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Rabbiner Samson Raphael HIRSCH
(1808-1888)

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Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH
(1833-1900)
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Rabbiner Dr. Salomon BREUER
(1850 - 1926)
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Rabbiner Dr. Raphael BREUER
(1881-1932)
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Reb Julius HIRSCH
(1842-1909)
Jubelsinget, Gerechte, in Gottesanschauung, den Geraden geziemt Thatenoffenbarungslied (Psalm 33)

ברוך הבא!    السلام عليكم!

 

Welkom op de blog van de studievereniging JESJOEROEN, Jodendom tegen Zionisme


Thoratrouwe antizionistische inzet en anti-imperialistische solidariteit. U vindt hier Rabbijnse teksten (vooral Samson Raphael HIRSCH strekking), nieuws en achtergrondinfo.

 

Bienvenue sur le blog de l'association d’étude YECHOUROUN, Judaïsme contre Sionisme.

 

Nous proposons des textes rabbiniques, (surtout de l’école de Samson Raphael HIRSCH) ainsi que des infos et documentations, le tout avec engagement antisioniste et solidarité anti-impérialiste, inspirés par la fidélité à la Torah. Visitez notre blog similaire en langue française: www.bloggen.be/yechouroun .  

 

Willkommen im Blog des Studienverbandes JESCHURUN, Judentum gegen Zionismus.

Wir bieten Rabbinische Texten (hauptsächlich von der Samson Raphael HIRSCH Tendenz – meistens in deutsche Originalfassung), sowie Nachrichten und Hintergrundinformationen, im ganzen mit Thoratreues antizionistisches Engagement und anti-imperialistische Solidarität.

 

Welcome to the blog of the Study Association YESHURUN, Judaism against Zionism.

We propose Rabbinical texts (mostly from the S R HIRSCH tendency), news and information, the whole inspired by Thora-true anti-Zionist Commitment and anti-imperialist Solidarity.

Inhoud blog
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt REÉH
  • Zum Jahrzeit von Rabbi JOEL TEITELBAUM, der Rebbe von SATMAR
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt REÉH
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt REEH
  • Samson Raphael HIRSCH Über der Talmud (1. Folge)
  • Yakov M. Rabkin: “What is Modern Israel?”
  • Sprüche 19,16 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Reéh
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt EKEW
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Haftoro EKEW
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Ekew
  • Rabbiner Dr. Raphael BREUER: Die Autorität der Rabbinen
  • Aus dem „politischen” Testament Rabbiner Hirsch’s (9)
  • Jesajas 1,19 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Ekèw
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH Komm. Wochenabschnitt Woèsschanan
  • Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH aus dem Kommentar zur Wochenabschnitt Woèsschanan
  • Rabbiner Dr. Salomon BREUER zur Wochenabschnitt Woèsschanan
  • Ludwig Stern: Die Vorschriften für den 9.Aw
  • Rabbiner Samson Raphael HIRSCH : der Fasttag des 9ten Aw (aus Chauréw)
  • Sprüche 11,31 und Sprüchlein zur Wochenabschnitt Woèsschonan
  • Rabbiner Dr. Raphael BREUER: Vorwort zur Erläuterung der KLAGELIEDER
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  • ANTIQUARIAAT BOEKHANDEL SPINOZA
  • 'DER ISRAELIT'
  • Mehrsprachige Seite „Yakov RABKIN, Historian and Author“
  • CENTRE ZAHRA FRANCE
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  • EUROPEAN JEWS FOR A JUST PEACE EJJP
  • The Palestine Information Center (PIC)
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  • INTERNATIONAL SOLIDARITY MOVEMENT GERMANY
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    (1849-1932)

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    JESCHURUN
    Judentum gegen Zionismus
    18-08-2017
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    Rabbiner Samson Raphael HIRSCH

     פרשת ראה

     Aus seinem Kommentar zur Wochenabschnitt Reéh :

     

    Kap.14,2 Denn eine heilige Nation bist du Gott, deinem Gotte, und dich hat Gott erwählt, ihm zu einer ausschließlich ihm gehörende Nation zu werden aus allen Nationen, die auf dem Erdboden hin sich befinden.

     

    Kap. 14, V.2:  כי עם קדוש אתה וגו', nicht גוי קדוש in ihrer Einheit nach außen, sondern עם קדוש eins in ihrer inneren vielgliederigen sozialen Gestaltung, jedes Glied dieses Gott hörigen Volksvereines gleich heilig, gleich unmittelbar zu Gott stehend, und eben diese ausschließliche Gotteshörigkeit eines Menschenvereins und der Aufbau eines ganzen sozialen Volkslebens auf der Basis dieser ausschließliche Gotteshörigkeit, ist eben die Bestimmung, für welche Gott dich erwählte. סגלה (siehe 2 B.M.19,5).

