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Rabbiner Samson Raphael HIRSCH
(1808-1888)

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Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH
(1833-1900)
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Rabbiner Dr. Salomon BREUER
(1850 - 1926)
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Rabbiner Dr. Raphael BREUER
(1881-1932)
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Reb Julius HIRSCH
(1842-1909)
Jubelsinget, Gerechte, in Gottesanschauung, den Geraden geziemt Thatenoffenbarungslied (Psalm 33)

ברוך הבא!    السلام عليكم!

 

Welkom op de blog van de studievereniging JESJOEROEN, Jodendom tegen Zionisme


Thoratrouwe antizionistische inzet en anti-imperialistische solidariteit. U vindt hier Rabbijnse teksten (vooral Samson Raphael HIRSCH strekking), nieuws en achtergrondinfo.

 

Bienvenue sur le blog de l'association d’étude YECHOUROUN, Judaïsme contre Sionisme.

 

Nous proposons des textes rabbiniques, (surtout de l’école de Samson Raphael HIRSCH) ainsi que des infos et documentations, le tout avec engagement antisioniste et solidarité anti-impérialiste, inspirés par la fidélité à la Torah. Visitez notre blog similaire en langue française: www.bloggen.be/yechouroun .  

 

Willkommen im Blog des Studienverbandes JESCHURUN, Judentum gegen Zionismus.

Wir bieten Rabbinische Texten (hauptsächlich von der Samson Raphael HIRSCH Tendenz – meistens in deutsche Originalfassung), sowie Nachrichten und Hintergrundinformationen, im ganzen mit Thoratreues antizionistisches Engagement und anti-imperialistische Solidarität.

 

Welcome to the blog of the Study Association YESHURUN, Judaism against Zionism.

We propose Rabbinical texts (mostly from the S R HIRSCH tendency), news and information, the whole inspired by Thora-true anti-Zionist Commitment and anti-imperialist Solidarity.

Inhoud blog
  • Rabbiner Dr. Raphael BREUER: Religionsgesellschaft und Richtliniengemeinde (Teil 1)
  • Jesajas 58,5 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Acharei Mauss
  • PFLICHTEN und RECHTE der GOLAMENSCHEN P.K.
  • Der bitterer Tag des 5.Iyar
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER: Belehrung und Mahnung Wochenabschnitt Tazria
  • Kommentar zur Wochenabschnitt Tazria von Rabbiner J.H. KOHN
  • Samson Raphael HIRSCH: Aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Schemini
  • Rabbiner Dr. Mendel Hirsch Aus seinem Komm. zur Haftoro Schemini
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Schemini (Auszüge)
  • Rabbiner Dr. Raphael BREUER: ZUR GESCHICHTE DER THORAVORLESUNG (3. Folge)
  • Rabbiner Dr. Raphael BREUER: ZUR GESCHICHTE DER THORAVORLESUNG (2. Folge)
  • Rabbiner Dr. Raphael BREUER: ZUR GESCHICHTE DER THORAVORLESUNG (1. Folge)
  • Samson Raphael HIRSCH: Sf'viro (aus Chauréw)
  • Samson Raphael HIRSCH: Jaum Tauw Péssach (4.Folge)
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Jaum tauw Péssach (3.Folge)
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Jaum tauw Péssach (2.Folge)
  • Samson Raphael HIRSCH: Jaum Tauw Péssach (1.Folge)
  • Rabbiner Dr. Raphael BREUER : Sommerzeit
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt ZAW
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro des Schabbos hagodaul
    INTERESSANTE LINKS
  • ANTIQUARIAAT BOEKHANDEL SPINOZA
  • 'DER ISRAELIT'
  • Mehrsprachige Seite „Yakov RABKIN, Historian and Author“
  • CENTRE ZAHRA FRANCE
  • MUSLIM BRIDGES
  • Int'l Middle East Media Center
  • EUROPEAN JEWS FOR A JUST PEACE EJJP
  • The Palestine Information Center (PIC)
  • www.islamverurteiltantisemitismus.com
  • PALESTINA IN DE MEDIA
    NOG MEER INTERESSANTE LINKS
  • PEACE PALESTINE (UK)
  • CENTRE D'INFORMATION PALESTINIEN
  • PALESTINE CHRONICLE
  • DESERTPEACE
  • TIKUN_OLAM
  • International Middle East Media Center
  • PALESTINIAN CAMPAIGN FOR ACADEMIC & CULTURAL BOYCOT
  • INTERNATIONAL SOLIDARITY MOVEMENT GERMANY
  • JEWS OF LEBANON
  • ALAN HART DIARY
    NOCH MEHR INTERESSANTE LINKS
  • COMPACTMEMORY.DE
  • MONDIALISATION.CA
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  • CAMPAIGN TO END ISRAELI APARTHEID, Southern California
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  • 14 Friends of Palestine
  • AEL
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    62 JAAR NAKBA, 62 JAAR THORAVIJANDELIJKE ZIONISTISCHE STAAT, WEG ERMEE!
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    (1849-1932)

