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Rabbiner Samson Raphael HIRSCH
(1808-1888)

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Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH
(1833-1900)
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Rabbiner Dr. Salomon BREUER
(1850 - 1926)
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Rabbiner Dr. Raphael BREUER
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Jubelsinget, Gerechte, in Gottesanschauung, den Geraden geziemt Thatenoffenbarungslied (Psalm 33)

ברוך הבא!    السلام عليكم!

 

Welkom op de blog van de studievereniging JESJOEROEN, Jodendom tegen Zionisme


Thoratrouwe antizionistische inzet en anti-imperialistische solidariteit. U vindt hier Rabbijnse teksten (vooral Samson Raphael HIRSCH strekking), nieuws en achtergrondinfo.

 

Bienvenue sur le blog de l'association d’étude YECHOUROUN, Judaïsme contre Sionisme.

 

Nous proposons des textes rabbiniques, (surtout de l’école de Samson Raphael HIRSCH) ainsi que des infos et documentations, le tout avec engagement antisioniste et solidarité anti-impérialiste, inspirés par la fidélité à la Torah. Visitez notre blog similaire en langue française: www.bloggen.be/yechouroun .  

 

Willkommen im Blog des Studienverbandes JESCHURUN, Judentum gegen Zionismus.

Wir bieten Rabbinische Texten (hauptsächlich von der Samson Raphael HIRSCH Tendenz – meistens in deutsche Originalfassung), sowie Nachrichten und Hintergrundinformationen, im ganzen mit Thoratreues antizionistisches Engagement und anti-imperialistische Solidarität.

 

Welcome to the blog of the Study Association YESHURUN, Judaism against Zionism.

We propose Rabbinical texts (mostly from the S R HIRSCH tendency), news and information, the whole inspired by Thora-true anti-Zionist Commitment and anti-imperialist Solidarity.

Inhoud blog
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt Wajézé
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt WAJÉZÉ
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt WAJÉZÉ
  • Rav Simon SCHWAB Für ein POLITISCHES FREUNDSCHAFTSBUND MIT DER ISLAMITISCHEN WELT
  • Rabbiner PINCHAS KOHN, Biographische Angaben
  • Psalm 118,6 und Sprüchlein für Wochenabschnitt Wajétsé
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt Tauledauss
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt TAULEDAUSS
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt TAULEDAUSS
  • Historic Agudas Ysroel's Position on Al-Aqsa
  • About ascending the Temple Mount by Jews
  • Sprüche 10,1 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Tauledauss
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt CHAJÉ SsOROH
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH Kommentar zur Haftoro Chajé Ssoro
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Chajé Ssoro
  • Pinchos KOHN Unser Verhältnis zum Gollus (2.Teil)
  • Pinchos KOHN Unser Verhältnis zum Golus (1.Teil)
  • Kohéless 12,7 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Chajé Soroh:
  • Samson Raphael Hirsch: Kommentar Wochenabschnitt Wajero
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt WAJERO
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    JESCHURUN
    Judentum gegen Zionismus
    09-12-2016
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

                                  (1808-1888)

     

     

    ויצא פרשת

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Wajézé

     

    Kap. 28, V. 10 So ging Jaakob fort von Beer Scheba und ging gen Charan.

     

    Kap. 28, V. 10 …Wenn Abraham die Wurzel des jüdischen Volkes ist, Jizchak die Fortsetzung zum Stamm, so ist Jakob der eigentliche Stamm selbst. Darum sprach auch Jizchak zu ihm: ויתן לך את הברכת אברהם וגו'. Ist ja Jakob derjenige, der dem künftigen Volk Namen und Geschick vererben soll. Wir heißen nicht Abrahams Volk, sondern; Jissroél! Jakob sehen wir daher wie Abraham ein zweites לך לך erfüllen, sehen ihn, unsern nächsten Stammvater auf den die ganze Geschichte von Abraham bis Jizchak hingearbeitet hatte, gleichfalls isoliert hinausziehen; jedoch ganz anders als Abraham. Abraham zog freilich als Hausherr, mit Weib und Genossen, Verwandten und Vermögen. Jakob aber sehen wir durch Verhältnisse bewogen, freiwillig hinauszuziehen, ohne das mindeste mit sich zu nehmen. Er ließ vielmehr alles dem älteren Bruder zurück, damit dieser erkennen konnten es habe sich bei der ברוכה um keinen  materiellen Vorteil gehandelt.

