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Rabbiner Samson Raphael HIRSCH
(1808-1888)

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(1850 - 1926)
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Rabbiner Dr. Raphael BREUER
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Jubelsinget, Gerechte, in Gottesanschauung, den Geraden geziemt Thatenoffenbarungslied (Psalm 33)

ברוך הבא!    السلام عليكم!

 

Welkom op de blog van de studievereniging JESJOEROEN, Jodendom tegen Zionisme


Thoratrouwe antizionistische inzet en anti-imperialistische solidariteit. U vindt hier Rabbijnse teksten (vooral Samson Raphael HIRSCH strekking), nieuws en achtergrondinfo.

 

Bienvenue sur le blog de l'association d’étude YECHOUROUN, Judaïsme contre Sionisme.

 

Nous proposons des textes rabbiniques, (surtout de l’école de Samson Raphael HIRSCH) ainsi que des infos et documentations, le tout avec engagement antisioniste et solidarité anti-impérialiste, inspirés par la fidélité à la Torah. Visitez notre blog similaire en langue française: www.bloggen.be/yechouroun .  

 

Willkommen im Blog des Studienverbandes JESCHURUN, Judentum gegen Zionismus.

Wir bieten Rabbinische Texten (hauptsächlich von der Samson Raphael HIRSCH Tendenz – meistens in deutsche Originalfassung), sowie Nachrichten und Hintergrundinformationen, im ganzen mit Thoratreues antizionistisches Engagement und anti-imperialistische Solidarität.

 

Welcome to the blog of the Study Association YESHURUN, Judaism against Zionism.

We propose Rabbinical texts (mostly from the S R HIRSCH tendency), news and information, the whole inspired by Thora-true anti-Zionist Commitment and anti-imperialist Solidarity.

Inhoud blog
  • SAMSON RAPHAEL HIRSCH KOMMENTAR WOCHENABSCHNITT NAUACH
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt NAUACH
  • Rabbiner Dr. Raphael BREUER: Das Hebräische
  • Samson Raphael HIRSCH Über der Talmud (6. Folge)
  • Psalm 29,10 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Nauach
  • Notiz über Antizionismus der historische Agudaß Jißroel in 1914
  • Rabbiner Dr. Pinchos KOHN: DER ALTE WEG
  • NACHRICHTEN und HINTERGRUNDINFORMATION 09.10.2017
  • Rabbiner Dr. Raphael BREUER: Nationaljudenthum - ein Wahnjudenthum (Auszug)
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH: SsUCKOH (aus Chauréw)
  • Rabbiner Dr. Mendel Hirsch 'Koheleth und die pessimistische Weltanschauung'
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH : LAUBHÜTTENFEST
  • NOTIZEN von 'Jüdische Monatshefte' 1919 Heft 5. u. 6
  • Haus Jakobs! Gehet voran, wir möchten im Lichte Gottes mitwandeln! Jesajas 2,5
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER : JAUM HAKIPPURIM
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro des Nachmittaggebetes am Jaum Kippur
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro des Morgengebetes Jaum Kippurs
  • The Jewish Guardian Archive
  • Samson Raphael HIRSCH: Zaum G'daljoh
  • Ludwig Stern: Der Tag der Erinnerung, das Neujahrsfest
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    JESCHURUN
    Judentum gegen Zionismus
    20-10-2017
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    Rav Samson Raphael HIRSCH

    KOMMENTAR

    WOCHENABSCHNITT NAUACH (AUSZÜGE)

    Kap.6, V.16

    Eine Beleuchtung machst du der Arche, und lässest sie obwärts bis zu einer Elle abnehmen;

    Die Thüre der Arche bringst du an die Seite an; mit unterstem, zweitem und drittem Stockwerk machst du sie.“

