Welkom op de blog van de studievereniging JESJOEROEN, Jodendom tegen Zionisme
Thoratrouwe antizionistische inzet en anti-imperialistische solidariteit. U vindt hier Rabbijnse teksten (vooral Samson Raphael HIRSCH strekking), nieuws en achtergrondinfo.
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Willkommen im Blog des Studienverbandes JESCHURUN, Judentum gegen Zionismus.
Wir bieten Rabbinische Texten (hauptsächlich von der Samson Raphael HIRSCH Tendenz – meistens in deutsche Originalfassung), sowie Nachrichten und Hintergrundinformationen, im ganzen mit Thoratreues antizionistisches Engagement und anti-imperialistische Solidarität.
Welcome to the blog of the Study Association YESHURUN, Judaism against Zionism.
We propose Rabbinical texts (mostly from the S R HIRSCH tendency), news and information, the whole inspired by Thora-true anti-Zionist Commitment and anti-imperialist Solidarity.
Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH zur Haftoro Wochenabschnitt Jissro (Teil 1)
Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH
(1833-1900)
הפטרת יתרו
Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Jissro(Teil 1)
Jesaja Kap.6 u.7 und 9 V.5-6
Das Thorawort zeigte uns mit der Gesetzgebung am Sinai die Anbahnung des Wiedereinzuges Gottes in den Menschenkreis, zunächst in Israel. Es zeigte uns Jissroél berufen, „ein Reich von Priestern, ein heilig Volk“ zu werden durch Verwirklichung jenes Gesetzes, dem dann in seiner Mitte ein Heiligtum erstehen sollte, von dem aus, durch die in ihm zu vollziehenden symbolischen Weihehandlungen, an der Gewinnung Jissroéls für sein „menschheitspriesterlichen Beruf“ und an seiner Erziehung zu einem „heiligen Volke“ stets gearbeitet werden sollte, auf daß Gott, nicht in dem Heiligtume, sondern in des Volkes Mitte seine segnende Gegenwart dauernd bekunde. – Das Prophetenwort zeigt uns Gottes Herrlichkeit diesem Heiligtume sich enthebend, in dessen Herstellung und in dessen allerdings mit exakter Pünktlichkeit vollzogenen Weihebehandlungen das betörte Volke die Summe seiner Verpflichtungen gegen das Gesetz erschöpft wähnte, dem es doch jede heiligende Einwirkung auf sich und auf die Gestaltung seines Lebens versagte, zu dem es sich vielmehr im Leben in ausgesprochenen Gegensatz gesetzt hatte. Sie hatten vergessen, daß, wie das Wort des Psalmisten (Ps. 68, 18) es ausspricht, אדני בם Gott nur dann und nur so lange in ihrer Mitte sei, als סיני בקודש, als der Altar im Heiligtume für sie die Bedeutung des Sinai habe, sie in den in ihrem Namen vollzogenen Opferhandlungen ihr נעשה ונשמע „wir wollen Deinen Willen vollbringen und stets auf ihn hinhören!“ wiederholten, das Feuer auf dem Altare das Symbol des אשדת sei,des „Feuergesetzes“, das durch unsere Hingebung und durch die Hingebung alles Unsrigen seine Verwirklichung, seine „Nahrung“ finden will. Sich einen Menschenkreis zu schaffen, der, als erster im Kreise der Völkerfamilien, durch freie freudige Erfüllung seines als Gesetzeswort an den Menschen ausgesprochen Willens seinem ganzen Leben in allen seinen Verhältnissen das Gepräge der vollendeten edlen göttlich reinen Menschentums aufdrücke: dazu war Gott, wie es in dem Schlussworte des durch Moses überbrachten Gesetzes rückblickend heißt, „aus den Myriaden seinen Willen in unverbrüchlichem Gehorsam vollbringender Diener“ in Israels Kreis eingegangen. Da Jissroél in seiner Mehrheit diesen Gehorsam beharrlich verweigerte, sah der Prophet, es war der Augenblick seiner Berufung, Gottes Herrlichkeit sich zurückziehen und schaute eben diese רבבות קודש, die Seraphim Seiner harrend, und vernahm ihren Ruf: קדוש קדוש קדוש וגו' die Verkündigung der Heiligkeit Gottes, und daß „die Fülle der ganzen Erde die Offenbarung Seiner Herrlichkeit sein solle.“
„Heiligt euch, so werdet ihr heilig werden, denn heilig bin Ich –“ und: „Heilig sollt ihr sein, denn heilig bin Ich, Gott, euer Gott!“ (3 B.M. 11,44 und 19,2) hatte Gott zu Israel gesprochen, und damit „Heiligkeit“, das ist kampflos freudiges stetes Bereitsein zur Erfüllung des göttlichen Willens als höchste Stufe der menschlichen Vollendung, und das והתקדשתם, die Selbstheiligung, die Selbsterziehung zu dieser Stufe als durch das Gesetz gegebene und ermöglichte Aufgabe ausgesprochen, durch freie Unterordnung unserer Sinnlichkeit unter das Gebot der Pflicht unser irdisches Teil selbst in das Bereich des Ewigen zu erheben. Bei diesem Rufe der Seraphim, der die ganze Erde als Offenbarungsstätte der Gottesherrlichkeit verkündete, sah der Prophet das Heiligtum in seinen Grundschwellen erbeben. Es war ja gerade bestimmt, die erste Vermittlung zur Verwirklichung dieser Gottesabsicht zu sein und ertrug deshalb den Ruf nicht, der den Gegensatz des ganzen Tempellebens zu dem von Gott durch es beabsichtigten Zwecke in seiner ganzen Schärfe hervortreten ließ. Zu gleicher Zeit sah er das Feuer auf dem Altar verlöschen: „das Haus wollte sich mit Rauch füllen.“
Da erfasst ihn tiefes, verzweiflungsvolles Weh. O daß ich verstummen muss! Daß ich dem verblendeten Volke nicht sagen kann, was ich geschaut! Ich fühle meine eigene Unzulänglichkeit, und mein Volk würde mich nicht verstehen. Die ganze Anschauungs- und Denkweise ist in dem Grade von der Verderbnis ergriffen, daß jede Verständigung ausgeschlossen ist. Die Worte haben einen andren Sinn, die Begriffe einen anderen Inhalt erhalten. – Da hält ihm der Seraph eine scheinbar erloschene Kohle vom Altare an die Lippen und lässt ihn fühlen, daß sie noch einen Glutkern berge, der nur des Hauches seines Mundes, seines Wortes harre, um wieder zur Flamme angefacht zu werden. In dem Augenblicke, da er dies begriffen, und vertrauensvoll und stark in den Dienst der Erhaltung und Belebung seines Mundes, seines Wortes harre, um wieder zur Flamme angefacht zu werden. In dem Augenblicke, da er dies begriffen, und vertrauensvoll und stark in den Dienst der Erhaltung und Belebung und Wahrung dieses heiligen Feuers sich stelle, werde seine eigene Unzulänglichkeit verschwunden sein. Jetzt vernahm er den Gottesruf, wer für die verlassene Gottessache auf Erden eintreten wolle, und jetzt erhob er sich und sprach das Wort des großen Ahnen: „הנני, ich in bereit, sende mich!“
Das erste Wort aber, das in seiner Sendung im Namen Gottes zu sprechen hatte, war ein lauter Kampfesruf gegen alle „geistlichen und weltlichen“ Machthaber in Israel. Er hatte an das im tiefinnersten Herzen der Nation nur schlummernde Volksgewissen zu appellieren und laute Anklage zu erheben, daß man das an sich empfängliche und für das Höchste befähigte, durchaus noch nicht unrettbar verlorene Volk verführe, es stumpf und unempfänglich, es blind und taub und „dadurch seine Heilung unmöglich“ mache!
Das war der erste scharfe Hauch, der den Glutkern vor dem Erlöschen bewahren sollte. – Doch zugleich ward ihm auf die Frage, wie lange dieser Zustand dauern werde, die jede auf einen unmittelbaren, durchgreifenden und sichtbaren Erfolg gerichtete Hoffnung niederschlagende Antwort: Die Rettung der Mehrzahl werde auch seinem Worte nicht gelingen, die vielmehr bis zur hereinbrechenden Katastrophe in ihrer Verblendung verharren werde. Der Rettung der jetzt unterdrückten treuen Minderzahl, daß nicht auch sie sich fortreißen lasse und verloren gehe, gelte seine Sendung, und diese Rettung werde gelingen. Wenngleich auch dieser treue Kern, „das Zehntgeweihte“, gleichfalls in einer langen Reihe seiner Geschlechter der läuternden Flamme ausgesetzt werden müsse, und auch von ihm viele Generationen abfallen werden, so sei doch die Zukunft sein, und er bilde den immer ersterbenden Stamm, der die Saat des Heiligtums, der Menschheitsheiligung, für alle Zukunft schützend in sich berge und so die Zukunft rettete.
(Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 132- 134Kommentar zu Jesaja Kap 6 …)
Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus Haftoro Kommentar Wochenabschnitt Jissro (2. Teil)
Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH
(1833 – 1900)
Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Jissrau(zweiter Teil)
Jesaja Kap. 9, Versen 5 und 6
Die Haftoro bricht bei diesem unsäglich trüben Ausblick auf das im Haß und Verachtung des Judentums mit Aram vereinte Jissroél ab und schließt mit zwei einem späteren Kapitel (9) des Propheten entnommenen Versen. Dieselben enthalten den Hinweis auf Hiskijahu, jenen König, der mit davidischer Treue für die Gewinnung seines Volkes für die Thora wirkte, und dem vor allen die Erhaltung eines treuen Kernes zu verdanken ist, jener oben genannten „Saat des Heiligtums“, die den unsterblichen Stamm der jüdischen Nation zu bilden berufen war.
Kap.9. V. 5 כי ילד ילד לנו וגו' Ein Kind ward uns geboren. Dieses „uns“ ist aus der Seele eben dieser damals unterdrückten gesetzestreuen Minderheit gesprochen. Der den Achas bereits geborene Sohn werde, so wird es hier verkündet, sich des von Achas mit Füssen getretenen Gesetzes annehmen, aufrichten, was jener gestürzt, und stürzen, was jener verderbenbringend geschaffen hatte. Er wird „Träger der Herrschaft“, – es wird aber eine Herrschaft für Gott sein. Er wird seine königliche Macht als der jüdische König, wie er im Gottesworte vorgesehen ist, zur Anwendung bringen. Mit diesem Königswirken steht er im Dienste der Anbahnung des höchsten, einzig wahren „Friedens auf Erde“, jenes Friedens „ohne Ende“, der am Ziele der Geschichte winkt, und dessen Heilessaaten jener treue Jissroélskern für die Menschheit trägt, der durch Hiskijahus Wirksamkeit erstarken sollte.
ויקרא שמו: Namen nennen, ist, von Gott gebraucht, gleichbedeutend mit: Bestimmung geben. פלא יוצץ אל גבור אבי עד sind Subjekte und beziehen sich auf Gott. Er nannte den Namen des dem Schear geschenkten Kindes: Fürst des Friedens und bestimmte es damit:
V.6. למרבה המשרה וגו' auf den Davidsthron zum Mehrer des Gottesreiches, den Davidsthron als echter und eigentlicher Davidssprössling nicht auf Unrecht und Gewalt, sondern auf Recht und Liebe zu gründen und zu stützen. Mit der Herrschaft des Rechtes und der Nächstenliebe, die er durch Verwirklichung des Gottesgesetzes im Volke anbahnt, stellt er den Davidsthron in den Dienst der göttlichen Weltwaltungsziele. Dadurch aber verleiht er ihm eine auch über die Zeiten, da er den Augen völlig entschwunden ist, hinaus in die Ewigkeit reichende Bedeutung und Dauer. „Liebe und Recht“ wurden an der Wiege des jüdischen Volkes einst dem Ahnen als Inhalt der ganzen Sendung seines Volkes bezeichnet (1 B.M. 18,19) –: „Recht und Liebe“ bilden die Grundlage und Ziel derjenigen Herrschaft, die berufen ist, für die Herbeiführung des ewigen Friedens zu wirken. Und was sichert diesem die Jahrtausende überdauernde Werke die Verwirklichung? Es ist die „Rechtswahrung Gottes, קנאת ה' ( קנא: sein Eigentumsrecht vertreten),– die von jetzt bis in die Ewigkeit an diesem Werke arbeitet.“ Nach jüdischer Lehre ist die Menschheit das teuerste Gut Gottes. Ihre freie Huldigung in freier Entfaltung des vollendeten reinen Menschentums ist das Einzige, was Gott von der Welt erwartet. Er ist der Vater, der nach seinen Kindern sich sehnt, seine Kinder nie aufgibt, sie sich durch nichts auf die Dauer entziehen lassen will. Alle Ereignisse der von ihm gelenkten Gänge der Geschichte stehen im Dienste dieses Werkes. Deshalb gehört die Zukunft ihm. Das hohe Bild des ewigen Friedens, der Paradiesseligkeit auf Erden, das als süßer Traum in den Kindheitsdämmern aller Völkerseelen lebte, und von den an der rauen Wirklichkeit „ernüchterten“ Völkern, solange sie die gottgewiesenen Wege zur Verwirklichung dieses Traumes verschmähten, als Utopie belächelt wird, verdient dieses Lächeln auch wirklich, solange sie sich der Huldigung des „Rechtes und der Nächstenliebe“ verschließen.Auf dem Boden der jüdischen Wahrheit aber ist der ewige Friede und das Paradies auf Erden mit nichten eine Utopie, sondern eine von dem Schöpfer des Menschen verbriefte Verheissung, der am Ziele der Geschichte die concreteste und realste Wirklichkeit winkt.
(Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 141- 142Kommentar zu Jesaja Kap 9 …)
(73,8) …Endlich der 15. Sch’wat (חמשה עשר בשבט). Dieser ist nicht eigentlich ein Gedenktag, sondern nach der Mischna (ר"ה א א) der Jahresanfang für die Berechnung für die Berechnung des Zehntens von den Baumfrüchten, eine Feier des aus dem Winterschlafe erwachenden pflanzlichen Lebens, das sich in der beginnenden Knospenentwicklung zeigt. Es unterbleibt, wie bereits oben (46,8) vorgetragen worden, das Bittgebet תחנון. In vielen Orten wird an diesen Tagen, namentlich am erstgenannten, eine Schülerfeier veranstaltet.
(Die anderen Gedenktage dieses Abschnittes sind den 18.Ijar und den 15.Aw)
עמודי הגולה Die Vorschriften der Thora welche Jissroél in der Zerstreuung zu beobachten hat. Ein Lehrbuch der Religion für Schule und Familie von Ludwig Stern, Direktor der israelitischen Schule in Würzburg. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage (S.155 - 157) Frankfurt a.M. Verlag von J. Kaufmann 1886
"Handelaar des doods" is een stevig gedocumenteerde
biografie over een wapenhandelaar die met hulp van diverse inlichtingendiensten
buiten de klauwen van het gerecht bleef.
Het boek bevat interessante gegevens over verband Mossad en Veiligheid van de staat.
Quote: "If we understand the
mechanisms and motives of the group mind, it is now possible to control and
regiment the masses according to our will without their knowing it... In almost
every act of our daily lives, whether in the sphere of politics or business, in
our social conduct or our ethical thinking, we are dominated by the relatively
small number of persons ... who understand the mental processes and social
patterns of the masses. It is they who pull the wires which control the public
mind." - Edward
Bernays
Pic:
“PALESTINE LIBERATION IS INSEPARABLE FROM FIGHT
AGAINST ARAB REGIMES”
Pressure builds for NYPD chief to resign over anti-Muslim video: Anti-Muslim training video screened to nearly 1,500 police officers http://bit.ly/yCJ85b
U.S. to grant three-year extension of loan
guarantees to Israex: The U.S. government has informed Israex that it
will recommend that Congress approve a three-year extension of loan guarantees
to Israex, worth $3.8 billion. The announcement came after several months of
worry in Israex that the loan guarantees would not be extended, despite
Israex's request. http://bit.ly/A3jJae
Yet Another War for Israex
By William A. Cook
Has it come to this, that unnamed Israeli spokespeople, voicing AIPAC's
policies, determine what nation the U.S. should invade without consultation
with the representatives of the American people? http://www.informationclearinghouse.info/article30452.htm
Two Front International Struggle For Palestine:
By Lawrence Davidson
It is important to point out that even a one-state solution capable of
bringing justice to the Palestinians, and in doing so, saving the Jews from the
folly of Zionism, will not be possible without worldwide intervention. http://www.informationclearinghouse.info/article30458.htm
Israelxcan clear Mideast of nukes, it just won't: If Israel accepts an invitation to the conference in Helsinki, it will
have an opportunity to move ahead on a deal: comprehensive nuclear disarmament
in exchange for comprehensive peace, says researchers' position paper. http://bit.ly/wZh7pl
U.S. Wrongly Demonizes IranBy Karl Lindemann As with any country that is attempting to
develop its nuclear technology, Iran should be monitored. But the current U.S.