    Jakob zieht hinaus, um ein jüdisches Haus zu gründen, und nimmt dazu nichts als sich, als das mit hinaus was in seiner eigenen Persönlichkeit liegt – das ist das Faktum, mit welchem hier eingeleitet wird; denn alles, was fortan folgt, bewegt sich nur um die Gründung des Hauses. War ja Jakob der ersten der es aussprach, wie Gott vor allem im Hause zu suchen sei, der erste, der den großen Gedanke dachte: בית אלקים, בית א', Gottes Haus, der eben nichts anders sagt als: daß der Kreis, wo die Menschenseelen keimen und blühen, wohin der Mensch das trägt was er erwirbt und es im Menschenleben bauende Tätigkeit umsetzt, die größte und nächste Stätte der Gottesoffenbarung sei.

    Was schon Noa bei der neuen Grundlegung der Menschengeschichte prophetisch geschaut, daß  wenn es der japhetischen Kultur  gegeben ist, die Menschen für das Schöne zu gewinnen, und dadurch veredelnd auf sie einzuwirken, es Sem vorbehalten sei, „Hütten zu bauen, in welchen Gott wohnt“, das trat zuerst durch Jakob in die Verwirklichung ein. Wenn jüdische Weise den großen, die ganze Weltanschauung umwandelnden Satz gesprochen:עיקר שכינה בתחתונים , die Haupt- und ursprüngliche Stätte der Schechina ist auf Erden; oder: wenn Menschen gottselig ihre Augen himmelwärts drehen und meinen, Gott oben suchen zu müssen, lachen die Engel sie aus und nennen sie Distelköpfe (ס"ח18); oder: wer im Freien wandert und lernt, und seiner Lehre unterbricht und spricht, wie schön ist dieser Baum, wie schön ist dieses Feld – wer also in der Anschauung der gottreuen Entwicklung eines Menschenlebens nicht eine alles verdunkelnde überstrahlende Herrlichkeit findet, so dass ihm dabei noch ein Auge für die Herrlichkeit findet, so daß ihn dabei noch ein Auge für die Herrlichkeit der Natur bleibt – der hat fast sein Leben verwirkt (Aboth III,9) solche und ähnliche Aussprüche verdanken wir dem Geiste Jakobs. Unter dem Einfluss der japhetischen Kultur flüchtet man sich aus dem „prosaischen“, „gewöhnlichen“ Leben in die Poesie der schönen Natur. Jakobs Erben finden Gott und alles Herrliche am ersten und nächsten im Hause. Das ist der Gegensatz jüdischen und nichtjüdischen Wesens. …

     

    V.13 Und siehe da, Gott – steht bei ihm und spricht: Ich bin Gott, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Jizchaks; das Land, auf dem du schläfst, gebe ich dir und deinem Samen.

     

    V.13…Es scheint hier mit großer Bedeutsamkeit אברהם אביך und dabei יצחק ohne solche Bezeichnung zu sein. Es dürfte dies wohl nie wieder vorkommen, daß der Großvater Vater genannt wird und gleichzeitig der Vater nur wie ein Fremder dabei steht. Es kann daher unmöglich von der leiblichen Abstammung die Rede sein. Vielmehr war Jakob in dieser Wendung alles gesagt. Jakob war Abrahams Sohn, Jizchak nur das Mittelglied. Geistig war Abraham Jakobs Vater. „Du bist der Sohn dessen, zu dem ich gesprochen; התהלך לפני והיה תמים, sei dessen Sohn und Erbe!“ In Jakob, dem ersten Erbauer eines jüdischen Hauses, gewinnt auch die abrahamitische Zukunft den ersten Anfang der Verwirklichung.  

     

    09-12-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    08-12-2016
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת ויצא

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro Wajézé

     

    Hosea, Kap. 11, 12

     

    In dem unserer  Haftoro unmittelbar vorausgehenden Verse hatte der Prophet darauf hingewiesen, wie der Abfall bereits die traurigsten Folgen über das Land gebracht habe, wie das Schwert in allen Städten gewütet und alle künstliche Stützen vernichten habe. Und alle in Folge ihrer „wohl überlegten Grundsätze“, ממועצותיהם wie der Ursprung in Wahrheit aus Leichtsinn, Unwissenheit und vor allem aus Widerwillen gegen die vom Gottesgesetze geforderte Selbstbeherrschung und Unterordnung unter das Pflichtgebot hervorgegangenen Abfalls mit unverhüllter Ironie bezeichnet wird. Dem Volke war vorgespiegelt worden, wenn es das angeblich menschunwürdige „Joch des Gesetzes abwerfe“, so werde es in ungebundener Freiheit den Ertrag seines Bodens wie die anderen Völker genießen und in freundschaftlichem Bundesverhältnisse mit ihnen leben. Diese Erwartungen hatten sich nicht erfüllt. Vielmehr waren im Gegenteil die schweren Verhängnisse hereingebrochen, die im Gottesworte als Folge des Abfalls längst verkündet waren. Das hätte doch eigentlich, meint der Prophet, dem Volke die Augen öffnen müssen über die Wahrheit seiner vermeintlichen „Principien“ und über den Charakter der Männer, die es bisher als seine Lehrer und Führer verehrt hatte. Es hätte doch jetzt mit zweifelloser Klarheit erkennen müssen, daß der Weg, auf dem es sich befand, es unabwendbar ins Verderben führe und sein einziges Heil nur in der Umkehr, in der Rückkehr zu Gott bestehe. Doch nein! Stutzig waren sie durch die trüben Erfahrungen wohl gemacht, aber belehrt, zur klaren Erkenntnis gebracht, überzeugt?

