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Welkom op de blog van de studievereniging JESJOEROEN, Jodendom tegen Zionisme


Thoratrouwe antizionistische inzet en anti-imperialistische solidariteit. U vindt hier Rabbijnse teksten (vooral Samson Raphael HIRSCH strekking), nieuws en achtergrondinfo.

 

Bienvenue sur le blog de l'association d’étude YECHOUROUN, Judaïsme contre Sionisme.

 

Nous proposons des textes rabbiniques, (surtout de l’école de Samson Raphael HIRSCH) ainsi que des infos et documentations, le tout avec engagement antisioniste et solidarité anti-impérialiste, inspirés par la fidélité à la Torah. Visitez notre blog similaire en langue française: www.bloggen.be/yechouroun .  

 

Willkommen im Blog des Studienverbandes JESCHURUN, Judentum gegen Zionismus.

Wir bieten Rabbinische Texten (hauptsächlich von der Samson Raphael HIRSCH Tendenz – meistens in deutsche Originalfassung), sowie Nachrichten und Hintergrundinformationen, im ganzen mit Thoratreues antizionistisches Engagement und anti-imperialistische Solidarität.

 

Welcome to the blog of the Study Association YESHURUN, Judaism against Zionism.

We propose Rabbinical texts (mostly from the S R HIRSCH tendency), news and information, the whole inspired by Thora-true anti-Zionist Commitment and anti-imperialist Solidarity.

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  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro Bolok
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Bolok
  • Samson Raphael HIRSCH „THAMUS“ (Dritter Teil)
  • Psalm 109,28 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Bolok
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt CHUKASS
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro Chukass
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Chukass
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  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Kaurach
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    Judentum gegen Zionismus
    22-07-2016
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    פרשת בלק

     

    Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Bolok

     

     

    Kap.22, V.4 und Moab schon zu den Ältesten von Midjian hatte sagen lassen: Jetzt wird diese vereinigte Menge unsere ganze Umgebung aufschlucken, wie der Ochse das Kraut des Feldes aufschluckt – und Bolok, Sohn Zippaurs, war doch König für Moaw in jener Zeit! –

     

    Kap 22,  V. 4  …. Sie nennen Jissroél absichtlich nicht עם und nicht גוי, es erscheint ihnen ja noch nicht als ein staatlich gebautes Volk, es fehlt ihm ja noch der Boden, nach gewöhnlicher Anschauung die unerlässliche Vorbedingung jedes volkstümlichen Wesens. Gleichwohl war es ihnen קהל, ein durch ein ihnen unbekanntes Moment vereinigtes Gemeinwesen….

     

    V.8 Da sagte er zu ihnen: Verweilet hier über Nacht, dann werde ich euch Antwort geben, wie Gott zu mir sprechen wird. Es blieben die Fürsten Moaws bei Bileam.

     

    V.8 : ויאמר וגו' כאשר ידבר ד' אלי Wie schon zu Abrahams Zeiten mitten in einer polytheistischen Welt es noch einen Malki Zedek gab, der Priester des höchsten Gottes war, welcher den Abrahamiden wieder der Einzigen ward, wie Hiob und seine Freunde durchaus als reine Verehrer dies Einzigen erscheinen, so sehen wir auch Bileam nur im Dienste dieses Einzigen sich begreifen und nennen. Bildet doch überhaupt die monotheistische Wahrheit im Gegensatz zum polytheistischen Wahn nicht das Eigentliche, geschweige das Ganze des Charakteristischen  des Judentums. Vielmehr  ist dies die monotheistischen Wahrheit mit ihrer vollen Konsequenz fürs menschliche Leben: die Gotteinheit mit der Lebenseinheit durch Sein Gesetz. Weit ab aber selbst von einem Malki Zedek, weitab von einem Hiob und seinen Genossen erscheint Bileams monotheistischen geistige Höhe getrübt. Seine hohe, Gott nahe geistige Begabung steht im Dienste seiner Selbstsucht und stellt sich in den Dienst der irdischen Hoheiten und Mächte und ihrer niedrigsten Begehren. Willst du den Unterschied sehen zwischen den Propheten Jissroéls und den Männern prophetischen Geistes der Völker, spricht der Weisen wort, so vergleiche einen Bileam mit einem Jesajas, einem Jeremias, einem Ezechiel und deren Genossen. Jissroéls Propheten warnen als Gotteswächter die Völker vor Versündigungen, Bileam rät zu sittlicher Verführung, um Menschen ins Verderben zu locken (Kap.25) Jissroéls Prophetengeist stand im Dienste des Erbarmens über Jissroél und die Völker, Jesajas Eingeweide zittern wie eine Harfe um Moabs Weh (16,11), Ezechiel erhebt Klagelied bei Tyrus Fall (Kap. 27), und Bileam – möchte mit seinem Fluch ein ganzes Volk schuldlos verderben. Du kannst eigentlich sagen, dies ganze Bileamskapitel habe den Zweck, das Motiv zu veranschaulichen, weshalb Gott mit dem Erguß seines heiligen Geistes bei den Völker aufgehört. Bileam war von ihnen und siehe, wozu er seine Geistesgaben missbraucht  (Tanchuma). –

