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Rabbiner Samson Raphael HIRSCH
(1808-1888)

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Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH
(1833-1900)
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Rabbiner Dr. Salomon BREUER
(1850 - 1926)
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Rabbiner Dr. Raphael BREUER
(1881-1932)
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Reb Julius HIRSCH
(1842-1909)
Jubelsinget, Gerechte, in Gottesanschauung, den Geraden geziemt Thatenoffenbarungslied (Psalm 33)

ברוך הבא!    السلام عليكم!

 

Welkom op de blog van de studievereniging JESJOEROEN, Jodendom tegen Zionisme


Thoratrouwe antizionistische inzet en anti-imperialistische solidariteit. U vindt hier Rabbijnse teksten (vooral Samson Raphael HIRSCH strekking), nieuws en achtergrondinfo.

 

Bienvenue sur le blog de l'association d’étude YECHOUROUN, Judaïsme contre Sionisme.

 

Nous proposons des textes rabbiniques, (surtout de l’école de Samson Raphael HIRSCH) ainsi que des infos et documentations, le tout avec engagement antisioniste et solidarité anti-impérialiste, inspirés par la fidélité à la Torah. Visitez notre blog similaire en langue française: www.bloggen.be/yechouroun .  

 

Willkommen im Blog des Studienverbandes JESCHURUN, Judentum gegen Zionismus.

Wir bieten Rabbinische Texten (hauptsächlich von der Samson Raphael HIRSCH Tendenz – meistens in deutsche Originalfassung), sowie Nachrichten und Hintergrundinformationen, im ganzen mit Thoratreues antizionistisches Engagement und anti-imperialistische Solidarität.

 

Welcome to the blog of the Study Association YESHURUN, Judaism against Zionism.

We propose Rabbinical texts (mostly from the S R HIRSCH tendency), news and information, the whole inspired by Thora-true anti-Zionist Commitment and anti-imperialist Solidarity.

Inhoud blog
  • Rabbiner Dr. Raphael BREUER : Religionsgesellschaft und Richtliniengemeinde (Teil 4)
  • Aus dem „politischen” Testament Rabbiner Hirsch’s (4)
  • Psalm 106,32 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Chukass
  • Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER: „Hawdolo”
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Kaurach
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Kaurach
  • „Palästina“ historisches rabbinisches Dokument (1918)
  • Aus dem 'politischen' Testament Rabbiner Hirsch's (3. Auszug)
  • Brief - ein Schmerzensschrei
  • Sprüche 24,21 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Kaurach
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt SCHELACH LECHO
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar Schelach lecho
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Schelach Lecho
  • Aus dem 'politischen' Testament Rabbiner Hirsch's 2.Folge
  • Widerstand zur Zwangseinberufung erweitern
  • Sprüche 18,21 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Schelach
  • 70 Senior Rabbis to Protest Parade to Celebrate Israel at 70
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt BEHAALAUSS'CHO
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar Behaalaus'cho
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Behaalaus'cho
    INTERESSANTE LINKS
  • ANTIQUARIAAT BOEKHANDEL SPINOZA
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    NOG MEER INTERESSANTE LINKS
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  • ALAN HART DIARY
    NOCH MEHR INTERESSANTE LINKS
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    JESCHURUN
    Judentum gegen Zionismus
    19-06-2018
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

     

    Religionsgesellschaft und Richtliniengemeinde (Teil 4)

     

    Aus einem Cyclus von Vorträgen über das „Wesen der jüdischen Gemeinde“, die auf Wunsch des „Vereins zur Förderung der Interessen der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt a. M. (אמת ושלום)“ dem Druck übergeben werden.

     

    Wie aber nun, wenn eine Richtliniengemeinde nebenbei auch für die Bedürfnisse ihrer orthodoxen Mitglieder sorgt? Ist auch in diesem Falle der Austritt aus der Richtliniengemeinde unbedingte Pflicht? Das führt zur Frage des religiösen Dualismus, des religiösen Zwittersystems im jüdischen  Gemeindeleben.