     

    Kap.11, V.9 Darum führe ich meines Zornes Glut nicht aus, darum ziehe ich mich nicht ganz zurück Efraim zu vernichten; denn Gott bin ich, und nicht ein Mensch, werde in deinem Inneren der Heilige, wenn ich auch in keine Stadt eingehe.

     

    V.9. לא אעשה וגו', deshalb führe ich nicht aus, was mein Zorn eigentlich über euch verhängen würde und wenn ich nicht auch zurückziehe, so doch nicht in dem Sinne dich zu vernichten. Der Verlust deiner Selbständigkeit und des von dir vergötterten Bodens und seiner Güter, der Leidensweg des Exiles, deine Preisgebung an die fremden Mächte, als deren Repräsentanten hier Mizraïm und Aschur genannt werden: sie sind nicht dein Untergang, sie sind deine Rettung. „Denn der Allmächtige bin ich und nicht ein Mann“ – Wäre Jissroéls unsterbliche Lebensseele nicht Gotteswort und seine Erhaltung nicht Gotteswille, wäre es der Menschensatzung  was dich zum Volke machte und Menschenweisheit und Menschenwirken, was dich bisher im Völkerdasein erhielt: mit dem Verluste des gemeinsamen Bodens und mit der Zerstreuung  unter die Botmäßigkeit der fremden Völker wäre auch dein   nationaler Tod besiegelt gewesen. So aber ist es nicht. Ich bin der Allmächtige, auch das fremder Willkür preisgegebene, jedes äußeren nationalen Bandes beraubte Jisroel bleibt mein, nein, wird vielmehr mein, ich erziehe es durch die Geschicke, durch sie öffne ich sein Herz meinem Worte, und es huldigt mir in Heiligung seines Lebens, „ich werde in deinem Innern der Heilige, wenn ich auch in keine Stadt komme“, wenn es auch keine Stadt mehr gibt, die das mir dienende Jissroéll sein eigen nennen kann.

     

     

    V.10 Gott werden sie nachfolgen, wenn Er mit Löwenmacht ruft; denn mit Macht wird Er rufen, und dann werden sie als Kinder eifrig herbeieilen aus dem Westen. 11. Sie werden besorgt herbeeilen wie ein Vogel aus Mizrajim und wie eine Taube aus dem Assyrerlande, und ich werde sie über ihren Häusern wohnen lassen, spricht Gott.

     

    V.10 f. Die Macht der Ereignisse wird das Wunder dieser inneren Umkehr bewirken. Aus dem Donner der Ereignisse wird Gottes Stimme mit Löwenmacht zu ihnen dringen, wird sich mit Löwengewalt den Zugang zu ihnen bahnen  dann werden sie sich nicht mehr „תלואהם“ schwankend und im Zweifel darüber sein, wo für sie das Heil und wo die Wahrheit sei, ihres Vaters Stimme ist’s die sie ruft, und als בנים, von Heimweh ergriffen und von Sehnsucht beflügelt, –  ihre Sehnsucht giebt ihnen Schwingen (כיונה,כצפור ), – יחרדו, zitternd, daß noch etwas hemmend und trennend sich stellen könnte zwischen sie und ihren Vater, eilen sie in die Vaterarme ihres Gottes. –  Die Wiederholung des יחרדו, der Beflissenheit, des besorgten Eifers, – vergl.  Jes. 66, 2 und 5, וחרד על דברי , החרדים אל דברו – des dem Gottesrufe einst folgenden Jisroels der Zukunft lässt den Gegensatz zu der vollständigen Verständnislosigkeit der Massen und der frivolen Blasiertheit der Großen des damaligen Jissroéls dem Gottesworte gegenüber nur um so greller hervortreten. Ebenso zeichnen die Bilder כצפור,כיונה , den idealen Aufschwung im Gegensatz zu der Stumpfheit des Besitz und Genuss anbetenden Efraim, das, wie es unten V.9 heißt, auf alle Mahn- und Warnungsworte Gottes nur die eine stereotype Antwort hat: „Ich bin aber doch dabei reich geworden!“.

     

     

    Kap.12 V.3 Und einen Streit hat Gott mit Jehuda, und um über Jakob nach seinen Wegen zu verhängen, wird Er nach seinen Thaten ihm vergelten.

