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Rabbiner Samson Raphael HIRSCH
(1808-1888)

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Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH
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Rabbiner Dr. Salomon BREUER
(1850 - 1926)
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Rabbiner Dr. Raphael BREUER
(1881-1932)
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Jubelsinget, Gerechte, in Gottesanschauung, den Geraden geziemt Thatenoffenbarungslied (Psalm 33)

ברוך הבא!    السلام عليكم!

 

Welkom op de blog van de studievereniging JESJOEROEN, Thora tegen nationaal-jodendom (sionisme)


Thoratrouwe antizionistische inzet en anti-imperialistische solidariteit. U vindt hier Rabbijnse teksten (vooral Samson Raphael HIRSCH strekking), nieuws en achtergrondinfo.

 

Bienvenue sur le blog de l'association d’études rabbiniques YECHOUROUN, Thora contre national-judaïsme (sionisme).

 

Nous proposons des textes rabbiniques, (surtout de l’école de Samson Raphael HIRSCH) ainsi que des infos et documentations, le tout avec engagement antisioniste et solidarité anti-impérialiste, inspirés par la fidélité à la Thora. Visitez notre blog similaire en langue française: www.bloggen.be/yechouroun .  

 

Willkommen im Blog des Studienverbandes JESCHURUN, Tauro gegen Nationaljudentum (Zionismus).

Wir bieten Rabbinische Texten (hauptsächlich von der Samson Raphael HIRSCH Tendenz – meistens in deutsche Originalfassung), sowie Nachrichten und Hintergrundinformationen, im ganzen mit Thoratreues antizionistisches Engagement und anti-imperialistische Solidarität.

 

Welcome to the blog of the Study Association YESHURUN, Thora against Nationaljudaism (Zionism).

We propose Rabbinical texts (mostly from the S R HIRSCH tendency), news and information, the whole inspired by Thora-true anti-Zionist Commitment and anti-imperialist Solidarity.

Inhoud blog
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Behar
  • Rabbiner Dr. Pinchos KOHN Aguda and its Aims (1921)
  • Samson Raphael HIRSCH Aus seinem Kommentar zum Wochenabschnitt Emaur
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro Wochenabschnitt EMAUR (2)
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Emaur (1)
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Emaur
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt Kedauschim
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Kedauschim
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt KEDAUSCHIM
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH : Hoffe zu Gott hin! (Ps. 27,14)
  • Rabbiner Dr. Raphael BREUER Die Benediktion gegen die Ketzer
  • Samson Raphael HIRSCH : Kommentar zur Wochenabschnitt Acharei Mauss
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH: הפטרת ערב ר
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Acharei Mauss
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER:Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnit Acharei Mauss
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro letzten Tag Péssachs (2. Folge)
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro des letzten Tag Péssachs (1.Folge)
  • Samson Raphael HIRSCH: Sf'viro (aus Chauréw)
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Jaum tauw Péssach (4.Folge)
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    Tauro gegen Nationaljudentum (Zionismus)
    18-05-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    בהר

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

     BEHAR

     

    … Wer Gott das Erste und Beste von allem, was die Erde ihm zureift, weiht, ist bereit מברך בתורה תחלה zu sein, bekennt daß es Gott ist, dem er alles, was ihm wird, verdankt, daß er  von Gott nur empfängt, um damit Gott und seinem heiligen Willen zu dienen. Wer aber von diesem Bewusstsein erfüllt ist, wird nimmer die große, ernste Mahnung vergessen, mit der Mosche sein Volk ins heilige Land geleitet (Deut.8): daß Gott sein Volk alle Wunder der Wüstenwanderung nur erleben ließ, damit es für immer beherzige, daß, wie das Manna als unmittelbare Spende göttlicher Fürsorge ihnen zuteil wurde, auch das fortan mühsam erkämpfte Brot nicht weniger von Gottes Hand ihnen gereicht wird, Gott mit dem Brot ihrer leiblichen Lebensfristung ihnen aber auch das Brot ihrer Seele reicht, reichen muss, weil לא על הלחם לבדו יחיה האדם כי על כל מוצא פי ה' יחיה האדם „nicht auf dem Brot allein der Mensch lebt, sondern auf allem, was Gottes Mund entfährt, sein Leben sich gründe“ und ihr Leben elend verkümmern müsste, wenn nicht die Nahrung ihrer Seele Gegenstand ihrer vornehmlichsten Sorge wäre.