    Jebamoth 13b u. 14a. wird das Verbot לא תתגודדו, machet keine Schnitte in euren Körper, auch auf den Nationalkörper bezogen und daran die Lehre gelehrt: לא תעשו אגודות אגודות, auf dem Boden der Gesetzerfüllung die Einheit zu erhalten und in verschiedene Gemeinschaften, nicht zu „Spaltungen“ führen zu lassen. In der Tat heißt ja auch ein gesonderter Haufe, eine detachierte Heeresabteilung: גדוד und לא תתגודדו kann ebenso wohl heißen: sondert, teilt euch nicht in Parteien, Gruppen.

    Wäre doch, wenn unsere Auffassung hinsichtlich der פ-wurzeln richtig ist, אגד selbst nichts anders als א גד: zu einer besonderen Einheit sondern. Das Zeitwort sich in Haufen sammeln, in gesondertem Haufen auftreten, kommt nur im Kal von גוד oder גדד vor: יגוד עקב ,גדוד יגודנו (1 B.M.49,19) und יגדו על נפש צדיק (Ps.94,21). Darauf beruht, wie uns scheint (Jebamoth 13b), die Bemerkung: א"כ לימא קרא לא תגודו und glauben wir לא תגודו, oder לא תגדו lesen zu müssen. Um bloß die Parteiung zu verbieten, hätte לא תגודו genügt…

    Demnach wäre hier zugleich die Mahnung gegeben, durch Meinungsdifferenzen in Gesetzesauffassungen und Folgerungen aus dem Gesetze keine Spaltungen innerhalb eines einheitlichen Gemeinwesens entstehen zu lassen, daß sich nicht ein Teil desselben um die Vertreter der einen Ansicht und ein anderer Teil um die Vertreter der anderen Ansicht gruppieren, כגון ב"ד בעיר אחת פלג מורין כדברי ב"ש ופלג מורין כדברי ב"ה, und dadurch die אגודה אחת des einheitlichen Gemeinwesens zu אגודות אגודות werde; vielmehr sollen alle derartigen Meinungsverschiedenheiten auf Grund der von dem Gesetze selbst für solche Fälle getroffenen Entscheidungsregeln zum Austrag gebracht und die Einheit der Gesetzespraxis erhalten werden, soweit dieselbe durch das Gesetz normiert ist.

    Unter Verwirklichung der von diesem Gesetze geschaffenen Institutionen war im großen Ganzen für eine übereinstimmende Einheit der Gesetzpraxis gesorgt. Durch die Kap.17,18 f. eingesetzte oberste Gesetzautorität war, wie wir dort zu entwickeln haben werden, eine endgültige Austragung einer jeden Meinungsdifferenz hinsichtlich der Interpretation oder Folgerung aus dem Gesetze gegeben. In der Tat war auch über zwölfhundert Jahre, bis in die ersten Jahrhunderte des zweiten Tempels, eine völlige Übereinstimmung in der Gesetzespraxis erhalten. Eine einzige Differenz war unausgetragen, und diese betraf nur die Tragweite einer rabbinischen Präventivbestimmung: משתמש בבעלי חיים für die Ausübung der סמיכה-Mizwa am י"ט (siehe Chagiga 16 a. und b.). Selbst Hillel und Schammai differierten nur hinsichtlich dreier Momente, wovon nur eines Präventivbestimmungen betraf, die beiden anderen aber ebenfalls nur auf rabbinische Präventivbestimmungen sich bezogen (siehe Sabbat 15a). Erst als in den Zeiten ihrer Schüler mit den politischen Wirren Klarheit und Muße den Jüngern der Gesetzeswissenschaft schwand, und mit dem Hereinbruch der Katastrophe des staatlichen Untergangs Druck und Verfolgung und Zerstreuung der Zusammenhang zerstreuter Gemeinden mit dem Zentrum des nationalen unterbrachen, erst da mußten naturgemäß unausgetragene Zweifel und Meinungsverschiedenheiten in Überlieferung und Auslegung des Überlieferten, und ebensomit auch örtliche Verschiedenheit des Gesetzespraxis entstehen, Zustände, die erst wieder durch die Wirksamkeit des R. Jehudi Hanaßi durch Sammlung, Sichtung, Austragung der vorhandenen Überlieferungs- und Meinungsverschiedenheiten und halachische Fixierung der Resultate in der Mischna ebenso wie 250 Jahre später Rabina und R. Aschi dasselbe Werk der Einheit in der Gesetzespraxis bei der inzwischen noch größer gewordene Trennung und Zerstreuung der Gemeinden und einzelnen in der Redaktion der Gemara zur Vollendung brachten. Für solche Zeiten des Mangels an einer jede Differenz austragenden obersten nationalen Gesetzesautorität, in welchen örtliche Verschiedenheiten der Gesetzespraxis unvermeidlich, oder wie  הל' ממרים רמב"ם1,5 hinzufügt, auch während der Existenz derselben bis Einholung und Eingang ihrer Entscheidung, ist vor allem das לא תתגדדו,לא תעשו אגודות אגודות  gesagt und verlangt, daß innerhalb eines einheitlichen Gemeinwesens ב"ד בעיר אחת  nach רמב"ם’s Auffassung  הל' ע"ז12,14 selbst zweier Gemeinwesen eines Ortes,  ב' בתי בעיר אחת (siehe jedoch כ"מ und ל"מ daselbst – jede Meinungsdifferenz hinsichtlich der Handhabung des Gesetzes nach dem für Gesetzeszweifel bestehenden Normativ zum Austrag gebracht und so einer größeren Zerfällung der Gesetzverwirklichung vorgebeugt werde.

