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Rabbiner Samson Raphael HIRSCH
(1808-1888)

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Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH
(1833-1900)
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Rabbiner Dr. Salomon BREUER
(1850 - 1926)
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Rabbiner Dr. Raphael BREUER
(1881-1932)
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Reb Julius HIRSCH
(1842-1909)
Jubelsinget, Gerechte, in Gottesanschauung, den Geraden geziemt Thatenoffenbarungslied (Psalm 33)

ברוך הבא!    السلام عليكم!

 

Welkom op de blog van de studievereniging JESJOEROEN, Jodendom tegen Zionisme


Thoratrouwe antizionistische inzet en anti-imperialistische solidariteit. U vindt hier Rabbijnse teksten (vooral Samson Raphael HIRSCH strekking), nieuws en achtergrondinfo.

 

Bienvenue sur le blog de l'association d’étude YECHOUROUN, Judaïsme contre Sionisme.

 

Nous proposons des textes rabbiniques, (surtout de l’école de Samson Raphael HIRSCH) ainsi que des infos et documentations, le tout avec engagement antisioniste et solidarité anti-impérialiste, inspirés par la fidélité à la Torah. Visitez notre blog similaire en langue française: www.bloggen.be/yechouroun .  

 

Willkommen im Blog des Studienverbandes JESCHURUN, Judentum gegen Zionismus.

Wir bieten Rabbinische Texten (hauptsächlich von der Samson Raphael HIRSCH Tendenz – meistens in deutsche Originalfassung), sowie Nachrichten und Hintergrundinformationen, im ganzen mit Thoratreues antizionistisches Engagement und anti-imperialistische Solidarität.

 

Welcome to the blog of the Study Association YESHURUN, Judaism against Zionism.

We propose Rabbinical texts (mostly from the S R HIRSCH tendency), news and information, the whole inspired by Thora-true anti-Zionist Commitment and anti-imperialist Solidarity.

Inhoud blog
  • Samson Raphael HIRSCH „Ijar“ (Erster Teil)
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung Wochenabschnitt Tazria
  • Sprüche 21,23 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Mezauro
  • Kommentar zur Wochenabschnitt Tazria von Rabbiner J.H. KOHN
  • Samson Raphael HIRSCH: Aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Schemini
  • Rabbiner Dr. Mendel Hirsch Aus seinem Komm. zur Haftoro Schemini
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Schemini (Auszüge)
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro letzten Tag Péssachs (2. Folge)
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro des letzten Tag Péssachs (1.Folge)
  • Rabbiner Dr. Raphael BREUER 'S.R. HIRSCH und der Chassam Sofer'
  • Samson Raphael HIRSCH: Sf'viro (aus Chauréw)
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro 2. Tag Péßach
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro des 1. Tag Pessachs
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro des Schabbos hagodaul
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Jaum tauw Péssach (4.Folge)
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Jaum tauw Péssach (3.Folge)
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Jaum tauw Péssach (2.Folge)
  • Samson Raphael HIRSCH: Jaum Tauw Péssach (1.Folge)
  • Samson Raphael HIRSCH: NISSAN (2. Folge)
  • Samson Raphael HIRSCH: NISSAN (1.Folge)
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  • ANTIQUARIAAT BOEKHANDEL SPINOZA
  • 'DER ISRAELIT'
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    JESCHURUN
    Judentum gegen Zionismus
    26-04-2017
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    Samson Raphael HIRSCH

     

    Ijar. (Erster Teil)

    „Bringet zum Jauchzen, Völker, sein Volk!“ Die Geschichte im Lichte des Abschiedssanges Mosis. (Schirath Haasinu)

     

    Der „Wunder“-Monat der Erlösung ist zu Ende, der Monat der Gesetzgebung noch zu erwarten und der „Licht“ und „Glanz“-Monat der sein Namen von dem Blütenglanz der sonnig strahlenden Natur trägt (זו, I. Kön. K.6 V.1) hält unser Gemüt mit seiner Sefira-Erinnerungen gefangen und führt unsere Gedanken mitten aus dem frischen Leben einer lachenden Gegenwart ein Weg der Erinnerungen zurück, der, rückwärts immer dunkler und dunkler werden, über rauchenden Judengassen, gemordete Judenleiber, gebrochene Judenherzen, zu der Grabstätte einer mehr als tausendjährigen Volksgeschichte leitet, aus deren Hintergrund dem Blick des oberflächigen Beschauer nichts als die Lohe der Scheiterhaufen und die Flamme der Brandfackel leuchtet.

    Und wenn wir, glückliche Enkel einer solchen Vergangenheit, nun bereits – Dank dem ewigen Lenker der Zeiten – auch  unsere Gedanken den entgegengesetzten Weg führen und die Bahn des aufgehenden Lichtes verfolgen können, den ganzen Abstand des „Einst“ und „Jetzt“, den ganzen ungeheuren Fortschritt, den doch die Menschheit seit Jahrhunderten in Huldigung der Menschlichkeit und des Rechts und in Beachtung der inneren Gottesstimme das Gewissen bereits gemacht, an dem Resultate zu ermessen vermögen, das eine Vergleichung jener Zeiten bietet in welchen, wie unsere Sefira-Seufzer klagen:

    „Gutes hofften wir –

    Und es ist Nacht geworden

    Und Todesgestalten schrecken umher.

    Zusammen berieten sie, Völker harten Angesichts, –  

    Und da stürzten über uns hin

    Die Fluten entfesselter Wut.

    Mit zürnendem Grimm haben sie uns lebendig verschlungen,

    Haben Kinder und Frauen wie Schafe zum Schlachtbank geschleppt,

    Haben Knaben draußen, Jünglinge von unseren Gassen gemordet,

    Haben der Priester Antlitz nicht geachtet, Greise nicht verschont,

    Und dieses lästernde Toben und diese Feindschaft und Rache

    Sollte von dir uns trennen,

    Sollte zum Verlassen deiner Pfade uns führen –  – “ (Aus dem Piut)

    und unsere Zeit, in welcher der fanatische Raub eines Judenknaben ganz Europa empört und zum Anwalt des Rechts und der Menschlichkeit adelt: wie sollten wir da nicht immer wieder und wieder den Enthüllungen lauschen, die Gott in das geistige Vermächtnis niederlegt, das er seinem Volke als den einzigen Stab und die einzige Leuchte mit hinausgab, als er dessen Söhne für diesen Schicksalsgang sondergleichen in die „Wüste der Völker“  hinausstieß und ihr hieniediges Leben und Sterben auf Jahrtausende hin von den Resultaten der nur nach Jahrhunderten zählenden sittlichen Erziehung der Völker abhängig machte?