policies are completely unwarranted. http://www.informationclearinghouse.info/article30448.htm
House Intel Chair: Israex Attack on Iran Would Harm U.S. National
Security: "If Israel does a unilateral strike, this could be a real problem
for the national security interests of the United States," Rep. Mike
Rogers, R-Mich., said today http://abcn.ws/w3ELmR
No Evidence Iran Would Attack U.S.: Obama: : Obama said: "We don't see any evidence they have those intentions
or capabilities." http://bit.ly/yG8Zy7
US Iran Policy in
'Lockstep' with Israex?By Dave Lindorff
The most appalling thing of all was hearing the US president say on
national TV that he is operating US policy towards Iran in "lockstep"
with the pipsqueak nation of Israex--an apartheid country currently being run
by a bunch of corrupt, neofascist, genocidal war-mongers and religious
fanatics. http://www.informationclearinghouse.info/article30463.htm
How About an International Award for Hypocrisy
By Alan Hart
If there was such an award, the statements of European and American
leaders in the immediate aftermath of Russia and China's veto of the Security
Council resolution to end the killing in Syria suggest two most obvious
nominees for it. http://www.informationclearinghouse.info/article30470.htm
Cultivating Violence
Israex and its "right-wing Zionists"By Prof Lawrence Davidson Many of Israex's "far-right Zionists"
quickly recognized their alliance with Anders Behring Breivik in exact
proportion to their feeling that Norway was an ally of the Palestinians. http://www.informationclearinghouse.info/article28785.htm
The experts' view on the euro's future: it doesn't have one: Leading economists and politicians issue stark warning over eurozone http://ind.pn/xs7q1S
Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt JISSRO
Rabbiner Dr. Salomon BREUER
(1850 – 1926)
יתרו
Belehrung und Mahnungzur Wochenabschnitt Jissro (Auszug)
Nie und nimmer wird es der Menschengesellschaft gelingen, den Forderungen der Menschlichkeit Anerkennung und Verwirklichung zu verschaffen, solange sie nicht im Namen Gottes erhoben werden und die Menschheit nach der Botschaft göttlicher Lebensforderungen sich nicht sehnt. Nicht Aufklärung, noch Fortschritt schützt die Menschheit vor grässlicher Selbstzerfleischung, und die Verbrechen wider das Leben und das Eigentum und die Ehre des Nebenmenschen sind trotz aller Kultur nicht geringer geworden, und als ein kümmerliches, unzulängliches „Surrogat“ hat sich immer der Appell an das „Gewissen“ erwiesen, das doch nichts als ein dämmerndes Ahnen, der Betäubung nur zu leicht zugänglich, ein Spielball unter der Herrschaft der Leidenschaft und übermächtiger Triebe. –
Nur das allmächtige וידבר אלקים vermag der Erlösung der Menschheit herbeizuführen: das וידבר אלקים, das den ganzen Menschen erfasst, seine ganze Seele beherrscht und in ihr jenes echte, untrügliche Gewissen erzeugt, das Gottes Stimme ist, als Gottes Gegenwart und Gottes Wort Wache hält vor jedem Gedanken, der die Tat zu gebären sich anschickt, daß er im Anblick der Gottesnähe sich prüfe, ob er dem Gotteswillen entspricht.
Zum Künder dieser Erlösungsbotschaft hat Gott Jissroél am Sinai geweiht. Deshalb hat Gott sein וידבר אלקים an euch gerichtet: לבעבור נסות אתכם um euch zu erproben, ob ihr gewillt seid, in eurem eigenen Leben den Gotteswillen zu verwirklichen, der euch erst zum wahren Menschen adelt und euch dadurch, wie die Weisen so sinnig kommentieren, בשביל לגדל אתכם בין האומות כנס של ספינה gleich einem hoch emporragenden Mastbaum zum weithin sichtbaren Wahrzeichen inmitten einer verirrten und verblendeten Menschheit hinstellt, um ihr mit eurem Leben die Botschaft ihrer einzig möglichen Erlösung zu künden!
……………
Zu solcher lauter Verkündigung ewiger Sinaiwahrheit lasset uns unser Leben gestalten, daß es sich ragend wie ein göttliches Wahrzeichen, Erlösung verheißend, inmitten einer großen Menschheit erhebe. Dann lasset uns voll Vertrauen der Zukunft entgegenharren – ויברכנו אלקים Unendlicher Segen wohnt unserem Leben inne – Gott lässtunser Leben zur Segensquelle für eine ganze Menschheit werden – denn mit uns werden einst die Enden der Erde Gott fürchten: וייראו אתו כל אפסי ארץ.
Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUERBelehrung und Mahnung zweiter Teil Exodus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1931 S.31-36
The Difference Between Judaism and Zionism By G. NEUBURGER (vierter Teil)
The
Difference Between Judaism and Zionism (Fourth Part)
By G. Neuburger
Zionism Was the Creation of Non-Jewish Imperialists
not Jews
We post this article from
Neturei Karta, an anti-Zionist Hasidic religious group of Jews, not because I
agree with each word of it, but because it is useful for people to rebut the
arguments that Zionism and Judaism are intertwined. When Zionism first arose as a political movement, in the 19th Century, it
sprang from non-Jewish imperialists like Palmerston, Napoleon III and Lord
Shaftesbury. Jews considered it a species of anti-Semitism and when Herzl
proposed that the First Zionist Congress of 1897 be held in Munich, the Jews
there protested and it had to be held in Basel, Switzerland.
Orthodox and Reform Judaism both united to condemn a movement that only
anti-Semites supported. This history has, of course been lost and rewritten but
it is always timely to remind people of the actual history of Zionism.
(…) Rabbi Blau in his last
statement severely condemned the UN for recognizing and accepting as a member
the Zionist state, thus giving the Zionists unprecedented prestige and power.
It is high time that the anti-Zionist nations listen to him, heed his plea, and
undo this great wrong and correct this fatal error. It is well known that no
action was taken concerning the expulsion of the Zionist state because of the
fear that financial support for the UN would be withdrawn. Let those states,
opposed to Zionism, who have become affluent during the past generation, show
that they mean what they say by offering to replace any financial loss the UN
may suffer as a consequence, and let the member states vote their conscience
without fear and regardless of any intimidation.
There has been times before in Jewish history, as related in the Bible, when
the masses were misled and only a minority of Jews clung to the true mission of
the Jewish people. One of the first such of the occasions was the worship of
the golden calf; today we unfortunately see a repetition of this, with the Zionist
state now being the object of worship. Until the appearance and growing
influence of political Zionism, Jewish leaders were chosen on the basis of
their piety, decency, learning, and their love of justice and mercy. Today only
too often so-called Jewish leaders, completely unqualified under Jewish law and
traditional concepts, make pronouncements and decisions in the name and on
behalf of the Jewish people. This is particularly true in the USA where there
is the largest Jewish community in our time. I can never forget the remark of a
woman in Oklahoma: "Isn't today's Judaism wonderful! All you have to do is
give money."
Even at his death Rabbi Blau refuted the Zionists who had often claimed that
the Neturei Karta was nothing but an insignificant sect of a few hundred souls.
Yet when Rabbi Blau died in Jerusalem on a Friday morning two years ago, a few
hours later no fewer than 22,000 men attended his funeral.
At all times in the past, the misleaders of the Jews have sooner or later
fallen by the wayside, and only those who upheld the validity of the Torah and
the Talmud (the written and oral law) and of Halachah, and who resisted the
demagogues, prevailed. The Neturei Karta follow in this tradition. They
continue as a living rebuke to Zionism and speak in our time for the true
Jewish people, those who have not been misled by Zionism.