     

    Kap.23 V.24  Siehe, als Volksverein steht wie ein Leopard es auf und erhebt sich wie ein Löwe, der sich nicht niederlegt, bis er Fang verzehrt und Erschlagener Blut getrunken.

     

    Kap. 23 V.24 הן עם וגו', Jakob-Jissroél bedarf unserer צופים-Wissenschaft nicht. Es bedarf der נחשים nicht, es ist seiner Zukunft sicher. Es bedarf der קסמים nicht, es wird auf andere Weise zum Herrn seines Geschickes. Es hat nicht als גוי den גוים, nicht als nationale Macht nach außen nationalen Mächten gegenüber seine Stellung zu erkämpfen und sicher zu stellen, הן עם, durch die Erfüllung seiner sozialen Aufgabe im Innern, indem es still seinem Gotte dienend und nur sich selber lebt, durch das, was es als עם erfüllt, wird es zugleich leopardenkühn und löwenmächtig nach außen, und mit seinen sozialen Tugenden überwindet es die Welt – לא ישכב עד יאכל טרף וגו' ist eine weitere Ausführung der Löwenmacht, die eben Jakob-Jissroél auf dem Wege friedlicher, sittlich sozialer Energien erreicht. Subjekt zu ישכב ist ארי.

     

    V.28 Bolok führte Bileam zur Peorspitze, die auf die Öde hinausschaut.

     

    V.28 Von במות הבעל und שדה צופים, vom Standpunkt des physischen Materiellen und vom Standpunkt des göttlichen Geistigen war Jissroél Bolok unangreifbar erschienen. Es kann aber eine Nation mit allen physischen und geistigen Gaben reich gesegnet sein und doch unrettbar ihrem Untergang zueilen; es kann sie das Geschick mit allen Gütern, die der Himmel zu verteilen hat, mit allen physischen und geistigen Reichtümern überschütten und es nährt die Nation selbst eine Wurmfraß im Innern, der all den Segen in Unsegen verkehrt und sie zuletzt wie unwürdig so auch unfähig macht, Segen zu empfangen und zu erhalten und dieser Wurmfraß heißt: Sittenlosigkeit, heißt schamlose Hingebung an ausschweifende Sinnlichkeit. … 

     

    Kap. 24 V.8

     Der Gott, der es aus Mizrajim geführt, der ist ihm wie Reems aufsteigende Macht. Es verzehrt Völker, weil sie Seine Feinde sind, und entmarkt deren Gebein, und als Seine Pfeile verwundet es.

     

    Kap 24 V.8 …Wird doch wiederholt (3 B.M. Kap. 18) in dem עריות-Kapitel darauf hingewiesen, daß die kanaanitische Bevölkerung eben um ihrer sittlichen Ausschweifungen willen dem göttlichen Verhängnis erlag! …

    22-07-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-07-2016
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת בלק

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Bolok

     

    Micha Kap.5, Vers 6 und folgende

     

    Kap. 5, V 6 f. והיה שארית יעקב וגו' Jakob, im Gegensatz zu Jissroél: das schwache, abhängige und unscheinbare. עמים: die Volksgesellschaften nach ihren inneren Verhältnissen, von עם, mit, bei, neben einander. גוים von גו, Körper: die je einer Nationalkörper bildenden, sich gegen einander mehr oder minder feindlich abschließenden Volkseinheiten. Nun heißt es hier: der nach so vielen Massenmorden aus seinen nationalen Katastrophen übrig bleibende Rest des schwachen, abhängigen, unter die Mitte der Völker zerstreuten Jakobsvolkes wird mit seiner Lehre von der Gotteskindschaft aller Menschen, von dem wahren, an keinerlei Racen- oder Standesbesonderheit geknüpften Menschenwerte, von der gegen ausnahmslos alle Menschen zu übenden Pflicht der Gerechtigkeit und Menschenliebe, von dem auf allem Unrecht ruhenden Unsegen und von der Vergänglichkeit aller nur auf Gewalt gegründeten Größe – er wird inmitten der sich diesen Wahrheiten erschließenden Völkergesellschaften wie Tau und wie befruchtenden Regen sein, der die Menschenwüste in eine Stätte des Aufblühens und Gedeihens umwandelt. Unscheinbar und von Gott gesandt wie Tau, אשר לא יקוה לאיש, wird es seine Heilessendung vollbringen, ohne Menschenbeistand zu Hülfe zu rufen, ולא ייחל לבני אדם: und ohne zu warten, daß es gerufen werde.