     

    V.3. Doch nicht von den Beziehungen zu den Völkern, nicht von dem diplomatischen Geschick der israelitischen und jüdischen Staatsmänner, sondern von seinem Wandel und seinen Thaten hängt Jissroéls und Juda’s Zukunft ab. Denn Gott ist es, der sein Geschick gestaltet, und nur nach Maßgabe seines inneren und äußeren Lebens verhängt er über es, es braucht bloß seine Hand von ihm abzuziehen und es ist wieder „Jakob“, das den äußeren Feinden Preisgegebene.

     

    Kap.12 V.4 Im Mutterschoße hielt er seinem Bruder die Ferse, aber durch seine Kraft wurde er der Überragende mit Gott.

     

    V.4 Diese Jakobstellung hatte das Besitz und Genuß vergötternde Volk gänzlich vergessen, hatte vergessen, daß es alles äußere Glück, Landbesitz und Selbständigkeit nur von seinem Gotte erhalten habe, um in Erfüllung des Gottesgesetzes die höchste Menschenbestimmung in geistig-sittlicher Größe zu verwirklichen.

    Es wird hier eine Parallele gezogen zwischen Jakob und dem Jakobsvolke. בבטן: in seiner physischen Stellung. עקב: die Ferse halten, Bezeichnung einer abhängigen, dienenden Stellung, ובאונו: Gegensatz zu בבטן,שרה : zu עקב. Seiner natürlichen Machtstellung nach, בבטן ohne seinen geistig-sittlichen Beruf als Träger des Gotteswortes, ist Israel unter den Brudervölkern das schwächste, abhängigste. Durch sein eigentliches Wesen, durch jene Kraft, die sein eigentliches Wesen bildet, wird es befähigt die weltgeschichtliche Höhe zu erreichen, auf der es sich „bei Gott“ erhält und dadurch, durch die Wahrheit, die es menschenpriesterlich verkündet, zum Überragenden zu werden.

     

    Kap.12 V.5 Einem Engel gegenüber wurde er der Maßgebenden und überwand, der weinte und erflehte von ihm Gnade, in Bethel wollte Er ihn finden und dort wollte er mit uns sprechen.

     

    V.5 Er wird zum Maßgebenden (וישר vonשור ) entweder: dem Engel gegenüber, oder: zum Engel, es erreicht seine Bestimmung, als Gottgesandter, als Gottesbote seinen Brüdern voranzugehn, wie es von der Bestimmung des Priesters inmitten Jissroels, Maleachi 2, heißt: מלאך ה' צבאות הוא

    Über die Vater Jakob in dem nächtlichen Kampfe mit Esau’s Genius gewordene, die weltgeschichtliche Zukunft seiner Kinder enthüllenden Offenbarung, auf die hier zurückgeschaut wird, vergl. Hirsch Commentar zu 1 B.M. 32,25ff. Als der Tag anbrach, da zeigte es sich, daß nicht der Jakob bekämpfende Genius Esaus’s, sondern daß Jakob ויוכל, es „vermocht hatte“, nämlich sich zu behaupten. Nicht Esau, sondern Jakob war der Sieger. Was Jakob in diesem nächtlichen Ereignisse erlebte und was der Engel ihm gegenüber aussprach und ihm verkündete, in בית אל wollte er ihn wieder finden und dort nicht עמו, mit ihm, sondernעמנו  mit uns sprechen: nicht für ihn, sondern für uns ward Jakob dies Erlebnis, und nicht für sich, sondern für uns empfing er Namen und Bestimmung „Jissroél“ zu sein.

     

    V.10 Und ich bin doch Gott, dein Gott vom Lande Mizraijm her! Ich werde dich noch wieder in Zelten wohnen lassen wie in den Tagen des Festes.

     

    V.11 Und deshalb habe ich gesprochen durch die Propheten und ich habe das prophetische Schauen gemehrt und durch die Propheten stelle ich die Zukunft im Bilde dar.

     