    צהר. Die צ=Form von זהר scheint fast auf eine künstliche Beleuchtung hinzuweisen. (Heißt vielleicht Öl zunächst als wichtiges Beleuchtungsmittel יצהר, sowohl als Nahrungsmittel שמן ?) Sicherlicht nicht ohne Grund wird die Einrichtung so ganz speziell mitgeteilt und später wiederholt hervorgehoben, daß Noa alles כן ganz so gemacht habe. Gott hätte in tausendfacher Weise retten können – ob die Größe der Arche hinreichend war u.s.w., sind Überlegungen die wir ziemlich bei der Seite lassen können. Gott erwählt einen Menschen, der soll sich, seine Familie und die Tierwelt für die Zukunft retten; er rettet sich und nur denn, wenn er alles so und nur so vollbringt, wie ihm befohlen. גדול המצווה ועושה ממי שאין מצווה ועושה, die gebotene Vollbringung ist bei weitem größer, als die willkürliche, ist erster jüdischer Grundsatz. Im Gegensatz zur herrschenden Ansicht hat wahren Wert nur das, was zur Erfüllung des göttlichen Willens geschieht. Was jemand nach eigener Eingebung u.s.w. übt, hat nur zweifelhafte, untergeordnete Bedeutung. Was hätte Noa in den 120 Jahre nicht noch alles zur Rettung tun können! Hundert Archen bauen u.s.w. Es dürfte hier daher vielmehr nur gesagt sein, daß sich Noa darauf beschränkte das, aber ganz zu tun, was Gott befohlen hatte, und Gott das weitere überließ.

    V.18

    „Mit dir aber werde ich meinem Bund aufrecht halten, du wirst in die Arche gehen, du und deine Söhne und deine Frau und die Frauen deiner Söhne mit dir.“

    …Der Begriff „Bund“ entspricht dem ברית keineswegs. Schon darum nicht, weil Bund immer ein Gegenseitiges voraussetzt. ברית kommt aber auch völlig einseitig vor. So Gottes ברית der Erhaltung Noa’s und der noachidischen Welt. So הנני נותן לו את בריתי שלום an Pineas. Nichts hatte wohl mehr eine =בריתBestimmung nötig als die Erhaltung Noa’s. Die paar Balken machten gewiß nicht die Rettung aus, sonst hätten sich ebenso noch andere retten können. Wohl nur im Sinne des אין סומכין על הנס, nach welcher der Mensch jederzeit das ihm Mögliche tun soll, hatte Noa seinen Kasten zu bauen, aber die Erhaltung und Rettung selbst bedurfte gewiß des ganz besonderen Schutzes des göttlichen Willens; daher אתך - ברית, die übrigen alle um Noa’s und seines Verdienstes willen. Zu ihm gehörte die Familie und die zu rettende lebendige Welt.

    Kap 9, V. 2

    „Und eure Furcht und euer Schrecken sei über alles Tier der Erde und über alles Geflügel des Himmels; von allem was den Boden betritt, und von allen Fischen des Meeres sei in eure Hand gegeben“

    …. – Wenn dies alles kein bloßer Traum ist, so dürfen wir uns sagen, daß auf dem hier begonnen Wege bis in sehr weiter Zukunft hinaus der Menschheit nicht die Aufgabe ist, die Erdwelt zu meistern und zu vollenden, vielmehr ihr jetzt nur die Aufgabe gestellt ist, sich zu vollenden, sich zu veredeln, sich wieder in die wahre Stellung zu Gott emporzuarbeiten. Diese Restituierung der Menschheit in den Standpunkt, den sie einnehmen sollte, mit der Wiederkehr des Friedens, der langen Lebensdauer, des „neuen Himmels und der neuen Erde“, die uns das Prophetenwort schildert, wird nach dem tiefen Wort unserer Weisen: - „[Ein bo Dovid ad schichlu chol haNeschomauss schebeGuff] – nicht früher eintreten, „bis nicht alle mögliche Geister eingegangen sind in die Leiblichkeit und sich veredelt haben“, und von diesem Verse bis zum letzten Worte des letzten Propheten ist der ganzen Inhalt der Gottesschrift nichts anderes, als die Schilderung der Rückkehr der Menschheit zu diesem einstigen Zustande, und der Gottesveranstaltungen zu diesem Ziele. Inzwischen aber ist dieser Standpunkt verloren, das Band zwischen dem Menschen und der Tierwelt zerrissen, und der Mensch zunächst auf die Arbeit an sich selbst und für sich selbst hingewiesen.