    Wir werden noch Gelegenheit haben, alle Momente anzuführen, welche die religiöse Ungesetzlichkeit, den logischen Widersinn eines solchen Systems zu beweisen. Zunächst sei bloß ein Moment – das in diesem Zusammenhang  wichtigste – erwähnt.

    Wie kommt es,  was ist der Grund, daß eine so wunderschöne Idee, wie die jüdische Zwittergemeinde, erst im neunzehnten Jahrhundert das Licht der Welt erblickte? War man zur Zeit der Karäer nicht so friedliebend wie heute? Warum kam das Judentum nicht schon damals auf die Idee, jüdische Gemeinden zu schaffen, in denen auf der einen Seite das Prinzip der Thora und auf der anderen Seite der Prinzip der Thoraleugnung in gleich liebevoller Weise seine Pflege fand? Wir dürfen ja nicht vergessen, daß ein derartiges Kompromiß, wie es hier in Frankfurt und auch anderswo geschaffen wurde, damals zur Zeit der Karäer ebenso gut, ja vielleicht sogar noch besser hätte bewerkstelligt werden können, weil ja eben der Gegensatz zwischen Karäertum und Rabbanismsus lange nicht so durchgreifend ist wie der Gegensatz zwischen Richtliniengemeinde und Religionsgesellschaft! Wie kam es aber nun doch, daß damals Niemand auf diesen so nahe liegenden Ausweg verfiel?

    Auf diese Frage gibt es nur eine Antwort. Wenn damals zur Zeit der Karäer die Idee der jüdischen Zwittergemeinde nicht aufkam, wenn diese Idee erst unserer Zeit vorbehalten blieb, so hat das folgenden Grund. Die Karäer hatten einen Vorzug, um welchen sie die Richtlinienmänner beneiden dürfen: sie haben sich selber und ihr System ernst genommen. Es ist eine historische Tatsache, daß die Trennung sowohl auf Seiten der Rabbaniten, als auch auf Seiten der Karäer mit gleicher Energie betrieben wurde. Den Karäern ist es niemals im Traum eingefallen, ihren – Kultusbeamten zu verbieten, das Karäertum, das sie theoretisch vertraten, in die Praxis umzusetzen. Zu einer solch rührenden Selbstentäußerung  hätten sich die Karäer  niemals verstanden. Sie haben sich selber ernst genommen; sie wußten, daß zwischen dem System der Treue und dem System der Leugnung ein Kompromiß nicht möglich ist – und darum trennten sie sich von den Rabbaniten, wie sich die Rabbaniten von ihnen trennten.

    Anders gehen in unseren Tagen die Richtlinienmänner vor. Da ist vor kurzem hier in Frankfurt eine Resolution der Richtliniengemeinde erschienen, die in der Hauptsache folgendes besagt: Wegen der Beobachtung der rituellen Ehegesetze hat sich der Vorstand der israelitischen Gemeinde bei den liberalen der israelitischen Gemeinde versichert, daß deren Stellungnahme zu den eherechtlichen  Fragen in praxi, die bisher zu Beanstandungen keinen Anlaß gegeben habe, durch die Richtlinien eine Änderung nicht erfahren hat und nicht erfahren wird; hinsichtlich des Religionsunterrichts stellt der Vorstand der israelitischen Gemeinde fest, daß dieser Unterricht durch die Richtlinien nicht erfahren hat und erfahren wird; die Rabbiner und Religionslehrer der israelitischen Gemeinde, ebenso die an den von den israelitischen Gemeinde unterstützten Unterrichtsanstalten tätigen Lehrer werden nach wie vor in keiner Weise die Unverbindlichkeit des jüdischen Gesetzes lehren und werden ihren Religionsunterricht nach wie vor nicht auf Grund der Richtlinien erteilen.