     Aus Gottes Hand empfängt der Jude das tägliche Brot seiner leiblichen Nahrung, diesem Bewußtsein gilt sein tägliches Hallel. Dies dürfte auch der Sinn jener Weisheitsworte sein: כל האומר הלל בכל יום ה"ז מחרף ומגדף (שבת קי"ח) „Wer täglich Hallel spricht, der lästert Gott“; andererseits כל האומר תהלה לדוד בכל יום ג' פעמים מובטח לו שהוא בן העוה"ב וכו' משום דאית ביה פותח את ידך (ברכות ד') „Wer die Tehilla Davids dreimal täglich spricht, darf künftiger Seeligkeit sicher sein; enthält sie ja den Vers: Du öffnest deine Hand und sättigst allem Lebendigen das Verlangen“. – Das Hallel, das von Gottes Wundertaten spricht, die unsere Volksgeschichte begründet und begleitet haben – täglich gesprochen, erweckt es den Verdacht, als ob Gott nur in der außerordentlichen Offenbarung seiner Wundergröße von uns erkannt werde. Wer aber König Davids Tehilla dreimal täglich spricht, die uns aufruft, auch in unserer täglichen Nahrung das unmittelbare Gnadengeschenk göttlicher Fürsorge zu erblicken und, von diesem Bewusstsein erfüllt, unser Leben vor Gottes Augen zu vollenden, dessen Leben vor Gottes Augen zu vollenden, dessen Leben gestaltet sich zu dem Hallel, nach dem Gott sich sehnt, der hat den Forderungen des Lebens entsprochen.

    Mit dem Gelöbnis מברך בתורה תחלה zu sein, sollte das jüdische Volk sein heiliges Land betreten; der ewigen Erneuerung dieses Gelöbnisses galt die jährliche Bikurimkundgebung. Sie erfolgte erst, nachdem das Land mit dem Schwert erobert und in Besitz genommen war. Von dem Augenblick an hatten die Söhne des jüdischen Volkes jährlich mit de, erstgereiften Früchten, die ihr Land ihnen zureifte, vor Gott hinzutreten und damit zu bekennen:הגדתי היום כ' באתי אל הארץ „Heute sind wir in das Land gekommen!“ Und mochten sie schon seit Jahrhunderten eingessene Bewohner ihres Landes sein – heute sind sie ins Land gekommen, stets aufs neue empfangen sie Land und Besitz aus Gottes Hand, und nur das Gelöbnis מברך בתורה תחלה zu sein; das sie mit der Weihe des Ersten und Besten vor Gott erneuern, macht sie würdig, den Fuß in Gottes Land zu setzen – : עשה מצוה האמורה בענין שבשכרה תכנס לארץ mahnen die Weisen, diese Mitswa gilt es zu erfüllen, denn stets aufs neue kommst du in das Land! Sprich dieses Bekenntnis כי באתי אל הארץ, mit dem du bekundest שאינך כפוי טובה daß du nicht undankbar, daß du dauernd dir bewusst bist, alles was du besitzest von Gottes Hand zu empfangen.

    Und in dem Augenblick, da die Bikurimträger die Heiligtumshalle betraten, stimmte der Levitenchor den Psalm an: ארוממך ה' כי דליתני. – Das Wort דליתני von דלה schöpfen, wovon דלי der Eimer (verwandt mit schweben), nach der sinnigen Erklärung unseres Rabbiners זצ"ל: etwas aus der Tiefe emporheben und über der Tiefe schwebend erhalten; das Geschöpfte hat seinen Halt in der Höhe, ohne den es wieder in die Tiefe stürzen würde – dieses eine Wort drückt die ganze Eigenart der Geschickesstellung des jüdischen Volkes aus, das im Gegensatz zu anderen Völkern, die ihren Halt auf Erden finden, seinen einzigen Halt in der Höhe, in Gott zu suchen hat, ohne dessen dauernde Fürsorge es rettungslos wieder in die Tiefe stürzen würde. – Gibt es einen Psalm, der geeigneter wäre, dem Bewusstsein jubelnden Ausdruck zu verleihen, mit dem die Bikkurimträger sich zu erfüllen hatten in dem Augenblick, da sie vor Gott bekannten: heute sind wir ins Land gekommen, von Gottes Hand empfangen wir dauernd unser Besitz – Das aber heißt mit anderen Worten: „Erheben will ich dich Gott, denn Du allein hebst über die Tiefe mich empor!“

