Leiden hat für ihre Kinder, und damit die Zeit des Grames für die Mutter ihr Ende erreicht.

    V.5 [VeGaualéch usw. Elauhei chol hoOrèts jikoré]. Mit dieser sittlichen Vollendung Jissroéls Hand in Hand geht die Erhebung der Gesamtmenschheit: der dein Erlöser ist, der Jissroél durch seine Gesetze heiligt, der wird jetzt von der ganzen Erde anerkannt.

    ……. ………… ………….

    Aus: Die Haftoroth übersetzt und erläutert von Dr. Mendel HIRSCH Direktor der Realschule der Israelitischen Religionsgesellschaft zu Frankfurt a.M. FfM. 1896 S.11 bis 13

    12-10-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWS AND MUSLIMS UNITE AGAINST ZIONISM

    "What is NOT in the news! 

    Jews and Muslims United against Zionism :  We could not find coverage for this story anywhere in the major news!  This should speak volumes!! Rabbis met with President of Iran and stood shoulder to shoulder with Muslims in anti- Zionism demonstration.  The Rabbis Said: "Judaism seeks peace. Unfortunately, there are some Jews today, influenced by the barely century old, philosophy of Zionism, who feel that the proper Jewish response to enemies, be they real or fantasized, is aggression and calls for violence and unfortunately attempts to drag other nations down the path of war."  Article contains Video of joint demonstration - Must See.
    http://www..muslimbridges.org/content/view/790/37/

     

     

    TEGEN DE MISDADIGE EN IDIOTISCHE  ISLAMOPHOBIE: SUBSCRIBE WEEKLY MUSLIMBRIDES!"

    10-10-2007 om 22:04 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Houston Chronicle: Letter to the Editor by prof. Yakov M. RABKIN 06 12 20

    "Houston Chronicle 20 December 2006 Letter to the Editor from professor Yakov M. RABKIN

    Dear Editor,

    Rabbi Barry Gelman's article (December 18, 2006) makes important points about the phenomenon of Jewish opposition to Zionism. While the State of Israel has developed a vibrant economy and has become an impressive military power, this opposition has refused to vanish. This is truly puzzling. My recent book titled "A Threat from Within: A Century of Jewish Opposition to Zionism" (Palgrave Macmillan/Zed Books, 2006) explains this phenomenon as well as its theological and historical foundations. Recent coverage of the visit these rabbis who reject Zionism paid to Iran's president shows that this minority phenomenon deserves to be taken seriously. This is why my book has attracted attention from several Jewish Zionist media such as Jerusalem Post and Haaretz in Israel, the Jewish Press in New York and The Jewish Chronicle in London. I welcome the publication of Rabbi Gelman's article in your newspaper since American public, including millions of Christian Zionists, must also understand why the embattled State of Israel continues to generate controversy among the Jews.

    Yakov M Rabkin
    Professor of History
    University of Montreal
    Montreal, Qc, Canada"

    10-10-2007 om 21:04 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Professor Yakov M. RABKIN: Gap among Jews widens on question of Zionism

    Opinion op/ed

    Gap among Jews widens on question of Zionism


    By Yakov M. Rabkin

    Originally published March 8, 2007


    A profound division has developed between Zionist advocates of Israel and Jews, secular and religious, who reject or question Zionism and actions taken by the state of Israel.


    Public debate about Israel's place in Jewish continuity has become open and candid.


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    Many Jews try to come to terms with the contradictions between the Judaism they profess to adhere to and the Zionist ideology that has taken hold of them. This coincides with serious concerns expressed across Israel's political and religious spectrum about the future of Israel.

    Quite a few Jews now publicly ask whether the chronically besieged ethnic nation-state in the Middle East is "good for the Jews." Many continue to be concerned that militant Zionism destroys Jewish moral values and endangers Jews in Israel and elsewhere. This debate has entered pop culture as well: The recent film Munich by Steven Spielberg sharply focuses on the moral cost of Israel's chronic reliance on force.


    The Israel lobby in the United States, aligned with the nationalist right in Israel, viciously attacked the Jewish director and his film even before it was released. It also lashed out at several books published over the past few years - Prophets Outcast, Wrestling With Zion, The Question of Zion, The Myths of Zionism - all authored by Jews who are concerned about the same essential conflict between Zionism and Jewish values.


    A few weeks ago, the Israel lobby (through its constituent American Jewish Committee) issued a report alleging that Jews who criticize Israel endanger its "right to exist" and foment anti-Semitism. This provoked a number of prominent Jews in Britain, Canada and the United States to speak out, moving candid debate about Israel into mainstream, even conservative, publications. In January, the eminently pro-establishment Economist published a survey of "the state of the Jews" and an editorial that called on rank-and-file Diaspora Jews to move away from the "my country, right or wrong" attitude adopted by many Jewish organizations.


    Making a stand for Jewish emancipation from the state of Israel and its policies has bridged some old divides and created new ones. Thus, an ultra-Orthodox critic of Israel, usually antagonistic to Reform Judaism, commended a Reform rabbi for saying that "when Israel's Jewish supporters abroad don't speak out against disastrous policies that neither guarantee safety for her citizens nor produce the right climate in which to try and reach a just peace with the Palestinians ... they are betraying millennial Jewish values and acting against Israel's own long-term interests."


    Their relationship with the state of Israel and with Zionism has polarized the Jews. The axis along which this polarization has taken shape does not correspond to any of the habitual divisions: Ashkenazi/Sephardic, observant/nonobservant, Orthodox/non-Orthodox.
    In each of these categories are Jews for whom national pride, even arrogance (chutzpah), is a positive value, and who give their enthusiastic support to the state that incarnates what they identify as a life force, a triumph of the will and a guarantee of Jewish survival.

    But each of these categories also includes Jews who believe that the very idea of a Jewish state, and the human and moral price that it demands, undermines all that Judaism teaches, particularly the core values of humility, compassion and kindness. They, along with Israel's staunchest supporters, point up the paradox that has seen Israel, often presented as an ultimate haven, become one of the most precarious places for Jews. Israeli media report unprecedented levels of concern not only for the future of the state but also for the physical survival of its inhabitants.

    Some attempt to redefine "Israel's national purpose" as a means to revitalize Israel's largely demoralized society.


    Divisions about Israel and Zionism are so acute that they may split Jews as irremediably as did the advent of Christianity two millennia ago. Christianity, which embodies a Greek reading of the Torah, eventually broke away from Judaism. Like Christianity, Zionism, reflecting a nationalist, romantic reading of the Torah and Jewish history, has come to fascinate many Jews.


    It remains to be seen whether the fracture between those who hold fast to Jewish moral tradition and the converts to Jewish nationalism may one day be mended. However fateful for Jews and Judaism, this fracture may not necessarily affect Israel, which nowadays counts many more evangelical Christians than Jews among its unconditional supporters.


    Yakov M. Rabkin, author of "A Threat From Within: A Century of Jewish Opposition to Zionism," is professor of history and associate of the Centre for International Studies at the University of Montreal. His e-mail yakov.rabkin@umontreal.ca.


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    10-10-2007 om 20:49 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.S R HIRSCH ZERSTREUUNG UND ERLÖSUNG IM LICHTE DES PROPHETEN JESAJAS

    "SAMSON RAPHAEL HIRSCH zs“l

    ZERSTREUUNG UND ERLÖSUNG
    IM LICHTE DES PROPHETEN JESAJAS

    …Nicht also das Aufgehen Israels in die Völker und Nationen liegt im Schosse der zu erwartenden Zukunft, vielmehr das Aufgehen der Völker in Israel! Der Berg des jüdischen Gotteshauses steht dann an der Spitze und auf dem Gipfel aller Berge und ist getragen von den Hügeln: entweder es sinken alle anderen Berge, alle Größen, zur Bedeutung von Hügeln gegen ihnen hinab, oder: alle Hügel und Berge, alle kleinen und großen Menschengrössen vereinigen sich zum Piedestal dieser einzigen Hoheit – zu ihm hinan strömen alle Völker, alle fühlen den Zug, von dort herab sich ihr Licht und ihr Leben zu holen.

    Ferner: nicht über die Erde zerstreut, vielmehr um die Höhe des Gesetzesheiligtums gesammelt, in Palästina findet die Zukunft Israel. Dort suchen es die Völker auf. Und dorthin ist es nicht zurückgekehrt, um dort etwa die in der Zerstreuung von den Völkern gelernten Weisen zu üben; sondern dort ist es wieder gesammelt, um die von Gott gelehrten Sitten des Menschen und Wegen des Bürgers zur vollen Verwirklichung zu bringen, und so durch die Kenntnis und Erfüllung des Gesetzes und des Gotteswortes, sich zum Priestervolk für die Menschheit zu befähigen. Nicht die europäische Kultur wird nach Palästina getragen, sondern die Kultur der Menschheit durch Gottes Gesetz und Wort wird aus Palästina geholt.

    Nicht endlich den Sieg des Glaubens, sondern den Sieg des Gesetzes bedeutet diese Zukunft. Der Sieg des Glaubens, das siegreiche Durchbrechen des Gotttesbewußtseins in der Brust aller Menschen und Völker mag vorangehen; die Huldigung der ausschließlichen Gotteswaltung in Natur und Geschichte, das Beugen vor der Gotteshoheit, die Verehrung seiner Macht und Größe, das Bewußtsein der völligen Abhängigkeit mag vorangehen und die Vorbedingung sein um die Rückkehr der Menschheit zu Gott zu vermitteln. Allein solange diese Verehrung und dieses Bewußtsein die Menschen nur in die Tempel führt, um „Gott ihre Verehrung und Anbetung zu bezeugen“, um ihm „den Zoll ihres Dankes zu bringen“, um an seinen Altären Trost für die Gegenwart und Hilfe für die Zukunft zu suchen, kurz solange die Menschen nur mit ihrem Geschicke, nicht aber auch und zwar in allererster Linie mit ihrer Tat mit Gott in Verbindung treten, immer nur Trost und Hilfe, nicht aber zu allererst Gesetz und Lehre von Gott erwarten, und zwar nicht nur für das individuelle Menschenleben, sondern Gesetz und Lehre für das ganze Menschen- und Volksleben-: solange dämmert auch noch nicht ein Strahl von jenem Bewußtsein durch, das einst am Ziele der Tage die Völker hinaufrufen wird zu Gott, um durch die Huldigung seines Gesetzes im Menschen- und Volksleben sich den wirklichen und wahrhaftigen ewigen Frieden auf Erden zu sichern. Nicht in den „Glauben an Gott“, sondern in dem seinem Gesetze gehorchenden Pflichtbewußtsein winkt die Erlösung der Menschen und Völker. Gesetz und Lehre soll von Zion-Jeruschalaim ausgehen!

    .... ....

    Die Tatsache aber, daß Israels und der Menschheit Zukunft in der Vollendung Israels als das Priestervolk des göttlichen Gesetzes gipfelt, verbürgt und besiegelt uns die Wahrheit, daß nur durch eine immer tiefere und vollere Erkenntnis und eine immer treuere und vollere Erfüllung dieses Gesetzes wir uns für die Zukunft vorbereiten, und der Geüla würdig machen können. Und diese Tatsache bricht allen sogenannten, das Gesetz antiquierenden Reformbestrebungen einerseits, sowie allen in neuester Zeit auftauchenden Bestrebungen, die Geüla auf materiellem Wege der Besitzergreifung und Agrikultur des heiligen Bodens zu fördern, unerbittlich den Stab. Wir haben das Land nicht für uns, sondern uns für das Land zu gewinnen und zu bilden im Gesetze und durch dasselbe.

    Alle diese Züge: die endliche Verwirklichung der Priestermission Israels an die Völker, deren Vermittlung durch Wiederauferstehung des jüdischen Staates und das Gesetzheiligtum in Zion und Jerusalem, dieses Heiligtum sodann das Heiligtum der Menschheit und von ihm aus das endlose Reich des Friedens auf Erden, alle diese Züge kehren in allen ferneren Geüla-Verkündungen Jesajas’ wieder.

    ...

    ( Einleitung zum Propheten Jesajas. Kapitel III: Jesajas Verkündigungen über die Zerstreuung und die Erlösung. In: Gesammelte Schriften, Zweiter Band S. 321 u. 322, Frankfurt a.M. 1904) "

    10-10-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MENDEL HIRSCH: DAS GEHEIMNIS DER WELTGESCHICHTE

    "Rabbiner Mendel HIRSCH sz“l

    (1833-1900)

    DAS GEHEIMNIS DER GANZEN WELTGESCHICHTE

    „ Aus allen Stürmen und Erschütterungen des socialen und religiösen Lebens Israels und der Brudervölker tönt die Stimme Gottes, des gnadenvollen, seine Menschenkinder rettenden und deshalb alle dem Menschenheile Feindlichen schwer treffenden Gottes. Die Weltgeschichte ist nicht bloß das Weltgericht; ihre Erschütterungen, ihre Krampfeswehen sind zugleich die Geburtswehen, aus denen neues, wahres, verjüngtes Leben hervorgehen soll. So für Israel, so für die Gesamtmenschheit. So lange hoffen vergebens das ruhelose Israel und die friedlose Menschheit auf Ruhe und Frieden in den Verhältnissen des bürgerlichen und religiösen Lebens, bis sie sich unter der Einwirkung der Waltungs- und Belehrungsthaten der göttlichen Erziehung zur Rückkehr zu Gott, Israel in der Verwirklichung seiner menschheitspriesterlichen Bestimmung, die Brudermenschheit in der Verwirklichung des reinen Menschentums, erhoben haben werden.

    Dieses Ziel aber wird von der Gotteswaltung mit Sicherheit erreicht, wie dies für Israel in VV. 7 bis 9 ausgesprochen ist. Mag es immer für menschliche Kurzsichtigkeit und Kurzlebigkeit lange dauern, bis es erreicht ist. Das unerleuchtete Auge des gelehrtesten Geschichtsforschers sieht in den Gängen der Geschichte nur den Pragmatismus physischer und politisch-socialer Ursachen und Wirkungen. Die Hand der höchsten Waltung schaut er nicht. Unmerklich aber reifen dennoch in von Jahrhundert zu Jahrhundert fortschreitender Entwicklung das neue Israel und die neue Menschheit ihrer Vollendung entgegen. Und ist endlich der große Tag der Verjüngung, der Neugeburt gekommen, so wird es eine Geburt sein, bei der man die Wehen nicht wahrgenommen, weil man sie nicht als solche erkannte. Was man für geschichtliche Revolutionen und Evolutionen ansah, waren in Wahrheit die Geburtswehen Israels und der Menschheit. Mag auch noch so oft der kurzsichtige edle Mensch, der in seiner Brust das Menschheitsideal hegt, verzweifeln ob des scheinbar stets sich wiederholenden Rücksinkens der Menschheit, so oft ein mächtiger Fortschritt gethan schien. Dem Zagenden und Zweifelnden tönt das Beruhigungswort Gottes entgegen: „Ich sollte nur zum Kreißen, aber nicht zur Geburt bringen? Wenn ich der zur Geburt Führende bin, da sollte ich sie zurückhalten?“ – Das Geheimnis der ganzen Weltgeschichte wird mit diesen Worten gestreift. “

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 404-405 Kommentar zu Jesaja 66, vv. 6 bis 9)"

    10-10-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.S R HIRSCH "Gijzijt het Palestijnse volk niet en Palestina is niet het Joodse land"

    "Rav Samson Raphael HIRSCH z”l:

    “GIJ ZIJT HET PALESTIJNSE VOLK NIET EN PALESTINA IS NIET HET JOODSE LAND”

    De Duitse Rabbijn Rav Samson Raphael HIRSCH (1808-1888), gezegend is zijn aandenken, die de Yiddishkeit redde van de algehele vernietiging door de Reform, schreef in zijn Commentaar over de Pentateuch ‘Humesh (Devorim 4, 5 - Va es’honon) ieder zionisme, in het bijzonder ieder ‘religieus’ zionisme op voorhand weerleggend:

    “…Gij [de Joden] zijt het enige volk op aarde die wetten had, nog eer het een land bezat, en deze wetten zijn de enige waarvan de toepassing geen middel voorstellen om een volksleven en een nationale onafhankelijkheid en welzijn vanuit een nationaal grondgebied te verwezenlijken, maar een middel op zichzelf zijn.

    Ieder ander volk, wordt een volk door zijn land en schept zich wetten voor zijn land. Maar gij zijt een volk door de Wet en krijgt een land door de Wet. Alle andere wetten hebben hun oorsprong in de particulariteiten die het land aan het volk geeft en aan hun veranderende ontwikkelingsbehoeften. Uw wetgever [Mausche onze Meester], de man uit wiens handen gij uw Wet ontving, heeft nooit een stap gezet op zijn bodem, heeft Uw land nooit gezien. Hij was enkel degene die de Wet doorgaf. Zijn graf in de woestijn is de zegel van G’d op de Wet, dat hij doorgegeven heeft, en tegelijk de waarborg voor haar eeuwigheid en onveranderlijkheid.

    De Wet is het absolute, gij en het land zijn het voorwaardelijke. Niet volgens het wisselend lot van U en van het land moet de wet zich ontwikkelen, maar volgens Uw groeiende getrouwheid tegenover de Wet, ontwikkelen zich Uw lot en dat van het Land. Met de Wet op uw arm, staat gij als een volk aan de grens van het land, dat gij zult betreden, om daar de Wet tot haar volle verwezenlijking te brengen. Met de Wet op Uw arm, zult gij –ooit tijdelijk beroofd van het land – steeds en steeds opnieuw een volk zijn dat geen andere bestemming heeft als de verwezenlijking van deze Wet te leven, en het ogenblik af te wachten waarop U opnieuw de toegang tot het land geopend wordt, dat U gegeven werd ter volledige verwezenlijking van deze Wet.

    Gij zijt het volk van de Wet, Palestina is het land van de Wet, maar gij zijt niet het Palestijnse volk en Palestina is niet het Joodse land. -"

    10-10-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.MENDEL HIRSCH : VÖLLIGE GOTTESABHÄNGIGKEIT
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    "Rabbiner Mendel HIRSCH sz”l

    (1833-1900)

    ISRAELS STELLUNG: VÖLLIGE GOTTESABHÄNGIGKEIT

    Das Prophetenwort weist das gottvergessene, die eigne Kraft vergötternde Volk auf die Bescheidenheit seines Ursprungs hin und zeigt, wie parallel mit der Geschichte Vater Jakobs auch in der des Volkes die Gotteswaltung allein der schützende, errettende und erhaltende Faktor ist, wie des Volkes Geschick von Gott stets gestaltet wurde und werde je nach seiner Treue oder Untreue gegen das Gottesgesetzt (K. 13, 1-4). Es beklagt sodann die Verblendung, mit der es Gott, seinen Erlöser und Erhalter, als seinen ärgsten Feind betrachtet (K. 13,9), dagegen seinen Abfall als teure Errungenschaft sorgsam hegt (V.12), wodurch eine Abwendung der schweren Verhängnisse unmöglich werde (V.14). Denn unter diesen Umständen kann nur durch sie Israel zur Erkenntnis geführt werden, bei wem allein „Vatererbarmen finde das Verwaiste“ – (Kap.14,4), so dass es, befreit von Vergötterung der Menschenhülfe und der eigenen Macht, sich dem „Tau der göttlichen Wahrheit“ öffnet und damit „Blüte und Schönheit wie die Rose“ und „Festigkeit und Bedeutung wie der Libanon“ gewinnt (V.6). Damit erfüllt es seine Sendung im Kreise der Menschheit (V. 7 und 8), und die Schule seiner Leidenserziehung ist vollendet(V.9).

    Kap.12, V.13 en 14 Als Flüchtling kam Jakob nach Aram und er, der „Israel“, d.i. durch Leben und Geschick „Verkündiger der Gottesherrschaft“ werden sollte, musste, um ein Haus zu gründen, Knechtesdienste thun und um es zu erhalten, im Knechtesdienste verharren, „um sein Weib dienen und für sein Weib dienen“, und nur das unmittelbare Einschreiten Gottes schützt ihn auf seiner Rückkehr aus Aram (1 B.M. 31,29). Flucht seine Auszug aus der Heimat, Flucht seine Rückkehr aus der Fremde. Und als für seine zum Volke herangereiften Kinder die Stunde der Befreiung gekommen, da traf sie diese Stunde als Sklaven. Und nicht durch einen König, nicht durch einen Feldherrn wird Israel die Freiheit, sondern durch „einen Propheten hat Gott Israel erlöst und durch einen Propheten wurde es beschützt“. Nicht durch einen Mann der Macht, ja nicht einmal durch einen Mann der Rede, der etwa mit dem Feuerworte der Begeisterung sein Volk zum Kampfe zu entflammen gewusst und es dann, ein zweiter Abraham gleich, zum Siege über die krieggeübten Unterdrücker geführt hätte. Vielmehr fehlte diesem Propheten mit der Macht der Rede auch gänzlich jenes Selbstvertrauen und jener Glaube an die eigene Befähigung, die für jeden Volksführer unerlässliche Vorbedingung des Erfolges sind. Dadurch gerade wurde er für seine Sendung der Geeignetste, denn nur so erschien er auch als das, was er war, nämlich als Werkzeug und Bote Gottes. So bilden äußere Abhängigkeit, und Rettung und Erhaltung nur durch Gott die Signatur der Geschichte Jakobs und Israels, das seine irdische Wohlfahrt nur von Gott erhält. Auf diese Stellung Israels weist der Prophet das gottvergessene Volk fortwährend hin.

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: Kommentar zum Prophet HOSEA)"

    10-10-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: ANNUAL Al Quds Day in London 07 10 07
    INGEZONDEN:

    Annual Al Quds Day in London October 7, 2007


    For more pictures and the speech of Rav A L COHEN
    surf to
    www.nkusa.org

    09-10-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: 'JODEN BIDDEN VOOR SNELLE VREEDZAME ONTMANTELING ISR STAAT' Ria CABUS MO

    INGEZONDEN:

    Joden “bidden voor een snelle vreedzame ontmanteling van Israël”.

    Categorie: Palestina, Ria Cabus  www.mo.be

    Door: ria cabus

    Wie opkomt voor Palestina krijgt al te vaak het verwijt “tegen de joden” te zijn. Nu de Oxfam Wereldwinkels palestina centraalstellen in hun klantendag, hoorde ik die vrees ook bij sommige wereldwinkeliers. Het is een veel voorkomend misverstand. Wie solidair is met Palestijnen is nochtans niet tegen een groep mensen met een bepaald geloof. Wie de Palestijnen verdedigt, voert actie tegen een politieke strekking waar ook vele joden niet tevreden over zijn.

    Joden pleiten tegen Israël op de VN-conferentie

    Ook op de VN-conferentie kon ik dat ervaren. Van de meeste aanwezigen had ik het raden naar hun geloofsovertuiging, maar op de foto kan je zien dat dat van sommigen wel opviel. Omdat ik wist dat Israël erg tegen deze conferentie was, was ik aanvankelijk verrast door de aanwezigheid van die joden. Waren dat misschien Israëli die heel kritisch kwamen luisteren?
    Niets was minder waar. Op een van de sessies pleitte een vertegenwoordiger van de “Jews for Justice for Palestinians” uit Groot Brittannië voor een Israël waar beide bevolkingsgroepen het recht hebben als evenwaardige burgers samen te leven. De twee-statenoplossing was daar een voorlopige oplossing voor, maar op lange termijn zou er een niet-zionistische staat moeten komen. Ik noteerde: “het globale opbouwen vanuit het lokale”.
     