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    IVJ exposes the vicious Zionist oppression of religious Jews who object to serve in the IDF, or protest its regime.
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    JESCHURUN
    Judentum gegen Zionismus
    23-04-2018
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    Rabbiner Dr. Raphael BREUER

              (1881-1932)

     

    Religionsgesellschaft und Richtliniengemeinde (Teil 1)

     

    Aus einem Cyclus von Vorträgen über das „Wesen der jüdischen Gemeinde“, die auf Wunsch des „Vereins zur Förderung der Interessen der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt a. M. (אמת ושלום)“ dem Druck übergeben werden.

     

    Wir haben das letzte Mal  von der Idee der jüdischen Gemeinde gesprochen. Wir haben gesehen, daß die jüdische Gemeinde nichts anderes ist, als ein verkleinertes Abbild der jüdischen Gesamtheit, von כלל ישראל. Daraus ergibt sich aber nun folgendes: Ebenso wie כלל ישראל mit seiner תורה steht und fällt, ebenso wird auch nur die Gemeinde als eine jüdische angesehen werden können,  die sich mit ihrer Verfassung unzweideutig auf den Boden der תורה stellt. Nun kann aber sehr leicht folgender Einwand erhoben werden: Wo sind denn eigentlich die jüdischen Gemeinden, die solch hohen Anforderungen entsprechen? Seit wann wird denn die Welt von blutlosen Ideen beherrscht? Wie weit kommt man den im Leben, wenn man Zustände und Tatsachen anders nimmt und beurteilt als so, wie sie in Wirklichkeit sind? – So vernünftig dieser Einwand klingt, so leicht kann er widerlegt werden.

    Schauen wir uns einmal um unter den jüdischen Gemeinden, beschränken wir uns bei dieser Umschau auf die jüdische Gemeinen Deutschlands und fragen wir uns, welche von diesen Gemeinden in ihrer Verfassung die Idee der jüdischen Gemeinde verkörpern! Da begegnen uns in der Hauptsache vier Arten, vier Typen von Gemeinden.

    Wir sehen da eine ganze Reihe von  Gemeinden, die mit dem überlieferten Judentum mehr oder weniger gebrochen haben. Die Einrichtung der Gemeinde: Gottesdienst, Kanzel, Schule usw. haben den Boden der תורה verlassen. In der Synagoge steht eine Orgel. Das Gebetbuch ist nach modernen Bedürfnissen zurechtgestutzt. Auf der Kanzel predigt ein Rabbiner, der die Richtlinien unterschrieben hat oder sie hätte unterschreiben können. Man kann nämlich auch ein Richtlinienrabbiner sein, ohne die Richtlinien unterschrieben zu haben. – Eine solche Gemeinde, die in den wesentlichen Merkmalen ihrer Verfassung mit der תורה gebrochen hat, kann selbstredend nicht mehr als jüdische Gemeinde bezeichnet werden. Sie ist gewissermaßen eine Judengemeinde, aber keine jüdische Gemeinde.