    Der Pflege der Gesinnung, mit der die Bikkurimveranstaltung jeden Sohn des jüdischen Volkes erfüllen wollte, galten auch vor allem jene großen Sabbate, jedes siebte und fünfzigste Jahr, mit deren Schilderung unsere Sidra beginnt. Mit  Schemitta und Jobel forderte Gott die Proklamation seiner Herrschaft über sein Land: כי לי הארץ כי גרים ותושבים אתם עמדי „Mein Land ist das Land, Fremde und Beisassen seid ihr bei mir!“

    Unmittelbar nach diesen großen Gesetzen folgen die gewaltigen Forderungen, mit denen Gott das soziale Leben seines Volkes im Zeichen der Gerechtigkeit und Ehrlichkeit, der Liebe und gegenseitiger Hilfsbereitschaft aufbaut. Beide Kapitel gehören innig und unlöslich zusammen: denn nur solange in Gottes Volk das Bewusstsein lebt, Gottes ist alles, was ihm eignet, wird auch sein Herz empfänglich bleiben für Gerechtigkeit und Liebe.

    Wehe über den Missgünstigen, rufen daher die Weisen mit dem Mischlesatz aus, der diese Erde und ihre Güter in verbrecherischem Egoismus an sich reißt, er häuft Reichtum, der nicht ihm gehört, und er ahnt nicht, daß im selben Augenblick  „Mangel über ihn kommt“, Gott ihm das Recht nimmt, Seine Erde zu bewohnen; Seine Erde zu bezwingen. – Das hatte Kajin nicht bedacht, als er in frevelnder Selbstsucht die Ernte der Erde für sich einheimsen und Gott nur mit dem Abhub abfertigen zu können wähnte – denn da ihn solche Gesinnung erfüllte, war sein Besitzhunger maßlos, er zum Mörder seines  Bruders und verlor den Anspruch auf Gottes Erde. –

    Vor solchem Fluch will Gott sein Volk für immer bewahren: Gottes Gesetz vom Sinai allein vermag es וידבר ה' אל משה בהר סיני לאמר.

    ….

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 65-70

    18-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-05-2022
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    Rabbiner Dr. Pinchos KOHN

              1867- 1941

     

    Aguda and its Aims

    (Die Aguda und ihre Ziele)

     

    Aufsatz geschrieben für die damalige (1921) amerikanische Zeitschrift „Jewish Guardian“ (in deutsche Übersetzung erschienen in der Wiener Wochenzeitung „Jüdische Presse“– siehe Beilage)

     

    „…Wären die Fragen, welche heute aktuell sind, vor 150 Jahre aufgetaucht, so wäre es selbstverständlich gewesen, daß sie abseits, von jüdischer und nichtjüdischer Seite im Sinne der Prinzipien der Aguda erfaßt und der Lösung entgegengeführt worden wäre. Dieses Prinzip ist ein doppelter Glauben, zunächst das Vertrauen,  daß alle die Judenheit betreffende Fragen ausschließlich am Maßstab der in der jüdischen Religion niedergelegten Gedanken und Vorschriften gemessen, und gelöst werden können, zweitens die Forderung, daß ein anderer Maßstab nicht gesucht und nicht angelegt werden darf

    Nun wurden freilich in den jüngsten 150 Jahren in mannigfache Weise anderer Inhalt des Judentums gesucht, allein Aguda lehnt prinzipiell all diese Versuche ab, und ist der festen Überzeugung, daß schließlich nach manchen Irrungen und Wirrungen ganz Jisrael zur früheren Auffassung zurückkehren wird.  Die historische Mission, diese ausschließlich an der Religion orientierte theoretische Betrachtung und praktische Bewährung des Judentums am Leben zu erhalten, ist die beste und einzige Legitimation der Aguda.“

     