    In de pauze sprak ik een orthodoxe jood aan: ik dacht van het Zionisme geleerd te hebben dat Jahweh het land aan de joden beloofd had. De Jood reageerde schamper. In hun Bijbel is wel sprake van het recht om in Israël te wonen. Daar staat echter niet bij dat alleen Joden dat recht hebben. Een goede jood kan met anderen samenwonen in hetzelfde land.
    Op de receptie merkte ik dat de jood ook goed overeenkwam met een Duitse non. Toen er een fotograaf langskwam, excuseerde hij zich heel uitvoerig omdat hij niet met haar of mij op de foto wou. Samen met vrouwen op een foto, dat was net iets teveel van het goede. Daar konden wij mee leven.

    Joden voor Rechtvaardigheid voor de Palestijnen en Joden tegen het Zionisme.

    Vandaag ging ik op internet op verkenning naar die joden die in hun geloof een basis vinden voor de verdediging van de rechten van de Palestijnen.

    Op de website van de “Jews for Justice for Palestinians”, stond een “Refusnic Watch” met het aantal Israëlische dienstweigeraars. Vandaag 5 oktober 2007 stond het op 1681.
    Daarnaast een brief voor David Miliband, minister van Buitenlandse Zaken van het Verenigd Koninkrijk: een oproep tot stopzetting van de Israëlische sancties tegen de Gaza. (Op de website van APP kan je een gelijkaardige oproep tav minister De Gucht ondertekenen. www.actieplatformpalestina.be/content/meeracties/petities/petitie_gaza_2007-09_petitie.php) De joden publiceerden hun petitie als advertentie in the Times van 28 september. Tot mijn vreugde vond ik op de website ook een oproep om olijfolie te kopen bij PARC, de partner waar ook de Oxfam Wereldwinkels hun olie kopen.

    Op de website van “Jews United Against Zionism”, die ook op de conferentie waren, las ik: het Jodendom en het Zionisme zijn tegengesteld. Jodendom is een spirituele strekking, het zionisme is de omvorming ervan in materialisme met nationalistische aspiraties. Theologisch gezien hebben joden geen recht op een eigen staat, want zij werden verbannen bij een goddelijk gebod. Deze goddelijke verbanning mag niet verbroken worden door menselijke tussenkomst. (Talmud, Tractate Kesuboth, p.111). Het joodse volk mag bovendien geen andere volkeren onderdrukken. Toch ontstond de Israël door diefstal, onderwerping en verdrukking van het Palestijnse volk.

    In mijn digitale zoektocht vond ik ook de website van de "Jews Against Zionism", verdedigers van de “ware” Thora. Zij voeren nog een vuriger discours om de wereld te informeren dat de Zionistische Staat Israël diametraal ingaat tegen de traditionele joodse leer. Ze zijn niet politiek gemotiveerd, maar bezorgd over de vrede en de veiligheid van alle mensen, inclusief de bewoners van Israël. Zij bidden voor hen, maar erkennen niet hun staat. Pas als de wereld zal inzien dat het Israëlisch beleid niet in overeenstemming is me het traditionele joodse geloof, zullen de joden wereldwijd in vrede kunnen leven.
    Ook zij verwijzen naar de diaspora als een straf van God en de onrechtmatige pogingen van het Zionisme om deze goddelijke bestemming in eigen handen te nemen. Treffend zijn hun citaten van Zionisten die in de vorige eeuw de lijdensweg van de joden zouden goedgekeurd hebben. Zij zouden de antisemieten “vrienden van het Zionisme” genoemd hebben, omdat de onderdrukking het karakter van de joden vormde en de weg baande voor het Zionisme.

    Scheiding van kerk en staat

    Ik leerde in mijn digitale zoektocht veel bij over de verschillende Joodse strekkingen. De aanpak van de Jews for Justice sprak mij meest aan, omdat die dichtst aanleunt bij mijn eigen culturele achtergrond. Het was echter leerrijk te lezen dat ook mensen die hun godsdienst ten gronde beleven, daarin een basis vinden om het Zionisme radicaal af te keuren.
    Als niet-jood kan ik mij bezwaarlijk mengen in de theologische discussie. Maar ze voedt wel mijn sympathie voor een goede scheiding tussen kerk en staat. Er zijn veel verschillende godsdiensten op de wereld. Heel veel mensen vinden daarin een goede basis om harmonieus samen te leven. Maar wanneer overheden de mensen eigenhandig in een gelovig keurslijf willen dwingen, loopt het snel mis. Wanneer zij bovendien naar de godsdienst verwijzen om hun eigen beleid te rechtvaardigen, is het hek helemaal van de dam.

    Ik vermoed dat president Bush het wel met mij eens zal zijn dat het fundamentalisme in Iran niet de beste politieke basis is. Maar hij steunt wel het Zionistische regime. Bovendien verwijst hij zelf graag naar “in God we trust” om zijn eigen oorlogen te rechtvaardigen.


    Gepost op 06.10.07
    Donnerstag, 18.10.2007 15:34 | Koen Stuyck
    Beste Ria,

    Als je verbaasd was over de aanwezigheid van religeuze joden op die conferentie dan moet je zeker "In de naam van de Thora" van Yakov M. Rabkin. Je beseft dan meteen dat deze 'stroming' niet zo marginaal is als doorgaans wordt aangenomen. Razend interessant. Het boek kwam enkele maanden geleden uit in België, het veroorzaakte flink wat deining in joodse middens maar verder werd het zoals gewoonlijk flink doodgezwegen. Lees ook http://koenstuyck.blogspot.com/2007/02/britse-joden-laten-zich-niet-langer.html

    groeten,

    K.S.
      BRON: www.mo.be

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    08-10-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-10-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Uriel ZIMMER: Ivrith and Loshon haKodesh: Ivriet vs. heilige Taal
    URIEL ZIMMER

    “IVRITH” AND “L'SHON HAKODESH”

    In the course of transformation and "normalization" of the Jewish people, the language naturally had to be transformed likewise. The "Holy Tongue" which, as we have earlier explained, plays such a fundamental role in the Torah, must also have its place assigned to it under the new "normalized" set up. Just as Yisroel became "the Jewish Nation", just as the Holy Land became first the "Vaterland" and later "the State", just as Torah became a "religion", in the same manner, "the Holy Tongue" had to become “the national language”.

    To be sure, a separate language is not an indispensable ingredient of a "nation" in non-Jewish thought. All South American nations, for instance (except Brazil), speak Spanish. England and America, not always on very friendly terms and certainly now two different nations, both speak English. Arabic is spoken everywhere between Morocco and Iraq, between Syria and Saudi Arabia, by a dozen nations that often quarrel with one another. On the other hand, the Indian nation has five entirely different "national languages" so that until this day English is frequently spoken in the Parliament of New Delhi as it is the only language generally understood by all deputies. The Swiss nation, too, has three national languages, and so forth.

    Yet, in nationalism the promotion of a "national language" is an important propaganda factor. During the recent half-century or so, some nations have tried to revive ancient languages that had survived in common usage only in rural and mountainous areas, etc. We can witness the process in all parts of the world, on both sides of the Iron Curtain, Kazakhstan, Uzbekistan, Indonesia, Viet Nam, the various African countries that are striving for or have obtained political independence, all are working hard to readapt their languages to modern civilized

    usage. This process began around the time when Zionism came into being. Relatively few people know, for instance, that the Roumanian language only 50 years ago had no established spelling and had only shortly before adopted the Latin alphabet (instead of the Cyrillic which is, incidentally, now being reintroduced by the USSR in the “Moldavian SSR”, better known to Jews as Bessarabia).

    Moreover, the Hebrew language did not have to be “dug up” as was the case with Gaelic, Lithuanian, etc., from the speech of remote mountaineers and villagers. In writing and reading, it had never ceased to be used. Although Yiddish was spoken in Eastern Europe, it was considered a sign of ignorance to use it even for business or private correspondence; and every Jew who hoped to avoid being considered an ignoramus, would try, however hard it may have been, to write or to have his letters written in Hebrew, no matter how poor was the level of his stylistic attainments.

    Thus, the "revival of Hebrew" or, more precisely, its transformation from the status of the Holy Tongue into the "national language" became almost a sport with early Zionists. During the early stages of Zionism, it constituted the easiest part of its task for, in those days, every Jew had some idea of Hebrew through his prayer-book and Chumash. It is only after estrangement from Torah Judaism, largely due to that very same Zionism, that learning Hebrew seems to have become a task of exceptional difficulty for Zionists residing in the diaspora . . . .

    Though perhaps less noticed and less discussed, this transformation of the Holy Tongue constitutes a violation of Torah teaching no less serious than all the other transformations, namely, those of the Jewish People, Torah and Eretz Israel. The reason why this fact is less discussed is very simple. A language is not a tangible matter; and in this case the transformation needs a minimum of linguistic insight for it to be noticed. It is not our purpose here to go into every detail of it; but it will not be superfluous to devote at least a few brief paragraphs to this interesting subject.

    Every language has what we may call a body and a spirit. This is not merely a metaphysical concept, but a principle generally recognized by linguistic science. The body of the language is its vocabulary, its grammatical structure, etc. The spirit of the language, similar to the spirit of man, is that intangible something that animates the language, that lends it its specific, distinct character, appearing here and there, sometimes in the syntax, sometimes in other grammatical features, and particularly in its irregularities. It is the spirit of the language that reflects the spirit of the nation speaking it. In most cases, the spirit and body of the language are compatible for they emanate from the same people. In some cases, however, a language whose body belongs to one family may have the spirit of another, mostly for historical reasons. One typical example is provided by Amharic, the language predominant in present-day Ethiopia. It belongs to the Semitic group, and originates from Ge'ez, the ancient language of Ethiopia (still used by the Church). Ge'ez is a typical Semitic language, closer in some respects, within the Semitic family, to Hebrew than, say, to Arabic. The grammar of modern Amharic and its vocabulary are also typical Semitic in their structure. The language has three-letter "roots", several "aspects" (binyanim) of verbs, and, basically, a vowel-less script (though different from Hebrew, Arabic and Syriac in its manner of insertin vowel-marks) like other Semitic languages, with which it shares many other characteristic Semitic features. Yet, in truth the language is not a Semitic one, since the nation using it is a Negro nation, which had adopted the language for historical reasons. The original spirit of the African nation breaks through the Semitic skeleton of the language and reveals its characteristic traits. This is an undisputed fact. I have purposely chosen such a distant example in order to be able to speak of it more dispassionately. But, basically the same thing has happened to Modern Hebrew.

    The Language has been transformed from a Divine Language to a European not even a Semitic language.

    In this connection, it might not be out of place to mention that this fact has been recognized even by quite impartial linguists. The famous German Semitologist, Bergstrasser, in his book on Semitic Languages (Einführung in die Semitischen Sprachen, Munich, 1928) divides his discussion of Hebrew into three parts: Ancient Hebrew (Biblical Language); Middle-Hebrew (Mishnaic language) and Modern Hebrew. To him Hebrew is but one language amidst Assyrian, Syriac, Arabic, Maltese, etc. When discussing Modern Hebrew, he says (page 47): ". . . . ein Hebräisch, das in Wirklichkeit eine europäische Sprache mit durchsichtiger hebräischer Verkleidung ist . . . mit nur ganz äusserlich hebräischem Charakter. (“.. . . a Hebrew which is in reality a European language with a transparent Hebrew disguise . . . . with only a purely superficial Hebrew character”).

    Let us quote several examples from the Modern Hebrew vocabulary which, innocent though they might seem, reflect some of the real trends automatically emanating from the "nationalization" of the Hebrew Language.

    "Chashmal", for instance, is the usual Hebrew word for electricity. This word originally appears in the Book of Ezekiel (1, 4) in the chapter describing the Divine vision of the prophet. This chapter, which is usually referred to as "maase merkovo", is one of the most hallowed and most mysterious of Biblical passages. Only the very great and devout are allowed to delve into theses secrets outlined in the prophetic vision of the Almighty. In that vision, the prophet saw a great fire, "and out of the midst thereof as the colour of 'chashmal' ". What “chashmal” really means is, to say the least, a subject for scholarly research. The Septuagint translates it as "elektron" which is the Greek for amber (a mineral by the friction of which a flash is derived, hence the association). It is, of course, not our purpose here to go into exegetic deliberations or etymological research. Practically, however, the fact remains that, throughout Jewish history, the very mention of "chashmal" aroused a feeling of awe in the mind of every Torah-true Jew, child or adult, seeing that "chashmal" is automatically associated with the most Divine, the most sublime, whereas in our time the Modern-Hebrew-speaking child or adult knows only that "chashmal" means electricity, something which he uses and encounters a hundred times a day, something devoid of any sanctity and associated only with his living-room, television, radio or bathroom.

    Another example can be taken from the post-Biblical Hebrew vocabulary, the word "Aggadah". In the mind of the Torah, true Jew, learned or even illiterate, Aggadah meant the assembly of Talmudical moral teaching, which is described by Hassidism as "the interior of Torah".The word used to arouse in every Jew a feeling of warmth, of moral strength, of faith, of love and affection for his ancient Sages and for his people. In modern Hebrew, the word "Aggadah" designates merely a legend or folk-tale. Little Red Riding Hood or the Story of the Three Little Bears are "Aggadah" in Modern Hebrew. Subconsciously, therefore, the hallowed teachings of the Talmud also become nothing more than fairy-tales, part of the "national mythology" if you wish, and again, this is exactly what Zionism wants. May I conclude this section by quoting a true story, amusing but all the more typical, once related to me by an esteemed friend in Jerusalem. His grandchildren live in a small town near Tel Aviv. Their mother-tongue, of course, is Hebrew but they also speak Yiddish quite fluently, particularly with grandpa and grandma. My friend once asked his little granddaughter: What do you answer when you are asked “how are you”? “Well, grandpa” was the prompt answer, "when you are asked in Hebrew "ma shlomech", you answer "tov me'od" (very good), and when you are asked in Yiddish "vos machste", you answer "boruch Hashem" (praised be G-d) . . . .Out of the mouth of babes . . . .

    Furthermore, the "transformation" of Loshon Hakodesh into Modern Hebrew has incurred the particular danger that, as language is an intangible, abstract thing, it might be, as it so often was and still is, presented as a "substitute" for the longing for some "spiritual content" to fill the spiritual gap left in human souls by the abandonment of Torah.

    Indeed, the study of "Ivrit" soon became a favourite pastime with the "enlightened" Zionist youth of the little towns and townlets of Eastern Europe. To make it more attractive on the one side, and to emphasize the distinctness from the "L'shon Hakodesh" of the Beth Hamidrash, somebody invented a special device: the so-called “Sephardic” pronunciation (which, as we shall soon see,is not Sephardic at all). This made the study of Hebrew more attractive by giving it an exotic flavour. The reason given for the selection of the "Sephardic" pronunciation was that it is the more ancient and the more original and correct way of pronouncing Hebrew.

    Scientifically speaking, this entire reasoning is, to say the least, somewhat amateurish. Firstly, one must not confuse all Oriental Jews with those originating from Spain (Sephard). "Sephardi" pronunciation, in the loose popular use of the term, is as varied as Ashkenazi. Secondly, its “antiquity” as compared with the varieties of Ashkenazi pronunciation is, again, to say the least, a fact which has yet to be proved. Even if this were so, it would still be questionable, even from a purely nationalist view-point, without any consideration for the traditional Jewish principle of "Do not forsake thy mother's teaching" whether the antiquity of a pronunciation necessarily means that it must continue to be followed in the present and future. Only in the remote hills and highlands of Scotland may English be pronounced in exactly the same way as it was in the days of Chaucer, for example, and the same, of course, applies to all languages.

    Moreover, there is no scientific proof that the allegedly “Sephardi” pronunciation really is the older one. The accepted scientific opinion, and I am referring here to linguists and not necessarily to orthodox Jews, is rather that both trends of pronunciation derive from ancient dialects, the one having been used in the Southern part and the other in the Northern part of Palestine. In any event, it remains a fact, for instance, that the pronunciation of Hebrew of the Yemenites approximates to the "Ashkenazic" pronunciation, as far as the vowels are concerned, of Lithuanian Jews (inasmuch as the "cholom" is pronounced "ay"). Nor has anyone ever claimed that Yemenite Jews had once been under any influence of German Jews. According to their own tradition, the Jewish community of Yemen dates back to the era of the First Temple. Incidentally, most languages have dialects involving important differences of pronunciation. In Syriac one of the very few living remnants of ancient Aramaic, which is still used by C ristian sects in Northern Iraq and Lebanon, there are two methods of vocalization, known as Nestorian and Jacobite, as well as differences of pronunciations similar “lehavdil”, to the case of Hebrew ("kometz" being pronounced as "a" or "o" respectively).

    The Zionist adoption of the "Sephardi" pronunciation meant a double loss, again, from the purely linguistic viewpoint, without any other consideration. Ashkenazi pronunciations make a clearer distinction between the vowels patach and kometz and distinguish between the aspirated and the unaspirated "tav". The "Sephardi" pronunciation, on the other hand, has the advantage of distinguishing between the various gutturals (alef and ayin, khof and het) but this distinction is made only by Jews who live in the sphere of the Arabic language where these consonants are also distinctly pronounced. There is, of course, no organic connection between the "Sephardi" (kamatz-a) pronunciation and the distinct pronunciation of gutturals. (Yemenites, who, as has been said, cling in some respects to the "Ashkenazi" way of pronouncing vowels, pronounce consonants even more distinctly than Sephardim inasmuch as they distinguish also between the aspirate and inaspirate of d, g, and t). Modern "Ivrit" pronunciation, even from the purely linguistic viewpoint, combines the disadvantages and shortcomings of all groups. Like "Sephardim", it disregards the distinctions between pathach and kamatz and between aspirate and inaspirate tav, while retaining the Ashkenazi disregard for the pronunciation of gutturals and the distinction between the kaf and qof, etc.

    All this, of course, has caused little concern to anybody; but, seen in a profounder light, “the rebirth of the language” is merely another of the ways leading to the one and central purpose i.e. the transformation of the “Holy Tongue”, into a “national language” as part of the transformation of Ysroél into "a nation as other nations".

    (Excerpt from Uriel ZIMMER: Thora-Judaism and the State of Isr-l Maurosho Publications 5732/1972 pp.34-42)

    03-10-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-09-2007
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      NEWS YOU WON'T FIND ON CNN
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    Lost In Translation: Ahmadinejad And The Media

    By Ali Quli Qarai

    09/28/07 "
    ICH" -- - First I want to make some remarks about that now world-famous statement of President Ahmadinejad at Columbia: “We do not have homosexuals in Iran of the kind you have in your country.” The American media conveniently ignored the second, and crucial, part of his sentence as something redundant.

    Obviously he was not saying, We don’t have any homosexuals whatsoever in Iran—something nobody in the world would believe, not even in Iran. And by implication, he was not telling his audience, I am a plain liar! —something which his audience at Columbia and the American media construed him to be saying.

    What he was saying is that homosexuality in the US and homosexuality in Iran are issues which are as far apart from one another as two cultural universes possibly can be. They are so dissimilar that any attempt to relate them and bring them under a common caption would be misleading. “Homosexuality is not an issue in Iran as it is in present-day American society.” This was, apparently what was saying in polite terms.

    Homosexuality in the US is a omnipresent social and political issue which crops up in almost every discourse and debate pertaining to American society and politics. So much so that I think it was a major issue, if not the deciding factor, in the last two presidential elections which paved Bush’s way to the White House and saddled the Democrats with defeat, because a large so-called conservative section of the American public (the red states) felt wary of the pro-gay liberalism of the Democratic Party.

    By contrast, homosexuality is a non-issue in Iran and is considered an uncommon perversion (except as an occasional topic of jokes about a certain town). Prom the viewpoint of penal law, too, it is does not receive much attention as the requirements for a sentence (four eye-witnesses, who have actually seen the details of the act) are so astringent as to make punishment almost impossible. (It would be interesting to know how many have been accused of it during the last two decades)

    By contrast adultery and homosexuality are legalized forms of behaviour in most of Europe and America, and regarded not as criminal acts but as perfectly acceptable forms of sexual behaviour and as legitimate natural human rights which need to be taught even to all Asian and African societies as well.

    There was also a subtle hint in his remark that he wanted to move on from this topic to more serious and relevant matters, a point which would be obvious to anyone conversant with Persian language and culture (like his another hint concerning the disgraceful conduct of Columbia president, when, while formally inviting Columbia academics to Iran, he added that “You can rest assured that we will treat you in Iran with hundred percent respect.”

    Iranians, being linguistically a very sophisticated people, speak a lot in hints which are invisible to outsiders. Americans in comparison tend to be straightforward and often as primitive.

    (In general the Persians, like other civilized societies, have developed the art of making and responding to harsh remarks in soft and friendly words. Americans, as Prof. Bollinger proved, have still much to learn from civilized nations concerning the civilities of civilized hostility.)

    Mr Bollinger’s hostility towards President Ahmadinejad had obviously been fed by devious translations and interpretations of his earlier—also world-famous—remarks about Israel and the Holocaust. As if, as one commentator has remarked, the professor had been watching only CNN and Fox News.

    · Unfortunately for more than an year these remarks have given a ready-made excuse to his critics to demonize him and attack Iran’s foreign policies. Although he has made some attempts (unjustifiably belated, I think, and not quite adequate) to clarify himself, we who hear these remarks have also an intellectual duty to ourselves and others to see exactly what he exactly meant.

    It is a basic linguistic principle of civilized discourse that so long as there is an acceptable and upright interpretation for someone’s remark, it should not be given a devious meaning. Moreover, as one of my teachers often says, it is easy to reject and denounce the statements of others, but the worthy task of every intelligent seeker is to try to understand people who hold different opinions. This is particular necessary when such statements originate in a different linguistic and cultural domain.

    When Ahmadinejad repeated Ayatullah Khomeini’s words that “Israel baayad az bayn beravad,” (which literally means that Israel should cease to exist), what is critically important for understanding is to see how Iranian people understand these words of their president. I don’t think any mature Iranian with some awareness of regional politics has ever thought that the late Leader of Iran, or the present president of the country, were advocating some kind of military objectives against Israel. By citing the example of the Soviet Union and the Apartheid regime in South Africa Ahmadinejad, too, has clarified what he meant by ‘Israel ceasing to exist.’ By the rules of civilized discourse, every speaker’s clarification concerning what he means is authoritative as he is entitled, before all others, to state and clarify what he means by his statements. In this case, Ahmadinejad has also clarified as to how he thinks that my happen: a general referendum in undivided Palestine with the participation of its Arab, Jewish and Christian population.

    As for his statement that the Holocaust in a myth, we all know that the word “myth” has several meanings in the dictionary. One of its meanings is “A fiction or half-truth, especially one that forms part of an ideology” (The American Heritage Dictionary of the English Language). Thus a myth is not something necessarily untrue and Ahmadinejad has not denied outright that the Holocaust did occur, although he seems to have—what he considers to be legitimate—doubts about its exact extent, doubts which are prone to be strengthened, rightly or otherwise, by attempts to persecute or prosecute scholars whose research leads them to conclusions different from main-current historiography. What he basically appears to question is that the Holocaust should be made an ideological tool for the pursuit of unfair and inhuman objectives—something which most of us acknowledge has happened in the case of Palestine. Why should the people of Palestine be made to pay the price for the guilt and failings of Europe? He asks. I think that is a legitimate question.