    V. 25, 26, 27

    „25. Da sprach er: Fluchgetroffen wird Kenaan, Knecht von Knechten wird er seinen Brüdern sein. 26. Und wiederum sprach er: Gesegnet wird Gott, der Gott Schem’s; möge Kenaan ihnen Knecht werden! 27. Gemüter öffnet Gott dem Japhet, wohnt jedoch in Hütten Schem’s; und es wird Kenaan ihnen Knecht.“

    Das in diesen Versen Ausgesprochene enthält vielleicht das tiefste und weitest reichende, was je das von Gott geöffnete Auge eines Sterblichen geschaut, und Gott durch dessen Mund zum Ausspruch hat kommen lassen. Die ganze Geschichte der Menschheit, ihr Anfang, ihr Ende und ihr Mitte liegt in diesen drei Sätze…

    V. 25 Die Leidenschaft, die sich nicht beherrschen kann, wird zur Lockspeise, durch die man in die Knechtschaft gegängelt wird. Wer zu aller Zeit sich selbst beherrscht, wer auf Befriedigung seiner sinnlichen Natur leicht verzichtet, den kann man nie bestechen, verlocken, ihm nicht aus dem Golde goldne Fesseln machen; er kann untergehen, sterben, – aber nicht geknechtet werden. So Menschen, so Völker. – …

    Kap. V. 8

    „Da zerstreute sie Gott von dort über die Fläche der ganzen Erde hin, und sie unterließen es, die Stadt zu bauen.“

    … Sie hörten also auf, die Stadt zu bauen; aber den Zug, die Richtung, aus welcher der Turmbau entsprungen war, den nahmen die Menschen überall mit hin. Freilich nicht mehr eine Stadt und einen Turm für die Knechtung der ganzen Menschheit, aber einzelne Städte und Türmchen von denen kleine Nimrode meinen, daß sie in den Himmel reichen.– …

    20-10-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-10-2017
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    נח

     

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt Nauach (Auszug)

     

    Einem solchen allgemein herrschenden, üppig blühenden רשעות sah sich zum ersten Male in der Geschichte Nauach, der Held unserer Sidra, gegenüber: את האלקים התהלך נח allein bei seinem Gott ausharrend, sein צדקות und תמימות sich erhaltend! Wer will es ermessen, was ein Nauach, der einzige Träger des אמת inmitten einer großen Welt, in der חמס zur unumschränkten Herrschaft gelangt war, zu leiden, zu erdulden hatte! Zu dem Satz כי אותך ראיתי צדיק לפני בדור הזה „denn dich habe ich gerecht gesehen vor mir in diesem Geschlecht“ (7,1) fügen die Weisen den Psalmvers kommentierend hinzu: ה' צדיק יבחן „Gott prüft den Gerechten“ (Ps.11,5). – Der Gedanke dürfte klar sein. „צדיק לפני“ Es kann wohl jemand in den Auge, der Menschen als צדיק dastehen, ohne es vor Gott zu sein; daß aber jemand vor Gott ein צדיק sei, aber nicht vor Menschen, das, sollte man meinen, sei unmöglich. In einer gleich dem דור המבול entarteten Zeit ist es jedoch wohl möglich. Wo alles entartet ist, alles der Gewalt und dem Unrecht huldigt, für das Recht und Wahre jeden Sinn verloren hat, da wird das Recht und die Wahrheit, von einem einzigen vertreten, als Narretei und Blödsinn verachtet und verspottet. Unter lauter Lahmen wird der eine noch Gesunde als Krüppel belächelt! כי אותך ראיתי צדיק לפני בדור הזה „Nur vor mir sah ich dich als צדיק in diesem Zeitalter!“ Als ein solcher צדיק לפני zu leben, ist aber das denkbar größte נסיון, die denkbar größte Prüfung – daher der Hinweis auf jene Psalmstelle: „Gott prüft den Gerechten.“ –

    Wenn daher das Gotteswort sich anschickt, mit אלה תולדת נח die Geschichte von dem endlichen Sieg des אמת und den Untergang des שקר zu schildern, da kann es Nauachs Namen nicht erwähnen, ohne – זכר צדיק לברכה – seines צדקות zu gedenken, das sich denn doch לברכה bewährt hat. Wie sinnig erinnern da die Weisen (מ"ר) an den Mischlevers (14,11): בית רשעים ישמד  „Das Haus des Gesetzlosen wird vernichtet, זה דור המבול das gelte von dem -מבול Geschlecht; ואהלי ישרים יפריח „aber das Zelt der Geraden wird Blüten treiben“, זה נח das gelte von Nauach. רשעים gründen oft scheinbar feste Häuser, doch schließlich fallen sie der Vernichtung anheim; während dem unscheinbaren, schlichten, vom Sturm bewegten Zelt der צדיקים dauernde Blüte beschieden ist. –