    Schon das „schauende Lied“, mit welchem er seinen Diener Moses von seinem Volke Abschied nehmen ließ, das ewig „vor uns der als Gotteszeuge reden und nimmer von uns vergessen werden soll,“ – es singt unsere gottnahe Bestimmung, wie:

    Gottes Teil sein Volk,

    Jacob das ihm zugefallene Erbe.

    Es findet Ihn in Wüstenland,

    In der Öde, wo die Leere klagt,

    Er umgibt es, er belehrt es,

    Er bewahrt es wie sein Augapfel –

     Wie ein Adler weckt sein Nest,

    Über seinen Jungen schwebt,

    Ausbreitet seine Flügel es aufzunehmen,

    Es dann hoch auf seinen Schwingen trägt:

    So will Gott es leiten

    Und neben ihm kein fremder Gott!

    (5 B.M. K.32 V. 9-12) wir somit nicht blind und willenlos, sondern nur mit wachem Auge und freier Hingebung uns der kühne Adlerflug auf den Gottesschwingen über alle Nebel und Klippen der Tiefe eröffnet ist.

    Aber auch unseren tiefen, tiefen Fall aus dieser Höhe besingt es, wenn wir zu schwach befunden werden für diesen isolierten und isolierenden Adlerflug über die Phasen der Zeiten auf den alleinigen Fittichen Gottes, des Einzigen – wenn wir in der Fülle Gott von uns gewiesen und der sinnliche Überfluß uns stumpf und gottvergessen gemacht und wir „den Fels unseres Heils als etwas Überflüssiges und Wertloses betrachten gelernt“, – es sieht uns von Gottes Pfeilen getroffen – von Hunger verzehrt – von Brand verspeist – vom bitteren Tod – von Tieres Zahn -  draußen das Schwert – drinnen die Angst – Jüngling und Jungfrau, Säugling gemordet und Greis – entfernt hätte sie Gott von der Schaubühne der Geschichte, hätte ihr Andenken aus dem Kreise der Menschen schwinden lassen, wenn ihre Feinde verständiger gewesen, wenn sie aus diesem Untergange Jissroéls Gott fürchten und nicht vielmehr ihre Macht vergöttern gelernt! –

     

    (Fortsetzung folgt) 

     

     

    Quelle: „Betrachtungen zum jüdischen Kalenderjahr“:in „Gesammelte Schriften“ von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH, herausgegeben von Justizrat Dr. Naphtali HIRCH – Sechster Band  Frankfurt a.M. Verlag J. Kauffmann 1912 S.  88-98

    26-04-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    25-04-2017
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    תזריע

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt

     TAZRIA (Auszug)

     

    Mit der Mila wurde Abraham Jude. Er vollzog sie im Zeichen des denkbar größten Kidusch Haschem. Denn Jude sein heißt, den Mut zum Kidusch Haschem zu besitzen, die Forderungen des jüdischen Pflichtlebens ונקדשתי בתוך בני ישראל in lautester Öffentlichkeit zu verwirklichen, auf den Beifall und die Zustimmung der Menge verzichten, auch den Hohn und die Verlästerung nicht zu scheuen,  die dem Juden in öffentlichen Leben gar oft begegnen. Solche מקדש שם שמים- Juden haben wir leider nicht viele, dafür gottlob noch recht viele, die freilich בשתיקה, wenn sie vor „fremden Augen“ sich sicher wissen, ihren jüdischen Pflichten nachkommen. Und doch hat es unser Stammvater uns anders gelehrt, als er den „Orden“ der Mila aus Gottes Hand für sich und seine späteste Kinder empfing. Wohl wußte er, daß dieser Akt, der ihn und sein Haus fortan in den entschiedensten Gegensatz zu den Anschauungen einer großen Welt setzte, bei ihr nur Spott und Gelächter auslösen mußte. Er aber vollzog die Mila nicht im Schutz der Nacht – בעצם היום הזה und wenn die Mila nach Gottes Willen auch am Tage vollzogen werden mußte, was hätte Abraham gehindert, wenn er die Vornahme dieses Aufsehen erregenden Aktes bei seinen Hausgenossen auf eine Reihe von Tage verteilt hätte, um so weit wie möglich peinliches Aufsehen zu vermeiden – er aber vollzog die Mila seines ganzes Hauses; zu dem 318 Genossen zählten, an einem Tag, scheut den mächtigen Orloh-Hügel nicht, der vor den Augen einer großen Welt sich türmt und auf den die „Sonne scheint“ – Gott aber bleibt dieser große, stolze Akt unvergessen, mit dem unser Stammvater unter den Augen einer lautesten Öffentlichkeit Jude wurde und von dem noch späte Enkel sich die Mahnung holen mögen, wozu die Mila d.h. die Zugehörigkeit zum Gottesbund sie verpflichtet.

    Aus dem Geiste des בעצם היום הזה ist es zu verstehen, daß für die Weisen Abraham bei der Ausführung der Mila nicht nur die Öffentlichkeit nicht scheute, sie nicht mit dieser Tat überraschte, sondern ihr vorher Mitteilung machte und, wie sie es so sinnig darstellen, seine Freunde zu einer „Mila-Konferenz“ einlud.  Die Ansichten aber, die er da äußern hörte, sind ungemein bezeichnend; sie begegnen uns bis auf den heutigen Tag und erklären vielfach unser Verfahren gegenüber den Forderungen der jüdischen Pflicht.