    The savants of the media are free to interpret Ahmadinejad’s statement with the purpose of demonizing him and excoriating Iran, but there are better and alternate paths for those who strive for understanding and peace between nations, and to an objective like this should institutions like universities, including Columbia, contribute.

    I hope that Mr Bollinger will advance a courageous apology to Mr Ahmadinejad and take advantage of his standing invitation for continuing the exchange of ideas with academic circles in Iran. Iranians generally are a large hearted people, like most Americans, and I hope the bitterness which has arisen from the unfortunate event of the past week will soon be forgotten with the sincere efforts of well-meaning intellectuals and officials on both sides. I cannot think of any other way in which good will between these nations as well as the good repute of an outstanding institution of higher learning such as Columbia can be salvaged.

    Ali Quli Qarai is an Iranian scholar. He has published several books, including a translation of the Quran.
    He can be reached at altawhid@gmail.com

    10-09-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-09-2007
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    Ulfkotte stapt uit anti-islambetoging, procedures voortgezet

    Udo Ulfkotte

    Hugo Coveliers

     


    In Terzake (Canvas) liet Udo Ulfkotte weten dat hij zich terugtrekt als organisator van de betoging. De Duitse oud-journalist stelde ook dat hij door het Vlaams Belang om de tuin geleid werd. Hij heeft gisteren een fax naar de Brusselse politie gestuurd waarin hij zegt geen verantwoordelijkheid te nemen voor de betoging. Naar eigen zeggen zette hij die stap omdat de betoging nog steeds verboden is en hij signalen heeft opgevangen dat rechts-extremisten naar Brussel zouden afzakken.

    Procedures voortgezet
    Ondanks het afhaken van de Duitse organisator Udo Ulfkotte worden de lopende procedures tegen het verbod van de anti-islambetoging dinsdag 11 september in Brussel voortgezet. Dat stelt Vlott-senator Hugo Coveliers, die als advocaat van Ulfkotte optrad voor de Raad van State en de Brusselse kortgedingrechter.

    Angst
    Volgens Hugo Coveliers had Ulfkotte hem gisteren laten weten dat hij angst had om naar Brussel te komen. De Duitse politie had hem laten weten dat ze hem niet in België kon beschermen. Volgens Coveliers betekent één en ander niet dat alles nu stopt. De Deense en Britse organisatoren gaan volgens hem voort. Dinsdag 11 september, de dag dat de betoging gepland was, wordt om 16.30 uur in het Europees Parlement een persconferentie gehouden, aldus nog de Vlott-senator.

    Kortgeding
    De betoging van de organisatie "Stop the Islamisation of Europe" (SIOE), een Europese koepelorganisatie met onder meer de Deense anti-islampartij SIAD, het Britse No Sharia Here en het Duitse Pax Europa, werd op 9 augustus verboden door burgemeester Thielemans (PS). Organisator Udo Ulfkotte stapte naar de Raad van State om dat verbod te laten schorsen maar kreeg daar ongelijk. Daarop wilde hij het opnieuw voor de Brusselse kortgedingrechter proberen. De uitspraak wordt morgen verwacht. (belga/hln)

    HLN TV: Geen anti-islambetoging op 11/09?

    Mail een vriend    Printversie i.s.m.

    06/09/07 21u17

     

    70 reactie(s)

    MP 5
    Antwerpen (2000)

    pepijn jij bent een goei voorbeeld van wat ik bedoelde dat vrijheid van mening enkel geld voor als je westerling bent.

    Beledigend? Ongepast? Meld het ons.

    Pepijn dever
    gent

    mr . mordche , U klinkt gekwetst arrogant , blij uw mening te horen , zeggen mag u ze van mij zeker ... maar met die verbitterde toon heb ik er mijn bedenkingen bij. Mvg

    Beledigend? Ongepast? Meld het ons.

    Shmiel Mordche BORREMAN
    Antwerpen (2000)

    Een welverdiende mep voor het uiterst rechts populistisch OnVlaams Belang en voor Meester in de Demagogie Hugo COVELIERS! Van die kant hadden de heerschappen, die alleen maar hun eigen “vrijheid van mening” willen om deze van de anderen te kunnen verbieden of minstens in vraag te stellen, het zeker niet verwacht. Niet getreurd: in vergelijking met gelijkwelke zionistische politieke partij in geroofd Palestina is het VB nog altijd een respectabele centrum rechtse partij.

    Beledigend? Ongepast? Meld het ons.

    07-09-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-09-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.PALESTINA : VAN BEZETTING TOT APARTHEID
    DS 07 09 04 (artikel alleen voor abonnees toegankelijk)
    dinsdag 04 september 2007

    PALESTINA

    IEPER - Onder de noemer Van bezetting naar apartheid wordt vanavond in de conferentiezaal van het stadhuis een infoavond over Palestina georganiseerd. Sprekers zijn Myriam Vandecan van het Centrum voor Ontwikkeling Documentatie en Informatie Palestijnen, de Palestijn Numan Othman en Shmiel Mordche Borreman van de Studievereniging Jesjoeroen (Jodendom tegen Zionisme). (pli)

    04-09-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-08-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.TRUETORAHJEWS QUESTIONS CHRISTIAN ZIONISM

    Press Release

    TRADITIONAL JEWS QUESTION EVANGELICAL SUPPORT OF “ISRA-L”

    Brooklyn, NY, August 23, 2007.


    Recent claims by Evangelical Christians that the State of Israel is the fulfillment of a biblical prophecy and the upcoming series on Christian Zionists airing on CNN beginning this week has caused great alarm among many in the traditional Jewish community.

    Torah-true Jews feel that these Christians' sympathy is misplaced. They are putting their resources into strengthening Jewish settlements in the West Bank, which in reality is a battlefield where many Jews have lost their lives. Traditional Jews believe in the Talmudic teaching that one should not "put all the eggs in one box."  G-d did the Jewish people a kindness when He scattered them around the world; bringing all Jews to one place only endangers them and is no blessing.

    We are commanded by the prophet Jeremiah (29:7), "Seek the peace of the city where I have exiled you, and pray to G-d on its behalf, for with its peace you will have peace." The Jewish people can be redeemed from exile only by Divine redemption; only then can there be world peace.

    The often-quoted verse, "And I will bless those who bless you" (Genesis 12:3), means that all people in the world should bless and befriend the Jews if they want to earn G-d's favor. Historically, those gentiles who welcomed Jews into their country and allowed them freedom to practice the Torah and full rights were considered friends of the Jews. Anti-Semites were those who expelled Jews from their country and wanted them elsewhere. "Gentiles who wish to merit G-d's blessing are encouraged to continue being good neighbors to the Jews in their home countries, not send them off to the State of Israel," said Rabbi Hersh Lowenthal of True Torah Jews.

    Additional information concerning the position of the Anti-Zionist Orthodox Jews may be found at www.truetorahjews.org

    ABOUT TRUE TORAH JEWS

    True Torah Jews is dedicated to informing the world and in particular the American public and politicians that all Jews do not support the ideology of the Zionist state called "Israel" which is diametrically opposite to the teachings of traditional Judaism.  We are concerned that the widespread misconception that all Jews support the Zionist state and its actions endangers Jews worldwide.
    - END -

    25-08-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-07-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.The UNITED STATES of ISRAL by Margaret KIMBERLEY 07 07 07


    THE UNITED STATES OF ISRA-L

    By Margaret Kimberley

    07 July, 2007
    Black Agenda Report             www.countercurrents.org

     

    The 4th of July is supposed to be a celebration of U.S. independence. But no one can honestly claim that the U.S. is independent of Israel and its immensely powerful domestic lobby. Certainly not the Congressional Black Caucus, all of whose members voted for a resolution charging Iran with "genocide" because of a deliberately misquoted statement by the Iranian president. Israel's interests override the truth every time. The pro-Israel lobby terrorizes presidential candidates, threatening them with political death if they utter a hint of criticism of the regime.

    Americans celebrate their nation's independence on the Fourth of July. On that day in 1776 a group of propertied, nearly all slave holding, white men declared that Britain's American colonies no longer existed as such. America was an independent nation and would fight to retain that status. How ironic that in July 2007, America is anything but independent from foreign influence.

    The Israeli government tells the American government and by extension, the American people, what they will do and when they will do it. Israel's influence was always immense, but the Bush administration's desire for endless empire makes that nation a perfect partner in crime. Israel's allies determine how that country is portrayed in the media, what elected officials can say and do about Israel, and even determine whether elected officials will stay in office.

    The Israeli example of successfully lobbying against the interests of the American people is not unique in politics. The pharmaceutical industry, the NRA and many other lobbies are among the deep pocketed interest groups that get their way regardless of the effect on the public good.


    Israel's influence is so great that it gets Congress to act when no action is required. Charging genocide in the absence of any violence is an amazing feat, but not when a nation that holds unprecedented levels of power wants to say that a lie is the truth.

    In 2005, Iranian president Mahmoud Ahmadinejad said that Israel should be "eliminated from the pages of time." That often repeated wish for an end to zionism was deliberately misquoted and turned into a declaration of war by the neocons, their Israeli allies, and the neutered media.

    Nevertheless, Israel's allies never cease whipping up the case for war against Iran. The United States Congress disgraced itself by passing a resolution "calling on the United Nations Security Council to charge Iranian President Mahmoud Ahmadinejad with violating the 1948 Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide and the United Nations Charter because of his calls for the destruction of the State of Israel."

    The public hear a constant drumbeat that Iran's nuclear ambition will be the death of Israel. Israel has been a nuclear power since the 1970s yet the media simply never mention that salient fact. Every expert says that Iran will not have a nuclear weapon for at least five years. Israel has nukes now and is in no danger from Iran or any other nascent nuclear power.


    The vote was lopsided to say the least. Only two members of Congress, Dennis Kucinich and Ron Paul voted no. Both are presidential candidates, but Kucinich is consigned to media designated lower tier status and Paul was literally kicked off the Republican debate stage.

    Every member of the Congressional Black Caucus who voted was in the "yeas" column. There can be no doubt that successful efforts to defeat non-compliant black members of Congress, Earl Hilliard and Cynthia McKinney, have essentially gagged the rest of the membership.

    Iran is not at war with any nation. The United States is responsible for genocide in Iraq. Israel violates the U.N. charter and Geneva Conventions on a regular basis by waging collective punishment on civilian populations in Palestine and Lebanon. Yet every call to censure or boycott Israel is met with scorn and an inevitable charge of anti-Semitism.

    While Congress disgraced itself by charging peaceful nations with genocide, the media disgraced itself by not reporting a violation of United States campaign law by an Israeli newspaper. The right wing Jerusalem Post emailed fundraising appeals on behalf of Mitt Romney and Rudy Giuliani.

    Numerous campaign fundraising violations were committed in one fell swoop. Foreign nationals are not allowed to contribute to American political campaigns but the Post emails left out that minor detail in a message that went to many non-Americans. Corporations are not supposed to make campaign contributions, even in-kind contributions such as the fund raising appeal.

    Both men declared their unquestioned support of Israel but also smeared Democrats in their appeals to the Post's American and foreign readers. Not only was the story ignored by the media, but it was ignored by the Democratic candidates as well.

    A foreign newspaper made a blatant appeal to one political party and the other party remained mute. If that newspaper is an organ of the Israeli government, the silence is not surprising. The threat from Israeli interests is too great for any presidential candidate to withstand. In the 2004 presidential campaign Howard Dean merely said that the U.S. should be evenhanded in the Middle East. That statement was one of the reasons the establishment banded together to oust him from the process.

    Most Americans have ceased to find any meaning in national holidays. The Fourth of July is seen as merely the beginning of the vacation season and an excuse to over eat. It is just as well that it isn't really taken seriously. America is not independent at all. A foreign nation calls the shots at every turn.

    Margaret Kimberley's Freedom Rider column appears weekly in BAR. Ms. Kimberley lives in New York City, and can be reached via e-Mail at Margaret.Kimberley(at)BlackAgandaReport.Com. Ms. Kimberley' maintains an edifying and frequently updated blog at freedomrider.blogspot.com. More of her work is also available at her Black Agenda Report archive page.

    07-07-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-06-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt KAURACH
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    קרח

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Kaurach

     

     

    Kap. 16, V. 4: Mosche hörte und warf sich auf sein Angesicht

     

    Kap. 16 V. 4: וישמע משה וגו': Moses hörte oder vielmehr: verstand das Ziel und das Motiv dieser gegen ihn erhobenen Behauptungen und Anklagen. Es war eine Leugnung der Göttlichkeit seiner Sendung und zwar nicht aus irregegangener Gedankenrichtung, die einer Belehrung zugängig gewesen wäre, sondern aus ehrsüchtigem Neide, der unter dem Deckmantel der Vertretung des allgemeinen nur die Befriedigung eigener selbstsüchtiger Interesse verfolgt und zu diesem Ende durch blendende, der Eigenliebe des Volkes in allen seinen schmeichelnden Sophismen Moses und Aharon aus ihrer Stellung zu verdrängen suchte. Sind doch die Prämissen, die Sätze, die Kaurach seinem Aufruhr zu Grunde legte, falsch und die Schlüsse in ihrer Anwendung auf die Verhältnisse, denen es galt nicht minder…

     

    V 11: Darum, du und dein ganzer Verein, ihr seid die wider Gott Versammelten! Aharon aber, was ist der, daß ihr wider ihn Aufruhr erregt?

     

    VV. 8-11: .. … Davon ja auch עדה: die durch eine gemeinsame Aufgabe und in ihr vereinigte Gemeinde. …

     

    V.22  Da fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: Gott! Gott der Geister allen Fleisches! Der eine Mann sündigt, und über die ganze Gemeinde willst du zürnen?

     

    V.22 .אל אלקי הרוחות וגו' .ויפלו וגו' Du weißt, wie leicht die Geister einer Volksmenge durch blendende Behauptungen und Vorspiegelungen eines geistig überlegenen und bis dahin unangetastetes Vertrauen genießenden Mannes, wie Kaurach, zu einer Verirrung hingerissen werden können. Wenn Massen zu Verbrechen aufstehen, liegt in der Regel die wahre Schuld auf einigen wenigen höherstehenden Agitatoren. Bei menschlichen Einschreiten blutet gar oft dann die weniger schuldige, nur irregeführte Menge und die Verführer, die eigentlichen Schuldigen bleiben frei. …

    23-06-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-06-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.STUDIEPROGRAMMA ZOMER 5767 (2007)

    "JESJOEROEN BELGIË 
    JODEN TEGEN ZIONISME

    STUDIEPROGRAMMA ZOMER 5767 (2007)

    Ons permanent studieprogramma behelst

    § Rav Samson Raphael HIRSCH: Kommentar, Psalmen, Chaurew, Ges.Schriften

    § Rav Mendel HIRSCH: Haftoroh van de week

    § Rav Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung (Wochenabschnitt)

    Vanaf deze zomer komt ook het exposé van Rav Dr. Raphael BREUER

    „Nationaljudenthum ein Wahnjudenthum! Ein Wort zur Verständigung“

    (Mainz 1903) centraal in ons studieprogramma te staan.

    Korte Inhoud: Rav Raphael BREUER verdedigt in dit exposé de identiteit van de Thora en het Thoratrouwe Jodendom tegen het Zionisme. Reeds in zijn Sturm und Drang periode zocht het “nationale Jodendom”, dat in zekere zin een reactie op de assimilatie van de Reform was, zich op te dringen als “vriend van de Orthodoxie”. De al te opdringerige vriendschapsbetuigingen waren (en zijn) niets anders dan sluwe politieke berekening, daar het Zionisme op het mensenreservoir van de Orthodoxie aangewezen is, zegt Rav R. BREUER. De Orthodoxie kan deze ‘vriendschap’ echter in geen geval aannemen zonder ontrouw te worden aan zichzelf en de Thauro. De eerste reden is dat het Zionisme ervan uitgaat dat “Religion Privatsache” (godsdienst is enkel een privé-aangelegenheid) zou zijn, op zichzelf al een verloochening van de Thauro. En dit niet enkel vanwege de Drievoudige Eed uit de Talmoed, waarop Rav R. BREUER zich ook beroept, maar omdat Thauro en uitsluitend Thauro onze Joodse identiteit bepaalt en onze leidraad tot handelen is. Compromissen kunnen met het nationalistische Waanjodendom evenmin gesloten worden dan met de Kfiroh (ketterij) van het “liberale Jodendom”. “Neen! Want hun gedachten zijn niet onze gedachten, en hun wegen zijn niet onze wegen!” (blz. 32) Dat is de boodschap van dit exposé (37 bladzijden) In het aanhangsel wordt de leugenachtigheid van de Mizrachi (“nationaal religieuze” zionisten ) beweging aangeklaagd.

    Actualiteit: Dit rabbijnse strijdschrift heeft honderd jaar later niets aan actualiteit ingeboet. Het is zelfs actueler dan in de periode van het Sirenengezang van Max NORDAU en Co. Vandaag de dag stelt een deel van de agnostische (goddeloze) zionistische intelligentsia zich vragen. Ze zoekt zich te positioneren volgens de normen van het humanisme en internationale recht. De zogenoemde postzionisten halen zich de woede op de hals niet enkel van de talloze nationaal religieuze rabbijnen, maar nog meer van rabbijnen en rebbes van de “ultra-orthodoxie”, die hen “verraad” aan het Zionisme verwijten. De religieuze zionistische leiders in kwestie beperken zich niet tot collaboratie met het Zionisme maar belichamen zelfs ideologie en praktijk van het Zionisme. Zijn zijn de vurigste verdedigers en propagandisten ervan geworden.

    Het is dan ook geen wonder dat dit rabbijnse antizionistische strijdschrift, zoals ook dat van Rav Mendel HIRSCH Zionismus (1898), uit de circulatie verwenen is, door de zionistisch religieuze rabbijnen doodgezwegen wordt.

    Het is dan ook onze taak om dit rabbijnse exposé een zo breed mogelijke bekendheid te geven en ons ervan te inspireren in onze heilige strijd tegen de Zionistische afgoderij en ketterij.

    Biografische gegevens: Rabbijn Dr. Raphael BREUER (1881-1932) is de kleinzoon van Rav Samson Raphael HIRSCH en zoon van Rav Salomon BREUER (1850-1926). Rav Raphael BREUER werd opgeleid in de Jesjive van zijn vader en later door R’ Sholom KUTNA van Eisenstadt en R’ Y.FÜRST van de Schiffschul in Wenen. Hij schreef zeer veel artikels en boeken, waaronder een commentaar op ieder der vijf Megilles, een vertaling van de Profeten Esra en Nehemia en de Sammelband ‘Unter seinem Banner’ (1908, over Rav S.R. HIRSCH). Rav Raphael BREUER diende van 1910 tot 1932 als rabbijn in Aschaffenburg. Een portret en geschriften van Rabbijn Dr. Raphael BREUER bevindt zich in Band 2 van de – evenzeer verdwenen en verzwegen – verzameling van het agoedistische tijdschrift Nachalass Zwi (1931-1938)."

    08-06-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-05-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.The heretical notion of 'Jewish Superiority'

    The Heretical Notion Of 'Jewish Superiority'

    By: Rabbi Moshe Ben-Chaim
    Tuesday, May 22, 2007 JEWISH PRESS

    Maimonides (Rambam), one of the world’s greatest minds, was more accomplished in Torah thought and codification than any rabbi alive today. It is no wonder that Rabbi Yosef Caro based much of the Shulchan Aruch on Rambam’s positions.

    Maimonides praised Aristotle as reaching the height of intellectual perfection. He did not offer this praise about a Jew. So we wonder: Do some Jews have it wrong if they consider gentiles “second-rate humans”? Was Maimonides correct in his praise of a gentile?

    Too often we hear the term “Jewish soul” used as an expression of baseless Jewish arrogance. Others accept the belief that God literally blew a “piece” of Himself into man, derived from such verses as “He breathed into his nostrils a living soul” (Gen. 2:7) and “…God created man in His image; in the form of God He create him [man]…” (ibid, 1:27).

    Certainly Maimonides, Ramban, Rashi, Unkelos and virtually all other leading rabbis considered such anthropomorphisms to be false and heretical, and so we must therefore fully understand why these geniuses reinterpreted those verses – and then we must adopt these truths for ourselves.

    Maimonides teaches that since God is not physical, He possesses no physical qualities (13 Principles; Principle III; Yesodei HaTorah 1:7) All rabbis agree – God has no “parts”; thus, metaphors like the “tzelem Elokim” (“form of God”) placed in man must be understood as simply indicating the higher status humans enjoy over all other creations.

    God attached His name to the phrase “tzelem Elokim” to underscore the great potential of our souls. For only with our souls can we learn about God. But in no way can God have parts, and, therefore, man’s attempt to abandon responsibility by feeling God is “inside” him is a fallacy. (This pantheistic view has led Jews to believe that God existed even inside sin, as well as other absurdities.)

    Ironically, Jews claiming Jewish “superior” souls contradict themselves, since they derive this view from the verses cited above – which address the “gentile” Adam Harishon.

    God’s selection of the convert Ruth as the forerunner of our future Messiah and of Kings David and Solomon clearly teaches us that God finds no favorite in the Jew. In fact, God created man only once, and all humans are direct descendants of that first gentile couple. God never recreated man or the soul, giving the Jew some kind of new and improved model.

    We all share the exact same design and potential. It was only due to mankind’s idolatrous sins and Abraham’s monotheistic lifestyle that God selected Abraham and his children to receive and guard the Torah…for all mankind. God’s plan was, and remains, that “All sons of flesh call His name.” (Alenu prayer) Further, since God planned to give His Torah to descendants of gentiles, this means that gentiles are fully capable of practicing Judaism and obtaining Torah perfection. The born Jew has no advantage.

    It is not the receipt of Torah that perfects humans, but our adherence to its commands – and this applies to Jew and gentile alike. Human perfection is not a Jewish birthright, but a human accomplishment, available to all God’s creatures.

    If a gentile is wise, he will love the Torah as does a knowledgeable Jew, and he will take on more than his mere seven Noachide laws. He will see that God’s commands perfect a human, and he will wish to share in that lot. Gentile converts throughout history showed themselves as the wisest members of their cultures – and ours – with many becoming great Jewish leaders.

    Those seven commands are not a limit for the gentile or, as some say, “their” system. The Noachide laws are the bare essentials that entitle a human being to retain his right to life. Noachide laws are a starting point rather than an exalted destination. Since the gentile is no different from the Jew, he too benefits equally by adhering to the Torah’s commands, as the Torah teaches: “One Torah and one statute you shall have for yourselves, and the convert who dwells among you.” (Numb. 15:16, Exod. 12:49) This proves all humans share the identical design and potential.

    The view that converts always had some Jewish “spark” is equally arrogant and baseless. All the Talmud means by “future Jews and future converts are also part of the covenant” (Shavuos 39a) is that any person who sees the truth of Torah is “as if” he or she witnessed Revelation, which proves Torah beyond all doubt. Just as those witnessing Sinai lost all doubt of God’s existence and the Divine nature of Judaism, those today who realize this truth are “as if” they too stood at Sinai. Equally true: a Jew today who abandons Torah is “as if” he was not at Sinai.

    Abraham was no more Jewish than Sodom’s sinful inhabitants who were annihilated by God. But Abraham’s difference was in his use of his tzelem Elokim, extricating himself through reason alone from an idolatrous youth and discovering and teaching monotheism to his fellow man. He viewed all humans as equal expressions of God’s will. All men are created equal.