    Und eben weil die Zeit wieder kommt, wo du wieder in der Völkerwüste zu lernen haben wirst auf Gott zu vertrauen und in der Erfüllung des göttlichen Willens deines Lebens Inhalt und Glück zu finden, gerade deshalb habe ich Propheten geweckt und gesendet. –  ודברתי על הנביאים: „über die Propheten. Es wird hier ausgesprochen, wie Gott in diesen Zeiten des geistigen Verfalls das Prophetentum weckte. Während die große Mehrzahl des Volkes immer tiefer sank, für das Gotteswort alles Verständnis eingebüsst hatte und nur durch die trüben Erfahrungen des Exils wieder zur Besinnung  gebracht werden konnte, bewährten sich die herrlichen Männer, die ich später würdig fand mir Propheten zu sein, in erster Linie dadurch; daß sie mein Wort, das längst gesprochene, als über sie gesprochen, in Beziehung auf sie selbst aufnahmen und es sich zum Begriffe brachten. Indem sie dieses Wort zunächst zum Maßstab ihrer eigenen, individuellen Wirklichkeit und sodann ihrer zeitgenössischen Wirklichkeit machten, ging vor ihrem inneren Auge die Erkenntnis ihrer Zeit auf, und sie lernten sie vom Standpunkte des Gottesgesetzes aus mit Gottes Augen würdigen. Damit denn würden sie würdig, Werkzeuge und Empfänger des directen an Jissroel gerichteten Gotteswortes zu werden und Jissroél seine Zukunft zu enthüllen. Dadurch, daß ich „über“ die Propheten gesprochen habe ich חזון, das  geistige Schauen gemehrt.

     

     

    (AUS: Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 48-55  Kommentar zu Hosea Kap.11-12 .) 

    08-12-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    07-12-2016
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    ויצא

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt Wajétsé (Auszug)

     

    Wir erkannten die innigen Beziehungen, in denen die Morgen- und Abendtefilla zu den Stätten stehen, an denen die Väter sie gesprochen. Das gleiche aber gilt auch von der Minchotefillo, die Isaak uns gelehrt.

    Isaak, in dessen Leben die Sonne sich allmählich dem Untergange nähert, , verrichtet seine תפלה an der Stätte, wo er seine zukünftigen Gattin Rebekka entgegen ging, um sie in das Hause seiner heimgegangenen Mutter zu führen: ויצא יצחק לשוח בשדה לפנות ערב וישא עיניו וירא והנה גמלים באים. –

    לפנות ערב Zu einer Zeit, da die Sonne sich ihrem Untergange nähert, verrichtet Isaak seine Minchotefillo uns in die Kraft leihen soll. Diese Zeit aber birgt ihren eigenen Gefahren, gegen die uns zu rüsten, Isaaks Minchotefillo uns die Kraft leihen soll. Ist einmal die „Nacht“ hereingebrochen, dann bleibt dem starken, jüdischen Bewußtsein nichts anders übrig, als mit Vater Jakob die Sonne zu schauen, vor der nach Gottes Ratschluß die Nacht einst weichen wird. Zur Minchozeit jedoch, wenn die Sonne sich langsam, aber sicher ihrem Untergange nähert, in der Zeit schwindenden Glücks, da pflegt der Mensch mit aller Zähigkeit an das einmal Erworbene sich zu klammern, um es mit allen, oft von Verzweiflung geborenen Mitteln sich zu erhalten.

    Da aber lehrt Koheleth jüdische Wahrheit, die uns gerade in solchen Lebenslagen stärkenden, aufrichtenden Mut einzuhauchen vermag:  וזרח השמש ובא השמש „Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter“ – so übersetzt meinen die Weisen (מ"ר das.), enthalte der Vers eine Selbstverständlichkeit: וכי אין אנו יודעים שזרח השמש ובא השמש „Wissen wir denn etwa nicht, daß die Sonne auf- und untergeht?“ „אלא עד שלא ישקע הקב"ה שמשו של צדיק זה הוא מזריח שמשו של צדיק חברו וכו'  עד שלא השקיע הקב"ה שמש של שרה הזריח שמשה של רבקה בתחלה הנה ילדה מלכה גם היא בנים ואח"כ ויהיו חיי שרה ויביאה יצחק האהלה שרה אמו “ Vielmehr will uns der Weise lehren, ehe noch Gott die Sonne eines Gerechten aufgehen: ehe die Sonne Saras untergegangen, war die Sonne Rebekkas bereits aufgegangen – von ihrer Geburt berichtet die Thora, ehe sie sich anschickt, vom Tode Saras zu erzählen – und es war Rebekka, die Isaak in das Zelt Saras heimführte. –

    Was aber vom Leben und Scheiden der Pflichtgetreuen gilt, gilt für alle göttlichen Lebensschickungen: nur unser kurzsichtiges Auge sieht die Sonne in ihrem Untergang, wo in Wahrheit Gottes Waltung uns eine Sonne wieder aufgehen läßt.

    Welche Stätte wäre daher geeigneter gewesen, an der Isaak seine Minchotefillo hätte verrichten können, als die, wo ihm seine zukünftige Gattin entgegenging, deren Sonne ihm aufgegangen war, ehe mit dem Heimgang seiner Mutter die Sonne ihm erloschen schien?