    Die historische Bedeutung dieses Kompromisses kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. In schlagender, unübertrefflicher Weise wird durch diese Resolution dokumentiert, wie das System des jüdischen Gemeindedualismus mit innerer Notwendigkeit zu einer völligen Ertötung der religiösen Wahrhaftigkeit führt. Die israelitischen Gemeinde zu Frankfurt a. M. fürchtet seit dem Erscheinen der Richtlinien für den unversehrten Bestand ihrer Einheit: dem Austrittsgedanken winkt die Möglichkeit einer ungeahnten Erstarkung. Die Gemeinde ist daher zu jedem Opfer bereit, selbst zu dem Opfer religiöser Wahrhaftigkeit. Sie gewinnt es über sich, ihren Rabbinern und Lehrern zu befehlen: Steckt eure Überzeugung einstweilen in die Tasche und hebt sie für bessere Zeiten auf! Das bisschen Heuchelei  müßt ihr in den Kauf nehmen, wenn dafür die Einheit der Gemeinde aufrecht erhalten wird – Und nicht genug damit: die Gemeinde hat den Mut, sich dieses Befehles als einer Heldentat zu rühmen und auf Grund dieses Befehles ihren orthodoxen Mitgliedern die Zumutung zu stellen, nun auch ihrerseits die gleiche Toleranz zu üben! Warum denn auch nicht! Wenn das Richtlinienjudentum das Thorajudentum in seiner Mitte duldet, dann muß auch umgekehrt das Thorajudentum das Richtlinienjudentum anerkennen. Eine Hand wäscht die andere – auch im jüdischen Gemeindeleben.

    Eine Resolution, die keinen Anstand nimmt, ein Prinzip religiöser Unklarheit als eine gleichberechtigte und gleichwertige Richtung neben die תורה zu stellen, richtet sich selbst. Sie offenbart mit einer krassen Deutlichkeit, die nicht mehr überboten werden kann, zu welchen Konsequenzen es früher oder später führen muß, wenn in einer Zeit, die nach religiöser Wahrheit und Klarheit ringt, die Einheit der Gemeinde durch einen religiösen Tauschhandel krampfhaft aufrechterhalten werden soll. Man mag sagen, was man will: eine krampfhaft aufrechterhaltene Judentumseinheit führt in unseren Tagen konsequenterweise zum Zionismus.

    Von einer religiösen Einheit des deutschen Judentums des deutschen Judentums kann doch wahrlich seit dem Erscheinen der Richtlinien keine Rede mehr sein. Soll aber trotzdem die Einheit im jeden Preis aufrechterhalten werden, dann muß man Zionist werden. Nur der Zionismus bringt es fertig, über eine so tiefe Kluft, wie sie zwischen Richtliniengemeinde und Religionsgemeinschaft besteht, hinwegzuschauen. Schaut er ja noch über ganz andere Klüfte hinweg. Wer möchte es leugnen: Unter allen jüdischen Organisationen der Gegenwart hat der Zionismus den besten Magen. Er schluckt alles hinunter, was immer die Gegenwart ihm reicht: Atheismus, Monismus und sonstiges Freidenkertum aller Art. Ja, wer das fertig bringt, wer eine solche bunte Fülle von מינות und אפיקורסות in sich aufnehmen und vertragen kann, der kann auch die Richtlinien verdauen. Im Heerbann der zionistischen Organisation können auch Richtlinienmänner Unterkunft finden, weil ja der Zionismus die religiösen Anschauungen seiner Führer und Bekenner vollkommen ignoriert, indem er das religiöse Moment durch das nationale verdrängt. Er allein vermag die Frage der Judentumseinheit auf eine zwanglose, natürliche Art zu lösen. Dürfte man Zionist sein – und warum sollte man es nicht dürfen, wenn man über den Gegensatz zwischen Richtliniengemeinde und Religionsgesellschaft hinwegsieht – ja, dann steht doch nichts im Wege, um es auch tatsächlich zu sein. Nun kann aber doch darüber kein Zweifel sein,  daß man es nicht sein darf, solange Judentum und jüdische Religion  identische Begriffe sind. Daraus ergibt aber zugleich folgendes: Soll in unserer zerrissenen Zeit das Dogma der Judentumseinheit überhaupt ernst genommen werden können, dann muß vor allen Dingen der bündige Nachweis erbracht werden, daß auch die jüdische Religion in der Lage ist, antireligiösen Prinzipien gegenüber dieselbe weitherzige Toleranz zu üben wie der Zionismus. Solange jedoch dieser Nachweis nicht erbracht ist – und er wird niemals erbracht werden können, solange neben dem שלום auch der אמת seine Geltung hat – solange wird jenes Wort seine Bedeutung nicht verlieren, mit welchem einst S.R. Hirsch seinen פסק דין über den Austritt seiner Gemeinde hinausgab:

    Für den aufrichtigen, seiner Pflicht bewussten gesetzestreuen Juden gibt es nur Einen von Issur freien Weg: den Austritt aus der Gemeinde nach dem Gesetze vom 28. Juli 1876. Wer seine gesetzestreuen Brüder zu etwas anderem beredet, der ist Schogeh Umaschgeh, der geht irre und  führt irre“.

     

    Quelle: Jüdische Monatshefte Jahrgang 1 Heft 6 Ijar 5674 – Mai 1914  S.226-238

     

    (Ende der Fortsetzung)

    19-06-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-06-2018
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    Aus dem „politischen” Testament Rabbiner Hirsch’s זצ"ל

     

    „Der Lehrer der Gemeinde muss über den Parteien stehen“ d.h. ihm muss die Wahrheit gar nichts gelten, es muss ihm alles recht sein.

                Ges. Schr. 5,125

    Der Lehrer der Gemeinde…muss für alles, für Rechts und Links, für Alt und Neu, für Wahr und Falsch seine Sprüchlein der Weihe und der Billigung bereit haben (!)

                Ges. Schr. 5,125

    Der Lehrer der Gemeinde…muss es verstanden haben, die Wahrheit auf dem Siebe des Friedens zu sichten.

                Ges. Schr. 5,125

     

     (Fortsetzung folgt)

     

    Jüdische Monatshefte’ Januar 1914  Tewes 5674 S. 60-63

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    18-06-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-06-2018
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    חקת

     

    ויקציפו על מי מריבה, וירע למשה בעבורם:

     

     

    „Sie erzürnten beim Haderwasser, und Mausche erging es übel um ihretwillen.“

    (Psalm 106, 32 Übersetzung Rabb. Samson Raphael HIRSCH)

     



    1.

    Der Herr verschont nicht Seinen Frommen

    Und waltet strenge im Gericht,

    Der Strafe soll er nicht entkommen,

    Verletzt er einmal seine Pflicht.

    2.

    Auch Moses selbst, er mußte tragen

    Die Strafe ernst von Gottes Hand,

    Denn weil er auf den Fels geschlagen,

    Betrat er nie das heil’ge Land.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 320  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931 S.135

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    17-06-2018 om 00:20 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-06-2018
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    Rabbiner Dr. Leo BRESLAUER

                 (1894-1983)

     

    „Hawdolo”

     

     

    In dieser Beitrag legt der damals junger Rabbiner ein Prinzip dar, welcher sein ganzes  Leben treu blieb: Der sich gegenseitig bedingende Zusammenhang; zwischen Tauro Lernen und Hawdolo :

     

    „Hawdolo und Tauro! – Unter diesem Zeichen werden wir siegen!“

     

    Lesen Sie der Faksimile – ursprünglich  in „Jüdische Pressse“ Wien,  1924  des Artikels als Beilage.

     

     

     

    Notiz

    Auf der Suche nach der von Rabbiner Esriel Hildesheimer gegründeten rabbinische Zeitschrift „Jüdische Presse“ (Berlin) – leider nicht erhältlich fanden wir die Wochenzeitung „Jüdische Presse“  Organ für die Interessen des orthodoxen Judentums erschien als Nachfolger der Jüdischen Korrespondenz in den Jahren 1920 bis 1938  (Wien, Bratislava). Wir bemühen uns aus diesen widersprüchlichen  agudistischen Sammelsurium – teilweise pro- teilweise antizionistisch – aussuchen was brauchbar ist.