    Erwägen wir, wie alle die vorangegangen Gesetze die Nachteile zum Gegenstand hatten, welche aus dem überwiegenden Einflusse einzelner Persönlichkeiten inmitten ihrer nächsten Kreise entstehen können; erwägen wir, daß, wie wir glauben, das גדידה ושריטה לנפש-Verbot, eben einer ungerechtfertigten Überschätzung einzelner Persönlichkeiten entgegentreten soll; erwägen wir endlich, daß die אגודות אגודות, vor deren Entstehung die anderen Auffassung des לא תתגודדו warnen soll, größtenteils durch Parteiergreifung für die eine und die andere zweier differierenden Persönlichkeiten ins Leben treten; so, glauben wir, dürfte sich der tiefe innige Zusammenhang begreifen lassen, in welchem die beiden gleichzeitig  aus לא תתגודדו resultierenden Verbote zu einander stehen.

    18-08-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    ZUM JAHRZEIT VON

    RABBINER JOEL TEITELBAUM (1887-1979)

    der REBBE VON SATMAR זי"ע

     

     

     

    אשמים אנחנו שלא מחינו בכל כוחינו

     

    אבל אשמים אנחנו שלא מחינו בכל כוחינו, והכלל ישראל חפשו להם גאולה שלא מאת השי"ת ולדחוק את הקץ אשר אחז"ל שהביע הקב"ה את הכנסת ישראל שלא יעלו בחומה וכו' (כתובות קי"א ע"א) א"ל הקב"ה לישראל אם אתם מקיימים את השבועה מוטב ואם לאו אני מתיר את בשרכם כצבאות או כאילות השדה – ובעוה"ר עברו על השבועות הללו ונבראו מזה מלאכים מקטריגים  ונתקיים בעוה"ר הרי אני מתיר את בשרכם בפועל ממש – והדבר ידוע לכל שכל הרציחות והצרות שעברו על הכלל ישראל בדורינו השפל הזה הכל הי' באשמת המסיתים והמדיחים הללו מכתות השטן והס"א.

    (חד"ת תשט"ז וארא, עמוד קמ"ח)

     

     

    פסק דין נורא!!

    מוטב להשתחוות לצלם מאה פעמים ביום מללמוד לשון זה

     

    ובעוה"ר בלשון הטמא הזה "עברית" נתפסין כל העולם ולומדין אותו בישיבות ובבתי חינוך כדי למצוא חן ושכל טוב בעיני הכופרים, ואני אומר להוי ידוע שהלשון הטמא הוא חומר הרבה יותר מע"ז, ומוטב להשתחוות לצלם מאה פעמים ביום מללמוד לשון זה, ואני אומר זאת עפ"ז הלכה, ואפי' אם כל העולם יאמרו להיפוך ג"כ לא אסוג אחור כי זהו שורש פורה ראש ולענה, ובעוה"ר כמו שנתפס כל העולם כולו בענין המדינה כן נתפסין גם בזה, ד' ירחם.