     

    V.7. והיה שארית יעקב בגוים : als Träger, dieser selbigen Wahrheiten aber, die es schon durch sein bloßes Dasein verkündet, wird dieses unscheinbare, unter alle Völker zerstreute, trotz des Mangels an jedem äußeren Zusammenhalte dennoch als Volk unvergängliche Jakob unter den machtvergötternden, sich gegeneinander und gegen diese ewigen Wahrheiten feindlich abschließenden Nationen – siegesgewaltig stark sein, wie der Löwe unter den Tieren des Waldes. Die göttliche Lehre von dem gleichen Rechte und der alle Menschen umfassenden Liebe ist der Granitfelsen, an dem die Wogen aller gewaltvergötternden Völker machtlos sich brechen. Es kommt die Zeit wo:

     

    V. 8 תרום ידך וגו', wo dieser Sieg des „Überrestes Jakobs“ aller Augen sichtbar sich verwirklichen wird, und wo seine Gegner schwinden.

     

    V. 9-13. Doch nicht durch äußere Machtmittel wird Jissroél dieser Sieg. Solange es eine selbständige staatliche Größe war, hat auch es freilich in der Zahl und Größe seiner Städte und Festungen, in seiner Kriegsmacht und in den naturbändigenden Geheimkünsten, כשפים, seine Macht und seine Größe erblickt. Alles das, spricht Gott, wird es aber zu jener Zeit längst durch Gottes Fügung eingebüßt haben –: „Ich werde vernichtet haben“ – lautet der sich stets wiederholenden Refrain.

     

    V.14 Dieses Scherbengeschick der jüdischen Machtherrlichkeit hätte aber für die Völker eine Warnung sein, aus dem Zusammenbruch des jüdischen Staates hätten sie den Posaunenruf des auch ihnen drohenden Gottesgerichtes vernehmen und verstehen sollen: deshalb ועשיתי באף ובחמה וגו', trifft sie der volle Unwille Gottes, weil sie diese Stimme nicht beherzigt haben.

     

    Kap.6, V.1 שמעו נא „höret doch“, bezieht sich auf die eben erwähnten Völker, die aufgefordert werden, das Mahnwort Gottes an Jissroél zu hören und durch seine Beherzigung ihre eigene Zukunft zu sichern.

     

    V.2. Jissroél wird durch die Bezeichnungen: הרים ואתנים מוסדי ארץ an seine ideale Bestimmung erinnert, der Menschheit das Gottesbewußtsein und die Erkenntnis der Menschenbestimmung zu bringen. Durch den nicht ungewöhnlichen Tropus der Übertragung der Wirkung auf den Wirkenden wird das ideale Jissroél als [], als die eigentliche Grundlage der Gestaltung des Menschenheiles bezeichnet.

     

    ……………..

    V.6 f. Und angesichts dieser Tatsachen fragst du: במה אקדם וגו'. In diesen Fragen spricht sich geradezu  die weitverbreitete heidnische Anschauung aus, die Gott durch „Opfer“ „versöhnen“ und durch Preisgebung des Teuersten sein Wohlgefallen gewinnen zu können glaubt oder zu glauben vorgibt.