     Rabbiner Dr. Pinchos KOHN, in 1893 wurde er Rabbiner in Ansbach. Ab 1910 gab er gemeinsam mit Rabbiner Dr. Ernest Weill „Das jüdische Blatt“ heraus, von Ende 1913 bis 1920 zusammen mit Rabbiner Dr. Salomon Breuer   die „Jüdischen Monatshefte“. Langjähriger Anführer der historischen Agudass Jisroel, schrieb für die Wiener  Wochenzeitung „Jüdische Presse“. Von den Zionisten als „Verräter“ beschimpft; 1939 in Palästina angekommen. Dort  hielt er Gespräche mit Scheichs für ein friedliches Zusammensein von Arabern und Juden und schrieb er bis zuletzt  in der agudistischen Wochenzeitschrift „Kol Israel“.

    Bijlagen:
    JPW 1921 21 The Aguda its Aims Pinchos KOHN.JPG (157.7 KB)   

    16-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-05-2022
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                        (1808-1888)

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Emaur

     

    Kap.21, V.5 Sie sollen keine Glatzstelle auf ihren Kopf machen und die Ecke ihres Bartes nicht abscheren, und an ihren Leib sollen sie keine Verwundung machen.

     

    Kap.21, V.5 …Antikes und modernes Heidentum setzt so gern Religion und Religiöses mit dem Tode und dem Todesgedanken zusammen. Erst wo der Mensch endet, beginnt ihnen das Reich Gottes, Tod und Sterben sind ihnen die eigentlichen Manifestationen ihrer Gottheit, die ihnen ein Gott des Todes ist und nicht des Lebens, ein Gott, der tötet und nicht der belebt, und der Tod und dessen Vorboten, Krankheit und Elend sendet, auf daß die Menschen ihn fürchten, seiner Macht und ihre Ohnmacht inne werden. Ihrer Tempel geweihte Stätten sind daher bei Gräbern, ihre Priester erst Stelle ist daher bei Leichen, wo Augen brechen und Herzen gebrochen sind ist ihrer religiöser Aussaat willkommenster Acker, und ein Zeichen des Todes, ein Symbol der alles Leben bewältigenden Todesmacht an seinem eigenen Fleische immer gegenwärtig haben und gegenwärtig hatten dürfte als das Religiöse par excellence gelten und vor allem als des Priesters und seines Amtes wesentliches Attribut erscheinen.

    Nicht also der jüdische Priester, weil nicht also die jüdische Gotteslehre, die jüdische Religion. Der Gott, dessen Name dem Priester im jüdischen Volke seine Stelle anweist, ist ein Gott des Lebens, die freimachende, belebende, den Menschen zum freien Wollen und zum ewigen Sein emporrichtende Macht des Lebens, nicht die Kraft und Leben brechende Gewalt des Todes, ist seine erhabenste Manifestation. Nicht wie man sterbe, sondern wie man zu leben habe und lebend schon den Tod, den Tod des Lebens, die Unfreiheit, die physische Gebundenheit und sinnliche Schwäche siegreich zu überwinden, jeden Augenblick des sittlich freien, denkenden, wollenden, schaffenden und vollbringenden und auch genießenden hieniedigen Lebens als Moment des eigenen ewigen und ewig Gott dienenden Lebens zu verleben habe, das ist die Lehre, als deren Stätte Gott sein Heiligtum geweiht und für deren Dienst er die כהנים, die Pfleger der „Lebensbasis – und „Richtung“ (כון = כהן)im Volke geheiligt. 

    …

    V.15  und soll seine Nachkommen nicht zu Entweihten machen unter seinen Volksgenossen; denn Ich, Gott, heilige ihn.

     