    Oner verweist auf Abrahams Alter – zu hundert Jahren eine solch  tief eischneidende Maßnahme! Das ist die Sprache der Gewohnheit. Und in der Tat wohnt in der Gewohnheit eine ungeheure Macht inne, sie beherrscht den Verstand, und die beste Überzeugung muß sich gar oft ihr beugen. Wen die Schritte, statt ins Bethamidrasch, täglich ins Kaffeehaus lenken, wird von dieser Gewohnheit auch am Schabbos nicht lassen, wiewohl den Verstand ihn vor der עברות warnt, die dort auf ihn lauern; wer jahraus, jahrein gewohnt ist, während אנעים זמירות sein טלית abzulegen und aus dem בית הכנסת zu laufen, wird nur Schwer davon lassen, auch wenn Verstand und Nachdenklichkeit ihm das Unstatthafte seines Verhaltens nahelegen; und wem es einmal zur Gewohnheit geworden ist, die laute שמנה עשרה oder קריאת התורה für den geeigneten Augenblick zu halten, um den Nachbar zu begrüßen und mit ihm in שיחת חולין, in Geschwätz sich zu ergehen, der wird von dieser traurigen Unsitte nur schwer lassen, auch wenn sein Verstand das entschiedene Verbot längst begriffen und natürliches Anstandsgefühl sich gegen dieses die Heiligkeit unserer Andachtsstätte schändende Verhalten  von selber kehrt! Und doch hegen wir die zuversichtliche Erwartung, daß es der eindringlichen Mahnung des דין doch schließlich gelingen wird, seine Forderung Anerkennung zu verschaffen. Hat unser sabbatlicher מי שברך an diese unfaßbare Unsitte gedacht, wenn er den Segen herabfleht auf die מי שמיחדים בתי כנסיות לתפלה ומי שבאים בתוכם להתפלל? Sollte man doch meinen, daß, wenn Synagogen erbaut werden, sie selbstverständlich für die תפלה bestimmt sind, und wenn man hineingeht, man sie aufsucht, um dort zu beten. Und doch erfleht unser מי שברך den Segen bedeutsam und mit unverkennbaren Nachdruck auf das Haupt derer, die das בית הכנסת für die תפלה bestimmen und nicht für müßige Unterhaltung, und die hineingehen להתפלל, um ihre תפלה zu verrichten und nicht die geweihte Stätte durch שיחת חולין zu entweihen! Wer aber unter uns möchte nicht des Segens teilhaftig werden, daß Gottes Segen komme über unsere Frauen, über unsere Söhne und unsere Töchter הוא יברך את כל הקהל הקדוש הזה הם ונשיהם ובניהם ובנותיהם!

    In Oner hat die Macht der Gewohnheit ihren trefflichen Anwalt gefunden: zu hundert Jahren geht man nicht neue Wege. Von besonderer Bedeutung schien den Weisen Eschkols Verhalten. Sahen sie sich doch zu folgendem  Ausspruch veranlaßt: מגיד מראשית אחרים שהכל צפוי היה לפני הקב"ה, אשכל אוהבו של אברהם היה ונקרא אשכל על אודות האשכול שעתידין ישראל לכרות ממקומו „Gott kündet Künftiges von Anfang an: Eschkol hieß der Freund Abrahams, er hieß so nach der Traube (אשכול), die einst die Kundschafter im Tale schneiden sollen.“

    Irren wir nicht, so wollen sie uns damit sagen: Das Verhalten der Kundschafter gegenüber dem Gotteswillen hat schon in Abrahams Tage Vertreter gefunden, nur daß Abraham solchen Einflüssen gegenüber stark geblieben, keinen Augenblick  im Zweifel war, was die Pflicht von ihm forderte. Denn Eshkol erinnert an die Feindschaft, die sich Abraham durch Vornahme der Mila zuziehen müsse, die ihn von seiner Umwelt fortan scheide – und wenn Abraham die Mila vorzunehmen durchaus gewillt war, so wird Eschkol wohl für eine Vornahme in aller Stille plädiert haben, um nach Möglichkeit jedes Aufsehen zu vermeiden. Das ist dieselbe feige, erbärmliche Gesinnung, die die Kundschafter erfüllte, die sich trotz des Gottesschutzes einer feindlich gesinnten Welt gegenüber ohnmächtig fühlt und die Kraft nicht kennt, mit der das Bewußtsein, dem Gotteswillen zu entsprechen, die jüdische Seele zu erfüllen hat – mit dieser Gesinnung haben sie die Traube in Eschkols Tal  gepflückt.

    Von allen Freunde stimmte nur Mamre dem Vorhaben Abrahams zu. Doch nicht das Für und Wider der öffentliche Meinung hat auf Abrahams Entschluß Einfluß ausgeübt; er war viel mehr von Anfang an entschlossen, in vollem Bewußtsein der herrschenden Meinungen, mit denen die große Welt seinen Schritt begleitete, und in lautester Öffentlichkeit sich und sein Haus  dem göttlichen Lebensbund zu weihen.

    Wie aber die Mila von ihren Trägern Kidusch haschem fordert, weil sie von ihnen in keinem Augenblick des Lebens verleugnet werden darf, so begleitet sie den Juden bei jedem Schritt seines Lebens, will jede Gedankenregung und jeden Willensvorsatz unter die  Herrschaft des Gotteswillens stellen und seinem Leben durch innige Vermählung mit Gottes Nähe zur höchsten Vollendung verhelfen. Das sollte Abraham erfahren, als er, mit dem frischen Bundeszeichen am Leibe nach Wanderern ausspähend, an dessen er Gastfreundschaft ausüben könne, der Schechinanähe Gottes teilhaftig wurde. Er will sich vor der Schechina erheben und wird veranlaßt, sich in seiner Liebesbetätigung an Menschen nicht zu stören – denn Gott weilt dort, wo Menschen Seinen Willen betätigen. Und wenn Jissroél in seinen Bet- und Lehrhäusern sitzend weilt, weilt Gottes Schechina über ihnen, denn keine größere Huldigung kennt Gott, als wenn das Leben des Menschen zu einer Offenbarung des Gotteswillens sich  gestaltet. Das aber ist der Fall, wenn göttliches Milazeichen uns mahnend dazu bringt, „vor Gott zu wandeln und nach Vollendung zu ringen“. Vollendung aber winkt dem Leben, wenn es in keinem Augenblick die Mila verleugnet.

    וביום השמיני ימול בשר ערלתו Die Mila weiht ihre Träger dem Schabbos, denn Gottes Herrschaftswille soll in ihm einen rüstigen, treuen Vollstrecker finden. Dieser Gotteswille umfaßt aber nicht nur das Einzelleben, er will auch das Gemeinschaftsleben im Zeichen des Rechts und der Liebe aufbauen. Vor seiner Nähr sollen Haß, Bösrede und Verleumdung, sollen die unheimlichen Mächte weichen, die das soziale Leben vergiften und ihm die Segnungen des Friedens rauben.