    Abraham was a prophet, and more perfected than anyone alive today, Jews – even rabbis – included. He was not born Jewish, yet God loved him. The Talmud (Sanhedrin 59a states: “A gentile who studies Torah is akin to a High Priest.” And the prophet Isaiah 2:2 teaches that in messianic times gentiles will literally stream to Jerusalem to learn Torah.

    But gentiles cannot simply wake up one day and desire Torah – and therefore Moshiach cannot arrive – if Jews hide the Torah from gentiles by voicing acceptance of other religions. No, that deludes gentiles into believing we view their religions on par with Torah.

    The Torah teaches, “From a false matter distance yourself” (Exodus 23:7). Hence we must be honest and clear: Judaism views all other religions as imposters, since no other religion was God-given.

    This explains why others preach faith, not proof as does Judaism. Our core tenet is that Judaism alone is divine, proven by the mass witnesses at Sinai – the same manner in which all history is proven. Mass revelation is absent in literally all other religions, and that is why we do not accept their baseless claims.

    If we recognize any other religion, we violate God’s words: “Do not add to it [Torah] and do not subtract from it” (Deuteronomy 13:1). All other religions defy this fundamental directive of God in their addition to or subtraction of Torah law.

    Again, God said, “One Torah…for yourselves, and the convert.” This means no other laws are acceptable, for any people.

    One other popular misquotation used to support Jewish superiority stems from a gross misreading of Job 31:1,2: “A treaty have I made with my eyes; for what shall I gaze at a virgin? And what portion of God above shall I have, and an inheritance of God on high?” Job rightfully defends himself, claiming that he never gazed at a woman for any reason other than examining her qualities to determine if she was a fit bride for his sons. For by gazing longer, it would be out of lust, and he would forfeit his share of God’s reward.

    But many misquote this verse, isolating the words “portion of God above” (“chelek Elokim mima’al”) to mean that God placed a “part of Himself” into man: truly an inexcusable corruption of Torah. This is also an outright denial of our greatest rabbis, who state such beliefs forfeit our olam haba, our afterlife.

    And this all in the name of feeling that as Jews, we are better? Since when does illiteracy and denial of God’s Torah and rabbis elevate one’s soul over the gentile?

    It was Ruth’s humility that attracted Boaz. In truth, Jewish arrogance is the exact opposite trait of that which Ruth the convert expressed and which earned her the selected role as ancestor of our great kings David and Solomon, and of the Messiah.

    Think about that – our daily prayers (Psalms), our greatest kings, and our soon-to-be Messiah are all due to the gentile Ruth. God does not favor a person simply because his or her parents are Jews, for this is no merit to a sinful person. And God has no disdain for the gentile, as we see in God’s selection of Ruth, and in Maimonides’s praise of Aristotle.

    God did not create gentile and Jew; He simply created “man and woman.” The “Jew” was not a new creation, but simply a new designation, affixed to the same original design. Each human being possesses equal potential to achieve perfection and God’s love.

    May we abandon false ideas of Jewish superiority and ego gratification, and replace them with the humble truth that God created every human with a soul for a reason – and that He loves all His creations equally.

    “One Torah…for yourselves, and the convert.”

    Rabbi Moshe Ben-Chaim is founder of Mesorah.org.

    22-05-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-04-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.AIPAC and US FOREIGN POLICY debated By PETRAS and FINKELSTEIN

    NEWS YOU WON’T FIND ON CNN

    "THE LOBBY" :  AIPAC and US FOREIGN POLICY

    A debate - James Petras and Norman Finkelstein:

    TRANSCRIPT:

     

     

    (DV) Borer, Petras and Finkelstein: The Pro-Israel Lobby Debate

    The Pro-Israel Lobby Debate by Hagit Borer, James Petras, and Norman Finkelstein www.dissidentvoice.org April 17, 2007 Send this page to a friend! ...
    www.dissidentvoice.org/Apr07/Borer-Petras-Finkelstein17.htm - 68k -
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    23-04-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-04-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.RELIGIEUS ZIONISTISCHE TERREUR IN ANTWERPEN

     

    JESJOEROEN NIEUWSBULLETIN

    (17 april ’07)

                                                     RELIGIEUS ZIONISTISCHE TERREUR IN ANTWERPEN

     

    Al enkele maanden intensiveert de religieus-zionistische propagandist P.K. in zijn e-mailkrantje Lemaan Teida een persoonsgerichte haatcampagne tegen Reb Shmiel Mordche BORREMAN.

     

    In zijn primitiviteit, aarzelt P.K. niet om vuistdikke leugens en insinuaties te verbinden met grofste beledigingen zoals “Goy van de Terliststraat”, “kommunistische Goy”, “Israëlhater”, “Moordenaar”, enzovoorts, dit alles ter attentie van de vrome Joden van Antwerpen in een primitief Jiddisch gesteld.

     

    Veel succes heeft P.K. met zijn vulgaire oprispingen niet geoogst, tenzij bij enkele door de zionistische propaganda geconditioneerde individu’s. Een paar zionistische heethoofden, opgestoken door de hetzmail van P.K., hebben tijdens het Joodse Paasfeest een aanval gericht op de Terliststraat 43 en materiële schade aangericht. In hun bodemloze onbeschaamdheid en domheid, hebben ze er geen rekening mee gehouden dat er in huis nog andere Joden wonen. In een achtergelaten boodschap dreigden ze ook met “Gewelddaden tegen degenen die BORREMAN verder blijven steunen” (sic) Dit past vanzelfsprekend in een internationaal kader van door de Mossad georganiseerde diffamatie- en gewelddadencampagne tegen antizionistische Joden. Zo zien de zelfbenoemde “verdedigers van Isra-l” uit!

    Hierover bevraagd, verklaart Reb Shmiel Mordche BORREMAN rustig en fijntjes: “P.K. maakt zich maar verder belachelijk en ongeloofwaardig”. Over eventuele klacht bij de politie of verdere juridische stappen, zegt hij: “De strafmaat van P.K. is nog niet vol”.

     

    Pinkel K. heeft zich een nieuwe bondgenoot gezocht: de even arrogante‘christelijk’ zionistische psychopaat “Danny VANDEPERRE” (schuilnaam), die als bijtende waakhond met lezersbrieven in de pers optreedt om er alle mensen die de zionistische bezetting van het Heilig Land in vraag stellen als “antisemiet”, “nazi”, “terrorist” …, te beledigen.

     

    Wat gaat Pink.K. nog allemaal uitvinden om zich in zijn religieus zionistische obsessie af te reageren?

     

    Tegenover de platvloerse smeerschriften van Pink.K. stellen we onze trouw aan de traditionele Rabbijnse oppositie tegen het Zionisme en zijn Staat.

     

    We verwijzen ook graag naar het artikel van prof Yakov M. RABKIN “ Gap among Jews widens on question of Zionism”  (Baltimore Sun March 8th, 2007) in ons Jesjoeroen Nieuwsbulletin van 12 maart ’07.  

     

    Het Collectief.

    17-04-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-04-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.INGEZONDEN: RELIGIEUSZIONISTISCHE TIRADE van P. KORNFELD

    INGEZONDEN:
    Religieuszionistische racistische tirade, vertaald uit het Jiddisch

    PINKAS KORNFELD :

    “GOY VAN DE TERLISTSTRAAT SPUWT WEER GIFT TEGEN JODEN”

     

     

    Zoals gemeld in “Lemaan Teda” van maandag (n°209) heeft de bekende Goy van de Terliststraat weer zijn goyisch gift en zijn oude communistische haat op Klal Isra-l gespuwd.

    Samen met de linkse joodse “intellectuelen” heeft hij in Brussel deelgenomen aan een betoging van Arabieren ten gunste van de Hezbollah en daar in het Frans verklaard “Ik druk mijn solidariteit uit met Hezbollah. De Joden hebben de naam “Isra-l” voor hun terroristisch en apartheidsland gestolen. De Joden ginder zijn onze grootste vijanden. De enige oplossing voor het Midden Oosten is het land volledig te doen verdwijnen. Het Palestijnse volk heeft recht op het hele gebied waar zich nu Isra-l bevindt”.

    Daar hij een Goy is, gewezen en verder gebleven antisemiet, wenst hij dat de buurlanden de Staat Isra-l zouden veroveren en al onze broeders en zusters die daar leven uitroeien, een tweede holocaust. Hij eindigt: “ Ik druk mijn solidariteit uit met de Muzelmaanse Republiek Iran”

    Ons Joden, die met lichaam en ziel verbonden zijn met ons heilig land, onze kinderen wonen daar, de grootste Thoraleiders wonen daar, de grootste instellingen van Thora en Weldadigheid zijn ginds, het is een plaats waar de overgebleven slachtoffers na de Europese catastrofe een Miklat (schuiloord) vonden, bloedt het hart dat er nog Joden in Antwerpen zijn die deze communistische antisemiet, vervolger van Klal Isra-l, vervloekt is zijn naam, blijven opnemen.

    Het schijnt dat bepaalde mensen, zelfs een groep mensen, een actie willen ondernemen tegen deze antisemiet. De Gemeente doet een appel aan iedereen opdat dit zal gebeuren op onze edele manier, ’t is te zeggen zonder enige gewelddaad.

     

    (2) “Lemaan Teda” is eigenlijk niet de plaats om dit onderwerp te behandelen. Toch zijn er zaken die men moet zeggen, waarover men niet kan zwijgen. Anders betaalt men later zeer duur daarvoor. Het charedische jodendom heeft spijtig genoeg lange tijd gezwegen en precies deze “terroristen” kregen daardoor het gevoel dat ze vrij spel hebben en spreken in naam van Klal Isra-l.

    Iedereen weet dat er bij de vrome Joden verschillende strekkingen zijn betreffende de Staat Isr-l. Dit is echter een discussie die onder gevoerd wordt. Zelfs de Thoraleiders die gemeend hebben als strekking het Zionisme te moeten bestrijden, hebben deze strijd uitsluitend gevoerd door Joden en onder Joden.

    Helaas is er een generatie opgegroeid van terroristen, Baalei Teshuva (inkeerlingen), leeggangers die Klal Isr-l komen verzorgen en verbeteren. Men heeft dat gezien met de paar lieden die naar Teheran gereisd zijn.

    Ook is niemand van de Thoraleiders erop gekomen dat een man die als Goy geboren is, in een kerk gedoopt is door een priester en rond twintig jaar als communist de Joden bestreden heeft in Oost-Duitsland zich als Jood zou vermommen en spreken in naam van Klal Isra-l, zijn solidariteit gaan uitdrukken met degenen die de ondergang van Klal Isr-l willen, dat het niet meer verder zou bestaan, en ze steunen tegen onze broeders en zusters in het heilig land.

    Een Goy zou onze gids en leraar worden en ons zeggen hoe Joden zich moeten opvoeren…Het enige wat men misschien ten gunste van hem zou kunnen inbrengen is: hij kan  geen medegevoel hebben voor het lijden van Klal Isr-l  omdat terwijl men onze vaders en moeders vergast heeft in Auschwitz zijn ouders geleefd en gelachen hebben, in de omgeving van Brussel…”

     

    Aanhalingstekens en vet gedrukt zijn van dhr KORNFELD, bepaalde tekstdelen zijn opzettelijk letterlijk vertaald.  Voor de echte bewoording van de toespraak in kwestie (want deze is door dhr KORNFELD vanzelfsprekend bewust vervalst en verdraaid) zie in Jesjoeroen Archief  06 07 02

    De  religieus-zionistische propagandist Pinkas KORNFELD is bestuurslid van het Zionistisch Forum der ‘Joodse’ organisaties in Antwerpen.
    Het origineel van deze racistische hetztirade in het Jiddish is afgebeeld in de Antwerps religieus-zionistische website  Heimish.be :: View topic - Video du goj de la terliststraat
    - [ Vertaal deze pagina ]

    om één bezoek te doen aan de goj van de terliststraat ....
    www.heimish.be/forum/viewtopic.php?p=5843 - 77k - In cache - Gelijkwaardige pagina's

     


     

      MELD ZIONISTISCH RACISME OP HET NET aan het Centrum voor Gelijke kansen en Racismebestrijding (al was het maar om hun 'reactie' te testen).

    10-04-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    09-03-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Yakov RABKIN beleuchtet das Verhältnis von Zionismus und Orthodoxie

    "Unter Juden vertieft sich die Kluft an der Frage über den Zionismus
    Yakob M. Rabkin, (www.baltimoresun.com - 8.3.07)

    Zwischen zionistischen Anhängern Israels und Juden, seien sie religiös oder säkular, entwickelt sich eine immer größere Spaltung. Letztere lehnen den Zionismus ab oder hinterfragen die Politik des Staates Israel .

    Die öffentliche Debatte über Israels Platz im jüdischen Fortbestand ist offen und objektiv geworden.

    Viele Juden haben sich mit den Widersprüchen zwischen dem Judentum, zu dem sie stehen, und der zionistischen Ideologie, die sich bei ihnen festgesetzt hat, abgefunden. Dies trifft mit großen Bedenken zusammen, die sich mit Israels politischer und religiöser Perspektive von Israels Zukunft befassen.

    Ziemlich wenige Juden fragen nun öffentlich, ob der chronisch belagerte ethnische Nationalstaat in Nahen Osten „gut für die Juden“ sei. Viele machen sich weiter darüber Sorgen, ob der militante Zionismus die jüdischen moralischen Werte zerstört und die Juden in Israel und anderswo gefährdet.

    Diese Debatte ging sogar in die Popkultur ein: der Film „München“ von Steven Spielberg konzentriert sich auf den moralischen Schaden, den Israels chronische Verbindung zur Gewalt verursacht.

    Die israelische Lobby in den US, die mit der nationalistischen Rechten in Israel verbunden ist, greift den jüdischen Direktor und seinen Film in gemeiner Weise an, bevor der Film überhaupt uraufgeführt wurde. Sie verriss auch etliche Bücher, die in den letzten Jahren veröffentlicht wurden wie z.B. „Prophets outcasts“, Wrestling with Zion“, „The Question of Zion“, „Die Mythen von Zion“ - alles Bücher von jüdischen Autoren, die über denselben wichtigen Konflikt zwischen Zionismus und den jüdischen Werten beunruhigt sind.

    Vor ein paar Wochen brachte die israelische Lobby ( durch ihren Vertreter das amerikanische jüdische Komitee) einen Bericht, der behauptet, dass Juden, die Israel kritisieren, sein „Existenzrecht“ gefährden und Antisemitismus schüren. Dies brachte eine Reihe prominenter Juden in Groß-Britannien, Kanada und den USA dazu, frei heraus zu sprechen: es gab eine bewegende, ehrliche Debatte über Israel in Mainstream-, ja sogar in konservativen Publikationen. Im Januar veröffentlichte der pro-establishment Economist eine Umfrage über den „Staat der Juden“, und ein Herausgeber rief die Diasporajuden der Basis dazu auf, sich von der Haltung „my country - right or wrong“ zu distanzieren, die von vielen jüdischen Organisationen übernommen wurde.

    Das Engagement für jüdische Emanzipation vom Staat Israel und seiner Politik hat alte Spaltungen überbrückt und neue geschaffen. Ein Ultra-orthodoxer Kritiker Israels, gewöhnlich ein Gegner des Reformjudentums, kommentierte einen Reformrabbiner : „Wenn Israels jüdische Unterstützer im Ausland nichts gegen die verheerende Politik (Israels) sagen, die weder die Sicherheit ihrer Bürger garantiert noch das richtig Klima schafft, in dem man einen gerechten Frieden mit den Palästinensern erreichen kann …. Dann betrügen sie die jahrtausend alten jüdischen Werte und handeln auf Dauer gegen Israels eigene Interessen.“

    Die Beziehungen zum Staat Israel und zum Zionismus hat die Juden polarisiert. Die Linie, entlang der die Polarisierung Gestalt annimmt, stimmt mit keiner der üblichen Trennungslinien überein: Ashkenazim/ Sephardim; das Judentum praktizierend/ nicht praktizierend, Orthodox/ nicht orthodox.

    In all diesen Gruppen sind Juden, für die nationaler Stolz, ja sogar Arroganz (Chutzpa) ein positiver Wert ist, und die ihre begeisterte Unterstützung dem Staat geben, der das verkörpert, das sie mit Lebenskraft erfüllt, und der für sie die Garantie für jüdisches Überleben darstellt.

    Aber in jeder dieser Gruppen sind auch Juden, die davon überzeugt sind, dass allein die Idee eines ( rein) jüdischen Staates, und der von ihm geforderte humanistische und moralische Preis, genau all das unterminiert, was das Judentum lehrt, besonders seine Kernwerte : Bescheidenheit, Mitleid und Freundlichkeit. Sie weisen mit andern zuverlässigen Unterstützern Israels auf das Paradox hin, das Israel oft als letzten Zufluchtsort für Juden darstellt, aber einer der gefährlichsten Orte für Juden ist. Die israelischen Medien berichten in noch nicht da gewesener Weise über Sorgen, die nicht nur die Zukunft des Staates betreffen, sondern auch das physische Überleben seiner Bewohner. Einige versuchen „Israels nationalen Zweck“ als ein Mittel neu zu definieren, nämlich Israels weitgehend demoralisierende Gesellschaft neu zu beleben.

    Die Spaltungen über Israel und Zionismus sind so akut, dass sie die Juden unabänderlich teilen mögen, wie durch das Christentum vor 2000 Jahren. Das Christentum, das eine die Tora auf griechisch lesende Gruppe war, brach schließlich vom Judentum ab. So wie das Christentum, ist es nun der Zionismus, der die Tora und die jüdische Geschichte nationalistisch und phantastisch versteht und viele Juden fasziniert.

    Es bleibt abzuwarten, ob der Bruch zwischen jenen, die an der jüdischen Moral und Tradition festhalten und jenen, die zum jüdischen Nationalismus konvertieren, eine Tages geflickt werden kann. Auch wenn diese Teilung für Juden und das Judentum schicksalhaft sein mag, so betrifft es nicht unbedingt Israel selbst, zu dessen bedingungslosen Unterstützern heute viel mehr evangelikale Christen als Juden gehören.

    Yakov Rabkin, Autor von „A Thread from Within: a Century of Jewish Opposition to Zionism“ ,(„Eine Bedrohung von innen: ein Jahrhundert jüdischer Opposition gegenüber dem Zionismus“) ist Professor für Geschichte und Lehrbeauftragter am Zentrum für Internationale Studien an der Universität von Montreal. Yakov.rabkin@umontreal.ca

    (dt. Ellen Rohlfs) Palestina Portal"

    09-03-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-03-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.RELIGIEUSZIONISTISCHE TERREUR TEGEN ACTIVISTEN VAN NETUREI KARTA
    RELIGIEUSZIONISTISCHE TERREUR TEGEN DE ACTIVISTEN VAN NETUREI KARTA

    Kliek hier voor full report:

    Arson attack on Tehran conference participants
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    In March 2006 Rabbi Cohen was among a group of Neturei Karta members who travelled to Tehran and appeared on Iranian television to support President ...
    www.tellingfilms.co.uk/netureikarta-attacks.htm - 14k - In cache - Gelijkwaardige pagina's

    Police examine the wreckage of the Neturei Karta headquarters
    Police examine the wreckage of the Neturei Karta HQ

    Neturei Karta HQ destroyed by fire
    Members of the Jewish Neturei Karta outside their headquarters in Monsey, New York, destroyed in an arson attack on April 1st 2007

    Torah rescued from Neturei Karta building after arson attack
    A Neturei Karta member rescues the Torah from the destroyed
    headquarters building in Monsey, New York

    07-03-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    27-02-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ARROGANT ZIONISTISCH MILITARISME, Shmiel Mordche BORREMAN

    Uit Jordanië Weblog.nl

    zaterdag 3 februari 2007

    Isra-l ontwikkelt grootste onbemande vliegtuig ter wereld

    Borreman_001HET LAATSTE NIEUWS - 8 januari 2007 - Israël ontwikkelt momenteel het grootste vanop afstand bestuurde vliegtuig (drone) ter wereld, dat zal gebruikt worden voor operaties op lange afstand en voor de vernietiging van ballistische raketten bij hun lancering. Dat heeft een Israëlische veiligheidsverantwoordelijke maandag gezegd.

    Het toestel, dat de naam Eitan meekreeg en wordt gebouwd door het staatsbedrijf Israel Aircraft Industries, heeft een vleugelbreedte van circa 35 meter, te vergelijken met die van een Boeing 737, verklaarde de Israëlische verantwoordelijke die anoniem wilde blijven.

    Langeafstandsraketten
    Volgens de Israëlische krant Yediot Aharonot is het onbemande toestel ontworpen voor langeafstandsvluchten en is het uitgerust met gesofisticeerde camera's en projectielen die zijn gemaakt om langeafstandsraketten te herkennen en te onderscheppen op het ogenblik dat ze gelanceerd worden. Het prototype van de drone zou een van de dagen zijn eerste testvluchten moeten uitvoeren, aldus de krant.

    Israël heeft de laatste jaren inspanningen gedaan om zijn technologie te verbeteren om een eventuele ballistische bedreiging te kunnen counteren, meer bepaald een aanval van Iran dat over raketten beschikt die de Hebreeuwse staat kunnen bereiken.

    Bron: Het Laatste Nieuws.

    Reacties:

    Borreman_1Het arrogante zionistische militarisme veroorlooft zich alles, zelfs de VS de loef af te steken. Eerst Palestina roven, en dan doen alsof ze alle rechten want (behalve door het VS imperialisme) door iedereen “bedreigd”. Wie dit niet aanvaardt wordt als “antisemiet” beledigd. Het Zionisme heeft Palestina van de kaart geveegd, maar uiteindelijk zal het zionistisch onrechtstelsel zelf van de kaart geveegd worden. Vrede kan alleen door Rechtschapenheid niet door Militarisme.

    Grootste onbemand vliegtuig ter wereld? Met zijn grootheidswaanzin, brutale arrogantie, racisme is het Zionisme het tegengestelde van de Joodse godsdienst. @Cornelis, beste: Laat honderd bloemen bloeien (Mao), onkruid nemen we er maar bij. De hln reacties zijn zo leerrijk: wat bij de bevolking zoal leeft aan vele ideeën, meningen gevoelens en vooroordelen. Tot de onverdraagzame die de auteur(s) aanvallen i.p.v. te argumenteren: schop de bal, niet de speler!

    Shmiel Mordche BORREMAN
    2018 ANTWERPEN

    27-02-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-02-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.The problem, Benny Morris, is Zionism by Prof. Yakov M. RABKIN
    "The Jerusalem Post Internet Edition

    The problem, Benny Morris, is Zionism
    YAKOV M. RABKIN, THE JERUSALEM POST Jan. 29, 2007

    Benny Morris is an honest man. He was one of the first to expose the history of Zionist dispossession and expulsion of the Palestinians. He later honestly regretted that the ethnic cleansing had not been radical enough:
    The United States had done a better job in cleansing the country of its previous inhabitants.

    Recently he published a heart-rending prophecy of doom to the effect that the entire Zionist enterprise in the Land of Israel is facing annihilation from an Iranian nuclear strike. His article ("This Holocaust will be
    different" The Jerusalem Post, January 18) is not pleasant to read. It contains graphic violence. But it must be read.

    Benny Morris, professor of history at Ben-Gurion University, compares Israel's current predicament with the Holocaust. His depiction of the tragedy of European Jews is blood-curdling. Dismissing Israel's presumed
    nuclear arsenal as "unusable," he is truly desperate as he contemplates missile strikes against Israel's population centers and estimates that the casualties may reach the number of victims claimed by the Nazi genocide.