     

    V.8. Diese heuchlerische Frage zürnt das Donnerwort des Propheten entgegen: הגיד, du kannst nicht in Zweifel sein, klar und bestimmt hat Gott dir ausgesprochen, wörtlich: vor Augen, gegenübergestellt, „was er von dir will“. Der ganze große Inhalt des Gottesgesetzes ist in dem Worte אדם: Mensch gegeben, das hier nicht bloß als Anrede, sondern als Ziel und Gestalt des in Gesetzeswort gefaßten Gotteswillen ausgesprochen ist. Verwirklichung des Menschenideals, Vollendung des reinen Menschentums wird damit als Erzeugnis der Ausführung des Gesetzes dahingestellt. Die Summe der Gesetze sind das טוב, das für den Menschen „Gute“, sie bestimmen die Weise, wie er einer jeden von den mannigfachen Verhältnissen des Lebens an ihn gestellten Aufgabe gerecht werde. Die Verwirklichung dieses „Guten“ wird unter die drei Kategorien gefaßt: Übung des Rechtes, Liebe der Hingebung und die Gestaltung des eigenen Wandels nach den Geboten der Reinheit, des „steten Wandels mit Gott“ – jenes:  משפטיםund מצות, dieses: die חקים, jenes die Pflichten zwischen Mensch und Mensch, dieses im engeren Sinne, die zwischen dem Menschen und seinem Schöpfer. Das עשות משפט, das Vollbringen des Rechtes, findet seine Verkörperung in Moses, in dessen Charakter das Rechtsgefühl den Grundton bildete – es sei an die Tötung des Egypters, an sein Verhalten bei dem Brunnen in Midjan erinnert. Heilighaltung des Rechtes bildet ja auch die Grundlage des Gesetzes, dessen Überbringer er war. Wohlverstanden: des Rechtes anderer. Denn was das eigene Recht betrifft, so könnte nach den Worten der Weisen die Welt nicht bestehen, wollte jeder streng und starr auf seinem Recht bestehen. Wie aber das עשות משפט auf unseren Führer Moses zurückweist, so die „Liebe der Liebeshingebung“ auf Aron, und die Wahrung der Keuschheit und Reinheit der Gesinnung auf Mirjam,  wie dies oben zu Vers 4 bemerkt ist.

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 276- 280  Kommentar zu Micha Kap 5 V.6…) 

    21-07-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-07-2016
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

     

    בלק

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    BOLOK

     (Auszug)

     

    ... Wollen wir als aufrechte, starke Juden uns bewähren, dann dürfen wir, unsere Überzeugung entsprechend, auch eine große nichtjüdische Welt keinen Augenblick im Zweifel lassen, mit welchem Stolz und mit welchem Glücksgefühl unser jüdischer Lebensberuf uns erfüllt. So still und bescheiden auch unser Leben sich abwickelt, der nichtjüdischen Welt muß eine Ahnung sich aufdrängen, daß da ein Menschenkreis vor Gottes Augen sein Leben aufbaut, dem ein Glück und ein Reichtum beschieden sind, die ihm keine andere Lebensgestaltung auf Erden bereiten kann: אשרינו מה טוב חלקינו ומה נעים גורלנו ירושתינו „Heil uns, wie gut ist unser Teil, wie lieblich unser Los, wie schön unser Erbe“ – diesen wahrhaften jüdischen Stolz haben wir auch in gefahrvoller Stunde einer feindlich gesinnten Esauwelt gegenüber zu wahren. Solange er uns erfüllt, brauchen wir auch Esaus schwertgerüstete Macht nicht zu fürchten, dürfen wir in ungebrochenem Kraftgefühl, das Gottes Nähe unserem Leben einhaucht, der Stunde entgegen harren, da Esau sein Schwert von sich wirft, um in ungeheuchelter Huldigung vor der aus Jakobs Leben ihm entgegentretenden Gotteswahrheit seinen Frieden mit Jakob zu schließen.

    Wir haben Esaus Vernichtungswillen nicht zu fürchten, solange Zijaun uns an den שלש רגלים in den heiligen Umkreis der Gottesnähe ruft. Dreimal im Jahre, in Zeiten, da die heimatliche Scholle uns ihren Segen spendete und uns die mütterliche Erde schützend und schirmend mit ihrem kraftspendenden Segen umfing, riß der Gottesruf die Glieder des jüdischen Volkes los von seinem Boden und lud sie in Zijauns Nähe, um dort, fern von Haus und Hof, sich die Freude und den Frieden vor Gottes Angesicht zu holen. Und derselben Gottesruf, der das jüdische Volk nach Zijaun rief und die Grenzen des Landes jedem feindlichen Einfall preisgab, rief ihm mahnend das große, ewig denkwürdige Wort ins Bewußtsein: ולא יחמד איש את ארצך בעלתך לראות את פני ה' אלקיך שלש פעמים בשנה „Und niemand wird nach deinem Lande lüstern sein, wenn du hinaufziehst, um vor Gottes, deines Gottes Angesicht dich sehen zu lassen dreimal im Jahre! (Ex. 34,24)  

    Diese Gottesverheißung behält für alle Zeiten ihre Geltung. Und liegt auch Zijaun in Trümmern, solange Gottes Thora die zerstreuten Glieder des jüdischen Volkes in ihren Umkreis lädt, gehen von ihre Nähe Ströme der Kraft und der Zuversicht aus,  die uns dem Vernichtungswillen Esaus mit jener stolzen Ruhe begegnen läßt, zu der das Bewußtsein, der Gottesnähe teilhaftig zu sein, das Recht gibt.