    Wer die Mila in Wahrheit trägt, den braucht der Gottesfinger nicht strafend mit Negaim zu berühren, mit denen Gott den zu treffen weiß, der die sozialen Forderungen des jüdischen Lebens verleugnet.

    Er muß die Mila als stolzer Enkel unseres Stammvaters tragen, der die Mila in lautester Öffentlichkeit vollzogen und im Anblick einer großen Welt bei jedem Schritt seines von Gottesrecht und Gottesliebe erfüllten Lebens verwirklicht hat.

    Mit Recht ruft daher der Weise aus: Wie groß ist doch die Mila, sie vermag Negaim  zu verdrängen!

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung   dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 20-26

    25-04-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    24-04-2017
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    מצורע

     

    שמר פיו ולשונו שמר מצרות נפשו

     

    „Wer  seinen Mund und seine Zunge hütet, der hütet sich von Leiden seine Seele.“

    (Sprüche Salomos 21,23 Übersetzung Rabb. Dr. Willy WOLF, Köln)

     



    1.

    Schände nicht des Bruders Ehre,

    Schänd’ ihn nicht durch Hohn und Spott;

    Denke, daß dies Sünde wäre,

    Schwer bestraft von deinem Gott.

     

    2.

    Böse Blasen, Eiterbeulen,

    Aussatz ist’s, der dich beschwert!

    Schmerz und Wunden, schwer zu heilen,

    Unrein wird dein Leib erklärt.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Bestellung nimmt entgegen: Frau Manja BURGERS, Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    http://www.spinozabooks.com

    24-04-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    23-04-2017
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    Kommentar zur Wochenabschnitt Tazria von Rabbiner J.H. KOHN

     

    תזריע

     

     

    Ein großer Teil der Satzungen des gegenwärtigen Wochenabschnittes handelt vom Aussatze am Körper und an Kleidungsstoffen, es ist darunter eine Unreinheit zu verstehen, deren eigentlichen Wesen uns nicht bekannt ist. Die Thora bezeichnet die verschiedenartigen Merkmale dieser Erscheinung, wie sich dieselben am Menschen oder an den Wänden eines Hauses oder verschiedenen Kleiderstoffen zeigen können, ferner enthält unser Gottesgesetz die besondere Vorschriften und Bestimmungen, die der Priester zu beobachten hatte, um nach göttlichem Auftrage für unrein oder rein zu erklären. – Von diesen Satzungen sagt selbst der große Maimonides, sie seien für unseren beschränkten Verstand ein uneindringliches Geheimnis, Gesetze, deren Gründe zu erfassen wir nicht im Stande sind. Da es aber die Aufgabe eines jeden denkenden Menschen ist, in den Geboten des Herrn, so weit seine Kräfte reichen, zu forschen, so auch hier werden wir uns nicht umsonst abmühen, auch hier wird unsere Ernte an herrlichen, erzieherischen Gedanken eine reiche und lohnende sein. Ein solches Forschen widerspricht nicht der Tatsache, daß alle die צרעת-Gesetze חקים- Satzungen sind, deren letzte Ursache uns verschlossen bleiben, so viel uns auch von diesen Gründen verborgen bleibt, das Wenige, das wir davon verstehen, ist auch des Schweißes der Edelsten wert. Dieses Forschen wird unsere Liebe zu dem Worte Gottes erhöhen, das wir dasselbe nicht mechanisch, sondern jederzeit mit Hingebung und innerer Freude zu erfüllen bestrebt sind. Schon bei einigem Nachdenken finden wir in den צרעת-Gesetzen folgenden Wahrheiten.

    Unsere heilige Thora, welche unsere zeitliche und ewige Glückseligkeit im Auge hat, bekundet dies auch deutlich in diesen Satzungen.

    Von den Grundsatze ausgehend, daß der Körper die Hülle und gleichsam das Kleid der Seele ist, welches nicht durch Unreinheit entwürdigt werden darf, gibt sie uns die  Vorschrift, jeden Aussätzigen oder sonst Unreinen bis zu seiner Wiederherstellung  aus der Mitte des gottgeweihten Volkes zu entfernen. „Vor das Lager hinaus sollt ihr sie schicken, damit sie Jissroéls Lager nicht  verunreinigen, in welchem Ich wohne,“ spricht der Herr.

    Die Entfernung jedes Krankheitsstoffes aus Jissroéls Mitte und die Beseitigung aller bösartigen Keime aus dem Lager Jissroéls bekunden, daß es unsere Thora auch darum zu tun ist, die körperliche Kräftigung und das physische Aufblühen des Volkes zu fördern, um so den Geist in seinem Aufschwunge zu Gott kräftig zu unterstützen, da, wie bekannt, durch eine Erschlaffung des Körpers auch die Schwungkraft der Seele geschwächt werden kann. Es ist darum eine sehr wohltuende, gemeinnützige Verordnung des heiligen Gesetzes, daß die Heilkunde auch im Tempel der Religion gepflegt werden soll; der Priester, der Lehrer und Arzt des Volkes, soll auch ein Arzt für die Gebrechen des Leibes sein. Körper und Seele, die in ihren Verrichtungen in so enger Verbindung  mit einander stehen, sollen nicht getrennt behandelt werden, ihr Zusammenhang verlangt eine zusammenhängende Pflege.

    Trefflich heißt es daher in unserem Wochenabschnitte: „Wenn sich der Schaden des Aussatzes an einem Menschen zeigt, so soll er vor den Priester gebracht werden!“ Von einem Wundarzte, der die krankhafte Stelle erst untersuchen soll, ist nicht die Rede, dem Priester allein ist vielmehr von der Thora die Verurteilung der vielen Merkmale anvertraut worden, nach deren Erscheinung er den Aussatz für rein oder unrein erklären soll.