    (במסיבה  לטובת מוסדות יט"ל בא"י בהעלתך תשכ"א)

     

     

    ספר גחלי אש

    ילקוט מאמרים

    מספרי מרן הקדוש מסאטמאר זי"ע

     

    Herausgeber: Arthur Goldberger Monroe, 1984. Dieses voluminöses Zitatenband, von den Talmidim als "Telefonbuch" bezeichnet –  ist –bezeichnender Weise – schon Jahren lang im Buchhandel NICHT mehr erhältlich.

    18-08-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    17-08-2017
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    Rabbiner Dr. Mendel HIRSCH

                  (1833 – 1900)

     

    הפטרת פרשת ראה

     

       Aus dem Kommentar zur Haftoro des Wochenabschnittes REEH

     

     

    Haftara und Kommentar sind dieselbe als in  Wochenabschnitt נח Jesajas Kap. 54 V.11-17 u. Kap.55, 1-5

     

    Kap. 55,  V1.  Wenn die Pflichterfüllung allein freimacht von den demoralisierenden Folgen  der Furcht und unnahbar macht plötzlichen Schrecken, so schließt sich hieran die Aufforderung an Alle, reich wie arm, sich nun zuzuwenden dem Quell, von dem allein die Erkenntnis der Pflicht zu schöpfen sei, nämlich dem Gottesworte. Es gewährt Ersatz für die äußeren Lebensgüter, wo sie fehlen, und es lehrt denjenigen, der sie besitzt, erst die rechte Verwendung, durch die er ihrer in Wahrheit froh wird. Es wird verglichen mit dem belebenden Wasser; dieser Bedingung alles organischen Lebens, Blühens und Gedeihens, mit der nährenden Milch und dem stärkenden und Freude spendenden Weine. Wer in dem ernsten Sinne echter Gottesfurcht das Leben in seiner Mannigfaltigkeit seiner Gestaltungen nur als eben so viele Aufgaben betrachtet, für deren Lösung er seine geistige und sittliche Kraft zu erproben hat: für den wird auch die herbste Prüfung, indem er sie treu und tapfer besteht, zu einem Quell der reinsten Freude und zu einer Kräftigung seines inneren Menschen. Ihm erweist sich so in Wahrheit das Gotteswort als nimmerversiegender Born der Lebenskraft, der Nahrung und der durch nichts zu trübenden Lebensfreude. Der tiefe Seelenfriede, die innige Lebensheiterkeit und der tapfere, hochgemute, allen Widerwärtigkeiten standhaltenden Frohsinn, deren Stätten die stillen abgeschiedenen bescheidenen, aller äußeren Güter und Genußesmittel, ja nur zu oft des Lichtes und der Luft entbehrenden jüdischen Heimstätten  gleichwohl waren, sind ohnehin das sprechendste Zeugnis dafür, daß dieser Satz von den Segenswirkungen des Gotteswortes keine rethorische Überschwänglichkeit, sondern daß er lebendige Wahrheit sei.

     

    V.2 Doch nicht ist etwa die Thora nur das Surrogat der Lebensgüter für den Armen. Sie ist ebenso unentbehrlich für den Reichen. An diese wendet sich unser Vers. Denn es kann ein Mensch der Güter reichste Fülle besitzen, aber er wird ihrer nicht froh; er selbst ist und bleibt ein segen- freund- und friedloser, armer Mann. אכלו טוב, genießet das Gute ותתענג בדשן נפשעם, das inmitten aller Fülle auch eure eigene Person sich wonnig fühle. Dazu kommt ihr aber nur, wenn ihr „auf mich horchet“, wenn ihr aus der Thora das Geheimnis erfahret, wie ihr eure Güter zu verwenden habt, damit ihr nicht ausgebet für das, „was nicht Brot ist und nicht zur Sättigung, zur Befriedigung gereicht“. Sonst bleibt das nach wahrer Lebensfreude lechzende Verlangen- das צמא des V.1  – auch  des Reichsten ewig ungestillt.

     

    V.3 Wenn ihr aber, Reiche wie Arme, meinem Rufe folget, so: ותחי נפשכם, wird euer Leben erst ein wirkliches neues Leben werden, ואכרתה וגו': und das stille Glück, das aus der Hüte des Armen strahlt, die reiche Segensfülle, die aus dem stattlichen Wohnsitze des Reichen flutet, das edle reine Menschentum, das aus der Persönlichkeit des von den Gottesgesetzen beherrschten und gestalteten jüdischen Menschen der Menschheit entgegenleuchtet, sie werden zum mächtigen, David-gleichen Herold an die Menschheit. Dann aber macht ihr auch des Davidbundes und der von mir ihm und seinem Wirken verheißenen und bewahrten Liebeswaltungen teilhaftig.