    Wenn Isaak uns in Wahrheit תפלת מנחה beten gelehrt hat, dann laßt uns zur Minchozeit vor Gott bekennen: שכשם שזיכיתני לראות חמה בזריחתה כך תזכני לראותה בשקיעתה Wir wollen auch zur Zeit, da in unserem Leben die Sonne sich ihrem Untergang nähert, die aufgehende Sonne schauen, die sicherlich Gott längst unserem Leben beschieden hat – und aus diesem hoffenden Vertrauen zu Gott auch während der Minchozeit die Kraft zu einem pflichtgetreuen Leben uns stärken. –

    So lehren uns die Väter entsprechend den verschiedenen Tageszeiten vor Gott תפלה sprechen und in allen Lebenslagen unerschütterliche Treue geloben. „Ich, so spricht der Psalmensänger (Kap. 55), ערב ובקר וצהרים אשיחה hole abends und morgens und mittags die Kraft mir im Gebet – Gesetzlose אשר אין חליפות למו ולא יראו אלקים glauben an keinen Wechsel und fürchten nicht Gott“, sie leben nur dem Augenblick: sie macht daher das Sonnenglück übermütig, und die Nacht stürzt sie in Verzweiflung, und schwindendes Glück raubt ihnen jeden inneren Halt.

    Wir aber sind יודעי חליפות, uns lehren die Väter in den תפילות die Kraft gewinnen, die wir für alle Lebensverhältnisse benötigen: uns kann das Glück nicht übermütig machen, die Nacht nicht zur Verzweiflung bringen, und sehen wir die Sonne scheiden, dann holen wir uns vertrauensvolle Festigkeit aus dem Bewußtsein: וזרח השמש ובא השמש.

     

     

    Quelle: Belehrung und Mahnung Aus nachgelassenen Schriften von Rabbiner Dr. Salomon BREUER* Erster Teil: Genesis  J. Kaufmann Verlag/ Frankfurt a.M. 1930 S. 58-67

    07-12-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    06-12-2016
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    Heimkehr ins Judentum

     

    Von Simon SCHWAB

     

     

    4.

     

    Keine Konfession, kein Glaube, keine Bekenntnisgemeinschaft kennt solche Realitäten wie einen staatenbildenden Gotteswillen, der den ausschließlichen politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Machtfaktor im Leben einer durch den selben Willen gegründeten und getragenen Nation darstellt (das ist weit mehr als Theokratie). Selbst Unterschiede zwischen „liberaler“ und „orthodoxer“ Religiösität sind völlig abwegig, denn sie betreffen Auffassungsart, Interpretation, Intensität, vielleicht Variationen eines bestimmten Glaubens, niemals aber geschichtswirkliche Realitäten. Hier gilt nur die Alternative: Wahrheit oder Lug und Trug. Es galt in Westeuropa die Orthodoxie – seit etwa hundert Jahren – als bekenntnistreue Gemeinschaft der theoretischen und praktischen Bewährung der religionsauffassung eines weltanschaulich festgelegten Menschenschlags – aber galt keineswegs als unverfälschtes Volkstum, als Thora–Nationalität, von Gott gezeugt, Seinen Willen tragend durch die Menschheit. –