    Doch diese die Menschheit erziehende Gotteswaltung, wie sie hier zum ersten Male sich zeigte, sollte in der Folge erst recht in ihrer ganzen Heileswirkung sich bewähren. עשרה דורות מאדם עד נח להודיע כמה ארך אפים לפני Die zehn Geschlechter, die von Adam bis Nauach trotz zunehmender Entartung sich erhalten konnten, bezeugen Gottes unendliche Langmut, die nicht sogleich mit dem ganzen Ausmaß gerechter Strafwaltung Menschen heimsucht, sondern nichts unversucht läßt, was sie zur Selbstbesinnung und Pflichttreue zurückzurufen geeignet wäre. Als Paradies lächelte ursprünglich die Erde dem ersten Menschen und spendete ihm den ganzen Reichtum seines Segens, solange er sich auf der Höhe seiner Bestimmung zu erhalten verstand. Doch da er seine Bestimmung untreu geworden, verhängte die Gottesstrafe ארורה האדמה בעבורך בעצבון תאכלנה den Fluch über die Erde: „Deinethalben trifft die Erde der Fluch, nur mit Entsagung wirst du sie fortan genießen können.“ בעבורך Deinethalben, d.h. zum Zweck deiner Besserung und Erziehung trifft die Erde der Unsegen, wird sie in ihrer ursprünglichen Entwicklung gehemmt, damit die dadurch bewirkte Entsagung, das עצבון, dich zur Pflichttreue zurückbringe. Doch dieser erste Schlag, der die Erde traf, hat den damit beabsichtigten Erziehungszweck nur in ganz vereinzelten Fällen erreicht. כמה ארך אפים לפני Aber vor Gottes Angesicht waltet gar viel Langmut. –

    Das עצבון, das durch den ersten über die Erde gekommenen Unsegen erzeugt wurde, war immer noch viel zu gering, die Erde blieb immer noch ein Paradies in verjüngtem Maßstabe. So erzählen die Weisen: אחת למ' שנה היו זורעים vor der Sintflut brauchte man nur einmal in vierzig Jahren das Feld zu bestellen, היה להם אויר יפה כמן הפסח עד העצרת es war ein ewiger Frühling, die Zeiten blieben sich immer gleich, היו מהלכין מסוף העולם ועד סופו לשעה קלה und auch die Zerklüftung der Kontinente war nicht vorhanden, so daß die rascheste Verbindung von einem Ende der Erde zum anderen möglich war. Sie finden in den vorsintflutlichen klimatischen Verhältnissen die Ursache der größeren Lebensdauer der Menschen, und in der klimatischen Stetigkeit, die vor der Sintflut herrschte, einen vornehmlichen Grund für den zunehmenden sittlichen Verfall: מי גרם להם שימרדו בי lassen sie Gott sprechen: Was hat sie zu einer solchen Entartung geführt? לא ע"י שהיו זורעין ולא קוצרין wohl der Umstand, daß die Natur in üppiger Fülle ihnen den Segen spendete, sie stets nur Gewinn und nicht Verlust zu verzeichnen hatten, שהיו יולדין ולא קוברין daß sie das Leben und nur selten den Tod kannten! –

    Mit מבול trat darin eine folgenschwere Änderung ein. Durch מבול hat, wie die Weisen zu dem Vers עוד כל ימי הארץ bemerken, die Erde eine völlig veränderte klimatische Umgestaltung erfahren, unter deren Einflüssen sie seitdem steht: Von nun an und weiter יולדין וקוברין wird der Wechsel von Leben und Tod rascher eintreten, eine kürzere Lebensdauer die Folge sein; nunmehr, sagt Gott, לא אסף לקלל עוד את האדמה בעבור האדם werde ich der Erde nicht mehr wegen des Menschen fluchen müssen: denn die seit מבול erfolgte Umgestaltung der Erdverhältnisse wird das zur Erziehung des Menschengeschlechts erforderliche Maß von עצבון mit sich bringen (s. zu diesem Abschnitt Komm. 1 B.M. 8,22). Selbst das gewaltigste רשעות ist seitdem zeitlich begrenzt, und während in der vorsintflutlichen Zeit durch die ungemessene Lebensdauer der Menschen die Erfahrung des שם רשעים ירקב fast ausgeschlossen war, ist nunmehr eine neue Phase der Menschenerziehung eingeleitet, in deren Zeichen das זכר צדיק לברכה ושם רשעים ירקב sich in seiner segensreichen Folgen bewähren kann. –