During the Roman conquest of the Holy Land, there were Jews who on the basis of
nationalism and racial pride were sure that they could not lose a war. They,
like the Zionists of our day, were opposed to any compromise or settlement;
there were determined to fight to the end. At that time, however almost 2,000
years ago, the fore most rabbi, Rabbi Yochanan ben Sakkai, chose a different
way. The military adventurers prevented him from leaving beleaguered Jerusalem
to negotiate with the Romans, so the rabbi had himself carried out in a coffin
by his disciples to the Roman headquarters. He said to the Romans that the Jews
need neither an army nor weapons and asked for permission to establish a
yeshiva, a Jewish religious school, at Yavneh. It was this religious school,
and not the militarists or generals of the time, that helped to perpetuate
Judaism and the identity of the Jewish people.
It must be stated explicitly that while not all Jews are Zionists, not all
Zionists are Jews. The motives of some of these non-Jewish Zionists, e.g. Lord
Balfour and General Smuts, are at least open to question. From the beginning of
the Zionist movement, some of the most articulate and fervent Zionists have
been Christian clergymen, especially "fundamentalists," who hail
Zionism as an important "religious" movement and welcome it as a
fulfillment of prophecy. They also, and significantly, serve the cause of
Zionism.
One of the basic aims of Zionism is aliyah, the immigration to the Zionist
state of Jews from all countries. Nevertheless, during the past few years
hundreds of thousands of Israelis have outgathered themselves from the Zionist
paradise, and American Jews have "voted with their feet" and have
chosen not to be ingathered. These Jews recognize that the Zionist state is in
fact nothing but a giant ghetto.
Instead of being able to render assistance to Jewish communities in other
countries, American Jews have been mobilized to concentrate on helping the
Zionist state, making the USA the real and major source of Zionist power and
influence. The Zionists, true to the nature of their movement, rely on
technical superiority and on a forbidding military deterrent - provided largely
by the USA - for their security.
Nothing could be farther from the true ideals of the Jewish people. The Jewish
people were chosen in the first place "for you are the leas of all
nations." As the Psalm says, "they rely on vehicles and
horsepower, but we invoke the name of the Eternal, our G-d."
One most vital point deserves mention. A former president of the World Zionist
Organization has stated explicitly that a Zionist owes unqualified loyalty to
the Zionist state and that, in the case of a conflict, the first loyalty of a
Zionist must be to the Zionist state. According to Jewish law, however, a Jew
owes allegiance and loyalty to the country of which he is a citizen, and, of
course, no faithful Jews owes any loyalty or allegiance to the Zionist state
which has been condemned by the foremost rabbis of our age.
It is not my purpose to detail how Zionism should be dealt with. Let me state,
however, that isolated or spontaneous acts against individuals or the mere
adoption of resolutions in the UN or elsewhere are not effective means of
bringing an end to Zionism. Let me state also that the battle against Zionism
must be waged first, not on the shores of the Mediterranean, but in Zionism's most
powerful bastion -- the USA.
As an American citizen, I deplore that our government and our politicians have
adopted an attitude that is in complete contradiction to the advice of the
father of our country George Washington. Instead of shying away from foreign
entanglements and permanent alliances with foreign powers, the establishment in
Washington has embraced Zionism so wholeheartedly that in the eyes any
criticism of the Zionist state and any opposition to political Zionism in the
UN by any nation has become a punishable offense. And the docile American media
do not dare to speak out against such an absurdity.
Unfortunately, thus far, each year sees still further gains in influence by
American Zionists. This fact has made possible events and developments that
were unthinkable even ten years ago. It takes a lot of courage to be opposed to
Zionism in the USA today. It also took a lot of courage during the Second World
War to be anti-Fascist in Italy or anti-Nazi in Germany. In the long run
Zionism is nothing but a passing aberration in the long history of the Jewish
people and of the world.
Let us take faith and hope in the certainty that eventually prejudice,
hatred, and injustice will disappear, and that the prophecy will come true that
all nations of the world will participate in the pilgrimage to Jerusalem "for
My house shall be called a house of prayer for all nations."
Quote: "If we understand the
mechanisms and motives of the group mind, it is now possible to control and
regiment the masses according to our will without their knowing it... In almost
every act of our daily lives, whether in the sphere of politics or business, in
our social conduct or our ethical thinking, we are dominated by the relatively
small number of persons ... who understand the mental processes and social
patterns of the masses. It is they who pull the wires which control the public
mind." - Edward
Bernays
Pic:
“PALESTINE LIBERATION IS INSEPARABLE FROM FIGHT
AGAINST ARAB REGIMES”
Pressure builds for NYPD chief to resign over anti-Muslim video: Anti-Muslim training video screened to nearly 1,500 police officers http://bit.ly/yCJ85b
U.S. to grant three-year extension of loan
guarantees to Israex: The U.S. government has informed Israex that it
will recommend that Congress approve a three-year extension of loan guarantees
to Israex, worth $3.8 billion. The announcement came after several months of
worry in Israex that the loan guarantees would not be extended, despite
Israex's request. http://bit.ly/A3jJae
Exclusive: Israex Warns US
Jews: Iran Could Strike Here
By RICHARD ESPOSITO
Israeli facilities in North America -- and around the world -- are on
high alert, according to an internal security document obtained by ABC News
that predicted the threat from Iran against Jewish targets will increase. http://www.informationclearinghouse.info/article30435.htm
By Danny Schechter Iran seems to many
observers to be next in line for the Iraqi freedom treatment, the latest in a
long line of "enemy" nations menaced by overt and covert military
threats by the United States and its allies. http://www.informationclearinghouse.info/article30432.htm
Dempsey Told Israelis U.S.
Won't Join Their War on Iran
By Gareth Porter Chairman of the Joint
Chiefs of Staff Gen. Martin Dempsey told Israeli leaders Jan. 20 that the
United States would not participate in a war against Iran begun by Israex without
prior agreement from Washington. http://www.informationclearinghouse.info/article30417.htm
Divining the Truth about Iran
By Ray McGovern You will almost never see
in a major U.S. newspaper the assessment - backed by the 16 U.S. intelligence
agencies - that Iran is NOT building nuclear weapons. http://www.informationclearinghouse.info/article30419.htm
Less than One-Fifth of All Americans Favor Military or Covert Action
Against Iran : A new United Technologies/National Journal "Congressional
Connection Poll," finds that only 13% Americans think the U.S. should
"take covert action against Iran such as sabotage and assassination of
scientists working on their nuclear program". http://bit.ly/yzAwMz
Cultivating Violence
Israex and its "right-wing Zionists"By Prof Lawrence Davidson Many of Israex's "far-right Zionists"
quickly recognized their alliance with Anders Behring Breivik in exact
proportion to their feeling that Norway was an ally of the Palestinians. http://www.informationclearinghouse.info/article28785.htm
The experts' view on the euro's future: it doesn't have one: Leading economists and politicians issue stark warning over eurozone http://ind.pn/xs7q1S
Iran successfully launches new satellite into orbit: Navid-e Elm-o Sanat is a telecom, measurement and scientific satellite
whose records could be used in a wide range of fields. http://www.presstv.ir/detail/224625.html
Parabel zur Wochenabschnitt Jissro:Das Lämmchen vor dem Throne der Gottheit
יתרו
Das Lämmchen vor dem Throne der Gottheit
שה פזורהישראל:
Jissroél gleicht den zerstreuten Lämmern (Jeremia 50,17)
Parabel
Als Moses, nach der göttlichen Offenbarung am Sinai, den Berg verlassen hatte und zu den Kindern Jissroéls wieder zurückgekehrt war, sprach das Volk einstimmig zu ihm: „O Herr und Lehrer! Nun hast du uns im Namen Gottes alle die Gebote und Satzungen, die zu unserer geistigen und moralischen Veredlung beitragen, treulich mitgeteilt; du lehrtest uns, Güte, Barmherzigkeit und Wohlwollen gegen unsere Mitmenschen zu üben, lehrtest uns, das Leben, die Ehre und das Eigentum anderer als ein unantastbares Gut zu betrachten; von deinem edlen Beispiele ermuntert, sollen wir, fern von Stolz und Hochmut, in tiefster Bescheidenheit und Demut immer vor Gottwandeln, sollen die ganze Menschheit mit inniger Bruderliebe umfassen, sollen jeden Haß, jeden Groll, jedes niedrige Rachegefühl selbst gegen Todfeinde aus unserem Innern verbannen und so und so unsern hohen Beruf als Israeliten, dem himmlischen Vater in Seinen erhabenen Eigenschaften, nachzuahmen, treulich erfüllen. –Ja, diese Satzungen alle, die zu unserem Heile, zu unserer Vervollkommnung beitragen, sind wir wohl ganzer Seele zu üben bereit; wir wollen leben und sterbenin unserem heiligen Gesetze; wollen das teure Kleinod, die Thora, über alle Erdengüter schätzen und lieben und selbst in den traurigsten Tagen der Versuchung aus dieser göttlichen Quelle allein Trost und Hoffnung schöpfen.