     

    V.4  Wie kein Zweiter ist David durch sein Psalmwort ein Zeuge für Gott an die Menschheit geworden, keines anderen Menschenwort war also in weitesten Kreisen der Menschheit aller Zeiten der Wegweiser zu Gott. Allein nicht Pflanzung und Verbreitung des Gottesbewußtseins ist Endziel und erschöpft nicht die Bedeutung der welthistorischen Bestimmung Davids. Nicht nur zum Zeugen, sondern auch zum נגיד ומצוה habe ich ihn dahingegeben. נגיד Fürst, von נגד, Grundbedeutung: gegenüber, vor Augen, gegenwärtig sein, daher im Hifil: vergegenwärtigen, bezeichnet den Fürsten in der idealsten Auffassung des Fürstenberufes, nicht bloß Wächter des Rechtes und der Pflichtübung, sondern in seiner Person selbst deren lebendigen Verkörperung und leuchtende Verwirklichung zu sein. In diesem Sinne ist es mit Vorbild übersetzt. Als solches war David durch die in seinem unendlich reichen, wechselvollen Leben bewährte Pflichttreue zugleich מְצַוֵה „Bringer der Pflicht den Nationen“. Denn viel wichtiger als der Glaube an Gott ist das Bewußtsein von der in freier Gott dienender Tat zu erfüllenden Menschenbestimmung.

     

    V.5 Wie David, so wird auch einst Jissroél und jener Einzelne in Jissroél durch das stille Beispiel der sittlichen Vollendung seines Lebens und des auf jeder Stätte solchen reinen Menschentums sichtlich ruhenden göttlichen Segens in ungekannte Fernen, auf Völker wirken, die bisher von ihm abgeschlossen, לא תדע, und: die dich bisher verkannt – darum steht auch wiederholt גוי, Singular, der in sich abgeschlossene Nationalkörper – werden zu Jissroél eilen, nicht um deiner äußeren Größe willen, sondern, um sich Dem huldigend unterzuordnen, der als קדוש ישראל, durch seine Gesetze dich sittlich adelt. כי פארך: denn nicht der Lorbeer des Krieges, nicht die Errungenschaften in Wissenschaft und Kunst, sondern die sittliche Hoheit ist es, die deine Herrlichkeit bildet.

     

     

    (Die Haftoroth übersetzt und erläutert, Frankfurt am Main 1896: S. 14-19  Kommentar zu Jesajas Kap. 54 V.11…) 

    17-08-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    16-08-2017
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    Rabbiner Dr. Salomon BREUER

                    (1850 – 1926)

     

    ראה

     

    Belehrung und Mahnung zur Wochenabschnitt

    REEH

    (Auszüge)

    Dornig erscheint oft der Weg, der in Wirklichkeit nach kurzer Strecke eben dahinführt, während der anfänglich eben erscheinende oft in Dornen endigt. – An dieses Bild denket,  wenn ihr vorschnell zu urteilen euch erkühnet über Gut oder Böse, Segen oder Unsegen, der euerem Leben beschieden ist. Euch aber reicht euer unsterblicher Führer das Gut, dessen Besitz oder Ablehnung euch heute bereits die Gewißheit gibt, ob euer Leben des Segens teilhaftig oder dem Fluch verfallen ist: ראה אנכי נתן לפניכם היום ברכה וקללה.

    Unsere Weisen haben noch eine andere Wahrheit aus diesem Satze herausgehört: רבנן אמרו אמר הקב"ה לא לרעתם נתתי להם ברכות וקללות אלא להודיען איזו דרך טובה שיבחרו אותו כדי שיטלו שכר, מנין ממה שקרינן בענין ראה אנכי נתן לפניכם וגו' „Es lehren die Rabbinen: Gott spricht, nicht zum Bösen, nicht zu ihrem Nachteil habe ich ihnen Segen und Fluch gegeben, sondern um ihnen den guten Weg zu weisen, den sie zu wählen haben, um einst Lohn zu empfangen. Woher schöpfen wir diesen Gedanken? Eben aus unserem Verse: „sieh, ich gebe heute vor euch hin Segen und Fluch–“. Wir glauben den Sinn dieses an sich recht dunklen Weisheitsworte zu verstehen.