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung erster Teil Genesis J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S. 15-18

    18-10-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-10-2017
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

                 (1881-1932)

     

    Das Hebräische

     

    … Tausende von Juden sind zur Zeit von einem förmlichen Taumel des Hebräischen erfasst. Anfangs war die zionistische Liebe zum Hebräischen eine zionistische Mode, der man sich mit jener zärtlichen Hingabe verschrieb, mit der man sich auch sonst in die historische Überbleibsel der jüdischen Antike vergrub. Man lernte Hebräisch, wie man jüdische Geschichte trieb, wie man mit der jüdischen Religion, ihren Heroen und ihre Märtyrern kokettierte. Heute ist das Hebräische turmhoch über allen sonstigen Elemente der jüdischen Kultur gestellt, heute ist es zu einem gellenden Feldgeschrei geworden, mit welchem  kundige Strategen eine bunte Menge fanatisierter Schekelzahler zu wildem Kampfe wider die Hochburgen der Assimilation verlocken.

    …Es ist nun klar: das große Gewicht, daß der Zionismus auf das Hebräische legt, ist nichts anders als eines der zahlreichen Symptome, durch die er seinen Hang zur Assimilation bekundet. Auch die Zionisten sind Assimilaten. …Nur an die europäische Geschichte hat er sich orientiert, als er den Kampf für die heilige Sprache begann.

    Umsomehr ist aber die Orthodoxie verpflichtet, nach der historischen Stellung des Hebräischen im Judentum zu fragen, und dafür zu sorgen, daß dieser hebräische Taumel, dieser nationale Sprachfanatismus nicht auch ihre Reihen erfasst. Das würde zu einer gefährlichen Infektion von unabsehbaren Folgen führen. …

     

    Aufsatz erschienen in „Jüdische Monatshefte“ Jahrgang 1 (1914) Heft 6 und hier die vollständige in Beilage:

    Bijlagen:
    Das Hebraïsche R.B. Jg. 1 Hft. 6 Seite 211.JPG (126.6 KB)   
    Das Hebraïsche R.B. Jg. 1 Hft. 6 Seite 212.JPG (124.4 KB)   
    Das Hebraïsche R.B. Jg. 1 Hft. 6 Seite 213.JPG (124.8 KB)   
    Das Hebraïsche R.B. Jg. 1 Hft. 6 Seite 214.JPG (130.5 KB)   
    Das Hebraïsche R.B. Jg. 1 Hft. 6 Seite 215.JPG (129.9 KB)   
    Das Hebraïsche R.B. Jg. 1 Hft. 6 Seite 216.JPG (124.5 KB)   
    Das Hebraïsche R.B. Jg. 1 Hft. 6 Seite 217.JPG (89.1 KB)   

    17-10-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-10-2017
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    Samson Raphael Hirsch


    ÜBER DIE BEZIEHUNG DES TALMUDS ZUM JUDENTUM

    UND ZU DER SOZIALEN STELLUNG SEINER BEKENNER (6)

     

    Wir glauben, durch die vorstehenden wortgetreuen Auszüge aus den talmudischen Schriften den Urgrund der von manchen gehegten Meinung von gemeinschädlichen Einfluß des Talmuds auf das soziale Verhalten und das Verkehrsleben der Juden dargetan, und vielmehr gezeigt zu haben, welche in hohem Grade die allgemeine Wohlfahrt fördernden Grundsätze der Rechtschaffenheit, der Betriebsamkeit und der Loyalität der Talmud auf dem Boden religiöser Gewissenhaftigkeit in der Brust seiner Bekenner zu pflegen versteht.

    Wir haben dem vorangehend die Erklärung geäußert, daß auch überhaupt die selbst von seinen Gegnern zugestandenen löblichen Eigentümlichkeiten  des jüdischen Nationalcharakters durch und durch als ein Erzeugnis der talmudischen Lehren und der unter ihrem Einfluß sich vollziehenden Erziehung und Bildung zu betrachten sind.