    Kap. 21, 15 …Ein חלל hat ganz den Charakter eines זר, eines Nichtkohen, und steht zu dem Tempel und zu allen Heiligtümern, inner- und außerhalb des Tempels, בין קדשי מזבח בין קדשי גבול, also auch zu תרומה, nur wie ein jeder Nichtkohen aus dem Volke. Der Kohen selbst aber, der durch seine gesetzwidrige Heirat seinen dieser Heirat entsprungenen Sohn von der Geburt an zum חלל gemacht, wird selbst kein חלל, behält den Priestercharakter (Kiduschin 77a). Er darf, so lange er nicht durch unlösbares Gelübde, ידירנה הנאה על דעת רבים, sich die Trennung der Ehe zu einer Unumgänglichkeit gemacht, keine עבודה vollziehen (Bechoroth 45b), wie denn überhaupt ein כהן nur solange כהונה-berechtigt ist, als er mit Geist und Gesinnung den Priesterberuf angehört, כל כהן שאינו מודה בעבודה אין לו חלק בכהונה, (Menachoth 18b – siehe zu Kap. 7,33); allein, wie das jüdische Priestertum kein frei gewählter Beruf, sondern eine von Gott gesetzte mit der Geburt erlangte Lebensbestimmung und Aufgabe ist; so kann die Würdigkeit und die dadurch bedingte Fähigkeit zu deren Erfüllung wohl zeitweilig cessieren, aber nimmer kann sie verloren gehen, immer gehört die Beseitigung der zeitweiligen Unwürdigkeit und der מזרע אהרן rein geborene כהן kann nie aufhören, seiner Bestimmung nach כהן zu sein. (Nur ein כהן שעבר ע"ז bleibt פסול לעבודה Menachoth 109a – vergl. zu V.1). Ganz so kann auch das Menschheitspriestertum, das Judentum, für den als Jude Geborenen nie und nimmer nach Bestimmung und Aufgabe verloren gehen. Wie es keine Religion der freien Wahl, sondern eine mit der Geburt von Gott erteilte Lebensbestimmung ist, so kann sich dieser Bestimmung und deren Konsequenzen kein im Judentum Geborener je entschlagen; אע"פ שחטא ישראל הוא. Er kann in Geist, Gesinnung und Lebenswandel sich dieser Bestimmung entfremden, kann ihr in vollendeter Untreue den Rücken kehren, kann in dieser Entfremdung die Würdigkeit und Fähigkeit zur Vollziehung solcher Akte verlieren, die den an Geist, Gesinnung und Wandel treuer Jude voraussetzen; allein nie wird Rückkehr zur jüdischen Wahrheit und Treue im Geist, Gesinnung und Wandel aufhören, die allererste Aufgabe seiner von Gott ihm unverlierbar erteilten Lebensbestimmung zu bleiben. …

     

    Kap. 22, 23 Und Ochs und Lamm mit einem zu großen Glied oder einem Klumpfusse, ein solches kannst du wohl zu einer Weihegabe machen, aber als Gelobung soll es nicht zum Willensausdruck dienen.

     

    Kap. 22, 23 …Wo in den Psalmen und in den Propheten die zeitgenössischen Opferdarbringungen getadelt werden, da wird nirgends das Opfer an sich, sondern die missbräuchliche Auffassung desselben gerügt, die in dem Opfer ein opus operatum erblickt und vergisst, daß Opfer nur dann Wert haben, wenn sie nicht Pflichttreue ersetzen, sondern die erneute Einleitung eines pflichtgetreuen Lebens sein sollen, daß aber זבח רשעים, die für ihren  Frevel gegen das göttliche Gesetz sich durch Opfer mit Gott abfinden wollen, תועבה ist. Es ist dies ein Tadel, der in  ganz gleichem Ernst und ganz gleicher Schwere auch Beten und Festtagsfeier (siehe Jesajas 1) trifft, wenn diese ein pflichtgetreues Leben ersetzen und nicht vielmehr fördern sollen. Der Psalmist und der Prophet würde in ganz gleicher Weise sein zürnendes Wort den Stab über den Gottesdienst so mancher heutigen synagogalen Kreise brechen lassen. Daher finden wir auch an anderen Stellen נדרים mit Opfern verbunden: ויזבחו זבח לד' וידרו נדרים (Jona 1,16) ועבדו זבח ומנחה ונדרו נדר לד' ושלמו (Jes. 19,21), und offenbar sind da Gelübde und deren Erfüllung nicht Ursache, sondern Folgen der Opfer: es sind die beim Opfer gefassten Vorsätze.

    13-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    12-05-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת אמר

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Emaur (2)

     

     

    Ezechiel, Kap. 44, Vers 15 und folgende

     

    V. 19 ולא יקדשו את העם בבגדיהם. Daß das nicht heißen kann: sie haben die Priestergewänder vor dem Verlassen des Heiligtums abzulegen, damit sie in Berührung mit dem Volksleben nicht unrein werden, ist klar, denn sonst müsste es heißen: ולא יטמאו את בגדיהם. – Ebenso klar ist aber, daß hier nicht an eine Übertragung der Heiligkeit an das Volk durch die Gewänder zu denken ist.