    Mit Verheißungen irdischen Segens begleitet unser Gottesbuch immer wieder die Mahnung an unser Volk, Gottes Willen die Treue zu wahren, so wie die Warnung vor dem Unsegen immer wiederkehrt, der über sein Leben kommt, sobald es Gott die Treue bricht. Diese Tatsache verleiht, wie unsere großen jüdischen Denker mit Recht betonen, unserer Thora auch für den zweifelnden Sinn göttliches Gepräge. Lohnverheißungen oder Strafandrohungen, die sich auf ein jenseitiges Leben beziehen, von dem noch kein Mensch je Kunde gebracht hat, vermag sich auch der erste beste Schwindler zu leisten; aber jene erschütternden großen Kapitel der תוכחה, die sich in dem Leben des jüdischen Volkes bis auf den letzten Buchstaben verwirklicht haben, hat nur ה' אלקים אמת ומלך עולם, hat nur Gott der Wahrheit, König aller Zeiten, dessen Schöpferwille nicht nur Natur, sondern auch Geschichte meistert, in das Lebensbuch seines Volkes geschrieben!

    Diese Verheißungen, die unserem irdischen Leben die Segensfülle zusichern, stehen in innigen Zusammenhang mit der großen Aufgabe, die Gottes Thora auf Erden zu verwirklichen berufen ist, die ja gekommen ist, daß durch sie der jüdische Menschenkreis Gottes Schechina auf Erden wieder Stätte bereite, das heißt, durch die Erhebung alles irdischen zu Gott und die weihende Hingabe aller Lebensgüter an Gottes beherrschenden Willen dem Erdenleben wieder jenes Gepräge zu verleihen, das von Anfang an im Schöpfungsplane Gottes lag, dessen Verwirklichung allein einer irre gegangene Menschheit die ersehnte Erlösung bringen wird. Diese Zusicherungen irdischen Segens sind uns aber nicht als Lohn gegeben, weil wir Gottes Gesetz erfüllen. Je größer die irdische Fülle, desto umfassender die Möglichkeit, den Gottesforderungen der Thora im Leben Verwirklichung zu bringen: wie, nach einem bekannten Weisheitswort, das Zizithgebot den Besitz des Kleides, die מזוזה dem Besitz des Hauses, מילה das Kind, der שבת die werkschaffende Woche zur Voraussetzung hat, so ist Gott gewillt, unserem Leben die reiche Fülle irdischen Segens zu gewähren, damit wir in umfassenden Maße der Verwirklichung des Gotteswillens mit unserem Leben zu dienen imstande seien. Gehen somit die ברכות in unserem Leben der pflichttreuen Tat voraus, die sie bezwecken und ermöglichen wollen, so sind dagegen, Gott bewahre, קללות die Folge unseres Gott entfremdeten Lebens, die aber Gott uns nur verhängt, um uns zur Pflichttreue zurückzuführen. Das aber ist der Sinn unseres Gottes Wortes: את הברכה אשר תשמעו Gottes Segen empfangt ihr, damit ihr seinen Willen verwirklicht, והקללות אם לא תשמעו Gottes Fluch, wenn ihr nicht höret!

    Wohl ruft uns das Gotteswort zu (Deut. 7,11): ושמרת את המצוה ואת החקים ואת המשפטים אשר אנכי מצוך היום לעשותם daß alle Gottesgesetze von uns heute erfüllt werden sollen, was nach der Erklärung der Weisen (Abod. Sar. 4) sagen will: היום לעשותם ולא היום ליטול שכרן Heute, d.h. das diesseitige Leben fordert von uns Pflichterfüllung, ohne daß uns Lohn dafür wird, denn שכר מצוה בהאי עלמא ליכא Lohn für Pflichttreue gibt es in dieser Welt nicht (Kiduschin 39) – doch gerade um dieser Forderung היום לעשותם in vollem Umfang entsprechen zu können, empfangen wir irdischen Segen, während aller Unsegen uns für die Forderung des היום לעשותם zurückgewinnen möchte.

    Und so ergeht die Mahnung unseres Gotteswortes: ראה אנכי נתן לפניכם היום ברכה וקללה Sieh, heute reich ich euch ברכה und קללה – nicht erst im jenseitigen Leben, dort winkt euch שכר – und sinnig fügen die Weisen erläuternd hinzu:  לא לרעתם נתתי להם ברכות וקללות nicht zum Nachteil soll ihnen Segen oder Unsegen gereichen, der Unsegen, von dem unser Leben heimgesucht wird, soll unser Leben der Gottesnähe zurückgewinnen, und der irdischen Segen dem Gott dienenden Leben zugute kommen, nicht aber den im jenseitigen Leben unser harreden Lohn schmälern – Beide vielmehr, Segen und Unsegen, läßt Gott über unser Leben kommen, להודיען איזו דרך טובה שיבחרו אותה כדי שיטלו שכר um uns, ist es Segen, in unserem pflichttreuen Leben zurückzugewinnen, damit einst unserem Erdendasein der Lohn folgen könne, der seiner im jenseitigen Leben harrt.