    Wohl zu unterscheiden von diesen Reform- oder wie man heute sagen kann, Richtlinien-Gemeinden sind solche, in deren wohl von Zeit zu Zeit Reformbestrebungen sich geltend machen, jedoch ohne daß es diese Bestrebungen gelingt, die Verfassung der Gemeinde wesentlich zu beeinflussen. Diese Klasse von Gemeinden wird man ohne weiteres als jüdische zu betrachten haben, solange es eben den Reformbestrebungen in ihrer Mitte nicht gelingt, sich durchzusetzen und offiziell anerkannt zu werden.

    Schauen wir uns weiter um in der deutschen Judenheit, so bemerken wir als dritten Typus eine beträchtliche Anzahl von Gemeinden, die so glücklich sind, religiöse Kämpfe in ihrer Mitte fast niemals, jedenfalls nicht in nennenswerter Weise erlebt zu haben. Das sind eigentlich die glücklichsten, gesündesten Gemeinden. Der Zusammenhang mit der Vergangenheit ist hier niemals unterbrochen worden. Die einzelnen Familien leben friedlich miteinander, Kampf und Hader ist ihnen erspart geblieben. Gewiß ist auch in solchen Gemeinden der religiösen Leichtsinn zuhause. Aber dieser Leichtsinn hat es niemals gewagt, auf die Gestaltung, auf die Verfassung der Gemeinde Einfluß zu üben. Er blieb auf das Privatleben der Einzelnen beschränkt; und so lange das der Fall ist, kann auch die Einheit der Gemeinde aufrecht erhalten werden.

    Erst dann, wenn der Abfall von der Thora aus dem Privatleben der Einzelnen in die Gemeindestube hinübergreift, erst dann, wenn die Reform auch den Gemeindenorganismus, auch die Gemeindeverfassung infiziert, ist es mit der Einheit und dem Frieden der Gemeinde vorbei – und es bildet sich mit innerer Notwendigkeit ein vierter Gemeindetypus heraus: die Religionsgesellschaft.

    Bevor wir nun weitergehen zur Betrachtung des gegenseitigen Verhältnisses zwischen Richtlinien-Gemeinde und Religionsgesellschaft, müssen wir zunächst einem Mißverständnis vorbeugen, das wir soeben bei der Charakteristik des dritten Gemeindetypus bereits kurz gestreift haben, einen Mißverständnis, das in weiten Kreisen eingenistet ist und eine richtige Beurteilung jüdischer Gemeindeverhältnisse sehr zu beeinträchtigen pflegt. Man pflegt nämlich sehr mit Unrecht den Charakter einer Gemeinde allzu einseitig nach dem Charakter ihrer einzelnen Mitglieder zu beurteilen. Schuld an diesem verkehrten Urteil ist, so paradox es klingt, niemand anders als der vierte Gemeindetypus: die Religionsgesellschaft. Die Religionsgemeinschaft ist eine Protestgemeinde: sie protestiert schon mit der bloßen Tatsache ihrer Existenz gegen die Prinzipien des Abfalls. An diesem Protest werden aber in der Regel nur solche teilnehmen, die auch in ihrer privaten Lebensführung den Vorschriften der Thora zu entsprechen suchen. Es liegt nun auf Grund dieser Tatsache sehr nahe, den Begriff einer jüdischen Gemeinde so zu definieren, daß man sagt: eine Gemeinde ist dann eine wahrhaft jüdische Gemeinde, wenn alle ihre Mitglieder fromme Juden sind. Daß  eine solche Definition nicht richtig ist, leuchtet doch wohl ohne weiteres ein, wenn man bedenkt, daß eine Gemeinde die aus lauter צדיקים besteht, noch niemals existiert hat, und, solange es schwache, zweifelnde, irrende Menschen gibt, wohl auch niemals existieren wird. Hüten wir uns darum, die Gemeinde mit ihren einzelnen Mitgliedern zu verwechseln! Gewiß, die Zukunft einer Gemeinde, ihre Lebensfähigkeit –: die ist in erster Linie abhängig von dem religiösen Verhalten jedes einzelnen ihrer Mitglieder. Eine jüdische קהלה hat nur dann eine Zukunft, nur dann ist sie in Wahrheit lebenskräftig und lebensfähig, wenn sie es versteht, den Forderungen des Judentums auch in den Häusern der einzelnen Familien Geltung zu verschaffen. So gewiß aber auch das Schicksal einer Gemeinde auf dem religiösen Verhalten jedes einzelnen ihrer Mitglieder beruht, so gewiß trägt die Gemeinde die Merkmale ihres Wesens in sich selbst. Das künftige Schicksal einer Gemeinde hängt von ihren Mitglieder ab, jedoch ihr Charakter, ihr Wesen in der Gegenwart wird lediglich durch das Prinzip bestimmt, das in den Grundlagen, im Aufbau, mit einem Worte in der Verfassung der Gemeinde zum Ausdruck kommt. [Red. Bemerkung: Wir behalten uns vor, über dieses Verhältnis (Individuum und Gemeinde) eine gesonderte Darstellung zu geben, ebenso über die Konsequenzen des Austrittgedankens las Doppelkonfessionalisierung des Judentums] …