    Dieses für alle Zeiten gültige Wahrheit hat das Ohr der Weisen aus den Worten herausgehört, mit denen die vernunftlose Kreatur auf Gottes Geheiß wahnumnebelte Menschentorheit überwindet: מה עשיתי לך וגו' „Was habe ich dir getan, daß du mich schon dreimal geschlagen hast?“ שלש רגלים – ein ungewöhnlicher Ausdruck: Und den Weisen steht alsbald das jüdische Volk vor Augen, das שלש רגלים dem Gottesruf nach Zijaun entspricht. Der Geist dieser שלש רגלים; solange Jissroél in Wahrheit davon erfüllt ist, macht dieses Volk unüberwindlich, weil dann Gott schützend seine Hand über es hält. „Ein Volk wähnst du zu vernichten, das Gott die drei Wanderfeste feiert? Das wir nimmer gelingen.“ – Gott, so fügen die Weisen sinnig hinzu, der dem stummen Tier die Sprache verleiht, weiß auch Bileams fluchbereiteten Mund zu Segensverheißungen für sein Volk zwingen.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung vierter Teil Numeri  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 54 - 62

    20-07-2016 om 00:33 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-07-2016
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     

    THAMUS

     

    I.                  Das Jerusalem der Zukunft und die  Weltgeschichte – Die einstige politische Wiedererhebung  Jissroéls (Jes. K.33) 3. Folge

     

    … „Empfanget ihr Stoppeln, gebärt ihr Stroh,

    Eure eigener Geist ist’s, der euch als Feuer verzehrt!“

    Das ist das schmerzlich große Resultat der Weltgeschichte von dem Nimrodsbau des Staatenruhms bis zu diesem Ende der Tage. Das Prinzipium, daß die Menschen im ganzen und einzelnen in sich aufnehmen und dem sie ihr ganzes Wesen mit allen Kräften und Mitteln zur Zeitigung hingeben, ist von vornherein kein lebensfähiger Kern, ist von vorneherein nicht das, wofür Gott die Welt und in der Welt die Menschen geschaffen, ist nur das Untergeordnete , Äußere, zum Mittel, nicht zum Zweck  Bestimmte, verhält sich zur Bestimmung des Menschen, wie das Stroh zur Ähre, ja, noch nicht einmal wie das noch frische Ähre mindestens versprechende Stroh, ist die schon abgelebte, abgenutzte blasierte Stoppel – woher soll der Mensch die fröhliche Ernte kommen? Sie war geschwängert mit Stoppeln und konnte es daher nie weiter als höchstens –  bis zum Stroh bringen, und es gehört die ganze schmerzensreiche Erfahrung vergeblicher Jahrtausende dazu, sie zum Bewußtsein zu bringen, daß nicht Sonnenschein und Regen, nicht Wind und Wetter der Geschicke, daß von innen heraus, daß ihr eigner Geist, daß das verkehrte Prinzip, die verkehrte Richtung es ist, an dem wie am Feuer, die Stroh- und Stoppelideale  des Menschenbeginnes zu Schanden werden. Ganze Völker, die im Glorienscheine mit klingende Spiele über die Bühne der Zeiten gewandelt, sinken, untergehend zur Bedeutung des Kalks für den künftigen Gottesbau aus dem Wege zu räumen sind – das ist die Bedeutung der Ereignisse um das Ende der Zeiten, wenn Gott aufsteht.

    * * *

    Mitten in die Gänge der Zeiten, ja mitten in das Getriebe der Völker hineingestreut, leben seit Jahrhunderte Söhne eines Volkes, deren nationaler Menschentraum längst schon vor dem Finger des göttlichen Verhängnisses geschwunden, deren Menschenmacht und Menschengröße sich am früheste als Stroh und Stoppeln vor dem zehrenden Feuer der göttlichen Allmacht erwiesen, die eben darum hätten vorbereit sein sollen für diesen Ausgang aller weltgeschichtlichen Herrlichkeit gottentfremdeter Völkergrößen, die darum, wenn sich  die Endereignisse vollziehen – während die „Gottfernen“ hören was Gott getan – als die „Gottesnahen“ zu verstehen berufen sind die ganze Tragweite der Entfaltung der Gottesallmacht.