     

    Die Schriftleitung

    Bijlagen:
    JPW 1924 7 Dr BRESLAUER Hawdoloh 2.JPG (63.1 KB)   
    JPW 1924 7 Dr BRESLAUER Hawdoloh 5.JPG (42.9 KB)   
    JPW 1924 7 Dr BRESLAUER Hawdoloh 6.JPG (74.8 KB)   
    JPW 1924 7 Dr BRESLAUER Hawdoloh 1.JPG (175.4 KB)   
    JPW 1924 7 Dr BRESLAUER Hawdoloh 3.JPG (88 KB)   
    JPW 924 7 Dr BRESLAUER Hawdoloh 4.JPG (73.6 KB)   

    15-06-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-06-2018
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת קרח

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Kaurach

     

     

    Samuel I, Kap. 11, Vers 14 und folgende

    Es ist ein ergreifendes Stück jüdischer Geschichte, das die  Haftora unseren Blicken entrollt. Es ist die Geburtsstunde des jüdischen Königtums, das denn doch ein ganz anderes war, als das in der Thora vorgesehene. Diese kennt nach außen nur Gott als allmächtigen Schirmherrn des Volkes, das des Gottesschutzes sich durch treue Erfüllung des Gesetzes und als seine Aufgabe nur die unablässige Fürsorge für die Erkenntnis und Erfüllung dieses Gesetzes. Nicht dies war die Meinung des nach einem König verlangenden Volkes gewesen. Sie hatten vielmehr (Sam. I 8,20) einen König gefordert „nach Weise der Völker“, um ihr Recht zu vertreten, der sie in den Krieg und zum Siege führe. Nachdem nun Saul auf Gottes Geheiß zum Könige eingesetzt worden war und durch seine energische Sammlung der Stämme Jissroéls und die geschickte Kriegsführung gegen den übermächtigen Ammoniterfürsten das eben noch verzagte Volk zum Siege geführt und sich die freudige Anerkennung des ganzen Volkes erworben hatte, lud Samuel das in freudiger Erregung geeinte Volk nach Gilgal, um dort „das Königtum zu erneuen“, in Wahrheit um dem gesamten Volke den einen Weg und die eine Richtung zu zeigen, durch deren Innehaltung allein das Königtum zum Segen gereichen und Volk und König einer glücklichen Zukunft entgegen gehen würden, wie dies Kap. 12, 13-15 ausgesprochen ist. In Wahrheit ist die hier, im Gegensatz „zur Weise der Völker“, erneute Königsherrschaft die Herrschaft Gottes. Nicht umsonst heißt es hier sofort (Kap. 11,14): sie setzten Saul zum König ein לפני ה', „vor Gott“, und opferten dort Friedensmahlopfer „vor Gott“. Die Worte: „Gott ist in Wahrheit euer König!“ (Kap. 12, 12) und die Mahnung, daß Volk und König sich stets in der Nachfolge Gottes, dieses seines wahren Königs, wie in aller Vergangenheit so in aller Zukunft zu halten habe, sie bilden die „Erneuerung“ der Gottesherrschaft, zu der Samuel Volk wie König nach Gilgal geladen hatte.

    Unter diesem Gesichtspunkte erscheint aber auch der Umstand in ganz neuem Lichte, daß gerade nach Gilgal Samuel das Volk zur Retablierung der Gottesherrschaft berief; War doch Gilgal (s. Josua 4, 19 ff.) die erste Lagerrast, die Jissroél auf den Boden „seines“ Landes gewonnen. War es doch die Örtlichkeit, der gegenüber auf Gottes Geheiß die hochgehenden Fluten des Jordan sich vor der Lade des Gottesgesetzes geteilt hatten! Erinnerten doch an diesen strategischen Flußübergang ohne Gleichen die dort als Denkmal errichteten zwölf Steine aus dem Flußbette, auf denen die Priester während des Übergangs gestanden hatten! War doch endlich Gilgal die Stätte, wo der jüdische Feldherr zuerst das „Schwert“ gebraucht hatte auf jüdischem Boden, ach es waren – „steinerne Schwerter“, um die ganze waffenfähige Mannschaft des Volkes, das an der Schwelle des feindlichen Landes sich befand, dem göttlichen Befehle gemäß zu beschneiden, sie also im Angesicht der Feinde zeitweilig kampfunfähig zu machen und so das ganze Volk dem Schicksal der einstigen Bewohner Sichems (1 B.M. 34,25) auszusetzen! An diese Bekundung der Gottesallmacht, als des eigentlichen Verleihers des Landes, aber auch an diese Bekundung der heldenmütigen unbegrenzten Hingebung an die Gottesführung von Seiten des ersten Führers und von Seiten des Volkes erinnerte somit die Stätte, zu der Samuel das Volk berief, um es zur Besinnung und zur Selbsterkenntnis zu bringen, da der erste König eingesetzt wurde.  – Vergl. unsere Ausführungen zur Haftora des ersten Tages Péßachs.