     

    Quelle: Jüdische Monatshefte Jahrgang 1 Heft 6 Ijar 5674 – Mai 1914  S.226-238

     

    (wird fortgesetzt)

    23-04-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    22-04-2018
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    אחרי מות

     

    הכזה יהיה צום אבחרהו, יום ענות אדם נפשו:

     

     

    Darf so das Fasten sein, wenn ich es erwählen soll – der Tag, an dem der Mensch seine Seele darben zu lassen hat? Etwa daß er wie ein Schilfrohr sein Haupt beuge und in Sack und Asche sich hülle? Solches willst du Fasten nennen und ein Tag des Wohlgefallens, einen gottgeweihten?!

    (Jesaia 58,5 Übersetzung Reb Dr.  Julius HIRSCH)

     

    1.

    Den Versöhnungstag im Jahr

    Widme deinem Gott allein,

    Heilig sei er dir fürwahr,

    Feiern soll ihn Groß und Klein!

    2.

    Und Genüsse halte fern,

    Meide sie nach Gottes Wort;

    Faste, bete, freudig lern‘,

    Gleich zu werden deinem Hort!

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S.259  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    22-04-2018 om 23:30 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    20-04-2018
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    Rabbiner Pinchos KOHN

           (1867 - 1942) 

    PFLICHTEN UND RECHTE DER GOLAMENSCHEN


    Allerdings, wir gestehen es gerne zu, ein Auftrieb fehlt uns die treibende Kraft des Aufbaus. In diesem Dämmerzustand haben wir so etwas wie eine dumpfe Erinnerung an die Zeit, da die ganze Gola im Rahmen ihrer Möglichkeiten für das Heilige Land Sorge trug. Es gab allerdings auch eine Periode, in der das Umgekehrte der Fall war, in der die Palästinenser für die Golabrüder dachten, zur Zeit des Exilarchen, der Mesifta und der Gaonen. Das trug allerdings eine mehr konfessionelle Färbung.

    Nun ist es anders geworden. Palästina verlangt nicht nur, daβ die Gola dem Aufbau materiell zur Seite steht; Palästina fordert vielmehr auch, daβ die Gola gewisse Ideale, die ihr – ob mit Recht oder Unrecht, bleibe zunächst einmal dahingestellt – nun einmal heilig geworden, für sich behält und auf eine schematische Verpflanzung nach Palästina verzichtet.