    Während der ganzen prüfungsreichen Zeit  der Galuth-Vergangenheit, wo die Söhne Zijauns die Völker alle in dem ganzen Prunke ihrer nationalen Größe auf den Thronen der Weltherrschaft erblicken, an deren Stufen  sie selbst, die Söhne Zijauns, als die Bettler unter den Nationen im die Brosamen der menschlichen Existenz zu betteln hatten, während dieser  ganzen Trümmer- und Trauerzeit Zijauns waren es in Zijaun doch nur „Sünder und Heuchler“, denen es  um Zijauns Gegenwart und Zukunft bangen konnte, die – zur

    Selbstentschuldigung  als Sünder oder zur Beschönigung anderer als Heuchler –unter  Bangen und Zittern sprachen: „Wer kann auch uns bleiben bei diesem zehrender Feuer, wer uns bleiben auf dieser ewigen Brandstätte!“ waren es doch nur Sünder und Heuchler, die in zitternder Angst die jüdische Armut mit der Völker Reichtum,  die jüdische Schmach mit der Völker Macht, die jüdische Helotengestalt mit heroischen Erscheinung  nationaler Machtentfaltung ringsum verglichen und zagend seufzend: Wer kann es uns, wem können wir es verdenken, wenn man sich von uns wendet, wenn die jüdische Reihen immer lichter und lichter werden, wenn immer mehr und mehr es an Mut gebricht, unter solchen Auspizien Jude zu bleiben! Hat uns doch das  zehrende Sinai- Feuer weggebrannt all, was an  Menschenmacht die Menschenexistenz bedingt! Ist doch die nationale Geschichte der Juden sei Jahrhunderten nichts als ein – ewig lodernder – Scheiterhaufen!!   Es waren doch nur Sünder und Heuchler, denen – als Juden – das jüdische Geschick, trotz alles Herben, , also erschienen; es waren in „Zijaun“ doch nur Sünder und Heuchler die also sprachen.– Wer in Sitte, Wort und Tat pflichtgetreu, wahr und redlich ist, wer nicht nur nichts Böses tut, sondern Abscheu und Ekel hat vor allem Unrechten und Gemeinen und mitten in einer Welt, in welcher Macht und Leidenschaft vor nichts zurückschrecken, in welcher Gewalt dominiert und Leidenschaft gesucht wird, Verbrechen und sinnlich Schlechtes selbst in Vorstellung und Anschauung flieht – der vermißt das nicht, was das zehrende Feuer auf der jüdischen Brandstätte an äußerer Machtentfaltung und Hoheit weggebrannt, der steht eben durch diese innere, Gott zugewandte und von Gott getragene und geschützte sittliche Kraft gehoben über allen Wechsel, den die Erde bietet, der schreitet über die Brandstätten irdischer Gewalt und Hoheit gehoben und sicher, „des Brot ist immer gegeben, des Trunk nimmer versiegend“ – und eben die Dokumentierung  dieser allem obliegenden, selbständig genügenden Macht des sittlichen Momentes im Menschen, das ist die Bedeutung des jüdischen Galuth bis zum Ende der Tage hin – wo Gott aufsteht –

    (Fortsetzung folgt)

     

    * * *

     

    Gesammelte Schriften Sechster Band Frankfurt a.M. 1912 „ Betrachtungen zum jüdischen Kalenderjahr“ S.112-

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    18-07-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-07-2016
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    בלק

     

    יקללו המה ואתה תברך:

     

     

    Tod und Leben Mögen sie fluchen, Du aber segnen....“

    (Psalm 109,28 Übersetzung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH)

     




    1.

    Vater, nur allein Dein Segen

    Bringt uns stets das Glück und Heil,

    Wenn auch Menschen Böses hegen,

    Du gibst uns zuteil.

    2.

    Mögen Feinde immer lachen,

    Unser Heil kommt ja von Dir,

    Mögen unsern Fall sie suchen,

    Herr, durch Dich bestehen wir.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 320  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

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    17-07-2016 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    Shmiel Mordche BORREMAN,

    Uw nederige dienaar

    © Sine Van Menxel


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    AL JAZEERA = ZIONIST DESINFORMATION!


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