Doch sage uns, unser Lehrer Moses, wie werden sich die andern Völker, die nicht die heilige Lehre angenommen, zu uns verhalten? Werden sie uns nicht, da wir uns von ihrem Aberglauben und Götzendienst lossagen, verachten, verfolgen, mit Hohn und Spott überhäufen und dem Elende preisgeben? Und da wir als die Minderzahl nicht hinreichend Waffen besitzen, um ihren übermütigen Misshandlungen mit Mut nennen,mit dem der gemeinste Pöbel nach Willkür zu schalten und zu walten sich berechtigt glauben wird? Ach, welch eine trübe Zukunft erwartet unsda, o Herr und Lehrer! Wie ist diesem Übel abzuhelfen, und auf welche Art und Weise können wir jenem drohenden Unheile am besten entgegenarbeiten?“
In ernstes Schweigen versunken, hörte der Gesetzgeber Jissroéls die Klage seines Volkes mit ungeteilter Aufmerksamkeit an, doch um ihr aufgeregtes Gemüt mit einer einleuchtenden Antwort zu beschwichtigen, nahm er zur Parabel seine Zuflucht, indem er folgendes herrliche Bild vor ihren Augen entfaltete:
Der allgütiger Vater saß am Schlusse der sechs Schöpfungstage auf Seinem heiligen Weltenthrone, um die Erhabenheit und Pracht Seines vollendeten Meisterwerkes mit Wohlgefallen zu überblicken; durch Seine unendliche Kraft waren Myriaden Welten mit ihren zahllosen Wesen die sie bewohnen, aus dem Nichts in Dasein gerufen worden; alles Lebende, durch den Odem des Weltschöpfers zur Tätigkeit beseelt, war in geschäftiger Bewegung, jegliches hatte seine eigene Bestimmung; jegliches freute sich seines Daseins, nur ein Wesen war schweigsam traurig und lag vor den Stufen des ewigen Thrones wehmutsvoll hingesunken; nur eines, das sanfte unschuldige Lämmchen, war es, das die allgemeine Freude der neugeschaffenen Welt nicht teilen konnte.
Und der alliebender Vater, Dessen unendliche Barmherzigkeit sich über jedes Seiner Werke erstreckt, bemerkte die Leiden des niedergeschlagenen Lammes, und Er fragte mit väterliche Huld und Liebe: „Was fehlt Dir, armes Lämmchen? Warum bistDu so traurig und niedergebeugt, während Meine übrigen Geschöpfe alle so fröhlich und vergnügt mit dankbarem Gemüte lobpreisend zu mir emporschauen?“
„Ach, mein Gott und Vater!“ erwidertedas Lämmchen seufzend, „wie soll, wie kann ich vergnügt und heitergleich den anderen Geschöpfen mich meines Daseins freuen, wenn ich schwach und hilflos ewig den Mißhandlungen der andern Tiere ausgesetzt bin? Verzeihe, Allmächtiger, wenn ich als das unwürdigste Deiner Geschöpfe zu fragen mich erkühne: Warum bin gerade ich eine Ausnahme unter den Tausenden? Warum gabst Du mir nicht Schild und Waffen zur Verteidigung, wie den übrigen Tieren? Hast doch dieses seine spitzen Hörner, jenes seine scharfen Klauen, dieses sein kräftigen Rüssel, jenes seinen gefährlichen Zahn; während so viele Tiere durch Klettern, Schnelllauf, durch Fliegen in der freien Luft, durch Tauchen in die Tiefe des Gewässers ihrem gefährlichen Feinde zu entkommen imstande sind, stehe ich verlassen, vereinzelt, ohne Schutz und Waffen, ohne Aussicht auf Hilfe in der großen Welt da, und bin der Willkür meiner Feinde völlig preisgegeben.“
Und die Gottheit in den Höhen, von Erbarmen und Milde umgeben, hörte die Klagen des hilflosen Lammes wohlwollend an und sprach: „Dein Ansuchen sei dir in Gnaden erstattet, und sei dir außerdem noch die Wahl überlassen; – verlangst du Krallen, Nägel, scharfe Zähne, einen Rüssel, womit du alles, was dir nahe kommt, zerfleischen, töten und vernichten kannst?“
„Ach nein, mein Herr und Vater! Fern sei dies von mir, nicht eine wodurch ich einem andern Schaden zufügen oder gefährlich werden könnte; ich liebe den harmlosen Frieden und will mit meiner Umgebung auch nie in Feindschaft geraten; nur bitte ich, mein Gott, um solche Waffen, die mich so manches zugefügte Übel vergessen oder mir meine Leiden erträglich machen könnten.“
„Deine Bitte ist zu gerecht, armes Geschöpf, als daß Ich sie nicht als Wunsch väterlichdir gewähren sollte. Ich gebe dir hiermit drei der kräftigsten Waffen, vermittels deren du im Unglücke nicht elend und das größte Übel zu besiegen imstande sein wirst, sie heißen: - Sanftmut – Hingebung und Geduld!“
***
Israeliten! Hier habt ihr das treue Bild eurer Sendung und eures heiligen Berufe auf Erden; die einzigen Waffen, die euch zur Verteidigung von oben anvertraut wurden, heißen:
Sanftmut, Hingebung und Geduld.
Quelle: „ Bibel- und Talmudschatz. Ein Buch für die jüdische Familie“ von J.H. Kohn Hamburg 1931 S.197-199
Quote: "When a well-packaged web of lies has been sold gradually to the
masses over generations, the truth will seem utterly preposterous and its
speaker a raving lunatic." - Dresden James.
"When we don't actively protest to prevent war, our inactivity
demonstrates that we are pro war" - Tom Feeley
Pic:
“PALESTINE LIBERATION IS INSEPARABLE FROM FIGHT
AGAINST ARAB REGIMES”
U.S. to grant three-year extension of loan
guarantees to Israex: The U.S. government has informed Israex that it
will recommend that Congress approve a three-year extension of loan guarantees
to Israex, worth $3.8 billion. The announcement came after several months of
worry in Israex that the loan guarantees would not be extended, despite
Israex's request. http://bit.ly/A3jJae
The Demonisation of Iran
How Israex is using sanctions and terror bombing to provoke Iran into war
By George Galloway HILLARY Clinton said - that
the slaying of apparently unarmed, barefoot, skinny Afghan youths by armed US
Marines who could hardly wait to urinate on the deceased was "inconsistent
with American values". http://www.informationclearinghouse.info/article30384.htm
Ron Jacobs: Rationalizing Idiocy: Attacking Iran For All the Right
Reasons?: Iran's alleged support for various resistance movements in the Middle
East and Asia provides Israex with but one more reason to call for war,
especially since those resistance movements are primarily opposed to Israxl's
expansionist anti-Palestinian policies. http://www.informationclearinghouse.info/article30382.htm
Engineering Consent For An
Attack On Iran?
Iran Willing to Launch US Attack: Official WarnsBy Julian Borger
America's top intelligence official has claimed that Iran's leadership
was now more willing than before to carry out an attack inside the US, and that
intelligence agencies were worried about plots against US and allied interests
around the world. http://www.informationclearinghouse.info/article30401.htm
Economics Lesson 1
By Paul Craig
Roberts
The consequences of a dead economy when the government is wasting
trillions of dollars in wars of naked aggression and in bailouts of fraudulent
financial institutions is a government budget that can only be financed by
printing money. http://www.informationclearinghouse.info/article30397.htm
'Israex sees narrowing window for Iran strike':
The officials said that Israel must act by the summer if it wants to
effectively attack Iran's program. http://mnstr.me/wiSpF4
Gold up 10% on Iran rumours:
India, China may pay in bullion for Iran oil; Dollar under attack http://bit.ly/zYfX3e
Americans take shelter in Cairo embassy: Rare move to
offer diplomatic refuge comes after travel ban imposed on US citizens working
with NGOs in Egypt. http://aje.me/weeTby
Meshal: Hamas won't tolerate Israeli schemes to turn Jordan into
Palestinian homeland:
Hamas chief Khaled Meshal on Sunday made his first official visit to Jordan
since the kingdom expelled him more than a decade ago and after talks with King
Abdullah insisted that Jordan will not be a substitute homeland for the
Palestinians. http://bit.ly/xreYDg
Pressure builds for NYPD chief to resign over anti-Muslim video: Anti-Muslim training video screened to nearly 1,500 police officers http://bit.ly/yCJ85b
Cultivating Violence
Israex and its "right-wing Zionists"By Prof Lawrence Davidson Many of Israex's "far-right Zionists"
quickly recognized their alliance with Anders Behring Breivik in exact
proportion to their feeling that Norway was an ally of the Palestinians. http://www.informationclearinghouse.info/article28785.htm
No one can sell oil if Iran cannot': "In the
absence of Iranian supply, oil prices will go up and they (the Western states)
know it; However, Iran will never allow itself to be in a situation in which it
cannot sell oil but other regional states can," Ali Akbar Velayati, senior
adviser to the Leader of the Islamic Revolution Ayatollah Seyyed Ali Khamenei,
told Press TV http://www.presstv.ir/detail/223193.html
Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Beschalach
… …
Kap. 16 V 29 Sehet, daß Gott euch den Sabbat gegeben hat, darum gibt Er euch am sechsten Tage Brot für zwei Tage. Bleibet jeder wo er ist, keiner gehe aus seinem Orte am siebenten Tage!