    Es heißt freilich: כל הנוגע במזבח יקדש, das bezieht sich aber nach Sebachim 83 auf הראוי למזבח  oderלאשים . Ebenso heißt es, vom חטאת und מנחה, 3 B.M. 6,11 und 20: כל אשר יגע וגו' יקדש, allein dies bezieht sich auf concrete Mitteilung durch Eindringen, בליעה, und da ist überall nur von einer Eigenschaft lebloser Stoffe die Rede. Nur טומאה, Unreinheit, nicht aber קדשה, Heiligkeit, kann überhaupt auf Menschen durch Berührung übertragen werden. Wäre aber selbst das an sich Widersinnige möglich, ließe sich durch Priestergewänder in Wahrheit eine die Lebensheiligung des Volkes fördernde Wirkung ausüben, so wäre das sicherlich nicht etwas sorgsam zu Vermeidendes, sondern vielmehr etwas freudig Anzuwendendes. Jeden Gedanken an einen derartig magisch mystischen Einfluss seiner Heiligtümer weist aber das Gottesgesetz als einen Gegensatz zu der nur in freier Energie zu betätigenden sittlichen Freiheit weit von sich. Daher kann das ולא יקדשו וגו' nicht heißen: damit sie nicht heiligen, sondern: denn nicht mit ihren Gewändern, oder: nicht durch ihre Gewänder können sie das Volk heiligen. Der Nachdruck liegt auf dem בבגדיהם. Wohl wohnt den Priestergewändern eine solche Bedeutsamkeit bei, daß jede ohne sie vorgenommene Opferhandlung ungültig ist, als hätte sie ein זר, ein Nichtkohen vollzogen, und auch von dem Priester gilt in diesem Falle der Satz: כל הזר הקרב יומת. Denn wie die Gewänder Eigentum der Gesamtheit sind, tritt des Priesters Individualität in ihnen gänzlich zurück, und deshalb steht er nur mit ihnen bekleidet als Diener des Heiligtums da. Das gilt jedoch nur für die im Namen des Heiligtums in demselben zu vollziehenden Handlungen. Die Bedeutung des Priesters reicht aber weiter. Sie ist erschöpfend in den zwei Worten unsrer Sidra, 3 B.M. 21,6 zusammengefaßt: והיו קודש, sie die Priester, sollen selbst ein Heiligtum sein. Sie sollen überall, auch außerhalb des Tempels, nicht etwa durch ihre Gewänder, sondern durch ihre ganze Persönlichkeit, ihr ganzes Leben in Führung und Tat, durch dessen reine, edle, mustergültige Gestaltung sollen sie im Leben heiligend auf das Volk wirken und durch ihr Beispiel, mit nichten durch ihre Kleider, den Zielen und Wahrheiten im Leben des Volkes den Boden der Verwirklichung bereiten, die durch die von ihnen im Tempel vollzogenen Handlungen symbolischer Ausdruck erhalten. Für pontificalen Pomp priesterlicher Ornate gibt es in dem Leben auf dem Boden des Gesetzes keine Stätte. Vielmehr schärfste Verurteilung findet die gleisnerische Überhebung zur Schau getragener Heiligkeit und sie wird gerade als Äußerung eines sehr wenig frommen Sinnes betrachtet. Wir erinnern an Jes. 65,5: „Die da sagen: „Bleibe für dich, komme mir nicht zu nahe, denn ich bin heiliger als du! Diese sind Dampf in meinem Zorne, loderndes Feuer jeden Tag!“ Das sind dieselben, die Klagel. 4,15 mit den Worten gezeichnet werden: „Gehe aus dem Wege, jeder Unreine, rufen sie ihnen zu, weichet aus, berühret nicht!“ – – 

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 224 - 2230  Kommentar zu Ezechiel Kap 44 V.15…) 

    12-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    11-05-2022
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת אמר

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Emaur (1)

     

     

    Ezechiel, Kap. 44, Vers 15 und folgende

     