    Wir möchten auch dies durch einige Auszüge aus dem talmudischen Schriften belegen und damit den Beurteiler das Bild von der talmudischen Lehre einigermaßen  vervollständigen, beschränken uns aber auf nur wenige Sätze aus dem reichen Schatz der talmudischen Weisheit von der Bildung des Charakters, der Gesinnung und der Lebensgrundsätze der Einzelpersönlichkeit, der Ehe und des Familienlebens, der Wohltätigkeit und der Menschenliebe und des Gemeindelebens. 

     

    GEISTES- UND CHARAKTERBILDUNG, GESINNUNG UND LEBENSANSCHAUUNG

     

    In höchsten Ehren steht den Weisen des Talmuds de Bildung des Geistes. Die durch Schrift und Überlieferung gegebene Wissenschaft ist ihnen nicht das Vorrecht eines besonderen Standes, sondern die Nationalwissenschaft, zu deren Aneignung und Pflege jeder ihrer Söhne, welchem sonstigen Beruf er auch obliegen mag, berufen ist. Und weil diese Wissenschaft nicht das übersinnliche Jenseitige, sondern die reale diesseitige Welt mit ihren geschichtlichen Entwicklungen in der Vergangenheit, ihren religiösen, sittlichen und sozialen Aufgaben in der  Gegenwart des Einzel- und Gesamtlebens und ihren Zielen in der Zukunft zum Gegenstande hat, so ist sie einerseits eine tüchtige Schule für logische Auffassung und Beurteilung der Dinge, Zustände und Verhältnisse, und ist anderseits so universaler Natur, daß sie sich gerne mit allen anderen Wissenschaften befreundet, welche die Erkenntnis der realen Zustände und Verhältnisse in Natur und Geschichte anstreben. Daß der Knabe zur Kenntnis dieser Wissenschaft, zu selbständiger Hausesgründung und zu tugendhaften Werke heranblühen möge, das ist der Wunsch, den Freunde und Genossen einem Vater bei der Geburt eines Sohnes ausdrücken, und wenn nach dem bereits zitierten Ausspruch des Talmuds bei unserem einstigen jenseitigen Erscheinen vor Gottes Richterstuhl, die Frage nach der von uns gepflegten Rechtschaffenheit  in Handel und Wandel die erste sein wird, so wird nach der Talmud die zweite sein: Bist du nicht ganz und gar ins Geschäftsleben aufgegangen und hast du dir täglich eine bestimmte Zeit für deine geistige Fortbildung in der Wissenschaft offengehalten[1]?  Die Bitte um Erkenntnis, Einsicht und Verständigkeit bildet das erste Anliegen in den dreimal täglichen Gebete der jüdischen Liturgie[2].  Wer es verabsäumt; sich die richtige Erkenntnis zu erwerben, macht sich fast des Anspruchs auf Erbarmen verlustig.  Ein Mensch aber, der die rechte Erkenntnis und Einsicht besitzt, ist ein Baustein zum Heiligtum[3].  Wem es an rechter Kenntnis und Ansicht fehlt, der ist der wahre Arme[4]. Sie schützen aber nur eine gerade Geistesrichtung, keine, die, wie sie sich ausdrücken einen Elefanten durch einen Nadelöhr zwingen will, und zählen eine ganze Reihe verkehrter Geistesbildungsarten auf, die sie ernstlich tadeln[5].

    Allein alles Wissen, alle Wissenschaft haben nur Wert, wenn sie im Dienst eines gottesfürchtigen Lebens verwertet werden sollen. Gottesfurcht ist der wahre Bau des Lebens, Wissenschaft nur die Pforte dazu. Wehe dem, der kein Haus hat und sich eine Türe zum Hause zimmert! Ja, Gottesfurcht ist der, den rechten Eingang zur Wissenschaft bedingende Schlüssel. Wer aber Wissenschaft ohne Gottesfurcht hat, gleicht dem der wohl die inneren Schlüssel, aber nicht den äußeren hat, wie will der hinein[6].