    Was sich die Gola in schweren, schwersten inneren Kämpfen abgerungen hatte, das war das Primat der Thora, schlieβlich und endlich gipfelnd in der Gründung der Agudas Jisroëil; Die wurde seinerzeit als Krönung des Werkes von S.R. HIRSCH ז"ל angesprochen, und unter dieser Flagge zog sie in Palästina ein, allerdings – es zu leugnen, wäre unhistorisch – mit vorwiegender Betonung des Konfessionellen, in Polen sogar unter direkter Kampfstellung gegen die von zionistischer Seite in voller Konsequenz angestrebte Nationalisierung der jüdischen Belange. Das war der voraussichtlich letzte Erfolg dieser Auffassung vom Primat der Thora in der Gola. Schon damals regte sich Widerspruch auch in orthodoxen Kreisen. Diejenige Mentalität der Gola, welche die Thora und ihrer Befolgung das einzige Lebenselement und die einzige Lebensbetätigung eines bis zu den messianischen Zeiten latenten Nationalismus erblickte, stand vor ihrer Überwindung. Sie erfüllte die Jugend nicht mehr, welche in einer Sehnsucht nach Erfüllung der durch die Friedensschlüsse betonten Rechte der Minoritäten durch Palästina als Plattform kühnster Träume auf andere Träume ganz andere Bahnen zog. Dem sollte man klar ins Auge sehen; denn es ist wahrlich seltsam. Das Umlernen wird gleichfalls im Namen des Primats der Thora verlangt. Auch das sollte man klar erkennen.

    Die reinliche Scheidung, welche die Orthodoxie in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts  zu vollziehen suchte, hatte zwei Etappen, die der Selbsterhaltung und die Erziehung, beide in doppelten Sinn, gegenüber dem Ansturm der Reform und dem der Kultur der Umwelt. Die Reform hatte aus der Emanzipation die ganz klare Folge gezogen, welche in Samuel I, VIII, 20 gekennzeichnet ist. Denn auch  die Aufklärungsperiode hatte eigentlich die Religion nur bekämpft, soweit sie Richtlinie zu sein beanspruchte, und zwar weniger im individuellen Leben als in den sozialen Beziehungen der Menschheit. Im Engeren, das heiβt hier im Leben der Judenheit, war der Ausdruck der sozialen Beziehungen die Gemeinde, und diese zu entgelten, muβte das Bestreben der Reform sein. In diesem Sinne war der „Austritt“ eine soziale Tat, die sich wohl hütete, sich individuell färben zu lassen; man vergleiche Hirschs Scheidung zwischen Minuth und Minim.

    Wir gestehen gerne zu, daβ wir nun wieder einmal am Anfang stehen; auf den Schein der individuellen Emanzipation folgte den Schein der nationalen Emanzipation. Nicht Religion, sondern Konfession wurde Privatsache. Die Ahnen hatten es leichter, denn die Reform der Gemeinde hatte sichtbaren Ausdruck, der Vorstoβ gegen die Thora war klar. Unterscheidungen in weltanschaulicher Sphäre sind schwerer zu erfassen. Es ist also nicht so leicht zu sagen, hier ist das Primat der Thora geleugnet, hier ist eine Scheidewand. Das bittere, sehr bittere Problem ist hier nur, daβ allem Anschein nach wir die kommende Generation nicht so zu erziehen vermochten, daβ wir ihr zumuten dürften, ein Nebeneinander von Thoramotiven und anderen abzulehnen.

    Aber an uns dumme Golamenschen ergeht die Notwendigkeit, daβ wir aufs neue zu scheiden lernen zwischen dem durch Gemeindeeinrichtungen oder durch Weltanschauungen alterierten Primat der Thora.

    Manche, die höchstbegabten, werden vielleicht dazu imstande sein. Dem gröβeren Rest der weniger Begabten, bleibt nichts anders übrig, als warnend den Finger zu erheben. Nicht etwa um später zu sagen, ich habe es ja gleich gesagt, obwohl auch der Prophet Jeremia das öfters wiederholte, nur um die Gola zu retten, indem wir an ihre Bescheidenheit glauben.

    Pinchos KOHN

     

    NACHALASS ZWI  Eine Monatsschrift für Judentum in Lehre und Tat, herausgegeben vom Vorstand der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft  VII.Jahrgang S.21,22

     

    War bereits Bestandteil des Jeschurun Lehrganges Frühling und Sommer 5769/2009

    20-04-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    19-04-2018
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    יום העצמות – יום המר

     

    Heute, der 5. Iyar, ist den bitteren Tag worauf es den Amalekim in 1948 gelungen ist ihren sogenannt „jüdischen“ Staat in Palästina, das Heilige Land, zu gründen.  