    Die Sidra brachte die Gesetze,  durch deren Erfüllung die Priester sich als diejenigen bewähren sollen, die dem Volksleben die durch Gottesgesetz bestimmte „Basis“ und die durch das Gottesgesetz bestimmte „Richtung“ zu geben berufen sind, beides liegt in dem Worte כהן. Was sie, mit dem Priestergewändern bekleidet, in den symbolischen Weihehandlungen im Heiligtum zu vollbringen hatten, das sollten sie außerhalb des Heiligtums in mustergültiger Gestaltung ihres individuellen und Familienlebens und in Vertretung der Anforderungen des Gottesgesetzes zur Wahrheit machen. Dazu bedürfte es des Mutes, der Selbstlosigkeit und hoher sittlicher Energie. Je abhängiger ihre äußere Stellung war, um so höher waren die an ihre sittliche Kraft gestellte Anforderungen, denn es galt, dem Volke entgegenzutreten, wo es irrte, die Fahne der göttlichen Wahrheit, des Rechts und der Menschlichkeit hochzuhalten, auch wo heidnischer Wahn die Volksmassen betörte, und Sittenlosigkeit und Gewaltmissbrauch von den Machthabern ungescheut geübt wurde. Das ist die „Hut des Gesetzesheiligtum“ im Leben, durch deren Vollbringung die Priester zu „Kohanim“, „Basis und Richtung gebenden“ Vertretern des Gesetzes und damit zu Rettern und Erhaltern des Volkes werden. Volkesgunst und Wohlwollen der Reichen und Mächtigen wird freilich auf diesem Wege nicht gewonnen. Dazu gehörte der starke alte Levitensinn, der, während das bethörte Volk das goldene Kalb umtanzte, den Ruf des Führers: „Wer es mit Gott hält, heran zu mir“! einmütig Folge leistete und mit unbeugsamer, keine Rücksicht kennender Entschiedenheit für die Gottessache eintrat; die in Wahrheit ja die Sache der Nation, ja der Menschheit war. Nur als mit diesem Levitengeiste beseelte Männer, nur als „Leviten“ werden sie in Wahrheit zu „Kohanim“. Darum werden so oft, an 24 Stellen, die Kauhanim in ehrendem Sinne zugleich Leviten genannt. –

     

    Darum aber kann es auch nicht Wunder nehmen, daß nicht alle sich ihrer Aufgabe gewachsen zeigten, sie teilten damit nur die Schwäche der leider großen Mehrzahl des Volkes. Der Priester Schwäche aber war verhängnisvoll. Das Wort aller Propheten ist mit Klagen über die unwürdigen Priester und ihren unheilvollen Einfluss erfüllt. Auch Ezechiel hatte in den unserer Haftora vorangehenden Versen es auszusprechen gehabt, daß die Priester, die sich bei dem Abfall Jissroéls gleichfalls als dem heidnischen Unwesen verfallen, ihrem Vater im Himmel entfremdet, als unbeherrschten Sinnes und ungebändigter Leidenschaft gezeigt hatten, בני נכר ערלי לב וערלי בשר, in Zukunft der eigentlichen Priesterbestimmung in Darbringen der Opfer nach Gottes Ausspruch verlustig seien.

    Diesem gegenüber:

     

    Kap. 44, V.15. והכהנים הלוים בני צדוק, hob sich leuchtend ab die Treue und Festigkeit der in Zadok ihren Ahnen verehrenden Priester, die den echten Levitengeist bewahrt und bewährt hatten, da sie fest standen auf der Warte des Heiligtums und seine Anforderungen gegenüber dem von Gott abirrenden Jissroél vertraten, sie sollen deshalb Gott dienend nahen und „Fett und Blut mir näher bringen“. Nur sie sollen in der Gesetzesverwirklichung zum Ausdruck bringen, nur sie sollen in הקטרת אימורים, dem Darreichen des חלב, der כליות u.s.w. als Nahrung für das auf dem Altare lodernde „Gesetzesfeuer“, die Hebung auch der sinnlichsten Zwecke und Bestrebungen in den Kreis sittlich freier, das Göttliche auf Erden fördernder Vollbringungen  in symbolischer Weihehandlung lehren. (Siehe zu 3 B.M. 3,3 f.)