    Gottesfürchtig wird aber ein Mensch nur durch sich selbst. Wenn ein Mensch ins Dasein treten soll, tritt sein Engel vor Gottes Thron mit der Frage: dieser Menschenkeim, was soll ihm werden, soll er stark oder schwach, klug oder einfältig, reich oder arm werden, ob er aber gut oder schlecht werden soll, fragt er nicht; denn alles stammt aus Gottes Händen, nur nicht die Gottesfurcht[7].  Unablässig achte auf deinen Charakter und wäge jeden Schritt ab, den du tutst[8]. Bessere dich einen Tag vor deinem Tode, und da du nicht weißt, wann dieser eintritt, so denke, jeder Tag sei vielleicht dein letzter, und dein ganzes Leben sei ein Leben fortschreitender Besserung[9].  Jederzeit halte deine Gewänder rein und hüte dich vor dem kleinsten Flecken, denn du weißt nicht, wie bald du vor deinen Schöpfer geladen wirst[10]. Diese Welt gleicht dem Vorzimmer zur jenseitigen.  Bereite dich im Vorzimmer, das du würdig zur Audienz erscheinest[11]. Dein Vorbild aber sei Dein Schöpfer, wie Er barmherzig und gnädig, langmütig, reich an Liebe und Wahrheit ist, wie er Nackte kleidet, Kranke pflegt, Trauernde  tröstet, so strebe du Ihm nach in gleichen Tugenden und gleichem Liebeswirken; denn es ist dir gesagt, wandle Ihm nach, wandle in seinen Wegen, werde ihm ähnlich[12]. Ist doch deine Seele, ihrem Wesen nach, Gottes Ebenbild, ist rein, sehend und unsichtbar wie Gott, füllt den Körper, ihre Welt, so aus, wie Gott die ganze Welt erfüllt und ist dabei so unfindbar wie Gott, trägt und überdauert den Körper wie Gott seine Welt, ist einzig im Körper wie Gott einzig in seiner Welt[13].

    Der angeerbte Grundzug des jüdischen Charakters ist: Barmherzigkeit. Der Jude, der nicht barmherzig ist gegen alles, was Gott geschaffen, der ist kein echter Jude[14].  Wer sich seiner Mitgeschöpfe erbarmt, des erbarmt man sich vom Himmel, wer aber sich seiner Mitgeschöpfe nicht erbarmt, der hat auf kein Erbarmen von oben zu rechnen[15].

    Von dem gefeiertesten Meister der Lehre, dem Verfasser der Mischna, erzählt der Talmud, ein Kalb, das zum Schlachten geführt werden sollte, flüchtete sich einst zu ihm und barg den Kopf weinend in seinen Mantel. „Geh“, sagte er, „dazu bist du geschaffen.“ Darauf sagte man oben: weil er kein Erbarmen gezeigt, seien lange anhaltende Schmerzen über ihn verhängt.  Eines Tages wollte seine Magd junge Wiesel, die sie im Hause zusammengefegt hatte, ertränken. „Laßt sie“, sagte er, „sein Erbarmen erstreckt sich auf alle seine Werke“, heißt es von Gott. Darauf sagte man oben, weil er Erbarmen gezeigt, werde ihm Erbarmen erwiesen, und die Schmerzen hörten auf[16].

    (Fortsetzung folgt)

     

    Quelle: S.R. HIRSCH: Gesammelte Schriften Band VI Frankfurt am Main 1912

    (Erschien als Broschüre im Jahre 1884)



    [1] Sabbath 31a.

    [2] Berachoth 33a.

    [3] Das.

    [4] Nedarim 41a.

    [5] Baba Mezia 38b. Kethuboth 17a.

    [6] Sabbath 31a. b.

    [7] Niddah 16b.

    [8] Sota 5b.

    [9] Sabbat 153a.

    [10] Das.

    [11] Aboth IV, 21

    [12] Sota 14a.

    [13] Jalkut zu Ps.103

    [14] Beza 23b.

    [15] Sabbath 151b.

    [16] Baba Mezia 85a.

    16-10-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-10-2017
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    נח

     

    ה' למבול ישב וישב ה' מלך לעולם:

     

     

    Schon der Sündflut gegenüber blieb Gott ruhig auf seinem Thron, und so setzte Gott sich zum König für immer.

    (Psalm 29,10 Übersetzung Rabbiner Samson Raphael HIRSCH)

     

    1.

    Wenn alle um dich fehlen,

    Bleib‘ du nur treu und gut,

    Gott kennt die reinen Seelen,

    Nimmt sie in seinen Hut.

    2.

    Wenn Sünder trifft die Strafe,

    Du wirst geborgen sein,

    Den Frommen, auch im Schlafe

    Beschützt der Herr allein.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 32  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    15-10-2017 om 09:34 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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