V.29…Es dürfte nicht überflüssig erscheinen, hier anzumerken, durch das Verbot welcher Werktätigkeit hier der Sabbat sofort bei seiner ersten Einführung in das Leben des jüdischen Volkes charakterisiert ist. Allen denen gegenüber, die unsrem Volke den Sabbat zu stehlen und uns zu bereden versuchen, unter dem לא תעשה כל מלאכה der „Zehngebote“ sei nur schwere, mit körperlicher Anstrengung verbundene Arbeit verstanden, sei hier darauf hingewiesen, wie gleich bei erster Begründung des Sabbats ausdrücklich das Aussuchen der Nahrung, Kochen und Backen überhaupt Bereiten des täglichen Mahles, Aus- und Einbringen aus dem freien allgemeinen Raum in den privaten und umgekehrt, oder auch das Verlassen des Wohnortsrayons verboten ist. Alles Tätigkeiten, die die Herren von der Sabbatreform als nicht „der Heiligkeit des Sabbats widerstehend“ erklären möchten. Dabei bedenke man, daß es sich nur um das Auflesen der fertig daliegende Nahrung handelte und sehr wahrscheinlich das ganze Geschäft des Mannalesens innerhalb einer, höchstens zweier Stunden zu vollbringen war und vollbracht werden mußte, somit der ganze übrige Teil des Tages für sogenannte Gottesdienst mit obligatem Chor und Predigt völlig frei geblieben wäre, und doch ist das einfache Mannaauflesen „Sabbatentweihung“!
…Es ist aber überhaupt nicht zu übersehen, wie der Begriff שבתון, welcher hier an der Spitze aller Bestimmungen für die Sabbatinstitution gestellt ist, von vornherein eine Beschränkung der Tätigkeit statuiert, die weit über den Begriff des איסור מלאכה hinausgeht. Während das עשית מלאכה – Verbot nur das eigentliche menschliche Schaffen, das Produzieren einer kunstgerechten Veränderung eines Stoffes, dies aber dann als das höchste, todeswürdige חלול שבת verpönt ist, ist שבתון der substantivische Begriff des Sabbatgebotes: תשובה, und gebietet seiner etymologischen Bedeutung gemäß und in der Allgemeinheit, ohne Objekt: Stillstand der wochentätigen Tätigkeit überhaupt, auch wo sie nicht unmittelbar produktiv ist. Der Begriff שביתהumfaßt somit alle Erwerbs- und Gewerbstätigkeit, alles was der Prophet (Jes.58,13) in dem Satze: אם תשיב משבת רגלך וגו' „Wenn du vom Sabbat deinen Fuß zurückhältst, nicht deinem Willen an meinem heiligen Tage auszuführen u.s.w. und du ihn ehrest, indem du deine Wege nicht machest, deinen Willen nicht suchest und nicht einmal ein Wort davon spricht,“ als Entweihung des Sabbats bezeichnet, alles ferner, was schon aus der allgemeinen Pflicht des שמירת התורה und speziell der שמירת השבת als Gesetzeshut im Prinzipe gegeben und von חז"ל in den גזרות und שבותיםnur näher präzisiert worden. …
Wie der Prophet (Amos 9,11) bei der Wiederaufrichtung der „fallenden Davidshütte“ erst die Umzäunung wieder herstellen und dann sie wieder erbauen lässt, weil ja nur innerhalb eines geschützten Gebietes sich der Bau gesichert für immer vollbringen lässt, also sehen wir auch für den wöchentlich aufs neue zu vollziehenden großen Aufbau des Sabbats erst das ganze Gebiet der Menschentätigkeit für den Sabbat in Anspruch genommen, innerhalb dessen sodann der große Bau des איסור מלאכה gesichert ausgeführt werden kann, der die weltbeherrschende Menschentat zu Bausteinen eines אות,ברית und קדש, eines Gott verkündenden, Gott und Menschen verbindenden Heiligtums hinnimmt und nur innerhalb der über das ganze Gebiet der Menschentätigkeit sich erstreckenden Sabbatweihe sicher für die Ewigkeit vollzogen werden kann. Daher sehen wir denn auch eben hier gleich in dem Begründungskapitel des Sabbats alle שבותי דרבנן: מוקצה , נולד,הכנה, auch תחומין, soweit sie דרבנן,in ihren Wurzeln bereits gegeben.
Kap.17, V.8 Es kam Amalek und kämpfte mit Jissroél in Refidim.
Kap.17, V.8 Alle Erfahrungen, die das zum Gottesvolke bestimmte Israel seit seinem Eintritte in die Wüste bisher gemacht hat, Mara, Wachteln, Manna, Sabbat, Wasser aus dem Felsen, lehrten es seine künftige Stellung zu der Natur kenne, lehrten es, welche Unabhängigkeit von den Naturgewalten es mit alleiniger Unterwerfung unter den Willen des Einzigen zu gewinnen haben solle. Eine Erfahrung war noch in diesen Vorbereitungswochen für die Gesetzempfängenis zu machen übrig: die Stellung des künftigen Gottesvolkes als Volk unter den Völkern, seine Stellung zu den Menschengewalten und für die Zukunft des Menschengewalt. Diese Erfahrung sollte ihnen noch in Refidim werden; ihr Lehrmittel war Amalek.
Wie Esaus Genius einst Jakob, Jissroéls Ahn auf dem Wege zur eigenen Selbständigkeit in nächtlichen Angriff das ganze ringende Geschick und den endlichen, Gott verkündenden Sieg durchleben ließ, den Esaus Kinder Jakobs Söhnen während der Nachtjahrhunderte der Volksgeschichte bereits würden: so war Esaus Enkel, Amalek, das erste und einzige Volk, das Jakobs Enkeln, Jissroél, auf ihrem Zuge zur nationalen Selbständigkeit, ungereizt und unbedroht, sich mit feindlichem Angriff entgegen warf. Wie עיף ויגע, wie wanderungsmüde und schwach auch dieses mit Weib und Kindern eine Heimat suchende Familienvolk erschien, die Gottesmacht, die schirmend und leitend über ihnen schwebte, war so imposant sichtbar geworden, aß ihr Schrecken alle übrigen Völkern selbst die zunächst bedrohte lähmte. Philistäa fürchtete, Edom blieb bestürzt, Moab zitterte, Kanaan war ganz verzagt, nur Amalek eilte, völlig unprovoziert, herbei, um das Ruhmeswagnis und den Kampf mit der Macht zu bestehen, der selbst ein Pharao erlegen. Es alleinלא ירא אלקי' , fürchtete Gott nicht. Es allein war der Erbe jenes Geistes, der sich das Schwert zum Anteil erkor, der den Ruhm in blutigem Lorbeer, und der das נעשה לנו שם, mit welchem der alte Nimrod die Weltgeschichte eröffnet, in Vernichtung des Volksglücks und Zerstörung des Menschenheils zu verwirklichen sucht. Diese Ruhm suchende Gewalt ist der erste und letzte Feind des Menschenheils und des Gottesreiches auf Erden. Pharaonische, Interessen suchende Gewalt hat noch Interesse an der Erhaltung des Geknechteten und kann selbst ein Freund der Freiheit werden, wenn die Freiheit in ihrem Interesse wuchert. Amaleks Ruhm suchendes Schwert hat keine Ruhe, so lange noch ein bescheidenes Glück blüht, das vor seiner Gewalt nicht zittert. –
Ebenbürtige, gleich ihm schwergerüstete Gewalt haßt Amalek nicht, vielmehr in solcher Rüstung nur achtende Furcht vor seinem Schwerte, bekriegt, aber achtet, was ihn anerkennt und dem gleichen Prinzipien huldigt. Da aber sieht er einen Gegenstand tödlichen Hasses und gründlicher Verachtung, wo man es wagt, den Schwert entbehrlich zu finden, wo man geistig-sittlichen Mächten zu vertrauen wagt, von denen das Schwert ebenso wenig eine Ahnung hat, als es sie zu erreichen vermag. In dem Vertreter der friedlichen Hoheit des Menschen sieht es den Hohn seines Prinzips, sieht es seinen einzigen Gegner und ahnt es seinen einstigen Sturz. Mit dem sicheren Instinkt des Hasses eilt daher Nimrod-Amalek herbei, den Herold dieser geistig-sittlichen Friedenshoheit des Menschen gleich bei seinem ersten Auftreten in der Völkergeschichte zu zertreten. Amalek kam und bekriegte Jissroél in Refidim. Vielleicht, wenn nicht Israels Gott versuchender Kleinmut Refidims Umwandlung zu einer Wasser bietenden Lagerstätte veranlaßt hätte, wäre Jissroél schon längst nach Horeb weiter geführt worden und Amalek hätte es nicht mehr in Refidim getroffen. So aber hatte Jissroél diese neue angstvolle Erfahrung zu bestehen.