    Die Zionisten nennen diesen Tag   „YOM HAATZMAUT“ (in ihre unreine Sprache « Iwrit ») ,  Tag der Unabhängigkeit.

    Im Gegensatz dazu, wird dieser « Feiertag » von den Torahtreuen Juden als Bitterer Tag, Yom haMâr bezeichnet wie auch

    « Jauom Hatsumauss » : der Tag der Gebeine sowie « Yom haShmutz »  der Tag der Unreinheit.

    Schon ein wahrhaft jüdischer Staat, entsprechend alle Vorschriften der Thora, wäre einen Aufstand gegen den Allmächtigen. Vorerst muβ der Messias, angekündigt vom Propheten Elijah gekommen sein.  

    Um so mehr : dieser teilweise areligiöse, teilweise religiös-zionistischer Entiät  ist ein Unrecht gegen den Nichtjüdischen Einwohnern Palästinas und dient es um Juden zu verwandeln in Heiden von der argste Sorte.

    An diesem Tag, verbrennen viele antizionistische Juden symbolisch die zionistische Fahne. Einige fasten sogar an diesen bitteren Tag. Alle beten täglich für den schnellsten Abbau der zionistischen Entität, dieses  Thorafeindliche Ungeheuer.

    19-04-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    18-04-2018
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    תזריע

     

    Belehrung und Mahnung  zur Wochenabschnitt

     TAZRIA (Auszug)

     

    Mit der Mila wurde Abraham Jude. Er vollzog sie im Zeichen des denkbar größten Kidusch Haschem. Denn Jude sein heißt, den Mut zum Kidusch Haschem zu besitzen, die Forderungen des jüdischen Pflichtlebens ונקדשתי בתוך בני ישראל in lautester Öffentlichkeit zu verwirklichen, auf den Beifall und die Zustimmung der Menge verzichten, auch den Hohn und die Verlästerung nicht zu scheuen,  die dem Juden in öffentlichen Leben gar oft begegnen. Solche מקדש שם שמים- Juden haben wir leider nicht viele, dafür gottlob noch recht viele, die freilich בשתיקה, wenn sie vor „fremden Augen“ sich sicher wissen, ihren jüdischen Pflichten nachkommen. Und doch hat es unser Stammvater uns anders gelehrt, als er den „Orden“ der Mila aus Gottes Hand für sich und seine späteste Kinder empfing. Wohl wußte er, daß dieser Akt, der ihn und sein Haus fortan in den entschiedensten Gegensatz zu den Anschauungen einer großen Welt setzte, bei ihr nur Spott und Gelächter auslösen mußte. Er aber vollzog die Mila nicht im Schutz der Nacht – בעצם היום הזה und wenn die Mila nach Gottes Willen auch am Tage vollzogen werden mußte, was hätte Abraham gehindert, wenn er die Vornahme dieses Aufsehen erregenden Aktes bei seinen Hausgenossen auf eine Reihe von Tage verteilt hätte, um so weit wie möglich peinliches Aufsehen zu vermeiden – er aber vollzog die Mila seines ganzes Hauses; zu dem 318 Genossen zählten, an einem Tag, scheut den mächtigen Orloh-Hügel nicht, der vor den Augen einer großen Welt sich türmt und auf den die „Sonne scheint“ – Gott aber bleibt dieser große, stolze Akt unvergessen, mit dem unser Stammvater unter den Augen einer lautesten Öffentlichkeit Jude wurde und von dem noch späte Enkel sich die Mahnung holen mögen, wozu die Mila d.h. die Zugehörigkeit zum Gottesbund sie verpflichtet.

    Aus dem Geiste des בעצם היום הזה ist es zu verstehen, daß für die Weisen Abraham bei der Ausführung der Mila nicht nur die Öffentlichkeit nicht scheute, sie nicht mit dieser Tat überraschte, sondern ihr vorher Mitteilung machte und, wie sie es so sinnig darstellen, seine Freunde zu einer „Mila-Konferenz“ einlud.  Die Ansichten aber, die er da äußern hörte, sind ungemein bezeichnend; sie begegnen uns bis auf den heutigen Tag und erklären vielfach unser Verfahren gegenüber den Forderungen der jüdischen Pflicht.