    Selbst die agudistische Ideenwelt hat bisher nur zaghafte Erziehungsversuche in dieser Richtung unternommen. Der palästinozentrische zionistische Jude ist Nationaljude, im glücklichen Hochgefühl einer handfesten, positiv geschichtlichen Lebensauffassung, als selbstbewußtes Einzelglied eines Volksstammes, der zumindestens sich selber im Lichte politischer Weltgestaltung begreift. (Er entscheidet sich auch gegen oder für die Orthodoxie als Religionsmethode und verfährt somit in ähnlicher Art, wie andere zeitgenössische Staatsbürgergruppen ihr Problem: „Staat und Kirche“ zur Lösung zu bringen.) Die Orthodoxie als „reinreligiöse“ Glaubensgemeinschaft ohne realpolitische Kraft ist gegen diese nationalistische Denkweise in der Praxis völlig hilflos. Was erreicht wird ist meist nur fruchtlose Weltanschauungs-Diskussion, die Unbegreifen, Gegnerschaft, Verständnislosigkeit auf der anderen Seite hervorbringt und die Fronten nicht klärt. Es kann niemals gelingen, die drei historischen Entstehungsfaktoren des Golus zu meistern, wenn nicht bald die zu Ende gedachte Selbstbesinnung der Orthodoxie allgemein sich durchsetzt. Seit dem Ideenkampf mit dem pseudojüdischen Liberalismus und dem heidnischen Individualismus des vergangenen Jahrhunderts ist für grosse wertvolle Teile der Orthodoxie, vornehmlich im Westen, das Thorajudentum – meist gegen bessere Überzeugung – zur Nur-Konfession zusammengeschmolzen. Um es nochmals klar zu formulieren: Nur ein orthodoxen Judentum, als göttliche Nation, die ihren souveränen König, den Dreimalheiligen Gefolgschaft bis in den Tod wahrt, als einem über das Nurreligiöse hinausweisenden göttlich-nationalen Begriff also, kann das geschichtliche Werk gelingen, Erez Jisjrael und damit die heute noch oder wieder profanen jüdischen Volksmassen für Thora, für die göttliche Kultur des Lernens und Übens zu erobern und zu kultivieren; gleichzeitig auch durch planmässiges Werben, Aufklären und Erziehen, selbst den letzten schäbigen Rest des prinzipiellen Gottlosen- und Leugnertums aus dem Heiligen Lande zu bannen. Nur der Orthodoxie als dem politischen Wesensgebilde des Judentums – als – Gottesnation, wird es gelingen die jüdische und nichtjüdische Öffentlichkeit – vornehmlich die Mandatarmacht – zur realpolitischen achtungsvollen    Anerkennung zu gewinnen. Selbst über den Umweg der orthodoxen gleichberechtigten Sondergemeinden, die beileibe kein Ideal, aber ein trauriges Nichtanders-Können für den thoratreuen Teil der Kneseth Jisrael in Palästina sind. Nur der Orthodoxie endlich, als der selbstbewussten Kerntruppe des Thoravolkes, könnte das hohe Werk möglich werden, im Interesse und in stillschweigender Auftrag der Gesamtjudenheit und seiner zukünftigen Geschichte, mit der islamitischen Welt auf dem Verhandlungswege einen politischen Freundschaftsbund einzuleiten, der von der Grundtatsache ausgeht, daß der eine Partner, das jüdische Volk, auf jede außerjüdische Machtbefugnisse deshalb doch feierlichst Verzicht leisten kann, da es eine gottgegebene Politik vertritt, die ohne Messias jede Annexion im Gewaltwege – oder wider den ausgesprochenen Willen der nichtjüdischen palästinensischen Einwohnerschaft – als Verbrechen an Gott und der Nation verurteilt.

     

    Man missverstehe uns nicht. Die realpolitische Formgebung des jüdischen Gottes- und Volkbewusstseins ist niemals Zurückdrängung der rein seelisch-sittlichen Komponenten der jüdischen Gedankensphäre, jener Innigkeit und Entrücktheit unsrer tiefsten und intimsten Empfindungswelt. Die Politik der Thora ist nicht Gegensatz zu Kabala, Mussar und Chassidismus, nicht Widerspruch zur jüdischen Mystik, Philosophie und Agada; sollen ja die talmudischen Meister Jisraels sie führen. Sie ist vielmehr letzte zwingende Konsequenz aller prophetischen Offenbarungen Gottes, der Eingang finden will auch in die sonst alltägliche Körperlichkeit soziologischer Schichtungen und Gruppierungen der Menschheit.

     

    Kein größerer Gegensatz zur prinzipiellen Ideologie des Zionismus ist denkbar. Die gottestrunkene jüdische Seele, soll auch Maß werden aller Dinge und Richtschnur auch der äußeren Beziehungen und Bindungen von Menschen und Menschengruppen zueinander.

     

    5.

     

    Doch bleibt alles obige Phantom, billige kindische Traumphantasie, wenn es nicht gelingt, eine Alija tiefüberzeugter orthodoxer Massen zu organisieren.

    Nur die orthodoxen organisierten Massen – der Begriff ist relativ zur gesamtjüdischen Einwohnerschaft gedacht – haben genügend Nachdruck und Einfluss zur Geltendmachung der nationalen göttlichen Forderungen ihrer politischen, kulturellen und erzieherischen Gedankenwelt. Nur orthodoxe jüdische Massen könnten – allein durch die Tatsache ihres Vorhandenseins – die bisher jüdisch-neutralen Kehilloth majorisieren, oder zumindest, kraft ihrer zahlenmäßigen und charakterlichen Bedeutsamkeit, zu einer positiv gesetzestreuen Stellungnahme umstimmen. Nur orthodoxe Massen werden auch im Bündnisfall dem Araber beruhigende Gewähr für die ausgesprochen pro-arabische Bewährung der Gesamtjudenheit bieten können. Eine Immigration bewusster gesetzestreuer Juden ist ein unerlässliches Postulat der Zeit.