V.9-12 Da sprach Mosche zu Jehoschua: Wähle uns Männer und gehe hinaus, kämpfe mit Amalek. Morgen stehe ich auf dem Gipfel des Hügels, den Stab Gottes in meiner Hand.
10. Jehoschua tat, wie im Mosche gesagt hatte, mit Amalek zu kämpfen. Mosche, Aharon und Chur waren zum Gipfel des Hügels hinangegangen.
11. Und es war, wenn Mosche seine Hand in der Höhe hielt, siegte Jissroél, und wenn er seine Hand ruhen ließ, siegte Amalek.
12. Moshes Hände wurden schwer, da nahmen sie einen Stein, legten ihn ihm unter, und er setzte sich darauf. Aharon und Chur stützten seine Hände, der eine von hier, der andere von dort; so blieben seine Hände Ausdruck des Vertrauens, bis die Sonne unterging.
V. 9-12 Angegriffen von Amalek, muß Jissroél den Kampf wagen, allein es ist nicht Jissroéls Schwert, sondern Moses Stab, der Amalek besiegt, und es nicht eine dem Stab innewohnende Wunderkraft, sondern es ist die durch die emporgehobene Hand zum Ausdruck und Bewußtsein kommende אמונה, das vertrauensvolle sich Hingeben und Anklammern an Gott, das dem Sieg erstreitet.
אמונה kommt so absolut als Bezeichnung des Charakters oder Inhaltes eines Subjekts vor. כל מצותיך אמונה (Ps.119,86), ואמונה עניתני (das.75), daß du mir Leiden gegeben, war deinerseitsאמונה . Aaron und Chur waren die Repräsentanten des Volkes Moses zur Seite. Nicht des Führers, sondern das durch den Führer geweckte Gottvertrauen des Volkes führt zum Siege.
V.13 Jehoschua schwächte Amalek und sein Volk mit der Schärfe des Schwertes.
V.13 חלש , ויחלש: während חלץ das Lösen eines hemmenden Bandes, somit ein Freimachen bedeutet, heißt חלש das Lösen der natürlichen zusammenhaltenden Kraft, somit: schwächen. Josua schwächte nur Amalek. Seine endliche Besiegung bleibt der fernen Zukunft vorbehalten. Ist ja auch Jissroél noch nicht reif. Bis zu Jissroéls Reife ist selbst für Jissroéls entwickelnde Erziehung der Gegensatz notwendig.
V.14 Gott sprach zu Mosche: Schreibe dies zum Gedächtnis in das Buch, und gib es auch in Jehoschuas Ohren, ass ich Amaleks Gedächtnis gänzlich von unter den Himmel forttilgen werde.
V.14 בספר, in das Buch der Lehre und des Gesetzes, ושים וגו' und was du allgemein zum Gedächtnis niedergeschrieben hast, das übermittle erklärt und entwickelt dem Geiste Josuas. Wir haben hier für ein geschichtlichen Moment כתב und בעל פה wie für das Gesetz. Vergl.ואלה המשפטים אשר תשים לפניהם (Kap. 21,1) – את זכר עמלק. Nicht Amalek ist das Verderbliche, das Andenken das Ruhmesgedächtnis Amaleks ist das Verderbliche für die sittliche Zukunft der Menschheit. So lange die Annalen der Menschheit das Gedächtnis der Helden des Schwertes mit Ruhm bedecken, solange Würger und Mörder des Menschenheils nicht in Vergessenheit begraben werden, so lange blickt jedes jüngeren Geschlecht bewunderend zu diesen Größen der Gewalt und gleichen Ruhm. Erst wenn das göttliche Sittengesetz das einzige Maß für Kleinstes und Größtes geworden und nicht in umgekehrten, sondern in gleichem Verhältnis der Anspruch des Sittlichen wächst mit der Größe und der Macht, und je größer und mächtiger der Mensch, um so weniger eine Versündigung gegen das Sittengesetz entschuldbar gefunden wird, und Verbrechen Großer und Mächtiger um so tiefer mit Abscheu erfüllen: erst dann wird Amaleks Reich auf Erden für immer dahin sein. Daß dies das endliche Ziel der Gotteswaltung in der Geschichte sei, das hat Gott hier nach der ersten Schwächung Amaleks ausgesprochen: „Auslöschen, auslöschen werde ich das Andenken Amaleks, so weit der Himmel reicht.“ – So ist auch V. 9,7 der Gedanke prägnant ausgesprochen, daß erst mit dr Untergang des Gedächtnisses der Verheerungen und Eroberungen, diese selbst von der Erde verschwunden sein werden: אבד זכרם המה !
V. 15 Da baute Mosche einen Altar und nannte ihn: Gott ist mein Panier!
V.15 ויבן משה מזבח. Wie Jakob, nachdem er im nächtlichen Kampfe mit Amaleks Genius den Namen Israel errungen, im Bewußtsein dieses Namens ein „Altar zum Denkmal“ baute ויצב שם מזבח (1 B.M. 33,20 siehe das.) und sich damit den Zuruf verewigte: אל אלקי ישראל: so baut auch hier Moses nach dem ersten Siege über Amalek und nach der ihm offenbar gewordenen Bedeutung dieses Sieges einen „Altar zum Denkmal“. Amaleks Größe ist „Zerstörung“. Jissroéls Sendung heißt „ Bauen“, und zwar friedliche, menschliche Aufbau alles Irdischen zu Gott. Dieser Altarbau, diese endliche Erhebung der ganzen Erde zu einem Gottesaltare ist der Gegensatz zu Amaleks Schwert (vergl. Kap.20,22). Dieser Mosesaltar der Wüste beginnt den Kampf mit Amalek; darum nannte er ihn: ד' נסי, Gott ruft mich in den Kampf, und zeigt mir, wo ich kämpfen soll. נס ist keine Waffe und kein Schutz. נס ist das hoch emporgehaltene Zeichen, das dem Kämpfer Richtung und Ort des zu bestehenden Kampfes zeigt. Das Werk, das Gott durch Moses beginnen und begründen ließ, hat nicht nur die Konstituierung Jissroéls nach Innen zum Ziele. Der göttliche Aufbau alles Menschlichen in Jissroél hat die Bekämpfung und Überwindung alles Ungöttlichen und Unmenschlichen auf Erde zum Ziele. Dieser Bau greift nicht an, aber er wird angegriffen, wie von Amalek hier, und in dem Kampfe seiner Verteidigung geht Amalek zu Grunde.
V.16 Er sprach es: denn die Waltung auf Gottes Thron heißt: Krieg für Gott wider Amalek von Geschlecht zu Geschlecht.