    Oner verweist auf Abrahams Alter – zu hundert Jahren eine solch  tief eischneidende Maßnahme! Das ist die Sprache der Gewohnheit. Und in der Tat wohnt in der Gewohnheit eine ungeheure Macht inne, sie beherrscht den Verstand, und die beste Überzeugung muß sich gar oft ihr beugen. Wen die Schritte, statt ins Bethamidrasch, täglich ins Kaffeehaus lenken, wird von dieser Gewohnheit auch am Schabbos nicht lassen, wiewohl den Verstand ihn vor der עברות warnt, die dort auf ihn lauern; wer jahraus, jahrein gewohnt ist, während אנעים זמירות sein טלית abzulegen und aus dem בית הכנסת zu laufen, wird nur Schwer davon lassen, auch wenn Verstand und Nachdenklichkeit ihm das Unstatthafte seines Verhaltens nahelegen; und wem es einmal zur Gewohnheit geworden ist, die laute שמנה עשרה oder קריאת התורה für den geeigneten Augenblick zu halten, um den Nachbar zu begrüßen und mit ihm in שיחת חולין, in Geschwätz sich zu ergehen, der wird von dieser traurigen Unsitte nur schwer lassen, auch wenn sein Verstand das entschiedene Verbot längst begriffen und natürliches Anstandsgefühl sich gegen dieses die Heiligkeit unserer Andachtsstätte schändende Verhalten  von selber kehrt! Und doch hegen wir die zuversichtliche Erwartung, daß es der eindringlichen Mahnung des דין doch schließlich gelingen wird, seine Forderung Anerkennung zu verschaffen. Hat unser sabbatlicher מי שברך an diese unfaßbare Unsitte gedacht, wenn er den Segen herabfleht auf die מי שמיחדים בתי כנסיות לתפלה ומי שבאים בתוכם להתפלל? Sollte man doch meinen, daß, wenn Synagogen erbaut werden, sie selbstverständlich für die תפלה bestimmt sind, und wenn man hineingeht, man sie aufsucht, um dort zu beten. Und doch erfleht unser מי שברך den Segen bedeutsam und mit unverkennbaren Nachdruck auf das Haupt derer, die das בית הכנסת für die תפלה bestimmen und nicht für müßige Unterhaltung, und die hineingehen להתפלל, um ihre תפלה zu verrichten und nicht die geweihte Stätte durch שיחת חולין zu entweihen! Wer aber unter uns möchte nicht des Segens teilhaftig werden, daß Gottes Segen komme über unsere Frauen, über unsere Söhne und unsere Töchter הוא יברך את כל הקהל הקדוש הזה הם ונשיהם ובניהם ובנותיהם!

    In Oner hat die Macht der Gewohnheit ihren trefflichen Anwalt gefunden: zu hundert Jahren geht man nicht neue Wege. Von besonderer Bedeutung schien den Weisen Eschkols Verhalten. Sahen sie sich doch zu folgendem  Ausspruch veranlaßt: מגיד מראשית אחרים שהכל צפוי היה לפני הקב"ה, אשכל אוהבו של אברהם היה ונקרא אשכל על אודות האשכול שעתידין ישראל לכרות ממקומו „Gott kündet Künftiges von Anfang an: Eschkol hieß der Freund Abrahams, er hieß so nach der Traube (אשכול), die einst die Kundschafter im Tale schneiden sollen.“