    Die hoheitsvolle Persönlichkeit Samuels, der vorzeitig an dem frühen Abend seines Lebens von der führenden Stellung zurücktritt und das ganze Volk zu Zeugen aufruft über den Gebrauch, den er von seiner Gewalt gemacht habe, ist eine der hehrsten Gestalten in unserer und der Menschheit Geschichte, deren Erhabenheit allem Anwurf entrückt bleibt, mit dem eine sich wissenschaftlich nennende, jedoch von der willkürlichsten Entstellungen und phantasievollsten Erdichtungen nicht zurückschreckende Geschichtsschreibung gerade Samuels Bild zu entstellen und ihn durch Andichtung aller möglichen, au dem Boden des Judentums widersinnigen, hierarchischen Gelüste und Intrigen herabzuwürdigen sucht.

    Bedenken wir ferner, daß der selbige Samuel, der in diesem geschichtlich bedeutungsvollen Augenblick mit solchem Nachdruck, mit solcher Eindringlichkeit jeden Gedanken an die Herrschaft eines Menschen in Jissroél „nach der Weise der Völker“ bekämpft und die ausschließliche Gotteswaltung in  die Führung Jissroéls und in der Gestaltung seines Geschickes dem Volke ins Bewußtsein ruft, der sich so in Wahrheit als das verkörperte nationalen Gewissen bewährt, als der Fortträger des hohen Geistes des unsterblichen ersten Führers der Nation, daß dieser Samuel nach Chron. I 6,21 f. der Abkömmling – Kaurachs war, desselben Kaurach, der, von niedrigem Neide erfüllt,  die Göttlichkeit der Sendung Mosis leugnete und das Volk zum Abfall zu verführen suchte, um sich zu seinem Herrscher zu machen: so begreifen wir, warum gerade dieser Abschnitt zur Haftora dieser Sidra gewählt ist, und beugen uns in Ehrfurcht vor der Allmacht und Weisheit der göttlichen Erziehung, die für den Dienst ihrer Waltungsziele aus solchem Stamme solchen Sprößling zu gewinnen wußte.

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 416 -423  Kommentar zu Samuel Kap 11 V.14…) 

    14-06-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-06-2018
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    קרח

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    Kaurach

     (Auszüge)

     

    מזמור לאסף אלקים באו גוים בנחלתך טמאו את היכל קדשך שמו את ירושלים לעיים „Psalm Aßafs. Gott, Völker sind in dein Erbe gekommen, haben dein Heiligtum verunreinigt, haben Jeruschalaim zu Trümmern gemacht“ (Psalm 79).