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 224 - 2230  Kommentar zu Ezechiel Kap 44 V.15…) 

    11-05-2022 om 06:11 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    10-05-2022
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    אמר

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

     EMAUR

     

    …

    אמר אל הכהנים בני אהרן Rede zu ihnen, führe ihnen zu Herz und Gemüt alle die Pflichten, denen sie hingebende Pflege zuzuwenden haben, wenn sie würdige Söhne Ahrons sein wollen, und da ist die Pflege der Menschenliebe nicht die  letzte der Pflichten, durch die sie sich als  Ahrons Söhne bewähren; eben deshalb aber richte mit gleichem Ernst an sie auch die Mahnung, ואמרת עליהם לנפש לא יטמא בעמיו sich an keiner Leiche zu verunreinigen: so sehr es auch ihrem Ahron-Charakter widersteht, es ist Gottes Wille, dem sie als Gottes Diener zu gehorchen haben!

    Dieses אמר ואמרת, das die Unterordnung jeder Anlage und Neigung unter die Herrschaft des Gotteswillens fordert, der ihnen Ziel und Richtung zu geben hat, stellt eine Aufgabe dar, mit deren Lösung unsere ganze Kindererziehung steht und fällt. Diese אמר ואמרת muss bereits im zarten Kindesalter bestätigt werden, es ist ein Erziehungsgrundsatz, der nicht nur für die Priester, der für uns alle gilt, die wir gewillt sind, Kinder Gott zu erziehen, die bereit sein sollen, ihre Neigungen und Kräfte dem Gotteswillen der Thora zu unterordnen: להזהיר גדולים על הקטנים kommentieren daher die Weisen dies doppelte אמר ואמרת.

    Dieses אמר ואמרת ist aber, meinen die Weisen, deshalb geboten לפי שיצה"ר מצוי בהן, weil den Menschen der יצר הרע innewohnt, der gerade dann uns zu Fall bringen will, wenn wir unseren Neigungen entgegentreten und ihnen Halt gebieten sollen. Denn nirgends, glauben wir, ist der יצר הרע mehr am Werk, als gerade angesichts des אמר ואמרת, von dem das Eingangswort unserer Sidra handelt: כהנים sollen sich als בני אהרן bewähren und dennoch von התעסקות עם המתים fernbleiben!

    Der יצר הרע ist immer gefährlich; in welcher Gestalt er auch auftritt. Am gefährlichsten aber ist er, wenn er unter der יראת שמים-Maske auftritt und seine Waffen aus dem Arsenal der מצות sich holt. Dieser יצה"ר ist gefährlich, weil er der יצה"ר der „Frommen“ ist, unter dessen Einflüsterungen auch sie zu Falle kommen. Denn der wahrhaft Fromme sündigt mit Absicht nie, und alle Versuchungen des „gewöhnlichen“ יצה"ר scheitern an seiner Überzeugungstreue; wenn er sündigt und oft schwer sich versündigt, dann ist es der יצה"ר mit seinen יראת שמים-Argumenten, mit seinen יראת שמים-Vorspiegelungen, den er zum Opfer fällt.

     Daß eine Kehilla keine Kehilla ist, wenn sie demשקר  und dem אמת, der Lüge und der Wahrheit der Thorahöhnung und der Thorahuldigung in gleicher Würdigkeit Berechtigung einräumt, daß der gewissenhafte Jehudi ein solches Spiel mit der göttlichen Wahrheit nicht mitmachen kann und nicht fördern darf, das ist eine so selbstverständliche Wahrheit, daß man nicht verstehen kann, wie einer, der Anspruch auf יראת שמים erhebt, noch zweifeln kann, was seine Pflicht ist. Und wenn doch das Unfassbare möglich, wenn selbst Männer, denen man es nicht bestreiten kann, daß sie bestrebt sind den Forderungen der תורה gewissenhaft nachzukommen, פסחים על שתי הסעפים zwischen Lüge und Wahrheit schwanken, so ist es leider das Werk des „frommen“ יצה"ר mit seinen frommen Einflüsterungen: – כל ישראל ערבים „wir sind für unsere abgefallenen Brüder verantwortlich, können מחזיר למוטב sie wieder der Thora zurückgewinnen, wenn wir das „Opfer“ bringen“, und ähnliche Vorstellungen mehr, – denen sie leider zum Opfer fallen.

    ….

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 56-64

    10-05-2022 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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