    Morris appears to perpetuate the prophetic tradition that inspires quite a few Jews these days. Some denounce Israel's treatment of the Palestinians; some question the Zionist nature of the state; all believe that they are
    speaking truth to power. They propose solutions, advocate positions and defend opinions.

    Morris does none of the above. He mourns the country he chose to live in and in which he has raised family. He does not say how to save the inhabitants of the State of Israel. In this sense, he may be closer to the authors of
    Greek tragedies than to the Bible prophets, who invariably point to a way out. This is why the Book of Jonah, in which repentance averts catastrophe, is read on the Yom Kippur, the Day of Atonement, when Jews stand in awe of divine judgement.

    MORRIS'S FATALISM is explicable. Zionism has been a rebellion against Diaspora Judaism and its cult of submission, humility and appeasement. It has been a valiant attempt to transform the humble Jew relying on divine providence into a intrepid Hebrew relying on his own power. This transformation has been an impressive success. Israel has acquired the mightiest military in the region, but this has brought her neither peace nor
    tranquillity.

    Morris could have concluded his essay by quoting a Bible prophet: for it is not by strength that man prevails (Samuel I 2:9). Intimately familiar with the history of the creation of modern Israel, he could have proposed ways to recognize the injustice done to the Palestinians for the sake of establishing and expanding the Zionist state. He could have called on his compatriots to seek ways to correct the injustice and thus assuage the grievances of the Palestinians that have plagued Israel throughout her history.

    Morris would then be pointing a way out of the violent impasse. As it stands now, his prophecy may only legitimize military strikes against Iran and further escalation of violence in the region. Once again Israel may come out victorious, but the Israelis will continue to live in fear of the next enemy.

    Several Jewish thinkers have warned of this predicament. One of them prophesied during the War of Independence in 1948: And even if the Jews were to win the war, the "victorious" Jews would live surrounded by an entirely hostile Arab population, secluded inside ever-threatened borders, absorbed with physical self defense. And all this would be the fate of a nation that - no matter how many immigrants it could absorb and how far it extended its boundaries - would still remain a very small people greatly outnumbered by hostile neighbors.

    This warning came from Hannah Arendt who understood the perils of establishing a state against the will of local inhabitants and all the surrounding nations. Secular and Orthodox thinkers alike feared that Ben-Gurion's version of Zionism would endanger both physical and spiritual survival of the Jews.

    NOWADAYS, when no Arab state poses a military threat to Israel it is Iran that many Israelis fear. Just next to Iran, which is as yet far from acquiring a nuclear potential, lies Pakistan, an unstable regime with a strong Islamist movement and a real, not imaginary, nuclear arsenal. Just as
    Arendt prophesied, there may be no end to existential threats if Israel stays its course. Benny Morris may have indeed written a Greek tragedy, a fatalistic turn of events that neither humans, nor gods, can alter.

    Fatalism, just as multiple gods, is alien to Judaism. A Jewish reference to the eternal hatred of the nations is the talmudic saying: "Esau hates Jacob." Yet some rabbis, including Rabbi Naphtali Zvi Berlin (the Netziv), emphasize that in the future the two will love one another deeply, as did Rabbi Judas the Prince and the Roman Emperor Antoninus.

    In the light of this interpretation it is easier to grasp why many community leaders took their inspiration from the story of Esau and Jacob before negotiating with unfriendly authorities: They were attempting to turn an enemy into a friend.

    This is what the anti-Zionist rabbis of today claim they are doing when they travel to Iran and embrace President Ahmadinejad. Unlike Benny Morris, they are trying to find a way to prevent a tragedy from coming true. They may not succeed, but they should not be condemned for trying.

    The author is professor of history at the University of Montreal. His latest book is A Threat from Within: A Century of Jewish Opposition to Zionism."

    13-02-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-01-2007
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Boekbespreking Yakov M. RABKIN

    BOEKBESPREKING

    Yakov M. RABKIN: In naam van de Thora: de geschiedenis van de antizionistische joden

    De Rabbijnse oppositie tegen het Zionisme, sinds het ontstaan ervan, is een uiterst miskend feit. In de publicaties over de conflicten in het Nabije Oosten en rond Palestina, wordt er hoogstens terloops gewag van gemaakt. De grote media hebben er geen boodschap aan. Ook de Israëlische geschiedschrijving, inclusief de zogenoemde nieuwe historici, zwijgen zich uit over dit taboe. Dit bewoog professor Yakov M. RABKIN een wetenschappelijke bijdrage over dit onderwerp te leveren. Hij onderzocht historische documenten en publicaties, ging gesprekken aan met Rabbijnen en andere Joodse vorsers om deze oppositie te boekstaven. Zijn, oorspronkelijk in het Frans geschreven, boek groeide uit tot een uitzonderlijke documentatie van de continuïteit van de antizionistische oppositie van Rabbijnen van de meest uiteenlopende strekkingen. Ook de fundamentele inbreng van de Duitse rabbijn Samson Raphael HIRSCH (1808-1888) en zijn navolgers wordt zeer goed gepresenteerd. De antizionistische rabbijnen strijden voor het behoud van de Joodse identiteit en tegen gevaren die het Zionisme op de Joden bracht en brengt. Sommige van hen wijzen ook het onrecht af en uiten moedig hun medeleven met het lijden van het onderdrukte en beroofde Arabische volk van Palestina. Deze Rabbijnse oppositie bestaat vooral binnen de Joodse gemeenschappen van wereldsteden zoals New York, Londen, Antwerpen, maar traditioneel ook in zionistisch bezet Palestina zelf. Volgens deze Joden, die zich op alle gebied strikt aan de Thora houden, moet de zionistische Staat, zo vreedzaam mogelijk, ontmanteld worden. Zo zouden de Joodse bewoners van het heilig Land, vergelijkbaar met overal elders in de wereld, samen met de inheemse Arabieren kunnen leven onder een Palestijnse regering. Professor RABKIN zelf is voorstander van een ‘gemeenschappelijke Joods-Arabische Staat’ (waarvoor hij de naam ‘Abrahamia’ voorstelt – het doet denken aan het ‘Isratina’ – voorstel van de Libische leider M. GHADAFI), naar het voorbeeld van Canada of het nieuwe Zuid-Afrika, met hun rijke ervaring aan multiculturaliteit. Professor RABKIN werkte enkele meesterlijke definities en verwoordingen uit. Hij toont aan dat een ernstige benadering en een oplossing van het conflict rond Palestina onmogelijk zijn zonder rekening te houden met de Thorageïnspireerde standpunten van de rabbijnse antizionistische oppositie. In deze onmisbare studie worden ook de rabbijnse kritieken aan het zionistisch propagandistisch misbruik inzake de ‘holocaust’ en dergelijke gedocumenteerd. Indrukwekkend zijn zijn bevindingen over de oorsprong van de zionistische gewelddadigheid, die onder meer in het Russische nihilisme wortelt. Professor Yakov M. RABKIN onthult tevens de rol van de christelijke zionisten (talrijker dan de zionisten van Joodse afkomst). Zijn boek besluit met de meesterlijke vaststelling: “In de mate dat de Thora zich slechts tot de Joden wendt zoals aan een pilootbevolking, waarvan het voorbeeld alle mensen zou moeten beleren, inspireren en beïnvloeden, is de controversie die het Zionisme en de kettingreacties erop blijven veroorzaken wellicht ook leerzaam voor andere volkeren dan het Joodse volk.” Sinds het verschijnen van dit boek, was de moedige auteur herhaaldelijk het voorwerp van zionistische diffamatie en intimidatiepogingen. Kortom: In naam van de Thora is in verschillend opzicht een gedegen, origineel, wetenschappelijk en onmisbaar boek. Dit boek werd intussen in Canada de bekroond met de General Governor’s Award.

    Professor Yakov M. RABKIN, Jood van Sovjetrussische afkomst, is vorser aan de Universiteit Laval in Montréal, Québec, Canada. Hij heeft er leerstoelen voor hedendaagse geschiedenis van het Jodendom en geschiedenis der wetenschappen in totalitaire systemen. Meer in de website www.hst.umontreal.ca/U/rabkin

    IN NAAM VAN DE THORA: de geschiedenis van de antizionistische Joden

    Houtekiet 2006 ISBN 13 98790 5240 895 en 10 90 5240 895 5 Fnac-prijs: € 24,90

    Shmiel Mordche BORREMAN
    07 01 03

    08-01-2007 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-12-2006
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    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Holocaust-storm Rabbi defends Iran visit

    Robert Bottomley
    19/12/2006 Manchester Evening News

    ATTACKED: Rabbi Ahron Cohen.  

    A RABBI has defended his decision to speak at a conference in Iran which questioned the Holocaust, saying there "must have been something within the Jewish people" which allowed it to happen.

    Rabbi Ahron Cohen's Salford home was pelted with 1,000 eggs after he made his claims and he has requested police protection.

    On Sunday more than 100 protesters - some throwing eggs - gathered outside his home.

    Jewish leaders claim he is barred from local synagogues and shops.

    Rabbi Cohen - who is in his 80s - is a leading member of the Neturei Karta movement, an anti-Zionist sect which objects to the Jewish state of Israel, claiming the state has caused a "blot on the name" of the Jews by encouraging the violent takeover of Palestine.

    The rabbi was invited to the conference in Tehran by Iranian president Mahmood Ahmedinejad alongside other controversial figures, including former Klu Klux Klan leader David Duke. The conference was condemned by Western politicians, including Tony Blair.

    'Enemies'

    Rabbi Cohen told the M.E.N: "We went along with the intention of stating quite clearly that there was a Holocaust, there is no doubt about that, but that it cannot be used to encourage Zionist ideals.

    "Western media and politicians claim that Iran is anti-Semitic and enemies of Jewish people and warmongers. Yes, they are enemies of Israel, but they are not enemies of Jewish people, there is a large Jewish community living there."

    Rabbi Yehuda Brodie, of the Manchester Beth Din - the Jewish Ecclesiastical Court for Greater Manchester - said Rabbi Cohen is part of an "insignificant minority of zealots".

    He said: "By attending a conference called to promote the denial of the Holocaust he is guilty by association."

    Joy Wolfe, a member of the Jewish Representative Council of Greater Manchester, said: "He is persona non-grata. Shops are not willing to serve him and none of the synagogues want him."

    22-12-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-12-2006
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JEWISH OPPOSITION TO ZIONISM by PROF YAKOV M. RABKIN

    Letter to the Editor "Jewish Press" 06 12 06

    Jewish Opposition To Zionism

     

                                   Jewish religious opposition to Zionism has found an echo on your pages in recent weeks.

     

                                   Jewish students responding to your Inquiring Photographer (Oct. 27) voiced a need to confront anti-Zionist ideas. A reader from Philadelphia (Letters, Nov. 17) expressed appreciation for Neturei Karta, perhaps the most vocal Jewish anti-Zionist group, and argued that its activities aim at saving lives. While her letter was serene, one could sense anger and indignation in the reactions to it from other readers (Letters, Dec. 1).

     

                                   Indeed, Jewish opposition to Zionism has often provoked more rage than debate.

     

                                   However, anger is rarely a good adviser, and our tradition emphasizes rational dispassionate analysis, particularly when lives are at stake.

     

                                   It is in this spirit that I examined Judaic anti-Zionism in a book initially published in French under the title Au nom de la Torah (In the Name of Torah) and this year in English as A Threat from within: a Century of Jewish Opposition to Zionism (Fernwood/Zed Books). Having presented my book in several countries, I have seen that the enduring rejection of Zionism on the part of frum Jews makes many people aware of the pitfalls of confusing Judaism and Jews with what they read and watch in the media about Israel.

     

                                   Both the founders of Zionism and their adversaries agreed that Zionism was a revolutionary break with the traditional yearning for Eretz Yisrael and geula shleima, Zionism as a social and political movement overtly promoted a secular national identity, which has clashed with the traditional Judaism of Torah and mitzvos in Israel and elsewhere. Inspired by European nationalism and a romantic reading of our history, a modern proud nation has taken root in Eretz Yisrael. It rejected as shameful vestiges of the past the traditional Jewish penchant for compromise and appeasement (Jacob’s approach to Esau is a prototype of this attitude).

     

                                   This new emphasis on pride and assertiveness explains the rage so many Jews feel when they see Neturei Karta members shake hands with the leader of Iran or pray at the bedside of Arafat. Many Orthodox Jews have also embraced the Zionist worldview, even though their embrace remains circumstantial and emotive. They would be reluctant to question the authority of a Chofetz Chaim or a Brisker Rov, a Satmar Rebbe or a Lubavitcher Rebbe (the Frierdiker Rebbe, Rabbi Yosef Yitzchok Schneerson), all of whom articulated strenuous opposition to Zionism and its reliance on military force.

     

                                   Israelis are more prone than their Diaspora brethren to admit that the anti-Zionist rabbis reflect our tradition. “To recognize the legitimacy of religious anti-Zionism is vital to the debate on Israel and Zionism,” writes Professor Joseph Agassi of Tel Aviv University. “As an Israeli patriot, I consider it essential to integrate the discourse of Judaic anti-Zionism into the badly needed public debate about our past, present and future.”

     

                                   We can all gain by listening to this Israeli patriot: Jewish opposition to Zionism draws its strength from classical Judaism and raises questions that demand urgent and serious attention from all of us.

     

    Yakov M. Rabkin

    Professor of History

    University of Montreal

     

    18-12-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    29-11-2006
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Chana ROVINSKI: Sympathy for Neturei Karta
    Letter to the Editor "Jewish Press" 06 11 15

    Sympathy For Neturei Karta

                    The Oct. 27 Inquiring Photographer column concerned the reaction of Jews to Neturei Karta. I am in my late 40’s and had been a fervent Zionist since my teen years. But last year, after much soul-searching and investigation, I had to end my support of the Zionist state, while at the same time never ceasing to love and defend Eretz Yisrael – which God will eventually permanently give to Am Yisrael.

     

                    The two – Zionist state and Eretz Yisrael – are not the same.

     

                    Like some of the respondents in the column, I too used to hold Neturei Karta in very low esteem, and wrote them off as self-hating and crazy. But after learning of the collaboration of many secular Zionists with the Nazis during World War Two, I decided to read some of Neturei Karta’s material. I also had occasion to read Rabbi Michoel ber Weissmandl’sMin Hameitzar.

     

                    The reason Neturei Karta associates to some extent with Muslims is not understood by those who simply see these meetings on the news. Neturei Karta does this to show Muslims that not all Jews want to harm them – that not all Jews harbor hatred for them. They do this because, in their own way, they feel it is a matter of pikuach nefesh. And they may be right.

     

                    Many of your respondents are rather young and do not remember that prior to and during World War II, almost all religious Jews were against the idea of the creation of a Zionist state. The Jews who established the state were almost to a man secular and even anti-religious.

     

                    Since becoming a baal teshuvah a number of years ago, I have had occasion to associate with many chassidic Jews, and I find that those who are the most anti-Zionist tend, with few exceptions, to also be the most deeply spiritual and humble in their day-to-day associations. I puzzled for a long time as to why this might be before I realized it’s because they avoid the politics of Zionism and the necessary associations with non-religious Jews that being a Zionist eventually entails. They also have a greater faith that Hashem – and He alone – will deliver our people.

     

                    Is it really so wrong to believe that the true Messianic Kingdom cannot be established until Moshiach comes? Is there anyone who trulythinks the secular Zionist state is representative of Torah Judaism? Was the founding of that state simply a man-made desperate act of wanting to force the Redemption without waiting for Hashem and His time?

     

                    Worst of all, was the state’s founding simply an attempt by anti-religious Jews to find a way to “be Jewish” without having to be “burdened” with the keeping of the myriad laws of the Torah? For many of those Jews, is the secular state not simply a modern-day golden calf?

     

    Chana Rovinsky

    Philadelphia, PA

    29-11-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    03-11-2006
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.IEDEREEN WERKT VOOR DE MOSSAD, Kristof CLERIX

    Iedereen werkt voor de Mossad (2)