    Irren wir nicht, so wollen sie uns damit sagen: Das Verhalten der Kundschafter gegenüber dem Gotteswillen hat schon in Abrahams Tage Vertreter gefunden, nur daß Abraham solchen Einflüssen gegenüber stark geblieben, keinen Augenblick  im Zweifel war, was die Pflicht von ihm forderte. Denn Eshkol erinnert an die Feindschaft, die sich Abraham durch Vornahme der Mila zuziehen müsse, die ihn von seiner Umwelt fortan scheide – und wenn Abraham die Mila vorzunehmen durchaus gewillt war, so wird Eschkol wohl für eine Vornahme in aller Stille plädiert haben, um nach Möglichkeit jedes Aufsehen zu vermeiden. Das ist dieselbe feige, erbärmliche Gesinnung, die die Kundschafter erfüllte, die sich trotz des Gottesschutzes einer feindlich gesinnten Welt gegenüber ohnmächtig fühlt und die Kraft nicht kennt, mit der das Bewußtsein, dem Gotteswillen zu entsprechen, die jüdische Seele zu erfüllen hat – mit dieser Gesinnung haben sie die Traube in Eschkols Tal  gepflückt.

    Von allen Freunde stimmte nur Mamre dem Vorhaben Abrahams zu. Doch nicht das Für und Wider der öffentliche Meinung hat auf Abrahams Entschluß Einfluß ausgeübt; er war viel mehr von Anfang an entschlossen, in vollem Bewußtsein der herrschenden Meinungen, mit denen die große Welt seinen Schritt begleitete, und in lautester Öffentlichkeit sich und sein Haus  dem göttlichen Lebensbund zu weihen.

    Wie aber die Mila von ihren Trägern Kidusch haschem fordert, weil sie von ihnen in keinem Augenblick des Lebens verleugnet werden darf, so begleitet sie den Juden bei jedem Schritt seines Lebens, will jede Gedankenregung und jeden Willensvorsatz unter die  Herrschaft des Gotteswillens stellen und seinem Leben durch innige Vermählung mit Gottes Nähe zur höchsten Vollendung verhelfen. Das sollte Abraham erfahren, als er, mit dem frischen Bundeszeichen am Leibe nach Wanderern ausspähend, an dessen er Gastfreundschaft ausüben könne, der Schechinanähe Gottes teilhaftig wurde. Er will sich vor der Schechina erheben und wird veranlaßt, sich in seiner Liebesbetätigung an Menschen nicht zu stören – denn Gott weilt dort, wo Menschen Seinen Willen betätigen. Und wenn Jissroél in seinen Bet- und Lehrhäusern sitzend weilt, weilt Gottes Schechina über ihnen, denn keine größere Huldigung kennt Gott, als wenn das Leben des Menschen zu einer Offenbarung des Gotteswillens sich  gestaltet. Das aber ist der Fall, wenn göttliches Milazeichen uns mahnend dazu bringt, „vor Gott zu wandeln und nach Vollendung zu ringen“. Vollendung aber winkt dem Leben, wenn es in keinem Augenblick die Mila verleugnet.

    וביום השמיני ימול בשר ערלתו Die Mila weiht ihre Träger dem Schabbos, denn Gottes Herrschaftswille soll in ihm einen rüstigen, treuen Vollstrecker finden. Dieser Gotteswille umfaßt aber nicht nur das Einzelleben, er will auch das Gemeinschaftsleben im Zeichen des Rechts und der Liebe aufbauen. Vor seiner Nähr sollen Haß, Bösrede und Verleumdung, sollen die unheimlichen Mächte weichen, die das soziale Leben vergiften und ihm die Segnungen des Friedens rauben.

    Wer die Mila in Wahrheit trägt, den braucht der Gottesfinger nicht strafend mit Negaim zu berühren, mit denen Gott den zu treffen weiß, der die sozialen Forderungen des jüdischen Lebens verleugnet.

    Er muß die Mila als stolzer Enkel unseres Stammvaters tragen, der die Mila in lautester Öffentlichkeit vollzogen und im Anblick einer großen Welt bei jedem Schritt seines von Gottesrecht und Gottesliebe erfüllten Lebens verwirklicht hat.

    Mit Recht ruft daher der Weise aus: Wie groß ist doch die Mila, sie vermag Negaim  zu verdrängen!

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung   dritter Teil Leviticus J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1935 S. 20-26

    18-04-2018 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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