    Wie reich oder kärglich aber auch Gottes Vorsehung unser Leben mit irdischen Segen zu bedenken für gut hält, den wahren Reichtum, den wir erringen können und den  keine Lebensbeschickung uns zu rauben vermag, den wirklich beglückenden um und dauernden Segen hat Gott in unsere Hand gegeben: an uns liegt es, ihn durch ein תורה und מצות geweihtes Leben uns zu sichern ראה אנכי נתן לפניכם היום ברכה וקללה.

     

    Quelle: Rabbiner Dr. Salomon BREUER  Belehrung und Mahnung fünfter Teil Deuteronomium  J.Kaufmann Verlag Frankfurt am Main 1936 S.24-29

    16-08-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    15-08-2017
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    Samson Raphael Hirsch


    ÜBER DIE BEZIEHUNG DES TALMUDS ZUM JUDENTUM

    UND ZU DER SOZIALEN STELLUNG SEINER BEKENNER

     

               (Erschien als Broschüre im Jahre 1884)

     

    Von befreundeter Seite bin ich um eine kurze, gemeinfassliche Darstellung der Beziehung des Talmuds zum Judentum und zu der sozialen Stellung seiner Bekenner ersucht worden. Das Jahrhundert, dem man gewöhnt war, die Palme erleuchteter Humanität und allgemeiner  Rechtsachtung zu  reichen, scheint leider nicht zur Rüste gehen zu wollen, ohne dem aufrichtigen Menschenfreund den bitteren Schmerz gründlicher Enttäuschung gebracht zu haben. Wahrheiten, die man längst in das Geistesinventar der Menschheit eingebürgert glaubte, sind wieder in Frage gestellt, und begraben geglaubte Vorurteilen feiern mit Schrecken erregenden Folgen ihre Auferstehung.  Vor allem leiden die Juden unter diesem Rückschritt der Erkenntnis und Gesittung. Die, wie man meinte, längst gelöste, sogenannte „Judenfrage“, suchen judenfeindliche Bemühungen noch erst wieder Regierungen und Räten als Gegenstand von Erwägungen und Beschließungen zu empfehlen, und die Gestattung, die auch den Juden zukommende Ägide unantastbarer Rechtsgleichheit  wieder in Zweifel zu stellen, lassen die niedrigen Leidenschaften unheilvollen Hasses und feindseliger Mißgunst in der Brust von Bevölkerungen wieder Nahrung gewinnen, die längst gewöhnt waren, in dem Juden einen gleichberechtigten Mitbürger zu achten, dessen redlicher Fleiß und gemeinnützige Arbeitsamkeit, sowie immer zu spenden bereite menschenfreundliche Wohltätigkeit ihm von selbst Anerkennung und Wohlwollen seiner Landesgenossen erworben hatten.

    Von je aber war der Talmud der Leidensgefährte des Juden, und das Vorurteil, dem der Jude erlag, traf immer auch in erster Linie den Talmud, ja kenntnislose Voreingenommenheit war immer vorschnell bereit, die angebliche Gemeinschädlichkeit, deren man das Verhalten des Juden anklagen zu können vermeinte, auf den Talmud, als dessen Urheber zurückzuführen, so daß selbst sonst wohlwollende Kreise, denen eine Berichtigung ihrer Ansichten auf einem ihnen fern liegenden Gebiete nicht zugänglich war, und die in dem Talmud nur eine nicht urwüchsige Beifügung zum Judentum erblickten, der Meinung Raum geben konnten, eine Lossagung vom Talmud wäre sowohl im Interesse der Judenheit, als der übrigen Staatsgenossen, in deren Mitte die Juden leben, allen Ernstes zu wünschen, und die allmähliche Entfremdung jüdischer Zeitgenossen vom Talmud als ein wirklicher Fortschritt der Gegenwart beifällig zu begrüßen.

    Diese, vom den Erfahrungen der jüngsten Zeit getragenen Erwägungen gaben zu dem mir zugekommenen Ersuchen Veranlassung, in gemeinschaftlicher Darstellung die Beziehung des Talmuds zum Judentum und zu der sozialen Stellung der Juden darzulegen und durch möglichst wortgetreue Auszüge aus den talmudischen Schriften auch jedem nichtjüdischen unbefangenen Leser die Bildung eines richtigen Selbsturteils über den Einflusses des Talmuds auf seine Bekenner zu ermöglichen.