    Voorpublicatie: buitenlandse geheime diensten
    'IEDEREEN WERKT VOOR DE MOSSAD'
    MO - België is een magneet voor buitenlandse inlichtingendiensten. MO*journalist Kristof Clerix dook twee jaar lang onder in het schimmige, gesloten wereldje van spionage, infiltratie en staatsgeheimen. Het resultaat van dat onderzoek verschijnt begin oktober bij uitgeverij Manteau: Vrij Spel. Buitenlandse geheime diensten in België. Een exclusieve voorpublicatie voor MO*lezers van het hoofdstuk over de Israëlische geheime dienst Mossad.
    De website van de Mossad laat er geen twijfel over bestaan: het voorkomen van terroristische aanslagen tegen Israëlische doelwitten in het buitenland is een van de opdrachten van de Israëlische geheime dienst. Ook in België is de terroristische dreiging tegen Israëlische en joodse doelen reëel. In het verleden hebben terroristen op de luchthaven van Zaventem granaten gegooid naar passagiers van de Israëlische luchtvaartmaatschappij El Al. Joodse schoolkinderen werden in Antwerpen het slachtoffer van een terroristische aanslag en een autobom ontplofte voor een joodse synagoge. In 2004 nog kon een aanslag op een joodse school in de Scheldestad voorkomen worden. Een logische vraag dringt zich op: is de Mossad actief in België?
    De voorbije jaren doken in de media regelmatig berichten op over Mossad-agenten die in de Antwerpse jodenbuurt zouden patrouilleren. Stadslegendes of realiteit? Ik spoor naar Antwerpen-Centraal en wandel op een zonnige herfstdag in november 2005 de joodse buurt binnen.
    In het hartje van de Antwerpse diamantwijk ontmoet ik P. Kornfeld, diamantair, chassidische jood, en ondervoorzitter van het Forum voor Joodse Organisaties. Hij benadrukt dat de joodse gemeenschap in Antwerpen geen contact heeft met de Israëlische geheime dienst. 'Nooit zal een joodse gemeenschap in eender welk land ermee akkoord gaan dat mensen uit het buitenland hier politieman komen spelen. Nooit, en dat weet de Mossad goed genoeg. Als ze naar hier komen voor opdrachten, zullen ze geen contact opnemen met de joodse gemeenschap. We zouden meteen naar de politie gaan.' Kornfeld krijgt telefoon, een of andere diamantdeal. Ik diep intussen een krantenartikel op over Mossad-patrouilles in de joodse buurt. Hij herkent het stuk. 'Tja, kranten zoeken natuurlijk het meest sensationele op. Legendes over de Mossad zullen altijd wel terugkomen. Nogmaals, als de Mossad naar België komt, zullen ze nooit contact hebben met de joodse bevolking. Ze werken in het geheim. Hoe minder mensen het weten, hoe beter.' Maar wie zijn dan die gasten met speurende blik die regelmatig in het straatbeeld opduiken? Kornfeld: 'Kijk, er is een groep jongens die in samenwerking met de Antwerpse politie op een aantal plaatsen in de buurt nagaat wie binnenkomt en buitengaat. Je ziet ze buiten op straat, aan synagogen, en voornamelijk op feestdagen of bij huwelijken en overlijdens. Maar ze hebben niets met de Mossad te maken.' Meer details wil Kornfeld niet kwijt over de bewakingsdienst, zelfs de officiële naam van de organisatie houdt hij liever voor zich. 'Puur uit veiligheidsoverweging: hoe minder informatie publiek is, hoe beter.'
    Na een paar dagen rondhangen in het Antwerpse jodenkwartier en verschillende interessante gesprekken met buurtbewoners, vind ik eindelijk een spoor naar de interne bewakingsdienst van de buurt. In het lokale joodse weekblad Shabbat be Shabbasso staat de naam van de dienst in drukletters naast een noodnummer vermeld: SHMIRA. Ik bel het nummer, de dagverantwoordelijke van Shmira neemt op. We spreken af in het Romi Goldmuntzcentrum, het joods cultureel centrum in de Nerviërsstraat. Kwartiertje stappen, ik bel aan. 'Ik kom voor Schmira'. De vrouw achter de balie kijkt wat verbaasd maar laat me toch binnen. Of ik even wil wachten. Een minuut later komt een jonge man, ik schat hem achteraan in de twintig, de trap af. Wit hemd, zwarte kostuumbroek en das, vriendelijke handdruk. We zetten ons in een achterzaaltje. De man wil wel praten maar staat op zijn anonimiteit. Ik klap mijn laptop open en begin te typen. 'Vandaag is de joodse gemeenschap over de hele wereld een potentieel terroristisch doelwit', zegt hij. 'Niet dat iedereen voortdurend bang is, maar we zijn ons wel bewust van het risico. Als jij straks buitengaat en op de stoep een grote plastic zak ziet staan, dan is dat voor jou niets speciaals. Maar een jood heeft de reflex: dat kan een bom zijn, laten we de politie bellen om het te checken. Als jij naar de kerk gaat, loop je binnen, je bidt, en je bent weg. Maar in een synagoge controleert de eerste persoon die binnengaat altijd of er geen verdachte voorwerpen zijn. Je weet nooit of er 's nachts iemand een bom heeft achtergelaten. In de joodse gemeenschap stellen we ons niet de vraag of terroristische aanslagen zullen plaatsvinden maar waar en wanneer.'
    De Shmira-dagverantwoordelijke biedt me een koffie aan, het gesprek verloopt in alle openheid. 'Shmira is het Hebreeuwse woord voor toezicht. De Belgische politie en Staatsveiligheid kennen ons als het Coördinatiecomité van de joodse gemeenschap. Het comité valt onder de structuur van het Centraal Israëlitisch Consistorie van België. Dat is geen onbelangrijk detail: onder vergunningsnummer 18.0034.11 staat het Consistorie op de lijst van de vergunde interne bewakingsdiensten van Binnenlandse Zaken. Onder de vergunde activiteiten vallen "toezicht en controle op personen", en "toezicht op en bescherming van roerende of onroerende goederen". Daarnaast is het Consistorie vergund om wapens te dragen bij het "toezicht op en de bescherming van roerende en onroerende goederen". Ik kan je niet alles vertellen maar het komt erop neer dat we proberen onze gemeenschap gerust te stellen zodat ze zonder zorgen naar synagogen en evenementen kunnen gaan. Alles wat we doen, gebeurt in nauwe samenwerking met de Antwerpse politie. We verzorgen bijvoorbeeld de bewaking van joodse feesten en evenementen, maar ook van joodse scholen als het moet. Wij hebben niet het recht om mensen op straat tegen te houden, maar onze gebouwen zijn privé. We zetten een veiligheidsperimeter op en als iemand daar binnenkomt, wordt hij gecheckt. Wij doen geen politiewerk en zij doen ons werk niet. Als een politieagent aan de deur staat van een gemeenschapsevenement, dan weet hij niet of de personen die binnen willen gaan lid zijn van de gemeenschap of niet. Daarom staan wij bij hen om te zeggen wie we kennen en wie niet.'
    Shmira is naar eigen zeggen een vrijwilligersorganisatie. 'Onze leden worden binnen de joodse gemeenschap in Antwerpen gerekruteerd. Ze zijn tussen de twintig en zestig jaar. Met hoeveel we zijn? Met genoeg om te doen wat we doen. Natuurlijk voorzien we opleidingen. Niemand wordt geboren met kennis over veiligheidsmaatregelen. Zonder scholing kun je die dingen niet weten.' Wié de opleidingen geeft, wil de man niet kwijt. Ook over zichtbare herkenningstekens op kledij lost hij niet veel. 'Ik kan alleen zeggen dat we ons bekend kunnen maken aan de politie als dat nodig is.' Informatie over terrorismedreiging krijgt Shmira van de Antwerpse politie. 'Nooit rechtstreeks van de Israëlische inlichtingendiensten. Als die informatie hebben, sturen ze die naar de Belgische overheid, niet naar ons. Veel mensen willen uit mijn mond horen dat we met de Mossad werken, maar dat is niet waar.' De man wil niet ingaan op eventuele contacten met Israëlische diplomaten. 'Wel kan ik zeggen dat we in contact staan met organisaties die gelijkaardig zijn aan de onze, organisaties in Brussel maar ook elders. Als er iets in Antwerpen gebeurt, kan dat immers effect hebben op andere landen. Als hier iets gebeurt, informeren we zo snel mogelijk andere joodse gemeenschappen overal ter wereld. Ik bedoel dan niet geheime informatie-uitwisseling via gesloten circuits of diplomatieke valiezen, maar gewoon open via de telefoon.'De man steekt een sigaret op en kijkt me recht in de ogen. 'We hebben niets te verbergen voor de Belgische overheid. We zetten ons allemaal in voor hetzelfde ideaal. Shmira is geen slechte organisatie met slechte bedoelingen, enkel een groep mensen die meer veiligheid wil. We willen niet dat mensen uit angst wegblijven van activiteiten binnen de joodse gemeenschap. Ze moeten zich veilig voelen. En als we daarvoor zeven uur lang buiten in de vrieskou moeten staan, dan doen we dat.'
    Na ons gesprek vraagt hij een kopie van de tekst die ik net heb ingetikt. Nog nooit meegemaakt. Hij noteert ook mijn contactgegevens en zelfs het nummer van mijn perskaart. Geen idee of die in een databank zijn beland.
    Vertrekhal Zaventem, 8 februari 2005, kwart voor elf 's morgens. Ik sta langs de check-in zone van de El Al-vlucht naar Tel Aviv. Een tiental personeelsleden van El Al is druk in de weer. De vrouwen ondervragen systematisch alle passagiers die inschepen. 'Waar gaat u naartoe? Wie heeft uw koffers ingepakt? Hoe lang blijft u? Waarom gaat u op reis? Wie gaat er mee?' De heren -in maatpak en das- houden binnen en buiten de check-in een oogje in het zeil. Op een tiental meter afstand kijken drie agenten van de federale politie in kogelvrije vesten toe.
    Dat luchtvaartmaatschappij El Al direct in contact staat met Israëlische geheime diensten, blijkt uit verschillende open bronnen. Volgens de website van de Federation of American Scientists -een van de beste bronnen over intelligence- is de Israëlische binnenlandse geheime dienst Shin Beth verantwoordelijk voor de beveiliging van El Al. Mossad-kenner Gordon Thomas schrijft in zijn Histoire secrète du Mossad dat veiligheidsagenten van El Al worden opgeleid door Shin Beth. Andere bronnen linken El Al niet aan Shin Beth maar aan de Israëlische buitenlandse inlichtingendienst Mossad. Frits Hoekstra, die van 1971 tot 1987 als inlichtingenagent werkte bij de Nederlandse geheime dienst BVD: 'De El Al-vertegenwoordiging en tal van joods-Israëlische instituties waren of gelieerd aan de Mossad of werden geheel door de Mossad bemand.' Van een bron binnen de veiligheidsdiensten van de luchthaven van Zaventem had ik vernomen dat veiligheidsagenten van El Al gewapend rondlopen op de luchthaven en de tarmac. Maar het directoraat-generaal van luchtvaart wilde dat ontkennen noch bevestigen. Er zat dus maar één ding op: zelf nagaan in Zaventem of de El Al-veiligheidsdienst wapens draagt.
    Dertien minuten voor elf, een El Al-veiligheidsagent stapt op mij toe. 'U wacht?' Inderdaad. 'Op een persoon?' Nee hoor. 'Wilt u het vliegtuig naar Tel Aviv nemen?' Toch niet. 'Wat doet u hier dan?' Ik leg uit dat ik gewoon rondkijk en vraag of er een probleem is. De man verdwijnt en komt terug met een collega. Ze gaan recht voor mij staan, de rug naar mij gekeerd. Luttele seconden later roepen de drie agenten van de federale politie mij apart. 'Wie bent u en wat doet u hier?' Ik speel open kaart, zeg dat ik journalist ben en vertel dat ik wil zien of het El Al-personeel gewapend is. Ik vraag de politie of ze aan de Israëlische veiligheidsagenten gaat vertellen wie ik ben. 'Ja, dat is zo overeengekomen tussen de politie en El Al.' Maar over de inhoud van die overeenkomst willen de agenten niets kwijt. Ze vragen mijn identiteitskaart en perskaart en noteren mijn gegevens. Maar verder geen probleem. Ik mag blijven staan. 'Maar hou wat afstand en ga niet provoceren.' Afgesproken.
    Een van de El Al-heren is intussen gestopt met zijn werkzaamheden en heeft een trolley in de hand genomen. Blijkbaar vindt hij er plots niets beters op dan alleen nog maar zwijgzaam stil te staan met die trolley naar mij gericht. Ik besluit om in een boogje rond hem te lopen en wat verderop te gaan staan. Vreemd, de trolley blijft naar mij gericht. Plots bedenk ik dat hij mij misschien aan het fotograferen of filmen is. Ben ik nu helemaal paranoïde geworden? Of had hij gewoon niets beters te doen? Ik zal het wellicht nooit weten. Na zowat een half uur rondhangen komt een opvallend vriendelijke El Al'er naar mij toe. 'Voor welk medium werk je? Heb je geen kaartje bij?' Ik stel een interview voor en vraag naar zijn visitekaartje. Dat schrikt blijkbaar af. Hij geeft me het algemeen nummer van El Al en raadt me aan daarheen te bellen. Uiteindelijk druip ik af, geen wapens gezien.
    Op de redactie bel ik het El Al-nummer en vraag naar Michel Dikenstein, directeur van El Al Belgium-Luxemburg. Dikenstein: 'Die veiligheidsmensen op de luchthaven werken helemaal niet voor ons. Ze werken onder de verantwoordelijkheid van de Israëlische ambassade.' Wat? 'Het is helemaal geen El Al-personeel. Als morgen een andere Israëlische luchtvaartmaatschappij op Zaventem zou vliegen, zouden dezelfde mensen de controles doen. Ik ken de mensen natuurlijk. Maar voor meer informatie moet u naar de ambassade bellen.' Telefoontje naar de Israëlische ambassade, ambassadeur Jehudi Kinar staat me te woord. Lopen uw veiligheidsagenten gewapend rond op de luchthaven van Zaventem? 'Vraag dat aan de mensen van het vliegveld. Zij weten het heel goed. Daar krijgt u geen antwoord op.'
    Een aantal maanden na mijn telefoontje naar de Israëlische ambassade stelde senator Stefaan Noreilde (VLD) aan minister van Mobiliteit Renaat Landuyt (sp.a) parlementaire vragen over de El Al-beveiligingsdienst. Landuyt erkende dat El Al 'voor eigen beveiligingstaken gebruik kan maken van eigen personeelsleden die ook een band hebben met de Israëlische overheid' maar voor de rest bleef hij opvallend vaag. Gelukkig hult niet iedereen zich in stilzwijgen. 'Het is een openbaar geheim dat die El Al-agenten in Zaventem gewapend rondlopen. Dat was tenminste het geval toen ik in het midden van de jaren zeventig op de luchthaven werkte,' zegt Patrick Zanders, directeur van het Beleid inzake Internationale Politiesamenwerking en medeoprichter van Europol. 'Als ze nu nog wapens dragen, ben ik er zeker van dat dat reglementair verloopt.' Over de link tussen El Al en intelligence is Zanders duidelijk: 'Iedereen werkt voor de Mossad, maak u daarover geen illusies. Ofwel werk je direct voor de Mossad, ofwel indirect. Maar alle informatie gaat naar de Mossad, zoals in de VS alle info naar de CIA gaat. Ik weet niet of El Al de gegevens die ze inwint ook verwerkt. Maar het is evident dat de informatie gebruikt kan worden voor de informatie-opdracht van de Mossad.'
    Vrij spel. Buitenlandse geheime diensten in België door Kristof Clerix is uitgegeven door Manteau. Dit boek kwam tot stand met de steun van het Fonds Pascal Decroos voor Bijzondere Journalistiek. Het boek is gratis te verkrijgen bij een abonnement op MO*. Klik hier.
    MO*, oktober 2006, www.mo.be.
    Reageer via info@mo.be.
    Bron: MO.

    03-11-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.JODEN EN ANTIZIONISME: GESPREK MET LUCAS CATHERINE

    Joden en Antizionisme: gesprek met Lucas Catherine (Uittreksels)

    By Radio Centraal on 31/10/2006 - 23:00

    Israel noemt zichzelf de Joodse Staat. Toch zijn er ook joden die niet zo gelukkig zijn met de kreatie van Israel. Op 10 augustus spraken we met de New-Yorkse rabijn Weiss van Neturei Karta, de meest uitgesproken anti-israelische joden. In de studio interviewen we Lucas Catherine over de stellingen van Weiss.

    ……

    In het volgend geluidsfragment legt Weiss uit waarom veel orthodoxe joden nu toch voor Israël zijn, of zich niet laten horen ertegen (herbeluister vanaf de 13e minuut):
    Van vóór de creatie van Israël kregen de zionistische stichters controle over de joodse gemeenschap en er ontstond verdeeldheid. De Agudas Yisroel beweging vond dat ze in de regering moesten vertegenwoordigd zijn. Ze moeten niet naar het leger en hangen geen Israëlische vlaggen uit maar hebben wel vertegenwoordigers in instellingen van de staat Israël. Om de steun van de orthodoxe joden te garanderen begonnen de zionisten volgens Weiss op angst in te spelen: de zionisten zeiden dat er een religieus conflict met de arabieren is die de joden haten en dus is er een joodse staat nodig voor bescherming. Veel joden zijn niet echt voor de staat Israël, aldus Weiss, maar ze zijn wel bang van de moslims als gevolg van de zionistische vrees- propaganda en daarom steunen velen toch de staat Israël; omdat die een bescherming tegen de Arabische omgeving zou vormen. Veel orthodoxe joden, om niet te zeggen de meeste, ook in Antwerpen, zijn echter tegen het Zionisme maar durven niet spreken wegens de intimidatie.

    Lucas Catherine beaamt dat Agudas, een overkoepelende orthodoxe joodse organisatie, oorspronkelijk tegen het Zionisme was. De eerste jood die vermoord werd door andere joden was de vertegenwoordiger van Agudas in Palestina, Jacob Israël de Haan, een Hollandse jood. Hij werd vermoord in 1924 toen hij een petitie ging afgeven die de Palestijnen steunde in hun verzet tegen de Zionistische kolonisatie.
    Catherine gaat akkoord dat praktisch/financiële motieven veel orthodoxe joden ertoe heeft gebracht Israel te tolereren en te steunen maar preciseert dat ook de holocaust een cruciale faktor was:De angst die de genocide veroorzaakt heeft zorgde voor een omslag. Anderzijds was er inderdaad een sterk financieel motief: door deel te nemen aan de “joodse” staat kregen de orthodoxen subsidies en konden ze religieuze regels doen opleggen, met daaraan opnieuw een aantal inkomsten verbonden.

    Rabijn Weiss van Neturei Karta over de steun die Neturei Karta krijgt, en de steun in Antwerpen ( herbeluister vanaf 21min 40sec):
    Het verhaal dat ze bij hun betogingen maar met een dozijn zijn klopt niet volgens Weiss. Neturei Karta voert actie met andere organisaties onder de CRC koepel (nvdr: Central Rabbinical Congress, gesticht in 1948 door de minder radikale Satmar organisatie). Weiss verwijst naar rabbijn Teitelbaum een belangrijke rabbijn die ontsnapte aan de holocaust. Teitelbaum was sterk anti zionistisch was, emigreerde van Jerusalem naar New York en richtte antizionistische organisaties op. Er kwam 100000 mensen spontaan op straat in het midden van de nacht toen zijn overlijden bekend werd in ‘79. Zijn kozijn en opvolger stierf in april op 91 jarige leeftijd. (nvdr: Burgemeester Bloomberg woonde zijn begrafenis bij). Volgens Weiss heeft de antizionistische Teitelbaum veel volgers in Antwerpen. Maar ze zullen niet praten want ze zijn bang voor repercusies. In de VS, Montreal en Jerusalem durven ze meer praten, ondanks de soms hevige aanvallen. Dit komt doordat de anti-zionistische groep in die steden groter is en zelfvoorziend.

    Lucas Catherine stelt dat de massabetoging ter ere van Teitelbaum waarnaar Weiss refereert moet geinterpreteerd worden als een eerbetuiging aan de man als religieus leider, eerder dan aan zijn anti-Zionistische overtuiging. Anderzijds blijven volgens Catherine veel orthodoxe joden “a-Zionistisch”. Ze steunen Israël niet maar vinden openlijke kritiek naar buiten ongepast. In Antwerpen is Shmiel Mordche Borreman de enige orthodoxe jood die luidop tegen Israël ageert. Borreman is oprichter van anti-zionistisch Jesjoeroen, Joden tegen zionisme.
    Catherine vertelt verder over de unie van progressieve joden, in Brussel aktief, die zich ook kritisch opstellen ten opzichte van Israel. Ze gaan hierin echter niet zover als Neturei Karta en staan de verdeling van Palestina in twee staten voor. Hun vertegenwoordiging in Vlaanderen is bovendien zeer beperkt.

     

    Lucas Catherine getuigt van het feit dat op de grootste joodse website in Antwerpen, het forum van Henri Rosenberg, in augustus nog werd opgeroepen om Borreman, de antizionistische jood, neer te schieten.

    Hij wijst er verder op dat de zionistische lobby zeker niet alleen uit joden bestaat maar vooral uit conservatieve kristenen. Dit lijkt in tegenspraak met het feit dat de kristenen altijd de joden vervolgd hebben. Door een gepaste interpretatie van de bijbel slaagden de conservatieve christenen er echter in hun jodenhaat om te buigen tot een fanatieke aanhang voor Israël.

    ….. ……

    03-11-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-08-2006
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    "Rabbi übt scharfe Kritik an Isra-l

    Während fast alle europäischen Politiker angesichts der Gräueltaten des Terrorstaates Israel ihre Köpfe in den Sand stecken, werden die Stimmen jener, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen, immer lauter. So haben wir auszugsweise die Stellungnahmen des im belgischen Ansvers lebenden Rabbi Shmiel Mordche Borreman übersetzt, die er zu zwei verschiedenen Anlässen abgegeben hatte.

    Der im belgischen Antwerpen lebende Rabbi Shmiel Mordche Borreman hat im Rahmen seiner Bewertung der eingestürzten Kriegssituation im Nahen Osten äußerst scharfe Kritik an Israel geübt.

    So sagte er: " die Zionisten morden unter dem Namen der Juden. Es gibt keine Stelle in der Thora, die Blut vergießen und Tränen vorsieht." Auch seien seiner Ansicht nach die Angriffe Israels völlig unberechtigt und " die Zionisten haben in Israel überhaupt nichts zu suchen".

    Borreman, der auch Vorsitzender des Vereins der Juden gegen Zionismus ist, erklärte, dass der Zionismus mit dem Judentum völlig unvereinbar sei und sagte:" der Zionismus unterscheidet sich nicht von Rassismus und Faschismus. Er steht völlig im Widerspruch zum Judentum und zur Thora. Diese Gebiete müssen unseren Cousins, den Arabern wieder zurückgegeben werden.

    Bezüglich der gegen die Angriffe Israels Widerstand leistenden Libanesen und Palästinenser sagte er:" jemand der Widerstand leistet, ist kein Terrorist. Diese Menschen sind Helden, die für ihr Land und für ihr Volk einen Überlebenskampf führen. Die imperialistische USA tut nichts anderes, als die Ereignisse dort zu unterstützen. Manche arabische Regierungen helfen ihr dabei. Das ist nichts anderes, als Verrat an der arabischen Bevölkerung." Auch erklärte er, dass er sich der Meinung des iranischen Ministerpräsidenten Ahmedinecad, dass Israel von der Landkarte verschwinden müsse, anschließe. Er sagte:" so ein Israel darf es nicht geben. Ich habe in der Thora keinen Vers gesehen, der Israel diese Art des Vorgehens erlaubt. Die einzige und wahre Lösung für den mittleren Osten ist das Verschwinden des zionistischen Staates und die Rückgabe des Landes an die Palästinenser." Rabbi Borreman erklärte weiter, dass er aufgrund dieser Einstellung bereits mehrere Morddrohungen erhalten habe. Hierzu sagte er: " Mein Glaube an Gott ist fest. Daher habe ich keine Angst vor dem Tod." Weiter fügte er hinzu, dass viele, die ihm gegenüber bisher feindselig gestellt waren, angesichts der Ereignisse im Nahen und mittleren Osten angefangen hätten, ihm recht zu geben. (Auszugsweise Übersetzung aus einem Artikel der Nachrichtenagentur Ihlas Haber Ajansi 25. Juli 2006 )

    Auch in seiner am 31.7.2006 anlässlich einer Demonstration gegen die Angriffe Israels auf den Libanon gehaltenen Rede vor circa 10.000 Demonstranten bezeichnete Rabbi Borremann Israel als einen illegalen Staat. Er sagte:" Israel übt Staatsterror, dieser Staat ist ein terroristischer Staat." Um seinen Hals hing ein Schild mit der Aufschrift " Die Zionisten sind Juden, aber die Juden sind keine Zionisten". Er erklärte weiter, dass Israel nicht nur gegenüber dem Libanon und Palästina, sondern gegenüber allen Staaten der Region terroristisch vorgeht. Er warf Israel vor, den jüdischen Glauben und die Juden zur Geisel genommen zu haben. Er fuhr weiter fort mit den Worten " wir möchten mit unseren moslemischen Brüdern in Frieden leben. Dies hatten wir jahrhundertelang getan. Für den Frieden muss Israel sofort sich aus allen arabischen Gebieten zurückziehen."

    Die Unverschämtheiten der USA und die Unbekümmertheit der EU würden Israel erst recht ermutigen. Er sagte:" die USA und Israel nennen jeden, der ihnen in die Quere kommt, einen Schurkenstaat. Es gibt heute auf dieser Welt nur einen einzigen Schurkenstaat, und der heißt Israel."

    Er betonte, dass er den Widerstand der Libanesen und Palästinenser gegen den Imperialismus unterstütze und sagte" ich grüße den Iran, Nordkorea und Venezuela, die ihre Stimmen gegen den US Imperialismus erheben."

    Selçuk Gültaşlı

    10-08-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-08-2006
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.VOICES FOR LEBANON and PALESTINE Trafalgare Square London 07 30 06

    VOICES FOR LEBANON AND PALESTINE

    Rally demanding an Israeli ceasefire, Trafalgar Square, London, 30 July 2006

    A protest was held in Trafalgar Square today, organised by the Palestine Solidarity Campaign. Many speakers attended the rally, including some from Lebanon and Palestine. I estimate about a thousand people attended.

    Members of Neturei Karta were mixed among the pro-Lebanese and Hizbullah supporters, and were popular with the media and photographers. Rabbi Y Weiss of Neturei Karta spoke at the Islam Expo earlier this month.

    More pictures in :Voices for Lebanon and Palestine rally, London, 30 July- [ Vertaal deze pagina ]
    Rally demanding an Israeli ceasefire, Trafalgar Square, London, 30 July 2006 ... Members of Neturei Karta were mixed among the pro-Lebanese and Hizbullah ...
    moonbatmedia.com/demand_ceasefire_300706/ - 10k - In cache - Gelijkwaardige pagina's

    02-08-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-07-2006
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    ZIONIST STATE TERRORISM

    SETS NEAR EAST ON FIRE

    This summer 5766 (’06), Zionist State terrorism sets once more the Near East on fire. This fierce and sanguinary deployment of force is nothing new. Paraphrasing Clausewitz: It is nothing else than the continuation of the RoadMap with other means. The Zionists want to eliminated the Palestinian Résistance and impose upon the world the acceptation of their plundering and profanation of Palestine, the Holy Land.

    The extremely aggressive attitude of Zionism is only possible because of the unconditional support of US imperialism. Not less scandalous is the complicity of pro-imperialist Arab regimes and certain Palestinian traitors. The double standards of the European Union are of the same quintessence. It shows, once more, that the imperialist so-called « international law» is worthless, that for them only the right of the strongest and most arrogant is the matter that counts.

    In this context, YESHURUN BELGIUM has the duty to recall our traditional approaches and views: Together with other Torah true Jews, we remember the traditional rabbinical opposition against Zionism and it’s State. By Divine Will, Jews are in Exile and Dispersion. Torah true Jews do not construct any political plans, we stick only at the will of the holy Creator. Without any derogation possible, we must be submitted to His dispositions concerning the Exile and the Dispersion. We have to be peaceful and loyal subjects or citizens of the countries where we live and work. As Rabbi Samson Raphael HIRSCH (1808-1888) thought us, we must be, conform to our vocation to be a Kingdom of Priests and Holy People, in all circumstances of life Mensch Yisroel, Human and Jew. If you subscribe to the programmatic words of Rav S.R. HIRSCH «You are the People of the Law, Palestine is the Land of the Law, but you are not the Palestinian people and Palestine is not the Jewish Land» you are immunized against all possible variants of religious Zionism.

    The Zionist crimes are committed under the label «Israel» stolen by the Zionists. Into the Zionist entity, millions of Jews have been and are transformed into heathens. Thousands of Torah true Jews, who don’t sustain the Zionist policies, are taken as hostages. Many other Jews and non-Jews as well, are stricken into error and conditioned by Zionism.

    The sole Torah true, human and realistic solution to the Near East conflicts is the removal of the Zionist State and the recognition of the right of the Palestinian people to Sovereignty upon the whole historical Palestine. For Torah true Jews ‘solutions’ of ‘implicit recognition’ of the Zionist entity are unacceptable. This would be treachery against the Torah and would only add to the calamities and sufferings.

    YESHURUN BELGIUM declares unequivocal, don’t let induce you into error:

    JUDAISM AND ZIONISM ARE AND REMAIN INCOMPATIBLE

    JEWS ARE NOT ZIONISTS, ZIONISTS ARE NOT JEWS.

     YESHURUN BELGIUM, JEWS AGAINST ZIONISM is a study group that aims especially to let know the Torah contribution of Rabbi S.R. HIRSCH and his continuators.

    Recommended Reading: Yakov M. RABKIN A Threat from Within: A Century of Jewish Opposition to Zionism Fernwood Publishing*Zed Books ISBN 1-55266-171-7

    23-07-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    02-07-2006
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Toespraak S M BORREMAN op betoging tegen VS-Zionistische agressie tegen Libanon, Brussel 06 06 30
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    Toespraak van Reb Shmiel Mordche BORREMAN op de betoging tegen de Amerikaanszionistische agressie tegen Libanon, op zondag 30 juni 2006 te Brussel (vertaald uit het Frans)

     

    “Salaam Aleikhum, in naam van de Almachtige

     

    Ik ben hier vandaag gekomen om te protesteren tegen het Zionistische Staatsterrorisme dat weer eens het Nabije Oosten in brand gestoken heeft. En ik kom hier naartoe met een drieledige boodschap: een vredesboodschap, een identiteitsboodschap en een solidariteitsboodschap.