    Wie weit mußte er also in das Geheimnis dieser Gesetze eingedrungen sein, um alle diese Fälle richtig zu erkennen und richtig zu erkennen und gehörig beurteilen zu können! Lesen wir weiter in der Schrift, so werden wir die Vorsichtsmaßregeln des Gesetzes bewundern, das zur Pflicht macht, schädliche Stellen an Wohnhäusern und Kleidungsstoffen dem Priester zu zeigen; dieser mußte nach den Bestimmungen des göttlichen Gesetzes solche Häuser zuweilen zuschließen lassen, nachdem man die Geräte aus denselben entfernt hatte, und auch ganze Mauern niederreißen und die Steine aus dem Lager fortschaffen lassen, wer dieselben berührte, wurde unrein und mußte sich untertauchen.

    Ein solches Religionsgesetz, das gleichzeitig die körperliche wie die geistige Wohlfahrt seiner Bekenner im Auge hat, die Reinheit in Sitte und Lebensauffassung zur Grundlage des Familienlebens macht und unsern Leib wie unsere Wohnstätten als heilige Tempel der Gottesverehrung betrachtet, ist würdig, daß wir für dasselbe leben und sterben, daß wir, stolz auf den Namen Jissroél, denselben als heiligstes Gut im Herzen bewahren. Und so soll auch unsere heilige Thora unser Trost im Leiden, unsere stete Zuversicht im Unglücke und unser unzertrennlicher Begleiter von der Wiege bis zum Grabe auch in den heiteren Tagen des Glückes sein.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S.248-250  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    23-04-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    21-04-2017
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    שמיני

     

    Aus dem Kommentar von Rabbiner Samson Raphael HIRSCH zur Wochenabschnitt SCHEMINI

     

    Kap.9. V.1 Und es war am achten Tage, da hatte Mosche Aharon und seine Söhne und die Ältesten Jissroéls gerufen,

     

    Kap.9 V.1 ויהי ביום השמיני Wir haben bereits in Jeschurun, Jahrgang V, S. 14 f. im Artikel מילה die Bedeutung eines achten Tages nach zurückgelegten sieben Tage erläutert.  Wir sagten uns, daß durch ein solches Zählen von sieben Tagen ein bisheriger Zustand völlig abgeschlossen wird, und mit  dem achten Tage ein neuer Anfang und zwar auf erhöhter Stufe, gleichsam die „Oktave“ beginnt. Auch hier ist mit den vor dem Eingang zum Heiligtum zugebrachten sieben Tagen der Zustand bloß individueller privater Lebensbedeutung der zum Priesterdienst Bestimmten abgeschlossen, und mit dem achten Tage treten sie in den neuen, erhöhten Charakter einer Gott und der Nation hörigen Lebensweihe ein.

     

    V.3 Und zu Jissroéls Söhne sprich: Nehmet einen Ziegenbock zum Entsündigungsopfer und ein Kalb und ein Schaf, einjährig, in ihrer Ganzheit, zum Emporopfer.

    V. 4 Und einen Ochsen und einen Widder zum Friedensopfer, Mahlopfer vor Gott zu vollziehen, und eine mit Öl durchrührte Huldigungsgabe; denn heute erscheint euch Gott.

     

    VV 3 u. 4 Das Opfer der Nation bildet zwei Gruppen: שעיר לחטאת ועגל וכבש לעולה; und שור ואיל לשלמים ומנחה בלולה בשמן ; jene: Ausdruck ihrer Stellung gegen Gott, diese: ihre Stellung als Volk in Mitte der Völker. Gott gegenüber gelobt die Nation mit dem שעיר עזים לחטאת, starr gegen jede Verlockung durch Fremde, folgsam und treu auf dem Standpunkt auszuharren, den ihr ihr einziger Lebenshirte angewiesen; und mit dem עגל וכבש בני שנה לעולה: in ewiger Jugendfrische und jugendlicher Leitsamkeit mit ihrem Tatenleben und Geschickesdasein sich mit voller männlichen Energie der Emporführung des einzigen Leiters ihrer Taten und Lenkers ihrer Geschicke zu dem in seinem Gesetze gezeichneten Höheziele hinzugeben. Mit dem שור ואיל לשלמים לזבח לפני ה' spricht sie aber froh und freudig die mit jener treuen Festigkeit und energievollen Hingebung in Mitte der Völker zum gewinnende bedeutsame Stellung aus. Das ewig jugendliche עגל vor Gott wird zum männlichen שור mit dem Wirken seines Tatenlebens den Völker gegenüber, und das seinem einzigen Hirten folgende כבש zu dem in Vollkraft der Völkerherde wegweisend voranschreitenden איל. Dieser freudig beglückenden Seite des jüdischen volkgeschichtlichen Berufes wird Jisroel sich im Nationalfriedensmahl vor Gott froh bewusst, und legt in מנחה בלולה בשמן, in seinem mit ‚Öl getränkten Mehle“, mit dem Zeichen seiner von Ihm mit Wohlstand gesegneten Existenz, den Tribut der  Huldigung auf den Altar seines Gesetzes nieder.

    … ….

    Steht auch diese Volksopfer in einer Beziehung zu der עגל- Verirrung, so gelobt das Volk mit dem שעיר עזים im חטאת , fortan sich nie wieder von einem ערב רב zum Abfall von Gott und seinem Gesetze verleiten zu lassen, vollzieht im -עגלOpfer des עולה und im שור des שלמים wie bereits bei Aharons Opfer (V.2) angedeutet, direkt die Sühne der Verirrung des עגל, das, wie in ת"כ z. St. bemerkt, dem Volke nicht nur עגל nach der Absicht Aharons geblieben war sondern zum selbständigen שור erhaben worden, und gelobt  im כבש des עולה und im איל des שלמים, sein ferners Geschick in voller Hingebung zu Gott, seinem einzigen „Hirten“, für alle Gänge durch die Zeiten anheim zu geben, und in dieser selbstlosen Hingebung, als  Führer der Menschenherde zu Gott, männlich und kraftfroh voranzuschreiten und sein „Mehl und sein Öl“, seine Existenz und sein Wohlbefinden, keinem anderen als Gott, dem einen Einzigen,  unvermittelt und ausschließlich huldigend verdanken zu wollen.

     

    Kap.10, V.1 Da nahmen Aharons Söhne, Nadab und Abihu, jeder seine Pfanne, gaben Feuer in sie und legten darauf Räucherwerk; und brachten vor Gott fremdes Feuer nahe, das er Ihnen nicht geboten hatte.