    קינה מיבעי ליה מה ת"ל מזמור fragen die Weisen, hätte es nicht heißen müssen: Klage Aßafs – ist doch von dem Untergang des Heiligtums und der Zerstörung Jeruschalaims die Rede – und warum doch: Lied Aßafs? Und sie antworten mit einem Gleichnis: Die Tochter eines armen Mannes ging zum Brunnen, um Wasser zu schöpfen, da riß  der irdene Eimer ab und fiel in den Brunnen; das arme Mädchen schrie auf und weinte. Da kam eine Königstochter, um mit goldenem Eimer Wasser zu schöpfen; da riß auch ihr der Eimer ab und fiel in die Tiefe. Da freute sich das arme Mädchen, denn es sagte sich: wer den goldenen Eimer aus der Tiefe holen wird, wird auch meinen irdenen Eimer mit heraufholen. So auch Aßaf: als er sah, daß die Tore Jeruscholoims von der Erde verschlungen wurden, sagte er sich: Wer einst Jeruscholoim wieder erbauen wird, wird auch meinen Großvater Kaurach aus der Erdentiefe wieder erheben, daher: מזמור לאסף Gesang Aßafs. –

    Ein trauriges Kapitel aus der Wüstengeschichte unseres Volkes hat das Gottesbuch uns in unseren heutigen Sidra aufbewahrt. Kaurach und seine Genossen wagen verbrecherische Empörung wider Mausche und Ahron: diese sind ihnen herrschsüchtige Gewalthaber, die die Herrschaft über das Volk gerissen, sich Priesterwürde angemaßt, wo doch, wenn überhaupt Priester nötig, „die ganze Gemeinde, alle in ihren einzelnen Gliedern heilig“ und daher des Priestertums würdig seien. – Was aber als das Erbärmlichtse an dem ganzen Vorgang erscheint, ist die Tatsache, daß es Kaurach und Genossen gelingt, für diese Empörung, die nichts Geringeres als Empörung gegen Gott, Leugnung der Göttlichkeit der Thora und der durch sie verbrieften Göttlichkeit der Sendung Mausches und Ahrons bedeutete, nicht etwa die „Hefe“ des Volkes, sondern 250 Männer aus Jissroél נשיאי עדה קריאי מועד אנשי שם „Fürsten der Gemeinde, zur Versammlung Berufene, Männer von Namen, zu gewinnen und mit sich fortzureißen! Wie war das möglich? Ist aber das nicht eine Frage, deren Beantwortung leider auch heute noch von höchster lehrreicher Bedeutung ist? –  

    …Das gilt für das jüdische Einzelleben, das gilt aber auch für das jüdische Gemeinde und Gesamtheitsleben. Nicht mit einemmal ist es in jüdischen Gemeinden Nacht geworden ויהי ערב. Von dem offenen, vollendeten Abfall von Gott und seiner Thora hätte sich noch zu allen Zeiten, ein jeder, dessen Herz warm für Thora und Mizwauss schlägt, abgewandt und mit desto größerer Hingabe für die Erhaltung der göttlichen Heiligtümer sein Leben eingesetzt, je mehr sie frivoler, kecker Hand bedroht gewesen wären. Der Abfall aber verstand es; klug und vorsichtig – Gott und Thora im Munde – sich erst den Boden in der jüdischen Gemeinde zu erobern, ehe er mit seinem radikalen Zerstörungswerke sich hervorwagte. Unserer traurigen Gegenwart freilich scheint es vorbehalten geblieben zu sein, den Versuch wagen zu dürfen, ערב  „Mischung“ selbst zwischen „Tag und Nacht“; zwischen Gesetzestreue und vollendeter Gesetzesverleugnung durch deren paritätischen Anerkennung innerhalb einer jüdischen Gemeinde zu vollziehen! An diese scheinen die Weisen nicht gedacht zu haben. – 

     Nie und nimmer wäre es Kaurach und Genossen, die nach der Ansicht der Weisen, wie es ja aus dem ganzen Vorgang hervorgeht, vollendete אפיקורסים waren, gelungen, Männer von Namen, Fürsten der Gemeinde für ihre verbrecherischen Pläne zu gewinnen, wären sie mit ihrem vollendeten Abfall von Gott und Thora offen hervorgetreten. So aber ויהי ערב, אלו מעשיהם של רשעים verstanden sie es, ihrem Abfall den Schein der Gesetzlichkeit zu geben und ihn mit dem Mantel der Heiligkeit zu verhüllen – „Mausche und Ahron maßen sich zuviel an כי כל העדה כולם קדשים ובתוכם ה' die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig, und unter ihnen ist Gott – wir wollen, Gott behüte, nicht zerstören, wollen vielmehr aufbauen – jedes einzelne Mitglied der Gemeinde ist zur Führung berufen, soll an der Mizwo; Hohepriester zu sein, teilhaben – “  diesem im Zeichen des ויהי ערב sich vollziehenden Abfall ist es zuzuschreiben, daß er auch bis dahin hochstehende Kreise des jüdischen Volkes mit sich fortriß. – …