    Ten eerste, laat mij beginnen met de VREDESBOODSCHAP: Vanuit mijn Joods geweten en met heel mijn hart, eis ik dat de Amerikaanszionistische agressie in het Midden Oosten onmiddellijk stop gezet wordt.

    Ten tweede, druk ik mijn SOLIDARITEIT uit met de Hezbollah en met alle Palestijnse verzetskrachten tegen het Zionisme en het Amerikaanse Imperialisme. Zonder de onvoorwaardelijke steun van het Amerikaans Imperialisme zouden de Zionisten, zo arrogant deze ook zijn, zich niet kunnen veroorloven wat ze vandaag de dag doen.

    Luister nu goed naar de IDENTITEITSBOODSCHAP: de Joden zijn geen Zionisten, de Zionisten zijn geen Joden. Zionisme en Jodendom zijn en blijven onverenigbaar! De Zionisten zijn de grootste vijanden van de Joden. Zij hebben zelfs onze naam gestolen: Israël is een heilige naam, het is onze naam, en deze naam hebben ze gestolen. Ze hebben deze naam gegeven aan hun terroristische Staat, aan hun Apartheidsstaat.

    Eeuwenlang hebben Moslims en Joden vredig en vriendschappelijk samengeleefd en, daarvan ben ik overtuigd, dat komt terug.

    De enige oplossing aan het geheel der conflicten in het Midden Oosten is niet zoals de imperialistische heks C. RICE stelt een “nieuw Midden Oosten”, maar wel de verdwijning van deze Staat die onze naam Israël gestolen heeft en het recht van het Palestijnse volk op de soevereiniteit op heel historisch Palestina. Dit houdt ook een veroordeling in van de Arabische verraders en valse Moslims die met de zionisten heulen.

    Om te eindigen, wil ik nog van deze tribune gebruik maken om mijn SOLIDARITEIT uit te drukken met de Islamitische Republiek Iran, met de Koreaanse Demokratische Volksrepubliek en met het Venezuela van Hugo CHAVEZ. Deze landen worden door de imperialistische propaganda beledigd als “schurkenstaten”, daar waar het in werkelijkheid de VS zijn die de ergste, de enige, schurkenstaat van de wereld steunen.

    Vrede onder ons, vrede onder Moslims en Joden, vrede onder mensen van iedere overtuiging,

    Salaam Aleikhum

    02-07-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-06-2006
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Rav S R HIRSCH: die Schule der Wüstenwanderung

    Rav Samson Raphael HIRSCH

    DIE SCHULE DER WÜSTENWANDERUNG

    „...Es war aber die Wolke der Hirtenstab, vermittelst dessen Gott, der Rauèh Jissroél, dem Volke seiner Führung seinen Willen kund tat, wo und wann sie lagern, wann und wohin sie aufbrechen sollten. Und, wird hier geschildert, gar unberechenbar war für die Geführten der Wille und die Absicht dieser Führung. Bald eine lange Rast, bald eine Rast von nur wenigen Tagen. Bald nur die Rast von einer Nacht, von einem Tage und einer Nacht; oder von zwei Tagen, einem Monat, ein Jahr lang, und, wie Ramban bemerkt, da nichts in vorhinein die beabsichtigte Rastdauer wissen ließ, mußten sie, so oft die Wolke das Zeichen zur Rast erteilte, sich völlig zum Lager einrichten, um dann vielleicht nach wenigen Stunden wieder alles ab- und aufzubrechen und dem Weiterzuge der Wolke folgen. Das ist die Schule der Wanderschaft durch die Wüste, in welcher wir für alle Zeit die hingebungs- und vertrauensvolle Nachfolge Gottes gelernt haben sollen, die, wie unbegreiflich ihr auch die Gottesführungen erscheinen, die bald kaum Liebgewonnenes wieder zu verlassen, bald in unwillkommenster Stellung geduldig auszuharren uns auferlegen, doch mit immer frischem heiterem Mute alles umfaßt und alles löst, was Gott gebietet, unter dem Stab der Gottesführung sich immer glücklich fühlt, durch die bewährte Gehorsamstreue selber beglückt und immer bereit ist, Gott ihren Lebensplan anheimzustellen, und selbst zu ganz unbekannten Zielen hin, auf ganz unbegriffenen Wege mit ebenso ausharrender Geduld, wie mit nimmer zu trübendem Wandermute Seiner Führung zu folgen. –

    Sehen wir aber diesen, Verse 17 – 22 gegebenen Bericht über die Übungsproben genauer an, mit welcher Gott sich das Volk Seiner Führung für alle Zukunft erziehen wollte, so ist es nicht sowohl die Anstrengung langer Wanderungen, als das geduldige Ausharren in langer Rast, welches als Prüfungsaufgabe hervorgehoben scheint. Von die Wanderungen und ihrer Dauer wird nichts erwähnt, wohl aber sehr entschieden und wiederholt von dem Ausharren in langer Ruhe. [...] Offenbar wird also auf die Übung ausharrender Geduld der besondere Nachdruck gelegt. Es ist dies umsomehr erklärlich, wenn man die Unwirtlichkeit der Wüste und insbesondere bedenkt, daß dem Volke ja das volle Bewußtsein darüber war, daß die Wüste nicht das Ziel seiner Wanderung, sondern dieses Ziel außerhalb derselben lag, und jedes Verweilen an einem Orte in der Wüste, vor allem vor der verhängnisvollen Bestimmung einer vierzigjährigen Wanderung, nur von dem verheißenen Ziele fern hielt. Es war dies die Übung in jener Tugend der ruhigen und heiteren Ergebung und vertrauensvoll ausharrenden Geduld, derer das Volk der Gottesführungen auf seinen Galuthwanderungen durch die „Wüste der Völker“, wie der Prophet sie nennt, während so viele Jahrhunderte der Zukunft vor allem andern bedürfen sollte, und die das Prophetenwort: „ im jissmahmah chaké-lau / wenn es auch zögert, harre sein“ (Habakuk 2,3) so bezeichnend wiedergibt.

    23. Al pi D’ bejad Mausche Ihre Lagerungen und Wanderungen geschahen nach dem durch die Wolke angekündigten Ausspruche Gottes, aber durch Moses Vermittlung. Moses hatte die jedesmalige Aufforderung zur Befolgung des durch die Wolke ergangenen Gottesausspruchs an das Volk ergehen zu lassen, wie sogleich im folgenden des näheren angedeutet wird.“

    BEHAALAUSCHO Auszug aus dem Kommentar zu Bemidbar 9, VV. 16-23

    Behaalauscho 5766, Juni ‚06

    22-06-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-06-2006
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.UNDER RABBI S.R. HIRSCH's BANNER

    UNDER RABBI S.R. HIRSCH’s BANNER

    The conviction that the Work of Rabbi Samson Raphael HIRSCH (1808-1888) constitutes a spiritual legacy of de inestimable value must become the common opinion of all scholars and thinkers. Our poor epoch could heal at the contact with the ideas issued by Rabbi S.R. HIRSCH.

    That is why Yeshurun Belgium, Jews against Zionism aims to propagate the unacknowledged spiritual treasures, contained in his Work. YESHURUN, honorific name of our Patriarch Jacob, means rectitude. It was also the programmatic title of the review founded by Rabbi S.R. HIRSCH.

    In the struggle for life or death between Judaism and Zionism the Jewish people has suffered the heaviest blows and havocs. Impassionate discussions necessary still inflame the hearts and the minds. In this historical unavoidable struggle for the Divine Word which is not for sale, there is a need of glowing standards in order to show the way towards truth to those who are in error and those who are conditioned. On one of those banners, the name «Rabbi HIRSCH» is written with ineffaceable letters. This banner must get its owed central place in the midst of our people. With its modest forces, Yeshurun Belgium, Jews against Zionism aims to contribute to it.

    In our activities, five program points have priority:

    1. By word and writing, to propagate the spiritual legacy of Rabbi S.R. HIRSCH. To the disturbing influences of the spiritual and cultural trends of our time, we oppose the diffusion of this world outlook – of «Mensch Yisroel» (to be Human and Jew) – of the Jewish truths he taught about the individual, communal and societal life. We positively refer us to his Torah Ideal of universal Harmony and brotherly Humanity in the Recognition of the Holy Creator by all nations of the world.

    1. To diffuse his Writings and those of his continuators by the means of Study, Popularization and Translation.

    1. To refute the fallacious presentation of Rav S.R. HIRSCH as being the very «founder of modern orthodoxy», whereas in reality, in the countries of German tongue, he has been the Redeemer and creative Regenerator of Thora Judaism for the modern and postmodern times. To refuse the delusion about his teachings of Torah im Derech Erets.

    1. To let know the positions of Rabbi S.R. HIRSCH against the fundamental injustice of imperialist system, of robbery, exploitation, oppression and contemptuous treating of human beings.

    1. Armed with the spiritual heritage Rabbi S.R. HIRSCH, to unmask Zionism in whatever variation, included in pious disguising, as a terrorist attack on our Jewish identity. This we do in interaction with the spiritual legacy of other Thora authorities, because finally the whole Thora is and remains incompatible with Zionism. He who subscribes to the programmatic quote of Rav S.R. HIRSCH«You are the People of the Law, Palestine is the Country of the Law, but you are not the Palestinian People and Palestine is not the Jewish Land» is immunized to all varieties of religious Zionism.

    The precious legacy of Rabbi Samson Raphael HIRSCH must become a foremost reference for all Jews who want to serve honestly the holy Creator. In this duty Yeshurun Belgium, Jews against Zionism wants to stimulate the weak, to exhort the strong, to bring near those who are still far. Conscious of our heavy responsibility, we beseech the help of Heaven for the realization of this program.

    The Collective

    Shavuoss 5766, June ‘06

    12-06-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-06-2006
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.RABBIJN S.R. HIRSCH WIJST ONS DE WEG

     

     

    In het Werk van Rabbijn Samson Raphael HIRSCH (1808-1888) ligt een geestelijke erfenis van onschatbare waarde en grootste betekenis voor. Alle wetenden en denkenden moeten ervan overtuigd worden. Aan de ideeënwereld van Rabbijn HIRSCH zou onze armzalige huidige tijd gezond kunnen worden.

     

    Jesjoeroen België, Joden tegen Zionisme neemt daarom de taak op zich om de miskende in zijn Werk neergelegde geestelijke schatten te verspreiden. JESJOEROEN, een erenaam van onze Vader Jaakow, betekent rechtschapenheid. Het was de programmatische titel van het door Rabbijn S.R. HIRSCH gestichte tijdschrift.

     

    In de strijd op leven en dood tussen Jodendom en Zionisme werd het Joodse volk uiterst zwaar doorheen geschud en geschaad. Hartstochtelijke discussies ontsteken nog altijd noodzakelijkerwijze de gemoederen en de geesten. Het is een historische strijd om de waarheid van het Goddelijk Woord dat niet te koop staat. Om de grote menigte zich vergissende en misleiden de weg naar de waarheid te wijzen zijn er lichtende wegwijzers nodig. Op een van deze wegwijzers staat met onwisbare letters de naam „Rabbiner HIRSCH“ geschreven.  Deze wegwijzer moet temidden van ons volk de plaats krijgen die hem toekomt. Met zijn bescheiden krachten wil Jesjoeroen België, Joden tegen Zionisme daartoe bijdragen.

        

    In onze activiteiten staan vijf programmapunten voorop:

     

    1. Door schrift en woord de geestelijke erfenis van Rabbijn S.R. HIRSCH bekend te maken. Tegenover de verwarrende invloeden van de geestelijke en culturele stromingen van onze tijd, stellen we de verspreiding van zijn  – Mens Yisroel –  wereldvisie, van  de door hem geleerde Joodse waarheden inzake het  leven van de enkeling, van de gemeenschap en van de maatschappij.  Nadrukkelijk bekennen we ons tot zijn Thora-ideaal van universele harmonie en broederlijke menselijkheid in de erkenning van de heilige Schepper door alle volkeren van de aarde.

     

    1. Zijn Geschriften en deze van zijn voortzetters te verspreiden door studie, verwerking en vertaling.

     

    1. Biografie: Weerlegging van de voorstelling van Rabbijn S.R. HIRSCH als “stichter van de moderne orthodoxie”. In werkelijkheid was hij in Duitstalig Europa de redder en creatieve vernieuwer van het Thoratrouwe Jodendom voor de moderne en postmoderne tijden. Weigering van het gesjoemel met zijn leer van Thora im Derech Erets.

     

    1. De standpunten doen kennen van Rabbijn S.R. HIRSCH tegen de grondleggende onrechtvaardigheid van het imperialistisch stelsel, van roof, uitbuiting, onderdrukking en mensenverachting.

     

    1. ANTIZIONISME: Uitgaande van de geestelijke nalatenschap van Rabbijn S.R. HIRSCH, het Zionisme in al zijn varianten, ook in ‘vrome’ verkleding, te ontmaskeren als een aanslag op onze Joodse identiteit. Dit gebeurt in wisselwerking met de geestelijke nalatenschap van andere Thora-autoriteiten, omdat uiteindelijk heel de Thora onverenigbaar is en blijft met het Zionisme. Wie de programmatische woorden van Rav S.R. HIRSCH “Gij zijt het volk van de Wet, Palestina is het land van de Wet, maar gij zijt niet het Palestijnse volk en Palestina is niet het Joodse land” onderschrijft, is ingeënt tegen alle mogelijke varianten van het religieuze Zionisme. 

     

    Het kostbare Goed dat Rabbijn Samson Raphael HIRSCH ons heeft nagelaten kan niet hoog genoeg gewaardeerd worden. Het moet een referentie bij uitstek worden voor alle Joden die oprecht de heilige Schepper willen dienen. Jesjoeroen België, Joden tegen Zionisme wil daartoe de zwakken aanmoedigen, de  sterken aansporen, de nog veraf staande aantrekken. Bewust van onze grote verantwoordelijkheid smeken we voor de vervulling van dit programma om goddelijke hulp.

     

    Het Collectief.                                                                                                 Shavuauss 5766/ Juni 06.

    10-06-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-06-2006
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen. S R HIRSCH: ABSOLUUT VERBOD OM HET HEILIG LAND TE BEHEERSEN

    Rav Samson Raphael HIRSCH

     

     

    VADERLANDSLIEFDE, BURGERPLICHTEN DER JODEN

    TEGENOVER DE STATEN WAARIN WIJ LEVEN EN

    ABSOLUUT VERBOD OM HET HEILIG LAND TE BEHEERSEN

    GEDURENDE HEEL DE TIJD VAN BALLINGSCHAP EN VERSPREIDING

     

     

    “…Bij het treuren om het verlies van deze Staat  [deze van de Oudheid],  betreuren we de zonde die dit veroorzaakt heeft. We nemen ons de hardheid die ons te beurt viel tijdens de zwerftocht ter harte als vaderlijke tuchtiging om ons te verbeteren. Wij betreuren de tekortkomingen in de Thoravervulling die deze teleurgang veroorzaakt hebben. Zo wij in onze gebeden en wensen de hoop op hereniging in het Land uitdrukken, dan is het geenszins om ginds te schitteren als Staat tussen de Staten, maar wel om herenigd te zijn in het Land en op de bodem dat ons ter vervulling van de Thora beloofd, toegestaan en opnieuw beloofd werden ter volledige vervulling van onze spiritueel beroep. Precies deze geestelijke godsdienstige roeping legt ons de verplichtingen op: zolang God ons niet naar ginder roept, met vaderlandsliefde te leven en te werken daar waar Hij ons verwezen heeft, al onze fysieke en mentale krachten, ons vermogen en al het edele vervat in de werking van Jisroeel te bundelen in dienst van het welzijn van de Staat die ons opgenomen heeft. Het legt ons de plicht op om wat het verre Land betreft, enkel en alleen treurnis, wensen en hoop toe te laten, te wachten dat deze hoop zich verwezenlijkt door de vervulling van alle Jisroeelsplichten ; maar ze verbiedt ons de hereniging of het bezit van het land door gelijk welk uitwendig middel te verwerven. – Een drievoudige Eed, zeggen de Wijzen, werd door God opgelegd toen hij Jisroeels zonen op zwerftocht stuurde: 1) dat de zonen van  Jisroeel nooit zouden proberen om door zichzelf de Staat te herstellen 2) dat zij nooit ontrouw zouden worden tegenover de Staten die hen opgenomen hebben. 3) dat de Staten hen niet buitenmatig zouden bedrukken (Traktaat Kesoevos 111,1) –  Over de vervulling van de eerste twee bezweringen getuigen de geschiedenisbladen, over de derde eed mogen de Staten zichzelf berechten. “

     

    Uittreksel uit  Chaurew, Versuche über Jissroéls Pflichten in der Zerstreuung  Kap. 96, § 608 Pflichten als onderdanen en burgers. 

     

    Vraag en help onze nieuwe programmatische presentatie Rabbijn Samson Raphael HIRSCH wijst de weg te verspreiden.

     

     

    Sivan 5766 / juni ‘06

    07-06-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-05-2006
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Ter info: Hannah ARENDT: ZIONISME BIJ NADER INZIEN
    Klik op de afbeelding om de link te volgen

    TER INFO:

    Hannah Arendt: Zionisme bij nader inzien

    Hannah Arendt was één van de meest invloedrijke filosofen van de 20ste eeuw. Haar standaardwerk “the human condition” prijkt in de bibliotheek van elke zichzelf respecterende filosoof. Daarenboven is Hannah Arendt ook bekend als leerlinge (en minnares…) van de grote filosoof Heidegger. Des te opmerkelijker omdat Heidegger later de nazi-ideologie ondersteunde en Hannah Arendt een Joodse was, die in 1933 naar Parijs vluchte en in 1941 naar New York.

    Niet dat Hannah Arendt een diepgelovig iemand was, zelfs integendeel. Joods zijn was voor haar niet enkel (of zelfs helemaal niet) een kwestie van religie maar een fundamenteel element van haar bestaan. Zo fundamenteel zelfs dat ze een zioniste werd. De zionisten waren een beweging die de Joden opnieuw een thuisland wilden geven, in het gebied dat hen volgens de bijbel toebehoort. Anders dan vaak gedacht is die niet ontstaan door de tweede wereldoorlog maar onstond in de 19de eeuw al onder een nieuw klasse Joden: de intellectuelen.

    Hannah Arendt stapte later van het zionisme af en beschreef in een aantal essays waarom ze dit deed en wat het voor haar fundamentele probleem was met het zionisme en de prille staat Israel. Vier van deze essays werden gebundeld in dit boek. Zij beschrijft er de eerdere, niet erg succesvolle, pogingen van de zionistische beweging in om een thuisland voor Joden te scheppen, en geeft kritiek op de algemene denkwijze van die beweging. De zionisten beschouwden anti-semitisme als een normaal en absoluut feit. Elke niet-Jood was voor hen per definitie een anti-semiet. Deze redenering hield dus ook in dat elke Jood gedoemd was een vreemdeling te blijven tot hij naar een eigen staat terugkeerde. In zekere zin zorgde anti-semitisme net voor wat meer druk, en Hannah Arendt toont aan hoe de zionisten anti-semitisme als een objectieve bondgenoot gebruikten. De tweede grote fout van de zionisten, volgens Hannah Arendt, was hun idee dat “het volk zonder land naar een land zonder volk zou gaan”. Wat nu Israel is, werd toen natuurlijk ook bewoond, maar vele zionisten geloofden gemakshalve dat Israel een braakliggend land was, of dat de bewoners dat wel snel zouden verlaten.

    Arendt voorzag dat in een Joodse staat, de Palestijnen tweederangsburgers zouden worden en dat Israel zou worden omgeven door zeer vijandige Arabische landen. Dat zou er volgens haar toe leiden dat Israel bij een grote mogendheid steun zou moeten vinden. En die zouden dat niet doen omwille van hun goedhartigheid. Bovendien zou deze steun ervoor zorgen dat er ook nooit een verzoening tussen Joden en Palestijnen mogelijk zou worden.

    Wie nu dit boek leest, is vaak verbijsterd omwille van de accurate voorspellingen die Hannah Arendt maakte. Het is precies gelopen zoals zij het voorzag. Maar in Israel wordt zij doodgezwegen, en de wereldpolitiek, die exact doet wat zij had voorzien, leert niet uit de gemaakte fouten.

    (www.politics.be)

    Chris Demeyere

    INDIVIDUALISME, LIBERALISME, KAPITALISME

    16-05-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-04-2006
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.Brief van Enissa KELIF

    “Wij moeten meer doen” laten verschijnen in DS was een moedig huzarenstuk. Shmiel Mordche BORREMAN werd daarop eens te meer racistisch gediffameerd in de Antwerpse religieuze zionistische media en ook door een Mossad undercoveragent in de Marokkaanse website Kif Kif. De Standaardjournaliste die het interview afnam, Mevrouw Gretel VAN DEN BROEK, kreeg het met haar redactie aan de stok en werd verplaatst naar een andere rubriek, namelijk Psychologie! Niet anders te verwachten als je Mia DOORNAERT, christelijke zionist, Pausin van het Atlantisme, spreekbuis van de Neo-cons, als baas hebt. Ze is er zo te zeggen nog goedkoop vanaf gekomen.

    Dezelfde Mia DOORNAERT beledigde herhaaldelijk publicist Lucas CATHERINE  als zogezegde “antisemiet” en houdt voet bij stuk. Ze kan het niet verkroppen dat ze een roefel kreeg bij de Vereniging van Journalisten. Zo ziet haar Westerse persvrijheid uit.

    Als Vlaams Tunesische Moslima ben ik zeer opgetogen dat Shmiel Mordche BORREMAN met open vizier het Zionisme, en bijzonders de religieuze variante ervan, openbaar aanklaagt. Deze durver en strijder voor de eer van de Goddelijke Naam en van de Joodse godsdienst staat niet alleen. De vele eerlijke Antwerpse Joden namens wie hij spreekt hebben geen traditie van openbaar optreden en zijn geterroriseerd door de religieuze zionisten. Ik wens hem en zijn anonieme strijdgenoten in de studievereniging al het beste toe. Moge de Almachtige hen beschermen en steunen.

    ENISSA KELIF"

    23-04-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-04-2006
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.WIJ MOETEN MEER DOEN door Shmiel Mordche BORREMAN

    Wij moeten méér doen

    Shmiel Mordche Borreman, chassied en anti-zionist

    (c) De Standaard 18/04/06


    Afbeelding: Shmiel Mordche Borreman: ,,Tot de komst van de Messias kan het beloofde land alleen maar geestelijk bekeken worden.''


    De chassidische joodse Antwerpenaar Shmiel Mordche Borreman (55) is de spreekbuis van Jesjoeroen. ,,We willen ingaan tegen een vals joods getuigenis.''

    Gij echter zult mij een rijk van priesters en een heilig volk zijn. (Exodus19, 6)

    JODEN zijn geen sektarische groep. We moeten priesters zijn, en niemand is priester voor zichzelf alleen. We moeten onze Schepper dienen, én de mensen. Het licht der mensen zijn, noemen we dat. Omdat onze Schepper voor alle mensen een paradijs op aarde wil, heeft hij een kleine groep de opdracht gegeven om de weg te wijzen. Het is gemakkelijk om op die pilootfunctie kritiek te hebben. Voor ons is het een zwaar juk: we zijn immers aan 613 geboden en verboden gebonden. Het is een levensprogramma dat je nooit kunt voleinden. Ons hele zijn of niet-zijn hangt samen met de trouw waarmee we de geboden onderhouden.