     

    Kap. 10, V.1 … קטרת war das einzige Opfer, das nie, weder von der Gesamtheit, noch vom einzelnen als נדבה dargebracht werden dürfte, dessen Darbringung vielmehr ausschließlich auf das, der Gesamtheit täglich und dem כה"ג am י"כ, Vorgeschriebene beschränkt bleiben sollte (Menachoth 50a.b.). Glauben wir doch im קטרת den Ausdruck des gänzlichen Aufgehens in Gottes Wohlgefallen, des gänzlichen Aufgehens in ריח ניחוח לד' erkennen zu dürfen (siehe 2 B.M. 30 f. und 34 f.), ein Gedanke, der als von Gott vorgestecktes Ziel das Ideal seiner Anforderungen vergegenwärtigt, der aber aus eigener Wahl zum Ausdruck gebracht, als נדבה, die höchste Anmaßung in sich schlösse. Mehr als alles andere hebt aber das göttliche Wort an dieser so verhängnisvollen Darbringung hervor: ,אשר לא צוה אותם daß Gott sie ihnen nicht gebeten hatte. Wären die einzelnen Momente des Opfers selbst nicht, wie wir gesehen, verboten gewesen, es genügte, daß es ein nicht gebotenes war, um es zu einem verbotenen zu machen. In dem ganzen Opferdienst des Gesetzheiligtums ist dem subjektiven Beliebe, kein Raum gestattet. Selbst die קרבנות נדבה, die  freiwilligen Opfer,  haben sich mit Entschiedenheit innerhalb der dafür vorgeschriebenen Grenzen und Formen zu halten. Denn קרבת אלקים, Gottes Nähe und Annährung zu Gott, die mit jedem קרבן gesucht wird, ist nur auf dem Wege des Gehorchens, des Eingehens, in den göttlichen Willen und der Unterordnung unter denselben zu finden. Es ist dies eben ein Punkt, in welchem Judentum und Heidentum bis zu vollendetem Gegensatz auseinander gehen. Das Heidentum sucht mit seinem Opfer die Gottheit sich der Erreichung seiner Wünsche dienstbar zu machen. Das jüdische Opfer will mit dem Opfer den Opfernden in den Dienst Gottes stellen, will ihn mit seinem Opfer der Erfüllung der göttlichen Wünsche dienstbar machen. Alle Opfer sind daher Formeln göttlicher Anforderungen, die der Opfernde mit seinem Opfer zum Normativ seines künftigen Verhaltens macht. Selbstersonnene Opfer wären daher eine Tötung der Wahrheit, die eben durch Opfer Herrschaft über den Menschen gewinnen soll, diesen eben willkürlichen Subjektivismus als den Stuhl der Herrlichkeit zurechtstellen wo Gehorsam und nur Gehorsam einen Thron erbaut finden soll. Wir begreifen den Tod der Priesterjünglinge, und ihr Sterben im ersten Weihemomente des Gottesheiligtums ist für alle künftigen Priester dieses Heiligtums die ernsteste Warnung, schließt von den Räumen des Gottesheiligtums, das ja nichts anderes als das Heiligtum seines Gesetzes sein soll, jede Willkür und jedes subjektive Belieben aus! Nicht durch Erfindungen gottesdienstlicher Novitäten, durch Zurgeltungbringung des göttlich Vorgeschriebenen hat der jüdische Priester seine Wirksamkeit zu bewähren.

    21-04-2017 om 09:34 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-04-2017
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת שמיני

     

    Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes Schemini

     

     

    Samuel II, Kap. 6, Vers 1 und folgende

     

    Die  Geschichte der Einweihung des Zusammenkunftsbestimmungszeltes unter der sichtbaren Bekundung der Gottesnähe in Jissroél fügt das Prophetenwort der Haftora die Erzählung des ersten Einzuges der Bundeslade Gottes in Jerusalem an. Ein Moment der einen tiefen Einblick und einen weiten Ausblick in die jüdische Geschichte eröffnet. Das Zelt, das an jenem „achten“ Tage zum achten „Male von Moses errichtet worden war, befand sich noch in Gibeon. Ein von David in der Davidstadt provisorisch errichtetes Zelt harrte vor der Bundeslade. Siegreich war aus dem Philistäerlande die nunmehr in Jerusalem einziehende Bundeslade heimgekehrt, nachdem sie von Schiloh aus, da Jissroél sich des Gottesschutzes unwürdig gezeigt hatte, in Feindes Hand gefallen war. In den Trümmern des Götzen und in den Heimsuchungen der Feinde hatte sich die Hoheit des von ihr umschlossenen Wortes und die Allmacht der Gotteshand den zitternden Philistäern offenbart. Der Freiheit wiedergegeben, hatte sie ohne Menschen-Zutun ihren Weg zurückgenommen in das jüdische Land. Nach vorübergehendem Weilen in Beth-Schemesch hatte sie Stätte gefunden in dem mit dem hier genannten Baale Jehuda identischen Kirjath Jearim (Sam.I. 6,20 f. 7,1). Die Wirkenszeit des hehren Samuel, die Regierung Sauls lagen zurück, die auf seinen Tod folgenden Erschütterungen hatten ihre Ende erreicht, und nach außen herrschte tiefste Ruhe: „Gott hatte die Furcht vor ihm auf alle Völker gegeben“ (Chron. I. 14,17), als David den Entschluß fasste, die Bundeslade in der Davidstadt zu überführen, wo er für sie ein Zelt aufgeschlagen hatte. – Doch nicht ohne ernste Mahnung an die Hoheit des Gesetzes sollte die Überführung nach Jerusalem erfolgen. So wie der Tod der beiden Priesterjünglinge am ersten Einweihungstage die ewige Mahnung sein sollte, daß nur Gehorsam und kein Priesterwillkür, auch nicht in bester, Gott dienender Absicht, so vergegenwärtigte die selbige Hoheit die Leiche Usa’s, der in einem Augenblick der Selbstvergessenheit gewähnt hatte, die Lade halten zu müssen, und, wenn auch in guter Absicht, die Ehrfurcht vor Dem verletzt hatte, dessen Wort die Lade barg. Sein Tod hatte das בקרובי אקדש (3 B.M. 9,3) David in furchtbarer Eindringlichkeit in die Seele gerufen. Niemand war weiter als er von jeglicher Selbstüberschätzung entfernt. Er  zagte, er zweifelte an seiner Würdigkeit. Er hatte um so mehr Grund zu zagen, als ja der Entschluß, die Bundeslade in „die Davidstadt“ zu bringen, seiner eigenen Initiative entsprungen und nicht etwa die Ausführung eines ihm gewordenen göttlichen Auftrages. Erst der in dem Gedeihen Obed Edoms sich zeigenden Gottessegen beruhigte ihn. Hatte er ja doch auch schon durch sein vorhergehendes Zagen es an den Tag gelegt, wie sehr er von dem Gefühle der Verantwortung durchdrungen sei, die die Nähe der Bundeslade ihrer Umgebung bringe. Dieses Bewußstein, daß er nur erster und verantwortlicher Diener dieses Gesetzes sein daß er seine Königsmacht nur für dessen Verwirklichung einzusetzen und seine Würde nur in der Erfüllung dieser Aufgabe zu finden habe, tritt in seiner ganzen Haltung bei der Überführung hervor.  Gerade was Michal, der stolzen Königstochter, mißfiel, gerade das gab ihm das Gepräge des jüdischen Königs nach dem Idealbilde des Königsgesetzes (5 B.M. 17,14 ff.) In diesem Sinne hatte er das kleine Ephod angelegt, als Wehr und Waffen des jüdischen Königs, es war die Rüstung für die Verwirklichung des Gottesgesetzes, es war das Gelöbnis, alle seine Kräfte in den Dienst dieser Aufgabe zu stellen. Dasselbe Gelöbnis sprach die ganze Reihe der nach jeder Zurücklegung von sechs Schritten auf dem ganzen Wege sich wiederholenden Opfer aus, die Weihe der Tatkraft (שור) und die vertrauensvolle Geschickeshingebung an die Gottesführung (מריא). Auch daß diese Gelübde gerade nach  jeder Sechszahl von Schritten im Thatsymbol ausgesprochen wurde, ist nicht bedeutungslos. (Vergl. Über die Bedeutung der Sechs- und Siebenzahl in der Symbolsprache des Gottesgesetzes: Grundlinien einer jüdischen Symbolik, Jeschurun: V. S.18ff.)