V.16 ויאמר, er gab ihnen diesen Namen und sprach damit aus, daß u.s.w. oder: er sprach dies, weil u.s.w. – כס kommt nicht wieder vor. Es ist offenbar, das nicht vollendete כסא, so wie י' nur ein Teil des Gottesnamens ist. Es ist offenbar wie die Weisen es ausgesprochen:לא השם שלם ולא הכסה שלם עד שיאבד זכרו של עמלק, so lange Amaleks Ruhmgedächtnis lebt, ist weder Gottes Thron noch sein Name vollständig. Nur in der Natur, aber nicht über die Menschenwelt wird Gottes Herrschaft anerkannt, so lange nicht die Menschentat sich Gott unterwirft, und so lange das Ideal der Menschengröße die Gewalt und nicht die Gott huldigende Vollbringung seines Sittengesetzes ist. Allein Moses spricht es hier aus: die auf Gottes Thron waltende Macht – so unausgebaut auch noch der Thron und so unvollständig auch noch erkannt sein Name – heißt nichts anderes als: Krieg für Gott, d.h. für seine volle Anerkennung, wider Amalek von Geschlecht zu Geschlecht. Der Inbegriff der Gotteswaltung in der Geschichte ist nichts anderes, als Kampf wider Amalek bis ans Ziel der Zeiten.
Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Beschalach
Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH
(1833 – 1900)
הפטרת בשלח
Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Beschalach
Richter Kap.4 Vers 4
Die Geschichte Jissroéls zur Zeit der Richter ist die Geschichte eines steten Wechsels von der Treue zum Abfall und vom Abfall zur Treue. Sie zeigt uns Jissroél, wie es in der Ungestörtheit des Genusses seines Landbesitzes und seiner Selbständigkeit immer wieder die Eigenartigkeit seiner Bestimmung und seines Geschickes vergißt, vergißt, daß es Freiheit und Landbesitz nur Gott verdanke und nur zur Verwirklichung seines Gesetzes empfangen habe. Dieses Gesetz steht im vollen Gegensatz und bringt den von ihm erzogenen Menschenkreis in vollendeten Gegensatz zu den Völkern seiner kanaanitischen Umgebung. Im Gegensatz zu deren sittlicher Entartung will es zur Selbstbeherrschung, im Gegensatz zu ihrer Selbstsucht will es zur Nächstenliebe, in Gegensatz zu ihrer Vergötterung der Gewalt will es zur unbedingten Unterordnung unter das Gebot der Pflicht erziehen. Jissroél aber hatte, seine Bestimmung vollständig vergessend, „die Töchter der kanaanitischen Bevölkerung, in deren Mitte es lebte, zu Frauen genommen und seine eignen Töchter ihren Söhnen gegeben, und sie dienten ihren Göttern“. (Richter 3,5,6) Da waren sie durch göttliche Fügung von schweren Verhängnissen getroffen worden. Zuerst vom Könige von Amram Naharajim acht Jahre ihrer Selbständigkeit beraubt, bei späterem Rückfalle achtzehn Jahre von Moab geknechtet, und sodann, nach achtzig Jahre der Selbständigkeit und ungestörten Glückes wieder in der alten Abfall zurückgesunken, hatten sie zwanzig Jahre die ganze Schwere erbarmungsloser Unterdrückung und Vergewaltigung kennen gelernt. Dieselben Völker, deren Götter Jissroél gedient, zu deren Kultur es in stupider Verwunderung aufgeblickt, mit denen es sich durch Verschwägerung hatte „amalgamieren“ wollen – der älteste Versuch jener „Lösung“ der „Judenfrage“, die uns von unsren Freunden immer wieder so eindringlich empfohlen wird, hatte auch damals nur mit grimmigen Hasse der also Umworbenen geendet! – dieselben waren damals wie später in Gottes Hand das Werkzeug, Jissroél durch Leidenserfahrung wieder zum Bewußtsein seiner selbst und damit zu Gott zurückzuführen.
Der damalige Unterdrücker hieß Jabin, seine Residenz war Chazor, und sein Feldherr Sißra hatte sein Hauptquartier in Charoscheth Hagojim.– Sollte dieses „Charoscheth Hagojim“ wörtlich „Beschwichtigung“ oder richtiger intransitiv: „Schweigen der Völker“, vielleicht im Zusammenhang stehn mit den „neunhundert eisernen Kriegswagen“, dem Schrecken des unterdrückten Jissroél (V.3), und dieser damalige Artilleriepark in köstlicher Naivität so als damalige ultima ration regum, als probatestes Beschwichtigungsmittel der Völker zur Aufrechterhaltung der „Ruhe und Ordnung“ bezeichnet werden? – Um jede Auflehnung von vornherein unmöglich zu machen, um alsdann auch die empörendsten Mißhandlungen wagen zu können, hatten sie alle Waffen konfisziert: „weder Schild noch Speer“, nicht Schutz, nicht Angriffswaffe war ‚unter Vierzigtausenden Jissroéls zu sehen!“ (Kap.5,4).
In dieser Not aber wandte Jissroél sein Herz wieder Gott zu (V.3). Indem herrlichen Deborahliede, dieser Perle der Poesien aller Zeiten, wird uns von der weckenden und läuternden Macht der Not vorbereiteten Umschwung in den Herzen des Volkes langsam sich vollziehen. Er geht aus von dem treuen Kern der Nation, den Männern des Gottesgesetzes. Lange jedoch hatte auch diese nur mutlos geseufzt und dem allgemeinen Abfall in tatenloser Trauer zugeschaut. Daß ihr Mut entflammt wurde, daß sie sich aus ihrer Untätigkeit aufrafften, daß sie es wagten – während lähmender Schrecken das geknechtete Volk niederhielt, sodaß „die Wege zu gehen hatten“ die Heerstraße scheu mieden und nur „auf Umwegen und Seitenpfaden“ dahinschlichen, – furchtlos auf „schimmernden Reittieren“ von Ort zu Ort zu eilen, sich als „die sich Weihenden“ zu bewähren, als die „Beschreiter des Weges“ mustergültig voran zu leuchten: das ist das unsterbliche Verdienst, des herrlichen, von Gottesgeiste getragenen, von Begeisterung für sein Wort durchglühten Weibes, das die zagenden Männer beschämte, das mit seinem „Flammenworte“ ihren Mut entflammte, ihre Tatkraft stählte, danach dem tief sinnigen Wort des Midrasch „die Dochte wieder herstellte für die Leuchte des Heiligtums“, das diesem Lichte wieder Träger schuf in Jissroél und so, wie es in seligem Hochgefühl von sich selbst es aussprach, in Wahrheit „als Mutter erstand in Jissroél!“ Nicht Baraks Schwert, Deborahs Geist, Deborahs Worte ward der Sieg.
Und ferner lehrt uns das Deborahlied, daß nicht bei den oberen, sondern bei den unteren Schichten, nicht in den Reihen der „Gesellschaft“, sondern in denen des Volkes, und endlich nicht bei den Männern, sondern zuerst bei den Frauen mit der Rückkehr zu Gott auch das felsenfeste Vertrauen und der entschlossene Mut und der feste Wille, nicht länger das Joch der Fremden zu tragen, sich mächtig regte und in Taten kundgab. „Zwischen den Schöpfbrunnen“, der Sammelstätte der friedlichen arbeitsamen Frauen, unter den wasserschöpfenden Frauen ward zuerst das Geräusch der Waffenanfertigung vernommen – (V.11). In diesem Umschwung und darin, daß gerade in diesen schlichten Volkskreisen die Erhebung ihren Ausgang nahm, darin erkennt das tiefblickende Auge der Prophetin das Walten Gottes, die mächtigste Offenbarung seiner Gnade, „der Gnade der von ihm über Jissroél verhängten Wehrlosigkeit. Denn „jetzt zogen sie hinab zu den Toren wiederum als Gottesvolk.“ (Daselbst).
…
(Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 120 - 221 Kommentar zu Richter Kap 4 V.4…)
Be hopeful but be prepared for the worst. Welcome to the post-Gaza world.
Palestine Liberation is Inseparable from the Fight against the Arab Regimes
The ‘Only Democracy in the M.E.’ is inherent to the paranoia in the philosophical underpinnings of the Zionistideology.That ideology embraced by a subset of Jews simply teaches that “we are God’s chosen people, He gave us this land, we cannot go wrong when behaving against the Goyim especially those who happen to be here when we arrived to reclaim and cleanse our lands, and International law and human rights laws do not apply to us.”
Ask Chabad Lubavitch, Gur and other frummak Zionists…They will confirm!