    …Dieses Verbrechen hat sich leider auch in der Folgezeit wiederholt, und zwar in solchem Ausmaß, daß in seinen Folgen die verhängnisvollste Katastrophe über Jissroél hereinbrach, unter deren Wucht wir noch immer zu leiden haben. Jeruschalaim und das Heiligtum des Gesetzes sanken aus den gleichen Ursachen in Trümmer. Hören wir unsere heilige Schrift (Chr. II, 36): וישלח ה' אלקי אבותיהם עליהם ביד מלאכיו השכם ושלוח כי חמל על עמו ועל מעונו, ויהיו מלעיבים במלאכי האלקים ובוזים דבריו ומתעתעים בנביאיו עד עלות חמת ה' בעמו עד לאין מרפא, ויעל עליהם את מלך כשדיים וגו' „Gott, Gott ihrer Väter, sandte ihnen seine Boten unablässig, den Gott hatte Erbarmen mit seinem Volke und seiner Stätte, sie aber verspotteten die Boten Gottes, verachteten seine Worte, machten seine Propheten zu Betrügern, bis Gottes Zorn wider sein Volk ausbrach rettungslos und Er wider sie den König der Chaldäer heraufführte. – “ Ist das nicht wortwörtlich die gleiche Versündigung, die gleiche Auflehnung wider die von Gott gesandten Männer, hören wir nicht die gleiche Sprache lästernder Geringschätzung und höhnender Empörung, nur mit del Unterschied, daß, während dort Kaurach an der Spitze der Bewegung stand, der nach den Worten der Weisen קרח אפיקורוס היה längst innerlich mit der Thora gebrochen und dessen Haß gegen die Gottesmänner nur die Folge seiner völligen Abkehr von Gott und Thora war, es hier, wie es ausdrücklich heißt (das.) כל שרי הכהנים והעם Priesterfürsten und die Elite des Volkes waren, die in unfassbarer Verblendung sich gegen die Gottesboten kehrten und den Untergang Jeruscholoims und des Heiligtums verschuldeten. –

    Und so sank Gottes Heiligtum in Trümmer טבעו בארץ שעריה und „in die Tiefe sanken seine Tore“, die gleiche Erde, die Kaurach, diesen wahrlich armseligen „Eimer“ verschlungen, verschlang auch den „goldenen Eimer der Königstocher.“ Wenn aber einst Jissroél, geläutert durch harte Leidenserfahrung, den Gottesmännern und Führern der Thora offenes und williges Ohr entgegenbringen¨, kein höheres Ziel kennen wird als von ihnen sich den Weg zu immer vollendeterer  Lebensheiligung weisen zu lassen, und Gott dann sein Heiligtum wieder aus Erdentiefe wieder erheben wird – wird dann Gottes verzeihende Liebe nicht vielleicht auch denen Zukunft gewähren, die in armseliger Verblendung einst den Kampf gegen Gottes Heiligtum geführt und in Wirklichkeit, wider ihr Willen, nur seiner umso größeren Anerkennung gedient haben? – Dieser tröstliche Ausblick vermochte trotz alles Jammers der Harfe eines Aßaf auch einen heiteren Ton zu entlocken. –מזמור לאסף

    …Lasset uns Gott helfen, die Zeit herbeizuführen, in der nach Prophetenverheißung vor dem sieghaften Lichte die Nacht weicht, vor der Macht der Gotteswahrheit die Lüge von der Erde schwindet והיה לעת ערב יהיה אור –   

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung vierter Teil Numeri  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 35 - 44

    13-06-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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