    Derselbe tiefe Ernst spricht auch in dem Unterschiede aus, der den Zug von dem Hause Obed Edoms nach Jerusalem von demjenigen aus Kirjiath Jearim bis nach Perez Usa charakteristisch scheidet. An die Stelle des משחקים (V.5) war תרועה, an die Stelle der Pauken und Schellen (V.5) war der Schofar, der den ernsten Gottesruf an Jissroél zur ewigen Sinaihöhe seiner Jissroélbestimmung vergegenwärtigende Schofarruf getreten. Nur auf den Boden dieses Ernstes und dieser tiefen gottesfürchtigen Erregung quoll jenes beglückenden Hochgefühl und jene Freude, die in dem von David ausgesagten מפזז ומכרכר ihren Ausdruck fand. Aus dem ausführlicheren Bericht in Chron. I, 15 11-16 tritt der Unterschied noch mehr hervor. Die Stammeshäupter der Priester und Leviten werden von David berufen, ויתקדשו, heiß es daselbst, sie hatten sich auf dem großen Moment vorzubereiten. Dann erst „trugen die Söhne der Leviten die Lade Gottes, so wie es Moses nach dem Worte Gottes geboten hatte, auf ihrer Schulter an den Stangen, die auf ihnen ruhten“. Nachdem sodann die ganze Ordnung des Zuges beschrieben, die in ihre Ordnungen als Sänger, Musiker und Wächter eingeteilten Levitenfamilien und unter diesen auch der Levite Obed-Edom an der ihm gebührende Stelle, und die Priester mit den Posaunen voranschreitend, heißt es am Schlusse V.28, da die innige Beteiligung des ganzen Volkes hervorgehoben und die Klänge des Festjubels nach den Instrumenten zusammenfassend geschildert werden, zuerst und vor allem: „Ganz Jissroél führte die Lade des Gottesbundes בתרועה ובקול שופר in tiefer Erregung und Schofartöne hinauf“, und dann wird der Posaunen und der anderen Instrumenten gedacht. –

    Den weiteren Ausblick in die ferne Zukunft eröffnet sodann die David in Veranlassung des von ihm beabsichtigten Tempelbaus gegebene Zusicherung der bis in die Ewigkeit reichenden Erhaltung und Bedeutung seines Hauses.

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 196 -197  Kommentar zu Samuel II Kap. 6 V.1…) 

    20-04-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-04-2017
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    שמיני

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt Schemini (Auszüge)*

     

     

    *Ansprache, gehalten am Abend des 12. Nisan 5650 bei der Amtseinführung als Frankfurter Raw.

    Mehr als Aharon weigerte Mosche sich, Führer in Jissroél zu werden. Sieben Tage kämpfte er mit sich, ehe er endlich auf Gottes Geheiß sich dazu verstand. Umso befremdender muss es erscheinen, daß später Jehoschua die Nachfolge ohne weitere Bedenken antrat. Es genügte die göttliche Aufforderung קח לך את יהושע, und Jehoschua trat sein Amt an. Und doch war der Abstand zwischen Mosche und Jehoschua trat sein Amt an. Und doch war der Abstand zwischen Mosche und Jehoschua ein solch gewaltiger, daß זקנים שבאותו הדור אמרו פני משה כפני חמה פני יהושע כפני לבנה die Ältesten jener Zeit keinen Abstand nahmen, Mosche mit der Sonne und Jehoschua mit dem Mond zu vergleichen! – Mosche aber, so meinen die Weisen, העמידו מן הארץ והושיבו בין ברכיו hob Johoschua auf sein Knie, und Johoschua trat sein Amt mit den Worten: ברוך ה' אשר נתן תורה לישראל ע"י משה רבינו, Gesegnet sei Gott, der Jissroél durch unseren Lehrer Mosche die Thora gegeben!