    Ich hab mich der Lösung dieser Aufgabe gerne unterzogen und hoffe, mit den folgenden Blättern dem Zwecke nach besten Kräften entsprochen zu haben. Wo sich mir die Gelegenheit darbot habe ich mit Vorliebe solche Sätze ausgezogen, die mit ihrem Wortlaut in dem jüdischen Volksbewußtsein heimisch geworden und dadurch den unmittelbarsten Einfluß auf die Gestaltung jüdischer Gesinnung und Grundsätze geübt haben.

    So mögen denn diese anspruchslosen Blätter allen den sich als Quelle besserer Erkenntnis darbieten, die gerne Vorurteil gegen Wahrheit austauschen, mögen sie insbesondere von allen denen einer Einsicht und Kenntnisnahme gewürdigt werden, die vermöge ihrer Stellung und Wirksamkeit berufen sind, auf die Geschicke jüdischer Staatsgenossen einen Einfluß zu üben, und möge die Zeit nicht allzuferne liegen, die in allen Anliegen menschengesellschaftlicher Verhältnisse, durch Erkenntnis des Wahren und Huldigung des Rechten, die Wünsche allgemeinster Wohlfahrt zu hoffnungsreicher Erfüllung bringen wird.

     

    ­­­­­­­­____________________________

    (Fortsetzung folgt)

    Quelle: S.R.  HIRSCH: Gesammelte Schriften Band VI Frankfurt am Main 1912

    15-08-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    14-08-2017
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    Yakov M. Rabkin: “What is Modern Israel?”

     

    240 pages | 5 1/2 x 8 3/4 | © 2016

    Paper $27.00ISBN: 9780745335810 Published July 2016 For Sale in All Americas and the Caribbean except Canada

    Cloth $90.00ISBN: 9780745335827 Published July 2016 For Sale in All Americas and the Caribbean except Canada

     

    Usually, we think of the state of modern Israel, as well as the late nineteenth-century Zionist movement that led to its founding, as a response to anti-Semitism which grew out of cultural and religious Judaism. In What Is Modern Israel?, however, Yakov M. Rabkin turns this understanding on… Read More

    Usually, we think of the state of modern Israel, as well as the late nineteenth-century Zionist movement that led to its founding, as a response to anti-Semitism which grew out of cultural and religious Judaism. In What Is Modern Israel?, however, Yakov M. Rabkin turns this understanding on its head, arguing convincingly that Zionism, far from being a natural development of Judaism, in fact has its historical and theological roots in Protestant

    Christianity. While most Jewish people viewed Zionism as marginal or even heretical, Christian enthusiasm for the Restoration of the Jews to the Promised Land transformed the traditional Judaic yearning for ‘Return’—a spiritual concept with a very different meaning—into a political project.
     
    Drawing on many overlooked pages of history, and using on a uniquely broad range of sources in English, French, Hebrew, and Russian, Rabkin shows that Zionism was conceived as a sharp break with Judaism and Jewish continuity. Rabkin argues that Israel’s past and present must be understood in the context of European ethnic nationalism, colonial expansion, and geopolitical interests rather than—as is all too often the case—an incarnation of Biblical prophecies or a culmination of Jewish  history. Read more:

    http://press.uchicago.edu/ucp/books/book/distributed/W/bo23469304.html

     

     

    14-08-2017 om 13:46 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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    13-08-2017
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    ראה

     

    שמר מצוה שמר נפשו בוזה דרכיו ימת:

     

     

    Wer die Pflicht beachtet, hütet seine Seele, wer seine Wege gering achtet, tötet sich selbst.

    (Mischle-Sprüche Salomos 19,16 Übersetzung Rabbiner Dr. WOLF, Köln a. Rh.)

     


    1.

    Sieh‘, es liegen Fluch und Segen,

    Erdensohn, in deiner Hand,

    Wandelst du in Gottes Wegen,

    Wird dir Segen zuerkannt.

    2.

    Hast du aber die erkoren

    Schnöden Lasters krummer Pfad,

    Wehe dir, du bist verloren,

    Strafe folgt auf böse Tat.

     

    Aus: Erbauungsbuch „Bibel- und Talmudschatz“ J.H. Kohn S. 413  13.Auflage Hamburg 5691 – 1931

     

    Die beste Anschrift für antiquarische Judaica:

    Antiquarische Buchhandlung „Spinoza“ in Amsterdam

    Inhaberin: Frau Manja BURGERS

    http://www.spinozabooks.com

    13-08-2017 om 00:00 geschreven door Naphtali HIRSCH  


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