    Einem ganz großen palästinensischen „Treffen des orthodoxen Weltjudentums“ würde es gelingen, die Parole der Thoraherrschaft auszugeben im Heiligen Land. Die Besten unsres Volkes ziehen ein in die Heilige Stadt, an die heiligen historischen Stätten und Gräber; die Lehrer der Gola, des Volkes Größte und Gelehrteste, die Denker wie die Praktiker, die Erfahrenen, die Opferwilligen und die Entflammten. Litauischen Thorafürsten, chassidische Volksführer, polnische Arbeiterjugend, ungarische Feuerköpfe, deutsche Systematiker, westeuropäische Politiker und Organisatoren, thoratreue Jugendbündler aus aller Welt, Askanim aus Amerika, Südafrika, aus dem gesamten Orient, Vertreter der nordafrikanischen, der jemenitischen Judenheit – eine unerhörte grandiose Demonstration des beispiellosen Kiddusch haschem barabim vor den Augen der Welt auf historischen Heimatboden! – es wäre schon dies allein ein Erlebnis, von kaum einschätzbarer Bedeutsamkeit.

    Die volkserzieherische Wirkung der Atmosphäre dieser heilig-fanatischen Unbedingtheit der restlosen selbstbewussten Hingabe an Gottes Herrschaft in Kultur, Politik, Wirtschaftsform, Rechtspflege, Pädagogik und Lebenskunst, ist kaum zu überschätzen. Sowohl für die thorafremde Judenheit, als auch für die englische oder arabische Welt wäre ein derartiger Kinus Zadikim ein wichtiges politisches Erleben, das ernsteste, gründlichste Auseinadersetzung erheischte. Es würde sich das ungetrübte Bewusstsein durchsetzen, daß die Orthodoxie doch wohl nicht eine bedeutungslose Außenseiter-Clique darstelle, sondern das pulsierende Herz des Klall Jisrael, dessen Forderungen für das öffentliche Leben in ihrer elementaren politischen Vitalität stattgegeben werden muss.

    Nur so würden für die bereits skizzierten drei historischen Unerlässlichkeiten realpolitische Lösungen gefunden. Erez Jisrael könnte dann seelischer Zentralpunkt der Gola werden. Es muss erobert werden für Gottes Herrschaft, die von Zion ihren Ausgang nimmt. –

    Gott gebe den Maßgeblichen die glückliche Einsicht, das Heroische, Einmalige und Echte von der Gesamtheit zu fordern. Es geht um uns alle. Um die erträumte, erstrittene Heimat.

    Nicht um die „Erlösung“ geht das Ringen, denn Gottes ist die Erfüllung.

    Nicht um den Messias geht’s – denn Gottes ist das Geheimnis. Aber um des Landes und des Volkes willen, die entweiht wird, laßt uns dies heilige Terrain der Zukunft, laßt uns unser Erez retten.

     

    (Aus: Simon SCHWAB Heimkehr ins Judentum  Hermon Verlag Frankfurt Main 5695 – 1934 S.42-45)

    06-12-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    05-12-2016
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    Rabbiner Pinchas KOHN

    1867-1941

    Biographische Angaben


    Rabbiner  Dr. Pinchas Kohn
    1867, in Kleinerdlingen bei Nördlingen geboren, Besuch des Realgymnasiums in Halberstadt, Studium in Berlin und Besuch des dortigen Rabbinerseminars, von 1890 bis 1893 Rabbiner in Burgkunstadt, 1893 Promotion und Rabbinatsverweser in Mannheim, 1894 Wahl zum Distriktsrabbiner in Ansbach; Mitbegründer der „Agudass Jissroél”.


    Zusammen mit Rabbiner Dr. Salomon BREUER, Herausgeber der Zeitschrift "Jüdische Monatshefte" (Dez. 1913-1920)

    1937 - 1939
    Rabbiner Pinchas Kohn, nach dem Ende des 1. Weltkrieges leitete Pinchas Kohn als Vorsitzender des Exekutiv-Ausschusses die Geschäfte der „Agudass Jisroel” in Wien und wurde 1923 zum Präsidenten berufen. Er füllte diese Stellung aus, bis er 1937 wieder in seine alte Gemeinde nach Ansbach

    zurückkehrte. Rabbiner Pinchas Kohn blieb in Ansbach bis zum Februar 1938, als ihm die Flucht in die Schweiz gelang. Bei Kriegsausbruch ging er nach London, wo er am 7. Juli 1941 starb.

    05-12-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    04-12-2016
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    ויצא

     

    יי לי לא אירא, מה יעשה לי אדם ?

     

     

    Gott war mir, darum fürchtete ich nicht; was kann der Mensch mir tun!

    (Psalm 118,6 Übersetz. Samson Raphael Hirsch)

     

    1.

    Ist Gott mit mir, ich zage nicht

    In Leid  und tiefen Nöten,

    Und wenn der Hoffnung Anker bricht –

    Ist Zuflucht noch im Beten.

     

    2.

    Ich baue nur, mein Gott, auf Dich,

    Wenn Menschen mich bedrücken,

    Du, guter Vater, schützest mich,

    Und meine Wege glücken.


    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S.84  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaika:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com



    04-12-2016 om 21:03 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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