    Zeer belangrijk is de sjabbes, onze herbronning die duurt van vrijdagavond tot zaterdagavond. Dagelijks voor het ontbijt houden we het ochtendgebed, dat een dik uur duurt. Ook in de namiddag en 's avonds is er nog een gebed, en tussendoor moet er tijd voor studie zijn. Je ziet dat het voor ons niet zo eenvoudig is om werk te vinden. We moeten de omstandigheden naar de geboden schikken, niet omgekeerd. En dan zijn er ook nog de vele joodse feestdagen. In de aanloop naar Pesach, bijvoorbeeld, kuisen we het huis zo dat er geen kruimel desem meer te vinden is. Daar moet iedereen bij helpen. Echte concentratie kan alleen maar met een zekere afzondering. Als we dat niet doen, zouden we in een mum van tijd door de maatschappij opgeslorpt worden.

    Het orthodoxe jodendom heeft een veelheid in de eenheid. De gemeenschappen vullen het programma op hun eigen manier in. Ikzelf ben een paar jaar geleden met de studiegroep Jesjoeroen begonnen, wat rechtschapenheid betekent. Wij geloven dat een goede jood niet zionistisch kan zijn. Die gedachte is niet nieuw in het jodendom. Rabbijn Teitelbaum stond al voor de Tweede Wereldoorlog bekend als vroom én anti-zionist, en na de oorlog bouwde hij in New York de zeer grote chassidische gemeenschap Satmar uit. In Jeruzalem ontstond in 1937 een anti-zionistische strijdbare groep met de naam Neturei Karta, Aramees voor ,,hoeders van de stad''. Zij zijn nog steeds solidair met het Palestijnse volk. En laat me ook professor Rabkin vermelden, die een boek schreef over de rabbijnse bezwaren tegen het zionisme.

    Voor joden gelden twee grote verleidingen. Een eerste is dat je gaat denken: laat ons zoals niet-joden zijn, dat is gemakkelijker. Die gebedsriemen aanleggen is zo tijdrovend, en het is toch prettig om ook op de rustdag met de auto te kunnen rijden. Liberale joden nemen hier en daar wat uit hun geloof, niet beseffend dat ze hun hele identiteit opgeven. Een andere drijfveer kan worden: laat ons worden zoals andere volkeren, met een eigen land, een staat, een cultuur, een leger, banken en ook prostituees. Als je daarin trapt, dan wordt het onbelangrijk of joden nog geloven of niet, en dat is niet minder dan een frontale aanval op de kern van ons zijn. En wie zich oriënteert op imperialistische grootmachten, neemt ook het geweld over.

    God heeft ons land beloofd, inderdaad, maar waartoe en onder welke voorwaarden? Wij geloven dat we er alleen maar mogen zijn als de tijd rijp is en de Messias komt. Tot dan kan het beloofde land alleen maar geestelijk bekeken worden. Het zionisme wil daar zijn om macht, geld en eerbetoon te hebben. Ze hebben mensenleed misbruikt om land te krijgen. Ze terroriseren Palestijnen, én de joden die alle steun en subsidie van de zionisten weigeren. Een antizionist leidt een zwaar bestaan als hij in Palestina woont. Het zionisme kan zich alleen maar met geweld aan de macht houden omdat hun rijk op roof berust. Het is een vals getuigenis, in naam van het jodendom.

    Antwerpen is een burcht van zionisten. Ze verspreiden graag een beeld van antisemitisme, terwijl wij hier in de stad volledige godsdienstvrijheid hebben. Ik denk zelfs dat de Vlamingen ons graag zien, en dat wij een deel van het Antwerpse landschap zijn.

    Antizionisten worden klein gehouden, soms gechanteerd. U moet weten dat wie een godsdienstige dagtaak heeft, van anderen afhangt. Enkele moedige activisten houden het nog vol. En diegenen die hen steunen, willen vaak anoniem blijven.

    Voor mij is Jesjoeroen mijn roeping. Wij staan bekend als rustige, goede mensen, die psalmen bidden en het niet zo hebben met naar buiten treden en strijd leveren. Ik krijg soms smalend te horen dat ik te veel aan politiek doe. Wel, politiek is niet het uitgangspunt, en ook niet het doel. Alleen iets als het zionisme kan ik niet aan mij voorbij laten gaan.

    In deze actie ligt heel wat van mijn levenszin vervat. Rabbijn S.R. HIRSCH zei dat we Mens Israël moeten zijn. Hij bedoelt dat we eerst mens moeten zijn, maar dat we ook ten dienste van de mensheid moeten staan. Zoek zelf harmonie en probeer die harmonie tussen de mensen te brengen. Mijn leven zal geslaagd zijn als ik merk dat mijn levensstijl en mijn getuigenis inspirerend is geweest voor anderen. Goddank, ik had dat gevoel sterk op de Brusselse betoging tegen de oorlog in Irak. Ik liep daar als chassidische jood tussen, met op een sandwichbord: joden zijn geen zionisten, zionisten zijn geen joden. Er waren jonge Arabieren die voor de eerste keer beseften dat er inderdaad een verschil is. De handdruk die er toen kwam, die noem ik 'heiliging van de goddelijke naam'. Op zulk moment ervaar ik dat mijn leven zin heeft.

    Of als ik voor de KWB in Limburg ga spreken voor mensen die nog nooit een vrome jood van nabij hebben gezien. ,,We doen niet aan oecumene, en ook niet aan interreligieuze dialoog'', zeg ik hun, 'maar ook niet aan polarisering. En ze luisteren. En aan mensen die naar God vragen, zeg ik: kijken naar de zon gaat toch ook niet? Toch is ze er.

    Jesjoeroen, Joden tegen zionisme, Terliststraat 43, 2018 Antwerpen.

    Van onze medewerkster Gretel Van den Broek

    20-04-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-03-2006
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.ZEITGEMÄSSES DER OPFERLEHRE

    ZEITGEMÄSSES DER OPFERLEHRE

     

    Wenn das Opfer, wie wir erklärt haben, die wichtige Aufgabe hatte, den Sünder aus seiner Versunkenheit wieder zu Gott empor zu heben, sein Herz zu reinigen, seine tierischen Neigungen zu unterdrücken, dem Geiste in ihm neue Schwingen zu geben  und ihm als dem edlen Teile die Herrschaft zu sichern, so fragt es sich, welcher Mittel sollen wir uns in der Gegenwart zu unserer Besserung bedienen, wo Tempel und Altäre leider schon fast zwei Jahrtausende verödet liegen und der Opferdienst der früheren Tage aufgehört hat?

    Zwar wird bei genauer Betrachtung noch heute in Jissroél sehr viel geopfert, aber nicht, wie es in der Schrift heißt, zu Ehren des einzig einzigen Gottes, des Schöpfers von Himmel und Erde, vielmehr opfert man den Götzen der Zeit, die jeder töricht sich selbst schafft, vor denen er demütig niederkniet und sie als das Heiligste anbetet und verehrt. Wohl ist es nicht jener krasse, einfältige Götzendienst, wie in den finstern Zeiten des Heidentums, wo sich Menschen vor einem Gott aus Holz und Stein niederwarfen, aber  im Grunde genommen ist es doch nur ein Gott aus Gold und Silbern der, je weniger sündhaft er erscheint, um so nachteiliger und gefährlicher auf das moralische Leben einwirkt.  Wer kennt nicht den weit und breit angebeteten Abgott „Mammon“, dem man sein Gewissen, seine Ruhe, das Teuerste im Leben, ja oft sein ganzes Leben ohne Nachdenken opfert? Wem ist nicht bekannt, daß jener abscheuliche  gold- und Silbergötze noch besteht, um den eine unzählige Menge, wie einst um das goldener Kalb in der Wüste, blind herumtanzt, sich anbetend vor ihm niederwirft und im wilden Taumel ausruft: „Das sind deine Götter, Israel, die dich aus egyptischer Knechtschaft, den drückenden Ansprüchen der Zeit, retten können.“

    Wer kennt nicht fernen den leider so viel verehrten Götzen der Ruhmsucht und des falsches Ehrgeizes, dem täglich Weihrauch gestreut, ohne Überlegung gehuldigt und oft das Herzblut, Reinheit und Charakter geopfert wird? – Bruder, wenn dein leuchtender Glückstern dich mit allen Erdengüter überhäuft, dir alle deine Herzenswünsche, ehe sie noch über deine Lippen getreten, treulich erfüllt, die dir die Welt mit allen ihre Schönheiten und Freuden, mit allem ihrem Flitter und Glanz zu Füßen legt, wenn die goldenen Strahlen deiner hellglänzenden Glückssonne dir Gönner und Freunde in unübersehbarer Menge herbeilockt, deren heuchlerisches Lob dich hoch bis in die Wolken erhebt, und du oben auf der schwindelnden Höhe des Glückes stolz und übermütig wonnetrunken ausruft:כחי ועצם ידי עשה לי את החיל הזה  Ich bin selbst lein Gott, der Schöpfer meiner angestaunten Größe, meine Kraft und meine Tüchtigkeit haben mir diesen gewaltigen Reichtum geschaffen – Dann opferst du dein Edelstes, die reine Gottesfurcht deiner vergänglichen Größe, du fällst on deinem Gotte ab,  um dich den Mächte der Hölle, dem Irrlichte des verführerischen Glückes widerstandslos als Ganzopfer auszuliefern.

    Dort ist es wieder wilde Verzweiflung, das grause Bild des Elendes, das einem Menschen einredet, der Jammer und die drückende Not seien ihm ein Beweis, daß er ein gehaßtes und vertoßenes Kind des Allvaters sei. Du könntest, armer Bruder, mit dir selbst, mit deinem Gewissen und deinem Gotte zerfallen, dein starres, wildes Auge, dein unruhiger Blick, das rasende Toben deines Innern könnte dich hinaustreiben auf dem gefährlichen Weg des Lasters; du würdest fallen,  immer tiefer sinken und die geweihte Flamme der Religion auf dem Altare deines Herzens erlöschen lassen, ein fremdes, entweihtes Feuer würde das allzuteure Opfer, nämlich dich selbst, verzehren; denn wehe du hättest dich durch Jammer und Verzweiflung der gefährlichen Gewalt der Sünde als Opfer preisgegeben.

    Sind diese nicht erschreckende Fälle grauenhaften Götzendienstes! Ist nicht darauf der Ausdruck der heiligen Schrift anzuwenden: יזבחו לשדים לא קלוה Statt Gott bringen sie Unholden Opfer dar! Sind nicht auch leider schon in unserer Zeit solch teuere Opfer in Israel gefallen!

    Welche Mittel sind uns aber nach dem Sturze Jerusalems und der Zerstörung unseres Tempels geblieben? Wie können wir uns zu unserem wahren Gotte erheben und statt der entweihten Ihm wohlgefällige Opfer darbringen, wenn Tempel und Altäre gebrochen und unter Schutt und Asche begraben liegen? Opfergaben, die aus dem Fett und dem Blut der Tiere bestehen, gibt es in unseren Tagen nicht, aber wir sind doch nicht so hilflos und verlassen dem Kampfe des Lebens preisgegeben. Wir sind nicht ohne Heilsmittel, die uns den Weg zum wahren Leben führen. Und diese Mittel haben sich zu allen Zeiten als unzerstörbar erwiesen. Es sind die Dankensworte und die Bitten, die unser Mund zum Throne des allmächtigen Gottes emporsteigen läßt, um Ihn, voll Ehrfrucht und voll Bewunderung vor Seiner Größe, voll Dank für Seine unendlichen Wohltaten, und selbst in traurigen Tage der Versuchung, voll kindlichen Vertrauens zu loben und zu preisen.

    Soll jedoch unser Gebet diesem edlen Zwecke entsprechen und nach den Worten unserer Weisen: ונשלמה פרים שפתינו die Opfertiere im Heiligtume ersetzen, so müssen wir erst all die sündhafte Neigungen, die unsere Seele in ihrem Streben nach Reinheit, in ihrer Sehnsucht nach der Gottesnähe stören können, zu entfernen suchen, dieselben wie das Opfertier im Heiligtume in der reinen Altarflamme unseres Herzens in Rauch aufsteigen lassen, müssen die Sinnlichkeit, den Eigendünkel, den Stolz, die Ehrsucht und wie die alle Laster heißen mögen, von denen wir uns so schwer trennen können, den himmlischen Streben gleichsam als Opfer darbringen, müssen den entweihenden Gedanken irdischer Verlockungen schon im Keime ersticken und in der Stunde der Andacht einzig und allein den großen Gedanken vor Augen haben, daß wir das Glück haben, vor dem König zu stehen, vor Ihm voll Ehrfurcht und Beben, mit kindlicher Zuversicht und Hingebung unser Herz ausschütten zu dürfen – dann wird unser heißes Gebet sicherlich als wohlgefälliges Opfer zum Throne Gottes emporsteigen und seine väterliche Huld und Barmherzigkeit uns zuteilwerden.

     

    ***

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Bestellung nimmt entgegen: Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    http://www.spinozabooks.com

    16-03-2006 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    26-01-2005
    Klik hier om een link te hebben waarmee u dit artikel later terug kunt lezen.VREEMDE VERWANTEN VERWANTE VREEMDELINGEN
    JESJOEROEN BELGIË
    JODEN TEGEN ZIONISME


    UIT HET ARCHIEF :

                                                                                                                                                                                                                                                   Antwerpen, 26 Januari ’05.

    VREEMDE VERWANTEN, VERWANTE VREEMDELINGEN

    "Geachte heer VERWIMP,

    Met dank en veel belangstelling heb ik Uw uitnodiging gekregen voor de ontmoeting met bovengenoemd thema.

    Daar het tijdstip van de bijeenkomst overeenkomt met Shabbess is het mij onmogelijk om er aanwezig te zijn. Toch heb ik het genoegen U te vragen om mijn groeten te richten tot de deelnemers.

    Thoratrouwe Joden en Moslims van bij ons zijn in menig opzicht verwante vreemdelingen: een groot deel van de Joden in Antwerpen zijn migranten of kinderen van migranten. Onze ouders, soms reeds overgrootouders, zijn meestal uit het immense Russische Rijk, Midden en Oost-Europa naar België ingeweken. Ze werden indertijd ook niet altijd door iedereen welkom geheten en waren dikwijls het voorwerp, zeg maar het slachtoffer, van vooroordelen.

    De vreedzame samenleving van Joden en Moslims hier te Antwerpen is een feit. Wie eraan twijfelt moet, bijvoorbeeld op vrijdag, in Borgerhout een kijkje komen nemen.

    Joden en Moslims spreken misschien niet zoveel met elkaar, wat spijtig is, maar als ze het doen, verstaan ze elkaar reeds met een half woord, een aanduiding. Ook al zijn er diepgaande verschillen tussen onze respectievelijke godsdiensten hebben wij immers zeer veel gemeenzaam of parallel met elkaar.

    Het is dom en slecht, demagogisch, om incidenten veroorzaakt door enkele probleemjongeren op te kloppen tot zogezegd ‘antisemitisme’. Jongeren die, in hun domheid of slechtheid, Joden beledigen of aanvallen kiezen een verkeerd doelwit. Het overgrote deel van de Antwerpse Joodse bevolking zijn stille en rustige mensen. Wij wensen niets anders dan met al onze niet-Joodse buren vreedzaam en in harmonie te leven. Jesjoeroen, Joden tegen Zionisme dankt onze niet-Joodse medemensen, en bijzonders de verantwoordelijken van de Moslim en Marokkaanse gemeenschappen, zowel voor hun volgehouden inspanningen om de jeugdcriminaliteit te beteugelen, als voor hun welwillendheid om ons standpunt bekend te maken!

    In de maatschappij waarin wij leven loopt een en ander serieus mis en zowel Joden als Moslims, die het met hun respectievelijke godsdiensten ernstig nemen, dreigen het slachtoffer daarvan te worden.

    Er wordt een ware psychose gekweekt tegen alles wat godsdienst betreft. U kent de houten hamers van de politici wel: ‘fanatisme’, ‘integrisme’, ‘fundamentalisme’. De machtshonger van sommige gebieders is blijkbaar zo groot dat zij, natuurlijk in naam van ‘de’ vrijheid en ‘de’ democratie zich meer en meer gaan gedragen zoals een nieuwe Inquisitie! Volgens hen kan (voorwaardelijke wijze) de burger gerust de religie van zijn keuze op na houden, op voorwaarde echter dat hij dit strikt beperkt tot zijn persoonlijke privé-sfeer en dat de maatschappij daar zo goed als niets van te merken krijgt. Het gaat dan om assimilatie en integratie. Als Jood zeg ik in ieder geval: integratie JA, assimilatie NOOIT. Het is mijn plicht een loyaal staatsburger te zijn en mijn recht én plicht mijn godsdienstige eigenheid te bewaren en zo nodig te verdedigen.

    Als vrome Jood heb ik iedere keer een gevoel van tevredenheid wanneer ik Marokkaanse of Turkse meisjes zie die bewust hun hoofddoek dragen of hoor dat Moslims, vergelijkbaar met ons, een eigen schoolnet willen oprichten. Ik ben echter teleurgesteld dat er bij jongens uiterlijk meestal zogoed als niets te merken valt van enige religiositeit.

    Als Jood moet mij ieder racisme en xenofobie vreemd zijn. De heilige Thora leert mij dat ik de vreemdelingen moet eerbiedigen omdat wijzelf vreemdelingen en slaven in Mitsraïm (het Oude Egypte) waren. Dit gebod komt in de heilige Schrift vierentwintig keer voor en op vele plaatsen staat de vreemdeling vermeld samen met de weduwe en de wees, die ook kwetsbare personen zijn, die daarom ook een recht hebben op onze bijzondere attentie.

    De zionisten daartegen zijn brandstichters te zijn die, nadat ze het vuur aangestoken hebben, zich als pompiers opdringen. Deze xenofoben en racisten misbruiken het leed van anderen: ze zoeken de schrik van sommige Joden voor niet-Joden op te drijven en beledigen de niet-Joden die het wagen om het zionisme aan te klagen als “antisemieten”.

    Een paar weken geleden was er in de media veel te doen rond een ontmoeting van 107 rabbijnen en imams voor de vrede. Het klonk allemaal heel mooi. Maar dekt de vlag de lading wel? Welke vrede werd daar bedoeld?

    ‘Standaard’ redactrice en Pausin van het Atlantisme, Mia DOORNAERT, bijvoorbeeld, schreef zo opgetogen over deze conferentie, dat argwaan geboden is.

    De rabbijnen die aan de conferentie deelnamen zijn stuk voor stuk religieuze zionisten. Het is gemakkelijk om een open deur in te stampen door zoet te verkondigen dat er eigenlijk nooit een ernstig probleem was en hoeft te zijn tussen Jodendom en Islam. Daar kan zelfs een Charogne inkomen die een eigen woning bezit op de Tempelberg in Jeruzalem / Al Quds! De vrede die zij bedoelen is een vrede van onderwerping aan het Zionisme en zijn sponsoren. Er toch even aan herinneren dat de zionistische lobby van de Verenigde Staten van Amerika jaarlijks onverbloemd drie miljard dollar steun geven voor het zionistische leger! Over de deelnemende Imams mag U zich zelf uitspreken…

    De Marokkaanse overheid, die tot de beschermheren en organisatoren behoort, is één van de Arabische régimes die er open en bloot geen graten in vindt de allerbeste en allervoordeligste relaties te onderhouden met de zionistische Staat. Ik wil terloops toch de huichelarij aanklagen van de zogezegd ‘islamitische’ regimes in Saoedi-Arabië, de Emiraten enzovoorts die evenals zeg maar de ‘democratieën’ van Turkije, Pakistan, Egypte of Jordanië, kwestie van damp af te laten, hun onderdanen af en toe een antizionistische en ook anti-Joodse betoging laten houden. Hun solidariteit met het Palestijnse volk is van even retorische natuur, verder hebben ze alle minstens officieuze, geheime betrekkingen met de zionistische Staat.

    Als vrome Jood is het mijn plicht eraan te herinneren dat Jodendom en Zionisme incompatibel zijn en blijven. Het zionisme is in de eerste plaats een aanslag op onze Joodse identiteit. De zionisten hebben onze naam ‘Israë-l’ gestolen en aan hun Staat gegeven.

    Het zionistisch –Palestijns conflict werd veroorzaakt door de roof van het Heilig Land door de zionisten. De slachtoffers van dit bloedig conflict zijn zowel Joden als niet-Joodse Palestijnen. Om tot een oplossing te komen moet de zionistische Staat ontmanteld worden en het Palestijnse volk de soevereiniteit over geheel historisch Palestina verkrijgen. De Palestijnse collaborateurs van de zionisten, de zogezegde Palestijnse autoriteit, gesteund door de regering van de USA en de meeste Europese regeringen gaat ermee akkoord om 80% van historisch Palestina in handen te laten van de zionisten. Zij maken echter de rekening zonder de heilige Schepper die zegt: “Ik schep de vrucht der lippen: Vrede, vrede voor degene die veraf staat en vrede voor degene die dichtbij is, zegt HaShem en ik zal hem genezen…Geen vrede, zegt mijn G’d, is er voor de boosdoeners” Profeet Jesaja 57,10.

    Voor ons Thoratrouwe Joden staat vast: ook al zouden alle Palestijnen, alle regeringen der wereld een compromis sluiten met het Zionisme en zijn Staat, zouden wij deze nog niet erkennen. Voor ons is het Palestijns vraagstuk trouwens niet in de eerste plaats een ‘Arabisch’ vraagstuk. Moest de heilige Schepper, nadat Hij de Joden in Ballingschap en Verspreiding stuurde, in plaats van een meerderheid van Arabische Moslims, Eskimo’s of Koreanen in het Heilig Land gevestigd hebben, zou onze houding net dezelfde zijn.

    Het doel van het Jodendom is tenslotte de komst van de Messias voorbereiden die, aangekondigd door de Profeet Elias, de hele mensheid harmonisch en broederlijk zal verenigen in de aanbidding van de Ene G’d.

    Mag ik Uw aandacht vragen voor volgende publicaties:

    · Ludo DEWITTE Wie is bang voor Moslims? aantekeningen over Abou Jahjah, etnocentrisme en Islamofie (Van Halewyck 2004).

    · Professor Yakov M. RABKIN Au nom de la Torah: Une histoire de l’opposition juive au sionisme. Presses de l’Université Laval, 2004 Montréal, Canada, 274 blz. ISBN 2-7637-8024-05 Fnac-prijs: € 25,77.

    Voor contact en informatie kunt U zich gerust tot mij wenden. Af en toe (onregelmatig) wordt een nieuwsbulletin uitgegeven onder de titel De vrienden van Jesjoeroen. U is ook welkom op de bijeenkomsten over aspecten van het Jodendom die voor niet-Joden georganiseerd worden.

    Moge de heilige Schepper U zegenen en bijstaan. Ook al zou U alles vergeten wat ik U vandaag liet meedelen, dank ik U om deze boodschap te onthouden en verder te geven:

    JODENDOM IS GEEN ZIONISME, ZIONISME IS GEEN JODENDOM!

    Shmiel Mordche BORREMAN"

    26-01-2005 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Wir beten für die Auflösung der zionistischen Entität
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    Shmiel Mordche BORREMAN,

    Uw nederige dienaar

    © Sine Van Menxel


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