    Offenbar liegt der Grund für Jehoschuas Verhalten in der Verschiedenheit der Aufgaben, vor die sich diese Führer gestellt sahen. Mosche fiel die denkbar schwierigste Aufgabe zu: die Thora seinem Volke zu überbringen, d.h. in Mizraim unter den Fesseln der geistigen und sittlichen Knechtschaft zermürbte jüdische Volksgemeinschaft zum Gottesvolke zu erheben und unter den Fesseln der gewaltigsten Schwierigkeiten den Boden für das Gottesgesetz zu erkämpfen. Jehoschua fiel die ungleich leichtere Aufgabe zu: die Errungenschaften seines großen Lehrers und Meisters unter wesentlich günstigeren Verhältnissen weiter zu pflegen, das teure Erbe zu erhalten und einer gedeihlichen Fortentwicklung entgegenzuführen. Mit gehobenen Empfindungen konnte er daher seine Antrittsworte in den Segenspruch kleiden: ברוך ה' אשר נתן וגו' Das Schwierigste ist vollbracht, die Thora hat bereits durch Mosche im Herzen des Volkes ihre Stätte gefunden!

    Jehoschua durfte aber auch mit Zuversicht darauf rechnen, daß Jissroél gerade mit Hinblick auf die unerreichbare Größe seines Vorgängers ihm die herzlichste Zuneigung und wärmste Sympathie entgegenbringen werde. וישמעו אליו בני ישראל וגו' ולא קם נביא עוד כמשה heißt es in den Schlusssätzen unserer Thora: Und Jissroéls Söhne gehorchten ihm und taten, wie Gott Mosche geboten!

    Mochten die Zeitgenossen an Mosche Rabenu denken, so musste sich ihnen der Vergleich zwischen Sonne und Mond aufdrängen; doch gerade dieser weite Abstand, der Jehoschua von Mosche schied, sicherte ihm die ungeteilte Hingabe seines Volkes. Wäre Mosche eine von seinem Nachfolger erreichbarer Größe gewesen, dann freilich wäre Jissroél berechtigt gewesen, auch an Jehoschua dieselben Erwartungen und Anforderungen zu stellen, die sie an Mosche zu stellen gewohnt waren Doch dem war nicht so. ולא קם נביא עוד בישראל כמשה Einen zweiten Mosche gab es nicht mehr. Mosche stand zu hoch, zu groß da, als daß ein Vergleich zwischen ihm und sein Nachfolger, wer immer es auch sein mochte, zulässig gewesen wäre. Großtaten, wie sie Mosche vollbracht hatten konnten von keinem andern erwartet werden. Andererseits aber schaute das Volk zu Jehoschua mit Vertrauen empor, der durch seine innige Beziehung zu Mosche die Bürgschaft bot, daß er die Errungenschaften seines großen Lehrers und Meisters in seinem Geiste und in seinem Sinne zu erhalten und zu pflegen als seine heiligste Aufgabe betrachten werde.

    Meine Brüder und Schwestern! Gleich Jehoschua spreche ich auch mit dankerfülltem Herzen die ברכה:ברוך שנתן תורה לעמו ישראל ע"י רבינו . Das Schwierigste ist vollbracht! Mein unvergesslicher großer Vorgänger זצ"ל hat die denkbar schwerste Aufgabe gelöst: er hat seine Gemeinde, seinem Volke aufs neue die alte unverfälschte תורה überbracht. Mit unvergleichbarer Genialität und nie erlahmender Tatkraft hat er seine Gemeinde zu einer wahrhaften Gottesgemeinde herangebildet und unter Beseitigung unsäglicher Hindernisse den Boden für die Thora mit seinem Herzblut erkämpft. Meinen schwachen Kräfte fällt nunmehr die ungleich leichtere Aufgabe zu: die Errungenschaften unseres großen Lehrers und Meisters in ihrer ganzen Integrität in w.G. ungestörter, friedlicher Wirksamkeit weiter zu erhalten und wenn möglich einer gedeihlichen Fortentwicklung entgegenzuführen. In zuversichtlicher Erwartung rechne ich auf Ihre tatkräftige Unterstützung und Mitarbeit, rechne ich auf Ihre gütige Nachsicht, daß Sie von meinen geringen Fähigkeiten nicht solche Grosstaten erwarten werden, wie Sie sie unter der Führung meines großen Vorgängers זצ"ל zu erleben von der göttlichen Vorsehung gewürdigt waren. – Einen zweiten Rabbiner HIRSCH gibt es in unserer Zeit nicht mehr! Das haben Sie sich, als dieser große Führer die Augen schloss, sagen müssen. –

    Feierlichts aber gelobe ich – und wahrlich, meine innigen verwandtschaftlichen Beziehungen zu unserem großen Rabbiner זצ"ל und vielleicht auch meine Vergangenheit bürgen für die Treue dieses Gelöbnisses: – die Heiligtümer seines Lebens in seinem Geiste und in seinem Sinne mit jeder Regung meines Herzens, mit jedem Splitter meiner Kraft in immer wachsender Hingebung zu wahren und zu pflegen.  Und wenn wir in dieser Stunde das נר תמיד zu seinem Andenken entzünden, so mahne es und, nicht zu ruhen und nicht zu rasten, bis das Thoralicht, das er in unserer Mitte entzünden hat, zu einem wahrhaften נר תמיד erstarkt ist שתהא שלהבת עולה מאליה und durch die Pflege, die es im weitesten Kreisen findet, auch ohne unsere Hilfe von selbst fortleuchtet.

    חזק ואמץ Sei fest und stark! rief Mosche seinem Nachfolger zu: חזק בתורה ואמץ במעשים טובים fügen unsere Weisen erklärend hinzu. Sei fest in der Erkenntnis deiner Aufgabe im Dienste der תורה und sei stark in der Überwindung aller Hindernisse bei deren Lösung.

    Fest im Prinzip und stark in der Ausführung, das waren die ernsten Anforderungen, die Mosche an seinen Nachfolger stellte.

    Fest im Prinzip und stark in der  Ausführung, das sei die Devise auch für meine Wirksamkeit, und so Sie, meine Brüder und Schwestern, חזקו ואמצו in gleichem Sinne mir Ihre Mitarbeit nicht versagen, wird Gottes Segen auf dem Mühen unserer Hände ruhen: ויהי נעם ה' אלקינו עלינו ומעשה ידינו כוננה עלינו ומעשה ידינו כוננהו.

     

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 13 - 19

    19-04-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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